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MAGAXIN Crem Solutions // Kundenmagazin

Ausgabe Nr. 2


Liebe Leserinnen und Leser, nach wie vor ist die Digitalisierung das vorherrschende Thema in den Medien. Zunehmend auch in einer traditionell eher konservativ veranlagten und neuen Technologien gegenüber eher zurückhaltenden Branche, wie der Immobilienwirtschaft. Das ist wichtig und auch dringend notwendig. Während andere Wirtschaftszweige, wie Industrie oder Landwirtschaft schon von 4.0 sprechen, stellen Immobilienexperten den Nutzen von Big Data allen Ernstes in Frage. Zu diesem Ergebnis kamen die Autorinnen der Studie “Big Data - Big Business”, gemeinschaftlich durchgeführt von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und dem Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE). Die im Rahmen dieser Studie befragten Fachleute erwarten einen geringen Einfluss von Big Data auf die Immobilienbranche und eine entsprechend langsame Änderung von Geschäftsmodellen. Laut der Studie besteht lediglich an zwei Arten von Datensätzen Interesse: Marktmieten und Kaufpreise. An diesem Beispiel lässt sich sehr schön ablesen, woran es unserer Branche oftmals mangelt: An einer gewissen Vorstellungskraft und Bereitschaft, Innovationsprozesse selbstständig und ununterbrochen voranzutreiben.

Viele Marktteilnehmer sind nach wie vor der Überzeugung, dass es sich bei Big Data um einen Marketinggag der IT-Branche handelt. Wenn Sie sich da nicht mal täuschen. In meinen Augen ist das eine fatale, fast fahrlässige Haltung. Gerade soziodemografische Daten sind für alle Beteiligten der Immobilienszene ein immens interessanter Faktor, anhand dessen sich eine Reihe strategischer Entscheidungen leichter treffen lassen, werden aber von sämtlichen Segmenten nahezu vollständig ignoriert. Allein bei der Bewertung von Beständen und Portfolios ließen sich mithilfe dieser Daten zahlreiche Prozesse vereinfachen und entsprechend effizienter abwickeln. Auch die oft bemühte Floskel der fehlenden Datenstandards kommt in diesem Beispiel nicht zum Tragen.

Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, unsere Branche hat noch einen langen Weg vor sich. Auch auf die Gefahr, Ihnen mit unserer Penetranz in Sachen Digitalisierung auf die Nerven zu fallen, werden meine Kollegen und ich bei diesem Thema nicht nachlassen. Wir sind gerade in einer sehr spannenden Phase, sowohl gesamtgesellschaftlich als auch in unserem Immobilienkosmos. Lassen Sie uns gemeinsam diese Chance nutzen und offen bleiben für Neues. Herzliche Grüße

Ihr Dr.-Ing. Christian Westphal Erfreulicherweise erachten, laut einer auf der Expo Real vorgestellten gemeinsamen Studie des ZIA und EY Real Estate, rund 90 Prozent der befragten Immobilienfachleute die Digitalisierung als relevantes Thema. 77 Prozent sehen sich gar selbst in einer Phase, in der sie bereits Projekte entwickelt und umgesetzt haben. Im Gegensatz dazu stehen jedoch die Ergebnisse der REDI (Real Estate Digitilization Initiative), in der wir uns mit engagieren. Dort wird zum Beispiel die elektronische Ablage von Papierdokumenten im Format einer PDF-Datei schon als eine Form der Digitalisierung erkannt.


Inhalt Trends

Kunden

Produkt

Inside

Gastbeitrag: Innovationen in der Immo-

Heinrich Bossert Immobilien...........16

SEPA und Co.........................................26

NEVARIS - Qualität und Design.......10

bilienwirtschaft vorantreiben.....................04

OMEGA Immobilien Gruppe........... 30

Round Table Gespräch.......................32

Kundentage 2017................................23

REDI.........................................................09

Teamvorstellung BU...........................36

Blockchain.............................................13

Blog/Content-Offer.............................41 Expo/BIM-World..................................42 Personal – Neu im Team..................45 Impressum............................................48


Auch die Immobilienwirtschaft muss digitale Innovationen vorantreiben, um nicht zu Getriebenen zu werden Gastbeitrag von

Prof. Dr. Markus Thomzik Westfälische Hochschule Gelsenkirchen und Institut für angewandte Innovationsforschung e.V. an der Ruhr-Universität Bochum

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel wird mit einem mahnenden Satz zitiert: „Wir haben die Möglichkeiten für ein digitales Wirtschaftswunder. Die Frage ist, ob es in Deutschland stattfindet.“ Die Diskussion um die Auswirkungen dieser dritten industriellen Revolution wird dabei allzu oft auf die produzierenden Industrien und hier insbesondere pressewirksam auf die exportstarke Automobilindustrie beschränkt. Wie sieht es aber mit der Immobilienwirtschaft oder mit dem Bereich des Facility Managements aus? Während die Automobilindustrie in den letzten Jahren mit 130 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung in den Statistiken geführt wird, gibt die Stimme der Immobilienwirtschaft, ZIA, ihren Bereich mit 500 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung an. Alleine die immobilienbezogenen Dienstleistungen (Facility Services) als Teil der Immobilienwirtschaft im weiteren Sinne wurden von mir auf über 130 Mrd. Euro geschätzt. Leider gelten diese Branchen gemeinhin als wenig sexy: Wer möchte schon als gut ausgebildeter Ingenieur in der Besen-

4 / Trends MAGAXIN

kammer eines Konzerns die wenig beachteten Sekundärprozesse auf den Flächen verantworten, wenn er sich stattdessen für die Entwicklung des Automobils feiern lassen kann, das nebenan im Scheinwerferlicht vom Band läuft? Aber gönnen wir uns hier einmal die Zeit, die vermeintlichen Auswirkungen einer Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft und insbesondere der Facility Services zu betrachten.

Zunächst müssen wir uns fragen, was unter Digitalisierung zu verstehen ist. Der Begriff ist recht vielschichtig und seine Bedeutung hat sich im Laufe der letzten Jahre ziemlich verändert. Denn während man anfangs die Umwandlung von Inhalten auf physisch existenten Objekten in digitale Daten gemeint hat, steht der Begriff heute eher für die Nutzung digitaler Tools und deren gleichzeitiger Vernetzung: Industrie 4.0 als industrielle Revolution steht also grundsätzlich auch in der Immobilien-


wirtschaft an! Und hier sind bereits aktuell Trends zu erkennen, die kurzfristig alleine in den immobilienbezogenen Dienstleistungen als Treiber einer Digitalisierung wirken werden: Mittels „Big Data“ wird eine „predictive maintenance“ routinemäßig möglich. Mehrere Datenquellen, die bisher nicht miteinander in Verbindung gebracht wurden, können auf einer Smart-DataPlattform vernetzt werden, um Probleme frühzeitig zu erkennen und bspw. vorausschauend instand zu halten.

So könn(t)en bspw. sehr kurzfristig verlässliche Voraussagen zu Ausfällen von Aufzügen und Rolltreppen gemacht werden. Mit Hilfe von biometrischen Systemen werden des Weiteren nicht nur im Kontext von Zutrittskontrollen und Flächenbelegungskonzepten Effizienzreserven gehoben, sondern gleichzeitig mit ihrer Integration in betriebliche Gesundheitsmanagementsys-

teme neue Niveaus der Mitarbeiterzufriedenheit und Employability erreicht. Durch neue Möglichkeiten einer miniaturisierten Sensorik wird darüber hinaus die Performance von Gebäuden besser verstanden und detailliertere Real-Time-Gebäudenutzungsanalysen möglich. Es werden nicht nur mit Spezialkameras ausgestattete Drohnen routinemäßig als Hilfsmittel bei Inspektionen auf Dächern und in Kanalsystemen, sondern auch mobiler 3-D-Druck ressourcenschonend für die ErsatzteilbeMAGAXIN / 5


reitstellung in Wartungsprozessen eingesetzt. Mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Roboter werden künftig in vielen heute noch personalintensiven Routinen eingesetzt und ermöglichen zugleich ein neues Niveau ergebnisorientierter Service-Level. Und das ist erst der Anfang. Der Autor hat jedoch den Eindruck, dass nicht wenige Entscheider der Immobilienwirtschaft in der Digitalisierung noch immer eine unbedeutende Start-up-Szene vermuten, die sie kaum tangieren wird. In einer eigenen Online-Befragung zu Einschätzung und Stand der Digitalisierung in den Facility Services haben zwar 80 Prozent der Befragten bestätigt, dass die digitale Transformation nicht nur die industrielle Fertigung betrifft und im Gegenteil tief greifende Veränderungen auch in der Immobilienwirtschaft erwartet werden. Gleichzeitig glauben jedoch ca. 60 Prozent der Studienteilnehmer, dass bspw. die Facility Services nicht zu den disruptiven Bereichen zählen werden. Das könnte fatale Folgen haben.

Die vorliegenden Analysen - auch die der größten Berufsoptimisten der einschlägigen Verbände - unterstreichen allesamt, dass Deutschland mit der Digitalisierung der Wertschöpfungsketten nicht schnell genug vorankommt. 6 / MAGAXIN

Aus der Sicht der Innovationsforschung sind es hauptsächlich zwei Barrieren, die eine Entwicklung hier behindern: der Mangel an Mut, eine wirklich radikale Transformation durchzusetzen sowie fehlende „digitale“ Kompetenzen. Wenn Einzelne sich - wie tatsächlich im Rahmen einer Fachtagung zur Digitalisierung der Immobilienwirtschaft geschehen - in der Diskussion damit beruhigen, sie hätten doch bereits eine erste Stufe der Digitalisierung erfolgreich gemeistert, wenn die Mitarbeiterin ihrem Chef die Emails nicht mehr ausgedruckt vorlegen würde, zeigt das Dilemma dieses tradierten Bereiches. Auch hier ist es der Mensch, der lieber lieb gewordene Privilegien, Besitzstände, Budgets und vor allem sein veraltetes Kompetenzniveau zu schützen versucht, als Neues voranzutreiben.

Unzweifelhaft wird die Digitalisierung der Wirtschaft die Arbeitswelt auch rund um die Immobilie erheblich verändern. Und es bleibt uns nichts anderes übrig, als den Mensch hier in die Überlegungen einzubeziehen. Auch digitale Innovationen werden von Menschen gemacht! Nicht Maschinen und Computer entwickeln geänderte Problemlösungen oder neue Geschäftsmodelle, es sind auch in einer digitalisierten Welt immer nur Menschen die Enabler für Neues. Dabei ist es aber auch ganz menschlich, wenn einige den Vormarsch von Algorithmen auch als Bedrohung wahrnehmen. Die Menschen sind nämlich nicht nur Enabler, sondern auch gleichzeitig die größte, hier „fleischgewordene“, Innovationsbarriere. Die Sorgen der Mitarbeiter vor den ungewissen

Veränderungen der Digitalisierung unterscheidet sich dabei nicht von den Sorgen eines Kerzenziehers, der am Horizont den noch schwachen Lichtschein der ersten Glühbirne wahrnimmt. Manche der großen Beratungshäuser glauben zwar zu wissen, dass durch Industrie 4.0 insgesamt mehr Jobs entstehen werden, als verloren gehen. Ich vermute allerdings, es wird vor allem eine für die Immobilienwirtschaft schmerzhafte Umschichtung von Arbeitsinhalten geben, da in den digitalen Prozessen völlig neue Kompetenzen gefragt sein werden.

Bei den gouvernantenhaft - betulichen Technokraten des immobilienbezogenen (Aus-)Bildungssystems werden diese Entwicklungen bislang leider nur sehr vereinzelt und zaghaft andiskutiert. Wie die digitalen Prozesse der Wirtschaft aussehen werden, zeichnet sich insgesamt erst sehr schemenhaft ab. Aber gibt es einen vernünftigen Grund anzunehmen, dass ausgerechnet die Immobilienwirtschaft davon ausgenommen sein wird, dass kaum ein Stein auf dem anderen bleibt? Die digitalen Systeme werden sich nicht linear, sondern exponentiell weiterentwickeln. Drastische Auswirkungen werden auch aus Entwicklungen im Umsystem von Immobilien zu erwarten sein. Wenn Tesla schon in wenigen Jahren die ersten selbstfahrenden Elektro-Autos anbietet, dann würde Uber die gesamte erwartete Jahresproduktion von 500.000 Fahrzeugen sofort auf einen Schlag kaufen. Ein solches fahrerloses Automobil würde auch Immobilien und ihren Betrieb massiv beeinflussen. Tiefgaragen werden nahezu überflüssig und Parkraumbewirtschaftungskonzepte


obsolet, wenn mit neuen City-Mobilitätskonzepten ganze Flotten selbstfahrender Taxis die Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz oder zu Projekteinsatzorten befördern. Das Fahrzeug wird über eine App angefordert, setzt den Mitarbeiter ab und reiht sich danach wieder in eine Art Cloud aus vielen Roboter-Taxis ein, die permanent durch die Stadt zirkulieren. Die Frage ist nur, wer solche Entwicklungen vorantreibt. Tatsächlich fällt kein Gegenargument dafür ein, dass auch der Bereich der Immobilienwirtschaft über kurz oder lang zu den disruptiven Wertschöpfungsketten zählen wird. Die Manager der zweiten industriellen Revolution werden bald auf google nachlesen müssen, was da ihre etablierten Kundenbeziehungen unter dem Schlagwort „Disruption“ in der dritten Revolution zerstört, wenn sie über neue digitale Plattformen in die zweite Reihe gedrängt oder entwertet werden. Das Gutachten zur Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands, das in 2017 von der Expertenkommission vorgelegt wurde, hat ein vernichtendes Urteil gefällt:

nicht aktiv angeht, wird in fünf oder zehn Jahren nicht mehr in der Wirtschafts- und Arbeitswelt sein.“ Auch für die Immobilienwirtschaft dauert ein Jahr im Internet nur wenige Wochen. Erste „Prop-Techs“ sind bereits aus den Startlöchern katapultiert.

Die Immobilienwirtschaft wird sich den Veränderungen einer Digitalisierung nicht verschließen können, sonst droht der digitale Absturz. Man kann also nur hoffen, dass aus einer bislang nur herbeibeschworenen Digitalisierungseuphorie, in kurzer Zeit keine Dysphorie, eine ängstlich-bedrückte Gereiztheit wird, wenn die Digital- Elephants wie bspw. Amazon mit Alexa-for-Business, Alphabet/Google mit der 3-Milliarden-Akquisition von „Nest Laps“ das Tempo der digitalen Transformation dominieren oder die „Digital-Piranhas“, hungrige Start-ups mit für die Immobilienwirtschaft unvorstellbar großem Venture-Capital, von den

etablierten Playern ein Stück von den digitalen und realen Märkten erobern werden. Zur Zeit wird in vielen Segmenten der Immobilienwirtschaft und des Facility Managements noch hinter vorgehaltener Hand darüber gelacht, dass bald neue Akteure ihr klassisches Geschäftsmodell rund um die Immobilie in Frage stellen könnten. Es sei stets das Lachen der Halbtoten auf dem Weg zum Friedhof, an dem man eine Disruption ablesen könne, brachte es einmal ein Insider aus dem Silicon-Valley auf den Punkt. In der Automobilindustrie und in den Banken wird mittlerweile nicht mehr gelacht! Nun muss dringend damit begonnen werden, auch die immobilienbezogenen Unterstützungsprozesse mit digitalen Tools zu erneuern sowie digitale Plattformen zu bauen, um die unausweichlichen Entwicklungen proaktiv voranzutreiben und nicht zu Getriebenen zu werden. Für den Innovationsforscher ist das eine spannende Zeit. Für eine der tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft stehen existentielle Weichenstellungen an.

Neue Intermediäre dominieren zunehmend den strategisch wichtigen Zugang zum Endkunden und bedrohen die Positionen etablierter Anbieter, heißt es dort. Die erste Halbzeit der Digitalisierung scheint also zumindest in vielen B2C-Bereichen bereits verloren! Die anstehende digitale Revolution wird übrigens nicht erst die nächste Generation von Entscheidern der Immobilienwirtschaft betreffen. Der frühere EU-Kommissar Oettinger pointierte es wohl zu Recht: „Wer die Digitalisierung MAGAXIN / 7


Mit 40,2 von 100 mรถglichen Punkten stehen die befragten Unternehmen der Immobilienbranche noch am Beginn der Digitalisierungsreise. www.redi-digitalisierungsbarometer.de


REDI - Real Estate Digitalization Initiative Wie steht es um die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft?

Das herauszufinden hat sich die Real Estate Digitalization Initiative (REDI) zur Aufgabe gemacht und veröffentlicht zukünftig ein jährliches Digitalisierungsbarometer. Als etablierter Entwickler digitaler Lösungen wollen wir die Immobilienwirtschaft natürlich als Treiber, Berater und Ansprechpartner für Digitalisierungsthemen in die Zukunft begleiten und führen - das ist unser Antrieb als Crem Solutions ein Teil der REDI zu sein. Die Real Estate Digitalization Initiative ist ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Stand der Digitalisierung in der Branche zu ermitteln und den Dialog mit Marktteilnehmern hierzu zu fördern und dabei Entwicklungspotenziale aufzuzeigen.

Mit dem jährlich veröffentlichten Digitalisierungsbarometer möchte die Initiative einen Beitrag zur Steigerung der Transparenz des Digitalisierungsgrades in der Branche leisten. Dafür wurden im letzten Jahr 106 Unternehmen der Immobilienwirtschaft befragt - die letzte Befragung ergab beispielsweise, dass der Grad der Digitalisierung im Bereich des Facility-Managements am höchsten ist. Dazu stellte sich heraus, dass unter den Teilnehmern insgesamt die Auffassung herrschte, die Digitalisierung solle zur Qualitätssteigerung anstatt zur Effizienzsteigerung genutzt werden.

Mit Verlaub, dieses Untersuchungsergebnis erklärt und macht deutlich, warum die Immobilienbranche mit 40,2 von 100 möglichen Punkten generell noch am Beginn der Digitalisierungsreise steht.

Rund 44% der befragten Unternehmen haben weder eine Strategie zur Digitalisierung noch eine strategische Mitarbeiter-Funktion geschaffen, um das Thema voranzutreiben. Bei Betrachtung der Unternehmensgröße der Befragten (Mitarbeiteranzahl) weisen Unternehmen bis 50 Mitarbeiter den geringsten Digitalisierungsstand (31,4) und Unternehmen ab 250 Mitarbeitern den höchsten Digitalisierungsstand (49,7) auf. Wie es genau um die Digitalisierung der Branche steht, können Sie im kürzlich veröffentlichten „Digitalisierungsbarometer der deutschen Immobilienwirtschaft“ der REDI nachlesen. Erhältlich auf der Website der Initiative unter: www.redi-digitalisierungsbarometer.de

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NEVARIS - Qualität und Design in einer Lösung verbunden Fünf Standorte, ein Team von 150 Kolleginnen und Kollegen und eine integrierte Software für Architekten, Bauunternehmen und mehr - das ist NEVARIS.

Denn NEVARIS entwickelt eine der modernsten Softwarelösungen für die Architektur und das Bauwesen.

alle nötigen Prozesse im Bauhaupt- und Baunebengewerbe abbilden kann. Von der Erstellung eines 3-D-Bauwerksmodelles und der grafischen Mengenermittlung mit BIM über Ausschreibung, Kalkulation oder Aufmaß bis zur Bauabrechnung und einer kompletten Buchhaltung - einmal eingegebene Daten stehen stets allen Bereichen zur Verfügung. So unterstützt NEVARIS seine Nutzer effizient und zuverlässig bei allen Arbeiten. Die Übertragbarkeit von Daten unterstreicht die Open BIM Philosophie, die nicht nur bei NEVARIS, sondern in der gesamten Nemetschek Gruppe mit ihren 15 Softwaremarken einen großen Stellenwert einnimmt.

Mit der Produktfamilie aus NEVARIS BIM (Building Information Modeling), Build (Bautechnik) und Finance (ERP / kaufmännische Anwendungen) bieten das Unternehmen umfassende Lösungen, die komplett nach den Wünschen und Vorstellungen der Nutzer zusammengestellt werden können. Letztendlich erhält der Anwender ein modernes Tool, mit dem er

NEVARIS beispielsweise unterstützt eine ganzheitliche 5D-Gesamtlösung*, mit der der gesamte Prozess eines Bauvorhabens abgebildet werden kann - die dreidimensionale Planung, die Hinterlegung von Attributen in Modellen, die modellbasierte Mengenermittlung sowie die Ausschreibung, Vergabe, Kalkulation oder die Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung.

Unser Schwesterunternehmen aus der Nemetschek Familie so vorzustellen wäre aber etwas zu einfach und gelinde gesagt dem Unternehmen auch nicht würdig.

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Das alles ist ein wichtiger Einstieg in die Welt des Building Information Modeling und wird mithilfe eines Gebäudemodells mit NEVARIS möglich. BIM ist aber noch viel mehr. Denn die Vision eines Austausches aller relevanten Daten und Modelle über offene Standards und Arbeitsabläufe (Open BIM) und die Zusammenarbeit von allen am Bauprojekt Beteiligten – vom Planer über Handwerksunternehmen auf der Baustelle bis zum Objektmanager im fertigen Gebäude – auf einer gemeinsamen Datenbasis (big BIM) wird zukünftig bei BIM-Projekten der Standard sein. NEVARIS als kaufmännisch-technische Software für das Bauwesen steht also für modernes, transparentes Arbeiten unter ergonomischen Gesichtspunkten. Die integrierte BIM-Plattform bim+ ist zudem das passende Werkzeug für übergreifende Projekte - mit einer starken Anbindung an alle Nemetschek Unternehmen.


Dabei glänzt die Software aber nicht nur durch ihre umfassenden technischen Möglichkeiten, sondern auch durch hervorragendes Design - mit einem einfach zu bedienenden, prozessorientierten User Interface (Benutzeroberfläche). Nicht umsonst hat die AVA und Bautechnik NEVARIS Build für das Design des Bautechnikteils der Software in den vergangenen Jahren erst den Designpreis “red dot award” und dann den “German Design Award” für die Konzeption seiner Oberflächen gewonnen.

Das Zusammenspiel all dieser Faktoren macht NEVARIS zu einem erfolgreichen Unternehmen mit einer herausragenden Softwarelösung. Eine außergewöhnliche Schwester also, die sich durch ihre großartige Qualität besonders gut in die Markenfamilie der Nemetschek Group eingegliedert.

* 5D im Bau- und Planungswesen 3D-Modelle haben sich als Planungsgrundlage für erfolgreiches Planen weitgehend durchgesetzt. Aber sie verkörpern nur einen Teilaspekt des gesamten Projekts – das Aussehen und die Form, Struktur und Material. Genauso wichtig ist es jedoch, schon möglichst früh die Aspekte Zeit bzw. Terminplanung als vierte Dimension und eine Kostenplanung als fünfte Dimension vollumfänglich in den anstehenden Bauprozess zu integrieren. So werden gegenseitige Abhängigkeiten offenbart, Effizienzsteigerungen möglich und Risiken erkannt, bevor sie zum Problem eskalieren: Wie/was spart man mit einer Materialänderung, welche Auswirkung hätte eine Lohnsteigerung, wie verschieben sich Termine, wenn Meilensteine fallen? Was wäre, wenn? Fünfdimensionales Bauen liefert die Antworten.

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Blockchain Potenzial für die Zukunft der Immobilienwirtschaft

Die sichere Speicherung und Übermittlung von Daten und Dokumenten ist ein, mit der fortschreitenden Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft, immer wichtiger werdendes Thema und beschäftigt die Nutzer unterschiedlichster Softwarelösungen. Nicht zuletzt, weil man besonders in der Immobilienwirtschaft regelmäßig mit einer großen Menge Daten agiert und vertrauliche Verträge von Käufern, Mietern oder Interessenten zunehmend digital gestaltet, speichert und versendet.

Die sichere digitale Ablage sowie Übermittlung dieser Daten und Dokumente ist ein sensibles Thema - der Schutz vor einem Zugriff Dritter unerlässlich. Die Blockchain-Technologie kann zum Schutz dieser Daten und darüber hinaus eingesetzt werden. Was es damit auf sich hat, lesen Sie in folgendem Artikel. Blockchain ist eine Technologie zur manipulationssicheren, digitalen Datenspeicherung, die auf dezentrale Strukturen und einen aufwendigen Verschlüsselungsmechanismus setzt. Sehr vereinfacht erklärt

kann man sich die Blockchain als eine Kette von Blöcken vorstellen - wie der Name es schon sagt. Dabei werden Daten jeweils miteinander verknüpft und zu einzelnen Blöcken zusammengefasst, auf Gültigkeit überprüft und in einem Prozess namens “Proof of Work” an die schon bisherige Kette der schon bestehenden Blöcke angefügt. Eine Datenbank, die aus verschlüsselten Datensätzen (Blocks) besteht, befindet sich hierbei nicht auf einem zentralen Server, sondern ist über diverse Rechner (Nodes) verteilt. So macht die aufeinander aufbauende Datenspeicherung der Technologie eine spätere Änderung der Daten nicht möglich, ohne das Gesamtsystem in Mitleidenschaft zu ziehen und beispielsweise einen Datensatz zu beschädigen, sodass er nicht mehr erkennbar ist - somit können Daten sicher vor dem Zugriff Dritter gespeichert werden.

Potenzial der Blockchain-Technologie Wegen der hohen Sicherheit vor fremden Zugriffen kommt Blockchain bereits heute z. B. im Finanz- und Bankensektor zum Einsatz. Die Technologie eignet sich jedoch zum Austausch verschiedenster Informationen, auch in der Immobilienwirtschaft. MAGAXIN / 13


Ursprünglich für Digitalwährungen wie die Bitcoin entwickelt, existieren immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für die Blockchain, die weit über die Funktionen der Finanztransaktionen hinausgehen. Mittlerweile lassen sich z. B. sogenannte Smart Contracts (Verträge, die im Programmcode eingebettet sind) auf einer Blockchain ablegen, mit denen verschiedenste Verwaltungs- und Prozessanwendungen abgewickelt werden können. Auf diese Weise können beispielsweise sensible Daten (z. B. personenbezogene Daten und Gesundheitsdaten) oder Eigentumsverhältnisse (z. B. Grundbesitz) über eine Blockchain organisiert und gesteuert werden. Das zukünftige Potenzial der Blockchain-Technologie könnte daher darin bestehen, dass dritte Instanzen, wie beispielsweise Banken oder Notare nicht mehr vonnöten sein werden, um die Integrität einer Transaktion oder von Verträgen zu verifizieren. Entsprechend interessiert forschen viele Staaten und Unternehmen an dieser Technologie und versuchen sie voranzutreiben. Ende Juni 2017 hat sich dazu der Blockchain Bundesverband gegründet, in dem auch Politiker aller großen Parteien vertreten sind. Ein Zeichen, dass die Technologie einen immer höheren Stellenwert einnimmt.

Hauptbeweggründe sind die Aspekte Sicherheit, Transparenz und Effizienzsteigerung.

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Die Möglichkeit, digitale Prozesse über eine sichere Infrastruktur zu automatisieren und dabei die Gefahr einer Datenmanipulation zu unterbinden ist für fast alle Institutionen und Unternehmen sehr reizvoll. Schließlich kann jeder jemals getätigte Eintrag in einem Blockchain-Verzeichnis für immer nachvollzogen und nicht gelöscht oder verändert werden. Besonders für den Einsatz in Cloud-Lösungen ist Blockchain demnach eine Möglichkeit zur Schaffung von Sicherheit. Die Dezentralisierung der IT und dabei besonders die Nutzung von Cloud-Lösungen für die Speicherung von personenbezogenen Daten wird immer beliebter. Der mögliche Zugriff auf die Daten unabhängig von Ort und Zeit sowie die mittlerweile günstigen Preise für viel Speicherplatz und Hosting bieten dabei einige Vorteile für die Nutzer, bringen aber auch Nachteile mit sich - oft bemängelt wird hier die Datensicherheit. Genau hier kann die Blockchain-Technologie sinnvoll eingesetzt werden und Sicherheit schaffen.

Das Potenzial für die Immobilienwirtschaft Für die Immobilienwirtschaft birgt diese Technologie mit all ihren positiven Eigenschaften eine Vielzahl an Potenzialen. Kaufverträge, Grundbucheinträge und viele weitere Daten könnten auf diese Weise sicher abgearbeitet, digital transportiert und gespeichert werden. Kosten und Zeit für die Bearbeitung von Notaren und Banken könnten auf diese Weise eingespart werden. Mithilfe der Blockchain könnten sich zudem verschiedene Anwendungen im Immobiliensektor realisieren lassen, die mithilfe

heutiger digitaler Lösungen schwierig bis unmöglich umzusetzen sind. Im Bereich der “Smart Home Technologien” und des “Internet of Things” gibt es beispielsweise ein reges Interesse an der Technologie. Mit Blockchain könnten hier viele verschiedene Devices (z. B. Haushaltsoder Steuerungsgeräte für Strom bzw. Heizung usw.) als gleichwertige Partner in einem Netzwerk interagieren - die Technologie ermöglicht es, diese gleichwertigen Partner ohne Notwendigkeit eines zentralen, in der Immobilie platzierten, Servers zu vernetzen, ohne dabei Abstriche bei der Sicherheit des Datenaustausches zu machen. An all diesen Beispielen ist zu erkennen, dass die Blockchain in Zukunft ein wegweisender Teil der Digitalisierung sein kann - mithilfe dieser Technologie werden viele alte Geschäfts- und Organisationsmodelle herausgefordert und überarbeitet. Sie wird in der Zukunft eine effektive Lösung bieten, viele Prozesse auch der Immobilienwirtschaft noch weiter zu vereinfachen.


Pro- und Contra-Argumente für den Einsatz der Blockchain-Technologie: - Schutz großer Datenmengen mittels Verschlüsselung und Zugriffsverwaltung - Keine externe Veränderbarkeit der Daten, Zugriff Dritter nahezu unmöglich - Möglichkeit, große Datenmengen unternehmensübergreifend zu sammeln und analysieren - Zukünig kostengünstiger Austausch und Abhandlung von Verträgen - Reduktion der Kosten für interne und externe Finanztransaktionen, Finanzreporting und Verwaltung - Automatisches Aufspüren von Schwachstellen in der Lieferkette, im Zahlungsverkehr und anderen Geschäsprozessen - Reduktion oder Vermeidung von unnötigen Kosten für die IT-Infrastruktur

- Noch wenig individuelle Skalierbarkeit - Evtl. Einschränkungen beim Speicherplatz - Schwierig zu verwaltende Berechtigungen - Schwierige Integration mit bestehender Legacy im Unternehmen - Bisher fehlende Standardisierung der Technologie


Tradition und Moderne – Heinrich Bossert Immobilien 1925 von Konsul Heinrich Bossert gegründet, ist die Heinrich Bossert Immobilien KG eines der traditionsreichsten Münchner Immobilienunternehmen.

Wem beim Wort „traditionsreich“ jedoch die Assoziationen alt, träge oder rückständig in den Sinn kommen, der irrt gewaltig – das Unternehmen ist trotz seiner jahrzehntelangen Tradition modern, smart und digital in seiner zukunftsweisenden Ausrichtung.

Seit seiner Gründung ist die Heinrich Bossert Immobilien KG stetig organisch gewachsen und ist heute ein überregional tätiger Immobiliendienstleister. Zunächst spezialisiert auf die Verwaltung von Miethäusern sowie auf die Vermietung und den Verkauf von Immobilien, erfolgten schon in den 1930er Jahren erste Maßnahmen als Bauträger. Im Jahr 1954 erbaute der Firmengründer das sogenannte Bossert-Haus, eines der ersten Hochhäuser in der Münchner Leopoldstraße, das auch heute noch der Hauptsitz des Unternehmens ist. In den Folgejahren leistete das Unternehmen durch zahlreiche Wiederauf16 / MAGAXIN

bauten und Sanierungen einen wertvollen Beitrag zu Münchens attraktivem Stadtbild. Seitdem hat sich das Unternehmen immer weiter entwickelt – so wurden in den 1970er Jahren die Bewertung für den An- und Verkauf von Anlageimmobilien als weiteres Geschäftsfeld etabliert. Bekannte Immobilien wie der Käfer-Block oder das historische Platzl in München wurden von Bossert Immobilien erfolgreich am Markt platziert.

Bis heute betragen allein die in guten Münchner Stadtlagen vermittelten Immobilienwerte über zwei Milliarden Euro. Seit der Jahrtausendwende wurde der Fokus verstärkt auf den Ausbau verschiedener Dienstleistungen im Bereich Immobilienmanagement gerichtet. So wurden durch gezielte horizontale Diversifikation die über Jahrzehnte gewachsenen Kompetenzen des Unternehmens in einzelnen Geschäftsfeldern gebündelt und gestärkt.


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Die Aufgaben der über 70 Mitarbeiter an den Standorten München, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin erstrecken sich heute über vielfältige Immobiliendienstleistungen für institutionelle Kapitalanleger und Privatkunden. Sie decken die Segmente Immobilienverwaltung, Immobilienverkauf und –vermietung, Sanierung und Modernisierung im Bestand sowie Beratungs- und Bewertungsleistungen durch hauseigene Sachverständige für Immobilien jeglicher Art ab. Derzeit verwaltet die Heinrich Bossert Immobilien KG bundesweit circa 20.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Wert von über drei Milliarden Euro. Aufgrund der überregionalen Verteilung der vier Standorte mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort genießen die Kunden eine persönliche Betreuung mit allen Möglichkeiten einer schnellen und direkten Kontaktaufnahme, bis hin zum kostenlosen 24-Stunden-Notdienst an Sonn- und Feiertagen.

Auch durch den Einsatz von iX-Haus kann das Unternehmen seine Leistungen flächendeckend anbieten und jederzeit erforderliche Reports just in time gewährleisten. Der Bereich Bautechnik mit derzeit sechs Bauingenieuren rundet den Service speziell im Geschäftsfeld Property Management ab; allein in den vergangenen 10 Jahren wurden Sanierungen und Modernisierungen im

„Jede Immobilie ist auch ein Produkt, das einem Lebenszyklus unterliegt.“ Christian Arnholdt, Geschäftsführer Heinrich Bossert Immobilien KG Bestand mit einem Volumen von etwa 100 Millionen Euro koordiniert und gesteuert. Darunter fällt beispielsweise die ausgiebige Sanierung eines Wohnquartieres aus den 1950er Jahren in München-Giesing. Für einen deutschen Investor wurden dort über 1.100 Wohnungen in drei Bauabschnitten saniert. Neben einer energetischen Sanierung von circa 52.000 m² Außenfassaden wurden unter anderem über 110 Hauseingänge mit höheren und hochwertigen Holz-/Glas-Eingangstüren versehen, um eine moderne und zeitgemäße Eingangssituation mit optimalem Tageslichteinfall zu schaffen. Grundsätzlich ist die Symbiose aus traditionellen Werten und auf die Zukunft ausgerichtete Kompetenzen die Grundlage, an der sich das Unternehmen stets orientiert

und immer wieder ausrichtet, um den hohen Servicelevel gegenüber allen ihren Kunden hochzuhalten und somit die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Die meist individuellen Anforderungen der Auftraggeber werden durch variable und auf den jeweiligen Kunden ausgerichtete Workflows abgebildet und durch eine flexible IT-Infrastruktur von Crem Solutions unterstützt. iX-Haus ermöglicht dem Unternehmen ein digitalisiertes, modernes sowie flexibles Management – ein aussagekräftiges Reporting inbegriffen. Die Heinrich Bossert Immobilien KG sieht ihre Aufgabe deshalb auch darin, jederzeit projektbezogen über alle erforderlichen technischen, kaufmännischen und juristischen Informationen einer Immobilie zu verfügen, um einem Kunden oder KapitalMAGAXIN / 19


anleger die Grundlagen für eine strategische Entscheidung zu liefern.

Ein wichtiger Baustein sind hierfür die aussagekräftigen monatlichen Reports, die dem Kunden per Schnittstelle oder Cloud-Lösung zur Verfügung gestellt werden. „Hoch motivierte und hervorragend ausgebildete Mitarbeiter, ein breites Dienstleistungsspektrum sowie die unternehmerische Bereitschaft zur stetigen Veränderung und Weiterentwicklung sind der Motor unseres Unternehmens. Wir sind davon überzeugt, dass zukunftsweisende digitale IT-Strukturen die Grundlagen für eine weiterhin hohe Wettbewerbsfähigkeit und eine chancenreiche Zukunft unseres Unternehmens sein werden“, so Partner und Geschäftsführer, Christian Arnholdt.

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Unsere Kundentage 2017 Unser Roadtrip durch Deutschland war auch in 2017 wieder ereignisreich und erstmals von spannenden, interessanten Breakout-Sessions geprägt.

Mit zusammen fast 250 Teilnehmern an den fünf verschiedenen Veranstaltungsorten in München, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg und Berlin waren diese Kundentage die meistbesuchten, die wir bisher veranstaltet haben. Es scheint so, als haben wir mit dem Themenschwerpunkten „Digitalisierung“ und “Innovation” sowie den dazu passenden Rednern genau die richtige, spannende sowie zeitgemäße Agenda gestaltet. Während der Kundentage 2017 durften wir auf unserer Reise durch Deutschland viele interessante Menschen treffen sowie tolle Locations besuchen und besichtigen.

Unsere Kundentage im Zeichen der Digitalisierung Ganz im Zeichen der Digitalisierung haben die Redner einen Einblick in die Möglichkeiten des digitalen Arbeitens in der Immobilienwirtschaft gewährt. Mit Themen, wie der Einführung eines digitalen Dokumen-

tenmanagementsystems und der Automatisierung von Vermietungsprozessen wurden Methoden aufgezeigt, die den Arbeitsalltag im Immobilienmanagement vereinfachen können. Natürlich durfte eine Präsentation der Produktneuheiten in iX-Haus und deren Funktionsweise nicht fehlen. Mit seinem Vortrag „Future Trends im technischen Immobilienmanagement – Fünf Thesen zur Digitalisierung in der Immobilienverwaltung“ sorgte Prof. Dr. Markus Thomzik vom Institut für angewandte Innovationsforschung (IAI) an der Ruhr-Universität Bochum bei vielen Zuhörern für einen neuen Denkanstoß. Prof. Thomziks Thesen und vor allem seine praktischen Beispiele technologischer Neuerungen führten den Teilnehmern eindrücklich vor Augen, wie die Auswirkungen des digitalen Arbeitens schon in naher Zukunft aussehen könnten.

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Breakout Sessions – Interessante, informative Abwechslung An den Veranstaltungstagen verschafften unsere neuen “Breakout Sessions” allen Teilnehmern eine interessante sowie informative Abwechslung und gleichzeitig eine Pause zum Durchatmen. In München haben wir das BIM-Labor der Technischen Universität München besucht und einiges über die modernsten digitalen Möglichkeiten in der Planung, dem Bau sowie der Betriebsphase von Immobilien erfahren können. Die Chancen, ein digitales Reißbrett zu sehen oder aber eine Virtual-Reality-Brille bzw. die neue Microsoft HoloLens aufzusetzen, waren dabei die Highlights für viele unserer Kunden. Auch die abwechslungsreichen Touren an den anderen Veranstaltungsorten sorgten für viel positive Resonanz. Bei Traumwetter erlebten wir eine “Architektour” durch den Düsseldorfer Medienhafen. In Frankfurt besuchten wir den St Martin Tower, ein spannendes Projekt in der Verwaltung unseres Kunden THA Immo Verwaltungs GmbH. In Berlin wurde uns das revitalisierte und mit einem neuen Konzept versehene Bikini-Haus an der Gedächtniskirche vorgestellt und in Hamburg haben wir in der Elbphilharmonie getagt und hatten die Gelegenheit, im Rahmen einer Tour, mehr über Geschichte und Konzept dieser imposanten Immobilie zu erfahren.

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SEPA und Co. – aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr Für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft ist die effektive und sichere Abwicklung aller Zahlungsvorgänge eine wichtige Anforderung an eine ERP-Software.

Alle regelmäßigen Buchungen müssen reibungslos und nachvollziehbar durchgeführt werden. Um bei den Umstellungen im Zahlungsverkehr immer auf dem neuesten Stand zu sein, bedarf es daher regelmäßiger Anpassungen der Softwarelösungen. Eine solche Anpassung wurde zum Ende des vergangenen Jahres auch in iX-Haus wieder durchgeführt. Für diesen Fall hatten wir uns die Unterstützung eines Experten ins Haus geholt - mit ihm haben wir für das Magaxin anschließend auch über die weiteren zukünftigen Entwicklungen im Zahlungsverkehr gesprochen.

SEPA - Neues DFÜ-Abkommen zum 19. November 2017 Das SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) hat in den letzten Jahren einige Umstellungen mit sich gebracht, um eine Vereinheitlichung der bargeldlosen Zahlung innerhalb der EU-Staaten zu erreichen. Auch im vergangenen Jahr hat es wieder

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eine Anpassung des SEPA-Verfahrens geben. Zum 19. November 2017 ist innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft ein neues DFÜ-Abkommen (Abkommen über die Datenfernübertragung zwischen Kunden und Kreditinstituten) in der Version 3.1 in Kraft getreten. Damit wurden einige kleine Änderungen beim SEPA-Zahlungsverkehr wirksam - die dem entsprechenden Anpassungen haben wir in iX-Haus natürlich umgesetzt. Darüber, welche weiteren Modifikationen des SEPA-Verfahrens in der Zukunft noch auf Unternehmen zukommen könnten, haben wir vom Magaxin mit Dr. Thomas Baumann gesprochen. Er ist seit 2012 als Berater für Zahlungsverkehr-Projekte und die Optimierung der Kunde-BankSchnittstelle bundesweit tätig. Im Zuge der SEPA-Umstellung unterstützt er u.a. verschiedene Kreditinstitute sowie Unternehmen. Einer seiner aktuellen Tätigkeits-


schwerpunkte umfasst die Begleitung von Digitalisierungsprojekten u. a. bei Immobilienunternehmen und die Beratung von Softwarehäusern bei der Schnittstellenprogrammierung - somit war er genau der richtige Experte und Ansprechpartner für uns.

Herr Dr. Baumann, wenngleich seit 2014 noch einige Änderungen in den SEPA-Zahlungsverkehrsformaten vorgenommen wurden, so kann die SEPA-Einführung als abgeschlossen gelten. Was kommt jetzt noch Neues auf uns zu? In der Tat gab es in den vergangenen Jahren nur noch kleine Änderungen in den SEPA-Formaten für Überweisungen oder Lastschriften: in der Regel Vereinfachungen und Erleichterungen, wie z.B. die Umstellung der CORE-Lastschrift auf einen Tag Vorlaufzeit oder den Wegfall des BICs für nahezu alle SEPA-Länder. Voraussetzung ist natürlich immer, dass die Unternehmen aktuelle Programmupdates einsetzen. Auch die Änderungen im November des vergangenen Jahres brachten einige Modifikationen vorwiegend in technischen Details, die allerdings umgesetzt werden mussten, da einige Banken sonst die Ausführung der Zahlungen ablehnen konnten. In iX-Haus sind alle Anforderungen rechtzeitig realisiert worden.

In diesem Jahr werden die wiederum per November anstehenden Weiterentwicklungen der Schnittstellen bei der Datenfernübertragung zwischen Unternehmen und Banken keine Auswirkungen auf die SEPA-Zahlungsverkehrsformate haben. Ich habe den Eindruck, dass viele Unternehmen jetzt etwas Freiraum gewonnen haben, und ihre internen Prozesse, z.B. bei der maschinellen Verbuchung von Zahlungen, optimieren möchten. Das unterstützen die Banken durch das neue „camt-Format“ für den elektronischen Kontoauszug.

Was ist daran neu? Das camt-Format ersetzt den bisherigen elektronischen Kontoauszug MT940 und ist die logische Konsequenz aus der SEPA-Einführung. Im camt.053 werden alle Datenfelder aus den gebuchten Umsätzen mit den gleichen Feldbezeichnungen geliefert wie sie im SEPA-Zahlungsauftrag vorkommen. Auch deshalb stellen die Banken schrittweise auf das neue Format um.

Ist schon ein Zeitpunkt absehbar, bis zu dem die Umstellung abgeschlossen sein muss? Die deutsche Kreditwirtschaft hat bisher noch keinen verbindlichen Termin genannt.

Ich rechne mit einem gleitenden Übergang, wobei aber erste Banken für Neukunden bereits ausschließlich die camt-Formate anbieten. Außerdem sollen Weiterentwicklungen und neue Zahlungsarten nur noch im camt-Format umgesetzt werden.

Welche Vorteile für Immobilienunternehmen bietet der Umstieg auf das camt-Format? Da die Feldbezeichnungen identisch mit denen der SEPA-Zahlungsaufträge sind, steigt die Trefferquote bei der maschinellen Zahlungszuordnung in der Regel an. Nacharbeiten bei der Verbuchung von Zahlungseingängen oder Lastschrift-Retouren werden weniger. Auch die Angabe von Rückläufer-Gründen, den sogenannten Return-Codes, ist im camt deutlich detaillierter darstellbar. Dazu kommt, dass es mit dem Format camt.054 jetzt auch möglich ist, vorgesammelte Umsatzdaten in gleicher Weise wie einzeln gebuchte Umsätze zu verarbeiten. Dabei sammelt die Bank z.B. Überweisungseingänge oder Lastschriftretouren pro Tag und Konto und bucht auf dem Kontoauszug nur die Gesamtsumme. Die Einzelumsätze kommen dann über die camt.054-Datei auf elektronischem Weg und werden in iX-Haus verbucht.

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Nach wie vor gibt es Laufzeiten bei Zahlungen und Immobilienunternehmen müssen den Buchungsschnitt ihrer jeweiligen Banken beachten. Wird sich denn daran in Zukunft etwas ändern? Warum empfehlen Sie Immobilienunternehmen die Umsatzsammlung? Sammelt die Bank z.B. Zahlungseingänge und bucht sie in einer Summe, werden die Kontoauszüge gerade am Anfang des Monats, wenn z.B. gehäuft Mietzahlungen eingehen, deutlich kürzer. Das ist das Ende der Flut an Papier-Kontoauszügen, die die meisten Unternehmen noch zusätzlich zu den elektronischen Informationen erhalten. Und nicht selten reduzieren sich dabei auch die Bankgebühren.

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Die mit der SEPA-Einführung vorgegebene Laufzeit von einem Tag bei elektronisch beauftragten Zahlungen war ja schon ein Fortschritt. Seither haben die meisten Banken den Buchungsschnitt auch noch weiter nach hinten verlagert. Außer mit der SEPA-Eilzahlung lässt sich aber bis auf Buchungen innerhalb eines Kreditinstituts bzw. einer Kreditinstitutsgruppe noch immer keine gleichtägige Gutschrift beim Empfänger erreichen. Die Aussicht, das zu ändern, bietet jetzt die Zahlungsmethode „Instant Payments“, die

auf europäischer Ebene eingeführt wird. Instant Payments sind „Echtzeit-Überweisungen“. Das heißt, die Zahlungsform ist an 365 Tagen 24 Stunden verfügbar, wobei der erfolgreiche Transfer bis zum Zahlungsempfänger innerhalb von maximal 20 Sekunden erfolgt und auch gegenbestätigt wird. Allerdings sind dazu bei vielen Kreditinstituten noch eine Reihe von Problemen zu lösen, bedingt vor allem durch die begrenzten Möglichkeiten der vorhandenen Infrastruktur sowie die regulatorischen und Compliance-Anforderungen. Aktuell bietet nur die Unicredit mit der Hypovereinsbank in Deutschland Instant Payments an. Die Sparkassen planen den Start im Juli 2018. Vorerst wird der maximale Zahlbetrag auf 15.000 Euro begrenzt bleiben.


Dr. Thomas Baumann Dr. Thomas Baumann verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung auf den Gebieten Zahlungsverkehr, Transaction Banking, Softwareprojektierung und -entwicklung, Financial IT, Servicecenter-Prozesse und Optimierung der Kunde-Bank-Schnittstellen. Nach langjähriger Tätigkeit im Firmenkundengeschäft der Dresdner Bank AG und Commerzbank AG gründete er 2012 in Dresden sein Beratungsunternehmen ZVEXPERT. ZVEXPERT berät objektiv und unabhängig. Die von außen kommende Erfahrung wagt den Perspektivwechsel. Analytische Kompetenz bei der Lösung von Projektaufgaben im Zusammenhang mit Zahlungsverkehrs- und Transaction Banking-Prozessen zeichnet ZVEXPERT aus. Aktuell bilden z.B. die Verbesserung der Abläufe bei der Zahlungszuordnung in Unternehmen, die Umstellung auf camt-Formate, die Einführung virtueller Konten bzw. die Vermittlung von Fachwissen zu den genannten Bereichen seine Schwerpunkte. Zu diesen Themen führt er auch Workshops für Unternehmen und Banken durch. Mehr Informationen finden Sie unter www.zvexpert.de.

Kontakt: ZVEXPERT Dr. Thomas Baumann Ratsfeld 24 D-01187 Dresden Tel.: +49 (0) 351 411 3782 Mobil: +49 (0) 1520 987 9348 dr.baumann@zvexpert.de

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OMEGA Immobilien Gruppe brauchen ganzheitliche Integriertes Immobilienmanagement Immobilien Konzepte vom Transaktionsüber das aus einer Hand

Asset-, Property- und Facility Management sowie Center- und Quartiersmanagement, bis zum Auflegen und dem Management eigener Immobilienfonds erbringt OMEGA Immobilien daher bundesweit sämtliche Dienstleistungen abgestimmt aus einer Hand.

Wir positionieren Immobilien für Bauträger, Projektentwickler und Bestandshalter am Vermietungsmarkt und reduzieren Leerstände auf ein Minimum. So lassen sich die Renditepotenziale einer Immobilie voll ausschöpfen. Dabei legen wir Wert auf ein partnerschaftliches Miteinander.

Wir decken damit den kompletten Lebenszyklus der Immobilienbewirtschaftung ab. Der ganzheitliche Beratungs- und Dienstleistungsansatz der OMEGA-Immobilienexperten ermöglicht ein systematisches, auf nachhaltigen Wertzuwachs ausgerichtetes Management der betreuten Immobilien. Wir handeln für unsere Kunden wie ein Eigentümer: wirtschaftlich, solide und mit einer Langfristperspektive zum Erhalt und zur Verbesserung der Immobiliensubstanz. Ziel ist es, den Wert der Immobilien zu steigern und nachhaltig eine attraktive Rendite zu erwirtschaften. Daher legen wir höchste Priorität auf die intensive Beschäftigung mit jedem Immobiliendetail vor Ort. 30 / MAGAXIN

Living Circle Düsseldorf, Foto INDUSTRIA WOHNEN


LuisenForum Wiesbaden, Foto OMEGA Immobilien

Dank unserer guten Marktkenntnisse und Projekterfahrungen ist es uns möglich, individuelle Vermarktungsstrategien und professionelle Objektpräsentationen zu entwickeln sowie den gesamten Vermietungsprozess zuverlässig zu koordinieren. Einkaufscenter, Handelsimmobilien, Wohngebäude, Büros oder gemischt genutzte Objekte – im Management dieser verschiedenen Gebäudetypen kennen wir uns aus.

Es ist zwar anspruchsvoll, aber auch vielfältig und immer spannend. Eine zuverlässige Verwaltung ist dafür unerlässlich. Beim Management der Immobilien bedient sich die OMEGA Immobilien Gruppe der iX-Haus-Software. So vielfältig die Gebäude und ihre Nutzer auch sein mögen, mittels iX-Haus können alle Flächen gemanagt und die Betriebskostenabrechnung unkompliziert erstellt werden. Auch hier gilt: Alles aus einer Hand. MAGAXIN / 31


Round Table Gespräch iX-Haus Partner- und Interessentenverwaltung, viele individuelle Kundenprojekte, die Integration einer neuen Partnerlösung und über allem schwebt das Thema Datenschutz.

Unsere Entwicklungs-Roadmap beinhaltet vielfältige Erweiterungen, die unser Entwicklungsteam im Laufe des Jahres umsetzen oder bereits erfolgreich ins Programm integriert haben. Dieses Mal habe ich neben unserem leitenden Produktmanager Holger Leibling, meine Kollegen Nicol Brüning, die Leiterin unseres Consulting-Teams und Caspar Tietmeyer, den Verantwortlichen unseres Solution SalesTeams, mit zum Gespräch gebeten:

für eines entscheiden darf, ist das für mich die Partnerverwaltung. Damit eröffnen sich unseren Kunden so viele Möglichkeiten - egal ob ihr Schwerpunkt eher auf Wohnungs- oder Gewerbeverwaltung liegt. Die Umstellung ist sicher mit einer gewissen Vorarbeit verbunden, aber es lohnt sich.

Nicol, Du und Dein Team seid fast das gesamte Jahr über bei unseren Kunden im Einsatz. Entweder begleitet Ihr Neukunden bei der Einführung von iX-Haus oder kitzelt bei unseren langjährigen Kunden die noch ungenutzten iX-Haus Potentiale raus. Aus Deiner Sicht, was ist das diesjährige Highlight im Bereich der Programmerweiterung und warum siehst Du das so?

Nicol Brüning: Sehr gerne. Ganz einfach ausgedrückt ist unsere rollenbasierte Partnerverwaltung ein schlankes CRM-System (Customer Relationship Management). Ein Kontakt wird nur einmal angelegt und den jeweiligen Rollen zugeordnet, eine Dublettenprüfung verhindert eine versehentliche Mehrfachanlage. Bei konsequenter Nutzung der Termine, Aufgaben und Notizen baut sich automatisch eine Kontakthistorie auf, so erhalten alle Anwender stets einen umfassenden Überblick über die Kundenbeziehung. Kurzum, die Qualität der Daten wird erheblich gesteigert und die Arbeit mit diesen Daten wird vereinfacht.

Nicol Brüning: Oh, das ist schwierig. In diesem Jahr gibt es wirklich viele tolle Projekte, die unseren Kunden enormen Nutzen bringen. Aber wenn ich mich nur

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Erklär doch bitte mal, warum Deine Wahl auf die Partnerverwaltung fiel.


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Caspar, schön dass Du dabei bist, auch wenn wir Dich heute nur telefonisch erreichen, weil du grade unterwegs zu einem Kunden bist. Wie ist Deine Meinung? Bist Du auch ein Fan der Partnerverwaltung oder hast Du einen anderen Favoriten? Caspar Tietmeyer: Auf jeden Fall, die Partnerverwaltung ist ein hervorragendes Tool und bietet unseren Kunden einen großen Mehrwert. Wenn Du mich allerdings nach meinem Highlight fragst, entscheide ich mich für die Interessentenverwaltung. Aus Vertriebssicht ist die Verwaltung von Interessentendaten eminent wichtig. Das Modul bietet die Möglichkeit, alle individuellen Suchparameter der Interessenten im System zu hinterlegen, so dass unsere Kunden immer den oder die passenden Interessenten für ihre Objekte finden - und das auf Knopfdruck.

Holger, was sagst Du zur Auswahl der Kollegen? Teilst Du die Meinung der beiden oder welche Erweiterung würdest Du nennen? Holger Leibling: Selbstverständlich (lächelt).

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Wie sieht es denn bei Dir aus, hast Du auch ein Lieblingsprojekt? Ich kann mir vorstellen, dass das für Dich als Produktverantwortlicher schwierig zu beantworten ist. Holger Leibling: Als Produktmanager ist mein Job, das große Ganze zu sehen. Bei der Entstehung der Roadmap und der Planung einzelner Projekte ist eine prospektive Herangehensweise sehr wichtig. Das beinhaltet, dass wir den konkreten Nutzen der Module im Tagesgeschäft betrachten. Dementsprechend überlegen wir, welche Aufgaben unsere Anwender haben und wie wir sie mit iX-Haus noch besser unterstützen können. Natürlich ist die Partnerverwaltung dieses Jahr ein großes Thema und der Umstieg lohnt sich unbedingt. Nicol und ihr Team stehen den Kunden da gerne beratend zur Seite und unterstützen beim Umstieg.

Wo sollen sich interessierte Kunden denn melden, wenn Sie über den Umstieg nachdenken? Caspar Tietmeyer: Gerne direkt bei uns im Vertrieb. Wir stimmen dann in Rücksprache mit Nicols Team den individuellen Bedarf ab und bieten unseren Kunden die jeweils beste Lösung für den Umstieg an.


Wir haben in unserer Community ja das Ideencenter. Holger, habt Ihr in diesem Jahr schon Ideen der Kunden aufgegriffen? Holger Leibling: Ganz aktuell arbeiten wir an der Möglichkeit, für Kreditoren mehrere Bankverbindungen zu ermöglichen. Über ein Regelwerk kann man definieren, für welche Objekte oder Sachkonten welche Bank verwendet wird. Man kann aber auch bei der Rechnungsbuchung die gewünschte Kreditorbank direkt zuordnen. Ich freue mich, dass wir noch in 2018 diesen langjährigen Kundenwunsch in den Release bringen werden. Voraussetzung für diese Funktion ist der Einsatz der Partnerverwaltung.

präsent und wir werden häufig von Interessenten auf das Thema angesprochen. Holger Leibling: Was die Anforderungen der EU-DSGVO angeht, sind unsere Kunden mit den iX-Haus-Funktionalitäten gut aufgestellt. Wir haben uns frühzeitig mit der Datenschutzgrundverordnung auseinandergesetzt und bieten iX-Haus-Anwendern die notwendigen erweiterten Funktionen. Konkret umfasst dies die Bereiche Recht auf Löschung sowie Auskunftsrecht der betroffenen Person. Darüber haben wir unseren Kunden eine enge Begleitung bei der Umsetzung geboten. Nicht wahr, Philipp?

Holger Leibling: Prima, das ist auch genau richtig. Wir haben immer ein Auge auf die Ideen und reservieren uns jedes Jahr Tage, um Wünsche umzusetzen – mitmachen, posten und voten lohnt sich also.

Ja Holger, da haben wir eine Menge gemacht. Neben einer Seminarreihe in Zusammenarbeit mit unserem Partner der interev GmbH, haben wir aufgrund der hohen Nachfrage noch zusätzliche Webinare angeboten. Darüber hinaus stehen unsere Kollegen aus dem Consulting für individuelle Termine zur Verfügung. Unsere Kunden sind in Sachen Datenschutz in Bezug auf iX-Haus also gut gerüstet.

Caspar Tietmeyer: Wie sieht es eigentlich mit dem Datenschutz aus? Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung ist aktuell sehr

Gibt es noch weitere neue Funktionen, auf die sich unsere Kunden in diesem Jahr freuen können?

Nicol Brüning: Das finde ich total klasse. In Kundenterminen werden immer mal wieder Wünsche für iX-Haus an uns herangetragen. Wir verweisen dann gerne auf das Ideencenter in der Community.

Holger Leibling: Ja, unbedingt. So kann die Rechnungsnummernvergabe bei der Dauermietrechnung (Zahlungsplan) aus der Faktura und damit fortlaufend gezogen werden. Hervorheben möchte ich auch die nachträgliche Zuordnung bzw. Korrektur der Kostenstelle bzw. des Projekts bei einer Buchung, dieses werden wir deutlich vereinfachen. Außerdem haben wir die Kautionsverwaltung umfangreich erweitert und in den Zahlungsverkehr integriert. Damit ist es jetzt möglich, den Gesamtprozess der Kautionsabwicklung über iX-Haus darzustellen. Zudem kommt mit casavi eine vielseitig nutzbare neue Partnerlösung, über die wir an anderer Stelle ausführlich berichten.

Nicol & Caspar, Euch vielen Dank dafür, dass Ihr Euch die Zeit genommen und an unserem Gespräch beteiligt habt – Dir Caspar noch eine gute Reise. Holger, Dir vielen Dank für den Einblick in und Ausblick auf die erfolgten und anstehenden Erweiterungen von iX-Haus. Ich bin sicher, dass wir unseren Kunden damit wieder tolle Funktionen mit großem Mehrwert anbieten können.

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Gemeinsam sind wir noch stärker iX-Haus wird mit der Anbindung entsprechender Partnerlösungen noch leistungsfähiger.

iX-Haus allein bildet eine Vielzahl an Aufgaben ab, die eine Immobilienverwaltung in ihrem Alltag benötigt, um Arbeitsprozesse effizient zu gestalten und zu automatisieren. Und was iX-Haus nicht allein schafft, wird von uns durch die entsprechenden, passenden Partnerlösungen ergänzt. Eigens dazu haben wir ein Team - die Business Unit Integrated Solutions. Unter Teamleiter Igor Tschernow kümmern sich mittlerweile fünf Mitarbeiter um den Bereich Partnerlösungen mit der entsprechenden Beratung, Betreuung und Schulung der Kunden.

Einer dieser Partner ist beispielsweise DocuWare. Das moderne, webbasierte System für digitales Dokumentenmanagement archiviert Dokumente unternehmensweit rechtssicher in einem zentralen Dokumenten-Pool. Damit steigert DocuWare die Effektivität der täglichen Arbeitsabläufe, indem beispielsweise das mühsame, manuelle Suchen von Dokumenten entfällt oder Rechnungsfreigaben direkt im System stattfinden können.

Die Anforderungen an Softwarelösungen für das Immobilienmanagement wandeln sich und es wird in immer kürzeren Zeitabschnitten nach innovativen Lösungen verlangt.

Das heißt, alle Dokumente werden revisionssicher gespeichert und sind so auch für die nächste Steuerprüfung revisionssicher abgelegt. Automatisch und unabhängig von Quelle oder Format macht das integrierte Dokumentenmanagementsystem es Ihnen somit ganz einfach, wichtige Dokumente zu sammeln, zu suchen, zu teilen und auf sie zuzugreifen – überall und jederzeit, im Browser, mit mobilen Apps oder in der Cloud.

Aufgrund der Schnittstellenoffenheit kann iX-Haus auch einen Großteil dieser Anforderungen erfüllen - mithilfe von spezialisierten Partnern. 36 / MAGAXIN

Die gesamte Arbeit mit DocuWare und die Ablage ist GoBD konform.


Auch unser Partner Immosolve bringt Möglichkeiten mit sich, die tägliche Arbeit zu vereinfachen und zu optimieren, indem man zukünftig ganz einfach und ohne großen Aufwand in den gängigen Immobilienportalen inserieren kann. Auf Basis von in iX-Haus vorliegenden Objektinformationen werden mühelos alle Stammdaten aus der Software an Immosolve und von dort in die Immobilienportale übertragen. Ergänzt werden können die Inserate bzw.

Anzeigen zudem ganz unkompliziert mit den passenden Texten, dazugehörigen Fotos sowie allen relevanten Dokumenten und Daten.

Dazu bietet Immosolve noch die Möglichkeit, zahlreiche Aufgaben zu vereinfachen und zu beschleunigen, die bis zu einem Vertragsabschluss mit dem neuen Mieter anfallen.

Mit der Kombination aus iX-Haus und Immosolve kann die in Ballungsräumen aufkommende Vielzahl von Anfragen für Immobilien spielend bearbeitet werden – oder ein Mangel an Bewerbern in ländlichen bzw. von Leerstand bedrohten Gebieten durch kurze Reaktionszeiten kompensiert werden. Mithilfe individuell gestaltbarer Formulare erkennt man in den Einsendungen sofort, MAGAXIN / 37


wie viele oder welche Mietinteressenten auf ein Inserat passen oder via eines eingestellten Datenabgleiches, wer bereits Angebote aus Ihrem Haus erhalten hat. So bekommt man alle gewünschten Informationen zu den potenziellen Mietern - von der einfachen Abfrage der Kontaktdaten über das Arbeitsverhältnis des Interessenten bis zu seiner Liquidität. Legen Sie die Formulare je nach Region mit den von Ihnen bestimmten Schwerpunkten an.

Mit wenigen Mausklicks können darauf folgend direkt Besichtigungstermine, Objektreservierungen, Hinweise auf fehlende Unterlagen, Vermietungszusagen oder freundliche Absagen versendet werden. Die Daten der ausgewählten Bewerber lassen sich direkt in iX-Haus übertragen und weiterverarbeiten - beispielsweise in der Vertragsvorerfassung, um direkt einen Vertrag zu erstellen. Darüber hinaus liefert die Lösung umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten, mithilfe derer Anfragen, Gesuche und Interessenten gezielt bewertet werden können. So gleicht das System beispielsweise auch Objekte, die Sie dem Markt neu zur Verfügung stellen, kontinuierlich mit den Portalgesuchen und Websiteanfragen von Interessenten ab und sendet eine Auswahl vorsortierter, qualifizierter Bewerberdaten zurück.

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Seit Anfang des Jahres haben wir eine Softwarepartnerschaft mit casavi, der digitalen Service-Plattform zur Mieterkommunikation für Immobilienverwaltungen und Wohnungsunternehmen. Entwickelt zur Vereinfachung von Kommunikationswegen vernetzt casavi zum Beispiel möglichst viele Mitwirkende einer Immobilie, die sich regelmäßig miteinander austauschen müssen, damit das Verwalten und Vermieten von Immobilien reibungslos klappt - dazu gehören Eigentümer, Immobilienverwalter, Mieter, Hausmeister, Energieversorger und Gebäudeversicherer.

Diese Kooperation ermöglicht eine bilaterale Schnittstelle, über die sich iX-Haus und casavi Daten gegenseitig zur Verfügung stellen können. So werden beispielsweise Stammdaten, Dokumente und Statusmeldungen von Vorgängen direkt aus iX-Haus nach casavi übertragen oder aber Vorgänge entgegengesetzt an iX-Haus weitergegeben. Die Einstiegsseite des Kundenportals ist die digitale Pinnwand, die dem Nutzer einen ersten Überblick verschafft. Die Pinnwand ist “liegenschaftsspezifisch” und vermittelt dadurch die Identität des jeweiligen Objekts und seiner Eigentümer bzw. Bewohner. Das Portal wartet mit vielen Möglichkeiten auf. Darunter sind individuelle

Zugangskonten für jeden Mieter und/oder Wohnungseigentümer mit Online-Dokumentenablage, anpassbares Branding mit eigenem Logo und Farbschema, Mobiloptimierung für alle gängigen Smartphones und Tablets. Zudem können Kunden die beim Verwalter hinterlegten Kontaktdaten und Wohnungsinformationen einsehen und ggf. Änderungen anstoßen und man wird bei neuen Inhalten und Änderungen direkt per E-Mail benachrichtigt.

Mit unserem Partner windata bieten wir zudem sichere und zeitgemäße Online-Banking-Funktionen mit Integration in iX-Haus. Dabei kann die Software um leistungsfähige Module zur Liquiditätsplanung, zum Cash Management und zur automatisierten Verarbeitung von Bank- und Kontoinformationen erweitert werden. Legen Sie aus iX-Haus heraus die Bankdateien wie gewohnt ab. Die Dateien werden automatisch von windata abgeholt, aus dem Ablageordner gelöscht, in windata eingelesen und dort gegen Änderungen geschützt. So ist immer sichergestellt, dass aus iX-Haus erzeugte Zahlungsaufträge sicher und ohne mögliche Manipulationen an die Bank weitergeleitet werden. Von der einfach zu integrierenden windata black box bis zu Tools für SEPA- oder PayPal-Integration stehen weiter leistungsfähige, integrierbare Komponenten zur Verfügung.


Wie Sie hier sehen, bieten wir zahlreiche Möglichkeiten für die Lösungen unterschiedlichster Aufgaben. Mit den hier Genannten und unseren weiteren Partnerlösungen hat das Team der BU Integrated Solutions stets einiges zu tun - im Mittelpunkt der Aufgaben stehen dabei immer die Beratung und Betreuung unserer Kunden, um die jeweils beste Lösung für Sie zu finden, diese bei den

Kunden einzurichten und sie professionell zu schulen. Aber die viele Arbeit und das Herzblut, welches das gesamte Team in die Arbeit steckt, lohnt sich. Zufriedene Kunden, die mit unserer Hilfe und den Partnerlösungen ihren Arbeitsalltag vereinfachen konnten und positive Rückmeldungen von unseren Partnern rechtfertigen den großen Aufwand. Erst kürzlich sind wir wieder in den DocuWare Diamond Club berufen worden, mit dessen Mitgliedschaft jährlich die zwölf besten Partner gekürt werden.

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blog.crem-solutions.de

Interessantes im Netz Spannende Themen aus der Welt Sie wollten schon immer wissen, was sich hinter Abkürzungen, wie KI, IoT, oder NFC der Immobilienwirtschaft versteckt. Oder Sie können sich nur schwer vorstellen, dass ein Erfolg der E-Mobilität etwas mit der Immobilienwirtschaft zu tun haben könnte?

Schauen Sie doch einfach mal auf unseren Blog unter “blog.crem-solutions.de” und entdecken viele Artikel zu spannenden Themen aus der Welt der Immobilienwirtschaft.

Technologische Neuheiten und Digitalisierung sind dort genauso Thema, wie Inspirationen für das Management und die Verwaltung Ihres Unternehmens. Gleichzeitig finden Sie dort die Möglichkeit, sich unsere E-Books zu den Themen Innovationsmanagement oder das „Verwalter-ABC der Digitalisierung“ herunterzuladen.

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Crem Solutions auf der Expo 2017 und der BIM-World Munich 2017 Mit iX-Haus beim größten Bran- Die Expo Real ist die größte Fachmesse chentreff der Immobilienwirtschaft für Immobilien und Investitionen in Europa.

Mit über 41.000 Teilnehmern und über 2.000 Ausstellern ist Europas wichtigster Branchentreff der Immobilienwirtschaft im letzten Jahr erneut gewachsen. Und wir waren mittendrin. Als Mitaussteller auf dem Stand unseres Kunden, der TETRIS Grundbesitz GmbH & Co. KG, durften wir uns und unsere Softwarelösung wieder auf der Expo Real präsentieren und hatten das große Glück, sowohl viele bekannte Gesichter zu treffen als auch viele neue Menschen kennenzulernen.

Die Rekordbeteiligung spiegelt die starke Entwicklung der Immobilienwirtschaft wieder. Gleichzeitig sind die Besucher aber auch auf der Suche nach innovativen Ideen, ihre Geschäftsfelder zu verbessern oder auszubauen. Der digitale Wandel in der Immobili-

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enwirtschaft und die einhergehenden Innovationen war auf der vergangenen Expo ein großes Thema - da durften wir mit iX-Haus natürlich nicht fehlen. Als Tochter der Nemetschek Group SE unterstützen wir das Real Estate Innovation Network (REIN). Das Netzwerk bietet Technologie-Start-ups, etablierten Unternehmen, Branchenexperten und Investoren eine Plattform zum gemeinsamen Austausch vor dem Hintergrund der fortschreitenden digitalen Transformation der Immobilienwirtschaft. Sie sehen also, ein Besuch der Messe lohnt sich aus den vielfältigsten Gründen. Lassen Sie sich von interessanten Vorträgen inspirieren, treffen Sie Köpfe der Branche und tauschen sich über Fachthemen aus - die Expo Real bietet die Gelegenheit dazu. Selbstverständlich finden Sie uns 2018 ebenfalls wieder auf unserem Gemeinschaftsstand mit der TETRIS Grundbesitz.


Crem Solutions auf der BIM World MUNICH Nach einer erfolgreichen Premiere im Jahr 2016 mit über 2.000 Besuchern, 63 Rednern und 60 Ausstellern kehrte die BIM World MUNICH am 28. und 29. November 2017 in das ICM (Internationales Congress Center München) zurück.

BIM und digitale Gebäudemodelle sind treibende Kraft hinter Innovation und Leistung in der Bauindustrie, Städteplanung und regionaler Entwicklung. Die Vision, alle gesammelten Daten und Informationen aus der Entwurfs- und Bauphase von Gebäuden auch später während der Nutzungsphase effektiv nutzen zu können, ist ein großes Vorhaben der Nemetschek Group.

Als Teil der Nemetschek Group waren auch wir in diesem Jahr beim größten BIM Event im DACH Raum dabei. Die Konferenz und Messe mit vielen abwechslungsreichen Workshops stellte die neuesten Innovationen und Trends der Digitalisierung in der AEC-Branche vor. Unser Mutterkonzern, die Nemetschek SE, ist Executive Partner der BIM World und war als Treiber, Berater und Ansprechpartner für die Digitalisierungsthemen der AEC-Branche mit elf Brands vertreten.

Mit den 15 Marken, die der Nemetschek SE als Tochterunternehmen angehören, schafft das Unternehmen die Synergien und Flexibilität, die diese Vision real werden lassen können. Die Palette von grafischen, analytischen und kaufmännischen Lösungen ermöglicht es, alle Phasen und damit im gesamten Lebenszyklus von Bauwerken abzubilden – von der Planung und Visualisierung eines Gebäudes über den eigentlichen Bauprozess bis hin zur Immobilienverwaltung mit iX-Haus.

Building Information Modeling repräsentiert dabei die Digitalisierung und Prozessoptimierung der gesamten Bauindustrie. MAGAXIN / 43


Wir begrĂźĂ&#x;en neu in unserem Team: von links: Jan Doerwald, Carolin Trzaskowski, Simone Mathienz und Sebastian Hoffmann

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Mit frischen Gesichtern in die Zukunft Es macht sich bemerkbar, dass wir mit iX-Haus bzw. iX-Haus plus hilfreiche Produkte anbieten - immer mehr Unternehmen setzen auf unsere Lösungen.

Wir freuen uns, dass die Crem Solutions wächst. Darum haben wir uns in den letzten Monaten wieder personell verstärkt. Um die vielen Anfragen besonders im Bereich des Consultings auffangen zu können, wurde das Team aufgestockt. Teamleiterin Nicol Brüning wird mit Sebastian Hoffmann fortan von einem erfahrenen iX-Haus Anwender unterstützt und bekommt mit Jan Doerwald sowie Frerk Krogmann noch zwei weitere Mitarbeiter an ihre Seite, die viel Branchenerfahrung mitbringen und den Nutzern schnell weiterhelfen können.

Aber auch in anderen Bereichen des Unternehmens haben wir uns verstärkt. So unterstützt Martin Reymann zukünftig unser Solutions Sales-Team rund um Teamleiter Caspar Tietmeyer. Mit einer wachsenden Anzahl neuer iX-Haus-Anwender steigt nicht nur der Bedarf im Consulting, sondern auch im Support. Um dem erhöhten Aufkommen gerecht zu werden, begrüßen wir mit

Simone Mathienz auch im Team von Jörg Heinz eine neue Kollegin.

Mit dem Ausbau unserer Partnerlösungen in den letzten Monaten wurde auch hier die Nachfrage nach Beratung größer. Daher wurde auch das Team Business Unit Integrated Solutions (Partnerlösungen) rund um Igor Tschernow mit Markus Becher und Robert Kauferstein um zwei erfahrene Mitarbeiter erweitert. Im Marketing Team begrüßen wir ebenfalls eine neue Mitarbeiterin. Für die Gestaltung verschiedenster Kommunikationsmittel ist zukünftig Carolin Trzaskowski verantwortlich. Wir freuen uns sehr, die neuen Kolleginnen und Kollegen in unserem Team zu haben und gehen mit ihnen gestärkt in die gemeinsame Zukunft.

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„Vielen Dank fürs Lesen. Wir freuen uns über neue Ideen, Lob und Kritik.“ Jens Hoffstiepel, Marketing Manager

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Im Dialog Sie haben Interesse daran, sich mit uns auszutauschen und möchten Ihr Unternehmen gerne in einer unserer nächsten Ausgaben vorstellen?

Sie möchten unser MAGAXIN für Ihre Kundenkommunikation nutzen und weitere Exemplare bestellen oder Kontakt zu einem unserer Gastautoren, Partnern oder vorgestellten Unternehmen aufnehmen? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und Anfragen. Sie erreichen mich telefonisch unter 0049 2102 5546 268 oder per E-Mail unter jhoffstiepel@crem-solutions.de. Ihr Jens Hoffstiepel

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Impressum Crem Solutions Magaxin Herausgeber:

Crem Solutions GmbH & Co. KG Marketing Kokkolastraße 2 40882 Ratingen E-Mail: marketing@crem-solutions.de Web: www.crem-solutions.de Verantwortlich: Philipp Spitz Redaktionsleitung: Philipp Spitz (pspitz@crem-solutions.de) Jens Hoffstiepel (jhoffstiepel@crem-solutions.de) Autoren: Jens Hoffstiepel, Philipp Spitz, Dr.-Ing. Christian Westphal, Prof. Dr. Markus Thomzik, Katja Binnyus (RUECKERCONSULT GmbH) Gestaltung/Layout: Carolin Trzaskowski Druck: Aumüller Druck GmbH & Co. KG Auflage: 1500 ISSN (print): 2512-6113 ISSN (online): 2512-6121 Erscheinungsausgabe: 06/2018 Redaktionsschluss: 15. Mai 2018 © Crem Solutions GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten


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