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DERFESER

Titelstory

express Die Firmenzeitung f端r alle Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten

Derfeser Express

Ausgabe 2011

www.derfeser.at

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Derfeser Express

Impressum

Impressum Verleger, Medieninhaber & Herausgeber: Ernst Derfeser GmbH, Industriestr. 2, A-6134 Vomp, Telefon-Nr.: 05242/6989-0, Fax: 05242/71056 e-mail: office@derfeser.at Homepage: www.derfeser.at Gesch채ftsf체hrung: Ernst Derfeser Redaktion: Martina Derfeser Beitr채ge dieser Ausgabe: Manfred Berkmann, Ing. Roland Bernardi, Walter Bernardi, Andrea Derfeser, Martina Derfeser, Peter Ebster, Mag. Stefan Fischer, Martina Gahr, MMag. Stefan Gassner, Matthias Heim, Dipl. Ing. Leo Heim, Ing. Harald Kiss, BM Ing. Thomas Kneringer, Maria Komuczki, Brigitte Margreiter, Ing. Norbert Moschini, Dr. Alois Muglach, Dr. Wolfgang Reiter Layout & Satz: Martina Derfeser Druck: Konzeptdruck & Design Neururer, Innsbrucker Str. 47 6130 Schwaz, Tel.: +43 5242 63290 Auflage: 1500 St체ck


Editorial, Inhalt Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Titelstory

Das vergangene Jahr war nach zwei schwierigeren Jahren im Baugewerbe besser als erwartet. Trotz der allgemein spürbaren Unsicherheit aufgrund der europäischen Finanzkrise wurde relativ viel investiert und gebaut. Unser Unternehmen war in sämtlichen Bereichen, sei es Erdbau und Transporte, Beton oder Recycling und Entsorgung sehr gut ausgelastet. Negativ ausgewirkt haben sich leider die exorbitant gestiegenen Kosten für Treibstoffe und Energie. Alleine die Kostensteigerung für Diesel betrug dieses Jahr unglaubliche 25 %. Auch im kommenden Jahr werden die Kosten, u. a. für Roadpricing weiter steigen. Durch laufende Investitionen in den Fuhr- und Maschinenpark, durch Modernisierung unserer Werke und Werkstätten versuchen wir die steigenden Kosten für Treibstoffe und Energie zu minimieren. Trotzdem werden wir die Preise für unsere Produkte und Dienstleistungen an die gestiegenen Kosten anpassen müssen. Abschließend möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit bei unseren Kunden und Lieferanten, besonders aber bei meinen Mitarbeitern bedanken. In Zeiten der Unsicherheit ist es wichtig, sich sowohl auf seine Mitarbeiter, als auch auf seine langjährigen Kunden und Lieferanten verlassen zu können. Viel Spaß mit der neuesten Ausgabe des Derfeser-Express

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Beton - news Formen, Farben und Strukturen

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Baustellen - news Tannenberggasse Schwaz Die Firmenzeitung für alle 0806 Sanatorium Kettenbrücke Erlerstraße Innsbruck 10 Erdarbeiten - Living Lans 12 Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten Hauptschule Zell am Ziller 14 Postgasse Schwaz Umbau Servitenkloster Innsbruck Gasthof Kaiserbründl Hotel Hintertuxerhof Autohaus Strasser Einhausung Amras

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Derfeser - review Betonbaustellen 2011 - Ein Jahresrückblick

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Derfeser - news Neu in der Derfeser-Gruppe: Schatzgräber Minicontainer GmbH

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Derfeser´s Rechtsinfo Lenk- und Ruhezeiten Erste-Hilfe-Kurs für Derfeser-Mitarbeiter

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Unsere Mitarbeiter Jubiläen, Pensionierungen, Geburtstage, Geburten, Hochzeiten Stockschießen - ein sportliches Event Ausflug zum Oktoberfest München Unser Franz Kirchmair wurde geehrt Fortbildung und Weiterbildung

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Unsere Lieferanten T-Mobile Edler Reifen Günther Tore Eni Schmierstoffe Retterwerk GmbH

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Der Betriebsarzt informiert Hausapotheke - was muss hinein Homöopathische Hausapotheke

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Sicherheit bei Derfeser Unser Experte berichtet: Gefährliche “Abkürzer” Chemikalien - Die neue Kennzeichnung

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Derfeser - aktuell Andrea Derfeser hat es geschafft ... Mountainbike-Kids-Cup im Werk Vogelschutzprojekt - Derfeser sponsert Nistkästen Was genau geschieht in einem Betonlabor?

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Derfeser - spezial Ernst Derfeser

Designermöbel treffen Schotter ...

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in ereignisreiches Jahr liegt hinter uns und wir wollen in unserer Firmenzeitung wieder einen kleinen Überblick über die Leistungen in den verschiedenen Bereichen unseres Unternehmens geben. Als Titelstory haben wir dieses Mal einen Bericht über unser Schotterwerk in Vomp gewählt. Weiters berichten wir über einige unserer Baustellen, u. a. gibt es einen interessanten Artikel über die Einhausung Amras auf der A 12, die nach 2 ½-jähriger Bauzeit Anfang Dezember eröffnet wurde. Besonders freut es mich, dass sich unsere Leser in der Rubrik Derfesernews über die Schatzgräber Minicontainer GmbH, die seit 1.1.2011 zu unserer Unternehmensgruppe gehört, informieren können.

Das Schotterwerk der Firma Derfeser


Titelstory Das Schotterwerk der Firma Derfeser - die wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens

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er Abbau von Sand und Kies im Schotterwerk III in Vomp und Heizing IV in Terfens gehört zweifellos zur wirtschaftlichen Grundlage der Firma Derfeser. Wandschotter und von außen zugeführtes Material wie zum Beispiel verwertbarer Bodenaushub oder Bachschotter dienen als Rohstoff zur Herstellung notwendiger Baurohstoffe wie Sande, Kiese und Splitte sowie Steine. Als sehr starker Zweig entwickelte sich auch das Bearbeiten von sekundären Rohstoffen wie Beton- und Asphaltkörnungen, die durch geeignete mobile Brecher und Siebe hergestellt werden. Hauptabnehmer dieser Produkte sind dabei die Bauindustrie, der Straßenbau und private Konsumenten.

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Zahlen und Wissenswertes zur Produktion

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Nach leichten Rückgängen in den Jahren 2009 und 2010 hat sich in diesem Jahr die Absatzentwicklung und Produktion weitgehend erholt, wodurch sich die Ernst Derfeser GmbH als stolzer mittelständischer Betrieb in der Rohstoffbrache bewiesen hat. Und so konnten in den letzten 12 Monaten sowohl der Output als auch der Input an mineralischen Rohstoffen gesteigert werden. Inmitten wechselnder Wachstumsprognosen und einer gedämpften Wirtschaft, ausgelöst durch die Bankenkrise, behaupteten wir uns mit solider Qualität und Kontinuität. Die größten Abnehmer von Sand, Kies und Splitt - das Transportbetonwerk der Ernst Derfeser

GmbH und die Asphaltmischanlage der AMV - Asphaltmischwerk Vomperbach GmbH - konnten die Menge um einiges erhöhen. Neben Umsatz und Verkauf hat jedoch auch die Produktion einen wesentlichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. In dieser Hinsicht kann auf ebenso ausgezeichnete Kennzahlen verwiesen werden: Bei der Anlagenverfügbarkeit für den internen Fuhrpark und Aufbereitung wurde ein hoher Prozentsatz erreicht. Die Investitionen der letzten Jahre in die Nassaufbereitungsanlage und in die Trockenaufbereitungsanlage (Splittanlage) haben dafür gesorgt, dass die Produktion von Sand, Kies und Splitt rund um die Uhr möglich ist und somit auch die Belieferung von Großbauvorhaben wie z. B. die BEG-Baustellen (Un-

Ein Blick auf das Werk 2 in Vomperbach

terinntaltrasse) kein Problem für unser Unternehmen darstellt. Der Abbau des Naturmaterials erfolgt einerseits, wie schon eingangs erwähnt, von der Lagerstätte Heizing IV in Terfens, wobei der gewonnene Schotter über eine Förderbandbrücke über den Vomperbach umweltschonend in die Aufbereitungsanlagen im Werk III auf Vomper Gemeindegebiet transportiert wird. Der Abbau Heizing ist aufgrund der Erhaltung eines Geomonuments (”Sommergfrier”) sehr anspruchsvoll, da die vorhandenen Geländeformationen im Bereich des Vomperbaches erhalten bleiben müssen. Die behördlichen Vorgaben für den Gesteinsabbau haben sich in den letzten Jahren aufgrund der immer strengeren Umweltauflagen stark vermehrt. Doch auch im Bereich des um-


Titelstory weltverträglichen Abbaus von Sand und Kies ist unser Unternehmen ein Vorzeigebetrieb. So ist der Abbau in Heizing auch aus ökologischer Sicht durch die Errichtung von ökologischen Ausgleichsflächen wie z. B. Froschteichen führend. Im Schotterwerk III wird aber nicht nur Naturmaterial verarbeitet. Ein weiterer sehr bedeutungsvoller Bereich bei Derfeser ist das Recyceln von Betonabbruch, Asphaltaufbruch und Bauschutt. Mittels eines SBM Brechers und nachgeschaltetem Powerscreen Siebes werden sekundäre Rohstoffprodukte für das Baugewerbe und den Straßenbau erzeugt, die durch den Preisvorteil und die hohe Produktqualität von den Kunden sehr oft als Baustoffalternativen gewählt werden. Weiters haben wir durch den Einsatz der Trommelsiebanlage MAXX einen qualitativ sehr guten Humus produziert, der je nach Kundenwunsch mit Sand gemischt geliefert wird. So werden mit dem SBM-Brecher und der Powerscreen Siebanlage Chieftain und Warrior pro Jahr ca. 150.000 Tonnen zu qualitativ hohem Sekundärrohbaustoffen verarbeitet.

LKW und die daraus resultierenden Emissionen beträchtlich reduziert, was schlussendlich die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit des Betriebes erhöht. Nach erfolgreicher behördlicher Genehmigung wurde mit dem Abbau von Naturmaterial die Erweiterung des Werk III begonnen. Im Werk II wurde dieses Jahr der Böschungsaufbau abgeschlossen, begrünt und mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Somit wurden diese Arbeiten vor dem bescheidmäßig festgelegten Termin abgeschlossen. Der südliche Teil vom Werk II wurde geräumt und die Oberfläche mit staubfreiem Material abgedeckt. Durch diese Maßnahmen wurden die Staubemissionen im Werk II um einiges reduziert. Allgemeines Im heurigen Jahr wurde uns wieder deutlich vor Augen geführt, dass die Arbeit in der Rohstofferzeugung trotz aller Sicherheitsmaßnahmen und Vorsicht mit Gefahren verbunden ist. Leider hatten wir im Schotterwerk einige Unfälle

zu verzeichnen, die glücklicherweise nur als leicht einzustufen sind. Durch externe Weiterbildung und interne Schulungen wollen wir auch in Zukunft dafür sorgen, dass Unfälle vermieden werden können.

Zukunft Der Abbau von Sand und Kies wird auch zukünftig ein immer wichtiger werdender Wirtschaftsfaktor für unser Unternehmen sein. So ist es notwendig, ständig in die Modernisierung der Aufbereitungsanlagen zu investieren, aber auch die notwendigen Schotterreserven zu sichern und die für den Abbau notwendigen Genehmigungen zu erhalten. Und zum Schluss…. Abschließend möchte ich mich bei meinen Mitarbeitern im Schotterwerk für ihren Einsatz und bei allen anderen Mitarbeitern und Firmenabteilungen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Durch unseren gemeinsamen Einsatz haben wir es geschafft, alle erwähnten Leistungen zu erbringen. Inhalt: Dipl.-Ing.Leo Heim/Ernst Derfeser

Auch heuer wurde wieder in die Förder- und Aufbereitungstechnik investiert. So wurde die Kammerfilterpresse auf Vordermann gebracht, die nun seit vielen Jahren einen guten Dienst erwiesen hat. Der schon ins Alter gekommene Fördergurt der Förderanlage A7 wurde gegen einen Neuen ausgetauscht. Weiters wurde die Aufgabestelle Süd 1 eingerichtet, wo nunmehr das gewonnene Schottermaterial von der Erweiterung Werk III aufgegeben wird. Durch diese Maßnahme werden die Fahrstrecken von Radladern, Mulden und

Materialaufbereitung in Heizing

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Investitionen und Tätigkeiten

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Beton-News Formen, Farben und Strukturen Grau war gestern. Grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten mit Beton

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ormen, Farben, Strukturen das sind genau die Zutaten, aus denen im Bau große Kunstwerke und gleichermaßen Lösungen entstehen, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Um diese Design-Komponenten mit allen Anforderungen an unsere Zeit und unsere Gesellschaft voll ausspielen zu können, entscheiden sich Architekten, Planer und Designer für einen Baustoff: Beton. Beton bietet alle Möglichkeiten der Gestaltung. Mit dem Baustoff des 21. Jahrhunderts lassen sich nuancierte oder kontrastierende Farbstellungen erzielen.

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Die Vielseitigkeit von Beton zeigt sich in vielen Bereichen und an vielen Orten. Manchmal ist es seine große Qualität, dass er gar nicht besonders auffällt: Wenn beispielsweise in einer historisch wichtigen Gegend Baumaßnahmen erforderlich sind, einfach weil der Zahn der Zeit an traditionellen Materialien zu sehr genagt hat, muss der Baustoff für die Erneuerung äußerst dezent sein. Beton hat die Fähigkeit, sich in ein gewachsenes Ensemble einzufügen, sich optisch anzupassen und Homogenität zu demonstrieren.

Beton passt sich an und ahmt sogar andere Materialien nach Gerade im öffentlichen Raum ist heute viel Sensibilität gefragt. Wenn Planer und Gestalter ein historisches Gefüge mit neuen Nutzungsmöglichkeiten so kombinieren möchten, dass das Ergebnis selbst von den unterschiedlichsten Grup-

pierungen begeistert aufgenommen wird, ist der Spielraum bei der Materialwahl denkbar klein. Nach der Entscheidung für Beton allerdings wachsen die Gestaltungsmöglichkeiten ins Unendliche!

die Oberflächenstruktur so zu gestalten, dass sie den Naturstein perfekt nachahmt. Eine sorgfältig ausgewogene Betonmischung und der Einsatz von Modellen sorgen für beste Ergebnisse!

Denn Beton ist in höchstem Maße formbar: Er kann mit wenig Aufwand Dekore, Formen oder andere Werkstoffe reproduzieren. Selbst zur originalgetreuen Replik eines klassischen Details eines Schlusssteins, eines Kapitells lässt sich der universelle Baustoff verwenden. Mit wenigen Kniffen gelingt es Betontechnologen heute,

Beton wird bunt oder wunderbar kontrastreich! Farbe bekennen ist für Planer ebenso möglich wie für den privaten Bauherrn - aber eines gilt für alle: Die tristen, grauen Zeiten sind endgültig vorbei! Und natürlich verlangen außergewöhnliche architektonische Projekte geradezu nach


Beton-News

Lebendigkeit garantiert: Zusatzmittel und Gesteinskörnungen für vielseitige Lösungen Bei der Produktion von Beton besteht immer die Möglichkeit, variable Gesteinskörnungsschichten in unterschiedlichen Farben so in die Formen einzubringen, dass die Farben lebendig werden. Selbst auf

kleinen Flächen kann so ein ganzes Spektrum an Effekten erzielt werden. Besonders glatte und gleichmäßige Betonflächen gelingen durch den Einsatz von Beton, der leicht zu verarbeiten ist. Mischt man beispielsweise Quarz in den Beton, entstehen optisch ansprechende Bauteile, die in geschliffenem Zustand sogar funkeln können. Manchmal werden auch gestrichene oder lackierte Oberflächen gewünscht. Auch das ist mit Beton kein Problem - im Gegenteil: Anstriche und Lackierungen erleichtern die Wartung und die Farbzusammenstellungen können jederzeit geändert werden. Denn Beton ist glatt und kann leicht und direkt auf der Oberfläche angestrichen oder lackiert werden. Die Effekte, die so entstehen, können durchaus faszinierend sein.

Innovation Farbwechsel: Beton als Chamäleon Ganz besonders faszinierend ist eine Innovation, die sicher noch viele Folgen haben wird: Beton kann die Farbe wechseln! In diesem Fall führt die Zugabe thermochromer Farbstoffe in den Beton dazu, dass sich die Farbe bei bestimmten Temperaturen verändert. Auf den ersten Blick sieht das nach einer eher lustigen Idee aus, mit der man immerhin ein bisschen mehr Variabilität in die oft noch immer tristen Innenstädte bringen könnte. Die möglichen Anwendungen sind aber vielseitig und können einige Bereiche der Gestaltung revolutionieren. Ein Beispiel: Was wäre, wenn Beton allein durch die Farbe seine momentane Temperatur anzeigt?

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imposanten Farben. Beton bietet nicht nur eine große, nahezu unbegrenzte Farbpalette, der Baustoff bleibt der Farbe auch treu: Beton bleibt dauerhaft weiß, naturfarben oder schwarz, weil die Farbtöne nicht so schnell ausbleichen sie werden nicht vom Sonnenlicht zersetzt. Das gilt auch für spielerische Kontraste aus den klassischen "Non-Colours" Schwarz und Weiß.

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Baustellen - news Tannenberggasse Schwaz Abbruch- und Erdarbeiten im Herzen von Schwaz

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napp vor Weihnachten 2010 wurden alle Baumaschinen nach Vomperbach transportiert und für die traditionelle Weihnachtsparade aufgestellt – alle bis auf den CAT 323 mit Fahrer Josef Ampferer. Dieser sollte das Weihnachtsfest ganz alleine im Zentrum von Schwaz, genauer gesagt in der Tannenberggasse, verbringen, um nach den Feiertagen mit einem aufsehenerregenden Aushub zu beginnen! Im Auftrag der Firma Swietelsky Bau GmbH mit Sitz in Innsbruck sollte für den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses inmitten der historischen Altstadt von Schwaz 12.500 m³ Aushubmaterial bewegt werden, wobei zwei direkt angrenzende Gebäude durch die Firma HTB Imst unterfangen und die der

Tannenberggasse zugewandte Seite der Baugrube mit Spritzbeton gesichert werden musste. Die besondere Herausforderung lag im Detail: Die gesamte Aushubmenge musste über die Tannenberggasse abtransportiert werden, wobei die Baugrubensohle knappe 10 Meter unterhalb des Niveaus der Straße lag. In Kombination mit den beengten Platzverhältnissen eine logistische Herausforderung, der sich die Firma Derfeser nur zu gerne stellte! Nach spätabendlichen Verhandlungsgesprächen entschied sich Bauleiter Ing. Bernd Kuprian für das „Große DerfeserPaket“: Derfeser Erdbau, Derfeser Beton und Derfeser Container sollten diese technisch und logistisch anspruchsvolle Baustelle zum gewünschten Erfolg führen. Und diese Hoffnungen wurden mehr als

erfüllt. Binnen kürzester Zeit wurde in reibungsloser Zusammenarbeit mit der Firma HTB trotz teilweise schwieriger Bodenverhältnisse die Baugrube ausgehoben. Unsere Maschinisten Josef Ampferer und Gerold Prem bewiesen ihr Können und ihren Mut beim Rückbau der Rampe, die als letzte Rückzugsmöglichkeit aus der Baugrube diente. Die Betonlieferungen erfolgten pünktlich und in gewohnt guter Qualität, der Containerdienst bewies seine Flexibilität und Leistungsstärke. Bauleiter Ing. Bernd Kuprian zeigt sich begeistert: „Besonders bei dermaßen beengten Platzverhältnissen ist das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke und Lieferanten von besonderer Wichtigkeit. Man muss sich auf vereinbarte Liefer- und Ausführungstermine


Baustellen - news

Auch viele Passanten waren von der Größe und vor allem von der Tiefe der Baugrube beeindruckt, obwohl in direkter Nähe mit der Baustelle der Schwazer Stadtgalerien eine der derzeit größten Baustellen Westösterreichs (der Derfeser-Express berichtete) zu finden ist. Inhalt: Mag. Stefan Fischer

Facts & Information Bauherr: Tannenberggasse 6 GmbH Auftraggeber: Swietelsky Bau GmbH, Innsbruck Projekt: Bau eines Wohn- und Geschäftshauses mit Tiefgarage Kubatur Aushub: ca. 12.500 m³

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verlassen können, damit man sich gegenseitig nicht behindert und einen raschen Bauablauf gewährleistet. Die Komplettlösung der Firma Derfeser war auf dieser Baustelle sicherlich die richtige Entscheidung!“. Um die Abläufe auf der Baustelle nicht zu behindern, erfolgte die Hinterfüllung des dreistöckigen Kellers meist an Samstagen. Unser Chef Ernst Derfeser machte sich öfter auf seiner Joggingrunde selbst ein Bild von den Fortschritten auf der Baustelle und freute sich über den unermüdlichen Einsatz unserer Maschinisten und Kraftfahrer.

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Baustellen - news

Sanatorium Kettenbrücke Derfeser Express

Abbruch des Personalgebäudes

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iner der spektakulärsten und anspruchvollsten Abbrüche dieses Jahres in der Landeshauptstadt Innsbruck wurde vom Architektenbüro Röck ausgeschrieben: Der Abbruch des ehemaligen Personalgebäudes des Sanatoriums Kettenbrücke. Vor allem die massive Bauweise, die beengten Platzverhältnisse sowie die Höhe des Gebäudes (24 Meter über Gelände) stellten hohe Anforderungen an die Abbruchfirmen. Zahlreiche aktive und für den Betrieb des Sanatoriums essentielle Versorgungsleitungen (Kanal, Wasser, Strom u.ä.)

verliefen direkt angrenzend an das Abbruchgebäude und durften keinesfalls beschädigt werden. Die unmittelbare Nähe eines laufenden Klinikbetriebes mit dem Bedürfnis nach Ruhe und Erholung zum Abbruch eines großen Gebäudes in Massivbauweise (Stahlbeton) mit all seinen Begleiterscheinungen (Erschütterungen, Lärm, Staub, usw.) stellt auf den ersten Blick einen unüberbrückbaren Interessenskonflikt dar - umso mehr waren Kompetenz, perfekte Organisation, ideal an den Einsatz angepasstes Gerät sowie fachkundige

Mitarbeiter vor Ort unabdingbar. Nach einer langen Planungs- und Kalkulationsphase freute es die beiden Bauleiter Johann Garber und Stefan Fischer ganz besonders, als die Firma Ernst Derfeser von der „Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH“ den Auftrag für diesen anspruchsvollen Abbruch erhielt. Aufgrund des engen Bauzeitplans wurde sofort mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen. In der ersten Rückbauphase wurde das Gebäude von losem Inventar befreit und alle Ver-


Baustellen - news

Erst jetzt konnte mit dem eigentlichen Abbruch des Personalhauses

Baurestmassen (ca. 5.000 m³) abzutransportieren wurde einem kombinierten Logistiksystem mit Container- und Kipperfahrzeugen der Vorzug gegeben. Als „Verlademeister“ wurde Josef Ampferer mit dem CAT 323 auf die Baustelle beordert, der unzählige Kippfahrzeuge mit Bauschutt und Betonabbruch beladen hat.

begonnen werden. Unter ungläubigen Blicken der Krankenhausbelegschaft begann Martin Prommer am Steuer des CAT 330 L mit Langarmausrüstung, in einer Höhe von 24 Metern über Gelände an dem Gebäude zu „knabbern“. Und wenn Martin sich einmal in einem Gebäude verbissen hat, dann lässt er nicht mehr los! Mit dabei waren natürlich auch Manfred Treichl mit dem CAT 316 als „Maschineller Sortiergehilfe und Pressesprecher“ sowie Peter Arnold als Anführer der Bodentruppe. Binnen kürzester Zeit schaffte es unser eingespieltes Abbruchteam das Gebäude ohne Zwischenfälle in die Knie zu zwingen. Um die enormen Mengen an

Durch den leistungsstarken Fuhrund Maschinenpark sowie die engagierten Mitarbeiter der Firma Derfeser konnten die Abbrucharbeiten unter Einhaltung des Endtermins ohne Schäden an der verbleibenden Bausubstanz abgeschlossen werden. Besonders freut alle Beteiligten natürlich das Lob des Bauherrn, der von der kaum wahrnehmbaren Belastung durch die Abbrucharbeiten äußerst positiv überrascht war. Das Team der Firma Derfeser möchte sich an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns bei der Abwicklung dieses Auftrages unterstützt haben. Besonders gefreut hat uns die gute Zusammenarbeit mit der technischen Belegschaft des Sanatoriums Kettenbrücke unter der Leitung von Ing. Christian Kneissl, die uns immer und überall nach Leibeskräften und voller Begeisterung unterstützt hat! Vielen Dank, wir kommen gerne wieder! ...

Inhalt: Mag. Stefan Fischer

Facts & Information Bauherr: Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH Ausschreibende Firma: ARGE Röck Architekten, Innsbruck Projekt: Abbruch ehemaliges Personalgebäude, Sennstraße 1 Kubatur: ca. 15.500 m³ umbauter Raum

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sorgungsleitungen des Gebäudes abgeschlossen, das Bestandsgebäude wurde von Stefan Jäger durch Staubwände vom abzubrechenden Gebäude getrennt. Parallel dazu verliefen die Arbeiten zum Schutz des Bestandsgebäudes, das direkt mit dem Personalhaus verbunden war. Durch die Parkanlage „Verdroßplatz“ wurde mit Hilfe von ED-Betonblöcken, die als „Schalung“ für den Frostkoffer sowie als Fundament für den Bauzaun eine platzsparende Doppelfunktion erfüllten, eine aufwändige Baustellenzufahrt errichtet. In Zusammenarbeit mit der Firma Seifert Gerüstbau aus Tarrenz wurde ein innovativer Bauzaun auf Basis der ED-Betonblöcke errichtet, der mit bis zu 5 Metern Höhe und einer integrierten Beregnungsanlage die Staubemission auf ein Minimum reduzieren sollte. Zum Schutz der aktiven Versorgungsleitungen vor dem Druck der schweren Maschinen sowie vor herabfallenden Gebäudeteilen wurde das Areal vor dem Abbruchgebäude mit verdichtbarem Aushubmaterial überschüttet.

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Baustellen - news

Erlerstraße Innsbruck Abbruch BTV Gebäude

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n den vergangenen Jahren hat die sich Firma Derfeser im Bereich Abbrucharbeiten weiterentwickelt, Abbruchstrategien wurden verbessert und die Sortierung der Baurestmassen auf der Baustelle für eine problemlose Wiederaufbereitung fast aller Abfallfraktionen optimiert. Auch der Fuhrpark wurde um einen speziellen Abbruchbagger mit einer Langarm-Ausrüstung, die mit einer Kamera sowie einer Sprühanlage ausgestattet ist, erweitert. Besonders anspruchsvoll sind Abbrüche in urbanen Räumen. Die Platzverhältnisse sind meist sehr beengt, es steht wenig Raum für große Geräte, Manipulations- und Lagerflächen zur Verfügung. Gleichzeitig sind die abzubrechenden Gebäude meist mehrstöckig und durch

Bagger mit handelsüblicher Reichweite nicht mehr abzubrechen. Zusätzlich ist im dicht verbauten Gebieten allergrößtes Augenmerk auf den Emissionsschutz sowie auf die Sicherheit von Passanten und Anwohnern zu legen, da aufgrund der intensiven Raumnutzung selten wirklich große Flächen als Sicherheitsreserven abgesperrt werden können. Im Oktober diesen Jahres konnte Bauleiter Johann Garber wieder einmal durch ein durchdachtes Abbruchkonzept überzeugen und erhielt den Auftrag zum Abbruch des alten BTV-Gebäudes in der Innsbrucker Erlerstrasse, also mitten im Zentrum der Landeshauptstadt. Nach genauer Planung der Abbruchstrategie wurde dann An-

fang November mit den Abbrucharbeiten begonnen. Auf der Baustelle wurde Bauleiter Johann Garber durch Matthias Heim organisatorisch unterstützt, die aufwendige Absperrung des Sicherheitsraumes wurde von unserem Bautrupp um Peter Arnold, Stefan Jäger und Manfred Fallmann errichtet. Hier bewährten sich einmal mehr unsere Derfeser-Betonblöcke, die als Baukastensystem nun auch mit Aussparungen für den Aufbau von Kanthölzern und Bauzäunen versehen sind und sich damit ideal als Basis für stabile Absperrungen im Baustellenbereich eignen. Nach Abschluss der Vorarbeiten wurde mit einem Mobilbagger CAT 316 ein spektakulärer Zugang in den Innenhof durch den Keller bzw. das Erdgeschoss des


Baustellen - news

Danach wurden die Kamine sowie Teile der Dacheindeckung bzw. des Dachstuhls im obersten Bereich des Hauptgebäudes händisch abgetragen, bevor dann der CAT 330

mit Langarmausrüstung auf die Baustelle gebracht wurde und Maschinist Martin Prommer vom Innenhof aus mit dem selektiven Rückbau des Bauwerkes begann. Die nachgeschaltete Sortierung der Baurestmassen wurde teilweise maschinell mit dem Mobilbagger mit Manfred „Mammut“ Treichl sowie von Mitarbeitern händischen durchgeführt, um die anfallenden Baurestmassen sorgfältig zu trennen und die Abfallfraktionen zu einem möglichst hohen Prozentsatz einer Wiederverwertung zuzuführen. Um die Staubbelastung der Anwohner möglichst gering zu halten, wurden vielfältige Maßnah-

men (Beregnung mit Schläuchen, Staubvorhang, abbruchtaktische Überlegungen usw.) getroffen. So konnten den strengen Auflagen, die im Abbruchbescheid gefordert waren und auch genauestens überwacht wurden, erfüllt werden. Nach dem Rückbau des Gebäudes folgte die Verfuhr der Baurestmassen. Nach einigen abschließenden Arbeiten konnte dem Auftraggeber in kürzester Zeit und mit kleinstmöglicher Belastung für die Anwohner ein baureifes Grundstück in zentralster Innenstadtlage übergeben werden. Inhalt: Matthias Heim & Mag. Stefan Fischer

Facts & Information Bauherr: BTV Bank für Tirol und Vorarlberg AG Baufirma: Obermoser Arch-Omo ZT GmbH Projekt: Abbruch BTV Geschäfts- und Bürogebäude, Erlerstraße 4 Kubatur: Abbruch ca. 12.500 m³ umbauter Raum

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Abbruchgebäudes hergestellt, durch den dann die gesamte Logistik für den Abbruch des dahinter liegenden Stöcklgebäudes abgewickelt wurde. Durch den Abbruch des Stöcklgebäudes konnte genügend Raum für Manipulationsflächen und weitere Maschinen gewonnen werden. Die Logistik wurde zu diesem Zeitpunkt größtenteils über den DerfeserContainerdienst abgewickelt.

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Baustellen - news Erdarbeiten - Living Lans Exklusive Wohnvillen mit Tiefgarage werden gebaut

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n Lans, genauer gesagt am Sparbeggweg in ruhiger Lage und direkter Nähe des Golfplatzes, sollten ab Februar 2011 drei exklusive Wohnvillen samt Tiefgarage entstehen. Bereits in der Ausschreibungsphase wurde klar, dass vor allem die fehlenden Deponiekapazitäten in der Region zu weiten Transportstrecken führen würden. Die genehmigte Deponie der Firma Derfeser in Patsch fasste lediglich 9.000 m³, die übrigen 8.500 m³ hätten auf eine weiter entfernte Deponie verführt werden müssen, was allerdings weder im Sinne des Bauherrn noch im Sinne der Umwelt oder der Anrainer gewesen wäre.

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Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit zwischen der Firma

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Alpine Bau, der Firma Ökoplan sowie der Firma Derfeser ein passendes Grundstück in direkter Nähe des Bauvorhabens gesucht, das für eine Ablagerung des Aushubmaterials geeignet war. Eine solche Fläche konnte letztlich auch gefunden werden, das Genehmigungsverfahren wurde binnen kürzester Zeit durch die Firma Ökoplan erfolgreich abgewickelt und so stand einem termingerechten Baustart nichts mehr in Wege! Ein ganzes Heer an Baumaschinen machte sich also Mitte Februar auf den Weg in Richtung Lans: Der CAT 325 mit Fahrer Franz Widner sollte auf der Baustelle, unterstützt von einem Kettenbagger der 7,5to-Klasse, die Aushubarbeiten durchführen. Die Schubraupe CAT

D6 mit Sepp Schroll am Steuer sowie der Kettenbagger Komatsu 210 mit Herbert Fiechtl wurden zur Bewirtschaftung der Deponien Lans und Patsch ins Mittelgebirge gebracht. Zusätzlich wurden bis zu fünf vierachsige LKW für den Transport der Aushubmaterialien eingesetzt. So konnten durch den großen Einsatz der Fahrer und Maschinisten Tagesleistungen von deutlich über 1.000 m³ pro Tag erzielt werden. Lediglich am Faschingsdienstag mussten die Arbeiten zu Mittag eingestellt werden, denn an diesem Tag ist an geregelte Arbeit in Lans nicht zu denken…. Nichtsdestotrotz konnten die Aushubarbeiten binnen kürzester Zeit abgeschlossen und die aufgeschütteten Flächen wieder rekul-


Baustellen - news Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Lanserinnen und Lansern sowie bei der Gemeinde Lans für deren Verständnis bedanken. Die im Zuge der Transporte aufgetretenen Belastungen wurden durch die Firma Derfeser so gering wie möglich gehalten, sind aber in

einem gewissen Ausmaß nicht vollkommen vermeidbar. Die kurzen Transportwege haben aber vielen anderen Anwohnern der umliegenden Dörfer eben diese Belastungen erspart. Inhalt: Mag. Stefan Fischer

Facts & Information Bauherr: OFA Group Innsbruck Auftraggeber: Alpine Bau GmbH, Kematen Projekt: Bau exklusiver Wohnvillen mit Tiefgarage Kubatur: ca. 17.500 m³

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tiviert werden. Auf der Baustelle wurde indes fleißig gebaut und schon bald rückte die Firma Derfeser wieder an, diesmal vertreten durch Georg „Il Dottore“ Salcher mit dem neuen CAT 308. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Firma Alpine wurden die Hinterfüllungsarbeiten durchgeführt, die Kanäle und Schächte gegraben sowie die Versickerungsanlagen gebaut. Im Zuge der Frostkofferschüttung sowie der Humusierung wurden auch wieder Derfeser LKW in Lans gesichtet, die große Mengen an hochwertigen Materialen von Vomperbach ins Mittelgebirge transportierten!

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Baustellen - news

Hauptschule Zell am Ziller Abbruch Mittel- und Nordtrakt

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m Rahmen der Sanierung sowie der Erweiterung der Hauptschule in Zell am Ziller, die auch die Polytechnische Schule und die Musikschule beherbergt, wurden umfangreiche Abbrucharbeiten notwendig. Durch das Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Hochbau) wurden der Abbruch des Nord- und des Mitteltraktes, der angrenzenden Außenanlagen sowie der beiden 50.000 Liter fassenden Erdtanks öffentlich ausgeschrieben. Trotz harter Konkurrenz konnte Bauleiter Peter Ebster den Auftrag für dieses Abbruchvorhaben an Land ziehen und bereits wenige Tage später wurde der CAT 323 mit Anton Knapp nach Zell am Ziller transportiert, um mit den Abbrucharbeiten zu beginnen. Bevor

mit den eigentlichen Abbrucharbeiten begonnen werden konnte, wurde der Innenhof der Hauptschule baureif gemacht, parallel dazu wurden alle Verbindungsgänge zwischen dem Bestandsgebäude und dem Abbruchobjekt von Stefan Jäger durch provisorische Staubwände getrennt. Die Dacheindeckung des Gebäudes war mit asbesthaltigen Eternitplatten ausgeführt, diese mussten händisch unter strengen Auflagen demontiert, staubdicht verpackt und mit einem Fahrzeugkran vom Dach gehoben werden. Im Anschluss wurden die asbesthältigen Abfälle in geschlossenen Containern einer gesetzeskonformen Entsorgung zugeführt. Nach Errichtung des Bauzaunes sowie dem Ausräumen von losem

Inventar begann der Rückbau des Gebäudes, wobei stets auf genaueste Trennung der Baurestmassen geachtet wurde. Für unser eingespieltes Abbruchteam rund um Stefan Jäger stellte der Rückbau des Gebäudes keine große Herausforderung dar. Einige festliche Anlässe (u. a. das Open Air der Zillertaler Haderlumpen) bedingten kurze Zwangspausen auf der Baustelle, was aber die termingerechte Fertigstellung der Arbeiten in keinster Weise gefährden konnte. Auch die sehr massiv ausgeführten Fundierungen des Abbruchgebäudes hatten dem CAT 323 mit Anton Knapp nichts entgegenzusetzen und machten sich ebenfalls mehr oder weniger widerstandslos auf den Weg nach Vomperbach, um dort einer Verwertung zu hochwertigen Recyclingbaustoffen zu-


Baustellen - news geführt zu werden. Bevor der Bagger wieder abrückte, wurden doch die beiden 50.000 Liter fassenden Erdtanks gemäß den geltenden Vorschriften und Normen freigelegt. Die in den Tanks verbliebene Menge an Schweröl wurde ordnungsgemäß entsorgt, ein unabhängiger Gutachter beaufsichtigte die Arbeiten

und gab die beiden Tanks zum Abtransport frei. Die Behälter mit einem Durchmesser von 2,5 m und einer Länge von 11 m wurden mit einem Telekran auf zwei Derfeser Satteltieflader verladen und nach einem aufsehenerregenden Transport durch das Zillertal einem Verwertungsunternehmen übergeben. Ganz besonders freute Bauleiter Peter Ebster das große Lob der Ge-

meinde Zell am Ziller sowie des Tourismusverbandes. Die Firma Derfeser hat einmal mehr bewiesen, dass Abbrucharbeiten auch in Tourismusorten emissionsarm und klaglos durchgeführt werden können und auch im Bauablauf jederzeit auf anstehende Großereignisse Rücksicht genommen werden kann! Inhalt: Peter Ebster & Mag. Stefan Fischer

Bauherr: Hauptschulverband Zell am Ziller Ausschreiber: Amt der Tiroler Landesregierung Projekt: Abbruch des Mittel- u. Nordtraktes der Hauptschule Zell am Ziller Kubatur: ca. 9.600 m³ umbauter Raum

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Baustellen - news Postgasse Schwaz Abbruch- und Erdarbeiten für ein Wohn- und Geschäftshaus

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ie Winterpause dauerte für einige Derfeser-Mitarbeiter in diesem Jahr nicht besonders lange, nämlich nur bis zum 10.01.2011. Für diesen Tag hatte Bauleiter Peter Ebster den Mobilbagger CAT 316 mit Michael Müller sowie unsere „Bodentruppe“ um Stefan Jäger und Peter Arnold in die Schwazer Postgasse bestellt, um dort die von der Firma Goidinger beauftragten Abbruch- und Erdarbeiten durchzuführen. „Wer die Schwazer Innenstadt kennt, weiß um die logistischen Herausforderungen einer solchen Abbruch- bzw. Baumaßnahme“ erklärt Peter Ebster, der sich bereits während der Weihnachtsfeiertage

an der Planung der Abbruchtaktik den Kopf zerbrochen hatte. Besonders in der Initialphase der Abbrucharbeiten war die Zufahrt nur von der Rückseite des Abbruchobjektes über einen Hinterhof möglich. Erst der Durchbruch in die Burggasse ermöglichte auch

die Zufahrt mit größeren Fahrzeugeinheiten. Nicht nur die beengten Platzverhältnisse erschwerten die Abbrucharbeiten, auch die direkt angebauten Nachbarhäuser erforderten Fingerspitzengefühl und Erfahrung beim Rückbau. Trotz dieser Erschwernisse gelang es Michael Müller diese Aufgabe

Facts & Information Bauherr: IWO Bau GmbH Auftraggeber: DI Hans Goidinger Bau GmbH, Wattens Projekt: Bau eines Wohn- u. Geschäftshauses mit Tiefgarage Kubatur Aushub: ca. 12.000 m³ Kubatur Abbruch: ca. 2.500 m³ umbauter Raum


Baustellen - news bravourös und ohne Schäden an der verbleibenden Bausubstanz zu meistern.

Im September 2011 rückten dann nochmals die Baufahrzeuge in der Postgasse an, um weitere 4.000 m³ Aushubmaterial der zweiten Aushubphase von der Baustelle zu entfernen, wobei die Baugrube diesmal weniger tief auszuheben war. Voraussichtlich im Frühjahr 2012 soll das ehemalige Gebäude der Metzgerei Prem abgebrochen werden, um dann in einem letzten Arbeitsschritt weitere 2.000 m³ Bodenaushubmaterial vom Baufeld zu verbringen (Aushubphase 3). Wir freuen uns über die rege Bautätigkeit innerhalb der wiederzubelebenden Schwazer Innenstadt im Jahr 2011, besonders da die Firma Ernst Derfeser am Bau der meisten größeren Projekte aktiv mitwirken durfte. Inhalt: Peter Ebster & Mag. Stefan Fischer

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Für Bauleiter Peter Ebster und sein Team jedoch kein Grund zum Durchatmen: Über 6.000 m³ Bodenaushubmaterial mussten noch über die verwinkelten Gassen der Silberstadt abtransportiert werden, wobei der Aushub bis in eine Tiefe von ca. 9 Metern eine besondere Herausforderung darstellte. „Alle Seiten der Baugrube mussten mit Spritzbeton gesichert werden! Die beteiligten Firmen mussten präzise im Zeitplan bleiben, um sich nicht gegenseitig zu behindern!“ berichtet Peter Ebster. Dies stellte jedoch die seit Jahren bewährte Zusammenarbeit zwischen der Firma Goidinger und der Firma Derfeser nicht wirklich auf einen harten Prüfstand. Mitte Februar konnte die aufsehenerregende Baugrube termingerecht und völlig schadund klaglos dem Bauherrn übergaben werden.

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Baustellen - news Umbau Servitenkloster, Innsbruck

Derfeser Express

Eine besondere Herausforderung für die Firma Ernst Derfeser

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nfang Mai begann die Firma Johann Huter und Söhne aus Innsbruck mit der Sanierung des Servitenklosters in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck. Der Dachstuhl und oberste Stock wurden im Zuge der Umbauarbeiten des 120 m langen Gebäudes komplett abgetragen und mittels Container verführt und entsorgt. Da die Maria-Theresien-Straße nicht benützt werden durfte, musste die Zustellung und Abholung der Container über die Zufahrt der PostTiefgarage erfolgen. Aufgrund der

niedrigen Einfahrtshöhe erfolgt die gesamte Materialverfuhr mit Containern in der Größenordnung von 6 - 10 m³. Im Zeitraum von Anfang Mai bis Mitte Juli wurden ca. 600 to Bauschutt, 50 to Holz, 20 to Baurestmassen und 10 to Baustellen-

abfälle mit 320 Containerbewegungen entsorgt. Einmal mehr bewies die Firma Ernst Derfeser ihre Leistungsfähigkeit im Bereich Containerdienst. Inhalt: Ing. Roland Bernardi

Facts & Information Bauherr: Stift Wilten Baufirma: Johann Huter & Söhne, Innsbruck Projekt: Umbau Servitenkloster, Innsbruck Container: ca. 320 Bewegungen


Baustellen - news Gasthof Kaiserbründl Abbruch & Neubau - 80 Containerbewegungen itte April erhielten wir den Auftrag der Firma Rieder GmbH aus Ried im Zillertal zur Bereitstellung von Containern für das Bauvorhaben Umbau Gasthof Kaiserbründl in Mayrhofen. Das Dachgeschoss und zweites Obergeschoss des Gebäudes wurden vollständig abgetragen. Das Erdgeschoss, das erste Obergeschoss und der Keller wurden in den Rohbauzustand zurückgebaut. Da die gesamten Abbrucharbeiten ohne schwere Gerätschaften stattfanden, erfolgte die gesamte Verfuhr mit-

tels Container. Binnen zwei Wochen wurden ca. 220 to Bauschutt, 12 to Holz und 10 to Baustellenabfälle mit 80 Containerbewegungen entsorgt. Durch den leistungs-

fähigen Fuhrpark des Containerdienstes der Firma Derfeser konnte auch diese Baustelle reibungslos bewältigt werden. Inhalt: Ing. Roland Bernardi

Facts & Information Bauherr: Josef Moigg KG Baufirma: Rieder GmbH & Co KG, Ried im Zillertal Projekt: Abbruch & Neubau, Gasthof Kaiserbründl Container: ca. 80 Bewegungen

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Baustellen - news Hotel Hintertuxerhof, Hintertux Komplettsanierung des Hotels

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itte Mai begann die Komplettsanierung des Hintertuxerhofs in Hintertux durch die Baufirma Rieder GmbH aus Ried im Zillertal. Das Erdgeschoss und die drei Obergeschosse wurden in den Rohbauzustand zurückgebaut und das Dachgeschoss inkl. Dach saniert und angehoben. Die Materialverfuhr der gesamten Abbrucharbeiten erfolgte mittels DerfeserContainer. Ein Saugbagger, der das gesamte Abbruchmaterial nach außen beförderte, beschickte unsere Container in einer Schnelligkeit, dass unser Andreas Dreier teilweise in Finkenberg wieder umdrehen konnte, da die Container schon wieder voll und bereit zur Entleerung waren. Gesamt wurden ca. 450 to Bauschutt, 35 to Holz und 40 to Baustellenabfälle mit 220 Containerbewegungen entsorgt. Auch hier konnten wir unsere Stärke unter Beweis stellen und für einen reiblosen Ablauf der Abbrucharbeiten durch die rasche Bereitstellung unserer Container sorgen. Inhalt: Ing. Roland Bernardi

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Facts & Information Bauherr: Familie Christian Kofler Baufirma: Rieder GmbH & Co KG, Ried im Zillertal Projekt: Komplettsanierung Hotel Hintertuxerhof, Hintertux Container: ca. 220 Bewegungen


Baustellen - news Autohaus Strasser, St. Gertraudi D

as Autohaus Strasser in Brixlegg ist den meisten Autofahrern ein Begriff, besonders natürlich jenen, die deutsche Fahrzeugmarken favorisieren. Aufgrund der stetigen Expansion der Geschäftstätigkeit und der beschränkten Platzverhältnisse am Stammsitz des Autohauses in Brixlegg war man schon längere Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Standort für den Neubau einer modernen Betriebsstätte. Schließlich wurde man in St. Gertraudi direkt an der Bundesstraße fündig und nach einer längeren Planungsphase wurde schließlich die Firma Rieder KG aus Ried im Zillertal mit dem Neubau des Autohauses Strasser beauftragt. Diese wiederum fand in der Firma Derfeser einen leistungsstarken und kompetenten Partner für die Erdarbeiten.

Aufgrund der Lage im Überschwemmungsgebiet des Inn sollte zum einen für den Hochwasserschutz, zum anderen aus bodenmechanischen Gründen eine Aufschüttung im Ausmaß von ca. 14.800 m³ erfolgen, um darauf eine Verkaufshalle mit Werkstättentrakt, Ersatzteillager und Lackiererei zu errichten. Der leistungsstarke Derfeser-Fuhrpark konnte die geforderte Materialmenge in kürzester Zeit auf die

Baustelle liefern, der Einbau mit der Schubraupe CAT D6K erfolgte unter ständiger Verdichtung des Schüttmaterials. Unsere beiden Maschinisten Hannes Bliem und Sepp Schroll hatten die Baustelle fest im Griff und schon bald konnte im Bereich der Gebäudegrundfläche mit den Aushubarbeiten außerhalb des Schüttungsbereichs begonnen werden.

frühen Phase der Schüttungsarbeiten gegengesteuert werden kann.

Im Bereich der Außenanlagen war auf ca. 8.500 m² eine Frostkofferschüttung einzubauen, wobei sich hier einmal mehr die hochwertigen und geprüften Recyclingbaustoffe der Firma Derfeser trotz hoher Anforderungen an die Verdichtungsfähigkeit, welche laufend durch Lastplattenversuche nachzuweisen waren, bewährt haben. Die positiven Ergebnisse dieser durch eine externe Institution durchgeführten statischen Lastplattenversuche waren jedoch keine Überraschung, da die Firma Derfeser mit Hilfe der firmeneigenen, dynamischen Lastplatte in der Lage war, stets bereits während des Einbaus zur Eigenkontrolle die Verdichtungswerte zu überprüfen. Dies soll Zeitverzögerungen durch nicht ausreichende Verdichtung oder ungeeignetes Material verhindern, da so bereits in einer sehr

Im Anschluss an die Schüttung und den Aushub der Fundamente übernahm kleineres Gerät die Arbeiten auf der Baustelle in St. Gertraudi. Im Inneren des in kürzester Zeit errichteten Rohbaus begannen die Schüttungsarbeiten, im Rahmen derer unser Maschinist Rupert Oberhauser mit einem 7,5 Tonnen Kettenbagger das mit Sattelfahrzeugen antransportierte Schüttungs- und Planiematerial im Akkord einbaute. Im Frühjahr 2012 wird dann die Errichtung der Außenanlagen die Bauarbeiten abschließen und schon bald darauf kann man sich auf die Eröffnung eines modernen und zentral gelegenen Autohauses freuen. Wir wünschen der Firma Strasser alles Gute und viele zufriedene Kunden in der neuen Betriebsstätte! Inhalt: Mag. Stefan Fischer

Facts & Information Bauherr: Autohaus Strasser GmbH Auftraggeber: Rieder GmbH und Co KG, Ried Projekt: Bau eines Autohauses mit Werkstätten Kubatur Aushub: ca. 4.500 m³ Kubatur Schüttung: ca. 14.800 m³

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Erdarbeiten für den Bau des Autohauses mit Werkstätten

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Baustellen - news Einhausung Amras Ein komplexes Bauwerk entsteht

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ine der bekanntesten Tiroler Baustellen ist wohl die Einhausung Amras, bei der die Firma Derfeser einen wesentlichen Beitrag geleistet hat. Lesen Sie hier die interessantesten Fakten und Details zur Entstehung.

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Verwendete Betone

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Bei Bauwerken wie der „Einhausung Amras“ werden naturgemäß an den Baustoff Beton die höchsten Qualitätsanforderungen gestellt. Eines der wichtigsten Kriterien bei Tunnelbetonen ist der Brandschutz, welcher mittels Fiberglasfaserzugabe im Beton erreicht wird. Dies ist in Kombination mit dem Weiße-WannenBeton eine Herausforderung an die Mischanlagen und an die Verarbeiter vor Ort.

Dauer der Baustelle Die Errichtung der Einhausung wurde auf Grund der komplizierten Verkehrsverschwenkung im Baufeld in mehrere Phasen aufgeteilt. In jeder Phase wurden die bis zu 70.000 Autos pro Tag problemlos durch bzw. um die Baustelle geschleust.

auch notwendig, zwei bestehende Unterführungen um 3,5 Meter zu verbreitern und die Südhänge mit Spritzbeton zu sichern. Weiters war es auch notwendig, die Glasfaser- und Kupferdatenleitungen provisorisch großräumig umzulegen. In dieser Zeit wurde auch die Betriebszentrale und die Gewässerschutzanlage errichtet.

Die Bauphasen Phase 0 „Provisorische Südverbreiterung“ 25.5.09 - 7.8.09 Gesamte Betonmenge: 1.912 m³ In der Startphase wurde die bestehende Autobahn auf der Südseite verbreitert um für die nächsten Phasen zusätzliche Verkehrsflächen zu schaffen. Hierzu war es

Phase 1 „Mittelstreifenüberfahrten“ 7.8.09 - 22.9.09 Geamte Betonmenge: 1.950 m³ Nach dem Auffächern des Verkehrs durch Abrücken der Richtungsfahrbahn Kufstein nach Süden entstand in der Autobahnmitte ein begrenztes Baufeld. In diesem Bereich wurde auf die gesamte


Baustellen - news

Zwischenphase 1-2 „Brücke B2 Mitte und Westlich Phase 2“ 22.9.09 - 20.10.09 Gesamte Betonmenge: 2.650 m³ In dieser Übergangsphase wurde im Osten die Brückensanierung noch fertiggestellt und im Westen bereits in Phase 2 übergegangen. Phase 2 „Nordröhre“ 20.10.09 - 17.12.10 (Ab 2.8.10 E&M) Gesamte Betonmenge: 34.400 m³ In dieser Hauptbauphase konnte mit den umfassenden Bauarbeiten der Nordröhre begonnen werden.

Entlang der gesamten Nordseite der Autobahn wurden eine Stützmauer errichtet, hinterfüllt und auf diese „verbreiterte“ Autobahn die Nordröhre errichtet. Dies ist harmlos umschrieben die Aufgabe der Phase 2. Um diese 910 m lange Nordröhre errichten zu können, war es notwendig, die beiden Unterführungen zu unterfangen, den Nordteil abzutragen und neu wiederherzustellen, zwei Tiwagmasten einzubetonieren, die Amraser Brücke nach Norden zu verbreitern, eine provisorische Autobahnzufahrt zu bauen, im Westen eine Autobahnverbreiterung mittels bewehrter Erde zu bauen, auf beiden Vorportalseiten Lärmschutzwände zu errichten und vor Übergabe die Röhre zu beschichten und zu asphaltieren. Bereits am 2.8.2010 konnten wir die Röhre fix fertig an die Elektrotechnik übergeben. Ab diesem Zeitpunkt waren die Bauarbeiten

auf außerhalb des Tunnels beschränkt. In diesem Zeitraum wurden alleine 35.900 m³ Beton verarbeitet. So bald der Vorlauf mit Stützmauer und Hinterfüllung groß genug war, wurde der erste Tunnelblock im Westen betoniert. Verwendet wurden zwei Schalwägen der Firma Doka, mit welchen wir in der Lage waren, die Nordröhre bis zum 10.7.2010 fertig zu stellen. Um dies zu ermöglichen, mussten die Schalwägen zweimal zerlegt, um die Tiwag-Masten herumgehoben und wieder montiert werden. Diese massiven Bauarbeiten mussten alle in dem beengten Baufeld mit nur einer Baustellenzu- und Abfahrt abgewickelt werden. Am 17.12.2010 war es dann soweit. Das Ministerium gab grünes Licht und somit wurde der gesamte Verkehr in zwei Nachtaktionen in die Röhre umgelegt.

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Länge die alte Mitteltrennung entfernt und eine Baugrubensicherung für die nächste Bauphase erstellt. Weiters wurde die Amraser Brücke in der Mitte 100 m abgetragen und neu errichtet.

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Baustellen - news Phase 3 „Südröhre“ 17.12.10 - 2.12.11 (Ab 19.8.11 E&M) Gesamte Betonmenge: 12.274 m³

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Vom 17.12.2010 an war der Weg für die Errichtung der Südröhre frei. Diese wurde analog zur Nordröhre hergestellt. Das heißt im Vorlauf wurden Fundierungen und die Abtrags- bzw. Wiedererrichtungsarbeiten der beiden Unterführungen, Brückenverbreiterung und diverse Kleinbauwerke gemacht. Gestartet wurde diesmal allerdings von Osten her mit den beiden Schalwägen ab dem 3.2.2011. Fertiggestellt wurde die kürzere Südröhre am 14.7.2011 und am 19.8.2011 an die Elektriker übergeben. Derzeit laufen die Arbeiten an der Südröhre im Bereich der Portale auf Hochtouren. Diese werden bis zum 2.12.2011 abgeschlossen sein. Sofern eine positive Abnahme des Ministeriums erfolgt, wird der Verkehr danach in die neue Röhre umgeleitet.

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Phase 4 Rekultivierung und Rückbau 2.12.11 - April 2012 Ab der Verkehrsfreigabe der Röhren erfolgt noch der Rückbau der derzeit in Gegenverkehr betriebenen Nordröhre sowie Umbaumaßnahmen in der Autobahnmitte. Im Westen wird im Bereich des Vorportales noch eine Stützwand mit 3.500 m² errichtet und auf dem Dach der Einhausung eine Parkanlage hergestellt. Summa summarum ist die Einhausung Amras wohl das komplexeste Bauwerk, welches wir bis dato

errichtet haben und sind stolz die engen Termine des Auftraggebers alle eingehalten zu haben. Dies funktioniert natürlich nur, wenn alle beteiligten Firmen gut und verlässlich zusammenarbeiten. Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei der Firma Derfeser herzlich bedanken, welche immer den besten Beton zur rechten Zeit geliefert hat. Besonders hervorzuheben ist, dass bis dato vom Bauherrn noch keine einzige Betonprobe bemängelt wurde. Eine reife Leistung! Inhalt: Bm. Ing. Thomas Kneringer Bauleitung Tiefbau, Hochbau der Firma Bodner

Facts & Information Bauherr: ASFINAG Baumanagement GmbH Baufirma: Ing. Hans Bodner Bauges.m.b.H. Projekt: A12 Inntalautobahn, Sicherheitsausbau, Umweltschutzund Sanierungsmaßnahmen Innsbruck Amras km 73 bis km 75 Betonkubatur: ca. 59.600 m³


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Baustellen - news

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Derfeser - review Betonbaustellen 2011 Ein Jahresrückblick

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uch in diesem Jahr entschieden sich wieder unzählige Bauherrn für den qualitativ hochwertigen Derfeser-Beton. Doch nicht nur die Qualität beeindruckt, auch die Pünktlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit, mit der die Derfeser-Betonpumpen Aufstellung nehmen und die Mischwagen auf dem Baufeld einfahren, wird meist sehr geschätzt.

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Vom Kleinstprojekt mit Liefermengen von teilweise nur 2 m³ bis hin zu Großprojekten mit über 50.000 m³ zu liefernden Beton, kein Auftrag ist für uns zu klein oder zu groß. Einer der prominentesten Aufträge des Jahres 2011 war mit Sicherheit die Betonlieferung für die Einhausung der A12 bei Innsbruck, einem von der Firma Bodner Bau ausgeführten Großprojekt der Asfinag. Auch der Bau der neuen Unterinntaltrasse der Brenner Eisenbahngesellschaft bereitete vielen unserer LKWFahrer schlaflose Nächte, musste doch diese Großbaustelle oft 24 Stunden pro Tag mit Beton versorgt werden. Auch an vielen Wochenenden drehten sich die Räder unserer Fahrmischerflotte, was auch die Besetzung der Mischanlage im Schichtbetrieb bedingte.

zum Einsatz kommen unsere Farbbetone. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich können durch verschiedenste Farbnuancen, unterschiedliche Oberflächenbehandlung oder besondere Schalungstechniken tolle Effekte erzielt werden. Gerne stehen unsere Außendienstmitarbeiter Walter Bernardi und Armin Knab für Informationen bezüglich solcher Spezialbetone zur Verfügung!

Die Lenker unserer Fahrmischer hatten auch heuer wieder alles andere als einen eintönigen Arbeitsalltag. Unser Einzugsgebiet reicht im Inntal von Kufstein bis Telfs sowie in sämtliche Seitentäler bis hin zum Brennerpass oder im entfernten Tuxertal bis hinauf zum Tuxerferner auf 2.600 m Seehöhe. Kaum eine Zufahrt ist uns zu schmal, kaum ein Weg zu steil und besonders in diesem Jahr haben wir auch die Bahn als Verkehrsweg entdeckt. Im Speziellen für den Bau der Unterinntaltrasse wurden unsere Betonpumpen und Fahrmischer des Öfteren auf Bahnwaggons verladen, um auch exponierte Bereiche unserer Bahnstrecken zu erlangen! Mit unserer City-Pumpe erreichen wir innerhalb von Häusern, Hallen oder in der freien Natur auch die entleBesonders gefreut haben wir uns gensten Einbaustellen! aber auch über die unzähligen „Häuslbauer“, die uns im Rahmen Wir möchten den Lesern des ihres „persönlichen Großpro- Derfeser-express mit ein paar jektes“ ihr Vertrauen schenkten Bildern einen Eindruck unseres und ihr Haus fürs Leben mit Arbeitsalltags im Jahr 2011 geben und bedanken uns bei allen Derfeser-Beton gebaut haben! Kunden für ihr Vertrauen! Sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich immer öfter Inhalt: Walter Bernardi & Mag. Stefan Fischer


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Derfeser - review

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Derfeser - news Neu in der Derfeser-Gruppe Die Schatzgräber Minicontainer GmbH

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it Jahresbeginn 2011 haben wir mit der Übernahme des Schatzgräber Minicontainer Systems unser Angebot im Containerbereich erweitert.

Metall, Kunststoff, Kartonagen sortenrein zu trennen. Somit können verwertbare Abfälle wieder in die Rohstoffkette rückgeführt werden. Der Kunde spart hohe Deponiekosten.

Christian Schatz hat in den letzten Jahren ein innovatives und für Tirol einzigartiges Containersystem aufgebaut. Viele Firmen sowie private Nutzer wissen die umweltfreund-

EIN Minicontainer - ZWEI Vorteile: Anlieferung von Baumaterial wie Sand, Kies etc. und Abholung von Abfällen im selben Container. Mit Kran oder Hubwagen punkt genaue Platzierung über Mauern und Zäune auf Terrassen, Balkonen, in Hinterhöfen oder Werkshallen, dort wo der Müll anfällt. Mit LKW und Spezialkran bis zu 25 m in Höhe oder Breite versetzbar.

liche und vor allem flexible Abfallsammelmöglichkeit zu schätzen.

Durch Satellitennavigation unterstütztes, termingenaues Vor-OrtService - schnell, flexibel und unkompliziert.

Derfeser Express

Was ist das Besondere am Schatzgräber Minicontainer-System?

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Die Firma Schatzgräber hat mit diesem System die Möglichkeit geschaffen, verwertbare Abfallstoffe von der Baustelle weg sortenrein zu sammeln. 80% der Baustellenab-

Geringer Stellplatzbedarf sowie leichte Versetzbarkeit (Containerinhalt 1 m³) Auf Kundenwunsch auch mit versperrbarem Deckel lieferbar, ebenso können für höhere Etagen Mietschuttrutschen passend zum Container mitgeliefert werden. Neu im Angebot jetzt auch Container mit flüssigkeitsdichter Wanne. Die sogenannten „Schatzinseln“ ermöglichen es Bauschutt, Holz,


Derfeser - news fälle werden so ohne aufwendige Trennverfahren wieder in die Rohstoffkette rückgeführt. Ökonomische und ökologische Nutzung des Systems durch zeitgleiche Anlieferung von Baumaterialien in den Containern und Abholung der getrennten Baureststoffe. Die Energieeffizienz des gesamten Systems ist durch den Einsatz von schadstoffarmen LKW, sowie Satellitennavigation und Containerstandortbestimmung enorm. Das System ist die Komplettlösung zur Minimierung von Umweltbelastung und Kosten.

Mit dem Fuhrpark und den MiniContainern hat die Derfeser-Gruppe auch das „Schatzgräber-Team“ übernommen. Die jahrelange Erfahrung in der Kundenbetreuung und Beratung bringt den gewünschten Erfolg. Maria und Güler managen das Büro und den Verkauf und sind von Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr für Kundenwünsche da. Josef und Florian führen die Aufträge aus. Ihnen ist keine Baustelle zu schwierig und keine Mühe zu groß, um die oft sehr anspruchsvollen Aufträge zu erfüllen. Riza und Erkan unterstützen die Arbeiten in Pill und helfen die Abfälle zu recyceln.

Hotline: 05224/66477 www.schatzgraeber.at Wir freuen uns, mit dem Schatzgräber Minicontainer-System unsere Produktpalette um eine weitere Sparte zu bereichern. 1000 und 1 Container stehen bereit. Inhalt: Maria Komuczki

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Nicht umsonst hat das Schatzgräber Minicontainer System im Jahr 2009 den klima.aktiv Preis von Umweltminister Niki Berlakovich erhalten und wurde als umweltfreundlichstes Altstoff-Sammelsystem Tirols ausgezeichnet.

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Derfeser´s Rechtsinfo Lenk- und Ruhezeiten LENKZEIT

45 Min

4,5 h

4,5 h

LZ

45 Min 1 h

Aber auch die Lenkzeiten innerhalb einer Woche sind beschränkt. Diese darf 56 Stunden nicht überschreiten. In der Doppelwoche (= zwei aufeinander folgende Wochen) darf die Gesamtlenkzeit höchstens 90 Stunden betragen. 1. Woche

Lenkzeiten

Die Lenkpause nach jeweils 4,5 Stunden kann zweimal geteilt werden. Der erste Teil muss mindestens 15 Minuten, der zweite Teil mindestens 30 Minuten betragen. Kürzere Pausen als 15 Minuten gelten nicht als Lenkpausen. Bei Beginn des letzten Teiles der Lenkpause darf aber die Lenkzeit von 4,5 Stunden noch nicht überschritten sein.

2. Woche

45 Stunden

45 Stunden LZ

Als Lenkzeiten zählen alle Zeiten, in denen der LKW-Lenker hinter dem Steuer sitzt, insbesondere auch verkehrsbedingte Standzeiten an Ampeln, Kreuzungen oder im Stau.

oder oder

40 Stunden

50 Stunden

max. 56 Stunden

4,5 h

1 h 15 Min

LENKZEIT

45 Min

4,5 h

Zweimal wöchentlich darf die Tageslenkzeit auf 10 Stunden ausgedehnt werden.

3,5 h

30 Min

4,5 h

90 Stunden

Lenkpausen sind Unterbrechungen der Lenkzeit und dienen zum Einen der Erholung des Lenkers, zum Anderen der Erhaltung der Verkehrssicherheit.

LENKZEIT

LENKPAUSE

LENKPAUSE

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LENKZEIT

LENKZEIT LENKZEIT

34 Stunden

Lenkpausen Die Tageslenkzeit ist die Lenkzeit zwischen zwei täglichen Ruhezeiten oder zwischen einer täglichen und einer wöchentlichen Ruhezeit. Die Tageslenkzeit darf 9 Stunden nicht überschreiten.

LENKZEIT

LENKPAUSE

LENKZEIT

Nach einer Lenkzeit von jeweils 4,5 Stunden hat der Lenker eine Lenkpause von 45 Minuten einzulegen

LENKPAUSE

ie Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten stellt für die LKW-Lenker, die Disponenten und die Unternehmen eine große Herausforderung dar. Gerade in letzter Zeit wurde die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten immer häufiger kontrolliert. Ein Verstoß gegen diese kommt meist teuer zu stehen, da das Gesetz in diesen Fällen empfindliche Mindeststrafen vorsieht. Im Folgenden wird versucht einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Lenkzeiten und Lenkpausen zu schaffen (vgl. „Fahrerhandbuch 2007“ der Arbeitsgemeinschaft LogCom).

LENKPAUSE

D

LENKPAUSE LENKPAUSE

Häufige Diskussionen zeigen die Aktualität dieses Themas

LENKZEIT

4,5 h

45 Min

4,5 h

Der Lenker darf während der Lenkpausen keine anderen Arbeiten verrichten (z.B. Be- und Entladetätigkeiten oder sonstige Arbeiten).

Bei Kontrollen hat der LKWLenker die Einhaltung der Lenkund Ruhezeiten durch Vorlage verschiedener Dokumente nachzuweisen. Bei einem Fahrzeug mit digitalem Kontrollgerät sind alle Ausdrucke aus dem Kontrollgerät, alle handschriftlichen Aufzeichnungen und alle Schaublätter eines analogen Kontrollgerätes, für den Zeitraum der laufenden Woche und der vorausgehenden 28 Kalendertage sowie die Fahrerkarte vorzulegen. Bei Fahrzeugen mit einem analogen Kontrollgerät sind alle Schaublätter, alle Ausdrucke aus einem digitalen Kontrollgerät und alle handschriftlichen Aufzeichnungen (z.B. bei Störung des Gerätes), für den Zeitraum der lau-


Derfeser´s Rechtsinfo fenden Woche und der vorausgehenden 28 Kalendertage sowie eine etwaige Fahrerkarte vorzulegen. Für alle LKW-Lenker gilt, dass sie für jene Tage, in denen sie kein Fahrzeug lenken, etwa aufgrund eines Urlaubes oder Krankenstandes, als Nachweis eine Bestätigung des Arbeitgebers mitführen sollten.

Diese Tabelle zeigt eine Übersicht über die aktuellen Lenk- und Ruhezeiten. Lenkzeit

9 h täglich

täglich

2 x pro Woche 10 h

Lenkzeit

90 h in 2 Wochen

wöchentlich

56 h wöchentliche Lenkzeit zu beachten: AZG durchschnittliche Wochenarbeitszeit 48 h (bei Arbeitsbereitschaft bis zu 55 h) Höchstarbeitszeit in einzelnen Wochen 60 h

Zusammenfassend wird angemerkt, dass in diesem Rahmen nur ausgewählte Aspekte der umfangreichen Vorschriften über die Lenk- und Ruhezeiten kurz angeschnitten werden konnten. Häufige Diskussionen über eine flexiblere Gestaltung der Lenk- und Ruhezeiten zeigen jedoch die Aktualität dieses Themas.

Durchrechnung: 17 Wochen durch Kollektivvertrag max. 26 Wochen Lenkpausen

Erste Pause mind.

Inhalt: MMag. Stefan Gassner

15 Minuten

Zweite Pause mind. Regelmäßige

30 Minuten

Innerhalb 24 h -> 11 zusammenhängende Stunden,

tägliche Ruhezeit Teilung möglich: 1. Teil mind. 3 h 2. Teil mind. 9 h Regelmäßige

Wir werden dran bleiben und über etwaige Neuigkeiten in einer unserer nächsten Ausgaben berichten.

Nach 4 ½ h 45 Minuten, Teilung der Pause:

Ununterbrochene Ruhezeit von 45 h

wöchentliche Ruhezeit (vgl. „Fahrerhandbuch 2007“ der Arbeitsgemeinschaft LogCom, WKO Oberösterreich, Hessenplatz 3, 4020 Linz)

Erste-Hilfe-Kurs für Derfeser-Mitarbeiter I

m Oktober 2011 besuchten 11 Mitarbeiter der Ernst Derfeser GmbH einen „Erste-Hilfe-Kurs” beim Roten Kreuz in Schwaz.

Durch das häufige Üben bekamen wir immer mehr Sicherheit, die in einer Notfallsituation jedenfalls hilfreich sein wird.

Bei den meisten Teilnehmern war seit dem letzten „Erste-HilfeKurs“ schon einige Zeit vergangen. In dem 16-stündigen Kurs wurden uns von der Kursleiterin Melanie Sporer vorab die theoretischen Grundlagen vermittelt, welche jedoch dann auch in die Praxis umgesetzt wurden. Jeder durfte an der Puppe die Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzmassage, Beatmung) durchführen.

Aber nicht nur die Wiederbelebungsmaßnahmen, sondern auch das Anlegen von Verbänden, etc. wurde an „Freiwilligen“ geübt. Trotz des ernsten Themas kam der Spass dabei nicht zu kurz. Als Abschluss des Kurses bestand noch die Möglichkeit, einen Krankenwagen eingehend zu besichtigen, was sich keiner der Teilnehmer entgehen lies.

Alle Teilnehmer haben in diesem 2tägigen Kurs sehr viel gelernt. Es wurde sehr anschaulich dargestellt, wie wichtig es ist, „Erste Hilfe“ zu leisten und man keine Angst haben muss, etwas falsch zu machen. Denn, wenn jemand Hilfe benötigt, ist alles was man macht besser, als einfach wegzusehen und vorbeizugehen! Inhalt: MMag. Stefan Gassner

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Alles was man macht, ist besser, als einfach wegzusehen ....

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Unsere Mitarbeiter Unsere Geburtstagskinder 2011 Wir gratulieren allen Mitarbeitern zum runden Geburtstag!

40 Jahre

60 Jahre Grill Leopold Hainz Johann

07.11.1951 21.11.1951

55 Jahre Gredler Franz Obinger Ernst Sonnendorfer Manfred Leitner Erich Gwiggner Hannes Wopfner Otmar F端ller Edwin Stolz Anton Fankhauser Sebastian

01.02.1956 11.02.1956 18.02.1956 07.04.1956 14.07.1956 19.08.1956 25.09.1956 31.10.1956 13.12.1956

50 Jahre Haun Markus Bukovec Walter Thummer Gerhard Rosic Dragan Resei Josef Mallinger Helen Gastl Josef Ampferer Josef Derfeser Andrea Aschenwald Roland

04.01.1961 22.02.1961 22.05.1961 24.05.1961 01.07.1961 12.08.1961 18.08.1961 19.09.1961 10.11.1961 16.12.1961

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45 Jahre

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Schreiner Eva Fleidl Christian Gschwentner Roman Thummer Ferdinand Salcher Georg Schroll Josef Penz Reinhard Luxner Monika Nail Manfred Kolland Ronald Garzaner Erwin Tabojer Wolfgang Dreier Andreas Brugger Robert M端ller Michael

02.01.1966 15.01.1966 22.01.1966 25.02.1966 15.03.1966 31.03.1966 06.04.1966 03.05.1966 06.05.1966 04.08.1966 09.08.1966 11.08.1966 18.08.1966 14.09.1966 01.12.1966

Derfeser Martina Lindner Werner Ager Robert

16.02.1971 07.05.1971 18.12.1971

35 Jahre Frei Thomas Mair Florian Oberlindober Martin

05.03.1976 19.09.1976 05.11.1976

30 Jahre Kreidl Andreas Senfter Peter H旦rtnagl Daniel Can G端ler Volland Roland Weber Christoph Graf Thomas

24.01.1981 07.04.1981 27.04.1981 31.08.1981 29.09.1981 03.11.1981 19.12.1981

25 Jahre Stubler Marco Scheiber Lukas

21.05.1986 28.09.1986

20 Jahre Ascher Manuel Steinlechner Lydia Troppmair Sabine Hollaus Tamara

10.05.1991 24.09.1991 10.10.1991 01.11.1991

GEBOREN WURDEN DEM/DER Christoph Weber am 15.08.2011 ein Franz Wolfgang Abolis am 11.06.2011 ein Matthias Thomas Werth am 10.05.2011 ein Fabio Reinhard Saurwein am 06.05.2011 eine Livia Thomas Hauser am 02.05.2011 ein Manuel Florian Mair am 01.04.2011 eine Emma Robert Traven am 17.02.2011 eine Magdalena GEHEIRATET HABEN Josef Resei und Ulrike am 15.04.2011 Ing. Roland Bernardi und Carolin am 18.06.2011


Unsere Mitarbeiter Unsere Jubilare 2011 Wir bedanken uns für die langjährige Treue

04.05.1981 06.05.1981 15.06.1981

Martic Josip Hörtnagl Daniel Fallmann Manfred Prosser Gerhard Vukasinovic Radisa Bair Wilhelm Saueregger Wolfgang Wimoser Michael Schwemberger Josef

12.05.1986 09.06.1986

In Pension gingen

35 Jahre 03.05.1976 06.10.1976

30 Jahre Schwemberger Hansjörg Faller Alois Penatzer Friedrich

25 Jahre Fischer Franz Wegscheider Hubert

Wir wünschen alles Gute zur Pension

20 Jahre Fleidl Christian Binder Christian Guem Josef Schneider Martin Margreiter Brigitte

28.01.1991 04.03.1991 15.04.1991 16.04.1991 01.08.1991 02.01.1996 29.04.1996 17.06.1996 04.11.1996

10 Jahre Brugger Robert Thummer Ferdinand Fink Karl-Heinz Bukovec Walter Dippold Hans Werth Thomas Schönauer Walter Steinlechner Anita

15.01.2001 26.03.2001 26.03.2001 09.04.2001 10.07.2001 03.09.2001 16.10.2001 03.12.2001

5 Jahre Troppmair Monika Horndacher Ernst Mijajlovic Miljan Zeindl Manfred Bacher Daniel Bernardi Roland, Ing. Fassnauer Reinhard Altenberger Martin

30.06.2011 14.10.2011

Neueintritte

Willkommen im Team

15 Jahre Garzaner Erwin Mair Thomas Traven Robert Schoch Ralph

Widner Franz Wopfner Otmar

19.01.2006 27.02.2006 01.03.2006 27.03.2006 29.03.2006 03.04.2006 10.04.2006 24.04.2006

Komuczki Maria Mair Florian Kilic Erkan Can Güler Resei Josef Bingölo Riza Schreiner Eva Harb Manfred Nachtschatten Florian Wiedner Alois Zinner Thomas Unterweger Manuel Schiestl Christian Kolland Ronald Ascher Manuel Ludwig Martin Aslani Achim Wurm Bettina Volland Roland Haaser Patrick Dzafo Medina Steinlechner Lydia Koidl Leonhard Hollaus Tamara Scheiber Lukas

03.01.2011 03.01.2011 03.01.2011 10.01.2011 17.01.2011 24.01.2011 01.03.2011 10.03.2011 28.03.2011 11.04.2011 02.05.2011 18.05.2011 19.05.2011 23.05.2011 06.06.2011 14.06.2011 19.07.2011 01.08.2011 17.08.2011 22.08.2011 19.09.2011 19.09.2011 04.10.2011 02.11.2011 21.11.2011

Derfeser Express

Fankhauser Georg Gwiggner Hannes

29.05.2006 26.06.2006 03.07.2006 10.07.2006 28.08.2006 02.10.2006 09.10.2006 30.10.2006 01.12.2006

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Unsere Mitarbeiter Stockschießen - ein sportliches Event Derfeser-Mitarbeiter und die ABC-Abwehrkompanie geben ihr Bestes

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ieder einmal war es soweit und die sportlich engagierten Mitarbeiter der Firma Derfeser sowie die Mitglieder der ABC-Abwehrkompanie wurden zu einem sportlichen Wettkampf herausgefordert. Am 24. September trafen sich insgesamt 7 Teams - Die Schurken, KSP - Büro 1 - ABC Kompanie Red Bull - Büro 2 und Büro 3 auf dem Eisstockplatz in Vomperbach zum Stockschießen. Einige Mitarbeiter stellten sich als großes Talent heraus, der Teamgeist war bewundernswert groß und der Spaß sowie der gemütliche Teil bei Wiener Schnitzel und Kartoffelsalat kam nicht zu kurz. Inhalt: Martina Derfeser

Ausflug zum Oktoberfest München Derfeser-Mitarbeiter folgen der Einladung der Heidelberg Cement AG

Derfeser Express

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m Donnerstag, den 22.09.2011 ging es für eine kleine Abordnung auf die Wiesn zum Münchner Oktoberfest. Gefeiert, getanzt, gesungen, ... wurde frisch und fröhlich bis zur Sperrstunde im Zelt der Fischer Vroni. Wir bedanken uns nochmals recht herzlich für die Einladung und die Gastfreundschaft bei der Heidelberg Cement AG. Inhalt: Dr. Alois Muglach


Unsere Mitarbeiter Unser Franz Kirchmair wurde geehrt Verleihung des Ehrenzeichens durch die Stadt Schwaz

A

m 29.04.2011 wurde im Rahmen einer Festsitzung des Gemeinderates das Ehrenzeichen an Franz Kirchmair verliehen - mit diesem besonderen Zeichen der Anerkennung werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich um die Stadt Schwaz und um die Menschen im Gemeinwesen verdient gemacht haben. Wir kennen Franz nicht nur als aktives Gemeindemitglied: Er trat 1963 im Alter von 21 Jahren in das Unternehmen Derfeser ein und war über zwei Jahrzehnte als Kraftfahrer beschäftigt - als in der LKW-Disposition Not am Mann war, tauschte er das Lenkrad gegen den Bürostuhl und wirkte bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000 viele Jahre in der Fuhrparkführung mit.

Loyalität trug er während seiner 37 Dienstjahre wesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei und hat sich die Anerkennung und Wertschät-

zung der Familie Derfeser und seiner Arbeitskollegen/-innen verdient. Inhalt: Brigitte Margreiter

Durch sein Engagement und seine

Fortbildung und Weiterbildung I

m September besuchten wir einen 16-Stunden-Excel-Kurs am WIFI in Schwaz. Das Ziel war, unsere Kenntnisse zu verbessern, und aufzufrischen. Liliane, unsere Kursleiterin, zeigte uns durch verschiedene Übungen, hilfreiche Tipps und Tricks - diese können wir ab sofort im Büroalltag sehr gut umsetzen. Auf diesem Weg möchten wir uns recht herzlich bei der Geschäftsleitung für diesen interessanten Auffrischungskurs bedanken! Inhalt: Martina Gahr

Derfeser Express

Excel-Kurs für Derfeser-Mitarbeiter im WIFI

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Derfeser Express

Unsere Lieferanten

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Derfeser Express

Unsere Lieferanten

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Der Betriebsarzt informiert Hausapotheke - was muss hinein? Dr. Wolfgang Reiter gibt Tipps für eine sinnvolle Bestückung der Hausapotheke

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ei kleinen und größeren Notfällen ist die Hausapotheke oft Retter in der Not. Allerdings nur, wenn sie auch richtig bestückt ist! Überprüfen Sie deshalb Ihre Hausapotheke mindestens ein- bis zweimal pro Jahr, um abgelaufene Medikamentenbestände zu entfernen und wieder neu aufzufüllen. Die Hausapotheke hilft sowohl kleine Verletzungen zu versorgen, als auch beim ersten Halskratzen am Abend, wenn sich eine Erkältung ankündigt oder zum Schnupfen Fieber hinzukommt. Eine Gurgellösung und Tabletten aus dem Medizinschrank können die akuten Symptome lindern und zumindest die Zeit bis zum Arztbesuch am nächsten Tag überbrücken. Um Ihre Gesundheit bemüht, Ihr Betriebsarzt

Was gehört in die Hausapotheke? Arzneimittel: Schmerz- und Fieberzäpfchen (oder als Saft) Brand- und Wundgel Salbe gegen Bluterguss Hustensaft und Nasentropfen (letztere nach Gebrauch erneuern) Tabletten gegen Halsschmerzen Elektrolytlösungen gegen durchfallbedingten Elektrolytverlust Mittel gegen Juckreiz und Insektenstiche Abführmittel Medikamente gegen Schmerzen, Fieber und Erkältungskrankheiten Mittel gegen Durchfall und Verdauungsstörungen Wund-Desinfektionsmittel Wundheilmittel bei Kratzern, Schürf-, Schnitt- und Brandwunden Verbandsmaterial, Wundschnellverband (Pflaster) Sonstiges: Fieberthermometer (am besten digital) Pinzette Schere Zeckenzange In jedem Fall sollten Sie die Arzneien in der Originalverpackung und mit Beipackzettel aufheben und das Verfalldatum regelmäßig kontrollieren. So haben Sie stets alle wichtigen Informationen zu den Arzneimitteln parat und Verwechslungen sind ausgeschlossen. Weitere Empfehlungen:

Derfeser Express

Dr. Wolfgang Reiter

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Bewahren Sie Ihre Hausapotheke an einem kühlen, vor Licht und Feuchtigkeit geschützten Ort auf, z. B. im Schlafzimmer (Küche oder Bad sind ungünstig). Versperrbarer, kindersicherer Schrank (Montagehöhe über 1½ Meter), Schlüssel darüber aufhängen. Augentropfen sind nach Anbruch nur vier Wochen haltbar! Nehmen Sie Medikamente niemals im Dunkeln ein! Telefonnummer von Haus- und Kinderarzt, nächstem Krankenhaus, Apotheke, Notruf und Giftnotruf (gut sichtbar innen im Schrank). Lassen Sie sich bei der Zusammenstellung vom Apotheker beraten. Er ist der Fachmann für Arzneimittel und bietet die Beratung als Serviceleistung an. Im Notfall ist Ordnung wichtig, damit niemand danebengreift!


Der Betriebsarzt informiert Homöopathische Hausapotheke Informationen über ergänzende homöopathische Arzneimittel er sich außerdem für die Homöopathie interessiert: hier einige Vorschläge für Mittel, die in eine homöopathische Hausapotheke gehören: Pflanzliches Beruhigungsmittel Bei Nervosität, innerer Unruhe, Schlafstörungen und Schulängsten helfen homöopathische Arzneimittel aus Passionsblumenkraut, Baldrian und Melissenblätter. z.B. Passedan Nerventropfen, Baldriankapseln, Similasan Schlafglobuli, Similisan Lampenfieberglobuli Immun- und abwehrsteigerndes, pflanzliches Arzneimittel Besonders zu empfehlen während der kalten Jahreszeit und zur Unterstützung bei verschiedenen Infektions- und chronischen Erkrankungen und bei Wundeiterungen. Hier gut geeignet die Pflanzenextrakte aus dem rotem Sonnenhut, Echinacea D1 (Tropfen, Tabletten, Globuli): Bewährt bei allen entzündlichen und fieberhaften Prozessen. Stärkt das Immunsystem; scheint eine antibakterielle Wirkung zu haben. Belladonna D4 bei akuten, fieberhaften Erkrankungen, Kopfschmerzen, beginnender Mandelentzündung zu empfehlen.

Chamomille D1 Bei Verdauungsstörungen, Ohrund Zahnschmerzen hilft die Kamillenpflanze. Kamillentinktur (1 EL auf 1 l heißes Wasser) zum Inhalieren, für Teil- und Ganzbäder bei allen Entzündungserscheinungen. Arnica D1 bei Entzündungen und nach Operationen, bei Wunden, Prellungen, Verstauchungen. Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat) Fieber- und Entzündungsmittel, bei akuten Erkrankungen wie Grippe, Mittelohrentzündung; unterstützend bei starkem Schnupfen und Reizhusten. Wichtige Salben für die homöopathische Hausapotheke Arnikasalbe: bei Blutergüssen, Zerrungen, Venenleiden Ringelblumensalbe: hat sehr gute wundheilende Eigenschaften Wichtige alte Hausmittel für alle Fälle

wirken mild blutdrucksenkend, und helfen zur Vorbeugung einer Arterienverkalkung. Salbei Antibakteriell, entzündungs- und schweißhemmend. Teemischungen und Bonbons helfen bei Husten, Entzündungen im MundRachenraum, starkem Schwitzen und in den Wechseljahren. Meerrettich gerieben und eventuell mit Apfel vermischt, antibakteriell. Hilft bei Atemwegsinfekten, grippalem Infekt, Harnwegsinfekt, kann zur Prophylaxe gegen verschiedene Infekte eingesetzt werden. Propolis (Kittharz der Honigbiene): Unterstützt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend bei Infektionen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich sowie im Mund und Rachen. Die Einnahme ist besonders empfehlenswert während der kalten Jahreszeit zur Grippeprophylaxe. Homöophatische Arnzeimittel und Naturheilmittel sollten nicht dazu verleiten, den oft notwendigen Weg zum Arzt zu versäumen. Die Homöopathie sollte die Schulmedizin idealerweise ergänzen und unterstützen.

Bekannte Pflanzen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften zur Krankheitsvorbeugung und Unterstützung der klassischen Schulmedizin sind außerdem:

Um Ihre Gesundheit bemüht, Ihr Betriebsarzt

Knoblauch, Zwiebel Beide sind keimhemmend, halten den Cholesterinspiegel niedrig,

Dr. Wolfgang Reiter

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Sicherheit bei Derfeser Unser Experte berichtet Gefährliche “Abkürzer”

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Derfeser Express

ielleicht erinnern Sie sich an die letzte Ausgabe dieser Firmenzeitung - da war von BeinaheUnfällen, also Situationen, in denen es beinahe zu einem Unfall gekommen wäre, die Rede. Da fragt man sich, wie es eigentlich zu solchen Situationen kommt. Eine Ursache ist dabei schnell gefunden: die sogenannten „Abkürzer“. Jetzt rätseln Sie, was das sein soll? Lassen Sie mich ein Beispiel anführen:

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Sie stehen in Ihrer Küche. In einer der oberen Schulbladen unter der Arbeitsplatte haben Sie auch die scharfen Messer aufbewahrt. Jetzt haben Sie ein Paket bekommen. Sie öffnen die Schublade, nehmen ein Messer heraus und bücken sich zu dem auf dem Boden stehenden Paket, um die Klebestreifen aufzuschneiden. Die Schublade haben Sie offen gelassen, weil Sie das Messer ja eh gleich wieder zurücklegen. Die Schnitte sind schnell gemacht, Sie stehen auf und bong hauen Sie sich den Kopf an der offenen Schublade an. Warum? Weil Sie sich die Sekunde gespart haben, die es dauert die Schublade zu schliessen und dann wieder zu öffnen. Diese Sekunde ist der „Abkürzer“!

Leider sind Menschen sehr bequeme Tiere und nutzen daher jede Gelegenheit, Handgriffe, Wege und umständliche Regelungen abzukürzen. So spart man z. B. offensichtlich jede Menge Zeit, in dem man aus einem LKWFührerhaus auf den Boden springt, anstatt die vorgesehenen Tritte zu benutzen. Genauso offensichtlich ist man viel schneller, wenn man kurz mit einer Flex etwas abschleift, ohne sich die Schutzbrille zu holen und aufzusetzen. Das Blöde ist nur, dass genau solche Situationen am häufigsten zu Unfällen und Verletzungen führen. Der LKW-Fahrer verknackst sich den Knöchel, weil er auf einen Stein gesprungen ist. Dem Schleifer flitzt just bei dem kurzen Flexen ein Funke ins Auge.... Dann zählen wir mal zusammen: 200 x aus dem LKW springen spart optimistisch gerechnet 400 Sekunden. Das sind 6 Minuten und 40

Sekunden -abzüglich 1 x Bänderriss (= optimistisch gerechnet: 4 Wochen Krankenstand = 9.600 Minuten). Sie dürfen selbst rechnen: wie oft müsste der Fahrer unverletzt vom LKW springen, um diesen einen Krankenstand aufzuholen? Eine ähnliche Rechnung können wir für unseren Schleifer anstellen (angen. Krankenstand 1 Woche; kann aber auch auf einem Auge erblinden) oder für unseren Zusteller, der sich für das kurze Stückl eh nicht anzuschnallen braucht oder ... Die Liste lässt sich wohl fast beliebig fortsetzen. Deshalb eine kleine Anregung: Die ersten drei Personen, die eine Liste mit mind. 10 verschiedenen gefährlichen „Abkürzern“ an die E-mail-Adresse sicherheit@derfeser.at schicken, bekommen einen automatisch schliessbaren Regenschirm mit umlaufendem Reflektorstreifen! Inhalt: Norbert Moschini


Sicherheit bei Derfeser Chemikalien Die neue Kennzeichnung

S

icher haben Sie auf manchem Gebinde schon Gefahrenkennzeichen gesehen:

Künftig werden Piktogramme mit zwei möglichen Signalwörtern ergänzt: „Gefahr“ oder „Achtung“

Unfallstatistik Ausfallzeitanteile

70

60

50

40

z.B.

oder

GHS01 Explodierende Bombe, Bsp. Explosive Stoffe

30

20

10

Ziel dieser Änderung ist es, in allen Ländern gleiche Symbole für Gefahren von Chemikalien oder Zubereitungen wie z. B. unsere Haushaltsreiniger oder Waschmittel, aber auch Treibstoffe anzuwenden. Dies soll Handelserleichterungen im globalen Warenverkehr und weitere Verbesserung von Arbeitssicherheit, Gesundheits-, Umweltund Verbraucherschutz sowie Transportsicherheit mit sich bringen. Als Zusatznutzen wird eine Harmonisierung mit dem Transportrecht für gefährliche Güter genannt. Die Neuerungen: neue Gefahrenpiktogramme neue Kriterien zur Einstufung aus bisherigen Gefährlichkeitsmerkmalen werden zukünftig Gefahrenklassen und Gefahrenkategorien Verändertes Konzept zur Einstufung von Gemischen aus R-Sätzen werden H-Sätze hazard statements -Gefahrenhinweise aus S-Sätzen werden P-Sätze precautionary statements Sicherheitshinweise

0 2003

2004

Ausfallzeit Unfall / Anzahl MA

GHS02 Flamme, Bsp. Entzündbare Flüssigkeiten

GHS03 Flamme über einem Kreis, Bsp. Oxidierende Feststoffe

GHS04 Gasflasche, Bsp. Gase unter Druck

GHS05 Ätzwirkung, Bsp. Hautätzend, Kat. 1

GHS07 Ausrufezeichen, Bsp. Akute Toxizität, Kat. 4

2005

2006

2007

Ausfallzeit krank / Anzahl MA

2008

2009

2010

Ausfallzeit gesamt / Anzahl MA

Einmal mehr zeigt die Auswertung der Ausfallzeiten, dass diese im Bereich „Arbeitsunfälle“ auf einen fast gleich bleibenden Wert gesunken sind. Der Löwenanteil der Ausfallzeiten ist auf krankheitsbedingte Ursachen zurückzuführen. Bei durchschnittlichen Ausfallkosten von ca. € 2.000 pro Krankenstand ergeben sich in Summe sechsstellige Eurobeträge! Deshalb werden wir in diesem Bereich in Zukunft verstärkt Aktivitäten setzen. Rückfragen und Anregungen können Sie wie immer an die E-mailAdresse: sicherheit@derfeser.at

GHS06 Totenkopf Bsp. Akute Toxizität, Kat. 1 3

senden. Die richtige Adresse auch für das kleine Gewinnspiel! Das war wieder sicher Ihr

GHS08 Gesundheitsgefahr, Bsp. Karzinogenität, Kat. 1 Ing. Norbert Moschini HS09 Umwelt Bsp. Gewässergefährdend

Derfeser Express

Eben diese Kennzeichen werden nun sukzessive durch neue, ähnliche Kennzeichen ersetzt. Grund dafür ist die Anpassung der Kennzeichen an das GHS-System (Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien).

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Derfeser - aktuell Andrea Derfeser hat es geschafft ...

Derfeser Express

Als erste Tirolerin bezwang sie im Mai 2011 den höchsten Berg der Welt

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inmal auf dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest zu stehen, war schon immer mein großer Traum.

Pässe mit 5.000 m, vorbei an tibetischen Klöstern und verschiedenen kulturellen Sehenswürdigkeiten in Richtung Basislager.

Am 21. Mai 2011 wurde dieser Traum wahr. Um 5.30 Uhr Ortszeit stand ich bei null Wind, fast wolkenlosem Himmel und ca. -25 Grad Celsius am Top der Welt.

Nun folgte der eigentlich wichtigste und langwierigste Teil der Besteigung des Mount Everest: die Akklimatisation. Akklimatisation bedeutet:

Meine aufregende Reise begann am 7. April 2011 mit 50 kg Gepäck und der Ungewissheit, was mich wohl erwarten würde, auf dem Münchner Flughafen. Für die Besteigung des Everest wählte ich den Normalanstieg von Norden aus über Tibet. Via Doha (Quatar), Kathmandu (Visa für China) flog ich mit einer Schweizer Expedition (12 Teilnehmer, Expeditionsleiter und Bergführer) nach Lhasa. Per Bus ging es dann über

* Während eines kontinuierlichen Aufstiegs oberhalb von ca. 3000 m sollte man die gewonnene Höhe pro Tag nicht um mehr als 300 bis 600 m erhöhen. Wie hoch man dazwischen während des Tages kommt, ist nicht so wichtig; entscheidend ist, um wieviel die Schlafhöhe erhöht wird. * Go high, sleep down - nach diesem Motto führten wir drei Touren vom Basislager aus durch.

Relativ gut akklimatisiert, machten wir uns dann auf den Weg Richtung ABC (Advanced Base Camp) auf 6.400 m. Insgesamt waren wir dann drei Wochen in diesem Lager. Von dort benötigten wir drei Hochlager für den Weg zum Gipfel. Lager I: 7.000 m, Lager II: 7.800 m, Lager III: 8.300 m. Unsere Sherpas richteten alle diese Lager ein. Sie waren mit Zelten, Kochern, Gas, Matten und Nahrungsmittel ausgerüstet. Das Essen in den Hochlagern mussten wir uns allerdings selber mitnehmen und auch selber zubereiten. Die Route: Der Aufstieg erfolgte über eine wenig steile Flanke auf den Nordpass. Von dort ging es über den sehr langen, dem Wind ausgesetzten, aber ungefährlichen Nordostgrat


Derfeser - aktuell bis ins Lager II auf 7.800 m. Dies war die erste „Knacknuss“ am Berg. Anschließend durchquerten wir die Nordwestwand. Auf diesem Teilstück sind die technischen Schwierigkeiten moderat, nur bei grösserem Schneefall ist im mittleren Teil mit erhöhter Lawinengefahr zu rechnen. Das Erreichen des Nordostgrates war die nächste Hürde auf dem Weg zum Gipfel. Auf dem Gipfelgrat kommt ziemlich schnell der erste Step; er ist kurz, nicht schwierig und gut abgesichert. Der zweite Step ist mit Fixseilen und einer Leiter gesichert und mit einem kurzen Kraftakt (30 Meter hoher Aufschwung (IV) gut zu überklettern. Wer bis hierher kommt, überwindet bei gutem Wetter auch noch den 3. Step, sowie den folgenden Gipfelhang.

Im Nachhinein sind diese Dinge jedoch vergessen und nur der Gipfelsieg steht im Vordergrund, am höchsten Berg der Welt gewesen zu sein. Ich möchte allen danken, die mich auf dieser Reise in Gedanken begleitet haben, die um und mit mir gebangt haben und für den herzlichen Empfang bei meiner Rückkehr. Inhalt: Andrea Derfeser

Derfeser Express

Nicht nur ein fremdes Land, fremde Sitten, Abgeschiedenheit, unwirtliche Höhen, Kälte, Wetterkapriolen und wechselnde Besteigungsverhältnisse erwarteten uns, auch die psychischen Anforderungen - wie Geduld, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen - waren sehr gefragt. Auch ich hatte Momente, in denen ich mich fragte, warum ich mir das alles antue.

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Derfeser - aktuell Mountainbike-Kids-Cup im Werk Derfeser öffnet wieder Türen für den bereits traditionellen Kids-Cup

M

it einem neuen Teilnehmerrekord wurde am Sonntag in Vomperbach das 2. Rennen vom internationalen MTB Kids-Cup gestartet. Ausgetragen wurde das Rennen wieder von der TU-Radsport-Schwaz.

Vereine Mitveranstalter vom INT. Kids-Cup, meinte Obmann Manfred Berkmann. Die restlichen Rennen werden in Bayern in den Orten Rosenheim, Holzkirchen, Irschenberg, Fischbachau und Bendiktbeueren ausgetragen.

117 Nachwuchsmountainbiker kämpften auf dem Schottergelände der Firma Derfeser um Sieg und Punkte. Zum 11. Mal wird der internationale Kids Cup heuer schon ausgetragen. Diesmal macht die Mountainbike Nachwuchsrennserie in acht Gemeinden Station.

117 Radfahrer im Alter von 4 bis 16 Jahren aus Tirol und dem benachbarten deutschen Bundesland waren in Vomperbach beim MTB Cross Country am Start. Für die verschiedenen Altersklassen gab es unterschiedliche Streckenlängen. Der Rundkurs ist als sehr anspruchsvoll bezeichnet worden.

Derfeser Express

Mit der Radunion Unterland Bad Häring, der Radunion St. Johann und der TU-Radsport-Schwaz sind auch in diesem Jahr drei Tiroler

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Am besten zurecht mit der Strecke kamen die jungen Mountainbiker aus Bayern, denn sie holten sich

sämtliche Klassensiege. Für die Tiroler Teilnehmer gibt es immerhin drei Mal Platz zwei und dreimal den dritten Platz zu feiern. Für das nächste Jahr werden mehr Teilnehmer aus Tirol erwartet. Beim Internationalen Starterfeld waren 27 Teilnehmer aus Tirol am Start. Hingegen scheuten die jungen Mountainbiker aus Bayern die lange Anfahrt nicht. Bis zu drei Stunden sind die Nachwuchsfahrer zum Verstaltungsort nach Vomperbach gefahren. Details und Fotos über den Renntag unter: www.tu-schwaz.at/rad. Inhalt: Manfred Berkmann


Derfeser - aktuell Vogelschutzprojekt

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urch die zunehmende Besiedelung bisher naturbelassener Gebiete und die intensive Bewirtschaftung der Wälder und Baumgärten gibt es immer weniger Nistplätze für die heimische Vogelwelt, insbesondere für Höhlenund Grubenbrüter. In Verlust geratene Naturhöhlen bedrohen besonders jene Vögel in ihrer Existenz, die zu den nützlichsten gehören: die Blau-, Tannen- und Schwanzmeisen.

Ein Vogelpaar dieser Arten vertilgt während eines Sommers an die siebzig Liter Insekten und Gartenschädlinge und erfüllt dadurch eine wertvolle ökologische Aufgabe. Herr Karl Puelacher mit Sitz in Telfs hat sich deshalb die Schaffung von neuen künstlichen Nistplätzen in Form von Vogelhäusern zum Ziel gesetzt.

Firma Derfeser unterstützt Vogelschutzprojekt

Die Nistkästen bestehen aus Lärchenholz, sind von ansprechendem Äußeren und werden in Handarbeit

Nistkästen für Blau-Tannenund Schwanzmeisen

hergestellt. Die Anbringung und die Reinigung den Nistkästen wird von den Kindern und Eltern durchgeführt. Viel Begeisterung, Zeit und Arbeit steckt hinter der Idee, Vogelnistkästen zu bauen und sie dann Schulkindern zu schenken. Eine Anzahl heimischer Betriebe darunter auch die Firma Derfeser hat diese Aktion unterstützt, indem sie die Patenschaft für eines oder mehrere Nistkästen übernahmen. Die Nistkästen wurden speziell für Blau-Tannen- und Schwanzmeisen gebaut. Inhalt: Karl Puelacher

Derfeser Express

Firma Derfeser sponsert Nistkästen

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Derfeser - hautnah Unser Betonlaborant berichtet Was genau geschieht eigentlich in einem Betonlabor?

Derfeser Express

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eton und Labor, zwei Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind und doch trennen sie Jahrtausende. Beginnen wir mit einem kleinen geschichtlichen Rückblick. Beton im heutigen Sinne, also ein Mörtel, der auch unter Wasser aushärtet, wurde von den Phöniziern vor ca.3.000 Jahren erfunden. Dieses Wissen gelangte über die Griechen im 3.Jahrhundert v. Chr. nach Italien. Das Herstellen druckfester Bauteile aus wasserbeständigem Mörtel und Steinbrocken, zusammen in einer Schalung erhärtet, auch als „Römischer Beton“ bekannt, erlebte seinen Durchbruch im 1. Jahrhundert n. Chr. Allerdings wurde damals eher nach Gefühl Beton gemischt, von einer Prüfung des Baustoffes war noch nicht die Rede.

Prüfungen, welche mit dem Begriff Qualitätssicherung beschrieben werden.

Dies änderte sich in Österreich unter anderem mit der Einführung des Transportbetons 1961. Es dauerte aber noch 10 Jahre bis die erste Betonnorm in Österreich auflag. Erstmals wurde der Baustoff Beton genormt und die erforderlichen Prüfungen vorgeschrieben. Das Betonlabor wurde zu einer Notwendigkeit.

Dieses Qualitätssicherungssystem ist in der europäischen Betonnorm seit 2002 verankert, heißt werkseigene Produktionskontrolle und basiert auf den Vorgaben der ISOZertifizierung. Es beschreibt alle Maßnahmen zur Sicherstellung festgelegter Qualitätsanforderungen, also die Konformität des Betons. Da wir über eigene Rohstoffe (Gesteinskörnungen für Beton, Strassenbau, recyclierte Körnungen) verfügen und für diese ebenfalls europäische Normen gelten, unterliegen diese Rohstoffe einer Qualitätssicherung.

Die Zeiten, als Beton noch ein einfaches 3-Stoff-Gemisch aus Zement, Wasser und Zuschlag war, sind vorbei - heute spricht man von High-Tech-Beton und ebenso haben sich die Aufgaben und Tätigkeiten des Betonlabors geändert. Was macht nun unser Betonwerkslabor? Eine Vielfalt von Aufgaben, Untersuchungen und

gen (z.B. Prüfgeräte und Betonbestandteile) und die Konformitätskontrolle (Betonprüfung) .

Betonprobe für Wassergehaltsbestimmung mittels Microwelle

Werkseigene Produktionskontrolle WPK: Die WPK umfasst die Baustoffauswahl (Zement, Gesteinskörnung, Zusatzstoffe, Zusatzmittel), den Betonentwurf (Betonrezept), Überwachung und Prüfun-

Die wöchentliche Analyse der Kornverteilung (Sieblinie) von unseren Gesteinskörnungen ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung und stellt sicher, dass die festgelegten Anforderungen wie z.B. Schwankungsbreiten der Sieblinien eingehalten werden.

Wolfgang Saueregger prüft Betondruckfestigkeit


Derfeser - hautnah Die Eigenüberwachung und die Fremdüberwachung durch eine akkreditierte Prüfanstalt stellen sicher, dass unsere Betone den genormten Anforderungen entsprechen. Neben diesen „Standardprüfungen“ werden in unserem Labor auch neu entwickelte Produkte wie z. B. Zusatzmittel getestet. Diese Tests erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Lieferanten und stellen sicher, dass stets optimale Produkte unsererseits eingesetzt werden.

Eine gleichbleibende und optimal verlaufende Kornverteilung ist Grundvoraussetzung, um hohe Betonqualität und wirtschaftlich optimierte Betonherstellung zu gewährleisten. Zusätzliche Prüfungen wie Rohdichte, Kornform und organische Verunreinigungen der Gesteinskörnungen werden ebenfalls in unserem Labor durchgeführt. Die zugelieferten Zemente und Zusatzmittel werden nur im Verdachtsfall geprüft oder an dafür ausgestattete Prüfanstalten übergeben. Produktkontrolle Beton: Der wichtigste Teil der Qualitätssicherung ist die regelmäßige Überwachung des erzeugten Betons nach standardisierten Prüfungen. Im Zuge der sogenannten Erstprüfung wird untersucht, ob die geforderten Betoneigenschaften wie WB-Wert (Wasser-Bindemittelwert), Druckfestigkeit, Verarbeitbarkeit und Umweltklassen (z. B. Wasserundurchlässigkeit, Frost-Tausalzbeständigkeit) mit dem jeweils konzipierten Betonrezept erzielt werden können. Das Betonrezept soll nicht nur die technischen Anforderungen an den Beton erfüllen, vielmehr muss eine wirtschaftlich optimierte

Zusammensetzung des Beton gewählt werden um die Normenvorgaben zu erreichen. Bei der Konformitätsprüfung, welche in engen regelmäßigen Intervallen durchzuführen ist, wird geprüft, ob die in der Erstprüfung ermittelten Werte mit den genormten Toleranzen eingehalten werden können. Eventuell auftretende Abweichungen können so sehr rasch mit Rezeptanpassungen ausgeglichen werden.

Ein weiters wichtiges Aufgabengebiet stellt die Beratung und Schulung von Mitarbeitern, Kunden, Bauherren und ausschreibenden Stellen hinsichtlich technischen Anforderungen, speziellen Einbaubedingungen und Sonderbetonen dar. SCC-Beton (Selbstverdichtender Beton), brandbeständiger Beton für den Tunnelbau, Spannbeton, hochfester Beton und Verschleißbeton (z.B. Straßenbeton) sind nur Auszüge der HighTech-Betone und erfordern eine intensive Beratung und Betreuung hinsichtlich Eigenschaften und Verarbeitung. Die Bearbeitung von Reklamationen zählt Gott sei Dank zu den seltenen Aufgaben des Labors. Hier gilt es gemeinsam mit unserem Verkauf und dem Kunden auf der Baustelle die Ursachen der Probleme zu eruieren, eventuell Bauwerksprüfungen durchzuführen, aber auch ungerechtfertigte Reklamationen als solche zu erkennen und daraus entstehende Ansprüche abzuwenden.

Frischbetonprüfung - Luftporengehalt

Die ermittelten Daten der Konformitätsprüfungen müssen in genormten Formblättern dokumentiert und bewertet werden.

Qualitätssicherung ist zu einer Notwendigkeit geworden - ohne Qualitätssicherung ist heute eine Realisierung von Bauprojekten nicht mehr möglich! Inhalt: Ing. Harald Kiss

Derfeser Express

Frischbetonprüfung - Konsistenz

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Derfeser - spezial Designermöbel treffen Schotter ... Unser Schotterwerk wird ein weiteres Mal eine tolle Kulisse für ein Shooting

I

hr Name ist Carmen Brucic. Sie ist Tiroler Fotografiestudentin und wollte ein Designprojekt, das in Tirol entstanden ist, fotografieren. Dabei handelt es sich um von KünstlerInnen entworfene Möbelstücke. Auf der Suche nach einer passenden Location fuhr sie an unserem Werk vorbei und wurde sofort von den verschiedenen Sand- und Kieshügeln inspiriert. Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung wurden also Tische, Lampen, Regale und ein Sofa ins Werk geliefert, um dort entsprechend in Szene gesetzt zu werden. Der Katalog mit den Fotos wurde in Wien im Rahmen der Designweek gezeigt. Für alle Interessierten gibt es nähere Informationen über die Fotografin auf folgender Homepge: www.carmenbrucic.net.

Derfeser Express

Wir gratulieren zur gelungenen Arbeit und den beeindruckenden Fotos. Inhalt: Martina Derfeser

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Ernst Derfeser GmbH, Industriestr. 2, 6134 Vomp, Tel. 05242/6989-0, office@derfeser.at

Edexpress 2011  
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