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MUSEEN

2012 &SONDERAUSSTELLUNGEN

in der Kultur Reg i on F r ank f u r t R h e i n M a i n


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Tolle Ermäßigungen mit der Kultur-Card! Für alle Kulturinteressieren im Kreis Offenbach gibt es jetzt die Kultur-Card. Inhaber der Karte profitieren von Vergünstigungen, besonderen Angeboten und exklusiven Aktionen der Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden im Kreis. So erhalten die Inhaber der Kultur-Card beispielsweise in vielen Museen zwei Eintrittskarten zum Preis von einer sowie bis zu 25 Prozent

Das attraktive Angebot wird ständig erweitert und ist im KulturPortal des Kreises unter www.kreis-offenbach.de/kultur-card abrufbar.

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e-Mail:

Wo gibt es die Kultur-Card? Förderung des Ehrenamtes, Sport und Kultur Kreis Offenbach Werner-Hilpert-Str.1 63128 Dietzenbach Fax: 06074/81 80 49 20 e-Mail: kultur@kreis-offenbach.de

Im Kultur-Portal unter www.kreis-offenbach.de/kultur finden Sie alle Informationen zu den Kulturangeboten im Kreis Offenbach sowie auch zu den Museen, unter anderen: • Bertha-Pappenheim-Haus, Neu-Isenburg • Dreieich-Museum, Dreieichenhain • Ehemalige Benediktinerabtei, Seligenstadt • Fastnachtsmuseum, Seligenstadt • Feuerwehrmuseum, Dietzenbach • Glasmuseum, Langen • Haus der Stadtgeschichte, Heusenstamm • Haus zum Löwen, Neu-Isenburg • Heimatmuseen in Jügesheim, Nieder-Roden • Historische Druckwerkstatt, Langen • Landschaftsmuseum, Seligenstadt • Museum für Heimatkunde und Geschichte, Dietzenbach • Museum für Kommunikation, Heusenstamm • Rolls-Royce und Antikmöbelmuseum, Mühlheim • Sammelteller-Museum, Rödermark • Stadtarchiv, Langen • Stadtmuseen in Langen und Mühlheim • Töpfermuseum, Rödermark • Werkstattmuseum Karl-Mayer-Haus, Obertshausen • Zeppelin-Museum, Neu-Isenburg


Vorwort

2012

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, Ihnen die neue Ausgabe der Museumsbroschüre Sonderausstellungen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain zu präsentieren. 2012 erscheint die Broschüre nunmehr zum dritten Mal und auch dieses Jahr sind wieder zahlreiche Museen dazugekommen. 59 Institutionen aus den drei Bundesländern Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz zeigen einmal mehr den kulturellen Reichtum unserer Region. Die Bandbreite der Ausstellungen reicht von den Kelten und Römern bis zu zeitgenössischer Kunst; von Literatur über Technik bis zu Architektur und Design. Dabei werden neben überregionalen und internationalen Ausstellungen auch immer wieder die Menschen der Region in der Auseinandersetzung mit den Umständen ihrer Zeit thematisiert. Neben der Vorstellung der Museen und ihren aktuellen Sonderausstellungen möchten wir Sie mit unseren Städteportraits auch dazu einladen, über den Museumsbesuch hinaus unsere Region zu erkunden.

Wir danken den Museen für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihnen große Aufmerksamkeit und Reichweite. Ihnen, den Leserinnen und Lesern, wünschen wir eine anregende Lektüre, die zu abwechslungsreichen Erlebnissen inspiriert.

Thomas Will Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und Landrat des Kreises Groß-Gerau Prof. Dr. Felix Semmelroth Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und Kulturdezernent der Stadt Frankfurt a. M. Sabine von Bebenburg Geschäftsführerin KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

Grußwort Die Kulturlandschaft einer Region wird auch maßgeblich von den ansässigen Museen geprägt. Die Museumsbroschüre Sonderausstellungen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain leistet einen wichtigen Beitrag, dem interessierten Publikum den kulturellen Reichtum der Region näher zu bringen und sowohl ständige Sammlungen als auch die von den Museen für das Jahr 2012 konzipierten Sonderausstellungen in übersichtlicher und ansprechender Weise zu präsentieren. Der Hessische Museumsverband, als Interessenvertreter von über 400 Museen und Sammlungen, wünscht Museen und Besucher(inne)n ein anregendes Ausstellungsjahr 2012 !

Dr. Thomas Wurzel Vorsitzender Hessischer Museumsverband

3


Auf einen Blick

Sonderausstellungen 2012 Seite & FPBC-Infos Alzenau – Museum der Stadt Alzenau Fraunhofer erfindet Zukunft – auch in Alzenau

9 PC 01.07.–29.07.12

Aschaffenburg – Kunsthalle Jesuitenkirche Reiselust und Sinnesfreude. Corinth – Liebermann – Slevogt

10 P 21.01.–09.04.12

Aschaffenburg – Schlossmuseum Textiles Gedächtnis. Neue Funde zur jüdischen Vergangenheit in Aschaffenburg

11 P 14.05.–02.09.12

Bad Homburg – ALTANA Kulturstiftung Georg Baselitz – Landschaft als Erfindung An die Natur – ALTANA Kunstsammlung Herbert Brandl – Zeichnungen, Aquarelle, Monotypien Zeitgenössische Kunst und Romantik

13 F P C 05.03.–13.05.12 25.05.–12.08.12 16.09.–18.11.12 03.12.12– Anfang Feb 13

Bad Homburg – Museum im Gotischen Haus Homburg wird Bad! Geschichte(n) von Kurwesen ... Romantik in Homburg v. d. Höhe: Das Gotische Haus und die Landgräflichen Gartenanlagen Und inmitten: Die Maus. Das Œuvre der Isolde Schmitt-Menzel

14 P 04.03.– 24.06.12 12.08.–28.10.12

Bad Homburg – Römerkastell Saalburg TON + TECHNIK – Römische Ziegel

15 FPC 25.08.12–27.01.13

Bad Nauheim – Rosenmuseum Steinfurth Rosensilber Aufgetischt Freunde finden – ganz romantisch

16 FPC 30.10.11–14.10.12 28.10.12–13.10.13

Bingen – Historisches Museum am Strom „Changing Dream-Streams“: Ein Dialog der Welterbelandschaften Mittelrheintal und Wachau

17 P 14.07.–21.10.12

Büdingen – 50er-Jahre-Museum Wohn- und Alltagskultur in der Wirtschaftswunderzeit der noch jungen Bundesrepublik

17

17.11.12–17.02.13

P

Ganzjährige Ausstellung

Büdingen – Heuson-Museum 18 Trachten aus dem Büdinger Land – ein Blick in eine vergessene Zeit Jan bis März 2012 Das Toleranzpatent von 1712 Ab Ende März 2012 – Glaubensfreiheit und Handwerkskunst Darmstadt – Museum Jagdschloss Kranichstein Unterwegs … mit Sack und Pack – Logistik bei der Jagd Unterwegs … an Reifen, Sohlen, in der Luft

18 PC 19.08.–04.11.12 19.08.–04.11.12

Darmstadt – Institut Mathildenhöhe MARCEL VAN EEDEN ANKABUTAS NETZ A HOUSE FULL OF MUSIC. Strategien in Musik und Kunst

19 FPBC bis 19. Feb 2012 19.02.–15.04.12 13.05.–09.09.12

Dieburg – Museum Schloss Fechenbach 675 Jahre Spital – Medizinische Versorgung in Dieburg UNESCO-Welterbe Limes – Römisches Erbe in Hessen

20 FPC 08.05.–26.08.12 11.09.12–20.01.13

Dreieich – Dreieich-Museum Kreative Einfälle für Abfälle. Not macht erfinderisch. Von wegen Heilige Nacht. Das Weihnachtsfest in der politischen Propaganda.

20

FPC

ab April 2012 Nov 2012 bis Jan 2013

Eppstein – Stadt- und Burgmuseum Eppstein 21 FP Peter auf dem Turm – Wächter und Wehranlagen auf Burg Eppstein 20.05.–12.08.12 Flörsheim – Kunstforum Mainturm 10 JAHRE KUNSTFORUM MAINTURM Martina Altschäfer und Matthias Beckmann

4

21 P bis 25.03.12 29.04.–24.06.12

J F M A M J J A S O N D 2013


F Ausstellung für Familien mit Kindern besonders geeignet

Die Museen sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die RMV-Verbindungen finden Sie auf der Seite des Museums!

P Parkplätze vorhanden B Barrierefreies Museum C Caféteria im Haus

Seite & FPBC-Infos Frankfurt – Archäologisches Museum Reise in die Unsterblichkeit Königinnen der Merowinger

23 FPC 05.11.11–26.02.12 10.11.12–24.02.13

Frankfurt – Bibelhaus Erlebnis Museum Reise in die Welt der Bibel: Abenteuer zwischen Tempel und See Weihnachten

24 FP bis 31.12.12 01.11.12–31.01.13

Frankfrut – Dialogmuseum Blinder Passagier – eine Reise in ein unsichtbares Land Herbstferien-Special Stadt gesucht!

25 FC 10.07.–19.08.12 16.10.–28.10.12

Frankfurt – Goethe-Haus Hänsel und Gretel im Bilderwald Goethe und das Geld. Der Dichter als Ökonom

26 F 24.04.–15.07.12 13.09.–16.12.12

Frankfurt – historisches museum frankfurt Stadtlabor unterwegs. Das Stadionbad – mehr als nur ein Schwimmbad „Frankfurter Sammler und Stifter“ „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“

27 F 10.05.–31.08.12 August/September 2012 Sept 2012 bis Apr 2013

Frankfurt – Institut für Stadtgeschichte Das Gedächtnis Frankfurts – 575 Jahre Institut für Stadtgeschichte GesichtsAnsichten/Frankfurt – Porträts von Eun-Joo Shin E.R. Nele – Skulpturen und Installationen „Die Konstellation war glücklich ...“ – Goethes Frankfurt 1749–1775

28 P bis 29.04.12 bis 30.09.12 06.03.–20.05.12 18.08.12–27.01.13

Frankfurt – Jüdisches Museum BILD dir dein Volk. Axel Springer und die Juden

30 15.03.–29.07.12

J F M A M J J A S O N D 2013

Frankfurt – Museum Judengasse 30 „Devise Sauberkeit“ Die Kosmetikfirmen Scherk und Dr. Albersheim 15.12.11–01.04.12 Frankfurt – MUSEUM GIERSCH Wilhelm Steinhausen – Natur und Religion Kunstschätze des Mäzens Heinrich von Liebieg

31 25.03.–15.07.12 23.09.12–27.01.13

Frankfurt – Verkehrsmuseum Die Taunusbahnen nach Bad Homburg und Oberursel 140 Jahre Pferdebahn Modellbahnwochenende Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte

32

16.06.–17.06.12 am 12.08.2012

Frankfurt – Museum für moderne Kunst Warhol: Headlines Thomas Scheibitz

33 P 11.02.–15.05.12 Sep 2012 bis Jan 2013

Friedberg – Wetterau-Museum Die Friedberger Kaiserstraße – Vom mittelalterlichen Markt zur modernen Einkaufsmeile

33 F 28.01.–28.10.12

Friedrichsdorf – Heimatmuseum Seulberg 325 Jahre Friedrichsdorf – den Hugenotten eine neue Heimat

34 FP 10.08.–20.12.12

Friedrichsdorf – Philipp-Reis-Haus Telefon – Verbindung

34 F 20.05.–30.06.12

Glauburg – Keltenwelt am Glauberg 2.500 Jahre später – Das Glauberg-Projekt

35

Groß-Gerau – Stadtmuseum Groß-Gerau Blickerweiterung. Arbeiten von Werner Neuwirth und Matthias Will Pecunia non olet – Römische Geldgeschichte im Spiegel Groß-Gerauer Fundmünzen

36 FP 14.09.–28.10.12

FP

bis April 2012 ab Mai 2012

J F M A M J J A S O N D 2013

FPBC

Ganzjährige Ausstellung

30.11.12–31.03.13

5


Hier finden Sie ganz leicht die Ausstellung, die Sie interessiert und wann und wo diese zu sehen ist. Umfassende Informationen zu jeder Sonderausstellung stehen auf der angegebenen Seite. Viel Spaß beim Entdecken.

Seite & FPBC-Infos Hanau – Deutsches Goldschmiedehaus Simultanea – Peter Bauhuis Geschenkt – Schätze des Bundespräsidialamtes Zeitgenössischer Schmuck aus Israel Annamaria Zanella & Michael Becker – Different stories ... Der Hanauer Stadtgoldschmied Karl Fritsch Highlights II Gerät – Sammlung Deutsches Goldschmiedehaus Das Tertiär in der Umgebung von Hanau – Reise in eine bunte und ereignisreiche erdgeschichtliche Epoche. Total Stahl. Stahlpreis 2011.

38 26.02.–13.05.12 26.02.–10.06.12 14.06.–12.08.12 28.06.–07.09.12 16.09.–11.11.12 18.08.–08.11.12 18.11.12–10.01.13

Hanau – Hessisches Puppenmuseum Die Kunst des Puppenmodellierens Halbe Puppen – Teepuppen und ihre Verwandten Puppenmütter und Unternehmerinnen – Käthe Kruse und ihre Gleichgesinnten Hanauer Kinderbilder – Schätze aus einer privaten Sammlung

39 FP 27.11.11–29.01.12 26.02.–30.06.12 15.07.–04.11.12

Hanau – Historisches Museum Hanau – Schloss Philippsruhe Der König vom Schlaraffenland

40 PC 10.01.–26.02.12

Hanau – Kunst- u. Industriegeschichtemuseum Großauheim August Gaul: Skulpturen – Gesehen von Ruth Marcus

41 PC 11.12.11–20.05.12

Hanau – Vor- u. Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim Von der Steinzeit bis ins Mittelalter ...

41

Hochheim – Otto-Schwabe-Heimatmuseum Der Keltenspiegel & Heimatgeschichte

6

15.11.12–10.01.13

14.10.12–27.01.13

PC

Ganzjährige Ausstellung

42

F

Ganzjährige Ausstellung

Hochheim – Hochheimer Weinbaumuseum Reblaus, Rebe und Lese

42

FPB

Hochheim – Hochheimer Kunstsammlung Von Corinth bis Beckmann

43

PB

44

FP

Ganzjährige Ausstellung

Bis zum 31.05.12

Hofheim – Stadtmuseum Sag, was war die DDR? Feind ist, wer anders denkt Feste feiern wie sie fallen ÜBER GENERATIONEN: Bildsprache Schwarzweiß

09.02.–04.03.12 18.03.–28.05.12 03.06.–16.09.12

Kelkheim – Museum Kelkheim ROMANTIK AM RHEIN ELVIS IN DEUTSCHLAND

45 FP 22.03.–06.05.12 16.08.–30.09.12

Kelkheim – Galerie der Stadt Kelkheim Ellen Hauser: COLOURS OF JAZZ Hermann Haindl und Johannes Groth. Himmel und Erde

45 P 01.06.–17.06.12 07.10.–21.10.12

Kronberg – BraunSammlung Neugestaltung BraunSammlung

46

Kronberg – Museum Burg Kronberg Osterausstellung: „Das Ei auf dem Teller“

47 24.03.–09.04.2012

Kronberg – Museum Kronberger Malerkolonie Begegnungen – 3 Positionen aktueller Kunst aus Düsseldorf Im Dialog: Die Sammlung der Stiftung Kronberger Malerkolonie und die Künstlerkolonie Schwalenberg Malweiber – Künstlerinnen um 1900

47 12.02.–25.03.12 01.04.–30.09.12

Langen – Glas/Werke/Langen Glas/Werke/Langen

48

bis 22.01.12

P

ab Nov 2011

14.10.12–27.01.13 PBC

Jan bis Dez 2012

J F M A M J J A S O N D 2013


Aktuelle Ausstellungen

2012 Seite & FPBC-Infos Mainz – Gutenberg-Museum Moving Types – Lettern in Bewegung ON-TYPE: Texte zur Typografie

49 FC 21.10.11–22.04.12 11.11.11–06.05.12

Mainz – Naturhistorisches Museum Mainz bunt!? Farbwelten erleben!

49 FC 18.11.11–01.07.12

Miltenberg – Museum.Stadt.Miltenberg Aus Liebe zu Miltenberg – Gemälde und Grafiken aus drei Jahrhunderten

50 FC 11.05.–27.07.12

Miltenberg – Museum.Burg.Miltenberg Neueröffnung: MUSEUM.BURG.MILTENBERG – Ikonen und moderne Kunst

50

Neu-Anspach – Freilichtmuseum Hessenpark Hessen hybrid. Vom Kommen und Gehen in 5 Jahrhunderten

51 P 01.04.–16.12.12

Neu-Isenburg – Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ Zauberwelt der Taschenspieler. Sammlung Wittus Witt

52 F 07.09.12–15.01.13

Neu-Isenburg – Zeppelin Museum Zeppelinheim Deutsche Werbeluftschiffe im Wandel der Zeit 75 Jahre Zeppelinheim

52

Offenbach – Haus der Stadtgeschichte Neue Welten Mein Dein Unser Offenbach. Die moderne Zuwanderung in Offenbach am Main

54 P 13.05.–24.06.12 09.09.–07.10.12

Offenbach – Klingspor Museum Rotkäppchen und andere Unglaublichkeiten Johann Wolfgang von Goethe „Die Stimmen der Meister“

55 P 26.02.–08.04.12 17.08.–23.09.12

Offenbach – Deutsches Ledermuseum Offenbacher Lederwaren – Marken für die Welt Ostasienabteilung

56

PC

Rüsselsheim – Stadt- und Industriemuseum Wo bleibt die Arbeit? Die Ausstellung rund um die Fabrik Was geht? Die Mitmachausstellung übers Fortbewegen und Vorankommen

57

FPC

J F M A M J J A S O N D 2013

FBC

seit 3. Juli 2011

FP

März bis Juni 2012

31.08.–31.12.12

ab März 2012 Eröffnung im Winter 2012

Ganzjährige Ausstellung 01.07.– Ende 2012

PC

Rüsselsheim – Stiftung Opelvillen Linie und Skulptur im Dialog: Rodin, Giacometti, Modigliani … Ein Wald der Skulpturen – Sammlung Simon Spierer Andy Goldsworthy: Working with time Goyas Erben

09.05–26.08.12 09.05–26.08.12 ab 10.10.12

Seligenstadt – Landschaftsmuseum Seligenstadt „LEBEN STILLE KRAFT“ „Mit Strich und Faden“

59 C 22.03.–13.05.12 17.05.–22.07.12

Steinau – Brüder Grimm-Haus – Museum Steinau Otto Ubbelohde und die Literatur Hermann Feuchter – Maler und Bühnenbildner Thomas van de Scheck – Neues zu den Grimmschen Märchen

60 FP 08.05–05.08.12 12.08.–23.09.12 30.09.–04.11.12

58

bis Frühjahr 2012

Wiesbaden – Museum Wiesbaden 61 PC Alexej von Jawlensky und Josef Albers. Farbe ��� Abstraktion – Serie 28.10.11–05.02.12 Ellsworth Kelly: Schwarz und Weiß 01.03.–24.06.12

7


7 58 27

49

30 9,10

28,29 4,5,6 42,43,44 41

15

17 bis 26

40

52,53,54

32 bis 36

1

59 16 37 bis 39 46,47 8

50,51

14

57

45

2,3

55,56 13 31 11,12

Gesellschafter der KulturRegion FrankfurtRheinMain Stand Januar 2012

48

Vollmitgliedschaft durch Stadt/Gemeinde/Verbandsgemeinde Mitgliedschaft über Landkreise Kooperationsvereinbarung

Museen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain im Überblick 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

8

Museum der Stadt Alzenau Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg Schlossmuseum Aschaffenburg ALTANA Kulturstiftung, Bad Homburg Museum im Gotischen Haus, Bad Homburg Römerkastell Saalburg, Bad Homburg Rosenmuseum Steinfurth, Bad Nauheim Historisches Museum am Strom, Bingen 50er-Jahre-Museum, Büdingen Heuson Museum, Büdingen Museen Kranichstein, Darmstadt Institut Mathildenhöhe Darmstadt Museum Schloss Fechenbach, Dieburg Dreieich-Museum, Dreieich Stadt- und Burgmuseum, Eppstein Kunstforum Mainturm, Flörsheim Archäologisches Museum Frankfurt Bibelhaus Erlebnis Museum, Frankfurt Dialogmuseum, Frankfurt Goethe-Haus, Frankfurt

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

historisches museum frankfurt Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt Jüdisches Museum/Museum Judengasse, Frankfurt Museum für moderne Kunst, Frankfurt MUSEUM GIERSCH, Frankfurt Verkehrsmuseum, Frankfurt Wetterau-Museum, Friedberg Heimatmuseum Seulberg, Friedrichsdorf Philipp-Reis-Haus, Friedrichsdorf Keltenwelt am Glauberg, Glauburg Stadtmuseum Groß-Gerau Deutsches Goldschmiedehaus Hanau Hessisches Puppenmuseum, Hanau Museum Hanau – Schloss Philippsruhe, Hanau Schloss Steinheim, Hanau Museum Großauheim, Hanau Heimatmuseum, Hochheim Hochheimer Kunstsammlung, Hochheim Hochheimer Weinbaumuseum, Hochheim Stadtmuseum Hofheim

41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59

Museum Kelkheim & Galerie der Stadt Kelkheim BraunSammlung, Kronberg Museum Burg Kronberg Museum Kronberger Malerkolonie, Kronberg Glas/Werke/Langen, Langen Gutenberg Museum, Mainz Naturhistorisches Museum Mainz Museen der Stadt Miltenberg Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach Haus zum Löwen, Neu-Isenburg Zeppelin Museum Zeppelinheim, Neu-Isenburg Deutsches Ledermuseum, Offenbach Haus der Stadtgeschichte, Offenbach Klingspor Museum, Offenbach Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim Stiftung Opelvillen Rüsselsheim Landschaftsmuseum, Seligenstadt Brüder Grimm-Haus, Steinau Museum Wiesbaden


Museum der Stadt Alzenau im Schlösschen Michelbach Schloßstraße 13, 63755 Alzenau Telefon: 06023 502 -112 (Städt. Verkehrsamt im Rathaus Alzenau) E-Mail: verkehrsamt@alzenau.de www.alzenau.de

Alzenau Bahnhof Michelbach Zug 642, City-Bus 31

1

Alzenau 1 Museum der Stadt Alzenau Das barocke Schlösschen Michelbach, ehemals ein adeliger Landsitz, beherbergt seit 2006 das Museum der Stadt Alzenau. Dank moderner Medientechnik – an vielen Stationen können die Besucher selbst aktiv werden – wird die Geschichte Alzenaus erleb- und im wahrsten Wortsinn auch begreifbar. Aufbauend auf der heimatkundlichen Sammlung des Heimat- und Geschichtsvereins, widmet sich die Dauerausstellung „Regionalität und Wandel – Streifzüge durch eine Grenzregion“ der besonderen historischen Situation der Region, die stets geprägt war von Grenzlinien, regionaler Eigenständigkeit und tiefgreifenden Umbrüchen. Öffnungszeiten Sonn- und feiertags von 14–18 Uhr Führungen nach Vereinbarung: Städt. Verkehrsamt im Rathaus Telefon: 06023 502-112 E-Mail: verkehrsamt@alzenau.de 2 Elektronik-Schrott ist eine wichtige Quelle für Sekundärrohstoffe

1. Juli bis 29. Juli 2012

Fraunhofer erfindet Zukunft – auch in Alzenau 2012 jährt sich der „Gipfel“ von Rio, dessen Beschlüsse in Form der Agenda 21 als Meilenstein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit gelten, zum 20. Mal. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Wissenschaftsjahr 2012 unter dem Motto „Zukunftsprojekt ERDE“ zum „Jahr der Nachhaltigkeitsforschung“ ausgerufen. Im Mittelpunkt steht dabei der Beitrag von Wissenschaft und Forschung zu einer nachhaltigen Entwicklung. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa mit 60 Instituten an über 40 Standorten in ganz Deutschland. Seit 2011 gibt es in Alzenau die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie. Denn Ressourcenknappheit und steigende Rohstoffpreise zwingen zur effizienten Nutzung und zum Recycling. Dabei stellt sich die Frage, wie sich die wertvollen Rohstoffe in vielen Produkten intelligent und kostengünstig zurückgewinnen und nachhaltig wieder verwerten lassen. Zudem geht es um Möglichkeiten, wie man ein Produkt von vornherein so gestalten kann, dass eine Nachnutzung optimal möglich ist. Denn Ressourceneffizienz und die zuverlässige Versorgung mit Rohstoffen sind die Grundvoraussetzungen für den Erhalt einer produzierenden Industrie und die Sicherung des wirtschaftlichen Wohlstands.

Eintrittspreise 1,50 Euro für Erwachsene (kostenlose Audioguides in deutscher und englischer Sprache ausleihbar – 10 Euro Pfand).

Weitere Veranstaltungen Die Ausstellung begleitende Informationsangebote und Termine sind der aktuellen Presse zu entnehmen.

Die Stadt Alzenau Zwischen Mainebene und den Ausläufern des Spessarts, umgeben von Wäldern und Weingärten, liegt die bayerische Kleinstadt Alzenau. Weithin sichtbar ist die Burg aus dem 14. Jahrhundert, heute Anziehungspunkt bei kulturellen Veranstaltungen, unter anderem den Burgfestspielen und den Fränkischen Musiktagen. Das aktive Mittelzentrum bietet den rund 19.000 Bürgern viel Lebensqualität, ist wichtiger Wirtschaftsstandort mit mehr als 10.000 Arbeitsplätzen, Einkaufs- und Kulturstadt für die Region sowie dank der 1.000-jährigen Weinbautradition beliebtes Ausflugsziel. Übrigens: 2015 ist Alzenau Gastgeber der regionalen bayerischen Gartenschau „Natur in der Stadt“. 3

Die Ausstellung im Schlösschen Michelbach will Forschung zur nachhaltigen Entwicklung sichtbar und erlebbar machen. Sie stellt die unterschiedlichen Forschungsfelder der Fraunhofer-Gesellschaft vor und legt einen Schwerpunkt auf die Aufgaben der neuen Projektgruppe in Alzenau.

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Kunsthalle Jesuitenkirche Pfaffengasse 26 63739 Aschaffenburg Telefon: 06021 218698 E-Mail: kunsthalle-jesuitenkirche@aschaffenburg.de www.museen-aschaffenburg.de

1

Aschaffenburg

1) Stadthalle Bus 1, 3, 4, 6, 10, 53, 54, 55, 60, 61, 62 2) Hauptbahnhof Zug 55, 75 Bus 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7/21, 8, 9, 10, 11, 12/16, 14, 15

Die Kunsthalle Jesuitenkirche Die Kunsthalle Jesuitenkirche widmet sich seit 1990 dem Schwerpunkt der Klassischen Moderne. Der profanisierte Sakralraum bietet zudem ein eindrucksvolles Ambiente für Ausstellungen gefestigter Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. In der Vergangenheit waren hier Projekte zum Werk von E. L. Kirchner und Christian Schad ebenso zu sehen wie Einzelausstellungen von Meret Oppenheim, Günther Uecker oder Daniel Spoerri. Als besonderer Publikumsmagnet erwiesen sich speziell für diesen Raum erdachte Ausstellungskonzeptionen international agierender Künstler. Öffnungszeiten Montags geschlossen Di von 14–20 Uhr, Mi bis So von 10–17 Uhr Geschlossen am 24., 25., 31.12. und 1.1. sowie Faschingsdienstag Fußweg 5 Minuten vom Bahnhof Eintrittspreise 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro Hinweis: Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets oder Schönes-Wochenende-Tickets.

Weitere Veranstaltungen Regelmäßige Führungen jeden Sonntag, 11 Uhr und jeden Dienstag, 19 Uhr Beachten Sie bitte weitere Hinweise unter: www.museen-aschaffenburg.de

Die Kulturstadt Aschaffenburg Aschaffenburg liegt verkehrsgünstig an den Netzen von Auto- und Bundesbahn (A3, ICE) und profitiert von der Ferienregion Spessart ebenso wie von der unmittelbaren Nähe zu Frankfurt am Main. Touristen nutzen die idyllische Lage am Main für einen Halt auf ihrer Radtour oder ihrer Schiffsreise. Bauwerke wie das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg und die romanische Stiftsbasilika vermitteln eine über tausendjährige Geschichte. Die zeitgenössische Kunst kommt in mehreren Ausstellungshäusern und zahlreichen Galerien zu ihrem Recht. www.aschaffenburg.de www.info-aschaffenburg.de www.schloesser.bayern.de

3 Blick auf das nach antikem Vorbild erbaute Pompejanum

2 Max Slevogt: Blühender Flieder, um 1921, Öl auf Leinwand

21. Januar bis 9. April 2012

Reiselust und Sinnesfreude Corinth – Liebermann – Slevogt Als „Dreigestirn des deutschen Impressionismus“ sind Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt in die Kunstgeschichte eingegangen. Die drei Maler waren die treibenden Kräfte der Berliner Secession und revolutionierten die Kunst zur Zeit des Kaiserreiches. Ausgehend von der neuesten französischen Malerei fanden sie zu einer Freiheit des Pinselstrichs und atmosphärischen Lichtwirkungen, die kennzeichnend für den Impressionismus sind. Dabei entwickelte jeder der drei einen ganz persönlichen Stil: Max Liebermanns (1847–1935) lichtdurchflutete Landschaften und prägnante Menschendarstellungen sind von seinen Reisen nach Holland geprägt. Der mehr als zehn Jahre jüngere Lovis Corinth (1858–1925) zeigte sich noch ungebändigter: Sein äußerst pastoser Farbauftrag und der expressive Pinselstrich lassen in seinen Akten, Stillleben und Landschaftsbildern die berstende Energie des Malprozesses spüren. Max Slevogt (1868–1932) wandte sich neben seinem Interesse für das Theater- und Musikgeschehen seiner Zeit besonders der Landschaft zu, die er in flüchtigen, atmosphärischen Darstellungen festhielt. Alle drei Künstler waren nicht nur von ihren Reisen und Landaufenthalten, sondern auch von dem pulsierenden Berliner Leben maßgeblich geprägt. Etwa 100 Werke aus 25 deutschen Museen und Privatsammlungen sind in der Kunsthalle Jesuitenkirche vereinigt und bieten einen einmaligen Einblick in das Schaffen der drei bedeutendsten deutschen Impressionisten. 4 Max Liebermann: Badende Knaben 1907, Öl auf Leinwand


Schlossmuseum Schlossplatz 4 63739 Aschaffenburg Telefon: 06021 38674-0 E-Mail: museum@aschaffenburg.de www.museen-aschaffenburg.de

1) Stadthalle Bus 1, 3, 4, 6, 10, 53, 54, 55, 60, 61, 62 2) Hauptbahnhof Zug 55, 75 Bus 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7/21, 8, 9, 10, 11, 12/16, 14, 15

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Aschaffenburg

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Das Schlossmuseum Das majestätische Renaissanceschloss Johannisburg beherbergt neben staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg. Auf 1.400 m² Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt. Regelmäßige Sonderausstellungen widmen sich der Kunst und Kultur der Region. Öffnungszeiten April bis September von 9–18 Uhr Oktober bis März von 10–16 Uhr Montags geschlossen Geschlossen am 1.1., 24.12., 25.12., 31.12. sowie am Faschingsdienstag Fußweg 5 Minuten vom Bahnhof

2 Torawimpel (Ausschnitt) für Max Borg, Leinen, bemalt, 1898

Eintrittspreise 5,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro

14. Mai bis 2. September 2012

Textiles Gedächtnis

Neue Funde zur jüdischen Vergangenheit in Aschaffenburg

Kombikarte Schloss Johannisburg und Pompejanum: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro

Im Jahr 2009 wurden 26 Torawimpel aus der Zeit von 1787 bis 1933 und weitere Textilien aus dem Umfeld der jüdischen Gemeinde Aschaffenburg „wiederentdeckt“, die lange Zeit unbeachtet in einem Karton im Depot lagen. „Dieser Schatz aus Stoff“ wurde inzwischen restauriert und kann nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für Aschaffenburg stellt dieser Fund eine kleine Sensation dar. Denn Toramäntel und -vorhänge ermöglichen einen ganz neuen Blick auf das religiöse Leben der ehemaligen jüdischen Gemeinde und Torawimpel sind seltene Beispiele für sehr persönliche Lebenszeugnisse. Leihgaben werden die Ausstellung ergänzen, um einen Überblick über die jüdische Fest- und Alltagskultur zu geben.

Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets oder Schönes-Wochenende-Tickets.

Die im Rahmen des bayernweiten Kulturprojektes „Stadt.Geschichte.Zukunft“ (www.stadt-geschichte-zukunft.de) gezeigte Präsentation wird sich auch mit der Erinnerungskultur auseinandersetzen und unter dem Motto „Erhalten – Erinnern – Erzählen“ nach den zukünftigen Formen des Gedenkens im Museum fragen.

Stiftsmuseum Aschaffenburg

Die Ausstellung findet an zwei Standorten statt: In den Sonderausstellungsräumen von Schloss Johannisburg wird der Großteil der Textilien und der religiösen Kultgegenstände gezeigt, im Museum jüdischer Geschichte und Kultur (Wolfsthalplatz, Treibgasse 20) steht am Ort der ehemaligen Synagoge die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde Aschaffenburgs im Mittelpunkt.

3 Toramantel (Ausschnitt) Samt mit Applikationen, 1854/55

Weitere Veranstaltungen Regelmäßige Führungen unter: www.fuehrungsnetz-aschaffenburg.de www.info-aschaffenburg.de Hinweise auf das Begleitprogramm zur Ausstellung unter: www.museen-aschaffenburg.de

Unter dem Titel „Pracht und Glaube des Mittelalters“ist der mittelalterliche Stiftsschatz St. Peter und Alexander im Stiftsmuseum zu entdecken. Er gehört zu den bedeutendsten Ensembles seiner Art in Deutschland und war lange Zeit in den Tresoren der Stiftssakristei verborgen. Die herausragenden Werke der Silberschmiedekunst und Buchmalerei werden ergänzt durch den berühmten Magdalenenaltar von Lucas Cranach. Diese knapp drei auf acht Meter große Bilderwand schuf der Künstler um 1525 im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg. www.stiftsschatz.de

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Stadtporträt

Bad Homburg

Eine moderne Stadt mit Tradition

1 Das Schloss mit seinem Weißen Turm

2 Blick über das Schloss auf die Stadt

Schlösser sind Zeugen der einstigen Zentren des Lebens: Gesellig, kulturell und natürlich politisch bildeten sie den Mittelpunkt. Auch die Bad Homburger Landgrafen entwickelten von ihrem Sitz aus die Stadt. Sie herrschten in der Region. Sie waren Gastgeber für Schriftsteller wie Hölderlin und Goethe, für Künstler und für die adeligen Kurgäste aus allen Zentren Europas. Das Schloss mit seinem Weißen Turm bildet heute das Wahrzeichen der Kurstadt. Das kulturelle Leben Bad Homburgs pulsiert an diesen historischen Stätten ganz modern. Die ALTANA Kulturstiftung bietet im Sinclair-Haus, nahe beim Schloss gelegen und nach dem Hölderlin-Freund Isaac von Sinclair benannt, Raum für die Begegnung mit der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Das Kulturzentrum Englische Kirche, entstanden im 19. Jahrhundert für englische Kurgäste, zieht heute Kleinkunst-Freunde ebenso an wie das junge Konzert-Publikum. Die Gäste in der Schlosskirche hören hervorragende Instrumental-Solisten und renommierte Orchester. Das Schloss mit seinem sehenswerten Park bietet Führungen und Veranstaltungen an. Die Orte kultureller Ereignisse in der Landgrafen-Zeit spielen so bis heute eine Rolle. Bad Homburg achtet auf diese Tradition. Landgräfin Elizabeth erbaute in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Gotische Haus, heute Sitz des städtischen Museums und des Archivs. Die Ausstellungen in diesem denkmalgeschützten Gebäude machen mit Bad Homburger Stadt- und Kulturgeschichte ebenso vertraut wie mit der Geschichte von Hut und Mode.

3 Römerkastell Saalburg

Allee die Prinzengärten an, die heute von der Stadt sowie von Bürgerinnen und Bürgern dort restauriert werden, wo dies möglich ist. Sehenswert ist der in großem Umfang restaurierte Kleine Tannenwald. Der Kurpark Bad Homburg ist einer der größten und schönsten Deutschlands. Der Königlich-Preußische Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné schuf die Pläne für das Herzstück. Die Frankfurter Gartenbauerfamilie Siesmayer führte das Werk fort. Die Gebrüder Blanc, die Begründer der Spielbank, gaben den Impuls für diesen besonderen Park. Die Stadt entwickelte sich damals zu einem viel besuchten Kur- und Modebad mit Gästen aus ganz Europa. Auch diese historische Stätte ist modern genutzt: Im Brunnensälchen aus der Landgrafenzeit wird heute wieder gespielt, und im denkmalgeschützten Kurpark sind alle zwei Jahre zeitgenössische Großplastiken unter freiem Himmel ausgestellt. In den Taunus-Wäldern nahe der Stadt liegt das wieder errichtete Römerkastell Saalburg, Zentrum des UNESCOWeltkulturerbe Limes. Beliebte Ausflugsziele sind das Freilichtmuseum Hessenpark, das hessisches Brauchtum präsentiert, oder Bad Homburgs Hausberg, der Herzberg. Damit bieten heute die historischen Zentren der LandgrafenZeit attraktive kulturelle Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters. Das Programm zieht sein Publikum aus der Region, aus Deutschland und sogar aus fernen Ländern in die einst so kleine Landgrafenresidenz.

Das Schloss und das Gotische Haus sind durch die Tannenwaldallee verbunden. Die Landgrafen legten entlang dieser

Mehr Informationen unter www.bad-homburg.de www.bad-homburg-tourismus.de www.altana-kulturstiftung.de www.saalburgmuseum.de

4 Blick in die Innenstadt

6 Gotisches Haus

5 Entspannen und Genießen im Kurpark

7 Kaiser-Wilhelms-Bad


ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Telefon: 06172 404-128 E-Mail: info@altana-kulturstiftung.de www.altana-kulturstiftung.de

Markt Bus 1, 2, 4, 5, 7, 11, 12, 24, 25, 50, 54, 261

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Bad Homburg v.d.Höhe

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ALTANA Kulturstiftung Kunst und Natur stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten der ALTANA Kulturstiftung. Raum für die Begegnung mit Kunst und Kultur bietet das Sinclair-Haus nahe des Bad Homburger Schlosses. Jedes Jahr sind hier vier bis fünf Ausstellungen mit Werken nationaler und internationaler Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts zu sehen.

2 Georg Baselitz: Kahlschlag, 1970

3 Claire Morgan: Throe, 2010

5. März bis 13. Mai 2012

Georg Baselitz – Landschaft als Erfindung Zeichnungen und Gemälde von 1959 bis heute Das Motiv der Landschaft zieht sich konsequent durch nahezu alle Werkphasen von Georg Baselitz. Zusammen mit dem Künstler stellt die ALTANA Kulturstiftung eine Auswahl von etwa 100 Arbeiten zusammen, die von den frühen „Sächsischen Landschaften“ bis zur aktuellen „Remix“-Phase reicht. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt dabei auf den zeichnerischen Arbeiten von Georg Baselitz.

25. Mai bis 12. August 2012

An die Natur – ALTANA Kunstsammlung Die ALTANA Kunstsammlung ist dem Thema „Natur“ gewidmet. Sie vereint ca. 600 Werke zeitgenössischer Kunst zum Thema „Natur“ in einem lebendigen Sammlungsprofil. Die einzelnen Motive umspannen die Weite des Makrokosmos bis hin zum Mikrokosmos, sie reichen von eindrucksvollen Landschaften über Exkursionen in die Pflanzenwelt, von Darstellungen von Mensch und Tier bis hin zu Ausblicken in das Universum. Dabei treffen verschiedene Vorstellungen von Natur aufeinander: poetische, medial vermittelte, existenzielle. Das Interesse an ökologischen Aspekten verbindet sich mit ästhetischen Fragestellungen.

Die eigene Sammlung zum Thema „Natur in der zeitgenössischen Kunst“ ist einmal im Jahr in wechselnder Auswahl zu sehen. Die ALTANA Kunstsammlung umfasst ca. 600 Arbeiten internationaler zeitgenössischer Künstler wie Georg Baselitz, Anna Gaskell, Roni Horn, Alex Katz, Anselm Kiefer, Karin Kneffel, Kiki Smith oder Markus Lüpertz. Ausstellungsbezogene Veranstaltungen und ein umfangreiches Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur lebendigen Begegnung mit Kunst und Natur sind wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebotes. Öffnungszeiten Di von 14–20 Uhr Mi bis Fr von 14–19 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 10 –18 Uhr 25., 26.12. und 1.1. von 12–18 Uhr Mo und am 24. und 31. 12. geschlossen Mittwochs Eintritt frei Ausstellungsführungen Di 18.30, So 11.15 und 15.30 Uhr Newsletterabonnement: info@altana-kulturstiftung.de Eintrittspreise 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Familienkarte 12 Euro Kulturpass 1 Euro Eintritt frei für Inhaber der Museumsufercard Alle Angaben ohne Gewähr

4 Darren Almond: Fullmoon@Rügen, 2004

16. September bis 18. November 2012

Herbert Brandl – Zeichnungen, Aquarelle, Monotypien Der österreichische Künstler Herbert Brandl (geb. 1959 in Graz) hat speziell für die Räume im Sinclair-Haus Zeichnungen, Aquarelle und vor allem großformatige Monotypien geschaffen. In den etwa 100 Arbeiten zeigt sich die außergewöhnliche Bildsprache Brandls, der die Grenzen von Gegenständlichkeit und Abstraktion auflöst. Seit Ende der 90er-Jahre nehmen Berg- und Landschaftsmotive einen entscheidenden Platz in seinem Werk ein. Das weite Panorama dieser Arbeiten ist jetzt in einer faszinierenden Auswahl in Bad Homburg zu sehen.

3. Dezember 2012 bis Anfang Februar 2013

Zeitgenössische Kunst und Romantik 13


Museum im Gotischen Haus Tannenwaldweg 102 61350 Bad Homburg v.d.Höhe Telefon: 06172 37618 E-Mail: museum@bad-homburg.de www.bad-homburg.de/museum

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Bad Homburg v.d.Höhe

4. März bis 24. Juni 2012

Museum im Gotischen Haus

Die Sammlung zur Kunst- und Kulturgeschichte Bad Homburgs v.d.Höhe residiert im Gotischen Haus. 1823 im Auftrag der Landgräfin Elizabeth, Tochter des britischen Königs Georg III., als Jagd- und Lustschlösschen für ihren Mann, Landgraf Friedrich VI. Josef errichtet, verbinden sich hier Elemente der Tudorgotik und des Klassizismus innerhalb eines Landschaftsparks. Außerhalb Englands ist dies einzigartig auf dem Festland. In dieser außergewöhnlichen Architektur wird die Geschichte der Stadt lebendig und wechselnde Ausstellungen lassen Objekte des Alltags wie auch der Kunst zum Erlebnis werden.

Öffnungszeiten (ab 1. Februar 2012) Montag: geschlossen. Di bis Sa von 14–17 Uhr Sonn- und feiertags von 10–18 Uhr (Ausnahme bis zum 1. Februar 2012: Mi 14–19 Uhr, Sonn- und feiertags 12–18 Uhr) Besondere Regelungen: Kindergärten, Schulen und Gruppen nach Verabredung auch vormittags

Dornholzhausen Gotisches Haus Bus 1, 11, 31

Homburg wird Bad! Geschichte(n) von Kurwesen und Bäderarchitektur Bade- und Heilkurorte mussten seit dem 18. Jahrhundert neuen Erkenntnissen zur Körperhygiene und Kur entsprechen. Parallel kam ein neuer Bautypus auf: das Badehaus. Faszinierende Beispiele, wie auch das Bad Homburger Kaiser-WilhelmsBad, wurden von Studierenden der Architekturfakultät Stuttgart für „Balnea – Architekturgeschichte des Bades“ nachgebildet. Ihre kunstvollen Modelle erlauben einen Vergleich der internationalen Bäderarchitektur. In Bad Homburg liegt der Themenschwerpunkt auf museumseigenen Exponaten, die sich der Badekultur um 1900 widmen.

2 Kaiser-Wilhelms-Bad

12. August bis 28. Oktober 2012

Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro Kinder bis 14 Jahre frei Reduzierter Eintrittspreis 1 Euro

Romantik in Homburg v. d. Höhe: Das Gotische Haus und die Landgräflichen Gartenanlagen Eine über 200-jährige Tradition der Landschaftsgestaltung prägt die Erholungsgebiete der Stadt Bad Homburg. In der Zeit der Romantik wurden sie ergänzt mit den Prinzengärten und dem Gotischen Haus. Während die romantische Intention in der Architektur und der Bildenden Kunst unmittelbar umgesetzt werden konnte, musste die Landschaftsgestal3 Kleiner Tannenwald, Forstgarten tung in die Zukunft hinein geplant werden. Die Natur brauchte Jahrzehnte, bis sie jene Formen angenommen hat, die für eine Gartenlandschaft der Romantik intendiert war. In Bad Homburg v. d. Höhe wird an diesen Plänen bis heute weiter gearbeitet. Gärten werden wiederbelebt, Bäume neu gepflanzt, Orte in die Anmutung der Romantik zurück verwandelt.

Weitere Aktivitäten • Internationaler Museumstag (Mai) • Kulturnacht Bad Homburg v.d.Höhe (Oktober) • Projekte zu Garten RheinMain, Route der Industriekultur • Kinderkonzerte • Lesungen und Vorträge • Kinder-, Familien- und Erwachsenenführungen • Museum der Erinnerungen: u.a. High Tea, in Erinnerung der Landgräfin Elizabeth (Mai)

17. November 2012 bis 17. Februar 2013

5 Entwurf des neu entstehenden Horexmuseums 6 „Horex Regina“, 1952

Und inmitten: Die Maus. Das Œuvre der Isolde Schmitt-Menzel Die auf der Burg Giebichenstein ausgebildete Künstlerin Isolde Schmitt-Menzel hat die weltberühmte Figur der „Maus“ erfunden und so Kindern eine Leitfigur des Lernens geschenkt. Wenngleich die „Maus“ eine zentrale Rolle spielt, umfasst das Œuvre der am Gesamtkunstwerk interessierten Künstlerin wesentlich mehr. Eine Auswahl jener Werke, die sich in Bad Homburg v. d. Höhe, dem zeitweiligen Wohnort der Künstlerin, befinden, wird einen Eindruck davon vermitteln. 4 Isolde Schmitt-Menzel: Die Stehende

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Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park Saalburg 1 61350 Bad Homburg v. d. H. Telefon: 06175 9374-0 E-Mail: info@saalburgmuseum.de www.saalburgmuseum.de

Saalburg Bus 5 Saalburg/Lochmühle Bahnhof Zug 15

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Bad Homburg v.d.Höhe Römerkastell Saalburg

2 Modell einer römischen Fußbodenheizung

3 Ziegel mit Ziegelstempel

25. August 2012 bis 27. Januar 2013

TON + TECHNIK – Römische Ziegel Die römische Armee führte die Ziegelarchitektur nördlich der Alpen ein. Herstellerstempel, Abdrücke von Menschen und Tieren in den noch ungebrannten Rohlingen sowie eingeritzte Texte und Zeichnungen vermitteln ein spannendes Bild römischer Kultur und Wirtschaftsgeschichte. Die Ausstellung zeigt anhand vieler Originalfunde, Informationstafeln und inszenierter Einbauten den Produktionsprozess vom Ton bis zum gebrannten Ziegel sowie das breite Spektrum an Formen und Verwendungsmöglichkeiten. Im Rahmen des Begleitprogramms bekommen die Besucher die Möglichkeit, aktiv bei der Herstellung von Ziegeln mitzuwirken.

Regionaler Schienennetzplan

Die Saalburg, zur Römerzeit ein Kastell mit Lagerdorf an der Grenze des Römischen Reiches, wurde auf Initiative Kaiser Wilhelms II. um 1900 wieder aufgebaut. Die in der Welt einmalige Anlage gehört zum UNESCOWelterbe Limes. Ein Rundgang durch das Kastell mit seinen rekonstruierten Gebäuden aus Stein und Holz, den inszenierten Räumen, Modellen und archäologischen Funden gibt den Besuchern einen guten Einblick in die Geschichte, Kultur und Lebensart der Römer. Informative und unterhaltsame Veranstaltungen, Führungen und Aktivprogramme lassen eine vergangene Welt wieder lebendig werden. Der Aufenthalt im Archäologischen Park inmitten der Taunuslandschaft macht den Besuch zu einem angenehmen und erholsamen Erlebnis. Öffnungszeiten März bis Okt.: täglich von 9–18 Uhr Nov. bis Feb.: täglich außer Mo von 9–16 Uhr 24. und 31.12. geschlossen Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro Kinder (6–18) 3 Euro, Familienkarte 10 Euro

Rhein-Main-Verkehrsverbund

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Rosenmuseum Steinfurth Alte Schulstraße 1 61231 Bad Nauheim Telefon: 06032 86001 E-Mail: rosenmuseum@bad-nauheim.de www.rosenmuseum.com

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Bad Nauheim

Steinfurth Rosenmuseum Bus FB-12, FB-15 Steinfurth Im Steckgarten Bus FB-12, FB-15, FB-300

Rosenmuseum Steinfurth Seit Mitte der 1980er-Jahre wurde das Rosenmuseum zu einem Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der Rose ausgebaut. Die Geschichte des Rosenanbaus, die Rose als Symbol und in Kunst, Kultur und Handwerk stehen im Mittelpunkt der Dauerpräsentation. Weitere Blicke auf die beliebte Kulturpflanze ermöglichen die wechselnden Ausstellungen, die regionale und internationale Aspekte der Rose in Kunst und angewandter Kunst aufblättern. Öffnungszeiten Mai bis Oktober von 10–17 Uhr November bis April von 14–17 Uhr Sonn- und feiertags von 10–17 Uhr Täglich außer Montag Eintrittspreise Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 3 Euro Gruppen ab 10 Personen ermäßigter Eintritt

2 Rosenbestecke der Firma Schleissner & Söhne

3 Blick in die Sonderausstellung Rosensilber Aufgetischt

30. Oktober 2011 bis 14. Oktober 2012

Rosensilber Aufgetischt Kostbares Tafelsilber aus verschiedenen Epochen belegt die uralte Begeisterung für das sanft schimmernde Edelmetall. Neben antiken Stücken aus dem Hildesheimer Silberfund, prachtvollen Kandelabern, Kannen und Kelchen zeigt die Ausstellung Rosenbestecke, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts der letzte Schrei sind. Camera obscura-Aufnahmen von der spanischen „Ruta de la Plata“ von Günter Derleth geben dem Silber Bodenhaftung, denn die Silbergewinnung, Transport und Verarbeitung haben mit festlicher Tafelzier wenig gemein.

Weitere Veranstaltungen Rosenerlebnistouren, Internationaler Museumstag, Steinfurther Rosentage und Rosenfest, Hessischer Tag für die Literatur, Route der Industriekultur

4 Badehaus 3 im Sprudelhof

Bad Nauheim Mit dem Sprudelhof, der größten geschlossenen Jugendstilanlage Europas, besitzt Bad Nauheim ein Kulturerbe von internationalem Rang. Einen exzellenten Ruf genießt die Gesundheitsstadt auch als Kompetenzzentrum für Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Gradierbauten, die als Freiluft-Inhalatorien genutzt werden. Auch Elvis Presley tankte hier schon die erfrischende Meeresbrise in seinem „European home“ Bad Nauheim. Gärten und Parks – Orte des Wohlbefindens – stehen im Mittelpunkt von Führungen und Veranstaltungen.

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5 Freundschaftsbillet „Die Erde dir zum Paradies“

28. Oktober 2012 bis 13. Oktober 2013

Freunde finden – ganz romantisch In Zeiten von Facebook erscheint uns die Romantik fremd und fern. Doch ist es die Epoche, die unzählige Arten und Weisen, wie Freunde miteinander kommunizierten, erfand: Freundschaftskarten mit Zug- und Klappmechanismus transportierten versteckte Botschaften, ins Stammbuch malte, schrieb und stickte man den Freunden. Man sagte es durch die Blume. Dichter schufen Märchen, Sagen, Rätsel und Reime. Die Rosen-Wörter der Brüder Grimm ermöglichen in dieser Ausstellung den Blick in eine rosige, romantische und unbekannte Welt der Wörter.


Historisches Museum am Strom – Hildegard von Bingen Museumstraße 3 55411 Bingen am Rhein Telefon: 06721 184350 oder 184353 E-Mail: museum-am-strom@bingen.de www.bingen.de

Hauptbahnhof Zug 80

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Bingen

14. Juli bis 21. Oktober 2012

„Changing Dream-Streams“: Ein Dialog der Welterbelandschaften Mittelrheintal und Wachau Kontinuität und Wandel im Mittelrheintal und in der Wachau sind Thema einer Ausstellung zweier Künstlerinnen aus Deutschland und Österreich, die im Dialog Unterschiedliches im Gemeinsamen dieser bedeutenden Kulturlandschaften Europas untersuchen. Die exemplarische Auseinandersetzung mit Einzelaspekten an den Schnittstellen von Kultur und Natur (Burgenlandschaft, Weinkultur, Klosterregion etc.) geht von Fotografien aus, die Monika Kropshofer geschaffen hat. Das im Ausgangspunkt Dokumentarische wird in unterschiedlicher Weise verändert: Monika Kropshopfer schafft durch Interventionen mit Techniken der Malerei/Zeichnung auf den Fotografien „virtuelle Installationen“, neue Realitäten durch subtile Verfremdung und die Verflechtung von Abbild und Fantasie. Elisabeth Bergner reagiert auf die Fotografien und agiert, indem sie das Essenzielle erspürt und dies mittels Form und Farbe abstrahiert. Durch den Dialog der Künstlerinnen werden die in Jahrtausenden erfolgten Veränderungen der geschichtsträchtigen Flusslandschaften ausschnittweise bis hin zu Details komprimiert und fokussiert. 2 Elisabeth Bergner: „Ohne Titel. Fachwerk in Braubach“, 2011 3 Monika Kropshofer: „Ohne Titel. Fachwerk in Braubach“, 2011

Museum am Strom Unmittelbar am Eingang zum UNESCOWelterbe „Mittelrheintal“ lädt das Museum am Strom zu faszinierenden Begegnungen mit 2.000 Jahren Kultur und Geschichte am Rhein ein: Dauer- und Sonderausstellungen zu Hildegard von Bingen, Rheinromantik, Römerzeit und Stadtgeschichte präsentieren sich vor der herrlichen Kulisse des Binger Lochs im historischen Elektrizitätswerk von 1898. Ein „Hildegarten“ ergänzt die Dauerausstellung und führt auf unkonventionelle Art und Weise in Hildegards Pflanzenlehre ein. In der „Erlebniswerkstatt“ können kleine Besucher basteln und spielen (Voranmeldung notwendig). Alle Ausstellungen sind barrierefrei über Rampen oder Aufzüge zu erreichen, die Toiletten sind behindertengerecht ausgestattet. Öffnungszeiten Di bis So von 10–17 Uhr Vom 9. Januar bis 24. Februar ist das Museum nur an den Wochenenden geöffnet. Eintrittspreise 3 Euro, ermäßigt 2 Euro Familien 6 Euro, Schulklassen p.p. 1 Euro Gruppen (ab 10 Personen) 2 Euro Gruppenführung 40 Euro

50er-Jahre-Museum Auf dem Damm 3 63654 Büdingen Telefon: 06042 950049 www.50er-jahre-museum.de

Mühltor Bus FB-24 (Mo bis Sa) Bahnhof Zug 36 Bus 374, FB-20, FB-22, FB-23, FB-24, FB-41, FB-42, FB-43, FB-44

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Büdingen 50er-Jahre-Museum

2 Mopedroller

3 Tante-Emma-Laden

Ganzjährig

Wohn- und Alltagskultur in der Wirtschaftswunderzeit

der noch jungen Bundesrepublik

Das Lebensgefühl eines aufregenden Jahrzehnts zwischen Wirtschaftswunder und Rock `n‘ Roll hat das 50er-Jahre-Museum eingefangen. Da gibt es für die Besucher viel (wieder) zu entdecken. Wer erinnert sich nicht an Nierentisch und Tütenlampe, Mopedroller und Musik aus der „Jukebox“? Besonders spannend sind die wechselnden Themenausstellungen, die ganz gezielt einzelne Bereiche der 50er-Jahre beleuchten. Neu zu entdecken sind ein komplett eingerichteter „Tante-Emma-Laden“ und eine Milchbar, eine Ladengalerie mit umfangreichem Zeitungskiosk, diversen Schaufenster, einer historischen Straßenlaterne und vielen weiteren Ausstellungsstücken.

Mittelalter und Musikbox haben in Büdingen zusammengefunden. In der ehemaligen Bäckerei und Café „Zum Schwanen“ – inmitten der Altstadt von Büdingen und direkt am Marktplatz – hat seit November 1999 das „50er-Jahre-Museum“ sein Domizil. Dieses Museum stellt sich die Aufgabe, das Lebensgefühl und die Wohnkultur der 50er-Jahre (1948–1962) zu dokumentieren und für die Besucher in übersichtlicher und spannender Form zu präsentieren. Öffnungszeiten 1. Mai bis 31. Oktober: Di bis Sa von 14–17 Uhr, So u. Feiertage von 10–17 Uhr. 1. Nov. bis 30. April: Di bis Sa von 15–17 Uhr, Sonn- und feiertags von 12–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro Familienkarte 10 Euro Gruppen ab 20 Personen 3,50 Euro

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Heuson-Museum im Historischen Rathaus Rathausgasse 6 63654 Büdingen Telefon: 06042 950032 E-Mail: joachim.cott@t-online.de

Mühltor Bus FB-24 (Mo bis Sa) Bahnhof Zug 36; Bus 374, FB-20, FB-22, FB-23, FB-24, FB-41, FB-42, FB-43, FB-44

Büdingen Heuson-Museum

Das repräsentative, mit einem spätgotischen Treppengiebel gezierte Fachwerkhaus von 1458 in der Rathausgasse bildete über Jahrhunderte den Mittelpunkt der bürgerlichen Gemeinde. In der Halle im Erdgeschoss bot man an Markttagen Waren feil und im Stockwerk darüber tagten die Ratsherren oder man nutzte den Saal bei Festlichkeiten. Heute beherbergt das Historische Rathaus als Regionalmuseum die historische Sammlung des Büdinger Geschichtsvereins und präsentiert die Besiedlungsgeschichte der Wetterau von den Anfängen bis in die Neuzeit. In Ergänzung dieses thematischen Ausstellungsschwerpunktes kann die Historische Schmiede Schmück gegenüber dem Museum besichtigt werden. Museumsführungen auf Anfrage. Öffnungszeiten Di bis Fr 10–12 Uhr, Mi und Sa 15–17 Uhr Sonn- und feiertags 10–12 Uhr und 15–17 Uhr sowie nach Vereinbarung

Anfang Januar bis Ende März 2012

Trachten aus dem Büdinger Land Ein Blick in eine vergessene Zeit Gezeigt werden 150 Jahre Trachtengeschichte im Büdinger Land – mit viel Liebe zur heimischen Tracht und ihren Zubehör aus einer Privatsammlung gezeigt.

Ab Ende März 2012

Das Toleranzpatent von 1712 Glaubensfreiheit und Handwerkskunst Das Büdinger Toleranzedikt ist der erste urkundlich erwähnte regierungsamtliche Erlass, der religiösen Minderheiten die Duldung zusicherte. Ziel des gräflichen Ediktes von 1712 war es vor allem, den Bevölkerungsrückgang durch Neuansiedlungen auszugleichen. In Folge kam es zu einer Ansiedlung von Handwerkern wie Fachleuten der Woll- und Tabakverarbeitung, Strumpffabrikanten, Wollkämmerern oder Perückenmachern. Auch die Herrnhuter mit so namenhaften Handwerkern wie Abraham Roentgen, ließen sich in dieser Zeit hier nieder.

Eintrittspreise Der Eintritt ist frei Kindererlebnisführung „Handwerk und Handel im Mittelalter – zugeschaut und mitgemacht“ an prägnanten Orten der historischen Stadt und im HeusonMuseum.

Museum Jagdschloss Kranichstein und bioversum Kranichstein Kranichsteiner Str. 261 und 253 64289 Darmstadt Telefon 06151 97111-880 und -888 www.jagdschloss-kranichstein.de www.bioversum-kranichstein.de

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Darmstadt Jagdschloss Kranichstein und bioversum

Das Renaissance-Schloss und das bioversum Kranichstein im barocken Zeughaus liegen inmitten einer Landschaftsidylle. Das Ensemble zeigt die Verbindung von Kultur, Geschichte, menschlichem Handeln und Natur. Im Museum Jagdschloss Kranichstein dreht sich alles um regionale Kultur- und Jagdgeschichte. Eine Reihe fürstlicher Salons ist im Stil des 18. Jahrhunderts eingerichtet. Die kulturgeschichtliche Sammlung umfasst eine Vielzahl von Jagdgemälden Darmstädter Maler, wertvolle Tapisserien sowie Möbel im Stil des Barock und Rokoko. Ganz anders dagegen das bioversum. Hier spielt die Natur die Hauptrolle. Wie funktionieren Lebensräume, welche Besonderheiten haben einzelne Arten, wie sind sie alle – einschließlich uns Menschen – miteinander vernetzt? Öffnungszeiten Jagdschloss: Mi bis Sa von 13–18 Uhr Sonn- und feiertags von 10–18 Uhr bioversum: Di bis Sa von 11–17 Uhr Sonn- und feiertags von 10–18 Uhr Eintrittspreise bioversum: Erwachsene 3 Euro ermäßigt 2 Euro, Familienkarte 9 Euro Kombikarte bioversum/Jagdschloss: Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 3 Euro Familien 12 Euro

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Darmstadt-Kranichstein Bahnhof Zug 75, Straßenbahn 4 und 5 Etwa 20 Minuten Fußweg

19. August bis 4. November 2012

Unterwegs … … mit Sack und Pack – Logistik bei der Jagd Eine Polarexkursion ist nichts im Vergleich zum Aufwand, der betrieben werden musste, um eine barocke Lustjagd durchführen zu können. Lappen, schwere Tücher, Kochgeräte, Nachtlager für die Treiber, Stangen und allerhand Gerät mussten durch unwegsames Gelände bewegt werden. Die Ausstellung zeigt vom Hirschtransportwagen bis zum wasserspritzenden Spazierstock für „überhitze Weibsbilder“ Mobiles für die Jagd. … an Reifen, Sohlen, in der Luft – Neue Heimat Darmstadt Darmstadt liegt im verkehrsreichen Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Verkehr werden nicht nur absichtlich Personen und Waren in die Stadt gebracht, es gelangen Pflanzen und Tiere aus aller Welt hierher und werden sogar heimisch. Daher machen wir Darmstadt zur Ausstellungsfläche. Mit Smartphone oder Forscherbogen findet man überall im Stadtraum Informationen zu Tieren und Pflanzen und ihren Einfuhrwegen. Ab Januar steht dafür ein offener Blog zum Kommunizieren und Forschen bereit. Weitersagen!!!! 2) Hirschwagen zum Transportieren lebender Hirsche 3) Bahnhof Kranichstein mit Neophyten


Institut Mathildenhöhe Darmstadt Olbrichweg 13 64287 Darmstadt Telefon: 06151 132778 E-Mail: mathildenhoehe@darmstadt.de www.mathildenhoehe.eu

1) Mathildenhöhe Bus F 2) Ostbahnhof Zug 65; Bus 671, 672, 673 674, 682, 684, 693, K55, K56, K85, L

Bis 19. Februar 2012

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Darmstadt Das Institut Mathildenhöhe Darmstadt

MARCEL VAN EEDEN Eine spannungsreiche Totalinstallation des niederländischen Zeichners und Konzeptkünstlers Marcel van Eeden vereint die wichtigsten Erzählstränge, die er in den vergangenen fünf Jahren Tag für Tag nach Fotos, Filmen und Textfragmenten angelegt hat. 2 Marcel van Eeden, Sammlung Boryna (ca.1930), 2009

Das Institut Mathildenhöhe ist ein international ausgerichtetes Mehrspartenhaus der Bildenden und Angewandten Künste. Mit seinem markanten Ausstellungsgebäude, dem Hochzeitsturm, dem Museum Künstlerkolonie sowie der städtischen Kunstsammlung bildet es einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Ort der Erforschung, Präsentation und Vermittlung von Kunst und Kultur seit 1900 mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Gegenwart. Hier schlägt das ästhetische Herz Darmstadts. Das Institut Mathildenhöhe bewahrt das reiche kulturelle Erbe der weltweit einzigartigen Darmstädter Künstlerkolonie und dynamisiert diesen historischen Schauplatz der frühen Moderne für die Jetztzeit.

19. Februar bis 15. April 2012

ANKABUTAS NETZ Die südkoreanische Künstlerin und Charlotte-Prinz-Stipendiatin 2010 Ankabuta verflicht große und kleine Gedanken, zeitaufwendige Werke und Minuten-Arbeiten zu einem lebendigen Beziehungsnetz.

13. Mai bis 9. September 2012

A HOUSE FULL OF MUSIC. Strategien in Musik und Kunst Am 5. September 2012 jährt sich der 100. Geburtstag von John Cage. Wie kaum jemand vor ihm hat Cage die Frage nach den Grenzen der Musik und ihren Verbindungen zu anderen Kunstfeldern und der Alltagswelt immer wieder neu ausgelotet. Gemeinsam mit Satie, Duchamp, Paik und Beuys gehört er zu den großen Strategen und Grenzgängern der Musik und Kunst im 20. Jahrhundert. Ausgehend von diesen Jahrhundertgestalten wird die Ausstellung mit Klangräumen, Projektionen, Objekten, Gemälden und Installationen von Laurie Anderson bis Iannis Xenakis zwölf Grundstrategien der Kunst und Musik seit 1900 erfahrbar machen: Speichern, Wiederholen, Schweigen, Zerstören, Würfeln, Collagieren, Rechnen, Glauben, Denken, Möblieren, Fühlen, Spielen. Der Komponist Heiner Goebbels wird eigens für das Wasserreservoir der Mathildenhöhe eine von Zen wie Cage inspirierte Sound- und Rauminstallation realisieren. Eine Ausstellung des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt. Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Das Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe Darmstadt Das 1908 gemeinsam mit dem Hochzeitsturm eröffnete Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe ist Schauplatz herausragender Sonderausstellungen zur Kunst und Kultur um 1900 sowie zur internationalen Gegenwartskunst. Aus der Spannung zwischen zeitgenössischen Präsentationen und kulturhistorischen Positionen der Jahrhundertwende ergibt sich ein außergewöhnlich vitales Programm, in dem Utopien und Aufbruchgeist auf markantes Formbewusstsein und Realitäten treffen. Öffnungszeiten Di bis So von 10–18 Uhr, Do von 10–21 Uhr Montags geschlossen Eintrittspreise 8 Euro, ermäßigt 6 Euro Familienkarte 16 Euro (zwei Erwachsene mit Kindern)

Das Museum Künstlerkolonie Das Museum Künstlerkolonie im 1901 erbauten Ernst-Ludwig-Haus dokumentiert die Geschichte der Darmstädter Künstlerkolonie (1899 bis 1914) und gibt einen umfassenden Überblick über das kreative Schaffen Stil prägender Universalkünstler wie Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens. Mit räumlichen Gesamtensembles wird die Idee des Gesamtkunstwerks als Ideal der Jugendstilbewegung erlebbar gemacht. In den ehemaligen Bildhauerateliers des Museums finden kulturhistorische Präsentationen ebenso Platz wie aktuelle Kunstpositionen. Öffnungszeiten Di bis So von 11–18 Uhr Montags geschlossen Eintrittspreise 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Kombikarte Mathildenhöhe 11 Euro ermäßigt 9 Euro

3 Milan Knižák: Broken Music, 1963–1979

4 John Cage: Water Walk (TV-Performance), 1960

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Museum Schloss Fechenbach

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Eulengasse 8 64807 Dieburg Telefon: 06071 2002 460 E-Mail: info@museum-schloss-fechenbach.de www.museum-schloss-fechenbach.de

Dieburg

8. Mai bis 26. August 2012

Museum Schloss Fechenbach

Vor der musealen Nutzung war das Schloss Fechenbach Wohnsitz zweier Adelsgeschlechter. Das einstige Barockschloss wurde im 19. Jahrhundert klassizistisch umgebaut. Schwerpunkte der Dauerausstellung sind Archäologie und Stadtgeschichte. Neben Exponaten aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit nimmt die Römerzeit besonderen Raum ein. Die stadtgeschichtliche Abteilung beinhaltet Funde aus dem Frühmittelalter bis in das 20. Jahrhundert. Die multimediale Ausstattung wird ergänzt durch anschauliche Modelle und aussagekräftige Illustrationen. Verschiedene beeindruckende Inszenierungen wie das Mithräum oder das Triclinium machen Geschichte erlebbar.

1) Krankenhaus 672, 679 2) Bahnhof Zug 61, 75 Bus 671, 672, 679, K68, K69

675 Jahre Spital – Medizinische Versorgung in Dieburg Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Geschichte des Dieburger Spitals und seiner Nachfolger. Den Anfang bildete das Heilig-Geist-Spital, das im Jahre 1337 eröffnet wurde. Zu dieser Zeit gab es noch kein staatliches Gesundheitswesen. Die Gründung des Spitals wurde durch eine private Stiftung ermöglicht. Parallel zur Spitalgeschichte werden aus einer Privatsammlung medizinische Gerätschaften aus den vergangenen Jahrhunderten gezeigt. Weitere museumseigene Exponate wie zum Beispiel Organmodelle, ein Gebärstuhl und ein Pestsarg veranschaulichen die Geschichte der Medizin. 11. September 2012 bis 20. Januar 2013

Öffnungszeiten Di bis Sa von 14–17 Sonn- und feiertags von 11–17 Uhr

UNESCO-Welterbe Limes – Römisches Erbe in Hessen

Im Jahr 2005 wurde der 550 Kilometer lange Obergermanisch-Rätische Limes als Welterbestätte anerkannt und ist damit zum längsten Bodendenkmal Europas geworden. Die Wanderausstellung vermittelt dem Besucher nicht nur die verschiedenen Limes-Ausbauphasen, sondern auch die Dimension von Europas größtem Bodendenkmal sowie einen Eindruck über das Leben der Soldaten in den Kastellen.

Eintrittspreise Pro Person 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre sind befreit

Dreieich-Museum Fahrgasse 52 63303 Dreieich Telefon: 06103 84914 E-Mail: info@dreieich-museum.de www.dreieich-museum.de

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Dreieich-Dreieichenhain Rathaus Bus OF-64, OF-99 (beide Mo. bis Fr.) Dreieich-Dreieichenhain Bahnhof Zug 61 (10 Minuten Fußweg)

Dreieich Dreieich-Museum Das Dreieich-Museum liegt inmitten der malerischen Burgruine der Burg Hayn, die in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Burg ist eines der wenigen weltlichen Architekturzeugnisse aus der Salierzeit in Deutschland. Im Erdgeschoss des Museums wird die Entwicklung der Burg und der städtischen Siedlung Dreieichenhain präsentiert. Im Obergeschoss kann man eine stilisierte Scheune, eine ländliche Küche, eine Bauernstube und ein Bürgerzimmer besichtigen. Ein Teil der Ausstellung ist dem berühmten Volksliedersammler Ludwig Erk (1807–1883), der einige Jahre in Dreieichenhain gelebt hat, gewidmet.

Ab April 2012:

Öffnungszeiten So von 14–17 Uhr Während der Sonderausstellung gesonderte Öffnungszeiten. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Dreieich-Museums.

November 2012 bis Januar 2013

Eintrittspreise Der Eintritt ins Museum ist frei. Sonderausstellungen können eventuell mit Kostenbeiträgen verbunden sein.

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2 Recycling Produkt – Spielzeug aus Abfall

3 Kind in Soldatenuniform vor einem Weihnachtsbaum, Postkarte, 1914

Kreative Einfälle für Abfälle. Not macht erfinderisch. Gezeigt werden ideenreiche Exponate der Nachkriegszeit und Gegenstände aus der so genannten Dritten Welt. Diese lassen erkennen, dass Kreativität keine Grenzen kennt.

Von wegen Heilige Nacht. Das Weihnachtsfest in der politischen Propaganda. Die Ausstellung dokumentiert den Missbrauch des Weihnachtsfestes für die politische Propaganda. Sie spannt dabei einen Bogen über fast 100 Jahre deutscher Geschichte, vom Kaiserreich bis hin zur unmittelbaren Gegenwart.


Stadt- und Burgmuseum Eppstein Burg Eppstein, 65817 Eppstein Telefon: 06198 305-131 E-Mail: Monika.Rohde-Reith@eppstein.de www.eppstein.de

Bahnhof S-Bahn S2 Bus 805, 815

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Eppstein Burgmuseum Eppstein

2 Der Türmer im Eppsteiner Bergfried.

3 Rekonstruktion der oberen Türmerstube im Eppsteiner Bergfried.

20. Mai bis 12. August 2012

Peter auf dem Turm Wächter und Wehranlagen auf Burg Eppstein Burg Eppstein weist noch heute die wichtigsten Elemente der Wehrhaftigkeit auf. Der imposante Bergfried mit der Türmerstube, die Ringmauer, Zwinger und Schalentürme, Wurferker und Schießscharten sind Elemente mit Symbolcharakter. Sie repräsentieren die Unantastbarkeit und Überlegenheit der Burgherren. Doch konnte man Burg Eppstein erfolgreich verteidigen? Oder waren Bergfried und hohe Mauern etwa nur Statussymbole der Herren von Eppstein? Nicht nur Kinder dürfen sich auf eine spielerische Erfahrung freuen. Die Verteidigung der Burg demonstrieren Ritter zur Ausstellungseröffnung am 20. Mai (15 Uhr).

Burg Eppstein über der Altstadt ist mit ihren imposanten Befestigungsanlagen als gut erhaltenes Verteidigungssystem des 14. und 15. Jahrhunderts erlebbar. Eindrucksvoll präsentiert sich der einstige Adelssitz als Machtsymbol der Herren von Eppstein, die im 13. Jahrhundert als Mainzer Erzbischöfe die Reichspolitik mitbestimmten. Im Museum auf der Burg ist die 1.000-jährige Geschichte dieses bedeutsamen Kulturdenkmals anschaulich aufbereitet. Nicht nur für Kinder immer wieder spannend erweist sich die Darstellung mittelalterlicher Lebensweise auf der Burg. Von der Ritterrüstung führt die Zeitreise bis zur romantischen Ruinenbegeisterung. Der Blick vom mächtigen Bergfried macht die Historie spürbar. Öffnungszeiten Apr. bis Okt.: Sa von 14–17, Sonn- und feiertags von 11–17, Mi von 16–18 Uhr Nov. bis März: Sonn- und feiertags 12–15 Uhr Eintrittspreise 2 Euro, Kinder 0,50 Euro. Führungen 30 Euro (zzgl. Burgeintritt) Kindergeburtstage (60 Euro; April bis Oktober) und weitere Veranstaltungen buchbar.

Kunstforum Mainturm Dr.-Georg-von-Opel-Anlage 2 65439 Flörsheim am Main Telefon: 06145 9270-160 E-Mail: info@kunstforum-mainturm.de, kultur@floersheim-main.de www.kunstforum-mainturm.de; www.floersheim-main.de/kultur

Bahnhof S-Bahn S 1 Bus 1, 809, 819

Bis 25. März 2012

10 JAHRE KUNSTFORUM MAINTURM

Jubiläumsausstellung. Seit Beginn des Ausstellungsbetriebs im Dezember 2001 wurden nahezu 60 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken in Einzeloder Gruppenausstellungen vorgestellt. Die Jubiläumsausstellung versammelt aktuelle Arbeiten der bis dato präsentierten Künstlerinnen und Künstler. 29. April bis 24. Juni 2012

Martina Altschäfer und Matthias Beckmann In großformatigen Farbstiftzeichnungen beschreitet die Rüsselsheimer Künstlerin Martina Altschäfer einen Weg durch konstruierte Räume und Szenerien. Bildnerischen Ordnungsprinzipien folgend werden die Elemente und Ebenen wie zu einem Bildteppich verwoben. Matthias Beckmann, Berlin, hält mit klassischer Handzeichnung Dinge und Situationen fest, die sich ihm als stiller und zurückhaltender Beobachter zeigen. Mit Bleistift auf Zeichenblock definiert er via Konturlinie den Raum, die Gegenstände und die Figuren darin.

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Flörsheim am Main Das Kunstforum Mainturm Von 2000 bis 2001 wurde mit einem Neubau, den eine Brücke mit dem ältesten erhaltenen Gebäude in Flörsheim am Main verbindet, das Kunstforum Mainturm geschaffen. Der Ausstellungsbetrieb begann im Dezember 2001 mit der Eröffnung der Ausstellung des Flörsheimer Künstlers Dieter Fricke. Seitdem präsentiert das Kunstforum Mainturm in seinen Räumen jährlich bis zu sechs Wechselausstellungen, die eine spannende Übersicht über die Arbeit regional und überregional tätiger zeitgenössischer bildender Künstlerinnen und Künstler geben. Öffnungszeiten Do von 18–22 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 12–18 Uhr und nach Vereinbarung geschlossen: 1.1.2012, 19.2.2012, 6.4.2012, 25. und 26.12.2012 Eintrittspreise Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei! Weitere Veranstaltungen Lesungen und Rezitationen, Führungen, Künstlergespräche und Vorträge

2 Martina Altschäfer: Pferdeführer

3 Beckmann zeichnet

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Stadtporträt

Frankfurt am Main – die Kulturstadt

1 Panorama-Aufnahme Museumsufer

Das Museumsufer Wasser verfügt über eine geradezu magische Anziehungskraft. Ein Fluss führt in einer Stadt die Menschen zusammen. Auch in Frankfurt, der flächenmäßig überschaubaren Metropole mit der imposanten Skyline, spielt sich das Leben zunehmend an den beiden Ufern des Mains ab, insbesondere das Kunst- und Kulturleben. Zwischen Holbein-Steg und Alter Brücke lädt das Museumsufer Frankfurt drinnen und draußen zum Flanieren ein: 14 Museen stehen unmittelbar am Ufer, ebenso viele befinden sich in der näheren Umgebung. Facettenreiches Angebot Avantgarde und alte Meister, spektakuläre Ausstellungen, eine reiche Stadtgeschichte, Goethe und seine kreativen Erben, Weltkultur und Finanzkultur, Design und Prähistorie – in diesem kulturellen Spannungsfeld bewegt sich Frankfurt und sein in Europa einzigartiges Bauensemble aus national und international bedeutsamen Museen und Kunsthäusern: das Museumsufer Frankfurt. Das Bild vom kulturellen Brückenschlag findet in Frankfurt, der internationalsten Stadt Deutschlands, seine reale Entsprechung. Mit jedem Wechsel von Ufer zu Ufer offenbaren sich neue Facetten der Großstadt am Main – zwischen Schirn Kunsthalle und Städel Museum, Senckenberg Naturmuseum und Zoo, Architektur- und Filmmuseum, Goethe-Haus, Jüdischem Museum und Museum für Moderne Kunst, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Als markanter Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt lockt das Museumsufer Frankfurt jedes Jahr mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher in seine Institutionen.

Feiern am Main Frankfurt am Main ist aber auch für seine attraktiven Feste bekannt. Am 21. April 2012 wird die Nacht der Museen wieder das Publikum begeistern, bei der sich die Häuser mit einem speziell auf ihre Ausstellungen zugeschnittenen Kulturprogramm präsentieren. Im Sommer ragt vor allem das Museumsuferfest heraus: Bei einem der größten europäischen Kulturfestivals verwandeln sich am letzten Augustwochenende beide Mainufer in eine riesige Partymeile. Neuer Glanz am Ufer Auch 2012 ist in Frankfurt wieder ein wichtiges Jahr für Kunst- und Kulturfreunde, denn gleich mehrere Frankfurter Museen werden kaum noch wiederzuerkennen sein. Das Deutsche Filmmuseum präsentiert seine neue Dauerausstellung sowie ein komplett modernisiertes Kino und ein noch umfangreicheres filmpädagogisches Angebot. Das Städel Museum öffnet im Februar die Pforten seines spektakulären unterirdischen Erweiterungsbaus, der vor allem der Kunst nach 1945 gewidmet ist, und zeigt ab Juni in einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Liebieghaus Bilder und Skulpturen von Jeff Koons. In den frisch renovierten Räumen des Weltkulturen Museum, dessen Erweiterungsbau beschlossene Sache ist, begegnet man unter dem Titel „Objekt Atlas“ außergewöhnlichen ethnologischen Objekten und dem, wozu sie zeitgenössische Künstler inspiriert haben. Gleichfalls gewährt das Historische Museum Frankfurt ab Mai einen Blick in sein bis dahin saniertes historisches Bauensemble, das aus fünf Jahrhunderten stammt. Ab Spätsommer wird dort die neue Dauerausstellung „Frankfurter Sammler und Stifter“ zu besichtigen sein. Vervollständigt wird der Gebäudekomplex dann bis 2014 mit dem bis dahin fertiggestellten Neubau des Historischen Museums. Mehr Informationen unter www.museumsuferfrankfurt.de www.kultur-frankfurt.de www.frankfurt.de

2 Blick von der City-Seite auf das Städel Museum

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Archäologisches Museum Frankfurt Karmelitergasse 1 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212-35896 E-Mail: info.archaeolmus@stadt-frankfurt.de www.archaeologisches-museum.frankfurt.de

Willy-Brandt-Platz U-Bahn U1, U2, U3, U4, U5, U8 Straßenbahn 11, 12, 14

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Frankfurt

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Archäologisches Museum Frankfurt

2 Zweiter Deckel eines Sarkophages in Form einer mumifizierten Frau, vor dem Tempel Sethi I

3 Kanopenschrein Stuckiertes und bemaltes Holz

5. November 2011 bis 26. Februar 2012

Reise in die Unsterblichkeit Ägyptische Mumien und das ewige Leben Das Alte Ägypten – geheimnisvolle Jenseitsvorstellungen, grausig anmutende Praktiken der Mumifizierung und Einbalsamierung, fremdartige, tierköpfige Gottheiten, prächtige Sarkophage und Amulette ... Faszinierende Originalfunde aus drei Jahrtausenden ägyptischer Kulturgeschichte! Das Ägyptische Museum Florenz zu Gast im Archäologischen Museum Frankfurt mit den Grabungsfunden der franko-toskanischen Expedition von 1828/29. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museo Egizio in Florenz, Contemporanea Progetti GmbH, Florenz, und Expona GmbH, Bozen.

10. November 2012 bis 24. Februar 2013

Königinnen der Merowinger – Adelsgräber aus den Kirchen von Köln, Saint-Denis, Chelles und Frankfurt Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens wird das Archäologische Museum Frankfurt im Winter 2012–2013 die exzeptionellen Grabausstattungen dreier namentlich bekannter Königinnen aus dem mythischen Geschlecht der Merowinger ausstellen: Wisigarde aus Köln († ca. 535), Arnegunde aus Saint-Denis († ca. 575) und das adelige Mädchen aus dem Frankfurter Dom († ca. 690). Das Frankenreich der Merowinger, aus dem die heutigen Länder Frankreich und Deutschland hervorgingen, ist bekannt für seine machthungrigen und rücksichtslosen Könige. Aber auch ihre Frauen standen ihnen an Machtwillen und Ehrgeiz kaum nach. Intelligenz, Bildung und Tatkraft – das sind die Merkmale vieler merowingischer Königinnen des 6. und 7. Jahrhunderts im Frankenreich. Doch nicht nur in der historischen Überlieferung, sondern vor allem auch im archäologischen Befund ihrer Grablegen und Grabausstattungen ragen die Königinnen der Merowinger aus der Masse hervor und sind den Königs- und Fürstengräbern absolut gleichwertig.

Längst vergangene Zeiten werden im Archäologischen Museum lebendig. Funde aus 200.000 Jahren zeigen, wie Menschen einst lebten, arbeiteten, kämpften, glaubten, liebten und feierten. Hier erfahren Erwachsene und Kinder auf anschauliche Weise mehr über versunkene Lebenswelten. Die altsteinzeitliche Jägerkultur, die ersten jungsteinzeitlichen Bauern in Frankfurt, Kelten, Römer und Germanen werden mit Originalfunden und in anschaulichen Lebensbildern präsentiert. Daneben stehen bedeutende Sammlungen des Alten Orients und der Klassischen Antike. Sonderausstellungen zu den Kulturen Alt-Europas ergänzen das Angebot des Museums. Öffnungszeiten Di bis So von 10–18 Uhr Mi von 10–20 Uhr, Mo geschlossen Geschlossen: 1.1., 1.5., 24.12., 31.12.2012 Eintrittspreise 6 Euro, ermäßigt 3 Euro Audioguides 2 Euro

Erweiterte Öffnungszeiten & Führungen zur „Reise in die Unsterblichkeit“ Mo bis So von 10–18 Uhr, Mi von 10–20 Uhr Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro im Refektorium des Karmeliterklosters – Zugang über Münzgasse 9 oder über das Archäologische Museum (Karmelitergasse 1) Führungen durch die Sonderausstellung: So 14 Uhr und 15.30 Uhr, Mi 18 Uhr Die Führung ist kostenlos + Eintritt Gruppenführungen für Erwachsene nach Anmeldung: 60 Euro + Eintritt Angebote für Schulklassen und Kindergruppen zur Sonderausstellung Führungen: - Ägyptische Mumien - Die ägyptische Götterwelt - Jenseitsvorstellungen im Alten Ägypten Workshops für Schulklassen und Kindergruppen: - Die geheimnisvollen Mumien - Sagenumwobene Göttergestalten - Schreiben wie die Alten Ägypter Anmeldung und Information: 069 212-35896 Montags finden keine Führungen und Workshops statt

4 Lebensbild des Mädchens aus dem Frankfurter Domgrab

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Bibelhaus Erlebnis Museum Metzlerstraße 19 60594 Frankfurt a.M. Telefon: 069 66426525 E-Mail: info@bibelhaus-frankfurt.de www.bibelhaus-frankfurt.de

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Schweizer Platz/Museumsufer U-Bahn U1, U2, U3, U8 Schweizer-/Gartenstraße Straßenbahn 14, 15, 16, 19

Das Bibelhaus Erlebnis Museum zeigt die Überlieferung, Lebenswelt und aktuelle Bedeutung der Bibel mit originalen Exponaten, szenischer Darstellung und vielen Mitmach-Elementen. Von mündlichen Überlieferungen im Alten Orient führt der Weg im Bibelhaus zu den Texten des Alten und Neuen Testaments. Papyri, Manuskripte klösterlicher Schreibstuben und jüdische Schriftrollen weisen zum biblischen Text, wie er bis ins heutige Computerzeitalter weiter übersetzt und verbreitet wird. Gleichzeitig wird die Welt und Umwelt der Bibel beleuchtet. Immer ist es eine Zeitreise in die Geschichte der Bibel. In aufwendigen Szenographien werden die nomadische Lebenswelt und der Alltag zur Zeit des Neuen Testaments lebendig. Dabei werden unterschiedlichste Aspekte dargestellt: Alltag, Religion, Wirtschaft, Politik und Kultur. Mit Hilfe von archäologischen Fundstücken werden soziale und geschichtliche Hintergründe der biblischen Erzählungen deutlich. Aktuelle Bezüge können so einfach erschlossen werden – es eröffnet sich ein neuer Blick auf die Botschaft des Buches der Bücher.

bis 31. Dezember 2012

Die Bibel ist aktuell bis in die heutige Zeit. Interessante Menschen begegnen uns darin: Pharisäer und Sadduzäer, Zeloten, Zöllner, die reiche Oberschicht in Jerusalem, Jüngerinnen und Fischer. Sie zeigen uns ihre Welt und ihre religiösen Vorstellungen, die Orte und Landschaften, in denen sie lebten. Die Ausstellung ist eine Reise in vergangene Zeiten. Treffen Sie auf Menschen der Zeitenwende. Lernen Sie das Leben in der Großstadt und auf dem Land kennen. Vergleichen Sie religiöse Handlungen auf dem Tempelberg in Jerusalem mit denen am See Gennesaret. Folgen Sie Jesus von Nazaret auf seinem Weg von Galiläa nach Judäa.

Zum eigentlichen Erlebnis machen das Bibelhaus seine begehbaren Objekte. Ein Nomadenzelt führt die Gäste in die Welt der Erzväter und -mütter Israels. Der Nachbau eines Fischerbootes aus dem 1. Jahrhundert führt in den Alltag von Jesus und seinen Anhängern am See Gennesaret. Öffnungszeiten Di bis Sa von 10–17 Uhr, Mi von 10–20 Uhr Sonn- und feiertags von 14–18 Uhr Gruppenführungen – ausschließlich nach Anmeldung – sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Eintrittspreise 5 Euro, ermäßigt 4 Euro Familien 11 Euro

Weitere Veranstaltungen • Sonntags Führungen für Kinder und Erwachsene zu wechselnden Themen. • Expertenführung: Einmal im Monat führen ausgewiesene Experten zu theologischen und archäologischen Fragestellungen. • Schule im Museum: Für alle Jahrgänge hat das Bibelhaus am Lehrplan orientierte Angebote entwickelt. Mehr Informationen unter: www.bibelhaus-frankfurt.de

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Reise in die Welt der Bibel: Abenteuer zwischen Tempel und See

1. November 2012 bis 31. Januar 2013

Weihnachten Es ist das schönste Fest des Jahres und wer kennt nicht den Stall von Bethlehem mit Ochs und Esel an der Krippe. Aber wurde Jesus tatsächlich in einem Stall geboren? Mit den biblischen Weihnachtsgeschichten und dem Festbrauchtum sind viele Klischees verbunden, die bis heute wirken. Die Ausstellung sucht nach den Wurzeln von Weihnachten. Viele Religionen feiern die Geburt eines Heiligen Kindes. Mythologische Elemente der Empfängnis- und Geburtserzählungen tauchen in unterschiedlichen Traditionen auf. Beschrieben werden die Entstehung der biblischen Weihnachtsgeschichten und deren Wirkungsgeschichte in der Antike. Welche Wirkung haben sie auf die heutigen populären Gebräuche des Weihnachtsfestes? Übrigens: Wie eine mögliche Geburtsstätte Jesu ausgesehen haben mag, zeigt die Rekonstruktion eines begehbaren typischen Wohnhauses der Zeit Jesu in Israel/Palästina.


DIALOGMUSEUM Hanauer Landstraße 137–145 60314 Frankfurt am Main Telefon: 069 90 43 21-44 (Infos und Reservierung) E-Mail: info@dialogmuseum.de www.dialogmuseum.de

1) Osthafenplatz Straßenbahn 11 2) Ostbahnhof Zug 50, 55, U-Bahn U6 Straßenbahn 11, Bus 32

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Frankfurt

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DialogMuseum Der Besuch der Sinne macht Wie nehmen wir alltägliche Situationen wahr, wenn das Auge draußen bleibt? Was fühlen, riechen, schmecken und empfinden wir noch in einer Welt, die nicht von visuellen Reizen überflutet ist? Und was können wir im Dialog mit Experten daraus lernen?

„Das einzige Museum, in das ich freiwillig öfter gehe.“ (Mark, 12 Jahre, 2009)

10. Juli bis 19. August 2012

Blinder Passagier – eine Reise in ein unsichtbares Land Wer in den Sommerferien im Frankfurter DialogMuseum an Bord der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ geht, der reist als blinder Passagier mit einem ungewissen Ziel. Denn die Reise geht nicht nur in eine fremde Welt: die Welt blinder Menschen. Diese Reise geht auch in ein unbekanntes Land. Ein Land aus Düften, Gerüchen und unterschiedlichsten Eindrücken; ein Land, das es mit allen Sinnen zu entdecken und zu erraten gilt. Wer das Land richtig errät, nimmt an einer Verlosung teil und kann mit ein bisschen Glück dank DERTOUR wirklich den Koffer packen und eine Flugreise am Frankfurter Flughafen antreten. 2011 ging es übrigens nach Australien. Viel Glück

Das DialogMuseum gibt darauf drei Antworten: „Dialog im Dunkeln“ – eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren birgt sechs lichtlose Erlebnisräume, die auf entdeckungsfreudige kleine und große Besucher warten. Sie werden in kleinen Gruppen von blinden Experten z. B. durch einen Park, über eine verkehrsreiche Straße oder in ein Café geführt. „Taste of Darkness“ – das Restaurant im Dunkeln stellt insbesondere den Gaumen hungriger und experimentierfreudiger Gäste auf die Probe. Und das „Casino for Communication“ zeigt, dass auch bei Licht betrachtet Kommunikationsspiele Jung und Alt viel Spaß machen können. Die Botschafter und Experten des DialogMuseums sind blinde und behinderte Menschen. Das Integrationsunternehmen hat sich seit Dezember 2005 zu einem Publikumsmagneten im Frankfurter Ostend entwickelt. Weitere Angebote • Pädagogen und Schulklassen können ihren „Dialog“ noch mit einem Workshop vertiefen. • Führungskräften und Personalleitern bieten wir ein außergewöhnliches Instrument der Personalentwicklung: Trainings und Impulse im Dunkeln mit blinden Trainern. • Firmen erwartet eine spannende Location für ihre Veranstaltung. • Kindergeburtstag mal im Dunkeln? Unser Bestseller bei den kleinen Besuchern. • Für alle Genießer entwickeln wir gerne Tastings und Degustationen nach ihren Wünschen. Eine Reservierung ist erforderlich.

16. Oktober bis 28. Oktober 2012

Herbstferien-Special Stadt gesucht! Im Rahmen der KULTURTAGE DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK – Frankreich 2012 können alle Besucher der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ in eine unsichtbare Stadt nach Frankreich reisen. Die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“, in deren dunklen Ausstellungsräumen es üblicherweise Teile von Frankfurt zu entdecken gibt, wird in eine französische Stadt, die es zu erraten gilt, umgestaltet. Anhand einer Postkarte, auf der die Teilnehmer das Lösungswort und ihre Adresse im Dunkeln schreiben, kann der Gewinner ermittelt werden. Der Hauptpreis ist eine Reise in die gesuchte Stadt.

Öffnungszeiten Di bis Fr von 9–17 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 11–19 Uhr Montags geschlossen! Telefonische Reservierung unter Bookingline: 069 90 43 21-44 Das Restaurant „Taste of Darkness“ nimmt nur für Mi / Fr / Sa Reservierungen an. Eintrittspreise Kinder 7 Euro (Kombiticket 8,50 Euro) Ermäßigt 9,50 Euro (Kombiticket 11,50 Euro) Erwachsene 14 Euro (Kombiticket 18 Euro) Familien 33 Euro (Kombiticket 48 Euro) Zuschlag für Museum Spezial Tour 3,50 Euro (Preisänderung vorbehalten)

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Frankfurter Goethe-Haus Freies Deutsches Hochstift Großer Hirschgraben 23–25, 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 13880-0 E-mail: info@goethehaus-frankfurt.de www.goethehaus-frankfurt.de

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1) Hauptwache S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9; U1, U2, U3, U6, U7, U8 2) Willy-Brandt-Platz U1, U2, U3, U4, U5, U8; Straßenbahn 11, 12, 14

Das Frankfurter Goethe-Haus zählt zu den berühmtesten und beliebtesten Dichter-Gedenkstätten Deutschlands und wird jedes Jahr von mehr als 100.000 Gästen aus aller Welt besucht. Es gehört einer literarischwissenschaftlichen Gesellschaft, dem Freien Deutschen Hochstift, das als Bürgervereinigung für „Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung“ 1859 in Frankfurt am Main gegründet wurde und gleichzeitig Museum und Forschungsinstitut ist. Zu dem Komplex gehört auch das Goethe-Museum, eine Gemäldegalerie, die sich ausschließlich der Goethezeit widmet, mit Bildern bedeutender Künstler vom Spätbarock über den Sturm und Drang, den Klassizismus und die Romantik bis zum Biedermeier, darunter Füssli, C. D. Friedrich, Hackert uva. Öffnungszeiten Mo bis Sa von 10–18 Uhr So von 10–17.30 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro Studenten 2,50 Euro, Schüler 1,50 Euro Gruppen ab 11 Personen 4 Euro (pro Person) ab 20 Personen 3 Euro (pro Person) Familien mit Kindern (max. 2 Erwachsene) 8 Euro Kinder bis 6 Jahre frei

2 Herbert Leupin: Der gestiefelte Kater

24. April bis 15. Juli 2012

Hänsel und Gretel im Bilderwald. Illustrationen romantischer Märchen aus 200 Jahren Die Ausstellung stellt im Grimm-Jahr 2012 die 200-jährige Geschichte der Rezeption romantischer Märchen im Spiegel herausragender MärchenIllustrationen vor. Sie wird in Kooperation mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Universität Frankfurt erarbeitet und schöpft aus den reichen Sammlungen illustrierter Ausgaben der beiden Institutionen, die durch Leihgaben ergänzt werden. Im Zentrum stehen dabei die bildkünstlerischen Umsetzungen Grimmscher Märchen auf der einen, die Illustrationen zu den drei großen Märchenkomplexen Clemens Brentanos auf der anderen Seite.

Öffentliche Führungen: Mo bis Fr 14 Uhr und 16 Uhr Sa und So auch 10.30 Uhr (ab 3 Personen – keine Gruppen) Die Führung ist kostenlos + Eintrittskarte Das Goethe-Haus erreichen Sie in wenigen Gehminuten von den S- und U-Bahnlinien Hauptwache und Willy-Brandt-Platz.

13. September bis 16. Dezember 2012 3

Goethe und das Geld. Der Dichter als Ökonom Die Ausstellung wird zum Auftakt der Frankfurter Goethe-Festwoche 2012 am 13. September 2012 eröffnet, die dem Thema „Goethe und das Geld“ gewidmet ist. Sie will die vielfältigen Auseinandersetzungen Goethes mit ökonomischen Entwicklungen beleuchten – sowohl in der Praxis als Geschäftsmann und Finanzminister als auch in der Rezeption aktueller Wirtschafts- und Gesellschaftstheorien und ihrer Reflexion in seinen Werken, vor allem im „Faust“. Gerade in Zeiten globaler Finanz- und Wirtschaftskrisen erweist sich Goethes ambivalente Haltung gegenüber dem anbrechenden Zeitalter des Kapitalismus als erstaunlich aktuell.

4 Max Beckmann: Kanzler, aus: J. W. v. Goethe, Faust II


historisches museum frankfurt Saalgasse 19, 60311 Frankfurt am Main Büroadresse: Solmsstr. 18, 60486 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 35599 E-Mail: info.historisches-museum@stadt-frankfurt.de www.historisches-museum-frankfurt.de

Dom/Römer U-Bahn U4, U5, Straßenbahn 11, 12 Hauptwache S-Bahn S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9 U-Bahn U1, U2, U3, U6, U7, U8 Willy-Brandt-Platz U-Bahn U1, U2, U3, U4, U5, U8, Straßenbahn 11, 12, 14

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Frankfurt historisches museum frankfurt

2 Alle tummeln sich im Stadionbad, August 1952

3 Ausschnitt aus dem Treuner-Modell

10. Mai bis 31. August 2012

Stadtlabor unterwegs Das Stadionbad – mehr als nur ein Schwimmbad Seit seiner Eröffnung zur Ersten Internationalen Arbeiter-Olympiade im Jahr 1925 ist es ein landschaftsplanerisches Juwel, eine wichtige Sportstätte und vor allem ein beliebter Freizeit- und Erholungsort für Frankfurter/innen allen Alters. Diese Facetten sollen in der Ausstellung zu sehen sein und dazu anregen, das Stadionbad aus einer neuen Perspektive zu erleben. Das Stadtlabor ist ein neues Ausstellungskonzept, das Partizipation im Museum stärken will. Wir wollen Ausstellungen nicht über Frankfurt machen, sondern mit Frankfurter/innen gemeinsam. Ausstellungsort: Freibad Stadion, Mörfelder Landstr. 362

August/September 2012

Dauerausstellung „Frankfurter Sammler und Stifter“ Frankfurt ist eine Stadt der Sammler und Stifter: Die ältesten Sammlungen der Stadt und ihrer Bürger zählen heute zu den größten Schätzen des historischen museums und damit zum bedeutendsten Kunstbesitz der Stadt Frankfurt am Main. Viele der Sammlungskonvolute sind mit Personen oder Gruppen der Frankfurter Stadtgeschichte verbunden. Aus diesen Konvoluten haben sich das historische museum seit 1878 und weitere städtische Museen entwickelt. Diese „bürgerlichen Sammlungen“ sollen im Kontext der sammelnden Person und ihrer Vorlieben, Neigungen und Eigenarten ins Zentrum gestellt werden. Zwölf Räume mit Sammlern und Stiftern des 17. bis 19. Jahrhunderts werden zu sehen sein. Ausstellungsort: historisches museum frankfurt

September 2012 bis April 2013

Wechselausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Länder der so genannten Dritten Welt während des Zweiten Weltkriegs und zeigt das Schicksal der Bewohner der Kolonien der kriegsführenden Länder, die als Freiwillige oder gezwungen Militär- und Arbeitsdienste leisteten. Die Ausstellung behandelt zudem Verläufe und Folgen des Weltkrieges in Lateinamerika, Nordafrika, dem Nahen Osten, Indien, Südostasien und Ozeanien. Ein Thema widmet sich dem Anteil der kolonialisierten Bevölkerung im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ausstellungsort: historisches museum frankfurt

Das historische museum frankfurt wird noch bis zum Frühjahr 2012 wegen Umbau und Abrissarbeiten für den neuen Museumsbau geschlossen sein. Dann aber wird das einzigartige renovierte Altbauensemble am Main mit neuen Ausstellungen wieder eröffnet: zunächst mit der „Stauferzeit“ im Keller des Stauferbaus und dem „Mainpanorama“ im Rententurm. Dazu in neuem Licht die Krönungsinsignien des Alten Reichs, das beliebte Altstadtmodell der Brüder Treuner, der neue Vortragssaal und die Bibliothek sowie nicht zuletzt das Offene Archiv der „Bibliothek der Alten“. Im Spätsommer folgt die Dauerausstellung „Frankfurter Sammler und Stifter“ im Burnitz- und Stauferbau. Die endgültigen Termine erfragen Sie bitte über unsere Website. Das caricatura museum und das kinder museum halten im Jahr 2012 ebenfalls ein reichhaltiges Ausstellungsprogramm bereit. Öffnungszeiten Ausstellungen Altbauten Eröffnung 1 (ab April/Mai 2012): Gebäude mit Bibliothek und Saal, Stauferzeit, Mainpanorama, Treuner-Modell, Bibliothek der Alten Di bis So von 10–17 Uhr, Mo geschlossen Eröffnung 2 (August 2012): Frankfurter Sammler und Stifter Di, Do bis So von 10–18 Uhr Mi von 10–21 Uhr, Mo geschlossen Eintrittspreise, Führungen und Stadtgänge Unsere Eintrittspreise erfahren Sie rechtzeitig zur Eröffnung auf unserer Webseite: www.historisches-museum-frankfurt.de Besucherservice und Buchungen: Telefon: 069 212 35154 besucherservice@stadt-frankfurt.de kinder museum frankfurt An der Hauptwache 15, Zwischenebene 60313 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 35154 info.kindermuseum@stadt-frankfurt.de www.kindermuseum.frankfurt.de caricatura museum frankfurt Museum für Komische Kunst Weckmarkt 17, Leinwandhaus 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 30161 caricatura.museum@stadt-frankfurt.de www.caricatura-museum.de Führungen: Dr. Thomas Kronenberg Telefon: 069 212 48978 Höchster Porzellan-Museum im Kronberger Haus Bolongarostraße 152 , 65929 Frankfurt-Höchst Telefon: 069 212 45474 / -36712 Öffnungszeiten: Sa und So 11–18 Uhr Eintrittspreise, Führungen und Events: siehe www.historisches-museum-frankfurt.de E-Mail: besucherservice.historisches-museum@ stadt-frankfurt.de

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Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster Münzgasse 9 60311 Frankfurt am Main Telefon 069 212 384 25 www.stadtgeschichte-frankfurt.de

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Willy-Brandt-Platz U-Bahn U1, U2, U3, U4, U5, U8 Straßenbahn 11, 12, 14

Frankfurt Das Institut für Stadtgeschichte Das Institut für Stadtgeschichte, 1992 hervorgegangen aus dem Frankfurter Stadtarchiv, ist eines der wichtigsten deutschen Kommunalarchive und die älteste städtische Kultureinrichtung. Bereits 1436 konnte das Ratsarchiv mit dem Turm Frauenrode den ersten Archivzweckbau der Stadt beziehen. Seit 1959 hat es sein Domizil im Karmeliterkloster, der einzigen erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlage der Stadt. Herausragende kunsthistorische Bedeutung besitzen die Gemäldezyklen von Jörg Ratgeb aus dem 16. Jahrhundert in Kreuzgang und Refektorium: Es sind die bedeutendsten vorbarocken Wandbilder nördlich der Alpen. Sie werden in einer Dauerausstellung des Instituts für Stadtgeschichte präsentiert. Das Institut für Stadtgeschichte sammelt, erschließt und vermittelt Schrift- und Bildquellen zur Frankfurter Historie. Seine Bestände reichen vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Heute versteht sich das Institut für Stadtgeschichte nicht nur als Bewahrer, sondern auch als aktiver Vermittler der historischen Überlieferung der Stadt. Regelmäßig zeigt es Sonderausstellungen und bietet ein umfangreiches Vortrags- und Veranstaltungsprogramm. Öffnungszeiten der Ausstellungen: Mo bis Fr von 10–18 Uhr Sa und So von 11–18 Uhr

2 Eun-Joo Shin: Im selben Boot I

Bis 29. April 2012

Das Gedächtnis Frankfurts 575 Jahre Institut für Stadtgeschichte Die Ausstellung zeigt die traditionsreiche Geschichte des Archivs und seine wechselnden Aufgabenstellungen. Wichtige Themen sind die Entwicklung von der Altregistratur der Stadtverwaltung über die Hinwendung zum historischen Archiv im Zusammenhang mit dem Entstehen der modernen Geschichtswissenschaft bis zur heutigen, aktiven Geschichtsvermittlung.

Bis 30. September 2012

GesichtsAnsichten/Frankfurt Porträts von Eun-Joo Shin Die gebürtige Süd-Koreanerin Eun-Joo Shin zeigt Menschenbilder mit Bezug zu Frankfurt am Main. Dargestellt sind nicht prominente Gesichter, sondern Bilder von Menschen, denen Eun-Joo Shin in der Stadt begegnet ist. Ihre „GesichtsAnsichten/Frankfurt“ spielen mit dem Wechsel zwischen dokumentarischer und erzählender Perspektive. Die Bilder vereinen traditionelle westliche Porträtmalerei mit Elementen ostasiatischer Kunst.

Öffnungszeiten des Instituts für Stadtgeschichte samt Lesesaal: Mo bis Fr von 8.30–17 Uhr Telefon: 069 212 379 14 (Lesesaal) Eintrittspreise Freier Eintritt zu diesen Ausstellungen

6. März bis 20. Mai 2012

Dauerausstellung

Jörg Ratgeb (um 1480–1526) Die Wandbilder im Karmeliterkloster

3 E.R. Nele: Kopf

E.R. Nele Skulpturen und Installationen In E.R. Neles Werken geht es um Leichtigkeit und Schwere. Ihre Themenvielfalt ist dabei unerschöpflich. Zentrum ihrer Motivwelt ist immer wieder der Mensch. Dabei entwirft sie kein ideologisch fixiertes Bild, sondern spürt den Emotionen des menschlichen Körpers und seinen inneren Haltungen nach, um so soziale Zusammenhänge, vor allem aber ihre künstlerische Idee sichtbar zu machen. 2012 feiert die Künstlerin, die seit 1965 in Frankfurt lebt, ihren 80. Geburtstag.

18. August 2012 bis 27. Januar 2013

4 Jubiläumsausstellung

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„Die Konstellation war glücklich ...“ Goethes Frankfurt 1749–1775 In „Dichtung und Wahrheit“ setzte der große Sohn Frankfurts Johann Wolfgang Goethe seiner Heimatstadt ein Denkmal: anschauliche Schilderungen längst untergegangener Straßen und Plätze, denn nicht allein durch die Kriegszerstörungen hat sich die Stadt inzwischen radikal gewandelt. Die Ausstellung zeigt Frankfurt zur Zeit des jungen Goethe, der sich 1775 endgültig nach Weimar aufmachte.


JUNGE WILDE ALTE MEISTER Kultur und Events. Ausstellungen und Partys. Kunst und Performance. Feste wie die beliebte Nacht der Museen am 21.04.2012 und das Museumsuferfest vom 24.–26.08.2012 sind unvergessliche Erlebnisse rund ums Museumsufer Frankfurt. Kulturelle Vielfalt in der ganzen Stadt.

Infos unter www.museumsuferfrankfurt.de


Jüdisches Museum Untermainkai 14/15 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 35000 E-Mail: info@juedischesmuseum.de www.juedischesmuseum.de

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Willy-Brandt-Platz U-Bahn U1, U2, U3, U4, U5, U8 Straßenbahn 11, 12

Frankfurt Jüdisches Museum Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main zeigt die historische Entwicklung und die religiöse Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird im denkmalgeschützten Rothschild-Palais am lokalen Beispiel in vier Ausstellungsbereichen exemplarisch nachgezeichnet. Regelmäßige Wechselausstellungen vertiefen und ergänzen die Dauerausstellung ebenso wie Lesungen und Vorträge.

2 Axel Springer am Ölberg in Jerusalem, 1967

15. März bis 29. Juli 2012

BILD dir dein Volk. Axel Springer und die Juden „Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen“ und „die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes“ fordert eine der fünf Richtlinien, auf die der Axel Springer Verlag seine Redakteure bei der Vertragsunterzeichnung verpflichtet. Zehn Jahre nach dem Holocaust verschrieb sich Axel Springer (1912–1985) dieser pro-israelischen Haltung, die ein persönliches Anliegen für ihn wurde. Die Berichterstattung vor allem in der Bildzeitung nahm diese Linie auf und verband sie mit dem von ihr entwickelten emotionalisierenden Boulevard-Stil. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie diese Fokussierung auf die Juden und besonders auf die Israelis in die deutsche Nachkriegsgesellschaft eingebettet war. Sie thematisiert das deutsch-israelische Verhältnis, wie es sich aus der Perspektive der größten deutschen Boulevard-Zeitung darstellt, und spürt dessen Wirkung bis heute nach.

Öffnungszeiten Di bis So von 10–17 Uhr Mi von 10–20 Uhr Eintrittspreise 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kombi-Eintritt 5 Euro Führungen: Mi 18 Uhr und So 14 Uhr und nach Vereinbarung

Weitere Ausstellungen September 2012 bis Januar 2013 Charlotte Salomon und Arnold Daghani

Museum Judengasse Kurt-Schumacher-Straße 10 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 2977419 E-Mail: info@juedischesmuseum.de www.juedischesmuseum.de

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Frankfurt Museum Judengasse Mit dem Museum Judengasse am Börneplatz besitzt das Jüdische Museum eine Dependance im historischen Zentrum jüdischen Lebens in Frankfurt. Dort sind die archäologischen Reste der Frankfurter Judengasse zu sehen. Im dortigen „Oskar und Emilie Schindler Lernzentrum“ wird die Geschichte erzählt, wie Oskar Schindler, der in den Jahren nach dem Krieg in Frankfurt lebte, rund 1.200 Juden vor der Ermordung durch die Nationalsozialisten rettete. In der Börnegalerie werden kunst- und kulturhistorische Wechselausstellungen zu Themen jüdischer Geschichte und Gegenwart gezeigt. Öffnungszeiten Di bis So von 10–17 Uhr Mi von 10–20 Uhr Führungen: So 15 Uhr und nach Vereinbarung Eintrittspreise 2 Euro, ermäßigt 1 Euro, Kombieintritt 5 Euro

Weitere Ausstellungen Mai 2012 bis September 2012 Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden zwischen 1933 und 1945

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Börneplatz Bus 30, 11 Straßenbahn 11, 12

15. Dezember 2011 bis 1. April 2012

„Devise Sauberkeit“ Die Kosmetikfirmen Scherk und Dr. Albersheim Die Kosmetikbranche, traditionell in Frankreich beheimatet, gewann während des Kaiserreichs auch in Deutschland an Bedeutung. In Frankfurt gründete der Chemiker Dr. Moritz M. Albersheim 1892 die Firma „Dr. M. Albersheim Parfümerien, Toilette-Artikel, Spezialitäten“, die mit einem breiten Sortiment von Parfüms, Seifen und kosmetischen Artikeln aller Art bald in der ganzen Welt erfolg2 reich war. Eine Nichte Albersheims, Alice, heiratete Ludwig Scherk, einen Angestellten der Firma. Zusammen gründeten sie in Berlin eine eigene Firma, die ebenfalls kosmetische Produkte und Parfüms produzierte und vertrieb. Beide Inhaberfamilien wurden von den Nationalsozialisten enteignet. Direkt nach dem Krieg betrieben sie mit Erfolg die Rückerstattung ihrer Firmen. Aus der ungewöhnlichen Perspektive zweier Frankfurter und Berliner Firmen der Kosmetikbranche erzählt die Ausstellung die Kulturgeschichte der Kosmetik und Hygiene, eingebettet in die spannungsreiche Geschichte des 20. Jahrhunderts.


MUSEUM GIERSCH

Regionale Kunst mit überregionaler Bedeutung Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main Telefon: 069 63304128 und 069 63148724 E-Mail: info@museum-giersch.de www.museum-giersch.de

Stresemannallee/Gartenstraße Straßenbahn 12, 14, 15, 16, 19, 20, 21 Bus 35, 46

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Frankfurt

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MUSEUM GIERSCH Das im Jahr 2000 als Einrichtung der gemeinnützigen STIFTUNG GIERSCH in der ehemaligen Villa Holzmann eröffnete Museum widmet sich der Kunstlandschaft Rhein-Main im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In der mit Liebe zum historischen Detail restaurierten Villa bieten regelmäßige Wechselausstellungen zu kunstund kulturhistorischen Themen Einblicke in das Kunstschaffen dieser Zeit und Region.

2 Wilhelm Steinhausen: Von Büschen und Blumen umrahmter Zaun, 1902

3 Wilhelm Leibl: Im Atelier, 1872

25. März bis 15. Juli 2012

Wilhelm Steinhausen – Natur und Religion Das Werk des Malers, Illustrators und Gestalters Wilhelm Steinhausen (1846– 1924) bewegt sich zwischen Romantik, Impressionismus und Symbolismus und nimmt eine völlig eigenständige Position innerhalb der kunsthistorischen Strömungen seiner Zeit ein. Während seiner Jugendzeit lebte und studierte Steinhausen in Berlin, Karlsruhe, München sowie in Italien. Seine künstlerische Karriere begann nach dem Umzug nach Frankfurt am Main: Hier fand Steinhausen erste Anerkennung. Eingängige, stimmungsvolle Landschaften und teils großformatige, religiöse Bilder bilden die gegensätzlichen Pole seines Schaffens. Außerdem gehören phantasievolle Märchenbilder und Buchillustrationen, intime Genremotive, ausdrucksstarke Porträts und monumentale Wandgestaltungen in das umfängliche und vielgestaltige Werk des Malers. Eine Gegenüberstellung mit Arbeiten seiner Künstlerfreunde Hans Thoma, Wilhelm Trübner und Louis Eysen verdeutlichen den künstlerischen Standpunkt des Malers. Erstmalig beleuchtet ein wissenschaftlicher Katalog das Schaffen Steinhausens in all seinen Aspekten.

23. September 2012 bis 27. Januar 2013

Kunstschätze des Mäzens Heinrich von Liebieg – Eine Universalsammlung des 19. Jahrhunderts aus Liberec/Tschechien Der aus dem böhmischen Reichenberg (heute Liberec) stammende Unternehmer Heinrich von Liebieg (1839–1904) zählt zu den wichtigsten Sammlerpersönlichkeiten der k. u. k. Monarchie. Immer wieder hielt er sich in Frankfurt auf und errichtete an diesem Zweitwohnsitz eine Villa im historisierenden Stil, die er der Stadt Frankfurt mit der Auflage vermachte, dort ein Museum einzurichten. Seit 1909 beherbergt das „Liebieghaus“ die Städtische Skulpturengalerie. Liebieg übergab seine bedeutenden Sammlungen an deutschen, österreichischen und französischen Gemälden des 19. Jahrhunderts und kunsthandwerklichen Objekten des 16. bis 18. Jahrhunderts – Möbel, Waffen, Uhren, Schlüssel, Keramik, japanische Schwertzierate – seiner Heimatstadt Liberec. Die Ausstellung zeigt eine umfängliche Werkauswahl der Sammlung Liebieg aus den Museen in Liberec und würdigt den Unternehmer als repräsentativen Sammler des Historismus.

Ergänzt durch Publikationen und ein vielfältiges Begleitprogramm für Kinder und Erwachsene wird damit ein umfassender Beitrag zur Kunstgeschichte des Rhein-Main-Gebiets geleistet und das Schaffen derjenigen Künstler/innen gewürdigt, die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung, Ausstellungs- oder Lehrtätigkeit mit der Region verbunden sind. Öffnungszeiten Di bis Do von 12–19 Uhr Fr bis So von 10–18 Uhr, Mo geschlossen Eintrittspreise Erwachsene (ab 18 Jahren) 5 Euro Kinder (ab 12), Schüler, Studenten 3 Euro Arbeitslose und Schwerbehinderte 3 Euro Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei Gruppe (ab 10 Personen) pro Person 3 Euro Inhaber Frankfurt-Card 3 Euro Inhaber Kulturpass 1 Euro (Kinder: 0,50 Euro) Studenten der Kunstgeschichte mit gültigem Semesterausweis Eintritt frei Inhaber Museumsufercard/Museumsuferticket Eintritt frei Inhaber eines ICOM-Ausweises Eintritt frei Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e. V. Eintritt frei Mitarbeiter anderer Museen mit Ausweis/Bescheinigung Eintritt frei Presse mit Presseausweis Eintritt frei

Weitere Informationen Öffentliche Führungen So 15 Uhr, Mi 17.30 Uhr Gebühr 2 Euro (zzgl. zum Eintritt) Gruppenführungen Di bis Fr 60 Euro Sa, Sonn- und feiertags 65 Euro (zzgl. zum Eintritt) Aufgeld bei fremdsprachiger Führung: 15 Euro Anmeldung: 069 63304-128. Sonderführungen für Blinde und Sehbehinderte: KUNST BARRIEREFREI GENIESSEN: Gruppenführungen für Blinde und Sehbehinderte sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Dauer: 1,5 Stunden Gebühr: 90 Euro (Eintritt frei) Anmeldung: 069 63304-128. Informationen zum umfangreichen Kinder- und Begleitprogramm: www.museum-giersch.de

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Verkehrsmuseum Frankfurt am Main Rheinlandstraße 133, 60629 Frankfurt am Main Telefon: 069 213 23131 oder 069 213 23039 (nur während Öffnungszeiten) E-Mail: mail@verkehrsmuseum.info www.verkehrsmuseum.info

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Frankfurt

Rheinlandstraße Straßenbahn 12, 19 Bus 51, 62, 68, 78

Das Verkehrsmuseum An der Endstation der Straßenbahnlinie 12 in Schwanheim wartet ein besonderes Schmuckstück der Frankfurter Museumslandschaft auf Ihren Besuch. Die Dauerausstellung „Von der Pferdebahn bis zur Neuzeit“ bietet Ihnen hier einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Frankfurter Nahverkehrs und lässt anhand der liebevoll restaurierten Originalexponate Geschichte wieder Wirklichkeit werden. Auf einem fast 4.000 Quadratmeter umfassenden Rundgang „drinnen und draußen“ sind Sie und Ihre Familie zum Entdecken, Erinnern, Erzählen und Erleben aufgefordert. Zwei historische Wagenhallen der ehemaligen Frankfurter Waldbahn-Gesellschaft (1889–1929), ein in die Ausstellung eingegliedertes Außengelände und das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude Schwanheim bilden den äußerlichen Rahmen für mehr als zwei Dutzend Schienenfahrzeuge und Omnibusse. Durch die zusätzliche Sammlung von Urkunden, Fotos, Fahrscheinen, Uniformen, Netzplänen und einer Panorama-Signaltafel kann die über 135-jährige Entwicklung in Frankfurt besonders umfassend und lebendig visualisiert werden. Höhepunkte des Museums bilden vor allem der erste Pferdebahnwagen der Frankfurter Trambahngesellschaft von 1872 und eine Dampflok von 1900, doch auch ein Blick in die Zukunft wird gewagt.

2 V-Zug Heddernheim, 1915

Bis April 2012

Bereits seit über 100 Jahren bestehen die einstigen Klein- und heutigen U-Bahn-Verbindungen von Frankfurt in den Taunus. Deren Geschichte wird in der Sonderausstellung „Die Taunusbahnen nach Bad Homburg und Oberursel“ veranschaulicht. Sie wirft einen Blick zurück auf die Zeit davor und den Betrieb auf den Strecken von der Betriebsaufnahme 1910 bis heute. Dabei wird neben dem Personenverkehr auch der Güterverkehr betrachtet. Ferner werden der Betriebshof Heddernheim sowie die eingesetzten Fahrzeuge dargestellt. Den Abschluss bildet die Dokumentation des Baus der am 12. Dezember 2010 in Betrieb genommenen U-Bahn-Strecke über den Riedberg.

Öffnungszeiten So sowie an hessischen Feiertagen von 10–17 Uhr An Weihnachten und zum Jahreswechsel abweichende Öffnungszeiten. Beachten Sie bitte weitere Informationen unter: www.verkehrsmuseum.info Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro, Kinder (4 bis 14 Jahre) 1 Euro Schüler, Studenten, Senioren 2 Euro

Weitere Veranstaltungen Speziell für Familien mit Kindern sind am Ostersamstag und am 2. Adventssamstag betriebsfähige Oldtimer-Straßenbahnen als „OsterhasenExpress“ und „Nikolaus-Express“ im Einsatz. Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah unter: www.verkehrsmuseum.info

Die Taunusbahnen nach Bad Homburg und Oberursel

Ab Mai 2012

140 Jahre Pferdebahn Am 19. Mai 1872 nahm die erste Pferdebahnlinie vom Schönhof zur Hauptwache ihren Betrieb auf. Sie war damit das erste schienengebundene innerstädtische Verkehrsmittel Frankfurts und direkter Vorläufer der noch heute verkehrenden elektrischen Straßenbahn. Genau 140 Jahre nach ihrer Betriebsaufnahme wird der Frankfurter Pferdebahn eine Sonderausstellung gewidmet, die ihre Geschichte umfassend veranschaulicht.

3 Pferdebahn um 1880

16./17. Juni 2012

Modellbahnwochenende Ausstellung verschiedener Modellbahnanlagen in unterschiedlichen Maßstäben.

12. August 2012

Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte Eine abwechselungsreiche Reise durch die Verkehrsgeschichte mit historischem Straßenbahn- und Busshuttle sowie Dampfzugfahrten im Rebstockpark und auf der Hafenbahn. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Route der Industriekultur Rhein-Main statt.

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MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt Domstraße 10 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 30 447 www.mmk-frankfurt.de

1) Dom/Römer U-Bahn U4, U5 Straßenbahn 11, 12 2) Konstablerwache S-Bahn S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9 U-Bahn U4, U5, U6, U7 Straßenbahn 12

11. Februar bis 15. Mai 2012

Warhol: Headlines Mit „Warhol: Headlines“ zeigt das MMK eine einzigartige Andy WarholAusstellung: Es ist die erste Schau, die sich ausschließlich dem Thema „Schlagzeilen“ im Werk Andy Warhols widmet und all jene Arbeiten des Künstlers versammelt, die von zeitgenössischen Boulevardzeitungen und anderen Massenmedien beeinflusst sind. Die Präsentation beleuchtet Warhols Umgang mit der Sensationslust der Medien.

Frankfurt Museum für Moderne Kunst Das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main gehört zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Seit der Eröffnung des Museums 1991 ist das Haus, dessen postmoderne Architektur heute Modellcharakter hat, wesentlicher Bestandteil und wichtiger Anlaufpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Frankfurt geworden. Heute umfasst die Sammlung des MMK über 4.500 Werke internationaler Kunst von den 1960er-Jahren bis in die aktuelle Gegenwart hinein.

2 Andy Warhol, Daily News, 1962

September 2012 bis Januar 2013

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Thomas Scheibitz Das MMK zeigt die erste große Museumsausstellung des bedeutenden deutschen Künstlers Thomas Scheibitz. Seine Gemälde und Skulpturen erlangten spätestens seit seinem Auftritt im Deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig 2005 internationale Aufmerksamkeit. In seinen Werken entwickelt Scheibitz aus den Formen der Alltagswelt eine neue Sprache zwischen Figur und Abstraktion.

Öffnungszeiten Di bis So von 10–18 Uhr Mi von 10–20 Uhr Mo geschlossen Eintrittspreise 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Schulklassen 3 Euro pro Schüler Führungen für Schulklassen sind kostenlos

Wetterau-Museum Haagstraße 16 61169 Friedberg (Hessen) Telefon: 06031 88215 E-Mail: wetteraumuseum@friedberg-hessen.de www.friedberg-hessen.de

Bahnhof Zug 30, 32, 40; S-Bahn S6 Bus 362, 363, FB-01, FB-07, FB-08, FB-09, FB-10, FB-16

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Friedberg Das Wetterau-Museum

2 Friedberg im Mittelalter (Rekonstruktion)

3 Die Kaiserstraße in Friedberg

28. Januar bis 28. Oktober 2012

Die Friedberger Kaiserstraße – Vom mittelalterlichen Markt zur modernen Einkaufsmeile Die heutige Kaiserstraße geht in ihrer städtebaulichen Gestalt auf die mittelalterliche Stadtgründung im späten 12. Jahrhundert zurück. Im Spätmittelalter war sie der Ort für die Märkte und Messen und gleichzeitig Teil wichtiger Handelsstraßen. Gegenwärtig befindet sich die Kaiserstraße im Umbruch, da mit dem Wegfall ihrer Funktion als Bundesstraße im Jahr 2009 erstmals seit langem ein größerer Spielraum zur Neugestaltung des Straßenraumes besteht. Planungen wurden erarbeitet und in der Bürgerschaft diskutiert; in den nächsten Jahren wird die grundlegende Neugestaltung umgesetzt. Die Ausstellung stellt hierzu die Funktionen und den Wandel der Straße in der historischen Perspektive dar.

Das Wetterau-Museum blickt auf eine über 100-jährige Sammlungsgeschichte zurück und versteht sich heute als ein lebendiges Museum für Friedberg und die Wetterau. Einen Schwerpunkt bilden die archäologisch überlieferten Kulturen in der Wetterau von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter, wobei die Epochen der Kelten und der Römer besonderen Raum einnehmen. Schlaglichter auf die Geschichte von Burg und Stadt Friedberg werden mit ausgewählten Exponaten in der stadtgeschichtlichen Abteilung geworfen. Weitere Ausstellungen zeigen die Entwicklung der ländlichen Arbeitswelt in der Wetterau von 1800 bis 1950 sowie einen Friedberger Kolonialwarenladen. Sonderausstellungen und Angebote für Kinder bilden weitere Schwerpunkte der Museumsarbeit. Öffnungszeiten Di bis Fr von 9–12 und 14–17 Uhr Sa von 10–12 und 14–17 Uhr Sonn- und feiertags von 10–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro,ermäßigt 1 Euro

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Heimatmuseum Seulberg Alt Seulberg 46 61381 Friedrichsdorf Telefon: 06007 91 86 28 E-Mail: erika.dittrich@friedrichsdorf.de www.heimatmuseum-seulberg.de

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Friedrichsdorf-Seulberg Bahnhof Zug 15 S-Bahn S5

Friedrichsdorf Heimatmuseum Seulberg Das familienfreundliche Museum von Friedrichsdorf-Seulberg zeigt auf drei Etagen eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte des Dorfes und der Region. Römer, Räuber, Hexen bilden nur einige Schwerpunkte. Vor allem werden frühere Handwerke in realitätsnahen Inszenierungen vorgestellt z. B. Töpfer, Schreiner, Schuster, Frisör. Kinder lädt Museumskobold Sulinchen zu Geburtstagen und regelmäßigen Aktionsprogrammen ein. Vorträge und Workshops begleiten die Ausstellungen. Beliebt sind die drei Kunsthandwerkermärkte. Öffnungszeiten Mi und Do von 9–12 Uhr So von 14–17 Uhr

10. August bis 20. Dezember 2012

325 Jahre Friedrichsdorf – den Hugenotten eine neue Heimat Als 1687 Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg französische Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) in sein Ländchen einlud, gewährte er ihnen besondere „Privilegien“. Neben wirtschaftlichen Vorteilen versprach er die Wahrung ihrer Sprache und Religion, Vorrechte, die lange eine Sonderentwicklung der kleinen colonie française förderten. Dank Fleiß und spezieller Kenntnisse entwickelte sich Friedrichsdorf zu einem wohlhabenden Ort. Zahlreiche Exponate aus dem öffentlichen wie dem Wirtschaftsleben, vor allem private Objekte, veranschaulichen lebendig die Entwicklung der Stadt und stellt ihre Bewohner vor.

Eintrittspreise Der Eintritt ist frei Weitere Ausstellungen 31. Januar bis 29. März „Ich wollt ich wär’ ein Huhn ...“ 22. April bis 28. Juni „Es waren einmal zwei Brüder ...“

Philipp-Reis-Haus Hugenottenstraße 93 61381 Friedrichsdorf Telefon: 06007 91 86 28 E-Mail: stadtverwaltung@friedrichsdorf.de www.friedrichsdorf.de

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Bahnhof Zug 15, 16 S-Bahn S5 Bus 53, 54

Friedrichsdorf Philipp-Reis-Haus Das Museum, untergebracht im Wohnhaus des Telefonerfinders Philipp Reis (1834–1874), gibt im Untergeschoss einen Einblick in Leben und Werk des Tüftlers. Um 1860 verband er eine galvanische Batterie und eine dünne Membran mit Platinkontakt, um akustische Schwingungen in elektrische umzusetzen, die dann an einer Stricknadel zu hören waren. Ein Hörspielraum zeichnet die Telefonentwicklung bis heute nach. Die stadtgeschichtliche Abteilung zeigt die Kultur der Hugenotten, denn Friedrichsdorf gründete 1687 Friedrich II. von Hessen-Homburg für französische Glaubensflüchtlinge. Öffnungszeiten Di und Do von 9–16 Uhr Führungen nach Vereinbarung Eintrittspreise Der Eintritt ist frei Weitere Aktionen 20. Mai 2012 Tag des Telefons mit umfangreichem Aktionsprogramm, Postkutsche, Musik und Kostümführungen

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2 Der Reis-Apparat

3 Vor der Telefonwand

20. Mai bis 30. Juni 2012

Telefon – Verbindung Zum „Tag des Telefons“ wird im Rathaus eine Sonderausstellung eröffnet. Diese greift weniger die Technikgeschichte des Fernsprechers auf als vielmehr seine gesellschaftlichen Auswirkungen. Waren früher Tage nötig, um Nachrichten zu übermitteln, was bedeutete es nun, diese in Echtzeit zu erhalten? Enorme Veränderungen traten mit Etablierung des Handys und billigeren Tarifen auf. Was folgt aus der ständigen Erreichbarkeit? Der Mensch entwickelte sich zum homo connectus. Aber was geschieht mit den Verweigerern? Sind sie gesellschaftlich ausgegrenzt? Diesen Fragen geht die Ausstellung humorvoll mit Karikaturen und weiteren Beispielen nach.


Keltenwelt am Glauberg Am Glauberg 1 63695 Glauburg Telefon: 06041 82 33 00 E-Mail: anfragen@keltenwelt-glauberg.de www.keltenwelt-glauberg.de

1) Glauburg-Glauberg Enzheimer Straße Bus FB-41 (Mo bis Sa); FB-45 (Mo bis Fr) im Sommer auch Vulkan-Express-Linie VB-94 2) Stockheim Glauburg-Glauberg Bahnhof Zug 34

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Glauburg

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Die Keltenwelt am Glauberg

2–3 Die Ausstellung der Keltenwelt am Glauberg

Ganzjährig

2.500 Jahre später – Das Glauberg-Projekt Der Keltenfürst und seine Zeit Die lebensgroße Statue aus Sandstein und die Funde aus den Gräbern vom Glauberg haben fast 2.500 Jahre unentdeckt im Boden gelegen. Sie sind die Herzstücke der Ausstellung und im Original ausgestellt. Ergänzt werden sie durch archäologische Funde, die auf dem Glauberg und aus seiner Umgebung geborgen wurden. Multimediale Installationen und eine fiktive Begleitgeschichte im Comicstil entführen unsere Gäste in die Zeit der Kelten. Die Ausstellung zur Keltenwelt am Glauberg befindet sich in einem der momentan spektakulärsten Museumsbauten Deutschlands. Sie beleuchtet die Kultur der Kelten aus verschiedensten Perspektiven, im Mittelpunkt stehen aber immer die spektakulären Funde des Glaubergs. Die Ausstellung berücksichtigt auch die große Bandbreite der „keltischen“ Kulturerscheinungen – von den Kelten des 6. bis 1. vorchristlichen Jahrhunderts über vermeintliche Kelten der britischen Inseln bis hin zum zeitgenössischen „Keltentum“ in Musik, Brauchtum und Mode. Geschichte erleben Auf dem archäologisch-naturkundlichen Lehrpfad des Glaubergs wandern Sie durch die Geschichte: von den keltischen Wällen und dem wieder aufgeschütteten Grabhügel mit der so genannten „Prozessionsstraße“ aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. bis hin zu den Überresten der auch urkundlich erwähnten Reichsburg aus dem 12./13. Jahrhundert auf dem Glauberg-Plateau.

Der Glauberg, ein auffälliger Tafelberg am Rande der Wetterau, wurde bereits in der Jungsteinzeit von Menschen besiedelt. Die an seinem Fuße entdeckten keltischen Gräber des 5. Jahrhunderts v. Chr. mit ihren reichen Beigaben und die Statue eines Keltenherrschers sind einzigartig und werden weltweit als wissenschaftliche Sensation gewertet. Das 2011 eröffnete Museum ist Teil der Keltenwelt am Glauberg, die außerdem ein Forschungs­zentrum und einen großen archäologischen Park umfasst. Im Park befinden sich ein rekonstruierter Grabhügel, mysteriöse Wall-Grabensysteme und Wehranlagen aus frühkeltischer Zeit. Hier können Sie in eine Welt eintauchen, die vor 2.500 Jahren durch unsere keltischen Vorfahren erschaffen wurde. Öffnungszeiten Di bis So von 10–18 Uhr, Mo geschlossen Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro Kinder (6–18 Jahre) 3 Euro Kinder unter 6 Jahre freier Eintritt Familienkarte 10 Euro Inhaber Familiencard Hessen 7,50 Euro Spannende

Führungen und Veranstaltungen Die Keltenwelt am Glauberg ist immer eine Reise wert. Nutzen Sie unsere zahlreichen Angebote und erleben Sie das Besondere. Informationen zu unseren Veranstaltungen und Führungen (auch für Schulklassen): www.keltenwelt-glauberg.de

Die Wetterau Diese abwechslungsreiche hessische Kulturlandschaft lädt dazu ein, nach dem Besuch der Keltenwelt am Glauberg noch weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Besonders für Familien mit Kindern existiert ein vielfältiges Angebot. Hier einige Vorschläge:

4 Die Statue des „Keltenfürsten vom Glauberg“

5 Der rekonstruierte Grabhügel 1

Radeln auf dem Vulkanradweg, Kinderabenteuer im Modellbahnhof Glauburg-Stockheim, Elvis Presley und Co. im 50er-Jahre-Museum in Büdingen, Wandern auf dem Vulkanring, Familienausflug in den Tier- und Vogelpark Schotten, Wellness in Bad Salzhausen, Pilgern auf der Bonifatius-Route, Besuch des Kunstgussmuseums in Hirzenhain.

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Stadtmuseum Groß-Gerau Am Marktplatz 3 64521 Groß-Gerau Telefon: 06152 716295 E-Mail: stadtmuseum@gross-gerau.de www.gross-gerau.de

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Groß-Gerau

Marktplatz Bus 22, 41, 42, 63, 65, 675, L1

Stadtmuseum Groß-Gerau Seit 1989 ist das Stadtmuseum im 1957 von Fritz Novotny am Marktplatz errichteten ehemaligen AOK-Gebäude untergebracht und präsentiert dort seit 2007 eine sehr anschaulich konzipierte Dauerausstellung zur Stadtgeschichte 1920–1990 und zur Römerzeit. Die moderne Präsentation spannt unter dem Motto: „Limes und Likörfabrik, Tunika und Turnverein, Giganten und GIs“ einen interessanten Bogen zwischen diesen beiden für Groß-Gerau wichtigen historischen Phasen. Im architektonisch attraktiven Erdgeschoss finden Sonderausstellungen aus den Themenfeldern Archäologie, Stadtgeschichte und moderne Kunst sowie zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Öffnungszeiten Mi und Sa von 10–12 Uhr Do von 14–17 Uhr So von 13–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 EUR Kinder/Jugendliche ab 6 Jahre 1 EUR Familienkarte (2 Erwachsene mit Kindern) 3 EUR Gruppen (ab 10 Personen) 1,50 EUR

2 Werner Neuwirth

14. September bis 28. Oktober 2012

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Blickerweiterung. Arbeiten von Werner Neuwirth und Matthias Will Zeichnungen von Werner Neuwirth und Skulpturen von Matthias Will sind im Stadtmuseum zu sehen. Die großformatigen Arbeiten Neuwirths, der seit langem im Landkreis Gross-Gerau lebt und arbeitet, akzentuieren das zeichnerische Mittel der Linie bei eher zurückhaltendem Einsatz der Farbe und pendeln zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Sie kommen dabei immer wieder zu überraschenden Bildfindungen mit vielfältigen Assoziationsmöglichkeiten. Demgegenüber in einer Dialogsituation stehen die Stahlskulpturen Wills, deren Formentwicklung von dem Elementarformrepertoire des Kreises bzw. der Kugel und des Quadrats respektive des Würfels ihren Ausgang nimmt. Als Zeichnung im Raum fungiert ein Stahlseil, das die Einzelelemente der Skulpturen in eine schwebend-elastische Positionierung zurrt.

Die Stadt Groß-Gerau Die Kreisstadt Groß-Gerau ist Mittelpunkt in der historisch gewachsenen Kulturlandschaft des nördlichen hessischen Rieds. Seit 1398 mit Marktrechten versehen, bietet Groß-Geraus Innenstadt ein vielgestaltiges, attraktives Ambiente für Einkäufe, Entdeckungstouren und zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr in Cafés und Gastronomie. In Groß-Gerau verbindet sich der besondere Reiz der Riedlandschaft und die Urbanität des Rhein-Main-Gebietes. Dies lässt sich bei einem Rundgang durch die Stadt, einem Besuch im Stadtmuseum und einem Gang über das „Ebbelwoipäädsche“ als Teil des Regionalparks RheinMain erleben.

3 Matthias Will

30. November 2012 bis 31. März 2013

Pecunia non olet – Römische Geldgeschichte im Spiegel Groß-Gerauer Fundmünzen Anhand ausgewählter Originale und Großfotos soll die Bedeutung der Fundmünzen für die provinzialrömische Forschung dargestellt werden. Die Ausstellung – in Zusammenarbeit mit namhaften Numismatikern konzipiert – beschäftigt sich mit dem Einfluss der Geldwirtschaft im römischen Germanien und deren Auswirkungen. Schwerpunkt sind die Veränderungen im römerzeitlichen Währungssystem und die Darstellungen auf den Münzen. An einigen Beispielen wird die Kaufkraft des antiken Geldes dargestellt.

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Stadtporträt

Hanau

Brüder-Grimm-Stadt

Schloss Philippsruhe

Jacob und Wilhelm Grimm

Hanau steht für Vielfalt Seltene Urwildpferde, bedeutende Kultur- und Baudenkmäler, der zweitgrößte Hafen am Main-Donau-Kanal und die Steinheimer Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern gehören zu den zahlreichen Attraktionen, die einen Besuch in Hanau zu einem lohnenswerten Erlebnis machen. Als kulturelles Zentrum im Osten des Rhein-Main-Gebiets bietet die Geburtsstadt der Brüder Grimm neben historischen Sehenswürdigkeiten auch neun Museen, zahlreiche Galerien sowie über 1.000 Veranstaltungen pro Jahr. Ein Höhepunkt sind die Brüder-Grimm-Märchenfestspiele, die jeden Sommer im Amphitheater von Schloss Philippsruhe Erwachsene und Kinder gleichermaßen bezaubern. Als Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße und der Hessischen Apfelweinstraße sowie Teil der Deutschen Fachwerkstraße und der Route der Industriekultur ist Hanau ein beliebtes touristisches Ziel. Zu den schönsten Ausflugszielen zählt Philippsruhe, ein herrliches Landschloss im Barockstil am Ufer des Mains mit Historischem Museum und umgeben von einem weitläufigen Park mit Orangerie, Skulpturenpark und Amphitheater. Die im 18. Jahrhundert erbauten Kuranlagen von Wilhelmsbad mit Hessischem Puppenmuseum und Englischem Garten sind ebenso einen Besuch wert wie die Altstadt von Steinheim mit dem mittelalterlichen Schloss und Heimatmuseum. Ebenfalls zum Publikumsmagneten hat sich Hessens größter und schönster Wochenmarkt auf dem Hanauer Marktplatz entwickelt. Ein attraktives Einzelhandelsangebot, verkaufsoffene Sonntage und lange Einkaufsnächte machen die Stadt zum Einkaufszentrum der Region. Hanau steht für Natur pur Im Zuge der Konversion von 340 Hektar ehemaliger Militärliegenschaften wurde im September 2009 eine Gruppe seltener Przewalski-Urwildpferde im Rahmen eines internaDeutsches Goldschmiedehaus Café im Schloss Philippsruhe

Brüder-Grimm-Denkmal

tionalen Zuchtprogramms auf einem ehemaligen US-Militärübungsgelände im Stadtteil Großauheim angesiedelt. In Begleitung versierter Führer können Besucher das weitläufige Gelände des Naturschutzparks erkunden und alles über die ungewöhnliche Pflanzen- und Tierwelt erfahren. Für weitere unvergessliche Naturerlebnisse steht auch der Wildpark Fasanerie im Stadtteil Kleinauheim. Forstmuseum, Planwagenfahrten, Hochseilgarten, Greifvogel-Flugschau, Kinderspielplatz und Streichelgehege und vieles mehr sorgen für Kurzweil und Abenteuer. Zahlreiche Parks, neun Naturschutzgebiete und sieben Landschaftsschutzgebiete im Stadtgebiet bieten zudem die Möglichkeit Natur pur zu genießen. Hanau steht für Wandel Mit Hilfe eines innovativen europaweiten Vergabeverfahrens namens „Wettbewerblicher Dialog“ hat die Stadt bei der Belebung ihres Zentrums neue Wege beschritten. Mit Hilfe eines Investors werden in den kommenden Jahren fünf Plätze und umliegende Straßen in der Innenstadt umgestaltet und neue Angebote in den Bereichen Einzelhandel, Wohnen, Kultur und Gastronomie geschaffen. Geplant sind unter anderem ein Brüder-Grimm-Kulturzentrum, eine neue Stadtbibliothek, ein Einkaufszentrum und attraktive Wohnviertel. Die Baumaßnahmen haben bereits begonnen: Ein hochmodernes Kinocenter mit acht Sälen eröffnete im Dezember 2011. Mehr Informationen unter Touristinformation@hanau.de www.hanau.de www.brueder-grimm-maerchenfestspiele.de

Schloss Philippsruhe

Wildpark Fasanerie

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Deutsches Goldschmiedehaus Hanau Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Altstädter Markt 6, 63450 Hanau Telefon: 06181 256556 E-Mail: gfg-hanau@t-online.de www.museen-hanau.de

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Hanau

Freiheitsplatz Bus 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 560, 562, 563, 564, 565, 566, MKK-22, MKK-23, MKK-28, MKK-31, MKK-33, MKK-52, MKK-53, MKK-54

Deutsches Goldschmiedehaus Hanau Der in den Jahren 1537/38 begonnene Bau diente zunächst als Rathaus, nach unterschiedlicher Nutzung wird das Gebäude 1942 zum Deutschen Goldschmiedehaus ernannt. Nach der kriegsbedingten Zerstörung erfolgte der Wiederaufbau, ab 1958 konnten wieder Ausstellungen gezeigt werden. Mit seinen Präsentationen zu zeitgenössischen Schmuckund Gerätgestaltern aus dem In- und Ausland und schmuckhistorischen Themen sowie einer Goldschmiedewerkstatt im Souterrain bietet das Goldschmiedehaus dem Besucher eine vielseitige Auseinandersetzung mit Schmuck und Gerät. Öffnungszeiten Di bis So von 11–17 Uhr Führungen jeweils sonntags um 11 Uhr 15.1., 12.2., 11.3., 22.4., 13.5., 24.6., 26.8., 09.9., 23.9., 7.10., 11.11. Sonderführungen auf Anfrage Eintrittspreise 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro Goldschmiedeworkshops für Kinder in den Ferien jeweils von 14.30–16.30 Uhr 4.4., 11.4., 4.7., 11.7., 18.7., 25.7., 1.8., 8.8., 17.10., 24.10 Kindergeburtstage auf Anfrage

Studioausstellungen 16.2. bis 15.4.2012 Ergebnisse des Wettbewerbs Preziosa Young, Florenz 19.4. bis 17.6.2012 Siegfried Männle (1912–2005) zum Gedenken

2 Annamaria Zanella: Brosche FUOCO-LAVA (2011)

3 Karl Fritsch: Ring

26. Februar bis 13. Mai 2012

Simultanea – Peter Bauhuis

26. Februar bis 10. Juni 2012

Geschenkt – Schätze des Bundespräsidialamtes

14. Juni bis 12. August 2012

Zeitgenössischer Schmuck aus Israel

28. Juni bis 7. September 2012

Annamaria Zanella & Michael Becker Different stories – formal affinity

16. September bis 11. November 2012

Der Hanauer Stadtgoldschmied Karl Fritsch

18. August bis 8. November 2012

Highlights II Gerät Sammlung Deutsches Goldschmiedehaus

18. November 2012 bis 10. Januar 2013

Das Tertiär in der Umgebung von Hanau – Reise in eine bunte und ereignisreiche erdgeschichtliche Epoche.

4 Michael Becker: Brosche, 2010. Gold 750, Uwarovit

15. November 2012 bis 10. Januar 2013

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Total Stahl. Stahlpreis 2011.


Hessisches Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad Telefon: 06181 86212 E-Mail: hesspuppenmuseum@aol.com www.hessisches-puppenmuseum.de

1) Bismarckturm Bus 1, 9, MKK-31 2) Hanau Wilhelmsbad Bahnhof Zug 55 Bus 1, 9, MKK-31, 561

Die Kunst des Puppenmodellierens Werke der Mitglieder des Verbandes Europäischer Puppenkünstler Sind die Geheimnisse der Puppenherstellung längst vergessen? Interessierte können sich im Hessischen Puppenmuseum davon überzeugen, dass dies nicht so ist. Im europäischen Raum gibt es eine lange Tradition der Puppenfertigung. Doch die Namen der Puppenkünstler sind häufig nicht überliefert, sondern nur die der Produzenten. Zu den weltweit bekannten künstlerischen Puppenmacherinnen gehörte Käthe Kruse. Ihre Puppen waren für Kinder zum Spielen gedacht. Heute ist das nicht immer so. Viele Puppenkünstler fertigen wertvolle und individuelle Liebhaberstücke für erwachsene Sammlerinnen und Sammler. 2 Gaby Rademann

Halbe Puppen – Teepuppen und ihre Verwandten

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Hessisches Puppenmuseum Das Museum ist ein wunderschönes Ausflugsziel. Auf über 800 m² werden Puppen und Spielzeug von der Antike bis heute gezeigt. Es besteht die Möglichkeit, einen Wandel durch die europäische Kulturgeschichte zu machen, in die Puppengeschichte einzutauchen, seltene Kostbarkeiten wie einen antiken Puppenautomaten, Porzellanschönheiten oder eine Steiffpuppe zu bewundern und „Freunde“ aus der eigenen Kindheit wie die berühmten Schildkrötkinder und auch die Barbie zu entdecken. Für Kinder heißt es: Spielen erwünscht. Wer mag, kann danach noch im historischen Park bummeln. Öffnungszeiten Di bis Fr von 10–12 Uhr und 14–17 Uhr Sa und So von 10–17 Uhr

26. Februar bis 30. Juni 2012

Hanau

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27. November 2011 bis 29. Januar 2012

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Eine halbe Puppe? Genau genommen sind Teepuppen und ihre Verwandten keine Puppen im eigentlichen Sinn. Die figürlichen Oberteile bestehen meist aus Porzellan und sind puppenähnlich, aber unter dem Rock verbergen sich vielfältige Funktionen: Tee- und Kaffeewärmer, Lampen und Puderquasten. Anfang des 20. Jahrhunderts waren diese eleganten und dekorativen Haushaltshelfer in den Schränken und Vitrinen vieler Hausfrauen vorhanden. Heute sind sie fast vollständig verschwunden und gelten als rare Sammlerobjekte.

Eintrittspreise Kinder 1 Euro, Erwachsene 3,50 Euro, Familienkarte 7 Euro, Jahreskarte 25 Euro

Weitere Veranstaltungen 02.12.2012 bis 27.01.2013 Modellautos vom flotten Käfer bis zum James-Bond-Mobil Was sich kleine und große Männer unter den Weihnachtsbaum wünschen Puppenberatung: Jeden ersten Samstag im Monat von 10–12 Uhr Literarische Teestunde 2012: 29.2., 28.3., 25.4., 30.5., 27.6. von 15–17 Uhr Kinderfest 2012: 6.5. von 14–18 Uhr Kinderclub 2012 mit offenem Basteln: 29.1, 26.2, 31.3., 8.4, 28.10, 25.11. von 15–17 Uhr Puppen- und Bärenmarkt 2012: 7.10. von 10–17 Uhr

15. Juli bis 4. November 2012

Puppenmütter und Unternehmerinnen Käthe Kruse und ihre Gleichgesinnten Käthe Kruse war nicht nur eine herausragende Designerin von Puppen, sie war auch eine clevere Geschäftsfrau. Gerade die Spielzeugbranche bot zielstrebigen Frauen im letzten Jahrhundert Möglichkeiten, erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Lernen Sie die Puppenkinder von einigen Unternehmerinnen dieser Zeit kennen.

14. Oktober 2012 bis 27. Januar 2013

Hanauer Kinderbilder Schätze aus einer privaten Sammlung Ende des 19. Jahrhunderts war Hanau eine militärisch geprägte Stadt. In diesen Jahren blühte auch die Kultur der Porträtfotografie. Aber nicht nur fesche Offiziere wurden auf die Glasplatte gebannt, sondern auch die Kinder vieler Hanauer Familien. Heute stellen diese Bilder wertvolle Zeitzeugnisse dar für die Kindheitsideale und das Kinderleben zur Kaiserzeit, für die Kindermode und für die Kinderspielzeuge aus der Region Hanau.

4 Käthe Kruse

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Historisches Museum Hanau – Schloss Philippsruhe Philippsruher Allee 45 63454 Hanau Telefon: 06181 2951718 E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

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Hanau

Friedenskirche Bus 5, 10, MKK-23, MKK-28

Schloss Philippsruhe Die barocke Anlage mit Park und Orangerie von SchIoss Philippsruhe wurde 1701 am Mainufer errichtet. Von 1875 bis 1880 wurde das Schloss im Stil des Historismus umgebaut. Den Park gestaltete man zu einem englischen Landschaftsgarten um. Seit 1967 findet sich im Corps de Logis das Historische Museum. In den prächtigen Räumen wird Hanauer Kunst vom 17. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert. Dem Hanauer Kunsthandwerk mit Fayencen, Goldund Silberschmiedekunst und Eisenkunstguss sind eigene Räume gewidmet. Weitere Schwerpunkte bilden die Brüder-Grimm-Abteilung und das Papiertheatermuseum. Im stimmungsvollen Museumscafé in der Beletage kann man das herrschaftliche Ambiente des Schlosses genießen. Öffnungszeiten Di bis So von 11–18 Uhr Museumscafé: Di bis So von 12–17.30 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro Führungen nach telefonischer Anmeldung

2 Radierung Graf Friedrich Casimir von Hanau (1623–1685)

Weitere Veranstaltungen 20.5.2012 Internationaler Museumstag Weitere Ausstellungs- und Veranstaltungstermine entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender auf www.museen-hanau.de. Programmänderungen vorbehalten.

3 Schloss Phillipsruhe: Treppenhaus

10. Januar bis 26. Februar 2012

Der König vom Schlaraffenland Die „Kunst- und Anatomycammer“ des „Königs vom Schlaraffenland“ Graf Friedrich Casimir von Hanau (1623–1685) Vernissage am 8. Januar 2012 um 16 Uhr Nach dem Dreißigjährigen Krieg regierte der Visionär und Frühaufklärer Graf Friedrich Casimir von Hanau-Lichtenberg am Untermain und im Elsass. Er kaufte in Südamerika eine Kolonie „Hanauisch Indien“, was ihm den Spottnamen „König vom Schlaraffenland“ einbrachte. In seiner Residenzstadt wollte er eine Gelehrtenrepublik errichten. Für eine neuartige Wissensakademie legte er eine Kunst- und Naturaliensammlung, ein „Theater der Natur und Kunst“, an. Seine kleinmütigen Verwandten ließen seine Pläne scheitern. Über drei Dutzend wertvolle Stücke seiner Kunstsammlung haben sich in Kassel, Darmstadt und Fulda erhalten, sie machen als Höhepunkte eine Ausstellung über den Grafen zu einem herausragenden Ereignis. 4 Schloss Phillipsruhe: Schlafender Löwe

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Kunst- und Industriegeschichtemuseum Großauheim Pfortenwingert 4 63457 Hanau-Großauheim Telelon: 06181 295 16 39 E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

Bahnhof Zug 55, 56 Bus 7, 566

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Hanau Kunst- und Industriegeschichtemuseum Großauheim

2 –4 August Gaul: Große stehende Löwin, Hamster und Ente, fotografiert von Ruth Marcus

11. Dezember 2011 bis 20. Mai 2012

August Gaul: Skulpturen – Gesehen von Ruth Marcus In der fotografischen Auseinandersetzung mit den Skulpturen August Gauls sind Bilder entstanden, denen man die Bewunderung der Fotografin für den Bildhauer ansieht, die aber eine eigene und neue Sicht aufzeigen. Das große Format der Fotografien spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle; es wird bewusst im Gegensatz zu den oft kleinen Arbeiten Gauls eingesetzt. In den Fotografien lassen sich Details und Aspekte der Skulpturen erkennen, die dem Betrachter der kleinen Objekte nur allzu leicht entgehen. Die Bilder bewahren das Wesentliche der Arbeiten des berühmten Tierbildhauers und wecken zugleich den Wunsch, die Skulpturen noch einmal zu betrachten und neu zu entdecken.

Die 2010 nach Umbau und Neukonzeption wiedereröffnete Kunstabteilung des Museums besticht durch herausragende Werke des bedeutendsten deutschen Tierplastikers der Moderne und Mitglieds der Berliner Sezession, August Gaul, sowie durch Gemälde, Grafiken, Glasbilder und Mosaike des Großauheimer Künstlers August Peukert. Die seit Dezember 2011 neu gestaltete industriegeschichtliche Abteilung zeigt den Wandel von der bäuerlichen Lebenskultur und handwerklichen Arbeitsweise zur industriellen Fertigung am Beispiel von regionalen Fabrikationen und eine Auswahl ihrer zeitgemäßen modernsten Produkte bis in die Neuzeit. Öffnungszeiten Do bis So von 10–12 und 14–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, ermäßigt 1,50 Euro Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro Führungen: nach telefonischer Anmeldung

Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim Schlossstraße 9 63456 Hanau-Steinheim Telefon: 06181 659701 bzw. 295 564 (Verwaltung) E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

Albrecht-Dürer-Straße Bus 4, 11, 12

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Hanau Schloss Steinheim

Inmitten der Altstadt von Steinheim mit seinen gemütlichen Gaststätten und Apfelweinkneipen befindet sich Schloss Steinheim. Die Burg Steinheim, erstmalig erwähnt im Jahr 1222, war rund 370 Jahre im Besitz des Kurfürstentums Mainz. 1808/13 erfolgten Umbauten im klassizistischen Stil und prägen das heutige Erscheinungsbild des Baues. 2 Lebendiges Museum: KinderRömerWerkstatt

3 Lebendiges Museum: KinderSteinzeitWerkstatt

4 Der römische Münzschatz vom Salisberg

Ganzjährig

Von der Steinzeit bis ins Mittelalter ... In diesen historischen Gemäuern befindet sich seit 1938 ein Museum. 1986 wurde im Schloss das regionale Vor- und Frühgeschichtsmuseum der Stadt Hanau eröffnet. Die Ausstellung umfasst die ersten menschlichen Spuren, die revolutionäre Entdeckung der Bronze, die Hinterlassenschaften der Römer bis zu den Relikten des frühen Mittelalters. Weitere Räume des Museums sind der wechselhaften Geschichte der ehemals stattlichen Burganlage sowie der Stadtgeschichte Steinheims gewidmet. Das Lebendige Museum Steinheim bietet in seinen Handson-Abteilungen die Möglichkeit, unter Anleitung z. B. in Ötzis rekonstruierte Gewandung zu schlüpfen oder auf einem römischen Ruhebett, einer Kline, Probe zu liegen. Die römische Kochorgie sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Öffnungszeiten Do bis So von 10–12 und 14–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro Bei Sonderausstellungen werden gesonderte Eintrittspreise erhoben. Führungen nach telefonischer Anmeldung Weitere Veranstaltungen 20.5.2012 Internationaler Museumstag Weitere Ausstellungs- und Veranstaltungstermine entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender auf www.museen-hanau.de. Programmänderungen vorbehalten.

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Otto-Schwabe-Heimatmuseum Kirchstraße 13 65239 Hochheim am Main Telefon: 06146 900-0 E-Mail: info@hochheim.de www.hochheim.de

Mainzer Straße Bus 48, 68, 809, 826

Hochheim Hochheimer Heimatmuseum Öffnungszeiten So von 15–17 Uhr und nach Vereinbarung Eintrittspreise siehe Aushang

Ganzjährig

Der Keltenspiegel & Heimatgeschichte Im Heimatmuseum sind Exponate aus der Vor- und Frühgeschichte, aus Handwerk und Ackerbau sowie der Heimatgeschichte zu finden. Bedeutendster Fund der Vor- und Frühgeschichte ist der Hochheimer Keltenspiegel, der hier als Replik zu sehen ist. Des Weiteren sind Urkunden, Schriften und Bilder zur Heimatgeschichte Hochheims ausgestellt. Das Otto-Schwabe-Heimatmuseum trägt den Namen des Hochheimer Amtsgerichtsrats und Heimatforschers Otto Schwabe, dessen historische Funde, ihre Auswertung und Katalogisierung den Grundstock für die vorund frühgeschichtliche Abteilung des Museums bilden.

Hochheimer Weinbaumuseum Wiesbadener Straße 1 65239 Hochheim am Main Telefon: 06146 900-0 E-Mail: info@hochheim.de www.hochheim.de

Mainzer Straße Bus 48, 68, 809, 826

Hochheim Hochheimer Weinbaumuseum Öffnungszeiten Sa und So von 15–17 Uhr und nach Vereinbarung Eintrittspreise 3 Euro Gruppen ab 10 Personen: 2,50 Euro pro Person (ohne Weinprobe) Führungen nach Vereinbarung auch mit Weinproben

Ganzjährig

Reblaus, Rebe und Lese Das Hochheimer Weinbaumuseum ist das Erste in Hessen und ist in einem Gewölbekeller aus dem Jahre 1902 der ehemaligen Frankhof-Kellerei untergebracht. Dieses Tonnengewölbe bietet einen adäquaten Rahmen für die ausgestellten Exponate, welche die Arbeit des Winzers, angefangen von der Bodenbereitung über die Reben-Veredlung, das Pflanzen der Rebstöcke, die Schädlingsbekämpfung und die Traubenlese bis hin zu den Arbeiten im Weinkeller zeigen. Eine kleine Abteilung ist dem Sekt gewidmet. Des Weiteren sind Handwerkszeuge der „Zulieferer“ wie Küfer und Böttcher ausgestellt.

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Hochheimer Kunstsammlung Mainzer Straße 35 65239 Hochheim am Main Telefon: 06146 900-0 E-Mail: info@hochheim.de www.hochheim.de

Mainzer Straße Bus 48, 68, 809, 826

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Hochheim

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Hochheimer Kunstsammlung Im Jahr 2000 erhielt die Stadt Hochheim am Main eine aus Privatbesitz stammende Dauerleihgabe moderner und zeitgenössischer Kunst mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Auf 130 m² und mit einer Hängefläche von 75 lfd. Metern werden seit 2002 die bedeutendsten Exponate in der 1904 erbauten repräsentativen Villa der bekannten Sektproduzenten Burgeff gezeigt (heute im Besitz der Stadt Hochheim). Aufgrund des Umfanges und der Bedeutung der Kollektion alterniert die ständige Präsentation der Sammlungs-Höhepunkte mit wechselnden Ausstellungen. Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen und Grafiken der klassischen Moderne, u. a. von Pablo Picasso, Marc Chagall, Salvador Dalí, Max Ernst und Wolf Vostell. Öffnungszeiten Mi von 15–17 Uhr Fr von 17–19 Uhr So von 15–17 Uhr und nach Vereinbarung

2 Lovis Corinth (1858-1925): Faun mit Nymphe

3 Max Liebermann (1847–1935): Tocher Käthe mit Kind

Eintrittspreise 3 Euro Gruppen ab 10 Personen: 2,50 Euro pro Person

Weitere Veranstaltungen

Bis zum 31. Mai 2012

„Von Corinth bis Beckmann“ Die Sonderausstellung „Von Corinth bis Beckmann“ umfasst zwölf Bildwerke und ein Künstlerbuch, dem zwei Originalradierungen beigefügt sind. Werke von Henri Matisse, Käthe Kollwitz, Pablo Picasso und Max Liebermann wurden in dieser Ausstellung zusammengefügt.

Im Jahr 2012 besteht die Hochheimer Kunstsammlung 10 Jahre. Die nächste Sonderausstellung unter dem Titel „Stadt und Land“ ist ab Samstag, 23. Juni 2012 in der Kunstsammlung zu besichtigen. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.hochheim.de

Hochheim am Main

Die individuelle Gestaltung von Gesichtern und Körperlichkeit steht dabei im Mittelpunkt. Ein besonderes Augenmerk ist vor allem auf die künstlerische Erscheinungsform gelegt. So thront Max Liebermanns Bildnis aus dem expressionistischen Holzschnitt von Conrad Felixmüller über der Szenerie und aus der feinen Bleistiftzeichnung von Max Beckmann blickt beseelt das Abbild seiner Mutter. Trotz der verschiedenen Gestaltungsformen ist ein harmonisches Gesamtkonzept entstanden, das einen Überblick über den Facettenreichtum eines gesamten Jahrhunderts widerspiegelt. Die gegenständliche Formsprache, die den Werken dieser Sonderausstellung innewohnt, bildet dabei ein Kontrastprogramm zu den ansonsten eher abstrakten Werken der Hochheimer Kunstsammlung. Generell liegt hier der Schwerpunkt auf den unterschiedlichen Ausdrucksformen der modernen und der postmodernen wie auch der zeitgenössischen Kunst.

Idyllisch von Weinbergen umgeben liegt Hochheim eingebettet zwischen Main und Taunus im östlichen Rheingau. Berühmte Weinbergslagen haben den Ruf Hochheims als Wein- und Sektstadt begründet. Eine gute Infrastruktur und Verkehrslage sowie bekannte Sehenswürdigkeiten machen Hochheim am Main zu einem beliebten Ausflugsziel. Die kath. Kirche St. Peter und Paul mit den Fresken Jean Baptist Enderles, das Erste Weinbaumuseum Hessens, die Hochheimer Kunstsammlung, der MainRadweg, aber auch der Spielpark des Regionalparkweges und die historische Altstadt sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. 4

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Stadtmuseum Hofheim am Taunus Burgstraße 11 65719 Hofheim am Taunus E-Mail: stadtmuseum@hofheim.de www.hofheim.de

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Hofheim Das Stadtmuseum Kunst Das „Blaue Haus“ der Mäzenin und Sammlerin Hanna Bekker vom Rath war seit 1920 Treffpunkt vieler namhafter Künstler. Gezeigt werden u. a. Kunstwerke von Ottillie W. Roederstein, Hanna Bekker, Ida Kerkovius, Ludwig Meidner, Emy Roeder, Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Wilhelm Nay.

Bahnhof Zug 20 S-Bahn S2 Bus 262, 263, 401, 402, 403, 405, 810, 812, 834

bis 22. Januar 2012

Sag, was war die DDR ?

Ein Geschichtsabenteuer für Kinder und Jugendliche. Eine Ausstellung des Kindermuseums im FEZ-Berlin. 9. Februar bis 4. März 2012

Feind ist, wer anders denkt

Eine Ausstellung über die Staatssicherheit der DDR des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU).

Stadtgeschichte Hofheims Werdegang vom regionalen Zentrum im Mittelalter bis hin zur bevorzugten Wohnstadt heute zeigt die stadthistorische Ausstellung. Stadt und Lorsbachtal waren einstmals Zentrum der Feinlederherstellung. Präsentiert werden die Produktionsschritte von der Tierhaut zum Leder sowie deren Veredelung. Archäologie Die Entwicklung des bedeutenden Fundortes – vom frühen Militärposten (Erdlager, Steinkastell) an der Grenze des Imperium Romanum zur zivilen Siedlung (vicus) – wird durch eine Vielzahl an Objekten vorgestellt. Engagement: Team Ehrenamtliche Weitere Veranstaltungen Führungen, Vorträge, Workshops, Projekt- und Aktionstage für Erwachsene, Kinder, Jugend und Familie, Kita und Schule

2 Osterpostkarte um 1900

3 Osterpostkarte 1. Weltkrieg

18. März bis 28. Mai 2012

Feste feiern wie sie fallen Das Feiern von Festen – kirchlicher und familiärer Art – gehört zum menschlichen Leben wie die Eintönigkeit des Alltags. Ein Fest ist ein besonderer Tag, ein gesellschaftliches oder religiöses Ritual oder ein Ereignis, zu dem sich Menschen an einem Ort zu einem besonderen Zeitpunk treffen und gesellig sind. Damit sind Regeln und Brauchtumspflege verbunden, welche die einen Menschen voll Hingabe einhalten und die anderen als antiquiert und überholt empfinden. Ursprung und Sinnhaftigkeit einzelner Feste – besonders bei den religiös begründeten Festen – sind heute wenig bekannt, daher wird in dieser Frühjahrsausstellung dem Osterfest besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Öffnungszeiten Di von 10–13 Uhr Di bis Fr von 14–17 Uhr / Sa, So von 11–18 Uhr Eintrittspreise 1,60 Euro, ermäßigt 0,80 Euro Kinder bis 5 Jahre frei, Kinder von 6 bis 14 Jahren 0,50 Euro / Sonderausstellungen s. aktuelle Informationen des Museums

3. Juni bis 16. September 2012

4 Platz am Untertor mit Türmchenzeile

Die Stadt Hofheim am Taunus Am Südhang des Taunus gelegen, bietet die Kreisstadt Hofheim am Taunus ihren rund 38.000 Einwohnern und ihren Gästen eine perfekte Mischung aus geschäftigem Treiben und Erholung. Ein echtes Schmuckstück ist die liebevoll gepflegte Altstadt. Hier lässt sich der Einkaufsbummel bestens mit einem Besuch im Café, Bistro oder Restaurant abrunden. Entspannung und Sport bieten die weiten Wälder, die Rhein-Main-Therme, der Golfplatz und der Soccerpark. Theater, Kleinkunst, Konzerte, Ausstellungen und lebendige Geschichte im Stadtmuseum: Zwischen Frankfurt und Wiesbaden besetzen wir Nischen mit einem facettenreichen kulturellen Leben.

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ÜBER GENERATIONEN: Bildsprache Schwarzweiß Das Stadtmuseum Hofheim besitzt eine umfangreiche Sammlung von Schwarzweiß-Arbeiten der Fotografin Marta Hoepffner, deren Geburtstag sich 2012 zum 100. Mal jährt. Die Fotografin schuf mit ihrem experimentell ausgerichteten Werk einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der künstlerischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von einer Auswahl wichtiger Schwarzweiß-Fotografien Marta Hoepffners werden unterschiedliche fotografische Positionen der nachfolgenden Generationen bis zu aktuellen Arbeiten junger Fotokünstler präsentiert. In Kooperation mit RAY 2012 Fotografieprojekte Frankfurt/Rhein-Main 5 Marta Hoepffner: Kalla, Solarisation, 1938


Museum Kelkheim Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte Frankfurter Str. 21, 65779 Kelkheim Telefon: 06195 803-850/851 (vormittags) E-Mail: kultur@kelkheim.de www.museum-kelkheim.de

Stadtmitte Bus 263, 804

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Kelkheim

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Museum Kelkheim

2 Anton Radl: Assmannshausen und Burg Rheinstein

3 Elvis in Friedberg

22. März bis 6. Mai 2012

ROMANTIK AM RHEIN

Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit der privaten Sammlung RheinRomantik und dem Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter Anlässlich des diesjährigen Themenschwerpunkts „Impuls Romantik“ der Kulturlandschaft Rhein-Main präsentiert das Museum Kelkheim eine Ausstellung, die die verschiedenen Facetten der Romantik am Rhein mit ihren künstlerischen, politischen und literarischen Auswirkungen ins Blickfeld rückt. So wurde der Rhein im 19. Jahrhundert zur Projektionsfläche künstlerischer Vorstellungen, die sich in phantastischen, aber auch realen Ansichten spiegeln. 16. August bis 30. September 2012

ELVIS IN DEUTSCHLAND Wie kein anderer amerikanischer Soldat hat der „King des Rock 'n' Roll“ seine Spuren in Deutschland hinterlassen. Elvis Presley kam am 1. Oktober 1958 mit dem Schiff „USS General Randall“ in Bremerhaven an und absolvierte seine aufsehenerregende Wehrdienstzeit während des „Kalten Krieges“ in Friedberg.

Galerie der Stadt Kelkheim

Das Museum Kelkheim dokumentiert als Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte die einzigartige Entwicklung der 150-jährigen Möbeltradition in Kelkheim. Zahlreiche historische Möbel zeigen die ganze Bandbreite der Kelkheimer Möbelherstellung. Eine historische Werkstatt veranschaulicht Arbeitsbedingungen und Handwerkstechniken. Führungen in historischer Kleidung geben einen lebendigen Eindruck vom Leben und Arbeiten im 19. und 20. Jahrhundert. So ist das Museum Kelkheim ein Museum zum Anfassen und Mitmachen für Kinder und Erwachsene. Öffnungszeiten Mi von 15–17 Uhr, Fr von 16–18 Uhr, So von 15–18 Uhr und nach Vereinbarung unter: 06195-803 850/851, kultur@kelkheim.de Eintrittspreise 3 Euro, Familienticket 5 Euro

Galerie der Stadt Kelkheim Alte Kirche Hornau Rotlintallee 65779 Kelkheim Telefon: 06195 - 803 850 E-Mail: kultur@kelkheim.de Seit 2002 hat die „Galerie der Stadt Kelkheim“ einen adäquaten Ausstellungsraum in der restaurierten Alten Kirche Hornau (1725) gefunden. Von März bis Oktober werden hier Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen präsentiert. Öffnungszeiten: Mi und Fr von 15–18 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 11–18 Uhr

1. Juni bis 17. Juni 2012

Ellen Hauser: COLOURS OF JAZZ Jazz im Bild

7. Oktober bis 21. Oktober 2012

Hermann Haindl und Johannes Groth. Himmel und Erde Malerei trifft auf Fotografie

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Willkommen in Kelkheim Hier lebt man gern … … weil unsere Stadt eingebettet ist in die sanfte und malerische Hügellandschaft am Südhang des Taunus, mit den Vorzügen des Klimas und einer direkten Anbindung an die Metropolen Frankfurt, Wiesbaden und Mainz. … weil man dort wohnt, wo andere Urlaub machen. Auf kurzen Wegen erreicht man schöne Ausflugsziele inmitten der Natur, sei es der Rettershof, der Gimbacher Hof oder der Atzelberg. … weil unsere Stadt ein pulsierendes urbanes Leben bietet mit vielen Freizeiteinrichtungen und gehobener Kultur.

5 Ellen Hauser

6 Johannes Groth

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BraunSammlung Westerbachstr. 23 C, WesterbachCenter 61476 Kronberg Telefon: 06173 30 2315 E-Mail: info@foerderkreis-braunsammlung.de www.foerderkreis-braunsammlung.de

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Kronberg Die BraunSammlung Einen bedeutenden Platz in der Geschichte des deutschen Industriedesigns nehmen die Produkte der Firma Braun in Kronberg ein. In der ständigen Ausstellung wird die 90-jährige Geschichte der Marke Braun dokumentiert. Dieses geschieht anhand von Originalprodukten, Filmen und Interviews. Die Ausstellung dokumentiert, wie Geräte mit Innovationen in Design und Technik geschaffen wurden, die funktionsgerecht, ästhetisch, klar und unaufdringlich sind. Die Verwaltung und Organisation erfolgt durch den Förderkreis BraunSammlung e. V. mit dem Ziel, die Schätze des Braun-Archivs der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Öffnungszeiten Di bis So von11–17 Uhr Mo geschlossen Führungen auf Anfrage, Gruppenführungen nach Anmeldung sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei Kinder & Jugendliche von 7–17 Jahre 1,50 Euro Schüler und Studentengruppen frei

Die Stadt Kronberg Die Stadt Kronberg im Taunus hat über die Jahrhunderte ihren historisch gewachsenen Charakter bewahrt. Die Burg Kronberg, die Altstadtgassen, die herrschaftlichen Villen und Sommerhäuser aus der Zeit der vorigen Jahrhundertwende mit den prachtvollen Gärten prägen die Atmosphäre der gleichwohl modernen Stadt bis heute. Neben den Museen zur Geschichte von Burg und Stadt spiegeln Museum Kronberger Malerkolonie und Fritz-Best-Museum das künstlerische Erbe Kronbergs wider. Ein Bummel durch die Stadt mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Angeboten oder Spaziergänge durch Parks und Grünanlagen machen Kronberg zu einem beliebten Ziel. www.kronberg.de 3

2 BraunSammlung Unterhaltungselektronik

Ab November 2011

Neugestaltung BraunSammlung Nach fünfmonatiger Umbauphase öffnete die BraunSammlung, im 90-jährigen Bestehensjahr von Braun, wieder ihre Pforten und präsentiert die facettenreiche Geschichte des Unternehmens und der Marke Braun in einer neu entworfenen Dauerausstellung. Rund 300 Exponate illustrieren die Entwicklung des Braun Design von den ersten Anfängen bis heute. Dabei werden alle unterschiedlichen Produktbereiche berücksichtigt. In anderen Schwerpunktthemen widmet sich die Ausstellung u. a. den Anfängen der 90-jährigen Unternehmens- und Designgeschichte, den Meilensteinen des Braun Design und weist mit Blick auf das Braun Design von heute und die neu entwickelte Designsprache in die Zukunft. Die BraunSammlung präsentiert sich jetzt als reine Dauerausstellung mit interaktiven Elementen. Filmmaterial und iPads stellen zu allen Themen vertiefende Informationen für den Ausstellungsbesucher zur Verfügung.

Süd S-Bahn S4 Bus 71, 261


Museum Burg Kronberg Schlossstraße 10–12 61476 Kronberg im Taunus Telefon: 06173 7788 E-Mail: Stiftung@burgkronberg.de www.burgkronberg.de

Bahnhof S-Bahn S4 Bus 71, 72, 73, 85, 76, 251, 261

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Kronberg Burg Kronberg Das Museum Burg Kronberg zeigt in einer Dauerausstellung das Leben der Herren von Kronberg, denen die Burg ab Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum Erlöschen der Familie 1704 gehörte. Auch die nachfolgende Nutzung der Burg und die bauliche Rettung und Veränderung durch Victoria Kaiserin Friedrich zum Ende des 19. Jahrhunderts wird anschaulich dargestellt. Besondere Attraktionen sind die originalgetreu nachgebaute Rüstung des Ritters Hartmut VI. von Kronberg aus dem 14. Jahrhunderts und die mit alten Gerätschaften ausgestattete gotische Küche. Der Museumsrundgang ist nur im Rahmen einer Führung möglich; Führungen zu Sonderthemen werden im Veranstaltungskalender „burgzeit 2012“ veröffentlicht.

2 Damenzimmer

24. März bis 9. April 2012

Osterausstellung: „Das Ei auf dem Teller“ Alljährlich markiert die große Osterausstellung im Terracottasaal der Burg Kronberg den Saisonbeginn auf der Burg. Zum Motto „Das Ei auf dem Teller“ werden kunstvoll bemalte Eier und passende Exponate sowie eine große Auswahl von österlichen Rezepten präsentiert. Die Ausstellung ist Sa, Sonn- und feiertags jeweils von 11–17 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten Zwei Wochen vor Ostern bis Ende Oktober. Mi, Do, Sa von 13–17 Uhr; vom 15.6. bis 14.9.2012 auch Fr von 13–17 Uhr. Stdl. Führungen von 14–16 Uhr. Sonn- und feiertags von 11–18 Uhr, stdl. Führungen von 12–17 Uhr. Sonderführungen auf Anfrage. Eintrittspreise einschl. Führung: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Familien 10 Euro

Museum Kronberger Malerkolonie Tanzhausstraße 1 a 61476 Kronberg im Taunus Telefon: 06173 92 94 90 E-Mail: museum-malerkolonie@t-online.de www.kronberger-malerkolonie.com

1) Guaitastraße Bus 72, 73 (Mo bis Fr) 2) Viktoriastraße Bus 72, 73 (Mo bis Fr), 261

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12. Februar bis 25. März 2012

Begegnungen – 3 Positionen aktueller Kunst aus Düsseldorf: Kai Hackemann, Robert Haiss, Sybille Kroos

1. April bis 30. September 2012

Im Dialog: Die Sammlung der Stiftung Kronberger Malerkolonie und die Künstlerkolonie Schwalenberg

14. Oktober 2012 bis 27. Januar 2013

Malweiber – Künstlerinnen um 1900

2 Mathilde Knoop-Spielhagen: Stillleben mit Birnen, Öl/Lw.

Sie wurden als „Malweiber“ verspottet und blieben noch bis 1919 von den Kunstakademien ausgeschlossen. Eine wichtige Rolle bei der Ausbildung der Künstlerinnen kam den Künstlerkolonien zu, die sich seit den 1830erJahren in ganz Europa entfalteten. Hier trafen sich Künstler und Künstlerinnen in ungezwungener Atmosphäre, um gemeinsam zu arbeiten. Einige von ihnen wie etwa Paula Modersohn-Becker erlangten Weltruhm. Die meisten jedoch sind in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung stellt ca. 20 Künstlerinnen aus Kronberg, Worpswede u. a. vor.

Kronberg Kronberger Künstlerkolonie Seit 1979 setzt sich die Museumsgesellschaft Kronberg e. V. dafür ein, das kulturelle Erbe, das mit der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg verbunden ist, zu bewahren. Seit 11 Jahren beleuchten zahlreiche Sonderausstellungen im Museum in der Streitkirche das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Malerkolonie, im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung vom Spätbiedermeier bis zum Impressionismus. Öffnungszeiten Mi von 15–18 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 11–18 Uhr (24.12., 25.12. und 31.12.2012 geschlossen) Eintrittspreise Pro Person 4 Euro, ermäßigt 3 Euro Kinder 6–12 Jahre 2 Euro Familien 10 Euro Öffentliche Führungen (während der Sonderausstellungen) jeweils am 1. Sonntag im Monat um 11.15 Uhr, Gebühr 2 Euro zzgl. Eintritt

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Glas/Werke/Langen Neue Stadthalle Langen Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen Telefon: 06103 203-400 E-Mail: jkolbe@langen.de www.glaswerke-langen.de; www.neue-stadthalle-langen.de

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1) Rathaus Bus OF-73 (Mo bis Fr) 2) Bahnhof Zug 60; S-Bahn S3, S4 Bus 661, 663, OF-71, OF-72, OF-73, OF-99

Langen Das Museum Glas/Werke/Langen zeigt ausgewählte Glasbilder aus der Sammlung der Stadt Langen zur zeitgenössischen Glasmalerei: Die über 100 Arbeiten umfassende Sammlung wurde in den letzten 30 Jahren zusammengetragen. Im Mittelpunkt der Kollektion steht das Werk von Johannes Schreiter, einem der bedeutendsten Glasmaler der Gegenwart. Das Museum zeigt in einer Dauerausstellung freie Glasbilder und architekturbezogene für profane und sakrale Bauten entworfene Glasfenster. Die Glas/Werke/Langen sind seit 2010 in der Neuen Stadthalle Langen zu sehen. Öffnungszeiten Nach Terminvereinbarung Führungen: Monatliche Führungen Terminhinweise unter: www.neue-stadthalle-langen.de Eintrittspreise Der Eintritt ist kostenlos

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Januar bis Dezember 2012

Glas/Werke/Langen Glas/Werke/Langen zeigen bedeutende Glasgemälde von Johannes Schreiter aus allen Schaffensperioden, autonome Glasbilder und Fenster zum Beispiel für den Frankfurter Dom und den Limburger Dom. Auch sein „Biologiefenster“ aus dem Zyklus für die Heidelberger Heiliggeistkirche, das in der Kunstgeschichte und in den Nachschlagewerken als Ikone deutscher Glasmalerei des 20. Jahrhunderts gefeiert wird, ist hier ausgestellt. Außerdem werden aktuell Arbeiten von Brian Clarke (GB), Lukas Derow (D) und Klaus Zimmer (AUS) gezeigt. 4 Heidelberger Biologiefenster

Liebe Leserinnen, lieber Leser, wir freuen uns über jeden Besucher, den wir aus dem Haus locken und vielleicht sogar begeistern konnten. Sollten Sie eine Ihnen bekannte und interessante Sonderausstellung hier in der Broschüre vermissen, so bitten wir Sie, uns das mitzuteilen und dem ausstellenden Museum ein Exemplar dieser Broschüre zu geben.

Damit erhöht sich die Chance, dass dieses Museum nächstes Jahr hier mit dabei ist und wir Sie in Zukunft noch umfassender informieren können. Anregungen und Kritik sind uns willkommen. Am besten per Mail an info@krfrm.de Wir wünschen Ihnen viel Spaß im Museum Ihr Redaktionsteam

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Gutenberg-Museum Mainz Liebfrauenplatz 5 55116 Mainz Telefon: 06131 122640/44 E-Mail: gutenberg-museum@stadt.mainz.de www.gutenberg-museum.de

1) Mainz Fischtor/New Identity AG Bus 60, 61, 71 2) Mainz Hauptbahnhof Zug 75, 80; Straßenbahn 50, 51, 52; Bus 6, 9, 45, 52, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 68, 69, 71, 79, 90, 91, 92, 600, 620, 650, 652, 660

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Mainz Das Gutenberg-Museum

2 „The Child“, Musikvideo, Alex Gopher, 1999

3 ON-TYPE, Modell Ausstellungsarchitektur, Typografie Anamorphose

21. Oktober 2011 bis 22. April 2012

Moving Types – Lettern in Bewegung

„Moving Types“ zeigt international herausragende Gestaltungsbeispiele von „Schrift in Bewegung“ von den Anfängen des bewegten Bildes bis in die heutige Zeit mobiler Mediensysteme – vom frühen Avantgardefilm über Corporate Design (Logoanimation, Orientierungssysteme), Werbe- und Imagefilme bis zu aktuellen Musikvideos. 11. November 2011 bis 6. Mai 2012

ON-TYPE: Texte zur Typografie

Die Ausstellung präsentiert klassische Texte der Typografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und aktuelle Beispiele. In einer eigens entworfenen Architektur mit einer Leselounge und einem Werkstattbereich wird die Faszination der Schriftgestaltung auf vielfältige Weise vermittelt.

Im Gutenberg-Museum ist die Geschichte der Schriftkultur aus aller Welt zu erleben. Rund um Gutenberg, den Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, wird die Entwicklung von Buch, Druck und Schrift gezeigt. Alte Pressen und Setzmaschinen lassen die Geschichte des Buchdrucks lebendig werden. Die Dauerausstellung zeigt bedeutende Werke vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter im Tresorraum zwei Exemplare der weltberühmten 42-zeiligen Gutenberg-Bibel. Das Museum veranstaltet wechselnde Sonderausstellungen, bietet Führungen, Vorträge und ein abwechslungsreiches museumspädagogisches Programm an. Im Druckladen kann täglich selbst gedruckt werden. Öffnungszeiten Di bis Sa von 9–17 Uhr, So von 11–17 Uhr Mo und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3 Euro bis 18 Jahre 2 Euro, bis 7 Jahre frei Familienkarte 10 Euro (Eltern und eigene Kinder unter 16 Jahre) Weitere Preisinfos auf unserer Webseite: www.gutenberg-museum.de

Naturhistorisches Museum Mainz Landessammlung für Naturkunde RLP Reichklarastr. 1, 55116 Mainz Telefon: 06131 122646 E-Mail: naturhistorisches.museum@stadt.mainz.de www.mainz.de/nhm

Mainz Bauhofstraße/Rheinland-Pfalz-Bank Bus 6, 28, 55 (Mo bis Sa) 62, 63, 64, 65 (Mo bis Sa), 68

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Mainz Naturhistorisches Museum Mainz Das Naturhistorische Museum Mainz nimmt Sie mit in neue – alte Welten! Wussten Sie, dass z. B. vor 45 Millionen Jahren subtropisches Klima in dem Landstrich herrschte, den wir heute Rheinland-Pfalz nennen? Erkunden Sie bei uns, welche außergewöhnlichen Tiere und Pflanzen damals hier lebten und heute noch leben. Tauchen Sie ein in eine unbekannte faszinierende Welt.

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18. November 2011 bis 1. Juli 2012

bunt!? Farbwelten erleben! Farbe ist allgegenwärtig und für uns ganz selbstverständlich. Doch woher kommt sie und wozu dient sie? Erfahre Spannendes und Interessantes aus der Welt der Farben. In vier Farbwelten kannst du den Farben der Natur und der Natur der Farbe auf die Spur kommen. Entdecke, in welchem Farbraum du dich am wohlsten fühlst und wie Farben auf uns wirken. Gelbe Katzen, blaue Fische, rote Vögel und grüne Mineralien warten auf dich!

Öffnungszeiten Di von 10–20 Uhr Mi von 10–14 Uhr Do bis So von 10–17 Uhr Mo geschlossen! Eintrittspreise Erwachsene 1,50 Euro Kinder & Jugendliche bis 18 Jahre 0,50 Euro Rentner, Studenten & Sozialhilfeempfänger 1 Euro Familientageskarte 3 Euro Führungen ab 25 Euro

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Museum.Stadt.Miltenberg „Am Schnatterloch“ Hauptstraße 169–175, 63897 Miltenberg Telefon: 09371 66 85 04 E-Mail: info@museen-miltenberg.de www.museen-miltenberg.de

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Bahnhof Zug 54 Bus 40N (Sa und So)

Miltenberg Museum.Stadt.Miltenberg In Miltenberg sollten Sie keinesfalls versäumen, das preisgekrönte Museum.Stadt.Miltenberg zu besichtigen. Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der über 400 Jahre alten Fachwerkhäuser mit der Dauerausstellung, die alles über die Geschichte der Stadt und der Region verrät: Leben und Arbeiten der Miltenberger seit dem 16. Jahrhundert, Schwerpunktsammlungen wie Judaica, Jagdwaffen, Glas, Keramik, Spielzeug. Bayerischer Museumspreis 1999 Förderpreis Bezirk Unterfranken 2007

11. Mai bis 27. Juli 2012

Öffnungszeiten April bis Okt: Di bis So von 10–17.30 Uhr Nov bis Jan: Mi bis So von 11–16 Uhr Gruppen auch außerhalb der Standardzeiten

Aus Liebe zu Miltenberg – Gemälde und Grafiken aus drei Jahrhunderten Zum 775-jährigen Stadtjubiläum trägt auch das Museum „Am Schnatterloch“ seinen Teil bei: eine Ausstellung, bestückt aus eigenen Beständen mit Gemälden und Grafiken Miltenberger Motive aus drei Jahrhunderten. Gezeigt werden Werke von Künstlern, die nicht aus Miltenberg oder der Umgebung stammen, wie beispielsweise Karl Weysser (1833–1904), der eine ganze Reihe markanter Gebäude und Plätze der Stadt auf Leinwand bannte. Und es sind Maler vertreten, die sich zeitweise in Miltenberg aufhielten oder ihren Wohnsitz nahmen, wie z. B. Rudolf Hirth du Frênes (1846–1916), der zum Münchner Freundeskreis von Leibl und Sperl gehörte und seine letzten Lebensjahre in Miltenberg verbrachte.

Eintrittspreise Erwachsene 4 Euro Weitere Ausstellungen 23. November 2012 bis 31. Januar 2013 Weihnachtsausstellung

Museum.Burg.Miltenberg Conradyweg 20 63897 Miltenberg Telefon: 09371 66 85 04 E-Mail: info@museen-miltenberg.de www.museen-miltenberg.de

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Bahnhof Zug 54 Bus 40N (Sa und So)

Miltenberg Museum.Burg.Miltenberg Über der Stadt erhebt sich das Wahrzeichen Miltenbergs, die Mildenburg. Nach umfangreichen Erhaltungsmaßnahmen beherbergen nun die Innenräume ein weiteres Museum der Stadt Miltenberg, in dem sich Ikonen und zeitgenössische Kunstwerke in einem spannungsreichen Dialog miteinander präsentieren. Öffnungszeiten Mai bis Okt: Di bis Fr von 13–17.30 Uhr Sa bis So von 11–17.30 Uhr Gruppen auch außerhalb der Standardzeiten Im Winter nur mit Führung Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro Weitere Ausstellungen Juni/Juli 2012 Gunter Ullrich 25. August bis 30. September 2012 Claire Montoya – Glasskulpturen

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2–4 Kunstsammlung der Diözese Würzburg

Neueröffnung seit 3. Juli 2011

MUSEUM. BURG. MILTENBERG Ikonen und moderne Kunst Die Ausstellung umfasst russische und griechische Ikonen vom 16. Jahrhundert an sowie über 200 rumänische Hinterglasikonen und circa 170 Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts u. a. von Barlach, Beuys, Fräger, Lange, Lehnen, Morgner, Pechstein Polke, Stötzer, Stoltz und Willikens. Diese bilden eine Stiftung für dieses Museum von Domkapitular Dr. Lenssen. Die Ikonen sind eine Leihgabe der Kunstsammlungen der Diözese Würzburg.


Freilichtmuseum Hessenpark Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach Telefon: 06081 588-0 E-Mail: service@hessenpark.de www.hessenpark.de

Hessenpark Bus 63

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Neu-Anspach 1 Freilichtmuseum Hessenpark

2 Flucht der Hugenotten

1. April bis 16. Dezember 2012

Hessen hybrid. Vom Kommen und Gehen in 5 Jahrhunderten Die Vermischung verschiedener Siedlungsverbände und Völkerschaften auf hessischem Boden war schon in vorgeschichtlicher Zeit zu finden. „Hessen hybrid“ knüpft nun an die reiche bis wechselvolle Vorgeschichte der kulturellen Begegnungen an und lässt einen 500 Jahre umfassenden Stationenparcours entstehen. Dabei wird der Einfluss gereister Objekte und Reisender auf die Entwicklung der Kultur in Hessen gezeigt. Ein Wandspiegel mit einem Geheimversteck für die protestantische Bibel zeugt von der Hugenottenverfolgung im 17. Jahrhundert, deren Anhänger in Hessen eine neue Heimat fanden. Weiter ist der abenteuerliche Bericht „Warhaftige Historia und beschreibung eyner Landtschafft der Wilden Nacketen, Grimmigen und Menschenfresser-Leuthen“ des Hans Staden zu finden. Staden überlebte im 16. Jahrhundert auf zwei Reisen nach Brasilien die Gefangenschaft bei den Völkern der Küstentupi. Von ihren Landesherren an die Briten verkauft, nahmen die hessischen Soldaten im 18. Jahrhundert am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil. Nur wenige Dinge von ihnen sind erhalten. Die Erfahrungen und Reisebegleiter der hessischen Amerika-Aus- und -Rückwanderer des 19. und der Russlanddeutschen im 20. Jahrhundert ergänzen den Geschichtsparcours. Zentrales Objekt in der Ausstellung ist die Reisekiste, die als Symbol der „Reise zwischen den Welten“ steht. In einem Film berichten Menschen aus vielen Teilen der Welt in biografischen Portraits von ihren Beweggründen und Erfahrungen, ihre Heimat zu verlassen. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Ausstellungskatalog.

3 Auswanderertruhe der Auguste Großmann

Mitten im Taunus befindet sich das Freilichtmuseum Hessenpark. Besucher erwartet ein spannender Rund-um-Blick über 400 Jahre ländliches und kleinstädtisches Leben in Hessen – von eingerichteten Häusern über Ausstellungen bis hin zu Veranstaltungen. Auf 60 ha Freifläche und in über 100 Original-Gebäuden kann man hautnah erleben, wie Menschen früher lebten und arbeiteten. Das Freilichtmuseum bietet neben seiner einzigartigen Sammlung hessischer Fachwerkarchitektur einen unmittelbaren Einblick in die ländliche Alltagskultur – lebensnahe Geschichte in einem lebendigen Museum. Öffnungszeiten Januar + Februar: Sa und So von 10–17 Uhr 1. März bis 27. November: täglich von 9–18 Uhr Dezember: Sa und So von 10–17 Uhr (Einlass bis 1 Stunde vor Schließung) Eintrittspreise Erwachsene 6 Euro Kind (ab 6 Jahren) 2,70 Euro Familienkarte 12 Euro Schüler, Studenten, Behinderte 2,70 Euro Gruppen ab 20 Erwachsene je 5 Euro Gruppen ab 7 Erwachsene je 5,50 Euro

Weitere Veranstaltungen 31. März und 1. April: Ostermarkt 15. April: Familientag Wald 27. und 28. Mai: Museumstheater „Mühlenleben 1912“ 16. Juni: Museumsnacht 6. bis 12. August: Kinderwoche 9. September: Märchentag 29. und 30. September: Treckertreff 6. und 7. Oktober: Ernte- und Apfelfest

Neu-Anspach Fern ab vom Lärm und der Hektik der Großstadt eröffnet sich in Neu-Anspach eine neue Welt. Inmitten der waldreichen Hügellandschaft hat das Leben einen ganz anderen Rhythmus. Nahe Neu-Anspach lockt das Freilichtmuseum Hessenpark in längst vergangene Zeiten. Neu-Anspach ist idealer Ausgangspunkt, um das Usinger Land mit dem Rad oder auf Schusters Rappen kennen zu lernen. Zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten, abwechslungsreiche Gastronomie und gute Einkaufsmöglichkeiten runden das Angebot ab. Schlendern Sie durch die neuen Wohngebiete und entdecken Sie abwechslungsreiche Architektur. Überraschende Perspektiven, mutige Formen und leuchtende Farben fügen sich harmonisch in die Landschaft. Nur 30 Autominuten entfernt liegt die MainMetropole Frankfurt, die auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.

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Stadtmuseum „Haus zum Löwen“

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Löwengasse 24 63263 Neu-Isenburg Telefon: 06102 5609194 E-Mail: jessica.siebeneich@stadt-neu.isenburg.de www.hugenottenhalle.de

Stadtgrenze Straßenbahn 14 Bus 653

Neu-Isenburg Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ Das Museum präsentiert verschiedene Facetten der Neu-Isenburger Stadtgeschichte. Neben der Gründungszeit des Hugenottendorfes Neu-Isenburg wird die wirtschaftliche und demografische Entwicklung vom Dorf zur Stadt anhand verschiedener Handwerksund Gewerbezweige wie die Hasenhaarschneidereien, Portefeuiller und Wäschereien bis hin zur Geschichte des Frankfurter Würstchens gezeigt. In der Musikabteilung werden der künstlerische Werdegang und ausgesuchte Paraderollen des Tenors Franz Völker und der Sopranistin Anny Schlemm dargestellt. In einer gestalterisch dem Weltraum gewidmeten Kinderabteilung können museumspädagogische Angebote umgesetzt werden. Öffnungszeiten Fr von 14–17 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 11–17 Uhr (Änderungen der Öffnungszeiten sind möglich)

2 Wittus Witt: Zauberwelt der Taschenspieler

3 Das Frankfurter Würstchen aus Neu-Isenburg (Abteilung vom Dorf zur Stadt)

7. September 2012 bis 15. Januar 2013

Zauberwelt der Taschenspieler Sammlung Wittus Witt Von jeher sind die Menschen fasziniert von der Zauberkunst. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die Geschichte dieser Kunst. Gezeigt werden Zauberkästen, Zauberbücher, Utensilien und Plakate vom 19. Jahrhundert bis heute.

Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, ermäßigt 1 Euro

Zeppelin Museum Zeppelinheim Kapitän-Lehmann-Straße 2 63263 Neu-Isenburg / Zeppelinheim Telefon: 069 69595978 E-Mail: jessica.siebeneich@stadt-neu-isenburg.de www.zeppelin-musem-zeppelinheim.de

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1) Zeppelinheim Ludwig-Dürr-Straße Bus OF-51 2) Zeppelinheim Bahnhof S-Bahn S7 Bus OF-51

Neu-Isenburg/Zeppelinheim Das Zeppelin Museum Zeppelinheim präsentiert die wechselvolle, faszinierende Geschichte der Zeppelin-Luftschifffahrt. Sammlungsschwerpunkt sind die großen Passagierluftschiffe der 1920er- und 1930erJahre: LZ 127 „Graf Zeppelin“, LZ 129 „Hindenburg“ und LZ 130 „Graf Zeppelin II“. Neben der komfortablen Bordausstattung ist auch ein nachgebildeter Ausschnitt des Passagierdecks der „Hindenburg“ mit Blick auf Rio de Janeiro zu sehen. Maßstabgerechte Modelle von Luftschiffen, der Maybach-Motor des LZ 127, die Einstiegleiter zur Motorgondel sowie weitere technische Exponate künden von der spannenden Entwicklung der Luftschifffahrt. Öffnungszeiten Fr von 14–17 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 11–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, ermäßigt 1 Euro

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2 + 3 Siedlung Zeppelinheim

März bis Juni 2012

Deutsche Werbeluftschiffe im Wandel der Zeit Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts erfreuen sich Luftschiffe großer Beliebtheit als Werbeträger. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der deutschen Werbeluftschiffe bis heute nach.

31. August bis 31. Dezember 2012

75 Jahre Zeppelinheim Im Sommer 1937 zogen die ersten Einwohner nach Zeppelinheim. Die Geschichte der Siedlung ist eng mit dem ehemaligen Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main verknüpft. Ab 1936 startete der Transatlantikverkehr per Zeppelin von hier aus. Für das bisher in Friedrichshafen tätige Bord- und Bodenpersonal wurde in unmittelbarer Nähe des neuen Arbeitsplatzes die Wohnsiedlung Zeppelinheim errichtet.


Stadtporträt

Offenbach

Eine vielseitige Großstadt im Kern des Rhein-Main-Gebiets

Französisch-Reformierte Kirche und Citytower

Mainufer

Moderner Dienstleistungsstandort und historische IsenburgerResidenz, Gartenstadt-Reminiszenzen des Biedermeier und imposante Industrierelikte: Offenbach ist eine moderne, aber gleichzeitig lebendig traditionsbewusste Stadt. In der modernen Innenstadt und Einkaufszone beginnt bereits die Reise durch die Stadtgeschichte. Zum einen zeugen ganze Gründerzeit-Straßenzüge von der einst florierenden Lederproduktion in selbstbewussten Industriebauten. Von Offenbachs früheren Blütezeiten zeugt auch ein kleiner, aber feiner Bestand an Bauten des 18. Jahrhunderts, in denen Goethe und andere Prominente verweilten, wie das neubarock erneuerte Büsingspalais und der idyllische Metzler'sche Badetempel. Eine Begegnung mit der zeitgenössischen Stadt Offenbach bietet das facettenreiche Kunst- und Kulturleben am Puls der Zeit. Kunstlandschaft und Kulturangebot wachsen von Jahr zu Jahr, und inzwischen haben sich Kulturinitiativen und -institutionen weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Die Museen oder das Capitol Theater mit seiner unkonventionellen Architektur und einem Angebot an ausgewählten hochkarätigen Veranstaltungen prägen den klassischen Bereich. Frische Institutionen wie das Kulturzentrum Hafen 2 oder die international renommierten Clubs Robert Johnson, MTW und Kingkameahea Beachclub sind mittlerweile Imageträger erster Klasse geworden. Kunst und Kultur, Elektro und Akustik verbinden sich mit dem Flair des Mainufers in einer inspirierenden Atmosphäre für Studenten, junge Familien und nicht zuletzt für die Offenbacher Kreativszene. Offenbach ist eine Stadt, in der Kreativität lebt und erlebt werden kann. Hier befindet sich die Hochschule für Gestaltung HfG Offenbach als international anerkannte Kunsthochschule, die mit ihrer Präsenz der Studierenden und

den am Ort angesiedelten Kreativbetrieben dem Zeitgemäßen in der Stadt vibrierenden Originalität stiftet. Interkulturalität kennzeichnet ebenso das Kulturleben der Stadt. Zuwanderer aus vielen unterschiedlichen Ländern gestalten aktiv das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt mit. Offenbach lässt sich auch besonders im Grünen genießen. Durch die flussnahe Lage am südlichen Mainufer und die wunderschönen Parks und Waldlage der äußeren Stadtteile wartet die Stadt mit zahlreichen Möglichkeiten auf, um sich zu entspannen und zu erholen. Entlang des unverbauten Mainufers erstreckt sich ein landschaftlich reizvoll gelegener Rad- und Fußweg mit abwechslungsreichen Spiel- und Freizeitangeboten, der direkt zum Rumpenheimer Schloss mit seinem beeindruckenden englischen Landschaftsgarten führt. Als „Wetterstadt“ mit Sitz der Zentrale des Deutschen Wetterdienstes verfügt Offenbach auch über den einzigartigen, 20.000 Quadratmeter großen Wetterpark, der als Erlebnisund Themenpark die wissenschaftlichen Hintergründe von Wetterphänomenen spannend und unterhaltsam vermittelt. Nicht zuletzt hat Offenbach auch kulinarisch viel zu bieten. Die Gastro-Szene ist sowohl von internationalen Akzenten als auch besonders von hessischer, dabei wiederum spezieller Offenbacher Lebensart geprägt. Auf dem neu gestalteten Wilhelmsplatz und dem Wochenmarkt als purem Erlebnis frischer Lebensmittel in größtmöglicher Facettenbreite lässt sich dies am intensivsten erleben.

Mainufer

Kletterpark

Büsingpalais Offenbach

Mehr Informationen unter www.offenbach.de

Wetterpark Aussichtsturm


Haus der Stadtgeschichte Herrnstraße 61 63065 Offenbach am Main Telefon: 069 80 65 – 24 46 E-Mail: haus-der-stadtgeschichte@offenbach.de www.haus-der-stadtgeschichte.de

Offenbach

Marktplatz S-Bahn S1, S2, S8, S9 Bus 101, 103, 104, 105 106, 120, 551, 661, F-41, OF-30

1 Stadtarchivarin Anjali Pujari und Kurator Dr. Marcus Frings mit einem Exponat der Ausstellung Mein Dein Unser Offenbach

Haus der Stadtgeschichte Das Haus der Stadtgeschichte zeigt 10.000 Jahre Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Das Ausstellungsdesign, entworfen von der Hochschule für Gestaltung (HfG), ist eines der modernsten der Region. Mit einem anspruchsvollen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat sich das Haus als kultureller Pfeiler im östlichen Rhein-Main-Gebiet etabliert. Öffnungszeiten Mo geschlossen Di, Do, Fr von 10–17 Uhr, Mi von 14–19 Uhr Sa, So von 11–16 Uhr

2 Impression aus einer Halle

13. Mai bis 24. Juni 2012

Eintrittspreise Erwachsene 2,50 Euro Kinder und Jugendliche 1 Euro Familien 5 Euro Azubis, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitssuchende 1,50 Euro Behinderte 1,50 Euro Rentner 2 Euro Freitags freier Eintritt

Neue Welten Ort: Industrie-/Gewerbeleerstand (Infos: www.haus-der-stadtgeschichte.de) Innovationen in Technik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigen unsere Gegenwart, das Fortschrittsparadigma scheint ungebrochen. Einen kritischen Blick auf diese „Neuen Welten“ wirft diese Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die Gemälde, Fotografien, Skulpturen, Installationen und Performances von 18 Künstlerinnen und Künstlern zeigt. Diese Werke von Mike Bouchet, Parastou Forouhar, Martin Liebscher und anderen sind an einem besonderen Ort zu erleben, der seine eigene Ästhetik aus der ursprünglichen Nutzungsform bezieht. Zum Begleitprogramm gehören neben Vorträgen und Führungen auch Club-Abende, Live-Musik und ein Roundtable zum Thema Gentrifizierung. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Hauses der Stadtgeschichte und des Forum Kultur und Sport, sie wird unterstützt durch eine Spende von AREVA NP. Damit wird der Auftakt gegeben für wandernde Kunstausstellungen, mit denen die Stadt Offenbach unterschiedliche Blickrichtungen auf zeitgenössische Kunst in der Verbindung nationaler und internationaler mit am Ort sowie in der Region lebenden Künstlerinnen und Künstlern öffnet.

Weitere Veranstaltungen Das Haus der Stadtgeschichte bietet zu allen Ausstellungen und zu wechselnden Themen ein Veranstaltungsprogramm an, aber auch Kindergeburtstage können im Haus gefeiert werden. 3 Haus der Stadtgeschichte

9. September bis 7. Oktober 2012

Mein Dein Unser Offenbach. Die moderne Zuwanderung in Offenbach am Main Die Stadt Offenbach hat in ihrer Geschichte immer wieder zahlreiche Zuwanderer aufgenommen und integriert, beispielsweise die Hugenotten im 18. Jahrhundert oder Flüchtlinge und Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Zuwanderung prägt die kulturelle Identität der Stadt ebenso wie die modernen Zuzüge von so genannten „Gastarbeitern“ seit den 1950erJahren. Nun ist es an der Zeit, diese jüngere Migration in einer Ausstellung des Hauses der Stadtgeschichte als jüngere und Identität bestimmende Kulturgeschichte zu würdigen und ins kollektive Gedächtnis zu holen. Dabei nimmt die Ausstellung eine Doppelperspektive ein: In erster Linie blickt sie in vielfach von diesen selbst eingebrachten Exponaten und Berichten auf die Einwanderer, ihre Lebenswelt und wie sie sich verändert, auf die Erzählungen vom Verlassen der Heimat, von Hoffnungen, Enttäuschungen und neuen Freundschaften. Andererseits wird die Perspektive gelenkt auf die Aufnahmegesellschaft, ihren Umgang mit dem Thema und wie auch sie sich verändert. Dazu erscheint ein Katalog; begleitet wird die Ausstellung von einem lebendigen Veranstaltungsprogramm, mit Unterstützung der „Modellregion Integration“ und Sponsoren.


Klingspor Museum Herrnstr. 80 63065 Offenbach Telefon: 069/8065-2164 E-Mail: klingspormuseum@offenbach.de www.offenbach.de/klingspor-museum/

Marktplatz S-Bahn S1, S2, S8, S9 Bus 101, 103, 104, 105 106, 120, 551, 661, F-41, OF-30

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Offenbach Klingspor Museum Fußend auf der exquisiten Sammlung moderner Buch- und Schriftkunst von Karl Klingspor, sammelt das Klingspor Museum Kalligrafie, Schriftprobe, Illustration, Bilderbuch, Bucheinband, Künstlerbuch, Grafikdesign und Plakat von 1900 bis zur Gegenwart. In wechselnden Ausstellungen wird die Lebendigkeit des Schriftlichen und Schrift-Bildlichen sichtbar gemacht. Die öffentlich zugängliche Bibliothek des Hauses dient als Lese- und Studienort. Öffnungszeiten Di, Do, Fr von 10–17 Uhr Mi von 14–19 Uhr Sa, So von 11–16 Uhr Bibliothek Mo bis Fr nach tel. Anmeldung unter 069 80 65 - 20 66 Eintrittspreise 2,50 Euro, Kinder 1 Euro Schüler, Studenten 1,50 Euro, Rentner 2 Euro mittwochs freier Eintritt

2 Warja Lavater, Petit chaperon rouge

26. Februar bis 8. April 2012

Rotkäppchen und andere Unglaublichkeiten Das sich im Wald verirrende Geschwisterpaar, die im Turm gefangene Langhaarige oder der hinterlistige, ums Feuer springende Zwerg sind nur einige berühmte Märchenfiguren der Gebrüder Grimm. Deren Namen sind in aller Munde. Die vor 200 Jahren erstmalig veröffentlichten Kinder- und Hausmärchen der zwei Hessen geben Anlass, die Grimmschen Themenkomplexe anhand von illustrierten Büchern und Buchkunstobjekten vorzustellen. Die mündlich überlieferten und überarbeiteten Märchen galten schon lange als Vorbild deutscher Kunst- und Volksmärchen und bieten auch modernen Illustratoren und Künstlern immer wieder eine Grundlage für neue Auseinandersetzungen mit dem Stoff. In der Ausstellung wird ein Querschnitt zu den unterschiedlichen thematischen Umsetzungen des klassischen Stoffes geboten. Die Besucher werden mit ungewohnten Inszenierungsprogrammen und Formgebung konfrontiert, und ihr Blick für die einzelnen Protagonisten wird geschärft.

Weitere Veranstaltungen Das Museum bietet Führungen, Workshops und themenbezogene Bestandspräsentationen für Schüler und Erwachsene an. Vortragsreihe „Buch des Monats“ an jedem 1. Freitag im Monat Ausstellungsprogramm 2012 26. Februar bis 8. April 2012: H. Andryczuk, Hybridenverlag 19. April bis 10. Juni 2012: Prof. Lu und Hi-Design 24. Juni bis 5. August 2012: Schreibwerkstatt und ausgesuchte Kalligrafie aus eigenem Bestand 30. November 2012 bis Februar 2013: Kinderwelten

17. August bis 23. September 2012

Johann Wolfgang von Goethe „Die Stimmen der Meister“ Johann Wolfgang von Goethe – bekannt als Dichter, Minister, Naturwissenschaftler – gehörte seit 1780 dem Bund der Freimaurer an. Anlässlich des 275. Geburtstags der deutschen Freimaurerei möchte das Klingspor Museum den vielseitig wirkenden Dichter und Denker in Form einer eigenen Ausstellung ehren. Druckerzeugnisse aus dem 19. Jahrhundert, schriftkünstlerische Arbeiten, expressionistische Illustrationen und moderne Inszenierungen von Goethes Werken stehen sich in der Ausstellung gegenüber und lassen außergewöhnliche Perspektiven auf das literarische Schaffen Goethes zu. 3 Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Doves-Press

4 Ryoko Adachi, Hier ruht Faust mit seinen Genen

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DLM Deutsches Ledermuseum/ Schuhmuseum Offenbach Frankfurter Str. 86, 63067 Offenbach/Main Telefon: 069 829798-0 E-Mail: info@ledermuseum.de www.ledermuseum.de

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Offenbach

ab März 2012

Deutsches Ledermuseum

Das DLM Deutsche Ledermuseum vereinigt drei Museen unter einem Dach: Das Museum für angewandte Kunst mit Kunsthandwerk und Design vom Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart sowie einer Kunstgalerie, das Ethnologische Museum mit der weltweit bedeutendsten Sammlung orientalischer und asiatischer Schattenspielfigurinen, einer Abteilung der indigenen und immigrierten Bevölkerungsgruppen Amerikas, einer Sammlung afrikanischer Kulturgeschichte und einer Dauerausstellung der Kulturen rund um den Nordpol: Inuit, Eskimo, Saami und Sibirier. Das Deutsche Schuhmuseum präsentiert internationale Fußbekleidung aus vier Jahrtausenden und verfolgt aktuelle Modetrends und experimentelle Ansätze.

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S-Bahn-Station Ledermuseum S-Bahn S1, S2, S8, S9

Offenbacher Lederwaren – Marken für die Welt Taschen, Koffer und Kleinlederwaren aus Offenbacher Fabrikation haben den Namen der Stadt im Verbund mit dem Prädikat „Beste Markenqualität – made in Germany“ in die Welt getragen. Goldmedaillen für Goldpfeil oder Seeger auf den Weltausstellungen und ein hohes Ansehen im In- und Ausland, von England und Frankreich über die USA bis nach Thailand, Japan oder Korea haben über 100 Jahre lang das Bild Offenbachs weltweit geprägt.

Eröffnung im Winter 2012

Öffnungszeiten Von 10 –17 Uhr Montags nur für angemeldete Gruppen mit Führung Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro, in Gruppen 4 Euro Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 2,50 Euro, Familienkarte (2 Erw. und 2 Kinder) 10 Euro Jeden ersten Samstag im Monat frei

3

Ostasienabteilung Kostbare Sammlungen aus China, Tibet, Japan und den Kulturen am Rand der chinesischen Welt werden gezeigt, darunter reich verzierte Behältnisse und Utensilien der herrschenden Schichten: Truhen für Wertsachen aus Klöstern und Palästen in Tibet und China, Koffer für Gewänder, Hüte, Prunkgürtel, Kästchen aus den Boudoirs der feinen Damen Ostasiens, Etuis für die Studios und die Rangabzeichen der hohen chinesischen Staatsbeamten, Sättel, Waffen und Rüstungen der Samurai und weiterer ostasiatischer Eliten.

seuum M seum -Mu Goethe-M e-HHaus/Go theoeth Goe he 17911 onn Goethe, fg ngg von Wolfga Hall iips,, Johann W H LLips F o:: David Hall Foto J. H.

Die MuseumsuferCard enthält außerdem:

Nacht der Museen (Ticket im Wert von 12 Euro) und

Museumsuferfest 34 MUSEEN 1 JAHR 75 EURO

Zu diesen jährlich wiederkehrenden Ereignissen sind Sie mit Ihrer MuseumsuferCard eingeladen und sparen so das Geld für die Eintrittskarte.

34 MUSEEN 2 TAGE 15 EURO

Gültig und erhältlich in folgenden Museen: Altana Kulturstiftung im Sinclair-Haus • Archäologisches Museum • Bibelhaus am Museumsufer – Erlebnismuseum • Caricatura Museum • Deutsches Architekturmuseum • Deutsches Filmmuseum • Deutsches Ledermuseum Dommuseum • Eintracht Frankfurt Museum • Fotografie Forum Frankfurt

Frankfurter

Kunstverein

Geldmuseum

der

Deutschen Bundesbank* • Goethe-Haus / Goethe-Museum • Haus

art kaleidoscope

Goethe-Haus/ e ethe-H etheGoethe Goethe-Museu m Unterschrift rschh , Johann Wolfgang W ng von v Goethe

Hotline: (069) 97460-239 www.museumsufercard.de www.kultur-frankfurt.de

Kunstmagazin für Frankfurt und Rhein-Main (Jahresgebühr im Wert von 13 Euro). Alle drei Monate erhalten Sie mit art kaleidoscope kompetente Informationen über das Kunstgeschehen in Frankfurt und Rhein-Main in deutscher und englischer Sprache frei Haus.

der Stadtgeschichte • Hindemith-Kabinett im Kuhhirtenturm Historisches

Museum / Kronberger

Institut

Stadtgeschichte /Karmeliterkloster

für

Haus

Ikonen-Museum •

Jüdisches

Museum • Kindermuseum • Klingspor Museum • Liebieghaus – Skulpturensammlung

Museum

für

Angewandte

Kunst

Museum für Kommunikation • Museum für Moderne Kunst Museum Giersch • Museum Judengasse • Portikus* • Schirn Kunsthalle Frankfurt • Senckenberg Naturmuseum • Städel Museum Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse* • Struwwelpeter-Museum Weltkulturen Museum * Eintritt generell kostenlos Stand: 11/2011, Änderungen vorbehalten


Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim Hauptmann-Scheuermann-Weg 4 65428 Rüsselsheim Telefon: 06142 8329-50 E-Mail: museum@ruesselsheim.de www.stadt-ruesselsheim.de

1) Parkschule Bus 1, 31, 32, 51, 52, 72 2) Bahnhof Zug 80; S-Bahn S8, S9 Bus 1, 6, 11, 22, 24, 28, 31 32, 41, 42, 51, 52, 752

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Rüsselsheim

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Stadt- und Industriemuseum

2 Arbeiterbauern vor dem Opel-Werk

3 Blick in die Ausstellung „Wo bleibt die Arbeit?“

Ganzjährig

Wo bleibt die Arbeit? Die Ausstellung rund um die Fabrik Zu einer Reise durch 200 Jahre rasanter Veränderungen im Leben und Arbeiten der Menschen lädt die Ausstellung „Wo bleibt die Arbeit?“ ein. Rund um ein riesiges Modell des Opel-Werkes lässt sich die Geschichte der Industrialisierung am Beispiel Rüsselsheim wie unter einem Brennglas miterleben. Die Ausstellung führt den Besucher bis in die Gegenwart der globalisierten Produktion. Das raumgreifende Werk des 20. Jahrhunderts, das einst den Anspruch hatte, möglichst alle Teile eines Automobils im eigenen Haus zu fertigen, hat sich heute zur „Schlanken Fabrik“ gewandelt.

In der frühneuzeitlichen Rüsselsheimer Festung ist das Stadt- und Industriemuseum beheimatet. Die Dauerausstellung präsentiert facettenreich die Entwicklung der Stadt nach 1945 bis in die Gegenwart: Arbeitsmigration, Stadterneuerung, Freizeitkultur gehören ebenso zu den Themen wie der Einzug der Industrieroboter ab den 1950er-Jahren. Neben dem Museumsbesuch bietet sich eine Erkundung der gut erhaltenen frühneuzeitlichen Festung mit ihren Wällen, Gräben und Kasematten an. In der auf eine 1399 erstmals erwähnte Burg der Grafen von Katzenelnbogen zurückgehenden Anlage können sich die Besucher in eine Zeit zurück versetzen lassen, als noch Landsknechte und Musketiere den stolzen Bau bevölkerten. Öffnungszeiten Di bis Fr von 9–13 Uhr und 14–17 Uhr Sa, Sonn- und feiertags von 10–17 Uhr Montags geschlossen Eintrittspreise Erwachsene 1,50, Kinder (ab 6 Jahren) und Jugendliche (bis 18 Jahre) 1 Euro, Erwachsenengruppe (max. 25 Personen) 25 Euro Schülergruppe (max. 25 Personen) 15 Euro

Weitere Veranstaltungen Wir informieren Sie gern über unser reichhaltiges Veranstaltungsprogramm sowie unsere Museumsführungen, Spaziergänge durch den benachbarten spätromantischen Landschaftsgarten Verna-Park und Festungsführungen, die auch als abendliche Fackelführungen gebucht werden können.

4–6 Kinder in der Mitmachausstellung

1. Juli 2012 bis Ende 2012

Was geht? Die Mitmachausstellung übers Fortbewegen und Vorankommen Im frisch sanierten Südflügel der Rüsselsheimer Festung entfaltet sich ab Sommer 2012 eine Ausstellungslandschaft, in der es ums Vorankommen geht. Luft- und Wasserfahrzeuge, die eigenen Füße, Räder, Raumfahrt und Schienenfahrzeuge – alle Aspekte des Mobilseins werden untersucht: Jedes Fortbewegungsmittel steckt voller Ideen und Erfindungen und hat eine lange Geschichte. In der Ausstellung erforschen Kinder und Jugendliche selbsttätig die Möglichkeiten der Mobilität und beschäftigen sich mit physikalischen, chemischen, mathematischen und kulturellen Aspekten jeder Fortbewegungsart. Der Weg durch die Ausstellung führt an mehr als 50 Mitmachstationen vorbei, an denen Kinder, Jugendliche und natürlich auch die Erwachsenen selbst aktiv werden können. In den Werkstätten und Labors lässt sich nach Herzenslust tüfteln und forschen. Es dauert nicht lang und die selbst gebauten Raketen gehen an den Start, eigene Schuhe werden erfunden, selbst konstruierte Schiffe fahren um die Wette und kleine Motoren bewegen immer neue Förderbandsysteme. Eintrittspreis für diese Sonderausstellung: 4,50 Euro.

Die Stadt Rüsselsheim Neben dem Stadt- und Industriemuseum und der Festung können Besucherinnen und Besucher weitere Sehenswürdigkeiten in Rüsselsheim entdecken. In direkter Nähe befindet sich das Kunstzentrum Opelvillen, das Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert. Sehenswert ist auch der spätromantische VernaPark, erschaffen nach dem Vorbild von Englischen Landschaftsgärten. Wer den Bogen zur Gegenwart schlagen will, kann bei der OpelWerkstour erleben, wie Autos produziert werden. Die Stadt Rüsselsheim bietet auch interessante Führungen und Stadtrundfahrten an. Weitere Informationen gibt es unter www. stadt-ruesselsheim.de. 7 Die Opel-Statue von Emil Hub vor dem Werksportal

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Stiftung Opelvillen, Zentrum für Kunst Ludwig-Dörfler-Allee 9 65428 Rüsselsheim Telefon: 06142 835907 E-Mail: opelvillen@online.de www.opelvillen.de

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Rüsselsheim

Bahnhof Zug 80 S-Bahn S8, S9 Bus 1, 6, 11, 22, 24, 28 31, 32, 41, 42, 51, 52, 752

Das Ausstellungshaus Die Aktionen der Stiftung Opelvillen haben zum Ziel, künstlerische Standpunkte zu vermitteln, neue Sichtweisen zu ermöglichen und die Entwicklungen in der Kunst aufzuzeigen. Zum umfangreichen Begleitprogramm gehören Veranstaltungen für alle Altersgruppen. So gibt es mit dem KUNSTEXPERIMENT und der KUNSTEXPEDITION Angebote für Kinder und Familien. Der nachmittägliche KUNSTKAFFEE ist vor allem für Senioren gedacht. Bei der KUNSTPAUSE haben Berufstätige die Gelegenheit, sich in ihrer Mittagspause intensiv mit einem Kunstwerk auseinanderzusetzen. Bei einem KUNSTABEND kann man hingegen den Tag mit Führung und anschließendem Getränk in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen. Öffnungszeiten Mi und Do von 10–21 Uhr Fr bis So von 10–18 Uhr Öffentliche Führungen, mittwochs 19 Uhr, sonntags 11 Uhr und 15 Uhr

2 Paul Gauguin: Hina, nicht datiert (Detail)

4 Andy Goldsworthy: Sycamore leefs, 1987

Bis Frühjahr 2012

Linie und Skulptur im Dialog: Rodin, Giacometti, Modigliani … Werke aus der Sammlung Kasser/Mochary Family Foundation, USA Die Linie ist ein zentrales Thema in der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts. Anhand von über fünfzig Meisterwerken der klassischen Moderne beleuchtet die Ausstellung in der spannungsvollen Gegenüberstellung von Skulptur und Zeichnung die Faszination der Linie auf die Künstler. So entfaltet sich im Fokus auf die Linie eine oft überraschende Sicht auf die Skulptur des 20. Jahrhunderts.

Weitere Veranstaltungen KUNSTKONZERT – Ausstellungsbegleitende Konzerte MOP – Museumspädagogisches Programm für Schulen und Lehrer SCHREIB-/FOTOWETTBEWERB – Durch das Schreiben einer Kurzgeschichte oder die Herstellung fotografischer Werke können sich Kinder und Jugendliche aktiv den Fragestellungen der Ausstellung nähern.

3 Constantin Brancusi: L’Oiseau dans l’espace, 1927

9. Mai bis 26. August 2012

Ein Wald der Skulpturen – Sammlung Simon Spierer Der von dem Genfer Kunstsammler Simon Spierer konzipierte „Wald der Skulpturen“ umfasst Werke von herausragenden internationalen Bildhauern des 20. Jahrhunderts wie Constantin Brancusi, Alberto Giacometti, Henry Moore, Lucio Fontana, Louise Bourgeois oder Barbara Hepworth. Eine Konzentration auf Stele und Torso ist formal und motivisch ablesbar.

9. Mai bis 26. August 2012

Andy Goldsworthy: Working with time

Andy Goldsworthy modelliert vergängliche Kunstwerke in der Natur. Neben den eigentlichen Formen der Natur gilt sein besonderes Interesse den in der Natur vorkommenden Materialien: Schnee, Eis und Sand, Steine, Wurzeln, Äste, Zweige, Blätter, Dornen oder Blüten. Seine mitunter nur wenige Stunden existierenden, sehr fragilen Kunstwerke werden von dem britischen Künstler mittels Fotografien dokumentiert.

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Opel – Mobilität für die Zukunft Opel und die Stadt Rüsselsheim sind traditionell eng verbunden, weshalb sich das Unternehmen in vielfältiger Weise auch für die Kunst am Standort engagiert – unter anderem mit der Förderung der Stiftung Opelvillen. Der im Jahr 1862 gegründete Automobilhersteller beschäftigt am Stammsitz rund 14.000 Mitarbeiter. Hochqualifizierte Ingenieure entwickeln hier innovative Technologien für die Mobilität von morgen. Jetzt beginnt das Zeitalter der Elektromobilität und Opel ist mit der Premiere des elektrischen Ampera einer der Schrittmacher. Mehr Infos zu Opel unter www.opel.de und www.opel-connect.de.

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Ab 10. Oktober 2012

Goyas Erben Für die Entwicklung der Kunst des letzten Jahrzehnts war das Werk von Francisco de Goya (1746–1828) auffallend prägend. Verschiedenste Gegenwartskünstler haben sich mit dem spanischen Maler beschäftigt. Grotesk-karnevaleske Körperwelten lassen sich in Werken der Zeitgenossen erkennen, ohne dass Vorlagen explizit benannt werden.


Landschaftsmuseum Seligenstadt Klosterhof 2 63500 Seligenstadt Telefon: 06182 20455 E-Mail: landschaftsmuseum.seligenstadt@kreis-offenbach.de www.museumsverein-seligenstadt.de

1) Würzburger Straße (Kleingärten) Bus 567, OF-85, OF-86, OF-99 2) Bahnhof Zug 64 Bus 567, OF-85, OF-86, OF-99

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Seligenstadt

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Landschaftsmuseum Seligenstadt Die ehemalige Abtei Seligenstadt, 828 von Einhard, Biograf Karls des Großen, gegründet, ist nahezu vollständig in ihrer barocken Ausprägung erhalten. Im Konventbau der Klosteranlage bietet der Museumsträger Kreis Offenbach Rundgänge zur regionalen Kunst- und Kulturgeschichte, zum Leben und Werk des Jugendstildesigners Franz Boeres und zur Tradition der Seligenstädter Perlenhäkelei. Dem Museum sind das Kreismuseum der Heimatvertriebenen und ein Limes-Informationszentrum angegliedert. Öffnungszeiten Di bis So von 10–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro ermäßigt 1 Euro

Weitere Veranstaltungen

2 Elfriede: Wasserfall

3 Nuria: Ast gelb/orange

22. März bis 13. Mai 2012

„LEBEN STILLE KRAFT“ Künstlerinnen der Gruppe FARBENMEhR

20. Mai 2012 Themenführungen am Internationalen Museumstag 26. Juli bis 23. September 2012 Kultur erleben – Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis Offenbach präsentieren sich 27. September 2012 bis Mitte Januar 2013 Jahresausstellung der Fotofreunde Seligenstadt und der Klöppelgruppe

Regelmäßige Veranstaltungen Themenführungen Jeden 1. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr Ostereiermärkte 25. und 26. Februar 2012 Internationaler Ostereiermarkt 3. und 4. März 2012 Europäischer Ostereiermarkt Seligenstädter Textiltage 5. und 6. Mai 2012 Klöppelsonntage 28. Oktober und 4. November 2012 4 Buchstaben

5 Quilt

17. Mai bis 22. Juli 2012

„Mit Strich und Faden“ Kalligrafien und Quilts

Advent im Kloster – Die anderen Kunsthandwerksmärkte 1. und 2. Dezember 8. und 9. Dezember 15. und 16. Dezember 2012

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Brüder Grimm-Haus Steinau Museum Steinau ... das Museum an der Straße Brüder Grimm-Straße 80 36396 Steinau an der Straße Telefon: 06663 7605 E-mail: museum-steinau@steinau.de / brueder-grimm-haus@steinau.de www.museum-steinau.de / www.brueder-grimm-haus.de

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Steinau

Steinau an der Straße Bahnhof Zug 50; Bus MKK-90

Brüder Grimm-Haus Steinau Museum Steinau Das Amtshaus, einst Wohnsitz des Amtmannes Grimm und seiner Familie, eben auch seinen Söhnen Jacob und Wilhelm, zeigt heute als Museum „Brüder Grimm-Haus“ das Leben und Werk der Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm, aber auch das künstlerische Schaffen des Bruders Ludwig Emil Grimm. In der ehemaligen Scheune des Amtshauses ist das „Museum Steinau ...das Museum an der Straße“ zu Hause. In diesem modern eingerichteten Museum wird die Stadt Steinau als Station an der alten Handelsstraße von Frankfurt nach Leipzig dargestellt, mit den vielen berühmten Persönlichkeiten, die durch die Stadt zogen und mit all den Unwägbarkeiten, die es beim Reisen gab.

2–4 Otto Ubbelohde: Dornröschen

Geist im Glas

Hänsel

8. Mai bis 5. August 2012

Otto Ubbelohde und die Literatur Eine Ausstellung zum 90. Todestag des Künstlers Otto Ubbelohde (* 5. Januar 1867 in Marburg an der Lahn; † 8. Mai 1922 in Goßfelden) hatte als Maler, Radierer und Illustrator in Hessen eine Sonderstellung innerhalb des Jugendstils, zeigte er doch gerade bei seinen Illustrationen zu den Märchen der Brüder Grimm eine Verortung in der hessischen Landschaft. Er hat aber auch Werke von Eichendorff, Andersen oder Theodor Storm illustriert. Dies wird in der Ausstellung deutlich, die an seinem 90. Todestag eröffnet wird.

Öffnungszeiten täglich von 10–17 Uhr Eintrittspreise (für Brüder Grimm-Haus und Museum Steinau) Erwachsene 3 Euro in Gruppen ab 15 Personen 2 Euro Kinder 2 Euro, in Gruppen ab 15 Personen 1,50 Euro, Familien 6 Euro

Weitere Veranstaltungen Bis 25. März 2012 Fabelwesen 31.3. bis 1.5.2012 Georg Paul Heyduck Das Breslauer Atelier 1944 30.9. bis 4.11.2012 Thomas van de Scheck Neues zu den Grimmschen Märchen Van de Scheck sieht sich gleichermaßen als Fotograf, Regisseur und Storyteller. Eigentlich malt er mit der Kamera! Seine ihm eigene Bildsprache, diverse Ausstellungen und zahlreiche Fotoarbeiten für Modelabels und Zeitschriften machen ihn zu einem der wichtigsten Ideengeber der Fetish- und Gothic-Szene. 11.11. bis 9.12.2012 Künstler der Frankfurter Künstlergesellschaft zu Gast im Brüder Grimm-Haus Heidi Böttcher-Polack, Inge Helsper-Christiansen und Willy Schmidt 16.12. bis 24.3.2013 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm Alte Märchen, neu interpretiert durch den Comic-Zeichner Klaus Häring 29.9. bis 10.10.2012 Installation von Dietlind Konold unter Verwendung von Fotos von Margit StrottHeinrich anlässlich der 20. Puppenspieltage im Remisenkeller des Brüder Grimm-Hauses

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5–6 Hermann Feuchter

12. August bis 23. September 2012

Hermann Feuchter – Maler und Bühnenbildner Arbeiten zu Grimm Hermann Feuchter genießt als Bühnenbildner internationales Ansehen in Europa und Japan. Zwischen und neben den raumfüllenden Arbeiten für Theater und Oper konzentriert er sich auf kleinere Formate, die Elementares wie etwa hell – dunkel, bewegt – statisch oder offen – geschlossen thematisieren. Der spontanen Niederschrift der Bildformeln geht eine intensive Konzentrationsphase voraus. Diese kalligrafischen Etüden verbinden wie das Informel östliche und westliche Gestaltungsauffassungen, aus dem Zeichnen entsteht ein Zeichen. Feuchter gehört damit zu jenen Bühnenbildnern, die ihren bespiel- und begehbaren Werken freie Arbeiten hinzufügen ... Diese Situation des „dazwischen“ ist auch für die Person Hermann Feuchters charakteristisch, der über sich sagt, er finde bei der Arbeit in Japan Vertrautes und fühle sich bei der Rückkehr nach Europa zunächst wieder fremd.


Museum Wiesbaden Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden Telefon: 0611 335 22 50 E-Mail: museum@museum-wiesbaden.de www.museum-wiesbaden.de

28. Oktober 2011 bis 5. Februar 2012

1) Wilhelmstraße Bus 1, 4, 5, 8, 14, 15, 16 17, 18, 21, 22, 23, 24, 27, 45, 47, 48, 262 2) Hauptbahnhof Zug 10, 21, 75, 80; S-Bahn S1, S8, S9 Bus 1, 3, 4, 6, 8, 14, 16, 27, 28, 33, 37, 45, 46, 47, 170, 171, 200, 240, 262, 270, 271, 272, 274

Alexej von Jawlensky und Josef Albers Farbe – Abstraktion – Serie In der umfangreichen Sonderausstellung Alexej von Jawlensky und Josef Albers Farbe – Abstraktion – Serie begegnen sich erstmals zwei Künstler, deren Gemeinsamkeiten bisher noch nicht wirklich entdeckt worden sind. Die gemeinsame Klammer zwischen dem nie zur Gänze abstrakt arbeitenden Jawlensky und den Werken Albers', in welchen es keine Verweise mehr auf Gegenständliches gibt, ist zum einen die Farbe in ihrer eigenen Dynamik und zum anderen das ausdrückliche Arbeiten in Serien. Beide Künstler, die in der Ausstellung mit jeweils rund 50 Arbeiten vertreten 2 Josef Albers: Studie Rot-Violett (Christmas Shopping), 1935 sind, werden in allen Facetten ihres Werks – Gemälde, Zeichnung, Druckgrafik – präsentiert. Jawlensky wird vorgestellt mit Hauptwerken aus seinen Münchner, Schweizer und Wiesbadener Jahren, Albers mit exemplarischen Arbeiten des noch im Gegenständlichen verhafteten Frühwerks (aus seinen Bottroper, Berliner und Münchner Jahren) sowie aus den späteren Serien Violinschlüssel, Adobe und Homage to the Square. Mit letzteren ist Albers in den 1950er-Jahren international bekannt geworden und hat durch seine Lehrtätigkeit am Black Mountain College in North Carolina/USA auf eine Vielzahl von nachfolgenden Künstlern prägend gewirkt. Die Begriffe Farbe, Abstraktion und Serie sind innerhalb der Entwicklung beider Künstler zentral. Alexej von Jawlensky (1864–1941) und Josef Albers (1888–1976) haben sich mit besonderer Intensität der Farbe, ihrer meditativen wie ihrer subjektiven optischen Wirkung gewidmet. Es ging ihnen über die reine Wahrnehmung hinaus um geistige und emotionale Inhalte, die sie durch Farbe darstellten, wenn auch auf unterschiedliche Art: amorphe Farbflächen bei Jawlensky und geometrische Formen bei Albers.

1. März bis 24. Juni 2012

Ellsworth Kelly: Schwarz und Weiß Ellsworth Kelly (geb. 1923 in Newburgh, New York) zählt zu den wichtigsten Protagonisten der Hardedge-Malerei. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine stark reduzierte Bildsprache aus: die Formen sind geometrisch oder organisch, die Konturen scharf umrissen, die Farben intensiv. Am Anfang des kreativen Prozesses steht für Kelly jedoch die Form, die er stets aus der realen Anschauung ableitet. In all seinen Schaffensperioden erprobte Kelly neue Bild-Ideen in einer Schwarzweiß-Version. Diese Werke machen gegenwärtig etwa ein Drittel seines umfangreichen Œvres aus und geben Auskunft über die Stationen seiner künstlerischen Entwicklung seit den späten 1940er-Jahren. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler. Sie präsentiert eine Auswahl von etwa 50 Bildern und Reliefs der Jahre 1948–2010, ergänzt durch Zeichnungen und Fotografien. Sie ist die erste umfassende Retrospektive der schwarz-weißen Werke von Ellsworth Kelly.

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Wiesbaden Das Museum Wiesbaden ist mit seiner weltweit bedeutendsten JawlenskySammlung eines der wichtigsten Museen der Region. Neben der Kunst der Klassischen Moderne umfasst die Sammlung Werke aus dem Mittelalter, dem 16. bis 19. Jahrhundert sowie der Kunst nach 1945. Regelmäßig werden Sonderausstellungen präsentiert, die sich breit gefächerten Themen widmen. So werden deutsche zeitgenössische Künstler wie Rebecca Horn, Jochen Gerz oder Gerhard Richter ebenso gewürdigt wie amerikanische Künstler ab den 1960er-Jahren. Durch umfangreiche Forschung leistet das Museum Wiesbaden einen wichtigen Beitrag auf dem Gebiet der Restitution von Kunstwerken. Neben der Kunstsammlung befindet sich auch die Naturwissenschaftliche Sammlung im Museum Wiesbaden, die nach Abschluss der Sanierung mit einer umfangreichen Präsentation zum Thema „Ästhetik der Natur“ 2013 wiedereröffnet wird. Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen sowie ein pädagogisches Programm bieten vielfältige Möglichkeiten zu vertiefender Auseinandersetzung mit der Kunst. Öffnungszeiten Di von 10–20 Uhr Mi bis So und feiertags von 10–17 Uhr Geschlossen: Mo und 1.1., 1.5., 24., 25. und 31.12. Eintrittspreise Sammlungen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt Sonderausstellungen gemäß Aushang Öffentliche Führungen Di 18 Uhr. Sa und So um 15 Uhr Weitere Ausstellungen 28. Oktober 2011 bis 5. Februar 2012 Rudolf Holtappel: Menschen im Warenhaus 2. Juni bis 23. September 2012 Fluxus

Ellsworth Kelly: Untitled, 2004, Bronze, 2/2

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KulturRegion FrankfurtRheinMain Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH ist ein freiwilliger, Bundesländer-übergreifender Zusammenschluss von 31 Städten und Kreisen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain sowie dem Regionalverband mit rund 3,5 Mio. Einwohnern. Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Kultur durch regional und überregional bedeutsame Kulturprojekte und Veranstaltungen. Sie zeigen, was die Region mit ihren verschiedenen Facetten zu bieten hat, machen die Vielfalt der Region neu erfahrbar und schaffen Bewusstsein für ihre Schönheit und ihren kulturellen Reichtum. Zurzeit verwirklicht die KulturRegion Frankfurt RheinMain folgende Projekte: „Route der Industriekultur Rhein-Main“, „GartenRheinMain“, „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“, „Burgen, Schlösser & Paläste“, „Wegekultur“ und das internationale Kinderund Jugendtheaterfestival „Starke Stücke“. Außerdem publiziert sie die Museumsbroschüre Sonderausstellungen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain sowie die Festspielbroschüre.

„Unterwegs!“

Die Gesellschafter der KulturRegion FrankfurtRheinMain (Stand: Dezember 2011) Alzenau, Aschaffenburg, Babenhausen, Bad Homburg v. d. Höhe, Bad Vilbel, Bingen, Bischofsheim, Darmstadt, Dieburg, Dreieich, Eschborn, Frankfurt am Main, Friedberg, Friedrichsdorf, GinsheimGustavsburg, Hanau, Hattersheim am Main, Hochtaunuskreis, Kelsterbach, Kreis Groß-Gerau, Kreis Offenbach, Langen, Main-Kinzig-Kreis, MainTaunus-Kreis, Mainz, Miltenberg, Niederdorfelden, Offenbach am Main, Rüsselsheim, Seligenstadt, Wetteraukreis sowie der Regionalverband FrankfurtRheinMain

„Parade“, Theatergruppe Het Lab aus Utrecht (NL)

Doppelporträt von Ludwig Emil Grimm

Die Route der Industriekultur Rhein-Main

Starke Stücke

Seit mehr als zehn Jahren erklärt und bespielt die Route der Industriekultur Rhein-Main den Schatz an lebendigen Zeugnissen des produzierenden Gewerbes samt dazugehöriger Infrastruktur wie Brücken und Wasserwerke. Die Route betreut derzeit rund tausend industriekulturelle Bauwerke, 160 km entlang von Main und Rhein zwischen Bingen (Rheinland-Pfalz) über Frankfurt am Main (Hessen) nach Miltenberg (Bayern). Von ihrem räumlichen Rückgrat, den Flüssen Main und Rhein, ausgehend, ist die Route der Industriekultur in die Region hinein gewachsen. Ziel ist es dabei, ein Verständnis für regionale Zusammenhänge zu schaffen, zu einer stärkeren regionalen Identität beizutragen und die Route der Industriekultur als Teil des vielfältigen Kultur- und Freizeitangebots der Region zu etablieren. Zur Route der Industriekultur Rhein-Main sind bislang 28 lokale Routenführer (auch zum Downloaden) und mehrere Bücher erschienen. 2012 werden zum 10. Mal die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ veranstaltet, vom 7. bis 12. August, mit Ausflugstouren, Führungen, Besichtigungen und Inszenierungen quer durch die Region zum Fokusthema „Unterwegs“.

„Starke Stücke“, eines der größten Kinder- und Jugendtheaterfestivals in Deutschland, wird seit 2009 gemeinsam mit der KulturRegion FrankfurtRheinMain durchgeführt. In diesem Jahr findet es vom 6.–16. März 2012 zum 18. Mal statt. Eingeladen werden internationale Theaterproduktionen für ein junges Publikum: spannende, berührende und mitreißende, im Wortsinn „starke Stücke“! An mehr als 20 Spielorten in der Region werden etwa 75 Vorstellungen für alle Altersgruppen angeboten. Das umfangreiche Rahmenprogramm bietet mit einer Vielzahl von Diskussionsrunden und Inszenierungsgesprächen Gelegenheit zum Austausch zwischen Künstlern und Publikum, aber auch mit Eltern, Pädagogen und Veranstaltern. Workshops zur Vor- und Nachbereitung der Theaterbesuche vertiefen den Genuss an den Vorstellungen und schaffen Zugänge zur Theaterkunst. Getragen wird das Festival von einem Netzwerk aus kommunalen und privaten Veranstaltern, die sich zum Ziel gesetzt haben, ganzjährig qualitätsvolles Kinder- und Jugendtheater anzubieten. „Starke Stücke“ möchte Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund erreichen und sie für die Theaterkunst begeistern.

Mehr Informationen über die Projekte der KulturRegion FrankfurtRheinMain finden Sie hier: 62

www.krfrm.de


Wegekultur

Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

Wegekultur knüpft an die historischen Handelswege, Kulturpfade und Freizeitrouten der Region an. 2012 geht es um die Initiierung einer neuen Route: Die Via Brentano – Route der Romantik. Ein vierteiliger Veranstaltungszyklus im Rhythmus der Jahreszeiten entlang der Flüsse Rhein, Main und Kinzig widmet sich den Dichterpersönlichkeiten Bettine und Clemens Brentano, Karoline von Günderode, Achim von Arnim sowie Jacob und Wilhelm Grimm. Die Orte der Spurensuche sind mit literarischen Werken wie der Liedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“ und den berühmten Märchen der Brüder Grimm verbunden. Die Führungen, Lesungen und Konzerte beginnen am 5./6. Mai in Bingen und Winkel, werden dann am 29./30. Juni in Frankfurt fortgesetzt, führen am 27./28. Oktober nach Steinau/Trages und Hanau und enden am 24./25. November in Alzenau und Aschaffenburg.

Das Projekt widmet sich seit 2006 den freiheitlich-demokratischen Traditionen in der Rhein-Main-Region. Wie in kaum einer anderen Region Europas erinnern hier eine Vielzahl von Orten, Ereignissen und Personen an den Kampf um Menschen-, Bürgerrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Mit der Publikation „Im Geist der Freiheit“ ist dazu ein Grundlagenwerk erschienen, das die Freiheitsgeschichten der gesamten Region vereint. Neben den historischen Wurzeln geht es bei „Geist der Freiheit“ aber auch um die Bestandserhaltung von Freiheit und Demokratie heute sowie Fragen an die Gesellschaft von morgen. 2012 steht, anlässlich seines 175. Todestages, der Dichter und Sozialrevolutionär Georg Büchner im Mittelpunkt. Unter anderem hat das Projekt die KulturRegion-weite Initiative www.myBuechner.de gestartet, an der sich Schüler ab Klasse 8 beteiligen können.

Parkweiher im Japanischen Garten Schloss Wolfsgarten bei Langen

GartenRheinMain

Bergfried Burg Falkenstein

Burgen, Schlösser & Paläste

– Vom Klostergarten zum Regionalpark Um den Reichtum und die Schönheit regionaler Gartenkunst geht es beim Projekt „GartenRheinMain – Vom Klostergarten zum Regionalpark“, das die Bewohner der Region auf eine Reise durch die Geschichte der europäischen Gartenkunst entführt. Etwa 110 öffentlich zugängliche Garten- und Parkanlagen – überwiegend in kommunaler Hand – umfasst das Projekt derzeit. Wechselnde Jahresthemen geben Einblick in verschiedene Facetten der Gartenkulturgeschichte. 2012 widmet sich das Projekt unter dem Titel „Romantik in Grün“ dem Thema Romantik und Garten und der Frage, was macht einen romantischen Garten aus? Die Auftaktveranstaltung findet am 13. Mai 2012 im Museum im Gotischen Haus in Bad Homburg v. d. Höhe, bzw. entlang der „Landgräflichen Gartenlandschaft“ statt. Eine vierteilige Vortragsreihe im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte vertieft das Thema und erzählt Frankfurter Parkgeschichten vor dem Hintergrund der Frankfurter Stadtgeschichte. Alle Veranstaltungen erscheinen wie jedes Jahr gebündelt im GartenRheinMain-Veranstaltungskalender, der die Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber durchs GartenRheinMain-Jahr begleitet. In der Reihe „Hier ist es schön – Kulturlandschaft FrankfurtRheinMain erscheint 2012 der 4. Band zum Thema „Pinien, Palmen, Pomerenzen – Fremde Welt in heimischen Gärten“.

Das Rhein-Main-Gebiet, bisher weniger als Burgen- und Schlösserlandschaft denn als Wirtschaftraum bekannt, ist ausgesprochen reich an Burgen und Schlössern, was in seiner komplexen Geschichte begründet liegt. Neben stattlichen Burgruinen finden sich herausragende Zeugnisse der Renaissance- und Barockarchitektur, aber auch des Klassizismus und der Burgenromantik. Burgen, Schlösser & Paläste will den reichen Regionalschatz an Baudenkmälern historischer Adels- und Hofkultur wieder ins Bewusstsein rücken und dabei geschichtliche Zusammenhänge deutlich machen. Das Jahresthema 2012: „Auf der Mauer, auf der Lauer – Wehrhafte Orte in Friede und Fehde“ wird sich mit Burgen und Schlössern als verteidigungsfähigen Wohnbauten beschäftigen. Zahlreiche Anlagen spielten in den regionalen Fehden, aber auch den großen Kriegen des Mittelalters und der frühen Neuzeit eine Rolle. In Vorträgen, Führungen und anderen Veranstaltungen wird die Frage beantwortet werden, wie wehrhaft die mittelalterliche Burg wirklich war, welche militärischen Funktionen Burgen, Schlösser und Festungen in der Region erfüllten, und welche Verteidigungseinrichtungen es vom Bergfried bis zum Zwinger gab.

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Mainova leistet Gesellschaft.

Mit Herz und Hand für die Region – als Partner und Förderer von Sport, Bildung, Kultur und sozialen Projekten. Denn die Mainova versorgt Rhein-Main nicht nur mit günstigem Strom und Erdgas. Sondern auch mit Impulsen für unsere Gesellschaft. Mehr Verantwortung: www.mainova.de


Bildnachweise

Titel Different peoples © Yuri Arcurs - Fotolia.com Seite 3 Vorwort Blick aus dem Museum Keltenwelt am Glauberg, Foto: Stephen Schwarz. Umschlagsfotos und Bildleisten im Heft sind Ausschnitte der von den Museen gestellten Fotos. Seite 9 Museum der Stadt Alzenau 1), 3) ©Stadt Alzenau. 2) Foto: Elektronik-Schrott © K. Dobberke für Fraunhofer ISC. Seite 10 Kunsthalle Jesuitenkirche 1) Museen Aschaffenburg. 2) Max Slevogt, Blühender Flieder, um 1921, Öl auf Leinwand, Städel Museum, Frankfurt am Main © Städel Museum, Frankfurt am Main. 3) Museen Aschaffenburg. 4) Max Liebermann, Badende Knaben, 1907, Öl auf Leinwand, Privatsammlung © Privatsammlung Königstein. Seite 11 Schlossmuseum Aschaffenburg 1) Museen der Stadt Aschaffenburg. 2) Torawimpel (Ausschnitt) für Max Borg, Leinen, bemalt, 1898, Foto: Museen der Stadt Aschaffenburg (Ines Otschik). 3) Toramantel (Ausschnitt), Samt mit Applikationen, 1854/55, Foto: Museen der Stadt Aschaffenburg (Ines Otschik). 4) Museen der Stadt Aschaffenburg. Seite 12 Stadtporträt Bad Homburg 1), 2), 4), 5), 6), 7) Kur- und Kongreß-GmbH/Gerd Kittel. 3) Römerkastell Saalburg. Seite 13 ALTANA Kulturstiftung 1) ALTANA-Kulturstiftung: Sinclair-Haus. 2) Georg Baselitz: Kahlschlag, 1970. Foto: Jochen Littkemann. 3) Claire Morgan: Throe, 2010. 4) Darren Almond: Fullmoon @ Rügen.III, 2004, © Darren Almond, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin. Seite 14 Museum im Gotischen Haus 1), 3), 6) Gotisches Haus, Museumsarchiv. 2) Kaiser Wilhelms Bad, Stadtarchiv. 4) Isolde Schmitt-Menzel: Die Stehende, Foto: Bernd Meyer. 5) hsp.architekten. Seite 15 Römerkastell Saalburg 1) Römerkastell Saalburg. 2) Hypokaustmodell, Foto: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, M. Schreiner. 3) Ziegel mit Ziegelstempel, Foto: Römerkastell Saalburg, Elke Löhnig. Seite 16 Rosenmuseum Steinfurth 1) Foto: Katja Augustin 2) Rosenbestecke der Firma Schleissner & Söhne, Gründau. Foto Fa. Schleissner & Söhne. 3) Blick in die Sonderausstellung Rosensilber aufgetischt. Foto: Rosenmuseum Steinfurth, Monika Müller. 4) Badehaus 3 im Sprudelhof, Foto: Bad Nauheim Stadtmarketing. 5) Freundschaftsbillet „Die Erde dir zum Paradies“. Foto Rosenmuseum Steinfurth. Seite 17 Historisches Museum am Strom 1) Fey, Bingen / Museum am Strom. 2) Elisabeth Bergner: „Ohne Titel. Fachwerk in Braubach“, 2011, 105 x 75 cm, Acryl auf Leinwand. 3) Monika Kropshofer: „Ohne Titel. Fachwerk in Braubach“, 2011, 105 x 75 cm, Mischtechnik auf Digitaldruck. Seite 17 50er-Jahre-Museum Bildnachweis für alle Bilder: 50er-Jahre-Museum, Büdingen. Seite 18 Heuson-Museum Bildnachweis für alle Fotos: Joachim Cott. Seite 18 Jagdschloss Kranichstein und bioversum Kranichstein 1) Foto: Nikolaus Heiss. 2) Hirschwagen, Foto: Fotograf Onno Faller. 3) Bahnhof Kranichstein, Foto: Ursula Holtkamp. Seite 19 Institut Mathildenhöhe 1) Joseph Maria Olbrich: Hochzeitsturm und Ausstellungsgebäude, 1905–1908, Foto: Nikolaus Heiss. 2) Marcel van Eeden, Sammlung Boryna (ca.1930), 2009, Serie von 66 Zeichnungen und 2 Skulpturen, Nerostift auf Bütten, 19 x 28 cm/28 x 38 cm, Foto: Marcel van Eeden, Courtesy Galerie Bob van Orsouw, Zürich und, Galerie Zink, Berlin. 3) Milan Knižák, Broken Music, 1963–1979, Prinvatsammlung © VG BildKunst, Bonn 2001. 4) John Cage, Water Walk, (TV-Performance), 1960, John Cage Trust New York.

Seite 20 Museum Schloss Fechenbach Bildnachweis für alle Bilder: Museum Schloss Fechenbach. Seite 20 Dreieich Museum 1) Dreieich-Museum, Foto: Corinna Molitor. 2) Recycling Produkte, Foto: Hans Schmidt. 3) Kind in Soldatenuniform, Foto: Dr. Judith Breuer. Seite 21 Stadt- und Burgmuseum Eppstein 1) Stadtarchiv Eppstein. 2) Inszenierung durch Büro für Burgenforschung Zeune 2011. Foto: Stadt- und Burgmuseum Eppstein. 3) Büro für Burgenforschung Zeune/Reunion media, 2011. Seite 21 Kunstforum Mainturm 1) Kunstforum Mainturm. 2) Pferdeführer, Foto: Martina Altschäfer. 3) Beckmann zeichnet, Foto: Carsten Gliese. Seite 22 Stadtporträt Frankfurt 1) Foto: Michael Wicander. 2) Foto: Tourissmus + Congress GmbH Frankfurt am Main. Seite 23 Archäologisches Museum 1) Foto: Uwe Dettmar. 2) Zweiter Deckel eines Sarkophages in Form einer mumifizierten Frau, vor dem Tempel Sethi I (Stuckiertes und bemaltes Holz; Dritte Zwischenzeit, 21.–22. Dynastie) © Ägyptisches Museum Florenz. 3) Kanopenschrein. Stuckiertes und bemaltes Holz Neues Reich – Dritte Zwischenzeit. Ägyptisches Museum Florenz, Inv. Nr. 2185, Frankotoskanische Expedition 1828–1829 © Ägyptisches Museum Florenz. 4) Lebensbild des Mädchens aus dem Frankfurter Domgrab © Archäologisches Museum Frankfurt. Seite 24 Bibelhaus Erlebnis Museum Bildnachweis für alle Bilder: Bibelhaus Frankfurt. Seite 25 Dialogmuseum 1) Dialogmuseum. 2) Kindergruppe, Foto: Alexander P. Englert. Seite 26 Goethe-Haus 1) Dichterzimmer © Freies Deutsches Hochstift – Frankfurter Goethe-Haus, Foto: Jürgen M. Pietsch. 2) Herbert Leupin, Der gestiefelte Kater, © Collection Herbert Leupin. 3) Fassade des Goethe-Hauses © Freies Deutsches Hochstift – Frankfurter Goethe-Haus, Foto: David Hall. 4) Max Beckmann, Kanzler, aus: J. W. v. Goethe, Faust II, © Freies Deutsches Hochstift. Seite 27 historisches museum frankfurt 1) Der sanierte Altbau von der Südseite, Foto: hmf, Jan Gerchow. 2) Stadionbad, August 1952, Foto: Privat. 3) Ausschnitt aus dem Treuner-Modell © Historisches Museum Frankfurt am Main, Foto: Horst Ziegenfusz. Seite 28 Institut für Stadtgeschichte 1) Kreuzgang des Karmeliterklosters, © Institut für Stadtgeschichte, Foto: Uwe Dettmar. 2) Eun-Joo Shin „Im selben Boot I“, © Eun-Joo Shin, Foto: Stephan Morgenstern. 3) E. R. Nele, Kopf, © E. R. Nele, Foto: Galerie Netuschil, Darmstadt. 4) Jubiläumsausstellung, © Institut für Stadtgeschichte, Foto: Uwe Dettmar. Seite 30 Jüdisches Museum & Museum Judengasse Bildnachweis für alle Bilder: Jüdisches Museum Frankfurt. Seite 31 MUSEUM GIERSCH 1) MUSEUM GIERSCH, Frankfurt, Foto: Uwe Dettmar. 2) Wilhelm Steinhausen: Von Büschen und Blumen umrahmter Zaun, 1902, Privatbesitz, Fotorechte: Ursula Seitz-Gray, Frankfurt. 3) Wilhelm Leibl: Im Atelier, 1872, Oblastní galerie Liberec. Seite 32 Verkehrsmuseum 1) Verkehrsmuseum Außenansicht © mhvogel.de. 2) © Archiv Verkehrsmuseum Frankfurt am Main. 3) 19700924Akkulok2020© Archiv Verkehrsmuseum Frankfurt am Main. Seite 33 Museum für moderne Kunst Frankfurt 1) MMK. 2) Andy Warhol, Daily News, 1962, © 2011 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts/Artists Rights Society (ARS), New York. Seite 33 Wetterau-Museum 1) Wetterau-Museum, Kolonialwarenladen. 2) Vogelschau Friedberg im Mittelalter, 1949, Kulhavy-Bares, Ausschnitt 02. 3) Kaiserstrasse, Foto: Ludwig Schmidt Fotosammlung, Stadtarchiv Friedberg, Ausschnitt.

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Bildnachweise

Seite 34 Heimatmuseum Seulberg Bildnachweis für alle Bilder: Dr. Erika Dittrich. Seite 34 Philipp-Reis-Haus 1) Philipp-Reis-Haus. 2), 3) Fotos: Dr. Erika Dittrich. Seite 35 Keltenwelt am Glauberg 1) Museum Keltenwelt am Glauberg. Foto: W. Huthmacher. 2), 3) Ausstellung Keltenwelt. Fotos: W. Huthmacher. 4) Statue eines keltischen Herrschers, Sandstein, Foto: U. Seitz-Gray, Landesamt für Denkmalpflege Hessen. 5) Rekonstruierter Grabhügel 1, Foto: V. Rupp. Seite 36 Stadtmuseum Groß-Gerau 1), 4) Tina Jung. 2) Werner Neuwirth. 3) Matthias Will. 5), 6) Bernd Mertens. Seite 37 Stadtporträt Hanau Bildnachweis für alle Bilder: Stadt Hanau. Seite 38 Deutsches Goldschmiedehaus 1) Deutsches Goldschmiedehaus Hanau. 2) Annamaria Zanella: Brosche FUOCO-LAVA (2011). 3) Karl Fritsch: Ring. 4) Michael Becker: Brosche. 2010. Gold 750, Uwarovit.

Seite 49 Naturhistorisches Museum Mainz 1) Plum & Schlemmer, Architektur und Planung. 2) Naturhistrorisches Museum, Mainz. Seite 50 Museum der Stadt Miltenberg Bildrechte für alle Bilder: Museen der Stadt Miltenberg. Seite 51 Freilichtmuseum Hessenpark 1) Freilichtmuseum Hessenpark: Dorfstraße in der Baugruppe Mittelhessen, Foto: Viola Schultze. 2) Hans Staden bei den Völkern der Küstentupi, Regionalmuseum Wolfhager Land. 3) Auswanderertruhe der Auguste Großmann, Heimatmuseum Bad Vilbel-Massenheim. Seite 52 Haus zum Löwen 1), 3) Stadtmuseum „Haus zum Löwen“. 2) Wittus Witt.

Seite 39 Hessisches Puppenmuseum Bildnachweis für alle Bilder: Hessisches Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad.

Seite 52 Zeppelin Museum Zeppelinheim 1) Zeppelin Museum. 2), 3) Hessisches Wirtschaftsarchiv, Darmstadt.

Seite 40 Museum Hanau – Schloss Philippsruhe 1), 3), 4) Schloss Philippsruhe, Museen der Stadt Hanau. 2) Radierung Graf Friedrich Casimir von Hanau (1623–1685).

Seite 53 Stadtporträt Offenbach Französisch-Reformierte Kirche und Citiytower, Foto: Agnes Stockmann. Alle anderen Bilder: Stadt Offenbach.

Seite 41 Museum Großauheim – Kunst- und Industriegeschichte 1) Kunst- und Industriegeschichtemuseum Großauheim. 2)–4) August Gaul: Große stehende Löwin, Hamster, Ente. Fotos: Ruth Marcus.

Seite 54 Haus der Stadtgeschichte Offenbach 1) Photo Atelier Gleis. 2) Foto: schmidtbild.de. 3) Foto: Ursula Seitz-Gray.

Seite 41 Schloss Steinheim Bildnachweis für alle Bilder: Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim. Seite 42 Hochheimer Heimatmuseum Bildnachweis für alle Bilder: Stadt Hochheim am Main. Seite 42 Hochheimer Weinbaumuseum Bildnachweis für alle Bilder: Fotograf: Matthias Demand. Seite 43 Hochheimer Kunstsammlung 1) Hochheimer Kunstsammlung. 2)Lovis Corinth (1858–1925) Faun mit Nymphe, Radierung 1914. 3) Max Liebermann (1847–1935) Tochter Käthe mit Kind, Originalradierung. 4) Stadt Hochheim. Seite 44 Stadtmuseum Hofheim 1) Stadtmuseum Hofheim. 2), 3) Stadtarchiv Hofheim. 4) Platz am Untertor, Foto: Wolfgang Pfankuch. 5) Marta Hoepffner, Kalla, Solarisation, 1938. Stadtmuseum Hofheim © Estate Marta Hoepffner, Foto: Stadtmuseum Hofheim. Seite 45 Museum Kelkheim & Galerie der Stadt Kelkheim 1), 4) Fotoarchiv Stadt Kelkheim. 2) Anton Radl, Assmannshausen und Burg Rheinstein, um 1813–16. Kolorierte Aquatinta. © Bonn, Sammlung RheinRomantik. Fotoarchiv Siebengebirgsmuseum Königswinter. 3) Fotoarchiv Dr. John Provan. 5) Foto der Künstlerin: Ellen Hauser. 6) Foto des Künstlers: Johannes Groth. Seite 46 BraunSammlung 1) Kaffeezubereitung/Förderkreis BraunSammlung e.V. 2) Unterhaltungselektronik/Förderkreis BraunSammlung e.V. 3) Altstadt mit Burg Kronberg/ Stadt Kronberg. Seite 47 Museum Burg Kronberg Bildnachweis für alle Bilder: Burgverein Kronberg e.V. Seite 47 Kronberger Malerkolonie 1) Museum Kronberger Malerkolonie © Horst Ziegenfusz. 2) Mathilde Knoop-Spielhagen, Stillleben mit Birnen, Öl/Lw., © Stiftung Kronberger Malerkolonie. Seite 48 Glas/Werke/Langen Bildnachweis für alle Bilder: Olaf Hermann Fotografie. Seite 48 KulturRegion FrankfurtRheinMain 1) Rush hour © LVDESIGN - Fotolia.com

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Seite 49 Gutenberg-Museum 1) Haus „Römischer Kaiser“. Verwaltung und Bibliothek des Gutenberg-Museums, © Gutenberg-Museum Mainz. 2) H5, „The Child“, Musikvideo fuer Alex Gopher, 1999, © bei den Autoren. 3) ON–TYPE, Modell Ausstellungsarchitektur, Typografie Anamorphose.© Marcel Häusler.

Seite 55 Klingspor-Museum 1) Museen der Stadt Hanau. 2) Warja Lavater, Petit chaperon rouge. 3) Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Doves-Press. 4) Warja Lavater, Petit chaperon rouge. Seite 56 Deutsches Ledermuseum 1) Außenansicht Corinna Perl-Appl, DLM 2) Taschen der Firmen Michaelis Nachf. und Goldpfeil 1938/1939, Corinna Perl-Appl, DLM. 3) Sino-tibetischer Prunksattel aus dem Marstall des XIV. Dalai Lama, wohl 19. Jahrhundert, Corinna Perl-Appl, DLM. Seite 57 Stadt- und Industriemuseum 1)–3) Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim. 4)–6) KIMUS Kindermuseum Graz. 7) Opel-Denkmal, Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Rüsselsheim. Seite 58 Stifung Opelvillen 1) Stiftung Opelvillen © Frank Möllenberg. 2) Paul Gauguin, Hina, nicht datiert (Detail), Kasser/Mochary Family Foundation, Montclair, NJ. 3) Constantin Brancusi, L’Oiseau dans l’espace, 1927 © VG Bild-Kunst, Bonn 2011. 4) Andy Goldsworthy, Sycamore leefs / steached together with stalks / hang from a still green oak, Yorkshire Sculpture Park 23. Oktober 1987, 1987, Courtesy Springer und Winckler Galerie Berlin © Andy Goldsworthy. 5) Opel Ampera © Adam Opel AG 2011. Seite 59 Landschaftsmuseum Seligenstadt 1) Franz Bayer. 2), 3) Elfriede Mock. 4), 5) Maritta Staacks. Seite 60 Brüder Grimm Haus – Museum Steinau 1) Brüder Grimm-Haus und Museum Steinau. 2)–4) Otto Ubbelohde. 5), 6) Hermann Feuchter. Seite 61 Museum Wiesbaden 1) Museum Wiesbaden. 2) Josef Albers: Studie Rot-Violett (Christmas Shopping), 1935, © The Josef and Anni Albers Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn 2011. 3) Ellsworth Kelly: Untitled, 2004, Bronze, 2/2, Private collection, Norway © Matthew Marks Gallery, New York. Seite 62/63 KulturRegion FrankfurtRheinMain 1) Unterwegs, Foto: Sabine von Bebenburg. 2) Starke Stücke, Foto: Anna van Kooij. 3) Ludwig Emil Grimm: Doppelporträt. Original Handzeichnung, 1847, Historisches Museum Hanau – Schloss Philippsruhe. 4) Foto: SocietätsVerlag/Katja Holst, Frankfurt. 5) Japanischer Garten Schloss Wolfsgarten, Foto: Barbara Vogt. 6) Burg Falkenstein, Foto: Carolin Julia Scholtz.


IMPRESSUM KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH Poststraße 16 D-60329 Frankfurt am Main E-Mail: info@krfrm.de www.krfrm.de Stand Dezember 2011

Dieser Veranstaltungskalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für den Inhalt der Veranstaltungen zeichnen die jeweiligen Museen verantwortlich.

Druck pva Druck und MedienDienstleistungen GmbH Auflage 70.000

Redaktion Corinna Molitor, Carolin Julia Scholtz Umsetzung ci company GmbH

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Museen 2012