Issuu on Google+

Frü Frühling 2012 2 Übern ac für 2 Pe htungen r inkl. Frü sonen hstück

Gewinnsp iel Im Bioh otel A in Schw madeus erin

Bio ? Logisch ! Weil‘ Weil‘s besser schmeckt! Mecklenburger Seenplatte - Das Land der tausend Seen Gegen Geschmacksverstä Geschmacksverstärker ist ein Kraut gewachsen Eintrittskarten fü für "Pettersson und Findus" Findus" zu gewinnen


Inhalt: Doppelt hält besser

2

Bio? Logisch! Weil‘s besser schmeckt

3

Mecklenburger Seenplatte: Das Land der tausend Seen

4

Die hab ich zum Pulen gern

6

Literaturtipp der Mayerschen Buchhandlung:

7

Gewinnspiel: 2 Übernachtungen inkl. Frühstück für 2 Personen im Biohotel Amadeus in Schwerin

8

Doppelt hä hält besser

Impressum:

Die Arbeit am Insel-Kurier macht immer sehr viel Spaß. Das ganze Jahr über sammeln wir Themen sowie Fotos und sprechen mit Partnern über mögliche Gewinnspiele. Danach werden diese „Zutaten“ in das Layout des Insel-Kuriers gegossen und die Daten an die Druckerei gegeben.

Herausgeber:

Das klingt zwar alles ganz einfach, aber alleine das „ins Layout gießen“ dauert rund 30 Arbeitsstunden. Umso größer ist die Freude, wenn die fertige, komplette Datei am PC zu sehen ist. Umso schlimmer ist es jedoch, wenn sich die Festplatte, auf der die Datei gespeichert ist, direkt danach für immer verabschiedet und selbst der professionelle Datenrettungsversuch erfolglos war.

Gegen Geschmacksverstärker ist ein Kraut gewachsen

10

Mein eigener Kräutergarten

12

Rezept: Basilikum-Pesto

13

3 x 2 Eintrittskarten zu gewinnen! „Die Abenteuer von Pettersson und Findus“

Und so musste diese Insel-Kurier-Ausgabe tatsächlich zweimal gestaltet werden. Doppelt hält besser!

14

Viele Grüße aufs Festland!

Zu guter Letzt

15 Christiane Elger

Ralf Klümper

Die Insel – Das nordische Bistro-Café Rüttenscheider Straße 59 45130 Essen

Redaktion / Gestaltung: Klüger Solutions Rüttenscheider Straße 59 45130 Essen

Kontakt / Anzeigen: info@insel-bistro.de 0201 / 72 690 22

Fotoquellen: S. 1 + 2, 16: H. Möer / pixelio.de S. 3: www.s2media-online.de S. 4 + 5: bildpixel / pixelio.de, Thomas Struck / pixelio.de S. 6: Michael Bührke / pixelio.de, Bernd Schwarz / pixelio.de, Sprosse1952 / pixelio.de S. 8 + 9: Jürgen Mala / pixelio.de S. 10: Andreas Morlok / pixelio.de S. 10 + 11: chocolat01 / pixelio.de S. 11: Bettina Kopps / pixelio.de S. 12: Kladu / pixelio.de S. 13: clipdealer.de S. 14: © Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg S. 15: sokaeiko / pixelio.de

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele und Wettbewerbe: Teilnehmen kann jeder außer den Mitarbeitern sowie deren Familienangehörigen von Die Insel und der beteiligten Partnerunternehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sachgewinne werden nicht in bar ausgezahlt. Für die Bereitstellung der Gewinne sind die Partnerunternehmen verantwortlich. Die Gewinner werden schriftlich per Mail benachrichtigt. Die Teilnehmer erklären sich mit der Veröffentlichung ihres Namens (bei Wettbewerben: der eingesandten Bilder oder Texte) im InselKurier und ggf. auf www.insel-bistro.de und in unserem Facebook-Auftritt einverstanden.

2 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Bio ? Logisch ! Weil‘ Weil‘s besser schmeckt Bereits im vierten Jahr ist Die Insel von der unabhängigen Öko-Kontrollstelle “Grünstempel” bio-zertifiziert. Was bedeutet das für Sie? Durch Kontrollen stellt “Grünstempel” sicher, dass die Speisen und Getränke, die in unserer Karte mit “bio” bezeichnet werden, auch tatsächlich ökologischen Ursprungs sind. Die Auflagen, die uns hierfür gesetzt werden, führen zu einem höheren finanziellen und zeitlichen Aufwand, den wir für Ihre Sicherheit aber gerne auf uns nehmen. Die Einkäufe der Bio-Lebensmittel sowie deren Verbräuche bzw. Verarbeitung müssen in einem Lagerbuch exakt festgehalten werden, die Rezepturen sind gegenüber der Öko-Kontrollstelle offenzulegen, die Verkäufe müssen im Kassensystem statistisch abrufbar sein, und mit Plausibilitätsprüfungen lässt sich überprüfen, ob die Mengen der eingekauften Bio-Lebensmittel tatsächlich mit den verbrauchten / verkauften Waren übereinstimmen. Eine lückenlose Überprüfbarkeit, die Ihnen als Gast die maximale Transparenz gibt. Bei der Erzeugung unserer Lebensmittel werden keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemittel eingesetzt. Auch auf Gentechnik und Lebensmittelbestrahlung verzichten wir selbstverständlich. Natürlich kommen bei uns auch keine Geschmacksverstärker in die Rezepturen, da BioLebensmittel von Natur aus kräftiger und intensiver schmecken. Die natürlichen Ressourcen werden geschont, die Bodenfruchtbarkeit wird gefördert und die Artenvielfalt bleibt erhalten.

Den Unterschied werden Sie schmecken. Genießen Sie die Natur! 3 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Mecklenburger Seenplatte

„Von allen Fenstern aus sehen wir Wasser, lebendiges Wasser, das Schönste auf Erden. Es blitzt zwischen den Wipfeln uralter Linden, es verliert sich in der Ferne, begleitet von mächtigen Ellern; dickköpfige Weiden suchen es zu verstecken, hinter gelben und grünen Schilffeldern breitet es sich aus…“ schrieb einst der Dichter Hans Fallada in seinem Haus am Carwitzer See. Mehr als tausend Seen verwandeln die Landschaft zwischen Neubrandenburg und Schwerin, ein schier unüberschaubares Geflecht aus großen und kleinen Seen, sanften Flüssen und teils uralten Kanälen in ein glitzerndes Wasserparadies. Dieses einzigartige, blaue Naturparadies ist das größte zusammenhängende Seengebiet Europas. Naturbelassene Strände und bewirtschaftete Badestellen mit vielseitigem Freizeitangebot findet man hier reichlich. Als Angler kommen die Urlauber mit dem Touristenfischereischein auf ihre Kosten. 4 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012

Schier endlose und ursprüngliche Wälder, saftig duftende Wiesen oder geheimnisvoll wirkende Moorlandschaften und Hügel laden zum Verweilen und Entdecken ein. Kraniche, See- und Fischadler haben hier ihr größtes Brutreservat. Inmitten dieser einzigartigen Naturlandschaft findet der Urlauber viele kleine, charmante Städte und beschauliche Dörfer mit romantischen Kopfsteinpflasterstraßen und historischen Gebäuden. Aber auch zahlreiche Schlösser und Burgen sind zu erkunden. Hunderte Kilometer Rad- und Wanderwege laden ein, die Mecklenburger Seenplatte auf zwei Rädern oder zu Fuß zu erkunden. Die Wege führen vorbei an weiten Feldern, grünen Wiesen, blauen Seen und durch schattige Alleen. Und überall offenbart sich die reiche Tier- und Pflanzenwelt dieser Region. Ein lieber Stammgast von uns hat seinen letzten Urlaub dort verbracht und uns netterweise einen kleinen Reisebericht von seiner Radtour rund um den Tollensesee mitgebracht.


Das Land der tausend Seen

“Wir starten morgens zu unserer 37 Kilometer langen Radtour rund um den Tollensesee. Durch den Neubrandenburger Kulturpark erreichen wir das Seeufer und entscheiden uns links am Schiffsanleger vorbei zu fahren – zunächst durch den Stargarder Bruch, der zum Wassereinzugsgebiet des Sees gehört.

Etwas weiter südlich liegt das Augustabad, eine von vielen Bademöglichkeiten auf unserer Tour. Aber da es noch etwas zu kühl ist und Nebelschwaden auf dem See liegen, entscheiden wir uns direkt weiterzufahren. Durch den Wald des Nemerower Holzes geht es weiter und wir gelangen zum 34 Meter hohen Aussichtsturm Nehmshöhe und nehmen mutig die ersten Stufen. Am Ende der 111 Stufen brennen uns zwar die Beinmuskeln, aber wir werden mit einem schönen Ausblick über den See mehr als belohnt. Weiter gehts nach Klein Nemerow, wo wir auf der Seeterrasse des Seehotels frühstücken. Die Sonne bahnt sich immer stärker ihrem Weg durch den lichten Nebel. Gut, dass wir uns gestärkt haben, denn nun müssen wir in den Usadeler Höhen kräftiger in die Pedale treten. Auf der Höhe angelangt bietet sich uns allerdings auch ein herrlicher Weitblick. Vorbei am Naturschutzgebiet Nonnenhof gelangen wir nach Prillwitz. Die Schlossanlage wird heute als Hotel bewirtschaftet. …Fortsetzung auf Seite 6…

5 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Die hab ich zum Pulen gern

…Fortsetzung von Seite 5…

Durch den Schlosspark gelangen wir zu Fuß an das Ufer des Lieps, einem kleinen, dem Tollensesee vorgelagerten See. Wir genießen die Sonne auf einer Parkbank, bevor wir wieder auf unsere Räder steigen und Richtung Wustrow fahren. Kurz hinter Neu Wustrow kommen wir beim Hügelgrab “Wendenkönig” wieder zu einem schönen Aussichtspunkt. Später gelangen wir nach Alt Rehse, einem idyllischem Dorf mit dunkler NaziVergangenheit. Aber für uns steht heute die ursprüngliche Schönheit von Alt Rehse im Vordergrund: schmucke, rohrbedeckte Ziegelfachwerkhäuser rahmen die Dorfstraße ein. Linden, Dorfteich und Kirche vollenden das heutige Bild von Behaglichkeit. Anschließend verläuft unser Radweg wieder direkt am Ufer des Brodaer Holzes entlang. Kurz vor Broda erhebt sich am steilen Westufer das Belvedere, das einem griechischen Tempel gleicht, und einen letzten tollen Ausblick auf den Tollensesee und seine Umgebung ermöglicht. Langsam geht die Sonne unter und taucht alles in ein warmes oranges Licht. Weiter nördlich gelan-

gen wir wieder in den Neubrandenburger Kulturpark, unserem Ausgangspunkt.” 6 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012

Für die meisten Nordseeurlauber gehört sie zu ihrem Urlaub dazu wie Ebbe und Flut, die steife Brise und die raue See: die Nordseekrabbe. Und vielen läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn die Krabbenkutter in den Hafen einfahren und wenig später der Duft von frischen Krabbenbrötchen und Krabbenrührei am Quai vorüberzieht. Aber warum gibt es dann ausgerechnet in Die Insel keine Nordseekrabben? Leider werden Nordseekrabben im Binnenland ausschließlich mit Benzoesäure konserviert angeboten. Benzoesäure kommt zwar in Spuren auch in einigen Lebensmitteln vor, aber bei konservierenden Dosierungen sind Nebenwirkungen festgestellt worden. Benzoesäure gilt als Allergieauslöser für Asthma und Nesselsucht. Da Die Insel aber von Anfang an auf Konservierungsstoffe verzichtet hat, verarbeiten wir daher tiefgekühlte Grönlandkrabben.


Literaturtipp der Mayerschen Buchhandlung Sven Nordvist: Eine Geburtstagstorte für die Katze Oetinger Verlag 12,00 € ISBN: 978-3-7891-6170-4

Wie man einen Stier überlistet und warum das nö nötig ist, um

Eine Geburtstagstorte für die Katze zu backen...

Findus, der Glückliche, hat dreimal im Jahr Geburtstag – Anlässe zu denen Pettersson immer eine Torte backt. Vorausgesetzt er hat alle Zutaten. Diesmal fehlt im das Mehl. Er müsste sich nur auf das Fahrrad setzen und Mehl im Dorf kaufen. Leider ist der Fahrradreifen platt und der Schlüssel für den Tischlerschuppen, in dem sich das Werkzeug befindet, liegt im Brunnen. Um den Schlüssel zu kriegen, bräuchte man nur einen langen Stock, wie er auf dem Speicher liegt – vorausgesetzt man überlistet den Stier, der den Zugang versperrt... Ob, und wie das gelingt und ob der liebenswerte Kater Findus seine Geburtstagstorte auch wirklich erhält, das und vieles mehr gilt es in dem von Sven Nordqvist liebevoll gezeichneten und erzählten Bilderbuch „ Eine Geburtstagstorte für die Katze“ zu entdecken. Der schwedische Autor Nordqvist ist vor allem für seine Bücher um Pettersson und Findus bekannt. In den lustigen Geschichten dieser beiden spielen sich auf jeder Seite mehrere kleine Szenen ab. Besonders der Kater Findus ist auf vielen dieser Bilder gleich mehrfach zu sehen, beispielsweise wenn er Hühner scheucht, auf dem Einrad unterwegs ist oder die Stube reinigt, indem er auf dem Schrubber surft. Nordqvists Bilder sind detailreich, auch was Nebenfiguren, Naturszenen oder das Durcheinander in Haus, Werkstatt, Hühnerstall und Garten des alten Pettersson angeht. Kurz gesagt: Eine selten gelungene Kombination aus guter Geschichte und pfiffiger Illustration, an der Kleine und Große ihre Freude haben! Die Insel und die Mayersche Buchhandlung verlosen drei Exemplare dieses Klassikers. Sie brauchen nur eine E-Mail mit dem Betreff „Literatur-Tipp der Mayerschen“ bis zum 30. April an info@insel-bistro.de senden. Viel Erfolg! Stefanie Fadin Store-Leiterin , Essen-Rüttenscheid Mayersche Buchhandlung 3x in Essen: Markt 5-6, Rüttenscheider Str. 84, Willy-Brandt-Platz 16

7 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Gewinnspiel: 2 Üb

für 2 Personen inkl. F Biohotel Amadeus in

Südlich des Schweriner Hauptbahnhofs, nur drei Gehminuten vom Pfaffenteich entfernt, liegt die Paulskirche. Gleich nebenan befindet sich eine liebevoll sanierte Stadtvilla – das Biohotel Amadeus. Hier verwirklichen die Mecklenburgerin Katrin und der Österreicher Raimund Brandner einen einst lang gehegten Traum vom eigenen Hotel. Das Biohotel Amadeus ist eine kleine Idylle inmitten der Schweriner City. Regionale Herkunft und handwerkliche Verarbeitung von Lebensmitteln sind im Biohotel selbstverständlich. Der Frühstücksraum mit Wintergarten lädt morgens mit Aufschnitt, Obst und Gemüse von regionalen Biohöfen ein. Die Bio-Eier werden stets frisch gekocht oder gebraten und die Brötchen werden frisch aufge-

8 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


bernachtungen Frü Frühstü hstück im Schwerin backen. Auch Kaffeegenuss wird großgeschrieben. Jede Tasse wird aus frisch gemahlenen Bohnen einzeln aufgebrüht. Aber es gibt auch eine große Auswahl loser Tees und Säfte. So gestärkt lassen sich Erkundungstouren durch die Mecklenburger Landeshauptstadt oder Abstecher zur Mecklenburger Seenplatte (Seiten 4 bis 6) genießen. Für die anschließende Erholung steht eine kleine Sauna zur Verfügung.

„Wir führen unser Hotel mit dem gleichen Anspruch, mit dem wir auch unser privates Lebensumfeld gestalten. Und bieten so unseren Gästen alles, was wir auch selbst zum Wohlfühlen brauchen.“

Biohotel Amadeus Franz-Mehring-Straße 26

Lust bekommen? Das Biohotel Amadeus und Die Insel verlosen 2 Übernachtungen inklusive Frühstück für 2 Personen im Biohotel Amadeus in Schwerin. Was müssen Sie dafür tun? Schreiben Sie uns eine E-Mail bis zum 30. April 2012 mit dem Betreff „Amadeus“ an info@insel-bistro.de und beantworten Sie uns folgende Frage: Um welchen See führt die Radtour des Erlebnisberichts auf den Seiten 5 und 6? Unter den Teilnehmern verlosen wir den Gewinn.

19053 Schwerin Tel.: 0385 / 512084 9 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Gegen Geschma ist ein Kraut Kresse Standort: Kresse gedeiht auf den meisten Böden und benötigt einen halbschattigen Platz. Geschmack: Kresse schmeckt würzig-scharf und frisch. Mit ihr würzt man Soßen, Suppen und natürlich Kräuterquark. Aber auch als Zutat im Salat ist sie sehr schmackhaft.

Warum werden bei vielen Speisen Geschmacksverstärker und künstliche Aromastoffe eingesetzt? Sind sie wirklich nötig? Die Antwort lautet ganz klar „Jein“. Wenn Lebensmittel in Massen und günstig produziert werden sollen, sind sie wohl unumgänglich – allerdings mit allen negativen Begleiterscheinungen, wie Allergien und Verdauungsstörungen. Außerdem gewöhnen sich die Geschmacksnerven schnell an den künstlichen Geschmack und empfinden natürliche Lebensmittel teilweise als fad oder gar als unangenehm. Die Insel hat immer auf Geschmacksverstärker verzichtet. Wie ist das bei vollem Geschmack möglich? Zum einen setzen wir zu rund 80 Prozent Bio-Zutaten ein. Ökologisch erzeugte Lebensmittel haben von Natur aus einen intensiveren Geschmack. Wir benötigen also keine „Mittelchen“, die einen schwachen Geschmack verstärken und auch keine, die einen nicht vorhandenen Geschmack vortäuschen. Kleiner Kochtipp am Rande: Eine Prise Zucker hebt den Eigengeschmack von herzhaften Speisen und umgekehrt sollte eine Prise Salz in Süßspeisen nicht fehlen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Darüber hinaus bietet die Natur eine Vielzahl von Aromen an, die durch kein chemisch erzeugtes Aroma erreicht werden können. Allen voran die Kräuter, die neben ihren betörenden Aromen auch noch weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe liefern. Hier eine kleine Übersicht der Kräuter, die wir in Die Insel verwenden – natürlich alle in Bio-Qualität! Alleine in unserem Kräuterquark stecken sechs gesunde Bio-Kräuter: Kresse, Schnittlauch, Sauerampfer, Basilikum, Dill und Petersilie. 10 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012

Inhaltsstoffe: Kresse enthält unter anderem reichlich Vitamin C und Mineralstoffe sowie die für Kohlgewächse typischen Glucosinolate. Diese Stoffgruppe ist durch ihre nachweislich vorbeugende Wirkung gegen Krebs bekannt geworden. Weiterhin wirkt Kresse harntreibend. Daher und aufgrund der hohen Dichte an wertvollen Nährstoffen ist sie ein beliebtes Kraut für Frühjahrskuren. Kresse erlaubt es, Genuss und Heilwirkung optimal miteinander zu verknüpfen, denn die positiven Effekte entfalten sich am besten, wenn das Kraut frisch genossen wird.

Schnittlauch Standort: Schnittlauch mag sonnige bis halbschattige Standorte mit nährstoffreichen Böden. Geschmack: Typischer, lauchähnlicher Geschmack, aber milder und frischer als Lauch und Zwiebeln. Verwendet wird Schnittlauch überall dort, wo ein pikant-scharfer Akzent ohne penetranten Zwiebelgeschmack benötigt wird. Inhaltsstoffe: Schnittlauch wirkt positiv auf die Blutgefäße. Seine Inhaltsstoffe wirken antibakteriell, schleimlösend und harntreibend.

Sauerampfer Standort: Sauerampfer gedeiht am besten an sonnig bis halbschattigen Standorten mit feuchten, humosen Böden. Geschmack: Wie der Name schon sagt, schmeckt er stark sauer und erfrischend. Passt zu allen Speisen, die eine leicht saure und damit frische Note brauchen: Soßen, Dipps, Kräuterquark und -butter. Klassische Zutat zu „Grüner Soße“. Inhaltsstoffe: Sauerampfer hat einen hohen Vitamin C- und Mineralstoffgehalt und ist gerade im Frühjahr als erster Vitaminlieferant sehr geeignet. Zudem wirkt er appetitanregend.


acksverstä acksverstärker t gewachsen Basilikum Standort: Basilikum ist ein sonnenhungriges und wärmebedürftiges Kraut. Es steht gerne windgeschützt in voller Sonne, aber es benötigt einen humosen, nährstoffreichen Boden und ausreichend Wasser. Geschmack: Wegen seines typisch mediterranen Geruchs und Geschmacks und dekorativen Aussehens ist er zur beliebtesten Kräuterpflanze aufgestiegen. Sein Geschmack ist leicht pfeffrig und harmoniert sehr gut zu Tomaten. Basilikum ist auch die Basiszutat für das beliebteste Pesto (siehe Rezept Seite 13). Um einen Aromaverlust zu vermeiden, werden die zarten Blätter nicht mitgekocht, sondern erst unmittelbar vor dem Verzehr zugegeben. Inhaltsstoffe: Basilikum hat eine krampflösende und verdauungsfördernde Wirkung und sorgt somit für eine bessere Bekömmlichkeit und Verdaulichkeit der Speisen.

Dill Standort: Dill ist recht anspruchslos und gedeiht am besten an sonnigen Standorten mit warmen, durchlässigen Böden. Geschmack: Dill hat einen sehr intensiven, frischen Duft und gibt Speisen einen kräftig-würzigen, erfrischenden Geschmack. Beim Einlegen von Gurken ist Dill unentbehrlich, aber natürlich auch als Zutat für unser Salatdressing „Honig-Dill-Senfsoße“.

Es gibt eine Fülle von Büchern und Ratgebern zum Thema „Kräuter“. Zwei von ihnen präsentieren wir hier stellvertretend. Der GUVerlag und Die Insel verlosen die Ratgeber „Küchenkräuter in Töpfen“ und „Der Kräuter-Kompass“. Schicken Sie uns bis zum 30. April einfach eine Mail mit dem Betreff „Kräuterbücher“. Der GU-Einkaufsführer Der Kräuter-Kompass stellt 50 Küchenkräuter von A-Z übersichtlich in Einzelporträts vor und informiert über Herkunft, Inhaltsstoffe, Geschmack, Wirkung, ob man sie besser getrocknet oder frisch verwendet, und wozu sie am besten passen. • Für die schnelle Info beim Èinkaufen und beim Kochen • Mit Kurzrezept zu jedem der 50 Kräuter • 128 Seiten mit rund 50 Farbfotos für 6,90 € • ISBN: 978-3-7742-2719-4

Auch wer keinen Garten hat, kann sich seine kleinen grünen Geschmackswunder auf Terrasse, Balkon oder Fensterbank selbst ziehen. Wo der geeignete Standort, welches das richtige Gefäß ist, wie man Kräuter fachgerecht selbst anzieht, bewässert, pflegt und wie man sie am besten überwintert, erntet und konserviert, das zeigt der GU-PflanzenRatgeber Küchenkräuter in Töpfen • 64 Seiten mit rund 100 Farbfotos für 7,99 € • ISBN: 978-3-8338-0533-2

Inhaltsstoffe: Durch seine krampflösende Wirkung ist er wohltuend und entspannend für Magen und Darm und gleichzeitig appetitanregend und verdauungsfördernd.

Petersilie Standort: Petersilie gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit nährstoffreichen Böden. Geschmack: Petersilie kann mit seiner frisch-würzigen, leicht bitteren Note sehr vielseitig verwendet werden und war vor dem Einzug der mediterranen Küche das beliebteste Kraut in Deutschland. Inhaltsstoffe: Petersilie wirkt ebenfalls krampflösend und macht Speisen dadurch bekömmlicher. Zudem hat sie eine harntreibende Wirkung und ist damit für Entschlackungskuren ideal.

11 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Mein eigener Krä Kräutergarten Ein Kräutergarten ist ein Muss für jeden Hobbykoch. Die Insel gibt Ihnen Anregungen, wie Kräuter angebaut werden können. Grob unterscheidet man einjährige und mehrjährige Kräuter. Zu den einjährigen gehören beispielsweise Kresse, Dill und Majoran. Entsprechende Informationen finden Sie auf den Saattüten. Die Samen von einjährigen Kräutern werden meist im Mai ausgesät. Am besten sät man die Kräuter in Reihen aus, da man bei Reihen das Unkraut besser entfernen kann. Mehrjährige, winterharte Kräuter werden im September ausgesät. Da diese Kräuter oft schnell wachsen und Ausläufer bilden, ist es ratsam, sie in Pflanzgefäßen in die Erde zu setzen. Die Pflege von Kräutern ist einfach, da die meisten anspruchslos sind. Gewässert wird – außer in langen Trockenperioden und bei Schnittlauch – ausschließlich während der Keimzeit der Samen. Dünger wird nicht benötigt und ist sogar eher schädlich. Da ein Kräutergarten nicht viel Platz benötigt, ist er auch für kleine Gärten geeignet. Wer keinen eigenen Garten hat, dem gibt der GURatgeber „Kräuter in Töpfen“ (siehe Seite 11) gute Tipps. Der Kräutergarten sollte in direkter Nähe zum Haus angelegt werden, damit man die benötigten Kräuter beim Kochen schnell zur Hand hat. Man pflanzt am besten die Kräuter zusammen, die einen ähnlichen Wasserbedarf haben. So werden zum Beispiel mediterrane Kräuter, wie Thymian und Rosmarin, die wenig Wasser benötigen, zusammen gesetzt. Die meisten Kräuter brauchen einen sonnigen Standort. Durch die Sonneneinstrahlung bekommen die Kräuter ihr volles Aroma und schmecken intensiver. Hier bietet sich ein Platz an einer Hauswand an, die die Sonnenwärme speichert und länger an die Pflanzen abgibt. Eine optimale Ausbeute der Sonnenstrahlen und 12 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012

Speicherung der Wärme wird erreicht, wenn man eine so genannte Kräuterspirale anlegt. Hierzu baut man eine Spiralform aus Natursteinen, die zudem auch noch sehr dekorativ und hübsch ausschaut. Durch die Spiralform läuft überschüssiges Wasser besonders gut ab. So können mediterrane Kräuter oben und feuchtigkeitsliebende Kräuter, wie Petersilie, unten angepflanzt werden. Auf diese Weise macht den mediterranen Kräutern auch keine Pflanze die volle Sonne streitig. Gleichzeitig kann die Beschaffenheit der Erde an die Bedürfnisse der Kräuter auf engstem Raum optimal angepasst werden. Während im oberen Bereich der Spirale eher sandige Erde benötigt wird, brauchen die Kräuter weiter unten eher eine humushaltige Erde. Hier bietet es sich an, Kompost unterzuarbeiten. Ein idealer Nebeneffekt: Die Schichtung der Natursteine bietet vielen nützlichen Tieren einen Unterschlupf, der in den meisten Gärten nicht mehr vorhanden ist. Wem der Bau einer Kräuterspirale aus Natursteinen zu aufwändig erscheint, der kann fertige, dekorative Gitterkonstruktionen (Gabionen) erwerben, die einfach mit Natursteinen und –schotter gefüllt werden. Eine Auswahl dieser Konstruktionen in verschiedenen Größen bietet beispielsweise www.draht-driller.de


Rezept BasilikumBasilikum-Pesto Ein Basilikum-Pesto sollte eigentlich nur aus vier Zutaten bestehen: Basilikum, Olivenöl, Parmesan und Pinienkernen. Da ein gutes, kalt-gepresstes Olivenöl, ein lange gereifter Parmesankäse und Pinienkerne recht teure Zutaten sind, werden in industriell hergestelltem Basilikum-Pesto oft auch billiges Sonnenblumenöl, einfacher Hartkäse und günstige Nüsse, wie zum Beispiel Haselnüsse, verarbeitet. Das hat geschmacklich zwar nur noch wenig mit Pesto zu tun, ist aber günstiger. Die Insel stellt ihr Basilikum-Pesto selbst her und verwendet nur beste Zutaten: Bio-Basilikum, Bio-Pinienkerne, 24 Monate gereiften Bio-Parmesan, kalt-gepresstes Bio-Olivenöl. Intensiver, ursprünglicher und natürlicher Geschmack mit einem betörenden Duft! Entweder in Die Insel genießen oder selber machen. Hier das Original-Insel-Rezept:

Die Basilikumblätter werden frisch gezupft, gewaschen, in der Salatschleuder getrocknet und klein gehackt. Die Pinienkerne müssen leicht angeröstet werden. Erst dadurch erhalten sie ihr volles Aroma. Aber Vorsicht: Pinienkerne verbrennen sehr schnell. Daher nur bei schwacher Hitze in einer Pfanne ohne Öl erwärmen und nicht ungeduldig werden ☺ Anschließend werden die Pinienkerne fein gehackt. Der Parmesan muss fein gerieben werden. Die so vorbereiteten Zutaten werden nun mit dem Olivenöl vermengt, bis eine pastöse Konsistenz erreicht ist. Guten Appetit! 13 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


3 x 2 Eintrittskarten

zu gewinnen !

„Die Abendteuer von Pettersson und Findus“ heißt es dieses Jahr auf der Naturbühne „Blauer See“ in Ratingen. Die besten Geschichten des schwedischen Autors Sven Nordqvist wurden zu einem spannenden, lustigen und aktionsgeladenen Theaterspektakel zusammengestellt. Freuen Sie sich auf Caruso, den Arien singenden Hahn, den gefährlichen Stier vom Nachbarn Andersson, den Hühner klauenden Fuchs, das wilde Schwein im Kartoffelfeld, den neugierigen Nachbarn Gustavsson sowie viele weitere Figuren. Und natürlich auf die Hauptakteure Pettersson und Findus. Pettersson ist ein etwas schrulliger alter Mann, der allein in einem Häuschen am Rand eines schwedischen Dorfs wohnt. Er ist ein verlässlicher Partner und immer zur Stelle, wenn Findus wieder einmal Hilfe braucht. Er ist aber auch ein Tüftler, der die ungewöhnlichsten Apparate bastelt. Findus ist ein junger, immer zu Streichen aufgelegter Kater, der seinen Namen daher hat, dass Pettersson ihn in einer Schachtel mit dem Aufdruck „Findus grüne Erbsen“ (Findus ist der Name eines großen schwedischen Lebensmittelkonzerns) bekam. Findus ist quirlig und ungeduldig, überall und nirgends. Er kann sprechen, verheimlicht dies aber vor den anderen Leuten im Dorf. Theater Concept und Die Insel verlosen 3 x 2 Eintrittskarten. Sie brauchen nur bis zum 30. April eine Mail mit dem Betreff „Pettersson und Findus“ an info@insel-bistro.de schreiben. Viel Erfolg! Die Vorstellungen beginnen jeweils um 15.30 Uhr. Weitere Informationen – auch zu Sondervorstellungen – erhalten Sie hier: www.theaterconcept.de

© Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg 14 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Zu guter Letzt .. und die Gewinner sind... Die zwei Übernachtungen inklusive Frühstück für zwei Personen im Bio-Hotel Ginkgo Mare auf dem Darß (Insel-Kurier 1 / 2012) hat Rolf Schwebke gewonnen.

Besondere ÖffnungsGezeiten mit Brunch An den Feiertagen der nächsten drei Monate haben wir jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet, und es gibt an allen Feiertagen unseren beliebten Sonntagsbrunch von 10 bis 14 Uhr. Im Einzelnen: K Karfreitag, 6. April | Ostersonntag, 8. April | Ostermontag, 9. April | Maifeiertag, 1. Mai (Dienstag) | Christi Himmelfahrt, 17. Mai (Donnerstag) | Fronleichnam, 7. Juni (Donnerstag) Achtung: Pfingstsonntag, 27. Mai, nur von 10 bis 15 Uhr und Pfingstmontag, 28. Mai geschlossen

Die beiden Exemplare des Literaturtipps der Mayerschen Buchhandlung „Rheinsberg“ von Kurt Tucholsky haben Kinga Wienczek und Stephanie Ott gewonnen. Den wunderschönen Bildband „Sylt Sounds“ inklusive der drei CDs hat Stefanie Alteheld gewonnen. Und die Hörspiel-CD-Pakete mit jeweils drei CDs der Krimi-Reihe „Hamburg Krimis“ haben Anik Muscheid, Jürgen Lissewski und Martina Böttcher erhalten.

In eigener Sache Am 14. Juni gibt es Die Insel schon fünf Jahre. Das gesamte Insel-Team bedankt sich für das Vertrauen und die Treue, die Sie uns in all den Jahren entgegengebracht haben. Wir freuen uns natürlich auch heute noch über jeden neuen Gast, aber an dieser Stelle gilt der besondere Dank denjenigen, die von Beginn an in Die Insel kamen und noch immer unsere Stammgäste sind! Sie haben mitgeholfen, Die Insel so erfolgreich zu machen. DANKE!

Sodexo Restaurantschecks Wie einige von Ihnen bereits wissen, nehmen wir seit einigen Monaten die Restaurantschecks der Firma Sodexo an. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen in den Firmen, die diese Schecks für ihre Mitarbeiter ausgeben, informieren.

Auf hoher See Der 1885 fertig gestellte Leuchtturm „Roter Sand“ war das erste von Menschen auf Meeresgrund errichtete Bauwerk überhaupt. Er diente mit seiner rot-weißen Markierung als Vorbild für die Farbgebung vieler weiterer Leuchttürme. Seit 1999 können Interessierte in den Sommermonaten im Leuchtturm inmitten der Nordsee (Außenweser) übernachten. Das Foto ist auch auf der Sommer-Postkarte des Bistro-Cafés Die Insel abgebildet. Die Postkarten erscheinen zu jeder Jahreszeit mit einem jeweils neuen Motiv – also viermal im Jahr – und werden dadurch zum begehrten Sammelobjekt. Die Sommer-Postkarte erhalten Sie ab Juni kostenlos in Die Insel. 15 ● Insel-Kurier ● Frühling 2012


Die Insel – Das nordische Bistro-Café ● Rüttenscheider Straße 59 ● 45130 Essen Homepage: www.insel-bistro.de ● E-Mail: info@insel-bistro.de ● Facebook:: http://www.facebook.com/pages/Die-Insel-Das-nordische-Bistro-Caf%C3%A9/114263275327806?sk=info ● Telefon: 0201 / 72 690 22 Unsere ÖffnungsGezeiten: montags bis freitags 9.00 bis 22.00 Uhr ● am Wochenende und an Feiertagen 10.00 bis 19.00 Uhr bio-zertifiziert durch DE-ÖKO-021


Insel-Kurier, Frühling 2012