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Inhalt Einleitung Wie es zum Schreiben dieses Buches kam Die geistige Herkunft des Paulus Autobiographie des Paulus Die Paulusbriefe 1. Brief an die Thessalonicher 1. Brief an die Korinther Brief an die Galater 2. Brief an die Korinther Brief an die Philipper Brief an Philemon Brief an die Kolosser Brief an die Epheser Brief an die Hebr채er 2. Brief an die Thessalonicher 1. und 2. Brief an Timotheus Brief an Titus Brief des Judas Literaturverzeichnis

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Fragen und Antworten zu den Briefen von Paulus Eine Kommentierung des Neuen Testamentes Band IV Einleitung: Bibelzitate aus: „Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments“, 1931/1955, Genossenschaft Verlag der Zürcher Bibel (Ausgabe 1982), dienen als Vorlage für die in diesem Buch gestellten Fragen und Antworten. Diese Zürcher Bibel ist eine Bibelübersetzung, in der geistige Grundlagen gut herausgestellt werden. Vom Grundsatz her wären natürlich auch andere Bibelübersetzungen geeignet. Die Bibeltexte werden originalgetreu übernommen, die Rechtschreibung wird jedoch den neuen Regeln angepasst, wobei die Zeichensetzung, um den Inhalt der Texte nicht zu verändern, bibelgetreu erhalten bleibt. Auch die Leser, welche die medialen geistigen Komponenten dieses Buches nicht teilen, können sich mit den Antworten auf die gestellten Fragen auseinandersetzen und sich somit ihre eigene Meinung bilden. Insofern wird das Buch auch den heutigen Ansprüchen nach einer geistigen Auseinandersetzung hinsichtlich der Inhalte des Neuen Testaments gerecht. Es ergeben sich viele Diskussionsgrundlagen, sei es für den Leser allgemein, sei es für Bibelkreise, Gemeinschaften, ob katholisch, evangelisch, orthodox, oder auch für andere religiöse und nicht religiöse Gruppen. Die Fragestellungen zur Bibel beinhalten keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sicherlich bleiben auch viele Fragen noch offen. Ich hätte somit noch viele weitere Fragen stellen können und auch hieraus hätten sich immer wieder neue Fragen ergeben, sodass es nie zu einem Ende gekommen wäre. Dieses Buch bezieht sich nicht nur auf die Kommentierung einzelner Bibeltexte, es werden auch allgemeine Fragen geistiger und gesellschaftlicher Art der heutigen Zeit miterörtert. Der Leser erhält hierdurch die Möglichkeit, über viele Dinge des Lebens nachzudenken. Das Buch soll nicht bekehren und auch nicht sektiererisch sein. Es soll zum Nachdenken anregen und der Erbauung dienen. Wie es zum Schreiben dieses Buches kam Ich wurde am 31.07.1940 in Gadeland, einem Ort bei Neumünster in SchleswigHolstein, geboren, getauft und 1955 konfirmiert. Ich studierte in Hamburg Hochbau und war dann als Bauingenieur tätig. Dem Alten Testament mit seinen kriegerischen Auseinandersetzungen und teilweise grausamen Ereignissen stand ich eher kritisch gegenüber. Ich glaubte


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aber an Gott, an Jesus Christus und an Engel, allerdings auch an die Wiedergeburt. Im Herbst des Jahres 1988 wurde in einem Zeitungsartikel über eine Heilpraktikerin berichtet, die sich mit solchen Glaubensfragen beschäftigt. Nach dem Lesen dieses Artikels fühlte ich ständig einen inneren Zwang, sie aufzusuchen, was jedoch erst am Anfang des Jahres 1990 erfolgte. Diese Heilpraktikerin mit dem Namen Rosemarie ist medial und hat Kontakt zu Engeln. Einer dieser Engel war in seinem letzten, menschlichen Leben der Inder Paramahansa Yogananda, geboren am 5. Januar 1893 in Gorakhpur, einem Ort im nordöstlichen Teil Indiens, gestorben am 7. März 1952 in Los Angeles, USA. Von ihm stammen einige Bücher, wie u. a. auch das bekannte Buch „Autobiografie eines Yogi“. In der geistigen Welt ist er nun ein hoher Engel. Er befindet sich jetzt in der 9. Mentalebene, der Christusebene. Für Menschen, die seine Bücher kennen, ist das sicherlich nicht verwunderlich. Dass Paramahansa Yogananda sich nun ausgerechnet über das Medium Rosemarie bekundet und ich diese Durchgaben erhalten darf, liegt daran, dass hier eine urgeistige Verwandtschaft vorliegt und wir auch in einigen früheren Inkarnationen (Erdenleben) seine Kinder waren. Wir und auch unsere gemeinsame Freundin und Mitarbeiterin Kathi waren Geschwister in unserer ersten Inkarnation hier auf Erden und er war unser Vater. Das ist vor ca. 8700 Jahren im Himalajagebirge, nordöstlich von Nepal, gewesen. Wir lebten mit ihm in einem Gebirgsort. Er ist mit uns dann öfter in die Gebirgsdörfer gegangen, um kranke Menschen zu heilen. Er und Rosemarie hatten damals und auch in vielen anderen Inkarnationen heilende Hände. Auch in diesem Erdenleben hat die praktizierende Heilpraktikerin heilende Hände. So wurden nun Rosemarie, Kathi und ich wieder in diesem Leben – es ist nun unsere letzte Inkarnation hier auf Erden – für eine große geistige Aufgabe zusammengeführt. In einer anderen Inkarnation, ca. 1020 vor Chr., war Paramahansa Yogananda der König Saul. In einer weiteren wurde er zwischen dem 7. und 8. Jahr n. Chr. als Saulus in Tarsus in Cilicien geboren und ging als der große Paulus in die christliche Kirchengeschichte ein. Nach anfänglichen Belehrungen und der Beantwortung meiner allgemein gestellten Fragen wurde mir im Juni 1992 mitgeteilt, dass es nun meine Aufgabe sei, Fragen zu den Bibeltexten zu stellen. Das war für mich als Nichttheologen nicht immer ganz einfach. So habe ich dem Engel Paramahansa Yogananda Fragen gestellt, die mir dann über das Medium Rosemarie, die hellhörend ist, beantwortet wurden. Sie reihte die gehörten und empfangenen Worte aneinander. Das erfolgte ohne Punkt und Komma. Das von ihr Gehörte wurde mit einem Diktiergerät aufgenommen und von Kathi wortgetreu aufgeschrieben, wobei es von mir dann in eine revidierte


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Fassung gebracht wurde, jedoch so, dass die persönliche Eigenart der Wort- und Textgestaltung des Engels Paramahansa Yogananda erhalten blieb. Wir erhielten von dem Engel nicht nur Erläuterungen zu der Bibel, sondern auch viele Gebete, Belehrungen und viele neue Erkenntnisse. Diese Durchgaben wurden in Liebe für alle Menschen gegeben. Sie werden auch für die nachfolgenden Generationen von besonderer Bedeutung sein. Ich danke Gott, dass mir trotz all meiner menschlichen Schwächen die große Gnade zuteil wird, an der Kommentierung der Bibel durch den Engel Paramahansa Yogananda mitzuwirken. Wir Menschen sind nur das, was wir durch Gott sind. So sehe ich mich als ein kleiner Diener für eine große Aufgabe. Ich wünsche viel Freude beim Lesen und neue klare geistige Erkenntnisse. Dieter Schröder Die Kommentierung des Neuen Testaments besteht aus 6 Bänden. Band I bis III sind in Buchform erhältlich. Band IV bis VI können kostenlos online unter www.spirituelles-esoterisches-lexikon.de nachgelesen werden. Die Bände sind nachfolgend aufgeführt: Fragen und Antworten zum Leben von Jesus Christus, Band I Fragen und Antworten zu den Heilungen, Wundern und Gleichnissen von Jesus Christus, Band II Fragen und Antworten zum Leben von Paulus, Band III Fragen und Antworten zu den Briefen von Paulus, Band IV Fragen und Antworten zu den übrigen Briefen, Band V Fragen und Antworten zum Leben und Wirken von Petrus und zu den frühchristlichen Gemeinden, Band VI Die Einleitungen zu den Bänden geben dem Leser die Möglichkeit, das Zustandekommen der Bücher zu erfassen. Sie sind in allen Bänden gleichlautend, sodass jeder einzelne Band auch unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Erläuterungen:   

Fragen und Gedanken des Verfassers Antworten und Belehrungen von Paramahansa Yogananda Hinweis auf andere Literatur

Wörter und Begriffe aus dem geistigen Sprachschatz des Engels Paramahansa Yogananda siehe auch www.spirituelles-esoterisches-lexikon.de


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Die geistige Herkunft des Paulus  Ca. 8500 vor Chr. inkarniertest du im Himalaja. Du warst dort ein Heiler.  Ja, das ist korrekt.  Ca. 1020 vor Chr. warst du auch der König Saul.  Ja.  Dann warst du der Saulus bzw. Paulus.  Ja, das ist richtig.  In Indien warst du der bekannte Yogi Paramahansa Yogananda.  Ich war auch einige Male ein Priester, nicht nur in Ägypten, auch im hebräischen Land in Jerusalem und auch in Kolumbien. Ich war einige Male in Kanada, als Apache nie, aber als kleiner Morser mit geistiger Liebe. Ich war auch hier ein Priester mit einem Hilfe gebenden Seminar, so nannte man es hier. Katholisch war ich nie. Ich hatte die hebräische innige Liebe kennengelernt, also das Judentum. Ich hatte nie ein moslemisches Leben, aber ich habe die Gedanken der Moslems lesen können. Ich habe die Schriften der Hindus gelesen und war auch einer von ihnen. Ich hatte indianisches Blut, aber nicht als Kopfjäger, sondern als Medizinmann. In Indien habe ich mehrere Leben Hilfe gebend verbracht. Ich inkarnierte in Polen, Brasilien, Mexiko und gehörte zu den Azteken. Jetzt bin ich Geist und muss nie mehr auf die Erde. Ich korrespondiere jetzt mit liebevoller geistiger Hilfe über mediale Gedanken und opfere mich nicht mehr für die klagende Menschheit. Im Gegenteil, ich gebe meine klaren, lieben Gedanken und meine Hilfe gebenden ruhigen Strahlen. Ich gebe euch kleinen und großen Menschen meine Hilfe, wenn ihr mit mir eine geistige liebevolle Sprache eingeben möchtet. Nur so kann hier eine Kommunikation liebevoll stattfinden.  Gehörtest du bei dem Abfall der Engel von Gott zu den ca. 1 % klargebliebenen Engeln oder wurdest du etwas hilflos?  Nein, ich bin nie, so wie ihr, hilflos geworden.  Dann brauchtest du auch nicht die vielen Inkarnationen durchzumachen. Bei mir sind es ja, wie du mir mal sagtest, bereits neunhundert.


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 Das ist korrekt. Ich hatte dreihundert Inkarnationen, nicht mehr und nicht weniger.  Urgeistig bist du ein Sohn des Erzengels Michael.  Ja, genau.  Warum sagst du oft „euer Paramahansa Yogananda“? Du könntest ja auch sagen „euer Paulus“.  In meinem letzten irdischen Leben war ich nicht Paulus, ich war Paramahansa Yogananda.  Zählt immer das letzte Erdenleben?  Es ist eine Notwendigkeit, hier das letzte irdische, geistige und körperliche Leben anzugeben, nicht anders.

Autobiografie des Paulus  Du wurdest als Saulus in Tarsus in Zilizien geboren, und in Tarsus bist du auch aufgewachsen  Ja, das ist korrekt.  In welchem Jahr wurdest du geboren?  Im 7. nicht ganz und im 8. auch nicht ganz, also zwischen den 7. und dem 8. Jahr nach Chr.  Die Sprache, in der du aufwuchsest, war Griechisch. Das war damals die Sprache der Gebildeten und zugleich auch die Weltsprache.  Ja, genau.  Dass du griechisch gesprochen hattest, das geht auch aus der Apg 21,37 hervor. Du warst aber ein geborener Jude, und deine Muttersprache war Hebräisch.  Natürlich.  Deine Eltern waren Pharisäer, so steht es in der Apg 23,6.


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 Ja, Mutter war nicht eine kleine Königin, sie war auch nicht ganz eine Geläuterte, doch sie war eine Hilfe gebende, kleine, liebevolle Frau. Mein Papa war ein Geläuteter. Er ist ein Prophet gewesen, und zwar nicht nur einmal, sondern einige Male.  Dann war dein Vater ein hoher inkarnierter Engel, wahrscheinlich aus dem Hause des Erzengels Michael.  Ja, genau, es ist nicht anders möglich.  Ich denke, das hängt mit dem Strahlenmuster zusammen.  Ja, aber mehr mit der Schwingung.  Nach der Apg 22,26-29 warst du aber auch römischer Bürger und mit diesem Recht geboren.  Ja, das ist korrekt.  Wieso waren deine Eltern auch noch römische Bürger? Dein Vater war doch auch jüdischer Pharisäer.  Papas Papa war ein Hebräer, Papas Mutter eine Römerin. Somit zog es ihn hier hinein. Er galt somit mehr als Römer. Nur so musst du das begreifen.  Von Beruf warst du, wie es in der Apg 18,2-3 steht, Zeltmacher, sicherlich, wie dein Vater auch.  Nein, mein Papa war nie Zeltmacher. Mein Papa war ein Kaufmann. Er war nicht handwerklich tätig. Er hatte nicht nur mit Materie gehandelt, auch mit ruhiger Medizin. Ich hatte gearbeitet und Kinderzelte gemacht. Ich musste den Kindern liebevolle Herberge geben. Es war einfach eine kleine Notmaßnahme. So war ich da hineingekommen.  Deine Eltern hatten dir den Namen Saulus gegeben.  Ja.  Der Name Saul bedeutet der Erbetene. Ist das richtig?  Korrekt, ja.


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 Saulus ist sprachlich die Verkleinerung von Saul?  Nicht ganz, das ist nur eine kleine feine Abänderung. Das hat nichts Großes oder Ruheloses zu bedeuten.  Wurden deine Eltern von einem Engel inspiriert, dir diesen Namen zu geben?  Ja, natürlich, ich hatte diesen klaren Namen mehr geistig bekommen.  Geschah es, weil du in einer vorangegangenen Inkarnation der König Saul warst?  Ja, das ist korrekt. Es war nie ein klagender Name. Es musste noch einmal Ordnung gegeben werden.  Hast du zu dem Namen eine besondere geistige Beziehung?  Ja, ein feines helles Licht hatte ich gesehen, ein feines helles medizinisches Licht, ein heilendes Licht. Es heißt: Lasset eure Klage los. Ich gebe euch mein Licht, meine Hilfe und meine Medizin. Durch meine Hände, durch meine Liebe, nicht nur durch meine geistige Findung gebe ich auch noch Klärung.  Deine Kindheit verlebtest du in Tarsus. Doch erzogen und geschult wurdest du in Jerusalem.  Ja, genau.  Heißt es doch in der Apg 22,3: Zu den Füßen Gamaliels unterwiesen, nach dem strengen Gesetz der Väter.  Ja, korrekt, lass es ruhig so stehen.  Nach der Apg 5,34 war Gamaliel ein hohes Mitglied des Hohen Rates. Er galt als gemäßigter Pharisäer und als ein beim Volke angesehener Gesetzeslehrer.  Ja, er war ein geistiger Mann, ganz ruhig, sachlich und auch liebevoll.  Es ist anzunehmen, dass du schon ab dem 12. Lebensjahr in der Schule des Rabbi Gamaliel warst.  Ja, natürlich.


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 Dein Vater brachte dich dort für die Sommermonate hin.  Ich war nicht immer dort. Ich bin auch hinausgegangen. Ich bin nicht nur viel geritten, auch zu Fuß gelaufen. Wo Not war, musste ich hin. Ich habe mit meinem Geist liebevolle Heilungen vollzogen.  Du hattest auch eine Schwester. In der Apg 23,16 ist die Rede von einem Sohn deiner Schwester.  Ja, ich hatte nicht eine, ich hatte drei Schwestern und kleine Brüder auch noch. Wir waren zu sieben.  Hast du sonst noch etwas zu deiner Kinder- und Jugendzeit als Saulus zu sagen?  Ja, es war eine feine, liebevolle Familie mit kleinen, Hilfe gebenden, liebevollen Leidhilfen. Wir hatten nicht nur Medizin gebraut, auch gepflückt. Nicht nur mein Papa, auch meine Mama hatte nicht nur kleine, vielmehr große Hilfe dazu gegeben. Sie hatten Hilfe gebende Mittel nicht nur gebraut und gekocht, sondern auch verkokt. Wir hatten nicht Kohle hergestellt, aber Medizin, und gaben unsere kleinen, guten medizinischen Naturalien nicht nur den Menschen, auch den Tieren und den Pflanzen.  Es ist anzunehmen, dass du zur Zeit der Kreuzigung Jesu nicht in Jerusalem warst.  Ja, das ist korrekt. Leider konnte ich nicht. Ich war jedoch nicht medizinisch unterwegs. Ich hatte noch liebe, gute Freunde besucht, nicht in Jerusalem, es war am Meer. Ich war am Meer und hatte hier gute Freunde, also Männer getroffen, die mit mir Medizin austauschten. Es waren nicht Mediziner, nicht Apotheker, es waren Hersteller. Und das war für mich ganz notwendig. Ihr würdet heute dazu sagen, das ist die Pharmaindustrie. Nun, das gab es zu dieser Zeit nicht.  Wie alt warst du, als Jesus gekreuzigt wurde?  Ich war 20 Jahre alt.  Warst du mit 20 Jahren noch zu Gamaliel gegangen, um bei ihm zu studieren?  Ja, natürlich, wenngleich er mir nicht gerade Medizin vermittelte, aber doch kommunikative Hilfe und Liebe.  Sicherlich hast du mit Gamaliel auch über die Kreuzigung Jesu gesprochen.


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 Nie, das haben wir nie. Dafür war er nicht kompetent. Nein, darüber haben wir auch nicht beiläufig gesprochen. Es war eine Losung hier, dass wir über diese gemeine Klage nie ein Gespräch führen mussten. Wir haben diese von Menschen verübte Folterung mit geistiger, feiner Hilfe und liebevoller geistiger Führung als Gottesmacht, als Liebesbeweis für die hilflosen und klagenden Menschen gesehen. Wir haben nur immer wieder gefühlt, dass der Geist-König nun in seine Heimat, in sein klares Reich, zu Gottvater gekommen ist. Es war notwendig. Wir hatten es nie als Klage gesehen, nie.  Ihr habt nicht darüber gesprochen?  Nein, da gab es ein kleines Tabu, darüber wurde nicht gesprochen.  Das heißt, dass du damals die Gesinnung von Gamaliel nur erahnen konntest, und jetzt natürlich als hoher Engel weißt du, dass er damals so wie du dachte. Ist das richtig interpretiert?  Korrekt, genau, kleine Hilfe gebe ich noch dazu: Ruhige Gedanken kann ein Mensch nie ganz finden. Es sei denn, es werden ihm die Gedanken durch einen klaren, medialen Menschen oder durch einen ruhigen, strahlenden Engel gegeben. Aber der Mensch selber sucht immer noch eigene Gedanken. Er löst sich nie ganz von seinem Ego, nie ganz von seinem Körper, und so wird er auch leider manchmal hilflos etwas aufschreiben. Es ist dem Menschen nur unvollkommen möglich, klare, liebevolle, geistige Hinwendung zum Interpretieren zu entfalten, das ist nicht ganz möglich, es sei denn, es erfolgt auf dem medialen Wege, und da muss manchmal auch letztendlich geklärt werden, wie ihr es auch tut. Kleine Notizen müssen immer mal wieder gelesen werden. Letztendlich kann auch der Körper des Mediums manchmal etwas hilflos sein, und dann kommt es zu kleinen hilflosen Gedankenführungen und Gedankenhinwendungen. Es muss also hier ein ganz klares Ohr des Mediums vorhanden sein. Wenn das nicht gegeben ist, dann kann hier leicht eine Ruhelosigkeit hineinkommen.  Hatten deine Eltern davon Kenntnis, als du dich von Damaskus in die Wüste begabst?  Ja, natürlich, ich hatte ihnen noch eine kleine Botschaft zukommen lassen. Ich hatte sie nicht mehr gesehen, aber sie haben meine Botschaft noch bekommen.  Wo du wieder in Damaskus warst, hattest du sicherlich auch gleich einen Brief an deine Eltern geschrieben.


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 Immer, sie liebten mich sehr, sodass ich ihnen nie Klage geben mochte und auch nie gab.  Zu diesem Zeitpunkt hattest du deine Eltern noch nicht besuchen können.  Nein, das konnte ich noch leider nicht.  Wie standen deine Eltern dazu, dass du nun Christ geworden warst?  Sie hatten mich nicht richtig verstanden. Ich hatte das Gefühl, dass es ihnen nicht recht war, nein, dass sie mehr hilflos waren. Sie gaben mir nie feindliche Gedanken und mir auch nie Klage. Es war für sie mehr eine Opferung, die sie hingenommen haben.  Sicherlich nahmst du nach deiner Rückkehr aus Jerusalem in Cäsarea ein Schiff nach Tarsus, wo du nach dreijähriger Abwesenheit dann auch bei deinen Eltern warst.  Ja, natürlich, bei den Eltern und den Geschwistern. Ich hatte ja auch eine Frau. Sie lebte nicht bei meinen Eltern. Sie lebte in ihrer Familie, ja, und da hatte ich schon ein Kind, einen feinen Knaben, ja.  Das ist für die heutige christliche Religion sicherlich eine ganz interessante Aussage, da sich das Dogma der katholischen Kirchen über die Ehelosigkeit der Priester auf die Ehelosigkeit des Paulus gründet.  Paulus war nie ein Junggeselle. Er hatte nicht große Ruhelosigkeiten, aber liebe Gedanken an seine Frau. Er war ein feiner, Hilfe gebender Mensch. Gesündigt hat er nicht. Er hat gelebt, wie jeder junge Mann nun leben musste. Er war ein Mensch und kein geistiger, liebevoller, ruhiger Strahl. Es war ganz normal, dass jeder Geistliche auch Kinder hatte, ja.  Sicherlich war es für dich auch ein Problem, denn du hattest eine junge Frau und ein Kind und warst selten zu Hause.  Natürlich, und meine Frau war Hilfe gebend und liebevoll. Sie war nie egoistisch und nie klagend. Ich hatte ihr manchmal nicht genügend Vereinigung gegönnt. Das war natürlich nicht gut. Ich konnte ihr nicht genügend Hilfe geben, weil ich wenn auch nicht hilflos, aber leider mehr mit anderen Gedanken, Menschen, Klagen und Hilflosigkeiten beschäftigt war, das war nun mein geistiger Auftrag, und sie hat ihn nicht nur einmal, sie hat ihn immer wieder lebendig, Hilfe gebend mitgetragen.


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 Konnten denn deine Eltern und Geschwister deinen Auftrag und deinen Glauben akzeptieren?  Nein, die hatten mich nicht begriffen. Meine Mutter ja, mein Vater nie, meine Kinder ja und nein. Ich hatte nachher noch eine Tochter, ja, die konnte mich gut verstehen, mein Sohn nicht ganz so, aber wir hatten einen Gleichklang, und das war gut. Doch mein Papa war ein Knecht des Egos, der Materie. Er hat mich geistig nie begriffen.  Obwohl du sagtest, dass dein Vater ein Prophet war?  Ja, nur ich war klarer, ruhiger und strahlender noch. Er konnte in diese geistige Liebe, in dieses ruhige Licht noch nicht so eingehen. Er meinte: Dein Klang ist mir nun zu hoch. Er verstand mich manchmal nicht.  Hattest du später noch mehr Kinder?  Ich hatte nicht zwei, ich habe acht Kinder gehabt, aber mit meiner ersten Frau nur drei. Ich habe dann später noch mal geheiratet, weil meine erste Frau leider gestorben war, sie war hinaufgegangen, nicht in ein feindliches Land, in das geistige Land. Sie konnte nicht allzu lange auf der Erde bleiben. Ich korrigierte dann mein Leben noch einmal und habe wieder eine gute Mutter nicht nur, auch eine gute Frau gefunden. Mit ihr hatte ich dann noch fünf Kinder.  Ich nehme an, du hattest deine christlichen Glaubensinformationen durch deine Verbindung zu den Engeln bekommen.  Ja, mit den Engeln natürlich, mit den kleinen Geistwesen nie, mit Gottvater auch, weil ich mich mit ihm in geistiger Liebe verbinden konnte. Ich hatte eine feine Hilfe gebende Leidenschaft, mich noch mehr hinaufzuschwingen, noch mehr. Ich wollte immer noch mehr und hatte nie Leidgedanken. Ich wollte liebevoll fliegen. Ich wäre mit Petrus über das Meer geflogen, wenn es hätte sein müssen, und wäre zu Gottvater geflogen. Natürlich konnte ich ihn nur über die Kraft meines Geistes erreichen.  Du hattest das Evangelium verbreitet und musstest ja deine Informationen irgendwoher haben.  Natürlich, und ich hatte diese Korrekturen, diese liebevollen, feinen Gedanken der Engel leider nicht immer klar verstanden, das muss ich nun zu meiner Schande gestehen. Ich hätte mehr geben können, aber mein Körper war


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leider manchmal nicht genügend fein strahlend. Er wurde nicht genügend versorgt. Der Körper leidet natürlich, und wenn du hilflos im Körper bist, bist du auch nicht in dieser ruhigen Strahlkraft, und das war dann ein feiner, klarer Mangel.  Dieser Kontakt zu den feinen Engeln entstand während deines dreijährigen Aufenthaltes in der Wüste?  Ja, hauptsächlich mit, ich hatte natürlich große geistige, feine Impulse, die mir nicht gleich bewusst waren, in mir. Aber geprägt hatte mich das Meer nicht, doch die Wüste.  Und dieser Kontakt setzte sich dann in deinem ganzen Leben fort.  Ja, das war ordnend für mich.  Warst du ein Teiltrancemedium?  Ja, das kann man nun so sagen, aber ich war es nicht immer. Ich habe in meinen feinen letzten Augenblicken, noch als klarer Mensch, in den letzten drei Stunden, alles gesehen.  Ich nehme an, dass dein Meister der Erzengel Michael war.  Ja, aus dem Hause des Erzengels Michael komme ich ja. Es war aber auch der Erzengel Gabriel, Luzifer ja nicht, aber Gabriel war nun für mich noch ein fürsorglicher, ruhiger, klarer Morser. Ich habe mit ihm Korrekturen und Losungen vor- und eingenommen. Sie waren für mich sehr nötig. Ich hatte sie geistig nicht durch Michael erfahren. Es waren Korrekturen, die Lebenshilfe gaben, für mich nicht, aber für die Gedankenfindung, für das Ordnen des Lebens, für meine kleinen Mitmenschen damals und noch heute. Es war ein ordnendes Prinzip. Korrigiere mal liebevoll ordnend, nicht allein ordnend, auch Hilfe gebend.  In der Apostelgeschichte Kapitel 13 ist erst von Saulus die Rede, und dann wird in Vers 9 der Name Paulus genannt. Warum wurdest du nicht mehr Saulus, sondern Paulus genannt?  Es war leider noch eine kleine, feine, liebevolle, geistige Hilfe nötig. Ich hatte einen feinen Engel, der morste mir zu: Gehe hinaus und kläre die Menschen in ihrer Hilflosigkeit nun auf! Und ich ging hinaus und habe geklärt. Ich habe ihnen klare, ruhige Strahlen gegeben. Mein Engel gab mir den klaren Namen Paulus, weil Saulus für mich nicht mehr in der geeigneten Schwingung


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war. Die Liebe hatte mich nicht eingeholt, aber ich hatte eine heilende, Hilfe gebende Information noch durch den Geist des Erzengels Michael erhalten, nicht durch das liebevolle, klare, ruhige, strahlende Schwert, aber durch seine geistigen, lieben Gedanken. Er korrigierte mich: Lass deine klagenden Menschen los. Löse dich, ordne dich und komme in die geistige, Liebe. Als Saulus hatte ich natürlich die geistige Liebe immer in mir. Nur, nicht degenerierten, aber hilflosen Menschen, die nicht in der Ordnung, im Ordnungsplan strahlten, denen gaben wir nicht hilflose Klage, aber doch hilfloses Leid, ja. Ich war nicht gerade in feiner Liebe. Ein Feind war ich aber auch nicht. Ich war mehr hilflos, und nicht meine Klage, aber meine Liebe war nicht genügend geistig fein. Sie war nicht nur ruhelos, sie war auch noch klagend leidvoll. Ich war nicht in meiner geistigen, feinen Klarheit. Das ist genau richtig. Ich hatte sie in mir, und ich wusste es nicht. Ich hatte es nie ganz gelernt, es kam mehr und mehr aus meiner klaren, ruhigen Strahlkraft hinein. Immer mehr wurde ich in dieses klare Strahlen hineingezogen und auch gebracht. Ich hatte nie große Klage, aber es war noch keine Klarheit, keine Ordnung in mir. Somit war ich dann noch ein anderer Geist-Körper-Mensch.  Du hast nun von Saulus gesprochen, und als Paulus hattest du dann die volle Klarheit in dir.  Da war die Pein gebrochen. Ich war nicht mehr hilflos. Ich war in der Ordnung der klaren Strahlkraft. Ich hatte also noch keine gefestigte Klarheit gehabt. Ich war immer hin und her geschwankt, herumgestrolcht nicht, aber hilflos gewesen. Ich hatte gelernt, in die Klarheit, in die ruhige Strahlkraft zu gehen, und das hatte ich natürlich im Leben gewollt. Ich hatte es auch geistig empfangen.  Den Namen Paulus hattest du von der geistigen Welt bekommen?  Dazu möchte ich noch sagen, der Name Paulus ist mir nicht nur von dem Engel gegeben worden, sondern auch noch durch einen Mann, der diese Jesus liebende geistige Kraft zwar nicht in mir sehen konnte, aber empfand. Der mir noch hilfreich zur Seite stand. Er war ein klarer Lichtmann. Er gehörte nicht zu den Griechen, aber zu den Hebräern. Er war ein Jude. Vorrangig war es natürlich der Engel, aber dieser heilige Mann hatte die heilige Kirche wohl nicht geführt, doch das heilige, geistige Gut mitgebracht und mit einbezogen, und er hatte meine klare Liebe empfunden. Somit hatte ich mehr und mehr liebevolle Gedanken durch die gegebenen ruhigen Schwingungen, die noch von ihm ausgingen, denn er hatte eine klare, lebendige, geistige Macht, die mich einfach korrigieren musste, wann immer ich ihn nun sah. Außerdem war er auch ein Werkzeug meines großen Engels. Somit hatte ich es leicht. Ich wurde also nicht nur vom Himmel, sondern auch noch von der Erde aus geführt.


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 Dann war er auch ein Pharisäer?  Ja, natürlich. Musste er sein, es ging nicht anders. Ja, also er war nicht ein Christ, er war ein Jude. Nur hat er die christliche Lehre in sich mitgetragen.  Der Name Saulus bedeutet „der Erbetene“. Was bedeutet der Name Paulus?  Paulus heißt „der Hilfe gebende, der klar Sehende“, der Hilfe gebende in liebevoller Strahlkraft, nichts weiter.  Wenn ich deine Reisen nachverfolge, müssen die doch sehr beschwerlich gewesen sein.  Ja, natürlich, das ist korrekt. Das Problem war ja nicht mal so sehr die Korrespondenz mit dem Meer oder mit dem Sand, mit der Hitze, mit der Sonne, aber mit der Leichtigkeit der Menschen, die nicht in der Verantwortung standen, die ohnmächtig durch die klagenden Menschen waren, die nicht Einhalt gebieten mochten, noch wollten, noch konnten. Das war ein großes Problem für diese Menschen. Sie waren nicht bereit, hier abzuklären, noch eine Korrektur hinzunehmen. Es war ein großes Leid.  Wie hast du damals auf deinen Reisen deinen Lebensunterhalt bestritten und wie hast du deine Reisen finanziert?  Nun, ich habe immer gute Menschen gefunden, die mir etwas gegeben haben. Ich hatte nie groß Hunger, nie groß Durst. Nein, ich hatte Durst, nur wir hatten natürlich immer eine kleine Vorsorge mitgenommen. Liebevolle gute Menschen gaben uns Milch, sodass wir nie in Hilflosigkeit oder in starken Hunger kamen, nie. Es waren immer opfernde, liebevolle Menschen da, die uns nicht im Stich ließen.  Die geistige Welt hatte sicherlich auch dafür gesorgt, denn ihr hattet ja eine große Aufgabe auszuführen.  Ja, natürlich, wir wurden geistig fein und liebevoll geleitet, und unser ruhiger Strahl hat uns nie im Stich gelassen. Wir haben immer ein klares Licht noch aussenden können, sodass wir nie in einer Finsternis waren, nie.  Während deiner ersten Missionsreise kamst du gemäß Apg 14,20 mit Barnabas nach Derbe. Derbe liegt in nur ca. 130 km Luftlinie von Tarsus entfernt. Ich denke, dass du auch mal nach Tarsus gewandert bist, um deine Frau, deine Kinder und deine Eltern zu besuchen.


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 Ja, natürlich, einige Male habe ich sie besucht, nicht oft, aber doch einige Male. Wir hatten nicht ein gemütliches Landhaus, aber doch für die damalige Zeit ein großes Marmorgebäude mit Dachziegeln, die durch die Sonne getrocknet waren. Es war ein strahlenförmiges Gebäude, das in alle Richtungen ausgerichtet war. Wir hatten noch eine kleine Mutter und einen Papa, also die Großeltern noch, und meine Frau und sieben Kinder und eine gute Fee, die nun noch für die Küche mitverantwortlich war. Du siehst, dass wir, als Großfamilie, diesen Raum auch brauchten. Wir hatten noch mit mehr Kindern gerechnet, aber sie waren nicht gekommen. Wir dachten, dass wir kleine Kinder noch dazunehmen könnten, die keine Liebe durch Mutter, noch durch Vater bekommen konnten. Wir hatten uns eingerichtet auf fünf Zimmer noch zusätzlich für hilflose kleine Kinder. Aber das, ruhig gesagt, konnten wir nicht verwirklichen, weil die Gemeinschaft einfach nun schon überschüttet war mit Arbeit und wir nicht genügend Zeit für diese Kinder gehabt hätten. Insofern war es nur ein großer Traum.  Zu dem Zeitpunkt hattest du schon deine zweite Frau.  Ja, genau, und die gab mir noch fünf Kinder dazu, sodass es insgesamt acht Kinder waren.  Einmal sagtest du, dass du sieben Kinder hattest, ein anderes Mal sprichst du von acht Kindern.  Ja, ich hatte nicht drei, nicht fünf, nicht sieben, nicht acht, nicht neun, sondern zwölf Kinder. Ein dreizehntes war nicht mehr gekommen. Es gab natürlich viele Kinder, genauso hoch war aber auch die Sterberate. Die Kinder wurden oft nicht sehr alt. Es wurden oft nur drei Kinder durchgebracht, so sage ich es mal. Von meinen zwölf Kindern sind vier sehr früh gestorben. Überlebt hatten also acht Kinder. Ein Kind war dann noch korrupten Gangstern in die Falle gegangen, dann waren es nur noch sieben Kinder. Du siehst, dass hier auch die Lebendigkeit der Kinder hilflos war.  Du sagtest, du hattest acht Kinder und ein eigenes Haus. Du warst doch überwiegend auf Reisen. Wie hast du deine Familie ernährt, oder warst du so vermögend, dass sie ein Auskommen hatte?  Nein, vermögend war ich nicht. Ich hatte nicht nur eine gute Frau, auch Hilfe gebende Kinder und Eltern noch. Ich hatte großes Glück. Ich musste mich nicht auch noch in Geschäften mitbetätigen. Ich konnte mich also für meine Lebensform der Korrektur, der Liebe, des Loslassens und der Gespräche einsetzen. Ich musste als Geschäftsmann nie große Hilfe geben, kleine natürlich


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mit, und das habe ich auch gemacht und bin auch dann als hoffentlich guter Geschäftsmann noch unter die Menschen gegangen. Ich habe auch noch Waren hinausgebracht, so war es nicht, aber die Frau und die Kinder haben fleißig mitgeholfen. Nur so war es möglich.  Auch deine dritte Reise war eine lange Reise. Du reistest über Tarsus, wo du auch bei deiner Familie warst, dann durch Lykaonien, Galatia, aber besuchtest nicht Perge, Lystra, Ikonium, auch nicht die Stadt Antiochia in Pisidien und machtest einen Bogen um Ancyra. Dein Weg führte über Sardes nach Ephesus.  Ja, das war auch so gewollt.  Warum hast du nicht die Städte deiner zweiten Reise besucht und bist an ihnen vorbeigereist?  Die Korrespondenz war mir nicht von einem klugen Menschen, sondern durch den Geist Michael gegeben worden. Der Erzengel Michael gab mir einen klaren Auftrag, nun genau nicht diese kleinen, sondern diese langen Wege zu gehen, um die klagenden Menschen nun in die Ordnung zu bringen, ihnen das Licht, die feine Liebe, die Ruhe und das Vertrauen liebevoll einzugeben. Und das war nicht ganz leicht. Es war von mir nicht gewählt.  Dann bist du mehr über die Dörfer gegangen?  Ja, nicht immer, aber hauptsächlich. Es waren nie klare Wege, es waren leider auch nie feine Straßen. Oft gab es nicht einmal kleine Wege. Wir gingen ruhelos über holprige Steine und auf leichtem Sand. Ich war nicht allein, wir waren zu viert, manchmal auch zu fünf und zu sechs. Wir hatten uns gegenseitig Klang und ruhige Strahlung gegeben. Ich habe oft meine Füße nicht mehr gefühlt. Ich hatte nicht nur geschwollene Füße, auch rissige Haut. Meine Sohlen waren abgelaufen, und meine kleinen Sandalen mussten Ruhe haben, damit sie wieder genäht werden konnten. Du siehst, auch hier hatten wir kleine Pannen. Wir hatten ja keine Karawane und auch kein Kamel, und schon gar nicht einen Mercedes. Du siehst nun, wie die Füße uns tragen mussten. Die kleinen Füße waren voll Sand, Staub und Schrunden. Mein Gott, wenn ich jetzt daran denke, dann macht es mir noch eine feine Angst. Wenn du die Reise beginnst, kannst du noch nicht die Qualen, die kleinen und hilflosen Wege erkennen, und das war gut so. Wir wurden somit nicht von vornherein ruhelos, und wir haben uns trotzdem noch gefühlt. Wir ruhten auch viel und haben miteinander Gespräche geführt. Es wurde ruhig und liebevoll gesungen und meditiert. Es waren noch Kinder zu uns gekommen und haben liebevoll mit uns gebetet. Es war also eine Ordnung, eine Strahlkraft, die hier von unserer Gemeinschaft ausging. Losgelöst und mit Liebe hatten uns unsere Füße durch diesen Sand und Staub fortgetragen.


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Wir hatten keine Mühen gescheut und wurden auch nicht ruhelos, wenn unsere klagenden Füße nicht mehr wollten.  Diese beschwerliche Reise durch die heutige Türkei ist in der Bibel kaum beschrieben. Du wirst auf deiner Reise doch auch einiges erlebt haben. Kannst du uns etwas über den ersten Reiseabschnitt deiner dritten Missionsreise erzählen?  Ja, natürlich, das kann ich. Es war nie ein leidender Weg gewesen. Ich hatte noch Gedanken in Freude, in Liebe hineingegeben, damit ich den gefangenen, hilflosen und klagenden Menschen ruhig meine Korrespondenz geben konnte. Ich hatte immer Gedanken der Liebe und der Freude in mir. Gedanken der Opferung hatte ich nicht. Ich hatte gemerkt, dass die Sehenden Hilfe geben konnten, dass die blinden Menschen, die Klagenden, ihr Leid nie hinausgeben wollten. Sie korrigierten ihr Leben nicht. Loslassen, hatte ich ihnen mehrmals gesagt. Das Loslassen hatten sie nie begriffen. In euch ist Klage, habe ich gesagt. Ihr müsst eure Ordnungslosigkeit nun über die feinen Gebete zur Ruhe bringen. Nun, sie hatten aber nie gebetet. Sie konnten nicht beten. Sie waren nicht hilflos. Sie waren klagend, ja, aber sie hatten auch nie ruhige Gedanken. Sie wurden nie über das Gebet aufgeklärt. Sie waren im Grunde einfache Kinder des Landes. Sie machten sich nie große Gedanken. Sie korrigierten ihr Leben nur zu ihrem Vorteil, und das waren meistens materialistische Gründe. Sie suchten auch nie nach Vergebung, nie nach der Gedankenkraft der Meditation und des Gebetes, nach Klage natürlich auch nie, aber nach Genüssen, nach lieben Frauen, nach lieben Männern. Hier spielte sich das Leben noch in einer, ich möchte nun sagen, ruhigen Natur ab. Obwohl die Natur ihnen Hilflosigkeit, Klage und Ruhelosigkeit gab, hatten sie sich mit der Natur abgefunden, und sie hatten auch nie daran gedacht, kluge Gedanken und kleine Hilfe zu geben oder sie hineinzulassen. Die Korrespondenz war Klage. Im Grunde waren es Kinder, die nicht erwachsen wurden. Sie hatten mehr die einfache körperliche Liebe gelernt, aber die geistige Liebe kannten sie noch nicht. Sie haben gefragt, ja, sie haben mich immer wieder gefragt, warum nun sagst du es? Kannst du mir deine Gedanken nicht anders geben? Musst du nun über die Liebe sprechen? Ich habe meinen Körper, ich habe meine Frau und meine Kinder. Ich liebe sie. Ich gebe ihnen zu essen, und ich gebe ihnen auch etwas Anzuziehen. Sie hatten nicht mehr als ein kleines Linnen, oft nur ein Kleidungsstück. Sie hatten nicht alle Sandalen, nur einige. Es waren ganz einfache Kinder der Natur. Sie verstanden mich nicht immer. Sie kannten die geistige Liebe kaum. Es waren nur einige feine Klosterbrüder, natürlich auch feine Gelehrte, die mich unerstützten. Hier war ich dann nicht mehr allein. Liebe, gute Menschen hatte ich auch gefunden. Die meisten waren natürlich Klagende. Sie suchten mich nie. Ich hatte sie nun gesucht. Ich habe ihnen meine klaren, leichten Gedanken gegeben. Ich ruhte nie und gab mir immer ein, den Klang dieser Menschen ruhig und Hilfe gebend zu formen, ihnen meine


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Gedanken klar und ruhig mitzuteilen, mit denen sie genügend klare Ruhe bekommen mussten. Ich hatte mich geirrt. Sie hatten noch kleine Fragen gestellt, und ich merkte, dieser klagende Mensch und auch die anderen hatten mich gar nicht verstanden. Nun, ich hatte aber den geistigen Auftrag, meine Botschaften hinauszubringen. Liebe, klärende, ruhige, ja auch strahlende Gedanken hatte ich immer. Liebevolle Brüder hatte ich in einem Kloster gefunden. Sie hatten die Ordnung. Sie hatten die Liebe und die feinen Lieder. Ich habe gesungen, weil ich mich wegen meiner Qual nicht genügend ausdrücken konnte und mich nicht genügend arrangiert hatte. Durch diesen Gesang konnte ich loslassen. Ich hatte nie große Qual. Meine Hoffnung hatte ich aber behalten und bin dann weitergegangen, immer weiter. Ordentliche Menschen gaben mir hin und wieder auch ein Maisbrot, gaben mir zwar keinen Prunkwein, aber doch gegorenen Traubensaft. Ich hatte ihre kleine Gastlichkeit genossen. Ich hatte ihnen meine Hilfe, nicht Klage, aber klare Gedanken gegeben. Die Menschen gaben mir auch eine Notunterkunft. Ich hatte weder eine Abweisung erfahren noch eine Qual empfangen. Sie korrigierten sich natürlich leidlich mit. Sie konnten nicht mehr geben, als sie einnehmen konnten. Losgelöst bin ich dann kleine Gebirge, hohe Sandberge und hinauf- und hinuntergegangen. Der Staub setzte sich an meinem Gewand fest. Ich konnte manchmal nichts sehen. Immer wieder war dieser Staub in der Luft. Ich habe diesen Staub heute zwar nicht mehr in meinen Kleidern, kann ihn aber noch im Geiste schmecken. Immer wieder war mein Mund mit Sand, mit feinem Staub verklebt. Gelegentlich habe ich noch ordentliche Menschen getroffen. Es war wie eine Gnade für mich. Wie ein König habe ich mich gefühlt, wenn Kinder von liebevollen Eltern mich begleiteten und die Mütter und Väter meine Gedanken klar und ruhig suchten. Immer wieder war ich in ruhigen Gedanken mit ihnen verbunden. Die Gedanken der Menschen zu finden, war nie schwer für mich, im Gegenteil, ob die Menschen nun kleingeistig, hilflos, oder ob sie ruhelos waren, ich konnte mit ihnen immer ein leichtes Gespräch führen. Nur ich hatte als Mensch nicht immer geglaubt, dass sie noch klagend waren. Wenn sie mich hilflos ansahen, merkte ich nicht gleich, dass sie in einer Klage und Ruhelosigkeit waren. Ich war nicht immer gleich genügend Hilfe gebend. Ich musste mich erst auf ihre Vereinsamung einstellen. Klare, ordentliche, suchende Menschen fanden mich, die anderen haben mich nie gesucht. Wenn ich zu ihnen in ihre Gebirgsdörfer kam, lösten sie sich gleich ab. Am Abend habe ich sie dann noch wieder getroffen, und dann haben wir bei einem maisbierähnlichen Getränk gesessen und haben ruhige Gespräche, natürlich mit Gebärden und kleinen Meinungsverschiedenheiten, aber nie mit Qual, geführt. Ich habe gebetet: Herr nimm dich der Kinder dieses Landes an! Ich habe immer wieder gebetet: Liebe diese guten Menschen, gib den Kindern die Ordnung und die Pracht der geistigen Liebe. Ich habe nur gebetet.


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Ich muss sagen, ich habe mich nie, auch wenn es manchmal so aussah, angestrengt. Ich hatte leichte Kleider, und es war ja nie Winter. Wir hatten keinen Schnee und auch keine Kälte. Wir hatten kaum Regen. Löste er sich mal von den Wolken, dann haben wir uns gefreut. Es war ein freudiger Schrei. Prachtwiesen, wie ihr sie habt, hatte ich leider nicht gefunden, und ich konnte mich darauf nicht legen. Wir waren immer im Staub, nicht immer auf der ruhelosen Wanderung, aber auf der Hilfe gebenden, klärenden Wanderung. Ich bin gern gegangen. Auch heute sehe ich, dass diese Kinder des Landes immer noch der Hilfe bedürfen. Ich bin immer noch mit ihnen im Geiste verbunden. Die Kinder dieses Landes morsen noch nicht genügend, aber sie gehen mehr und mehr in die klare Liebe hinein. Ordnet ihr mit.  Wenn du sagst, die Kinder dieses Landes, meinst du dann die türkischen oder die hebräischen Menschen?  Nicht nur, die hebräischen natürlich auch, ich meine alle Menschen dieser Region. Mohammed hat hier viele Gläubige. Sie haben eines Tages noch große Klage. Sie werden nicht aufgeklärt, und sie fürchten sich auch nicht. Ich möchte nur sagen, dass dieses Land der Moslems noch einmal in einen klagenden Krieg hineingeht. Sie haben noch nicht die Furcht, und das ist gut so. Sie können dieses Leid noch nicht eingeben, und sie korrigieren sich danach lebhaft. Das ist nur eine suchende Hilfsmaßnahme für die geistigen Meeresvölker. Mit Meeresvölkern meine ich nicht Asien, meine ich die feinen moslemischen Völker. Ich gebe ihnen meine Hilfe mit, dass die Not nicht so groß wird. Ich mache ihnen klar, dass Ruhe, Liebe und Geben eine klare, ruhige Strahlkraft ist, und dass sie diese klare Strahlkraft nur über ihre eigene Korrektur hineinnehmen können. Sie müssen in diese Korrektur noch gehen, wie auch jeder andere geistlose Mensch. Klärt ihr nur mit auf. Ihr könnt ihnen nur ruhige, sachliche Gedanken geben, mehr nicht.  Lukas hattest du von dem uns hier dargelegten Teil deiner Reise sicherlich nichts erzählt, denn sonst hätte er es wohl aufgeschrieben.  Ich hatte natürlich auch ihm meine Eindrücke vertrauensvoll gegeben. Er machte sich darüber keine Gedanken. Er hielt es nicht für so wichtig. Ich hatte so manche Gedanken und sie nicht gesagt, oder es ist nicht aufgeschrieben worden. Ich korrigiere mich nicht gern, aber als Mensch war ich nicht immer ein Heiliger, auch war ich kein geistig klarer Mensch. Ich hatte natürlich auch meine Hilflosigkeiten und meine kleinen Fehler. In meiner Einfachheit wollte ich meinen guten Mitmenschen gern hilfreich klare Gedanken geben. Manchmal war es mir möglich, leider manchmal nicht. Und


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Opferung war nicht gerade meine Stärke. Ich habe mich dann furchtbar leidvoll verhalten, gequält will ich nicht sagen, aber leidvoll. Ich war nie hilflos, ich konnte meine klaren Gedanken immer sehr gut hilfreich formulieren. Nicht bei den Gedanken der hilflosen Menschen, aber der klagenden, die noch Fehler suchten, die Qual mit mir ruhelos austauschen wollten, da hatte ich Leid. Da hatte ich nicht Gefangenheit, da konnte ich mich leider manchmal nicht genügend bremsen, und ich habe auch manchmal eine notwendige Gedankenform gewählt, die nicht gerade hilfreich für meinen Namen Paulus war. Aber ich war auch nur ein Mensch und habe zwar nicht geflucht, aber ich habe diese kleinen Egomachthaber auch manchmal sehr beschimpft? Nein, das wäre auch zu stark gewesen, aber ich habe ihnen schon einen Kloß in den Hals gegeben, sodass sie manchmal doch darüber nachdenken mussten, was ich meinte. Aber sie konnten mir nie gerichtlich Klage geben, und somit war ich doch ein kleines Sternchen, das von guten Engeln geführt wurde. Ich danke meinen Engeln und meinen geistigen Führern noch heute dafür.  Es heißt, dass du in Rom zwei Jahre lang in einer Mietwohnung warst und dass du dort freien Kontakt hattest.  Das mit der Mietwohnung war nichts Besonderes, und Kontakt hatte ich mit den heiligen Männern leider nicht genügend. Sie hatten mich nicht geistig und nicht liebevoll empfangen. Nie hätte ich das gedacht. Ich wurde nicht Opfer, ich hatte ihnen meine klare liebevolle Vergebung gegeben. Sie haben mich nicht kommen lassen, nein, sie hatten noch nicht einmal etwas von mir erfahren. Sie liebten andere Männer und hatten es nicht einmal für richtig gehalten, einen kleinen Hebräer in Liebe zu empfangen. Sie haben es nicht getan.  Mit den heiligen Männern meintest du Pharisäer, die in Rom lebten?  Ja, natürlich, das Papsttum war noch nicht vorhanden.  Du hattest jedoch einen Aufpasser dabei, einen Legionär.  Ja, der war allerdings nicht genügend geschult. Es war ein kleiner Mann, niemand gab ihm liebevolle Hilfe. Nur ich habe ihm Gedanken, die Quelle des Lichtes, gegeben. Er hatte mich geistig nicht verstanden. Er hatte die Korrespondenz mit mir abgebrochen. Er konnte mich leider nicht begreifen.  Dieser Legionär teilte mit dir die Mietwohnung?  Ja.


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 Konntest du in den zwei Jahren die Mietwohnung mal verlassen?  Ja, natürlich, ich war ja nicht gefangen. Ich konnte nur nicht die Stadt, nur nicht die Gemeinde verlassen. Es war nicht so eine große Stadt wie heute. Es war mehr eine kleine Gemeinde. Ich hatte auch nie daran gedacht, einen Weg zu suchen und zu fliehen, leider nicht. Ich hätte es doch tun sollen, aber ich hatte Vertrauen zu meinem lieben Gottvater und zu Jesus und meinte, nun sollte ich es auch einfach durchstehen, das wäre nun auch eine geistige Pflicht. Nur das war ein Irrtum.  Du meinst, dass eine Opferung in dieser Form nicht nötig gewesen wäre?  Ja, genau, denn ich habe mich nicht ganz wohl gefühlt. Ich war nicht in der Freiheit. Ich habe geglaubt, ich käme nun vor ein klares, ruhiges Gericht. Nein, sie haben immer noch wieder Tage, Wochen und Monate daraus gemacht. Ich hatte keine Lust mehr, hier noch lange gefangen zu sein. Ich fühlte mich nicht klein, doch ich fühlte mich hilflos, ja, und ich habe geglaubt, nun muss doch ein ruhiger Strahl meines Herrn mich hinausführen. Ich habe lange gewartet. Ich habe korrekte Gedanken gefunden und leider auch ruhelose: Warum gehst du nun nicht hinaus? Warum kletterst du nicht einfach hinaus? Warum opferst du dich? Das meine ich. Ich glaubte, wenn ich hier nun einen Gedanken gefunden hätte, würde mich ein kleiner, lieber, guter Mensch hinausführen, dann hätte es doch auch geklappt. Nun aber wartete ich geduldig. Die Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Ich fühlte mich hier nicht frei, das war meine nicht kleine, das war meine große Last. Ich glaube, wenn ich doch Hilfe bekommen hätte, hätte ich nie gewartet, aber ich hatte keine Möglichkeit.  Mit anderen Worten: Vertrauen zu Gott und Jesus ist sehr gut, aber wir Menschen müssen auch sehen, dass wir in einigen Dingen selbst die Initiative ergreifen.  Ja, das ist korrekt. Wenn du nichts tust und ausharrst und wartest, bis ein Mensch dir seine Leidhilfe gewährt, kann ein Leben schon gelebt sein. Nun, das meine ich damit. Ihr solltet nicht nur in euren Gedanken, auch in euren Gefühlen Klarheit hineingeben: Kann ich hier nun hinaus? Muss ich diese Klage einnehmen? Kann ich nun nicht noch einen Ausweg finden? Gottvater hat nie Opferung in seinem Plan. Meine Zeit dort, meine ich, war viel zu lang. Ich hätte doch handeln sollen. Ich glaube, man hätte mir geistig auch noch geholfen. Nur, ich war nicht feige, und ich habe diese klare Liebe an meinen Herrn nie missbraucht, und ich erkläre noch einmal, ich habe diese Liebe nie losgelassen. Ich habe an ihn geglaubt.


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 Hättest du nicht einfach deinen Engel fragen können, ob es im Sinne Gottes ist, die Gemeinde zu verlassen?  Ja, das habe ich natürlich auch einige Male getan. Eine geistige Antwort habe ich jedoch nie empfangen. Ich glaubte nun, ich sei nicht hilflos, aber man höre mich nicht. Vielleicht bin ich nun doch in Klage gegangen. Vielleicht bin ich geistig – nicht zu weit, aber zu egoistisch – durch meine Gedanken, durch Machtgedanken gegangen. Ich hatte leider in mir Zweifel.  Warum bekamst du keine Antwort?  Ich kann es dir leider nicht sagen. Ich habe gehofft, ich habe jeden Tag gehofft. Ich hatte mich mit den geistigen, liebevollen, feinen, strahlenden Wesen vereinigt. Ich habe nie eine Antwort, nie eine Antwort darauf erhalten, noch heute nicht.  Wahrscheinlich sollte es deine eigene Entscheidung sein.  Ja, genau, nur korrigiere ich sie jetzt noch einmal einfach über das Morsen. Ich glaube, wenn ich gehandelt hätte, dann hätte ich nie großes Leid empfangen. Damals glaubte ich, man hätte mich wieder gefunden, und ich wäre vielleicht wieder in das Verlies eingekehrt, davor hatte ich natürlich auch Angst. Ich wollte ja als freier Mann hinausgehen, ich wollte es ja nicht noch zusätzlich erschweren. Somit, meinte ich, wäre es klüger, ich würde hier nachgeben.  Deinen Brief an die Philipper hattest du während deines Aufenthaltes in Rom, in dieser Mietwohnung, geschrieben.  Ja, das war nicht ganz leicht. Ich hatte leider nicht, wie ihr heute, richtige Schreibgegenstände. Ich musste mich sehr bescheiden, das war nicht immer ganz leicht, nicht nur mit der Kohle, nicht nur mit der Feder, ja auch noch mit dem Papier.  Du warst in den Jahren 60 bis 62 unserer Zeitrechnung in der Mietwohnung?  Ja, nicht ganz zwei Jahre, aber ich hatte klare Ruhe gefunden. Das war für mich notwendig.  In deinem Brief an die Philipper sagtest du etwas zu den Haftbedingungen. Phil 1,12 Ich will aber, dass ihr erfahrt, ihr Brüder, dass meine Lage vielmehr zur Förderung des Evangeliums gediehen ist,


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Phil 1,13 sodass meine Fesseln [als] in Christus [begründet] offenbar geworden sind im ganzen Prätorium und bei den übrigen allen Phil 1,14 und die Mehrzahl der Brüder im Herrn aus meinen Fesseln Zuversicht gewinnt und immer mehr es wagt, das Wort Gottes furchtlos zu verkündigen.  Warst du während deines zweijährigen Aufenthaltes in der Mietwohnung gefesselt?  Nein, nie, ich hatte klare Füße und klare Hände und konnte auch hinaus. Nein, ich war nicht gefesselt.  Deinen Brief an Philemon hattest du ebenfalls während deiner Haftzeit geschrieben, und zwar ein Jahr später als den an die Philipper.  Es war nicht ganz ein Jahr, aber lasse es so stehen.  In deinem Brief an Philemon erwähnst du Epaphras, deinen Mitgefangenen. Phlm 23

Es grüßen dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus, …

 Hattest du einen Mitgefangenen?  Er war nicht in meinem Raum. Es waren hier noch feindliche Männer untergebracht. Er war aber ein guter Mensch. Er war nicht jähzornig und auch nicht klagend. Er wurde Opfer einer Gewalt. Es waren dort mehrere kleine Räume, dunkel waren sie nicht ganz, aber sie wurden für klagende Männer gebaut. Ihr würdet sagen, es ist das Gericht. Es waren nicht nur Zellen, es waren auch Kerker. Sie hatten keine Stahltüren, aber es war ein gut gesichertes Gebäude. Es waren hier wohl fünfunddreißig Leute. Sie waren in einer gedanklichen Klage und Ruhelosigkeit. Sie waren Gefangene. In den Zellen waren sie nicht zu dritt, aber zu zweit. Ich war hingegen allein.  Wurden denn deine Haftbedingungen zum Ende der Mietzeit in dieser Wohnung, bzw. in diesem Raum, verschärft?  Nein, nie, ich hatte ihnen auch keinen Anlass dazu gegeben.  Hattest du denn vor dem Kaiser ein Gerichtsverfahren?  Ja, es war ein großes, mächtiges Gerichtsverfahren. Es kamen noch feine Herren, nicht nur Priester, auch Kaufleute und Gelehrte. Ich habe ihre klaren Gesichter gesehen. Sie waren nicht alle liebevoll, aber doch viele. Sie machten


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mir einen Prozess. Ich musste Klagegedanken hören und hatte ihnen meine klaren, ruhigen, strahlenden Gedanken gegeben. Ich hatte keine Gedankenklage. Sie gaben mir nicht gleich Hilfe, aber noch mehr als ich erwartete.  War der Kaiser damals der Christenverfolger Nero?  Nein, nein, nein, der Nero war es nicht. Der Kaiser war kein kleiner, sondern ein großer Herr, ein liebevoller, guter Mann. Er hätte auch ein liebevoller geistiger Jünger sein können. Er hat mich auch gut verstanden, nur, er konnte mich nicht gleich freilassen. Er hat mich nach zwei Monden freigelassen.  Claudius war von 41-54 n. Chr. Kaiser, und dann kam nach unserer Geschichtsschreibung Nero, der von 54-68 n. Chr. Kaiser war. Die Christenverfolgung durch den Kaiser Nero wird auf das Jahr 64 n. Chr. festgeschrieben.  Ja, das war der Nero, der den Kindern Leid gab. Dieser Nero war nicht der Nero, der bei meiner Gerichtsverhandlung war. Es war der Vater. Hier ist eine Gefangenheit hineingekommen. Es war nicht ein und dieselbe Person. Es war erst einmal der Vater und dann der Sohn.  Deine Gerichtsverhandlung war im Jahre 62 n. Chr.?  Ja, das stimmt.  Dann war es der Vater, der deine Gerichtsverhandlung leitete, der, wie sein Sohn, auch Nero hieß.  Ja, es war der Sohn nicht. Der Sohn war grausam, der Vater nie.  Wurdest du in dem Gerichtsverfahren verurteilt?  Ja, aber nicht zum Tode und nicht zur Qual. Ich wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Ich hatte nie Geld. Dieses Geld hat mir noch der Kaiser durch einen Boten gegeben.  Er hatte dir das Geld zur Bezahlung der Geldstrafe gegeben?  Ja, genau, er war nicht nur großzügig, er war auch klar und liebevoll. Der Sohn war nicht nur grausam, er war klagend, ruhelos und streitsüchtig. Sein Hirn war nicht ganz klar. Er war in einem Leid mit seinem Hirn. Er war nicht


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nur Opfer einer Sucht, er war auch Opfer einer Geschlechtskrankheit. Klarheit war nie in dem Sohn.  Du sagtest, du wurdest zu einer Geldstrafe verurteilt. War diese Geldstrafe zur Deckung der Gerichtskosten gedacht?  Ja, genau, nicht mehr und nicht weniger, genau so war es.  Dann war das ja eigentlich keine Strafe, dann war es ein Obolus zur Abdeckung der Kosten des Verfahrens.  Ja, genau, das kannst du so ausgeben.  Die heutigen Spekulationen um deinen Tod sind dann alle nicht richtig.  Hier bin ich dem Gericht durch liebevolle Hilfe entkommen. Ich wurde nicht gekreuzigt.  Hast du danach noch weiter in Rom gelebt?  Ja, nicht lange. Ich war noch drei Tage in Rom, um noch kleine liebe Menschen zu verabschieden. Ich bin dann mit einem kleinen Mann, mit einem Eselswagen und einem Pferd davor, Autos gab es ja noch nicht, ans Meer, an die Mittelmeerküste gefahren. Hier in der Nähe von Genua, jedoch nicht ganz so weit nördlich, bin ich auf ein kleines Boot gekommen und nach Korsika gesegelt. Von Korsika bin ich dann mit einem großen Schiff nach Hause gefahren. Wir segelten nicht nur, wir mussten auch rudern. Einige Matrosen haben noch gerudert. Ein Rudern als Strafe war das nicht. Sie hatten mich mit liebevollen Gedanken mitgenommen. Ich habe ihnen noch beim Rudern geholfen. Meine Arme waren noch nicht erschlaft. Ich hatte noch die Kraft.  Du warst in deine Heimat gefahren und hast sicherlich deine Frau und Kinder aufgesucht.  Ja, wir haben lange gebraucht, nicht ganz ein Jahr. Das Schiff legte noch in kleineren Häfen an, und ich musste mit ihnen fahren. Ich habe fast ein Jahr noch auf dem Meer verbracht.  Im Jahr 64 n. Chr. fand in Rom durch den Kaiser Nero Sohn die erste Christenverfolgung statt.  Ja, nicht durch den Vater, der Vater hatte nie Christen verfolgt.


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 Diese Christenverfolgung erstreckte sich nur auf Rom und nicht auf römische Provinzen?  Auf Rom ja, aber auch noch darüber hinaus. Ich würde sagen, auf die Gemeinden im Umkreis von Rom und auch noch in weiterer Entfernung bis zur Staatsgrenze der Römer, nicht aber auf Griechenland.  Hast du danach noch weiter in deiner Heimat gewirkt?  Ja, natürlich, ich habe liebevolle Gedanken nicht nur in ein kleines Buch geschrieben, ich habe auch gepredigt. Ich habe die Menschen in meinem Land, nicht allen, aber doch einigen, lehren können. Ich erzählte ihnen nicht nur über die Genüsse der Römer, auch von den Leiden der Menschen und von dem Prunk und der Knechtschaft. Ich habe ihnen meine Eindrücke von dieser mächtigen Gemeinde, Stadt möchte ich nicht sagen, wiedergegeben. Es war eine klare Ruhe in meinem Volk. Ich habe sie liebevoll empfangen. Sie aber ordneten jetzt mehr ihr Leben. Sie konnten mich jetzt begreifen, nicht alle, aber die Klagenden hatten sich, ruhig gesagt, doch vermindert. Ich hatte mit ihnen gute, klare Gespräche führen können, und sie sind auch darauf eingegangen.  Hast du unter anderem auch noch in Jerusalem gepredigt?  In Jerusalem, ja, da habe ich auch besonders die Knechtschaft in ein klares Licht gerückt. Der Mensch kann nur in seiner Freiheit geben und nie, wenn er in die Knechtschaft gehen muss. Er leidet dann, und er ist nicht mehr frei. Ich habe ihnen die Not gezeigt, ich habe ihnen Liebe gesät. Ich habe aber mit Notgedanken Hilfe geben müssen, denn sonst hätten sie mich nicht begriffen. Es war eine gute, fruchtbare, lebendige, liebevolle Zeit, nach dieser großen Reise.  Du bist ja auch von dem Kaiser rehabilitiert worden, insofern konnten dir die klagenden Menschen nicht mehr viel anhaben.  Ja, niemand hatte mich gefoltert, ich wurde auch nie gefoltert, das wollte ich nur sagen, aber ich wurde auch nicht gefeiert. Ich war ein kleiner Mann geblieben, aber die Menschen habe ich geliebt. Ich konnte nicht erfahren, ob sie mich geliebt haben, aber ich habe die Kinder, die lieben guten Mädchen und Jungen und die noch ruhelosen Menschen in meine Gedanken mit einbezogen. Sie haben zugehört und mich langsam verstanden.  Es ist ja sehr schade, dass dieser Lebensabschnitt von dir nicht in der Bibel enthalten ist.


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 Ich habe kein großes Aufsehen davon gemacht. Ich war klein und bescheiden geblieben, und ich habe noch lange gelebt. Ich hatte nicht ganz zwanzig Jahre, nicht länger, mit meinen Kindern, Enkelkindern und mit ihren lieben Partnern gelebt. Es war eine liebevolle Familie und Gemeinschaft. Wir waren in der Quelle des liebevollen Gebens. Nun, so hatten wir die Genugtuung, dass der Mensch nur in seiner Freiheit und in seiner Klarheit in seinem Leben ein ruhiges menschliches Dasein führen kann, ohne Knechtschaft, ohne hilflose, gemeine Gedanken, ohne klagendes Gericht. Diese Gedanken möchte ich heute hier nun noch einmal kundgeben. Jeder kleine Mensch hat nun das geistige Recht durch seine Gedanken Wünsche zu äußern. Klärt die Menschen nur auf. Ihr müsst ihnen klare Gedanken geben. Nur so ist die Quelle des Lichtes zu finden, in der Materie selbst nie. Sie genügt euch natürlich zum Leben, zum Dasein, zum Forschen, aber nie zur Opferung des Hierseins. Klärt mit jedem guten Menschen nur die Ordnung, dass der kleinste Mensch sein Licht finden kann. Mehr habe ich nicht zu sagen.  Wie alt bist du denn geworden?  Ich bin nicht ganz 75 Jahre alt geworden.  Hattest du keinen Kontakt mehr zu Lukas? Lukas hat ja in der Apostelgeschichte nichts von deinem letzten Lebensabschnitt geschrieben.  Er hat mich nach meinem Tod beschrieben, nicht während meines Lebens.  Du hattest ja mit Lukas mehrere Reisen gemacht und er wusste somit über dein Leben gut Bescheid. Ich nehme daher an, dass du seit deiner Rückreise von Rom keinen Kontakt mehr zu Lukas hattest.  Nein, nein, das war nicht so. Lukas war immer in unserem Freundeskreis. Er war immer in unserer Gemeinde, nur, wir haben es nicht bedacht, dass es für die Nachwelt noch einmal von Bedeutung sein würde. Wir meinten, es sei nun so in Ordnung. Er hatte geglaubt, es wäre nicht nötig und ich auch. Somit ist es nicht geschehen. Es war eine Gemeinschaft mit ihm bis zum Ende meines Lebens vorhanden. Nur nach meinem Leben hat er noch einige Gedanken zu Papier gebracht. Es waren die Früchte, die wir durch unsere gemeinsamen kleinen Reisen geerntet hatten.  Im Jahre 70 n. Chr. zerstörten die Römer Jerusalem. Diese Zerstörung fand noch zu deinen Lebzeiten statt.  Ja, genau!


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 Das war sicherlich für dich eine klagende Zeit.  Das war eine Qual für die liebevollen, für die hilflosen und auch für die klagenden Menschen. Es war eine klagende große Not. Es gab mehr Klage als Nahrung. Es gab mehr Leid als Nahrung. Es gab nur Not. Wir hatten nicht nur Hunger, wir hatten vielleicht keine Seuchen, aber wir litten durch Fliegen, durch Mücken, durch Insekten überhaupt. Wir hatten nicht nur eine Hungersnot, nicht nur eine Insektenplage, auch noch eine Wurmplage. Es war eine korrupte, gewalttätige, hilflose, klagende, ruhelose Zeit. Es gab keinen Anlass zu der Zerstörung Jerusalems außer der absurden Vorstellung, die der Kaiser sich in seinen wirren Kopf gesetzt hatte. Er hat Klage, Leid und Hilflosigkeit gegeben. Wenn dieser Mensch nicht Kaiser geworden wäre, wäre es nie passiert. Aber es lag trotzdem in Gottes Plan. Und nun möchte ich dir sagen, dass du dich nie gegen den Plan Gottes regen kannst. Das ist nie möglich. Gottes Plan ist oft auch eine Opferung für die kleinen und großen Menschen. Obendrein gib nie den Klagenden auch noch Hilfe. Ihr müsst den Lichtmenschen, den klaren, ruhigen sachlichen Menschen, die ihre Gedanken fein, klar, ruhig und sachlich führen können, mehr Hilfe geben, und nicht, dass ihr klagende Gegner, Feinde nun auf euer Podium stellt. Ihr müsst diese Herrscher gleich besiegen, nicht erst nachher, im Beginn, nie nachher. Diese Gedanken möchte ich noch einmal allen Menschen nahebringen, die dieses Leid einmal erfahren haben, wenn auch nicht mehr in Erinnerung haben aus früheren Leben: Staunt nicht, wenn ihr gerichtet werdet durch klagende Menschen. Ihr solltet mit diesen Menschen Not teilen und nicht in Leid und Not gehen. Diese Menschen müsst ihr bekämpfen, aber nie mit der Waffe, nur über die Kommunikation. Wenn dieser Mensch nicht dazu bereit ist, dann müsst ihr ihn abwählen, müsst ihr ihn hinunterstoßen von seinem Amt. Leider geht es manchmal nicht ganz ohne Gewalt, aber das ist immer noch besser, als wenn das ganze Volk nun aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht noch anderen Völkern Klage gibt. Also, ihr solltet gleich klären und nicht hinterher, gleich, wenn das geistige Schwert noch warm ist.  Einmal sagst du, dass es im Plan Gottes lag und dass man sich nie gegen den Plan Gottes stellen kann, das ist nicht möglich. Dann sagst du, diesen Menschen müsst ihr bekämpfen, aus dem Amt stoßen, das ist besser, als wenn ein ganzes Volk aus dem Gleichgewicht kommt. Man kann meinen, dass hier ein Widerspruch ist. Du meinst sicherlich, man müsste so einen Menschen bekämpfen, und wenn es trotzdem Gottes Wille ist, das es geschehe, so geschehe es. Denn Gottes Wille ist für die Menschen ja nicht erkennbar.


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 Ja, das ist im Grunde klar. Ich muss aber dazu noch eins sagen: Jeder Mensch hat noch seine eigene persönliche, hilfreiche Verteidigung in sich und hat auch dazu seinen großen, geistigen, freien Willen. Wenn ein klarer, ruhiger Mediziner oder ein großer Staatsmann einen gesunden, klaren Verstand hat, wird es diese klagenden Mäuler nie geben. Hier ist immer notwendig zu erkennen, wer regiert, wer hat nun das Sagen, wer hat die große Macht, diesen klagenden Menschen entgegenzutreten, sodass es auch hier wieder große Ordnung geben kann. Die meisten Menschen denken entsprechend, aber sie haben nicht die Möglichkeit, haben vielleicht auch nicht den Mut. Und wenn sie den Mut haben, ist es auch nicht in ihrem geistigen, ruhigen Strahl, dass sie jetzt hier eingreifen können. Es ist ein großes, opferndes Leid. Es kann hier nur ein großer, geistig klarer, mutiger Mensch eingreifen, der auch genau eine solche Macht wie dieser große Krieger oder hohe Politiker des Staates jetzt hat, um ruhig mit ihm zu streiten, ihm entgegenzutreten. Einem kleinen Menschen würde das nie gelingen. Hier muss also immer ein klarer, mutiger, Lebenshilfe gebender Ordner einschreiten. Wenn es diesen großen Menschen nicht gibt, der den Mächtigen noch mehr gewachsen ist, dann kann es nie geschehen.  Und wie hängt das denn mit Gottes Plan zusammen?  Ja, und das will ich hier nun mit einbinden. Wenn Gottvater niemanden, also keinen gerechten Menschen findet, muss diese Qual leider geschehen. Wenn er aber einen gesunden, klaren Menschen hat, der hilfreiche, quellende, ruhige Gedanken und Kräfte in sich bindet, sodass das ganze Volk mitgeht, dann hat er gewonnen. Es ist dann auch hier im göttlichen Plan. Wenn Gottvater will, dass diese Klage durch einige gute Menschen abgewendet werden muss, durch ein Gremium oder durch einen Staatsstreich oder durch Hilfe gebende, musterhafte, klare Führungsmenschen, dann wird diese Klage nie geschehen. Wie oft sind Gräueltaten nicht bekannt geworden, weil sie einfach verschwiegen wurden. Wie oft sind aber auch feine, geistige, ruhige, strahlende Machtmenschen da gewesen, die hier nun Einhalt geboten haben, dass auch hier diese Gräueltaten zur Ruhe gingen über die Kommunikation, über liebevolle Gebete, über friedliche Ordnungsgespräche. Die Keimlinge liegen immer sehr nah beieinander. Der Frieden liegt noch sehr weit fort. Hier kann es nur, leider, geschehen mit göttlicher, ruhiger, strahlender Hilfe. Wenn Gottvater diesen Mann oder diese Gemeinschaft oder diese Staatsmacht oder diese Generalbevollmächtigten nicht findet, dann muss er einfach diesen Sturm zulassen. Es ist nur möglich, wenn sich genügend gesunde Menschen finden und genügend Macht haben, es hier abwenden können, sonst wird es nie etwas.


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Die große Gefahr geht nie von liebevollen klugen Menschen aus, aber von feindlichen, hirngeschädigten, so möchte ich sagen.  Geschah die Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. denn durch den Römerkaiser Nero, der auch die Christenverfolgung befahl, oder war es sein Nachfolger?  Nein, sein Nachfolger war es nicht. Der danach kam, war nicht ein lebensfroher, aber ein Hilfe gebender, menschlicher Mann, der Ordnung und Klärung gab, natürlich auch mit hilflosen Leiden, aber nie so in dieser Gefühlsarmut, in diesem Leid, in dieser feindlichen Qual wie sein Vorgänger.  Dann war dieser klagende Nero von 64 bis 70 n. Chr. bis zur Zerstörung von Jerusalem römischer Kaiser? Ich glaube, das Jahr 70 war noch nicht ganz vollendet.  So ist es genau richtig.  Nach dem derzeitigen Wissensstand der Historiker war 69-79 Vespasian römischer Kaiser und sein Sohn Titus, der von 79-81 römischer Kaiser war, zerstörte 70 n. Chr. Jerusalem. Nach deiner Version war der Christenverfolger Nero bis zur Zerstörung Jerusalems römischer Kaiser. Kann es denn sein, dass Titus Feldherr von Nero war und auf Befehl von Nero Jerusalem zerstörte?  Nie, Titus hat nichts mit Nero gemeinsam gehabt.  Er hatte Jerusalem auch nicht zerstört, wie die Historiker sagen?  Das konnte er nicht, weil er erst danach kam. Nein, das ist nicht richtig. Es ist noch Ruhe hineinzugeben. Es ist nur Nero gewesen, nie der Titus, nie der Titus, nein.  Titus war auch nicht Feldherr von Nero?  Ein Feldherr war er, aber nicht von Nero.  Dann irren hier die Historiker.  Ja, das liegt nämlich ganz nahe beieinander, sodass hier diese kleine Geschichtstäuschung hineingehen konnte. Es liegt nah beieinander.  Nero soll sich mit dem Schwert selbst getötet haben?


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 Nein, dazu war er nicht in der Lage. Er war ein kleines Licht. Er hätte sich nie selbst getötet. Er wurde hingerichtet, aber nicht von dem Volk, sondern von einem feinen Freund, der hier nun die Klarheit bekam: Ich muss diese Klage in ihm töten. Er wollte ihn nicht töten, aber seine Klage, sein Leid. Nero war ja nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Er hätte nie an die Macht gelangen dürfen, das meine ich damit.  Ein Freund hat ihn getötet?  Ja, er war ein guter Helfer dieses Kaisers. Dieser liebe, gute Freund wurde aber zum Helfer durch Gottvaters Hand. Er hatte ihn nicht allein hingerichtet, er wurde von seinen feinen Engeln nicht in Hass, aber in diese Klarheit gebracht. Es war ein Notauftrag.  Hattest du von deiner Heimat aus noch weitere Reisen zu christlichen Gemeinden unternommen?  Ja, kleinere, ich bin nie mehr in fremde Länder gegangen und auch nicht über das Meer gefahren. Ich habe nicht nur kleine Gemeinschaften besucht und kleine Reisen gemacht, nicht nur prophetische, auch Prunk gebende Kaufleute mit einbezogen. Sie haben plötzlich mit hingehört. Sie waren nicht mehr ganz so materiell. Sie liebten meine Gedanken, nicht meine Gedichte, aber meine Gedanken. Wir hatten viele Gespräche, hilfreich, ruhig und nicht nur im Vertrauen auf Jesus, im Vertrauen auf Gottvater geführt. Hilfreiche Korrespondenz war hin- und hergegangen, die hier nicht mit aufgeschrieben wurde. Sie war hin- und hergegangen mit guten, kleinen Menschen, wie ein Postbote seine Briefe hin und her trägt. Wir waren niemals hilflos und klein. Wir haben genauso wie heute unsere Korrespondenz geführt. Wir waren kleine Leute, hatten keine große Straßen und auch keine Prunkchausseen. Aber auch wir konnten unsere Korrespondenz leicht hin- und herschicken. Wir haben uns immer gefreut, feine, geistige Informationen austauschen zu können, zu klären, hin und wieder ein kleines Getränk zu uns zu nehmen, gemütlich miteinander einfach dazusitzen, die Quelle der Liebe gebenden Gedanken darzulegen, Leidgedanken noch ruhig im Vertrauen auf Gottvater hinzunehmen, zu ordnen, zu klären und ruhiges Vertrauen zu haben. Immer wieder kamen die kleinen, auch die großen Kaufleute mit hilflosem Leid, nicht mit ordnenden Gedanken, aber mit Klagen. Nicht nur Gewürzhändler, auch kleine Menschen, die nicht nur Wachs, kaum Lederwaren, doch Tees und Gemüse lieferten. Gern haben wir mit Ihnen einige kleine Gespräche geführt. Parfüms waren nicht gerade selten, und mit unseren Frauen wurde dann noch lieblich gesprochen. Nur so hatten wir miteinander nicht unbedingt Geschichten, aber unsere Gedanken losgelassen, unsere Qual losgelassen und klären können, nie


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Opferung hingenommen, aber Hilflosigkeit vergessen. Nur so verwunderte es dich nicht, dass du geschwätzige alte Menschen hier vorgefunden hast. Sie waren mit ihren Gedanken immer noch Kinder oder doch noch ganz jung. Wir haben den kleinen Menschen noch Opferung und Hilfe gegeben. Ich habe auch noch geheilt, nicht allein liebe gute Kinder, auch geistige, feine, liebevolle Menschen und konnte hier noch recht lange Hilfe geben. Opferung war dieses Leben nicht, es war eine klärende, harte, ja, Hilfe gebende Schule. Es war eine Hilfe gebende, klärende Schule, die ich nun in der Fremde erfahren hatte. Ich habe nie gewusst, dass die Vereinsamung der Menschheit so groß sein kann. Ich hatte die Knechtschaft nie so groß, so klagend, so leidvoll gesehen.  Damals hatte man sicherlich auch noch mehr Zeit für Gespräche.  Wir hatten diese Prunksucht nicht, die ihr habt. Wir hatten keine Motoren, wir hatten unsere Kamele. Wir hatten kein Licht, wir hatten nicht eine kleine Fackel, aber doch immer ein Kerzenlicht. Und wir hatten keine Öfen, denn bei uns war es nicht kalt. Leider hatten wir nicht genügend Gerichte, nur wenig Nahrung. Hier war nicht nur ein kleiner, sondern immer ein großer Bedarf. Wir hatten nicht genügend zu trinken. Grünes Gemüse gab es nicht oft. Es gab nicht nur Maisfelder, auch kleine Linsen in den grünen Tälern, wenn es geregnet hatte. Es gab natürlich Fladenbrot, das nicht auf dem Ofen gebacken wurde, sondern noch auf heißen Steinen. Es war einfach noch eine praktische Zeit, wie bei den Nomaden. Ihr könntet das bei den Nomaden sehen, wenn diese kleine Gedanken miteinander austauschen und ihre Kinder lebensfroh umherlaufen. Wenn sie ihre vielleicht nicht gerade prächtigen, aber kleinen, feinen Schafe um sich haben. Also, so ganz klein waren wir nicht, aber es litt die große Familie, und wir liebten unsere Kinder ganz besonders und die Menschen, die hin und wieder zu uns kamen. Es war eine große Familie, die auch notwendig war für unsere Vereinigung. Dieses Leben war nicht immer ganz einfach. Die Quelle des Lichtes ist immer noch die Liebe, die Geborgenheit der Familie ist eine Korrespondenz, die heute notwendig ist und morgen notwendig sein wird. Ordnet es in euer Hirn ein. Klebt nicht an der Materie. Geht hinaus, opfert euch für die Gespräche, für die Gedanken, für die Freiheit, für die Liebe. Korrespondiert miteinander in einer klaren, geistigen Form. Ordnet eure Gedanken. Sie sind nicht immer in der geistigen klaren Ordnung. Ihr dürft nie einen Gedanken eingeben, der Leid, Klage oder die Informationen der Ruhelosigkeit gibt. Klärt nicht immer mit Opfergedanken, aber mit klaren, liebevollen Gedanken: Ich gebe dir meine klaren, ruhigen Gedanken, und ich


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gebe dir meine liebevolle Hilfe. Höre nur ruhig zu und lasse meine Gedanken hinein. Mehr ist nicht zu tun. Ordnet niemanden unter und manipuliert niemanden. Gebt ihm nur eure klaren Ordnungsgedanken. Mehr ist nicht zu tun. Ich hatte als Paulus auch nur Hilfe gegeben, aber nie geknechtet, nie. Ordnet auch ihr euer Leben. Knechtschaft soll nicht sein dürfen und Opferung auch nicht. Macht euch frei von hilflosen oder gefangenen Gedanken. Sucht die Sonne und den Mond auf, in der Mitte findet ihr die geistige Freiheit. Nur so ist die Liebe immer möglich.  In Rom befindet sich die Paulus-Basilika. Angeblich wurde sie über dem Grab des Apostels Paulus, so sagt man, von Kaiser Konstantin erbaut. 1823 wurde sie durch einen Brand zerstört und wieder neu errichtet. Wie wir von dir wissen, bist du jedoch nicht in Rom enthauptet worden und auch nicht in Rom gestorben.  Niemals, das kann nicht sein, das ist nicht wahr.  Du bist als Paulus in deiner Heimat im Alter von nicht ganz 75 Jahren eines natürlichen Todes gestorben.  Genau, man hat mich nicht geköpft. Man hatte mir natürlich in meinem Leben feindliche Klage gegeben.  Ist denn dort, wo diese Basilika errichtet wurde, ein anderer bedeutender Christ enthauptet und begraben worden?  Ja, dieser hieß auch Paulus. Ich möchte das noch einmal geistig klarstellen. Ich bin nicht dieser Geist Paulus gewesen. Er war ein ruhiger Prophetensohn, Sohn eines heiligen Mannes. Er hatte hier gewirkt, nicht ich.  Er hieß zufällig auch Paulus?  Zufällig nicht, er hatte einen klaren Namen gebraucht, aber nicht der Mutter, dem Vater gefiel mein Name Paulus. Er kannte mich nicht. Er hat meinen Namen gewusst, aber mich nicht als Mensch gekannt. Er hat mich geistig verehrt und hat seinem Sohn den Namen gegeben, nichts weiter.  Dann kannte Kaiser Konstantin damals nicht die Zusammenhänge.  Er war nicht ganz im Bilde. Er hatte ja nur kleine Gedanken.


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 Du wurdest im Jahre 8 n. Chr. geboren und bist nicht ganz 75 Jahre alt geworden. Ist denn der Brief an die Epheser in dem Zeitraum von 82 bis 90 n. Chr. entstanden? Kannst du uns sagen, wann der Brief entstand?  Es ist nicht ganz genau, denn hier hat man auch Informationen ein klein wenig verloren. Es ist aber noch vor meinem Ableben gewesen. Ich war noch mit Gedanken beschäftigt, meinen Kindern, die noch zu Besuch kamen, feine kleine Liebe zu geben. Ich musste diesen Brief, wenn auch nicht sehr gut verstecken, so aber doch nicht offen hinlegen. Somit habe ich mich noch bemüht, ihn in eine große Schublade zu legen. Daran kann ich mich noch erinnern. Meine Enkelkinder waren damals um die siebzehn und meine Kinder auch schon um die fünfzig. Ihr seht also, dass diese Zeit hinkommen müsste und ich leider noch sagen muss, dass meine Beine hilflos wurden und ich nicht gut stehen konnte. Ich hatte mehr gesessen. Meine Arme waren noch sehr beweglich, mein Hirn noch mehr, aber mein Körper, der wollte nicht ganz so. Er war hilflos geworden. Ich hatte ja auch nie genügend mineralstoffreich gegessen. Mein Problem waren nicht meine Gedärme, doch meine Beine und auch noch mein Magen. Und hier hatte ich auch manchmal durch Hunger doch einen eingeschränkten Magen, und er konnte nie viel aufnehmen. Und nun wurde ich ja älter und hatte damit Last, meine ich, dass mein Magen sehr gute Nahrung nicht einnehmen konnte, das konnte er nicht mehr. Hier war ich doch schon ein bisschen eingeschränkt, und auch Qual hatte ich manchmal mit der Magenhilflosigkeit. Schmerzen kann man nicht sagen, aber es war eine Ruhelosigkeit. Ich zog dann aber, nach dem Besuch der Kinder, noch diese große Schublade auf und habe mich gleich wieder darangesetzt zu schreiben. Und das erkenne ich noch, weil die liebe Sonne mich da so groß geblendet hatte, dass ich nicht weiterschreiben konnte, und ich meine Notizen noch wieder in diese Schublade hineinlegen musste. Das ist noch so eine Erinnerung in mir. Das war so nicht ganz drei Jahre vor meinem Ableben.  Du sagtest uns ja, dass du als Mensch und als Geist der Verfasser dieses Briefes gewesen bist. Das heißt, dann hatte der Brief einen Teil, den du als Mensch verfasst hast, und einen Teil, den du als Geist verfasst hast?  Hilfreich gesehen, musst du es so eingeben, ja. Ich habe nach meinem Ableben den Brief noch weiterverfasst, weil ich es als hilfloser Mensch leider nicht ganz zu Ende gebracht hatte, musste ich diesen Brief also beenden und habe auch einen kleinen liebevollen medialen Schreiber gefunden.

Die Paulusbriefe


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 Historiker meinen, dass du nur sieben Briefe geschrieben hast. Die Autoren sechs weiterer Briefe geben sich als Paulus aus und beteuern zumeist sogar, der Apostel zu sein, aber am Inhalt ist zu erkennen, dass die Briefe erst nach dem Tode des Paulus geschrieben wurden. Einige korrigieren sogar dessen Ansichten. (Bericht aus der Zeitschrift „Der Spiegel“, Nr. 23 von 1996). Ist das denn richtig?  Ich habe mehr Briefe geschrieben. Ich habe nie nur sieben Briefe, ich habe mehr geschrieben. Es ist nicht ganz der Wahrheit entsprechend. Kläre es nur auf. Hier sind natürlich hilflose kleine Lücken, und ich gebe dir recht, dass hier noch eine Korrespondenz nötig ist. Lass einfach mal das Licht hineingehen, das ist nötig. Du siehst, dass hier hin und wieder doch Klärungen notwendig sind. Nach mir wurde natürlich auch noch geschrieben.  Ich habe hier eine Liste mit Jahresangaben. Welchen der nachfolgenden Briefe hast du verfasst?  Ca. 50 n.Chr. 1. Brief an die Thessalonicher  Ja, als Mensch  Ca. 54 n.Chr. 1. Brief an die Korinther?  Ja, als Mensch  Ca. 55 n.Chr. Brief an die Galater?  Ja, als Mensch  Ca. 57 n.Chr. 2. Brief an die Korinther?  Ja, als Mensch  Ca. 56 n.Chr. Brief an die Römer?  nein  Den Brief an die Römer hast du nicht geschrieben?  Den habe ich nicht geschrieben, ich habe hier nur assistiert.  Ca. 60 n.Chr. Brief an die Philipper  Ca. 61 n.Chr. Brief an Philemon  Ca. 70 n.Chr. Brief an die Kolosser  Ca. 80-90 n.Chr. Brief an die Epheser  Ca. 83-84 n.Chr. Brief an die Hebräer  Ca. 93 n.Chr. 2. Brief an die Thessalonicher  Vor 100 n.Chr. Brief des Jakobus  Ca. 100 n.Chr. 1. und 2. Brief an Timotheus  Ca. 100 n.Chr. Brief an Titus  Ca. 135 n.Ch. Brief des Judas

 Ja, als Mensch  Ja, als Mensch  Ja, als Mensch  Ja., als Mensch und Geist  Ja, als Geist  Ja, als Geist  nein  Ja, als Geist  Ja, als Geist  Ja, als Geist

 Die Zeitangaben sind aber nicht immer ganz korrekt.  Den Brief des Judas hast du auch geschrieben?


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 Da ist eine Korrektur nötig. Ich habe es geschrieben, ja, aber nicht mehr als Mensch. Ich hatte als Geist liebevoll einem Hilfe gebenden Menschen, nicht einem Knaben, einem Eingeweihten, einem eingeweihten christlichen Lehrer meine Gedanken medial vermittelt. Genauso wie ich es jetzt mit euch nun tue.  Und das ist beim Brief des Judas so gewesen?  Ja, genau.  Bei der Verfassung des Briefes vor 100 n.Chr. an die Thessalonicher hast du auch nicht mehr gelebt.  100 n. Chr. war es nicht ganz. Es waren sieben Jahre davor. Ich war es nicht direkt. Es war ein geistiger feiner, klarer Mensch, der nicht im Auftrag, der im klaren, ruhigen Strahl geistig durch meine Gedankenhilfe geführt wurde. Ich habe ihm medial meine Informationen gegeben.  Du hast praktisch noch als Geist dein christliches Vermächtnis an feine Menschen weitergegeben, die es dann aufgeschrieben haben.  Das war notwendig. Ich konnte es ja nur an ganz klare, ruhige, strahlende Menschen, die geistig fein entwickelt waren, weitergeben. Die anderen konnten mich ja gar nicht als Hilfe gebendes Licht empfangen. Bei euch bin ich nun ja genauso hineingekommen. Also ordnet es ein, auch hier waren kleine geistige Informationen mit diesem Medium. Es war nicht einmal, vielmehr einige Male nicht mein Kind, doch ja, mein Papa gewesen. Ich hatte mit diesem Medium eine enge menschliche Verbindung. Insofern hatten wir Ionen, die sehr identisch waren, und ich konnte es ihm leicht eingeben und einordnen. Er konnte es liebevoll empfangen. Es waren also ein Sender und ein Empfänger mit gleichen Ionen.  Den 1. und 2. Brief an Timotheus und den Brief an Titus hast du auch als Geist gegeben.  Ja, das ist korrekt, nicht anders.  War das ein und dieselbe Person, die die Durchgaben zu all deinen Briefen bekommen hatte?  Ein und dieselbe nicht, es waren zwei, ja, genau.  Die Menschen können natürlich nicht wissen, dass es so gewesen ist.


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 Sie glauben ja noch nicht einmal an eine Wiedergeburt, wo sollten sie da hineinsteigen. Die Glut ist ja noch immer nicht als helle Flamme hinaufgegangen. Glut ist immer noch Glut, und die geistigen, Hilfe gebenden, klaren Mächte entfachen nun mehr und mehr Wind, damit sie zum Feuer hochlodern kann, denn hier ist nicht die geistige Inspiration, sondern jetzt mehr die geistige Information, klärend notwendig, Hilfe gebend notwendig. Lenke deine Gedanken auf ein Fenster, das geschlossen ist. Du kannst nicht lüften, du kannst nicht atmen, du erstickst. So geht es in der geistigen, Hilfe gebenden Knechtschaft, in der Opferung, in der Liebe, die nun erstickt. Das kann nicht der geistige Wunsch Gottvaters sein. Er muss nun das Fenster öffnen, und hierzu werden nicht nur klare Menschen gebraucht, sondern auch Hilfe gebende und liebvolle. Ihr seid nun ein geistiger Anteil an diesem Lichtfenster.  In deinen Briefen konntest dich nicht auf die Evangelien beziehen, denn sie waren zu deinen Lebzeiten noch nicht im Umlauf?  Ja, das ist korrekt. Wir hatten daran noch keine Gedanken. Die Korrespondenz war uns nicht gegeben. Wir waren aber nicht hilflos.  Dann kann man sagen, dass deine Briefe eigentlich die frühesten Zeugnisse des Christentums sind.  Ja, das sind sie, aber nicht nur.

1. Brief an die Thessalonicher Inhalt Gruß an die Gemeinde 1Thess 1,1 Dank und Freude wegen des vorbildlichen Glaubens der Thessalonicher 1Thess 1,2-10 Des Paulus erstmaliges Wirken in Thessalonich 1Thess 2,1-12 Die gute Aufnahme des Evangeliums in Thessalonich 1Thess 2,13-16 Des Paulus Sehnsucht nach den Thessalonichern 1Thess 2,17-20 Erfreulicher Bericht des Timotheus über die Thessalonicher 1Thess 3,1-8 Gebet um ein Wiedersehen mit den Thessalonichern 1Thess 3,9-13

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Ermahnung zu gottgefälligem Wandel 1Thess 4,1-12 Belehrung und Trost wegen der Entschlafenen 1Thess 4,13-18 Die Zeit der Wiederkunft des Herrn ist ungewiss. Ermahnung zur Wachsamkeit 1Thess 5,1-11 Ermahnungen verschiedener Art 1Thess 5,12-22 Schluss des Briefes 1Thess 5,23-28

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Gruß an die Gemeinde 1Thess 1,1  Den 1. Brief an die Thessalonicher hast du 50 n. Chr. geschrieben. Zu dem Zeitpunkt warst du 42 Jahre alt.  Ja, das ist korrekt. Nach so vielen Jahren sind nicht nur Übersetzungsfehler vorhanden, auch das Wort ist nicht immer gerecht wiedergegeben. 1Thess 1,1 Paulus und Silvanus und Thimotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Gnade sei [mit] euch und Friede!  So, in etwa, ist es oft die Einleitung zu deinen Briefen.  Ja, das waren meine Gedanken in Liebe. Das ist ruhig gegeben.

Dank und Freude wegen des vorbildlichen Glaubens der Thessalonicher 1Thess 1,2-10 1Thess 1,2 Wir danken Gott allezeit euer aller wegen und gedenken euer in unsern Gebeten, indem wir unablässig 1Thess 1,3 vor unsrem Gott und Vater eingedenk sind eures Werkes im Glauben und eurer Arbeit in der Liebe und eurer Ausdauer in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus, 1Thess 1,4 da wir, von Gott geliebte Brüder, eure Erwählung kennen;


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1Thess 1,5 denn unsre Verkündigung des Evangeliums geschah bei euch nicht bloß in Rede, sondern auch in Kraft und im heiligen Geist und in großer Zuversicht, wie ihr ja wisst, wie wir uns euretwegen unter euch verhalten haben. 1Thess 1,6 Und ihr habt unser Beispiel und das des Herrn nachgeahmt, indem ihr unter vieler Trübsal das Wort aufnahmt mit Freude des heiligen Geistes, 1Thess 1,7 so dass ihr allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaja ein Vorbild geworden seid. 1Thess 1,8 Denn von euch aus ist das Wort des Herrn nicht allein in Mazedonien und Achaja erschollen, sondern an jeden Ort ist euer Glaube an Gott hinausgedrungen, so dass wir nicht nötig haben, etwas [darüber] zu sagen. 1Thess 1,9 Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen 1Thess 1,10 und aus den Himmeln seinen Sohn zu erwarten, den er von den Toten auferweckt hat, Jesus, unsern Retter vor dem zukünftigen Zorn.  Ist damit Jesu Rückkehr in ein menschliches Dasein gemeint?  Nein, das ist nur geistig gemeint. Damit sind der Klang, der geistige Impuls, diese ruhige Strahlkraft gemeint. Not gehe hinaus, die Liebe gehe hinein. Nur das ist hiermit gemeint. Es ist also liebevoll geistig gemeint.  Von Jesu Wiederkunft ist in deinen Briefen öfter die Rede.  Natürlich, das war ja notwendig. Das ist der Klang der gebenden Freude. Der Mensch hat ja die Liebe eingefangen. Er hat diese Liebe in sich, und die muss notwendig hinausgetragen werden in alle Welt. Das war nun Hilfe gebend den Menschen gedanklich zugänglich gemacht worden.  Wie du sagst, ist es nur geistig zu verstehen. Der Leser könnte aber den Eindruck gewinnen, dass damit Jesu Wiederkehr als Mensch gemeint ist.  Es ist die Wiederkehr als Geist, nie als Mensch, gemeint. Er hat sich nie mehr verkörpert und wird sich auch nicht mehr verkörpern.  Jesus sagt ja auch: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.  Das ist ganz korrekt. Das ist auch nötig, denn der Geist ist in jedem, auch in dem kleinsten Menschen. Das ist der geistige, liebevolle, ruhige Strahl, den nun jeder Mensch eingefangen hat, nicht erst im Augenblick der Geburt, sondern schon in der geistigen, klaren, liebevollen Ebene.


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 Es heißt in Vers 10: Seinen Sohn, den Gott von den Toten auferweckt hat. Wie würdest du es heute sagen?  Gib den Menschen Hilfe und kläre sie nur auf. In dich sind Gedanken in klarer Liebe gegeben. Ruhiger, nicht nur liebevoller Geist ist Jesus, auch Gottvater. Hilfe gebende Lichtboten wurden für dein ganzes Leben eingegeben. Dieses klare Licht ist die Liebe und die Gefangenheit in dir. Die Gefangenheit löse nun ab. Es ist eine geistige Botschaft, die heißt: Liebe heilt, Liebe klärt und Liebe gibt Hoffnung.  In Vers 10 steht weiter: Jesus unser Retter vor dem zukünftigen Zorn. Könnte man nicht besser sagen: Jesus, unser Beistand bei kommenden Klagen?  Nein, er ist nicht der Beistand, er ist auch nicht das Gericht, er ist die Liebe, er ist das Licht, er ist der Retter, das ist sehr gut, er ist dieses klare, liebevolle Vertrauen. Jesus ist nicht nur ein Hilfe gebendes, geistiges Symbol, er ist dieses Licht, er ist die Liebe, er ist die Freiheit.  Das Wort „Zorn“ hat mir in dem Text des Verses 10 nicht gefallen.  Das ist auch nicht gut übersetzt. Ich würde sagen: Er rettet von der Klage, die hilflose oder ruhelose Menschen in sich hineingeben. Geh hinaus aus deiner Ruhelosigkeit. Statt Zorn würde ich Ruhelosigkeit sagen. Zorn ist nicht gut gewählt.

Des Paulus erstmaliges Wirken in Thessalonich 1Thess 2,1-12 1Thess 2,1 Denn ihr wisst selbst, ihr Brüder, dass unser Eingang bei euch nicht fruchtlos war, 1Thess 2,2 sondern, obschon wir vorher gelitten hatten und misshandelt worden waren, wie ihr wisst, in Philippi, gewannen wir in unsrem Gott den Mut, bei euch das Evangelium Gottes zu verkündigen unter viel Kampf. 1Thess 2,3 Denn unser Zuspruch geschah nicht aus Irrtum noch aus Unlauterkeit, noch mit List; 1Thess 2,4 sondern wie wir von Gott würdig erfunden worden sind, mit dem Evangelium betraut zu werden, so reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsre Herzen prüft. 1 Thess 2,5 Denn weder sind wir je mit Schmeichelrede aufgetreten, wie ihr wisst, noch unter einem habsüchtigen Vorwand - Gott ist Zeuge -


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1Thess 2,6 noch haben wir Ehre von Menschen gesucht weder bei euch noch bei andern, 1Thess 2,7 obschon wir als Apostel Christi gewichtig auftreten konnten, sondern wir sind in eurer Mitte liebreich aufgetreten, wie eine stillende Mutter ihre Kinder hegt; 1Thess 2,8 so waren wir voll herzlicher Zuneigung zu euch willig, euch nicht allein am Evangelium Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unsern eignen Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart. 1Thess 2,9 Denn ihr erinnert euch, ihr Brüder, unsrer Arbeit und Mühe: indem wir Tag und Nacht arbeiteten, um niemandem von euch beschwerlich zu fallen, predigten wir vor euch das Evangelium Gottes. 1Thess 2,10 Ihr seid Zeugen und Gott, wie heilig und gerecht und untadelig wir uns zu euch, den Gläubigen, gestellt haben, 1Thess 2,11 wie ihr [ja] wisst, dass wir einen jeden von euch wie ein Vater seine Kinder 1Thess 2,12 ermahnten und ermunterten und beschworen, würdig zu wandeln des Gottes, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.

Die gute Aufnahme des Evangeliums in Thessalonich 1Thess 2,13-16 1Thess 2,13 Und deshalb danken auch wir Gott unablässig, dass ihr das von uns gepredigte Wort Gottes, als ihr es empfingt, aufgenommen habt nicht als Wort von Menschen, sondern, wie es [das] in Wahrheit ist, als Wort Gottes, das in euch, den Gläubigen, auch wirksam ist. 1Thess 2,14 Denn, ihr Brüder, ihr habt das Beispiel der Gemeinden Gottes nachgeahmt, die in Judäa in Christus Jesus sind, weil auch ihr eben dasselbe von euren eignen Volksgenossen erlitten habt wie sie von den Juden, 1Thess 2,15 welche auch den Herrn getötet haben, Jesus, und die Propheten, und uns verfolgt haben und Gott nicht zu gefallen suchen und gegen alle Menschen feindselig sind,  Einige Juden, aber nicht alle, hatten es zu verantworten, dass unser Herr Jesus gekreuzigt wurde und die Propheten verfolgt wurden.  Ja, ich würde sagen, es waren nicht hilflose, es waren ordnungslose Menschen, die nicht in ihrer Liebe, nicht in ihrer Klarheit waren. Sie gibt es nicht nur bei den Juden, auch bei den Christen. Es waren damals nicht nur Juden, es waren auch kleine, gefangene Menschen, die ohne Glauben waren. Ich würde hier nicht verallgemeinern. Es war nicht die Klage der Juden, nicht die Leichtigkeit der Juden, es war deren Ordnungslosigkeit.


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Klärt nur mehr auf. Klarheit ist nicht genügend eingegeben. Löst euch nicht nur von dem Hass, nicht nur von der Hilflosigkeit, löst euch von der Ruhelosigkeit und von der Qual. Geht leise in die klare, liebevolle Vertrauenshilfe hinein, die Liebe heißt. Klärt mehr: Ich bin im Licht durch die Liebe meines Herrn Jesus. Ich stehe nur im Schatten meines großen Vaters. Das Licht und die Liebe hatten die Juden, damals hilflos und klagend, nicht. Sie haben die Ordnung nicht genügend hineingegeben. 1Thess 2,16 indem sie, um das Maß ihrer Sünden jederzeit voll zu machen, uns wehren, zu den Heiden zu reden, damit sie gerettet werden. Doch das Zorngericht ist endgültig über sie gekommen.  Ja, das ist auch ein wenig kleingeschrieben. Nur, sie waren nicht hilflos, sie waren nicht in der Ordnung, und sie waren nicht nur klagend, sie waren auch neidvoll, ja, und klagten in sich selbst. Sie sind nie über ihren Körper oder über ihre Seele hinausgegangen. Sie sind klein geblieben. Nicht Hilflosigkeit, aber Hass, Ordnungslosigkeit und Leid geben Klage und nie Liebe. Sie sollten aus dem Leid, aus dem Nichtsein in das Hiersein, in die klare Liebe gehen. Das war notwendig. Es bezog sich nicht auf alle. Es waren nicht mal einige Gruppen. Es handelte sich um einige kleine Menschen, die es immer noch geben wird, die, solange die Mutter Erde besteht, auch immer noch ihre Daseinsberechtigung haben, damit der Mensch klären kann, damit er in die Ordnung gehen kann, damit er das Licht vom Schatten trennen lernt, das meine ich hiermit.

Des Paulus Sehnsucht nach den Thessalonichern 1Thess 2,17-20  Was waren die Thessalonicher für eine Gemeinde?  Es war eine opfernde Gemeinschaft. Sie haben sich liebevoll gestellt. Sie haben sich geopfert für Hilfe gebende, klare, liebevolle Schwingungen und Strahlungen. Sie haben nie Klage gegeben. Sie haben Hilfe und Liebe gegeben, wo Not, Ruhelosigkeit und Sturm waren. Sie waren eine klare, opfernde Mitgliederschaft einer heilenden Christusliebe.  Wie waren die Korinther?  Die Korinther waren nicht so großzügig wie die Thessalonicher. Die Thessalonicher hatten erkannt, dass Licht und Liebe in leidende Menschen hineingehen können, ja, aber nie in ruhelose Sturmmenschen, in egoistische Machtmenschen. Sie haben getrennt. Sie haben sich nicht ganz geopfert. Sie


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waren schon eine geistig Hilfe gebende, klare, ruhige, strahlende Gemeinschaft, die hier einen klaren Geist hatte: Ich gebe klaren, Hilfe gebenden und hilflosen Menschen meine Hilfe, aber den klagenden, ruhelosen Menschen nicht. Sie hatten hier schon bewusst eine klare geistige Trennung vollzogen, und das war nötig. Das hatten die Korinther nicht. Die haben sich geopfert. Sie hatten diese Klarheit und diese Reinheit nicht ganz so. Sie haben natürlich immer liebevoll gehandelt, nur sie hätten bei den Klagenden mehr ruhige Sachlichkeit hineingeben müssen. Stattdessen sind sie in das Leid, in die Opferung gegangen. 1Thess 2,17 Wir aber, ihr Brüder, verwaist von euch für kurze Zeit dem Angesicht, nicht dem Herzen nach, strebten desto mehr, euer Angesicht zu sehen, mit großem Verlangen. 1Thess 2,18 Deshalb wollten wir zu euch kommen, ich, Paulus, nicht nur einmal, sondern zweimal; und der Satan hinderte uns.  Dort steht: „und der Satan hinderte uns“.  Das ist auch korrekt. Die kleinen Menschen konnten nur mit dem Wort „Satan“ nicht die Hilflosigkeit, aber die Ruhelosigkeit und den Sturm einfangen. Sie kannten ja noch nicht geistige Klarheit und Ordnung. „Satan“ war hier mehr ein gebräuchliches Wort für die Klage.  Durch die Umstände konntest du es nicht anders ausdrücken.  Natürlich, die Menschen waren ja noch nicht in ihrer Klarheit. Sieh dir doch mal die heutigen klagenden Menschen an. Wenn du „Satan“ sagtest, könnten sie diesen leidigen Namen begreifen. Sagst du aber, es sind Menschen, die in der Klage sind, dann gucken sie dich fremd an.  Mit anderen Worten: Du wurdest von anderen Menschen daran gehindert, zu den Thessalonichern zu kommen.  Ja, genau, das ist ganz klar. 1Thess 2,19 Denn wer ist unsre Hoffnung oder unsre Freude oder unser Ruhmeskranz? oder seid nicht auch ihr es vor unsrem Herrn Jesus bei seiner Wiederkunft?  Hier ist wieder von der Wiederkunft unseres Herrn Jesus die Rede. Du hattest uns ja schon gesagt, dass es geistig zu verstehen wäre. Jesus hat sich nie mehr verkörpert und wird sich auch nicht mehr verkörpern.  Ja, das ist richtig.


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1Thess 2,20

Ja, ihr seid unser Ruhm und unsre Freude.

Erfreulicher Bericht des Timotheus über die Thessalonicher 1Thess 3,1-8 1Thess 3,1 Daher fanden wir, weil wir es nicht länger ertragen konnten, für gut, in Athen allein zurückzubleiben, 1Thess 3,2 und sandten Timotheus, unsern Bruder und Gottes Mitarbeiter am Evangelium von Christus, damit er euch stärken und eures Glaubens wegen ermahnen sollte, 1Thess 3,3 dass niemand in diesen Trübsalen sich betören lasse. Ihr wisst ja selbst, dass wir dazu bestimmt sind; 1Thess 3:4 denn als wir bei euch waren, sagten wir euch zum voraus, dass wir Trübsale leiden müssten, wie es auch geschehen ist und ihr [es] wisst. 1Thess 3,5 Deshalb sandte ich, da auch ich es nicht länger ertragen konnte, [den Timotheus,] um euren Glauben zu erfahren, aus Furcht, es möchte etwa der Versucher euch versucht haben und unsre Arbeit vergeblich sein. 1Thess 3,6 Jetzt aber, da Timotheus von euch zu uns gekommen ist und uns gute Botschaft gebracht hat von eurem Glauben und eurer Liebe, und dass ihr uns allezeit in gutem Andenken habt und uns zu sehen verlangt, wie auch wir euch, 1Thess 3,7 sind wir deshalb, ihr Brüder, eurethalben bei aller unsrer Not und Trübsal getröstet worden durch euren Glauben; 1Thess 3,8 denn jetzt leben wir, wenn ihr feststeht im Herrn.

Gebet um ein Wiedersehen mit den Thessalonichern 1Thess 3,9-13 1Thess 3,9 Denn was für einen Dank können wir euretwegen Gott als Gegengabe für alle die Freude darbringen, mit der wir uns um euretwillen freuen vor unsrem Gott, 1Thess 3,10 wobei wir Tag und Nacht aufs inständigste bitten, euer Angesicht sehen und den Mängeln abhelfen zu können, die eurem Glauben noch anhaften? 1Thess 3,11 Unser Gott und Vater selbst aber und unser Herr Jesus bahne uns den Weg zu euch; 1Thess 3,12 euch aber lasse der Herr wachsen und reich werden in der Liebe gegeneinander und gegen jedermann, wie auch wir gegen euch [in der Liebe reich sind],


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1Thess 3,13 um eure Herzen zu stärken, dass sie untadelig seien in Heiligkeit vor unsrem Gott und Vater bei der Wiederkunft unsres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen. Amen.  Hiermit ist, wie du uns bereits belehrt hast, die geistige, nicht die menschliche Wiederkunft unseres Herrn Jesus gemeint.  Ja.

Ermahnung zu gottgefälligem Wandel 1Thess 4,1-12 1Thess 4,1 Im übrigen nun, ihr Brüder, bitten und ermahnen wir euch im Herrn Jesus, ihr möget noch mehr zunehmen in dem Sinne, wie ihr von uns vernommen habt, auf welche Weise ihr wandeln und Gott zu gefallen suchen sollt - ihr wandelt ja auch so. 1Thess 4,2 Denn ihr wisst, was für Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus. 1Thess 4,3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch [nämlich] der Unzucht enthaltet,  Die Heiligung ist die feine göttliche Strahlung, die man erhält, wenn man ein gottgefälliges Leben führt.  Natürlich, das ist die Liebe. Ich sage es noch einmal: Das geistige Licht, die geistige Liebe beinhaltet die Achtung, die Demut, die Macht der Ordnung nicht, aber das ruhige Vertrauen, nichts weiter. 1Thess 4,4 dass jeder von euch sich seine Frau zu erwerben weiß in Heiligung und Ehrbarkeit, 1Thess 4,5 nicht in Leidenschaft der Begierde [sich einen Umgang suchen soll] wie die Heiden, die Gott nicht kennen, 1Thess 4,6 damit er nicht übergreift und seinen Bruder in der [erwähnten] Sache übervorteilt; denn der Herr ist Rächer über dies alles, wie wir euch auch vorhergesagt und bezeugt haben.  Ist hiermit der Ehebruch gemeint?  Nein, nicht nur, es sind allgemein Klage, Leid, Ruhelosigkeit gemeint und nicht nur eine Information.


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 Mit „Rächer“ ist wohl das Gesetz von Ursache und Wirkung gemeint?  Ja, das ist natürlich klar. Ich hatte nicht ausdrücklich „Rächer“ gesagt. Es ist aber kein Kommunikationsfehler, es liegt mehr an der Übersetzung. Es ist einfach der kleine Mensch, der in die Ordnung gebracht werden muss. Nein, so kann man das auch nicht sagen. Nun, lass es so stehen. Es klingt nur in der Übersetzung so hart.  Wenn dort steht: denn der Herr ist Rächer über dies alles, dann ist damit eine Klage verbunden.  Der Herr ist das hohe, klare Licht, die hohe Strahlkraft. „Rächer“ ist nur in Verbindung mit der Vergebung, Achtung und Sühne zu verstehen. Sühne, ja, das hier hineinzugeben wäre notwendig gewesen.  Es läuft ja auf das Prinzip Ursache und Wirkung hinaus.  Genau. 1Thess 4,7 Denn Gott hat uns nicht zur Unkeuschheit berufen, sondern [zum Leben] in Heiligung.  Wenn jemand unkeusch ist, so ist er deswegen klagend, weil dadurch eventuell seelischer Schaden angerichtet wird?  Nein seelischer Schaden nicht, aber geistiger. Er muss seine Qual, seine Ruhelosigkeit loslassen. Leid geben ist nie förderlich. Es ist eine Klage für diesen Menschen, und er nimmt diese Klage in seinen Geistkörper hinein. Und dieser Geistkörper geht bei der nächsten Inkarnation wieder mit ihm. Also wird der Körper ruhelos gemacht. Er kann sich nicht wehren und weiß auch nicht, warum er nun in diese Opferung gehen muss. Er wird noch Klage eingeben müssen, er muss ja in die Ordnung. Die Strangulation ist es nicht, es ist einfach so. Unser Vater gibt ihm eine Korrektur. Nur, er nimmt es als Klage, als Ruhelosigkeit und als Strafe hin, und das ist es nicht. Es ist ein Mangel an geistigem klaren Sehen, nichts anderes.  Und durch sein Verhalten kann er auch anderen Menschen Klage bereiten.  Natürlich, er kommt ja leider nicht in diese ruhige Strahlkraft. Er wird immer wieder gefesselt und geknebelt durch sein klagendes Verhalten. 1Thess 4,8 Darum also, wer das verwirft, der verwirft nicht einen Menschen, sondern Gott, der [doch] sogar seinen heiligen Geist in euch gibt.


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 Ja, genau, das korrigiere mal nicht, das ist genau richtig.  Damit ist wieder die Liebe, die göttliche Strahlkraft und die Verbindung zur geistigen Welt zu verstehen.  Natürlich, der Körper lebt ja nicht ohne Geist und ohne Seele. Ihr seid eine klare Gemeinschaft von Geist, Körper und Seele. Die Seele ist nichts anderes als das liebevolle Licht, das zum Leben geweckt wird. Mehr ist es nicht. 1Thess 4,9 In Bezug auf die Bruderliebe aber habt ihr nicht nötig, dass man euch schreibt; denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, einander zu lieben. 1Thess 4,10 Ihr tut es ja auch gegen alle Brüder in ganz Mazedonien. Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder, dass ihr noch mehr zunehmt 1Thess 4,11 und eure Ehre darein setzt, ein stilles Leben zu führen und eure eignen Angelegenheiten zu besorgen und mit euren Händen zu arbeiten, wie wir euch geboten haben, 1Thess 4,12 damit ihr wohlanständig wandelt gegenüber denen, die draußen sind, und nichts bedürft.

Belehrung und Trost wegen der Entschlafenen 1Thess 4,13-18 1Thess 4,13 Wir wollen euch aber nicht in Unkenntnis lassen, ihr Brüder, über die Entschlafenen, damit ihr nicht trauert wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 1Thess 4,14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott in dieser Weise auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm zusammenführen.  Ja, das ist nötig. Das gib ruhig nicht einmal, nein, dreimal hinein, denn die klagende Menschheit hat noch nicht begriffen, dass es ein Leben nach dem Körpersterben gibt. Kläre die Menschen nur auf. Notwendig ist, dass die kleinen Menschen alle noch in die geistige Korrespondenz kommen. Sie leben weiter, nur ihr Körper geht in die Ruhe und in die Mutter Erde hinein. Aber der Geist hilft in der geistigen, klaren Welt mit den anderen Geistwesen gemeinsam. Die Liebe erlischt nie, die Klage ja. Hier kommen nun die Korrekturen in der geistigen Welt nicht so groß heraus, aber in der menschlichen. Hier wird gefragt: Du feiner Geist, ordne jetzt nicht dein Leben, ordne jetzt deinen Geist. Hast du den klagenden Menschen Hilfe gegeben, hast du geordnet, hast du Macht ausgespielt, hast du die Ordnung begriffen, hast du die Klarheit, die Ruhe und die Vergebung in dir?. Diese geistigen Fragen finden im Augenblick nach


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deinem Ableben in der geistigen Welt statt, und das ist die Läuterung. Diese Läuterung ist notwendig, damit nicht der Mensch, damit der Geist nun in eine Korrektur, noch in eine kleine Korrektur gehen kann, eine große kann er nur auf der Mutter Erde erreichen.  Es steht dort: So wird Gott in dieser Weise auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm zusammenführen. Das ist doch sicherlich mehr sinnbildlich gemeint. Du sagtest uns einmal, dass selbst die feinen Engel keine direkten Kontakte zu Gottvater haben und dass nur Jesus Christus, unser König, eine direkte Verbindung zu Gott hat.  Ja, das ist die Korrespondenz zur Liebe, zu unserem Gottvater, denn Gottvaters Information haben alle Geistwesen und natürlich auch alle Menschen. Das ist diese große geistige Liebe, die uns hier natürlich alle verbindet. Nur der Mensch hat es noch nicht begriffen.  Wäre es nicht besser, wenn dort stände: So wird Gott in dieser Weise auch die Entschlafenen durch Jesus in das geistige Reich führen?  Nein, dass kannst du so nicht sagen, denn Jesus führt sie ja nicht. Sie gehen ja hinein, ob sie nun wollen oder nicht. Sie gehen, über ihr Sterben. Ich finde den Ausdruck in eurer germanischen Sprache immer noch nicht gut. Ich würde sagen, über die Klärung, über das Hinausgehen aus dem Körper geht die geistige Information mehr und mehr hinein. Sie sind ja nicht allein. Sie klären sich mehr und mehr über feine, geistige Helfer, und sie ordnen mehr. Also, das geschieht nun durch Gottvater und nicht durch Jesus. Jesu Liebe ist sein heilendes, klares, ruhiges, strahlendes Reich. Er ist der König, er ist auch ein feines Geistwesen. Gottvater hat ihm die Liebe und das Licht gegeben: Leidhilfe gib du hier auch in der geistigen Welt. Du bist der kleine König für dieses Riesenreich. Also, er ist auch ein Hilfe gebender Meister, ein Mechaniker für Gottvater. Nur er hat das klarste Licht, das noch kein anderes geistiges Wesen hat. Diese Leichtigkeit in ihm ist eine ganz feine, ruhige Strahlkraft, die nun die Verbindung zu Gottvater hat. Wir haben zu Gottvater natürlich alle eine geistige Verbindung, weil wir die Informationen in unserem Geist haben, die Informationen, die die göttliche Liebe beinhalten, nicht nur die göttliche Kraft. Nur die Liebe muss geweckt werden. Sie muss schon im Kindesalter hineingebracht werden.  Das ist die Ordnung. Eigentlich dürfte Jesus in dem Absatz auch nicht aufgeführt werden.  Nein, das war für die kleinen Menschen gedacht. Die Menschen mussten ja hier einfach eine Erklärung haben. Es war eine notwendige Eingabe, eine notwendige.


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 Der Text müsste für klare Menschen verständlich sein.  Natürlich, sie haben ihr Ohr genauso wie ihr jetzt, und sie können klar und ruhig diese Gedanken auch eingeben. Nur, der klagende, oder der hilflose Mensch hat dieses Ohr noch ein wenig geschlossen, oder ganz geschlossen. Also ist er ruhelos und kann leider mit dieser geistigen Literatur nicht genügend Hilfe empfangen. Ruhe ist hier die hohe Liebe, und die hohe Liebe ist auch die Ordnung, und die Ordnung ist auch die ruhige Schwingung, und die Schwingung ist natürlich auch die geistige Freiheit. Die geistige Freiheit ist natürlich die klarste, göttliche Schwingung im kosmischen Raum. 1Thess 4,15 Denn das sagen wir euch als ein Wort des Herrn, dass wir, die wir leben, die wir bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden. In den Evangelien findet sich ein solcher Ausspruch Jesu nicht. Es kann ein Wort des Herrn gemeint sein, das Paulus durch eine innere Offenbarung vernommen hatte.  Hattest du es, wie es in der Anmerkung zu Vers 15 steht, durch eine innere Offenbarung vernommen?  Natürlich, ein Wort des Herrn ist die Liebe unseres Königs Jesus Christus. Mit dem Wort des Herrn ist die klare, liebevolle, geistige Kraft gemeint. Da ist nicht nur Jesus, auch Gottvater mit eingebunden. Das ist schon gut so, das hatte ich auch so gemeint.  Die Wiederkunft des Herrn ist auch hier wieder geistig gemeint?  Ja, Jesus Christus wird nie mehr hinuntersteigen. Es ist auch geistig nicht gewünscht. 1Thess 4,16 Denn der Herr selbst wird unter einem Befehlsruf, unter der Stimme eines Erzengels und unter [dem Schall] der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;  Das ist wohl nicht ganz korrekt?  Die kleinen Menschen konnten nicht anders belehrt werden, es konnte nicht anders gegeben werden. Nur wurde es nicht ganz so gegeben. Hier haben wir natürlich auch wieder Übersetzungshilflosigkeiten. So wie es übersetzt worden ist, war auch nicht gedacht. Sie werden auferstehen? Nein, es müsste heißen, dass sie inkarnieren werden.


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Trompeten? Nein, es ist auch ein wenig mit Klang, aber nicht mit Trompeten. Das ist aber kein Übersetzungsfehler, es wurde so gesagt, damit die Menschen es begreifen. Heute würde es niemand mehr so sagen.  Dort steht noch: Und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.  Ja, das ist natürlich nötig, aber sie werden wieder auf die Erde hinuntergehen. Sie werden reinkarniert. So hätte ich es verkünden müssen, aber in der damaligen Zeit war das nicht machbar.  Sie werden zu erst wieder im geistigen Reich sein.  Sie sind ja dann im geistigen Reich, nur nach ihrer Klärung wäre es notwendig, dass sie erneut inkarnieren. Nur die natürlich, die die klare, reine Schwingung haben, die brauchen nicht, die anderen müssen ja noch alle wieder hinunter. Nur wer das Leid besiegt hat und die Ordnung und die Reinheit gefunden hat, der hat es nun geschafft. 1Thess 4,17 darnach werden wir, die Lebenden, die Übrigbleibenden, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein.  Natürlich, wenn wir wieder hinaufgehen, wenn wir wieder aufsteigen in die klare, geistige Welt. Das ist damit gemeint. Also, wenn wir hier unser Leben auf der Mutter Erde wieder verlassen.  Wenn man das so liest, könnte man auch Gedanken an die sogenannte Endzeit haben. Aber dann müsste es doch anders formuliert sein.  Das ist gar nicht möglich, weil ja alle, auch die aus dem Mineralreich gekommen sind, noch hinauf müssen. Wenn eine solche Regelung getroffen ist, dann korrigieren wir auch nicht mehr, dann ist ja alles schon geschehen. Hier geht es jetzt nur um die klare Eingebung: Ich müsste im Leben Hilfe gebend klären und korrigieren, nicht in der geistigen Welt. Ordnet es so an. Die geistige Liebe hat nicht diese große Kraft der Korrektur. Die strahlende feine Schwingung ist nicht in der Lage, diese Korrekturen einzugeben. Es ist nicht in der geistigen Welt machbar, nur in der Materie auf der Mutter Erde.  Die Klage auf der Erde führt zur Korrektur, und in der geistigen Welt ist nicht die Klage.  Ja, das ist korrekt. Suche die Korrektur in der Klage, suche sie in der Not und suche sie in deinem körperlichen Leid.


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1Thess 4,18

Darum tröstet einander mit diesen Worten!

Die Zeit der Wiederkunft des Herrn ist ungewiss. Ermahnung zur Wachsamkeit 1Thess 5,1-11 1Thess 5,1 In bezug auf die Zeiten und Fristen aber, ihr Brüder, habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. 1Thess 5,2 Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. 1Thess 5,3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede und Sicherheit, dann kommt plötzliches Verderben über sie wie die Wehen über die schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen können.  Ja, das ist nur bei klagenden Menschen so. Wenn eine Klarheit und Liebe in allen Menschen wäre, würde ich diesen Satz streichen. Aber das betrifft die klagende Menschheit. 1Thess 5,4 Ihr aber, ihr Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überraschen sollte.  Es ist hier von einem gewissen Tag die Rede.  Ja, das erkläre ich dir einfach mal für klagenden, nicht die kleinen hilflosen Menschen. Sie müssen natürlich auch immer ein gerechtes Ziel haben. Wenn ich nun sage morgen oder ich sage übermorgen, dann haben sie ja noch genügend Zeit. Ich muss also hier schon eine kleine Klage erheben. Das ist notwendig, damit der Mensch nun in diese Klage gehen muss, damit er sich eingibt: Ich habe nicht genügend für mich getan oder für meine Familie oder für meine lieben Kinder oder für meine Ordnung oder für die Mitmenschen. Ich habe nicht genügend getan. Deshalb waren diese klaren Gedanken notwendig. 1Thess 5,5 Denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht noch der Finsternis an. 1Thess 5,6 Also lasset uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein! 1Thess 5,7 Denn die Schlafenden schlafen des Nachts, und die Trunkenen sind des Nachts trunken; 1.Thess.5:8 wir aber, die wir dem Tage angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit der Hoffnung des Heils als [wie mit einem] Helm.


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1Thess 5,9 Denn Gott hat uns nicht für das Zorngericht bestimmt, sondern zur Erwerbung des Heils durch unsern Herrn Jesus Christus, 1Thess 5,10 der um unsertwillen gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zugleich mit ihm leben.  Ja, das ist korrekt. Das kann jeder Mensch nun auch so übernehmen. 1Thess 5,11 auch tut!

Darum ermahnet einander und erbauet einer den andern, wie ihr

11 Ermahnungen verschiedener Art 1Thess 5,12-22 1Thess 5,12 Wir bitten euch aber, ihr Brüder, die anzuerkennen, die unter euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen, 1Thess 5,13 und sie in ganz besondrem Maße lieb und wert zu halten um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander! 1Thess 5,14 Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder: Weiset die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, nehmet euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle! 1Thess 5,15 Sehet zu, dass keiner einem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jaget allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen jedermann! 1Thess 5,16 Freuet euch allezeit, 1Thess 5,17 betet ohne Unterlass, 1Thess 5,18 danket bei allem! Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 1Thess 5,19 Den Geist löschet nicht aus,  Das ist auch nicht möglich. Der Geist wird nicht gelöscht. Der Geist ist Information, ruhige Strahlkraft. Ob sie nun in Liebe oder noch in Hilflosigkeit oder Klage ist. Die Liebe, das ist die geistige Kraft Gottvaters.  Das hattest du als Paulus auch sicherlich so gemeint.  Ja.  Einige Menschen könnten es auch missverstehen und denken, es wäre der Verstand gemeint.  Nein, der Verstand ist es nie.


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1Thess 5,20 Reden aus Eingebung verachtet nicht!  Das ist die innere geistige Kraft, zwar nicht immer, aber oftmals. 1Thess 5,21

Alles aber prüfet, das Gute behaltet!

 Es ist notwendig, zu klären, zu korrespondieren, zu kommunizieren. Das ist notwendig. Das Wort ist die Korrespondenz der Leidhilfe, der Reinheit. 1Thess 5,22

Von jeder Art des Bösen haltet euch fern!

12 Schluss des Briefes 1Thess 5,23-28 1.Thess.5:23 Der Gott des Friedens selbst aber heilige euch durch und durch, und unversehrt möge euer Geist und Seele und Leib in untadeliger Weise bei der Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus bewahrt werden!  Das ist wieder geistig zu verstehen?  Ja. 1Thess 5,24 Der euch beruft, ist treu, und er wird es auch ausführen. 1Thess 5,25 Ihr Brüder, betet für uns! 1Thess 5,26 Grüßet die Brüder alle mit dem heiligen Kuss! 1Thess 5,27 Ich beschwöre euch bei dem Herrn, dass der Brief allen Brüdern vorgelesen werde.  Ja, das war notwendig. Das habe ich gesagt, damit auch leidvolle Menschen in diese Korrespondenz hineingehen können. 1Thess 5,28 Die Gnade unsres Herrn Jesus Christus sei mit euch!  Hast du noch etwas zu dem 1. Brief an die Thessalonicher zu sagen?  Ich habe nur klare, liebevolle, klärende, ordnende, ruhige, strahlende Gedanken klargelegt. Leidvolle Gedanken nicht, aber klärende ja. Ich habe ihnen die Korrespondenz der Ordnung, der Ruhe und der Klarheit, aber nicht Fehler und klagende Gedanken gegeben. Ich habe nur auf die Ordnungslosigkeit und auf die Klage der hilflosen und der klagenden Menschheit hingewiesen. Ich habe die Liebe hinaufgegeben und das Licht angezündet. Es ging also um eine


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Ordnung, weil diese lieben guten Menschen zwar das große Licht hatten, ihnen aber die Ordnung fehlte, und das war meine große, geistige, strahlende Verantwortung, mehr nicht. In der kleinen Bibel ist nicht alles genügend klärend bedacht, nicht alles. Es war damals auch nicht nur eine Zeit stets ruheloser und klagender Gedanken, vielmehr auch eine der Ordnungslosigkeit und der Qual für viele Menschen. Es ist heute nicht anders, nur heute können die Menschen in diese ruhigen Schwingungen geleitet werden, das war vor zweitausend Jahren nicht möglich, da war es nicht machbar. Heute leitet ihr durch eure Gespräche, durch eure Korrespondenz, durch eure Nothilfe liebevolle Gedanken in sie hinein, und das trägt nicht nur Früchte, das klärt viele hilflose Menschen auf.

1. Brief an die Korinther Inhalt Vorwort 57 Gruß an die Gemeinde 58 1Kor 1,1-3 Danksagung für die den Korinthern erwiesene Gnade Gottes 59 1Kor 1,4-9 Warnung vor Parteisucht und falscher Weisheit 59 1Kor 1,10-31 Paulus predigt nicht die Weisheit der Welt, sondern die Weisheit Gottes 67 1Kor 2,1-16 Die Parteiungen in der Gemeinde zu Korinth 72 1Kor 3,1-4 Die christlichen Lehrer sind nur Diener und Gottes Mitarbeiter, aber für ihr Werk verantwortlich 72 1Kor 3,5-17 Warnung vor der Weisheit der Welt 74 1Kor 3,18-23 Ansehen und Pflichten der Lehrer des Evangeliums 75 1Kor 4,1-8 Die äußere Lage der Lehrer des Evangeliums und ihr Verhalten dabei 75 1 Kor 4,9-13 Väterliche Ermahnung; Sendung des Timotheus 76 1. Kor. 4, 14-21 Androhung eines Gerichtes über einen Blutschänder 76 1Kor. 5, 1-8 Warnung vor Gemeinschaft mit unzüchtigen Gemeindegliedern 77 1Kor 5,9-13


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Streitsachen zwischen Gemeindegliedern sollen nicht vor heidnische Richter gezogen werden 78 1Kor 6,1-11 Warnung vor Unzucht 81 1Kor 6,12-20 Über Verheiratung und eheliches Leben 84 1Kor 7,1-9 Über Ehescheidung, besonders bei gemischten Ehen 87 1Kor 7,10-17 Ob Jude oder Heide, Sklave oder Freier, macht in der Gemeinde keinen Unterschied 90 1Kor 7,18-24 Über die Unverheirateten 92 1Kor 7,25-38 Über die Witwen 95 1Kor 7,39-40 Freiheit im Essen von Götzenopferfleisch 96 1Kor 8,1-6 Rücksicht auf die Schwachen 98 1Kor. 8, 7-13 Paulus verzichtet freiwillig auf das ihm als Apostel zukommende Recht, Unterhalt zu fordern 98 1Kor 9,1-18 Paulus sucht allen alles zu werden 100 1Kor. 9, 19-23 Aufforderung, das Beispiel der Wettkämpfer nachzuahmen 100 1Kor 9,24-27 Warnung vor sündlichen Lüsten 101 1Kor 10,1-13 Warnung vor Götzendienst und vor dem Essen von Götzenopferfleisch 104 1. Kor. 10, 14-22 Freiheit im Essen des Götzenopferfleisches 104 wie schon Kap. 8,1-6 1Kor 10,23-33+11,1 Über das Verhalten der Männer und der Frauen im Gemeindegottesdienst 105 1Kor. 11, 2-16 Unwürdiger Genuss des Abendmahls 110 1Kor 11,17-34 Die Einheit des Geistes in der Mannigfaltigkeit seiner Gaben und Kräfte 113 1Kor 12,1-11 Ein Leib, viele Glieder 115 1Kor 12,12-31 Lobpreis der Liebe als der höchsten Gnadengabe 116 1Kor 13,1-13


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Das Reden aus Eingebung steht höher als das Zungenreden 1Kor 14,1-25 Über das Zungenreden und das Reden aus Eingebung im Gottesdienst 1Kor 14,26-40 DIE CHRISTLICHE AUFERSTEHUNGSHOFFNUNG Kap. 15 Die Zeugen der Auferstehung Christi 1Kor 15,1-11 Die Leugnung der Auferstehung der Toten wird widerlegt 1Kor 15,12-34 Beantwortung der Frage, wie die Toten auferstehen werden 1Kor 15,35-53 Triumphierender Ausblick und Schlussermahnung 1Kor 15,54-58 Anordnung einer Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem 1Kor 16,1-4 Ankündigung des Besuches in Korinth. Mitteilungen über Timotheus und Apollos 1Kor 16,5-12 Ermahnung zu Glauben und Liebe und zur Wertschätzung dienstbereiter Gemeindeglieder 1Kor 16,13-18 Grüße und eigenhändiger Schluss 1Kor 16,19-24

117 126

131 134 142 146 147

147

148 149

Vorwort  Deinen 1. Brief an die Korinther hattest du im Jahre 55 n. Chr. geschrieben?  Nicht ganz, es war noch nicht ganz das Jahr 55.  Die Fachwelt meint, dass du den 2. Brief an die Korinther ebenfalls im Jahre 55 n.Chr. geschrieben hast.  Nein, nein, das ist gar nicht denkbar. Das war später. Das war in diesem Jahr nicht mehr. Das war nicht mehr ganz im Jahr 56.  Dann war es im Jahre 57.  Ja, das müsste man so sagen.


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 Trotzdem ist das ja noch eine verhältnismäßig kurze Zeit zwischen den beiden Briefen. Warum hast du in einer so verhältnismäßig kurzen Zeit zwei Briefe an die Korinther geschrieben?  Einmal um noch Opferhilfe zu geben, nicht nur gedanklich Lebenshilfe gebende Quellen der Gerechtigkeit, der Nothilfe, der Lebenshilfe. Ich habe hiermit klar ausdrücken wollen, dass die Hilflosigkeit durch Gottvaters Liebe in ruhige Schwingung gegeben werden muss. Dieses war mein Inhalt, nichts anderes.  Das wolltest du den Korinthern überbringen.  Diese Not, dieses Leid und diese Klage, die hier zu dieser Zeit waren, nötigten mich, diese Gedanken hinauszuschreiben. 1Kor 1,1 Paulus, berufen zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und [unser] Bruder Sosthenes  Wer war der Bruder Sosthenes?  Ein König nicht, er war ein großer Priester, nicht ein Meister, ein Licht gebender klarer Priester. Er war ein hoher Priester.  Er gehörte zeitweise zu deinen Begleitern?  Das ist korrekt. Er hat mein Leben durch seine klaren Gedanken, durch seine liebevollen Worte bereichert. Er hat nie Klage erhoben, kein Leid geklagt, nie.

Gruß an die Gemeinde 1Kor 1,1-3

1Kor 1,2 an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die in Christus Jesus Geheiligten, die berufenen Heiligen samt allen denen, die allerorten den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen ihres und unsres Herrn. 1Kor 1,3 Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!


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Danksagung für die den Korinthern erwiesene Gnade Gottes 1Kor 1,4-9 1Kor 1,4 Ich danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus verliehen worden ist. 1Kor 1,5 Ihr seid ja in ihm reich geworden in allen Stücken, in aller Rede und aller Erkenntnis, 1Kor 1,6 wie denn das Zeugnis über Christus in euch befestigt worden ist, 1Kor 1,7 so dass ihr nicht zurücksteht in irgendeiner Gnadengabe bei eurem Harren auf das Offenbarwerden unsres Herrn Jesus Christus, 1Kor 1,8 der euch auch Festigkeit geben wird bis ans Ende, derart, dass ihr untadelig seid am Tage unsres Herrn Jesus Christus. 1Kor 1,9 Getreu ist Gott, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohne Jesus Christus, unsrem Herrn.

Warnung vor Parteisucht und falscher Weisheit 1Kor 1,10-31 1Kor 1,10 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, bei dem Namen unsres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einerlei Rede führet und nicht Spaltungen unter euch seien, dass ihr vielmehr zusammenhaltet in demselben Sinne und derselben Meinung. 1Kor 1,11 Denn es ist mir über euch, meine Brüder, durch die Leute der Chloe kundgeworden, dass Streitigkeiten unter euch sind. 1Kor 1,12 Ich meine aber dies, dass jeder von euch sagt: Ich gehöre Paulus an, ich aber Apollos, ich aber Kephas, ich aber Christus. 1Kor 1,13 Ist Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr auf des Paulus Namen getauft worden? 1Kor 1,14 Ich danke Gott, dass ich niemand von euch getauft habe außer Crispus und Gajus, 1Kor.1:15 damit nicht jemand sage, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden. 1Kor 1,16 Doch habe ich auch des Stephanas Haus getauft; sonst weiß ich nicht, ob ich noch jemand getauft habe. 1Kor 1,17 Denn Christus hat mich nicht gesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Weisheit der Rede, damit das Kreuz Christi nicht entwertet werde.  Ist damit gemeint, dass viele Menschen die Verkündigung des Evangeliums nicht würden verstehen können?


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 Ja, nicht ganz, aber du kannst es so lebensnah eingeben. Ich meine, es war eine notwendige Maßnahme. Ein klarer, geistiger, liebevoller Lichtmensch gab nun den Hinweis: Lebt nicht nur im klaren, geistigen Bewusstsein, aber gebt Hilfe nicht nur den Schwachen, gebt Hilfe den Leidenden. Und gebt Hilfe nicht nur den Kindern, gebt auch euch selbst Hilfe. Das ist nötig.  Dort steht: damit das Kreuz Christi nicht entwertet werde.  Ja, entwertet heißt hier, damit es nicht gebrochen wird, damit der Mensch begreift, dass das Kreuz das Licht ist, das Kreuz die Liebe ist, das Kreuz göttlicher Strahl ist. Das ist also das Licht, das Gottvater uns durch unseren König, durch das Hilfe gebendes Kreuz gegeben hat. Das Kreuz ist die Lebendigkeit, die Finsternis durch das Licht zu löschen. Es ist das Licht, die Liebe und die gebende Freude.  Eine in Weisheit geführte Rede würde ja nicht das Kreuz Christi entwerten.  Nein, das sollte sie eigentlich nicht können, aber es war nicht eine klare, ruhige, gedankliche Weisheit gemeint, es waren mehr Worte. Es war nötig, es so zu geben. 1Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist zwar denen, die verloren gehen, eine Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Kraft Gottes.  Ja, genau, das kann ich nur klar betonen.  Ja, nun geht ja eigentlich niemand verloren.  Das kann man so nicht sagen. Es gehen einige kleine Menschen nie verloren, auch einige geistige Wesen nie ganz, aber sie gehen mehr, wennschon nicht klagend, so doch in die Opferung. Ich gebe es dir lebensnah: Der Mensch geht hinaus aus dem Körper und lebt jetzt in der geistigen Welt. Er hat aber noch Geistklage. Er ist nicht geistig Hilfe gebend in der Liebe. Er ist nicht geschult. Er ist auch noch in der Klage und nicht gerade wenig im Ego. Er leidet nie, weil er die geistige innige Liebe nicht hat. Er ist in Klage, ja, aber leidet nie. Das ist ein anderes Paar Schuhe, aber nicht kleine, sondern große Schuhe. Ich gebe dir ein kleines Beispiel: Lenke deine Gedanken auf einen Kaufmann, der keine innige Liebe in sich hat. Er hat klagende Materie, er hat genügend Geld. Er kann sich von seinem Geld nicht trennen. Er liebt das Geld mehr als seinen Körper und ist ruhelos, nicht in seinem Leib, doch in seiner Klage. Er kann es nicht loslassen. Nun muss er hinauf in die klare geistige Welt. Hierhin nimmt er nun leider seine Klage mit, er kann sie ja nicht loslassen. Nun hat er ja


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nicht Hilflosigkeit und Opferung, aber Ruhelosigkeit und Sturm. Die Verantwortung für das Geld hat er nicht mehr, weil er ja jetzt gestorben ist, weil er nicht mehr lebt. Er kann also mit der Materie hier in der geistigen Welt nichts mehr anfangen. Er kann es nicht. Er lebt in einer gewaltigen Ruhelosigkeit und Klage und ordnet leider nicht die Hilfe gebende Liebe in sich ein. Er ist in Klage. Er möchte sein Leben jetzt auch nicht ordnen. Er will um jeden Preis hinunter. Er kann aber sein Leben nicht einfach eingeben, das ist nicht möglich. Er braucht also einen Kinderleib, um hier seinen Geist hineinzubringen. Nicht nur Gottvater, auch der König gibt ihm nun diese Möglichkeit. Er wird als Kind geboren. Dieses Kind hat nun die Klage, die nicht befriedigt werden konnte. Es ist in der Klage. Es ist nicht gebrochen, aber es ist noch nicht in der Liebe. Es kann nun sein, dass dieser Mensch, der ja in seinem vorherigem Leben Kaufmann war, noch mehr in das Geld hineingeht. Es kann aber auch sein, dass ihm die Gedankenklage erspart bleibt, weil hier nicht nur der König, sondern auch Gottvater ihm die Last nicht noch einmal aufbürdet. Er kommt also nicht als Bettler, aber als hilfloser Mann mit seinem Körper in eine Opferung, in eine Qual, entweder durch einen Krieg oder durch einen Unfall, wie es auch immer geschehen mag. Jetzt kann es in ihm eine Korrektur geben. Er kann durch das Gebet in das Licht gehen. Wenn er das nicht tut und immer noch die Klage hineinlässt, in der Qual ruhelos alle Menschen anklagt, nun, dann geht er so hinauf in die geistige Welt. Und so geschieht es einige Male. Und wenn er dann immer noch nicht in die klare Liebe geht, dann kann er leider nun nicht noch mehr Erdenleben bekommen. Er muss also nach einem Leben in einem Kinderkörper suchen. Er wird aber ein solches nicht mehr bekommen. Dieser Geist kann nun keine Lebenshilfe mehr durch Gottvater erwarten. Er hat ja nicht genügend Hilfe gesucht und kein Vertrauen gefunden. Er wird nun in der geistigen Welt bleiben müssen, aber nicht in einer Hilfe gebenden, liebevollen, lichtvollen Ebene, sondern er muss in den unteren Himmel, ich sage mal „in den Keller“. Hier wird er nicht geschult, hier wird er nicht korrigieren, hier wird er Opfer seines eigenen Geizes, seiner eigenen Materiesucht. Er geht also nun in den Kerker zurück. Er vereinigt sich mit dem Bösen, und das ist für diesen Geist eine Klage, eine niemals gebende Liebe. Somit, meine ich, kann er nicht verloren gehen, aber er hat das Licht nicht gefunden, und er wird geblendet.  Er geht praktisch geistig verloren, weil er keine Liebe mehr in sich hat. Er rutscht ab. Er ist geistig verloren.  Er ist geistig aber nicht ganz verloren. Hier gibt es kleine Engel, die natürlich auch wiederum bemüht sind, diese Individuen hinaufzutragen. Sie bekommen immer noch eine kleine Chance, aber eine kleine, nicht eine große. Und wenn er die auch nicht nutzt, dann geht dieser Geist langsam in die Hilflosigkeit, in die Ruhelosigkeit, in das Sterben. Aber das geschieht nicht gleich, das dauert dann mindestens noch einige tausend Jahre.


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 Ist dieses Sterben geistig gemeint, denn real geht doch kein Geist verloren?  Er kann, wenn er das Licht nicht findet und dies auch gar nicht gewollt hat, es auch nicht mehr suchen. Es wird ihm nie mehr gegeben. Dann kommt es nicht zu einer Ordnungslosigkeit, dann kommt es nicht zu einem Sterben, aber er geht hinunter auf klagende Planeten und kann nie mehr zurück.  Das ist dann ja praktisch wie eine ewige Verdammnis?  Ja, das ist korrekt. Das ist die Qual. Das ist die Hölle auf Erden, so musst du es dir vorstellen. Sie sind in dieser klagenden Gemeinschaft und werden nie mehr in das Licht gebracht.  Ist das wirklich endgültig?. Gott ist doch die Güte, und nach vielen, vielen Tausenden von Jahren, könnte da nicht noch mal ein Licht kommen?  Wenn er sich qualifiziert, das heißt, wenn er nicht nur Klagenden Gedankenhilfe geben kann, sondern auch seine Klage loslässt, dann kann dies zu einer Erleichterung, aber nie zu einer neuen Geburt führen. Also zu einer Erleichterung in seiner Welt.  Kann er denn auch auf andere Planeten kommen?  Ja, natürlich, in dieser Ebene gibt es mehrere Bereiche. Es sind nicht nur sieben, es sind sieben mal sieben Bereiche. Also, er kann hier hinaufgehen. Aus diesem Kellerloch kann er in einen anderen Keller, bis er in die Frühlingskeller kommt, so möchte ich es sagen. Aber er kann nicht mehr als Mensch wiedergeboren werden. Er wird nie mehr eine Geburt erreichen.  Aber er könnte langsam immer höher kommen, wenn es in seinem Willen läge?  Nur, wenn er sich in dieses Licht bewegen kann. Aber ein Mensch wird er nicht mehr sein. Deshalb ist er nun als Mensch verloren. Er kann sich auf der Erde nicht mehr korrigieren, somit kann er auch nicht in die Lebendigkeit, nicht in das Licht einsteigen.  Könnte er theoretisch in Millionen von Jahren immer höher kommen und sich somit auch vergeistigen?


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 Nein, das ist nicht möglich. Es wird immer die Polarität bleiben. Es wird immer die Finsternis und das Licht sein. Und sie werden leider in der Finsternis bleiben. Du kannst ihn nie mehr in das Licht geben.  Es ist dann ein Selbstverschulden dieses Wesens.  Er ist nicht in dieses Licht gegangen. Es ist seine freie, geistige, innige Entscheidung. Er wollte nicht in die Ordnung. Er war ruhelos. Er wollte nicht in die Verantwortung. Er wollte in seiner Klage leben, nur das ist nicht möglich.  Du hast uns mal gesagt, dass die Polarität in der 9. Mentalebene nicht mehr vorhanden ist, und in der 8. Mentalebene ist sie noch etwas vorhanden.  Ja, das ist korrekt. Die Polarität ist in der 8. Mentalebene nicht ganz fort, nicht ganz. Sie ist immer noch fein vorhanden, aber für den Geist nicht mehr. Die 9. Mentalebene ist unvorstellbar groß. Es sind Ionen über Ionen. Es gibt klare, liebevolle Sonnen. Für alle Geistwesen ist die 9. Mentalebene das Ende der Himmelsleiter, weiter geht es nicht hinauf.  Da immer mehr Wesen und Menschen ins Licht gehen, müsste nach 1 Million Jahre die Polarität stark ungleichgewichtig sein. Es sind dann wesentlich mehr Wesen in der Liebe als in der Klage.  Das ist korrekt. Es ist nur ein ganz kleiner Prozentsatz. Es sind nicht 3 %, es sind nicht 7%, es sind 1/8 %, nicht mehr. Aber es gibt noch immer klärende Lichter, auch in der größten Finsternis.  1/8 %, das wären 125 Wesen auf 100000, die über die Geburt nicht mehr angehoben werden. Ist das richtig?  Ja, das ist korrekt.  Sie haben ja als Menschen und auch als geistige Wesen ihren freien Willen, und trotzdem wisst ihr hohen Engel diesen Prozentsatz.  Der wird auch nie genommen, weil er in uns eingelegt ist. Natürlich kennen wir die klare Zukunft nie ganz genau, das kennt nur Gottvater, diese große, ruhige Strahlkraft, die in ihm ist. Diese Strahlkraft haben wir natürlich nicht. Jesus Christus gibt uns aber die Lehre hierfür, und wir können es mit ihm abklären.  Da damals 12 % aller Engel mit Luzifer abgefallen sind, wäre es von den Abgefallenen etwa 1 %, die nicht mehr über die Geburt angehoben werden.


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 Ja, das ist eine gute, ruhige Feststellung.  Wenn man bedenkt, dass Milliarden und Abermilliarden Geistwesen existieren, dann ist es doch in Anbetracht der Vielzahl auch eine große Anzahl.  Ja, das ist nicht hilflos, das ist ordnend. Es geht nicht an, dass alle in diese ganz feine, klare, ruhige Strahlkraft kommen. Das ist nicht möglich. Sie sind in ihre eigene, feine Informationswertigkeit, ja, nun, so möchte ich sagen, hineingeboren. Sie können nie ganz nach oben oder ganz nach unten gehen. Sie haben ihre eigene Information, ihren eigenen Impuls. Ordne es nur so ein. Sie sind nie alle gleich.  Und dieses Licht ist dann doch gewaltig, wenn fast alle Geistwesen in dieser feinen Strahlkraft sind.  Natürlich, es ist ein ganz kleiner Prozentsatz. Nur dieser wird letztendlich nie geistig zur menschlichen Geburt angehoben, zur Geburt nie mehr. So, wie wir in der geistigen 9. Mentalebene auch nie mehr Mensch werden können. Es ist nicht mehr möglich.  Könntest du, lieber Paramahansa Yogananda, noch mal auf die Erde?  Nein, nie.  In der Vergangenheit inkarnierten doch auch Erzengel? Sai Baba ist der Erzengel Uriel und die Erzengel Gabriel und Michael inkarnierten ja auch und letztendlich auch Jesus als strahlendes Licht. Sicherlich wird man in der 9. Mentalebene nicht mehr Mensch, aber in seltenen Ausnahmefällen, wenn es Gottes Wille ist, kann es schon sein, dass man noch mal Mensch wird.  Das hast du genau Hilfe gebend klar und ruhig gegeben. Alle hohen geistigen Wesen werden aus der 4. Mentalebene hinuntertransformiert, um hier nun in das kleine Mutter-Erde-Volk hinabzusteigen. Das ist dann aber nicht des Königs Auftrag, es ist Gottvaters Auftrag. Sai Baba wurde in eurem heutigen Zeitalter hinuntertransformiert. Er ist in die Opferung gegangen, um der Menschheit einen Lebenshilfe vermittelnden Inhalt zu geben: Ich bin das Licht. Ich bin die Liebe. Ich bin nicht die Auferstehung, aber ich bin auch nicht die Ohnmacht, die in euch noch immer ist. Klärt jetzt im Leben, klagt nicht, löst euch nie von der geistigen Vereinigung mit dem Licht, löst euch nie von der Liebe und der Korrespondenz der heilenden Kräfte. Erzengel sind klare Lichtwesen. Sie sind in diesem Sinne niemals Engel und niemals Geist. Sie sind ein ganz klares Licht, und sie sind die ganz klare Liebe.


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Nur Luzifer hatte nicht die Liebe gefunden, sie nicht gewollt. Er war in das Leid abgefallen. Und Luzifer muss in die Ordnung, in die Strahlkraft hinaufgehen. Das führt letztendlich nun wieder zur Ordnung, zur Ruhe und zur Vereinigung mit Gottvater. Aber es gibt auch Luziferanhänger, die nicht bereit sind, in dieses Licht zu gehen. Sie ordnen sich nie ein, und sie sind diese ganz gefallenen kleinen Lichter. Sie werden sich nie in dieses klare Licht begeben. 1Kor 1,19 Es steht ja geschrieben: «Vernichten werde ich die Weisheit der Weisen, und die Einsicht der Einsichtigen werde ich verwerfen.» 1Kor 1,20 Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortfechter dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?  Vielleicht ist hier die sogenannte Weisheit dieser Welt, die sich auf Prunk, Macht und Materie stützt, gemeint und nicht die Weisheit Gottes. Die geistige Weisheit kann hier sicherlich nicht gemeint sein.  Das hast du ganz korrekt gesehen. Nun, so kannst du es geben. 1Kor 1,21 Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt die zu retten, die glauben.  Ja, natürlich, das sind ja die Licht gebenden Menschen, die glauben. Die nicht glauben können, haben das Licht ja noch nicht gefunden. Das ist korrekt.  Die, die glauben, erhalten die feine Strahlkraft Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus.  Ja, natürlich, es bezieht sich ganz klar auf das Wort „glauben“, nicht auf anderes. Glauben heißt: Ich bin im Licht. Wer nicht im Licht ist, kann auch nicht glauben. 1Kor 1,22 Denn während Juden Zeichen fordern und Griechen nach Weisheit fragen, 1Kor 1,23 predigen wir Christus, den gekreuzigten, für Juden ein Ärgernis, für Heiden aber eine Torheit, 1Kor 1,24 für die Berufenen selbst aber, sowohl Juden als Griechen, Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.  Korrekt, es ist nichts hinzuzufügen. Die Juden waren ja nicht im Jesuslicht, sie konnten es nicht begreifen. Sie mussten so denken, das war so. Die Griechen waren nicht alle so. Es gab große Hilfe gebende Menschen auch hier, das kann man also nicht ganz so stehen lassen. Ich gehe mal davon aus, dass es nicht nur


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klagende Menschen waren. Es waren auch Menschen, die noch hilflos waren, die das Licht noch nicht gefunden hatten. 1Kor 1,25 Denn das Törichte vonseiten Gottes ist weiser als die Menschen und das Schwache vonseiten Gottes stärker als die Menschen.  Vonseiten Gottes ist doch nichts töricht und auch nicht schwach.  Wenn du ein König bist und siehst, dass deine hilflosen Untertanen leiden, ruhelos sind, stürmisch und nicht Hilfe gebend und nicht genügend wissend sind, dann kommt dir doch auch mal der Gedanke „töricht“ in den Sinn, und das kann man hier nun gut einbringen. Gottvater sieht genau hin, er klagt nie, er gibt den Geschöpfen seiner Mutter Erde nur einen Hinweis, mehr nicht. Und wir glauben es nie so. Ob Gottvater es nun so einnimmt, kann ich dir nicht genau sagen, aber der Mensch hätte es nicht anders begriffen. Es war ja nicht anders möglich.  Wenn dort steht: Denn das Törichte vonseiten Gottes ist weiser als die Menschen, dann muss ich sagen, dass mir das nicht so gefällt, den Gott ist ja die Liebe und die Weisheit, und wenn ich das auf Gott beziehe, gibt es nichts Törichtes.  Nein, aber du musst begreifen, dass es ja nicht für Gottvater gedacht war, sondern für die kleinen Menschen. Eigentlich geht es um ein Bild dafür, dass die Menschen Gott mit ihrem Verstand gar nicht erfassen können. Die kleinen Menschen haben sich töricht geäußert, das meine ich. Also, Gottvater sucht nach anderen Gedanken. Niemals würde er diese menschliche ruhelose Sprache so einfach übernehmen. Aber für Menschen ist die klare Menschensprache notwendig, auch um die Information einzugeben. 1Kor 1:26 Sehet doch nur eure Berufung an, ihr Brüder: Nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Leute von vornehmer Geburt [sind berufen], 1Kor 1,27 sondern was vor der Welt töricht ist, hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache, und was vor der Welt schwach ist, hat Gott erwählt, damit er das Starke zuschanden mache, 1Kor 1,28 und was vor der Welt niedriggeboren und was verachtet ist, hat Gott erwählt, das, was nichts gilt, damit er das, was gilt, zunichte mache, 1Kor 1,29 auf dass sich kein Fleisch vor Gott rühme. 1Kor 1,30 Von ihm aber kommt es, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns zur Weisheit gemacht worden ist von Gott, zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung,


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 Je mehr ein Mensch mit Gott verbunden ist, und je mehr ein Mensch die Liebe in den geistigen Gesetzen erkennt, umso weiser ist der Mensch?  Das ist klar und auch wieder nicht ganz klar. Hier kann ich leise hinzufügen: Sucht nur den strahlenden heiligen Strahl. Das kann der Mensch nicht eingeben, er kann ja auch keinen Strahl erkennen. Er kann das Licht in sich ja noch nicht mal erkennen. Also, es müsste hier heißen, die geistige Klarheit, die Liebe, die Hilfe gebende Ordnung des Universums, das ist die notwendige geistige Information, die nicht in unserem König, die in unserem Gottvater ist, nichts anderes. Es ist die geistige Weisheit, nichts anderes. Es ist die innige klare Liebe. Es ist aber auch eine klar strahlende, Hilfe gebende Urkraft, die nie ein Mensch erlangen noch eingeben lernen kann. Die ist in unserem Gottvater, hingegen in unserem König Jesus Christus nur ein wenig. Also ordne hier einfach ein, das OM, die Liebe, die Quelle des Lichtes, die ruhige Strahlkraft, das universale Licht, das gebündelte universale Licht müsste nun die allgemeine geistige Weisheit sein.  Und wenn dort steht: und was vor der Welt schwach ist, hat Gott erwählt, damit er das Starke zuschanden mache?  Ja, das ist nicht korrekt. Das Starke muss sich natürlich durchsetzen. Das kleine Licht wird auch flackern und wird erlöschen, es kann nicht genügend brennen. Also, in diesem Universum kann nur das große Licht, das geistige Licht brennen, das heißt, das Klarste, das Reinste, das Stärkste natürlich auch.  Dann müsste das ja auch entsprechend korrigiert werden, wenn in Vers 28 steht: und was vor der Welt niedriggeboren und was verachtet ist, hat Gott erwählt, das, was nichts gilt, damit er das, was gilt, zunichte mache.  Nein, niemals, das ist Klage, und das wurde auch nie so gegeben. Übersetzungen sind hier nicht genügend bedacht worden. Man hat das in Klage geschrieben. Nie ist es in diesem Geist gedacht oder gesprochen worden, nie. Das ist nicht nur klagend übersetzt, hier sind auch noch einige hilflose Gedanken mit hineingekommen. 1Kor 1,31 damit [es geschehe], wie geschrieben steht: «wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn.»

Paulus predigt nicht die Weisheit der Welt, sondern die Weisheit Gottes 1Kor 2,1-16


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1Kor 2,1 Und ich bin, als ich zu euch kam, ihr Brüder, nicht so gekommen, dass ich euch kraft eines Vorzugs in Rede oder Weisheit das Zeugnis Gottes verkündigt hätte. 1Kor 2,2 Denn ich beschloss, nichts unter euch zu wissen als Jesus Christus, und zwar als gekreuzigten. 1Kor 2,3 Und ich trat in Schwachheit und in Furcht und in viel Zaghaftigkeit bei euch auf,  Ich denke, du bist sicherlich bescheiden und in Demut aufgetreten, aber nicht in Schwachheit, Furcht und Zaghaftigkeit.  In Schwachheit nie, aber in Furcht ja, ich war auch nur ein kleiner Mensch. In Furcht ja, in Schwachheit nie und in Zaghaftigkeit auch nicht. Es wurden hier Gedanken hineingegeben, die nicht ein Irrtum sind, aber es wurde hilflos geschrieben. Hier müssten klare, ruhige Gedanken hineingehen. Ordne es so an. 1Kor 2,4 und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Weisheitsworten, sondern in Erweisung von Geist und Kraft, 1Kor 2,5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gotteskraft beruhe. 1Kor 2,6 Weisheit aber reden wir unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die zunichte werden, 1Kor 2,7 sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott von Ewigkeit her zu unsrer [zukünftigen] Herrlichkeit vorherbestimmt hat,  Ja, natürlich, das ist doch ganz klar, ruhig und strahlend geschrieben. Das möchte ich nun auch so stehenlassen.  Hier ist ganz klar zwischen der Weisheit Gottes und der Weisheit dieser Welt differenziert. Die Weisheit, die Gott von der Ewigkeit her zu unsrer zukünftigen Herrlichkeit vorbestimmt hat, ist sicherlich die Rückkehr in unsere urgeistige Heimat, die Rückkehr zu Gott.  Ja, das ist ganz korrekt. Wir haben die Leiter noch nicht gefunden, aber sie wird uns gegeben, wenn nun das klare Licht hineingeht.  Jesus Christus hat durch sein Erdenleben den Weg zu dieser Rückkehr geebnet und die entsprechenden Wegweiser aufgestellt.  Ja, natürlich, er war der ruhige Strahl, den Gottvater hinuntergesandt hatte. Er war ein Bote nicht nur, er war die Opferung nicht nur, er war der Keimling, ja, der Keimling der Liebe: Gehe in das Licht, werde klares Licht. Gib Ruhe


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hinein. Weine nicht, klage nicht, opfere dich nicht, aber gehe in das klare, lebendige Licht. Ich bin das Licht, aber ich bin noch nicht Geist, doch ich werde noch die Auferstehung sein, und ihr werdet mit mir in das Licht getaucht. Er war der lichtbringende Kelch. 1Kor 2,8 die keiner der Herrscher dieser Welt erkannt hat - denn hätten sie sie erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt -, 1Kor 2,9 sondern, wie geschrieben steht: «was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und keinem Menschen ins Herz emporgestiegen ist, was alles Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.» Die hier angeführten Worte finden sich nicht im alten Testament: sie sind nach dem Bericht des Kirchenvaters Origenes (um 230) der uns nicht erhalten gebliebenen «Offenbarung des Elia» entlehnt, die dem Verfasser offenbar als heilige Schrift galt.  Ja, das ist der Kelch. Ich sage es noch einmal, es ist der Kelch des Lichtes. Er ist der lebende Beweis für die Liebe. Er ist die Hilfe gebende Liebeskraft, die nicht nur den Menschen, auch noch den Geist und die Seele noch mit, also den gesamten Menschen lebensfähig macht.  Stammen die in Vers 9 aufgeführten Worte, wie in der Anmerkung steht, von dem Kirchenvater Origenes, die dieser wiederum aus der Offenbarung des Elia entnommen hatte?  Ja, das ist klar, das ist sehr gut gegeben.  Die Offenbarung des Elia müsste dir ja damals noch bekannt gewesen sein.  Ja, genau, die hatte ich nicht gelesen, aber davon gehört.  Und heute existiert diese Offenbarung nicht mehr?  Nein, sie ist nicht in die Bibel mit aufgenommen worden. Man hatte es unterlassen. Nicht daran gedacht, kann man nicht sagen, man hatte es nicht genügend geordnet. So möchte ich das mal sagen. 1Kor 2,10 Uns aber hat es Gott geoffenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.  Damit ist der Geist des Menschen nicht nur, auch der Geist der Suchenden gemeint. Gottvaters Geist ist aber vollkommen.


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 Mit den „Tiefen Gottes“ ist das Verständnis Gottvaters mit seinen geistigen Gesetzen und seiner allumfassenden geistigen Ordnung gemeint?  Ja, das ist die klarste Information, ja, das ist das klare Licht. 1Kor 2,11 Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.  Ja, natürlich, der Mensch kann es ja leider noch nicht begreifen. Er war und er ist noch nicht in dieser Klarheit. Der Geist Gottes ist die Vereinigung mit aller klaren Liebe nicht nur, mit allen klaren, ruhigen Strahlkräften. Es ist die Macht des Universums, nichts weiter. Es ist die Ordnung. Es ist die Korrespondenz mit dem Licht, mit dem Schatten, mit dem Mond, der Sonne und den Gestirnen. Hilf dir nur selbst. Suche nach der Vereinigung deines Geistes. Du musst nun in den Geist Gottes hineingehen?, nur, hier kannst du nie hineingehen, du kannst nur anklopfen, aber mehr kannst du nicht.  Mit anderen Worten, was im Menschen ist, weiß nicht der Mensch, sondern nur sein Geist?  Ja, nicht ganz, der Mensch ist ja Geist, Körper und Seele. Man kann den Menschen nicht zerlegen. Du musst sagen, es ist ein Teil des Menschen. 1Kor 2,12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt worden ist.  Ja, das ist korrekt. Das liebe ich. Diese Gedanken sollten hier öfter hineinkommen.  Das erkennt der Mensch nur aufgrund einer gewissen geistigen Klarheit.  Natürlich, wenn er in seiner Liebe steht, dann erkennt er das Licht, dann erkennt er die Ohnmacht des Menschen natürlich auch, und er erkennt seine Grenzen. Er kann nicht über seine Grenzen hinausgehen, das ist nie, nie möglich. 1Kor 2,13 und das reden wir auch, nicht mit Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern mit Worten, die vom Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches für Geistbegabte deuten.  Ja, das ist korrekt.


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1Kor 2,14 Ein natürlicher Mensch aber nimmt die Dinge, die des Geistes Gottes sind, nicht an; denn Torheit sind sie ihm, und er kann sie nicht erkennen, weil sie geistlich beurteilt werden müssen.  Das ist nicht ganz hilfreich geschrieben. Er erkennt es nur dann an, wenn er in seiner Quelle der Liebe eingefangen ist, wenn er sich in das Licht hineingetragen hat, also, wenn er mit seiner Liebe in Einklang steht.  Die klagenden Menschen können das Geistige nicht annehmen.  Nein, das kannst du so auch nicht sagen. Es sind nicht nur die Klagenden. Ein natürlicher Mensch kann ein Hilfe gebender Mensch sein, kann ein klagender Mensch sein, kann ein hilfloser Mensch sein. Hier musst du klar differenzieren. Den Geist Gottes kann nie ein Mensch erreichen, erklettern, das ist nicht möglich. Er ist nicht ein kleiner Teil, er ist die Urkraft des Lichtes. Die Urkraft des Lichtes ist Geist, und der Geist wird nie fallen. Er wird immer Licht sein, auch wenn die Gestirne nur noch Licht aus der Ferne bringen. Also, der Geist ist die klarste, reinste Urform Gottes, nichts anderes. 1Kor 2,15 Der geistbegabte dagegen beurteilt zwar alles, er selbst aber wird von keinem beurteilt. 1Kor 2,16 «Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn unterwiese?» Wir aber haben den Sinn Christi.  Nein, das ist auch nicht ganz korrekt. Man sollte hier nicht übertreiben. Das Wort „geistbegabte“ gefällt mir nicht. Ich würde sagen, der geistig Hilfegebende ist nicht klagend, ist nicht ruhelos. Er ist aber nicht genügend mit Hilfe gebend. Er ist ein Mensch, und der Mensch hat noch immer nicht nur seine freie Entscheidung, er hat auch immer ein gewisses Ego. Er kann dieses Licht nie sein. Er kann auch nicht alles beurteilen, dazu ist er nicht in der Lage. Er kann ein kleines Lichtlein strahlen lassen, aber er kann nicht alles beurteilen, dann wäre er Gottvater. Man kann auch nicht sagen, dass er von keinem beurteilt wird. Er wird noch von vielen Klagenden beurteilt, und er wird auch noch Leid hinnehmen müssen. Aber wenn er in seiner Klarheit ist, wird ihn das Leid nicht treffen. Er wird in dem Hilfe gebenden Gebet um Vergebung für diesen Menschen bitten. Des Königs Liebe ist groß. Gottvaters Liebe ist grenzenlos. Die menschliche Liebe ist hilflos. Sie muss sich noch einordnen, sie muss sich noch finden, sie muss noch in ruhelose Stürme gehen.


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Die Parteiungen in der Gemeinde zu Korinth 1Kor 3,1-4 1Kor 3,1 Und ich, ihr Brüder, konnte mit euch nicht reden als mit Geistbegabten, sondern als mit Fleischlichen, als mit Unmündigen in Christus. 1Kor 3,2 Milch habe ich euch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr vertrugt sie noch nicht. Ja, ihr vertragt sie auch jetzt noch nicht; 1Kor 3,3 denn noch seid ihr fleischlich. Denn wo unter euch Eifersucht und Zank sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach menschlicher Weise? 1Kor 3,4 Denn wenn einer sagt: Ich gehöre Paulus an, ein andrer aber: Ich Apollos, seid ihr da nicht Menschen?

Die christlichen Lehrer sind nur Diener und Gottes Mitarbeiter, aber für ihr Werk verantwortlich 1Kor 3,5-17 1Kor 3,5 Was ist nun Apollos? Was aber ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar so, wie es der Herr einem jeden [von ihnen] verliehen hat. 1Kor 3,6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. 1Kor 3,7 Somit ist weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. 1Kor 3,8 Der aber pflanzt und der begießt, sind eins; jeder aber wird seinen eignen Lohn empfangen nach seiner eignen Arbeit. 1Kor 3,9 Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr. 1Kor 3,10 Nach der mir verliehenen Gnade Gottes habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein andrer aber baut darauf weiter. Doch jeder sehe zu, wie er darauf weiterbaut.  Das ist nötig. Nach seiner Klarheit, nach seinem freien Willen ist das nötig. 1Kor 3,11 Denn einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist.  „Welcher Jesus Christus ist“, das ist nicht ganz klar. Ich würde sagen: Welcher im Licht steht. Es kann auch ein Lichtgeber sein, der Jesus Christus noch nicht gefunden hat, der noch Moslem ist, der noch ein Jude ist, der aber ein Licht ist. Das möchte ich so betonen.


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1Kor 3,12 Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh baut, 1Kor 3,13 so wird eines jeden Werk offenbar werden, denn der Tag [des Gerichts] wird es kundmachen, weil er sich in Feuer offenbart; und wie eines jeden Werk beschaffen ist, wird das Feuer erproben.  Natürlich, er ist noch nicht auf einem Getreideacker, er sitzt noch auf einem Getreidehalm und hat die klare Sonne nicht gefunden. Er braucht jetzt Licht, damit sein Korn gedeihen kann, damit das Korn reifen kann. Ich meine nicht diesen kleinen Sämling, ich meine einfach das Licht, das nötig ist, um die geistige Liebe hineinzutragen. 1Kor 3,14 Wird jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleiben, so wird er Lohn empfangen. 1Kor 3,15 Wird jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durch Feuer hindurch.  Das ist mehr ein kleines Märchen. Das kann ich nicht ganz so stehen lassen. Ich würde sagen: Die Hilfe gebenden Menschen haben nie mehr Gedanken, ihr feines Korn in die Erde zu bringen und das liebe Licht hineinzulassen. Der klagende Mensch muss sich bemühen. Er muss seinen Samen nun auch hineinlegen, und der ist noch nicht gewillt, nicht den Samen in den Boden zu bringen, das ist nicht das Problem, aber um die klare Sonne, um das Licht, um das Wasser muss er bitten. Er nimmt es alles so hin, und das ist nicht in Ordnung. Er sollte auch in sein Gebet gehen: Herr, nimm diesen Hilfe gebenden Kornsamen nun in deine Sonne. Das mit dem Korn meine ich natürlich nicht wörtlich. Ich meine es nur ein bisschen sinnbildlich. Es ist die Liebe gemeint. Wenn das Kind eine Liebe gebende Mama hat, wird es auch mit diesem Licht versorgt. Wenn das Kind aber nur leuchtende Augen hat, und die Mama ihm dieses Licht nicht geben kann, dann wird es das Licht suchen müssen, solange, bis es diese Liebe gefunden hat. Die Klagenden werden es nicht finden, sondern eher die Hilflosen. Die klagenden Kinder, die weder das Licht finden wollen noch die Lichtmutter haben, die sind nicht in der Lage, ein Licht zu suchen und zu finden. Sie suchen noch nicht einmal, weil sie es ja gar nicht wissen: Das ist diese Liebe, das ist das Licht. Das ist noch die Ohnmacht in den klagenden Menschen. 1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt?  Ja, das ist nicht möglich, weil sie dieses Licht ja noch nicht einmal suchen, weil sie noch klagend sind, weil sie ihre Ordnung noch nicht gefunden haben. Sie brauchen also Knechtschaft. Sie brauchen also Ordnung, und das geschieht über das Leid, nur über das Leid.


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1Kor 3,17 Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.  Natürlich, wenn ein kleines Menschlein nun glaubt, es sei größer als Gottvater, es sei größer als die Liebe, dann wird es diese Kirche oder dieses liebevolle Gebäude nicht annehmen. Dieser Mensch wird nun die Macht ausüben und wird es stürzen wollen, weil er es nicht eingeben kann. Es stört ihn nicht, aber er möchte es auch nicht haben. Das sind diese klagenden, diese egoistischen, machtsüchtigen Menschen. So geschehen Kriege, so geschehen Klagen, so geschehen auch ruhelose Qualen. Mein Gott, mein Vater, gib hier diesen klagenden Menschen dein offenes Ohr. Es soll nach deinem Willen geschehen. Gib ihnen deine Klarheit. Gib ihnen dein Licht und gib ihnen nie Furcht, aber gib ihnen diese klare Antwort: Ich muss in die Liebe kommen. Ich kann es nicht, weil ich es nicht weiß. Ich brauche also Leid. Nein, ich will aber kein Leid. Ich muss aber durch das Leid hindurch, um die Klage, die in mir ist, zu lösen. Es gibt keinen anderen Weg.  Unser Geist ist der Tempel Gottes, denn unser Geist ist ja von Gott.  Natürlich, ganz genau so ist es.  In unserem Geist manifestiert sich alles, in ihm ist alles aus allen Inkarnationen aufgezeichnet. Für alles haben wir die Folgen nach dem Prinzip Ursache und Wirkung zu tragen.  Genau.

Warnung vor der Weisheit der Welt 1Kor 3,18-23 1Kor 3,18 Niemand betrüge sich selbst! Wenn sich jemand unter euch weise zu sein dünkt in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise werde. 1Kor 3,19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. Denn es steht geschrieben: «Der die Weisen fängt in ihrer Arglist»; 1Kor 3,20 und wiederum: «Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig sind.» 1Kor 3,21 Darum setze niemand seinen Ruhm auf Menschen; denn alles ist euer, 1Kor 3,22 es sei Paulus oder Apollos oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: Alles ist euer, 1Kor 3,23 ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.


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Ansehen und Pflichten der Lehrer des Evangeliums 1Kor 4,1-8 1Kor 4,1 So soll man uns ansehen: als Diener Christi und Haushalter über Geheimnisse Gottes. 1Kor 4,2 Nun verlangt man im übrigen von den Haushaltern [nur], dass einer treu erfunden werde. 1Kor 4,3 Mir aber ist es etwas ganz Geringes, dass ich von euch gerichtet werde oder von einem menschlichen [Gerichts] Tage; doch auch ich selbst richte mich nicht 1Kor 4,4 denn ich bin mir nichts bewusst, aber darum bin ich nicht gerechtgesprochen -, vielmehr ist es der Herr, der mich richtet. 1Kor 4,5 Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird; und dann wird das Lob einem jeden zuteilwerden von Gott. 1Kor 4,6 Dies aber, ihr Brüder, habe ich auf mich und Apollos angewandt euretwegen, damit ihr an uns lernt; nicht über das hinaus, was geschrieben steht, damit ihr euch nicht einer um des einen [Lehrers] willen aufbläht gegen den andern! 1Kor 4,7 Denn wer zieht dich vor? Was hast du aber, das du nicht empfangen hast? Hast du es aber doch empfangen, was rühmst du dich, als ob du es nicht empfangen hättest? 1Kor 4,8 Schon seid ihr satt, schon seid ihr reich geworden, ohne uns seid ihr zum Herrschen gekommen! Und möchtet ihr doch zum Herrschen gekommen sein, damit auch wir mit euch zum Herrschen kämen!

Die äußere Lage der Lehrer des Evangeliums und ihr Verhalten dabei 1Kor 4,9-13 1Kor 4,9 Denn ich halte dafür, Gott habe uns, die Apostel, als die Geringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte; denn ein Schauspiel sind wir der Welt geworden, sowohl Engeln als Menschen. 1Kor 4,10 Wir sind töricht um Christi willen, ihr aber klug in Christus; wir sind schwach, ihr aber stark; ihr seid geehrt, wir aber verachtet. 1Kor 4,11 Bis zur jetzigen Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine bleibende Stätte 1Kor 4,12 und mühen uns ab in der Arbeit mit unsern eignen Händen. Werden wir geschmäht, so segnen wir; werden wir verfolgt, so dulden wir es;


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1Kor 4,13 werden wir gelästert, so begütigen wir; wie Kehricht der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt.

Väterliche Ermahnung; Sendung des Timotheus 1Kor 4,14-21 1Kor 4,14 Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies, sondern als meine geliebten Kinder ermahne ich euch. 1Kor 4,15 Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christus habt, so doch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus habe ich euch durch das Evangelium gezeugt. 1Kor 4,16 Daher ermahne ich euch: Ahmet mein Beispiel nach! 1Kor 4,17 Ebendeshalb habe ich den Timotheus zu euch gesandt, der mein geliebtes und treues Kind im Herrn ist, der euch an meine Wege in Christus erinnern wird, wie ich allenthalben in jeder Gemeinde lehre. 1Kor 4,18 Es haben sich aber gewisse Leute aufgebläht, als käme ich nicht zu euch. 1Kor 4,19 Ich werde jedoch bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und werde nicht auf die Worte der Aufgeblähten achten, sondern auf ihre Kraft. 1Kor 4,20 Denn nicht auf Worten beruht das Reich Gottes, sondern auf Kraft. 1Kor 4,21 Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen oder mit Liebe und dem Geiste der Sanftmut?

Androhung eines Gerichtes über einen Blutschänder 1Kor 5,1-8 1Kor 5,1 Überhaupt hört man, dass es unter euch Unzucht gibt, und [zwar] eine solche Unzucht, die auch unter den Heiden nicht vorkommt, so, dass einer seines Vaters Frau hat. 1Kor 5,2 Und ihr seid aufgebläht und seid nicht vielmehr traurig geworden, damit der aus eurer Mitte hinweggeschafft würde, der diese Tat begangen hat? 1Kor 5,3 Denn ich, dem Leibe nach abwesend, dem Geiste nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der solches verübt hat, beschlossen: 1Kor 5 4 wenn ihr und mein Geist mit der Macht unsres Herrn Jesus versammelt sein werdet, soll im Namen des Herrn Jesus 1Kor 5,5 der Betreffende dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.


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 Nein, nein, nein, das ist klagend geschrieben, das ist ruhelos geschrieben, das ist feindlich. Der Mensch darf nicht in eine Knechtschaft gehen, niemals. Er darf sich auch nicht manipulieren lassen. Es ist nicht gut, wenn der Mensch in die Knechtschaft geht. Hier müssen ruhige Gedanken hineingehen. Der klagende Mensch ist ja nicht die Liebe. Wie kann man denn diese Liebe suchen? Wie kann man das Licht finden? Es geht nur über eine Ordnung, über einen Ordnungsstrahl. Er muss eingeben lernen: Ich habe es noch nicht begriffen. Ich kann es leider noch nicht verstehen. Wenn man ihm nun diese Lehre gibt, dann hat der kleine Mensch schon groß gewonnen. Die Ursache ist einfach, er hat es leider noch nicht gelernt, noch nicht eingenommen. Er lernt natürlich immer, und er muss in das Licht, ob er nun will oder nicht, und das dauert auch leider einige Inkarnationen. Manchmal kann er in drei Inkarnationen einen großen Schritt vorwärts machen, manchmal geht es noch schneller, und manchmal geht es in einem Schritt. Und das ist das große Licht, dann brennt diese Kerze, und die wird auch nie mehr ausgehen. Ich meine, hier sind nicht ketzerische, aber klagende Gedanken hineingekommen. Es gibt keine klagende Macht in der göttlichen Ordnung. Das ist klagendes Menschenwerk. Das habe ich nie so gegeben. Leid kann nur durch Liebe aufgehoben werden, und das Leid sind auch Krankheiten. Das Leid ist auch ein Loslassen von Mitgliedern aus einer Gemeinschaft, einer Gesellschaft, aus einem Volk. Die gesamte Menschheit hat noch Hader mit dem Lichtgeber, mit der Liebe. Ihr müsstet ihnen einfach eingeben: Das klare Licht ist die geistige Urkraft. Ihr müsst noch einmal hineingehen, ihr müsst es noch einmal finden. Ordnet es nur an. Bei Kindern ist es nun möglich. Sie kommen aus einem liebevollen, geistigen Himmelsplaneten. Sie haben noch die Liebe in sich. Gebt diesen Kindern eure klaren Früchte, sie werden nun die Nächsten sein, die die geistige Liebe hinaustragen müssen. 1Kor 5,6 Euer Rühmen ist nicht fein. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 1Kor 5,7 Schaffet den alten Sauerteig hinweg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja frei von Sauerteig seid; denn als unser Passahlamm ist Christus geopfert worden. 1Kor 5,8 Darum lasset uns das Fest begehen nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuertem Brot der Lauterkeit und Wahrheit.

Warnung vor Gemeinschaft mit unzüchtigen Gemeindegliedern 1Kor 5,9-13 1Kor 5,9 Ich habe euch in dem Briefe geschrieben, ihr sollet keine Gemeinschaft mit Unzüchtigen haben -


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1Kor 5,10 nicht überhaupt mit den unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern; denn sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 1Kor 5,11 In Wirklichkeit aber habe ich euch geschrieben, ihr sollet nicht Gemeinschaft haben mit jemandem, der sich Bruder nennen lässt und ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollet ihr nicht einmal essen. 1Kor 5,12 Denn was soll ich die, welche draußen sind, richten? Richtet nicht [auch] ihr die, welche drinnen sind? 1Kor 5,13 Die aber, welche draußen sind, wird Gott richten. Schaffet den Bösen aus eurer Mitte hinweg!

Streitsachen zwischen Gemeindegliedern sollen nicht vor heidnische Richter gezogen werden 1Kor 6,1-11 1Kor 6,1 Gewinnt es jemand unter euch, der eine Streitsache mit dem andern hat, über sich, vor den Ungerechten sich richten zu lassen und nicht vor den Heiligen?  Der Streit der Christen untereinander sollte innerhalb der Gemeinde geregelt werden und nicht von Ungläubigen.  Das kannst du geistig natürlich so sagen. Das kannst du aber menschlich nicht so bringen. Wo ist nun der Geist, der klar ist? Du erkennst ihn ja nicht immer gleich. Du solltest hier korrekt sagen: Vor einem Richter, der in dem Licht steht, sollte es erfolgen. Ein Richter kann noch hilflos sein, er kann gefestigt sein, er kann noch in Klage sein, in Ruhelosigkeit. Gedanklich ist es mir zu hilflos ausgedrückt. Denke immer daran, die Menschen können dieses Licht, dieses Christusbewusstsein, die Liebe nicht sehen. Sie müssen sie erfahren. Nur über das Gefühl, über dieses klare, lebendige Licht kannst du das ordnen und eingeben, nicht anders. 1Kor 6,2 Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht [einmal] würdig, über ganz geringe Sachen zu richten?  Nicht die Heiligen allein, die Heiligen richten mit. Aber im ersten Gesetz steht immer noch Gottvater. Gottvater ist die korrekte, strahlende, liebevolle geistige Macht. Nur er hat diese große klare Macht. Die Heiligen natürlich mit ihm, sie geben Hilfe.


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 Die Heiligen sind das Werkzeug Gottes.  Ja, natürlich, Gottvater braucht diese Hilfen, er braucht diese Werkzeuge, er braucht die Menschen. 1Kor 6,3 Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Geschweige denn über Dinge des gewöhnlichen Lebens!  Ist mit dem Richten über Engel die Prüfung, ob es hohe oder niedere Geistwesen sind, gemeint?  Nein, hier ist nicht gerade die Klärung, hier sind nicht gerade kluge oder Hilfegedanken, sondern hier ist heilende Klärung, nicht liebevolle, Hilfe gebende Macht, aber hier sind liebevolle, gebende Quellen des Lichtes gemeint, Klarheit, Gedanken in Freiheit, in freiheitlichem Licht, in der Ordnung: Siehe, ich bin nun gekommen. Ich bin nun im Licht. Ich bin nun da. Ihr könnt mir eure Liebe geben, aber ihr müsst noch eure Verantwortung in euch allein tragen. Ich kann sie nicht noch für euch mittragen. Ordnung, Ruhe und Glauben sind notwendig.  So wie wir es in der Bibel vorfinden, kann man es nicht stehen lassen.  Nein, das ist hilflos geschrieben. Ordne es nur an. Macht darf nie missbraucht werden. Es darf auch nie das Gefühl der Klage oder Anklage hineingehen. Es müssen hier die Offenbarung, die Liebe und das Licht hineingehen. Ihr müsst es fühlen. Ihr sollt loslassen von ruheloser Gewalt. Vertrauen ist nötig. 1Kor 6,4 Wenn ihr nun Rechtshändel über Dinge des gewöhnlichen Lebens habt, so setzt ihr gerade die, welche bei der Gemeinde verachtet sind, zu Richtern! 1Kor 6 5 Zur Beschämung sage ich es euch. So wenig ist unter euch irgendein Weiser, der zwischen Bruder und Bruder entscheiden könnte, 1Kor 6,6 sondern ein Bruder zieht den andern vor Gericht, und das vor Ungläubige? 1Kor 6.7 Nun ist überhaupt schon das ein Fehler an euch, dass ihr Rechtshändel untereinander habt. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber berauben, 1Kor 6,8 sondern übt selber Unrecht und Beraubung, und das an Brüdern? 1Kor 6,9 Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder,


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1Kor 6,10 noch Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.  Ja, das ist nicht bloß gut, das ist sehr gut gesagt. Nur, die Lästerer, die haben natürlich die Hilfe gebende Liebe noch nicht gefunden. Also wird der König oder Gottvater sie nicht geistig stürzen. Er wird ihnen noch liebevolle Hilfe gewähren, sodass sie hinaufgehen und gefördert werden, aber sie müssen über die Klage, über die Not, über das Leid in die Liebe hineingehen. Sie werden nie gefangen genommen und nie ruhelos gemacht. Sie werden natürlich zur Verantwortung gezogen. Sie müssen in das Licht gehen, ohne Verantwortung geht es nicht. Also öffnet den Kanal des Lichtes. Das ist damit gemeint.  Die Menschen, die sich belasten, müssen, um sich zu korrigieren, durch die Klage in die Läuterung gehen.  Ja, das ist das wahre Gesetz von Ursache und Wirkung. Sie müssen sich als Mensch noch korrigieren. In der geistigen Welt ist dies nicht möglich, nur im Menschsein.  Wenn sie in der Klage sind, erhalten sie auch nicht die feine, liebevolle Strahlhilfe.  Sie sind dafür ja nicht empfänglich, und sie können ja auch das Licht nicht sehen. Wir können es ihnen nicht geben, weil sie noch nicht in dieser ruhigen Schwingung sind. Sie haben noch eine klagende, ruhelose Schwingung. Sie muss sich korrigieren, sie muss sich transformieren in diese ordentliche, liebevolle Schwingung. 1Kor 6,11 Und das sind euer etliche gewesen. Aber ihr habt euch [in der Taufe] abwaschen lassen, ja, ihr seid geheiligt worden, ja, ihr seid gerechtgesprochen worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unsres Gottes.  Durch die Taufe haben Christen einen besonderen geistigen Schutz.  Ja, es ist das klare Licht. Dieses klare Licht erscheint über den Köpfen dieser kleinen Täuflinge. Wenn dieses Kind in Not gerät, kann jeder Geist dieses Licht sehen. Es wird gleich gesehen, dass dieses Kind in der Liebe, in dem Licht ist. Es muss ihm nun sofort geholfen werden. Nun kannst du aber sagen, es gibt ja auch Lichtkinder, die gehen müssen, die ihr Leben schon nach einer kurzen Zeit ablegen dürfen. Nun, das ist dann aber auch im göttlichen Einvernehmen. Hier kann man das nicht so pauschal sagen.


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 Die erwachsenen Christen, die Ungerechtigkeiten begehen, müssen genauso wie die anderen ihre Schuld durch das Gesetz von Ursache und Wirkung korrigieren.  Ja, das ist nötig. Sie müssen auch in die Ruhe gehen können. Sie müssen leiden dürfen, um zu klären, um in die Festigkeit und in das freie, geistige, klare, ruhige, strahlende Denken hineinzugehen. Löst es nur so ein.

Warnung vor Unzucht 1Kor 6,12-20 1Kor 6,12 Alles ist mir erlaubt; aber nicht alles ist heilsam. Alles ist mir erlaubt; aber ich darf mich von nichts beherrschen lassen. 1 Kor 6,13 Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl jenen als diese zunichte machen. Der Leib dagegen ist nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib;  Nein, das kann man so nicht sagen. Ich möchte es heute ein wenig differenzieren. Du müsstest nun sagen, der Leib ist nicht für den Herrn, der Leib ist natürlich für das menschliche Dasein. Hier ist aber mit Leib die geistige Klarheit gemeint, und da, meine ich, sollte ein Gedanke noch Hilfe gebend hinein. Wenn du den Menschen als Person nimmst, dann denkt man an den Leib, an den Unterleib. Das meinte ich nicht, körperlich meinte ich es nicht. Mit Leib meinte ich hier immer die geistige Information, nichts anderes. 1Kor 6,14 Gott aber hat den Herrn auferweckt, und er wird auch uns auferwecken durch seine Macht.  Das ist gut. Das ist korrekt.  Wäre es nicht besser zu sagen: Christus, unser Herr, ist in die geistige Welt Gottes gegangen, und durch Gottes Güte und Gnade kommen auch wir wieder zurück in die geistige Heimat?  Ja, das ist richtig. Nur du kannst es leider nicht ganz so klar sehen. Er hat es natürlich auch frei gegeben. Er wurde nicht dafür geformt, er wurde nicht kommandiert. Die Liebe war in ihm. Er hat sich in die Opferung der Menschen begeben, er hat Lahme geheilt, er hat Taube geheilt, er hat nicht nur geheilt, er hat auch den Menschen noch Losungen mitgegeben, und er gab der Menschheit sein Leben. Er gab dann ein klares, liebevolles Zeichen. Hier, nun könnt ihr


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mich nicht bewundern, aber ihr geht nie mehr in die Klage, wenn ihr mich in diesem Licht seht. Jesu Licht ist die Macht der geistigen Liebe. Die Kreuzigung war ein Lichtpfahl. Es war eine große Macht, die Macht der Klage, die Macht der Ruhelosigkeit. Aber das Kreuz wurde durch dieses Licht gebrochen, das heißt, die klagende Macht in den klagenden Menschen wurde nun zur Ruhe gebracht. Sie hatten die klagenden Gedanken, das Leid, die Kreuzigung nicht mehr so groß, die Opferung nicht mehr so groß wahrgenommen, weil hier ein Licht, ein großes, geistiges Licht hineingegangen war, das klare Licht: Ich bin nicht nur die Auferstehung, ich bin nicht nur die Klarheit, ich bin auch die Liebe. Die Kreuzigung, die Knechtschaft, die Macht des Bösen, die Qual wurde ins Licht gebracht. Somit konnte auch das Böse nicht mehr gedeihen. Es muss nun in die Quelle des Lichtes gehen. Dazu werden noch viele Korrekturen nötig sein. Kriege werden nicht zu vermeiden sein, es wird noch eine Korrespondenz geführt, die nicht nur Hilfe gebend, die auch noch leidvoll ist. Geht hinaus aus dieser Klage, aus dieser Ruhelosigkeit. Vereint euch mit der Macht der Liebe. Gebt dieser Liebe mehr Hilfe. 1Kor 6,15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich nun die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Dirne machen? Das sei ferne!  Hiermit ist gemeint: Löst euch nie von den Mutigen, aber löst euch von der Klage. Geht in die freie, Hilfe gebende Ruhe, in das Vertrauen auf die Macht der Klärung, auf die Macht der Korrespondenz und des Suchens nach Lösungen. Vermittlungen sind nötig. Kommunikation ist nötig. Leitung durch liebevolle große Herrscher ist nötig. Ordnung ist nötig. Grenzen müssen gesetzt werden. Gib Patrioten nicht noch mehr Hilfe, aber leitet nur ruhig ein: Ich umgehe keine Gesetze. Ich bin im Gesetz. Ich muss es eingeben lernen. Ich gebe Hilfe durch meine geistige, freie Entscheidung, aber zur Klarheit, zur Ruhe und zur Suche nach der Wahrheit und nichts weiter.  Müsste es nicht in Vers 15 heißen, dass der geistige Leib ein Teil von Christus ist?  Ja, natürlich, der Körper ist ja Materie. Das habe ich eben auch schon gemeint. Also, ich meine immer den geistigen Leib. Ihr Menschen habt den geistigen Leib noch nicht in eurem Bewusstsein verankert. Der geistige Leib ist der Geist selbst, der in eurem Körper eingefangen ist. Im Augenblick des Sterbens geht er hinaus mit den feinstofflichen Körpern. Also er lebt nur, solange der Mensch ist. Wenn der Mensch aber seinen Körper ablegt, dann muss er hinausgehen, dann muss er in die geistige, klare, liebevolle Welt zurück, das ist klar.


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1Kor 6,16 Oder wisst ihr nicht, dass, wer einer Dirne anhängt, ein Leib mit ihr ist? «Denn es werden», heißt es, «die zwei ein Leib sein.»  Heißt dies, dass eine geistige Verbindung zueinander entsteht?  Nein, eine geistige Verbindung nicht immer, es ist meist eine fleischliche, eine körperliche Lust, nicht immer geistig. In erster Linie ist es eine lustvolle fleischliche Verbindung. Wenn ein Mann zu einer Dirne geht, dann ist es ein Geschäft. Es ist keine geistige Klage und keine körperliche, es ist einfach ein Geschäft, mehr ist es nicht. Sie sind nicht ein Leib. Es ist ein Kauf, mehr ist es nicht, ordne es als Kauf ein.  Dann ist es in der Bibel nicht richtig dargelegt.  Natürlich, der Mensch ist klein, er kann es nicht begreifen. Für die geistige Welt ist es in Ordnung. Nur, wir müssen euch klare Gedanken eingeben. Das wäre hier nicht ganz richtig. Aber denke nur an Kauf, mehr ist nicht zu sagen. 1Kor 6,17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. 1Kor 6,18 Fliehet die Unzucht! Jede [andre] Sünde, die ein Mensch begeht, ist außer dem Leibe; der Unzüchtige aber sündigt gegen seinen eignen Leib.  Ja, natürlich, wenn er nicht in seiner Liebe, in seinem klaren Licht steht, dann sündigt er natürlich. Diese Sünde ist ja nur seine Sünde, nicht die der ganzen Menschheit. Das Wort „Sünde“ gefällt mir auch nicht, es passt nicht mehr in die heutige Zeit. Ich sage heute, dieser Mensch ist nicht in seiner Ordnung, er ist in der Ruhelosigkeit. Er muss nun dieser Gier nachgehen. Er kann sich leider weder beherrschen, noch hat er sich in der Gewalt. Also, es ist nicht immer ein klagender Mensch, es kann auch ein Hilfe gebender, liebevoller Mensch sein, der diese Lust verspürt, weil diese kleine Dirne ihm nun noch liebe Augen macht, das ist ja bei jedem Mann eine Selbstverständlichkeit. Nur, hiermit ist ja nicht gesagt, dass er in eine Unzucht oder Klage geht. Es ist einfach ein menschliches Verlangen. Ich würde es gar nicht mal als eine Klage sehen. 1Kor 6,19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst angehört? 1Kor 6,20 Denn ihr seid teuer erkauft worden; so verherrlichet nun Gott mit eurem Leibe!  Ja, nun musst du bedenken, das wurde vor zweitausend Jahren geschrieben. Das ist eine lange Zeit her, und die Menschen waren in ihrer Hilflosigkeit, in


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ihrer Klage, sie waren daraus noch nicht herausgetreten. Sie waren somit noch in einer Unsicherheit. Somit waren sie - mit diesem Unsinn möchte ich nicht sagen - aber ja mit dieser Sünde belegt. Die Sünde ist nichts weiter als eine nicht geistige, vielmehr menschliche Maßnahme. Dass du nun gesündigt hast, diese Gedanken wird Gottvater nie geben. Jesus hat es bei Menschen gesagt, die in der Klage waren, die nie opfernd bereit waren, die klagend und ruhelos waren, gesagt. Er musste mit diesen Menschen in dieser Sprache reden, sie hätten ihn sonst nicht begriffen. Es war eine notwendige Maßnahme. Sieh es nur mal so. Es war notwendig in dieser Zeit. Sie haben sich nicht durch mutige Männer verleiten lassen, nicht durch Liebesgedanken, durch leibliche Genüsse haben sie sich korrigieren lassen, nicht nur zum Verzehr, nicht nur zum Lieben, sondern auch opfern lassen. Wenn sie in ihrer klaren, geistigen Liebe gewesen wären, hätten sie nie so gehandelt. Somit musste das Wort „Sünde“ hinein, was ich nicht gut finde, aber Gottvater wusste, warum sein Sohn Jesus es den Menschen nicht liebevoll, dagegen ein wenig drohend geben musste. Die Menschen hätten ihn sonst nie verstanden. Es war also eine notwendige, gedankliche Hilfe.

Über Verheiratung und eheliches Leben 1Kor 7,1-9 1Kor 7,1 Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es für den Menschen gut, kein Weib zu berühren. 1Kor 7,2 Aber um der [Verhütung von] Unzuchtssünden willen soll jeder seine eigne Frau und jede ihren eignen Mann haben.  Ich denke, das ist nicht ganz korrekt.  Es ist nicht richtig rübergekommen. Es ist nicht gut, ein fremdes Weib noch zusätzlich zu berühren, ein eigenes ja, ohne Frage. Ein Wort fehlt hier eigentlich nur, nicht mehr. 1Kor 7,3 Der Frau leiste der Mann die schuldige Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Manne.  Die schuldige Pflicht leisten, das wäre ja Opferung.  Ja, genau, ich habe auch ein klein wenig gestutzt. Das ist nicht nur Opferung, das ist auch Qual, das ist auch Leid. Das darf nie geschehen. Ich bin, so sollten Männer wie Frauen denken, „nie ein Machtwerkzeug“, „ich habe auch keine klagende Feindin“, und „ich bin nicht klagend zu meinem Mann“. Ich


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möchte in meiner Freiheit, in meiner Liebe, in meiner Klarheit ruhig strahlend geben und nehmen. Dies ist auch wieder eine Klage, die nun zu dieser „Sünde“ gehört. Sie wurde den Menschen eingegeben. Es war notwendig, sie konnten es sonst nicht begreifen. 1Kor 7,4 Die Frau hat über ihren eignen Leib nicht die Verfügung, sondern der Mann; ebenso aber hat auch der Mann über seinen eignen Leib nicht die Verfügung, sondern die Frau.  Das war eine Notmaßnahme, damit die Kinder immer in einer Geborgenheit leben. Sonst wären die klagenden Männer natürlich über viele Frauen hergefallen. Es war nicht eine Sünde, es war eine klagende, gedanklich Hilfe gebende Maßnahme, eine notwendige Maßnahme.  Das war eine notwendige Maßnahme für die damalige Zeit. Der Text stößt bei den heutigen Menschen jedoch auf Unverständnis.  Ja, nur, ich möchte die lieben, guten Menschen bitten, sie sollten sich einmal vergegenwärtigen, dass die menschliche Hilflosigkeit, die menschliche Opferung, die Qual, die Ruhelosigkeit, die sie hinnehmen mussten, auch ein klagendes Gesetz brauchte. Ihr dürft nicht ehebrechen, nun, das ist das Gesetz auch heute noch. Ihr dürft euren Männern keine Klage geben, ihr dürft euren Frauen keine Klage geben. Ihr sollt in die Opferung gehen, wenn es nun auch nötig ist. Ihr sollt ihnen eure kleine Liebe geben, eure große habt ihr ja noch nicht gefunden. 1Kor 7,5 Entziehet euch einander nicht, es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeit lang, um Muße zum Gebet zu haben und [nachher] wieder zusammenzukommen, damit euch nicht der Satan wegen eurer Unenthaltsamkeit versuche.  Der „Satan“ war auch leider wieder die Macht, die hier nun ausgeübt wurde. So will ich das nun einmal darstellen. Es war eine leider gebotene Notwendigkeit. Es ist gut so geschrieben. In der heutigen Zeit müsste es allen nicht Hilfe gebend korrigiert, aber doch leicht verständlich gemacht werden. 1Kor 7.6 Dies sage ich aber als Zugeständnis, nicht als Befehl. 1Kor 7,7 Ich wünschte freilich, dass alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat eine eigne Gabe von Gott, der eine so, der andre so.  Ja, das ist doch ganz klar. Jedes Menschlein hat doch eine klare, geistige Information mitbekommen. Einige sind schon in dieses klare Licht eingetaucht,


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die anderen müssen erst noch mal heranreifen, und das bedarf Leid, das bedarf Ohnmacht, aber auch Qual. Das meinte Paulus damit.  Es wurde direkt geschrieben, und du meintest es ganz allgemein.  Das war eine notwendige, richterliche Anordnung, so möchte ich mal sagen, die Jesus den Menschen gab. Es war eine klare Sünde, wenn der Mensch über diese Linie hinausging. Ihr müsst es nun als eine kleine Knebelung der Jesusliebe ansehen. Sie hätten ihn sonst nie begriffen.  In Vers 7 sagst du als Paulus, dass du wünschest, dass alle Menschen so seien wie du. Meintest du das hinsichtlich der Beherrschung der Triebe, oder wie meintest du das?  Ich meinte es hinsichtlich der geistigen Klarheit. Ich stand in der geistigen Klarheit, in dieser Liebe, in diesem Licht. Mein Geist war nicht verschlossen. Ich hatte also nicht nur ein klares Ohr, ich hatte auch klare Augen. Ich konnte diese Menschen gut eingeben, nur ich musste in ihrer Sprache Ruhe und Ordnung hineingeben. Deshalb musste ich nicht diese liebevollen Gesetze des geistigen Vergebens, aber das Suchen nach einer Sünde hier hineinlegen. Das war eine notwenige klare Maßnahme. 1Kor 7,8 Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. 1Kor 7,9 Wenn sie sich jedoch nicht enthalten können, so mögen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.  Ja, natürlich, somit gab es nicht nur einen Halt, auch eine Ordnung. Und es gab auch Ruhe, und es gab auch Vertrauen. Wenn der Mensch in seiner klaren, liebevollen Gemeinschaft lebt, hat er es nicht nur leichter, hingegen auch seine Ordnung, hat er auch die Probleme, die hier geklärt werden können. Er vereinigt sich mit seiner Hilfe gebenden Gemeinschaft. Er ist nicht allein, er wird nie in Leid gehen müssen, weil hier die kleine Gemeinschaft nun Ordnung und Ruhe mit hineingibt. Das Leid sollte nun vertrauensvoll in das Licht gehen. Und es musste eine klare Ordnung geschaffen werden. Und die hieß nicht Klage, die hieß nicht Ruhelosigkeit, sondern die hieß: Sündige nicht mehr, geh hinein in die Liebe.  In Vers 8 heißt es, dass die Unverheirateten und Witwen so bleiben sollten wie du, das kann aber nicht stimmen, denn du warst ja verheiratet.  Das ist nicht korrekt. Das habe ich auch nie gesagt. Ich habe nur gesagt, sie sollten so bleiben und nicht noch einmal heiraten. Ja, das meinte ich, weil hier


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auch schon genügend Kinder waren. Sie hätten ja drei Hände haben müssen, nicht nur die Frau, auch der Mann, sie konnten ihre vielen Kinder allein nicht durchbringen. Das war ja auch eine korrekte, ruhige, Lebenshilfe gebende Notmaßnahme. Ihr habt es heute wesentlich leichter. Ihr könnt mit einem guten Partner noch eine Ehe oder eine Gemeinschaft bilden. Das war damals nicht möglich, hier gab es nicht nur harte Gesetze, vielmehr auch große Überlebensklärungen, Hilflosigkeiten und Ruhelosigkeiten. Die Ursache war ja meistens auch nicht die Gemeinschaft, sondern die Knechtschaft. Die Menschen waren nicht in ihrer Ordnung.

Über Ehescheidung, besonders bei gemischten Ehen 1Kor 7,10-17 1Kor 7,10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich von ihrem Manne nicht trennen soll 1Kor7 11 wenn sie sich aber doch getrennt hat, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit ihrem Manne - und dass ein Mann seine Frau nicht entlassen soll.  Ja, das ist nicht nur eine ruhige Maßnahme, das hat auch sein göttliches, Hilfe gebendes Licht. Der Mann sollte nicht Klage geben. Er sollte sich nicht zurückhalten, aber er sollte in eine klare, liebevolle, Hilfe gebende Ruhe gehen. Ich meine, es war nicht wie in eurer heutigen Gesellschaft. Such doch einfach diese kleinen Menschen in Afrika, in Ägypten mal auf. Hier findest du noch die kleinen Dörfer, die kleinen Gemeinschaften mit vielen Kindern. Die Ordnung ist noch nicht gekommen. Die Kinder leben einfach in ihrer Familie, nur, sie können mit einem Elternteil nicht durchgebracht werden. Es ging ja immer um die Kinder, nicht um den Mann, nicht um die Frau. Es ging einfach nur um das Wachstum. Die Kinder durften nicht in die Vereinsamung geführt werden.  Eine Ehe kann auch eine geistig gewollte - oder eine karmisch schicksalhafte Verbindung sein.  Natürlich, und ihr werdet es auch klären, ihr habt ja eure Ordnung, ihr habt ja auch eure Ruhe. Ihr habt natürlich auch vereinsamte Menschen und klagende noch dazu. Aber hier sind auch Hilfe gebende, liebevolle, feine, christliche Bewegungen und soziale Hilfen. Ihr werdet nie in diese Ausweglosigkeit, in diese Ruhelosigkeit oder in dieses Suchen nach klagenden Speisen geführt. Ihr werdet nie in diese Not geraten. Das meine ich, und hier sind kleine, feine, gute Menschen, die ihre Ordnung haben, die ihre Kinder nun gut versorgen, die auch ihre Kinder allein noch gut versorgen können.


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Es ist gescheit, wenn der Mensch nun ruhig mit sich ganz allein in der Verantwortung ist und nicht auf andere eingeht. Er soll natürlich auch ruhig seine Streicheleinheiten haben. Er muss aber auch seine klaren Gedanken hineingeben: Ich gebe Hilfe meinen Kindern. Not werden sie nicht leiden, auch wenn ich einen guten Mann, oder eine gut Frau, nun gefunden habe, sie sind immer noch in meiner Gemeinschaft, und ich werde es nicht zulassen, dass sie in Ruhelosigkeit oder Verführung gehen, das werde ich nicht. Und mit dieser Einsicht, mit diesem klaren, freiheitlichen Denken wird der Mensch nie in eine Klage oder in eine Leichtfertigkeit fallen. Er ist in sein freies Denken, in eine klare, ruhige Strahlkraft eingebunden.  Was sagst du denn zu den vielen Ehescheidungen in unserer Gesellschaft?  Ja, dazu wollte ich gerade kommen. Ich wollte sagen, dass diese geschlossenen Ehen leider nicht nur viel zu schnell auseinandergehen, sondern auch einfach das kleine Leben in euch zeigen. Ihr seid nicht nur nicht genügend in der Verantwortung, auch in der Klärung. Ihr solltet ruhig miteinander korrespondieren, kommunizieren. Das ist leider eure heutige Zeit. Eure Mägen werden gefüllt, eure Speisekammern sind gefüllt, aber in eurem Geist, in eurem Denken seid ihr leider hilflos geblieben. Ihr solltet hier nun einmal miteinander bedenken: Habe ich nun auch den guten Willen, mit diesem Mann, mit dieser Frau mein ganzes Leben zu führen, und werde ich nicht in eine Unsicherheit oder in eine klagende Liebesaffäre gezogen. Wie bin ich dann? Ich muss also nun eine klare, sichere Position in mir einnehmen. Wenn ich nicht genügend gefestigt bin und nach meinem kleinen Wunsch nur mal eben eine liebevolle Gemeinschaft eingehen möchte, nun, dann reicht es so nicht aus. Ihr solltet euch prüfen, ihr solltet euch ein Jahr nicht, zwei Jahre nicht, drei Jahre prüfen, das wäre meines Erachtens nötig. Und ich sehe heute die Kinder nicht, die jungen Menschen, die dieses jetzt schon tun. Sie gehen in eine kleine Gemeinschaft, ohne zu heiraten, und sie müssen ruhig, nicht klagend, ihre Grenzen kennenlernen und Federn lassen, das ist nötig. Sie werden hier leider nicht genügend geschult, nur, sie bekommen ihre klaren Lehren, und das ist nötig. Und wenn der Mensch dann immer noch meint, ich möchte mit dir nun ein ganzes Leben zusammen sein, dann sollte es geschehen, aber nicht eher. Der Mensch sollte sich mindestens drei Jahre prüfen, das meine ich. Und eine Liebesbeziehung vorher? Nun, wer kann das unterbinden. Es war eine Lehre für die Menschen. Sie durften nicht noch mehr Kinder liebevoll zeugen, weil die Not in ihrem Land immer groß war, und sie nie genügend Nahrung hatten. Das war also eine Maßnahme, die nie zur Knechtschaft führte: Ihr sollt euch nicht vor der Ehe lieben. Das war nie im geistigen Ursinn gedacht, nie. Es ist damit die Kinderzeugung gemeint, das steht hier an erster Stelle. Die Not, das Elend, auch die Grausamkeiten, auch die Liebe, die fehlte, wenn es nur körperliche Sucht war. Die Menschen haben ja immer ihre Begierden. Sieh nur einmal die kleinen Tiere. Sie haben ihre eigene Zeit und diese nehmen sie auch


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gerne in Anspruch. Der Mensch ist hier nicht zeitlich eingeschränkt. Er kann seine körperliche Liebe immer geben, nicht nur zu einer bestimmten Zeit. Und der Not gehorchend, klugerweise, wurde nicht von Gottvater, aber seinen kleinen Engeln und seinen kleinen Helfern ein ruhiges Verbot eingeleitet: Ihr solltet euch mäßigen. Ihr solltet in einer Zeit von drei Jahren nicht Kinder zeugen. Das ist eigentlich gemeint und nichts anderes. Aber hier gab es ja noch nicht das genügende Verständnis, es weder eine Hilfe gebende Verordnung noch Verhütung. Aber der Not gehorchend musste hier ein Riegel vorgeschoben werden. Das ist natürlich dann durch die Gedanken der Menschen gekommen. Kläre nur jetzt ab, es war ein Gesellschaftsproblem, mehr war es nicht. Es ist nötig, dass Ruhe in die Menschheit hineingeht. Helfe ich durch liebevolles Geben, helfe ich auch mit durch körperliche Liebe; muss ich hier in die Ohnmacht gehen, weil ich diesen Menschen liebe und nicht mit ihm schlafen darf? Nein, ihr solltet nur begreifen lernen, dass die Korrespondenz des Suchens nach Vereinigung der Menschheit immer gegeben und das Leid nicht gerade klein und die Liebe nicht immer groß ist und sie leider klagend und ruhelos hinausgeworfen wird. Nein, „hinausgeworfen wird“ geht mir zu weit, also: nun zur Klage wird. Ihr sollt eine Gemeinschaft bilden, aber ihr sollt es nicht durch klagende Opferung. Ihr müsst einander lieben lernen. Ihr müsst einmal miteinander Klärungen und eine korrekte Losung finden: Ich bin im Licht. Ich gebe dir meine klaren Gedanken, nicht meine Opferung hast du, aber meine ruhige Vergebung. Habe ich aber auch in dir die geistige Klarheit, dass du genauso mit mir eins bist? Nun, und wer kann das jetzt von sich sagen? Ich möchte für alle liebevollen und hilflosen Menschen jetzt ein Gebet hinuntersenden, ein Gebet, damit ihr diese klaren, liebevollen Gesetze von Ursache und Wirkung durch Gottvater eingeben lernt: Jesus, meine Zuversicht, liebevolle Gedanken gib reichlich zu den Kindern dieser Mutter Erde hinunter. Gib ihnen deine klare Liebe. Führe sie nun aus ihrer Opferrolle, aus ihrer Qual, aus ihrer Ruhelosigkeit heraus. Kläre sie nun auf, dass sie nie mehr Gefangenheit eingeben lernen, dass sie nie Knechtschaft eingeben müssen, dass sie nie in die Opferung, in die Hilflosigkeit, in das Leid gehen müssen, nie. Gib ihnen die klaren freiheitlichen Gedanken: Leid ist nur ein Hilfe gebender Schmerz. Ich muss hier Ruhe hineingeben. Ich muss über die Kommunikation der ruhigen Gespräche Leid in Liebe umwandeln, dieses Leid in Liebe umwandeln. Liebe du deine Kinder, mein Gottvater, und gib den Kindern deine ruhige Ordnung. Mein lieber König, deine Gedanken hast du deinem Volk gegeben, aber die Menschen können dich heute nicht mehr begreifen. Gib du ihnen liebevolles Vertrauen. Zeige ihnen, dass die Liebe die größte Macht nicht nur auf der Erde, auch in der geistigen Welt ist. Lehre sie Liebe. Liebe leuchte hinein. Kläre ihren Geist, ihren Körper, ihre Seele. Mache sie zu deinem Werkzeug, dass diese


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Liebe nie erlöschen möge, dass die Not sie nie findet und die Klage nie in sie hineingeht. Kläre ihre ruhelosen Gedanken. Liebe gib hinein. Liebe leuchte hinein, und Liebe leite sie, mein König, mein Gottvater, auf allen Wegen. In Liebe dein geistiger Paramahansa Yogananda. 1Kor 7,12 Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, und diese lässt es sich gefallen, mit ihm zusammenzuleben, so soll er sie nicht entlassen. 1Kor 7,13 Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat, und dieser lässt es sich gefallen, mit ihr zusammenzuleben, so soll sie den Mann nicht entlassen. 1Kor 7,14 Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt. Sonst wären ja eure Kinder unrein; in Wirklichkeit aber sind sie heilig. 1Kor 7,15 Trennt sich aber der ungläubige Teil, so trenne er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht geknechtet; vielmehr in Frieden [zu leben] hat uns Gott berufen. 1Kor 7,16 Denn was weißt du, Frau, ob du deinen Mann retten wirst? oder was weißt du, Mann, ob du deine Frau retten wirst? 1Kor 7,17 Nur, wie der Herr einem jeden zugeteilt, wie Gott einen jeden berufen hat, so wandle er. Und so verordne ich in allen Gemeinden.

Ob Jude oder Heide, Sklave oder Freier, macht in der Gemeinde keinen Unterschied 1Kor 7,18-24 1Kor 7,18 Ist jemand als Beschnittener berufen worden, so mache er sich keine Vorhaut. Ist jemand in Vorhaut berufen worden, so lasse er sich nicht beschneiden. 1Kor 7,19 Die Beschneidung ist nichts und die Vorhaut ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes [ist alles]. 1Kor 7,20 Jeder bleibe in dem Stand , in dem er berufen worden ist. Paulus denkt daran, dass der eine als Beschnittener, der andre als Unbeschnittener, der eine als Sklave, der andre als Freier berufen worden ist. 1Kor 7,21 Bist du als Sklave berufen worden, so mache dir keine Sorge, sondern wenn du auch frei werden kannst, so bleibe um so lieber [in deinem Stand].  Das ist eine korrekte Aussage, die ist noch heute Hilfe gebend. Ignoriere sie nie. Gib nicht Klage hinein. Es ist eine geistige, Hilfe gebende, liebevolle, korrekte, ruhig strahlende Aussage.


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1Kor 7,22 Denn wer im Herrn als Sklave berufen worden ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen, wer als Freier berufen worden ist, der ist ein Sklave Christi.  Ja, natürlich, ordne nicht mehr an. Es ist liebevoll gegeben. Macht es euch nur zu eigen. Es ist notwendig, dass die kleine Menschheit mehr in diese Hilfe gebenden, klaren, geistigen Informationen hineindenkt, nicht geht, sondern denkt.  Wieso ist der, welcher als ein Freier berufen worden ist, ein Sklave Christi?  Weil er dieses klare, reine Licht in sich trägt und sich in dieses liebevolle, geistige, strahlende Licht einordnet. Er ist ein Gebender, er ist kein Klagender. Frei berufen heißt, er steht in diesem klaren Licht, er ist ein Lichtgeber für die Menschen.  Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich störe mich nur an dem Wort „Sklave“.  Nun, Sklave heißt, er dient, er lässt es zu, er geht in diese Information der Ruhe, der Vereinigung mit der Liebe.  Er ist ein Diener Christi.  Die deutsche Sprache ist nicht ganz einfach. Nun, „Diener“ gefällt mir auch besser. 1Kor 7,23 1Kor 7,24 Gott.

Ihr seid teuer erkauft worden; werdet nicht Sklaven von Menschen. Worin jeder berufen worden ist, ihr Brüder, darin bleibe er vor

 Ja, natürlich, „teuer erkauft“ heißt, er hat sein Leben bekommen, um einen geistigen Auftrag zu erfüllen. Das ist der teure Auftrag.  Ist damit auch die Heils- und Erlösungstat von Jesus gemeint?  Ja, natürlich.  Das, was Jesus für uns getan hat.  Nicht nur, auch der geistige Impuls. Dieser Mensch hat nun eine Information, einen Impuls empfangen. Er möchte seinen Auftrag erfüllen. Er muss also nicht nur Liebe geben, er muss auch im Leben klären und korrigieren.


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Er hat unter Umständen nicht nur schon einen großen Leidensweg, sondern auch Klärungsweg vor sich. Es ist nicht immer nur Freude und Sonnenschein.  Wir sollen auch nicht Sklaven von Menschen werden?  Ja, das ist doch klar. Das ist eine Abhängigkeit von klugen oder leidenden Menschen. Ihr sollt euren eigenen Gedanken nachgehen. Ihr sollt fühlen: Ist das nun gut? Ihr sollt nicht zum Sklaven, nicht zum Werkzeug von klagenden Menschen werden. Das ist damit gemeint.

Über die Unverheirateten 1Kor 7,25-38 1Kor.7:25 Über die Jungfrauen aber habe ich kein Gebot des Herrn; eine Meinung jedoch gebe ich ab als einer, der vom Herrn damit begnadigt ist, vertrauenswürdig zu sein. 1Kor 7,26 Ich meine nun, das sei gut um der bevorstehenden Not willen, dass es [ nämlich] für einen Menschen gut ist, so [unverheiratet] zu sein.  War das damals deine Meinung?  Ja, somit konnten dieser Mann oder diese Frau keine Gemeinsamkeit gründen. Und Kindern Liebe zu geben, daran war nicht gedacht. Sie hatten nur mal ihre ruhigen Fühler ausgestreckt. Das war ja auch in Ordnung. Aber hiermit war schon eine ruhige Schranke gesetzt.  Deine Meinung war es wegen der vorherrschenden Not.  Ja. 1Kor 7,27 Bist du an eine Frau gebunden, so suche keine Lösung; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau! 1Kor 7,28 Wenn du aber auch heiratest, so sündigst du nicht, und wenn die Jungfrau heiratet, so sündigt sie nicht. Jedoch Bedrängnis für das Fleisch werden die Betreffenden haben; ich aber möchte euch schonen.  Ja, das war ein Hilfe gebender, liebevoller Gedanke, ein Hinweis mehr. Macht euch nicht zum Sklaven von Lüsten, macht euch nicht zu Dienerinnen eures Gatten, oder nicht zu Dienern eurer Gattin. Ihr solltet hier ganz klar erkennen, dass die Gebräuche in eurem Land nicht immer gleich sind, und dass jeder nun nach seinem freien, geistigen Willen auch seinen Lebensweg finden


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muss und seine kleine Gemeinschaft lieben sollte, wenn er sie hat, und natürlich wenn er möchte. Und wenn er klären muss in dieser Gemeinschaft, sollte er auch ruhig, klar und frei seine Gedanken geben, seine klaren Gedanken. Hier ist nur eine Hilfestellung gegeben, mehr ist nicht gedacht. Unverheiratet heißt: Kläre nun genau ab, wie du dein Leben nun gestalten möchtest, und ob du einen Mann und Kinder lieben oder ob du von einer Gemeinschaft loslassen willst. Das ist einfach eine Hilfsmaßnahme: Nun sieh in dich hinein, was du möchtest und kläre es ab. 1Kor 7,29 Das aber sage ich, ihr Brüder: Die Zeit ist kurz; damit fortan auch die, welche Frauen haben, so seien, als hätten sie keine, 1Kor 7,30 und die Weinenden, als weinten sie nicht, und die Fröhlichen, als freuten sie sich nicht, und die Kaufenden, als behielten sie es nicht, 1Kor 7,31 und die die [Dinge der] Welt benützen, als nützten sie sie nicht aus; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. 1Kor 7,32 Ich will aber, dass ihr ohne Sorgen seid. Der Unverheiratete sorgt sich um die Dinge des Herrn, wie er dem Herrn gefallen möge; 1Kor 7,33 der Verheiratete aber sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er seiner Frau gefallen möge. 1Kor 7,34 Und verschieden ist auch das Verhalten der Frau und der Jungfrau. Die Unverheiratete sorgt sich um die Dinge des Herrn, damit sie heilig sei an Leib und Geist; die Verheiratete dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt, wie sie ihrem Manne gefallen möge.  „Damit sie heilig sei“, nein, das hatte ich nicht gemeint. Korrekt gesagt, dass sie liebevoll, korrekt Lebenshilfe gebend ist, nicht nur für Kinder, nicht nur für die hilflosen Menschen, dass sie nun in den helfenden Liebesdienst geht. Geht in eure klaren, ruhigen Gedanken, bevor ihr eine Gemeinschaft eingeht. Jeder sollte seinen Lebensweg nach seinem Willen, nach seinem korrekten Plan, finden.  In dem Text steht: Unverheiratete sorgen sich um die Dinge des Herrn, Verheiratete um die Dinge der Welt, wie sie ihrem Ehepartner gefallen mögen. Ich denke, diese Differenzierung ist ja eigentlich nicht korrekt.  Sie ist ein klein wenig oberflächlich. Es ist nicht genügend Hintergrund gegeben. Einmal sollte die kleine Jungfrau notwendigerweise nicht nur ihrem Herrn Gottvater dienen, auch ihrer Gesellschaft liebevolle Hilfe und mütterliche Wärme geben. Nun aber nicht nur zu der verheirateten Frau, es gilt auch für den Mann. Hier sind eigene Gesetze, jeder hat den anderen nicht nur zu akzeptieren, auch zu respektieren. Jeder hat auch für die hilflosen Kinder noch die Quelle der Liebe und der Leichtigkeit und der Fürsorge einzugeben.


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Deine Gedanken, meine gute Frau, möchte ich sehr gern hilfreich einnehmen. Nun aber liegen hier oft Kontroversen vor, und das ist natürlich dann nicht immer hilflos, auch manchmal feindlich und kann zur Qual werden. Hier sollten nun alle einander mehr geben und nicht feindlich werden oder in Qual gehen. Ruhige, hingebungsvolle Klärungen und ruhige, vereinigende Gespräche sind hier notwendig. Auch noch für deine Gene und für meine Gene und für meine und für deine Gesellschaft. Wir müssen also hier in der Gesellschaft, mit der Gesellschaft, mit der Gemeinde, mit unseren Eltern und lieben Freunden in ruhiger, strahlender Eintracht, mit unseren Kindern in unserer größten Liebe leben können. Mehr ist da nicht gedacht.  Wenn sich jemand um die Dinge des Herrn sorgt, dann kommt es von innen, ist es Bestandteil seiner Liebe. Aber es gibt natürlich auch Unverheiratete, die gar keinen Hang dazu haben. Genauso wie Verheiratete sich auch trotzdem noch um die „Dinge des Herrn“ sorgen können.  Nun, nicht immer der Not gehorchend, auch von ihren Genen, von ihrer Herkunft her sind sie bemüht, sich einzureihen, und lieben auch nicht nur ihren Gatten, lieben auch besonders ihre Kinder und ihre Gemeinschaft. Und so sollte es sein, dass sie sich liebevoll einander näher bringen und nie in Geistlosigkeit, in Not oder Qual oder in Opferung gehen sollen. Hier ist einfach gemeint: Hilfe gewähre deinen Kindern, deinem Gatten, deiner liebevollen Gemeinschaft. So sollte es sein. Und bei der unverheirateten Frau: Gehe hin, rühre dich, gib deinen Mitmenschen Hilfe im Sinne Gottvaters und kläre für dich notwendig eine gesunde, heilende, mutige Gemeinschaft mit einem hilfreichen, ruhigen, strahlenden, liebevollen Gatten. Ordne dein Leben und gehe hinaus, Mutter und Gattin zu werden.  Die Bibeltexte betreffen ja die damalige Zeit.  Natürlich, die Gegenwart nicht, die müsst ihr verlassen. Ihr müsst in die Vergangenheit vor zweitausend Jahren und noch danach gehen, denn die Menschheit hat sich sehr langsam entwickelt. Die letzten eintausend Jahre sind sehr hilfreich, aber auch noch mehr klagend für die Menschen geworden. Man kann beides sagen, beides ist gewachsen, das Klagende, das Leid und auch die Klärung und auch das Loslassen. Also ihr solltet hier in die klaren Gedanken hineingehen. 1Kor 7,35 Dies sage ich aber zu eurem eignen Besten, nicht um eine Schlinge über euch zu werfen, sondern damit ihr wohlanständig seid und ohne Ablenkung bei dem Herrn verharrt.


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1Kor 7,36 Meint jedoch jemand, unziemlich an seiner Jungfrau zu handeln, wenn sie die Jahre ihrer Reife überschreite, und muss es so geschehen, so tue er, was er will; er sündigt nicht; sie mögen sich heiraten. 1Kor 7,37 Wer dagegen in seinem Herzen feststeht und keinem Zwang unterliegt, sondern Freiheit hat, nach seinem eignen Willen zu handeln, und das in seinem Herzen beschlossen hat, seine Jungfrau zu bewahren, der wird gut tun. 1Kor 7,38 Somit tut sowohl der, welcher seine Jungfrau verheiratet, gut, als auch wird der, welcher sie nicht verheiratet, [gut, ja sogar] besser tun.  Nein, das kann ich nicht so stehenlassen. „Besser“ nicht, es ist vielleicht für diese Person nun besser, so musst du es sehen, nicht im allgemeinen. Korrigiere es nicht. Es ist lebhaft geschrieben, aber besser für diese Person. Es ist immer nur auf eine Person ausgerichtet.  Das ist auch wieder auf die damalige Zeit gemünzt, denn unverheiratete Frauen suchen sich heutzutage, bei uns in Europa, ihre Männer selbst oder umgekehrt.  Kläre heut nicht die jungen Mädchen auf, sie sind weiter als die fünfzigjährigen Frauen vor dreihundert Jahren.

Über die Witwen 1Kor 7,39-40 1Kor 7,39 Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; ist aber der Mann entschlafen, so ist sie frei, sich, mit wem sie will, zu verheiraten, nur [geschehe es] im Herrn. 1Kor 7,40 Doch ist sie glückseliger, wenn sie so bleibt, nach meiner Meinung. Ich glaube aber ebenfalls den Geist Gottes zu haben.  Nach meiner Meinung, wenn sie in dieser Liebe, in diesem Licht steht und sich einem anderen Mann nicht mehr anvertrauen möchte, dann wäre sie noch in diese Liebe eingebunden und würde nicht in Klage, in Not mit einem hilflosen Mann sein. Es kommt immer auf die Glückseligkeit in der Gemeinschaft an. Ich korrigiere hier nichts Großes. Es sind auch germanische Übersetzungen, die nicht einfach zu verstehen sind, deshalb tut ihr euch auch klein wenig schwer. Ihr solltet es einfach in der hebräischen Sprache lesen, das würde vieles vereinfachen.


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Freiheit im Essen von Götzenopferfleisch 1Kor 8,1-6 1Kor 8,1 Was aber das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass wir insgesamt Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber baut auf. 1Kor 8,2 Wenn jemand meint, etwas erkannt zu haben, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll; 1Kor 8,3 wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. 1Kor 8,4 Was nun das Essen des Götzenopferfleisches betrifft, so wissen wir, dass es keinen Götzen in der Welt gibt und dass es keinen Gott gibt außer einem. 1Kor 8,5 Denn wenn es wirklich sogenannte Götter, sei es im Himmel oder auf Erden, gibt - wie es denn viele Götter und viele Herren gibt -, 1Kor 8,6 so gibt es doch für uns nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.  Es heißt dort, von Gottvater sind alle Dinge und durch Jesus Christus sind alle Dinge. Jesus Christus ist somit der größte Schöpferengel?  Nein, das ist nicht ganz korrekt. Es ist nicht nur Gottvater, es sind große, klare, liebevolle, ruhige, strahlende Energien. Durch die Jesus liebende Gottvaterenergie wirken hier mehrere klare Engel. Jesus ist einer davon. Es ist nicht nur Jesus, es sind hier nicht drei, es sind fünf, es sind fünf Engel, so möchte ich es nun sagen. Erzengel sind es nicht. Es ist eine hohe Energieinformation. Es ist ein klares Licht, ein ruhiges, strahlendes Licht vereint mit der Liebe Gottes. Es ist nicht nur ein Geist.  Die Schöpfung, die Jesus Christus und diese fünf Engel vollbringen, geschieht durch die Kraft Gottes.  Ja, das ist korrekt.  Wer sind diese fünf Engel?  Die kennt ihr nicht. Die sind euch nicht gegeben. Es sind klare, lichte, geistige Wesen. Es sind nicht Feen und doch sind sie feenhaft gleich. Es sind Hilfe gebende Transformatoren, Licht gebende, klare feine Strahlen. Es sind geistige Wesen. Es sind also Engel, nun, so will ich sie nennen. Wir nennen sie nicht Engel. Wir nennen sie Gottvaters Helfer fürs Geborensein im Geist und auf der Erde. Es sind Helfer zur Geburt. Sie können also einen Geist schaffen. Sie sind eigentlich der Geburtsmechanismus. Und es ist ein geistiger Inhalt, eine ruhige, strahlende Vereinigung mit dem Licht. Es ist eine ganz hohe Energie. Es


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gibt sie aber als geistiges Machtwerkzeug Gottes. Es ist also keine unheimliche, es ist eine Hilfe gebende, geistig werdende Kraft. Es sind Wesen aus Geist, wie ein Engel, nur, sie gehören in die Kategorie der Lichtwesen, der ganz hohen Informationen gebündelter Strahlkraft. Sie haben eine Eigenständigkeit, sie können mit uns nicht kommunizieren. Sie sind ein eingespieltes, inneres, klares Licht. Ihr könnt sie nur als Information Licht betrachten, nicht als richtige Geistwesen. Aber Gottvater schuf diese Geistwesen, um mit ihnen diese Licht gebende Strahlkraft hinauszusenden für kleine geistige Wesen.  Wenn ich das auf ein Engelkind oder ein Geistkind, welches geboren wird, beziehe, so stammt der Lebensfunke ja von Gott.  Ja, das ist korrekt.  Der Geistkörper dieses Engelkindes kommt aus der Strahlung der Engeleltern.  Von den Eltern nicht allein. Die Eltern haben nur die innige, liebevolle, gemeinschaftliche Strahlkraft. Sie bewegen in ihrem Licht, in ihren geistigen Informationen einen klaren, strahlenden Wunsch. Durch die Kraft der Gedanken kann dieses Licht nun hineingehen. Aber es ist noch ein geistiges, klares Lichtwerkzeug nötig, damit dieser geistige Wunsch auch gegeben wird. Nun, so kannst du es sehen. Ich gebe ein Beispiel: Ein Kind wünscht sich eine Puppe. Dieses Kind muss nun diese Botschaft in sich tragen, ich möchte eine Puppe haben. Sie gibt den Eltern nun diese Information. Die Eltern brauchen nun die Materie. Sie gehen in ein Geschäft und müssen sie kaufen. So, und das ist hier nicht so. Hier geht nicht die Mama, hier geht Gottvater nun hinein durch seine Hilfe gebenden fünf Energien und gibt einen Impuls: Nun Kind, kannst du wachsen. Forme dich zu einem geistigen Individuum. So musst du es dir vorstellen und nicht anders.  Die Erziehung und Ausrichtung dieses Engelkindes wird durch Jesus Christus mitbestimmt?  Mitbestimmt ja, der König gibt den liebevollen Befehl nun weiter an Gottvater. Er muss es. Er ist ja die Brücke zu dem lebendigen Gottvater, nichts anderes. Er ist also der Vermittler.  In 1Kor 8,6 steht: So gibt es doch für uns nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. Es müsste demnach heißen: Und einen Herrn, Jesus Christus und fünf Schöpferengel, durch die alle Dinge sind und wir durch sie.


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 Durch die nicht alle Dinge sind, durch die die geistige Geburt vollzogen wird. Vollzogen wird, ja, das wäre korrekt. Dann kannst du es so geben.  Es steht dort: Und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind.  Natürlich, weil er immer der feine, klare Lichtgeber für den Geist, für den Menschen natürlich auch, vor allem aber für Gottvater ist. Er ist das Bindeglied, Gottvaters Werkzeug, Gottvaters Licht an die geistige Gemeinschaft. Er ist also der Ordnungshüter, der König für jedes Land, für die Korrespondenz der Lichtwesen auf liebevollen Gestirnen. Er ist noch immer ein liebendes, geistiges Werkzeug Gottvaters.

Rücksicht auf die Schwachen 1Kor 8,7-13 1Kor 8,7 Doch nicht in allen ist die Erkenntnis; etliche vielmehr essen es, weil ihr Gewissen bis jetzt noch am Götzen haftet, als Götzenopferfleisch, und da ihr Gewissen schwach ist, wird es befleckt. 1Kor 8,8 Speise aber wird uns vor Gott nicht angenehm machen. Weder sind wir im Nachteil, wenn wir nicht essen, noch sind wir im Vorteil, wenn wir essen. 1Kor 8,9 Sehet aber zu, dass nicht etwa dieses euer Recht den Schwachen zum Anstoß gereiche. 1Kor 8,10 Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, im Götzenhause zu Tische sitzen sieht, wird [dann] nicht sein Gewissen, da er schwach ist, bewogen werden, das Götzenopferfleisch zu essen? 1Kor 8,11 Und so kommt durch deine Erkenntnis der Schwache ins Verderben, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist. 1Kor 8,12 Wenn ihr euch aber so an den Brüdern versündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so versündigt ihr euch an Christus. 1Kor 8,13 Darum, wenn Speise meinem Bruder Anstoß bereitet, so will ich in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder nicht Anstoß bereite.

Paulus verzichtet freiwillig auf das ihm als Apostel zukommende Recht, Unterhalt zu fordern 1Kor 9, 1-18 1Kor 9,1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus, unsern Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn?


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1Kor 9,2 Wenn ich andern nicht Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens euch; denn das Siegel auf mein Apostelamt seid ihr im Herrn. 1Kor 9,3 Dies ist meine Verteidigung gegen die, welche mich richten. 1Kor 9,4 Haben wir nicht das Recht, [auf Kosten der Gemeinde] zu essen und zu trinken? 1Kor 9,5 Haben wir nicht das Recht, eine Schwester als Ehefrau mitzunehmen, wie auch die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas? 1Kor 9,6 Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht, nicht zu arbeiten? 1Kor 9,7 Wer dient je im Krieg für eignen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und isst nicht von der Milch der Herde? 1Kor 9,8 Rede ich dies nach menschlicher Weise, oder sagt dies nicht auch das Gesetz? 1Kor 9,9 Im Gesetz des Mose steht ja geschrieben: «Du sollst einem Ochsen, wenn er drischt, das Maul nicht verbinden.» Kümmert sich Gott etwa um die Ochsen, 1Kor 9,10 oder sagt er es ganz und gar um unsertwillen? Um unsertwillen nämlich steht geschrieben, dass der Pflügende auf Hoffnung hin pflügen soll und der Dreschende auf Hoffnung hin [dreschen soll], dass er Anteil [am Ertrag] erhalte. 1Kor 9,11 Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es da etwas Großes, wenn wir eure irdischen Güter ernten? 1Kor 9,12 Wenn andre des Rechtes über euch teilhaft sind, [eure irdischen Güter in Anspruch zu nehmen,] sind wir es nicht viel mehr? Doch wir haben uns dieses Rechtes nicht bedient, sondern alles ertragen wir, damit wir dem Evangelium von Christus kein Hindernis bereiten. 1Kor 9,13 Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste verrichten, vom Heiligtum essen? dass die, welche des Altars warten, vom Altar ihren Teil haben? 1Kor 9,14 So hat auch der Herr denen, die das Evangelium verkündigen, verordnet, vom Evangelium zu leben. 1,Kor 9,15 Ich aber habe von keinem dieser Dinge für mich Gebrauch gemacht. Ich schreibe dies jedoch nicht dazu, dass man es so mit mir halte; denn es ist mir besser, zu sterben, als dass jemand meinen Ruhm zunichte macht. 1Kor 9,16 Wenn ich nämlich das Evangelium predige, so habe ich keinen Ruhm; denn ein Zwang liegt auf mir; denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige! 1Kor 9,17 Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn; wenn aber unfreiwillig, so bin ich [eben nur] mit einem Haushalteramt betraut. 1Kor 9,18 Was ist also mein Lohn? Dass ich bei meiner Verkündigung das Evangelium kostenfrei darbiete, um mein Recht am Evangelium nicht auszunützen.


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 Ist das so richtig, wie du das damals meintest?  Nein, das ist nicht gut herübergekommen. Kein Mensch darf die Liebe Gottes missbrauchen. Auch sollte kein liebenswertes, geistiges Menschlein in die Opfergedanken hineingehen. Es sollte klären, es sollte Hilfe gebend vermitteln, es sollte liebevoll Gedanken finden, Hilfe geben für dieses korrekte Land, für diese lieben guten Menschen, für dieses ruhelose oder hilflose Land, das meine ich. Es geht hier um eine geordnete, kluge, Hilfe gebende Maßnahme durch Jesu Liebe, vereinigt mit Gottvaters Liebe, zu lösen nicht nur, auch sich zu vereinigen.

Paulus sucht allen alles zu werden 1Kor 9,19-23 1Kor 9,19 Denn wiewohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Knecht gemacht, damit ich die Mehrzahl [von ihnen] gewinne. 1Kor 9,20 Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetze stehen, als ob ich unter dem Gesetze stände - obgleich ich selbst nicht unter dem Gesetze stehe -, damit ich die unter dem Gesetze Stehenden gewinne; 1Kor 9,21 denen, die ohne Gesetz sind, als ob ich ohne Gesetz wäre – obgleich ich nicht ohne Gesetz Gottes, sondern dem Gesetz Christi unterworfen bin -, damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne; 1Kor 9,22 ich bin den Schwachen ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; allen bin ich alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. 1Kor 9,23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, damit ich seiner mit teilhaftig werde.

Aufforderung, das Beispiel der Wettkämpfer nachzuahmen 1Kor 9,24-27 1Kor 9,24 Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis erlangt? Laufet so, dass ihr ihn erlangt! 1Kor 9,25 Jeder Wettkämpfer aber ist in allen Dingen enthaltsam; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 1Kor 9,26 Ich nun laufe so wie einer, der nicht ins Ungewisse läuft; ich kämpfe so wie einer, der nicht in die Luft schlägt;


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1Kor9,27 sondern ich kasteie meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht etwa, nachdem ich andern Herold gewesen bin, selbst verwerflich werde.  Ist das mit dem Kasteien und Knechten des Leibes so korrekt?  Das kann man in der heutigen Zeit nicht ganz so bringen. „Kasteien“ nie, und „opfern“, ja und nein. Wenn du nun einen klaren geistigen Auftrag für dieses liebevolle Erdenleben hast, und du musst nicht, aber du möchtest Hilfe geben und suchst nicht die Opferung, sondern gehst nun in die Opferung, dann suche dir auch einen Freiraum, dass du nicht eingeengt wirst, dass du dich nicht kasteien lässt. Also doch kasteien? Nein, soweit sollte es klärend nie kommen. Das ist ruhelos geschrieben, das war auch nicht so gedacht. Es war gedacht, dass die Kasteiung nicht erteilt werden muss, und wenn sie geschah, dann solltest du dich lösen, ja, solltest du frei ordnen. Du sollst in die Klärung gehen, du kannst auch nicht in der Klammerung deine Hilfe, deine Liebe hinaussenden, wenn du selbst nicht in deinem Freiraum bist. Du kannst dich nie kasteien lassen, wenn du in der Liebe bist. Bist du in deiner Klarheit, bist du in deiner Ruhe, bist du in deinem Strahlfeld, in deinem klaren, feinen Licht, dann kannst du nie kasteit werden. Kasteien ist mehr eine Opferung. Es ist auch eine Klage. Der Mensch ist dann nicht in seinem freien Leben, er muss sich dann lösen.  Das hast du auch sicherlich nie gemacht. Dein Auftrag war nicht ganz einfach und war mit Not und Entbehrung verbunden. Aber dein Leib als solchen hast du sicherlich nie kasteit und geknechtet.  Nein, nie, und ich habe auch als freier Mann mit meiner Frau, den Kindern und den Eltern liebevoll gelebt. Ich war auch nie allein. Insofern brauchte ich diese Klage nie einzugeben, und ich hätte sie auch nie eingegeben, denn dann wäre ich meiner Freiheit beraubt worden, und das hätte ich nie zugelassen.

Warnung vor sündlichen Lüsten 1Kor 10,1-13 1Kor 10,1 Denn ich will euch darüber nicht in Unkenntnis lassen, ihr Brüder, dass unsre Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchzogen 1Kor 10,2 und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer 1Kor 10,3 und alle dieselbe geistliche Speise aßen 1Kor 10,4 und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der nachfolgte, der Fels aber war Christus. 1Kor 10,5 Allein, an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden hingestreckt in der Wüste.


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1Kor 10,6 Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit wir uns nicht nach Bösem gelüsten lassen, wie jene gelüstet hat. 1Kor 10,7 Werdet auch nicht Götzendiener gleich etlichen von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu tanzen.» 1Kor 10,8 Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, wie etliche von ihnen Unzucht trieben und [deshalb] an einem Tage 23.000 fielen. 1Kor 10,9 Lasset uns auch nicht Christus versuchen, wie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. 4Mos 21,5. 6 4Mos 21,5 Und das Volk redete wider Gott und Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, damit wir in der Wüste sterben? Denn hier gibt es weder Brot noch Wasser, und uns ekelt ob dieser elenden Speise. 4Mos 21,6 Da sandte der Herr die Schlangen, die Saraphe, wider das Volk; die bissen die Leute, und es starb viel Volk in Israel.  Stimmt das so, oder wie ist das zu verstehen?  Das ist mehr klärend gegeben. Es gab natürlich einige Schlangen, die hatten sich ihre Opfer geholt, das kann ich nicht leugnen. Aber es sind nicht nur hilflose, auch klagende Gedanken hinausgerufen worden. Sie hatten ihre Klage kundgetan. Sie waren in der Liebe und im Vertrauen nicht genügend gestärkt. Sie waren noch nicht in dieser klaren Strahlkraft. Sie hatten sie ja noch nicht genügend eingefangen. Nun kannst du dir ja vorstellen, dass dieses hilflose, klagende Volk nicht immer ganz einfach zu lenken war und dass sie einige Klagen laut hinausschrieen. Sie verhielten sich lieblos. Sie haben nicht nur ihrem Glauben nicht vertraut, sie haben ihn hilflos fallenlassen. Sie haben sich nicht in die Opferung gebracht: Ich helfe mir durch mein inniges Gebet. Ich gehe nicht nur durch den Mut, auch durch das Vertrauen hindurch. Meine Liebe ist grenzenlos, ich habe keine Angst mehr in mir. Ich habe meine Hilflosigkeit, meine Qual abgelegt. In mir ist klare Ruhe. Vertrauen ist eingekehrt. Nun, diese Gedanken hatten sie nicht. Sie waren eben klagende Menschen. Nur einige waren bereit, die nicht klagten. Es waren viele, die hilflos waren und in die Notschreie mit hineingingen. Sie waren nicht genügend gefestigt. Hier musste Ruhe hineinkommen, und Moses gab ihnen diese klare Liebe durch die klaren Gebote und die Ordnungsinformationen. Sie haben ihn nicht alle verstanden. Sie waren ihm aber dann doch gefolgt. Es wäre nur ruhiger und strahlender gewesen, hätten die Klagenden nicht die Hilflosen noch mit hinuntergezogen. Ihr Vertrauen war noch nicht genügend gestärkt. Löse dich nie von hilflosen oder Hilfe gebenden Menschen ab. Gib den klagenden Menschen nicht noch Ruhelosigkeit hinzu, weil du nicht genügend im klaren Vertrauen bist. Habe immer Vertrauen. Sei in dir gefestigt und geh in das Gebet. Mehr kann ich nicht dazu sagen.


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 Wenn im Neuen Testament „Herr“ steht, dann ist Christus damit gemeint?  Ja.  Wenn im Alten Testament „Herr“ steht, ist dann auch Christus gemeint?  Nicht immer, manchmal ja. Es ist nicht immer leicht, es zu erklären. Ihr müsst es dann noch einmal lesen, dann erkennt ihr es.  Die Propheten, von denen die Texte stammen, die haben es sicherlich differenzieren können, ob Christus oder Gottvater gemeint war.  Ja, das ist richtig. Sie hatten ja klare Gedanken. „Herr“ wurde jedoch der König, aber auch Gottvater genannt. Ob Herr, mein König, oder Herr, mein Gottvater, ich kann es dir jetzt nicht genau sagen, aber beides ist nun richtig. Ihr müsst es genau differenzieren. 1Kor 10,10 Murret auch nicht, wie etliche von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden.  Wie ist das zu verstehen, dass sie „von dem Verderber umgebracht wurden“?  Sie waren nicht mutig, sie hatten nicht nur resigniert, sie sind auch noch in die Klage gegangen. Das kann die Macht des Gewitters gewesen sein, nicht nur kleine Tiere, es konnten Bakterien sein, es konnten auch Menschen sein. Es ist im Grunde egal, wer ihnen hier Klage zufügte.  Die Korinther sollten sich nicht gegen Gott auflehnen, denn sonst erlitten sie Schaden nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung.  Natürlich, das hast du ganz richtig erkannt. Aber das Leid, das die Hebräer unter Moses zwangsweise hinnehmen mussten, wurde ihnen in dieser Form nicht gegeben. 1Kor 10,11 Dies aber widerfuhr jenen als Exempel; geschrieben aber wurde es zur Warnung für uns, denen das Ende der Welt nahe bevorsteht.  Wie hast du das damals gemeint?  Nehme das Ende des Lebens, das Ende der Welt nicht, das Ende des Lebens.


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1Kor 10,12 Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle! 1Kor 10,13 Es hat euch noch keine Versuchung erfasst als nur menschliche; Gott aber ist getreu, der euch nicht über euer Vermögen wird versucht werden lassen, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.

Warnung vor Götzendienst und vor dem Essen von Götzenopferfleisch 1Kor 10,14-22 1Kor 10,14 Darum, meine Geliebten, fliehet vor dem Götzendienst! 1Kor 10,15 Ich rede als mit Verständigen; beurteilet ihr, was ich sage! 1Kor 10,16 Der Kelch der Danksagung, über dem wir Dank sagen, ist er nicht Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht Gemeinschaft mit dem Leibe Christi? 1Kor 10,17 Weil [es] ein Brot [ist], sind wir, die vielen, ein Leib; denn wir sind alle des einen Brotes teilhaftig. 1Kor 10,18 Sehet auf das Israel nach dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar? 1Kor 10,19 Was sage ich nun? Dass Götzenopferfleisch etwas ist oder dass ein Götzenbild etwas ist? 1Kor 10,20 Vielmehr, dass sie das, was sie opfern, Dämonen und nicht Gott opfern. Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen kommt. 1Kor 10,21 Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn Anteil haben und am Tisch der Dämonen 1Kor 10,22 oder wir fordern [sonst] den Herrn heraus. Sind wir etwa stärker als er?

Freiheit im Essen des Götzenopferfleisches wie schon Kap. 8,1-6 1Kor 10,23-33;11, 1 1Kor 10,23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist heilsam; alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. 1Kor 10,24 Niemand suche das Seine, sondern [jeder] das des andern! 1Kor 10,25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, esset, ohne um des Gewissens willen etwas zu untersuchen; 1Kor 10,26 denn «des Herrn ist die Erde und das, was sie erfüllt.»


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1Kor 10,27 Wenn jemand von den Ungläubigen euch zu Gaste bittet und ihr wollt hingehen, so esset alles, was euch vorgesetzt wird, ohne um des Gewissens willen etwas zu untersuchen! 1Kor 10,28 Wenn euch aber jemand sagt: Das ist Opferfleisch, so esset nicht um dessen willen, der [darauf] hingewiesen hat, und um des Gewissens willen! 1Kor 10,29 Ich rede aber nicht vom eignen Gewissen, sondern von dem des andern; denn warum wird meine Freiheit von einem fremden Gewissen gerichtet? 1Kor 10,30 Wenn ich mit Dank genieße, warum werde ich gelästert um dessen willen, wofür ich Dank sage? 1Kor 10,31 Mögt ihr nun essen oder trinken oder [sonst] etwas tun, so tut alles zur Ehre Gottes! 1Kor 10,32 Werdet unanstößig sowohl für Juden als für Griechen als für die Gemeinde Gottes, 1Kor 10,33 wie auch ich in allen Dingen allen zu Gefallen lebe, indem ich nicht meinen Nutzen, sondern den der vielen suche, damit sie gerettet werden. 1Kor 11,1 Ahmet mein Beispiel nach, wie auch ich das [Beispiel] Christi [nachahme].

Über das Verhalten der Männer und der Frauen im Gemeindegottesdienst 1Kor 11,2-16 1Kor 11,2 Ich lobe euch aber, dass ihr in allen Dingen meiner gedenkt und die Überlieferungen, wie ich sie euch übergeben habe, festhaltet. 1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass das Haupt jedes Mannes Christus ist, das Haupt der Frau aber der Mann, das Haupt Christi aber Gott.  Ja, nur so kann man es heute kaum noch erklären. Hier sollte jeder Mensch, ob Frau, ob Mann, ob Kind, Hilfe gebend und mehr klärend, Gottvater gehören. Hilfe geben durch das Gebet und klären über seinen Sohn Christus. Jesu Liebe ist das große Licht. Die Liebe heilt alle Wunden. Gottvater ist das Licht für das gesamte Universum. Der Mensch ist die Materie für den Planeten Erde. Hier muss das Licht hinuntergehen, damit der Geist - der Mensch besteht aus Geist, Körper und Seele - gedeihen kann und ins Licht wieder zurückgeführt wird.  Wenn dort steht, das Haupt der Frau sei der Mann, dann entspricht das sicherlich den damaligen sittlichen Vorstellungen.  Ja, damals war die Frau dem Mann untertan. Das ist heute noch in der Dritten Welt, noch in vielen Ländern so. Ihr seid frei geworden. Ihr habt diese Klemme, diese Hilflosigkeit nicht mehr.


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1Kor 11,4 Jeder Mann, der betet oder aus Eingebung redet und dabei [etwas] auf dem Haupt hat, entehrt sein Haupt. 1Kor 11,5 Jede Frau dagegen, die betet oder aus Eingebung redet mit unverhülltem Haupt, entehrt ihr Haupt; denn sie ist [dadurch] eins und dasselbe wie die Geschorene.  Nein, das nehme ich heute nun ganz zurück, das kann heute nie und nimmer noch stehen bleiben. Es war eine kleine Macht der Gemeinschaft des Landes. Die Frauen mussten eine Verhüllung tragen. Es war eine Art Demut, eine Art Achtung, die aber jeder Christ ganz natürlich in sich hat. Er ist gefestigt. Diese Menschen waren es nicht. Man musste ihnen leider eine kleine Gefangenheit geben.  Bei den Moslems ist es ja heute noch so, dass die Frau verhüllt geht.  Nicht nur, bei Katholiken bedeckt die Frau prinzipiell auch ihr Haupt, wenn sie in die Kirche geht. Es ist eine gemeinschaftliche leichte Fesselung, nun, so will ich es sagen. Du kannst auch nackt zu deinem König, zu deinem Gottvater gehen, nur, hier würden die klagenden Menschen natürlich hilflos werden. Also macht es euch zu eigen, dass es nichts anderes ist, als wenn du in einem Anzug eine Kirche betrittst und nicht im Nachthemd. Es ist eine gedankliche feine Kleiderordnung, nur so solltest du es sehen. 1Kor 11,6 Denn wenn eine Frau sich nicht verhüllt, so lasse sie sich auch das Haar abschneiden; wenn es aber für eine Frau schimpflich ist, sich das Haar abschneiden oder sich [kahl] scheren zu lassen, so verhülle sie sich! 1Kor 11,7 Denn ein Mann soll das Haupt nicht verhüllen, da er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist Abglanz des Mannes.  Nein, nein, abgesehen von der Kleiderfrage ist das hier schon egoistisch. Der Mann ist nie mehr als die Frau. Die Frau ist nie mehr als der Mann. Klärt es nur. Es sind Lebewesen, es sind Menschen aus Geist, Körper und Seele. Sie haben alle das gleiche Recht, keiner ist mehr, keiner weniger. Also lasse nun dieses Mannesego fort. Es haben ja auch Männer geschrieben, und die Männer mussten ihre Frauen zu damaliger Zeit zwar nicht knebeln, aber ihnen doch nicht zu viel Freiraum lassen, sie wären fortgelaufen, sie hätten sich nicht angepasst. Heute kann das kleine Volk auch ohne diese Doktrin nicht nur ein einfaches Leben führen, es kann auch klären. Also, ihr müsst diese Geißelung nicht hinnehmen.  In der Bibel stehen viele Dinge, die die heutigen Menschen nicht verstehen, nicht begreifen und die nicht zeitgemäß sind. Das ist eben schade, denn damit ist auch schnell eine Abkehr verbunden.


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 Die Abkehr, das ist die große Gefahr. Deshalb hat man hier geknebelt, deshalb hat man es den Menschen nicht leicht gemacht. Sie wurden in eine Unterwürfigkeit, ja, nicht nur in eine Demut, in eine Unterwürfigkeit gebracht, was heute aber keinen Bestand mehr hat. Es war einfach die Lehre nicht zur Gewalt, doch zur Festigung der Lebensführung. Die Menschen mussten zusammenhalten, sie konnten sich nicht absondern. Das ist heute auch noch so; wenn du in einer Gemeinschaft, in einer Ehe bist, dann ist es auch nicht immer ganz einfach. Auch hier hast du Gesetze zu beachten, und so ist das hier zu klären gewesen. Es gab ja sonst kein entsprechendes Gericht. 1Kor 11,8 Der Mann stammt ja nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. 1Kor 11,9 Denn der Mann wurde [auch] nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.  Nein, nicht ganz, es ist Hilfe gebend gesprochen. Die Frau war nicht eher gekommen. Der Mann war nun einmal zuerst da. Die Frau kam nicht gerade aus seiner letzten Rippe, aber sie kam ihm zum Geschenk. Damit nun auch die Kinder gedeihen konnten, musste eine neue Person durch Gottvater geschaffen werden. Es musste also eine weibliche Person, eine Polarität gegeben werden, und somit ist es auch genau bei den Meerestieren nicht nur, bei den Vögeln nicht nur, auch bei dem ganzen Getier. Somit auch in der Natur, den Wäldern, den Seen und den Gebieten. Gottvater hat hier immer ein kleines Licht noch hinzugestellt, das notwendig wurde für die Klärung der Menschheit.  Aber deswegen ist die Frau doch gleichwertig.  Nicht ganz, sie ist nie gleichwertig. Sie hat den Klang der Ohnmacht nicht, sondern den der Liebe, der die Liebe noch mehrt. Sie ist also im Grunde nicht ein kleines Licht, vielmehr ein großes Licht. Der Mann ist nicht ein klares, ruhiges, strahlendes Licht, er ist nicht die Opferung, er ist der Mann mit Pfeil und Bogen. Die Frau ist die, die die Kinder liebevoll umsorgt. Hier sind also beide nicht in einer Einheit. Beide sind heilend und klärend, aber der Mann ist nie gleichberechtigt, noch ist nun die Frau gleichberechtigt. Sie sind beide Menschen, aber sie haben ihre korrekten Informationen gefunden. Sie sind nicht beide gleich, nein, das kann ich leider nicht sagen. Es ist auch geistig nicht so, also nicht nur von der Materie, vom Geschlecht her, auch geistig nicht. Der Mann ist intuitiv nie so gestellt wie die Frau. Der Mann ist ein klares Licht. Er ist der Ordnungsplanet, so möchte ich es einmal sagen. Die Frau ist noch mehr das liebevolle Funkelnde. Sie hat einen Odinformationsstrahl mehr noch als der Mann. Und das sind diese Korrekturen: Loslassen, Ordnung schaffen, Vereinigung, Hineingehen. Das kann der Mann nicht ganz so.


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Also, hier sei nur ganz kurz angeschnitten: Der gehobene Mann ist nichts weiter als die gehobene Frau. Das Kind ist beider Produkt. Ihr seid beide eins, und doch seid ihr klärend notwendig und verschieden. Es ist eine Notwendigkeit, dass ihr nun auch Kinder zeugen müsst. Also hier ist es gut zu wissen, dass der Mann nicht aus der Frau kommt, und dass die Frau nicht aus dem Manne kommt. Sie haben beide nicht eine Einheit, sie haben beide eine Hilfe gebende Lebensform, Information. Beide wurden in der klaren geistigen Welt geboren, nicht nur als Mensch. Sie wurden geschlechtlich in der geistigen Welt geboren. Hier waren sie auch Frau, hier waren sie auch Mann. Es gibt sie also in der geistigen Welt genauso, sie sind nicht geschlechtslos. Und sie klären nun auch ihre Kinder Hilfe gebend und lebensnah auf. Hier muss nur noch einmal eine klare Ruhe hinein. 1Kor 11,10 Deshalb soll die Frau eine Macht auf dem Haupte haben um der Engel willen.  Nein, das möchte ich so nicht eingeben. Ich meine, das ist klar hilflos geschrieben. Meide es nicht ganz, aber es ist etwas hilflos.  In der Anmerkung hierzu steht: Gemeint ist: ein Zeichen der Macht des Mannes. Als solches galt der Schleier. Paulus knüpft an die Sitte an, dass ihn ehrbare griechische wie jüdische Frauen trugen, wenn sie sich öffentlich zeigten.  Das war eine klare menschliche Maßnahme, nicht eine geistige. Geistig wäre es nicht gewollt. Aber als menschliche war es eine kleine Hilfe gebende, liebevolle Ausrichtung. Der Schleier heißt: Ich bin nicht in Klage. In mir ist die Liebe. Ich muss mich nicht nach außen präsentieren. Ich gehe mehr in mich hinein. Es ist leider eine kleine hilflose Fessel. Es ist aber auch eine Hilfe gebende Fessel, weil der Mann nicht gleich diese Frau begehren kann, aber ihr doch ruhig entgegenkommt. Der Schleier ist eine kleine Maßnahme zur Ordnung.  Es ist ein kleines Verstecken.  Ja, das kannst du, leider, nun so sehen. Die Frau sollte auch nicht gleich Opfer eines Mannes werden. 1Kor 11,11 Doch ist im Herrn weder die Frau ohne den Mann noch der Mann ohne die Frau. 1Kor 11,12 Denn wie die Frau vom Manne [stammt], so [ist] auch der Mann durch die Frau, alles aber [kommt] von Gott. 1Kor 11,13 Urteilet bei euch selbst: Geziemt es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet?


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 Nein, das ist hier nicht ganz geistig gegeben. Es war eine menschliche Ordnung, die leider immer noch zwar nicht immer gut, aber hilfreich ist. Ich meine nicht, dass eine geistige Frau nun verschleiert sein muss, das meine ich nicht, aber der Schleier ist noch eine kleine Hilfe für den Mann. Er löst sich nicht, wenn der Mann Gewalt oder Klage erhebt. Der Schleier ist ein Schutz, mehr nicht. 1Kor 11,14 und lehrt euch nicht die Natur selbst, dass, wenn ein Mann lange Haare trägt, es eine Schmach für ihn ist, 1 Kor 11,15 wenn aber eine Frau lange Haare trägt, es eine Ehre für sie ist? Denn das lange Haar ist ihr statt eines Schleiers gegeben.  Nein, das kann ich so nicht stehenlassen. Der Mann kann auch seine Haarpracht tragen. Es ist hier leider hilflos geschrieben. Die Haarpracht des Mannes ist nicht gegeben, um hier Leithilfe oder Ordnungslosigkeit oder Gefühle zu wecken. Es ist einfach die Natur. Bei den männlichen Tieren gibt es auch mehr Haare als bei den weiblichen. Schau dir die kleinen Löwen an. Nur, es ist eine natürliche kleine Gabe. Der Mann hat es nie gern gemocht und hat es sich leichten Herzens abgeschnitten. Der kleine Jesus natürlich auch, sonst wären sie noch länger gewesen, aber er hatte schon seine kleine Haarpracht gelassen.  Es ist egal, ob man lange oder kurze Haare hat, wenn man zu Gott betet.  Ja, auch ob man einen Schleier trägt oder nicht. Es soll aus dem Herzen, es soll innig herauskommen, und da spielt das Äußere keine Rolle. 1.Kor 11,16 Wenn aber jemand meint, er dürfe rechthaberisch sein - wir haben eine solche Gewohnheit[, dass Frauen unverschleiert in die Versammlung kommen,] nicht, auch nicht die Gemeinden Gottes.  Nein, das kann ich heute nicht mehr so sagen. Es ist ein bisschen mehr Ruhe, wenn die kleinen Frauen noch verschleiert sind. Es ist aber natürlich auch eine kleine Geißelung, wenn die Frauen dadurch nicht genügend sehen können. Ich meine, es sollte die Bekleidung getragen werden, die nun jeder für sich eingibt. Ein Schleier ist eine Geste: Ich bin nicht gewillt, dir mein Antlitz zu zeigen. Es ist eine Erziehungsmaßnahme, nichts anderes.  Vielleicht ist diese Erziehungsmaßnahme in der islamischen Welt noch notwendig, weil die Einstellung der Männer zu den Frauen anders ist?


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 Die Männer haben hier noch Ehrfurcht. Sie würden einer Frau die Kleider nicht fortreißen. Sie können auch den Liebreiz nicht ganz einnehmen. Es ist noch ein kleiner Schutz für diese moslemischen Frauen und für die jugendlichen Mädchen auch noch.

Unwürdiger Genuss des Abendmahls 1Kor 11,17-34 1Kor 11,17 Folgendes aber gebiete ich, weil ich es nicht loben kann, dass es bei euren Zusammenkünften nicht besser, sondern schlimmer wird. 1Kor 11,18 Erstens nämlich höre ich, dass, wenn ihr in einer Gemeindeversammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch sind, und zum Teil glaube ich es; 1Kor 11,19 denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch. 1Kor 11,20 Wenn ihr nun an einem Ort zusammenkommt, so ist es nicht möglich, ein Mahl des Herrn zu essen; 1Kor 11,21 denn jeder nimmt beim Essen sein eignes Mahl vorweg, und der eine hungert, der andre ist betrunken. 1Kor 11,22 Habt ihr denn etwa nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und bringt Beschämung über die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich nicht. 1Kor 11,23 Denn ich habe vom Herrn her empfangen, was ich euch auch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er verraten wurde, Brot genommen hat, 1Kor11,24 und als er das Dankgebet darüber gesprochen, hat er es gebrochen und gesagt: Das ist mein Leib für euch; das tut zu meinem Gedächtnis! 1Kor 11,25 Desgleichen auch den Kelch nach dem Essen, indem er sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; das tut, sooft ihr [daraus] trinkt, zu meinem Gedächtnis! 1Kor 11,26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr [ damit] den Tod des Herrn, bis er kommt.  Ja, ich würde nicht sagen, dass der Tod verkündigt wird. Ihr denkt an den Leib, das Licht und das Blut Christi. Das hat er ja auch gesagt, indem er seinen Leib, das Brot, mit seinen kleinen Freunden teilte. Es ist nicht gut, dass ein kleiner Mensch nun allein ist. Er sollte sich liebevoll korrigieren können, und das kann er nie allein. Er braucht also eine kleine Hilfe durch freundliche, gute Menschen.


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 Dieses „bis er kommt“, ist ja nicht ganz richtig, denn das Abendmahl wird ja zum Gedenken an Jesus gehalten?  Nein, zum Gedenken nicht, es ist eine Korrektur, die Liebe heißt: Ich gebe dir meine Information, dass du deine Klärung, deine Ruhe jetzt empfängst. In dich muss Ordnung, muss ruhige Sammlung jetzt hineingehen. Es ist die Information der klärenden Liebe, des klärenden Lichts, der Ordnung, der Quelle der Einheit.  In Vers 26 steht: Verkündigt ihr [ damit] den Tod des Herrn, bis er kommt.  Nicht den Tod, es heißt hier, das Leid ist die Liebe. Es ist meine Liebe, die ich euch nun gebe, die ich euch hinuntergebe, die euer Leben in eine liebevolle Freude verwandeln soll. Verwandlung, nichts anderes heißt es.  Und was heißt „bis er kommt?  Bis er kommt, damit ist gemeint, bis er Geist ist und ganz zu des Königs Liebe findet. Es ist leider hilflos geschrieben. Ihr Germanen drückt es allerdings auch nicht ordnungsgemäß aus. Es müsste klarer und ruhiger geschrieben werden. Ich schlage vor: Bis du Ruhe und Verantwortung in dir gefunden hast. Das ist der Leib Jesu. Leib Jesu heißt: Ich bin das Licht und die Auferstehung. Du hast nun deine Verantwortung in dir selbst zu suchen. In dir ist nicht Chaos, aber noch Hilflosigkeit. Ordne dein Leben. Ich gebe dir mein Blut, ich gebe dir mein Brot, nein, er hat damit die Lebenshilfe und Korrektur nicht nur für das Leben danach, für das jetzige Leben gemeint. 1Kor 11,27 Wer daher in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird am Leib und am Blut des Herrn schuldig werden.  Natürlich, wenn er es nicht aus klarer Überzeugung geschehen lässt, nur aus kleinem Muss oder aus einer ordnungsklärenden Maßnahme heraus, dann wird er es nie eingeben können. Dann wird er in seiner Klage, in seiner Ruhelosigkeit bleiben. Das ist damit gemeint.  Er wird in seiner Ruhelosigkeit bleiben, aber er wird dann doch nicht schuldig?  Nein, er kann ja nicht schuldig werden. Er lässt ja nichts zu. Er ist ja in seiner Freiheit. Der Mensch hat immer seine Freiheit, der Geist nicht mehr ganz. Also, solange der Mensch seinen freien Gedanken immer noch nachgehen kann,


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kann er sich in Liebe klären oder auch nicht. Er kann auch in Ohnmacht gehen, aber er klärt dann nicht ruhig ab, er lässt es einfach nicht zu.  Der letzte Halbsatz ist dann ja nicht richtig.  Er ordnet ja nicht. Er kann also aus seinem Leid nicht heraus. Er wird nun nicht gerade gestraft, er wird mehr losgelassen. Seine geistigen Helfer werden ihn nicht mehr groß Hilfe gebend finden oder ihm zur Seite stehen. Er wird hilflos gemacht, damit er sich korrigieren kann. Das ist auch eine geistige Notmaßnahme. 1Kor 11,28 Ein Mensch prüfe sich aber, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch. 1Kor 11,29 Denn wer [davon] isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib [des Herrn] nicht [von gewöhnlicher Speise] unterscheidet.  Das ist ordentlich und ruhig geschrieben. Hier siehst du den Prunk, oder du siehst die Liebe, beides geht nicht.  Er trinkt und isst sich selbst ein Gericht, weil er noch nicht in der feinen Jesusliebe, in der feinen Strahlkraft ist. Kann man das so sagen?  Ein klein wenig ja, ich meine, er ordnet nun mit. Er ist bemüht, seine Gedanken zu finden, aber noch nicht genügend. Er muss sich noch mehr klären, und das wird ihm gegeben, wenn er sich ruhig, strahlend mit des Königs Liebe vereinigt, er muss nicht, er kann. Wenn er in die Opferrolle geht, das heißt, wenn er sich nur zum Schein hingibt, wird er nichts erreichen, wird er nicht gerade in die Klage kommen, aber wird seine Ruhelosigkeit behalten. 1Kor 11,30 Deshalb sind unter euch viele Kranke und Schwache und ein gut Teil sind entschlafen.  Ja, das ist nicht ganz korrekt. Es ist hier eine Ordnungslosigkeit, es ist hier eine Vereinsamung. Ich kann es nicht ganz so stehenlassen. Der Mensch hat seine Korrektur in sich. Er muss nicht nur seinen Gedanken freien Lauf lassen, er muss seiner Erziehung, seiner Liebe, seiner Intelligenz nach nachgeben können. Wenn das nicht geschieht, wird er in der Klage, in der Macht der Geißelung, in der Macht des Egos noch ruhelos sein. 1Kor 11,31 Wenn wir jedoch mit uns selbst ins Gericht gingen, würden wir nicht gerichtet.


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 Das ist korrekt, das ist losgelöst. Das ist ordentlich geschrieben.  Wenn wir uns selbst korrigieren, dann brauchen wir nicht gerichtet zu werden.  Dieses Richten geschieht ja geistig mit. Du wirst in Klage kommen, du wirst in Ohnmacht kommen, du wirst in Leid kommen, du wirst nicht zum Mörder werden, aber du wirst deinen Prunk auch verlieren. Du wirst Leid einfangen müssen, das ist nicht anders möglich. Materiell oder über den Ehepartner oder durch die Kinder. Es wird dir nichts geschenkt. 1Kor 11,32 Indem wir aber gerichtet werden, werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.  Natürlich, das ist korrekt, das ist Lebenshilfe gebend geschrieben.  Werden wir aber vom Herrn gerichtet, so deshalb, damit wir uns korrigieren. Und wenn wir uns korrigieren, erspart es uns einen Teil der Läuterung in der geistigen Welt, das heißt, wir brauchen nicht so geläutert zu werden wie viele Menschen dieser Welt.  Ja, das ist eine faire, Hilfe gebende Information. Dieser Mensch muss auch nicht noch viele Male hinunter. Er hat schon einiges hinter sich gebracht, und er muss nicht einmal, vielleicht dreimal, vielleicht auch gar nicht mehr hinunter. Er hat nun seinen Lebensplan auf der Mutter Erde geschafft. Das könnte man natürlich auch so sagen, nur, das sind die wenigsten. 1Kor 11,33 Darum, meine Brüder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, so wartet aufeinander!  Ja, das ist sehr gut. Tut etwas gemeinsam. Helft euch gemeinsam, klärt euch gemeinsam, korrigiert euch gemeinsam. Das ist die Lebenshilfe gebende Botschaft des Königs Jesus Christus durch Gottvater. 1Kor 11,34 Hungert jemand, so esse er daheim, damit ihr nicht [euch] zum Gericht zusammenkommt. Das übrige aber werde ich anordnen, wenn ich komme.

Die Einheit des Geistes in der Mannigfaltigkeit seiner Gaben und Kräfte 1Kor 12,1-11


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1Kor 12,1 Was aber die Geistbegabten betrifft , ihr Brüder, will ich euch nicht in Unkenntnis lassen. 1Kor 12,2 Ihr wisst, dass ihr, als ihr Heiden wart, euch zu den stummen Götzen unwiderstehlich hinziehen ließet, wie ihr eben hingezogen wurdet. 1Kor, 12,3 Daher tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Ein Fluch ist Jesus, und niemand sagen kann: Herr ist Jesus, außer im heiligen Geist. 1Kor 12,4 Es gibt aber Verschiedenheiten in der Zuteilung von Gnadengaben, doch [nur] einen und denselben Geist; 1Kor 12,5 und es gibt Verschiedenheiten in der Zuteilung von Diensten, und [nur] einen und denselben Herrn; 1Kor 12,6 und es gibt Verschiedenheiten in der Zuteilung von Kraftwirkungen, doch [nur] einen und denselben Gott der alles in allem wirkt. 1Kor 12,7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen [der Gemeinde] gegeben. 1Kor 12,8 Dem einen nämlich wird durch den Geist Weisheitsrede gegeben, einem andern aber Erkenntnisrede gemäß demselben Geist, 1Kor 12,9 einem andern Glaube in demselben Geist, einem andern aber Gnadengaben zu Heilungen in dem einen Geist, 1Kor 12,10 einem andern aber wirkungskräftige Machttaten, einem andern Rede aus Eingebung, einem andern aber Unterscheidung der Geister, einem andern [verschiedene] Arten von Zungenreden, einem andern aber Auslegung der Zungenreden. «In Zungen reden» bedeutet ein Reden im Zustande der Verzückung, bei dem man ohne Zusammenhang einzelne Worte oder Laute hervorbrachte. Die Ausdrücke «in Zungen reden» und «Zungenrede» kommen daher, dass man nur mit der Zunge zu reden schien, ohne dass der Verstand beteiligt war. Nur wenige Zungenredner oder Zuhörer, die eine Gnadengabe dafür hatten, vermochten den Sinn einer gehaltenen Zungenrede zu deuten. ( Siehe Erläuterungen bei Kap. 14,2)  Es ist hier aber klar und ruhig geschrieben. Es sind Mächte, es ist die geistige Kraft der Liebe. Sie ist nie die Ohnmacht, sie ist die klare Freude. Ihr müsst in die ruhige, strahlende Liebe gehen, das ist notwendig, und hierzu sind diese klaren Korrekturen nötig.  Diese Gaben werden durch Gott zuteil, und durch die Hilfe von Geistwesen werden diese Gaben bei den betreffenden Menschen dann umgesetzt bzw. hervorgerufen.  Nicht ganz, korrigiert liebevoll, korrigiert geistig mit. Der Ordnungsstrahl geht noch durch die geistigen Helfer, nicht nur durch die Schutzwesen, auch durch die Engel hinein. Es kommt also noch ein Licht aus der geistigen, strahlenden Ebene hinzu. Also es ist die Korrektur des Lebenshilfe gebenden


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Menschen. Es ist die Ordnung: Kläre dich, geh hinein, suche deine klare Liebe. Hilfe werden dir die Menschen nicht geben können, du musst nur deine Liebe für dich nicht allein eingeben lernen, auch finden. 1Kor 12,11 Alles dies aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem für sich zuteilt, wie er will.  Natürlich, er hat seine freie Entscheidung. Das ist hier geistig klar und leicht geschrieben. Er ordnet nicht nur nach seiner Intuition, nach seiner Vernunft, nach seinem geistigen freien Willen ein, ob es Liebe ist, ob es Klage ist, ob es Ruhelosigkeit ist, ob es Hass ist. Er klärt mit sich allein. Die Gemeinschaft gibt ihm nur den liebevollen Impuls. Nur, er muss in die Opferung, wenn er sich nicht klären lassen kann.  Bei diesen Gaben braucht er auch die Unterstützung durch die Geistwesen Gottes.  Es geschieht natürlich auch durch die Geistwesen und durch die kleinen Freunde mit.  Ohne euch wären wir ja nicht das, was wir sind.  Ihr werdet geführt durch die liebevollen, geistigen Kräfte. Nie ist ein Mensch geistig verloren, nur, wenn er sich in Klage, in Ordnungslosigkeit, in Prunk einhüllt, nie anders.

Ein Leib, viele Glieder 1Kor 12,12-31 1Kor 12,12 Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen Leib bilden, so [ist es] auch [mit] Christus. 1Kor 12,13 Denn auch wir sind in einem Geist alle zu einem Leib getauft worden, ob Juden, ob Griechen, ob Sklaven, ob Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden. 1Kor 12,14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. 1Kor 12,15 Wenn der Fuß sagt: Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leibe, so gehört er darum doch zum Leibe. 1Kor 12,16 Und wenn das Ohr sagt: Weil ich nicht Auge bin, gehöre ich nicht zum Leibe, so gehört es darum doch zum Leibe. 1Kor 12,17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch?


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1Kor 12,18 Nun aber hat Gott den Gliedern eine Bestimmung gegeben, einem jeden von ihnen am Leibe, wie er gewollt hat. 1Kor 12,19 Wenn aber alle ein Glied wären, wo bliebe der Leib? 1Kor 12,20 Nun aber gibt es viele Glieder, doch [nur] einen Leib. 1Kor 12,21 Das Auge kann aber nicht zur Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht, oder wiederum der Kopf zu den Füßen: Ich bedarf euer nicht; 1Kor 12,22 sondern vielmehr die Glieder des Leibes, die die schwächern zu sein scheinen, sind notwendig, 1Kor 12,23 und die uns die weniger ehrbaren am Leibe zu sein scheinen, die umgeben wir mit desto größerer Ehre, und die unanständigen an uns haben desto 1Kor 12,17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? 1Kor 12,18 Nun aber hat Gott den Gliedern eine Bestimmung gegeben, einem jeden von ihnen am Leibe, wie er gewollt hat. 1Kor 12,19 Wenn aber alle ein Glied wären, wo bliebe der Leib? 1Kor 12,20 Nun aber gibt es viele Glieder, doch [nur] einen Leib. 1Kor 12,21 Das Auge kann aber nicht zur Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht, oder wiederum der Kopf zu den Füßen: Ich bedarf euer nicht; 1Kor 12,22 sondern vielmehr die Glieder des Leibes, die die Schwächern zu sein scheinen, sind notwendig, 1Kor 12,23 und die uns die weniger ehrbaren am Leibe zu sein scheinen, die umgeben wir mit desto größerer Ehre, und die unanständigen an uns haben desto dann Wunderkräfte, dann Gnadengaben zu Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Zungenreden. 1Kor 12,29 Sind etwa alle Apostel? Sind etwa alle Propheten? Sind etwa alle Lehrer? Haben etwa alle Wunderkräfte? 1Kor 12,30 Haben etwa alle Gnadengaben zu Heilungen? Reden etwa alle in Zungen? 1Kor 12,31 Eifert aber nach den größern Gnadengaben! Und ich zeige euch einen noch weit trefflichern Weg.

Lobpreis der Liebe als der höchsten Gnadengabe 1Kor 13,1-13 1Kor 13,1 Wenn ich in den Zungen der Menschen und der Engel rede, habe aber die Liebe nicht, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 1Kor 13,2 Und wenn ich [die Gabe der] Rede aus Eingebung habe und alle Geheimnisse weiß und alle Erkenntnis und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, habe aber die Liebe nicht, so bin ich nichts. 1Kor 13,3 Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung [der Armen] austeile, und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich verbrannt werde, habe aber die Liebe nicht, so nützt es mir nichts.


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1Kor 13,4 Die Liebe ist langmütig, sie ist gütig; die Liebe eifert nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, 1Kor 13,5 sie tut nichts Unschickliches, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht an; 1Kor 13,6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber mit der Wahrheit; 1Kor 13,7 Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. 1Kor 13,8 Die Liebe vergeht niemals. Seien es aber Reden aus Eingebung, sie werden abgetan werden; seien es Zungenreden , sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird abgetan werden. 1Kor 13,9 Denn unser Erkennen ist Stückwerk, und unser Reden aus Eingebung ist Stückwerk. 1Kor 13,10 Wenn aber das Vollkommene kommen wird, dann wird das Stückwerk abgetan werden. 1Kor 13,11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, sann wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich ab, was kindisch war. 1Kor 13,12 Denn wir sehen jetzt [nur wie] mittels eines Spiegels in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich völlig erkennen, wie ich auch völlig erkannt worden bin. 1Kor 13,13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; am größten aber unter diesen ist die Liebe.

Das Reden aus Eingebung steht höher als das Zungenreden 1Kor 14,1-25 1Kor 14,1 Trachtet nach der Liebe; eifert aber nach den Gaben des [heiligen] Geistes, doch [dabei] mehr darnach, dass ihr aus Eingebung redet. 1Kor 14,2 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, durch den Geist vielmehr redet er Geheimnisse.  Ja, es ist nicht leicht verständlich. Hier könnte ich nur sagen: Du hast die Polarität: Ich gebe meine Liebe, meine freie Entscheidung als Klage oder als Liebe hinein. Es ist eine Anordnung, die Jesusliebe heißt. Gehe in die feierliche klare, geistige, ruhige Strahlkraft hinein, kläre und korrigiere noch. Gehe nie in die Klage, in das Leid, in die Verführung, in die Lieblosigkeit. Hier hast du wieder den geistigen Impuls. Mächtige, geistige, klare Engel geben noch ruhige Strahlenhilfe mit.  In Vers 1 heißt es: Eifert aber nach den Gaben des [heiligen] Geistes, doch [dabei] mehr darnach, dass ihr aus Eingebung redet.


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Da frage ich, wie kann man danach trachten?  Nein, das ist nicht ganz klar verständlich geschrieben, das kann ich auch nachfühlen. Ich möchte nur sagen: Ordnet euer Leben. Klärt es mit euch ab, nicht allein in euch selbst, sondern mit guten Freunden. Ordnet ruhiges, liebevolles Licht ein. Korrigiert eure Qual, euer Leid, klärt und ordnet. Liebt und helft, dass das Licht nicht erst in die geistige Welt kommt, dass das Licht in euch brennt, in euch noch. Es ist nicht ganz verständlich für jedermann geschrieben, nur für den, der das nicht nur mit leichtem Hebräisch erfasst und der die Bibel auch leichter klären kann. Ich habe immer noch meine germanische Sprache, ich ordne aber hier ein. Ich kenne es nicht nur in Hebräisch, sondern auch noch in Griechisch. Also, es ist eine Maßnahme zur Korrektur. Das Leid soll gebrochen werden. Das Licht und die Liebe sollen hineingehen, hineinfinden. Hineinklärende, ruhige Ordnungsstrahlen geben noch die geistigen Helfer mit dazu.  Aus Eingebung reden, die Gabe dazu ist ein Geschenk. Danach kann ja nicht jeder trachten.  Sie ist natürlich in ihm verborgen. Nur, er ist oft noch hilflos und er kann leider diesen Ordnungsstrahl nicht finden. Er braucht also geistigen klaren Schutz, und er wird auch liebevolle Menschen finden, die hier Hilfe mit geben.  In Vers 2 steht: Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, durch den Geist vielmehr redet er Geheimnisse.  Natürlich, weil der kleine Mensch noch nicht in dieser liebevollen Information ist. Mit „Zungenreden“ ist hier nicht Böses gemeint. Mit „Zungenreden“ ist hier das klare, liebevolle, feingeistige gemeint, und das kennt natürlich Gottvater. Die Verdammnis ist damit nicht gemeint.  Wenn damals in „Zungen“ geredet wurde und das noch in anderen Sprachen, und kein Mensch versteht es, welchen Sinn hatte es dann?  Es waren Könige, die hier anwesend waren, es waren auch Hohepriester, die hatten in dieser Sprache gehört und haben sie auch verstanden. Es war nicht immer nur das kleine Volk anwesend, das hat sie nicht begriffen. Es war mehr für diese hohen informatorischen, geistigen, klärenden Menschen bestimmt. Nur die waren leider nicht alle klärend.  Es ist praktisch eine Demonstration des Geistigen gewesen.


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 Eine Demonstration nicht, aber eine klärende, geistige Information, das kann ich hier so sagen.  In der Anmerkung zu 1Kor 12,10 steht: «In Zungen reden» bedeutet ein Reden im Zustande der Verzückung, bei dem man ohne Zusammenhang einzelne Worte oder Laute hervorbrachte. Die Ausdrücke «in Zungen reden» und «Zungenrede» kommen daher, dass man nur mit der Zunge zu reden schien, ohne dass der Verstand beteiligt war. Nur wenige Zungenredner oder Zuhörer, die eine Gnadengabe dafür hatten, vermochten den Sinn einer gehaltenen Zungenrede zu deuten.  Ja, das ist korrekt, das habe ich eben schon gegeben. Es ist nicht nur ein Hinweis für die Opfernden, für die hilfreichen Menschen, für die klaren, liebevoll Gebenden. Nur die Priester hatten natürlich auch ein hohes Amt, und sie fanden sich hier gut zurecht. Die Zungenredner konnten mit dem Kiefer natürlich entsprechende Gedanken hinausbringen. Es war für das kleine Volk nicht so gedacht.  Ist Zungenreden eine Volltrance?  Nein, nicht ganz, sie waren in der Verzückung, ja, aber es ging nicht um ein Opiat, sie waren auch in einer Leichtigkeit.  Geschah dass von den Schwingungen so?  Ja und nein, es war auch noch eine Eitelkeit in ihnen. Sie waren natürlich leichter, sie waren geschulter. Es war auch eine gegebene, klärende Notmaßnahme. Es war nicht immer eine liebevolle Hilfe, nie eine Geißelung, aber eine klärende Maßnahme.  Es ist nicht mit dem Morsekontakt, den wir oder auch andere Medien mit euch Geistwesen haben, zu vergleichen? Nein, das sind Informationen, die nicht geistig durchgegeben wurden. Sie haben diese Informationen nicht nur durch ihre erworbenen kleinen Lesungen, sondern auch noch durch ruhige, strahlende, Menschen erfahren. Das waren Informationen. Intuitionen waren es nicht. Es waren Informationen, die sie erworben hatten. Sie waren in diesem Licht. Sie hatten diese Informationen in sich, nicht geistig, sie hatten sie sich erworben. Natürlich haben sie in sich schon die Liebe mitgebracht, aber man kann es nicht für alle so pauschal sagen. Es waren auch kleine Ordnungshüter dabei, die nicht in diesem klaren Licht standen. Es war mehr eine Hilfe gebende Meinungskommunikation, wie es


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heute mit euch auch geschieht, wenn ihr eure Meinung kundtut. Nur, sie waren nicht ganz so klagend und ordnungslos. Sie waren schon geschulte Informanten.  Die Zungenredner, die sich in einer fremden Sprache bekundeten, mussten diese Sprache dann ja auch beherrschen.  Das konnten sie nicht immer. Sie hatten ihre klaren Lebensschulungen gemacht.  Es kam aus ihnen selbst heraus. Sie waren in einer gewissen Entzückung.  Ja, genau, so kannst du es sagen.  Das geschah aber mit geistiger Unterstützung?  Nicht immer, manchmal war es auch nicht hilflos, aber ein wenig in ihrem Ego noch, in ihrem Glanz noch. Sie waren nicht alle in ihrer klaren Liebe.  Dieses Zungenreden kennt man heute nicht mehr?  Nein, die Menschen sind nicht gefangen, sie sind nicht in ihrer Opferung, sie sind nicht in ihrer Liebe, sie sind hilflos. Die Menschen kennen diese Zungenhilfe gebenden, feinen, ruhig strahlenden Offenbarungen nicht mehr.  Haben die Menschen das verlernt, oder ist es geistig nicht mehr gewollt?  Geistig nicht mehr gewollt nicht, es ist ihnen nicht gegeben, sie haben davon keine Keime mehr behalten. Sie sind ihnen nicht genommen, aber es ist klein, hilflos eingeschlummert, nun, so möchte ich es sagen. Es wurde einfach nicht mehr gebraucht. Es wurde nicht mehr geöffnet. Es wurde leider, leider, staune, in Vergessenheit gebracht. 1Kor 14,3 Wer jedoch aus Eingebung redet, der redet für Menschen [Worte der] Erbauung und Ermahnung und Tröstung. 1Kor 14,4 Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst, wer aber aus Eingebung redet, erbaut die Gemeinde. 1Kor 14,5 Ich wünsche aber, dass ihr alle in Zungen redet, noch mehr jedoch, dass ihr aus Eingebung redet. Größer aber ist, wer aus Eingebung redet, als wer in Zungen redet, außer wenn er es auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt.


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 Ja, vereinigt euch mit der Hilfe gebenden Klärung, mit dem Urvertrauen. Ihr müsst miteinander Gedanken hin und her geben. Sucht Menschen, mit denen ihr liebevoll diese Kommunikation eingeben könnt.  Wäre dein Wunsch denn erreichbar gewesen, dass alle in Zungen oder aus Eingebung reden?  Du kannst leider die Gesellschaft, die ganze Menschheit nicht einfach in eine geistige Klarheit bringen. Du erkennst selbst, dass leider die größte Anzahl der Menschen wenn auch noch nicht ganz in der Finsternis ist, aber doch in der Klage. Es gibt nur Hilfe gebende und liebevolle geistige Menschen, die diese Notwendigkeit eingeben konnten. Die klagenden Menschen konnten das noch nicht. Und das ist leider auch euer jetziges Problem. Und das wird leider in der menschlichen Welt nie anders sein können, weil hier immer noch Opfernde und Täter ein- und ausgehen. Sie vereinigen sich mit dem Mond, mit der Sonne und müssen in die Läuterung gehen. Das ist die Korrespondenz eures Planeten, die ihr immer wieder vergesst. Der Planet Erde heißt Korrektur. Die Klage muss in das Licht gehen. Und solange der Mensch auf dieser Erde weilt, wird er in diese Korrektur gebracht. Er kann nicht, er muss sich mit dem Licht vereinigen. Ordne es an! 1Kor 14,6 Nun aber, ihr Brüder, wenn ich zu euch komme und in Zungen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich zu euch nicht [außerdem] rede, sei es in Offenbarung oder in Erkenntnis oder aus Eingebung oder in Lehre? 1Kor 14,7 Wenn die leblosen Dinge, sei es eine Flöte oder eine Leier, obgleich sie einen Laut von sich geben, die Töne trotzdem nicht unterscheiden lassen, wie soll man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Leier gespielt wird? 1Kor 14,8 Denn so ist es auch: falls eine Trompete einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten? 1Kor 14,9 So auch ihr, wenn ihr mit der Zunge nicht eine verständliche Rede darbietet, wie soll man das Gesprochene verstehen? Ihr werdet ja in den Wind reden. 1Kor 14,10 So viele Arten von Sprachen zum Beispiel gibt es in der Welt, und keine ist ohne Sinn. 1Kor 14,11 Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht weiß, werde ich dem Redenden ein Barbar sein und der Redende für mich ein Barbar. 1Kor 14,12 So sollt auch ihr, da ihr euch eifrig um Geister bemüht, darnach trachten, dass ihr zur Erbauung der Gemeinde reich werdet.  Die Menschen glauben eben nicht an Geistwesen, und das ist schade. In der Bibel gibt es überall entsprechende Hinweise.


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 Die Menschen sind noch nicht in der Ordnung. Sie haben ja noch nicht das Licht gefunden. Wie können sie das glauben, was sie leider nicht eingeben können. Ordne es an, es ist eine Klärung notwendig. Es bedarf einfach dieser Hilfe gebenden, liebevollen Eingebung: Ich bin im Licht. Ich bin im Christusbewusstsein. Ich bin im Gottesbewusstsein. Ich bin in der Liebe. Und das ist nicht bei allen Menschen so. 1Kor 14,13 Deshalb bete, wer in Zungen redet, dass er es auslegen kann! 1Kor 14,14 Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist, mein Verstand aber bringt [dabei] keine Frucht.  Ja, das ist korrekt. Wenn ich etwas ablehne und innerlich weder davon überzeugt bin noch es eingeben kann, dann kann es mich nicht klären. Dann werde ich in diese Opferrolle des Lebens zwar gebracht, aber ich kann es nicht eingeben, und dann lasse es lieber.  Ist es so bei der Zungenrede, erfolgt das Gebet über den eigenen Geist?  Du kannst Körper, Geist und Seele nicht ganz trennen. Es ist im Grunde alles in einem. Geist, Körper und Seele sind nicht trennbar. 1Kor 14,15 Wie ist es nun? Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will mit dem Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.  Nein, das geht nicht. Der Verstand und der Geist sind zwei Paar Schuhe. Du kannst nur durch deine Liebe, durch deine ruhige Strahlkraft dein Gebet hinaussenden. Wenn ihr hier nicht in dieser klaren Liebe seid, und, wie ihr Menschen sagt, ein Lippenbekenntnis abgebt und nicht damit einiggeht, nicht damit korespendiert: Ich bin im Licht, dann ist es geistig gesehen nicht eine Opferung, eher ein ruheloses Sprechen, aber kein liebevolles geistiges Gebet. 1Kor 14,16 Denn wenn du mit dem Geiste preisest, wie soll der, welcher den Platz des Uneingeweihten einnimmt, das Amen zu deiner Danksagung sprechen? Er weiß ja doch nicht, was du sagst.  Ja, das ist korrekt. Ich würde jetzt OM sagen, ein ganz klares OM. Meide nie die Klärungen, gib dem hilflosen Menschen deine klaren Gedanken. Die Klagenden, die Ruhelosen, die Egoisten, die Materialisten sind noch nicht bereit, die strahlende Liebe einzugeben. Sie können es noch nicht.  Wenn man Hilfe geben will, weiß man ja nicht, wer hilflos oder wer klagend ist.


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 Nein, wir Geistwesen sind natürlich gleich informiert. Ihr Menschen tut euch sehr schwer. Wenn ihr aber hineingeht in die kleine Physiognomie, nicht nur in die kleine Antlitzkunde, auch die Gebärden dieser Menschen sind weder Hilfe gebend noch ruhig strahlend. Es sind Menschen, die klagend sind, die egoistisch sind, die niemals ein liebevolles, geistiges Wort haben und kein klares Lächeln. Ihre Augen sind nicht geistig liebevoll. Sie glänzen nur in ihrer Ruhelosigkeit. Sie haben klagende Gebärden. Wenn ihr kleinen Menschen hier nur diese Information eingeben könnt: Ich lese aus ihren Gebärden. Ich sehe mir diese klagenden Menschen nun einmal genau an. Ich sage euch, ihr würdet sie einordnen können. Ihr würdet nicht mehr in diese Klage, in dieses Leid gehen. Hier braucht ihr klare, lebendige Schulen, das wäre nötig.  Das müsste man versuchen zu trainieren, indem man immer darauf achtet und das ordnet.  Ein kleines Beispiel: Wenn ein kleiner, Hilfe gebender Mensch in eure Nähe kommt, werdet ihr ihn liebevoll annehmen. Er kann lächeln, er kann Hilfe und ruhige Strahlen hinaussenden. Er ist nicht in der Klage, er ist nicht eng, er ist nicht starr. Die Klagenden, die Egoisten haben nie ein liebevolles Lächeln. Sie nehmen nur. Sie haben immer Klage. Sie sind nie in sich zufrieden. Sie vereinigen sich nie mit der Ordnung der Liebe und des Gebens. Die Hilfe gebenden Menschen müssen schon über ihre liebevollen Gesichtsfalten, über ihr liebevolles Gesicht nicht nur, über das Lächeln, über dieses Ruhen in dem Gesicht erkannt werden. Es ist ein klares, ruhiges, strahlendes Gesicht und nie ein herbes, kaltes, klagendes, feindliches. Ihr solltet lernen, genau ins Gesicht zu sehen: Wie gebärdet er sich, wie klar sind seine ruhigen oder ruhelosen Augen. Wie hilft er sich, wenn ich ihm eine Falle stelle. Ich stelle ihm eine Frage, ob er hier hilfsbereit sei. Das ist ja nicht schwer, das könnt ihr. Wenn er sich dazu klagend gebärdet, dann sucht nicht lange, dann habt ihr ihn schon eingegeben. Ihr könnt ihm Fangfragen stellen. Er ordnet sie immer als Klage oder als Leid an. Er wird nie Hilfe gebend in sich gehen. 1Kor 14,17 erbaut.

Denn du magst wohl schön Dank sagen, aber der andre wird nicht

 Ja, das ist, was du eben sagtest.  Genau, also die Hilfe Gebenden sind Hilfe gebend, sie klagen nicht. Oder wenn sie klagen, dann sind sie in ihrem großen Leid, und dann muss man hier Ruhe und Vernunft hineingeben. Sie können es in ihrer Liebe ja nicht abgeben, sie dürfen auch nicht weiter in Hilflosigkeit gehen. Hier muss dann geistig und vom Verstand her eine ruhige Vereinbarung gegeben werden: Du kannst dich leider nicht immer als Opferlamm hinstellen, du musst auch mal klar, ruhig,


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sachlich deine Grenzen abstecken. Süchtig kann der Mensch auch nach Opferung werden. Süchtig kann er genauso nach Klagen werden. 1Kor 14,18 Ich sage Gott Dank, mehr als ihr alle rede ich in Zungen.  Natürlich, ich musste doch der kleinen Gemeinschaft nicht Ordnungshilfe geben, aber sie durch meine Gebärden überzeugen: Ihr müsst hinausgehen aus eurer Klemme, ihr müsst hinausgehen aus eurer Ruhelosigkeit. Vereinigt euch mit dem klaren Licht. Ihr müsst hinausgehen aus eurer Finsternis. Diese Korrektur muss ja nicht nur überzeugen, auch in klarer Liebe hinausgegeben werden, und das ist nicht ganz einfach. Damit meine ich das Zungenreden.  Wir haben hier in Deutschland ein Sprichwort, das heißt: Mann kann mit Engelszungen reden, und der andere geht doch nicht darauf ein.  Genau.  Vielleicht ist das von früher überliefert?  Ja, das ist ein gutes, klares Sprichwort. Ich kannte es nicht. Aber es gibt Menschen, die sich immer wieder bemühen, liebevoll dem anderen klare Hilfe zu geben. Der ordnet aber nicht. Er sucht immer noch nach Klage. Er leidet ja nie. Er ist in Klage, in Ruhelosigkeit. Er braucht seine Aufmerksamkeit und seine Streicheleinheiten. Er ist in seinem Ego gefangen. Und da könnt ihr reden, was ihr wollt, er bleibt in seiner Lebensstarre. Er kann nicht hinaus. Hier solltet ihr nicht mehr eure liebevolle Hilfe geben, nur ruhige, sachliche Gedanken: Du musst vielleicht einen anderen Weg finden. Ich kann ihn dir nicht weisen. Du musst ihn gehen. Es ist dein kleiner Lebensweg. Vereinige dich mit der liebevollen geistigen Welt. Nun, er kann ja suchen, er kann gute Bücher lesen. Nur, wenn er sie nicht annehmen kann, kann er auch nichts damit anfangen. Er kann aber auch über den Klang, über die Meditation, über Körpergebärden, über Sport hinaustreten. Er sollte mehr Geben lernen, als er möchte, das wäre für ihn nötig. 1Kor 14,19 Aber in der [versammelten] Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andre unterweise, als zehntausend Worte in Zungenrede.  Ja, das ist nötig. Ich habe eben gesagt, dieser nicht etwa kleine hilflose Mensch, sondern dieser kleine Egoist, der Klagende, hat mich ja nicht begriffen. Also muss ich nun in seiner Sprache Hilfe geben, und das ist eine ruhige, sachliche, vom Verstand geleitete Information, Korrespondenz. Ich muss nicht


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in sein Leid gehen, aber ich muss ihm klarmachen, dass er aus seiner ruhelosen Vereinsamung hinausgehen kann, und ihm nun das Licht zeigen. Ob er das Licht findet oder hinausgeht, dazu muss ich ihn nicht auch noch anleiten. 1Kor 14,20 Ihr Brüder, werdet nicht Kinder im Denken, sondern in der Bosheit seid unmündig, im Denken aber werdet vollkommen!  Ja, das wäre nötig. „Bosheit“?, so darf es nicht stehen, das klingt hart. Aber er sollte ordnen. Er sollte seine Klage ordnen, er sollte die Quelle des Lichtes suchen, er sollte hinausgehen aus seinem Ego. 1Kor 14,21 Im Gesetze steht geschrieben: «Ich will durch Leute mit fremder Sprache und durch Lippen Fremder zu diesem Volk reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören», spricht der Herr. 1Kor 14,22 Somit sind die Zungen reden zum Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen, die Rede aus Eingebung aber nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.  Ja, das ist ganz korrekt. Das ist das, was ich eben schon einige Male gesagt habe: Siehe, du musst überzeugen können. Wenn du nicht überzeugen kannst, kannst du deine Liebe hinausschreien, und sie werden es nicht annehmen, wenn sie noch in ihrer Klage sind. Wenn sie aber die Liebe suchen, werden sie auch ganz ruhig und still zuhören. 1.Kor 14,23 Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkommt und alle reden in Zungen, es kommen aber Uneingeweihte oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, ihr seiet von Sinnen? 1Kor 14,24 Wenn jedoch alle aus Eingebung reden, es kommt aber irgendein Ungläubiger oder Uneingeweihter herein, so wird er von allen überführt, von allen erforscht,  Ja, natürlich, das löst in mir nicht Klage aus. Ich kann es nicht klarer ausdrücken. Es ist eine Vereinsamung nicht mehr gegeben. Finde du nur ruhig deinen strahlenden Weg. Es sind klagende Menschen, die aber nie, nie einsam sind. Sie brauchen auch die Menschen, und wenn sie hier nun nicht ein feindliches Gegenüber, ein Hilfe gebendes Gegenüber finden, dann können sie sich korrigieren. Sie brauchen also ein liebevolles Gegenüber, das wäre nötig, so wie die Sonne den Mond. 1Kor 14,25 das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so wird er auf sein Angesicht niedersinken und Gott anbeten und verkünden, dass in Wahrheit Gott in euch ist.


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Über das Zungenreden und das Reden aus Eingebung im Gottesdienst 1Kor 14,26-40 1Kor 14,26 Wie ist es nun, ihr Brüder? Sooft ihr zusammenkommt, hat jeder einen Psalm, [oder] er hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Zungenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung! 1Kor 14,27 Sei es, dass jemand in Zungen redet, so geschehe es zu zweien oder höchstens dreien, und der Reihe nach, und einer soll auslegen. 1Kor 14,28 Ist jedoch kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde; er rede aber zu sich selbst und zu Gott!  Das war klärender, das war auch ordnender. Das sollte auch so geschehen, weil es hilfreich nicht nur für die Kleinen, nicht nur für die Klagenden, vor allem für die Gemeinschaft war.  Und dieses „Mit-sich-selbst Reden“?  Ja, das wäre nötig. Er sollte Ruhe finden und hier verantwortungsbewusst handeln. Er sollte in sich gehen und um die Quelle des Lichtes bitten. 1Kor 14,29 Propheten dagegen sollen zwei oder drei reden, und die andern sollen es beurteilen.  Genau, das ist notwendig. Es kann nicht angehen, dass nur einer klare Gedanken gibt. Es müssen hier schon drei oder mehr sein, das wäre sehr gut, nicht um vertrauensvoll Hilfe, aber um der Gemeinschaft klares, waches Bewusstsein zu geben.  Dadurch entsteht eine Verstärkung.  Das ist korrekt. Es ist wie eine Leiter, die dann strahlen kann. Es ist besser, als wenn nur einer diese Information hinausstrahlt.  In eurer damaligen christlichen Gemeinschaft war es anders als heute?  Natürlich, viele waren nie ganz offen und ehrlich miteinander. Es war immer auch noch eine heuchlerische kleine Gemeinschaft vorhanden. Heute ist sie in sich klarer, ruhiger und sachlicher. Ihr könnt Lebenshilfe gebender ordnen. Wir hatten ja dies Urvertrauen, doch leider nicht diese Hilfe, diese gedanklich klaren oder klugen Menschen. Sie waren noch nicht in ihrem Heil. Sie konnten nicht genügend ordnen. Sie lachten, und im Inneren haben sie geweint. Es war nicht ganz leicht.


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1Kor 14,30 Wenn aber einem andern, der dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, soll der erste schweigen. 1Kor 14,31 Denn ihr könnt der Reihe nach alle aus Eingebung reden, damit alle Belehrung empfangen und alle ermahnt werden. 1Kor 14,32 Und es sind [ja] die Geister der Propheten den Propheten untertan; 1Kor 14,33 denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Gemeinden der Heiligen …  Er ist ein Gott des Friedens, der ruhigen Strahlkraft, der Vereinigung, der klaren Liebe, der Ordnung. Hier muss ich sagen, dass das klar, ruhig, sachlich gegeben ist.  Es steht in Vers 32: Und es sind [ja] die Geister der Propheten den Propheten untertan.  Ja, es sind nicht die kleinen Schutzgeister, es sind schon die Engel, die für diese Menschen gedanklich, geistig findend ordnen sollten. Sie waren liebevoll ihrem prophetischen Engel anvertraut. Sie mussten Hilfe leisten, das ist korrekt.  Wäre es nicht besser, wenn dort stünde: Und es sind ja die Geister der Propheten, die den Propheten Hilfe gebend zur Seite stehen?  Nein, das klingt für einen Laien nicht so gut. Es müsste dann heißen: Die geistige Welt gab dieses Vertrauen an ihre liebevollen Menschen hinaus. Sie gaben nun durch ihre geistigen Propheten diese liebevollen Gedanken Hilfe gebend zur Klärung, zur Ruhe, zur Vernunft hinaus an die Gemeinschaft. Diese Hilfe gebenden Menschen waren also Werkzeuge Gottes, die von der geistigen, ruhigen, strahlenden Welt geführt wurden und noch heute geführt werden. 1Kor 14,34 sollen die Frauen in den Gemeindeversammlungen schweigen; denn es wird ihnen nicht gestattet, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.  Das ist sicherlich das damalige irdische Gesetz gewesen.  Ja, das konnte nicht anders gegeben werden. Es waren leider klagende Menschen. Sie waren nicht in der Ordnung. Sie suchten nach einem Halt. Heute ist der Mensch in seiner Freiheit, noch nicht in allen Völkern, aber ihr in Germanien schon. Aber ihr solltet nicht nur die Opferung der Frauen, auch die der Kinder mit bedenken. Es war immer noch zum eigentlichen Schutz der Kinder. Die Mütter


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wurden in einem Fluch nicht hineingegeben, aber in eine kleine Demut, die heute in eurem europäischen Land nicht mehr hineingehört.  Es gehörte eben zur damaligen Zeit.  Es war leider noch eine notwendige Maßnahme und heute, würde ich sagen, in diesen Gebieten noch immer. Ihr müsst euch auch immer wieder die Ruhelosigkeit der Menschen in der damaligen Zeit, die Klage, die Schwierigkeit des Überlebens insgesamt vorstellen. Die Menschen waren fast alle in der Knechtschaft. Kein Volk war eigentlich frei. Es war in dieser Gesellschaft, in diesem Volk eine Unterdrückung. Die Macht spielte hier eine große klagende Rolle. Ihr könnt es mit heute, mit eurem Germanien, mit eurem Europa insgesamt nicht vergleichen, das ist nicht möglich. Hier waren natürlich klagende Mächte. Die Menschen waren weder wie ihr zivilisiert, noch waren sie in ihre klare, heile Liebe hineingegangen. Jesu Liebe war nicht in allen Mächten. Sie hatten hier nicht nur mehr noch Götzen, einige waren auch Lichtträger nicht nur durch Erzengel Michael, nicht nur durch Erzengel Gabriel, sondern natürlich viel mehr durch Luzifer. Und Luzifers Mächte waren hier groß. Sie waren noch in der Überzahl, und sie mieden das Licht. Sie waren Hilfe gebend in der Klage und in der Gewalt, aber nie in der klaren, ruhigen, strahlenden Liebe oder in der Auseinandersetzung mit Hilfe gebenden klaren Gedanken oder mit Verständnis. Sie haben das nie gesucht oder gewollt.  Ich würde sagen, sie waren Anhänger, aber doch keine Lichtträger Luzifers.  Ja, das muss ich doch einmal klären. Diese Lichtträger sind natürlich geistige, feine, ruhige, strahlende Engel, die nie hinuntergekommen sind. Die immer in ihren klaren, liebevollen Kleidern, die Luzifer auch liebevoll eingehüllt hatten, gewesen und nie abgefallen sind. Nur hatte er in seinem klagenden Egokleid leider hier die Macht der Liebe missbraucht. Nun zogen sich aber die ruhigen, feinen, strahlenden Engel mehr und mehr zurück. Somit hatte Luzifer die große Reise in das große Mutter-Erde-Kleid angetreten.  Ja, wenn das geistige Kräfte sind, dann ist es klar.  Ich muss hier leider noch ordnen: Klagende Mächte sind auch jetzt noch groß in der gesamten Welt, auf der gesamten Mutter Erde. Es gibt klagende Luzifergehilfen, die nun erst nicht immer durch körperliches, auch durch seelisches Leid hineingehen in das Hilfe gebende Licht. Es geht langsam. Die Gewalt bricht das Licht nie, aber die Finsternis wird noch mehr durch die


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aufklärenden Menschen vergehen. Ruhige, feine, klare Liebe verdient nicht nur Vergebung, auch klare Kommunikationen, die nun durch eure großen Medien lebendiger werden. Sie gehören nun in einen Ordnungstrichter. Dieser Trichter heißt nicht nur Klärung, Korrekturen, ruhige Lebensanschauungen, auch Hilfen und Korrekturen und Meinungen, die hier nicht nur akzeptiert werden müssen, sondern auch in eine ruhige Vereinigung fließen. Nur so meine ich, kommt Ordnung in das Licht, in die Liebe, in die Gedanken, in die freie Entscheidung jedes Menschen. Das Licht bricht den Bann, und der Bann ist die Klage, sind die feindlichen Gedanken, sind die egoistischen Mächte. Sie sind nicht nur noch im Morgenland, auch in Asien klagend zu finden. In den europäischen Ländern nun, ich möchte sagen, nicht nur in den christlichen Ländern, auch in den europäischen Ländern ist das Leid schon groß geschehen, und die Menschen haben daraus nicht klagend, aber klar gelernt. Sie sind Hilfe gebender, sie ordnen mehr, sie lösen sich nicht nur von der Qual, sie lösen sich auch von der Klage, von der Hilflosigkeit und von der Angst. Ruhe und Vernunft, korrigierende Lebensanschauungen, eine gemeinschaftliche Ordnung, das können sich diese Menschen jetzt noch mehr leisten. Sie können klären, ordnen und ruhig Verantwortung mit übernehmen, nicht nur um die gedankliche, feine, klare Leichtigkeit von sich zu geben, auch weiterzutragen, auch die niedrigen Gewalten mit ihren Informationen, mit ihrem Ordnungssinn zwar nicht zu vernichten, aber für sie ruhige Gedanken zu finden. Klärungen sind jetzt mehr gegeben als früher. Korrekturen sind losgelöster, sind Hilfe gebender und werden ordnen. Niemand braucht mehr in Klage zu sein, wenn er es nicht zulässt. Es ordnen immer mehr Menschen, nicht allein die Europäer, nein, die gesamten Kinder der Mutter Erde. Sie lösen sich langsam von der Gewalt. Sie wollen nicht mehr in die Korrespondenz der Konflikte, sie wollen Hilfe gebende Gesetze. Nur die klagenden Mächte, die ihren Ordnungssinn noch nicht gefunden haben, machen es ihnen schwer, und hier nun kommen noch Hilfe gebende Korrekturen, die Leid nun geschehen lassen müssen. Es ist nicht anders möglich. Es sind klagende Mächte, die nun in eine klare, ruhige Gewalt, leider ist es nicht anders möglich, gebracht werden müssen. Es geht leider nicht nur durch die Ohnmacht, auch durch die klagende Gewalt. Manchmal ist es notwendig, dann muss der Mensch leider ein Gebet hinaufsenden, er kann es nicht abwenden: Herr, gib den klagenden Mächten nicht noch mehr Ruhelosigkeit. Vernichte sie nicht, gib ihnen klare Gedanken. Hilf ihnen zu ordnen, dass sie die Qual der Klage, der feindlichen Gedanken erkennen können, dass sie miteinander korrigieren, diskutieren, leider auch kontrollieren, aber in die Quelle des Lichtes gehen, in die Gemeinschaft, in die Liebe gehen, in die Findung der Hilfe gebenden Korrekturen. Verantwortung tragen, nun, das ist jetzt das große Thema. Kriege müsst ihr noch hinnehmen, leider. Gewalten müsst ihr noch hinnehmen, leider. Nicht nur Gewalten der Meere, nicht nur der Stürme, nicht nur der Erdbeben, aber auch der Bakterien und schließlich der Viren. Es kommen noch opfernde, klagende, ruhelose Krankheiten, die ihr noch nicht


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gleich erkennen könnt. Es sind Viren und Bakterien, und sie werden noch durch Geheimnisträger übertragen. Ihr kennt sie nicht alle. Nicht einige,viele sind euch bekannt, aber es existieren welche, die werden euch noch Klage geben. Ihr Menschen werdet also in klagende Geschehnisse hineinkommen müssen, ordnen, korrigieren, kontrollieren, nicht die Quelle des Leidens abschaffen, aber mithelfend tragen, sodass hier Licht in die Finsternis geht. Ich meine, korrigieren muss jetzt jeder geistige klare Mensch, und natürlich auch Hilfe geben. Der Klagende kann es noch nicht erkennen. Er opfert sich nicht gern. Er ist blind in seinen Machtgedanken. Er hat nicht groß Not, aber er hat nicht nur eine klagende, gewalttätige Sturmwut und einen gewaltigen Zorn, und in seiner Gesinnung ist er noch nicht gewachsen. Hier müsst ihr also noch mit Intrigen, mit Klage, mit Leidgeschehnissen rechnen. In diesem Sinne wollte ich diese Gedanken etwas einordnen durch klagende Geschehnisse der klagenden Mächte. Das Licht bricht die Klage. Nur so kann es geschehen. Das Licht muss in die Finsternis. Leider werden noch Opferungen geschehen müssen. Es ist nicht zu verhindern. Der Mensch löst sich nie anders als über sein klares Erkennen.  Diese Geheimnisträger, die die Viren übertragen, sind den Menschen nicht bekannt?  Ja, das sind Infektionen, die kommen noch. Die sind von Menschen ausgebrütet, ja, aber die Menschen kennen sie nicht. Sie werden sie noch einmal kennen lernen. Der Krebs ist es nicht, den habt ihr immer noch nicht besiegt, aber es werden noch mehr Menschen in das Siechtum gehen müssen. Ihr könnt es nicht ändern.  Ist es ähnliches wie die Rinderseuche BSE?  Es geht nicht über Tiere. Es geht über Menschen, über Kinder und Ältere. Erwachsene zwischen zwanzig und dreißig sind nicht so betroffen, aber die jüngeren und die älteren Menschen werden noch gerufen.  Wir vertrauen auf euch und auf Gottes Hilfe.  Das gibt mir Zuversicht, und ich möchte euch nicht in Klage, Leid oder in Mutlosigkeit wissen. Ich möchte nur, dass ihr klar erkennen müsst, dass diese ruhelosen Mächte nicht genügend bekannt sind, und das sind die Mächte des klagenden Luzifers, nichts anderes.  Die klagenden Mächte Luzifers, sind das die negativen Strömungen, die von unten kommen?


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 Ja, das ist nicht die Liebe, das sind die Ruhelosigkeit, der Sturm, die Last und die Gewalt. Das ist eben immer diese Polarität, in der ihr euch bewegt. Wir haben sie nicht mehr, in euch ist sie noch. Hier habt ihr euch mit ihr auseinanderzusetzen und zu ordnen. Ordnen heißt jetzt das klare Thema. 1Kor 14,35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie zu Hause die eignen Männer fragen; denn es ist für eine Frau schimpflich, in einer Gemeindeversammlung zu reden. 1Kor 14,36 Oder ist von euch das Wort Gottes ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?  Die Frauen durften sich nicht groß einmischen. Gottes Wort ist für alle, aber die Männer waren hier eben tonangebend. 1.Kor.14:37 Wenn jemand meint, ein Prophet oder ein vom Geist Erfasster zu sein, so erkenne er, dass das, was ich euch schreibe, des Herrn Gebot ist.  Die Unterordnung der Frau ist doch nicht Gottes Gebot.  Nein, das ist hier auch hilflos übersetzt und niedergeschrieben. Die Frauen sind nicht minderwertiger und unselbstständiger als Männer. Sie wurden leider nicht genügend mit einbezogen, das heißt, sie korrigierten nicht allein, sie mussten nicht ihre Kinder, aber ihre Männer mit einbeziehen, und das war hier nicht möglich. Die Männer regierten hier. Das Hilfe Gebende der Männer bezog sich auf die Regierung und das öffentliche Wort, während die Frauen Hilfe gebend nur für die Kinder und den Haushalt waren. 1Kor 14,38 Wenn aber jemand nicht darauf achtet, so achtet nicht auf ihn! 1Kor 14,39 Darum, meine Brüder, eifert nach dem Reden aus Eingebung, und das Reden in Zungen wehret nicht! 1Kor 14,40 Alles aber geschehe wohlanständig und in Ordnung!

DIE CHRISTLICHE AUFERSTEHUNGSHOFFNUNG Kap. 15 Die Zeugen der Auferstehung Christi 1Kor 15,1-11 1Kor 15,1 Ich tue euch aber, ihr Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, 1Kor 15,2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr es festhaltet in dem Sinn, in dem ich es euch verkündigt habe - es wäre denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen wäret.


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1Kor 15,3 Denn ich habe euch in erster Linie überliefert, was ich auch empfangen habe, dass Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach den Schriften,  Nicht bereinigte Vergehen müssen doch von den Menschen selbst durch Läuterung und Karma korrigiert werden.  Natürlich, das ist ganz korrekt.  Eine Vergebung ist durch die Güte Gottes gegeben, wenn sich der Mensch korrigiert, einsichtig ist und um Vergebung bittet.  Ja, wenn er sich in Liebe korrigiert, hin zum ruhigen, strahlenden Vertrauen. Wenn er im Vertrauen ist und der Geist in seine Klarheit geht, nicht in die Knechtschaft und Opferung. Er wird nicht zum Feind, er wird ein Hilfe gebender Kamerad in Achtung, in Demut und in geistiger, ruhiger, strahlender Vergebung. 1Kor 15,4 und dass er begraben und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag, nach den Schriften,  Ja, sie sind nach den Schriften gegangen. Das, was nun überliefert wurde, was ein Mensch Hilfe gebend niedergeschrieben hatte, das wurde hiermit bekundet, nicht anderes. Es waren die Essener nicht allein, es waren auch noch die Jünger Jesu, es waren auch meisterliche Priester, Anhänger von Jesus. 1Kor 15,5 und dass er dem Kephas erschien, dann den Zwölfen. 1Kor 15,6 Hernach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die Mehrzahl bis jetzt noch am Leben ist, einige aber entschlafen sind.  Einige geistige liebe, gute Menschen waren immer noch wieder auf die Erde hinuntergegangen, um Ruhe und sachliche Vereinigung, liebe Gemeinschaften zu gründen. Hier waren geistige Mächte und auch menschliche Hilfen immer noch gegenwärtig. 1Kor 15,7 1Kor 15,8 auch mir.

Hernach erschien er dem Jakobus, dann den Aposteln allen. Zuletzt aber von allen erschien er gleichsam als der Fehlgeburt

 Ja, das hatte ich so gedacht, nicht ganz so in eurem Germanisch. Ich hatte gemeint, er sei in mir erschienen, natürlich. Ich hatte ihn als Mensch nicht gesehen. Ich hatte aber seine Liebe, sein Vertrauen gespürt. Er war in mir. Ich konnte mit Leichtigkeit seine Gedanken, sein klares, ruhiges, strahlendes


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Urvertrauen, ohne Hilflosigkeit, ohne Zögern, eingeben. Er war in mir, meinte ich. Das war die Begegnung in mir. Als Mensch hatte ich ihn nie gesehen.  Aber als Fehlgeburt kannst du dich doch nicht bezeichnen.  Nein, das ist eine Hilflosigkeit. Fehlgeburt kann man hier nicht sagen. Es war eine geistige Geburt, ja, aber eine geistige, klärende, ruhige. Es waren Strahlen, die immer wieder durch des Königs Liebe klärend und vertrauensvoll hineingehen. 1Kor 15,9 Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht wert bin, ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe; 1Kor 15,10 durch Gottes Gnade aber bin ich, was ich bin. Und seine Gnade gegen mich ist nicht vergeblich gewesen, sondern mehr als sie alle habe ich gearbeitet; doch nicht ich, sondern die Gnade Gottes mit mir.  Ja, das ist ganz korrekt. Ich war nicht immer in dieser Klarheit. Ich war leider auch nicht nur einmal, sondern einige Male zwar nicht ganz in eine klagende, nicht in eine hilflose, niedrige Schwingung, aber in eine hilflose Klage gekommen. Somit war ich dann nicht in dieser geistigen Liebe, in dieser geistigen, märchenhaften Strahlkraft. In mir war auch nicht nur Anklage, Jesu Feind war ich nie, aber Hilfe hatte ich nicht genügend gegeben. Somit, meinte ich, wäre ich auch nie ein guter liebevoller Jünger, aber auch nie ein Freund und kein Meister gewesen. Ich habe es mir in den klaren, liebevollen Nächten oft gewünscht. Nun ist es aber gekommen.  Das ist aber eine große Demut und Bescheidenheit in dir.  Nein, das darfst du leider so nicht sehen. Sieh es einfach so: Ich war ein Mensch. Mit allen Verführungen war ich auch nicht immer gleich klärend. Ich habe mich auch oftmals hilflos verhalten, nicht in den knabenhaften Jahren, aber in den Jungmännerjahren. Ich war nicht so stark in meinem Vertrauen. Ich hätte hier leider noch mehr Hilfe geben müssen und können. Das war nicht meine Ordnungslosigkeit, aber doch meine Hilflosigkeit, mehr meine Gefangenheit.  Trotzdem würde ich sagen, dass du der einzige der Apostel bist, der im Nachhinein durch die vielen Briefe doch prägend für die Christen geworden ist.  Ja, im Nachhinein, das wollte ich sagen. Wenn du als Mensch in diese klare, ruhige Strahlkraft eingegangen bist, bist du mit deinen Gedanken niemals mehr im Zweifel. Bist du niemals mehr in der Hilflosigkeit, dann bist du in deiner Ordnung, dann bist du in dieser klaren, ruhigen, vertrauensvollen, liebevollen Strahlkraft. Dann wirst du nie mehr hinuntergezogen. Aber als Mensch, als


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Mensch muss ich nun sagen, ist es nie leicht. Die große Materie, die leidenschaftliche Verführung, die nun immer durch die Materie gegenwärtig ist, von der wird sich der Mensch nie ganz befreien können. Er wird immer ein kleines Laster, eine kleine Ruhelosigkeit oder eine kleine Ordnungslosigkeit mitnehmen. Er kann nicht anders. Er wird eingeholt von der klagenden Materie. Das wird nie anders möglich sein. Das habe ich damals nur nicht gewusst. Ich konnte es nicht eingeben. Heute weiß ich, dass ich mehr ja hätte nicht tun können. Ich bin nun nicht nur im Vertrauen auf meinen Gottvater, auch auf meinen König Jesus Christus. Und dieses Licht, diese Liebe, die gebe ich euch hinunter. Opfert euch nicht für ruhelose Menschen. Lasst diese Ruhe und das Vertrauen in euch wachsen. Es ist in euch. Begießt es im Geiste. In euch ist Klarheit, in euch ist Liebe, in euch ist die Opferung des ruhigen Vertrauens. In euch sind die Klarheit, die Achtung und die Demut. In euch ist Jesu heilendes Licht: Ich bin das Licht. Ich bin die Auferstehung im Geiste meines Vaters. In euch ist Liebe, in euch ist Freude, in euch ist Klarheit. Und so lasst diese hilflosen Klagen, diese Ordnungslosigkeiten, diese niedrigen Gedanken los. Ihr müsst aus eurer Anklage, auch eurem Leid hinausgehen. Durch das Vertrauen zu Jesus Christus rudert euch hinaus. Die Liebe ist gegenwärtig. 1Kor 15,11 Sei ich es nun, seien es jene - so predigen wir, und so seid ihr gläubig geworden.

Die Leugnung der Auferstehung der Toten wird widerlegt 1Kor 15,12-34 1Kor 15,12 Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt worden ist, wie können einige unter euch sagen, dass es keine Auferstehung der Toten gebe?  Die Auferstehung ist, wenn Geist und Seele den toten Körper verlassen und in die geistige Welt gehen. Ich denke, das müsste hier mit eingebunden werden.  Das ist notwendig. Nur so ist es. Ein Toter kann nie mehr in die Lebendigkeit gehen. Er kann es nur über den ruhigen, strahlenden Geist. Jesus Christus hatte dieses Licht, hatte diese reine Energie und konnte sich materialisieren. Das wird einem anderen Menschen kaum möglich sein. Er hatte diese Hilfe gebende Erscheinung, die nötig war, um seinen guten Mitmenschen noch Mitteilungen zu geben. Es war Jesu Christi Offenbarung: Ich bin die Auferstehung und das Licht, und ich gebe euch, meine lieben guten Menschen, meine guten, strahlenden, liebevollen Gedanken, nicht nur, auch


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meine Hilfe. Löst euch nie von unserem Vater. Er ist ebenfalls in meinem Hilfe gebenden Licht, denn mein Vater und ich sind gleich. In uns ist der klare, leitende Ordnungsstrahl der klärenden Liebe. Gib deine Liebe hinaus, und du wirst nie Not und Ruhelosigkeit und Sturm ernten, aber Freude, Hilfe, Klarheit und deine eigene, geistige, Hilfe gebende Liebe. In dir ist Freiheit, in dir ist Klarheit, in dir ist Vertrauen und in dir ist nie mehr Angst. 1Kor 15,13 Gibt es aber keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden; 1Kor 15: 14 ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist ja unsre Predigt leer, leer auch euer Glaube; 1Kor 15,15 wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir wider Gott bezeugt haben, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hat, wenn also Tote wirklich nicht auferweckt werden. 1Kor 15,16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. 1Kor 15,17 ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, ihr seid noch in euren Sünden;  Jesus Christus hat ja das Licht und die Liebe in diese Welt gebracht. Es wurden die geistigen Gesetze geändert. Jeder Mensch bekam seinen Schutzgeist, und die von Gott Abgefallenen könnten nun durch viele Inkarnationen wieder zurückfinden in ihre alte, geistige Heimat.  Ja, das ist korrekt, das ist lebensnah gesagt. Es ist nichts hinzuzufügen.  Dass wir dann noch in unseren Sünden wären, das bedeutet, dass wir nicht entsprechend korrigieren können.  Ja, ihr hättet noch nicht das Licht empfangen. In euch wären Ruhelosigkeit, Ordnungslosigkeit und Klage. Seht euch doch die Machtmenschen an. Die hilflosen Menschen könnten nicht gedeihen, sie könnten nicht wachsen. Die Hilfe gebenden, liebevollen Menschen, nun, das waren damals nur ganz wenige, das waren ja die Propheten, und die morsten natürlich über die Engel mit dem Geist Gottvaters. Es musste ein klärendes Licht, das die Liebe beinhaltete, auf diese klagende Mutter Erde hinuntergebracht werden. Das war notwendig. 1Kor 15,18 also sind [dann] auch die in Christus Entschlafenen verloren. 1Kor 15,19 Haben wir in diesem Leben auf Christus nur gehofft, so sind wir bejammernswerter als alle [andern] Menschen. 1Kor 15,20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als Erstling der Entschlafenen.


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 Das kann man so nicht sagen. Er war nicht der Erstling, er ist das erste, klarste Licht, der erste klare Mensch, der nun heimgegangen ist, ohne dass er gebrochen war, ohne dass sein Geist ohnmächtig oder ruhelos war. Er war in der Hilfe gebenden Liebe hinaufgegangen zu seinem Vater. Also, ohne dass er gebrochen war, heißt nur, er war in klarer, geistiger Liebe, in ruhiger Strahlkraft hinaufgegangen. Gottvater und er sind eins. Das war diese große Lichtstrahlenergie, die ihm diese geistige Information gab.  Das heißt, dieser Absatz müsste korrigiert werden.  Das ist nicht ganz klar rübergekommen. Es heißt: Vertraue deinem Geist deinem Gottvater an. In ihm ist die Liebe, und du musst noch in dieses Licht gehen. Ordne es in dir an. Das ist diese liebevolle Mitteilung von dem Christuslicht. 1Kor 15,21 Denn da der Tod durch einen Menschen gekommen ist, kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen.  Ich muss erst mal deine germanische Sprache verstehen. Eure germanische Sprache ist schwer. Es klingt ein wenig hilflos. Der Tod, das musste ja so geklärt werden, das war nicht anders möglich. Das Sterben geschieht nie durch einen Menschen, es geschieht durch Gottvaters Plan. Der Geist in ihm ist eine Information, die gleich mit der Geburt des Menschen in ihn hineingegangen ist. Er bekommt seinen Sterbetag, ich sage es mal so, einfach mit. Ist dieses Kindlein geboren, wird aber dieser Mensch sich nicht daran erinnern, und das ist auch nötig, sonst würde er nicht genügend wachsen. Hier meine ich, ist es ein geistiges, klärendes, wachsendes Licht und ein abnehmendes Licht, das durch Gottvater, nicht nur durch die Natur, auch durch die klare, Hilfe gebende Loslassung Gottvaters geschieht. Hier ist ein göttlicher Plan eingebracht. Nie kann ihn ein Mensch zerstören. Natürlich können die Menschen durch Kriege, durch Morde genommen werden. Nur, hier ist natürlich auch ein göttlicher Plan. Es ist schon eine vorherige Eingabe, dass er leider nicht lange hier sein kann. Das Loslassen des Körpers ist eine geistige Bestimmung. Das wollte ich damit sagen.  Durch Jesu Christi Auferstehung ermöglicht der göttliche Plan die Rückkehr der Abgefallenen in Gottes Reich, in die geistige Heimat.  Ja, das ist korrekt. Er findet sein Licht. Er ist nicht mehr in der Finsternis. Er hat noch nicht die Quelle des Lichtes gefunden, aber er findet sie durch seine geistigen Helfer.


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1Kor 15,22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus auch alle lebendig gemacht werden.  Seit es Menschen auf dieser Erde gibt, müssen Menschen sterben. Seit Christus da ist, kommen alle irgendwann zurück zum Vater.  Ja, natürlich, aber dieses klagende Wort „sterben“ gefällt mir nicht. Ihr müsst sagen, wenn der Mensch seinen Körper verlässt, denn das ist eine geistige Information, die er mitbekommen hat, die einen ganz natürlichen Ablauf nimmt. Er geht hinunter, nicht um sein Leben, sondern um seinen Geist zu korrigieren. Er muss Liebe geben, ja, er müsste aber auch Ruhe geben, er müsste auch lernen zu korrigieren, er müsste lernen, die Macht und die Ordnungslosigkeit und die Ruhelosigkeit abzugeben. Er müsste also lernen. Er hat hier einen Korrekturplan empfangen, und der ist für ihn nötig. Es gibt auch geistige Informationen, die sagen: Gib Hilfe deinen geknechteten Menschen auf der Mutter Erde. Ob es als Mediziner, als Physiker, ob es als ruhig, strahlender Heiler nicht nur, ob es auch ein Oppositioneller ist, alles muss sein, weil auch hier der Mond und die Sonne oder Licht und Schatten sein müssen, damit der kleine Mensch wachse. Es darf also alles geschehen. Es kann ein Kapitalist oder ein geistig feiner Lehrer sein. Ich meine, beides ist notwendig, damit der Mensch aus seinen Fehlern lernt. Es ist ein Rudern, ein Freischwimmen im Laufe seiner Lebensinformationskraft. Nicht nur seiner Informationskraft, auch seiner Seele, denn die Seele ist noch nicht genügend gewachsen. Sie muss noch klären, und sie wird licht und leichter, und das ist auch notwendig. 1Kor 15,23 Jeder aber in der ihm bestimmten Ordnung: als Erstling Christus, hernach die, welche zu Christus gehören, bei seiner Wiederkunft,  Die Wiederkunft ist hier geistig zu verstehen.  Natürlich, er hat ja die Liebe gepredigt, und er hat durch sein klares Licht die Finsternis vom Licht getrennt. Die Wiederkehr heißt einfach, er ist nicht nur der Lichtbringer, er ist nicht nur der Lichtgeber, er ist der Ordnungsstrahlende, der Mitteilende: Ich bin die Auferstehung, und wer in mir ist, wird niemals sterben. Das heißt, er wird niemals mehr in die Klage, in die Ruhelosigkeit gehen. Er ist im Vertrauen zu seinem Gottvater und in dieser Liebe. Und er wird hier auch hineingehen müssen, nichts anderes. 1Kor 15,24 dann das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Gewalt und jede Macht und Kraft wird zunichte gemacht haben; 1Kor 15,25 denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.


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 Nein, das kann ich leider nicht ganz so übersetzen. Sage du deine Meinung.  Ich denke, damit ist das Ende der Welt gemeint, dann, wenn sich alles geistig erfüllt hat, und dieser Planet Erde nicht mehr gebraucht wird?  Ja, genau, wenn die kleinen, nicht nur hilflosen, auch die klagenden Menschen ihren geistigen Informationsauftrag beendet haben, wenn sie hinaufgehen können ohne Ruhelosigkeit, ohne Wut, ohne Klage, ohne Angst und ohne Hilflosigkeit: Ich bin in der Liebe eingebettet! Dann werden die Menschen nie mehr diese kleine Mutter Erde betreten, dann ist ein Leben auf der Erde nicht mehr notwendig. 1Kor 15,26

Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.

 Ja, natürlich, weil der Körper ja nicht mehr leben muss. Es ist ja der klare Lichtkörper, der Geist, und mehr braucht das geistige Individuum ja nicht. Also, der Körper ist nicht mehr wichtig.  Es ist eine Inkarnation nicht mehr erforderlich, weil sich alles korrigiert und vergeistigt hat.  Sehr gut, besser kannst du es nicht ausdrücken. Ich kann es in eurer germanischen Sprache nicht immer so gut formulieren. 1Kor 15,27 Denn «alles hat er seinen Füßen unterworfen.» Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist offenbar: mit Ausnahme dessen, der ihm alles unterworfen hat.  Ja, natürlich, das ist doch ruhig gegeben, das kann ich jetzt nur denen geben, die mich nicht verstehen. Ich habe nicht die Arbeit gemeint, die Klärung ja, die Klärung durch die Macht der strahlenden Quelle des Lichtes. Leite du nur Frieden, Freude und Ordnung in dein Leben. Gehe nie mehr in einen Kanal der Gefangenheit hinein, gehe in die feine Ordnungsquelle des Lichtes. Mehr meine ich nicht.  Das Wort „unterworfen“ gefällt mir nicht, das hört sich so nach Zwang an.  Nein, er ist ja in seinem kleinen Menschlein. Es ist ja nicht unter Zwang. Es heißt, der Mensch hat seine Klage, sein Leid abgelegt, und dann fühlt er sich nicht mehr in dem Zwang. Er lässt es zu, das meine ich damit. Für den Menschen ist es dann nicht mehr Zwang.


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 Vielleicht könnte man sagen, wenn alles in Liebe gelöst ist und nicht wenn alles „unterworfen“ ist.  Wenn alles geklärt ist, das finde ich noch besser. Also, vereinige dich mit dem Gedanken: Wenn er in die Hilfe gebende Klärung gekommen ist, wenn er das Licht gefunden hat, wenn er niemals mehr in seiner Angst, in seinem Leid, in seiner Ruhelosigkeit, in seiner Verantwortungslosigkeit ist, nichts anderes. 1Kor 15,28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.  Ja, das ist dann dieser Kreislauf, der sich nun schließt. Er ist nicht mehr gefangen, er hat sein Lastenpaket, die Qual abgelegt, er ist in klarer Offenheit, in seiner Lebendigkeit, in seiner geistigen Freiheit angekommen.  Gott ist alles in allem.  Natürlich, Gott ist nicht nur ein Klang, nicht nur ein Gottvater, er ist die gesamte Ordnung des Universums. Nicht nur des Universums, sondern der geistigen, ruhigen strahlenden Welten. Er gibt keine Ruhe, bis der letzte Geist hinaufgekommen ist. Dann hat er seine Ruhe, und dann hat er sein Vertrauen in alle Geistwesen liebevoll gefunden, dann muss er sich nicht sorgen, will ich nicht sagen, aber dann braucht er nicht mehr klärend einzuwirken.  Dann hat sich nach Gottes Plan alles erfüllt.  Genau, das ist korrekt. 1Kor 15,29 Denn was werden [sonst] die tun, die sich für die Toten taufen lassen? Wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden, warum auch lassen sie sich für sie taufen?  Haben sich denn damals Menschen für die Toten taufen lassen?  Nein, nie, das ist ein klein wenig hilflos. Im Germanischen ist es nicht ganz leicht, hebräisch wäre es leichter. Wir hatten es mehr in unserer Sprache verdeutlicht, nicht nur griechisch, nicht nur lateinisch. Hier ist auch die Quelle des Lichtes nicht so hineingegangen. Ja, das ist einer Klärung bedürftig. Das sind Menschen, die gefallen, jedoch nicht alle gestorben sind. Es sind also noch Menschen, die nicht genügend


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Korrektur und Ruhe gefunden haben, die nun wieder hinunter müssen auf die Erde, die also noch Klage in sich tragen, die die Ordnung noch nicht gefunden haben. Mit den Toten sind nicht die gebrochenen gemeint, aber die noch der Korrektur bedürftigen Menschen, die nicht nur in die geistige Welt gekommen sind, die von der Mutter Erde kommen, um noch einmal wieder hinunterzusteigen. Das ist damit gemeint.  Wer sind diejenigen, die sich für die Toten taufen lassen?  Das sind die Geistlosen, die nicht in der geistige Hilfe gebenden Klarheit, in der Liebe stehen, die noch nicht die Korrektur, die Lebenserfahrung gemacht haben: Ich muss in das Licht gehen.  Es ist nicht ganz einfach, alles richtig zu verstehen.  Natürlich, und da muss auch Ruhe hineinkommen, um den Kindern, die nach euch kommen, Klärung zu geben, die es noch einmal wieder lesen und lernen müssen, es einzugeben. 1Kor 15,30 Warum auch stehen wir jede Stunde in Gefahr? 1Kor 15,31 Bei dem Ruhm, ihr Brüder, den ich eurethalben in Christus Jesus, unsrem Herrn, habe - ich sterbe täglich!  Das ist nicht eine kleine Hilflosigkeit, das ist noch eine Gefangenheit. Ich bin noch nicht in meiner Klarheit, ich bin noch nicht heil, ich bin ruhelos, in bin noch im Sturm, ich muss mich läutern, ich muss in die Korrektur gehen, ich bin noch nicht gebrochen, ich bin in meinem Leid, ich bin noch in meiner Angst.  Es heißt in Vers 31: „Ich sterbe täglich“. Ist damit gemeint, dass du oft oder ständig in Gefahr bist und jeden Tag sterben könntest?  Ja, und nein, ich bin natürlich in Gefahr, wenn ich mich meiner Ordnung entziehe, wenn ich nach Kapital, nach Macht suche, wenn ich nach meinem Ego suche. Ich soll also ordnen, ich soll also noch Lebenshilfe mitgeben und mein kleines menschliches Dasein auch noch finden. Das ist nicht ganz einfach. Hier sind natürlich auch klagende Mächte, die nun gern hilfreich sein wollen und mir, statt Ruhe und Liebe, Ruhelosigkeit und Streit geben. Ich muss mich also auch hüten, hier zu klären. Es ist eine Korrektur, die nötig ist.  Diese Mächte, wie du sagst, die auch Hilfe geben möchten und dir Hilflosigkeit geben, die haben doch nicht die feine Schwingung, um dich als Paulus zu schädigen. Du bist doch damals schon ein klares Licht gewesen.


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 Aber die Menschen waren leider noch nicht in der Korrektur, in dem Korrekturlicht, sie haben es noch nicht einmal geahnt. Ich musste ihnen doch klare, ruhige, sachliche Gedanken geben. Sie konnten mich ja nicht anders verstehen. Meide diese klagenden Mächte, die hier nun gegenwärtig sind. Es war nicht nur Feindschaft, es war auch Freundschaft. Es war Klage, nicht nur Korruption, Prachtentfaltung, Ordnungslosigkeit, Streit und nicht Urvertrauen. Sie hatten nie genügend Hilfe gebende Liebe in sich. Sie haben ihre Macht eingegeben. Sie klagten, und das musste in Ruhe gebrochen werden. Das konnte ich leider nur über diese hilflose allgemeine Sprache vermitteln. 1Kor 15,32 Wenn ich [nur] nach Menschenweise in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft habe, was hilft es mir? Wenn Tote nicht auferweckt werden, so «lasset uns essen und trinken, denn morgen sterben wir.»  Mit den Toten hatte ich hier nicht die gemeint, die gestorben waren. Mit den Toten meinte ich die klagenden, nicht nur die geknechteten, die ruhelosen Menschen, die sich nicht beirren lassen, die die Macht immer wieder an sich reißen und die Klage erheben. Das waren nun für mich diese Toten, denn sie waren ja nicht in der Liebe. Sie waren in der Macht des feindlichen Geschehens. Das meinte ich mit den Toten.  Heißt der Schluss des Verses 32 so viel wie: Wenn es kein Leben nach dem Sterben gäbe, dann hat alles keinen Sinn, dann lasst essen und trinken, oder wie ist das zu verstehen?  Nein, wenn du dein Leid nicht erkennst, wenn du aus deiner Klage, aus deiner Angst, aus deiner Selbstsucht nicht herausgehen kannst, dann findest du dein Licht auch nicht. Du bist gefangen in deiner Klage, du bist gefangen in deiner Qual, du musst dich daraus befreien, sonst wirst du in die Ruhelosigkeit und Vereinsamung gehen. Du sollst aber loslassen, du sollst den Prunk nicht noch vergöttern, du sollst die Ordnungslosigkeit nicht noch verbreiten, du sollst Feindlichkeit nicht noch mehren, du sollst Krieg nicht noch schüren, du sollst Leid nicht noch vertiefen, du sollst also nie in die niedrige, geistlose, nun sage ich mal so, Qual gehen, du sollst herausklettern und dein Leben einfach ordnen durch deine geistige Liebe, dein Licht, dein Vertrauen zu Gottvater.  Dort steht, wenn Tote nicht auferweckt werden –hierzu sagtest du, das sind die Klagenden- so lasset uns essen und trinken, denn morgen sterben wir.  Natürlich, sie hatten ja noch nichts dazugelernt, und sie waren auch nicht wach genug, um zu erkennen. Sie müssen also ihrem Leib Essen und Trinken geben, ihrer leiblichen Hülle. Das nun hatten sie gern, das nun konnten sie eingeben, aber mehr war nicht. Das war ihre Ordnung, nichts anderes.


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 Das ist mir verständlich. Ich hatte nur Schwierigkeiten mit dem Wörtchen „uns“, denn damit hattest du dich ja mit eingeschlossen.  Ich musste mich mit einbeziehen, sie hätten mich sonst nicht begriffen. 1Kor 15,33 Irret euch nicht! «Böse Gesellschaft verderbt gute Sitten.» 1Kor 15,34 Werdet rechtschaffen nüchtern und sündiget nicht! denn gewisse Leute haben keine Erkenntnis Gottes. Euch zur Beschämung rede ich [so].

Beantwortung der Frage, wie die Toten auferstehen werden 1Kor 15,35-53 1Kor 15,35 Aber es wird jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leibe kommen sie? 1Kor 15,36 Du Tor, was du säst, wird nicht lebendig gemacht, wenn es nicht [zuvor] stirbt.  Er muss erst mal sterben, um dann weiterzuleben?  Nein, du kannst es ja auch korrigieren als Lebendiger, und das ist natürlich dein Auftrag für das irdische Dasein. Du sollst im Leben korrigieren, nicht als Geist. Als Geist hast du nicht mehr diese geistige, klare Ordnung. Du kannst es nicht. Also, hier muss es noch als Mensch geschehen.  Mit den Toten sind somit wieder die Klagenden gemeint.  Ja, die Klagenden und die Ruhelosen, nichts anderes. 1Kor 15,37 Und was du säst, [damit] säst du nicht den Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, zum Beispiel von Weizen oder von irgend etwas andrem. 1Kor 15,38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und [zwar] jeder Samenart einen besondern Leib. 1Kor 15,39 Nicht jedes Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern anders ist das der Menschen, anders das Fleisch der vierfüßigen Tiere, anders das Fleisch der Vögel, anders das der Fische.  Dass ist jetzt notwendig klärend zu berichtigen: Hilfe geben kannst du nur, wenn du im ruhigen Vertrauen, in der Liebe bist. Bist du Knecht, bist du im


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Leid, bist du in der Hilflosigkeit, bist du in der Opferung, kannst du dich nicht geistig befreien. Hier sind hilflose Informationen, die gebrochen werden müssen. Nun kommt der klagende Mensch, der seine Ordnung nicht hat und nicht kennen möchte, der in Ruhelosigkeit, in seinem Sturm, ohne Vertrauen auf seinen Gottvater ist. Er klammert sich nun an die Genüsse, an die Materie. Er klammert sich an sein eigenen Leben, und das ist Rückschritt. Das ist keine heilende Klärung, keine Korrektur für dieses Leben. Hilf dir nur selbst. Du musst deine eigenen, Hilfe gebenden Keime finden. Du kannst sie nur in dir finden. Mache sie dir nun zu eigen und gehe hinaus und kläre ruhig mit deinem Geist, mit deiner feinen Information, die Gottvater heißt, in dir ab. In dich ist die Liebe eingegeben, nur du musst sie einmal erleben, und das wirst du mit Ruhelosigkeit nie erreichen, aber mit Vertrauen und Ordnung, mit klarem Geben und Nehmen, im Einklang mit der Lebensform, die euch nun gegeben ist. 1Kor 15,40 Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber; aber anders ist der Glanz der himmlischen, anders der der irdischen. 1Kor 15,41 Anders ist der Glanz der Sonne und anders der Glanz des Mondes und anders der Glanz der Sterne; denn Stern unterscheidet sich von Stern durch den Glanz. 1Kor 15,42 So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit; 1Kor 15,43 es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft; 1Kor 15,44 es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistigen. 1Kor 15,45 So steht auch geschrieben: «Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele», der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geiste. Gemeint ist Jesus Christus.  Mit dem letzten Adam ist entsprechend der Anmerkung in der Bibel Jesus Christus gemeint.  Ja, genau.  Aber Adam hatte ja auch einen Geist.  Ja, aber nicht genügend.  Jesus Christus hatte einen lebendig machenden Geist.  Er war der Klärende, er war der Korrektor. Jesus war die Liebe. Er war das große Licht, das Adam nicht hatte.


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 Jesus hatte einen lebendig machenden Geist gleichsam als Bindeglied zu Gott, unserem himmlischen Vater.  Ja, natürlich, und das hatte Adam nicht. Adam war ein menschliches, geistiges, seelisches Wesen. Er war nicht in diesem Licht wie Jesus. 1Kor 15,46 Aber nicht das Geistige ist das erste, sondern das Natürliche; hernach das Geistige.  In der Entwicklungsgeschichte der Menschheit waren bis zu der Geburt von Jesus Christus die Liebe, das Licht und die feine Strahlkraft noch nicht vorhanden. Diese feine Liebe, das Licht und die feine Strahlkraft brachte erst Jesus Christus. Ist das so gemeint?  Er sollte mit dem Licht den Mond und die Sonne klären. Er sollte also die Finsternis vom Licht trennen, und das war nun gegeben. Es war vorher auch nicht möglich. Die klagende Menschheit war in einer Ordnungslosigkeit. Sie konnte es nämlich nicht eingeben. Nun war aber die klärende, allerdings auch ruhelose, muss ich leider sagen, Zeit gekommen, da Jesus ein geistiges Wesen mit einem Körper des Menschen wurde, aber er war nicht Mensch. Ihr seht ihn als Menschen. Er war hingegen eine menschliche Information. Er hatte den Geist eines klaren Propheten. Er war also ein Mensch allein für den Menschen. Er war im Grunde seines Geistes nichts weniger als die Liebe in Geistgestalt. Nur, er trug diesen menschlichen Körper, um den Menschen Hilfe und Licht hinauszusenden. Hätte er nur durch Informationen, durch Ordnungsstrahlen hinuntergestrahlt, hätte es kein Mensch begriffen. Es musste also ein feiner Mensch geboren werden. So musst du es dir vorstellen. 1Kor 15,47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch, der zweite Mensch ist vom Himmel.  Ja, das ist klar. Der zweite Mensch ist ja Jesus.  Ja, natürlich, er trug den Leib eines Menschen. In sich war er ein Geist, ein ganz feiner Lichtgeist. Er trug die Krone des Lichtes, nur, die Menschen haben es nicht gesehen. 1Kor 15,48 Wie der irdische, so sind auch die irdischen beschaffen; und wie der himmlische, so sind auch die himmlischen beschaffen; 1Kor 15,49 und wie wir das Bild des irdischen getragen haben, werden wir auch das Bild des himmlischen tragen.


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 Das ist korrekt. 1Kor 15,50 Dies aber sage ich, ihr Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben kann, auch die Verweslichkeit die Unverweslichkeit nicht ererbt. 1Kor 15,51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden  Ja, das ist auch klar.  Natürlich, du wirst dein Menschenkleid ablegen und wirst als feiner Geist hinaufgehen. 1Kor 15,52 im Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.  Was hat es mit der Posaune auf sich?  Die Posaune bezeichnet den Klang, das Licht, die feine Lichtgebung, die feinen Töne, die feinen Schwingungen, die hohe Strahlkraft: Nun gehst du in Vertrauen zu Gottvater. Komm und lass dich einfangen.  Heißt es, unser geistiger Körper wird auferweckt und verwandelt werden?  Nein, das ist nicht ganz so. Die Klagenden müssen nicht eines Tages in die ruhelose Qual auf die Erde gebracht werden. Sie können noch in diese Korrektur gehen. Sie sollen nur dieser Leichtigkeit, der Töne, der Schwingung folgen. Sie werden dann erweckt und nicht mehr in ihrer Klage, in ihrem Ego, in ihrer Macht sein müssen. Sie können den Ordnungsstrahl jetzt finden. Das ist damit gemeint.  Das bezog sich wieder auf die Klagenden.  Ja. 1Kor 15,53 Denn dieses Verwesliche muss anziehen Unverweslichkeit und dieses Sterbliche [muss] anziehen Unsterblichkeit.  Bei der Geburt zieht der grobstoffliche, verwesliche Säuglingskörper den unverweslichen Geist an. Und beim Sterben lässt der unsterbliche Geist wieder von diesem Körper los, um in die geistige Welt zurückzugehen.


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 Ja, genau, nur so musst du es verstehen.

Triumphierender Ausblick und Schlussermahnung 1Kor 15,54-58 1Kor 15,54 Wenn aber dieses Verwesliche angezogen hat Unverweslichkeit und dieses Sterbliche angezogen hat Unsterblichkeit, dann wird eintreffen das Wort, das geschrieben steht: «Der Tod ist verschlungen in Sieg, 1Kor 15,55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?»  Nun, er ist in die Hilfe gebende Klärung gegangen. Er hat die Not, die Qual erkannt. Er löst sich von diesem Leid, nichts anderes.  Der Tod ist verschlungen in Sieg, denn Sterben ist geistiges Leben.  Natürlich, der Mensch stirbt aber in klarer, ruhiger Strahlkraft. Er stirbt nicht in Ohnmacht und in Ruhelosigkeit. Er hat es also jetzt geschafft und hat einen kleinen geistigen Ring um sich gezogen, nichts anderes. 1Kor 15,56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.  Das kann ich leider nicht ganz so stehenlassen. Der Stachel ist natürlich die Sünde, aber die Sünde ist ja die Klage der Menschen. Die Klage, das Leid, das Laster, die Ohnmacht, die Ruhelosigkeit haben kein Vertrauen in des Königs Liebe. Ich meine, die menschlichen Gesetze sind nicht immer nur eine drückende und einengende Last, sie können auch eine Hilfe gebende, ruhige, verantwortungsbewusste Last sein. Hier sind aber Kämpfer, die nicht immer die liebe Sonne und den Mond genau unterscheiden können. Hier musst du einfach die Finsternis und die Ruhelosigkeit loslassen und nicht nur mit dir in die Verantwortung gehen, sondern auch mit deinen Mitmenschen, deinen Kindern, deinen lieben Verwandten. Wenn du in dieser Quelle des Lichts bist, hast du keinen Stachel mehr. Dann bist du nicht nur unsterblich, dann bist du auch in die geistige Klarheit gekommen.  Der Stachel der Sünde sind die auf Erden nicht gelösten Verfehlungen. Diese nimmt man, wenn man stirbt, in die geistige Welt mit, dort bleiben sie ein Stachel. Ich denke dabei an die Läuterung und an das Karma.  Ja, das ist sehr gut, so sage es.


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 Die Sünde ist die Klage, und das geistige Gesetz ist von Ursache und Wirkung bestimmt.  Ja, genau, das ist korrekt. 1Kor 15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus. 1Kor 15,58 Darum, meine lieben Brüder, werdet fest, unerschütterlich, allezeit reich im Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn.

Anordnung einer Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem 1Kor 16,1-4 1Kor 16,1 Was aber die Sammlung für die Heiligen [in Jerusalem] betrifft, sollt auch ihr es so machen, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. 1Kor 16,2 Je am ersten [Tag] der Woche lege jeder von euch beiseite und sammle, was ihm gut möglich ist, damit nicht [erst] dann, wenn ich komme, Sammlungen veranstaltet werden. 1Kor 16,3 Nach meiner Ankunft aber will ich die, welche ihr für geeignet erachten werdet, mit Briefen absenden, damit sie eure Liebesgabe nach Jerusalem überbringen. 1Kor 16,4 Wenn es aber der Mühe wert ist, dass auch ich hinreise, sollen sie mit mir reisen.

40 Ankündigung des Besuches in Korinth. Mitteilungen über Timotheus und Apollos 1Kor 16,5-12 1Kor 16,5 Ich werde aber zu euch kommen, wenn ich Mazedonien durchzogen habe; denn durch Mazedonien ziehe ich. 1Kor 16,6 Bei euch aber werde ich, wenn es sich trifft, verweilen oder auch überwintern, damit ihr mir das Geleite gebt, wohin immer ich reise. 1Kor 16,7 Denn ich will euch jetzt nicht im Vorbeigehen sehen; ich hoffe nämlich, einige Zeit bei euch zu bleiben, wenn der Herr es zulässt. 1Kor 16,8 Ich werde jedoch in Ephesus bleiben bis zum Pfingstfest. 1Kor 16,9 Denn eine große und wirksame Tür hat sich mir aufgetan, und Widersacher gibt es viele.


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1Kor 16,10 Wenn aber Timotheus kommt, so sehet zu, dass er ohne Furcht bei euch sein kann; denn er treibt das Werk des Herrn wie ich. 1Kor 16,11 Darum soll ihn niemand verachten. Gebet ihm vielmehr das Geleite in Frieden, damit er zu mir kommt; denn ich erwarte ihn mit den Brüdern. 1Kor 16,12 Was aber den Bruder Apollos betrifft, so habe ich ihm vielfach zugeredet, dass er mit den Brüdern zu euch kommen solle. Und es war durchaus nicht sein Wille, jetzt zu kommen; er wird aber kommen, wenn er gelegene Zeit hat.

41 Ermahnung zu Glauben und Liebe und zur Wertschätzung dienstbereiter Gemeindeglieder 1Kor 16,13-18 1Kor 16,13 Wachet, stehet fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark! 1Kor 16,14 Alles bei euch geschehe in Liebe! 1Kor 16,15 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder - ihr wisst vom Haus des Stephanas, dass es die Erstlingsfrucht von Achaja ist und dass sie sich dem Dienst an den Heiligen gewidmet haben, 1Kor 16,16 dass auch ihr diesen untertan sein sollt und jedem, der mitarbeitet und sich müht.  Das ist korrekt.  Kannst du uns etwas über Stephanas sagen?  Er war kein kleiner Mensch. Nicht dass er ein großer Herrscher war, aber ein Hilfe gebender Korrespondent der Lebendigkeit. Er war ein Gebender, kein König, doch ein Herrscher, leider noch ein junger. Er ist nicht alt geworden. Man hatte ihn nicht nur bekämpft, man hatte ihm auch noch Last und Ruhelosigkeit gegeben. Er hatte also die Korrespondenz des Sieges in der Liebe nicht empfangen, gefordert zwar, aber er hatte Leid und Hilflosigkeit hinnehmen müssen. Er war ein ordentlicher, strahlender Mensch. Er war jedoch leider nicht genügend für sich gestärkt. In ihm war eine kleine Hilflosigkeit, und es waren die Klagenden, die ihn hilflos gemacht haben. Er war eine Quelle des Lichtes. Er konnte liebevoll geben und ordnen. Er suchte das Loslassen von der Klage und der Macht. Die Menschen hatten ihn hilflos, doch nicht gefügig gemacht. Sie haben ihn nicht als Feind gesehen, aber einen klugen Herrn nicht gewollt. Sie haben ihn gelähmt. Er war nicht mehr in seiner Quelle des Lichtes.


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1Kor 16,17 Ich freue mich aber über die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und Achaikus, weil diese euren Mangel [an Zuneigung zu mir] ausgefüllt haben; 1Kor 16,18 denn sie haben meinen Geist und den eurigen beruhigt. Erkennet darum diese Männer an!  Ja, das war korrekt. Es waren lebendige, Hilfe gebende Männer, die niemals in ihrem Ego geordnete oder ruhelose Befehle gegeben haben. Sie waren in ihrer klaren Liebe.  Demnach muss ja zwischen dir und den Korinthern etwas vorgefallen sein.  Ja, natürlich, die Korinther waren lebendige, aber nicht genügend Hilfe gebende Menschen. Sie waren nicht nur Klagende, sie waren nicht nur Vereinsamte, sie waren lebendig klagende Hilfegebende. Ordne sie mal in Mond und Sonne an. Sie waren aber weit mehr in der Klage. Ihr eigener Feind war ihr Ego, ihre Selbstsucht, ihr Morsen mit der Qual, mit der Gewalt. Die Hilflosen oder Hilfegebenden wollten das Leid mildern. Sie wollten liebevoll, korrigierend Hilfe eingeben. Sie wollten mit der Sonne und dem Mond morsen. Sie wollten Liebe hineinsäen, und sie hatten die Ordnung gegeben. Ihr klares Licht gab ihnen nicht Leidhilfe, aber ein ruhiges Sehen, und das war notwendig. Sie hatten leider nicht genügend klären können, weil hier nun große Knechte und Mächte ihnen nicht Qual, aber Ruhelosigkeit gaben.

Grüße und eigenhändiger Schluss 1Kor 16, 19-24 1Kor 16,19 Es grüßen euch die Gemeinden in Asia. Es grüßen euch im Herrn vielmals Aquila und Prisca samt der Gemeinde in ihrem Hause. 1Kor 16,20 Es grüßen euch die Brüder alle. Grüßet einander mit dem heiligen Kuss!  Was ist der heilige Kuss?  Nicht ein liebevolles, gebendes Lächeln, aber ein kleiner Kuss auf die Wangen. Es war eine liebevolle Begrüßungszeremonie, nicht ein Liebeskuss. 1Kor 16,21 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. 1Kor 16,22 Wenn jemand den Herrn nicht liebt, so sei er verflucht! Maranatha!


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 Ja, das ist nicht ganz korrekt. Man musste ja ruhig drohen. Sie konnten ja nur in dieser Sprache begreifen. Heute würde ich das natürlich so nicht geben, aber es war nicht anders möglich. Sie hatten Klage hinausgegeben, also mussten sie auch Klage einnehmen. Ich hatte sie damit ein wenig, nicht ordnungswidrig, aber eingeschüchtert, nichts anderes.  In der Anmerkung hierzu steht: Diese zwei aramäischen Worte bedeuten: «Unser Herr, komm!» Sie bildeten offenbar eine Art Stoßseufzer, der den Christen in Korinth, obgleich Fremdwort, als Hinweis auf das Endgericht ganz geläufig war. Offb 22,20 kehren sie, nur übersetzt, wieder.  Ja, das ist gut gegeben. Es ist nichts hinzuzufügen. Im Vertrauen auf unseres Königs Liebe gebe ich dir Hilfe. Ihm nicht, ihm kannst du in Liebe vertrauen. Er ist unser König, der das Licht, geistig natürlich, aussät. Ihr solltet ihm folgen, das wäre notwendig. Die Vereinsamten haben ihn gefunden. Die Hilflosen ja auch, aber die Klagenden machen sich nicht nur ruhelos lustig, sie haben ihm auch noch Leid hinzugefügt. Sie werden korrigieren müssen, ob sie nun wollen oder nicht. Eines Tages wird ihr Körper in die Leblosigkeit, in das Sterben gehen und dann werden sie nicht ihre Hilflosigkeit, aber ihre Angst und Ruhelosigkeit haben und dann werden sie merken: Den Herrn gibt es doch. Ich muss nun gehen, ohne ihn gefunden zu haben. In mir ist Klage. In mir ist Macht. Ich muss das doch nun ablegen. Aber sie können es nicht mehr und gehen in diese Klage hinauf. Und das ist die Qual für diese klagenden Menschen, für die klagenden Geistwesen. Sie werden nicht in der geistigen Welt korrigiert. Sie suchen hier nach liebevollen, fürsorglichen Geistwesen, und sie können sie nicht erreichen. Das ist nicht eine menschliche Qual, das ist eine geistige Qual, aber zuerst natürlich doch noch menschlich. Und da muss ich sagen, haben klagende Menschen große Not mit dem Sterben, mit dem Gehen. Sie können sich nicht mehr befreien, und sie sind in eine klagende Last eingewickelt. Sie können sich nicht befreien. Also klärt im Leben, korrigiert im Leben und helft euch durch ruhiges Vertrauen. Lebt miteinander und gebt einander Demut und Ruhe. Begreift nur, dass ihr miteinander geben und nehmen müsst und keiner ohne Liebe ist. Jeder kleinste Mensch wird einmal in klarer Liebe hinaufgehen. Des Königs Losung heißt: Ich bin in Liebe. Ich bin nicht mehr Geist, Körper und Seele, aber in mir ist die Liebe und sie ist nie, nie fort. Löst euch nicht von dieser Liebe. Geht hinein und ordnet euer kleines Leben, denn es ist nicht für alle Zeiten. Meidet also nie eine Kommunikation, eine lebhafte Gemeinschaftshilfe, Hierdurch könnt ihr klären und wachsen. Such die Sonne und den Mond. Hierdurch könnt ihr klärend korrigieren und die Quelle der heilenden Kraft der Liebe finden. 1Kor 16,23

Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!


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1Kor 16,24

Meine Liebe ist mit euch allen in Christus Jesus.

Brief an die Galater Inhalt Gruß an die Gemeinden in Galatien 152 Gal 1,1-5 Paulus verwundert sich über den Abfall der Galater 153 Gal 1,6-10 Die Unabhängigkeit des Paulus von den übrigen Aposteln 154 Vergl. Apg 9,1-30;22,3-21;26,9-20 Gal 1,11-24 Zusammenkunft des Paulus mit den Aposteln in Jerusalem; Anerkennung seiner Selbstständigkeit als Heidenapostel 156 Apg 15,1-33 Gal 2,1-10 Paulus berichtet über seine Zurechtweisung des Petrus in Antiochia 156 Gal 2,11-21 Die Gerechtigkeit kommt aus Glauben, nicht aus Werken des Gesetzes 157 Gal 3,1-14 Das Gesetz hat die Verheißung nicht aufgehoben, sondern ist nur ein Zuchtmeister gewesen, bis Christus kam 160 Gal 3,15-29 Befreiung aus der Knechtschaft des Gesetzes durch Christus 161 Gal 4,1-7 Ermahnung, bei der frühern Liebe zu Paulus und zu seinem Evangelium zu bleiben 162 Gal 4,8-20 Knechtschaft und Freiheit gegenüber dem Gesetz werden begründet aus der Abstammung von Hagar oder Sara 162 Gal 4,21-31 Ermahnung, in der christlichen Freiheit festzustehen 166 Gal 5,1-12 Warnung vor Missbrauch der christlichen Freiheit und Ermahnung zum Wandel im Geist 167 Gal 5,13-26 Ermahnung zu brüderlicher Zurechtweisung 168 Gal 6,1-5 Ermahnung zu beharrlicher tätiger Liebe 169 Gal 6,6-10 Eigenhändiger Schluss des Briefes 170 Gal 6,11-28


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Gruß an die Gemeinden in Galatien Gal 1,1-5  Den Brief an die Galater hattest du 55 n. Chr. geschrieben?  Das ist sogar sehr genau.  Du warst damals 47 Jahre alt.  Ich war schon 48 Jahre alt. Gal 1,1 Paulus, Apostel nicht von Menschen her noch durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten, Gal 1,2 und alle Brüder, die mit mir sind, an die Gemeinden in Galatien.  Du warst durch Jesus Christus und Gottvater zum Apostel bestimmt, und diese Bestimmung hattest du selbstsicher auch den Gemeinden gegenüber dargelegt.  Das musste ich ja, das war klar. Ich hatte auch keine andere Wahl. Gal 1,3 Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus, Gal 1,4 der sich um unsrer Sünden willen dahingegeben hat, um uns aus der gegenwärtigen bösen Welt zu erretten nach dem Willen Gottes, unsres Vaters, Gal 1,5 dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit. Amen.  Die Vergebung der Sünden setzt ja die Korrektur voraus, aber auch die Läuterung in der geistigen Welt soll eine Korrektur bewirken.  Das ist ganz korrekt.  So hat sich doch Jesus nicht unserer Sünden willen hingegeben, sondert er hat das Licht und die Liebe in diese Welt gebracht. Und dieses Licht und die Liebe haben auch einige Menschen zur Korrektur veranlasst.  Ja, natürlich, das war eine ordentlich klare, gebende, heilende Kraft.  Durch unseren Herrn Jesus Christus wurde auch das geistige Gesetz geändert.


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 Ja.  Die Menschen hatten nun ihre Schutzgeister, und in der geistigen Welt wurden viele Aufstiegsebenen neu geschaffen.  Das sie neu geschaffen wurden, ist nicht ganz korrekt. Für euch Menschen ja, für uns waren sie immer gegenwärtig. Nur für die Menschen wurden sie zum ersten Mal klar eingegeben.  Insofern stimmt dann wieder die Satzfolge in den Versen 4 und 5, wo es heißt: Um uns aus der gegenwärtigen bösen Welt zu erretten nach dem Willen Gottes, unsres Vaters, dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit.  Das ist klar, ruhig und sehr gut. Da kann ich nichts hinzufügen.

Paulus verwundert sich über den Abfall der Galater Gal 1,6-10 Gal 1,6 Ich wundre mich, dass ihr euch so bald von dem hinweg, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendig machen lasst zu einem andern Evangelium, Gal 1,7 was [doch] auf nichts andres hinauskommt, als dass es gewisse Leute gibt, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verkehren wollen. Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel ein andres Evangelium predigen würde als das, welches wir euch gepredigt haben, so sei er verflucht!  Das ist nicht ganz richtig. So sei er verflucht, nein, so korrigiere ihn nicht und gib deine klaren, ruhigen Gedanken hinein. Du musst nicht alles glauben, was dir im Leben begegnet. Du musst klar und ruhig dein eigenes Herz, dein eigenes Selbst befragen, notwendig hineinhören, nicht immer alles glauben, das musste damit gesagt werden. Natürlich, diese Worte sind gefallen, das ist klar, aber die Menschen konnten es ja nicht anders begreifen. Dies musste nun ausgesprochen werden, nicht losgelöst von hilflosen Menschen, von klaren Menschen, die die Menschheit nun in die Ruhe, in das Licht bringen wollten. Es war nicht eine geistige, klare Maßnahme, es musste nur so geschrieben werden. Nur, wir haben es natürlich nicht so gemeint, aber die Menschheit sollte es ja nun begreifen.


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 Ein feiner, hoher Engel würde ja auch kein anderes Evangelium verkünden, höchstens ein Geistwesen, welches sich noch nicht auf einer höheren geistigen Ebene befindet.  Ja, natürlich, und die sind ja in der Versuchung. Die Menschen hatten und haben ja immer noch recht lange ihre Klage, und sie hatten und haben natürlich auch ihre klagenden Geistwesen, die noch nicht in dieser Liebe sind. Sie geben ihnen nicht gerade ruhige Informationen und Verantwortung. Sie geben nicht nur Hilflosigkeit, sie geben auch Leid. Das sollte man nun wirklich, nicht geistig, aber klar bedenken, dass hier die klagenden Menschen auch Schutzwesen haben, die nicht immer klar und liebevoll sind, liebevoll schon, aber immer zu ihrem Eigennutz, zu dem Eigennutz ihres Geistes. Also ich meine, wenn dieser klagende Mensch eine gute, liebevolle, feine Mutter hatte, die nun sein Schutzgeist ist, würde die ihm nie eine geistige Klage bringen. Sind es aber geistige Kobolde, die sich noch nicht in dieser geistigen, klaren Strahlkraft gefunden haben, dann werden diese natürlich auch Leidgedanken rüberbringen. Das ist nicht immer eine Gefahr, aber eine Opferung für diese kleinen Menschen. Gal 1,9 Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch ein andres Evangelium predigt als das, welches ihr empfangen habt, so sei er verflucht!  Ich würde sagen: So höret genau hin. Höret auf euer kleines Herz, ob es stimmt. Gal 1,10 Suche ich denn jetzt Menschen zu gewinnen oder Gott? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig sein wollte, wäre ich nicht Christi Knecht.

Die Unabhängigkeit des Paulus von den übrigen Aposteln  Vergl. Apg 9,1-30;22,3-21;26,9-20 Gal 1,11-24 Gal 1,11 Ich tue euch nämlich kund, ihr Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von menschlicher Art ist; Gal 1,12 denn ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.  Du sagtest uns einmal, dass du als Paulus ein Teiltrancemedium und, zum Lebensende hin, auch zeitweise ein Volltrancemedium warst. Die Grundlage des


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Evangeliums, welches du verkündet hast, hattest du durch Morsekontakt, durch Zwiesprache mit den hohen Engeln und von Jesus selbst bekommen.  Natürlich, ich hatte es auf dem medialen Wege bekommen, und ich korrigierte es nie. Ich habe meine Liebe nie verloren, und ich war in dieser klaren Ruhe. Nur, ich musste die Menschen nicht ruhig stimmen, aber überzeugen, und das war nicht ganz einfach, das war und ist nicht ganz einfach. Öffnet eure Herzen, eure Türen - nein, das allein genügt nicht. Wie sollen sie sie öffnen, wenn sie kein Licht hineinlassen können, wenn ihnen die Klage noch bis zum Hals steht. Sie haben das Licht noch nicht gefunden. Gal 1,13 Ihr habt ja von meinem ehemaligen Wandel im Judentum gehört, dass ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte Gal 1, 14 und im Judentum weiter ging als viele Altersgenossen in meinem Volk, indem ich in besonders hohem Maße ein Eiferer für die Überlieferungen meiner Väter war. Gal 1,15 Als es aber dem, der mich von meiner Mutter Leib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, gefiel, Gal 1,16 seinen Sohn an mir zu offenbaren, damit ich ihn unter den Heiden verkündigen sollte, da sogleich ging ich nicht mit Fleisch und Blut zu Rate, Gal 1,17 zog auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern begab mich nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück. Gal 1,18 Darauf, nach drei Jahren, zog ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennenzulernen, und blieb bei ihm fünfzehn Tage. Gal 1,19 Einen andern von den Aposteln jedoch sah ich nicht außer Jakobus, den Bruder des Herrn. Gal 1,20 Was ich euch aber schreibe, siehe, Gott weiß, dass ich [dabei] nicht lüge. Gal 1,21 Darauf ging ich in die Gebiete von Syrien und Cilicien. Gal 1,22 Ich war aber den Gemeinden in Judäa, die in Christus sind, von Person unbekannt. Gal 1,23 Sie hörten vielmehr nur: Der uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er einst zerstörte; Gal 1,24 und sie priesen Gott meinethalben.

Zusammenkunft des Paulus mit den Aposteln in Jerusalem; Anerkennung seiner Selbstständigkeit als Heidenapostel  Apg 15,1-21 Gal 2,1-10


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Gal 2,1 Darauf, nach Verlauf von vierzehn Jahren, zog ich abermals nach Jerusalem hinauf mit Barnabas und nahm auch Titus mit. Gal 2,2 Ich zog aber hinauf infolge einer Offenbarung; und ich setzte ihnen das Evangelium auseinander, das ich unter den Heiden predige, in gesonderter Besprechung jedoch denen, die in Geltung stehen, damit ich nicht etwa vergeblich liefe oder gelaufen wäre. Gal 2,3 Aber nicht einmal Titus, mein Begleiter, der ein Grieche war, wurde gezwungen, sich beschneiden zu lassen. Gal 2,4 Wegen der eingedrungenen falschen Brüder aber, die sich eingeschlichen hatten, um unsre Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, auszukundschaften, damit sie uns knechten könnten -, Gal 2,5 denen gaben wir auch nicht für eine Stunde durch Unterwerfung nach, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe. Gal 2,6 Was aber die betrifft, die dafür gelten, etwas zu sein - wer sie einst waren, daran liegt mir nichts; Gott sieht die Person des Menschen nicht an -, mir nämlich haben die in Geltung Stehenden nichts Weiteres auferlegt; Gal 2,7 sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass mir das Evangelium an die Unbeschnittenen anvertraut sei, wie dem Petrus an die Beschnittenen Gal 2,8 denn der, welcher bei Petrus wirksam war zum Apostelamt an den Beschnittenen, war auch bei mir wirksam für die Heiden Gal 2,9 und als sie die Gnade erkannten, die mir verliehen ist, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen gelten, mir und Barnabas den Handschlag der Gemeinschaft, dass wir zu den Heiden, sie aber zu den Beschnittenen gehen sollten; Gal 2,10 nur möchten wir der Armen eingedenk sein; und ebendies habe ich mich auch beflissen zu tun.

Paulus berichtet über seine Zurechtweisung des Petrus in Antiochia Gal 2,11-21 Gal 2,11 Als aber Kephas nach Antiochia kam, habe ich ihm ins Angesicht widerstanden, weil er [durch sein eignes Verhalten] verurteilt war. Gal 2,12 Denn bevor etliche von Jakobus kamen, aß er mit den [frühern] Heiden; als sie aber gekommen waren, zog er sich zurück und sonderte sich ab, weil er die aus der Beschneidung fürchtete.  Apg 10,13-16;11, 3 Gal 2,13 Und es heuchelten mit ihm auch die übrigen Juden, sodass sogar Barnabas von ihrer Heuchelei mitfortgerissen wurde. Gal 2,14 Als ich aber sah, dass sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sagte ich zu Kephas in Gegenwart aller: Wenn du, der du ein Jude bist, nach heidnischer Sitte lebst und nicht nach jüdischer, wie darfst du da die Heiden zwingen, nach jüdischer Art zu leben?


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Gal 2,15 Wir, von Geburt Juden und nicht Sünder aus den Heiden, Gal 2,16 aber in der Erkenntnis, dass ein Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtgeprochen wird, sondern [nur] durch Glauben an Christus Jesus, haben gleichfalls an Christus Jesus geglaubt, damit wir aus Glauben an Christus gerechtgesprochen würden und nicht aus Werken des Gesetzes; denn aus Werken des Gesetzes wird kein Fleisch gerechtgesprochen werden. Gal 2,17 Wenn wir aber, die wir in Christus gerechtgesprochen zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist dann Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! Gal 2,18 Denn [erst] wenn ich das wieder aufbaue, was ich niedergerissen habe, stelle ich mich [nachträglich] selbst als einen Übertreter [des niedergerissenen Gesetzes] hin. Gal 2,19 Denn ich bin [bei Annahme der Taufe] durch das Gesetz dem Gesetz [dazu] gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt; Gal 2,20 ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich dahingegeben hat. Gal 2,21 Ich verwerfe die Gnade Gottes nicht [wie meine Gegner]; denn wenn die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt, dann ist ja Christus umsonst gestorben!

Die Gerechtigkeit kommt aus Glauben, nicht aus Werken des Gesetzes Gal 3,1-14 Gal 3,1 O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, denen [doch] Jesus Christus als Gekreuzigter vor Augen gemalt worden ist? Gal 3,2 Dieses eine will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Werken des Gesetzes empfangen oder aus der Predigt vom Glauben?  Alles, was uns zuteil wird, bekommen wir von Gott und nicht aufgrund von Vorschriften und Gesetzen.  Natürlich, aber das ist das geistige Gesetz. Das ist korrekt. Das ist die Verantwortung Gottes. Nur so musst du es begreifen. Gal 3,3 So unverständig seid ihr? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden? Gal 3,4 So Großes habt ihr vergeblich erfahren? [Ja,] wenn wirklich [bloß] vergeblich! Gal 3,5 Der euch also den Geist darreicht und Wunderkräfte in euch wirkt, [tut er es] auf Grund von Werken des Gesetzes oder auf Grund der Predigt vom Glauben?


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Gal 3,6 Wie [denn auch] Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde. Gal 3,7 Ihr erkennt also: die aus Glauben, die sind Abrahams Söhne. Gal 3,8 Da aber die Schrift vorhersah, dass Gott die Heiden aus Glauben gerechtspricht, hat sie dem Abraham zum voraus verkündigt: «In dir werden alle Heiden gesegnet werden.» Gal 3,9 Somit werden die, welche aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet. Gal 3,10 Denn alle, die aus Werken des Gesetzes sind, die sind [vielmehr] unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: «Verflucht ist jeder, der nicht beharrt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, dass er es tue.»  Alle, die auf die Gesetze ausgerichtet sind, fesseln sich selbst, da sie ja auch diese Gesetze einhalten müssen.  Es war eine Knebelung der Menschheit, die notwendig war. Wenn Menschen keine Grenzen kennen, wenn ihnen keine Grenzen gesetzt werden, dann suchen sie auch nicht mehr. Also es sind Grenzen, so musst du es nun sehen. Gal 3,11 Dass aber auf Grund des Gesetzes niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenbar; denn [nur] «der aus Glauben Gerechte wird leben». Gal 3,12 Das Gesetz jedoch ist nicht aus Glauben, sondern «wer sie getan hat, wird durch sie leben». Gemeint sind die Vorschriften des Gesetzes. Gal 3,13 Christus hat uns von dem Fluch des Gesetzes losgekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist - denn es steht geschrieben: «Verflucht ist jeder, der am Holze hängt»  Nein, ich würde das kleine Wort Fluch nun einmal fortlassen. Das Wort Fluch gefällt mir nicht, aber es war eine Gesellschaft, die nicht anders mit der Sprache, mit der geistigen Ruhe umgehen konnte. Sie hatten ja noch die große Finsternis. Sie waren ja noch nicht in dieser Helligkeit. Sie mussten also eine Sprache zu hören bekommen, die ihnen nicht Klage, die ihnen Ehrfurcht eingab, das war nötig. Somit wurde ihnen dieser Gedanke auf eine solche Weise vermittelt. Aber jetzt, in der heutigen Zeit, würde ich der Menschheit sagen: Jesu Christi Leben begründete leibhaftig einen absoluten geistigen Anspruch an die Menschheit: Lebt, ihr lieben Menschen, mit der geistigen Liebe. Ihr müsst in das Vergeben hineingehen. Ihr müsst klare Achtung vor jedermann eingeben. Ihr müsst die klare Demut in euch nicht nur ein wenig, sondern ganz finden. Nur so würde ich das heute artikulieren.


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In der damaligen Zeit war der Mensch nicht in der Lage, es anders anzunehmen. Die Zeiten gehen ja nicht hinauf, aber die Veränderungen durch die großen, langen Zeiträume sind natürlich jetzt in einer Hilfe gebenden Bahn. Der Mensch kann nun über die klare Liebe aus seiner Opferrolle, aus seiner Knechtschaft, aus seiner Gefangenschaft hinausgehen. Und hier wird nun ganz deutlich, dass die Menschen, die ja nun wahrhaftig nicht alle klug waren, erst einmal erkennen mussten, dass Jesus Christus gestorben ist, um das Leben in der Gegenwart, für das Jetzt, in einer klärenden, korrigierenden, ruhigen Liebe zu ordnen. Der Mensch wurde aufgerufen: Gehe hinaus, sieh dir das Kreuz an. Er hat sein Leben für dich nun gegeben. Du kannst dein Leben ändern. Also korrigiere dein Leben. Lasse dich nicht in die Hilflosigkeit oder in die Opferrolle bringen. Sucht nach heilenden Kräften in euch. Das ist damit gemeint.  Das in dem 5. Buch Mose 21,22-23 aufgeführte Gesetz war sicherlich von den Menschen und wurde nicht durch Gott gegeben? 5Mos 21,22 Und wem jemand ein todeswürdiges Verbrechen begeht und getötet wird und du ihn an einen Pfahl hängst, 5Mos 21,23 so darf sein Leichnam nicht übernacht am Pfahle bleiben, sondern du sollst ihn noch am selben Tage begraben. Denn ein Gehängter ist von Gott verflucht, und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will.  Das war ein Gesetz des Staates. Das ist nie und nimmer das Gesetz der geistigen Ruhe, niemals. Es sollte der menschliche Körper nicht in Verwesung gehen, das war eigentlich das Klärende daran. Außerdem sollte es auch eine Abschreckung sein, damit der Mensch begreift: Du hängst hier am Kreuz, kannst dich nicht befreien, und du musst deinen Körper verlassen. Es war auch eine notwendige Maßnahme, auf diesen klagenden Gedanken hinzuweisen, dass der Mensch Leid auf sich nehmen muss, wenn er gesündigt hat, wobei es nicht um die Frage danach ging, wie es zu sehen ist, wenn er Opfer wird. Gal 3,14 damit den Heiden der Segen Abrahams zuteil würde in Christus Jesus, auf dass wir als verheißene Gabe den Geist empfingen durch den Glauben.  Das heißt sinngemäß, dass alle diese Gesetze Mosis für die bekehrten Heiden nicht notwendig sind, entscheidend ist allein der Glaube.  Ja, ganz genau, das würde ich auch so sagen. Es war eine leidvolle, klagende, rohe Zeit. Die Menschen mussten erst mit der Korrespondenz des Lichts vertraut werden. Es war eine klagende, leidvolle Zeit.


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 Wenn alle Menschen geistig klar wären, bräuchte es keine irdischen Gesetze, denn dann würde sich alles im Sinne Gottes nach den geistigen Gesetzen Gottes regeln.  Nun, dahin kommen ja alle kleinen und großen Menschen noch einmal. Aber solange dies nicht geschehen ist, muss es diese Klauseln, diese nicht ruhelosen, diese gerechten Gesetze nun einmal geben. Heute werden sie schon ein klein wenig gemäßigter verfasst. Sie müssen gegenwärtig leider immer noch bestehen bleiben. Das ist nicht anders möglich. Der kleine Mensch kann nur über die Opferung, über das Leid in die Korrektur gehen. Leider ist es nicht anders möglich.

Das Gesetz hat die Verheißung nicht aufgehoben, sondern ist nur ein Zuchtmeister gewesen, bis Christus kam Gal 3,15-29 Gal 3,15 Ihr Brüder, ich rede nach menschlicher Weise. Niemand stößt doch auch nur eines Menschen Testament um, nachdem es in Kraft erklärt ist, oder verordnet [etwas] hinzu. Gal 3,16 Nun sind aber dem Abraham die Verheißungen zugesprochen worden und seinem Nachkommen. Es heißt nicht: «Und den Nachkommen», als von vielen, sondern als von einem: «und deinem Nachkommen», und der ist Christus. Gal 3,17 Ich meine aber dies: Einem von Gott zuvor in Kraft erklärten Testament nimmt das 430 Jahre nachher gekommene Gesetz nicht die Kraft, so dass es die Verheißung aufheben würde. Gal 3,18 Denn wenn das Erbe aus dem Gesetz kommt, so kommt es nicht mehr aus Verheißung; dem Abraham aber hat es Gott durch Verheißung geschenkt. Gal 3,19 Was soll nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen wurde es, bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung gegeben ist, hinzugefügt, indem es angeordnet wurde durch Engel mit Hilfe eines Mittlers. Gal 3,20 Der Mittler aber ist nicht [Vertreter] eines einzigen; Gott aber ist [nur] einer. Gal 3,21 Ist also das Gesetz [entscheidend] wider die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, welches Leben verleihen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz. Gal 3,22 Allein die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aus Glauben an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben. Gal 3,23 Ehe aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.


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Gal 3,24 Somit ist das Gesetz [nur] ein Zuchtmeister für uns geworden bis zu Christus, damit wir aus Glauben gerechtgesprochen würden. Gal,3,25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister.  Der Glaube steht über dem Gesetz.  Natürlich, nur, das Christusbewusstsein ist noch nicht in alle Geistmenschen hineingekommen. Das Gesetz ist immer noch für den klagenden Menschen notwendig. Er muss nicht unterjocht werden, aber er muss seine Grenzen nun auch kennenlernen. Gal 3,26 Denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christus Jesus. Gal 3,27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. Gal 3,28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Gal 3,29 Wenn ihr aber Christus angehört, seid ihr ja Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäß der Verheißung.

Befreiung aus der Knechtschaft des Gesetzes durch Christus Gal 4,1-7 Gal 4,1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obgleich er Herr von allem ist, Gal 4,2 sondern er steht unter Vormündern und Haushaltern bis zu der vom Vater vorherbestimmten Zeit. Gal 4,3 So waren auch wir, als wir unmündig waren, den Naturmächten der Welt wie Sklaven unterworfen. Gal 4,4 Als aber die Erfüllung der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, von einem Weibe geboren, dem Gesetz unterworfen, Gal 4,5 damit er die dem Gesetz Unterworfenen loskaufte, auf dass wir die Annahme an Sohnes Statt erlangten. Gal 4,6 Weil ihr aber Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unsre Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater! Gal 4,7 Somit bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe durch Gott.


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Ermahnung, bei der früheren Liebe zu Paulus und zu seinem Evangelium zu bleiben Gal 4,8-20 Gal 4,8 Aber damals, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr den Göttern, die in Wirklichkeit keine sind. Gal 4,9 Jetzt jedoch, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid, wie könnt ihr wieder zurückkehren zu den schwachen und armseligen Naturmächten, denen ihr wieder von neuem dienen wollt? Gal 4,10 Tage beobachtet ihr und Neumonde und Festzeiten und Neujahrstage. Gal 4,11 Ich fürchte für euch, dass ich am Ende vergeblich an euch gearbeitet habe. Gal 4,12 Werdet [gesetzesfrei] wie ich, denn auch ich bin [gesetzesfrei geworden,] wie ihr [einst wart], ihr Brüder; ich bitte euch. Ihr habt mir [früher] nichts zuleide getan; Gal 4.13 ihr wisst vielmehr, dass ich wegen Schwachheit des Fleisches euch das frühere Mal das Evangelium verkündigt habe, Gal 4,14 und ihr habt die Versuchung, die für euch in meinem Fleische lag, nicht mit Verachtung noch mit Abscheu erwidert, sondern wie einen Engel Gottes habt ihr mich aufgenommen, wie Christus Jesus. Gal 4,15 Wo bleibt nun euer [einstiges] Rühmen, glückselig zu sein? Denn ich bezeuge euch, dass ihr, wenn möglich, euch die Augen ausgerissen und sie mir gegeben hättet. Gal 4,16 Bin ich somit euer Feind geworden dadurch, dass ich euch die Wahrheit [des Evangeliums] gesagt habe? Gal 4,17 Sie umwerben euch eifrig nicht auf gute Art, sondern sie wollen euch [vom wahren Evangelium] ausschließen, damit ihr sie eifrig umwerbet. Gal 4,18 Gut aber ist es, sich allezeit mit Gutem eifrig umwerben zu lassen und nicht bloß, wenn ich bei euch bin, Gal 4,19 meine Kinder, um die ich abermals Geburtsschmerzen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt. Gal 4,20 Ich wünschte aber, dass ich jetzt bei euch wäre und meine Stimme wandeln könnte; denn ich bin eurethalben ratlos.

Knechtschaft und Freiheit gegenüber dem Gesetz werden begründet aus der Abstammung von Hagar oder Sara Gal 4,21-31 Gal 4,21 nicht?

Saget mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Hört ihr das Gesetz


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Gal 4,22 Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin und einen von der Freien. Gal 4,23 Aber der von der Sklavin ist nach dem Fleisch erzeugt worden, der von der Freien dagegen kraft der Verheißung. Gal 4,24 Und das ist bildlich gesprochen. Diese [Frauen] nämlich bedeuten zwei Bündnisse: das eine vom Berg Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, und das ist Hagar. Gal.4:25 Denn das Wort Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien, es entspricht aber dem jetzigen Jerusalem; denn dieses ist mit seinen Kindern in Knechtschaft.  Ist das korrekt?  Ja, Hilfe gebend klar ist es nicht ganz. Man kann es in einem so kurzen Rahmen nicht eingeben. Im Grunde ist es aber klar und ruhig gesprochen. Gal 4,26 Das Jerusalem droben aber ist eine Freie, und das ist unsre Mutter. Gemeint ist Sara.  Es ist sicherlich sinnbildlich gemeint?  Das ist korrekt.  Sara ist das Jerusalem droben und Hagar das Jerusalem drunten?  Nein, nicht droben und drunten, auch nicht links und rechts. Es war einfach eine Hilfsmaßnahme, eine Ordnung. Eine Ordnungslosigkeit nicht, eine klärende Gemeinschaft ja, und eine hilflose Gemeinschaft. Es war also von der Gegend her, vom Land her, nicht so gedacht. Es war mehr eine klare Gemeinschaft und eine hilflose, nicht feindliche Gemeinschaft. Gib es nur so an, es bringt nicht viel. Gal 4,27 Denn es steht geschrieben: «Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst; brich in Jubel aus und jauchze, die du nicht in Wehen liegst! Denn viele Kinder wird die Vereinsamte haben, mehr als die, welche den Mann hat.» Gal 4,28 Ihr aber, ihr Brüder, seid nach der Weise des Isaak Kinder der Verheißung. Gal 4,29 Allein, wie damals der nach dem Fleisch Gezeugte den nach dem Geist [ Gezeugten] verfolgte, so auch jetzt. Gal 4,30 Aber was sagt die Schrift? «Treibe die Sklavin und ihren Sohn aus, denn der Sohn der Sklavin soll nicht mit dem Sohn der Freien erben.» 1Mos 21,10.12


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Gal 4,31 Freien.

Daher, ihr Brüder, sind wir nicht Kinder der Sklavin, sondern der

 Ja, das ist nicht ganz klar, nicht ganz Jesus liebend gebracht. Alle Kinder leben in einem göttlichen Licht. Hier sollte kein Unterschied gemacht werden. Jesu Licht ist bei allen Kindern.  Es heißt im 1. Buch Mose 21,9-12: 1Mos 21,9 Als nun Sara den Sohn der Ägypterin Hagar, den diese dem Abraham geboren hatte, mit ihrem Sohne Isaak spielen sah, 1Mos 21,10 sprach sie zu Abraham: Jage die Magd da mit ihrem Sohne fort; denn der Sohn dieser Magd soll nicht Erbe werden mit meinem Sohn, mit Isaak.  Hier ist eine Diskrepanz, denn dort steht: Jage die Magd da mit ihrem Sohne fort. Wie du uns aber sagtest, war Hagar im Kindbett gestorben. Somit kann es sich ja nicht mehr um Hagar handeln.  Es war auch nicht Hagar, es war eine kleine Nebenfrau, die auch einen Sohn geboren hatte. Abraham hatte nicht drei, er hatte sogar fünf Frauen. Die Kinder wurden nicht alle richtig erzogen, sie waren aber auch nicht verwahrlost, sie wurden schon behütet. Die Kinder waren in sich sehr verschieden.  Es war somit nicht Ismael der Sohn der Hagar?  Nein, der war es nicht. Das ist hier ein jüngerer Sohn gewesen, der kam nach Ismael. 1Mos 21,11 Dieses Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen. 1Mos 21,12 Aber Gott sprach zu Abraham: Lass dir's nicht leid sein um den Knaben und um deine Magd. In allem, was Sara zu dir sagt, höre auf sie. Denn nur nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden.  Das ist korrekt falsch, das hatte auch Abraham niemals gesagt bekommen, niemals. Es muss heißen: Gib dieser kleinen Magd nicht nur Hilfe, gib auch diesem Knaben Hilfe und gib deiner Frau feine Hilfe und klare, ruhige Strenge. Es ist nötig, dass hier jetzt klare Ruhe hineingeht.  Es ist richtig, dass dieser Abschnitt sich nicht auf Hagar bezieht, denn die starb im Kindbett und nicht auf den Sohn Ismael.  Das ist korrekt.


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 Isaak sollte der göttlichen Bestimmung zufolge Abrahams Nachfolger und Erbe sein. Ismaels Nachkommen sollten aber auch ein großes Volk werden.  Ja und nein, beide Kinder waren gleich, gleich klärend und genügend ruhig. Es war nur geschehen, weil hier ein Kind seine Lebendigkeit nicht lange hatte, somit sollte das andere Kind nicht Körper und Seele geben, es sollte den Menschen Lebenshilfe geben. Das war geplant von der göttlichen Kraft her. Also, gib deinem Volk Liebe, deinen Mitmenschen. Wenn das eine Kind sein Leben nun hilflos verbringt, ist es nicht das Gesetz, sondern ist es eine klare, ruhige, strahlende, geistige Hilfe, nichts weiter. Nur ein Kind kann leiten, beide nicht. Allerdings hatte nicht ein Kind allein die klaren Gedanken, aber den klaren gebotenen Körper, und das war nötig. Das Kind, das hier gesund war, das sollte geben.  Du sagst, ein Kind hatte seine Lebendigkeit nicht lange, aber ein Kind hatte den klaren, gebotenen Körper. War denn Ismael, der Sohn der Hagar, krank?  Ja, er hatte hilfloses Nierengewebe. Also das Nierengewebe war klagend, war nie genügend hilfreich. Er konnte somit keine ruhigen klaren Nieren haben. Sie haben nie genügend entgiftet, und er war leider hier auch noch in Qual. Auch Nerven hatten ihn mehr und mehr Kraft gekostet. Er hatte Leid getragen, er hatte Ruhelosigkeit getragen. Er hatte Kopfschmerzen und das nicht wenig. Er brauchte immer ein Opiat, um diese klagenden Qualen ein wenig in Ruhe zu bringen. Somit konnte er leider auch seine Gedanken nur hilflos formen.  Aber seine Nachkommen sollten ja auch ein großes Volk werden und sind es doch auch geworden.  Das ist genau richtig. Er hatte aber nicht nur kleine gute Freunde, er hatte auch einen ruhigen, strahlenden Gottvaterengel, der hatte ihn immer liebevoll begleitet.  Der Vergleich, so wie er in der Bibel steht, ist dann nicht richtig.  Es ist leider manipuliert. Es sind klare, ruhige, liebevolle, geistige Informationen an Abraham gegangen. Er hat sie genau gehört, nur es wurde klagend und hilflos, nicht in Macht, im Ego aufgeschrieben. Es war nicht klug.  Wie kam es dann zu der Interpretation des Textes zu 1Mose 21,9-12?  Der Text ist nicht ganz frei von klagenden Informationen. Er müsste hier nun berichtigt werden. Die klagende Frau (Sara), die egoistische, machtsüchtige


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Frau gab ihrem Mann nicht Hilflosigkeit, aber Informationen: Gib diese Magd mit ihrem Kind nun fort. Das war aber nicht geschehen. Er hatte die Kinder nicht nur in sein Herz geschlossen, auch seine Kinder angenommen und ihnen geholfen. Nicht ein Kind hatte er fortgeschickt, und die Magd fand ja auch noch liebevolle, gute Hilfe bei ihm. Also, das waren hier die Gedanken der feindlichen Frau, aber nie des guten Abraham.

Ermahnung, in der christlichen Freiheit festzustehen Gal 5,1-12 Gal. 5,1 Für die Freiheit hat uns Christus frei gemacht; darum stehet fest und lasset euch nicht wieder unter ein Joch der Knechtschaft bringen! Gal 5,2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. Gal 5,3 Ich bezeuge aber wiederum jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er schuldig ist, das ganze Gesetz zu halten. Gal 5,4 Ihr seid losgelöst von Christus, die ihr aufgrund des Gesetzes gerechtgesprochen werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.  Hattest du das als Paulus so geschrieben?  Nein, das ist nicht ganz klar übersetzt, es ist dort auch noch ein klagender, hilfloser Übersetzungsfehler. Es klingt im Hebräischen, im Griechischen oder Lateinischem noch anders. Das ist hier nicht ganz so. Das ist ja zu hart. Nein, ihr seid nicht von Christus losgelöst. Ihr seid im klaren, lieben Christuslicht, und ihr seid nicht aus der Gnade gefallen, ihr seid nicht hineingekommen, nicht hineingeklettert. Ordne es nur so an. Das hat mir nicht gefallen.  Du sagtest uns ja auch, dass das Beschneiden aus hygienischen Gründen notwendig war.  Ja, das ist ganz klar. Das Glied war ja nicht nur nötig für die Zeugung der Kinder, auch um das Volk zu erhalten, das war ganz notwendig. Deshalb war dieser Befehl erteilt worden. Gal 5,5 Denn wir erwarten vermöge des Geistes aus Glauben die [Erfüllung der] Hoffnung auf Gerechtigkeit. Gal 5,6 Denn in Christus Jesus vermag weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern [nur] Glaube, der sich durch Liebe wirksam erweist. Gal 5,7 Ihr liefet gut; wer hat euch aufgehalten, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht? Gal 5,8 Die Überredung [dazu] kommt nicht von dem, der euch beruft.


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Gal 5,9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. Gal 5,10 Ich habe im Herrn das Vertrauen zu euch, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet. Wer euch aber verwirrt, der wird das Strafurteil zu tragen haben, er sei, wer er wolle. Gal 5,11 Ich aber, ihr Brüder, wenn ich noch die Beschneidung predige, warum werde ich noch verfolgt? Das Ärgernis des Kreuzes wäre ja [dann] abgetan.  Das ist nicht ganz klar. Natürlich hatte er gefangene Menschen, die ihm nicht ganz trauten, weil sie ihn nicht ganz klar begreifen konnten. Also war es notwendig, dass er sich klären musste, und das hat er getan. Nur die klagende Menschheit hat ihn nicht begriffen, und somit hat er auch nicht hilflose Klage, aber hilflose Gedanken einnehmen müssen, das war nicht zu vermeiden.  Es waren hilflose, klagende Gedanken, aber wurdest du deswegen verfolgt?  Sie haben natürlich nach meinem Leben getrachtet, das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Sie haben noch meinen Kopf verlangt. Es waren noch große Kritiker dabei, Priester ja auch noch, die leider in einer Klage waren, nicht in einem Hass, die aber noch nicht diese klare Liebe in sich trugen. Sie standen noch in ihrer Macht und meinten, wenn Geist, Körper und Seele nun von mir fort wären, dann hätte dieses kleine Volk mehr Ruhe. Also, ich war ihnen unbequem, das muss ich nun so sagen. Gal 5,12 Möchten doch die, welche euch beunruhigen, sich auch [noch] verschneiden lassen!

Warnung vor Missbrauch der christlichen Freiheit und Ermahnung zum Wandel im Geist Gal 5,13-26 Gal 5,13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, ihr Brüder. Nur lasset die Freiheit nicht zu einem Anlass für das Fleisch werden, sondern dienet einander durch die Liebe! Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, [nämlich] in dem: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» Gal 5,15 Wenn ihr aber einander beißt und auffresst, so sehet zu, dass ihr nicht voneinander aufgerieben werdet. Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.


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Gal 5,17 Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, den Geist aber wider das Fleisch. Denn diese liegen miteinander im Streit, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. Gal 5,18 Doch wenn ihr vom Geist getrieben werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz. Gal 5,19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Unzucht, Unkeuschheit, Ausschweifung, Gal 5,20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Ränke, Zwietrachten, Parteiungen, Gal 5,21 Neid, Völlerei, Schwelgerei und was dem ähnlich ist, wovon ich euch zum voraus sage, wie ich zum voraus [schon] gesagt habe, dass die, welche solche Dinge verüben, das Reich Gottes nicht ererben werden. Gal 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Gal 5,23 Sanftmut, Enthaltsamkeit. Wider solche Dinge ist das Gesetz nicht. Gal 5,24 Die aber, welche Christus Jesus angehören, haben ihr Fleisch samt seinen Leidenschaften und Lüsten gekreuzigt. Gal 5,25 Wenn wir im Geiste leben, so lasset uns im Geiste auch wandeln! Gal 5.26 Lasset uns nicht nach eitler Ehre begierig werden, einander [nicht] herausfordern, einander [nicht] beneiden!

Ermahnung zu brüderlicher Zurechtweisung Gal 6,1-5 Gal 6,1 Ihr Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so sollt ihr, die Geistbegabten, den Betreffenden wieder zurechtbringen im Geist der Sanftmut; und dabei sieh dich selbst vor, dass nicht auch du versucht werdest! Gal 6,2 Traget einer des andern Lasten, und so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Gal 6,3 Denn wenn jemand meint, er sei etwas, während er nichts ist, so betrügt er sich selbst in seinem Sinn. Gal 6,4 Jeder aber prüfe sein eignes Werk, und dann wird er nur in Hinsicht auf sich selbst den Ruhm haben und nicht in Hinsicht auf den andern; Gal 6,5 denn jeder wird seine eigne Bürde zu tragen haben.


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Ermahnung zu beharrlicher tätiger Liebe Gal 6,6-10 Gal 6,6 Wer aber im Wort unterrichtet wird, soll mit dem, der [ihn] unterrichtet, in allen guten Dingen Gemeinschaft halten. Gal 6,7 Irret euch nicht! Gott lässt seiner nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Gal 6:8 Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.  Wer auf sein Fleisch sät, der wird geistig nicht vorwärts schreiten.  Ja, das sind mehr Menschen, die körperlich, die materiell, die egoistisch sind. Die ihren Geist noch nicht gefunden haben, und die ihren Geist hilflos gefunden haben, aber ihn nicht benutzen. Das meinte ich damit. Mit Fleisch meinte ich mehr körperbewusstes Leben, noch mehr Leid und Klage geben, egoistische Machtgebärden. Wer geistig liebevoll ist, kann nur Liebe ernten. Wer aber in Klage ist, der muss im Morast weitergehen. Also korrigiere nur: Positiv und negativ, Mond und Sonne, Klage und Leid, Liebe und Hass. Das meinte ich damit.  Jeder Geist hat ja von Gottvater ewiges Leben bekommen.  Natürlich, aber er soll sich korrigieren. Aus seinem Leid, aus seiner Klage, aus seinem Morast soll er herausgehen und in das Licht hineingehen. Es gibt noch genügend Luziferanhänger, die noch nicht die Liebe gefunden haben. Du kannst sie ja auch nicht gleich erkennen, sie müssen erst mal ihre Klagen, ihre Ruhelosigkeit zeigen. Es sind nicht wenige. Gal 6,9 Lasset uns aber nicht müde werden, das Gute zu tun! denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Gal 6,10 Demnach lasset uns nun [so], wie wir Gelegenheit haben, das Gute vollbringen gegen jedermann, am meisten aber gegen die Genossen des Glaubens!


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Eigenhändiger Schluss des Briefes Gal 6,11-28 Gal 6,11 Sehet, mit wie großen Buchstaben ich euch mit meiner [eignen] Hand schreibe!  Ja, es sind hier nur ruhelose Übersetzungen, die mir nicht gefallen. Das war nicht in meiner Handschrift. Ich habe immer darauf gewartet, dass hier mal eine Klärung hineinkommt. Gal 6,12 So viele dem Fleische nach ein gutes Ansehen haben wollen, die nötigen euch, dass ihr euch beschneiden lasst, nur damit sie nicht - wegen [Verkündigung] des Kreuzes Christi - verfolgt werden.  Nein, das ist nicht ganz korrekt. Damit sie nicht verfolgt werden, nicht, damit sie nicht gekreuzigt werden, damit ihnen nicht Klage gegeben wird. Es war ja ein klares Gesetz erlassen worden, dass die Kinder noch ruhiger und Hilfe gebender leben , wenn sie die Beschneidung bekommen. Das war eine Maßnahme, die notwendig war. Nur, die Menschen hatten nicht den großen Sinn erkannt, sie konnten es leider nicht glauben noch eingeben. Sie hatten sich nun gedrängt gefühlt und meinten, das ginge nicht nur von der Kirche, das ginge nun auch von klagenden Gesetzgebern aus, und das muss ich jetzt zurückweisen. Es waren Notmaßnahmen, die heute jeder Mensch kennt. Gal 6:13 Denn nicht einmal die, welche sich beschneiden lassen, halten selber das Gesetz, sondern sie wollen, dass ihr euch beschneiden lasst, damit sie sich eures Fleisches rühmen können.  Nein, nein, nein, das ist genau verkehrt. Also noch mal, sie halten natürlich nicht das Gesetz. Sie hatten sich ja geistig nicht verändert, sie blieben dieselben, nur, sie hatten eine Korrektur hinnehmen müssen. Das andere ist klein wenig hilflos, ruhelos geschrieben, das habe ich nie so geschrieben. Gal 6,14 Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unsres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.  Es klingt in germanisch nicht korrekt, es klingt in germanisch nicht gut. Es ist auch korrekturbedürftig. Hier hatte ich Jesu Kreuz natürlich mit angegeben, dass hier die Liebe hinaufgeht, die Klage hinuntergeht. Ich musste durch mein klares Wort den Menschen diese Hilfe gebenden Gedanken darbringen und das ist hier, korrekt gesagt, nicht gut übersetzt noch gut hineingeschrieben worden. Das ist, ich möchte sagen, eine Qual, wenn ich das nun höre.


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Gal 6,15 Denn weder Beschneidung gilt etwas noch Vorhaut, sondern nur eine Neuschöpfung.  Ja, das ist korrekt. Gal 6,16 Und so viele nach dieser Regel wandeln werden, über die komme Friede und Barmherzigkeit, auch über das Israel Gottes!  Nein, nicht über das Israel Gottes, allerdings sehr wohl über das kleine israelische Volk Gottes und über die gesamten israelischen Kinder dieses Volkes, mehr hatte ich nicht gedacht. Es ist hier klein wenig Ordnungslosigkeit hineingekommen. Es war ein großer Segen für die Kinder, ihren Leib nicht zu verlieren, denn Infektionen konnten wir kaum besiegen. Somit war es eine klärende Maßnahme. Gal 6.17 Hinfort mache mir niemand Beschwerde! denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe.  Natürlich, das ist ganz klar, das ist dieser Lichtkranz, den jeder Mensch, der in Jesu Licht steht, hat. Gal 6,18 Die Gnade unsres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, ihr Brüder! Amen.  Die Menschen konnten damals noch nicht so in das Geistige hineinhorchen, sie konnten es noch nicht, deshalb sind auch ruhelose Gedanken mit hineingekommen, die notwendig waren, um ihrem kleinen Gehör nun Aufmerksamkeit zu geben. Also ich meine, es wäre heute niemals so gesagt worden, nur müsst ihr auch diese ruhelose, klagende, hilflose, leidvolle Zeit mit bedenken. Die Hebräer waren immer nicht nur ein ärmliches Volk, auch ein Hirtenvolk, und es gab hier keinen großen Reichtum. Es waren natürlich auch gute Kaufleute und liebevolle, gute Menschen unter ihnen. So, wie ihr noch das Osterlamm habt, so hatten sie natürlich auch ihre Gebräuche und ihre lieben Gewohnheiten, und es musste ruhige Strahlkraft über die Gedankenkraft, über die klaren Worte hineingegeben werden. Also macht es euch leicht, ihr müsst einfach auch mal etwas überhören, nicht so ernst nehmen, weil es nicht mehr in eure heutige Zeit passt, in die germanische Sprache schon gar nicht. Es ist nicht leicht, unsere damaligen Gebräuche, unsere Hilfe gebende Sprache in eure zu übersetzen, das ist nicht ganz einfach. Somit sind hier auch nicht nur klare, ruhelose Verklärungen hineingekommen, überdies auch noch Leid. Macht es euch leicht. Ich gebe gern noch klare Gedanken dazu.


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2. Brief an die Korinther Inhalt Gruß an die Gemeinde 173 2Kor1,1-2 Paulus dankt Gott für Rettung aus Todesgefahr 173 2Kor 1,3-11 Verteidigung gegen den Vorwurf der Zweizüngigkeit 176 2Kor 1,12-24;2,1-4 Empfehlung der Wiederaufnahme eines schuldigen Gemeindegliedes 177 2Kor 2,5-11 Reise nach Mazedonien. Dank gegen Gott für die Verbreitung des Evangeliums 2Kor 2,12-17 178 Die Korinther sind des Paulus Empfehlungsbrief 180 2Kor 3,1-3 Vorzüge des neuen Bundes und seines Dienstes vor dem alten 180 2Kor 3,4-18 Die Treue des Paulus im Dienste des Evangeliums 184 2Kor 4,1-6 Die Kraft Gottes hält den Paulus in seinen Leiden aufrecht 185 2Kor 4,7-18 Des Paulus Hoffnung und Sehnsucht nach der himmlischen Heimat 187 2Kor 5,1-10 Des Paulus Eifer, dem Herrn zu gefallen 189 2Kor 5,11-17 Der Dienst der Versöhnung 191 2Kor 5,18-21 Die Bewährung des Paulus in den Anfechtungen seines Berufes 193 2Kor 6,1-10 Paulus wirbt um die Gegenliebe der Korinther 194 2Kor 6,11-13 Warnung vor der Gemeinschaft mit Heiden 194 2Kor 6,14-18;7,1 Paulus wirbt weiter um die Liebe der Korinther 195 2Kor 7,2-4 Vergl. 6,11-13 Der Bericht des Titus über die Umkehr der Korinther hat Paulus getröstet 195 2Kor. 7, 5-16 Aufforderung zu reichlicher Beisteuer für die Gemeinde in Jerusalem 196 2.Kor 8,1-15 Die mit der Sammlung Beauftragten bürgen für richtige Besorgung 197 2Kor 8,16-24;9,1-5


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Der Segen freudigen Gebens 198 2Kor 9,6-15 Paulus verteidigt sich gegen persönliche Angriffe seiner Gegner 199 2Kor 10,1-18 Paulus deckt das unlautere Verhalten seiner Gegner auf 200 2Kor 11,1-15 Der Ruhm des Paulus: seine Bewährung in vielen Leiden und Mühen 202 2Kor 11,16-33 Paulus will sich nicht so wohl der empfangenen Offenbarungen als seiner Schwachheit rühmen 204 2Kor 12,1-10 Die selbstlose Liebe des Paulus gegen die Korinther 207 2Kor 12,11-18 Androhung strenger Bestrafung der Sünder in der Hoffnung, dass sie nicht nötig sein werde 209 2Kor 12,19-21;13,1-10 Schlussermahnung. Grüße. Segenswunsch 211 2Kor 13,11-13

Gruß an die Gemeinde 2Kor 1,1-2 2Kor 1,1 Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und [unser] Bruder Timotheus an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, samt allen Heiligen, die in ganz Achaja sind. 2Kor 1,2 Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Paulus dankt Gott für Rettung aus Todesgefahr 2Kor 1,3-11 2Kor 1,3 Gepriesen sei Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der Vater des Erbarmens und der Gott alles Trostes, 2Kor 1,4 der uns tröstet bei aller unsrer Bedrängnis, damit wir die, welche in allerlei Bedrängnis sind, trösten können durch den Trost, durch den wir selbst von Gott getröstet werden. 2Kor 1,5 Denn wie die Leiden Christi überaus reichlich über uns kommen, so ist durch Christus auch unser Trost überaus reichlich.  Welche Leiden meintest du damals?


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 Erst mal möchte ich dazu allgemein sagen, dass hier die Leiden der notwendigen ruhigen Klärung, der Korrektur dienen. Das sind nicht nur Klagen, das ist auch Gesundheit, die liebevoll Hilfe gebend in Ruhelosigkeit, in Krankheit gehen muss, weil der Mensch es sonst nicht anders begreift. Oder es ist ein anderes Leid. Die Mutter Erde lässt ihm sein Gebäude nicht, weil hier Feuer oder andere Mächte sich auftun und ihm sein Gebäude nehmen. Somit werden auch Ehen auseinandergebracht, oder Kinder müssen wieder in die ruhige geistige Welt hineingehen. Es sind hier also Korrekturen, die die Ordnung wiederherstellen, genau wie nun auch diese Korrekturen, die den Prunk einfach besiegen, die Liebe hineingeben, wo Klage ist, die Licht hineingeben, wo heikle Korrekturen notwendig sind und die Gefangenheit in euch lösen müssen. Das meine ich, nichts anderes.  Wenn dort „die Leiden Christi“ steht, dann können es in dieser Form sicherlich nicht viele Menschen verstehen und aufnehmen. Wenn man nun stattdessen schlicht sagte, „denn wie Leiden überaus reichlich über uns kommen, so ist durch Christus zugleich unser Trost überaus reichlich“? Der Trost ist die feine Hilfe gebende Strahlkraft.  Natürlich, aber jetzt solltest du noch hinzufügen, dass es nicht nur um die klare, liebevolle Vergebung geht, vielmehr auch um das Vertrauen: Ich bin nun im Vertrauen auf meinen König und auf die Liebe meines Gottvaters. Ich bin in keiner Hilflosigkeit, in keiner Angst. In mir ist Offenheit, in mir ist Klarheit. Ich bin im Licht. Und wenn der Mensch das gelernt hat, ist er nie mehr in Not. 2Kor 1,6 Sei es aber, dass wir bedrängt werden, so geschieht es zu eurem Trost und Heil; sei es, dass wir getröstet werden, so geschieht es zu eurem Trost, der sich wirksam erweist im standhaften Ertragen derselben Leiden, die auch wir leiden,  Es ist nicht nur das Ertragen des Leides. Es soll ja auch eine Korrektur, eine lebendige Lehre hieraus gezogen werden. Du sollst erkennen lernen: Warum bin ich noch nicht in dieser Genesung. Warum bin ich noch in meiner hilflosen Klage. Warum ist mein Körper immer noch nicht gesund. Warum habe ich diese Magenprobleme, die Nierenprobleme, oder warum opfere ich mich immer noch. Es ist eine Schule für die Menschen, die Gottvater seinen liebevollen Kindern gewährt. Es ist keine Strafe. Der liebe Gott wird oft angeprangert: Warum hat er hier nicht eingegriffen? Nun, es ist des Menschen freier Wille. Der Mensch muss korrigieren, nicht Gottvater. Wenn ich nicht auf eine kleine Information zugehe, wenn ich nicht mehr das Vertrauen zu meinen Mitmenschen habe, dann muss ich in mir nach dem Warum suchen. Ich gebe dir klare, ruhige, sachliche Gedanken, wenn du die Liebe noch nicht in dir hast. Ich gebe dir aber auch klare, ruhige, suchende Gedanken, die du finden


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kannst, um aus deiner Opferung, um aus deiner Klage oder aus deiner Hilflosigkeit herauszufinden. Ich bin dir nun ein Licht, ohne dass es dir bewusst ist. Also seinen liebevollen Mitmenschen mehr Hilfe geben, das ist die Ordnung, die nicht nur mehr und mehr hier hineingehen muss, auch wird. 2Kor 1,7 und unsre Hoffnung eurethalben ist fest, weil wir wissen, dass ihr, wie der Leiden, so auch des Trostes teilhaft seid.  Das ist korrekt. Ich bin ganz in der Ruhe und lass mich davon nicht abbringen. Der kleine Mensch, der große, der hilflose, der klagende Mensch, alle finden ihre Ordnung. Nur dauert diese Zeit individuell verschieden lange. Nicht nur die Zeit, auch die Notzeit. 2Kor 1,8 Denn wir wollen euch nicht in Unkenntnis lassen, ihr Brüder, betreffs unsrer Bedrängnis, die sich in Asia zugetragen hat, dass wir im Übermaß belastet wurden über Vermögen, so dass wir sogar unser Leben verloren gaben.  Ja, natürlich, das waren ja nicht nur klagende Gebiete, es waren auch Knechtschaften, die die Menschen in das Leid brachten. Sie waren noch nicht in ihrer Ordnung, sie waren in der Hilflosigkeit gefangen, sie konnten sich noch nicht klären.  Ist damit der in der Apostelgeschichte 19,23-40 beschriebene Aufstand gemeint?  Ja, aber nicht nur. Natürlich war das ein korrektes Beispiel. Hier sollte nicht nur Korrektur liebevoll gegeben und gezeigt werden, auch sollte Not suchenden kleinen Menschen noch Hilfe gegeben werden. Ihr Leid nicht noch verstärken, sondern klären, wie das Leid zu mildern sei. Das ist jetzt genauso wie damals notwendig. 2Kor 1,9 Ja, wir haben bei uns selbst den Bescheid erhalten, den Tod erleiden zu müssen, damit wir das Vertrauen nicht auf uns selbst setzen möchten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt,  Kann man das so sagen?  Das kann man nicht so sagen. Es war ja nicht nur eine ruhelose, auch eine klärende Zeit. Die Menschen haben ja nie ganz begriffen, dass es körperliches Leid durch Gottvater gibt, das zur Klärung notwendig ist. Sie haben natürlich an alle anderen Klagen gedacht, nur nicht an Gottvater.


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Aber die Ordnung muss ja nun einmal wieder eingehen, und der Mensch ist noch nicht einmal wie eine kleine Fliege. Er hat ja noch nicht einmal das gesamte Universum erkannt. Heute ist es in seinen Augen noch so klein, und früher war es kaum vorhanden. Also, es war schon eine körperliche Korrektur, die für die Hilflosen wie für die Klagenden geschehen musste, ein Ordnen, ein Klären, eine Quelle des Lichtes musste hineingehen. 2Kor 1,10 der uns aus solchem Tod errettet hat und erretten wird, auf den wir die Hoffnung gesetzt haben, dass er [uns] auch ferner erretten werde, 2Kor 1,11 indem auch ihr zu unsrem Besten hilfreich mitwirkt durch das Gebet, damit aus dem Munde vieler für das uns verliehene Gnadengeschenk durch viele gedankt werde zu unsrem Besten.  Natürlich, ich kann zwar Ursache und Wirkung nicht gerade erkennen, aber es ist Hilfe gebend gesagt.  Wie würdest du das heute sagen?  Ich würde sagen, die Gebete sind natürlich nicht nur liebevolle Informationen, auch Ionen. Es sind geistige Kräfte, die nicht versiegen. Und je mehr sie hinaufgehen, je öfter sie gegeben werden, je klarer, ruhiger strahlender sie hinaufgegeben werden, um so mehr gehen sie auch in die klare, ruhige Strahlkraft. Das bedeutet, dass nicht mehr Klage noch Ruhelosigkeit geschieht, sondern dass hier Klarheit, Leidhilfe und Ruhe liebevoll gefunden werden. Es ist erforderlich, dass die Menschen hier nun in dieses heikle Thema hineingehen: Ich bin in der Klage, ich muss mich also korrigieren. Ich habe Probleme. Ich kann sie über das liebevolle Gebet hinausenden. Diese Ionen, diese geistigen Kräfte, werden niemals verlorengehen. Sie kommen mehr und mehr hinauf und werden die Menschheit ordnen.

Verteidigung gegen den Vorwurf der Zweizüngigkeit 2Kor 1,12-24;2, 1-4 2Kor 1,12 Denn unser Ruhm ist dieser: das Zeugnis unsres Gewissens, dass wir in Heiligkeit und Lauterkeit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in Gottes Gnade in der Welt gewandelt sind, in besonders hohem Maße aber bei euch. 2Kor 1,13 Denn wir schreiben euch nichts andres, als was ihr lest oder auch erkennt. Ich hoffe aber, ihr werdet bis ans Ende erkennen, 2Kor 1,14 wie ihr uns zum Teil auch erkannt habt, dass wir euer Ruhm sind, wie auch ihr der unsrige, am Tage unsres Herrn Jesus.


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2Kor 1,15 Und in diesem Vertrauen wollte ich ein erstes Mal zu euch kommen, damit ihr [nachher] einen zweiten Gnadenerweis empfinget, 2Kor 1,16 und bei euch hindurch nach Mazedonien reisen und aus Mazedonien wieder zu euch kommen und mir von euch das Geleite nach Judäa geben lassen. 2Kor 1,17 Indem ich nun dies wollte, habe ich da etwa leichtfertig gehandelt? Oder nehme ich mir, was ich mir vornehme, nach dem Fleische vor, damit bei mir das Ja und das Nein [gleichzeitig] vorhanden sei? 2Kor 1,18 Aber Gott ist getreu [als Bürge dafür], dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein ist. 2Kor 1,19 Denn Gottes Sohn Christus Jesus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, war nicht Ja und Nein, sondern Ja ist in ihm gewesen; 2Kor 1,20 denn so viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, daher durch ihn auch das Amen, Gott zur Ehre durch uns. 2Kor 1,21 Der aber uns mit euch Festigkeit gibt auf Christus hin und uns gesalbt hat, ist Gott, 2Kor 1,22 der uns auch versiegelt und den Geist als Angeld in unsre Herzen gegeben hat. 2Kor 1,23 Ich aber rufe Gott zum Zeugen wider meine Seele an, dass ich aus Schonung für euch nicht mehr nach Korinth gekommen bin. 2Kor 1,24 Nicht dass wir Herren über euren Glauben wären, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude; denn im Glauben steht ihr. 2Kor 2,1 Ich habe aber für mich dies beschlossen, nicht wieder unter Betrübnis zu euch zu kommen. 2Kor 2,2 Denn wenn ich euch betrübe, wer ist dann da, der mich fröhlich machen könnte, außer dem, der von mir betrübt wird? 2Kor 2,3 Und ich habe ebendies geschrieben, damit ich nicht, wenn ich käme, von denen Betrübnis hätte, von denen ich Freude haben sollte, da ich das Vertrauen zu euch allen habe, dass meine Freude euer aller [Freude] ist. 2Kor 2,4 Denn aus vieler Bedrängnis und Angst des Herzens heraus habe ich euch geschrieben unter vielen Tränen, nicht damit ihr betrübt werden solltet, sondern damit ihr die Liebe erkennen möchtet, die ich in besonders hohem Maße zu euch habe.

Empfehlung der Wiederaufnahme eines schuldigen Gemeindegliedes 2Kor 2,5-11 2Kor 2,5 Hat aber jemand betrübt, so hat er nicht mich betrübt, sondern in gewissem Grade damit ich nicht zuviel sage -euch alle. 2Kor 2,6 Für den Betreffenden soll diese [nunmehr vollzogene] Bestrafung von Seiten der Mehrheit genügen,


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2Kor 2,7 so dass ihr [jetzt] im Gegenteil vielmehr vergeben und trösten mögt, damit der Betreffende nicht etwa durch die allzu große Betrübnis verschlungen wird. 2Kor 2,8 Deswegen ermahne ich euch, zu beschließen, Liebe gegen ihn zu üben. 2.Kor 2,9 Denn dazu habe ich auch geschrieben, [ihr solltet ihn bestrafen,] um eure Bewährung kennen zulernen, ob ihr zu allem gehorsam seid. 2Kor 2,10 Wem ihr aber etwas vergebt, [dem vergebe] auch ich; denn auch ich [ habe], was ich vergeben habe - wenn ich [überhaupt] etwas zu vergeben hatte -, um euretwillen [vergeben] im Angesicht Christi, 2Kor.2:11 damit wir vom Satan nicht übervorteilt würden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt.  Wie würdest du das heute sagen?  Satan ist ja das Leid allgemein. Es ist die Macht des Leidens, die der Mensch immer noch hinnehmen muss, so lange, bis er sich in die Ordnung eingefunden hat. Ja, das ist eigentlich korrekt. Ich sehe keine Information mehr. Also ordnet nur euer Leben, geht hinaus aus eurer Klage, sucht ruhige Gedanken der Klärung, der Offenheit mit liebevollen guten Menschen. Ich kann leider aus meiner Gefangenheit nicht so heraus. Ich suche manchmal euer germanisches Wort, deshalb hakt es bei mir manchmal. Also, ich muss nun ordnen, ich muss in mir klären, ich muss Ruhe und Vertrauen finden. Nun, das kann ich leider nicht immer allein. Ich brauche korrekte, liebevolle, gute Menschen, die mir hier einen Weg zeigen; denn das ist letztendlich nötig. Ihr braucht eine Gemeinschaft der Klärung, der ruhigen Besonnenheit, des liebevollen Gebens und Nehmens, mehr nicht.  In Luk 22,31 steht: Simon, Simon, siehe, der Satan hat sich euch von Gott ausgeben, um euch im Sieb zu schütteln wie den Weizen.  Das ist Ordnung schaffen, das sind letztendlich alles Korrekturen, so wie der Mond und die Sonne und die Sterne. Es geht hier eindeutig darum, eine klärende Ordnung hineinzugeben, mehr ist es nicht.

Reise nach Mazedonien. Dank gegen Gott für die Verbreitung des Evangeliums 2Kor 2,12-17 2Kor 2,12 Als ich aber zur Verkündigung des Evangeliums von Christus nach Troas kam und mir eine Tür im Herrn aufgetan war,


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2Kor 2,13 hatte ich keine Ruhe in meinem Geist, weil ich meinen Bruder Titus nicht fand, sondern ich nahm Abschied von ihnen und zog weiter nach Mazedonien.  In welcher Form wurde dir eine Tür im Herrn aufgetan?  Es war ein klares Licht, Hilfe gebend, liebevoll, als eine Information. Sie gab mir Klarheit über meinen Bruder, über kleine Intrigen ja auch. Ich hatte also Gedanken in freier Klarheit empfangen durch die geistige Information. Ordne hier nicht mehr. Kleiner Bruder muss hier nicht mehr groß Ruhe hineingeben, aber kläre du nicht mehr auf. 2 Kor 2,14 Gott aber sei Dank, der uns in Christus allezeit triumphieren lässt und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Ort offenbart. 2Kor 2,15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen, 2Kor 2,16 den einen ein Geruch aus Tod zum Tod, den andern ein Geruch aus Leben zum Leben. Und wer ist dazu tüchtig[, wenn nicht ich]?  Es ist ein klein wenig verwirrend. Gib du mir deine Gedanken dazu.  Es heißt dort, die einen gehen verloren, das ist ein Geruch aus Tod zum Tod.  Das ist eben diese Klärung. Sie gehen ja nicht ganz verloren. Also, es ist eine Klage der Menschheit, dass sie nicht in ihre Ordnung, nicht in ihr Licht gehen mögen, dass sie es noch nicht einmal finden, das ist schon Klage. Aber ich würde hier mehr Ruhe hineingeben, klären, mehr Ordnung geben, dann würden auch diese klagenden Gedanken, die etwas hilflos geschrieben sind, nicht mehr hineingehen. Also, Licht geht hinein, Klärung, Ruhe, Verantwortung, Ordnung, so wäre es hier jetzt klarer gegeben. Es war hier eine Leere, eine große Leere in diesen klagenden Menschen. Sie hatten sich niemals Gedanken gemacht, Hilfe zu geben, zu klären, in ruhige Verantwortung zu gehen. Sie hatten nicht nur Leid hineingetragen, sie hatten auch Angst und Schrecken verbreitet. Insofern sind sie schon klagend, sind sie schon tot, wie sollst du das den Menschen sonst erklären. Aber ordne es an: Der Geist geht nicht verloren. Nur, er wird hier noch in sein Leid gehen müssen.  Wenn dort steht: Die anderen werden gerettet, das ist ein Geruch von Leben zu Leben, dann ist das die Polarität zu dem zuvor gesagten.  Es ist wie der Mond und die Sonne. Es gehört ja immer die Polarität hinein. Das Positive und das Negative, das Gute und das Böse, die Ruhe und die


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Ruhelosigkeit. Hier ist Verantwortungslosigkeit gewesen, Klage, Ordnungslosigkeit, Macht, Gier. Alle diese feindlichen Eigenschaften und keine Liebe, das konnte ja nie in das ruhige Licht gehen, das war eben nicht möglich.  Als letzter Satz heißt es bei Vers 16: Und wer ist dazu tüchtig, wenn nicht Ich? Hier fehlt irgendwie ein Zusammenhang zu den vorangegangenen Sätzen.  Mit tüchtig hatte ich mich persönlich nicht gemeint. Mit „ich“ meinte ich meine Korrespondenz zu Gottvater. Ich bin das Licht Gottvaters mit, und wenn ich nicht mein Licht hinaussende, kann ich das Leid nur einfangen. „Ich“, damit ist nicht nur des Königs Liebe, auch Gottvater gemeint. 2Kor 2,17 Denn wir bieten nicht wie die vielen das Wort Gottes verfälscht dar, sondern so wie aus Lauterkeit, sondern so wie aus Gott heraus, vor Gott, in Christus reden wir.  Ja, das ist korrekt.

Die Korinther sind des Paulus Empfehlungsbrief 2Kor 3, 1-3 2Kor 3,1 Fangen wir wieder an, uns selbst zu empfehlen? Oder bedürfen wir etwa wie gewisse Leute Empfehlungsbriefe an euch oder von euch? 2Kor 3,2 Ihr seid unser Brief, geschrieben in unsre Herzen, erkannt und gelesen von allen Menschen, 2Kor 3,3 weil über euch offenbar wird, dass ihr ein Brief Christi seid, ausgefertigt durch unsern Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln [des Herzens]

Vorzüge des neuen Bundes und seines Dienstes vor dem alten 2Kor 3,4-18 2Kor 3,4 Ein solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott; 2Kor 3,5 nicht dass wir von uns selbst aus tüchtig wären, etwas zu denken als aus uns selbst heraus, sondern unsre Tüchtigkeit stammt von Gott, 2Kor 3,6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.


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 Mit den „Buchstaben“ ist die Materie gemeint, nicht allein die klagenden Gedanken, auch die Materie, das Niedrige. Die Macht des Egos, die Macht der Materie, die Macht der Ruhelosigkeit, des Sturmes, der Kriege, des Leides, das ist damit gemeint. 2Kor 3,7 Wenn aber der Dienst des Todes, mit Buchstaben in Steine eingegraben, zu Herrlichkeit gelangt ist, so dass die Söhne Israels in das Angesicht des Mose nicht schauen konnten wegen des herrlichen Glanzes seines Angesichtes, der [doch] verging, 2Mos 34,29.30 2Kor 3,8 wie sollte nicht der Dienst des Geistes noch mehr in Herrlichkeit sein?  Sind damit die Gesetzestafeln Gottes gemeint, die Moses, als er vom Berge Sinai herabstieg, in der Hand hielt? Dass diese Buchstaben auf den Gesetzestafeln zur Herrlichkeit gelangt sind, das wäre dann klar, aber wieso ist es ein Dienst des Todes?  Nein, das ist nicht mechanisch gemeint, das ist einfach das Leben, wenn du nicht etwas aus deinem Körper, wenn du nicht dein Leben, sondern wenn du deinen Körper verlierst. Also ich meine nicht niedrige Gedanken, feindliche, klagende Gedanken, hilflose Gedanken. Leidende Menschen haben nie Klugheit gepachtet. Klage heißt auch Leid, Leid heißt auch Macht. Gib Ordnung hinein. Löse diese Qual auf. Hier heißt es nicht OM, „Buchstaben“ heißt hier: Ich habe gelebt. Ich bin nicht mehr hier. Ich bin gestorben.  Meinst du, wie es auf unseren Grabsteinen steht?  Ja und nein, nicht nur die Grabsteine sind gemeint, es ist auch noch ein geistiges Symbol, das den Norden wie den Süden, den Osten wie den Westen beinhaltet. In einer Gemeinschaft muss Liebe gebildet werden. Jesu Licht und Gottvaters Vertrauen müssen in die ganze Welt gehen. Die klagenden Menschen konnten diese Buchstaben nie finden. Sie sind in ihrer geistigen Qual, nicht in ihrem geistigen Leuchten. Ich meine, nicht nur Klugheit, aber Gedanken sollten hier hineingegeben werden, dass der klagende Mensch nicht genügend das Alphabet oder die Buchstaben kennen kann, weil ihm noch die Liebe fehlt. In diesem Falle bedeuten die Buchstaben hier die geistige Information, die Liebe, die Vergebung. 2Kor 3,9 Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hat, so ist noch viel mehr der Dienst der Gerechtigkeit reich an Herrlichkeit.


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 Natürlich, wenn die Klage nicht überhand nimmt, wenn die Klage Macht erhebt und die Ordnung verdeckt und Ruhelosigkeit und Qual bringt, dann muss die Liebe gedeihen und dann muss die Liebe ordnen: Klärt, vergebt und lasst ruhige Kommunikation hinein. Öffnet eure Kanäle für das Licht. Das ist eine große, ruhige, strahlende Kraft, die aber heilende Kräfte hat. Hier müssen also noch ungeheure, große Energien gegeben werden, um dieser klagenden Macht zu begegnen, um sie zu klären, um sie zu ordnen. Suchet einander, nehmt die klagenden Gedanken fort. Vertrauen und Siechtum ist nicht nur Menschenwerk. Hier müssen Kräfte hineingehen, die das Licht anzünden. Und das sind schon klare, gewaltige, strahlende Energien. 2Kor 3,10 In diesem Stück ist ja das, was Herrlichkeit hatte, sogar ohne Herrlichkeit[, nämlich] wegen der überragenden Herrlichkeit [des neuen Bundes]. 2Kor 3,11 Denn wenn das, was vergeht, in Herrlichkeit ist, so ist noch viel mehr das, was bleibt, in Herrlichkeit.  Ja, dazu möchte ich eigentlich nichts weiter sagen. Also, dann kann die Liebe gedeihen. Das ist die Korrektur des Lebens. Der Mensch geht hinauf, er lässt die Klage hinter sich. 2Kor 3,12 Weil wir nun solche Hoffnung haben, wenden wir viel Freimütigkeit an 2Kor 3,13 und [handeln] nicht [so], wie Mose eine Decke über sein Angesicht legte, damit die Söhne Israels nicht auf das Ende dessen schauen könnten, was verging. 2Mos 34,33 Als aber Mose aufhörte, mit ihnen zu reden, legte er eine Hülle auf sein Antlitz. 2Mos 34,34 Und wenn Mose hineinging vor den Herrn, um mit ihm zu reden, legte er die Hülle ab, bis er wieder herauskam; und wenn er herauskam, teilte er den Israeliten mit, was ihm befohlen war. 2Mos 34,35 Dann sahen die Israeliten, dass die Haut auf Moses Antlitz strahlte; Mose aber legte die Hülle wieder auf sein Antlitz, bis er hineinging, um mit ihm zu reden.  War das so?  Es war ein klarer Glanz. Es war nicht eine Materie. Es war ein geistiger, liebevoller Strahl. Es war ein Licht, das von seinem Kopf ausging. Es war die geistige Quelle, der Strahl, die Vereinigung mit Christus. Dieses Licht haben sie gesehen.  Konnten die Israeliten das Leuchten seines Gesichtes nicht ertragen?


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 Nein, nein, sie haben es gesehen, und sie haben dieses Licht nicht als eine feine Informationskappe, aber doch als eine feine Materie gesehen. Sie konnten nicht erkennen, dass dieser Lichtstrahl das geistige Licht war. Sie hatten es als Materie gesehen, nicht anders.  Es heißt aber in Vers 13: Er machte es, damit die Söhne Israels nicht auf das Ende dessen schauen könnten, was verging.  Ja, das haben sie genauso angegeben und geglaubt. Leider war es nicht so. Sie konnten mit diesem Licht noch nichts anfangen. Sie waren in dem ruhigen Glauben, es sei Materie. Nein, es war eine geistige, klare, strahlende Energie, nichts anderes. 2Kor 3,14 Aber ihre Gedanken wurden verstockt. Denn bis zum heutigen Tage bleibt dieselbe Decke auf der Vorlesung des Alten Testaments, und sie wird nicht aufgedeckt, weil sie [nur] in Christus abgetan wird, 2Kor 3,15 sondern bis heute liegt, sooft Mose vorgelesen wird, eine Decke auf ihrem Herzen; 2Kor 3,16 sobald es sich jedoch zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen.  Hier wird der sinnbildliche, geistige Aspekt deutlich.  Nichts anderes, das ist klar. Aber das Beispiel mit der Decke ist nicht ganz klar. Es war ein kleines, feines Tüchlein, dass aber Moses keine Hilfe gab. Es war eine liebevolle Geste, nichts weiter.  Die Decke ist symbolisch für Menschen gedacht, die den geistigen Inhalt nicht nachvollziehen können?  Nein, es ist eine kleine Decke ja noch vorhanden, aber das ist eine klare Materie, die ist Jesus nie begegnet und für Moses nicht gedacht. Es ist eine Materie, es ist eine Decke. Also sucht nicht. Hier sind natürlich auch Menschenhände fleißig gewesen. Es ist also letztendlich eine Geste, die zur Liebe und zur Klärung beiträgt, nicht anders. 2Kor 3,17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 2Kor 3,18 Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden [dadurch] in dasselbe Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit wie von dem Herrn aus, welcher Geist ist.


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 Das ist korrekt, das kannst du so stehen lassen.

Die Treue des Paulus im Dienste des Evangeliums 2Kor 4,1-6 2Kor 4,1 Deshalb werden wir, weil wir diesen Dienst haben gemäß der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, nicht mutlos, 2Kor 4,2 sondern wir haben den heimlichen Dingen, deren man sich schämen muss, entsagt, indem wir nicht in Arglist wandeln noch das Wort Gottes verfälschen, vielmehr uns vor Gott jedem Gewissen der Menschen empfehlen dadurch, dass wir die Wahrheit offenbaren. 2Kor 4,3 Ist aber unser Evangelium auch «verhüllt», so ist es [doch nur] bei denen verhüllt, die verloren gehen, 2Kor 4,4 in denen der Gott dieser Welt die Gedanken der Ungläubigen verblendet hat, damit sie nicht schauen könnten die Erleuchtung durch das Evangelium von der Herrlichkeit Christi, der das Ebenbild Gottes ist.  Ja, hierzu möchte ich ganz klar betonen, dass es auch für die Hilflosen zutrifft. Hier kannst du von den Leidenden, nicht nur von den Klagenden ausgehen. Mit der Verhüllung sind nicht nur die Klagenden, die Ruhelosen und die Hilflosen gemeint. Es ist einfach ein Nichterkennen. Sie sind in dieser Liebe, in dieser Festigkeit, in dem klaren Licht noch nicht angekommen.  Der Gott dieser Welt ist die Macht, die Prunksucht, die Begierde usw., man könnte auch sinnbildlich Luzifer sagen.  Ordne es an: nicht nur Luzifer. Der Mensch ist ja ein suchendes Werkzeug. Er korrigiert in seiner Lebendigkeit als Mensch, nur als Mensch. Und wenn er hier in die Klage geht, muss er dadurch in die Korrektur hineingehen. Wenn er das nicht zulässt, weil er immer noch seine freie Entscheidung hat, wird er seine Klage nicht loslassen. Also gehe in dein feindliches Land. Gib klare, ruhige, sachliche Gedanken. Gib mit deiner geistigen Kraft deine liebevolle Überzeugung, und mache sie zu liebenswerten Menschen. Ordne für sie nicht Ursache und Wirkung, aber ordne für sie die Quelle des Hilfe gebenden Suchens.  Jesus Christus ist das Ebenbild Gottes im geistigen Denken, Wollen und Handeln.


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 Das ist nicht ganz korrekt. Er ist ja nicht nur sein Sohn. Er ist auch ein Lichtanteil des Ganzen. Gottvater ist das Universum. Jesus Christus ist ein Licht mit. Er ist nicht Gott. Er ist aber klarer als alle Geistwesen zusammen.  Wenn Jesus sagt. Ich bin eins mit dem Vater, dann meint er es im Denken, Wollen, Handeln und Fühlen.  Natürlich, nur er ist ein kleines Ion mit. Er ist weniger. Er kann nie das Universum sein. 2Kor 4,5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns selbst aber als eure Diener um Jesu willen. 2Kor 4,6 Denn Gott, der gesagt hat: Aus der Finsternis soll Licht aufstrahlen! er ist es, der es in unsern Herzen hat aufstrahlen lassen, so dass wir erleuchtet wurden durch die Erkenntnis von der Herrlichkeit Gottes auf dem Angesicht Christi.

Die Kraft Gottes hält den Paulus in seinen Leiden aufrecht 2Kor 4,7-18 2Kor 4,7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Größe der Kraft Gott angehöre und nicht von uns stamme. 2Kor 4,8 In allem werden wir bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, in Zweifel versetzt, aber nicht in Verzweiflung, 2Kor 4,9 verfolgt, aber nicht verlassen, zu Boden geworfen, aber nicht vernichtet; 2Kor 4,10 allezeit tragen wir das Sterben Jesu am Leibe herum, damit auch das Leben Jesu an unsrem Leibe offenbar werde.  Das ist korrekt. Das Leid und die Liebe erkennen sowie das Licht und den Schatten. 2Kor 4,11 Denn immerfort werden wir bei Leibes Leben dem Tode überliefert um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unsrem sterblichen Fleisch.  Natürlich, das korrigiere mal nicht, das ist eine gute Erklärung.  Heißt das, dass wir immer wieder der Todesgefahr ausgesetzt sind?  Wir sind ihr nicht nur ausgesetzt. Wir sind in ihr.


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 Um Jesu willen?  Ja, nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Gottvaters Willen, weil der kleine Mensch in seiner Hilflosigkeit, in seiner Klage nicht zum Menschsein, zum Geist wachsen muss.  Andererseits wird durch uns auch das Leben Jesu offenbar.  Ja, das ist korrekt. Durch seine Liebe wird uns ein Leitspruch gegeben: Liebet einander. 2Kor 4,12

Somit ist der Tod an uns wirksam, das Leben aber an euch.

 Natürlich, genau. 2Kor 4,13 Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben wie in dem [Wort], das geschrieben steht: «Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet», glauben auch wir, darum reden wir auch,  Korrekt, der Glaube ist nötig. Wer nicht glaubt, der kann nicht finden, also glaubt und ordnet es ruhig im Vertrauen auf euren König, auf Gottvaters und Königs Liebe. 2Kor 4,14 da wir wissen, dass der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und mit euch [vor sich] hinstellen wird.  Wie würdest du das sagen?  Ich würde sagen, dass die Liebe gedeihen kann, dass jetzt ein Leuchten in die ganze Menschheit eingeht, dass jetzt Klärungen, Vertrauen und Loslassungen gegeben werden. 2Kor 4,15 Denn alles geschieht um euretwillen, damit die sich mehrende Gnade durch die größere Zahl [der Erretteten] die Danksagung überfließen lasse zur Ehre Gottes. 2Kor 4,16 Daher werden wir nicht mutlos, sondern, ob auch unser äußerer Mensch zerstört wird, so wird doch unser innerer von Tag zu Tag erneuert.  Ja, und natürlich auch gefestigt.  Zerstört wird der äußere Mensch doch durch Verletzung, Krankheit und Alter, und die Erneuerung des inneren Menschen erfolgt durch die Liebe, durch die


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feine göttliche Strahlkraft, die wir durch das Gebet, durch Meditation, Musik usw. erhalten.  Ja, natürlich, aber nicht nur durch körperliches Leiden, auch durch die Angst, durch die Hilflosigkeit, durch das große Leid. Hier sind klagende Leidinformationen, die gelöst werden müssen. 2Kor 4,17 Denn die schnell vorübergehende leichte Last unsrer Trübsal schafft uns nach überreichem Maße zu überreichem Ertrag ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit, 2Kor 4,18 da wir nicht schauen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ist ewig.  Das ist korrekt.

Des Paulus Hoffnung und Sehnsucht nach der himmlischen Heimat 2Kor 5,1-10 2Kor 5,1 Denn wir wissen, dass wir, wenn unsre irdische Zeltwohnung abgebrochen sein wird, einen Bau haben, den Gott bereitet hat, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln.  Ewig?, nein, das kann man so nicht sagen. Leider habe ich es auch nicht ganz gewusst. Also, du bist ja nicht immer in dieser geistigen Welt, du korrigierst ja lebhaft und musst als Mensch leider einige Male auf die Mutter Erde hinunter. Wenn du aber das Licht gefunden hast, dann kannst du es so sagen.  Man wechselt ja auch in verschiedene geistige Ebenen und hat dort dann auch ein anderes Haus.  Natürlich, und das ist geistig erbaut, das ist korrekt, und das wird durch die Kraft des Geistes, durch hohe Ionen gebaut, einfach durch andere Dimensionen, durch andere Ordnungen. 2Kor 5,2 Denn deshalb seufzen wir auch, indem wir uns sehnen, mit unsrer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden, 2Kor 5:3 werden.

wenn wir doch, nachdem wir bekleidet sind, nicht nackt erfunden


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 Was sagst du dazu?  Ja, nicht in Leid gehen müssen, so dass wir nun in unserer Festigung sind, dass wir in ruhigem Vertrauen in uns sind, dass wir in der Jesusliebe uns eingefunden haben, dass ist die ruhige Strahlkraft, nichts anderes meine ich.  Ich denke, im geistigen Haus fühlen wir uns geborgen. Die feine Strahlkraft umgibt uns dort.  Ja, nicht nur die feine Strahlkraft, die wir natürlich auch hinausenden. Wir können nur das hinaussenden, was uns auch hineingegeben wird. Sind wir in einer klagenden Information, werden wir nicht in diesem klaren Licht sein können, dann sind wir auf anderen klagenden Gestirnen. Also hier musst du das noch differenzieren, das ist nötig. 2Kor 5,4 Denn wir, die wir in dem Zelt sind, seufzen und sind bedrückt, weil wir nicht wünschen, entkleidet, sondern überkleidet zu werden, damit das Sterbliche vom Leben verschlungen werde. Ja, das ist ein bisschen schwierig geschrieben.  Euer Germanisch ist aber auch nicht ganz einfach. Es würde im Hebräischen und im Griechischen leichter fließen.  Zu dieser geistigen Stätte möchten wir, dort ist geistiges Leben. Das sterbliche irdische Leben existiert nicht mehr, es ist verschlungen.  Es ist aufgelöst. Es ist in Hilfe gebende Ionen aufgelöst und die Macht des Geistes ist nun frei. Die Klarheit, die Liebe und das ruhige Vertrauen sind in dir. Also, der Kampf mit dem Leben ist beendet.  Ich habe manchmal den Eindruck, dass es im Hebräischen oder Griechischen ganz anders gemeint ist.  Ja, selbstverständlich, ihr habt hier nicht ganz klare Aussagen. Es müsste noch mehr geordnet werden.  Aber du gibst uns ja deine Erläuterung, so dass diese mit einfließen kann. 2Kor 5,5 Der uns aber eben dazu bereitet hat, ist Gott, der uns den Geist als Angeld gegeben hat.


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 Als Angeld? Nein, damit kann ich leider nichts anfangen. Der uns dieses Leben, diesen geistigen Körper zur Korrektur, zur Liebe, gegeben hat, damit wir wieder hinaufsteigen können in diese ruhige, strahlende, geistige Ebene. Nur, so würde ich das jetzt sagen.  Unseren Geist haben wir ja von Gott.  Natürlich. 2Kor 5,6 Wir sind nun allezeit getrost und wissen, dass wir, während wir im Leibe daheim sind, fern vom Herrn auf der Wanderung sind 2Kor 5,7 denn im Glauben wandeln wir, nicht im Schauen;  In der Anmerkung dazu heißt es: Wörtlich: «nicht in der Erscheinung [der ewigen Herrlichkeit]».  Nein, damit kann ich leider nicht genügend anfangen. Ich würde heute sagen, nicht um die Ruhe mehr hineinzulassen, aber um in einer Klarheit zu bleiben, kann ich mich nicht nach links und rechts umdrehen. Ich muss also meinen klaren geistigen Weg finden, das ist nötig. Das soll damit letztendlich gemeint sein, dass der geistige Weg gefunden wird und man sich nicht in Ruhelosigkeit verzettelt. 2Kor 5,8 wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, auszuwandern aus dem Leibe und daheim zu sein beim Herrn. 2Kor 5,9 Daher befleißigen wir uns auch, mögen wir daheim sein oder auf der Wanderung, ihm wohlgefällig zu sein. 2Kor 5,10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, je nachdem er im Leibe gehandelt hat, es sei gut oder böse.

Des Paulus Eifer, dem Herrn zu gefallen 2Kor 5,11-17 2Kor 5,11 Weil wir nun die Furcht des Herrn kennen, suchen wir Menschen zu gewinnen, Gott aber sind wir offenbar; ich hoffe aber auch, in euren Gewissen offenbar zu sein. 2Kor 5,12 Wir empfehlen uns nicht wiederum selbst bei euch, sondern wir geben euch Gelegenheit, euch unserthalben zu rühmen, damit ihr sie habt gegenüber denen, die sich der äußern Erscheinung rühmen und nicht [der Beschaffenheit] ihres Herzens.


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2Kor 5,13 Denn mögen wir von Sinnen gewesen sein, so geschah es für Gott; mögen wir bei gesunden Sinnen sein, so geschieht es für euch.  Für euch?, da kann ich auch nichts anderes sagen. Ich meine, dass hier die liebevolle Gesellschaft der Menschheit gemeint ist. Ich kann es mir nicht anders erklären. Für euch heißt es: Ich ordne mein Leben zum Kampf für die geistige Kraft, für die Liebe, die Gottvater allen Menschen gibt, für die Gemeinschaft, für die Ordnung, für die Quelle des Lichtes. Vielleicht ist hier die Gemeinschaft gemeint.  Ist vielleicht mit diesem „von Sinnen sein“ die tiefe Meditation gemeint?  Nein, damit ist mehr die Korrektur gemeint. Von Sinnen heißt: nicht allein Hilflosigkeit, nicht allein Gier, nicht Ruhelosigkeit allein. Es heißt: das gefunden haben, herausklettern aus dem Leid; in das Licht finden, in die Ordnung gehen, wieder Urvertrauen zu Gottvater fassen.  Mir ist aufgefallen, dass du von „uns“ und von „euch“ sprichst. Mit dem Wort „uns“ meinst du sicherlich dich und deine Begleiter?  Ich meine mit „uns“ immer die lebendigen Menschen.  Mit „euch“ meinst du die Korinther?  Ja, das ist richtig.  Wenn du meine Fragen beantwortest, hast du dann den hebräischen oder den griechischen Text vor Augen, oder ist dir dieses nicht möglich?  Den griechischen Text mehr, den hebräischen nicht ganz so. In den griechischen Text kann ich mich leichter hineinfinden. Das ist für mich leichter, ordnender. 2Kor 5,14 Denn die Liebe Christi hält uns in Schranken, da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist, also alle gestorben sind;  Ordne als klärende gedanklich Hilfe gebende Korrektur ein: Ein klares Leben, ein geistiges Leben kann nur unter einem Leitfaden Liebe stehen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.  Es ist ja richtig, dass Jesus für uns alle gestorben ist, aber deswegen sind wir doch nicht alle gestorben.


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 Ja und nein, wir sind ja gestorben und wir haben ja einige Male unseren Körper verlassen. Nur, das ist hiermit wohl nicht gemeint. Ich meine das Fernweh nach der Liebe, die Habgier nun in die Ruhe bringen, die Klage, die Macht hinauslassen. Also, eine klare Korrektur, das Suchen nach dem Licht, nach der Liebe. 2Kor 5,15 und er ist für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.  Ja, das ist das Leben, das ist die Liebe, das ist das Licht: Geh hinaus und ruhe dich nicht aus. Vertrau deinem König, deinem Herrgott und hilf dir nur selbst. Meide deine Klage und deine lauten Gedanken. Finde dich nun und ordne dein Leben. Korrigiere es, Liebe heilt. 2Kor 5,16 Somit kennen wir von jetzt an niemand nach dem Fleisch; wenn wir Christus nach dem Fleisch auch gekannt haben, kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr [so].  So beurteilen wir niemanden nach seinem grobstofflichen Körper, sondern wir beurteilen ihn geistig. Wenn wir auch Christus im grobstofflichen Körper gekannt haben, so wissen wir, dass er jetzt nur noch Geist, nur noch Liebe ist.  Das ist ganz korrekt. Ruhiges Vergeben ist ganz nötig, jetzt mehr als je zuvor, damit es euch hilfreich dienen möge. 2Kor 5,17 Ist somit jemand in Christus, so ist er ein neues Geschöpf. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist neu geworden.  Ja, er hat sein Licht gefunden.

Der Dienst der Versöhnung 2Kor 5,18-21 2Kor 5,18 Alles aber kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung verliehen hat. 2Kor 5,19 Denn Gott versöhnte in Christus die Welt mit sich selbst, indem er ihnen ihre Übertretungen nicht anrechnete und in uns das Wort der Versöhnung legte.  Er brachte sie wieder in die Lebendigkeit. Lebe, um zu korrigieren. Ordne dein Leben. Jesus Liebe ist in dir, du brauchst sie nur hineinzulassen, in dir


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fühlen und hinauszulassen. Durch dein Geben wirst du diese Liebe fühlen. Ordne es an.  Die Vergebung durch Gott setzt die Einsicht und Korrektur voraus. Und dass uns Gottvater seinen geliebten Sohn gesandt hat, der uns das Licht und die Liebe brachte, das entspricht der großen Gnade und Liebe Gottes. Sich mit uns zu versöhnen, das hat Gottvater doch nicht nötig. Das Wort „versöhnen“ gefällt mir nicht so.  Nun, das Versöhnen mit Gottvater ist mehr auf die kleine Menschheit gerichtet. Der Mensch braucht einen Inhalt. Opfergedanken kennt er und das Versöhnen ist ihm noch geläufig, also lass es nur so stehen. 2Kor 5,20 So sind wir nun Gesandte für Christus, indem Gott durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasset euch versöhnen mit Gott! 2Kor 5,21 Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes würden.  Ja, das ist korrekt. Er hat sein Licht angezündet, damit der Mensch nun in sein ruhiges Vertrauen, sein Vergeben findet und nicht nur seine Angst und sein Leid hinausschleudern muss oder seinen Kampf. Nein, er sollte in die Korrektur, in die lebhafte, geistige Jesusliebe hineinkommen, hineinrudern. Das ist nötig, das war hiermit ganz klar gemeint.  Ist das denn richtig, wenn dort steht: Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht?  Das ist gut, weil dieser Kampf, diese Klage, diese Nichtachtung, diese Opferung, die durch Jesus Christus geschehen ist, nun den klagenden Menschen nicht nur ein geistiges Zeichen setzen, sondern auch klar und strahlend geben kann: Hier ist nun ein klares Licht gestorben. Es musste nicht gebrochen werden. Die Ungläubigen, die jesusfeindlichen Menschen gaben ihm seinen Tod. Dieses ist kein Martyrium, dieses ist eine geistige Hilfe gebende Ordnung, die Gottvater den Menschen über seinen Sohn Jesus Christus verlieh. Die geistige Kraft, die Liebe heißt, sollte nun in die klagenden Menschen hineingehen: Leid habt ihr gegeben. Ihr müsst in eure Ordnung, ihr müsst in eure Vergebung, ihr müsst in eure Ruhe gehen, ihr müsst dieses Leid einmal eingeben und das Licht in euch anzünden. Das nun, meine ich, war hier klar gebracht.  Jesus Christus musste leiden, damit wir den Sieg der Liebe über die Klage begreifen lernen.


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 Das hast du sehr gut in einem einzigen Satz gesagt. Jesu geistiges Leben ist hier die Königskraft, die liebevolle Macht zu Gottvater, die liebevolle geistige Macht zu den Geistwesen. Die Liebe, die er als Mensch gab, hat ihm nicht nur Leid gegeben, hat ihm auch Klage und Ruhelosigkeit, nie Ordnungslosigkeit, aber auch Qual bereitet. Nun, er hat dieses klare Leben genau erkannt. Er hatte es nicht nur in sich gefühlt, er hatte es auch gewusst und ist mit dieser Liebe, mit diesem geistigen Bewusstsein in die klare Ruhe gegangen: Mein Vater ist in mir, und ich bin gekommen, um euch mein Licht zu senden. Ich muss nun durch die klare Strahlkraft meines Vaters wieder hinaufgehen in die geistige Welt. Ich habe diese Klage in mir nun für euch aufgenommen. Ordnet ihr euer Leben. Natürlich hat er nicht in einem kleinen Moment gezögert, aber ein kleines Leid hinausgestoßen: Mein Vater, warum hast du mich verlassen. Das war ein Notruf, ein klagender Notruf. Ihr Menschen, löst euch von diesem Notruf. Klagt niemanden an. Helft eurer kleinen Gemeinschaft. Lebt miteinander in christlicher Liebe. Lasst euch nie feindlich noch klagend noch ruhelos in Leid, in Verantwortungslosigkeit hineindrängen. Ihr seid mit ein Licht von Jesus. Ihr seid Gottvaters Kinder. Ihr liebt nicht alle dieses Leben, aber ihr müsst alle in dieses klare Licht der geistigen Gottvaterordnung gehen. Wenn ihr es nicht annehmen könnt, denkt einfach, dass es eine hohe Materie gibt, die den Keimling der Liebe trägt. Und diese Liebe muss wachsen. Ohne Energie, ohne Sonne wird sie verdorren. Also müsst ihr Licht hineinlassen, damit ihr das Licht hinausstrahlen könnt. Geht in dieses klare, liebevolle Wachstum. Mehr ist hiermit nicht gemeint.

Die Bewährung des Paulus in den Anfechtungen seines Berufes 2Kor 6,1-10 2Kor 6,1 Als Mitarbeiter aber ermahnen wir auch, ihr möchtet die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen haben; 2Kor 6,2 denn es heißt: «Zu willkommener Zeit habe ich dich erhört und am Tage des Heils dir geholfen.» Siehe, jetzt ist die hochwillkommene Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils. 2Kor 6,3 Und dabei geben wir in keinerweise irgendeinen Anstoß, damit der Dienst [am Evangelium] nicht getadelt wird, 2Kor 6,4 sondern in allem erweisen wir uns als Diener Gottes durch viel Standhaftigkeit in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, 2Kor 6,5 in Schlägen, in Gefangenschaften, in Tumulten, in Mühsalen, in durchwachten Nächten, in Fasten; 2Kor 6,6 in Reinheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Gütigkeit, in heiligem Geist, in ungeheuchelter Liebe;


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2Kor 6,7 im Reden der Wahrheit, in Gotteskraft, durch die Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und Linken; 2Kor 6,8 unter Ehren und Schmach, unter böser Nachrede und guter Nachrede; als Irrlehrer und doch wahrhaftig, 2Kor 6,9 als Unbekannte und doch erkannt, als Sterbende, und siehe, wir leben, als Gezüchtigte und doch nicht getötet, 2Kor 6,10 als Betrübte, aber allezeit fröhlich, als Arme, die aber viele reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.

Paulus wirbt um die Gegenliebe der Korinther 2Kor 6,11-13 2Kor,6:11 unser Mund hat sich euch gegenüber aufgetan, ihr Korinther, unser Herz hat sich weit erschlossen. 2Kor 6,12 Ihr habt nicht engen Raum in uns, ihr habt vielmehr engen Raum in eurem Herzen; 2Kor 6,13 zu der gleichen Erwiderung [meiner Liebe] aber - ich rede wie zu Kindern - erschließet auch ihr euch weit!

Warnung vor der Gemeinschaft mit Heiden 2Kor 6,14-18;7, 1 2Kor 6,14 Ziehet nicht an einem [für euch] fremden Joch mit Ungläubigen; denn was für Verbindung hat die Gerechtigkeit und die Gesetzlosigkeit, oder was für Gemeinschaft hat das Licht mit der Finsternis? 2Kor 6,15 Und was für Einklang besteht zwischen Christus und Beliar, oder wieso hat der Gläubige Teil mit dem Ungläubigen? 1Kön 18,21 2Kor 6,16 Und was für eine Vereinbarung besteht zwischen dem Tempel Gottes und den Götzen? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: «Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.» 2Kor 6,17 Darum «ziehet aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab», spricht der Herr, und «rühret nichts Unreines an, so will ich euch aufnehmen.» 2Kor 6,18 Und «ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein», spricht der Herr, der Allmächtige. 2Kor 7,1 Da wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes, indem wir Heiligkeit bewähren in der Furcht Gottes.


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Paulus wirbt weiter um die Liebe der Korinther 2Kor 7,2-4 Vergl. 6,11-13 2Kor 7,2 Gebet uns Raum [in euren Herzen]; wir haben niemandem Unrecht getan, niemand zugrunde gerichtet, niemand übervorteilt. 2Kor 7,3 Nicht um zu verurteilen, sage ich es; denn ich habe vorhin gesagt, dass ihr in unsern Herzen seid zum Mitsterben und Mitleben. 2Kor 7,4 Viel Zuversicht habe ich zu euch, viel ist meines Rühmens eurethalben; ich bin mit Trost erfüllt, ich bin überreich an Freude bei aller unsrer Bedrängnis.

Der Bericht des Titus über die Umkehr der Korinther hat Paulus getröstet 2Kor 7,5-16 2Kor 7,5 Denn als wir nach Mazedonien gekommen waren, hat unser Fleisch keine Ruhe gehabt, sondern [wir waren] in allem bedrängt -von außen Kämpfe, von innen Ängste. 2Kor 7,6 Aber der die Gebeugten tröstet, Gott, tröstete uns durch die Ankunft des Titus, 2Kor 7,7 doch nicht nur durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, durch den er eurethalben getröstet worden war, indem er uns eure Sehnsucht, euer Jammern, euren Eifer für mich berichtete, so dass ich mich noch mehr freute. 2Kor 7,8 Denn wenn ich euch durch den Brief auch betrübt habe, bereue ich es nicht. Wenn ich es auch bereut habe, weil ich sah, dass euch jener Brief, wenn auch nur auf eine Stunde, betrübt hat, 2Kor 7,9 so freue ich mich [doch] jetzt, nicht weil ihr betrübt worden seid, sondern weil ihr betrübt worden seid zur Buße; denn ihr seid so, wie Gott es will, betrübt worden, damit ihr in keiner Weise von uns Schaden erleiden müsstet. 2Kor 7,10 Denn die Betrübnis, wie sie Gott will, wirkt eine Buße zum Heil, die man nicht bereuen muss; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod. 2Kor 7,11 Denn siehe, ebendies, dass ihr so, wie Gott es will, betrübt worden seid, wie viel ernstes Bemühen hat es in euch bewirkt, ja Verteidigung, ja Unwillen, ja Furcht, ja Sehnsucht, ja Eifer, ja Bestrafung! In allem habt ihr euch ausgewiesen, dass ihr rein seid in der [bewussten] Sache.


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2Kor 7,12 Also, wenn ich euch auch schrieb, [geschah es doch] nicht wegen des Beleidigers noch wegen des Beleidigten, sondern damit euer ernstes Bemühen für uns bei euch offenbar würde vor Gott. 2Kor 7,13 Deshalb sind wir getröstet. Zu unsrem Trost hinzu aber freuten wir uns noch weit mehr über die Freude des Titus, dass sein Geist durch euch alle beruhigt worden ist. 2Kor 7,14 Denn wenn ich ihm zu euren Gunsten etwas gerühmt habe, bin ich nicht zuschanden geworden, sondern wie wir alles in Wahrheit zu euch geredet haben, so ist auch unser Rühmen gegenüber Titus Wahrheit geworden. 2Kor 7,15 Und sein Herz ist euch in höherem Maße zugetan, da er sich an euer aller Gehorsam erinnert, wie ihr ihn mit Furcht und Zittern aufgenommen habt. 2Kor 7,16 Ich freue mich, dass ich mich in allem auf euch verlassen kann.

Aufforderung zu reichlicher Beisteuer für die Gemeinde in Jerusalem 2Kor 8,1-15 2Kor 8,1 Wir tun euch aber, ihr Brüder, die Gnade Gottes kund, die in den Gemeinden von Mazedonien verliehen worden ist, 2Kor 8,2 dass [nämlich] bei viel Erprobung durch Trübsal das überreiche Maß ihrer Freude und ihre tiefe Armut in den Reichtum ihrer Lauterkeit [im Geben] übergeströmt ist. 2Kor 8,3 Denn nach Vermögen - ich bezeuge es und über Vermögen haben sie freiwillig [gespendet], 2Kor 8,4 indem sie uns mit vielem Zureden um die Gunst und die Beteiligung an dem Dienst für die Heiligen baten 2Kor 8,5 und nicht [bloß gespendet], wie wir hofften, sondern sich selbst [haben sie] gegeben zuerst dem Herrn und [sodann] uns durch den Willen Gottes, 2Kor 8,6 so dass wir Titus aufforderten, er möchte, wie er früher angefangen hatte, bei euch dementsprechend auch diese Liebestat vollenden. 2Kor 8,7 Aber wie ihr in allem überreich seid, in Glauben und Rede und Erkenntnis und allem Eifer und der Liebe, die von uns her in euch ist, sollt ihr auch in diesem Liebeswerk überreich sein. 2Kor 8,8 Nicht als Befehl sage ich es, sondern um durch den Eifer andrer die Echtheit auch eurer Liebe zu erproben. 2Kor 8,9 Denn ihr kennt die Gnade unsres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.


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2Kor 8,10 Und eine Meinung gebe ich damit ab; denn das ist euch nützlich, die ihr nicht nur das Tun, sondern auch das Wollen [schon] früher, seit vorigem Jahre angefangen habt. 2Kor 8,11 Jetzt aber vollendet auch das Tun, damit, wie die Bereitschaft des Wollens, so auch das Vollenden stattfinde auf Grund dessen, was ihr habt. 2Kor 8,12 Denn wenn die Bereitwilligkeit vorhanden ist, so ist sie hochwillkommen nach dem, was sie etwa hat, nicht nach dem, was sie nicht hat. 2Kor 8,13 [Dies sage ich] nämlich nicht, damit andre Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis, sondern auf Grund von Gleichheit: 2Kor 8,14 in der jetzigen Zeit [soll] euer Überfluss für den Mangel jener [dienen], damit auch der Überfluss jener für euren Mangel dient, auf dass Gleichheit entsteht, 2Kor 8,15 wie geschrieben steht: «wer viel [gesammelt hatte], der hatte keinen Überfluss, und wer wenig [gesammelt hatte], der hatte keinen Mangel.»

Die mit der Sammlung Beauftragten bürgen für richtige Besorgung 2Kor 8,16-24;9, 1-5 2Kor 8,16 Dank aber sei Gott, der dem Titus denselben Eifer für euch ins Herz gegeben hat. 2Kor 8,17 Denn er nahm die Aufforderung an; weil er aber [noch] eifriger ist, reist er freiwillig zu euch ab. 2Kor 8,18 Wir senden aber mit ihm den Bruder, dessen Lob wegen [der Verkündigung] des Evangeliums bei allen Gemeinden verbreitet ist, 2Kor 8,19 aber nicht nur das, sondern der auch von den Gemeinden als unser Reisegefährte für diese Liebesgabe gewählt worden ist, die von uns zur Ehre des Herrn selbst und zu [Erweisung] unsrer Bereitwilligkeit besorgt wird, 2Kor 8,20 indem wir das verhüten wollen, dass uns jemand um dieser reichen Spende willen, die von uns besorgt wird, übel nachredet, 2Kor 8,21 weil wir auf das Gute bedacht sind nicht nur vor dem Herrn, sondern auch vor Menschen. 2Kor 8,22 Wir senden aber mit ihnen unsern Bruder, den wir in vielen Stücken oft als eifrig erprobt haben, jetzt aber als [noch] viel eifriger in viel Zutrauen zu euch. 2Kor 8,23 Sei es, dass es sich um Titus handelt, so ist er mein Genosse und in Hinsicht auf euch mein Mitarbeiter; seien es unsre Brüder, so sind sie Abgesandte von Gemeinden, ein Abglanz Christi. 2Kor 8,24 Indem ihr nun den Beweis eurer Liebe und unsres Rühmens eurethalben ihnen gegenüber erbringt, [tut ihr es] im Angesicht der Gemeinden. 2Kor 9,1 Denn über den Dienst für die Heiligen euch zu schreiben, ist zwar überflüssig für mich;


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2Kor 9,2 denn ich kenne eure Bereitwilligkeit, die ich eurethalben den Mazedoniern rühme, dass nämlich Achaja gerüstet ist seit vorigem Jahre; und euer Eifer hat die Mehrzahl [von ihnen] angespornt. 2Kor 9,3 Ich sende aber die Brüder, damit unser Rühmen zu euren Gunsten in diesem Stück nicht zunichte wird, damit ihr, wie ich gesagt habe, gerüstet seid; 2Kor 9,4 auf dass nicht etwa, wenn Mazedonier mit mir kommen und euch ungerüstet finden, wir um nicht zu sagen: ihr - in dieser Zuversicht zuschanden werden. 2Kor 9,5 Darum hielt ich es für nötig, die Brüder aufzufordern, dass sie zu euch vorausreisen und diese eure zum voraus angekündigte Segensgabe vorher fertigstellen sollten, damit sie bereit wäre so wie eine Gabe des Segens und nicht des Geizes.

Der Segen freudigen Gebens 2Kor 9,6-15 2Kor 9,6 Dies aber [bedenket]: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; und wer in Segensfülle sät, wird auch in Segensfülle ernten. 2Kor 9,7 Jeder [gebe], wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht aus Missmut heraus oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 2Kor 9,8 Gott aber vermag jede Gnade im Überfluss über euch zu bringen, damit ihr in allem allezeit alles Genüge habt und zu jedem guten Werk überreich seid, 2Kor 9,9 wie geschrieben steht: «Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.» 2Kor 9,10 Der aber Samen dem Säemann und Brot zur Speise darreicht, der wird euren Samen darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen, 2Kor 9,11 indem ihr in allem reich werdet zu aller Lauterkeit [im Geben], die durch uns Dank gegen Gott bewirkt. 2Kor 9,12 Denn die Besorgung dieser Dienstleistung füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern sie schafft auch Überfluss für Gott durch viele Danksagungen, 2Kor 9,13 indem sie über der Bewährung dieses Dienstes Gott preisen für den Gehorsam eures Bekenntnisses zum Evangelium von Christus und für die Lauterkeit der Teilnahme gegen sie und gegen alle, 2Kor 9,14 wobei auch sie im Gebet für euch sich nach euch sehnen wegen der überreichen Gnade Gottes gegen euch. 2Kor 9,15 Dank sei Gott für seine unaussprechliche Gabe!


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Paulus verteidigt sich gegen persönliche Angriffe seiner Gegner 2Kor 10,1-18 2Kor 10,1 Ich selbst aber, Paulus, ermahne euch bei der Sanftmut und Freundlichkeit Christi, der ich unter euch «ins Angesicht zwar demütig, abwesend aber mutig» gegen euch bin 2Kor 10,2 ich bitte aber darum, dass ich, wenn ich [bei euch] anwesend bin, nicht mutig sein müsse in der Zuversicht, mit der ich gedenke, es gegen gewisse Leute zu wagen, die von uns denken, als wandelten wir nach dem Fleische. 2Kor 10,3 Denn obwohl wir im Fleische wandeln, führen wir unsern Kampf doch nicht nach dem Fleische; 2Kor 10,4 denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes zur Zerstörung von Bollwerken, indem wir Erwägungen zerstören 2Kor 10,5 und jeden hohen Bau, der sich wider die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden [irrigen] Gedanken gefangenführen in den Gehorsam gegen Christus 2Kor 10,6 und in Bereitschaft stehen, jeden Ungehorsam zu strafen, wenn euer Gehorsam zur Vollendung gekommen sein wird.  Ja, das sind Korrekturen, die letztendlich über das Leben getroffen werden müssen. In der geistigen Welt ist es nicht machbar. Also, es sind Ordnungen, die eingehen müssen. Wenn der klagende Mensch nicht begreifen kann, wenn er in seiner Klage, in seinem Ego, in seiner Macht noch ruhelos steht, vereinigt er sich niemals mit der Liebe. Er wird nicht hilflos, er wird einfach egoistisch. Also sollte man hier nun eingeben, er wird mit der Klage einfach wieder konfrontiert. Sage wie du es nun meinst, genauso wird es nun zurückschallen.  Wir sagen: Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus.  Ja, nichts anderes, und das ist eben Gottes ruhiger Strahl, der hier diesem ruhelosen Menschen die klare Korrektur auferlegt, mehr ist damit nicht gemeint. 2Kor 10,7 Sehet auf das, was vor Augen liegt! Traut jemand sich zu, dass er Christus angehöre, so bedenke er bei sich wiederum dies, dass, wie er Christus angehört, so auch wir. 2Kor 10,8 Denn wenn ich mich [auch] noch etwas mehr rühmen werde in bezug auf unsre Machtbefugnis, die der Herr [uns] zu eurer Auferbauung und nicht zu eurer Zerstörung gegeben hat, so werde ich nicht zuschanden werden 2Kor 10,9 damit es nicht scheint, als wolle ich euch durch die Briefe gewissermaßen in Furcht setzen. 2Kor 10,10 Denn die Briefe, sagt man, sind gewichtig und gewaltig, die leibliche Gegenwart aber ist schwach und die Rede für nichts zu achten. 2Kor,10.11 Der Betreffende bedenke dies, dass wir, wie wir mit dem Wort in Briefen als Abwesende sind, ebenso auch als Anwesende mit der Tat sind.


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2Kor 10,12 Denn wir vermessen uns nicht, uns gleichzustellen oder zu vergleichen mit gewissen Leuten unter denen, die sich selbst empfehlen, sondern indem wir uns an uns selbst messen und mit uns selbst vergleichen, 2Kor 10,13 werden wir uns nicht ins Maßlose rühmen , sondern [nur] nach dem Maße des Arbeitsgebietes, das uns Gott zugemessen hat, dass wir nämlich auch bis zu euch gelangt sind. 2Kor 10,14 Denn wir strecken uns nicht zu weit aus, als sollten wir [eigentlich] nicht zu euch gelangen; wir sind ja mit dem Evangelium von Christus [ wirklich] auch bis zu euch vorgedrungen. 2Kor 10,15 und dabei rühmen wir uns nicht ins Maßlose aufgrund fremder Arbeitsleistungen; wir haben vielmehr die Hoffnung, wenn euer Glaube wächst, bei euch nach Maßgabe unsres Arbeitsgebietes in noch höherem Maße zu etwas Großem bestimmt zu werden, 2Kor 10,16 [nämlich] das Evangelium in den Ländern zu predigen, die über euch hinaus liegen, nicht [etwa] auf fremdem Arbeitsgebiet uns dessen zu rühmen, was [dort schon] fertig ist. 2Kor 10,17 «wer sich aber rühmt, der rühme sich des Herrn!» 2Kor 10,18 Denn nicht der ist bewährt, der sich selbst empfiehlt, sondern der, den der Herr empfiehlt.

Paulus deckt das unlautere Verhalten seiner Gegner auf 2Kor 11,1-15 2Kor 11,1 Möchtet ihr doch an mir ein wenig Torheit ertragen! Aber ihr ertragt es an mir [ja] auch. 2Kor 11,2 Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Manne verlobt, um euch als eine reine Jungfrau Christus zuzuführen. 2Kor 11,3 Ich fürchte aber, es möchten wohl, wie die Schlange mit ihrer List Eva betrog, eure Gedanken von der Aufrichtigkeit gegen Christus hinweg ins Verderben gezogen werden. 2Kor 11,4 Denn wenn der, welcher [als Apostel zu euch] kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder [wenn] ihr einen andern Geist empfangt, den ihr [durch uns] nicht empfangen habt, oder ein andres Evangelium, das ihr [durch uns] nicht bekommen habt, so ertragt ihr es prächtig 2Kor,11:5 ich halte nämlich dafür, dass ich in nichts zurückgestanden habe hinter den «übergroßen Aposteln.» 2Kor 11,6 Bin ich aber auch ein Unkundiger in der Rede, so doch nicht in der Erkenntnis, sondern wir haben [sie] in jeder Beziehung unter allen euch gegenüber an den Tag gelegt.


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2Kor 11,7 Oder habe ich Sünde getan -indem ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erhöht würdet - dadurch, dass ich euch das Evangelium Gottes ohne Entgelt verkündigt habe? 2Kor 11,8 Andre Gemeinden habe ich gebrandschatzt, indem ich [von ihnen] Sold genommen habe zum Dienst an euch, 2Kor 11,9 und als ich bei euch war und Mangel litt, bin ich niemandem zur Last gefallen; denn meinen Mangel füllten die Brüder aus, als sie aus Mazedonien kamen, und in allem habe ich mich als einen gehalten, der euch nicht beschwerlich fiel, und werde mich [ferner] so halten. 2Kor 11,10 Es ist Wahrheit Christi in mir [zur Bürgschaft dafür], dass für mich dieses Rühmen in den Gebieten von Achaja nicht verwehrt werden soll. 2Kor 11,11 Weshalb? Weil ich euch nicht lieb habe? Gott weiß es. 2Kor 11,12 Was ich aber tue, werde ich auch tun, um denen die Gelegenheit abzuschneiden, die gern eine Gelegenheit hätten, um in dem, dessen sie sich rühmen, [so] erfunden zu werden wie wir. 2Kor 11,13 Denn die Betreffenden sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich in Apostel Christi verkleiden. 2Kor 11,14 und das ist kein Wunder; denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts. 2Kor 11,15 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; und ihr Ende wird ihren Werken gemäß sein.  Ja, das ist die Korrektur. Du musst nie in die Versuchung gehen. Du musst aus deinem Leid die Korrektur im Leben erfahren. Gehe niemals in das Gericht, wenn du nicht rein bist, wenn du in der Klage bist, wenn du in der Macht stehst und in deiner Ruhelosigkeit. Vereinige dich mit der Liebe, vereinige dich mit der Vergebung und gehe in die Demut. Nur so kannst du klären, aber nie mit Gewalt.  Du hattest ja mit deinen Begleitern die christliche Gemeinde in Korinth aufgebaut, und trotzdem konnten sich falsche Apostel einschleichen?  Natürlich, sie waren ja nicht alle in diesem Licht, sie waren nicht alle liebevoll. Sie hatten natürlich auch ein kleines Licht, aber sie waren noch nicht gefestigt, und das war hiermit in ganz klarer Form gemeint. Wenn du Leid aussäst, wird Leid in Leid gehen. Ruhige klärende Ordnung wird in Ordnung gehen, wenn du es liebevoll eingibst.  Du sagtest, dass du den Korinthern nicht zur Last gefallen bist und für deinen Dienst von anderen Gemeinden bezahlt wurdest.  Ja, das ist korrekt.


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 Du hast es deswegen getan, weil andere sogenannte große Apostel sich von der Gemeinde freihalten ließen und sich dessen noch rühmten.  Ja, ja, das sind diese korrupten Menschen, die ihr in eurer Welt immer noch finden könnt, die nie, solange die Welt besteht, heilig werden können noch verschwinden. Hier ist es also eine Klage, wenn ich diesen Menschen meine Hilfe, meine Liebe anbiete und in diese klagenden, nicht ganz feinen Schwingungen hineingehe. Es ist nicht die Liebe. Ich muss ruhig strahlend klären, und das kann ich nur, wenn ich mich über sie erhebe und nicht anders, nicht aus Eitelkeit sich erheben, sondern aus klarer Liebe, Hilfe geben mit der geistig und königlich ruhigen Strahlkraft, im Vertrauen auf Gottvater.

Der Ruhm des Paulus: seine Bewährung in vielen Leiden und Mühen 2Kor 11,16-33 2Kor 11,16 Nochmals sage ich: Niemand möge mich für einen Toren halten; wenn aber doch, so nehmet mich, wenn auch nur wie einen Toren, an, damit auch ich mich ein wenig rühmen kann. 2Kor 11,17 Was ich [jetzt] rede, das rede ich nicht dem [Sinn des] Herrn gemäß, sondern wie in Torheit, in dieser Zuversicht des Rühmens. 2Kor 11,18 Weil viele sich nach dem Fleische rühmen, will auch ich mich [so] rühmen. 2Kor 11,19 Ihr ertragt ja gern die Toren, ihr, die ihr klug seid. 2Kor 11,20 Ihr ertragt es ja, wenn jemand euch knechtet, wenn jemand [euch] aufzehrt, wenn jemand [euch] einfängt, wenn jemand sich überhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt. 2Kor 11,21 Zur Schande [für euch] sage ich es, als ob wir schwach gewesen wären. Worauf es aber jemand wagt - ich rede in Torheit -, darauf wage ich es auch. 2Kor 11,22 Hebräer sind sie? Ich auch. Israeliten sind sie? Ich auch. Nachkommen Abrahams sind sie? Ich auch. 2Kor 11,23 Diener Christi sind sie? - ich rede wahnwitzig - ich [bin's] noch mehr: mehr in Mühsalen, mehr in Gefangenschaften, weitaus mehr in Schlägen, oftmals in Todesgefahren; 2Kor 11,24 fünfmal habe ich von Juden vierzig [Geißelhiebe] weniger einen erhalten, 2Kor 11,25 dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden, dreimal habe ich Schiffbruch gelitten, einen Tag und eine Nacht habe ich auf dem tiefen Meer [treibend] zugebracht; 2Kor 11,26 oftmals auf Reisen, in Gefahren durch Flüsse, in Gefahren durch Räuber, in Gefahren vom [eignen] Volk, in Gefahren von Heiden, in Gefahren


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in der Stadt, in Gefahren in der Einöde, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern, 2Kor 11,27 in Mühsal und Beschwerde, oftmals in durchwachten Nächten, in Hunger und Durst, oftmals in Fasten, in Kälte und Blöße; 2Kor 11,28 abgesehen von dem übrigen: der tägliche Zudrang zu mir, die Sorge um alle Gemeinden. 2Kor 11,29 Wer ist schwach, und ich bin nicht [auch] schwach? Wem wird Anstoß bereitet, und ich empfinde [darob] nicht brennenden Schmerz? 2Kor 11,30 Wenn denn gerühmt sein muss, ich will mich der Erweisungen meiner Schwachheit rühmen. 2Kor 11,31 Gott, der Vater des Herrn Jesus - der gepriesen ist in Ewigkeit weiß, dass ich nicht lüge. 2Kor 11,32 In Damaskus ließ der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener bewachen, um sich meiner zu bemächtigen, 2Kor 11,33 und ich wurde durch ein Fenster in einem Korb durch die Stadtmauer hinabgelassen und entrann seinen Händen.  Das war eine menschliche Anklage nicht, das waren für jedermann Informationen, die ich nun hinausgeben musste: Ordnet ihr euer Leben, klärt miteinander, geht nicht in die niedrigen Klagen hinein, nicht in das Verderben, aber erhebt euch, geht hinein in Jesu Licht, das Liebe gewährleistet, das Leid löst, die Qual nimmt, die Hilflosigkeit besiegt, die Klagegedanken aufhebt, wenn du dich der klaren Ordnung der Vergebung unterziehst. Gehe hinaus aus deiner Klage, mache dich frei, gehe hinein in die Ordnung, in die Quelle der Liebe. Ich habe es schreiben müssen. Es war in mir klare Liebe, keine Eitelkeit. Ich musste ruhig, verantwortungsbewusst den kleinen Menschen einmal meinen Weg sagen, nicht damit sie einen kleinen Beweis hatten, dass sie einmal das Leid erfahren, was ein Jesusmensch im Glauben leisten kann und immer noch in dieser ruhigen Liebe ist und sich nicht gefangen nimmt und sich nicht in die Klage begibt. Leider ist es nicht in allen Menschen gedanklich eingegangen. In mir war kein ruhiges Strafgericht, aber ich musste notwendig Ordnung und Ruhe hineingeben. Die Menschen mussten ein klein wenig wachgerüttelt werden: Hier steht nur ein kleines Licht und hat mit seiner großen Kraft, mit seiner lebensfeinen Ionenkraft großes Leid hinter sich gebracht, nicht nur um Gottvater in Liebe zu dienen, auch um an ihn zu glauben. Nehmt auch für euch diesen klaren Glauben an. Ihr müsst langsam beginnen. Es geht nicht immer gleich. Öffnet den Kanal der Leibesfrucht nicht, der Liebesfrucht, der geistige Klarheit, der geistiger Lebensinhalt, der ruhige Verständigung mit Gottvater ist. Es war nötig, dass die kleinen Menschen einmal erkennen, welche Lebenskraft ein Mensch nun haben kann, wenn er in dieser Liebe steht.


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Paulus will sich nicht sowohl der empfangenen Offenbarungen als seiner Schwachheit rühmen 2Kor 12,1-10 2Kor 12,1 Gerühmt muss sein; nützlich ist es zwar nicht, ich will aber auf Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn kommen. 2Kor 12,2 Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass vor vierzehn Jahren - ob im Leibe, weiß ich nicht, ob außer dem Leibe, weiß ich nicht, Gott weiß es - der Betreffende bis in den dritten Himmel entrückt wurde.  Meinst du dich damit?  Das ist nicht ganz klar rübergekommen. Der dritte Himmel ist nicht die liebevolle geistige Welt. Es ist das klare Licht. Ich war im Glauben, dass nur der dritte Himmel das große Licht beinhaltet. Nun ist es mir hier gegeben worden, dass ich noch höhere Himmel kenne und auch liebe. Nimm an, der erste Himmel ist der Keller, als Resultat nicht deiner Hilflosigkeit, aber deiner Klage und deiner Ruhelosigkeit. Deute dir den zweiten Himmel als kleine Öffnung, als Kanal für lebensgebende Informationen: Jesu Licht, Liebe gebe ich hinein. Es ist die Öffnung für den dritten Himmel. Und der dritte Himmel umfasst die Sonne, den Mond und die Sterne. So hatte ich es geglaubt. Also letztendlich ist es gleichgültig, wie viele Himmel es hier sind. Der dritte Himmel beinhaltet die Klarheit, das Licht, wo Mutter und Vater einmal hineingehen müssen. Das ist die Ordnung. Das ist nicht das strahlende Gericht, das ist einfach der Himmel in der Liebe, im Heil. Also, es ist die gesamte Ordnung, so musst du es sehen.  Dein Geist wurde praktisch entrückt.  Ja, nicht bloß einmal, einige Male. Es war oft. Leider konnte ich es damals den Menschen nicht erklären, dass ich mich mehr in der geistigen Welt zu Hause fühlte als auf der Mutter Erde. Ich hatte auf der Mutter Erde meinen Körper getragen, aber in meinem Geist war ich immer in dem kleinen geistigen Strahl, immer in der klaren, meisterlichen, geistigen Welt. Nur, es ging ja nicht immer. Ich konnte allerdings nicht allein für nur einige Sekunden, sondern für Minuten meine Muter Erde verlassen. Anders habe ich nicht gelebt. 2Kor 12,3 Und ich weiß von dem betreffenden Menschen - ob im Leibe, ob ohne den Leib, weiß ich nicht, Gott weiß es -, 2Kor 12,4 dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf.


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 Also das klarste Licht, die Liebe ist das Paradies, das habe ich nun so weitervermitteln müssen, in einfacher Lebensform. Die Opferung war in dem dritten Himmel nicht mehr möglich.  Dort hörtest du unaussprechliche Worte, die ein Mensch nicht sagen darf?  Nein, das war niemals im dritten Himmel, im ersten ja. Das war einfach noch diese klagende Festung, das Gemäuer, das die klagenden Menschen einfach noch nicht gestürzt haben, das meinte ich damit.  Was waren das für unaussprechliche Worte?  Das klingt geistig nicht ganz klar, deshalb suchst du auch noch einen feinen Inhalt. Das Entrücken kann hier natürlich nur das liebevolle, geistige Entrücken gewesen sein. Einem Menschen, der nicht in dieser Hilfe gebenden Liebesform, in dieser hohen, ruhigen Strahlkraft ist, kann man es nicht sagen.  Du meintest sicherlich, dass dies andere Menschen nicht nachvollziehen können.  Ja, genau, sie können es nicht, weil sie nicht nur in dieser Opferrolle sind, nicht nur in der Ruhelosigkeit sind, weil sie einfach in diese ruhige Schwingung noch nicht eingegangen sind. Es bedarf eines klaren Lichtes, um in diese feine, ruhige Schwingung zu kommen. 2Kor 12,5 Wegen des Betreffenden will ich mich rühmen, meiner selbst wegen aber will ich mich nicht rühmen als nur der Schwachheiten. 2Kor 12,6 Denn wenn ich mich rühmen will, werde ich [darum doch] kein Tor sein, denn ich werde die Wahrheit sagen; ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mehr von mir hält, als was er an mir sieht oder von mir hört.  Das sind deine Demut und Bescheidenheit, die du da darlegst.  Nein, das ist die einfache Jesusliebe, die in mir ist: Erhebe dich nie über einen anderen. Kläre sie in klarer Ruhe auf, aber nie erhebe dich. Das hatte ich hiermit auch gemeint. Ich kann es auch nicht. 2Kor 12,7 Und damit ich mich der Überschwänglichkeit der Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich ins Gesicht schlage, damit ich mich nicht überhebe.  Was hattest du für ein Leiden?


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 Meine Nerven waren es nicht. Meine Klage waren die Gedanken, ja. Manchmal hatte ich nicht genügend feine, nicht genügend klare ruhige Gedanken. Ich konnte nie ganz glauben, dass die Menschen noch in dieser Klage, in dieser Ruhelosigkeit, in diesem Sturm sind. Ich glaubte das einfach nicht, und ich machte mir große Sorgen. Ich glaubte, ich hätte meine Gedanken doch noch mehr geben, hätte doch noch mehr klären, mehr ordnen müssen. Die Qual in mir hat mich einige Male gefesselt, sodass ich zwar nicht etwa kleine Magenschmerzen hatte, aber meine Nieren blockiert waren. Auch hatte ich nicht genügend Sauerstoff im Hirn, sodass ich auch hier mit meinem Kopf in kleine Not kam. Also hatte ich dann auch eine kleine Migräne. Das war mein Dorn, mehr kann ich dazu nicht sagen, aber das genügte. Es waren diese ruhelosen Gedanken, ich hätte noch mehr geben müssen. Ich wollte einfach nicht wahrhaben, dass diese klagenden Menschen noch in dieser großen Anzahl da sind. Ich meinte, das ist doch nicht so, das gibt es doch gar nicht. Die Menschen müssen mich doch begreifen. Sie müssen doch einordnen, sie müssen die Qual doch sehen und die Liebe sehen. Warum kleben sie immer noch an dieser Materie oder beten ihren Führer an. Warum gehen sie nicht aus ihrer Umklammerung heraus? Deshalb habe ich mir darüber auch immer noch ruhelose Nächte gemacht. 2Kor 12,8 Mit Bezug auf diesen habe ich den Herrn dreimal gebeten, dass er von mir ablassen möchte. 2Kor 12,9 Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade ist genug für dich, denn die Kraft erreicht ihre Vollendung in Schwachheit. So will ich nun am liebsten mich vielmehr der Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir Wohnung nehme.  Ja, das ist korrekt. Nur, ich hatte es natürlich in einer anderen Sprache geschrieben. Nicht nur im Großen war ich geduldig, ich war auch klein und geduldig meiner Jesusliebe wegen. Ich machte mich klein, nicht um nicht in Größenwahn, aber um in diese Größe des Ruhms zu kommen. Ich hatte nie groß Leid, aber ich war manchmal noch hilflos.  Du hast Gott dreimal gebeten und meintest dann: Die Kraft erreicht ihre Vollendung in Schwachheit.  Ja, das kann man nicht so sagen. In Schwachheit natürlich nie, aber in großer Hilfe gebender Liebe, das hätte man hier genau eingeben können. Ich wollte nie in diese Macht der Klage, der Ruhelosigkeit des Ruhms gehen. Ich wollte in die Hilfe gebende Knechtschaft Gottes und Jesu Christi, nichts mehr. 2Kor 12,10 Daher habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.


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 Ich denke, das ist nicht ganz richtig.  Nein, „schwach“ setze ich in diesem Zusammenhang gleich mit „klarer Liebe“. Wenn ich nicht mehr in meinem Ego, in meiner Macht bin, wenn ich mich klein mache, wenn ich mich leer mache, wenn ich in mich selbst finde, also, das meine ich mit „schwach“, nicht die körperliche Schwäche. Aber wenn ich ein Liebe gebender Diener nicht nur meines Königs, meines Gottvaters bin; wenn ich in sein Licht tauche, dann bin ich ein kleines Licht. Dann bin ich also mit mir ein feines, ruhiges Licht. Miss nur nicht Schwachheit an Stärke, sondern übersetze sie einfach mit Hingabe, mit klarer Liebe.  Hattest du Wohlgefallen an Misshandlungen , an Nöten, an Verfolgungen und Ängsten um Christi willen?  Das ist hier nicht gut rübergekommen. Nein, Geißelungen nimmt nie ein Mensch liebevoll an. Er hat es, wenn er in Not war, annehmen müssen. Ich denke, das ist nicht gut übersetzt. Das ist nicht gut wiedergegeben. Ich habe in meinen klaren Gedanken gemeint: Niedrigkeit ist klarer und liebevoller als die Macht und der Ruhm. Und ihr müsst auch manchmal mit eurem Leben Hilfe gebend in die Qual gehen. Mit Klage meine ich die Geißelung der klagenden Menschheit, um in die Opferrolle zu gehen, um das Licht zu finden, nichts weiter.

Die selbstlose Liebe des Paulus gegen die Korinther 2Kor 12,11-18 2Kor 12,11 Ich bin ein Tor geworden; ihr habt mich [dazu] gezwungen. Ich sollte ja von Rechts wegen von euch empfohlen werden; denn ich habe in nichts hinter den «übergroßen Aposteln» zurückgestanden, wenn ich auch nichts bin.  Hier erwähnst du wieder die sogenannten großen Apostel.  Nein, das ist nur ein Beispiel. Also die Könige, die leider auch große Macht hatten, die den Menschen große Ohnmacht gaben, die nie hilflos waren, die in der Klage und Anklage waren, die meinte ich hiermit ja nicht. Im Gegenteil, ich meinte die in diesem Licht standen und nicht Knechtschaft durch großes Leid, durch große Klagen körperlich hinnehmen mussten. Also, ich war nicht bereit, eine Klage als Lohn der Macht hinzunehmen. Ich war niemals bereit, mich für klagende Menschen knechten zu lassen, aber ich habe eine Knechtschaft für die


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liebevolle geistige Intuition nicht nur, auch für die Liebe zu meinem Gottvater hingenommen. 2Kor 12,12 Die Zeichen des Apostels sind unter euch gewirkt worden in aller Ausdauer durch Zeichen und Wunder und machtvolle Taten.  Das waren keine ohnmächtige Menschen. Das waren Hilfe gebende, liebevolle, gute Menschen, die nicht nur Heilung, die auch klare, ruhige Strahlung hinaussandten zu liebevollen, hilflosen Menschen. Nie zu den klagenden Menschen, weil sie die nicht erreichen konnten. Es waren also noch Petrus-Anhänger, die hinausgingen, um das liebevolle geistige Wort hinauszusenden. Es waren liebevolle gute Männer, die die Liebe hinausriefen, und es waren ordnende kleine Gemeinschaften, die hinausgingen, um die klagenden Körper mit ihren Gebeten zu korrigieren. Es waren also Menschen, die liebevoll handelten. 2Kor 12,13 Denn was gibt es, worin ihr im Vergleich mit den übrigen Gemeinden zu kurz gekommen wäret, außer dass ich selbst euch nicht zur Last gefallen bin? Vergebet mir dieses Unrecht!  Ja, das ist korrekt. Es ist losgelöst: Ich bin nicht in meiner Klage, ich bin nicht in meiner Opferung. In mich ist Liebe eingegangen. Freiheit ist in mir, nicht Hilflosigkeit. Selbst kluge Menschen haben nie ganz die Hilfe gebende Liebe begriffen. Sie sind noch immer in ihrer Klage. Die Mächte der Klage, der Ruhelosigkeit, „oder der Finsternis“ will ich nicht sagen, fordern auch ihren Tribut. Sie sind natürlich immer in ihrer Klage, und sie können sie nicht ablegen, bis sie die Ruhe der Klarheit gefunden haben, und das ist nicht das Leid, nicht die Opferung. Sie müssen durch die Korrektur des Leides. Ich schweife immer ab, das merke ich. Gib mir noch mal deine Frage.  Wenn du den Korinthern nicht zur Last gefallen bist, ist das doch kein Unrecht.  Nein, ich hatte manchmal noch, vergib mir, ruhelose Gedanken. In mir war nie Wut, aber in mir war das Jesuslicht. Ich musste es doch hinausschreien. Sie haben mich nicht gerade als liebenswürdigen Mann gesehen und empfunden. Ich musste manchmal noch ein wenig groß werden, damit sie mich begriffen. Jesu Licht bedeutete aber auch, dass ich den Kampf zur Liebe eingab und auch klären und siegen konnte, aber ohne das Schwert. Und hier war ich ihnen leider auch manchmal ein wenig unbequem.  Aus diesem 2. Korintherbrief ist ersichtlich, dass du deine Probleme mit den Korinthern hattest. Aber diesen Problemen setztest du deine selbstlose Liebe entgegen, und du hattest dich um des Evangeliums willen oft opfern müssen.


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 Nein, opfern musste ich mich nicht. Ich habe es gern getan. Das Wort Opfern gefällt mir nicht. Ich habe auch Beschimpfungen und Niederträchtigkeiten hingenommen. Einige Male war ich auch dem menschlichen Tod nahe, aber ich habe immer in meiner klaren Liebe zu Jesus und Gottvater gestanden, und das gab mir nie Opferung, aber Knechtschaft ja schon, doch nicht immer. 2Kor 12,14 Siehe, zum dritten Mal bin ich jetzt bereit, zu euch zu kommen, und ich werde [euch] nicht zur Last fallen; denn ich suche nicht das Eurige, sondern euch. Denn nicht die Kinder sind verpflichtet, den Eltern Schätze zu sammeln, sondern die Eltern den Kindern. 2Kor 12,15 Ich aber will sehr gern Opfer bringen und mich aufopfern für eure Seelen. Wenn ich euch in höherem Maße liebe, werde ich [dann] in geringerem Maße geliebt? 2Kor 12,16 Doch es sei: Ich bin euch nicht beschwerlich gefallen. Weil ich aber ein «Betrüger» bin, habe ich euch «mit List gefangen». 2Kor 12,17 Habe ich euch etwa durch jemand von denen, die ich zu euch sandte, übervorteilt? 2Kor 12,18 Ich habe dem Titus zugeredet und den Bruder mitgesandt; hat etwa Titus euch übervorteilt? Sind wir nicht in demselben Geist gewandelt? nicht in denselben Fußstapfen?

Androhung strenger Bestrafung der Sünder in der Hoffnung, dass sie nicht nötig sein werde 2Kor 12,19-21;13,1-10 2Kor 12,19 Schon lange meint ihr, dass wir uns euch gegenüber verteidigen. Vor dem Angesichte Gottes in Christus reden wir; das alles aber, Geliebte, um eurer Auferbauung willen. 2Kor 12,20 Denn ich fürchte, ich möchte bei meinem Kommen euch wohl nicht so finden, wie ich wünsche, und ich möchte von euch so befunden werden, wie ihr nicht wünscht: es möchten wohl Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Ränke, Verleumdungen, Ohrenbläsereien, Überhebungen, Zerrüttungen sich [bei euch] finden; 2Kor 12,21 es möchte, wenn ich komme, mein Gott mich vor euch von neuem demütigen und ich möchte genötigt sein, über viele von denen zu trauern, die zuvor gesündigt hatten und nicht Buße getan haben wegen der unsauberen Dinge und der Unzucht und Ausschweifung, die sie getrieben haben. 2Kor 13 1 Zum dritten Mal komme ich jetzt zu euch. «Auf Aussage von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache festgestellt werden.»


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2Kor 13,2 Ich habe zum voraus gesagt und sage zum voraus, wie bei meiner zweiten Anwesenheit, [so] auch jetzt abwesend, denen, die zuvor gesündigt haben und den übrigen allen, dass ich, wenn ich von neuem komme, nicht schonen werde. 2Kor 13,3 Ihr verlangt ja eine Selbstbezeugung Christi, dass er in mir redet, er, der gegen euch nicht schwach ist, sondern mächtig ist unter euch. 2Kor 13,4 Denn er wurde [zwar] gekreuzigt aus Schwachheit, aber er lebt vermöge der Macht Gottes; denn auch wir sind schwach in ihm, aber wir werden mit ihm leben vermöge der Macht Gottes[, die] gegen euch [wirksam ist]. 2Kor 13:5 Stellet euch [doch] selbst auf die Probe, ob ihr im Glauben seid; prüfet euch selbst! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Ihr müsstet denn unbewährt sein. 2Kor 13,6 Ich hoffe jedoch, ihr werdet erkennen, dass wir nicht unbewährt sind. 2Kor 13,7 Wir beten aber zu Gott, ihr möchtet durchaus nichts Böses tun, nicht damit wir bewährt erscheinen, sondern damit ihr das Gute tut, wir aber wie Nichtbewährte dastehen. 2Kor 13,8 Denn wir vermögen nichts wider die Wahrheit, sondern [nur] für die Wahrheit. 2Kor 13,9 Denn wir freuen uns, wenn wir schwach sind, ihr aber stark seid; dies wünschen wir auch: dass ihr zurechtgebracht werdet. 2Kor 13,10 Deshalb schreibe ich dies abwesend, damit ich anwesend nicht Strenge gebrauchen muss gemäß der Machtbefugnis, die mir der Herr gegeben hat zur Auferbauung, und nicht zur Zerstörung.  Ja, das ist korrekt. Wäre ich ihnen nun nahe gewesen, hätte ich manchmal leider kein geeignetes Wort herausgebracht und wäre nicht in die Qual gegangen, aber hätte doch leicht ruhelos Gedanken hinausgerufen, und das wäre nicht gut so gewesen. Ich habe es dann nun lieber so verabreicht.  Diese Machtbefugnisse zur Strenge, hatte die dir ein hoher Engel oder Jesus Christus zugemorst?  Das war nicht der Erzengel Michael, aber einer seiner großen, klaren Engel. Ich wurde durch den Erzengel Michael geführt und hatte einen großen, liebevollen, klaren geistigen Führer. Er gab mir die Informationen.  Die Strenge brauchtest du gelegentlich, um bestimmte Gemeindemitglieder zu ermahnen.  Ja, genau, das ist korrekt.  Hatten die Christengemeinden auch so etwas wie eine eigene Gerichtsbarkeit?


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 Ja, natürlich. Das waren korrekte Gemeinschaften, die hier Jesu lebendige Inhalte auch einforderten. Wenn hier klagende Menschen nicht in die Hilflosigkeit, aber in die Anklage gingen, mussten klare, geistige, Hilfe gebende Menschen Heil schaffen, und das war mit der Ordnungsauftrag der Priester.

27 Schlussermahnung. Grüße. Segenswunsch 2Kor 13,11-13 2Kor 13,11 Im übrigen, ihr Brüder, freuet euch, lasset euch zurechtbringen, lasset euch ermahnen, seid gleichgesinnt, haltet Frieden, so wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. 2Kor 13,12 Grüßet einander mit dem heiligen Kuss! Es grüßen euch die Heiligen alle. 2Kor 13,13 Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!

Brief an die Philipper Inhalts Vorwort 212 Gruß an die Gemeinde und ihre Vorsteher 212 Phil 1,1-2 Dank und Fürbitte für die Gemeinde 213 Phil 1,3-11 Förderung des Evangeliums durch die Gefangenschaft des Paulus 214 Phil 1,12-18 Durch das Leben des Paulus oder durch seinen Tod wird Christus verherrlicht. Phil 1,19-26 216 Ermahnung zum Kampf für das Evangelium 217 Phil 1,27-30 Ermahnung zur Eintracht und zur Demut nach dem Vorbild Christi 217 Phil 2,1-11 Ermahnung, mit Ernst für das Heil zu sorgen 221 Phil 2,12-18 Ankündigung der Sendung des Timotheus und der Rückkehr des Epaphroditus Phil 2,19-30;3, 1 224 Was einst Gewinn war, ist um Christi willen jetzt Schaden 226 Phil 3, 2-14


212

Aufforderung, dem Vorbild des Paulus nachzueifern Phil 3,15-21;4, 1 Letzte Ermahnungen Phil 4,2-9 Freude des Paulus über das empfangene Geschenk Phil 4,10-20 Grüße und Segenswunsch Phil 4,21-23

229 231 233 236

Vorwort  Der Brief an die Philipper, wurde etwa im Jahre 60 n. Chr. von dir verfasst?  Ja, nicht ganz.  Du verfasstest den Brief während deiner Gefangenschaft in Rom?  Ja, das ist korrekt.

Gruß an die Gemeinde und ihre Vorsteher Phil 1,1-2 Phil 1,1 Paulus und Timotheus, Knechte Christi Jesu, an alle Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, samt den Vorstehern und Dienern. Phil 1,2 Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!  Dein Einleitungsgruß an die Philipper ist anders als in deinen anderen Briefen. Du bezeichnest dich und Timotheus als „Knechte Christi Jesu“. Hatte das einen besonderen Grund?  Nein, ich hatte in mir die Gedanken. Jesus war nicht nur Ruhm, war die Hilfe gebende Liebe. Ich hatte sie eingesetzt nach meinen klaren Schwingungen. Ihr würdet sagen, nicht nach euren Informationen, nach euren Gedanken. Also ich hatte diese Korrespondenz in mir, mehr war es nicht.  Wäre es nicht besser, wenn man für das Wort „Knechte“, das Wort „Diener“ einsetzte?


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 „Knechte“ war für alle Menschen einfacher. „Diener“ kannten einige nicht, deshalb hatte ich „Knechte“ gewählt, das war ein Oberbegriff, das kannst du so einlösen.  Du hast dich sicherlich mehr als Diener unseres Herrn Jesus Christus empfunden und nicht als Knecht?  Nein, ich fühlte mich als Knecht, nicht als Diener. Dieser ist auch nicht unterwürfig, aber ein Diener ist immer noch ein kleiner Lebensvertreter. Ich hatte mehr die geistige Hilfe gebenden Kommunikationen gesucht. Es war auf einer geistig klaren Ebene. Da meine ich, ist es als Knecht einfacher. Als Diener muss ich etwas klären, da muss ich Ruhe hineinbringen, da muss ich mich eingeben. Das brauchte ich hier nicht.

Dank und Fürbitte für die Gemeinde Phil 1,3-11 Phil 1,3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke, Phil 1,4 indem ich allezeit in allem meinem Beten für euch alle mit Freuden das Gebet verrichte Phil 1,5 wegen eurer Teilnahme am Evangelium vom ersten Tage an bis jetzt. Phil 1,6 Ich vertraue dabei eben darauf, dass der, welcher in euch ein [so] gutes Werk angefangen hat, es vollenden wird bis zum Tage Christi Jesu.  Ja, bis sie ihre Liebe gefunden haben, nicht bis sie ihre Knechtschaft abgelegt haben, aber bis sie Gedanken an feinere, klarere, ruhigere Schwingungen in sich tragen, sodass sie nicht wieder hinunter auf die Mutter Erde gehen. Das meine ich. Also, dass auch hier der Körper, das Leid, die Materie sie nicht mehr feindlich noch - das muss ich so sagen - hilflos machen kann, hört sich nicht so gut an. Ich sage es noch einmal: Der Körper ist Ruhelosigkeit. Er verblasst mit der Zeit und vergeht. Der Geist nie. Die Materie ist nicht nur eine feine, vielmehr eine große Bremse im Geist. Aber wenn der Geist ganz klar sein will, muss er frei sein. Er darf den Körper, er darf das Leben als Mensch nicht mehr führen. Das meine ich.  Das ist auch der Tag Christi, das meinst du damit?  Der Tag Christi ist das Licht. Wenn er in dieses Licht getaucht ist, in diese klare, reine Schwingung, dann hat er seine Ordnung gefunden.  Das ist ein Wünschen, was in die Zukunft geht.


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 Nicht nur in die Zukunft. Welches immer besteht. Jeder Mensch klärt sich im Leben einige Male, das ist notwendig. Es gibt keinen Menschen, der nicht die Hilflosigkeit abgelegt hat, die klagende Ruhelosigkeit, die Verantwortungslosigkeit, der das Leid nie ganz gebrochen hat, aber er geht mehr und mehr in die Hilfe gebende Klärung hinauf. Ordne es mit ein.  Von dem „Tag Christi“ ist auch in Vers 10 die Rede.  Das ist die klare Seele. Wenn jeder Mensch nun in das Licht getaucht ist und nie wieder auf die geistige Wanderschaft in einen Kinderleib gehen muss, dann hat er sein Licht gefunden, die Liebe gefunden und Christus Geist erreicht, nicht eher. Phil 1,7 Es ist ja auch recht, dass ich diese Gesinnung für euch alle hege, weil ich euch im Herzen trage, die ihr sowohl in meinen Fesseln als bei der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums insgesamt an der mir verliehenen Gnade Anteil habt. Phil 1,8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit der innigen Liebe Christi Jesu. Phil 1,9 Und um das bete ich, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und allem Verständnis, Phil 1,10 damit ihr zu prüfen vermögt, was recht und was unrecht ist, auf dass ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi, Phil 1,11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Ehre und zum Lobe Gottes.  Ja, das ist korrekt. Das habe ich eben liebevoll sagen wollen. Also, wenn er diese Klärung in sich gefunden hat, wird er nie mehr ein Mensch sein.

Förderung des Evangeliums durch die Gefangenschaft des Paulus Phil 1,12-18 Phil 1,12 Ich will aber, dass ihr erfahrt, ihr Brüder, dass meine Lage vielmehr zur Förderung des Evangeliums gediehen ist, Phil 1,13 sodass meine Fesseln [als] in Christus [begründet] offenbar geworden sind im ganzen Prätorium und bei den übrigen allen Phil 1,14 und die Mehrzahl der Brüder im Herrn aus meinen Fesseln Zuversicht gewinnt und immer mehr es wagt, das Wort Gottes furchtlos zu verkündigen.


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 Das war notwendig. Leider haben die Menschen immer noch nicht ihre Ruhelosigkeit und ihre Klagen abgelegt. Sie müssen sich ordnen, sie müssen aus ihrer Qual herausklettern. Das ist ein langer Prozess. Wenn alle Menschen hinterherkommen, nun, so soll es geschehen. Nicht glorreiche Länder sind gegeben, aber feine, klare, liebevolle Geistwesen werden noch mehr das Menschsein auf sich nehmen und hinuntersteigen, um den Kindern der Mutter Erde Hilfe zu geben. Es ist notwendig, dass die Quelle des Lichtes jetzt mehr und mehr hineinleuchtet. Phil 1,15 Einige zwar predigen Christus auch aus Neid und Streitsucht, einige aber auch aus gutem Willen: Phil 1,16 die einen aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums bestellt bin; Phil 1,17 die andern verkündigen aus Ränkesucht Christus nicht mit lauterer Gesinnung, in der Meinung, [mir dadurch in] meinen Fesseln Trübsal zu erregen.  Kann man überhaupt von unserem Herrn Jesus Christus in Neid und Streitsucht predigen?  Nein, das kann ich nicht so stehen lassen. Aber es gab ja auch klagende Priester, die noch nicht in ihre Ordnung, in ihr Licht eingegangen waren. Nun, so musst du es verstehen. Es waren noch klagende Menschen, die Jesu feinen Geist predigten. Sie suchen nach einer Lösung. In sie waren aber die Ordnung und die Quelle des Lichtes noch nicht genügend eingegangen. Sie waren also nicht gerade in Klage, aber sie gaben klagende, hilflose Gedanken weiter. So musst du es dir vorstellen.  Und das bereitete dir Kummer?  Ja, natürlich, wenn du siehst, dass des Königs Liebe hier mit klagenden Menschengedanken hinausgerufen wird, musst du doch leider hilflos weinen. Du kannst doch nicht deinen Geist ruhig strahlend abstellen, das ist nicht möglich. Du gibst also nicht diese Hilflosigkeit, aber diese Qual mit ein: Warum spricht dieser Priester diese Gedanken aus, die hilflos, ruhelos sind. Warum kann er nicht diese einfache Hilfe gebende Liebe hinaussäen, warum nicht? Weil in ihn das Licht und die Klarheit noch nicht eingegangen sind. Nun, heute sehe ich es ja von der geistigen Sicht ein wenig klarer, und da muss ich mich leider belächeln, dass ich in mir nicht eine geistige, doch eine menschliche Kränkung zeigte. Ich hätte nun wissen müssen, dass diese kleinen Menschen zwar genügend geschult, aber nicht genügend geistig in der Liebe standen.


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Phil 1,18 Was [kommt] denn [aber dabei heraus], außer dass auf alle Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrhaftigkeit, Christus verkündigt wird? Und darüber freue ich mich.  Natürlich, alles was offenbar werden kann, was nicht nur kluge Menschen, aber klare Menschen hinausposaunen, liebevoll hinausgeben können, das ist eine ruhige Losung, das ist ein korrektes Wohlgefallen. Leid soll nicht hinausgeschleudert werden noch in Klage gehen; hier soll das Licht sich finden und die Gewalt brechen. Das ist doch der klare Wunsch unseres Königs gewesen.

Durch das Leben des Paulus oder durch seinen Tod wird Christus verherrlicht. Phil 1,19-26 Ja, ich werde mich auch freuen; Phil 119 denn ich weiß, dass «mir dies zum Heil ausschlagen wird» durch euer Gebet und die Unterstützung des Geistes Jesu Christi Phil 1,20 nach meiner festen Erwartung und Hoffnung, dass ich in keinem Stück werde zuschanden werden, sondern dass mit aller Freudigkeit, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werden wird an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Phil 1,21 Denn für mich ist das Leben [ein Dienst für] Christus und das Sterben ein Gewinn. Phil 1,22 Wenn aber gerade das Leben im Fleisch für mich Frucht des [apostolischen] Werkes bedeutet, dann weiß ich nicht, was ich wählen soll. Phil 1, 23 Es wird mir aber von den zwei Dingen hart zugesetzt, indem ich Lust habe, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn das wäre bei weitem das bessere; Phil 1,24 aber im Fleisch zu verbleiben ist nötiger um euretwillen. Phil 1,25 Und im Vertrauen hierauf weiß ich, dass ich bleiben und bei euch allen verbleiben werde zu eurer Förderung und Glaubensfreude, Phil 1,26 damit euer Ruhm in Christus Jesus überaus reichlich wird durch mich infolge davon, dass ich abermals bei euch sein werde.


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Ermahnung zum Kampf für das Evangelium Phil 1,27-30 Phil 1,27 Nur führet euren Wandel untereinander würdig des Evangeliums von Christus, damit ich, mag ich kommen und euch sehen oder mag ich abwesend sein, über euch höre, dass ihr in einem Geiste feststeht, indem ihr mit einer Seele gemeinsam kämpft für den Glauben an das Evangelium Phil 1,28 und euch in keinem Stück von den Widersachern einschüchtern lässt, was für sie ein Anzeichen ihres Verderbens und andrerseits eures Heils ist, und zwar von Gott aus. Phil 1,29 Denn euch wurde verliehen, nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, Phil 1,30 indem ihr denselben Kampf erlebt, wie ihr ihn an mir gesehen habt und jetzt von mir hört.

Ermahnung zur Eintracht und zur Demut nach dem Vorbild Christi Phil 2,1-11 Phil 2,1 Gibt es nun irgendeine Ermahnung in Christus, gibt es irgendeinen Zuspruch der Liebe, gibt es irgendeine Gemeinschaft des Geistes, gibt es irgendein inniges Mitgefühl und ein Erbarmen, Phil 2,2 so machet meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr gleichgesinnt seid im Besitz der gleichen Liebe, in der Seele verbunden, den Sinn auf Einigkeit gerichtet, Phil 2,3 auf nichts aus Ränkesucht oder aus nichtiger Ehrbegierde bedacht; sondern in der Demut achte einer den andern höher als sich selbst, Phil 2,4 jeder nicht nur mit dem Blick auf das Seine, sondern jeder auch [mit dem Blick] auf das, was der andern ist. Phil 2,5 Diese Gesinnung heget in euch, die auch in Christus Jesus war, Phil 2,6 der, als er in Gottes Gestalt war, es nicht für einen Raub hielt, wie Gott zu sein,  In der Anmerkung steht: Gemeint ist entweder etwas, was er an sich gerissen hatte und deshalb gern festhalten möchte, oder etwas, was er erst an sich reißen wollte.  Natürlich, der Mensch hat einen Körper, die Materie, er ist ja immer noch ein wenig in seinem Ego, also auch ruhelos. Er möchte nicht nur Besitz, er ist auch körperlich noch suchend. Er ist in seiner Verantwortung auch nicht genügend hilfsbereit. Macht euch nur klar, dass ihr nur feine Gedanken in euch hineinlassen möchtet. Und gebt die klagenden Gedankenformen in liebevolles Vergeben. Es ist nötig, dass ihr euch mehr und mehr klärt.


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Öffnet eure hilflosen, kleinen geistigen Fenster.  Ich komme mit dem Text nicht ganz klar.  Das ist nicht ganz klar geschrieben, das ist mehr in einer Ohnmacht. Ich meine, hier sollte ganz klar, ruhig und sachlich gegeben werden: Der König ist die Liebe und das Licht. König ist nie gleich Gott. Er ist ein Hilfe gebendes göttliches Instrument. Ordne mehr nicht ein. Er kann mehr nicht sein. Also, es ist hilflos, mehr ruhelos geschrieben.  Jesus Christus ist das allerschönste, das herrlichste Lichtwesen, welches inkarnierte. Aber Jesus Christus war nicht in Gottes Gestalt, und er hat auch nie gesagt, dass er wie Gott ist. Er hatte zwar gesagt, dass der Vater und er eins seien. Das sollte aber heißen, dass er im Denken, Wollen und Handeln einig ist mit dem Vater.  Nichts anderes, das hast du feingeistig, liebevoll kommentiert.  Unser Herr Jesus hat auch nicht etwas an sich gerissen oder an sich reißen wollen, um es gerne festzuhalten.  Nie, er war die Klarheit selbst. Er hatte nichts Eigenes gewollt. In ihm war klare, Hilfe gebende, nicht eigene Liebe, es war die Liebe Gottes. Er war nur ein geistiges, klares Werkzeug, nichts anderes. Er konnte nun mit leichter Hand hinausrudern, denn ein leichtes Leben hatte er nicht gehabt. Phil 2,7 sondern sich selbst entäußerte, indem er Knechtsgestalt annahm und den Menschen ähnlich wurde; und der Erscheinung nach wie ein Mensch erfunden, Phil 2,8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja, bis zum Tode am Kreuz.  Ich glaube, das kann man so stehenlassen.  Nicht ganz, er erniedrigte sich nie selbst, dass kann ich ruhig so sagen, denn er konnte weder sich loben noch erniedrigen. Er war in einem Gleichnis. Ich morse es jetzt noch einmal ganz klar für euch alle: Geist Jesus Christus, als Mensch in seinem Leben, hatte nur ruhige, strahlende Gedanken. In ihm war nie Klage, nie Anklage, nie Ruhelosigkeit und auch nie Feindlichkeit. Jesu klare Liebe hatte den geistigen Impuls Gottvaters. Nie hat er ihn kopiert noch hat er es leidvoll hinausgegeben. Geist König hatte als Mensch ja einen Körper, nur sein Körper war ganz fein in seinem Geist eingebettet,


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sodass er die Materie nicht einmal merkte. So verantwortungsvoll kann nie ein geistiger, liebevoller Mensch mehr sein. Alle liebevollen Anhänger Jesu haben einen großen Körper, der sie immer wieder korrigiert, nicht in Hilflosigkeit, der aber die Macht, das Ego nie ganz ablegt. Also das müsst ihr euch nur verantwortungsbewusst hineingeben: Ich bin Körper, Seele und Geist. Und ich kann meinen Geist natürlich hilflos machen. Ich kann ihn leider nie ganz frei eingeben, dann müsste ich reine Liebe sein, und die ist nicht in mir, solange ich Mensch bin. Ordne es nur an. Und somit hatte auch ich natürlich kleine Fehler, manchmal sogar große. Meine Ruhelosigkeit und mein Morsen mit der geistigen, Jesum liebenden Welt hat mich manchmal so gefesselt, dass ich meine Klagen in mir verlor. Es gelang mir aber nicht immer. Nicht meine Anklage an hilflose, aber an klagende Menschen wurde in mir Opferung. Nie hatte ich gedacht, dass es noch so viele klagende Menschen gab. Jesu Liebe hat alle geistigen Impulse. Nur die ruhelosen Menschen, nicht die hilflosen, aber die klagenden, egoistischen Menschen haben Jesu Licht noch nicht einmal eingefangen. Wie sollen sie nun ordnen. Wie sollen sie in das ruhige Vertrauen gehen, wenn sie noch nicht einmal diesen geistigen klaren Strahl in sich gefühlt haben. Sie können in diese Ordnung, in diese Liebe nur über die Läuterung, über die Korrektur, über das Leid kommen. Anders ist es niemals möglich, ordne es ein. Phil 2,9 Daher hat ihn auch Gott über die Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über jeden Namen ist, Phil 2,10 damit in dem Namen Jesu sich beuge jedes Knie derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, Phil 2,11 und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus [der] Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.  Der Name Jesus kommt vom hebräischen Joschua und bedeutet „Jahwe hilft“?  Das ist korrekt.  Christus bedeutet der Gesalbte?  Ja, genau, der Ordnende und der Klärende auch noch.  Christus wurde von Gottvater geistig gesalbt und zum König der geistigen Welten Gottes erkoren?  Er wurde geistig nie gesalbt, denn er brauchte die Gottessalbung nicht. Als Mensch bekam sein Körper Salbe, aber geistig gesalbt? Nein, dafür würde ich


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einen anderen Impuls geben. Er hat ihm diese Hilfe gebenden Ionen, diese Krone, diese Liebe, diese ganz feine, klare, ruhige, strahlende Liebe gegeben. Das war eine klare, feine Jesuskrone, die ihr manchmal noch auf Gemälden seht. Also, dieses Licht, das vom König ausgeht, ist heute noch in der geistigen Welt ein ganz klares, strahlendes Leuchten. Geistige, liebevolle Feen sehen es schon aus der Ferne. Es ist dieser Impuls, es sind diese Ionen, es ist diese Kraft, dieser Ursprung, den Gottvater ihm, wenn du willst, als Salbung gab, eingab. Aber gesalbt hatte er ihn nie. Aber ich verstehe, was du kommentieren wolltest, daher gebe ich dir noch einmal diesen korrekten Hinweis.  Wie du einmal sagtest, wurde Jesus erst nach seiner Heils- und Erlösungstat König der gesamten geistigen Welt.  Nicht ganz, er war ja im Grunde König, und er musste nur ruhig sich einer kleinen, Hilfe gebenden Läuterung unterziehen. Das war nicht anders möglich. Insofern hast du recht, dass es noch eine kleine geistige Zeit brauchte.  Der ursprüngliche Name vom Jesus war Imanuel?  Ja, genau.  Wie nennt ihr Geistwesen unseren König mit Namen?  Wir geben ihm geistig nur einen klaren, liebevollen Gedanken, ein Licht, ein geistiges Signal. Wenn man das nun in der germanischen Sprache sagen würde, würde ich dir sagen: Des Königs liebevoller Strahl kommt nun. Unsere Losung heißt, wenn wir ihm begegnen, nicht OM, nicht Liebegeber, nicht Leidhilfegeber, nicht die Quelle der Liebe oder König, das sagen wir für euch. Er heißt für uns „klares, geistiges Licht“. Ich suche nach einem germanischen Wort. „Gott-Liebe –Licht“ heißt dieses einfache Wort, die Krone der Liebe. Das Losungswort INRI?, ja, das könntest du hier noch mit einbeziehen. Gott gab euch allen, mich auch eingeschlossen, diesen großartigen, feingeistigen, klaren Engel, der einmal Jesus hieß. Heute heißt er hier im königlichem Himmel Asimh.  Und was bedeutet der Name?  Jesus Christus ist der Menschenname. Das heißt: König, der der klagenden Menschheit Hilfe gibt. Hier heißt der feine geistige königliche Name „Hilfe gebender, königlicher, feingeistiger Strahl Gottes, Sohn Gottes, Hilfe gebender Diener Gottes,“ nichts mehr.


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 Ich kann mir schon vorstellen, dass dieses Wort soviel Feinheit und Liebe beinhaltet, dass ein Ausdruck dafür in unserer Sprache schwer zu finden ist. Was bedeutet denn Jesu ursprünglicher Name „Imanuel“?  Das heißt ein machtgebender klarer Strahl.  Das war auch wieder ein Name, der von Menschen geprägt worden war.  Das war kein geistiger Name, das war ein menschlicher Name. Wir sagen nie Imanuel. Den Namen gibt es nicht in der geistigen Sprache.  Einmal bedeutet Immanuel „machtgebender, klarer Strahl“ und bei der anderen Durchgabe bedeutet Immanuel „gib Hilfe, königlicher Diener“. Und nach Mt 1,23 heißt Immanuel übersetzt „ Gott mit uns.“ Was wäre richtig?  Alle drei Aussagen haben den gleichen Inhalt der klaren Liebe, der gebenden Hilfe, der notwendigen, ruhigen, strahlenden, geistigen Liebe, nichts anderes.

Ermahnung, mit Ernst für das Heil zu sorgen Phil 2,12-18 Phil 2,12 Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, so mühet euch nicht nur wie in meiner Anwesenheit, sondern weit mehr jetzt in meiner Abwesenheit um euer Heil mit Furcht und Zittern!  Mit Furcht und Zittern natürlich nicht, ihr solltet klären, ihr solltet ordnen, ihr solltet nach der geistigen Klarheit suchen. Die Macht in euch, euer Ego, eure Ruhelosigkeit lasst hinaus. Lasst es nicht mehr zu. Ihr müsst die Gefangenheit in euch korrigieren, in euch stürzen, das meinte ich hiermit.  Dass sie sich mit Furcht und Zittern um ihr Heil bemühen sollen, das ist auch zu hart übersetzt.  Nein, nein, das hatte ich hiermit nicht gemeint. Sie sollten den Kampf des Lebens für sich annehmen, und sie sollten ihr Leben ordnen. Sie sollten das Leid nicht hinauswerfen, sie sollten in das Leid hineinsehen und einen geistigen Hintergrund suchen, denn die Klage in ihnen war ja noch, ruhig gesagt, groß. Also erkennt: Warum bin ich in der Klage, warum habe ich die Macht und das Ego noch in mir. Ich darf also nie meine ruhige Verantwortung in mir lösen, muss aber meine Gedanken formen, klagende Gedanken nicht mehr zulassen


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und liebevolle Gedanken hineingeben. Das kann nur über die Achtung und über das Vergeben geschehen. Das meinte ich damit, nichts anderes. Phil 2,13 Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als das Vollbringen wirkt um seines Wohlgefallens willen. Phil 2,14 Tut alles ohne Murren und Bedenken,  Mit „alles“ meinst du sicherlich, was dem Evangelium und dem Glauben förderlich ist, denn in anderen Dingen wäre es sicherlich nicht gut, alles bedenkenlos hinzunehmen.  Alles, was dem klaren Glauben, dem Ruhm Gottes dient, ist gemeint, also, dass ihr euer Leid abgebt und dafür klare Gedanken habt und Ruhe findet. Nur Hilfe gebende Klarheit habt ihr noch nicht alle. Klagende Menschen gibt es noch sehr, sehr viele. Klärung ist nur gegeben, wenn hier nicht nur körperliche Maßnahmen, auch ein klagendes Leid hineingehen muss, um Ordnung, um Ruhe hineinzubringen. Du kannst nur über das Licht die Finsternis klären. Du kannst die klagenden Menschen nur über die klare Ruhe, über die Sachlichkeit überzeugen. Du kannst sie nicht anders maßregeln, du kannst nicht genauso korrupt sein wie sie. Du musst nicht Klage geben, so wie sie. Nur, du musst sie ruhig und sachlich darauf hinweisen. Wenn sie einander noch ihre Klage, ihre Macht geben, müssen sie ihre geistige Ursache und Wirkung einmal spüren, und das wird natürlich auch mit Gewalt sein müssen, es geht nicht anders. Sie werden also in ein körperliches Leid, in ein finanzielles Leid, in ein allgemeines Leid hineingehen müssen. Es wird eine Ordnung eintreten, eine Korrektur geschehen, und das hatte ich hiermit gemeint. Phil 2,15 damit ihr untadelig und ohne Falsch werdet, makellose Kinder Gottes mitten unter einem verkehrten und verdrehten Geschlecht, unter dem ihr leuchtet wie Himmelslichter in der Welt, Phil 2,16 indem ihr das Lebenswort festhaltet mir zum Ruhm auf den Tag Christi, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe.  Was meintest du mit dem Lebenswort?  Das Lebenswort ist der liebevolle Strahl, dass ist diese klare, ruhige, geistige Information, die Ordnung, die Liebe, die feine, geistige Gemeinschaft. Die Losung heißt hier: Gib klare Liebe hinein. Morse mit der Liebe. Gib nicht dein Leid hinein, gib deine Ruhe und deine Hilfe gebende Ordnung hinein. Löse dich von der Macht und von der Klage ab.  Der Tag Christi ist der Tag, wo du abgerufen wurdest, um in die geistige Welt zu gehen.


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 Nicht ich, wo dieser jetzige Mensch, dieser klagende Mensch einmal in das Licht hineintaucht. Er muss auch gemaßregelt werden, denn er hat ja noch seinen geistigen klaren Lebensweg nicht gefunden. Er muss also noch über klagende Straßen und durch ruhelose Stürme gehen. Er kann leider nicht hinausfliegen aus seiner Klage. Er muss noch über Brücken klettern. Es ist hiermit nur gemeint, dass hier nicht nur der klagende Mensch, nicht nur der hilflose Mensch, sondern alle Menschen in das Licht gehen müssen, um Ruhe zu finden. Phil 2,17 Aber wenn ich auch als Trankopfer hingegeben werde neben dem Opfer und der priesterlichen Darbringung eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen. Nämlich durch Vergießen meines Blutes.  Hast du das so gesagt? Na ja, da ist doch ein Symbol der Liebe. Er hat seine Körper verlassen für die menschliche Hilfe gebende Liebe, um sie zu korrigieren, um ihnen ruhige Lebenshilfe zu geben. Das Blut ist also Symbol für Lebenshilfe gebendes Licht.  Wenn ich die Anmerkung zu dem Text in den Satz einsetze, dann würde es so lauten: Wenn aber ich auch durch Vergießen meines Blutes hingegeben werde. Das heißt, du schließt nicht aus, dass du durch deine Mission dein Leben verlieren könntest. Du meintest es aber geistig?  Ich meinte das Geistige, und ich meinte Jesu Christi Licht, also das Werk Gottvaters, das meinte ich hiermit, diesen klaren, geistigen Strom. Die Losung heißt: Licht und Liebe gebe ich euch hinein. Klärt euch und öffnet euer Herz. Lasset eure Klagen hinaus, und ruhige Sammlung lasset hinein. Geht in das Gebet und klärt euch. Mehr meinte ich nicht.  Es heißt in Vers. 17: ...neben der priesterlichen Darbietung eures Glaubens. Der Glauben der Philipper-Gemeinschaft war doch auch dein Glaube. Warum sagtest du nicht: ...neben der priesterlichen Darbietung unseres Glaubens?  Nein das hatte ich nicht so gemeint. Die damalige Sprache war eine korrekte Sprache, nicht mit eurer Sprache zu vergleichen. Phil 2,18 Gleicherweise aber freuet auch ihr euch und freuet euch mit mir!


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Ankündigung der Sendung des Timotheus und der Rückkehr des Epaphroditus Phil 2,19-30;3,1 Phil 2,19 Ich hoffe aber im Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, damit auch ich guten Mutes werde, wenn ich erfahre, wie es um euch steht. Phil 2,20 Denn ich habe keinen [ihm] Gleichgesinnten, der in [so] echter Weise für eure Angelegenheiten Sorge tragen wird. Phil 2,21 Denn alle suchen das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist. Phil 2,22 Seine Bewährung aber kennt ihr, dass er, wie ein Kind dem Vater, mit mir gedient hat am Evangelium. Phil 2,23 Diesen nun hoffe ich sofort zu senden, sobald ich absehe, wie meine Angelegenheiten stehen. Phil 2,24 Ich vertraue aber im Herrn darauf, dass auch ich selbst bald kommen werde. Phil 2,25 Ich halte aber für nötig, Epaphroditus, der mein Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, von eurer Seite aber der Abgesandte und Überbringer meines Bedarfs ist, zu euch [zurück] zu senden, Phil 2,26 da er Sehnsucht nach euch allen hatte und voll Unruhe war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war. Phil 2,27 Denn er war in der Tat auf den Tod krank; aber Gott hat sich seiner erbarmt, doch nicht nur seiner, sondern auch meiner, damit ich nicht Betrübnis über Betrübnis hätte.  Wer war Epaphroditus?  Er war ein Korrespondent der geistigen Lehre. Ein König nicht, ein Kanzler nicht, ein Priester nicht ganz. Er war außerdem ein Gerichtsmann. Er war auch noch ein Ruhmmann, ein Kriegsheld. Er war ein klarer, gebender Mann. Ja, Jesu Licht hatte er in sich.  Du sagst, er war ein Kriegsheld. Aber damit ist doch auch immer Klage verbunden.  Natürlich, er hat hier ja im Auftrag seinen Monarchen gehandelt. Er war also nie selbständig. Er hat im Amt der Gemeinschaft gestanden, im Priesteramt nicht ganz so, aber auch mit. Er war ein hoher Beamter, nun sage ich das mal so.  Was hatte er denn für eine Krankheit?  Das war eine Infektion. Seine Nieren, sein Magen, seine Gedärme, seine Leber waren betroffen. Er hatte auch noch eine leidenschaftliche Gier nach Alkohol. Er hatte also nicht nur eine hilflose Leber, auch noch klagende Nieren


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und Gedärme. Sein Hirn war auch manchmal nicht ganz klar. Er war eigentlich gezeichnet, und er wurde Opfer seiner Gier.  Und dieser Epaphroditus hat dich während deiner Gefangenschaft in Rom besucht.  Ja, da war er überdies ein feiner, geistiger, lieber, guter Herr.  Du hattest ihn zu den Philippern gesandt. Ja, da war er noch ruhig und strahlend. Aber der hilflose Feind Alkohol hat ihn leider gezeichnet.  In Vers 27 steht: Denn er war in der Tat auf den Tod krank; aber Gott hat sich seiner erbarmt. Von seiner Krankheit hatten auch die Philipper gehört. Das heißt, er war schwer krank, wurde aber wieder gesund und später erneut Opfer seiner Gier?  Er war ein klein wenig genesen, also ganz gesund kann man nicht sagen. Und somit konnte er manchmal noch seine klaren Gedanken gut eingeben und herausbringen.  Während deiner Gefangenschaft in Rom hat er dich besucht, und du sandtest ihn dann an die Philipper. Hast du denn ihm auch den Brief an die Philipper mitgegeben?  Den Brief habe ich einem Händler mitgegeben.  Du hattest eigentlich viele Mitarbeiter, man könnte auch sagen Jünger. So wie Jesus oder Johannes der Täufer ihre Jünger hatten, so hattest auch du deine Jünger.  Ich hatte mehr als siebzig Jünger. Sie waren noch in anderen großen Gemeinschaften und Ländern verteilt. Phil 2,28 Desto eiliger nun sende ich ihn, damit ihr, wenn ihr ihn seht, euch wieder freut und ich weniger Betrübnis habe. Phil 2,29 So nehmet ihn nun im Herrn mit aller Freude auf, - und haltet solche Männer in Ehren! Phil 2,30 Denn um des Werkes Christi willen ist er bis nahe zum Tod gekommen und hat sein Leben aufs Spiel gesetzt, um zu ersetzen, was bei eurer Dienstleistung gegen mich noch fehlte.


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 Epaphroditus wäre im Dienst für Christus fast zu Tode gekommen. Er hatte sein Leben gewagt, um dir den Dienst zu leisten, den die Philipper dir nicht leisten konnten.  Ja.  Wieso wäre er fast zu Tode gekommen, um dir einen Dienst zu leisten? Welcher Dienst war das?  Na ja, er hat dem Feind nicht gerade Ehre gezollt. Mich hat er nicht als kleinen, lieben, guten Mann, aber als Opfer für Jesus gesehen. Ich habe ihm nie eine Klage, eine Macht oder Ruhelosigkeit gezeigt. Ich habe mit ihm eine Korrespondenz gehalten, die nicht immer ganz intim war, die aber Hilfe gebend für die klagenden Menschen geworden ist. Er sollte mehr korrespondieren. Er sollte hineingehen in die klagenden Mächte. Er sollte ihnen noch ordnende, klärende Inhalte geben. Er sollte den Menschen also Heil geben. Das hatten wir gemeinsam und intim besprochen. Er hat sich an diese Klausel noch einige Jahre gehalten, dann verfiel er mehr und mehr dem Alkohol, und ich konnte ihm leider nicht mehr Hilfe geben. Er wäre durch seine Gedanken, seine Äußerungen mir gegenüber, in seiner Korrespondenz nun bald zum Opfer seiner eigenen Gemeinschaft geworden. Sie haben ihn ja nicht begriffen, begreifen wollen. Sie waren ohnmächtig. Sie haben ihn bezichtigt, einen Pakt nicht mit dem Teufel, einen Pakt mit dem König, mit Jesus zu haben. Sie waren Jesus nicht immer ganz hold. Er war nicht ein Feind für seine Gemeinschaft, aber er wurde als unbequem abgetan, und es hätte nur ein kleines Fünkchen noch gefehlt, dann hätten sie ihn auch hingerichtet, denn er war ein kleiner Krieger, er war sehr mutig und hatte klare, edle Gedanken. Nur ist ihm sein Hang zum Alkohol wieder zum Verhängnis geworden. Phil 3:1

Im übrigen, meine Brüder, freuet euch im Herrn!

Was einst Gewinn war, ist um Christi willen jetzt Schaden Phil 3,2-14 Euch dasselbe zu schreiben, verdrießt mich nicht, euch aber macht es fest. Phil 3,2 Sehet die Hunde, sehet die bösen Arbeiter, sehet die Zerschneidung! Gemeint sind mit den drei wegwerfenden Ausdrücken Juden in Philippi, die Verwirrung in die Gemeinde zu bringen suchten, nicht wie 1,15-18 Judenchristen am Aufenthaltsort des Paulus.  Ist die Anmerkung zu Vers 2 richtig interpretiert?


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Ja, aber man kann nicht alle hier als Juden benennen. Es waren Korrespondenten des Leidens und nicht der klaren Gemeinschaft. Es waren auch Juden, muss ich leider sagen. Es waren nicht klagende Hilflose, auch nicht Opfernde. Es waren Menschen, die zu ihrem klaren Wohl handelten. Der Text klingt hier etwas klagend und anklagend. Nein, ich habe es nicht in dieser Form gebracht. Die Gedanken sind korrekt. Heute würde ich es ihnen nicht so sagen. Es war damals eine korrupte Gesellschaft. Ich musste nicht mit aggressiven und menschenunwürdigen, aber mit klaren, sachlichen Überlegungen den Menschen Gedankenformen geben. Ich hatte mir gedacht, diese Worte können diese Menschen begreifen. Es war nötig.  Was ist mit der Zerschneidung gemeint?  Ja, das hat nichts mit einer körperlichen Maßnahme zu tun, das ist ein Leidensausdruck, den man damals manchmal gebraucht hat. Es ist mehr eine Klage. Es sind Gedanken, als wenn du einen Fluch ausstößt. Nein, das kann man auch nicht sagen. Als wenn du einfach statt „Gott segne dich“ genau das Gegenteil hier sagst. Es ist also eine ruhelose Aussage, mehr nicht.  Das ist in der Anmerkung nicht richtig interpretiert worden.  Nein, das hat man so hineingegeben, oder gedacht, es müsste das bedeuten. Phil 3,3 Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geiste Gottes [ihm] dienen und uns Christi Jesu rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen  Du meinst hier, dass es auf die Beschneidung nicht ankommt, sondern auf die Verbindung zu Gott und zu Jesus Christus.  Ganz recht, die Beschneidung ist nur eine hygienische körperliche Maßnahme gewesen. Der Körper hat nichts mit der ruhigen Strahlkraft des Geistes zu tun, genauso ist es.  Der Absatz ist nicht leicht verständlich.  Es ist schon klagend formuliert. Meine kleinen Ohren haben eben richtig geschmerzt. Ich würde es heute nicht so hilflos geben. Ich möchte nur sagen, opfert euch nicht. Geht immer in das klare, ruhige Sehen und Erkennen, das ist nötig. Klärt mehr und mehr auf, kommuniziert, bevor ihr in die Opferung geht.


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Phil 3,4 wiewohl ich auch auf Fleisch Vertrauen haben kann. Wenn irgendein andrer meint, er könne auf Fleisch vertrauen, [so kann] ich [es] noch mehr: Phil 3,5 beschnitten am achten Tage, aus dem Volk Israel, dem Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, ein Pharisäer nach dem Gesetz, Phil 3,6 voll Eifer die Gemeinde verfolgend, in der im Gesetz verlangten Gerechtigkeit untadelig geworden.  Wenn irgendeiner meint, diese Beschneidung sei so wichtig, und er müsse darauf vertrauen, könntest du das schon lange, denn bei dir waren alle diese Voraussetzungen gegeben. Bevor du dich auf dem Wege nach Damaskus durch dein Christuserlebnis gewandelt hast, hattest du auch Gerechtigkeit nach dem menschlichen Gesetz verlangt.  Ja, das ist korrekt. Phil 3,7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden gehalten. Phil 3,8 Ja, ich halte auch in der Tat dafür, dass alles [nur] Schaden ist um des überragenden Wertes der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen. Um seinetwillen habe ich alles eingebüßt und halte es für Unrat, damit ich Christus gewinne Phil 3,9 und in ihm erfunden werde - wobei ich nicht meine eigne Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz, sondern die durch Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott auf Grund des Glaubens -,  Korrigiere nicht, das waren meine klaren Gedanken. Ich habe die Lebenden korrigieren wollen. Ich wollte ihnen meine Informationen nicht einhämmern, aber offenlegen, ja, offenlegen, mehr nicht. Phil 3,10 um zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden, indem ich seinem Tode gleichgestaltet werde, Phil 3,11 ob ich vielleicht zur Auferstehung von den Toten gelangen möge.  Wie hast du das damals gemeint?  Natürlich so, dass auch ich in die geistigen Arme unseres Gottvaters komme. Korrigiere nichts weiter. Das waren meine Gedanken. Ich habe ja als Mensch nicht ganz gewusst, wie hier die klare, ruhige Strahlkraft geistig ruft, geistig klärt, offenliegt. Ich habe mir Klarheit immer gegeben, und ich habe mich nie losgelöst von der Jesuskraft. Ich hatte immer Hilfe gebende Gedanken in mir. Ich fand die Ordnung in mir klar, ruhig und strahlend. Dass ich nie Gedanken der Hilflosigkeit hatte, kann ich nicht sagen, aber ich hatte nie Gedanken der Ruhelosigkeit und der Qual. Also korrigiere mal nicht. Ich hatte


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mir gewünscht, dass Jesus Christus mit mir in der geistigen Welt ist. Nun, das habe ich jetzt gefunden.  Du legst hier dar, dass du an der Auferstehung von Jesus teilhaben möchtest.  Natürlich, das ist geschehen, genau, das ist geschehen, ja. Phil 3,12 Nicht dass ich es schon ergriffen hätte oder schon zur Vollendung gekommen wäre; ich jage ihm aber nach, ob ich es wohl ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen worden bin. Phil 3,13 Ihr Brüder, ich halte noch nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eins jedoch [tue ich]: ich vergesse, was hinter mir ist, strecke mich aber nach dem aus, was vor mir ist, Phil 3,14 und jage, das Ziel im Auge, nach dem Kampfpreis der Berufung nach oben durch Gott in Christus Jesus.  Das ist korrekt und ruhig geschrieben. Du solltest hier nichts eingeben.  Diese Absätze zeigen uns, wie zielstrebig du dich doch auf Gott und Jesus Christus ausgerichtet hattest.  Zielstrebig nicht, ich konnte nicht anders handeln. Es war meine Hilfe gebende, ruhige Liebe, die mich geistig und menschlich hinauftrieb. Ich konnte wirklich nicht anders handeln.

Aufforderung, dem Vorbild des Paulus nachzueifern Phil 3,15-21;4,1 Phil 3,15 Wir alle nun, die wir vollkommen sind, wollen diese Gesinnung hegen; und wenn ihr in etwas andern Sinnes seid, wird euch Gott auch dies offenbaren.  Vollkommen seid ihr sicherlich nicht gewesen.  Die in der Klarheit sind. Nimm „Klarheit“ für „vollkommen“ an.  Man könnte sagen: Alle, die wir an Gottvater und Jesus Christus glauben, wollen diese Gesinnung hegen.


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 Natürlich, auch diese Hilflosen noch, die in der Liebe noch nicht ganz angekommen sind, die aber schon ein Ohr nicht für den Katechismus, aber für die Liebe haben.  Auch wenn ihr euch in Glaubensdingen etwas schwertut, so vertraut auf Gott, denn er wird euch helfen.  Ja, das ist korrekt. Wenn du in deinem Leid nicht in die Liebe gehst, wenn du keine Klarheit siehst, wenn du die Macht des Leides mehr bedauerst, als in das feine, klare, ruhige, strahlende Heilende zu gehen, wirst du die Offenbarung nie finden. Phil 3,16 Doch wozu wir [schon] gelangt sind, ebendarin lasset uns wandeln! Phil 3,7 Ahmet miteinander, ihr Brüder, mein Beispiel nach und habet acht auf die, welche so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt! Phil 3,18 Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, jetzt aber auch mit Weinen sage, [ich meine] die Feinde des Kreuzes Christi, Phil 3,19 deren Ende Verderben ist, deren Gott der Bauch ist und deren Ehre in ihrer Schande besteht, die auf das Irdische sinnen.  Deren Ende Verderben ist?  Sie müssen in das Licht, also werden sie in die Klage, in die Ruhelosigkeit gezwängt. Wie dieser Kampf des Lebens nun auch ausgehen mag, sie müssen sich klären, um diese Gedanken der Klarheit zu finden. Sie müssen in die Liebe gehen.  Dieses Wort „Verderben“ ist aber hart.  Nein, Verderben heißt, solange sie nicht den Kontakt mit der Ordnung, mit der Liebe, mit dem Licht aufnehmen können, solange sie nicht in dieser Ordnung sind, sind sie in einer klagenden Ruhelosigkeit. Das Wort „Verderben“? Nein, das ist gut, lasse es nur. Phil 3,20 Denn das Reich, in dem wir Bürger sind, ist in den Himmeln, und aus ihm erwarten wir auch als Heiland den Herrn Jesus Christus, Phil 3,21 der unsern Leib der Niedrigkeit verwandeln wird, so dass er gleichgestaltet wird seinem Leib der Herrlichkeit vermöge der Kraft, mit der er auch alle Dinge sich untertan machen kann.  Es ist die Kraft der liebevollen Ordnung. Ich meine, das ist gut eingegeben.


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 So schön wie der geistige Leib von Jesus Christus kann unser Leib ja leider nicht werden.  Das ist ja auch nicht geplant. Aber der Mensch soll wieder in sein Licht zurückkehren. Er soll seinen Körpermantel eines Tages ablegen. Er ist hier ja nur hinuntergestiegen, um sich zu korrigieren, um sein Leid, seine Ordnungslosigkeit, seine Qual abzulegen, wie eine kleine Schlangenhaut. Nun, wenn er dieses geschafft hat, wird er in die ruhige Quelle nicht des Leidens, sondern der Liebe gehen. Es ist nicht anders möglich. Phil 4,1 Darum, meine geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und mein [Ruhmes-] Kranz, stehet in dieser Weise fest im Herrn, ihr Geliebten!

Letzte Ermahnungen Phil 4,2-9 Phil 4,2 Die Euodia ermahne ich und die Syntyche ermahne ich, gleichgesinnt zu sein im Herrn.  Euodia und Syntyche, was waren das für Frauen?  Es waren nicht Menschen, es waren nicht Frauen, es waren Geweihte, ja, kleine opfernde Priesterinnen. Es waren aber nicht Menschen, es waren mehr geistige Feen.  Konnten den die Philipper damit etwas anfangen? Kannten sie diese Feen?  Ja, natürlich, sie kannten diese ganz leichten, geistigen, feinen Wesen. Es war eine Ordnung in ihnen, die liebe kleine, ruhige, strahlende geistige Feen in Gedanken hatte. Sie waren ihnen nicht fremd.  Das waren geistige Feen, die den Philippern Hilfe gaben.  Sie hatten für ruhige Klärung gesorgt. Es waren klärende Geistwesen.  Und die hast du ermahnt?  Nein, das kann man so nicht sagen. Ich habe ihnen kein Leid gegeben, aber ihnen Ordnungsgedanken hinübergesandt. Sie mussten bestimmte Gedanken, sie mussten noch Klage und Ruhelosigkeit hinaussenden.


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Es waren ja nicht alle in dieser Klarheit. Es gab hier einige, die noch Lust auf Gier und Materie hatten. Diese waren hier gemeint.  Du meinst die Philipper?  Von den Feen ist nicht die Rede, aber von den Philippern, die waren nicht alle in ihrer Reinheit. Hier musste eine klare Ordnung gegeben werden, das habe ich damit gemeint.  Die Feen sollten diese Klageordnung mitgeben?  Ja, diese Feen waren einfach zu ruhig, zu klar, zu fein, sie haben nicht genügend überzeugen können. Ich musste also noch ein wenig Härte hineingeben.  Die Feen gehören im weiteren Sinne zu der Gruppe der Gnome, der Elfen, der Sylphen usw.  Ja, das ist richtig.  Wie haben die Feen sich bei den Philippern verständlich machen können?  Sie haben nicht nur ihr geistiges Kleid, sie haben auch noch ihr Menschenkleid getragen. Sie waren nicht nur ganz geistig, sie waren auch ein klein wenig Mensch. Sie hatten also noch einen Körper, ja, aber nicht immer. Sie konnten mit geistiger Hingabe einen Körper formen. Auch heute gibt es noch, und nicht nur im Himalaja, geistige Menschenwesen, die sich dann manchmal hilfreich verkörpern, und genauso und nicht anders war es mit diesen beiden.  Sie hatten sich materialisiert.  Ja, genau, nichts anderes, aber sie waren nicht immer anwesend. Nur wenn Kinder in Gefahr waren, oder wenn Mütter ihre Qualen hatten, haben sie ihnen liebevolle Gedanken gegeben und auch feine Nahrung. Sie waren mehr zum klaren Geben veranlasst. Phil 4,3 Ja, ich bitte auch dich, du echter Syzygus nimm dich ihrer an, die mit mir im [Dienst für das] Evangelium gekämpft haben zugleich mit Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buche des Lebens stehen.  Wer war Syzygus?


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Er war ein Hilfe gebender Philipper. Ich gebe mal an, er war das klare Licht dieser Philipper. Er war also ein liebevoller, guter Mann, ein Geist war er nicht. Er war die Ordnung, er gab klare, ruhige, strahlende Gedanken.  In der Anmerkung hierzu steht: Der Eigenname Syzygus bedeutet: Arbeitsgenosse. Dem Leser des Grundtextes will also die Anrede zugleich sagen: «du echter Arbeitsgenosse».  Ja, das ist korrekt. Er war ja der Korrektor, der lebende Beweis für die Hilfe gebende Ordnung. Er war der Leitfaden, nimm ihn als Informator der korrekten Ordnung.  Die mit dir für das Evangelium gekämpft haben sowie deine Mitarbeiter, deren Name steht im Buche des Lebens. Was meinst du damit?  Mit dem Buch des Lebens meinte ich die klare, gesamte Ordnung. Ein Buch als solches meinte ich nicht, keine Blätter und keine Informationen. Es sollten klare, ruhige Gedanken hineingegeben werden. Sie sind nicht genügend klar hineingegeben worden. Mehr meinte ich nicht. Es war ein Ordnungsplan. Es war keine Knechtschaft, es war eine ruhige, gedanklich, liebevolle, feine, korrigierende Hilfsgemeinschaft. Phil 4,4 Freuet euch im Herrn allezeit; nochmals will ich sagen: Freuet euch! Phil 4,5 Lasset eure Freundlichkeit allen Menschen kundwerden! Der Herr ist nahe. Phil 4,6 Sorget euch um nichts, sondern in allem lasset im Gebet und Flehen mit Danksagung eure Bitten vor Gott kundwerden! Phil 4,7 Und der Friede Gottes, der allen Verstand überragt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus. Phil 4,8 Im übrigen, ihr Brüder, allem, was wahr, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, dem denket nach! Phil 4,9 Was ihr auch gelernt und überkommen und gehört und gesehen habt an mir, das tut! dann wird der Gott des Friedens mit euch sein.

Freude des Paulus über das empfangene Geschenk Phil 4,10-20 Phil 4,10 Ich habe mich aber im Herrn sehr gefreut, dass ihr jetzt einmal wieder erstarkt seid, für mich zu sorgen; worauf ihr auch [sonst] bedacht wart, aber ihr wart nicht in der Lage [dazu].


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 Du hattest von den Philippern ein Geschenkpaket mit Lebensmitteln und anderen Dingen erhalten?  Einige Male, ja, nicht um diese Lebensmittel allein zu verzehren, sondern sie meiner Familie noch mitzugeben, nicht nur meinen Kindern, auch noch meinen engsten Freunden.  Du bedankst dich aus dem Gefängnis in Rom, somit musste dir wohl dieses Paket in Rom überbracht worden sein.  Ja, natürlich, aber es waren auch noch kleine Leckereien für die Kinder mit hineingegeben.  Dann musstest du das den weiten Weg zurückschicken.  Nein, ich habe es mitgenommen. Die Kinder haben daran noch Lebensfreude empfangen.  Aber du warst doch in Rom, und deine Familie war weit entfernt. Somit musstest du das ja mitgenommen haben, als du wieder frei warst.  Ja, genau, ich konnte es ja nicht gleich mitnehmen, es waren nicht nur kleine Leckereien, es war haltbare Ware. Ich konnte es noch eine längere Zeit hilfreich bei meinen guten Freunden hinterlegen. Phil 4,11 Nicht dass ich es Mangels halber sage; denn ich habe gelernt, in der Lage, in der ich bin, mir genügen zu lassen. Phil 4,12 Ich weiß in Niedrigkeit zu leben, ich weiß auch Überfluss zu haben; in alles und jedes bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als Mangel zu leiden. Phil 4,13 Alles vermag ich durch den, der mich stark macht. Phil 4,14 Doch habt ihr wohl daran getan, dass ihr Anteil nahmt an meiner Bedrängnis. Phil 4,15 Ihr wisst aber auch eurerseits, ihr Philipper, dass im Anfang des Evangeliums, als ich aus Mazedonien wegging, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft gehalten hat auf Rechnung des Gebens und Empfangens außer ihr allein. Phil 4,16 Denn sogar[, als ich erst] in Thessalonich [war,] habt ihr mir nicht nur einmal, sondern zweimal für meinen Bedarf [etwas] gesandt. Phil 4,17 Nicht dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die einen Überschuss in eurer Rechnung erzeugt.


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 Es ist korrekt. Kleine Gedanken möchte ich hierzu eingeben: Sie mussten mir nicht Hilfe geben, sie hatten es aus ihrem eigenen, freien Willen getan. Ich hatte es liebevoll angenommen.  Das war ein Geben und Nehmen in dieser Gemeinde, und mit den anderen Gemeinden war es nicht so, wie mit den Philippern.  Die Philipper waren klarer, sie waren auch ruhiger, und sie waren auch ordnender. Sie hatten nicht erst gefragt, ob sie mir ein Geschenk nun geben durften. Sie hatten es getan und hatten gehandelt. Sie waren lockerer und für mich noch Hilfe gebender. Phil 4,18 Ich habe aber alles erhalten und habe Überfluss; ich habe in Fülle, nachdem ich von Epaphroditus eure Sendung empfangen habe, einen lieblichen Duft, ein willkommenes, Gott wohlgefälliges Opfer.  Epaphroditus war ein Philipper. Er brauchte dir die Gaben.  Ja, genau. Phil 4,19 Mein Gott aber wird all euer Bedürfnis nach seinem Reichtum in Herrlichkeit erfüllen in Christus Jesus.  Warum sagtest du „mein Gott“ und nicht „unser Gott“?  Es war meine Information, es waren meine Gedanken. Ich konnte nur von meinem Gott sprechen. Es war meine geistige Information, mehr nicht.  Wenn wir miteinander reden, würden wir in unserem Sprachgebrauch „unser Gott“ sagen.  Natürlich, aber es war eine kleine, innige, liebevolle Anrede, mehr nicht. Phil 4,20

Gott aber, unsrem Vater, gebührt die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.


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Grüße und Segenswunsch Phil 4,21-23 Phil 4,21 Grüßet jeden Heiligen in Christus Jesus! Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. Phil 4,22 Es grüßen euch alle Heiligen, ganz besonders aber die aus dem Hause des Kaisers.  Was waren denn das für Heilige?  Es waren Hilfe gebende geistige, klärende Ordner, die hier in diesem Monarchengebäude mit lebten.  Dort wo du gefangen warst, wo deine Mietwohnung war, waren auch diese Ordner des Kaisers untergebracht.  Sie waren nicht von der Gemeinde angestellt, sie waren vom Kaiser angestellt. Ihr würdet vielleicht Beamte sagen. Sie wurden hier auch als Gelehrte betrachtet und hatten ein klares Studium hinter sich.  Du hast sie als Heilige bezeichnet.  Ja, man hatte ihnen nicht diese geistige, doch diese menschliche Bezeichnung gegeben. Sie wurden nun nicht so geadelt, aber so gerufen. Sie waren keine Priester, sie waren klare Hilfe gebende Diener des Monarchen, mehr waren sie nicht. Die Konfessionen waren nicht groß. Jeder hatte sich seine Konfession im Grunde selbst geschmiedet, wie der Monarch auch. Sie hatten ihre eigene Religion nie geordnet, sie hatten sie hilflos, einfach individuell eingenommen. Phil 4.23

Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste!

 Hast du zu deinem Brief an die Philipper noch etwas zu sagen?  Korrigiert mal diese Lebenshilfe gebenden Informationen nicht. Diese Gedanken hatte ich eigentlich nicht für die Nachwelt geschrieben. Nun ist es aber so geschehen. Ich möchte dazu jetzt, im Nachhinein, einen klaren, liebevollen geistigen Strahl hineinlenken, der jetzt ganz notwendig ist, damit auch die Nachwelt meine Gedanken noch begreifen lernen kann. Es war ein ordnendes Prinzip, das nicht in Gewalt noch in Lieblosigkeit, aber im Vertrauen auf des Königs Liebe erhoben worden war und nicht in Klage gegeben wurde. Meine Gedanken korrigierten ihre Gedanken nicht. Nur, sie haben nicht alle meine Gedanken hilflos aufgenommen, einige auch gefasst. Sie haben hingehört,


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sie haben sich auch manchmal offenbart, und das war Lebenshilfe gebend. Sie sind in die ruhige Vereinigung des Geistes mit hineingegangen. Sie haben sich klare, ruhige Gedanken gemacht, die leider manchmal noch wieder klagend hinausströmten, nicht weil ihr König, nicht weil ihr Priester, doch weil ihre Gemeinschaft eine Hilfe gebende Klärung einfach nicht zuließ. Sie mussten sich noch einige Male beugen, aber diese Menschen hatten klare, liebevolle Informationen eingenommen. Allerdings war mir das noch nicht wichtig, ich hatte es damals noch nicht erkannt. Sie haben hingehört, sie haben Informationen aufgenommen, es war in ihr Unterbewusstsein hineingegangen. Sie haben mich nicht gefragt, sie haben mich dann einige Male kopiert, und das habe ich mit großer Freude hingenommen. Ordnungsstrahlen habe ich ihnen gegeben, und ich habe geglaubt, dass hierdurch Hilfe und Klarheit gedeihen können. Leid sollte mehr und mehr hinausströmen. Das ist mir zu einem kleinen Beitrag gelungen. Das ist mir heute erst klar bewusst. Meine Gedanken tragen heute noch Früchte, und dafür klage ich niemanden an, im Gegenteil, Jesu Liebe geht immer hinauf und leuchtet einmal wie ein großer Regenbogen. Das Leid geht hinaus, ordnet sich ein in die Liebe. Es muss geschehen. Jesu Licht, Jesu geistige Kraft wird die Vereinigung mit allen Menschen finden. Ordnet, ihr lieben, guten Menschen, ordnet, ihr klagenden Menschen, und löst euch von der Gewalt, von der Klage, von der Qual, von der Pein. Geht hinein in die menschliche Hilfe gebenden Klärungen. Korrigiert miteinander und findet Offenbarung in eurem eigenen geistigen Selbst. In euch ist die Liebe, in euch ist der Friede. Nur, ihr müsst diese ruhigen Schwingungen hinauslassen und euch in diese Ordnung eingewöhnen. Liebt euer Leben und korrigiert in eurem Leben, so gut ihr könnt, so viel ihr könnt, denn die Korrektur des Lebens werdet ihr nie im Himmel oder in der geistigen Welt eingeben können. Also ordnet jetzt zu Lebzeiten. Klärt euch und quält euch nicht, sondern helft euch und gebt euch ein gegenseitiges Verstehen und ein Vergeben. In diesem Sinne gebe ich euch jetzt einen klaren Strahl, der euch in die Quelle des Lichtes, der Eingebung, der Hilfe gebenden, klärenden Gemeinschaft führt. Der Ordnungsstrahl klärt und gibt Ruhe in alle klagenden Menschen hinein. Er bezieht auch die hilflosen Menschen noch mit ein und findet in allen Kindern der Muter Erde nicht nur einen liebevollen, geistigen Funken, auch einen Samen, der hinausgehen kann in das Licht.


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Brief an Philemon Inhaltsverzeichnis Vorwort Brief an Philemon Phlm 1-25

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Vorwort  Ich denke, dass dieser Brief von dir ein persönlicher Brief an Philemon war.  Ja, genau.  Auch diesen Brief hattest du in deinem Gefängnis in Rom geschrieben.  Ja, genauso war es, ordne ihn mit ein.  Wer war Philemon?  Ein Kaiser war er nicht, er war ein Mann, der Hilfe gebend feine Ordnungen gab. Er war ein Mann des Staates. Er war ja auch noch ein Krieger. Ein Statthalter war er nie. Er war ein klärender, mitteilungsfreudiger Mann, kein Priester, eben ein Krieger. Er gehörte zu den Machthabern des gesamten Staates, und er hatte hier eine kleine Gemeinde, die ihm auch Huld zollte.  Er war ein Römer, eine Art Beamter und war ein Vorsteher einer christlichen Gemeinde?  Er liebte nicht nur die Hilfe gebenden Menschen, er liebte auch die hilflosen. Nur mit den klagenden Menschen hatte er seine Schwierigkeiten, das möchte ich nun mal sagen. Er musste den klagenden, feindlichen Äußerungen auch mit seinen Gedanken Einhalt gebieten. Er war wie ein Bürgermeister, so würde ich es mal sagen. Er hatte ein klares Herz.  Du musst ja zu Philemon eine innige Bindung gehabt haben, denn du hast ihm extra einen Brief geschrieben.  Er war der Ordnungshüter für mich. Ich hatte ihm einen kleinen Gefallen getan. Ich fand, dass er sich nicht nur liebevoll, dass er sich auch noch hilfreich nicht nur für mich, auch für hilflose Menschen eingesetzte. Ich hatte nun nicht die Macht des Staates missbraucht, aber ihm meine feinen, klaren, sachlichen Gedanken gegeben.


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Er war ein klarer Mann, ein opfernder Mann und ein Hilfe gebender Mann.  In dem römischen Gefängnis hast du zwei Briefe geschrieben, und zwar einen Brief an die Philipper und diesen Brief an Philemon.  Es waren mehrere Briefe, aber diese beiden sind hier nur angegeben. Ich habe noch mehr Briefe geschrieben.  Du hast noch mehr Briefe geschrieben, aber die sind für uns nicht gegenwärtig.  Nein, das war auch nicht so gedacht.

Brief an Philemon Phlm 1-25 Phlm 1 Paulus, ein Gefangener um Christi Jesu willen, und [unser] Bruder Timotheus an Philemon, unsern Geliebten und Mitarbeiter, Phlm 2 und an die Schwester Apphia und unsern Mitstreiter Archippus und die Gemeinde in deinem Hause.  Du beziehst hier Timotheus mit ein. Hattest du denn im Gefängnis gerade Besuch von Timotheus?  Ja, das ist korrekt und nicht anders.  War Timotheus dein Lieblingsjünger?  Er war nicht ganz mein Lieblingsjünger, er war kein Knabe mehr, er war schon ein feiner Herr. Er war nicht in der Opferrolle, er hatte eine klare, ruhige, strahlende Vereinigung mit meinen Gedanken. Wir haben miteinander freie und klare Gespräche geführt. Ich hatte ihn in mein kleines Herz geschlossen. Er war jünger als ich, aber kein Kind mehr. Wir haben gute Gespräche miteinander geführt. Er war nur noch ein wenig lebendiger als ich. Dies war aber seiner jungen Männlichkeit zuzurechnen.  Apphia war die Schwester von Philemon.  Ja, genau.  Archippus war ein Mitstreiter.


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 Ja, das ist korrekt. Phlm 3 Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Phlm 4 Ich danke meinem Gott allezeit, indem ich bei meinen Gebeten deiner gedenke, Phlm 5 weil ich von deiner Liebe und von deinem Glauben höre, den du an den Herrn Jesus und gegen alle Heiligen hast, Phlm 6 damit die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in Erkenntnis alles Guten, das in uns ist, auf Christus hin. Phlm 7 Denn ich hatte viel Freude und Trost an deiner Liebe, weil die Herzen der Heiligen durch dich, Bruder, erquickt worden sind. Phlm 8 Daher, wiewohl ich in Christus viel Zuversicht hätte, dir zu gebieten, was sich gebührt, Phlm 9 bitte ich doch vielmehr um der Liebe willen als ein solcher, wie [ich,] Paulus, [bin,] ein alter Mann, jetzt aber auch ein Gefangener um Christi Jesu willen;  Du bezeichnest dich als einen alten Mann. Ich glaube, du warst damals, als du den Brief im Gefängnis in Rom geschrieben hast, etwa dreiundfünfzig.  Ja, dann wird es so sein.  Nach den heutigen Vorstellungen wärst du noch kein alter Mann.  Nun, damals war man in diesem Alter ein gebeugter Mann. Die Männer wurden nicht älter als 35-40, wenn es hoch kam. Das war schon ein hohes Alter. Also die Männer lebten nicht so lange wie heute in eurem ruhigen, strahlenden Leben. Wir hatten nicht nur Kampf, wir hatten auch ruhelose Getränke. Wir hatten oft kein Wasser und oft großen Durst zu erleiden. Wir waren ein kleines Volk in einem gebirgigen Land, das nicht soviel Wasser hergab. Es gab somit auch große Durstzeiten. Unsere Lebendigkeit mussten wir oft nicht nur durch den Durst, sondern auch durch den Hunger einschränken.  Immerhin wurdest du nicht ganz 75 Jahre alt, und wenn du dich mit 53 Jahren als alten Mann bezeichnest, dann müsstest du ja mit nicht ganz 75 Jahren uralt gewesen sein.  Genau, das kannst du ganz laut sagen. Aber Gottvater hat die Not wohl gekannt und hat mir noch liebevolle Gedanken eingegeben. Ich musste noch auf der Erde sein, um den Kindern meiner Nächsten Hilfe zu geben, um Ordnung für das geistige Gut zu schaffen, genau wie du es nun machst.


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Phlm 10 ich bitte dich für mein Kind, das ich in meinen Fesseln gezeugt habe, Onesimus, Phlm 11 der dir ehemals unnütz war, jetzt aber sowohl dir als mir nützlich ist.  Wer war Onesimus? Du hast geschrieben, dass es dein Kind war, welches du in deinen Fesseln gezeugt hattest. Kannst du uns das mal erläutern?  In Fesseln, wie ihr das seht, war es nicht. Mein Kind war es, ja. Es war kein kleines Kind mehr, es war schon ein großes Kind, kein Mädchen, ein Junge. Ich hatte ihn nicht genügend gesehen, und ich hatte mich wie in Fesseln gefühlt, weil ich nicht genügend für ihn da sein konnte. Es waren nicht seine kleinen Fesseln, es waren meine, deshalb habe ich das so ein wenig hilflos geschrieben.  Es war ein leibliches Kind von dir?  Ja, meine Frau und ich hatten nicht drei, nicht fünf, nicht sieben, nicht acht, nicht neun, nein, zwölf Kinder. Ein dreizehntes war nicht mehr gekommen. Es wurden natürlich viele Kinder geboren, genauso hoch war aber auch die Sterberate. Viele starben im Kleinkindalter. Oft wurden nur drei Kinder durchgebracht, so sage ich es mal. Von meinen zwölf Kindern sind vier sehr früh gestorben. Ich hatte also noch acht Kinder. Ein Kind war dann noch korrupten Gangstern in die Falle gegangen, dann waren es nur noch sieben Kinder. Du siehst, dass auch hier die Lebendigkeit der Kinder hilflos war. Phlm 12 Und ich sende ihn dir zurück, ihn, das heißt: mein Herz, Phlm 13 den ich bei mir behalten wollte, damit er mir an deiner Statt diente in den Fesseln[, die ich] für das Evangelium [trage]. Phlm 14 Aber ohne deine Meinung [zu kennen,] mochte ich nichts tun, damit deine Guttat nicht gewissermaßen aus Zwang, sondern aus freiem Willen käme. Phlm 15 Denn vielleicht ist er deshalb auf eine Stunde [von dir] getrennt gewesen, damit du ihn ewig wiederhättest, Phlm 16 nicht mehr als einen Sklaven, sondern als einen, der mehr ist als ein Sklave: ein geliebter Bruder, vorzüglich für mich, wie viel mehr aber für dich sowohl im Fleische als im Herrn! Phlm 17 Wenn du mich nun für deinen Genossen hältst, so nimm ihn auf wie mich! Phlm 18 Wenn er dir aber einen Schaden zugefügt hat oder etwas schuldig ist, das setze mir auf die Rechnung! Phlm 19 Ich, Paulus, schreibe es mit eigner Hand: Ich will es bezahlen – um dir nicht zu sagen, dass du sogar dich selbst mir noch dazu schuldig bist. Phlm 20 Ja, Bruder, ich möchte [dadurch] von dir gern einen Nutzen haben im Herrn. Erquicke mein Herz in Christus!


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 Kannst du uns dazu noch etwas sagen?  Nur, dass dieser Klang mich einfach hilflos macht. Ordne es mal an, dass ich dir nicht groß Hilfe geben kann. Es klingt ja alles nicht gerade losgelöst, mehr klagend. Dafür muss ich mich jetzt mal schämen. Ich kann es heute überhaupt nicht fassen, dass ich mich so schwer getan habe, hier klarer zu schreiben. Das war ja eine Opferung für den guten Leser. Nein, also ich such jetzt nicht nach genauen Kommentaren. Lass es nur mal stehen, ich werde es noch mal genau nachlesen und werde dir dann noch einmal klare Gedanken darüber geben, nicht jetzt.  Einige Sätze muss man drei- bis viermal lesen, Mit der Übersetzung in unser Deutsch ist es sicherlich nicht so einfach. Vor allem hat sich auch unser Sprachgebrauch sehr verändert. Heute gebrauchen wir ganz andere Satzstellungen und Wörter, anders als es hier zum Teil übersetzt worden ist.  Es klingt nicht nur umständlich, es klingt auch verrückt, möchte ich sagen. So kann man doch geistige Informationen nicht eingeben, das ist doch nicht möglich. Also, hier muss ich einmal Ruhe hineingeben, das ist ja ein Martyrium für den kleinen Leser. Gib mir noch mal ruhig deine Gedanken, ich werde darauf noch mal antworten.  Dein Sohn Onesimus sollte von Philemon aufgenommen werden?  Er sollte von ihm nicht nur aufgenommen werden, er war sogar sein kleiner Freund. Sie haben sich beide wie Freunde gefühlt. Mein Kind war nicht nur lebendig, war auch ruhelos, und beide haben noch ihre lieben Gedanken ausgetauscht. Sie waren nicht ganz in einem Alter, mein Sohn war doch einige Jahre jünger, und er konnte sich mit ihm sehr gut, ruhig und sachlich verständigen. Mit mir hatte mein kleiner Sohn schon so manches Mal hilflose Gespräche eingefangen, nur, er ordnete sich nicht leicht, er war geistig auch manchmal etwas widerspenstig. Mit diesem Freund hatte er ein gutes Einvernehmen, und da waren klare, ruhige Schwingungen hinübergekommen. Somit hatte ich mich zurückgenommen und ihnen auch mehr Freiheit gelassen.  Das sagt eigentlich alles, und wir sind wohl jetzt aufgeklärt. Vom Textlichen her müsste die Bibel eigentlich neu verfasst werden.  Im Germanischen und im Englischen wäre das nötig, aber die hebräische Sprache darf nie in ruhelose andere Worte gebracht werden. Kläre nie eine hebräische Bibel, das wäre nicht gut, das würde eine Qual wenn auch nicht für die ganze Menschheit, aber doch für die geistigen Informanten sein.


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 Das heißt, die hebräische Bibel müsste immer Pate für andere Übersetzungen sein.  Ja, nicht nur Pate, sie ist die kleine Mutter der liebevollen geistigen Informationen. Deren Kinder kannst du ruhig auf Griechisch, Polnisch, Russisch und Germanisch beschreiben, aber die Mutter nicht.  Wenn ich jünger wäre, dann würde ich noch Hebräisch lernen.  Das wäre sehr gut, dann würde dir vieles klarer und leichter werden. Also, ihr Menschen, die ihr in dieser Sprache nicht seid, habt es nicht nur hilflos, ihr habt es auch ruhelos, opfernd. Es tut mir nicht nur ein bisschen, sondern sehr, sehr leid. Ich suche nach einen Weg, um euch hier noch Hilfe und Klärung zu geben. Im Augenblick kann ich es noch nicht eingeben, aber ich werde mir noch Gedanken darüber machen. Ich könnte weinen, wenn ich das hier nun so höre. Phlm 21 Im Vertrauen auf deinen Gehorsam schreibe ich dir, weil ich weiß, dass du sogar noch mehr tun wirst, als ich sage. Phlm 22 Zugleich aber bereite mir auch gastliche Aufnahme; denn ich hoffe, dass ich euch durch eure Gebete werde geschenkt werden.  Real war eine gastliche Aufnahme ja nicht möglich, weil du im Gefängnis warst, also ist es geistig gemeint?  Das war natürlich auch menschlich gemeint. Ich hatte gehofft, dass ein Jesum liebender Mensch mich nicht ganz vergisst. Ich hatte es liebevoll und menschlich gemeint.  Aber du konntest doch dort nicht hinkommen, weil du in Rom warst.  Genau, aber ich habe liebevoll gehofft, dass meine Mitmenschen mich in meinem Geist, in meiner Liebe zu sich hereinlassen, sodass ich, durch das Gebet natürlich auch, nicht ganz allein sein würde.  Ja, aber das ist doch geistig.  Natürlich, das war geistig, aber sie, die Menschen, hatten schließlich noch Kleider an. Also waren es Menschen, die über den geistigen Draht, über das geistige Telefon zu erreichen waren, so möchte ich es sagen.


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 Wenn dort steht: denn ich hoffe, dass ich euch durch eure Gebete werde geschenkt werden. Wie ist denn das gemeint?  Das ist ein klein wenig hilflos geschrieben. Ich habe nicht dieses kleine Geschenk gemeint, sondern dass ich nicht ganz in Vergessenheit gerate, dass ihr mir nun ein kleines Licht gebt, dass ich in die klare Ruhe finde, nicht dass meine Liebe zu euch nicht abreißen könnte, aber dass ich mich in euch jetzt, durch meinen Geist in Liebe, hineinversetze. Phlm 23 Phlm 24 Phlm 25

Es grüßen dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus, Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter. Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste!

 Hast du sonst noch etwas zu deinem Brief an Philemon zu sagen?  Liebevoller habe ich nicht geschrieben, aber ein wenig Hilfe gebender und verständlicher. Es klingt hier in eurer germanischen Sprache etwas ohnmächtig, es klingt etwas hilflos. Also ordne es an, es waren gute, Hilfe gebende und nicht so quälende Gedanken, die ich nun hineingegeben hatte. Ich kann mich manchmal in eure germanische Sprache nicht gut hineinfinden.  Es ist sicherlich sehr schwer. Es ist eine hartklingende Sprache.  Es ist nicht nur schwer, es ist auch quälend. Es ist, als würdest du einen Karren, vor den zwei störrische Esel gespannt sind, noch mitziehen müssen. Also, es ist nicht bloß eine kleine Belastung, sondern eine besonders große. Es wäre einfacher für die ganze Welt, wenn es nur eine Sprache gäbe.


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Brief an die Kolosser Inhalt Vorwort Gruß an die Gemeinde Kol 1,1-2 Dank für den guten Zustand der Gemeinde und Fürbitte für sie Kol 1,3-14 Hoheit und Versöhnungstat Christi Kol 1,15-23 Leiden und Arbeit des Paulus im Dienste Christi Kol 1,24-29 Ermahnung zur Festigkeit im Glauben Kol 2,1-7 Warnung vor Irrlehrern und ihrer falschen Frömmigkeit Kol 2,8-23 Ermahnung zu himmlischem Sinn Kol 3,1-4 Vom alten und neuen Menschen Kol 3,5-17 Pflichten der Glieder des Hauses gegeneinander 3,18-4, 1; Eph 5,22-6,9 Kol 3,18-25;4,1 Ermahnung zum Gebet und zur Weisheit in Wort und Wandel Kol 4,2-6 Empfehlung der Boten. Grüße der Mitarbeiter des Paulus Kol 4,7-14 Austausch des Briefes mit dem nach Laodicea. Schluss Kol. 4, 15-18

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Vorwort  Dieser Brief wurde ca. 70 n. Chr. verfasst. Du musst damals etwa 62 Jahre alt gewesen sein, und hattest deine Gerichtsverhandlung in Rom hinter dir. Du warst nun bei deiner Familie in deiner Heimat, ist das richtig?  Ja, das ist korrekt. Ich war nicht mehr ohnmächtig, ich war auch nicht mehr in der Qual. Ich war nicht nur in meinem kleinen Gebäude, auch in meiner Heimat. Das waren Gedanken, die ich nicht in Leid schrieb, aber in Hilflosigkeit, meine ich, doch, ja.


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 Warum waren das Gedanken in Hilflosigkeit?  Ich hatte Gedanken an meine Gefangenschaft in Rom. Ich hatte ein Gebäude in Erinnerung, nicht mal mit kleinen Fenstern, nur mit einem runden Fensterchen in der Tür, durch das ich Licht empfangen konnte. Ich war mehr in einer Finsternis, in einem dunklen Gebäude, und hatte nie hilfreich jemanden, mit dem ich über meine Gedanken sprechen konnte. Meine Ernährung war unzureichend. Ich wurde nicht richtig satt, aber noch mehr hatte ich Durst. Ich habe nie genügend zu trinken bekommen. Ich war mehr in einer Abgeschiedenheit. Ich fühlte mich nicht gut, ruhig gesagt, klein und verlassen. Ich fühlte mich klein und verlassen. Nun war ich in meiner Heimat. Ich war nicht mehr ohnmächtig. Ich war auch nicht mehr in der Qual. Diese Erniedrigung war aber noch ein wenig in mir.  Du hattest dadurch noch etwas Hilflosigkeit in dir.  Hilflosigkeit will ich nicht sagen. Aber ich habe mich erniedrigt gefühlt. Diese Gefühle waren nach drei bis vier Jahren immer noch da. In mir war die Gefangenschaft nicht ganz verarbeitet, aufgelöst. Ich war noch in meinem Leid. In der Hilflosigkeit nicht so, aber noch in meinem Leid. Ich war nicht ganz frei.

Gruß an die Gemeinde Kol 1,1-2 Kol 1,1 Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und [unser] Bruder Timotheus Kol 1,2 an die heiligen und gläubigen Brüder in Christus zu Kolossä, Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott, unsrem Vater!

Dank für den guten Zustand der Gemeinde und Fürbitte für sie Kol 1,3-14 Kol 1,3 Wir danken Gott, dem Vater unsres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, Kol 1,4 da wir von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe gehört haben, die ihr gegen alle Heiligen habt Kol 1,5 wegen der Hoffnung, die euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr zuvor gehört im Wort der Wahrheit[, nämlich] des Evangeliums,


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Kol.1:6 das bei euch ist wie es auch in der ganzen Welt Frucht trägt und wächst wie bei euch - von dem Tage an, wo ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt, Kol 1,7 wie ihr es von Epaphras, unsrem geliebten Mitknecht, gelernt habt, der ein treuer Diener Christi für euch ist, Kol 1,8 der uns auch eure durch den Geist gewirkte Liebe kundgetan hat. Kol 1,9 Deshalb hören auch wir von dem Tage an, wo wir es vernommen haben, nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller vom Geist verliehenen Weisheit und Einsicht, Kol 1,10 damit ihr des Herrn würdig wandelt zu allem Wohlgefallen, Frucht bringend in allem guten Werk und wachsend in der Erkenntnis Gottes, Kol 1,11 gemäß der Macht seiner Herrlichkeit mit aller Kraft gekräftigt zu aller Geduld und Ausdauer, mit Freuden Kol 1,12 dem Vater dankend, der uns tüchtig gemacht hat, Anteil zu haben am Erbe der Heiligen im Licht. Kol 1,13 Er hat uns aus der Macht der Finsternis errettet und in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt, Kol 1,14 in dem wir die Erlösung haben, [nämlich] die Vergebung der Sünden.

Hoheit und Versöhnungstat Christi Kol 1,15-23 Kol 1,15 Und er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborne der ganzen Schöpfung;  Ist unser König Jesus Christus geistig das Ebenbild Gottes?  Er ist das Ebenbild, genau wie alle Kinder der Mutter Erde, nur, er hatte nicht nur geistige Intuitionen, auch mehr Informationen als ein Kind der Mutter Erde. Er ist also eine geistige und menschliche Vollkommenheit, so möchte ich es sagen. Gottvaters Energien hat er nicht, aber er hat die geistige Feinheit, die klare Liebe, und die ist nicht anders als Gottvaters Liebe.  Und Jesus Christus ist der Erstgeborene der ganzen Schöpfung?  Das ist korrekt. Jesus Christus wurde aber zu einer geistigen, klärenden Zeit hinuntergebracht, um der Klage willen, nicht um seine Liebe, nicht um Gottes Ruhm, aber um die Ordnung der klärenden, Hilfe gebenden Korrektur einzugeben. Er war also ein Bindeglied, um die Klage in die Liebe zu tragen. Es gab aber auch nicht nur einige Pharaonen, auch nicht nur einige Priester, auch gute Menschen, die Lichter für die Menschheit waren. Nur, sie haben Klärungen


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nie so gut ruhig und strahlend, vereinigt mit dieser klaren Liebe, hinausgeben können. Sie waren doch noch kleine Gefangene ihres Selbst, und sie mussten in die Opferrolle gehen, nicht in Hilflosigkeit, aber in Qual. Die die Königsliebe in sich trugen, die wurden in das Leid gebracht. Man hat sie leider nicht nur hilflos gemacht, sondern auch in Qual gebracht. Die Kreuzigung von Jesus Christus wird wohl als größte Klage von euch Menschen angesehen, aber es gab vorher schon viele Klagen. Lenke deine Gedanken nicht nur auf die mächtigen Herrscher im Pharaonenreich, auch in den Ländern um Persien, um Syrien, um die Türkei noch herum bis hinauf nach Frankreich, Germanien, England, Norwegen usw.. Hier sind immer Opferungen gewesen, und die Menschen haben ihre Geißelung klären müssen. Hilfe kann nur über die Korrekturen gegeben werden.  Meine Frage war etwas anders gemeint. Da steht, Jesus Christus ist der Erstgeborene der ganzen Schöpfung, dazu gehört ja auch die geistige Schöpfung.  Nein, der ganzen Schöpfung? Nein. Ich meinte, er ist der Erstgeborene, der jetzt das Licht nicht in die geistlose, doch in die klagende Welt brachte. Er war eigentlich der Lichtimpuls, das meinte ich. Es waren nicht viele klare Mächte, aber viele klare Menschen, die nicht diese Hilfe gebende Kraft, die ruhige Strahlung hatten. Das ist ein großer Unterschied. Das meinte ich. Und es waren ja auch klare, liebevolle Menschen, die Ordnung schufen. Hiermit ist nur gesagt, dass er ein Teil der Schöpfung ist.  Ja, jetzt verstehe ich es, wie du es meinst. Jesus Christus war wirklich das Licht der Welt, und der Erste, der dieses Licht in die Welt hineingebracht hat.  Das ist korrekt. Das ist vorher leider nicht möglich gewesen. Das ist ganz klar. Ordne es so ein. Kol 1,16 denn in ihm ist alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, erschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Hoheiten oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und auf ihn hin erschaffen;  Korrekt, er hat die strahlende Krone, er ist das Licht. Er ist nie geblendet gewesen. Ganz klar, ruhig: Vereinige dich mit dem klaren Licht. Das ist die feine ruhige Schwingung.  Trifft das in Vers 16 Geschriebene nicht auf Gottvater zu?


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 Gottvater ist eine noch höhere Energie, die ihr gar nicht eingeben könnt, die so klar, ruhig, strahlend ist, dass ihr sie nicht einmal mehr eingeben könnt. Ihr würdet in diesem klaren, feinen Licht nicht allein verbrennen, auch noch kleben. Es ist eine Lichtquelle, in die kein Mensch, noch ein Geist sehen kann. Das Leben und das geistige Leben wird es euch nie ermöglichen. Also, Gottvater ist das umfassende klare, strahlende Licht, das ganze Licht im Licht zusammen. Jesus Christus trägt die klare Lichtkrone, aber das ganze Licht ist er nicht.  Du hast uns einmal auch gesagt, dass es neben Jesus Christus noch große Schöpferengel gibt, das heißt, dass Jesus Christus es nicht alleine ist. Es steht in Vers 16: denn in ihm ist alles, was in den Himmeln und auf Erden ist erschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, dieses trifft jedoch dann nur teilweise zu.  Nein, ganz so kann man das leider nicht sagen. Es ist die Krone, es ist ein Hilfe gebender, ruhige Strahl, mehr nicht. Ich habe den Hilfe gebenden Kronenstrahl noch nie woanders, in keinem anderen geistigen Wesen gesehen. Es ist eine klare Sonne, die dich einfängt, wenn unser König Jesus Christus zu uns hinuntersteigt, denn er ist immer noch eine große Etage über uns. Also, wenn er hinuntersteigt zu uns, leuchtet seine Krone, sodass wir nie das Gefühl haben, jetzt kommen wir in die Klage oder in die Ruhelosigkeit. Dieses Urvertrauen ist in allen geistigen Wesen grenzenlos, und der Mensch in seiner klaren Liebe ist genauso grenzenlos Hilfe gebend, liebevoll. Es unterscheidet euch meistens nur, dass ihr den Körper tragt, und dass ihr in der Lebendigkeit des Menschseins seid. Hilfe werdet ihr durch das Ordnen in der geistigen Welt noch empfangen. Jesu geistige, klare Strahlkraft muss in jedem Menschen noch ruhig strahlend hineingehen, denn nicht nur klagende, auch Hilfe gebende Menschen haben nie genügend feine Ionen, als dass sie zum Geiste der Kronenschöpfung gelangen könnten. Die Kronenschöpfung ist die Liebe, die geistige klarste Liebe. Gedanken lenke ich nun in alle Jesusfreunde hinein: Geht aus eurer kleinlichen Hilflosigkeit hinaus. Geht nicht nur in die klare, ruhige Stille hinein, auch in die ruhige Strahlkraft, die in euch jetzt mehr und mehr gedeihen kann, wenn ihr euren Körper einfach in das Licht stellt. Lasst diese großen, klagenden Qualen, Ruhelosigkeiten, verantwortungslosen Gedanken. Klärt mehr miteinander, gemeinschaftlich, lebensfähig, Hilfe gebend förderlich, quellend für jede feine Zelle, für jeden feinen Samen. Niemand außer Gottvater wird einen Lebensimpuls in euch hineinlegen können. Ordnet also euer Leben in diesem Leben. Gebt in euch ein: Ich bin in klarer Liebe. Ich bin in klarer, ruhiger Vergebung. Ich bin kein Knecht mehr. Ich habe die Liebe in mich eingenommen. Klare Ruhe vereinigt sich mit meinen festen Gedanken an den lieben Gottvater und Sohn. Klare Gedanken, die für mich nun ordnend sind, kann ich jetzt noch mehr einnehmen.


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Sucht nicht weiter. Geht einfach in die Korrespondenz des Vertrauens: Ich bin in klarer Liebe mit dir, mein Gottvater. Meine Königsliebe habe ich gefunden. Korrigiert, wenn ihr manchmal leider noch in die Hilflosigkeit geht. Lasst es nun einfach geschehen und löst euch, sobald ihr könnt, aus dieser Ohnmacht. Geht hinaus, klärt, löst euch nicht von den Jesum liebenden kleinen Freunden. Geht nun in die ruhige, strahlende Gemeinschaft hinein. Kol 1,17 und er ist vor allem, und alles hat in ihm seinen Bestand. Kol 1,18 Und er ist das Haupt des Leibes, [nämlich] der Kirche, er, der der Anfang ist, der Erstgeborne von den Toten, damit in allem er den Vorrang hat.  Wie ist das zu verstehen, wenn dort steht, er ist der Erstgeborene von den Toten?  Er ist es nicht von der klaren, Hilfe gebenden Lebensgemeinschaft, das kann man nicht sagen. Er ist der Erste mehr, er ist der König der Liebe geworden. Er musste die Qual der klagenden Menschen auffangen. Nun, somit ist er der Erste geworden. Es ist das erste Licht, dass die Menschheit einfangen konnte.  Aber vor Jesus inkarnierten ja auch schon Erzengel. Raffael war Salomon, Gabriel war Jesaja und Michael war Ezechiel. Das waren dagegen eben kleine Lichter, oder die Welt konnte das noch nicht so einfangen.  Die Menschen waren noch sehr stark in ihrer Klage, in ihrer Ruhelosigkeit, sodass diese Hilfe gebende Liebe einfach dahinschmolz. Sie hatten sie nicht einmal zur Kenntnis genommen. Sie hatte ihre Ruhelosigkeit noch vergrößert. Sie liebten nicht die geistige Klarheit und die ruhige Strahlkraft. Insofern war es eine klagende Machtzeit und nicht eine geistige Zeit. Kol 1,19

Denn in ihm beschloss er, die ganze Fülle wohnen zu lassen

Kol 1,20 und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er durch sein Kreuzesblut Frieden stiftete - durch ihn [zu versöhnen], sei es, was auf Erden, sei es, was in den Himmeln ist.  Er hat keine klare Ruhe hineingegeben, er hat aber Hilfe- und Lichtzeichen gesetzt. Er war also die Quelle des Lichtes, und es haben klare Menschen ihn auch eingeben können, und sie wurden in ihre Ordnung, in ihr Licht geführt. Es war also eine Christusvereinigung mit Gottes Hilfe. Kol 1,21 Und euch, die ihr einst fern gehalten und durch die Gesinnung in den bösen Werken Feinde wart, Kol 1,22 hat er jetzt trotzdem versöhnt vermöge seines Fleischesleibes durch den Tod, um euch heilig und untadelig und unbescholten vor sich hinzustellen,


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 Waren denn einst die Kolosser durch die Gesinnung in den bösen Werken Feinde?  Nein, das muss man differenzieren. Sie waren nicht Feinde und Klagende, sie waren mehr hilflos. Ruhelose nicht, aber noch Ordnungslose, in ihrer Klarheit nicht genügend Hilfe gebend, nicht genügend geklärt, so kann ich es jetzt leider nur eingeben.  Dann müsste es ja, so wie es dort steht, ein bisschen abgeschwächt werden.  Nein, es war damals eine hilflose Zeit. Der Mensch konnte es gar nicht anders eingeben. Kol 1,23 wenn ihr anders im Glauben gegründet und fest verbleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das vor allen Geschöpfen unter dem Himmel gepredigt worden ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.

Leiden und Arbeit des Paulus im Dienste Christi Kol 1,24-29 Kol 1,24 Jetzt freue ich mich in den Leiden für euch und fülle an seiner Statt an meinem Fleische aus, was den Trübsalen Christi noch fehlte, zugunsten seines Leibes, der die Kirche ist,  Dort steht: Du freust dich für die Kolosser zu leiden. Musstest du das denn?  Nein, leiden ist hier hilflos ausgedrückt. Ihnen die Quelle der geistigen Liebe zu zeigen. Leiden? Müsste ich hier sagen: eine kleine Buße auf sich nehmen? Nein, das klingt auch nicht gut. Aber in die ruhige Verantwortung des Geistes Christi nun zu gehen. Das ist eine Gnade natürlich, aber auch mehr eine Beichte, so möchte ich sagen.  Weiter steht dort: Was den Trübsalen Christi fehlte, fülltest du mit Leiden an.  Natürlich, denn Christus hat ja in seinem ruhigen, strahlenden Licht gestanden. Er konnten diese geistklagenden Menschen ja nicht so genau eingeben. Er stand ja in einer klaren Schwingung. Er vereinigte sich nur mit Gottvater, wie konnte er dann diesen klagenden Menschen in ihrem feindlichen Gedankengut, lieblos, wie sie waren, Hilfe gebende Gedanken zollen. Es war


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nicht möglich. Er konnte nur immer sein liebevolles Licht hinaussenden. Er ist also hier nie hart gewesen.  Fülltest du es mit Leiden an deinem Fleische aus?  Das war mein Körper nicht, das waren meine mitgeistigen, körperlichen, seelischen Mitmenschen, das meinte ich. Ich meinte nicht meinen Körper. Kol 1,25 deren Diener ich geworden bin nach der Veranstaltung Gottes, die mir im Blick auf euch übertragen worden ist, das Wort Gottes zur Ausführung zu bringen, Kol 1,26 [nämlich] das Geheimnis, das verborgen war, seitdem es Weltzeiten und seitdem es Geschlechter gibt - jetzt aber ist es seinen Heiligen geoffenbart worden. Kol 1,27 Ihnen wollte Gott kundtun, welches der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden sei, welcher ist: Christus in euch, die Hoffnung auf die Herrlichkeit.  Dort steht: Christus in uns ist die Hoffnung auf die Herrlichkeit. Ist das das verborgene Geheimnis?  Korrekt, ja, das ist richtig.  Die Propheten hatten doch davon schon gewusst.  Natürlich, sie konnten aber den Lebenden nie genügend klare Gedanken übervermitteln. Sie waren nicht in einer Klemme, aber die klagende Menschheit war noch nicht in ihrer Hilfe gebenden Mitte, in ihrem Licht. Kol 1,28 Und ihn verkündigen wir und ermahnen jeden Menschen und lehren jeden Menschen in aller Weisheit, damit wir jeden Menschen vollkommen in Christus [vor Gott] hinstellen, Kol 1,29 wofür ich auch arbeite und kämpfe gemäß seiner Wirksamkeit, die sich in mir wirksam erweist in Kraft.

Ermahnung zur Festigkeit im Glauben Kol 2,1-7 Kol 2,1 Denn ich will, dass ihr wisst, welch großen Kampf ich habe für euch und die in Laodicea und alle, die mein leibliches Angesicht nicht gesehen haben,


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Kol 2,2 damit ihre Herzen getröstet werden, zusammengehalten in Liebe und zu allem Reichtum der vollen Überzeugung von der Einsicht, [nämlich] zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, welches Christus ist, Kol 2,3 in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen.  Ja, notwendig, es ist also dieses Loslassen der klagenden Materie, Loslassen der Opferung, der Ruhelosigkeit, aber in die Verantwortung gehen, in das Vergeben, in die klare, ruhige Schwingung der Liebe gehen. Diese klaren Erkenntnisse, Leid noch mit einbezogen, waren nicht genügend zu vermitteln, nicht genügend. Kol 2,4 Ich sage dies aber, damit niemand euch mit überredenden Worten betrügt. Kol 2,5 Denn wenn ich auch dem Fleische nach abwesend bin, so bin ich doch im Geiste bei euch und freue mich und sehe euren geordneten Zustand und die Festigkeit eures Glaubens an Christus. Kol 2,6 Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, [so] wandelt in ihm, Kol 2,7 gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und nehmet darin zu mit Danksagung!

Warnung vor Irrlehrern und ihrer falschen Frömmigkeit Kol 2,8-23 Kol 2,8 Sehet zu, ob euch etwa jemand [dieses Glaubens] berauben will durch die Weltweisheit und leere Täuschung, gestützt auf die Überlieferung der Menschen, [nämlich] auf die Naturmächte der Welt und nicht auf Christus!  Welche Naturmächte sind hier gemeint?  Die Naturmächte, die Gewalten der Meere und der Stürme waren die Klage und die Ruhelosigkeit, aber nicht allein. Die klagenden Gewalten waren nicht die ruhigen Schwingungen. Das ist hier also die Härte, die Polarität, das ist wie Norden und Süden. Hier war der Klang die Härte, die Härte durch die Macht des Bösen, nun, so kann ich es euch auch geben. Aber was ist das Böse, werdet ihr mich nun fragen. Das sind diese ruhelosen Gewalten, die nicht nur in den Menschen, die auch noch mit von der Materie ausgehen. Also, die klagenden Mächte sind natürlich auch Osten, Süden, Norden und Westen. Es sind die Meere, die Gebirge, die Stürme. Es sind hier die kosmischen, klagenden Meere, mehr möchte ich nicht sagen.


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 In der Anmerkung der Bibel steht: Die Naturmächte der Welt, d. h. die geistigen Wesen, die nach dem Glauben aller Völker des Altertums die einzelnen Dinge der Natur regierten.  Es ist auch klagende Materie, die der gesamten Menschheit nicht immer Hilfe gebend dient. Es kann natürlich das Feuer sein, das Gewitter, somit kann es auch die Opferung für die Menschen sein. Also Klage und Macht aus der Sicht der geistigen Welten. Kol 2,9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Kol 2,10 Und ihr seid [mit ihr] erfüllt in ihm, der das Haupt jeder Gewalt und Macht ist.  Jesus Christus ist doch nicht das Haupt jeder Gewalt und Macht.  Nein, aber er ist das Haupt der Menschen, der Menschen und der Geistwesen. Insofern ist er schon der König der geistigen Welt und der König der Mensch-Körper-Geist-Seele-Welt. Er ist hier schon eine Hilfe gebende Hoffnung. Kol 2,11 Und in ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, [nämlich] durch das Ausziehen des Fleischesleibes in der Beschneidung Christi,  Kannst du uns das erläutern?  Die Beschneidung ist hier nicht körperlich gemeint. Beschneidungen sind hier die Korrekturen, die durch Jesu Liebe auf der Mutter Erde geschehen müssen. Sie sind ein Impuls, den nun jedes geistige, körperliche, menschliche Wesen in sich trägt. Und dieser Keimling ist nicht feindlich, ist in der Ordnung, nicht losgelassen, vielmehr noch eingebunden. Hier muss dieser Keimling noch zum Leben erweckt werden, und das geschieht durch die ruhigen Strahlen, durch die ruhigen Schwingungen, die ihm nicht als Geist, die ihm als Mensch gewährt werden, wenn er nicht nur mit liebevollen, geistigen, klaren Lebensformen, auch mit liebevollen Gemeinschaften in Kontakt und in die ruhige Vereinigung kommt.  Es ist die feine, geistige Beschneidung gemeint, die zur Korrektur führt.  Die Beschneidung, das ist die Korrektur. Das bedeutet, das Lebensband der Ruhelosigkeit, der Qual und der Klage wird hierdurch gelöst, wird hierdurch abgetrennt. Das ist die Beschneidung, nichts weiter.


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Kol 2,12 indem ihr mit ihm begraben worden seid in der Taufe; und in ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Wirkungskraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.  Wie würdest du das heute interpretieren?  Ich würde sagen, es ist die Korrektur der Liebe, die hineingegangen ist in jeden kleinen, nicht nur Hilfe gebenden, auch klagenden Menschen. Es ist nun dieses Ei, ich will das mal so liebevoll sagen, es ist die Liebe, die ihm nun durch des Königs Sterben eingelegt wird. Dieser Liebesfunken, der ist ihm mit seiner Geburt gegeben und mit seinem Sterben geweckt worden. Kol 2,13 Auch euch, die ihr tot wart durch die Übertretungen und durch die Vorhaut eures Fleisches, euch hat er mit ihm lebendig gemacht, nachdem er uns alle Übertretungen vergeben hatte  Das ist korrekt. Er hat sich nicht von den Menschen, er hat sich von der menschlichen Welt losgelöst. Er hat aber seine klare Information, seine feine, innere, ruhige Strahlkraft hineingegeben, nicht allein in die klagende, in die ganze Welt. Er musste es nicht, er hat die Information gegeben: Finde jetzt deinen Keimling, finde deinen Samen und gib ihm deine liebevolle Fürsorge, damit er in Ruhe sprießen kann, damit diese Erkenntnis der Liebe in ihm gedeihen kann. Also, morse nur mit der ruhigen Vereinigung der Liebe, des Gebens, der Hingabe und des Vergebens.  Durch ihre Übertretungen waren sie geistig tot.  Nein, das kannst du nicht sagen, geistig tot waren sie niemals. Aber sie waren nicht in diesem klaren Licht, noch nicht in dem Christusbewusstsein.  Sie waren nicht in ihrem Christusbewusstsein, und sie hatten durch ihre Übertretungen und ihr Unwissen nicht Zugang zum Licht.  Ja, das ist korrekt, so kannst du es stehenlassen.  Dort steht, sie waren tot durch die Vorhaut ihres Fleisches.  Ja, das ist nicht nur gut, das ist sehr gut, weil sie einfach noch unter der Vorhaut waren, wie in einer Vakuumhülle. Sie hatten also dieses „Kleid“ noch nicht aufgerissen. Sie waren wie in hilflosem Meeresschaum, sie mussten hier erst mal hindurchrudern.


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 In Vers 13 steht weiter: Euch hat er mit ihm lebendig gemacht, nachdem er uns alle Übertretungen vergeben hatte. Aber die Vergebung durch Gottvater setzt ja die Reue, das Bitten um Vergebung im Gebet und die Korrektur voraus.  Natürlich, wenn es ein Lippengebet ist, nie, aber wenn es aus dem Herzen gesprochen wird, ja, immer. Dies klare, ruhige, strahlende Licht, das ist die Liebe, die gewährt wurde mit Christi Hilfe gebendem Keimling. Mutter und Vater geben dir einen Impuls. Nun darf die Mutter diesen geistigen Impuls liebvoll in dir wecken, und so suchst du wieder kleine gute Menschen, die dir nun die Quelle des Lichtes zeigen, suchen und finden helfen. Leise hat hier ein kleines Licht gestrahlt, und nun ist es aber durchgebrochen. Das ist dieser Durchbruch, das ist das Christuslicht, das Christusbewusstsein, mehr ist es nicht. Kol 2,14 dadurch, dass er die gegen uns lautende Urkunde austilgte, die durch die Satzungen wider uns war; und er hat sie aus dem Wege geräumt, indem er sie ans Kreuz heftete.  Das kann das geistige Gesetz vor Christus sein, oder wie ist es gemeint?  Nein, nein, da geht es nur darum, das Vertrauen in die Hilfe gebende Feinheit zu setzen, Jesu Klugheit in deinem „Ich“ jetzt in deinen Gedanken zu finden. Es sollte nur ruhig heißen: Ich, der Heiland, bin gekommen, um den Menschen Licht zu geben, Liebe zu geben, Ordnung nicht, das muss der kleine Mensch nun für sich eingeben lernen, Gehorsam nicht nur, klären nicht nur, Korrekturen nicht nur, Leidhilfe geben nicht nur, Qual lösen nicht nur, zu vergeben lernen, ja, auch noch, klären, ordnen, lösen, heil werden.  Das habe ich einfach nicht herauslesen können.  Das ist zwar nicht hilflos gegeben, auch nicht nur ein klein wenig ruhelos übersetzt, auch sind auch nicht nur genügend klare, ruhige Gedanken in diesem Text zu finden, aber es ist hilflos geschrieben, das möchte ich so sagen. In unserer geistigen Sprache klingt es anders. Die germanischen klaren Gedanken können leider nicht genügend gefunden werden. Sie sind nicht immer korrekt und lebensnah dargelegt worden. Kol 2,15 Nachdem er die Gewalten und die Mächte gänzlich entwaffnet hatte, führte er sie öffentlich zur Schau auf und triumphierte in ihm über sie.  Durch die Heils- und Erlösungstat von Jesus Christus wurde auch das geistige Gesetz geändert. Die Abgefallenen können durch viele Inkarnationen wieder zurück in ihre urgeistige Heimat. Für den Aufstieg entstanden zusätzliche neue


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geistige Ebenen. Die Menschen erhielten nach der Heils- und Erlösungstat ihre Schutzgeister. Ist das alles damit gemeint?  Nicht allein, das wäre, als wenn du allein den Osten beschrieben, aber den Norden, den Süden und den Westen nicht mit einbezogen hättest. Hier ist nicht nur das klare Universum mit eingegeben worden, da ist auch die ruhige Vernunft, das klare Erkennen, das geistige Klären, die Ordnung, das Vergeben, kluges, klärendes Ordnen, die Leichtigkeit, Geben und Nehmen, damit die Polarität in die Einheit geht. Aber das ist, solange der Mensch besteht, solange die Erde besteht, nicht möglich.  Das waren die Kriterien des Erlösungsplanes von Christus. Die niederen Geistwesen dürfen nur noch dort wirken, wo sie mit ihren Schwingungen Anschluss finden, das heißt, ihr negatives Wirken wurde eingeschränkt.  Ja, natürlich, sie wurden hilflos gemacht. Sie wurden nicht korrigiert, aber sie wurden in ihrer Gedankenfindung zur Ordnung gerufen. Sie wurden nicht nur hilflos, sie waren auch in sich nicht mehr geborgen, sie hatten also ihre geistige Gemeinschaft nicht mehr. Sie fühlten sich nicht mehr in ihrem Geborgensein. Sie korrigierten nur in einer Gemeinschaft, nun aber musste jedes Individuum für sich und konnte nicht mehr in der Gemeinschaft seine geistigen, Hilfe gebenden Korrekturen finden, nie mehr in der Gemeinschaft.  Niedere Geistwesen konnten zum Beispiel einen feingeistigen Bauern schädigen, wenn sie negativen Einfluss auf die Tiere oder die Ernte des Bauern nahmen. Nach der Erlösungstat von Jesus würde hier ein Engel sofort einschreiten und es unterbinden. Ich das richtig?  Nein, die erste Frage ist korrekt, die zweite, dass ein Engel einschreitet nicht, denn hier kommt immer noch die klare, ruhige Vereinigung mit Geist, Körper und Seele zum Tragen. Es liegt in der freien, geistigen, Hilfe gebenden Menschenhand nicht allein, das ist korrekt, aber mit, um hier zu klären. Also wenn du dich mit der Korrespondenz der Liebe vereinigst, wird hier auch klare Ruhe und Ordnung hineingehen. Wenn aber zum Beispiel dieser Mensch, dem dieser Hof oder was immer ihm gehört, nicht in der Hilflosigkeit, aber in der Klage, in der Ruhelosigkeit, in der Qual ist, dann muss hier auch Klage geerntet werden. Wo Qual gesät wird, wird auch Glück nicht hineingehen können, niemals. Hier kann leider auch kein geistiges Wesen seinen Samen in eine Korrektur, in eine ruhige Strahlkraft bringen. Das ist nicht möglich. Hier muss nicht nur durch liebevolle Hände, vor allem durch liebevolle geistige Korrekturen, durch strahlende, liebevolle Gedanken eine Umkehr bewirkt werden. Ordne es so an.


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 Wie du sagst, geht alles nach dem Prinzip Ursache und Wirkung. Wenn nun ein feingeistiger, liebevoller Bauer alles liebevoll ordnet, dann könnten niedere Geistwesen doch seine Ernte oder Tiere schädigen? Das wäre doch gegen das geistige Gesetz, oder?  Das ist auch nicht ganz korrekt. Er kann ja diese Liebe nun nicht zu diesem Gebäude, zu diesem Land finden. In diesem Land aber sind Geistklagende, so will ich das einmal formulieren, und von ihnen sind Informationen gesät worden. Das sind also dann Opferungen, die dieser Hilfe gebende Bauer dann hinnehmen muss. Er kann es trotz seiner Liebe nicht allein klären. Er muss Ruhe und Klarheit in Hilfe gebenden Gebeten suchen. Er muss diese geistlosen Wesen, die hier vielleicht noch hineingehen, auch klären. Er muss sie bitten, hier Ruhe zu geben, damit sie sich mit der geistigen Welt vereinigen. Er muss also hier Ordnung schaffen. Er muss klären, woher kommt das Leid, warum habe ich hier nicht genügend Ernte? Liegt es nur an meiner Saat oder liegt es am Boden, oder liegt es an Klage gebenden Impulsen. Nun gebe ich dir noch mal ein Beispiel: Jemand will ein Gebäude mieten. Auf diesem Grund und Boden waren nicht nur Kelten, hier waren auch Gedanken, feindliche Kräfte, obwohl es schon nicht ganz dreitausend Jahre her ist. Hier war der Klang des Mordens. Es war also ein Kultplatz. Die Menschen wurden hier nicht nur geopfert, sie wurden regelrecht ermordet. Also hier siehst du, dass auf diesem klagenden Boden, das Gebäude noch mit einbezogen, diese klagende Information erst mal gelöst werden muss, und das können nur geistig Hilfe gebende Menschen erreichen. So kann auch der Bauer noch soviel klagen, noch so liebevoll mit seinen Tieren, mit seiner Saat, mit seinem Land umgehen, und er wird trotzdem keinen Erfolg haben. Das sind hier diese geistigen Gesetze, die ihr nicht einsehen könnt. Es kann nur auf der geistigen Ebene geschehen. Also korrigiert immer über das liebevolle Gebet, über das Hinauslassen der geistigen Information. Das ist hier notwendig, und das kann hier nur auf diesem medialen Wege geschehen. Anders geht es nicht.  Jesus hat das Licht und die Liebe in die Welt gebracht. Zu ganz bestimmten Zeiten, wenn Weihnachten, Ostern oder Pfingsten ist, öffnet sich der Himmel, und wir Menschen bekommen vermehrt eine feine, liebevolle Strahlung.  Ja, natürlich.  Ich nehme an, dass durch die Heils- und Erlösungstat von Jesus auch die Schwingung auf Erden angehoben wurde.  Natürlich, das ist korrekt.


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 Habe ich soweit alles abgedeckt, oder kannst du uns noch weiter berichten, was sich alles durch die Erlösungstat unseres Herrn Jesus Christus und durch die Liebe Gottes änderte?  Ja, das ist wie ein ganz großer Urknall. Es ist also ein Ordnen, ein Loslassen, eine Qualität der feinen Hilfe gebenden Korrektur. Es ist ein Ordnen. Diese Art von Urknall ist die Geburt von Jesus nicht, es ist aber das klare, ruhige, strahlende Erkennen: Nun haben wir die Information, die Gottvater uns eingegeben hat, die wir aber in unserem Geist, nicht in unserem Leib, in unserem Geist eingefangen haben, und sie wird jetzt durch diese Geburt in ein Hilfe gebendes Licht getaucht. Es ist wie eine Flamme. Dieser Keimling kann nun durch dieses Licht in eine Flamme, in ein Feuer, in ein Ordnen, in ein Strahlen hineingehen.  Nun noch einmal zu Vers 15: Nachdem er die Gewalten und die Mächte gänzlich entwaffnet hatte, führte er sie öffentlich zur Schau auf und triumphierte in ihm über sie. Das wäre somit geistig zu verstehen. Es ist hier sinnbildlich die Auseinandersetzung mit den luziferischen Mächten gemeint.  Natürlich, es ist also dieser Knall, diese Klage, die jetzt nicht notwendig geplatzt, aber die ins Licht getaucht ist. Es ist die Korrespondenz des Leidens. Hier muss nun in die Korrektur, in die Quelle des Lichtes nicht jeder Mensch hineingehen, nur der möchte, das ist nun sowieso sehr verständlich, aber es ist ein Freiwerden. Der Mensch kann sein liebevolles Gedeihen jetzt allein bestimmen. Er muss nicht mehr gezwungen werden, nun in diesen „Knall“ zu gehen. Er hat ihn mit eingebracht, und er wird auch geöffnet, wenn diese klare, geistige Liebe in ihm geweckt wird, und das kann leider nur über das Morsen geschehen, nicht nur durch das Suchen des Universums, das können alle Physiker und Astronomen auch, und deshalb sind sie immer noch nicht in der geistigen Freiheit, also in der klaren, liebevollen, geistigen Verantwortung, in dem Erkennen, dass des Königs Liebe nicht nur grenzenlos ist, sondern dass er auch der klare Sohn Gottvaters für die gesamte Menschheit, für die gesamten Geistwesen geworden ist. Nicht dass er das Licht eingefangen hat, aber hinausgesendet hat er es, und heute schafft er mit seiner Krone auch in der geistigen Welt Ordnung, nichts anderes.  Das ist dann die Änderung des geistigen Gesetzes, das ist dieser Wandel.  Ja, das ist der Wandel, das ist die Korrektur, das ist das Loslassen von der Klage. Also, Gedanken finden, Verständigung, einander liebevolles Vertrauen geben.


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 Wenn dort steht: Er führte sie öffentlich zur Schau und triumphiert in ihm über sie, wie ist das zu verstehen?  Es diente der Ruhelosigkeit, so will ich das mal erklären. Er hatte den Mut, ihnen Korrekturen einzugeben, mit ihnen zu klären, um Ordnung und Klarheit ins Licht zu geben. Kol 2,16 So soll euch nun niemand richten in Speise oder in Trank oder in Sachen eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, Kol 2,17 [lauter] Dingen, die [nur] ein Schatten des Zukünftigen sind, sein eigentliches Wesen aber gehört Christus an.  Eigentlich wäre es ein Widerspruch zum dritten Gebot, aber sicherlich ist damit gemeint, dass jeder für sein Denken und Wollen verantwortlich ist, auch am Feiertag.  Das ist sehr gut. Er kann klären, er kann seinen Hilfe gebenden Tag nun für sich herausfinden. Es ist nicht notwendig, einen Kalendertag, der für jeden Menschen gilt, herauszusuchen. In ihm ist ein gegebener freier Augenblick, der ihm Klarheit, Ruhe und Verständnis geben muss, mehr ist hier nicht gemeint.  Der Feiertag sollte den Menschen Zeit und Gelegenheit geben, sich auf Gott auszurichten, aber auch um für die Familie dazusein. Ob man das tut, das liegt in der eigenen Verantwortung.  Genau, das ist ganz korrekt. Kol 2,18 Lasset euch durch niemand um euren Kampfpreis bringen, der sich gefällt in [unterwürfiger] Demut und Verehrung der Engel, der sich auf Dinge einlässt, die er [gar] nicht gesehen hat, ohne Ursache aufgeblasen von dem Sinn seines Fleisches,  Sicherlich ist hier gemeint, dass an erster Stelle Gott und Christus stehen sollen.  Das ist korrekt.  Wenn es sich bei der Verbindung um Licht und Liebe handelt, dann ist es gut, wenn es aber finster und kalt ist, dann ist es eben schlecht.  Ja, so kannst du es auch einordnen. Ich gebe dir es noch etwas intensiver: Du musst mehr Hilfe gebend hinausschweifen. Jeder kleine Gedanke hat immer kleine, lebendige, feine Ionen, und diese Ionen, die klammern sich nun an deine


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feinen Gedanken, und jetzt kommt dieser klare Gedanke in eine kleine Schwingung, und diese Schwingung wird immer größer, nicht kleiner, immer größer. Jeder Gedanke, den du nun hinausströmst, wird nicht kleiner, wird größer. So werden die ordnungsliebevollen Gedanken größer, aber auch leider die gefangenen und die klagenden und die ruhe- und die verantwortungslosen Gedanken. Und wenn du diese Geschwindigkeit mit einbeziehst, dann kannst du leider auch hier leicht einen Klang der Ruhelosigkeit und der Qual finden. Du musst also ein wenig mehr hinausschauen. Es sind also nicht nur lose Gedanken, es sind auch klagende Gedanken, die du hinterher ziehen musst. Ein kleines Wort in allen Ehren gibt Klage und Ordnung nicht zugleich, kann also nicht nur ein klares Ordnen, auch ein feindliches Geschehen hinausgeben. Also gilt es zu lernen, mehr über den Rand zu sehen. Kol 2,19 und der sich nicht hält an das Haupt, von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, das Wachstum vollzieht, das Gott gibt.  Der ganze Leib und die Bänder, das ist sicher Sinnbild für Christus.  Ja, natürlich, das ist das klare Leben, das ist nicht die Leistung, aber das Ordnen, das Strahlen nach Hilfe gebender Erklärung. Gemeint ist hiermit die Ordnung finden, das Licht in sich anzünden. Kol 2,20 Wenn ihr mit Christus den Naturmächten der Welt abgestorben seid, warum lasst ihr euch, als lebtet ihr [noch] in der Welt, Satzungen vorschreiben:  Jesu Liebe war grenzenlos. Er hat also seine Gedanken noch über das menschliche Dasein hinausgegeben. Die klagenden Menschen haben diese Gedanken nicht genügend eingenommen. Das Ordnen nach seinem Tod war immer noch ein Lebenshilfe gebender Impuls, der notwendig war. Unseres Gottvaters Sohn hat die Liebe nicht in das geistige, aber in das menschliche Dasein gebracht. Niemand muss mehr seinen Keimling suchen, er hat ihn in sich. Nur, er muss das Licht noch finden, und dafür braucht er die ruhige Vereinigung in einer klärenden Gemeinschaft, in die Kinder schon gleich früh hineinkommen, damit sie gemeinsam ordnen und die Ruhe in sich finden. Das ist zwar nicht gemeint, aber die Lebensform nun zu finden, die die Leistung eines klaren Menschen ermöglicht, die nicht nur die Liebe findet, die die Liebe noch hineingibt und ruhige Vereinigung mit des Königs Liebe, mit Gottvaters Licht und Liebe, den Mut hat zu finden: Ich bin in meiner Ordnung angekommen. Das ist damit gemeint. Kol 2,21

Du sollst nicht anfassen noch kosten, noch berühren -


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 Du sollst nicht klären, wo nichts zu klären ist. Du sollst nichts leisten, wo keine Leistung zu geben ist. Du sollst also hier korrigieren, ruhige Verantwortung in der Gemeinschaft finden und Liebe in dich eingeben. Liebe, die finde du jetzt durch deine Leistung, durch die Macht deines Geistes, durch die Offenbarung der klärenden Vergebung. Nicht allein durch die Achtung, durch die Demut, aber durch das klare Leuchten in deinem Geist, in deinem menschlichen Ordnen. Also geht hinaus, klärt mehr miteinander, geht in die Lebensgemeinschaften, habt den Mut zum Verständnis, zur Vergebung und schreit nicht einfach eine beliebige Meinung hinaus, wie sie euch vielleicht gerade in den Kopf kommt. Sprich immer mit einem klaren, liebevollen geistigen Verstand. Kol 2,22 was [doch] alles zur Vernichtung durch den Verbrauch bestimmt ist nach den Geboten und Lehren der Menschen, Kol 2,23 was zwar den Ruf der Weisheit hat in selbsterwähltem Gottesdienst und [unterwürfiger] Demut und schonungsloser Härte gegen den Leib, [aber] nicht in irgendeiner wertvollen Sache, [sondern] nur in Hinsicht auf die Sättigung des Fleisches.

Ermahnung zu himmlischem Sinn Kol 3,1-4 Kol 3,1 Seid ihr nun mit Christus auferweckt worden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes; Kol 3,2 richtet euren Sinn auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf Erden ist! Kol 3,3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist mit Christus in Gott verborgen.  Ja, genau, das heißt, wenn der Körper in die Ruhe gegangen ist, wenn er den Klang der Lebensinformation nicht mehr hat, wenn er hinaufgeht in die klare, geistige Welt. Der Impuls ist hier nicht mehr auf das Leben, sondern auf das Geistige gerichtet, deshalb. Du bist gestorben, du hast deinen Körper abgegeben. So könntest du es einnehmen. Das ist nun die Lebensführung für die geistige Information, nicht für die Lebensinformation des Menschen.  Dort steht: Denn ihr seid gestorben. Dann müsste es doch heißen „wenn ihr sterbt“.  Nein, du kannst es nicht so direkt übersetzen, das ist nicht möglich, denn die hebräische Sprache, die eigentliche klare, ruhige Sprache, in der es nun gegeben


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wurde, hat einen Hilfe gebenderen Klang, einen anderen Ordnungsstrahl. Du kannst es nicht genau Wort für Wort, Klang für Klang übersetzen, das ist nicht möglich. Denke einfach an ein klares, ruhiges, vereinigtes, geistigen Leben. Das ist damit gemeint. Kol 3,4 Wenn Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.

Vom alten und neuen Menschen Kol 3,5-17 Kol 3,5 So ertötet nun eure Glieder, die auf Erden sind, [und in ihnen] Unzucht, Unkeuschheit, Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist, Kol 3,6 um welcher Dinge willen das Zorngericht Gottes kommt.  Ich denke, das heißt soviel wie korrigiert euch, damit ihr nach dem Prinzip Ursache und Wirkung nicht in die Klage gehen müsst.  Natürlich, dass ihr das materielle Denken nicht in euch als geistiges Gut aufnehmt, sondern die geistige, klare Ruhe, diese Schwingung einnehmt. Die Liebe klärt nie den Morast, klärt nicht die Materie, aber gibt dir ein Heim in der geistigen Lebenskraft, so will ich das mal sagen, aber auch in dem menschlichen Dasein. Also, wenn der Mensch in seiner klaren Lebensform angekommen ist, sich mit seinen Gedanken in der Jesusliebe befindet: Jesus, ich habe dein Licht gefunden. Ich opfere mich nicht, aber ich bin in diesen klaren, ruhigen Strahl eingebunden, dann bin ich in der Hilfe gebenden geistigen Ordnung. Ich bin nicht mehr in Gedanken der Klage, des Morastes. Also, wenn du die Klage einfach überwunden hast, so kannst du es sagen. Kol 3,7 Und in ihnen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr darin lebtet. Kol 3,8 Jetzt aber leget auch ihr alles ab, Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schändliche Rede aus eurem Munde! Kol 3,9 Lüget nicht gegeneinander, nachdem ihr doch den alten Menschen mit seinen [schlimmen] Taten ausgezogen Kol 3,10 und den neuen angezogen habt, der nach dem Bilde seines Schöpfers zur Erkenntnis erneuert wird, Kol 3,11 wo kein Grieche noch Jude, keine Beschneidung noch Vorhaut, kein Barbar, Skythe, Sklave, Freier [mehr] ist, sondern alles und in allen Christus. Kol 3,12 So ziehet nun als Gottes heilige und geliebte Auserwählte mitleidsvolle Barmherzigkeit, Gütigkeit, Demut, Sanftmut, Langmut an;


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Kol 3,13 ertraget einander und vergebet euch gegenseitig, wenn einer wider den andern eine Klage hat; wie Christus euch vergeben hat, so [vergebet] auch ihr! Kol 3,14 Über dies alles aber [ziehet] die Liebe [an], was ein Band der Vollkommenheit ist! Kol 3,15 Und der Friede Christi walte in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar! Kol 3,16 Lasset das Wort Christi reichlich unter euch wohnen; in aller Weisheit lehret und ermahnet einander mit Psalmen, Lobgesängen, geistlichen Liedern; singet Gott lieblich in euren Herzen! Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Wort oder mit Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus, indem ihr Gott, dem Vater, durch ihn dankt!

Pflichten der Glieder des Hauses gegeneinander 3,18-4, 1: Eph 5,22-6, 9 Kol.3,18-25;4,1 Kol 3,18 Ihr Frauen, seid euren Männern untertan, wie sich's im Herrn gebührt! Kol 3,19 Ihr Männer, liebet eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie! Kol 3,20 Ihr Kinder, seid euren Eltern gehorsam in allen Dingen! denn das ist im Herrn wohlgefällig. Kol 3,21 Ihr Väter, reizet eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden! Kol 3,22 Ihr Sklaven, seid in allen Dingen euren leiblichen Herren gehorsam, nicht mit Augendienereien wie Leute, die den Menschen gefallen wollen, sondern in Aufrichtigkeit des Herzens, weil ihr den Herrn fürchtet! Kol 3,23 Was immer ihr tut, daran arbeitet von Herzen als für den Herrn und nicht für Menschen, Kol 3,24 weil ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet! Dem Herrn Christus dienet! Kol 3,25 Denn wer Unrecht tut, wird [die Vergeltung für das] empfangen, was er Unrechtes getan hat, und es gibt kein Ansehen der Person. Kol 4,1 Ihr Herren, gewähret euren Sklaven, was recht ist, und stellet sie [euch in Christus] gleich, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!


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Ermahnung zum Gebet und zur Weisheit in Wort und Wandel Kol 4,2-6 Kol 4,2 Verharret im Gebet und wachet darin mit Danksagung! Kol 4,3 Und betet zugleich auch für uns, damit uns Gott eine Türe für das Wort öffnen möge, vom Geheimnis Christi zu reden, wegen dessen ich auch gefesselt bin,  Du warst aber doch damals, im Jahre 70 n. Chr. nicht im Gefängnis, nicht gefesselt, sondern bei deiner Familie.  Ja, das ist nicht der Klang des Gefängnisses, sondern der Klang der Lebensform, wenn du mit deiner Klarheit, mit deiner Ruhe, mit deiner Lebensheilkraft nicht im Einklang bist, also nicht in deiner geistigen Klarheit nicht in der Ruhe bist.  Hattest du denn damals so eine Zeit, wo du nicht in deiner Ruhe warst?  Ja, einige Male nicht, aber es kam Leid in meine Kinder nicht allein, auch in meine Familie. Und nur der Ordnung halber muss ich sagen, dass ich leider nicht immer nobler Mensch war, dass ich mich nicht für sie genügend eingesetzt habe, dass ich hier noch in eine leise Hilflosigkeit hineinkam. Ich war ein lebendiger, aber nie ein klagender Mensch. Es waren Opferungen, die ich hinnehmen musste. Es war nicht nur kleines Leid, es war auch großes Leid. Der Mensch ist nicht immer in seinem Heil. Er klammert sich natürlich an das Gebet, nur, er ist auch manchmal nicht klagend, aber opferbereit und in der Qual, das musste ich noch klären.  Mit deiner Familie war nicht alles in Ordnung, und das hat dir Kummer bereitet.  Natürlich nicht immer. Die Kinder nicht immer, auch die Lebensform der Kinder, die Lebensform der Frau nicht, hier hatte ich nie Klage, aber mit Großeltern, mit Geschwistern. Es herrschte nicht immer Einklang. Auch hier gab es noch ruhelose Gespräche. Kol 4,4 damit ich es [so] kundmache, wie ich reden soll. Kol 4,5 Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, indem ihr die geeignete Zeit auskauft! Kol 4,6 Eure Rede sei allezeit lieblich, mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt!


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Empfehlung der Boten. Grüße der Mitarbeiter des Paulus Kol 4,7-14 Kol 4,7 Das, was mich betrifft, wird Tychikus, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht im Herrn, euch alles kundtun Kol 4,8 den ich ebendeshalb zu euch sende, damit ihr meine Lage erfahret und er eure Herzen tröstet,  Es muss doch für dich sehr schwierig gewesen sein.  Das ist korrekt. Da waren nicht immer ruhige Gedanken, klare Gedanken auch nicht. Es war nicht nur eine Hilflosigkeit, auch manchmal eine Qual. Ja, leider muss ich es nun so eingestehen.  Wer war Tychikus?  Er war ein Hilfe gebender Mann. Kein Kerkermeister, ein opfernder Mann, ein Jesus liebender geistiger Christ nicht nur, auch ein Korrespondent der Liebe. Er war ein Staatsmann ja, ein Monarch nicht. Er war ein Diener des Königs, ja, so kann man das sagen. Er hatte das Heil der Menschheit gepredigt, nur, er hat nie genügend Gedanken gefunden, um die Klage herauszulösen. Das war nicht möglich, das kann auch leider kein Mensch. Er war ein Staatsdiener, ein Jesus liebender Mann. Nun, du kannst auch sagen, dass er Priester war. Kol 4,9 samt Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der einer der Eurigen ist; sie werden euch alles kundtun, was hier vorgeht.  Onesimus war damals dein leiblicher Sohn.  Ja.  War denn dein Sohn ein Kolosser?  Ja, korrekt.  Lebtest du eine Zeit mit deiner Frau dort?  Ja, genau, einige Jahre, nicht nur eine kurze Zeit, einige Jahre.  Dann bist du nachher wieder zurückgezogen?


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 Mit Kindern nicht nur, sogar mit Oma und Opa noch in einer großen Familie.  Warum seid ihr von Tarsus dort hingezogen?  Es war nur eine kleine Information. Es waren ruhelose Gewalten, nicht die Meere, nicht nur die Stürme, aber die hilflosen, klagenden Menschen. Hier hatten wir mehr klare Ruhe. Es war also gemeine klagende Gewalt der Menschen, nicht anders. Deshalb hatten wir hier nicht nur eine Hilfe gebende Heimat gefunden, auch eine freie Korrespondenz.  Wie alt warst du, als du mit deiner Familie zu den Kolossern zugezogen bist?  Da war ich dreiunddreißig, nicht ganz. Ich kann das mit letzter Sicherheit auch nicht sagen.  Nach einigen Jahren bist du wieder nach Tarsus zurückgezogen.  Ja.  Dein Alter hast du auch in Tarsus verbracht.  Ja, genau, nicht anders. Kol 4,10 Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas, wegen dessen ihr Aufträge erhalten habt – wenn er zu euch kommt, so nehmet ihn auf!  Es müsste heißen, mein ehemaliger Mitgefangener.  Ja, im Gefängnis war ich nicht mehr. Du kannst es aber so lassen, er war ja mein Mitgefangener.  Damals in Rom war er dein Mitgefangener, aber nun waren es doch schon viele Jahre her. Ja.  Wurde Aristarchus damals mit dir aus dem Gefängnis in Rom entlassen, und ist er dann auch in deine Heimat gefahren?  Nein, nicht gleich, er ist erst mal noch zu einer kleinen Gemeinde gegangen. Er hatte hier gute Freunde. Er ist nicht mit mir gezogen. Er hatte hier noch keine


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kleine lebendige Frau, jedoch eine Inderin als gute Freundin. Also, er ist hier noch eine kleine Zeit geblieben, nicht ganz ein Jahr.  War er denn Römer?  Ja, Grieche war er nicht, er war Römer. Das ist korrekt. Ein stolzer nicht gerade, aber ein Hilfe gebender, opfernder Mann. Kol 4,11 und Jesus, genannt Justus, die aus der Beschneidung stammen. Diese allein [aus der Beschneidung] sind Mitarbeiter am Reiche Gottes; und sie sind mir ein Trost geworden.  Barnabas und Jesus, genannt Justus, sind Juden. Ist das richtig?  Nein, Juden kann ich nicht sagen, Christen auch nicht ganz. Im hebräischen Land war es eine notwendige Maßnahme der Gemeinde, nicht allein der Religion, es entsprach einfach der Machtanordnung.  Da sie aus der Beschneidung stammten, hatte ich vermutet, sie wären Juden.  Die Gedanken lenke einfach mal auf die Macht des Staates. Es war eine Notwendigkeit, das hatte nicht allein mit Juden seinen Lebensinhalt, es ging hier einfach mehr um unsere Kultur. Kol 4,12 Es grüßt euch Epaphras, einer der Eurigen, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit für euch kämpft in den Gebeten, damit ihr als Vollkommene und völlig Überzeugte bestehen mögt in allem, was Gottes Wille ist. Kol 4,13 Denn ich bezeuge ihm, dass er viel Mühe um euch und die in Laodicea und die in Hierapolis hat. Kol 4,14 Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.  Das war ein Lebenszeichen, ein ruhiges, vereinigtes, kleines Grüßen.

Austausch des Briefes mit dem nach Laodicea. Schluss Kol 4,15-18 Kol 4,15 Grüßet die Brüder in Laodicea und die Nympha und die Gemeinde in ihrem Hause!.  Eine Frau war Nympha nicht, sondern ein Mann, nicht ein Hilfe gebender Lehrer, aber ein feiner Herr, ein Jesus liebender Christ, losgelöst von Klage.


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Kol 4,16 Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorget dafür, dass er auch in der Gemeinde der Laodicener gelesen wird und dass auch ihr den von Laodicea lest!  Du hattest noch einen weiteren Brief geschrieben?  Ja, das ist korrekt. Ich hatte noch liebevolle, gute Gedanken, die leider nicht für die Nachwelt bestimmt waren, aufgeschrieben. Kol 4,17 Und saget dem Archippus: Sieh auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, damit du ihn erfüllest. Kol 4, 18 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenket meiner Fesseln! Die Gnade sei mit euch!  Wenn dort steht „gedenket meiner Fesseln“, dann war das die Klage, die du hattest und hat mit dem Gefängnis in Rom nichts zu tun.  Es waren eigentlich mehr die Fesseln der Hilflosigkeit, dass du in diese Ordnung der klagenden Menschen nicht hineingehen konntest, dass du in deiner Lebendigkeit immer wieder zwar nicht gerichtet wurdest, aber gefangen warst, dass du klebtest, wie klebrige Menschen sich nicht einordnen können, dass du in der Qual mit den Menschen nicht gerade warst, aber mehr in ihrer Hilflosigkeit und leider nicht die Ordnung in sie hineingeben, nicht korrigieren konntest. Das war schon eine Fessel.  Hast du sonst noch etwas zu deinem Brief an die Kolosser zu sagen?  Es waren ordnungsgemäße, feine Mitteilungen, mehr eigentlich nicht. Es waren keine hilflosen Mitteilungen. Es wurden kleine Gedanken hineingegeben, aber keine ruhelosen, nur die Leichtigkeit fehlte noch. Also, diese Information: Du klagender Mensch, nun lasse doch los. Warum bist du nicht in deiner Liebe. Es war noch dieses Kämpfen in meinen Gedanken, dieses Lockere, Leichte hatte ich noch nicht. Also, ich war immer noch am Ordnen, ich wollte immer noch klären, ich wollte die Lebendigkeit, die Liebe, das Vertrauen in die Menschheit bringen, und es war nicht möglich, und es ist heute nicht möglich. Es wird noch mehr Menschen geben, kleine liebevolle, geistige Diener nicht nur, auch liebevolle Menschen, die genau wie ich damals noch diese kleine Ruhelosigkeit haben. Die Ordnung in die Lebendigen hineinzubringen ist nicht gerade einfach, und das macht es oft als Lehrer für die Hilfe gebende Korrektur, für die geistige Freiheit, für den Lebensordnungsplan, für die Lebensfindung nicht leicht. In die klare Liebe zu finden ist nicht einfach.


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Es ist überhaupt nicht genügend ruhig geschrieben worden. Es muss schon eine Hilflosigkeit, eine Klage würde ich nicht sagen, aber eine Hilflosigkeit, ein Leid in die Menschheit hineingehen, um ihnen etwas über dieses Leid und über dieses Leid hinaus begreiflich zu machen. Es ist nicht ganz einfach. Ich finde auch heute noch nicht die genügenden Worte dafür. Jeder Mensch kann nur für sich ganz allein ordnen. Ihr Mitmenschen seid nur eine kleine Lichterkette, und wenn es diese liebevolle Kette nicht gäbe, würde die Welt noch finsterer sein. Also ordnet nur und sucht nicht noch mehr nach Gründen, sondern gewährt den Menschen auch ihre Hilflosigkeit, ihre Klage und ihre Ordnungslosigkeit, aber setzt ein Licht für die Liebe, mehr ist den Menschen auch nicht gestattet. Ordnet es liebevoll ein. Zu dieser Ordnung wollte ich als Lebenshilfe nicht nur für alle klugen, für alle Hilfe gebenden Menschen noch ein heilendes Kreuz setzen. Und dieses Kreuz sollte Lebensformen haben, die in Liebe eingehüllt sind, und das ist dieser Ordnungsstrahl, den ich hinübergeben möchte über jedes kleine und große Kreuz. Ich möchte hier nicht einen Mondumlauf, aber eine Lichterkette um das ganze Kreuz, das jeder Mensch in sich trägt, solange er lebt, legen und zum Leuchten bringen. Jeder liebe und gute Mensch sollte sich an diese liebevolle Lichterkette nicht einfach erinnern, aber sie eingeben. Er sollte die klagende Menschheit loslassen. Er sollte sie gewähren lassen, denn sie müssen über diesen Ordnungsstrahl, nicht über die Lichterkettet, aber über das Kreuz leider alle noch gehen, um ihren Ordnungsstrahl zu finden. Das ist ein klärendes geistiges Gesetz. Die Macht der geistigen Liebe heißt: Klärung, ruhiges Vertrauen, wache Gedanken, feine, klare, liebevolle, gebende Hingabe nicht nur an Jesus Christus, nicht nur an Gottvater, auch an sein eigenes Selbst, an sein Ich. Ich gehe hinaus aus meiner Klage. Ich finde hinein in den klaren, liebevollen Impuls. In mir ist die Liebe erwacht. Er sollte seinem Keimling Licht geben, Sonne geben, damit er sprießen kann. Mehr ist nicht gedacht.


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Brief an die Epheser Inhalt Vorwort 271 Gruß an die Leser 273 Eph 1,1-2 Danksagung für die durch Christus empfangenen geistlichen Segnungen 274 Eph 1,3-14 Fürbitte für die Leser um Erleuchtung 275 Eph 1,15-23 Gott hat die Empfänger des Briefes aus dem Tod der Sünde in das Leben versetzt 276 Eph 2,1-10 Juden und Heiden sind durch Christus eine Einheit geworden 278 Eph 2,11-22 Des Paulus Apostelamt unter den Heiden 279 Eph 3,1-13 Fürbitte für die Leser um Stärkung am inwendigen Menschen 282 Eph. 3, 14-21 Ermahnung zur Einigkeit im Geist und in der Liebe innerhalb der Kirche 282 Eph 4,1-16 Ermahnung, den alten Menschen abzulegen und den neuen anzuziehen 285 Eph 4,17-32 Fernere Ermahnung zu christlichem Wandel 286 Eph 5,1-21 Pflichten der Glieder des Hauses gegeneinander 288 Eph 5,22-33;6,1-9 Aufforderung, die Waffenrüstung Gottes zu ergreifen. Ermahnung zur Fürbitte Eph 6,10-20 291 Schluss des Briefes 295 Eph 6,21-24

Vorwort  Die Fachwelt stuft die Entstehung des Briefs etwa in den Zeitraum 80-90 n. Chr. unserer Zeitrechnung ein.  Sehr gut, ich kann das nur bestätigen, ja.  Du sagtest uns, dass du als Geist der Verfasser dieses Briefs gewesen bist.  Ja, als Mensch und als Geist.


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 Du wurdest im Jahre 8 n.Chr. geboren und bist nicht ganz 75 Jahre alt geworden. Ist denn der Brief an die Epheser in dem Zeitraum von 80 – 90 n.Chr. entstanden? Kannst du uns sagen, wann der Brief entstand?  Es ist nicht ganz genau, denn hier haben sich Informationen auch ein wenig verloren. Es ist aber vor meinem Ableben noch gewesen. Ich war noch mit Gedanken beschäftigt, meinen Kindern, die noch zu Besuch kamen, feine kleine Liebe zu geben. Und ich musste nicht kleine Memoiren, aber diesen Brief noch sehr gut verstecken, wenigstens durfte ich ihn nicht offen hinlegen. Somit habe ich mich bemüht, ihn in eine große Schublade zu legen. Daran kann ich mich noch erinnern. Meine Enkelkinder waren damals um die siebzehn und meine Kinder auch schon um die fünfzig. Ihr seht also, dass diese Zeit hinkommen müsste und ich leider noch sagen muss, dass meine Beine hilflos wurden und ich nicht gut stehen konnte. Ich habe mehr gesessen. Meine Arme waren noch sehr beweglich, mein Hirn noch mehr, aber mein Körper, der wollte nicht ganz so. Er war hilflos geworden. Ich hatte ja auch nie genügend mineralstoffreich gegessen. Mein Problem waren nicht meine Gedärme, aber meine Beine und auch noch mein Magen. Durch erlittenen Hunger hatte ich doch einen wenig aufnahmefähigen Magen, und ich konnte nie viel essen. Und nun wurde ich ja älter und damit hatte ich die Last, dass mein Magen keine gute Nahrung einnehmen konnte. Also hier war ich doch schon ein bisschen eingeschränkt, und manchmal quälte mich auch meine Magenhilflosigkeit. Von Schmerzen kann man nicht sprechen, aber es war eine Ruhelosigkeit. Ich zog dann aber, nach dem Besuch der Kinder, diese große Schublade auf und habe mich gleich wieder darangesetzt, zu schreiben. Und das erinnere ich noch, weil die liebe Sonne mich da so stark blendete, dass ich nicht weiterschreiben konnte und ich meine Notizen doch wieder in diese Schublade hineinlegen musste. Das ist noch so eine Erinnerung in mir. Das war nicht ganz drei Jahre vor meinem Ableben.  Du sagtest uns ja, dass du als Mensch und als Geist der Verfasser dieses Briefs gewesen bist. Das heißt, dann hat der Brief einen Teil, den du als Mensch verfasst hast, und einen Teil, den du als Geist verfasst hast?  Hilfreich gesehen, musst du es so eingeben, ja. Ich habe nach meinem Ableben den Brief noch weiterverfasst, weil ich es als Mensch leider nicht ganz zu Ende gebracht hatte, musste ich diesen Brief beenden und hatte dafür auch einen kleinen liebevollen Schreiber gefunden.  Dann hat der Brief zwei Teile, einmal den Teil, den du noch zu deinen Lebzeiten geschrieben hast, und einen Teil, den du aus der geistigen Welt einem Medium morstest.


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 Ja, man müsste es auch gut erkennen. Als ich noch Mensch war, da war es leichter, und als ich Geist war, da war es ruhiger, da war ich auch mit meinen Gedanken mehr in der Ruhe.  Du hast hier als Geist, wie in dem 2. Brief an die Thessalonicher, dein christliches Vermächtnis an einen klaren Menschen weitergegeben.  Ja, genau, es war ein medialer geistiger, lieber Mann. Nie gab er ruhelose Gedanken hinein.  War es auch der Mensch, dem du die Durchgaben zu dem 2. Brief an die Thessalonicher gegeben hattest?  Nein, nein, er war ein noch klareres Licht. Ich hatte ihn gefunden. Er war korrekt, ruhig, strahlend und freudig.

Gruß an die Leser Eph 1,1-2 Eph 1,1 Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen, die in Ephesus sind. In mehreren alten Textzeugen fehlen die Worte: «in Ephesus; einer aus ältester Zeit gibt an, dass der Brief nach Laodicea gerichtet war (vergl. dazu Kol 4,16). Fehlt in Vers 1 jeder Name, so muss, man übersetzen: «an die vorhandenen Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen» oder: «an die Heiligen, die auch an Christus Jesus gläubig sind». Oder man muss annehmen, dass der Brief für mehrere Gemeinden bestimmt war und dass der Name eines jeden in die ihr zu übergebende Abschrift eingesetzt werden sollte.  Was sagst du zu der Anmerkung?  Genau, genau, das Letzte ist richtig. Sie hatten alle eine liebevolle Gemeinschaft. Das Letzte ist das Klarste, nichts anderes.  Du hast diesen Brief als Geist an dieses Medium gegeben. Das Medium hat sicherlich den Brief verschickt und der ist dann von Gemeinde zu Gemeinde weitergegeben worden.  Korrekt, das ist korrekt, losgelöst nicht nur von medialen Gedanken, auch von Hilfe gebenden, liebevollen, guten Geistwesen.


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 Die Menschen in den Gemeinden konnten auch nachvollziehen und sagen: Aha, das ist der Paulus, der ist jetzt in der geistigen Welt und hat uns den Brief gesandt.  Ja, das ist korrekt. Ich habe mich hier nun natürlich nicht als Medium oder als Hilfe gebender Geist eingelassen. Ich habe es von klarem menschlichen Verstand aus heruntergesandt. Die Menschen mussten es nun so verstehen. Aber zuerst war es doch eine feine Qual für diese Menschen. Sie mussten mich nun erst mal erkennen lernen. Eph.1:2 Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Danksagung für die durch Christus empfangenen geistlichen Segnungen Eph 1,3-14 Eph 1,3 Gepriesen sei Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der uns mit jedem geistlichen Segen in der Himmelswelt durch Christus gesegnet hat. Eph 1,4 So hat er uns ja in ihm erwählt vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig vor ihm seien, indem er in Liebe Eph 1,5 uns zur Annahme an Sohnes Statt bei sich selbst durch Jesus Christus vorherbestimmt hat nach dem freien Entschluss seines Willens Eph 1,6 zum Lobe der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.  In Vers 4 steht: Gott liebte uns schon, bevor er die Welt erschuf. Menschen, die solches lesen, müssen sich doch fragen, woher komme ich, bin ich schon tatsächlich solange existent, und wenn ich tatsächlich solange existent bin, wohin gehe ich dann nach diesem Erdenleben.  Das ist eine korrekte Lebensfrage. Ja, genau, das sind die Hilfe gebenden Gedanken, die ich hier gegeben habe. Eph 1,7 In diesem haben wir die Erlösung durch sein Blut, [nämlich] die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade, Eph 1,8 die er auf uns reichlich hat überströmen lassen in aller Weisheit und Einsicht.  Die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum der Gnade Gottes setzt doch die Korrektur des betreffenden Menschen voraus. Andererseits ist die Heils- und Erlösungstat von Jesus Christus eine große Gnade Gottes, ermöglicht


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sie doch die Rückkehr der Abgefallenen in ihre urgeistige Heimat. Insofern ist es auch eine Vergebung durch Gottvater. Kann man das so sagen?  Natürlich, es ist ein Suchen, es ist immer ein Hilfe gebendes Klären. Es sind Korrekturen, Klärungen, die nicht nur für die Lebendigkeit des Geistes, auch für die Lebendigkeit des Menschen, des Lebenden, notwendig sind. Ruhige Klärungen, hilflose Fesseln geben liebevolle Klärung hinein. Ordne es mehr als Klärungen, als Korrekturen ein. Eph 1,9 Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens kundgetan nach seinem freien Entschluss, den er bei sich selbst zuvor gefasst hat Eph 1,10 für die Veranstaltung [des Heils der Heiden] bei der Erfüllung der Zeiten: alles zusammenzufassen in Christus, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Eph 1,11 Und in ihm sind wir auch zu Erben gemacht worden, vorherbestimmt nach der zuvor getroffenen Entscheidung dessen, der alles nach dem Ratschluss seines Willens wirkt, Eph 1,12 damit wir zum Lobe seiner Herrlichkeit gereichen, die wir unsre Hoffnung zum voraus auf Christus gesetzt haben. Eph 1,13 Und in ihm habt auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, das Evangelium eures Heils - in ihm habt auch ihr, nachdem ihr gläubig geworden seid, das Siegel [der Gotteskindschaft] empfangen durch den heiligen Geist, der [in seiner ganzen Fülle] verheißen ist, Eph 1,14 der [schon jetzt] das Angeld unsres Erbes ist für die Erlösung seines Eigentums zum Lobe seiner Herrlichkeit.

Fürbitte für die Leser um Erleuchtung Eph 1,15-23 Eph 1,15 Deshalb höre auch ich nicht auf, eurethalben, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von der Liebe gegen alle Heiligen vernommen habe, Eph 1,16 zu danken, indem ich in meinen Gebeten euer gedenke, Eph 1,17 damit der Gott unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung gebe, so dass ihr ihn erkennt, Eph 1,18 indem ihr Erleuchtung habt für die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes inmitten der Heiligen Eph 1,19 und welches die überschwängliche Größe seiner Macht an uns [ist], die wir glauben, nach der Wirksamkeit der Kraft seiner Stärke.


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Eph 1,20 Diese hat er an Christus wirksam werden lassen, als er ihn von den Toten auferweckte und zu seiner Rechten in der Himmelswelt setzte Eph 1,21 über jede Gewalt und Macht und Kraft und Hoheit und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Eph 1,22 Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und hat ihn zum Haupt über alles der Kirche gegeben, Eph 1,23 die sein Leib ist, die Fülle dessen, der [doch] alles mit allem erfüllt.

Gott hat die Empfänger des Briefes aus dem Tod der Sünde in das Leben versetzt Eph 2,1-10 Eph 2,1 Und euch, die ihr tot wart durch eure Übertretungen und eure Sünden, Eph 2,2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Äon dieser Welt, [nämlich] gemäß dem Beherrscher der Macht in der Luft, des Geistes, der jetzt wirksam ist in den Söhnen des Ungehorsams[, hat Gott mit Christus lebendig gemacht]. «Äon» wird gewöhnlich mit «Zeitalter» übersetzt. Hier ist es jedoch Bezeichnung für eines der Engelwesen, von denen man glaubte, dass sie einzelne Teile der Welt regierten. Mit dem «Äon dieser Welt» ist, wie die Fortsetzung oben im Text zeigt, der Teufel gemeint. Vergl. 2. Kor. 4, 4. Die Luft galt als Aufenthaltsort der ihm untergebenen Geister. Dieser Zusatz ist aus Vers 5 vorausgenommen.  Ist, wie in der Anmerkung steht, der Teufel damit gemeint?  Nein, nein, nein, das kann leider so nicht gegeben werden. Hier ist ganz klar die Lebenshilfe gebende Zeit gemeint, die notwendig war, um Klärungen, Korrekturen, Qual nicht, aber ruhige Klärungen hineinzugeben in das hilflose Leben, in das klagende Leben. Luzifer? Nein, nein, der Mensch ist Licht und Schatten. Er muss in das Licht gehen. Er kann nur aus dem Schatten hinausgehen, wenn er seine Korrektur in Liebe eingebaut hat. Such nur nach der liebevollen Form: Ich gebe meinem Licht und meiner Liebe Hilfe: Das ist diese Korrektur, diese Lebendigkeit in uns Menschen, die Form der geistigen Hilfe gebenden Liebe zu finden.  In dem Absatz steht: ....in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Äon dieser Welt, nämlich gemäß dem Beherrscher der Macht in der Luft des Geistes.  Natürlich, das war ja auch nicht nur Gottvater, das waren ja auch geistige Führer, die hier mitwirkten.


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 Und dieser Geist ist wirksam an den Söhnen des Ungehorsams.  Natürlich, denn diese Söhne mussten ja auch in das Licht gebracht und ihre Verführungen mussten geklärt werden. Sie mussten die Ordnung, die Quelle des Lichtes finden.  Unter Einbeziehung des Verses 1 heißt es: Und euch, die ihr tot wart durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Äon dieser Welt.  „Tot“ heißt, die ihr nicht wissend wart, die ihr gestorben seid, ohne zu klären, ohne Licht in euch hineinzuschicken. Kläre nur ruhig auf. Es ist eine vernünftige Lebensinformation. Ordnet sie ein, suchet Vergebung, suchet die Liebe, klärt miteinander, Hilfe gebt einander. Geborgenheit, Ordnung und Ruhe lasset herein! Jesu Liebe ist in euch. Macht sie euch jetzt nicht zu eigen, aber lasst sie herein. Licht und Liebe ist eins. Schatten, Klage und Ruhelosigkeit ist ein anderes. Löst euch von dieser Knechtschaft! Eph 2,3 Unter ihnen führten auch wir alle einst unsern Wandel in den Lüsten unsres Fleisches, indem wir dem Fleisch und den Neigungen den Willen taten und von Natur Kinder des Zornes waren wie auch die übrigen.  War das die Zeit vor der Heils- und Erlösungstat unseres Herrn Jesus Christus?  Das ist nicht ganz richtig. Es ist auch noch heute und morgen. Es sind Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft mit einbezogen. Als Menschen seht ihr immer nur einen kleinen Abschnitt, aber der Geist klärt sich genauer. Eure Einsichtsfähigkeit ist wie das Stückchen von der Torte, von der ganzen Torte wisst ihr nichts. Also, hier gehören noch mehr klare Ruhe und klärende Gedanken hinein. Die Inhalte sind nicht nur gut, sie sind sehr gut, nur ihr Menschen könnt sie manchmal nicht genügend eingeben. Ordnet mehr, klärt mehr und lasst nur ruhige Meinungen zu. Das ist ganz nötig. Ihr könnt nur lernen, begreifen und annehmen, wenn ihr mehrere Informationen habt. Ihr werdet es nicht nur gut und Hilfe gebend gebrauchen können, ihr werdet es ordnen müssen, und zwar jeder nach seiner freien Ruhe. Es muss viel mehr geordnet werden. Eph 2,4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, Eph 2,5 uns, die wir doch durch die Übertretungen tot waren, mit Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet -


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Eph 2,6 und mit [ihm] auferweckt und uns mit [ihm] Sitz gegeben in der Himmelswelt durch Christus Jesus, Eph 2,7 um in den kommenden Zeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch Gütigkeit gegen uns in Christus Jesus zu erweisen.  Das korrigiere nicht, das kannst du so lassen. Eph 2,8 Denn vermöge der Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht durch euch - Gottes Gabe ist es -, Eph 2,9 nicht aus Werken, damit nicht jemand sich rühme. Eph 2,10 Denn sein Gebilde sind wir, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, zu denen uns Gott zum voraus bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollten.

Juden und Heiden sind durch Christus eine Einheit geworden Eph 2,11-22 Eph 2,11 Darum seid eingedenk, dass ihr, die ihr einst Heiden im Fleische wart, die ihr «Vorhaut» genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, welche am Fleische mit Händen geschieht Eph 2,12 dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ferngehalten vom Bürgerrecht Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung, ohne eine Hoffnung zu haben und ohne Gott in der Welt. Eph 2,13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe gekommen in dem Blute Christi. Eph 2,14 Denn er ist unser Friede, der beide Teile zu einem Ganzen gemacht und die Scheidewand des Zaunes, die Feindschaft, abgebrochen hat in seinem Fleisch, Eph 2,15 indem er das Gesetz der in Satzungen bestehenden Gebote abgetan hat, um die zwei in ihm selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen, dadurch, dass er Frieden stiftete, Eph 2,16 und um die beiden in einem Leibe mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, nachdem er durch dieses die Feindschaft getötet hatte. Eph 2,17 Und er kam und verkündigte als frohe Botschaft Frieden euch den Fernen und Frieden den Nahen; Eph 2,18 denn durch ihn haben wir beide den Zutritt in einem Geist beim Vater. Eph 2,19 So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Beisassen, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, Eph 2,20 aufgebaut auf dem Grund der Apostel und Propheten , wobei Christus Jesus sein Eckstein ist,


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Eph 2,21 in dem der ganze Bau zusammengefügt heranwächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, Eph 2,22 in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Des Paulus Apostelamt unter den Heiden Eph 3,1-13 Eph 3.1 Deshalb [bitte ich], Paulus, der ich der Gefangene Christi Jesu um eurer, der Heiden, willen bin[, nicht mutlos zu werden], Eph.3,2 wenn ihr anders von der Veranstaltung der Gnade Gottes gehört habt, die mir für euch verliehen worden ist, Eph 3,3 mir [nämlich] ist durch Offenbarung das Geheimnis kundgetan worden, wie ich vorhin in Kürze geschrieben habe.  Wie aus Vers 1 hervorgeht, schreibst du den Brief an die Epheser aus einem Gefängnis.  Nein, ich war nicht mehr auf der Mutter Erde, insofern war ich gefangen. Ich war nicht ein Mensch. Es ist hier nicht ganz klar ausgedrückt. Ich hatte mich nur als kleines Werkzeug gefühlt. Diesen Teil des Briefes hatte ich als Geist gemorst. Ich war nicht ein Mensch, das nur mal zur Klarheit. Das Wort „Gefängnis“ ist eine kleine Hilflosigkeit. Damit ist nicht ein Ort gemeint.  Es steht in Vers 3, dass dir das Geheimnis durch Offenbarung kundgetan wurde. Welches Geheimnis meinst du?  Es waren klare geistige, feine, klärende Gedanken. Als Mensch musste ich nicht Opfer werden, aber ich musste nicht nur den klagenden, auch den hilflosen Menschen Hilfe geben. In mir war klare, ruhige Strahlkraft. Die geistigen, lieben, guten Wesen suchten meine Gegenwart immer mal wieder auf, weder hatte ich eigentlich Klage noch Ruhelosigkeit. Sie haben immer mit mir korrespondiert, aber natürlich durch meinen Geist. Ich hörte sie immer. Wenn ich in eine Opferrolle hineingehen sollte, haben sie mich herausgenommen. Ich wurde somit kein Opfer. Ich musste klären. Ich musste also Werkzeug für die geistigen Informanten sein, das war mein geistiger klärender Weg. Ich konnte nicht anders. Eph 3,4 Daran könnt ihr beim Lesen meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen,


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Eph 3,5 das in andern Generationen den Menschenkindern nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist geoffenbart wurde. Eph 3,6 Die Heiden [nämlich] sollen Miterben und Miteinverleibte und Mitgenossen der Verheißung sein in Christus Jesus durch das Evangelium, Eph 3,7 dessen Diener ich nach der Gabe der Gnade Gottes geworden bin, die mir verliehen wurde nach der Wirksamkeit seiner Macht. Eph 3,8 [Ja,] mir, dem geringsten unter allen Heiligen, wurde diese Gnade verliehen, den Heiden als frohe Botschaft den unergründlichen Reichtum Christi zu verkündigen Eph 3,9 und für alle ans Licht zu bringen, welches die [göttliche] Veranstaltung [hinsichtlich] des Geheimnisses ist, das von Ewigkeit her verborgen war in Gott, der alle Dinge erschaffen hat.  Es ist genauso, wie ich es hier gesagt habe. Ich war die Leiter für die geistigen Informationen, für die klärenden, liebevollen Gedanken. Nur, die Menschen hatten mich ja nicht alle begriffen und sie haben auch Klage erhoben. Ich liebte alle Menschen, und ich habe nie ein Hehl daraus gemacht. Ich war ruhig, ich war wach, ich war klar, ich habe den Menschen nie Leid gegeben. Ich habe versucht, ihre Gedanken klärend zu ordnen, nur haben sie manchmal hilflos reagiert.  In Vers 8 heißt es: Ja, mir den Geringsten unter den Heiligen wurde diese Gnade verliehen. Ist das nicht ein bisschen zu bescheiden?  Ja, nun, ich habe mich nie als heilig gefühlt. Ich habe mich einfach als klarer, gebender Mensch gefühlt, und ich wusste nicht genügend über meine geistige Vergangenheit. Ich habe mich als ein Instrument gefühlt und nie geglaubt, dass ich zu den heiligen Männern gehöre. Ich musste es damals so annehmen. Es war nicht anders gedacht.  Du hattest den Brief als Geist gemorst und kanntest doch deine geistige Vergangenheit.  Ja, natürlich, als Mensch war es ja mir nicht gegeben, da kennst du sie leider nicht. Als Geist ist es natürlich gegeben. Ich habe das so als geistig klarer Mensch gesehen und nicht als Geist. Ich habe den Brief für die Menschen gegeben und nicht für die Geistigen. Es war eine Klärung notwendig. Der Mensch kann nie geistig genügend klären. Er ist nicht gefangen, aber diese Losung, dieses geistige Sehen ist ihm nicht gegeben. Er hat immer nur ein kleines Fenster zur geistigen Welt. Wenn du Geist bist, hast du klare Gedanken. Ich habe es klar und ruhig für die Menschen gemeint.


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 Dann wäre es ja gut, wenn in Vers 8 stände: Damals als Mensch fühlte ich, als wäre ich der Geringste unter den Heiligen.  Ja, genau, das wäre korrekt gewesen. Das hätte man schreiben müssen.  Du wolltest ja auch den Menschen deine Empfindungen als Mensch vermitteln.  Korrekt, das waren meine Gedanken, das war mein Bestreben. Eph 3,10 Jetzt [nämlich] soll den Gewalten und den Mächten in den himmlischen Regionen durch die Kirche die mannigfaltige Weisheit Gottes kundgetan werden  Was sind das für Gewalten und Mächte in den himmlischen Regionen?  Die Gewalten, das ist das klare, ruhige Licht. Die Gewalten sind natürlich die gebende Kraft, die Leiter hinaufzugehen aus der Ohnmacht, aus der Ruhelosigkeit in die Quelle des Lichtes zu gehen. Das sind nicht feine, klare Menschen, das sind geistige Gewalten, nichts Irdisches. Und diese Mächte sind nie die euren. Es sind nie Klagende, Anklagende ja. Die Menschen werden nun zur Verantwortung gezogen für jegliche Klage, für jegliche Gedanken, für jegliches Tun, und sie müssen das ruhig hineingehen können, ohne Last, sodass sie in diese liebevolle Opferung hineinklettern können. Das sind diese großen Mächte. Sie haben den klagenden Menschen immer eine Brücke gebaut. Sie suchten sie auf, aber die Menschen in ihrer Klage, in ihrer Not, in ihrer Qual und Ruhelosigkeit, in ihrem Ego konnten sie leider nicht begreifen. Also es sind nicht irdische Mächte. Es sind geistige, klare, ruhige, strahlende, liebevolle Mächte. Die Menschen wurden auch durch diese Mächte korrigiert. Das möchte ich nun dazu sagen. Mehr ist es nicht. Eph 3,11 nach der von Ewigkeit her zuvor getroffenen Entscheidung, die er ausgeführt hat in Christus Jesus, unsrem Herrn, Eph 3,12 in dem wir die Zuversicht und den Zutritt haben in freudigem Vertrauen durch den Glauben an ihn. Eph 3,13 Deswegen [also] bitte ich, nicht mutlos zu werden bei meinen Trübsalen, die ich um euretwillen erlitten habe, worin eure Ehre besteht.


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Fürbitte für die Leser um Stärkung am inwendigen Menschen Eph 3,14-21 Eph 3,14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, Eph 3,15 von dem jedes Geschlecht in den Himmeln und auf Erden den Namen hat, Eph 3,16 damit er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden am inwendigen Menschen, Eph 3,17 auf dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in der Liebe gewurzelt und gegründet seid, Eph 3,18 damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen innezuwerden, welches die Breite und Länge und Höhe und Tiefe sei, Eph 3,19 und zu erkennen die das Erkennen übersteigende Liebe Christi, auf dass ihr erfüllt werdet zu der ganzen Fülle Gottes. Eph 3,20 Dem aber, der über alles hinaus in noch weit höherem Maße zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, Eph 3,21 ihm gebührt die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus bis zu allen Geschlechtern von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Ermahnung zur Einigkeit im Geist und in der Liebe innerhalb der Kirche Eph 4,1-16 Eph 4,1 Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn, würdig der Berufung zu wandeln, durch die ihr berufen worden seid,  Wäre es nicht besser, wenn dort stände: Ich, der ich der Gefangene im Herrn war, denn du hattest den Brief ja als Geist gemorst.  Nein, ich glaube, du kannst es so ruhig stehenlassen. Es ist eine geistige Formsache, es ist nichts mehr. Es kann leider nicht immer ganz einwandfrei, klar und ruhig gegeben werden. Also ordne nur an, es war eine klare Gedankenform nicht nur für die Hilfe gebenden, ebenso für die hilflosen Menschen, ein Ordnungsstrahl, könnte man sagen. Eph 4,2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragend, Eph 4,3 bemüht, die Einheit des Geistes durch das Band des Friedens zu bewahren. Eph 4,4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid zu einer Hoffnung [vermöge] eurer Berufung; Eph 4,5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; Eph 4,6 ein Gott und Vater aller, der über allen und bei allen und in allen ist.


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Eph 4,7 Jedem einzelnen unter uns aber ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi verliehen worden. Eph 4,8 Daher heißt es: «Er ist in die Höhe hinaufgestiegen und hat Gefangene weggeführt, er hat den Menschen Gaben gegeben.»  Sind mit den Gefangenen die Menschen in ihrem Ego gemeint?  Es sind die Geistwesen. Sie sind aber noch menschlich. Sie haben inzwischen ihre Körper verlassen. Wenn sie heraufklettern müssen, wenn sie hineingehen in das klare Licht, dann werden sie hier zur geistigen Verantwortung gezogen, das ist nötig. Also ist es eine klärende Opferung, die jetzt gegeben wird. Das ist eine heilende Kraft, die die Ordnung in diese Klagewesen hineingeben muss. Diese Kraft ruht nie, sie gibt nie Ruhe, bis sie geklärt hat.  Dort steht: Er ist in die Höhe hinaufgestiegen und hat Gefangene weggeführt, er hat den Menschen Gaben gegeben.  Um in Ordnung zu korrigieren. Das war eine klärende, korrigierende Ordnung. Eph 4,9 Das Wort aber: «Er ist hinaufgestiegen», was bedeutet es andres, als dass er auch hinabgestiegen ist in die Gebiete unter der Erde?  Ja, natürlich, nur unter der Erde, damit ist hier Luzifer gemeint. Aber die Menschen konnten es ja nicht anders begreifen, so wurde es einfach in dieser Form interpretiert, mehr ist es nicht. Also, sie gingen natürlich in andere, feinere nicht, in andere klagende Ebenen hinein. Sie kamen noch in die Astralebenen mit hinein und wurden hier nicht gefeiert, aber noch korrigiert. Es sind Stufen die nun in der geistigen Welt sind. Es sind hier die unteren Welten. Daher kam aber nicht die quellende, strahlende Energie.  Ist damit zu verstehen, dass er die Wesen aus dem sogenannten Keller weggeführt, höhergeführt hat?  Nein, das ist nicht richtig. Es sind korrigierende geistige Helfer, die Ordnung hier hineingeben und klären müssen. Es sind dort niedrige Wesen, nun, das ist richtig. Aber kläre diese Hilfe gebenden Ordner nicht als geistlose, als finstere Wesen ein. Das meinte ich. Ich erkläre es noch mal: Das sind alles Ordnungshüter, die hier von den geistigen, ruhigen, oberen, strahlenden Welten sind, so wie kleine Gerichte ihre Wärter haben, die eigentlich vom Gericht angestellt sind, so sind sie hier für die klagenden Geistwesen zuständig.


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Auf die Wesen bezogen heißt „hinaufgestiegen“ einfach, er ist in das klare Licht gegangen, er ist in die Ordnung gegangen, er hat seine Loslassung empfangen. „Hinabgestiegen“ heißt, er ist nicht heruntergeklettert, er hat sich nicht weiter hinaufbewegt, er hat seine Ordnung nicht gefunden, er ist noch in der Qual, in der Ruhelosigkeit, in der Verantwortungslosigkeit. Er hat Liebe nicht einnehmen wollen. Das heißt „hinabgestiegen“. Eph 4,10 Er ist es, der hinabgestiegen und über alle Himmel hinaufgestiegen ist, um alles [mit seiner Gegenwart] zu erfüllen. Eph 4,11 Und er hat die einen zu Aposteln bestellt, andre zu Propheten, andre zu Evangelisten, andre zu Hirten und Lehrern, Eph 4,12 um die Heiligen für das Werk des Dienstes auszurüsten, für die Auferbauung des Leibes Christi, Eph 4,13 bis wir insgesamt zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zu [der Reife wie bei] einem vollkommenen Mann, zum Maß des Alters, in dem die Fülle Christi erreicht wird.  Wenn dort steht: Er ist hinaufgestiegen, und er ist hinabgestiegen, dann ist Jesus damit gemeint?  Ja, hier sind aber noch andere geistige Information nicht gekommen, aber hineingegeben worden, nicht nur durch Gottvater und durch seine Jesum liebenden Anhänger, auch mit durch seine Erzengel. Sie haben ihm klare Hilfe gegeben. Es ist einfach die Macht des Geistes, die hier korrigiert, die hier nicht Lebenshilfe, aber geistige Hilfe leistet. Lebenshilfe auf der Mutter Erde natürlich, aber geistige Hilfe in den geistigen Himmeln. Es sind klare geistige Ebenen, die er mit einbezieht. Eph 4,14 Wir sollen nicht mehr Unmündige sein, wie auf Wellen hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das trügerische Spiel der Menschen, durch Schlauheit zu Verführung in Irrtum. Eph 4,15 Wir sollen vielmehr, die Wahrheit in Liebe festhaltend, in allen Stücken hinanwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. Eph 4,16 Und von ihm aus vollbringt der ganze Leib, durch alle sich unterstützenden Gelenke zusammengefügt und zusammengehalten, nach der jedem einzelnen Gliede zugemessenen Wirksamkeit das Wachstum des Leibes zu seiner eignen Auferbauung in Liebe.


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Ermahnung, den alten Menschen abzulegen und den neuen anzuziehen Eph 4,17-32 Eph 4,17 Dies nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr nicht mehr wandeln sollt, wie die Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes, Eph 4,18 da sie in ihrem Denken verfinstert sind, ferngehalten vom Leben aus Gott wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens; Eph 4,19 und sie haben alles Schamgefühl verloren und sich der Ausschweifung ergeben zur Verübung jeglicher Unkeuschheit[, und zwar] aus Gewinnsucht. Eph 4,20 Ihr aber habt Christus nicht auf diese Weise kennengelernt, Eph 4:21 wenn anders ihr von ihm gehört habt und in ihm unterrichtet worden seid, wie es Wahrheit ist in Jesus, Eph 4,22 dass ihr [nämlich] in Hinsicht auf den frühern Wandel ablegen sollt den alten Menschen, der vermöge der betrügerischen Lüste zugrunde gerichtet wird, Eph 4,23 dagegen erneuert werden sollt durch den Geist in eurem innern Wesen Eph 4,24 und anziehen sollt den neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit. Eph 4,25 Darum leget die Lüge ab und «redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten»; denn wir sind untereinander Glieder. Eph 4,26 «Mögt ihr zürnen, nur sündiget nicht!» Die Sonne soll nicht untergehen über eurem Zorn, Eph 4,27 und gebet dem Teufel keinen Raum [in euch]! Eph 4,28 Wer ein Dieb ist, der stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und schaffe mit seinen Händen, was gut ist, damit er dem Bedürftigen [etwas] zu geben habe. Eph 4,29 Aus eurem Munde komme kein faules Wort, sondern eins, das gut ist zur Erbauung, wo es not tut, damit es wohltuend sei für die, welche es hören. Eph 4,30 Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, durch den ihr das Siegel [eures Heils] empfangen habt auf den Tag der Erlösung hin! Eph 4,31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit! Eph 4,32 Seid vielmehr gegeneinander gütig, barmherzig, und vergebet einander, wie auch Gott durch Christus euch vergeben hat!


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Fernere Ermahnung zu christlichem Wandel Eph 5,1-21 Eph 5,1 So ahmet nun Gottes Weise nach als [von ihm] geliebte Kinder Eph 5,2 und wandelt in der Liebe, wie auch Christus euch geliebt und sich für uns dahingegeben hat als Gabe und Opfer für Gott, zu einem lieblichen Duft. Eph 5,3 Unzucht aber und Unkeuschheit jeder Art oder Habsucht soll bei euch, wie es Heiligen geziemt, nicht einmal genannt werden; Eph 5,4 auch [nicht] schändliches Wesen und törichtes Geschwätz oder leichtfertiger Scherz, was sich nicht gebühren würde, sondern vielmehr Danksagung. Eph 5,5 Denn das sollt ihr erkennen und wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unkeuscher oder Habsüchtiger, was [soviel als] ein Götzendiener ist, Erbteil hat im Reiche Christi und Gottes. Eph 5,6 Niemand soll euch mit leeren Worten betrügen; denn um dieser Dinge willen kommt das Zorngericht Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Eph 5,7 Werdet also nicht ihre Mitgenossen! Eph 5,8 Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber [seid ihr] Licht im Herrn; wandelt als Kinder des Lichts! Eph 5,9 denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit Eph 5,10 und prüfet, was dem Herrn wohlgefällig ist, Eph 5,11 und beteiliget euch nicht an den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern decket sie vielmehr sogar strafend auf! Eph 5,12 Denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich auch nur zu sagen. Eph 5,13 Das alles aber wird offenbar, indem es vom Lichte strafend aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, ist Licht. Eph 5,14 Daher heißt es: «wach auf; der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird Christus dir als Licht aufgehen.»  Das ist korrekt, das ist ganz genau so.  Mit den „Toten“ sind die sogenannten geistigen Toten gemeint?  Natürlich, du sollst aus deiner Ruhelosigkeit, aus deinem Unvermögen, aus deiner Qual herausgehen. Du sollst die niedrigen Ebenen nun verlassen. Kläre dich und geh hinauf in das Licht.  In der Anmerkung zu Vers 14 steht: Diese Stelle findet sich im alten Testament nirgends; sie ist vielleicht einem uralten christlichen Hymnus entnommen, der dem Verfasser als heilige Schrift galt.


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 Nein, niemals, das ist eine kleine Vermutung. Es ist nicht wahr. Die Quelle des Lichts suchen, die Quelle des Lichts finden, die Klarheit, die Liebe, die Hilfe gebenden Keime in sich hinaufgeben in das Licht, das ist nötig. Wenn der Mensch lernt: Ich muss mich korrigieren, ich muss mich läutern, ich muss ruhige Informationen in mich hineinlassen dürfen. Ich bin nun in meinem freiheitlichen Denken, aber ich habe auch einen Körper, und der lässt mich leider manchmal hilflos sein. Er gibt mir nicht die geistige Ordnung. Er ist ruhelos, somit kann ich durch meinen Geist leider auch die Ordnung manchmal nicht hineingeben, weil ich ruhelos bin, weil ich mit meinen Nerven am Ende bin, weil mein Magen Beschwerden macht, meine Gedärme mich einfach im Stich lassen. Wenn ihr in das klare Licht, in den klaren Geist hineinkommen möchtet, solltet ihr auf einen gesunden Körper achten. Habt also einen Körper, der lebendig natürlich ist, aber gesund, und der sich öffnen kann für klare, geistige Fragen und nicht einfach sich lieblos berauscht oder mit dem ihr Gerichte nun ruhelos einnehmt. Der Körper muss hier klärend gefordert werden: Ich habe meinen Körper. Er ist nötig, damit ich als Mensch leben kann. Aber ich habe auch einen Geist, und der Geist findet nur ruhige Gedanken, wenn mein Körper klar, ruhig und gesund ist. Wenn ich aber krank bin, dann habe ich auch eine klagende Schwingung, dann habe ich nicht nur keinen freien Geist mehr, sondern einen Geist, der mich nicht führen kann, der einfach gefangen ist. Er ist nicht mehr beweglich. Er wird nicht nur nicht geklärt, er wird hilflos. Also, jeder Mensch ist für seinen Geist und für seinen Körper verantwortlich, für seine Seele nicht, denn das ist das klare Licht, sein Leben, das er empfangen hat. Ordnet euer Leben. Euer Körper muss sein, um dem Geist zu gehorchen. Der Geist gibt dem Körper ruhige strahlende Befehle und nicht umgekehrt. Gibt der Körper aber Befehle, dann wird der Geist hilflos. Er wird eingemauert. Er kann einfach nicht hinaussenden, hinausstrahlen. Er kann sich auch nicht ordnen und klebt an der Materie fest. Also meidet hier eure klagenden Gedanken. Sie sind nie freier Geist, nie. Eph 5,15 So sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, Eph 5,16 indem ihr die Zeit auskauft; denn die Tage sind böse. Eph 5,17 Darum seid nicht töricht, sondern verstehet, was der Wille des Herrn ist! Eph 5,18 Und berauschet euch nicht mit Wein, worin ein heilloses Wesen liegt, sondern werdet voll [heiligen] Geistes, Eph 5,19 und redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singet und spielet in eurem Herzen dem Herrn! Eph 5,20 Saget allezeit Gott, dem Vater, im Namen unsres Herrn Jesus Christus Dank für alles! Eph 5,21 Seid einander untertan in der Furcht Christi!


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Pflichten der Glieder des Hauses gegeneinander Eph 5,22-33 6, 1-9 Eph 5,22 Ihr Frauen[, seid untertan] euren Männern wie dem Herrn! Eph 5,23 Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche [ist], er, [der es] als Erlöser seines Leibes [ist]. Eph 5,24 Wie nun aber die Kirche Christus untertan ist, so sollen es auch die Frauen ihren Männern in allem sein.  Dass die Frauen den Männern untertan sein sollten, entsprach dem damaligen Weltbild, den damaligen Sitten und Gebräuchen und war sicherlich für die damalige Zeit in Ordnung. In der heutigen westlichen Zivilisation könnte so etwas nicht mehr gelehrt werden. Die Durchgaben stammen ja von dir als Geist, und als Geist hast du die Frauen sicherlich voll gleichberechtigt gesehen. Trotzdem hast du aber die Frauen ermahnt, den Männern untertan zu sein.  Das war natürlich eine notwendige Maßnahme. Die Frauen waren ja nicht in der Lage klare, ruhige, strahlende Entscheidungen für ihr Volk zu treffen. Sie hatten schließlich mit den Kindern und den Lebenshilfe gebenden Mahlzeiten auch zu tun. Sie hatten gar nicht die Gelegenheit, über klare, ruhige, sachliche Klärungen oder Notmaßnahmen zu entscheiden. Für Mädchen gab es in dieser Zeit keine Schule. Auch sonst fehlten den Frauen Kenntnisse. Den Männern zum Teil zwar ebenfalls, muss ich hinzufügen, aber die Frauen waren für die Kinder und das Zuhause zuständig. Der Morast waren sie nicht, sie waren das Heim der Männer. Sie waren also notwendig, und sie gaben die klärenden Heiminformationen. Die Frauen haben allerdings immer die Männer mitgeprägt, das ist keine Frage, aber sie konnten ihre Lehren nie hinausbringen. Sie hatten es nie gelernt.  Du hast ja damals diese Durchgaben auch den Menschen der damaligen Zeit gegeben. Mittlerweile sind aber fast zweitausend Jahre vergangen. Wenn die Menschen die Durchgaben, die du uns heute gibst, in zweitausend Jahren lesen, dann wäre auch wieder einiges anders.  Das Leben findet ja mehr und mehr Korrekturen und eure Lebensqualität und eure Lebensordnung machen sich hier natürlich bemerkbar. Hilfe, Ordnen, ruhige, vertrauensvolle Korrekturen, menschengerechte Klärungen, Notverordnungen, ja, das war nicht in diesem großen Maße möglich. Es waren immer nur einige kleinere Gemeinschaften, die bildeten zusammen mit ihren kleinen Gebieten dann ein großes Reich. Es regierten hier mehr kleine Stämme, die mit ihren Familien eine Gemeinschaft bildeten. Der Prunk war nicht groß. Die Stammesfürsten lebten mit ihrer kleine Heerschar von Kindern und Frauen natürlich einfach. Also ordnet nur diese Opferung der


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Menschen noch mit ein. Sie haben sich ja hingegeben, ohne noch Klage zu erheben. Die Frauen immer, nur langsam kommen sie in eine Hilfe gebende Korrektur, und das ist liebevoll gut so, und sie werden ruhiger, klarer und mit ihren Gedanken auch klärender. Durch die Lehren, durch die Schulbildung, durch die Medien gehen sie nun hinauf, und die Opferung muss nicht ihre eigene Qualität haben, aber unter Korrektur und bei klaren, ruhigen Gedanken lebendig werden. Das ist nötig. Also, Korrekturen und Lebendigkeit fließen hier nun mit ein. Eph 5,25 Ihr Männer, liebet eure Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt und sich für sie dahingegeben hat, Eph 5,26 um sie zu heiligen, nachdem er sie durch das Wasserbad in Verbindung mit dem Wort gereinigt hat, Eph 5,27 damit er selbst [auf solche Weise] die Kirche in herrlicher Gestalt vor sich hinstellte [als eine solche] , die weder Flecken noch Runzel oder etwas dergleichen hätte, sondern sie soll heilig und untadelig sein. Eph 5,28 So haben die Männer die Pflicht, ihre Frauen zu lieben als ihre eignen Leiber. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Eph 5,29 Denn niemand hat je sein eignes Fleisch gehasst, sondern er nährt und hegt es, wie auch Christus die Kirche; Eph 5,30 denn wir sind Glieder seines Leibes, «von seinem Fleische und von seinen Gebeinen». Eph 5,31 «Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die zwei werden ein Leib sein.» Eph 5,32 Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Kirche. Eph 5,33 Doch auch unter euch soll jeder einzelne seine Frau so lieben wie sich selbst, die Frau aber soll vor dem Mann Ehrfurcht haben.  Das war eine Information, die von den Menschen gefordert wurde. Die Männer hatten es jedoch geprägt, und die Männer hatten von der Frau mehr verlangt, als die Männer den Frauen geben konnten. Das war nicht ganz freiwillig. Die Frauen mussten gehorchen. Diese Klage löst sich mehr und mehr auf. Eph 6,1 Ihr Kinder, seid euren Eltern gehorsam im Herrn; denn das ist recht. Eph 6,2 «Ehre deinen Vater und deine Mutter» - welches das erste Gebot ist, das eine Verheißung hat: Eph 6,3 «damit es dir wohl gehe und du lange lebest auf Erden».  Dieses Wohlergehen ist schon in der feinen Schwingung begründet, das kann ich verstehen. Wenn dort steht: Damit du lange lebest auf Erden, dann ist es doch so, dass die Dauer unseres Lebens vorgegeben ist. Wir können unser Leben vielleicht etwas verlängern, wenn wir uns gesund ernähren, unserem Körper die


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nötige Bewegung beschaffen und auch oft in der liebevollen Strahlkraft sind. Andererseits können wir auch unser Leben verkürzen. Aber Verbrecher, die schlimme Taten begehen, werden doch auch alt.  Ja, natürlich, aber das kannst du leider nicht so klar sehen, das ist mehr geprägt auf ein langes ordentliches Leben. Du bist nicht in einer Hilflosigkeit, du bist nicht in Qual und Ruhelosigkeit. Du hast ein Heim, du bist in einer kleinen Gemeinschaft geborgen. Nicht nur das ist hiermit gemeint, du hast natürlich auch durch diesen Gemeinschaftssinn eine klare, nervliche Ruhe, somit wird dein Körper nicht so groß in Leid gehen, sei es durch Hunger oder Durst oder Kriege. Das sind Eindrücke, die hiermit gemeint sind.  Das wäre dann nicht ganz richtig, wenn wir Menschen dieses Gebot immer auf die Lebensdauer beziehen. Es ist eben hiermit das Wohlergehen für die Lebenszeit gemeint.  Ja, und das ist natürlich in dieser Lebensgemeinschaft ganz nötig, denn wenn hier klagende Partner sind, werden die Kinder hilflos, werden die Kinder ruhelos. Dann werden Opferungen nicht ausbleiben können, dann wird Leid nicht ausbleiben können, dann werden Ruhelosigkeit und Qual nicht ausbleiben können. Also, das spricht für eine kleine, Hilfe gebende Gemeinschaft, die in ihrer Ordnung ist und wo sich nicht jeder, vor allem nicht Frauen unterdrücken lassen, aber klären und einordnen müssen. Aber sie haben es natürlich nicht immer gern freiwillig getan. Sie haben ihren Männern natürlich auch Klage gegeben, aber die Männer haben ihre klaren Gedanken nie ganz für voll genommen, nun, das muss ich leider auch sagen. Ordne nur an, dass hier eine Gemeinschaft in einer klaren Ruhe sehr wichtig ist, dass der Mensch in sich hilfreich, klärend und ruhig in seinem Lebensplan vereinigt ist. Das ist notwendig. Eph 6,4 Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Ermahnung zum Herrn! Eph 6,5 Ihr Sklaven, seid euren leiblichen Herren gehorsam mit Furcht und Zittern, in Aufrichtigkeit eures Herzens, wie [dem Herrn] Christus, Eph 6,6 nicht mit Augendienerei wie Leute, die den Menschen gefallen wollen, sondern wie Knechte Christi, die den Willen Gottes von Herzen tun, Eph 6,7 die mit Willigkeit dienen als dem Herrn und nicht Menschen, Eph 6,8 da ihr wisst, dass jeder, wenn er etwas Gutes vollbringt, die Vergeltung dafür vom Herrn empfangen wird, er sei Sklave oder Freier. Eph 6,9 Und ihr Herren, tut dasselbe gegen sie und lasset das Drohen, da ihr wisst, dass sowohl ihr [Herr] als euer Herr in den Himmeln ist und dass es bei ihm kein Ansehen der Person gibt.


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Aufforderung, die Waffenrüstung Gottes zu ergreifen. Ermahnung zur Fürbitte Eph 6,10-20 Eph 6,10 Im übrigen werdet gekräftigt im Herrn und in der Macht seiner Stärke! Eph 6,11 Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels standhalten könnt!  Die Waffenrüstung Gottes ist die Liebe, Güte, Barmherzigkeit, Vergebung usw..  Natürlich, das ist korrekt.  Die listigen Anschläge des Teufels sind die Versuchungen, der Neid, der Hass, die Boshaftigkeit usw..  Ja. Eph 6,12 Denn unser Ringkampf geht nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Gewalten, wider die Mächte, wider die Beherrscher dieser Welt der Finsternis, wider die Geisterwesen der Bosheit in den himmlischen Regionen.  Genau, das ist ganz klar und ruhig gegeben. Dazu kann ich nur sagen: Ja, das ist klar.  Die Geistwesen der Bosheit sind doch in dem sogenannten geistigen Keller, um nicht das Wort Hölle zu gebrauchen, in den unteren Astralebenen, aber doch nicht in den himmlischen Regionen?  Das hast du noch nicht ganz eingekleidet. In den unteren Regionen, das ist ganz klar. In den oberen sind ja auch einige klagende, ruhelose Geistwesen. Es sind aber nicht mehr die Mächte der Finsternis. Luzifer ist gefangen. Luzifer kann also hier von der klaren, heilenden Ebene aus nicht mehr reagieren, doch haben sich hier natürlich kleine Luziferanhänger, die hinaufgewachsen sind, gefunden. Nun, wenn diese nicht ganz in klarer Liebe gefestigt sind, können sie durch klagende Ruhelosigkeit, ob im Norden oder im Süden, gedeihen. Da ist noch eine klagende Hilflosigkeit in diesen geistigen, Hilfe gebenden Mächten. Sie sind nicht ganz frei. Es sind also noch Mächte, die hier noch nicht ihre geistige, klare, ruhige Strahlkraft gefunden haben. Sie sind immer noch leicht zu beeinflussen. Nun, das solltest du einmal klar bedenken.  Und die findet man noch in den Mentalebenen?


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 Ja, natürlich, hier ist immer noch die Polarität vorhanden. Die Polarität hebt sich noch nicht ganz in der achten, erst in der neunten auf. In der achten Mentalebene ist sie fast nicht mehr vorhanden. Ich würde sagen, von der ersten bis zur fünften ist sie vorhanden, auch in der sechsten und in der siebten noch, in der achten kaum und in der neunten nicht mehr. Es sind somit immer noch kleine Gefahren vorhanden. Ordne es so ein.  In der Regel befinden sich die Schutzgeister der Menschen noch in den unteren Mentalebenen. Das heißt, dass ein Schutzgeist seinen Schützling zu einer Boshaftigkeit verleiten könnte.  Nein, zu einer Boshaftigkeit nie, wenn du das als Feindschaft oder Klage bezeichnest. Er kann kleine Neckereien eingeben, aber er kann niemals ein liebevoller Geistführer sein, wenn er Klage gibt. Das ist nie möglich. Er muss also in einen klaren, ruhigen Strahl oder Licht stehen. Es ist sonst nicht gegeben. Er kann kleine Neckereien, kleine, feine Ruhelosigkeiten nicht, er kann manchmal entsprechende Gedanken geben, aber das führt nie zur Klage oder zur Macht, das ist nie möglich.  Für die Geistwesen in den unteren Mentalebenen trifft die Boshaftigkeit nicht zu.  Es klingt hier wie Leid, wie Anklage, wie Opferung, und das ist hier nicht der Fall.  Der Schutzgeist kann aber seinem Schützling zu einer Handlung verleiten, die er als korrekt ansieht, die aber vom geistigen Standpunkt aus nicht ganz korrekt ist.  Ja, das kann sein, weil der Schützling es auch noch so gerne möchte. Es wird ihm also eine feine Hilflosigkeit, so will ich mal sagen, gegeben, die manchmal auch zu seinem eigenen, klaren Schutz dient. Es kann sein, dass ihm leider nicht die ganze Wahrheit offenbart wird, dass hier ein kleines Fenster geschlossen bleibt, weil er mit dieser Offenheit der geistige Hilfe gebenden Liebe nicht Gedanken klären kann. Er ist also dann im Grunde Opfer und dann wieder nicht, weil ihm die geistige, freie Information nicht ganz gewährt wird. Dieses aber mehr zu seinem Schutz und nie zur Klage.  Der Mensch hat in der Regel seine Familie, er hat Freunde und Bekannte und auch seinen Beruf. Es kommt natürlich auch zu Meinungsunterschieden und Streitigkeiten. Werden diese Meinungsunterschiede von den Schutzgeistern der


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betroffenen Menschen manchmal auch unterschiedlich aufgenommen und kontrovers erörtert, sodass sich die Schutzengel einschalten müssen?  Ja, genau, hier werden auch Klärungen im geistigen Himmel vollzogen. Die Schutzgeister sind ja nicht ganz ohne Eitelkeit, noch sind sie ganz in ihrer Klarheit. Sie sind noch nicht ganz perfekt, wie ihr so sagt. Es kann hier schon nicht nur eine kleine Täuschung, auch eine Hilflosigkeit geben. Gespräche und Korrekturen werden nun darüber geführt: Gib jetzt den Menschen Hilfe, sodass er aus seiner Klemme mehr herauskommt. Es werden ihm Klärungen aus der geistigen Welt zur Mutter Erde gefunkt, sodass es nicht zu dieser Klage oder Opferung kommen kann. Das ist der geistige Schutz, der hier gewährt wird.  Könnten andere Geistwesen diesen ruhelosen Geistwesen nicht helfen, sodass sie sich korrigieren?  Nein, sie haben hier ihre freie Entscheidung ja auch noch, genau wie ihr Menschen. Und sie können ihre Lebendigkeit natürlich hier auch wirken lassen. Sie werden sich nur einordnen, wenn ihnen hier klargelegt wird, dass Macht nun hineingehören muss nicht, aber dass sie sich opfern sollten, in die Liebe, in das Licht zu gehen. Aber sie haben manchmal noch ein kleines Ego, und sie sind nicht gerade immer Hilfe gebend.  So, wie wir Menschen auch sind. Wenn der Mensch stirbt, dann legt er ja seine Schwächen nicht ab. Jeder Mensch hat ja irgendwelche Schwächen. Er kann einerseits ein liebevoller Mensch sein und andererseits hat er seine Schwächen. So ist es auch noch im Geistigen, und das ist das Negative dabei.  Genau, und solange diese Polarität immer noch nicht aufgehoben ist, solange wird es leider auch noch kleine Luzifergehilfen geben.  Menschen können auch durch uneingereihte Geistwesen geschädigt werden, und du sagtest uns, dass dieses nicht möglich ist, wenn sich ein Mensch in der Harmonie und in der feinen Schwingung befindet.  Natürlich, wenn er in diesem ruhigen, strahlenden Licht steht, geht es nicht mehr, dann kann er nicht mehr aus diesem Leid heraustreten, er ist dann schon aus diesem Leid herausgetreten. Er kann seine Lebendigkeit liebevoll finden. Es gibt klagende Geistwesen, die noch nicht in die geistige Welt eingegangen sind, die immer herumirren, ich sage es mal so, die nicht eingewiesen sind, die sich nicht einklären lassen wollen. Sie haben noch klagende Macht über die freien Menschen und sie knechten die Menschen nun mehr, als die Menschen es glauben.


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 Das sind die sogenannten uneingereihten Geistwesen.  Ja, denn alle die, die in den Astralebenen sind, die bereits geläutert sind, die dort nicht mehr hinauskönnen, die sind nicht fähig diese Informationen zu geben. Sie können es nicht. Hier gibt es ein klares Verbot, während es in der kleinen Außenwelt durch diese uneingereihten Geistwesen möglich ist. Der Mensch kann sich ihrer nie bedienen, wenn sie in diesen Astralebenen sind. Ich sage mal, wenn sie in diesem Gefängnis oder unterem Himmel sind, können die Menschen ihre Informationen nie empfangen. Ihr werdet AstralwesenInformationen nie finden. Uneingereihte Geistwesen sind gefangene Wesen, die noch an der geistigen Welt kleben, die noch nicht hineingetaucht sind, die noch nicht ihren Heimatplaneten gefunden haben, die sich noch nicht einreihen, eingeistigen, Hilfe gebend befördern wollen. Die also noch lieber ihre Ruhelosigkeit behalten wollen und sich nicht einreihen können. Sie klären nicht. ihre Gedanken, und das sind klagende Mächte. Sie sind lieblos, sie sind nicht immer feindlich, sie sind nicht gewillt, sich zu klären. Aus den Astralebenen können die Wesen den Menschen nie Informationen geben. Das ist nicht möglich. Es sind dort nicht kleinere, es sind dort ruhelose Schwingungen, die können euch jedoch nicht erreichen, das ist nicht möglich. Eph 6,13 Darum ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage Widerstand leisten und alles vollbringen und standhalten könnt! Eph 6,14 So haltet nun stand, an euren Lenden gegürtet mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit Eph 6,15 und beschuht an den Füßen mit Bereitschaft für das Evangelium des Friedens, Eph 6,16 und ergreifet bei dem allem den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen werdet löschen können! Eph 6,17 Und nehmet an euch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist! Eph 6,18 Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geiste, und seid hierzu wach mit aller Beharrlichkeit und Fürbitte für alle Heiligen, Eph 6,19 auch für mich, damit mir das Wort verliehen werde, mit [unerschrockenem] Auftun meines Mundes, mit Freimütigkeit das Geheimnis des Evangeliums kundzutun, Eph 6,20 um dessentwillen ich ein Gesandter bin in Ketten, auf dass ich dabei die Freimütigkeit beweise, zu reden, wie es mir obliegt.  Du hattest ja diese Durchgaben als Geist gegeben, aber in den Absätzen steht es so, als hättest du es als Mensch geschrieben.  Es ist menschlich gegeben worden, damit klare Ruhe hineinkommt. Die Menschen hatten ja nicht genügend feine Klarheit. Sie konnten nicht begreifen, dass es auch geistige Informationen geben konnte. Also ordne es ein. Es wurde


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hier eine Lebendigkeit nun hineingegeben, die klärende Ruhe morste. Es war nicht anders möglich.  Das trifft dann auch für die nachfolgenden Verse 21 und 22 zu.  Als Mensch hatte ich ja auch Korrekturen durch meine lieben, geistigen Helfer bekommen, und ich hatte sie natürlich im Leben auch weiter gegeben. Nun hatte ich sie aus der geistigen Welt informatorisch an mediale, geistige, liebe Menschen gegeben. Es war eine Notmaßnahme, und sie war so lebendig, dass kein Lebendiger, nur der Eingeweihte wusste, dass ich losgelöst war von meinem Körper. Ich hatte hier als Mensch nicht gelebt.

Schluss des Briefes Eph 6,21-24 Eph 6,21 Damit aber auch ihr meine Lage kennt, wie es mir geht, wird Tychikus euch alles kundtun, der geliebte Bruder und treue Diener im Herrn, Eph 6,22 den ich ebendeshalb zu euch sende; damit ihr erfahrt, wie es um uns steht, und [damit] er eure Herzen tröstet. Eph 6,23 Friede sei den Brüdern und Liebe samt Glauben von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Eph 6,24 Die Gnade sei mit allen, die unsern Herrn Jesus Christus lieb haben in Unvergänglichkeit.

Brief an die Hebräer Inhalt Vorwort Die abschließende Offenbarung Gottes durch den Sohn Hebr 1,1-4 Erhabenheit Christi über alle Engel Hebr 1,5-14 Warnung vor Missachtung des Heils Hebr 2,1-4 Jesu Hoheit nach seiner Erniedrigung Hebr 2,5-10 Jesus ist den Menschen ein Bruder geworden, um sie zu erlösen Hebr 2,11-18 Erhabenheit Christi über Mose Hebr 3,1-6

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Warnung vor Unglauben und Abfall unter Hinweis auf den Ungehorsam Israels in der Wüste 318 Ps 95,7-11 Hebr 3,7-19 Die Sabbatruhe des Volkes Gottes 319 Hebr 4, 1-13 ERHABENHEIT CHRISTI ÜBER DIE ALTTESTAMENTLICHEN HOHENPRIESTER UND SEINES OPFERS ÜBER DIE ALTTESTAMENTLICHEN OPFER 321 Kap. 4, 14-5,10 und 7,1-10,18 Ermahnung, im Aufblick zu Christus als dem wahren Hohenpriester am 321 Bekenntnis festzuhalten Hebr 4,14-16 Christus hat durch Leiden Gehorsam gelernt und ist darnach von Gott zum Hohenpriester eingesetzt worden 322 Her. 5,1-10 Den Lesern fehlt das reife Verständnis; unbekehrbaren Abgefallenen aber sind sie nicht gleichzuachten 324 Hebr 5,11-14; 6,1-10 Ermahnung zur Beständigkeit um der unwandelbaren Verheißung Gottes willen Hebr 6,11-20 326 Wie das ewige Priestertum Melchisedeks so überragt das Hohepriestertum Christi das levitische 328 Hebr 7,1-28 Christus ein erhabener Hoherpriester als Mittler eines neuen und bessern Bundes Hebr 8,1-13 331 Der Gottesdienst des alten Bundes ist nur ein Abbild des vollkommenen 333 Hebr 9,1-10 Christus überragt die alttestamentlichen Hohenpriester durch den Wert und die nur einmalige Darbringung seines Opfers 334 Hebr 9,11-28;10,1-18 Ermahnung zu glaubensvollem Wandel. Warnung vor Rückfall 342 Hebr 10,19-31 Ermahnung zu ausharrender Zuversicht 345 Hebr 10,32-39 Das Wesen und die Kraft des Glaubens, dargetan an Beispielen aus der Geschichte Israels 346 Hebr 11,1-40 Ermahnung zur Standhaftigkeit nach dem Vorbild Jesu 350 Hebr 12,1-3 Heilsamkeit göttlicher Züchtigung 350 Hebr 12,4-11 Warnung vor Trägheit und vor Verschmähung der Gnade Gottes 352


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Hebr 12,12-29 Ermahnung zur Liebe. Warnung vor Unzucht und Geiz Hebr 13,1-6 Ermahnung zur Glaubenstreue und zum Gehorsam gegen die Vorsteher Hebr 13,7-17 Schlusswünsche Hebr 13,18-22 Nachricht über Timotheus. Grüße Hebr 13,23-25

357 357 359 360

Vorwort  Nach Meinung der Fachwelt wurde der Brief an die Hebräer etwa 80-90 n. Chr. verfasst. Ist das richtig?  Das ist nicht ganz richtig, aber fast. Der Brief wurde zwischen 83 n. Chr. und 84 n. Chr. geschrieben.  Nach der Meinung von einigen Kirchenkreisen bist du als Paulus der Verfasser dieses Briefes.  Ja, das ist sehr gut. Ich bin es gewesen.  Wenn du der Verfasser des Briefes bist, dann hattest du diesen Brief als Geist an ein Medium gemorst.  Ja, ganz genau, das Medium war kein kleiner, ein großer Herr, kein Mädchen, ein Priester. Es war ein Priester.  War es dasselbe Medium, welches auch deinen Brief an die Epheser aufgenommen hatte?  Nein, das war nicht ein kluger Maurer, aber ein Handwerker, ein kluger, liebevoller medialer geistiger Handwerker.  Deine übrigen Briefe haben immer eine ganz bestimmte Einleitung. Sie beginnen zum Beispiel: Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen. Hieran erkennt man gleich, dass du der Verfasser des Briefes warst. Warum hast du bei deinem Brief an die Hebräer auf eine solche oder ähnliche Einleitung verzichtet?


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 Nein, das hatte ich nicht. Das ist nur nicht hineingebracht worden, weil diese klärenden, ruhigen, strahlenden Gedanken nicht hinein sollten, weil einmal noch ein inneres Bedürfnis von mir hier liebevoll gedanklich hineinstrahlen musste. Ich hatte nie einfach hilflos oder mal flüchtig Steine geworfen, aber auch nicht mit Korrespondenz geworfen, sondern ich hatte möglichst immer feine klare ruhige Gedanken hinausgesandt mit der innigen Gedankenführung: Lieber guter Mensch, nun siehe, du musst deine Quelle liebevoll öffnen. Ich habe immer versucht, mich mit ihnen zu identifizieren, und nicht einfach nur so geschrieben.  Aber man konnte ja die Identität des Briefes nicht erkennen. Wolltest du denn, dass man die Identität des Briefes nicht erkennt?  Nein, nein, im Gegenteil, ich wollte es sehr. Sie haben es mir nicht gewährt. Sie haben es gemacht. Ich musste diese Hilflosigkeit hinnehmen. Ich konnte mich ihnen gegenüber nicht wehren.

Die abschließende Offenbarung Gottes durch den Sohn Hebr 1,1-4 Hebr 1,1 Nachdem Gott vorzeiten zu vielen Malen und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, Hebr 1,2 hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat,  Gottvater hat ja nie direkt durch Propheten geredet, sondern nur durch Mittler, und das waren Erzengel oder andere hohe Engel.  Ja, es waren nicht nur Propheten, auch manchmal Hohepriester. Es waren auch einige klare Priester, die sich in der Quelle der Liebe eingefunden hatten. Nie haben alle Priester nur Klage oder Ruhelosigkeit gebracht. Hier waren das klare, mediale Menschen, die dingend gebraucht wurden, um diese kleinen, Lebenshilfe gebenden Informationen hineinzugeben. Es war noch eine klärende, ruhige Vertrautheit, die ihnen als Geist schon einmal hineingelehrt, ja, injiziert wurde. Sie mussten sich sehr wohl mit der Quelle der Liebe befassen. Es wurde sie noch in der geistigen Welt gelehrt.  In Vers 2 steht, dass Gott durch Christus auch die Welten gemacht hat. Du sagtest uns, dass es außer Christus auch noch sehr hohe Schöpferengel gibt, die an der Schöpfung der Welt mitgewirkt haben, bzw. mitwirken.


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 Natürlich, nicht nur der Mond, nicht nur die Sonne, sondern auch die Erde haben immer noch ihre klaren geistigen Helfer. Sie sind nie ganz fort. Sie kümmern sich um das Leid, nicht nur um die Ordnung in der Atmosphäre, auch um die Ordnung auf der Erde. Hebr 1,3 der, weil er Abglanz seiner Herrlichkeit und Ebenbild seines Wesens ist und das Weltall durch sein machtvolles Wort trägt, sich zur Rechten der Majestät in den Höhen gesetzt hat, nachdem er die Reinigung von den Sünden vollbracht hatte,  Dort steht „nachdem er die Reinigung von den Sünden vollbracht hatte“. Jesus hat ja das Licht in die Welt gebracht und durch seine Heils- und Erlösungstat die Möglichkeit zur Rückkehr der Abgefallenen in die urgeistige Heimat ermöglicht. Gegen die Sünden der Menschen hat er ein Rezept gegeben. Das Rezept heißt Liebe, Güte, Vergebung, Korrektur und das Gebet.  Genau, und sie sollen die Knechtschaft ablegen. Hebr 1,4 und er ist um so viel erhabener geworden denn die Engel, als er ihnen voraus einen vorzüglicheren Namen ererbt hat.  Ist Christus dadurch erhabener geworden?  Nein, nein, erhabener ist er nicht geworden. Er ist auch nie hilfreicher geworden, er ist nur noch feiner, ruhiger, strahlender geworden, weil er diese Hilfe gebenden Morsezeichen hinaussenden konnte. Jetzt musste er sich auf ruhige, strahlende Informationen einstimmen.  Christus ist die Brücke von Gottvater zu den Engeln. Er ist unser aller König.  Genau, das ist ganz klar, und er ist die Quelle der Liebe, nicht allein der Verheißung, auch nicht der geistigen Lebensformen in der geistigen Welt, vor allem aber immer noch, ja, in der menschlichen Welt.  In der geistigen Welt nie?  Weil hier natürlich die Geistigen sich noch sehr bewusst werden oder sind, dass Jesus Christus der König in der geistigen Welt ist, und sie können ihn nicht korrigieren, noch können sie ihn hilflos machen. Das ist nicht denkbar. Hier ist der Geist Jesus Christus der König der Liebe und der Sohn Gottvaters. Das müssen alle geistigen Wesen begreifen. Und wenn nicht, sind sie noch in den


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unteren Ebenen. Sie werden aber mehr und mehr hinaufgeführt. So musst du es hineininterpretieren.

Erhabenheit Christi über alle Engel Hebr 1,5-14 Hebr 1,5 Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: «Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt»? und wiederum: «Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein»?  Nun ist doch Christus auch vor seinem Erdenleben schon immer Gottes Sohn gewesen.  Geistig ist natürlich jedes geistige Wesen Kind, denn Gottvater ist die Macht des großen Universums und hat viele kleine und große Kinder nicht nur in den geistigen, auch in den menschlichen Welten. In den menschlichen Welten nun ist er natürlich nicht sichtbar noch fühlbar. In der geistigen Welt ist er natürlich auch nicht sichtbar, aber durch die Kraft von Gottvaters Sohn, des Königs, ist hier gar keine Lieblosigkeit noch Feindlichkeit oder Stauung zu erkennen. Hier aber, als kleiner Mensch, musst du erst einmal Leben und Erkennen und Lesen und Schreiben können. Erst einmal nur die Muttersprache können. Dieses ist einfach. Aber die Liebe Gottes anzunehmen, wenn sie nicht gelehrt wird, kann der kleine Mensch nicht gleich eingeben, er kann es nicht. Er muss also eine Information bekommen durch Mutter, durch Vater oder durch eigenes Leid. Es ist notwendig, dass hier der kleine Mensch immer wieder erzogen werden muss, lernen muss und auch die Liebe einkehren lassen soll. Sie wird natürlich im Augenblick der Geburt mit einem ruhigen Strahl schon hineingegeben. Nur, der Mensch, der diesen Strahl nicht genügend pflegen kann, der nie genügend hinhören kann, weil Eltern oder Angehörige diese Informationen nicht weitergeben können oder dieser Samen nicht begossen wird, kann hier in diese Liebe nicht ganz eingehen, bis dann eines Tages doch, durch Opferung, durch ruhiges Erkennen, die Liebe wieder einstrahlt. Das ist notwendig, damit hier wieder die geistige Information hineingehen muss: Ich bin das Licht. Ich bin die Liebe und ich bin die Auferstehung nicht nur dieses Menschen, sondern dieser Welt. Die Liebe wird hiermit durch Gottes Sohn liebevoll eingegeben.  Die Sätze sind zum Teil den Psalmen entliehen worden.  Ja, das ist korrekt.


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 Hattest du denn damals als Engel es auch so hinuntergemorst, oder hatte man das einfach eingeflochten?  Einflechten, das konnten sie nicht. Sie hatten es eingefangen und nach ihren freien Gedanken, in ihrem Stil hineingegeben. Hebr 1,6 [Für die Zeit] aber hinwiederum, wenn er den Erstgebornen in die Welt einführen wird, sagt er: «Und anbeten sollen ihn alle Engel Gottes.»  Gottvater wird seinen Sohn doch nicht noch einmal auf diese Welt setzen. Und alle feinen Engel, die im Lichte Gottes sind, verehren doch ohnehin unseren geliebten König Jesus Christus.  Nein, das ist auch nicht ganz richtig. Hier wird eine kleine Geburt von Jesus nicht noch einmal geschehen. Hier muss ich morsen, damit sind nicht kleine Vermutungen gemeint, es ist nur einfach eine feine Darstellung gegeben: Klebt nicht an der Materie, aber geboren ist ein Kindlein, das den Menschen Liebe geben musste. Gottvaters Sohn ist hinuntergestiegen, nicht um Gerechtigkeit zu üben, aber um den klagenden, den hilflosen Menschen eine liebevolle Hand zu geben, um sie zu seinem Gottvater zu führen: Geht nun in das Licht, geht in die Liebe und helft euch, in euch Frieden, Klarheit und Ruhe zu schaffen. Nein, nicht zu schaffen, zu üben. Ihr müsst gefangene, hilflose Gedanken ausräumen. In euch ist die Klarheit noch nicht ganz hineingedrungen. Also, es war eine kleine Darstellung, mehr war nicht gedacht. Hebr 1,7 Und von den Engeln zwar sagt er: «Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zur Feuerflamme»,  Das heißt, er sendet die Engel überall hin.  Sie werden nun dort hingesandt, wo nicht Feuer, wo Wind ist, wo also Ordnung geschaffen werden muss, wo Hilfe gegeben werden muss, wo Ruhe und die Quelle der Liebe nicht hineingehen, vielmehr klärend hineinstrahlen müssen. So will ich das sagen. Es ist Jesu klare Liebe, die die heilenden Kräfte im Menschen jetzt auftaut. Sie reicht von dem großen Meer bis zur kleinsten Auster.  Weiter steht dort „und seine Diener macht er zur Feuerflamme. Macht er sie zur Feuerflamme, weil sie das Wort Gottes leidenschaftlich vertreten, oder wie ist es zu verstehen?  Er gibt ihnen eine ganz ruhige, strahlende Schwingung, das ist damit gemeint, ganz hohe Ionen. Feuer ist es in eurem menschlichen Sinne nicht. Es ist


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das geistige Feuer, das die ruhige, strahlende Schwingung in den Keimling der Liebe hineingibt. Das Feuer ist nun gelegt. Das Feuer ist der Keimling nicht, das Feuer ist die Liebe. Sie ist hineingegangen in den Keimling des Menschen. Hebr 1,8 vom Sohne aber: «Dein Thron, o Gott, besteht in alle Ewigkeit», und: «Das Zepter der Geradheit ist Szepter seiner Königsherrschaft.  Wird Christus hier als Gott bezeichnet?  Nein, das ist ein klein wenig hilflos geschrieben. Es ist im Grunde korrekt gegeben. Es ist Jesu Krone. König Jesus opfert sich immer noch, nicht nur für den Geist-Körper-Mensch, auch noch mit für die geistigen Helfer. Es ist nicht ein wenig verdreht, aber hier nicht ganz korrekt gegeben, eine kleine Ruhelosigkeit.  Dann steht da noch: Das Zepter der Geradheit ist Zepter seiner Königsherrschaft.  Ja, das Zepter ist nicht das Herrschaftssymbol, das ist die Liebe. Nicht die gefangene, aber die ruhige, strahlende, freie, schwingende Liebe.  Das Zepter der Geradheit ist Liebe und Licht.  Ja, genau. Hebr 1,9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehasst; deshalb hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit dem Öl der Freude, deinen Genossen voraus»,  Hier müsste es doch heißen: Und deshalb hat dich, mein Sohn, dein Gott gesalbt.  Ja, nun, das sind kleine Spielereien. Der Kern ist ja im Grunde geistig klar. Das ist mehr eine kleine menschliche Hilflosigkeit. Das könnt ihr ordnen. Im Grunde kann man es korrekt lesen.  Nun steht dort weiter:...mit dem Öl der Freude, deinen Genossen voraus. Das heißt, Christus hatte den Vorzug gegenüber allen anderen Engeln.  Das war notwendig, weil er ja das gesamte Lichtfeuer in sich trug. Es war nicht anders möglich.


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 Ich bin früher davon ausgegangen, dass Christus immer, auch schon in urgeistiger Zeit, unser aller König war. Du hast uns einmal gesagt, dass Christus erst nach der Heils- und Erlösungstat auf Erden in der geistigen Welt König wurde. Habe ich das so richtig verstanden?  Das ist korrekt. Er konnte nicht vorher König sein, es war nicht möglich, weil er noch geboren werden musste. Er sollte also noch lange Kind bleiben.  Was heißt das?  In der geistigen Welt sollte er die Lieblichkeit in sich noch lange spüren, bis er, diesen klaren Menschenweg eingehend, klärend einlösen musste.  Aber auch in der urgeistigen Zeit hatte doch Christus gegenüber allen anderen Engeln besondere Rechte und Aufgaben.  Ja.  Christus war doch schon immer die Brücke zu Gottvater. Ist das richtig?  Nein, das ist nicht ganz richtig. Er war natürlich auch ein Hilfe gebender Sohn Gottes. Er war ein geistiger, feiner, klarer Strahl, der noch hilflos war. Er konnte noch nicht seinen geistigen Plan bekommen. Er war noch nicht ein Hilfe gebendes Werkzeug geworden. War er ein Erzengel? Ja und nein, aber er lebte mit ihnen in feiner, geistiger Verbrüderung.  Aber Christus hatte doch gegenüber den Erzengeln den Vorzug, dass er, wie Gottvater, das Vater- und Mutterprinzip in sich hatte.  Natürlich.  Dadurch war er ja schon von seiner urgeistigen Geburt her zu bestimmten Dingen auserwählt.  Das ist korrekt. Nur, er war nicht in der Lehrzeit, er war einfach noch in der Wartezeit.  Wenn Christus noch in der Wartezeit war und erst nach seinem Erdenleben König der geistigen Welt werden konnte, dann müsste ja für Gott schon bei der urgeistigen Geburt von Christus, seinem Sohn, der spätere Abfall der Engel vorhersehbar gewesen sein.


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 Das ist leider korrekt. Gottvaters hohe Ionenenergie ist so gewaltig, dass in ihm kein Gestern oder Morgen, nur immer Jetzt ist. Somit hatte er diese Information natürlich auch in sich, und das Vater-Mutter-Prinzip hat er notwendig hier hineingelegt: Ich bin das Licht. Ich bin die klare ruhige Schwingung meines Vaters, und ich bin außerdem noch ein liebevoller geistiger strahlender Schutz. Also notwendig, dass diese Gedanken immer noch mal wieder mit eingegeben werden müssen.  Wir lieben doch unseren König Jesus Christus sehr. Kannst du noch etwas über sein heutiges Wirken erzählen?  Er wurde zum großen König geboren. Er hat hier seine, klare, strahlende Funktion als Knecht Gottes in klarer Liebe. Er gibt nicht den klagenden, doch den hilflosen geistigen Wesen allgemein, nicht nur Erziehung, nicht nur Ordnung, nie Qual, aber ruhige, vereinigte klärende, liebevolle Gedanken. Er gibt ihnen - notwendig - wie ein Professor an der Universität seine Lehren. In ihm ist klarste, reinste Schwingung, die nie ein geistiges Wesen erreichen, noch hinausströmen kann. Jesu liebevoller Geist findet nun in jedem kleinsten, geistigen Wesen einen innigen, liebevollen, ruhenden Platz. Hier wird nicht ein geistiger, feiner Regen hinunter-, sondern hineingegeben. Das ist die ruhige, strahlende, innige, liebevolle Kraft, die für die Geistwesen natürlich ganz bedeutungsvoll ist. Ihre Hilfe gebenden klaren Schwingungen geben sie dann für ihre kleinen Menschen hinunter, nicht nur, um Opfer, Klage, Leid abzuwenden, um ihnen auch Geborgenheit und Loslassung zu geben. Damit sie Opferungen nicht mehr hinnehmen müssen und ihnen Gedanken vermittelt werden: Meinen Knecht in mir lasse ich los. Der Sturm in mir ist gebrochen. Ich lebe in der klaren Liebe meines Jesuslichtes. Dieses Licht geht durch den König, durch Jesu Liebe, in alle geistigen Wesen hinein. Diese Ionen, diese geballten, klaren, geistigen, ruhigen, strahlenden Schwingungen geben die geistigen Wesen zu den hilflosen Menschen hinunter. Nur, wenn ein Mensch nicht in sein Gebet gehen kann, muss er ruhelos bleiben, nicht ganz, aber seine geistigen Freunde können ihn nicht mehr groß beschützen, weil er sie nicht annehmen möchte. Kein geistiges Wesen wird ohne Einverständnis Hilfe geben können, das ist nicht möglich. Einem Kind, ja, einem Kind wird noch Liebe voll geschenkt, weil es in dieser Liebe noch ist, weil sie noch nicht erkaltet ist, weil es noch immer in der Opferrolle ist, weil es in der Liebe noch immer durch seinen Engel aufgefangen wird. Bei ruhelosen, klagenden Menschen ist diese Hilfe gebende Schwingung unterbrochen. Sie können nicht erreicht werden. Deshalb ist das Gebet, ihr kleinen, lieben, guten Menschen, ganz, ganz notwendig. Ruhige Vereinbarung von Geist, Körper und Seele kann nur in Liebe geschehen und nie in Klage, nie im Krieg und nie in der Ohnmacht.


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Hebr 1,10 und: «Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und deiner Hände Werk sind die Himmel. Hebr 1,11 Sie werden vergehen, du aber bleibst; und alle werden wie ein Kleid veralten, Hebr 1,12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie werden verwandelt werden; du aber bist [immer] derselbe, und deine Jahre werden kein Ende nehmen.»  Sind mit dem Vergehen der Himmel die geistigen Ebenen gemeint, die ja ständig durch Künstlerengel neu gestaltet, neu eingerichtet werden?  Nein, damit sind die Himmel nicht gemeint. Die Himmel sind hier nur ein Opfername. Es sind nicht die Himmel, nicht die Länder, nicht die Erde, nicht die Planeten, es sind die Sonnen gemeint. Also es sind die Gestirne nicht gemeint, es ist die Mutter Erde nicht gemeint, aber die Sonnen werden verglühen. Es ist nicht diese Ruhelosigkeit, nicht die Gefangenschaft im Kosmos, es ist nicht das Leid, es sind Naturgesetze, nur, dass hier die Sonnen einfach verbrennen, und die Sonnen nicht genügend Hilfe leisten, noch ruhig sein können.  Zu der Endzeit verglüht doch eigentlich die Mutter Erde, weil sie ihren Zweck erfüllt hat.  Genau richtig, ja.  Im Text steht ja auch sinngemäß, dass die Erde und die Himmel vergehen. In deinem Kommentar sagst du, dass die Mutter Erde nicht gemeint ist.  Nun, ich gebe hierzu noch einen Kommentar: Hier ist gemeint, nicht die Hilflosigkeit der Gestirne, der Sonnen, nicht nur eine, sondern viele im Universum sind hilflos und müssen eines Tages verbrennen. Sie sind gemeint. Sie geben aber nicht nur der Mutter Erde, den Menschen, Hilfe und Licht. Sie geben auch noch die Korrespondenz der strahlenden Liebe und der Wärme. Diese Korrespondenz ist auch in der geistigen Welt, und die hohen geistigen Welten haben natürlich auch einige Sonnen. Sie sind nie ohne Sonne. Nur in dem dunkelsten unteren Himmel gibt es gar keine Sonne. Und wenn eine Sonne verglüht, sind nicht drei, sind schon wieder fünf andere geboren. Es ist ein ewiger, großer, ruhiger Wechsel, der immer wieder stattfinden muss. Das ist nicht gemeint. Aber in der geistigen Welt sind nicht nur diese hohen Sonnen, diese Energieprunkgestirne, sondern kleine und große nicht nur elektromagnetische, auch Ionenquellen des Hilfe gebenden Feuers, die mit notwendig für alle Gestirne sind.


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Auf Gestirnen, die gar keine Sonne und keinen Mond haben, kann kein Leben sein. Die untere geistige Welt kann hier noch ohne Sonne leben, wenn ein Mond vorhanden ist und der Mond einen Strahl von der Sonne erhält. Das genügt für diese geistigen Welten.  Sind denn auf dem Mond geistige Welten?  Nein. Die sind auf anderen Gestirnen, auf dem Mond nicht. Also hier gibt es noch Menschen.  Auf dem Mond sind noch Menschen?  Die sich aber nicht ganz eingegraben haben, sondern sie stehen mehr auf dem Trabanten. Es sind nicht ganz Menschen, Geistwesen aber auch nicht ganz. Sie haben einen ruhigen Strahl bekommen.  Es sind Wesen, die ähnlich wie wir Menschen sich im Aufstieg befinden.  Ja genau, das wollte ich damit sagen. Nicht anders, und die müssen auch noch diesen ruhigen Strahl von der Sonne bekommen. Also ich leiste mir mal zu sagen, hier sind alle Gestirne mit eingegeben. Sie brauchen das Licht. Also, es handelt sich hier um menschenähnliche Gestalten, die noch die Körper haben, aufrecht gehen, noch einen Geist haben, der in ihnen aber klein ist. Sie sind nicht kleinwüchsig, aber der Geist konnte sich bisher noch nicht genügend ausbreiten. Hilfreiche Muttergestirne helfen hierbei noch, um auch diese kleinen Geistmenschen lebenswichtig, hilfreich, geistig wachsen zu lassen, ja, genau. Also, ich sage mal, dieser Mensch, er ist ein Mondmensch. Er ist kein Mensch im eigentlichen Sinne. Er ist ganz fein. Ihr könntet ihn nicht erkennen. Er ist eigentlich keine Materie, nur eine ganz feine ruhige Schwingung. Er ist eigentlich ein Geistwesen, das ihr nie sehen könntet. Er ist nicht genügend Mensch. Er kann aber noch nicht genügend Klärung einbringen.  Gibt es denn auf anderen Planeten Wesen, die wir sehen könnten?  Ja, die gibt es, aber die sind nicht in unserem Planetensystem. Die sind mehr abgewandt von unserer Mutter Erde. Ihr könnt sie nie, nie eingeben. Ihr Menschen auf der Mutter Erde seid nie allein. Es gibt andere kleine und größere Gestirne auch noch, auf denen sich menschliche Wesen befinden.  Das sind die sogenannten Parallelstufen zur Erde. Wobei bei den meisten Parallelstufen die Menschen geistig nicht so unterschiedlich entwickelt sind wie auf der Erde. Hier auf der Erde gibt es ja


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feingeistige Menschen und auch Menschen, die gerade über die Tierreiche aufgestiegen sind. Und auf anderen Planeten befinden sich die Menschen fast alle in einer geistigen Ebene, und daher dauert deren Aufstieg entsprechend länger.  Das ist richtig. Sie haben diese Urkraft der Gedanken Himmel, Erde und Opferung nie mitgemacht. Es sind auch keine gefallenen Engel, es sind andere Wesen. Es sind keine gefallenen Engel.  Die gefallenen Engel sind ja mit Luzifer auf die Erde gekommen.  Genau, aber es sind hier natürlich von den Erzengeln auch andere Engel mit hinuntergekommen, sodass hier auf der Erde dieser hilfreiche, ruhige Gedankenaustausch und die Liebe auch gedeihen konnten, und sie sich wieder mehr und mehr gen Himmelreich bewegen können und konnten. Es sind schon einige, die nie wieder hinunter müssen. Sie haben es schon lange geschafft. Abgefallene Engel sind auf anderen Planeten jedoch nicht!  Auf anderen Planeten, den sogenannten Parallelstufen zur Erde, befinden sich diese Wesen auch im Aufstieg.  Das ist korrekt. Sie haben nie diesen Aufstieg wie ihr hinnehmen müssen. Sie sind nicht heller, sie sind klüger, ja. Sie sind nicht klarer, nicht einfacher, sie sind nicht ruheloser, sie sind nicht opfernder. Sie können die klare Hilfe nie ganz eingeben, weil sie diese in sich, in ihre Ionen nicht eingegeben haben.  Werden sie denn, wenn sie sich aufwärts entwickeln, auch mal strahlende Engel oder ist da eine Grenze?  Da sind Grenzen.  Engel und Geistwesen, auch Wesen, die ähnlich wie wir Menschen sich im Aufstieg befinden, wohnen auf Gestirne des Universums. Je höher die geistige Entwicklung der Engel und Geistwesen ist, um so feiner und strahlender sind die Gestirne, auf denen sie leben. (Siehe auch Anhang: Mental- und Astralebenen). Diese Wesen leben in einer anderen Seinsform, in einer anderen Dimension. Dort befinden sich auch Blumen, Tiere, Häuser usw. So wie wir Menschen auf Erden in der Regel keine Engel bzw. Geistwesen sehen können, so könnte auch ein menschlicher Astronaut, der mit einem Raumschiff so einen Planeten besuchen würde, diese Dimension nicht erkennen. Er wäre der Meinung, dass kein Leben sich auf diesem Planeten befindet.


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Allerdings gibt es Menschen auf Planeten, den so genannten Parallelstufen zur Erde, die wir erkennen würden. Diese Planeten befinden sich jedoch außerhalb unseres Sonnensystems und wir können sie nie erreichen.  Die Endzeit der Erde, das ist hier eigentlich nicht gemeint. Aber zur Endzeit der Mutter Erde verglüht ja die Erde auch, oder verdorrt nur alles Leben auf ihr? Ich glaube, sie verglüht auch.  Die Sonne wird sich mehr und mehr vergrößern, und sie kann nur alles sterben lassen. Es kann hier leider gar nichts mehr leben. In ihr wird alles noch ruhelos sterben. Der Planet wird bleiben, nur das Leben der Kreatur und der Pflanzen wird leider gehen müssen. Das ist so gemeint. Der Planet wird aber nicht zerfallen, nein, der wird nicht zerfallen.  Du hast ja auch von Sonnen gesprochen. Das ist ja nicht nur unsere Sonne, es sind auch andere Sonnen. Da die Planeten auch von Geistwesen bewohnt sind, fehlt denen ja die Sonne. Du sagst aber, dass diese Sonnen durch andere Sonnen ersetzt werden. Es werden neue Sonnen geboren.  Genau.  Es erfolgt dann praktisch eine Neuordnung im Kosmos.  Neuordnung ist zu viel gesagt. Der Kosmos ist so intelligent, dass er seine eigenen Gesetze hat, und wird diese hilfreich auch einsetzen. Wo geistige Liebe herrscht, da werden nicht eine Sonne, nicht zwei Sonnen, drei Sonnen ruhig strahlen können.  Welchen Sinn hat solche Neuordnung?  Diese musterhafte Feuerinformation, die nicht nur durch Gottes Werk, die durch das gesamte Universum geht, ist notwendig, damit die geistigen Wesen nie hinausmüssen oder verglühen. Sie sind nicht mehr hilflos diesen Strahlen ausgesetzt, aber in ihnen geht natürlich noch Korrespondenz vor, die sie ohne Gestirn, ohne Sonne, nie ganz ausführen können. Also diese geistigen Wesen wären dann natürlich in der Liebe, aber sie wären mehr leblos. Sie könnten sich nicht mehr bewegen, sie wären wie erstarrt. Sie würden nie ganz vergehen.  Ich lese noch mal die Verse 10 bis 12 vor: Hebr 1,10 und: «Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und deiner Hände Werk sind die Himmel. Hebr 1,11 Sie werden vergehen, du aber bleibst; und alle werden wie ein Kleid veralten,


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Hebr 1,12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie werden verwandelt werden; du aber bist [immer] derselbe, und deine Jahre werden kein Ende nehmen.»  Das ist korrekt. Ich habe schon offen gesprochen. Also das Leben hilft dir, nur als Mensch hinaufzugehen. Korrigiere dein Leben, öffne dein Herz, lass Licht hinein, welches Liebe heißt. Ströme deine Vergebung hinein und leise, liebe, feine Gedanken lasse durch Klang, durch Achtung und durch Demut klärend einströmen. Suche nur deinen klaren, geistigen Vater, der in dir jetzt nur eine kleine Information hat. Mit der geistigen Welt bist du durch den Hilfe gebenden König, der dir seine Liebe, seinen Geist, sein Ohr gibt, ganz und gar verbunden. Hebr 1,13 Zu welchem von den Engeln aber hat er jemals gesagt: «Setze dich zu meiner Rechten, bis ich hinlege deine Feinde als Schemel für deine Füße»?  Gottvater hat es nie gesagt.  Es steht aber im Ps 110,1 und bei Mt 22,44 auch so.  Er hat seine Lebenden nicht immer nur als geistige Kinder gesehen. Er hat sie auch als Verkörperung genau gesehen. Er hat jedes kleinste Individuum nicht nur genau eingeschätzt: eingeteilt. Jesu Liebe gab dem Körper nun diese geistige Information, nicht nur die ruhige Vereinigung mit Gottvater, nicht nur mit der Liebe, mit der Achtung, Demut und Vergebung. Hier ist noch ein Gedanke herübergekommen. Kluge Menschen haben es nicht ganz begriffen, die klaren, liebevollen, Hilfe gebenden Menschen natürlich, dass das die Opferung ist. Die Opferung geschieht nie im Geiste Gottvaters, nur immer als Mensch. Gottvater nimmt eine Gefälligkeit gern an, nie gern aber eine Klage und eine Opferung, denn diese morst sich jetzt der Geist, der Körper, die Seele, also der Mensch allein. Kein Mensch soll nun in die Opferung gehen. Er muss seinen Hilfe gebenden, klaren Weg durch die geistige Kraft der Liebe suchen. Er muss noch auf seinen kleinen Beinen stehen. Die Materie hat er ja nicht vergessen, und er kann sie auch nicht abgeben. Er muss also der Materie auch noch dienen. Hier kann die lebensklare Philosophie nur heißen: Jeder Mensch kläre sich, soweit es ihm für dieses Leben möglich ist. Mensch, kläre nicht nur, ordne dein Leben, hilf dir nur selbst. Prunk hast du nicht nötig. Die Materie ist nur ein Bedarf für das Leben. Aber die Hilfe gebenden, klaren, ruhigen, vergebenden Gedanken musst du dir jetzt eingeben. Du musst nicht nur deinem Körper, sondern auch deinem Feind durch Lichtsignale Hilfe geben, durch Verständnis, durch Achtung, durch Demut, durch Ordnen und nie durch Suchen nach wehenden Gedanken, doch nach klärenden Gedanken, nach Liebe.


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Diese Gedanken morse ich euch jetzt hinein: Macht ein Ende mit klagenden Gedanken, mit noch opfernden Gedanken, quält euch nicht. Ihr müsst nur den ruhigen Strahl in euch finden, und das ist Gottvater. Ihr könnt ins tiefste Kellerloch sinken, ihr müsst es nicht, wenn eure Kraft des Geistes durch euer Gebet ausreicht: Ich liebe meinen Gottvater. Ein klagender Mensch hat mich in Not gebracht. Ich vergebe ihm, aber ich möchte hier nicht mehr in dieser Falle sein. Lieber Gottvater hilf mir, dass ich mein Leben Hilfe gebend zuendeführen kann und lass mich nicht mehr in Klage, noch in Not kommen. Er muss also vorher, nicht im Nachhinein, ins Gebet mit sich gehen, dann wird er in das Licht, in die Klärung, in die ruhige Strahlkraft geführt werden. Und von ihm geht eine feine, Hilfe gebende Veränderung aus. Er wird nie mehr Anlass zu einer solchen Qual geben müssen. Hebr 1,14 Sind sie nicht alle dienstbare Geister, zum Dienst ausgesandt um derer willen, die das Heil ererben sollen?  Hiermit sind die Engel gemeint, die ausgesandt werden zum Heil für die Menschen.  Natürlich, das ist korrekt.

Warnung vor Missachtung des Heils Hebr 2,1-4 Hebr 2,1 Deshalb müssen wir desto mehr auf das Gehörte achten, damit wir nicht etwa [am Ziel] vorbeigleiten. Hebr 2,2 Denn wenn das durch Engel verkündigte Wort fest wurde und jede Übertretung und jeder ungehorsam gerechten Lohn empfing, Hebr 2,3 wie werden [dann] wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil missachten, das, nachdem es mit der Verkündigung durch den Herrn den Anfang genommen hatte, von den Hörern bis auf uns sicher überliefert worden ist, Hebr 2,4 wobei Gott zugleich Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder und vielerlei machtvolle Taten und Zuteilungen des heiligen Geistes nach seinem Willen?

Jesu Hoheit nach seiner Erniedrigung Hebr 2,5-10 Hebr 2,5 Denn nicht Engeln hat er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterworfen,


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Hebr 2,6 vielmehr hat jemand irgendwo bezeugt: «Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, oder der Sohn des Menschen, dass du dich seiner annimmst? Hebr 2,7 Du hast ihn eine kurze Zeit unter die Engel erniedrigt, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt,  Gott hat doch Christus nie erniedrigt, und Christus hatte doch sicherlich damals sein schweres Erdenleben aus Liebe zu uns freiwillig aufgenommen?  Ja und nein, ich muss dazu leider ja und nein sagen, weil ein kleiner Christus natürlich ein klarer Mensch war. Er hatte die Materie des Körpers. Er konnte also nie ganz in seiner geistigen Klarheit sein. Das wird euch nun vielleicht klein wenig ruhelos vorkommen. Nein, er hat als Mensch gelitten, das muss ich nun aber sagen. Er hat sich geopfert, ja, für die Menschheit. Die Opferung war nicht strahlend für ihn, sie war nicht hilflos, sie war für ihn keine Knechtschaft, aber eine feindliche Aktion, ohne Frage! Mein Gott, mein Vater, warum hast du mich verlassen, oder; mein Gott, mein Vater, warum gibst du mir Klage?, hatte er noch gefragt. Wenn er das in klarer Ordnung, prophetisch angenommen hätte, dann hätte er nicht mehr geklagt. Somit, mein lieber guter Freund, siehst du, dass auch hier der klarste Mensch in seiner Liebe noch nach dem Vater ruft. Er war also nicht ganz frei, und das konnte er auch nicht sein, denn in ihn war nicht eine Klage eingedrungen, aber eine feindliche Information: Ich muss nun geopfert werden, ich muss gehen. Ich kann es nicht fassen, ich habe doch nichts getan! Diese klaren ruhigen Worte darfst du nie vergessen.  Wenn dort steht „erniedrigt“, müsste man es dann nicht ein bisschen abschwächen?  „Erniedrigt“ ist gerade richtig. Er ist erniedrigt worden. Er wurde zu einem Mörder gestempelt, denn man hat nur Mörder an das Kreuz gebracht, Diebe nie. Er hat es als Leid empfunden. Hebr 2,8 alles hast du unterworfen unter seine Füße.» Indem er ihm nämlich alles unterwarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre. Jetzt indessen sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen;  Ist damit der Hass bzw. das Böse gemeint?  Das ist der Hass nicht nur, das ist die Ruhelosigkeit, das ist noch das Suchen nach der Ordnung. Das sind die Kriege, die Zerstörungen, das Leid, die Macht des Egos, nun, so musst du es sehen.


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 Vom Grundsatz her ist doch alles unterworfen, das heißt geregelt durch die geistigen Gesetze, insbesondere durch das Gesetz von Ursache und Wirkung.  Natürlich, und das kommt leider immer noch nicht genügend zum Vorschein. Das ist die klare, ruhige, strahlende Einkehr, um wieder zur Mitte zu finden. Hebr 2,9 den aber, der eine kurze Zeit unter die Engel erniedrigt worden war, Jesus, sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmecken sollte.  Mit schmecken ist natürlich nicht der Genuss gemeint, sondern einfach die Liebe, die unser König Jesus Christus gebracht hat. In jedem Land sollte hierdurch ein geistiger Klang, ein ruhiges Schmecken, ein liebevoller Gruß, ein Miteinander, eine Menschlichkeit, nie mehr eine Opferung, eine Hilfe gebende Erkenntnis sein; eine Hilfe gebende Erkenntnis zur Liebe, zum Hinaufgehen, zur Achtung, Demut und Vergebung.  Die Gnade Gottes hat durch das Leben und den Tod unseres Herrn Jesus Christus das Licht und die Liebe in diese Welt gebracht.  Korrekt. Hebr 2,10 Denn es geziemte sich für ihn, um dessentwillen alles und durch den alles ist, nachdem er viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hatte, den Anfänger ihres Heils durch Leiden hindurch zur [himmlischen] Vollendung zu führen.  Gott ist alles in allem. Es ist Gottes Wille und es entspricht der Liebe Gottes, dass wir alle in die geistige Herrlichkeit zurück in unsere urgeistige Heimat finden. Die entscheidende Voraussetzung hierfür war auf Erden das Leben und das Sterben unseres Königs Jesus Christus.  Hier sind klare, ruhige, strahlende Gedanken hineingekommen. Korrigiere sie nicht. Sie sind im Grunde klar, ruhig und sachlich geschrieben. Die Söhne Gottes sind natürlich nicht nur Priester, es sind auch die Handelsleute und ganz einfache Menschen. Es sind liebevolle gütige Menschen, die nun hinaufgeführt wurden. Es sind aber auch geistige Wesen, die nie hinuntergehen mussten. Also es ist eine Opferung nie für die geistige Welt, im Gegenteil, es ist eine Klärung, eine ruhige Vereinigung mit der klaren Liebe, mit dem Licht der Welt, mit Jesu Leben hineingekommen. Die Liebe Gottes durch seinen eingeborenen Sohn, durch die Opferung dieses Sohnes, hat nun ihren klaren Weg durch die geistige, klare, reine, ruhige, gemeinsame Strahlkraft gefunden.


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Es ist die Leiter des Lebens, um hinaufzusteigen aus der Klage. Die Mutter Erde nimmt dich nie wieder. Du kannst hinaufsteigen und kommst in deine geistige Freiheit zurück.  Für Söhne würde man heute Kinder sagen.  Ja, hiermit sind nicht nur Knaben oder Männer gemeint, hier sind natürlich alle Geschlechter mit eingebunden, vom Säugling bis zum Großvater oder zur Großmama. Hier sind alle Menschen mit eingebunden. Der Säugling ja nun auch, weil der Säugling sich manchmal auch nur einmal gezeigt hat, um nicht nur der Mutter, auch dem Vater ein geistiges Zeichen zu setzen, das Liebe heißt, aber nicht Mord und nicht Sterben, sondern kläre dein Leben. Sieh hinein in das klare, ruhige, strahlende Licht, das Gottvater heißt.

Jesus ist den Menschen ein Bruder geworden, um sie zu erlösen Hebr 2,11-18 Hebr 2,11 Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, stammen alle von einem ab. Und aus diesem Grunde schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen, Hebr 2,12 indem er sagt: «Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkündigen; inmitten der Gemeinde will ich dich preisen», Hebr 2,13 und wiederum: «Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen», und wiederum: «Siehe, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.» Hebr 2,14 Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil bekommen haben, hat in ähnlicher Weise auch er eben daran teilgenommen, damit er durch den Tod den zunichte machte, der die Macht über den Tod hat, das heißt: den Teufel, Hebr 2,15 und alle die befreite, die durch Furcht vor dem Tod ihr ganzes Leben lang einer Knechtschaft verfallen waren.  Das ist korrekt.  Durch die Erlösungstat unseres Herrn Jesus Christus entstand ja die neue geistige Gesetzgebung, das heißt, die Abgefallenen hatten nun die Möglichkeit, über viele Inkarnationen in ihre einstige, urgeistige Heimat zurückzufinden. Insofern war schon die Macht der Luzifergetreuen gebrochen. In Vers 14 steht aber: Damit er durch den Tod den zunichte machte, der die Macht über den Tod hatte, das heißt: den Teufel.  Er hat dieses zunichte gemacht, er hat das klar gebrochen, denn die Liebe bricht Klage, die Liebe bricht nicht Opferung, die Liebe bricht aber auch Qual


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und feindliches Geschehen, oder du gehst in die Knechtschaft zurück und suchst die Gewalt.  Durch die Liebe und durch das Licht, das Jesus Christus in die Welt gebracht hat, war auch die Macht gebrochen.  Die Macht der Gier, der Gewalt, der Qual war gebrochen, ja, das ist korrekt.  Der Text ist für uns Menschen in der heutigen Zeit schwierig zu lesen.  Es ist gegenwärtig natürlich auch eine andere Zeit. Die klaren, ruhelosen Worte sind nicht mehr in eurem germanischen Sprachgebrauch und auch nicht mehr in dem Sprachgebrauch anderer Länder. Hier müsste notwendig auch nicht eine Ordnung hinein, aber eine kleine Übersetzung, das wäre schon jetzt angebracht.  Wenn in Vers 14 steht: Der Teufel hat die Macht über den Tod, dann ist damit sicherlich die Klage, die Not, das Elend gemeint, womit oft auch das Sterben verbunden ist.  Das ist ja gebrochen durch die klare Liebe unseres Königs Christus.  Oder ist es geistig gemeint, heißt Tod, nichts von Gott wissen zu wollen?  Ja, das ist korrekt, das hast du genau erkannt. Nur, es sind ja noch klagende Mächte, es gibt ja noch die finsteren Mächte durch Luzifer, die sich noch nicht integrieren wollen. Sie fallen also dem Tod zum Opfer. So glauben sie es. Es ist aber nicht so, weil durch die Hilfe gebende Liebe Jesu Christi jeder Geist in sein geistiges Reich kommen muss. Das ist notwendig. Er kann es lebendig als Mensch nicht, noch als Geist hinnehmen: Ich möchte in die klare Liebe gehen. Aber da er noch nicht in dieser Liebe ist, kann er auch nicht vergeben und kann sie auch nicht verstehen. Klärung ist notwendig, Aufklärung noch besser. Nur in der geistigen Welt ist eine Korrektur des Geistes nie möglich, das geschieht nicht allein nur auf den Gestirnen, auch auf der Mutter Erde.  Wenn du Gestirne meinst, dann meinst du sogenannte Parallelstufen zur Erde, denn ihr Engel lebt ja auch auf Gestirne.  Ja, das ist genau richtig. Denn hier, leise noch hinzugefügt, sind kleine Engel natürlich wache Helfer der Menschen. Sie geben hier eine klare, ruhige Schwingung und klären mehr und mehr noch die kleinen und großen Helfer Gottvaters mit auf. Liebe heilt und Liebe gibt und Liebe ruht nie. Sie ist immer


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gegenwärtig und vergibt und klärt und opfert sich für die hilflosen Menschen immer, immer.  Du sagtest, in der geistigen Welt ist eine Korrektur des Geistes nie möglich, das ist soweit auch klar, aber die Läuterung kann einem Geistwesen bewusst machen, dass es als Mensch nicht richtig gehandelt hat.  Das ist richtig, wenn dieser Geist es eingeben kann, wenn er es eingeben kann! Wenn er seine Ordnung nicht findet und noch in seinem Hass, in seinem Ego ist, dann sollte man ihn einfach nur stehenlassen und ihm nicht begegnen. Also, es ist immer seine freie Entscheidung notwendig.  Sagen wir mal, er kann es einnehmen. Er stellt nun fest, da habe ich im Erdenleben nicht korrekt gehandelt, und er sieht seine Fehler ein, ist das in der geistigen Welt nicht auch schon eine Korrektur des Geistes?  Natürlich, ihr werdet immer wieder Menschen begegnen, die euch diese Gedanken schon einige Male gegeben haben. Sie sind nun mehr geworden. Und diese Kinder der Mutter Erde wollen hinauf, sie wollen nicht mehr auf diesem Planeten mit seiner Korrespondenz des Streites, der Kriege und des großen Leides sein. Sie sind müde geworden, sie wollen einfach nur fort. Notwendig ist, dass du hier diese kleine Gefangenschaft in dir nun auch hinaussendest über ein liebevolles Gebet und über die notwendige Vergebung. Kann der Mensch nicht vergeben, kann er auch nicht die Liebe finden. Notwendig: Vergib deinem Nächsten wie dir selbst. Das ist notwendig, notwendig, notwendig.  Wenn es nun heißt, in der geistigen Welt ist eine Korrektur des Geistes nie möglich, dann müsste man das ja aufgrund dessen etwas einschränken. Durch die Läuterung oder durch das Sich-bewusst-Machen ist da in gewisser Hinsicht auch etwas möglich.  Ja und nein, denn diese Menschen haben sich ja schon auf der Mutter Erde nicht nur sehr hilfreich arrangiert, auch hilfreiche Gedanken hinausgebracht. Sie sind sich dessen nur nicht ganz bewusst geworden, denn die Mutter Erde ist immer noch ein ruheloser Planet, der aber zur Korrektur der Hilflosigkeit, der Klage und des Egos einfach diese Möglichkeit gibt. Du musst die Quelle der Liebe finden. Du musst noch mal auf die Mutter Erde gehen. Du musst hier deine ruhigen Gedanken finden und nicht nur in die Liebe gehen, auch in die Vergebung. Du musst die Achtung und die Demut in dir tragen. Und dann wirst du die Vergebung hilfreich, liebevoll finden. Das ist das Prinzip des Auf–die-Mutter-Erde-Kommens und nichts anderes.


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 Du meinst, es ist im Geist des betreffenden Menschen schon auf der Mutter Erde drin. Wenn es nicht drin wäre, dann würde er es in der Läuterung auch nicht erkennen, dass er gefehlt hat.  Genau, aber die meisten Menschen haben ja schon sehr viele Leben hinter sich, und sie haben auch diese Informationen schon in ihren Geist mitbekommen. Sie sind also, ich möchte sagen zu achtzig Prozent, in der Liebe, nur, sie wissen es noch nicht genau. Das wird hier geweckt. Hebr 2,16 Denn er nimmt sich doch wohl nicht der Engel an, sondern der Nachkommenschaft Abrahams nimmt er sich an.  Christus nimmt sich doch auch der Engel an, denn er ist unser aller König. Damals als Mensch hat er sich jedoch in erster Linie der Menschen angenommen.  Natürlich, das ist ganz notwendig gewesen, weil er als Mensch ja auch gegenwärtig war. Aber er steht im Licht, und im Licht hat er seine geistigen Wesen um sich, und sie kann er nur über die Liebe erreichen. Und diese Hilfe gebenden lieben Geistwesen nehmen ihn ein, aber nie die geistig klagenden, die in der Macht des Egos und der Ruhelosigkeit noch stehen. Sie können ihn nie einnehmen, sie sind noch immer, ja, in der Astralwelt und nicht in der Mentalwelt. Die Astralwelt hat die klare Liebe nicht gefunden. Hebr 2,17 und deshalb musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester im Dienst vor Gott, um die Sünden des Volkes zu sühnen;  Er musste mit ihnen gleich werden, um sein Licht, seine Liebe, seine Güte und seine Barmherzigkeit in diese Welt zu bringen.  Das Wort „gleich“ stört mich. Er war ihnen nicht gleich, aber er war ihnen nahe, so möchte ich sagen.  Um durch seine Liebe zu Gottvater das Gottesbewusstsein der Menschen zu festigen, aber nicht um die Sünden des Volkes zu sühnen, denn die Vergebung der Sünden setzt ja das Gebet, die Reue und die Korrektur voraus.  Natürlich, und das geschieht nie im Geistigen, das geschieht immer als Knechtsein, als Mensch auf der Mutter Erde und nie im Geistigen. Hebr 2,18 denn weil er gelitten hat und dabei selbst versucht worden ist, vermag er denen, die versucht werden, zu helfen.


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 Ist das richtig?  Nein, er hatte ja die Liebe. In ihm ist die klare Liebe. Er ist wie ein Gestirn, das nie hinuntergefallen ist. Als Mensch, da wurde er natürlich nicht geknechtet, aber ging er in die Opferrolle? Nun, er hatte sie nur ein wenig hilflos empfangen, nie ganz klagend wie ein ruheloser Mensch. Hier muss ich nun ruhige Gedanken hineingeben: Ein kluger Mensch hilft sich natürlich selbst. Hier war aber die Macht der Hilfe gebenden, klaren, feinen Schwingungen, die der Lichtschwingungen, die um Jesus immer waren. In klagende Gedanken fand er nicht hinein, er leuchtete einfach seine Liebe hinein. So musst du es sehen. Er sieht die Knechtschaft der Menschen und leuchtet seine Liebe hinein. Ein Hineinfühlen war es nie, das war auch nie so gedacht, aber er gab die Liebe und fand ruhige Ionen, die ihn nun zur Klarheit brachten.  Dann müsste der Vers 18 korrigiert werden, den dort steht: Denn weil er gelitten hat, aber selbst versucht worden ist,...  Versucht nicht, aber er hat gelitten, ja. Dieses Wort „versucht“ gefällt mir nicht. Versucht worden ist er nie, er hatte immer seinen klaren Weg behalten.

 So wie es in Mt 4,1-11;Mk 1,12-13;Lk 4,1-13 steht, ist Jesus nicht versucht worden. Siehe auch den Kommentar zu dem Abschnitt „die Versuchung Jesu“ in dem Buch Jesus Band I - Fragen und Antworten zu dem Leben von Jesus. Eine Kommentierung des Neuen Testamentes durch den Engel Paramahansa Yogananda.  Er vermochte denen, die versucht wurden, zu helfen.  Natürlich, weil er seine Liebe hineinschickte, sein Feuer, sein Licht.

Erhabenheit Christi über Mose Hebr 3,1-6 Hebr 3,1 Und darum, ihr heiligen, der himmlischen Berufung teilhaften Brüder, schauet auf den Gesandten und Hohenpriester unsres Bekenntnisses, Jesus, Hebr 3,2 der treu war dem, der ihn gemacht hat, wie auch Mose, in seinem ganzen Hause. Hebr 3,3 Denn dieser ist größerer Herrlichkeit wert geachtet worden als Mose in dem Maße, als der an Würde über dem Hause steht, der es bereitet hat.


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Hebr 3,4 Denn jedes Haus wird von jemandem bereitet; der aber alles bereitet hat, ist Gott. Hebr 3,5 Und Mose zwar war treu in seinem ganzen Hause als Diener zum Zeugnis für das, was geredet werden sollte, Hebr 3,6 Christus aber als Sohn über sein Haus; und sein Haus sind wir, wenn wir anders die Zuversicht und das Rühmen der Hoffnung bis ans Ende festhalten.

Warnung vor Unglauben und Abfall unter Hinweis auf den Ungehorsam Israels in der Wüste Hebr 3,7-19 Hebr 3,7 Darum, wie der heilige Geist sagt: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, Hebr 3,8 verhärtet eure Herzen nicht wie bei der Verbitterung am Tage der Versuchung in der Wüste, Hebr 3,9 wo eure Väter [mich] versuchten und auf die Probe stellten, und sie sahen [doch] meine Werke Hebr 3,10 vierzig Jahre lang.» Daher «entrüstete ich mich über dieses Geschlecht und sprach: Immerdar irren sie mit dem Herzen; sie aber erkannten meine Wege nicht, Hebr 3,11 so dass ich in meinem Zorn schwur: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!»  Nein, das kann ich nicht so stehen lassen. Als Moses hier in Gedanken seine Hilfe und seine Liebe nicht nur hinausschleuderte, herausströmen ließ, hatten ihm kleine, hilflose ja, aber klagende Menschen nicht genügend Vertrauen entgegengebracht. Sie hatten nicht Hilflosigkeit, sie hatten Opferung, sie hatten Qual hinausgesät, und dieses ist hiermit gemeint, nicht anderes.  Ich denke, dass du die Verse 7-11 als Geist nicht gemorst hattest, sondern dass die Schreiber diese Verse aus anderen Bibeltexten übernommen und hier eingefügt haben.  Ja, das was du jetzt vorgelesen hast, ist nicht von mir, niemals. Hebr 3 12 Sehet zu, ihr Brüder, ob etwa jemand von euch ein böses Herz des Unglaubens habe, sodass er von dem lebendigen Gott abfallen möchte; Hebr 3,13 ermahnet einander vielmehr jeden Tag, solange es «heute» heißt, damit nicht jemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde! Hebr 3,14 Denn wir sind Christi Genossen geworden, wenn wir anders den Anfang der Zuversicht bis ans Ende festhalten.


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Hebr 3,15 Wenn es heißt: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, verhärtet eure Herzen nicht wie bei der Verbitterung», Hebr 3,16 wer sind denn die, welche sich verbittert haben, als sie es hörten? Waren es denn nicht alle, die unter Mose aus Ägypten ausgezogen waren? Hebr 3,17 Über welche aber hat er sich vierzig Jahre entrüstet? Nicht über die, welche sündigten, deren Leiber hinfielen in der Wüste? Hebr 3,18 Welchen aber schwur er, sie sollten nicht in seine Ruhe eingehen, als nur denen, die ungehorsam gewesen waren? Hebr 3,19 Und wir sehen, dass sie nicht eingehen konnten wegen [ihres] Unglaubens.

Die Sabbatruhe des Volkes Gottes Hebr 4,1-13 Hebr 4,1 So lasset uns nun ängstlich besorgt sein, dass nicht etwa jemand von euch, obgleich die Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, bestehen bleibt, als zurückgeblieben erscheine! Hebr 4,2 Denn wir sind der frohen Botschaft teilhaft geworden wie auch jene; aber das Wort der Predigt half jenen nicht, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben vereinigt war. Hebr 4,3 Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: «So dass ich in meinem Zorn schwur: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen», obschon die Werke seit Grundlegung der Welt geschaffen waren. Hebr 4,4 Denn er hat irgendwo von dem siebenten [Tage] so gesprochen: «Und Gott ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken», Hebr 4,5 und in dieser [Stelle] wiederum: «Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen.» Hebr 4,6 Da nun bestehen bleibt, dass einige in sie eingehen sollen, und die, welche der frohen Botschaft früher teilhaft geworden sind, nicht eingegangen sind wegen [ihres] Ungehorsams, Hebr 4,7 bestimmt er wiederum einen Tag: «Heute» - indem er nach so langer Zeit durch David spricht, wie vorhin gesagt wurde - «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, verhärtet eure Herzen nicht!» Hebr 4,8 Denn wenn Josua sie zur Ruhe eingeführt hätte, würde er nicht von einem andern, spätern Tage reden. Hebr 4,9 Also bleibt dem Volke Gottes eine Sabbatruhe übrig. Hebr 4,10 Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, ruht auch selbst von seinen Werken, wie Gott von den seinigen. Hebr 4,11 So wollen wir uns nun eifrig bemühen, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als gleiches Beispiel des Ungehorsams zu Fall komme.


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 Die Sabbatruhe braucht eigentlich der Mensch, um zu beten, zu meditieren, feine Musik zu hören, um sich zu verinnerlichen.  Ja, auch um seinen Körper in klare Ruhe zu bringen. Er hat die Materie, und die Materie muss auch geschont werden. Du kannst auch ein Kraftfahrzeug nicht dauernd mit Benzin füllen und hinausrasen, das geht nicht. Irgendwann bleibt es liegen, und so ist es auch mit dem Körper. Der Körper muss auch seine Ordnung finden, seine Ruhe. Auch der kleine Josua hatte hier seine Liebe gefunden und brauchte für seinen Körper ebenfalls Ruhe, und natürlich auch noch die Liebe für die Genüsse. Auch das ist eine kleine Freude für jeden Menschen, ob er noch so hilfreich, oder ob er noch so qualvoll ist. Da leidet nun keiner der kleinen Menschen.  Nun braucht dieses ja nicht unbedingt an einem Sonntag zu sein. Es kann auch an einem anderen Tag stattfinden.  Natürlich, aber dieser Tag hat sich hier eingestellt. Er ist nicht geistig gegeben worden. Der Mensch, der Körper, die Lebenshilfe gebende Ruhe war hier einfach notwendig, und man hat sich auf die Bibel besonnen. Am 1. Tag schuf Gottvater die Erde, am 2. das Licht und am 7. Tag musste er sich ausruhen. Und so hatte er es hier mit dem Sabbat, dem 7. Tag gemeint. Es wurde einfach aus der Bibel übernommen, nichts anderes.  Wir Menschen in der westlichen Welt bringen uns in Stress und Unruhe, und das ist geistig nicht gerade förderlich.  Eure Körper schlagen auch Alarm und sie läuten schon große Klage ein. Alarm heißt: Sei nicht mehr Knecht deiner Gedanken, sondern finde in dir Ruhe. Sei einmal in der Liebe. Gehe in die Kirche, ist ja nicht gemeint, aber gehe in dich. Kläre durch dein liebevolles Gebet: Ich bin nicht nur nun ein Hilfe gebender Mensch, ich bin auch ein freier Mensch, und ich muss die Liebe zu meinem Gottvater nicht finden, die ist in mir. Ich muss sie nur ein klein wenig leben, mehr ist nicht gedacht. Die Kirche ist notwendig, weil die kleinen Menschen sonst nicht zu ihrem ruhigen, vertrauten Gottvater finden. Sie ist einfach eine kleine Brücke, nur so müsst ihr es mehr und mehr betrachten. Hebr 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und hindurchdringend bis zur Scheidung von Gelenken und Mark der Seele und des Geistes und ein Richter der Gedanken und der Gesinnung des Herzens;  Es steht dort unter anderem „das Wort Gottes ist hindurchdringend bis zur Scheidung von Gelenken und Mark, der Seele und des Geistes“.


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Wie würdest du diesen Satzteil interpretieren?  Hier ist der Körper auch angesprochen. Es ist aber ganz klar gesagt: Ruhe dich mehr aus. Löse dich nicht von deinem Körper, gib der Macht des Friedens Hilfe, der Klärung noch deine freien, klugen, menschlichen, natürlichen Instinkte. Hier muss der Mensch noch mit einbezogen werden. Er hat Knochen, das ist hier nicht gemeint, aber seine Knochen brauchen auch Knochenmark. Es müssen auch hier nicht eine Knechtschaft, aber eine Ruhe und auch kläre Säfte gegeben werden, damit der Mensch in seiner Lebenskraft bleibt. Opferung wird ihm immer noch abverlangt. In ihm sind Genüsse noch immer eingegeben, in ihm sind klagende Gedanken, feindliche Gedanken, ruhelose Streitereien. In ihm sind aber auch klare, liebevolle, geistige Mächte, und hier soll das Licht hineingehen, in die geistige Ordnung, die ruhige Strahlkraft, nicht nur der Vergebung, auch der Liebe. Macht es möglich und geht in die Achtung. Meidet nicht die Demut, ordnet und vertraut euch mit gegenseitigem Verständnis. Klärt euch miteinander auf. Öffnet eure erzen und eure Türen. Lasst nie mehr Qual, Opferung, Leid und Missgunst hinein. Helft euch mehr über die Verständigung. Das ist hier noch mit gemeint.  Gottes Licht ist auch die Liebe, die feine Strahlkraft, die Güte und Bramherzigkeit.  Natürlich, das ist nicht nur die Offenbarung durch Moses, sondern die Offenbarung Gottes: Wachet und klärt euch zur Liebe. Helft euch und meidet Opferung, Qual und Ruhelosigkeit Hebr 4,13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, vielmehr ist alles entblößt und aufgedeckt vor seinen Augen, dem wir Rede zu stehen haben.

ERHABENHEIT CHRISTI ÜBER DIE ALTTESTAMENTLICHEN HOHENPRIESTER UND SEINES OPFERS ÜBER DIE ALTTESTAMENTLICHEN OPFER Kap. 4,14-5,10 und 7,1-10,18 Ermahnung, im Aufblick zu Christus als dem wahren Hohenpriester am Bekenntnis festzuhalten Hebr 4,14-16 Hebr 4,14 Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel hindurchgegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns am Bekenntnis festhalten!


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Hebr 4,15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der mit unsern Schwachheiten nicht Mitgefühl haben könnte, vielmehr einen, der in allem auf gleiche Weise versucht worden ist [wie wir, doch] ohne Sünde. Hebr 4,16 So lasset uns nun mit Zuversicht zum Thron der Gnade hinzugehen, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!

Christus hat durch Leiden Gehorsam gelernt und ist darnach von Gott zum Hohenpriester eingesetzt worden Hebr 5,1-10 Hebr 5,1 Denn jeder aus Menschen genommene Hohepriester wird für Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen Hebr 5,2 als einer, der für die Unwissenden und Irrenden Verständnis haben kann, da er auch selbst mit Schwachheit behaftet ist; Hebr 5,3 und ihretwegen muss er, wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern um der Sünden willen.  Sünden? Na, nehme mal lieber Klärung. Opfer? Gut, das kann ich noch gelten lassen. Aber Sünden? Der Klärung willen. Also es sind Korrekturen, die hier stattfinden müssen. Es ist ein Ordnungsplan, ein geistiger Ordnungsplan, der immer wieder noch Lebenshilfe hinausschüttet.  Er wird eingesetzt, um die Menschen näher zu Gott und Christus zu bringen. In gewisser Hinsicht ist er auch Knecht und Diener Gottes, aber er ist nicht dazu da, Opfer und Gaben für die Sünden darzubringen. Das war die Aufgabe eines Priesters in alttestamentarischer Zeit, aber heute nicht mehr.  Das müsste nötig ein klein wenig überholt werden. Das klingt mir notwendig überholungsbedürftig. Also hier wurden die Priester, nicht ganz klar und ruhig strahlend eingegeben, aufgefordert: Hilf nicht nur den Klagenden, hilf den hilflosen Menschen, gebt ihnen eure klare Liebe. Sie sollten nie in den Opferdienst gehen, das war hier ganz klar gemeint. Nur, wenn sie aber mit Menschen diskutieren müssen, die noch in der Klage sind, die die Liebe noch nicht gefunden haben, diese aber die Liebe einfach nicht erkennen, kommen sie manchmal zwangsläufig in eine Opferhaltung. Sie müssen hier ruhig stählern stehenbleiben, um ihnen klarzumachen, dass die Gedanken nicht nur frei sind, dass sie auch in Liebe geschehen können und dass der klagende Mensch sich nun darüber bewusst sein muss, hier Ordnung und Mäßigkeit und in kleinem Dienen Hilfe hinauszusenden. Er muss also korrespondieren lernen, er muss mit dem hilflosesten Knecht ein kleines Gespräch führen, er muss ihn leiten können.


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Wie kann er es, wenn er ihn nicht erkennt, wenn er seinen kleinen Geist nicht erkennt? Also muss dieser Priester nicht nur in eine schon geistige, sondern auch in eine menschliche Schule gegangen sein und hier nicht nur die Psychologie, sondern auch das Prinzip der Klage richtig verstanden haben. Nur darf er nie zum Opferlamm gemacht werden. Er muss doch hier klare Lebenshilfe geben, Jesus freundlich, Jesus liebend will ich nicht sagen, sich verhalten Er muss klären, ruhiges Vergeben kann mehr sein, wenn du ihm mal recht gibst, statt klagende Qual, ruheloses Stacheln oder sogar Krieg. Ihr müsst miteinander sprechen, ihr müsst miteinander korrekte Verhandlungen führen. Hierzu hat er sie nun nicht nur immer wieder aufzurufen, nicht nur zu ermuntern, auch Jesu Licht hineinzugegeben, sodass diese Knechte zwar nicht in sich gehoben werden, aber über diese kleine, ruhige, strahlende Brücke gehen können: Ich muss nun verhandeln, ich kann nicht einfach mit meinem Fuß auf den Boden stoßen, ich muss nun einfach mit meinem klagenden Feind verhandeln. Das wurde hier ganz großgelehrt, ohne dass der Priester in die Opferung musste. Hebr 5,4 Und es nimmt sich jemand nicht selbst die Würde, sondern [er erhält sie], wenn er von Gott berufen wird, gerade wie auch Aaron. Hebr 5,5 So hat sich auch Christus nicht selbst für würdig gehalten, Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm geredet hat: «Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt»,  Ich denke, dass Gott zu Christus so nicht geredet hat. Um seinen Willen zu verkünden, hat Gott sich immer hoher geistiger Engel bedient.  Ja, natürlich, das konnte er gar nicht anders. Als Mensch musste Jesus Christus nur nicht allein über die Priester, auch über die Engel Hilfe gebende Kommunikationen und Informationen empfangen. Es war nicht anders möglich. Hebr 5,6 wie er auch an einer andern Stelle sagt: «Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks.»  So steht es auch im Ps 110, 4 und die Verheißung bezieht sich auf Christus.  Natürlich. Hebr 5,7 Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebete und flehentliche Bitten mit starkem Geschrei und Tränen vor den gebracht, der ihn vom Tod erretten konnte, und er ist erhört [und befreit] worden aus seiner Angst  Ich glaube, dieser Absatz bedarf der Korrektur.


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 Das ist klagende Ruhelosigkeit. Das trifft niemals auf Christus zu. Das ist hier hilflos, das ist ein Missverständnis. Hier sind Worte hineingegeben worden, die er nie gesagt hatte. Er hat seine Hilfe gebenden Gedanken seinem Vater gegeben, und er hatte ihn liebevoll aufgefordert: Nun, mein Vater, gib mir deine Hilfe, deine geistigen, klaren, ruhigen, vereinigten, liebevollen Gedanken. In mir ist nicht Ruhelosigkeit, in mir ist nicht Hilflosigkeit, in mir ist geistige, klare, ruhige Vereinigung mit dir. Er hatte seinen Gottvater um Hilfe gebeten, ihm nun geistig beizustehen: Tu es, mein Vater, und gib mir deine klaren, ruhigen, väterliche Hilfe gebenden Gedanken. Mehr nicht, er hatte ihn nicht liebevoll angefleht, er hatte ihn ruhig gebeten: Vater, gib mir deine geistige, klare, väterliche, liebevolle Hilfe. Mehr war es nicht. Hebr 5,8 und hat, wiewohl er der Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt;  Das kann man so sagen, denn er ist ja ein Menschenkind gewesen und musste natürlich von Kindesbeinen an lernen, also hat er Gehorsam gelernt. Nun, er hatte es in sich, will ich nicht sagen. Er war auch kein Wildfang, aber doch ein Kind und musste auch ruhig in die Strenge genommen werden. Das war eine Kinderleichtigkeit.  Er musste als Mensch erst so werden, denn als Geist hatte er es ja in sich.  Ja, als Mensch. Hebr 5,9 und nachdem er zur [himmlischen] Vollendung gekommen war, ist er allen, die ihm gehorsam sind, der Urheber ewigen Heils geworden, Hebr 5,10 er, der von Gott den Namen bekommen hat: «Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks.»  Das ist korrekt.

Den Lesern fehlt das reife Verständnis; unbekehrbaren Abgefallenen aber sind sie nicht gleichzuachten Hebr 5,11-14;6,1-10 Hebr 5,11 Und darüber hätten wir vieles zu sagen, und es lässt sich schwer verständlich machen, da ihr schwerhörig geworden seid.


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Hebr 5,12 Denn während ihr der Zeit nach [schon] Lehrer sein solltet, habt ihr wieder nötig, dass man euch die ersten Anfangsgründe der Aussprüche Gottes lehrt, und seid solche geworden, die Milch nötig haben, nicht feste Speise. Hebr 5,13 Denn jeder, der [noch wie ein Kind] Milch genießt, ist unerfahren in der eigentlichen Lehre [für Gereifte]; denn er ist unmündig. Hebr 5,14 Für Gereifte aber ist die feste Speise, für die [nämlich], welche vermöge ihrer Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten und des Bösen. Hebr 6,1 Darum wollen wir die Anfangslehre über Christus beiseite lassen und uns zur Lehre für Gereifte wenden, ohne abermals den Grund zu legen mit der Buße [durch Abwendung] von toten Werken und mit dem Glauben an Gott, Hebr 6,2 mit der Lehre von Waschungen und Handauflegung und Auferstehung der Toten und ewigem Gericht. Hebr 6,3 Und dies wollen wir tun, wenn anders Gott es zulässt. Hebr 6,4 Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des heiligen Geistes teilhaftig geworden sind Hebr 6,5 und das herrliche Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt geschmeckt haben Hebr 6,6 und [dann doch] abgefallen sind, von neuem zur Buße zu bringen, da sie für sich den Sohn Gottes noch einmal kreuzigen und der Schande preisgeben.  Ist das so.  Es ist korrekt gesagt, mehr auf feine Art hilflos. Es ist im Ganzen in seiner Qualität korrekt. Nur hätte ich es heute ein klein wenig verantwortungsvoller nicht, aber ruhiger gesagt. Im Grunde ist es genau richtig.  So ein Mensch könnte sich doch wieder erneut korrigieren und zur Reue kommen.  Natürlich, das ist ja die Aufgabe des Menschen, sich zu korrigieren, solange er lebt. Hier lebt ein Mensch. Der muss den hilflosen Menschen ruhiges Vertrauen geben, und er muss nicht nur sie korrigieren, auch sich gleich mit. Es ist also eine Klärung, die notwenig ist.  Es stand in Vers 6, dass die Abgefallenen sich erneut zur Buße bringen, ist nicht möglich.  Überzeugend müsste er nun wirken, und das ist nicht immer klar machbar, weil hier viele noch nicht begriffen haben, was nun die Ordnung ist. Sie vertrauen einem Hilfe gebenden Menschen, nur sie können nichts damit


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anfangen, weil sie immer noch in dieser Knechtschaft sind und ihre Ruhelosigkeit nicht abgelegt haben. Also genau kann man dieses Maß nicht geben. Es ist eine kluge Entscheidung nötig, die jetzt klare Menschen hier eingeben müssen. Nur, ihre ruhige Verantwortung haben nicht viele, und hilflose Menschen kannst du damit gewinnen, aber klagende nie. Hebr 6,7 Denn die Erde, die den oftmals auf sie fallenden Regen getrunken hat und nützliches Kraut für die erzeugt, um derentwillen sie auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott; Hebr 6,8 wenn sie aber Dornen und Disteln hervorbringt, ist sie untauglich und dem Fluch nahe, der schließlich zum Verbrennen führt.  Dann sind sie nicht in Jesu Licht, in der Liebe nicht, dann sind sie immer noch in diesem materiellen, klagenden Denken Luzifers. Sie müssen also ihr Herz öffnen, sie müssen den Kanal des Leidens schließen und die Qual hinauswerfen. Sie stürmen in ihre Klage hinein, und das ist nicht genügend Hilfe gebend. Ordnen ist notwendig.  Man kann nicht alles auf Erden in Nützlich und Unnütz einstufen, denn auch Dornen und Disteln haben sicherlich vom Standpunkt der Schöpfung einen Sinn, wie alles, was auf Erden wächst und gedeiht, auch einen Sinn hat. So ist es auch beim Menschen, und die noch nicht soweit sind, müssen sich korrigieren.  Aber das können sie nur, wenn nicht nur ihr kleiner Verstand, auch ihre Hilfe gebende Liebe eingebracht ist und es zulässt. Darauf kommt es immer noch an. Wenn sie dem Mond immer noch mehr Nahrung geben und die Sonne nicht sehen, können sie in diese Liebe auch nicht gehen, dann können sie sie nicht finden. Hebr 6,9 Wir sind aber, obgleich wir so reden, in Bezug auf euch, Geliebte, des Bessern überzeugt und [zwar] dessen, dass ihr dem Heil nahe seid. Hebr 6,10 Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er eures Werkes und der Liebe vergäße, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und [noch] dient.

Ermahnung zur Beständigkeit um der unwandelbaren Verheißung Gottes willen Hebr 6,11-20 Hebr 6,11 Wir wünschen aber, dass jeder von euch denselben Eifer um die volle Gewissheit der Hoffnung bis ans Ende beweisen möge,


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Hebr 6,12 damit ihr nicht stumpf werdet, vielmehr das Beispiel derer nachahmt, die durch Glauben und geduldiges Ausharren die Verheißungen ererben. Hebr 6,13 Denn nachdem Gott dem Abraham die Verheißung gegeben hatte, schwur er, da er bei keinem größern schwören konnte, bei sich selbst Hebr 6,14 und sprach: «Fürwahr, ich will dich reichlich segnen und dich mächtig mehren.»  Das ist korrekt.  Sicherlich hatte Gottvater durch einen Engel Abraham die Verheißung gegeben. Gottes Wille geschieht doch immer. Ein Schwur ist bei Gott nicht nötig.  Nie, aber er hatte diese klare Liebe, diese feinen Informationen einem klaren Engel, der mit Abraham in einer medialen Verbindung war, hinuntergestrahlt. Der Engel war in der Materie nicht anwesend, aber durch seine mediale, feine, geistige Liebe konnte Abraham diese Korrespondenz empfangen, und somit ist er in diese klare, heilende Kraft gekommen, den Menschen notwendig Lebenshilfe zu geben und nie zu verweigern. Eine Opferung war es nicht. Es war eine klare, ruhige, strahlende Botschaft seiner innigen geistigen Bedürfnisse. Er musste diese klugen, liebevoll geführten Gespräche hinaussenden in alle kleinen Gemeinschaften. Das war notwendig. Er war kein Priester, er war ein göttlicher, ruhig strahlender Mensch, der seinen kleinen hilflosen und klagenden Menschen Hilfe gab. Nur die klagenden waren in ihrer Macht noch zu groß, um es zu verstehen. Hebr 6,15 Und so erlangte er, nachdem er geduldig ausgeharrt hatte, die Verheißung. Hebr 6,16 Menschen nämlich schwören bei dem größern, und als Ende aller Widerrede dient ihnen der Eid zur Bekräftigung. Hebr 6,17 Und deshalb hat Gott, als er den Erben der Verheißung das Unwandelbare seines Ratschlusses in höherem Maße beweisen wollte, es mit einem Eide verbürgt, Hebr 6,18 damit wir durch zwei unwandelbare Tatsachen, bei denen es unmöglich ist, dass Gott gelogen haben sollte, einen starken Trost besitzen, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, die vor uns liegende Hoffnung zu ergreifen.  Dort steht, dass Gott seine Zusage mit einem Eid bekräftigt. Ich denke, das ist zu menschlich dargestellt.  Ja, das ist ein klein wenig menschlich, das ist ordnend für die Menschheit gedacht. Gottvater braucht diese Hilflosigkeit nie in Anspruch zu nehmen.


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Hebr 6,19 Und diese besitzen wir als einen Anker der Seele, der sicher und fest ist und ins Innere hinter dem Vorhang hineinreicht, Hebr 6,20 wohin als Vorläufer für uns Jesus eingegangen ist, der nach der Weise Melchisedeks Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit.

Wie das ewige Priestertum Melchisedeks so überragt das Hohepriestertum Christi das levitische Hebr 7,1-28 Hebr 7,1 Denn dieser Melchisedek, König von Salem, Priester des höchsten Gottes, der dem Abraham, als er von der Niederwerfung der Könige zurückkehrte, entgegenging und ihn segnete, Hebr 7,2 welchem Abraham auch den Zehnten von allem entrichtete, der fürs erste in Übersetzung [seines Namens] König der Gerechtigkeit, dann aber auch König von Salem, das bedeutet: König des Friedens, heißt, Hebr 7,3 ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum, der weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens hat, vielmehr dem Sohne Gottes ähnlich gemacht ist, bleibt Priester für immer.  Ja, das ist korrekt.  Bedeutet das, dass Melchisedek ein materialisierter Engel war?  Ja, er ist ein großer Erzengel.  Und er war materialisiert?  Ja.  So wie Babaji, der auch oft als materialisierter Engel hier auf Erden war.  Immer noch, er kommt immer noch und ist immer noch für die kleinen, nicht nur hilflosen, auch Hilfe gebenden Menschen gegenwärtig. Er hilft noch immer in seinem kleinen mächtigen indischen Land, noch immer. Hebr 7,4 Sehet aber, wie groß dieser ist, dem Abraham, der Stammvater, den Zehnten von der Erstlingsbeute gab. Hebr 7,5 Und zwar haben die von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, ein Gebot, den Zehnten nach dem Gesetz vom Volk zu erheben, das


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heißt von ihren Brüdern, die doch [ebenfalls] aus Abrahams Lende hervorgegangen sind; Hebr 7,6 der aber, der nicht von ihnen abstammt, hat den Zehnten von Abraham erhoben und den, der [doch] die Verheißungen hatte, gesegnet. Hebr 7,7 Ohne alle Widerrede aber wird das Geringere vom Höhern gesegnet.  Ich denke, dass Abraham Melchisedek freiwillig einen Teil gegeben hat.  Natürlich, nicht anders, opfernd nie, freiwillig in seiner Liebe.  Melchisedek hatte es sicherlich nicht von Abraham gefordert.  Nie, er ist ein klarer, reiner Strahl. Er hat nie Klage gegeben. Hebr 7,8 Und hier zwar empfangen sterbliche Menschen die Zehnten, dort aber einer, von dem bezeugt wird, dass er lebt. Hebr 7,9 und in der Person des Abraham ist sozusagen auch von Levi, der [sonst] die Zehnten empfängt, der Zehnte erhoben worden; Hebr 7,10 denn er war noch in der Lende des Vaters, als ihm Melchisedek entgegenging. Hebr 7,11 Wenn es nun Vollendung durch das levitische Priestertum gäbe – im Hinblick auf dieses hat das Volk ja das Gesetz empfangen - , wozu wäre [dann] noch nötig, dass ein andrer nach der Weise Melchisedeks zum Priester bestellt und dass er nicht [Priester] nach der Weise Aarons genannt wurde? Hebr 7,12 Denn wenn das Priestertum wechselt, vollzieht sich mit Notwendigkeit auch ein Wechsel des Gesetzes.  Wäre das Licht und die Liebe unter den Priestern Aarons in Vollendung vorhanden gewesen, dann hätte unser Herr Jesus Christus nie Mensch zu werden brauchen. Aber da das nicht so war, musste ein Wechsel eintreten, und Jesus Christus hat dann auch das Licht und die Liebe in diese Welt gebracht und die Änderung der geistigen Gesetze bewirkt.  Das ist genau richtig. Er war der ordnende, der Hilfe gebende, der liebevolle geistige Strahl.  Selbst wenn die Priester Aarons das Licht und die Liebe besessen hätten, hätten die Abgefallenen nicht den Weg zurück in die urgeistige Heimat antreten können, denn dazu musste ja das geistige Gesetz geändert werden, und diese Änderung hatte ja Jesus Christus bewirkt.  Das ist ganz klar, das war notwendig.


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Hebr 7,13 Der nämlich, über den dies gesagt wird, gehörte zu einem andern Stamm, aus dem keiner des Altars warten durfte; Hebr 7,14 denn es ist offenkundig, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist; von Priestern aus diesem Stamm hat aber Mose nichts geredet.  Ist das korrekt?  Es ist nicht ganz richtig, aber lasse es ruhig so stehen. Hebr 7,15 Und in noch höherem Maße ist dies ersichtlich, wenn nach der Ähnlichkeit mit Melchisedek ein andrer zum Priester bestellt wird, Hebr 7,16 der es nicht nach der Vorschrift eines fleischlichen Gebotes geworden ist, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens. Hebr 7,17 Denn es wird über ihn bezeugt: «Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks.»  Damit ist unser Herr Jesus Christus gemeint.  Das ist korrekt. Hebr 7,18 Es erfolgt [dadurch] nämlich die Aufhebung des frühern Gebotes wegen seiner Schwäche und Nutzlosigkeit Hebr 7,19 denn das Gesetz hat nichts zur Vollendung gebracht -dagegen [erfolgt dadurch] die Einführung einer bessern Hoffnung, durch die wir Gott nahen. Hebr 7,20 Und inwiefern sie nicht ohne Eidschwur geschehen ist -denn jene sind ohne Eidschwur Priester geworden, Hebr 7,21 dieser aber mit einem Eidschwur durch den, der zu ihm spricht: «Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit»  Ist denn der Text korrekt?  Ja und nein, es ist nicht eine feine Hilflosigkeit, aber eine gedankliche Quelle liegt hier nicht vor. Jesu klare Liebe gibt klare Ordnung, sie ruht nie, sie ist immer in klarer, Hilfe gebender Bewegung. Diese Gedanken sind hilflos geschrieben. Sie sind nicht ganz korrekt. Suche nicht mehr. Es ist eine kleine menschliche Hilfe noch hinzugegeben, die nicht nur für die hilflose Menschheit notwendig gewesen ist, auch für die klagende. Hebr 7,22

insofern ist Jesus auch eines bessern Bundes Bürge geworden.


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Hebr 7,23 Und jene sind in Mehrzahl [nacheinander] Priester geworden, weil sie durch den Tod verhindert wurden, zu bleiben; Hebr 7,24 dieser aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, das Priestertum als ein unwandelbares inne.  Das kannst du so gut eingeben. Hebr 7,25 Und daher kann er die, welche durch ihn zu Gott kommen, auch völlig erretten, weil er immerdar lebt, um für sie einzutreten. Hebr 7,26 Denn ein solcher Hoherpriester geziemte uns auch, der heilig, frei vom Bösen, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher als die Himmel geworden ist, Hebr 7,27 der nicht wie die Hohenpriester täglich nötig hat, zuerst für die eignen Sünden Opfer darzubringen, dann für die des Volks; denn dies hat er einmal getan, als er sich selbst darbrachte. Hebr 7,28 Denn das Gesetz bestellt Menschen zu Hohenpriestern, welche Schwachheit [an sich] haben, das Wort des Eidschwurs aber, der später als das Gesetz erfolgte, den Sohn, der in Ewigkeit vollendet ist.  Das ist klar, ruhig und strahlend geschrieben, nicht anders hätte es geschehen können.

Christus ein erhabener Hoherpriester als Mittler eines neuen und bessern Bundes Hebr 8,1-13 Hebr 8,1 Die Hauptsache bei dem Gesagten aber ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt hat Hebr 8,2 als Diener am Heiligtum und an dem wahrhaften Zelt, das der Herr errichtet hat, nicht ein Mensch. Hebr 8,3 Jeder Hohepriester nämlich wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen, und deshalb ist es notwendig, dass auch dieser etwas hat, was er darbringen kann. Hebr 8,4 Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht einmal Priester, weil die [Priester bereits] da sind, die nach dem Gesetz die Gaben darbringen, Hebr 8,5 sie, die [nur] einem Abbild und Schatten der himmlischen Dinge dienen, wie ja Mose Weisung empfing, als er das Zelt herstellen sollte. «Siehe zu», heißt es nämlich, «du sollst alles nach dem Urbild machen, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist.»


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 Ich denke, dass Christus zu Lebzeiten auf Erden ein sehr hoher Priester war und uns viel Gaben und Opfer brachte.  Nein, einen Priester kannst du ihn leider nicht nennen. Er ist ein feines, klares Licht, er ist die Liebe. Priester sind kleine Laien, die die Liebe hinausrudern, hinausgeben. Die Liebe, die aber Geist König gab, ist der Hinweis des Lichtes. Er war das Licht. Ein Priester ist nie ein Licht.  Aber ein Priester kann doch auch ein Licht sein.  Natürlich, aber dieser Hilfe gebende Glanz, der von der Korrespondenz Jesu nun ausging, war eine Opferung. Der Priester lebt in seinem geistigen Kleid nicht nur zu seiner ruhigen Vereinigung mit Gottvater, auch mit der Menschheit. Jesus lebte für den Menschen. Er war ein klares Werkzeug Gottes. Er war in diesem Sinne nie ein freier Mensch. Er war die heilige Liebe Gottes. Es ist ein geistiger Unterschied. Er ist natürlich auch Mensch gewesen, aber er war ein feines Licht. Er musste nicht in die Opferung gehen. Er musste geopfert werden. Das war für die klagende Menschheit notwendig, für Luzifers leidende Klage, für die ruhelosen, weinenden Tränen. Er musste geopfert werden. Er war einfach ein korrekter Opfergeist, was der Mensch im Priesterkleid nie sein kann. Die Quelle des Lichtes ist ein Priester natürlich auch, aber er hat diese liebevollen feinen Ionen nicht, die Jesu Liebe beinhaltet. Hebr 8,6 In Wirklichkeit aber hat er einen um so vortrefflicheren Dienst erhalten, als er auch eines bessern Bundes Mittler ist, der auf bessere Verheißungen hin festgesetzt worden ist.  Vom Grundsatz her wird Christus sinnbildlich als Hoherpriester beschrieben.  Genau, das ist so dahingestellt, aber es ist dennoch ein kleiner liebevoller Unterschied. Hebr 8,7 Denn wenn jener erste [Bund] ohne Tadel gewesen wäre, so würde nicht Raum für einen zweiten gesucht werden. Hebr 8,8 Tadelnd nämlich sagt er zu ihnen: «Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund aufrichten, Hebr 8,9 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht bei meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht [mehr] um sie, spricht der Herr.


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Hebr 8,10 Dies nämlich ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn legen und sie ihnen ins Herz schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Hebr 8,11 Und nicht werden sie jeder seinen Mitbürger und jeder seinen Bruder lehren mit den Worten: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen. Hebr 8,12 Denn ich werde gegen ihre Ungerechtigkeiten gnädig sein und ihrer Sünden nicht mehr gedenken.» Hebr 8,13 Indem er sagt: «Einen neuen [Bund]», hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet ist und sich überlebt hat, ist dem Verschwinden nahe.

Der Gottesdienst des alten Bundes ist nur ein Abbild des vollkommenen Hebr 9,1-10 Hebr 9,1 Nun hatte zwar auch der erste [Bund] Satzungen für den Gottesdienst und das Heiligtum[, freilich] auf der Erdenwelt. Hebr 9,2 Denn es wurde das vordere Zelt eingerichtet, worin der Leuchter war und der Tisch und die Auflegung der [Schau-] Brote, welches das Heilige genannt wird, Hebr 9,3 hinter dem zweiten Vorhang aber das Zelt, welches das Allerheiligste genannt wird, Hebr 9,4 das den goldenen Räucheraltar enthielt und die überall mit Gold überzogene Bundeslade, in welcher der goldene Krug war, der das Manna enthielt, und der Stab Aarons, der [wieder] gegrünt hatte, und die Tafeln des Bundes, Hebr 9,5 oben über ihr aber die Cherube [als Zeichen] der Gegenwart Gottes, welche die Deckplatte über der Bundeslade überschatteten, von welchen [Dingen] jetzt nicht im einzelnen zu reden ist. Hebr 9,6 Indem dies aber so eingerichtet ist, gehen in das vordere Zelt jederzeit die Priester hinein, um die gottesdienstlichen Handlungen zu verrichten, Hebr 9,7 in das zweite aber [nur] einmal im Jahre allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, das er für sich selbst und für die aus Unwissenheit begangenen Sünden des Volkes darbringt. Hebr 9,8 Und damit deutet der heilige Geist dies an, dass der Weg zum Heiligtum noch nicht offenbar geworden ist, solange das vordere Zelt noch Bestand hat. Hebr 9,9 Und dieses [Zelt] ist ein Sinnbild für die gegenwärtige Zeit, dem entsprechend Gaben und Opfer dargebracht werden, die den, welcher [Gott damit] dient, nicht dem Gewissen nach zur Vollendung führen können,


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Hebr 9,10 [sondern] einzig in bezug auf Speisen und Getränke und mancherlei Waschungen, fleischliche Satzungen, die [nur] bis zur Zeit einer bessern Ordnung auferlegt sind.

Christus überragt die alttestamentlichen Hohenpriester durch den Wert und die nur einmalige Darbringung seines Opfers Hebr 9,11-28;10,1-18 Hebr 9 11 Christus aber, der als Hoherpriester der zukünftigen Güter kam, ist durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist, Hebr 9,12 und nicht durch Blut von Böcken und Kälbern, vielmehr durch sein eignes Blut einmal in das Heiligtum hineingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt. Hebr 9,13 Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die zur Besprengung dienende Asche der jungen Kuh die Befleckten heiligt[, so dass es] zur Reinheit des Fleisches [kommt], Hebr 9,14 wie viel mehr wird das Blut Christi, der durch den ewigen Geist sich selbst makellos Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von toten Werken, so dass wir dem lebendigen Gott dienen. Hebr 9,15 Und deshalb ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, nachdem der Tod erfolgt sein würde zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen sollten. Hebr 9,16 Denn wo ein Testament ist, da muss der Tod dessen erfolgen, der es errichtet hat; Hebr 9,17 denn ein Testament ist [nur] für den Todesfall fest, weil es keine Kraft hat, solange der lebt, der es errichtet hat. Hebr 9,18 Und deshalb ist auch der erste [Bund] nicht ohne Blut eingeweiht worden.  Genau, das war nicht nur eine Opferung, das war auch eine kleine Hilfe gebende, kluge Vereinigung mit Gottvater, nicht anders.  Warum musste der erste Bund mit Blut eingeweiht werden?  Nein, nein, das haben die Menschen geglaubt. Das ist nie im Sinne Gottvaters gewesen, nie. Der Mensch sollte nicht geschlachtet werden wie ein Stück Vieh. Selbst Vieh sollte noch seinen Körper behalten. Es ist ein geistiges Symbol, das Licht. Man könnte ebenso zum Blut das Licht sagen, das die Liebe beinhaltet.


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Hebr 9,19 Denn nachdem von Mose jedes Gebot nach dem Gesetz dem ganzen Volk mitgeteilt worden war, nahm er das Blut der Kälber und der Böcke samt Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte [damit] sowohl das Buch selbst als alles Volk Hebr 9,20 und sprach: «Das ist das Blut des Bundes, den Gott für euch angeordnet hat.»  Das war Gottes Information gewesen. Es war eine innere Notwendigkeit, hier dem kleinen Menschenvolk diese Dokumentation, nicht diesen Glauben, diese geistige, innige, klare, ruhige, vereinigte Kraft mit der geistigen Liebe zu morsen. Mehr war es nicht.  Es war eine Art ritueller Handlung.  Es war nur eine klare Ordnungsliebe, mehr nicht. Immer mehr Tiere sind geschlachtet worden. Das entsprach jedoch nie den Opferinformationen Gottvaters! Diese heilenden, korrekten, geistigen, liebevollen feinen Hilfe gebenden Morsegedanken des Moses mussten nie in Blut getränkt werden. Das Getier sollte nie geschlachtet werden. Es sollte nur klein wenig Blut hinaussenden. An mehr war nie gedacht.  Das Blut ist Sinnbild des Lebens.  Natürlich, das Blut ist immer noch das innige Lebenselixier. Wenn das Blut nicht mehr gedeihen kann, wenn das Blut nicht mehr lebensfähig ist, dann muss der kleine Mensch ja gehen. Das ist das Symbol: Ich kann nichts Wertvolleres geben. Es sollte nicht alles gegeben werden. Es sollte hier nun ein klein wenig Information: „Blut gehe nun hinaus“, gewährt werden. Das Tier sollte nie ganz hinausgehen. Nur ein kleiner Liter, nicht mal mehr, sollte herausgenommen werden. Das Tier sollte nie notgeschlachtet werden, das war nicht gedacht. Hebr 9,21 Aber auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes besprengte er ebenso mit dem Blut.  Ja, das waren die Hilfe gebenden Morsezeichen, die Moses empfing.  Das Blut ist Sinnbild des Lebens. Es ist das Wertvollste, was es gibt. Und zum Zeichen, dass es das Wertvollste ist, wurde es zum Besprengen benutzt.  Ja, genau.  Hatte es noch irgendeinen anderen Grund?


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 Es hatte einen Ordnungsstrahl. Es sollte eine kleine Hilfe gebende Materie, die nicht durch geistige Kraft hinunter gesandt werden konnte, genommen werden. Es musste etwas Materielles, etwas aus der materiellen Welt gegeben werden. Das liebevolle, gute Blut war nun einfach das Klarste und das Leichteste und das Hilfe gebende und die Quelle der Liebe. Hebr 9,22 Und es ist nahezu so, dass nach dem Gesetz alles mit Blut gereinigt wird und dass es ohne Blutvergießung keine Vergebung gibt.  Ja, das ist notwendig. Das ist leider ein wenig hilflos übersetzt. Hier müsste es heißen: Gib du dein Blut nicht für deine kleinen Sünden, aber für deine Mordgier. Du musst deine Klagen einlösen. Deine Ordnung, deine Liebe geschieht nur in der ruhigen Vereinigung mit der geistigen Kraft. Sühne und Buße sind notwendig. Liebe und Leid liegen beieinander, wie das kleine Ei mit dem Küken. Ihr müsst also nicht nur die Notwendigkeit der geistigen Klärung, der Liebe, der Sühne, der Verantwortung, auch des Gewissens mit hineinbringen. Es ist immer noch die geistige Kraft davon, die Vereinigung mit der Liebe, wie wir immer sagen: Sühne und klare Liebe gehen parallel. Sie müssen sich noch einmal finden, nicht um an den Anfang zu gehen, aber um eine klare Linie zu bilden. Es sind eben die Ursache und die Wirkung, nicht anders.  Dort steht, dass es ohne Blutvergießen keine Vergebung gibt. Blutvergießung beinhaltet ja die Klage und die Klage die Korrektur, und die Korrektur beinhaltet die Vergebung.  Ja, genau, über die Klage, über das Leid, über die geistige Handlung wird der klagende Mensch nur wachsen. Er kann nur über dieses Leid hinaufgehen. Er kann sonst die Liebe und die Sühne nicht finden, das ist nicht möglich. Hebr 9,23 Es ist also notwendig, dass zwar die Abbilder der in den Himmeln befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Opfer als diese.  Alles was auf Erden ist, ist ein geistiges Abbild aus der geistigen Welt, denn was geistig existiert, existiert nicht auf Erden. Aber das, was auf Erden ist, muss gereinigt werden, denn es ist ja nur ein Abbild des Geistigen.  Ja, genau, es ist noch nicht einmal ein Abklatsch. Es ist ein Ordnen, ein Suchen nach der Vereinigung mit der liebevollen, geistigen Kraft. Das Ordnen, das Suchen, die Verantwortung nicht nur für sich, auch für alle Mitmenschen zu tragen. Also, der Mensch muss in seine Ordnung wieder hineingeführt werden.


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Dem kann er nur folgen, indem er Jesu Liebe und Hilfe und Jesu Leid annimmt, mehr ist nicht möglich. Der Mensch hat immer noch den Körper, die Materie. Der Geist lebt in seiner Quelle der Liebe. Das kann nicht einmal der leichteste Mensch. Er hat noch immer die Materie in seiner Mitte, und er kann sich ihr nicht entziehen. Er hat es also, klar gesagt, nie so geistig klar ruhig und strahlend wie ein Geistwesen. Also der Geist ist in sich klarer, ist leichter, ist Hilfe gebender, ist nicht mehr in seiner Not. Der Mensch ist in die klagende Materie eingebunden. Er ist noch immer in der Hilflosigkeit, auch wenn er nun schon in die klare, ruhige, strahlende, geistige Findung hineingekommen ist. So ist er doch nie ganz frei. Es ist notwendig, dass ihr hier begreift, dass ein Geist in seiner Freiheit natürlich auch nicht immer ganz klar ist, dass er in seiner geistigen Klarheit, in seiner dementsprechenden Leichtigkeit auch noch nicht gegenwärtig ist. Geht er aber mehr hinauf, geht er in die höhere Ionenkraft, wird er leichter. Nur, der Mensch hat diese Materie ja noch nicht überwunden. Er ist noch nicht in dieser Klarheit. Er muss also nicht in die Opferung, aber in die Lebenshilfe gebende Ruhe, in das Werden, in das Lichtgeben. Das ist klar geistig nicht immer logisch. Es ist nur so: Die Qualität des Menschen ist nicht die Qualität des Geistes, weil die Materie immer noch dazwischensteht.  Die bessere Qualität im Geistigen, das sind eben das Licht und die Liebe, die in euren Welten stärker offenbar sind.  Natürlich, das ist die Leichtigkeit, diese Liebe, das Licht, diese Klarheit, diese Ruhe, diese Vereinigung mit Gottvater, die nun so auf der Erde nie geschehen, leider auch nicht gelebt werden kann. Es ist nicht möglich. Also ordne es einfach so geistig ein: Das Leben ist immerhin noch Materie. Der Geist ist die klare Lebendigkeit, die der Mensch leider nicht haben kann. Hebr 9,24 Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum ist Christus hineingegangen, ein Nachbild des wahrhaften, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu unsern Gunsten vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen; Hebr 9,25 auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern, wie der Hohepriester Jahr für Jahr mit fremdem Blut ins Heiligtum hineingeht Hebr 9,26 denn er hätte [sonst] von Grundlegung der Welt an oftmals leiden müssen so aber ist er einmal am Ende der Zeiten zur Aufhebung der Sünde durch sein Opfer offenbar geworden. Hebr 9,27 Und wie den Menschen bevorsteht, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht,  Zu dem Leben des Menschen gehört das einmalige Sterben. Er muss dann in der geistigen Welt geläutert werden.  Das ist korrekt.


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Hebr 9,28 so wird auch Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um die Sünden vieler hinwegzunehmen, zum zweiten Mal ohne [Beziehung auf] Sünde denen erscheinen, die ihn zum Heil erwarten.  Jesus Christus, der das Licht und die Liebe in diese Welt gebracht hat, musste um der neuen Gesetzgebung willen in die Opferung, damit alle abgefallenen Engel über viele Erdenleben den Weg zurück in ihre urgeistige Heimat antreten können.  Das war notwendig, ja.  Aber um der Sünden willen, die die Menschen in ihrem Erdenleben begehen, musste Jesus Christus nicht in die Opferung, und diese Vergehen hat er auch nicht hinweggenommen. Eine Vergebung erfolgt hier durch Einsicht, Gebet und Korrektur.  Sehr gut.  Im letzten Satz des Verses 28 steht: Zum zweiten Mal wird Jesus Christus ohne Beziehung auf Sünde denen erscheinen, die ihn zum Heil erwarten. Dieses kann ja nur in der geistigen Welt sein.  Ja, das ist nicht anders gegeben. Hebr 10,1 Denn weil das Gesetz [nur] einen Schatten der zukünftigen Güter enthält, nicht das Bild der Dinge selbst, kann es durch die gleichen alljährlichen Opfer, die man immerfort darbringt, die Hinzutretenden niemals zur Vollendung führen. Hebr 10,2 Denn würde [sonst] ihre Darbringung nicht aufgehört haben, weil die, welche [Gott damit] dienen wollten, einmal gereinigt, kein Bewusstsein von Sünden mehr gehabt hätten? Hebr 10,3 Vielmehr erfolgt durch sie alljährlich eine Erinnerung an die Sünden. Hebr 10,4 Denn unmöglich kann Blut von Rindern und Böcken Sünden hinwegnehmen. Hebr 10,5 Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt: «Opfer und Gabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet. Hebr10:6 An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen gefunden. Hebr 10,7 Damals sprach ich: Siehe, ich komme -in der Buchrolle steht über mich geschrieben -um deinen Willen, o Gott, zu tun.»


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Hebr 10,8 Während er weiter oben sagt: «Opfer und Gaben und Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt und hast kein Wohlgefallen an ihnen gefunden» -die doch nach dem Gesetz dargebracht werden Hebr 10,9 hat er dann gesagt: «Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun.» Er hebt [also] das erste auf, um das zweite in Geltung zu setzen. Hebr 10,10 Und in diesem Willen sind wir geheiligt durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal. Hebr 10,11 Und jeder Priester zwar steht täglich da und verrichtet den Gottesdienst und bringt immer wieder dieselben Opfer dar, die doch die Sünden niemals völlig hinwegnehmen können; Hebr 10,12 dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt Hebr 10,13 und wartet fortan, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.  Das Opfer von Jesus Christus für die sogenannten Sünden der Menschen wird in der Bibel oft zitiert. Die Sünde kann ja nicht die menschliche Sünde sein, sondern muss...  Ja, und nein, es ist auch noch die menschliche Sünde. Der Mensch findet ja nicht gleich die Liebe. Er nimmt ja Klage, Ruhelosigkeit und Not hin. Das ist im Leben auch noch mit einzubeziehen.  Es ist mit einzubeziehen, nur Jesus ist eben für diese Sünden nicht gestorben. Er hat das Licht gebracht, und die Vergebung ist natürlich mit eingebettet.  Er gibt noch Hilfe und schließt die Lebenden in sich mit ein, das heißt, er liebt alle Menschen, ob sie klagend, ordnungslos, süchtig sind, ob sie in der Qual stehen. Er nimmt ihnen die Klage nicht ab, aber er gibt ihnen Hilfe durch liebevolle, gute, feine, geistige Wesen. Er hat sie nicht verlassen. Er gibt ihnen noch immer Hilfe, auch wenn sie ihn nicht hören und wenn sie in Opferung oder in Klage oder sogar in Mord gehen. Er nimmt sie Hilfe gebend noch immer mit ein.  Durch die Heils- und Erlösungstat von Jesus Christus haben alle Menschen ihren Schutzgeist erhalten.  Das ist ganz ordentlich gesagt. Kläre nicht lange, hiermit hast du alle Gedanken klärend gegeben.  Er nimmt nicht die sogenannten Sünden der Menschen, die diese begehen, sondern er gibt die Hilfe.


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 Er gibt ihnen die Möglichkeit: Ruhe nicht, gehe hinaus aus deiner Klage, aus deinem Leid, aus deinen feindlichen Gedanken. Du musst in das klare, liebevolle, gedankliche Gut unseres Gottvaters gehen. Ich bin nun immer ein liebevoller Strahl für dich mit, sodass du nie mehr ganz hinunterfallen kannst. Du kannst zwar eine Stufe dieses Lebens hinuntergehen, das kann ich dir nicht abnehmen, aber ich kann dir die liebevolle Hilfe gewähren, dass du nicht für weitere andere Leben hinuntergehen musst, dass du immer wieder die geistige, körperliche und menschliche Hilfe bekommst, hinaufzuklettern. Es wird dir immer wieder gewährt. Du stehst nicht allein im dunklen Keller. Du stehst auf der Mutter Erde und beginnst immer wieder ein ganz neues Leben, das du in liebevoller, klarer, ruhiger Strahlkraft aufbauen kannst, das du ordnen kannst. Du wirst also das Leid ins neue Leben nicht mehr mitnehmen. Das gibt nicht nur Christus, das gibt die Liebe Gottvaters mit.  In Vers 13 steht: Und warte fortan, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden. Ist darunter die Korrektur und die Rückkehr in die urgeistige Heimat zu verstehen?  Ja, das ist korrekt. Es ist genau so. Hebr 10,14 Denn durch eine einzige Opfergabe hat er die, welche geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt.  Diese einzige Opfergabe von Christus führt eben über viele Leben zur Vollendung.  Ja, natürlich, sie ist nicht nur das Klettern, sie ist nicht die Nottreppe, sie ist die einfache, klare, strahlende Liebe, die hinaufführt zu Gottvater und nicht nur zu den klaren, liebevollen, geistigen Feen, nicht nur zu den Engeln und Wesen. Die Materie kann sich nun mehr und mehr von dem Körper lösen, bis dieser Geist in seiner klaren, ruhigen Strahlkraft angekommen ist, und nie mehr die nicht klagende, aber hilflose Mutter Erde betreten muss. Hebr 10,15 Es zeugt für uns aber auch der heilige Geist. Denn nachdem er gesagt hat: Hebr 10,16 «Dies ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach jenen Tagen», sagt der Herr: «Ich will meine Gesetze in ihre Herzen legen und sie in ihren Sinn schreiben, Hebr 10,17 und ihrer Sünden und ihrer Übertretungen will ich nicht mehr gedenken.»  Damit ist die Zeit nach der Heils- und Erlösungstat unseres Herrn Jesus Christus gemeint.


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 Genau, und er will für immer die Not lindern. Nur, der Mensch hat seine freie eigene Entscheidung, und er muss sie respektieren. Er kann sich lösen, aber nie von seiner Güte und Liebe für diese Menschen. Des Königs Licht und Liebe sind immer gegenwärtig.  Du sagtest uns mal, es ist kein neuer Bund, es ist einfach eine neue Ordnung.  Das ist korrekt. Hebr 10,18 Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es keine Opfergabe mehr für Sünde.  Nein, das ist Klage. Gib mal deine Gedanken.  Ich denke, in der alttestamentarischen Zeit gab es doch auch die Vergebung durch Gottvater.  Genau.  Die Opfergabe war mehr ein Ritual der Menschen.  Nicht ganz, die Opfergabe gibt es natürlich auch in der geistigen Welt. Opfergaben sind aber nie Lebewesen, nie! Ob es kleine Getiere sind, oder ob es schöne junge Mädchen sind, niemals! Hier geht es nicht nur um gebundene Kränze, es geht hier um ruhige Sträucher, Blumen, in der Natur gewachsene Gaben. Wir geben geistige Wesen nie, und ein Mensch war auch nie gedacht. Es war auch kein Tier als Opfergabe gedacht. Geopfert wurden nur immer Früchte, Sträucher oder Blumen, nichts anderes.  Das ist sinnbildlich gedacht, und das heißt soviel wie, siehe Gottvater, wir denken an dich.  Ja, schon, als wenn du ihm eine kleine Blume reichst, einen freundlichen Strauß, wie du es einer lieben Gattin oder einer Mutter gibst. Es ist ein Liebesbeweis, mehr nicht.

 Die Engel leben auf entsprechende Gestirne, dort gibt es auch Bäume, Sträucher, Blumen, Tiere, Häuser usw., jedoch nicht in der grobstofflichen Form, wie bei uns auf Erden, sondern alles ist, wie die Engel selbst, in der feinstofflichen Art. Man kann auch sagen, alles befindet sich in einer anderen Schwingung, in einer anderen Dimension.


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Ermahnung zu glaubensvollem Wandel. Warnung vor Rückfall Hebr 10,19-31 Hebr 10,19 Da wir nun, ihr Brüder, durch das Blut Jesu zuversichtliche Hoffnung auf den Eingang in das Heiligtum haben Hebr 10,20 den er uns eingeweiht hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das heißt: durch sein Fleisch Hebr 10,21 und einen großen Priester über das Haus Gottes, Hebr 10.22 so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in der Fülle des Glaubens, in den Herzen gereinigt vom bösen Gewissen und am Leibe gewaschen mit reinem Wasser; Hebr 10,23 lasset uns das Bekenntnis der Hoffnung festhalten ohne Wanken, denn treu ist der, welcher die Verheißung gegeben hat! Hebr 10,24 Und lasset uns darauf achten, einander zur Liebe und zu guten Werken anzuspornen, Hebr 10,25 und unsre Versammlung nicht verlassen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern [einander] ermahnen, und dies um so viel mehr, als ihr den Tag sich nahen seht. Hebr 10,26 Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit erlangt haben, so bleibt für [solche] Sünden kein Opfer mehr übrig, Hebr 10,27 sondern [nur] eine schreckliche Erwartung des Gerichts und ein Eifer des Feuers, das die Widerspenstigen verzehren wird.  Ich denke, es ist etwas klagend geschrieben. Wenn jemand vorsätzlich Böses tut, dann muss er nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung die Folgen tragen, das heißt, ihn erwartet in der geistigen Welt eine entsprechende Läuterung und für das nächste Leben unter Umständen ein Karma.  Das ist nicht ganz korrekt. Es ist nicht ganz so. Es erwartet ihn in diesem Leben auch die Macht der ruhigen Vergebung natürlich, aber auch die Macht der Korrektur, der Klage. Er wird leider durch Leid gehen müssen. Er muss ja geordnet werden, also war es korrekt. Du musst es so sehen, dass der Mensch ja noch am Leben ist. Ihn erwartet eines Tages eine Opferung, ob es nun in der Form eines Kindes, eines Elternteils oder seines eigenen Lebens ist: Er muss in die Ruhelosigkeit, in die Qual gebracht werden. Das ist eine notwendige, nicht kleine, klagende, geistige Läuterung. Nein, Läuterung will ich hier nicht sagen, es ist ein ruhiger Strahl, der ihn hinaufbringen soll zu seinem eigenen Glück. Es ist eine Notwendigkeit, eine klärende, ruhelose leider, aber eine liebevolle geistige noch dazu. Ihr könnt es begreifen, nur Menschen, die in diesem Licht noch nicht stehen, können es nicht.


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Ihr solltet ihnen nur sagen: Klage, die du nun hinausgibst, wirst du nicht mit dreifachen Sensen, sondern mit dreifacher Wucht zurückbekommen.  Wir haben einen Spruch: Was du säst, das erntest du. Was du Gutes tust, kommt hundertfach zurück, und was du Schlechtes tust, genauso.  Nun, so ähnlich, es ist aber nicht ganz so. Menschenmund ist ja auch ein Kindermund. Also, es ist eine Notwendigkeit, im Leben zu korrigieren. Das wollte ich damit antworten.  Das gehört dazu, die Korrektur im Leben, die Läuterung, und darüber hinaus auch noch ein Karma im nächsten Leben. Ich war deswegen darauf gekommen, weil in Vers 27 steht: „sondern nur eine Erwartung des Gerichtes“. Das Gericht ist ja eigentlich die Läuterung.  Ganz richtig, du hast es schon klar gesehen. Das Wort „nur“ ist hier nicht klärend notwendig. Ich würde das Wort „nur“ nicht beachten. Also es müsste nicht eine andere Information gegeben werden, es ist nur dieses eine Wort, mehr ist es nicht. Hebr 10,28 Wenn jemand das Gesetz Mose gebrochen hat, stirbt er ohne Erbarmen «auf [Aussage von] zwei oder drei Zeugen hin».  Das war damals so.  Ja, das ist korrekt, leider heute nicht mehr. Leider sage ich, weil der Mensch früher die Möglichkeit hatte, schneller wieder zu inkarnieren. Er konnte sein Leben, seine Hilfe gebende Lebensform schneller wieder hinauflenken.  Das wäre ja die Todesstrafe, die du ansprichst.  Ja, genau, die Todesstrafe ist für die Menschen nie eine Hilfe gebende Maßnahme gewesen, aber für den Geist ja. Er musste sich nicht lange quälen. Er konnte nicht in einer klaren, ruhigen Schnelligkeit, aber in einem entsprechenden Zeitraum neu inkarnieren.  Vom menschlichen Standpunkt aus gesehen ist ja eine Todesstrafe nicht gut, weil die Menschen damit über Tod oder Leben richten.  Ja, kein Mensch darf morden, noch über einen anderen Menschen das Beil erheben, das ist genau richtig.  Nach dem Gesetz Mose war es damals die Todesstrafe.


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 Die war aber damals notwendig, weil sie zwar nicht Kannibalen waren, aber sie waren noch in einer klagenden Macht. Es musste hier leider eine klagende Ordnung geschaffen werden. Es war nicht anders möglich. Die Menschen hätten noch mehr Grausamkeiten und ruhelose Streitereien gebracht, leider, leider, leider.  Es gibt ja hier auf Erden auch einige Staaten, die die Todesstrafe noch praktizieren.  Ja, das ist nicht umsonst. Sie sind noch nicht in dieser klaren, Lebenshilfe gebenden Philosophie, sie sind einfach noch in ihrem Kampf, in ihrer Klage, in ihrer Macht. Sie müssen in die Ordnung gebracht werden. Nun, das ist natürlich kein Freibrief, das muss ich sagen, aber die Macht, die in ihnen noch ist, diese Klagen, auch Qual, Leid gebendes, feindliches Leid können nie in Liebe gehen. Es muss über die Korrektur, über die Qual gelöst werden, und das ist hier: Nehme ich dir dein Leben, gebe ich dir meines? Nun, so ist es nicht. Er muss also in die Klage, in die Ruhelosigkeit, in die Strafe gehen. Es ist nicht gerade notwendig, dass er sein Leben opfern muss, aber für den Geist ist es eine klärende, ruhige, strahlende Erlösung, das muss ich so sagen. Hebr 10.29 Wie viel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, für gemein geachtet und gegen den Geist der Gnade gefrevelt hat?  Ich denke schon, dass so ein Mensch die Folgen seines Handelns voll zu tragen hat.  Das ist korrekt. Hebr 10,30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: «Mir gehört die Rache, ich will vergelten», und wiederum: «Der Herr wird sein Volk richten.» Hebr 10,31 Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.  Sicherlich ist die Korrektur damit gemeint. Ich denke aber, es ist klagend geschrieben.  Es ist auch nicht in Ordnung, das hast du richtig erkannt. Kläre nur deine Gedanken. Gib mir deine Gedanken.  Das ist die Klage, durch die der Mensch korrigiert.


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 Nichts anderes, so dass er geordnet wird.  Das ist die Liebe Gottes.  Ja, es ist eine Notwendigkeit.

Ermahnung zu ausharrender Zuversicht Hebr 10,32-39 Hebr 10,32 Erinnert euch aber der frühern Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden waret, viel Kampf der Leiden erduldet habt, Hebr 10,33 indem ihr teils durch Schmähungen und Trübsale zur Schau gestellt, teils Genossen derer geworden seid, die so wandelten. Hebr 10,34 Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen in der Erkenntnis, dass ihr für euch einen bessern und bleibenden Besitz habt.  Ich denke, dass den Raub seiner Güter wohl niemand mit Freuden hingenommen hat.  Genau.  Ein Raub der Güter wird doch mit Klage verbunden sein und betrifft auch die eigene Familie.  Hier ist nicht etwa ein kleiner Gedankenfehler, aber ein Übersetzungsfehler. Das ist nicht klagend geschrieben, es muss nur nicht gerade Opferung geben, noch Knechtschaft. Es muss hier ein Ohr noch einmal hineingehen, dass hier den Inhalt klarer, lebendiger gibt. Leider kein Formfehler, ein Übersetzungsfehler.  Ich kann mir vorstellen, dass die Christen damals letztendlich so etwas in Demut hingenommen haben.  Natürlich, das war nicht Jesu Knechtschaft, aber es war eine Hingabe, die für sie notwendig war. Hebr 10,35 Darum werfet eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! Hebr 10,36 Denn Ausdauer habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tun und [so] die Verheißung erlangen mögt.


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Hebr 10,37 Denn noch «eine ganz, ganz kurze Zeit», «so wird der, welcher kommen soll, kommen und nicht verziehen. Hebr 10,38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben; und wenn er feig zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm». Hebr 10,39 Wir aber sind nicht solche, die feig zurückweichen, um [so] zugrunde zu gehen, sondern solche, die glauben, um [so] das [ewige] Leben zu gewinnen.

Das Wesen und die Kraft des Glaubens, dargetan an Beispielen aus der Geschichte Israels Hebr 11,1-40 Hebr 11,1 Es ist aber der Glaube eine Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. Hebr 11,2 Denn auf Grund von diesem [Glauben] haben die Altvordern [ein gutes] Zeugnis empfangen. Hebr 11,3 Durch Glauben erkennen wir, dass die Welten durch ein [Allmachts-] Wort Gottes bereitet worden sind, damit nicht [etwa] aus wahrnehmbaren Dingen das Sichtbare entstanden sei. Hebr 11,4 Aus Glauben brachte Abel Gott ein vorzüglicheres Opfer dar als Kain, und durch ihn empfing er das Zeugnis, dass er gerecht sei, indem Gott über seinen Gaben Zeugnis gab; und durch ihn redet er noch, wiewohl er gestorben ist. Hebr 11,5 Wegen [seines] Glaubens wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehen sollte, und er wurde nicht [mehr] gefunden, weil ihn Gott entrückt hatte; denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis empfangen, dass er Gott wohlgefallen habe. Hebr 11,6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, [ihm] wohlzugefallen; denn wer sich Gott nahen will, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn mit Ernst suchen, ein Belohner wird.  Wurde Henoch tatsächlich entrückt, um nicht sterben zu müssen?  Nein, nein, das ist hilflos geschrieben, niemals. Er ist hilflos geworden, aber entrückt wurde er nie. Er wurde nicht Opfer einer Hirnklage, aber er war ruhelos geworden. Hebr 11,7 Aus Glauben erbaute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was man noch nicht sah, empfangen hatte, in Gottesfurcht eine Arche zur Rettung seines Hauses, und durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die dem Glauben entspricht.


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Hebr 11,8 Aus Glauben erwies sich Abraham, als er berufen wurde, gehorsam, an einen Ort auszuziehen, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme. Hebr 11,9 Aus Glauben siedelte er sich an im Lande der Verheißung als in einem fremden und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten. Hebr 11,10 Denn er wartete auf die Stadt, die die festen Fundamente hat, deren Erbauer und Schöpfer Gott ist. Hebr 11,11 Durch Glauben empfing auch Sara selbst Kraft, Nachkommenschaft zu erhalten trotz ihres Alters, weil sie den für treu achtete, der es verheißen hatte.  Nach dem 1. Buch Mose 8, 9-15 hatte Sara an dieser Botschaft gezweifelt, weil sie schon so alt war.  Sie hatte geordnet, sie hatte geklärt. Ihr Körper war nicht sehr schwach, nur hatte sie immerhin empfunden, dass sie in der Lebendigkeit, in der sie sich befand, keine Kinder mehr bekommen konnte. Das hatte sie aber leider geglaubt. Sie konnte es einfach nicht eingeben. Sie meinte, das glaubt man mir nicht, und ich habe es auch nirgendwo anders einmal gehört. Also musste sie annehmen, dass ein Kinderempfangen bei ihr nicht mehr möglich war. Sie hatte gezweifelt, aber auch gehofft, jedoch mehr gezweifelt.  Das ist der Zwiespalt im Menschen. Da ist eine gewisse Hoffnung, die auf Gott gerichtet ist, und die Kehrseite ist der Zwiespalt, wo es heißt: Es kann ja nicht sein.  Genau, genau, und weil es ja auch nicht gegeben war, weil sie es nirgendwo einmal gehört und gesehen hatte und auch nicht in sich fühlte, konnte sie gar nicht anders denken. Hebr 11,12 Daher sind auch von einem, und zwar einem Erstorbenen, an Menge [so viele] entsprossen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Gestade des Meeres, den niemand zählen kann. Hebr 11.13 Im Glauben starben diese alle, ohne die Verheißungen erlangt zu haben, sondern sie schauten sie [nur] von ferne und begrüßten sie und bekannten, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden seien. Hebr 11,14 Denn die solches sagen, geben zu erkennen, dass sie ein Vaterland suchen. Hebr 11,15 Und hätten sie [dabei] an jenes gedacht, aus dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Zeit gehabt, zurückzukehren; Hebr 11,16 nun aber streben sie nach einem bessern, das heißt, nach einem himmlischen. Daher schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.


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Hebr 11,17 Aus Glauben hat Abraham den Isaak dargebracht, als er versucht wurde, und er brachte seinen einzigen [Sohn] dar, er, der die Verheißungen empfangen hatte, Hebr 11,18 zu dem gesagt worden war: «[Nur] was von Isaak stammt, soll deine Nachkommenschaft heißen.» Hebr 11,19 Er hielt nämlich dafür, dass Gott mächtig sei, auch von den Toten zu erwecken; und deshalb erhielt er ihn auch [gerade] dadurch zurück, dass er ihn preisgab. Hebr 11,20 Aus Glauben segnete Isaak den Jakob und den Esau sogar in bezug auf zukünftige Dinge. Hebr 11,21 Aus Glauben segnete Jakob bei seinem Sterben jeden der Söhne Josephs und betete an über der Spitze seines Stabes. Hebr 1122 Aus Glauben gedachte Joseph bei seinem Ende des Auszuges der Söhne Israels und gab Auftrag wegen [der Bestattung] seiner Gebeine. Hebr 11,23 Aus Glauben wurde Mose nach seiner Geburt drei Monate lang von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, dass das Kind schön war, und sie fürchteten sich vor dem Befehl des Königs nicht. Hebr 11,24 Aus Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen, Hebr 11,25 und wollte lieber mit dem Volke Gottes Ungemach leiden als einen zeitweiligen Genuss von der Sünde haben, Hebr 11,26 indem er die Schmach Christi für größeren Reichtum achtete als die Schätze Ägyptens; denn er blickte auf die [himmlische] Belohnung hin.  Konnte denn damals Mose die Schmach Christi für größeren Reichtum achten?  Nicht gleich, ihm wurde mitgeteilt, dass er nicht der ruhige, der strahlende Sohn des Pharaos war. Er hatte nun erst einen Impuls, ein anderer, kleiner Mensch zu sein, nicht ein gehobener. In sich vereinigte er sich immer schon mit den geknechteten Menschen. Er gab ihnen Hilfe, er lieh ihnen Getränke, er gab ihnen Mut und liebte sie alle. Nur, er war noch nicht in sich gebrochen. Er musste die ruhige Erfahrung machen: Ich bin kein Königssohn. Hierdurch wurde nicht ein Gedanke, aber eine innige, klare Liebe frei, die nun nicht nur zu seiner Mutter, auch nicht zu seinem Gottvater, aber zu Christus führte. Er musste die ruhelosen, nicht klagenden, die hilflosen, geknechteten Menschen liebevoll hinausführen aus dem klagenden Lande. Er musste sie hinausführen. Er konnte nicht anders handeln. Ihm wurde durch seine Information nicht ein geistiges, klares Sehen, aber Fühlen gegeben. Er musste also nicht Klage in sich, aber für andere in Christi Liebe geben. Er ordnete nun an: Ich bin mit ein Knecht meines Volkes. Ich möchte aber nicht mit ihm geknechtet werden. Ich möchte seine Knechtschaft beenden. Somit konnte er diese Kraft aufbringen und hat die notwendige Order und die Leitung in sich und für seine kleine Gemeinschaft gefunden. In ihm war klare Liebe. Er


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konnte nicht anders gehen, nicht ohne seine eigene, geistige, kleine Familie. Groß war sie ja nicht, es war ein kleines Volk von einigen hundert, nein, von nicht ganz einigen tausend Menschen. Sie waren im Vertrauen auf eine heile Welt mit ihm gegangen. Nur, sie haben nicht an die klagenden, ruhelosen, mächtigen Gebirge, aber an die mächtige Wüste gedacht. Sie haben sich nicht leicht beeinflussen lassen, aber sie wollten ihre Klage auch nicht mehr in sich haben. Sie mussten also in diese Qual, durch das Meer dieses Landes gehen. Sie haben das Leid noch einmal auf sich genommen und ihm leider nicht alle das Vertrauen gewährt.  Wenn in Vers 26 steht, die Schmach Christi, dann ist damit sicherlich sinnbildlich das Leid gemeint.  Ja, ganz genau, ordne es so an. Hebr 11,27 Aus Glauben verließ er Ägypten, ohne sich vor dem Grimm des Königs zu fürchten; denn er hielt fest an dem Unsichtbaren, als ob er ihn sähe. Hebr 11,28 Aus Glauben hat er das Passa veranstaltet und die Besprengung mit dem Blut, damit der Würger der Erstgebornen sie nicht anrührte. Hebr 11,29 Aus Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie durch trockenes Land hindurch, während die Ägypter, als sie es versuchten, verschlungen wurden. Hebr 11,30 Durch Glauben fielen die Mauern von Jericho, nachdem man sieben Tage lang um sie herumgezogen war. Hebr11:31 Wegen [ihres] Glaubens kam Rahab, die Dirne, nicht mit den Ungehorsamen um, weil sie die Kundschafter mit Frieden aufgenommen hatte. Hebr 11,32 Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephtha, David und Samuel und den Propheten, Hebr 11,33 die durch Glauben Königreiche niederkämpften, Gerechtigkeit übten, Verheißungen erlangten, Löwen den Rachen verstopften, Hebr 11,34 die Gewalt des Feuers auslöschten, der Schärfe des Schwertes entrannen, aus Schwachheit zu Kraft kamen, im Kriege stark wurden, Heere fremder [Völker] zum Weichen brachten. Hebr 11,35 Frauen erhielten durch Auferstehung ihre Toten [wieder]. Andre aber ließen sich foltern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine herrlichere Auferstehung zu erlangen. Hebr 11,36 Wieder andre erfuhren viel Verspottung und Geißelung, dazu noch Fesseln und Gefängnis; Hebr 11,37 sie wurden gesteinigt, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert erschlagen, gingen in Schafpelzen, in Ziegenfellen umher unter Mangel, Trübsal, Ungemach -


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Hebr 11,38 sie, deren die Welt nicht wert war -, umherirrend in Einöden und Gebirgen und Höhlen und den Klüften der Erde. Hebr 11,39 Und diese alle erlangten, obschon sie durch den Glauben [ein gutes] Zeugnis besaßen, die Verheißung nicht, Hebr 11,40 weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns zur [himmlischen] Vollendung gelangen sollten.  Das ist genau richtig.  Alle Propheten wurden von Gottvater auserwählt, ein Leben in Gottverbundenheit, Liebe und Demut dem Menschen vorzuleben. Ihre Aufgabe war es, die Menschen zu ermahnen und zur Korrektur zu veranlassen.  Das war notwendig. Die Menschen sollten ja aus ihrer Gefangenschaft herausklettern.

Ermahnung zur Standhaftigkeit nach dem Vorbild Jesu Hebr 12,1-3 Hebr 12,1 Darum also wollen auch wir, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede hemmende Last und die [uns so] leicht umringende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen in dem Wettkampf, der vor uns liegt, Hebr 12,2 indem wir hinblicken auf den Anfänger und Vollender des Glaubens, Jesus, der, um die vor ihm liegende Freude zu erlangen, das Kreuz erduldete, die Schande gering achtete und sich [dann] zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Hebr 12,3 Denn achtet nur auf den, der einen solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermattet und in euren Seelen verzagt!

Heilsamkeit göttlicher Züchtigung Hebr 12,4-11 Hebr 12,4 Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf wider die Sünde Hebr 12,5 und habt den Zuspruch vergessen, der zu euch wie zu Söhnen redet: «Mein Sohn, achte die Züchtigung des Herrn nicht gering und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst;


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Hebr 12,6 denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, er geißelt aber jeden Sohn, den er annimmt.»  Not und Leid bewirken bei klagenden Menschen die Korrektur, und das Prinzip von Ursache und Wirkung ist ein geistiges Gesetz, ein Gesetz Gottes, welches die große Liebe und Weisheit Gottes beinhaltet. Die Liebe und Weisheit insofern, als die Menschen durch die Korrektur geistig schneller fortschreiten und somit dem Ziel der Rückkehr in die urgeistige Heimat näherkommen.  Das erfolgt nicht zur Knechtschaft, sondern zum klaren, ruhigen, strahlenden Hinaufgehen. Das kann man nicht Knechtschaft nennen, das kann man nur als Korrektur bewerten. Hebr 12,7 Wenn ihr Züchtigung erduldet, begegnet euch Gott wie Söhnen; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?  Der zweite Satzteil, dass Väter ihre Söhne züchtigen, passt in die damalige Zeit und ist heute nicht mehr die Regel.  Nein, aber das ist heute noch genau so notwendig. Der Mann, also der Vater, sollte den Kindern mehr Hilfe geben. Er sollte mehr Einhalt gebieten, das ist nötig, damit sie für ein klares Leben gewappnet sind. Sie lösen sich viel zu schnell aus dem Elternhaus und haben Leid und gehen leider manchmal nicht in den Keller hinunter, sie stürzen hinunter. Sie sind nicht genügend gefestigt für dieses Leben. Es ist eine Notwendigkeit, dass jede Mutter, jeder Vater das eigene Kind in eine klare Festigung für das Leben hineingibt. Eine Notwendigkeit, die leider heute noch immer wieder klagend ist. Heilend wäre nicht eine klagende mächtige Familie, aber eine klärende, liebevolle Familie, die auch nein sagen muss, die auch ruhig mal einen kleinen lieben Gesäßklaps zulässt, aber ein Kind nie in feindliche Knechtschaft, Opferung oder Qual gehen lässt. Hier muss eine klare, ruhige Stabilität hineingehen, eine Hilfe gebende Lehre für jedes Kind: Finde die Korrespondenz der Lebendigkeit. Mein Kind muss hinaus ins Leben. Ich will ihm alles mitgeben, damit es nicht hadert und damit es nicht umkippt. Es muss, wie ein kleiner Baum, gut angebunden werden, damit es den Sturm und die Lebenshilfe gebende, vertraute Kindheit hingebungsvoll erfährt. Opferung ist nicht gedacht, aber Hilfe gebende, klare Strenge, mit einem prüfenden Blick immer, ob die Leine jetzt ein wenig losgelassen werden kann. Das Kind hat es liebevoll begriffen. Immer weiter loslassen, bis dieses kleine Schiff genügend Wasser unter dem Kiel hat. Mehr meine ich nicht. Hebr 12,8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, deren alle teilhaft geworden sind, so seid ihr ja unechte Kinder und nicht Söhne.


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 Sehr gut, dazu ist nichts einzuwenden. Hebr 12,9 Ferner hatten wir unsre leiblichen Väter zu Züchtigern und erwiesen ihnen ehrfurchtsvolle Scheu; sollten wir uns nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und [dadurch] leben? Hebr 12,10 Denn sie züchtigen [uns] für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, er aber zu unsrem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaft werden. Hebr 12,11 Jede Züchtigung aber scheint zwar für die Gegenwart nicht zur Freude zu dienen, sondern zur Traurigkeit; nachher aber verleiht sie denen, die durch sie geübt sind, eine friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.  Das ist eine notwendige, liebevolle, feste Hand, die hier gewirkt hat.

Warnung vor Trägheit und vor Verschmähung der Gnade Gottes Hebr 12,12-29 Hebr 12,12 Darum «richtet die erschlafften Hände und die ermüdeten Knie wieder auf» Hebr 12,13 und «gehet gerade Pfade mit euren Füßen», damit das Lahme nicht vom Wege abkommt, sondern vielmehr geheilt wird. Hebr 12,14 Jaget dem Frieden mit jedermann nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird. Hebr 12,15 Und sehet zu, dass nicht jemand hinter der Gnade Gottes zurückbleibt, dass nicht eine bittere Wurzel aufwächst und Schaden anrichtet und durch diese die große Mehrzahl befleckt wird, Hebr 12,16 dass nicht jemand ein Abtrünniger ist oder ein niedrig Gesinnter wie Esau, der für eine einzige Speise seine Erstgeburt verkaufte. Hebr 12,17 Denn ihr wisst, dass er auch, als er nachher den Segen zum Erbe erhalten wollte, verworfen wurde; denn er fand keinen Raum für eine Änderung des Sinnes [seines Vaters], obschon er sie mit Tränen [bei ihm] suchte. Hebr12:18 Denn ihr seid nicht zu einem Berg gekommen, den man betasten kann und der in Feuer lodert, und zu Dunkel und Finsternis und Ungewitter Hebr 12,19 und Posaunenhall und Schall von Worten, dessen Hörer baten, dass nicht weiter zu ihnen geredet würde; Hebr 12,20 sie ertrugen nämlich nicht, was angeordnet wurde: «Auch wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden»; Hebr 12,21 und - so schrecklich war die Erscheinung - Mose sagte: Ich bin voll Furcht und Zittern.  Natürlich, er konnte seine Gedanken gar nicht anders kundtun. Es waren klagende Laute hinausgedrungen und Gebete wurden nicht mehr erhört. Hilfe, Hilfe, es waren klagende Gedanken.


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Hebr 12,22 Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zur Festversammlung  Die Stadt des lebendigen Gottes, das himmlische Jerusalem ist ein bestimmter Ort?  Ja, es ist nicht nur ein feiner, friedlicher Ort, er hat auch den Impuls der ruhigen, strahlenden Lebendigkeit. Hier ist ein Impuls gesetzt worden. Nicht durch Moses, durch die Kraft der Liebe Gottes. Sie hat mitten hinein nicht einen geistigen, klaren, ruhigen, strahlenden Impuls, doch eine Information gesetzt: Ich bin das Gesetz Gottes. Ihr müsst eure Liebe hinausgeben, hinausrufen. Seid hier miteinander in einer klaren Lebendigkeit, in einer klaren, liebevollen, vereinigten Lebensgemeinschaft. Jesu Liebe korrigiert hier eure Lebenshilfe gebenden Ordnungskanäle. Leider habt ihr ihn noch nicht begriffen. Er hat hier ein Signal gesetzt, eine innere Information, eine Korrespondenz der Liebe: Ich gehe hinauf zu meinem Vater in das göttliche Reich. Ihr sollt mir über die ruhige strahlende Quelle der Lebensform folgen. Ihr sollt die Lebendigkeit nicht nur für eine kleine Gemeinschaft, sondern für alle Hilfe gebenden Formen der Menschheit eingeben. Ihr sollt klären, ihr sollt Lebendigkeit in euch zeigen, nicht Opferung. Ihr sollt klären, mehr nicht, ihr sollt in euch gehen, mehr nicht, ihr sollt ordnen, mehr nicht, ihr sollt liebevoll miteinander eine Gemeinschaft sein. Klärt nun mehr und seid in einer geistigen, lebendigen, gedanklichen Korrespondenz miteinander, nicht nur mit eurem kleinen geistigen Volk, nicht mit der klagenden Mutter Erde, aber mit dem gesamten Volk dieser Mutter Erde. Hier ist nicht ein Signal, aber ein Impuls gesetzt: Gottvater und ich sind das Licht der Welt. Die Liebe geben wir euch hier. Ihr sollt die Liebe in euch finden, ihr sollt miteinander Hilfe gebend umgehen, miteinander klärend kommunizieren und die Quelle des Lichtes werden. In euch ist klarer Frieden. Diese innige, klare Lebensform ist hier nun gesetzt. In Jerusalem nicht, in Bethlehem nicht, im Gazastreifen nicht, aber in der geistigen Welt, gegeben für das kleine Land Jerusalem, nichts weiter. Es ist im ganzen hebräischen Land eine große, klare, lebendige, strahlende Flamme: Helft euch hier gegenseitig und gebt nie mehr Klage, Not, Qual, Ruhelosigkeit und Streit. Es sind nur die göttlichen, die liebevollen Gesetze gegeben. Findet ein klares Ohr für diese Information. Es ist das Gesetz der Liebe, der Allmacht, der geistigen, ruhigen, strahlenden Gottvater-Infusion eingegeben: Hier ist mein Blut. Ich verbinde es mit deinem Blut. Klebe nicht in meinem Blut, sondern nimm es zu deinem klaren, ruhigen, strahlenden Glück.


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 Dann ist das geistige Jerusalem ein Ort in der geistigen Welt. Das irdische Jerusalem ist ein Abbild, oder wie kann man es sagen?  Jerusalem nicht allein, also ich sage mal, das hebräische Land, das ist die Hilfe gebende Liebesform der Gemeinschaft, der geistige Impuls des liebevollen, geistigen Feuers Gottvaters. Hier ist die klare, ruhige, strahlende Vereinigung mit Gottvater gesetzt: Ich bin die Liebe. Ich bin das Licht. Geht und folget mir nach. Das ist hier gesetzt worden. Korrektur muss der Mensch in sich, für sich allein durchmachen. Er kann nicht nur durch liebevolle Gebete, auch durch freie Gedanken hinaufgehen. In seiner klagenden Festigkeit, in seiner Not, in seiner ruhelosen Qual wird er nie diese Leiter des geistigen, klärenden Friedens oder Feuers finden. Er kann es nicht. Er muss also über die Klage, über die Ruhelosigkeit, über den Sturm hinauswachsen, und das geht langsam. Es wird noch lange dauern, bis hier eine klare Ordnung hineingeht, bis ein ruhiger Strahl der väterlichen Liebe von den gedanklich klagenden Menschen, die noch nicht die klare Liebe in sich gefunden haben, noch in sich fühlen, empfangen wird. Sie suchen sie nicht, weil sie sie nicht eingeben können. Sie lösen sich nicht ab von dieser Liebe, sie haben sie ja noch nicht gefunden. Sie stehen wie auf einem kleinen Land, das nicht ihres ist, das Not und Ruhelosigkeit und Sturm hat. Sie müssen dieses Land in ein liebevolles, klares, feines, ruhiges, strahlendes, väterliches, klärendes, geistiges Land verwandeln. Und das ist Jerusalem mit seinen ganzen herrlichen, liebevollen Fluren.  Ist es dort, wo Jesus mit seinen Jüngern zuletzt gelebt hat?  Es ist dort, wo Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl eingenommen hat. Hier ist das große Opfermahl gegeben worden, das liebevolle Feuer, die Information gesetzt worden, nicht anders. Hebr 12,23 und Gemeinde der Erstgebornen, die in den Himmeln aufgeschrieben sind, und zu dem Richter, dem Gott aller, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten  Wenn dort steht: Die in den Himmeln aufgeschrieben sind, dann heißt es, dass sie in der geistigen Welt jeder kennt.  Das sind die Engel, die als Mensch, nicht als Geist, sondern als Mensch hinaufgestiegen sind, die jetzt wieder in ihre geistige Heimat gefunden haben, nicht anders.  Die Geister der vollendeten Gerechten, was sind das für Engel?


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 Das sind nicht die klagenden, das sind die opfernden Menschen, die nun heimgekommen sind. Das sind alle Hilfe gebenden klaren Geist-Körper-SeeleMenschen, die wieder hinauf in ihren Ordnungsstrahl gekommen sind, nichts weiter. Hebr 12,24 und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das mächtiger redet als [das des] Abel.  Wie würdest du das interpretieren?  Das sind nicht nur die geheimen Informationen, das sind die Intuitionen gebenden, klaren, ruhigen Strahlen feingeistiger, liebevoller, nicht klagender Menschen. Sie sind nicht nur die Hilfe gebenden, sie sind zugleich auch Hilflose. Also, sie können beides beinhalten. Es sind opfernde Menschen, nun, so will ich es sagen.  Vers 24 ist ein bisschen schwierig formuliert.  Nun, die Menschen konnten es nie begreifen. Ihr habt ja auch damit nicht gerade noch ein wenig Vertrautsein, sondern Hilfe nötig. Also hier ist es nicht einfach eine kleine, feine Information für die Menschen, für die geistigen Hilfe gebenden Mächte. Sie gehen nicht hinauf mit einer klaren Lebensenergie, aber mit geistigen Informationen, die ihnen noch mitgegeben wurden für diese irdische, geistkörperliche Zeit, die sie nun wieder langsam ruhig ablegen dürfen. Sie werden vereinigt mit dem klaren Ordnungsstrahl. Der Ordnungsstrahl beinhaltet: Kläre das Leid in dir nun ganz auf. Du wirst nicht nur vereinigt mit der geistigen Liebe, auch mit der Macht der geistigen, ruhigen, strahlenden Ordnung. Es ist die Ordnung, die jetzt wieder hergestellt werden muss, nichts anderes. Hebr 12,25 Sehet zu, dass ihr den nicht abweist, der redet! Denn wenn jene nicht entkommen sind, als sie den abwiesen, der auf Erden sich kundgab, wie viel weniger wir, die wir uns von dem abwenden, der [es tut] von den Himmeln her!  Natürlich, das ist dieser Ordnungsstrahl, der im Augenblick der Geburt hineinströmt in die klare, liebevolle, geistige Welt. Ursache und Wirkung werden hier nun nicht etwa manipuliert, aber ineinander aufgehoben.  Wer von Gott nichts wissen will und auch gegen die geistigen Gesetze verstößt, der geht nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung in das Leid, in die Klage.


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 Das ist korrekt. Das ist also dieses Ordnen, dieses Suchen nach der Ordnung, um diesen ruhigen Strahl zu empfangen, weil er geklärt hat. Das ist notwendig. Hebr 12,26 Und seine Stimme erschütterte damals die Erde; [für] jetzt aber hat er verheißen: «Noch einmal werde ich nicht nur die Erde, sondern auch den Himmel erschüttern.» Hebr 12,27 Das Wort «noch einmal» aber deutet die Beseitigung der Dinge an, die als geschaffene der Erschütterung unterworfen sind, damit die unerschütterlichen bestehen bleiben.  Sehr gut, das ist klar und ruhig formuliert. Nur müsst ihr es langsam in euch aufnehmen, dann könnt ihr diese klare Information empfanden, sonst nicht.  Ist das die sogenannte Korrekturzeit mit Kriegen und Katastrophen? In Vers 26 steht auch, der Himmel wird erschüttert. Wie ist das zu verstehen?  Nicht als viele Katastrophen, es ist die klare Macht, der geistige Kampf mit dem Leben auf der Mutter Erde. Es ist der Kampf mit dem Luziferischen. Es ist, korrekt gesagt: Jesu Liebe Hilfe gebend im Licht der geistigen GottvaterIonenkraft im Kampf mit klagendem luziferischen Leid, ja, nicht anders. Also, Ohnmacht, Verzweiflung, Prunk, Ego, Kampf, Macht, Gier, das sind genau die negativen Einflüsse. Die positiven sind das Licht, die Liebe, die Ordnung, die Quelle der Lebenshilfe gebenden Strahlen, die vereinigte Gottvater-Ionenkraft.  Wenn diese luziferischen Menschen sterben, dann ist auch die geistige Welt betroffen, denn diese müssen ja auch aufgenommen, betreut und geläutert werden.  Ja, aber nur, wenn sie in ihrer Hilfe gebenden Form wieder hinaufrudern. Sie können leider nicht fliegen. Es wird ihnen nie gelingen, Klage nun einfach abzuwenden, und im nächsten Moment sind sie dann ein Engel, das wird nie gelingen. Im Gegenteil, sie haben Ohnmächte, sie haben Qualen und Klagen, sie haben Ruhelosigkeiten und Vereinigung mit der Ohnmacht einzugeben. Sie klären also, ruhig gesagt, langsam. Das ist notwendig. Nur durch diese langsame, klärende Korrektur wird ihnen bewusst: Meine Handlungen sind nicht gut gewesen. Ich muss eine Korrektur eingehen. Ich muss lernen, meinem guten Freund oder meinen Kindern eine Hilfeleistung zu geben. Ich muss lernen, die Macht der Finsternis nun hinauszulassen. Dieses Ordnen ist nun erst einmal vonnöten. Er muss lernen. Er kann ja nicht lernen, wenn es ihm nicht bewusst wird. Also dieses Bewusstwerden der Qual, das ist die kleine Leiter, die er nun langsam hinaufsteigen muss.


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Hebr 12,28 Darum lasset uns, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, Dankbarkeit hegen, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mit Scheu und Furcht. Hebr 12,29 Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.  Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer, wie ist das gemeint?  Das ist nicht ganz so ohnmächtig gemeint, wie es hier gelesen wird. Dieses verzehrende Feuer ist die klare Liebe, die nie verbrennen kann, die immer nur in klaren, ruhigen Strahlen hinausgehen muss. Sie ist nie klagend, sie ist nie in Ohnmacht. Nur die Gedanken finden nun in diese ruhige Quelle dieser lichtvollen klaren Ruhe. Die Vereinigung mit der Liebe wird jetzt geistig gegeben. Liebe heißt: Ruhiges Suchen nach der Vergebung, ruhiges Suchen nach der Achtung, ruhiges Suchen nach der Demut, in die klare Liebe hineingehen. Opferung ist nie mehr gedacht. Die Quelle der Liebe ist nicht aufgebrochen, sie ist in dir. Ja, das ist die Korrektur, suche nicht weiter.

Ermahnung zur Liebe. Warnung vor Unzucht und Geiz Hebr 13,1-6 Hebr 13,1 Die Bruderliebe bleibe! Hebr 13,2 Der Gastfreundschaft vergesset nicht! denn durch diese haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Hebr 13,3 Gedenket der Gefangenen als Mitgefangene, derer, die Ungemach leiden, als solche, die auch selbst im Leibe sind! Hebr 13,4 Die Ehe sei in Ehren bei allen und das Ehebett unbefleckt! Denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten. Hebr 13,5 Eure Lebensführung sei ohne Geiz, indem ihr euch genügen lasst an dem, was vorhanden ist; denn er selbst hat gesagt: «Ich will meine Hand gewiss nicht von dir abziehen und dich sicherlich nicht verlassen», Hebr 13,6 so dass wir getrost sagen können: «Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was sollte mir ein Mensch tun?»

Ermahnung zur Glaubenstreue und zum Gehorsam gegen die Vorsteher Hebr 13,7-17 Hebr 13,7 Seid eingedenk eurer Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündigt haben; schauet den Ausgang ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach! Hebr 13,8 Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und in Ewigkeit.


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Hebr 13,9 Lasset euch nicht von mannigfaltigen und fremdartigen Lehren fortreißen; denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade gefestigt wird, nicht durch Speisen, von denen die, welche darnach wandelten, keinen Nutzen empfingen. Hebr 13,10 Wir haben einen Altar, von dem zu essen die, welche dem Zelte dienen, kein Recht haben. Hebr 13,11 Denn die Leiber der Tiere, deren Blut um der Sünde willen durch den Hohenpriester in das Heiligtum hineingetragen wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt.  Das bezieht sich auf die alttestamentarische Zeit.  Ja, nicht anders. Hebr 13,12 Daher hat auch Jesus, um durch sein eignes Blut das Volk zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten.  Sehr gut, dagegen ist nichts einzuwenden.  Musste Jesus deshalb außerhalb des Tores, also außerhalb der Stadt leiden? Stimmt diese Beziehung zum Alten Testament?  Ja, das kommt genau hin, denn er war nicht gegenwärtig in der Stadt. Er war nicht nur bei seinen kleinen Jüngern, er war hinaufgegangen auf den kleinen Berg. Er war nicht in der Stadt, wenn er zur Meditation, wenn er in sich ging. Es war eine klärende Notwendigkeit.  Die Beziehung zum Alten Testament, was hat die auf sich, wenn etwas außerhalb der Stadt, außerhalb der Tore geschieht. Ist es nicht egal? Leiden ist doch Leiden.  Nein, hier spielt die klare Ordnungsstrahlung noch mit hinein. Die Ordnungsstrahlung in dir, das kannst du als Mensch nicht so nachvollziehen. Er war mehr Geist als Mensch, und er empfing diese klare, ruhige Strahlkraft nicht noch mehr in der Höhe, aber auf einem heiligen Berg außerhalb der Stadt. Er konnte diese klare Liebe, diesen Ordnungsstrahl nicht in der Stadt empfangen. Er war hier nun nicht eingeengt und durch die geistlosen Menschen nicht etwa außerstande, Hilfe gebend zu wirken, aber doch etwas ruhelos. Nein, ruhelos nicht, aber ein wenig gehemmt, nun, so will ich es nennen. Also, das ist bei euch auch so, wenn ihr in Gruppen seid, die klagend sind, die vergewaltigen eure feingeistigen Schwingungen, und das hat auch Jesus natürlich immer sofort bemerkt.


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Hebr 13,13 So lasset uns nun zu ihm vor das Lager hinausgehen und seine Schmach tragen! Hebr 13,14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern wir suchen die zukünftige.  Das ist sehr gut, das lass mal so. Hebr 13,15 Durch ihn also lasset uns Gott jederzeit ein Opfer des Lobes darbringen, das heißt: eine Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Hebr 13,16 Der Wohltätigkeit aber und der [Pflege der] Gemeinschaft vergesset nicht! denn an solchen Opfern hat Gott ein Wohlgefallen. Hebr 13,17 Gehorchet euren Vorstehern und füget euch [ihnen], denn sie wachen über eure Seelen als solche, die Rechenschaft ablegen werden, damit sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre euch kein Gewinn.

Schlusswünsche Hebr 13,18-22 Hebr 13,18 Betet für uns! Denn wir sind der Zuversicht, dass wir ein gutes Gewissen haben, indem wir in allen Stücken ehrbar wandeln wollen. Hebr 13,19 Um so mehr aber ermahne ich, dies zu tun, damit ich euch schneller wiedergegeben werde.  Du hast ja diesen Brief als Geist gemorst. Bei den Versen 18 und 19 hört es sich so an, als wäre es zu deinen Lebzeiten auf Erden gewesen.  Ja, das ist korrekt. Das ist niemals Hilfe gebender gesprochen worden. Jesu klare, ruhe, strahlende, klärende Liebe gab nie den Mächtigen Hilfe, den Hilflosen ja, den Hilfegebenden noch mehr. Suche nicht weiter.  Es steht in Vers 19: Um so mehr ermahne ich, dies zu tun, damit ich euch schneller wiedergegeben werde. Dieses bezieht sich doch auf dein Erdenleben.  Nicht nur, das kann in der lebendigen, geistigen Welt noch genauso, nicht ganz so, aber doch klärend, ruhig, vereinigt sein. Das kann noch in die geistige, klärende Welt mit hineingehen. Hebr 13,20 Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe mit dem Blut eines ewigen Bundes von den Toten wiedergebracht hat, unsern Herrn Jesus,


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Hebr 13,21 möge euch tüchtig machen in allem Guten, seinen Willen zu tun, und in uns schaffen, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus, dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit! Amen. Hebr 13,22 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Lasset euch das Wort der Ermahnung gefallen! ich habe euch ja [nur] kurz geschrieben.

Nachricht über Timotheus. Grüße Hebr 13,23-25 Hebr 13,23 Wisset, dass unser Bruder Timotheus freigelassen ist, mit dem ich, wenn er bald kommt, euch sehen werde. Hebr 13,24 Grüßet alle eure Vorsteher und alle Heiligen! Es grüßen euch die von Italien. Hebr 13,25 Die Gnade sei mit euch allen!  Ich nehme an, das diese Absätze aus einem anderen Brief von dir stammen, denn als Geist hattest du es sicherlich nicht gemorst.  Ja, natürlich auch, das war klärend notwendig. Ich hatte es als Geist gesagt und nicht als Mensch.  Aber du bist doch nicht geistig materialisiert mit Timotheus zu den Hebräern gekommen.  Hier kläre noch mal mit mir. Ich habe als Geist Informationen genauso gegeben wie als Mensch. Ich habe hier mit Timotheus nicht geistig, sondern noch als kleiner Mensch gewirkt, als Körper.  Also lebte Timotheus noch zu der Zeit.  Natürlich, er ist noch länger bei mir gewesen.  Wenn du schreibst, dass du mit Timotheus zu den Hebräern gehst, dann ist der Mensch Timotheus damit gemeint, und du als Geist.  Ja.  Du begleitest ihn als Geist und bist dann bei den Hebräern.  Das ist lebendig, ja, genau. Es war eine Notmaßnahme, die ihm eingegeben war. Er vereinigte sich mit der klaren, geistigen, innigen Korrespondenz des


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Ordnens, des Hilfegebens, des Loslassens, Hinausschreiens, Herausruderns, nicht allein, um die kleinen hilflosen Menschen zu rütteln, nicht um sie stehenzulassen, aber um ihnen noch geistige Intuitionen einzugeben: Geht hinaus, klärt mehr, ordnet und sucht die Quelle der Liebe. Ihr werdet finden, was ihr gesät habt. Also, mit dieser Einstellung aus der geistigen Welt wurde Timotheus hinausgelassen, um nicht nur den Hebräern klare Ruhe zu geben, nicht nur den Sehenden, auch noch den Blinden. Das war seine Aufgabe.  Haben die Hebräer das denn auch so verstanden?  Nicht alle, und mehr oder weniger hilflos. Sie haben ihn geknechtet, ja, sie haben mit ihm gelacht natürlich, sie haben ihn aber nie geopfert. Er wurde hilflos belächelt, meine ich. Nur, er hat es nicht ganz so wichtig oder hilflos eingenommen. Er hat diese Jesusliebe in sich getragen und die Quelle des Lichts hinausgebracht. Ihm hat es nicht groß etwas ausgemacht, allerdings wurde er ordentlich beschimpft. Es hat ihm nicht leichte Hilflosigkeit, aber leichte Knechtschaft gegeben. Nur, er hat es geordnet und sich durch sein liebevolles Gebet freigemacht. Es war natürlich eine Last für ihn, aber durch sein inniges Gebet wurde er davon gleich befreit.

2. Brief an die Thessalonicher Inhalt Vorwort Gruß an die Gemeinde 2Thess 1,1-2 Danksagung und Fürbitte für die Bewährung der Gemeinde 2Thess 1,3-12 Die Wiederkunft Christi und der ihr vorausgehende große Verführer 2Thess 2,1-12 Ermahnung zur Festigkeit 2Thess 2,13-17 Bitten und Wünsche 2Thess 3,1-5 Von der Zurechtweisung der Müßiggänger 2Thess 3,6-15 Eigenhändiger Schlussgruß und Segenswunsch 2Thess 3,16-18


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Vorwort  Du sagtest uns, dass dein Brief an die Thessalonicher etwa 93 n. Chr. entstanden ist.  Ja, das ist nicht ganz korrekt. Einige Wochen sind hier nicht mit angegeben, aber das ist nicht so wichtig.  Du hast hier als Geist dein christliches Vermächtnis an einen feinen, geistig klaren, ruhigen Menschen weitergegeben.  Ja.  Hattest du zu diesem Medium eine enge Beziehung?  Ja, er war in mehreren Menschenleben mein Vater gewesen. Moses war es nicht gewesen. Es war ein großer, klarer, geistiger, liebenswürdiger Mann.  In dem 2. Brief an die Thessalonicher sagst du meistens „wir“ und nicht „ich“. Meinst du mit „wir“ dich selbst oder auch noch Silvanus und Timotheus?  Nicht allein, auch noch den Ordnungshüter, der noch mit Hilfe gegeben hat, der hier noch die Gedanken, die nie ganz klar und ruhig waren, gab. Wir waren nicht genügend Hilfe gebend? Nein, wir haben unsere Gedanken klar gegeben, aber der Gerichtsschreiber, nun will ich ihn mal so nennen, hatte einen Gerichtsführer. Dieser Gerichtsführer nun, der hatte nicht die klare Lebendigkeit, der hat auch nicht geglaubt, der war mehr hilflos und ordnete für den Schreiber nun an, das anders zu formulieren. Es wurden nicht immer unsere Gedanken eingegeben. Kläre es nur mal ordnungshalber mit ein.  Dieser Bekannte, der mehrmals in verschiedenen Leben dein Vater gewesen ist und Gerichtsschreiber war, der war wiederum einem Gerichtsführer unterstellt.  Natürlich. Das ist wie bei den Menschen heute auch. Einer ist ein großer mächtiger Mann. Verzeih, wenn ich das so sage, aber das ist genau richtig. Es war kein Gerichtsfeindlicher, es war ein Ordnungshüter, wie ein Polizist, und er hatte seine Gedankenform. Er konnte mit meiner Art zu denken leider nicht ganz einig werden, und hier hat er seine Vorstellungen mit hineingebracht, oder meine ein wenig umgeformt. Das Medium hat es natürlich aufgenommen. Das konnte schreiben, ohne Frage, war aber auch diesem Gericht untergeben. Der Text musste mehrfach korrigiert werden, weil er nicht für die klagenden Gerichte formuliert war. Es war nicht


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ihre eigene Sprache. Ich habe in der klaren, geistigen Information eine eigene klare Sprache, die nicht immer die eure ist, und klärend passte sie ihnen nicht immer.  Warum mussten denn die Durchgaben über diesen Ordnungshüter laufen? Hättest du deinem Medium die Durchgaben denn nicht in seiner Wohnung zukommen lassen können?  Nein, das konnte ich nicht, weil hier die Gedanken der innigen geistigen Liebe nicht von der Gesellschaft beurteilt wurden, aber hier hatte eine kleine Macht der Gemeinde nicht nur noch Gedankenfehler, nicht nur Hilflosigkeit, sondern auch noch Ruhe befohlen. Hier musste alles noch einmal klar, ruhig und sachlich niedergelegt werden. Ich konnte hier meine Hilfe und meine Liebe natürlich hineingeben, aber eine gemeinnützige, eine Hilfsmachenschaft einer Gesellschaft, einer Gemeinde, hatte hier natürlich kein feines, aber ein klares Wort eingebracht. Ich konnte ohne ihre Genehmigung gar nichts tun.  Das heißt, dein Medium war in einer Gemeinde und das ganze lief über diese Gemeinde.  Ja, nicht anders, dass sie überwacht wurde, das kann man nicht ganz sagen, aber es wurden nur Gedanken hineingetragen, die nicht nur für eine kleine Anzahl der Menschen bestimmt waren, vielmehr sollten hier keine Gedankenformen hineingehen, die viele Menschen nicht verstehen. Deshalb musste hier, mehr von der Gemeinde, eine Art ruhige Überwachung stattfinden. Durch einen Lehrer wurde eine sofortige Klärung veranlasst. Es wurde nicht alles geistig liebevoll mit angegeben.  Das heißt, dann war außer diesem Gerichtsführer noch ein Lehrer dabei?  Ja. Der aber wieder der Gemeinde unterstand und der hierfür verantwortlich war.  Es war eine Überwachung?  Ja, so kann man es konkret sagen.  Wenn dein Medium es zu Hause aufgeschrieben hätte, wäre ihm auch nicht geglaubt worden.  Ja, doch schon, aber es war nicht für das Ohr der Allgemeinheit gedacht, denn sie konnten damit leider nicht umgehen und wären dann in Leid oder Qual


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gegangen. Und somit wurde hier nur genau eingegeben, was die Menschen anhören sollten, und nicht, was sie hätten hören müssen.  Waren Silvanus und Timotheus zu diesem Zeitpunkt der Briefdurchgabe bereits ebenfalls in der geistigen Welt?  Nein, nein, beide waren noch auf Erden.

Gruß an die Gemeinde 2Thess 1,1-2 2Thess 1,1 Paulus und Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.  Das ist die Einleitung, die überall in deinen Briefen zu finden ist.  Die habe ich auch gern gegeben. Das war keine kleine Demütigung, es war eine kleine, liebevolle Anrede.  Du hast ja deine Informationen als Geist gegeben und trotzdem diese Anrede weiter benutzt?  Ja, der Geist übernimmt immer noch Informationen mit. Dies ist ja in ihm informatorisch geweckt. Also kannst du nicht anders handeln. Du wirst niemals eine hilflose Klage, noch eine Ordnungslosigkeit hineingeben, wenn du in dieser klaren geistigen, innigen Liebe bist. Es ist einfach eine Information, die hier gegeben ist, und die du auch nie loswirst.  Dieser feine, ruhige, klare Mensch, dem du diese Durchgaben zugemorst hast, der wusste, dass du der Paulus bist?  Ja, genau, das hatte ich ihm nicht einmal, sondern einige Male gesagt.  Und der wusste auch von Silvanus und Timotheus.  Genau, genau. 2Thess 1,2 Gnade sei [mit] euch und Friede von Gott dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!


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Danksagung und Fürbitte für die Bewährung der Gemeinde 2Thess 1,3-12 2Thess 1,3 Danken müssen wir Gott allezeit, wie es billig ist, eurethalben, ihr Brüder, dass euer Glaube in hohem Maße wächst und die Liebe jedes einzelnen von euch allen gegeneinander sich mehrt, 2Thess 1,4 so dass wir selbst uns euer rühmen in den Gemeinden Gottes wegen eurer Standhaftigkeit und eures Glaubens in allen euren Verfolgungen und Drangsalen, die ihr erduldet;  Welche Drangsale und Verfolgungen mussten die Thessalonicher erdulden? War es eine Christenverfolgung?  Nicht ganz, sie war nicht auf Jesu Klärung gerichtet. Es wurde geistige Klärung gesucht. Man hatte Leid in der Korrespondenz, in der Liebe, zu einfacher, klärender Ruhe gebracht. Es war also im Grunde Jesu Liebe, Gottvaters Liebe, ja, ja, ja!  Diese Drangsale und Verfolgungen, die waren nach deiner Zeit. Du warst ja schon in der geistigen Welt.  Genau, ganz genau, nicht anders, ich musste doch Leid mildern. Ich musste doch meine Korrespondenz hinunterschicken. Ich konnte doch gar nicht anders. In mir war doch klagende Hilflosigkeit. Ich musste meine freie Information an diese hilflosen Menschen geben. Ein gutes, liebevolles, menschliches Wesen hatte ich dann gefunden. 2Thess 1,5 [das ist] ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, dass ihr gewürdigt werden sollt des Reiches Gottes, für das ihr auch leidet, 2Thess 1,6 da es ja vor Gott gerecht ist, euren Bedrängern mit Drangsal zu vergelten 2Thess 1,7 und euch, den Bedrängten, mit Erquickung zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit Engeln seiner Macht 2Thess 1,8 in flammendem Feuer, wenn er Rache übt an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium von unsrem Herrn Jesus nicht gehorsam sind.  Ist damit die kommende Korrekturzeit gemeint?  Nicht nur die kommende, auch die jetzige Zeit, auch die Gesetze, auch die Jesus-Kraft, die jetzt durch das Licht hinaufgehen konnte. Es war eine ordnende,


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klärende, ruhige Strahlkraft, die Gegner oder Feinde nicht hilflos macht, sondern einfach klärt. Es war eine Klärung, nicht eine Verteidigung. Hilf dir nur selbst, kläre und ordne. Die Macht des Geistes ist in dir und muss die Liebe hineinbringen, die Quelle des Lichtes.  Es steht dort: „Wenn er Rache übt an denen, die Gott nicht kennen.“ Dieses Wort Rache gefällt mir nicht.  Das sind ja diese Klagen. Rache, nun, das ist schon gut gedacht, denn Rache haben ja klagende Menschen immer in sich, und die werden ja auch geführt, nur nicht von der klaren, feinen, ruhigen, strahlenden Schwingung. Sie haben auch eine ausstrahlende Schwingung, aber das ist Luzifers Schwingung oder, sagen wir mal, die Polarität. Hier sollte Gutes gegeben werden, wenn Klage sich erhebt. Wenn Klage sich erhebt, sollte nicht Klage wiedergegeben werden.  Das ist mir klar, dass klagende Menschen Rache üben, aber hier steht, dass unser Herr Jesus vom Himmel her mit Engeln Rache übt, und das gefällt mir nicht.  Ja, das ist natürlich opfernd geschrieben. Nein, die Menschen waren nicht nur in ihrem klagenden Wahn, sie waren auch in ihrer Hilflosigkeit. Sie konnten es nicht anders begreifen. Sie mussten wachgerüttelt werden; das wurde hiermit eigentlich nur bezweckt, nichts weiter.  Wenn man das für feingeistige Menschen interpretierte, dann müsste man dieses Wort „Rache“ ersetzen und sagen, dass über diese Menschen Klage nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung kommt.  Gott gab ihnen nicht nur Klage. Er gab ihnen auch Opferung auf. Nur die Sprache verstanden sie nicht, also musste ich in ihrer Sprache sprechen. 2Thess 1,9 Und sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke aus,  Natürlich, sie wurden in die Opferung gebracht. Das musste geschehen. Sie sollten sich ja korrigieren, sie sollten ihr Leid durchbrechen, sie sollten in die Korrektur gehen, sie sollten ordnen.  Es steht dort aber: Sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben. Ewiges Verderben gibt es doch nicht in dem Sinne.  Nein, das gibt es nicht. Das klingt hier auch ruhelos. Das ist wie das eiserne Schwert. Das ist aber nie gesagt worden. Verderben habe ich auch nie gesagt.


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„In Leid kommen müssen“, so würde ich es übersetzen. Sie müssen über die Qual, über das Leid korrigiert werden. So kannst du das nun eingeben. 2Thess 1,10 wenn er kommen wird, um verherrlicht zu werden in seinen Heiligen und bewundert zu werden in allen Gläubigen – denn Glauben fand unser Zeugnis an euch – an jenem Tage.  Du hast uns gesagt, dass die Wiederkunft von Jesus geistig zu verstehen ist.  Ja, nie anders ist es zu verstehen. Das ist jetzt, meine ich, nicht ganz lebendig geschrieben. Es klingt manchmal in eurer germanischen Sprache nicht so ordentlich, nicht so hilfreich. Kläre es nur auf, wenn du hier gefangene Worte hast, dann werde ich sie dir einfach noch mal sagen.  Da sehr oft in deinen Briefen von der Wiederkunft unseres Herrn die Rede ist, nehme ich an, dass damals und auch nach dir die Menschen an die Wiederkunft des Herrn glaubten. Auch heute noch glauben Christengemeinden an die menschliche Wiederkunft unseres Herrn.  Viele glauben es sogar noch, weil die Kirchen es noch predigen. Aber das ist nicht so. Es ist mehr geistig gemeint, und die Menschen klären es nur immer auf die Gestalt, auf das Persönliche hin, weil sie ja nicht erkennen können, dass der Geist das klare Licht und immer noch die Macht des Menschen ist. Sie erkennen es leider nicht, und sie sind da ohnmächtig und glauben nun an den Körper, der an die Person gebunden ist. Es ist aber nur der Geist! 2Thess 1.11 Und im Hinblick darauf beten wir auch allezeit für euch, dass euch unser Gott der [endgültigen] Berufung würdigen und alles Wohlgefallen an der Gütigkeit und alles Werk des Glaubens in Kraft vollenden wolle, 2Thess 1,12 damit der Name unsres Herrn Jesus in euch verherrlicht werde und ihr in ihm nach der Gnade unsres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

Die Wiederkunft Christi und der ihr vorausgehende große Verführer 2Thess 2,1-12 2Thess 2,1 Wir bitten euch aber, ihr Brüder, in Bezug auf die Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus und unsre Vereinigung mit ihm, 2Thess 2,2 dass ihr euch nicht [so] schnell von der Besonnenheit abbringen und in Aufregung oder Schrecken versetzen lasst, weder durch einen [Propheten -] Geist noch durch ein angeblich von uns kommendes Wort oder einen [solchen] Brief, als ob der Tag des Herrn unmittelbar bevorstände.


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 Korrekt, da ist nichts hinzuzufügen.  Du korrigierst die Leute, die da glauben, dass dieser Tag in nicht allzu weiter Ferne liegt und dass sie auch falsche Erkenntnisse vorgeben.  Ja, das ist korrekt, dass das Leid nicht hineingehen muss, wenn sie ordnen, wenn sie die Quelle der ruhigen Verantwortung, der Vergebung nun eingeben. Es war eine klärende Notwendigkeit, diese Gedanken hinauszusenden. 2Thess 2,3 Niemand soll euch auf irgendeine Weise betrügen; denn wenn nicht zuerst der Abfall gekommen ist und der Mensch der Gesetzesfeindschaft sich offenbart hat, der Sohn des Verderbens, 2Thess 2,4 der sich widersetzt und erhebt über alles, was Gott oder Heiligtum genannt wird, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt, indem er von sich vorgibt, er sei Gott[, so kann der Tag des Herrn nicht kommen].  Das ist doch ganz klar. Wenn er nicht in seine Ordnung findet, wenn er nicht den Weg zur Korrektur, zu Gottvater finden kann über die Liebe zu Jesus, dann wird es auch nicht geschehen, kann es nicht.  Dieser Tag des Herrn, von dem dort die Rede ist, ist das die Zeit nach der Korrekturzeit?  Nein, das ist einfach die Liebe, die geistige, innige, klare, ruhige Strahlkraft, die Information der Klarheit: Ich bin im Licht, ich bin in meinen Vater eingebunden, ich bin in der Liebe gefestigt. Das ist damit gemeint.  Hattest du in deinem menschlichen Leben als Paulus etwas von dem Abfall vieler Engel von Gott gewusst?  Das wurde uns nie gelehrt. Das hat man durch die geistige Information noch in sich gehabt. Als Mensch wurde mir diese Information nie gegeben. Diese Informationen waren aber in mir gegenwärtig. Der Abfall war das Leid der klagenden Engel. Sie mussten ja in die ruhige Strafe gehen, ich sage das mal so hart. Sie mussten aus der liebevollen geistigen Führung entlassen werden, um nun ihre Korrektur einzugeben, um die Liebe zu finden. Durch die Liebe Jesu konnten sie wieder in ruhige Strahlkraft hinaufsteigen. Das war die Liebe, und sie ist immer noch gegenwärtig.  Lieber Paramahansa Yogananda, du warst ja nicht abgefallen, du warst ja fein, klar und strahlend. Warst du denn in der Lage, dieses Wissen weiterzugeben?


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 Ja, natürlich, nur, ich hatte leider noch große, klagende Menschen vor mir. Ich konnte nur ganz wenigen meine Quelle des Lichtes zeigen. Es waren im Grunde neunundneunzig Prozent, die noch in dieser Finsternis waren, und sie könnten über die Liebe wieder in das feine Licht gehen. 2Thess 2,5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? 2Thess 2,6 Und jetzt wisst ihr, was [sein Kommen] aufhält, damit er [erst] zu seiner Zeit sich offenbaren kann.  Löse dich nicht von der Klugheit, löse dich nicht von der Klage, sie beinhalten klärende Korrekturen, aber ihr müsst den Kampf des Lebens nur über die Quelle des Lichtes führen, nicht anders. Kehrt also dem Jesuslicht nie den Rücken. Geht hinaus aus eurem Prunk, eurer Materie, aus euren klugen, auch manchmal feindlichen Gedanken. Ihr solltet niemals mehr Gegner des Lichts sein.  Wenn man nun den Hintergrund kennt, erkennt man auch, dass du diese Durchgaben als Geist gegeben hattest, denn es steht ja in Vers 5 geschrieben: Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies euch sagte, als ich noch bei euch war.  Ja, genau, nur, diese korrekten Gedanken wussten sie nicht mehr. Sie waren nicht nur in ihrer Verblendung, sie waren auch in ihrer Klage, in ihrer Macht. Ich hatte nur einigen Liebevollen meine klare Liebe geben können. Die Menschen gaben mir ihr liebes gutes Zuhören, nun, das war für mich natürlich ein Klang, den ich mir immer gewünscht hatte, nur, sie gaben mir auch nicht nur hilflose Gedanken zurück, auch ruhelose, unverschämte auch manchmal. Ich konnte meine Gedanken immer noch hilfreich zähmen, sodass ich nie in eine Klage oder in ein Morsen mit scharfen Gedanken kam. Leider war ich nicht genügend geschult, um ihre klagenden Fragen in einem klärenden Satz zu beantworten. Klärende Medien, wie heute, gab es nicht. Es war eine hilflose, ruhelose Zeit. Die Menschen sind aus ihrem Leid nicht herausgekommen. 2Thess 2,7 Denn das Geheimnis der Gesetzesfeindschaft ist schon in Wirksamkeit; nur [kann es sich nicht offenbaren,] bis der, welcher jetzt aufhält, weggeschafft ist.  Natürlich, wenn einer es aufhält, wenn er noch eine Klage dazu erhebt, wenn er nicht sein klares Licht findet, und er geht hinaus, ohne dass er einen feinen Impuls mitgenommen hat, dass der Klang der Liebe ihn nicht in die geistige Welt begleitet, nun, dann ist die Ordnung in ihm nicht gegeben. Er hat sein klares, liebevolles Licht nicht gefunden. Dieses Licht muss noch mal wieder hinunter und noch mal, immer wieder müssen klare Menschen ihm nun einen Ordnungsstrahl geben. Das ist eine große Hilflosigkeit der feingeistigen


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Informanten. Sie haben immer noch ihren Kampf mit diesen Menschen. Sie müssen sie noch mal und noch mal wieder nicht beeinflussen, aber überzeugen.  Das war damals so, und das ist heute auch noch so.  Ja, es heute noch genauso. Nur heute, muss ich dir sagen, ist es schon leichter. Ich würde nur zu gern in eure Zeit gehen. Hier würde ich mit Medien korrespondieren und kommunizieren. Ich würde noch meine kleinen Schreiber mitbringen, sodass ich hier nicht nur Hilfe gebende Gespräche, auch den Kampf der Liebe führen würde, über das Mediale nicht nur, über die Kommunikation, über die Medien, über die Gedanken der Freiheit. Nun, was ist Freiheit? Die Freiheit heißt natürlich Kampf, aber Kampf für das Licht, über die Korrekturen, über das Überzeugen, das Ordnen: Kläre, mein lieber Mensch. Kläre und korrigiere dich, Mensch, geh hinaus. Lebe nicht in den Tag hinein. Mache etwas aus deinem Leben. Du bist hinuntergekommen, um dein Leben zu ordnen, nicht um den Kampf mit Materie und Mächten zu führen. Sind es Mächte, die zum Guten führen, dann hast du keinen großen Pluspunkt, aber dann hast du schon einen Ordnungsstrahl empfangen, der dir hier natürlich auch die Hilfe dazu gibt, dass du deine Feinde liebevoll beeinflussen kannst über dein Wort, über die Medien, noch über deine Leithilfe. Mit der Kommunikation, mit den liebevollen Gesprächen, den klaren, ruhigen, auch scharfen Auseinandersetzungen mit großen Völkern, mit Mächten, hierbei würde ich es heute leichter haben. Ich könnte in alle Länder fliegen. Ich brauchte nicht mehr über viele Tage und Jahre hinaussegeln. Ich könnte über die Lebensform von Jesus berichten. Ich könnte die Lebendigkeit in allen Menschen anregen. Ich würde das Licht anzünden. Es würde große Lichterketten geben. Nur, ich kann es leider nicht mehr. Ich bin somit gebunden und muss mich nun klarer, geistiger Individuen bedienen, und ihnen gebe ich meine Lebendigkeit, ihnen gebe ich meinen Glauben an die Macht Gottvaters: Ich bin in voller Achtung. Ich gebe dir mein Vertrauen. Ich bin nie dein Feind. Ich bin nicht dein klarer Gegner. Du kannst mit mir kommunizieren. Ich leiste mir sogar noch die Zeit, um deine Gedanken in meine zu ordnen. Aber ich kläre dich auch noch auf, wenn du nicht in diesem klaren Licht stehst. Ich muss dich nun nicht überzeugen, aber du hast die freie Entscheidung, dein Licht hier zu finden, sonst musst du viele, viele Leben immer wieder hinuntersteigen, und du wirst den Kampf um die Liebe immer noch nicht beendet haben.  Ich glaube, dass es zu deiner Zeit noch viel schwerer war als heute zu unserer Zeit. Obwohl es heute auch schwer ist, den Menschen das Geistige nahezubringen. Die meisten Menschen blocken dann ab.  Ja, da hast du recht. Sai Baba war ein großes Licht auf Erden. Er war in Indien tätig. Ich wäre hinausgegangen in alle Länder. Ich wäre auch, wie der Dalai Lama, nicht nur nach Mittelamerika, nach Osten, Polen und Russland


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noch gegangen. Nur hätte ich natürlich auch darum bitten müssen. Wenn sie mich nicht angenommen hätten, ja, dann hätte ich korrekterweise auch zurücktreten müssen. Nun, aber es hätte genügend klare Menschen in den europäischen Ländern gegeben, bei denen ich die Möglichkeiten zum Wirken bekommen hätte. Ich hätte klare Liebe gegeben. Ich hätte meinen Ordnungsstrahl verbreitet, meine Verantwortung für die Menschheit. Ich hätte zu allen wichtigen Menschen in euren Ländern gesprochen: Lehrt eure Mitmenschen einfach und klar, dass die Liebe gegenwärtig ist und dass sie nie mehr untergehen kann. Lehrt, dass der Mensch immer noch im Kampf steht, solange er lebt, dass er aber die Liebe festigen muss, damit sie ihn nie verlässt. Sie sollte gestützt werden wie mit einem starken Betonpfeiler. Sie sollte die liebevoll gebende, klare Ruhe sein für die Ordnung der Menschheit. Ich würde allen klagenden Menschen mein geistiges Wissen mit meinen Worten vermitteln: Kehrt um, lügt nicht, betrügt nicht! Warum stehlt ihr, warum seid ihr nicht ehrlich? Geht hinaus aus eurer Umklammerung. Ihr habt nicht nur Angst, ihr seid auch noch hilflos. Ihr seid noch ruhelos, ihr seid im Sturm. Nicht nur das, ihr seid auch gefangen in euch. Ihr müsst euch nicht immer selbst bestätigen. In euch ist Klage, in euch ist Leid. Ihr seid in eurer Gefangenschaft. Ihr könnt mir leid tun. Aber das würde ich natürlich nicht sagen. Ich würde sie durch meine Gedanken, durch meine freien Gedanken aufrütteln. Nur, wer mich noch belächelt, nun, der kann mir wirklich leid tun. Und ich würde allen Politikern sagen: Geht miteinander in eine heilende, klärende Kommunikation, in ein Miteinander zum Wohle der Menschheit, für die Geborgenheit der Kinder, zum Heilwerden der Meere, der Natur. Vereinigt euch mit der Mutter Erde und werdet wieder eine Gemeinschaft. Dann habt ihr eure Klage in euch abgegeben, ja staunt nur! Niemals braucht ihr mehr in diese klagende, mächtige Verantwortungslosigkeit zu gehen. Die Kriege würden kleiner werden, da es ja immer noch Mächte gibt, die uns leider nicht begreifen, aber es wird noch Leid, leider viel Leid kommen. Es wird noch Kriege geben, die aber zur Korrektur beitragen. Lasst es nur zu, denn leiden die Menschen nicht lieber, als dass sie sich miteinander vertragen? Ich bin nicht dieser Meinung. Ich meine, die Klage brauchten die Menschen sich nicht zu machen. Sie sollten den Kornsamen ehren, ihm Licht und Wasser geben, damit er gedeihe und wachse, und das ist die Liebe. 2Thess 2,8 Und dann wird der Gesetzesfeind sich offenbaren, den der Herr Jesus durch den Hauch seines Mundes töten und durch die Erscheinung seiner Wiederkunft vernichten wird, 2Thess 2,9 dessen Ankunft auf Grund der Wirksamkeit des Satans geschieht mit jeglicher machtvollen Tat und [allen] Zeichen und Wundern der Lüge


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2Thess 2,10 und mit allem Trug der Ungerechtigkeit gegenüber denen, die verloren gehen, zur Vergeltung dafür, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 2Thess 2,11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung, damit sie der Lüge glauben, 2Thess 2,12 auf dass alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen an der Ungerechtigkeit gehabt haben.  Das ist korrekt. Leider sind die kleinen Menschen häufig noch blind. Nie geben sie klare Ruhe, bevor sie nicht ganz frei von klagenden Lebensformen, nicht nur Lebensformen, sondern auch Gedanken sind. Sie klären nie genügend ab, sie müssen noch über die Qual gehen. Hierdurch klären sie nun ruhig und vernünftig. Sie können es ja nicht genau einsehen, noch klärend in sich aufnehmen. Nur über die Heilkraft, die Gottvater nun eingibt. Nun, diese geistige Verführungskunst, die noch immer, auch heute und jetzt, nicht nur auf der Erde, auf den Planeten herrscht, klärt sich nur in ruhiger Vernunft: Ich muss diese Lehre klären, ist sie nun die göttliche, strahlende, oder ist sie eine gebeugte, ruhelose, verantwortungslose? Klärung ist notwendig und ist jetzt gegeben. Die Menschen können nie genügend aufgeklärt werden. Sie brauchen leider noch ihre kleinen hilflosen Feinde.  Ich nehme an, dass die Verführer schon da sind, ohne dass sie Gott direkt senden muss.  Natürlich, sie sind nicht nur da, sie sind auch in euch. Ihr habt die Liebe, ihr habt das Leid, ihr habt Gefangenheit, Hilflosigkeit, Ruhelosigkeit. In euch ist noch nicht genügend Vergebung, Achtung und Demut. Nur, wenn diese klaren Gedanken in euch freigeworden sind, dann klagt ihr nicht mehr, dann seid ihr in der Verantwortung Gottes, und ihr macht es leicht, Hilfe gebend und liebevoll. Findet und sucht, klärt und ruht nie, geht hinein in die klaren Gedanken und sucht und findet. Mehr habe ich nicht zu sagen.  Ich denke die Verse 9 bis 12 müssten für das Verständnis der heutigen Zeit etwas umformuliert werden.  Natürlich, aber sieh dir doch die Opferung an, sieh dir die Kriege an, sieh dir auch die Verblendung an, sie ist nichts weiter als Heuchelei. Sie kann die Lebendigkeit in der Liebe doch nie sein. Die Sonne ist das klare Licht, der Mond ist die Finsternis, und beide gehören nun zusammen. So ist es auch hier, dass die Klarheit, die Lebendigkeit, genauso die Feindlichkeit und die Lieblosigkeit in euch sind. Nur, wenn ihr diese abgelegt habt, werdet ihr in eurem heilenden Körper, in der Lebendigkeit Gottes sein.


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Ermahnung zur Festigkeit 2Thess 2,13-17 2Thess 2,13 Wir aber müssen Gott allezeit eurethalben danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass euch Gott von Anfang an erwählt hat zum Heil in der Heiligung durch den Geist und im Glauben an die Wahrheit, 2Thess 2,14 wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unsres Herrn Jesus Christus erlangt. 2Thess 2,15 Also stehet nun, ihr Brüder, und haltet die Überlieferungen fest, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch ein Wort, sei es durch einen Brief von uns. 2Thess 2,16 Unser Herr Jesus Christus selbst aber und Gott, unser Vater, der uns geliebt und in Gnaden einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung gegeben hat, 2Thess 2:17 tröste eure Herzen und stärke [sie] in jedem guten Werk und Wort!

Bitten und Wünsche 2Thess 3,1-5 2Thess 3,1 Im übrigen betet für uns, ihr Brüder, dass das Wort des Herrn laufen und verherrlicht werden möge wie auch bei euch 2Thess 3,2 und dass wir errettet werden von den verkehrten und bösen Menschen; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. 2Thess 3.3 Getreu aber ist der Herr, der euch stärken und vor dem Bösen bewahren wird. 2Thess 3,4 Wir haben aber im Herrn das Vertrauen zu euch, dass ihr, was wir gebieten, tut und tun werdet. 2Thess 3,5 Der Herr aber lenke eure Herzen zur Liebe gegen Gott und zum geduldigen Harren auf Christus!

Von der Zurechtweisung der Müßiggänger 2Thess 3,6-15 2Thess 3,6 Wir gebieten euch aber, ihr Brüder, im Namen unsres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurückzieht, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung, die sie von uns empfangen haben. 2Thess 3,7 Denn ihr wisst selbst, wie man unser Beispiel nachahmen soll; denn wir haben uns nicht unordentlich unter euch verhalten,


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2Thess 3.8 auch nicht umsonst von jemand Brot gegessen, sondern mit Mühe und Beschwerde Tag und Nacht arbeitend, um niemandem von euch beschwerlich zu fallen. 2Thess 3,9 Nicht, weil wir nicht das Recht [dazu] hätten, sondern um uns euch als Vorbild hinzustellen, damit ihr uns [darin] nachahmen solltet. 2Thess 3,10 Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen. 2Thess 3,11 Denn wir hören, dass etliche unter euch unordentlich wandeln, indem sie nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. 2Thess 3,12 Den Betreffenden aber gebieten wir und ermahnen sie im Herrn Jesus Christus, dass sie still arbeiten und ihr eignes Brot essen. 2Thess 3,13 Ihr aber, ihr Brüder, werdet nicht müde, das Rechte zu tun! 2Thess 3,14 Wenn jedoch jemand unsrem Wort in dem Briefe nicht gehorcht, den merket euch; gehet nicht mit ihm um, damit er beschämt wird! 2Thess 3,15 Und haltet ihn [trotzdem] nicht wie einen Feind, sondern weiset ihn zurecht wie einen Bruder!

Eigenhändiger Schlussgruß und Segenswunsch 2Thess 3,16-18 2Thess 3,16 Der Herr des Friedens selbst aber gebe euch den Frieden allezeit auf alle Weise! Der Herr sei mit euch allen! 2Thess 3,17 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Das ist ein Zeichen in jedem Brief; so schreibe ich. 2Thess 3,18 Die Gnade unsres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

1. und 2. Brief an Timotheus Inhalt Vorwort

376 1. Brief an Timotheus

Gruß an Timotheus 378 1Tim 1,1-1,2 Ermahnung, dem Evangelium widersprechende Lehre von der Gemeinde fern zu halten. Der wahre Zweck des göttlichen Gesetzes 378 1Tim 1,3-11 Dank gegen Gott für die dem Paulus widerfahrene Gnade 378 1Tim1,12-17


375

Aufforderung an Timotheus, für die Wahrheit zu kämpfen 379 1Tim 1,18-20 Das Gemeindegebet 380 1Tim 2,1-7 Vom würdigen Verhalten der Männer und der Frauen in den gottesdienstlichen Versammlungen 381 1Tim 2,8-15 Erfordernisse für das Amt eines Bischofs 383 1Tim 3,1-7 Erfordernisse für das Amt der Diakonen 384 1Tim 3,8-13 Die Gemeinde Gottes eine Grundfeste der Wahrheit. Kurzes Bekenntnis des Glaubens 385 1Tim 3,14-16 Das Unwahre und Widersinnige der auftauchenden Irrlehre 387 1Tim4, 1-5 Wie sich Timotheus gegen die Irrlehrer zu verhalten habe 387 1Tim 4,6-11 Wie Timotheus sein Amt richtig führen soll 388 1Tim 4,12-16 Vorschriften in Bezug auf die Witwen 389 1Tim 5,1-16 Vorschriften in Bezug auf die Ältesten 393 1Tim 5,17-25 Vorschriften für die Sklaven 396 1Tim 6, 1-2 Von Aufgeblasenheit, Streitsucht und Geldgier 397 1Tim 6,3-10 Schlussermahnungen an Timotheus 398 1Tim 6,11-21 2. Brief an Timotheus Gruß an Timotheus 2Tim 1,1-2 Timotheus soll das Evangelium standhaft bekennen 2Tim 1,3-14 Lob des Onesiphorus 2Tim 1,15-18 Timotheus soll im Kampf und im Leiden Treue beweisen 2Tim 2, 1-13 Warnung vor Irrlehrern und Ermahnung zu Gerechtigkeit und Friedfertigkeit 2Tim 2,14-26

400 400 404 405

407


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Sittenverderbnis unter den Menschen der Endzeit 408 2Tim 3,1-9 Als Nachfolger des Paulus soll Timotheus an der Lehre der heiligen Schriften festhalten 411 2Tim 3,10-17 Timotheus soll sein Amt gewissenhaft führen 412 2Tim 4,1-5 Paulus erwartet sein baldiges Ende 413 2Tim 4,6-8 Aufträge und persönliche Mitteilungen 414 2Tim 4,9-18 Nachrichten. Grüße. Schluss des Briefes 415 2Tim 4,19-22

Vorwort  Der 1. Brief an Timotheus wurde etwa im Jahre 100 n. Chr. verfasst. Ist das richtig?  Nicht ganz, aber fast, lasse es ruhig so.  Danach folgte dann auch in relativ kurzer Zeit der 2. Brief an Timotheus.  Ja, das waren nur sieben Tage danach.  Du warst bereits in der geistigen Welt und hast die Briefe über ein Medium an Timotheus gegeben.  Ja, natürlich, das war nicht meine Opferung, das war mein großes, liebevolles, geistiges Bedürfnis. Es ist mir auch noch gelungen.  Was war das für ein Medium. War es dasselbe Medium, das durch dich den Brief im Jahre 93 n. Chr. an die Thessalonicher verfasste?  Nein, es war ein anderes Medium.  Lebte Timotheus im Jahre 100 n. Chr. noch?  Ja, aber nicht mehr genügend Hilfe gebend. Sein feiner Magen, seine Nieren und seine Gedärme waren nicht mehr gesund. Er lebte nur noch eine kurze Zeit.


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 Dein Brief war praktisch eine Unterstützung für die ruhelose Zeit des Timotheus.  Ganz korrekt, er hatte Ordnung und Ruhe zu geben und kam noch in sein Leid durch seine Gedärme, durch seinen Magen hinein. Das war eine große Last und eine Verantwortung, die er nicht so einfach klären konnte.  Wie alt war denn Timotheus ungefähr zu diesem Zeitpunkt?  64 Jahre nicht ganz, aber fast.  Beim 2. Brief an Timotheus haben wir festgestellt, dass der Brief aus zwei Teilen besteht und zwar dem Teil, den du als Geist gemorst, und dem Teil, den du als Mensch geschrieben hast, wobei der Teil, den du als Mensch verfasstest, der hintere Teil ist.  Genau, das ist richtig. Der zweite Teil ist nur noch mit hineingekommen, um das klarer, ruhiger und strahlender hinauszugeben. Es ist mehr zur Klärung gegeben worden.  Dann war es praktisch so gewollt.  Genau, das war so gedacht.  Da nun dieser Sachverhalt bekannt ist, muss das bei der Aufschlüsselung des Briefes auch vermerkt werden.  Ja, sehr gut, nur, für die Menschen ist es nicht ganz so wichtig. Für die klaren Geschichtskundigen, für diese Informanten kann es Hilfe gebend sein.  Aber es wäre doch auch gut, wenn so eine Schrift in sich glaubwürdig ist, sodass man den Inhalt der Texte auch nachvollziehen kann und auch die Hintergründe kennt.  Ja und nein, der einzelne Mensch sollte klar, ruhig und strahlend einmal nicht in das Leben, aber in die geistige Materie hineingehen. Er kann sein Leben verändern, er kann sich Hilfe geben, er sollte loslassen, er sollte im Urvertrauen mit seinem Selbst sein. Nur, als Mensch ist es eben doch nicht ganz so einfach, seinen Körper einfach zu ignorieren, oder ihn ruhenzulassen, das kannst du als lebendiger Mensch nie. Das geschieht immer erst in der klaren, geistigen Welt. Natürlich hast du geistig mit vorgearbeitet. Du hast geklärt, du bist in die Quelle der Ordnung gelangt, aber mehr kannst du dann auch nicht tun.


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Gruß an Timotheus 1Tim 1,1-1,2 1Tim 1,1 Paulus, Apostel Christi Jesu nach dem Auftrag Gottes, unsres Heilandes, und Christi Jesu, der unsre Hoffnung ist, 1Tim 1,2 an Timotheus, sein echtes Kind im Glauben. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unsrem Herrn!

Ermahnung, dem Evangelium widersprechende Lehre von der Gemeinde fern zu halten. Der wahre Zweck des göttlichen Gesetzes 1Tim 1,3-11 1Tim 1,3 Wie ich dich bei meiner Abreise nach Mazedonien ermahnt habe, in Ephesus zu bleiben, damit du gewissen Leuten gebieten solltest, nichts [dem Evangelium] Fremdes zu lehren 1Tim 1,4 noch auf Fabeln und endlose Geschlechtsregister zu achten, die vielmehr Streitfragen hervorbringen statt Dienstleistungen im Haushalt Gottes, [welche] im Glauben [geschieht] 1Tim1,5 das Endziel des Gebotes aber[, das du verkündigen sollst,] ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben, 1Tim 1,6 wovon gewisse Leute abgeirrt sind und sich zu nichtigem Geschwätz hinweggewendet haben, 1Tim 1,7 indem sie Gesetzeslehrer sein wollen, ohne doch zu verstehen, weder was sie sagen noch worüber sie zuversichtlich Behauptungen aufstellen. 1Tim 1,8 Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn jemand es seiner Bestimmung gemäß anwendet 1Tim 1,9 in der Erkenntnis, dass ein Gesetz nicht für einen Gerechten da ist, vielmehr für Gesetzlose und Ungehorsame, Gottlose und Sünder, Unheilige und Ruchlose, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, 1Tim 1,10 Unzüchtige, Knabenschänder, Sklavenhändler, Lügner, Meineidige, und wenn sonst etwas der gesunden Lehre entgegensteht, 1Tim 1,11 nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.

Dank gegen Gott für die dem Paulus widerfahrene Gnade 1Tim 1,12-17


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1Tim 1,12 Dem, der mich stark gemacht hat, Christus Jesus, unsrem Herrn, weiß ich Dank, dass er mich für treu geachtet und in den Dienst eingesetzt hat 1Tim 1,13 der ich früher ein Lästerer und Verfolger und Frevler war. Aber mir ist Erbarmen zuteil geworden, weil ich es unwissend getan hatte in Unglauben; 1Tim 1,14 überschwänglich aber war die Gnade unsres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. 1Tim 1,15 Zuverlässig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, unter denen ich der erste bin.  Das ist nicht ganz korrekt. Der Erste bin ich nicht gewesen. Er hat nicht erst bei mir klare Hilfe gegeben. Es war hier nur mein Bedürfnis; es so hinauszuschreiben. Ich brauchte es, ja, aber es war nicht so. 1Tim 1,16 Aber deshalb ist mir Erbarmen zuteil geworden, damit Jesus Christus an mir als dem ersten seine ganze Langmut erweisen könnte, um ein Vorbild aufzustellen für die, welche künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben.  Das ist korrekt und ruhig gesagt. 1Tim 1,17 Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott sei Ehre und Ruhm in alle Ewigkeit! Amen.

Aufforderung an Timotheus, für die Wahrheit zu kämpfen 1Tim 1,18-20 1Tim 1,18 Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Kind Timotheus, gemäß den Weissagungen, die vorausdeutend auf dich hinweisen, damit du in ihrer Kraft den guten Kampf führest,  Du betrachtetest Timotheus als dein Kind. Ist Timotheus dein urgeistiges Kind?  Ja, er war leider nicht mein menschliches Kind, aber mein urgeistiges, das ist genau richtig.  Timotheus führte dein geistiges Erbe weiter, und du gabst ihm als Geist deine Unterstützung und den Mut für seine schwere Aufgabe.  Ja, das suchte ich nicht nur, das war auch mein, geistiges Bedürfnis.


380

1Tim 1,19 indem du Glauben und ein gutes Gewissen behältst, das gewisse Leute von sich gestoßen und [dadurch] am Glauben Schiffbruch gelitten haben, 1Tim 1,20 unter welchen Hymenäus ist und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden, nicht [mehr] zu lästern.  Hymenäus und Alexander hatten am Glauben Schiffbruch erlitten. Als Geist hast du dafür gesorgt, dass sie in Klage gehen mussten, damit sie nicht mehr lästerten. Ist das richtig?  Das ist korrekt. Sie sollten von ihrem Ego losgelöst werden, von ihrer Knechtschaft der Ruhelosigkeit. Sie mussten nicht in die Korrektur des Leidens, aber in die Korrektur der Ruhe gehen. Es war eine Hilfe gebende Korrektur, die jetzt lebensnotwendig geworden war.  Welche Korrektur war das?  Die Macht der Klage, nicht die Macht der feindlichen Gedanken, die der hilflosen Gedanken zu erkennen und zu lösen.  In Vers 20 steht, du hättest sie dem Satan übergeben.  Nein, nein, den Satan nimm hier mal raus. Ich habe sie unter das klare, geistige Schutzschild des Königs gestellt, niemals des Satans. Das ist eine Verletzung, die ich nie gegeben habe, nein!

Das Gemeindegebet 1Tim 2,1-7 1Tim 2,1 So ermahne ich nun zuallererst, Bitten, Gebete, Fürbitten, Danksagungen darzubringen für alle Menschen, 1Tim 2,2 für Könige und alle, die in obrigkeitlicher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.  Du hattest die Durchgaben als Geist gegeben und sagtest wir?  Damit habe ich mich nicht als klaren Geist, nämlich als Mensch noch mit einbezogen. In mir war der Geist noch hilflos. Ich war mehr noch im klaren Menschsein.


381

 Das kann ich nicht so nachvollziehen, denn immerhin warst du schon ca. 17 Jahre in der geistigen Welt.  Natürlich, aber ich hatte in den ersten dreißig Jahren mein Menschenkleid nie ganz verlassen. Ich meine nur, in diesem Kleid hatte ich mich noch gefühlt, nicht ganz als Geist. Der Geist ist klar, der Geist hat nicht nur die Quelle der Lebensfreude, auch der Leichtigkeit. Ich war noch in nicht der klugen, also noch in der klagenden Schwere. Ich war noch nicht ganz frei.  Dauert es denn so lange? Du warst ja als der Paulus ein geistig sehr feiner Mensch. Es müsste dann bei anderen Menschen ja noch länger dauern.  Ich hatte nicht die Absicht. Ich konnte doch meinen Kindern, meinen Nachkommen mehr helfen, wenn ich mich noch ein wenig mehr in meinem Körper fühlte. Insofern habe ich mich nicht nach der geistigen, ruhigen Schwingung gesehnt, sondern mehr nach der körperlichen, liebevollen, gebenden. Ich musste mich mehr mit der Hilfe gebenden Korrespondenz vereinigen und wollte mich hier nicht ganz geistig eingeben. Sie mussten mich doch, notwendig, verstehen lernen. Und so habe ich es gemeint. 1Tim 2,3 Dies ist gut und angenehm vor Gott, unsrem Heiland, 1Tim 2,4 der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott, es ist auch ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, 1Tim 2,6 der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat, [worin] ein Zeugnis für geeignete Zeiten [liegt], 1Tim 2,7 zu dem ich als Prediger und Apostel bestellt bin - ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht - als Lehrer der Heiden in Glauben und Wahrheit.

Vom würdigen Verhalten der Männer und der Frauen in den gottesdienstlichen Versammlungen 1Tim 2,8-15 1Tim 2,8 So will ich nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und Zweifel, 1Tim 2,9 ebenso, dass die Frauen mit ehrbarer Kleidung sich schmücken in Schamhaftigkeit und Sittsamkeit, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand, 1Tim 2,10 sondern [mit dem], was sich für Frauen geziemt, die sich durch gute Werke zur Gottesfurcht bekennen. 1Tim 2,11 Eine Frau lerne still in aller Unterordnung;


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1Tim 2,12 zu lehren aber gestatte ich einer Frau nicht, auch nicht, sich über den Mann zu erheben, sondern [ich gebiete ihr], sich still zu verhalten.  Diese Maßregelung entsprach den damaligen Sitten und Gebräuchen, und die damaligen Menschen hätten nicht die Reife und das Verständnis dafür gehabt, wenn du die Gleichberechtigung gefordert hättest. Ist das richtig?  Solch ein ordnungsgebender Halt wäre hier nie möglich gewesen. Es wäre einfach mit der Frau, der Mutter und dem Kind nicht möglich gewesen. Hilfe gebend zu dienen außerhalb ihrer Familie, das war nicht gegeben, das war noch nicht. 1Tim 2,13 Denn Adam wurde zuerst geschaffen, darnach Eva. 1Tim 2,14 Und Adam wurde nicht verführt, das Weib vielmehr wurde verführt und ist in Übertretung geraten. 1Tim 2,15 Sie wird aber gerettet werden durch das Kindergebären, wenn sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit Sittsamkeit verbleiben.  Das hört sich an, als wären die Frauen mit einer Erbsünde von Eva her behaftet.  Das ist nicht gerade Lebenshilfe gebend, für die heutige Zeit nun schon gar nicht. Um hier Ordnung hineinzugeben, muss ich dir sagen, dass der Prunk, sei es hier nun die Schlange oder sei es hier ein Liebesapfel, für das Leben nie ein Keimling, eine liebevolle geistige Information ist, sondern dass nicht nur immer die klare, ruhige, strahlende Vergebung, auch, dass die Gedankenfindung in klarer Ordnung – nie in Leidenschaft - hineingehen darf. Also, in Ordnung klären ist notwendig. Klären heißt, dass die innige Liebe die geistige Liebe ist, dass die körperliche Liebe, die Materie, immer noch das Opfer der Menschheit ist, seien es Atome, seien es Kriege, seien das Klagen, seien es ruhelose Stauungen in den Gefäßen, in den Venen, in den Arterien und auch in den Muskeln. Hier meine ich, dass die Liebe heilt, dass die Gefäße frei fließen können, wenn es die Vereinigung des klaren Menschseins ist und nicht anders, nie.  Du hast es so, wie das in dem Text steht, sicherlich auch nicht gesagt. Es wurde leider nicht nur hilflos geschrieben, auch noch hilflos übersetzt. Es klingt nicht nach Meuterei, aber es klingt etwas unfair, klagend. Das war nicht so. Die Frauen, das muss ich hier noch einmal geistig liebevoll eingeben, die Frauen waren Mitglied der Familie und nicht die eines Staates, noch einer Gemeinde.


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Die Frauen und die Kinder hatten ihre liebevollen Aufgaben. Die Mütter suchten auch nicht nach Arbeit, sie brauchten es auch nicht, weil der Mann, auch der Opa, noch immer für sie aufkamen. Nicht wie es heute bei euch manchmal ist, dass die gesamte Familie aus der Mutter und den Kindern besteht. Das war nicht immer so. Damals trat die ganze Familie für die Mutter und für die Kinder ein. Die vereinigte Familie war hier immer noch eine heilige Gemeinschaft. Die Liebe gehörte der Familie. Mutter und Kind waren in einer Hilfe gebenden Gemeinschaft, und sie durfte auch nicht gelöst werden. Insofern war es auch nicht möglich, dass die Frau in kleine oder große verantwortungsvolle Ämter geführt wurde. Es war einfach nicht gegeben.

Erfordernisse für das Amt eines Bischofs 1Tim 3,1-7 1Tim 3,1 Zuverlässig ist das Wort: Wenn jemand nach einem Bischofsamt strebt, trägt er Verlangen nach einem edeln Werk. 1Tim 3,2 Es soll nun der Bischof unbescholten sein, Mann [nur] einer Frau, nüchtern, besonnen, ehrbar, gastfrei, geschickt zum Lehren,  War es so, dass ein Bischof auf eine Wiederverheiratung verzichten soll?  Weil das keine lebensnotwendige Bindung war, weil das auch nicht der Ruhm für die Frau war, weil das eine gedankliche, klärende Notwendigkeit war, dass hier die Frau nicht hinausgeht, solange die Kinder noch ihre Lebendigkeit in der Familie brauchen. Nachher wollte kein Mann nicht eine „abgelegte“ Frau, aber eine hilflose Frau. Die Männer wurden ja nicht sehr alt und die Frauen auch nicht. Ihr müsst die Lebensdauer, die Lebenszeit noch mit einbeziehen. Hier waren medizinische Hilfen nicht so möglich.  Das war kein geistiges Erfordernis, das entsprach damals mehr den Lebensgewohnheiten.  Nicht nur, auch der Mitglieder, hier sollte nicht eine notwendige Klärung kommen, aber es sollte kein Leid in eine Familie, in eine Gemeinschaft hineinkommen, indem ein klagender Mann nun noch lieblos zu den gefangenen Kindern hineinstürmt, das sollte nicht geschehen. Die Kinder sollten in lebensvoller Liebe erzogen werden und nicht noch Klage und Leid einstecken. Das war hier nicht so gedacht, es war zum Schutz der Kinder, nicht der Frauen, der Kinder gedacht.


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 Wenn aber nun die Frau des Bischofs stirbt, dann wären die Kinder ja ohne Mutter. In diesem Falle wäre es doch sinnvoll, wenn er sich eine zweite Frau nähme.  Das konnte er, das war auch nicht ausgeschlossen. Nur wenn diese Frau ihm nicht genügte oder durch Krankheit hilflos wurde, dann wurde hier noch eine feine Frau für die Kinder aufgenommen. Er sollte sie aber nicht heiraten, weil die Kinder sonst aus ihrer Ordnung hinausgedrängt werden konnten, wenn er die Liebe einer Frau nun vorzog und seinen Kindern die lebensnotwendige Hilfe in Form der Ruhelosigkeit oder in Hilflosigkeit weitergab. 1Tim 3,3 kein Trinker, kein Raufbold, sondern freundlich, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, 1Tim 3,4 [ein Mann,] der seinem eignen Hause gut vorsteht, der seine Kinder in Gehorsam hält mit aller Ehrbarkeit – 1Tim 3,5 wenn aber jemand seinem eignen Hause nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen können? – 1Tim 3,6 nicht ein Neubekehrter, damit er nicht aufgeblasen wird und dem Gericht des Teufels anheim fällt. 1Tim 3,7 Er soll aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, damit er nicht der Schmähung anheim fällt und der Schlinge des Teufels.

Erfordernisse für das Amt der Diakonen 1Tim 3, 8-13 1Tim 3,8 Ebenso sollen die Diakonen ehrbar sein, nicht doppelzüngig, nicht vielem Weingenuss ergeben, nicht schändlichen Gewinn suchend, 1Tim 3,9 [Männer,] die das Geheimnis des Glaubens in einem reinen Gewissen besitzen. 1Tim 3,10 Auch diese aber sollen zuerst geprüft werden; darnach sollen sie den Dienst übernehmen, wenn sie unbescholten sind. 1Tim 3,11 Ebenso sollen ihre Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, nüchtern; treu in allen Dingen. 1Tim 3,12 Die Diakonen sollen jeder ein Mann [nur] einer Frau sein, den Kindern und ihren eignen - Häusern gut vorstehend. 1Tim 3,13 Denn die, welche ihren Dienst gut versehen haben, erwerben sich eine schöne Stufe und viel Zuversicht im Glauben an Christus Jesus. Gemeint ist wohl eine ehrenvolle Stellung in der Gemeinde.  Das Erwerben der schönen Stufe ist sicherlich geistig zu verstehen.


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 Natürlich, die Stufe der klaren Liebe, des geistigen Hinaufgehens, das Rudern aus der Korrektur, der Klage, genau.  In der Anmerkung steht, das damit wohl eine ehrenvolle Stellung in der Gemeinde gemeint ist.  Nicht nur, also oberflächlich ja, aber das ruhige Vertrauen, die Klärung war notwendig. Hier musste eine Ordnung gewährleistet sein. Ein Venensystem, das kleine, hilflose Gefäße hat, wird sich auch nicht mehr einklären können, es hat hier auch gefangene, geschlossene Venolen. Hier muss also auch eine Klärung hineingehen. Du kannst diese hilflosen Mütter dann auch nicht mehr einbeziehen. Trotzdem muss es eine gesamte Hilfe gebende Gemeinschaft bleiben. Klärende, reine Gedanken waren hierzu notwendig.  Was sind Venolen?  Venolen, das sind kleine Kanäle nicht nur im Mastdarm, auch im gesamten Körper, wo das kleine hilfreiche, verbrauchte Blut hindurchgeht. Das sind die Venenarme, Venenfinger, das sind die Venolen, nichts anderes.

Die Gemeinde Gottes eine Grundfeste der Wahrheit. Kurzes Bekenntnis des Glaubens 1Tim 3,14-16 1Tim 3,14 kommen;

Dies schreibe ich dir in der Hoffnung, recht bald zu dir zu

 Das kann ja nicht real gemeint sein, denn du gabst die Durchgaben ja als Geist.  Ja, „zu dir kommen“ natürlich nicht als klarer lebensnotwendiger Mensch, sondern als Lebenshilfe gebender Geist, dass du mich nun auch gut und ruhig eingibst, dass du es ordnest, dass du es klärst durch die geistige Hilfe, die ich dir nun gewähre. 1Tim 3:15 für den Fall aber, dass ich verziehe, sollst du wissen, wie man sich verhalten muss im Hause Gottes, das ja die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, die Säule und Grundfeste der Wahrheit.  Der Text, „für den Fall aber, dass ich verziehe“, wäre dann auch nicht korrekt.


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 Nein, das heißt, dass ich nicht mehr mit dir geistig verbunden sein kann, dass auch hier nicht eine kleine, geistige Hilflosigkeit, aber Veränderung für mich gegeben sein könnte, dass ich mit dir einfach keine Kommunikation, kein liebevolles Morsen mehr habe, das war hiermit gemeint. 1Tim 3,16 Und anerkanntermaßen groß ist das Geheimnis der Frömmigkeit: Der geoffenbart worden ist im Fleisch, als gerecht erwiesen im Geist, erschienen ist den Engeln, gepredigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, hinaufgenommen in Herrlichkeit.  Es war eine klärende Notwendigkeit, dass die vereinigten, klaren, ruhigen, strahlenden Gedanken der feinen, geistigen, klaren Mächte nicht nur ordnen, auch Gedanken finden konnten: Loslassen, Hilfe geben, finden, Ruhe hineingeben, lösen, mutig noch sein, mutig durch klare Lebenshilfe gebende Ordnung, mehr nicht.  Das Geheimnis der Frömmigkeit ist Christus, der als Mensch geboren wurde, der geistig in liebevoller, allerfeinster Strahlkraft war. So erkannten ihn auch die Engel. Er predigte unter den Heiden von Gottvater und brachte das Licht in diese Welt. Und unser Herr Jesus wurde hinaufgenommen in die Herrlichkeit der geistigen Welt.  Das hast du klar, Lebenshilfe gebend, geordnet. Dazu habe ich nichts einzuwenden. Ich möchte euch zu der geistigen Information liebevolle Gedanken hinuntersenden. Hier klärt und ordnet der Geist noch immer mit. Nie ist ein Ende. Ein Anfang ist auch nicht. Alles lebt in normalen, klaren, leichten, feinen Fluidschwingungen. Hier sind nicht nur klare, reine Schwingungen, hier ist auch ein ganz leichtes Gas, ein Fluid, das die ruhige Vereinigung mit den klaren, lebendigen Gedanken nicht nur hinausströmen, auch hineinströmen lässt. Nur so vereinigt sich Jesu Liebe mit der gesamten geistigen Welt. Nicht ein Geist ist hilflos, nicht ein Geist ist klagend, wenn er etwas nicht bereinigt. Also, die Opferung wird hier nie erwartet, aber die Klärung wird notwendig, und die ruhige Vereinigung mit der Liebe findet sich korrigierend, ruhig und liebevoll ein. Jesu Liebe ist noch immer die gesamte klare Vereinigung mit der gesamten Korrespondenz des Lichts. Hierdurch lösen sich Hilflosigkeiten, ordnen sich nicht nur Lebenshilfe gebende Informationen, auch Intuitionen gehen noch zu den kleinen Menschen hinunter. Es ist hier also ein gesamtes Ordnen, es ist hier ein Bereinigen und ein klärendes, geistiges Notaufnahmeland für die gesamte geistige, klärende Welt. Die Meere der geistigen klaren Wesen sind hier nicht Wasser, sondern Hilfe gebende, notwendige Schwingungen. Wasser haben wir natürlich auch, ich


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meine es aber geistig übergeordnet. Also Klärungen sind notwendige Korrekturen in der geistigen Welt. Nie gibt es einen klaren Stillstand, nie! Es geht immer hinauf und vereinigt sich mit großen Korrespondenten, mit Sonnen nicht nur, mit Gestirnen nicht nur, mit Monden nicht nur, auch mit Prunkgestirnen, die nicht mehr die Hilfe leisten, die von liebevollen, großen, klärenden, ruhigen, wachen Gestirnen kommt. Es geht um Größenordnungen, die ihr euch nicht vorstellen könnt. Es gibt Klärungen, die durch das Morsen mit euch nicht begreiflich gemacht werden können. Es sind klare Menschen, ja, die hier den Kontakt mit der geistigen Welt nun aufnehmen. Sie müssen also nicht über die Korrektur geführt, aber in klare Lebenshilfe gebende Schwingungen gebracht werden. Hierzu gibt es nicht nur korrekte, ruhige, strahlende Gebäude, auch Gestirne, die nicht nur diese klaren, medialen, geistigen Schwingungen einnehmen, auch auffangen können. Also, ihr lieben guten Menschen, hier sind klärende Gedanken nötig, die nicht zu allen Menschen hinuntergehen, aber zu den Menschen, die uns hilfreich medial empfangen können. Korrigiert streng im Vertrauen in euch auf die klare Liebe. Mehr will ich euch nicht sagen. Ein geistiger, klarer, ruhiger Gedanke: Hier sind klare, feine Gedankenwellen, die nun aufgefangen, die hinuntergesandt und die liebevoll geformt werden und sich lösen müssen durch die Gedankenfindung der klärenden Menschheit.

Das Unwahre und Widersinnige der auftauchenden Irrlehre 1Tim 4,1-5 1Tim 4,1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in spätern Zeiten etliche vom Glauben abfallen und auf irreführende Geister und auf Lehren von Dämonen achten werden 1Tim 4,2 infolge der Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eignen Gewissen gebrandmarkt sind, 1Tim 4,3 die verbieten, zu heiraten, und gebieten sich von Speisen zu enthalten, die [doch] Gott für die, welche gläubig sind und die Wahrheit erkannt haben, geschaffen hat, damit sie mit Danksagung genossen werden. 1Tim 4,4 Denn alles von Gott Geschaffene ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird; 1Tim 4,5 denn es wird durch Gottes Wort und [durch] Gebet geheiligt.

Wie sich Timotheus gegen die Irrlehrer zu verhalten habe 1Tim 4,6-11


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1Tim 4,6 Wenn du dies den Brüdern ans Herz legst, wirst du ein trefflicher Diener Christi Jesu sein, der sich nährt mit den Worten des Glaubens und der guten Lehre, der du gefolgt bist. 1Tim 4,7 Die heillosen und für alte Weiber passenden Fabeln aber weise ab, übe dich hingegen für die Frömmigkeit. 1Tim 4,8 Denn die leibliche Übung [in der Enthaltsamkeit] ist zu wenigem nütze; die Frömmigkeit aber ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheißung des jetzigen und des künftigen Lebens. 1Tim 4,9 Zuverlässig ist das Wort und aller Annahme wert. 1Tim 4,10 Denn dafür mühen wir uns und lassen uns schmähen, weil wir die Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen ist. 1Tim 4,11 Dies gebiete und lehre!

Wie Timotheus sein Amt richtig führen soll 1Tim 4,12-16 1Tim 4,12 Niemand soll dich wegen deiner Jugend verachten, sondern werde ein Vorbild der Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Keuschheit!  Du sagtest uns, als du deinen Brief morstest, war Timotheus etwa 64 Jahre alt.  Nicht ganz, fast ja.  In Vers 12 steht, dass ihn niemand wegen seiner Jugend verachten soll, das kann dann ja nicht stimmen.  Wegen seiner Jugend ist auch nicht richtig, wegen seiner Liebe, seiner Klarheit nicht ganz, seiner Opferbereitschaft. Er war wie ein kindlicher, guter, feiner Mensch. Er war in seiner Hilfe gebenden, klaren, geistigen Liebe. 1Tim 4,13 Bis ich komme, sei fleißig im Vorlesen [der heiligen Schrift], im Ermahnen, im Lehren!  Du warst doch Geist und sagtest: Bis ich komme.  Nun, bis ich in deinen kleinen Geist komme, bis ich auch in dich hineinfahre. Also, das hat einen geistigen, Hilfe gebenden, klaren Aspekt. Es war mehr auf die geistige, fluidhafte, informatorische, weise, klärende Gedankenform bezogen.


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1Tim 4,14 Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, die dir durch Weissagung unter Handauflegung des Rates der Ältesten verliehen worden ist!  Um welche Gnadengabe handelte es sich?  Timotheus hatte auch ruhige strahlende Hände. Er gab noch klare Heilungen. Nicht wie Jesus, diese große Hilfe gebende, klare Strahlkraft hat nie ein Mensch mehr.  Wie war es mit Sai Baba?  Sai Baba war nur ein kleiner Körpermensch, er war im Grunde ein leichtes, geistiges, fluidhaftes Wesen. Nur, sein Körpermantel war leichter, wesentlich leichter als bei jedem anderen Menschen. Er hatte diese Gabe nicht ganz so. Er hatte andere Gaben.  Diese Gnadengabe war Timotheus unter Weissagung, durch Handauflegen verliehen worden?  Es wurde durch Handauflegen nur noch mal bekundet. In ihn war diese Information eingegeben. Er wurde mit dieser liebevollen Information geboren, nun, das muss ich so sagen.  Eine Gnadengabe wird ja von Gott verliehen. Durch das Handauflegen wurde nur diese Gnadengabe aktiviert.  Ja, das ist korrekt. 1Tim 4,15 Dies lass deine Sorge sein, darin lebe, damit dein Fortschreiten jedermann offenbar sei! 1Tim 4,16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre, halte fest an diesen Dingen! denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst erretten als auch die, welche auf dich hören.

Vorschriften in Bezug auf die Witwen 1Tim 5,1-16 1Tim 5,1 Einen ältern Mann fahre nicht hart an, sondern ermahne ihn wie einen Vater, jüngere wie Brüder,


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1Tim 5,2 ältere Frauen wie Mütter, jüngere wie Schwestern in aller Keuschheit! 1Tim 5,3 Witwen, die wirklich Witwen sind, halte in Ehren! 1Tim 5,4 Hat aber eine Witwe Kinder oder Enkel, so sollen sie zuerst lernen, gegen ihr eignes Haus Frömmigkeit zu beweisen und ihren Eltern und Großeltern Vergeltung zu leisten; denn dies ist angenehm vor Gott. 1Tim 5,5 Die wirkliche und alleinstehende Witwe aber hat ihre Hoffnung auf Gott gesetzt und verharrt in ihren Bitten und ihren Gebeten Tag und Nacht; 1Tim 5,6 die üppig lebende dagegen ist lebendig tot.  Die üppig Lebenden, das sind die Materialisten, die nicht in der liebevollen, geistigen, feinen Information stehen. Das ist damit gemeint.  In sie ist noch nichts Geistiges eingekehrt.  Sie haben noch nicht ihr Fenster geöffnet. Sie, diese Menschen, sind leider zur Materie gewandt und nicht zur geistigen Information. Die Order ist ja ihre klare, freiheitliche Information. Nur, sie haben sich zu der Materie hingewandt und nicht zu der Liebe hin. 1Tim 5,7 Und dies schärfe ein, damit sie unbescholten seien! 1Tim 5,8 Wenn aber jemand für die Seinigen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.  Wenn er das nicht tut, dann handelt er verantwortungslos und ohne Liebe.  Natürlich, er hätte hier klären und ordnen sollen. Ja, das ist korrekt. 1Tim 5,9 Als Witwe soll [nur] eine solche ins Verzeichnis eingetragen werden, die nicht weniger als sechzig Jahre alt geworden ist, [nur] eines Mannes Frau war, 1Tim 5,10 das Zeugnis guter Werke hat, wenn sie Kinder auferzogen, wenn sie Fremde gastlich aufgenommen, wenn sie Heiligen die Füße gewaschen, wenn sie Bedrängten Hilfe geleistet hat, wenn sie jedem guten Werke nachgegangen ist.  Das Verzeichnis, in dem die Witwen eingetragen wurden, berechtigte zur Unterstützung durch die Gemeinde. Ist das richtig?  Wenn du das Materielle meinst, nein. Eine finanzielle Unterstützung nicht, aber eine Unterstützung in der klaren Gemeinschaft immer. Nur, es waren ja auch leider nicht hilflose, aber noch klagende Männer, die hier ihre Frauen nicht


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etwa gedankenlos hinausließen, aber sie im Stich ließen, und das waren natürlich keine Witwen. Sie waren mehr kleine ruhelose Frauen. Diese hatten ihre Männer nicht mehr und mussten für ihre Kinder nun trotzdem liebevoll sorgen. Ihnen galt Jesu Liebe nicht nur, auch die Gemeinschaft war noch klärend bemüht, diese Klagen, dieses Leid Hilfe gebend mitzutragen. Es war eine kleine Gruppe, die hierfür liebevoll mit eintrat. Jedem Menschen, der in Not war, wurde Hilfe gewährt. Nur, ruhelose Weiber, möchte ich sagen, nicht dass ich kesse meinte, aber ich meine, auch liederliche Frauen wurden weder geistig noch menschlich, noch in ihrer Gemeinschaft liebevoll mitbetreut. Hier wurden die Kinder in Leid gegeben. Sie bekamen ihre Hilfe nicht durch die kleinen Gemeinschaften. Sie gingen in ihr Leid. Das war nun eine ruhelose, nicht verantwortungslose, vor allem aber keine gedanklich feine Lösung. Man hätte hier diesen hilflosen Kindern eine leichte Hilfe geben müssen. Es geschah nicht. Sie wurden einfach in einer Klage zurückgelassen. Niemand gab ihnen Hilfe. Das war nie in meinem Sinne. Das war Opfer für die Kinder. Sie hatten es nicht leicht, sie haben gleichwohl nicht groß geklagt, sie haben sich so gut sie konnten in ihren Lebenskampf geschickt.  Bescheinigte dieses Witwenverzeichnis die Zugehörigkeit zur Gemeinde?  Nein, eine Bescheinigung war es nicht, aber es wurde eingetragen. Es wurde, korrekt gesagt, durch klare Geistlehrer, durch klare Menschen, durch Helfer eingetragen. Sie wurden wie in einer Liste eingetragen. Es war nicht eine Kraft des Geistes, es war eine kleine Hilfe der Menschen, also ein Ordnungsplan. Der wurde gegeben, und der wurde nicht ausgehängt, der wurde nicht in einem Gericht, doch in einer Gemeinschaftskorrespondenz lesbar für alle Menschen ausgebreitet, damit jeder, der des Lesens kundig war, es anderen auch mitteilen konnte. 1Tim 5,11 Jüngere Witwen aber weise ab; denn wenn sie im Widerspruch gegen Christus wollüstig geworden sind, wollen sie heiraten,  Alle jüngeren Witwen, die keine Kinder hatten, sollten abgewiesen werden?  Nein, das kann man so nicht ganz sagen. Du musst hier klar trennen. Es waren natürlich auch darunter gute Frauen, die einen klagenden, ruhelosen Mann hatten. Ihnen musste nun geholfen werden. Ihnen wurden auch nicht nur liebevolle Geschenke, auch liebevolle Gedanken vermittelt. Sie wurden nicht im Stich gelassen. Sie haben noch einmal geheiratet, ja, aber nicht ohne Gericht. Sie konnten sich von diesem klagenden Ehemann nie ganz lösen, nur wenn er klagend, ruhelos und verantwortungslos gehandelt hatte, musste eine Konferenz einberaumt werden, und dieser Mann wurde für einige Zeit einfach eingebuchtet, nein, er konnte nicht eine neue Gemeinschaft gründen. Die Frau war nun in einer ruhigen Vereinigung mit Jesus und gab hier ihren Kindern


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Hilfe. Sie erhielt auch noch Lebenshilfe von Hilfe gebenden Müttern und Vätern. Die Frau konnte noch einen Lebenspartner finden, aber keine Ehe mehr in diesem Sinne führen. Sie waren dann Freunde, aber es war nie ein Gemahl.  Im Text steht: Denn wenn sie im Widerspruch gegen Christus wollüstig geworden sind, wollten sie heiraten.  Nein, das ging nicht. Sie haben nicht mehr heiraten können, es wurde ihnen nicht gestattet. Sie konnten sich eine liebevolle, gute Kameradschaft suchen, aber die Opferfrauen, die Gierfrauen, diesen kleinen Lebefrauen, die wurden nun in der Klage gelassen. Ihnen half man nicht.  Sie konnten mit einem Mann schlafen?  Ja, das war nicht ausgeschlossen, nur heiraten nicht, und eine gedankliche, feine, klare Menschenordnungsliebe hatten sie nicht. Sie konnten eine gerechte, finanzielle Hilfe auch nicht erwarten. Sie waren im Grunde nicht nur frei, auch Klauer noch zugleich. Sie haben ihren Kindern nicht die Liebe gegeben. Sie haben die Liebe allein noch den Männern gegeben. von denen haben sie aber kein Geld bekommen, denn zahlen mussten die nicht. Sie mussten es nicht, nur, wenn es in ihrem Ordnungsplan stand, haben sie es dann freiwillig getan. Diese Witwen haben nie klärend heiraten können. 1Tim 5,12 wodurch sie unter das Urteil fallen, dass sie das frühere Gelöbnis gebrochen haben.  In der Anmerkung steht: Gemeint ist das Versprechen, Witwe bleiben zu wollen.  Ja, sie konnten einen guten, feinen Freund haben. Es war nichts Klagendes, nur sie konnten keine neue Ehe gründen. 1Tim 5,13 Zugleich aber auch laufen sie im geheimen müßig in den Häusern umher, aber nicht nur müßig, sondern auch geschwätzig und vorwitzig, und reden, was sich nicht gehört.  Das waren diese klagenden, diese ordnungslosen Frauen, die mehr den Körper liebten als ihre feine Gemeinschaft und nun in ihre Vereinsamung hineingingen. Sie waren keine ordentliche Frauen, sie waren liederlich. Die Kinder wurden ihnen genommen, sie wurden ihnen von Prunkmenschen genommen, die nicht nur genügend Geld, auch Kinderliebe hatten.


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1Tim 5,14 Ich will nun, dass jüngere [Witwen] heiraten, Kinder gebären, den Haushalt führen, dem Widersacher keinen Anlass zu Schmähung geben; 1Tim 5,15 denn schon haben sich etliche abgewendet dem Satan nach.  Ja, das ist korrekt, denn sie wurden nicht nur in eine feine Klage, in eine Qual, in eine Ruhelosigkeit gebracht. Sie mussten noch ein klares Lebensgefühl in sich spüren. Es wurde ihnen Klage gegeben, statt ihnen nicht nur Freiheit, auch ruhige Verantwortung für eine neue Gemeinschaft zu geben. Es war keine Ordnungslosigkeit, aber hier waren noch nicht genügend Gesetze dafür geschaffen. Dafür habe ich mich eingesetzt.  Du hast dich als Geist dafür eingesetzt. Im Gegensatz zu Vers 11 willst du nun, dass junge Witwen heiraten, Kinder gebären und den Haushalt führen, denn schon etliche hatten sich abgewandt, „dem Satan nach“, so steht es dort. Sie waren vom Weg abgekommen. Zur damaligen Zeit wäre es sicherlich gut gewesen, wenn junge Witwen wieder hätten heiraten dürfen, denn die Frauen waren ja nicht im Berufsleben eingebunden, so wie das heute ist, und durch die Ehe hatten sie damals eine gesellschaftlich angesehene Stellung. Wenn dort steht, dass sich etliche junge Witwen dem „Satan“ zugewandt hatten, dann ist das vom Ausdruck her ein bisschen übertrieben.  Leider ja, aber sie korrigierten nicht genügend, weil sie mit der Materie nicht genügend versorgt wurden. Sie mussten also in die Korrespondenz der Liederlichkeit nicht hineingehen, aber in die klagende Materie. Sie mussten ja ihren Kindern nicht nur Hilfe geben können, mit Kleidung nicht nur, mit Speisen nicht nur, auch mit den Kindern in einem ordnenden, ruhigen Gebäude wohnen. Sie kannten natürlich keine Möbel, wie ihr sie heute habt, aber es war doch Not vorhanden. Diese Frauen waren hilflos geworden und hatten sich nun auch hilflos manchmal verführen lassen, und das sollte nicht mehr geschehen. Hier habe ich klare Not erkannt und gemeint, dass hier Hilfe gewährt werden muss. Das war nötig. 1Tim 5,16 Wenn eine Gläubige Witwen [in ihrer Verwandtschaft] hat, soll sie ihnen Hilfe leisten, und die Gemeinde soll nicht belastet werden, damit sie den wirklichen Witwen Hilfe leisten kann.

Vorschriften in Bezug auf die Ältesten 1Tim 5,17-25 1Tim 5,17 Die Ältesten, die gut vorstehen, sollen doppelter Ehre wert geachtet werden, besonders die, welche in Wort und Lehre arbeiten.


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1Tim 5,18 Denn die Schrift sagt: «Einem Ochsen sollst du, wenn er drischt, das Maul nicht verbinden», und: «Der Arbeiter ist seines Lohnes wert.» 1Tim 5,19 Wider einen Ältesten nimm keine Klage an, außer auf Aussage von zwei oder drei Zeugen!  Die Ältesten hatten in der Gemeinde eine besondere Stellung. In unserer Gesellschaft ist es nicht mehr so. Beruflich und gesellschaftlich sind ältere Menschen in der Regel nicht mehr so gefragt. Was sagst du dazu?  Nun, ihr habt nicht ein kleines, ihr habt ein großes herrliches Alter. Wir konnten nicht über diese feindlichen kleinen und großen Infektionen hinweggehen. Wir mussten, ruhig gesagt, sterben. Ihr habt ein längeres Leben. Unsere Greise nicht, unsere älteren Männer waren noch in einem guten ruhigen Geist. Wenn ihr Körper nun auch schon in Leid ging, aber er war doch im Grunde noch nicht genügend gealtert, so wie bei euch die entsprechend älteren Männer. Diese Männer waren bei uns nicht älter als fünfzig. Sie waren ein wenig anfällig und ihre Muskeln waren nicht mehr ganz so fest, aber sie hatten doch noch einen klaren Verstand. Nun, es war einfach diese fehlende Lebensqualität, die kleinen Infektionen, die ruhelosen Gedärme, also Probleme, die ihr nicht habt. Es gab hier nicht mal Hungersnöte, aber großen Durst, und der gab dem Menschen nie Ruhm, im Gegenteil, die Gedärme bekamen Klage, weil der Mais und das Getreide nicht genügend mit Flüssigkeit verabreicht werden konnten. In unserem Speiseplan fehlte das notwendige Wasser. Wer an einem Fluss war, der hatte das große Los gezogen. Nun, wer hatte das hier. In der kleinen Gemeinde, in der Stadt waren viele hilflose Menschen, sie wurden nicht alt. Aber die einen großen Brunnen oder noch einen sauberen Bach oder Fluss hatten, waren besser dran. Es war einfach die klare Nahrungs- und Versorgungskette, die hier leider bei uns nicht genügend vorhanden war. 1Tim 5,20 Die, welche sich versündigen, weise in Gegenwart aller zurecht, damit auch die übrigen Furcht bekommen!  Damit die Übrigen nicht nur Furcht bekommen, sonders sich eventuell auch korrigieren können.  Genau, das waren meine Gedanken. Also, damit sie in die Losung der Klärung gehen konnten: Ich kläre mich nicht, aber ich gehe hinaus aus meiner Klage, aus meiner Ruhelosigkeit, aus meiner Verantwortungslosigkeit. Ich lege Liebe hinein, ich gehe hinein in die Ordnung, in den Prunk nicht. Also, diese freie Entscheidung, nicht nur die Gefangenheit des Konsums zu haben, sondern die klaren Gedanken für ein Hilfe gebendes, lebenswertes Leben in einer liebevollen Gemeinschaft zu finden, zu ordnen, und die Quelle der Liebe zu finden, nicht anderes.


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 Wenn jemand in Gegenwart aller zurechtgewiesen wird, dann kann doch unter Umständen sein Selbstgefühl erheblich verletzt werden.  Er wird korrigieren müssen, ob er nun will oder nicht. Es wird ihm nicht leicht gemacht, das kann ich nur so sagen. Er wird nicht gerade ruhelos gemacht, aber er wird darauf hingewiesen: Du musst jetzt in diese Ordnung gehen. Du kannst dich dem leider nicht entziehen. Es war nicht eine Gewaltkur, es war eine Hilfe gebende, klare Maßnahme. Nur so konnte er in die Verantwortung finden, sie einordnen in dieser lebendigen, hilflosen Zeit.  Die Beweislage musste auch einwandfrei geklärt sein.  Natürlich, genau. 1Tim 5,21 Feierlich bezeuge ich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln, dass du dies ohne Vorurteil beobachten und nichts nach Gunst tun sollst. 1Tim 5,22 Lege niemandem [zu] schnell die Hände auf, und mache dich nicht fremder Sünden teilhaft; bewahre dich selbst rein!  Die Hände legte man doch damals zur Segnung auf?  Nein, das ist hiermit nicht gemeint. Klare Hände auflegen, damit meinte man, du sollst erst mal nicht Hilfe leisten, du sollst erst mal klären und ordnen, bevor du da nicht nur Klagehilfe, auch klare Gedanken und feine Informationen gibst. Löse dich von Voreingenommenheit. Löse dich von lieblosen Gedanken. Löse dich von der Qual. Aber du musst vorerst noch Not, Ruhelosigkeit und Qual erkennen lernen. Mit den Händen hatte es nichts zu tun.  Es heißt, dass Timotheus erst mal prüfen soll, mit welchen Menschen er zu tun hat.  Genau, er sollte erst Hilfe leisten, wenn er sich genügend informiert hatte. Wenn dieser klagende Mensch nicht ihm nicht gehorchen will, aber nicht in diese Liebe hinein gehen kann, wenn er also in dieser Liebe noch nicht ist, wenn er in dieser klaren, feinen Information der Korrespondenz der Strahlkraft noch nicht ist, kann er die Lebenshilfe gebenden, klaren, strahlenden Hände auch nie, nie, nie einfangen. Er muss in seiner Klage bleiben. Sie kann nicht gelöst werden. Das war nicht nur damals so, das ist noch heute so. Wenn er, sage ich mal, seine Hände auf einen kleinen, hilflosen Menschen legt, nun, dann wird diese Klage noch in ordentliche Hilfe, Leichtigkeit und


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Genesung gehen. Ist dieser klagende Mensch aber nicht selbst in seiner Ordnung und kann diese Liebe auch nicht einnehmen, die ihm nun gewährt wird, nun, dann muss er sich mit ihm nicht auseinandersetzen, aber seine geistigen Kräfte können nicht hinübergehen, können nicht! Das ist also ein Keimling, der nur geöffnet wird, der nur bestrahlt wird, wenn die Liebe in diesem Körper wohnt. 1Tim 5,23 Trinke nicht mehr [nur] Wasser, sondern genieße ein wenig Wein um deines Magens und deiner häufigen Krankheiten willen! 1Tim 5,24 Etlicher Menschen Sünden sind offenkundig und gehen [ihnen] zum Gericht voran, etlichen aber auch folgen sie [dahin erst] nach.  Einige gehen zu Lebzeiten in die Klage, um zu korrigieren, andere nehmen ihr Verschulden mit in die geistige Welt. Sie müssen sich läutern bzw. sie gehen im nächsten Leben in Klage, um weiter zu korrigieren. Ist das so gemeint?  Ja, das ist nicht dieses Loslassen der Hilflosigkeit, aber das Loslassen der Ruhelosigkeit. Hineingehen in das Licht, hineingehen in das Korrigieren, leider ist es Hilfe gebend nicht anders möglich. Du kannst dich nur über die Lebenshilfe gebenden Korrekturen klären, nicht anders. 1Tim 5,25 Ebenso sind auch die guten Werke offenkundig, und die [Werke], bei denen es sich anders verhält, können nicht verborgen bleiben.

Vorschriften für die Sklaven 1Tim 6,1-2 1Tim 6,1 Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, damit nicht der Name Gottes und die Lehre gelästert wird.  Das heißt, diese Sklaven sollen in ihrer Opferung verharren und sich nicht beklagen, damit man über Gott und die Lehre Christi nicht lästert?  Ja, weil sie nicht alle in die Korrektur gehen können, weil sie in Klage, in Leid, in Opferung gehen müssen. Das vereinigt sie nicht gleich mit Jesu liebender Hilfe. Sie erkennen es ja nicht gleich. Sie nehmen für sich Gedanken der Klage, Macht und Ruhelosigkeit ein. Wache Gedanken in sich hineinzugeben, wie habe ich eine Korrektur vorzunehmen, erkennen sie leider nicht gleich. Sonst wäre es klarer, ruhiger und sehr einfach. Sie kämen einfach in ein Leben hinein, könnten ihre geistigen Klagen, ihre Probleme lösen und schon ist das Leid fort. Nur, so geht es nicht. Der Mensch erkennt ja noch nicht gleich so klar seine Fehler. Er muss noch zu Lebzeiten in die Klage, in die


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Läuterung gehen. Tut er es nicht, wird das Leben an ihm vorbeigehen, ohne dass er seinen Geist fein korrigiert hat. Siechtum ist es nicht immer, aber klagendes Martyrium muss ruhig gesagt, leider gegeben werden, damit er in die Knie geht, damit er in die Hilfe gebende Klärung hineinkommt. Anders ist es nicht möglich.  Jeder Mensch sollte versuchen, dort seine Aufgaben zu erfüllen, wo er hineingeboren wird, beziehungsweise wie es sein Lebensplan für ihn vorsieht.  Natürlich, aber er erkennt leider seinen Lebensplan nicht immer. Es gibt doch viele Kinder, die schon früh ihren Auftrag für das Leben erkennen und in einer klagenden Zeit ihn nicht finden können, oder die Mama oder der Papa hören einfach nicht auf die Schreie und Gedanken ihrer Kinder. Sie wollen, dass der Sohn ein Kaufmann wird, nicht dass er Opfer seiner selbst wird, aber so kann er seinen Lebensplan nicht finden. Hier sollten die Eltern lernen: Ich gebe meinem Kind eine Hilfe gebende, liebevolle, klärende Ruhe. Mein Kind wird mir noch offenbaren, was es in seinem Leben möchte. Sie sollten nicht suchen, sie sollten immer wieder hinhören, was das Kind will. Die Kinder sind sehr lebendig und geben manchmal natürlich auch ruhelose oder kleine Berufe an, die sie nun gar nicht meinen. Aber hier wird nicht nur im Spiel, auch noch in ihrem Geist eine andere Berufung gegeben. Nur, hier mehr hinhören ist nötig. 1Tim 6,2 Die aber, welche gläubige Herren haben, sollen sie nicht geringachten darum, weil sie Brüder sind, sondern ihnen noch mehr dienen, weil es Gläubige und Geliebte [Gottes] sind, die sich des Wohltuns [gegen ihre Sklaven] befleißigen. Dies lehre und dazu ermahne!

Von Aufgeblasenheit, Streitsucht und Geldgier 1Tim 6,3-10 1Tim 6,3 Wenn jemand [dem Evangelium] Fremdes lehrt und nicht gesunden Worten, [nämlich] denen unsres Herrn Jesus Christus, und der Lehre beitritt, die der Frömmigkeit gemäß ist, 1Tim 6,4 so ist er aufgeblasen und versteht nichts, sondern hat eine krankhafte Sucht nach Streitfragen und Wortgezänk, woraus Neid entsteht, Hader, Lästerungen, böse Verdächtigungen, 1Tim 6,5 fortwährende Zänkereien von Menschen, die in ihrem Verstand zerrüttet und der Wahrheit beraubt sind, indem sie meinen, die Frömmigkeit sei ein [Mittel] zum Erwerb. 1Tim 6,6 Es ist aber in der Tat die Frömmigkeit[, wenn verbunden] mit Genügsamkeit, ein großer Erwerb.


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1Tim 6,7 Denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht; so ist offenbar, dass wir auch nichts hinausbringen können. 1Tim 6,8 Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, sollen wir uns daran genügen lassen. 1Tim 6,9 Die aber, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele törichte und schädliche Begierden, die die Menschen in Untergang und Verderben stürzen. 1Tim 6,10 Denn eine Wurzel aller bösen Dinge ist die Geldgier; und etliche, die sich ihr ergaben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt.

Schlussermahnungen an Timotheus 1Tim 6,11-21 1Tim 6,11 Du aber, o Mensch Gottes, fliehe dies, jage aber der Gerechtigkeit nach, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! 1Tim 6,12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und das gute Bekenntnis abgelegt hast vor vielen Zeugen!  Heißt das, dass eine Wiedergeburt dann nicht mehr notwendig wäre?  Nein, das kann man so nicht sagen, das ist manchmal ja sogar der Fall. Es soll heißen, dass du nicht noch einmal mehr in diese geistige Klärung musst, dass du das Schwert nicht noch einmal schärfen musst, dass du es leichter hast, dass du klären kannst, dass du zu Lebzeiten korrigieren kannst und nicht, wenn du hilflos geworden bist. Es ist nötig, dass ihr auf eure klare, innere Stimme hört, dass ihr in eure Gefühle hineinhört. Ordnet es ein: Ich habe leider meinen Impuls verloren. So wird es den Menschen ergehen, die ihren Klang nicht mehr hören können. Ihr müsst es in der frühen Jugend einbringen, später ist es kaum noch möglich.  War Timotheus denn auch ein reiner Engel? Gehörte er zu dem einen Prozent der nicht abgefallenen klaren Engel?  Er war nie abgefallen. Er war ein klarer liebevoller Geist. Er war nie gefangen. Er wurde in einige Leben Opfer. Nur das hat ihn nicht klarer und ruhiger und strahlender gemacht, denn leichter konnte er nun nicht werden. Jesu Liebe hatte er weder feindlich, leidvoll, verleugnend noch klagend getragen. Im Gegenteil, er hat das klar, öffentlich, ruhig, strahlend hingenommen und auch gesagt. Er fand immer einen Hilfe gebenden, klaren Menschen, der ihm nun aber


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auch die Klage abnahm, sodass es zu einer feindlichen Auseinandersetzung nie kam und ihm immer geholfen wurde. 1Tim 6,13 Ich gebiete dir vor dem Angesicht Gottes, der alles lebendig macht, und Christi Jesu, der vor Pontius Pilatus für das gute Bekenntnis Zeugnis abgelegt hat, 1Tim 6,14 dass du das Gebot unbefleckt, untadelig bewahrest bis zur Erscheinung unsres Herrn Jesus Christus,  Welches Gebot meintest du?  Das klare, ruhige, strahlende Gebot der Hilfe gebenden Liebe. Die Liebe, der Keimling des Hilfe gebenden Lichtes, das ist gemeint, nichts weiter. Die Liebe, die gezündet wird über das Licht, nicht über das Licht der gefangenen Menschen, nie über das Licht der klagenden Menschen, jedoch über das Licht der geistig Hilfe gebenden Menschen, über den Ordnungsstrahl der Quelle der Liebe, der gefestigten geistigen Helfer.  Es steht dort, er soll das Gebot bewahren bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus. Heißt es, bis er in die geistige Welt eingeht?  Ja, das ist korrekt. Das ist hier nur mehr bildlich noch dargestellt. Das ist ganz korrekt. Aber ich meine, um noch mal wieder auf den Keimling zurückzukommen, er sollte dem Keimling das Licht geben. Das Licht ist die Liebe, das ist dieses Christuslicht. Wenn er dem Menschen dieses klare Licht gebracht hat, nun, dann kann er sich auch liebevoll verabschieden. Hier hatte er klare Lebensgedanken, lebensfeine, Hilfe gebende Ordnung den Menschen zu geben. Sein Plan war noch nicht am Ende. Auch dieses ist damit noch kundgetan.  Ist Timotheus heute bei dir in der 9. Mentalebene?  Ja, er ist nicht ein Meister, er ist ein unseren König liebender, geistiger, treuer, klarer Helfer. Er ist mein guter geistiger Sohn. In mir ist immer noch klare, lebendige, große Vaterliebe. Ich kann sie nie fortschicken, das ist nicht möglich. 1Tim 6,15 die zu geeigneten Zeiten schauen lassen wird der selige und alleinige Machthaber, der König der Könige und Herr der Herrschenden, 1Tim 6,16 der allein Unsterblichkeit hat, der in unzugänglichem Lichte wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann, er, dem Ehre gebührt und ewige Macht. Amen.


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1Tim 6,17 Den Reichen in der jetzigen Welt gebiete, dass sie nicht hochmütig seien, noch ihre Hoffnung auf den unsichern Reichtum setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet zum Genuss, 1Tim 6:18 dass sie Gutes tun, reich seien an guten Werken, freigebig seien, gern mitteilend, 1Tim 6,19 wodurch sie für sich selbst einen guten Schatz beiseite legen auf die Zukunft hin, damit sie das wahrhafte Leben erlangen. 1Tim 6,20 O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut und gehe den heillosen, nichtigen Geschwätzen und Streitsätzen der fälschlich so genannten «Erkenntnis» aus dem Wege, 1Tim 6,21 durch deren willige Anerkennung gewisse Leute vom Glauben abgeirrt sind. Die Gnade sei mit euch! 2. Brief an Timotheus Gruß an Timotheus 2Tim 1,1-2 2Tim 1,1 Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes auf Grund der Verheißung des Lebens in Christus Jesus, 2Tim 1,2 an Timotheus, sein geliebtes Kind. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unsrem Herrn!

Timotheus soll das Evangelium standhaft bekennen 2Tim 1,3-14 2Tim 1,3 Ich weiß Gott Dank, dem ich von den Voreltern her mit reinem Gewissen diene, wie ich unablässig deiner gedenke in meinen Gebeten Tag und Nacht,  Meinst du deine irdischen Eltern oder deine geistigen Eltern?  Die irdischen Eltern, ja, die geistigen Eltern nicht, die brauche ich nicht einmal anzumorsen, ich brauche nur in mich zu gehen. Es waren die menschlichen Eltern, nichts anderes. 2Tim 1,4 voll Verlangen, dich zu sehen, eingedenk deiner Tränen, damit ich mit Freude erfüllt werde;  Mit deinen geistigen Augen konntest du doch sicherlich zu jeder Zeit, wenn es dich danach verlangte, Timotheus sehen.


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 Nein, nicht immer, der kleine Timotheus machte sich auch manchmal rar, dann konnte ich ihn nicht erkennen, weil er mir keine kleinen Morsegedanken hinaufgab. Ich konnte ihn ordnen, ja, natürlich, aber er musste auch Hilfe gebend bereit sein. Wenn er nicht bereit war oder seine Gedanken nicht hinaufgeben konnte, dann löste sich einfach dieser Geistfaden. Also er wird ja nie ganz zerrissen, aber es ist keine Verbindung im Moment da. Es ist, als morstest du ohne Strom, einer ist nicht ansprechbar.  Dein Verlangen war sicherlich auch, ihm zu begegnen und mit ihm zu kommunizieren.  Ja, natürlich, nur, er war nicht ruhelos, er war oft Hilfe gebend tätig, sodass meine Gedanken ihn nicht immer finden konnten. Ich habe mir dann gesagt, er wird schon dir Hilfe morsen, wenn er es möchte. Somit hatte ich auch Lebensmomente von ihm abgeluchst, ja, das möchte ich so sagen. 2Tim 1,5 denn ich bin erinnert worden an den ungeheuchelten Glauben, der in dir ist, der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunice wohnte, nach meiner Überzeugung aber auch in dir.  Der ungeheuchelte Glauben war auch in Timotheus Großmutter und seiner Mutter vorhanden. Beide Frauen waren bereits in der geistigen Welt, und du hattest sicherlich Kontakt zu ihnen.  Ja, natürlich, und sie hatten mir auch klare, lebensfeine Informationen gegeben, die ich dem kleinen Menschen nun hinunterstrahlen sollte. Ich habe es natürlich gern getan.  Ich denke, dass sie die Schutzengel von Timotheus waren und auch aus dem Hause des Erzengels Michael stammen.  Ja, Schutzgeister waren es nicht, es waren beides Engel. Es waren klare, leichte, feine, geistige, informatorische Ordnungshüter nicht nur für ihn, sondern auch noch für liebe, gute Freunde und Familienangehörige. 2Tim 1,6 Und aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die durch die Auflegung meiner Hände in dir ist.  Durch Auflegen deiner Hände war die Gnadengabe Gottes in Timotheus erweckt worden. Was war das für eine Gabe?  Eine medizinische Gabe nicht, aber ein kleines Feuer. Es waren Hilfe gebende, ruhige Strahlenschwingungen, die ich nicht nur, auch meine Kinder,


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nicht nur klärend für hilflose Menschen einsetzen konnten, auch leisten mussten. Sie waren Helfer der Mediziner mit. Es waren Geistheilungen.  Wenn es Geistheilungen waren, dann war das ja auch eine medizinische Gabe.  Ja, natürlich, aber die Mediziner konnten sich damit nicht identifizieren. Dieses geschieht im Namen unseres großen Gottvaters und nie durch die Mediziner selbst. Es geschieht einfach immer durch die klare Liebe. Und Liebe können die Mediziner ja nicht erkennen. Leider haben sie manchmal davon auch zu wenig, und sie meinen, sie können nur mit ihrer Hilfe gebenden Forschung Not lindern. Manchmal suchen sie allerdings auch Geistheiler auf und nehmen sie gerne mit in ihre Klinik, die Germanen manchmal nur hinter vorgehaltener Hand, mehr noch sind es die Engländer. Die Engländer sind hier nicht so hilflos, sie bedienen sich der Heiler gern, und diese sind auch mit den Medizinern in den Kliniken zur Hilfe vereint.  Die Begabung war in Timotheus, und du hast es nur durch die feine liebevolle Strahlkraft deiner Hände aktiviert.  Begabung? nein, das kann ich leider nicht so stehen lassen. Es war eine Information, die nur durch Gottvaters klare, liebevolle Fügung geschah. Gottvater ist ein klarer Lebenshelfer, ein geistiger, klarer Geistheiler. Er gibt kleinen Menschen nicht, aber geistigen Helfern für die Mutter Erde Impulse ein: Gib Liebe, wo Hilflosigkeit ist. Kläre, nicht wo Macht und Qual sind, aber kläre helfend das Leid durch deine heilenden, innigen, feinen, geistigen Schwingungen. Kläre sie, gib ihnen deinen Impuls, lieber Gottvater. Ruhige, vereinigte, geistige Impulse gib mir zum Zwecke dieser geistigen Heilung. Nun, so oder ähnlich sind diese liebevollen, geistigen Impulse gekommen, nicht anders. 2Tim 1,7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Selbstbeherrschung.  Du gibst Timoteus Mut. Warum war er verzagt?  Er korrigierte lebhaft nicht hilflose, aber klagende Menschen. Er konnte ihnen doch das Leid nicht abnehmen. Er war nicht hilflos. Er ordnete aber nicht genügend, nicht fein, nicht Hilfe gebend klar für sich. Ich musste ihm nun meine klaren, ruhigen, sachlichen Gedanken geben. Ich konnte ihm sein Leid nicht abnehmen. Er war ja als Mensch Geist, Körper und Seele und er musste in seinen Hilfe gebenden Informationen leben, seiner Hilfe gebenden, klaren


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Lebenskraft. Ich konnte es geistig nicht mehr mit ansehen, dass er die Klage nicht losließ, dass er Hilflosigkeit in sich einnahm. Ihr müsst begreifen, dass diese klagenden Menschen nicht in die Opferrolle gehen wollen und auch nicht gehen können. Sie selbst müssen geknechtet werden. Nur so können sie ihr Leid, ihre Fehler überwinden und in die Ordnung gehen, nicht anders. 2Tim,1:8 Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unsrem Herrn noch auch meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit [mir] Ungemach für das Evangelium nach der Kraft Gottes,  Als Geist warst du doch nicht ein Gefangener unseres Herrn Jesus Christus. Weiter steht dort, dass Timotheus mit dir leiden soll für das Ungemach des Evangeliums.  Ich war gefangen, weil diese klagenden Menschen nicht meinen Timotheus erkennen konnten, noch seine Ordnungsliebe hineingeben wollten. Das waren die klagenden Gedanken in mir: Warum klärst du nicht ruhig und vernünftig und gibst ihnen heilende Klärungen. Du musst ihnen Opfer auferlegen, nur so können sie sich korrigieren, so können sie in die Umwandlung gehen. Nur, der kleine Mensch erkennt es leider immer noch nicht, dass Opferungen, Korrekturen immer noch für die ganze Menschheit lebensnotwendig sind. Hilfe gebende Liebesbeweise, die ihnen der Materialismus nun bringen soll, das meine ich nicht, die ihnen Hilfe geben und Nahrung geben sollen, das meine ich nicht. Ich meine einfach die Hilfe gebende, klare Ruhe, die Vereinigung mit dem klaren Geist. Hier ist nun die Wurzel. Die Wurzel heißt in klarer Liebe leben. Wie geht aber der klagende Mensch mit dieser Liebe um? Er benutzt sie zur Klage. Er gibt ihr noch Probleme, Qual und Ruhelosigkeit, Siechtum und Knechtschaft. Nein, im Gegenteil, dieser klagende Mensch, der hier die Opfer jetzt für sich einnimmt, muss in die Knechtschaft gehen. Das meine ich noch. 2Tim 1,9 der uns errettet und mit heiliger Berufung berufen hat nicht auf Grund unsrer Werke, sondern auf Grund seiner eignen, zuvor getroffenen Entscheidung und der Gnade, die uns in Christus Jesus verliehen worden ist vor ewigen Zeiten, 2Tim 1,10 jetzt dagegen geoffenbart worden ist durch das Erscheinen unsres Heilandes Christus Jesus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,  Eure heilige Berufung beruht auf der Gnade Gottes, welche euch vor ewigen Lebzeiten verliehen wurde. Ist mit dieser Gnade vor ewigen Zeiten gemeint, dass du und Timotheus beim Abfall der Engel zu dem einen Prozent der klar gebliebenen Engel gehören durftet?


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 Das ist korrekt. Ich habe diese lebensfeinen, Hilfe gebenden Ionen, diese Schwingungen nie abgelegt. In mir war klare Lebenshilfe, in mir war das Licht gezündet. Es wurde nie gelöscht. Genauso bei meinem kleinen Timotheus. Nie haben wir Licht ruhelos verloren, nie! 2Tim 1,11 für das ich als Prediger und Apostel und Lehrer bestellt bin. 2Tim 1,12 Und aus diesem Grunde leide ich dies auch, aber ich schäme mich [dessen] nicht; denn ich weiß, auf wen ich meine Zuversicht gesetzt habe, und bin überzeugt, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis zu jenem Tage zu bewahren.  Das Gut, das damit gemeint ist, ist natürlich das geistige Gut gewesen, das zu bewahren war.  Natürlich, dieses klare Licht, diese feine, geistige, Hilfe gebende Liebe, der Ordnungsstrahl der Vereinigung mit des Königs Liebe nicht nur, mit Gottvater. 2Tim 1,13 Halte fest am Vorbild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist! 2Tim 1,14 Bewahre das herrliche anvertraute Gut durch den heiligen Geist, der in uns wohnt!

Lob des Onesiphorus 2Tim 1,15-18 2Tim 1,15 Du weißt es, dass alle, die in Asia sind, sich von mir abgewendet haben, unter denen Phygelus ist und Hermogenes.  Erfolgte diese Abwendung von dir noch zu deinen Lebzeiten?  Ja, das ist korrekt. 2Tim 1,16 Der Herr schenke Barmherzigkeit dem Hause des Onesiphorus; denn er hat mich oft erquickt und sich meiner Ketten nicht geschämt,  Er gab nicht nur Barmherzigkeit, er gab auch Opferung noch hinein. Er hat Hilfe gebende Liebe gewährt, wo es für ihn gedanklich nicht mehr zu vertreten war. Er hat sich auch noch in die Opferung hineinbewegt. 2Tim 1,17 sondern als er nach Rom gekommen war, hat er mich eifrig aufgesucht und gefunden.


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2Tim1,18 Der Herr gebe ihm, dass er Barmherzigkeit finde von seiten des Herrn an jenem Tage! Und wie viele Dienste er in Ephesus geleistet hat, weißt du besser [als ich].

Timotheus soll im Kampf und im Leiden Treue beweisen 2Tim 2,1-13 2Tim 2,1 Du nun, mein Kind, werde stark durch die Gnade, die in Christus Jesus ist, 2Tim 2,2 und was du von mir gehört hast im Beisein vieler Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andre zu lehren. 2Tim 2,3 Leide Ungemach mit [mir] als ein guter Streiter Christi Jesu! 2Tim 2,4 Keiner, der Kriegsdienst tut, lässt sich in die Geschäfte des [ gewöhnlichen] Lebens verstricken, damit er dem gefalle, der ihn zum Kriegsdienst angeworben hat. 2Tim 2.5 Wenn aber auch jemand an einem Wettkampf teilnimmt, erlangt er den Kranz nicht, es sei denn, dass er nach Vorschrift kämpft. 2Tim 2,6 Der Landmann, der sich müht, soll den ersten Anteil an den Früchten haben. 2Tim 2,7 Merke auf das, was ich sage; denn der Herr wird dir Einsicht geben in allen Dingen. 2Tim 2,8 Behalte im Gedächtnis Jesus Christus, der von den Toten auferweckt worden ist, aus der Nachkommenschaft Davids, nach meinem Evangelium, 2Tim 2,9 in welchem ich Ungemach leide bis zu Fesseln wie ein Übeltäter; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.  Sagtest du das als morsender Geist?  Nein, als Hilfe gebender Mensch, nicht als Geist.  Ja, aber du warst doch schon Geist.  Nicht hier, das ist nicht ganz korrekt gegeben. Hier war ich noch Mensch, hier war ich nicht Geist. Es war hier eine hilflose Zeit. Hier war ich nicht Geist, das muss ich dazu sagen.  Dann gehört dieser Text nicht zu deinem Brief an Timotheus.  Ja, genau, das ist eine ordentliche Frage. Es ist nicht hilflos geschrieben, es ist genau übersetzt, nur, er hatte einfach die Zeiten, die Andacht in sich nicht


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genügend gegeben. Er hatte hilflos gehandelt, er hatte notwendige Gedanken nicht hinein projiziert, hineingebracht, die nun vergangen waren. Es waren Gedanken, die ich hier nicht zu diesem klaren Ruf gegeben hatte.  Stammt das denn aus einem Brief, den du während deines Erdenlebens an Timotheus geschrieben hattest?  Ja, genau, das ist korrekt. Ich hatte ihm liebevolle, gute, feine, Hilfe gebende, ruhige, vereinigte Gedanken gegeben. Es waren Jesu liebevolle Kommunikationen.  Dieser Brief ist aber der Nachwelt nicht bekannt?  Nein, ich klage es nicht an, aber es wurde hier hilflos hineingegeben. Es wurde nicht Hilfe gebend klar und ruhig in die richtige Zeit gegeben. 2Tim 2,10 Deshalb ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Seligkeit, die in Christus Jesus ist, mit der [ihr folgenden] ewigen Herrlichkeit erlangen.  Das habe ich auch als Mensch gesagt und nie als kleiner Geist, nie als kleiner Geist. 2Tim 2,11 Zuverlässig ist das Wort; denn wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben; 2Tim 2,12 wenn wir ausharren, werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen; 2Tim 2,13 wenn wir untreu werden, bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.  Das sind kleine Gedanken, die ich als Mensch in freier, geistiger Klarheit gegeben habe, als Geist nie.  Ist damit die Hilfe gebende Liebe von Gottvater gemeint? Denn selbst, wenn wir untreu werden, bleibt Gott uns treu, ist Gott unser Vater. Selbst, wenn uns ein Leid wiederfährt, damit wir korrigieren, verbirgt sich dahinter die Liebe unseres Gottvaters.  Natürlich, das ist genauso. Er klärt nun mit uns nicht nur gemeinsam freiheitliches, klares Denken, auch Hilfe gebendes Korrespondieren in Leid, immer mit Hilfe gebender klarer Liebe. Genauso ist es.


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22 Warnung vor Irrlehrern und Ermahnung zu Gerechtigkeit und Friedfertigkeit 2Tim 2,14-26 2Tim 2,14 Dies bringe in Erinnerung, und bezeuge feierlich vor Gott, man solle nicht Wortgezänk treiben, was zu nichts nütze ist, [nur] zur Verstörung der Zuhörer führt. 2Tim 2,15 Sei eifrig, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht schämen muss, der das Wort der Wahrheit richtig austeilt. 2Tim 2,16 Aber von den heillosen, nichtigen Geschwätzen halte dich fern; denn sie werden zu immer größerer Gottlosigkeit fortschreiten, 2Tim 2,17 und ihre Lehre wird um sich fressen wie ein Krebsgeschwür. Und zu ihnen gehört Hymenäus und Philetus, 2Tim 2:18 die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und die den Glauben mancher Leute zerstören. 2Tim 2,19 Doch der feste Grund[, der] von Gott [gelegt ist,] bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: «Der Herr hat erkannt, die sein sind», und: Abstehen soll von Ungerechtigkeit jeder, der den Namen des Herrn nennt. 2Tim 2,20 In einem großen Hause aber gibt es nicht bloß goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die andern zur Unehre. 2Tim 2,21 Wenn nun jemand sich von diesen [durch Absonderung] rein hält, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, ein geheiligtes, für den Hausherrn brauchbares, zu jedem guten Werke zubereitetes. 2Tim 2,22 Fliehe aber die Lüste der Jugend, jage dagegen der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden nach zusammen mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen!  Das hast du sicherlich auch als Mensch gesagt, denn als du diesen Brief als Geist gemorst hast, da war Timotheus schon 64 Jahre alt.  Genau, das hast du klar und ruhig erkannt. 2Tim 2,23 Aber die törichten und unziemlichen Streitfragen weise ab, weil du weißt, dass sie [nur] Streitigkeiten erzeugen. 2Tim 2,24 Ein Knecht des Herrn jedoch soll nicht streiten, sondern liebreich sein gegen jedermann, geschickt zum Lehren, willig, Böses zu ertragen, 2Tim 2,25 mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisend, ob ihnen etwa Gott Sinnesänderung verleihe zur Erkenntnis der Wahrheit 2Tim 2,26 und sie wieder zur Besinnung kommen aus der Schlinge des Teufels heraus, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen.


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 Die Sinnesänderung setzt doch in erster Linie die Einsicht voraus.  Natürlich, aber wie kannst du lebendig korrespondierend in eine Einsicht gehen, wenn du in deiner Gesinnung hilflos klebst. Du musst also nicht nur über die Opferung, auch über die Klage, über das Leid hineingehen in die Korrektur nicht der Strafe, aber der Hilfe gebenden Korrektur der Gerechtigkeit. Kläre mehr hierzu nicht.  Wenn da steht: „und sie wieder zur Besinnung kommen aus der Schlinge des Teufels heraus, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen“, dann handelt es sich hier sicherlich um klagende Menschen, die durch ihr negatives Denken, Handeln und Wollen auch entsprechend in der negativen Schwingung sind.  Genau, wenn sie aus ihrer Schlinge herausgekommen sind, wenn sie ihre Korrektur gefunden haben, wenn sie in Hilfe gebender Information gedanklich korrigieren können, kleben sie auch nicht mehr in ihrer feindlichen Gedankenruhelosigkeit. Sie leben jetzt mehr in der Korrespondenz der Korrektur. Das ist das Suchen nach Lebensfindungen, nach Hilfe gebender Ordnung.

Sittenverderbnis unter den Menschen der Endzeit 2Tim 3,1-9 2Tim 3,1 werden.

Das aber wisse, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten

 Bezieht sich das auf die kommende Korrekturzeit?  Nein, im Allgemeinen findet eine Opferung statt. Es ist eine gebende Hilfe, nicht eine Korrespondenz des Sterbens, aber der geistigen Hilfe gebenden Liebe, um die Korrespondenz der Qual, des Leids, der Klage und der Not hinter sich zu lassen. Es ist das Hilfe gebende Klären.  Hast du das damals als Mensch noch geschrieben oder als Geist gemorst?  Ich habe das als Mensch geschrieben. Als Mensch bist du klarer, als Geist bist du Hilfe gebender und leichter. Als Mensch baust du noch nicht nur auf kleine Menschen, noch auf Gedankenformen, nicht dass sie klären, ordnen und in Ruhe gehen müssen, das ist mehr geistig, aber das die Menschen ihren Hilfe gebenden Ordnungsplan durch Gefühle, durch körperlichen Kontakt, durch


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körperliche Klagen eingeben lernen müssen. Der Körper wird hier immer ein klein wenig mit einbezogen. In der geistigen Welt geht es über den Körper des Menschen nicht ganz so, es geschieht mehr über den Geist.  Du sagst, als Mensch ist man klarer als der Geist. Ist man das?  Ja, natürlich, im Augenblick korrigiert er ja gern, wenn er nun dazu bereit ist. Die Gedanken findet er aber noch mehr bei geistigen, lebendigen Menschen. Wenn du jetzt deine Frage stellst, wie willst du sie beantwortet haben, wenn du nicht geistig hellhörig bist. Du musst doch in den Menschen hineinhören können, ihn einnehmen können, damit du deine Qual und dein Leid verändern kannst. Du brauchst also den Kontakt zu der Sprache deiner Mitmenschen. Du kannst dich ja leider nicht genügend mit der geistigen Welt unterhalten.  Kann man sagen, als Mensch sieht man es realistischer, weil der Mensch den Körper mit einbeziehen kann?  Ja und nein, einmal kannst du es so nicht ganz ausdrücken. Natürlich für die kundigen Menschen ja, aber für die hilflosen Menschen, die noch gar nichts von der geistigen Hilfe gebenden Notwendigkeit erfahren haben, kannst du ja hier keinerlei Lebenshilfe erwarten. Sie bedienen sich der Menschen und ihrer Lehrer und ihrer Prunkmediziner auch noch. Sie sind nicht immer in einer Hilfe gebenden, lebendigen, geistigen Information eingebettet. Sie brauchen also den klaren menschlichen Verstand, der ihnen nun hier diese Hilfe geben kann. 2Tim 3,2 Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, schmähsüchtig, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 2Tim 3,3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, roh, dem Guten feind, 2Tim 3,4 verräterisch, verwegen, aufgeblasen, mehr die Wollust liebend als Gott,  Genau, das könntest du, wenn du den Körper mit einbeziehst, an ihren Gedanken, ihre Korrespondenz zum Körper, zur Sucht, erkennen, dass es menschlich und nicht geistig geschrieben wurde. Hier kannst du ganz klar und ruhig erkennen, dass es aus der geistigen Information nicht kommen kann, dass es also durch den menschlichen, klaren Instinkt, durch die menschliche Information gekommen ist.  Der Inhalt des Textes kann sich auf alle Zeiten beziehen?


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 Ja, das ist nicht für einen kleinen Zeitraum begrenzt, das ist ein klares Ordnen, die Quelle des Leides Beenden, nie mehr in das Leid hineingehen, korrigieren, suchen nach der Liebe, um sie zu finden. 2Tim 3,5 [Leute,] die eine äußere Form von Frömmigkeit besitzen, deren Kraft aber verleugnet haben. Und von diesen wende dich weg! 2Tim 3,6 Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und [solche] Weibsleute einfangen, die mit Sünden belastet sind, die von mannigfachen Lüsten getrieben werden, 2Tim 3,7 die immerdar lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.  Bezieht sich das auf die damalige Zeit?  Nicht nur, auch die heutige Zeit kannst du mit einbeziehen. Sie sind ja nicht gleich feindlich, aber sie sind nicht in sich gefestigt, und sie ordnen nicht genügend, weil sie in ihrer Festigung, in ihrer Korrektur noch nicht genügend angekommen sind. Sie machen es sich im Grunde noch leicht. Sie wollen Hilfe geben, freundlich sein, suchen das Evangelium mehr hilflos, nur zu ihrem eigenen Ego. Sie sollten, nein, sie müssen mehr Ordnung in sich schaffen, bevor sie klare Hilfe und Liebe geben können, nicht anders. 2Tim 3,8 Auf dieselbe Weise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit als Leute von verderbtem Sinn, ohne Bewährung im Glauben.  Das sind die Gefestigten, das ist die andere Gruppe, die nun schon im Licht steht, die ihre Ordnung gefunden hat, die in der klaren Strahlkraft gedanklich findend geworden ist.  Jannes und Jambres waren zur Zeit Moses die beiden Zauberer unter dem Pharao, die das Gleiche nachmachten, was Moses und Aaron vollbrachten.  Puppenspieler waren sie nicht, aber sie waren kleine Kasperle, ja, genau.  Bis zu einem gewissen Grad konnten sie es auch nachmachen, aber dann konnten sie es nicht mehr. Diese klagenden Menschen gingen nicht in die Korrektur, sie rechtfertigen sich, wie es damals auch unter Moses geschah.  Das hast du ganz klar und sachlich gesehen. Hier kann ich nichts mehr dazu morsen.


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2Tim 3,9 Allein, sie werden [darin] nicht weiter fortschreiten; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie auch die [Torheit] jener [offenbar] geworden ist.  Die Torheit der Zauberer des Pharao ist offenbar geworden, denn es wurde allen vor Augen geführt, dass Gottes Wille geschehen ist. Aber jedermann wird ihre Torheit nicht offenbar, ich würde aber sagen, einigen sicherlich.  Hier muss ich ein klares Wort noch dazu geben. Lebendige, kluge, liebevolle, gute Menschen lösen sich immer von der Klage, von der Unterwerfung. Sie rudern sich frei, nicht im Gegensatz zu den klagenden, leidenden, hilflosen, in Not geratenen Menschen, aber klagenden, egoistischen Menschen. Sie finden ihren klaren ruhigen Strahl nie, wenn sie sich nicht klären. Opfere dich nicht, heißt hier die geistige Information. Korrigiere, lebe, finde, kläre und suche nicht den heiligen Mann, aber Gottvater, das ist nötig. Geh hinaus, ordne dein Leben, kläre es und gib dir selbst Hilfe mit Korrekturen, nicht nur mit ruhiger, klarer Achtung, Würde nicht nur, sondern mit Vergebung. Das ist hier gefordert, nichts weiter.

Als Nachfolger des Paulus soll Timotheus an der Lehre der heiligen Schriften festhalten 2Tim 3,10-17 2Tim 3,10 Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Streben, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, in der Geduld, 2Tim 3,11 in den Verfolgungen, in den Leiden, wie sie mir in Antiochia, in Ikonium, in Lystra widerfahren sind, welche Verfolgungen ich ertragen habe, und aus allen hat mich der Herr errettet. 2Tim 3,12 Aber auch alle [andern], die fromm leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden. 2Tim 3,13 Böse Menschen dagegen und Betrüger werden zum Schlimmern fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. 2Tim 3,14 Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und dessen du gewiss geworden bist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, 2Tim 3,15 und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, die dich weise machen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus! 2Tim 3,16 Jede von Gottes Geist eingegebene Schrift ist auch nütze zur Lehre, zur Überführung [des Sünders], zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,  Es ist hier die Hilfe gebende Klärung des Menschen gemeint. Der Mensch ist ja Geist, Körper und Seele. Er kann also geistig nie allein Hilfe geben, er


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muss leider über seinen Körper Mithilfe leisten, also ein kleines Geben, Fühlen, Ordnen, Suchen, Lösen mit dem Körper. Der Geist sollte nur Hilfe gebend mitbefehlen über den Körper, über die Ruhe, über das Liebe-Geben, über das Hineingehen in die Ordnung, sich von seiner Hilflosigkeit nicht nur lösen, auch von seiner Klage und Ruhelosigkeit. Verantwortung in sich genügend erkennen, klären und Leid abweisen, das ist nötig. Es ist nötig. immer das körperliche Leid abzuweisen, nichts weiter.  Dort steht, jede von Gottes Geist eingegebene Schrift, da könnte man doch sagen, jede von einem Geist Gottes eingegebene Schrift.  Ja, natürlich, das klingt noch klarer.  Das war noch von deiner irdischen Lehrtätigkeit her, oder hast du das als Geist gemorst?  Nein, als Geist nicht, das hatte ich gegeben, als ich ruhiger geworden war, als ich nicht mehr führen musste, als ich in mir klarer, ordnender wurde, als ich nun schon ein gutes Alter hatte. Also ich war Mensch. 2Tim 3,17 damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig ausgerüstet.

Timotheus soll sein Amt gewissenhaft führen 2Tim 4,1-5 2Tim 4,1 Ich beschwöre dich vor Gott und Christus Jesus, der die Lebendigen und die Toten richten wird, und bei seiner Erscheinung und bei seinem Reich:  Wie ist das zu verstehen?  Sie können ihr Leben noch einmal beginnen und Hilfe geben, korrigieren und das Loslassen suchen. Das ist ein erneutes Leben, eine erneute Chance.  Durch das Prinzip von Ursache und Wirkung richtet sich der Mensch selbst. Wenn er stirbt und in die geistige Welt eingeht, dann wird er gerichtet und in die Läuterung geführt, das heißt, es wird ihm gezeigt, was er falsch gemacht hat. Auf Erden kommen Klage und Leid über uns Menschen, damit wir uns korrigieren.


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 Das ist nötig, denn er löst sich einmal wieder von seinem Körper und wird sein Menschenkleid loslassen. Nicht mehr hilflos wird er hinaufgehen müssen, wenn er seinem geistigen, informationsgebenden Impuls gefolgt ist. Also, er bekommt im Augenblick seiner Geburt eine Not mit eingeplant, die ihn körperlich, geistig nie, aber körperlich brechen muss, damit er in diese Korrektur suchend, gern hineingeht nicht, aber liebevoll geordnet wird. Nur so kann dieser Lebenskreis wieder geschlossen werden. 2Tim 4,2 Predige das Wort, tritt dafür ein zu gelegener und zu ungelegener Zeit, überführe, weise zurecht, ermahne, mit aller Langmut und Belehrung! 2Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, wo sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern sich nach ihren eignen Begierden Lehrer in Menge verschaffen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen;  Diese Zeit gab es wohl immer, damals und heute.  Es ist eine Hilfe gebende Korrektur, eine ruhige Vereinigung zur Klärung, zum Mut nicht, zur Opferung nicht und zur Hilfe gebenden Klärung für sein Menschendasein auch nicht, einfach für seine geistigen Aufgaben. 2Tim 4,4 und von der Wahrheit werden sie die Ohren abwenden, dagegen sich zu den Fabeln hinwenden. 2Tim 4,5 Du aber sei nüchtern in allem, dulde Ungemach, tue das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!

Paulus erwartet sein baldiges Ende 2Tim 4,6-8 2Tim 4,6 Denn ich werde nunmehr als Opfer hingegeben, und die Zeit meines Abscheidens ist da.  Daran sieht man, dass du diese Texte als Mensch geschrieben hattest.  Ja, genau, nicht anders. 2Tim 4,7 Den guten Kampf habe ich gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. 2Tim 4,8 Fortan liegt für mich bereit der Kranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem Tage verleihen wird, aber nicht allein mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen lieb gewonnen haben.


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 Die sein Erscheinen lieb gewonnen haben, wie ist das zu verstehen?  Die die Lebenshilfe gebende Liebe erkannt haben, die lieblich geworden sind, die die Liebe gesehen, die die Liebe gefühlt haben. Also, die aus der Opferung und Knechtschaft hinausgegangen sind, herausgerudert manchmal, klagend nie, aber in Hilfe gebender Ordnung, in Hilfe gebender Qual für das klare Licht, für die geistige, feine Ordnung, für das Suchen der Vereinigung mit des Königs Liebe, Jesu Christi Gefangenheit nicht, aber Freiheit.

Aufträge und persönliche Mitteilungen 2Tim 4,9-18  Die folgenden Verse 9 bis 21 hast du nicht als Geist, sondern als Mensch geschrieben. 2Tim 4,9 Beeile dich, bald zu mir zu kommen! 2Tim 4,10 Denn Demas hat mich im Stich gelassen, weil er die jetzige Welt liebgewann, und ist nach Thessalonich gereist, Crescens nach Galatien, Titus nach Dalmatien. 2Tim 4,11 Lukas ist allein bei mir. Nimm Markus zu dir und bringe ihn mit dir! denn er ist mir nützlich zum Dienst. 2Tim 4,12 Tychikus aber habe ich nach Ephesus gesandt. 2Tim 4,13 Den Mantel, den ich in Troas bei Karpus zurückgelassen habe, bringe mit, wenn du kommst, und die Bücher, besonders die Pergamentblätter! 2Tim 4,14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses zugefügt; der Herr wird ihm nach seinen Werken vergelten. 2Tim 4,15 Und auch du hüte dich vor ihm! denn er hat unsern Worten großen Widerstand geleistet. 2Tim 4,16 Bei meiner ersten Verteidigung [vor Gericht] hat mir niemand Beistand geleistet, sondern alle haben mich im Stich gelassen; es möge ihnen nicht angerechnet werden!  Ist damit die Gerichtsverhandlung in Rom gemeint?  Ja, genau, es war vor dem Gericht.  Das zeigt mir, dass du diesen 2. Teil deines 2. Briefes an Timotheus als älterer Mann in deiner Heimat geschrieben hast.  Ich habe es aus meinen Hilfe gebenden, klaren Gedanken heraus geschrieben. Ich wollte ordnen, ich wollte lebendig hinausgehen und meine


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klaren Lebensgedanken aufschreiben, den Menschen klare Lebenshilfe nun ruhig verschreiben, verordnen nicht, aber ihnen meine Hilflosigkeit nicht, aber meine Knechtschaft für die heilige, innige, klare Liebe geben. Für meinen Gehorsam nie, aber für meine Knechtschaft, ja, denn ich hatte mich einfach als gehorsamen Knecht gesehen, will ich das nun mal so klären. Ich hatte mich nie in das Joch, aber in die klare Liebe Gottvaters gestellt. Des Königs Liebe gab mir dafür die Kraft und die Quelle des Lichtes.  Du warst schon älter und reifer. Ich nehme an, dass du das ungefähr im Jahre 67 n. Chr. geschrieben hast.  Nicht ganz, im Jahre 68 n. Chr., im Jahre 69 nicht mehr.  Du sagtest uns, dass du nicht ganz 75 Jahre alt geworden warst und du warst im Jahre 8 n. Chr. geboren.  Genau.  Du warst etwa 60 Jahre alt.  Ja. 2Tim 4,17 Der Herr aber stand mir bei und gab mir Kraft, damit durch mich die Predigt vollbracht würde und alle Heiden sie hören sollten, und ich wurde errettet aus dem Rachen des Löwen. 2Tim 4,18 Der Herr wird mich von jedem bösen Werk [der Feinde] erretten und mich hineinretten in sein himmlisches Reich, er, dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit. Amen.

Nachrichten. Grüße. Schluss des Briefes 2Tim 4,19-22 2Tim 4,19 Grüße Prisca und Aquila und das Haus des Onesiphorus! 2Tim 4,20 Erastus ist in Korinth geblieben; Trophimus aber habe ich in Milet krank zurückgelassen. 2Tim 4,21 Beeile dich, vor dem Winter zu kommen! Es grüßt dich Eubulus und Pudens und Linus und Claudia und die Brüder alle. 2Tim 4,22 Der Herr sei mit deinem Geiste! Die Gnade sei mit euch!


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 Es zeigt mir, dass du auch noch im Ruhestand aktiv warst und Kontakt zu deinen Freunden und zu den Gemeinden hattest, und dass du auch noch kleine Reisen machtest.  Genau, das wollte ich eben sagen. Ich hatte nicht nur Hilfe gebende, kleine Gemeinschaften besucht und kleine Reisen gemacht, auch prophetische nicht nur, auch Prunk gebende Kaufleute Hilfe gebend mit einbezogen. Sie hatten plötzlich mit hingehört. Sie waren nicht mehr ganz so materiell. Sie liebten meine Gedanken, meine Gedichte nicht, aber meine Gedanken. Wir hatten viele Gespräche, hilfreich, ruhig und nicht nur im Vertrauen auf Jesus, auch im Vertrauen auf Gottvater geführt. Hilfreiche Korrespondenz war hin- und hergegangen, die hier nicht mit aufgeschrieben wurde. Sie war hin- und hergegangen mit guten, kleinen Menschen, wie ein Postbote seine Briefe hin und her trägt. Wir waren niemals hilflos und klein. Wir haben genauso wie heute unsere Korrespondenz geführt. Wir waren kleine Leute, hatten keine große Straßen und auch keine Prunkchausseen. Aber auch wir konnten unsere Korrespondenz leicht hin und herschicken. Wir haben uns immer gefreut, feine, geistige Informationen austauschen zu können, zu klären, hin und wieder ein kleines Getränk zu uns zu nehmen, gemütlich miteinander einfach dazusitzen, die Quelle der Liebe gebenden Gedanken darzulegen, Leidgedanken noch ruhig im Vertrauen auf Gottvater hinzunehmen, zu ordnen, zu klären und ruhiges Vertrauen zu haben. Immer wieder kamen nicht nur diese kleinen, auch die großen Kaufleute mit hilflosem Leid, nicht mit ordnenden Gedanken, aber mit Klagen. Gewürzhändler nicht nur, auch kleine Menschen, die Wachs nicht nur, Lederwaren nicht ganz, aber auch Tees und Gemüse lieferten. Gern haben wir mit Ihnen einige kleine Gespräche geführt. Parfüms waren nicht gerade selten, und mit unseren Frauen wurde dann noch lieblich gesprochen. Nur so hatten wir miteinander nicht Geschichten, aber unsere Gedanken losgelassen, unsere Qual losgelassen und klären können, Opferung hingenommen nie, aber Hilflosigkeit vergessen. Nur so verwunderte es dich nicht, dass du hier geschwätzige, alte Menschen vorgefunden hast. Sie waren in ihren Gedanken noch ganz jung, immer noch Kinder.  Damals hatte man sicherlich auch noch mehr Zeit für Gespräche.  Wir hatten diese Prunksucht nicht, die ihr habt. Wir hatten keine Motoren, wir hatten unsere Kamele. Wir hatten kein Licht, wir hatten auch keine kleine Fackel, aber doch immer ein Kerzenlicht. Und wir hatten keine Öfen, denn bei uns war es nicht kalt. Leider hatten wir nicht genügend Gerichte, nicht genug Nahrung. Hier war nicht nur ein kleiner, hier war immer ein großer Bedarf. Wir hatten nicht genügend zu trinken. Grünes Gemüse gab es nicht oft. Es gab nicht nur Maisfelder, auch in


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den grünen Tälern, wenn es geregnet hatte, kleine Linsen. Es gab natürlich Fladenbrot, das nicht auf dem Ofen gebacken wurde, sondern noch auf heißen Steinen. Es war einfach noch eine praktische Zeit, wie bei den Nomaden. Ihr könntet das bei den Nomaden sehen, wenn diese kleine Gedanken miteinander austauschen und ihre Kinder lebensfroh umherlaufen. Nicht gerade ihre kleinen prächtigen Schafe, aber ihre kleinen, feinen Schafe um sich haben. Also, so ganz klein waren wir nicht, aber es litt die große Familie, und wir liebten unsere Kinder ganz besonders und die Menschen, die hin und wieder zu uns kamen. Es war eine große Familie, die auch notwendig war für unsere Vereinigung. Dieses Leben war nicht immer ganz einfach. Die Quelle des Lichts ist immer noch die Liebe, die Geborgenheit der Hilfe gebenden Familie ist eine Korrespondenz, die heute notwendig ist und morgen notwendig sein wird.

Brief an Titus Inhaltsverzeichnis Vorwort 418 Gruß an Titus 418 Tit 1,1-4 Erfordernisse für das Amt eines Bischofs 419 Tit 1,5-9 Die Irrlehrer auf Kreta 419 Tit 1,10-16 Pflichten der alten Leute, der jungen Männer und der Sklaven 420 Tit 2,1-10 Die in der Welt erschienene Gnade Gottes 421 Tit 2,11-15 Ermahnung zum Gehorsam gegen die Obrigkeit und zur Milde gegen jedermann Tit 3,1-3 423 Die Taufe und ihr Segen 425 Tit 3,4-8 Warnung vor Streitfragen. Abweisung ketzerischer Leute 426 Tit 3,9-11 Letzte Aufträge und Grüße 426 Tit 3,12-15


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Vorwort  Die beiden Briefe an Timotheus und deinen Brief an Titus hast du als Geist etwa zu gleichen Zeit, ungefähr im Jahre 100 n. Chr., über ein Medium durchgegeben.  Ja.  War es für alle drei Briefe dasselbe Medium?  Ja, das ist korrekt.

Gruß an Titus Tit 1,1-4 Tit 1,1 Paulus, Knecht Gottes, [zugleich] aber Apostel Jesu Christi im Einklang mit dem Glauben der auserwählten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit, die der Frömmigkeit gemäß ist Tit 1,2 auf Grund der Hoffnung des ewigen Lebens, das der Gott, der nicht lügt, vor ewigen Zeiten verheißen hat Tit 1,3 zu geeigneten Zeiten aber hat er sein Wort geoffenbart durch die Predigt, die mir anvertraut worden ist nach dem Auftrag Gottes, unsres Heilandes Tit 1,4 an Titus, sein echtes Kind nach dem gemeinsamen Glauben. Gnade und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unsrem Heiland!  War Titus auch ein urgeistiges Kind von dir?  Ein urgeistiges nicht, er war ein menschliches Kind. Ich habe ihn nicht als Kind der Mutter Erde hineingebracht. Er war ein liebevolles, klares Lichtkind, ist aber mein Kind nie gewesen.  Du hattest auch, so wie an Timotheus, das große Bedürfnis, einen Brief an Titus zu morsen.  Ja, um ihm noch mehr Hilfe zu geben, nicht um Ordnung zu schaffen, um ihm aber noch gerechte Hilfe zu geben. Das war mein klarer, ruhiger Gedanke.


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Erfordernisse für das Amt eines Bischofs Tit 1,5-9 Tit 1,5 Dazu ließ ich dich in Kreta zurück, dass du das Fehlende noch ordnen und von Stadt zu Stadt Älteste einsetzen möchtest, [und zwar,] wie ich dir aufgetragen habe, Tit 1,6 wenn einer unbescholten ist, Mann [nur] einer Frau°1 , mit gläubigen Kindern, die nicht heillosen Treibens beschuldigt oder ungehorsam sind. Tit 1,7 Denn der Bischof soll unbescholten sein als Haushalter Gottes, nicht anmaßend, nicht jähzornig, kein Trinker, kein Raufbold, nicht schändlichen Gewinn suchend, Tit 1,8 sondern gastfrei, ein Freund des Guten, besonnen, gerecht, gottesfürchtig, enthaltsam, Tit 1,9 festhaltend an dem der Lehre entsprechenden, zuverlässigen Wort, damit er imstande sei, auf Grund der gesunden Lehre sowohl zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen.  Er war der Korrespondent, der leitende Impuls.  Es war wichtig, Titus die Qualitäten, die ein Bischof haben musste, darzulegen?  Es war notwendig, nicht zu klären, aber notwendig habe ich ihm hier, vereinigt mit meinen klaren Schwingungen, liebevolle Gedanken gegeben.

Die Irrlehrer auf Kreta Tit 1,10-16 Tit 1,10 Denn viele sind ungehorsam, nichtige Schwätzer und Verführer, zumeist die aus der Beschneidung; Tit 1,11 und ihnen muss man den Mund stopfen, da sie ja ganze Häuser zerrütten, indem sie lehren, was man nicht [lehren] soll, um schändlichen Gewinnes willen. Tit 1,12 Einer von ihnen, ihr eigner Prophet, hat gesagt: «Die Kreter sind allezeit Lügner, böse Tiere, faule Bäuche.»  In der Anmerkung steht: Dies ist ein Vers des Dichters Epimenides aus Kreta, der um 600 vor Chr. lebte.  Ja, sie sind Opfer ihrer Lust nicht gewesen, sie sind aber Opfer ihrer Faulheit gewesen, nicht anders.


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 Und du zitiertest als Geist in diesem Brief den Dichter?  Ja, genau. Tit 1,13 Dieses Zeugnis ist wahr; und aus diesem Grunde überführe sie mit Strenge, damit sie gesund werden im Glauben  Mit klagenden Maßnahmen nicht, mit Härte und Schwert nicht, aber mit klaren Gedanken, mit Hilfe gebenden ordnenden Gedanken. Das war für sie nötig.  Das heißt, Titus sollte veranlassen, dass sie sich korrigieren. Tit 1,14 und nicht auf jüdische Fabeln und auf Gebote von Menschen achten, die sich von der Wahrheit abwenden. Tit 1,15 Den Reinen ist alles rein; den Befleckten und Ungläubigen aber ist nichts rein, sondern befleckt ist sowohl ihr Sinn als ihr Gewissen. Tit 1,16 Sie erklären feierlich, Gott zu kennen, mit den Werken aber verleugnen sie ihn, indem sie verabscheuungswürdig sind und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig.

Pflichten der alten Leute, der jungen Männer und der Sklaven Tit 2,1-10 Tit 2,1 Du aber rede, was der gesunden Lehre gemäß ist: Tit 2,2 dass alte Männer nüchtern sein sollen, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld, Tit 2,3 alte Frauen desgleichen in der Haltung ehrwürdig, nicht verleumderisch, auch nicht vielem Weingenuss frönend, Gutes lehrend, Tit 2,4 damit, sie die jungen [Frauen] verständig anleiten, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, Tit 2,5 sittsam, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit das Wort Gottes nicht gelästert wird. Tit 2,6 Ebenso ermahne die jungen Männer, besonnen zu sein, Tit 2,7 indem du dich selbst in allen Dingen als ein Vorbild guter Werke darbietest, in der Lehre Unverfälschtheit, würdigen Ernst, Tit 2,8 gesunde, untadelige Rede [beweisend], damit der Widersacher beschämt wird, weil er nichts Schlechtes von uns sagen kann. Tit 2,9 Sklaven [ermahne], ihren Herren untertan zu sein, in allem [ihnen] wohlgefällig zu sein, nicht zu widersprechen, Tit 2,10 nichts zu entwenden, sondern alle gute Treue zu erweisen, damit sie der Lehre Gottes, unsres Heilandes, in allen Stücken zur Zierde gereichen.


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Die in der Welt erschienene Gnade Gottes Tit 2,11-15 Tit 2,11 dient,

Denn erschienen ist die Gnade Gottes, die allen Menschen zum Heil

 Die Gnade Gottes, die allen Menschen zum Heil dient, das ist die feine liebevolle Strahlkraft Gottes.  Natürlich, genau, damit sie nicht aus ihrer Opferbereitschaft, nicht aus ihrer Hilflosigkeit, aber aus ihrer Klage und aus ihrer Mutlosigkeit herauskommen. Damit sie die Ordnung der klaren Liebe eingeben lernen.  Aber die Gnade Gottes ist auch die Unterstützung, die uns Menschen durch feine, liebevolle, Hilfe gebende Geistwesen zuteil wird.  Ja, genau, das ist klar gesprochen. Tit 2,12 indem sie uns [dazu] erzieht, dass wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und fromm leben in der jetzigen Welt Tit 2,13 und warten auf die selige Hoffnung und auf die Erscheinung der Herrlichkeit unsres großen Gottes und des Heilandes Christus Jesus,  Jesus Christus ist unser König, König der Geisterwelt Gottes, aber er ist nicht Gott.  Gottvater ist in ihm. Dieser „Gottvater“ wurde hier nicht als Gottvater persönlich gegeben, sonders als Gottvaters klares, liebevolles Licht.  Das ist in der Übersetzung nicht klar ausgedrückt.  Das ist manchmal in eurem Germanischen nicht ganz machbar.  Das Warten auf die Erscheinung von Jesus Christus ist sicherlich geistig zu verstehen.  Ja, nicht anders.  Ist damit gemeint, dass dann, wenn wir das irdische Leben verlassen und in die geistige Welt eintreten, uns die Gnade zuteil werden kann und wir die Erscheinung von Jesus Christus erleben könnten?


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 Natürlich, das ist die ruhige, vereinigte, Hilfe gebende, klärende Macht des Geistes, nichts anderes.  In deinen Briefen heißt es manchmal Christus Jesus und ein andermal heißt es Jesus Christus. Was ist da der Unterschied?  Das ist nicht egal, es ist ein Hilfe gebender, liebevoller, feiner Klang, wenn du Christus Jesus gibst, das heißt das klare, ruhige, strahlende Licht. Wenn du sagst Jesus Christus, dann sagst du nicht „das klare, ruhige Licht“, dann meinst du nicht nur geistig Hilfe gebende, liebevolle Klärung, auch Leidhilfe gib mir. Jesus Christus ist mehr die Leidhilfe und Christus Jesus ist das liebevolle, geistige, strahlende Licht. Das sind zwei ineinander gehörende, liebevolle, heilende, ruhige, vereinigte, innige Jesus liebende Gedanken. Ich kann es hier nicht anders sagen.  Mit Christus Jesus meinst du in erster Linie unseren König mit seiner feinen, liebevollen Strahlkraft.  Nicht nur unseren König, auch noch Gottvater mit ihm vereint.  Mit Jesus Christus meinst du mehr Jesus als Helfer und Heiland.  Als liebevollen Heiler nicht nur, auch als liebevollen Leiter der Vergebung noch mit. Er ist also mehr die Korrespondenz der liebevollen Hilfe für die Menschheit. Er gibt Hilfe in der geistigen Liebe, im Vertrauen noch und ist heilend. Die Medizin meine ich hier nicht. Mit heilen meine ich, die Gedanken zu ordnen. Heil werden, dass der Mensch in seine liebevolle, geistige Schwingung eingeht.  Konnten denn die Menschen das damals auch unterscheiden?  Nein, sie konnten es nicht. Es wurde uns nicht gegeben. Wir konnten es nicht anders formulieren. Wir hatten das noch immer geistig in uns, nicht anders. Tit 2,14 der sich für uns dahingegeben hat, um uns von allem gesetzwidrigen Wesen zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum Eigentum zu reinigen, das eifrig wäre in guten Werken.  Meinst du mit diesem Erlösen von allen gesetzwidrigen Wesen die Änderung der geistigen Gesetze durch die Heils- und Erlösungstat von Jesus Christus?


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 Nicht ganz, ich meine die klaren, ruhigen, nicht niedrigen, die großen, ruhigen, strahlenden Schwingungen noch mit hineingebend. Die Liebe beinhaltet noch Ordnung, Sehen, Klären. Leiden ist natürlich notwendig, Opferung nie, aber die Klärung in der Hilfe gebenden Liebe geistig zu finden, ist die Leitung der ruhigen, strahlenden Schwingung, die Macht des Geistes, die Macht des Königs, die Macht der Ordnung, die Macht der Quelle der Liebe.  Mit diesem Erlösen von allen gesetzwidrigen Wesen, da meinst du nicht eine bestimmte Zeit, sondern das kann in jeder Zeit sein.  Ich meine es insgesamt. Insgesamt beinhaltet jede Zeit eine Ordnung, eine Ruhe, eine Liebe hineinzugeben. Es ist insgesamt für alle kommenden Zeiten, für die jetzige Zeit und für alle vergangenen Zeiten. Tit 2,15 Dies rede und ermahne und erweise mit aller Entschiedenheit; niemand soll dich missachten!

Ermahnung zum Gehorsam gegen die Obrigkeit und zur Milde gegen jedermann Tit 3,1-3 Tit 3,1 Erinnere sie, den Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein, Tit 3,2 niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, freundlich, alle Sanftmut gegen alle Menschen erweisend. Tit 3,3 Denn auch wir waren ehemals unverständig, ungehorsam, gingen irre, dienten mancherlei Begierden und Lüsten, lebten in Bosheit und Neid dahin, verhasst, einander hassend.  Sind damit unsere Vorleben vor Christi Geburt gemeint?  Vorchristlich? Nein, vorchristlich nicht ganz, das kann ich nicht ganz so sagen, es ist ein klein wenig mitbeinhaltet. Es ist die menschliche Korrespondenz, nicht nur das Suchen nach der Liebe, es sind auch die Gedanken der feindlichen oder kleinen ruhelosen Verführung. Es ist hier immer der kleine Mensch. Die Materie kann leider nie ganz die geistige, innige Liebe sein. In dem Menschen ist immer noch kleine Materie vorhanden, und die gibt ihm natürlich auch Opferung auf, und so sind die Verführungen ganz natürlich. Geistige Liebe heißt: Schaffe klare Ordnung in dir. Lass los die Materie? Nein, denn das kannst du als Mensch nicht, aber gib ruhiges Verhalten, habe Vertrauen. Suche dir die liebevollen Gedanken, die Hilfe gebenden Menschen,


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die korrekten, klaren Hilfe gebenden Menschen und die liederlichen noch dazu. Du musst mit der Polarität nicht jonglieren, aber eine klare Mitte finden, das ist nötig.  Könnte es auch geistig zu verstehen sein, dass damit der einstige Abfall der vielen Geistwesen von Gott gemeint ist?  Ja, nun, das kannst du natürlich darauf beziehen, es ist aber nicht so gemeint. Das hatte ich nicht gemeint. Nur, wenn du jetzt vom Abfall sprichst, dann meinst du doch schon das irdische Dasein, oder meinst du noch das Dasein in der geistigen Welt?  Ich meinte beides.  Die geistige Welt war nicht so korrupt, noch ruhelos, noch verbrecherisch. Sie konnte es nicht sein, weil sie immer noch in Gottes Licht stand. Im Augenblick, als die Abgefallenen auf die Mutter Erde kamen, da konnten ihre ruhelosen Straftaten und auch ihre ruhelosen Gedanken aufblühen. Die Materie gab ihnen hierzu noch die Möglichkeit, Opfer mit hineinzubringen. Das konnten sie in der geistigen Welt nie, das war nicht machbar.  Wenn in Vers 3 steht: denn auch wir waren ehemals unverständig, ungehorsam usw., dann meintest du dich auch damit.  Ja, natürlich, wir hatten ja auch nie geistig Hilfe gebend, noch ruhig strahlend Ordnung geschaffen nicht, aber mit einem kleinen Lächeln manchmal geflirtet. So ganz frei sind wir nie gewesen, das muss ich sagen. Aber wir haben nie Klage, Not, Elend, Kriege und ruhelose Zerstörungen gegeben.  Du bist ja auch ein reiner Engel, der als Mensch inkarnierte, und in der Form hast du sicherlich nichts Verwerfliches gemacht.  Als Mensch war ich natürlich nicht ein Engel, und ich hatte auch Klage mit der Materie. Sie hat mich auch gefordert, sie hat mich auch geformt. Nur, ich konnte durch meine klaren, Hilfe gebenden Schwingungen mich noch immer von der Klage, von der Ruhelosigkeit und Qual befreien. Ich hatte genügend Rückgrat. Meine Verantwortung war in mir immer gegenwärtig. Ich war in Klage, nein, aber manchmal in eine feine Hilflosigkeit gekommen. Als Mensch bist du nie ganz frei.


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Die Taufe und ihr Segen Tit 3,4-8 Tit 3,4 Als aber die Gütigkeit und die Menschenliebe Gottes, unsres Heilandes, erschienen war,  Das Wort „Heiland“ beziehen wir doch in der Regel auf Jesus Christus und nicht auf Gottvater.  „Heiland“ ist eine Form aus der Quelle der liebevollen, geistigen Klarheit. Also Heiland heißt das Land der geistigen Macht nicht, aber das Land der Hilfe gebenden Liebe. Heiland ist der König insgesamt natürlich auch, aber mit Gottvaters Ruhm, mit Gottvaters Schwingung. Es ist also Christus Jesus nun auch mit. Heiland ist die absolute Liebe. Tit 3,5 hat er uns, nicht auf Grund von Werken in Gerechtigkeit, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit, gerettet durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung kraft des Heiligen Geistes,  Ist mit der Erneuerungskraft des Heiligen Geistes die Taufe gemeint?  Das ist die Taufe nicht, das ist die Liebe. Die Liebe beinhaltet die Taufe, und die Taufe ist die Ordnung, die Schwingung, die Strahlung, der Hilfe gebende, klärende Gedankenaustausch mit Geist König, mit Geist Gottvater: Ich bin nun mit dir verbunden. Das ist die geistige Information. Tit 3,6 den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, Tit 3,7 damit wir, durch seine Gnade gerechtgesprochen, gemäß der Hoffnung Erben des ewigen Lebens würden.  Ist damit die Wiedergeburt und der Segen Gottes gemeint?  Ganz korrekt, mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Tit 3,8 Zuverlässig ist das Wort, und ich will, dass du dies kräftig vertrittst, damit die, welche an Gott gläubig geworden sind, darauf Bedacht nehmen, sich guter Werke zu befleißigen. Dies ist gut und den Menschen nützlich.


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Warnung vor Streitfragen. Abweisung ketzerischer Leute Tit 3,9-11 Tit 3,9 Aber von den törichten Streitfragen und Geschlechtsregistern und dem Hader und den Streitigkeiten über das Gesetz halte dich fern; denn sie sind unnütz und nichtig. Tit 3,10 Einen ketzerischen Menschen weise, nachdem du ihn ein- oder zweimal zurechtgewiesen hast, [gänzlich] ab, Tit 3,11 weil du weißt, dass ein solcher abgewichen ist und sündigt, wobei er von sich selber verurteilt ist.

Letzte Aufträge und Grüße Tit 3,12-15 Tit 3,12 Wenn ich Artemas zu dir senden werde oder Tychikus, so beeile dich, zu mir nach Nikopolis zu kommen; denn dort habe ich den Winter zuzubringen beschlossen. Tit 3,13 Zenas, den Gesetzeskundigen, und Apollos rüste sorgfältig für die Reise aus, damit es ihnen an nichts mangelt. Tit 3,14 Aber auch die Unsrigen sollen lernen, sich guter Werke zu befleißigen für die notwendigen Bedürfnisse, damit sie nicht ohne Frucht seien. Tit 3,15 Es grüßen dich alle, die bei mir sind. Grüße die, welche im Glauben uns lieben! Die Gnade sei mit euch allen!  DieVerse 12 bis 15 treffen nur zu, wenn du diesen Brief als irdischer Mensch geschrieben hättest. Du hast diesen Brief aber als Geist gemorst.  Das habe ich nicht als Mensch, das habe ich als Geist gesagt. Ich konnte ordnen und liebevolle, klare Gedanken hinuntersenden. Dieser Mensch hat es nun gebraucht. Es war eine notwendige, klärende, ruhige, Verantwortung, die nötig war. Ich musste in diese menschliche Information gehen. Ich konnte als Geist in meiner Liebe hier nicht genügend und ruhig einwirken. Ich musste mich als Mensch nicht materialisieren, aber ich hatte mich als Mensch eingefühlt, ruhig, die Ordnung und Leidhilfe nicht strahlend, aber lebensgebende Hilfe, klärende Ruhe, Verantwortung zu geben. Ich habe mich als klarer Geistmensch nun hineingestellt. Es musste notwendige Ruhe einkehren.  Trotzdem verstehe ich das nicht ganz. Es steht dort: wenn ich Artemas zu dir senden werde oder Tychikus, so beeile dich, zu mir nach Nikopolis zu kommen. Du müsstest dich ja dann materialisiert gehabt haben.


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 Nein, nein, das habe ich auch nicht so gemeint. Das ist hier nur so dargestellt worden, das habe ich nicht gemeint. Ich habe nur Ordnung geben wollen. Ich habe meine Inhalte gegeben. Es waren nur klare Ordnungsstrahlen. Nein, das ist hier den Menschen zur Hilfe gegeben worden. Das hat er nicht hinzugefügt, das habe ich ihm gesagt. Es war notwendig, damit es den Klang der Macht noch hatte. Es war eine klare notwendige, geistige Maßnahme. Ich war aber nicht anwesend.  Dann ist es irgendwie nicht richtig wiedergegeben worden.  Nein, es ist gegeben worden. Ich konnte nicht anders handeln. Die Menschen sollten es so einnehmen, dass es ganz natürlich klingt. Sie hätten es sonst nicht verstanden.  Du meinst, sie hätten nicht geglaubt, dass du als Geist gesprochen hast.  Ja, das ist korrekt. Nur so sehe es.

Brief an Judas Inhaltsverzeichnis Vorwort Jud 1,1 Gruß an die Leser Jud 1,1-2 Warnung vor dem verführerischen Treiben gottloser Irrlehrer Jud 1,3-19 Ermahnung zur Treue im Glauben. Behandlung der Zweifelnden und der Abgefallenen Jud 1,20-23 Lobpreis Gottes Jud 1,24-25

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Vorwort Jud 1,1  Der Brief des Judas wurde nach der Meinung der Fachwelt etwa in der Zeit 80-100 n. Chr. geschrieben.  Nein, nein, im Jahre 80 n. Chr. nicht und im Jahre 100 n. Chr. auch nicht, noch später, 115 nicht, 120 nicht, 125 und 130 nicht, 135 n. Chr., nicht eher.  Von diesem Brief sagtest du, dass ihn nicht Judas verfasst hat, sondern dass dieser Brief von dir stammt.  Ja, das ist korrekt.  Du warst in der geistigen Welt und hast diesen Brief über ein Medium gemorst.  Ja, genau, es war ein kleiner Enkel von mir.  Den letzten Brief davor hattest du als Geist etwa 100 n. Chr. gemorst. Es waren nun ca. 35 Jahre vergangen, bis du diesen Brief gemorst hast. Woran lag das?  Du hast geistig Hilfe gebend nie ganz genau die Memorialen, noch die Zeit. Du bist nicht hauptsächlich auf dieser Mutter Erde. Du kennst zwar ihre Zeiten noch, aber du kennst im Augenblick nicht immer ganz genau die Erinnerung, auch nicht die Jahre.  Da die Fachwelt das Alter des Briefes auf etwa 80-100 n. Chr. einstuft, könnte es ja sein, dass sie diesem Brief auch Seiten eines anderen Briefes zugeordnet haben.  Ja, sie hatten den Brief zusammengefügt, das war nicht einmal, das war einige Male geschehen.  Infolge der Zusammenfügung kann man sich auch erklären, dass der Brief dem Judas zugeordnet wurde, obwohl das dein Brief gewesen ist.  Genau, genau, da sind nicht kleine Diskrepanzen, da sind kleine Hilflosigkeiten geschehen, die aber im Grunde nicht so wichtig sind. Es klärt sich nicht mehr und es klärt sich nicht weniger. Ordne es nur an, dass eine hilfreiche Klärung nicht ganz hineingekommen ist.


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 Es wäre aber mindestens die Einleitung des Briefes falsch, denn dort heißt es: Jud 1,1 Judas, Knecht Jesu Christi, Bruder aber des Jakobus, an die Berufenen, die in Gott, dem Vater, geliebt und für Jesus Christus bewahrt sind.  Kläre nicht lange. Es ist keine Geduldsfrage, es ist nicht eine Maßnahme eines Meisters, aber die eines Schreibers. Er hatte nie Hilfe gebende Gedanken, noch sie liebevoll erarbeitet. Er hat diese ruhigen, klaren Gedanken einfach übernommen. Er hat sie übernommen. Es war nicht eine Einleitung von einem Prunkmann. Ich habe es nicht geschrieben. Ich hatte es gesagt, ja, aber ihm nicht, einem geistigen, lieben Enkel. Er hat es nicht nur einfach kopiert, er hat es hilflos übernommen.  Dieser Satz wurde einfach übernommen?  Genau, aber er gehört nicht zu meinen Gedanken in dem Brief.  Der Satz gehört nicht zu deinen Gedanken in dem Brief. Er wurde als Einleitung einfach dort hineingenommen.  Ja, das klingt noch besser. Es ist, ihr würdet sagen, eine olle Kamelle, die hier eigentlich nicht reingehört.  Für welche Gemeinde war dieser Brief gedacht?  Ich hatte es nicht für ein Land, noch für eine Gruppe von Menschen gegeben. Es war eigentlich für alle gedacht, die mit dem Mond und der Sonne leben.

Gruß an die Leser Jud 1,1-2 Jud 1,1 Judas, Knecht Jesu Christi, Bruder aber des Jakobus, an die Berufenen, die in Gott, dem Vater, geliebt und für Jesus Christus bewahrt sind.  siehe auch Vorwort Jud 1,2

Barmherzigkeit und Friede und Liebe werde euch in Fülle zuteil!


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Warnung vor dem verführerischen Treiben gottloser Irrlehrer Jud 3-19 Jud 3 Geliebte, da ich [immer] allen Fleiß anwende, euch von unsrem gemeinsamen Heil zu schreiben, halte ich es für nötig, euch zu schreiben mit der Ermahnung, für den Glauben zu kämpfen, der den Heiligen ein für allemal überliefert worden ist. Jud 4 Denn gewisse Menschen haben sich nebeneingeschlichen, die für dieses Gericht längst vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, die die Gnade unsres Gottes zur Ausschweifung verkehren und den alleinigen Herrscher und unsern Herrn Jesus Christus verleugnen. Jud 5 Ich will euch aber, obgleich ihr [dies] alles wisst, daran erinnern, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land Ägypten einmal errettet hatte, das zweitemal die, welche nicht glaubten, hat umkommen lassen, Jud 6 und [dass er] die Engel, die ihre Würde nicht bewahrten, sondern ihre eigne Wohnung verließen, für das Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unten in der Finsternis verwahrt hat,  Das waren die Engel, die mit Luzifer gingen.  Ja, genau, das waren Luzifers Generäle, ich sage das mal so.  Das Gericht des großen Tages, das war der Engelsturz.  Genau, das waren die Gefallenen. Sie hatten die Hilfe gebende Hand Gottes nicht angenommen. Sie korrigierten sich nicht. Sie kannten Jesu Liebe nicht. Sie haben aber korrekt Gottvaters Hilfe gebende Klarheit gesehen. Nur, sie meinten, sie wären genauso, und das war ein großer Irrtum.  Die gestürzten Engel wurden zwar in der Finsternis verwahrt, aber doch nicht, wie dort steht, mit ewigen Fesseln.  „Mit ewigen Fesseln“, nein, nein, das müsste hier raus. Es war damals eine klagende Zeit. Die Menschen hatten es nicht besser erfahren. Die geistige Inspiration war nicht genügend hilfreich. Sie waren nicht nur in ihrer Klage, sie waren auch Opfer gewesen. Sie hatten nie eine ganz klare, geistige Lehre in sich empfangen. Sie waren in sich nie genügend hilfreich mit Opfergedanken, mit ruhigen Vergebungsgedanken. Sie waren in ihren Opfergedanken. Klärung war hierdurch nicht besser abzugeben, so meine ich es. Es war eine Notwendigkeit, dass die Menschen diese Gedanken nun in dieser Information empfingen, ja, das war nötig. Es war eine Härte, eine gewisse klagende Härte, die hier nun gegeben wurde.


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Um es noch einmal im heutigen Stil zu sagen: Es war eine Klage. Diese Schar der Luziferengel hatte ihre Liebe einfach verraten. Aber Gottvater gab ihnen die Gelegenheit, die Mutter Erde nun aufzusuchen, um hier wieder den Klang des Morsens in sich zu finden, um zu Gott zu kommen, zu klären und Ruhe zu finden. Sie sind in das Mineralreich getaucht, sie sind in das Tierreich gegangen. Sie sind dann auch noch in die Menschwerdung gegangen. Ihr seht, dass auch hier die Dreieinigkeit besteht: Mineralwelt, Tierwelt, Menschwerdung. In Spinnen waren sie nie, sie waren auch nie in Edelmetallen und nie in Edelsteinen, aber in Mineralien und auch in Säugetieren.  Sind sie noch in diesem Mineralreich?  Nein, aus dem Mineralreich sind sie hinausgetreten, aus dem Tierreich noch nicht ganz. Mensch sind nicht nur einige, sondern viele geworden. Du siehst, dass sich hier nun eine klare, ruhige Veränderung, zur Liebe hin, vollzieht.  Es soll auch vorkommen, dass Edelsteine Menschen Glück gebracht haben, aber andere Edelsteine Menschen auch Unglück gaben.  Sie brachten sehr großes Leid, und das waren hauptsächlich die grünen Saphire.  Mit anderen Worten, ein Saphir ist nicht ein Saphir, er kann eine feine Schwingung haben, und er kann auch eine schwere Schwingung haben.  Eine feine Schwingung hat er nie ganz, eine klagende auch nicht, aber manchmal eine opfernde. Also, ein Saphir ist nie so ganz klar ruhig strahlend. Saphire geben ihrem Besitzer nicht gerade Liebe und klare Ruhe, das muss man nun einmal so sagen. Sie haben ja eine qualvolle, leidvolle Gesteinsschwingung mitgebracht. Dieses kann sich natürlich auf den Träger auch ruhelos auswirken.  Bezieht sich das auf alle Edelsteine?  Nein, es bezieht sich hauptsächlich auf die Saphire. Diese Edelsteine sind sehr häufig hilflos, und sie ordnen hier Hilflosigkeit noch weiter ein. Also insofern muss man hier differenzieren.  Du sagst, die von Luzifer Abgefallenen wären ihrer Entwicklung entsprechend aus dem Mineralreich der Steine hinausgetreten, das heißt, solche Wesen sind nicht mehr in dem Gestein zu finden. Aber trotzdem leben diese Steine und sie sind beseelt und sie haben auch eine unterschiedliche Schwingung, ist das richtig?


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 Nicht ganz, sie sind beseelt, ja. Sie sind durch die Informationen der Mutter Erde Gesteine und der Ionen beseelt. Jedes Gestein, jede Materie hat auch eine kleine Seele, das ist richtig. Sie kann sich aber nie genügend reinigen. Sie muss also durch klare, notwendige, vereinigende Katastrophen im Mutter-Erde-Land, im Mutter-Erde-Gebirge noch hinausgetragen werden.  Was wären das für Katastrophen?  Das geschieht durch Vulkane, ja, auch noch durch unterirdisches Erdbeben, durch Überschwemmungen aber nie.  Ist dadurch, dass keine klagenden Wesen mehr in diesen Steinen sind, die Schwingung der Steine global besser geworden?  Nein, nein, das kann man leider nicht sagen. Der Stein ruht jetzt wie er einmal war. Aber hier kann auch noch die Auswirkung der Eiszeit vorhanden sein. Es kann hier auch ein Einfluss von Meteoriten vorliegen. Es können Reste von abgestorbenen Planeten enthalten sein.  Es entstehen doch auch durch die Evolution vieler tausend Jahre neue Steine?  Ja und nein, aber neue Steine entstehen eigentlich nicht. Die Gesteine sind mit der Mutter Erde durch Abkühlung geschaffen worden. Sie sind nicht mehr erneuert worden. Sie können natürlich noch über kleine und große Vulkane ausgestreut werden. Diese Steine sind jetzt aber nie mehr von kleinen geistigen Wesen besetzt. Das Erdinnere ist ja nie ganz ausgekühlt. Immer wieder stoßen einige kleine Gesteine durch Vulkantätigkeit hinaus. Die wirst du nie bremsen können, solange die Mutter Erde nicht erkaltet. Es kann immer wieder vorkommen, dass auch durch Kometeneinwirkung Gesteine nicht von dem fernen Sternenfirmament, aber von hilflos abgestorbenen Planeten auf der Mutter Erde einschlagen.  Normalerweise ist es doch so, dass dann, wenn ein Vulkan ausbricht, Eruptivgesteine entstehen, also die Lava als solches.  Nein, nicht immer. Das ist nicht immer so. Es bilden sich auch noch Kristalle. Mineralien haben einen hohen Wert für die kleine Mutter Erde. Diese Gesteine sind für die Menschen nicht als Prunksteine gedacht. Sie sollen auf der Hilfe gebenden Mutter Erde mehr die Menschen noch geistig liebevoll klären.


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 Das verstehe ich nicht. Wie meinst du das?  Diese Gesteine sind nicht nur Hilfe gebend für die ruhige Gedankenfindung, von Klang und für die Laute des Menschen. Der Mensch konnte seinen Klang und seine Laute hierdurch in die Ferne hinaustragen. Sie sind durch die Gesteine transportiert worden. Wie durch eine Trommel, die sich natürlich auch in Schwingungen bewegt. Die Gesteine haben durch die große Hitze Qualen eingefangen, nicht nur durch großes klagendes Sterben von feinen Kräutern, auch von der Mutter Erde Land und von dem Meer. Es ist hier eine Korrespondenz nicht nur der Erde, auch noch der Mineralien, der Kräuter, der Verwesung nicht ganz, aber noch der Keimlinge für die Gedanken der kleinen geistigen Wesen.  Mit anderen Worten, diese Steine beinhalten eine Vielfalt von Informationen.  Ja, genau, das kann man so sagen.  Sie dienen nicht so, wie meinetwegen ein Musikinstrument, zur Klangweitergabe, aber sie haben Klänge als Information in sich.  Sehr gut und ruhig gesagt. Das musste ich einfach noch eingeben, und ich konnte nicht ganz diese germanischen Worte finden. Leider können viele Mensch dieses nicht nachvollziehen, es ist aber so.  Das heißt, ein sehr spiritueller Mensch könnte aus diesen Steinen Geschichten lesen, kann aber von ihnen auch Korrektur und Hilfe erfahren.  Ja, genau, und diese ruhigen, Hilfe gebenden Schwingungen, die sind natürlich gemeint und nichts anderes.  Aber auch die Planeten wirken auf Steine.  Ja, natürlich.  Ich habe mal gelesen, dass zum Beispiel die Strahlung des Jupiters für den Diamanten bestimmt ist. Ja, das ist korrekt. Hier kannst du auch die Gestirne noch mit einplanen und die ruhigen klaren Gedanken für kleine Informationen, auch für den Norden und Süden noch mit. Also, die Pole werden hiermit liebevoll mit eingebunden. Der gesamte Kosmos gibt auch eine Korrektur der Materie mit.


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Jud 7 wie Sodom und Gomorrha und die um sie her liegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese Unzucht trieben und Wesen einer andern Gattung fleischlich nachstellten, als [warnendes] Beispiel dastehen, indem sie die Strafe des ewigen Feuers erleiden.  In der Anmerkung steht hierzu: Gemeint sind die in Vers 6 erwähnten Engel, die nach 1Mos 6,1.2 und dem Henochbuch (siehe zu Vers 14.15) den Töchtern der Menschen nachgingen. Du hattest uns mal gesagt, dass diese Gottessöhne mit Luzifer abgefallene ehemalige Fürstenengel waren, die nun ihr Unwesen als Priester trieben. Gemeint ist unter anderem auch die Tempelprostitution.  Ja, genau, das ist die Macht der klagenden Menschen gewesen.  Das heißt, diese hilflosen, klagenden Wesen hatten ihr Menschsein erreicht und trieben ihr Unwesen als klagende Menschen. Sie waren sogar manchmal Priester, und daher das Unwesen der Tempelprostitution.  Ja, so war es leider. Ich möchte dazu eingeben, sie waren in ihrem Priesterkleid, aber sie waren in sich selbst, geistig, nie Priester.

Jud 8 Trotzdem beflecken auch diese in ihrem Traumzustand in gleicher Weise das Fleisch, die Herrschergewalt aber verachten sie, Majestäten aber lästern sie.  In der Anmerkung hierzu heißt es: Gemeint sind die in Vers 4 erwähnten Verführer innerhalb der christlichen Gemeinden. Was sie verachten und lästern, sind Christus und die Engel.  Trifft die Anmerkung zu?  Doch, natürlich, sie waren ja Luzifers Anhänger. Sie haben jegliche Liebesaspekte verworfen. Sie waren immer noch in ihrer Macht und ordneten auch das nicht leicht ein.  Das heißt, die Tempelprostitution bestand auch noch im Jahre 135 n. Chr. zu der Zeit dieser Durchgaben.  Ja, das ist korrekt, und es hat sich auch nicht geändert.  Du sagst, es hat sich noch nicht geändert?


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 Ich meine die Prostitution. Ich rede jetzt nicht nur von den klagenden Menschen, auch von der Prostitution. Es ist nicht nur das Leid vieler hilfloser Frauen, auch der klagenden, lebenden Körper, die nicht imstande sind, hier Ordnung hineinzugeben. Jud 9 Der Erzengel Michael aber wagte, als er mit dem Teufel über den Leichnam des Mose Streit und Wortwechsel hatte, es nicht, ein lästerndes Urteil wider ihn auszusprechen, sondern er sagte [nur]: Es schelte dich der Herr!  Er hat hier Klage erhoben. Er hatte nicht erkannt, dass der Geist Mose die Liebe beinhaltete. Er hat ihm noch Klage gegeben. Er hat klagende Gedanken in sich getragen. Er war nicht die Macht der Hilfe gebenden Liebe, er war die Macht der Klage.  In der Anmerkung steht hierzu: Dies ist nach dem Bericht des Origenes (um 230) einem apokryphen Buch «Die Himmelfahrt des Mose» entnommen.  Ja, genau, es ist klar, korrekt, vereinigt mit der Hilfe gebenden Leichtigkeit eines geistigen Initiators. Also, er hatte seine Gedanken noch geistig empfangen und sie hineingetragen.  Dann stimmt das mit der Anmerkung.  Ja.  Es war so, dass der Geist des Moses durch Luzifers Gedanken beschwert wurde.  Ja, genau.  Der Erzengel Michael konnte dagegen nicht viel machen, als nur warnende Worte zu sprechen.  Das war auch nicht gedacht. Er hat nicht Klärung, aber ordnende, klare Gedanken hineingegeben. Er gab nicht Klärung, aber er hat geordnet, das heißt, er hatte Hilfe gebendes Licht und Liebe hineingegeben.  Damals zu Mosis Zeiten war Luzifer noch imstande, geistig Gedanken und Schwingungen aus seiner Verbannung hinauszusenden.  Natürlich, und das hat er auch vollzogen.


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 Und er war imstande, die Geschehnisse auf der Erde einzunehmen.  Heute nicht mehr. Als Jesu Liebe auf die Mutter Erde kam, konnte Luzifer nicht mehr seine Gewalten hinaustragen.  Er war, wie du sagtest, in einem Stein.  Da konnte er sein Ohr noch öffnen, aber das Hinausgeben, Hinausstrecken war ihm nicht mehr gegeben. Jud 10 Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen; alles aber, was sie wie die unvernünftigen Tiere aus Naturtrieb [auszuüben] verstehen, darin gehen sie zugrunde. Jud 11 Wehe ihnen! denn auf dem Wege des Kain sind sie gegangen, und in die Verirrung des Bileam haben sie sich um Lohn hineinreißen lassen, und durch die Widersetzlichkeit [gleich der] des Korah sind sie umgekommen. Jud 12 Diese sind die Klippen bei euren Liebesmahlen, ohne Scheu mit [euch] schmausend, sich selbst weidend, Wolken ohne Wasser, die von Winden vorübergetrieben werden, Bäume im Spätherbst ohne Früchte, zwiefach abgestorben, entwurzelt, Jud 13 wilde Meereswellen, die ihre eignen Schändlichkeiten ausschäumen, Irrsterne, denen die dunkelste Finsternis für ewig aufbehalten ist.  Das sind die, die verloren gehen und den Aufstieg nicht schaffen. Ist das richtig?  Ja, das ist genau richtig, das ist korrekt.  Aber vielleicht können einige von ihnen doch den Aufstieg schaffen, Sie haben ja ihren freien Willen.  Ja, natürlich, sie können hinaufgehen, aber nie alle. Einige finden das klare liebevolle Licht, aber nicht alle, leider, leider. Sie ordnen sich nie unter. Es geht nie klagend, es kann nur über die Liebe geschehen. Jud 14 Dementsprechend hat über diese Henoch, der siebente von Adam an, geweissagt: «Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden [von Engeln], Jud 15 um wider alle Gericht zu halten und alle Gottlosen zu bestrafen wegen aller Werke ihrer Gottlosigkeit, die sie verübt, und wegen aller frechen Worte, die sie als gottlose Sünder wider ihn geredet haben.»  In der Anmerkung steht hierzu:


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(14+15) Dieser Ausspruch ist dem apokryphen «Buch Henoch» entnommen, das dem Verfasser als heilige Schrift galt. Was ist das für ein Buch, existiert es noch?  Die Bibel ist es nicht. Es existiert noch in den geistigen, klaren, liebevollen, gehegten nicht nur, auch fein ruhigen Schriften. Es ist in die Heiligen Schrift nicht eingebettet. Es sind Informationen, die Jesu liebende, geistige Helfer nun nicht nur bewahren, auch mit geschrieben haben. Also es sind Ordnungshüter. Sie liegen im hebräischen Land, in Rom nicht.  Du sagst aber, dass die dort „ruhen“, das heißt, sie sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich.  Ja, im Augenblick sind sie nicht zugänglich, aber einmal kommen sie aus ihrer Ruhe heraus und gehen hinaus in alle Welt. Das löse ich auch noch mit ein. Leider ist die geistige Zeit noch nicht gekommen.  Wenn Henoch der siebente von Adam an ist, dann wäre es noch vor Noah. Hat Henoch denn damals die klagenden Menschen seiner Zeit gesehen oder bezieht sich Vers 14.15 auf den Abfall von Gott?  Es ist der Abfall von Gott. Hier musst du daran denken. Aber es stehen hier auch noch nicht gerade Geheimnisse, aber klare, ruhige, vereinigende gute Gedanken zur Verfügung, die für die Korrespondenz der Menschen durch Gottvaters liebevolles Handeln hilfreich sind. Die Liebe heilt nicht nur, sie gibt auch nicht nur Klarheit, es muss auch die Quelle der Hilfe gebenden Leichtigkeit gefunden werden. Nun, so meine ich es.  In Vers 14.15 heißt es: Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden von Engeln, um wider alle Gericht zu halten und alle Gottlosen zu bestrafen wegen aller Werke ihrer Gottlosigkeit. Zur Zeit des Henoch waren sicherlich noch nicht so viele Menschen auf der Erde, um ein solch großes Engelsaufgebot notwendig zu machen.  Menschen waren genügend in aller Welt, wenn du sie zusammengezählt hättest. Nur konnte auch hier leider ein einziger Engel bei einer so großen Schar nichts ausrichten, weil sie noch nicht in ihrer Klarheit, in ihrer Vereinigung mit der Liebe waren. Es wurden nach Ursache und Wirkung Gericht und Ordnungshilfe gegeben. Kriege, Klage, Mord, Strangulierung, Ruhelosigkeit, Qual, das sind dann immer diese gedanklichen, klaren Korrekturen, die leider notwendig werden.


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 Ich glaube, dass die Fragestellung von mir nicht ganz richtig ist, denn du sagtest vorher, Vers 14.15 beziehe sich auf den Abfall von Gott, und da waren es natürlich Zehntausende von Engeln, die wider alle Abgefallenen Gericht hielten. Aber diese Antwort von dir bezieht sich auf die irdische Zeit zur Zeit des Henoch.  Ja, das ist korrekt.  Vorrangig ist doch hier der Abfall von Gott gemeint.  Ja, auch. Das musst du hier genau einteilen.  Ich wollte das nur noch mal klar gestellt haben, dass in dem Text der Abfall gemeint ist. Sicherlich bedurfte es damals auf der Welt auch einer Korrektur. Deswegen kam ja später auch die Sintflut.  Das ist ganz korrekt, genau.  Wir hatten mal gesagt, dass Adam vor zirka 75000 Jahren auf dieser Welt lebte. Adam und Eva - in der Bibel das Symbol der Menschwerdung - waren mit anderen die Ersten der Homo sapiens. Wenn nun es heißt, Henoch war der Siebente nach Adam, dann kann das ja nicht stimmen, auch schon im Hinblick darauf, dass du sagst, es waren genügend Menschen auf der Welt. Ich denke, da müssten ja noch viele, viele Generationen dazwischenliegen, denn sonst kann sich die Welt in so einer kurzen Zeit, in 7 Generationen, ja nicht in diesem Maß bevölkern.  Genau richtig, ja, das ist richtig.  Du hast damals den Menschen diese Texte als Geist über ein Medium gemorst. Konnten sie denn deine Durchgaben richtig verstehen, oder ist in ihnen auch eine Zukunftsvision enthalten?  Ja, die ist hauptsächlich noch mit darin gewesen, denn die Menschen waren in ihrer Klage groß. Sie hatten diese Ordnung noch nicht eingegeben. Es war eine ganz kleine Gemeinschaft, die es hier in Liebe, Hilfe gebend, verstand. Für sie hatte ich es hauptsächlich gemorst, damit sie ihre Gedanken hineingeben konnten: Ich muss hier nun nicht für die Welt, für die Nachkommen Gericht halten, aber Jesu Liebe aufzeichnen.


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Jud 16 Diese sind Murrende, die das Schicksal anklagen und dabei doch nach ihren Lüsten wandeln, und ihr Mund redet hochfahrende Worte, während sie doch ihres Vorteils wegen [einflussreiche] Personen anstaunen. Jud 17 Ihr aber, Geliebte, gedenket der Worte, die von den Aposteln unsres Herrn Jesus Christus vorhergesagt worden sind, Jud 18 dass sie euch [nämlich] sagten: am Ende der Zeit wird es Spötter geben, die nach ihren auf gottlose Dinge gerichteten Lüsten wandeln.  Diese Spötter gibt es und gab es doch zu jeder Zeit. Welches Ende der Zeit ist hier gemeint?  Nicht nur die jetzige Zeit ist gemeint. Es ist auch nicht das gesamte Ende der Menschheit gemeint, das Gegenwärtige ist gemeint, und die Zukunft ist noch mit einbezogen.  Diese Spötter hat es ja immer gegeben.  Ja, nun, diese Spötter sind ruhelos. Sie leiden aber nicht. Sie gehen nicht gerade in klagende, noch nicht in feine, nicht in geistlose, aber in hilflose Ebenen hinein. Sie können sich nicht gleich integrieren. Sie gehen also, wenn ihr es so ansehen wollt, in den unteren Himmel.  Sie gehen in die Astralebenen.  Ja, das ist gut, das ist richtig.  Vers 14.15 bezieht sich noch auf den Abfall, und kurz darauf wechselt die Thematik. Fehlt dazwischen vielleicht ein Übergang?  Ja, kleine Passagen wurden hier nicht genügend hineingenommen. Erzählt wurde nicht nur das Letzte, sondern auch noch das Hinaufgehen und das Korrigierende zu Lebzeiten. Das wurde hier nicht mit eingebunden. Ich gebe hierzu meine Gedanken: Jesus musste einmal auf die Erde, geistig mit einem Körper als Mensch hinuntergehen, um der ganzen Menschheit einen klaren, ruhigen Strahl zu geben. Gekommen ist er für die hilflosen, klagenden Menschen, die nicht mehr in Sünde waren, die aber durch ihre Klagen, nicht durch ihre Hilflosigkeit, durch ihre Qual gegangen waren und dieses noch nicht beendet hatten. Er hat den klaren Abfall nun durchbrochen. Die klagenden Lebenden, so will ich sie nun nennen, haben ihren klaren Lebensweg bekommen. Sie sind nie verlassen, nie. Sie haben ihren klaren Schutzstrahl, Engel und Schutzgeist. Sie können nie mehr fallen, sie müssen nun hinaufgehen in das Licht.


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Jesus war nun die feine Geburt, der Strahl für diese klagende Menschheit. Ordnung, Strahlkraft und Liebe wurden Geburt. Er musste einen klaren Ring nicht nur geistig, auch menschlich durchschneiden. Gottvater hatte Jesus gewählt, um ihm als seinem klaren Sohn nun Leben zu geben, nicht in der Hoffnung, in dem Sinn: Ich gebe meinen eingeborenen Sohn für die heikle, klagende Menschheit. Sie muss notwendig in ihre Ordnung hineinfinden, in die Gemeinschaft der klärenden Korrekturen, der Verantwortung, der Achtung nicht nur, der Würde nicht nur, der Demut, und im kleinen Kreis heißt es die Liebe geben. Also, dieser Motor, dieser Motor der Hilfe gebenden, geistigen Strahlgebung korrigiert das Leben klagender Menschen. Sie werden geformt über ihren eigenen Körper, über ihre eigenen, klagenden Gebrechen, Gewalten, Mächte, ruhelose Streitereien, Verrat, Leid, Gebrechlichkeit, Armseligkeit, Kriege, Hunger und Not. Sie suchen einen klaren Weg, um nun hinaufzuleuchten in dieses geistige, klare, liebevolle Licht. Dieses Licht geht nicht nur hinauf zu den Sternen, auch zu der ganzen heilenden, klaren, kosmischen Korrespondenz mit Gottvater. Eine Hilfe gebende, korrigierende, leitende Energie, die durch Heilstrahlungen, durch Heilschwingungen, Heilung findet, nicht anders. So steht es nicht geschrieben, aber so hat die Korrektur stattgefunden: dem Menschen die Würde des Menschen zu belassen, aber das Leid von der Menschheit zu nehmen und die Not zu durchbrechen, um in die Hilfe gebende Liebe zu gehen. Die Erzengel Gabriel, Michael, Raphael und wie sie nun alle heißen, hatten Luzifer eines Tages entlassen müssen. Sie hatten ihm noch klare Gedanken mit hinuntergeschickt. Luzifer ist nun hineingesunken nicht in klagende, aber in feste Materie. Er ist zu Stein geformt gewesen. In dieser Ruhe, in dieser Stille, in diesem Stein hat er einige tausend Jahre, Millionen Jahre nicht, aber einige hintertausend Jahre, es waren neunhunderttausend Jahre, in sich gelebt, nun, so will ich das ausdrücken. Er konnte nie hinaus.  Nun existiert ja die Erde einige Milliarden Jahre und ich war immer der Auffassung, dass Luzifer mit Anhang ziemlich am Anfang der Erdentstehung auf die Erde kam.  Das geht nicht, weil die Erde noch sehr hilflos war und die Meere sich noch nicht getrennt hatten von dem Land. Es war die ersten Milliarden Jahre gar nicht möglich. Es wurde wesentlich später erst eine kleine musterhafte Mutter Erde.  Du sagtest uns mal, dass der Abfall von Gott vor über 20 Milliarden Jahren erfolgte. Ja, das ist richtig.


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 Es kam dann eine Zeit in der sogenannten Paradiessphäre, in der Adam und Eva mit Anhang beweisen mussten, dass sie in der Lage sind, die geistigen Gesetze Gottes zu halten. Sie scheiterten aber. Gottvater schuf daraufhin die Erde, auf der Luzifer mit Anhang geschleudert wurde. Er befand sich dann in der erkaltenden Materie der Erde.  Ja, das ist richtig, denn die Mutter Erde brauchte noch viele Milliarden Jahre, nicht nur um zu verkrusten, auch um die Meere von dem Land zu trennen und auch, um das Getier schon mit einzubeziehen. Es hat noch sehr, sehr lange gedauert. Aber Luzifer wurde hinuntergeschleudert und kam jetzt in das Gestein. Er kam nicht in ein Marmorland in Europa, aber in ein Gestein in Mittelamerika. Viele andere mit ihm, aber einige kamen ein wenig später, die wurden zu Tieren, zu Menschen noch nicht.  Die, die später kamen, mussten ja aus der sogenannten Paradiessphäre inkarniert worden sein?  Ja, das ist genau richtig.  In nicht ganz zwanzig Jahren hatte Luzifer sich von einer Ratte zu einem Pferd, und vom Pferd zum Menschen, Hilfe gebend, hinaufgeboren, nun will ich das so sagen. Er lebt jetzt seit einigen Jahren in Kanada, ist in der roten Rasse nun inkarniert. Hier muss er wieder ruhig strahlen. Er ist in sich noch sehr ruhig und steinig. Er muss jetzt die klagende Marmorwand nicht durchbrechen, aber das Gewand, das Kleid in ihm ist noch sehr steinern, ist also noch sehr mit der Natur verbunden. Er muss die Mutter Erde klären. Die Natur braucht ihn für die Gestaltung, für die Klärung der Menschheit. Er wird hier noch mal nicht nur ein kleiner Reformer, sondern ein großer Helfer sein. Das ist auch für das ganze kanadische Volk noch mit klärend notwendig, nicht nur für die Indianer. Die gelbe Rasse ist es nicht, die rote Rasse nun, ganz genau gesagt, hat ihm ein neues Kleid gegeben. Er opfert sich hier noch einmal, für die Menschheit nicht gerade, aber für die Mutter Erde, für die Natur und für die Tiere. Er meint, es muss wieder im Einklang mit der Menschheit, mit dem Leben, mit allem Leben auf der Mutter Erde geschehen. Er hat hierfür vor vielen tausend Jahren auch Informationen mitbekommen: Gehe hinunter als kleiner Mensch, gehe auf die Mutter Erde in die Natur und gib ihr wieder einen Ordnungsstrahl. Sie ist in Hilflosigkeit, Ruhelosigkeit, in Verantwortungslosigkeit gegangen. Du musst ihr deine klare, feine, geistige Information geben: Ich lebe mit der Natur, in der Natur, nicht mehr im Gestein. Also musst du die Quelle des Lebens finden. Wir haben sie dir mitgegeben. Das ist seine Information für das heutige, erste, menschliche Leben. Er ist geboren im Jahr 1996, nicht ganz, Anfang des Jahres 1997, ich meine am 15.


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Januar. Da müsste ich auch noch mal nachsehen. Das kann ich jetzt auch nicht genau sagen. Luzifer kann nun wieder Lebenshilfe geben. Sein kleines Volk, dieses klagende Volk, soll er jetzt nicht mehr aus seiner Ruhe in die Knechtschaft hineingeben, in die Qual nicht mehr, sondern in die Hilfe gebenden, klärenden Korrekturen, die jetzt auch diesen klagenden Menschen gegeben werden. Sie werden hineinzuhorchen lernen in die Klage: Ich muss nun meine klagenden Gedanken einmal revidieren. Ich muss hier weiter suchen, weiter klären, weiter ordnen. Also es kommt ein feiner, heilender Lebensfunken hinein: Ich muss korrigieren. Nun, wie er das macht, ob das kriegerisch ist oder lebensfreundlich ist, das sei nun dahingestellt. Jeder Mensch hat nun auch hier seine freie, geistige Wahl. Also noch mal: Die Ruhe ist durchbrochen. Jesu Liebe, Jesu Geburt war die Korrektur: Lebe wie der Mensch mit Geist, Körper und Seele und nicht als Kreatur. Vom Mineralreich, über die Ratte, über das Pferd wurde Luzifer nun als ein kanadischer Indianer geboren, um Ordnung zu schaffen, um wieder zu korrigieren, um die Macht endlich zu durchbrechen. Im Grunde haben wir jetzt zwei Könige, der eine ist Jesus, und der zweite, der die Krone nicht tragen wird, aber für die Mutter Natur noch einmal eine große Hilfe sein wird, ist Luzifer. Gedanken wird er mehr und mehr noch einnehmen. Er wird auch noch genügend Menschen finden, die ihm Lehrer sein werden, nicht um ihm die Qual zu nehmen, aber ihm die Klarheit zu geben: Ich muss mich anpassen, ich muss vergeben können, ich muss klären, ich muss mich in die ruhige Lebensgemeinschaft einfinden. Nun, das wird sich ordnen, und er wird ein nicht langes Leben haben, aber dieses Leben wird genügen, um hier auch Klarheit, genau wie Jesus, zu schaffen. Nur, Jesus war noch ein wenig jünger. Sein Menschsein wird ein klein wenig länger dauern. Also ordne es so ein. Es geschah, weil ein Erzengel nicht Knecht sein wollte. Er hatte es einfach nicht begriffen, dass er ein klares Rad des Sternensystems mit war, und dass er nicht ausbrechen durfte und dass er hierfür Not, Qual und Ruhelosigkeit hinnehmen musste. Jetzt ist es an der Zeit, hinaufzusteigen in die klare Liebe, und er muss sich nun mächtig anstrengen. Er wird durch große, klare Engel begleitet. Er wird nie mehr hinunterfallen, nie mehr.  Das ist ja schön und sehr hoffnungsvoll. Aber es sind doch auch noch viele Fürstenengel von Luzifer ganz unten.  Ja, aber sie werden jetzt mitgerissen. Das hast du richtig erkannt, das hätte ich noch mit einbinden müssen. Sie werden jetzt mitgerissen, sie werden mit korrigieren durch seine Gedanken. Er wird durch die Kommunikation klären müssen. Er wird hier noch Gedanken aufschreiben. Es werden Kinder, Mütter und Väter lesen. Er wird mehr Hilfe geben können als man glaubt. Er wird nicht


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gerade Propagandist sein, aber er wird seine klugen Gedanken nicht in alle Welt hinaussenden, aber in viele Länder.  Wenn ich das so überlege, sein Leben erst im Mineralreich, dann seine Leben im Tierreich, dann ist ja sein erstes Menschsein ein ganz enormes inhaltliches Leben.  Lang war der Weg.  Diese erste Inkarnation als Mensch ist ja sehr vielversprechend.  Natürlich, er musste gebrochen werden. Er konnte nur über das ganz klare Leid hineingehen in die Hilfe gebende Liebe, die Klarheit. Du musst nicht immer ganz unten sein, um hinaufzusteigen, sondern du musst ordnen, im Leben nun ordnen. Du kannst dein Leid hinausschreien, du musst aber auch ruhig Mithilfe leisten und nicht nur schreien und nicht nur Order geben und nicht nur Befehle und Klagen hinaussenden, sondern kläre und ändere. Korrigiere, das ist jetzt der Lebensplan Luzifers, und dazu gehören alle großen und kleinen Hilfe gebenden Menschen, die ihm noch treu verbunden sind. Jud 19 Das sind die, welche Spaltungen hervorrufen, Sinnenmenschen, die den [heiligen] Geist nicht haben.

Ermahnung zur Treue im Glauben. Behandlung der Zweifelnden und der Abgefallenen Jud 20-23 Jud 20 Ihr aber, Geliebte, erbauet euch auf euren heiligsten Glauben, betet in heiligem Geiste Jud 21 und bewahret euch so in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unsres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben! Jud 22 Und die einen widerleget, wenn sie in Zweifel geraten; Jud 1,23 andre aber rettet, indem ihr sie dem Feuer entreißt; noch andrer erbarmet euch[, aber] mit Scheu, indem ihr sogar das Kleid verabscheut, das vom Fleisch her befleckt ist!  Wie würdest du das heute sagen?  Ja, ich gebe hierfür einen klaren Gedanken.


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Gib du ihnen deine klaren, ruhigen, strahlenden, vergebenden Gedanken. In ihnen ist nicht nur Hilflosigkeit, auch noch Klage und Ruhelosigkeit. Ihre Qualen in ihrem Kleid, in ihrem Geist nicht, in ihrer Seele sind nicht genügend hinausgegeben worden. Sie haben ihre Gefühle immer noch in kleinen, gefangenen Zellen, so will ich das nun sagen. Kleine hilflose nicht, aber große hilflose Menschen, die nun ihre geistige Klarheit suchen. Vergib ihnen, mein Gottvater, und nimm sie nun in deine klaren Hände. Löse dich nicht von ihnen, sodass sie geistig liebevoll ruhig gestärkt sind und wachsen können und in ihren Gedanken immer noch deine Liebe spüren. Liebe gib ihnen, Klarheit und Ruhe gib ihnen und deine Achtung und deine Vergebung. In diesem Sinne möchte ich es jetzt freilassen.

Lobpreis Gottes Jud 24-25 Jud 24 Dem aber, der euch vor Fehltritten zu behüten und untadelig, mit Frohlocken vor seine Herrlichkeit zu stellen vermag, Jud 25 dem alleinigen Gott, unsrem Heiland durch Jesus Christus, unsern Herrn, gebührt Ehre, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.


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Literaturverzeichnis: Yogananda Paramahansa: Autobiographie eines Yogi. Taschenbuchausgabe 1992. München: Knaur Verlag. Kriyananda: So spricht Yogananda. Aufgezeichnet und zusammengestellt von seinem Schüler Kriyananda. 1. Auflage 1992. Otto Wilhelm Barth Verlag. Beatrice: Schweitzer Medium. Zeitschrift Geistige Welt. Zürich: ABZ-Verlag. Hinz Walther: Neue Erkenntnisse zu Leben und Wirken Jesu. Zürich: ABZ-Verlag, 1984 Bertschinger Erika: Schweitzer Medium. Eigenverlag. Levi: Das Wassermann Evangelium von Jesus dem Christus. 9. Auflage 1990. München: Heinrich Hugendubel Verlag. Greber Johannes: Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes. 6. Auflage 1981. Johannes Greber Memorial Foundation. Greber Johannes: Greber-Bibel. Carnegie Dale: Sorge dich nicht – lebe! 19. Auflage. Bern und München: Scherz Verlag. Carnegie Dale: Wie man Freunde gewinnt. Zürich und Stuttgart: Rascher Verlag, 1969.