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MAI 2017 Nr. 12 Wert € 4,50

www.ecvsv.at

Ich bin VSV-Fan, weil…

Fans erzählen, warum der VSV ihre Lieblingsmannschaft ist.

Stefan Bacher

Bad Boy Beach

Der MVP im Gespräch

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Der Neuzugang im Portrait

NIKI PETRIK VSV EIN LEBEN LANG!

den MVP 2016/17 by GENERALI 22 DIAMANTEN fürpowered


APRÈS-HOCKEY

EIN BIER WIE WIR


INHALT AUSGABE 12 | MAI 2017 6 EINE HYMNE FÜR DEN VSV 8 VSV HISTORY 10 KYLE BEACH 12 STEFAN BACHER IM INTERVIEW 14 EINMAL USA UND NICHT ZURÜCK 16 INSIDE HOCKEY 17 DER MVP 2016/17: STEFAN BACHER 18 DIE VSV-FANCLUBS 20 UNSERE U18-ADLER 24 DER GOALIE-GURU UND SEINE SCHÜTZLINGE 26 VILLI: DER MANN HINTER DER MASKE 28 DIE GUTEN SEELEN DER STADTHALLE 30 NIKI PETRIK: VSV EIN LEBEN LANG! 32 DIE CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE 33 VSV-NACHWUCHS: JUNGADLER IM HÖHENFLUG

Der VSV war schon immer unser Verein, sogar als wir noch nicht hier, sondern noch in Berlin gelebt haben. JUTTA & JOHANN DIRNBACHER

Pensionistin / KFZ-Meister in Pension

ICEFEVER AM RATHAUSPLATZ!

Fotos: © Stadt Villach / Höher

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espannt folgten auch dieses Jahr wieder knapp tausend Fans dem Showtraining des EC VSV am Rathausplatz. Für die musikalische Untermalung des Events sorgten die Söhne Villachs, die besonders mit der Darbietung ihrer VSV-Hymne „Gezeichnet fürs Leben“ begeisterten. Anschließend stellte die U8 des EC VSV ihr Können in einem 20-minütigen Match unter Beweis. Die Kampfmannschaft startete daraufhin mit sichtlich viel Spaß an der Sache in die Skills Competition, bei welcher durch Head-Coach Greg Holst zwei Teams in einer Art Staffellauf Hindernisse mit dem Puck umfahren mussten und so die Fans mit ihren Stickhandling-Fähigkeiten faszinierten. Die zweite Aufgabe war ein 15 Sekunden lang andauerndes 3-gegen-1-Spiel. Für Besucher der Heimspiele der Adler war die darauffolgende Aufga-

be bestimmt ein Begriff. Die Spieler mussten das 8 x 3 cm große Loch in der Tafel, die für das Pausenspiel in der Halle verwendet wird, treffen. Dass es keine leichte Übung ist, wissen die VSV-Fans schon lange, Kapitän Eric Hunter verwertete als Einziger den Schuss auf die Tafel. Das Highlight für das Publikum waren auch dieses Jahr wieder die kreativen Penalty-Shots, bei welchen die VSV-Spieler mit oft nicht ganz regelkonformen Versuchen ein Tor erzielen wollten. Besonders Benjamin Petrik sorgte für Lacher, indem er nach zwei Fehlversuchen Bestechungsgeld für Goalie René Swette hervorholte und so doch noch einen Penalty traf. Für die Fans gab es wieder viele tolle Gewinne, unter anderem die eigens für das Icefever designten Trikots. Die Einnahmen der Lose werden in Leihausrüstungen für den Nachwuchs investiert.  www.ecvsv.at

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Foto: P.Kuess

EDITORIAL

LIEBE VSV-FANS!

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ir greifen an!“ mag für viele wie ein kurzweiliger Marketingslogan klingen, es ist aber viel mehr genau das wofür der gesamte VSV steht und immer stehen wird. Für harte und bedingungslose Arbeit am und abseits des Eises. Nach der letzten - mit viel Pech behafteten - Saison, haben wir sofort begonnen die Erfahrungen aufzuarbeiten und uns intensiv auf die neue Saison vorzubereiten. Wir werden im Bereich Training und Vorbereitung und Betreuung der Spieler neue Wege gehen. Wir werden die Betreuung der ersten Mannschaft und des Nachwuchses mit der gleichen Qualität abdecken. Erster Baustein dafür ist der Sportwissenschaftler Gregor Grutschnig, der nach harten Verhandlungen der Vereinsführung für den VSV gewonnen werden konnte. Er wird sich ganzjährig massiv um das Off Ice und Konditionstraining aller Athleten im Verein kümmern. Die perfekte Ergänzung dazu ist Ulfried Wallisch, ein sehr erfolgreicher Mentalcoach, der u.a. die Augsburger Panther in der DEL betreut. Er bringt uns vorerst neues Wissen für den Nachwuchs, das in dieser Form im Eishockeysport immer wichtiger wird. Um die Spieler noch besser zu betreuen, wird Jürgen Steinauer, ein exzellenter Physiotherapeut, zukünftig vom bekannten Villacher Physiotherapeuten Patrick Ruhdorfer unterstützt. Im Bereich der Spieler möchten wir den Anteil an Ausländern reduzieren, weil wir glauben, dass es so keinen Sinn mehr macht. Dazu gehört natürlich auch, dass die einheimischen Kräfte ihrem Verein die Treue halten. Wir wollen unseren Nachwuchsbereich noch attraktiver machen, das Vorbild haben wir im eigenen Haus. Markus Kerschbaumer ist eine Institution am Goalie Sektor und zieht Tormänner an wie ein Magnet. Die Verpflichtung des heurigen Meistertormanns David Kickert, der Angebote von Wien und dem KAC vorliegen hatte, zeigt die Qualität unseres Goalie Coachings und unseren Mut mit österreichischen Spielern zu arbeiten. Deshalb haben wir auch einen waschechten Villacher, Niki Petrik, zurück nach Hause geholt. Er soll Herzstück der neuen Kampfmannschaft sein und Leadership und Villacher Kampfgeist zurück in die Kabine bringen. Zusätzlich wird er mit dem Nachwuchs arbeiten und als Bindeglied zwischen den Bereichen Kampfmannschaft, Management und Nachwuchs eine übergeordnete Rolle ausüben. Am Legionärssektor suchen wir nach VSV Qualitäten und haben u. a. Kyle Beach verpflichtet, der gesunde Härte und physisches Spiel gepaart mit Toren aufs Eis bringen soll. Es kommt Matt Register, der ein offensiver Verteidiger ist und Ryan Glenn, der Stabilität in die Defensive bringen wird. Eishockey in Villach wird richtig Freude machen. Das versprechen wir. VSV.Wir greifen an!

Ihr Giuseppe Mion Geschäftsführer EC VSV GmbH Medieninhaber & Herausgeber: VSV Marketing&Merchandising GesnbR, Tiroler Straße 47, 9500 Villach Redaktion: Mag. Sandra Kreiner, Christopher Tiefnig Anzeigenverwaltung, Layout & Produktion: mehrWERT Werbe- u. Marketing GmbH, Funderstraße 1A, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Creative Direction: Daniel Vellick für www.mehr-wert.at Druck: online Druck GmbH, Brown-Boveri-Straße 8, 2351 Wr.Neudorf Erscheinungsweise: 2 Ausgaben/Jahr Auflage: 10.000 Für Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Es gilt das Tarifblatt 2016/17.

Foto: © Alex Micheu

ALLES GUTE, GUSTAV RAINER! V

iel Grund zum Feiern gab es in letzter Zeit beim Kärntner Eishockeymagazin. Ende Dezember wurde das Erfolgsmagazin zum 2000. Mal ausgestrahlt und im Jänner feierte der beliebte Radiomoderator Gustav Rainer, der seit 1982 mit viel Leidenschaft von den Spielen der österreichischen Liga berichtet, seinen 60. Geburtstag. Giuseppe Mion schloss sich den Gratulanten an und überreichte im Namen des EC VSV ein speziell für den Anlass angefertigtes Trikot!  4

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ONLINE SHOPPING ANTEIL WÄCHST Die Vernetzung der Menschen wird immer größer und weitreichender. Ohne Online Services kann man sich sein Leben eigentlich schon kaum mehr vorstellen. Auch beim VSV und im Eishockey ist das Internet ein wichtiger Bereich, nicht nur in puncto Social Media und Kommunikation sondern natürlich auch im wirtschaftlichen Bereich: der Absatz von Tickets und Merchandising über das Internet ist essentiell für einen Verein.

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DER TREFFPUNKT IN VILLACH vor und nach dem Spiel

Chillen & genießen in der Wein- und Cocktailbar Divino

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

n Villach war man schon immer Vorreiter in diesem Bereich, so hatte der VSV das allererste online-Ticketing in der Liga und auch den ersten und größten Merchandising-Shop, der zunächst fast ausschließlich übers Internet verkaufte. Ein treuer Partner beim Umsetzen dieser Online-Shopping-Möglichkeiten war stets Wirecard CEE. Wirecard CEE ist ein sogenannter Payment-Service-Provider. Das klingt kompliziert, ist aber einfach. Wirecard CEE wickelt die sichere Zahlung im Internet für den Verkäufer ab und ist Bindeglied zwischen Shop, Kreditkartenunternehmen, Paypal, etc. Wirecard CEE hilft Shops vom kleinsten „Ein-Mann- Unternehmen“ bis zu großen Konzernen das online Zahlen im Internet richtig und sicher abzubilden. Wir sind stolz, dass wir gemeinsam und durch die Hilfe und Unterstützung von Wirecard CEE in den letzten Jahren im online-Ticketing und online-Merchandising so gewachsen sind und dass Wirecard CEE nun schon langjähriger Sponsor des VSV ist. „Die Beziehung zum VSV ist erstklassig, wir erfahren eine professionelle Betreuung durch den Club und sind dem VSV auch deshalb so verbunden, weil wir dem Verein das gleiche Vertrauen schenken möchten, wie der Club einst uns, als wir begonnen haben, das online Geschäft des VSV gemeinsam aufzubauen“, freut sich Wirecard CEE Geschäftsführer Roland Toch. 

Eine 16 Meter lange, gläserne Weinwand wartet darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Oder versinken Sie bei einem ausgesuchten Glas Rum in unseren Lederfauteuils. Unser Bar-Team freut sich auf Sie!

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Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

EINE HYMNE FÜR DEN VSV Beim Spiel gegen den EHC Black Wings Linz gab es heuer im Jänner eine ganz besondere Überraschung für die Fans: Die Söhne Villachs präsentierten ihre „Hymne“ für den VSV. Das Lied „Blau-Weiß – gezeichnet fürs Leben“ ist eine Hommage an die Fans des EC VSV und soll die Verbundenheit zum Verein ausdrücken.

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ie Geburtsstunde der „Söhne Villachs“ war im Herbst 2014, als Albert Pernull Roland Schurian fragte, ob er Interesse hätte, eine Musikgruppe zu gründen. „Ali kam auf die Idee und wollte wissen, ob ich noch andere ehemalige Eishockeyspieler kenne, die ein Instrument spielen, anschließend akquirierten wir Ewald Brandstätter und Michael Fohn, die beide selbst beim VSV spielten“, erzählt Schurian. Die Band wurde noch durch Hannes Pirker, Harry Walker und Michael Geringer ergänzt und somit war die Erstbesetzung, welche beim Showtraining im Februar 2015 das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde, komplett. „Wir waren ziemlich unter Zeitdruck und mussten eine Auswahl an Liedern in kurzer Zeit einstudieren, deshalb trafen wir uns zu drei bis vier Trainings – wie wir Eishockeyspieler das nennen – in der Woche und schafften es bis zum Auftritt, ca. 20 Lieder einzustudieren. Das Icefever war ein voller Erfolg“, erinnert sich Roland an die Anfänge der Band. Mit der Zeit wurde es immer professioneller und mittlerweile sind sieben Musiker beteiligt: Ewald Brandstätter, Michael Fohn, Roland Schurian, Peter Jocham, Michael Geringer, Hannes Pirker und Stefan Jurtin. Gründungsmitglied und Schlagzeuger Ali Pernul hat die Gruppe im Jänner dieses Jahres verlassen. 6

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Mit wachsender Bekanntheit mehrten sich auch die Auftritte der Söhne Villachs, die mittlerweile 10 bis 15 Konzerte im Jahr absolvieren, darunter bei vielen karitativen Events, für welche die Band immer offen ist. Das Hauptgenre der Gruppe ist Austropop. Durch ihre Vorliebe zur deutschsprachigen Musik kam auch die Inspiration, eine Hymne für den VSV zu schreiben. „Die Idee für die Hymne entstand schon kurz nach Gründung der Söhne Villachs, wir haben uns sehr intensiv mit Austropop-Songs beschäftigt und so entdeckten wir auch unbekanntere Lieder, die aber einen guten Rhythmus hatten. Eines davon verwendeten wir schließlich für unsere Idee und so mussten wir nur zur bereits vorhandenen Melodie den Text umschreiben. Der Gedanke dahinter war, etwas für die Fans zu machen, und eine Hymne ist bei den Eishockeyclubs in Österreich bis dato einzigartig. Der VSV ist eine kleine Familie, das unterscheidet uns von anderen Vereinen und wir wollten einen Beitrag dazu leisten!“, erzählt Michael Fohn, der den Text zu „Blau-Weiß – gezeichnet fürs Leben“ schrieb. Die Rückmeldung zu dem Lied ist sehr gut, auch von den Fanclubs wird das Lied oft in der Halle gewünscht. Es wurden 100 CDs von „Blau Weiß – gezeichnet fürs Leben“ produziert, welche unter anderem im VSV-Büro erhältlich sind. 


SPIELER ALS KIND

MIHA VERLIC Miha Verlic wusste schon mit 6 Jahren, dass er einmal Profisportler werden möchte. Die Nummer 91 trägt er ebenfalls seit damals, nicht nur weil er 1991 geboren wurde, er wählte die Nummer auch in Anlehnung an sein großes Vorbild, den russischen Stürmer, Sergei Fedorov.

Ich bin VSV-Fan, weil der VSV Teil unserer Villacher DNA und ein essentieller Baustein der Villacher Lebensfreude ist. PETER WEIDINGER Stadtrat ÖVP Villach

Fotos: © Familie Verlic privat

Foto: © ÖVP Villach

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VSV HISTORY

Aus der Geschichte des VSV Nach Eishockey-Partien zwischen jungen Villachern am Vassacher und St. Leonharder See entstand im Jahr 1923 der Villacher Sportverein, der sich 1924 als ordentliches Mitglied beim Österreichischen Eishockeyverband meldete.

1925 1969

1977 1981 8

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Villacher Eishockeypremiere am Eislaufplatz der Volksschule Lind im Jahr 1925. In den 1960er und 70er Jahren war das Geld für das Villacher Eishockey knapp. Andere Mannschaften der Nationalliga trainierten bereits auf Kunsteis, der VSV jedoch noch immer auf Natureis, womit die Länge der Saison von den Umweltbedingungen abhing. Der VSV nahm nun freiwillig nicht mehr an der Nationalliga teil und dominierte von da an die Ich bin VSV-Fan , Kärntner Liga. 1969 stand der VSV kurz vor dem da die Atmosphäre finanziellen Aus, nachdem mehr Geld in den Fußball investiert wurde. in der Villacher Nach dem Aufstieg in die Oberliga im Jahr 1970 gelang am 29. Jänner 1977 ein historisches Ereignis. Der EC VSV stieg in die Eishockeybundesliga auf. Unter anderem war Guiseppe Mion für diesen Erfolg verantwortlich. Ein Auswärtssieg in Innsbruck fixierte am 8.2.1981 den damals ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte.

Stadthalle oft Gänsehautfeeling pur ist. YVONNE HARDER Einzelhandelskauffrau


1993 1999 2001 2006

Nach drei Vizemeister-Titeln in Folge konnten sich die Adler durch tatkräftige Unterstützung des Villacher Nachwuchs, rund um Herbert Hohenberger, Peter Raffl, Engelbert Linder, Helmut Petrik, Wolfgang Kromp und Christian Dolinar im Jahr 1992 den zweiten Meistertitel sichern. Bereits ein Jahr später gab es wieder Grund zu jubeln! Zwar verabschiedete sich der zweimalige Meistertrainer Bart Crashley nach Klagenfurt und auch Ed Lebler konnte nicht gehalten werden, der Großteil der Mannschaft rund um Manni Viveiros und Ken Strong blieb aber in der Draustadt und unter dem neuen Trainer Ron Kennedy konnte der erste Titel zu Hause gefeiert werden. Hohenberger mit zwei Treffern und Kromp mit einem Tor schossen die Adler am 19. März 1993 zu Titel Nummer drei!

Der VSV ist mein Team, weil es für Kämpfen, sich dafür zu belohnen und Genießen steht; das verbindet meine Lebenseinstellung mit meinem Club. PETER PESCHEL Prokurist Villacher Brauerei

Foto: © Villacher Brauerei

Viele behaupten, dass das VSV-Team aus der Saison 1998/99 das beste war, das es je gab. Das Team rund um Hohenberger, Unterluggauer, Schlegel, Donnelly, O`Neill, Searle, Roy, Murray, Cavallini und vielen mehr musste im Finale auswärts in Klagenfurt in Spiel sechs den zweiten Matchball nutzen und gewann dort eindrucksvoll mit 9:3 seinen vierten Meistertitel. 6000 Fans feierten damals am Rathausplatz mit ihren Helden! Im Sommer 2001 gab es für Trainer Ron Kennedy zwar hochkarätige Abgänge, neben den Neuzugängen Gert Prohaska vom KAC, Herbert Hohenberger, der aus Augsburg zurückkam, und Mike Stewart von den Frankfurt Lions wurde aber auch auf Nachwuchsspieler wie Niki Petrik gesetzt. In Spiel fünf der Finalserie konnte man Linz mit 5:1 besiegen und verabschiedete den Headcoach Kennedy somit mit dem fünften Meistertitel in der Vereinsgeschichte.

Nach einer Enttäuschung in der vorherigen Saison wurde das Team für die Saison 2005/06 umgebaut und Neuzugänge wie Pfeffer, Peintner, Bousquet, Elick, Scoville und Brown sollten die Mannschaft von Greg Holst zurück auf Spur bringen. Im Finale ging es bis in Spiel sechs, wo sich die Adler mit Toren von Peintner und Kromp gegen Salzburg in die Overtime spielten, und in diesem Thriller gelang es Elick, die Scheibe vor das Tor zu bringen. Roy stocherte herum und brachte den Puck auf Bousquet, dieser musste nur noch abstauben und schoss den VSV somit zum sechsten und bisher letzten Meistertitel! Markus Schlacher war damals wie auch Benjamin Petrik und Daniel Nageler auch schon im Team der Blau-Weißen. Andere klingende Namen waren neben den oben genannten Neuzugängen natürlich Prohaska, Hohenberger, Oraze, Wiedergut, Ullrich, Gauthier, Kaspitz, Lanziger, Kromp, Thomas und Michael Raffl und Nico Toff. 

Fotos: © EC VSV

1992

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BAD BOY

BEACH Mit dem Kanadier Kyle Beach bekommt die Mannschaft des VSV wichtige Unterstützung für die kommenden beiden Saisonen! In den letzten drei Saisonen konnte sich der 27-Jährige schon in der „Erste Bank Eishockey-Liga“ etablieren und sich einen Namen machen. Wir haben mit unserem Neuzugang über seine bestechende Form und seinen Ruf als „Bad Boy“ gesprochen!

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m Juli geht es für Kyle Beach an seine neue Wirkungsstätte in die Draustadt. Doch für ihn und seine Frau wird Villach nicht die erste Station in Österreich sein! Der 1,93 Meter große Kanadier lief bereits für Red Bull Salzburg und die Graz99ers auf. Unser Land wurde in den letzten drei Jahren schon zu seiner zweiten Heimat. „Ich liebe Österreich! Bei den ganzen Bergen und Seen und der großartigen Landschaft kommen Erinnerungen an meine Heimat auf“, schwärmt der 27-Jährige. Doch nicht nur die österreichische Kultur und die Österreicher selbst haben es dem Kanadier angetan, auch über die Eishockeyliga 10

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denkt er sehr positiv: „Ich finde, die Liga macht großartige Arbeit. Es gibt jede Saison einige Änderungen, welche die Qualität für Spieler und Fans immer weiter verbessern!“ Diese Neuerungen tragen laut Beach auch zu spannenden Saisonen bei. „Die Liga wurde in den letzten Jahren immer enger – heuer kämpften vier Teams bis zum Schluss um die Teilnahme in den Play-offs! Und auch an der Tabellenspitze war es knapper denn je! In den letzten Saisonen dominierten die Salzburger, heuer erkämpften sich die Wiener den Titel. Aber schlussendlich kann nahezu jeder gegen jeden gewinnen“, fährt der Stürmer fort.


Der VSV bedeutet für uns Zusammenhalt in guten wie in schlechten Zeiten und darum lieben wir den VSV! FAMILIE BLASUTITSCH Anja, Moritz & Roland

cher Spieler mir gegenübergestanden ist! So habe ich mir die interne Rolle als Beschützer meiner Mitspieler und den Ruf als ,Bad Boy‘ erarbeitet. Und der ,Trash-Talk´ gehört sowieso dazu!“ In Villach war der Kanadier bisher nur für Auswärtsspiele, über die blau-weißen Eishockey-Gegebenheiten weiß Kyle Beach jedoch schon Bescheid: „Ich habe natürlich schon vieles über die Rivalität zum KAC gehört und habe auch schon das ein oder andere Derby im Fernsehen mit verfolgt! Der Kampf zwischen diesen beiden Mannschaften ist nicht nur in den direkten Duellen, sondern auch in der Tabelle immer spannend und auch die Stimmung bei diesen Spielen ist einzigartig!“ Der 27-Jährige freut sich bereits auf die Villacher Eishockeyfans: „Ich glaube, ich war bisher bei den Villacher Hockey-Fans nicht immer so beliebt, es gab schon eine ziemliche Rivalität zwischen mir und den Zusehern in Villach, aber jetzt freue ich mich, genau diese leidenschaftlichen Fans im Rücken zu haben, und hoffe, dass wir gemeinsam über möglichst viele Erfolge jubeln dürfen!“ 

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Vor seiner Karriere in Österreich spielte Beach in Nordamerika, die Umstellung auf das europäische Eishockey machte ihm aber keine Probleme: „Vor meinem Wechsel nach Österreich spielte ich während einer AHL-Saison schon ein paar Partien in Schweden. Klar ist das europäische Hockey anders, aber die Umstellung fiel mir nicht wirklich schwer. In Nordamerika wird viel schneller und auch körperlich härter gespielt, außerdem gibt es mehr Spiele in engeren Zeiträumen, da fällt einem der Wechsel von Europa nach Amerika sicher schwerer.“ Dennoch kehrt er gerne nach Kanada zurück, um sich mit Eishockey zu beschäftigen. „Jetzt im Sommer trainiere ich eine U11- und eine U12-Mannschaft! Ich finde es toll, den Jungs das Hockeyspielen beizubringen“, freut sich Kyle Beach, der den Sommer außerdem für einen ausgedehnten Urlaub mit seiner Frau nutzen wird und vor Beginn seines individuellen Sommertrainings noch relaxen und viel Spaß haben will. In der Off-Season hält sich der 95 kg schwere Forward mit Trainingsplänen des VSV-Konditionstrainers Gregor Grutschnig fit: „„Ich werde von Gregor, der sehr professionell arbeitet, permanent überwacht und stehe mit ihm in regelmäßigen Kontakt, um mein Training permanent an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Das Training ist sehr intensiv, aber die Betreuung durch den VSV wird dazu beitragen, dass ich voll fit nach Villach komme.“ Auch im Rückblick auf seine vergangene, persönlich sehr erfolgreiche Saison spricht der blau-weiße Neuzugang über die Wichtigkeit der Saisonvorbereitung. Doch diese soll nicht der einzige Grund für seine 46 Punkte aus 59 Spielen gewesen sein! „Klar stellt das Training im Sommer die Grundlage für eine erfolgreiche Saison dar, aber auch das Team und die individuellen Fähigkeiten der Mitspieler sind für solche Erfolge verantwortlich. Man spielt immer für das Team und wenn man sich gegenseitig die besten Möglichkeiten erarbeitet, kann man auch selbst viele Punkte sammeln“, meint Beach, für den auch das Coaching sehr wichtig ist: „Nur wenn das Team richtig eingestellt ist, kann es erfolgreich sein! Ich habe schon viel über die Arbeit von Greg Holst gehört und freue mich schon für ihn zu spielen.“ Schon vor seiner Ankunft in Villach eilt Kyle Beach sein Ruf als „Bad Boy“ voraus! 123 Strafminuten in der letzten Saison sprechen Bände, doch wie kommt man zu einem solchen Ruf? Wie wird man zu einem unangenehmen Crack für die Gegner und einem Liebling in den eigenen Reihen? „Mein Ziel war es immer, mich und meine Mitspieler zu schützen! Der Eishockeysport ist hart und ich hatte immer schon die körperlichen Voraussetzungen dagegenzuhalten. Ich hatte nie Angst, egal wel-

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VHNInterview

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

STEFAN BACHER

VHN: Du läufst schon seit deiner Jugend ohne einen Abstecher zu einer anderen Mannschaft für den VSV auf. Was ist der Grund für diese starke Verbindung zu deinem Verein? STEFAN BACHER: Ich spiele schon von klein auf beim VSV. Nach so vielen Jahren in dieser Stadt und vor allem in diesem Team fühlt man sich hier einfach wohl. VHN: Im Grunddurchgang der Saison 2013/14 gelangen dir sechs Punkte, in der darauffolgenden Saison acht Punkte, 2015/16 waren es dann zehn Punkte und in dieser Saison ganze 19 Punkte – so viele wie nie zuvor. Was steckt hinter dieser ständigen Leistungssteigerung? SB: Ich denke, das hat etwas mit der dazugewonnenen Routine zu tun! Man wird von Saison zu Saison erfahrener, lernt immer mehr dazu und kann wichtige Spielsituationen dann immer mehr zu seinen Gunsten verwerten und so auch immer öfter punkten! VHN: Du hast in der Saison 2006/07, also mit 17 Jahren dein Debüt in der Kampfmannschaft gefeiert. In dieser Saison hatten ganze neun Spieler aus der U18 bzw. der U20 ihren ersten Einsatz in der EBEL. Wie siehst du die Entwicklung der VSV-Nachwuchsspieler? 12

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SB: Ich finde es großartig, dass wir heuer einige Nachwuchsspieler am Eis hatten. Wenn Benjamin Lanzinger und Co in der Kampfmannschaft eine gute Leistung zeigen, sieht man einmal mehr, dass die Nachwuchsarbeit in Villach am richtigen Weg ist, und so soll es beim VSV auch sein! VHN: Im Zusammenspiel mit der Jugend: Gibt es während des Spiels oft Tipps vom routinierten Stefan Bacher? SB: Ja klar! Ich spiele schon seit einigen Saisonen mit jungen Verteidigern an meiner Seite und gebe natürlich Tipps. In unserem Sport kann man nur durch gute Teamleistung punkten und so müssen wir gemeinsam daran arbeiten, im schlechtesten Fall mit einer Plus-Minus-Statistik von Null auszusteigen. VHN: Als routiniert kann man dich allemal bezeichnen. In dieser Saison hast du das 500. Spiel im VSV-Dress bestritten. Was ist dir aus deiner langen Zeit bei den Adlern am meisten in Erinnerung geblieben? SB: 500 Spiele sind eine lange Zeit! Man erinnert sich gerne an bekannte Legionäre zurück, mit denen man zusammengespielt hat und von denen man auch einiges lernen durfte. Unter anderem gehört


Mike Stewart zu diesen Spielern! Er war einer der Ersten, mit denen ich gespielt habe und der mir einiges beigebracht hat. Und wenn man in Kärnten spielt und mit der Rivalität zwischen Villach und Klagenfurt aufwächst, sind natürlich auch die Derbys und vor allem die Freiluft-Derbys ein besonderes Highlight! VHN: Ein Blick in die Zukunft: Wie sehen deine persönliche Erwartungen aus? SB: Nächstes Jahr möchte ich unbedingt wieder unter die „Top Sechs“ kommen und uns somit fix die Tür fürs Play-off aufmachen! Jede Mannschaft rüstet nach und wird von Jahr zu Jahr stärker. Es ist nicht wie früher, wo wenige Mannschaften dominieren! Klar sind Wien, Linz und Salzburg weiterhin Top, aber die Liga wurde und wird auch weiterhin immer ausgeglichener und somit kämpfen fast elf Teams um die begehrten sechs Plätze fürs Play-off und somit wird es auch nächstes Jahr nicht einfach werden. VHN: Im Hinblick auf die nächste Saison: Bereitest du dich jedes Jahr gleich auf den Saisonstart vor oder verändert sich die individuelle Vorbereitung aufgrund von neuen Erfahrungen? SB: Natürlich verändert man sein Training immer wieder ein bisschen. Wir haben seit zwei Jahren einen neuen Trockentrainer, der uns einige Neuheiten beigebracht hat, aber im Grunde genommen bleibt es immer bei Kraft- und Ausdauertraining – man sollte das Rad ja nicht neu erfinden! VHN: Am Eis strahlst du sehr viel Ruhe aus. Welche Rolle spielt der Assistenz-Kapitän Stefan Bacher im Kader? Stehst du deinen Mitspielern für „ruhige“ Gespräche zur Verfügung oder eher als Motivator an vorderster Front?

Ich bin Fan des VSV, weil in meinen Adern blaues Blut fließt. Eishockey ist ein ganz wichtiger Teil unserer Stadtidentität und unser EC VSV verkörpert all das, was auch unsere Stadt auszeichnet: Dynamik, Mut, Einsatz, aber auch Fairness, Transparenz und vor allem die Nähe zum Publikum! GÜNTHER ALBEL Bürgermeister Foto: © Hannes Pacheiner

SB: Ich bin auch in der Kabine eher ruhig! Ich habe zwar immer ein offenes Ohr für meine Mitspieler und verstehe mich auch mit allen sehr gut, bin dann aber doch einer von den Ruhigeren im Team. VHN: Du hast einen eineinhalb Jahre alten Sohn. Ist er auch schon am Eis unterwegs? SB: Fürs Eislaufen ist er noch etwas zu klein, aber er läuft so schon mit einem Schläger herum und ist großer Eishockeyfan. Und wenn der Papa spielt, bekommt er das natürlich auch schon mit! 

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EINMAL USA UND NICHT ZURÜCK

Klaus Sivec zu Besuch in der Villacher Stadthalle.

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Arizona: einer der 50 US-Bundesstaaten, 295,234 km2 groß und damit 3,5-mal so groß wie Österreich, 6,8 Millionen Einwohner und viele Touristenattraktionen. Horseshoe Bend des Mississippi River, Antelope Canyon, Sedona mit dem Sliderock State Park und natürlich die pulsierende Hauptstadt Phoenix. Gleich anschließend an Phoenix wurde vor Jahren die Reißbrettstadt Sun City aus dem Boden gestampft und dient vielen Pensionisten als Alterssitz. Denn eines ist es in Arizona immer: ordentlich warm.

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nd hier beginnt unsere Geschichte: Denn Eishockeyspieler zieht es auch in diese warme Region. Ex-VSV-Verteidiger Mickey Elick hat zum Beispiel sein Ferienhaus in Phoenix, ebenso Mike Hobin und beide genießen das warme Wetter zum Golfen. Mit den Arizona Coyotes gibt es auch eine NHL-Franchise mitten im Wüstenstaat. 14

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Aber was hat das Ganze mit dem VSV zu tun? Doch einiges, denn ein ehemaliger VSV-Crack ist vor Jahren ausgezogen um sein Glück zu versuchen, und hat es geschafft. Klaus Sivec (55), ehemaliger VSV-Verteidiger, hat vor vielen Jahren seine Zelte in Villach abgebrochen und lebt nun in den USA. Klaus, der Bruder von Leo Sivec, spielte von 1977 bis 1988 beim VSV.


Gleich in seiner Premierensaison feierte er einen der sechs Meistertitel mit dem VSV. „Er war am Anfang Stürmer und war einer der Ersten, die zum Verteidiger umfunktioniert wurden. Das war damals gar nicht einfach, denn man spielte oft nur mit 3 bis 4 Verteidigern und wir waren alle keine Feinmechaniker damals. Es war eine harte Schule, Klaus hat das aber super gemeistert“, erzählt der damalige Mannschaftskollege und heutige Geschäftsführer des VSV, Giuseppe Mion. Mit seinem Partner, Dr. Armin Kaus (auch aus Villach) hat Klaus Sivec in Phoenix ein Unternehmen gegründet, das sich auf medizintechnische Produkte spezialisiert hat: Med Fibers Inc. Es lebt sich gut in den USA, Klaus gefällts, wenngleich es ihn immer wieder nach Villach zieht. Der Kirchtag ist fast immer ein Fixpunkt und auch sonst ist Klaus gerne in seiner Heimat und besucht seine Kinder, Claus und Tochter Simone. Der VSV-Virus hat Klaus immer noch fest im Griff und jeden Tag wird im Internet gecheckt, was sich in Villach bei den Blau-Weißen so tut. Vor zwei Jahren dann kontaktierte Klaus Sivec den VSV. Er wollte etwas von dem, was ihm der VSV gegeben hat zurückgeben. „Ich habe so viele schöne Momente mit dem VSV erlebt, mir geht es gut, ich habe eine eigene Firma, ich wollte Sponsor werden und etwas dazu beitragen, dass es Eishockey in Villach weiter gibt. Gemeinsam mit Manager Stefan Widitsch haben wir ein Paket geschnürt und so habe ich jetzt eine Bandenwerbung in der Eishalle“, freut sich Sivec über sein Engagement. „Der Leo war immer der Ernstere von beiden, der Klaus ein richtiger Spaßvogel. Sein Spitzname war ,Fisch‘. Warum, weiß ich nicht mehr so genau, vielleicht weil er uns beim Scherzemachen immer entglitten ist und besser war als der Rest“, grinst Mion. „Klaus ist ein sehr positiver Mensch, man merkt auch, dass er den VSV liebt, nie über seinen Verein ein schlechtes Wort verlieren würde. Solche Menschen wie er, denen der Fortbestand des Eishockeys in Villach am Herzen liegt und die auch gerne ihren Beitrag leisten wollen, genau die helfen uns ganz

Ich bin VSV-Fan, weil dieser Verein und seine Fans einfach Kult sind und der Verein es, trotz seines eher geringen Budgets, immer wieder schafft, mit Herz und Leidenschaft die Großen zu fordern und das Publikum zu begeistern. THOMAS SPRINGER Prokurist Kärntner Regionalmedien Foto: © Kärntner Regionalmedien

viel weiter“, erzählt Stefan Widitsch. Giuseppe Mion stimmt mit ein: „Es ist super, dass Klaus noch immer ein echter VSVler ist und dass er uns unterstützt, er ist einfach ein Spitzentyp.“ Das war die Geschichte über die erste Sponsorpartnerschaft in der Geschichte des VSV mit einem amerikanischen Unternehmen. 

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Wissen Sie eigentlich wie rutschig eine Baumwurzel sein kann. Ich schon. Manuela R., Gmunden

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Unter den Flügeln des Löwen.

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HOCKEY INSIDE

CHIRP

BENDER

Chirp bedeutet auf Deutsch zwitschern. Das Zwitschern kann herumspaßen oder auch „trash talk“ sein und richtet sich in den meisten Fällen gegen den Spieler der gegnerischen Mannschaft und hin und wieder auch gegen die Schiedsrichter. Gibt es viel „chirping“ am Eis, so deutet dies oft darauf hin, dass früher oder später die Fäuste fliegen werden.

Ein ähnlich guter Eishockeyspieler wie der Duster, man nennt sie Bender, weil man damit ausdrücken möchte, dass sie so schlechte Eisläufer sind, dass ihre Knöchel sich nach innen biegen.

BEAUT / BEAUTY / BEAUTICIAN Dieser Begriff beschreibt einen Spieler, der talentiert und herausragend am und abseits des Eises ist. Es ist der Typ Spieler, den die Liebe zum Spiel auszeichnet, er gibt immer 120 % und ist auch in der Kabine bei seinen Teamkollegen beliebt. Er ist eine Bereicherung für sein Umfeld. Der Beauty ist ein absoluter Teamspieler und gibt alles um seine Mannschaft weiterzubringen. Als Beispiel für diesen Spielertyp wird heute noch oft Wayne Gretzky genannt.

MUZZY Das Wort muzzy kommt von mustache, was auf Deutsch Schnurrbart bedeutet. Der Muzzy, auch „Lip Sweater“ genannt, ist besonders häufig im November zu sehen, wenn sich Spieler als sichtbares Zeichen für die Unterstützung des „Movembers“ einen Schnurrbart wachsen lassen. 16

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Foto: © P. Kuess | qspictures.net

Inside Hockey beleuchtet diesmal wieder Begriffe aus dem Eishockeyjargon, die sich in Nordamerika entwickelt haben, und immer mehr durch die Imports aus Kanada und den USA zu uns transportiert werden.

DANGLER Ein Spieler mit außergewöhnlich gutem Stickhandling. Der Dangler ist der Typ von Spieler, der mit Täuschungen und Manövern andere Spieler problemlos ausspielt. Günther Lanzinger wäre ein Beispiel für einen Dangler beim VSV. In seiner aktiven Karriere als Spieler war er ein Stürmer, der mit hoher Geschicklichkeit seine Gegner gekonnt ausspielte.

TWIG Ein anderes Wort für Eishockeyschläger. Obwohl heutzutage kaum mehr Schläger aus Holz produziert werden, werden sie im Englischen gerne als Twig, also Ast bezeichnet.

FLOW Ein Begriff für meist langes, fließendes Haar, das unter dem Helm herausschaut: Eine Frisur, die bei Eishockeyspielern sehr beliebt ist. Synonyme für den Begriff sind im Englischen auch „Salad“ (Salat) oder „Lettuce“ (Kopfsalat). In Nordamerika finden sich in der Eishockeysprache besondere Ausdrücke für die unterschiedlichen Eishockeyligen, die das Land zu bieten hat, wie zum Beispiel:

DUSTER

THE SHOW

Duster sind Spieler, die nicht viel Eiszeit bekommen und auf der Bank „verstauben“. Es ist einer der weniger talentierten Spieler in einem Team. Duster werden oft am Ende eines Spiels eingesetzt, wenn es keine Auswirkung mehr auf das Ergebnis hat. Wer in der Jugend der Duster im Team ist, schafft es eher selten, Profisportler zu werden.

Wer es in „die Show“ geschafft hat, spielt in der NHL, der National Hockey League, der höchsten Liga in Nordamerika.

THE A Die American Hockey League (AHL), die zweithöchste nordamerikanische Liga.

THE O Die Ontario Hockey League (OHL) ist eine der wichtigsten Juniorenligen in Nordamerika. Die Spieler der Juniorenliga sind zwischen 15 und 20 Jahren alt. Der Großteil der Teams in der OHL sind aus Ontario, aber einige stammen auch aus den US-Staaten Michigan und Pennsylvania.

THE DUB The Western Hockey League (WHL), eine weitere bedeutende Juniorenliga. Die Teams in der WHL stammen aus den kanadischen Provinzen Alberta, British Columbia, Manitoba und Saskatchewan und den US-Staaten Washington und Oregon. 


Die MVP-Wahl 16/17 wird Ihnen exklusiv präsentiert von:

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STEFAN BACHER IST MVP 16/17! Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Wie schon in den vergangenen Saisonen wurde auch heuer wieder der „MVP“ – der wertvollste Spieler des VSV – gewählt! Gemeinsam mit Exklusiv-Sponsor Generali, Medienpartner Draustädter und der Schmuckmanufaktur Schmuck2 wurde auch dieses Jahr Stefan Bacher zum Most Valuable Player gekürt.

Saison 2013/14 DEREK RYAN Saison 2014/15 J. P. LAMOUREUX Saison 2015/16 MARKUS SCHL ACHER Saison 2016/17 STEFAN BACHER

Thomas Springer, Dr. Wolfgang Gratzer und Giuseppe Mion gratulieren dem MVP Stefan Bacher.

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ieses Jahr geht der begehrte MVP Ring wieder an einen Österreicher: Stefan Bacher. Ein Spieler, der immer gekämpft hat und sein Bestes für das Team gegeben hat, war Stefan Bacher, der nun den MVP-Ring sein Eigen nennen darf. Das begehrte Schmuckstück ist ein von den Profis von „Schmuck²“ handgefertigter Ring aus Silber mit einem VSV-Logo aus Gold und 22 schwarzen Diamanten im Wert von € 2.500,–. „Ich freue mich sehr und es ist eine große Ehre für mich zum MVP gewählt worden zu sein. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen, die für mich gevoted haben, bedanken!“, freut sich Stefan Bacher. Der Ring wird standesgemäß ausgestellt: „Ich werde auf jeden Fall einen besonderen Platz für das Schmuckstück in meiner Wohnung finden, er kommt in eine Vitrine, in der man ihn gut sehen kann, vielleicht trage ich ihn auch zu besonderen Anlässen“, schmunzelt der Verteidiger. Bei dieser Wahl geht es nicht nur um die beste Statistik, es geht auch darum, welcher unserer Cracks der absolute Superadler in dieser Saison war, denn wie gewohnt konnten die VSV-Fans auf der Homepage unter www.ecvsv.at für ihren Favoriten abstimmen und dieses Voting zählt zu ¾ für das Endergebnis. Ebenfalls ausschlaggebend für die Wahl sind die Votings von Sportjournalisten, Sponsoren, den Mitarbeitern des EC VSV sowie die Wahl zum Spieler des Abends. Diese Stimmen werden zu ¼ gewichtet. Wir freuen uns sehr, dass unsere Fans die hohen Qualitäten von Stefan Bacher erkannt haben und sich nicht nur durch Zahlen von Statistiken lenken haben lassen. Stefan Turracherstraße 7, 9562 Himmelberg 0650 3002795 office@schmuckhochzwei.at www.schmuckhochzwei.at

Bacher ist im vierten Jahr der Wahl der zweite Österreicher, der diese gewinnen konnte. Für unseren Club, der sich dadurch auszeichnet, immer wenn es geht, Österreicher und einheimische Spieler zu fördern, ist es sehr positiv, dass durch dieses Ergebnis auch die Fans zum Ausdruck bringen, wie wichtig ihnen die einheimischen österreichischen Spieler sind. Wir gratulieren Stefan Bacher herzlichst! 

Ich bin VSV-Fan, weil ich durch die Eishockekarriere meines Papas davon meine ganze Kindheit durch begleitet wurde und jetzt noch immer eishockeybegeistert bin. SIMONE LUEDER

www.ecvsv.at

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DIE VSV-FANCLUBS Zwei Herzen, die für dieselbe Leidenschaft schlagen – Die „Villacher Adler“ und „Blau-Weiß Villach“ sind die zwei Fanclubs des EC VSV. Wir stellen euch die Fangruppierungen, die in den Hallen der Liga für die notwendige Unterstützung unserer Cracks sorgen, näher vor!

DIE „VILLACHER ADLER“

Seit mittlerweile 24 Jahren stehen die Mitglieder der „Villacher Adler“ hinter dem VSV. Was in der Saison 1992/1993 begann, wird bis heute unter dem Motto „Unser Herz schlägt blau-weiß“ gelebt. Der Fanclub, der derzeit aus knapp 40 Mitgliedern besteht und dessen jüngster Anhänger knapp ein Jahr jung ist, setzt sich aus einer „gesunden Mischung“ zwischen Jung und Alt zusammen. „Als Teil unseres Fanclubs besteht kein Zwang, ständig anwesend sein zu müssen. In unseren Reihen sind einige Mitglieder, die Familie und Kinder zu Hause haben, und für sie haben wir auch unser Club-Programm angepasst. Nach der spielintensiven Zeit über den Winter sollen die Mitglieder im Sommer auch Zeit für andere Dinge haben“, erzählt Manuela Unegg, die unter anderem auch für die Organisation von gemeinsamen Grillfesten und Abendessen der „Villacher Adler“ zuständig ist. Aus dem knappen viertel Jahrhundert, das dieser Fanclub bereits besteht, gehen auch einige Traditionen hervor, welche die Mitglieder auch mit in die Zukunft nehmen. „Unsere Torflagge nach VSV-Toren ist schon lange nicht mehr wegzudenken. Außerdem haben wir auch einige alte Fangesänge aus unserer Gründungszeit im Repertoire und konnten manche von diesen Hymnen umschreiben und so neue Anfeuerungen für die Mannschaft entwickeln“, freut sich Unegg, die derzeit auch an neuen Kleidungsstücken für die „Villacher Adler“-Kollektion, die VSV-Fans schon lange einkleidet, arbeitet. Wenn auch ihr zu den Mitgliedern des ältesten VSV-Fanclubs gehören wollt, könnt ihr einfach über die Homepage der „Villacher Adler“ oder direkt im Sektor des Fanclubs Kontakt zu den Adlern aufnehmen!

Mitgliedsbeitrag pro Jahr: Bis 16 Jahre gratis Von 16 bis 18 Jahre € 20,– Ab 18 Jahre € 35,– Ein besonderes Zuckerl gibt es für jene Mitglieder, die über 30 Kilometer von der Halle entfernt wohnen: Diese VSV-Fans zahlen auch nur € 20,– Mitgliedsbeitrag pro Jahr!

„BLAU-WEISS VILLACH“

Mitgliedsbeitrag pro Jahr 0–14 Jahre: € 10,– 14–18 Jahre: € 15,– ab 18 Jahre: € 25,– Schüler, Lehrlinge, Studenten: € 15,–

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„Jung – dynamisch – familiär“ lautet das Motto des im Jahr 2014 gegründeten Fanclubs „Blau-Weiß Villach“! Nachdem bei den bestehenden Fanclubs nicht zu einhundert Prozent das Richtige für sie dabei war, entschlossen sich die Gründer, einen eigenen Fanclub zu starten. „Egal ob bei Ebner Busreisen, im VSV-Fanshop, bei Subway, im Freizeitcafé ‚1st Edition‘ oder im ‚AthletX‘ – unsere Mitglieder bekommen überall Rabatte. Sitzungen wie Grillfeiern mit VSV-Spielern, die ihre Geschichten erzählen, steigern das Gemeinschaftsgefühl in unserem Fanclub“, sagt Michael Schneider über die „Blau-Weißen“, die knapp 80 Personen zu ihren Mitgliedern zählen. Auch bei Auswärtsspielen ist „Blau-Weiß Villach“ vertreten! „Wir sind zwar mit Herzblut dabei, gehen die ganze Sache aber um einen Tick ruhiger an, was uns zu gern gesehenen Gästen in anderen Hallen macht“, erzählt Gerd Eigner. Der „neue“ Fanclub, der auch in Zukunft neue Ideen einbringen möchte, kann von euch entweder über Facebook, über die Homepage oder im Sektor direkt hinter der VSV-Bank kontaktiert werden. 


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VSV U18

VORMITTAGS AUF DER SCHULBANK – ABENDS AUF DER BANK IN DER EBEL

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

Mit dem Einzug in das Halbfinale der „Erste Bank Juniors League“ verbuchten die unter 18-jährigen Adler heuer einen großartigen Erfolg! Einen Erfolg, für den die Jugendlichen das ganze Jahr lang hart arbeiten. Die harte Arbeit hat einigen von ihnen sogar schon einen Einsatz in Österreichs höchster Spielklasse, der EBEL, ermöglicht. Wir haben uns mit dem U18-Trainer Hans Winkler unterhalten und nachgefragt, was der ziemlich professionelle „Junior-Liga“-Betrieb für 17-jährige Schüler bedeutet.

VHN: Wie oft wird trainiert? HANS WINKLER: Im Winter trainieren wir vier Mal pro Woche, im Sommer sechs Mal für knapp vier Stunden pro Tag. Somit kommen die Jungs pro Monat auf 70 bzw. 120 Trainingsstunden. VHN: Eishockey vs. Schulstress – wie kommen die Jungs damit zurecht? HW: Der Spagat zwischen Schule und Sport ist für keinen ein Problem. Wenn du es einmal in die U18 geschafft hast, dann hast du bereits bewiesen, dass du über gutes Zeitmanagement verfügst. Es wird dann halt in der Schule besser aufgepasst und die teilweise langen Busfahrten werden ebenfalls zum Lernen genützt. VHN: Viele Spiele finden unter der Woche statt. Kommt es oft zu Ausfällen aufgrund von schulischen Pflichten? HW: Nein, eigentlich so gut wie nie. Klar kommt es vor, dass der eine oder andere einmal bei Spielen, die unter der Woche stattfinden, fehlt. Aber das passiert ziemlich selten! VHN: Durch die Teilnahme an der „Erste Bank Juniors League“ fallen oft sehr lange Busfahrten an. Wie gehen die Jungs damit um? HW: Da in unserer Liga international gespielt wird, müssen wir oft lange Busfahrten auf uns nehmen. Die weiteste Strecke, die wir heuer zu bewältigen hatten, war jene nach Miskolc in Ungarn. Wir legten in eine Richtung über 700 Kilometer zurück. Aber auch Auswärtsspiele, zu denen wir nicht ganz so weit anreisen müssen, fordern uns! In der diesjährigen Halbfinalserie gegen Budapest fuhren wir am Dienstag um 8 Uhr in Villach weg und kamen 20

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am Mittwoch um 5 Uhr zurück. Das bedeutet dann für die Jungs: nach Hause fahren, Kaffee trinken und ab in die Schule und für mich geht’s in die Arbeit. VHN: Wie groß ist das Team hinter der Nachwuchsmannschaft? HW: Andi Pusnik und ich bilden den Trainerstab, außerdem gibt es einen Mentalcoach und einen Physiotherapeuten. Seit Jänner haben wir auch einen Sportwissenschaftler mit dabei, da ich als Trainer nicht alle Gebiete abdecken kann. VHN: Die U18 ist eine wichtige Station in der Entwicklung der Spieler. Worauf kommt es in diesem Alter an? HW: Eigentlich befinden sich Spieler der U18 schon mit einem Fuß im Profisport. Genauer betrachtet sollten sie sich mit 14 Jahren schon eine gute Technik angeeignet haben, zwischen 14 und 18 Jahren erfolgt der Übergang zum Jugendsport und ab der U18 werden unsere Nachwuchsspieler auf den Profisport vorbereitet. Diese Vorbereitungen beinhalten dann schon „Off-ice“-Trainingseinheiten vor sowie nach dem Training am Eis. VHN: Wie schwierig ist die jährliche Umstellung, wenn Spieler aus der U16 kommen bzw. zur U20 gehen? HW: Ich finde es sehr Interessant! Es ist nicht wie in der Kampfmannschaft, wo sich ein Trainer die Spieler holen kann, die er braucht, sondern man muss damit arbeiten, was einem „gegeben“ wird. Da die Kommunikation in unserem Verein sehr gut ist, sind wir Nachwuchstrainer auch immer untereinander in Kontakt und somit weiß ich schon in der aktuellen Saison, worauf ich mich für das


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nächste Jahr vorbereiten muss. Auch für die jungen Spieler ist diese Situation keine schlechte! Jeder Trainer hat andere Ansätze und trainiert somit auch anders, was für die Jungs verschiedenste Erfahrungen mit sich bringt. Du bist jetzt ein wichtiger Bestandteil der Villacher Nachwuchsarbeit und mitten im Geschehen involviert. VHN: Wie siehst du die Situation rund um den blau-weißen Eishockeynachwuchs? HW: Ich sehe den Villacher Nachwuchs auf einem sehr guten Weg! Im Vergleich zu den anderen Vereinen wird in Zukunft unser größtes Problem wohl jenes der Infrastruktur sein. Das ist jedoch nicht die Schuld des Vereins! Man merkt auch, dass es weniger Kinder in den Jahrgängen 1999 bis 2001 gibt. Diese Phase müssen wir aber auch meistern und ab dem Jahrgang 2002 haben wir wieder viele junge Sportler in unseren Teams. VHN: Wie stolz ist man, wenn einer der U18-Spieler in der Kampfmannschaft aufläuft und dort sogar schon eigene Akzente setzt? HW: Klar ist man stolz darüber, aber schlussendlich ist dies nichts anderes als das, worauf wir jahrelang hinarbeiten! Heuer hatten viele junge Spieler die Chance, sich in der Kampfmannschaft zu beweisen, und schafften dies auch. Einige andere werden diese Möglichkeit noch bekommen. Die Einen werden es schaffen, in der EBEL, in Österreichs zweiter Liga, in Schweden oder wo auch immer Fuß zu fassen, die anderen nicht – so ist das im Profisport! Unsere Aufgabe als Trainer ist es jedoch, unseren Nachwuchs zu unterstützen. Wo sie spielen oder wie erfolgreich sie sind, das ist ganz egal! VHN: Wie sieht die Off-Season für die Spieler der U18 aus? HW: Es gibt zwei Arten der Off-Season! Für jene Spieler, die mit ihrer Entwicklung schon etwas weiter sind, geht es heuer am 10. April zur U18-WM; wenn sie von dort zurückkommen, haben sie noch 2 bis 3 Wochen frei, die anderen beginnen zu dieser Zeit wieder mit dem Training. Von Mitte Mai bis Anfang Juli trainieren dann alle zusammen und nach weiteren zwei Wochen Pause beginnt die Saisonvorbereitung, die bereits Einheiten am Eis beinhaltet. VHN: Wie unterscheidet sich das Training zu dem der Kampfmannschaft? Klar ist die Intensität geringer, aber gibt es auch andere Unterschiede? HW: Klar steht auch hier die Entwicklung im Vordergrund. Während die Spieler der Kampfmannschaft körperlich immer am höchsten Level sein müssen, um in den spielintensiven Wochen die Erwartungen im Grunddurchgang sowie im Playoff zu erfüllen, können wir noch ein größeres Augenmerk auf die Technik der Spieler legen und so an ihrem Spielstil feilen. Generell steht die Entwicklung der Spieler natürlich an erster Stelle und wir haben auch die Möglichkeit, daran zu arbeiten, denn es ist egal, ob wir die Liga auf dem zweiten oder dem achten Platz beenden. Wir müssen, wie schon vorhin gesagt, unseren Nachwuchs darin unterstützen, sich selbst weiterzuentwickeln und dadurch besser zu werden. Und das möglichst zukunftsorientiert und nicht für die nächste U18-Meisterschaft! VHN: Warst du selbst Eishockeyspieler? HW: Ich habe selbst bis zur U20 Eishockey gespielt, zu dieser Zeit begann dann die Zahl der Legionäre in Österreich zu steigen und mir fehlte dann etwas der „Biss“, um weiter für eine Profikarriere zu kämpfen. VHN: Wie verlief deine Trainerkarriere? HW: Meine Nachwuchstrainer-Karriere begann dann ebenfalls beim VSV. Nach einer Umstrukturierung 22

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wechselte ich zum KAC, wo ich 10 Jahre lang die Jugend trainierte, und vor zwei Jahren kehrte ich wieder nach Villach zurück. VHN: Was motiviert einen dazu, Trainer im Nachwuchsbereich zu werden? HW: Ich persönlich wollte den Jungs das weitergeben, was bei mir gefehlt hat – der Wille und die Motivation, es zu etwas Großem zu bringen. VHN: Dein Sohn Thomas spielt derzeit in der U20 und durfte auch schon EBEL-Luft schnuppern. Inwieweit hat sich der Eishockeysport im Bereich der Jugend von damals bis heute deiner Meinung nach verändert? HW: Es gibt keinen Vergleich mehr zum Eishockey in meiner Jugend – von der Geschwindigkeit und den Regeländerungen ganz zu schweigen! Damals war der Sport, bis man 18 Jahre alt war, noch Spiel und Spaß und wir haben nebenbei auch noch Fußball gespielt. Heute ist er ein „Ganzjahres-Vollzeitjob“! In der U18 wird an Trainingstagen vier Stunden lang trainiert, und das sowohl im Sommer als auch im Winter und nebenbei muss natürlich auch noch die Schule besucht werden. Auch was die spielerischen Aspekte betrifft, muss ein Eishockeyspieler meiner Meinung nach heuer mit 20 Jahren gleich weit sein wie damals mit 25 Jahren. Egal ob die langen, anstrengenden Busfahrten, intensives Zeitmanagement oder das körperlich anspruchsvolle Training: Ein junger Eishockeyspieler muss heutzutage enorm viel Tribut zollen, um die kleine Chance einer Profikarriere zu wahren! 


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ALTIS_HUMANOMED SPORTMEDIZIN KENNT SICH AUS MIT SPORTVERLETZUNGEN Bis zu 160 Stundenkilometer kann ein Eishockeypuck bei einem kräftigen Schlag erreichen. Trifft er dann auf eine ungeschützte Stelle, sind Platzwunden und blaue Flecken die Folge. Auch gewollte oder ungewollte Stockhiebe von Gegnern oder ein harter Aufprall gegen die Bande sorgen nicht selten für Verletzungen.

UMFASSENDES THERAPIEPROGRAMM

Bei vielen Verletzungen wird zunächst versucht, die passive Bewegung zu erreichen, so dass der Sportler das Gelenk ohne große Belastung bewegen kann. Ein Osteopath arbeitet dann mit passiven Bewegungen, um zu sehen, ob der Gelenkskopf richtig steht, ob Blockaden bestehen oder ob das Gelenk frei ist. Dabei wird keine große Spannung oder kein großer Zug auf das Gelenk ausgeübt. Zusätzlich versucht man eventuelle Schwellungen mit Hilfe von Lymphdrainagen wegzubringen. Im Rahmen von Stabilisationsübungen werden die Muskel, Sehnen und Bänder trainiert. Die Stabilisation kann trainiert werden, geht jedoch auch schnell wieder verloren, weshalb die Übungen die gesamte Behandlungszeit hindurch gemacht werden. „Wir arbeiten dann beispielsweise eine Stunde an der Schulter und trainieren den restlichen

Foto: © ALTIS

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ie häufigsten Verletzungen gibt es im Gesichts- und Schädelbereich in Form von Schnitt- oder Platzwunden, die oft vor Ort versorgt, etwa genäht werden können. Am zweithäufigsten sind Verletzungen der Kniegelenke mit Bänderrissen. Vorwiegend sind es Risse des Innen- und selten des Außenbandes sowie Kreuzbandrisse. Im Bereich der oberen Extremitäten stehen Verletzungen der Schultergelenke im Vordergrund. Vor allem kommt es zu Verrenkungen der Schulter und zu Verletzungen der Schultereckgelenke. Unfallursachen sind meistens ein Sturz auf den angelegten Arm oder ein heftiger Anprall an die starre Bande, die das Spielfeld umgrenzt. Bei „altis_Humanomed Sportmedizin“ in der Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt werden seit Jahren nicht nur die Cracks von VSV und KAC, sondern auch zahlreiche andere Spitzensportler wie Ex-Skispringer Thomas Morgenstern oder Radprofi Bernhard Eisel betreut. „Die häufigsten Verletzungen, die wir bei Eishockeyspielern behandeln, sind Schulterverletzungen, gefolgt von Gehirnerschütterungen und Knieverletzungen wie auch Verletzungen der Adduktoren. Das sind die Folgen eines Kontaktsports. Der Schultergürtel und das Schlüsselbein sind besonders häufig betroffen bei Eishockeyspielern“, so Univ.-Doz. Dr. Georg Lajtai, Ärztlicher Leiter der Privatklinik Maria Hilf und „altis“. Die Vorgangsweise nach einer Verletzung funktioniert in mehreren Stufen. Verletzt sich ein Spieler, wird er zuerst von einem der Vereinsärzte, Dr. Tscherpl und Dr. Herzig, untersucht und, wenn notwendig, anschließend in die Privatklinik Maria Hilf zur Behandlung weiterverwiesen. Dort wird der Spieler von einem Facharzt für Orthopädie oder Unfallchirurgie untersucht. Nach der Diagnose folgt eine Besprechung zur Behandlung mit dem Spieler, dem Arzt und einem „altis“-Therapeuten. Je nach Schweregrad der Verletzung wird die Therapie begleitend mit regelmäßigen Untersuchungen geplant.

Körper für zwei weitere Stunden, um die Kondition beizubehalten und im Training nicht zurückzufallen, das gibt dem Spieler auch ein besseres Gefühl“, so „altis“-Therapeut Mario Kabon.

SPORTARTSPEZIFISCHE ÜBUNGEN

Je nach individuellem Fortschritt wird begonnen, Kraft zu trainieren, um das Gelenk wieder belastungsresistent zu machen. Die Stabilisationsübungen bleiben während der gesamten Therapie erhalten, im Laufe des Trainings werden sie jedoch nur zum Aufwärmen oder als erste Übungen gemacht. Beim Krafttraining werden sportartspezifische Übungen eingebaut. Beim Eishockey werden beispielsweise Schläger verwendet, um damit Übungen, die am Eis gemacht werden, im Training zu simulieren. „Wir sind bei den sportartspezifischen Therapieübungen sehr kreativ und stimmen sie mit den Spielern gemeinsam ab. Mit einem Spieler haben wir zum Beispiel das Terraband um den Schläger gespannt und er musste dagegenhalten. Wir versuchen so möglichst viele der Belastungen, welche die Schulter am Eis aushalten muss, ins Training miteinzubauen“, so Mario Kabon. Bei gutem Therapieverlauf und Schmerzfreiheit des Spielers findet eine Abschlussuntersuchung inklusive aller Übungen statt. Erst dann kann der Spieler wieder an den Verein übergeben werden.  www.ecvsv.at

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Der EC VSV hat bereits sein Torhüter-Gespann für die Saison 2017/18 vorgestellt und setzt künftig im Tor auf eine österreichische Lösung. Markus Kerschbaumer erzählt, warum man in Villach diesen Weg einschlug und mit Lukas Herzog und David Kickert zwei jungen Österreichern die Chance gibt, sich zu etablieren.

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arkus Kerschbaumer war seinerzeit der erste Tormanntrainer in Österreich. „Ich mache gerne außergewöhnliche Sachen und traue mich das zu tun, was noch keiner gemacht hat. Deshalb fing ich mit dem Goalie-Coaching an“, erzählt Markus. Mittlerweile ist ein eigener Tormanntrainer bei Vereinen gang und gäbe. Die Arbeit trägt auch Früchte und Kerschbaumer wird besonders von seinen Schützlingen geschätzt. „Markus ist für mich DER österreichische Goalie-Guru und ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Es gibt mehrere Gründe, warum ich nach Villach gewechselt habe, aber ein großer Faktor war auf jeden Fall der Kersche. Ich kenne ihn schon länger vom Nationalteam, wir arbeiteten gut zusammen und ich denke, er kann mir helfen, den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen!“, erklärt Neuzugang David Kickert. Die positive Entwicklung seiner Tormänner hat für Markus Kerschbaumer aber nichts mit Übernatürlichkeit zu tun, sondern einfach mit dem Resultat harter Arbeit auf Basis einer freundschaftlichen Beziehung. „Ich möchte auch auf jeden Fall anmerken, dass ich der Meinung bin, dass alle anderen Tormanntrainer in Österreich ebenfalls eine sehr gute Arbeit leisten und nicht nur ich. Ich bin auch sehr froh, dass ich beim VSV Hilfe in Peson von Manuel Skacal habe, der mich als Assistant-Goalie-Coach unterstützt. Ich mache nichts Besonderes, aber mein Vorteil besteht vielleicht einfach in dem Vorsprung, weil ich das schon sehr lange mache und die 24

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dementsprechende Erfahrung habe. Es gibt kleine Feinheiten, die man beim Training beachten muss, um einen Tormann besser zu machen, und die versuche ich auf jeden Einzelnen abzustimmen und ihm nicht irgendein Muster aufzuzwingen. Wir versuchen gemeinsam für ihn was Passendes auszuarbeiten, um Spielsituationen konstant zu verbessern. Ich bin der Meinung, der persönliche Kontakt und das Menschliche machen es aus, jeder meiner Tormänner, weiß wo ich wohne, und weiß, wie ich ticke, wir machen auch privat viel gemeinsam, sei es Golfen oder sonst irgendwas, um sich besser kennenzulernen. Der Athlet und der Trainer müssen zusammenpassen“, findet der 42-Jährige. Das weiß auch Lukas Herzog, der bereits seit 8 Jahren in Villach lebt und über die Einstellung seines Coaches Bescheid weiß. „Ich kenne Markus schon sehr lange und er ist top in dem was er macht, man merkt bei ihm einfach, dass er Eishockey zu 100 % lebt, bei ihm dreht sich alles um Eishockey. Er ist ein großartiger Typ!“, so Lukas. Nach der Veröffentlichung des Goaliegespanns wurde in den Medien immer wieder betont, was für ein Risiko der VSV damit eingehen würde, zwei so junge Österreicher an den Start zu schicken. Kerschbaumer sieht das allerdings anders: „Wie gesagt, ich probiere gerne Dinge, die noch keiner gemacht hat, aber als Risiko kann man das nicht bezeichnen, ein Risiko wäre es wenn man mit einem 16-jährigen Tormann spielt. Schaut man beispielsweise nach Davos in die Schweizer A-Liga, wird man bemerken, dass dort heuer mit einem 19-jährigen und einem 20-jährigen Torhüter ge-

Foto: © Kampitsch / der-photograph.com

DER GOALIE-GURU UND SEINE SCHÜTZLINGE


spielt wurde, und es funktituationen, dass die Ruhe und oniert. In Österreich ist das Abgebrühtheit mehr vorhaneine Premiere, dass man mit den ist als bei Lukas. Aber zwei jungen österreichischen auch er hat sich gut entwiTormännern spielt, aber wir ckelt und gut gespielt, wenn haben die Möglichkeit, und er für den VSV zum Einsatz wir werden das Beste daraus kam, aber er braucht noch Ermachen. Natürlich können fahrung und diese KombinaFehler passieren, das gehört tion der beiden ist natürlich zur Entwicklung dazu, aber perfekt“, erläutert Markus es ist mein Job, diese so gedie Fähigkeiten der beiden ring wie möglich zu halten. Villacher Goalies. Wir haben vollstes VertrauDavid Kickert hat in en in die beiden und glauben der vergangenen Saison an das Potential der Spieler schon bewiesen, dass er und bei beiden stimmt auch auf EBEL-Niveau spieder Charakter, sie sind sehr len kann, nun möchte er fleißige Arbeiter, und das ist in Villach den nächsten nun einmal die GrundvorSchritt seiner Entwickaussetzung, damit man an lung gehen und nimmt die Spitze kommt“, erklärt die Herausforderung gerBeim Tormanntraining mit Markus Kerschbaumer herrscht sichtlich gute Stimmung der Goalie-Coach. ne an: „Villach ist eine EisFoto: © Markus Kerschbaumer Markus Kerschbauhockeystadt und ich freue mer hat während seiner Karriere beim Nationalteam, welches er von mich, die Stimmung bei den Spielen jetzt von der anderen Seite kennenzu2008 bis 2014 trainierte, immer wieder Tormänner zum Erfolg ge- lernen. Auch J. P. Lamoureux hat mich sofort nach der Bekanntgabe über führt. Auch David Kickert war die Entdeckung eines Trainingslagers. meinen Wechsel zum VSV angerufen, mir zu dieser Entscheidung gratuliert „Ich kenne David vom Nationalteam, damals war er noch dritter Goalie in und gesagt, dass Villach eine super Station ist! Es ist großartig, dass wir Wien. Ich habe ihn zu einem Camp nach Villach eingeladen und so lernte ich gemeinsam mit Lukas diesen Part übernehmen können, und ich denke, dass ihn persönlich kennen, das war 2012. Er hat einen guten Charakter und eine Villach damit eine Vorreiterrolle in Österreich übernimmt. Es sollte ganz gute Arbeitseinstellung. Man merkt, er will etwas erreichen, und deshalb habe normal sein, dass österreichische Goalies mehr eingesetzt werden als zum ich seine Karriere immer weiterverfolgt und selbst während der Saison, wenn Beispiel in Schweden. Der VSV hat damals mit Prohaska und Starkbaum wir gegeneinander spielten und er ein gutes Spiel zeigte, habe ich ihm gratu- bereits gezeigt, dass das funktionieren kann“, so David Kickert. Wir freuliert. Mittlerweile hat er, im Gegensatz zu Lukas, schon längere Erfahrung en uns schon auf die kommende Saison und viele „Big Saves“ unserer und mehr Spiele in der Liga absolviert, und das merkt man in gewissen Si- jungen Tormänner. 

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Ganz und gar kein komischer Vogel ist Peter Gailer, den viele nur mit seinem gefiederten Kostüm von den Heimspielen des EC VSV kennen. Wir stellen den Mann, der hinter dem Villi-Kostüm steckt, vor.

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n der Saison 2006/07 schlüpfte Peter bei einem Spiel gegen Linz das erste Mal in die Kluft des VSV-Maskottchens. „Ich war sehr nervös bei meinem ersten Auftritt als Villi, aber das ist ganz normal, mittlerweile ist es schon Routine, vor tausenden von Leuten am Eis herumzukurven und sie zu unterhalten“, erzählt der 49-Jährige. In seiner 10. Saison beim VSV durchlebte er stets nahe an der Mannschaft fast alle Höhen und Tiefen, die die Eishockeywelt zu bieten hat. „Mein absolutes Highlight in den Jahren war das Freiluftderby 2015! Vor 30.000 Leuten unten am Eis zu sein war eine großartige Erfahrung. Ich war auch beim ersten Freiluftderby dabei, aber da wurde Villi noch nicht gebraucht, ich habe nur hinter der Bank mitgeholfen. Beim zweiten Freiluftderby wurden die Maskottchen der beiden Mannschaften in die Show miteinbezogen“, schwärmt der gebürtige Villacher von dem Event, das uns alle noch in schönen Erinnerungen schwelgen lässt. Privat lebt Peter in Drobollach mit seiner Frau und zwei seiner drei Kinder. Die Eishockeybegeisterung hat nur der jüngste Sohn Leon (10) übernommen. Er selbst kam erstmals 1992 mit dem Eishockeysport in Verbindung und kaufte sich sofort ein Abo. Als sich für ihn dann im Jahr 2006 die Möglichkeit bot, aktiv beim Verein mitzuarbeiten, zögerte der Magistratsbedienstete nicht lange. „Mir hat Eishockey schon immer

Ich bin VSV Fan, nicht nur weil meine Neffen und mein Schwager dort gespielt haben, sondern auch weil der VSV und seine Fans eine Familie sind, die in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhält, so wie es sein sollte. KURT SCHOFFNEGGER Wirt Gasthof Genottehöhe

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DER MANN HINTER DER MASKE


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Spaß gemacht, ich bin selber nicht der beste Spieler, aber so konnte ich meinen Verein auf eine andere Art und Weise unterstützen“, scherzt Villi. Peter ist durch seine Aufgaben sehr eng mit der Mannschaft verbunden, was seines Erachtens nach auch der beste Teil seiner Arbeit ist: „Ich habe einen sehr guten Bezug zu der Mannschaft, für mich ist es jedes Jahr spannend, die unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen. Besonders die jungen Villacher kenne ich schon sehr gut, das könnten ja alles meine Söhne sein und ich muss sagen, sie sind alle sehr nett und ohne Allüren. Bei den Nordamerikanern ist die Konversation etwas schwieriger für mich, da mein Englisch nicht das beste ist, aber die meisten sprechen ja auch etwas Deutsch und dann verständigen wir uns schon irgendwie mit Händen und Füßen“, lacht Peter. Der Arbeitstag von „Villi“ beginnt an Spieltagen ca. 1 ½ Stunden vor Spielbeginn. Die Funktionen des Maskottchens beschränken sich nicht nur auf die Unterhaltung des Publikums und darauf, Stimmung in die Halle zu bringen, sondern er unterstützt auch den Zeugwart tatkräftig. „Man glaubt gar nicht wie viele Vorbereitungsarbeiten bei so einem Spiel gemacht werden müssen Uwe hat in der Kabine sowieso schon genug zu tun, dann helfe ich ihm bei den Aufgaben, die am Eis erledigt werden müssen, wie beispielsweise Getränke und Handtücher auf die Spielerbänke und Strafbänke zu bringen oder die Reserveschläger bereits auf die Bank zu tragen. Besonders die Zeit zwischen dem Aufwärmen und Spielbeginn ist sehr knapp, da muss alles passen. Der Rest läuft von selbst, bei den Pausenspielen versuche am Eis ein bisschen Spaß zu machen, zum Beispiel, indem ich die Bande entlangfahre und mit den Leuten abklatsche, das gefällt besonders den Kindern.“ Das Spiel betrachtet Peter vom Tunnel aus, von welchem die Spieler aufs Eis gehen. „Von dort aus sehe ich die Spielzüge sehr gut, man bekommt bei dem einen oder anderen Check gut mit, was für ein harter Sport Eishockey sein kann, und leider kommt es auch vor, dass ich verletzte Spieler in die Kabine helfen muss“, erklärt Gailer. Ein Traum blieb Peter bisher leider unerfüllt: „Ich würde mir für meine Zukunft als Villi wünschen, dass ich bei einem Meistertitel und infolgedessen auch bei der Meisterfeier am Rathausplatz dabei sein könnte. Das wäre das Nonplusultra für mich, ich hoffe, dass es in den nächsten paar Jahren einmal passiert!“ 

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DIE GUTEN SEELEN DER VILLACHER STADTHALLE

VSV-Fans sehen sie nur, wenn sie in den Drittelpausen auf der Eismaschine sitzend ihre Runden auf der Eisfläche drehen. Doch die Eismeister der Villacher Stadthalle haben um einiges mehr zu tun, als nur den Arbeitsplatz unserer Cracks perfekt zu präparieren. Wir haben uns mit den „guten Seelen“ der Eishalle getroffen und nachgefragt, wie man eigentlich Eismeister wird, vor welche Herausforderungen einen die Arbeit in der Stadthalle stellt und was Eismeister eigentlich im Sommer machen.

M

arkus Maier, Karl Heinz Winkler, Marco Huber, Christoph Susitti und Betriebsleiter Thomas Susitti – so heißt jenes Team, das den Eis-Betrieb der Villacher Stadthalle tagtäglich möglich macht. Von der perfekten Präparierung der Eisfläche über die Betreuung der jüngsten Stadthallenbesucher beim Schul- und Publikumseislauf bis hin zu diversen Reparaturarbeiten – die vier Eismeister haben das ganze Jahr über alle Hände voll zu tun. Damit wird ein Besuch bei Veranstaltungen und spannenden Eishockey-Partien in der Eishalle garantiert. 28

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WIE WIRD MAN EISMEISTER? Bis vor kurzem gab es den Beruf „Eismeister“ gar nicht. Auf Initiative des ehemaligen Hallendirektors Rudolf Funk wurde gemeinsam mit dem „WIFI“ ein Ausbildungslehrgang entworfen, der inzwischen über die Landesgrenzen hinaus berufliche Anerkennung findet. Im Zuge dieser intensiven Ausbildung wird der Abschluss als diplomierter Eismeister verliehen. In diesen drei Wochen lernt man in verschiedenen österreichischen Hallen alles über die technischen Auflagen, Feinheiten über den Eisaufbau und weitere betriebswirtschaftliche Aspekte. Nach der positiv abgelegten Prüfung durch das „WIFI“ erhält jeder Teilnehmer ein Diplom.


WELCHE AUFGABEN HABEN DIE VILLACHER EISMEISTER? Seit meiner Kindheit bin ich Fan und habe alle Höhen und Tiefen mit meinem Verein erlebt. Ich liebe den VSV mit Herz und Seele und habe blaues Blut in meinen Adern!

Die diplomierten Eismeister der Villacher Stadthalle haben ein großes Aufgabengebiet, das über die Zuständigkeit für unsere Eishalle hinausgeht. „Neben der Stadthalle sind wir noch für den Verleih von Veranstaltungsequipment rund um Bühnen, Sessel, Ausstellungswände und vieles mehr zuständig, wo wir kärntenweit Auf- und Abbauten bei diversen Veranstaltungen durchführen. Außerdem fällt die Betreuung des Eislaufplatzes am Rathausplatz sowie jene der Sportplätze und Sporthallen unserer Stadt in unser Aufgabengebiet“, erklärt Stadthallen-Direktor Martin Kroissenbacher. Der Arbeitstag beginnt früh um sieben Uhr, wo zuerst die Kassenabrechnung gemacht, den Schülern, die mit der Schule zum Eislaufen kommen, beim Anziehen geholfen und auf die Sauberkeit der Halle geachtet wird. Hausmeister-Tätigkeiten wie das Tauschen von Lampen und diverse Reparaturen gehören auch zum Alltag. Gearbeitet wird in Schichten zwischen 07.00 Uhr und spätestens 01.00 Uhr, je nach Betriebszeiten der Halle. Bei „Nichteis-Veranstaltungen“ wird die Eishalle in eine Konzerthalle für bis zu 5000 Besucher umgebaut.

CHRISTIAN RAM Maler/Anstreicher

DER SPIELTAG AUS SICHT EINES EISMEISTERS Die Vorbereitung auf Spieltage beginnt oft schon Tage vor der Partie der Kampfmannschaft. Bei „Sky“- oder „ServusTV“-Übertragungen müssen schon im Vorhinein Parkplätze gesperrt und die LKWs mit Rücksicht auf Fluchtwege eingewiesen werden. Bei den Aufbauten der TV-Teams stehen unsere Eismeister als erste Ansprechpartner immer zur Verfügung, um die „Gäste“ mit Rat und Tat zu unterstützen. Ein paar Stunden vor Spielbeginn kommt dann

Karl Heinz Winkler

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Marko Huber

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EISMEISTER IN DER „OFF-SEASON“ Die Zeit, in der die Eishalle kein Eis besitzt, wird immer kürzer. Mitte April wird abgetaut, Ende Juni wird schon wieder neues Eis gemacht. Dieser Prozess dauert dann knapp zwei Wochen. Zuerst muss die Fläche langsam und gleichmäßig abgekühlt werden, dann wird die zirka drei Zentimeter dicke Eisschicht eine Woche lang Schicht für Schicht aufgetragen und die netzartige Werbung platziert. Nun aber zurück zur Off-Season. Durch die vorhin schon angesprochene Zuständigkeit

Markus Maier

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ein zweiter Eismeister als Unterstützung in die Halle. Arbeit gibt es an Spieltagen auch für Betriebsleiter Thomas Susitti, der neben der Einteilung der Eismeister auch jene Arbeiten koordiniert, die in allen Sportanlagen der Stadt Villach anfallen. Auch von Stadthallen-Direktor Martin Kroissenbacher, der zugleich die Abteilung „Freizeit und Sport“ der Stadt Villach führt, erfährt das Team tatkräftige Unterstützung. Während des Eishockey-Matches kann es zu wichtigen Einsätzen kommen. „Bei technischen Gebrechen haben wir 20 Minuten Zeit, um diese zu beheben! Da wir für jede Scheibe der Bande einen Ersatz besitzen, stellt ein Vorfall dieser Art kein Problem dar – im Normalfall wird während des Spiels überhaupt nur ein Gitter montiert, das schneller fixiert werden kann. Auch Defekte an der Bande sollten sich in 20 Minuten reparieren lassen. Probleme gibt es nur, wenn die Eismaschine betroffen ist. Sollte sich noch ein Puck oder, wie es schon einmal der Fall war, ein Schuh auf der Eisfläche befinden, kann dies schwere Folgen haben“, erklären die technisch versierten Stadthallen-Mitarbeiter. Auf jeden Fall sollte man in diesem Beruf auf alles vorbereitet sein! So kam es nicht erst einmal vor, dass im Keller dringend eine geplatzte, wichtige Leitung repariert werden musste, während oben am Eis um wichtige Punkte für die Tabelle der „Erste Bank Eishockey-Liga“ gekämpft wurde.

Thomas Susitti

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Christoph Susitti

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für die Sportplätze der Stadt Villach, die gemeinsam mit zwei Mitarbeitern der Stadt betreut werden, sowie die Aufgaben im Bereich des Bühnenverleihs bleibt nur wenig Zeit für die angefallenen Revisionsarbeiten in der Stadthalle, die Instandhaltungsarbeiten an der Bande, im Tribünenbereich und Kabinentrakt sowie die ordnungsgemäße Wartung der Eisbearbeitungs-Maschine und der Kälteanlage beinhalten.

NUN DIE FRAGE, AUF DIE ALLE EINE ANTWORT WOLLEN – WIE SCHWER IST DAS FAHREN MIT DER EISMASCHINE? „Gar nicht so schwer! Mit etwas Übung hat man es bald gelernt“, meint Markus Maier, der uns erklärt, dass jeder Eismeister selbst einschätzen muss, wie er das Eis bearbeitet. Denn die Eismaschine schleift das Eis zuerst mit rasierklingenartigen Messern ab und bringt dann einen Wasserfilm auf die Oberfläche. Wie viel abzuschleifen ist und wie viel Wasser das Eis braucht, sagt einem die Erfahrung. Erfahrung, die unsere Eismeister allemal besitzen und so, sowohl für Hobby-Eisläufer als auch für unsere EBEL-Profis, Tag für Tag für eine der besten Eisflächen Österreichs sorgen! Dafür gibt es von uns ein großes DANKE!  www.ecvsv.at

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VSV EIN LEBEN LANG! Niki Petrik musste im Jahr 2012 nach dem ersten Verpassen der Play-offs in der Vereinsgeschichte des VSV den Verein verlassen und spielte 5 Spielzeiten in Dornbirn. In der abgelaufenen Saison, in der der VSV verletzungsgeplagt den Sprung in die Top 8 nicht schaffte, erkannte der Club, dass auch eine Portion Leadership im einheimischen Stamm des VSV fehlte. Diese Lücke hat man nun mit der Rückkehr von Niki Petrik für die kommenden zwei Saisonen geschlossen. Die Freude über das Engagement von Niki ist bei Fans wie beim Spieler selbst extrem groß. VHN: Willkommen zurück in Villach! Die wichtigste Frage im Moment ist, wie es dem frischgebackenen Papa Niki aktuell geht? NIKI: Es ist ein wahnsinnig schönes Gefühl, Vater zu sein. Wir mussten auf unser erstes Kind sehr lange warten, und das war sowohl für meine Frau Diana als auch für mich nicht leicht. Aber jetzt ist es endlich so weit und die kleine Noa ist der Stolz der ganzen Familie. Es ist das erste Petrik-Mädel. Sonst gibt’s nur Burschen, und das ist besonders super für die ganze Familie.

VHN: Ist es ein gutes Gefühl, zu wissen, dass deine Tochter zu Hause aufwächst, in Villach? NIKI: Auf jeden Fall. Das ist super. In Dornbirn hatten wir eine schöne Zeit, die Geburt unserer ersten Tochter war der krönende Abschluss. Dass wir nun wieder in Villach sind, ist großartig. Vom Ländle hierher ist es kein Katzensprung, 600 km sind ein ganzes Stück, da siehst du die Familie nicht so oft, wie du möchtest. Ich bin froh, wieder im wunderschönen Villach zu sein.

VHN: Das bedeutet weniger Zeit für dich, mehr Zeit für die Familie? NIKI: Das stellt sich gerade alles um. Aber damit habe ich gerechnet, und das ist auch o.k. so. Ich bin ein aktiver Papa. Ich war bei jedem Vorbereitungskurs und es ist bewundernswert, wie Frauen eine Schwangerschaft meistern, da kommt schon viel auf sie zu. Ich habe geholfen, wo es nur geht, und werde das auch weiter tun.

VHN: Was bedeutet Villach für dich? NIKI: Heimat. Villach ist die Stadt, wo meine Wurzeln sind. Wenn ich weg bin, vermisse ich sie. Wenn ich da bin, fühl ich mich zu Hause, es zieht mich immer wieder hin. Es ist eine der lebenswertesten Städte des Landes und man ist ganz schnell in vielen schönen Gebieten, sei es im Inland oder im Ausland. Es gibt nichts Vergleichbares.

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VHN: Ist Dornbirn sehr anders? NIKI: Am Anfang ja, aber wenn du mal etwas tiefer hineinkommst, dann ist es wie bei uns. Die Leute sind herzlich, ehrlich und extrem hilfsbereit. Dornbirn ist auch sehr lebenswert, es war sehr schön hier. VHN: Du musstest den VSV nach der Saison 11/12 – der Saison in der erstmals die Play-offs verpasst wurden – wie viele andere Spieler verlassen und bist nach Dornbirn gewechselt. Was geht in einem Spieler in so einer Extremsituation vor? NIKI: Das war extrem hart, es hat mir das Herz gebrochen, am Anfang versteht man es nicht. Später weiß man, dass Clubs in solchen Situationen reagieren müssen und jeder Spieler ist ein Baustein, der verschoben werden kann. Es bedeutet nicht, dass man ein schlechter Spieler ist, sondern dass der Club eine andere Mischung versucht. Das Ganze war ein Schock, aber auch Glück für mich. Wenn du dann weg von zu Hause bist, in einem neuen Verein spielst, lernst du extrem viel dazu, was du zu Hause nicht gelernt hättest. Da kann der Heimatverein noch so gut arbeiten, man lernt erst durch Veränderung. Ich habe mich extrem weiterentwickelt, weil ich dazu einfach gezwungen war. Die fünf Jahre haben mir viel gebracht. Es ist einfach was Neues, wenn du mit einem Seesack und einem Schlafsack nach Dornbirn fährst, keine Ahnung hast, wo du wohnen wirst, keine Ahnung hast, wie es sein wird und einfach beweisen musst, dass sie dich brauchen. Es war eine große Herausforderung. VHN: Du kommst zurück zum VSV, was waren Deine ersten Gedanken, als du gehört hast, dass dein Heimatverein dich wieder verpflichten möchte? NIKI: Absolute Freude, ich konnte es erst gar nicht glauben, aber es war einfach nur schön. Zuerst wusste ich gar nicht, wie ich das werten soll, ich bin ja nicht mehr der Jüngste, aber wenn dir dann erklärt wird, dass du dich sehr weiterentwickelt hast, dass man dich braucht und dass du eine wichtige Rolle in der Mannschaft spielen sollst, dann weißt du, dass du etwas richtig gemacht hast. Ich war dem VSV auch immer gut gesinnt, denn Wechsel während der Karriere, das ist der Sport, das passiert einfach. Daher ist es für mich vom Gefühl her ganz einfach, zurückzukommen. VHN: Wofür steht der VSV für dich? Niki: Ehrliches Eishockey, kämpfen bis zum Umfallen, nie aufgeben, brutaler Zusammenhalt, egal ob man gerade auf der Erfolgswelle schwimmt oder eine schwere Zeit hat. Wenn der VSV wirklich „dein Verein“ ist, dann ist es egal, was passiert, man gehört einfach zusammen. Von der ersten Sekunde an, als mein Vater mich aufs Eis gestellt hat, war ich geflasht von diesem Sport und habe diesen Verein im Blut, das wird sich nie ändern. VHN: Die Fans in Villach bemängeln, dass der Villacher Spirit nicht immer bei allen Spielen vorhanden ist, die einheimischen Spieler seien anders als früher, wie siehst du das? NIKI: Gute Frage; warum der Spirit fehlte, kann ich schwer beurteilen, eines ist jedoch klar, die Spieler haben sich alle verändert, Eishockey ist heute nicht wie anno dazumal. Das Publikum muss verstehen, dass alles weitergeht und in keinem Bereich des Lebens alles so bleibt, wie es einmal war. Ich werde aber alles dazu beitragen, den Villacher Spirit zurückzubringen. Ich bin zwar kein Wunderwuzzi, aber ich werde mir sicher den Hintern dafür aufreißen. VHN: Du bist ja der Inbegriff für Kampfgeist und Leadership. Der VSV möchte genau das wieder zurück in die Kabine bringen. Wie schafft man das als Führungsspieler? NIKI: Man muss darauf achten, dass sich alle in einer Kabine wohlfühlen, sich jeder mit jedem versteht. Es darf keine Gruppenbildungen geben: die Ausländer, die Österreicher und die Jungen. Ich werde mein Bestes geben.

Clubs“ mithalten kann. Auch wenn viele oft sagen: „Wir wollen die Jungen spielen sehen“, geht es oft darum, ganz vorne dabei zu sein. Deine Sicht der Dinge? NIKI: Die Leute wollen immer, dass man auch als kleiner Verein vorne dabei ist. Villach ist nicht arm, aber hat ein kleines Budget und dafür wird hier sensationelle Arbeit geleistet. Es gibt einfach keinen Verein, der mit so vielen Eigenbauspielern aufläuft, und das müssen die Fans einfach berücksichtigen. Es wird eine Zeit dauern, bis wir die Früchte der guten Nachwuchsarbeit ernten können, dann werden wir auch wieder vorne dabei sein. Wenn sich jemand echt für Eishockey interessiert, versteht er das, dass man auch einmal die Play-offs verpassen kann. VHN: Hat sich Eishockey in den letzten Jahren verändert? Kann man noch so spielen wie „damals“? NIKI: Junge Spieler können heutzutage schwerer in der Kampfmannschaft Fuß fassen, früher war das leichter, da das Niveau damals viel schlechter war. Aber wer hart arbeitet, schafft es auch heute. Damals wurde brutal hart gespielt, das geht heute gar nicht mehr. Vor dem Tor hat dir der Gegner die Hände abgedroschen, es wurde nichts geahndet, brutale Fouls waren o.k. Das Spiel wurde immer schneller und das Material ganz anders, man musste die Regeln anpassen, sonst hat man nach jeder Partie ein Dutzend schwer Verletzte. So wie früher kann man nicht mehr spielen, das hatte oft mit Eishockey gar nichts zu tun. VHN: Was sind deine Ziele mit dem VSV? NIKI: Das Minimum sind die Play-offs. Aber jeder Spieler sollte persönlich in die Saison gehen, um alles zu gewinnen. Da werden jetzt viele sagen, das sei größenwahnsinnig. Aber es geht darum, dass du das ganz große Ziel vor Augen hast, auch wenn du es im Moment vielleicht nicht erreichen kannst. Aber wenn DU daran glaubst und alles gibst, wird es irgendwann klappen. VHN: Was, glaubst du können die Fans von der kommenden Saison erwarten? NIKI: Zunächst hoffe ich einmal, dass sich die Zuschauer wieder ihr Abo kaufen. Wegen einer schlechten Saison alles hinzuschmeißen wäre doch sehr schade, finde ich, das hilft niemandem. Ich will, dass die komplette Mannschaft, sich für die Fans und die Stadt den Hintern aufreißt, die Leute begeistern wird. Wenn man am Boden liegt, steht man eben wieder auf. „Blaues Bluat“ ist doch nicht nur ein Spruch, man kann nicht ein Jahr VSV-Fan sein und dann nicht. Egal was passiert, VSV-Fan ist man ein Leben lang. Ich zumindest auf alle Fälle. 

Ich unterstütze den EC VSV, weil Verein und Management – Partnerschaft – als Geben und Nehmen in allen Belangen leben. CHRISTOPH ASPERNIG Marketing bei Reifen Plankenauer/ Fastbox

VHN: Die Situation im Eishockey ist nicht leicht. Die Zuschauer erwarten sich viele Siege und dass man problemlos mit den „großen www.ecvsv.at

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DIE JUNGADLER IM HÖHENFLUG!

Schon vor dem Ende der EBEL-Saison 2016/17 durften die besten Teams der jeweiligen Nachwuchsligen über ihre Titel und Erfolge jubeln. Da auch unser blau-weißer Nachwuchs sowohl national, als auch international zu den besten Mannschaften gehört, möchten wir auch über die großartigen Leistungen unserer Jungadler berichten und auch noch einen kleinen Blick in die Saison 2015/16 werfen. Denn vor einem Jahr schaffte es nicht nur unsere Kampfmannschaft ins Halbfinale der „Erste Bank“-Eishockey-Liga, wo man leider gegen den späteren Meister aus Salzburg scheiterte, auch unsere Nachwuchs-Cracks leisteten ganze Arbeit!

FRÜH ÜBT SICH!

Die Nachwuchsarbeit des VSV ist schon seit vielen Jahren weit über die Stadtgrenzen hinaus in aller Munde. Wie erfolgreich diese ist, zeigen die jüngsten Kampfmannschafts-Einsätze unserer Jungadler, die ohne viel Vorbereitungszeit aus ihrem U20- oder sogar U18-Alltag in der „Erste Bank“-Eishockey-Liga einlaufen durften und dort nicht nur für eine mehr als gelungene Vertretung der verletzten Profis, sondern auch österreichweit für Furore sorgten. Mit diesen Talenten als Vorbild kommen schon Kinder ab fünf Jahren zum VSV, um einmal wie ihre Idole in der ausverkauften Stadthalle um Tore zu kämpfen. Dass der Villacher Nachwuchs besonders gut trainiert wird, zeigen die Liga-Ergebnisse der vergangenen Saisonen. Von den Kleinsten bis hin zur U20 wurde nicht nur über die gesamte Saison hinweg über eine Vielzahl von Siegen gejubelt, auch Meistertitel konnten gefeiert werden!

GROSSARTIGE PLATZIERUNGEN IN DER SAISON 2015/16

Über den Titel zum Kärntner Meister durften sich die Kleinsten der U10 freuen. Die U11 zeigte gleich, wer die Nummer eins im Land ist, und holte sich den österreichischen Meistertitel. In der U12 und der U13 wurden die Jungadler bejubelt, die sich den tollen 9. bzw. 6. Platz in der Tabelle sicherten! Wie auch schon die U11, bewies sich die blau-weiße U14 als die beste Mannschaft Österreichs in ihrer Altersklasse und ist nun amtierender österreichischer Meister. Unsere unter 16 Jährigen erkämpften sich wie auch die U20 den großartigen zweiten Platz ihrer Liga und in der „Erste Bank Juniors League“ sicherten sich die unter 18-jährigen Adler den 12. Gesamtplatz und den 4. Platz in der österreichischen Meisterschaft!

VIEL AUFWIND GAB ES AUCH IN DER SAISON 2016/17

Unsere U10 konnte ihren Vorjahreserfolg sogar noch übertreffen und kürte sich im Zuge des „Bambini-Cups“ in Graz zum österreichischen Meister! Die U11 erkämpfte sich beim Finalturnier in St. Pölten den 7. Platz. Die U12 durfte sich beim Finalturnier in Graz als Vizemeister feiern lassen! Unsere Jungs von der U14 besiegten beim Turnier in Linz die Mannschaft aus Wien im Spiel um Platz 5 mit 2:1. Die blau-weiße U16 schaffte es bis ins Playoff, wo man sich im Viertelfinale gegen Linz geschlagen geben musste. Ein Jahr nach dem 12. Platz in der Liga und dem 4. Platz in der österreichischen Meisterschaft spielte sich unsere U18 bis ins Halbfinale der „Erste Bank Juniors League“, wo es gegen

2015/16

2016/17

U10

Kärntner Meister

Österr. Meister

U11

Österr. Meister

7. Platz

U12

9. Platz

2. Platz

U13

6. Platz

U14

Österr. Meister

5. Platz

U16

2. Platz

Viertelfinale

U18 – EBJK U20

12. Platz – österr. 4. Platz 2. Platz

Halbfinale

Duell mit Wien um Ö-Meister nach Redaktionsschluss

Keine PlayoffTeilnahme – 12. Platz

UTE Budapest bis ins dritte, entscheidende Spiel ging, und spielte nach Redaktionsschluss auch noch in einer „Best of Three“-Serie gegen Wien um den österreichischen Meistertitel. Nach dem großartigen zweiten Platz in der Vorsaison reichte es für unsere unter 20-Jährigen heuer leider nicht für die Playoff-Teilnahme.

GRÜNES LICHT FÜR EINE BLAU-WEISSE ZUKUNFT

Auch in der nächsten Saison werden sich unsere Nachwuchs-Cracks ganz bestimmt wieder im Spitzenfeld ihrer Ligen platzieren und mit Sicherheit wieder über viele Titel und großartige Erfolge jubeln können. Und auch wenn der Spaß im Nachwuchs im Vordergrund steht, freut es unsere Kleinsten und natürlich auch die Großen noch um einiges mehr, wenn sich die monatelangen Trainings bezahlt machen und man über einen Teamerfolg jubeln darf!  www.ecvsv.at

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MIT VIEL SPEED INS NEUE PARTNERSCHAFTSJAHR Mit viel Speed ins neue Partnerschaftsjahr Mit viel Speed ins neue Partnerschaftsjahr Mit viel Speed ins neue Partnerschaftsjahr Telekomcenter und EC VSV starten gemeinsam ins dritte Jahr Telekomcenter Telekomcenter und und EC EC VSV VSV starten starten gemeinsam gemeinsam ins ins dritte dritte Jahr Jahr

Die Geschäftsführer der TC Telekomcenter GmbH, Harald Windisch und Marcus Petrovski, Die Geschäftsführer der TC Telekomcenter GmbH, Harald Windisch und Marcus Petrovski, sind leidenschaftliche Seit 2013 sie auchund einen TelekomcenDie Geschäftsführer derEishockeyfans. TC Telekomcenter GmbH,betreiben Harald Windisch Marcus Petrovski, sind leidenschaftliche Eishockeyfans. Seit 2013 betreiben sie auch einen Telekomcenter-Standort in Villach Eishockeyfans. im Neukauf. Immer es dahersie dieauch beiden Steirer in das nahe sind leidenschaftliche Seitwieder 2013 zog betreiben einen Telekomcenter-Standort in Villach im Neukauf. Immer wieder zog es daher die beiden Steirer in das nahe gelegene Eishockeystadion des EC Immer VSV und schnell konnten Villacher Adlerinzwei ter-Standort in Villach im Neukauf. wieder zog es daher die beiden Steirer das neue nahe gelegene Eishockeystadion des EC VSV und schnell konnten die Villacher Adler zwei neue #blauesbluat-Fans dazu gewinnen. Was lag daher näher, als eine Partnerschaft zwischen dem gelegene Eishockeystadion des EC VSV und schnell konnten die Villacher Adler zwei neue #blauesbluat-Fans dazu gewinnen. Was lag daher näher, als eine Partnerschaft zwischen dem Telekomcenter und dazu dem gewinnen. EC VSV einzugehen?! #blauesbluat-Fans Was lag daher näher, als eine Partnerschaft zwischen dem Telekomcenter und dem EC VSV einzugehen?! Telekomcenter und dem EC VSV einzugehen?! Das Telekomcenter Villach im Neukauf freut sich nun mit dem EC VSV gemeinsam ins dritte Das Telekomcenter Villach im Neukauf freut sich nun mit dem EC VSV gemeinsam ins dritte Partnerschaftsjahr zuVillach gehen. im Einer ihrer Netzvertragspartner, T-Mobile Austria, ist darüber hiDas Telekomcenter Neukauf freut sich nun mit dem ECdritte VSV gemeinsam ins dritte Telekomcenter und EC VSV starten gemeinsam ins Jahr! Partnerschaftsjahr zu gehen. Einer ihrer Netzvertragspartner, T-Mobile Austria, ist darüber hinaus bereits seit über 10 Jahre Partner EC VSV. Die Partnerschaft zwischenist TelekomcenPartnerschaftsjahr zu gehen. Einer ihrervom Netzvertragspartner, T-Mobile Austria, darüber hinaus bereits seit über 10 Jahre Partner vom EC VSV. Die Partnerschaft zwischen Telekomcenter Villach, undPartner der VSV-Mannschaft inkl. Vorstand zeichnet sich durch eine naus bereitsT-Mobile seit überAustria 10 Jahre vom EC VSV. Die Partnerschaft zwischen Telekomcenter Villach, T-Mobile Austria und der VSV-Mannschaft inkl. Vorstand zeichnet sich durch eine sehr gute Zusammenarbeit werden auch immerinkl. wieder gemeinsame Autogrammstunter Villach, T-Mobile Austriaaus. und So der VSV-Mannschaft Vorstand zeichnet sich durch eine ie sehr Geschäftsführer der TC Telekomcenter GmbH, Haraldauch VSV-Spielern beim Telekomcenter Villach im Neukauf angeboten. Die gute Zusammenarbeit aus. So werden immer wieder gemeinsame Autogrammstunden mit allen VSV-Spielern beim Telekomcenter Villach im Neukauf angeboten. Die Spieler sehr gute Zusammenarbeit aus. So werden auch immer wieder gemeinsame AutogrammstunWindisch undallen Marcus Petrovski, sind leidenschaftliche Eis- Spieler und MitarbeiterInnen des VSV selbst nutzen zudem die beste den mit VSV-Spielern beim Telekomcenter Villach im Neukauf angeboten. Die Spieler und MitarbeiterInnen des VSV selbst nutzen zudem die beste Beratung und das freundliche den mit allen VSV-Spielern beim Telekomcenter Villach im Neukauf angeboten. Die SpielerFestnetz hockeyfans. Seit 2013 betreiben sie auch einen Telekomcen- Beratung und das freundliche Service rund um Mobiltelefonie, undinMitarbeiterInnen des VSV selbst nutzen zudem die beste Beratung und das freundliche ter-Standort Villach Neukauf. Immer wiederselbst zog es daher die ultraschnelles und ultraschnelles Internet von Telekomcenter VillachVillach im Neukauf. 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1. Bild v.l.n.r.: TC GF Harald Windisch, NHL-Spieler Michael Grabner, TC GF Marcus Petrovski; 2. Bild v.l.n.r.: VSV Manager 1. Bild Widitsch, v.l.n.r.: TCGF GFHarald HaraldWindisch, Windisch, NHL-Spieler Michael Grabner, TC GFPetrovski Marcus Petrovski; 2. Bild v.l.n.r.: VSV Manager Stefan Peter Samselnig (T-Mobile), GF Marcus 1. Bild Widitsch, v.l.n.r.: TCGF GFHarald HaraldWindisch, Windisch, NHL-Spieler Michael Grabner, TC GFPetrovski Marcus Petrovski; 2. Bild v.l.n.r.: VSV Manager Stefan Peter Samselnig (T-Mobile), GF Marcus Stefan Widitsch, GF Harald Windisch, Peter Samselnig (T-Mobile), GF Marcus Petrovski

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Villach Hockey News - Ausgabe 12 - 05/2017  

Das Stadionmagazin des Eishockeyclub VSV aus Villach/Österreich.

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