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Ihre Tour. Unsere Ausrüstung.

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EDITORIAL

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung gilt es einige wichtige Entscheidungen zu treffen. Wegen Änderung der Mustersatzung für die Sektionen müssen wir in der Folge unsere Vereinssatzung ebenfalls überarbeiten und neu beschließen. Die Neue Satzung ist in einer Gegenüberstellung zur seitherigen in diesem Alpinist eingefügt. Ein weiteres Thema ist die Beitragserhöhung, die wir wie mehrfach berichtet über zwei Jahre vornehmen wollen. Mit ein Grund zur Beitragsanpassung ist die erhöhte Abführung der Sektionsbeiträge an den Bundesverband nach München. Zum anderen wollen wir in den nächsten Jahren in unsere Kaltenberghütte investieren. Des Weiteren werden wir die ehrenamtliche Vereinsarbeit vermehrt durch hauptberufliches Personal entlasten müssen. Ausführlich wird zu diesem Thema durch unseren Schatzmeister in diesem Heft informiert.

Mitgliederversammlung

Erfreulich ist, dass die Besucherzahlen in unserem DAV-Kletterzentrum nach wie vor zunehmen. Dies bringt natürlich auch einige Probleme mit sich. So ist an vielen Tagen der Kletterbereich dermaßen gut belegt, dass wir sicherheitstechnisch an die Grenzen stoßen. Auf die Dauer ist dieser Zustand nicht vertretbar. Ebenso haben wir beim Bau der Kletteranlage aus Kostengründen auf eine Be- und Entlüftung im Kletterbereich verzichtet, das sollten wir jetzt dringend nachholen. Eine ausführliche Beschreibung der Maßnahme finden Sie ebenfalls in diesem Alpinist.

Helmut Kober | Erster Vorsitzender der Sektion Reutlingen des DAV

Mit den Wahlen von Vorstand, Beirat, Ehrenrat und Kassenprüfer beginnt eine neue Ära in unserer Vereinsgeschichte. Zwei langjährige Vorstands- und Beiratsmitglieder, die sich für die Sektion verdient gemacht haben, stellen sich für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Es ist deshalb erfreulich, dass wir diese Ämter mit neuen Kameraden besetzen können. Allerdings ist das Amt des Naturschutzreferenten bis jetzt noch vakant. Ich freue mich, Sie zahlreich am 18. April bei der Mitgliederversammlung begrüßen zu können. Ihr

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Der Reutlinger

Redaktion: Ute Gröner, Helmut Harpprecht, Helmut Kober, Fritz Miller, Dieter Pasternacki, Steffen Riek, Ingrid Schulz, Thomas Speidel, Caren Widmann Verantwortlich: Helmut Kober Kanzleistraße 67 72764 Reutlingen Telefon 07121 / 74 60 36

Das offizielle Organ der Sektion Reutlingen des Deutschen Alpenvereins

Schriftleitung/Layout: Helmut Harpprecht Degerschlachter Straße 19 72769 Reutlingen

Titelfoto: Helmut Kober Der Weg auf den Ochsenkopf

Redaktionsschluss: Ausgabe 116: 1. Juni 2013

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Verlag: WDS. Werbe-Design-Service GmbH Degerschlachter Straße 19 72768 Reutlingen Anzeigen und Vertrieb: Helmut Harpprecht, WDS. Tel. 07121 / 67 76 76, Fax 67 76 75 info@wds-werbung.de Herstellung: fischbach – print + media Erwin-Seiz-Straße 17 72764 Reutlingen Erscheinungsweise: 4mal jährlich (Januar, April, Juli, Okt.) Für Mitglieder der Sektion Reutlingen ist der Bezugspreis im Jahresbeitrag enthalten.

Geschäftsstelle des DAV-Reutlingen: »Biwakschachtel« Weingärtnerstraße 6 72764 Reutlingen Telefon 07121 / 33 09 40 Telefax 07121 / 38 00 70 alpenverein@dav-reutlingen.de Konto: Kreissparkasse Reutlingen (BLZ 640 500 00) Nummer: 18 016 Öffnungszeiten Geschäftsstelle: Dienstag: 16.00 – 18.00 Uhr Donnerstag: 15.00 – 19.00 Uhr Gerichtstand: Reutlingen. Nachdruck nur mit Genehmigung der Sektion Reutlingen des DAV. Eingesandte Manuskripte und Fotos ohne Garantie. Höhere Gewalt entbindet von allen Verpflichtungen.


FORUM | Ehrenamt

Aktuelle Ausschreibungen der Sektion Setzen Sie Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten bei uns ein. Lernen Sie neue Möglichkeiten durch Weiterbildung im Ehrenamt. Wir brauchen Sie! Wir brauchen Ihren Einsatz als ehrenamtliche Mitarbeiterin und Mitarbeiter.

Die Sektion benötigt:

Naturschutzreferenten (w/m) Der Naturschutzreferent wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Die Aufgaben des Naturschutzreferenten umfassen als Beiratsmitglied die Tätigkeitsfelder:

Fachübungsleiter annst Du k Das en! Bergsteigen? d r we Wenn Du zwischen 18 und 40 Jahre alt bist, den III. Grad im alpinen Gelände beherrschst, gut im leichten Gletschergelände unterwegs bist und darüber hinaus gerne Dein Können an andere weitergibst, dann melde Dich. Deine Tätigkeitsfelder: Leitung anspruchsvoller Bergtouren, Touren auf Klettersteigen und leichten Gletschern. Nähere Informationen erhältst Du bei Bernd Schönwälder, Ausbildungsreferent, Tel:07129/4604 oder e-mail: bernd.schoenwaelder@dav-reutlingen.de

- Schutz- und Pflege von Natur und Landschaft, Flora und Fauna im Tätigkeitsbereich, - Unterstützung bei der naturverträglichen Ausübung von Sanierungsarbeiten bei Hütten und Wegen, - Er tritt sektionsintern und sektionsextern für Naturund Umweltschutz ein, - arbeitet bei der Umsetzung der Aufgaben zusammen mit anderen DAV-Naturschutzreferenten sowie Verbänden und Vereinen, - schult und bildet sektionsintern zum natur- und umweltverträglichen Bergsport fort und informiert über die Belange des Natur- und Umweltschutzes,

- Mitarbeit im Arbeitskreis Klettern und Naturschutz (AKN) Reutlingen, beim Landesnaturschutzverband (LNV) Arbeitskreis Reutlingen, Vertretung der Sektion bei der Unteren Naturschutzbehörde, bei der Stadt Reutlingen und beim DAV-Landesverband. Ideale Voraussetzungen wären: - Ausbildung oder Erfahrung im Bereich Natur- und Umwelt bzw. Forst o. ä. - Kenntnisse: botanisch, geologisch, Natur- und Umwelt schutz Die Aufgaben nehmen einen Zeitaufwand von 2 bis 3 Stunden pro Woche in Anspruch und mit etwa 1-2 Wochenenden im Jahr ist zu rechnen.

Ehrenamtsbeauftragten (w/m) Die Aufgaben des Ehrenamtsbeauftragten umfassen folgende Tätigkeitsfelder: -

Wanderleiter beim DAV! Interessiert? Zur Verstärkung unseres Wanderleiterteams suchen wir ein bergsportbegeistertes Mitglied, das an einer Ausbildung zum DAV-Wanderleiter interessiert ist. Die Tätigkeit eines Wanderführers umfasst die Planung, Organisation und Durchführung von Bergwanderungen innerhalb der Sektion. Voraussetzung ist Erfahrung auf schwierigen, steilen und ausgesetzten Bergwegen, im weglosen Gelände und auf Firn. Nähere Informationen erhältst Du bei Bernd Schönwälder, Ausbildungsreferent, Tel:07129/4604 oder e-mail: bernd.schoenwaelder@dav-reutlingen.de

Betreuung des Stammes der Ehrenamtlichen in der Sektion, Zusammenarbeit mit Vorstand, Beirat und den Fachreferenten, Neugewinnung von Freiwilligen Helfern, Annerkennungskultur weiter ausbauen, Organisation und Abwicklung des Herbstfestes, Betreuung der Neumitglieder

Die Aufgaben nehmen einen Zeitaufwand von 1 bis 2 Stunden pro Woche in Anspruch und mit etwa 1 Wochenende im Jahr ist zu rechnen. Wenn Sie sich für eine dieser abwechslungsreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten interessieren oder Fragen dazu haben, dann nehmen Sie mit dem 1. Vorsitzenden Helmut Kober Kontakt auf.

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FORUM | Veranstaltungen

Alpenball des DAV-Reutlingen 4.5.2013 Stadthalle Reutlingen Der Alpenball ist eine der wenigen verbliebenen, gepflegten Tanzveranstaltungen in Reutlingen. Regelmäßig veranstaltet die Sektion Reutlingen ihren Traditionsball. Nun endlich haben wir dank der neuen Stadthalle Platz für 400 Tanzbegeisterte aller Altersklassen, bei einem deutlich vergrößerten Platzangebot auf der Tanzfläche. Beste, abwechslungsreiche Tanzmusik, interessante ShowEinlagen und anregende Gespräche an der Bar sind das Markenzeichen der Alpenbälle. Tänzer in Abendkleidung sowie Landhaus- und Trachtenmode sind herzlich willkommen, es gibt aber keine feststehende Kleiderordnung. Lokale Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport gibt sich regelmäßig die Ehre. Für den Alpenball 2013 konnten wieder Künstler aus der Region engagiert werden: Die Silvio Dalla Brida Band (www.sdb-band.de) wird Sie mit einem beeindruckend voluminösen Sound begeistern. Showeinlagen: Naturtheater Reutlingen mit einem musikalischen Potpourri und Bunte Tanzshow des TC Schwarz-Weiß Reutlingen. Eintrittspreise: Kategorie 1*: 38,- €, Kategorie 2*: 33,- €, Schüler/Studenten 18,- €. *Bestuhlungsplan im Internet unter www.dav-reutlingen.de Der Kartenvorverkauf beginnt ab 04.03.2013. Für Gruppen ab 6 Karten/Emporetische 4 Karten bis 27.3.2013 unter Telefon: 07121/ 38 15 16 (Anrufbeantworter ist geschaltet) oder E-Mail: sonja.langenbucher@dav-reutlingen.de (Rückgabe der gekauften Karten ist ausgeschlossen.) Ab 30.03.2013 im Konzertbüro am Markt, Wilhelmstraße 69, 72764 Reutlingen

Bergtour auf den Berg der Berge, den Ararat Der Ararat ist der höchste Berg der Türkei, der steil aus der Steppe Ostanatoliens emporsteigt. Der vulkanische Doppelgipfel wird auch der biblische Berg genannt. Dort werden die Reste der Arche Noah vermutet. Unser Bergfreund Heinz-Jürgen Wißling sucht für dieses bergsteigerische Abenteuer noch Teilnehmer zur Reise in die Türkei und die Besteigung des 5137 Meter hohen Ararat vom 6.07. bis 13.07.2013. Die achttägige Reise wird von der Alpinschule Innsbruck veranstaltet und ist dort ausgeschrieben. Infos: Heinz-Jürgen Wißling, Telefon 07121/ 8 17 96, Mobil: 0171-7 22 76 58, E-Mail: wissling@t-online.de Details zur Reise können auch im Internet www.asi.at eingesehen werden.

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FORUM | Veranstaltungen

Botanik-Ausfahrt 2013

Auf Sektionstour

Wandern durch die Western Highlands in Schottland 24. bis 31. August 2013 Für diese Wanderwoche kann man sich noch anmelden. Auf dieser geführten Tour mit deutschsprachiger Reiseleitung wandern wir auf den Spuren von Rob Roy durch die Western Highlands, besteigen den Ben Nevis, der mit seinen 1343 m der höchste Berg Großbritanniens ist. Die weiteren Höhepunkte sind eine Fahrt mit der West Highland Railway, die Besichtigung einer Whsky-Brennerei und die Suche nach „Nessi“ im Loch Ness. Hin- und Rückflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Edinburgh. Die Wanderwoche wird mit IKARUS-Tours veranstaltet. Fragen und Anmeldung: Helmut Kober helmut.kober@dav-reutlingen.de, Telefon: 07121/ 74 60 36 Foto: Ben Nevis, Ikarus-Tours

Auch in diesem Jahr führen wir die Tradition in der Sektion Reutlingen mit der “Blümles-Ausfahrt“ fort. Die Ausfahrt führt uns in das Karwendel. Hartmut Walz mit seinem profunden Wissen über Botanik und Alpenflora wird wieder den fachlichen Teil der Ausfahrt übernehmen. Die jeweiligen Touren werden durch die Ausfahrtsleiter vor Ort festgelegt. Unser Stützpunkt ist das Hotel „Marthe“ in Seefeld (www.marthe.at). Kosten: 2 x Halbpension, Fahrtkosten und Veranstaltungskosten 174 € p. P. EZ-Aufpreis 8 € (nur in begrenztem Umfang). Kosten für Seilbahnen oder Maut für Privatstrassen werden vor Ort erhoben. Überweisung bis spätestens 01.06.2013 auf Konto 0100042054 bei der Kreissparkasse Reutlingen, BLZ 640 500 00, Kennwort „Botanik-Ausfahrt 2013“. Anmeldung: Dorothee Stengel, dorothee.stengel@gmx.de, Tel. 07072/923472, Anmeldeschluss: 01.06.2013

Änderung der Satzung

Einladung zur

Ordentlichen Mitgliederversammlung

vom 28. – 30.06.2013

Deutscher Alpenverein Sektion Reutlingen

Donnerstag, 18. April 2013, 20.00 Uhr im Restaurant „Sportpark“ Reutlingen an der Kreuzeiche 2 (beim Kreuzeichestadion). Alle Mitglieder sind herzlich willkommen

Bei der letztjährigen Hauptversammlung des DAV in Stuttgart wurde die Mustersatzung für die Sektionen geändert. Das hat zur Folge, dass auch wir unsere Satzung entsprechend diesen Änderungen anpassen müssen. Die meisten Änderungen haben steuerrechtliche Hintergründe, insbesondere bei Kletteranlagen und Schutzhütten. Dennoch sind auch vereinsrechtliche Aspekte eingeflossen, besonderes die Formulierungen zur C-Mitgliedschaft und deren Mitgliederrechte.

Tagesordnung • • • • • • • • • • • • •

Bericht des Vorstandes und der Fachreferenten Jahresrechnung 2012 Bericht der Kassenprüfer Entlastung des Vorstandes Wirtschaftsplan 2013 Satzungsänderung Beitragserhöhung Erweiterung des DAV-Kletterzentrums Wahl des Vorstandes Wahl des Beirates Wahl des Ehrenrates Wahl der Kassenprüfer Anträge/Sonstiges

Anträge zur Mitgliederversammlung sind bis zum 5. April 2013 an den Ersten Vorsitzenden zu richten.

Wir sind mit unserer Sektionssatzung an die Mustersatzung gebunden, insbesondere was dort „fett“ gedruckt ist, muss ohne Änderung übernommen werden. Wir haben bei unserer Satzung zusätzlich kleine Änderungen bzw. Korrekturen in den Paragrafen 16, 19, 21 und 23 vorgenommen. Die Rechte der C-Mitglieder (Gastmitglieder) haben wir in Paragraf 6 nicht beschnitten. Die geplanten Änderungen gegenüber der derzeit geltenden Satzung sind auf einer Gegenüberstellung diesem Alpinist in der Heftmitte beigefügt. Vorstand und Beirat bitten die Mitgliederversammlung die vorgelegte Satzung zu beschließen. Helmut Kober

Der Vorstand

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Deutscher Alpenverein Sektion Reutlingen

Rommelsbacher Straße 65 • 72760 Reutlingen Tel. 07121 / 9 88 55 64 info@kletterzentrum-reutlingen.de www.kletterzentrum-reutlingen.de ÖFFNUNGSZEITEN: Mo – Fr 13.00 – 23.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 22.00 Uhr Erweiterte Öffnungszeiten in der Hauptsaison siehe Homepage

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FORUM | Mitglieder er hätte das gedacht:

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Grenze

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Text: Dieter Pasternacki, Pläne: Albert List, Dipl.-Ing. Freier Architekt BDA Klettern boomt und das nicht nur in Reutlingen, und im Herbst- und Winterhalbjahr ist unser Kletterzentrum zeitweise mehr als voll. Bei dem Gedränge an den leichten Routen für Anfänger und den mittelschweren für Fortgeschrittene sollte unseres Erachtens, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen, Abhilfe geschaffen werden. Vorstand und Beirat haben deshalb beschlossen, der Mitgliederversammlung zu empfehlen, unser Kletterzentrum in westlicher Richtung um zehn Meter zu erweitern.

Dabei stoßen wir an die Grenze unseres Erbbaurechtsgrundstücks. Und weil dem so ist, haben wir beim Bürgerbüro Bauen der Stadt Reutlingen eine Bauvoranfrage eingereicht, die mittlerweile positiv beschieden wurde. Auch mit den Schulleitern der angrenzenden Schulen wurden Gespräche geführt, um Einvernehmen herzustellen, was uns auch gelang. Wenn wir bauen, werden nicht nur die Kletterflächen um ca. 800 m² Kletterfläche erweitert, sondern auch die Toiletten- und Umkleideräume. Außerdem rüsten wir dabei die gesamte Halle und

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Erweiterung unseres Kletterzentrums

Abstellraum Abstellr rra raum au um m

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Als wir unser Kletterzentrum planten und es im Juli 2010 in Betrieb nahmen, rechneten wir mit jährlich 25.000 Kletterern, die Eintritt zu bezahlen haben. Darauf war auch unsere Finanzierung abgestellt mit Krediten in Höhe von 600.000,-€, die wir ohne Inanspruchnahme von Mitgliedsbeiträgen in 20 Jahren vollständig tilgen wollten. Als wir für das Jahr 2011 Bilanz zogen, hatten fast 35.000 Kletterer und im Jahr 2012 annähernd 40.000 Kletterer unsere Anlage genutzt. Auf Grund der dadurch entstandenen Mehreinnahmen konnten wir die Bankkredite auf 120.000,-€ und die bei der Bundesgeschäftsstelle auf 188.000,-€ verringern

S porth Sporthalle th a l l e B e stan d Bestand

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+ 16,00 16,00

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das Bistro mit einer zeitgemäßen Be- und Entlüftungsanlage aus, um die Staubbelastung zu reduzieren. Den Hallenboden wollen wir zudem mit einem neuen Fußboden ausrüsten, der Stürze mildert. Bei dieser Gelegenheit wollen wir auch einen anderen Platz für den Hubsteiger schaffen.

sportbund (WLSB) und der Stadt Reutlingen sind erfreulich positiv verlaufen. Wenn wir 200.000,-€ Eigenmittel aufbringen, müssten wir Darlehen bei der BGS in Höhe von 162.000.-€ und sonstige Bankkredite in Höhe 235.000,-€ jeweils mit einer Laufzeit von 10 Jahren aufnehmen.

Dass diese ehrgeizigen Ziele nicht billig zu haben sind, ist klar. Wir gehen derzeit davon aus, dass sich die Investitionskosten auf ca. 1.000.000.€ belaufen. Die bisherigen Finanzierungsgespräche mit der Bundesgeschäftsstelle (BGS) in München, mit dem Württembergischen Landes-

Um mit unserem Kletterzentrum attraktiv und zukunftsfähig zu bleiben, bitten wir um Zustimmung.

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FORUM | Mitglieder

Erhöhung der Mitgliedsbeiträge Vorstand und Beirat empfehlen der Mitgliederversammlung, die Mitgliedsbeiträge wie folgt neu festzusetzen: bisher | ab 01.01.2014 | ab 01.01.2015 49,- € A-Mitglied B-Mitglied 26,- € C-Mitglied 19,- € Junior 26,- € Kinder/Jugendliche 19,- € Familie 75,- € Aufnahmegebühr 6,- €

53,- € 29,- € 20,- € 29,- € 24,- € 82,- € 6,-€

58,- € 32,- € 20,- € 32,- € 24,- € 90,- € 6,- €

Begründung 1. Auf einer außerordentliche Hauptversammlung des DAV in Würzburg wurde beschlossen, die Verbandsbeiträge, die an den Hauptverein abzuführen sind, ab dem 01.01.2014 wie folgt zu erhöhen: bisher Vollbeitrag Ermäßigter Beitrag Kinder/Jugendliche ASS-Prämie

24,54 € 14,72 € 7,36 € 1,75 €

| ab 2014 27,50 € 16,50 € 8,25 € 2,25 €

Mit diesen zusätzlichen finanziellen Mitteln will der Hauptverein in München die Investitionen für Hütten und Kletteranlagen durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen verbessern. Davon waren wir in der Vergangenheit und sind wir auch künftig in erheblichem Maß betroffen: Fürs Kletterzentrum erhielten wir Zuschüsse mit 180.000,-€ und Darlehen mit 250.000,-€; für die Erweiterung erwarten wir Zuschüsse mit 81.000,-€ und Darlehen mit 162.000,-€; Im vergangenen Jahr erhielten wir für die Kennzeichnung der Materialseilbahn (Kosten 50.000,-€) Zuschüsse mit 5.000,-€ und Darlehen mit 15.000,-€. Für die Verbesserung der Quellfassung (Kosten ebenfalls 50.000,-€) bab es noch einmal Zuschüsse mit 12.000,-€ und Darlehen mit 12.000,-€. Die Hauptversammlung hat außerdem die Erhöhung des Mindestbeitrags beschlossen, den die Sektionen von ihren Mitgliedern ab dem 01.01.2014 einzuziehen haben: für Mitglieder mit Vollbeitrag auf 48,00 € und für Mitglieder mit ermäßigtem Beitrag auf 24,00 €

2. Die Erhöhung des Verbandsbeitrags kostet die Sektion jährlich fast 20.000,-€, die wir, Vorstand und Beirat, vor allem auch im Hinblick auf die vordringlichen Bauaufgaben an der Kaltenberghütte, auf die Mitgliedsbeiträge in 2 Etappen ab dem 01.01.2014 und ab dem 01.01.2015 aufschlagen wollen. In den nächsten zehn Jahren sind in und an der Kaltenberghütte aus heutiger Sicht folgende Investitionen erforderlich: • Sanierung der Abwasserbeseitigungsanlage • Ausarbeitung und Umsetzung eines Energiekonzeptes • Sanierung des ehemaligen Kohlenkellers (zur Lagerung und Aufbewahrung von Speisen, größerer Trockenraum) • Sanierung des Terrassenbereichs mit Stützmauer • Seilbahn (eingeschränkter Werksverkehr) 3. Die städtischen Sportförderrichtlinien werden derzeit überarbeitet. Dabei ist Voraussetzung einer Förderung, dass die Vereine Mindestmitgliedsbeiträge erheben und zwar für: bisher Mitglieder bis 18 Jahren Mitglieder über 18 Jahren Familienbeitrag

19,- € 25,-.€ 37,- €

|

neu 24,- € 36,- € 60,- €

Bei den Mitgliedern bis 18 Jahren müssen wir nach diesem Vorschlag den Mitgliedsbeitrag überproportional erhöhen. 4. Durch die weitere Zunahme unserer Mitglieder ist abzusehen, dass unsere Sektion in zwei bis drei Jahren auf mehr als 10.000 Mitglieder anwachsen wird. Damit verbunden sind vor allem vermehrte Tätigkeiten in der Sektionsführung. Dies kann nicht mehr nur ehrenamtlich geleistet werden. Das heißt, es müssen vermehrt Aufgaben an hauptberuflich Beschäftigte übertragen werden. Um die Einstellung einer/eines Geschäftsführerin/Geschäftsführers in den nächsten zwei bis drei Jahren kommt die Sektion nicht herum. Wir bitten um Ihre Zustimmung. Für den Vorstand und Beirat Dieter Pasternacki (Schatzmeister)

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Boulderraum der Sektion Reutlingen Boulderraum (Kletteranlage) mit ca. 300 m2 Kletterfläche. Der Boulderraum befindet sich in der Hans-Reyhing-Straße 42 (ehemals Ypernkaserne, Ringelbachstraße 195), Reutlingen. Öffnungszeiten Oktober bis April (nicht während der Schulferien) Montag bis Freitag 18.30 bis 21.30 Uhr Für Kinder mit ihren Eltern Montag bis Freitag bis 17.30 Uhr (es muss selbst geöffnet werden – vorher Schlüssel abholen) Die Nutzung des Boulderraums ist auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Ein Schlüssel kann bei Canadian Husky in der Wilhelmstraße 82 gegen Kaution und Angabe der Mobiltelefonnummer (Rückgabe noch am selben Tag) oder bei Stephan Danco abgeholt werden. Gruppenveranstaltungen müssen rechtzeitig bei Matthias Staniek angemeldet werden. Ansprechpartner Stephan Danco Tel. 07121/ 47 03 40 oder 07121/ 9 88 55 64 Mobil 0179/143 09 26

Arnold Kaltwasser Tel. 07121/ 34 68 28 Mobil 0170/239 38 83

Matthias Staniek Tel. 07123/ 88 90 94 Mobil 0151/ 27 14 72 00 Eintrittspreise Tages-Eintritte Kinder, Jugendliche (bis 18 Jahre) Junioren (9 bis 27 Jahre) Erwachsene (ab 28 Jahren) Jahreskarten Kinder, Jugendliche Junioren Erwachsene Familien

1,00 Euro 4,00 Euro 6,00 Euro 20,00 80,00 120,00 160,00

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Jahreskarten sind in der Geschäftsstelle oder im DAV Kletterzentrum Reutlingen bei Stephan Danco erhältlich. Ab Juli sind zum jeweils halben Preis auch Halbjahreskarten erhältlich.


FORUM | Mitglieder

Kurz notiert:

Von rechts nach links: Philipp Nörpel, Hannes Nedele, Dino Schönwälder, Lothar Etter, Steffen Nedele, Frank Wörndl (ehemaliger deutscher Skirennläufer), Irene Epple (ehemalige deutsche Skirennläuferin) mit Ehemann, Udo Stenzel, Geschäftsführer der Firma Völkl.

Text: Steffen Nedele, Foto: Katrin Schächinger

24.11.2012: Eröffnung des Völkl Performance Wear Store in Metzingen Bei Glühwein und extra geformten Brezeln wurde der Völkl Performance Wear Store in Metzingen eröffnet. Die Skiabteilung des DAV Reutlingen war dabei. Der Völkl Store bietet Völkl Skikleidung sowie Kleidung von Marmot. Zum Tod von Dieter Brodmann Dieter Brodmann war zwar nicht Mitglied in unserer Sektion, sondern in der Sektion Schwaben. Aber er hat über 20 Jahre lang als Sprecher des Arbeitskreises Klettern und Naturschutz (AKN) der Kletterverbände im Landkreis Reutlingen ganz wesentlich dazu beigetragen, dass naturverträgliches Klettern an den Albfelsen um Reutlingen heute wieder konfliktfrei möglich ist. Dafür danken wir. Wir trauern mit seiner Familie.

Schwerbehinderten-Beitragskategorie Mit dem Bau von künstlichen Kletteranlagen steigt die Zahl von Menschen mit Behinderung an, die Klettern als wichtige therapeutische Maßnahme nutzen. Es wurde deshalb zum 01.01.2013 eine Schwerbehinderten-Beitragskategorie eingeführt für DAV-Mitglieder mit einem Behinderungsgrad von 50% und mehr. Sie werden als A-Mitglied auf Antrag in eine besondere Beitragskategorie aufgenommen; der Jahresbeitrag beträgt derzeit 26.-€.

Regiocup 2013 Am Samstag, dem 27. April findet im DAV-Kletterzentrum Reutlingen nun bereits zum dritten Mal der Regiocup statt. Dieser offene Klettercup wird als Wettkampfreihe von den Sektionen Reutlingen, Rottenburg und Tübingen veranstaltet. Teilnehmen dürfen an den drei Veranstaltungen alle Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 1994 bis 2003 (keine DAV-Mitgliedschaft erforderlich!). Neben der Veranstaltung in Reutlingen gibt es noch den Wettkampf in Rottenburg am Samstag, dem 15. Juni sowie den Finalwettkampf in Tübingen am Sonntag, dem 14. Juli. Die Anmeldung erfolgt im Internet über die Homepages der Sektionen (z.B. www.dav-reutlingen.de). Mit über 100 Teilnehmern im letzten Jahr war der Wettkampf in Reutlingen ein toller Erfolg. In diesem Jahr rechnen wir sogar mit noch mehr Wettkämpfern und suchen hierfür

natürlich wieder viele tatkräftige Helfer für die TopropeSicherung und die Tages-Organisation. Das Orga-Team freut sich über jede Unterstützung, interessierte Helfer melden sich bitte per Email bei marc.kleindienst@dav-reutlingen.de Auf einen Blick: Veranstaltungstermine: Samstag, 27.4.13 in Reutlingen Samstag, 15.6.13 in Rottenburg Sonntag, 14.7.13 in Tübingen Anmeldung: www.dav-reutlingen.de Infos für Teilnehmer: regiocup@gmx.de Infos für Helfer: marc.kleindienst@dav-reutlingen.de

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BREITENBERGSPORT | Hochtour

Hochtourenwochenende am Illursprung Text: Simon Lerach, Bilder: Teilnehmer

m Donnerstag, den 26. Juli 2012, herrschte am Fuße der schwäbischen Alb schon sehr früh Aufbruchstimmung. Mit dem Fachübungsleiter für Hochtouren Martin Maier und dem Fachübungsleiter für Bergsteigen Siegfried Stehlig, ging es für eine Gruppe von 8 Personen mittels Kleinbus um 5 Uhr in Richtung Bielerhöhe (2037m). Dort stießen die beiden noch fehlenden Personen zur Gruppe und das Hochtourenwochenende am Illursprung konnte beginnen. Nach dem Verteilen der Ausrüstung erfolgte der Aufstieg zur Wiesbadener Hütte (2443m). Petrus bescherte uns „Kaiserwetter vom allerfeinsten“ und auch die Stimmung untereinander hätte von Anfang an nicht besser sein können. Für die nächsten 4 Tage standen Hochtouren mit Gletscherausbildung und Spaltenbergung, sowie die Besteigung des Piz Buin und der Dreiländerspitze auf dem Programm. Nach einem „sauguten“ Kaiserschmarren und dem Beziehen der Zimmer, ging es in voller Montur auf den Vermuntgletscher. Während des gesamten Mittags wurden verschiedenste Übungen durchgeführt: Techniken des Steigeisengehens, Sicherung auf dem Gletscher, Spaltenbergung, Standplatzbau in Eis und Schnee sowie das Lesen des Gletschers. Auch auf individuelle Anregungen, Fragen und Probleme gingen „Made“ und „Sigi“ gern, mit viel Geduld und ausführlich ein. Am späteren Nachmittag stieg die Gruppe dann wieder zur Hütte ab. Nach einem ausgiebigen Abendessen mit

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DAS Team Nachschlag, einer kurzen Nachbesprechung und der Planung des nächsten Tages, ging man zum gemütlichen Teil des Abends über. Die Nacht war schnell vorbei und so ging es los in Richtung Piz Buin. Über die Grüne Kuppe gelangte die Gruppe zum Ochsentaler Gletscher. Dort erfolgte dann das „Anrödeln“ bevor man sich vorerst noch ohne Seil auf den aperen Gletscher begab. Als das Zährgebiet durchschritten war, musste angeseilt werden. So wurden nun die zum Teil noch schneebedeckten Längsund Querspalten und das gesamte Nährgebiet überquert bis die gesamte Gruppe zur Buinlücke, dem Übergang zwischen Kleinem und Großem Piz Buin, gelangte. Nach einer kurzen Pause begannen Martin und Siegfried den „8 wissbegierigen Bergsteigerlein“ das folgende Vorgehen zu erklären. Es ging nun auf

dem Normalweg in Richtung Gipfel. Eine kurze Stelle wurde gesichert, sodass am Ende alle sicher auf dem Gipfel des Piz Buin (3312m) ankamen. Das Gipfelfoto durfte natürlich nicht fehlen, bevor es nach einem ausgiebigen Sonnenbad und einem gemütlichen Rundumblick auf demselben Weg wieder nach unten ging.

Auch dieser war aper, sodass wir mit den Steigeisen an den Schuhen zügig in Richtung Ochsenscharte marschierten. Nach einem kurzen steilen Stück war dann auch der Bergschrund erreicht. Ein Rucksackdepot wurde eingerichtet und es folgte eine Kletterpassage im II.Grad hinauf zum Gipfel. Auch hier sicherten unsere beiden Fachübungsleiter das letzte Stück

Das Abendessen ließ am heutigen Tag etwas länger auf sich warten. Diese Zeit wurde zur Lagebesprechung genutzt: für den nächsten Tag war schlechtes Wetter vorausgesagt, jedoch erst gegen Mittag. Wegen des kleinen Zeitfensters wurde beschlossen die Dreiländerspitze zu besteigen. Kurz vor 6 Uhr war die Nacht für uns vorbei, und es ging über einen kurzen Anstieg zum Vermuntgletscher.

Dreiländerspitze Gipfel


BREITENBERGSPORT | Hochtour mit einem „Gländersoil“ ab und der vorausgehende „Sigi“ erreichte das Gipfelkreuz der Dreiländerspitze (3197m) mit dem Worten: „Isch des geil man!“. Damit beschrieb er äußerst treffend die letzten Meter hinaus zum Gipfel und den sehr imposanten Gipfelaufbau des Berges, der auf der Grenze von Vorarlberg, Tirol und der Schweiz liegt. Der Genuss war leider nur von kurzer Dauer, da sich der Wetterumschwung am Himmel schon ankündigte. Wir machten uns an den Abstieg, schnappten unsere Rucksäcke und schafften es tatsächlich fast alle trocken zurück zur Hütte, bevor es 5 Sekunden nach Ankunft der ersten beiden, wie aus Eimern zu schütten und zu hageln begann. Am Nachmittag wurde das Erlernte noch einmal in versammelter Runde wiederholt und Martin und Siegfried waren begeistert, wie viel ihre Gruppe in den 3 letzten Tagen gelernt hatte. Im Anschluss ging man zum Programm des letzten Abends über. Dies bestand neben spielerischen Koordinations- und Konzentrationsübungen auch aus dem Füllen der Mineral- und Kohlehydratspeicher (Hefe hell). Am nächsten Morgen wurde aufgrund des „Sauwetters“ sehr gemütlich und ausgiebig gefrühstückt, bevor es nach dem Rucksackpacken in Richtung Bielerhöhe hinab ging.

Standplatzbau Abalakow-Eissanduhr

Ochsentaler Gletscher Gletscherzunge

Auf dem Parkplatz wurde das Wochenende von „Made und Sigi“ offiziell beendet und alle „10 Bergsteigerlein“ fuhren mit dem Fazit: „Waren das geniale Tage!“ nachhause.

Ochsentaler Gletscher Anstieg

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BREITENBERGSPORT | Ski alpin s ist aus heutiger Sicht nicht erklärbar, warum es eine so heiße Diskussion um die Neuregelung der Ausfahrt auf Freitag bis Montag je gegeben hat. Die Fahrt war ausgebucht und die optimale Organisation von „Fitti“ Lothar Etter hat es auch geschafft noch kurzfristig Zimmer für die auf der Warteliste stehenden Anmeldungen zu erhalten. Die 39. Ausfahrt ins Stubaital, in die Pension „Elferblick“ und ins „Hotel Kindl“ wurde wieder mit dem bewährten Bus der Fa. Leibfritz aus Undingen und dieses Mal mit dem souveränen Chauffeur „Anton“ durchgeführt. Die Teilnehmer waren alle pünktlich erschienen, so dass wir auch zeitgerecht auf die Strecke kamen.

Wie in den Vorjahren blieb es auch beim Rhythmus: Ankunft – Zimmer belegen und rasch umziehen – in voller Montur in den Bus und die 20 Kilometer bis zur Talstation der Stubaitaler Gletscherbahn. Nun konnten sich die Gruppen finden und entweder mit den eigenen Brettern oder gar mit den von Steffen Nedele organisierten Testski der Fa. VÖLKL auf den Weg zur Gondel der Gamsgarten- oder Eisjochbahn machen. Wie gut ist es dabei, dass nach dem mehr oder weniger vorgelagerten Ski- und Konditionstraining nur die Halbtageskarte wartete. Dichte Bewölkung, Schneetreiben und Temperaturen zwischen minus 8 und 14 Grad waren zum Einfahren ok, boten aber noch nicht den rechten Genuss.

Stubaiausfahrt 2012

Sonne in Raststätte Nassereith

Welch ein Sonntag!

Text und Fotos: Rolf Becker Über die verschneite Alb und nach einer kurzen Schlummerrunde waren wir bereits auf der Autobahn Ulm-Memmingen und nahmen Richtung Pfronten den Weg zum Fernpass und nach Nassereith. Das Glück war uns hold und liess uns passieren bevor die Schneesprengungen einsetzten. Dieses Glück hatte der Leibfritz-Bus mit dem Skiclub Undingen leider nicht, so dass dieser während unserer Pflichtrast in einem auflaufenden Stau stand.

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Egal ob wir nun die Gipfel über Gamsgarten per ROTADL Sesselbahn und Daunferner oder über Eisjoch und Schaufeljochbahn erreichten wir fanden bestens präparierte Pisten vor und es war eine Freude die ersten Schwünge zu setzen. Lediglich die Temperaturen waren trotz bester Abdeckung der freien Gesichtsbereiche nicht sehr einladend. Dafür hatten die Selbstbedienungsrestaurants am Eisjoch, Jochdohle und Gamsgarten sowie im Dresdner Hütte Konjunktur.

Der Wind blies den Schnee quer über die Piste


BREITENBERGSPORT | Ski alpin und die Windstärke bei 65 km/h. Das ließ für die Gipfelregion einiges erwarten. Für jeden, der die Fahrt – wie der leider erkrankte Rainer Blank – nicht mitmachen konnte, für den zeige ich hier 2 Aufnahmen die ich mit klammen Fingern am Daunferner aufgenommen habe.

Sachertorte vom Café Gamsbart

„Anton“ brachte uns trotz Widrigkeiten heil nach Hause Mit erheblichem Schneetreiben begann die Nacht zum Samstag und das legte sich den ganzen Tag nicht. Es war so vorhergesagt und bei einer Kurzausfahrt muss man das Beste daraus machen. So verging der Skitag mehr oder weniger mit den Aktivitäten auf guten einsehbaren Pisten und wurde mit Pausen und Aufwärmphasen unterbrochen. An dieser Stelle muss bemerkt werden, dass die Zahl der Snowboarder sichtlich zugenommen hat, aber insgesamt die Anlagen durch Erweiterungen der Sessel auf bis zu 8 Sitze kaum zu Wartezeiten führten.

Nach der Rückkehr ins gepflegte Hotel Kindl, wo wir nicht nur durch ein auf hohem Niveau stehende Küche und ein zuvorkommendes Personal verwöhnt wurden, haben wir unsere müden Knochen und die eventuell vom Skischuh verursachten Druckstellen im Wasser des Schwimmbades, des Whirlpools und in diversen Gängen in Sauna und Dampfbad und in der Ruhezone wieder aufrüsten können. Welch ein Sonntag! Die Sonne strahlte schon früh über die Gipfelspitzen und es war für jeden Teilnehmer Pflicht pünktlich zur Abfahrt zu erscheinen. Aber bereits am Gamsgarten lag die Temperatur bei minus 14 Grad

Endlich war die Sicht frei. Allerdings war der Wind so stark, dass man stellenweise nicht wusste, ob man selber fuhr, oder ob es nur der starke Wind war, der den Schnee quer über die Piste blies.Gut vermummt waren wir aber froh gute Sicht zu haben und nahmen die Temperaturen um minus 20° in Kauf. Bei der ausgesprochen vielfältigen Küche der Bergrestaurants mit Germknödel, Kaiserschmarrn, diversen Suppen und den üblichen Spaghetti Bolognaise fiel meinen Kameraden meine Einseitigkeit bezüglich SACHERTORTE auf. Da ich seit vielen Jahren experimentiere und in allen Cafés dieser Welt die gebotenen Variationen kennengelernt habe, darf ich sagen, dass die vom Gamsgarten eine der besten ist, die ich bisher kennengelernt habe. Damit konnte ich aber die Mitfahrer nicht überzeugen. Der letzte Tag, Montag 10.12.2012, sollte uns die Heimfahrt leicht machen. Es hatte mächtig geschneit und der Wind hatte sein Übriges dazu beigetragen. Pisten konnten nicht geglättet werden und der Wind hatte zum Beispiel im Gaisskarferner und im Windachferner – für uns zwei wunderbare Einfahrpisten – den Schnee so hoch aufgetürmt, dass Tiefschneefahren angesagt war.

Unter diesen Umständen fuhren einige DAV’ler bereits frühzeitig ins Hotel zum Umziehen und nahmen dafür gerne noch Kaffee und Apfelstrudel mit, bevor wir die Heimreise antraten. Für unseren „Anton“ war die Fahrt bei dichtem Schneetreiben und einem wegen Unfällen am Fernpaß notwendigen Umweg über den Arlberg, Ravensburg und die Alb nicht gerade eine Freude, aber er hat dies zu unser aller Dank mit Bravour gemeistert. Von dieser Stelle sei Lothar Etter für die 39. DAV Ausfahrt ins Stubaital herzlich gedankt. Mit souveräner Organisation gab es nur positive Stimmen und es waren nur zwei Schmerzen zu ertragen, die einer Rippenprellung und die einer ausgerenkten Schulter, verursacht durch falsche Hilfeleistung beim Aufstehen aus tiefem Schnee. Gute Besserung den beiden und hoffentlich inzwischen geheilt. Mein Appell an alle Teilnehmer der bisherigen und früheren Ausfahrten: 2013 findet die 40. Ausfahrt statt. Da sollten wir uns schon heute etwas einfallen lassen und wenn wir das ganze Hotel Kindl für uns in Beschlag nehmen.

Die Schlepplifte machten aber bei den niedrigen Temperaturen keinen großen Spaß und wenn es einen dann einmal gebeutelt hat, dann war man kaum noch zu erkennen.

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BREITENBERGSPORT | Ski alpin

Sonne satt in Davos

Von der Sonne verwöhnt und bestens gelaunt: die Gruppe im Skigebiet von Davos.

Text: Dr. Martin Bauer, Bild: Peter Jensch ir sind bereits wieder auf der Heimfahrt, auf Höhe Heidiland. Im Bus sitzen 40 glückliche Skifahrer, deren Gespräche von Sonne und Pulverschnee handeln, von wolkenlosem Himmel und herrlichen Panoramen. Die 56. Sektionsausfahrt des DAV Reutlingen vom 2. – 4. März nach Davos stand wirklich unter einem guten Stern.

Nach einem trüben Februar zeigte sich die Sonne zum ersten Mal auf der Anreise im Rheintal und sollte unsere treue Begleiterin bleiben. Als in Davos schließlich alle Nebelbänke aufgelöst und die Gesichter mit reichlich Sonnencreme geschützt waren, stand den Carver-Freuden am Jakobshorn nichts mehr im Wege. Wolkenloser Himmel, angenehme Temperaturen und Sonne, Sonne, Sonne – Frühlingsskifahren vom Allerfeinsten. In den beiden folgenden Tagen konnte jeder seine Träume im Parsenn-Skigebiet verwirklichen: Gipfelabfahrt Nord, Besenbinder nach

Wolfgang oder nur einfach Kulinarisches auf der Sonnenterasse, die Möglichkeit zum Liegestuhl inklusive. Als Neuerung gab es einen von der Skiabteilung vormittags angebotenen Skikurs, der von den Skischülern bestens angenommen und hochgelobt wurde. Die Schüler drohten dann auch umgehend an, im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.

ges Votum der Teilnehmer: Das war die beste Ausfahrt aller Zeiten. Und wie wird es 2014? Der Termin steht zwar noch nicht fest – aber die Anmeldeliste ist schon eröffnet.

Für die vollends perfekte Ausfahrt sorgten schließlich Peter Jentsch als freundlicher Ausfahrtsleiter, die gute Unterkunft im Hotel Strela sowie die fröhliche Stimmung beim gemütlichen Teil an der Hotelbar. Einstimmi-

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BREITENBERGSPORT | Skitour

Mit Toni unterwegs in Graubünden Text und Fotos: Dr. Martin Braun achdem die erste Skitour im Dezember abgesagt werden musste, waren 14 Tourengeher kaum zu bremsen. Im Val Mustair angekommen, wurde Udo erstmal durch Wäschetausch ausgestattet, denn ein kleiner Rucksack stand noch im Reutlinger Keller. Nun konnte es am nächsten Morgen losgehen. Von Lü (1920 m) aus bestiegen wir den Piz Terza (2909 m). Durch einen schönen Arvenwald erklommen wir die Almwiesen. Die auflaufende Wetterfront ließ auf sich warten, wir konnten im Sonnenschein Höhe gewinnen. Auf dem Gipfel zeigte sich der König Ortler, der Blick nach Osten war frei . Die Gipfelrast fiel infolge des Windes kürzer aus. Bergab war alles zu finden: Feiner Tiefschnee, harte Platten, mit der Kurventechnik kämpfende Tourengeher „ nicht Sackhüpfen , sondern Skifahren“ und am Ende das mit Arvenholz geschmückte Kirchlein in Lü. Der Schweizer Nationalpark am Ofenpass hat sich von einer guten Seite gezeigt. Der zweite Tourentag begann in Davos (1500 m) – wir waren dem Föhn auf der Spur – im Norden sollen Auflockerungen uns den Tag verschönern. Das Chummer Hüreli (2600 m)verlangte im steilen Anstieg im Wald alles, die Rast anschließend war verdient. Leider war der versprochene Föhn schon ausgehaucht, Schneefall setzte ein. In der Abfahrt fanden wir auch die Club-Falle, ein verstecktes Loch wo Ski gesucht und ausgegraben werden.

Kathrin und Franziska Etter, Abfahrt vom Chummer Hürli (2600 m), Davos

Im Aufstieg zum Piz Terza (2909 m), Val Mustair Abfahrt vom Piz Terza (2909 m)

Alles war dabei: Spass und Freude an der Natur, körperliche Anstrengung.

Wir waren dabei – die Saison der Touren mit Toni hat wieder begonnen.

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BREITENBERGSPORT | Skitour as Engadin gilt für Viele als das schönste Langlaufgebiet der Alpen. Top-präLoipen parierte (skating oder klassisch) von mehr als 220 km Länge durchziehen das Inntal. Kein Wunder, dass die Reutlinger DAV-Sektion seit über 25 Jahren eine viertägige Engadin-Ausfahrt anbietet. Wer einmal dabei war, geht immer wieder gerne mit. Der Schneeverhältnisse in diesem Jahr waren ideal. Deshalb war es den Reutlingern möglich die gesamte Strecke durch Ober- und Unterengadin zu durchlaufen. In Maloja beginnend –mitten durch den Festsaal der Alpen, wie der Bergschriftsteller Walter Flaig das Engadin bezeichnet hat- bis hinunter nach Mar-

Die Skater im Unterengadin

Männerchor und Arvenstube im Langlaufparadies Text und Fotos: Claus Voss tina an der Grenze zu Österreich. Und zwischendurch konnte noch in die malerischen Seitentäler von Roseg, Morteratsch und Bever abgebogen werden. Dabei wählte jeder nach eigenem Anspruch und Leistungsvermögen unterschiedlich lange Strecken. Den Genießern reichten 15 Kilometer im klassischen Stil. Gerne wurde Rast gemacht in einer der vielen Einkehrmöglichkeiten entlang der Loipen. Bei einem Cafe und einer Tuorta da nusch (Engadiner Nusstorte), oder einem Kübel und einer Gerstensuppe lässt es sich gut aushalten. Die ambitionierten Sportler legten, meist im Skatingstil, bis zu 60

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Kilometer zurück. Die Rampe zur Olympiaschanze hinauf, die kurvenreiche Strecke durch den Stazer Wald, die spektakuläre Abfahrt von S-chanf hinunter nach Zernez: kein Höhepunkt durfte ausgelassen werden. Jeden Tag wurde eine neue Etappe bewältigt. Busfahrer Cevat fuhr die 55 Teilnehmer morgens zum Startpunkt und brachte sie abends zuverlässig in die Unterkunft zurück. Seit vielen Jahren bezieht die Gruppe Quartier im Hotel Spöl. Bei den Wirtsleuten, der Familie Stupan-Vitalini, sind sie gut aufgehoben wie bei Freunden. Die schwäbischengadiner Freundschaft findet jedes Jahr ihren Höhepunkt

beim Auftritt des Unterengadiner Männerchores. Wunderschöne romanische Lieder werden vorgetragen. Später am Abend werden noch Kontrabass, Akkordeon und Gitarre ausgepackt und lüpfige Tanzlieder gespielt. An den anderen Abend wurden im Skiraum die Langlaufbretter akribisch gewachst und für den folgenden Tag präpariert. Walter Ziller, ehemaliger Aktiver, gab dazu fachmännische Tipps.

men haben. Jetzt geben beide die Organisiation ab. Sie werden natürlich weiterhin dabei sein. Aber dann ohne Pflichten. Nur zum Genießen. Im nächsten Jahr findet die Ausfahrt vom 14. – 17. Februar 2014 statt. Die Organisation übernehmen die Voss Buben: Hannes, Till und Claus.

Am letzten Tag fuhren die Reutlinger die Unterengadiner Loipe von Scuol bis nach Martina. Kurz vor dem Ziel, in San Nicla, gab es noch einen schönen Abschluss in dem urigen Bauerncafe Sper l’En. Ein Geheimtipp! In der heimeligen Arvenstube drängelten sich die Teilnehmer, bevor mit dem Bus die Rückreise angetreten wurde. Anni Borz und Bert Wenzler haben diese Langlauf-Ausfahrten initiert und mit Ihrem Engagement und ihrer Herzlichkeit geprägt. Dafür danken Ihnen alle, die bisher an diesen Ausfahrten teilgenom-

David Cologna? Nein – Hannes Voss in voller Fahrt


BREITENBERGSPORT | Skitour

Literaturtipps zum Engadin: Dem Süden verschwistert von Stokar, Adrian, Literarische Wanderungen im Oberengadin. Fotos: Burla, Thomas . 327 S. m. zahlr. meist farb. Fotos, 2011, Rotpunktverlag, Zürich Ein literarisches Wanderbuch zum Engadin mit zahlreichen Fotos und Sommer- und Winterwanderrouten. Auf 12 Wanderungen - vom Talspaziergang bis zur anspruchsvollen Tour - werden Orte zwischen Zuoz, Maloja und dem Berninapass vor, die von Bekannten der Literatur-, Kunst- und Musikgeschichte besungen, beschrieben oder verflucht wurden: Friedrich Nietzsche, Thomas Mann, Hermann Hesse, Max Frisch, Annemarie Schwarzenbach, Richard Wagner, Carl Zuckmayer, Clara Schumann, Thornton Wilder, Vladimir Nabokov und viele mehr. Berichtet wird aber auch von kaum bekannten Episoden: Arthur Schnitzler auf Alp Saluver oder Rodolphe Toepffer im Berninatal. Zwischen Stall und Hotel von Kuhn, Daniela, 15 Lebensgeschichten aus Sils im Engadin. Fotos: Schade, Meinrad . 156 S. m. zahlr. Farbfotos, 2012, Limmat Verlag Nietzsche, Rilke, Thomas Mann und zahlreiche weitere grosse Namen haben dem zwischen St.Moritz und dem Bergell gelegenen Dorf Sils i. E. / Segl und seiner Landschaft eine beinahe magische Ausstrahlung verliehen. Und noch heute begegnet sich während der Saison Prominenz aus aller Welt auf der Dorfstrasse. Doch wer sind die Silser? Der gelernte Hochbauzeichner bewirtschaftet den letzten Kuhstall im Dorf, die einstige Hotelbesitzerin hat als Kind mit Anne Frank gespielt, der ehemalige Pistenchef ist 840 Mal mit dem Kanadierschlitten ausge-

Lüpfige Tänze im Hotel Spöl rückt: Fünfzehn Personen, die in Sils i.E. /Segl aufgewachsen sind und dort ihr Leben verbracht haben, erzählen Geschichten aus einem vergangenen Sils, erlauben einen untouristischen Blick hinter die Kulissen des Dorfes und vermitteln damit ein Stück Dorfgeschichte. Ein Einführungstext über die Geschichte des berühmten Engadiner Kurorts und zu aktuellen lokalen Themen sowie ein Dorfplan runden das Buch ab. Piz – Magazin für das Engadin und die Bündner Südtäler. Erscheint zweimal jährlich. www.pizmagazin.ch Die nächste Ausgabe (Nr. 45), die im Juni 2013 erscheint, widmet sich dem Thema „Wandel“. Das Thema hat es in der rätoromanischen Literatur zum bekannten Schlagwort gebracht. Cla Biert (1920–1981) hat sich in seinem 1962 erschienenen Buch «la müdada» damit befasst. Inzwischen sind weitere fünfzig Jahre vergangen und die Veränderungen haben sich massiv beschleunigt. piz wird diesem «Müdamaint» nach-

gehen. Wir werden Ihnen wieder Menschen vorstellen, die diese Veränderungen hautnah miterlebt haben, und wir fragen nach, ob sich das Leben in den Bergtälern Südbündens langsamer wandelt als in den Städten oder ob die Tourismusregionen sich mitten im Strudel des Wandels

befinden. Was passiert dabei in der Gesellschaft, in der Wirtschaft, im kulturellen Umfeld und im Privaten? Wo sind die Veränderungen am grössten? Was bewerten wir als gut, was als negativ – und wieso? Und welche Herausforderungen für die Zukunft ergeben sich daraus?

Die Klassischen auf dem Weg ins Morteratschtal

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BREITENBERGSPORT | Ausbildung indringlich sagt uns Peter, worauf es im Fall einer Lawinenverschüttung ankommt: möglichst wenig Zeitverlust. Dabei sind alle schon mit neuer digitaler Technik ausgestattet und können so leichter die versteckten Geräte finden. Doch die Tücke steckt in der Praxis, und so spazieren die ersten Kandidaten mit Blick auf das Display gemütlich los, als würde da gleich eine SMS von der Holden erscheinen. Begonnen hatte unser Kurs mit der Fahrt zum Landgasthof Sommerau in Buchenberg. Die Herberge erwies sich als ansprechend und zweckmäßig für große Gruppen. Zur Vorbereitung gab es nach dem Essen noch den ersten informativen Teil zum Lawinenlagebericht und zur LVS-Suche. Der gezeigte Film war vollgepackt mit Informationen, die bei einmaligem Sehen kaum alle behalten werden konnten, aber die Praxis sollte das schon klären. Eher praktisch war dann auch der Funktionstest der Geräte, der ein munteres Gepiepse zur Folge hatte, weil die Geräte und ihre Bedienung für viele noch neu waren. Am Morgen des 26.1. wurde dann auch den Unerfahrenen klar, dass Skitourengehen nicht nur eine Materialschlacht, sondern auch ein logistisches Problem ist – wann die Felle drauf? Welche Kleidung? Piepser, Schaufel, Sonde dabei? Etwas einfacher hatten es da die Schneeschuhgeher, die von Helmut geführt wurden und meist unweit unserer Aufstiegsspur ihre YetiAbdrücke im Schnee hinterließen. Unser Ziel für diesen Tag hieß Großer Ochsenkopf, ein perfekter Einsteigerberg, der bei den herrschenden Bedingungen ein echtes Vergnügen werden sollte. Wegen der Kälte verlor Bernd auch keine

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Der Weg auf den Ochsenkopf

„Rennen, rennen, ihr „Lawinensicherheitstraining für Skitouren- und Schneeschuhgeher“ 25.-27.1.13

Die Zeit läuft – Suche nach Verschütteten ... Zeit und es ging in gemäßig- Hang hinauf. Als dann kurz tem Tempo den schattigen vor der ersten Pause die

Sonne über den Berg kam und den Pulverschnee zum


BREITENBERGSPORT | Ausbildung dann auch keine größeren Anforderungen mehr, alle kamen, nachdem sie um die Kehren herumgeeiert oder sie mit ausgefeilter Gehtechnik bezwungen hatten, zu ihrem Gipfelvesper. Der erste Teil des Abstiegs führte zu unserem LV-Übungshang, der zweite über eine Waldschneise zum Forstweg im Ostertal. Auch wenn der Hang schon ziemlich verspurt war, bekam man hier eine Ahnung vom Pulvererlebnis großer Abfahrten. Am Abend folgte der zweite Teil der Theorie mit der Beantwortung der Fragen „Stop or go?“ bzw. „Was ist eine Geländekammer?“ durch unseren kompetenten Redner Bernd, der auch aus seinem persönlichen Erfahrungsschatz berichtete. Als manche schon mit der Müdigkeit kämpften, ließ Kurt (weil er dachte, wir hätten zu lange auf ihn warten müssen) von der netten Bedienung mehrere Flaschen Wein auftragen – ein Bild, an dem der Bacchus von Rubens sicher seine Freude gehabt hätte ...

Der Gipfel befindet sich im Belagerungszustand

müsst rennen!“ Text: Jan Seeger, Fotos: Helmut Kober

Da am Sonntag von Balderschwang aus gleich die Heimreise angetreten werden sollte, mussten die Zimmer gleich morgens geräumt werden – da waren sie wieder, die logistischen Herausforderungen. Unsere Tour führte uns zum Scheidwangsattel, von dem aus einige noch zum Heidenkopf gingen. Unterwegs ging Bernd für uns noch verschiedene Szenarien durch und schickte uns dann nach dem Vesper in die wegen der Verhältnisse schwer zu fahrende Abfahrt. Es kamen aber alle heil runter und der Heimreise mit abschließender Einkehr stand nichts im Wege.

... und jetzt heißt es rasch ausgraben Glitzern brachte, war klar, treibt: ein schönes Naturerwofür man den Aufwand be- lebnis und die Hoffnung auf

eine spaßige Abfahrt. Der Aufstieg zum Gipfel stellte

Im Namen der von Alter und Beruf her bemerkenswert vielschichtigen Gruppe möchte ich mich bei den Organisatoren, Fahrern und Führern Bernd, Helmut und Peter herzlich bedanken!

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BREITENBERGSPORT | Klettern ina will hoch hinaus! Und sie schafft es auch. Wie alle anderen in der Kletterhalle Reutlingen klettert sie Stück für Stück in Richtung Hallendecke. Konzentriert greift sie mit den Händen von einem Griff zum nächsten. Das außergewöhnliche daran: Nina ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch das kann Sie nicht vom Klettern abhalten. „Zu Beginn des Projektes ließen mich meine körperlichen Einschränkungen nicht weiter als maximal zwei bis drei Meter aufsteigen.“ berichtet Nina. Ihr persönliches Ziel, die „Kletterroute bis ganz nach oben zu erklimmen“, hat sie mittlerweile erreicht. Während sie fast nur mit den Händen klettert, versucht sich

Wer wagt gewinnt! Text: Sina Seigel, Marcel Bürck, Fotos: Archiv Klettergruppe

Willy gerade das erste Mal im Vorstieg. Julia übt sich darin, mit nur einer Hand den Achterknoten zu machen und Felix balanciert über die Slackline. Währenddessen überlegen die Leiter gemeinsam, wie sie Nina eine Route schrauben könnten, damit sie direkt aus dem Rollstuhl losklettern kann. Als Kooperationsprojekt mit dem Internat der Beruflichen Bildung der Körperbehindertenförderung Neckar-Alb (KBF), der Sektion Reutlingen des Deutschen Alpenvereins (DAV) sowie dem Kletterzentrum Reutlingen und unterstützt von der Paul Lechler Stiftung wurde die integrative Klettergruppe im Oktober 2011 ins Leben gerufen. Zu Beginn des Projektes startete jeder einzelne mit anderen Erfahrungen und eigenen Beweggründen für die Teilnahme in das Projekt. Während einige noch keinerlei Vorkenntnisse hatten, waren andere schon seit Jahren begeisterte Kletterer. „Sport treiben“, „Leute kennen lernen“ oder „Grenzen erfahren“ waren die anfänglichen Ziele. Doch was inzwischen viel wichtiger ist: Trotz oder gerade wegen der unterschiedlichen Leistungsmög-

Im Sommer geht's natürlich raus.

Ein Beikletterer untertützt Nina und hilft wenn nötig beim Positionieren der Füße. lichkeiten ist eine besondere Gruppe zusammengewachsen. Eine Gruppe, die sich gerne noch vergrößern darf! Unter dem Motto „Wer wagt gewinnt“ trifft sich die Klettergruppe unter Anleitung der DAV-Klettertrainer Marcel Bürck und Mario Wannenmacher jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr in der Kletterhalle Reutlingen oder bei gutem

Wetter draußen am Fels. Die Gruppe ist eine bunte Mischung junger Erwachsener zwischen 18 und 27 Jahren. Wichtig ist einzig und allein der gemeinsame Spaß am Klettern, egal ob mit oder ohne Handicap. Interesse geweckt? Dann meldet euch unter klettern@dav-reutlingen.de

Gemeinsam am Hockenlochfelsen. Wir freuen uns über weitere Mitglieder.

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Feine Speisen und Getränke...

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JUGEND um Ski-und Snowboardkurs am Sonnenkopf lud der DAV kurz vor Weihnachten ein. Mit dem Bus fuhren wir in aller Frühe los, um möglichst viel vom Skitag zu haben. Wie der Name des Skigebiets schon versprach, strahlte die Sonne, die Pisten waren super präpariert. Lediglich eine defekte Snowboardbindung hielt uns kurz auf, aber auch das wurde schnell erledigt und am Skiverleih extra ein Ersatzteil gefertigt.

Ice Age am Sonnenkopf Skikurs und Ski- und Snowboardtraining für Kinder und Jugendliche Text: Megan Fleming, Fotos: Megan Fleming und Philipp Nörpel Vormittags stand hauptsächlich fahren auf dem Programm, da die meisten von uns diese Saison noch nicht im Schnee oder erst auf der Alb unterwegs waren, aber natürlich waren wir auch ein bisschen mit unserer Skistellung und unsere Körperhaltung beschäftigt. Mittagessen gab's im Restaurant an der Bergstation Spaghetti Bolognese – soviel wie jeder essen konnte! Nachmittags zogen zwar ein paar Wolken auf, aber der Spaß war ungetrübt, ob auf der Piste, im Fun Park oder im Tiefschnee. Auch die Talabfahrt war super und leer, da wir an diesem herrlichen Samstag fast alleine am Berg unterwegs waren. Um die Heimfahrt ein bisschen zu verkürzen, schauten wir uns im Bus Ice Age 4 an und ruckzuck wurde zwischen Weihnachtsbaumverkauf und dem Winterzirkus in Reutlingen wieder ausgeladen.

Unser Dank geht an unseren wunderbaren Busfahrer und

das Team vom Sonnenkopf die diesen Tag noch perfekter

machten, als er schon war!

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JUGEND

Fünf Tage Schneevergnügen pur Text und Fotos: Megan Fleming ür die Skiabteilung des JDAV Reutlingens hieß es direkt nach Weihnachten auf nach Zell am See für fünf Tage Schneevergnügen pur. Die Ankunft im Nieselregen trübte ein wenig die Stimmung, doch die Gedanken an frischen Pulverschnee am Berg und an das gute Abendessen vom Grill heiterten uns schnell wieder auf. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es dann zusammen mit dem Skiclub Taunus, mit dem wir gemeinsam unterwegs waren, auf die Piste. Ob im Skigebiet Schmittenhöhe oder am Kitzsteinhorn gefahren wurde, entschieden wir je nach Wetter und Lust beim Frühstücken.

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Am Kitzsteinhorn konnten wir, dank des nicht immer besten Wetters, unsere Spuren im Tiefschnee ziehen. Sogar die Sonne schaute mal vorbei und die Pisten waren super präpariert, so konnte es nachmittags schonmal knapp werden den Skibus zu erwischen. Nicht ganz so früh mussten wir los, wenn wir die Schmittenhöhe unsicher machten, denn der Lift war nur einen Katzensprung entfernt. Vor allem die schwarzen Pisten hatten es uns hier angetan. Wenn es uns zu voll wurde, wichen wir einfach auf die gegenüber liegende Seite des Skigebiets aus und genossen an der Sonnalm fast leere Pisten. Egal in welchem Skigebiet, ob mit dem Snowboard, den Ski oder den mitgebrachten Snowblades an den Füßen, es war für jeden was dabei: im Park mit super präparierter

Halfpipe, Boxen und Kikkern, im Tiefschnee, beim Synchron fahren oder einfach auf der Piste ein paar Kurven ziehen. Nach dem Skifahren konnten wir uns in der hauseigenen Trampolin Halle austoben, manch einer verbrachte jedoch auch die Zeit bis zum Abendessen mit den verzweifelten Versuchen ein Wlannetzwerk für lebensnotwendige Social Networking Kontakte zu finden, der andere hatte es im Aprèsski Bus bei offline Kontakten leichter oder man entspannte einfach unter der heißen Dusche. Wer nach dem Abendessen noch immer nicht genug vom Sport hatte, nahm am Indoor Beachvolleyball Turnier teil oder testete die Kletterhalle und den Boulderraum, die alle im Neubau untergebracht waren.

Wer etwas weniger Aktion wollte, konnte am eigens für die Ausfahrt entwickeltem Yeti-Spiel teilnehmen. Man munkelt, es habe Ähnlichkeiten mit dem Werwolfspiel.


JUGEND

Nach einer kurzen letzten Nacht und einem schรถnen Skitag in der Sonne machten wir uns kurz vor Silvester auf die Heimreise, um wieder einmal im Nieselregen an der Kreuzeiche anzukommen.

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JUGEND ie Klettergruppe der Youngsters umfasst 13 Jungs und Mädels im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, die zusammen jede Menge Meter klettern, fleißig trainieren, Sandwiches essen, Grillen, am Fels klettern und einen Haufen Spaß haben!

Das Trainerteam Andi, Miri und Caroline freuen sich auf das kommende Jahr mit den Youngsters!!

Darüber hinaus gehört es auch zum Gruppenerlebnis, dass die Kletterkids gemeinsam an Wettkämpfen, wie zum Beispiel den beliebten Regio-Cups teilnehmen. Mit den Jüngeren haben wir teilweise große Fahrten auf uns genommen, um die landesweit ausgetragenen KidsCups zu stürmen. Neben den sportlichen Erfolgen standen vor allem der Spaß und das Erlebnis im Team im Vordergrund. Doch auch die Ergebnisse können sich sehen lassen: Unsere „Sternchen“ Catrin und Jakob erkletterten (fast) ausschließlich Top-10-Plätze, knapp gefolgt von Enya und Felix. Unsere drei jüngsten im Team, Samuel, Karla und Helen, schlugen sich in ihrem

allerersten Wettkampfjahr ebenfalls sehr tapfer und platzierten sich mehrfach unter den besten 15. Man darf gespannt sein, wie die Situation im kommenden Jahr aussehen wird, wenn sie dann nicht mehr die „kleinsten“ sein werden.

Reutlinger Youngsters rocken die BaWü-Kids-Cup-Serie!! Text und Fotos: Andi Merk und Miri Mundle

Nach der Sommerpause hat sich auch der Reutlinger Kletterlook geändert: Es gibt seither die heißgeliebten einheitichen Team-T-Shirts in Knallblau mit leuchtgrüner Aufschrift, an denen sich die Zusammengehörigkeit nun auch optisch zeigt.

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HÜTTEN UND WEGE | Kaltenberghütte uletzt konnten wir viel, viel Erfreuliches über unsere Kaltenberghütte berichten und keine Sorge, das bleibt auch so. Gleich zu Jahresbeginn haben wir von unserem Pächterehepaar Post aus dem Klostertal bekommen: Der Sommer 2013 wird bereits der 21. Sommer, den wir auf der Hütte verbringen. Jetzt im Frühjahr kommen die Gedanken an den Hüttensommer beinahe schon von selbst. Die Kinder sprechen wieder vom Baden gehen zum oberen See, von Lagerfeuern und von den Heidelbeeren, die sie pflücken werden. Auch uns Erwachsene beschäftigt die aufziehende Saison: Was machen wir neu? Was machen wir noch besser?

Unsere Kaltenberghütte – wie wir sie nicht ganz so gut kennen …

Dignus est intrare – aber immer doch ! Text: Renate Rief, Thomas Speidel Bilder: Alexander Müller, Roman Kargl Noch bevor es richtig los geht, werden wir erst einmal ein wenig umbauen (müssen). Vergangenes Jahr war ein Geschirrspüler an der Reihe, jetzt bauen wir in der Getränkeecke zusätzliche Nirostaregale und Gläserschränke ein. Auch in der Küche selbst ergänzen wir einige Regale. Damit gewinnen wir Ablageund Vorbereitungsfläche und unsere Gäste bekommen ihr Essen, besonders wenn die Hüttevoll belegt ist, nicht langsamer als sonst. Und ich kann es Euch sagen, besonders Kinder waren hier und da schon sehr, sehr ungeduldig. Ein anderes wichtiges Thema zur Ausstattung der Hütte, ein Thema, das wir nie ganz aus den Augen verlieren, ist der Fußboden in der Stube. Dieser wird natürlich viel genutzt und er ist deutlich in die Jahre gekommen. Diese Erneuerung wird noch ein ganz hartes Stück Arbeit werden, die man über kurz oder lang

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wird anpacken müssen. Wusstet Ihr, dass dieser Fußboden auch schon einmal eine echte Hochzeit erlebt hat? Ende Juni 2003 heiratete bei uns die Familie Kromer aus Ulm. Damals hatten wir ein Prachtwetter und das Ehepaar kommt bis heute regelmäßig zu uns, um ein paar Tage auf der Hütte zu genießen.

Wir werden voraussichtlich Ende Juni offiziell starten und wie immer bis 3. Oktober geöffnet bleiben. Die Reservierungen sind bis jetzt schon recht gut und wir glauben fest daran, die Nächtigungszahlen auch in diesem Jahr stabil halten zu können. Jetzt wünschen wir uns noch eine erneut unfallfreie Hüttensaison, beständiges Wetter

Eine Erinnerung an solch ein bisher einmaliges Ereignis bleibt natürlich haften. Daneben gibt es aber immer wieder Geburtstagsfeiern hier bei uns. Nie die der Familie Rief, wir sind alle im Frühjahr an der Reihe, aber doch recht oft die von einigen unserer Gäste. Hier können wir dann ein unvergessliches Fest ausrichten – ganz besonders natürlich für die jeweiligen Geburtstagskinder. Vielleicht ist es ja auch dieses Jahr wieder soweit. Momente der Zweisamkeit …

mit wenig Kaltfronten und noch weniger Schnee, so dass wir unseren Badesee möglichst oft nutzen können. Vielleicht erleben wir ja einmal ein richtiges Freibadgedränge bei uns. Jedenfalls freuen wir uns, bald wieder viele, viele Sommergäste hoch ’droben bei uns begrüßen zu können. Vergesst einfach die Badesachen nicht!


HÜTTEN UND WEGE | Kaltenberghütte

… und wie wir sie bestens kennen Wie man sieht, bereiten Renate und Ulli schon die Sommersaison vor. Und ganz bestimmt werden sie niemanden an Ihrer Türe abweisen… Ganz im Gegenteil. Es gelingt ihnen mit steigendem Erfolg, Tagesgäste auf die Hütte zu locken, die oben bei wunderschöner Aussicht und Stim-

mung ein Mittagessen oder eine Tasse Kaba mit Marillenstrudel genießen, vielleicht zumindest kurz den großen Zeh im Freibad baden, um danach wieder in’s Tal ab zu steigen. Die eine große Stärke war und bleibt aber doch immer die Konzentration auf die Familie, auf die Kinder.

Die Familie Rief stellt die Familie als Gast auf der Hütte in den Mittelpunkt Ihres Handelns. Wir von der Sektion tun das auch und unterstützen unsere Pächter so gut, wie es nur irgend geht. Erfreulicherweise stellt sich langsam Erfolg ein, denn während der letzten Jahre hat sich die Zahl der Übernachtungsgäste auf einem erfreulich hohen Niveau stabilisiert. Hatten wir vor neun Jahren noch etwa 2.000 Übernachtungen pro Jahr, sind es mittlerweile knapp dreitausend Gäste, die auf unserer Hütte mindestens einmal übernachten. Das soll so bleiben und wir möchten noch einige Lücken schließen. Wie neben der Verwallrunde, neben den vielen Aktivitäten, über die wir im Reutlinger Alpinisten berichten konnten, solche Initiativen aussehen können, werden wir im Laufe dieses Jahres noch darstellen. Fest steht nur, dass wir von unseren vielen, vielen neuen Mitgliedern möglichst viele motivieren wollen, die Berge, das Verwallgebirge „live“ zu erleben.

Eine Hütte bedeutet bei alldem immer auch eine große Verpflichtung und gibt viel Arbeit auf. Vor dieser Herausforderung stehen alle Sektionen, die in den Alpen eine oder gar mehrere Hütten unterhalten und betreiben. Zuletzt ist in Benediktbeuren auf dem 13. Internationalen Hüttenfachsymposium „Alpine Infrastruktur im Wandel – Herausforderungen und Lösungsansätze“ über die alten und neuen Anforderungen diskutiert worden. Natürlich waren auch wir als Sektion dort vertreten, um uns ein zu bringen und um aus den Erfahrungen anderen „Besitzer“ zu lernen. Auch wir stehen in den nächsten zehn Jahren großen Unterhalts- und Sanierungsarbeiten gegenüber. Die Abwasserreinigungsanlage, der neue Trockenraum, eine neue, zusätzliche Speisekammer, die Energieversorgung und der Ausbau der Materialseilbahn für den „Eingeschränkten Werksverkehr“ sind dabei nur die Highlights. Über allen anstehenden Aufgaben wollen wir nicht vergessen, dass wir die Berge ohne die Hütten niemals so kennenlernen und genießen können, wie es heute der Fall ist. Vielleicht sollten wir uns dabei nur noch etwas öfter in Erinnerung rufen, dass eine Berghütte immer doch eine einfache Unterkunft war, ist und bleiben soll. Dass sie bei verständlich gestiegenen Ansprüchen, denen wir uns auch wo erfüllbar gerne stellen, nicht zu einem hoch gelegenen Komforthotel werden kann oder werden soll. Der Bergsommer 2013 lässt im April nicht mehr lange auf sich warten. Vorfreude ist auch hier die schönste Freude – lassen Sie sich die Ihre und auch die Vorfreude der Kinder nicht entgehen.

… Momente der Besinnung

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