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Foto: Thomas Zagler

Volkskrankheit Depression? CONCA BERUHIGT

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VINSCHGER GESICHTER

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KOMMENTAR

Es wird darüber gesprochen

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Gesellschaft

MICHAEL ANDRES

In Südtirol stieg in den vergangenen Jahren der Konsum von Antidepressiva, also der Verbrauch von Medikamenten gegen Depressionen. Drücken die eigentlich herrlichen ländlichen Gegebenheiten aufs Gemüt, oder sind es die für einige einengenden Berge? Eher nicht, zumindest nicht primär, schließlich folgt Südtirol mit dem steigenden Verbrauch von Antidepressiva einem europaweiten Trend. Folglich scheinen in der heutigen Zeit allgemein immer mehr Menschen an Depressionen, zumindest leichten, zu leiden. Doch, im Gegensatz zu früher, wird heute darüber gesprochen, Depressionen sind sozusagen gesellschaftsfähig geworden. Dies zeigte sich auch bei der Veranstaltung im Rahmen der Latscher Gesundheitstage, als Primar Andreas Conca über die psychische Gesundheit referierte. Zahlreiche Bürger kamen zur Veranstaltung, lauschten gespannt und fragten offen nach. Conca hatte dabei einige Tipps parat, die zwar selbstverständlich klingen mögen, dennoch aber oft vernachlässigt werden: Durch Bewegung, Sport, soziale ­Kontakte, indem man sich selbst sowie andere schätzt und dadurch, dass man seinem Tun einen Sinn gibt, könne man Depressionen vorbeugen. Auch der Glaube kann helfen. Nicht zuletzt sind es die Vereine, die ein Auffangbecken bieten können und wo der soziale Kontakt gelebt wird. Alles Vorbeugemaßnahmen, die man in Südtirol wunderbar annehmen kann - und auch nutzen sollte. redaktion@dervinschger.it

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Kultur

Sport

4 VINSCHGER THEMA 4 Vinschgau

Primar Andreas Conca im Interview

6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Schlanders

Freibad-Pächterin bitter enttäuscht

7 Schluderns

SVP und Liste „Mitnond“ stellen Kandidaten vor

8 Obervinschgau

„Cultura Sozialis“-Preis für „Adam & Epfl“

10 Schlanders

Fachleute klären über AD(H)S auf

14 Mals

Unternehmer begeistern Oberschüler für die Zukunft

15 Goldrain

hds-Vollversammlung mit Neuwahlen

12 LESERBRIEFE 16 VINSCHGER KULTUR

16 Schlanders

„Ohne Herrgott bleib i nit“

16 Laas

Neue Feliuskapelle

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VINSCHGER SPEZIAL

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VINSCHGER VORGESTELLT

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Garten Bauen in Goldrain

VINSCHGER SPORT

24 Martell

Super Bedingungen bei Marmotta Trophy

25 Mals

Sektion Fußball zieht Bilanz

26 St. Valentin a.d.H. Dynafit-Vinschgaucup abgeschlossen 27 Latsch

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VINSCHGER MARKT

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VINSCHGER THEMA

Primar Andreas Conca

„Können mit Schicksalsschlägen umgehen“ Der Malser Andreas Conca ist Primar der Psychiatrie des Bozner Krankenhauses. Mit dem der Vinschger sprach er über seelische Gesundheit und die „Volkskrankheit“ Depression. LATSCH/ VINSCHGAU - Die SVP-Frauen Latsch und die Latscher Bäuerinnen konnten Andreas Conca im Rahmen der Latscher Gesundheitstage für einen Vortrag gewinnen. Der Primar referierte zum Thema „Glück und Trauer: Basis unserer psychischen Gesundheit“. Dem derVinschger erklärte der Malser, was bei Depressionen mit uns geschieht und welche Vorbeugemaßnahmen man treffen kann.

Liebe, Lachen, der Glaube, die Umwelt beeinflussen zu können und aus schweren Erfahrungen zu lernen sowie Konfliktfähigkeit, sind wesentliche Haltungen, die zur Pflege der seelischen Gesundheit beitragen. Dennoch scheint es so, als ob heutzutage immer mehr Menschen Depressionen haben. Depression, oder auch „burn out“ sowie Erschöpfung sind gesellschaftsfähiger geworden und man spricht mehr darüber. Wir können solche Zustände der Vinschger: Was ist die heute besser beschreiben und vor allem auch besser behan­seelische Gesundheit und was deln. Aber nicht jeder negative können wir dafür tun? Andreas Conca: Seelische Ge- Gefühlszustand ist als Krankheit sundheit bedeutet Wohlbefinden abzustempeln. und eine optimistische Grundeinstellung. Das heißt Höhen und Was passiert bei Depressionen in Tiefen, Glücksfälle und Schick- unserem Gehirn? salsschläge anzunehmen und in Wir wissen, dass Hirnregionen, einen Lebenssinn einzubetten. die für die gefühlsmäßige AnUm sich seelisch gesund zu fühlen, passungsfähigkeit an äußere Umkönnen und sollen wir unsere stände verantwortlich sind, exteigene Person und unsere sozi- rem aktiv sind, während andere alen Kontakte pflegen und wert­ Hirnregionen, die für die probleschätzen. Dankbarkeit, Interesse, morientierten Lösungsgedanken

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zuständig sind, ihr Energieniveau deutlich runterschrauben. Machen schwere Schicksalsschläge automatisch depressiv? Nein, viele von uns haben die Fähigkeit zur Resilienz. Der ­ Mensch besitzt eine psychische Widerstandskraft, die in ihrer Qualität durch Vererbung einerseits und durch soziale Beziehungen anderseits bestimmt wird. Kurz gesagt: Der Mensch ist so konstruiert, um mit Schicksalsschlägen umgehen zu können. Sind manche Menschen anfälliger für Depressionen als andere? Ja, diese Anfälligkeit wird auch Vulnerabilität genannt und setzt sich ebenso aus Vererbung und der Art sozialer Erfahrungen zusammen. Ein niederer Selbstwert, ein ängstlich-übergenauer Charakter und kein gutes soziales Netz weisen auf eine besondere Dünnhäutigkeit hin. Was sind die häufigsten Auslöser?

Unerwartete Verlusterlebnisse wie Tod, Trennung, Arbeitsverlust, wirtschaftliche Einbußen, Krankheiten oder über einen längeren Zeitraum bestehende hohe Belastungen. Aber auch Vitamin- oder Eisenmangel sowie Schilddrüsenstörungen können Auslöser für Depressionen sein. Erwähnenswert ist, dass wiederkehrende Depressionen nicht mehr durch bestimmte Situationen ausgelöst werden, sondern spontan verlaufen oder einfach jahreszeitlichen Schwankungen ausgesetzt sind. Wann kann ein Psychiater hilfreich sein? Psychiater können helfen, eine psychische Erkrankung zu erkennen und diese psychotherapeutisch und eventuell medikamentös zu behandeln. Sollten Niedergeschlagenheit, Interesselosigkeit, übermäßige Ermüdbarkeit und Schlafstörungen über 14 Tage anhalten, sollte man sich zumindest Freunden,


„Geheimer“ Fehlstart

einem Hausarzt oder Apotheker anvertrauen. Selbstverständlich kann man sich auch direkt an Psychiater wenden. Wie kann man Depressionen am besten vorbeugen? Empfehlenswert ist es, Beziehungen zu pflegen, sich etwas Gutes tun, erholsamer Schlaf, ausgewogene Ernährung, ein geregelter Tagesablauf und Ziele, die Gegenwart genießen, aber auch über diese hinausschauen und sich in Spiritualität üben. Vorbeugen kann man am besten, wenn man weiß, dass man unter Depressionen leidet oder zumindest eine doch deutliche Veranlagung dazu hat. Man kann dann die eigenen persönlichen Auslöser verstehen und lernen mit ihnen umzugehen. In bestimmten Fällen ist auch eine Dauermedikation sinnvoll. Inwiefern helfen Vereine? Vereine sind in ihrem Wesen Solidaritätsgemeinschaften, und Solidarität gepaart mit Respekt für den Einzelnen ist gesundheitsfördernd. Zudem sind sie oft eine Alternative zu nicht funktionierenden Familien oder Arbeits­systemen. Es gilt: Wer anderen hilft, erlebt auch selbst Unterstützung. Hilft der Glaube? Spirituelle Menschen werden nicht unbedingt weniger depressiv, aber sie genesen schneller. Eine spirituelle Haltung der Liebe und Hoffnung, Dankbarkeit und Vergebung, aber auch Selbstliebe und individueller Freiheit ist eine heilende Kraft und dies nicht nur bei psychiatrischen Erkrankungen. Stichwort Medikamente: Wie wirken diese gegen Depressionen? Antidepressiva sind speziell entwickelt worden und tragen dazu bei, dass das Ungleichgewicht in den verschiedenen Gehirnregionen wieder hergestellt wird und neue Gehirnverbindungen entstehen. Bei mittelgradigen bis schweren Depressionen sind sie wesentlicher Bestandteil der Behandlung und der Vorbeugung, machen nicht abhängig und sind generell gut verträglich. INTERVIEW: MICHAEL ANDRES

Vorerst keine Mehrheit für neuen Gemeindeausschuss LATSCH - Wäre alles glatt gelaufen, hätte die Gemeinde Latsch seit dem 26. März einen neuen Ausschuss. Stellvertreterin des neuen Bürgermeisters Helmut Fischer wäre Sonja Platzer und als Referenten wären Andrea Kofler, Robert Zagler und Maura Dalla Barba im Amt. „Die neuen Bestimmungen sehen vor, dass dem neuen Ausschuss neben dem Bürgermeister nur mehr 4 Referenten angehören dürfen“, hatte Fischer bei der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates vorausgeschickt. Der Spielraum sei somit gering: „Was einst von 9 und später 6 Schultern getragen werden konnte, muss jetzt auf 4 verteilt werden.“ Als wesentliches Kriterium für die Zusammensetzung des Ausschusses nannte Fischer den Wählerwillen. Auch über die Zuteilung der wichtigsten Zuständigkeiten informierte er den Rat. Sonja Platzer soll demnach für Familie, Soziales, Sport und Jugend zuständig sein, Andrea Kofler für Wirtschaft, Sessellift Tarscher Alm, Umwelt und Abfall, Robert Zagler für öffentliche Arbeiten, Straßen, Bauhof, Land- und Forstwirtschaft, St. Martin im Kofel, Friedhöfe und Infrastrukturen und Mauro Dalla Barba für Kultur,

Der Vorschlag von BM Helmut Fischer für die Zusammensetzung des Ausschusses fand beim ersten Anlauf keine Mehrheit.

Kindergärten, Schulen, Vereine. Als seine eigenen Zuständigkeiten nannte Fischer die Finanzen, das Bauwesen, Steuern und Gebühren, Zivilschutz, Senioren und Altersheim, Energie und weitere Bereiche. Bei der Diskussion wurde von Vertretern der Mehrheit und auch der Opposition darauf verwiesen, dass vor allem die Wirtschaft in Latsch anzukurbeln sei. Sepp Kofler von den Freiheitlichen etwa fragte Andrea Kofler, ob sie sich der Herausforderung

gewachsen fühle. Andrea Kofler sagte, dass sie sich mit aller Kraft in den neuen Aufgabenbereich hineinknien wolle. Auch der BM und weitere Verwalter in spe unterstrichen, dass man ihnen zunächst Zeit zum Einarbeiten lassen müsse. Zudem seien auch Ratsmitglieder eingeladen, aktiv mitzuarbeiten. Verena Rinner ließ vor der geheimen Abstimmung zu Protokoll geben, „dass die Latscher ihre Mehrheit im Ausschuss heute verlieren.“ Eine Mehrheit kam bei der geheimen Abstimmung nicht zustande. 9 Ja-Stimmen standen 3 Nein-Stimmen und 6 weißen Stimmzettel gegenüber. Hans Mitterer, der die Sitzung als ältestes Ratsmitglied leitete, teilte mit, dass der Gemeinderat innerhalb 10. April zu einer zweiten Abstimmung einberufen wird. Mittlerweile steht fest, dass die Sitzung am 8. April um 19 Uhr stattfindet. Wie durchsickerte, soll mit einigen der bisherigen Verwaltern im Vorfeld über die Zusammensetzung des neuen Ausschusses nicht gesprochen worden sein. Auch Bedenken bezüglich der Zuteilung der Kompetenzen dürften zum „geheimen“ Fehlstart beigetragen SEPP haben. 

Blaue Rücktritte MALS/TAUFERS - Die Freiheit­ lichen lassen im Vinschgau weiter Federn. Nach dem Ausscheiden des stellvertretenden Bezirksobmannes André Pirhofer aus Latsch im Jänner muss die „blaue“ Zentrale in Bozen nun auch die Rücktritte des Bezirksobmannes Peppi Stecher aus Mals und des Bezirksrates Fridolin Wittmer aus Taufers im Münstertal zur Kenntnis nehmen. Stecher begründet seinen Rücktritt so: „Vertrauen

ist in der Politik alles und grundsätzlich. Die Glaubwürdigkeit einer politischen Botschaft und deren Botschafter hängen stark mit diesem Vertrauen zusammen. Dieses gegenseitige Vertrauen zwischen dem Bezirk Vinschgau und der Bozner Parteispitze spüre ich nicht mehr, vielmehr hat dieser Vertrauensbruch schon im Sommer vor den Landtagswahlen 2013 seinen Anfang genommen. Die Abstimmung auf der

­ erlaner Klausurtagung, bei der T ich als Einziger auf eine Neuwahl der Parteispitze bestanden habe, hat es letztlich auf den Punkt gebracht: Entweder bin ich der falsche Obmann für den Bezirk, oder sie sind die falschen Obleute für die Partei! Deshalb ist es für mich nur konsequent, den sofortigen Rücktritt als Bezirksobmann der Vinschger Freiheitlichen bekanntzugeben.“  RED DER VINSCHGER 12/14

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Auszug aus dem Pachtvertrag von 2008.

Freibad-Pächterin bitter enttäuscht Doris Kolleritsch kritisiert Gemeinde. Bürgermeister kontert. SCHLANDERS - 8 Jahre lang hat ­ oris Kolleritsch mit ihrer FamiD lie das Freibad in Schlanders geführt. Im Dezember 2013 flatterte die Kündigung seitens der Gemeinde ins Haus. „Und dies obwohl im 6-jährigen Pachtvertrag, der 2013 auslief, ein Optionsrecht für eine 6-jährige Verlängerung festgeschrieben ist,“ ärgert sich Kolleritsch. Sie erinnert daran, dass sie das Freibad bereits 2006 auf Ersuchen des Sportreferenten Kurt Leggeri erstmals übernommen hat. Sie absolvierte den Bademeisterkurs und ließ sich auf das „Abenteuer Schwimmbad“ ein. 2008 wurde der Pachtvertrag besiegelt. „Trotz anstehender Umbauarbeiten, der damals noch schlechten Technik und erheblicher Mehrarbeit haben wir den Vertrag unterzeichnet, denn das Freibad war uns bereits ans Herz gewachsen und außerdem waren wir überzeugt, es weitere 6 Jahre über 2013 hinaus führen zu können. Das Optionsrecht sahen wir immer als wesent­lichen Bestandteil des Vertrags an. Ohne dieses Recht hätten wir das Schwimmbad in der Umbauphase und allen damit zusammenhängenden Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten sicher nicht gepachtet“, so Kolleritsch. „Einige Saisonen verbrachten wir in Baucontainern, in denen die Bar und die Küche untergebracht waren, wir waren gezwungen zu improvisieren, um überhaupt arbeiten zu können.“

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Doris Kolleritsch beim Entfernen des Winterschlamms im Jahr 2012

Die Kündigung sei auch deshalb nicht nachvollziehbar, „weil wir stets alles unternommen haben, um der Bevölkerung bestmögliche Bedingungen zu bieten, speziell auch den Kindern. Wir haben zum Beispiel in Eigenregie die Holzliegen abgeschliffen und lackiert, Hängematten angebracht und Blumen gepflanzt.“ Im Gastronomiebereich habe man eine langjährige Erfahrung mitgebracht und ebenfalls versucht, das Beste zu geben. „Unser großes Motto war Familienfreundlichkeit auf allen Ebenen,“ so die ehemalige Pächterin. Die Führung eines

Freibades, das auch als soziale Einrichtung anzusehen sei, sei mit großer Verantwortung der gesamten Bevölkerung gegenüber verbunden. Bezüglich der Geltendmachung des Optionsrechtes hat sich Kolleritsch an eine Rechtsanwältin gewandt. „Wir als Gemeinde haben im Ausschuss seinerzeit einstimmig entschieden, den Vertrag zu kündigen und das Freibad erstmals selbst zu führen, sprich qualifiziertes Führungspersonal dafür zu beauftragen“, sagte BM Dieter Pinggera dem der Vinschger. Auf die Frage, warum der Vertrag gekündigt wurde, meinte er: „Das Kündigungsrecht ist im Vertrag ebenso verankert und überwiegt aus rechtlicher Sicht dem ­Optionsrecht. Gekündigt wurde der Vertrag, weil wir überzeugt sind, das Freibad wesentlich besser führen zu können.“ Entscheidung soll demnächst fallen Endgültig geklärt ist die Angelegenheit noch nicht. Die Entscheidung soll vor dem Schiedsgericht fallen. Dass die Gemeinde bereits im Vorfeld der „Gemeinderundschau“ einen Fragebogen beigelegt hat, um Wünsche und Vorschläge der Bevölkerung für die neue Freibad-Führung zu eruieren, ist nicht nur laut Kolleritsch mehr als verwunderlich. Auf die Frage, was geschieht, falls doch das Optionsrecht gilt, meinte

Pinggera: „Davon gehen wir nicht aus. Auf jeden Fall wollen auch wir Rechtssicherheit und hoffen daher, dass die Sache in Kürze außergerichtlich in unserem Sinn geklärt wird.“ Pinggera sowie auch Referent Kurt Leggeri verweisen zudem darauf, dass Kolleritsch in der Vergangenheit mehrmals gesagt habe, das Freibad nicht mehr führen zu wollen. „Wir haben ihr die Entscheidung sozusagen abgenommen“, so Pinggera. Kolleritsch hält dem entgegen, dass sie grundsätzlich immer bereit gewesen sei, das Freibad weiterhin zu führen, „nur nicht unter bestimmten untertragbaren Umständen, wie sie während der Umbauphasen herrschten.“ Angelaufen ist mittlerweile die Sanierung des großen Beckens. Es wird die „Haut“ ausgetauscht. Neu ausgeschrieben hat die Gemeinde übrigens auch die Führung der Freizeitbar im Sportzentrum. Die Ausschreibung ging leer aus, sodass die Gemeinde jetzt Privatbehandlungen führt. Bei der Verpachtung der Bahnhofbar – der Vertrag läuft im Dezember 2014 aus -, hat neben der Gemeinde auch das Land ein bestimmendes Wort mitzureden.  SEPP


SVP-Kandidaten in Schluderns: Umberto Ceccarelli, Rudi Stocker, Reinhold Ziernhöld, Simone Sagmeister Klotz, Holger Gunsch, Veronika Thaler, Mirko Stocker, Sandra Waldner Lingg, Martin Rainalter, Evi Sapelza, Edeltraud Rainalter, Martin Stecher, Peter Paul Trafoier und Heiko Hauser (v.l.)

„Wir wollen endlich was bewegen“ SCHLUDERNS - Die 9 anwesenden Männer und 5 Frauen der 19 SVP-Kandidaten können den Satz „Wir sind auf einem guten Weg“ nicht mehr hören. Sie wollen sich auf den Weg machen, auch mit kleinen Schritten, aber sie wollen bewegen und wieder Schwung ins Dorf bringen. „Wir haben die Gruppe und wir haben die Kompetenzen“, zeigte sich Bürgermeisterkandidat Martin

Rainalter überzeugt. Der 33-jährige, gelernte Jurist und Grundbuchführer in Schlanders, will einen „Politikstil, in dem Aufgaben delegiert werden und Ausschuss und Gemeinderat zusammenarbeiten“. Die kaufmännischen Angestellten Peter Trafoier und Reinhold Ziernhöld, die Lehrer Evi Sapelza, Edeltraud Rainalter, Mirko Stocker und Heiko Hauser, die Unternehmer Holger Gunsch,

Umberto Ceccarelli und Martin Stecher, die Angestellten Sandra Lingg und Simone Sagmeister, der Bauer Rudi Stocker und die Jugendarbeiterin Veronika Thaler wollten eine radikale Erneuerung und verlangen nach Transparenz, demokratischen Werten, Wohnraum für junge Familien und vor allem Bürgernähe. Bekannte und bisher verschleppte Projekte sollen wieder aufgenom-

men und einer Lösung zugeführt werden. Die neuerliche Bewusstseinsbildung zum Thema „Große Umfahrung“ werde ebenfalls ins Arbeitsprogramm aufgenommen. Nicht zur Vorstellung in die Alte Mühle kommen konnten Stefan Schöpf, Alexander Telser, Andreas ­Oberhofer, Friedhelm Ruepp und Pia Trafoier.  S

und eine stärkere Einbindung der Bevölkerung in die Entscheidungsprozesse. Als BM-Kandidatin stellt sich Astrid Reinstadler (im Bild) der Wahl. Als Gemeinderäte kandidieren Monika Gunsch, Florian Thaler, Carmen Thanei, Lukas Thanei, Sigrid Kircher, Christian Riedl, Thomas Spiss, Armin Bernhard, Josef Jörg, Elisabeth Kircher, Gustav Punter, Armin Rauch, Robert Ruepp und Thomas Tschenett. Astrid Reinstadler hat

war zuletzt Spitex-Einsatzleiterin im Gesundheitszentrum Val Müstair. „Derzeit habe ich Auszeit und möchte mich politisch für meine Heimatgemeinde engagieren“, so die BM-Kandidatin dem der Vinschger gegenüber. Sie freut sich, dass sich so viele kreative und engagierte Personen aus allen BePädagogik studiert, war zunächst völkerungsschichten bereit erklärt Lehrerin, arbeitete dann lange Zeit haben, auf der Liste „Mitnond“ als Koordinatorin des Hauskran- zu kandidieren und sich für die kenpflegedienstes in Mals und Allgemeinheit einzubringen. SEPP

„Mitnond” SCHLUDERNS - Neben der SVP mit BM-Kandidat Martin R ­ ainalter, den Freiheitlichen und der Bürgerliste Schluderns mit BM-Kandidat Erwin Wegmann tritt bei den Gemeinderatswahlen in Schluderns noch eine weitere Liste an. Sie nennt sich „Mitnond” und setzt sich aus vielen motivierten Personen zusammen. Die wichtigsten Anliegen von „Mitnond“ sind Transparenz, ein neuer gemeinsamer Weg für Schluderns

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Esther Stocker stellt aus

„Agieren, nicht Lamentieren“ „Cultura Socialis“-Preis geht an „Adam & Epfl“

„Roudnice“; Foto: Zdenek Porcal KASTELBELL - Dem Kuratorium Schloss Kastelbell ist es gelungen, für die heurige Frühjahrsaus­ stellung die aus Laatsch stammende und in Wien lebende und arbeitende Künstlerin Esther Stocker zu gewinnen. Stocker gilt als eine der international erfolgreichsten Künstlerinnen Südtirols. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin. Sie wird eine neue, eigens für die Ausstellung konzipierte Installation im Innenhof des Schlosses zeigen. In den Ausstellungsräumen werden malerische Werke und Objekte der vergangenen Jahre zu sehen sein. Günther Oberhollenzer, Kurator im Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien, unterstützt die Künstlerin bei der Gestaltung der Ausstellung und des in diesem Zusammenhang erscheinenden Kunstbuches. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 12. April, um 17 Uhr auf Schloss Kastelbell. Stockers Werke können bis zum 9. Juni besichtigt werden. RED

GRÖDEN/VINSCHGAU - Seit 2007 prämiert und sammelt die Landesabteilung Sozialwesen unter dem Motto „Cultura Socialis“ landesweit besondere Initiativen und Projekte im Sozialen. Bei der heurigen Auflage wurde erstmals nur ein Jurypreis vergeben und der wurde am 21. März in ­Gröden der Initiative „Adam & Epfl“ zugesprochen. Die Jury verweist in ihrer Begründung auf 4 Schlüsselbegriffe der 2011 gegründeten Initiative aus dem Obervinschgau: Bürgerbeteiligung, Gesundheitsprävention, Nachhaltigkeit und Vielfalt. „Adam & Epfl“ rückte das Agieren in den Vordergrund, nicht das Lamentieren. „Was in unserem Territorium geschieht, das geht uns alle an. Uns dass so eine Aktion von unten entsteht, durch das Zutun von Bauern, Müttern, Handwerkern, Hausfrauen, Ärzten, Schülerinnen und vielen anderen Vinschgerinnen und Vinschgern, das ist wertvolle ‚Subkultur für unser Land’“, so die Jury. Die Menschen im Obervinschgau wollen im offenen Dialog und mit mutiger Diskussionskultur herausfinden, „wie heute sie und morgen die nächsten Generationen diese Landschaft beleben,

KURZ ANGERISSEN … LATSCH - Die heurige Landesversammlung des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) findet am 5. April ab 14 Uhr im CulturForum in Latsch statt. Das Motto: „Kraftquelle Familie“. Höhepunkt der Versammlung ist der Vortrag von Schwester Teresa Zukic (im Bild) zum Thema „Kein Mensch muss perfekt sein – Vom befreienden Umgang mit Fehlern“.

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Landesrätin Martha Stocker überreicht den Jurypreis an Alexander Agethle von „Adam & Epfl“.

bewohnen und bebauen wollen.“ Die Initiative wolle Freiräume schaffen und sich gemeinsam mit anderen auf den Weg machen, „um zukunftsfähige Lösungen für die Menschen und die Landschaft des Oberen V ­ inschgaus aufzuspüren.“ Dies könne nicht an Spezialisten übertragen werden, es seien die Betroffenen gefragt. „Jeder von uns hat die Verantwortung für seine Werte und Überzeugungen einzustehen, auch wenn dies bedeutet, gegen den Strom, in diesem Fall gegen den überdimensionalen Ökonomismus, zu schwimmen.“ Die „verführende“ Initiative setze auf das Mitreden, Mitgestalten und Mitentscheiden. Ins Leben gerufen wurde „Adam & Epfl“, weil eine Gruppe von Bürgern

den schleichenden Wandel der Landschaft und das Vordringen der intensiven Obstkulturen im Obervinschgau mit gemischten Gefühlen beobachtete. Man wollte sich frühzeitig mit dem gesellschaftlichen Wandel auseinandersetzen. „Adam & Epfl“ setzt sich für eine nachhaltige Landwirtschaft in Südtirol ein. Die Vision des Vereins: „Der Obervinschgau wird in Zukunft eine Region sein, die gezielt Streuobstanbau betreibt, biologisch und vielfältig wirtschaftet, die vor allem wieder auf die Versorgung der Region abzielt und nicht für große internationale Märkte produziert. Eine Region, in der sich die Menschen wohlfühlen und dadurch auch die Gäste.“  SEPP

Frei von Spielautomaten SCHLANDERS - Es hat zwar einige Zeit gedauert, doch seit dem 19. März sind alle sogenannten sensiblen Zonen in Schlanders frei von Spielautomaten. BM Dieter Pinggera hatte die Entfernung der Automaten angeordnet und auch angekündigt, Betriebe, die der

Verordnung nicht nachkommen, zeitweilig zu schließen. Unlängst haben auch die Bar „Cremona“ in der Fußgängerzone sowie die Kegelbar im Kulturhaus die Automaten entfernt. Damit gibt es in Schlanders keine Spielautomaten mehr.  SEPP


PR-INFO

„Wir sagen jeden Morgen DANKE!“

Ist Ihr Ofen sicher?

LAAS - „Wir danken jeden Morgen, dass wir aufstehen können und noch recht rüstig sind.“ Dies sagen die 87-jährigen Elisabeth Tappeiner und Luis Tschenett aus Laas, die heuer ihr 60-jähriges Hochzeitsjubiläum feiern können. Auf die Frage, ob es ein Rezept für eine so lange Ehe gibt, antworteten sie spontan: „Rücksichtsvoll sein, einander achten und respektieren und wenn es Schwierigkeiten und Probleme gibt, sich immer wieder aufraffen und einen Neubeginn wagen.“ Alle Paare mit einem runden oder halbrunden Ehejubiläum aus der Seelsorgeeinheit Laas wurden von der K ­ atholischen Frauenbewegung, dem Pfarrgemeinderat und

der Männerbewegung zu einer Feier geladen. 30 Paare trafen sich zur Eucharistiefeier in der Pfarrkirche von Laas, die der frühere Dekan von Meran, Albert Schönthaler, zelebrierte und die vom Kirchenchor Laas mitgestaltet wurde. Grundgedanken der Predigt waren Dankbarkeit dem Partner bzw. der Partnerin gegenüber, Zeit für einander, gegenseitiges Vertrauen und das Gebet. In die Fürbitten wurden auch all jene eingeschlossen, deren Beziehung gescheitert ist und die ohne Partner leben müssen. Im Anschluss an die kirchliche Feier wurde zum Buffet geladen. Eine Frauengruppe lockerte den Abend mit unterhaltsamen HS Gesangseinlagen auf. 

Salzburger Passionsspiel „Nikodemus“ Mitwirkende:

Samstag, 5. April 2014 um 17.00 Uhr Pfarrkirche Schlanders

Pongauer Bläser Ensemble Tobi Reiser Salzburger Dreigesang Bezirkschor Vinschgau/Burggrafenamt (Einstudierung: Julia Perkmann) Andreas Gasser, Orgel Charly Rabanser, Andrea Resch, Willi Pilz, Alfred Kröll: Schauspieler

Gesamtleitung: Josef Radauer

Eintritt: € 10,00 Veranstalter: musica viva Vinschgau Am Sonntag, 13.April 2014 bietet der Konzertverein eine Busfahrt nach Meran zur Aufführung des Oratoriums „Theodora“ von G. Fr. Händel. Anmeldungen an Schloss Goldrain, Tel. 0473 74 24 33

Wartung wieder sparsamer und effizienter arbeiten und daher seltener nachgekauft werden müssen. „Durch kompetente Beratung und ein offenes Ohr für die Fragen und Anliegen der Kunden möchte die Berufsge­ meinschaft der Hafner die Bevöl­ kerung besonders auf die Risiken unkontrollierter Öfen und Herde aufmerksam machen“, so Theil. Tipps zur richtigen Brennstoff­ lagerung und umweltfreund­ lichen Bedienung der Anlage runden das Angebot der Hafner ab. Nutzen Sie aktuell auch den Preisvorteil von 60 Euro durch eine Fördermaßnahme der Pro­ vinz und merken Sie sich heute noch einen Ofencheck vor. Für Ihre Sicherheit und den Um­ weltschutz! Weitere Infos: www.ofencheck.lvh.it

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Elisabeth und Luis Tschenett sind seit 60 Jahren verheiratet.

In vielen Haushalten strahlen Holzöfen heimelige Wärme aus. Vor allem in Bauernstuben sor­ gen alte Kachelöfen für Wohl­ behagen. „Werden die Anlagen aber nicht fachgerecht und re­ gelmäßig kontrolliert, ist das brandgefährlich“, sagt Stefan Theil, Obmann der Hafner im LVH. Kaminbrände, Verpuffun­ gen oder Vergiftungen durch Kohlenstoffmonoxid sind nur einige der Gefahren, die von verschmutzten oder mangelhaf­ ten Öfen, Herden und Schächten ausgehen. Sie gefährden die Ge­ sundheit und die Umwelt, scha­ den der Bausubstanz und sind weder in der Heizleistung noch in der Brennstoffverwertung effi­ zient. Wer seine Anlagen daher regelmäßig von ausgebildeten Handwerkern reinigen und war­ ten lässt, profitiert gleich doppelt. Zum einen wird die Sicherheit im Eigenheim wieder gewährleis­ tet und zum anderen wird der Geldbeutel in Zukunft geschont, da Brennstoffe durch die richtige

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

„Ihre Welt erschafft sich täglich neu“ Fachleute klären über AD(H)S auf. Eltern und Lehrpersonen sind gemeinsam gefordert. SCHLANDERS - Sie sind kreativ,

schnell, lebhaft, leiden an Aufmerksamkeitsdefiziten, sind hyperaktiv und leben ihre Gefühle aus. Die Rede ist von AD(H)S-Kindern und Jugendlichen. Sie waren Thema der Informationsveranstaltung und Diskussion „Konzentrationsstörung? Schlecht erzogen? AD(H)S?“, die kürzlich zahlreiche Interessierte und betroffene Eltern, Kindergartenpädagogen und Lehrpersonen in die Grundschule Schlanders zog. Dabei referierten drei Fachfrauen über die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung: Giulia Parolin, Petra Kuspert und Elisabeth Hickmann. „Kinder, die lebhaft sind, haben nicht gleich AD(H) S, denn es muss eine bedeutsame Beeinträchtigung vorliegen“, so Parolin, Ärztin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Vielfach herrsche die Meinung vor, dass Kinder, die unaufmerksam oder hyperaktiv sind, an AD(H)S leiden. Dem setze Elisabeth Hickmann gegenüber, dass die Zahl von betroffenen Kindern bei 3 bis 8% liegt. Bei den Erwachsenen sind es ungefähr 3% mit steigender Tendenz. Giulia Parolin sprach ebenfalls über die Auswirkungen in den unterschiedlichen Altersstufen, die Ursachen, die meist genetischer Art sind, sowie die medikamentöse Behandlung. Wird AD(H)S frühzeitig erkannt, so Parolin, kann ohne Medikamente geholfen werden. Deshalb sei es wichtig, dass Kinder, bei denen AD(H)S vermutet wird, frühzeitigst fachliche Hilfe bekommen, um

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holen. Betroffene nehmen zu viel Information wahr und durch eine Reizfilterschwäche und ein schwaches Arbeitsgedächtnis gelingt es ihnen laut Küspert nicht, sich etwas zu merken. Elisabeth Hickmann, Sozialpädagogin aus Schlanders, stellte das Familienteam vor, das eine Stärkung der Eltern-Kind-Bezieht und die Gefühlsregulierung bei den Kindern als Ziele hat. Raus Die drei Fachreferenten (v.l.): Giulia Parolin, Petra Küspert und in die Natur und viel Bewegung Elisabeth Hickmann. sieht sie zudem als sehr gute Maßnahmen bei AD(H)S-Betroffenen. eine eventuelle Diagnose zu stellen. gotherapeutinnen Zita Gruber und Reinhard Zangerle, Direktor des Dauert es nämlich zu lange bis dem Karin Pinggera. Dass AD(H)S-Be- Schulsprengel Schlanders, forderKind geholfen wird, macht es jah- troffene durchaus erfolgreich sein te, dass Betroffenen gemeinsam relang schlechte Erfahrungen, das können, zeigt Otto Walkes, so Petra geholfen werden muss, aber die Selbstwertgefühl sinkt und Sekun- Küspert, Diplompsycholgin von der Schüler/innen müssten auch lerdärstörungen, wie Depressionen, Universität Würzburg. Sie fordert nen mit schwierigen Situationen werden häufiger. Auch werde es für Betroffene kurze und häufige umzugehen. dadurch immer schwerer die Lern- Lernmethoden, ablenkungsarmen rückstände aufzuholen, so die Er- Lernstoff und häufigeres Wieder- MANUEL GRUBER

Groß war das Interesse an AD(H)S bei einem Informationsabend, der von der Steuergruppe Inklusion organisiert wurde.

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Im Korb zur Impfung getragen MARTELL - Der SVP-Gemeindefrauenausschuss lud zum Tag der Frau unter dem Motto „Wir haben viel erlebt...“ ins Bürgerhaus ein. Rosa Gamper, Antonia Stricker und Gertraud Pircher erzählten aus ihrem Leben. Gertraud Pircher berichtete von ihrer Kindheit und ihrer Arbeit als Haushälterin und Lehrerin. Zum Beginn ihrer Tätigkeit als Haushälterin durfte sie nicht zusammen mit dem Pfarrer an einem Tisch essen. Die Tätigkeit als Lehrerin bereitete ihr viel Freude. Antonia Stricker lernte das Lesen als Fünfjährige

von ihrer Oma. Sie kam zur Zeit des Faschismus in die Schule. Wenn sie eine Frage auf Deutsch beantworte, weil sie Italienisch nicht konnte, bekam sie eine Ohrfeige. Ihr Vater optierte für Deutschland und Antonia durfte somit in Graz studieren. Sie war 35 Jahre lang Lehrerin. Rosa Gamper wuchs am Stallwieshof auf. Damals trug man die Kinder in einem Korb zur Impfung ins Dorf. Wurde das Kind im Herbst geboren, kam die Mutter erst im Frühjahr ins Dorf. Oft wäre sie um ein Auto froh gewesen.

Im Bild (v.l.): Gertraud Pircher, Antonia Stricker und Rosa Gamper.

Man musste Nähen und Stricken lernen. Gekocht wurde mit dem, was am Hof wuchs. Gut in Erinnerung hat sie die vielen Flugzeuge, die man während des Krieges am Himmel sah. Die SVP-Gemeindefrauenreferentin Erika

Eberhöfer dankte den drei Frauen mit einem Geschenk. Die Gemeindeverwaltung lud zu einem Buffet ein. Auch Primeln wurden angeboten. Der Erlös ging an die RED Krebsforschung. 

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Beispiel, Beispiel, Beispiel! Ein sensibler Junge, der die meisten Erwachsenen für Heuchler hielt, hatte sich das Rauchen angewöhnt. Da seine Eltern ihn nicht davon abbringen konnten, baten sie einen gemeinsamen Freund um Hilfe, von dem ihr Sohn eine hohe Meinung hatte. Der Freund versprach zu helfen, doch sein Besuch ließ auf sich warten. Erst nach einem Monat erschien er und sprach mit dem Jungen. Eine Woche darauf besuchten die dankbaren Eltern ihren Freund. Der Vater sagte: „Mein Sohn hat seit dem Gespräch mit dir keine Zigarette mehr angerührt. Wie immer du das auch geschafft hast - wir möchten dir danken. Nur - warum hast du uns so lange warten lassen?“ „So lange habe ich gebraucht“, antwortete der Freund, „um mir das Rauchen abzugewöhnen.“ - Liebe Leserinnen und Leser! Dieses Beispiel von Hans Kruppa lehrt uns etwas ganz Wichtiges: Das Beispiel, das Vorbild bzw. Nicht-Vorbild, das wir sind, zieht Kreise, im Positiven wie auch im Negativen. Lasst uns dessen immer bewusster werden! Es ist völlig falsch, wenn jemand sagt: „Ich kann tun und lassen was ich will!“ Wir haben immer eine Verantwortung füreinander, vor allem auch für die heranwachsenden Kinder und Jugendlichen. Ich wünsche uns allen Freude, Mut, Ausdauer und Geduld, an uns selber zu arbeiten. Mit herzlichen Segenswünschen grüßt euch allen  MARTIN GEORG JOHANN, PFARRER VON PRAD UND LICHTENBERG 

Fettbrände Skiunfälle

Fettbrände sind die häufigste Ursache für Küchenbrände. Auch wer felsenfest auf den Schiern steht Schon kleine Unachtsamkei- ten können zu einem Inferno verletzen. Die meisten kosten. Schi- Wer führenkann und imsich schlimmsten Fall Menschenleben Unfälle passieren ohne Fremdeinwirkung. hat noch niemals kurz die Küche verlassen, während die Pfanne Deshalb sichHerd überstand? eine Unfallvermit heißem Fettsollte noch man auf dem Wenn es dabei sicherung Gedanken machen. Sei nicht zu ei- nem Fettbrand gekommen ist, hat es mandurch einfach nur Glück gehabt. Besonders verheerend sind die Schäden, eine Familienunfallversicherung oder durch wenn Fettbrände mit Wasser ge- löscht Produkt werden. für Richtiges Verhalten: ein maßgeschneidertes Jugendlidas Feuer mit einer Löschdecke ersticken! che. Wichtig ist vor allem, den Invaliditätsfall

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VINSCHGER GESELLSCHAFT LESERBRIEFE

ANTWORT AUF DIE UNTERSTELLUNGEN DER PESTIZID-FREUNDE IM der Vinschger 11/2014

Medikamente mit Pestiziden zu vergleichen, die über ganze Landstriche voll gesunder Menschen versprüht werden, dann kann das zweierlei bedeuWenn jemand die Stirn hat, ge- ten: a) Die/derjenige kennt den zielt bei Einzelpersonen und Unterschied zwischen einem bei einzelnen Tieren eingesetzte Medikament und einem Pes-

tizid nicht, und sollte deshalb noch viel mehr Abstand von den Pestiziden nehmen. Oder, b), er/sie hat keine sachlichen Argumente, und muss sich aufs Versprühen von Diffamierungen verlegen – was genauso giftig ist, wie gewisse Pestizide. Deshalb

bitte beides: Keine Pestizide und keine Diffamierungen. JOHANNES FRAGNER-UNTERPERTINGER, APOTHEKER; PETER GASSER, TIERARZT; ELISABETH VIERTLER, ÄRZTIN; 28.03.2014

Bassklarinette für MK Kortsch Kinderfreundliches Mals

Im Bild links:Obmann Christian Gemassmer und Raika-Obmann Erich Ohrwalder, rechts Daniel Rechenmacher und Kapellmeister Stefan Rechenmacher SCHLANDERS/KORTSCH - Ein niveauvolles Festkonzert bot die Musikkapelle Kortsch unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Stefan Rechenmacher kürzlich im Kulturhaus von Schlanders. Zur Aufführung kamen u.a. Werke wie „Cutting Winds“ des jungen Südtiroler Komponisten Armin Kofler, „Pique Dame“ von Franz von Suppé, die „Alpina Saga“ von Thomas Doss, „Balkanya“ von Jan Van der Roost und „Eye oft

he Tiger“ aus dem Musical Rocky III. Im Rahmen des Konzertes wurde der Musikkapelle Kortsch offiziell eine Bassklarinette überreicht, deren Ankauf durch die Unterstützung der Raiffeisenkasse Schlanders möglich war. „Ohne eine Musikkapelle ist eine Dorfgemeinschaft kaum vorstellbar“, sagte Raika-Obmann Erich Ohrwalder, „und es ist uns eine Freude, junge, gut ausgebildete Menschen mit unserem Beitrag zu unterstützen“.  INGE

BOZEN/MALS - Jährlich zeichnet der Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE) kinderfreundliche Gemeinden aus. Kürzlich wurde Mals als „Kinderfreundliche Gemeinde 2014“ prämiert. Die Auszeichnung bekommen Gemeinden, die beispielhafte Maßnahmen und Initiativen in folgenden Bereichen setzen: Bau und Instandhaltung von Spielplätzen, sichere Schulwege, verkehrsberuhigende Maßnahmen, Radwege, Kinderfreizeit. In Mals gibt es im Hauptort und in allen Fraktionen Spielplätze. Neue Spielplätze wurden in Laatsch, Plawenn und Tartsch gebaut. Weiters wurden der „Dorfanger“ in Mals errichtet, Boltzplätze in Burgeis und Laatsch sowie ein Familien-Spielsees am Watles. Vereine und Elterninitiativen halfen mit.

Auch die Betreuungs- und Freizeitangebote für Kinder sind der Gemeinde ein Anliegen: Projekt „Spielend lernen“, Sommerkindergarten, Projekte des Jugendzentrums Mals und des Jugendtreffs Burgeis, Versicherung der Schülerlotsen in Mals, Laatsch und Tartsch. In der Fußgängerzone werden Kinderprogramme angeboten. Weitere familienfreundliche Projekte kommen hinzu. Die Gemeindeverwalter stimmen darin überein, „dass diese Auszeichnung allen gehört. Den Kindern, Eltern, Vereinen und Körperschaften, die sich täglich für eine kinderfreundliche Gemeinde einsetzen.“ Glückwünsche für die Auszeichnung kamen auch von Familienlandesrätin Waltraud Deeg, die an der VKE-Vollversammlung teilnahm.  RED

Tumor-Vorsorgeuntersuchung ALLITZ - Dem Kiwanis Klub ­ inschgau ist es gelungen, den V Primar der Abteilung für Chirurgie am Bezirkskrankenhaus Kufstein, Bernhard Spechtenhauser aus Allitz, zu einem Vortragsabend einzuladen. Spechtenhauser referiert am Montag, 7. April um 19 Uhr im Saal des Feuerwehrgebäudes in Allitz zum dies übrigens der erste Vortrag, Thema „Tumor-Vorsorgeuntersu- den Spechtenhauser in seinem chung – Was ist sinnvoll?“. Es ist Heimatdorf hält.  SEPP

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Ferienregion & Partner

Markus Moriggl, Doris Bayer, Silvia Tumler und Werner Platzer bei der Vertragsunterzeichnung (von links). LAATSCH - Pünktlich vor der Vollversammlung am 5. April hat die Ferienregion Obervinschgau ihre Partnersuche erfolgreich abgeschlossen. Vizepräsidentin Doris Bayer, Glurns, und Direktorin Silvia Tumler verlängerten die Zusammenarbeit mit den Raiffeisenkassen Prad-Taufers und Obervinschgau. Zur Vertragsunterzeichnung waren aus Prad Geschäftsführer Werner Platzer und aus Reschen Markus Moriggl zum „Lamm“ nach Laatsch gekommen. Im Einzugsgebiet der Ferienregion ist die Raika Prad-Taufers für die

Zweigstellen in Glurns, Schluderns und Laatsch, die Raika Obervinschgau für die „Obervinschger Tourismushochburg“ Burgeis und den Hauptort Mals zuständig. „Ohne diese Partner könnten wir unser vielseitiges Tätigkeitsprogramm nicht stemmen“, erklärte Tumler. Geschäftsführer Platzer sieht im Sponsoring die Förderung eines zuverlässigen Wirtschaftszweiges, der Wertschöpfung von außen in die Region bringt. Das Gebiet verfügt über 2.942 Betten, womit 385.766 Nächtigungen generiert wurden.  S

Gefiederte Räuber im Foyer

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SCHLANDERS - Es war eine ­R ahmenveranstaltung zur Bezirks­hegeschau. Und sie hatte es in sich. Bezirksjagdaufseher Hansjörg Götsch (im Bild) bot in drei Vitrinen eine Übersicht über sämtliche Falken auf dem europäischen Kontinent, dazu Karten zu Vorkommen und Verbreitung. S

15 neue Bürofachfrauen

Im Bild (v.l.): Claudia Santer, die jüngste bzw.älteste Lehrgangsteilnehmerin Alexandra Karner (Prad) und Eva Garber (Latsch) sowie Helmuth Renzler. GOLDRAIN - Rund ein Jahr lang ha-

ben sich 15 Frauen von Algund bis Graun im Rahmen des ESF-Lehrgangs „Office Management“ im Bildungshaus Schloss Goldrain fachliche sowie auch persönliche und soziale Kompetenzen angeeignet. Alle Teilnehmerinnen haben bis zum Schluss durchgehalten. Der Qualifizierungslehrgang für arbeitssuchende Frauen umfasste insgesamt 638 Stunden. Der Lehrplan reichte von der Vermittlung von EDV-Kenntnissen und Persönlichkeitstraining bis hin zu Kompetenzen, die in Büros anfallen, Betriebspraktika und Bewerbungstraining. Wie der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler bei der Verleihung der Zertifikate am 24. März betonte, ist ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten bei Vorstellungsgesprächen besonders wichtig. Angesichts der derzeitig schwierigen Arbeitsmarktsituation dürfe man nicht zu wählerisch sein. Nicht immer werde es möglich sein, eine Arbeitsstelle vor der Haustür zu finden. Laut der Bildungshaus-

direktorin Claudia Santer haben die Teilnehmerinnen, die jetzt übrigens auch alle den „Europäischen Computerführerschein“ (ECDL) besitzen, auch persönlich viel voneinander gelernt. Sie seien jetzt fachlich gut gerüstet, um als kompetente Bürofachkräfte in die Arbeitswelt einzusteigen. Santer dankte allen Teilnehmerinnen sowie auch der Lehrgangs-Tutorin Andrea Hanni und der Koordinatorin Claudia Tapfer. Folgende Frauen haben den Lehrgang mit Erfolg absolviert: Ingrid Andreaus, Katarina ­Bistiakova, Jolanda Blaas, Beate Breitenberger, Marlene Dal S­ anto, Eva Garber, Adelheid Götsch Santer, Alexandra Karner, Elena Paseciakova, Petra Piazzi, Petra Strnádová Hanny, Irene Telfser Pircher, Caroline Veith, Sabine Wielander und Karin Wörnhart. SEPP 

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Am Podium (v.l.) Gustav Rechenmacher, Thomas Moriggl, Martin Pedross, Josef Negri und Markus Heinz

Sara Schönthaler als „Bruni va d‘Hoad“ und Julia Öster als „Jessica von Bozen“.

„Machen Sie sich keine Sorgen um die Zukunft!“

Vinschger Unternehmer versuchten im Oberschulzentrum von Mals die Generation Y für das „Südtirol der Zukunft“ zu begeistern. MALS - Gustav Rechenmacher, Bezirksvertreter im Unternehmerverband Südtirol, und Jungunternehmer-Präsident Thomas Moriggl hatten sich vorgenommen, 10 Oberschulklassen aus Mals und Schlanders „für die Zukunft zu begeistern“. Das ehrgeizige Unterfangen im Projekt „Begegnung Schule - Unternehmen“ baute auf die Impulsreferate zweier erfolgreicher Unternehmer - im aktuellen Sprachgebrauch - auf zwei „Global Player“ aus dem Vinschgau. Moderator Theo Hendrich versprach zur Eröffnung einen „spannenden Tag“ und fragte in den Saal, wer denn klare Vorstellungen für ein Leben nach der Matura habe. Es meldete sich niemand. „Dann sind wir

hier richtig“, erhöhte Hendrich die Erwartungshaltung. Die Aufmerksamkeit erhöhte dann Martin Pedross, Eigentümer der Karl Pedross AG in Latsch. Er attestierte den Bewohnern des „Singapur der Alpen“ einen gewissen Realitätsverlust vor lauter Tüchtigkeit und schöner Landschaft. „Südtirol hat viele Vorzüge, aber wir müssen Land und Leute wieder wachrütteln, um attraktiv zu bleiben“, meinte der Arbeitgeber für 160 Personen und rief auf „Geht auf Reisen, öffnet euch der Welt. Bleibt neugierig und ungeduldig“. An die „Millennials“, wie die zwischen 1980 und 2000 Geborenen auch genannt werden, wandte sich auch der zweite Referent, der Naturnser Mar-

kus Heinz, der vor 28 Jahren als Schlosser-Lehrlinge bei Ivoclar Vivadent in Naturns begonnen hat und seit 1. Jänner 2014 als „Senior Director“ ins Mutterhaus nach Schaan in Liechtenstein berufen wurde. Seine Empfehlungen an die Vinschger Oberschüler präsentierte er als „Die zehn Gebote der Generation Y“, die mit „Glaube an dich“ begannen und mit „Zerstöre nicht, erschaffe“ endeten. Darin war aber auch die Rede von Ehrlichkeit, Respekt, Toleranz, harter Arbeit und leidenschaftlichem Leben. „Machen Sie sich keine Sorgen um die Zukunft“, rief er den Schülern zu. „Sehen Sie das Glas halbvoll.“ An die Referate schlossen sich ein tiefsinniger Sketch von Julia

Öster und Sara Schönthaler aus Mals, die Wünsche nach günstigen Rahmenbedingungen durch Siegfried Alber, Lisi Gutgsell und Sonja ­Sachsalber aus Schlanders, die „strategischen Infrastrukturprojekte“ von Josef Punt und Felix Pinggera von der Gewerbeoberschule Schlanders und die Überlegungen zur Bedeutung der Sprache durch Lisa Schwalt und Peter Thöni vom Realgymnasium. Die rege Diskussion endete mit dem Eingeständnis der Sprachenlehrerin Anneliese Federer, dass in der Zusammenarbeit mit Betrieben einiges versäumt worden sei, und mit dem positiven Bild lernbereiter und polyglotter Jugendlicher durch Oberschuldirektor Herbert Raffeiner, Schlanders. S

Sprachengymnasium öffnet sich der Wirtschaft SCHLANDERS - Im Zuge der Ausarbeitung eines neuen Sprachenkonzeptes sucht das Sprachengymnasium auch verstärkt den Kontakt zur heimischen Wirtschaft. Die Schüler des Sprachengymnasiums eignen sich auf Grund des vielfältigen Angebotes im und außerhalb des Unterrichtes (internationale Zertifizierungen in Italienisch, Englisch und Französisch, Schüleraustausche, Intensivsprach­ wochen, ECDL-Führerschein) sehr viele der in den Betrieben

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geforderten Kompetenzen an. Eine gute Abstimmung der Erfordernisse der Betriebe und des Angebots der Schule aufeinander, sowie ein reger Austausch sollen den Schülern in Zukunft noch besser den Einstieg in die Arbeitswelt vor Ort erleichtern. Mehrere Betriebe im Vinschgau (Kunstdünger in Vetzan , VI.P in Latsch, Schweitzer in Naturns sowie Vinschgau Marketing in Glurns) haben ihre Bereitschaft im Rahmen eines Gesprächs mit An-

naliese Federer, Gruppenleiterin der Arbeitsgruppe „Sprachenkonzept“ und Französischlehrerin am Sprachengymnasium, kundgetan und Angebote gemacht: Möglichkeit von Betriebspraktika bzw. Ferialjobs, Betriebsbesichtigungen, Patenschaften für besonders motivierte Schüler, Referententätigkeit an der Schule, Durchführung gemeinsamer Projekte). Mit weiteren Betrieben (Pedross in Latsch, HOPPE in Schluderns) werden noch Gespräche geführt. Alle

kontaktierten Betriebe haben ihr Interesse an einer längerfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit bekundet. Die Ergebnisse der Gespräche fließen nun in die Erstellung des neuen Sprachenkonzeptes ein, das im laufenden Schuljahr ausgearbeitet und ab Herbst umgesetzt werden soll. Außerdem plant das Sprachengymnasium zu Beginn des neuen Schuljahres einen „Tag der heimischen Wirtschaft“ mit Referenten aus Betrieben.  RED


„Auch selbstkritisch sein“ hds-Vollversammlung mit Neuwahlen

Neben vielen hds-Mitgliedern nahmen auch Politiker und Vertreter anderer Wirtschaftssparten an der hds-Bezirksversammlung teil. GOLDRAIN - „Trotz Krise und

schwieriger Rahmenbedingungen, wie es etwa die Steuerbelastung und die hohen Lohnnebenkosten sind, dürfen wir das Glas nicht halb leer, sondern halb voll sehen“, sagte hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauers bei der Bezirksversammlung auf Schloss Goldrain. In Krisenzeiten werde die Schuld gerne bei allen anderen gesucht, nur nicht bei sich selbst. „Wenn der Umsatz zurück geht, liegt der Grund dafür nicht nur in der sinkenden Nachfrage, sondern auch bei uns. Wir müssen uns daher selbstkritisch Fragen stellen: Stimmt das Sortiment? Braucht es mehr Werbung? Sind wir motiviert? Sind die Preise fair? Ist eine authentische Freundlichkeit gegeben? Gelingt es uns, die Kunden zu überraschen?“ fragte Spechtenhauser in den Saal. Die Kaufleute und Dienstleister müssten sich bemühen, Besonderheiten der

Betriebe und Dörfer herauszuarbeiten, „damit Bewohner und Kunden möglichst alles finden, was sie brauchen. Der Reiz sind wir selber.“ Großanbieter hätten es im Vergleich zu familiengeführten Geschäften leichter. Auch hds-Präsident Walter Amort sieht im Familienbetrieb das Zentrum des Wirtschaftsgefüges. Jüngste politische Entwicklungen, die sich in Rom und Bozen abzeichnen, lassen auf positive Veränderungen hoffen. Wie Amort hofft auch der Landtagsabgeordnete und scheidende hds-Direktor Dieter Steger, dass es in Italien endlich zu großen Reformen kommen wird. Das „verkrustete“ Arbeitsmarktrecht sei zu erneuern und die öffentlichen Verwaltungen schlanker zu gestalten. Außerdem brauche es Rechtssicherheit. Für Südtirol stellte Steger ein neues Regelwerk in Aussicht, „wonach Einzelhandel in Zukunft in Gewerbegebie-

Im Bild (v.l.): hds-Vizepräsident Dado Duzzi, Dieter Steger, Walter Amort, Dorothea Bayer, Josef Franz Rainalter und Dietmar Spechtenhauser.

ten und im landwirtschaftlichen Grün nicht mehr möglich ist.“ Als entscheidend stuft er die lokalen Kreisläufe und regionalen Produkte ein: „Die Großen schauen selbst auf sich, unser Augenmerk muss den Kleinen gelten.“ In diesem Sinn äußerten sich auch Paolo Agnelli (Terra Institute) und der Sozialwissenschaftler Armin Bernhard, die über das Projekt „Gemeinwohl-Region Vinschgau“ und das „Regionalgeld“ informierten, das im Herbst als komplementäre, Euro-gedeckte Währung im Vinschgau eingeführt werden soll. Bei der Gemeinwohl-Idee stehen nicht Gewinnmaximierung und Konkurrenz im Mittelpunkt, sondern Kooperation und Regionalität. „Wir dürfen nicht warten, bis das letzte Geschäft oder die letzte Bar zusperrt, sondern müssen alle zusammenstehen, damit unsere Dörfer lebendig bleiben“, sagte der Latscher BM

Helmut Fischer. Der neue, 8-köpfige hds-Bezirksausschuss wurde per Akklamation gewählt: Horst Egger, Martina Gamper, Doris Gstrein, Jessica Hofer, Peter Schuster, Dietmar Spechtenhauser, Robert Weirather und Elke Weissenegger. Besondere Ehrung Seit 40 Jahren ist Josef Franz Rainalter Schuhmacher und Einzelhändler mit Schuhen in Glurns. Bei der hds-Bezirksversammlung wurde er dafür geehrt. Der Handwerksbetrieb wurde 1901 vom Großvater Josef Rainalter gegründet. Von 1936 bis 1967 führte dessen Sohn Franz das kleine Unternehmen. Josef Franz Rainalter war seit 1966 im Familienbetrieb tätig und übernahm ihn vom Vater im Jahr 1973. Heute arbeitet seine Nichte Dorothea Bayer im Betrieb mit.  SEPP

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VINSCHGER KULTUR

Martl und Hermine

„Ohne Herrgott bleib i nit” April, ist ein neuer Film von Neumair zu sehen. Der 55-minütige Streifen „Ohne Herrgott bleib i nit - Martl vom Sonnenberg“ ist aber nicht eine Fortsetzung des 1. Teils, sondern eine eigene Geschichte: Nachdem Martls Schwester Emma gestorben ist, kommt nun Hermine vom rund 1 Stunde entfernten Waldenthal-Hof zu Martl, um aufzuräumen, zu putzen, zu kochen.

Neue Feliuskapelle in Laas

LAAS - Am 23. März wurde im Anschluss an die Josefimesse die neu errichtete Kapelle in der ­Feliusstraße gesegnet. Viele Gläubige waren dem Aufruf der Schützenkompanie Major Franz Muther gefolgt und nahmen an der Feier, die von der MK Laas umrahmt wurde, teil. Bereits 1982 hatte die Kompanie die Kapelle in Eigen­ regie wieder aufgebaut da sie beim Ausbau der Feliusstraße abgerissen werden musste. Beim Umbau des Wohn- und Pflegeheims musste die Kapelle neuerlich weichen. Dank der Beharrlichkeit und Mitarbeit der Schützen wurde sie von der Gemeinde wiedererrichtet. Der

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Christus an der Geißelsäule sowie die schmerzhafte Muttergottes (Statuen aus dem 17. Jahrhundert) wurden von Emma Noggler aus Reschen liebevoll restauriert. Hauptmann Patrick Angerer dankte der „Lasa Marmo“ für die Marmorplatten, Ferdinand Hauser für die Errichtung des Fundamentes, dem Architekten Kurt Stecher für die Planung, Ludwig Astfäller für die Bearbeitung des Marmors sowie der Firma Lema für das Inoxgitter. Ebenso dankte der Hauptmann der Eigenverwaltung Laas, dem Landesamt für Denkmalschutz und der Gemeinde Laas für die finanzielle RED Unterstützung. 

In Rückblenden mit Hilfe von Ausschnitten aus dem ersten Film wird nun sein Leben erzählt. Gleichzeitig geht das Leben am Sonnenberg weiter: es wird eine Straße gebaut, erstmals kann Martl das Heu mit dem Traktor einbringen. Im November 2012 wollen Nachbarn den Martl überreden, den Herrgott, der seit 1818 neben der Haustür hängt, abzunehmen und zu restaurieren.

Doch der Martl sagt: „Ohne Herrgott bleib i nit.“ Nur rund 2 Monate nachher stirbt er unerwartet. 9 Monate nach dem Begräbnis kehrt der restaurierte Herrgott zu seinem angestammten Platz zurück. Der Film ist am 13. April um 15, 17 und 19.30 Uhr im Schönherr-Kino zu sehen. Der Eintritt ist frei ­(freiwillige Spende). SEPP

„Immer waren da Blumen…“ SCHLANDERS - Eine unterhaltsame Komödie mit Tiefgang und eigenwilligem Sprachwitz war auf Einladung des Südtiroler Kulturinstituts am Freitag im Kulturhaus in Schlanders zu sehen. Das Stück „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ wurde von vier Schauspielern des Nationaltheaters Mannheim in sprachlich starken Dialogen hervorragend gespielt. Der Titel des neuen Stücks von Theresia Walser ist einem Zitat des lybischen Diktators Gaddafi nachempfunden. Im Stück sind es drei Diktatorengattinnen, die sich zwischen Arroganz, Größenwahn und Lächerlichkeit einen Zickenkrieg mit komischen Untertönen liefern. Imelda Marcos, Margot Honecker und Leila Trabelsi haben sich zu einer Pressekonferenz versammelt. Anlass: die geplante Verfilmung ihres Lebens. „Mein Leben müsste gesungen werden“, sagt Imelda, die als Verfechterin des Schönen beklagt, dass auf dem Podium keine Blumen zu finden sind. Für die freundlichen Gesichter der Diktatur spielt es keine Rolle, wenn Menschen erschossen und gefoltert werden.

Foto: Christian Kleiner

SCHLANDERS - Es war im Jänner 2012, als im Schönherr-Kino der 90-minütige Film „Martl vom Sonnenberg - Vier Jahre aus dem Leben eines Pächters“ gezeigt wurde. Günther Neumair aus Bruneck hatte mit diesem Streifen dem Fallegger Martl, gestorben am 15. Jänner 2013, und seiner Schwester Emma (gestorben 2010) ein filmisches Denkmal gesetzt. Am Sonntag, 13.

Die Rollen sind den mächtigen Frauen der Welt wie auf den Leib geschnitten: Imelda, die First Lady mit Platz an der Sonne, die gefühllose Margot und Leila, die tunesische „Madame“. Gottfried, der Dolmetscher, spielt eine zentrale Rolle: er versucht zwischen den Frauen zu vermitteln, er übersetzt, was gesagt wird und was er glaubt, was die anderen hören wollen. Ein starkes Stück!  INGE


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Sortenvielfalt im eigenen Garten Forellensalat, Salzmündener Erbse oder Kipferlebohne: Was ausgefallen klingen mag, sind oft alte oder standortangepasste Sorten. Ein Streifzug durch die Vielfalt. Schon einmal vom Baumspinat Chenopodium Giganteum gehört? Kennen Sie die Gochsheimer Gelbe? Oder ist Ihnen auch aufgefallen, dass Sie mit dem Vinschger Kobis bessere Erträge im Garten erzielen als mit wahllos ausgesuchten Krautpflänzchen? Wenn nicht, wird es höchste Zeit, sich mit einheimischen und alten Sorten zu beschäftigen. Wer in den letzten Jahren den jährlich in Mals stattfindenden Georgimarkt besuchte, konnte sich bereits informieren: Es gibt weit mehr als Cocktail- oder Fleischto-

maten. Am Stand des Sortengarten Südtirol geht es schon seit Jahren rund, was das Angebot und das Wissen um einheimische oder alte Gemüsesorten anbelangt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Tomaten beispielsweise werden vom Sortengarten Südtirol (und von Edith und Robert Bernhard im Oberen Vinschgau) in einer Vielfalt angeboten, die eine wilde Lust auf die süßen roten oder gelben oder gestreiften oder orangenen Früchte machen: Achtzig verschiedene Sorten werden kultiviert!

Kulturwirt Konrad Meßner, der dem in den 60er Jahren eingeschlafenen Georgimarkt zu neuer Blüte verhalf und ihn seit den 90er Jahren zu einem Treffpunkt mit Strahlkraft für das Dreiländereck entwickelte, ist von der Wichtigkeit einer Saatgutvielfalt überzeugt: „Die Vielfalt ist einer der wichtigsten Aspekte

von Lebensqualität. In samenfesten und vielfältigen Sorten steckt wichtiges Genpotential“. In Anbetracht der Tatsache, dass innerhalb der letzten 100 Jahre rund 75 Prozent der Vielfalt an landwirtschaftlichen Nutzpflanzen verloren ging, ist der Erhalt von Sortenvielfalt ein Muss. Denn die Vielfalt wirkt wie eine

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der Boden, Nahrungslieferant für das, was wir essen wollen. Wer ein bisschen Zeit hat, zählt Regenwürmer - rund 200 der fleißigen Schwerarbeiter auf einem Quadratmeter Erde sind ein gutes Zeichen für eine gesunden Boden. Sie belüften den Boden und verbessern seine Struktur, wandeln Gartenabfälle in Pflanzennährstoffe um, erleichtern den Pflanzen die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen und vieles mehr. Nicht umsonst sagt ein

französisches Sprichwort: Der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht und er hat sein Geheimnis den Regenwürmern anvertraut. Zur Bodengesundheit gehören jedoch mehr als zahlreiche Regenwürmer. Praktische Tipps unter: janatuerlich.at, gartenbauvereine.org oder kleingarten-neueinsteiger.info.

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Versicherung: Nur so können sich Pflanzen an Veränderungen wie Klima, Krankheiten oder extreme Wetterbedingen anpassen. Im eigenen Garten kann jeder dafür sorgen. Natürlich hat das auch geschmackliche Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind: Die Möglichkeiten kulinarischer Art werden gleichzeitig um Köstliches erweitert. Doch schon vor dem Georgimarkt am 23. April wartet der Garten auf den Gärnter: und vor allem wartet

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VINSCHGER VORGESTELLT

Modernes, landschaftsgerechtes Bauen in Goldrain Auf einem steilen Obstbaugrundstück in Goldrain ist die neue Erweiterungszone „Tschanderle“ entstanden. Obwohl die Geländeneigung anfänglich problematisch schien, erwies sich der Bauplatz als hochwertig, sodass die hervorragende Aussicht nach Südosten und Westen planerisch optimal genutzt werden.

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GOLDRAIN - Ein wesentlicher Grundgedanke der Planung war ein modernes, landschaftsgerechtes Bauen und die Integrierung der Gebäude in die Landschaft. Die bestehende Terrassierung des Baugeländes hatte dabei Vorbildcharakter und floss als Konzept in

die Bauzone ein, die neben fünf Wohnungen für den geförderten Wohnbau drei Wohnhäuser für den freien Wohnbau vorsah. Da das Gelände steil ist, konnte viel Kubatur unterirdisch verbaut werden. Eine geologische Untersuchung ergab, dass eine Hangsi-

cherung notwendig war; der Hang wurde mit einem mit Stahlseilen verankerten Metallnetz und einer Folie abgedeckt. Diese Konstruktion war am Ende der gesamten Bauphase leicht abzubauen. Der Durchführungsplan für die Zone „Tschanderle“ beinhaltet

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VINSCHGER VORGESTELLT

einige maßgebliche Auflagen: So ung erfolgen. Die Bauherrn gaben tung, die Verbauung einander musste eine einheitliche Verbau- sich die gegenseitige Verpflich- anzupassen, die Begrenzungsmauern und Teile der Vorderansichten einheitlich als Natursteinmauern auszuführen sowie das Obergeschoss der Wohneinheiten vom darunterliegenden Geschoss zurückzusetzen und mit Erdfarbe zu streichen, um die Wohnhäuser der Landschaft anzupassen. Die Pergolas auf den Terrassen sollten eine Verbindung zu den umliegenden Weinbergen herstellen. Das Doppelwohnhaus der FaLieferung und Montage der Fenster und Lichtschutz. milie Kaserer wurde von Geometer Harald Stampfer geplant und www.bsv.bz ist demnächst bezugsfertig. Nachdem der Bauherr viele Arbeiten selbst ausführte, konnten in einer Bauzeit von zwei Jahren zwei

Fenster Türen Lichtschutz

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Verlegung der Fliesen 22

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Fliesen

zusammengebaute Wohnungen mit je 160 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Als Heizung wurden beide Wohnungen an die für diese Zone neuerrichtete Fernwärmezuleitung der EGL angeschlossen. Der Heizenergieverbrauch des Gebäudes liegt unter 50 kW/m² und entspricht infolge des Einbaues einer kontrollierte Raumlüftung sowie der Dreifachverglasung der luftdichten Türen und Fenster dem Klimahausstandard A. Im Kellergeschoss wurden zwei getrennte Garagen mit mehreren Autostellplätzen geplant. Um die Wohnungen für Menschen mit Behinderung bewohnbar zu machen, wurden sämtliche Richt-

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linien des „barrierefreien Bauens“ eingehalten und ein zentraler Aufzug für beide Wohnungen vorgesehen. Im Erdgeschoss der Wohnungen für die Familien Kaserer wurde ein großzügiger Wohn- und Essraum mit integrierter Küche mit großflächigen Panoramafenstern geplant. Die herrliche Terrasse und die angrenzende Liegewiese gewähren den Bewohnern einen majestätischen Ausblick auf Schloss Goldrain, dem gesamten Talkessel und die gegenüberliegende Bergwelt. Dank der sonnenexponierten Lage des Hauses wurde bewusst auf die von weitem sichtbaren Solarzellen verzichtet. Der gesamte Wohnbereich mit allen Zimmern und Bädern wird

mit Fußbodenheizung beheizt Verbauungsmöglichkeit optimal gerechtes Konzept zu realisieren. und wurde teils mit dem Granits- zu nutzen und ein landschafts-  INGE tein „American Black“ und teils mit Lärchenholzlaminat ausgelegt. Sämtliche Türen sind maßangefertigt und in Lärche natur. Ein Treppenhaus mit Edelstahlgeländer führt in das Obergeschoss, in dem die Schlafräume und die eleganten Bäder liegen. Die großzügigen PanoramaLieferung der gesamten balkone im Dachgeschoss sind ebenfalls mit Edelstahlgeländer Innen- und Haustüren eingefasst. Hier sind die Außenmauern, wie eingangs erwähnt, in hellen Erdtönen gehalten. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Technikern und den vielen heimischen Handwerksbetrieben und Lieferanten ist es den Bauherrn gelungen, die

Ausführung der Schlosserarbeiten

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Foto Newspower/Eos

VINSCHGER SPORT

Beim Start

Lokalmatador Toni Steiner trumpft auf Traumhafte Wetterbedingungen bei der 7. Marmotta Trophy

Alexander Fasser

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Michaela Essl

Foto: AM

Foto Newspower/Eos

Foto Newspower/Eos

 Foto: Renè Holzknecht

MARTELL - Über 100 Sport­ lerinnen und Sportler gingen am Sonntag bei der 7. Marmotta Trophy an den Start. Die Teilnehmerzahl war zwar etwas geringer als erwartet, aber jene Athleten, die sich beteiligten, fanden traumhafte Bedingungen vor. Die Teilnehmer aus Österreich entschieden mit Michaela Essl (Allgemeine Klasse Damen) und Alexander Fasser (Herren) die beiden wichtigsten Kategorien für sich. Bei den Jugendkategorien setzten sich die italienischen Die „Marteller Athleten“ Klaus Wellenzohn, Anton Steiner Nachwuchshoffnungen Alissa Micheli und Davide Magnini und Franz Gruber mit Familie. („Cadetti“) und Valentino Bacca (Junioren) durch. Bei den Junio- Österreicher Manuel Seibald und nahezu gleichauf. Der Österreiren fiel die Entscheidung um den Valentino Bacca (Brenta Team) cher brach sich jedoch einen Ski Sieg in der letzten Abfahrt. Der waren vor der letzten Abfahrt und musste das Rennen aufgeben,

Moderator Leander Regensburger interviewt Anton Steiner; der Laaser entschied die Master Klasse für sich.

während Bacca ungehindert dem Sieg entgegenfuhr. Einen österreichisch-italienischen Zweikampf gab es auch bei den Damen der allgemeinen Klasse. Am Ende war es Michaela Essl (Adidas-Hagan Rennteam), die sich gegen Martina Valmassoi (Dolomiti Skialp) durchsetzte. Dritte wurde Tatiana Kutlikova vom ASV Gossensass. Beim spannenden Herrenrennen gab es ein halbes Dutzend Sieganwärter. Gewonnen hat Alexander Fasser vor seinem italienischen Konkurrenten Ivo Zulian und dem Schweizer Alexander Hug. Einen Südtiroler Sieg gab es bei den Wettkämpfen in der Master-Kategorie, wo sich zur Freude der Veranstalter der Lokalmatador Toni Steiner (ASV Martell) den Triumph sicherte und somit die Veranstaltung mit einem Heimsieg krönte. Dank der traumhaften Bedingungen und der perfekten Organisation war die heurige Marmotta Trophy eine super Werbung für den Skitourensport. Auch der internationale Verband der Skibergsteiger ISMF nahm das mit Freude zur Kenntnis. Im nächsten Jahr könnte die Marmotta Trophy zum Weltcup gehören.  Weitere Infos und Ergebnisse im Internet (www.marmotta-trophy.it).  

NEWSPOWER/EOS; RED


Mals: Sektion Fußball zieht Bilanz MALS - Die Sektion Fußball des ASV Mals traf sich unlängst zur Vollversammlung im Jugendzentrum Mals. Sektionsleiters Roland Mur konnte mehrere Ehrengäste begrüßen, darunter den ehemaligen ASV-Präsidenten Alfred Lingg und seinen Nachfolger Helmut Thurner. Nach einer Rückschau auf 2013 legten die Trainer ihre Berichte vor. Die Betreuer berichteten über spannende und erfolgreiche sowie auch weniger erfolgreiche Meisterschaften. Die Altherren und die Freizeitmannschaften Klein- und Großfeld hatten bezüglich der Hinrunde im Herbst viel Gutes zu erwähnen, aber auch ihre Teilerfolge kritisch hinterfragt. Rainer Dengg zog aus seiner ersten Herbstrunde beim ASV Mals in der Funktion als Trainer der 1. Amateurligamannschaft ein durchwegs positives Resümee. In manchen Bereichen gebe es aber doch noch Luft nach oben.

Die 1. Amateurligamannschaft

Bei der Neuwahl des Ausschusses standen einige Mitglieder, die in den vergangenen Jahren großen Einsatz an den Tag gelegt hatten, aus verschiedenen nachvollziehbaren Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl bereit: Wolfgang Raffeiner, Matthias Flora, Simon

Flora und Helmut Thurner. Ihnen gebührt großer Dank. Dem neuen Ausschuss gehören an: Roland Mur, Ingo Pitscheider, Mirko Stecher, Peter Thanei, Matthias Winkler, Ulrich Christandl und Markus Bernhart. Die langjährige Mitarbeiterin Jutta Hölbling

wurde kooptiert. Für 2014 ist ein „Public Viewing“ (Fußball WM Brasilien) in der Fußgängerzone von Mals geplant. Auch das „Erich Kalser & Zerzer Emmerich“- Gedächtnisturnier findet statt sowie das Hansi Dorfner Fußballcamp RED Ende August. 

Wer gewinnt die Weißkugeltrophäe? LANGTAUFERS - Der ASC Weißkugel Raiffeisen veranstaltet am Samstag, 12. April, auf der Valbenair-Piste im Skigebiet ­ ­Maseben in Langtaufers das traditionelle Rennen (Riesentorlauf) um die Weißkugeltrophäe. Einschreibungen sind bis zum 11. April um 12 Uhr möglich: Faxnum-

mer 0473 633097 oder E-Mail (s.c.weisskugel@rolmail.net). Die Nummernausgabe erfolgt im Bergrestaurant Atlantis ab 8.30 Uhr. Das Rennen wird um 10.30 Uhr gestartet. Die Weißkugeltrophäe erhält jener Verein, der mit drei Athleten die Bestzeit erzielt. SEPP 

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VINSCHGER SPORT

Oswald Weisenhorn, Anna Pircher, Günther Angerer, Petra Pircher, Peter Zischg, Hildegard Felderer.

Auf der Haideralm wurde abgerechnet und gefeiert Im Durchschnitt hatten knapp 200 Athletinnen und Athleten an den fünf Durchgängen des Dynafit-Vinschgaucup 2014 teilgenommen. ST. VALENTIN A. D. H. - Man hätte ihn den Frühlingslauf taufen können. Nur der viele Schnee erinnerte die 196 Teilnehmer, dass es um „Ski Running“ ging und dass es auf den 700 Höhenmetern zwischen Talstation und Haideralm auch bei angenehmen Temperaturen den einen oder die andere eiskalt erwischen könnte. Nichts zum Erwischen hatten die Verfolger des schweizerischen ­Vizeweltmeister im „Vertical Race“, Martin Anthamatten, der mit seiner Freundin Victoria Kreuzer dem Dynafit-Finale den Stempel aufdrückte. Knappe zwei Minuten hinter dem Zermatter kam der um 14 Jahre ältere Oswald Weisenhorn aus

Mals ins Ziel, 42 Sekunden vor seinem schärfsten Rivalen ­Lukas Arquin aus Marling. Mit den Siegen am Watles, in Sulden und dem 2. Platz auf der Haideralm sicherte sich Weisenhorn auch die Gesamtwertung. Nach seinem 4. Rang im Auftaktrennen von Maseben, Langtaufers, zwei Plätze hinter Arquin, kam der Obervinschger immer besser in Schwung. Der 3. Platz ging an den Burgeiser Mitorganisator Alex E ­ rhard, der in Maseben als 6., in Trafoi und am Watles als 3., in Sulden als 5.040 Euro konnten die Organisatoren des Dynafit Vinschgau-Cups dem Vertreter der Südtiroler Herzstiftung, Franz Bauer aus Goldrain 5. und auf der Haideralm als 7. ins Ziel gekommen war. Für den überreichen. Im Bild Toni Steiner, der betroffene Josef Thomann, Klaus Wellenzohn, Fanz Bauer, Alex Erhard und Franz Gruber (von links), Schneeschuhläufer der Sonderdahinter Walter Gemassmer. klasse, Günther Angerer, endete

Südtiroler Onlinemedien: Zugriffszahlen* im Überblick Februar 2014

Besuche

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1.250.000

300.000 240.000

* Quelle: Besuche/Google Analytics

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das Heimrennen mit dem 5. Sieg im 5. Lauf vor dem Malser Hubert Theiner mit vier 2. Plätzen und einer winzigen Schwäche, als er am Malser Hausberg Watles den Latscher Helmuth Platzgummer den Vortritt lassen musste. Eine „Ausländerin“ holte sich den Dynafit-Cup bei den Skibergsteigerinnen. Um 10 Punkte konnte die Sarnerin Annemarie Gross Anna Pircher aus Morter und um 30 Punkte Petra Waldner aus Burgeis distanzieren. Was Angerer bei den Männern gelang, schaffte auch die Laaserin Petra Pircher, die fünf Mal antrat und überlegen fünf Mal vor Katja Angerer aus St. Valentin und Daniela Felderer aus Glurns ins Ziel kam. Entspannt und gespannt durften jedes Mal die Hobby-Ski- und Schneeschuhläufer

die fünf Durchgänge genießen. Erstens entfiel das direkte Duell, zweitens war eine Portion Glück notwendig, um möglichst nahe an die Richtzeit heranzukommen. Von 151 Konkurrenten waren Peter Zischg aus Prad, Manfred Vent aus Eyrs und Robert Breitenberger aus Göflan die glücklichen Männer. Von 77 Frauen zogen mit Hildegard Felderer und Andrea Sagmeister zwei „Stadtlerinnen“ vor der Meranerin Barbara Chizzali das große Los. Wie man dem der Vinschger verraten hatte, wird am 15. August für Hobby-Läufer und Familien ein „Dynafit-Sommerlauf“ über 5 km von Schlinig zur Sesvenna-Hütte stattfinden. S


Jeder macht ! mit

Kämpferische „Kellerkinder“

Latsch in Weiß-Schwarz: versuchte eine Entscheidung zu erzwingen. Mattia Lo Presti, Thomas Tscholl und Stefan Rinner (v.l.) LATSCH, LANDESLIGA, 21. SPIELTAG, SONNTAG, 30. MÄRZ - Ist der Tabel-

lenplatz erst ruiniert, lebt und spielt es sich ganz ungeniert. Frei nach Wilhelm Busch und frei von allen Ängsten schaffen es die Latscher Fußballer, vom Tabellenende aus kräftige Lebenszeichen zu geben und eine spannende Partie nach der anderen auf den Rasen zu legen. Sie lassen Spitzenmannschaften erzittern und den Blutdruck der Zuschauer steigen. Und das schon seit fast einem Monat. Sie holten einen Punkt auswärts gegen Passeier in einer desolaten Personalsituation. Sie erzwangen ein Unentschieden gegen den Viertplatzierten (Weinstraße) und verblüfften die Fachleute durch das 1:1 auswärts beim

zweitplatzierten FC Bozen 96. Rein rechnerisch hätten sie gegen den FC Neugries den Sack zumachen müssen, aber gegen mittelmäßige Mannschaften tut sich die Truppe um Marco Nicoletti traditionell schwer. Zwar stünde den Latschern der Schönheitspreis für kluge Spielzüge und rassige Angriffe zu, aber unterm Strich steht wieder nur ein Unentschieden. Ein torloses auch noch. Zu verdanken auch einem sicheren Schlussmann Martin Innerhofer. Zwar erhöhten die Hausherren den Druck in der 2. Hälfte. Es gab in der 54. Minute sogar einen Torschrei, als Stefan Rinner den Ball im Durcheinander ins Netz stocherte, aber der Schiri hatte zuvor ein S Foul-Spiel gesehen. 

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Jeder gewinnt bei der Tombola!! > Freeride Ski, > Snowboard, > Handschuhe und, und, ...

Jeden Tag Party mit DJ Günther

Zug für Naturns abgefahren?

Elias Tappeiner (vorne) hatte zwar gute Tormöglichkeiten, konnte sie aber nicht verwerten. NATURNS, OBERLIGA, 24. SPIELTAG, SONNTAG 30. MÄRZ - Rein rechne-

risch ist der Klassenerhalt nach wie vor noch möglich, auf das rettende Ufer fehlen aber schon 7 Punkte. Wie schon gegen Eppan reichte es auch im zweiten aufeinanderfolgenden Heimspiel gegen Cal-

ciochiesa nur zu einem 1:1 Remis. Bis zum Ausgleichstreffer für die Gäste war es ein munteres Spiel mit Chancen für beide Teams. Gegen Ende der ersten Halbzeit vermasselte Ramiro Lago durch Eigensinnigkeit eine Superchance. Doch unmittelbar nach der Pause brachte er Naturns nach einer gelungenen Aktion mit einem Volleyhammer in Führung. Die Freude währte bis zur 64. Min., dann kam es knüppeldick. Nach einem Freistoß für die Gäste konnte Florian Pohl den Ausgleich nur durch ein Handspiel verhindern. Die logische Folge: Rot für Pohl und Elfmeter, den Christian Quarenghi verwandelte. Danach flachte das Spiel merklich ab. Den drohenden Abstieg kann „Feuerwehrmann“ Engl Grünfelder diesmal wohl nicht vereiteln, aus den neun Rückrundenspielen holte Naturns nur sechs Punkte.  OSSI

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Ins „Kiwi-Land“ gepaddelt

VINSCHGER VERANSTALTUNGEN 7. APRIL, 20 UHR „Wahnsinn: Leben“ Vorstellung des Buchs „Wahnsinn: Leben“ in der Bibliothek Laas; Christine Losso erzählt in diesem Buch vom Wahnsinn, den Markus Telser aus Schluderns durchleben musste, bis es ihm gelungen ist, ein zufriedener und in vielen Momenten glücklicher Mensch zu werden. 10. APRIL, 19.30 UHR Vortrag über Rheuma Der Leiter der Rheuma-Ambulanz in Bozen, Armin Maier, hält im Martinsheim Mals auf Einladung der Rheuma-Liga Südtirol und des Bildungsausschusses Mals einen Vortrag über Rheuma und Behandlungsmöglichkeiten. Die Rheuma-Liga informiert über Kurse, die angeboten werden (Wasser- und Trockengymnastik, Qigong und Nordic Walking).

Das 1. Südtiroler Damen-Rafting-Team in Aktion: Valentina Steck, Dorothea Oberhofer, Melanie Kobald und Birgit von Pföstl (von links). TARSCH - Es war eine erfreuliche

Überraschung und eine schöne Bestätigung. Zwei Südtiroler „Rafting-Girls“ wurden zur Welmeisterschaft ins Kiwi-Reich Neuseeland einberufen. Rebekka Walter aus Algund und Valentina Steck aus Mals schafften es in die Auswahl „Under23“ und durften auf die andere Seite der Weltkugel nach Roturua fliegen. Die Expedition endete erfolgreich. Hinter der Heimmannschaft und der Tschechoslowakei erreichten die Mädchen des „No Work Teams“ Meran in den Disziplinen Sprint, Slalom, Abfahrt und Head to Head (Ausscheidungsrennen) einen Bronzeplatz. Um das Ereignis auch zu feiern und zu würdigen,

organisierte Trainer Felix Pirhofer im Jugendraum von Tarsch ein Treffen. Mit Bildpräsentationen und filmischen Einblicken wurde auf die abgelaufene Saison zurück geblickt und bekannt gegeben, dass man sich dem Verein „DRD4“ angeschlossen habe. Die beiden Weltreisenden durften ihre Medaillen zeigen und wurden mit einer „Flower-Ceremony“ geehrt. In Anwesenheit von DRD4-Trainer Thomas Walder, der Eltern und des Nachwuchses dankte Rebekka Walter ihrem Betreuer mit den Worten: „Wir haben volle Glück, dass wir dich haben.“ Die nächsten Rafting Weltmeisterschaften werden in Brasilien stattfinden.  S

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12. APRIL, 9 BIS 12 UHR Offene Tür in Kindertagesstätten Die Kindertagesstätten Schlanders (Göflan), Latsch und Naturns laden zum Tag der offenen Tür ein; sie möchten damit allen einen Einblick in den Kitas-Alltag ermöglichen; in einigen Kitas kann auch Kontakt mit Tagesmüttern aufgenommen werden.

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IM GEDENKEN

Auferstehung ist unser Glaube, wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.

Marianna Wwe. Stecher geb. Metz „Metz‘n Marianna“ * 7.3.1927 † 12.3.2014 Kortsch

Herzlichen Dank für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme beim Abschied von unserer lieben Mutter, Oma und Uroma. Ein besonderer Dank gilt dem Herrn Dekan Josef Mair, dem Hausarzt Dr. Gluderer, dem Notarzt, Margaret und Konrad Gurschler und den Personen die ihr zur Seite standen und ihr in Freundschaft begegnet sind. Danke auch für die Spenden von Heiligen Messen, Beileidsbezeugungen, Kerzen, den Nachbarn und alle die sie in lieber Erinnerung behalten. Elfriede, Angelika und Elisabeth mit Familie

IMPRESSUM Geschäftsleitung: Elke Ziernhöld Serkretariat/Anzeigen/Werbung: Daniel Trafoier: Tel. 0473 621715 ; info@dervinschger.it Helene Bernhard: Tel. 347 32 00 534; sekretariat@dervinschger.it Irene Niederl: Tel. 347 89 58 469 Grafik: Morgan Fouqueau, Thomas Zagler: grafik@dervinschger.it Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Josef Laner (sepp): redaktion@dervinschger.it Stellvertr.: Ingeborg Rechenmacher (inge)

GEPA Im Gewerbe- und Dienstleisterzentrum an der Vinschgauerstraße in Vetzan (Gemeinde Schlanders) haben sich 14 Firmen niedergelassen - 6 Kleinhandwerksbetriebe - 3 Handelsbetriebe - 3 Dienstleister Die stark besuchte Mensa der Firma „Arma“ und die jüngst eröffnete „Bistro Bar“ ergänzen das Angebot. Im Gebäude haben wir noch 3 Räume mit der Größe von 70 m2 – 125 m 2 – 140 m 2 zum Verkauf zur Verfügung, die sich für Handelsfirmen und Dienstleister eignen würden, wie zum Beispiel: - Handelstätigkeit mit Lagerhaltung - Steuer- und Wirtschaftsberater - Versicherungsagenturen - Rechtsanwaltkanzlei - Fittnessstudio und Tanzschule - Büro für Architekten, Ingenieure, Geometer - Ärzte- und Zahnärztepraxis Die zwei großen Räume können auf Wunsch zu einer Gesamtfläche mit 265 m 2 zusammengelegt werden und würden sich besonders für ein Bezirksverbandsbüro oder ähnliches eignen. Zur Information: - Im GEPA-Gebäude selbst verkehren derzeit täglich um die 200 bis 300 Personen. - In der umliegenden Gewerbezone befinden sich um die 70 Produktions- und Dienstleisterbetriebe, welche zusammen weit über 1.000 Personen beschäftigen. - Ein idealer Standort mit ausreichenden Parkplätzen für Kunden und Geschäftspartnern. Informationen: Firma Selimex GmbH (Büro im GEPA-Gebäude) unter der Telefonnr. 335 61 87 000 E-Mail: roland.fischboeck@rizzi-group.com

Redaktion: Daniela di Pilla Stocker (DANY), Andrea Kuntner (AN), Günther Schöpf (S), Manni Strimmer (MS), Rudi Mazagg (RM), Oskar Telfser (OSSI), Oliver Kainz (OK), Silvia Gasser (SG), Katharina Hohenstein (KAT), Andrea Perger (ANP), Hochw. Georg Martin, Nadege de Oliveira (NADE), Friedrich Haring (FRIE), Jasmin Mair (JAM), Jon Manatschal (JM), Hermann Schönthaler (HS), Christian Zelger (Z), Michael Andres (AM), Manuel Gruber (MG), Redaktion (RED). Fotos: Redaktionsmitarbeiter (wenn nicht anders angegeben) Druck: Athesia Druck, Bozen, Weinbergweg 7 Preise: Einzelnummer Euro 0,80 | Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 20,00 | außerhalb des geographischen Bezirkes Vinschgau: Euro 35,00 | restl. Italien und Auslandsabonnement: Euro 100,00 (inkl. Porto) | Schweiz: Sfr. 95,Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.2.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschger“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und Disketten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafi scher Form, haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Vinschger Medien GmbH - Ermächtigung des Landesgerichtes Nr. 19/1993

39028 Schlanders, Grüblstraße 142 | Tel.: 0473/62 17 15 Fax: 0473/62 17 16 | info@dervinschger.it Bürozeiten: Mo. - Fr., 8.30 – 12.30 Uhr und 13.30 – 17.30 Uhr

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Ein packendes Liebesdrama in der Zeit des Gebirgskrieges an der Dolomitenfront. Mit William Moseley, Claudia Cardinale, Fritz Karl, Eugenia Constantini, Harald Windisch, Peter Mitterrutzner, Julia Gschnitzer, Brigitte Jaufenthaler u.a. A 2014, Ernst Gossner, 120 Min. Ab 14 Jahren

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DER VINSCHGER 12/14

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Der Vinschger Nr. 12 vom 2. April 2014