mein.killesberg-Magazin | 48. Ausgabe | Frühjahr 2024

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48. AUSGABE / FRÜHJAHR 2024

STORY

Ein neuer Ort für neue Ideen mit dem Scale-Up-Center.

Zu sehen auf Seite 6

KILLESBERG ENTDECKEN Kunst und Geschichte mit der Stankowski Stiftung.

Zu sehen auf Seite 28

SERVICE

Die Welt verändert sich und so auch die Arbeit.

Zu sehen auf Seite 38

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, dass Stuttgart und insbesondere der Killesberg einen ganz besonderen Charme versprüht, ist uns allen bekannt. Und das kommt nicht von ungefähr! Es liegt unter anderem an den Menschen, die mit ihren Unternehmen für das Wohlergehen aller sorgen. In der Ausgabe, die Sie gerade in Händen halten, möchten wir Ihnen einige davon vorstellen. Cameron Grobenski zum Beispiel. Er erzählte uns, was es im Café Lamber Neues gibt und warum er dafür sorgt, dass „das Viertel neu belebt wird.“ Sie erfahren, was das Erfolgsrezept von Alnatura ist, den wir alle von der Killesberghöhe kennen – und welches Brot die Stuttgarter besonders gern kaufen. Personal Trainerin Cora Schneck motiviert zum Sport und verrät uns, wie oft sie die Stäffele schon bestiegen hat – und wir schätzen einfach mal: öfter als alle anderen Stuttgarter. Der 86-jäh-

rige Architekt Hans-Christian Wieder erzählt uns von dieser einen Sache in seinem Leben, die er bereut. Und wir betonen gern, wie die Augen von Frau Roller, Geschäftsführerin der Stankowski-Stiftung, geleuchtet haben, als sie zahlreiche Anekdoten von dem Künstler erzählte. Wir stellen außerdem das neue Scale-up-Center vor und zeigen auf: Die Arbeit, wie wir sie bisher kannten, verändert sich. In welche Richtung? Das und vieles mehr erfahren Sie in dieser Ausgabe. Viel Freude beim Lesen!

Ihr mein.killesberg-Team

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Inhalt

PARTNERPORTRÄT | 20

Kesselunikat: Fitness neu definiert!

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Story

STORY | 6

Stuttgart setzt auf Innovation

Partner

NACHGEFRAGT | 8

Susanne Pioch über den Killesberg

PARTNEREINTRÄGE | 9

Geschäfte und Dienstleister rund um den Killesberg

PARTNERPORTRÄT | 20

Kesselunikat: Fitness neu definiert!

Killesberg entdecken

GESCHICHTE | 22

Ein Stolperstein für Otto und Else Thalmessinger

NEWS | 24

Neues aus der Nachbarschaft

VERANSTALTUNGSKALENDER | 25

Wissen, was am Killesberg und in Stuttgart läuft

DAS CAFÉ LAMBER WÄCHST | 26

Mehr Platz für die schönen Dinge

KUNST | 28

Wie Kunst Grenzen überschreitet

SCHÖNHEIT | 30

(K)eine haarige Sache

KÖPFE AM KILLESBERG | 32

Wo Stuttgart seine Handschrift trägt

Unterhaltung

GEWINNSPIEL | 34

Mitmachen und tolle Preise gewinnen

CARTOON | 36

Äffle und Pferdle

RÄTSELSPASS | 37

Sport fürs Gehirn

Service

„NEW WORK“-MODELLE | 38 Ergibt das Sinn oder macht’s nur Arbeit?

ERBEN UND VERERBEN | 40

Ein Vermächtnis für die Zukunft

ERNÄHRUNG | 42

Unser täglich Brot

REZEPT | 44

Knusprig, gesund, lecker und perfekt zum Frühstück

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Story

Stuttgart setzt auf Innovation

Im Herbst dieses Jahres öffnet Stuttgarts erstes Scale-up-Center seine Tore. Die sage und schreibe 2.000 Quadratmeter in Stuttgart-Möhringen, genauer: in der ehemaligen DaimlerZentrale, bieten genug Platz für Teammeetings, Brainstorming und Entwicklung. Das Wachstumszentrum für Start-ups ist ohne Frage auch ein absoluter Gewinn für unsere Stadt.

Die städtische Wirtschaftsförderung hatte bereits im Sommer letzten Jahres das Förderprogramm „Scale-up-Center“ ins Leben berufen. Die Message war klar: Stuttgarter Start-ups sollen es in Zukunft leichter haben in finanzieller Hinsicht. Denn oft

werden für den Aufbau eines erfolgreichen Start-ups enorme Investitionen fällig. Viele Ideen sterben daher, weil die finanzielle Belastung zu hoch ist, da z. B. Räumlichkeiten gemietet oder teure Anschaffungen gemacht werden müssen. Die städtische Wirtschaftsförderung sieht aber ein großes Potenzial in den Unternehmerinnen und Unternehmern und will sie unterstützen. Ziel des Förderprogramms war es, für einen Förderzeitraum von insgesamt drei Jahren, also bis 2026, einen idealen Wachstumsort für aussichtsreiche Start-ups zu gewähren, die vor allem in zukunftsfähigen Transformationsfeldern wie beispielsweise Smart Production, Digitale Techno-

logien, Green & Smart Mobility und Life Science tätig sind. Die Förderung in Höhe von 460.000 Euro sollte an Agenturen oder Unternehmen gehen, die in der Lage sind, ein Scale-up-Center zu betreiben. Insgesamt meldeten sich sieben potenzielle Betreiber und reichten Anträge ein, die anhand bestimmter Kriterien auf Eignung geprüft wurden. Letzten Endes entschied sich die Verwaltung für die Stuttgarter Agentur „Gamechangerz“. Am 8. Januar dieses Jahres überreichten Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und Bernhard Grieb, Leiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt, einen symbolischen Scheck an Michael Ächtler, Geschäftsführer der „Gamechangerz“. Gegenüber „Stuggi.TV“ auf YouTube sagte der: „Es gibt schon viele Start-ups in Stuttgart, aber sobald die wachsen, zieht es sie immer woanders hin. Momentan geht viel nach Mün-

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chen, nach Berlin sowieso immer, nach Hamburg ab und zu – und die wollen wir erstmal halten.“

„Die“, das sind insgesamt zehn Start-ups, die in die Räumlichkeiten einziehen dürfen. Doch nicht nur das: Obendrein erhielt das Stuttgarter Innovations-Hub „Code_n“ eine Förderung in Höhe von bis zu 80.000 Euro, um ergänzende Unterstützungs- und Förderangebote zu realisieren. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte über das Scaleup-Center und zu dessen finanzieller Förderung: „Stuttgart wird deutschlandweit immer mehr als attraktiver Gründungsstandort wahrgenommen. Für uns als Stadt ist es daher besonders wichtig, dass sich Start-ups weiterentwickeln, wachsen und auch neue Arbeitsplätze schaffen. Mit dem Scale-up-Center stellen wir den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern Flächen zur Verfügung und fördern damit den Mittelstand von morgen.“ Aber auch jene aus anderen Feldern seien im neuen Scale-upCenter willkommen, wenn das Thema, an welchem sie forschen und arbeiten, zukunftsfähig sei. Unter „Scale-ups“ versteht man im Übrigen weiterentwickelte Start-ups, also kleine Unternehmen, die etwas weiter sind als Start-ups, die bereits Kundenbeziehungen pflegen, die in ihrer Entwicklung bereits fortgeschrittener sind, die sich in der zweiten Finanzierungsrunde befinden und mindestens zehn Mitarbeiter beschäftigen oder bereits beschäftigten. Bei der Förderung handelt es sich um eine sogenannte Anschubfinanzierung, wie Konstantin Schneider, der bei der Wirtschaftsförderung für das Thema Scale-up-Center zuständig ist, uns mitteilte. „Gefördert wer-

den können sogenannte ‚nicht investive‘ Maßnahmen, wie zum Beispiel Personalkosten oder Sachkosten“, sagt er. Doch was bedeutet das genau? Es bedeutet, dass Unterstützungsmaßnahmen für Scale-ups bezuschusst werden. Zum einen kann es sich dabei um Personalkosten handeln. Hierunter fallen zum Beispiel Honorare für externe Moderatorinnen und Moderatoren, um Vernetzungsveranstaltungen, Seminare und Workshops durchzuführen. Zum anderen können es aber auch Sachkosten sein. So können z. B. Mietkosten und Nutzungsgebühren reduziert werden, um den jungen Unternehmen eine kostengünstigere Alternative als die ortsüblichen Mieten anbieten zu können. Letzteres bedeutet im Detail: Büroflächen, Experimentierflächen (also Labor-, Werkstätten- und Testflächen), Eventflächen (gegebenenfalls mit Showroom) und Versammlungsflächen (also Meetingräume, Konferenz- und Schulungsräume, Gemeinschaftsräume) können bezuschusst werden. Und diese Räume braucht es in dem Bereich auch. Warum, weiß Bernhard Grieb: „Besonders High-Tech-Start-ups haben spezifische Anforderungen an Räumlichkeiten. Sie brauchen z. B. Experimentierflächen, an welchen Roboter oder andere Produkte entwickelt und getestet werden können.“ Des Weiteren sagt er: „Wir freuen uns, dass wir am Campus Sternhöhe dafür ausreichend Flächen gefunden haben, die auch schnell verfügbar sind, und sind sehr froh, mit den ‚Gamechangerz‘ einen innovativen Partner gefunden zu haben. Das neue Scale-up-Center wird unsere Start-up-Förderung auf ein neues Level heben. Wir

verhindern nicht nur die Abwanderung von Start-ups, die sich am Standort nicht vergrößern können, sondern schaffen auch eine Anziehungskraft über Stuttgart hinaus.“ Die Angebote des Scale-up-Centers können, dürfen und sollen im Übrigen von allen Start-ups in Anspruch genommen werden, ganz gleich, ob sie sich auf dem Campus Sternhöhe ansiedeln möchten oder nicht. Auch der Wissens- und Datentransfer zwischen den eingemieteten Scale-ups und weiteren Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung soll gewährleistet werden. Dafür sollen regelmäßig und extern zugängliche Veranstaltungen wie Workshops und Ähnliches stattfinden. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper fasste das Vorhaben gegenüber „Stuggi.TV“ auf YouTube augenzwinkernd zusammen: „Wir erhoffen uns, dass sich aus diesem Scale-up-Center neue Unternehmen herausentwickeln, die Arbeitsplätze schaffen – und die irgendwann auch mal Gewerbesteuer zahlen.“ Und das wiederum käme uns allen zugute!

Mehr Informationen auf www.stuttgart.de

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Partner

Susanne Pioch

über den Killesberg

NACHGEFRAGT

gerade derzeit in der Gesellschaft immer rarer zu werden, umso mehr würdige und schätze ich diese. In diesem Sinne darf ich beispielsweise auch viele meiner Patienten schon seit Jahren kontinuierlich betreuen, was gegenseitiges Vertrauen wachsen läßt und auch die medizinische Arbeit um so viel schöner und auch produktiver für beide Seiten macht. So fühle ich mich unter Freunden. MEIN.KILLESBERG: Was ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz am Killesberg?

Jeder unserer Partner verbindet mit dem Killesberg seine ganz persönliche Geschichte. Diesmal erzählt uns Susanne Pioch, was der Killesberg für sie bedeutet.

MEIN.KILLESBERG: Was verbinden Sie mit dem Killesberg?

PIOCH: Als ich im April 2004 nach Stuttgart kam, führte mich einer meiner ersten Wege in diesen herrlichen Killesbergpark mit seinen Birken und der Heide, dem offenen Wolkenhimmel und dem für Stuttgarter Verhältnisse sehr weiten Blick. Später, bei unserer langjährigen Haus- und Wohnungssuche, sagte ich einmal zu Beginn unserer Suche zu meinem gebürtig aus Schmiden kommenden Mann, wenn schon nicht im Norden, dann würde ich gern am liebsten hier oben am Killesberg wohnen. Das ist der Platz, an dem ich Heimat

finden kann. Das es dann mit unglaublichem Glück viele Jahre später wirklich wahr werden würde, konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht ahnen. Nun aber ist mir speziell der Killesberg zur absoluten Herzensheimat geworden, sowie die Heimat unserer ganzen Familie.

MEIN.KILLESBERG: Was schätzen Sie an Ihren Kunden – den Killesbergern?

PIOCH: Eine meist sehr persönliche, freundliche und respektvolle Art des Miteinanders, die sich definitiv abhebt vom Großstadtkrach manch anderer Städte. Es herrscht eine zugewandte Bodenständigkeit und ein anpackender Geist, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, was den Umgang miteinander positiv prägt und das Signal einer grundsätzlichen Verbindlichkeit aussendet. Solch eine Art der verbindlichen Kommunikation scheint

PIOCH: Tatsächlich halte ich mich sehr gerne in den Räumlichkeiten meiner Praxis auf, die sehr wohnlich und warm sind. Draußen empfinde ich den gesamten Killesbergpark u. a. mit dem Tal der Rosen und im Sommer dem Höhencafé unheimlich beruhigend und entspannend. Immer gut für eine kleine Auszeit ist auch die Anlage des TC Doggenburg, entweder auf dem Spielfeld selbst oder besser noch auf der auch für Nicht-Clubmitglieder geöffneten Sonnenterrasse während der gesamten Frühjahres- und Sommersaison. Bis weit in den Herbst hinein läßt es sich hier bei Speis und Trank bestens aushalten.

MEIN.KILLESBERG: Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

PIOCH: Ganz ehrlich? Frieden auf Erden!

MEIN.KILLESBERG: Vielen Dank für das nette Gespräch, Frau Pioch!

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Alban Bosch

Haustechnik

Immer auf dem neuesten Stand der Technik bleiben – Alban Bosch Haustechnik macht es möglich. Die Experten für Sanitär und Heizungen bieten seit mehr als vier Jahrzehnten professionelle und persönliche Komplettlösungen an. Wirtschaftlichkeit und Umweltorientierung stehen dabei im VorderAnwaltskanzlei

grund. Mit Leidenschaft und Engagement kümmern sich die drei Meister, sieben Monteure und zwei Auszubildende darum, dass Ihr Bad zu einer privaten Wohlfühloase wird. Bei allen Fragen rund um Heizung und Bad sind die Geschäftsführer Markus und Albrecht Vohl Ihre kompetenten Ansprechpartner. Auch bei Notfällen von Heizung und Sanitär steht das Team 365 Tage im Jahr zur Verfügung.

Sanitär Alban Bosch GmbH u. Co. KG, Markus Vohl | Birkenwaldstraße 107 | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 255690 | info@albanbosch.de | www.alban-bosch.de | Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr

Schneble-Morof

Die Wahl der richtigen Rechtsanwaltskanzlei ist wichtig. Die Chemie zwischen Anwalt und Mandant muss stimmen. Es geht um Empathie, Vertrauen und Kompetenz. Vertrauen Sie in Rechtsfragen auf die Kanzlei Schneble-Morof, Ihre Kanzlei am Stuttgarter Killesberg mit ihrer mehr als 18-jährigen Erfahrung

in der Betreuung von Unternehmen, Freiberuflern und Privatpersonen. Besonders bei Streitfragen rund um das Verkehrsrecht, mit all seinen Facetten und Besonderheiten, bin ich als Fachanwältin bestens befähigt, meine Mandanten mit Fachverstand in allen verkehrsrechtlichen Angelegenheiten zu vertreten. Mehr Infos unter: www.kanzlei-schneble.de

Anwaltskanzlei Schneble-Morof | Rechtsanwältin Juliane Schneble-Morof | Parlerstraße 1 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 26359092 | info@kanzlei-schneble.de | www.kanzlei-schneble.de | Termine nach Vereinbarung

Atelier LAMISSE

Handwerk für Raumausstattung GmbH

Einrichtungskonzepte planen und umsetzen. Möbel, Teppiche, Vorhänge, Leuchten und Farbe oder etwas aus der Polsterei – vertrauensvolle Beratung und Planung stehen bei LAMISSE immer an erster Stelle. Dazu findet man im Atelier ausschließlich hochwertige Markenprodukte von: Aqua Crea-

tions, Moooi, Kvadrat, Catellani & Smith, ClassiCon, Christian Fischbacher, Object Carpet, Secto, Van Besouw, Designers Guild, Ingo Maurer, Kymo, Fast, Arte, Moooi Carpets, Serien Lighting, Novalin, Brand van Egmond, Lumina u. v. m. Für seine innovativen Dienstleistungen wurde LAMISSE schon mehrmals, auch international, zur Top-Adresse für moderne Inneneinrichtung ausgezeichnet.

Atelier LAMISSE Handwerk für Raumausstattung GmbH | Helfferichstraße 1 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 65290501 | Mobil: 0172 7372650 | www.atelier-lamisse.com | www.lamisse-onlineshop.com | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr, Samstag nach telefonischer Vereinbarung

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Birkenwald-Apotheke

Zu jeder Zeit kümmern wir uns schneller und besser um Ihre Wünsche als jede Internet-Apotheke. Im Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Anliegen und klären Sie über die Anwendung von Medikamenten auf.

Unser besonderer Service: Sie bestellen Ihre Artikel bis 12:30 Uhr und wir liefern diese, soweit möglich, am selben Tag kostenlos an Sie aus. Außerhalb

unserer Öffnungszeiten können Sie Ihre Bestellung auf dem Anrufbeantworter oder per E-Mail bei uns hinterlassen. An jedem Dienstag und Donnerstag haben Sie die Möglichkeit, sich auf ukrainisch beraten zu lassen.

Birkenwald-Apotheke Inhaberin Karin Beatrice Tabasaran | Helfferichstraße 12 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 251539 | Fax: 0711 2576942 | info@birkenwald-apotheke-stgt.de | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 13:00 Uhr und 14:30 bis 18:30 Uhr, Samstag von 08:30 bis 13:00 Uhr

CapGro GmbH

Financial Planning | Generationenberatung

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Testament wollten Sie schon länger angehen? Mit unserer 360-Grad-Betreuung stellen wir Ihre Selbstbestimmung in allen Lebenslagen sicher.

Wir sind Ihr kompetenter Partner für ganzheitliche Finanzberatung in Stuttgart. Unser Schwerpunkt ist die generationenübergreifende Vermögensplanung. Unter Berücksichtigung der steuerlichen & rechtlichen Aspekte erarbeiten wir im Netzwerk Lösungen für den smarten Vermögensübergang.

Da Maria

Authentisches Essen wie in Italien – das ist das „Da Maria“. In der gemütlichen Gaststube wird italienische Geselligkeit großgeschrieben. Das liebenswürdige Team vermittelt auf herzliche Weise südeuropäische Lebensfreude. Lassen Sie sich mit ausgezeichneten warmen und kalten Speisen sowie Getränken auf der neu renovierten Terrasse verwöhnen.

Von Antipasti-Variationen bis zur Pasta und dem passenden Wein – im Da Maria ist für jeden Geschmack etwas dabei. JETZT NEU: Weine aus den verschiedensten Regionen Italiens können direkt im Restaurant gekauft werden. Größere Mengen werden auch direkt nach Hause geliefert. Für mehr Infos besuchen Sie die Facebook-Seite des Da Maria.

Da Maria | Helfferichstraße 2 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 2597355 | Fax: 0711 67410829 |

| www.da-maria.de | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 23:00 Uhr und Samstag von 09:00 bis 14:30 Uhr und 18:00 bis 23:00 Uhr

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CapGro GmbH | Herdweg 76 | 70174 Stuttgart | 0711 4906430 | hello@capgro.de | www.capgro.de | www.capgro-360grad.de
info@da-maria.de
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Dani Deichmann

Physiotherapeut & Manualtherapeut

Meine Praxis ist umgezogen! Nach über elf Jahren ist meine Praxis in die Feuerbacher Heide 6 umgezogen. Sie finden mich im Hause der Privatpraxis für Orthopädie von Herrn Dr. Schulz. Dort teile ich mir mit meinem erfahrenen Physiotherapiekollegen, Herrn Daniel

Hofmeister, zwei sehr schöne Behandlungsräume, in einer sehr stilvollen Praxis. Ich freue mich über eine Interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Austausch mit Herrn Daniel Hofmeister und Herrn Dr. Schulz, von der auch Sie profitieren können. Meine Therapie und Abrechnung finden wie gewohnt statt.

Dani Deichmann, Bachelor of Health NL | Feuerbacher Heide 6 | 70192 Stuttgart | Telefon: 015140423518 | info@danideichmann.de | www.danideichmann.de | Öffnungszeiten: Mittwochs und Donnerstags | Termine nach Vereinbarung

Dr. med. Katrin Konzelmann

Private Hautarztpraxis am Killesberg – für die Dermatologin Dr. med. Katrin Konzelmann sind Hautgesundheit und Schönheit zwei wesentliche Aspekte ihrer Philosophie. Neben den klassischen dermatologischen Themen hilft sie ihren Patienten, ein natürliches Aussehen und ein gesundes Erscheinungsbild

zu erhalten. Die Ästhetik bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten an sanften Anti-Aging-Methoden ganz ohne OP. Für das bestmögliche Ergebnis werden individuell abgestimmte Behandlungen empfohlen, zum Beispiel eine Therapie mit Fillern im Rahmen eines „Liquid Liftings“, Botox zur Faltenreduktion oder auch eine flächige Durchfeuchtung der Haut mittels Skinbooster sowie eine hocheffektive „Ultherapy“.

Dr. med. Katrin Konzelmann | Private Hautarztpraxis im Ärztehaus Killesberghöhe | Am Höhenpark 4 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 25976494 | kontakt@hautarztpraxis-killesberg.de | www.hautarztpraxis-killesberg.de | Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 08:00 bis 14:00 Uhr, Donnerstag 14:00 bis 19:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr | englischsprachige Praxis

Dr. med. Uwe Schulz

Privatpraxis für Orthopädie

Entdecken Sie die Privatpraxis für Ganzheitliche Orthopädie am Killesberg. Dr. Schulz ist spezialisiert auf Naturheilverfahren, Akupunktur, Sportmedizin, Osteologie, Chirotherapie und Unfallchirurgie, um maßgeschneiderte Therapien anzubieten. Besonders hervorzuheben

ist seine Expertise in Arthrose und Osteoporose. Als Gründer des Arthrose-Instituts Stuttgart setzt er sich für innovative Therapien ein. In seiner klassisch schönen Praxis erwartet Sie persönliche Betreuung und eine ruhige Atmosphäre. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und starten Sie Ihren Weg zu einer verbesserten Lebensqualität und einer erstklassigen orthopädischen Versorgung!

Dr. med. Uwe Schulz | Feuerbacher Heide 6 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 6368525 | info@orthopaede-stuttgart-killesberg.de | www.orthopaedie-stuttgart-killesberg.de | Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr

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Dr. Susanne Pioch

Nasenmanufaktur®/HNO

Herzlich willkommen in unserer Facharztpraxis für Plastische und Ästhetische Gesichtschirurgie sowie HNO-Heilkunde. Neben chirurgischen Schwerpunkten der Praxis, wie beispielsweise Nasenkorrekturen jeglicher Art, Oberlidkorrekturen und Basaliomchirurgie, bieten wir Ihnen auch diverse ästhetische Gesichtsbehandlungen, beispielsweise mit Botox

oder Fillern, sowie die gesamte Bandbreite einer ganz normalen HNO-Praxis an. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt, daher bemühen wir uns, Ihnen mit großer Empathie und ausreichend Zeit zu begegnen. Sie dürfen sich in unserer familiären Atmosphäre in der Praxis und mit unserem kleinen, Hand in Hand arbeitenden Team entspannt und gut aufgehoben fühlen, ohne dabei auf Professionalität und Individualität verzichten zu müssen.

Fotos: Ronny Schönebaum

Dr. Susanne Pioch, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie und HNO-Heilkunde | Am Höhenpark 4 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 25976170 | praxis@dr-pioch.de | Öffnungszeiten Chirurgie: Dienstag von 13:00 bis 17:00 Uhr und Donnerstag von 8:00 bis 15:00 Uhr, HNO: Montag und Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr, Mittwoch von 16:00 bis 19:00 Uhr – Alle gesetzlichen und privaten Kassen | Wir bitten um Terminvereinbarung!

Falch-Ultsch Schulungen

Auf den individuellen Stärken der Schüler aufbauen und an ihren Schwächen arbeiten – das ist die Philosophie von Sabine Falch-Ultsch. In der Regel findet die Nachhilfe wöchentlich für 60 Minuten als Einzelunterricht statt. So kann jede Stunde direkt auf den Schüler zugeschnitten werden und bietet somit

eine optimale Unterstützung für den Lernerfolg. Durch ihre langjährige Erfahrung in der Kinder- und Erwachsenenbildung kann Sabine Falch-Ultsch professionelle Förderung bis zum Abitur für die Fächer Mathematik, Biologie, Chemie und Ernährungslehre gewährleisten. Dabei können auch gezielt Stofflücken nach Auslandsaufenthalten oder Schulwechseln behoben werden.

Falch-Ultsch Schulungen | Gähkopf 31 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 2578305 | info@falch-ultsch.de | www.falch-ultsch.de | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

Grass Hellstern Steuerberatung

Mit Tradition, Erfahrung und Wissen begleitet das Familienunternehmen nun schon seit über 60 Jahren Familien und Unternehmen in Rechts- und Steuerfragen. Die Praxis bietet Ihnen interdisziplinäre Beratung auf juristischem und steuerrechtlichem Gebiet. Bei Steuererklärungen, Jahresabschluss-

erstellungen, Lohnbuchhaltung, Finanzbuchführung, aber auch bei Fragen in Bezug auf Erb-, Steuer- und Gesellschaftsrecht steht Ihnen das hochkompetente Team zur Verfügung und setzt sich für Sie ein.

Grass Hellstern Partnerschaft GmbB – Steuerberatung | Parlerstraße 2 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 257080 | info@grass-hellstern.de | www.grass-hellstern.de | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

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Kesselunikat – Training auffallend anders

Cora Schneck ist Personal Trainerin und Ernährungsberaterin hier am Killesberg. Mit ihr als Expertin für Training werden Sie in den individuell gestalteten Trainingseinheiten fit – auch ein toller Einstieg, um sportlich durchzustarten oder nachhaltig an den Vorsätzen dranzubleiben. Cora Schneck unterstützt

Sie auch bei Fragen in der Ernährung und einem gesünderen Lebensstil. Mit ihrem 12Wochen-„Rundum“-Programm hat sie bereits vielen Menschen zu einem gesünderen und aktiveren Lebensstil verholfen. Gemeinsam mit Cora Schneck erreichen Sie Ihre Ziele und fühlen sich wieder wohler in Ihrem Körper.

Kesselunikat – Cora Schneck | Telefon: 0176 71240445 | kontakt@kesselunikat.de | www.kesselunikat.de | Termine für Personal Training und Ernährungsberatung auf Anfrage

lions

Herzlich Willkommen im lions! Im schönen Restaurant des Clubhauses des TC Doggenburg stehen die Zeichen auf Frühling! Entdecken Sie unsere neuen Menüvariationen oder buchen Sie für eines unserer Events – mehr Infos auf „lions-restaurant.com”. Unsere durchgehend warme Küche bietet Ihnen zu jeder Tageszeit von 12 – 21:30 Uhr ein geschmack-

volles Erlebnis, sei es für besondere Dinners, Familienfeiern oder Businesslunches, Spieleabende, sportliche Nachmittage mit SKY – oder für einen gemütliches Beisammensein! In unserer Küche wird alles wortwörtlich mit Liebe hergestellt. Wir kochen für Sie von international bis heimisch schwäbisch. Wir freuen uns auf Sie!

Lions Restaurant | Feuerbacher Heide 19 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 5507212 | zugast@lions-restaurant.com | www.lions-restaurant.com | Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 12:00 bis 23:00, Küche jeweils bis 21:30 Uhr

Logopädie am Killesberg

Als Logopädinnen mit viel Berufserfahrung bieten Andrea Nerding und Ihre Mitarbeiterin Susanne Bubeck-Wittwer Diagnostik, Beratung und Therapie bei Kindern und Erwachsenen mit Stimm-, Sprech- und Sprachstörungen. Neben der Spezialisierung auf die Behandlung der gestörten Sprech- und Singstim-

me z. B. bei Berufssprechern/ Sängern behandeln wir Sprachentwicklungs- und Aussprachestörungen, myofunktionelle Störungen und neurologisch bedingte Sprachstörungen. Die langjährige Zusammenarbeit mit Ärzten, Kindergärten und Schulen garantiert eine individuell abgestimmte Therapie für Privat- und Kassenpatienten.

Logopädie am Killesberg | Menzelstraße 59 | 70192 Stuttgart | www.logo-nerding.de | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung | Andrea Nerding | Telefon: 0711 5536970 | praxis@logo-nerding.de | Susanne Bubeck-Wittwer | Telefon: 0711 852226 | logopraxis.bubeck-wittwer@gmx.de

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Manuel J. Ellwanger –Honorarfinanz AG am Killesberg

Sie sind auf der Suche nach einer unabhängigen PremiumAnlageberatung? Als unabhängiger Honorar-Anlageberater & Wertpapieranalyst ist Manuel J. Ellwanger der Ansprechpartner, wenn es sich um die Vermögensfragen seines ausgewählten Mandantenkreises handelt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit erhalten Sie Zugang zu allen gängigen Anlageklassen und ein starkes Anlageportfolio, welches individuell und auf Ihre persönliche Lebenssituation zugeschnitten ist. Kosteneffizient, provisionsfrei, breit gestreut und mit hohen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Manuel J. Ellwanger – Honorarfinanz AG am Killesberg | Heilbronner Str. 150 | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 49004181 | stuttgart-killesberg@honorarfinanz.ag | www.honorarfinanz-stuttgart-killesberg.de | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:00 Uhr – 18:00 Uhr

Meurer Rechtsanwälte

Möchten Sie Immobilien kaufen, verkaufen oder bewerten lassen? Haben Sie Fragen zur Bebaubarkeit oder Genehmigungsfähigkeit von Baumaßnahmen? Benötigen Sie geeignete Bauverträge oder möchten Sie Mehrforderungen oder Mängelansprüche abwehren oder durchsetzen?

Meurer Rechtsanwälte sind ein erfahrenes Team von Anwälten, das seit fast 20 Jahren auf das Bau-, Architekten- und Immobilienrecht spezialisiert ist.

Meurer Rechtsanwälte | Otto-Reiniger-Straße 52/1 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711-50530730 | Info@meurer-rechtsanwaelte.de | www.meurer-Rechtsanwaelte.de

OESTERLE + HAUG Sicherheitstechnik

Seit über 40 Jahren schützt Oesterle + Haug Sicherheitstechnik diskret und erfolgreich, was Ihnen lieb und wert ist. Als VdS- und LKA-geprüfter und anerkannter Fachbetrieb für mechanischen und elektronischen Einbruchschutz ist Oesterle + Haug rund um die Uhr dafür im Einsatz. Für kompetente Bera-

tung, qualifizierte Schwachstellenanalyse und objektspezifische Sicherungskonzepte steht Ihnen der Geschäftsführer und VdS-Verantwortliche Manfred Oesterle als zertifizierter Fachplaner sowie Sachverständiger gerne zur Verfügung. Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheitswertigkeit Ihrer Immobilien sind dabei Investitionen, die sich – im wahrsten Sinne des Wortes – mit Sicherheit auszahlen.

OESTERLE + HAUG Sicherheitstechnik GmbH | Schottstraße 90 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 612022 | info@oesterle-haug.de | www.oesterle-haug.de | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

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MEDICUS PRIVATARZTPRAXISKILLESBERG LENBACHSTRASSE37,70192STUTTGART WWW.MEDICUSKILLESBERG.COM MEDICUSKILLESBERG

Praxis Dres. Schätzle

Wir sind eine hausärztlichinternistische und orthopädisch-unfallchirurgische Praxis. Grundlegend für die internistische Betreuung durch Frau Dr. Schätzle ist die langjährige Erfahrung in Akutkrankenhäusern, im Notarztdienst und in unterschiedlichen internistischen Schwerpunkten (Kardiologie mit Intensivmedizin, Diabetologie, Nephrologie mit Dialyse,

Gastroenterologie und Onkologie mit Palliativmedizin). Das breit gefächerte orthopädische Spektrum von Herrn Dr. Schätzle umfasst konservative Methoden inklusive Manueller Medizin und ärztlicher Osteopathie, minimal-invasive Schmerztherapie bei Wirbelsäulenerkrankungen, Akupunktur, Sportmedizin, operative Methoden u. v. m.

Praxis Dres. Schätzle | Parlerstraße 34 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 / 251742 | mail@praxis-killesberg.de | www.praxis-killesberg.de | Internistisch-hausärztliche Sprechstunden: Montag, Dienstag, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 14:30 bis 18:00 Uhr | Orthopädische Sprechstunde: Dienstag von 14:30 bis 18:00 Uhr, Freitag von 15:30 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Private Physiotherapie Hofmeister am Killesberg

Mit meiner langjährigen Berufserfahrung als Physiotherapeut biete ich in meiner Praxis eine professionelle und angenehme Atmosphäre. Mein Leistungsangebot umfasst ein breites Spektrum an hochwertigen Therapiemethoden in:

· Manuelle Therapie

· Krankengymnastik

· Neuromyoviszerale Therapie

· Fasziale Therapie

· APM-Therapie

· Dorntherapie

· Manuthera Therapie

· Hausbesuche

Private Physiotherapie Hofmeister am Killesberg | Feuerbacher Heide 6 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 12252958 | Mobil: 0176 22648232 | hofmeister@physotherapie-am-killesberg.de

Professionelle Senioren-Assistenz

Persönlicher Service, kompetente Beratung und eine einfühlsame, herzliche Unterstützung kennzeichnen das Angebot von Christel Plattner. Als qualifizierte Senioren-Assistentin, Ergotherapeutin, zertifizierte psychologische Beraterin und mit der Erfahrung als gute Fee im gehobenen Privathaus-

halt begleitet und entlastet sie Senioren, ihre Angehörigen und Familien im Alltag. Christel Plattner erfüllt individuelle Wünsche, aktiviert vorhandene Fähigkeiten der Menschen, begleitet bei Terminen aller Art, informiert über Vorsorge- und Pflegethemen, unterstützt zuverlässig beim Umgang mit Behörden und bietet in kritischen Zeiten zuverlässig Halt und Sicherheit.

Christel Plattner Professionelle Senioren-Assistenz | Fleckenweinberg 60 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0176 23946412 | post@seniorenassistenz-plattner.de | Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung oder per E-Mail

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Sabine Rolli

& Team –

Zentrum für Osteopathie & Physiotherapie

Osteopathie für Erwachsene, auch für Schwangere, für Säuglinge und Kinder ist der Schwerpunkt von Heilpraktikerin und Physiotherapeutin Sabine Rolli und ihren Mitarbeitenden. Zudem bietet die seit 25 Jahren bestehende Praxis an der Helfferichstrasse ein breites Spekt-

rum. Alle Therapeutinnen und Therapeuten im Team besitzen langjährige Erfahrung und ein Zertifikat in Manueller Therapie oder sie haben eine abgeschlossene Osteopathie-Ausbildung. Es gibt individuelles Gerätetraining, Physiotherapie für Neurologie und Gynäkologie, spezielle Behandlungen für das Kiefergelenk, Personaltraining, eine Gruppe für Ältere oder Faszien- und Wohlfühlmassagen.

Sabine Rolli & Team – Zentrum für Osteopathie, Physiotherapie und Naturheilkunde | Birkenwaldstraße 113 | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 2598611 | mail@praxis-sabinerolli.de | www.praxis-sabinerolli.de | Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 20:00 Uhr, Freitag von 07:30 bis 16:00 Uhr

SAMINA Stuttgart

Unsere Gesundheit hängt zu 90 % von einem gesunden Schlaf ab und dennoch schlafen 80 % der Arbeitnehmer nicht mehr erholsam (DAK-Gesundheitsreport 2017). SAMINA hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen wieder zu einem gesunden Schlaf zu verhelfen – ganzheitlich und nachhaltig. SAMINA steht für 100 % natürliche Lösungen für den gesunden

Schlaf. Wir bieten wertvolles Wissen, eine individuelle Schlafanalyse und die bis ins letzte Detail durchdachte Hardware, das SAMINA Schlafsystem. Made in Austria. Gemeinsam mit unseren Experten für ganzheitliche Regeneration bringen wir Ihren Schlaf auf die nächste Stufe. Besuchen Sie uns gerne in der SAMINA Filiale auf der Killesberghöhe.

SAMINA Prod- u. Handels GmbH | Am Kochenhof 10 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 93582244 | samina.stuttgart@samina.com | www.samina.com | Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 18:30 Uhr und Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr | Termine gerne auch außerhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung.

schlüssel.erlebnis

Immobilien GmbH

Sie suchen einen zuverlässigen Partner für Ihr Anliegen in puncto Immobilien? Gefunden! Als Ihr lokaler Makler vor Ort kennen wir den Immobilienmarkt inund auswendig. Wir überzeugen nicht nur mit unserer Expertise, sondern auch mit modernster Technik. Wir kombinieren bewährte Maklertradition mit der

besten Technologie und bieten Ihnen so einen echten Mehrwert: Sie können z. B. eine virtuelle Objektbesichtigung durchführen, ganz bequem, ohne Zeitdruck. Und Sie erhalten ein umfassendes Dienstleistungspaket: von der Planung über den Umbau bis hin zum Verkauf – wir kümmern uns drum. Achtung: Sie finden uns ab sofort in der Birkenwaldstraße 106, 70191 Nord.

schlüssel.erlebnis Immonilien GmbH | Birkenwaldstraße 106 | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 18426500 | briefkasten@se-immo.de | www.schluesselerlebnis-immobilien.de | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 bis 14:30 Uhr

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Stehle, Hollaender & Partner

Seit 40 Jahren sind Stehle, Hollaender & Partner Ihre kompetenten und zuverlässigen Ansprechpartner in der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung sowie in der Wirtschaftsprüfung. Die Basis ihrer erfolgreichen Tätigkeit ist die persönliche und freundliche Betreuung durch vier Part-

ner und ihre Mitarbeiter, die zu einer langjährigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit führt. Der Anfang für eine erfolgreiche Beratung ist ein gutes Gespräch. Stehle, Hollaender & Partner stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Stehle, Hollaender & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft | Robert-Bosch-Straße 65 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 25940460 | info@stehle-partner.com | www.stehle-partner.com | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

Unicum. Killesberg –Gesundheitszentrum

gefangen von physiotherapeutischen und logopädischen Behandlungen sowie Krankengymnastik bis hin zum individuellen Personal Training. Zusätzlich werden jede Menge Gesundheitskurse wie Yoga, Pilates, Aquafitness u. v. m. zur Unterstützung Ihrer Gesundheit angeboten. Speziell für Unternehmen werden Schulungen zur Gesundheitsförderung und zum Gesundheitsmanagement angeboten.

Die Philosophie des Gesundheitszentrums ermöglicht dem Patienten eine ganzheitliche, interdisziplinäre und individuelle Betreuung auf der Basis neuester internationaler Forschungsergebnisse. Das UNICUM. Killesberg bietet eine Vielzahl an Behandlungs- und Trainingsmöglichkeiten – anUnicum. Killesberg – Gesundheitszentrum für Physiotherapie | Logopädie | Gesundheitskurse | Training | Oskar-Schlemmer-Straße 5, im Augustinum | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 26377337 | praxis@unicum-stuttgart.de | www.unicum-stuttgart.de | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

VinAmici da Fernando

Barolo, Lugana, Chianti – das klingt für Liebhaber südländischer Weine nach Musik. Gut also, dass sich das Restaurant „Da Maria“, der Ort mit familiärem Charakter auf dem Killesberg, etwas Besonderes hat einfallen lassen. Denn an der Ecke Helfferichstraße/Birkenwaldstraße wartet die Vinothek „VinAmici da Fernando“. „Wir verkaufen die besten Weine“,

freut sich Geschäftsführer Fernando auf seine Kunden. Die Vinothek besticht durch dunkle Holzregale, welche die verschiedensten Weine perfekt in Szene setzen und eine gemütliche Atmosphäre schaffen, wo man stets ein Glas Wein genießen kann. Informationen bezüglich Veranstaltungen finden Sie auf der Website wie auch auf Instagram.

VinAmici da Fernando | Helfferichstraße 2 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 84989880 | vinamicikillesberg@gmail.com | instagram: vinamicikillesberg | www.vinamici.de | Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 12:00 bis 18:00 Uhr

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So simpel wie die Natur

Bio-Schlafzimmer von LaModula

Traumhaft schlafen, natürlich wohnen. Jeder, der sich diesen Wunsch erfüllen möchte, ist hier gut beraten: in einem der LaModula-Schauräume für Naturschlafzimmer.

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Kesselunikat: Fitness neu definiert!

PARTNERPORTRÄT

Und, wie oft sind Sie schon die Stäffele am Killesberg hochgelaufen? Zehnmal? Zwanzigmal? Hundertmal? Zugegeben: Das wäre schon sportlich! Aber noch nicht ganz so sportlich wie das, was Cora Schneck schon gemacht hat ...

Der Killesberg ist ihr Büro –hier lebt Cora nicht nur, hier arbeitet sie auch. Genauer: bei den Stäffele. Seit 2019 bietet die Personal Trainerin über ihr Unternehmen „Kesselunikat” u. a. Outdoor-Training an und besteigt dabei mehrmals die Woche mit ihrer Sportgruppe die Stäffele. Nicht nur das: Sie bietet auch 1:1-Training

und Ernährungsberatung an. Bevor Cora sich selbstständig gemacht hat, hat sie Fitnessökonomie studiert, im Fitnessstudio und auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet. Danach war sie in einer PhysiotherapiePraxis. Dort konnte sie das, was sie an der Uni gelernt hat, praktisch anwenden. Das bedeutete aber auch: viel Büro-

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arbeit. Und das bedeutet wiederum: sitzen, sitzen, sitzen. Aber die Stuttgarterin braucht Schwung, frische Luft und Kontakte. Kein Wunder also, dass sie „Kesselunikat” gegründet hat, denn hier hat sie all das. Natürlich ist auch Buchhaltung angesagt, die Planung der Trainings und Social Media, aber: „Jetzt ist es viel sportlicher, ich habe mehr Bewegung als Büroarbeit!” Und so kommt’s, dass die 29-Jährige jeden Tag draußen ist, aber selten allein. In der Regel hat Cora Kursteilnehmer und Kunden des Personal Trainings und der Ernährungsberatung bei sich. Die sind im Übrigen nicht alle auf dem gleichen Sportniveau, was aber keine Hürde ist: „Ich versuche, alle dort abzuholen, wo sie sich aktuell befinden. Es ist nicht wichtig, wie groß der Start in mehr Bewegung oder ein regelmäßiges Training ist, es ist wichtig, DASS man beginnt. Jeder geht im eigenen Tempo an die Sache ran.” Besonders schätzt sie dabei, dass sich die Teilnehmer untereinander so gut verstehen und Freundschaften entstehen. Es geht hier niemandem um Wettkampf, sondern um das Genießen der sportlichen Aktivität an der frischen Luft. „Ich schätze besonders die offene Kommunikation unter meinen Kunden”, sagt Cora. Letzten Endes kommen alle oben auf den Stäffele an. Und zwar glücklich! Und keine Sorge: Wer zuerst oben ist, bekommt von Cora Extra-Aufgaben. Durch Übungsvariationen kommen hier alle auf ihre Kosten. Langeweile? Bei „Kesselunikat” Fehlanzeige! Apropos: Wie kam’s eigentlich zu dem Namen? „Da

alles mit dem Stäffele-Workout begann, sollte es einen Bezug zu Stuttgart haben. Um die Einzigartigkeit – die des Trainings, der Teilnehmer und unserer Stadt – auszudrücken, kam das ‚Unikat’ dazu!” Worüber sich Cora am meisten freut? „Wenn meine Kunden eine positive Veränderung durch mein Coaching spüren und sehen. Das gute Gefühl, das sie beschreiben, wenn wir die ersten Optimierungen im Alltag angehen, wie z. B. die Ernährung. Und

zutrommeln – aber Pustekuchen! Sehr schnell haben sich viele gefunden – 20 Leute. Drei Tage lang wird Sport gemacht, gewandert, gelacht. „Zwanzig Leute sind schon viel, aber es ist noch immer persönlich. Ich überlege, die Reise vielleicht zweimal im Jahr zu machen!” Und von Österreich wieder zurück zum Killesberg: Was verbindet Cora mit dem Stadtteil? „Ich wohne seit eineinhalb Jahren hier. Es ist für mich der schönste Ort in Stuttgart, der

natürlich, wenn sie sich wieder wohl in ihrem Körper fühlen! Es gibt nichts Schöneres, als meine Teilnehmer nach einem Training gut gelaunt nach Hause schicken zu können. Die Energie mag ich total.” Besagte Energie spürt man auch, wenn man sich mit Cora unterhält. Sie hat eine tolle, unaufdringliche und fröhliche Art. Sie ist jemand, den man gern um sich hat. Kein Wunder fanden sich sofort viele Teilnehmer für ihre erste Fitnessreise! Im Juni geht’s mit ihren Teilnehmern nach Österreich. Cora hatte bei der Idee dieser Reise gedacht, dass es schwer werden könnte, genug Teilnehmer zusammen-

Park hier ist toll angelegt und wird schön gepflegt. Er strahlt so eine Ruhe aus. Und hier gibt‘s alles, was das Trainerherz begehrt – Bäume, Mauern, Stufen ...” Apropos Stufen: Wie oft ist sie die Stäffele denn schon hoch- und runtergelaufen? „Ich hab’s überschlagen. Ich müsste sie so an die 10.000 Mal gelaufen sein, wenn ich meine privaten Workouts dazuzähle. Für einen Weltrekord reicht das sicher nicht, aber für eine Stuttgarterin dürfte das eine akzeptable Anzahl sein.” Das auf jeden Fall, liebe Cora!

Mehr Informationen auf www.kesselunikat.de

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Killesberg entdecken

Ein Stolperstein für Otto und Else Thalmessinger

GESCHICHTE

zugelassen. Zu seinem bedeutenden Anwaltsbüro, Marstallstraße 2, gehören seit 1922 zwei weitere Kollegen, Dr. Max Strauss und Dr. Mandry, und ab 1927 der Sohn Kurt Thalmessinger (geb. 1902 in Stuttgart). Spätestens ab 1911 wohnte die Familie – Tochter Marie Elisa wurde 1903 geboren – in der Lenzhalde 42. Auch Else Thalmessinger geb. Henle (geb. 1879) stammt aus einer renommierten Ulmer Familie, die als Textilgroß- und Einzelhändler verzeichnet ist.

Ab spätestens 1923 wohnen die Eltern von Else Thalmessinger ebenfalls in der Lenzhalde 42. Der Vater, Eduard Henle, verstirbt 1934 in Stuttgart. Die Mutter, Luise Henle (geb. 1857 in Ulm), lebt weiterhin bei Tochter und Schwiegersohn.

An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen Auszüge aus „Gegen das Vergessen: Stolpersteine für Stuttgart“ von der Geschichtswerkstatt Stuttgart Nord e. V. und im neunten Teil unserer Serie berichten wir über Otto und Else Thalmessinger. Den Stolperstein findet man in der Lenzhalde 42.

Der Rechtsanwalt Otto Thalmessinger, geb. 1872, wuchs in Ulm als eines von acht Kindern des Bankiers Nathan Thalmessinger und seiner Frau Jette geb. Steiner auf. Der Vater wurde 1877 in den Ulmer Bürgerausschuss gewählt, ab 1890 ist er Beirat der Ulmer Industrie- und Handelskammer. Die Vorfahren der Mutter tauchen als Großund Einzelhändler für Baumwolle und Landprodukte in den Ulmer Annalen auf. Otto Thalmessinger wird 1899 als Anwalt in Stuttgart

Über die Anwaltstätigkeit des Büros Thalmessinger ist nur wenig überliefert, da viele Archivbestände durch den Krieg verloren gingen. Es ist nur bekannt, dass das Wirtschaftsrecht im Vordergrund stand.

Ab 1933 war die Familie Thalmessinger sämtlichen Schikanen ausgesetzt, die das Naziregime sich Schritt für Schritt für diejenigen ausdachte, die es zu Juden erklärte. Otto Thalmessinger wird zum 1. Oktober 1933 das Notariat entzogen, das er erst im Februar des Vorjahres erhalten hatte. Vermutlich 1938 verlor er auch die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Kinder, Nichten und Neffen fliehen in dieser Zeit viel-

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fach ins Ausland, der Sohn nach Frankreich, die Tochter nach England, andere in die USA.

Im Februar 1942 werden das Ehepaar Thalmessinger und Luise Henle nach Buchau zwangsevakuiert, wo sie in einem sog. Judenhaus neben der Synagoge mit vielen anderen Leidensgenossen zusammengepfercht wohnen. Otto Thalmessinger erfährt im Juli von der bevorstehenden Deportation und nimmt sich am 21. Juli das Leben. Else Thalmessinger und ihre Mutter

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werden am 22. August 1942 vom Nordbahnhof aus nach Theresienstadt deportiert. Hier treffen sie auch eine Schwester von Otto, Rosa Hecht, und deren Mann, Dr. Ludwig Hecht, die sich mit weiteren Ulmer Juden dem Deportationszug ab Stuttgart anschließen müssen. Else Thalmessinger stirbt bereits am 10. September, ihre Mutter laut Lagerkarte am 13.12.1942. Sie ist 85 Jahre alt. Auch Rosa und Ludwig Hecht kehren nicht zurück.

Text & Recherche: Susanne Bouché und Josef Wiest

Initiative Stolpersteine Stuttgart-Nord

Mehr Informationen auf www.stolpersteine-stuttgart.de alnatura.de/stuttgart

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Neues aus der Nachbarschaft NEWS

IN der letzten Ausgabe hat Dani Deichmann verkündet: Er schließt seine Physiotherapie-Praxis und zieht mit seiner Familie ins Allgäu. Das hat er auch getan – aber so ganz vom Killesberg trennen will er sich nicht. Zumindest noch nicht. Momentan pendelt er zwischen Stuttgart und dem Allgäu, zwei Tage Bayern, drei Tage Stuttgart, einen davon macht er Hausbesuche. In Waltenhofen ist er in die Praxis seines Kollegen Daniel Deisser miteingestiegen. „Er hat viel zu tun, sodass ich für ihn eine große Entlastung bin und ich hier einen super Neustart habe. Das ist perfekt für uns beide“, sagt Deichmann. Wie es der Zufall so will, war er vor Weihnachten wegen Schulterproblemen hier bei Dr. Schulz, der ihn fragte, ob er nicht Interesse an den Praxisräumen bei ihm im Haus hätte – hatte er! Also suchte Deichmann einen Partner und

fand Daniel Hofmeister: „Jetzt habe ich einen tollen Partner, wir arbeiten interdisziplinär mit Dr. Schulz und das in einem Haus. Das ist eine einmalige Gelegenheit und macht Spaß.“ Und einen Reisetipp fürs Allgäu gibt’s on top: Er empfiehlt die Wanderung zum Kutschenmuseum in Bad Hindelang.

FÜR Genießer-Typen, die sich gern gut kleiden, gibt’s tolle News: Der Menshop Forner Fashion auf der Killesberghöhe hat viele Marken für den Herrn jeden Alters, für den Stil nicht nur das Ende des Besens ist, sondern eine Lebensein-

stellung. Hier gibt’s alles, was das Männerherz begehrt: Von Pullover, Jacken, Hosen, Hemden und Shirts über Schuhe bis hin zu Schals und Mützen findet sich hier alles, was lässig aussieht. Von S bis XXL ist alles dabei und auch, wer auf großem Fuß lebt, wird fündig bei Schuhgrößen bis 46! Wer sie kennt, weiß: Sie sind mehr als Fashion. Deshalb gibt’s hier nicht nur Mode, sondern auch Bohemian Drinks. In Köln kreiert und nach New Yorker Originalrezepten gemixt – in den gemütlichen Loungesesseln kann man die besonders gut genießen.

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Wissen, was am Killesberg und in Stuttgart läuft

VERANSTALTUNGSKALENDER

SAMSTAG, 06.04.2024 Stuttgart Street Art

Von 12:00 bis 18:00 Uhr Kunst-Acts, Essen, Unterhaltung, Spiel und Spaß.

Haltestelle Schlossplatz Innenstadt Stuttgart www.cis-stuttgart.de

SAMSTAG, 04.05.2024 Circles on the Spot

Eine Komposition aus urbanem Tanztheater und zeitgenössischem Zirkus.

Thomasstraße 99 70192 Stuttgart www.eliszis.de

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Burgenlandstraße 102

Nähkurse Maßanfertigungen schöne Dinge schau vorbei

Stuttgart-Feuerbach 0711 47989433

info@stuttgarn.de

www.stuttgarn.de

FREITAG, 03.05.2024

Louis Braille Festival

Das größte Fest für blinde und sehbehinderte Menschen in Europa.

Berliner Platz 1-3 70174 Stuttgart www.dbsv.org

DONNERSTAG, 30.05.2024 Musikfest 2024

10 Tage voller Musikgenuss. Büchsenstraße 33 70174 Stuttgart www.musikfest.de

SAMSTAG, 04.05.2024 75 Jahre Waldorfschule

Ein Programm mit Schülerdarbietungen, einem Festakt, Frühlingsfest für Kinder und noch viel mehr.

Rudolf Steiner Weg 10 70192 Stuttgart www.fkws.de

FREITAG, 07.06.2024 Brick Fest Live

Von 13:00 bis 19:00 Uhr. Über eine Million LEGO-Steine für Kinder, Eltern und Großeltern.

Mercedesstraße 69 70372 Stuttgart brickfestlive.myticket.de/content

Herzlich willkommen im neu eröffneten Nähatelier in Stuttgart-Feuerbach. Hier lassen Nähbegeisterte schöne, individuelle Modekreationen entstehen, lernen neue Techniken und lassen sich inspirieren.

Das gibt's im Stuttgarn:

Nähkurse für alle Nählevel Kindernähkurse und Nähmaschinenführerschein Maßanfertigungen Ökologische Stoffe und Nähbedarf

Kaffee. Kuchen. Eis. Nach was auch immer den Stuttgartern der Sinn steht: Hier finden sie es! Im Lamber Café gibt es alles, was das Herz begehrt, serviert mit einer ordentlichen Portion Liebe. Kein Wunder, dass hier immer mehr Gäste ein- und ausgehen – und es für Inhaber Cameron Grobenski Zeit wurde zu expandieren …

Das Café in der Eduard-Pfeiffer-Straße 121 ist die Antwort auf viele Fragen. Zum Beispiel: Wo gehe ich hin, wenn ich dringend einen Koffein-Kick brauche? Lamber. Wo gehe ich hin, wenn ich mich in entspannter Atmosphäre mit Freundinnen und Freunden treffen möchte? Lamber! Wenn mir der Sinn nach Süßem steht? Lamber! Wenn ich in ästhetisch dekorierten Räumlichkeiten mein Buch lesen will? Sie ahnen es: Lamber. Und um besagte

Mehr Platz für die schönen Dinge

DAS CAFÉ LAMBER WÄCHST

Räumlichkeiten soll es auch in diesem Artikel gehen – denn hier gibt es einiges Neues zu berichten. Inhaber Cameron Grobenski freut sich sichtlich, als er uns von ganz neuen Möglichkeiten erzählt, die sich jetzt auftun. Warum? Weil der Nebenraum inzwischen vergrößert wurde und jetzt nicht nur das Kaffeevolk seinen Gelüsten frönen kann, sondern auch größere Veranstaltungen stattfinden können, wie zum Beispiel Eigentümerversammlungen, Seminare und verschiedene Feierlichkeiten, gerne auch Kindergeburtstage. Nicht geeignet für Kinder ist hingegen das neue Lieblingsgetränk der Gäste: Sarti Spritz! Und wo genießt man den am allerbesten? Na klar: Auf der neu gestalteten und vergrößerten Außenterrasse des Cafés. Vom Wort „Café“ sollte man sich hier im Übrigen nicht verleiten lassen, denn

Cameron Grobenski schenkt auch sehr gern Bier, Wein und Sekt aus. Vor allem jetzt, wenn es wieder wärmer wird, ist das ein ganz besonderer Genuss auf der Terrasse – mit einem Gläschen Aperol oder Crodino Spritz ist das ja fast wie im Urlaub! Und eines darf da natürlich nicht fehlen: das Eis. Auch hier hat der Inhaber neue bunte Eissorten im Programm, die nur darauf warten, probiert zu werden. Und dafür haben die Gäste im Frühling und Sommer auch mehr Zeit, denn es gibt neue Öffnungszeiten: Durch die Gaststättenkonzession darf Cameron nun zwischen 6 Uhr und 22 Uhr öffnen. „Damit beleben wir das Viertel neu und können die Sonntage gemütlich ausklingen lassen“, sagt er. Dass im Lamber wenig los ist, kommt im Übrigen selten vor. Warum dem so ist? Cameron hat da so eine Ahnung:

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„Ich denke, das kommt daher, dass wir ein Familienunternehmen sind und selbst immer im Laden sind. Die Atmosphäre hier ist sehr persönlich, wir kennen fast jeden Gast beim Namen und zu neuen Gästen nehmen wir sehr gern Bezug auf. Ich glaube, das ist unser Geheimrezept!“ Aber nicht nur das, denn: „Wir haben das Glück, dass die Sonne so schön auf unser Café scheint, das sieht sehr einladend aus.“ Das stimmt! Übrigens: Dass sein Café am Killesberg sein

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sollte, wusste er schon vor der Gründung Mitte 2017. Denn er findet das Viertel nicht nur ausgesprochen schön, sondern wohnt hier auch selbst. Daher sind viele Stammgäste auch Freunde. „Es ist ein bisschen wie in der Lindenstraße hier“, sagt er lachend. „Jeder kennt jeden, das mag ich!“ Und nicht nur er mag das – seine zahlreichen Gäste sprechen wohl für sich. Oder eben für ihn – und seine Schwester, die ihn gern unterstützt. Ein echter Familienbetrieb eben!

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Sie träumen von einem neuen Zuhause, möchten aber Ihre vertraute Umgebung nicht verlassen? Unweit vom Killesberg entsteht schon bald das PANO Stuttgart – ein Neubauprojekt, das in 9 exklusiven Eigentumswohnungen ein Zuhause für wahre Individualisten mit höchsten Ansprüchen bietet. Genießen Sie eine faszinierende Architektur und den Panoramablick dieser begehrten Stuttgarter Hanglage!

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„Die Bildzeitung titelte damals, ich glaube, es war 1974: „Maler verdient mit fünf Strichen 100.000 Mark!“ Aber darüber konnte Anton Stankowski nur lachen: Für diese fünf Striche hatte er ja ein Leben lang trainiert”, sagt Katharina Roller schmunzelnd. Die Augen der Geschäftsführerin der Stankowski-Stiftung leuchten ein wenig, wenn sie von dem Künstler spricht. Und warum auch nicht: Er ist absolut beeindruckend.

Wer die Stankowski-Stiftung betritt, atmet förmlich Geschichte ein. Denn in diesen Räumlichkeiten in der Menzelstraße 92, in denen sich heute noch zahllose seiner Werke befinden, hat der Künstler selbst gewohnt. Er hatte sich 1950 für den Killesberg entschieden, weil er den Blick auf den Park genoss. Den genießen Besucher dort natürlich noch immer, und auch vieles mehr ist original: die Raumaufteilung, die Mauer-Optik an der Wand in einem der Räume, das Deckengemälde über dem Esstisch. Keine Fra-

Wie Kunst Grenzen

überschreitet

KUNST

ge: Das Haus hat seinen ganz eigenen Charme. Dafür sorgen auch die zahlreichen Gemälde an den Wänden, keines davon zu viel, zu groß oder zu klein –man spürt: Wer die Bilder hier aufgehängt hat, weiß um die besondere Wirkung der Stankowski-Bilder und kennt sich mit Kunst aus. Womit wir auch direkt überleiten zu Frau Roller, Geschäftsführerin der Stankowski-Stiftung. Sie kennt jeden Winkel des Hauses und die Geschichte jedes Werks. Und das kommt nicht von ungefähr!

Die Bibliothekarin arbeitet seit 1999 halbtags in der Stiftung, macht Termine aus mit Kunstinteressierten, Galeristen und potenziellen Käufern, sortiert, inventarisiert und digitalisiert

bescheiden, er war kein Selbstdarsteller. Er hat seine Arbeiten für sich sprechen lassen.” Und wie sehen diese Arbeiten aus?

Kurz und knapp: schön. Stankowski sagte von sich selbst, dass er auch „richtig“ malen könne, also im Sinne des Realismus, aber er experimentierte viel lieber mit dem Pinsel und Stift an Formen und Farben. Und er fotografierte auch fleißig. Sehr viel. Im Archiv der Stiftung kann man nur erahnen, wie viel Arbeit hinter Frau Roller liegt: Dort liegen u. a. 5.000 Arbeiten auf Papier, 40.000 Negative, 5.000 Fotoabzüge und vieles mehr. Anton Stankowski war aber nicht nur gut mit dem Pinsel, er war auch ein Pionier der Gebrauchsgra-

die Werke des 1998 verstorbenen Künstlers. Und das ist eine Lebensaufgabe – denn gestaltet hat Stankowski sein Leben lang mit Freude und Leidenschaft. „Er war ein richtiges Arbeitstier”, weiß Frau Roller. „Immer neugierig, aber auch

fik. Er schuf seit den 1920ern im wahrsten Sinne des Wortes Grenzüberschreitendes, denn die Grenzen zwischen Grafikdesign und freier Kunst galten bei ihm nicht: „Ob Kunst oder Design ist egal, nur gut muss es sein”, sagte er und wird da-

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mit bis heute gern zitiert. Das wohl bekannteste Beispiel hierfür: das Logo der Deutschen Bank. Er gewann 1973 den Wettbewerb – und die Deutsche Bank ein Markenzeichen,

Die Fotos waren Handwerkszeug und flossen in von ihm gestaltete Anzeigen, Plakate, Kataloge ein. Das Fotoarchiv wird heute in der StankowskiStiftung aufbewahrt. Diese hat-

das heute noch jedem bekannt sein dürfte. Es sind die eingangs zitierten fünf Striche, die ihm 100.000 Mark Honorar eingebracht haben sollen. Auch die Logos von Viessmann, Iduna und der Münchner Rückversicherung stammen von ihm. Außerdem fotografierte er, was ihm vor die Linse kam.

te der kinderlose Stankowski 1983 gegründet, um Gestalter auszuzeichnen, die gleich ihm nicht zwischen freier und angewandter Kunst trennten. Aber auch, um seinen künstlerischen Nachlass zu wahren. Damit das funktioniert, verkauft die Stankowski-Stiftung auch seine Werke, vor allem Siebdru-

cke, Fotos und Gemälde. Frau Rollers Aufgabe ist es, in Stankowskis Sinne dessen Erbe zu wahren, was nicht immer ganz einfach ist. Denn Sanierungen im Haus stehen an – und die übersteigen das Budget der Stiftung. Nach langen Diskussionen und schweren Herzens steht das originale Privatwohnhaus des Künstlers nun zum Verkauf. „Mit dem Geld des Verkaufs schaffen wir es, weiterhin das Erbe Stankowskis zu pflegen”, sagt Frau Roller und wirkt traurig. Die besten Entscheidungen sind nun mal nicht immer die leichtesten. Aber wer weiß – vielleicht findet sich ja bald ein Kunstliebhaber, der sich des Hauses annimmt. Und: Der Blick hinaus ist nach wie vor atemberaubend ... Landschaftsbau bis zur Gastronomie.

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(K)eine haarige Sache

Sam Alexander Maximilian Sabet hat sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Haut und Haaren der Schönheit verschrieben. Und das ist nicht nur ein Wortspiel: Denn der Stuttgarter ist der erste Mediziner im Süden Deutschlands, der die innovative Implantation von Biohaarfasern anwendet. Was das genau bedeutet, wie eine Implantation überhaupt vonstattengeht und was Herr Sabet mit Vampiren zu tun hat, lesen Sie hier.

„Ich bin in Stuttgart geboren, am Killesberg aufgewachsen und habe somit eine sehr persönliche Beziehung zu diesem Ort. Hier ist mein Zuhause. Für mich war immer klar, dass ich nach meinem Studium der Humanmedizin und verschiedenen Weiterbildungen an den Killesberg als Arzt zurückkommen werde“, sagt Sam Alexander Maximilian Sabet. Aber nicht als irgendein Arzt! Er kam zurück als einer, der weiß, dass Haare eine zentrale Rolle bei der Schönheit spielen. Denn eine volle Haarpracht wird seit Urzeiten mit Jugendlichkeit und Vitalität assoziiert, mit Ge-

sundheit und Attraktivität. Haare können als sinnliches Merkmal verstanden werden – nicht selten spielen wir beim Flirten mit unseren Haaren, was als besonders verführerisch empfunden wird. Doch nicht alle sind gesegnet mit schönem, gesundem Haar. Unsere Gene spielen hier eine große Rolle, aber auch ein ungesunder Lebensstil oder Krankheiten können vollem Haar einen Strich durch die Rechnung machen. Und genau da kommt Herr Sabet ins Spiel. In seinen Praxisräumlichkeiten am Killesberg, die er als einen „lichtdurchfluteten, modernen Ort der Ruhe,

SCHÖNHEIT 30

welcher auch die notwendige Privatsphäre für Patienten bietet“ beschreibt, schafft er es nicht nur, die verloren gegangene Haarpracht zurückzubringen, sondern auch das damit verbundene Selbstbewusstsein zu erneuern. „Am schönsten ist für mich an meinem Beruf, dass man direkte Ergebnisse sieht. Dies schaffen wir einerseits durch natürliche und körpereigene Behandlungen, andererseits aber auch durch die Implantation von biologischen Haarfasern. Glückliche und zufriedene Patienten zu sehen und sie Schritt für Schritt zu begleiten, bereitet mir täglich viel Freude“, sagt er und freut sich sichtlich. Doch was genau sind eigentlich biologische Haarfasern – und wie kommen sie in die Köpfe seiner Patienten?

Unter Biohaarfasern versteht man Kunsthaare aus biokompatiblem Material. Es handelt sich also nicht um körpereigene Haare, sondern um Haarfasern, die in einem Medizinlabor hergestellt wurden. Es gibt sie in verschiedenen Län-

gen, Farben und auch Strukturen. Sie sind optisch nicht vom eigenen Haar der Patienten zu unterscheiden, was die Natürlichkeit wahrt. „Bei einem Erstgespräch analysieren wir die Kopfhaut und bestimmen die passenden Haarfasern. Durch eine Form der Eigenblutbehandlung mit dem Namen ‚I-PRF‘ bereiten wir die Kopfhaut vor. Die Biohaare werden einzeln mit einer feinen Nadel ins Bindegewebe der Kopfhaut implantiert. Der klare Vorteil gegenüber einer EigenhaarTransplantation ist, dass kein Eigenhaar entfernt wird und auch keine Kahlrasur erfolgen muss. Das Ergebnis ist daher direkt nach der Implantation sichtbar“, sagt Herr Sabet. Die komplett körpereigene I-PRFBehandlung wird auch am häufigsten in seiner Praxis durchgeführt, gern kombiniert mit der Biocharge-Behandlung, bei der zusätzlich zum speziell aufbereiteten Blutplasma reines Biotin, ein essenzielles Vitamin für unsere Haargesundheit, in die Kopfhaut injiziert

wird. Dadurch kann eine intensivierte Wirkung auf vollkommen natürliche Weise, auch ohne operativen Eingriff, erzielt werden. Eine weitere Einsatzmöglichkeit der Methode: das sogenannte „Vampirlifting“, das durch Hollywood Stars wie z. B. Kim Kardashian und Hailey Bieber auch in Deutschland bekannt wurde. Hierbei wird das aufbereitete Eigenblut ins Gesicht injiziert, wodurch Falten gemildert werden und der Haut ein jugendlicher Glow verliehen wird. Das Ergebnis: Das Hautbild wirkt ebenmäßig und strahlend. Ach, und „strahlend“ ist hier übrigens das Stichwort. Denn so verlassen die Patientinnen und Patienten Herr Sabets Praxis!

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Wo Stuttgart seine Handschrift trägt
KÖPFE AM KILLESBERG

Er ist „Stuttgarter mit Leib und Seele”, sagt Hans-Christian Wieder und kommt ins Erzählen. Man spürt: Da ist einer, der gelebt hat. Und der auch mit 86 noch im Leben steht. Der pensionierte Architekt spricht über die Bauten, die er geplant hat, über seine berühmte Schwester, über mittlerweile verjährte Lausbubereien – und über diese eine Sache, die er bereut.

MEIN.KILLESBERG: Sie wurden 1937 in Koblenz geboren. Wie kam es, dass Sie heute „Stuttgarter mit Leib und Seele” sind?

HANS-CHRISTIAN WIEDER: Mein Vater war Chef der Schutzpolizei und wurde nach Stuttgart versetzt. Da kam ich als Vierjähriger natürlich mit.

MEIN.KILLESBERG: Haben Sie sich da gleich in Stuttgart verliebt?

WIEDER: Ich weiß noch, dass ich es gern erkundet habe. Ich war schon damals sehr umtriebig.

MEIN.KILLESBERG: Umtriebig?

WIEDER: Ja! Ich habe mich in jungen Jahren an ältere Damen in den öffentlichen Verkehrsmitteln gehängt und so getan, als wäre ich ihr Kind. So konnte ich unbemerkt durch die Stadt fahren.

MEIN.KILLESBERG: Ihre Schwester war die berühmte Schauspielerin und Sängerin Hanne Wieder. Wie war ihr Verhältnis?

WIEDER: Meine Schwester war

besorgt um das Wohlergehen ihres jüngeren Bruders. Sie lud mich in den Ferien nach Hamburg und später nach München ein. 1970 habe ich ihr zum Hauskauf in Neubiberg geraten und die Pläne dazu gefertigt. Zu ihrem Lebensende rief meine Mutter uns noch an das Krankenhaus-Bett in Starnberg, wo sie 1990 starb. Sie liegt auf dem Feuerbacher Friedhof mit unserer Mutter und meiner Frau.

MEIN.KILLESBERG: Sie haben eine Tochter und einen Sohn. Auch Architekten?

WIEDER: Nein. Mein Sohn hat seinen Doktor in Physik gemacht und meine Tochter ist Unternehmensberaterin. Die wollten keine Architekten werden und erst recht nicht selbstständig, als sie gesehen haben, wie viel Arbeit das ist!

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MEIN.KILLESBERG: Wann haben Sie sich selbstständig gemacht?

WIEDER: Das war 1974. Ich war zuvor technischer Leiter/Geschäftsführer bei einem Bauträger. Als der aber Insolvenz anmeldete, habe ich mich entschlossen, mein eigenes Ding zu machen.

MEIN.KILLESBERG: Was unterscheidet Sie von den heute jungen Architekten?

WIEDER: Das sind leider keine Generalisten mehr. Zu meiner Zeit musste ein Architekt alles beherrschen, von Sportanlagen über Fabriken, Verwaltungs-, aber auch Wohngebäude, Umbauten und Renovierungen. Das war übrigens auch mein letztes Projekt: ein Privathaus für eine Bekannte.

MEIN.KILLESBERG: Und was raten Sie jungen Architekten?

WIEDER: Man pflegt einen großen Freundes- und Bekanntenkreis und zeigt sich als Architekt. Das ist sicher nie verkehrt.

MEIN.KILLESBERG: Auf welches Ihrer Projekte sind Sie besonders stolz?

WIEDER: Eigentlich auf alle Gebäude und Bauherren. Schön war das Gebäude der Fa. Oelheld mit der abgerundeten Fassade.

MEIN.KILLESBERG: Sie sind seit 47 Jahren Mitglied bei der CDU. Warum CDU?

WIEDER: Ich finde, dass schon sehr lange, auch heute noch, Politik auf Kosten anderer gemacht wird. Die CDU schien mir die Partei, die das ändern wollte.

MEIN.KILLESBERG: Sie waren Vorsitzender der CDU, zuerst in Botnang, seit 1984 im Stadtteil Nord. Warum sind Sie zurück-

getreten?

WIEDER: Ich war gegen den Bau von Hochhäusern in der City, sie zerstörten die schöne Stuttgarter Topografie, was man heute im ehemaligen Bahnhofbereich sieht. Dieses Votum hat meinen Rücktritt vom Vorsitz der Bezirks-Gruppe bewirkt.

MEIN.KILLESBERG: Sind Sie nicht mehr politisch aktiv?

WIEDER: Doch, nur anders: Ich habe mich der Kommunalpolitik gewidmet und mich des Bismarckturms angenommen. Zunächst fragte sich die Stadt, was damit passieren sollte: Abreißen oder als Ruine stehen lassen? Ich wollte nicht, dass er abgerissen wird, und setzte mich für die Renovierung ein – mit Erfolg! Der Bau begann, die oberste Decke wurde betoniert. Danach erkundigte ich mich beim Hochbau- und beim Gartenbauamt, aber niemand wollte ein Richtfest ausrichten. Da habe ich eine befreundete Metzgerei gefragt, ob sie Würstchen sponsern, weitere Freunde haben Bänke und Tische etc. gesponsert. So bekam der Turm doch noch sein Richtfest!

MEIN.KILLESBERG: Für dieses Engagement haben Sie sogar die Ehrenmünze der Stadt Stuttgart bekommen!

WIEDER: Darauf bin ich stolz. Ich freue mich, dass der Turm sich großer Beliebtheit erfreut.

MEIN.KILLESBERG: Gibt es auch etwas, das Sie bereuen?

WIEDER: Eigentlich nicht. Gut, ich kann nicht mehr Ski fahren und sollte nachts nicht mehr Auto fahren, also komme ich abends schlecht weg. Aber wirklich bereuen? Nicht viel.

MEIN.KILLESBERG: Also würden Sie alles nochmal so machen?

WIEDER: Ja, im Großen und Ganzen schon.

MEIN.KILLESBERG: Und im Kleinen und Halben?

WIEDER: Ich finde es bis heute ärgerlich, dass ich ein Projekt nicht durchbekommen habe: die Aussichtsplattform in der Birkenwaldstraße. Ich wollte gern, dass es dort extra eine Bushaltespur gibt, damit dort die Sightseeing-Busse entspannt halten und die Gäste die Aussicht genießen können. Das wurde leider nicht umgesetzt, weil die Nachbarn befürchteten, dass dort zu viel Halligalli stattfinden würde. Ich denke bis heute, dass das eine schöne Sache gewesen wäre, auch für die Stadt. Aber ansonsten bin ich dankbar für alles, was ich erleben durfte. MEIN.KILLESBERG: Wofür sind Sie besonders dankbar?

WIEDER: Für meine Freunde und Familie. Ich war gesegnet mit einer großartigen Frau und bin gesegnet mit tollen Kindern. Ich sage ihnen immer, dass sie dankbar sein müssen, dass sie zu jedem freundlich sein und auch bereit sein sollen, Kompromisse einzugehen. Nur so wird man glücklich.

MEIN.KILLESBERG: Und wie schafft man es, in Ihrem Alter noch so fit zu sein wie Sie?

WIEDER: Bewegung ist alles, um fit zu bleiben. Schon als Kind habe ich einen halbstündigen Schulweg gehabt. Das hat mich geprägt.

MEIN.KILLESBERG: Herr Wieder, vielen Dank für das nette Gespräch.

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Service

Ergibt das Sinn oder macht’s nur Arbeit?

„NEW WORK“-MODELLE

Präsenzzeiten. Strenge Firmenvorschriften. Überstunden. Das Sägen an Stühlen und somit an den eigenen Nervensträngen – ja, so kann Arbeit aussehen. Muss sie aber nicht. Und spätestens seit der Corona-Krise hat der Arbeitsmarkt sich von einer ganz neuen Seite gezeigt. Und die gefällt vor allem jüngeren Generationen immer besser.

„Halt, das muss heute noch erledigt werden!“ Mit nur einem einzigen Satz schaffen es Chefinnen und Chefs, dass sich die eigenen Pläne für den Abend ändern müssen, dass der Partner oder die Partnerin zu Hause eben allein zu einer Verabredung gehen muss, dass man das eigene Kind nicht ins Bett bringen oder den neuen Film nicht wie ausgemacht im Kino schauen kann. Und wie auch? Denn wenn „das“ heute noch erledigt werden muss, bleibt oft keine Zeit für Freizeit. Man bleibt auf der Arbeit, tut und macht und verpasst dabei das eigentliche Leben. Zumindest, wenn man der „Gen Z“, der Generation Z (also den zwischen

1995 und 2010 Geborenen, wobei es hier einige Jahre Abweichungen geben kann) glauben mag. Während ältere Generationen bei obigem Szenario oft nur mit den Schultern zucken, geht die jüngere Generation auf die Barrikaden und macht klar: So geht’s nicht mehr weiter. Nicht mit uns. Sie fordern mehr Sinnhaftigkeit, wollen sich wieder mehr auf die Familie und die Freizeitgestaltung konzentrieren. Kurz: Die Sinnhaftigkeit macht dem Kapitalismus seinen Platz streitig. Weil aber auch die Freizeit bezahlt werden möchte, haben sich insbesondere seit dem krisenbedingtem Digitalisierungsimpuls neue Arten des Arbeitens etabliert – die sogenannte „New Work“ wurde geboren. Der Begriff fasst alle Arbeitsweisen, die von der Norm, also dem klassischem „9 to 5“-Job, abweichen, zusammen. Darunter fällt das mittlerweile jedem bekannte Homeoffice, von dem sicher nicht nur die Generation Z profitiert sowie die sogenannte „RemoteWork“, aber auch beispielsweise „Work-Life-Blending“. Hierunter

versteht man das gekonnte Mischen von Arbeit und Freizeit –man geht mit den Kollegen und Kolleginnen nach Feierabend noch ein, zwei Bierchen trinken, aber erledigt auch abends mal Berufliches oder gar an einem Samstag oder sogar Sonntag. So lassen sich die persönlichen Bedürfnisse besser in den eigenen Tagesverlauf integrieren. Auch die sogenannte „Workation“, das Arbeiten an einem Urlaubsort, erfreut sich steigender Beliebtheit. Vor allem die jüngere Generation genießt es, ortsunabhängig arbeiten zu können – wie zum Beispiel im (Strand-) Café. Der Blick aufs Meer, das Kreischen der Möwen, die Gischt im Gesicht … Wenn Vorgesetzte darauf vertrauen, dass ihre Angestellten auch an einem Urlaubsort hervorragende Arbeit leisten, steigert das wiederum deren Motivation. Man könnte auch sagen: eine Win-Win-Situation. Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft aus Düsseldorf hat in einer groß angelegten Studie zwischen den Jahren 2019 und 2021 festgestellt, dass

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Familie und Freunde einen großen Stellenwert für Generation Z und auch für Generation Y (also die zwischen 1980 und 1994 Geborenen, auch hier weichen die Jahren gelegentlich ab) haben. Erfolg, Karriere sowie die berufliche Selbstverwirklichung stehen nicht mehr an allererster Stelle. Das bedeutet allerdings nicht, dass diese Generationen keine Karriere machen wollen – aber eben nicht zu jedem Preis. Die Gen Z bevorzugt eine finanzielle Sicherheit, legt aber weniger Wert auf einen hohen Lebensstandard. Auch Einkommenshöhe und Status weichen der Sinnhaftigkeit. Denn die jüngeren Generationen fragen sich immer mehr: Wozu das Wirtschaftswachstum anstreben, wenn unsere Erde darunter leidet und somit auf lange Sicht die Lebensgrundlage aller nimmt? Wenn die Ressourcen der Erde durch große Unternehmen verschleudert werden, wenn nichts von langer Dauer mehr zu sein scheint? Dieser Umstand wirft schon seit längerer Zeit bei (großen) Unternehmen nun eine Frage auf: Wie schaffen

sie es, trotz dieser Sinnfrage und Zukunftsangst einen Arbeitsplatz zu schaffen, der attraktiv genug ist, um auch die Generation Z und die darauffolgenden Generationen, wie beispielsweise die Generation Alpha (die ab etwa 2010 Geborenen), zu begeistern? Denn Unternehmen wissen: Glückliche Arbeiterinnen und Arbeiter sind besser in ihrem Job. Also was braucht es, um Gen Z dazu zu bringen, gerne Teil des dynamischen Arbeitsmarkts zu sein? Zum Beispiel eine Corporate Social Responsibility, kurz CSR. Die sorgen dafür, dass die soziale Aufgabe von Unternehmen im Sinne der Umwelt geleistet wird. Darunter fällt beispielsweise die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks, Fair-Trade-Maßnahmen oder auch die Themen Inklusion, Diversität und Gleichberechtigung. CSR gibt es bereits seit dem Jahr 2000, doch in jüngerer Zeit wird immer mehr Wert darauf gelegt. Fakt ist: Die Unternehmen sollen Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen, um globale Probleme anzugehen. Es gibt ein Gremi-

um, der „Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“, kurz WBGU, das Umweltveränderungen seit dem Jahr 1992 aufzeigt und nahelegt, dass wir nur durch die internationale Zusammenarbeit die zunehmenden Umweltprobleme wie beispielsweise Überschwemmungen, Dürren und auch das Artensterben bewältigen können. All das wird für die Generation Z immer relevanter und das schlägt sich auch in ihren Wünschen und Vorstellungen für ihre Arbeit nieder. Der Obstkorb hat ausgedient – die jüngere Generation sucht verstärkt den Sinn in allem und will vor allem eines: Genug, um glücklich sein zu können. Wohin das alles letzten Endes führt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwerlich erkennen. Doch eines ist glasklar: Das Zeitalter der industriellen Arbeitsregelung ist vorüber.

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Ein Vermächtnis für die Zukunft

ERBEN UND VERERBEN

Was denken Sie: In welcher Höhe haben die Finanzverwaltungen in Deutschland im Jahr 2022 Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen veranlagt? Laut dem Statistischen Bundesamt waren es 101,4 Milliarden. Hier wird klar: Was jährlich vererbt und verschenkt wird, sind keine Peanuts. Grund genug, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen – und zwar lieber zu früh als zu spät.

Keine Frage: Das Erbe ist ein leidliches Thema, mit dem sich die meisten nicht besonders gerne auseinandersetzen. Aber es ist wichtig. Und: Es betrifft uns alle. Doch über diesen emotionalen wie juristischen Akt kursieren zahlreiche Irrtümer und gefährliches Halbwissen. Auch, weil es medial gerne herangezogen wird, sei es in der Klatschpresse, in Büchern und Krimis, man denke an „King Lear“ oder auch an den „Gestiefelten Kater“. Aber klar: Das Thema „Erbe“ hat alles, was es braucht, um sozialen Sprengstoff herzustellen – und das schon immer. Die Geschichte des Erbens reicht weit zurück – bekannt ist beispielsweise die Bibelgeschichte des verlorenen Sohns, der vom Vater einen Erbvorbezug bekam und in Rekordgeschwindigkeit alles verzockte. Als er zurückkam, wurde er vom Vater dennoch mit offenen Ar-

men empfangen, sehr zum Leidwesen seines anderen Sohns. Eifersucht, Freude und sogar Hass gehen seit langer Zeit einher mit dem Erbe, während man sich in der Soziologie und Philosophie schon oft folgende Frage stellte: Wenn ein Mensch stirbt, stirbt sein Anrecht auf Besitz vielleicht mit ihm? Darf er denn überhaupt vorher entscheiden, wohin sein gesamtes Eigentum geht? Marx und Engels forderten 1848 im Kommunistischen Manifest die Abschaffung des Erbrechts, stießen aber auf zu großen Widerstand. Die Mehrheit findet: Ja, sehr wohl! Auch nach meinem Tod darf ich natürlich entscheiden, was mit meinen Besitztümern und meinem Geld geschieht. Und das ist juristisch genau geregelt. Dennoch geistern etliche Irrtümer umher. Ein kleines Beispiel: Um der Erbschaftssteuer zu entgehen, ver-

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schenke ich das Haus einfach vor meinem Tod. Ha! Klingt einleuchtend – aber ganz so leicht ist das nicht. Bei Schenkungen gelten nämlich die gleichen Steuersätze wie bei Erbschaften. Geschwistern, Nichten und Neffen steht zum Beispiel nur ein Freibetrag von 20.000 Euro zu. Auf den Rest des Erbes fällt die Erbschaftssteuer an. Einziger Unterschied: Bei Schenkungen kann man den Freibetrag alle zehn Jahre nutzen. (Stief-)Kinder haben es hier etwas besser: Sie haben einen Freibetrag von 400.000 Euro. Ehegatten und eingetragene Lebenspartner zahlen ab 500.000 Euro Steuern, bei Geschiedenen

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liegt der Freibetrag bei 20.000 Euro. Ein weiterer Irrtum: Ich erbe nur, wenn ich das Erbe auch annehme. Das stimmt nicht! Wenn man nicht erben möchte, muss man aktiv werden und das Erbe ausschlagen. Und auch enterbte Kinder erben! Allerdings „lediglich“ den Pflichtteil, der beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbes. Zwischen ehelichen und unehelichen Kindern wird im Übrigen nicht unterschieden. Zum Abschluss haben wir noch eine Anekdote für Sie aus Michigan, USA: 1919 verfügte Burt Wellington, ein Selfmade-Millionär, in seinem Testament, dass kein Verwandter, den er kennt, sein Geld

bekäme. Sie seien zu Lebzeiten viel zu gierig gewesen. Sein Vermögen solle also erst freigegeben werden, wenn sein letzter Enkel, den er noch kannte, schon 21 Jahre tot wäre. Das war dann 2010 der Fall und es fanden sich tatsächlich zwölf Erben für seine beachtlichen 100 Millionen Dollar. In Deutschland wäre das übrigens (leider) nicht möglich. Hier gilt: Es darf im Testament nur bedacht werden, wer zu dem Zeitpunkt schon am Leben ist.

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Unser täglich Brot

ERNÄHRUNG

Haben Sie nicht schon einmal in ein saftiges Stück Brot mit knackiger Kruste gebissen und gedacht, dass es auf der Welt kaum etwas Köstlicheres gibt?

Vermutlich schon! Und damit sind Sie nicht allein. Wir Deutschen lieben unser Brot so sehr, dass wir ihm sogar eine eigene TV-Figur gewidmet haben, die Kinder seit 2000 im KiKa erfreut. Doch um den guten alten Bernd soll’s an dieser Stelle gar nicht gehen, sondern um, Sie ahnen es, unser täglich Brot! Wir essen es mit Butter, Aufstrich, Wurst oder oder oder –der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und das schlägt sich in Zahlen nieder, denn dem Deutschen Brotinstitut zufolge werden hierzulande im Jahr rund 21 Kilogramm Brot verspeist – pro Kopf! Daher ist es an der Zeit, das Grundnahrungsmittel mal genauer unter die Lupe zu nehmen ...

Jaaaaa, wir sind Weltmeister! Also, na ja, zumindest was unser Brot angeht. Und das im Übrigen nicht nur, was die Menge betrifft, sondern auch die übergroße Auswahl. „Kein anderes Land bietet eine solche Vielfalt”, heißt es beim Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks. Das hat nicht nur zur Folge, dass wir in der Bäckerei unseren Blick erstmal ein Weilchen über die prall gefüllten Brotregale schweifen lassen müssen, um uns für das Brot zu entscheiden, auf das wir am meisten Appetit haben – sondern auch, dass die deutsche Unesco-Kommission 2014 unsere Brotkultur ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen hat. Nicht schlecht! Toastbrot, Schüttelbrot, Weizenbrot, Roggenbrot, Pumpernickel, Eiweißbrot ... Wir sind beim Brot so einfallsreich, dass wir diese beiden Seiten hier vermutlich allein mit den Namen

von Brot-Sorten füllen könnten! Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks geht von sage und schreibe 3.200 Sorten aus. Nicht übel, oder? Auch in Vergessenheit geratenes Getreide wie beispielsweise Emmer, der auch als Zweikorn bekannt ist, lebt wieder auf und sorgt für noch mehr Sortenvielfalt bei uns. Ach, und apropos Sortenvielfalt: Hier sind die Deutschen bekanntlich auch beim Bier ganz vorn mit dabei. Und Brot und Bier sind eng miteinander verknüpft! Sie kennen doch sicher noch das Lied von Rumpelstilzchen: „Heute back’ ich, morgen brau’ ich, übermorgen hol‘ ich der Königin ihr Kind?“ Interessant ist, dass Brot und Bier aus den gleichen Zutaten bestehen: Das wären Wasser, Hefe und Getreide. Und bei beidem findet außerdem ein Gärungsprozess statt. Im Mittelalter ging einem Brautag immer ein Backtag vo-

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raus, denn Bier wurde stets mit Brot angesetzt. Daher können wir davon ausgehen, dass Rumpelstilzchen die Back- und Brautage nicht zufällig hintereinander aufzählt, bevor es sich ans Kidnapping macht. Aber gehen wir in der Zeit mal noch etwas weiter zurück: Bis vor rund 6.000 Jahren gab es lediglich Fladenbrote, die auf heißen Steinen gebacken wurden. Ein rundes Brot? Das kannte damals keiner – bis die Ägypter die erste Hochkultur des Brotes hervorbrachten, indem sie die Teigsäuerung erfanden und das Brot in Backtöpfen aufgehen ließen. Übrigens: In der Antike kannte man etwa 30 Brotsorten. Aber jetzt zur Neuzeit! Genauer: Zum Alnatura Markt der Kil-

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lesberghöhe. Welche Sorte hier am häufigsten gekauft wird, lässt sich nicht ganz genau beantworten, wie Constanze Klengel von der Alnatura-Presseabteilung uns mitteilte, aber Dinkelbrote gehen hier besonders gut. Und die sind, wie auch alles andere bei Alnatura, natürlich bio! Aber ab wann darf man ein Brot als „bio” bezeichnen? Erst, wenn alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus biologischem Anbau stammen. „Das müssen die Lieferanten auch nachweisen”, sagt Frau Klengel dem Magazin. „Unsere Backwaren sind zu 100 % bio, die Bäckereien gehören einem zertifizierten Bio-Verband an wie z. B. Demeter. Wir beziehen sie von regionalen Bio-Bäckereien,

die uns täglich frisch beliefern, z. B. die Bäckerei Schaefer aus Illingen und die Bäckerei Scholderbeck aus Kirchheim, die beide Bioland-zertifiziert sind, außerdem die Demeter-Bäckerei Baier aus Herrenberg.” Sollten einmal nicht alle Backwaren verkauft werden, gibt Alnatura sie über die „Too Good to go“- Tüte ab. So trägt Alnatura auch zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung bei. Aber meistens wird so gut wie alles verkauft –hier läuft’s eben wie geschnitten Brot!

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50 g SchapfenMühle Kürbiskerne

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50 g Sesam

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Genießen Sie das Granola entweder mit Naturjoghurt oder einer pflanzlichen Joghurtalternative. Es eignet sich auch als Backzutat für Kekse, Müsliriegel oder Muffins. Unter den Teig gerührt sorgt es für einen schönen Crunch.

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SCHRITT 2 Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut miteinander vermengen.

SCHRITT 3 Die Granola-Masse gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und ca. 30 Minuten backen, bis sie eine schöne Bräune hat. Nach dem Auskühlen luftdicht bspw. in einer Dose aufbewahren.

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mein.killesberg-Magazin, 48. Ausgabe/Frühjahr 2024

Verlag: KeßlerMartin GbR, Kernerplatz 2, 70182 Stuttgart, Telefon: 0711 995 282 01, Geschäftsführer: Daniel Keßler und Benjamin Martin

Verleger/Herausgeber: Daniel Keßler und Benjamin Martin (Anschrift wie oben)

Verlagsleitung: Benjamin Martin (v. i. S. d. P.) (Anschrift wie oben) | Anzeigenleitung: Benjamin Martin (Anschrift wie oben)

Redaktionsleitung/Autor: Julia Braun (Anschrift wie oben) | Fotografie: Kilian Bishop (www.kilianbishop.com)

Druckerei: WIRmachenDRUCK GmbH, Mühlbachstraße 7, 71522 Backnang

Konzeption/Gestaltung: cubekonzept Werbeagentur, KeßlerMartin GbR, Kernerplatz 2, 70182 Stuttgart, Telefon: 0711 995 282 01, hallo@cubekonzept.de, www.cubekonzept.de

Druckauflage: 10.000 Exemplare

Verteilung: An Haushalte im Stuttgarter Stadtbezirk Nord – vorwiegend in den Stadtteilen Killesberg, Relenberg, Weißenhof, Mönchhalde, Am Bismarckturm, Lenzhalde.

Bildnachweise: © Martin Dutkiewicz / Shutterstock.com (Seite 1, 46); © rebaix-fotografie / Shutterstock.com (Seite 3); © Cora Schneck (Seite 4, 30); © Leif Piechowski (Seite 6,7); © Ronny Schoenebaum (Seite 8); © MdV-works / Shutterstock.com (Seite 22); © Killesberghöhe (Seite 24); © Frank Kleinbach (Seite 28, 29); © Fotofabrik Stuttgart (Seite 30); © Sarah Schmid (Seite 34); © LANG-FILM Medienproduktion (36); © New Africa / Shutterstock.com (Seite 38, 39); © fizkes / Shutterstock.com (Seite 40); © MaraZe / Shutterstock.com (Seite 42); © SchapfenMühle GmbH & Co. KG (Seite 44)

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Das mein.killesberg-Magazin erscheint viermal pro Jahr. Die nächste Ausgabe erscheint voraussichtlich im Mai/Juni 2024.

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