10 103. Jahrgang Oktober 2026 ISSN 0932-8351
Bautechnik Zeitschrift für den gesamten Ingenieurbau
Bautechnik 103. Jahrgang 2026 Heft 10
‐ Datenbankgestützte Lösung zur Terminplanerstellung ‐ Analyse linearer Frequenz-Sweeps von Eisenbahnbrücken ‐ Wegweiser Bauwerksmonitoring ‐ Organisationsspezifische BIM-Befähigung der digitalen Transformation ‐ Datenbasierte Zustandsprognose im Tunnelbau
28/09/26 6:26 PM
Beton-Kalender-Tag 2027 Ein Tag für Ihr Wissen – und für das Gespräch mit den Autor:innen 3. Dezember 2026 · Berlin & Online 9:30 – 17 Uhr
Profitieren Sie von der engen Verzahnung von Innovation, Regelwerksentwicklung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit und erhalten Sie Antworten auf die aktuellen Herausforderungen des Bauingenieurwesens. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt einzubringen – vor Ort oder online. Ein Tag, an dem Sie Ihr Fachwissen erweitern, neue Impulse gewinnen und mit führenden Fachleuten ins Gespräch kommen.
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Expertise aus erster Hand Praxisnahes Fachwissen kompakt Anerkannt mit Fortbildungspunkten Direkter Austausch mit den Referent:innen live und online
Brücken schneller bauen: Element- und Expressbrücken, Modularisierung und industrielle Vorfertigung Schäden früher erkennen: KI-gestützte, bildbasierte Untersuchung bestehender Brücken Neue Anforderungen sicher einordnen: Regelungssysteme und Einwirkungen durch Militärfahrzeuge Nachhaltiger bauen: emissionsarme Bindemittel und neue Lösungen für den Betonbau
Fortbildungspunkte Die Teilnahme am Beton-Kalender-Tag wird als berufliche Fortbildung anerkannt.
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Tagungsunterlage ist der Beton-Kalender 2027. Die Vorträge basieren auf den Beiträgen der Autorenteams und liefern vertiefendes Wissen. Die Teilnahme am Beton-Kalender-Tag wird als berufliche Fortbildung anerkannt.
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Inhalt Bautechnik 10/26 BAUWERKSDIAGNOSTIK
Zum Titelbild: Das Bild zeigt einen wetterfesten Sensor zum Structural Health Monitoring, montiert an einem Stahlträger einer Brücke. (Quelle: Octa/Adobe Stock)
AUFSÄTZE
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Sarah Lieb, Marcel Max Weissinger, Anna-Lena Bender, Hans Christian Jünger Entwicklung einer datenbankgestützten Lösung zur Terminplanerstellung Samuel Loidl, Josef Fink Analyse linearer Frequenz-Sweeps bei krafterregter Schwingungsanregung von Eisenbahnbrücken
BERICHTE 781
Alexander Mendler, Oliver Heuss, Martin Köhncke, Sylvia Keßler Wegweiser Bauwerksmonitoring: Ein Sechs-Punkte-Plan zur Qualifizierung und Zertifizierung von Anbietern
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Thomas Tschickardt, Daniel Krause Organisationsspezifische BIM-Befähigung als strategischer Hebel der digitalen Transformation im Bauunternehmen
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Christian Thienert, Christian Gläser, Frank Leismann, Matthias Wild Datenbasierte Zustandsprognose für Straßentunnel: Herausforderungen und Lösungsansätze
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BAUTECHNIK Aktuell VERANSTALTUNGSKALENDER Produkte & Objekte
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Parkhausbau und Abdichtungen Grundbau Aktuelles
103. Jahrgang Oktober 2026, Heft 10 ISSN 0932-8351 (print) ISSN 1437-0999 (online) Peer-reviewed journal Die Bautechnik ist im Journal Citation Report von Clarivate Analytics (vormals Thomson Reuters) sowie bei Scopus von Elsevier gelistet. Impact Factor 2025: 0,6 CiteScore 2025: 1,4
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Parkhausbau und Abdichtungen
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(Fotos: Birco)
Die neue Leichtigkeit für die Tiefe des Raums: Clevere Entwässerungslösung für Parkhäuser und Tiefgaragen
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Leise, dezent und dennoch effizient – die Parkhausentwässerung BIRCOparksafe
Sicher und barrierefrei parken – all das bietet die BIRCOparksafe® in der Baubreite 160 als effiziente Entwässerungslösung für Parkhäuser und Tiefgaragen. Dank ihrer monolithischen Bauweise werden störende Klappergeräusche bei Überfahrung verhindert. Die offene Konstruktion sorgt nicht nur für einen reinigungs- und wartungsfreundlichen Betrieb.
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Die offene Kammrinne BIRCOparksafe entwässert sicher und geräuscharm
dend. Hier ist die BIRCOparksafe® für den Neubau und die Sanierung eine optimale Lösung, die mit einer Entwässerungsleistung von 2,2 Litern pro Sekunde das Regen- oder Schmelzwasser schnell und sicher ableitet.
Stabil und nachhaltig: Beton in Reinkultur Mit einer Bauhöhe von nur 50 mm ermöglicht das neue Entwässerungssystem einen schnellen und einfachen Einbau. Gerade in Tiefgaragen und Parkhäusern ist eine geringe Einbauhöhe entschei-
Für die gewohnte BIRCO-Stabilität bis zur Belastungsklasse C 250 sorgt hochwertiger C 35/40 Beton mit einem geringen Gewicht von nur 14 Kilogramm pro laufendem Meter Entwässerungsrinne. BIRCOparksafe ist das erste Rinnensystem für Parkhäuser und Tiefgaragen aus reinem Beton, ohne Zusatzstoffe wie Stahl- oder Glasfaser und Kunstharze. Darauf lag der Fokus: Eine elegante und effiziente Lösung aus beständigem sowie langlebigem Material, das in der Kreislaufwirtschaft einfach wiederzuverwerten und re cyclebar ist. Neben dem geringen Gewicht sorgen konstruktive Highlights wie die geriffelten Flanken zur besseren Haftung mit dem Ortbeton für eine einfache Installation. Die mit Noppen versehene Oberfläche verringert die Rutschgefahr und die 18 Millimeter Schlitzweite gewährleistet eine barrierefreie Begehbarkeit sowie die Befahrbarkeit durch Rollstühle, Rollatoren etc.
Weitere Informationen zur BIRCOparksafe® unter: Bild 2
Zuverlässige Entwässerung bei geringer Einbauhöhe
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Bautechnik 103 (2026), Heft 10
www.birco.de/entwaesserungsrinnen/galabau/bircoparksafe
Parkhausbau und Abdichtungen
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Sanierung von Parkbauten aus einer Hand Parkhäuser und Tiefgaragen zählen zu den am stärksten beanspruchten Infrastruktur-Bauwerken. Um ihre Tragfähigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit langfristig zu sichern, sollten schadhafte Bauteile regelmäßig professionell instandgesetzt werden. Die neue Parkbauten-Broschüre von Saint-Gobain zeigt leistungsfähige Systeme, die von der Betoninstandsetzung bis zum Brandschutz alle relevanten Sanierungsanforderungen abdecken.
Gemeinsam bieten die drei Saint-Gobain Marken Weber, GCP und Isover Planenden und Fachhandwerksbetrieben aufeinander abgestimmte Systeme für den Neubau sowie die umfassende und effiziente Sanierung von Parkflächen. Der Fokus von Weber liegt dabei auf der großflächigen und punktuellen Betoninstandsetzung. Mit dem weber.floor 4640 Outdoor RepFlow etwa bietet der Bauchemiehersteller ein multifunktionales Produkt, das gleichzeitig als RM4-Betonersatzmörtel für statisch relevante Anforderungen und als Ausgleichsmasse dient. Korrosionsschäden werden fachgerecht saniert, und das Tragwerk bleibt langfristig geschützt.
(Fotos: Saint-Gobain Weber GmbH)
Drei Marken – ein Ziel
Bild 2 Die Broschüre „Parkbauten für die Zukunft“ zeigt Produkte und Systeme für Planung und Sanierung von Tiefgaragen und Parkhäusern.
Wenn es um Abdichtungssysteme mit hohen technischen Anforderungen in großen Tiefen geht, kommt die Frischbetonverbundfolie Preprufe von GCP zum Einsatz. Das geprüfte System ist kompatibel mit der Reaktivabdichtung weber.tec Superflex D 24. Auch ein funktionierender Brand- und Schallschutz spielt in Parkdecks und Tiefgaragen eine wichtige Rolle. Die Topdec Decken-Dämmplatten von Isover bieten sehr gute Wärmedämmwerte, sind nicht brennbar und überzeugen durch ihre vlieskaschierte Beschichtung auch optisch.
Alles aus einer Hand Eine Übersicht über alle verfügbaren Produkte und Systeme zur Sanierung von Parkbauten bietet die neue 20-seitige Broschüre „Parkbauten für die Zukunft – Tiefgaragen & Parkhäuser planen – bauen – sanieren“. Sie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.de.weber/parkbauten-broschuere Bild 1
Der weber.floor 4640 Outdoor RepFlow ist ein RM4-Betonersatz mörtel, der nicht nur korrodierte Bewehrung langfristig schützt, sondern auch die Statik verstärkt.
www.de.weber
Parkhausbau und Abdichtungen
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(Fotos: HARGASSNER Ges mbH)
Parken im Zeichen des Holzbaus
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Das fünfgeschossige Holzparkhaus in Weng bietet rund 500 Stellplätze für Mitarbeitende.
Am Unternehmensstandort des Heiztechnikherstellers Hargassner im oberösterreichischen Weng entstand ein außergewöhnliches Bauwerk: das größte Holzparkhaus Österreichs. Für die tragende Holzkonstruktion kamen unter anderem rund 45.000 Holzbauschrauben von HECO zum Einsatz, die eine effiziente Montage und zuverlässige Verbindungen im Ingenieurholzbau ermöglichten.
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Insgesamt zehn Parkebenen sind über Rampen verbunden und bieten einen hellen, komfortablen Stellraum für die Mitarbeitenden.
sprechende konstruktive Lösungen erfordert“, erklärt das Planungsteam. Um die Tragstruktur vor Witterungseinflüssen zu schützen, wurde eine Lamellenfassade aus gehobelten Lärchenlatten geplant, die zugleich eine natürliche Belüftung ermöglicht.
Ingenieurholzbau mit hoher Vorfertigung Der Heizungshersteller Hargassner zählt zu den führenden Anbietern moderner Biomasse-Heizsysteme. Mit dem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens wurde auch die Erweiterung des Firmensitzes in Weng notwendig „Die Idee entstand im Zuge der umfassenden Standorterweiterung in Weng. Ziel war es, ein Mitarbeiterparkhaus zu schaffen, das funktional und gleichzeitig ein sichtbares Statement für modernen Holzbau ist“, erklärt der Bauherr Hargassner.
Parkhaus in Holzbauweise Das fünfgeschossige Holzgebäude bietet 500 Stellplätze auf insgesamt 10 Parkebenen, jede mit rund 1.150 m 2 Fläche. Die Ebenen sind über Rampen verbunden, sodass ein reibungsloser Verkehrsfluss gewährleistet ist. Die Planung des Projekts übernahm das Büro Matulik Architekten aus Ried im Innkreis. „Im Fokus stand die Entwicklung eines funktionalen, nachhaltigen und architektonisch ansprechenden Parkhauses, das den Pioniergeist und die Unternehmenswerte widerspiegelt“, erklärt das Planungsteam. Ziel war es, Nachhaltigkeit, Innovationskraft und eine konsequente Reduktion von CO2-Emissionen zu vereinen und zugleich ein Leuchtturmprojekt für den modernen Holzbau zu realisieren. Für die Tragstruktur kamen Brettschichtholzstützen sowie Deckenund Dachträger aus Brettschichtholz (BSH) zum Einsatz. Die Deckenelemente wurden aus Brettsperrholz (CLT) gefertigt. Insgesamt wurden so mehr als 2.300 m 3 Holz verbaut. Gleichzeitig stellte die Planung besondere Anforderungen an Brandschutz und Feuchteschutz. Die Fluchttreppenhäuser wurden in Stahlbeton ausgeführt, während die tragende Holzkonstruktion durch eine Sprinkleranlage geschützt wird. „Parkhäuser sind durch Witterungseinflüsse und eingetragene Nässe besonderen Belastungen ausgesetzt, was ent-
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Bautechnik 103 (2026), Heft 10
Die Umsetzung der Holzkonstruktion übernahm die WIEHAG Holding GmbH. Sie war für Planung, Produktion, Lieferung und Montage der gesamten Holzkonstruktion verantwortlich. Dabei setzte das Unternehmen auf einen hohen Vorfertigungsgrad der Bauteile. Viele Elemente konnten bereits im Werk präzise gefertigt werden, wodurch sich die Montagezeit auf der Baustelle deutlich verkürzte. Holz bietet für die Vorfertigung gleich mehrere Vorteile: Das Material ist vergleichsweise leicht, ermöglicht große Spannweiten, kann dank moderner Fertigungstechnologien sehr präzise verarbeitet werden und punktet auch als nachhaltiges Baumaterial. So trägt es als nachwachsender Rohstoff aktiv zur CO2-Reduktion bei. Allein durch die Entscheidung für eine Holzbauweise konnten im Vergleich zu einer konventionellen Betonkonstruktion rund 8.200 t CO2 eingespart werden.
Verbindungstechnik für hohe Tragfähigkeit Bei einem Holzbau dieser Dimension spielen Verbindungsmittel eine zentrale Rolle. Sie sorgen dafür, dass die einzelnen Bauteile dauerhaft miteinander verbunden sind und die auftretenden Kräfte sicher übertragen werden können. „Verbindungsmittel sind entscheidend für Stabilität, Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit eines Holzbaus“, betont der Bauherr. „Besonders bei großen Spannweiten und elementierten Fassaden hängt die Gesamtqualität stark von leistungsfähigen Schrauben und Verbindungen ab.“ Im Holzparkhaus Hargassner wurden rund 45.000 HECO-TOPIXplus CombiConnect Holzbauschrauben in unterschiedlichen Dimensionen eingesetzt. Die Doppelgewindeschrauben sind für den Ingenieurholzbau konzipiert und eignen sich für hochbelastete Zugund Druckanschlüsse. Sie verfügen über zwei aufeinander abgestimmte Gewinde: Das vordere Gewinde zieht sich schneller ins
Parkhausbau und Abdichtungen
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Holz, während das hintere für einen zusammenziehenden Effekt sorgt. So werden die Holzbauteile kraftschlüssig verbunden und gleichmäßig fixiert. Besonders bei den Verbindungen zwischen Brettsperrholz-Deckenelementen und Brettschichtholz-Trägern kamen die Schrauben mit Zulassung ETA-19/0553 zum Einsatz. „Die Schrauben lassen sich einfach verarbeiten, bieten ein zuverlässiges Einschraubverhalten sowie eine hohe Tragfähigkeit und tragen so zu effizienten Montageabläufen auf der Baustelle bei“, erklärt das ausführende Unternehmen. Das Planungsunternehmen fügt hinzu: „Übersichtliche Bemessungsunterlagen, Softwaretools und die technische Beratung von HECO haben uns bei der Planung der großen Spannweiten und der Berechnung der schräg belasteten Schraubenverbindungen sehr geholfen.“
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Technik trifft Stadtgrün – Parklösungen für moderne Architektur Unsere Städte atmen auf – wenn wir ihnen Raum zurückgeben. Wo einst graue Parkflächen das Bild bestimmten, entstehen heute Oasen des Miteinanders: grüne Rückzugsorte, lebendige Begegnungsräume, neue Lebensqualität. Doch um dieses urbane Miteinander zu ermöglichen, braucht es neue Denkweisen. Es braucht Technik, die nicht mehr blockiert, sondern befreit. Man stelle sich eine Stadt vor, in der Autos sicher verstaut sind, ohne das Stadtbild zu dominieren. In der der Boden nicht mehr für Zufahrtsrampen und Parkgassen verschwendet wird, sondern Platz macht für das, was wirklich zählt: Natur, Menschen, Leben. Automatische Parksysteme wie RESPACE E-PUZZLE machen genau das möglich. Sie übernehmen das Parken vollautomatisch, effizient und auf kleinstem Raum – und verschwinden dabei beinahe vollständig aus dem Sichtfeld. Zurück bleibt nicht Technik, sondern Freiraum.
BIRCOparksafe® Sichere Entwässerung für Parkhäuser und Tiefgaragen + Monolithische, offene Kammrinne + Belastungsklasse C 250 + Barrierefrei + Rutschhemmende Oberfläche + Umfangreiches Zubehör
Für Architekt:innen bieten automatische Parksysteme die Freiheit, ohne Rampen, ohne Kompromisse zu planen. Gebäude können schlanker, klarer und mit deutlich mehr Nutzfläche gestaltet werden. Die Übergabekabinen passen sich dabei flexibel an die Architektur an und verschmelzen mit ihrer Umgebung – mal als markantes Design-Statement, mal als harmonischer Teil eines größeren Ganzen.
Sicherheit und Investitionsschutz für Parkhäuser und Tiefgaragen, made in Germany: Die BIRCOparksafe® bietet all dies in exzellenter Qualität. Mit der Baubreite von 160 mm und einer Bauhöhe von nur 50 mm entwässert sie zuverlässig, ist wartungsarm und nahezu geräuschfrei im Betrieb. www.birco.de
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Parkhausbau und Abdichtungen
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Amsterdam macht es vor – Parken und Wohlfühlen im Einklang zueinander.
RESPACE E-PUZZLE arbeitet mit einem intelligenten Palettenraster, das Fahrzeuge eng aneinander anordnet und dennoch fl exibel bleibt – angepasst an Säulen, Wände oder andere bauliche Besonderheiten. Jede Palette wird unabhängig gesteuert, agiert jedoch im Zusammenspiel mit den benachbarten Paletten. Dieses koordinierte Bewegungsmuster erhöht die Systemleistung insgesamt und sorgt für kurze Zugriffszeiten auf die Fahrzeuge. Zusätzlich wird Parken dank der optionalen E-Lademöglichkeiten und der komfortablen App-Bedienung oder Kennzeichenerkennung zur nahtlosen Erfahrung. Für Nutzer:innen ebenso wie für Betreiber.
(Bild: Lödige Industries)
(Bilder 1 u. 2: Hans Peter Föllmi)
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Aufatmen und Aufladen – das automatische Parksystem RESPACE E-PUZZLE verfügt über optionale E-Lademöglichkeiten.
Architektur, die nicht mehr zwischen Funktion und Ästhetik wählen muss. An Menschen, die in urbanem Raum wieder Raum für sich entdecken. RESPACE E-PUZZLE ist ein Baustein für diesen Wandel. Ein Werkzeug für Architekt:innen, Planer:innen und Visionär:innen, die die Stadt nicht nur bauen, sondern neu erfinden wollen. Für eine urbane Zukunft, die nicht nur funktioniert – sondern inspiriert. Jede Idee verdient Raum – wir liefern die Lösung.
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Parkhaus-Neubau in München: Moderne Infrastruktur am zweitgrößten Flughafen Deutschlands In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern des Flughafens München und der Firmengruppe Max Bögl wurde am 1. September 2026 das neue Parkhaus P8 eröffnet. Mit dem Neubau reagiert der Flughafen auf das steigende Reiseaufkommen und die wachsenden Anforderungen an eine moderne Mobilitätsinfrastruktur. Das seit 1992 in Betrieb befindliche Bestandsbauwerk, das ebenfalls von der Firmengruppe Max Bögl errichtet worden war, wurde durch einen leistungsfähigen und zukunftsorientierten Neubau ersetzt.
Der Flughafen München zählt zu den wenigen 5-Sterne-Flughäfen weltweit und ist ein bedeutender internationaler Luftverkehrsknotenpunkt. Zwischen Terminal 1 und Terminal 2 entstand so eine moderne Parklösung, die Reisenden mehr Komfort, kurze Wege und eine zeitgemäße technische Ausstattung bietet. Die Firmengruppe Max Bögl übernahm als Generalübernehmer die Planung und schlüsselfertige Realisierung des Projekts. Entstanden ist dabei nicht nur zusätzlicher Parkraum, sondern eine moderne Infrastruktur für die An- und Abreise, die den Anforderungen eines internationalen Flughafens gerecht wird.
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Innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit entstanden rund 3.700 Stellplätze auf acht Parkebenen. Die erhöhte Ebene E03 dient dabei gleichzeitig als Stellfläche und als direkte Anbindung an den Verbindungstunnel Süd zu den Terminals 1 und 2. Moderne Schrankenanlagen mit Kennzeichenerkennung sowie ein intelligentes Parkleitsystem ermöglichen eine schnelle und komfortable Parkplatzsuche. Darüber hinaus wurde das Parkhaus bereits auf zukünftige Anforderungen der Elektromobilität vorbereitet. Das Parkhaus ist bereits mit den erforderlichen Voraussetzungen
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Parkhausbau und Abdichtungen
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für Ladeeinrichtungen ausgestattet. Über die vorhandene Hochstromschiene kann die Ladeinfrastruktur bei Bedarf flexibel und ohne großen Aufwand weiter ausgebaut werden.
Bauen im Herzen einer kritischen Infrastruktur Die Realisierung des Neubaus erfolgte innerhalb des bestehenden Baufeldes des alten Parkhauses in unmittelbarer Nähe zur Startbahn Süd und den Rollwegen des Flughafens. Die besondere Lage stellte alle Projektbeteiligten vor logistische und organisatorische Herausforderungen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse war das Baufeld zeitweise nicht befahrbar. Materialien und Geräte mussten überwiegend per Kran eingebracht werden. Dafür kamen zwei firmeneigene Turmdrehkrane zum Einsatz, die auf einem Gleis montiert wurden, um mehrere Bauabschnitte parallel bearbeiten zu können. Zudem erfolgten sämtliche Materialanlieferungen im Just-in-timeVerfahren. Insgesamt wurden rund 3.500 Tonnen Stahl sowie 4.204 Parkdeckplatten verbaut. Die Bauteile wurden größtenteils mit firmeneigenen Lkw transportiert und direkt nach Anlieferung montiert. Die präzise abgestimmte Logistik war ein wesentlicher Baustein für die termingerechte Fertigstellung des Projekts.
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Firmengruppe Max Bögl und Flughafen München eröffnen das neue Parkhaus P8
Ein wichtiger Bestandteil des Neubaus ist die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 1,4 MWp. Sie unterstützt die Energieversorgung des Gebäudes und schafft gleichzeitig die Grundlage für die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Hohe Wertschöpfungstiefe als Erfolgsfaktor Investition in die Zukunftsfähigkeit des Flughafens Für den Neubau setzte die Firmengruppe Max Bögl auf das bewährte „Parkhaussystem Bögl“. Die vorgefertigten Stahl- und Betonbauteile wurden in den Werken in Sengenthal und Gera produziert und durch eigenes Personal montiert. Auch die Planung sowie wesentliche Bereiche der technischen Gebäudeausrüstung wurden innerhalb der Firmengruppe umgesetzt.
Mit dem neuen Parkhaus P8 stärkt der Flughafen München seine Infrastruktur für Reisende aus Bayern, Deutschland und der ganzen Welt. Das Bauwerk trägt zu einem komfortablen und reibungslosen Reiseerlebnis bei und ist zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit eines der wichtigsten Verkehrsdrehkreuze Europas.
Die hohe Wertschöpfungstiefe ermöglicht kurze Bauzeiten, hohe Qualitätsstandards und langlebige Bauwerke. Von der Planung über die Fertigung bis zur Ausführung deckt Max Bögl das gesamte Leistungsspektrum für die Realisierung komplexer Infrastrukturprojekte aus einer Hand ab.
„Der Neubau des Parkhauses P8 ist eines der größten und anspruchsvollsten Projekte im Parkhausbau, das die Firmengruppe Max Bögl bislang realisiert hat. Die Anforderungen an eine moderne Parkinfrastruktur und die speziellen Bedingungen vor Ort machten den Neubau zu einer ganz besonderen Herausforderung.
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Parkhausbau und Abdichtungen
(Fotos: Firmengruppe Max Bögl / Florian Paul)
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Teilansicht des neuen Parkhauses
Ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Projekt mit Teamwork und unter Einsatz ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten zur vollen Zufriedenheit unseres Kunden umgesetzt haben“, sagt Johann Bögl, Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung im Parkhausbau sowie dem Einsatz von BIM, modernen Fertigungstechnologien und intelligenten Parkraumsystemen stellt die Firmengruppe Max Bögl erneut unter Beweis, wie leistungsfähige, wirtschaftliche und zukunftsfähige Infrastruktur erfolgreich realisiert werden kann.
www.max-boegl.de
(Fotos: Sika Deutschland CH AG & Co KG)
Schnelle Abdichtung von Details jetzt auch im kleinen, spritzbaren Format
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Mit Sikalastic M 811 KD lassen sich Anschlüsse, Reparaturstellen und schwer zugängliche Bereiche mühelos abdichten – schnell, einfach und effektiv mit dem Sikalastic Dispenser.
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Die Flüssigkunststoffabdichtung Sikalastic M 811 KD ergänzt die bestehenden Varianten um eine schnell und flexibel einsetzbare Anwendungsmöglichkeit.
Die Sika Deutschland CH AG & Co KG erweitert ihr umfangreiches Portfolio an Abdichtungssystemen um eine spritzbare Abdichtung aus der Kartusche. Mit Sikalastic M 811 KD lassen sich Anschlüsse, Reparaturstellen und schwer zugängliche Bereiche mühelos ab dichten – schnell, einfach und effektiv mit dem Sikalastic Dispenser. Das Produkt ist flexibel auf unterschiedlichen Untergründen einsetzbar, nach TL BEL-B3 geprüft und von der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) für die Abdichtung nach ZTV-ING 6-3 gelistet.
Flüssigkeit ab. Darüber hinaus eignet sich die spritzbare Flüssigkunststoffabdichtung für schwer zugängliche Bereiche, Detailarbeiten und Reparaturen. Auch als rissüberbrückende Zwischenschicht in Oberflächenschutzsystemen für Parkhäuser oder als Abdichtung von Tagebautunneln sowie Fundamenten im Hoch- und Tiefbau findet sie Anwendung.
Der Auftrag von Abdichtungen erfolgt normalerweise entweder aus dem Eimer mit der Rolle oder einer 2K-Hochdruck-Heiß spritzanlage. Sikalastic M 811 KD ergänzt diese Verarbeitungs varianten nun um eine einfache, schnelle und spritzbare Option zusammen mit dem Sikalastic Dispenser. Das Produkt besteht aus einer Doppelkartusche mit einem zweikomponentigen und rissüberbrückenden Polyurea-Hybrid Flüssigkunststoff.
Das Produkt ist nach TL BEL-B3 (Technische Lieferbedingungen für Baustoffe zur Herstellung von Belägen auf Beton mit einer Dichtungsschicht aus Flüssigkunststoff) geprüft und von der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) für die Abdichtung nach ZTV-ING 6-3 (Zusätzliche Technische Vertrags bedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten) gelistet. Zudem ist es flexibel auf unterschiedlichen Untergründen einsetzbar.
Einfache und vielseitige Anwendung mit kurzer Rüstzeit
Sicher, einfach, schnell
Sikalastic M 811 KD ist denkbar einfach anzuwenden und hat mit rund 15 Minuten eine kurze Rüstzeit. Nach der Erwärmung der Kartuschen auf 30 bis 40°C, zum Beispiel in einer Mikrowelle oder auf einer Heizung, erfolgt der Einsatz in den Sikalastic Dispenser und der Anschluss an einen Kompressor. Bei der Applikation vermischen sich die beiden Komponenten in der Luft und erhärten bereits nach wenigen Sekunden auf dem jeweiligen Untergrund. So können komplexe Bauteilgeometrien und vertikalen Flächen einfach bearbeitet werden – auch beim Einsatz über Kopf läuft keine
Sikalastic M 811 KD erweitert das Portfolio der Abdichtungs lösungen von Sika um eine sichere und einfache Variante: es ist kein Anrühren in offenen Eimern notwendig und für die Verarbeitung wird nur eine Person benötigt.
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Geprüft und auf unterschiedlichen Untergründen einsetzbar
Mehr Informationen und ein anschauliches Video gibt es unter: deu.sika.com/de/einsatzgebiete-bau/abdichtung-ingenieurbauten/ Betonbruecken/sikalastic-abdichtung-von-verkehrsflaechen
Parkhausbau und Abdichtungen
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Schrankenloses Freeflow-Parken in der Tiefgarage Vaihinger Markt in Stuttgart – Modernisierung im laufenden Betrieb
(Foto: Smart City System Parking Solutions GmbH)
Die Tiefgarage am Vaihinger Markt hat eine grundlegende technische Modernisierung erhalten: Das klassische Schrankensystem wurde durch ein modernes, schrankenloses Freeflow-System ersetzt. Im Mittelpunkt des Projekts stand nicht allein die Technologie, sondern vor allem die Art der Umsetzung – der laufende Betrieb blieb während der gesamten Installation vollständig erhalten. Gemeinsam mit PSH Parkservice Hüfner wurde das Projekt von Smart City System strukturiert geplant und realisiert. Die Umstellung erfolgte ohne vollständige Sperrung der Anlage und mit minimalem Einfluss auf den laufenden Geschäftsbetrieb.
Umstellung im laufenden Betrieb als zentrale Anforderung Die größte Herausforderung bestand darin, Technik und Infrastruktur vollständig auszutauschen, ohne den Betrieb der Tief garage zu unterbrechen. Eine dauerhafte Schließung kam wirtschaftlich nicht in Frage. Durch enge Abstimmung mit dem Betreiber und flexible Anpassung an individuelle Anforderungen konnte das neue System schrittweise integriert werden. Kameras an Ein- und Ausfahrt, neue Automaten sowie die digitale Payment Website wurden implementiert, während die Garage regulär genutzt wurde. Das Ergebnis ist eine stabile Migration ohne operative Brüche.
Tiefgarage am Vaihinger Markt in Stuttgart
Das Parkhaus verfügt nun über eine effizientere und zukunftsfähige Infrastruktur als Grundlage für einen stabilen und modernen Betrieb. Die vollständige Projektbeschreibung mit technischen Details, Analyse und operativem Ablauf sind unter https://smart-city-system.com/projekte/psh/ zu finden.
www.smart-city-system.com
Technische Umsetzung mit ANPR, Payment-Website und WSA-Automaten Installiert wurden zwei WSA-Automaten, eine Payment Website für Online-Zahlungen sowie QR-Rabattcodes für definierte Nutzergruppen. Zwei Kameras erfassen die Kennzeichen bei Ein- und Ausfahrt automatisch. Der bestehende Service-Leitstand wurde nahtlos angebunden. Das Parken erfolgt ticketlos. Die Erfassung ist automatisiert. Die Zahlung ist am Automaten oder online möglich. Die Systemarchitektur bleibt dabei transparent und kontrollierbar für den Betreiber. PSH Parkservice Hüfner begleitete das Projekt als operativer Partner vor Ort. Smart City System fungierten als zentraler technischer Ansprechpartner für alle Projektbestandteile inklusive Wartung der Automaten, Koordination der Implementierung und laufendem Support.
Reibungsarme Migration – Betrieb zu jeder Zeit gesichert Die Systemumstellung verlief planmäßig und mit deutlich geringeren Betriebsunterbrechungen als bei vergleichbaren Projekten üblich. Der Betrieb wurde zu keinem Zeitpunkt vollständig eingestellt. Damit konnte die wirtschaftliche Kontinuität des Standorts während der Migrationsphase weitgehend gewahrt werden. Die Vorteile der neuen Lösung im Überblick: – Kein Rückstau durch Schrankenmechanik – Reduzierte Störanfälligkeit – Digitale Zahlungsoptionen ergänzen den Automatenbetrieb – Zentrale Betreuung aller Systemkomponenten
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Grundbau
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Forty4 Berlin: Anspruchsvoller Spezialtiefbau für ein zukunftsweisendes Stadtquartier
Bild 1 Der Porr Spezialtiefbau übernimmt die anspruchsvolle Baugrube des Berliner Forty4 in innerstädtischer Lage und setzt dabei auf eine emissionsarme Bauweise.
Mit dem Mixed-Use-Quartier „Forty4“ entsteht in Berlin-Friedrichshain ein markantes neues Stadtquartier an der Mediaspree. Während die architektonische Gestaltung mit ihrer abwechslungsreichen Fassadenlandschaft bereits viel Aufmerksamkeit erhält, wurde die Grundlage für das spätere Gebäude zunächst im Untergrund geschaffen.
Wasserdichter Bautrog aus kombinierten Verbausystemen
Die Porr Spezialtiefbau Region Ost realisierte gemeinsam mit Meyer Erdbau eine technisch anspruchsvolle Baugrube, die aufgrund ihrer innerstädtischen Lage, schwierigen Randbedingungen und hohen Anforderungen an den Schutz angrenzender Bebauung besondere Ingenieurleistungen erforderte.
Im Zuge der Herstellung wurden rund 20.000 m 3 Boden für die 5,5 m tiefe Baugrube ausgehoben. Teilweise belastete Bodenmassen wurden beprobt und in einer Bodenwaschanlage aufbereitet. Durch die gezielte Trennung und Reinigung konnten Schadstoffe entfernt und die zu deponierenden Mengen deutlich reduziert werden.
Das von der L&L Immobilien GmbH entwickelte Quartier umfasst insgesamt rund 40.000 m 2 Bruttogeschossfläche. Im ersten Bauabschnitt entstehen ein Design-Hotel mit 344 Zimmern sowie ein Apartmentgebäude mit 93 Wohneinheiten. Die enge Verzahnung von Spezialtiefbau, Spezialtiefbau Planung und späterem Hochbau ermöglicht dabei einen effizienten und reibungslosen Projektablauf.
Um den Auftrieb durch das anstehende Grundwasser zu verhindern, wurde zusätzlich eine etwa 3.500 m 2 große Dichtsohle im Düsenstrahlverfahren hergestellt. Die DSV-Sohle bildet den unteren Abschluss des Baugrubensystems und gewährleistet gemeinsam mit den Verbauelementen eine dauerhaft wasserundurchlässige Baugrube.
Innerstädtische Randbedingungen prägen die Planung Bereits in der frühen Planungsphase zeigte sich die Komplexität der Bauaufgabe. Das Baufeld befindet sich in dichter innerstädtischer Lage unmittelbar angrenzend an bestehende Bebauung. Besonders herausfordernd war dabei die Nähe zu einem setzungsempfindlichen Baudenkmal. Gleichzeitig erforderte die Grundwassersituation die Herstellung eines dauerhaft dichten Baugrubenverbaus. Um diese Anforderungen zu erfüllen, entwickelte die Porr Spe zialtiefbau Planung ein Baugrubenkonzept aus verschiedenen Sicherungselementen. Ziel war es, Verformungen auf ein Minimum zu reduzieren, die Standsicherheit während aller Bauphasen sicherzustellen und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umgebung so gering wie möglich zu halten.
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Kernstück des Baugrubenkonzepts war ein vollständig dichter Bautrog. Dieser besteht aus einer dreiseitigen, insgesamt 212 m langen Spundwandeinfassung sowie einer rund 1.000 m 2 großen überschnittenen Bohrpfahlwand.
Die Kombination aus Spundwand, Bohrpfahlwand und DSV-Sohle stellt insbesondere unter den beengten innerstädtischen Verhältnissen eine wirtschaftliche und technisch sichere Lösung dar. Gleichzeitig konnten dadurch die Anforderungen an die spätere Hochbauausführung optimal berücksichtigt werden.
Aussteifung zum Schutz des Baudenkmals Besondere Aufmerksamkeit galt dem Schutz der unmittelbar angrenzenden historischen Bausubstanz. Um Verformungen der Bohrpfahlwand weiter zu reduzieren, entschieden sich die Beteiligten für eine zusätzliche Aussteifung der Konstruktion. Hierfür wurde die Bohrpfahlwand über einen Kopfbalken mit insgesamt 19 Reaktionspfählen, Durchmesser 1.200 mm, gekoppelt. Ergänzt wurde dieses System durch eine Totmannkonstruktion mit vorgespannten Kapselpressen. Durch die aktive Vorspan-
Grundbau
(Fotos 1+2: Porr)
(Foto: Tchoban Voss Architekten)
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Zum Schutz gegen aufsteigendes Grundwasser wird eine rund 3.500 m2 große, wasserundurchlässige Dichtsohle im Düsenstrahlverfahren (DSV) hergestellt.
nung konnten mögliche Wandbewegungen bereits im Vorfeld minimiert werden. Da der Schutz des Baudenkmals oberste Priorität hat, fand baubegleitend ein umfangreiches Gebäudemonitoring statt, um Abweichungen und potenzielle Probleme zu erkennen, was zu automatischen Benachrichtigungen und Alarmen führt.
Termingerechte Übergabe an den Hochbau Nach rund sechs Monaten Bauzeit konnte die komplexe Baugrube planmäßig fertiggestellt und an die Kolleginnen und Kollegen des Porr Hochbau übergeben werden.
Bild 3
Mit dem Projekt Forty4 entsteht ein zukunftsweisendes Stadtquartier mit individuellen Fassaden mitten in Berlin-Friedrichshain.
Das Projekt Forty4 zeigt exemplarisch, welche Rolle der Spezialtiefbau bei der Realisierung komplexer innerstädtischer Bauvorhaben spielt. Die Kombination aus wasserdichtem Bautrog, anspruchsvoller Aussteifungstechnik, umfassendem Monitoring und nachhaltigem Bodenmanagement verdeutlicht die hohe ingenieurtechnische Kompetenz, die heute für Bauprojekte in verdichteten urbanen Räumen erforderlich ist. Mit der erfolgreichen Baufeldübergabe wurde die Grundlage für einen der spannendsten Neubauten an der Berliner Mediaspree geschaffen. Der entscheidende Beitrag dazu entstand jedoch zunächst dort, wo man ihn später nicht mehr sieht: im Untergrund. www.porr.de
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Aktuelles
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10 Jahre BIM World MUNICH: Jubiläumsausgabe am 24. & 25.11.2026 im ICM – International Congress Center Messe München
Die BIM World MUNICH feiert 2026 ihr zehnjähriges Bestehen und blickt auf eine beeindruckende Entwicklung zur führenden internationalen Plattform für digitale Innovationen in der Bau-, Immobilienund Facility-Management-Branche zurück. Mit inzwischen über 200 Ausstellern, rund 8.500 Fachbesucher:innen, einem hochkarätigen Konferenzprogramm und zahlreichen Networking-Möglichkeiten hat sich die Veranstaltung als zentraler Treffpunkt für Experten, Unternehmen, öffentliche Institutionen und Technologieführer etabliert, die die digitale Transformation der gebauten Umwelt aktiv gestalten. Wesentliches Programmelement sind die Vorträge der Executive Partner wie ACCA Software, Autodesk, Bentley, buildingSMART Deutschland, Gstarsoft, Mo|u|Se, Nemetschek Group, NOVA Building IT, Trimble und Würth, die ihre Perspektiven zu den aktuellen Themen der Branche präsentieren. Die BIM World MUNICH macht deutlich: Eine nachhaltige, effiziente und zukunftsfähige Bauwirtschaft ist nur möglich, wenn Building Information Modeling (BIM) als durchgängiger Standard für alle Gewerke am Bau und dem späteren Betrieb etabliert wird. BIM wird dabei als gemeinsamer Datenstandard verstanden, der alle wesentlichen Informationen eines Bauwerks über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg verknüpft – von der Planung über den Bau bis zum Betrieb.
Fachwissen, Branchenentwicklungen und Best Practices auf sieben Bühnen
Während die Breakout Sessions vor allem praxisnahe Anwendungsfälle und innovative Produktlösungen aus der digitalen Bau- und Immobilienwirtschaft präsentieren, widmet sich die CAFM World Breakout Session am 25. November 2026 vollständig dem Thema Kritische Infrastrukturen (KRITIS). In Zusammenarbeit mit dem Verband für Sicherheitstechnik erwartet die Besucher ein Vortragsprogramm rund um die Sicherheit, Resilienz und den Schutz digital vernetzter Gebäude und Infrastrukturen sowie die aktuellen Herausforderungen und Anforderungen im KRITIS-Umfeld.
Start-ups im Rampenlicht Die BIM World MUNICH bietet innovativen Start-ups seit Jahren eine etablierte Plattform, um ihre Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. In der BIM Town Innovation Area präsentieren junge Unternehmen ihre Lösungen für die digitale Transformation der Bau-, Immobilien- und Facility-Management-Branche und knüpfen wertvolle Kontakte zu potenziellen Kunden, Partnern und Investoren. Ein besonderes Highlight ist erneut der Smart Building / Smart Construction Innovation World Cup®, bei dem ausgewählte Start-
(Fotos: BIM World)
Auf den drei Kongressbühnen werden internationale Leuchtturmprojekte und Best Practice Beispiele vorgestellt. Ergänzt wird das Programm durch Expertenrunden zu spezifischen Themenberei-
chen, darunter BIM4Circular, BIM4FM, BIM4RealEstate, BIM4Machines und BIM4Infrastructure. Ein besonderes Highlight sind zudem die Vorträge der Executive Partner, die ihre Perspektiven zu Standardisierung, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft präsentieren.
Impressionen von der BIM World 2025
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Aktuelles ups ihre Innovationen vor einer hochkarätig besetzten Jury präsentieren. Das große Finale mit anschließender Preisverleihung findet am 25. November 2026 auf der Main Stage statt und bringt die vielversprechendsten Innovationen der Branche vor ein internationales Publikum aus Experten, Investoren und Entscheidungsträgern.
CAFM World: Digitale Innovationen für den Immobilienbetrieb Auch in diesem Jahr erweitert die CAFM World als Satellitenveranstaltung das thematische Spektrum der BIM World MUNICH. Aufgrund der gewachsenen Nachfrage seitens der Unternehmen wurde die Ausstellungsfläche der CAFM World 2026 erweitert. Gemeinsam mit der gefma – Deutscher Verband für Facility Management e. V. und dem CAFM RING e. V. rückt sie die digitale Gebäudebewirtschaftung in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen moderne Technologien wie CAFM-Lösungen, Building Operating Systems (BOS) und KI-basierte Anwendungen, die dazu beitragen, Gebäude effizienter, nachhaltiger, resilienter und wirtschaftlicher über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu betreiben.
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Über die BIM World MUNICH Seit 2016 ist die BIM World MUNICH die internationale Plattform für alle Akteure der Digitalisierung in der Bau-, Immobilien-und Facility-Management-Branche. Die jährliche Veranstaltung in München besteht aus einem zweitägigen internationalen Kongress auf drei Bühnen und einer Fachmesse mit drei integrierten offenen Foren sowie der BIM Town Innovation Area mit Pitch-Sessions und der Verleihung des Smart Building/Smart Construction Innovation World Cup® Award und dem CAFM World-Bereich. Mit über 8.500 wichtigen Branchenakteuren sowie zahlreichen innovativen Start-ups und über 250 Referierenden bringt die BIM World MUNICH das gesamte BIMÖkosystem zusammen und ist DER Treffpunkt für alle Branchenakteure. Die 10. BIM World MUNICH findet am 24. und 25. November 2026 im ICM – International Congress Center Messe München statt.
Partnerland Polen www.bim-world.de. Polen ist in diesem Jahr das offizielle Partnerland der BIM World MUNICH. Mit seiner dynamischen Bau- und Technologiewirtschaft sowie zahlreichen wegweisenden Digitalisierungsprojekten bringt Polen wertvolle Impulse für die europäische BIM- und Smart-Building-Community ein. Durch die frühe Einführung internationaler BIM-Standards, den Fokus auf Open BIM sowie die enge Zusammenarbeit von Politik, Forschung und Wirtschaft treibt das Land Innovationen in den Bereichen Planung, Bau und Gebäudebetrieb maßgeblich voran. Besucher der BIM World MUNICH können vor Ort spannende Einblicke in polnische Best-Practice-Projekte, Technologien und Zukunftstrends erleben.
Politische Fürsprache, Dialog und Branchenvertretung Die BIM World MUNICH ist die zentrale Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Verbänden. Sie dient der Erörterung politischer Fragestellungen, dem fachlichen Austausch zu regulatorischen Rahmenbedingungen und der Entwicklung förderlicher politischer Maßnahmen für Digitalisierung und nachhaltiges Bauen sowohl auf regionaler, nationaler wie internationaler Ebene. Damit leistet die BIM World MUNICH einen wesentlichen Beitrag hin zu einer nachhaltigeren und umweltbewussteren Bauindustrie. Christian Stammel, Geschäftsführer der RM Rudolf Müller Events GmbH und Gründer der BIM World MUNICH: „Mit der 10. BIM World MUNICH feiern wir 2026 nicht nur ein besonderes Jubiläum, sondern auch zehn Jahre Innovationskraft und digitale Transformation in der Bau-, Immobilien- und Facility-Management-Branche. Die Herausforderungen rund um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Digitale Zwillinge, Nachhaltigkeit und resiliente Infrastrukturen erfordern mehr denn je den interdisziplinären Austausch. Die BIM World MUNICH bringt genau die Akteure zusammen, die die Zukunft der gebauten Umwelt aktiv gestalten – von der Planung über die Realisierung bis hin zum intelligenten Betrieb.“
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Aus dem Inhalt Orte für Menschen: Nominierte des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur .................................................. 805 AIV lobt Schinkel-Wettbewerb 2027 aus: „Mythos Alexanderplatz“ – Berlins Mitte neu denken ..................................................... 805 Kuratorium des Deutschen Pavillons auf der 20. ArchitekturBiennale Venedig 2027 ausgewählt ................................................... 807 Brückenbautage 2026 in Hamburg .................................................... 807 Veranstaltungskalender ...................................................................... 808
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Orte für Menschen: Nominierte des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur Sanierung, Lowtech und Wiederverwendung prägen die diesjährige Auswahl der DGNB-Jury Neun Projekte haben es in die Endauswahl des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur 2026 geschafft. Die von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis ausgezeichneten Vorhaben stehen beispielhaft für eine Architektur, die ökologische Verantwortung, soziale Qualität und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbindet. Auffällig ist in diesem Jahr der hohe Anteil sanierter Bestandsgebäude sowie Projekte, die konsequent auf Lowtech-Konzepte und die Wiederverwendung von Materialien setzen.
Zu den nominierten Bildungs- und Gemeinwesenprojekten zählen der Moabiter Kinderhof in Berlin, die Josef-SchwarzSchule in Heilbronn und die neue Feuerwache Kaiserswerth in Düsseldorf. Sie stehen exemplarisch für einen ressourcen-
Quelle: Werner Huthmacher
„Orte für Menschen“ lautet das Leitmotiv der diesjährigen Nominierungen. Nach Ansicht der Jury zeigen die ausgewählten Projekte, wie nachhaltige Architektur lebenswerte Räume schaffen kann, die sowohl den Bedürfnissen ihrer Nutzerinnen und Nutzer als auch den Anforderungen an Klimaschutz und Ressourcenschonung gerecht werden.
haus der Komturei Werben in Sachsen- Anhalt sowie der Umbau des Kultur- und Kommunikationszentrums naTo in Leipzig. Hier überzeugen insbesondere innovative Lowtech-Ansätze, die Revitalisierung bestehender Gebäude und die konsequente Integration von Re-Use-Strategien.
Nominiertes Projekt für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur 2026: Moabiter Kinderhof, Berlin
schonenden Umgang mit Material und Fläche sowie für zeitgemäße Konzepte des öffentlichen Bauens. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Projekte, die mit einfachen technischen Lösungen hohe Nachhaltigkeitsstandards erreichen. Dazu gehören das Bürogebäude ZERO. in Stuttgart, das Verwalterinnen-
Auch der Wohnungsbau ist mit drei Projekten vertreten: dem Leipziger Wohnprojekt K10 – Cluster Living Reuse, dem „Haus (fast) ohne Heizung“ in Ingolstadt sowie der Sanierung und Aufstockung des Münchner „Gelben Blocks“. Die Projekte zeigen unterschiedliche Wege auf, wie bezahlbarer, klimaangepasster und ressourcenschonender Wohnraum entstehen kann. Welche der neun Nominierten ins Finale einziehen und wer den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur 2026 erhält, wird am 21. Oktober im Rahmen des Forums Nachhaltige Architektur in Mannheim bekannt gegeben. Die feierliche Präsentation des Siegerprojekts erfolgt anschließend am 3. Dezember bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in Düsseldorf. Übersicht aller Nominierten und Jury begründungen: www.dgnb.de/dnp-architektur
WETTBEWERBE
AIV lobt Schinkel-Wettbewerb 2027 aus: „Mythos Alexanderplatz“ – Berlins Mitte neu denken Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) hat den Schinkel-Wettbewerb 2027 ausgelobt. Unter dem Titel „Mythos Alexanderplatz“ rückt einer der bekanntesten und zugleich widersprüchlichsten Orte Berlins in den Mittelpunkt. Junge Planerinnen und Planer sind eingela-
den, neue Perspektiven für den Alexanderplatz und sein Umfeld als lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Stadtraum im Herzen der Hauptstadt zu entwickeln. Kaum ein anderer Ort steht so sehr für die Brüche und Umbrüche Berlins wie der
Alexanderplatz. Weltstadtplatz der 1920erJahre, sozialistisches Stadtzentrum, Schauplatz der Demonstration vom 4. November 1989, Verkehrsknotenpunkt, Einkaufs standort und Tourismusmagnet: Unterschiedliche politische Systeme und Vorstellungen von Stadt haben hier ihre Spuren
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Genau hier setzt der AIV-Schinkel-Wettbewerb 2027 an. Gesucht wird eine positive und integrative Vision für den Alexanderplatz und sein bislang in Teilen vernachlässigtes Umfeld. Verkehr und kommerzielle Nutzungen sollen dabei um öffentliche, kulturelle und soziale Angebote ergänzt werden. Ziel ist ein lebendiges und gerechtes Quartier, das dem besonderen Nimbus des Alexanderplatzes ebenso gerecht wird wie den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen, die hier wohnen, arbeiten, umsteigen oder zu Besuch sind. Christian Müller, AIV-Vorstandsvorsitzender: „Der Alexanderplatz ist weit mehr als ein Platz. Er ist ein Stück Berliner Identität und zugleich ein Ort, an dem sich seit über 100 Jahren immer wieder grundlegend unterschiedliche Vorstellungen von Stadt manifestieren. Heute stehen wir erneut an einem Punkt, an dem wir fragen müssen: Was soll dieser zentrale Ort künftig für Berlin leisten? Mit dem Schinkel-Wettbewerb wollen wir jungen Planerinnen und Planern den Raum geben, darauf mutige Antworten jenseits bereits festgeschriebener Lösungen und mit dem Gemeinwohl als zentralem Maßstab zu entwickeln.“ Der Planungsbereich umfasst den Alexan derplatz und seine unmittelbar angrenzenden Stadträume, einschließlich der Alexan derstraße, Otto-Braun-Straße und Karl-Lieb knecht-Straße. Auch die Verbindungen zu den angrenzenden Quartieren spielen eine wichtige Rolle. Für einzelne Fachsparten rücken zudem das Haus der Elektroindustrie und die Waisenbrücke in den Mittelpunkt. Die Aufgabenstellungen verteilen sich auf sechs Fachsparten: – Architektur: Für das Haus der Elektroindustrie und die vorgelagerte Freifläche wird ein intelligenter Nutzungsmix gesucht. Kommerzielle, öffentliche, kulturelle und soziale Angebote sowie innovative Wohn- und Arbeitsformen sollen zusammengedacht und das bauliche Erbe der Ostmoderne mit den angrenzenden Quartieren verbunden werden. – Städtebau: Gefragt ist ein Leitbild, das den Alexanderplatz stärker mit seinem Umfeld vernetzt, Verkehrsflächen neu ordnet und kommerzielle mit gemeinwohlorientierten Nutzungen verbindet. Auch die Frage, wie der „Mythos Alexan
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Quelle: AIV
hinterlassen. Bis heute treffen auf engem Raum verschiedene städtebauliche Zeitschichten, Nutzungsinteressen und Zukunftsvorstellungen aufeinander.
AIV-Schinkel-Wettbewerb 2027
derplatz“ im 21. Jahrhundert neu interpretiert werden kann, steht im Zentrum. – Landschaftsarchitektur: Gesucht wird ein zukunftsgerichtetes Freiraumkonzept mit höherer Aufenthaltsqualität, mehr Grün, weniger Versiegelung, besserem Mikroklima, nachhaltigem Regenwassermanagement und mehr Biodiversität. – K onstruktiver Ingenieurbau: Die historische Waisenbrücke soll als neue Fußund Radverbindung über die Spree gedacht werden. Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Urban Mining sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie eine hohe gestalterische und technische Qualität. – Mobilität und Verkehrsplanung: Ausgehend von einer Reduzierung der Flächen für den motorisierten Individualverkehr um rund 50 % sollen neue Konzepte für einen nachhaltigen, inklusiven Mobilitätsraum entstehen. Der dadurch gewonnene Stadtraum soll für Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und soziale Teilhabe genutzt werden. – Freie Kunst: Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, sich mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Alexanderplatzes auseinanderzusetzen und insbesondere die Rolle des öffentlichen Raums und des Gemeinwohls zu thematisieren. Interdisziplinäre Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht. Neben den sechs klassischen Fachsparten können dabei auch Disziplinen wie Umwelt- und Materialwissenschaften, Soziologie, Geisteswissenschaften, Design, Innenarchitektur oder Informatik einbezogen werden. Nicole Zahner, Mitglied des AIV-SchinkelAusschusses: „Der Alexanderplatz ist ein
Ort enormer Potenziale, aber auch ungelöster Widersprüche. Hochverdichtete Innenstadt, Verkehrsknoten, Wohnort, Tourismusziel und öffentlicher Raum überlagern sich hier. Der Wettbewerb bietet die Chance, diese Anforderungen nicht isoliert zu betrachten, sondern miteinander zu verbinden. Uns interessieren Konzepte, die zeigen, wie aus den vorhandenen Brüchen neue Qualitäten entstehen können und wie der Alexanderplatz wieder stärker zu einem Ort für die gesamte Stadtgesellschaft werden kann.“ Der AIV-Schinkel-Wettbewerb ist ein offener Ideen- und Förderwettbewerb für Studierende und Absolvierende. Teilnahmeberechtigt sind junge Talente aus Städtebau, Landschaftsarchitektur, Architektur, Bauingenieurwesen, Verkehrsplanung und verwandten Fachrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler und Studierende der Freien Kunst. Zum Abgabetermin dürfen die Teilnehmenden nicht älter als 35 Jahre sein. Beiträge können von bis zu vier Verfasserinnen und Verfassern gemeinsam erarbeitet werden. Für Preisgelder stehen voraussichtlich bis zu 30.000 Euro zur Verfügung. Pro Fachsparte kann ein Schinkelpreis in Höhe von 3000 Euro vergeben werden; hinzu kommen zahlreiche Sonderpreise. Die Anmeldung läuft bis zum 25. Januar 2027, 23.59 Uhr. Am 24. Oktober 2026 um 11 Uhr bietet der AIV eine geführte Ortsbesichtigung an; Treffpunkt ist die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Das Rückfragenkolloquium findet am 13. November 2026 um 17 Uhr online statt.
Weitere Informationen: www.aiv-berlin-brandenburg.de/aiv- s chinkel-wettbewerb
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Kuratorium des Deutschen Pavillons auf der 20. Architektur-Biennale Venedig 2027 ausgewählt Die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Verena Hubertz, hat heute das kuratorische Team für den deutschen Beitrag auf der 20. Interna tionalen Architektur-Biennale in Venedig bekannt gegeben. KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS aus Hamburg mit Kawa hara Tatsuya und Ellen Kristina Krause werden den Deutschen Pavillon unter dem Titel „CONVIVERE – Ein Repertoire des Zusammenlebens“ gestalten. Eine Kommission bestehend aus neun Expertinnen und Experten wählte den Entwurf in einem offenen Wettbewerbsverfahren aus. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung führte das Auswahlverfahren im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen durch. Wie kann Architektur Begegnung, Gemeinschaft und Zugehörigkeit fördern? Dieser Frage widmet sich der deutsche Beitrag zur Architekturbiennale 2027. „CONVIVERE“ richtet den Blick dabei auf Räume, die im Alltag oft wenig Aufmerksamkeit erhalten: Türschwellen und Treppenhäuser, Terrassen und Höfe, Hauseingänge und andere gemeinschaftlich genutzte Bereiche vor der Haustür. In diesen Zwischenräumen – zwischen der Intimität der Wohnung und der Anonymität der Stadt – liegt die Fähigkeit der Architektur, ungezwungene Begegnung, Nähe und Zugehörigkeit zu ermöglichen. Der
Beitrag versteht Architektur deshalb nicht allein als Gestaltung von Gebäuden, sondern als räumliche Grundlage des gesellschaftlichen Miteinanders. Anhand konkreter Projekte aus ganz Deutschland will das kuratorische Team zeigen, wie Architektur solche Räume schaffen und qualifizieren kann. Bundesbauministerin Verena Hubertz: „CONVIVERE zeigt keine spektakulären architektonischen Gesten, sondern bewusste planerische Entscheidungen für die Übergangsräume, die unser alltägliches Zusammenleben prägen. Die Ausstellung lenkt unseren Blick auf das gestalterisch Notwendige für ein lebenswertes Wohnumfeld, das Begegnung und Nachbarschaft erst ermöglicht. Die Zusammenstellung zeigt auch die Breite der Wohnformen und Modelle, in denen wir leben: konventionelle Mehrfamilienhäuser, Genossenschaften, Baugruppen, Studierenden- und Seniorenwohnheime. Diese Vielfalt gehört uns allen. Sie ist ein guter Anstoß, um gemeinsam darüber zu sprechen, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen und welche Rolle Architektur dabei spielen kann.“ Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architektur Museums (DAM) in Frankfurt/Main und Vorsitzender der Expertenkommission: „Die Expertenkommission verspricht sich von CONVIVERE einen Beitrag zur Auseinandersetzung um das künftige Miteinander in der Stadt und in der Gesellschaft. Wir erwarten einen
konzeptionell präzisen und wahrhaft architektonischen Beitrag, wie ihn auch die Kuratoren der Biennale, Wang Shu und Lu Wenyu, für sich formuliert haben: „Do Real Architecture“. Das Thema der menschlichen Begegnungen in Zwischenräumen, seien es kleine, alltägliche im Wohnungsbau oder große Zwischenräume im Städtebau, ist wichtig und wird in diesen Zeiten noch wichtiger werden. Wir sind gespannt auf die Auswahl der Beispiele und die architektonische Umsetzung.“ Die 20. Architektur-Biennale in Venedig findet vom 8. Mai bis zum 21. November 2027 statt. Die Preview-Tage sind für den 6. und 7. Mai 2027 vorgesehen. Die künstlerische Leitung der Biennale hat die Stiftung La Biennale di Venezia an den chinesischen Architekten Wang Shu und Lu Wenyu übertragen. Die Gesamtausstellung steht unter dem Motto „Do Architecture – For the possibility of coexistence facing a real reality“. Das kuratorische Team wird das detail lierte Konzept für „CONVIVERE – Ein Repertoire des Zusammenlebens “ Anfang 2027 vorstellen. Informationen zur 20. Architektur- Biennale Venedig 2027: www.labiennale.org/en/architecture/2027 Weitere Informationen: www.bmwsb.bund.de
V E R A N S TA LT U N G E N
Brückenbautage 2026 in Hamburg Fachprogramm zu nachhaltiger Verkehrsinfrastruktur, Digitalisierung und Lebenszyklusmanagement sowie Exkursion zur Rader Hochbrücke Am 10. und 11. November 2026 treffen sich Fach- und Führungskräfte aus Planung, Bau, Betrieb und Verwaltung bei den Brückenbautagen in der IU Hamburg. Die Fachkonferenz „Brückenbau und Verkehrsinfrastruktur“ widmet sich den drängenden Herausforderungen der Branche und stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie sich die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur schneller, nachhaltiger und ressourcenschonender umsetzen lässt. Im Fokus stehen dabei die Beschleunigung von Planungs- und
Bauprozessen, ein vorausschauendes Lebenszyklusmanagement sowie innovative Ansätze für Bau, Betrieb und Überwachung von Brückenbauwerken. Das Fachprogramm spannt den Bogen von strategischen und organisatorischen Fragestellungen bis hin zu konkreten technischen Lösungen. Vorgesehen sind Beiträge zur Reduktion von Projektrisiken durch ganzheitliche Planungsansätze ebenso wie zu modernen Monitoring- und Überwachungs-
systemen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Konzept der digitalen Nullmessung, die als „Geburtszertifikat“ für Brücken die Grundlage für eine durchgängige Zustandsüberwachung über den gesamten Lebenszyklus schaffen soll. Darüber hinaus werden Strategien vorgestellt, mit denen sich vorhandene Bauwerkssubstanz gezielt erhalten und Ressourcen effizient einsetzen lassen. Weitere Akzente setzt die Veranstaltung mit der Vorstellung innovativer
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BAUTECHNIK aktuell / VERANSTALTUNGSKALENDER Infrastrukturprojekte. Dabei stehen unter anderem die Hamburger Hochbahn sowie die geplante Köhlbrandquerung im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge zu Stadtbrücken, bei denen technische, ökologische und wirtschaftliche Anforderungen gemeinsam betrachtet werden. Damit greift die Konferenz zentrale Themen auf, die für die künftige Entwicklung einer leistungsfähigen und resilienten Verkehrsinfrastruktur von entscheidender Bedeutung sind.
praktische Einblicke in Planung, Bau und Projektabwicklung und schafft einen direkten Bezug zwischen den diskutierten Zukunftsthemen und ihrer Umsetzung in der Praxis.
Bauunternehmen und Technologieanbietern. Die Brückenbautage unterstreichen damit ihren Anspruch, als zentrale Plattform für den Wissenstransfer und die Vernetzung der Branche zu dienen.
Neben dem Kongressprogramm fördern eine begleitende Fachausstellung und eine Netzwerk-Abendveranstaltung den Austausch zwischen Auftraggebern, Planern,
Brückenbautage 10.–11. Nov. 2026, Hamburg www.management-forum.de/events/ fachkonferenz-brueckenbautage
Ein besonderes Highlight ist die begleitende Exkursion zur Rader Hochbrücke. Das Bauwerk gilt als eines der größten Infrastrukturprojekte Schleswig-Holsteins und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ein bedeutendes Brückenbauvorhaben unmittelbar vor Ort kennenzulernen. Die Besichtigung ergänzt die Fachvorträge um
Kongresse – Symposien – Seminare – Messen Änderungen vorbehalten – bitte beachten Sie die aktuellen Informationen der jeweiligen Veranstalter:innen. Ort und Termin
Veranstaltung
Auskünfte und Anmeldung
Hamburg 10.–11. November 2026
Brückenbautage
www.management-forum.de/events/fachkonferenzbrueckenbautage
Freiberg 13. November 2026
55. Geomechanik-Kolloquium
https://tu-freiberg.de/node/6352
München 24.–25. November 2026
BIM World Munich
www.bim-world.de
Stuttgart 26. November 2026
IngD4C Ingenieurbaukunst – Design for Construction
https://ingd4c.org
Berlin/online 03. Dezember 2026
Beton-Kalender-Tag 2027
www.ernst-und-sohn.de/beton-kalender-tag-2027
Dresden 10. März 2027
SEUB 2027 Symposium Experimentelle Untersuchungen von Baukonstruktionen
https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/imb/ das-institut/veranstaltungen/SEUB
Dresden 11. März 2027
36. Dresdner Brückenbausymposium
https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/imb/ das-institut/veranstaltungen/DBBS
Dresden 07.–09. Juni 2027
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Impressum
Chefredakteur Dr.-Ing. Dirk Jesse Chefredakteur Bautechnik Verlag Ernst & Sohn Rotherstraße 21 10245 Berlin Tel.: +49 (0)30 / 47031-275 Fax: +49 (0)30 / 47031-270 dirk.jesse@wiley.com
Bautechnik – Fachzeitschrift für Entwurf und Konstruktion, Berechnung und Ausführung, Brücken- und Verkehrsbau, Ingenieurhoch-, Holz- und Mauerwerksbau, Grundbau, Wasserbau, Bauwerkserhaltung und Baukultur. Verlag Ernst & Sohn GmbH Rotherstraße 21, D-10245 Berlin Tel.: +49 (0)30 / 47031-200, Fax: +49 (0)30 / 47031-270 info@ernst-und-sohn.de, www.ernst-und-sohn.de Amtsgericht Charlottenburg HRB 237294 B Geschäftsführung: Dr. Guido F. Herrmann, Franka Stürmer Steuernummer: 47020/34142, Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 813496225 Verantwortlicher Chefredakteur Dr.-Ing. Dirk Jesse Ernst & Sohn GmbH Rotherstraße 21, D-10245 Berlin dirk.jesse@wiley.com
Fachbeirat
Projektmanagerin Sarah Bräunlich sarah.braeunlich@wiley.com Ehrenmitglied Prof. Dr.-Ing. Fritz Gehbauer M.S. Verantwortlicher Redakteur Produkte und Objekte Fabian Hesse Ernst & Sohn GmbH (Adresse s. oben) presse@ernst-und-sohn.de Group Manager Ad Sales Sigrid Elgner Tel.: +49 (0)30 / 47031-254 Ernst & Sohn GmbH (Adresse s. oben) Verantwortliche i. S. d § 7 Abs. 2, S. 3 Berliner Pressegesetz sigrid.elgner@wiley.com
Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann KREBS+KIEFER Dorsch Gruppe Stephanienstr. 55 76133 Karlsruhe Tel.: +49 (0)721 / 3508-1001 akkermann.jan@kuk.de
Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle Hafencity Universität Hamburg Henning-Voscherau-Platz 1 20457 Hamburg Tel.: +49 (0)40 / 42827-5691 annette.boegle@hcu-hamburg.de
Sonderdrucke Janette Seifert Tel.: +49 (0)30 / 47031-292 janette.seifert@wiley.com www.ernst-und-sohn.de/sonderdrucke Kunden-/Leserservice Wiley-VCH Kundenservice für Ernst & Sohn Boschstr. 12, D-69469 Weinheim Tel.: +49 (0)8001800536 (innerhalb Deutschlands) +44 (0)1865476721 (außerhalb Deutschlands) Fax: +49 (0)6201606184 Schnelleinstieg: www.wileycustomerhelp.com Einzelheft-Verkauf: CS-Germany@wiley.com Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mi krofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen, verwendbare Sprache übertragen werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk oder Fernsehsendung bleiben vorbehalten. Warenbezeich nungen, Handelsnamen oder Gebrauchsnamen, die in der Zeitschrift veröffentlicht werden, sind nicht als frei im Sinne der Markenschutz- und Warenzeichen-Gesetze zu betrachten, auch wenn sie nicht eigens als geschützte Bezeichnungen gekennzeichnet sind. Hinweise zur Einreichung von Manuskripten: www.ernst-und-sohn.de/hinweise-für-zeitschriftenautorinnen-und-zeitschriftenautoren Aktuelle Bezugspreise Die Zeitschrift „Bautechnik“ erscheint mit zwölf Ausgaben pro Jahr. Neben „Bautechnik print“ steht „Bautechnik online“ im PDF-Format über den Online-Dienst Wiley Online Library im Abonnement zur Verfügung. Jahresabonnement (print)
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Univ.-Prof. Dr.-Ing. Conrad Boley Universität der Bundeswehr München Institut für Bodenmechanik und Grundbau Werner-Heisenberg-Weg 39 85577 Neubiberg Tel.: +49 (0)89 / 6004-3476 conrad.boley@unibw.de
Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx Technische Universität Dresden Institut für Massivbau 01062 Dresden Tel.: +49 (0)351 / 463-35856 steffen.marx1@tu-dresden.de
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Bautechnik 103 (2026), Heft 10
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26-09-2026 11:30:03
Ulf Nürnberger
Korrosion und Korrosionsschutz der Verbindungsmittel und Anbauteile in der Befestigungstechnik
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erstes und einziges Referenzwerk für alle Bauarten im konstruktiven Ingenieurbau mit Schadensbeispielen, Regelwerken und kon kreten Handlungsempfehlungen Material- und Baustoffkunde kompakt und ver ständlich aufbereitet
Dieses Buch liefert das entscheidende Know-how, um Korrosionsschäden zu vermeiden – von der Planung über die Ausführung bis zur Instandsetzung. Es deckt nicht nur die Korrosionsmechanismen und Schutzmaßnahmen für eine Vielzahl von Verbindungsmitteln und Materialien ab, sondern liefert auch konkrete Schadensbeispiele, Vergleichsstudien und aktuelle Regelwerke.
Korrosion und Korrosionsschutz der Verbindungsmittel und Anbauteile in der Befestigungstechnik
Ulf Nürnberger
2025 · 512 Seiten ·
Unverzichtbares Nachschlagewerk und einziges Referenzwerk für die Planung, Ausführung und Instand haltung langlebiger Bauwerke
190 Abbildungen · 38 Tabellen Hardcover 978-3-433-03479-8
€ 99*
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* Der €-Preis gilt ausschließlich für Deutschland. Inkl. MwSt.
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08.06.2026 12:58:04
Barbara Nilkens, Moritz Menge
Baukommunikation Praxiswissen für Planung, Besprechungen und gute Zusammenarbeit in Bauprojekten Direkt umsetzbare Handlungsanweisungen für die Kommunikation und Steuerung komplexer Bauprojekte Einzigartige Verbindung von Baupraxis und Kommunikation
Baukommunikation Praxiswissen für Planung, Besprechungen und gute Zusammenarbeit in Bauprojekten
Geeignet für Bauherren, Planer, Ingenieurbüros, Architekten und Ausführende – unabhängig von Erfahrungsstand und Rolle
In der Baubranche werden intensiv Wege gesucht, weniger zu streiten und mehr gemeinsam zu bauen. Dieses Buch gibt praxisnahe Handlungsanleitungen für die tägliche Kommunikation in Bauprojekten. Es hilft allen am Bau Beteiligten, miteinander zu arbeiten und Konflikte zu vermeiden.
Barbara Nilkens Moritz Menge
vorl. Abb.
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11 / 2026 · ca. 224 Seiten · ca. 190 Abbildungen Hardcover 978-3-433-03500-9
ca. € 39,90*
Bereits vorbestellbar.
„Effiziente Kommunikation ist kein ,Soft Factor‘, sondern ein harter Erfolgsfaktor.“ Aus dem Geleitwort von Dr.-Ing. Joachim von Lukowicz, HOCHTIEF PPP Operations GmbH
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* Der €-Preis gilt ausschließlich für Deutschland. Inkl. MwSt.
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24.06.2026 11:16:00
Vorschau 11/26 Zum Bild: Der Beitrag zeigt am Beispiel des Ersatzneubaus der Huntebrücke, wie die Grundlage für einen Digitalen Zwilling bereits in den Lebenszyklusphasen Planung und Bau geschaffen werden kann. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Grundlagenbereitstellung für den Digitalen Zwilling“ werden betriebsrelevante Informationen identifiziert und strukturiert im BIM-Modell verortet. Diskutiert werden Anforderungen an BIMModelle, Datenstrukturen, offene Schnittstellen und Austauschformate. Der Einsatz von ICDD ermöglicht eine verlustarme Übergabe von Bauwerksinformationen. Perspektivisch sollen servicebasierte Schnittstellen und föderierte Informationsräume die systemübergreifende Nutzung von Bauwerksdaten unterstützen. Das Bild zeigt kollaboratives Zusammenarbeiten auf einer Common Data Environment. (Quelle: MKP)
Caroline Wauker et al. Daten aus Planen und Bauen als Grundlage für den digitalen Zwilling von Brücken Sabine Reim, Hannes Schurian Vom CAB-Datenaustausch zum Federal Twin: API-basierte Schnittstellenarchitektur für die Bauwerksprüfung nach DIN 1076 im föderierten Erhaltungsmanagement Andreas Jansen, Jascha Vent, Matthias Petersen-Tulipan Monitoringdaten im digitalen Zwilling: Anforderungen, Modelle und Schnittstellen Jascha Vent, Iris Hindersmann, Frederik Wedel, Andreas Jansen Der „Federal Twin“: Eine föderierte Architektur für das digitale Erhaltungsmanagement Hubert Naraniecki, Niklas Schwarz, Andreas Jackmuth Digitale Zwillinge im Erhaltungsmanagement Niklas Schwarz et al. Digitales Erhaltungsmanagement für Bundesfernstraßen: Vision, Strategie und Handlungsbedarf (Änderungen vorbehalten)
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26-09-2026 11:27:36
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Ingenieurbaukunst Design for Construction 26. November 2026 Transformation des Planens und Bauens Stuttgart + Online von 11–17 Uhr
Ingenieur bau kunst Design for Construction
Das Symposium Ingenieurbaukunst – Design for Construction beleuchtet die Zukunft des Planens und Bauens anhand herausragender Projekte, innovativer Entwicklungen und neuer Umsetzungskonzepte. Grundlage ist das Jahrbuch Ingenieurbaukunst. Im Mittelpunkt stehen Entwurf, Tragwerksplanung und Bauausführung im Zusammenspiel von Ingenieur:innen, Architekt:innen und Bauunternehmen. Ausgehend von aktuellen Bauvorhaben werden zentrale Fragen des zukünftigen Bauens diskutiert. Kernthema des Symposiums #8_IngD4C ist die Transformation des Planens und Bauens. Behandelt werden der Umgang mit dem Bestand und innovative Technologien für Verstärkung und Sanierung, die Digitalisierung der Planungspraxis, neue Konstruktionsmöglichkeiten sowie die Renaissance bewährter Baustoffe. Zudem wird die nachhaltige Verkehrsinfrastruktur am Beispiel der DB-Neubaustrecke Stuttgart–Ulm vorgestellt. Renommierte Expert:innen diskutieren gemeinsam mit dem Publikum Perspektiven der Branche. Wissenschaft und Baukunst sind unsere Grundlagen. Nachhaltigkeit ist unser Ziel. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft .
Infos + Blog www.ingd4c.org Veranstalter
Mitveranstalter
28/09/26 6:26 PM
Hubert Bachmann, Mathias Tillmann, Susanne Urban
-
Bautechnik 103. Jahrgang 2026 Heft 10
Bauen mit Betonfertigteilen im Hochbau ideale Bauweise für wirtschaftliches, schnelles und BIM-gerechtes Planen und Bauen Bachmann · Tillmann · Urban
Bauingenieur-Praxis
Bauen mit Betonfertigteilen im Hochbau
Das Buch gibt den aktuellen Stand des Betonfertigteilbaus wieder. Es zeigt die wirtschaftlichen Möglichkeiten auf und konzentriert sich auf die Tragwerks- und Fassadenelemente. Entwurf und Konstruktion sowie Aspekte der Herstellung und Montage werden behandelt. Mit Beispielen.
H. Bachmann, M. Tillmann, S. Urban
Bauen mit Betonfertigteilen im Hochbau 4. Auflage
4. aktualisierte Auflage · 2024 · 336 Seiten · 80 Abbildungen · 42 Tabellen Softcover ISBN 978-3-433-03452-1
€ 59*
eBundle (Print + ePDF) ISBN 978-3-433-03453-8
BESTELLEN +49 (0)30 470 31–236 marketing@ernst-und-sohn.de www.ernst-und-sohn.de/3452
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€ 89*