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DEZEMBER 2014 Nr. 7 Wert € 4,50

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Aberglaube im Eishockey Die kuriosesten Rituale der Cracks

Zwei wie Pech und Schwefel

Jason Krog und Darren Haydar im Interview

Rückennummern

MARK SANTORELLI DER STÜRMER IM PORTRAIT

den MVP 2014/15 by GENERALI 22 DIAMANTEN fürpowered

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Tradition und Kult um die Trikotnummern


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INHALT AUSGABE 7 | DEZEMBER 2014 6 DER KULT UM DIE RÜCKENNUMMERN 10 ITALIENISCH? FEHLANZEIGE! MARK SANTORELLI 12 DER AUS DEM NEBEL KAM 14 DER NEUE VSV-KALENDER 30 17 DER HERR DER VIDEOWALL 18 WINTER CLASSIC 2015 20 GENERALI-MVP WAHL 14/15 6 22 WEIHNACHTEN IM VSV-FANSHOP 28 KROG & HAYDAR IM INTERVIEW 30 DIE KURIOSESTEN RITUALE IM EISHOCKEY 34 CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE 36 VHN-INTERVIEW: NICO BRUNNER 40 DIE VSV-FANCLUBS STELLEN SICH VOR 42 VSV-NACHWUCHS

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Am Cover: Mark Santorelli, Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

FINDE DEN FEHLER ;)

EISLAUFPLÄTZE IM VERGLEICH: KLAGENFURT vs. VILLACH

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Eislaufplatz Klagenfurt am Wörthers

Eislaufplatz Villach

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EDITORIAL

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Foto: P.Kuess

iebe VSV-Familie! Wir befinden uns ungefähr in der Mitte der Saison und damit ist es Zeit, ein Zwischenresümee zu ziehen. Leider müssen wir feststellen, dass der VSV nach zwei Jahren mit einem optimalen Saisonstart heuer etwas holprig in die Spielzeit gestartet ist. Die hohen Erwartungen, die wir in diese Mannschaft gemeinsam mit unseren Fans gesteckt haben, haben sich bisher nicht erfüllt. Eine Auswärtsschwäche und mangelnde Konstanz der Mannschaft ist heuer augenscheinlich. Der überraschende Abgang von John Hughes und Derek Ryan hat uns dazu gezwungen, die Mannschaft neu auszurichten und umzubauen. Bei John Hughes muss man sagen, dass Disziplin der Grundstein jedes Erfolges ist und schwere Disziplinlosigkeit nicht auch noch belohnt werden kann. Derek Ryan hatte die Chance, einen ordentlichen Schritt auf der Karriereleiter nach oben zu machen, den man ihm nicht verwehren konnte. Das Geld hätte jedenfalls nicht gefehlt, diesen Ausnahmekönner weiter in Villach zu beschäftigen. Wir haben für die neue Saison Spieler mit ausgezeichnetem „Lebenslauf“ verpflichtet, insbesondere von Francois Fortier haben wir uns viel erwartet, er sollte die neue Leitfigur am Punktekonto werden. Sean Ringrose wurde uns von vielen Seiten empfohlen; dass wir ein Risiko eingehen, war uns aber klar. Leider waren beide nicht die erwartete Verstärkung und der Vorstand musste reagieren. Wir haben rasch und zielstrebig gehandelt und mit Jason Krog und Darren Haydar keine Unbekannten, sondern hervorragende Spieler verpflichtet und das, obwohl unser finanzieller Spielraum sehr eingeengt ist. Hier gebührt nochmals Dank an all jene, die uns rasch und unkompliziert geholfen haben, dieses Engagement zu verwirklichen. Leider ist auch in dieser Saison der Verletzungsteufel nicht an uns vorübergegangen und in entscheidenden Momenten haben immer wieder Schlüsselspieler gefehlt. Dies soll aber nicht als Ausrede oder als Rechtfertigung gesehen werden, sondern als Versuch, einiges zu erklären. Positiv ist jedoch hervorzuheben, dass es gelingt, mit Adis Alagic wieder einen Stammspieler aus dem eignen Nachwuchs formen zu können. Der gesamte Vorstand und ich im Besonderen können Sie nur bitten, mit uns an die Mannschaft zu glauben und sie zu unterstützen. Wir bitten Sie um kräftige Unterstützung in der Halle, aber auch um positive Stellungnahmen in der Öffentlichkeit. Abschließend möchte ich mich bei allen Fans, Sponsoren, Gönnern und Mitarbeitern herzlichst bedanken und wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass wir einen positiven Ausgang dieser Saison erreichen werden. Mit sportlichen Grüßen,

Mag.Gilbert Isep Präsident

Medieninhaber & Herausgeber: VSV Marketing&Merchandising GesnbR, Tiroler Straße 47, 9500 Villach Redaktion: Sandra Kreiner, Gerald Pfarrmeier Anzeigenverwaltung, Layout & Produktion: mehrWERT Werbe- und Marketing GmbH, Funderstraße 1A, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Creative Direction: Daniel Vellick, www.mehr-wert.at Druck: online Druck GmbH, Brown-Boveri-Straße 8, 2351 Wr.Neudorf Erscheinungsweise: 2 Ausgaben/Jahr Auflage: 10.000 Für Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Es gilt das Tarifblatt 2014/15.

Foto:s © Stadt Villach

TEAMPRÄSENTATION 2014/15

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en erste Erfolg der Saison feierten die Adler gemeinsam mit Bürgermeister Helmut Manzenreiter, der am 13. August 2014 zur Teampräsentation des EC VSV im Congress Center Villach lud. Zahlreiche Fans versammelten sich um die neue Mann-

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schaft kennenzulernen. Die Spieler agierten als Models für diverse Modefirmen aus Villach und anschließend gab es noch eine ausführliche Autogrammstunde mit dem eigens dafür produzierten Teamposter. 


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Mark Santorelli erlegt den KAC beim zweiten Derby der Saison in Klagenfurt mit seinem Treffer in der Overtime. Santorelli schießt und verwertet anschließend seinen eigenen Abpraller. Villach siegt mit 2:1!

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Foto: © Kuess / qspictures.net

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DER KULT UM DIE RÜCKENNUMMERN Nicht selten ist die Rückennummer für einen Spieler genauso persönlich wie der Fingerabdruck oder die Unterschrift. Diese Nummer am Jersey ist es auch, welche die Erinnerung an Größen im Eishockey, in den Hall of Fames und an den Gewölben der Hallen dieser Welt, bewahrt.

Die Geschichte der Rückennummern führt zurück ins Jahr 1911. Damals entwarf Frank Patrick, Ligapräsident in der PCHA (Pacific Coast Hockey Association), ein Nummern-System, welches dem Spieler eine Position zuordnete. Die Spieler wurden vom Tor aus nummeriert: Der Tormann hatte die Nr. 1, Defenceman Nr. 2, Defenceman Nr. 3, Rover Nr. 4, Left Wing Nr. 5, Center Nr. 6 und Right Wing Nr.7 (damals spielte man noch mit 6 Feldspielern und einem Tormann). Alle Spieler spielten die vollen 60 Minuten. Die Anordnung der Nummern entstand dadurch, dass bei Auswärtsfahrten im Zug jeder Spieler ein Abteil hatte. Da die Tormänner die wichtigste Position besaßen, bekamen sie das 1. Abteil, welches das ruhigste war, um sich vor dem Spiel ausruhen zu können. Die Rückennummer war also der Position und dem Zugabteil zugeordnet. Dieser Einteilung entspringt die Tatsache, dass Goalies, wie auch J. P. Lamoureux, oft heute noch die Nummer 1 tragen: „Es ist Tradition, dass Goalies immer die niedrigste oder die höchste Nummer im Team haben, ich spielte bis jetzt immer mit der 1, egal wo ich war!“ So wurden Nummern zum Kult. In der Welt des Eishockeys gilt es als Tabu, die Nr. 99 als Rückennummer zu wählen. Man verbindet die Nr. 99 mit Legende Wayne Gretzky und in der NHL ist es sogar verboten, diese Nummer zu vergeben. In Villach wurde schon ein paar Spielern die Ehre zuteil, dass ihre Nummern geschützt wurden, dazu zählen Nr. 3 Giuseppe Mion, Nr. 5 Peter Raffl, Nr. 21 Helmut Petrik, Nr. 24 Günther Lanzinger, Nr. 27 Wolfgang Kromp und Nr. 30 Herbert Hohenberger. Ausnahmen werden natürlich für die Kinder dieser Spieler gemacht.

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Bei den Blau-Weißen hat die Wahl der Nummer unterschiedlichste Ursachen. Teilweise sind die Nummern vererbt, wie bei Benjamin Petrik, dessen Vater und Bruder auch schon mit Nr. 21 auf Villacher Eis aufliefen, genauso wie bei Adis Alagic, auch sein Vater spielte mit der Nr. 22, oder bei Nico Brunner: „Ich wollte immer mit Nr. 14 spielen wie mein Onkel, Engelbert Linder, aber Patrick Platzer hatte Nr. 14 als Kind und von da an trug ich Nr. 20, ohne besonderen Grund!“ Nachwuchstormann Lukas Herzog wählte die Nummer aufgrund seines Geburtstages: „Mein Geburtstag ist am 7. Feber, deshalb habe ich die Trikotnummer 72 ausgesucht.“ Und für Verteidiger Geoff Waugh stellt die Nummer die Wertschätzung eines Idols dar: „Ich hatte als Kind immer die Nr. 4, später wurde daraus Nr. 44, besonders weil ich ein Fan von Chris Pronger, dem NHL-Verteidiger, bin, der damals diese Nummer trug!“ Die kurioseste Trikotnummer in Österreich war wohl die des Linzer Spielers Thomas Eichberger, welcher aufgrund eines Werbevertrags mit einem Radiosender die Nummer 95,2 trug, da das die Frequenz desSenders war. Nicht selten ist die Rückennummer für einen Spieler genauso persönlich wie der Fingerabdruck oder die Unterschrift. Diese Nummer am Jersey ist es auch, welche die Erinnerung an Größen im Eishockey, in den Hall of Fames und an den Gewölben der Hallen dieser Welt, bewahrt. Für Spieler ist die Nummer auf dem Dress meist eine sehr emotionale Angelegenheit, deshalb sollte man einem Hockeycrack nie die Frage stellen: „Kann ich deine Nummer haben?“


Fotos: © Kuess / qspictures.net

Ritterschlag für Spieler: bestimmte Rückennummern werden in Villach nicht mehr vergeben.

An der Nummer 21 hängt viel Tradition, auch der Vater und der Bruder von Benjamin Petrik spielten schon mit der selben Nummer in Villach.

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IMMER BRAV AUTOGRAMME GEBEN!

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MINUS

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mmer brav Autogramme geben, das sollten sich Eishockeyspieler gut merken. NHL-Legende Brendan Shanahan war in seiner Kindheit ein großer Fan der Toronto Maple Leafs. Im Sommer 1983 trainierte der junge Shanahan in einer Eishalle und hörte, dass der Maple-Leafs-Star Rick Vaive gerade in dieser Eishalle trainiert hat und in der Kabine nebenan saß. Shanahan wollte von seinem Idol unbedingt ein Autogramm und spazierte also direkt in die Kabine, fand den Star und bat um eine Unterschrift. Vaive lehnte hochnäsig ab. Vier Jahre später wurde Shanahan gedrafted und spielte direkt in der NHL bei den New Jersey Devils. Das damalige Zusammentreffen mit Vaive hat er nie vergessen. Bei einem Spiel gegen Buffalo stellte sich Shanahan neben Vaive beim Bullyeinwurf auf. Der Puck fiel, Shanahan kümmerte sich nicht um die Scheibe, sondern startete einen Fight mit Vaive, der keine Ahnung hatte, was los war, und klopfte den Star windelweich. Linesman mussten den Rookie von Vaive herunterholen und in die Strafbank bringen. Der sprachlose Vaive erfuhr dann erst von Shanahan’s Mannschaftskollegen Jim Korn, was der Grund für den Fight war. Ein Autogramm zu geben hätte wohl weniger geschmerzt als die Tracht Prügel, die Vaive einstecken musste. 

DIE SAISON DES VSV VERLIEF BISHER NICHT NACH WUNSCH. Verlässliche Scorer, die nicht trafen, konfuses Spiel und wenig Funktionierendes vermasselte den VSV-Fans einen gelungenen Start.

FREILUFTDERBY NUMMER 2: steht vor der Tür und der VSV will es unbedingt gewinnen. 35.000 Menschen sollen das einzigartige Eishockeyerlebnis live miterleben können, Servus TV überträgt die Begegnung natürlich zur besten Sendezeit und ermöglicht den Fans, die keine Karte bekommen haben, trotzdem das Gefühl des „hautnah dabei zu sein“ erleben zu können. Daumen hoch!

NACH VERPATZTEM SAISONSTART schrieben Medien und Fans das Kärntner Eishockey in Grund und Boden. Die Meinungen werden immer extremer. Es gibt nur mehr himmelhoch jauchzend, wenn die Vereine an der Spitze sind, oder zu Tode betrübt, wenn es nicht so ist. Alles, was dazwischen liegt, scheint nicht mehr zu existieren.

ECHTE FANS Es gibt sie noch immer. Die echten Fans, die, egal was passiert, immer zu ihrem Verein halten, die loben und kritisieren, die ihre Meinung äußern, aber trotzdem noch nach dem Motto „in guten wie in schlechten Zeiten“ zu ihrem Verein halten. Danke dafür!

EIN REKORD, DEN MAN NICHT BRECHEN KANN

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Foto: Web / NHL

chaut man sich die Statistiken von Ken Doraty an, wird man nichts Besonderes finden können. In 103 NHL-Spielen traf der rechte Flügel 15 Mal. Trotzdem wird Ken niemals aus den Rekorde-Büchern der NHL gestrichen werden können. Bevor es in der NHL eine Sudden Death Overtime gab, spielten die Mannschaften damals eine 10-minütige Overtime, um ein Spiel zu entscheiden. 1934 spielte Doraty für die Toronto Maple Leafs, die in einem Spiel gegen die Ottawa Senators nach einem 4:4 in der regulären Spielzeit in eben diese 10-minütige Overtime mussten. Doraty erzielte in dieser Overtime einen lupenreinen HatTrick und schoss die Leafs zu einem 7:4 Sieg. Heutzutage endet ein Spiel nach dem ersten Treffer in der Overtime und somit kann niemand Ken Doraty den Rekord eines Hat-Tricks in der Overtime wegnehmen. Auf ewig.  8

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KANADISCHE HOCKEYFANS SINGEN HYMNE DER USA Foto: Quelle Youtube

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Text der Hymne „O Canada“ gekonnt? Man schätzte wohl knapp 5 %. Die Predators gewannen das Match übrigens 9:2. 

*) extras werden zusätzlich berechnet, nicht in Kombination mit anderen Aktionen/Rabatten, keine Barablöse

m 18. November 2014 fanden sich unzählige kanadische Eishockeyfans im Stadion der Toronto Maple Leafs, dem Air Canada Centre, ein, um sich das brandheiße Match Toronto Maple Leafs gegen die Nashville Predators aus den USA anzuschauen. Traditionell schmettert eine bekannte Persönlichkeit am Anfang des Spiels mit viel Herzschmerz die amerikanische Hymne und danach die kanadische für die Vertreter der beiden Länder. Doch mitten in den ersten Zeilen der US-Hymne „Star-Sprangled Banner“ versagt die Technik und das Mikrophon der Sängerin verstummt. Und jetzt passiert das Unfassbare, bedenkt man, dass die Rivalität zwischen Kanada und den USA derer zwischen Österreich und Deutschland nicht unähnlich ist: Das kanadische Publikum singt die komplette US-Hymne fertig. Kanadische Medien witzelten danach über die USA: Wären die Rollen vertauscht, wie viele Bürger aus Tennessee hätten wohl den

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ITALIENISCH? FEHLANZEIGE! MARK SANTORELLI

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ort sitzt er, im Café am Villacher Hauptplatz. Der gut aussehende dunkle Typ mit der kessen Frisur, den dunkelbraunen Augen und dem draufgängerischen „Drei-Tage-Bart“. Modisch schick gekleidet schlürft er den Schaum von seinem Cappuccino und genau in dem Moment, wo man sich ein gehauchtes „Isch abe gar kein Auto“ eines italienischen Gigolos wie in der Nescafé -Werbung erwartet, grüßt der Kanadier aus Vancouver mit einem breiten, englischen „Hi“. Italienisch? Fehlanzeige. Wie der Name Santorelli schon erahnen lässt, liegen die Wurzeln des VSV-Stürmers in Italien. Doch nicht nur der Name ist von der italienischen Abstammung übrig geblieben, bei den Santorellis zu Hause findet man sämtliche Stereotypen, die man mit Italien verbindet. Zum Beispiel, dass die Mama am Sonntag für den engsten Kreis der Familie kocht: „Bei unseren Treffen muss man sich einen langen, langen Tisch vorstellen, wo vom Großvater bis hin zu den Enkelkindern die gesamte Verwandtschaft dabei ist. Dabei kann es schon sehr laut werden, es wird wild gestikuliert und du musst deinen Gesprächspartner anbrüllen, weil du sonst kein Wort verstehst. Es ist wirklich lustig, weil es tatsächlich so ist, wie man das Klischee aus Filmen kennt!“ Beide Großeltern von Mark sind aus Italien, die Eltern seines Vaters kommen aus Neapel und die Vorfahren seiner Mutter aus Kalabrien: „Meine Großeltern sprechen – Mark Santorelli nur sehr gebrochen Englisch und mit einem starken italienischen Akzent", lacht Mark. Es gibt viele Italo-Kanadier in Vancouver. Auch die Familie seiner Frau Amanda ist italienischer Abstammung und wenn sie zusammentreffen, wird es verrückt, erzählt Mark: „Bei unserer Hochzeit waren 350 Gäste. Wir haben beide große Familien und es war total chaotisch, aber die Party war unbeschreiblich!“ Der Kontakt mit seiner Familie ist dem sympathischen Kanadier sehr wichtig, heutzutage mit Hilfe technischer Dienste ist das nicht sehr schwierig: „Ich telefoniere mindestens einmal die Woche mit meinen Eltern und fast jeden Tag mit meinem Bruder.“ Marks Bruder Mike ist ebenfalls Eishockey-Spieler. Derzeit ist er bei den Toronto Maple Leaves, in der NHL, unter Vertrag. Sein Bruder und bester Freund ist auch der Grund, warum er mit dem Eishockey anfing: „Ich sah es bei meinem Bruder, der ein paar Jahre älter ist als ich, deshalb wollte ich unbedingt Eishockey spielen. Ich hatte richtig Spaß daran und als ich älter wurde, war ich glücklicherweise gut genug, um Profi zu werden!“ Mark wurde von Nashville Predators gedrafted, genauso wie Mike. „Von den Predators gedrafted zu werden, war einer der besten Momente in meinem Leben!“, erzählt der 26-Jährige. In Milwaukee spielten die beiden Brüder 2 Jahre zusammen, danach trennten sich ihre Wege. Mark ging nach Schweden und Mike in die NHL zu den Florida Panthers. Heute geben sie sich Tipps, sprechen über die Ergebnisse und wie ihre Spiele gelaufen sind. Um sich zu erholen und einmal abzuschalten, macht er lange Spaziergänge und wandert gerne durch die Wälder mit seinem Hund Kea: „Unseren Golden Retriever haben wir während meiner Zeit in Schweden gekauft und ich nehme sie überallhin mit. Meine Eltern machen immer Scherze, weil Kea schon mehr herumgereist ist als meine ganze Familie zusammen.“ Über Villach findet Santo, wie er in der Kabine genannt wird, viele lobende Worte: „Es ist eine schöne Stadt und ich mag den Lebensstil hier, es ist besser als in Nordamerika, die Leute sind nicht so gehetzt!“ Die österreichische Liga kennt er bereits vom letzten Jahr, als er mit dem HC Bozen Meister wurde: „Ich kam in diese Liga und hatte keine Ahnung, was mich hier erwarten würde, aber die EBEL bietet gute Clubs und gutes Eishockey. Beim VSV bin ich besonders von unseren jungen Spielern beeindruckt,

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Beim VSV bin ich besonders von unseren jungen Spielern beeindruckt.

Mark, Amanda und Kea fühlen sich sehr wohl in Villach.

sie haben echt Spaß am Hockey und entwickeln sich von Spiel zu Spiel.“ Neben dem Eishockey schaut Mark sich auch gerne Fußballspiele an, als Italiener ist er natürlich ein Fan der Italienischen Nationalmannschaft und von Juventus Turin. Er selbst versucht sich aber nur beim Warm-up als Fußballer: „Beim Aufwärmen spielen wir immer Fußball und ich bin der einzige Ausländer gegen 8 Österreicher, aber ich schlage mich nicht so schlecht“, lacht der sympathische Kanadier. Eine Sache gibt es, worauf sich Mark Santorelli in dieser Saison besonders freut: „Ich kann es kaum erwarten, das Winter Classic zu spielen, hoffentlich wird es ein schöner Schneetag. Vor so vielen Leuten zu spielen vergisst man sein ganzes Leben nicht mehr!“ Man stelle sich vor, 35.000 Menschen in einem Stadion, das gleißende Licht der Scheinwerfer strahlt auf das Eis, kleine Schneeflocken suchen sich ihren Weg nach unten, das Spiel steht auf des Messers Schneide und Mark Santorelli fasst sich ein Herz, zieht aus und platziert die schwarze Hartgummischeibe exakt in den Maschen. Die Fans springen auf, nichts hält einen mehr auf den Sitzen, ein blau-weißes Jubelmeer an einem kalten Jännerabend. Was für ein traumhafter Start ins neue Jahr wäre das. Felice anno nuovo, Santo!  www.ecvsv.at

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VHNInterview

DER AUS DEM NEBEL KAM Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Vor vielen Jahren hat der gebürtige Klagenfurter Stefan Widitsch erkannt, dass seine Eishockeyheimat der VSV ist, seit nunmehr 17 Jahren ist er beim VSV tätig, seit 2011 Manager des Vereines. Da wird es Zeit, mit ihm über seine Aufgaben im Verein zu sprechen. Was bedeutet managen, wer verpflichtet Spieler, wer macht was beim VSV? Wie läuft das Sponsoring und ist Villach ein guter Boden für Eishockey? Über all das lesen Sie hier.

Stefan Widitsch mit Ehefrau Gaby und der 6 Monate alten Tochter Ina in der Villacher Stadthalle.

VHN: du bist der Manager des VSV. Für viele Fans ein Wort, mit dem sie nicht richtig etwas anfangen können. Was bedeutet es, Manager zu sein? STEFAN WIDITSCH: Ich erledige das operative Geschäft des VSV. Ich bin Angestellter des Vereines und dem Vorstand unterstellt. Wichtig ist, dass wir eine Aufgabenteilung mit Giuseppe Mion haben. Er ist Obmann und damit hat er die höchste Position im Verein. Da er auch viele Aufgaben übernimmt, bin ich kein „General Manager“, wie es manche anderen Vereine haben, ich treffe z.B. keine sportlichen Entscheidungen. Ich kümmere mich u.a. um die wirtschaftlichen Geschicke und das Marketing. VHN: Stichwort sportliche Entscheidungen. Wie läuft denn eine Spielerverpflichtung beim VSV ab. Wer entscheidet was? STW: Das ist alles nur nicht einfach. Grundsätzlich gibt es ein Spielerbudget, das ich zu verwalten habe. Das bedeutet, dass vom ersten bis zum letzten Spieler, den der VSV haben möchte, genügend Budget vorhanden sein muss, um die Kandidaten unter Vertrag nehmen zu können. Das ist gar nicht einfach, denn es soll sich ja immer ausgehen. Und wenn du einen Spieler im Mai unterschreiben sollst, weißt du noch nicht, welcher Wunsch im August noch kommt. Man braucht Fingerspitzengefühl und Verhandlungsgeschick. 12

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VHN: Wie kommt dann ein Name auf die Auswahlliste? STW: Das Trainerteam entscheidet, welche Positionen besetzt werden sollen. Sie machen eine Wunschliste für jede einzelne Position. Größe, linker oder rechter Schütze, harter Spieler oder geschickter Spieler u. v. m. Das Ganze wird auch mit Giuseppe Mion abgesprochen, der den Prozess begleitet. Federführend müssen aber die Trainer sein, sie müssen mit den Jungs erfolgreich sein, sie müssen wissen, welche Spieler zu ihrem System passen. Alle Spieler, die uns von Agenten zugesendet werden, die wir von unseren Kontakten bekommen, werden nach den Kriterien sortiert und den Trainern weitergegeben. Schlussendlich durchforsten die Trainer alles und es bleiben 1 bis 3 pro Position übrig, und diese werden von den Coaches gereiht. Ich bekomme dann die Aufgabe, die Spieler zu verpflichten. Habe ich drei Leute für eine Position, kann ich besser pokern; muss es ein fixer Spieler sein, ist es schwer, den zu so guten Konditionen wie möglich zu bekommen. VHN: Welche Rolle hat Giuseppe Mion in diesem Prozess? STW: Joe hat ein extrem gutes Gespür für Spieler. Er hat oft schon ein Bauchgefühl, wer passen könnte und wer nicht. Wenn er sie spielen sieht, weiß er auch gleich, ob der Spieler passt oder nicht. Er nützt auch seine Kontakte und erkundigt sich, wie die Spieler sind. Ein Agent erzählt einem ja meist nur die positiven Dinge. Die endgültige Entschei-


dung treffen aber die Trainer. Dem Vorstand wird immer mitgeteilt, welcher Spieler geholt werden soll, und nur in dem Fall, dass wirklich begründet der Vorstand ein Problem mit einer Verpflichtung hat, wird diese dann eingehend mit den Trainern diskutiert. Dann haben die Trainer ein Bild von der Meinung des Vorstandes und umgekehrt und man kann gemeinsam entscheiden. Ein Veto des Vorstandes kommt aber eher selten vor. VHN: Ist dieser Prozess optimal? STW: Er ist gut. Ich hüte mich davor, etwas als optimal zu bezeichnen, man kann alles verbessern. Mit unserem Budget hast du aber keine Strukturen wie in Schweden oder der NHL, wo es Scouts oder Sportdirektoren gibt, die beim Verein angestellt sind. Wien hat es probiert, aber auch wieder eingestellt. Bei einem Verein wie dem VSV fällt halt jeder Fehlgriff – wie bei allen kleinen Vereinen – brutal auf. Salzburg macht diese zum Beispiel genauso, aber ein Spielertausch geht dort halt sang- und klanglos über die Bühne, weil es die finanziellen Voraussetzungen zulassen. Kein Mensch der Welt kann zu 100 % sagen wie ein Spieler im nächsten Jahr sein wird.

sam ergänzen wir uns gut, sind ein gutes Team. VHN: Was sind Deine Aufgaben innerhalb des VSV? STW: Das ist viel. Man ist fast überall involviert. Der Vorstand gibt vor und ich setze mit meinem Team um. Wenn wir Ideen haben, bringen wir die im Vorstand vor und müssen diese gut verkaufen. Dann wird entschieden, ob es gemacht wird oder nicht. Sandra Kreiner wickelt den ganzen PR- und Events-Bereich ab. Anna Muster organisiert den Fanshop, Herwig Moser das Büro und den Nachwuchs und Fritz Helpfer das Ticketing. Ich verteile die Aufgaben und kontrolliere, helfe und habe die Aufgabe, sie zu führen. Das alles geschieht in einem guten, professionellen Klima. Ich mag Mitarbeiter, denen man die Arbeit nicht nachtragen muss, sondern die die Arbeit sehen, sie aufgreifen und machen. Da hatten wir bisher großes Glück mit dem Personal. Es funktioniert alles sehr gut. VHN: Ist der Nachwuchs auch ein Aufgabengebiet? STW: Nicht ganz. Den Nachwuchs leitet Herwig Moser und wir haben viele ehemalige sehr motivierte Spieler, die mit den Kindern arbeiten. Wenn ich gebraucht werde, stehe ich zur Verfügung wenn ich eine Idee habe, erkläre ich sie den Nachwuchsmitarbeitern, und man sieht, was daraus wird.

VHN: Wie steht der VSV zu Try-outs? Als Jason Krog und Darren Haydar verpflichtet worden sind, ätzten ja ein paar Fans, der VSV habe Try-out-Verträge endlich auch erkannt. STW: Ein Top-Spieler, der viele Angebote hat, nimmt keinen Try-out- VHN: Wie geht man mit der Situation um, wenn es einmal nicht so Vertrag, weil er ja viele Angebote hat. Nur Spieler, die in der momen- läuft und die Fans kritisch werden? tanen Situation keine Möglichkeiten haben oder nicht gut genug sind STW: Kritsch zu sein ist vollkommen o.k. Die Leute kaufen sich ja bzw. noch keine Chance hatten, sich ein Abo oder Karten, um tolle Spiele zu irgendwo zu beweisen, nehmen Trysehen. Wenn diese Erwartung nicht erOut-Verträge an. Ein Try-out-Spieler füllt wird, ist es legitim, kritisch zu sein. kostet trotzdem einiges an Geld. AnSport ist immer etwas, wo alle mitleben meldung beim Verband, Visum, Arund in jeder Stadt hast du 90 % Teambeitsbewilligung, Versicherung, Lohn chefs. Sport ist emotional und man – egal wie niedrig, Unterkunft, Auto, identifiziert sich ja mit seinem Team. An- und Abreise und Material. All das Jemand, der kritisch ist, tut das aus Liekostet Geld. Wenn man einen Budgetbe zum VSV, weil er eigentlich möchte, posten dafür reserviert, kann man das dass es besser läuft. Das ist ja sehr pomachen. Mit dem Risiko, dass alle Spiesitiv. Manchmal geht es nur zu weit. ler nichts sind oder doch einer etwas Am Eis und abseits des Eises sind alle – VSV-Manager Stefan Widitsch ist. Man braucht dazu aber auch spezinur Menschen, nicht mehr und nicht elle Kontakte, um in diesen Gewässern weniger. Ich finde es nicht in Ordnung, erfolgreich zu fischen. Das fehlt vielen wenn Kritik in Beschimpfungen unter Vereinen, daher machen es auch nicht der Gürtellinie ausartet oder Geschichviele. Krog und Haydar sind normalerweise keine Try-out-Spieler, in ten erfunden und gestreut werden, die vorne und hinten nicht stimder damaligen Situation war es aber das Beste für alle. Also macht man men. Für uns alle ist es schöner, erfolgreich zu sein. Niemand liegt es dann auch. Try-out ist kein Allheilmittel und auch ein bisschen ein gerne am Boden. Modewort. Man sollte das nicht überbewerten. VHN: Wie siehst du Eishockey in Villach? VHN: Welche Aufgaben hast du in Bezug auf die Liga? STW: Villach ist ein guter Boden für Eishockey und unsere Fans haben STW: Ich erledige die komplette Korrespondenz und einen Großteil sich tolle Spiele verdient. Wir werden alles Mögliche tun, um Ihnen der Kommunikation. Es gibt Dinge, da weiß ich, wie zu entscheiden diese auch bieten zu können. Der Verein muss seinen familiären Chaist, weil die Richtung im Verein ja vom Vorstand vorgegeben ist. Da rakter behalten, nebenbei darf man aber die Augen vor der Realität reicht oft auch ein Telefonat mit Giuseppe Mion oder Gilbert Isep. nicht verschließen und muss den Verein zukunftsfit machen. Das pasWenn es ein heikleres Thema ist, geht es in eine Vorstandssitzung und siert auch. Alles, was man sich fest vornimmt und ordentlich plant, wird dort entschieden. Ich repräsentiere den VSV im Wirtschafts- klappt auch, man kann es ganz gezielt Schritt für Schritt verfolgen. ausschuss und im Sicherheitsausschuss, Giuseppe Mion im Sportausschuss. Gilbert Isep in der Präsidentensitzung. VHN: Abschließend noch eine persönliche Frage: einige Fans stört es sehr, dass du Klagenfurter bist. VHN: Thema Sponsoring. Wie läuft das beim VSV? STW: Tja, wo du geboren wirst, kannst du dir nicht aussuchen. Ich STW: Wir haben einen hohen Sponsoringanteil in unserem Budget, für kann mich noch so viel waschen, es geht nicht weg. Wenn ich schon eine kleine Stadt läuft es sehr gut. Wir versuchen in Villach so viele nicht in Villach geboren worden bin, war es, Gott sei Dank, wenigsFirmen wie möglich anzusprechen, aber unsere Fühler auch auszustre- tens in der Nähe, sodass ich den VSV kennenlernen konnte. Und für cken. Kärnten ist gut abgedeckt, daher gehen wir auch in Richtung meinen Verein habe ich mich selbst entschieden, und das habe ich Wien, Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, wo Kärntner Firmen ha- wohl richtig gemacht. Ich bin nun seit 17 Jahren ein Blau-Weißer und ben. Giuseppe und ich haben die Betreuung der bestehenden Spon- arbeite Tag und Nacht für diesen Club. Wenn jetzt einen der Geburtssoren aufgeteilt. Nicht strikt, es kann jeder mit jedem, wir betreuen ort noch stört, dann ist das wohl ein Lob, weil er sonst nichts anderes unsere Sponsoren sehr familiär, das gefällt auch allen sehr gut. Ein findet. Sponsor muss sich bei uns wohlfühlen, und das bekommen wir sehr gut hin. Giuseppe und ich haben jeder andere Qualitäten und gemein- VHN: Danke für das Gespräch! 

Villach ist ein guter Boden für Eishockey und unsere Fans haben sich tolle Spiele verdient.

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DER NEUE VSV-KALENDER IST DA! Fotos: © Kampitsch / der-photograph.com

Am Samstag, 13. Dezember, wurde der neue VSV-Kalender auf der Rathausplatz-Eisarena der Öffentlichkeit präsentiert. Der Kalender zeigt superlässige Motive mit den Cracks!

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ieser Termin war Pflicht für Fans der Blauweißen: VSV-Fan Bürgermeister Helmut Manzenreiter, die Kleine Zeitung und der EC VSV haben wieder den coolen VSV-Kalender für euch vorbereitet! Und zwar gleich 600 Stück des begehrten Sammelexemplars, die Manzenreiter exklusiv an die schnellsten VSV-Fans verteilte.

DER NEUE KALENDER IST EINZIGARTIG UND AUSSERGEWÖHNLICH Am Samstag, den 13. Dezember, ab 10 Uhr ging es auf unserem Eislaufplatz rund! Unterluggauer, Krog, Haydar, Santorelli, Pewal und Co. brachten die druckfrischen VSV-Kalender mit. Und die sind heuer absolut außergewöhnlich und etwas ganz Besonderes, vom Format bis hin zu den lässigen Motiven. „So habt ihr die VSV-Stars sicher noch nie

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gesehen. Außerdem konnte man sich den Kalender von den Eishockey-Stars gleich an Ort und Stelle signieren lassen“, schwärmt der Bürgermeister. Die Mannschaft war natürlich dabei, erfüllte am Rathausplatz Autogrammwünsche und signierte den Kalender.

3D-VSV-FOTOPOINT AM RATHAUSPLATZ Darüber hinaus wurde den Besuchern ein tolles Rahmenprogramm mit viel Musik geboten. Und natürlich durfte auch die beliebte 3DFotowand mit den VSV-Stars nicht fehlen. „Mit dem EC-VSV-Fotopoint in unserer Altstadt haben wir bereits im Vorjahr voll ins Schwarze getroffen!", freut sich auch Bürgermeister Manzenreiter. „Auch das neue VSV-Trio auf dem Rathausplatz wird von den Eishockey-Anhängern für Erinnerungsschnappschüsse sicher wieder gestürmt werden!“ 


Der neue VSV-Kalender ist einzigartig und außergewöhnlich, so habt ihre unsere Cracks noch nie gesehen! – VSV-Fan Bürgermeister Helmut Manzenreiter

Foto: © Stadt Villach

Samstag, 13. Dezember, Eisarena Rathausplatz: Bürgermeister Helmut Manzenreiter wird gemeinsam mit den Cracks des EC VSV die neuen Kalender mit ganz außergewöhnlichen Motiven an die Fans verteilen.

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RUNDUM GUT VERSORGT Mit hohem Tempo jagt der Verteidiger über das Eis, die Kufen der Schlittschuhe ziehen Risse ins die spiegelglatte Fläche, gefrorenes Wasser spritzt zur Seite. Alle Muskeln sind im Hochbetrieb, ungeahnte Kräfte werden freigesetzt. Der Spieler holt aus, jagt den Schläger in Richtung Scheibe und knallt den Puck aufs Tor. Ein Schmerz durchfährt die Hand, wie ein Blitz, gefolgt von einem Brennen.

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Der medizinische Direktor Univ.-Doz. Dr. Georg Lajtai beschreibt den Leistungsumfang der Einrichtung so: „Unser Konzept ist es, Erkenntnisse aus dem Leistungssport auch bei unseren Patienten anzuwenden, denn es gelten die gleichen Trainingsprinzipien quer durch alle Leistungsklassen. Es passiert täglich, dass Spitzensportler im gleichen Trainingsraum wie unsere Patienten trainieren – natürlich auf unterschiedlichem Niveau. So lernen Patienten, was mit entsprechendem Training möglich ist und Sportler erkennen, wie klein oft ihre Probleme, verglichen mit denen von Patienten, sind. Die Leistungsdiagnostik, durchgeführt durch Mag. Arnold Jonke, führt Untersuchungen sowohl bei Trainingsanfängern, z. B. für das Abnehmen, für Hobby- und Freizeitsportler ,als auch für Leistungssportler durch und versucht individuelle Trainingsziele zu planen und zu erreichen.“ Foto: © ALTIS

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assiert eine Szene wie diese, wird der betroffene Spieler sofort vom Ärzteteam des VSV gecheckt und der erste Weg führt in die Privatklinik Maria Hilf zu ALTIS nach Klagenfurt. Dort wartet bereits eine Armada aus Spezialisten auf den Hockeycrack, um alles zu geben, damit die Verletzung so bald wie möglich verheilt ist und der Sportler so schnell wie möglich wieder spielen kann. „Für uns ist das ALTIS eine perfekte Einrichtung. Du hast alle Spezialisten auf einem Fleck. Man muss nicht von einem Arzt zum nächsten fahren, höchstens das Stockwerk in der Privatklinik Maria Hilf wechseln“, erklärt VSV-Goalie Lukas Herzog. Marco Pewal schätzt ebenso die Rundumbetreuung: „Alle Mitarbeiter arbeiten auf höchstem Niveau. Jeder Handgriff sitzt perfekt und alle haben das gleiche Ziel, den Sportler so schnell wie möglich gesund zu machen. Ideal ist das Becken für die Unterwassertherapie. Nach Operationen kann man im Wasser recht schnell wieder mit dem Training anfangen.“ Lukas Herzog hat nicht nur zahlreiche Untersuchungen, sondern auch sein Wirbelsäulentraining im ALTIS absolviert. „Die Physiotherapeuten sind durchwegs ehemalige Spitzensportler. Die wissen, worauf es ankommt, können uns so ausgezeichnet behandeln. Man macht auch seine Übungen nicht alleine. Es ist immer ein Betreuer dabe,i solange man trainiert. Daher kann man nie Fehlstellungen oder falsche Bewegungen machen.“ Der Ablauf beim VSV ist im Falle einer Verletzung klar aufgebaut. VSV-Mannschaftsarzt Dr. Helmuth Tscherpel oder Dr.Martin Herzeg werden vom Spieler über die Verletzung informiert. Nach stattgefundener Erstversorgung wird der Sportler meist ins ALTIS zu Univ.- Doz. Dr. Lajtai geschickt, der vom VSV-Arzt schon vorinformiert wird. In der Privatklinik Maria Hilf können dann ganz gezielt alle notwendigen Untersuchungen und Maßnahmen getroffen werden, um den Spieler wieder fit zu bekommen. Es stehen das gesamte Ärzteteam, das radiologische Diagnosezentrum, ein Therapeutenteam und wenn notwendig, 4 Operationssäle zur Verfügung. Die VSVTeamärzte bekommen von den Ärzten des ALTIS laufend Informationen über die Verletzung und den Heilungsprozess. „Für uns Sportler ist das ein Traum. Es läuft alles so, wie wenn in einem Schweizer Uhrwerk ein Zahnrädchen in das nächste greift. Ein perfekter Prozess, der es möglich macht, dass die Dauer von Verletzungen so weit wie möglich verringert wird. Außerdem ist das Personal im ALTIS auch super. Es sind alles sehr gute Typen, mit denen man gerne zusammenarbeitet“, lobt Gerhard Unterluggauer. Doch nicht nur Verletzungen führen die VSV-Spieler ins ALTIS. Unsere Jungs müssen dort am Anfang und am Ende der Saison den obligatorischen Fitnesstest absolvieren. Der WM-Gold und Olympia- Silber-Gewinner im Rudern – Mag. Arnold Jonke – kümmert sich um die Leistungstests. „Alle Spieler des VSV, Legionäre und Einheimische, müssen sich im Sommer akribisch auf die Saison vorbereitet haben, alle Werte sind in der jeweiligen Altersgruppe im Spitzenfeld zu finden.“, so der ehemalige Spitzensportler.

VSV-Kapitän Gerhard Unterluggauer im ALTIS-Zentrum bei der Vorbereitung auf die neue Saison.

ALTIS, die zentrale Stätte des olympischen Tempels ,ist Namensgeber und zugleich Synonym des Zentrums für Sportmedizin in der Privatklinik Maria Hilf und im Humanomed-Zentrum Althofen. Dieser Name wurde der Einrichtung zu Recht gegeben, denn es ist auch die zentrale Stätte für die Genesung verletzter VSVCracks. 


Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

DER HERR DER VIDEOWALL Marcel Wernegger ist seit 8 Jahren Teil des VSV-Teams. Als Regisseur über die Videowall spielt er eine große Rolle im Hintergrund. Marcel ist technisch sehr versiert und er verbindet mit seiner Tätigkeit beim VSV zwei seiner Leidenschaften.

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eine Begeisterung zum Eishockey begann mit einem Derby als Kind, 1999 habe ich mir dann ein Abo gekauft und seitdem bin ich richtig infiziert vom Eishockeyvirus. Mich faszinieren die Schnelligkeit und die Härte des Spiels“, erzählt der 29-Jährige. Seine Funktion beim Verein fing mit einem Vorschlag für die Inszenierung der Spielerpräsentation am Anfang des Spiels an. „In der Saison 2008/09, als der VSV die neue Lichtanlage bekam, hab ich mich die ganze Zeit gewundert, dass die Anlage nicht voll genutzt wurde. Dann schrieb ich dem VSV eine E-Mail und habe einen Vorschlag gemacht, wie man die Lichtanlage besser einsetzen könnte. Daraufhin bekam ich eine Antwort mit dem Vorschlag, meine Ideen zu testen, und das hat auch geklappt“, erzählt er stolz. Marcel arbeitet mittlerweile in der Stadthalle Villach und verbringt auch den Großteil seiner Freizeit in der Eishalle. Er führt Regie bei den Spielen des EC VSV, was eine große Aufgabe darstellt, denn die Regie ist das Herz und die Seele des Technikteams. Sein Zuständigkeitsbereich ist sehr umfangreich, zum einen hat alles, was auf der Videowall passiert, seinen Ursprung bei ihm: Werbungen, Spielstände, die Villacher Bier-Kiss-Cam oder das Introvideo, welches er selbst

macht. Auch die Lichtanlage wird von Marcel programmiert, um zum Beispiel in den Pausenspielen oder bei der Präsentation am Anfang des Spiels im richtigen Moment für Spannung zu sorgen. Außerdem flüstert er nicht nur bei den EBEL-Spielen Joschi Peharz die Reihenfolge der Durchsagen ins In-Ear, er agiert auch bei den Spielen der U20 und U18 selbst als Hallensprecher. Während seiner Zeit beim EC VSV hat er schon sehr viel erlebt, aber sein unvergesslichster Eishockey-Moment war, als er selbst als Fan bei einem Auswärtsspiel im Gästesektor der Linzer stand: „Das war in den Play-offs 2001/02 beim ersten Spiel in Linz. Es stand 2:1 für Linz und die Linzer Fans zählten die letzten Sekunden runter, ich hatte meine Gasdruckfanfare schon zusammengepackt, als der VSV einen Befreiungsschuss machte und ich mir noch dachte, das ist „icing“. Doch dem war nicht so, der Puck sprang vor das Tor der Linzer zurück, direkt vor die Nase von Wolfi Kromp, der aber scheiterte. Doch dann kam noch Rod Hinks und schoss gleichzeitig mit der Sirene den Ausgleich. Bei diesem Spiel haben wir im Penaltyschießen noch gewonnen. Genau aus diesem Grund ist Eishockey der beste Sport der Welt!“  www.ecvsv.at

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Höhe: 4cm

WINTER CLASSIC: Höhe: 7cm

MEHR ALS NUR EIN SPIEL Am 3.1.2015 ist es endlich wieder soweit! Es gibt ein Spiel im Klagenfurter Wörtherseestadion unter freiem Himmel zwischen dem KAC und dem VSV. 35.000 Zuschauer Höhe: 5cm werden erwartet. Ein absoluter Eishockeyleckerbissen, den man nicht verpassen darf.

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in Freiluftspiel ist etwas Besonderes, sowohl für die Zuschauer als auch für die Spieler. Es gibt einem das Gefühl, dass Eishockey zu seinen Ursprüngen zurückkehrt, nämlich auf einen gefrorenen Teich, wo auch viele Karrieren begonnen haben. Nach fünf Jahren wird es in dieser Saison im Sportpark Klagenfurt wieder ein Spiel unter freiem Himmel geben. Am 3. Jänner treffen die Erzrivalen KAC und VSV vor 35.000 Fans aufeinander. Die Stimmung an jenem Samstag-Nachmittag vor 5 Jahren war einfach unbeschreiblich. Trotz leichtem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt brachten die9cm 2 Höhe: Lokalmatadore KAC und VSV das Stadion zum Kochen. Damals ging Villach mit einem Ergebnis von 1:3 als Sieger vom Eis und die VSV-Fans durften ein Spiel erleben, das sie noch lange in schönen Erinnerungen schwelgen lassen wird. Ein Spiel, das in die Geschichte einging. Zwei der drei Tore für den VSV schoss, mittlerweile NHL-Star, Michael Raffl. „Wir haben gefeiert, als hätten wir den Meistertitel gewonnen“, erinnert sich Kapitän Gerhard Unterluggauer.

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Jetzt gibt es eine Neuauflage des beliebten Outdoor-Spektakels der Traditionsclubs aus Kärnten. Dieses Spiel wird nicht einfach gespielt, es wird zelebriert, eine Huldigung an den schnellsten Mannschaftssport der Welt. Die Planung dafür läuft bereits auf Hochtouren. Von den Tickets gibt es nur mehr ein geringes Restkontingent. Das Rahmenprogramm soll Unterhaltung auf höchster Stufe bieten. Freuen darf man sich auch auf die Merchandise- Artikel, welche eigens für das Sensationsspiel in limitierter Edition erhältlich sein werden. Für das Winter Classic 2015 wurden eigene Hoodies, T-Shirts, Kappen, Mützen und Schals sowie Pucks kreiert. Die Fans dürfen gespannt sein! Der Trend zu den Winter Classics kommt natürlich aus der NHL, wo dies schon längst Tradition ist. Den Weltrekord für das größte OutdoorSpiel liegt bei über 105.000 Fans im Jänner diesen Jahres. Beim „Winter Classic“ im Michigan Stadium in Ann Arbor spielten die Detroit Red Wings gegen die Toronto Maple Leafs. 

Foto: © Kuess / qspictures.net

Höhe: 8cm


KURZINTERVIEW MIT WOLFI KROMP VHN: Was war dein schönster Moment beim VSV? WK: Die 5 Meistertitel, bei denen ich dabei war. Jeder hatte seinen eigenen Charakter. Wenn ich die ganze Saison beurteilen muss, war 1998/99 meine Lieblingssaison. Wir hatten die stärkste Mannschaft, und es war so sicher, dass wir den Meistertitel schaffen würden. Wir waren einfach besser als alle anderen. VHN: Was unterscheidet den VSV von anderen Clubs? WK: Ich glaube, es ist das familiäre Klima. Ich habe zu wenig Einblick in andere Mannschaften, aber ich glaube, was Villach auszeichnet, ist der Zusammenhalt. Ich wollte nie weg, der VSV war mein Stammverein und ich bin einfach nicht der Typ dafür. Es hat mir immer Spaß gemacht, hier zu spielen, und ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

VHN: Was gibst du den jungen Spielern weiter bzw. was können sie von dir lernen? WK: Das Wichtigste, um etwas weitergeben zu können, sind Kinder, die auch lernen wollen. Ich versuche Tipps zu geben, kann einem jungen Spieler sagen, was er verbessern muss und welche Qualitäten ihm noch fehlen, aber das Wichtigste, und das habe ich von Ron Kennedy gelernt, sie müssen den Ehrgeiz haben, sich ständig weiterentwickeln zu wollen, und das von Training zu Training über Jahre hinweg. Der beste Satz von Kennedy war: „Du musst das Talent haben dich zu quälen!“ Nicht die talentiertesten Spieler kommen weiter, sondern diejenigen, die bereit sind, am meisten dafür zu tun. Das sind die Spieler, die besser und besser werden und irgendwann alle anderen überholen. Der Wille ist das Wichtigste. 

Foto: © Familie McBride privat

SPIELER ALS KIND

BROCK MCBRIDE Jeder fängt einmal klein an, wie auch dieser VSV-Star! Damals noch im Pyjama, jetzt im Dress der Blau-Weissen: Brock McBride erkannte schon Früh seine Leidenschaft zum Eishockey.

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Die MVP-Wahl 14/15 wird Ihnen exklusiv präsentiert von:

Exklusiver Medienpartner:

DER MVP-RING 2014/2015 Es gibt ihn wieder, den funkelnden VSV-Ring für den besten Spieler der heurigen Saison. Silber, Gold, 22 schwarze Diamanten und ein Teil eines Pucks waren im ersten VSV-MVP-Ring eingearbeitet.

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euer wird der Puck von einem Teil eines Schlägers ersetzt. Der Goldschmied Thomas Grossek von schmuckhochzwei fertigt gerade den neuen Ring an. Das wunderschöne Schmuckstück hat einen Wert von rund 2.500 Euro und kann im Fanshop des VSV begutachtet werden. Der Gewinner des Rings bekommt dann ein eigens für ihn angefertigtes Stück, in dem die Jahreszahl der Saison und der Name des Spielers eingraviert worden sind. Die MVP-Wahl wird von der GENERALI-Versicherung unterstützt. Ohne das Engagement der GENERALI könnte man diese Aktion nicht durchführen. „Wir sind sehr stolz, dass wir diese tolle Geschichte sponsern können. Der Ring ist ein wunderschönes Schmuckstück und der beste Spieler einer Saison hat ihn sich redlich verdient. Wir sind hier gerne Partner, beim VSV gibt es immer tolle Ideen und es wird viel gemacht rund ums Eishockey, das gefällt uns sehr gut“ , freut sich Josef Genser von der Generali über die Aktion. In der Saison 2013/2014 hat Derek Ryan den Ring gewonnen. Er hat die Wahl der Fans im Internet mit den Zusatzpunkten über den Spieler des Abends der KLEINEN ZEITUNG, die die Wahl als Medienpartner unterstützt, überlegen für sich entscheiden können. Am Ende der Saison wurde Derek Ryan von Thomas Grossek von schmuckhochzwei die Ringgröße abgenommen und der Ring extra für den Sieger der Wahl angefertigt. Vor Kurzem hat Ryan dann seine Trophäe nach Örebro in Schweden geliefert bekommen. Derek Ryan freute sich riesig über den Ring. Seine Nachricht an Manager Stefan Widitsch: „Hallo Stefan. Ich habe gerade meinen Ring bekommen. Er schaut fantastisch aus! Ich liebe es, dass auch meine Name an der Innenseite eingraviert ist. Ihr habt da einen verdammt guten Job gemacht, ich kann gar nicht genug Danke sagen! Ich werde versuchen, ein Selfie damit zu ma-

chen oder einen von meinen Teamkollegen bitten, ein Bild von mir zu machen. Danke nochmals, er ist wunderschön!“ Heuer führt übrigens unser Tormann Jean Phillipe Lamoureux die Wahl an, dicht gefolgt von Brock McBride. Etwas dahinter kommen Adis Alagic, Marco Pewal und Darren Haydar. Es bleibt also spannend, wer die Wahl gewinnt! Abstimmen kann man auf www.ecvsv.at oder durch das Mitwählen bei der Wahl zum Spieler des Abends von der KLEINEN ZEITUNG. 

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Foto: © kropic1 – shutterstock.com

EINE TRAUMREISE ZU MICHAEL GRABNER NEW YORK ISLANDERS

Mit einer SMS bei den VSV-Heimspielen eine Reise nach New York gewinnen. Höhepunkt ist ein Spiel der New York Islanders. Präsentiert wird das einmalige Erlebnis von der Kleinen Zeitung, der Kärntner Sparkasse und Springer Reisen.

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om VSV in die beste Eishockey-Liga der Welt. Seit sechs Saisonen ist Michael Grabner fixer, torgefährlicher und eisläuferisch schnellster Bestandteil der NHL. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi krönte er sich sensationell zum Torschützenkönig. Über den Sommer legte der Flügelstürmer der New York Islanders noch einmal an Muskelmasse zu, um noch stärker zu werden, bis er von einer Leistenverletzung gestoppt wurde und den Saisonauftakt von der Tribüne aus verfolgen musste. Mittlerweile ist „Grabs‟ wieder mit von der Partie und voll Tatendrang. „Ich habe nach der Leistenoperation nur zwei Tage pausiert und gut trainiert. Ich bin froh, wieder beim Team zu sein.‟ Bei einer Mannschaft, die gut wie lange nicht in die Saison gestartet ist. In der Metropolitan Division liegen die „Isles" im Spitzenfeld, der Traum vom Playoff lebt. Wie stark man nach einer Verletzung zurückkommen kann, zeigt übrigens John Tavares. Der Superstar zieht bei den Islanders auch nach seiner schweren Knieverletzung die Fäden. Auch Neuzugang Johnny Boychuck ist in großer Form. Und die VSV-Fans haben noch bis zum 18. Jänner bei VSV-Heimspielen die Chance, beim SMSGewinnspiel der Kleinen Zeitung mitzumachen

und eine Reise nach New York zu gewinnen. Höhepunkt ist der Besuch eines Spiels der New York Islanders. Grabner freut sich schon: „Es ist immer eine feine Sache, wenn Fans aus der Heimat in unser Stadion kommen. Vielleicht geht sich ein kurzes Treffen nach dem Spiel aus.‟ MIT EINER SMS INS GROSSE GLÜCK So können Sie die Reise gewinnen: Fans der Adler sollten bei den Heimspielen ihrer Lieblinge einfach eine SMS mit der Trikotnummer des jeweiligen Spielers an Tel. 0676/800 320 070 schicken. Der Spieler mit den meisten Stimmen wird am darauffolgenden Tag in der Kleinen Zeitung präsentiert. Innerhalb dieses Votings, das von SimpleSMS.at unterstützt wird, wird auch der „Fan of the Match“ auserkoren. Unter allen Tagesgewinnern wird im Rahmen eines VSVHeimspiels zum Ende der Vorrunde die Traumreise von Springer Reisen und der Kärntner Sparkasse ver0676/800 320 070 lost.

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VOTEN UND GEWINNEN!


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AUCH DIE VSV-CRACKS LEGEN AM LIEBSTEN VSV-FANARTIKEL EN. UNTER DIE CHRISTBÄUME IHRER LIEB

g stehen auf V . l. n. r.: Kim Krog und Jason Kro ren Haydar mit Dar und die sportlichen Jacken, Sara wahl an VSVAus e groß Sohn Liam freuen sich über die s der coolen Fan h Auc s. Schals, T-Shirts und ZIP-Hoodie Natürlich besteht und Marius r nne Bru T-Shirts sind Patrick Platzer, Nico auch die Möglichkeit VSV-Kappen verschenkt. Göhringer, wobei Nico auch gerne rund um die Uhr Familie Jarrett: Cole, Voll auf VSV ausgerichtet ist auch von sind tt Wya n Soh hna Wei chtsgeschenke über Mutter Lee-Ann, Tochter Lila und et. leid gek iß -we unseren Onlineshop zu bestellen. Kopf bis Fuß in blau Die Weihnachtsöffnungszeiten des VSV-Fanshops finden sie auf www.ecvsv.at

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DIE NEUEN . A D D IN S S D R A C R E PLAY HOCKEYLIGA GEHEN IN DER DIE PLAYERCARDS DER ERSTE BANK EIS GE! FÜR DIE ÜBERAUS ERFOLGFLA SAISON 2014/15 BEREITS IN IHRE 5. AU DIESEM JAHR DIE SPIELERFOTO IN REICHEN PLAYERCARDS WURDEN AUCH ECHEN DURCH EINE BRILLANTE BEST SEHR HOCHWERTIG PRODUZIERT UND SERIEN UND LIMITIERTE KARTEN BILDQUALITÄT. INTERESSANTE SONDER EIN SPANNENDES ERLEBNIS. AFT BIETEN EINER BREITEN SAMMLERSCH

PLAYERCARDS BASIC Ab dieser Saison gibt es erstmals die neuen BASIC-Flowpacks um nur 1,- Euro! Die Playercards BASIC Flowpack enthalten jeweils 5 Sammelkarten der EBEL Saison 2014/15. In der BASIC Serie sind zufällig die Sonderkarten Globel Greats (Francois Fortier), Rising Star (Marius Göhringer), sowie MVP Season 2013/14 (Derek Ryan) eingestreut.

und gibt es für 58,- Euro. Das Starterset BASIC enthält ebenfalls den Sammelordner mit 10 Einlegefolien sowie 120 BASIC Sammelkarten und kostet 34,- Euro.

PLAYERCARDS PREMIUM SERIE 1 Die Premium Flowpacks um 2 Euro enthalten 6 Karten und eine höhere Anzahl an Sonderkarten. Die Sonderkarten gibt es in dieser Saison in den folgenden Kategorien: Protectors (J.P. Lamoureux), Rearguards (Cole Jarrett), Stars of the Game (Brock McBride), Gamebreakers (John Lammers).

GEWINNSPIEL In dieser Saison gibt es erstmals ein Playercards Gewinnspiel. Hauptpreis ist ein OPEL ADAM EBEL EDITION zur Verfügung gestellt von Auto Eisner. Zweiter Preis ist ein komplettes Playercards Set Saison 2013/14 und dritter Preis eine iSwatch „New Gent“. Die Gewinnspielkarten sind zufällig in den Playercards Flowpacks eingestreut.

STARTERSETS Das Playercards Starterset ist ideal um die Sammelleidenschaft zu starten! Das Starterset PREMIUM besteht aus einem Sammelordner mit 10 Einlegefolien und 144 PREMIUM Sammelkarten

Die Playercards können im Onlineshop bestellt bzw. in unserem Fanshop gekauft werden. Holt euch schnell das Starterpaket der Premium Serie um 58 Euro oder das Starterpaket der Basic Serie um nur 34 Euro!

PREMIUM SERIE 2 Im Jänner erscheint als Update die PREMIUM Serie 2. Hier findet jeder Sammler neue Karten mit neuen Spielern.


FISCHER YOUNG GUN S

eit der Saison 2012/13 greifen die Rookies des EC VSV zu Schlägern aus dem Hause Fischer Hockey. Die Fischer Hockey Young Guns wie Patrick Platzer, Marius Göhringer oder Nico Brunner spielten sich in den vergangenen Jahren in die Herzen der Villacher Anhänger und in den Kader der Kampfmannschaft des EC VSV. In der laufenden Spielzeit der Erste Bank Eishockeyliga wurden die Rookies Adis Alagic, Ruslan Gelfanov und Philip Siutz mit den Fischer-Schlägern SX9 ausgestattet. Fischer steht für Entwicklung, Produktion, Vermarktung und Vertrieb von erstklassigen Sportartikeln.  Als unabhängiger Betrieb, der sich seit seiner Gründung im Familienbesitz befindet, ist Fischer ein verlässlicher Partner für seine Kunden, für seine Spitzensportler und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fischer bietet seinen Kunden und Sportlern ausschließlich Produkte von höchster Qualität an.  Nicht nur die Young Guns zeigten sich von der Qualität der Fischer-Schläger begeistert, im Sommer 2014 entschloss sich auch Stefan Bacher dazu, in Zukunft mit den Fischer Schlägern auf das Eis zu gehen. „Es wird laufend an der Qualität der Fischer-Schläger gearbeitet und das merkt man auch, sie haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt“, erzählt Stefan. Der 25-Jährige Verteidiger zählt mit über 350 Einsätzen in der Erste Bank Eishockeyliga mittlerweile schon zu den erfahreneren Spielern im Kader des EC VSV. Der Eigenbauspieler hat sich in den letzten Jahren unter Headcoach Hannu Järvenpää kontinuierlich verbessert und ist mittlerweile aus der Verteidigung der Adler nicht mehr weg zu denken. Dank der starken Leistungen im Trikot der Draustädter hat sich Bacher auch einen Platz im Kader des Österreichischen Nationalteams erarbeitet. Im Frühjahr 2014 kam er zum ersten Mal für sein Land bei einer B-WM zum Einsatz - und gemeinsam mit dem stark verjüngten Team gelang Bacher sofort der Aufstieg in die A-Gruppe. „Es war eine tolle Erfahrung und eine Ehre, für Österreich bei einer WM spielen zu dürfen. Ich möchte weiter hart an mir arbeiten und mich stetig weiter verbessern um mit dem VSV noch viele Erfolge feiern zu können bzw. meinen Platz im Österreichischen Eishockeynationalteam zu behalten”, so der Villacher. 

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Fotos: © Kuess / qspictures.net

STEFAN BACHER


ERSTER WM-TITEL FÜR FISCHER IM EISHOCKEY Unglaublich, aber wahr! Rechtzeitig zum 90-jährigen FischerJubiläum wurde bei der Eishockey-WM in Minsk ein weiteres Erfolgskapitel der Firmengeschichte geschrieben: Der Russe Anton Belov, einer von drei Spielern, die mit einem Fischer-Stock bei der Eishockey-WM in Minsk im Einsatz waren, wurde erstmals auch Eishockeyweltmeister unter der Marke des oberösterreichischen Sportartikelherstellers. Überhaupt kann der Russe auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: • Erstes NHL-Tor, • erstes Tor bei Olympia, • Berufung ins All Star Team der WM, • erster in der +/- Statistik mit +10 • Weltmeister 2014. In Österreich sind es bereits mehrere Spieler des ECVSV, die auf Stöcke des Familienbetriebes aus Oberösterreich vertrauen.

NEU: FISCHER SX11 Der SX11 zeichnet sich dadurch aus, dass – die Balance verbessert und Gewicht reduziert wurde – das Schussverhalten durch eine verbesserte Kraftübertragung des Schafts auf das Blade zu besserer Schuss-Performance führt.

fischer-hockey.com

FISCHER SPORTS GMBH Seit der Gründung 1924 steht das österreichische Unternehmen für Innovation und neueste Technologien. Die Fischer Sports GmbH ist Gesamtanbieter in den Bereichen Alpin und Nordisch, sowie spezialisiert auf Hockey. Fischer Sports ist Weltmarktführer im nordischen Skisport und einer der weltweit größten Skihersteller. Der Hauptsitz befindet sich in Ried im Innkreis (Österreich), die Produktionsstandorte sind in Ried im Innkreis und Mukatschewo (Ukraine). Der Unternehmensgruppe gehört auch die erfolgreiche Tochterfirma Löffler, ebenfalls mit Sitz in Ried im Innkreis, an. www.fischer-hockey.com

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VHNInterview

ZWEI WIE PECH UND SCHWEFEL

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Darren Haydar und Jason Krog sind Freunde, seit sie sich 1998 an der University of New Hampshire kennenlernten. Ihre Wege kreuzten sich auch danach im Laufe ihrer Karriere immer wieder und heute punkten sie gemeinsam für Villach. In der Hockey News zeigen die beiden, wie gut sie sich kennen, und scheuen, sich nicht davor, Fragen übereinander zu beantworten.

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Welche Eigenschaften schätzt ihr besonders aneinander? DARREN HAYDAR: Zuerst einmal seine professionelle Einstellung und ich schätze an ihm, dass er einfach ein loyaler, netter Typ ist. Er war derjenige, der mir im College alles gezeigt hat, weil mein erstes Jahr sein letztes Jahr war. JASON KROG: Er ist ein netter Typ, gut erzogen, direkt und ehrlich. Was ist seine Stärke am Eis? DH: Er ist sehr schlau, macht wirklich geschickte Spielzüge, er liest das Spiel sehr gut. Jason versteht immer sofort, was das andere Team vorhat, und versucht, es dabei zu stören. Und natürlich, wie wir alle wissen, ist er sehr gut bei den Face-offs. JK: Er macht einfach alles sehr gut, egal ob eislaufen, schießen oder das Spiel zu lesen. Seine vermutlich beste Eigenschaft ist seine Geduld, er versucht immer zu warten und anderen die Zeit zu verschaffen, sich richtig zu positionieren, und schießt nicht einfach drauf los.

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Seine vermutlich beste Eigenschaft ist seine Geduld. – Jason Krog über Darren Haydar

Welchen Beruf würde er ausüben, wenn er kein Spieler wäre? DH: Er würde vermutlich etwas im Finanzwesen machen, vielleicht würde er mit Aktien handeln oder er wäre ein Agent für Eishockeyspieler. JK: Ich könnte mir gut vorstellen, dass er Golf-Profi geworden wäre. Welche drei Dinge würde er auf eine einsame Insel mitnehmen? DH: Seine Frau, auf jeden Fall irgendein Produkt von Apple, ein iPhone oder einen Laptop, und einen Vorrat an Villacher Bier. JK: Seine Familie, seinen Hund und ein gutes Buch. Wer hat zu Hause die Hosen an? DH: Nicht Jason! JK: Nicht Darren! Wer ist sein Idol? DH: Außerhalb der Eishockeywelt hätte ich gesagt: Steve Jobs, weil er Apple erfunden hat. Als Spieler vermutlich jemand, der das Spiel gut versteht, wie Wayne Gretzky. JK: Sein Idol ist Wayne Gretzky, er respektiert ihn sehr. Welches ist sein heimliches Lieblingslied? DH: All about the base! JK: Er mag Boybands generell, oder Taylor Swift! Wo siehst du ihn in 20 Jahren? DH: Ich sehe ihn in Fernie, British Columbia draußen in den Wäldern, beim Wandern oder anderen Outdoor-Aktivitäten. JK: Ich sehe ihn mit seiner Familie, wie er seine Kinder coached. Vielleicht hat er einmal sein eigenes Unternehmen. Beruflich wird er auf jeden Fall erfolgreich sein, egal was er macht. In Bezug auf was ist er besonders eitel? DH: Er ist immer gut angezogen, ist aber nicht besonders eitel. Er braucht nicht sehr lang nach dem Training, um sich zu stylen. Die jungen Österreicher sind da schlimmer, aber wir müssen ja keine Mädchen mehr beeindrucken, wir fahren nur nach Hause zu unseren Frauen. JK: Er ist nicht sehr eitel und verbringt nicht viel Zeit mit dem Styling. 

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DIE KURIOSESTEN RITUALE IM EISHOCKEY

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Rituale geben das Gefühl von Sicherheit, das wurde von Psychologen bestätigt, und besonders Sportler neigen dazu, abergläubisch zu sein. Die abergläubischen Traditionen der Sportler sind meist Glücksbringer, eine eigene Reihenfolge beim Anziehen der Ausrüstung oder sich einen Play-off-Bart wachsen zu lassen. In der Geschichte des Eishockeys findet man einige außergewöhnlichste Ticks und Rituale.

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atrick Roy, einer der besten Tormänner aller Zeiten, war dafür bekannt, ausführliche Konversationen mit den Torpfosten zu führen und sie als seine Freunde zu betrachten, damit möglichst viele Pucks daran abprallen. Diese Strategie funktionierte offensichtlich, da er in die Geschichte einging als führender Goalie in der ewigen Liste der Playoff-Siege und der meisten Playoff-Spiele.

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ert Prohaska, damals noch Tormann beim VSV, war ein bestimmter Ausrüstungsgegenstand besonders ans Herz gewachsen: Er bekam in der Saison 2004/05 eine blaue Fanghand, die er nicht mehr hergeben wollte. Normalerweise wechselt man die Fanghand zwei- bis dreimal in der Saison, er spielte aber ganze vier Saisonen damit. Nach jedem Training sah man ihn daran herumbasteln, weil sie schon auseinanderfiel, aber er fühlte sich einfach wohl damit. In der Saison 2005/06 wurde er sogar mit dieser Fanghand Meister. 30

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ay Bourque, ein kanadischer Verteidiger, der für die Boston Briuns und Colorado Avalanche spielte, wechselte vor jedem Spiel und in jeder Drittelpause die Schuhbänder seiner Schlittschuhe. Am Ende seiner Karriere war seine Bilanz 1579 Punkte und 5478 Paar Schuhbänder in 1826 Spielen.

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n der Joe Louis Arena, der Halle der Detroit Red Wings, ist es Tradition, einen Oktopus aufs Eis zu werfen. Dieser besondere Talisman hat seinen Ursprung in den Playoffs des Jahres 1952. Zwei Geschäftsmänner begannen damit, weil sie der Meinung waren, die 8 Tentakeln des Oktopus symbolisieren die 8 Siege, welche man brauchte, um den Stanley- Cup zu gewinnen (es gab zu dieser Zeit nur zwei Best-of-7-Serien). In diesem Jahr gewannen die Red Wings acht Spiele hintereinander und damit auch den Stanley-Cup.

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he Great One“ Wayne Gretzky war sehr abergläubisch. Er hatte dieselbe Routine vor jedem Spiel. Beim Anziehen hatte er einen genauen Ablauf, beim Warm-up ging sein erster Schuss immer ins rechte äußere Eck des Tores. Er trank sogar immer in derselben Reihenfolge, egal ob vor dem Spiel oder in den Pausen: einer Diät-Cola folgte ein eiskaltes Glas Wasser, ein Gatorade und noch eine Diät-Cola. Noch eine Eigenart von Gretzky war es, Baby-Puder auf die Schaufel seines Stocks zu tun. Die Wirkung dessen wurde wissenschaftlich nicht bestätigt.

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achwuchstalent Adis Alagic hat die Angewohnheit alles zuerst mit rechts zu machen. Er zieht sich immer zuerst die rechte Seite vor der linken an, nicht nur beim Eishockey. Er achtet auch darauf, dass er einen Raum oder das Eis immer mit dem rechten Fuß zuerst betritt. Verlässt er einen Raum, so tut er das mit dem linken zuerst. 

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Foto: © Alhovik | shutterstock.com Foto: © Sujono sujono | shutterstock.com

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in anderer Spieler des VSV hatte ebenfalls einen besonderen Bezug zu einem Teil seiner Ausrüstung, und zwar zu seinen Schlägern. Bruce Bell spielte in der Saison 1996/97 beim VSV und war nicht von seinen Schlägern zu trennen. Bei Auswärtsfahrten nahm er sie im Bus mit auf seinen Platz und dass sie niemand anders be- rühren durfte, versteht sich von selbst.

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uch „The Next One“ Sydney Crosby ist ein Spieler, der auf seine Gewohnheiten beharrt. Wenn er das Consol Energy Center der Pittsburgh Penguins betritt, nimmt er bei Spielen einen äußerst umständlichen Weg in die Kabine, um zu vermeiden, dass er bei der Kabine der Gästemannschaft vorbeigehen muss. Er isst vor jedem Spiel zur selben Zeit ein Sandwich mit Erdnussbutter und Marmelade und besonders wichtig für ihn: Nachdem er seinen Stock getaped hat, ist es niemandem erlaubt, ihn zu berühren; sollte das doch jemand tun, muss er es noch einmal machen.

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DINNER IN THE DARK

VON DER KRAFTKAMMER IN DIE DUNKELKAMMER Die Geschmacksnerven der Spieler des VSV durften sich beim „Dinner in the dark“ im Restaurant Seestubn über ein einmaliges, kulinarisches Erlebnis freuen. Es ist kein Genuss für alle Sinne, denn die Augen essen hier definitiv nicht mit.

Neue Termine für ein DINNER IN THE DARK: 16. Jänner & 6. Feber 2015

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in Teambuilding der etwas anderen Art erlebten die Spieler des EC VSV beim „Dinner in the dark“ im Restaurant Seestubn. Für einen Eishockeyspieler ist es wichtig, dass er sich auf all seine fünf Sinne verlassen kann, jedoch liefert der Sehsinn 80 % der Informationen, die wir wahrnehmen, dadurch überlagert er alle anderen Sinne. „Das Dinner in the dark soll bewusst machen, was passiert, wenn der Sehsinn nicht mehr zur Verfügung steht. Man wird in eine Extremsituation versetzt und muss sich neu orientieren und die anderen Sinne schärfen. Deshalb nutzen immer mehr Firmen das Essen im Dunkeln zum Teambuilding“,

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass wir wirklich komplett im Dunkeln essen und es war eine Herausforderung, aber wirklich ein unvergessliches Erlebnis! – Geoff Waugh

Es ist eine Situation in der man seine eigenen Sinne richtig kennenlernt. So etwas habe ich noch nie zuvor gemacht, aber es ist etwas, dass jeder einmal erlebt haben sollte! – Darren Haydar

erklärt Geschäftsführerin Tanja Bär. Es ist eine neue Erfahrung, wenn das Auge einem nicht schon vorweg Informationen darüber liefert, was man essen wird. Neben einem 5-gängigen Überraschungsmenü gab es für die Cracks zahlreiche, kleine Zwischengänge. Am Ende des Abends mussten die Spieler aufschreiben, was sie glaubten gegessen zu haben und der Gewinner Daniel Nageler, der die meisten Aromen erschmeckte, bekam als Preis eine Flasche Champagner. Die Spieler bedanken sich auf diesem Weg noch einmal beim Team des Restaurants Seestubn für den schönen und lustigen Abend!  RESTAURANT SEESTUBEN • Treffner Str 94, 9500 Villach • Tel.: 04242 27759 • wwwrestaurant-seestuben.at Öffnungszeiten: Mo., Di.: 11 bis 22 Uhr • Do. bis So. & Feiertags: 11 Uhr bis open end (Mittwoch ist Ruhetag) www.ecvsv.at

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CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE – DER VSV WAR DABEI! Wir befinden uns im Jahre 2014 nach Christus. Ganz Europa ist von reichen Eishockeymannschaften besetzt. Ganz Europa? Nein! Eine von unbeugsamen Villachern bevölkerte Stadt hört nicht auf, den reichen Mannschaften Widerstand zu leisten.

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o könnte der adaptierte Beginn eines jeden Asterix-Heftes für den VSV lauten. Immer wieder schafft man es in Villach trotz kleinem Budget, viel Eishockey auf die Eisfläche zu zaubern. Oft klappt es perfekt, dann wieder einmal nicht so gut, aber Aufgeben gibt es nicht in Villach. Man lässt sich nicht einschüchtern, man hält zusammen und gibt nicht auf. „Wir greifen an!“ ist keine Worthülse, das Motto wird gelebt. Und so schaffte es der VSV auch – als einziger Kärntner Verein – in die Champions Hockey League einzuziehen. Die Champions Hockey League ist die neue Königsklasse im europäischen Clubeishockey. Alle namhaften Mannschaften Europas haben an diesem Bewerb teilgenommen und eine kleine Stadt im Süden Österreichs auch: Villach. Mit den übermächtigen Mannschaften Frölunda Indians aus Göteborg (Schweden) und Servette Genf (Schweiz) war man gemeinsam mit dem französischen Meister Briançon in der Gruppe C. „Wir haben uns beachtlich gut geschlagen. Die Spiele gegen Briançon haben wir gewonnen, ein Spiel gegen Genf konnten wir fast für uns entscheiden. Frölunda hat uns gezeigt, dass sie in einer anderen Eishockeywelt beheimatet sind. Aber wir haben geziegt, dass mit uns nicht gut Kirschen essen ist“, resümiert VSV-Präsident Gilbert Isep die CHL-Teilnahme. Auch wenn es für die Adler nicht mit der Qualifikation für das Achtelfinale reichte, brauchen sich die Draustädter mit ihrer Bilanz nicht vor der internationalen Konkurrenz verstecken. Teams wie die Eisbären aus Berlin, Adler Mannheim, SC Bern, HC Pardubice, Kloten Flyers, Krefeld Pinguine oder die Hamburg Freezers erreichten im Endklassement weniger Punkte als die Blau-Weißen Adler. Diese VSV-Spieler konnten sich im ersten Jahr der CHL im Klassement mit Punkten verewigen: John Lammers traf für den VSV 4-mal 34

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ins Schwarze, François Fortier scorte 2-mal. Ebenso 2 Treffer erzielte Mark Santorelli und Eigenbau Defender Stefan Bacher scorte mit seinem neuen Fischer-SX9-Schläger zwei Krachertore. Einen Treffer steuerte Brock McBride bei. „Die Champions Hockey League erweist sich bisher in ihrer ersten Saison als voller Erfolg. Der Zuschauerzuspruch übersteigt sämtliche Erwartungen, die perfekt organisierte Liga wurde von den Europäischen Eishockeyfans gut angenommen. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir bei der CHL als erster Kärntner Verein teilnehmen konnten, und hoffen, dass wir auch in Zukunft die Qualifikation schaffen werden. Es ist einfach eine Ehre, hier mitspielen zu können”, so VSV-Manager Stefan Widitsch.

Endstation J.P. Lamoureux


Fotos: © Kuess / qspictures.net

VSV-CHL-Topscorer John Lammers ist von der Briançoner Verteidigung nicht zu stoppen.

Patrick Platzer und Daniel Nageler wollen den Sturmlauf von Servette Genf stoppen

Maximaler Einsatz von Goalie J.P. Lamoureux

Brock McBride hält seinen Gegenspieler von Briançon auf Distanz

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VHNInterview

NICO BRUNNER VHN: Wie ist es, in Villach als Eishockeyspieler groß zu werden? NICO: Schön, ich war schon als Kind beim VSV, da bekommt man natürlich alles von der Tradition mit, die Eishockey in Villach ohne Zweifel hat, und das ist definitiv etwas Besonderes. VHN: Macht es Spaß? NICO: Natürlich macht es Spaß, es ist toll, wenn man es geschafft hat, sein Hobby zum Beruf zu machen. Das Training, das Spielen, es ist perfekt für mich. Ich habe mit den anderen jungen Spielern von Kindesalter an gemeinsam gespielt und es ist auch großartig, seine Freunde um sich zu haben. VHN: Was ist dein Ziel? NICO: Ich möchte einen fixen Stammplatz als Verteidiger beim VSV haben und mich hier etablieren. Mit dem VSV Meister zu werden ist das Ziel. VHN: Hast du ein Vorbild? NICO: Drew Doughty, Verteidiger bei den LA Kings, und Duncan Keith von den Chicago Blackhawks VHN: Wie ist derzeit die Stimmung im Team? NICO: Die Stimmung hat sich stark verbessert, am Anfang war es schwer für uns mit so vielen Niederlagen in Folge, aber jetzt seit dem Zeitpunkt, wo entschieden wurde, wer gehen muss und wer bleibt, ist es bergauf gegangen. Es ist eine Last von den Spielern gefallen und die Linien haben sich auch gefunden. VHN: Du hast das Eishockey, wie einige deiner Teamkollegen, in den Genen. Warum sind besonders Spieler, deren Väter oder, wie bei dir, der Onkel, Engelbert Linder auch Spieler waren, so erfolgreich? NICO: Ich glaube es ist etwas anderes, wenn du jemanden in der Familie hast, der dir Tipps gibt und dir helfen kann, man hat einen anderen Zugang zum Eishockey. Jemand, der selbst Profi war, weiß, um was es geht und was man dafür tun muss, um erfolgreich zu werden. Mein Onkel, ruft mich oft nach den Spielen an und gibt mir Tipps, wie ich mich verbessern kann und mich in gewissen Situationen verhalten sollte. Er sagt mir immer, ich sollte härter spielen, weil er ja ein gefürchteter Spieler war, aber das geht heute nicht mehr so wie damals.

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Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

22 Jahre jung, ein waschechter Villacher, bildhübsch und ein guter Verteidiger mit viel Potential. Das ist Nico Brunner. Was den jungen Crack bewegt und welche Gedanken er zum Villacher Eishockey hat, hat der besonnene Student der Villach Hockey News erzählt.


ZUR PERSON

NICO BRUNNER

Foto: © Kuess / qspictures.net

Geburtstag: 17. Sept. 1992 Position: Verteidiger Nummer: 20 Schuss: Links Größe: 179 cm Gewicht: 78 kg

VHN: Glaubst du, dass Eishockey die Einstellung und Persönlichkeit von Kindern bildet und verändert? NICO: Auf jeden Fall. Es ist ein guter Ausgleich zur Schule, wo man die ganze Zeit nur sitzt und lernt. Kinder sollten generell mehr zum Sport bewegt werden. Beim Eishockey hat man noch den Vorteil, dass man Teamfähigkeit lernt, also wie man als Team funktioniert, dadurch kann man viel fürs Leben lernen und auch neue Freunde finden. Es ist einfach gut für das Selbstvertrauen. VHN: Wo du gerade von Selbstvertrauen sprichst, wie waren deine ersten Spiele als Profi, warst du nervös? NICO: Ich kann mich noch sehr gut an meine ersten Spiele in der Kampfmannschaft erinnern, davon habe ich immer geträumt und als es dann so weit war, war es schon etwas Besonderes. Am Anfang beim Aufwärmen war ich sehr nervös, weil man die vielen Leute bemerkt, aber dann beim Match ist nur das Spiel im Vordergrund. Darauf fokussiert man sich und der Rest wird einfach ausgeblendet. VHN: Was machst du, wenn du nicht Eishockey spielst? NICO: Ich studiere nebenbei Wirtschaft und Recht in Klagenfurt und mache viele Kurse zusammen mit Patrick Platzer. Sonst verbringe ich Zeit mit meiner Freundin oder mache Spieleabende (auf der Playstation) mit den Jungs. VHN: Was war dein bester Moment im Eishockey? NICO: Das Tor im letzten Spiel der vorigen Saison gegen Bozen. Es ist ein tolles Gefühl, im Halbfinale gegen den späteren Meister das wichtige 1 zu 0 zu schießen. 

Man müsste fliegen können wollen.

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und 365 Festtage im neuen Jahr.

BKS Bank Villach, Hauptplatz 18, T: (04242) 2011-0, E: bks@bks.at, www.bks.at Text: Gertraud Klemm, Gewinnerin des Publikumspreises bei den „Tagen der deutschsprachigen Literatur 2014“ Hintergrundbild: „Handdrawn wings“ von www.stockgraphicdesign.com

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VSV & JACQUES LEMANS EINE STARKE PARTNERSCHAFT Der EC VSV hat einen neuen, starken Partner: der führende österreichische Uhrenhersteller JACQUES LEMANS unterstützt den Verein in der aktuellen und der nächsten Bundesliga-Saison. Zeit ist im Eishockey besonders wichtig – JACQUES LEMANS sorgt daher für perfektes Timing bei den Heimspielen des Vereins. Jacques Lemans gehört zu den weltweit großen Uhrenherstellern im mittleren Preissegment. Die Zeitmesser von JACQUES LEMANS sind weltweit in mehr als 120 Ländern erhältlich und stehen für höchste Qualität zu fairen Preisen.

SPORTLICHKEIT & EDLES DESIGN

VSV-VEREINSUHREN VON JACQUES LEMANS

Die Liverpool Professional 1-1805F ist das perfekte Accessoire für den sportlichen und modebewussten Mann. Dieser Zeitmesser vereint die Vorzüge eines sportlichen Chronographen mit modernem Design. Das Silikonarmband in Braun/Iprosé bicolor ist ein echter Hingucker, gehärtetes Crystexglas und die Wasserdichtheit von 20ATM machen die Uhr zu einem robusten und zuverlässigen Begleiter. Die Liverpool Professional hat einen Durchmesser von 46 mm und verfügt neben der StoppFunktion über eine Datumsanzeige. Der unverbindliche Verkaufspreis dieses edlen und zugleich sportlichen Chronographen beträgt EUR 299,–. Die Liverpool Professional ist im guten Fachhandel und auf www.jacques-lemans.com erhältlich.

Auch die offiziellen Vereinsuhren des EC VSV wurden von JACQUES LEMANS in einer limitierten Auflage produziert und sind ab sofort im VSV Fanshop erhältlich zum Preis von EUR 129,95 (Damenmodell in Weiß) bzw. EUR 149,95 (Herrenmodell in Blau).

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HOCKEY INSIDE

Inside Hockey möchte diesmal Begriffe aus den USA und Kanada erklären, die bei uns noch nicht so verbreitet sind, aber in der NHL zum Standardvokabular zählen.

SAUCER PASS

Ein Saucer Pass (UntertassenPass) ist ein pass durch die Luft von einem Spieler zum anderen. Er heißt deshalb „Saucer Pass“, weil der Puck sich in der Luft wie eine fliegende Untertasse bewegt.

LIGHT THE LAMP

Das Licht anmachen heißt so viel wie ein Tor schießen. Denn dann geht in der NHL die Torsirene an und eben auch das Torlicht.

HOWITZER

Ein extrem harter Schlagschuss.

STAY AT HOME DEFENCEMAN Der „Stay at home defenceman“ spielt extrem defensiv. Er ist immer auf der Hut, trägt wenig zum offensiven Spiel bei, verteidigt jeden Zentimeter Eis und wird immer auf seiner Position sein. Der klassische „Stay at Home Defender“. Nicht da um offensiv zu spielen: Geoff Waugh. Foto: © P. Kuess / qspictures.net

WRAP AROUND Garbage Goal: Ein Tor durch ein Gestocher, hier erzielt durch Marco Pewal. Foto: © P. Kuess / qspictures.net

SPIN ’O’ RAMA

Ein Wort, dass aussagt, dass ein Spieler einen ganz engen Kreis mit dem Puck fährt, diesen aber voll unter Kontrolle hat, um einem Verteidiger zu entkommen.

BARN

Ein anderes Wort für die Eishalle. Barn bedeutet auf Deutsch „der Schuppen“.

BARN BURNER

Ein Spiel, das so heiß und cool ist, dass die Hütte brennt.

GARBAGE GOAL

Kann auch „dirty goal“ heißen. Ein Tor für das man nicht viel Geschick benötigt, ein Tor, das einfach nur hineingestochert wird.

COAST TO COAST

Wenn ein Spieler tief aus dem eigenen Drittel mit der Scheibe losstartet und bis zum gegnerischen Tor durchläuft, ist er von Küste zu Küste unterwegs.

Ein Spieler fährt mit der Scheibe um das Tor herum, um den Puck seitlich auf der anderen Seite einzuschieben. Auf Deutsch: der Bauerntrick.

TAPE TO TAPE

Dieser Ausdruck beschreibt den perfekten Pass. Die Schaufeln der Schläger der Spieler sind mit Klebeband umwickelt, englisch Tape. Wird ein Puck perfekt von einem Schläger auf die Schaufel des anderen gepasst, geht er von Tape zu Tape.

TRAFFIC

Heavy traffic bzw. viel Verkehr wird meist in Verbindung mit vielen Spielern vor dem Tor in Verbindung gebracht.

TWO WAY CENTER

Der Zwei-Wege-Mittelstürmer hat enorm großen Wert in der offensiven und defensiven Zone. Er arbeitet nach vor und zurück. Mark Messier war der Inbegriff eines Zwei-WegeCenters.

SIEVE

Auf Deutsch: das Sieb. Ist ein Ausdruck für einen Tormann, der viele „Löcher“ in seinem Spiel hat und dadurch viele Tore bekommt.

HAYMAKER

Ein fester direkter Schlag. Der Begriff kommt eigentlich aus dem Boxen, wird aber auch bei Raufereien im Eishockey benutzt. 

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FANCLUBS VILLACHER ADLER 22 Jahre Fantradition!

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ie Villacher Adler sind seit vielen Jahren eine feste Stütze des EC VSV und wurden in der Saison 1992/1993 gegründet. In dieser langen Zeit wurden viele Höhen und Tiefen durchlaufen und jede Menge Siege und auch vier Meistertitel gemeinsam mit unserem Traditionsverein gefeiert. Wir sind ein Zusammenschluss von Eishockeybegeisterten jeden Alters und unterstützen lautstark unsere Mannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen. Großgeschrieben wird bei uns die Gemeinschaft, weshalb uns auch gemeinsame Aktivitäten abseits des Rinks wichtig sind. Sinn ist die Pflege der Freundschaft untereinander, ein friedliches Miteinander in der Fankultur und dem Verein zu leben und für den EC VSV und seine Nachwuchsmannschaften einzustehen. Um diesen Zweck zu erfüllen und unsere Ziele zu erreichen, finden zusätzlich Zusammenkünfte statt. Weiters genießen unsere Mitglieder zahlreiche Vorteile wie vergünstigte Hoodies, Fanclub-Abos, abgesperrten Sektor u. v. m. Besonders stolz sind wir, dass wir zahlreiche junge Mitglieder haben, die selbst bei diversen Vereinen Eishockey spielen. Seit einigen Jahren engagieren wir uns auch karitativ, um zu zeigen, was man gemeinsam bewegen kann. Auch in dieser Saison findet wieder unsere Sternenbus-Aktion mit Licht ins Dunkel statt, die heuer einem jungen Fanclub-Mitglied zugutekommt, der in seinem kurzem Leben schon sehr viel mitmachen musste und Unterstützung benötigt. Eines unserer Ziele ist es, noch mehr Jugend für den Eishockeysport zu begeistern, deshalb ist eine Mitgliedschaft bis 16 Jahre gratis.

Sollten wir dein Interesse geweckt haben, kannst du dich gerne über uns informieren auf unserer Homepage, auf Facebook, oder komm einfach auf einen Besuch im Villacher Adler Sektor vorbei. Wir freuen uns auf dich! https://www.facebook.com/Villacher.Adler www.villacheradler.at

ABSOLUT VILLACH Ein Zusammenschluss von jungen und junggebliebenen Fans des EC VSV.

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ir sind ein Haufen ausgeflippter Leute, versehen mit der nötigen Brise Organisation. Jedes Mitglied ist ein fixer Bestandteil von ABSOLUT VILLACH. Der Verein lebt ausschließlich vom Engagement und Enthusiasmus seiner Mitglieder und Gönner! WAS WIR WOLLEN: • Die Villacher Fankultur fördern und weiterentwickeln. • Mit allen anderen Fangruppierungen und dem EC VSV zusammenarbeiten. • Unseren Verein in Form von kreativen Melodien, Liedern und Choreographien unterstützen und dabei gemeinsam Spaß haben.

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Interessenten können gerne während den Spielen zu uns in den Sektor, oder zum Infostand von Absolut Villach kommen! ABSOLUT VILLACH www.absolutvillach.at


BLAU-WEISS VILLACH

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Der neue Fanclub des EC VSV stellt sich vor!

m März 2014 hat sich eine kleine Gruppe von VSV-Anhängern zusammengefunden, um eine Idee zu verwirklichen. Die Idee war es, einen neuen Fanclub zu gründen. Nach den Grundsätzen „NEU – DYNAMISCH – FAMILIÄR“, wurde im März der Fanclub „Blau-Weiß Villach“ gegründet. Gerade der familiäre Aspekt ist für uns sehr wichtig. Wir wollen den Eishockeysport für jedermann gleichermaßen attraktiv gestalten. Genau aus diesem Grund,wird auch kein übermäßiger Alkoholkonsum geduldet. Seit der Gründung ist sehr viel geschehen und es darf mit Stolz berichtet werden, dass noch in den nächsten Wochen das 100. Mitglied begrüßt wird. Das Konzept des Fanclubs findet sehr großen Anklang, wodurch wir in unserer Arbeit (auf freiwilliger Basis) großartig bestätigt werden.

TOLLE VORTEILE ERWARTEN DICH/EUCH ALS MITGLIED VON BLAU-WEISS VILLACH: • –15 % Ermäßigung im FANSHOP DES EC VSV, • –10 % Ermäßigung bei SUBWAY VILLACH, • regelmäßige Vereinsabende, an denen auch ehemalige Spieler des EC VSV über ihre Erfahrungen berichten • Gewinnspiele, ausschließlich für Mitglieder, mit exklusiven Sachpreisen (z. B. „Game Worn Jerseys“….) MITGLIEDSBEITRÄGE: • Erwachsene (ab 18 Jahren): € 25,– • Lehrlinge, Studenten, Schüler: € 15,– • Kinder von 0 bis 14 Jahren: € 10,–

Weitere Informationen über den Fanclub findet man sowohl auf Facebook, als auch auf unserer Homepage. Oder besucht uns einfach im Fansektor! Wir freuen uns auf EUCH! Blau Weiß Villach e.V. www.blau-weiss-villach.at In der Halle: Sektor H, hinter der VSV- Spielerbank

UMWELTFREUNDLICH & SPARSAM! Der neue ŠKODA Octavia Combi G-TEC ab 23.480,– Euro. Steigen Sie um auf den umweltfreundlichen CNG Erdgasantrieb und sparen Sie ab dem ersten Kilometer. Profitieren Sie von Start-Stop-System, Bremsenergierückgewinnung uvm.

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VSV-NACHWUCHS Foto: © Kuess / qspictures.net

Hast du Freude am Eishockey spielen und möchtest irgendwann einmal in die Fussstapfen der VSV-Stars treten? Dann nichts wie los – melde dich bei uns!

Die Nachwuchsorganisation des EC VSV zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Talentschmieden Österreichs. Zwei der drei österreichischen NHL-Spieler entstammen dem Villacher Nachwuchs. Die Leidenschaft für den Eishockeysport beginnt oft bei einem Spiel der Villacher Adler. Die Atmosphäre in der Halle oder der Jubel nach einem Tor machen Lust auf mehr. Willst auch du in die Fußstapfen von Michi Raffl oder Michi Grabner treten, dann komm zu einem GRATIS-SCHNUPPERTRAINING beim VSV! ALTER: Mädchen und Jungs ab 3 Jahren AUSRÜSTUNG: Helm, Handschuhe, Ellbogen- und Schienbeinschoner, Brustschutz, Eisschuhe. Es besteht die Möglichkeit die Ausrüstung in bestimmten Sportgeschäften auszuborgen. Nähere Informationen dazu gibt es beim VSV.

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TERMINE: Jeden Montag, Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 14.45 Uhr ANMELDUNG UND INFORMATIONEN: VSV- Büro Tirolerstraße 47 9500 Villach Tel.: 04242/55839 E-Mail: office@ecvsv.at


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WIR SIND

Villach Hockey News - Ausgabe 7 - 12/2014  

Das Stadionmagazin des Eishockeyclub VSV aus Villach/Österreich.