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Vorwort/Inhalt ??????

EIN HERZLICHES WILLKOMMEN IM HOLSTEIN-STADION! STÖRCHE GEGEN LILIEN Zum Abschluss der Drittliga-Hinrunde gastiert mit dem SV Darmstadt 98 erneut ein Traditionsverein im Holstein-Stadion. Wir begrüßen unsere Gäste aus Hessen samt Anhang recht herzlich in der Landeshauptstadt. Das Stadion am Darmstädter Böllenfalltor erlebte in den Jahren 1978/79 und 1981/82 in der 1. Bundesliga seine größten Tage. Die zwei Spielzeiten in der höchsten deutschen Spielklasse bilden die Höhepunkte in der Vereinsgeschichte der Lilien, wie die Darmstädter auch genannt werden. Aber auch im DFB-Pokal sorgten die Hessen immer wieder für Furore. Wie in der 1. Runde des laufenden Wettbewerbs, in der man mit einem 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in die 2. Runde einziehen konnte, sich dort dann aber gegen den FC Schalke 04 mit 1:3 geschlagen geben musste. In dieser Saison nun hat 98 den Sprung in das obere Drittel der Tabelle geschafft. Für unsere Störche geht es heute darum, sich mit einem positiven Ergebnis etwas Luft zu verschaffen. Schon gegen den Chemnitzer FC lag ein Heimsieg im Bereich des Möglichen. Heute soll es endlich auch im Holstein-Stadion wieder mit einem Dreier klappen. Wir alle gehen mit viel Optimismus in die Partie. Und was könnte schöner sein, als zu Beginn der Adventszeit Jubel im Storchennest zu erleben! Für die kommenden 90 Minuten wünsche ich uns allen allerbeste Fußball-Unterhaltung und mindestens ein Tor mehr für unsere Störche. Mit sportlichen Grüßen, Ihr Roland Reime (Präsident der KSV Holstein)

Holstein aktuell 5 3. Liga aktuell 7 Statistikseiten 8-11 Kader Holstein Kiel 13 Kader Portrait-Fotos 15+17 Gastvorstellung 19+21 3. Liga Spielplan 23 Holstein Story 25-29 Störcheclub-Tipps 31+32 Störcheclub Mahlberg 33 Störcheclub Stammtisch 35 Fanartikel zu Weihnachten 36+37 Störcheclub + Tipps/Tabellen 39-44 Störcheclub Sportlerparty 45-47 Impressionen Bor. Dortmund II 49 Blau Weiß Rotes - Tom Baller 50 Blau Weiß Rotes - Provinzinal Fair Play 51 Blau Weiß Rotes - Ronny Blaschke 52+53 Blau Weiß Rotes - Wettbewerb 54+55 Holstein Women 57 Impressionen Chemnitz 59 Blau Weiß Rotes 61 Störcheclub 62+63 Nachwuchs-Tabellen 65 Nachwuchs-Spielplan 67 Budenzauber 2014 69 Holstein on Tour 71 Das nächste Heimspiel 72 Impressum Herausgeber: KSV Holstein von 1900 e.V. Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel Sekretariat: Anja Fiedler Telefon: 0431-389024-200, Fax: 0431-389024-202 Geschäftsstelle: Sabine Klose Telefon: 0431-389024-100, Fax: 0431-389024-103 E-Mail: info@holstein-kiel.de Internet: www.holstein-kiel.de Redaktion: Patrick Nawe (Medien-Koordinator), Olaf Ernst, Rebecca Winkels, Anke Struckmeyer Fotos: Patrick Nawe, Olaf Ernst, Matthias Hermann, Swantje Stieh, Olaf Wegerich, Sven Hornung, Robert Bejela Titelfoto: Swantje Stieh Satz + Gestaltung: L&S DIGITAL GmbH & Co. KG Köpenicker Straße 51 · 24111 Kiel Telefon 04 31/6 96 44-0 · Fax 6 96 44-44 ISDN 04 31/6 96 98-50 · eMail: info@ls-kiel.de Konzept, Gestaltung und Betreuung: Wolf + Carow · Werbeagentur Feldstraße 96 · 24105 Kiel T 0431 / 169 130 · F 0431 / 169 13 16 info@wolf-carow.de · wolf-carow.de Realisierung: eproducts - database solutions Inh. Thorsten Rahlf Lorentzendamm 16 24103 Kiel Telefon: 0431.66 66 8 69-0 Internet: eproducts.de Druck + Verarbeitung: Evers Druck GmbH Ernst-Günter-Albers-Straße · 25704 Meldorf Postfach 840 · Telefon 0 48 32/608-0 Fax 0 48 32/608-300 · eMail: info@evers-druck.de App-Realisierung: In Zusammenarbeit mit der Vater Solution GmbH, eproducts u. Wolf + Carow Internet: www.vater-gruppe.de Marketing/Vertrieb: Klaus Kuhn Öffnungszeiten der Holstein-Geschäftsstelle: Montag: 14-18 Uhr Freitag: 10-14 Uhr Fanshop Holstein Kiel: Gudrun Zimmermann Westring 501, 24106 Kiel, Telefon: 0431-318400-40, Fax: 0431-318400-42 Öffnungszeiten Fanshop: Donnerstag: 12-18 Uhr An Spieltagen in der Woche: ab 14 Uhr An Spieltagen am Wochenende: ab 10 Uhr Auflage: 5.000

www.holstein-kiel.de

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Holstein aktuell ??????

NOCH MEHR ANLAUF NEHMEN Wann platzt der Knoten?

In der vergangenen Woche hat es nicht gereicht – wieder einmal. Dabei standen alle Zeichen auf Sieg für unsere Störche. Die Dortmunder Talente liefen sich ein ums andere Mal in der gut gestaffelten Kieler Defensive fest, bis die 87. Minute kam und ein künftiger Bundesligaspieler zu einem Geniestreich ansetzte, den es in der 3. Liga wohl nicht oft zu sehen gibt. Doch das 1:1 ist abgehakt. Heute wird ein neues Mal Anlauf genommen – und noch mehr als in den Wochen zuvor. „Wir kämpfen, machen, tun und stehen am Ende wieder nur mit einem Punkt da. Es war eine richtig gute Partie von uns mit guten Chancen, das Spiel zu gewinnen. Dortmund hat dagegen nicht viel auf die Reihe gekriegt“, Holstein-Kapitän Rafael Kazior hatte die Schnauze nach dem späten Ausgleich in der vergangenen Woche gestrichen voll. Doch schon

Heute wollen unsere Störche (wie hier Patrick Breitkreuz) höher springen als der Gegner.

zwei Tage später hatten die Störche den späten Siegkiller vergessen. Im Training wurde wieder engagiert und konzentriert gearbeitet, um heute vor eigenem Publikum wieder Vollgas zu geben. Der Dreier ist zum Greifen nah. In Dortmund fehlten nur wenige Minuten. KEINE AUFREGUNG Darum darf keiner hier im Holstein-Stadion an unseren Störchen zweifeln. Die Jungs von Trainer Karsten Neitzel sind weiter auf dem richtigen Weg – auch wenn das Entscheidende noch fehlt. Wie es der Sportliche Leiter Andreas Bornemann formulierte: „Wir sind nicht in einem Bereich, in dem die Ampeln komplett auf Rot gestellt werden und wir aufgeregt durch die Gänge rennen müssen. Warum sollten wir auch unruhig werden in einer Saison, deren primäre Ziele das

Erreichen des Pokalendspiels und das Etablieren in einer neuen Liga sind?“ STÖRCHE GEGEN DEN BOCK Die ausgegebenen Ziele sind erreicht (Endspiel des Länderpokals) oder sind weiterhin erreichbar (Etablierung in der 3. Liga). In der „Dritten“ herrscht nach wie vor ein unglaublich dichtes Leistungsniveau. Binnen weniger Spiele kann eine Mannschaft von oben nach unten durchgereicht werden oder von unten in obere Tabellengefilde klettern. Beginnen wir also heute mit Letzterem. Heute stoßen die Störche den Bock um! Egal, ob der Gegner Burghausen, Heidenheim oder eben Darmstadt heißt, die KSV kann jeden schlagen. Vor allem mit der grandiosen Unterstützung der lautstarken Holstein-Fans. Auf geht’s, Kieler Störche!

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3. Liga aktuell ??????

HEIDENHEIM UND LEIPZIG WEITER TOP Im Tabellenkeller weiter (An-)Spannung

Saarbrücken schwer, gewann aber trotz zweimaligen Rückstands 3:2. Saarbrükkens Marcel Ziemer (4. und 46.) brachte die Gastgeber jeweils früh nach den Anpfiffen in Führung, doch Fabian Franke (14.), U-Nationalspieler Joshua Kimmich (50.) und Tobias Willers (78.) drehten das Spiel zugunsten der Sachsen.

Patrick Herrmann und die Störche verpassten in Dortmund einen Dreier.

VERFOLGER MIT RÜCKSCHLÄGEN Rot-Weiß Erfurt verlor hingegen das OstDuell bei Hansa Rostock 0:1. David Blacha traf bereits nach 33 Sekunden für die Ostseestädter. Trotz Bemühungen kamen die Thüringer nur selten zu einer guten Ausgleichsgelegenheit. Hansas Johan Plat (48.) verpasste mit einem Lattentreffer sogar einen höheren Sieg. Die SpVgg Unterhaching verlor ihre Begegnung beim MSV Duisburg vollkommen verdient 0:3. KICKERS GEWINNEN ABSTIEGSDUELL

Holsteins heutiger Gegner, SV Darmstadt 98, hat am vergangenen18. Spieltag der 3. Liga beim 2:2 im Verfolgerduell gegen den SV Wehen Wiesbaden einen Sieg knapp verpasst. Spitzenreiter 1. FC Heidenheim bleibt hingegen weiter unangefochten auf Platz eins. Die Brenzstädter gewannen gegen den VfL Osnabrück 2:0 (1:0). Einen Rückschlag im Rennen um die Aufstiegsränge musste indes Rot-Weiß Erfurt hinnehmen die Thüringer unterlagen bei Hansa Rostock 0:1. Die Darmstädter waren gegen Wiesbaden von Beginn an tonangebend und gingen verdient durch Marcel Heller (10.) früh in Führung. Milan Ivana (47.) verpasste kurz nach dem Seitenwechsel eine höhere Führung, was die Gäste kurz darauf bestraften: Tobias Jänicke (48.) scheiterte noch an der Latte, José Vunguidica (53.) erzielte den Ausgleich. Doch der SVD reagierte schnell und kam durch Benjamin Baier (59.) zur erneuten Führung, die bis zur 80. Minute hielt. Dann traf Martin Röser zum 2:2-Endstand.

HEIDENHEIM UND LEIPZIG SIEGEN In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie sorgte Patrick Mayer (36.) für die Führung der Heidenheimer gegen Osnabrück. Nach einem schweren Abwehrfehler zeigte sich dann Smail Morabit (84.) für den 2:0-Endstand verantwortlich.

Einen ganz wichtigen Sieg fuhren unterdessen die Stuttgarter Kickers ein. Die Schwaben besiegten das Tabellenschlusslicht Wacker Burghausen 3:1. Das Mittelfeldduell zwischen Jahn Regensburg und dem VfB Stuttgart II entschieden die Gastgeber 2:0 für sich. Im unteren Tabellenmittelfeld trennten sich Borussia Dortmund II und Holstein Kiel 1:1. Die Gästeführung durch Marc Heider (42.) glich BVB-Stürmer Marvin Ducksch (87.) erst kurz vor Spielende aus. Im Spiel zwischen dem Halleschen FC und Preußen Münster fielen keine Tore.

RB Leipzig tat sich unterdessen im Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten 1. FC

Der 1. FC Heidenheim diktiert das Geschehen in der Dritten Liga weiter von ganz oben.

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Pl Verein

Sp.

g.

u. v.

Tore

Punkte

1

1. FC Heidenheim

18

13

3

2

30:11

42

2

RB Leipzig (N)

18

10

3

5

30:21

33

3

Rot-Weiß Erfurt

18

9

2

7

30:21

29

4

SV Wehen Wiesbaden

18

7

7

4

24:21

28

5

Hansa Rostock

18

8

4

6

21:25

28

6

SpVgg Unterhaching

18

7

6

5

28:27

27

7

SV Darmstadt 98

18

7

5

6

27:18

26

8

MSV Duisburg (A)

18

7

5

6

23:22

26

9

VfL Osnabrück

18

7

4

7

24:21

25

10 VfB Stuttgart II

18

7

4

7

24:25

25

11 SV Elversberg (N)

18

7

4

7

17:19

25

12 Hallescher FC

18

7

3

8

19:21

24

13 Jahn Regensburg (A)

18

6

5

7

25:29

23

14 Borussia Dortmund II

18

6

4

8

21:29

22

15 Chemnitzer FC

18

5

6

7

21:25

21

16 Holstein Kiel (N)

18

4

8 6

20:18

20

17 Preußen Münster

18

4

8

6

28:28

20

18 Stuttgarter Kickers

18

5

4

9

21:24

19

19 1. FC Saarbrücken

18

3

7

8

22:32

16

20 Wacker Burghausen

18

3

4

11

18:36

13

17. Spieltag (22. & 23. November)

Ergebnis

DIE TICKEN DOCH NICHT RICHTIG Der neue Holstein-Chronometer ist da DAS perfekte Weihnachtsgeschenk! Den Anstoß des nächsten Holstein-Spiels verpassen? Das gibt es ab jetzt nicht mehr! Tim Kleinfeldt, Geschäftsführer des traditionsreichen Juweliergeschäftes Mahlberg in der Kieler Holstenstraße, und die KSV haben eine brillante Idee gehabt. Ab sofort gibt es den hochwertigen Holstein Kiel-Chronographen im sportlichen Holstein-Design bei uns im Fanshop und in Kürze auch in unserem Online-Shop zu erwerben. Interessenten dürfen zur „Anprobe“ der nagelneuen Uhr gern in unseren Fanshop kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

18. Spieltag (30. November & 01. Dezember)

Ergebnis

MSV Duisburg – Hallescher FC

1:3 (1:3)

MSV Duisburg – SpVgg Unterhaching

3:0 (0:0)

VfL Osnabrück – SpVgg Unterhaching

3:1 (3:1)

Hallescher FC – Preußen Münster

0:0 (0:0)

VfB Stuttgart II – 1. FC Heidenheim

0:3 (0:1)

Stuttgarter Kickers – Wacker Burghausen

3:1 (1:0)

SV Elversberg – Jahn Regensburg

3:1 (1:0)

1. FC Saarbrücken – RasenBallsport Leipzig

2:3 (1:1)

Holstein Kiel – Chemnitzer FC

1:1 (0:0)

Hansa Rostock – Rot-Weiß Erfurt

1:0 (1:0)

SV Wehen Wiesbaden – Borussia Dortmund II

1:1 (0:0)

SV Darmstadt 98 – SV Wehen Wiesbaden

2:2 (1:0)

Rot-Weiß Erfurt – SV Darmstadt 98

3:0 (0:0)

Borussia Dortmund II – Holstein Kiel

1:1 (0:1)

RasenBallsport Leipzig – Hansa Rostock

1:2 (0:1)

Jahn Regensburg – VfB Stuttgart II

2:0 (1:0)

Wacker Burghausen – 1. FC Saarbrücken

1:2 (1:1)

1. FC Heidenheim – VfL Osnabrück

2:0 (1:0)

Preußen Münster – Stuttgarter Kickers

1:0 (0:0)

Chemnitzer FC – SV Elversberg

2:0 (0:0)


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3. Liga Saison 2013/14 1:1

2:1 0:1 1:1 1:2 0:1 1:0

1:1

0:1

1:4

0:3 0:2 1:0

1:2

1:2 1:1

3:1

1:1 4:0 1:1 2:2 2:1

1:1

3:1 1:0 3:2 1:0 4:2

1:2

0:2 1:1 1:3 1:0

0:1 1:2 2:2 1:2

1:3 1:2

0:1 0:4 1:3 3:3

0:3 2:0 3:1

1:0 5:1

2:1 0:4

1:2 3:0 3:0

2:0 4:0

2:0 1:1

3:0

2:0 1:1 1:0

1:2 3:1

2:0

3:0

2:1 2:2 1:0 2:0 2:0

0:0 0:2

0:2

1:1

1:0

4:0

0:0 6:0 1:0

2:2 0:1

2:0

1:0 2:1

0:1

0:0

2:0

1:2 0:1

0:0

1:1

2:2

2:0

0:1

0:3

4:0 3:0

3:3

1:0

1:1

3:5 3:1

0:0

1:2 1:1

1:0

2:1 0:0

1:1

3:0 3:1

0:1

1:0

0:0

1:1 1:3

1:1

2:0

3:1

1:0

1:1

19. Spieltag (06. & 07. Dezember)

1:2 1:1 0:2 1:1 3:0 1:0 3:1 0:1

3:0

2:0

0:2 2:3

2:1 0:3 1:1 1:2 2:0 1:1 2:1

1:1

2:3 2:0 0:0

2:2 3:1

0:0

1:2 2:3

1:2 1:0

2:0 2:4 2:0

1:0

1:1 2:1 4:0

3:2

2:4

3:1

4:0 1:1

2:0 Ergebnis

1:1 2:0

4:0 1:1 0:2 1:2

2:1

3:1 2:2

20. Spieltag (14. Dezember)

VfB Stuttgart II – Chemnitzer FC

Chemnitzer FC – SpVgg Unterhaching

SpVgg Unterhaching – 1. FC Heidenheim

Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück

SV Wehen Wiesbaden – Hansa Rostock

SV Darmstadt 98 – VfB Stuttgart II

VfL Osnabrück – Jahn Regensburg

Hansa Rostock – SV Elversberg

SV Elversberg - Borussia Dortmund II

1. FC Saarbrücken – Holstein Kiel

Holstein Kiel – SV Darmstadt 98 (Sa., 14 Uhr)

Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden

Rot-Weiß Erfurt – 1. FC Saarbrücken

Hallescher FC – Rot-Weiß Erfurt

RasenBallsport Leipzig – Stuttgarter Kickers

Preußen Münster – RasenBallsport Leipzig

Wacker Burghausen – Hallescher FC

MSV Duisburg – Wacker Burghausen

Preußen Münster – MSV Duisburg

Jahn Regensburg – 1. FC Heidenheim

Ergebnis


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Statistiken

UNTER DER LUPE Heimspiel-Statistik Pl. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Verein 1. FC Heidenheim Rot-Weiß Erfurt RB Leipzig (N) Jahn Regensburg (A) Stuttgarter Kickers SV Darmstadt 98 Borussia Dortmund II VfB Stuttgart II SV Elversberg (N) Hansa Rostock SV Wehen Wiesbaden Hallescher FC VfL Osnabrück Chemnitzer FC SpVgg Unterhaching MSV Duisburg (A) Holstein Kiel (N) Preußen Münster 1. FC Saarbrücken Wacker Burghausen

Auswärts-Statistik

Sp. 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 8 10 9 9 9 9

g. 6 6 5 5 5 4 4 4 4 4 3 4 4 4 3 3 3 3 2 2

u. 2 1 3 2 1 3 3 3 3 3 5 2 2 1 3 3 2 2 3 1

v. 1 2 1 2 3 2 2 2 2 2 1 3 3 4 2 4 4 4 4 6

Tore 15:5 18:7 17:9 16:11 15:8 15:6 16:11 14:10 13:9 12:8 13:8 9:6 12:10 10:13 13:10 14:16 12:10 15:14 13:14 9:17

Pkt. 20 19 18 17 16 15 15 15 15 15 14 14 14 13 12 12 11 11 9 7

Zuschauer der 3. Liga Verein 1 MSV Duisburg 2 RB Leipzig 3 Hansa Rostock 4 VfL Osnabrück 5 1. FC Heidenheim 1846 6 Hallescher FC 7 Preußen Münster 8 SV Darmstadt 98 9 Chemnitzer FC 10 Rot-Weiß Erfurt 11 1. FC Saarbrücken 12 Holstein Kiel 13 Stuttgarter Kickers 14 Jahn Regensburg 15 SV Wehen Wiesbaden 16 Wacker Burghausen 17 SpVgg Unterhaching 18 Borussia Dortmund II 19 SV 07 Elversberg 20 VfB Stuttgart II

Pl. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Verein 1. FC Heidenheim RB Leipzig (N) SpVgg Unterhaching MSV Duisburg (A) SV Wehen Wiesbaden Hansa Rostock VfL Osnabrück SV Darmstadt 98 Rot-Weiß Erfurt Hallescher FC VfB Stuttgart II SV Elversberg (N) Holstein Kiel (N) Preußen Münster Chemnitzer FC 1. FC Saarbrücken Borussia Dortmund II Jahn Regensburg (A) Wacker Burghausen Stuttgarter Kickers

Sp. g. u. 9 7 1 9 5 0 10 4 3 8 4 2 9 4 2 9 4 1 9 3 2 9 3 2 9 3 1 9 3 1 9 3 1 9 3 1 9 1 6 9 1 6 9 1 5 9 1 4 9 2 1 9 1 3 9 1 3 9 0 3

v. 1 4 3 2 3 4 4 4 5 5 5 5 2 2 3 4 6 5 5 6

Tore 15:6 13:12 15:17 9:6 11:13 9:17 12:11 12:12 12:14 10:15 10:15 4:10 8:8 13:14 11:12 9:18 5:18 9:18 9:19 6:16

Pkt. 22 15 15 14 14 13 11 11 10 10 10 10 9 9 8 7 7 6 6 3

Torschützen der 3. Liga Summe

138.708

H-Spiele Schnitt

nach dem 01. Dezember 2013

10

13.871

116.741

9

12.971

96.400

9

10.711

86.830

9

9.648

72.500

9

8.056

71.806

9

7.978

68.051

9

7.561

53.500

9

5.944

47.303

8

5.913

52.479

9

5.831

50.780

9

5.642

14 Tore:

Dominik Stroh-Engel (SV Darmstadt 98)

48.101

9

5.345

10 Tore:

Kingsley Onuegbu (MSV Duisburg)

33.560

9

3.729

8 Tore:

Daniel Frahn (RB Leipzig)

32.473

9

3.608

7 Tore:

Adriano Grimaldi (VfL Osnabrück)

30.760

9

3.418

Marco Grüttner (VfB Stuttgart II)

19.670

9

2.186

Marvin Ducksch (Borussia Dortmund II)

16.510

8

2.064

Angelo Vaccaro (SV 07 Elversberg)

15.662

9

1.740

10.330

9

1.148

8.065

9

896

6 Tore:

Anton Fink (Chemnitzer FC) Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim 1846) Matthew Taylor (Preußen Münster) und 1 Weiterer

11


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Lotterien und Wetten sind Glücksspiele. Lassen Sie das Spielen nicht zur Sucht werden! Hilfe: Landesstelle für Suchtfragen S-H: Tel. 04 31/5 40 33 40 und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Tel. 08 00 /137 27 00. Die Spielteilnahme unter 18 Jahren ist nicht zulässig!


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Kader Holstein Kiel

HOLSTEIN KIEL

Saison 2013/14

Tor 1 12 25

Maximilian Riedmüller Daniel Strähle Niklas Jakusch

Abwehr 6 David Urban 7 Gerrit Pressel 13 Marlon Krause 17 Fabian Wetter 19 Patrick Herrmann 27 Marcel Gebers Mittelfeld 4 Manuel Hartmann 8 Tim Danneberg 9 Andy Hebler 10 Casper Johansen 11 Rafael Kazior 14 Takuya Okada 18 Darryl Geurts 21 Tim Siedschlag 22 Fiete Sykora 23 Steve Müller 24 Jaroslaw Lindner 26 Patrick Breitkreuz 28 Deran Toksöz 29 Hauke Wahl Angriff 15 Onur Akdogan 20 Marc Heider 30 Marcel Schied 35 George Kelbel

Trainer:

Karsten Neitzel

Trainer-Assistent:

Jan Sandmann

Torwarttrainer:

Carsten Wehlmann

Fitnesstrainer:

Timm Sörensen

13


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Gastvorstellung

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VOM DRITTLIGA-ABSTEIGER ZUM ZWEITLIGAAUFSTEIGER?

Trainer Dirk Schuster ist einer der Verantwortlichen für den Aufschwung in Südhessen.

Am Ender der letzten Saison stand fest, dass es in der kommenden Spielzeit kein Derby zwischen Kickers Offenbach und dem SV Darmstadt 98 geben würde. Auf dem Bieberer Berg plante man für eine weitere Drittligasaison, am Böllenfalltor für den direkten Wiederaufstieg. Doch es kam anders: Die Kickers meldeten Insolvenz an, stiegen in die Regionalliga Südwest und am grünen Tisch wurde der sportliche Abstieg der 98er ad Acta gelegt. Und die Geschichte geht

ABWEHR MITTELFELD

Es ist die geglückte Wiederauferstehung. Aus der zweiten Chance nach dem abgesagten Abstieg haben die Darmstädter mit Fleiß, Seriosität, etwas Glück und den richtigen Entscheidungen eine Menge gemacht. Seit 20 Jahren standen die Südhessen nicht mehr so gut da wie aktuell. Verantwortlich für den Erfolg ist in der sportlichen Führung Trainer Dirk Schuster, der in der vergangenen Rückrunde Platz 18 nicht verhindern konnte. Die Hypothek der schlechten Vorrunde, die Kosta Runjaic und Jürgen Seeberger hinterlassen hatten, wog zu schwer. Zumindest der Gewinn des Hessenpokals und damit die Qualifikation für den DFBPokal gelang.

1 Zimmermann, Jan 28 Salfeld, David 2 Ratei, Julian 3 Stegmayer, Michael 4 Sulu, Aytac 5 Gorka, Benjamin 15 Maas, Benjamin 21 Sirigu, Sandro 22 Berzel, Aaron 25 Mladenovic, Nikola 6 Biada, Julius 8 Gondorf, Jerôme 10 Da Costa, Elton 14 Hesse, Uwe 17 Behrens, Hanno 23 Baier, Benjamin 26 Firat, Serkan 27 Ivana, Milan 7 Sailer, Marco 9 Stroh-Engel, Dominik 13 Hübner, Rudi 18 Schmidt, Dennis 20 Heller, Marcel Trainer: Schuster, Dirk

STURM

beachtlich weiter, denn die „Lilien“ von Trainer Dirk Schuster spielen derzeit am anderen Ende der Tabelle mit.

TOR

Die Wiederauferstehung des SV Darmstadt 98

QUALITÄT STATT QUANTITÄT Zudem ergänzte Schuster im Sommer die Achse um Torwart Jan Zimmermann, die Innenverteidiger Aytac Sulu und Benjamin Gorka sowie Linksverteidiger Michael Stegmayer mit hochwertigen Spielern: Mittelfeldakteur Jerome Gondorf (Stuttgarter Kickers), die Außen Sandro Sirigu

(1. FC Heidenheim), Milan Ivana (SV Wehen Wiesbaden) und Marcel Heller (Alemannia Aachen) sowie die torgefährlichen Angreifer Marco Sailer (1. FC Heidenheim) und Dominik Stroh-Engel (SV Wehen Wiesbaden, mit 14 Treffern bester Ligaschütze) stießen zum Team. Schusters Worten „Wir wollen mehr Qualität

SV DARMSTADT 98 KADER 2013/14 Hintere Reihe v.links: Fitnesstrainer Frank Steinmetz, Mannschaftsarzt Dr. Klaus Pöttgen, Sandro Sirigu, Uwe Hesse, Marc Schnier (bis 31.08.2013), Marcel Heller, Rudi Hübner, Elton da Costa, Aytac Sulu, Mannschaftsarzt Dr. Michael Weingart, Mittlere Reihe v.links: Chef-Trainer Dirk Schuster, Co-Trainer Sascha Franz, Torwarttrainer Dimo Wache, Hanno Behrens, Benjamin Gorka, Dominik Stroh-Engel, Dennis Schmidt, Benjamin Maas, Julian Ratei, Betreuer Helmut "Bubu" Koch, Betreuer Utz Pfeiffer, Physiotherapeut Dirk Schmitt, Vordere Reihe v.links: Jerôme Gondorf, Michael Stegmayer, Benjamin Baier, Jan Zimmermann, David Salfeld, Serkan Firat, Nikola Mladenovic, Marco Sailer Es fehlten: Aaron Berzel, Julius Biada und Milan Ivana


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Gastvorstellung

gang. 1993 stieg der Club aus der 2. Liga ab, 1998 wurde man erstmals viertklassig. Im März 2008 stand der Verein dann auch finanziell vor dem Aus: Nach jahrelanger Misswirtschaft musste Insolvenz angemeldet werden. Doch Präsidium, Fans und Umfeld stemmten sich erfolgreich dagegen, im Juni 2009 konnte der Insolvenzantrag wieder zurückgezogen werden. KONSTANT GENUG FÜR DAS GROSSE LOS?

Aaron Berzel trägt jetzt das Trikot des SVD98.

Bester Torjäger der 3. Liga – Darmstadts Dominik Stroh-Engel.

statt Quantität im Kader“ folgten Taten. Zudem machte Hanno Behrens nochmals einen Leistungssprung und überzeugt im zentralen Mittelfeld. Auf sieben Positionen hat sich der SV 98 verbessert. Nach Ablauf der Transferfrist stieß noch der Ex-Kieler Aaron Berzel zu den „Lilien“, der bislang als Einwechselspieler zu Einsätzen kam.

zum SV Babelsberg. Auch hier fand Berzel nicht sein Glück. Nach einer guten Hinrunde riss sich der damals 20-Jährige das Syndesmosebands und fiel sechs Wochen aus. Am Saisonende stieg der SV Babelsberg ab und Brezel zog weiter ans Böllenfalltor. Dort gilt der Vertrag bis zum Sommer 2015. ABENTEUER DFB-POKAL

BERZEL AM BÖLLENFALLTOR Der gebürtige Heidelberger war im Sommer 2011 aus Wolfsburg als frisch gebakkener Deutscher Meister der A-Junioren die Kieler Förde gewechselt. Nach den Verletzungen von Christian Jürgensen und Marco Steil stand Aaron Berzel auf einmal im Rampenlicht. In 21 Regionalligaspielen traf er einmal und präsentierte sich in drei DFB-Pokalspielen als absolutes Defensivtalent. Nach nur einem Jahr im Holstein-Trikot wechselte der gelernte Innenverteidiger

Für die Sensation im diesjährigen DFBPokal sorgte der Drittligist, indem er den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Elfmeterschießen rausschmiss. Zwar war in Runde Zwei und dem FC Schalke 04 dann auch für die Lilien Schluss, doch die halbe Million Euro an Zusatzeinnahmen nahm man gerne mit. Ohnehin wird in Darmstadt wieder solide gewirtschaftet. Das war nicht immer so. Mehr als 30 Jahre ist es her, da spielten die Südhessen in der Bundesliga – 1978/79 und 1981/82. Es folgte ein sportlicher und wirtschaftlicher Nieder-

Daran denkt in Darmstadt aktuell niemand zurück. „Schön, dass wir weit weg von den Abstiegsrängen stehen. Wir müssen aber demütig bleiben. Das Fundament mit mehr als 20 Punkten steht, aber wir werden nichts an unserer Zielsetzung ändern. Das heißt früh 40 Punkte holen und den Klassenerhalt sichern“, wehrt Schuster gebetsmühlenhaft höheres Anspruchsdenken ab. All jene im Umfeld, die nach über 20 Jahren bereits von der Rückkehr in die Zweite Liga zu träumen beginnen, sollten sich die Saison 2002/03 als Warnung in Erinnerung rufen. Unter Hans-Werner Moser standen die Lilien bis zum zehnten Spieltag fünf Mal auf einem der beiden Aufstiegsplätze – und stiegen dann noch in die Hessenliga ab. Auch unter Bruno Labbadia (2004/05 und 2005/06) mischten die Darmstädter jeweils zu Saisonbeginn in oberen Tabellenregionen mit, mit der Zweiten Liga wurde es aber auch nichts. Auch in dieser Saison bleibt abzuwarten, ob der SVD98 konstant positive Ergebnisse einfahren kann. Zuletzt setzte es auch schon mal drei Niederlagen am Stück.

Grund zum Jubeln gab es für die Lilien in dieser Spielzeit bereits reichlich.

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SPIELPLAN 3. LIGA Hinrunde 2013/2014

Spielplan

5. Spieltag (24.08. & 25.08.) MSV Duisburg – Chemnitzer FC Hallescher FC – SV Elversberg 1. FC Saarbrücken – VfL Osnabrück Hansa Rostock – SpVgg Unterhaching SV Darmstadt 98 – 1. FC Heidenheim Bor. Dortmund II – Jahn Regensburg RB Leipzig – Rot-Weiß Erfurt Wacker Burghausen – SV Wehen Wiesbaden Preußen Münster – Holstein Kiel Stuttgarter Kickers – VfB Stuttgart II

1:1 (1:1) 2:0 (0:0) 0:0 (0:0) 0:1 (0:1) 1:0 (0:0) 1:2 (0:0) 2:0 (1:0) 1:3 (1:1) 0:3 (0:3) 0:2 (0:1)

6. Spieltag (30.08. & 31.08.) VfB Stuttgart II – Hallescher FC SpVgg Unterhaching – 1. FC Saarbrücken VfL Osnabrück – Stuttgarter Kickers SV Elversberg – Preußen Münster Holstein Kiel – Wacker Burghausen SV Wehen Wiesbaden – RB Leipzig Rot-Weiß Erfurt – MSV Duisburg Chemnitzer FC – Bor. Dortmund II Jahn Regensburg – SV Darmstadt 98 1. FC Heidenheim – Hansa Rostock

1:2 (0:0) 3:1 (1:0) 2:2 (1:0) 2:2 (1:0) 2:1 (2:1) 2:1 (2:0) 1:3 (0:2) 2:0 (0:0) 2:0 (1:0) 2:0 (0:0)

7. Spieltag (03.09. & 04.09.) MSV Duisburg – Bor. Dortmund II 1. FC Saarbrücken – 1. FC Heidenheim SV Darmstadt 98 – Chemnitzer FC Rot-Weiß Erfurt – SV Wehen Wiesbaden RB Leipzig – Holstein Kiel Hallescher FC – VfL Osnabrück Stuttgarter Kickers – SpVgg Unterha. Hansa Rostock – Jahn Regensburg Wacker Burghausen – SV Elversberg Preußen Münster – VfB Stuttgart II

1:2 (1:2) 2:3 (0:2) 1:1 (0:1) 3:0 (2:0) 3:1 (0:1) 2:0 (0:0) 2:3 (1:2) 4:2 (3:1) 0:1 (0:0) 1:3 (0:2)

8. Spieltag (07.09. & 08.09.) SV Elversberg – RB Leipzig Holstein Kiel – Rot-Weiß Erfurt Chemnitzer FC – Hansa Rostock Jahn Regensburg – 1. FC Saarbrücken 1. FC Heidenheim – Stuttgarter Kickers VfB Stuttgart II – Wacker Burghausen SV Wehen Wiesbaden – MSV Duisburg SpVgg Unterhaching – Hallescher FC VfL Osnabrück – Preußen Münster Bor. Dortmund II – SV Darmstadt 98

1:0 (0:0) 1:2 (0:2) 1:1 (1:1) 2:0 (0:0) 2:0 (0:0) 4:0 (0:0) 2:0 (0:0) 0:0 (0:0) 1:1 (0:1) 1:1 (1:1)

9. Spieltag (13.09. & 14.09.) SV Wehen Wiesbaden – Holstein Kiel MSV Duisburg – SV Darmstadt 98 Hallescher FC – 1. FC Heidenheim Stuttgarter Kickers – Jahn Regensburg 1. FC Saarbrücken – Chemnitzer FC Hansa Rostock – Bor. Dortmund II Rot-Weiß Erfurt – SV Elversberg RB Leipzig – VfB Stuttgart II Wacker Burghausen – VfL Osnabrück Preußen Münster – SpVgg Unterhaching

1:1 (1:0) 0:4 (0:3) 0:1 (0:1) 3:0 (1:0) 1:1 (1:1) 1:2 (1:0) 2:0 (0:0) 3:1 (2:0) 1:4 (1:2) 2:3 (1:1)

10. Spieltag (20.09. bis 22.09.) VfL Osnabrück – RB Leipzig VfB Stuttgart II – Rot-Weiß Erfurt SV 07 Elversberg – SV Wehen Wiesbaden Holstein Kiel – MSV Duisburg SV Darmstadt 98 – Hansa Rostock Chemnitzer FC – Stuttgarter Kickers Jahn Regensburg – Hallescher FC 1. FC Heidenheim 1846 – Preußen Münster SpVgg Unterhaching – Wacker Burghausen Borussia Dortmund II – 1. FC Saarbrücken

3:2 (1:2) 2:1 (1:0) 3:0 (2:0) 0:1 (0:1) 6:0 (2:0) 1:0 (0:0) 2:4 (1:2) 2:1 (0:0) 1:3 (0:2) 1:1 (1:1)

11. Spieltag (27.09. & 28.09.) MSV Duisburg – Hansa Rostock Hallescher FC – Chemnitzer FC Stuttgarter Kickers – Bor. Dortmund II 1. FC Saarbrücken – SV Darmstadt 98 Holstein Kiel – SV Elversberg SV Wehen Wiesbaden – VfB Stuttgart II Rot-Weiß Erfurt – VfL Osnabrück RB Leipzig – SpVgg Unterhaching Wacker Burghausen – 1. FC Heidenheim Preußen Münster – Jahn Regensburg

2:0 (1:0) 2:1 (2:0) 3:0 (1:0) 0:1 (0:1) 1:2 (0:0) 1:1 (0:0) 3:1 (1:1) 2:2 (1:1) 2:2 (0:0) 0:0 (0:0)

12. Spieltag (04.10. bis 06.10.)

SpVgg Unterhaching – Rot-Weiß Erfurt VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden VfB Stuttgart II – Holstein Kiel SV Elversberg – MSV Duisburg Hansa Rostock – 1. FC Saarbrücken SV Darmstadt 98 – Stuttgarter Kickers Bor. Dortmund II – Hallescher FC Chemnitzer FC – Preußen Münster Jahn Regensburg – Wacker Burghausen 1. FC Heidenheim – RB Leipzig

2:1 (1:1) 1:0 (0:0) 1:1 (1:0) 1:0 (0:0) 0:0 (0:0) 1:0 (1:0) 4:0 (1:0) 0:4 (0:4) 1:1 (0:0) 0:2 (0:0)

13. Spieltag (19.10.) MSV Duisburg – 1. FC Saarbrücken Hallescher FC – SV Darmstadt 98 Stuttgarter Kickers – Hansa Rostock SV Elversberg – VfB Stuttgart II Holstein Kiel – VfL Osnabrück SV Wehen Wiesbaden – SpVgg Unterhaching Rot-Weiß Erfurt – 1. FC Heidenheim

3:3 (2:0) 1:0 (1:0) 2:0 (1:0) 0:2 (0:0) 1:1 (1:1) 0:2 (0:2) 1:2 (1:1)

RB Leipzig – Jahn Regensburg Wacker Burghausen – Chemnitzer FC Preußen Münster – Bor. Dortmund II 14. Spieltag (25.10. & 26.10.)

SpVgg Unterhaching – Holstein Kiel VfL Osnabrück – SV Elversberg VfB Stuttgart II – MSV Duisburg 1. FC Saarbrücken – Stuttgarter Kickers Hansa Rostock – Hallescher FC SV Darmstadt 98 – Preußen Münster Bor. Dortmund II – Wacker Burghausen Chemnitzer FC – RB Leipzig Jahn Regensburg – Rot-Weiß Erfurt 1. FC Heidenheim – SV Wehen Wiesbaden

15. Spieltag (01.11. & 02.11.)

MSV Duisburg – Stuttgarter Kickers Hallescher FC – 1. FC Saarbrücken VfB Stuttgart II – VfL Osnabrück SV Elversberg – SpVgg Unterhaching Holstein Kiel – 1. FC Heidenheim SV Wehen Wiesbaden – Jahn Regensburg Rot-Weiß Erfurt – Chemnitzer FC RB Leipzig – Bor. Dortmund II Wacker Burghausen – SV Darmstadt 98 Preußen Münster – Hansa Rostock

2:0 (1:0) 1:0 (0:0) 4:0 (1:0) 0:0 (0:0) 0:1 (0:1) 1:1 (1:1) 3:2 (2:2) 2:1 (2:0) 4:0 (1:0) 3:1 (1:0) 3:1 (2:1) 3:1 (0:0) 0:0 (0:0) 1:1 (0:0) 1:1 (1:0) 2:1 (0:0) 1:1 (1:0) 0:1 (0:0) 1:1 (1:1) 1:0 (1:0) 1:0 (1:0) 2:1 (1:1) 1:2 (0:1)

16. Spieltag (09.11. & 10.11.)

SpVgg Unterhaching – VfB Stuttgart II Stuttgarter Kickers – Hallescher FC 1. FC Saarbrücken – Preußen Münster Hansa Rostock – Wacker Burghausen SV Darmstadt 98 – RasenBallsport Leipzig Borussia Dortmund II – Rot-Weiß Erfurt Chemnitzer FC – SV Wehen Wiesbaden Jahn Regensburg – Holstein Kiel 1. FC Heidenheim – SV Elversberg VfL Osnabrück – MSV Duisburg

4:0 (1:0) 1:0 (0:0) 2:2 (0:1) 1:1 (1:1) 0:1 (0:0) 0:3 (0:1) 1:2 (1:0) 1:0 (0:0) 1:0 (0:0) 0:1 (0:0)

17. Spieltag (22.11. &23.11.)

MSV Duisburg – Hallescher FC VfL Osnabrück – SpVgg Unterhaching VfB Stuttgart II – 1. FC Heidenheim SV Elversberg – Jahn Regensburg Holstein Kiel – Chemnitzer FC SV Wehen Wiesbaden – Bor. Dortmund II Rot-Weiß Erfurt – SV Darmstadt 98 RB Leipzig – Hansa Rostock Wacker Burghausen – 1. FC Saarbrücken Preußen Münster – Stuttgarter Kickers

1:3 (1:3) 3:1 (3:1) 0:3 (0:1) 3:1 (1:0) 1:1 (0:0) 1:1 (0:0) 3:0 (0:0) 1:2 (0:1) 1:2 (1:1) 1:0 (0:0)

18. Spieltag (30.11. & 01.12.)

MSV Duisburg – SpVgg Unterhaching Hallescher FC – Preußen Münster Stuttgarter Kickers – Wacker Burghausen 1. FC Saarbrücken – RasenBallsport Leipzig Hansa Rostock – Rot-Weiß Erfurt SV Darmstadt 98 – SV Wehen Wiesbaden Borussia Dortmund II – Holstein Kiel Jahn Regensburg – VfB Stuttgart II 1. FC Heidenheim – VfL Osnabrück Chemnitzer FC – SV Elversberg 19. Spieltag (06.12. & 07.12.) VfB Stuttgart II – Chemnitzer FC SpVgg Unterhaching – 1. FC Heidenheim SV Wehen Wiesbaden – Hansa Rostock VfL Osnabrück – Jahn Regensburg SV Elversberg – Borussia Dortmund II Holstein Kiel – SV Darmstadt 98 (Sa., 14 Uhr) Rot-Weiß Erfurt – 1. FC Saarbrücken RasenBallsport Leipzig – Stuttgarter Kickers Wacker Burghausen – Hallescher FC Preußen Münster – MSV Duisburg 20. Spieltag (14.12.)

Chemnitzer FC – SpVgg Unterhaching Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück SV Darmstadt 98 – VfB Stuttgart II Hansa Rostock – SV Elversberg 1. FC Saarbrücken – Holstein Kiel (Sa., 14 Uhr) Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden Hallescher FC – Rot-Weiß Erfurt Preußen Münster – RasenBallsport Leipzig MSV Duisburg – Wacker Burghausen Jahn Regensburg – 1. FC Heidenheim 21. Spieltag (18.12. bis 21.12.) VfB Stuttgart II – Borussia Dortmund II SV Elversberg – SV Darmstadt 98 1. FC Heidenheim – MSV Duisburg RasenBallsport Leipzig – Hallescher FC Rot-Weiß Erfurt – Stuttgarter Kickers SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Saarbrücken Holstein Kiel – Hansa Rostock (Sa., 14 Uhr) VfL Osnabrück – Chemnitzer FC SpVgg Unterhaching – Jahn Regensburg Wacker Burghausen – Preußen Münster

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Holstein Story

DER SCHWÄBISCHE STORCH Manuel Hartmann im Porträt

Am 1. Spieltag stand Manuel Hartmann nicht in der Startelf der KSV Holstein. Der 106-fache Zweitligaspieler absolvierte in den ersten neun Partien sogar nur ganze 20 Minuten, nachdem er fünfmal spät eingewechselt wurde. Sprach man Karsten Neitzel auf die Personalie Hartmann an, argumentierte der Holstein-Trainer sofort: „Er ist wie ein Marcel Schied, Fiete Sykora, Niklas Jakusch oder einige andere ungemein wichtig für die Mannschaft, gibt im Training immer alles, auch wenn er aktuell noch nicht so häufig zum Einsatz kommt.“ Nur zwei Wochen später stand Manuel Hartmann wieder auf dem Rasen. Nach dessen Kreuzbandverletzung vertritt der 29Jährige zuverlässig Marlon Krause im defensiven Mittelfeld. In der abgelaufenen Spielzeit war Manuel Hartmann noch der Abwehrchef von Holstein Kiel. Mit dem 29-jährigen

Schwaben in der Abwehr stiegen die Störche in die 3. Liga auf. Riesig war der Jubel über den Erfolg, an dem auch der Defensiv-Routinier seinen großen Beitrag hatte. Die Kieler Nachrichten verpassten ihm zum Saisonfazit einen neuen Spitznamen: Werner, und dichteten munter weiter „Beinhart, wie’n Rocker – beinhart wie’n Fläschbiä, beinhart ging er ab hier!“ Dann kam der kurze Urlaub, danach neue Spielzeit, neuer Trainer, eine andere Rolle für Manuel Hartmann. Der sah sich plötzlich im Stammplatz-Duell mit dem A-Jugendlichen Hauke Wahl und zog den Kürzeren. „Natürlich war ich nicht glücklich über diese Entscheidung – ich will natürlich immer von Anfang an spielen. Aber auch in solchen Momenten bin ich zu 100 Prozent Profi.“ „Manu“, so sein wirklicher Spitzname, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und gab dem jungen Kollegen sogar noch wertvolle Tipps.

MENTOR UND UNTERSTÜTZER Niemand anderes als Manuel Hartmann war es, der seinen Mitspieler und Konkurrenten in einer Person riesige Unterstützung gab: „Ich bin Manu sehr, sehr dankbar. Er hat mir enorm geholfen und mir Tipps gegeben. Wenn ich Fragen hatte, bin ich zu ihm gegangen“, sagt Hauke Wahl, der mittlerweile seinen Mentor fast vor der Nase hat. Musste sich Manuel Hartmann zu Saisonbeginn noch mit der Reservistenrolle abfinden, ist er nach der Verletzung von Marlon Krause am 9. Spieltag auf der verantwortungsvollen Position im zentralen Mittelfeld gesetzt. An der Seite von Tim Danneberg ist er zum einen Ankurbler des Offensivspiels und unterbindet zum anderen das Angriffsspiel des Gegners. Die Abstimmung wurde zuletzt von Spiel zu Spiel besser, sodass sich Manuel auch mehr und mehr ins Angriffsspiel einschalten konnte. Vor

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Holstein Story Gegen den Goslarer SC verpasst Manuel Hartmann seinen ersten Kieler Treffer um Haaresbreite.

allem gegen die SpVgg Unterhaching suchte der Sechser immer wieder den Weg zum Tor und zeigte seine beste Saisonleistung. Die Krönung wäre der erste Treffer für die Kieler Störche.

begonnene Lehramtsstudium wird erst mal einmal zu den Akten gelegt: Es warten die Stuttgarter Kickers. Mit 21 Jahren ist Manuel Profi-Fußballer. MÖHLMANN ALS KARRIEREBREMSE

Strategen um. Mit Erfolg. Hartmann ist nicht nur das zentrale Element in Balleroberung und Aufbauspiel der Kickers, es geht auch weiter die Karriereleiter nach oben. Dachte der mittlerweile 23-Jährige noch vor kurzem an Sportunterricht als Lehrer in langer Hose, spielte er jetzt vor knapp 50.000 Zuschauern im Kölner RheinEnergie-Stadion in der 2. Bundesliga. Mit seinen starken Leistungen und Eigenschaften als Führungsspieler und Kapitän machte er sich einen Namen und als die TuS abstieg, lagen gleich zwölf Anfragen für den „Sechser“ vor. Manuel entschied sich für den FC Ingolstadt. Michael Wiesinger hatte den Defensiv-Strategen in die Audi-Stadt gelotst, konnte aber nicht auf Manuel setzen. Eine Sprunggelenksverletzung zwang zu einer viermonatigen Pause und als Manuel Hartmann wieder fit war, wurde Michael Wiesinger entlassen: „Ich hatte zwei starke Spiele gemacht, doch dann kam Benno Möhlmann. In dessen erstem Spiel stand ich wieder in der Startelf, ließ mich aber im dritten Match nach meiner Verletzung zur Pause auswechseln, da ich so kurz nach der Verletzung schlicht fertig war. Danach hatte ich bei Möhlmann verloren.“

KICKEN BEIM PAPI Ein für die KSV Holstein fehlt dem schwäbischen Storch nämlich noch. Wo den Schwaben doch der Ruf vorauseilt, geizig zu sein, traf Manuel Hartmann bislang für jeden seiner Vereine: einmal für den FC Ingolstadt, sechsmal für die Stuttgrarter Kickers und gar siebenmal für die TuS Koblenz. Daher erinnert sich Manuel Hartmann gerne an seine Zeit in der Pfalz zurück. Zwischen 2007 und 2010 trägt er das Trikot der TuS in 90 Zweitliga- und 5 DFB-Pokalspielen: „Ich habe dort für einen Fußballer wohl fast alles erlebt: Von einem 0:9 gegen Hansa Rostock bis zu einem 5:0 gegen den Aufstiegsfavoriten 1. FC Kaiserslautern, souveräner Klassenerhalt trotz Punktabzugs und persönlich die Reifung zum gestandenen Profi und Kapitän.“ Dabei war lange Zeit nicht zu erwarten, dass Manuels Hauptberuf Fußballer sein könnte. Der gebürtige Esslinger lernt unter seinem Vater Wolfgang das Kicken bei der SG Eintracht Sirnau. Bis zu C-Jugend hält es den ehrgeizigen Jungen im Stadtteil von Esslingen, doch Manuel ist bessere als andere und er wechselt zum VfL Kirchheim. Die Schule läuft noch optimaler als der Fußball: Sein Abitur absolviert er mit links. Parallel zum Wechsel in den Zivildienst in einem Krankenhaus kommt der Wechsel in die Oberliga Baden-Württemberg zum SGV Freiberg. Zwei Jahre später winkt sogar die Regionalliga. Und das vor einem Jahr

Sein Entdecker ist niemand geringerer als der heutige Trainer von Werder Bremen: Robin Dutt. Spielte Manuel bis dahin immer im offensiven Mittelfeld, positioniert der damals noch unbekannte Trainer den 21-Jährigen zum defensiven

Mit aller Routine am Ball – Manuel Hartmann (hier vor Elversbergs Felix Luz).

EHEMALIGER ROTER BULLE ALS MUTMACHER Manuel Hartmann dachte sogar ans Aufhören. „Ich hab immer gut trainiert, hatte bei Möhlmann aber nie eine faire Chan-

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Holstein Story

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Manuel Hartmann und Teamkollege Hauke Wahl bedrängen Regensburgs Jonatan Kotzke.

ce, selbst wenn ich nach Einwechslungen gut gespielt habe. Da ich erst spät Profi geworden bin und auch immer an ein zweites Standbein neben dem Fußball geachtet habe, dachte ich, dann studiere ich Wirtschaftswissenschaften zu Ende und widme mich der Karriere nach dem Fußball.“ So weit kam es aber glücklicherweise nicht. Möhlmann musste ebenfalls gehen und von RB Leipzig kam Thomas Oral, der Manuel Hartmann den Glauben an sich wiedergab. Auch wenn der Neu-Storch wegen der insgesamt durchwachsenen zwei Jahre beim FCI keinen Vertrag bekam, war für ihn in diesem Sommer klar, dass es im Fußball weitergehen würde. Zunächst hielt sich Manuel privat fit, um zum Saison-Start bei seinem Ex-Verein Stuttgarter Kickers mitzutrainieren. „Ich hätte mich auch den Kikkers anschließen können, aber es gibt Vereine, die sagen dir, das und das werden wir hier in den kommenden Jahren alles machen und es gibt Vereine, da wurde es gemacht.“ VOLLE KONZENTRATION AUF HOLSTEIN

Damit spricht Manuel Hartmann Holstein Kiel an. Als er zum Probetraining an die Förde kommt, ist der 29-Jährige begeistert: „Bei den Kickers hatte sich seit damals trotz aller Versprechungen nichts geändert und hier fand ich genau das vor, was in Stuttgart alles mal passieren sollte. Und es passierte ja auch.“ Bislang hatte der Schwabe immer gegen den Abstieg gespielt. Bei Holstein Kiel ging es erstmals um den Aufstieg und dieser ge-

lang gleich im ersten Anlauf. Mittlerweile hat sich auch Manuel Hartmann bestens in Kiel eingelebt, kann sich voll auf den Fußball konzentrieren. „Die Lebensqualität im Norden ist sehr hoch. Dazu die überragenden Bedingungen im Klub und eine Mannschaft mit Supercharakter. Hier kann man sich nur wohlfühlen.“ Manuel Hartmann ist felsenfest davon überzeugt, dass die Störche nach Beendigung der unglaublich wirkenden sieglosen Serie wieder eine ganz andere Rolle

Wirkungsvoll unterbindet Manuel Hartmann das Aufbauspiel des Chemnitzer FC.

in der 3. Liga einnehmen werden. „Wir haben uns mit Ausnahme der Spiele in Regensburg und gegen Elversberg immer gut präsentiert. Ich habe schon einiges im Fußball erlebt, konnte aber in den vergangenen Spielen auch oft nicht glauben, dass wir nicht als Sieger vom Platz gegangen sind. Aber so ist Fußball. Aber die Saison ist noch nicht alt. Wenn der Bann erst gebrochen ist, dann werden wir uns vom Tabellenende wieder absetzen.“ Manuel Hartmann wird alles dafür geben – ob als Abwehrchef, Mittelfeldspieler oder am besten: als Torschütze.

STECKBRIEF: Manuel Hartmann Geboren am 26.03.1984 in Esslingen Position: Abwehr/Mittelfeld Vereine: SG Eintracht Sirnau (bis 1999), VfL Kirchheim (1999-2003), SGV Freiberg (2003–2005), Stuttgarter Kickers (2005–2007), TuS Koblenz (2007– 2010), FC Ingolstadt (2010–2012), seit 2012 Holstein Kiel Statistik: 2. Bundesliga 106 Einsätze/8 Tore, 3. Liga 14 Einsätze, Aufstiegsrunde zur 3. Liga 2 Spiele, Regionalliga Nord 26 Spiele, Regionalliga Süd 59 Spiele/6 Tore


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35 Jahre Kiel – Mit Teamgeist zum Erfolg Dass sich die Kunden bei Mahlberg so wohlfühlen, ist nicht nur den hellen und freundlichen Räumlichkeiten zu verdanken, in die das Kieler Geschäft 1999 umgezogen ist, sondern vor allem auch den erstklassigen Mitarbeitern, die mit ihrer positiven Stimmung für eine perfekte Atmosphäre sorgen. Ein Besuch lohnt sich eigentlich immer, denn die Firma Mahlberg besticht durch herausragende Kundenorientierung, sympathische Betreuung und hohe Qualitätsstandards. Darüber hinaus hat die Firma Mahlberg auch eine eigene Uhrmacher Meister Werkstatt und ein eigenes Goldschmiede Atelier im Haus. Der Freude am Schönen ist also keine Grenze gesetzt.

Tim Kleinfeld und Wolfgang Schwenke.

Das Leben in Kiel ist bestimmt von der besonderen geografischen Lage der Stadt und von der jahrhundertelangen Erfahrung, dass Offenheit, Zuverlässigkeit und enge Zusammenarbeit die Grundlagen für den Erfolg sind – auf einem Schiff genauso wie im internationalen Handel. Für die gleichen tief verwurzelten Werte steht auch das Kieler Juweliergeschäft Mahlberg in der Holstenstraße. Herausragende Leistungen in der Goldschmiedekunst und im Uhrmacherhandwerk gelingen nur einem Team erstklassiger Spezialisten, die sich mit äußerster Gewissenhaftigkeit, mitreißendem Engagement und individueller Leidenschaft für ein gemeinsames Ziel einsetzen - und die neuerdings als Störcheclub-Partner auch die Drittliga-Kicker der KSV Holstein unterstützen.

Juwelier Mahlberg in der Kieler Holstenstrasse.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass sich Geschäftsführer Tim Kleinfeld und Wolfgang Schwenke gemeinsam ein Produkt ausgedacht haben, das den Fußball, die Freude an einem tollen Schmuckstück und natürlich die Kieler Störche miteinander verbindet, den nagelneuen und hochwertigen Holstein Kiel-Chronometer. Die tolle Holstein-Uhr ist ab sofort im Fanshop der Störche erhältlich und ist das ideale Weihnachtsgeschenk für alle KSV-Anhänger und Sportfans. „Wir haben unsere gemeinsamen Ideen und das Know-how unserer Firma in die Waagschale geworfen und können nun ein tolles Produkt anbieten“, freut sich Tim Kleinfeld über die schmucke HolsteinUhr. „Die Uhr gibt es nur bei Holstein Kiel und die ersten Käufer haben sich angetan gezeigt, die Resonanz ist gut“, sagt KSVGeschäftsführer Wolfgang Schwenke.

Die neue Holstein-Uhr ist im Fanshop der KSV erhältlich.

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Letzter Stammtisch des Jahres · Letzter Stammtisch des Jahres · Letzter Stammtisch des Jahres · Letzter Stammtisch des Jahres · Letzter Stammtisch des Jahres · Letzter Stammtisch des Jahres · Letzter Stammtisch des Jahres · Letzter Stammtisch des

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Störcheclub

INSIDERINFOS FÜR DEN STÖRCHECLUB Letzter Stammtisch des Jahres 2013

Auch der letzte Störcheclub-Stammtisch des Jahres 2013 war gut besucht. Und die Holstein-Partner sollten ihr Kommen nicht bereuen. Bei leckeren Weihnachtsknabbereien und köstlich belegten Laugenbrötchen der Bäckerei Steiskal gab es Insiderinfos aus erster Hand. Zum Auftakt stellte Geschäftsführer Wolfgang Schwenke Partner vor, die erstmals beim Störcheclub-Stammtisch zu Gast waren: Garten- und Landschaftsbauer Frank Strecker aus Plön und Achim Nelson, Inhaber der SwinGolf-Anlage in Schülp, bekundeten ihre Freude über die Zugehörigkeit zum Stöcheclub und berichteten kurz über ihre Unternehmen. Danach gab es Holstein Kiel „mittendrin, statt nur dabei“. Zunächst informierte Trainer Karsten Neitzel über die Lage im Team: „Mit dem der Leistung in Regensburg waren wir natürlich nicht zufrieden. Aber danach haben wir nicht die Klatsche rausgeholt, sondern weiterhin jeden Tag intensiv an einigen Dingen gearbeitet, die wir zu verbessern haben. Die Leistung gegen Chemnitz war in Anbetracht der personellen Situation in Ordnung, hätte aber auch zu drei Punkten führen müssen. Für mich ist die Lage derzeit nicht einfach – nicht, weil ich nicht von der Mannschaft überzeugt bin, sondern weil in den Medien derzeit häufig das Negative beleuchtet wird.“ VERTRAUEN IN DIE MANNSCHAFT Auch der Sportliche Leiter Andreas Bornemann ließ sich in die Karten schauen: „Wir bewerten die Lage so, dass wir keine Angst vor dem Abstieg zu haben brauchen. Was nicht bedeutet, dass wir die Lage unterschätzen. Aber wenn wir uns betrachten, wie die Mannschaft arbeitet, dann sich wir uns sicher, dass wir den Bock sehr bald umstoßen werden. Wir wollen den Jungs unser Vertrauen schenken, das haben Sie sich einfach verdient. Aber natürlich schauen wir auch, ob wir angesichts der angespannten Personaldecke mit einem Neuzugang der Mannschaft weiterhelfen können. Aber dazu muss ein potentieller Neuer einfach passen.“ Nachdem die Spieler Rafael Kazior und Marcel Schied noch kurz ihr persönliches Gefühl zur Lage der Mannschaft erklärten wurde der Abend bei kühlen Getränken und guten Gesprächen fortgesetzt.“

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Alle Sicherheit für uns im Norden.


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STÖRCHECLUB

Pfeifer’s

Wurst

2:1 Dr. Wolf Dieter Niemann

1:1

1:1 Eike Wolf & Ulf Carow

Rolf Pfeifer

3:1

1:0

Peter Linke

Team Belvedere Apotheke

3:1 Jan Osterloh

4:1

2:1 Heino Brüggmann

Team Voss

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STÖRCHECLUB we¬reu

www.wetreu.de

Holger Bajorat

2:1 Olaf Rosenbaum

1:2 Christian Ottow

1:0 Hauke Güldenzoph

2:0

2:1

Team Tipp MLP

Mario A. Plieske

3:1 Thomas Schreiber

Franz-Josef Claes

3:1

1:1 Markus Puy

André Kersch

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STÖRCHECLUB

w w w. h m - c o n s u l t . d e

TIPP-TABELLE Platz

Punktzahl

Platz

Punktzahl

1 Teamtipp MLP

21

17 A. Blazek & H.-H. Kujath

8

2 Leif Krause

16

17 Nevzat Yaltirik

8

3 Karin Seidel

14

17 Team Belvedere Apotheke

8

3 T. Ottow & C. Daul

14

17 Thomas Schreiber

8

5 Claus Schultzke

13

17 Holger Koppe

8

5 Teamtipp Voss

13

22 Jan Osterloh

7

5 Christian Ottow

13

22 Andrè Kersch

7

5 Mark Schröder

13

22 Dr. Wolf-Dieter Niemann

7

9 Rainer Birke

12

25 Knud Hansen

6

10 Ingo Rumpf

11

25 Markus Puy

6

10 Rolf Pfeifer

11

25 Mario A. Plieske

6

10 Heino Brüggmann

11

28 E. Wolf & U. Carow

5

10 Sönke Reimers

11

28 Uwe Scholz

5

14 Uli Kauffmann

10

28 Bernd Harms

5

14 Hauke Güldenzoph

10

31 Peter Linke

4

9

32 Peter Horn

2

16 Olaf Rosenbaum

JOH. KRIEGEL HEIZUNG - LÜFTUNG KLIMA

Tippbewertung: Volltreffer: 4 Pkt. · Tordifferenz/Unentschieden: 3 Pkt. · Tendenz: 2 Pkt.

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Störcheclub

STÖRCHECLUB MIT SPIELSPASS Zu Gast bei der Sportlerparty

Gründungsväter ist Thomas Eschenlauer. Seit diesem Jahr ist der Laboer mit seinem Unternehmen Spielmacher Event auch Mitglied des Störcheclubs und lud die Sponsorenvereinigung der KSV Holstein zum Auftakt zu einem exklusiven Erlebnis vor der mittlerweile größten Studierendenparty Norddeutschlands, auf der Eschenlauer einige Module seines Eventportfolios präsentierte.

Die Sportlerpaady ist die wohl älteste noch stattfindende Studentenfete Kiels. 1990 feierte sie Geburtsstunde. Schon damals mit dabei und somit einer der

Surfen auf einer Endloswelle, Klettern im Hochseilgarten, Fußball-Billard und das alles auch noch in der Kieler-SparkassenArena!? Geht nicht? Geht doch! Die Sportlerpaady, die größte und traditionsreichste Studierendenparty Norddeutschlands und deren Veranstalter Thomas Eschenlauer mit seinem Unternehmen Spielmacher Events machen es möglich. Und mittendrin der Störcheclub. „Ich hätte nie gedacht, dass ich gleich beim ersten Mal so lange auf dem Brett bleibe“, war Bernd Höll von der Provinzi-

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Störcheclub

al-Premiumagentur begeistert. „So dicht unters Dach der altehrwürdigen Ostseehalle kommt nicht oft“, sagte Marco Siegmund unmittelbar, bevor der Geschäftsführer der 4care GmbH die Strickleiter des Hochseilgartens erklomm. EIN PERFEKTES EVENT Sechs Stunden bevor 6000 Feierwütige die Sparkassen-Arena stürmten hatte Thomas Eschenlauer den Störcheslub zu einem exklusiven Termin geladen. So durften die Holstein-Sponsoren alle Module in aller Ruhe, so lange sie wollten und ohne Warteschlage ausprobieren. Ein Riesenspaß für alle! „Genau das ist unser Ziel. Wir gestalten ein perfektes Event bei dem die Gäste pure Freude erleben“, erklärt Thomas Eschenlauer, der seit fast 20 Jahren mit der Firma Spielmacher Event im Veranstaltungsbereich als Event- und Produktionsagentur tätig ist. Alles begann im Jahr 1995. Damals war die Firma noch ein Kreis aus Freunden, die mit Spiel- und Sportanimation Geburtstagsfeste bereicherte. VON FINNLAND BIS SPANIEN Heute beschäftigt Spielmacher Event neben seinen Angestellten über 100 freie


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Mitarbeiter, Sportanimateure und Promoterinnen. „Von Finnland bis Spanien – wir betreuen mittlerweile europaweit Events alle Art – wenn es um Konzeption, Planung, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Größenordnung geht“, sagt Eschenleuer, in dessen unternehmerischer Referenzliste sich auch Konzerne wie Porsche, E.ON und Volkswagen befinden. „Viele im Kieler Raum denken, wir machen noch immer nur Kinderschminken und Hüpfburg, dabei reicht unser Aufgabenspektrum schon lange von Großveranstaltungen über Promotionaktionen bis hin zu festlichen Events. Aber eins hat sich nicht verändert: unsere Begeisterung und unser höchst professioneller Anspruch, mit dem wir unsere Aufgaben angehen.“

Welthungerhilfe. „Eine Riesensause. Mir hat es richtig viel Spaß gemacht“, sagte eine begeisterte Maren Schneider vom Störchepartner Joker Pictures. Doch die Feierei bis ins Morgengrauen überließen die Sponsoren den Studierenden. Am nächsten Tag wartete schließlich das Duell mit dem Chemnitzer FC im heimischen Holstein-Stadion.

FEIERN FÜR DEN GUTEN ZWECK Der Störcheclub fühlte sich in allerbesten Händen. Nach dem Spiel- und Sportspaß wurden die investierten Energien am leckeren Catering sofort wieder aufgefüllt – und Eschenaluer lud die anwesenden Sponsoren alle zur „Paady“ ein. Die hatte es in sich: Rund 6000 Feierwütige tanzten ab 22 Uhr bis in den Morgengrauen – und das für den guten Zweck. Denn der Reinerlös ging an die

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Impressionen

KALTE DUSCHE KURZ VORM ENDE Rückblick: Borussia Dortmund II - Holstein Kiel 1:1

Marc Heider traf in Dortmund kurz vor der Pause zur Führung.

aber nicht zu nutzen. Gefährlicher blieben die Störche: Einen Breitkreuz-Kopfball blockte Marvin Sarr auf der Linie (82.). Auf der Zielgeraden kam Dortmund dann doch noch zu der einen guten Chance, die Marvin Ducksch eiskalt verwertete. Der dreifache Bundesligaspieler nutzte seinen Freiraum und zirkelte das Leder aus 16 Metern zum Ausgleich ins Netz (86.). 1:1 war auch der Endstand. Rafael Kazior zeigte sich enttäuscht: „Wir kämpfen, machen, tun und stehen am Ende wieder nur mit einem Punkt da. Es war eine richtig gute Partie von uns mit guten Chancen, das Spiel zu gewinnen. Dortmund hat dagegen nicht viel auf die Reihe gekriegt. Das Gegentor kotzt uns richtig an.“

Vor 700 Zuschauern trennten sich die Kieler Störche vom Bundesliga-Nachwuchs mit 1:1. Kurz vor der Pause erzielte Marc Heider das 1:0 für die Kieler (41.). Seit 88 Tagen hatten die Störche nicht mehr geführt. Diesen Vorsprung konnte das Team von Trainer Karsten Neitzel nicht bis zum Abpfiff halten. Marvin Ducksch erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich (86.) Holstein-Trainer Karsten Neitzel beließ es bei einer Änderung in der Startformation zum 1:1 der Vorwoche gegen den Chemnitzer FC. Patrick Herrmann kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück in die erste Elf, Fiete Sykora blieb zunächst auf der Reservebank, wo auch Rafael Kazior nach überstandener Zeh-Verletzung auf eine Einwechslung wartete. Lange zuschauen musste Holsteins Kapitän nicht. Nach 20 Minuten signalisierte Manuel Hartmann seine Auswechslung. Bis zu diesem Zeitpunkt waren keine Tore gefallen. Beide Mannschaften hatten sich als defensivstark erwiesen. Die Störche machten ordentlich Dampf über die Außenbahnen. Dabei fehlte noch das passende Timing: Eine Flanke von Patrick Herrmann zischte zu früh für Marc Heider durch den Strafraum (18.). Die beste Gelegenheit für den BVB machte Holstein-Schlussmann Niklas Jakusch zunichte, indem er einen satten Schuss vom dreifachen Bundesligastürmer Marvin Ducksch zur Ecke klärte, die nichts einbrachte. Nach einer halben Stunde drängten die Störche mehr und mehr auf die Führung: Fabian Wetters Flanke fälschte Dortmunds Marvin Sarr fast zum Eigentor ab (31.). Einen 14-Meter-Strich von Patrick Breitkreuz hielt Zlatan Alomerovic genau so (38.) wie ein Nachstochern von Marcel

Schied (38.). Einen abgefälschten 23-Meter-Schuss von Patrick Herrmann konnte der BVB-Schlussmann nur zur Seiten lenken und Marc Heider staubte zur Kieler Führung ab (41.). Zum psychologisch günstigen Zeitpunkt für die Störche denn dann war Pause. Die Dortmunder Talente kamen mit mehr Druck aus der Kabine, ihn dabei zu einer echten Torchance zu kommen. Die Viererkette um Marcel Gebers und Hauke Wahl stellte rechtzeitig die Passwege dicht, bei zwei Ecken und einem 17-Meter-Freistoß von David Solga (62.) war Torwart Niklas Jakusch zur Stelle. Die Störche zogen sich jetzt clever aus der Affäre, ließen die Gastgeber anrennen und setzten auf Konter. Dortmunds Schlussmann Zlatan Alomerovic spielte sowohl gegen Patrick Breitkreuz (64.) als auch Marcel Schied (68.) wachsam mit. Einen weiteren Versuch setzte Patrick Breitkreuz eine Etage zu hoch an (74.). Der Bundesliganachwuchs kam weiter durch Standards zu Gelegenheiten, wusste diese

Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann sagte: „Das ist heute ganz bitter für uns. Als Aufsteiger hätten wir hier unter normalen Umständen mit einem Punkt leben können, aber in unserer Situation ist es zu wenig. Heute waren wir dichter am Dreier dran als in den letzten Spielen. Das Gegentor war nicht zu erwarten. Ein genialer Moment von Ducksch hat uns den Sieg gekostet.“ Holstein-Trainer Karsten Neitzel meinte: „Großes Kuriosum war der Platz, der hat keinen richtigen Fußball zugelassen, Kombinationen waren nicht ansatzweise machbar. Deshalb haben wir mit langen Bällen agiert und auf zweite Bälle gelauert. Das hat gut geklappt. Nachdem uns Jakusch in der 20. Minute mit einer tollen Reaktion im Spiel gehalten hatte haben wir den Führungstreffer erzielt. Der Ausgleich kurz vor dem Ende war eine Unaufmerksamkeit von uns. Duksch sah, dass unser Torwart etwas zu weit vor dem Tor stand und hat die Chance genutzt. Wir werden gegen Darmstadt einen neuen Anlauf nehmen.“ 260 Fans begleiteten die KSV Holstein nach Dortmund.

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Blau Weiß Rotes

BALLER MIT BUNDESADLER Holstein-Storch feiert U16-Länderspiel-Einsatz

Holsteins U17-Talent Tom Baller (li.) feierte Mitte November sein Debüt in der U16-Nationalmannschaft.

Große Auszeichnung für ein Talent im Storchennest. Im November wurde Tom Baller als einer von 22 Spielern deutschlandweit zum Länderspiel der deutschen U16-Nationalmannschaft ge-

gen Zypern in den Kader des Deutschen Fußball Bundes (DFB) eingeladen. Bereits im Vorjahr durfte Tom einmal Luft bei der U15-Nationalelf schnuppern. „Wir sind sehr stolz wenn sich HolsteinSpieler durch Leistungen in unseren Jugendmannschaften für die Nationalmannschaft qualifizieren können “ sagte der Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums der Kieler Störche, Fabian Müller. „Die Berufung in die Jugendnationalmannschaft ist immer der verdiente Lohn für die gewissenhafte und harte Arbeit der Spieler im Training und bei den Spielen im Nachwuchs-Leistungszentrum von Holstein Kiel. Wir werden unsere Anstrengungen weiter vorantreiben, den Jugendlichen ein Training auf höchstem Niveau bieten zu können und sie ganzheitlich auszubilden. TOR ZUR PREMIERE Am 14. November war es dann soweit. Tom durfte im Länderspiel gegen Zypern

erstmals für die U16-Nationalmannschaft von Trainer Stefan Böger ran und erzielte mit dem 2:0 in der 16. Minute sogar seinen ersten Treffer auf internationalem Parkett. Darüber hinaus bereitete er ein Tor vor. Herzlichen Glückwunsch, Tom! Auch seine beiden Holstein-U17-Trainer Hannes Drews und Finn Jaensch waren mächtig stolz auf ihren Schützling: „Wir freuen uns unheimlich für Tom, das hat er sich durch seine Leistungen und sein einwandfreies Auftreten wirklich verdient!“ Wir wünschen Tom natürlich weiterhin alles Gute auf dem grünen Rasen und auf seinem weiteren (erfolgs-)Weg.

Herzlichen Glückwunsch, Tom!


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Blau Weiß Rotes

FAIRE D-JUNIOREN Provinzial Fair-Play-Sieger der Saison 2012/13

Im Sommer nahm der achtjährige Fußballer Ben Pingel aus den Händen von Trainer-Legende Jupp Heynckes und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in München den DFBSonderpreis des Wettbewerbs „Fair ist mehr“ der Saison 2012/13 in Empfang. In dieser Woche nun hatte das Norderstedter Nachwuchstalent ein „Heimspiel“, denn SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer zeichnete den talentierten und fairen Nachwuchskicker auch als Landessieger „Fair ist mehr“ auf der Provinzial Fair-Play-Ehrung im Haus des Sports in Kiel aus. Ben Pingel war dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband in der vergangenen Saison durch eine gegnerische Mannschaft gemeldet worden, weil er nach einem Tor aus eigenem Antrieb zum Schiedsrichter gegangen war und angab, dass er den Ball zuvor mit der Hand berührt hatte. Neben Ben Pingel wurden aber auch die D-Junioren der KSV Holstein mit dem Provinzial Fairplay Preis 2012/13 ausgezeichnet. Trainer Sven Meier (Foto, Mitte) nahm die Urkunde im Haus des Sports in Empfang.

Sven Meier mit der Fair Play Urkunde der Holstein D-Junioren.

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GEGEN RECHTSEXTREMISMUS IM FUSSBALL Ronny Blaschke in der Kieler Pumpe

Podiumsdiskussion zum Thema „Angriff von Rechtsaußen – wie Neonazis den Fußball missbrauchen“, in der der renommierte Berliner Sportjournalisten und Buchautor Ronny Blaschke seine Erkenntnisse präsentierte. Die Veranstaltung wurde vom Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein, dem Kulturzentrum „Pumpe“, der Aktion Kinder- und Jugendschutz e.V., dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV), dem Landessportverband (LSV) und dem Fußball-Drittligisten Holstein Kiel unterstützt. PLATTFORM FÜR AUSWÜCHSE

„Kiel ist keine Hochburg rechtsextremer Fußballfans, doch Wachsamkeit ist geboten“, so lautete in dieser Woche der Tenor einer Lesung mit anschließender

Seit rund zweieinhalb Jahren bereist Blaschke mit seinem Buch „Angriff von Rechtsaußen“ Deutschland und hat in mehr als 200 Städten viel Aufmerksamkeit für die Problematik erregen können. „Eine Langzeitstudie macht deutlich, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit tief in der Gesellschaft verankert

Freunde werben lohnt sich!

Buchautor Ronny Blaschke mit seinem Werk „Angriff von Rechtsaußen - Wie Neonazis den Fußball missbrauchen“ in der Kieler Pumpe.

ist“, so Blaschke, der mit einer nachdenklich stimmenden Aussage aufwar-

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Blau Weiß Rotes

ten konnte: „50 % der Beteiligten an einer groß angelegten Umfrage betonten, dass in Deutschland zu viele Ausländer wohnen würden.“ Und der Fußball, darauf deuten viele Anzeichen, biete den rechtsextremen Auswüchsen eine ideale Plattform.

GUTE ERFAHRUNGEN „Wir machen seit sieben Jahren gute Erfahrungen mit umfassender Aufklärung innerhalb der Vereine“, so Tim Cassel vom SHFV, der mit dem Projekt „SH kickt fair“ direkt auf eine Verhaltensänderung hinwirken möchte. Cassel stellte aber auch heraus, „dass wir in Schleswig-Holstein mit unseren bunten und weitgehend toleranten Fanszenen vergleichsweise gut dastehen würden“. Kerem Bayrak, beim Fußballverband zuständig für Integrationsfragen, meinte: „Beim SHFV besitzt die Bekämpfung des Alltagsrassismus Priorität. Wir stemmen uns energisch gegen den Impuls der Verharmlosung.“ EXTREME HABEN KEINEN PLATZ Auseinandersetzungen um den maßgeblich von Rechtsextremen beeinflussten

Vortrag in der Pumpe (v.l.): Tim Cassel (SHFV-Beauftragter „SH kickt fair“), Hans-Ludwig Meyer (SHFV-Präsident), Ronny Blaschke (Buchautor „Angriff von Rechtsaußen“), Kerem Bayrak (Integrationsbeauftragter des SHFV) und Wolfgang Schwenke (Geschäftsführer KSV Holstein).

Straßenfußballclub „Bollstein Kiel“ in Mettenhof zeigen jedoch, dass auch in der Landeshauptstadt Konfliktpotenzial vorhanden ist. Während der Gesprächsrunde forderten einige Zuhörer vom SHFV und auch von Holstein Kiel, klar Stellung zum Thema zu beziehen. „Wir versuchen so unpolitisch wie möglich zu bleiben. Aber Extreme haben bei uns im

Stadion keinen Platz“, so der anwesende KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke. Erst kürzlich „entfernte“ der Sicherheitsdienst des Drittligisten im Rahmen eines Heimspiels eine Gruppe junger Erwachsener, die rechtsgerichtetes Verhalten an den Tag legten und mit „Bollstein“ in Verbindung gebracht wurden, aus dem Holstein-Stadion.

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AUFRUF ZUM AUTORENWETTBEWERB Von Holstein-Fans über Holstein-Fans

LIEBE FANS, Im Frühjahr 2014 erscheint unter dem Titel „52:52“ ein Fußballbuch mit 52 Geschichten und 52 Cartoons. 2und50 nannten die Herausgeber Stefanie Steudemann und Peter Glückstein ihr Kunst- und Musikbureau. Der Name leitet sich von der Anzahl der Wochen eines Jahres ab. Die Bücher der beiden verbindet die literarische und bildhafte Beleuchtung der jeweils von ihnen aufgelegten Themen. Es sind immer 52 Autoren und 52 Künstler. Das Erstlingswerk, COCKTAILS, bei Nicolai erschienen, erfuhr ein starkes Medienecho, BIER (Eich-

born) wurde in Paris mit dem begehrten Gourmand International Award ausgezeichnet, und die Gestaltung des Buchs FLYING (Fons Hickmann m23) wurde vom Type Directors Club Tokio prämiert. Jetzt heißt es Fußball. Aus Malern werden Cartoonisten, aus Schriftstellern Geschichtenerzähler. Die Zeichnungen kommen von bekannten Cartoonisten, die Geschichten von

euch. Ihr, damit sind die Fans derjenigen 52 deutschen Vereine gemeint, die mit im Boot sind. Wir erwarten keine schriftstellerischen Klimmzüge, aber Geschichten, die man nur als Fan erleben kann. Was ist zu tun? Ihr schreibt etwas, das ihr zum Thema Fußball erlebt oder euch ausgedacht habt. Die Geschichte kann im Stadion, aber auch sonst wo spielen und darf nicht länger als eine Buchseite


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sein. Schreibt schräg, ernsthaft, lustig, stinknormal, durchgeknallt, romantisch, absurd, leidenschaftlich, bekennend, so wie ihr seid, gerne wärt, oder schlüpft in die Rolle von sonst wem oder was. Hauptsache, die Geschichte zischt. Auch Gedichte, Hymnen oder einfach nur Slogans könnt ihr schreiben. Es muss nicht um euren Verein gehen, darf aber. Der Leser weiß, wessen Fan ihr seid. Willkommen sind auch Töne gegen jegliche Form von Diskriminierung. Unsere Jury, der u.a. Fredi Bobič, Axel Kruse, Theo Weiss und Frank Willmann angehören, wählt für jeden Verein die in-

tensivste Geschichte aus. So entstehen 52 Siegergeschichten, die in dem Buch 52:52 veröffentlicht werden. Jeder Preisträger erhält 10 Buchexemplare und von seinem Verein eine kleine Überraschung. Der Autor der besten der 52 Siegertexte wird mit einem Ticket für ein Spiel der WM in Brasilien inklusive Flug und drei Hotelübernachtungen belohnt. Traut euch: Jeder ist ein Schriftsteller! Vom 21. Oktober bis zum 21. Dezember könnt ihr eure Geschichte auf der Website www.2und50.com einreichen. Wie das genau geht, erfahrt ihr über einen Klick auf „Wichtige Informationen“. Viel Spaß beim Schreiben!

Stefanie Steudemann und Peter Glückstein eMail: info@2und50.com


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Holstein Women

HOLSTEIN WOMEN „UNSCHLAGBAR“ Fischer-Elf klar auf Zweitliga-Kurs

Die Fußballerinnen der KSV Holstein befinden sich auf einem wahren Höhenflug. Die ersten zehn Saisonspiele in der Regionalliga Nord konnten allesamt gewonnen werden und die Mannschaft von Trainer Christian Fischer zieht fast schon einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Die Hoffnung wächst, dass der „Betriebsunfall“ Abstieg binnen 12 Monaten korrigiert werden kann. Das Auftreten der jungen und talentierten Mannschaft deutet ganz klar darauf hin. Das Ziel Wiederaufstieg ist klar definiert. Und die Spielerinnen um Kapitän Joy Strähle ordnen sich den Vorstellungen des Trainers unter. Mit Erfolg! FUSSBALLJAHR 2013 BEENDET Der Sieg am Wochenende bei Fortuna Celle sowie der Heimerfolg vor zwei Wochen gegen den SV Werder Bremen II offenbarte, dass die Fischer-Elf auch in den

bereiten. Auch infrastrukturell hat sich in den letzten Wochen bei den Holstein Women eine Menge getan. Neue Umkleidekabinen, Bandenwerbung und prächtige Holstein-Logos lassen nun auch an der Waldwiese so etwas wie "Heimatgefühl" aufkommen. Die KSV Holstein bemüht sich darum, ihren erfolgreichen FußballFrauen gute Rahmenbedingungen zu bieten. TOLLER 2. PLATZ FÜR MARIE BECKER Kiels Tabea Lycke vor Bremens Julia Hechtenberg am Ball.

Spitzenspielen der Regionalliga Nord hellwach ist. Für die Holstein Women ist das Fußballjahr 2013 bereits beendet. Die Partie in Celle bildete den Jahresabschluss. Erst Anfang März geht der Spielbetrieb in der Regionalliga weiter. Genug Zeit also, um sich für die Rückrunde einzuschwören und den großen Wurf vorzu-

Kurz vor der Winterpause gab es noch eine tolle Auszeichnung für Junioren-Nationalspielerin Marie Becker. Bei der Sportlerwahl der Kieler Nachrichten belegte die Women-Leistungsträgerin einen tollen 2. Platz. Nur Tennis-Ass Angelique Kerber konnte mehr Stimmen sammeln und landete auf Rang 1.

HOLSTEIN WOMEN SAISON 2013/14 Hintere Reihe von links: Sarah Begunk, Emine Ibrahimi, Laila Auerochs, Levke Walczak, Gyde Fuhrmann, Svenja Körner. Mittlere Reihe von links: Christian Fischer (Abteilungsleiter und Cheftrainer), Ullrich Groß (Athletiktrainer), Alina Knehler (Physiotherapeut), Jana Leugers, Kati Krohn, Tabea Lycke, Stephanie Hofmann, Sandra Runge, Joy Strähle, Sven Fehlhaber (Techniktrainer), Petra Hofmann (Orga-Mitarbeiterin), Harald Zwatz (Torwarttrainer). Vordere Reihe von links: Julia Kibbel, Eda Kahveci, Jeska Danielsen, Louisa Brauer, Selina Amrein, Sarah Körner, Louisa Nöhr. Es fehlen: Marie Becker, Samanta Carone, Victoria Bendt, Sebastian Colell (Zeugwart), Sabrina Eckhoff (Taktiktrainerin), Christian Byner (Regenerationstrainer), Christina Weßels (Koordinatorin Medizin und Athletiktrainerin), Alexander Fuchs (Koordinator Medien und Spieltagsorganisation). Foto: Sven Hornung

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Impressionen

REMIS GEGEN DIE HIMMELBLAUEN Rückblick: Holstein Kiel – Chemnitzer FC 1:1

Holsteins Däne Casper Johansen am Ball.

Holstein Kiel trennte sich am 17. Spieltag vom Chemnitzer FC mit 1:1 (0:0). Nach einer torlosen ersten Hälfte gingen die Gäste aus dem Nichts durch einen 20-Meter-Schuss von Maik Kegel in Führung (65.), die Fiete Sykora per Kopf ausglich (73.). Vor 4309 Zuschauern waren die Störche bis zum Abpfiff das engagiertere Team, schafften aber das eine Tor mehr nicht. Gleich dreimal musste KSV-Trainer Karsten Neitzel sein Team zum letzten Spiel vor 14 Tagen bei Jahn Regensburg verändern. Niklas Jakusch, Fiete Sykora und Patrick Breitkreuz ersetzten die verletzten Maximilian Riedmüller, Rafael Kazior und den gelbgesperrten Patrick Herrmann.

Zu seinem Drittligadebüt trug KSVSchlussmann Niklas Jakusch ein weißes Jersey, das in der ersten Halbzeit nicht in Gefahr geriet, schmutzig zu werden. Die Gäste wirkten defensiv unsortiert und offensiv ohne die nötigen Mittel, um Gefahr heraufzubeschwören. Die Störche bissiger und mit guten Chancen: Nach einem Ausrutscher in der Chemnitzer Abwehr lief Patrick Breitkreuz alleine auf das CFC-Tor zu, setzte das Leder aber über die Latte (4.). Fiete Sykora köpfte aus elf Metern um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (22.) und in die Arme von Gästeschlussmann Philipp Pentke (29.). Die schönste Kombination der Kieler von Marcel Schied und Marc Heider über die linke Seite wurde in letzter Sekunde geklärt (33.). Kurz vor der Pause dann doch noch eine gute Gelegenheit für die heute roten „Himmelblauen“. Tino Semmer setzte den Ball um Zentimeter am langen Pfosten vorbei (40.). Dann war Pause. In der zweiten Halbzeit ging es unter Flutlicht weiter. Auf dem Feld machte Holstein 15 Minuten lang Druck, den erhellenden Moment hatte aber der Chemnitzer Maik Kegel. Im zentralen Mittelfeld angespielt, setzte er zwei Haken und zog aus 20 Metern trocken in die Ecke ab. Aus dem Nichts führten die „Himmelblauen“ (65.). Auf der anderen Seite brachte die „verflixte“ Sieben die Erleuchtung: Der siebte Eckball von Tim

Siedschlag wurde ins Zentrum geklärt, wo Tim Danneberg per Scherenschlag direkt abzog und Fiete Sykora den Aufsetzer per Kopf ins Tor verlängerte (72.). Die beiden Treffer rüttelten den Kampfgeist beider Teams wach. Jeder Zentimeter wurde beackert, die Trikotfestigkeit getestet, was Schiedsrichter Jablonski großzügig und ohne Pfeifton mitanschaute. Die Störche waren zwar näher am zweiten Treffer, brachten sich aber nicht in Schussposition. In der letzten Aktion jage Marcel Gebers das Leder aus 25 Metern aufs CFC-Gehäuse, Philipp Pentke kratzte den Kracher aber aus der Ecke. So endete die Partie 1:1. KSV-Trainer Karsten Neitzel meinte nach dem Spiel: „Wir haben Chemnitz heute vorne nicht so aggressiv angelaufen, wie bisher. Das hat in der ersten halben Stunde ordentlich geklappt. In den 15 Minuten vor der Halbzeit sind wir unter Druck geraten und hatten Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Vorher wäre für uns aber ebenfalls eine Führung möglich gewesen. Die zweite Halbzeit war kein Fußballfeuerwerk, aber die Mannschaft hat um jeden Ball gekämpft und ist der nach dem Rückstand wieder zurückkommen, dafür gibt es ein Kompliment an die Mannschaft.“

Duell der Routiniers: Holsteins Torschütze Fiete Sykora gegen den Chemnitzer Silvio Bankert.

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Christinen wĂźnscht den Kieler StĂśrchen erfolgreiche und spannende Heimspiele!


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Blau Weiß Rotes

LEBENSRETTER FÜR ANNIKA GESUCHT! Typisieren lassen zur Hilfe Leukämie erkrankter Menschen

Mitte August bekam sie den Befund. Seitdem gehört der Umgang mit der Krankheit für sie und ihre Familie zu jedem neuen Tag: Die 18-jährige Annika, eine begeisterte Fußballspielerin und Schülerin am Beruflichen Gymnasium Eckernförde, hat Leukämie – und es geht ihr nicht gut. Die 18-Jährige ist seit der Diagnose in stationärer Behandlung, und Freunde und Bekannte haben überlegt, wie sie ihr helfen können.

Nach dem ersten Aufruf von Annikas Freunden zur Typisierung, um einen möglichen Spender zu finden, wurden die 100 Wattestäbchen von der Deutschen Knochenmarksspenderdatei (DKMS) innerhalb kürzester Zeit vergeben. Doch noch ist kein passender Spender gefunden. Die Typisierungskosten übernimmt die DKMS. Deshalb ist sie auf Spenden an-

gewiesen. Wo die Registrierung möglich ist, wissen die Hausärzte. Zur Online-Registrierung geht es unter www.dkms.de. Geldspenden: Konto 255556 der DKMS Deutsche Knochenmarksspenderdatei gGmbH, BLZ 641 500 20, Aktionscode für Annika: YAP 001.

Viele kennen den Slogan: „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“. Die Typisierung ist schnell gemacht, über die Vorgehensweise mittels Speichelabnahme mit einem Wattestäbchen im Rachenraum. Was viele aber nicht wissen, jede Typisierung eines potentiellen Stammzellenspenders der DKMS (Deutsche Knochenmarkspende) kostet 50 Euro. Diese Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen, dabei ist es so wichtig dieses Netz möglicher Spender weltweit auszubauen.

STEFFIS STORCHENKÖNIG Heiratsantrag im Holstein-Stadion

Das Holstein-Stadion ist nicht nur ein Fußball-Tempel. Es beherbergt Gastronomie, einen Kindergarten und demnächst womöglich noch einen Traualtar. Ganz so weit ist es noch nicht, aber der erste Heiratsantrag ist seit dem 2. November Geschichte, als Thorsten Engel um die Hand seiner Stefanie anhielt. Einen Schal, genauer gesagt einen Holstein-Schal, das hatte sie gerade mitten in der Halbzeitpause des Spiels ihrer Störche gegen den 1 FC Heidenheim gewonnen. Das glaubte zumindest Stefanie Zietz, Mitglied des Holstein-Fanclubs „Blue Storks“, als Stadionsprecher York Lange via Anzeigetafel eine Ticketnummer verkündet hatte, die sich als die Ihrige herausstellt hatte. Steffi kletterte also aus Block J runter aufs Spielfeld, um sich ihr neues Kleidungsstück abzuholen. Noch immer ahnte sie nicht, dass der Gewinn viel größer ausfallen sollte. Erst als York Lange in seiner gewohnt feinfühligen Art die Anspielung machte: „Steffi, Du

glaubst doch nicht im Ernst, dass wir hier so einen Aufriss wegen eines Schals machen!?“, dämmerte es ihr. Doch da stürmte schon Maskottchen Stolle Holstein mit großen Schritten auf sie zu, griff mit seinen Flügeln an seinen Kopf und zog sich das Oberteil des Stoffkostüms ab. In Stolle Holstein steckte der langjährige Freund von Stefanie Zietz: Thorsten Engel. Über Lautsprecher und die LED-Wand machte es Thorsten richtig offiziell, ging auf die Knie und hielt um Steffis Hand an: „Mein Schatz, heute kannst Du mich gewinnen. Willst Du mich heiraten?“ Steffi hatte vor Erstaunen noch gar nicht wieder die Hände vom Mund bekommen, nickte aber sofort mehrfach, bevor sie „Ja!“ sagte. Damit standen die beiden Gewinner des Tages schon zur Halbzeit fest. Im Nachhinein gestand Steffi ein, den gleichen Gedanken gehabt zu haben und Thorsten im Stadion einen Heiratsantrag zu machen. Doch „Toddy“ war schneller und ganz der Mann. Un-

ter dem Applaus der 5000 Zuschauer gingen die beiden küssend und umarmt in ihren Block zurück und ließen sich von ihren Freunden aus dem Fanclub Blue Storks feiern. An diesem Tag ging für Steffi das Märchen des Froschkö… – Korrektur – Storchenkönigs in Erfüllung.

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Störcheclub

IM VW POLO ZUM GEBRAUCHT-WAGENHÄNDLER Im Porträt: Ugur Temelli vom Autozentrum Neumünster Mit dem 18. Geburtstag verändert sich das Leben. Für Ugur Temelli war es vor allen Dingen eine Annehmlichkeit, die er zuvor nicht verwenden durfte: ein Auto. „Mein erstes war ein VW Polo, Baujahr 1987 und ich hab ihn gleich zu meinem 18. Geburtstag gehabt.“ Heute betreibt Ugur Temelli das Auto Zentrum Neumünster und handelt im großen Rahmen mit Gebrauchtwagen. Durch seinen Beruf entstand auch der erste Kontakt zu Holstein Kiel. Der ehemalige Teammanager und Geschäftsführer der Störche Horst Kratzert kam auf Temelli zu, um Fahrzeuge aus der StörcheFlotte zu verkaufen – gesagt, getan. Bis der Gebrauchtwagenhändler Störcheclub-Mitglied wurde, brauchte es noch einige Jahre. „Mich hat das Netzwerk interessiert und jetzt, wo ich dabei bin, kann ich nur sagen, dass ich es nicht bereue. Lauter nette Leute, gute Gespräche und intensives Networking.“ Ugur Temelli aus dem Störcheclub.

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Zurück zum VW Polo. Mit diesem ersten Fahrzeug fuhr Ugur Temelli Pizza aus. Kurze Zeit später entdeckte er, dass ich Autos gewinnbringend verkaufen lassen – sofern man gute Infos hatte. „Wir haben damals einigen Zeitungen 100 Mark bezahlt, damit wir die Verkaufsanzeigen, die in er Samstagsausgabe erscheinen sollten, schon am Freitag-Abend bekommen“, erinnert sich Temelli. Und so liefen bereits Freitag-Abend die Telefone heiß, um sich die lukrativen Angebote zu sichern. Heute hat Ugur Temelli im Auto Zentrum Neumünster an der Boostedter Straße mit NN Automobile in der Kieler Straße immer 300 Wagen vor Ort, darunter Leasingrückläufer und Wagen von Firmen oder Privatleuten. Seit zwölf Jahren ist er Geschäftsführer des Auto Zentrums Neumünster und Teilhaber von NN Automobile, die auch gebrauchte Wagen exportiert und importiert. Im großen Stil und jedes Fabrikat. Temelli selbst hat keinen per-


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Störcheclub Holstein U19 Ugur Temelli und Holstein-Geschaftsführer Wolfgang Schwenke haben gute Laune.

sönliche Lieblingsmarke: „Alle Autos sind schön und ich bin schon über 100 Modelle gefahren.“ Ist der gebürtige Neumünsteraner mal nicht im Auto Zentrum an der Boostedter Straße oder in der Kieler Straße zu fin-

den, hat er viele sportliche Hobbys. Der 37-Jährige ist Sportschütze, Sportbootfahrer und spielt natürlich auch Fußball: „Ich kicke in einer Beriebssportmannschaft. Wir haben viel Spaß und spielen bei jedem Wetter. Meine Stärken liegen klar im defensiven Bereich. Ich habe den

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Spitznamen: ,Rammer‘.“ Im Holstein-Stadion hat Ugur Temelli gleich Anschluss an der Wurstbude neben der Handwerker-Tribüne gefunden. „Da ist immer gute Stimmung – auch wenn wir mal nicht gewinnen.“

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Nachwuchs & Frauen · Tabellen

HOLSTEIN TABELLEN HINRUNDE U23 • U19 • U17 • U16 • U15 und Holstein Women

HOLSTEIN U23 Schleswig-Holstein-Liga Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

Mannschaft Spiele VfB Lübeck 20 Preetzer TSV 20 PSV Neumünster 20 SV Todesfelde 19 TSV Altenholz 18 TSV Kropp 20 Flensburg 08 20 Holstein Kiel II 19 TuRa Meldorf 20 FC Dornbreite Lübeck 19 NTSV Strand 08 19 Heider SV 18 TSV Schilksee 19 TuS Hartenholm 20 SV Eichede II 20 SSC Hagen Ahrensb. 19 Husumer SV 19 Heikendorfer SV 19

gew. 17 11 10 12 10 10 9 8 7 7 6 6 5 5 4 5 3 1

unent. 3 5 5 2 4 3 4 3 4 2 4 3 5 5 7 5 7 5

HOLSTEIN U16 B-Junioren Regionalliga Nord verl. 0 4 5 5 4 7 7 8 9 10 9 9 9 10 9 9 9 13

Pkt. 54 38 35 35 34 33 31 27 25 23 22 21 20 20 19 17 16 8

HOLSTEIN U19 A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft VfL Wolfsburg SV Werder Bremen Hertha BSC Holstein Kiel Hannover 96 FC St. Pauli FC Carl Zeiss Jena FC Hansa Rostock FC Rot-Weiß Erfurt 1.FC Union Berlin SG Dynamo Dresden Hamburger SV VfB Lübeck VFL Osnabrück

Spiele 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13

gew. 11 8 7 7 7 7 5 3 4 4 3 3 3 1

unent. 0 3 5 4 3 1 3 6 2 2 3 2 0 2

verl. 2 2 1 2 3 5 5 4 7 7 7 8 10 10

Pkt. 33 27 26 25 24 22 18 15 14 14 12 11 9 5

HOLSTEIN U17 B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft SV Werder Bremen RB Leipzig Hamburger SV Hertha BSC VfL Wolfsburg Hannover 96 FC Energie Cottbus FC Carl Zeiss Jena Eintr. Braunschweig FC St. Pauli 1.FC Union Berlin SG Dynamo Dresden VFL Osnabrück Holstein Kiel

Spiele 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13

gew. 10 9 9 8 8 6 6 5 5 3 2 3 3 2

unent. 0 1 1 3 2 3 3 2 2 3 4 0 0 0

verl. 3 3 3 2 3 4 4 6 6 7 7 10 10 11

Pkt. 30 28 28 27 26 21 21 17 17 12 10 9 9 6

Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft Spiele Hamburger SV II 14 SC Concordia 14 VfL Wolfsburg II 14 SV Werder Bremen II 14 FC Eintr. Norderstedt 14 Niendorfer TSV 14 JFV Nordwest 14 VfB Lübeck 14 SV Nettelnb.-Allermö.14 SC Weyhe 14 FC St. Pauli II 15 Ahlers.-Ottend./Hees. 14 Holstein Kiel II 15 FC Oberneuland 14

gew. 11 9 8 8 8 7 7 5 6 5 5 5 2 1

unent. 0 1 3 3 0 3 2 3 0 2 2 1 3 1

verl. 3 4 3 3 6 4 5 6 8 7 8 8 10 12

Pkt. 33 28 27 27 24 24 23 18 18 17 17 16 9 4

gew. unent. verl. 9 0 2 9 0 2 7 2 2 6 1 4 6 1 4 5 2 4 5 0 7 4 2 5 3 2 7 3 1 7 1 3 7 1 2 8

Pkt. 27 27 23 19 19 17 15 14 11 10 6 5

HOLSTEIN U15 Regionalliga Nord Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Mannschaft SV Werder Bremen VfL Wolfsburg Hamburger SV FC St. Pauli TSV Havelse Hannover 96 VfB Lübeck Niendorfer TSV Holstein Kiel SC Concordia VfL Osnabrück Blumenthaler SV

Spiele 11 11 11 11 11 11 12 11 12 11 11 11

HOLSTEIN WOMEN Frauen Regionalliga Nord Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.

Mannschaft Spiele Holstein Kiel 10 TSV Havelse 11 Ahlerstedt/Ottendorf 10 ESV Fortuna Celle 11 FC Bergedorf 85 11 Hamburger SV 10 SV Werder Bremen II 10 Eintr. Immenbeck 11 07 Burg Gretesch 10 SV Henstedt-Ulzburg 9 Wüsting-Altmoorh. 11 FFC Oldesloe 0

gew. 10 6 5 5 4 4 4 4 3 1 0 0

unent. 0 3 2 2 4 2 1 1 2 4 1 0

verl. 0 2 3 4 3 4 5 6 5 4 10 0

Pkt. 30 21 17 17 16 14 13 13 11 7 1 0

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Nachwuchs & Frauen · Spielpläne

HOLSTEIN SPIELPLÄNE HINRUNDE U23 • U19 • U17 • U16 • U15 und Holstein Women

HOLSTEIN U23 Schleswig-Holstein-Liga 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

Sa. 03.08.2013 Mi. 07.08.2013 So. 11.08.2013 Mi. 14.08.2013 Sa. 17.08.2013 So. 25.08.2013 Sa. 31.08.2013 So. 08.09.2013 Sa. 14.09.2013 So. 22.09.2013 So. 29.09.2013 So. 06.10.2013 Sa. 12.10.2013 So. 20.10.2013 Sa. 26.10.2013 So. 03.10.2013 So. 10.11.2013 Sa. 16.11.2013 So. 24.11.2013 Sa. 30.11.2013 So. 08.12.2013

16:00 Uhr 19:00 Uhr 14:00 Uhr 19:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 15:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 15:30 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr

TuS Hartenholm - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - PSV Neumünster SV Todesfelde - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - TSV Altenholz Husumer SV - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - VfB Lübeck TSV Kropp - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - TuRa Meldorf Flensburg 08 - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - Hagen Ahrensburg SV Eichede II - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - TSV Schilksee NTSV Strand 08 - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - Dornbreite Lübeck Preetzer TSV - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - Heider SV Heikendorfer SV - Holstein Kiel II TSV Altenholz - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - SV Todesfelde VfB Lübeck - Holstein Kiel II Holstein Kiel II - Husumer SV

HOLSTEIN U16 B-Junioren Regionalliga Nord 0:0 0:4 2:1 2:2 3:2 0:3 2:4 3:1 5:2 5:0 1:3 1:1 1:0 2:4 1:2 2:1 abg. 1:4 2:1 3:0 -:-

HOLSTEIN U19 A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

So. 11.08.2013 Sa. 17.08.2013 Sa. 24.08.2013 So. 01.09.2013 So. 15.09.2013 So. 22.09.2013 So. 06.10.2013 So. 20.10.2013 So. 27.10.2013 So. 03.11.2013 So. 10.11.2013 So. 24.11.2013 So. 01.12.2013 Sa. 07.12.2013

13:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 13:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 14:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 13:00 Uhr 11:00 Uhr 13:00 Uhr

Hamburger SV - Holstein Kiel Holstein Kiel - 1.FC Union Berlin Holstein Kiel - SG Dynamo Dresden FC Hansa Rostock - Holstein Kiel Holstein Kiel - Hannover 96 SV Werder Bremen - Holstein Kiel Holstein Kiel - Hertha BSC VfL Wolfsburg - Holstein Kiel Holstein Kiel - VFL Osnabrück FC Carl Zeiss Jena - Holstein Kiel Holstein Kiel - FC Rot-Weiß Erfurt FC St. Pauli - Holstein Kiel Holstein Kiel - VfB Lübeck Holstein Kiel - Hamburger SV

1:2 3:0 2:2 1:1 2:2 0:1 1:1 3:1 4:2 1:4 0:0 2:3 2:1 -:-

HOLSTEIN U17 B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

So. 11.08.2013 Sa. 17.08.2013 So. 29.09.2013 Sa. 31.08.2013 Sa. 07.09.2013 Sa. 21.09.2013 So. 06.10.2013 So. 20.10.2013 So. 27.10.2013 Sa. 02.11.2013 Sa. 09.11.2013 Sa. 23.11.2013 So. 01.12.2013 So. 08.12.2013

11:00 Uhr 13:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 11:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 11:00 Uhr

Holstein Kiel - Hertha BSC Hamburger SV - Holstein Kiel 1.FC Union Berlin - Holstein Kiel Holstein Kiel - FC Carl Zeiss Jena RB Leipzig - Holstein Kiel Holstein Kiel - FC St. Pauli FC Energie Cottbus - Holstein Kiel Holstein Kiel - VfL Wolfsburg VFL Osnabrück - Holstein Kiel Holstein Kiel - SG Dynamo Dresden Eint. Braunschweig - Holstein Kiel Holstein Kiel - Hannover 96 SV Werder Bremen - Holstein Kiel Hertha BSC - Holstein Kiel

1:5 5:0 4:2 3:1 3:1 1:3 2:1 0:1 1:0 3:1 1:0 3:4 4:3 -:-

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

So. 11.08.2013 Sa. 17.08.2013 Sa. 24.08.2013 So. 01.09.2013 So. 08.09.2013 So. 22.09.2013 So. 29.09.2013 So. 06.10.2013 Sa. 19.10.2013 So. 27.10.2013 Sa. 02.11.2013 So. 10.11.2013 So. 17.11.2013 Sa. 30.11.2013 So. 08.12.2013 Sa. 12.10.2013

13:30 Uhr 13:30 Uhr 16:00 Uhr 11:00 Uhr 16:00 Uhr 13:00 Uhr 14:00 Uhr 16:00 Uhr 13:00 Uhr 11:00 Uhr 12:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 12:00 Uhr 11:00 Uhr 13:00 Uhr

Holstein Kiel II - VfL Wolfsburg II 0:2 Eintr. Norderstedt - Holstein Kiel II 7 : 1 Holstein Kiel II - FC St. Pauli II 0:2 SC Concordia - Holstein Kiel II 2:0 Holstein Kiel II - Nettelnb.-Allermöhe 1 : 6 SC Weyhe - Holstein Kiel II 3:1 Holstein Kiel II - Eintr. Norderstedt 0 : 10 Holstein Kiel II - JFV Nordwest 2:3 FC Oberneuland - Holstein Kiel II 4:1 Holstein Kiel II - Niendorfer TSV 0:1 VfB Lübeck - Holstein Kiel II 1:1 Holstein Kiel II - Werder Bremen II 3 : 3 Holstein Kiel II - Ahlerstedt-Ottend. 7 : 1 Hamburger SV II - Holstein Kiel II 1:3 VfL Wolfsburg II - Holstein Kiel II -:FC St. Pauli II - Holstein Kiel II 0:0

HOLSTEIN U15 Regionalliga Nord 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Sa. 17.08.2013 Mi. 28.08.2013 Sa. 07.09.2013 Sa. 14.09.2013 So. 29.09.2013 Sa. 19.10.2013 Sa. 26.10.2013 Sa. 02.11.2013 Sa. 09.11.2013 Sa. 16.11.2013 So. 24.11.2013 Sa. 30.11.2013

16:00 Uhr 18:30 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 12:30 Uhr 13:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 13:00 Uhr 14:00 Uhr 16:00 Uhr 14:00 Uhr

VfB Lübeck - Holstein Kiel FC St. Pauli - Holstein Kiel Holstein Kiel - TSV Havelse Holstein Kiel - VfL Osnabrück Hamburger SV - Holstein Kiel Holstein Kiel - VfL Wolfsburg SC Concordia - Holstein Kiel Holstein Kiel - Hannover 96 Niendorfer TSV - Holstein Kiel Holstein Kiel - VfB Lübeck Holstein Kiel - Blumenthaler SV Holstein Kiel - SV Werder Bremen

1:2 6:0 0:5 3:0 6:1 1:3 2:1 1:1 1:0 1:3 1:1 3:2

HOLSTEIN WOMEN Frauen Regionalliga Nord 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

So. 08.09.2013 So. 15.09.2013 So. 22.09.2013 So. 29.09.2013 So. 13.10.2013 So. 20.10.2013 So. 27.10.2013 So. 03.11.2013 So. 10.11.2013 So. 17.11.2013 So. 24.11.2013 So. 01.12.2013

14:00 Uhr 15:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr 14:00 Uhr

Holstein Kiel - Fortuna Celle Eint. Immenbeck - Holstein Kiel Holstein Kiel - FC Bergedorf SV Ahl/Otten - Holstein Kiel Holstein Kiel - Hamburg TSG 07 - Holstein Kiel Holstein Kiel - SF Wüst-Altm Oldesloe - Holstein Kiel Holstein Kiel - SV Henst.-Ulzburg TSV Havelse - Holstein Kiel Holstein Kiel - Werder Bremen II Fortuna Celle - Holstein Kiel

3:0 1:2 3:0 2:4 1:0 0:2 4:0 n.an. -:0:2 2:0 1:5

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Budenzauber 2014

DIE PURE LUST AUF FUSSBALL Budenzauber reißt Fans in SH aus dem Winterschlaf

SHFV-LOTTO-Masters angepfiffen wird, dann wird der Kieler Handball-Tempel zur großen Fußball-Bühne und reißt die Fußball-Fangemeinde in SH aus dem Winterschlaf.

Winterpause = Fußballfrust? Weit gefehlt! Wenn andere sich daheim am Kamin langweilen und die Tage bis zum Start der Fußball-Rückrunde zählen, sitzen die Fans in Schleswig-Holstein schon längst wieder auf der Tribüne und fiebern mit den besten Mannschaften des Landes mit. Wenn am 11. Januar in der Kieler Sparkassen Arena das 16.

Eröffnung des Hallenmasters 2013.

Über 8.000 Zuschauer werden wie in den vergangenen Jahren wieder für eine volle Hütte sowie eine prächtige Atmosphäre sorgen und ihr Team nach vorn peitschen. Das Startfeld wird angeführt vom Titelverteidiger, Rekordsieger und Lokalmatador Holstein Kiel. Doch die Herausforderer aus der Regionalliga Nord wie der ETSV Weiche, SV Eichede und der VfR Neumünster wollen den Drittligisten vom Hallen-Thron stoßen. Nicht zu unterschätzen darf man die vier Mannschaften, die in der Schleswig-Holstein-Liga, der höchsten Spielklasse im Land zwischen den Meeren, das Feld anführen und sich für das Masters qualifiziert haben: VfB Lübeck, Preetzer TSV, SV Todesfelde und TSV Altenholz„Stimmung, Atmosphäre, Rahmenprogramm und die pure Lust auf Fußball machen den Reiz dieser Veranstaltung seit Jahren aus, die prächtige Kulisse unterstreicht den Stellenwert, den das LOTTO-

Kiels Marc Heider vor dem Flensburger Helge Bredahl.

Masters inzwischen besitzt“, sagt Klaus Kuhn, Geschäftsführer der Holstein Kiel Marketing GmbH und zusammen mit dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband Organisator des „Budenzaubers“.

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Holstein on Tour

VERKEHRTE WELT AN DER SAAR 1.FC Saarbrücken zwischen Pokalglanz und Abstiegsangst

gisten SV Mettlach. Plötzlich war sie wieder da, die Angst vor dem Abstieg aus der 3. Liga und dem neuerlichen Absturz aus dem Profi-Fußball. Plötzlich wurde das System-Šašić wieder in Frage gestellt. Waren die personellen Maßnahmen des neuen Trainers berechtigt? Immerhin hatte er drei Spieler ins OberligaTeam verbannt und obendrein Kapitän Marc Lerandy suspendiert. Um den Kader zahlenmäßig nicht zu klein werden zu lassen, verpflichtete der „jugoslawische Diktator“ im Gegenzug die arbeitslosen Francois Marque, Vito Plut und zuletzt Julien Humbert – weitere Neuzugänge sollen kommen. Im Hinspiel lief für Saabrücken vieles verkehrt (hier narrt Fabian Wetter Kim Falkenberg).

SIEG IM KELLERDUELL Immerhin sorgte der 2:1-Sieg im Kellerduell bei Wacker Burghausen wieder für etwas Ruhe. Es war zugleich der erste Auswärtssieg des FCS. Der stand lange auf wackeligen Beinen: „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir zur Halbzeit 1:3 zurück liegen“, sagte Mittelfeldstaubsauger Martin Forkel. Und ist ganz Saarbrücken klar, dass nach wie vor ein hartes Stück Arbeit vor dem Drittligisten liegt und wohl erst im Sommer Klarheit herrschen wird, ob der 1. FC Saarbrücken wieder von der Landkarte des deutschen Profifußballs verschwinden wird.

Am vergangenen Dienstag war seit langem mal wieder Hochstimmung im Ludwigsparkstadion. Niemand Geringeres als Borussia Dortmund gastierte beim 1. FC Saarbrücken zum DFB-Pokalachtelfinale. Bundesligabesuch wird es ab sofort für den FCS so schnell nicht mehr geben. Im Saarpokal ist man bereits ausgeschieden. Lange Zeit sah es sogar danach aus, dass nicht mal mehr Profifußball im altehrwürdigen Ludwigspark gespielt werden würde. Mittlerweile glimmt wieder ein Fünkchen Hoffnung beim einstigen Bundesligisten, auch wenn dieser noch immer in der 3. Liga mit dem Rücken zur Wand steht. Kieler werden sich gerne an den 2. Spieltag zurückerinnern. Der 1. FC Saarbrücken gastierte im Holstein-Stadion und ging trotz 1:0-Führung noch mit 1:5 an der Förde baden. Es war die beste Halbzeit der Kieler Störche und nur einer von zahlreichen Nackenschlägen eines katastrophalen Saisonstarts der Saarländer. Bereits nach dem 7. Spieltag wurde Trainer Jürgen Luginger entlassen. Es folgte Milan Šašić, der rechtzeitig vor dem großen Pokalknaller gegen Borussia Dortmund Blau-Schwarz stabilisierte. Fünf Spiele ohne Niederlage in der 3. Liga, die Stimmung besserte sich, wenn nicht sogar etwas Selbstvertrauen entstanden war. AUS IM SAARPOKAL Doch am 13. November brach die Saarbrücker Fußballwelt wieder zusammen. Nach einer indiskutablen Vorstellung folgte mit einem 1:2 das Aus im Achtelfinale des Saarlandpokals beim Sechstli-

Einst fasste das Ludwigsparkstadion 55.000 Zuschauer. Heute sind es noch 30.000.

Das nächste Auswärtsspiel:

1. FC Saarbrücken – Holstein Kiel Ludwigsparkstadion • Samstag, 14. Dezember, 14.00 Uhr ANFAHRT UND TICKETPREISE Mit dem Auto Adresse fürs Navigationsgerät: Camphauser Straße 26, 66113 Saarbrücken Parkmöglichkeiten: Q-Park-Häuser Congresshalle, Hauptbahnhof Q-Park-Plätze Westspange, Hafenstraße, Hela, alle zum Fan-Tarif von 3 EUR Mit der Bahn Ab Saarbrücken Hauptbahnhof ca. 12 min Gehweg, mit der Saarbahn bis Haltestelle „Trierer Straße“ ca. 8 min Gehweg oder mit den Buslinien 105 und 125 bis Haltestelle „Sittersweg“ ca. 4 min Gehweg. Eintrittspreise: Stehplatz ab 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro), Sitzplatz ab 17 Euro (ermäßigt 15 Euro)

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Das nächste Heimspiel

KIEL ERWARTET HITZIGES OSTSEEDERBY Für Hansa Rostock ging es sportlich bergauf und finanziell bergab

Haus. Bis Ende November muss Hansa eine Liquiditätslücke in Höhe von rund einer Millionen Euro schließen. Laut Vorstandschef Michael Dahlmann sei die Lizenz zwar nicht in Gefahr, es drohe aber ein Punktabzug in der laufenden Saison. Die Mecklenburger hatten im April die Lizenz nur unter Auflagen erhalten. Mindestens zwei Zähler würden dem FC Hansa abgezogen. „Ich hoffe nach wie vor, dass wir dieses Szenario vermeiden können, allerdings kann ich Ihnen das nicht garantieren“, betonte Dahlmann. 6.000 HANSA-FANS IN LEIPZIG Über Tausend Rostocker werden ihr Team wohl auch in Kiel unterstützen.

Die Vorzeichen beider Ostseeteams könnte nicht entgegengesetzter sein. Während Holstein Kiel finanziell gesund dasteht, dafür einige Pünktchen mehr in der Liga hätte sammeln können, hat sich Zweitligaabsteiger Hansa Rostock im oberen Tabellendrittel festgesetzt und muss dafür weiter bei den eigenen Gläubigern um Schuldenerlass bitten, damit nicht doch irgendwann die Lizenz in Gefahr gerät. Den Hansa-Fans ist es egal. Sie unterstützten die eigene Mannschaft überall nach allen Kräften – auf Kiel wartet ein emotionsgeladenes Ostseederby. Die Partie zwischen Rostock und Kiel am ersten Spieltag dieser Saison war eine Premiere. Das Ostseederby fand erstmals als Meisterschaftsspiel statt. Das bis dahin einzige Pflichtspiel gewann Hansa 2008 im DFB-Pokal mit 2:0. Einzig Jörg Hahnel verblieb bei Rostock seither. Und der war eine der Schlüsselfiguren im Hinspiel, in dem der Hansa-Schlussmann nach einer Stunde außerhalb des Straf-

raums Hand spielte und mit Rot vom Platz gestellt wurde. Ohnehin war der Kampf beider Teams bei hochsommerlichen Temperaturen heiß und intensiv. Drei Minuten nach dem Platzverweis musste Marc Heider Hahnel folgen. Der Holstein-Angreifer hatten einen Freistoß ohne Pfiff des Schiedsrichters ausgeführt und ging höchstumstritten mit Gelb-Rot vorzeitig duschen. Nach 90 Minuten endete Zehn-gegen-Zehn torlos. „FÜR NICHTS GARANTIEREN“ Seitdem hat Hansa eine durchwachsene Spielzeit verlebt. Sechs sieglose Spiele mit einer 0:6-Klatsche gegen Darmstadt 98 zählen ebenso zur Bilanz wie vier Spiele ohne Niederlage mit einem 2:1Sensationssieg bei RB Leipzig vor 23.400 Zuschauern. So entkam der Drittligist zwar vorerst einer sportlichen Krise, doch die könnte sich durch Ärger mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) erneut entstehen. Dem dem Klub steht noch das Nachlizenzierungsverfahren ins

Das nächste Heimspiel:

Holstein Kiel – Hansa Rostock Samstag, 21. Dezember um 14 Uhr im Holstein-Stadion

Aus eigener Kraft tat der Verein im abgelaufenen Geschäftsjahr nichts dafür. Der Verein hat ein Minus von etwa zwei Millionen Euro erwirtschaftet – 1,6 Millionen Euro höher als ursprünglich kalkuliert. Wahlmann begründete, der Fehlbetrag erkläre sich vor allem mit fehlenden Zuschauereinnahmen. Dabei sind die eigenen Fans noch immer ein gewichtiges Faustpfand. Nach Leipzig reisten rund 6.000 Hansa-Fans mit, die ihre Kogge über die gesamte Spielzeit nach vorne peitschten. Die Jungs von der Ostsee machten durch ihren lautstarken Support den klaren Favorit RB zum Gast im eigenen Stadion. Auf die pure Leidenschaft auf den Rängen ließen die Rostokker auf dem Rasen den 2:1-Sensationssieg folgen. Beim Gastspiel der Rostokker sind also alle Kieler gefordert, ihre Störche zu unterstützen. Auf die Fördestadt wartet ein weiteres Highlight der Drittligasaison! DFB-Pokal 2008 – Der Kieler Fin Bartels im Hansa-Trikot.


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Holstein Kiel - SV Darmstadt 98  

Stadionmagazin zum Spiel: Holstein Kiel - SV Darmstadt 98

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