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05 2018 MAI CHF 4.50

Cardi B John Boyega PEOPLE, STYLE & STORIES CHF

4.50

Scarlett Johansson

Yeah! Entspannt euch, der Frühling ist da.

...und danke, Mama.


#standout


LEAD THE WAY. BRILLIANTLY. NEW

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Starters 8 10 12 14 16 18 20

Contributors Editor’s Choice The Look Man The Look Woman The Look Beauty What they say Short Trip

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In diesen Taschen verstauen wir alles, was wir für den Sommer brauchen.

In „Mixed up“ zeigt Jorg Rozier Mode, die zu zweit umso mehr Spaß macht.

Shortcuts 24 26 27 28 30

Baselworld Eat & Drink Travel Fashion Beauty

People 22 23

Cardi B John Boyega

103 Safety first!

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Musiker und ihr Daheim. Wer wohnt im Cottage, wer im Apartment?

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Wir ehren alle Mütter. Anstatt Blumen gibt’s von uns alle Fakten zum Muttertag.

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Beauty Shortcuts: Alles, was Sie noch schöner macht.

Freut sich über seinen Heldentitel: John Boyega.

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F A C E S

Fashion 32 62

Editorial „„Yippie-ya-yeah“ by Martin Kula Editorial „Mixed up“ by Jorg Rozier

Style 42 46 48

Story: Mido Insider: Pandora Backstage: 007 for women

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Mit diesen Tieren im Arm schlafen selbst Erwachsene wie Babys.

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Blink, and you miss it!: Jonathan Higbees Liebeserklärung an New York.

Story 50 70

Music lives here Blink, and you miss it

The Goods 87

Vol. 4/2018

Events

108 Cartier, San Francisco 110 Modissa x Steffen Schraut, Zürich 112 Cartoneros y sus Chicos, Zürich

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What a man: Mit diesen Teilen stylen sie den Look.

Die neuen Uhrenmodelle, frisch entdeckt an der Messe Baselworld.

Last Facts 114 Muttertag

Cover

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Go wild, go west: Diesem Motto folgen Martin Kula und Oliver Rauh in der Modestrecke „Yippie-ya-yeah“.

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Wieso sich Midos Uhren verkaufen wie kaltes Eis im Hochsommer.

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Nach diesen Rucksäcken dreht sich jeder um.

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Photography: Martin Kula Styling: Oliver Rauh Make-up & Hair: Ana Lucic Model: Vika Bluse von Sois Blessed. Jeans-Top von Elisabetta Franchi. Hose von Etro. Boots von Gestuz. Handtasche von Hermès. Ohrringe und Ringe von Steinkult (Myglitterstory.com). Cowboyhut von Westernstore.de. Armband von Sweet deluxe. Gürtel von MCM.


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S T A R T E R S

Impressum F A C E S

Herausgeber

C O N T R I B U T O R S

Stefan Berger – berger@faces.ch Patrick Pierazzoli – pierazzoli@faces.ch

Chefredakteur Patrick Pierazzoli

Creative Consultants Florian Ribisch Alex Wiederin

Redaktionsleitung

Marina Warth – marina@faces.ch

Grafikleitung

Meret Ackermann – grafik@faces.ch Gina Boffa – grafik@faces.ch

Martin Kula

Linda Freutel Jura studiert man, weil das Geld winkt und die Eltern pushen. Dabei wollte Linda Freutel schon immer lieber Journalistin werden – und zog’s schließlich auch durch. Zu unserem Glück! Schließlich möchten wir ihre Texte nicht missen, in denen sie regelmäßig ihre Helden kürt. Diesen Monat ist das übrigens Cardi B, die mindestens genauso hart austeilen kann wie Freutel. Im Gegensatz zur Rapperin tut Linda dies nur auf dem Papier, verzaubert sie der kleine Sohn doch zu sehr, um schulhofreife Verbalattacken im Alltag loszutreten.

Oliver Rauh

Jorg Rozier

Ein Name mit Stolperfaktor ist kein Hindernis. Für den Fotografen Jorg Rozier wird die Vorstellungsrunde regelmäßig zum Eisbrecher, obwohl der in Seoul geborene Wahlniederländer letzteren gar nicht nötig hätte. Genauso wenig wie sein Jura-Studium, dessen Zeugnis der immer schick gekleidete Rozier ganz hinten in der Ablage versteckt und dafür lieber mit den Clippings seiner Fotos in Harper’s Bazaar oder Elle prahlt. Diesen Monat kommt ein weiteres dazu, nämlich das Editorial „Mixed up“, zu sehen ab Seite 62.

Public Relations- und MarketingJobs füllen das Konto, wärmen jedoch nicht das Herz. Deshalb setzt Oliver Rauh auf ein anderes Gespann, auf Styling und Fotografie nämlich, zwei Leidenschaften, für die er bereit wäre, wochenlang von Brot und Wasser zu zehren. Muss er glücklicherweise natürlich nicht, denn Rauh ist gut in dem, was er tut, stylte schon Lady Gaga oder arbeitete für BMW, Hermès, Condé Nast und regelmäßig auch für uns. Seine neuste Modestrecke „Yippie-ya-yeah“ zeigen wir Ihnen auf Seite 32. 8

F A C E S

Martin Kula preist sich selbst an wie andere ihr Auto. Münchner Basis, polnisches Kennzeichen, Baujahr 85. Dabei gibt’s über den Fotografen unseres Editorials „Yippie-ya-yeah“ (Seite 32) noch mehr zu berichten. Zum Beispiel, dass Jahre verstrichen, bis er sich selbst hinter die Kamera traute, er am liebsten bei Pizza und Spezi im Bett entspannt, Käse und Ketchup auf alles schmeißt, was er auf die Gabel spießt und neben Knight Rider, dem A-Team oder den Schlümpfen auch Mutti und seine Schwester aufs Heldenpodest stellt.

Redaktion

FACES Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 23 redaktion@faces.ch

Redaktion

Angela Bacchini – angela@faces.ch Kim Strohmaier – kim@faces.ch

Design/Layout Lisa Kraan Yasmin Cherkaoi

Autoren

Angela Bacchini, Linda Freutel, Marco Rüegg, Marina Warth

Fotos & Illustrationen

Jonathan Higbee, Martin Kula, Oliver Rauh, Jorg Rozier, Christine Halter-Oppelt, pa picture alliance (dpa), Showbit, Wenn

Verlag

Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich

Anzeigen Schweiz und international

Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 37 Stefan Berger – berger@faces.ch Angela Meleti – meleti@faces.ch Serap Yavuz – yavuz@faces.ch

Abonnementspreise

Jonathan Higbee

Mit der Kamera millimeterklein im Smartphone verpackt, hält sich jeder für einen Fotografen. Doch nur wer richtig hinschaut, schießt Fotos vom Format von Jonathan Higbee. Aus Missouri zog Higbee nach New York, wo er seitdem auf den Straßen nach Situationen sucht wie ein Adler nach der nächsten Maus. Da, wo etwa Graffitis oder Reklametafeln mit dem Alltag verschmelzen, hält Higbee die Kamera drauf. Die Resultate sind so cool, dass er damit nicht nur Preise gewinnt, die zuhause die Wände schmücken, sondern es diesen Monat auch in unser Magazin schafft, ab Seite 70 geht’s los. M A I

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FACES erscheint 10 Mal im Jahr. Einzelverkaufspreis CHF 4.50 Jahresabo CHF 45.– / 15.–* *FACES-Member profitieren von einem Spezialangebot. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Anmeldung unter: member.faces.ch © Copyright 2018 Fairlane Consulting GmbH Der FACES-Schriftzug/-Stern sind eingetragene Markenzeichen der Fairlane Consulting GmbH und dürfen nicht ohne deren Zustimmung verwendet werden. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

FACES wird ausschließlich auf PEFC-zertifiziertes Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gedruckt.


S T A R T E R S

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L I E B L I N G E

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R E D A K T I O N

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D I E S E M

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Patrick Pierazzoli, Chefredakteur

Marco Rüegg, Redakteur

Hope, not Dope

Durchatmen deluxe

Marina Warth, Leitende Redakteurin

Lullaby Woran du merkst, dass du endgültig zu den Erwachsenen gehörst? Wenn du Sparpläne büffelst, für Stühle mehr bezahlst als für den Laptop und im Wochenrhythmus Freunden zum Nachwuchs gratulierst. Heute dealst du mit Pampers-Torten wie früher mit Alcopops und denkst bei McLaren nicht erst an dampfende Motoren, sondern an den Kinderwagen. Ich geb mir Mühe, schwangeren Freundinnen die Stange zu halten und Wanna-be-Mamas nicht ständig mit Anti-KidsTiraden die rosaroten Baby-Träume zu verdunkeln. Und natürlich bin ich da, wenn die Kleinen dann brüllen, schreien und manchmal auch süß aussehen, bringe ein Goodie mit wie diese Spieluhr hier von roommate aus Dänemark (ca. 37.–, www.for-k.ch) und beteuere, dass die dunklen Schatten unter den Augen der Eltern natürlich keiner sieht.

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Ich weiß nicht, ob Hanf die Welt rettet. Ich kenne aber keinen Kiffer, der gegen einen anderen in den Krieg ziehen würde. Und es gibt Wissenschaftler, die davon überzeugt sind, dass Cannabis eines Tages Krebs heilt. Wir werden es hoffentlich bald erfahren, da die grüne Revolution wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Bis es soweit ist, sollten wir Industriehanf nutzen. Der ist genauso effizient – nur ohne die Magie (THC). Über 25'000 Dinge können aus Industriehanf hergestellt werden, darunter kaltgepresstes Hanföl, aus welchem The Body Shop den Hemp Rescue Balm herstellt. Der pflegt und schützt besonders raue Hautstellen an Ellenbogen, Knien oder Füßen. Ich habe ihn auch auf Nase, Lippen und Hände geschmiert, und so hat mich der Balsam geschmeidig durch den Winter gebracht. Viva la Revolución!

F A C E S

Macht das high? Die Frage kommt so sicher wie das Dingdong beim Betreten eines 7eleven in Bangkok. Genauso meine Antwort: Nein. Der Poy-Sian Mark II ist mehr so eine Art Kaugummi für die Nase. Eukalyptus, Menthol, Kampfer, Borneole – Erfrischung zum dran riechen aus dem Thai-Shop. Zum (Luft-)Zug kommt der Zauberstift in Stresssituationen, wenn der Atem flacher ist als die junge Kate Moss. Und er wirkt, weil er dich zwingt, die Lungen so richtig aufzublähen. Ähnlich wie eine Zigarette, halt einfach in gesund. Ach, apropos Zigarette: Neben Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, den Gestank von trockner Pisse und gedörrtem Fisch hilft er angeblich sogar gegen Nikotinentzug. Problem dabei: Das Ding hat ein ähnliches Suchtpotential.

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LIFT YOUR BODY TOUCH YOUR SOUL • Kukuinussöl für die Restrukturierung des Collagennetzwerkes • Noniextrakte mit reichhaltigen Mineralien, Spurenelementen und bioaktiven Alkaloiden, schützen Ihre Haut vor freien Radikalen. • Kostbares Hyaluronic Targeting System für eine sichtbare Faltenreduzierung • Protein-Hydrolysat aus Weizen liefert Ihrer Haut wichtige aktive Biomoleküle und sorgt für eine straffende Wirkung. Diese High Tech Biomembran führt zu einem schnellen, fühlbaren Lifting Effekt. • Frei von sämtlichen bedenklichen Inhaltsstoffen und mit Dermatest SEHR GUT ausgezeichnet. Gesegnet auf der geheiligten Erde Mauis.

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2 5 4 Kimono, und Anzug trifft gnet Weiß. Schwarz bege

Balmain

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Das Leben ist ein Spiel, und jede Entscheidung landet als Kugel im Kessel des Roulettes. Anders als im Casino müssen wir uns in der Mode nicht festlegen. Setze ich auf Weiß oder Schwarz? Gehe ich aufs Ganze? Und wie hoch ist eigentlich das Risiko? Darüber machen wir uns keine Gedanken, sondern nehmen uns ein Beispiel an Labels wie Balmain und Versace und mischen Quer- und Längsstreifen genauso miteinander wie Muster und Prints. Coolness und Eleganz schließen sich nicht aus, sondern gehen Hand in Hand. Nur die Farbfamilie bleibt dieselbe – ein bisschen Konstanz muss schließlich sein. Wer sich diesem Look verschreibt, setzt niemals alles auf eine Karte. Dieser Mann lässt sich vom Alltag nicht stressen, bringt Familie, Freunde und Beruf unter einen Hut und hat auch dann noch ein Lächeln auf den Lippen, wenn andere sich längst dem Chaos ergeben haben.

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1 Dolce & Gabbana, „King of Clubs“, Pullover aus Seide, ca. 1'214.– (farfetch.com) 2 Thomas Sabo, „Rebel at heart“, mit holzigen Duftnoten. 50 ml, ca. 55.– 3 Cartier, „Love Bracelet“, Armband aus Keramik, ca. 43'300.– 4 Off-White, Sneakers aus Baumwolle und Gummi, ca. 352.– (farfetch.com) 5 MCM, Rucksack aus beschichteter Leinwand, ca. 2'033.– 6 Haider Ackermann, Jacke aus Polyester, Seide und Baumwolle, ca. 1'802.– (mrporter.com) 7 Balmain, Blazer aus Seide, ca. 4'856.– (farfetch.com) 8 Versace, „Medusa“, T-Shirt aus Baumwolle, ca. 540.– (farfetch.com) 9 Scotch & Soda, Hose aus Leinen, ca. 259.– 10 Alexander McQueen, Socken aus Baumwolle und Polyamid, ca. 76.– (farfetch.com) 11 Jimmy Choo, „Tyler“, Schuh aus Leder, ca. 695.– 12 Aigner, „Steven“, Tasche aus glattem Rindsleder, ca. 468.– 13 Tiffany & Co., „CT60tm Chronograph“, Armbanduhr aus Edelstahl, ca. 1'600.– 14 Bicycle, „Guardians“, Spielkarten Set mit 55 Karten, ca. 8.– 15 Givenchy, Hemd aus Baumwolle, ca. 640.– (farfetch.com) 12

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FASHION NIGHT. MIT CRIMER. 26. APRIL.

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st der Stiehlt selb e Show: di l ge Ku Discopez. Lo Jennifer

4 Paco Rabanne

Tom Ford

Saturday Night Fever

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Wenn wir uns die Sterne schon nicht vom Himmel holen können, imitieren wir sie eben selbst. Und mit wem ginge das besser als mit Jimmy Choo, Swarovski und Paco Rabanne? Am besten kommt das Funkeln in einer wilden Partynacht zur Geltung, in der wir die bunten Lichter wie eine Discokugel widerspiegeln und zum Zentrum der Aufmerksamkeit werden. Ein Look also für alle Nachteulen, bei 11 denen der Tag nach Sonnenuntergang beginnt und die erst im Rampenlicht so richtig aufblühen. Neider mögen die Glitzerkleider, -schuhe und -taschen für übertrieben halten, denn nur selbstbewussten Mädels ist es vergönnt, den Look überzeugend zu verkörpern.

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1 Michael Michael Kors, Paillettenkleid, ca. 336.– (farfetch.com) 2 Bambah, „Oro Shorts“, aus Baumwolle und Polyester, ca. 421.– 3 Thomas Sabo, „Kreis“, Ohrringe aus Sterlingsilber, ca. 255.– 4 Giuseppe Zanotti, „Betty“, Plattform-Sandalen aus Leder, ca. 580.– (stylebop.com) 5 Absolut Vodka, „Elyx“, mit fruchtiger Note. 300 cl, ca. 299.– 6 Calvin Klein, „Cheers“, mit Swarovski-Steinen und Edelstahlgliederarmband, ca. 299.– 7 Jean Paul Gaultier, „Scandal“, duftet nach Honig und Blutorange. 50 ml, ca. 107.– 8 Paco Rabanne, paillettenbesetzte Beuteltasche aus Leder, ca. 699.– 9 Swarovski, „SK0169-72G“, Sonnenbrille in Peach, ca. 219.– 10 Rachel Zoe, „Georgina“, Jumpsuit aus Polyester, ca. 589.– (farfetch.com) 11 Jimmy Choo, „Lockett Mini“, Tasche aus Leder, ca. 1'513.– 12 Karl Lagerfeld, „Gala Supernova Strap“, Sandaletten aus Leder, ca. 225.– 13 Atelier Swarovski, „A Star Is Born“, vergoldetes Haarband, ca. 379.– 14 Glamglow, „Glittermask“, Peel-Off-Maske. 50 ml, ca. 60.– 15 Patrizia Pepe, Tasche aus Kalbsleder in „Glam Yellow Glitter“, ca. 289.– 16 Dolce & Gabbana, Stiefel mit Pailletten, ca. 775.– 14

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4 Etro

Wild Pocahontas und Jane haben es aus der Wildnis auf den Laufsteg geschafft: Inspiriert von gleißender Hitze, tropischem Regen und salzigem Meerwasser versetzen wir uns in den Amazonas, wo Schweißperlen und sonnengeküsste Haut für Gesundheit und Vitalität stehen. Abpudern ist hier völlig fehl am Platz, wir greifen lieber zu Highlighter, Glow Drops und leichter Foundation, um den glänzenden AmazonenLook zu kreieren. Zu bemüht soll dieser nicht sein, weshalb gilt: Weniger ist mehr. Bei der Pflege greifen wir darum bestenfalls auf Naturkosmetik zurück, denn diese verzichtet auf schädliche Inhaltsstoffe und pflegt die Haut schonend. Gel ins zurückgekämmte Haar, und schon imitieren wir die verführerische Amazone, die sich zur Abkühlung in der Lagune räkelt.

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Natürlich schön: Emily Ratajkowski.

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1 Kocostar, „Slice Mask Sheet Cucumber“, feuchtigkeitsspendend, ca. 5.– 2 Mac, „Waterweight Foundation“, mit SPF 30. 30 ml, ca. 46.– 3 Bobbi Brown, „Natural Brow Shaper & Hair Touch Up“, fixierende Augenbrauenfarbe, ca. 30.– 4 Benefit, „Dandelion Shy Beam“, flüssiger Highlighter. 10 ml, ca. 42.– 5 A Beautiful Story, „Palm Tree Labradorite Necklace“, ca. 117.– 6 Giuseppe Zanotti, „Madelyn“, kristallbesetzte Sandalen, ca. 1'166.– 7 Björn Axén, „Organic Universal Styling Cream“, feuchtigkeitsspendend. 100 ml, ca. 33.– 8 Sisley, „Eau de Campagne Phytogel Doux“, mildes Dusch- und Badegel. 250 ml, ca. 74.– 9 Rituals, „Calming Day Cream“, für empfindliche Haut. 50 ml, ca. 48.– 10 The Body Shop, „Charcoal Facial Soap“, mit Teebaumöl und Shea-Butter. 100 g, ca. 8.– 11 Kiko Milano, „Green Me Volume Mascara“, für dichte und volle Wimpern, ca. 16.– 12 Grown Alchemist, „Hydra Repair Eye Balm“, reduziert Falten. 15 ml, ca. 100.– 13 Too Faced, „Peach Frost Highlighter“, cremige Textur, ca. 41.– 14 Paul Mitchell, „Tea Tree Special Shampoo“, erfrischend und kühlend. 300 ml, ca. 30.– 16

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S T A R T E R S

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SHE HAS LOVELY LIPS AND SHE’S A GREAT KISSER.

Jonathan Rhys Meyers

SHE’S MY

S A G E N

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Ganz ehrlich: Wenn Scarlett Johansson ins Zimmer käme und mit mir rummachen möchte – ich würde mit ihr rummachen.

Katy Perry

Sie hat eine

Coolness

und eine Raffinesse, die man nicht

FAVOURITE erwarten

WHITE würde. GIRL. Sofia Coppola

Kanye West

Die Sache mit Scarlett ist, dass du es nicht erwarten kannst, bis sie ihre Kleider auszieht. David Fincher

SHE’S VERY ATTRACTIVE TO A DIRECTOR BECAUSE OF HER RANGE, YOU CAN ASK FOR ANYTHING. Luc Besson

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Ich denke, ich kann komisch sein, aber jedes Mal, wenn ich einen Scherz mache, setzt sie noch einen drauf. Immer kommt der letzte Lacher von ihr. So hat sie sich sehr schnell meinen Respekt erworben.

Woody Allen

Ich liebe

Scarlett Johansson und ich würde ihr Badewasser trinken. Kevin Durant

Der Klang ihrer Stimme ist

wunderschön. Spike Jonze

SHE’S THE REAL DEAL.

I LOVE THAT Mark Ruffalo GIRL, MAN. SHE’S LIKE She’s so open and MY

Scarlett Johansson lebt und atmet jede

SISTER. Chris Evans

SIE FLUCHT I want

VIEL UND to bite

HAT EINEN her when DRECKIGEN I see

weibliche SINN FÜR Nuance HUMOR.

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Domenico Dolce

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funny and cute –

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Gwyneth Paltrow

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her. Penélope Cruz


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Budapest Telep, einer Kunstgalerie, die bei Sonnenuntergang zum Treffpunkt der coolen Kids wird. Wie in Asien fühlt man sich im Impostor Imagine, einer Bar mit industriellem Flair und einem Hinterhof, der früher mal zum nationalen TV-Quartier gehörte.

Quartiere

Das Quartier rund ums Schloss ist eine Augenweide für jeden, der schöne Architektur zu schätzen weiß. Einfach durchs Burgviertel

Budapest ist erwachsen geworden. Wo man früher nur wegen des billigen Biers und der kurzen Flugstunden hinreiste, findet man jetzt jede Menge Gründe, auch als Nicht-Student ein paar Tage zu verbringen. Coole Cafés, Boutique-Hotels, Galerien und Design-Shops fügen sich in die gepflasterten Gassen ein und verpassen dem Stadtbild die Jugendlichkeit, die ihm angestaubte Thermalbäder früher nahmen. Denn abgesehen davon, dass zu den Klassikern ein paar Neulinge dazugekommen sind, wissen wir heute, dass ein Bad im Thermalwasser jeden Kater vertreibt. So zumindest preist Sandra Sandor ihre Heimat an, durch die sie uns hier führt.

Wohnen

Der etwas bröckelnde Putz im Treppenhaus ist die einzige Kritik, die man am Brody House

anbringen könnte. Hier fühlt man sich so wohl umsorgt wie sonst nur in Budapests Thermalhäusern. Außerdem stimmen Lage und Preis, wofür wir glatt beide Daumen heben. Wer etwas mehr Zaster für die Unterkunft ausgeben mag, überweist diesen direkt dem Gellért Grand Hotel Bath & Spa, das dem „Grand“ im Namen alle Ehre macht. Die Jugendstil-Architektur und der großzügige Spa-Bereich rauben einem glatt den Atem.

Essen

det sich das Delikatessengeschäft Sarki Fuszeres, wo man sich durch zahlreiche Leckereien futtern kann. Dobrumba ist eines der coolsten Bistros der Stadt und liegt direkt im jüdischen Viertel Budapests – um die Mittagszeit unbedingt genügend früh erscheinen, um sich einen Platz zu sichern. Mit Live-Musik und einer Karte, die jeden Magen füllt, trumpft Déryné, wo man sich auch gemütlich ein paar Stunen verkrümeln kann. Zu den gehyptesten Adressen zählen Fáma One, dessen Köche auch französische Models sein könnten, und das Michelin-Stern-gekrönte Babel mit einer Warteliste länger als jeder Einkaufszettel.

Die große Markthalle trumpft mit allerlei Leckereien und den freundlichsten Marktschreiern, die wir bisher treffen durften. Zu finden an der Straße Hold utca, der der Markt auch seinen ungarischen Namen zu verdanken hat. Direkt am Szent Istvan Park befin-

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Shopping

In Budapest kommen Secondhand- und Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Unbedingt auf dem Ecseri Flohmarkt nach Antiquitäten stöbern! Süße Kleidchen, Tops und Röcke ersteht man bei Nanushka, wo man an der Bécsi utca 1-3 auch gleich noch einen Kaffee und ein Stück Kalorienreiches zu sich nehmen und sich dabei über den Einkauf freuen kann.

Party

Im Pontoon nippt man am besten Fröccs der Stadt (Soda mit Wein), während man in der Hängematte schaukelt und die Sonne über dem Danube und den Hügeln von Buda untergeht. Wer mehr auf Gemütlichkeit denn auf Boom-BoomStunden setzt, verbringt seine Abende in Telep

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spazieren und zwischendurch die Augen reiben. Hier befinden sich auch die ungarische Nationalgalerie, die Nationalbibliothek und das historische Museum.

Must do

Wer Budapest besucht, kommt nicht drum herum, ein Thermalbad zu besuchen. Das berühmteste und historisch eindrucksvollste ist wohl dasjenige im Gellért Grand Hotel Bath & Spa. Übrigens: Das Wasser heilt nicht nur jede Verspannung, sondern auch locker den Kater nach einer Alle durchzechten Nacht. Adressen

Events

Beer Festival 6. bis 10.6. Der beste Grund, um downtown Budapest ordentlich einen über den Durst zu trinken. Sandra Sandor ist Creative Director. liebt vieles. hasst nichts. www.nanushka.com

gibt’s auf faces.ch


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Die Emanzen-Bitch Ihr Künstlername hat irgendwas mit Bacardi zu tun. Ihre Songs drehen sich um Schwänze. Und ihre Freizeit um Social Media. Was das Ganze mit Feminismus zu tun hat? Einfach alles! Wer weiß, vielleicht ist Cardi B die neue Alice Schwarzer? Text: Linda Freutel Foto: picture alliance / Photoshot

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I E A L S R O T Z G Ö R E oder Kodderschnauze zu bezeichnen, macht das Ganze irgendwie zu niedlich. Außerdem wäre Cardi B wahrscheinlich beleidigt. Und DAS will man bei einer Frustrationstoleranz wie ihrer lieber nicht riskieren. Denn es geht ruckzuck – und die 25-Jährige rastet richtig aus. Und dann hagelt es Beleidigungen, deren Inhalt man als Normalsterblicher wahrscheinlich eh nicht versteht, deren Tonfall aber bereits so stark schallert wie ein Schlag in die Fresse. Gelernt ist eben gelernt. Und als ehemaliges Gangmitglied der New Yorker Furchttruppe „Bloods“ hat Belcalis Almanzar von den Besten gelernt; jedenfalls wer in bronx’schen Wertmaßstäben rechnet. Wie dem auch sei; man hat jedenfalls die Hosen voll. Das Kuriose ist nur, dass Frauen sich von den prolligen Pöbeleien der Musikerin gleichzeitig irgendwie verstanden und gehört fühlen. Nämlich dann, wenn die wütende Rap-Diva wieder mal ihr vorlautes Mundwerk aufreißt, um für das einzustehen, was scheinbar

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noch immer keine Selbstverständlichkeit ist: nämlich weibliche Unabhängigkeit. Und dafür ist Cardi B ein echtes Vorzeigebeispiel, beweist sie der Männerdomäne Hip Hop doch gerade, wo der Hammer wirklich hängt! Ihre Debütsingle „Bodak Yellow“ landet in den USA auf Anhieb auf Platz 1 der Billboard „Hot 100“. Die Schulabbrecherin mit dominikanischen Wurzeln ist damit die erste Solo-Rapperin seit Lauryn Hill, der dieses Kunststück gelungen ist. Das ist Rekord; aber längst nicht Cardis erster oder einziger feministischer Befreiungsschlag. Ihren Stolz, das Gefühl von Eigenständigkeit und den Weg aus einer gewalttätigen Beziehung ebnete sich die Powerfrau mit dem lauten, niemals jugendfreien Vokabular viel früher. Nämlich in ihrer Zeit als strippendes Gogo-Girl; damals als sie sich vor sabbernden Kerlen auszog, um sich von eben solchen Machos zu befreien. „I don’t dance, I make money moves“, rappt sie in „Bodak Yellow“ und bombardiert ähnliche Sprüche außerdem am laufenden Band via Twitter, F A C E S

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Instagram und Co. in die Welt. Und genau dafür applaudieren ihr Größen wie Missy Elliott ebenso wie abertausende Fans und Follower. Und Cardi B jubelt zurück. Sie klatscht „all den Bitches da draußen“ Beifall; es seien genau diese Luder, die wissen, wie die Welt wirklich tickt und die das bekommen, was ihnen zusteht; nämlich Geld und Unabhängigkeit! Und da sage nochmal einer, dass sich Sexismus und Feminismus gegenseitig ausschließen. Im Gegenteil, Cardis Erfolgsrezept kommt direkt aus der Schmuddelecke. Und wer es nochmal genauer hören will, fragt sie am besten, warum ihre Songs so mega erfolgreich sind. „Because everytime you hear it, your pussy pops and your dick gets up!“, sagt die Verlobte von Rapper Offset. Und sie hat vor, auch weiterhin solche bösen Beats in die Welt zu bellen; Songs von Sexappeal, die die männliche Dominanz am Schlafittchen packen. Und Frauen, die diesen Appell hören und ihren Hintern ebenfalls hochbekommen – ganz egal wie. Hauptsache unabhängig.


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Killerinstinkt Shootingstar im wörtlichen Sinne: Inmitten von Weltraumschlachten und Ghetto-Schießereien ballert sich John Boyega an die vorderste Hollywood-Front. Neben einem entsprechenden Hobby (Paintball) hat der ehrgeizige Jungspund allerdings eine plüschweiche Kehrseite. Text: Marco Rüegg Foto: Lia Toby / WENN

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O Y G U N S F E U E R N A U F reale Ziele, nicht nur in texanischen Kinderzimmern. Granaten, ratternde Gewehre, Laserkanonen – von der Faszination für Explosives angelockt, lassen sich ältere wie jüngere Buben zu tausenden in die Multiplex-Sitze drücken. Und sorgen dafür, dass John Boyega als LeadActor in Sci-Fi-Sagas à la „Star Wars“ oder „Pacific Rim: Uprising“ zum Garant wird für volle Kinokassen. Abseits der Kamera treibt dieser den Puls in die Höhe während Paintball-Schlachten („Da bin ich ein Killer!“), in Arthouse-Kreisen schlägt der Afro-Brite 2017 ein dank Kathryn Bigelows Amok-Orgie „Detroit“ über die Riots, die vor einem halben Jahrhundert die Welt schockierten. Einer also, der das Schwarzpulver im Blut hat? Im Gegenteil, ironischerweise verlebt der HalbNigerianer ziemlich das pazifistische Gegenteil einer Cowboy-und-IndianerKindheit. Daddy führt als Priester eine Kirche in Südlondon, Alkohol rührt John bis heute nicht an. Die Buddys in der Schule stempeln ihn ab als verträumtes Weichei und Mobbingopfer – nun, was soll einem dunkelhäutigen Migrantensohn schon anderes passieren, der lieber im Ballettunterricht herumhüpft, als auf dem Rugbyfeld blaue Flecken einzufangen? In die Fußtapfen des Vaters mag er trotzdem nicht treten, sondern schreitet den klassischen Weg ab via Schauspielschule, Theaterbühne und TV-Produktionen – bis in die ganz großen Giga-Filmpaläste, wo er etwas unversehens mordsmäßig durchstartet, nota bene als Stormtrooper Finn in bislang zwei Ablegern aus dem „Star Wars“-Universum. In dieselbe Kerbe schlägt das aktuelle 150 Millionen Dollar schwere Sequel von Guillermo del Toros „Pacific Rim“, in der er neben Scott Eastwood den Part des Helden besetzt. Plus – eher überraschend für ein 26-jähriges Quasi-Greenhorn – jenen des Co-Produzenten. Jawohl, statt den persönlichen Fahrzeugpark mit Ferraris und Porsches

aufzurüsten, investiert er die fetten Gagen lieber in seine Upperroom Entertainment Limited. „Schon im Paintball bin ich ein Strategie-Fanatiker“, sagt er, und die weitsichtige Karriereplanung sieht so aus, dass ihm das Unternehmen künstlerische Freiheit garantieren soll. Diese lebt er übrigens

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im Schatten der Blockbuster-Kisten weiterhin aus. Während „Last Jedi“ oder „Forces of Destiny“ über die Screens flimmern, ist Boyega in Fleisch und Blut und mehr oder weniger gewaltfrei im Londoner Old Vic Theatre zu bestaunen. Als Georg Büchners „Woyzeck“.

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Oh so fresh

eburtstage sind selten genug – und ein runder sowieso! Mido knackt in diesem Jahr die 100 und feiert sich und seine Geschichte mit einer Neuauflage des ikonischen Modells Commander Shade. Die Uhr verdankt ihr schlankes, elegantes Design seinem Paten, dem Pariser Eiffelturm, und erhält 2018 mit einer roségoldfarbenen PVDBeschichtung, einem Milanaise-Armband sowie einem schattierten Zifferblatt einen frischen Anstrich. WE

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Precious

2018 geht Atelier Swarovski einen Schritt weiter: Zum ersten Mal wird für eine Kollektion 18 Karat Gold in Kombination mit SwarovskiDiamanten verwendet. Die Schmuckstücke funkeln wie gewohnt und punkten überdies mit der Tatsache, dass das verwendete Weißgold aus Fairtrade-Minen aus Peru stammt. Getreu dem Motto „Conscious Luxury“ minimieren die synthetischen SwarovskiDiamanten außerdem die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, die normalerweise bei der Produktion herkömmlicher Edelsteine entstehen. Die neue Kollektion aus 18 Karat Weißgold ist ab September 2018 erhältlich.

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Poker Face N E W

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Schminke und Kostüme, mit denen sie selbst an Fasching jeden Preis gewinnen würde, machen Stefani Germanotta zu Lady Gaga. Mit dieser Kunstfigur gewinnt sie Grammys, MTV-Awards und Golden Globes, verkauft Album um Album und haut Hits in die Welt, bei deren Fluktuation selbst die Charts nicht nachkommen. Ist die Fassade einmal unten, setzt sich Germanotta aber umso mehr für Erdbebenopfer ein, macht sich für die LGBTBewegung stark, kämpft gegen Rassismus und die Pelzindustrie und verhilft mit ihrer Stiftung „Born This Way“ jungen Menschen zu einem besseren Leben. Und so sind es nicht die ausverkauften Tourneen oder die mit Awards gefüllten Vitrinen, die Lady Gaga zum neuen Gesicht von Tudor machen, sondern das Herz.

„There is no turning back the clock.“ Goldie Hawn

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Die Armut war groß, die Geldbörse leer. So schufen Wanderarbeiter damals während der Wirtschaftskrise in den USA aus FünfCent-Münzen sogenannte Hobo Coins, um sich wenigstens ein bisschen den Magen füllen zu können. In Anlehnung an dieses kulturelle Erbe fertigt der New Yorker Künstler Aleksey Saburov für Corum exklusive Zifferblätter aus Münzen, die mit einem mechanischen Automatikwerk und einem Armband aus Jeans zu den neuen Hobo Coin Uhren werden.

Kleingeld

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Beat gravity

ie Schwerkraft beeinflusst das Leben – und unsere Uhren. Um deren Einfluss auf das Uhrwerk möglichst gering zu halten, hat Zenith sein GravityControl-Modul entwickelt und dieses bereits vor Jahren patentieren lassen. In den Modellen der neuen Defy-Kollektion verkleinert und optimiert das Uhrenlabel seinen gehypten Mechanismus und präsentiert mit der Defy Zero G nicht nur ein optisch schönes Modell, sondern eine Uhr, die der Schwerkraft ordentlich ein Schnippchen schlägt. N E W

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Neuer Wind

Es wurde gemunkelt und getuschelt: Was macht Raf Simons aus Calvin Klein? Schließlich ändern sich mit dem neuen Kreativen nicht nur Kleidung und Taschen, sondern auch die Uhren. Und die zeigen sich um einiges farbenfroher und frecher, als wir es uns die vergangenen Jahre gewöhnt waren. Simons bringt die Leichtigkeit zurück zu Calvin Klein – ein gelungener Schachzug!

SPECIAL

COLLECTION

Best friends

Die Uhr fürs Handgelenk, die Sonnenbrille für die Nase. Zwei Accessoires, die zusammen gehören wie Hanny und Nanny. Für Hublot Grund genug, für stattliche 18’900.– ein Paket zu schnüren, das uns die passenden Begleiter für den Sommer liefert. Die Big Bang One Click Italia Independent von Hublot wäre auch alleine Hingucker genug – das schmucke Modell gibt’s in den Farben Dark Grey Velvet oder Dark Green Velvet und mit einer Armada an 52 Diamanten von ca. 1.12 Karat. Könnten wir durch die Zähne pfeifen, würden wir dies spätestens nach diesem Satz tun. Dazu gesellen sich die passende Watchbox sowie eine Italia Independent Sonnenbrille, die jeden zum VIP macht. UNFUCK

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LIEBLING

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ucci kramt für seine Kollektionen tief in den d en Geschichtsbüchern. Diese Saison am Zug: das alte Ägypten. Und so nimmt sich die neue Schmuckkollektion Ouroboros dem Motiv der Schlange an, die den unendlichen Kreislauf der Natur symbolisiert. Besonders gefällt uns dabei der mehrreihige Ring aus Diamant- und Edelsteinpavé, der den Blick garantiert auf unsere schön manikürten Finger lenkt.

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„Everyone looks at your watch and it represents who you are, your values and your personal style.“ Kobe Bryant

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ir haben nur eine Erde. Mehr gibt’s nicht. Die Ressourcen sind beschränkt, und wenn wir mit Erdöl, Wasser und Co. nicht sparsamer umgehen, kann die Menschheit irgendwann einpacken. Mondaine macht mit seiner neuen Kollektion „essence“ den ersten Schritt und präsentiert Uhren aus nachwachsenden Rohstoffen: Das Gehäuse ist aus Rizinusöl, das Band aus Naturkautschuk, und sogar die Verpackung besteht aus recyceltem PET. Mondaine bleibt seinem klassischen Design der bekannten „Bahnhofsuhr“ treu, wobei es die „essence“ mit weißem oder schwarzem Zifferblatt zu haben gibt.

Think twice

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Go east

ort, wo Asien auf Europa trifft, wo man mit Deutsch weiterkommt als mit Englisch und wo Vegetarier schräger angesehen werden als Kühe auf der Straße, da befindet sich der Kaukasus. In der Region um Georgien, Aserbaidschan, Armenien, Iran, Russland und Türkei kocht man mit mindestens genau so viel Liebe wie in Italien und mit demselben Eifer wie die französischen Sterne-Köche. Die Ukrainerin Olia Hercules lernte in London und bei Ottolenghi, bevor sie sich auf kulinarische Streifzüge zurück zu ihren Wurzeln machte. In „Kaukasis“ sammelt sie Gerichte wie Dolma aus Weinblättern, Muskatnuss-Plov oder mit Lamm gefüllte Quitten – Menüs, die abseits von Gault-Millau und Michelin für volle Bäuche und zufriedene Gesichter sorgen. Olia Hercules, „Kaukasis“, Knesebeck ca. 30.–

Gusto Lassen Sie uns raten: Sie lagern Ihre Gewürze auf dem Regal über dem Herd oder in der Küchenablage. Richtig geraten, aber dennoch total falsch. Licht und Feuchtigkeit beschädigen die Gewürze und verfälschen Geschmack und Frische. Besser: Curry, Pfeffer und Co. im dunklen Schrank einsortieren und von Zeit zu Zeit auf ihre Haltbarkeit überprüfen.

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„Eat clean to stay fit, have a burger to stay sane.“ Gigi Hadid

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lkohol macht uns locker. Er gehört zum Feiern und Spaß haben, auch wenn es ohne ginge. In Deutschland sterben pro Minute 6.21 Menschen an den Folgen von Alkohol. Das ist kein Spaß, sondern bitterer Ernst. Deshalb: Nach dem einen Glas Bier oder Wein lieber mal wieder auf Wasser umstellen.

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Pizzaiolo Darum, wer die Pizza tatsächlich erfunden hat, streitet die Menschheit. Waren es die Italiener oder doch die Griechen Jahrhunderte davor? Spielt für uns keine Rolle, denn wer die beste Pizza von allen macht, das ist klar: nämlich wir selbst. Teig und Belag sind nicht das Geheimnis, sondern der Schamottstein-Ofen von Smeg, in dem wir den Boden knusprig und den Rand luftig locker backen. So muss es sein! Durch den glasierten Stein wird die Hitze von über 300 Grad gleichmäßig verteilt wie im richtigen Steinbackofen beim Pizzaiolo um die Ecke. Kein anbacken, kein Verbrennen – und: Der Stein lässt sich auch noch schneller reinigen, als wir das erste Stück selbstgebackene Pizza verdrückt haben. Smeg, Pizzabackofen aus Schamottstein, ca. 1'549.–


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Welcome home

otels sind ein Zuhause auf Zeit. Im Le Grand Bellevue in Gstaad würden wir aber gerne länger bleiben, fühlen wir uns hier doch wie Könige. Kein Wunder, präsentiert das Traditionshaus seinen Luxus doch auf eine solch gemütliche Art, dass wir uns nicht scheuen, uns wie im eigenen Heim zu bewegen. Das tun wir in 48 Zimmern und neun Suiten, im Weinkeller, an der Sushi-Bar oder im Restaurant LEONARD’s, in dem der Michelin gekrönte Koch Urs Gschwend Leckereien zaubert, von denen Auge und Magen gleichsam schwärmen. Und wem das nicht reicht, der schaut sich große Blockbuster im hoteleigenen Kino an oder entspannt im frisch renovierten Spa-Bereich. 3'000 Quadratmeter warten darauf, erkundet zu werden – von Pool oder Terrasse aus blicken wir auf die Schweizer Berge, schwitzen in einer der sieben Saunas oder schalten im Kräuterdampfbad, dem Hammam oder der Eis- oder Salzgrotte komplett den Alltagsstress ab. Le Grand Bellevue, wir kommen wieder! Le Grand Bellevue, 3780 Gstaad, Doppelzimmer ab ca. 500.– pro Nacht, www.bellevue-gstaad.ch

New York ist kein Geheimtipp. Egal, wen du fragst, jeder liebt diese Stadt. Times Square, Rockefeller, Central Park? Wer New York richtig kennen lernen will, von innen heraus, ungeschönt und abseits der blinkenden Billboards, der nimmt sich vor dem nächsten Besuch das folgende Buch zur Brust: „The 500 Hidden Secrets of New York“. Hier finden sich die schönsten Bars Brooklyns oder Gebäude, die selbst das Empire State Building in den Schatten stellen. Michiel Vos und Ellen Swandiak, „The 500 Hidden Secrets of New York“, Luster from ACC Editions, ca. 25.–

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Wie man fades Flugzeugessen aufpeppt? Indem man sich dazu was Hochprozentiges gönnt. Und zwar nichts aus der Flasche, sondern was Selbstgemixtes. Das Cocktail-Travel-Set von W&P Design enthält Rezeptkarte, Barlöffel, Aromatic Bitters, Rohrzucker und Untersetzter – den Alkohol holen Sie sich von der freundlichen Flight Attendant. Und dann mimen Sie auf 10'000 Metern den Barkeeper. W&P Design, „Carry-onCocktail-Kit“, ca. 30.–

KNOW

uch im Urlaub können wir unsere Finger nicht vom Smartphone lassen. Und so posten wir fleißig das tausendste Bild vom Eiffelturm oder dem Big Ben. Wintotal.de hat in einer Studie die beliebteste Stadt auf Instagram ermittelt. Mit 3,57 Hashtags pro Einwohner hängt Paris London (2,98) und Berlin (2,97) locker ab und verbannt auch Kopenhagen (2,77), Stockholm (2,75) oder Madrid (2,62) auf die hinteren Ränge.

Insta fame

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„I don’t have to take a trip around the world or be on a yacht in the Mediterranean to have happiness.“ Queen Latifah

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Cinderella Story

Cinderellas gläserne Pumps waren das richtige für den Ball, aber bestimmt nicht für die Abenteuer danach. Wenn wir uns draußen austoben, durch Wiesen spazieren und auf Steinen balancieren, brauchen wir einen Schuh, auf den wir uns verlassen können. Und in Sachen Performance macht den Tretern von Teva keiner was vor: Auf der leichten und dennoch robusten FloatLite-Sohle gehen wir wie auf Wolken, während exakt gelegte Riemen für den perfekten Halt und hohen Tragekomfort sorgen. Die neuen Modelle legen darüber hinaus auch in Sachen Design eine mächtige Schippe drauf: Das verwendete gestrickte Polyester ist elastisch, atmungsaktiv, schnelltrocknend und dank ausgefallenem Strickmuster richtig cool. Gründe genug, um die High Heels im Schrank zu lassen und die Welt in den Sandalen von Teva zu entdecken. Teva, „Terra-Float 2 Knit Slide“ für ihn, ca. 130.– und „Terra-Float 2 Knit Universal“ unisex, ca. 140.– UNF U C K

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Deins ist meins

esitz schenkt kein Glück. Manchmal reicht es, die angesagte Jeans auch einfach für ein paar Wochen auszuleihen. Auf Ragfair.ch kann man alles, was ein Outfit komplett macht, auf Zeit sein Eigen nennen. Von der Tasche bis zum Schmuck warten viele Designerteile auf ihren nächsten Einsatz. Und so funktioniert’s: Abo lösen, Lieblingsstücke aussuchen und nach zwei Tagen Lieferfrist im Kleiderschrank begrüßen. Wer sich nicht entscheiden kann, leiht bis zu drei Teile aus und schickt diese nach Gebrauch in der gelieferten Box kostenlos zurück. Danach beginnt das Modespiel von vorne. Wir verlosen ein Monats-Abo bei Ragfair.ch, nehmen Sie auf www.faces.ch an der Verlosung teil. Monats-Abo bei Rag fair.ch für ca. 129.–, drei Teile inklusive

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Der Mensch macht vieles falsch. Durch Rodungen und Umweltverschmutzung zerstören wir den Lebensraum vieler Arten, die ohne ihr Zuhause nicht lange überleben werden. Zehn der am meisten bedrohten Tiere druckt Lacoste nun auf seine Shirts der „Save Our Species“-Kollektion. Das ikonische Krokodil macht Platz für Lemur oder Nashorn und hilft dabei, auf ein Problem aufmerksam zu machen, für dessen Lösung es bald zu spät sein wird. Lacoste, „Save Our Species“, zehn PoloShirts, ca. 150.–, www.saveourspecies.org F A C E S

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1'138 Menschen starben am 24. April 2013 in Bangladesch bei einer der größten Katastrophen der Textilindustrie. Und wir kaufen weiterhin, ohne nachzudenken und horten Kleidung wie Eichhörnchen ihre Nüsse. Es ist Zeit, beim Shopping endlich mal wieder das Hirn einzuschalten. Die globale Bewegung „Fashion Revolution“ macht auf die Missstände der Textilbranche aufmerksam und setzt sich für nachhaltige Produktionen und ethische Standards ein. Im Rahmen der Fashion Revolution Week, die vom 22. bis 29. April in die Schweiz kommt, wird mittels Vorträgen, Diskussionen, Filmvorführungen und Workshops erklärt, wie wir mit unseren Kleiderkäufen den Unterschied machen können. Fashion Revolution Week, 22. bis 29. April 2018, EWZ Kraftwerk Zürich

Rebellion

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„With a stretch belt, anything can be a dress – a dinner napkin, a tablecloth, even a towel.“ Beth Ditto


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Durchschaubar 1 2

1 Mango, „Tasche HFT“, mit Blumendetail und Magnetverschluss, ca. 70.– 2 Maison Margiela, Taillengürtel aus Perspex und Vinyl, ca. 344.– (net-a-porter.com) 3 Topshop, Boots aus PVC, ca. 92.– 4 MSGM, transparente Beuteltasche mit Logo, ca. 231.– 5 Mara Mac, „Transparent Shrug“, aus Polyester, ca. 243.– (farfetch.com) 6 Calvin Klein 205W39NYC, Mantel aus Lochspitze mit transparentem Overlay, ca. 3'025.– (stylebop.com)

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e stärker das Thermometer ausschlägt, desto mehr sehnen wir uns nach unkomplizierten Outfits. Hierbei ganz weit vorne: das Strickkleid. Das ziehen wir nämlich einfach über den Kopf und sind für den Tag gewappnet. Wer mag, kombiniert das eng anliegende Kleid mit einem T-Shirt drunter oder einer kurzen Blazerjacke drüber, solange die Wetterlage noch keine sicheren Vorhersagen zulässt. Varianten gibt’s außerdem genug – ob Mini, Midi oder Maxi, mit großen oder kleinen Maschen und unifarben oder mit Muster steht jedem also komplett frei. Und hätten wir im Handarbeitskurs besser aufgepasst, könnten wir uns die trendigen Teile auch einfach selber stricken. 1 M Missoni, Maxikleid mit gerüschter Borte, ca. 938.– (farfetch.com) 2 A Peace Treaty, „Biche Knit Dress“, Midikleid mit Tassels, ca. 454.– (shopbop.com) 3 Laneus, „Striped Knitted Dress“, aus Viskose und Polyamid, ca. 255.– 4 Cecilia Prado, Midikleid aus Viskose, ca. 425.¬–

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Wir sind halten mit unserer Meinung nicht hinterm Berg. Diesen Sommer passt sich die Mode unserer Einstellung an und präsentiert sich ungewohnt offenherzig. Transparente Taschen offenbaren, was wir neben Kleingeld und Kreditkarte so alles mit uns rumschleppen, und Plastik-Kleider geben unbarmherzig preis, ob wir vergangenen Winter brav Kalorien abgestrampelt haben. Versuchen Sie nicht zu viel, und kombinieren Sie Transparentes nie untereinander. Eines müssen Sie außerdem wissen: Diese Teile ernten garantiert nicht nur Lob, und wer sie bei zu hohen Temperaturen trägt, schwitzt bald stärker als jeder Athlet beim Ironman.

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Frühlingsboten

Rosen, Tulpen, Nelken, Hyazinthen. Die Aufzählung ginge noch lange weiter, macht Erdem Moralioglu doch keine Unterschiede, wenn er die Prints für seine Kollektionen entwirft. Der Designer dürfte den meisten spätestens seit seiner Kooperation mit einem schwedischen Riesen ein Begriff sein. Nun gestaltet der Florist unter den Modemachern Nars’ neue Strange Flowers Collection. Das Ergebnis schafft mindestens genauso viel Freude wie ein großer Strauss Rosen: Lippenstifte, Lidschatten- oder Blushpaletten zeigen sich in dezentem Grau-Blau mit Blumenmuster. Natürlich sorgen auch die darin verborgenen Farben für große Augen, bringen diese doch denn Frühling auf unser Gesicht. Erdem for Nars, „Strange Flowers Collection“, ab ca. 33.–

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Jöööö-Effekt

m liebsten mögen wir Produkte mit Herz, von Liebe ausgesucht und mit Überzeugung empfohlen. Mary und Baba sind zwei Frauen, die ihre Begeisterung für Beauty und Mode mit anderen teilen und in ihrem Web-Shop WeLoveYouLove alles zeigen, was ihnen selbst gefällt. Unter anderem sind das auch die Produkte von Yope, einem ganz frisch gegründeten Beauty-Label aus Polen. Auf Parabene und Silikone wird bei Yope verzichtet – was nicht nur Mary und Baba, sondern auch uns überzeugt –, dafür trumpft das Label aus Warschau beim Duft und der Verpackung richtig auf. Handcreme und Bodylotion riechen zum Beispiel nach Feige oder Grüntee und Pfefferminze und sind mit hübschen Tierzeichnungen versehen. Süß von außen und pflegend von innen: cool! Yope, über www.weloveyoulove.ch

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PRODUCT

Candy Stress, Nervosität und schlechte Laune zeigen sich nicht nur im Gesicht, sondern auch auf unserem Kopf. Haarausfall lässt sich jedoch entgegenwirken – am besten mit Biotin, Folsäure und Vitaminen. Die gibt’s natürlich in Kapselform in der Apotheke, süßer sind jedoch die Ivybears, auf deren amerikanisches Pendant auch die Kardashians schwören. Die Teddys lassen sich wie Gummibärchen naschen und sorgen darüberhinaus dafür, dass unser Schopf wieder strotzt. Ivybears, 60 Bärchen, ca. 10.–

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xford Street, ChampsÉlysées und die Zürcher Bahnhofstraße. Wo viel los ist, braucht’s hie und da auch eine Ruheoase, weshalb Babor nun an Zürichs bekanntester Shoppingmeile seinen ersten Flagship-Store eröffnet. An der Kappelergasse dreht sich auf rund 80 Quadratmetern alles um schöne Haut. BeautyProfis wissen genau, was gestresste Gesichter zur Entspannung bringt und wie man Rötungen, Pickeln und Co. am besten zu Leibe rückt. Drei Behandlungsräume stehen bereit und außerdem eine Ampullenbar, wo Babors Bestseller durchstöbert werden können. Babor Institut, Kappelergasse 14, 8001 Zürich; Montag bis Freitag 9 bis 10 Uhr, Donnerstag 9 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr, www.babor-zurich.ch

Becoming beautiful

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„Actually, I wear nail polish to hide how grubby my nails are.“ Caroline Corr

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Head Bang

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1 H&M, „Make Waves Curl Cream“, Lockencreme. 150 ml, ca. 13.– 2 Kms California, „Curl Up Wave Foam“, Lockenschaum. 200 ml, ca. 35.¬– 3 Goldwell, „StyleSign Curly Twist Curl Splash“, feuchtigkeitsspendend. 100 ml, ca. 21.– 4 Ref Stockholm Sweden, „Curl Power“, mit Hitzeschutz. 125 ml, ca. 25.– 5 Remington, „Keratin Protect kegelförmiger Lockenstab CI83V6“, ca. 70.– 5

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Herzblatt

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Es soll Menschen geben, die sich vor Blush in etwa genauso fürchten wie andere sich vor der Dunkelheit. Dabei ist die Sache doch ganz leicht. Diesen Sommer setzen Labels wie Bora Aksu oder Valentino auf ordentlich Farbe, wenn auch auf einen dezenten Ton. Pink und Rosé sind gefragt, aufgetragen am obersten Teil des Wangenknochens, ruhig ordentlich pudern und die Farbe entsprechend verblenden. Am einfachsten geht das mit einem mittelgroßen Pinsel und pudrigen Texturen. Die lassen sich nämlich leichter schichten und einfacher vom Gesicht wischen, wenn Sie es mit der Farbe dann doch etwas zu gut gemeint haben. 1 2 3 4 5

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n Sachen Pony gibt’s nur eines: ganz oder gar nicht. Alles, was dazwischen liegt, sind keine Fransen, sondern die pure Halbherzigkeit. Ein Pony macht aus einem ein zweites Ich, verändert d ert er doch nicht nur den Blick, sondern maßgebend das eigene Gesicht. Kenzo oder Paco Rabanne proklamieren diese Saison nicht nur den „normalen“ Pony (sofern es einen solchen denn gibt), sondern setzen auf gelockte Fransen. Das ist ein Wagnis – aber genau das wollen wir doch. Nicht Langeweile, sondern Aufregung, Individualität anstelle von Massentrend. Pluspunkt: Ein lockiger Pony stylt sich nicht nur wie von selbst, sondern verbindet Rock’n’Roll auch noch ganz spielend mit Weiblichkeit.

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Lavera, So fresh Mineral Rouge in „Pink Harmony 04“, ca. 8.– Lancôme, Cushion Blush Subtil in „02 Rose Limonade“, ca. 60.– Catrice, Butter To Powder Blush in „C01 Vibrant Pink“, ca. 5.– Chanel, Joues Contraste in „N°380 So Close“, ca. 60.– Rituals, Miracle Blush Powder in „Soft Pink“, ca. 28.–

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Kein Pferd, keine Steppe. Nur das reine GefĂźhl von Freiheit und Unbesiegbarkeit, das sich nicht nur beim Beobachten des Sonnenuntergangs Ăźber der wilden Weite einstellt, sondern auch beim Schwingen des Lassos im Studio.

Photography: MARTIN KULA

Produktion & Styling: Oliver Rauh Stylingassistenz: Samir Abou-Suede Make-up & Hair: Ana Lucic using Chanel & ghd Model: Vika @ Ice Models Germany


Top und Panties von DRIES VAN NOTEN. Lederjacke von MEINDL. Tuch von HERMÈS. Cowboyhut von WESTERNSTORE.DE. Handtasche von SALVATORE FERRAGAMO. Sonnenbrille von MCQ ALEXANDER MCQUEEN. Ohrringe von SWEET DELUXE. Armreifen von YULYAFFAIRS.

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Links: Bluse von SOIS BLESSED. Jeans-Top von ELISABETTA FRANCHI. Ohrringe und Ringe von STEINKULT (Myglitterstory.com). Cowboyhut von WESTERNSTORE.DE. Rechts: Kleid von HERMÈS. Pullover von RESERVED. Rock von LONGCHAMP. Hut von ELISABETTA FRANCHI. Boots von SENDRA. Armreifen rechts von MARJANA VON BERLEPSCH. Armreifen links von YULYAFFAIRS.

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Bikini von HERMÈS. Karobluse von DESOTO. Cape von WOOLRICH. Shorts von ELISABETTA FRANCHI. Cowboyhut von WESTERNSTORE.DE. Kette von STEINKULT (Myglitterstory.com). Ringe von STEINKULT. Armband von SWEET DELUXE.


Lederjacke von EMPORIO ARMANI. Tanktop von MICHAEL MICHAEL KORS. Jeans von TOPSHOP. Schuhe von SENDRA. Halstuch von HERMÈS. Cowboyhut von WESTERNSTORE.DE. Ohrringe und Ringe von STEINKULT (Myglitterstory.com).

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Links: Bluse von SOIS BLESSED. Jeans-Top von ELISABETTA FRANCHI. Hose von ETRO. Boots von GESTUZ. Handtasche von HERMÈS. Ohrringe und Ringe von STEINKULT (Myglitterstory.com). Cowboyhut von WESTERNSTORE.DE. Armband von SWEET DELUXE. Gürtel von MCM. Bluse und Lederrock Rechts: von MIU MIU. Jeansjacke und Cowboyboots von CALVIN KLEIN JEANS. Harnisch von ELISABETTA FRANCHI. Brosche von ATELIER SWAROVSKI X JOHN NOLLET. Ohrringe von YULYAFFAIRS. Kapuzenjacke von WOOLRICH.


Jacke von DRIES VAN NOTEN. Cape von POLO RALPH LAUREN. Cowboyhut von WESTERNSTORE.DE. Halskette, Ring und Ohrringe von STEINKULT (Myglitterstory.com). Seidenband als Halsband von HERMÈS. Armbänder links von SWEET DELUXE. Armreifen rechts von MARJANA VON BERLEPSCH. Reitergerte von HERMÈS.

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Bluse von ODEEH. Ledershorts von SPORTMAX. Boots von CALVIN KLEIN JEANS. Tasche von COCCINELLE. Ohrringe von MARJANA VON BERLEPSCH. Armband und Seidentuch von HERMÈS.


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Links Weiblein, rechts M채nnlein: die Werkst채tte Midos in den 40ern.

Time for Heroes

Midos Geschichte nimmt genauso viele Kurven wie der Weg zum aktuellen Sitz in Le Locle. Hier feiert das Uhrenlabel heuer seinen Hundertsten. Zeit f체r einen Blick zur체ck. Text: Marina Warth Fotos: Mido

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Mido präsentiert 1942 an der Uhrenmesse in Basel.

LUZERN AN EINEM Samstag. Die Gassen sind voll, die Parkplätze besetzt. Und das liegt nicht an den Schweizern, die in der malerischen Altstadt ihr Wochenende verbringen, sondern an den asiatischen Touristen, die sich in drei Wochen Europa anschauen und in der Schweiz nach Zürich und Bern nun auch am Vierwaldstättersee halt machen. Einsteigen, aussteigen, Foto machen. Letzteres ist in Luzern jedoch gar nicht erste Priorität. Das Ziel: eines der vielen Uhrengeschäfte. Die Beute: eine original Schweizer Uhr. Und davon am liebsten ein Modell, clean und classy, robust und wasserdicht. Attribute, die den asiatischen Touristen schnell zu einer Multifort oder einer Baroncelli von Mido greifen lassen. Mido – kein Name, der für sich spricht und keiner der ganz großen Player, dessen Geschichte man mal eben aus dem effeff nacherzählt. Dabei gibt es hier mehr zu berichten als in einem Drei-Stunden-Blockbuster Platz hätte.

Let the game begin

Um die Robustheit seiner Uhren zu beweisen, steckt Mido seine Zeitmesser zu Eis und Alk ins Glas.

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Heute wirst du mit 20 Unternehmer, lancierst dank einer App ein Start-up oder lässt dich in einer TV-Show zum gefeierten Geschäftsmann coachen. Damals, 1918, ist noch alles anders. Georges Schaeren ist 36, ein Mann mittleren Alters, der als Uhrmacher seine Berufung gefunden hat. Es ist kein Job, kein einfacher Beruf, der den Magen füllt und das Dach über dem Kopf zusammenhält, sondern eine Leidenschaft, von der Schaeren auch noch träumt, wenn längst das Feierabendbier auf ihn wartet. Nur zusammenbauen und reparieren, was andere ihm bringen, macht ihn nicht mehr zufrieden, mehr noch, es lässt ihn zweifeln. An der Welt, am Leben, an sich selbst. Und so wettert er am Stammtisch, wälzt Ideen und überzeugt schließlich auch den jüngeren Bruder Henri davon, eine eigene Firma zu gründen. Der Bruder investiert – Geld und den Namen Mido, abgeleitet vom spanischen „yo mido“ („ich messe“) –, ist aber noch nicht bereit, seine sichere Anstellung bei Omega aufzugeben. Später, vertröstet er den Bruder, später wird er sich ihm anschließen. Doch erst mal geht es darum, die benötigten 200'000 Franken zusammenzukratzen, die es für den Start braucht. Klinken werden geputzt, Hände geschüt-

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der zündenden Idee, die dem mittlerweile nach Biel umgezogenen Label Mido neuen Aufschwung verleiht.. Die Schaeren-Jungs stellen sich Fragen. Zwischendurch auch diejenige, ob sie mit Mido den richtigen Weg gegangen sind, klar, aber noch mehr danach, was sie selbst von einer Uhr erwarten. Sie soll die Zeit anzeigen, genau und präzise, zu allem passen, zum Sonntagsanzug wie zur Arbeiterhose, im Wasser, bei Regen oder beim Kicken mit dem Ball nicht gleich den Geist aufgeben. Alles Dinge, bei denen andere Uhren bis dato versagen. Georges und Henri tüfteln nächtelang, bis sie endlich auf etwas stoßen, was später zum Markenzeichen werden soll. Die Krone ist die Achillessehne einer Uhr, das Glied, das als erstes bricht und das Teil, das die Schaeren-Brüder dank Naturkork so dicht verschließen, dass Midos Uhren von einfachen Zeitmessern zu Superhelden werden.

Georges Schaeren (links) hat alles ins Rollen gebracht, was der heutige CEO Franz Linder weiterführt (rechts).

Gelobtes Land

Mr. Mido: der von Henri Schaeren gezeichnete Roboter.

telt, Prognosen erläutert. Schließlich ist die Kohle da, und Schaerens Visitenkarte schmückt endlich der neue Firmenname.

Weg mit der Achillessehne

„Mido-Uhren werden von einfachen Zeitmessern zu Superhelden.“

Doch so einfach ist es nicht. Georges Schaeren versteht zwar sein Handwerk, weiß, wie Rädchen ineinander greifen müssen, damit aus Schrauben und Kleinteilen eine Uhr wird, doch zum Schreiben schwarzer Zahlen braucht es mehr. Henri lässt den Bruder nicht hängen, kommt mit an Board und tüftelt mit ihm gemeinsam an der Idee, die Mido zum Durchbruch verhelfen soll. Es ist die Zeit nach dem Krieg. Alles ist im Aufbau, jeder steckt im Umbruch, Hoffnung liegt in der Luft. Die Menschen sehnen sich nach Schönem und suchen das Gute im Alltag. Und so legen die Schaeren-Brüder los und kreieren Uhren, die die Fantasie anregen und Augen zum Glänzen bringen. Besonders beliebt: die von unterschiedlichen Kühlergrillen von Autos inspirierten Schmuckuhren, die Mido auf einen Schlag vom Insider aus Solothurn zum gefeierten Uhrenproduzenten machen. Doch Schönheit ist nichts für die Ewigkeit, und so modern die hübsch dekorierten Zeitmesser bald in den Schmuckschatullen vor sich hin. In der aufziehenden Wirtschaftskrise eine goldverzierte Uhr am Handgelenk zu tragen ist in etwa so fehl am Platz wie sich bei Blitz und Donner nackt aufs offene Feld zu stellen. Weg mit dem Prunk, her mit 44

Amerika war nicht immer ein Land, vom Rest der Welt belächelt wie ein vor sich hin tobendes Kleinkind. Damals ist es Garten Eden, ein Ort wie ein fruchtbarer Boden, in dem jeder Samen Keime schlägt, egal wie klein und vertrocknet er auch ist. Und so ist es klar, dass auch die Schaeren-Brüder über den Atlantik blicken und dabei die Daumen drücken. So viel gibt’s da allerdings nicht zu drücken, Midos Uhren werden zum Selbstläufer. Der Ruf ist den Zeitmessern mindestens die Stunden voraus, die man bei der Überfahrt an Verschiebung einrechnen muss. Die Robustheit der Mido-Uhren bringt selbst hartgesottene Kerle zum Schwärmen: Nach dem zweiten Weltkrieg flattern zahlreiche Briefe auf den Schreibtisch von Georges Schaeren, geschrieben von Soldaten, deren Uhren Panzerangriffe, Bomben und Gefechte besser überstanden haben als ihre Seelen. Diese Worte, handsigniert, sind die beste Werbung – und kommen doch an den Erfolg eines gewissen Mr. Mido nicht heran. Mr. Mido ist ein Roboter, gezeichnet von Henri Schaeren und angedacht als Maskottchen. Wessen Herz die Soldatenstorys nicht erreichen, der schmilzt spätestens bei den bebilderten Abenteuern von Robo Mido dahin. Mit Geschichten verkauft sich alles einfach besser. Und so greifen die Schaeren-Brüder weiter in die Trickkiste, bringen ihre Uhren auf den Mount Everest oder an den Schlund von Vulkanen und schrumpfen ihr Modell Minimido schließlich auf die Größe einer Zehn-Cent-Münze. Das zieht – zumindest für den Moment. In den 60ern übernimmt die zweite Schaeren-Generation den Hebel, werkelt noch zehn Jahre an Innovationen und übergibt das Familienunternehmen schließlich in die Hände der späteren Swatch Group. Jetzt ist Swatch-Guru Nicolas Georges Hayek am Drücker. Mido kommt von Biel nach Le Locle und positioniert sich nicht nur geografisch, sondern auch idealistisch neu. Architektonische Bauwerke werden zur Inspirationsquelle der neuen Zeitmesser, die man heute, 100 Schlichtes Jahre nach der Gründung Midos durch Design, robust wie ein Panzer. Georges Schaeren, am Handgelenk fi ndet.

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Insider

Stephen Fairchild hält bei Pandora seit 2011 die Zßgel in der Hand.

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Dänische Wurzeln, italienisches Design und thailändische Produktion: Die Schmuckstücke des Labels Pandora sind eine Hommage an den Multikulturalismus. Chief Creative Office Stephen Fairchild steuert als Amerikaner eine weitere Facette bei und spricht im Interview über ein neues Schmuckverständnis. Interview: Marina Warth Fotos: Pandora

FACES: Was ist die Geschichte hinter Pandora? Stephen Fairchild: Pandora ist in Dänemark geboren,

unsere Produkte werden in Thailand gefertigt, und wir sind ein weltweites Unternehmen. Die Kombination dieser drei Elemente macht die Marke Pandora so faszinierend. Unsere Identität ist maßgeblich davon geprägt, dass unser Gründer zwar Däne ist, aber den Großteil seines Lebens in Thailand verbracht hat. Und so verschmelzen die dänischen Goldund Silberschmieden, das thailändische Handwerk und das italienische Design-Duo miteinander und formen dieses außergewöhnliche Schmucklabel. F: Auf ethische Standards und Produktions bedingungen achtet der heutige Kunde enorm. Wo platziert sich Pandora in dieser neuen Welt? SF: Die soziale Verantwortung steckt tief in unserem Unternehmen, seit unser Gründer es 1982 ins Leben gerufen hat. Die Menschen und unser Planet kommen an erster Stelle, und wir wollen mit Pandora in dieser Sache als gutes Vorbild vorausgehen. F: Wie entsteht eine Kollektion bei Pandora? SF: Nehmen wir unsere neue Gold-Kollektion Pandora Shine als Beispiel. Zuerst haben wir uns auf den Herstellungsprozess und die verwendeten Techniken konzentriert, um die Legierung und die Farbe der Stücke genauso hinzubekommen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Danach haben unsere Designer Terzo und Ficarelli ihre Visionen miteingebracht und so die schlussendliche Kollektion gestaltet. F: Was war die Idee hinter Pandora Shine, dieser Kollektion aus vergoldetem Sterling-Silber? SF: Viele Frauen möchten heute Gold tragen, allerdings sind die meisten solchen Schmuckstücke sehr teuer. Mit Pandora Shine möchten wir der Kundin die Möglichkeit geben, Goldschmuck zu einem guten Preis zu tragen. Mit diesem 18 Karat vergoldeten Sterling-Silber machen wir viele unserer Kundinnen glücklich und gewinnen bestimmt auch neue Fans. F: Bei Pandora mixt man Silber, Rosé- und Gelbgold genauso wie unterschiedliche Charms und Schmuckstücke. Worin gründet diese Philosophie? SF: Es ist alles eine Frage der Balance. Einige Stücke trägt man eine Saison, andere ein Leben lang. Bei Pandora gibt es auch sehr limitierte Kollektionen, mit denen wir beim Kunden Spannung erzeugen, was ebenfalls sehr wichtig ist. Wir arbeiten an unserer Strategie und erweitern unser Portfolio ständig, damit wir alle Wünsche unserer Kunden bedienen können. Erinnerungen und Momente sind für uns extrem wichtig, wobei wir auch denken, dass es der Frau von heute noch mehr um ihr Wohlbefinden geht und darum, mit ihrem Schmuck ein Statement zu setzen. Und genau das möchten wir mit der Möglichkeit, unseren Schmuck miteinander zu kombinieren, ausdrücken und kommunizieren. F: Es gibt sehr viele unterschiedliche Schmucklabels auf dem Markt. Wie bleiben Ihnen Ihre Kunden treu?

SF: Wir wollen nicht blindlings dem Trend folgen. Wir sind uns natürlich der unterschiedlichen Richtungen und Phasen bewusst, bringen letzten Endes aber nur das auf den Markt, was für uns relevant ist. F: Das Charms-Konzept hat Pandora groß gemacht. Weshalb ist dieses nach wie vor so gefragt? SF: Frauen können damit kreativ sein und ihre Persönlichkeit ausdrücken. Es gibt keine Grenzen und keine Regeln. Der Schmuck ist das Mittel, um sich an spezielle Momente zu erinnern oder Wünsche für die Zukunft auszudrücken und zu visualisieren. F: Worin unterscheiden sich Mode- und Schmucktrends? Hängen Schmucktrends davon ab, was die Designer auf dem Laufsteg zeigen? SF: Zwischen diesen beiden wird immer eine gewisse Verbindung bestehen. Beim Schmuck geht es aber mehr darum, was mit den Frauen auf der ganzen Welt geschieht, wie sie leben und sich dabei selber ausdrücken. Ich glaube daran, dass Schmuck ein ganz eigener Teil ist, der widerspiegelt, in welcher Zeit wir leben. F: Schmuckstücke sind oftmals stark mit Emotionen verbunden. Wie schaffen Sie es, letztere in Ihren Kundinnen zu wecken? SF: Schmuck ist etwas sehr persönliches, wenn nicht sogar emotionales. Pandora investiert viel Zeit darin, den Frauen da draußen zuzuhören, um wirklich zu verstehen, was für sie als Individuen wichtig ist. F: Kann man beim Tragen von Schmuck Fehler begehen? SF: Sich selber nicht treu zu sein. F: Weshalb designen Sie mit Pandora nur Schmuck für die Frau? SF: Wir führen weiter, was unser Gründer begonnen hat: Wir fertigen qualitativ hochwertigen Schmuck zu einem erschwinglichen Preis für alle Frauen dieser Welt. Und dieser Mission bleiben wir treu. F: Mit welchem Schmuckstück liegt man als Geschenk immer richtig? SF: Einem zeitlosen Paar Ohrringe – oder einem persönlichen Kettenanhänger. F: Welche Schmuckstücke gehören in jede Schmuckschatulle? SF: Zeitlose Ohrringe, Halsketten, Ringe und Armbänder, die man miteinander kombinieren und nach Lust und Laune tragen kann. Statement-Ringe und -Ohrringe sind ebenfalls gut, um einem Outfit den letzten Schliff zu verleihen. Man sollte mit Schmuck einen Look jederzeit verändern und der jeweiligen Situation anpassen können. F: Wie viel Bling-Bling ist zu viel? SF: Das ist abhängig von der Situation und der Person, die den Schmuck trägt. Wichtig ist es, sich stets selbst treu zu bleiben und seine Kreativität und Persönlichkeit auszudrücken.

„Es ist wichtig, sich selbst stets treu zu bleiben.“

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Backstage

Alles auf Purpur

Im maßgeschneiderten Designerkleid mimt Vanessa Leuzinger überzeugend das Bond Girl.

Sehnlichst wartet der 007-Gentleman auf das richtige Bond Girl.

Der Flakon des neuen 007-Duftes präsentiert sich Purpur.

Trotz natürlicher Schönheit darf auch bei der Titel-Anwärterin die richtige Mascara nicht fehlen.

Text: Angela Bacchini Foto: David Biedert

„Eine Frau, die kein Parfum trägt, hat keine Zukunft.“ Das weiß nicht nur Coco Chanel, sondern auch Miss-Schweiz-Kandidatin Vanessa Leuzinger, die allerdings von einer rosigen Zukunft träumen darf: Sie hat für den Videodreh des Duftes „007 for women“ mit ihrem Charme und ihrer Eleganz überzeugt. M I S S WA H L E N H A B E N schon einigen zu einer steilen Kariere verholfen: Melanie Winiger ist Schauspielerin, Linda Fäh Moderatorin und Xenia Tchoumitcheva Fotomodell. Eine vielversprechende Zukunft eröffnet sich auch Vanessa Leuzinger, denn sie überzeugt mit einer natürlich charismatischen Darbietung beim Dreh des Videodrehs für den Duft „007 for women“. Wo uns fruchtige Noten und sinnliche Würze an die fernen Strände der Bahamas, auf den Rücksitz eines rasenden Motorrads und in den farbigen 48

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Lichterregen des Casino Royale verschlagen, finden sich auch die Anwärterinnen des Missen-Titels an einem Roulette-Tisch wieder. Hier ist voller Einsatz gefragt, denn die Kandidatinnen müssen ihr Schauspieltalent unter Beweis stellen, wobei die 21-jährige Vanessa das Bond Girl am überzeugendsten mimte. Geheimnisvoll, elegant, verführerisch – so trat sie an den Roulette-Tisch und gab nach einem Spritzer Parfum aufs Handgelenk ihren Satz zum besten: „Alles auf Purpur.“ M A I

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Music lives

Ob Haus oder Wohnung: In den eigenen vier Wänden ist man sich selbst. Der Sessel vom Flohmarkt, der Tisch vom Designer, das Bett von den Eltern – jedes Möbel wird zum Puzzlestück der Persönlichkeit. Und das ist bei Stars nicht anders, die ansonsten Bühnen rocken und Stadien füllen. Zuhause sind auch Moby, Lily Allen oder Florence Welch nur Menschen, die am Frühstückstisch übers Leben nachdenken oder auf der Couch faulenzen, wenn der Terminkalender es zulässt. Christine Halter-Oppelt hat an ihren Türen geklingelt und fotografiert, wie Musiker abseits vom Blitzlicht leben.

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Fotos: Christine Halter-Oppelt

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Den langweiligen Desktop-Job ist er los, als ihm Kanye West zum Deal die Hand schüttelt. Aus seinem Lebensziel bastelt er den Künstlernamen, aus seinem ersten Hit eine Liebeserklärung an die spätere Ehefrau. Und natürlich hat er die elterliche Baracke im amerikanischen Nirgendwo längst gegen eine fette Bleibe mit krasser Aussicht und die Kutte aus alten Chorzeiten gegen schicke DesignerAnzüge getauscht, die ihm in Best-Dressed-Rankings Höchstplatzierungen sichern.

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John Legend

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Apartment, East Village, New York City, USA


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F loren ce We lc h Sie sieht Oma den Tod wählen und die Mutter den Nachbarn. Der Alkohol betäubt das Herz, das in der Brust pocht und für die ersten Lyrics sorgt. Der Erfolg lässt sie die Kurve kriegen, und doch stürzt sie sich in die nächste Sucht. Jetzt sind es Kleider, Röcke, Blusen, verkappter Hippie-Style, um den sie auf Flohmärkten feilscht wie ein Dealer um seine Ware und dem sie im neuen Daheim eine ganze Etage widmet.

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Arbeiterhaus, London, England

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L i ly A l len

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15 Mal umgezogen. Den Teddy kaum ausgepackt, schon wieder in die Kiste gestopft. Die Definition von zuhause? Die karge Matratze, die sich leichter transportieren lässt als das hübsche Himmelbett. Im Internat wird’s nicht besser: Schlafräume wie Gefängniszellen und wanzenverseuchtes Bettzeug. Ironischerweise schafft sie ihren Durchbruch nach der abgebrochenen Floristen-Lehre dann mit „Smile“ und scheffelt damit so viel Kohle, dass es fürs eigene Cottage reicht.


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Cottage, Cotswold, England

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Backsteinhaus, Brooklyn, New York City, USA


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Als Teenie motzt er über New Yorks schlechtes Pflaster, die unsicheren Straßen, hasst den Dreck und die Junkies, die auf dem Schulweg nach Dollarnoten betteln. Die Kindheitserinnerungen verpackt er später in weißen Hip Hop, mit dem er sich den Respekt der Bronx und bei Madonna den Posten als Vorband erkämpft. Geografisch kommt er im Vergleich zur Karriere nicht weit, nämlich gerade mal von der Upper West Side nach Brooklyn.

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Moby

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Ein Autounfall nimmt ihm den Vater, der Krebs die Mutter. Die Musik ist sein Auffangnetz, Techno seine Bettdecke. Er nennt sich Vodoo Child oder Schaumgummi und schwenkt dann doch auf seinen Spitznamen um, den er dem Ur-UrGroßvater Herman Melville verdankt. Zwei Jahre hat er an seinem aktuellen Refugium gewerkelt und damit um einiges länger als an seinem veganen Restaurant, für dessen Plätze Hollywood-City Schlange steht.

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Wolf’s Lair Castle, Los Angeles, USA


Rock my Home

Stadtwohnung, Loft oder Landhaus: Christine HalterOppelt hat sich für ihr Buch „Rock my Home“ auf den Weg gemacht und Musiker zuhause besucht. Cher, Ozzy Osbourne, Lily Allen oder Florence Welch haben für die Wohn- und Designjournalistin ihre Türen geöffnet und ihr Refugium preis gegeben. Wer Bücher bis zur Decke stapelt oder seine Tapeten selbst verschönert, sehen Sie in „Rock my Home“. Christine HalterOppelt, „Rock my Home“, DVA, ca. 44.–

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I N S T A G R A M

# facesbeauty

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I N S T A G R A M

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Photography :JORG ROZIER @ PIM THOMASSEN AGENCY

Styling: Elise Verhoeven @ Pim Thomassen Agency Make-up & Hair: Sabrina Dijkman using Alterna Haircare Models: Sanne de Roo & Fabienne Dobbe @ Future Faces Amsterdam Photography Assistant: Vivianne Sanderse Make-up & Hair Assistant: Laila Rood Location: Sieboldhuis & Hortus Botanicus Leiden

Mixed up

Nicht nachdenken, einfach machen. Wer Stilregeln bĂźffelt wie andere die Bibel hat es nicht verstanden: In der Mode geht es niemals um Leben und Tod, sondern lediglich um SpaĂ&#x; und Freude.


Links: Bluse von SAINT LAURENT (Mytheresa.com). Hose von ESSENTIEL ANTWERP. Trenchcoat von ZIPPER VINTAGE. Sandalen von MOROBÉ. Tasche von MANGO. Ohrringe von SWAROVSKI. Armband von CALVIN KLEIN JEWELRY. Rechts: Sanne: Seidenbluse von CHRISTIAN WIJNANTS. Hose von BOTTEGA VENETA. Ohrringe von DRIES VAN NOTEN. Armband von SWAROVSKI. Ring von ATELIER SWAROVSKI. Fabienne: Seidenbluse von CHRISTIAN WIJNANTS. Mantel von SCAPA. Sandalen von WHAT FOR. Ohrringe STYLIST OWN. Ring von CALVIN KLEIN JEWELRY.

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Links: Kleid und Mantel von MARNI. Ohrringe von DRIES VAN NOTEN. Rechts: Bluse von GUCCI (Mytheresa.com). Hose von COS. Vintage-Tasche von GUCCI. Armband von SWAROVSKI. Ring von ATELIER SWAROVSKI.

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Links: Sanne: Trenchcoat von PRADA (Mytheresa.com). Bluse von IVY&OAK. Hose von STELLA MCCARTNEY. Sonnenbrille von FROU FROU’S. Ohrringe von DRIES VAN NOTEN. Armband von SWAROVSKI. Ring von ATELIER SWAROVSKI. Fabienne: Kleid von KARIM ADDUCHI. Armband von CALVIN KLEIN JEWELRY. Tasche STYLIST OWN: Rechts: Seidenbluse von ISABEL MARANT (Mytheresa.com). Hose von DAVID LAPORT. Sandalen von STEVE MADDEN. Ohrringe STYLIST OWN. Ring von SWAROVSKI.

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Links: Top, Rock, Lederweste, Nylonsocken und Sandalen von MIU MIU. Rechts: Sanne: Top und Ohrringe von DRIES VAN NOTEN (Mytheresa.com). Armband von SWAROVSKI. Ring von ATELIER SWAROVSKI. Fabienne: Bluse von MAJE. Top von DRIES VAN NOTEN (Mytheresa.com).

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Die große Szene auf der Leinwand des urbanen Alltags, wenn der vorbeieilende Protagonist mit der Billboard-Kulisse zum kuriosen Standbild verschmilzt – und das Banale für einen Augenblick in einer alternativen Realität aufgeht. In diesem macht Jonathan Higbee: K l i c k ! , und komponiert Sujets für die Ewigkeit. „Coincidences“ vereint die besten zu einem Liebesbeweis an seine Wahlheimat des aus Missouri stammenden Fotografen.

Sweetie, du stehst im Rampenlicht!

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Blink, and you

miss

Photography : JONATHAN HIGBEE www.jonathanhigbee.com

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it!


100 Milliarden Zellen spielen Ringelreihen, wenn der Kopf angestrengt nach zĂźndenden Ideen sucht.

Graffiti-KĂźnstler wider Willen.

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Zum Bleiben verdammt, hat der Zebrastreifen doch noch einen Weg gefunden, die Welt zu erkunden.

Das geschieht, wenn man beim Lesen komplett in die Geschichte eintaucht.

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Über allem erhaben und größer als jeder andere zu sein, wird für einen Moment zur Wirklichkeit.

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Und zwischen dem gehetzten Leben den Spaß nicht vergessen.

Wann sehen wir endlich ein, dass wir vor dem städtischen Müllproblem nicht einfach davonlaufen können?

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Der Alltag ist deine Bßhne, die dir den angemessenen Auftritt gewährt.

Taugt der Gedanke was, oder ist er lediglich Schall und Rauch?

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Wenn aus Denken Träumen wird.

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Ohne Anzug ist auch der Geschäftsmann nur ein ganz normaler Typ.

Antriebslosigkeit beginnt meist da, wo später die Lösung liegt.

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Es ist Zeit, verstaubte Geschlechterklischees endlich über Board zu werfen.

Jonathan Higbee

Das Leben ist ein Disneyland.

Mit Sneakers an den Latschen und Kamera im Anschlag wandert Jonathan Higbee seit einer Dekade seine Sohlen platt, auf dem Asphalt des Big Apple. Im Gewusel der Metropole gedeiht seine Faszination dafür, den mikrosekudenkurzen Moment zu konservieren. Im Laufe der Jahre breitet der 1981 im mittleren Westen geborene StreetPhotographer sein Werk über sämtliche traditionellen wie zeitgenössischen Kanäle aus – von der Galerie im russischen Bergkaff Tagil über die Talkshow „Télématin“ auf France 2 und das Vice-Magazine bis zu Werbeaffichen für Airbnb und selbstverständlich sämtliche sozialen Medien.


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Dearest Mom...

Zu ge w in n e n auf www. faces. ch.

...du hilfst uns beim Aufstehen, wenn wir fallen, gibst uns Ratschläge, wenn wir planlos sind, und nimmst uns die Angst, wenn wir uns fürchten. Liebe Mama, du bist immer für uns da, und dafür danken wir dir! Eigentlich viel zu selten, aber dafür am 13. Mai umso herzlicher.

GENIUS

JOURNÉE EN PROVENCE

Wir haben keine Zeit. Und wollen dennoch auf nichts verzichten. Deshalb brauchen wir gerade beim Styling intelligentes Equipment, das mitdenkt. Der Haartrockner Digital Sensor von BaByliss ist so ein Helfer, der uns das Leben leichter macht. Der intelligente Sensor prüft 366 Mal pro Sekunde den Luftstrom und die Temperatur, mit der das jeweilige Haar gestylt wird – und steigert damit die Effizienz um 30 Prozent. Kaputtes Haar? Gibt’s nicht mehr, denn der Digital Sensor verhindert dank einer konstanten Temperatur von nur 70 Grad jegliche Schädigung des Haars. Das Haar trocknet nicht nur effizienter, sondern auch viel schneller und schonender als bei herkömmlichen Haartrocknern. Nach dem Styling fi xiert Kaltluft die Frisur dauerhaft, wobei die Ionic-Funktion das Haar zusätzlich vor statischer Aufladung schützt. Holen Sie sich den intelligenten Haartrockner Digital Sensor von BaByliss mit drei Aufsätzen bei uns einmal.

Langsam hebt sich die Sonne über der Provence. Doch bevor sie Pflanzen und Tiere weckt, hält sie einen Moment inne. Hier ist er, dieser magische Augenblick, an den uns Terre de Lumière L’Eau von L’Occitane erinnert. Der pudrig-sanfte Duft lässt rosa Pfeffer, schwarze Johannisbeere, Pfingstrose, Tonkabohne und Bittermandelessenz miteinander tanzen und wirkt auf unserer Haut wie ein frischer Tautropfen. Terre de Lumière L’Eau umhüllt uns wie die Umarmung unserer Mutter und gibt uns das Gefühl, zuhause zu sein. Genauso soll unsere Mama duften, die beste Frau auf der Welt, diejenige, die uns nimmt wie wir sind und uns beisteht, egal was kommt. Deshalb legen wir Ihnen nicht nur ans Herz, bei unserem Gewinnspiel mitzumachen und sich einen von fünf Flakons für die liebe Mama zu sichern, sondern sich zusätzlich bei L’Occitane eine Geschenkbox aus Nagellack und Handcreme der neuen Linie Green by Manucrist zu holen. Ab einem Einkauf von 30.– bei L’Occitane gibt’s die nämlich kostenlos obendrauf (ab 20. April 2018, in den teilnehmenden L’Occitane Boutiquen oder mit dem Code MANUCRIST auf www.loccitane.ch, solange der Vorrat reicht).

BEST FRIENDS FOREVER Ein Parfum ist nicht einfach nur ein Duft. Er ist die beste Freundin, die einen umarmt, wenn man nicht lächeln mag, und die einen bestärkt, aus dem Alltag auszubrechen und etwas zu wagen. Gucci Bloom Acqua di Fiori ist so ein Parfum, an dem man nicht nur so schnuppert, sondern das einen zum Nachdenken anregt, zum Träumen und Visionieren. Das neue Wässerchen aus dem Hause Gucci ist wie das letzte Puzzleteil, das den Blick klar und die Welt vollkommen macht. Grün und frisch, würzig dank Cassis-Knospen, sinnlich aufgrund von Jasmin, Rangunschlinger und Tuberose und warm durch Moschus und Sandelholz präsentiert sich Gucci Bloom Acqua di Fiori als vielschichtige Freundin, die ihre wahre Identität nur demjenigen offenbart, der sie wirklich versteht. Bevor es das neue Gucci Bloom Acqua di Fiori ab Juni zu kaufen gibt (und ab dem 30. April exklusiv bereits bei Manor), verlosen wir fünf Sets aus je einem Eau de Toilette Gucci Bloom Acqua di Fiori (50 ml), einem Eau de Parfum von Gucci Bloom (50 ml), einem dazu passenden Shower Gel und einer Body Lotion (je 200 ml) im Wert von je ca. 325.–. 82

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HEART BY HEART Die eigene Mutter ist nicht einfach eine Frau, sondern eine Heldin. Für uns steht sie immer auf dem Podest – das ganze Jahr hindurch und ein Leben lang. So ist sie auch dabei, wenn wir als Teenie vom Minnie-Mouse-Top zum BH wechseln, zeigt uns, wie die Träger sitzen sollen und die Cups am besten passen. Diese Zeit zu zweit zelebrieren wir bei Marie Jo, wo wir das ikonische Modell Avero finden, einen BH in Café Latte, Schwarz, Weiß oder Natur, mit herzförmigen Cups und erhältlich in gepolsterter BalconetteAusführung. Die hübschen Gänseblümchen-Applikationen erfreuen Mütter und Töchter bereits seit 20 Jahren. So kommen bei Marie Jo gleich mehrere Gründe zusammen, um das Band zwischen Mutter und Tochter weiterzuknüpfen. Aus diesem Grund können Sie bei Marie Jo vom 26. April bis 26. 24. Mai 2018 auf www.mariejo.com/de/ mothersday Ihr Glück versuchen und eine Wellnessbehandlung für sich und die liebe Mama gewinnen. Wer außerdem vor dem Muttertag am 13. Mai ein Set von Marie Jo im Lingerie-Fachhandel kauft, hat zusätzlich die Chance, einen Jahresvorrat an Dessous von Marie Jo zu gewinnen. Na dann, schnappen Sie sich Ihre Liebste, shoppen Sie gemeinsam bei Marie Jo, und posten Sie Ihre neue Lieblingsunterwäsche mit dem Hashtag #everydayheroines. Die Avero-Kollektion von Marie Jo ist im LingerieFachhandel ab CHF 45.– / 105.– erhältlich.

URLAUBSGEFÜHLE URLAUBSGEFÜHLE Wenn wir schon nicht verreisen, dann Wenn wir schon nicht verreisen, schicken wir wenigstens unseredann Haut schicken wir wenigstens unsere Haut in den Urlaub. Die Elixiere von Blue inHawaii den Urlaub. Dienämlich Elixierevon voneinem Blue werden Hawaii werden nämlich von einem Hohepriester auf geheiligter Erde auf Hohepriester auf–geheiligter auf Maui gesegnet damit auchErde wirklich Maui gesegnet – damit auch wirklich alle Kräfte auf unserer Seite stehen. alle Kräfte auf unserer Seitedie stehen. Den Rest erledigen dann InhaltsDen RestInerledigen dannKörperelixier die Inhaltsstoffe: Blue Hawaiis stoffe: Blue Hawaiis La’ni In wirken wertvolleKörperelixier Essenzen wie La’ni wirken wertvolle Essenzen wie hawaiianisches Kukuinussöl hawaiianisches Kukuinussöl für die Restrukturierung des für die Restrukturierung des Collagennetzwerkes. Zusätzlich Collagennetzwerkes. Zusätzlich schützen die in Noniextrakten schützen die in Noniextrakten enthaltenen Mineralien, enthaltenen Mineralien, Spurenelemente und bioSpurenelemente und bioaktiven Alkaloide vor freien aktiven Alkaloide vor freien Radikalen und sorgen gemeinRadikalen und sorgen gemeinsam mit Hyaluronsäure für sam mit Hyaluronsäure für eine sichtbare Reduzierung eine Reduzierung der sichtbare Falten. La’ni strafft damit der Falten. La’ni strafftKörper damit die Haut am ganzen die Haut am ganzen Körper und vollbringt seine Wirkung und vollbringt Wirkung auch auf demseine Dekolleté und im auch auf dem Dekolleté undHaut im Gesicht. Gönnen Sie Ihrer Gesicht. Gönnen Ihrer Haut eine Auszeit, undSie verwöhnen eine Auszeit, undHawaii verwöhnen Sie sie mit Blue KörperSie sie mit Blue Hawaii elixier La’ni, das es beiKörperuns zehn elixier das es gibt. bei uns zehn Mal zuLa’ni, gewinnen Mal zu gewinnen gibt.

AQUA DE VIDA Jeder trägt Ballast mit sich rum. Sorgen, die einem nachts die Träume verdüstern, und Bürden, die auf die Schultern drücken. Mittels alter Reinigungszeremonien befreien sich die Menschen auf Bali von allem, was den Geist verdunkelt und den Körper belastet. In Anlehnung an diese Tradition widmet Rituals seine neuste Sommerkollektion dem Ritual of Banyu. Peeling, Duschschaum, Körpercreme und Gesichtsmaske erfrischen die Haut und reinigen und beleben den Körper. Balinesisches Meersalz ist besonders reich an essentiellen Mineralien und sorgt zusammen mit Seetang und dessen hohem Vitamingehalt für eine gepflegte, seidig weiche Haut und einen belebten Geist. Die Produkte erinnern an Sonne im Gesicht und Füße im Sand, an unbeschwerte Tage am Meer und Freude im Herzen. Dieses Gefühl wollen wir Ihnen nicht vorenthalten und verlosen deshalb drei Sets von The Ritual of Banyu mit je einem Foaming Shower Gel, einem Body Scrub und einer Body Cream. F A C E S

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Clevere Tipps ...

Festival – Hair Die Festivalsaison steht vor der Tür. Das bedeutet coole Musik, tolle Leute und lässige Stylings, aber auch

einige Tage ohne richtige Dusche. Entdecken Sie unsere Tipps und Tricks für tolle Festival-Haare – das ganze

... rund um die Themen Haarpflege und Haarstyling bekommen Sie in unseren Specials. Picken Sie Ihre ganz persönlichen Schönheitstricks heraus. Viel Spass beim Entdecken! Ihr BeautyQueen.ch-Team.

Wochenende lang. Natürlich komplett ohne fettige Ansätze und mit hübschen Stylings à la Coachella.

Pop of Color Perfekt zur Festival-Zeit passen farbige Haarsträhnen! Mit Farbsprays können Sie die verschiedensten Looks kreieren, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Einfach auf die einzelnen Haarpartien aufsprühen und fertig. Natürlich lassen sich die Sprays ganz einfach wieder auswaschen.

1. JOICO – INSTATINT - VIOLET OPAL (50 ML), CHF 9.00, Art.-Nr.

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2. MEDIS SUN GLOW – PINK (18 ML), CHF 10.90, Art.-Nr.

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Kreativ

3. SCHWARZKOPF BLONDME – INSTANT BLUSH BLONDE BEAUTIFIER JADE (250 ML),

4. BJÖRN AXÉN – DRY SHAMPOO GREEN APPLE (150 ML), CHF 17.90, Art.-Nr.

Keine Zeit

5. SCHWARZKOPF MAD ABOUT WAVES – REFRESHER DRY SHAMPOO (150 ML),

Am Festival bleibt keine Zeit für lästiges Haarewaschen. Der beste Helfer ist das Trockenshampoo. Es saugt den überschüssigen Talg auf und reinigt die Kopfhaut. Das Trockenshampoo ganz easy auf den Ansatz sprühen und das frische Gefühl sowie natürliches Volumen geniessen.

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CHF 20.40, Art.-Nr. 16683

6. REVLON PROFESSIONAL UNIQ ONE – DRY SHAMPOO (300 ML), CHF 21.60,

für langes Haarewaschen

Art.-Nr. 13699

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anz easy

CHF15.90, Art.-Nr. 13694

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Trendy

7. INVISIBOBBLE POWER – SOMETHING BLUE, CHF 6.90, Art.-Nr. 17382

Zopffrisur

8. GHD BRUSHES – NARROW DRESSING BRUSH, CHF 31.45, Art.-Nr. 1017983

Super praktisch fürs Festival sind Flechtfrisuren. Sie sehen trendy aus und halten die Haare aus dem Gesicht. Für mehr Volumen den Ansatz vor dem Flechten antoupieren. Invisibobbles sind super praktisch und sehen hübsch aus. GlanzHaarsprays verleihen einen schönen Schimmer und Halt.

9. JOHN FRIEDA FRIZZ EASE – REGENREGEN SCHIRM HAARSPRAY STARKER HALT (250 ML), CHF 14.30, Art.-Nr. 1014741

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Schöne

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Praktisch

Beach Waves

10. SCHWARZKOPF OSIS – DUST IT MATTIFYING VOLUME POWDER (10 G),

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CHF 9.75, Art.-Nr. 759

Der Signature-Look jedes Festivals sind Beach Waves. Benützen Sie dafür einen grossen Lockenstab und einen Salt Spray. Das Spray gibt dem Haar Halt und Textur und der Lockenstab erzeugt die grossen Wellen. Für noch mehr Volumen ein Volumenpuder auf den Ansatz geben und durchkneten.

11. GHD CURVE – CREATIVE CURL WAND, CHF 194.65,

Art.-Nr. 1016936

12. ORIBE STYLE – APRÈS BEACH WAVE AND SHINE SPRAY (75 ML), CHF 26.00, Art.-Nr. 11093.1

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Die perfekten Festival-Produkte

und mehr

Entdecken Sie unsere Festival-Produkte für trendige, farbige Stylings und frisches Haar. Geben Sie die Artikelnummer in das Suchfeld auf www.perfecthair.ch ein und gelangen Sie direkt zu Ihrem Wunschprodukt. Bei PerfectHair.ch wird das Einkaufen zum Erlebnis. Nebst professionellen Beauty- und Haarpflegeprodukten finden Sie hier auch eine umfassende Beratung sowie im BeautyQueen-Magazin zahlreiche Blogposts, wie die Produkte richtig angewendet werden.

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B E S T E

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Kaufen, ohne hinzusehen? Jetzt achten wir beim Shoppen auf Produkte mit gutem Gewissen. Deshalb setzen wir diesen Monat auf Taschen aus Stroh, Naturkosmetik und andere Dinge, die der dunklen Seite den Rücken kehren. Bartöle und Shaving Creams sind gut für die Haut, Sneakers für die Füße und Love-Toys fürs Sexleben. Und wer sich bei Letzterem zu sehr austobt, findet in unseren Schnullern und Kuscheltieren entsprechende Nachsorge.

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„Your bag doesn’t have to cost more than a car to look cool.“ Kesha

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Spionin

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Trenchcoats

Sei es für ein schickes Abendessen oder ein heißes Date: Der Trenchcoat darf dabei nicht fehlen. Wir verwandeln uns mit dem begehrten Fashion-Piece nicht etwa in die eifersüchtige Ex-Freundin, sondern fallen auf mit lässigem Style und einem leichten Klecks von Seriosität, die ankommt. 3

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14 1 Michael Kors Collection, „Sand Tie Suede“, aus Wildleder, ca. 5'965.– 2 Woolrich, „Modern Trench“, aus Polyamid und Elastan, ca. 610.– 3 Karen Millen, aus Baumwolle und Viskose, ca. 465.– 4 Karl Lagerfeld, aus Baumwolle, ca. 520.– 5 Patrizia Pepe, aus Baumwolle und Nylon, ca. 336.– 6 Max Mara, aus Polybaumwolle, ca. 499.– 7 s.Oliver, in „Dusty Rose“, ca. 150.– 8 Alexander McQueen, aus Baumwollgabardine, ca. 2'165.– (stylebop.com) 9 Longchamp, „Prêt à porter“, aus Leder, ca. 2'280.– 10 Burberry, aus Leder, Baumwolle und Polyester, ca. 795.– 11 Andrea Marques, aus Baumwolle, ca. 1'046.– 12 Reserved, aus Schaumstoff, ca. 82.– 13 Ikks, aus wasserabweisender Baumwolle, ca. 346.– 14 Guess, aus Baumwolle und Lyocell, ca. 189.–

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Mermaid

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Strohtaschen

Wer verführen will, der tut’s am Strand. Nicht mit heißen Bikinis oder nackter Haut, sondern mit einem eleganten Kleid und der richtigen Strandtasche. Für welche wir uns entscheiden, wissen wir noch nicht –0815 soll’s aber definitiv nicht werden. Diesen Sommer toben wir uns richtig aus. 2

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13 1 Miu Miu, aus Bast und Baumwolle, ca. 880.– 2 s.Oliver, mit Veloursleder, ca. 70.– 3 Michael Michael Kors, „Malibu“, aus geflochtenem Stroh, ca. 340.– 4 Carolina Santo Domingo, aus Viskose und Nylon, ca. 582.– (farfetch.com) 5 Nannacay, „Joana“, aus Stroh, ca. 299.– 6 Soraya Hennessy, aus Baumwolle, ca. 290.– (stylebop.com) 7 Topshop, aus Stroh, ca. 34.– 8 Emanuela Caruso, „Pom-pom tote“, aus Stroh, ca. 289.– 9 Love Letter by Sweet Deluxe, aus Bast und Baumwolle, ca. 46.– 10 Aranaz, „Woven bucket bag“, aus Stroh und Baumwolle, ca. 395.– 11 Yosuzi, „Arco Iris“, aus Stroh, ca. 446.– (farfetch.com) 12 Loeffler Randall, „Cruise Tote“, aus Stroh mit Lederbesätzen und Pompons, ca. 453.– (net-a-porter.com) 13 Sensi Studio, aus Stroh,ca. 357.–

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Aufgeblasen

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Chunky-Sneakers

Liebe auf den ersten Blick? Zweifelhaft. Doch hey, wie heißt es so schön? Mode kennt keine Grenzen – und auch keine Angst davor, Neues auszuprobieren. Deshalb wagen wir einen zweiten Blick und einen dritten und geben dieser angesagten Fußbekleidung dann endlich eine Chance. 2

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1 Prada, aus Netzgewebe und Gummi, ca. 690.– 2 Alyx Studio, aus Textil, ca. 655.– (stylebop.com) 3 Balenciaga, aus Leder und Polyester, ca. 760.– 4 Calvin Klein, „Carlos“, aus Leders, ca. 605.– 5 Adidas by Raf Simons, „RS Ozweego lll“, aus Kunstleder und Mesh, ca. 419.– (stylebop.com) 6 Alexander McQueen, aus Leder, ca. 533.– 7 Adidas Originals, „Crazy“, aus Textil und Veloursleder, ca. 185.– 8 Nike, „Air Max 95“, aus Leder und Polyamid, ca. 199.– 9 Reebok, aus Nylon und Neopren, ca. 273.– 10 Kenzo, „Sonic“, aus Polyester und Nylon, ca. 326.– 11 Roa, aus Wildleder, ca. 320.– (mrporter.com) 12 Stella McCartney, aus Nylon, Neopren und Kunstleder, ca. 604.– 13 Vetements, „Instapump“, aus Leder, Gummi und Mesh, ca. 659.– (mrporter.com) 14 Ami, aus Leder, Neopren und Mesh, ca. 379.–

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Eingepackt

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Rucksäcke für ihn

Er ist unser treuer Begleiter und erlebt mit uns die nächsten Abenteuer: der Rucksack. Und zwar nicht nur als Mode-Accessoire, sondern als beständiger Freund. Denn er kommt mit an die hipsten Festivals und verwahrt unsere wichtigsten Heiligtümer bestens in seinem Innern. 2

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13 1 DSquared2, aus Nylon, ca. 595.– 2 Eastpak, aus Polyester, ca. 59.– 3 Valentino, „Zandra Rhodes“, aus Canvas, ca. 1'457.– (mrporter.com) 4 Off-White, „Camouflage-Print“, aus Baumwolle und Canvas, ca. 521.– (mrporter.com) 5 Versace, aus Nylon, ca. 930.– 6 Herschel Supply Co., „Town backpack“, aus Polyester, ca. 83.– 7 Plein Sport, aus Polyester und Nylon, ca. 443.– 8 Furla, „Ulisse“, aus vollnarbigem Leder, ca. 644.– 9 Prada, „Robot“, aus Nylon mit Lederbesätzen, ca. 1'521.– (mrporter.com) 10 Kenzo, aus Polyester, ca. 322.– 11 Fendi, aus Kalbsleder und Polyamid, ca. 2'120.– 12 Givenchy, aus Acryl und Polyamid, ca. 1'056.– (farfetch.com) 13 MCM, aus Leder, ca. 1'294.–

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Flower-Power

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Hawaii-Hemden

Diesen Frühling mögen wir’s bunt und lässig. Und weil wir uns die Strandferien in Hawaii eben nicht einfach so leisten können, drucken wir sie geradewegs aufs Shirt. Es heißt: „Make your dreams come true“ – und das ist der erste Schritt dazu. 3

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1 MSGM, aus Baumwolle, ca. 321.– 2 Double Rainbouu, aus Viskose, ca. 189.– (stylebop.com) 3 DSquared2, aus Seide, ca. 560.– 4 Christian Dada, aus Baumwolle und Cupro, ca. 812.– 5 Balenciaga, „Bal“, aus Viskose, ca. 645.– 6 Ami Alexandre Mattiussi, aus Viskose, ca. 229.– 7 SSS World Corp, „Magnum“, aus Viskose, ca. 240.– 8 Love Moschino, aus Baumwolle, ca. 182.– 9 Levi’s, aus Baumwolle, ca. 70.– 10 Prada, aus Viskose, ca. 800.– 11 Stella McCartney, aus Baum-wolle, ca. 346.– (farfetch.com) 12 Anerkjendt, „Edgar Shirt“, aus Baumwolle, ca. 40.– 13 Marcelo Burlon County Of Milan, aus Baumwolle, ca. 538.–

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Regenbogen

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Blazer

Schick soll’s sein und trotzdem auffällig. Deshalb kleidet er sich beim nächsten Date etwas gewagter. Wie will man auch sonst die Liebe seines Lebens erobern? Jedenfalls nicht mit Schwarz und Weiß. Und auch nicht auf dem Pferd. Bringen Sie ruhig Farbe ins Spiel. 2

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13 1 Y/Project, aus Leinen, ca. 1'115.– (stylebop.com) 2 Calvin Klein 205W39NYC, aus Polyester und Baumwolle, ca. 1'109.– 3 DSquared2, aus Baumwolle, ca. 820.– 4 Loveless, aus Polyester, ca. 458.– 5 Boglioli, aus Leinen, Viskose und Cupro, ca. 686.– 6 Cos, aus Baumwolle, ca. 275.– 7 Altea, aus Baumwolle, ca. 492.– (mrporter.com) 8 Tom Ford, „Pink velvet“, aus Baumwolle, Leinen, Cupro und Seide, ca. 2'503.– 9 Balenciaga, „Bal Washed SB Jacket“, aus Leinen und Cupro, ca. 1'745.– (farfetch.com) 10 Stella McCartney, „Dusty“, aus Baumwolle, ca. 1'147.– 11 Gucci, aus Samt, Baumwolle und Seide, ca. 2'010.– 12 Vivienne Westwood, aus Baumwolle, Schurwolle und Viskose, ca. 808.– (farfetch.com) 13 Etro, aus Leinen, Baumwolle und Cupro, ca. 849.– (mrporter.com)

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Activist

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Pflegende Naturkosmetik

Zertifizierung hin oder her: Wir finden, dass natürliche Inhaltsstoffe ein Lob verdient haben. Serum, Creme oder Öl: Diese Produkte pflegen rein natürlich und im Hinblick auf umweltgerechte Ingredienzen, nachhaltige Produktion und effiziente Verpackung. 3

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1 Rituals, „Calming Night Cream“, für empfindliche Haut. 50 ml, ca. 48.– 2 Grown Alchemist, „Age Repair Eye Cream“, reduziert Falten und Schwellungen. 15 ml, ca. 70.– 3 Absolution, „La Creme de Santé“, beruhigend und ausgleichend. 50 ml, 58.– (kultkosmetik.ch) 4 Bio:Végane, „Bio-Grüntee 24h Pflege“, mit Süßholzwurzelextrakt. 50 ml, ca. 17.– (ecco-verde.ch) 5 Ooh! Oils of Heaven, „Natural Cacay Anti-Aging Face Oil“, mit Vitamin E. 30 ml, ca. 50.– 6 Oliveda, „Cell Active Face Oil“, minimiert sichtbar Falten. 30 ml, ca. 36.– 7 Lavera, „Hydro Effect Serum“, mit Hyaluronsäure. 30 ml, ca. 18.– 8 100% Pure, „Organic Matcha Anti-Aging Antioxidants Moisturizer“, für reife Haut. 59 ml, ca. 61.– 9 The Body Shop, „Tea Tree Pore Minimiser“, mattiert und verfeinert. 30 ml, ca. 25.– 10 Ahava, „Energizing Day Cream“, Tagespflege mit SPF 15. 50 ml, ca. 69.– 11 Caudalie, „VineActiv Detox-Nachtöl“, reich an Omega 6 und Vitamin D. 30 ml, ca. 39.– 12 Lush, „Gorgeous“, mit Neroli und Orangenblüte. 45 g, ca. 95.–

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Natural Beauty

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Dekorative Naturkosmetik

Auch bei natürlicher Schönheit schadet es nicht, ab und an etwas nachzuhelfen und die schönen Dinge zu akzentuieren. Und mit diesen Produkten müssen Sie sich keine Sorgen um schädliche Inhaltsstoffe machen, denn sie verlassen sich alle auf die Kraft der Natur. 3

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1 Weleda, „Beauty Balm 5in1“, getönte Tagespflege in Bronze. 50 ml, ca. 16.– 2 100% Pure, „BB Cream“, mit SPF 15. 30 ml, ca. 46.– (ecco-verde.ch) 3 Kure Bazaar, Nagellack in „3 Sunset“, ca. 22.– 4 Kiko Milano, Green Me Eyeshadow Palette in „02 Feisty Saffron“, ca. 19.– 5 Ilia Beauty, Multistick in „Tenderly“, für Wangen, Lippen und Augen, ca. 44.– 6 Burt’s Bees, Lippenstift in „Magenta Rush“, ca. 18.– 7 Couleur Caramel, „BIO-Make-up Stick“, feuchtigkeitsspendend, ca. 42.– (green-shop.ch) 8 Dr. Hauschka, Eyeshadow Trio in „04 Sunstone“, ca. 39.– 9 The Body Shop, Matte Lip Liquid in „030 Crete Carnation“, ca. 20.– 10 Sante, Beautifying Highlighter in „01 Nude“, ca. 14.– (kaia.ch) 11 Benecos, „Natural Mascara Super Long Lashes“, mit Vitamin E, ca. 6.– 12 Lavera, Beautiful Lips Colour Intense in „35 Dainty Rose“, ca. 8.–

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Schmiere

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Shaving Cream

Rasieren ist kein Zuckerschlecken. Man braucht Zeit, und hat man die nicht, büßt man mit Pickelchen, Brennen und kleinen Schnitten. Um dies zu verhindern, springen diese Rasiercremes ein. Sie sorgen für ein geschmeidiges Gleiten der Rasierklinge und machen die Rasur zum wahren Erlebnis. 3

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1 Penhaligon’s, „Bayolea Shave Cream“, mit Jojobaöl. 150 ml, ca. 57.– (ludwigbeck.de) 2 The Scottish Fine Soaps Company, „Thistle & Black Pepper Shave Gel“, gegen Hautirritationen. 100 ml, ca. 9.– 3 Aveda, „Pure-Performance Shave Cream“, für eine sanfte Rasur. 150 ml, ca. 29.– 4 1000 & 1 Seife, Tabula Rasa in „Dezember“, würzig. 90 g, ca. 25.– (heldenlounge.de) 5 Dr. Harris, „Arlington Shaving Bowl“, mit Zitrusnote. 100 g, ca. 33.– (mrporter.ch) 6 Claus Porto, „Musgo Real Orange Amber Shaving Cream“, cremige Textur. 100 ml, ca. 27.– 7 Mootes, „Rasierseife“, duftet nach Zedernholz. 80 g, ca. 22.– 8 Ortigia, „Gel da Barba Mandorla“, beruhigend. 80 ml, ca. 19.– 9 The Body Shop, „Maca Root & Aloe Softening Shaving Cream“, ohne Mineralöle. 200 ml, ca. 25.– 10 Atkinsons, „Deluxe Shaving Cream“, feuchtigkeitsspendend. 200 ml, ca. 64.– (breuninger.com) 11 Le Labo, „Men’s Grooming Shaving Cream“, mit Salbei und Kamille. 120 ml, ca. 35.– 12 Lush, „Prince“, mit Mandarine und Neroli. 100 g, ca. 14.–

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Fuel

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Bartöl

In der Bratpfanne, im Auto und im Gesicht sorgt Öl für Geschmeidigkeit, Pflege und Glanz. Und da der Hipsterbart noch lange nicht dem TrendArchiv angehört, verwenden Sie es am besten auch gleich dafür, denn es pflegt nicht nur, sondern bringt garantiert auch die Motoren der Mädels zum Schnurren. 3

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1 Leonis Barbam, „Furious Odin“, beruhigend. 50 ml, ca. 35.– (mencare.ch) 2 Penhaligon’s, „Bayolea Beard & Shave Oil“, würziger Duft. 100 ml, ca. 80.– 3 Captain Fawcett’s, „The Million Dollar Beard Oil“, leichte Zitrusnote. 50 ml, ca. 49.– 4 Men’s Society, Bartöl mit Vitaminen und Mineralien. 60 ml, ca. 40.– 5 Golden Beards, „Organic Oil Surtic“, natürliche Inhaltsstoffe. 30 ml, ca. 22.– 6 Apothecary87, „The Unscented Beard Oil“, vegan. 50 ml, ca. 49.– (perfecthair.ch) 7 Percy Nobleman, „Premium Beard Oil“, feuchtigkeitsspendend. 50 ml, ca. 60.– (douglas.com) 8 Mr Bear Family, „Beard Brew Citrus“, mit Zitrusduft. 30 ml, ca. 24.– (pomade.ch) 9 Mootes, „Bartöl Sunset Ave.“, mit Jojobaöl. 10 ml, ca. 16.– 10 Bullfrog, „Olio Barba Multifunzione“, duftet nach Leder und Tabak. 50 ml, ca. 25.– 11 Hawkins & Brimble, „Beard Oil“, gegen Haarausfall. 50 ml, ca. 18.– 12 House 99, „Softer Touch Beard Oil“, nährt und zähmt. 30 ml, ca. 33.–

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Ink Master

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Tattoopflege

Gemälde müssen von Zeit zu Zeit restauriert werden, um ihre einstige Pracht zu bewahren. Um die Kunstwerke auf unserer Haut möglichst lange davor zu verschonen, versorgen diese Cremes und Gels Ihr Tattoo mit viel Feuchtigkeit und Lichtschutzfaktor, so dass es glänzt wie am ersten Tag. 3

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1 Soivre Cosmetics, „After Tattoo Crème“, mit Panthenol. 50 ml, ca. 7.– 2 Captain Fawcett’s, „Tattoo Salve“, mit natürlichen Antioxidantien. 125 ml, ca. 29.– (perfecthair.ch) 3 BeOnMe, „After Tattoo“, ohne Parfüm. 50 ml, ca. 13.– 4 After Inked, „Tattoo Moisturizer & Aftercare Lotion“, mit Traubenkernöl. 90 ml, ca. 20.– 5 Ink Boost, „Liquid Tape“, ohne Parafine, Parabene und Silikone. 50 ml, ca. 15.– 6 Scream Cream, „The Ultimate Tattoobalm“, mit Zaubernussextrakt. 50 ml, ca. 18.– 7 Balm Tattoo, „Balm Tattoo Aftercare – Vegan“, antiseptisch. 30 g, ca. 15.– (tattoo-needs.ch) 8 Tattol, „The Original Tattoo Creme“, vegan. 30 ml, ca. 18.– (amazon.com) 9 Tattoo Defender, „Sunny Side“, mit Lichtschutzfaktor. 100 ml, ca. 29.– 10 TattooMed, „Daily Tattoo Care“, schützt und pflegt. 100 ml, ca. 18.– 11 Selective, „Ink Lovers Cream“, feuchtigkeitsspendend. 100 ml, ca. 16.– (parfumdreams.de) 12 Easy Kits, „Tattoo Care Protective Ointment“, mit Aloe Vera. 40 g, ca. 12.–

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Temporary Love

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Fun Hair Color

Nichts ist für immer. Und weil das Leben schon so zu kurz ist, um alles auszuprobieren, wissen Schwarzkopf, Redken und Co. Rat: auswaschbare Haarfarbe! Ob Trennungsschmerz, Streetparade oder kurzzeitiger Trend: Diese Farben erfüllen jeden noch so kurzweiligen Wunsch nach Veränderung. 3

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1 Bumble and Bumble, Spray Chalk in „Mint“, ca. 17.¬ 2 Revlon Professional, Nutri Color Creme in „300 Yellow“. 100 ml, ca. 21.– (perfecthair.ch) 3 Ref Stockholm Sweden, Colour Boost Masque in „Brilliant Pink“. 200 ml, ca. 25.– 4 Kevin Murphy, Color Bug in „Orange“, ca. 25.– 5 Stargazer, Hair Chalk in „Neon Green“, ca. 10.– (wernersheadshop.ch) 6 Schwarzkopf, Blondme Instant Blush Blonde Beautifier in „Jade“. 250 ml, ca. 20.– 7 Maria Nila, Colour Refresh in „0.66 Bright Red“. 300 ml, ca. 35.– 8 Claire’s, Neon Hair Colour in „Pink Glitter“. 125 ml, ca. 9.– 9 Lime Crime, Unicorn Hair in „Valentine“. 200 ml, ca. 20.– (asos.com) 10 L’Oréal Paris, Colovista Washout in „Bluehair“. 80 ml, ca. 12.– 11 Osmo, Colour Psycho in „Wild Orange“. 150 ml, ca. 24.– (galaxus.ch) 12 Joico, Instatint in „Pink“. 50 ml, ca. 12.–

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Take your time

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Neuheiten Baselworld

Zeit ist nicht relativ. Zumindest nicht dann, wenn sie von einer dieser Uhren sekundengenau erfasst wird. Diese Modelle sind alle neu, gerade erst präsentiert an der Messe Baselworld, unterschiedlich in Design und Preis und doch alle in einem gleich: der Zeit, die auf ihrem Zifferblatt verrinnt. Unaufhaltsam. 3

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1 Calvin Klein, „CALVIN KLEIN rebel“, ca. 199.– 2 Swarovski, „Cosmic Rock“, ca. 379.– 3 Blancpain, „Quantième Complet GMT“, ca. 36'900.– 4 Gucci, „G-Frame“, auswechselbares Armband, ca. 1'300.– 5 Fossil, „Q Venture“, ca. 299.– 6 Patek Philippe, „World Time Minute Repeater“, 495'000.– 7 Balmain, „Flamea II“, ca. 395.– 8 Rolex, „GMT Master II“, ca. 8'800.– 9 Certina, „DS Action Diver“, ca. 795.– 10 Breitling, „Navitimer 1 B01 Chronograph 43“, ca. 19'950.– 11 Mido, „Multifort GMT“, ca. 1'200.– 12 Hublot, „Classic Fusion Chronograph Berlutti 45mm“, mit Berlutti Shoe Polish und Brushing Accessoires, ca. 34'900.– 13 Carl F. Bucherer, „Manero Flyback“, ca. 5'900.– 14 Anonimo, „Epurato“, ca. 2'990.– 15 Diesel, „Little Daddy“, ca. 299.– 16 Chopard, „Mille Miglia Racing Colors“, ca. 5'680.–

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17 Zenith, „Swizz Beatz“, ca. 55'000.– 18 Mondaine, „SBB Classic“, ca. 225.– 19 TAG Heuer, „Connected Modular 41mm“, ca. 2'100.– 20 Victorinox, „I.N.O.X. Carbon Limited Edition“, ca. 995.– 21 Oris, „Oris Carl Brashera Chronograph Limited Edition“, auf 2'000 Stück limitiert, ca. 4'700.– 22 Tissot, „T-Race MotoGP Limited Edition 2018 Quartz“, ca. 765.– 23 Tudor, „Black Bay GMT“, ca. 3'400.– 24 Hamilton, „Khaki Pilot Day Date 42mm“, ca. 995.– 25 Michael Kors, „Hybrid Smartwatch Michael Kors Access Scout“, ca. 299.– 26 Swatch, „XX-RATED BLACK“, ca. 75.– 27 Corum, „Big Bubble Magical 52 Elisabetta Fantone“, limitiert auf 88 Stück, ca. 5'850.– 28 Longines, „HydroConquest“, ca. 1'500.– 29 Raymond Weil, „Freelancer Bowie“, limitiert, ca. 1'111.– 30 Luminox, „Leatherback SEA Turtle“, ca. 240.–

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Sexual Healing

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Love-Toys

Manchmal muss man einfach selber ran. Ob Auflege-, Finger- oder Rabbitvibrator – mit diesen Love-Toys sind good vibes garantiert. Und falls Sie jemand fragt, was der Küchenpinsel in Ihrem Nachttisch zu suchen hat: Just smile and wave! 3

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1 OhMiBod, „Smile“, Auflegevibrator, ca. 60.– (erotic4me.ch) 2 FeelzToys, „Playbrush“, Auflegevibrator, ca. 17.– (joujou.ch) 3 Ceylor, „Secret Lover“, Mini-Vibrator, ca. 30.– 4 Kawaii, „Macaroon“, Auflegevibrator, ca. 40.– (kisskiss.ch) 5 Jimmyjane, „Form 2“, Auflegevibrator, ca. 120.– (amorana.ch) 6 Sqweel, „Sqweel Go“, Auflegevibrator, ca. 54.– (amorelie.ch) 7 Iroha by Tenga, „Stick“, Mini-Vibrator, ca. 20.– 8 Leaf, „Vitality+ Green“, Auflegevibrator, ca. 130.– (kisskiss.ch) 9 Love to Love, „Cherry Love“, schwere Liebeskugel, ca. 25.– (laredoute.ch) 10 Screaming O, „Vibrating Lipstick“, Auflegevibrator, ca. 16.– (galaxus.ch) 11 Dame Products, „Eva“, Paarvibrator, ca. 120.– (hawk.ch) 12 Womanizer, „Womanizer Pro“, Auflegevibrator, ca. 219.– 13 Boho, „Cerise“, Fingervibrator, ca. 80.– 14 Rianne S, „Heart Vibe“, Auflegevibrator, ca. 40.– (siroop.ch)

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Just use it

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Kondome

Auch wenn Alkohol den Verstand trübt oder der Kopf in der Hitze des Gefechts auf Durchzug schaltet, muss Schutz an erster Stelle stehen. Danach kommen Extras wie dünnes Latex, Gleitgel-Beschichtung, exotischer Geschmack oder die reine Optik, der wir diese Seite widmen. 2

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13 1 Sustain, „Ultra Thin“, 10 Stück, ca. 14.– (luckyvitamin.com) 2 Lelo, „Hex“, 12 Stück, ca. 20.– (kisskiss.ch) 3 Confortex, „Nature“, 12 Stück, ca. 7.– 4 Slow Soup, Extra Cute Condoms in „Lagoon“, 4 Stück, ca. 18.– 5 One, „Mixed Pleasures“, 12 Stück, ca. 15.– (walgreens.com) 6 Ceylor, „NonLatex Ultra Thin“, 6 Stück, ca. 18.– 7 Einhorn Condoms, „Foodporn“, 7 Stück, ca. 11.– (amorana.ch) 8 Hero Condoms, „Ultra Thin“, 12 Stück, ca. 10.– 9 Enjoy our Nature, „Geysir“, 1 Stück, ca. 7.– 10 Durex, „Fun Explosion“, 10 Stück, ca. 10.– (joujou.ch) 11 Kamasutrashop, „Romantik Herzform“, 3 Stück, ca. 10.– 12 Manix, „Skyn Original“, 10 Stück, ca. 19.– (praeser.ch) 13 Wingman Condoms, mit Überstreif-Hilfe, 3 Stück, ca. 5.– (galaxus.ch)

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So cute

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Kuscheltiere

Sie begleiten manche von uns durchs Leben und noch viel weiter: Plüschtiere. Die Dinger sind nicht nur niedlich, sondern helfen den Kleinen auch beim Einschlafen. Ob Äffchen oder Elefant, dass sie als Helden gefeiert und nie vergessen werden, ist keine Frage. 3

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1 Molang, „Häschen“, reißfest, ca. 28.– (siroop.ch) 2 Hema, „FeinstrickMaus“, aus Polyester, ca. 8.– 3 NatureZoo, „Cat“, handgehäkelt und aus Bambusgarn, ca. 35.– 4 Luckyboysunday, „Mause Doll“, aus Baby-Alpaka-Wolle, ca. 105.– (stadtlandkind.ch) 5 OyOy, „Katze Zorro“, aus Baumwolle, ca. 69.– 6 Tausendkind.ch, „Jellycat blossom bunny“, aus Polyester, ca. 13.– (tausendkind.ch) 7 Belly Button, „Häkelaffe“, aus Baumwolle, ca. 29.– 8 Steiff, „Blossom“, mit Klangspiel, ca. 55.– (toys.ch) 9 Jellycat, „Elliott Elephant“, aus Polyester, ca. 25.– 10 Roommate, „Flamingo“, aus biologischer Baumwolle, ca. 27.– 11 Jollein, „Hippo“, ca. 25.– (baby-markt.ch) 12 Global Affairs, „Affe Jimmy Chimp“, handgestrickt, ca. 38.– (brack.ch) 13 Maileg, „Mouse Big Sister in Underwear“, aus Baumwolle und Polyester, ca. 19.– (stadtlandkind.ch) 14 Carletto, „Sorgenfresser Flint“, ca. 29.–

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Ruhe ist

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Schnuller

Es schreit wie am Spieß, und plötzlich ist es still. Einfacher als mit dem Schnuller kann man ein Baby wohl nicht ruhig stellen. Aber der Schnuller sorgt nicht nur für Ruhe, sondern kann auch cool aussehen. Und er gehört zum Baby irgendwie dazu. 2

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1 Zazzle, aus orthodontischem Silikonnippel, ca. 18.– 2 Suavinex, aus Silikon, ca. 6.– (galaxus.ch) 3 Nip, „Believe in unicorns“, aus Latex, ca. 5.– (baby-walz.ch) 4 Hevea, aus Naturkautschuk, ca. 10.– (stadtlandkind.ch) 5 Bibi, „Happiness Nuggi“, ca. 10.– (tiger-fink.ch) 6 Mam, „Kätzchen“, assortiert im Zweierpack, ca. 8.– (galaxus.ch) 7 Nuk, „Nuggi Gnius Color“, aus Latex und assortiert im Zweierpack, ca. 9.– (windeln.ch) 8 Philips Avent, aus Silikon und assortiert im Zweierpack, ca. 9.– (baby-walz.ch) 9 Difrax, aus Silikon assortiert im Zweierpack, ca. 10.– 10 Tommee Tippee, „Moda“, aus Naturgummi, ca. 7.– (amazon.com) 11 Billy Bob Pacifiers, „Black Pirate“, aus Silikon, ca. 6.– 12 Mustachifier, „The Cowboy“, aus Silikon, ca. 12.– (kitschenzo.com) 13 EMP, „Motörhead“, aus transparentem Silikon, ca. 14.– (emp-online.ch)

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Big fish

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Mode-Milliardäre

Je mehr wir im Schrank haben, desto reicher werden die Herren auf dieser Seite. Ihr Geld verdienen sie mit T-Shirts, Pullovern oder Hosen, billig produziert und von Asien nach Europa verschifft, die wir eine Saison lang tragen und danach genauso achtlos zur Seite legen wie diese CEOs und Gründer ihr Gewissen. 3

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1 Bernard Arnault, LVMH, 72 Mia. Dollar 2 Amancio Ortega, Zara, 70 Mia. Dollar 3 Phil Knight, Nike, 29.6 Mia. Dollar 4 Albert Brenninkmeijer und Familie, C&A, 30 Mia. Dollar 5 François Pinault, Kering, 27 Mia. Dollar 6 Leonardo Del Vecchio, Luxottica, 21.2 Mia. Dollar 7 Tadashi Yanai, Fast Retailing, 19.5 Mia. Dollar 8 Stefan Persson, H&M, 16.8 Mia. Dollar 9 Alain & Gérard Wertheimer, Chanel, je 13 Mia. Dollar 10 Michael Otto, Otto Group, 11 Mia. Dollar 11 Galen Weston, Selfridges Group, 9.5 Mia. Dollar 12 Leonard Lauder, Estée Lauder, 8.9 Mia. Dollar

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Geisterbahn

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Die hässlichsten Tiere

Während auf YouTube putzige Hunde und augenkullernde Katzen gerade Ikonenstatus erreichen, leben die Tiere auf dieser Seite ganz ohne Paparazzi-Effekt. Falten, kahle Haut, abstehende Ohren: Aufs Podest beim Schönheitswettbewerb schaffen es diese Lebewesen nicht, dafür mit Sicherheit in unsere Herzen. 3

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1 Nacktmull, lebt in Süd-Äthiopien, Kenia und Somalia 2 Goldstupfnase, lebt in China, Vietnam und Myanmar 3 Sternmull, lebt in Nordamerika 4 See-Elefant, lebt in Nordamerika 5 Warzen-Anglerfisch, lebt im Indopazifik 6 Kalifornischer Kondor, lebt in Kalifornien und Arizona 7 Fingertier, lebt in Madagaskar 8 Koboldmaki, lebt auf verschiedenen Inseln in Südostasien 9 Hufeisennase, lebt in Eurasien, Afrika und Australien 10 Weißkopfsaki, lebt in Südamerika 11 Erdferkel, lebt in Afrika südlich der Sahara

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Bold and fearless 5.4., Cartier Party, Pier 48, San Francisco Text: Angela Bacchini Fotos: Getty Getty, BFA, Stéphane Feugère Im gleichen Outfit sind die Zwillinge Simi und Haze Khadra noch schwieriger auseinanderzuhalten.

Chloë Sevigny hat das Modeln nicht verlernt.

Klassisch, gewagt und furchtlos – so gibt sich die „Santos de Cartier“ Kollektion, und so wird auch gefeiert. Am 5. April reisten Hollywoodstars in die Metropole der Hippies, um sich im Blitzlichtgewitter bei Cartier zu sonnen und dabei ordentlich die Korken knallen zu lassen. Getreu dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ gingen der großen Party im Rahmen von Cartiers dreitägiger Social Session Diskussionen und inspirierende Reden voraus. Danach gönnten die Visionäre den beanspruchten Hirnzellen eine Pause und feierten mit einem aussagekräftigen Dresscode: „Bold and Fearless“ fand sich in knappen Miniröcken und elegant exotischen Outfits der Damen und den strammen Smokings der Herren wieder. Unterhalten wurden die Gäste von Phoenix, Jamie XX, Nonotak, Hot Chip und Wade Crescent, die Hollywood-Beaus wie Jake Gyllenhaal und Dave Franco bis in die frühen Morgenstunden durchtanzen ließen.

Zeigt, warum Pfirsich Schwarz vorzuziehen ist: Caroline Issa.

Highlights: Aaron Pauls Posing vor der Kamera. Fazit: „Bold and fearless“ gibt auch ein gutes Lebensmotto her! Der eine für DC, der andere spielt für Marvel. Superhelden sind sie beide: Jason Momoa und Jeremy Renner.

Ali F. Mostafa und Ehefrau Maha Gorton bewiesen ihr Flair für Mode.

Wann sehen wir Mélanie Laurent mal wieder auf der Leinwand?

Das Pier 48 in San Francisco wurde zur eindrücklichen Cartier-Kulisse umfunktioniert.

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Dave Franco hat Bruder James zuhause gelassen, damit ihm dieser auf dem Foto nicht die Show stiehlt.

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Die Entscheidung zwischen Bianca Brandolini d’Adda und Kelly Sawyer würde wohl nicht nur Derek Blasberg schwer fallen.

Hat schon für das halbe ABC der Modewelt gearbeitet: Nick Wooster.

Wir würden vieles geben, um im Hosenanzug so gut auszusehen wie Annabelle Wallis.

Cartier Communications Director Arnaud Carrez mit Schauspieler Liev Schreiber.

Vergeben oder nicht? Über Sienna Millers Beziehungsstatus tuschelt ganz Hollywood.

Cartier-Gesicht Jake Gyllenhaal lässt auch die Herzen der Hollywood-Girls höher schlagen.

Ohne „Narcos“Schauspieler Miguel Angel Silvestre wäre die NetflixSerie nicht dieselbe.

Die drei Musketiere: Model Winnie Harlow mit Pärchen Idris Elba und Sabrina Dhowre.

Die Schauspielerinnen Sofia Boutella und Lily Collins sind wie immer eine Augenweide.

Aaron Paul lässt es ordentlich krachen.

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Klar, hat Model Courtney Eaton das Posieren so richtig drauf.

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Erfolg gehört den Mutigen! 14.3., Modissa x Steffen Schraut, Zürich

Text: Angela Bacchini Fotos: Rommel Felder Vier in einem Bunde: Models Polina und Timo mit Steffen Schraut und Modissa-Einkaufsleiter Martin Muff.

O„Ein besser’ oder schlechter’ gibt es nicht. Erlaubt ist, was gefällt und die Persönlichkeit unterstreicht.“ – das ist Steffen Schrauts Credo in Sachen Mode. Dem stimmen wir zu und stürzten uns voller großer Erwartungen auf die neue Kollektion, die Schraut in Zusammenarbeit mit Modissa am 14. März an der Zürcher Bahnhofstraße präsentierte. Und wir wurden nicht enttäuscht: Von zarten Pastelltönen über dunkles Marineblau bis zu fröhlichen Farbklecksen war alles dabei. Dass hinter dem Label mehr als nur ein kreativer Kopf steckt, bewies der Designer im Fashion Talk, der das anschließende, sehnlichst erwartete Shopping einläutete. Während alle Anwesenden mit Goodie-Bags reich beschenkt wurden, durfte sich eine Fashionista über den Gewinn eines Outfits im Wert von 800.– freuen. Und das verdient und getreu dem Motto von Steffen Schraut: „Erfolg gehört den Mutigen!“

Ob ihre Weste auch so weiß ist wie ihr Outfit?

Highlights: Die inspirierenden Worte und Philosophien von Steffen Schraut im Fashion Talk. Fazit: Leichte Stoffe, trendige Schnitte und sommerliche Farben: Frühling ahoi!

Karin Schmid und Flavio Bertasi.

Cutie!

Von Businessfrauen zu Fashionistas war jeder mit von der Partie.

Wie Ostern und Weihnachten zusammen.

Der Mann der Stunde: Steffen Schraut beim Fashion Talk. Dass Schwarz und Gold einfach immer geht, weiß auch Lindsay Rose.

An den Turntables: DJ David Suarez.

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Sandra Lotto ist ganz entzückt von der neuen Kollektion.

Die Kampagnengesichter Timo und Polina.

Coole Outfits, tolle Posen.

Im Partnerlook: Yannik Zamboni und Anique Wild. Ruth Eid, das fleißige Schreiberlein.

Posen gekonnt: Eva Isabell und Cerasela Bortos.

Ist es das Lächeln? Sind es die Punkte? Diese Dame ist auf jeden Fall ein Hingucker.

Anna Bühler und Jenny Ivarsson. Die neue Kollektion steht ganz im Zeichen des Frühlings.

Pretty in Pink: Dromy Aurelia Almonte.

Leckere Häppchen gab’s von der Gärtnerei.

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Zusammen mehr erreichen

Drei Engel für die Cartoneros-Kinder. Danke fürs Kommen!

13.3., Charity-Abend für „Cartoneros y sus Chicos“, Aura, Zürich Text: Kim Strohmaier Fotos: undkunp

Feiern ist toll. Vor allem, wenn man dies mit gutem Gewissen tun kann. Und genau das taten wir an der diesjährigen Charity Gala am 13. März im Zürcher Aura. Um das Hilfsprojekt von Renata Jacobs „Cartoneros y sus Chicos“ zu unterstützen, versammelten sich rund 280 Gäste. Darunter auch der Astrophysiker Prof. Dr. Ben Moore und Arthur Cohn, Filmproduzent und mehrfacher Oscarpreisträger. Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen von Pilar, einer Gemeinde bei Buenos Aires. Kern des Projekts ist es, den sogenannten „Cartoneros“ ein besseres Leben zu bieten und sie schulisch zu fördern. Gute Stimmung garantierte während des Abends Moderator Chris Zeugin, während die Auftritte von „Voice of Switzerland“-Star Shem Thomas, Steven Eli und dem Duo Marey für die musikalische Untermalung sorgten.

Bereit, Gutes zu tun!

Highlight: Der Verkauf von selbstverzierten Blumentöpfen der Kinder aus Buenos Aires. Insgesamt wurden 250'000.– eingenommen: Jahresbudget geknackt! Fazit: Mit viel Tatendrang kann man Großes bewegen!

Intime FolkMusik mit Popund RockEinfluss: das Duo Marey.

Ein gelungener Abend, der Großes geschaffen hat!

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Mit Freude dabei: Avishan Knobel mit Ehegatte Guido Knobel.

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Durch den Verkauf von Müll verdienen die Eltern der Kinder von Buenos Aires ihr Geld. Und Jakob Baer weiß, wie man diesen gut in Szene setzt.


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Lady in white.

Herzlichen Glückwunsch: Lara Künzler und Christian Moelleney sind frisch verlobt!

Der „Voice of Switzerland“-Star Shem Thomas verzaubert die Gäste mit seinem Auftritt.

Every Blondie needs a Brownie: Dalita Alex und Cory L. Diaz.

Pilar Garcia de la Duena (links) und ihre Clique sind von der Show des Magiers Frank Borton sichtlich begeistert.

Fußballprofi Matias Delgado posiert zusammen mit seinem Kumpel Alexej Winter.

Prominenter Besuch: Filmproduzent, Regisseur und sechsfacher OscarPreisträger Arthur Cohn ist auch dieses Jahr wieder dabei. Schick: Brigitta Eichler.

Stolz präsentiert Daniel Genovesi seine einzigartige Kunst. Dies tut er zusammen mit der Ehefrau des CEO der Jacobs Holding AG, Betty Evenepoel. Auch der Künstler Daniel Genovesi und seine hübsche Partnerin Natalie unterstützen das Hilfsprojekt voller Tatendrang!

Der ehemalige „Voice of Germany“Kandidat Marc Amacher strahlt mit Ehegattin Sabrina Amacher um die Wette.

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Muttertag

Der Muttertag in seiner heutigen Form geht auf die US-Frauenrechtlerin Anna Marie Jarvis zurück. Als ihre Mutter 1905 verstarb, wollte sie diese ehren und zugleich auf die Probleme von Frauen aufmerksam machen. Sie forderte einen Festtag für alle Mütter zu Ehren ihrer Werke. Es dauerte drei Jahre, in denen sie unermüdlich in Briefen an Kirchenmänner und Politiker sowie in Zeitungsartikeln für ihre Idee warb, bis der erste offizielle Muttertag in der St. Andrew’s Methodist Episcopal Church stattfand: am zweiten Mai-Sonntag des Jahres 1908, dem dritten Todestag von Ann Jarvis. Im Jahr 1914 wurde der Muttertag in den USA national anerkannt.

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Männer geben am Muttertag rund 30 Prozent mehr für ihre Mutter aus als am Valentinstag für ihre Freundin. Im Schnitt gibt man 30 Euro für das Muttertagsgeschenk aus. In den USA sollen es ganze 172 Dollar sein.

Mama

Andere Länder, andere Sitten: In Brasilien ist der Muttertag wichtiger als Weihnachten. Serbischen Müttern werden morgens im Bett die Füße gefesselt, bis sie ihren Kindern Süßigkeiten geben. In Schweden kaufen die Kinder ihren Müttern keine natürlichen Blumen, sondern kleine Plastikblumen. Die Einnahmen aus diesem Verkauf kommen armen Müttern mit Kindern zugute.

In England erhalten Mütter an Muttertag den sogenannten „Simnel Cake“, der auf die Geschwister Simon und Nell zurückgeht. Sie wollten ihrer Mutter einen Kuchen schenken, aber waren sich nicht einig, ob sie ihn kochen oder backen sollten – und taten schließlich beides.

Protest

Anna Jarvis, die „Mutter des Muttertages“, ist wegen der kommerziellen Entwicklung des Tages schon früh zur Gegnerin des von ihr ins Leben gerufenen Ehrentages geworden. Sie versuchte sogar die Feier des Muttertags gerichtlich zu unterbinden, die Klage wurde jedoch abgewiesen. Sie war so verbittert darüber, dass sie 1923 wegen Störung einer Muttertagsfeier kurzzeitig ins Gefängnis musste. Im Jahre 1908 hatte der Berliner Florist Max Hübner einen genialen Einfall: Er gründete eine Firma, die die Blumen nicht mehr selbst verschickt, sondern lediglich die Aufträge. Fleurop war geboren, und nun war es möglich, die Mütter auch aus der Ferne mit Blumen zu überraschen.

In Äthiopien gibt es kein fixes Datum für den Muttertag. Muttertag findet immer erst dann statt, wenn die ersten Regentropfen die Regenzeit einläuten. Dieser Tag liegt in der Regel zwischen Oktober und November.

Nachdem der Muttertag 1914 in den USA eingeführt wurde, folgten bald auch weitere Länder: 1917 die Schweiz, 1918 Norwegen, 1919 Schweden, 1923 Deutschland und 1924 Österreich. Mittlerweile wird der Muttertag jährlich in über 70 Ländern von ca. 2 Milliarden Müttern gefeiert.

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Industrie und Handel nahmen den Muttertag schnell für sich ein und zelebrieren dieses Datum in der Absicht, möglichst viel Profit rauszuschlagen. So wurde der Muttertag in Deutschland 1923 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber ins Leben gerufen. Das Ziel war aber nicht nur ihren Umsatz anzukurbeln, sondern auch die extrem niedrige Geburtenrate zur damaligen Zeit zu bekämpfen.

Der Muttertagshit schlechthin ist das Lied „Mama“ von Heintje. 1967 eroberte der damals 12-Jährige nicht nur die Spitzen der Charts, sondern auch die Herzen der Mütter. Rund fünf Millionen Platten wurden seit der Veröffentlichung verkauft, und jedes Jahr zum Muttertag steigen die Verkaufszahlen nochmals an.

Heute gibt es in den meisten Ländern der Welt einen „Tag für Mütter“. Er wird aber nicht überall am gleichen Tag gefeiert. Bei uns und in vielen Ländern ist es der 2. Sonntag im Mai, in Spanien oder Portugal der erste. In Großbritannien wird am 4. Fastensonntag gefeiert, in Frankreich am letzten Sonntag im Mai. Im Libanon wird zum Frühlingsanfang gefeiert, in Russland und vielen ehemaligen Ostblock-Ländern zum internationalen Frauentag am 8. März.

69 Kinder

Die jüngste Mutter der Welt war fünf Jahre und sieben Monate alt, als sie 1939 ihr erstes Kind in Lima zur Welt gebracht hat. Die älteste Mutter der Welt war bei der Geburt ihrer Tochter 70 Jahre alt. Mit Hilfe von einer Eizellenspende und künstlicher Befruchtung bekam die Inderin 20 Jahre nach ihrer Menopause ihr erstes Kind.

Kommerz

70 Jahre

Abseits der Profitgier von Blumenhändlern und Pralinenherstellern hat sich der Muttertag bei Töchtern und Söhnen zum festen Termin gemausert. Umarmungen und liebe Worte gehen sowieso viel tiefer als beim Kiosk um die Ecke ergatterte Rosen – und ein ehrlich gemeintes „Danke“ berührt jedes Mutterherz. Einer Frauenrechtlerin haben wir diesen Tag zu verdanken, an dem Kinder auf der ganzen Welt ihren Müttern huldigen. Dieses Jahr ist es am 13. Mai soweit: eintragen und drankdenken!

Die Mutter mit den meisten Kindern kommt aus Russland. Sie brachte insgesamt 69 Kinder auf die Welt, darunter gab es 16 Paar Zwillinge, sieben Sätze Drillinge und viermal Vierlinge. Die meisten Kinder bei einer Geburt brachte eine Kalifornierin im Jahre 2009 auf die Welt. Nach künstlicher Befruchtung gebar sie gesunde Achtlinge.


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