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Elbländer Das Magazin im Vierländereck

Der

5. Jahrgang · Ausgabe April 2010 · Erhältlich im Zeitschriftenhandel und ausgewählten Auslagepunkten · Preis: 2,- Euro

04

2010

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ßer, Jetzt grö iver, besser informat ß Rätselspa Gewinnchance mit toller aftes Schmackh srezept Frühling

Mit großem Veranstaltungskalender von Barby bis Lauenburg


Zulassung • Abmeldung • techn. Änderungen Alles für gewerbliche und private Kunden!

KFZ-ZULASSUNGEN WEITERHIN IN OSTERBURG Seit Schließung der Zulassungsstelle Osterburg können gewerbliche und private Kunden ihre Zulassungen in Osterburg abgeben. Zu erreichen sind wir weiterhin in der alten Kfz-Zulassungsstelle Stendaler Chaussee 24, in Osterburg!

Annahme der Vorgänge: Mo., Di., Do. von 9.00 – 10.00 Uhr und Fr. von 8.00 – 9.00 Uhr, Ausgabe der Unterlagen von den zugelassenen Fahrzeugen: von 15.00 – 16.00 Uhr (außer mittwochs) darüber hinaus telefonisch 01522 / 47 74 123! ZZB Wittstock

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von r e d n ä l b l E r Ih , o l l a H Barby bis L auenburg, und Gäste, n e t is r u o T e b ie l , o l l Ha

endlich ist Frühling. Wir mussten in diesem Jahr wirklich lange warten. Ich habe in diesem Heft eine Menge Informationen für die lieben Leser zusammen getragen. Wichtig waren mir dabei natürlich Themen, die direkt mit unserem Fluss zu tun haben. Da geht es auf den Seiten 4 und 5 um die Deichrückverlegung und die erstmalige Überflutung der neu geschaffenen Flächen im Raum Lenzen. Die Elbe hat endlich mehr Platz für die regelmäßig auflaufenden Wassermassen. Ein Stück mehr Sicherheit für uns alle. Das Wetter lädt nun langsam wieder zu Radtouren ein. Viel gibt es, auf dem Elberadweg zu entdecken (Seiten 8 u. 9).

Inhalt

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Mehr Raum für die Elbe

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Der Elberadweg

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Die Wendlandbahn

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Romanikserie

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Fahrrinne und Schifffahrt

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Wer sich etwas mehr landeinwärts bewegt, wird erstaunt sein, über die zahlreichen Veranstaltungs- romanischen Kirchen. Für jeden kunst- und kulturinteressierten ein Leckerbissen. Ach ja kalender die Kunst. In Lenzen gibt es eine neue Skulpturengruppe des Prignitzer Künstler Bernd Streiter. Die muss man sich einfach anschauen. Mein alter Schifferfreund Roland Schneider hat mir dann noch einiges zur Fahrrinne der Elbe aufgeschrieben. Einiges wusste ich noch gar nicht, echt wissenswert also. Zu Lesen auf Energiemix den Seiten 16 und 17. Alle Ratelustigen haben dieses mal die Chance, ein Mobiltelefon zu gewinnen. Also nichts wie los, viel Spaß!

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Euch Allen schöne Ostertage mit perfektem Ausflugswetter!

uer Herz lichst, E Kalle Plietsch

Wer Jesus hat, hat das Leben Falls Sie Fragen haben oder kostenlos eine Bibel, einen Bibelteil oder Literatur über den Glauben an den Herrn Jesus Christus beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an: Bernd Schlawer, Robert-Koch-Str. 4, 29348 Eschede, Tel. 05142 / 2469 www.werjesushathatdasleben.de

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Neue Skulpturengruppe in Lenzen

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Kulturelle Landpartie

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Lebende Kunstwerke

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Rechtsecke

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aktuelles 4

Mehr Raum für die El

Historisches

S

eit Jahrhunderten hat ein Deich den Fluss von der Aue getrennt. Das Fehlen der natürlichen, regelmäßigen Überflutung führte zum verschwinden der natürlichen Auenlandschaft, ihrer Tiere und Pflanzen. Die Wiederherstellung der Naturlandschaft braucht in der Aue die freie Verbindung zum Fluss. Zentrale Maßnahme des Naturschutzgroßprojektes ist deshalb die Rückverlegung des flussnahen Deiches um bis zu 1,3 km und Öffnung des alten Deiches in sechs Abschnitten. Damit bestimmt wieder allein der Wasserstand der Elbe über die Überflutung und Entleerung des reaktivierten Auenraumes. Mehr als 100 Jahre alt ist die Idee zu einer Rückverlegung des Deiches am „Bösen Ort“ aus wasserbaulichen Gründen zur Entschärfung der hydraulischen Gefahrenstelle: auf die Gefährung des Deiches durch die scharfe 90°-Biegung des Flusslaufes bei gleichzeitiger Verengung der Hochwasserablussbreite von 1200m auf unter 500m zwischen den Deichen hatten bereits die Wasserbauer der königlichen Elbstromverwaltung 1898 hingewiesen. Auf diese Gefahrenstelle – das Abflussprofil zwischen den Deichen verringert sich am „Bösen Ort“ von 1.200 auf unter 500 Meter – hatten Wasserbauer bereits vor langer Zeit hingewiesen. 1963 führten Modelluntersuchungen ebenfalls zur Empfehlung einer Deichrückverlegung, deren Realisierung jedoch am Grenzgebietsstatus und aus Kapazitätsgründen des Deichbaues scheiterte.

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Lenzen. „Gebt den Flüssen mehr Raum!“ – Die Antwort auf den Appell von Umweltschützern war bei Lenzen ab Ende Februar bis weit in den März hinein live zu erleben. Mit dem Frühjahrshochwasser trat die Elbe über die Ufer und überflutete innerhalb von drei Tagen erstmals den neu geschaffenen Polder. „Es ist schon ein gutes und sogar glückliches Gefühl, wenn wir beobachten können, wie das Elbewasser die neuen Überschwemmungsflächen in Besitz nimmt“, erklärten die Projektleiter Dr. Christian Damm und Eckhardt Krüger bei einem Pressetermin. Das erste Hochwasser ließ noch viel Luft, denn es überflutete den Polder gerade mal in einer Höhe von maximal einem Meter und könnte bei Extremhochwasser noch weitere drei bis 3,50 Meter steigen. Nach fast 20 Jahren Planung, Vor-Projekten, wissenschaftlicher Forschung und Überzeugungsarbeit scheinen alle Planungsvorhersagen und Modellberechnungen so aufzugehen, wie sich das die Naturschutzvertreter, Deichbauer und Wasserwirtschaftler vorgestellt hatten. Entstanden durch eine zurückverlegte 6,1 Kilometer lange und 8,15 Meter hohe neue Deichlinie sind 420 Hektar Überflutungsfläche. Der 7,3 Kilometer lange Altdeich wurde nicht abgetragen, sondern an fünf Stellen mit Schlitzen von 200 bis 500 Metern Länge geöffnet. Die Altdeichstruktur bleibt Orientierungshilfe für die Schifffahrt bei Hochwasser. Bei einem Elbpegel über

Rückdeichungsg

Deichschlitze: Erstmals seit Fertigstellung strömte Elbhochwasser in den Polder. Wie eine Insel ragt ein Stück Altdeich, der links und rechts geschlitzt wurde, aus dem Wasser.

4,40 Meter strömt das Wasser nicht in die erste Öffnung am Bösen Ort – der Leitdeich blieb auch hier als am stärksten belastetes Stück erhalten, sondern der Polder wird „unterströmig“ gefüllt. Das heißt, das Wasser sucht sich zuerst am letzten, tiefst gelegenen und mit 500 Metern auch größten Schlitz den Weg in die Überflutungsfläche. Mit steigendem Pegel dringt es nach und nach auch durch die vorderen Schlitze. Ist eine bestimmte Füllhöhe erreicht, wird die letzte Öffnung zum Austrittsschlitz für das vorn einströmende Hochwasser. Mit der Rückverlegung der Deichlinie wurden lokale Gefahrenpunkte, wie der Böse Ort, entscheidend entschärft, kam es doch an der 90 GradKurve in der Vergangenheit, zuletzt 2002, immer wieder zu extremen Belastungen am Deich. Ebenso führte eine Verengung des Stroms auf einer Länge von etwa drei Kilometern – das Flussbett schrumpft hier von mehr als 700 Metern auf nur 450 Meter – bei Hochwasser zu einem gefährlichen Rückstau,

der sich bis nach Wittenberge auswirkt. „Das Hochwasserproblem lässt sich mit der Rückdeichung nicht lösen, aber die Elbe hat nun die Möglichkeit, sich hier auszubreiten, was zur Absenkung des Wasserspiegels führt“, erklärte Eckhart Krüger. „An Modellen wurde genau optimiert, wo die Schlitzun-

Der Gandower Fährdamm, Teil eines Rundwanderwegs zum ehemaligen Grenzturm, kann bei Hochwasser nicht genutzt werden.

gen angelegt werden. Hier gehen jetzt große Wassermassen durch, doch es sprudelt nichts“, zeigte sich Chris-


gebiete erstmals genutzt tian Damm zufrieden. Beim Frühjahrshochwasser strömten etwa 200 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den ersten Schlitz in den Polder – das ist soviel, wie die Havel zu der Zeit in die Elbe einbrachte. Damm und Krüger erwarteten mit Blick auf die „sehr milde Strömungsgeschwindigkeit“ im Polder keine großen Erosionen. Was beim Stand unter 4,40 Meter auf jeden Fall in den

Ein Hauptziel ist, 350 Hektar Auwald zu schaffen – mit Eichen, Flatterulmen, Eschen, Schwarzpappeln, verschiedenen Weidenarten usw. 350 Hektar wären eine Verdopplung des derzeitigen Auwaldbestandes an der unteren Mittelelbe. 180 Hektar wurden bisher bepflanzt, der Rest soll durch Sukzession entstehen. Doch wird dem Radler auf dem Deich nicht die Sicht auf

Freuen sich über das einströmende Elbwasser, das die neu geschaffene Rückdeichung in Besitz nimmt: Eckart Krüger, Elvira Jura, Tim Schwarzenberger, Heike Garbe und Dr. Christian Damm (v.l.).

Rückdeichungsflächen bleibt, sind jede Menge mit Wasser gefüllte Flutmulden. Sie sind gewollt, „denn das Naturschutzgroßprojekt umfasst nicht nur den Hochwasserschutz, sondern insgesamt die Wiederherstellung einer naturnahen, dynamischen und funktionsfähigen Flussauenlandschaft“, betonten Tim Schwarzenegger, Leiter des Trägerverbunds Burg Lenzen, und Heike Garbe, stellvertretende Leiterin des Biosphärenreservats Brandenburgische Elbtalaue. Beide Einrichtungen arbeiten hier Hand in Hand zusammen.

die teilweise bis zu 1,5 Kilometer entfernte Elbe versperrt. Dafür sorgen die Wassermulden und halboffenen Weidelandschaften als Sichtachsen. Hier werden rückgezüchtete Wildpferde der Rasse „Liebentler Wildlinge“ das ganze Jahr über zusehen sein. „Es soll eine abwechslungsreiche und attraktive Landschaft mit einem Maximum an Artenvielfalt entstehen“, unterstrich Damm. Dazu gehöre auch eine reiche Tierwelt, mit spektakulären Vogelkonzerten. Anzutreffen seien Ende März/Anfang April zum Beispiel Kiebitze, Be-

kassinen in beeindruckender Balz, Himmelsziegen, Säbelschnäbler – die sich in den vergangen drei Jahren bereits ansiedelten und die es vorher nicht gab – Pirole, Brandgänse usw. Damm ist optimisch, dass auch Schwarzstörche vom Auwald profitieren und heimisch werden. All das können sich die Besucher von oben, vom Deich, anschauen. Im Rahmen der Restarbeiten entsteht ein überdachter Beobachtungsstand auf einer Plattform am Bösen Ort mit Infotafeln, von wo aus der Besucher eine beste Aussicht auf Elbe, Alt- und Neudeich sowie Polderflächen hat. Nicht möglich ist bei Hochwasser die Nutzung des Rundwegs vom Deichparkplatz Wustrow zum Grenzturm über den Gandower Deichweg, denn hier heißt es dann Land unter. Wer Lust hat, kann bei Normalwasser den Altdeich einschließlich Schlitzungen erwandern. Mit dem Rad ist das schwierig, denn diese Route ist nur mit Schotterrasen befestigt. Gut 15 Millionen Euro investierten Bund und Land in das Naturschutzgroßprojekt, unterstützt vom Trägerverbund der Burg Lenzen e.V. sowie weiteren Verbänden und Stiftungen. „Das Besondere an dem Projekt ist, dass die VAL Lenzen als großer Landwirtschaftsbetrieb von Beginn an für dieses in seiner Dimension im nationalen und europäischen Raum bedeutenden Vorhaben offen war und es mit der Bereitstellung von Flächen unterstützte“, hob Christian Damm abschließend hervor. Red.

Qualitätssiegel für den Tourismusverband Prignitz

aktuelles

Elbe

D

ie Geschäftsstelle des Tour ismu s ve rb ande s Prignitz erhielt auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin das Qualitätsgütesiegel „ServiceQualität Deutschland“ Stufe 1. Damit gehört der Verband zu insgesamt 161 Betrieben im Land Brandenburg, die mit dem Gütesiegel beweisen, dass für sie die Kundenfreundlichkeit an höchster Stelle steht. In der Prignitz sind bisher fünf Betriebe mit dem Gütesiegel ausgezeichnet worden. Der Verband will nun mit gutem Beispiel vorangehen, um noch mehr Prignitzer Anbieter für die Erringung des Gütesiegels zu motivieren.

Qualitätscoach Katharina-A. Zimmermann (M.) und Geschäftsführer Uwe Neumann (2.v.r.) erhalten die Urkunde auf dem Landesstand Brandenburg im Beisein des brandenburgischen Wirtschaftsministers Ralf Christoffers (l.), Landtagspräsident Gunter Fritsch (2.v.l) vom Geschäftsführer der TMB (TourismusMarketing Brandenburg GmbH) Dieter Hütte (r.)

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aktuelles

Neues Leben

in alten Mauern

Wiedereröffnung der traditionellen Elbterrasse in Wittenberge

P

ünktlich zum Saisonbeginnen öffnet am Karfreitag die Elbterrasse in Wittenberge wieder ihre Türen als Eiscafé. Nachdem das Haus an der Elbpromenade einer kompletten Renovierung und Sanierung unterzogen worden war, werden Alfons Lübberding und sein Team, bestens bekannt aus der Eisdiele „Don Alfonso“ in Bad Wilsnack, die Besucher mit selbst gemachten Eis- und Backspezialitäten verwöhnen. Gästeplätze gibt es dann natürlich auch auf der Terrasse, um den Blick auf die Elbe noch besser genießen zu können. Fast wie unter freiem Himmel werden die Besucher allerdings bei schönem Wetter auch im oberen Gastraum sitzen, denn die neuen Fenster lassen sich weit aufschieben. Das Eiscafé hat an den Osterfeiertagen ab 11 Uhr geöffnet, ansonsten sind montags und dienstags Ruhetage. Mittwochs bis sonntags ist immer ab 11 Uhr auf.

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Wittenberge. In die Gebäude der ehemaligen Ölmühle in der Bad-Wilsnacker-Straße in Wittenberge ist wieder Leben eingezogen. Die Genesis GmbH als Eigentümer des Industriedenkmals gestaltet an diesem geschichtsträchtigen Platz unmittelbar am Elberadweg einen neuen Anlaufpunkt für Einheimische und Touristen. Erlebnisgastronomie und Hotellerie, Sport, Kultur und Unterhaltung sind Blick in den Gastraum der Schau-Brauerei die Inhalte des neuen Geschichte tenhaus mit 56 Betten Lebens in und Ent- bezugsfertig sein. den alten wicklung der Die Genesis GmbH erhält für Mauern, von Beachanlage am Turm Ölwerke, die die touristische Ausrichtung denen die älnoch bis 1991 bei der Sanierung auf dem Aretesten aus dem Jahr 1856 stam- produzierten. Hier bringt sich al Fördermittel über das Promen. Das Brauhaus & Restau- der Förderverein Alte Ölmühle gramm Gemeinschaftsaufgarant, ergänzt durch einen mit ein, sammelt bzw. archi- be (GA) „Verbesserung der Festsaal, befinden sich in den viert Material, hält Erinnerun- regionalen Wirtschaftsstrukehemaligen Saatenspeichern, gen ehemaliger Ölwerker fest tur“. Auch die Kommune hat der Saugturm wird in der Sai- und bietet Führungen an. Zu sich auf dem Gelände engason als Strandbar und Café mit den denkmalgeschützten Ge- giert und über die StädteBeachvolleyballanlage genutzt. bäuden auf dem Areal der Öl- bauförderung den ZuschauerSeit November vergangenen mühle gehören auch die bei- bereich vor der großen Jahres wird in der Schaubraue- den Oktaeder, wie die beiden Elblandbühne befestigt. Über rei des Restaurants HerzBräu achteckigen Kesselgebäude ge- die Sanierung des letzten TeilPils, Spezial und Dunkel ge- nannt werden. Im Inneren be- abschnitts der Bad-Wilsnackerbraut. Das Bier ist nach dem finden sich riesige Tanks. Der- Straße durch die Stadt können Begründer der Ölmühle, Salo- zeit werden Dächer und sich Einheimische und Radtoumon Herz, benannt. Fassaden der Zwillinge rekons- risten gleichermaßen freuen, Das Bemühen, den Charakter truiert, Land und Bund fördern denn ein Schandfleck ist verder alten Ölfabrik auch mit den diese Arbeiten zu 80 % über schwunden und eine gute Anneuen Nutzungsformen zu be- ein Sonderprogramm Denk- bindung an die Innenstadt erwahren, wird nicht nur in der malschutz. Genutzt werden reicht. vorsichtigen Sanierung der Au- sollen die Oktaeder später einDas Brauhaus & Restaurant ßenhülle deutlich. Auch im In- mal als Tauchtürme und wer- hat von November bis April nenausbau wurde und wird den damit den touristischen mittwochs bis sonntags, ab darauf geachtet, dass die ver- Wert des Gesamtensembles Mai dienstags bis sonntags ab bliebenen Gebäude der ersten erhöhen. 11 Uhr geöffnet. Die Strandbar Industrieanlage Wittenberges Das ehemalige Laborgebäude erwartet ihre Gäste von Mai als ehemalige Produktions- und die ehemalige Fabrikan- bis September donnerstags bis stätte erkennbar bleiben. An- tenvilla mit direktem Blick auf sonntags ab 14 Uhr. Weitere Inschauungstafeln und Ausstel- die Elbe werden derzeit zu ei- formationen unter 03877 79195 lungspunkte in und an den nem Hotel umgebaut. Im Okto- oder 03877 56799425 (BrauGebäuden informieren über ber dieses Jahres soll das Bet- haus).


Lenzen. Das „Grüne Band“ soll für Besucher noch interessanter und erlebbarer gemacht werden. Vor diesem Hintergrund trafen sich jüngst an zwei Wochenenden in Lenzen bzw. zu Exkursionen 30 Mitarbeiter von Gästeinformationen, Jugendherbergen, Museen, Naturparkververwaltungen usw. aus dem Vierländereck SachsenAnhalt, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg – von Diesdorf, Salzwedel, Hitzacker, Wittenberge bis Neu

Gästeführer organisierte. Das erste Treffen widmete sich vorrangig der einzigartigen Natur am Grünen Band, verbunden mit einer Exkursion von Lenzen bis nach Neuhaus. Grenzgeschichte – das Vierländereck als alte Grenzregion und die innerdeutsche Teilung – bestimmte die zweite Weiterbildung mit Fachvorträgen und einer Exkursion durch die Altmark und das Wendland. Grenzgeschichte wird aber erst durch Geschichten lebendig. Für

Die Teilnhemer der Gästeführerschulung kamen aus verschiedenen Regionen an der Elbe.

Darchau. Eine der drei Modellregionen, die bei der Entwicklung buchbarer Angebote unterstützt werden, ist das Vierländereck Erlebnisregion Elbe-Altmark-Wendland. Die Förderung begann 2007 und endet in diesem Jahr. „Entstanden sind in dieser Zeit u.a. der 190 Kilometer lange Vier-Länder-Grenzradweg mit ausgeschilderten Grenzerfahrungspunkten oder das Teilprojekt Kunst berührt Natur. Die jetzigen Seminare sind ein weiterer Baustein“, erzählt Projektkoordinatorin Susanne Gerstner vom Trägerverbund Burg Lenzen e.V., der die zwei Weiterbildungsveranstaltungen für

sie sorgte Sabine Wittkopf. Die studierte Historikerin aus Neuhaus forschte dazu in der Region zwischen Lenzer Wische bis Neuhaus und arbeitete Routenempfehlungen für Gästeführer aus. „Das hat Lust gemacht, in der Geschichte zu stöbern“, meinte Sabine Vorberg, Mitarbeiterin des Trägerverbunds Lenzen. „Beide Weiterbildungen waren eng gepackt an Wissen und Informationen, anstrengend, aber spannend und lehrreich. Wir haben viel dazu gelernt“, werteten die Teilnehmer die Weiterbildung aus. „Als Stadtführerin hatte ich bisher weniger Berührung zur Vogelund Pflanzenwelt, doch ich weiß

jetzt, wie ein Singschwan aussieht und könnte seine Merkmale beschreiben“, meinte Dagmar Dittmer aus Arendsee. „Wichtig ist die Zusammenarbeit untereinander, denn man kann nicht alles selbst machen“, unterstrich Andreas Lange, pädagogischer Mitarbeiter der Jugendherbergsleiter in Hitzacker. Klaus Koerth aus Bleckede warf gleich eine konkrete Anfrage in die Runde: Er suche noch jemanden, der eine Landfrauengruppe Ende Juli auf einer Vier-Tages-Radtour von Tangermünde nach Neu Darchau begleitet. Hermann Heins aus Wussegel/Elbe machte gleich Werbung für den 3. Elbe-Kirchentag „Zukunftsbilder für die Elbe“ in Hitzacker am 12./13. Juni mit einem Rolf Zuckowski-Konzert. Über den Tellerrand schauen, das wollen die Gästeführer künftig noch mehr. „Wir wollen den Kontakt halten, die Angebote vernetzen, länderübergreifend anbieten und sie auch in die Internetseite der Modellregion stellen.“ Wiedersehen will man sich zum Erfahrungsaustausch in einem Jahr, weiteres Wissen aneignen, und das nicht nur zum „Grünen Band“. Einbeziehen sollte man in die Weiterbildungen auch Beherbergungsunternehmen, hieß es. Es gebe zwar eine länderübergreifende Steuerungsgruppe zum Erlebnis Grünes Band, in der auch Touristiker mitarbeiten, doch sei das Thema noch nicht bei allen Gästeanbietern angekommen. Fortsetzung finden sollten auch die Tage der Grenzerfahrungen Anfang Oktober, in die man die erarbeiteten Angebote zu Natur, Kultur und Grenzgeschichte einfließen lassen möchte. Informationen zum Grünen Band unter www. erlebnisgruenesband.de Red.

Was ist das „Grüne Band“?

aktuelles

Grünes Band lockt mit Angeboten D

as Grüne Band Deutschland ist ein Naturschutzprojekt mehrerer deutscher Bundesländer, eine großzügige Art „Grüngürtel“ zu schaffen, das vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland unterstützt wird. Entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze besteht ein fast 1400 km langer (über 100 km2 Fläche) Geländestreifen, der seit dem Jahr des Mauerbaus (1961) fast unberührt geblieben ist. Dadurch konnte sich der Streifen zu einem Rückzugsgebiet für vom Aussterben bedrohte Tierarten entwickeln. Beim Grünen Band handelt es sich im Kern um den Bereich zwischen dem sogenannten Kolonnenweg und der ehemaligen Staatsgrenze. Der Geländestreifen reicht von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof. Seit Ende der 1980er Jahre engagierte sich auch Heinz Sielmann für einen „Nationalpark von der Ostsee bis zum Bayerischen Wald“. Erste Ideen für das „Grüne Band“ entstanden bereits 1989.Der Umweltverband möchte auf die Bundesländer einwirken, verschiedene Schutzgebiete entlang des Grünen Bands neu auszuweisen. Dadurch soll nicht nur der Kernbereich, sondern auch die angrenzenden Gebiete als Lebensraum gesichert und entwickelt werden.

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aktuelles

Der Elberadweg8. Elberadeltag in Sachsen-Anhalt am 25. April 2010

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er jährliche landesweite Elberadeltag zur Eröffnung der Radsaison auf dem Elberadweg in Sachsen-Anhalt findet in diesem Jahr am 25. April statt. Die Koordinierungsstelle Elberadweg Mitte mit Sitz beim Magdeburger Tourismusverband Elbe-Börde-Heide e.V stellt dazu mit vielen Partnern im Land ein buntes Programm zusammen. Geführte Radtouren, Sonderrabatte in Gaststätten und Unterkünften an Elbe sowie ein großes Elberadeltag-Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt erwarten die Radler an diesem Tag.

Bitte beachten Sie, dass 2010 wieder mit Teilnahmescheinen gearbeitet wird, die in den Veranstaltungszentren ausliegen und von den Leitern der geführten Touren verteilt werden. Das diesjährige Gewinnspiel, das in bewährter Form mit dem MDR durchgeführt wird, bedingt das Ausfüllen eines entsprechenden Scheines.

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Detaillierte Informationen sind erhältlich bei der Koordinierungsstelle Elberadweg: Tel. 0391 738790 , e-mail: mitte@elberadweg.de

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eine wirtschaftliche

Wittenberge. Wer in diesem Jahr den 860 Kilometer langen Elberadweg zwischen Schöna/Bad Schandau und Cuxhaven nutzt, kann auf 512 ausgewiesene radfreundliche Unterkünfte zurückgreifen. Zu finden sind sie im aktuellen Elberadweg Handbuch 2010. Für den Elbbereich Mitte von Dessau bis Dömitz sind 179 geprüfte Unterkünfte ausgewiesen. „Mit dem Eintrag ins Beherbergungsverzeichnis kann man aufgrund der Vorbuchungen ein bisschen besser planen“, nennt Wolfgang Ziemer aus Wittenberge einen wichtigen Vorteil. Seine „Elbblick“-Pension gehört zu den vier neuen radfreundlichen Unterkünften auf dem 90 Kilometer langen Prignitzer Abschnitt. Ihre Anzahl erhöhte sich damit auf 40. „Vier mehr als 2009, die Zahl ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen“, freut sich Uwe Neumann, Geschäftsführer des Touristikverbandes Prignitz. Gemeinsam mit Uwe Peters, Koordinator des Elberadwegs Sachsen-Anhalt, stellte er im Wittenberger „Fährmann“ aktuelle Fakten und Zahlen zum Elberadweg sowie das neue Handbuch vor. Nach wie vor ist der Elberadweg die Nr. 1 unter den Radwegen Deutschlands. „Er ist punktuell nicht immer perfekt, lebt aber von seiner Abwechslung“, erklärt sich Uwe Peters die Attraktivität. „Wir

Uwe Peters (l.) und Uwe Neumann (3.v.r.) überreichen Urkunden und das Schild „Radfreundliche Unterkunft“ an Wolfgang Ziemer (2.v.l.) vom „Elbblick“ Wittenberge und Maika Srajer (r.) mit Partner Florian Völcher vom „Dörpkrog an Diek“ Abbendorf. Fotos: Red.

schwimmen auf einer Welle, aus der noch mehr Kapital zu schlagen ist“, so der Koordinator und verweist auf den Anteil ausländischer Radler, der sich 2009 gegenüber dem Vorjahr von 4,6 auf 8,6 Prozent nahezu verdoppelte. Daher werde man auch mehr fremdsprachliche Produkte zum Elbradweg herausbringen. Wussten Sie, dass 57 Prozent der Elberadwegnutzer zwischen 50 und 69 Jahren alt sind, die meisten aus Niedersachsen (14,3 Prozent) kommen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (13,6) und Sachsen (9,3)? Zumindest die des Jahres 2009. Oder dass mehr als die Hälfte der Radler lieber elbab-

wärts als elbaufwärts fahren? Das jedenfalls geht aus der Auswertung einer Befragung hervor, an der sich knapp 2000 Elberadnutzer von April bis Oktober 2009 beteiligten. Im Schnitt waren die Radfahrer neun Tage unterwegs, die zurückgelegte Strecke pro Tag lag bei 60 Kilometern. 82 Prozent der Radler übernachteten in Hotels, Pensionen und Gasthöfen. 38 Prozent buchten ihre Unterkunft spontan während der Tour. Im Schnitt gab jeder Radler pro Tag ca. 60 Euro aus, die Hälfte da-


von für die Übernachtung. Damit wurden für einen neuntägigen Radurlaub rund 545 Euro aufgewendet. „Das Radwandern erwies sich damit auch 2009 als wichtiger Wirtschaftsfaktor bei einem möglichen Umsatz von mehr als 79 Millionen Euro“, unterstrich Peters. 2005 ging man von 145 000 Fernradlern aus, 2009 könnten es gar 160 000 gewesen sein. Dazu kommt noch mal die gleiche Zahl an Tages- und Wochenendrad-

ursprüngliche Natur, die schöne Landschaft, die vielen Sehenswürdigkeiten und die Gastfreundschaft der Menschen. Erfreulich: deutlich zurück ging die Kritik am Zustand und der Ausschilderung der Wege. Uwe Neumann lobte in diesem Zusammenhang das Bestreben der Stadt Wittenberge, mit einer Pontonbrücke für Radfahrer und Fußgänger am Karthane-Schöpfwerk den durch Arbeiten an der Stepe-

Gefahr, die Radfahrer schon bei Havelberg zu verlieren“, meinte Neumann. Übrigens: Wem die 860 Kilometer Elberadweg nicht reichen bzw. wer besonders Gebirge links und rechts der Piste mag oder gar die Elbquelle im Riesengebirge erkunden möchte, ist auf dem 360 Kilometer langen Elberadweg in Tschechien willkommen. Informationen zu den sieben Etappen gibt ein Faltblatt auf Deutsch. „Wir

Veranstaltungshöhepunkte

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aktuelles

Größe

ternfahrten von Stendal und Tangermünde unter dem Motto „Vom Altmarkrundkurs zum Elberadweg“ zu den Hauptveranstaltungsorten mit Festprogramm in Tangerhütte und Grieben sowie geführte Tour in Seehausen ADFC – Rundtour ab Burg ins Elbvorland über Hohenwarthe – Niegripp – Detershagen zurück nach Burg - geführte Touren entlang des IBA-Pfades sowie kombinierte Rad-/Schiffstouren nach Hohenwarthe, Tour zum Straußenland Nedlitz, Radlerfest am Petriförder mit dem Sax’n Anhalt Orchester - geführte Touren ab Barby, Bernburg, Nienburg, Förderstedt, Calbe und Schönebeck zum Radlerfest nach Klein Rosenburg auf die Rosenburg

Auf mehr als 80 Seiten informiert das neue Handbuch 2010 zum Elberadweg über Tourenplan, Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte.

lern, auch diese geben Geld aus, wenn auch nicht in der Größenordnung. Mit 86 Prozent liegt die Bereitschaft der Radler, wieder den Elbradweg zu nutzen, auf dauerhaft hohem Niveau. Zudem empfehlen 97 Prozent der Befragten den Radweg in ihrem Bekanntenkreis weiter. Lob gab es vor allem für die

nitzbrücke anfallenden Umweg von derzeit acht Kilometern drastisch zu reduzieren. „Sämtliche Umleitungen, so auch eine bei Hinzdorf im Rahmen der geplanten Deicherneuerung, werden auf der Homepage des Elberadwegs vermerkt. Ohne die Ersatzvariante am KarthaneSchöpfwerk laufen wir

haben jetzt einen festen Partner in Tschechien. Hier wird sich auch noch einiges tun“, betont Uwe Peters. Detaillierte Informationen zur Radlerbefragung sowie zur Radsaison 2010 unter www.elberadweg.de „, zum tschechischen Elberadweg www.greenways.cz. Red.

- geführte Touren ab Zerbst, Roßlau, Köthen, Bitterfeld, Coswig und Wörlitz zum Biosphäre-Mit telelbeMarkt am Informationszentrum Auenhaus, IBA-Tour durch Dessau-Roßlau, Einweihung der Radlerkirche in Coswig und Fahrten der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn - Gewinnspiele und VorO r t- B e r i ch te r s ta t t un g durch MDR 1-Radio Sachsen-Anhalt, Sonderpreise für Übernachtungen und spezielle „Radler-Menüs

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hier sind sie richtig 10

Informationsstellen in der Region Zukunftstag 2010 in Brandenburg

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m Rahmen des bundesweiten „Girls Day“ findet am 22. April in ganz Brandenburg der 8. Zukunftstag für Mädchen und Jungen statt. Eine gute Gelegenheit für ansässige Firmen, jungen Menschen in der Prignitz berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Deshalb sind auch alle Betriebe im Landkreis Prignitz aufgerufen, an diesem Tag ihre Türen für junge Menschen zu öffnen und ihnen einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsabläufe zu gewährleisten. Mit Informationen zu Berufsbildern oder Studiengängen, Betriebsbesichtigungen, Mitmachaktionen u. a. können den Mädchen und Jungen konkrete Vorstellungen von den Berufen einer Branche vermittelt werden. Interessierte Betriebe werden dringend gebeten, sich im Internet unter www.zukunf tstagbrandenburg.de (Button Anmeldung Unternehmen) einzutragen. Das Internet ist in diesem Fall auch die Informationsplattform für Schülerinnen und Schüler. Sie können unter den dort eingetragenen Firmen auswählen. Das Bildungsministerium hat den Schulen im Land Brandenburg empfohlen, den Zukunftstag als schulische Veranstaltung bzw. Projekttag durchzuführen. Unterstützung bei der Durchführung des Aktionstages gibt es beim Landkreis Prignitz. Ansprechpartnerin: Angelika Hahn, Gleichstellungsbeauftragte, Tel. 03876 713 106.

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Elbtalaue-Wendland Touristik Touristinformation Hitzacker im Rathaus Am Markt 7 29456 Hitzacker/Elbe Tel. 0 58 62 - 9 69 70 Fax 0 58 62 - 96 97 24 hitzacker@elbtalaue-wendland. de Mo - Fr 9 - 15 Uhr Dannenberg Gästeinformation der Samtgemeinde Elbtalaue Altes Rathaus Am Markt 5 29451 Dannenberg/Elbe Tel. 0 58 61 - 80 8545 Fax 0 58 61 - 98 66 85 Mo - Fr 9 - 18 Uhr, Sa 9 - 13 Uhr Lübeln Elbtalaue-Wendland Touristik GmbH, Rundling Lübeln 2 29482 Küsten Tel. 0 58 41 -96 29-0 Fax 0 58 41 -96 29-29 info@elbtalaue-wendland.de, Mo - So 9 - 16 Uhr Gartow Touristinformation Gartow Nienwalder Weg 1 29471 Gartow Tel. 0 58 46 - 3 33 Fax 0 58 46 - 22 88 gartow@elbtalaue-wendland. de Mo - Fr 9 - 12.30 Uhr Mi 13.30 - 17 Uhr Sa 10 - 12 Uhr

tourismus@doemitz.de Mo 10.30 - 12.00 Uhr u. 12.30 - 17.30 Uhr Di - Fr 9.30 - 12.00 Uhr u. 12.30 - 17.30 Uhr Sa 12.30 - 16.00 Uhr Lenzen Stadtinformation Lenzen Berliner Str. 7, 19309 Lenzen, Tel. 03 87 92 - 7302 lenzen-info@t-online.de, täglich 10 - 16 Uhr Wittenberge Touristinformation Wittenberge, Paul-Lincke-Platz 19322 Wittenberge Tel. 0 38 77 - 9291-81/-82 Fax 03877 - 929119 touristinfo@kfh-wbge.de, Mo - Fr 9 - 17 Uhr Perleberg Stadtinformation Perleberg Puschkinstraße 14 19348 Perleberg Tel. 0 38 76 -61 22 59 Fax 0 38 76 - 61 29 65 infobuero@stadt-perleberg.de Mo - Fr 10 - 17 Uhr, Sa 10 - 12 Bad Wilsnack Touristinformation Am Markt 5 19336 Bad Wilsnack Tel./Fax: 03 87 91-26 20 stadtinfo@bad-wilsnack.de Mo - Do 10 - 17 Uhr, Fr 10 - 15 Uhr,

Lüchow 29439 Lüchow, Burgstr. 2. Tel. 05841-9611821 info@region-wendland.de Mo - Fr 9 - 18 Uhr

Havelberg Touristinformation Havelberg, Uferstraße 1, 39539 Havelberg Tel. 03 93 87 - 7 90 91 Fax: 03 93 87 - 7 90 92 touristinformation-havelberg @t-online.de Mo - Fr 9 - 17 Uhr Sa 13 - 17 Uhr

Dömitz Tourist-Information, Rathausplatz 1, 19303 Dömitz, Tel. 03 87 58 - 2 21 12, Fax 03 87 58 - 3 58 15

Seehausen Stadtinformation Seehausen Schulstraße 6 39615 Seehausen Tel. 03 93 86-5 47 83

Fax 03 93 86 - 5 47 83 info@stadt-seehausen.de Mo, Di, Fr 9 - 16 Uhr Mi 10 - 16 Uhr, Do 9 - 18 Uhr Arendsee Touristinformation Arendsee Töbelmann Straße 1 39619 Arendsee Tel. 03 93 84-27164 Fax 03 93 84-27480 info@luftkurort-arendsee.de Mo - Sa 9 - 12.30 und 13 - 16 Uhr Osterburg Stadtreisebüro „Tourist-In“ Osterburg Großer Markt 15, 39606 Osterburg Tel. 0 39 37-89 50 12 Fax 0 39 37-89 50 13 stadtinfo@osterburg.de Mo, Di 9.30 - 17.00 Uhr Mi 9.30 - 13 Uhr, Do 9.30 - 18 Uhr, Fr 9.30 - 16 Uhr Stendal Stendal Information Kornmarkt 8, 39576 Stendal Tel. 0 39 31-65 11 90 Fax 0 39 31-65 11 95 touristinfo@stendal.de Mo - Fr 9 - 18 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr Fremdenverkehrsverein Wahrenberg Ewald-Fredrich-Ring 83 39615 Wahrenberg Tel. 039397-225 Tangermünde Hanse Kontor Tangermünde- u. Altmark-Information Kirchstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. 03 93 22-2 20 11 Fax 039322-22642 linda-wienecke@web.de Mo - Fr 9.30 - 12 Uhr, 12.30 - 18 Uhr Sa, So 10 - 17.30 Uhr Tangermünder Tourismus Büro


Markt 2, 39590 Tangermünde Tel. 03 93 22 - 2 23 93 Fax 03 93 22 - 2 23 94 buero@tourismus-tangermünde.de Mo - Fr 9 - 18 Uhr Sa - So 10 - 18 Uhr Boizenburg/Elbe Stadinformation Boizenburg/Elbe Markt 1, 19258 Boizenburg/Elbe Tel. u. Fax 038847 / 55519 stadtinfo@boizenburg.de Salzwedel Tourist-Information Salzwedel Neuperverstr. 29, 29410 Salzwedel Tel. 03901-422438 Fax 03901-31077 info@salzwedel.de Mo - Fr 10 - 17 Uhr, Sa 10 - 14 Uhr Stadtführung am Samstag für jedermann von Mai-Okt., Treffpunkt: Tourist-Info Werben / Elbe Touristinformation Werben / Elbe Markt 1, 39615 Werben / Elbe Tel. 039393-92755 fremdenverkehrsverein-werben @t-online.de Arneburg Touristinformation Arneburg Tel. 039321-51817 Fax 039321-51818 Mo - So 9 - 18 Uhr Stadtinformation Arneburg Breite Str. 14, 39596 Arneburg Tel. 039321-51810 Fax 039321-51818 globisch@arneburg-goldbeck.de

Mo und Do 13 - 16 Uhr Di 13 - 18 Uhr, Mi 13 - 15 Uhr Rühstädt NABU-Besucherzentrum Neuhausstr. 9, 19322 Rühstädt Tel. 038791-98024 nabu-besucherzentrum@tonline.de Ausstellung „Weltenbummler Adebar“ wochentags 8 - 14 Uhr, nach Anmeldung Grabow Stadtinformation Grabow Am Markt 1, 19300 Grabow Tel. 038756-50342 Fax 038756-50347 info@grabow.de Clenze Touristinformation Clenze Lange Str. 40, 29459 Clenze Tel. 05844-8360 Fax 05844-8361 Ludwigslust Ludwigslust-Information Schloßstr. 36 19288 Ludwigslust Tel. 03874-526251 oder 252 Fax 03874-526109 Mo, Do, 9 - 12 und 13 - 16 Uhr Di, 9 - 12 und 13 - 18 Uhr Mi, Fr 9 - 12 Uhr Sandau Touristinformation Sandau Marktstraße 2, 39524 Sandau Tel. 039383-60915 info@sandau.de Neuhaus Haus des Gastes Amt Neuhaus

Am Markt 5, 19273 Neuhaus Tel. 038841-20747 Fax 038841-61156 Mo - Sa 10 - 12 und 14 - 18 Uhr ab Oktober Mo - Fr 10 - 12 und 14 - 16 Uhr Pritzwalk Stadtinformation Pritzwalk Meyenburger Tor 3a 16928 Pritzwalk Tel. 03395-700703 Fax 03395-700705 stsdtinfo@pritzwalk.de Di - Fr 10 - 12 und 13 - 17 Uhr Sa - So 13 - 16 Uhr Hohenberg-Krusemark Sternreiten in der Altmark e. V. Hauptstraße 46, 39596 Hohenberg-Krusemark Tel. 039394-81339 Fax 039394-81312 sternreiten-altmark@web.de Preten Storkenkate Ausstellung zum Storch und zur Stiftung The Stork Foundation Info-Stelle des Biosphärenreservates 19273 Preten/Amt Neuhaus Tel. 038841-20412 Fax 038841-20424 www.the-stork-foundation.org Mo-Fr 9 - 16 Uhr So, Mo, Fei. 10 - 16 Uhr Oktober bis März auf Anfrage Neustadt-Glewe Markt 1, 19306 Neustadt-Glewe Tel. 038737-5000 Fax 038737-50012

Perleberg-Pröttlin-Dallmin- Karstädt- Berge (Ärzte und Kinderärzte) ab 13 bis 7 Uhr Ärzte: 01805-5 82 22 33 20 Kinderärzte: 01805-582223225 Wittenberge-Lenzen-Bad Wilsnack-Glöwen ab 13 bis 7 Uhr Ärzte: 01805-5 82 22 33 30 Kinderärzte: 01805-582223225 Pritzwalk-Putlitz-Meyenburg ab 13 bis 7 Uhr Tel. 01805-5 82 22 33 70 Lüchow-Dannenberg (Ärzte, Kinder- und Augenärzte) rund um die Uhr Tel. 01 80-2 22 63 73

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Bereitschaftsärzte

Havelberg (Altmark) Auskünfte über Notdienste (Ärzte und Kinderärzte) Tel. 03931-25850

Elbfähren Sandau Mo bis Sa 5:30 bis 21:30 Uhr So, Fei. 7 bis 21.30 Uhr Arneburg Mo bis Fr 7:00 bis 18:00 Uhr Sa, So und Fei. 10:00 bis 19:00 Uhr (max. Einzellast: 15 t) (aktuelle Änderungen unter www. arneburg-goldbeck.de) Werben/Räbel Mo bis Fr: 6:00 bis 20:00 Uhr Sa,So, Fei. 7:00 bis 20:00 Uhr Tel.: 0173 2486795 (aktuelle Änderungen unter www. arneburg-goldbeck.de) Lütkenwisch/ Schnackenburg Mo bis Fr 5:45 bis 19:30 Uhr Sa, So, Fei. 8:00 bis 19:30 Uhr Tel. 03877 564362 Lenzen Mo bis Fr 6:00 bis 19:30 Uhr Sa, So, Fei 8:00 bis 19:30 Uhr Tel. 038792 7665 Hitzacker (Elbe) Fähre Elbe (Änderungen vorbehalten! ) tgl. 9:00 bis 18:00 Uhr, Tel. 0160-5960668 Bleckede ganzjährig Mo bis Sa 5:00 bis 23:00 Uhr So und Fei. 9:00 bis 21:00 Uhr Darchau Mo bis Sa 5:30 bis 21:00 Uhr So und Fei. 9:00 bis 21:00 Uhr

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aktuelles 12

Für eine Zukunft der Wendlandbahn Historisches

D

ie Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz wurde von der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Gesellschaft (BHE) am Stück konzessioniert, geplant, gebaut und 1874 eröffnet. Sie verband Wittenberge, Dömitz, Dannenberg, Lüneburg und Buchholz und sollte ursprünglich bis Bremerhaven weitergeführt werden. Die eingleisige Hauptbahnstrecke verlief durch das heutige Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Mit der Zerstörung der Elbebrücke Dömitz zum Ende des Zweiten Weltkrieges und der darauffolgenden Teilung Deutschlands verlor sie schlagartig an Bedeutung und wurde in Folge dessen teilweise stillgelegt. Heute sind noch zwei Teilstücke in Betrieb, das längere von beiden zwischen Dannenberg und Lüneburg im Wendland ist heute als „Wendlandbahn“ bekannt. Im Jahre 1981 wurde der Personenverkehr auf der Schiene komplett eingestellt und durch die neu eingerichtete Bahnbuslinie Buchholz– Lüneburg ersetzt. In den vergangenen Jahren kam aus der Region öfter der Vorschlag, die Güterumgehungsbahn zwischen Buchholz und Maschen auch mit Personenzügen zu befahren. Aufgrund der geringen notwendigen Investitionen erscheint dieses Vorhaben realistischer als eine Reaktivierung der Bahnstrecke Buchholz-Lüneburg. Kommunalpolitische und andere Probleme verhinderten jedoch bisher sämtliche dieser Vorhaben bereits in den Kinderschuhen.

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Dannenberg. Die Zukunft der Wendlandbahn war das Hauptthema auf dem Aktiventreffen des Fahrgast-Rates Wendland am 9. März 2010 in Dannenberg. Angereist waren Interessierte und Verkehrsexperten von PRO BAHN, dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem deutschen Bahnkunden-Verband, der deutschen Regionaleisenbahn (DRE), der Dömitz-Dannenberger Eisenbahn, dem Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn und natürlich vom Fahrgast-Rat Wendland. Gemeinsam stellten sie einen Maßnahmenkatalog auf, der in die bevorstehenden Gespräche mit der L andesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) eingebracht werden soll. Folgende Punkte wird das Bündnis für die Wendlandbahn bei der LNVG im Gepäck haben: ·   Beschleunigung durch Ausbau und mehr Sicherheit für die Strecke ·   mehr Fahrten zwischen Dannenberg und Lüneburg durch Einführung eines 2-StundenTakts · HVV-Anbindung über Göhrde hinaus bis nach Dannenberg Wichtig war den Beteiligten, dass alle Haltepunkte zwischen Dannenberg und Lüneburg erhalten bleiben. Eine Umwandlung in Bedarfshaltestellen erscheint jedoch sinnvoll: „Wenn niemand ein- oder aussteigen möchte, kann der Zug auch durchfahren und so Zeit und Energie sparen“, erklärte Thorsten Hensel vom Vorstand des Fahrgast-Rates, „und auf dieser Basis können wir uns sogar die Wiederherstellung des Haltepunktes Pisselberg sehr gut vorstellen.“

Der Lüneburger Westbahnhof

Auch die mögliche Verlegung von Haltestellen wurde diskutiert. „Aus historischen Gründen liegen die Bahnhöfe oft weit außerhalb der Orte. Wenn wir mit einer Verlegung näher an die Menschen herankommen können, sollten wir diese Option prüfen“, schlug Rolf Schulze vor, ebenfalls Vorstandsmitglied im FahrgastRat. Ein Dauerthema ist der Fahrkartenverkauf. An den Haltestellen und im Zug gibt es keine Automaten, aber auch auf den größeren Bahnhöfen und beim Zugführer bleibt der Fahrkartenkauf Glückssache. Der Fahrgast-Rat Wendland will sich nun darum bemühen, einen Fahrkartenverkauf im Zug zu organisieren. Solider Reisekomfort oder flotter Panoramawagen? Diese Frage stellte der Fahrgast-Rat auch der DB Regio SchleswigHolstein, die derzeit auf der Wendlandbahn die Fahrzeuge führt. Hintergrund: Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 wurde der bewährte Triebwagen der Baureihe „VT 628“, der auf der Wendlandbahn eingesetzt wird, immer mit den zwischen Kiel, Lübeck

Foto: Bätge

und Lüneburg verkehrenden Zügen durchgetauscht. Seit Dezember fahren aber zwischen Lüneburg und Kiel die modernen Triebwagen mit den großen Panoramafenstern von Typ „LINT“ („Leichter Innovativer Nahverkehrstriebwagen“), die Wendlandbahn behielt jedoch ihren „VT 628“, der jetzt aus Braunschweig kommt. In Kiel teilte man uns nun auf Anfrage mit, dass das auch bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 so bleiben wird. Und ob danach auch ins Wendland ein aktuelles Modell rollen wird, das sei derzeit noch völlig offen. Kein Anschluss im Wendland? Egal, ob der Bus nicht kommt oder die Bahn Verspätung hat – beim Beschwerdemanagement des Fahrgast-Rates bekommt der Fahrgast immer Anschluss. „Unter der Rufnummer 05862 6060 nehmen wir gern Beschwerden, Lob und Tadel entgegen“ erläutert Jan Stehn vom FahrgastRat. Der Fahrgast-Rat sammelt die Informationen, vermittelt wo es möglich ist und leitet Klagen und Beschwerden an die jeweiligen Verkehrsbetriebe weiter.


(Folge 2) Auf demselben Platz, wo heute in Seehausen (Altmark) die gotische Hallenkirche mit ihren beiden weithin sichtbaren Turmspitzen steht, befand sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts eine kreuzförmige romanische Basilika in Feldsteinbauweise. Zwei oder drei Jahrzehnte nach deren Fertigstellung – wie bei nahezu allen Kirchen der Region, gibt es über das Baugeschehen keinerlei schriftliche Hinterlassenschaften – war die Zeit reif, der Basilika einen mächtigen Backsteinturm anzufügen. Im Erdgeschoß dieses Turmes fand sich unlängst eine Spaltbohle, die der Einschalung eines Tonnengewölbes gedient hatte. Die wissenschaftliche Altersbestimmung dieses Holzstücks ergab, daß es von einer Eiche stammt, die im Sommer 1226 gefällt worden ist. Folglich dürfte der Turmbau um diese Zeit begonnen worden sein.

Zweihundert Jahre später war der romanische Baustil außer Mode gekommen und die wirtschaftlichen Verhältnisse ließen es zu, eine noch größere Kirche, eine gotische Hallenkirche, zu errichten. Diese wurde um die Basilika herumgebaut und so, wie die Halle wuchs, erfolgte der Abbruch der Basilika – Stück für Stück. Nur der Turm blieb unangetastet stehen. Noch heute sind auf der Ostwand des Turmes die Abbruchspuren der Basilika zu erkennen, aus denen sich ihr Aufriß ablesen läßt. Hierzu begibt man sich am besten auf die Orgelempore. Von der alten Kirche sind noch weitere

Teile erhalten geblieben: der Triumphbogen und die Giebelwände des Querhauses. Mit Hilfe dieser Befunde ließ sich der romanische Vorgängerbau rekonstruieren. Die Abbildung, hergestellt von Jan Bodenstein (Architekt), zeigt das Ergebnis. Die Hauptachsen des Kirchenbaus verlaufen zu den Himmelsrichtungen parallel. Das Langhaus steht in westöstlicher Richtung, das Querhaus in südnördlicher. Im Mittelalter weisen alle christlichen Gotteshäusern diese astronomisch-geografische Orientierung auf. Die Ursache hierfür ist: Christus repräsentiert nicht zuletzt eine Licht- bzw. Sonnengottheit. Deshalb berührt die Kirchenlängsachse den Auf- und Untergangspunkt der Sonne zur Tagundnachtgleiche. Die Abbildung v e r ans chau l i ch t ferner, daß die Seitenschiffe nur etwa halb so breit sind wie das Mittelschiff. Der quadratische Raum ganz im Osten ist der sog. Chor, in dem die Priester ihren heiligen Handlungen am Hauptaltar nachgingen. Die Wand zwischen Chor und Querhaus durchbricht eine hohe, als Rundbogen gestaltete Öffnung – der Triumphbogen. Dessen Symbolik zeigt Christus als Triumphator über den Tod. Die architektonische Ausführung trägt diesem zentralen geistlichen Ansinnen in besonderer Weise Rechnung. Die nächste Folge handelt vom Zahlengehalt der Triumphbögen. h.-p. bodenstein, www.ndrom.de

Romanische Entdeckungen In der Altmark und im Elbe-Havel-Winkel stehen mehr als 230 romanische Kirchen, die in einem dreiviertel Jahrhundert errichtet worden sind. Dieser Bestand an Gotteshäusern ist hinsichtlich Zahl und Größe, Bautyp und Baumaterial, Gestalt und Anmutung äußerst vielfältig und variantenreich. Wo kamen die Erbauer her? Was brachten sie mit? Wie haben sie ihrem Glauben im Kirchenbau Ausdruck verliehen? Welche baulichen Lösungen haben sie hierfür im Spannungsfeld zwischen innerkirchlichen Regelungen, eingeprägter Tradition, künstlerischem Gestaltungswillen und technischen Möglichkeiten gefunden und verwirklicht? Der vom Verfasser gewählte Zugang zum Verständnis der Architektur romanischer Kleinkirchen führt über Zahlen – Anzahlen, Ordnungszahlen, Maßzahlen, Verhältniszahlen –, deren Zusammenhänge und deren Visualisierung. Zahlen und Zahlenverhältnisse besitzen mathematische Qualitäten, die diese zu allen Zeiten auszeichneten, als religiöse Bedeutungsträger zu dienen. Auf dem eingeschlagenen Weg auch solchen Hinweisen nachzugehen, ist ebenso naheliegend wie reizvoll. H.-P. Bodenstein 2009

historisches

Romanikregion Sachsen-Anhalt

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ein besuch lohnt sich

Museen / Sehenswürdigkeiten

Ludwigsluster Schlosskonzerte April 2010 Mehr als 70 Jahre währte die Blütezeit der Residenz Ludwigslust, geprägt durch musikalisches Schaffen und rege Konzerttätigkeit. International bedeutende Künstler, wie Antonio Rosetti und Johann Matthias Sperger bereicherten das kulturelle Leben in der jungen Residenz, hinterließen umfangreiche und geachtete Werke und prägten das musikalische Schaffen der mecklenburgischen Hofkapelle. Diese Tradition des Musizierens gilt es auch in der 17. Saison der Ludwigsluster Schloss Konzerte fortzusetzen. Ob Opernquerschnitt, Liederabend oder Kammerkonzert – auch in diesem Jahr ist das musikalische Angebot sehr vielfältig. Neben namhaften Künstlern und Ensembles biete die Konzertreihe auch immer wieder Nachwuchskünstlern ein begehrtes Podium.Die festliche Atmosphäre des Goldenen Saals bildet hierbei einen perfekten Rahmen für unvergessliche Konzertabende. Am 24. April findet um 19:30 Uhr das Eröffnungskonzert der Ludwigsluster Schloss Konzerte 2010 statt. Zu erleben sind Werke der „Ludwigsluster Klassik“ mit der „Musica Instrumentalis“ Schwerinunter der Leitung von Stefan Fischer.

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Tangermünde Salzkirche Zollensteig, 39590 Tangermünde Tel. 03 93 22-4 54 94 brueckner@tangermuende.de Di - So 10 - 17 Uhr Stadtgeschichtliches Museum Am Markt, Tel. 03 93 22-4 21 53 brueckner@tangermuende.de Di - So 10 - 17 Uhr Zeitzeug am Eulenturm Lange Str. 34, Tel. 03 93 92-8 19 02 und 0173-2 41 15 25 Mo - So 10 - 12 und 14.30 - 19.30 Uhr Burgmuseum Schloßfreiheit Schloßfreiheit 5, Tel. 03 93 22-92844 brueckner@tangermuende.de Di - So 10 - 17 Uhr Schönhausen (b. Tangermünde) Bismarck-Museum Schönhausen Bismarckstraße 2, 39524 Schönhausen (Elbe), Tel. 03 93 23-38 87 4 www.bismarck-museum-schoenhausen.de täglich von 10 - 18 Uhr Havelberg Prignitz Museum Am Dom, 39539 Havelberg Tel. 039387 - 214 22 www.prignitz-museum.de Di - So 10 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr Bad Wilsnack Wunderblutkirche Große Straße 55, 19336 Bad Wilsnack Tel. 038791-27 21 u. 038791-6200 www.wunderblutkirche.de Rühstädt Bauernmuseum Dorfstr. 16, 19322 Rühstädt Tel. 038791-2091 Di - So 11 - 17 Uhr Mo geschlossen Werben Heimatstube Im Elbtor, 39615 Werben Tel. 03 99 93 -92755 Öffnungszeiten nach Vereinbarung Beuster (b. Seehausen) Blaulicht-Museum Sammlung hist. Feuerwehr-, Polizeiund Rettungsdienstfahrzeuge Am Burggraben 1, 39615 Beuster Tel. 03 93 97-9 74 44 Mo - Fr 10 - 16 Uhr, Sa und So 10 - 12 und 14 - 16 Uhr bitte mit Voranmeldung Wittenberge Stadtmuseum Alte Burg Putlitzstraße 2, 19322 Wittenberge Tel.03877-40 52 66

E-Mail:stadtmuseum@kfh-wbge.de Di - So 11 - 17 Uhr, Uhrenturm auf dem Gelände des Veritasparkes, 19322 Wittenberge Di - So 11-17 Uhr (vom 9.5.-04.10.) Perleberg Stadt- und Regionalmuseum Mönchort 7-11, 19348 Perleberg Tel. 03876-612964 Di - Fr 10 - 16 Uhr, 2. u. 4.So 10 - 16 Uhr und nach Vereinbarung Museumsgalerie im Wallgebäude Mo - Do 10 - 16 Uhr, Fr 10 - 15 Uhr Oldtimer Museum Wilsnacker Straße 12, Tel. 0 38 76 -61 30 01 o. 0162-7356251 www.oldtimerfreunde-perleberg.de Di und Do 13 - 16 Uhr Mi und Fr 9 - 12 Uhr So 14 - 17 Uhr DDR-Geschichtsmuseum Feldstraße 8 Do und Fr 10 - 13 Uhr, Sa und So 14 - 16 Uhr Lanz Fr.-Ludwig-Jahn-Gedenkstätte Am Ring 21, 19309 Lanz Tel. 0387 80-72 10 oder 73 85 0162-885 59 71 oder 0175-668 90 63 Mo - Fr 9.30 - 16 Uhr Sa und So auf Voranmeldung Lenzen Besucherzentrum/Burgmuseum Tel. 03 87 92-12 21, Burgmuseum 03 87 92-5 07 81 00 www.burg-lenzen.de und www. burgmuseum-lenzen.de täglich 10 - 18 Uhr Seehausen Turmuhrenmuseum Seehausen Mühlenstraße 48, 39615 Seehausen Tel. 03 93 86 -5 10 06 Sa 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr So 14 - 16 Uhr Osterburg Kreismuseum Straße des Friedens 21 39606 Osterburg (Altmark) Tel. 03 93 7-83 73 0 www.museum-osterburg.de Di - Fr 9 - 16 Uhr So 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung Stendal Altmärkisches Museum Schadewachten 48, 39576 Stendal Tel. 03 93 1-65 17 00 Di 13 - 17 Uhr, Mi - Fr 10 - 17 Uhr Sa 13 - 18 Uhr So und Feiertage: 11 - 18 Uhr Winckelmann Museum Winckelmann Straße 36/37, Tel. 039 31 -21 52 26 www.winckelmann-gesellschaft.de

Di - So 10 - 17 Uhr Landes-Feuerwehr-Museum Am Ostbahnhof, Tel. 0 39 31 - 21 25 75 Di, Do, Sa 9 - 11 Uhr und 13 - 17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung Arendsee Heimatmuseum Am See, 39619 Arendsee Sa und So 11- 16 Uhr Schnackenburg Grenzlandmuseum Am Markt 3, 29493 Schnackenburg Tel. 05840-294 www.museum-schnackenburg.de Göhrde Waldmuseum König-Georg-Allee 5, 29473 Göhrde Tel. 0 58 55-675 www.waldmuseum-goehrde.de Di - So 10 - 17 Uhr Clenze „Das blaue Haus“ Clenze Kapellenstr. 7, 29459 Clenze Tel. 0 5844-554 www.museum-clenze.de Mi - Sa 16 - 18 Uhr Vietze Heimatmuseum Hauptstr. 7, OT Vietze, 29478 Höhbeck Tel. 0 58 46-14 39 Sa, So und Fei. Führungen um 16 Uhr (kann nur mit Führung besichtigt werden) Lübeln Rundlingsmuseum (Freiluftmuseum) Lübeln 2, 29482 Küsten OT Lübeln Tel. 05841-96 29-0 www.rundlingsmuseum.de täglich 10 - 18 Uhr Lüchow Amtsturm-Museum 29439 Lüchow Tel. 05841-1260 Di - Sa 13 - 18 Uhr So und Fei 10 - 12 und 13 - 18 Uhr Atelier im Garten Satemin, Satemin Nr.1 Tel. 05841-971989, www.helion.satemin.de Sa, So, Fei. 11 bis 18 Uhr Galerie 1A Ranzau 1A, 29439 Lüchow OT Ranzau Sommerausstellung bis 25.10. Tel. 05841-5308 Wustrow Museum Wustrow Lange Str. 9, Wustrow (Wendland) Tel. 05843-244 oder 429 www.museum-wustrow.de Di - Do 14 - 17 Uhr Fr 11 - 17 Uhr, So 14 - 17 Uhr


Dömitz Museum Festung Dömitz Auf der Festung, 19303 Dömitz Tel. 03 87 58 - 2 24 01 www.festung-doemitz.de Di bis So 10 bis 16.30 Uhr Dannenberg Waldemarturm 29451 Dannenberg Tel. 05861-808117 oder 808545 www.waldemarturm.de Mi bis Sa 14 bis 17 Uhr So und Fei. 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr Historisches Feuerwehrmuseum OT Neu Tramm, Tel. 05861-2242 www.historisches-feuerwehrmuseum.de Sa, So und Fei. 10 bis 16 Uhr Boizenburg Erstes Deutsches Fliesenmuseum Reichenstr. 4, 19258 Boizenburg Tel. 038847-53881 www.jugendstilfliesen-museum.de Di bis Fr 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr Sa und So 14 bis 16 Uhr Heimatmuseum der Stadt Kirchplatz 13, Tel. 038847-52074 Elbbergmuseum Am Elbberg, Tel. 038847-55519 stadtinfo@boizenburg.de Ludwigslust Schloss Schlossfreiheit, 19288 Ludwigslust Tel. 03874-5719-0, täglich 10 bis 18 Uhr Pritzwalk Stadt- und Brauereimuseum Meyenburger Tor 3a, 16928 Pritzwalk Tel. 03395-302802 www.museum-pritzwalk.de Di bis Fr 10 bis 12 Uhr u. 13 bis 17 Uhr Sa und So 13 bis 16 Uhr Wolfshagen Schlossmuseum Putlitzer Str. 16, 19348 Wolfshagen Tel. 038789-61063 www.schlossmuseum-wolfshagen. de Mi bis So u. Fei. 11 bis 16 Uhr

Lindenberg Prignitzer Kleinbahnmuseum Hauptstr. 7, 16928 Lindenberg Tel. 033982-60114, www.pollo.de Salzwedel J.-F.-Danneil-Museum An der Marienkirche 3, 29410 Salzwedel Tel. 03901-423380 Di bis Fr 13 bis 16.30 Uhr Sa/So/Fei 13 bis 17 Uhr Neuhausen Burg- und Schlossanlage Neuhofer Str. 20, 19348 Neuhausen Tel. 038785-90162 www.schloss-neuhausen@de Terminabstimmung erforderlich Neu Kaliß Regionalmuseum Karl-Marx-Str. 22, 19294 Kaliß Tel. 038758-26270 Mi/So 10 bis 12 Uhr Lübtheen Museum „Altes Küsterhaus“ Schulstr. 2, 19249 Lübtheen Tel. 038855-77523 Di bis Do 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr So 14 bis 17 Uhr und nach Vereinb. Grabow Heimatmuseum Marktstr. 19, 19300 Grabow Tel. 038756-70054 Di bis Fr 9 bis 11 Uhr Mi, So und Fei. 14 bis 16 Uhr Führungen nach Voranmeldung Ziemendorf Treppenhaus der Menschenrechte in renovierter Grenztruppenkaserne Dorfstr. 49g, 39619 Ziemendorf Tel. 039384-97295 www.pferde-freizeitparadies.de Führungen nach Absprache, Besichtigung von 8 bis 20 Uhr

Arneburg Heimatmuseum Breite Str., 39596 Arneburg Tel.: 03 93 21/5 18 17 Frau Hack täglich 10.00 bis 18.00 Uhr Burgberg mit Mauerresten Alter Stadtkern Klein-ste Galerie im „Goldenen Anker“ Rüterberg Dorfrepublik Rüterberg Am Brink 3, , 19303 Rüterberg Tel. 038758-20333 nach tel. Vereinbarung Alt Jabel Dat lütt Museum Friedensstr. 15, 19303 Alt Jabel Tel. 039759-20234 o. 20452 Mai bis 3. Oktober So/Fei 14 bis 17 Uhr, in der Woche nach tel. Vereinbarung Neustadt (Dosse) Technisches Denkmal Gaswerk Havelberger Str. 25, 16845 Neustadt Tel. 033970-51187 Di bis Fr 10.00 bis 16.00 Uhr Sa und So 13.00 bis 16.00 Uhr Kutschenmuseum Neustadt(Dosse) Havelberger Str., Tel. 033970-13883 Mo bis Fr 9.00 bis 17.00 Uhr Sa und So 10.00 bis 17.00 Uhr Museum-DDR Erinnerungen Kampehl 35, Tel. 0175-3808054 tgl. 10.00 bis 18.00 Uhr Ritter Kalebuz Kampehl, Tel. 033970-13265 Buch Elbelandmuseum Kirchstr.1, 39517 Buch Tel. 039362-81673 o. 90009 Mo und So von 10 bis 17 Uhr

Wanzer Bockwindmühle am Elberadweg Tel. 039395-81280 Führungen nach Absprache, Besichtigung Sa und So von 11 bis 17 Uhr

Demerthin Renaissanceschloss Schulstr. 10,16866 Gumtow OT Demerthin Tel. 033977-80344 o. 87915 www.schloss-demerthin.de

Meyenburg Modemuseum Schloss 1, 16945 Meyenburg Tel. 033968-508961 März bis Oktober Di bis So 10 bis 18 Uhr

Neustadt-Glewe Burg/Museum Burg, 19306 Neustadt-Glewe Tel. 038757-2384

Streckenthin Museumsdruckerei Natur- und LandschaftsschutzDenkmalpflege Förderverein Streckenthin e.V. Streckenthiner Dorfstr. 17, 16928 Pritzwalk OT Streckenthin Tel. 033989-40600

Ludwigsluster Schlosskonzerte April 2010 „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…“ – Ein Osterspaziergang. Zu einem Spaziergang der besonderen Art lädt am Osterwochenende das Schlossmuseum Ludwigslust ein. Jeweils um 15.00 Uhr beginnt die österliche Schlossparkführung. Im Rahmen des Spazierganges erfährt der Gast Wissenswertes zur Parkge-schichte, zu dendrologischen Besonderheiten und hat die Möglichkeit, das ansonsten geschlossene Louisen-Mausoleum zu besichtigen. Unter Einbeziehung barocker Elemente wie Alleen, Kaskaden, Kanäle und Wassersprünge wurde der einst geometrisch angelegte Schlossgarten Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Gartengestalter Peter Joseph Lenné im landschaftlichen Stil erweitert. Der Ludwigsluster Schlosspark gilt dank seiner barocken Wasserspiele, Gartenarchitekturen und dendrologischen Besonderheiten als einer der schönsten im Norden Deutschlands.

ein besuch lohnt sich

Hitzacker Altes Zollhaus Zollstraße 2, 29456 Hitzacker Tel. 0 58 62 - 88 38 www.museum-hitzacker.de Di bis So, von 10 bis 17 Uhr Führungen auf Nachfrage Archäologisches Zentrum Hitzacker Elbuferstr. 2-4, 29456 Hitzacker Tel.05862-6794 www.archaeo-centrum.de Di bis Fr 10 bis 16 Uhr Sa, So und Fei. 10 bis 18 Uhr

Bei Fragen bzw. Anmeldungen wenden Sie sich bitte an das: Staatliche Museum Schwerin Schloss Ludwigslust Tel. 03874 57190 Fax 03874 571919 info@schloss-ludwigslust.de

Bleckede ElbSchloss Bleckede Schloßstr. 10, 21354 Bleckede Tel. 05852-951416 Fax 05852951499 www.elbschloss-bleckede.de April - Oktober Die - So 10 - 18 Uhr März - November Die - So 10 - 17 Uhr

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wissenswertes 16

Die Elbe Fahrrinne und Schi≠fahrt Die Schiffbarkeit der Elbe Die Elbe ist eine der 28 Bundeswasserstraßen in Deutschland. Eine hohe Bedeutung als Verkehrsweg genießt sie für das Binnenland Tschechien, das sich über die Elbe an den Welthafen Hamburgs anschließt. Deshalb drängt die Tschechische Republik darauf, dass Deutschland die Elbe so ausbaut, dass sie längere Zeit im Jahr schiffbar wird. Dies wäre nur zu erreichen, wenn die Elbe weiter begradigt, vertieft und mit Staustufen versehen würde. Naturschützer argumentieren jedoch, dass auch ein Ausbau die Schiffbarkeit nicht gewährleiste, da der Fluss in Zukunft möglicherweise immer öfter zu wenig Wasser führen könnte. Einen weiteren Ausbau der Elbe im Mittellauf halten sie daher sowohl ökonomisch als auch ökologisch für sehr fragwürdig. Eine der schwierigsten Passagen für die Schifffahrt ist der Flussbogen vor der Dresdner Altstadt wegen der hohen Fließgeschwindigkeit und der dicht hintereinander liegenden Bogenbrücken. Deswegen werden hier viele tschechische Frachtschiffe zur Sicherheit geschleppt. Ein weiterer schwieriger Abschnitt befindet sich zwischen der Havelmündung und Hitzacker, der so genannte „Böse Ort“ – ein schmaler 90°-Knick bei Schnackenburg. Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg ist einer der bedeutendsten Wasserverkehrsknoten in Europa und lässt ein Überqueren der Elbe in Ost-West-Richtung zu.

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Erst im Ergebnis der Mittelwasserregulierung, etwa zum Ende des neunzehnten Jahrhundert, ist eine Verwendung des Begriffes „Fahrrinne“ begründet. Das Wort Fahrrinne leitet sich aus der Gewährleis-tung bestimmter technischer Normen, wie z.B. Breite, Tiefe und natürlich der Verkehrsicherheit ab, die jedoch erst mit der wasserbaulichen Ausformung und Fixierung des Mittelwasserbettes vorhanden waren. Im heutigen Sprachgebrauch werden die Begriffe Fahrwasser und Fahrrinne verwendet. Unter Fahrwas-ser versteht man die gesamte Wasserfläche zwischen den Mittelwasserstreichlinien, die natürlich auch durch Wasserfahrzeuge befahren werden kann. Innerhalb des Fahrwassers verläuft die lageveränder-liche Fahrrinne mit einer Breite von 50 m. Bei einer Streichlinienbreite von 200 m beträgt daher die Breite der Fahrrinne mit 50 m nur ein Viertel der Fahrwasserbreite. In der Umgangssprache der Schiffer werden auch im Zusammenhang mit der Fahrrinne die Begriffe Talweg oder Talweglinie benutzt. Der Verlauf der Fahrrinne entspricht in der Regel auch dem Verlauf oder der Lage des hydraulischen Strömungszen-trums. Hier werden für die Schifffahrt

Ausbauzustände und Fahrrinnenverlauf

hinsichtlich Abladetiefe und Navigationssicherheit die günstigsten Bedingungen angetroffen. Bild 1 zeigt auf eine dreistufige Abfolge reduziert die Schiffbarmachung der Elbe. Bis auf drei kurze Streckenabschnitte mit Niedrigwasserausbau finden wir im Elbeverlauf der Prignitz den mittleren Teil der Grafik als gegenwärtigen Ausbauzustand vor. Von den Bereichen mit Niedrigwasserausbau ist nur noch ein ca. drei Kilometer langer Abschnitt unterhalb Lenzen vorhanden und nachweisbar. Zwei weitere kurze

Zeichnungen: Schneider

Abschnitte unterhalb der alten Havelmündung und bei Schnackenburg wurden entweder überbaut oder durch Eisversetzungen zerstört. In allen drei Fällen waren es Versuchs- oder Pilotprojekte, die zeitlich zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg realisiert wurden. Um jedoch den aktuellen Bezug zur Gegenwart wieder herzustellen, soll in den folgenden Ausführungen der Fahrrinnenverlauf im Mittelwas-serbett eingehender erklärt werden. Wie in Grafik dargestellt, verläuft die fünfzig Meter breite Fahrrinne


und Radien zu vergleichmäßigen. Dies war allein schon durch die Festlegung der Solloder Normalbreiten zwischen den Mittelwasserstreichlinien notwendig und geboten. Flache oder wenig ausgeprägte Stromkrümmen ( Bild 2 mittlerer Grafik) sind charakteristisch für den überwiegen-den Streckenverlauf in der Prignitz. Zwar verbleibt hier in der Regel die Fahrrinne vor dem konkaven Ufer (Prallhang/Prallufer/Grube), jedoch kommt es in Einzelfällen in Bereichen mit Aufweitungen des Abflussquerschnittes zu Anomalien und Verwerfungen der Fahrrinne. An die-

viele Jahrhunderte ohne Eingriffe des Menschen entstanden. Im Zuge der Mittelwasserregulie-rung und der damit verbundenen, endgültigen Lagefixierung des Gewässerbettes wurde natürlich versucht, Krümmungen

sen Problemstellen bilden sich so genannte „falsche Fahrrinnenübergänge“, die z. B. für großen Schiffseinheiten und lange Schubverbände schwierig zu durchfahren sind. Roland Schneider

Fahrrinnenverlauf in Stromkrümmen

(dunkelblaues Band) zwischen den Mittelwasserstreichlinien. Im Streckenbereich der unteren Mittelelbe ist ihr Verlauf jedoch nicht lagestabil. Wandernde Sänder verursachen oft abrupte Lageveränderungen und Rich-

Hoch- und Niedrigwasser im jahreszeitlichen Verlauf Saisonale Hochwasser gehören zum natürlichen Geschehen an der Elbe. Starke Niederschläge im oberen Einzugsgebiet der Elbe bauen sich regelmäßig zu Hochwasserwellen auf. Neben den an anderen Flüssen auch zu beobachtenden Winterhochwassern ist eine Besonderheit der Elbe die Entstehung von Hochwassern im Spätfrühling (April/Mai), begünstigt durch die Schneeschmelze im Riesengebirge. Diese sind eine Voraussetzung für das Entstehen naturkundlich wertvoller Überschwemmungsbiotope insbesondere am unteren Mittellauf. Trotz vielfach fehlender Bebauung sind die Deiche so eng gesetzt, dass der Strom insgesamt über 80 Prozent seiner ursprünglichen Überflutungsgebiete verloren hat. Der Unterlauf ist vor Hochwasser in Folge von Niederschlag sehr gut geschützt, auf Grund seiner nach Nordwesten exponierten Trichterform aber immer wieder für Sturmfluten anfällig. Nach der großen Sturmflut 1962 wurde der Schutz durch Deiche und Sperrwerke im Bereich des Hamburger Hafens soweit erhöht, dass keine vergleichbar großen Schäden mehr eintraten. Überschwemmungen traten an der Elbe auch durch menschliche Einflüsse auf. So kam es immer wieder zu Rückstauungen, wenn sich bei Winterhochwasser Eisschollen an Brücken verkeilten. Beim bis zum Elbehochwasser 2002 schlimmsten Hochwasser im März 1845 war die Elbe vorher komplett durchgefroren.

wissenswertes

tungswechsel der Fahrrinne. Um die Sicherheit für die Schifffahrt zu gewährleisten, sind deshalb regelmäßige Erkundungspeilungen erforderlich. Diese Erkundungspeilungen werden mit moderner satel-litengestützter Echolottechnik ausgeführt. Für das Aufspüren und die Suche nach Unterwasserhinder-nissen können im Bedarfsfall zusätzlich hoch auflösende Flächenechogramme mit speziellen Messschif-fen erstellt werden. Bei einem natürlichen Flusslauf wie der Elbe sind Krümmungen und Schleifen durch dynamische Prozes-se über

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Wann, was, wo?

Veranstaltungen 1. - 08. Mai 2010 Dannenberg Prisser-Neu Lebbien

14:0018:00

Wildkräuter erleben im sommerlichen Wandel, Info 05861-6758

24. Offroad - Familienwochenende im Verkehrsgarten

Hohenwoos Töpferhof

14:0017:00

Markttag mit traditioneller Handwerkskunst und regionalen Spezialitäten

Sonderausstellung „Expedition in die Provinz“, Cartoons u. Illustrationen von W.-R. Marunde

Wittenberge Kultur- u. Festspielhaus

15:00

Blasmusik zum 1. Mai: „Die Prignitzer“, Eintritt frei

Saisonbeginn im Lehmmuseum mit Fotoausstellung

Hitzacker

15:00

„Alltag in der Bronzezeit“ - eine Zeitreise für Jung und Alt im Archäologischen Zentrum

JUSTITIA - Sonderausstellung des Burgmuseums

Hitzacker Freie Schule

15:00

Konzert der Streichhölzer, Leitung Claudia Brunner

Samstag, 1.5.2010 1.+2.5.2010 GT Kammermark

09:0018:00

bis 14.7.10 Wittenberge, Alte Burg bis 30.9.2010 Gnevsdorf

10:0018:00

bis 31.10.2010 Tangermünde Lenzen Burg Lenzen

06:00

„Nichts für Langschläfer“ Vogelstimmenwanderung im Park, Leitung Naturwacht

Bad Bevensen Kurpark

15:00

„Beschwörung des Frühlings“ - liter. Kurparkspaziergang mit Dr. H. Bomke, Info 05821-5735

Steckelsdorf Abfahrt

08:00

Messdienerwallfahrt nach Magdeburg (Tangermünde 08:30 Uhr Abfahrt)

Beuster St. Nikolaus Kirche

16:00

Ausstellungseröffnung „Hochwasser an der Elbe“

Stendal Altmark Oase

ab 09:00

Start der Freibadsaison, Info 03931-41880

Beuster St. Nikolaus Kirche

17:00

Konzert „Klassische Momente“ Trompetenquartett Beuster

Arendsee

09:00

Fischmarkt, Tankstelle „Zum Seeadler“

Meyenburg Modemuseum

19:00

„In der Nacht ist der Mensch nicht gern allein“, Rudolf Kostas, Tel. 033968-508961

Blüthen Reitplatz

10:00

Pferde-, Hobby- und Bauernmarkt

Sonntag, 2.5.2010

Mesendorf-Lindenberg

10:00

Der „Pollo“ fährt: Fahrtage, Info 033982-60128

Stresow Aussichtsturm

10:00

Vogelzug am Wrechow, Info 05861-979171

Dömitz Rathausplatz

10:0017:00

Frühjahrsmarkt & Unterhaltungsprogramm, Info 038758-22112

Trebel

10:00

Freiluft-Gottesdienst zum Kiekemarkt

Lüchow Blumenhaus M & A

10:0017:00

Tag der offenen Tür

Bad Bevensen Kurhaus

10:0017:00

Miniaturen-Ausstellung mit Verkauf, Info 05862-985569

Pritzwalk Waldpark Hainholz

10:0017:00

Tag des Baumes - Familienfest mit symbolischer Baumpflanzung, Info 03395-307454

Lüchow Blumenhaus M & A

10:0017:00

Tag der offenen Tür

Magdeburg Elbauenpark

10:0018:00

„Ganz in Familie“ mit Kinderprogramm, Musik u.v.m.

Magdeburg Stadtpark Rotehorn

10:0020:00

Maifest - Tag der Begegnung, Vergnügungspark, Markttreiben uvm., Eintritt frei

Perleberg DDR-Geschichtsmuseum

10:0018:00

Langer Tag mit Kartoffelsalat und Bockwurst, Kuchen und „Westkaffee“

Arendsee Klosterkirche

10:30

Gottesdienst zur Woche für das Leben

Magdeburg Stadtpark Rotehorn

10:0020:00

Maifest - Tag der Begegnung, Vergnügungspark, Tanz uvm., Eintritt frei

Zethlingen Mühlenberg

11:0017:00

Langobardenwerkstatt, Jubiläumswerkstatt

Platschow Elefantenhof

11:00

„Die Elefanten feiern den Tag der Arbeit“ Erw. 7,-/Kind 4,-/Fam. (2:2) 20,- EUR

Satemin Markthof

11:0017:00

Plattdeutscher Tag 2010, Freilichtbühne mit Musik, Literatur u. Theater

Ludwigslust Schlossterrasse

11:00

Frühschoppen mit den Hagenower Oldies unter Leitung von Gernot Wascher

Trebel

11:0018:00

Kiekemarkt

Pritzwalk Hainholzstadion

11:00

3. Pritzwalker Fußballturnier, Info 03395-75960

Satemin Markthof

11:00

Plattdeutscher Tag 2010

Zethlingen Mühlenberg

11:0017:00

Langobardenwerkstatt, Tag der offenen Tür anlässlich des 20-jähr. Bestehens

Haverland/ Abbendorf

13:0017:00

5. Obstbaumblütenfest

Bitter-Herrenhof Fähranleger

ab 11:00

vergnügliche Spurensuche durch das Elbdorf Bitter, am Ende Umtrunk auf d. Denkmalhof

Magdeburg Elbauenpark

14:0018:00

„Spielen & Bewegen“- große Auswahl an Sport- u. Spielgeräten, Eintritt 3 EUR

Salzwedel Freizeitcenter Chüdenwall 12:30

Maisingen der Salzwedeler Chöre

Karstädt Bahnschänke

14:30

Tanz in den Mai (Volkssolidarität)

Sandau

ab 13:00

Tag der offenen Tür der Feuerwehr

Bad Wilsnack KMG Klinikum

14:30

Kaffeekonzert im Foyer der Elbtalklinik mit „Mister Blue“

Arendsee

13:00

Saisoneröffnung Strandbad

Wolfshagen Schlossmuseum

15:00

Ausstellungseröffnung „Malerei u. Plastik v. Torsten Paul“, Info 038789-61063

Neustadt/Dosse Hauptgestüt

14:00

Fohlenfrühling

Tangermünde

16:00

Gospelkonzert in der Kirche

Kristall Kur- & Gradier-Therme Bad Wilsnack Unser OsterGeschenk an Sie

vom 31.3.–7.4.2010 erhalten Sie beim Kauf von 10 Eintrittskarten

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11.03.2010 14:10:23 Uhr


Hitzacker Freie Schule

17:00

Wendish Rhythm & Sax und der Generationenchor Kiliano, Leitung Fritz Klipp

Montag, 3.5.2010

Magdeburg Stadthalle

20:00

Marlene Jaschke - „Auf in den Ring“

Freitag, 7.5.2010 18:30

Kurs: Informationen zum Mietrecht (3x3 U-Std.), Tel. 03395-700746

7.5.-29.6.10 Salzwedel, Bibliothek

Bad Wilsnack KMG Klinikum

19:00

klassisches Klavierkonzert mit der Pianistin Helga Teßmann, Eintritt 3,00 EUR

Gartow Wendlandtherme

09:0019:00

Warmbadetag, Tel. 05846-8218

Meyenburg Schloss/Bibliothek

19:00

Bad Stuer und sein Kaltwasserbad

Gnevsdorf Lehmmuseum

10:0016:00

Tagesseminar zum Strohballenbau, Anmeldung: earthbuilding@fal-ev.de

Lübeln Rundlingsmuseum

14:30

Weidenflechten

Dienstag, 4.5.2010

Ausstellung „Lebensfreude I“, textile Kostbarkeiten

Arendsee Haus des Gastes

10:00

Geführte Radwanderung

Salzwedel URANIA

18:00

Treffen von Interessenten der phan. Literatur u. Kunst m. Spezialrichtungen, Tel. 03901-27733

Salzwedel Gastst. „Eisen Carl“

16:00

Vortragsreihe „Naturkatastrophen“, Ref. W. Böhme, 3 EUR, Info/Anm. 03901-27733

Buchberg OT Gnevsdorf

ab 19:00

Ausstellungseröffnung „Erde und Feuer - zwei Elemente. Grundöfen aus Lehm“, freier Eintritt

Gartow Wendlandtherme

Fitness „Young Generation“, ab 18:00 Aqua Tel. 05846-8218

Lenzen Burg Lenzen

19:00

Amphibien-Exkursion mit Froschkonzert, Erw. 8,-/erm.4,-, Anm. erford. Tel. 038792-1221

Bad Wilsnack KMG Klinikum

19:00

Stiepelse Gästehaus „Lichtblick“

19:30

„Dann berühren sich Himmel und Erde“ Musik u. Lyrik m.d. Duo „Ensemble Musik und Posie“

Lüchow Kreishaus

19:30

Vernissage, Malerei von Erwin Grosse

Amicitia-Chor, Liederabend des Bad Wilsnacker Männergesangsvereins

Mittwoch, 5.5.2010 Lüchow Parkplatz a. Kreishaus

09:00

Vogelkundliche Wanderung „Schützenpark Lüchow...“, Leit. J. Grimme, Anm. 03901-27733

Stendal Hotel „Schwarzer Adler“

20:00

Zauber der Travestie

Arendsee Haus des Gastes

10:00

Stadtführung

Tylsen Kulturscheune

20:00

Lichtbildervortrag „Naturerlebnis am Grünen Band“ v. Paul Meitz, Info 039033-495

Arendsee Haus des Gastes

15:00

Märchenstunde für Kinder

Salzwedel

20:00

„Der nackte Wahnsinn“ Theater, Komödie von Michael Frayn

Bad Wilsnack KMG Klinikum

19:00

Waldwanderung mit Forstmeister Dr. Eberhard Mann

Vielank Vielanker Brauhaus

20:30

Der lustige Käpten Schilling mit seinem Schifferklavier im Brauhaus Restaurant

Dannenberg InfoPunkt

19:0020:30

Die Medial- und Heilerschulung nach Dr. R. Sonnenschmidt, Info 05861-983786

Samstag, 8.5.2010

Gartow Tourist-Information

19:30

Diavortrag „Gotland“ von Norbert Distler, Bussau

8.+9.5.2010 Lindenberg

Magdeburg Johanniskirche

19:30

Benefizkonzert „Erinnern ist Zukunft“, Eintr. 10,60 EUR

OT Mesendorf An d. alten Schmiede

1. Mesendorfer Belarustreffen, Info 0172-9789100

Wittenberge Kultur- u. Festspielhaus

20:00

Kabarett Distel: „Staatsratsvorsitzende küsst man nicht“

Stendal Altstadt

4. Traditionstreffen, 12. RAMELOW Citylauf, 23. Stendaler Kneipennacht

Arendsee

Horningfest in der Innenstadt

Donnerstag, 6.5.2010

09:0017:00

Prignitzer Kleinbahnmuseum „Dampftage“

6.-9.5.2010 Pritzwalk, Festplatz

10:0018:00

Zirkus PROBST

Stendal OT Bindfelde ehem. Obimarkt

07:0016:00

Flohmarkt (keine Neuware), teilüberdacht, fürs leibl. Wohl ist gesorgt, Tel. 0177-4041201

6.-9.5.2010 Redefin

10:0018:00

CSI-Reiten - Pferdefestival

Rambow Treffpunkt: Kirche

09:30

Ranger-Erlebnistour: Radwanderung, Erw. 10,-/ Kind 4,-/zzgl. 7 EUR Imbiss, Anm. 038792-1701

Arendsee Haus des Gastes

09:00

Busfahrt nach Salzwedel und Diesdorf (ab 20 Teilnehmer)

Goldbeck

ab 10:00

„Gut Plätz“ bei Goldbeck: 10. Spargelhoffest

Gartow Wendlandtherme

ab 10:00 Aquagymnastik, Tel. 05846-8218

Bad Wilsnack KMG Klinikum

10:0014:00

7. Deutscher Walkingtag - Erleben Sie die Trendsportart in Theorie und Praxis

Salzwedel „Löwenakademie“

10:0013:00

Gesundes Kochen - Seniorenkurs, Ref. Heike Fuhrmann, 10 EUR, Anm. 03901-27733

Demker bei Stendal Heilpflanzenschule

10:0016:30

Tagesseminar: „Welche Heilkräuter bei Verletzungen“, Anm. 039365-94139

Hitzacker Parkplatz Bleichweisen

17:0020:30

Durchs Ursprungstal der Elbe

Salzwedel Burgstr./Breite Str.

11:0016:00

Salzwedel tischt auf: Schlemmermeile

Dannenberg InfoPunkt

19:00

Kurs: „Abnehmen - anders“ mit Heilpraktikerin Birte Giesen

Cheine Kirche

14:00

Botanische Wanderung „Orchideen im Cheiner Torfmoor“ mit dem NABU, Info 03901-27733

Ludwigslust Rathaus

19:0022:00

Veranstaltung zum 200. Geburtstag von Fritz Reuter mit Dr. Arnold Hückstedt

Arendsee Klosterkirche

14:00

Konfirmationsgottesdienst

Ein Bad nach Ihren Wünschen!

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Veranstaltungen 8. - 16. Mai 2010 Alt Jabel Pfarrstall

14:00

Eröffnung „Dat Lütt Museum“ Sonderausstellung „Schnittkunst in der Griesen Gegend“

Dienstag, 11.5.2010

Hitzacker

15:00

„Alltag in der Bronzezeit“ - eine Zeitreise für Jung und Alt im Archäologischen Zentrum

Arendsee Haus des Gastes

10:00

Geführte Radwanderung

Lenzen Parkpl. Löcknitzbrücke

17:00

Geführte Kanutour auf der Löcknitz, Erw. 20,-/ erm. 10,-EUR, Anmeld. unter 05846-980366

Salzwedel Altperverstr. 22

15:30

„Die Alte Münze und um die Alte Münze herum“ - Führung, 3 EUR, Tel. 03901-27733

Werben/Elbe Salzkirche

17:00

„Wo ist mein Kurdistan...“ Fotoausstellung bis 16.5.2010

Bad Wilsnack KMG Klinikum

19:00

„Bad Wilsnack - Vom Wallfahrtsort zum Moorheilbad“ Videovortrag mit Bärbel Mann

Salzwedel Club HANSEAT

21:00

Offene Bühne - Alltagsdasein, Dresco, Dario + Lethal Injection, 4 EUR, Tel. 03901-26159

Dannenberg InfoPunkt Tel. 05861-983786

19:0020:30

Medialität u. Hellsichtigkeit - Überblick über erweiterte Sinneswahrnehmungen

OT Steffenshagen Festplatz

21:0004:00

Konzert mit „Eiscreme“, Info 0174-6714744

Salzwedel Katharinenkirche

19:30

Konzert des Mädchenchor Wernigerode, Karten 8,-EUR/erm. 6,-EUR, Info 03901-422438

Sonntag, 9.5.2010

Muttertag

Mittwoch, 12.5.2010

Arendsee

Horningfest in der Innenstadt

Arendsee ab Haus des Gastes

10:00

Stadtführung

Ziemendorf Pferde-u.Freizeitparadies 08:00

Flohmarkt

Arendsee Haus des Gastes

15:00

Märchenstunde für Kinder

Bad Wilsnack KMG Klinikum

10:00

Dia-Ton-Vortrag „Im Land der Störche“ mit Naturfotograf Werner Fraedrich, Eintr. 4 EUR

Salzwedel Kulturhaus

20:00

Ralf Bauer „Bauer in Love“

Bad Wilsnack Kristalltherme

10:0019:00

Dankeschön zum Muttertag (kostenlose Kinderbetreuung 14-18 Uhr) + Rundum-Wohfühlprogr.

Donnerstag, 13.5.2010

Platschow Elefantenhof

11:00

Muttertag - freier Eintritt für alle Frauen ab 16 Jahre

Arendsee Kath. Klosterkirche

Pritzwalk Kulturhaus

14:00

Tanztee, Info 03395-401117

Arendsee Campinplatz am Arendsee 10:00

Beachvolleyballturnier

Diesdorf Freilichtmuseum

14:30

„Literarisch musik. Blumenstrauß“ Gartenführung zur Geschichte der Blumen

Groß Woltersdorf

10:00

Familientag im Waldlehrpark, Info 03395-302694

Perleberg Museumshof

ab 15:00

Singekreis „Kurt Rabbach“ lädt ein zu „Frühlingsweisen“ mit 45 min. Programm

Wolfshagen Schlossmuseum

10:00

ev. Gottesdienst in der Schlosskirche, anschließend Schlossfest, Info 038789-61063

Arendsee Kloster

15:00

Ausstellungseröffnung „Grenzen in der Natur“ Fotografien

Schäplitz Altmarkhof

10:00

Himmelfahrt, Info 039324-432

Seehausen Forsthaus Barsberge

15:00

Kaffeekonzert, Tel. 039386-51516

Könnigde

10:00

Himmelfahrt auf der Treffenfeld-Scheune

Bad Wilsnack Wunderblutkirche

16:00

Eine kleine Nachtmusik - Mozart für Orgel vierhändig, Eintritt frei

Perleberg DDR-Geschichtsmuseum

10:0018:00

Langer Tag im DDR-Geschichtsmuseum

Stendal Dom St. Nikolaus

17:00

„Joseph und seine Brüder“ Kindermusical

Bad Wilsnack Kristalltherme

10:0019:00

Christi Himmelfahrt! Vatertag - herzhaftes v. Grill, Männeraufgüsse, Massagen u.v.m.

Magdeburg Bördelandhalle

20:00

ICH + ICH - Gute Reise Tour 2010

Vielank Vielanker Brauhaus

10:0019:00

Vatertags-Party mit DJ Paule, DJ Frank, Eintritt frei

Seehausen Forsthaus Barsberge

11:00

Große Herrentagsparty mit der Oldie Blaskapelle Seehausen, Tel. 039386-51516

Montag, 10.5.2010

08:30

Himmelfahrt Gottesdienst Christi Himmelfahrt

Wittenberge Kultur- u. Festspielhaus

15:00

Volksmusik zum Muttertag, zu Gast bei Kathrin & Peter

Prezier

11:00

Wildkräuterwanderung mit anschließendem Mittagessen (6 EUR)

Bad Wilsnack KMG Klinikum

19:00

„Die Brandenburgische Elbtalaue“ Vortrag der Naturwacht Rühstädt

Platschow Elefantenhof

11:00

Himmelfahrt - freier Eintritt für alle Männer ab 16 Jahre

Stavenow Kirche u. Blockhaus

11:0015:00

Radsternfahrt, Gottesdienst, anschl. Picknick

Dienstag, 11.5.2010 Arendsee Haus des Gastes

10:00

Geführte Radwanderung

Hohenwoos Töpferhof

11:0018:00

Fest mit Livemusik und Unterhaltung (11 Uhr Ökom. Gottesdienst)

Salzwedel Altperverstr. 22

15:30

„Die Alte Münze und um die Alte Münze herum“ - Führung, 3 EUR, Tel. 03901-27733

Saaße bei Lüchow Dorfplatz

ab 11:30

Saaßer Dorffest

Bad Wilsnack KMG Klinikum

19:00

„Bad Wilsnack - Vom Wallfahrtsort zum Moorheilbad“ Videovortrag mit Bärbel Mann

Prezier 11

14:00

Haarkränze binden für Groß und Klein mit Nadja Assebbab (Materialumlage)

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14:00

Bundes Kinderprogramm mit René, Asgard & Co., Eintritt frei

Ludwigslust Schlosspark

10:0018:00

Ludwigsluster Barockfest mit Töpfermarkt

Teplingen Eichenring 6

15:00

„Die Ulmen am Weg“ - Gartenlesung mit Dr. H. Bomke, Info 05862-987061

Bitter-Herrenhof Fähranleger

ab 11:00

vergnügliche Spurensuche durch das Elbdorf Bitter, am Ende Umtrunk auf d. Denkmalhof

Dannenberg Breese i.d.Marsch

15:30

Geführter Spaziergang durch das Bioenergiedorf Breese mit Siegmund Schmaggel

Prezier 11

11:00+ 16:00

Wildkräuterwanderung mit anschließendem Essen (6 EUR)

Prezier 11

16:00

Wildkräuterwanderung mit anschließendem Essen (6 EUR)

Dannenberg Breese i.d.Marsch

11:30

Geführter Spaziergang durch das Bioenergiedorf Breese mit Siegmund Schmaggel

Beuster Stiftskirche

17:00

Konzert: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ Mitglieder der Berl. Domkantorei

Schnackenburg

13:00

Stadtfest mit Markständen

Gartow Wendlandtherme

ab 18:30 Aquagymnastik, Tel. 05846-8218

GT Streckenthin

14:00

Frühlingsfest, Info 03395-760843

Arendsee Campingplatz/Platte

20:00

DJ-Party

Lüchow Touristinfo Burgstr.

14:00

Stadtführung

Prezier 11

21:00

Tanz der Seele im Lichterklang mit Britta Philipsen, Hutkasse0

Prezier 11

14:00

Haarkränze binden für Groß u. Klein und buntes Kinderprogramm (Materialumlage)

Hitzacker

15:00

„Alltag in der Bronzezeit“ - eine Zeitreise für Jung und Alt im Archäologischen Zentrum

Teil II der Ausstellung „Lebensfreude I“ - textile Kostbarkeiten

Dannenberg Breese i.d.Marsch

15:30

Xamba: Trommelgruppe, Info 05861-4967

Freitag, 14.5.2010 14.5.-14.6.2010 Salzwedel, „Alte Münze“ 14.+15.5.2010 Ludwigslust, Sporthalle

ab 09:00

vom SV „Wanderlust“ organisierte Junioren Europameistersch. der Radballer u.Kunstfahrer

Hitzacker VERDO-Parkplatz

15:30

Oldtimertreff mit Fahrzeugen des THW, ASB, Rotes Kreuz, Feuerwehr

Gartow Wendlandtherme

09:0019:00

Warmbadetag, Tel. 05846-8218

Dannenberg Breese i.d.Marsch

17:00

gone fishin‘ - gecoverte Favorits, Eigenes, Country, Folk uvm., Info 05861-4967

Mesendorf-Lindenberg

10:00

Der „Pollo“ fährt: Dampfgüterzugtag

Ludwigslust Schloss

19:30

Konzert am Vorabend des 14. Barockfestes

Kläden Alter Schafstall

12:00

Konzert mit Ulli Kirsch, Info 039324-98881

Dannenberg Breese i.d.Marsch

19:30

Schnulzenquartett - unplugged music, Info 05861-4967

Prezier 11

14:00

Haarkränze binden für Groß und Klein und Kinderprogramm

Stendal TdA, Großes Haus

19:30

„Faust Episode II“ nach Johann Wolfgang von Goethe

Dannenberg Breese i.d.Marsch

15:30

Geführter Spaziergang durch das Bioenergiedorf Breese mit Siegmund Schmaggel

Schwerin Staatstheater

20:00

„Kulturnacht Schwerin“, Info 0385-53000

Dannenberg Breese i.d.Marsch

19:30

Tanzabend auf dem Stallboden - Standard und Latein

Salzwedel Club HANSEAT

21:00

„haSKA la vista! 9“ - Krach, The Skapitanos, DJ Bela, 6,00 EUR, Tel. 03901-26159

Stendal TdA, Kleines Haus

19:30

Uraufführung: „Mona & Lisa oder Rache ist weiblich“ Komödie v. Hermes Schmid

Magdeburg Messe

21:0005:00

Junimond Festival 2010, Eintritt 9,85 EUR

Prezier 11

20:00

Märchen Alttürkischer Nomaden für Erwachsene (Hutkasse), danach Lagerfeuerabend

Sonntag, 16.5.2010

Breselenz St. Martinskirche

20:00

Chorkonzert mit dem Chor ClangVarben und Kinderchören des Kreises

Wendland

15.+16.5.2010 Lindenberg

09:0017:00

Arendsee

33. Internationaler Museumstag 2010 12 Museen feiern

Perleberg Stadt-u.Regionalmus.

10:0016:00

Internationaler Museumstag „Museums of Social Harmony ...“, Eintr. 1,50 EUR/Erw.

Prignitzer Kleinbahnmuseum „Dampftage“

Ludwigslust Schlosspark

11:0019:00

Ludwigsluster Barockfest mit Töpfermarkt

Ansegeln aller Bootsklassen des Segler-Club (Gäste sind willkommen)

Arendsee KiEZ

11:0017:00

Handwerker- und Aktivmarkt (Saisoneröffnung Altmark-Garten)

Samstag, 15.5.2010

was, wann, wo?

Prezier 11

Stendal Carl-Hagenbeck-Str.

ab 09:00

SWG-11er-Lauf

Madgeburg Elbauenpark

11:0017:00

„Spielen und Bewegen“ mit Piratentag, Eintritt 3 EUR

Lenzen Schafhof

10:0018:00

19. Traditionelles Filzfest, Info 038792-80592

Salzwedel Danneil-Museum

11:0017:00

Tag der offenen Tür, Papierwerkstatt für Kinder, themat. Führungen, Eintritt frei

Zethlingen Mühlenberg

11:0017:00

Langobardenwerkstatt, Tag der offenen Tür

Prezier 11

11:00+ 16:00

Wildkräuterwanderung mit anschließendem Essen (6 EUR)

Prezier 11

11:00

Grenzlandtour am Grünen Band Deutschland (Fahrradverleih nach Anm./Hutkasse)

Dannenberg Breese i.d.Marsch

11:30

Geführter Spaziergang durch das Bioenergiedorf Breese mit Siegmund Schmaggel

Diesdorf Freilichtmuseum

ab 14:00

Internationaler Museumstag, 14 Uhr Führung, 15 Uhr Vortrag „Histor. Entw...“

Prezier 11

14:00

Haarkränze binden und buntes Kinderprogramm (Materialumlage)

Pritzwalk Stadt-u.Brauereimuseum 14:00

Internationaler Museumstag - Historische Stadtführung, Info 03395-302802

Bad Wilsnack KMG Klinikum

14:30

Kaffeekonzert im Foyer der Elbtalklinik mit Willi Brillowski

Tangerhütte Briester Kapelle

15:00

„Swing‘end in den Frühling“ mit der Swing-Band „da capo“, Magdeburg

13:00

Elbtalaue für Einsteiger - Fahrradtour (3 h)

Montag, 17.5.2010 Dannenberg Breese i.d.Marsch

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Veranstaltungen 17. - 31. Mai 2010 Freitag, 21.5.2010

Arendsee Klosterareal

10:00

Gottesdienst

Gartow Wendlandtherme

09:0019:00

Warmbadetag, Tel. 05846-8218

Gadow Schlosspark

ab 10:00

Rhododendronfest mit Kinderbelustigung, Konzert, Reitvorführung uvm., Eintritt 3 EUR

21.+23.5.2010 Blüthen, Reitplatz

ab 10:00

57. Reit- und Fahrturnier

Diesdorf Freilichtmuseum

10:0018:00

Museumsfest - Großer Handwerkermarkt, Volkstanz u. Musik, Eintr. 4,50 EUR

VIII. Country-Music-Festival auf dem Gelände des Eisenbahnersportverein, Breeser Straße

Dömitz Festungshof

10:0018:00

Norddeutsche Tage & Historischer Markt Handwerk und Kunst, Info 038758-22401

21.+23.5.2010 Wittenberge Prezier 11

14:00

Haarkränze binden für Groß u. Klein und buntes Kinderprogramm (Materialumlage)

Bad Wilsnack Kristalltherme

10:0023:00

Unser Wirt serviert viele Köstlichkeiten zum Festtag

Bad Wilsnack Kristalltherme

19:0023:00

Saunaabend „Stars und Sternchen“

Platschow Elefantenhof

11:00

Zu Pfingsten raus ins Grüne zu den grauen Riesen

Magdeburg AMO

20:00

The Cavern Beatles, Eintritt 29 EUR

Vielank Vielanker Brauhaus

11:0014:00

Die bekannten Störtaler Musikanten aus Schwerin laden zum Frühschoppen

Prezier 11

20:00

Märchen Alttürkischer Nomaden für Erwachsene (Hutkasse)

Dannenberg Breese i.d.Marsch

11:30

Geführter Spaziergang durch das Bioenergiedorf Breese mit Siegmund Schmaggel

Arendsee

13:00

Pfingstregatta-H-Jollen auf dem Arendsee bis zum 25. Mai 2010

Samstag, 22.5.2010 22.+23.5.2010 Boberow

Pfingstfest

Arendsee

14:00

Pfingstfahrten de Segler-Clubs

Hagenow 09:00Pfingstrosen/Liliengarten 12:00

Fachseminar Pfingstrosen, Voranmeldung unter 03883-510124, 15 EUR

Satemin Markthof

14:00

Pfingstmarkt mit Büchermarkt des Wendländischen Geschichts- u. Altertumsvereins

OT Alt Krüssow

10:00

Dorffest, Info 03395-760843

Prezier 11

14:00

Haarkränze binden für Groß u. Klein und buntes Kinderprogramm (Materialumlage)

Boizenburg Fliesenmuseum

11:00

Ausstellungseröffnung „Fliesenkunst & Malerei - Lothar Scholz zum 75.“

Karwitz OT Lenzen

15:00

Kinderschützenfest, Königs-Proklamation im Festzelt, ab 19:30 Uhr öffentl. Tanz

Dannenberg Breese i.d.Marsch

11:30

Geführter Spaziergang durch das Bioenergiedorf Breese mit Siegmund Schmaggel

Hitzacker Parkplatz Bleichweisen

17:0020:30

Durchs Ursprungstal der Elbe

Grabow bei Lüchow

13:00

Schützenfest bis 23. Mai

Klein Breese 6 Wendland

19:30

„Das zweite Paradies“ - Lesung v. Dr. H. Bomke mit musik. Begleitung, Info 05841-979353

Lüchow Touristinfo Burgstr.

14:00

Stadtführung

Schwerin Staatstheater

20:00

„Italienische Nacht“ - 2. Gala der Bürgerstiftung, Info 0385-53000

Prezier 11

14:00

Haarkränze binden für Groß u. Klein und buntes Kinderprogramm (Materialumlage)

Heiligengrabe Klosterstift

20:00

Nacht der offenen Kirche und des Kreuzgangs, Info 033962-8080

Karwitz OT Lenzen

15:00

Kinderschützenfest, Königs-Proklamation im Festzelt, ab 19:30 Uhr öffentl. Tanz

Pfingstmontag, 24.5.2010

Hitzacker

15:00

„Alltag in der Bronzezeit“ - eine Zeitreise für Jung und Alt im Archäologischen Zentrum

Arendsee Kath. Kapelle

08:30

Gottesdienst

Teplingen Eichenring 6

15:00

„Die Ulmen am Weg“ - Gartenlesung mit Dr. H. Bomke, Info 05862-987061 o. 05843-518

Bad Wilsnack KMG Klinikum

09:00

Waldwanderung mit Forstmeister Dr. Eberhard Mann

Dannenberg Breese i.d.Marsch

15:30

Cellibration - Celloquartett, Info 05861-4967

Arendsee Bockwindmühle

09:0018:00

Deutscher Mühlentag

Lüchow-Künsche Marsch 4

18:00

Dario Fo‘s Mistero Buffo - eine groteske Bibelgeschichte (www.dasconsortium.de)

Ziemendorf ab Pferde-u.Freizeitparadies 09:00

Schachturnier für Jedermann

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19:00

Schweskauer Spiritual-Werkstatt (Hutkasse)

Küsten Friedenskirche

Musikalischer Pfingstgottesdienst unter Mitwirkung des Chores ClangVarben

Stendal TdA Gelände ALSTOM

20:00

Premiere: „Ajax - Tragödie des Sophokles“

Plattenburg Auf der Burg

10:00

Pfingstkonzert mit dem PolizeiBlasorchester, Info 038796-49987

Pfingstsonntag, 23.5.2010

Lüchow Burgplatz

ab 10:30

Ökumenischer Pfingsgottesdienst und Turmblasen

Arendsee Kath. Kapelle

Karwitz OT Lenzen

11:00

musikalischer Frühschoppen im Festzelt mit Blaskapelle u. Tombolaverlosung

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Thementag: Veränderungen an Haut u. Schleimhäuten, Info 05861-983786

Salzwedel Gastst. „Eisen Carl“

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Vortrag „Geschichte der Fußballweltmeisterschaften“, 4 EUR, Anm. 03901-27733

Dienstag, 25.5.2010 Arendsee Haus des Gastens

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Bad Bevensen Kurpark

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„Strömungen“ - poet. Verlockung am Wasser mit Dr. H. Bomke, Info 05821-5735

Salzwedel Gastst. „Eisen Carl“

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Dia-Vortrag „Aschersleben, die älteste Stadt S.-A....“, 3 EUR, Anm. 03901-27733

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19:0023:00

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Hitzacker Freie Schule

20:00

Schulkonzert der Freien Schule der Klassen 8-13, Eintritt frei, Spende erbeten

Mittwoch, 26.5.2010 Arendsee Haus des Gastens

10:00

Stadtführung

Salzwedel Kulturhaus

20:00

Konzert Günther Fischer & Band

Arendsee Haus des Gastes

15:00

Märchenstunde für Kinder

Vielank Vielanker Brauhaus

20:30

Der lustige Käpten Schilling mit seinem Schifferklavier im Brauhaus Restaurant

Gartow Tourist-Information

19:30

Diavortrag „Klöster in Niedersachsen“ von Hans-Werner Dannowski, Hannover

Samstag, 29.5.2010

Donnerstag, 27.5.2010

29.+30.5.2010 Meyenburg

Meyenburger Stadtfest mit 725-Jahr-Feier Oldtimertreffen auf dem Vereinsgelände der FFW Bismark

Salzwedel Gastst. „Eisen Carl“

15:30

Dia-Vortrag „Landschaftsschutzgebiet Drömling“, Ref. P. Meitz, 3 EUR, Tel. 03901-27733

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Glövzin

ab 09:00

Gemeindefeuerwehrtag der FFW Premslin

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Geistheilung - Was ist das? mit Dipl.Psychologin Renate Fischer

Steinfeld Schützenplatz

10:00

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Hitzacker

15:00

„Alltag in der Bronzezeit“ - eine Zeitreise für Jung und Alt im Archäologischen Zentrum

Beuster Stiftskirche

17:00

Konzert: „Die schönste Zeit im Jahr ist Mai‘n“, Kirchenmusiker an St. Aegidien

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18:00

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Lüchow Burgplatz am Amtsturm

18:00

Konzert mit dem Sinfonieorchester, Leitung: Gerd Baumgarten

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Der e.V. Kleinkunstbühne feiert seinen 20. Geb. mit der Delvtown-Jazzband u. Gästen

Arendsee Campingplatz

20:00

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20:0022:30

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Regionales 24

Energiemix Ökostrom - eine gute Wahl Seit der Liberalisierung des Strommarktes kann jeder Verbraucher frei entscheiden, woher er seinen Strom bezieht. Entscheidet er sich für Ökostrom, wechselt er in der Regel seinen Stromanbieter. Hierbei verpflichtet sich der Anbieter, genauso viel Ökostrom in das Stromnetz einzuspeisen, wie seine Kunden entnehmen. Weil alle Verbraucher Strom aus demselben Verbundnetz beziehen und Strom physikalisch immer gleich ist, hat der Bezug von Ökostrom keine direkte Auswirkung auf den beim einzelnen Kunden gelieferten Strom, sondern auf den Strommix insgesamt. Bei der Versorgung unterscheidet man zwischen mengengleich und zeitgleich: Mengengleich bedeutet, dass der Versorger über ein Jahr verteilt jene Menge Strom ins Netz einspeist, die seine Kunden insgesamt im Jahr verbrauchen. Hat der Versorger zu gewissen Zeiten weniger Energie eingespeist, als seine Kunden verbraucht haben, so musste zu diesen Zeiten die verbrauchte Energiemenge von anderen Kraftwerken geliefert werden. Der Grund liegt darin, da elektrische Energie direkt nur unzureichend speicherbar ist und zur Speicherung in andere Energieformen wie potentielle Energie in Pumpspeicherkraftwerken umgewandelt wird. Zeitgleiche Einspeisung ist technisch aufwändiger und teurer. Wenn keine näheren Angaben gemacht werden, handelt es sich üblicherweise um mengengleiche Einspeisung.

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Potsdam. „Der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien im Land Brandenburg ist trotz aller bisherigen Erfolge unabdingbar“, so Umweltministerin Anita Tack (Linke) heute auf dem 1. Parlamentarischer Abend der Regenerativwirtschaft. Die globale Erwärmung und ihre Folgen gehörten zweifellos zu den drängendsten Problemen, die es für unsere Zivilgesellschaft zu lösen gilt. Mit der Energiestrategie 2020 und dem Maßnahmekatalog zum Klimaschutz habe die Landesregierung deutliche Zeichen gesetzt. „Die Kombination regenerativer Energien macht den Energiemix der Zukunft. Hybridkraftwerke, virtuelle Kraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, Repowering, Wasserstoffspeicherung – um nur einige zu nennen – sind die Schlüsselworte einer

der Zukunft

nachhaltigen, ökologischen und Zukunftsweisenden Energiewirtschaft“, so Tack. Brandenburg verfüge neben seinen Ressourcen an Erneuerbaren Energien auch über hervorragende Forschungseinrichtungen, die sich mit der energetischen und stofflichen Nutzung dieser Ressourcen und ihrer technologischen Entwicklung befassen. Neue Herausforderungen bestehen nicht nur im Ausbau

der Erneuerbaren-EnergieBranche, sondern ebenfalls bei der Energieeinsparung und darüber hinaus in der Steigerung der Energieeffizienz durch Kraft-WärmeKopplung. Mit Blick auf das Motto des Abends „100% Erneuerbare Energien in Brandenburg sind möglich!“ sagt Tack: „Diese Ansicht teile ich, aber der Weg dahin ist nicht ohne Beschwernis. Mein Ministerium wird sich auch weiterhin intensiv um die Belange der Erneuerbaren Energien einsetzen, wobei ich die intensive Kommunikation zwischen allen Beteiligten als vorrangig ansehe.“ Sie verweist in diesem Zusammenhang auf den steigenden Bedarf an Speichertechnologien zur Gewährleistung einer konstanten Energieversorgung unabhängig von Tag und Nacht, von Wind und Wetter. Ohne Absicherung der Grund-


im Bundesvergleich neben Sachsen-Anhalt sowie den Küstenländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur Spitzengruppe. Im Jahre 2009 wurde mit der installierten Leistung von rund 2800 Anlagen die 4000 MW-Marke überschritten. Der Zuwachs allein im Jahr 2009 beläuft sich auf 210 Anlagen. Der Anteil am Nettostromverbrauch beträgt inzwischen fast 40 Prozent.

ersten Hybridkraftwerk in Deutschland, einem der weltgrößten Solarparks und der größten Windenergieanlagen sowie der energieautarken Gemeinde Feldheim, einer kommunalen Erfolgsgeschichte. Zum Hintergrund: Bei der Nutzung der Windenergie gehört Brandenburg

Bei den Biokraftstoffen zählt Brandenburg mit einer Produktionskapazität von 930.000 t ebenfalls zur Spitzengruppe unter den Bundesländern. Bei der Biogasproduktion wurden bereits mehr als 100 MW installierte elektrische Leistung erreicht. In 18 Bio-

masseheizkraftwerken und 13 Biomasseheizwerken > 1 MW sind 160 MW elektrische und 500 MW thermische Leistung installiert. Bioenergie bildet mittlerweile nicht nur das zweite Standbein für die Landwirtschaft, sondern trägt dauerhaft zur Stärkung des ländlichen Raumes bei und schafft nicht zuletzt auch Arbeitsplätze. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, der Neuregelung der Agrarförderung, des Klimawandels und stark schwankender Rohstoffpreise ist Vielseitigkeit in der Landwirtschaft und der verarbeitenden Industrie gefragt. Die Nutzung der Photovoltaik profitiert in letzter Zeit bundesweit vor allem von den deutlich gesunkenen Produktionskosten für Solarmodule. Die Bundesregierung beabsichtigt daher eine deutliche Reduzierung der Einspeisevergütung. Ein solcher Schritt wäre allerdings nur dann nachvollziehbar, wenn er sich im Rahmen der tatsächlichen Kostendegression bewegt. Ein darüber hinaus gehendes Abschmelzen der Vergütungssätze würde unweigerlich dazu führen, dass die gerade im Land Brandenburg erheblichen Ausbaupotentiale ungenutzt blieben, beispielsweise Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen wie in der Lieberoser Heide oder auch andere Standorte eingeschränkter Nutzung wie Deponien und solche Flächen, die durch Photovoltaik doch einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden könnten. Ebenso bieten weitgehend ungenutzte Dachflächen für Brandenburg noch ein großes Entwicklungspotenzial.

Energiemix In Deutschland beruht die Energieversorgung hauptsächlich auf fossilen Energiequellen (82,3%, darin Erdöl (33,8%), Kohle (25,8%), Erdgas (22,7%)). Damit sind die Kernenergie (11,1%) und die erneuerbaren Energien (6,6%) an der Bereitstellung der Primärenergie nur in geringem Maße beteiligt. Dies sind die Zahlen für die Gesamtenergieversorgung und nicht mit den Anteilen der jeweiligen Energiequellen an der Stromversorgung zu verwechseln. 2007 hatten die erneuerbaren Energien 14% Anteil (0,5% Photovoltaik, 3,7% Biomasse, 3,4% Wasserkraft und 6,4% Windenergie) an der deutschen Stromerzeugung, 2008 stieg dieser Anteil auf 15,1%. Im Zuge steigender Preise für fossile Energieträger, der wachsenden ökologischen Sensibilität in der Gesellschaft und der staatlichen Förderung durch das EEG wird der Anteil der erneuerbaren Energien in Zukunft voraussichtlich weiter ansteigen. er im Januar 2010 von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vorgelegte Potenzialatlas zeigt, dass die technischen Potenziale in Deutschland zur Nutzung regenerativer Energien noch größtenteils unerschlossen sind. Der Potenzialatlas berechnet den Flächenverbrauch von heute bis zum Jahre 2020, der für Erneuerbare Energien bei deren weiterem Ausbau benötigt wird. So kann beispielsweise die Windenergie an Land bis 2020 ein Fünftel des deutschen Strombedarfs decken.

Regionales

last werden es die Erneuerbaren Energien im Wettbewerb mit den konventionellen Energieträgern schwer haben. Das Land sei auf einem guten Weg, so die Ministerin. Belegt werde dies u.a. durch die Auszeichnung mit dem „Leitstern 2008“ als bestes Bundesland Erneuerbare Energien und den Sieg im Bundeswettbewerb Bioenergie-Regionen. Brandenburg ist das Land mit dem

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Das Osterfest, schnell erklärt Märkische Heide, märkischer Sand... Im vielbesungenen Brandenburger Heimatlied wird jenem Landschaftsflair Reverenz erwiesen, das schon so manchen bezaubert hat. Das mit rund 30 000 Quadratkilometern flächenmäßig größte neue Bundesland präsentiert sich aber nicht nur mit Heide, Kiefernwäldern und Sand. Geprägt vor allem durch die letzte Eiszeit, bestimmen ruhige Hügellandschaften, Seen und Seenplatten die Landschaft. Gelegenheit also, das Land während der Ostertage einmal zu entdecken. Viele reizvolle Orte gilt es zu endecken, so zum Beispiel: Neuruppin In der Stadt wurden der bedeutende Baumeister Karl Friedrich Schinkel und der Dichter Theodor Fontane, der mit den „Wanderungen durch die Mark“ seinem Heimatland ein anregendes literarisches Denkmal setzte, geboren. Der Kampehler Ritter Christian Friedrich von Kahlbutz ist die einzigste „Mumie“ auf ostdeutschen Gebiet. Der Naturliebhaber wird in Brandenburg fast immer Wald und Wasser zusammen finden und den Hauch von Romantik, den beides vermittelt - zum Beispiel, wenn er die 22 km lange Kyritzer Seenkette umwandert. Bewaldete Steilufer und einige sehenswerte Baudenkmale, die Schlösser Bantikow, Karnzow oder Ganz, liegen auf seinem Weg. Also auf zu einem Ostertripp ins Land Brandenburg

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Ostern (lateinisch: pascha; von hebräisch: pessach) ist die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi im Christentum, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Da die Heilsereignisse dort in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum: Es fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus. In vielen Ländern gehören Osterbräuche vorchristlicher Herkunft zum Osterfest. Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes Jahr variiert. Der Ostersonntag hängt vom ersten Frühlingsvollmond ab, wobei der Frühlingsanfang festgelegt ist auf den 21. März und anders berechnet wird als im jüdischen Kalender.Nachdem auf dem Ersten Konzil von Nicäa im Jahre 325 eine erste allgemeinverbindliche Regelung beschlossen worden war, kam es durch die Einführung des Gregorianischen Kalenders erneut zu einem unterschiedli-

chen Osterdatum. Die Ostkirchen (mit Ausnahme der Finnisch-Orthodoxen Kirche und der Ostsyrischen Kirche) nahmen den Gregorianischen Kalender zur Berechnung der beweglichen Feste nicht an, so dass der Ostertermin der westlichen Christenheit von dem der orthodoxen und altorientalischen Kirchen um bis zu fünf Wochen voneinander abweichen kann. Alle übrigen be-

weglichen christlichen Feiertage werden vom Ostersonntag aus berechnet. Der österliche Festkreis beginnt in den westlichen Kirchen seit dem Jahr 1091 mit dem Aschermittwoch, dem eine 40-tägige Fastenzeit folgt. Diese erinnert an die 40 Jahre der Israeliten in der Wüste sowie an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste fastete und betete. Die Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt, endet mit dem 40. Tag am Karsamstag. Die letzte Woche vor Ostersonntag, die Karwoche, beginnt mit dem Palmsonntag, an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern. Am

Gründonnerstag feiert das Christentum das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Am folgenden Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert. Ostern war in den ersten christlichen Jahrhunderten der einzige ordentliche Tauftermin. Seit karolingischer Zeit erfüllten die Osterspiele für die zumeist ungebildeten Gläubigen eine bedeutende katechetische Rolle, da die liturgische Auferstehungsfeier in der Westkirche zur Klerikerliturgie verkümmerte, die bereits am Karsamstagmorgen vorgefeiert wurde. Die Ostkirchen haben demgegenüber bis heute an der Feier als Nachtwache vom Abend bis zum Morgen festgehalten, während in den meisten Kirchen des Abendlandes bis zur Wiederherstellung der Osternachtliturgie die „Messe am Tag“ (Hochamt) den Höhepunkt des Osterfestes bildete. Da die österliche Freudenzeit nach dem Zeugnis des Neuen Testaments am frühen Morgen des ersten Tages der Woche mit der Entdeckung des leeren Grabes Jesu begann, endet die Osternachtliturgie zum Sonnenaufgang mit der Feier der Eucharistie.Die Morgenröte, das Erscheinen des Lichts nach finsterer Nacht, ist in vielen Kirchenliedern, literarischen Werken und künstlerischen Darstellungen wiederkehrendes Symbol für die Auferstehung Christi und die kommende Auferstehung aller Menschen.


Ute Freudenberg, die kleine Frau mit der großen Stimme, gehört zu den wenigen Interpretinnen der Musikszene in Ost und West, die es geschafft haben, deutsche Rock- und Popmusik auch international erfolgreich zu machen. Untrennbar mit ihrem Namen verbunden, ist ihr KultHit „Jugendliebe“ inzwischen zum beliebtesten Ost-Hit aller Zeiten gewählt worden. Auch nach 38 Jahren Bühnenerfolg, nach 8 CDs und 2 LPs ist es um Ute Freudenberg noch nicht ruhig geworden, das wird am 1.Mai in Calberwisch deutlich zu hören sein. Im Rahmen der Calberwischer Schlossmaibowle wird Ute Freudenberg an diesem Tag in Calberwisch bei Osterburg live zu hören sein. Hier das ganze Programm der Calberwischer Schlossmaibowle 2010: Freitag, 30. April Tanz in den Mai mit Lichtershow und Feuerwerk: 20.00 Uhr faszinierende Lichtspiele am Schloss Calberwisch, Lichtinstallationen „Castle in Lights“ von Matthias Faul 23.00 Uhr großes Höhenfeuerwerk, begleitet von Musik, anschließend: Disco und Tanz in den Mai mit DJ Kotte Samstag, 1.Mai: Schlossmaibowle mit Ute Freudenberg und Oldtimertreffen:

Ganztägig erwartet die Besucher Leckeres vom Grill, Schwein am Spieß, Kaffee und Kuchen, ein Oldtimertreffen des Oldtimerstammtisches Calberwisch und deren Gäste, Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, Kinderbelustigung, Kinderhüpfburg, Ponyreiten. Hier die Höhepunkte: 11.00 Uhr Begrüßung mit den Osterburger Blasmusikanten und Kanonenschüssen der Seehäuser Kanoniere, Ansprache und Präsentation der Spargelkönigin 2010 12.00 Uhr Kinderunterhaltung mit Maus Ballonis und dem Zauberer Hieronimus 13.30 Uhr Präsentation von Oldtimerfahrzeugen 15.00 Uhr Stargast Ute Freudenberg singt Ihre erfolgreichen Hits Infos unter www.schloss-calberwisch.info

Kyritz. Das wenige, was von der Kleinstadt Kyritz in der Prignitz bekannt ist, ist der Name „Kyritz an der Knatter“. Vielleicht waren es ohrenbetäubende Mühlen oder ein Flüsschen – wer weiß? Woher die Knatter kommt, ist umstritten. Das Flüsschen Knatter sucht man vergebens in Kyritz. Dass die knatternden Mühlen die Reisenden in den Postkutschen nachts genervt haben sollen, ist eine Legende. Dennoch ist Kyritz mit diesem komischen Namen weit über seine Stadtmauer hinaus bekannt. Knattern ist ein komisches Geräusch, dass auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein kann. Neuste Untersuchen fanden eine bisher nicht in Erwägung gezogene Ursache heraus. Das Prignitzer Lieblingsgericht, der „Knieperkohl“, hat zur Folge, dass es im Bauch kniepert, übersetzt heißt es, es kneift im Bauch. Dieses kniepern oder kneifen hat zur Folge ein erlösendes Knattern. Auf dem Marktplatz in Kyritz liegt ein Stein, der dem Gedenken des Nichts gewidmet ist. Kennen Sie diesen? Im Jahre 1995 wurde er dort von der australischen Genaralkonsulin eingeweiht. Es ist ein Kunstwerk von dem australischen

Künstler Anthony Beilby. „An diesem Ort geschah am 14.02.1842 um 10.57 Uhr Nichts“ Die Abgeordneten waren derart begeistert, dass Kyritz den ersten Aldi nach der Wende in den neuen Bundesländern ergattern konnte, so dass die Abgeordneten ihre Hauptstraße in Aldistraße umbenennen wollten. Warum das nicht zu Stande kam, ist nicht bekannt. Das Kleeblatt präsentiert sich „in voller Schönheit“. Mit diesem blumigen Slogan wirbt der Fremdenverkehrsverein für das Kleeblatt, drei Städtchen Kyritz Wusterhausen und Neustadt Dosse. Öffnen Sie Ihre Autofenster, wenn Sie an Kyritz vorbeifahren und genießen sie es, wenn die Stärkefabrik die Abwässer über die Wiesen und Felder verrieselt. Immer wieder stellte der Initiator des Lügenmuseums die Frage, warum die Leute lachen, obwohl das Lügenmuseum von Dingen handelt, die so ernst sind. Doch mit den Mitteln des Tragischen eine traurige Handlung zu erzählen – das würde nur das allgemeine Unbehagen steigern und nichts würde zurückbleiben. Das Groteske als Ausdrucksmittel dient der Provokation und der Verbreitung von Ideen, bewusst obszön und nicht skurril oder trivial. Das Obszöne wird als befreiende Form verwendet. Es versucht immer, das Bewusstsein seines Publikums zu verletzen, damit etwas Bitteres zurückbleibt, etwas, was in ihm brennt. Daraus resultiert natürlich Ablehnung dieser Qualität. Das Lügenmuseum ist nicht die Kapitulation vor der Komplexität der Welt, sondern eine Form der Bewältigung dieser. R. von Gigantikow

regionales

Maibowle Knieperkohl in Calberwisch & Knatterstadt

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kulturelles 28

In den Spiegel der Wahrheit Bernd Streiter Bernd Streiter wurde 1962 in Havelberg geboren und wuchs in Perleberg auf. Von 1984-1988 studierte er Kunsterziehung und Deutsch an der HumboldtUniversität Berlin. Von 1988 begann Streiter ein Studium Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst zu Leipzig, welches er 1991 abschloss. Seit 1997 lebet und arbeitet er in Mödlich. Bernd Streiter ist ein ebenso begnadeter Grafiker, wie Bildhauer. Seine Arbeiten sind das Ergebnis eines sich entwickelnden Prozesses, gekennzeichnet von Zielstrebigkeit und großem Können. Streiter ist nicht an Kurzlebigkeit seiner Werke gelegen. Er schafft für Länger, vielleicht für die Ewigkeit? Radierungen gehören zweifelsohne zu den besonderen Stärken des Mannes. Dabei erinnern seine Blätter oft an die Werke der „alten Meister“. Detailreich bis aufgelockert, streng bis verspielt- ja, seine Palette ist wahrlich groß. Die 1988 entstandene Radierserie Prignitzlandschaften und die 1989 entstandenen Arbeiten zu Georg Trakl (Traklmappe) legen Zeugnis ab. Bernd Streiter war an Ausstellungen in Perleberg beteiligt. Er hat ein Prignitzer Sagenbuch und ein Fotobildbandes zur Prignitz herausgegeben. Streiter gehört zu den schöpferischen Menschen unserer Region, deren Werke im besten Sinne begreifbar sind.

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Lenzen. Die „Schaustelle Stadtkern“ ist ein Aktionstag aller Mitgliedsstädte der AG „Historische Stadtkerne“ des Landes Brandenburg. Lenzen als eine von 31 Mitgliedstädten feierte den Abschluss der Stadtsanierung im öffentlichen Raum. Das heißt alle kommunalen Straßen und Plätze im Sanierungsgebiet der Stadt sind ausgebaut. Den Schlusspunkt bildete in diesem Jahr die Gestaltung des Burgplatzes. Bis in die 70er Jahre gab es hier noch bebaute Grundstücke. Die Bebauung verfiel, wurde abgerissen und der freie Platz wurde als Parkfläche genutzt. Mit Beseitigung der DDRGrenzanlagen, dem Anschluss an den Elberadweg und der positiven Entwicklung der Burg gewann der Platz an Bedeutung. Seine Gestaltung wurde zum Ziel der Stadtsanierung. Viele Funktionen soll der Platz erfüllen: zum Parken, zum Verweilen und nutzbar für Veranstaltungen - eine Herausforderung für das Büro Thomas Jansen Ortsplanung in 16928 Blumenthal, welches die Entwurfsplanung realisierte. Die anschließende Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie die Bauleitung erfolgte durch die Ingenieurbüro Rauchenberger GmbH, Büro in 29410 Salzwedel. Mitarbeiter der TD-Bau Thomas Dobberstein GmbH in 19309 Lanz verwirklichten die Planung, sorgfältig verlegten sie auf rund 2190 Quadratmeter Natursteinpflaster, erneuerten den Aufgang zur Burg und gaben den Maueren rechts und links des Aufgangs

ein neues Aussehen. Diese ein 16 Punkte umfassendes wurden saniert, z.T. erneuert Programm auf, welches u.a. und ergänzt. In der Werkstatt den geordneten Häuserbau, von Tischlermeister Andreas den Verbot des AlkoholausJirjahn aus 19322 Cumlosen schanks vor dem Gottesdienst, entstanden die schönen Tore den Schulbesuch in den Amtsfür die Mauern. Die Firma dörfern und die InstandsetElektro-Huth in 19309 Elden- zung der Deiche beinhaltete. burg gab dem Platz eine ganz Diesen historischen Bericht neue Beleuchtung. griff der Künstler für seine beDie Krönung des Burgplatzes wundernswerte Arbeit auf schuf Bernd Streiter, freischaf- und gab ihr den Namen „Lenfender Künstler zener NarrenDie Figur des Narr: in 19309 Mödfreiheit“. „...In den Spiegel der Wahrlich. Sieben Auftraggeber heit schauet Bronzefiguren der Gesamtohne Betrübnis, denn die erinnern auf maßnahme Erkenntnis der ironische Weise eigenen Qualität bedarf war die BIGan UntugenStädtebau manchmal den, die Arnold eines Vermittlers wie mich, GmbH M-V in Gijsels van Lier Perleberg. im Jahre 1651 vorfand, als er Nicht nur der Burgplatz mit unter dem Kurfürst Friedrich der „Lenzener Narrenfreiheit“ Wilhelm von Brandenburg Ge- sondern das in diesem Jahr saheimer Rat (Amtmann) in Len- nierte Pförtnerhaus der Burg zen wurde. Dieser beklagte erstrahlt ebenfalls in neuem sich 1653 bei seinem Dienst- Glanz. herrn über Unordnung und Viele Lenzener und Besucher Vetternwirtschaft. Man könn- waren gekommen, dieses Erte diese Zustände auch mit eignis zu feiern. Gijsels van „Narrenfreiheit“ bezeichnen. Lier (wie immer verkörpert Arnold Gijsels van Lier stellte durch Torsten Wagner) schau-


te noch einmal nach dem Martin Bartelt mit seinen HelRechten in Lenzen. Er enthüll- fern, sowie Marcel Bartoschete gemeinsam mit der „Brezel- witz mit Lebensgefährtin und tante“ Anna Grieben (wegen Helfer. Der Stadtbetrieb LenKrankheit von zen stellte Dem Eulenspiegel: Daniela WagBänke, Tische Lachend offenbare ich euch und Zelte bener stieg Gabi wer ihr seid. Steinbrenner reit. Des Schalkes Genius in das Kostüm) Die Lenzener waltet in die einzelnen blicken trotz folgenden Figuren. Figuren. der ab und an Sie zeigen, was der Zeitlich nicht aufgezogenen berühmte Amtmann in die Epoche kleinen SchauGijsels Van Lier von Arnold Gijern auf einen (1593 – 1676) sel van Lier schönen Höhenach dem 30-Jährigen passend, aber punkt im 20. Kriege in Lenzen sehr amüsant Jahr nach der zu Beklagen hatte. boten zwei politischen An den Rat der Stadt Musiker der Wende zurück. und an den großen Gruppe Varius Der Dank geht Kurfürsten schickte er Kolobrius mit- 1653 seine Anmerkungen und an alle Beteit ela l t e r l i c h e ligten, beginBeschwerden: Musik. Finannend von der Deren wir hier einige in ziert wurde ihr Planung über Bronze wiedergeben; Auftritt durch Bauausdenn der Menschen Unart die den Verein führung bis währet ewiglich.“ Netzwerk Auhin zur Gestalenkultur e.V.. Für das leibliche tung der Aktion „Schaustelle Wohl sorgten Bäckermeister Stadtkern“, sowie an alle BesuUlf Grünberg mit seiner cher. Was wäre ein Fest ohne Mannschaft, Jürgen Schlede die Gäste? und Familie, Fischereibetrieb Margit Hülsebeck

Wittenberge. Eine Ausstellung mit Werken des Wolf-Rüdiger Marunde wird am ersten April um 19:00 Uhr im Stadtmuseum Wittenberge eröffnet. Der Titel „Expeditionen in die Provinz“ deutet auf eine ironische und voller witz durchgeführten betrachteten unseres Alltags hin. Der im Wendland lebende Künstler wurde 1954 in Hamburg geboren.Nach seinem Studium an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung arbeitete der DiplomDesigner mit ersten Cartoons und Illustrationen für „Pardon“ und „MAD“. Im Jah-

re 1981 folgten Politische Illustrationen für den „Stern“ und für „Brigitte“. Wolf-Rüdiger Marunde ist vor allem durch die Cartoonseiten „Marundes Landleben“ (ab 1985) und „Neues aus Schweinehausen“ (ab 1992) vielen Freunden witziger und auf den Punkt gebrachter Illustrationen ein Begriff. Wenn sie auch zu diesen Freunden gehören, ist der Besuch im Wittenberger Stadtmuseum, „Alte Burg“ ein Muss. Gelegeheit dafür haben Sie bis zum 14. Juli 2010 dienstags bis sonntags zwischen 11:00 und 17:00 Uhr.

kulturelles

Expeditionen in die Provinz

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Informatives

Frühlingszeit

Zeit der Tränen

Frühlingserwachen am 11. April in Lüchow

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ie Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe der Stadt Lüchow repräsentiert seit der Gründung im Jahre 1971 mit mehr als 100 Mitgliedsfirmen die Leistungskraft und Vielfalt der Lüchower Unternehmerinnen und Unternehmer. Die IHG ist über die Jahrzehnte für den Einzelhandel und auch für das öffentliche Leben der Einkaufsstadt im Wendland zu einem festen Bestandteil geworden, indem sie unterschiedliche Dienstleistungen, ein einheitliches Bonussystem, verbunden mit kundennahem Einkaufskomfort und gastronomische sowie kulturelle Angebote für die Kunden aus Nah und Fern bereithält. Sichtbare und gern besuchte Aktionen für die Menschen in der Region sind die verkaufsoffenen Sonntage, die Lüchow zum Magneten fürs Einkaufen und für Unterhaltung machen. Der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr ist der 11. April. Die Geschäfte der Lüchower Innenstadt haben von 11 bis 18 Uhr geöffnet und laden zum „Frühlingserwachen“ ein. Als diesjährige Attraktion können alte Landmaschinen in der Langen Straße bestaunt werden. Auf dem Marktplatz laden Buden und Stände zum Kaufen, Schlemmen und Verweilen ein und bilden den Frühlingsmarkt. R. Giffey

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Niesen, Schniefen, Augentränen: In Deutschland gibt es immer mehr Allergiker. Gerade jetzt im Frühling, wenn die Pollen wirbeln, klagen viele über Heuschnupfen. Medikamente bringen dann nur begrenzt Linderung. Nach Angaben der Europäischen Stiftung für Allergieforschung sind in Europa inzwischen etwa 30 Prozent der Bevölkerung betroffen. NetDoktor.de-Autorin Christiane Fux hat mit Prof. Ulrich Wahn von der Berliner Charité über neue, wirksamere Behandlungsmöglichkeiten der quälenden Volkskrankheit gesprochen. „Das ist unsere große Herausforderung für die kommenden Jahre“, sagt der renommierte Allergieforscher. Wahn und seine Kollegen testen derzeit einen völlig neuartigen Therapieansatz, der Babys womöglich lebenslang vor Allergien schützen könnte. Er basiert auf der sogenannten Hygienehypothese, die besagt, dass Allergien sich vor

allem dann entwickeln, wenn das Immunsystem in der frühen Kindheit wenig Kontakt mit Keimen hat und unterfordert ist. Es stürzt sich dann auf harmlose Eindringlinge wie Pollen & Co. Die neue Methode setzt auf eine Art Beschäftigungstherapie für das Abwehrzellen. Dazu nutzen die Forscher einen Cocktail aus Bakterientrümmern, der bei Säuglingen als Schluckimpfung gegen Allergien funktionieren könnte. Im Laufe dieses Jahres wird sich zeigen, ob die Pillen tatsächlich wirken. Ebenfalls Hoffnung macht ein neuartiges Wirkprinzip, das viel früher als derzeit verfügbare Medikamente in die allergische Kaskade eingreift: die sogenannte Anti-IgE-Impfung. Das Immunglobulin E (IgE) ist der entscheidende Faktor im Allergiegeschehen. Schwirren große Mengen davon im Blut, ist die Allergiebereitschaft hoch. Der neue Wirkstoff fischt IgE größ-

tenteils für mehrere Wochen aus dem Blut. „Der besondere Charme dieser Therapie ist, dass sie gegen die meisten Allergieformen wirkt“, erklärt Wahn. In Deutschland ist sie bisher nur für Patienten mit schwerem Asthma zugelassen. Denn noch ist das Präparat teuer: 3.000,bis 5.000,- Euro würde es kosten einen Heuschnupfengeplagten Patienten symptomfrei durch die Saison zu bringen. Dass Allergien irgendwann ausgerottet sind wie die Pocken ist zwar unwahrscheinlich. PB

Die Sonne Lüchow, Lange Str. 31

Biofachmarkt Naturwaren Bio-Bäckerei Café

Frühlingserwachen in Lüchow, 11.4.2010, 13 – 17 Uhr geöffnet

Tel. u. Fax: (0 58 41) 97 97 89 Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00 bis 18.00 Uhr Sonnabend 9.00 bis 13.00 Uhr


in Ludwigslust

Ludwigslust. Der Countdown läuft. Am 16. April beginnt die 16. HGV-Messe. Wer sein Unternehmen auf der 16. HGV-Messe präsentieren möchte, sollte jetzt schnell reagieren und sich anmelden. Sowohl in der Halle, wie auch im Freigelände stehen noch

Ausstellungsflächen zur Verfügung. Als langjähriger Partner der HGV-Messe, betreibt die Stadt Ludwigslust, trotz der dramatisch angespannten Haushaltslage, unbürokratische Wirtschaftsförderung für ihre Gewerbetreibenden, indem sie einen erheblichen An-

teil der Kosten der Messe übernimmt. Dadurch ist es dem Messeteam möglich die Standgebühren für Aussteller aus Ludwigslust zu reduzieren. Diese Förderung gilt für Handel, Handwerk und andere Gewerbe gleichermaßen und ist unabhängig von der Firmengröße. Dadurch soll auch Kleinund Inhabergeführten Unternehmen eine Messeteilnahme ermöglicht werden. Leider sind die hierfür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel begrenzt. Aus diesem Grund empfiehlt das Messeteam allen potentiellen Ausstellern, ihre Entscheidung zur Messeteilnahme schnell zu treffen, um am Ende nicht leer auszugehen. Nutzen Sie die günstigen Rahmenbedingungen und präsentieren Sie sich auf der 16. HGV-Messe. Nähere Auskünfte erhalten Sie im Internet unter www.hgv-ludwigslust.de bzw. über: André Klüner HGV-Messeleiter Tel. 03874 – 21076 Fax. 03874 665234 Mob. 0172 3816531 E-Mail: messeleiter@hgvludwigslust.de

Der Handels- und Gewerbeverein Ludwigslust Der 1994 gegründete Handelsund Gewerbeverein Ludwigslust und Umgebung e.V. Blickt auf eine lange Tradition zurück. Am 25. März 1878 gründete sich der Gewerbeverein Ludwigslust mit 103 Mitgliedern. Im Jahr darauf hatte der Verein bereits 185 Mitglieder aus 64 Berufsarten. Insgesamt wurden 1879 in Ludwigslust 76 verschiedene Arten von Gewerben ausgeführt. Daran ist erkennbar, daß Handwerk, Handel und Dienstleistungen in Ludwigslust schon vor über 100 Jahren einen hohen Stellenwert besaßen. Die Abhaltung einer Gewerbeausstellung und eines Weihnachtsbasars belegen, daß der Vorläufer des heutigen Vereins sich auch in der Öffentlichkeit engagierte. Die gute Ausund Weiterbildung der Beschäftigten ist für einen Gewerbebetrieb das A und O. Zu dieser Erkenntnis war man bereits seinerzeit gelangt. Um der Öffentlichkeit den Ausbildungsstand zu zeigen, wurden zu Ostern die Arbeiten von Lehrlingen ausgestellt. Eine gute Tradition, an die man heute wieder anknüpfen sollte. Der Blick der Gewerbetreibenden richtete sich nicht nur auf das eigene Fortkommen, sondern ließ auch soziale Gesichtspunkte nicht außer acht. Der Gewerbeverein bereitete die Gründung einer allgemeinen Krankenkasse vor, um seine Mitglieder und deren Angestellte im Falle einer Krankheit oder Berufsunfähigkeit abzusichern. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß der Gewerbeverein Ludwigslust ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens der Stadt Ludwigslust war.

informatives

16. Gewerbemesse

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informatives 32

Eine Fackelfahrt auf der Elbe Aufruf zum 6. Grabower Radrennen „Rund um Getränkeland“ Am Sonntag, dem 25. April 2010, ist es wieder so weit. Dann startet bereits zum sechsten Mal das Grabower Radrennen „Rund um Getränkeland“. Auch in diesem Jahr werden auf der Strecke mehr als 100 begeisterte Radsportler erwartet. Je nach Altersgruppe absolvieren sie zwischen einer und 20 Runden. Einer der Höhepunkte ist die große Tombola zugunsten der Jugendarbeit des Parchimer Radsportvereins - Team Grabow. Als Hauptpreis winkt ein schickes, nagelneues Fahrrad. Rund um die Rennstrecke wird bis in den späten Nachmittag hinein Spiel und Spaß für die ganze Familie geboten. Für das leibliche Wohl sorgen Imbissstände und Ausschankwagen. Zudem wird es besondere und unterhaltsame Wettkämpfe, wie FirmenstaffelRennen, Zeitfahren und einen Geschicklichkeitsparcour geben. Der Start des ersten Rennens erfolgt um 10:00 Uhr. Mitmachen können alle Radsportbegeisterten, die über ein verkehrstüchtiges Fahrrad verfügen. Dabei besteht Helmpflicht für alle Teilnehmer. Von allen Pedalrittern ab dem vollendeten 18. Lebensjahr wird eine Startgebühr von 5 Euro erhoben. Bewerbungen zur Teilnahme am Radrennen können ab sofort in der Getränkeland-Filiale im Hufenweg 6 in Grabow bzw. unter der Telefon-Nummer 038756 – 27027 eingereicht werden. Anmeldeschluss ist eine halbe Stunde vor dem ersten Rennbeginn (25. April 2010, 09:30 Uhr).

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Cumlosen. Eine Fackelfahrt auf der Elbe nach Sonnenuntergang? Dieses Erlebnis bietet der Landgasthof Schmidt Cumlosen/Prignitz am 1. und 29. Mai interessierten Gästen. Anmeldungen unter 038794/30214. „Wir haben das erstmals im November vergangenen Jahres probiert – mit Erfolg“, erzählt Lutz Schmidt. Die Teilnehmer werden von Cumlosen nach Müggendorf gebracht. Maximal 24 Personen können dann in den acht Kanadiern stromabwärts Kurs Cumlosen nehmen – Entfernung etwa 4 bis 5 Kilometer. Jeweils drei Personen sitzen in einem Boot, zwei paddeln, einer hält die Fackel. Am Hafen Cumlosen erwartet Lutz Schmidt die Gäste, um sie mit Speis und Trank zu stärken. Bei Schlechtwetter fällt die Bootstour allerdings aus. Die acht Boote hatte Lutz Schmidt vor zwei Jahren angeschafft. „Den Anstoß gab der Aufenthalt eines Vaters mit

Ob Fackelfahrt oder paddeln bei Tag – eine Tour auf der Elbe ist immer ein besonderes Erlebnis. Foto: Landgasthof Schmidt

Sohn bei uns. Der Junge hatte keine Lust mehr, mit dem Rad auf dem Elbdeich weiter zu fahren, so dass ich vorschlug, sie sollten doch mit meinem Privatboot die nächste Strecke bewältigen, Fahrräder und Gepäck würde ich ihnen nachbringen. Die beiden waren so begeistert, dass ich mir sagte,

da kann man mehr draus machen und die acht Kanadier anschaffte“, erzählt der Gastwirt. Bereut hat er die Investition nicht, denn die Kanus kommen bei den Gästen gut an. Genutzt werden sie nicht nur für Touren auf der Elbe, sondern auch auf der Löcknitz und Stepenitz. „Auch bringen wir die Boote auf Wunsch nach Havelberg, so dass die Gäste von dort auf Havel und Elbe bis nach Cumlosen zurück paddeln können“, so Schmidt. Gern genutzt werde auch die Kombination aus Rad- und Kanufahrten. Red.


Zu Ostern sind nicht nur die Eier bunt, auch die Natur bekommt ihre ersten farbenfrohen Tupfer. Zeit sich in den anstehenden Ferientagen aufzumachen, um mit viel Spaß Neues zu entdecken und spannende Dinge zu erleben. Aus diesem Grunde hält das ElbSchloss Bleckede in den kommenden Osterferien ein buntes Angebot für Kinder bereit. Fünf spannende Frühlingsaktionen machen Lust

und Basteleien erproben wir unseren Kräuter-Spürsinn. 1-Tagesaktion: 23. März von 9.00 - 13.00 Uhr                        Kostenbeitrag: 13,00 EUR Verlässliche Betreuung ab 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr  Luftforscher Das Element Luft kann man auf vielfältige Weise entdecken. Mit unseren Sinnen z. B., indem wir versuchen, dieses unsichtbare Gasgemisch sichtbar und hörbar zu machen.

8.30 Uhr bis 13.30 Uhr   Farbenfrohe Frühlingswerkstatt Im Frühling erwachen Pflanzen und Tiere um uns herum. Frühjahrblüher stecken ihre Köpfe aus der Erde und laden zu einer spielerischen Erkundung ein. Wir erforschen ihre Merkmale, Unterschiede und finden gemeinsam heraus, woraus sie entstehen. Auch unter den Tieren gibt es Frühlingsboten. Welche dies sind und welche wir uns etwas genauer anschauen, wird noch nicht verraten. Aber eins ist sicher, es ist eine spannende Zeit, die Natur bei einfallsreichen und kreativen Aktionen neu zu entdecken sowie einigen Frühlingsbräuchen rund um die Welt nachzugehen. 2-Tagesaktion: 30. - 31. März von 9.00 - 13.00 Uhr              Kostenbeitrag: 24,00 EUR Verlässliche Betreuung ab 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr Der Wiesengoldstern gehört zu den Pflanzen, die es zu entdecken gilt.  Sinnesforscher auf einen Ausflug in unter- Wir erkunden spielerisch unse- Mit unseren fünf Sinnen nehschiedliche Umwelten. Es be- re eigene Atemluft, erforschen men wir die Welt um uns hersteht die Möglichkeit zwischen den Flugraum und nehmen um wahr. Aus diesem Grund Tages- oder Zwei-Tagesveran- Wind und Wetter unter die wollen wir herausfinden wie staltungen zu wählen. Bei je- Lupe. unsere Sinne funktionieren, der Ferienaktion bieten wir 2-Tagesaktion: ihnen mit allerlei Fragen auf den Service einer verlässlichen 24. - 25. März die Sprünge helfen und eine Betreuung eine halbe Stunde von 9.00 - 13.00 Uhr              kleine Expedition in die Welt vor und nach dem Programm Kostenbeitrag: 24,00 EUR der Sinne unternehmen. an. Verlässliche Betreuung ab 1-Tagesaktion:  Kleine Kräuterwerkstatt 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr 1. April von 9.00 - 13.00 Uhr                            Kräuter sind verlockend mit ih-  Oster-Frühlings-Rallye Kostenbeitrag: 13,00 EUR rem Duft, Geschmack oder Im und ums ElbSchloss herum Verlässliche Betreuung ab einfach ihrem Aussehen. Schon warten frühlingshafte Aufträ- 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr sehr zeitig im Frühling sprie- ge darauf, von uns gelöst zu   Zu allen Terminen erbitten ßen die ersten frischen Kräu- werden. Dabei kommen wir wir Anmeldungen unter Tel.: terblättchen. Genau die richti- auch einem Osterrätsel auf die 05852-9514-0, Fax: 05852ge Zeit, einige Pflanzen auf Spur. 9514-99 oder umweltbilihre Eigenschaften, Fähiglei- 1-Tagesaktion: dung@elbschloss-bleckede.de; ten und Taktiken genauer zu 26. März von 9.00 - 13.00 Uhr                        bitte wetterfeste Kleidung, rountersuchen. In Aktionen, Kostenbeitrag: 13,00 EUR bustes Schuhwerk sowie PauSpielen, kleinen Experimenten Verlässliche Betreuung ab senverpflegung mitbringen.

Brandenburg übernimmt Vorsitz für UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Im länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe arbeiten die Bundesländer SachsenAnhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg eng zusammen. Koordiniert wird die Zusammenarbeit von einer Länder-Arbeitsgemeinschaft, deren Vorsitz im Zwei-JahresRhythmus wechselt. Gerade hat Brandenburg in Potsdam den Staffelstab für die Jahre 2010 und 2011 von Niedersachsen übernommen. Mit Gründung des UNESCOBiosphärenreservats Flusslandschaft Elbe im Jahr 1997 ist eines der größten Biosphärenreservate Europas entstanden. Es umfasst eine Fläche von rund 375.000 Hektar und rund 400 Kilometer Fließgewässer. In Biosphärenreservaten wird modellhaft gezeigt, wie Natur und Landschaft bewahrt und gleichzeitig Bewohnern Einkommen und Lebensqualität gesichert werden können. Im Mittelpunkt stehen die vier Aufgaben von Biosphärenreservaten: Schutz von Naturhaushalt und natürlichen Ressourcen, nachhaltige Regionalentwicklung, Forschung und Umweltbeobachtung sowie Bildung und Kommunikation. Für die Zukunft des Biosphärenreservats stellen der Klimawandel und die demografische Entwicklung im ländlichen Raum besondere Herausforderungen dar.

informatives

Frühlingshafte Kinderaktionen

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informatives

Mit der Naturwacht

unterwegs...

An alle Sportbegeisterten Zum Elbetag und Hafenfest in Dömitz suchen wir wieder Viererteams für unseren Staffelwettbewerb mit dem Kanu- und Fassschwimmen am 17. Juli 2010. Erster Start: 15.00 Uhr Wettkämpfe bis ca. 17.00 Uhr, danach Siegerehrung Hauptpreis: Gutschein für 8 Personen im Wert von 200,00 Euro für Speisen und Getränke zur Auswahl in der Dömitzer Hafen Gastronomie oder im Vielanker Brauhaus Weitere attraktive Preise für den 2. und 3. Platz Vielanker Partydosen stehen für alle weiteren Mitstreiter des Wettkampfes zum Durstlöschen bereit. Anmeldungen und weitere Auskünfte: bei Frau Silvana Piehlig: Mobil 0172 1005052

im Rühstädter Schlosspark. Die Besucher erwartet am Ostersonntag, 04. April traditionelles Eiertrudeln, Wettspiele und viele kleine Überraschungen. Begrüßt werden sie im Europäischen Storchendorf laut klappernd von Meister Adebar. Treff: 14.00 Uhr, Schlosspark Rühstädt Die neue Saison wird im Besucherzentrum Rühstädt am Freitag, 09. April eröffnet. Treff: 14.00 Uhr Besucherzentrum Rühstädt Neuer Deich und junge Aue Zu einer Fahrradtour an die Elbe lädt die Naturwacht am 17. April nach Lenzen ein. Erradelt wird das Projektgebiet zwischen Lenzen und Lütkenwisch. Mit der Deichrückverlegung und dem Naturschutzgroßprojekt, wurde ein ursprüngliches Stück Auennatur wieder belebt. 420 ha groß ist die neue Flussaue, die nicht allein aus Überschwem-

mungsgrünland besteht. Fast mosaikartig entstand eine Landschaft aus Flutrinnen, jungem Auwald, typischen Stromtalwiesen und wechselfeuchtem Auengrünland. Vielfältig ist auch die Tierwelt. In den Flachwassern fühlen sich fast vergessene Watvögel wieder heimisch. So wurden Säbelschnäbler, Rotschenkel und Brachvogel schon während der Bauzeit gesichtet. Kiebitze vollführen ihre akrobatischen Flüge über den Auewiesen, Brand – und Graugänse sind mit Nachwuchs zu beobachten. Die Schlitzung des Altdeiches ermöglichte Anfang März erstmalig die Überflutung der jungen Aue. Das Wasser kann nun ungehindert

Wir stellen zum 1. August 2011 ein:

Auszubildende für den Beruf Bankkauffrau/-mann Sie sind aufgeschlossen, freundlich, flexibel und verfügen über einen guten Schulabschluss. Sie möchten einen kaufmännischen Beruf in einer dreijährigen qualifizierten und praxisorientierten Ausbildung erlernen. Wir bieten Ihnen eine interessante und anspruchsvolle Ausbildung sowie abwechslungsreiche Aufgaben in einer marktorientierten, modernen, starken und leistungsfähigen Genossenschaftsbank mit über 400 Mio. Euro Bilanzsumme. Als genossenschaftliches Kreditinstitut fühlen wir uns unseren Mitgliedern und unseren Kunden in dieser Region verpflichtet. Für telefonische Vorabinformationen steht Ihnen unsere Leiterin der Personalabteilung Frau Doreen Preetz (Tel.: 0 38 76 / 780-190) gern zur Verfügung. Nehmen Sie Ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand und bewerben Sie sich bis zum 30.11.2010 mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.

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durch die 200 bis 500 Meter breiten Öffnungen des Altdeiches laufen. Heute ein Eldorado für Wasservögel, in einigen Jahren undurchdringlicher Auwald, in denen sich der heimliche Schwarzstorch, der farbenprächtige Pirol oder der metallisch blau glänzende Schillerfalter heimisch fühlen. Die Führung dauert etwa 4 Stunden, Fahrräder sind mitzubringen oder können im Fahrradladen Behrens ausgeliehen werden. Samstag, 17. April Kosten: Spende erbeten Treff: 10 Uhr, Burg Lenzen, Anmeldungen unter: Tel. 038792/1701 oder elbtalaue@naturwacht.de

Wittenberger Str. 13–14 · 19348 Perleberg · Tel. (0 38 76) 78 00

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Wittenberge. Seit Urzeiten artige Festival hält eine bunte

kommt dem Bemalen des Körpers in der Menschheitsgeschichte große Bedeutung zu. Und auch heute noch übt die außergewöhnliche Kunstform des Bodypaintings große Faszination aus. Einen wahren Augenschmaus können die Besucher des Wittenberger Kultur- und Festspielhauses am 17. April erleben, wenn hier zum zweiten Mal das Norddeutsche Bodypainting-Festival stattfindet. Das für diese Region einzig-

Mischung aus Show und Party, Performance und Kunst, Erotik und Unterhaltung bereit. Ab 16 Uhr wetteifern Künstler aus ganz Deutschland in der Kategorie Pinsel und Schwamm um den Preis für das beste lebende Kunstwerk. Die Besucher können ihnen bei der Gestaltung ihrer Models mit Motiven aus der „sagenhaften Welt der Märchen“ hautnah über die Schulter schauen. Für eine lockere Festival-Atmosphäre sorgt ein

umfangreiches Rahmenprogramm mit Livemusik, einer Fakir- und Stelzenshow, Tanzdarbietungen der Turnergemeinde Wittenberge, Schaufrisieren mit der Coiffeur GmbH, Live-Darbietungen des Tattoo-Forums Prignitz und Stargast Michael Mierlein, Airbrush-Künstler aus dem bayerischen Thalmässing. Um 21 Uhr erfolgt die Präsentation der Ergebnisse, die durch eine Fachjury unter Vorsitz des Profipainters Matthias von Matuschka prämiert werden. Es wird außerdem ein Publikumspreis verliehen. Um den Paintern ihren künstlerischen Freiraum zu gewährleisten, ist das Kartenkontingent begrenzt. Karten (auch auf Rechnung) und weitere Informationen bietet die Touristinformation Wittenberge, Tel. 03877 929181/-82.

Die Körperbemalung Das Bemalen des Körpers mit farbigen Materialien gibt es in der Menschheitsgeschichte schon seit Urzeiten. Die Steinzeitmenschen malten mit Erdfarben: mit Ocker, dem schwarzen Manganoxid oder mit der Holzkohle. Sie malten mit Tierhaaren, die sie an Stöcke banden oder sie trugen die Farben gleich mit der Hand auf. Eine große Bedeutung besaß die Körperbemalung bei den Indianern. Die Bemalung galt als Maßstab für die Wertschätzung innerhalb der Gruppe. Sie gab Auskunft über die Verdienste eines Mannes bei der Jagd und im Krieg. Bei den Ureinwohnern in Papua-Neuguinea wurden das Gesicht und der Körper zu besonderen festlichen Anlässen wie Initiationsfeiern, Totenfeste, Jagdzüge oder Heilungszeremonien bemalt. Die Bemalung wurde zum einen als ästhetisch empfunden und signalisierte zum anderen auch die soziale Stellung eines Stammesmitgliedes.

kulturelles

Lebende Kunstwerke in Wittenberge

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informatives 36

Elefantenhof Platschow öffnet die 5. Saison Den Start in die 5. Saison feierte am letz- der Welt. Aus den Händen von Prinzessin ten Märzwochenende der Elefantenhof Stefanie von Monaco nahm Sonny FranPlatschow. Wie in den vergangenen Jah- kello den „Bronzenen Clown“ für seine ren strömten vor allem Familien mit Kin- Elefantenshow entgegen. Gezeigt wurde dern in das Zirkuszelt. Doch nicht nur die das gleiche Programm wie im heimischen Dompteure und Elefantendamen Timba, Platschow – mit Einbeziehung des PubliMala, Kenia, Sandra und Cita erhielten kums. Und das kam super an. viel Beifall, sondern auch die Seelöwen „Der Goldene Clown ist wie eine BronzeItchy und Scratchy, die Laufenten Willi, medaille bei Olympischen Spielen“, unterWerner, Walter und Wolfgang und weite- streicht Ehefrau Lilian voller Stolz. Ebenso re tierische Mitwirkende. „Wir sind mitt- stolz sind Frankellos auf den populären lerweile ein richtiger Zoo“, erzählt Lilian französischen Umweltpreis „MarsupilaFrankello. Auch Ponys, Vollblutaraber, Zie- mi“, der ihnen ebenfalls verliehen wurde gen und ein Kamel gehören inzwischen – für die artgerechte und humane Halzum Tierbestand des Elefantenhofs. 1999 tung der Tiere im Elefantendorf Platkaufte die Familie Frankello im mecklen- schow. Dem schloss sich die Gesellschaft burgischen Platschow einen Bauernhof der Zirkusfreunde Deutschlands mit der und fand in dem kleinen Dorf an der Vergabe des Ehrenpreises an. Grenze zu Brandenburg ein neues Zuhau- Seit dem 27. März ist wieder das Chapise. Bis 2005 gingen Frankellos mit ihrer teau in Platschow die Showbühne der Elefantendressur auf Tournee, dann be- Frankellos und ihres Gastes aus der schlossen sie, ab 2006 vom Frühjahr bis Schweiz. Mehrmals täglich, außer monHerbst in Platschow eine eigene Saison zu tags und freitags, erleben die Besucher gestalten. Im Jahr zuvor hatte der Elefan- Fütterungen und Vorführungen: Elefantenhof bereits die gesamten Sommerferi- ten 11.30 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr; Seelöen geöffnet. Im vergangenen Jahr beka- wenprogramm 13.30 Uhr und 16 Uhr. Gemen Frankellos weiteren Zuwachs. Der öffnet ist ab 11 Uhr. Die Gäste haben die Schweizer Dompteur Wendel Huber woll- einmalige Gelegenheit, die grauen Riesen te mit seinen Elefantendamen Somali anzufassen, zu füttern und zu reiten. In und Mocamba, mit denen er seit 24 Jah- den Sommerferien ist ab 10.30 Uhr Einlass ren arbeitet, ruhiger treten, sich aber – erste Vorstellung um 11 Uhr, zusätzlich nicht von ihnen trennen. Da kam das An- findet in der Mittagszeit ein Kinderzirkus gebot, nach Platschow überzusiedeln, ge- statt. rade recht. Auch er zeigt im Zirkuszelt sei- Übrigens: Für die Saisonzeit sucht die Zirne Tierdressur, eingebunden sind zwei kusfamilie noch Mitarbeiter für die BereiBernhardiner Hunde. che Gastronomie, Ponyreiten, KinderzirAuch wenn die Familie Frankello jetzt ih- kus usw. Tel. Kontakt: 038721/228289 oder ren festen Sitz in Platschow hat, auf inter- 0151/19426817. Red. nationale Zirkusluft verzichtet sie trotzdem nicht. So gastierte ngsDompteur Sonny Frankello mit Öffnu 1. Nov. n: bis is 18 Uhr e it e z Mala, Kenia und Timba den 1b von 1 itag tägl. arfre . K Winter über in Rust, dem größh c au er montags u (auß eitags) ten Freizeitpark Deutschlands. fr Sohn Erwin wirkte mit Sandra und Cita im Offenburger Winterzirkus mit. Ein besonderer Höhepunkt im Leben der Frankellos war die Teilnahme am 34. Internationalen Zirkusfestival vom 14. bis 24. Januar 2010 in Monaco, dem berühmtesten

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Nicht nur zu Ostern einen Besuch wert.

S

onderveranstaltungen im Jahr 2010: 2. bis 5. April (auch Karfreitag geöffnet) Der Osterhase kommt; 1. Mai Spaß um den Maibaum; 9. Mai Muttertag – freier Eintritt für alle Frauen ab 16 Jahre; 13. Mai Himmelfahrt - freier Eintritt für alle Männer ab 16 Jahre, Tauziehen mit Elefantendame Sandra; 23.-24. Mai Pfingsten – raus ins Grüne zu den grauen Riesen; 5. Juni Kinderfest – freier Eintritt für alle Kinder bis 16 Jahre.


100 Jahr lang (1860-1960) wurden von der Familie Basedow die bei den Bewohnern der Gemeinden an der Oberelbe noch heute in guter Erinnerung stehenden „Lauenburger Dampfer“ betrieben. Diese verbanden Hamburg und die Oberelbe-Region über Lauenburg und Hitzacker bis nach Dömitz auf dem Wasserweg im Linienverkehr. Um das Jahr 1932 waren bis zu sieben Raddampfer auf der Elbe in Fahrt, die Fahrgast-zahlen der Dampfer lagen zwischen 392 und 1491 Fahrgäste (Dampfer Hugo Basedow) und die Fahrten auf der Oberelbe entwickelten sich zu großen Publikumsmagneten. In den drauffolgenden Jahren waren die Schiffe meist ausgebucht und voll besetzt. Erst am Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre gingen die Fahrgastzahlen dann dramatisch zurück. Es standen bald Jedem neuere und schnellere Transportmittel zur Verfügung und Spanien und Italien wurden erreichbare Urlaubsziele für die Mehrzahl der Deutschen. Der Eiserne Vorhang mit der Teilung Deutschlands und der Elbe taten dann noch ihr Übriges, so dass der letzte und größte Raddampfer „Hugo Basedow“ zum Saisonende 1961 außer Dienst gestellt wurde und die erfolgreiche Schiffslinie eingestellt werden musste. Die „Hugo Basedow“, als ehemaliges Flaggschiff der Lauenburger Dampfschiffe, wurde danach umgebaut und als „schwimmendes Warenhaus“ in Rotterdam festgelegt. Sowohl im Landkreis Lüchow-Dannenberg, als auch in der Metropol-Region Hamburg träumte man seitdem davon, diesen Linienverkehr wieder zum Leben zu erwecken. Durch den Einsatz der Reederei A. Heckert aus Dömitz und die Ortsverwaltungen aus

...gekocht gekocht wird wie bei Muttern für Reisegesellschaften und Feiern bis zu 100 Personen

April - Oktober: Di. - So. 11 - 14 Uhr, ab 18 Uhr November - März: Mi. - So. 11 - 14 Uhr, ab 18 Uhr Ostersonntag: 15 Uhr Kindertanz 20 Uhr Tanz für Jung und Alt

Telefon: 03 93 84 - 2 15 55

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der Dannenberg, Hitzacker und Dömitz, welche sich dieser bewegten Vergangenheit der Oberelbe-Schifffahrt annahmen, wurde dieser Traum wahr: 2007 wurde das Projekt „Elbtallinie“ ins Leben gerufen. Am 16.05.2007 startete die erste Fahrt mit der MS HILDE auf der Strecke Dömitz – Hamburg. Dieser Premierenfahrt folgten in 2007 und 2008 jeweils 10 Fahrten in beide Fahrtrichtungen und dies mit großem Erfolg, für die Oberelbe-Region, also auch für die Metropolregion Hamburg. Betriebsbedingt konnte Andreas Heckert diese Fahrten jedoch nur unter der Woche durchführen. Aufgrund der steigenden Nachfrage bezüglich Wochenend-Touren, machte er sich jedoch im Spätsommer 2008 auf die Suche nach einem zuverlässigen Partner, mit dem so etwas ab 2009 evtl. gemeinsam umzusetzen wäre. Einen ersten, guten Kontakt nach Hamburg hatte er bereits aus 2007 zu Hubert Neubacher, Geschäftsführer der Hamburger Traditionsreederei Barkassen-Meyer. Diese unterstützte die Elbtallinie in 2007 mit dem Fahrgastschiff Hamburger Deern. Das Schiff kann nämlich tideunabhängig die Hamburger Elbbrücken passieren und übernahm an einigen Terminen morgens den kurzen Gäste-Zubringer für die MS HILDE von Altona und St. Pauli nach Entenwerder, hinter den Elbbrücken. Aufgrund dieses Erfolges und des großen Zuspruchs aus der gesamten Metropolregion haben sich die beiden Reedereien entschlossen das gemeinsame Fahrtgebiet in 2010 zu erweitern. So fährt die „Elbtallinie“ in 2010 nunmehr zusätzlich, an bestimmten Terminen, auch nach Stade, Glückstadt und Wittenberge. Es ist mittlerweile sogar eine Erweiterung über Havelberg bis Magdeburg im Gespräch.

informatives

Die Elbe entdecken Schiffstouren laden ein

Teichfischsaison startet 37

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informatives

Der Kiekemarkt in Trebel Historisches Märkte haben in den vergangenen Jahrhunderten auch auf dem Lande eine große Rolle gespielt. Sie waren Nachrichtenbörse, Orte der Begegnung und natürlich auch der Geselligkeit. Im Volksmund hieß der Frühjahrsmarkt der „Kiekemarkt“, der Herbstmarkt der „Griepemarkt“: Im Frühjahr wurden die Bräute „ausgekiekt“, im Herbst „gegriffen“.Im Laufe der Jahre ging die Bedeutung der Märkte stetig zurück. Im Jahr 1960 schließlich fand der für lange Zeit letzte Markt in Trebel statt. Aber am 28. September 2008 wurde zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder ein Griepemarkt veranstaltet, und der Erfolg überraschte alle. Über 7000 Besucher kamen nach Trebel!

Krimimärchen in Nemitz

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Äußerst kriminell geht es in vielen Märchen der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm zu. Vor fast 200 Jahren von ihnen gesammelt und aufgeschrieben finden sich in märchenhafter Weise Mord, Raub, Entführung, Betrug und viele andere schlimme Delikte in den Erzählungen wieder. Diese Geschichten werden von Angelika Brandt, Christa Roux, Birgit Rühlke und Gerda Thomas nicht vorgelesen, sondern lebendig erzählt. Petro Brandt begleitet den Märchen Grimmi Abend in der Nemitzer CaféDiele musikalisch. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend am 24. April um 19 Uhr. Eintritt: 6,00 Euro. Informationen: Nemitzer Café-Diele B. Riemann, Tel. 05848-981752.

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Am 2. Mai findet der nächste Trebeler Kiekemarkt statt. Dieser Frühlingsmarkt - der Herbstmarkt heißt Griepemarkt - beruht auf eine mehr als 400-jährige Tradition. Beim Frühjahrsmarkt wurden die Bräute „ausgekiekt“ und auf dem Herbstmarkt „gegriept“ ( gegriffen). Nach einer mehr als fünfzigjährigen Pause wurde im vergangenen Jahr der erste Kiekemarkt der neueren Zeit veranstaltet und mehrere tausend Besucher kamen. Wie im vergangenen Jahr wird am Vorabend, dem 1. Mai, die „Trebeler Hofnacht“ angeboten. Sie beginnt diesmal bereits um 17 Uhr mit dem „VillaCircusBonini“ am Gästehaus Nemitzer Heide in der Nemitzer Straße.

Um 19 Uhr wird die Hofnacht auf dem Wolter-Hof in der Kl. Trebeler Straße fortgesetzt. Die Gruppe „A maysele“ bietet Kleszmer-Musik aus dem Wendland. Anschließend tritt die Trebeler Blasmusikkapelle auf. Der Trebeler Kiekemarkt wird um 10 Uhr mit einem Freiluft-Gottesdienst auf dem Pfarrhof neben der Feldsteinkirche eröffnet. Die offizielle Eröffnung des Marktes erfolgt um 11 Uhr mit dem Chor „Trebeler Brachpieper“ und der amtierenden Nemitzer Heidekönigin. Auf dem Marktplatz wird eine Dorf-Kirmes mit verschiedenen Gastronomieständen aufgebaut. Eine Solarbahn verbindet den Marktplatz mit dem Freizeit-

markt auf der Bäckerstraße. Dort bieten viele Stände zum Thema Freizeit ihre Waren feil. Auf der Wiese neben dem Wendlandmarkt befindet sich der Garten- und Pflanzenmarkt. Gleichzeitig sind mehrere Dorfgärten geöffnet, so in der Hauptstraße gegenüber dem Wendlandmarkt und in der Nemitzer Straße auf der rechten Seite. Während des Kiekemarktes werden auch mehrere Kirchenführungen und Chorkonzerte in der Trebeler Feldsteinkirche angeboten. In den Trebeler Bauernstuben findet eine Abendmodenschau und eine Tanzstunde statt. Trebel blüht auf und freut sich auf seine Gäste! Thorsten Hensel


Der Ort Bösel, unweit der Stadt Lüchow gelegen, hat seine älteste Erwähnung in der Kalandsakte von 1329. Fest verbunden mit dem Ort ist seit vielen Jahren das Buerbeerfest, zu dem der eigens dafür gegründete Verein in jedem Jahr mit Liebe und Fleiß die Vorbereitungen trifft. Das Buerbeerfest war früher in heidnischer Zeit eine sogenannte Feld- und Flurprozession, wo man versuchte, durch die Umgehung der Felder den göttlichen Schutz für die Saaten zu erringen. In katholischer Zeit wurde die Umgehung fortgeführt, doch nun unter dem Gesichtspunkt, dass man den Christengott um den Schutz für die Saaten bat. Selbst anfangs der evangelischen Zeit wurde sie noch durchgeführt, denn in der ersten Lüneburgischen Kirchenordnung von 1527 wurde sie noch als sogenannte „hyllische Dracht“ (heilige Tracht) aufgeführt. Bereits zu katholischer Zeit legte man die heilige Tracht auf den Namenstag des heiligen St. Georg, den 23. April, an dem nach der Feldumgehung das Kirchweihfest des Dorfes gefeiert wurde. In evangelischer Zeit hat man

BÖSELER

Buerbeer

diese Feldumgehung in einen sogenannten Bittgottesdienst gegen Unwetterschäden, auch „Hagelpredigt“ genannt, umgewandelt. Der Zeitpunkt des Festes, das Wochenende nach dem St. Georg hat sich bis heute erhalten. Traditionsgemäß beginnt das Fest in Bösel mit einem speziellen „Buerbeer – Gottesdienst“: am 18. April um 14.00 Uhr im Saal der Gaststätte „Zum Böseler“. Auftakt der „drei tollen Tage“ ist der Buerbeer – Freitag – 23. April – 20.00 Uhr. Zu dem öffentlichen Ball in festlicher Kleidung sind alle herzlich eingeladen. Musikalisch wird der Abend von der Band „Eternity“ gestaltet. Als besonderer Genuss erwartet die Besucher außerdem die Tanzformation „DANCATION“ aus Wustrow/Wendland. Samstag – 24. April 14. 30 Uhr – Öffentlicher Kindertanz mit Überraschungen im Festzelt 20. 00 Uhr – Alles bleibt wie bisher – nämlich sensationell! Erstmalig in Bösel – „Zack Zillis“ aus dem ganz hohen Norden. Exzessiv feierndes Publikum und in Grund und Boden gestampfte Tanzflächen sind stets der normale

Ausnahmezustand bei den Shows dieser verschworenen Spaßbrigade. Mit Entertainment, Leidenschaft, Esprit und einer gehörigen Portion Humor wird exzessive Stimmbandgymnastik und putziges Songpimping zelebriert, bis Nena die Black Eyed Peas um die Ohren fliegen. Und wenn Earth, Wind & Fire es zulassen, darf Donna Summer sogar bei AC/DC einziehen. Wer da nicht Police ruft, ist selber schuld. Und wie es sich gehört werden die Marotten der Stars und Sternchen in der „Zack Zillis“ Show gleich mit kopiert. Sie glauben es nicht? Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie ein berauschendes Fest und allerbeste Unterhaltung! Sonntag – 25. April Um 13.00 Uhr beginnt der große Festumzug durch das Dorf. Musikalisch werden diesmal im Festzelt ab 15.00 Uhr die Gäste mit stimmungsvoller Schlagermusik der 60er und 70er Jahre unterhalten. Der Stimmungszug geht also weiter. Ab 18.30 Uhr ändert DJ Torsten den Musikstil und es geht weiter bis in die Nacht mit internationalem Sound.

Historisches Das Buerbeerfest war früher in heidnischer Zeit eine so genannte Feld- und Flurprozession, wo man versuchte, durch die Umgehung der Felder den göttlichen Schutz für die Saaten zu erringen. In katholischer Zeit wurde die Umgehung fortgeführt, doch nun, unter dem Gesichtspunkt, dass man nun den Christengott um den Schutz für ­Saaten bat. Bereits zu katholischer Zeit legte man die heilige Tracht auf den Namenstag des heiligen St. Georg, den 23. April, an dem auch anschließend an die Feldumgehung das Kirchweihfest des Dorfes gefeiert wurde. In evangelischer Zeit hat man dann die Feldumgehung in einen so genannten Bittgottesdienst gegen Unwetterschäden, auch Hagelpredigt genannt, umgewandelt. Der Zeitpunkt des Festes, das Wochenende nach dem St. Georgstag, hat sich bis heute erhalten.Es üblich, dass von jeder Feuerstelle des Dorfes dem Pastor sechs Eier entrichtet wurden. Dieser Brauch ist heidnischen Ursprungs. Das Ei wurde zur Erlangung der Fruchtbarkeit für Frucht und Vieh geopfert. Der Sinn des Opfers war jedoch nicht, dass der Pastor die Eier für sich behielt, sondern dass sie, nachdem sie auf dem Altar dargebracht worden waren, dem Volke wieder zurückgegeben wurden.

informatives

Das Buerbeerfest in Bösel

»Zum Vierländer-Eck« Inh. Evelin Schulze

in Ziemendorf

Das große Volksfest 23. bis 25. April

Attraktionen · Tanz · Unterhaltung An allen Tagen öffentlich

23.4. Öffentlicher Tanzabend

...gekocht gekocht wird wie bei Muttern für Reisegesellschaften und Feiern bis zu 100 Personen

25.4. Festumzug

April - Oktober: Di. - So. 11 - 14 Uhr, ab 18 Uhr November - März: Mi. - So. 11 - 14 Uhr, ab 18 Uhr Ostersonntag: 15 Uhr Kindertanz 20 Uhr Tanz für Jung und Alt

durch das Dorf · 13 Uhr

Telefon: 03 93 84 - 2 15 55

mit „ETERNITY” · 20 Uhr

24.4. Musik-Tanz-Show

mit der Band „Zack Zillis” · 20 Uhr

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Guten appetit!

Immer mit der Ruhe! Was soll Ihnen der neue Tag bringen, wenn Sie ihn in Hektik beginnen, wenn Sie aus dem Bett zur Arbeit hasten? So ein Tag wird Ihnen manche Probleme bescheren, und die drücken auf Ihre Stimmung. Versuchen Sie es anders. Stehen Sie rechtzeitig auf, recken und strecken Sie sich schon im Bett, fassen Sie etwas ins Auge, worauf Sie sich an diesem Tag freuen können. Nehmen Sie sich Zeit für ein paar gymnastische Übungen, wenn möglich, am offenen Fenster, und atmen Sie tief durch. Und dann gönnen Sie sich, ganz in Ruhe ein Frühstück, das Ihnen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe zuführt, das Ihren Körper aber nicht gleich so beschäftigt, dass er für anderes als die Verdauung nicht mehr zu gebrauchen ist. Sie wollen ja an diesem Tag noch einiges bewegen. Wenn Sie es schaffen, auf Kaffee zu verzichten, gönnen Sie sich einen Drink aus frischem Obst. Die nötigen Ballaststoffe, um auch Ihre Verdauung in Schwung zu bringen (und zu halten), verschaffen Sie sich durch Gemüse in vielfältiger Form. Gemüse enthält mehr Ballaststoffe als die meisten anderen Nahrungsmittel. Wer richtig entschlackt, geht fröhlicher durch die Welt.

Drink für die Gute Morgen - Laune: 100 g frische Ananas Saft von 1/2 Zitrone 1 EL Ahornsirup 2 EL Brennnesselsaft Mineralwasser mit Kohlensäure

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wenig

Ananas in einem Mixer pürieren und mit Zitronensaft, Ahornsirup und Brennnesselsaft in ein hohes Glas geben. Alles gut verrühren und mit Mineralwasser aufgießen.

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Bunte Ostertorte 1 Tortenboden, (Wiener Boden. 3-teilig) 3 EL Aprikosenkonfitüre 600 ml RAMA Cremefine Vanilla 2 EL Puderzucker 2 EL Zitronensaft 6 EL Sirup, (Waldmeistersirup) 1 Dose Aprikose(n), (Abtropfgewicht 500 g) 6 Erdbeeren Für die Dekoration: Marzipan - Hasen und Möhren, Drageeostereier Zubereitung Die Böden des Wiener Bodens nebeneinander legen, die beiden unteren mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Cremefine, Puderzucker und Zitronensaft mit den Quirlen des Handrührers aufschlagen, 1/3 abnehmen, mit Waldmeistersirup vermischen. Alles ca. 2 Stunden kühl stellen. Aprikosen gut abtropfen lassen. 2/3 der Aprikosen in kleine Würfel schneiden und auf den Böden mit der Marmelade verteilen. 3/4 der hellen Creme auf die Aprikosen geben. Die beiden Böden übereinander legen, die dritte Biskuitplatte darauf legen und die Waldmeistercreme darauf verteilen. Den Rand mit heller Creme bestreichen. Erdbeeren waschen, putzen und trocken tupfen. Torte mit Erdbeeren, restlichen Aprikosen, Ostereiern, Hasen und Möhren dekorieren. Zubereitungszeit: Brennwert p. P.:

ca. 20 Min. 241 kcal

Pestohähnchen 2 Mandel(n) ohne Haut 6 EL Olivenöl Salz und Pfeffer 300 g Bandnudeln 2 kleine Zucchini 2 Hähnchenbrüste mit Haut und Knochen á 500 g 3 Ei(er) 200 ml Milch Fett, für die Form Zubereitung Basilikum waschen, Blättchen abzupfen. Bis auf einige zum Garnieren mit Mandeln und 4 EL Öl im Universalzerkleinerer oder mit Pürierstab zu einem groben Pesto verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nudeln in kochendem Wasser 5-6 Minuten garen. Zucchini waschen, putzen. Mit Sparschäler der Länge nach in dünne Streifen hobeln. Mit den Nudeln zum Schluss ca. 1 Minute mitgaren. Abgießen und abtropfen lassen. Filets vom Knochen schneiden. Haut dabei nicht entfernen. Waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Filets darin von jeder Seite 2-3 Minuten braten. Nudeln mit Zucchini zu Nestern drehen, in eine gefettete Auflaufform setzen. Eier und Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen, darüber gießen. Fleisch mit der Haut nach oben drauflegen, mit Pesto bestreichen. Im heißen Ofen bei 200 Grad 15-20 Minuten backen. Mit restlichem Basilikum garnieren. Zubereitungszeit: Brennwert p. P.:

ca. 30 Min. 810 kcal


röm. Münze

Londoner Stadtbezirk

engl.: Gesicht

1

Wucher im islam. Recht

Abk.: und anderes mehr

ägypt. Stadt

Flügeltruppe d. röm. Heeres

Abk.: vor Christus

Dutt

europ. Sicherheitskonferenz

kurzer Mantel

Stadt am Nunjiang

5

Stammvater d. Amelungen Abk.: isoelektr. Punkt

DERELBLAENDER Unter den richtigen Einsendern haben wir folgenden Gewinner per Los ermittelt:

ägypt. Sonnengott

Abk.: pan american airways

Affenart

Abk.: und andere

Monika Mummhardt Sauerstückenweg 25 19322 Wittenberge

4 Abk.: nach Abzug Abk.: meiner Ansicht nach Fluss in Sibirien

enganlie. Kleidungsstück f. Frauen

afrik. Atlantikstadt in Zaire

Unbestimmtheit

Abk.: Verfahrenstechnik Abk.: Angström Einheit

asiat. Berg Kurzform von: Rudolf

Schnelligkeit

Telefonat

Leistungsnoten

mecklenb. Ostseebad

Abk.: Tangens

7 beinlose Larve

nordfriesische Insel

norweg. Dichter

Faser des Espartograses

Freuen Sie sich über eine kostenlose Jahresinspektion Ihres Autos. Zur Verfügung gestellt wurde uns der Preis von der Autohaus Roeschke GmbH in Ludwigslust. Wenn Sie das Lösungswort unseres aktuellen Rätsels gefunden haben, warten wir gern auf Ihre Einsendung per Post oder Mail: Der Elbländer Lenzener Straße 75 a 19322 Wittenberge redaktion@der-elblaender.de

Bischofsaffe Abk.: ärztliche Helferin

Vulkan in Tansania

3

alter Name der CreditSuisse

Abfluss des Eriesees

2

sumeri. Gott der Weisheit

eng.: See

Abk.: Internat. Automobilausst.

Höhenzug bei Hannover

8

Brillenschlange

Da haben wir Ihnen mit unserem letzten Rätsel, wohl eine richtig schwere Nuss zu knacken gegeben. Das richtige Lösungswort war:

die Rätselseite

Fluss zum Bodensee

Gewonnen?

Feenkönigin bei Shakespeare

Abk.: Gallone Ebrozufluss in Spanien

Fluss in Irland

9

Europäer

6 einfache Strasse über Land

Produktstrichcode (Abk. )

Lösungswort:

1

Schwarzfersenantilope

2

3

4

5

6

7

8

9

Die Gewinner stehen fest! Über einen Gutschein im Wert von 10,- Euro von der Firma FahrRad aus Dannenberg kann sich freuen: Loni Thorwesten aus Hitzacker Einen Gutschein über 15,- Euro von Noblesse aus Dannenberg erhält: Brunhild Mencke aus Wittenberge

Auf einen Musicalbesuch „Über sieben Brücken“ in Salzwedel freut sich: Belinda Leppich aus Eichstedt Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Als Gewinn wartet diesmal ein Handy der Marke NOKIA 2720 Fold Back mit Kamera und Bluetooth. Der Preis stammt vom Vodafone-Shop Detlef Heißner aus Ludwiglust. Beachten Sie bitte die Anzeige auf der Seite 35.

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Ihr gutes Recht

Private Bauverträge: Klauseln in den VOB/B werden richterlich überprüft Bei Bauverträgen mit Verbrauchern unterliegen die einzelnen Klauseln der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B (VOB/B) der richterlichen Inhaltskontrolle. Das gilt auch dann, wenn die VOB/B als Ganzes vereinbart sind, entschied der Bundesgerichtshof (BGH). Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte den Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen (DVA) vor dem Kammergericht Berlin verklagt.

Impressum 5. Jahrgang, Heft 04/2010 Postanschrift: Der Elbländer Lenzener Straße 75 a 19322 Wittenberge Herausgeber: Schilderdienst STK GmbH Lenzener Straße 75 a 19322 Wittenberge vertreten durch die GF Bernd Tönjes, Gerd Tönjes, Horst Stary und Prokurist Gerd Kämena HRB 288 Amtsgericht Neuruppin Layout/Satz: Frank Wenzel Tel.: 03877/953955 • Fax: 03877/953956 Mail: redaktion@der-elblaender.de Anzeigen: Anke Wetzel Tel.: 03877/953955 • Fax: 03877/953956 Mail: redaktion@der-elblaender.de Buchhaltung/Veranstaltungskalender: Konstanze Heider Tel.: 03877/953955 • Fax: 03877/953956 Mail: k.heider@der-elblaender.de Redaktions- und Anzeigenschluss ist jeweils am 15. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste 12/2007. Der Elbländer erscheint monatlich. Der Titel „Der Elbländer“ sowie die namentlich gezeichneten Beiträge und vom Herausgeber gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Die Daten des Veranstaltungskalenders wurde uns mit Stand des 15. des Vormonats übermittelt. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

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Wichtige Entscheidung im Baurecht Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat im Dezember 2009 entschieden, dass auch ein unentgeltlicher Gefälligkeitsauftrag zur vollen vertraglichen Haftung führen kann. Ein Labor hatte aus Gefälligkeit Wasserproben analysiert und festgestellt, dass das Wasser für verzinkte Rohrleitungen geeignet sei. Dies war eine Fehleinschätzung. Später mussten wegen Korrosion sämtliche dieser Rohre ausgetauscht werden. Der Schaden betrug 300.000,00 Euro. Das Ingenieurbüro musste erkennen, dass für den Auftraggeber die Bedeutung des Laborergebnisses entscheidend war und die weitere Planung von dieser Analyse abhing und erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen mit sich brachte. Entscheidend für die Haftung ist, dass der die Gefälligkeitsleistung erbringende Vertragspartner erkennen muss, dass seiner Tätigkeit erhebliche wirtschaftliche Bedeutung zukommt und das Ergebnis seiner Tätigkeit auch verwendet wird. Der BGH hat im Dezember 2009 ein Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg bestätigt, wonach ein Architekt die Haftung für die Prüfung von Abschlagsrechnungen eines Unternehmers zu übernehmen hat. Im vorliegenden Falle waren die Abschlagsrechnungen zu hoch, was sich mit der Schlussrechnung herausgestellt hat. Die Abschlagsrechnungen waren jedoch vom Architekten mit Prüfvermerk und Unterschrift versehen, weshalb der Auftraggeber die freigegebene Zahlung veranlasste. Nachdem die Schlussrechnung gelegt worden war, stellte sich eine Überzahlung heraus, welche aufgrund Insolvenz des Unternehmers nicht mehr zurückverlangt werden konnte. Der Auftraggeber konnte sich beim Architekten schadlos halten, da er im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht dafür Sorge tragen muss, dass

es nicht zu Überzahlungen kommt. Er kennt den voraussichtlichen Vergütungsanspruch und kann insofern regulierend Einfluss nehmen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat im November 2008 einem Auftraggeber eine Mehrvergütung, die über einen Pauschalpreisvertrag hinausging, zugesprochen. Bei einer Terrassensanierung hatte ein Sachverständiger festgestellt, dass bestimmte Arbeiten durchzuführen sind. Diese hatte der Architekt des Auftraggebers beauftragt. Sie waren zuvor nicht von der Pauschalpreisvereinbarung umfasst. Das Gericht erkannte zwar an, dass der Architekt nicht bevollmächtigt gewesen ist, diesen Auftrag auszulösen, es kam aber zu dem Ergebnis, dass die ausgeführten Arbeiten zur Erreichung des Werkerfolges notwendig gewesen sind. Ohne diese Arbeiten konnte die Sanierung der Dachterrasse nicht mangelfrei erreicht werden. Damit war der Vergütungsanspruch begründet, da die Arbeiten dem mutmaßlichen Willen des Auftraggebers entsprochen haben. RA W. Quensell, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht sowie Verwaltungsrecht


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Der Elbländer April 2010