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MUSEEN

2014 &SONDERAUSSTELLUNGEN

in der Kultur Reg i on F r ank f u r t R h e i n M a i n


REGIONAL PARK RHEINMAIN

LANDSCHAFT AUF DEN ZWEITEN BLICK Städtisches Leben, wirtschaftliche Macht, Internationalität und Geschwindigkeit sind die zentralen Faktoren, mit denen wir das Rhein-Main Gebiet verbinden. Doch wer weiß schon, dass es zugleich eine überraschend grüne Region ist. Die mediale Ausstellung „Landschaft auf den zweiten Blick“ will dies ändern. Eine Auswahl besonderer Landschaftsbilder zeigt durch überraschende Perspektiven und Animationen das ganz Eigene der vielfältigen Landschaften zwischen den Städten unserer Region. www.regionalpark-rheinmain.de → Regionalpark Portal

AUSSTELLUNG „Landschaft auf den zweiten Blick“ im RegionalparkPortal, Flörsheim-Weilbach


Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, Ihnen die fünfte Auflage des Jahresprogramms Museen & Sonderausstellungen der KulturRegion FrankfurtRheinMain zu präsentieren.

2014 Bei den Museen möchten wir uns für die angenehme Zusammenarbeit bedanken, und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir ein vergnügliches und erkenntnisreiches Jahr in den Museen der Metropolregion FrankfurtRheinMain.

Gemeinsam mit den beteiligten Museen aus den Bundesländern Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz zeigen wir Ihnen einen Überblick über das abwechslungsreiche Ausstellungsprogramm 2014. 61 Museen aus der Region sind dieses Jahr vertreten und stellen ihr spannendes Programm vor. Drinnen und draußen, historisch und modern, klassisch und interaktiv – die Bandbreite der beteiligten Häuser und ihrer Ausstellungen ist groß. Für den gelungenen Familienausflug haben wir geeignete Programme gesondert gekennzeichnet, und für Ihre Erkundungen haben wir die Zusammenstellung mit Stadtportraits und zusätzlichen Informationen ergänzt.

Thomas Will Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und Landrat des Kreises Groß-Gerau Prof. Dr. Felix Semmelroth Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und Kulturdezernent der Stadt Frankfurt a. M. Sabine von Bebenburg Geschäftsführerin KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

Grußwort Als Vermittler von fachlichen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen gehören Museen zu einer jeden Kulturlandschaft. Als Interessenvertreter von über 400 Museen und Sammlungen sieht der Hessische Museumsverband es als besondere Aufgabe an, diesen kulturellen Reichtum allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu halten. Mit der Broschüre „Museen und Sonderausstellungen 2014“ erhalten Sie eine wunderbare Möglichkeit, sich sowohl über die ständigen Sammlungen der beteiligten Museen im Rhein-Main-Gebiet als auch deren spannende Sonderausstellungen zu informieren.

Dr. Thomas Wurzel Vorsitzender Hessischer Museumsverband

Im Namen des Hessischen Museumsverbandes wünsche ich Museen und Besucher(inne)n ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Ausstellungsjahr 2014! 3


Auf einen Blick

Sonderausstellungen 2014 Seite & FPBC-Infos Aschaffenburg – Schlossmuseum Jubiläum 2014 – „Wunderkind – Der Bildhauer Hans Juncker“ Danner-Preis 2014. Landeswettbewerb für das Kunsthandwerk in Bayern

J F M A M J J A S O N D 2015

10/11 P 10.05.–07.09.14 18.10.14–11.01.15

Aschaffenburg – Kunsthalle Jesuitenkirche 12 P Der Erste Weltkrieg im Spiegel expressiver Kunst 27.09.14–11.01.15 Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider und Künstlernachlässen Bad Homburg – ALTANA Kulturstiftung STILL BEWEGT – Videokunst und alte Meister REISENOTIZEN Barbara Klemm – Fotografien, J. W. Goethe WASSER – Fotografien von Edward Burtynsky

14 FPC bis 23.02.14 16.03.–09.06.14 29.06.–21.09.14

Bad Homburg – Central Garage Automuseum Rennwagen machen Geschichte

15 FPB bis September 2014

Bad Homburg – Museum im Gotischen Haus Homburger Pracht. Die Sammlung der Familie Eric Leonhardt Nymphéas und andere Kunst-Geschichten. Arbeiten von Nevenka Kroschewski Im Großen und im Kleinen: Die Kunst des Portraits

16 FPBC bis 09.03.14 21.05.–31.08.14 15.10.14–01.02.15

Bad Homburg – Horex Museum 17 FPB Raritäten aus dem Hause Horex – Motorräder und seltene Motoren bis 01.09.14 Bad Homburg – Römerkastell Saalburg Licht! Leuchter und Lampen in der Antike Als Augustus die Welt schätzen ließ ...

17 FPC 04.07.–19.10.14 07.11.14–01.02.15

Bad Nauheim-Steinfurth – Rosenmuseum Steinfurth 18 FPBC Rosen auf den Weg gestreut ... 40 Jahre Rosenmuseum Steinfurth 06.07.–30.11.14 44. Rosenfest 18.07.–21.07.14

4

Bad Soden am Taunus – Stadtmuseum Von Salzgewinnung und Kurwesen Sodener Persönlichkeiten und Künstler Einkaufen wie zu Großmutters Zeiten

19 FB ganzjährig ganzjährig ganzjährig

Bingen – Historisches Museum am Strom Die neue Hildegard von Bingen WeinReich – Zeugnisse der Weinkultur

20 FP ab März 2014 20.07.–26.10.14

Darmstadt – bioversum Kranichstein Ein 16.000 m² großes Freilandlabor zum Forschen, Spielen und Lernen

20 FPC ab Juni 2014

Darmstadt– Institut Mathildenhöhe Martin Kasper. Echokammer Dem Licht entgegen. Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1914 Der Stachel des Skorpions. Ein Cadavre Exquis nach Luis Buñuels „L’Âge d’Or“ Hans Christiansen. Die Retrospektive

21 FPBC 02.02.–21.04.14 18.05.–14.09.14 22.06.–05.10.14

Dieburg – Museum Schloss Fechenbach Esteban Fekete zum 90sten Hessen hybrid. Vom Kommen und Gehen in 5 Jahrhunderten

22 FPC 08.04.–15.06.14 15.07.–15.10.14

Dreieich – Dreieich-Museum Frank Kunert – Wunderland  Die Nacht der bunten Teller

22 PC Mai–September 14 Nov 14–Ende Jan 15

Eltville – Abteimuseum Kloster Eberbach Heimkehr auf Zeit: Spätgotische Madonna in Eberbach

23 FBC bis 15.08.14

Eltville – Kurfürstliche Burg Eltville Franz Heinrich Siesmayer – Gartenkünstler der Gründerzeit

23 FP 25.05.–22.06.14

Eppstein – Stadt- und Burgmuseum Eppstein Im Bad mit Gottfried. Hygiene auf Burg Eppstein

24 FP 18.05.–31.08.14

12.10.14–01.02.15


F Ausstellung für Familien mit

Die Museen sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die RMV-Verbindungen finden Sie auf der Seite des Museums! Den RMV-Fahrplan finden Sie auf Seite 53

Kindern besonders geeignet P Parkplätze vorhanden B Barrierefreies Museum C Cafeteria im Haus

Seite & FPBC-Infos

J F M A M J J A S O N D 2015

Flörsheim – Kunstforum Mainturm Claudia Poeschmann Alexander Paul Englert Annette Voigt

24 P 02.02.–09.03.14 16.03.–04.05.14 18.05.–20.07.14

Frankfurt am Main – Archäologisches Museum Gefährliches Pflaster. Kriminalität im Römischen Reich Gladiatoren. Tod und Triumph im Colosseum

26 FPC bis 16.02.14 27.09.14–01.03.15

Frankfurt am Main – Bibelhaus Erlebnis Museum 27 FPB Jaffa – Tor zum Heiligen Land bis 18.05.14 Reise in die Welt der Bibel: Abenteuer zwischen Tempel und See bis 31.12.14 Frankfurt am Main – Deutsches Architekturmuseum MISSION: POSTMODERNE. Heinrich Klotz und die Wunderkammer DAM

28 BC 10.05.–14.09.14

Frankfurt am Main – Deutsches Filmmuseum Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst Bewusste Halluzinationen: Der filmische Surrealismus

29 FBC bis 01.06.14 25.06.–02.11.14

Frankfurt am Main – DialogMuseum Blinder Passagier – eine Reise in ein unsichtbares Land

30 FC 05.08.–14.09.14

Frankfurt am Main – ernst-may-haus Moderne auf 10 x 15 cm – Die Postkarten des Neuen Frankfurt

30 F 01.12.13–27.02.14

Frankfurt am Main – EXPERIMINTA ScienceCenter EXPERIMINTA ScienceCenter

31 FPBC ganzjährig

Frankfurt am Main – Frankfurter Goethe-Haus Denn das Leben ist die Liebe, / Und des Lebens Leben Geist. Verwandlung der Welt. Die romantische Arabeske Goethes Hidschra. Reisen in den Orient Rembrandt der Denker

32 F 19.09.–23.11.14 bis 28.02.14 16.05.–29.06.14 17.12.14–15.02.15

Frankfurt am Main – Heimatmuseum Schwanheim Römer in Schwanheim

33 ab 31.05.14

Frankfurt am Main – Jüdisches Museum Stein des Anstoßes: Fritz Bauer, Leben und Werk Spur der Menora: Jüdisches Leben am Limes

33 09.04.–07.09.14 Okt 2014–März 2015

Frankfurt am Main – historisches museum frankfurt Die Holzhausen – Frankfurts älteste Familie Stadtlabor unterwegs in den Wallanlagen Gefangene Bilder. Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg

34 F 10.04.–27.07.14 22.05–14.09.14 11.09.14–11.01.15

Frankfurt am Main – kinder museum frankfurt Sammelfieber

35 FB bis 11.01.2015

Frankfurt am Main – caricatura museum frankfurt Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule

35 FB ganzjährig

Frankfurt am Main – MUSEUM GIERSCH Die andere Moderne – Kunst und Künstler in den Ländern am Rhein 1900 bis 1922 „Ich sehe wunderbare Dinge“
– 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

36 23.03.–13.07.14

Frankfurt am Main – Verkehrsmuseum Frankfurt Modellbahnwochenende 30 Jahre Verkehrsmuseum Frankfurt am Main Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte

37 FP Im Sommer 2014 06.–07.09.14 04.05.14

Frankfurt am Main – Weltkulturen Museum WARE & WISSEN (or the stories you wouldn’t tell a stranger)

38 FP 16.01.14–04.01.15

19.10.14–08.02.15

5


Hier finden Sie ganz leicht die Ausstellung, die Sie interessiert und wann und wo diese zu sehen ist. Umfassende Informationen zu jeder Sonderausstellung stehen auf der angegebenen Seite. Viel Spaß beim Entdecken.

Seite & FPBC-Infos

J F M A M J J A S O N D 2015

Glauburg – Keltenwelt am Glauberg Die Heimat des „Keltenfürsten“ vom Glauberg Mit Hightech auf den Spuren der Kelten

39 FPBC ganzjährig bis 31.03.14

Groß-Gerau – Stadtmuseum Von der Werkhalle zur Aula – ein Industriegelände wird Schulstandort 10 Jahre Groß-Gerauer Kulturstammtisch

40 FP 21.02.–18.05.14

Großostheim – Bachgaumuseum im Nöthigsgut Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg

41 FP 18.05.14–28.02.16

Hanau – Deutsches Goldschmiedehaus Die Hanauer Stadtgoldschmiedin Vera Siemund Iris Bodemer und Ute Eitzenhöfer. Schmuck 20 Jahre Made in Hanau Ebbe Weiss-Weingart und Wegbegleiter A touch of steel. Stahlpreis 2014 MARGIT JÄSCHKE. PRECIOUS

43 B 30.01.–04.05.14 27.02.–04.05.14 11.05.–07.09.14 10.05.–06.11.14 25.09.14–Ende Jan 15 13.11.14–18.01.15

Hanau – Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe „Die Franzosen kommen!“ – Hanau in der Zeit Napoleons 1806–1813 Neugestaltete Brüder-Grimm-Abteilung

44 PC bis 26.01.14 ganzjährig

Hanau-Großauheim – Museum Großauheim Art Quilt und Applikation

45 P 11.05.–21.09.14

06.06.–21.09.14

Hanau-Steinheim – Museum Schloss Steinheim 45 FP Steinheimer Unterwelt. Ausstellung zum Kellerkataster der Altstadt bis 18.05.14 Hanau – Hessisches Puppenmuseum Spielzeug für Kinderhände „Die Liebe besiegt alles“ Reinhilde Rosenberger – Von der Stoff- zur Porträt-Puppe Wohnkultur im Kleinformat Krippen aus Lateinamerika

46 FPB 26.01.–06.04.14 14.02.–09.06.14 13.04.–09.06.14 29.09.–23.11.14 30.11.14–02.02.15

Hochheim – Hochheimer Weinbaumuseum Von Reben im Wingert & Wein im Keller

46 PB ganzjährig

Heusenstamm – Museum im Haus der Stadtgeschichte 800 Jahre Heusenstammer Geschichte Frankfurts Ruhm und Heusenstamms Ehre Heusenstamm aus der Vogelperspektive Boten der Weihnachtszeit

47 F ganzjährig 17.07.–03.08.14 10.–26.10.14 12.12.14–05.01.15

Ingelheim – Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheimer Stadtgeschichte in vielen Facetten Personenkult Prachtort

48/49 FPBC ganzjährig 03.04.–14.12.14 09.09.–14.12.14

Ingelheim – Kaiserpfalz Ingelheim Die Kaiserpfalz Ingelheim entdecken

48 PB ganzjährig

Ingelheim – Altes Rathaus Nieder-Ingelheim Pfalzansichten

49 P 09.09.–14.12.14

Kelkheim – Museum Kelkheim Das Rhein-Main-Gebiet zur Zeit der Französischen Revolution und Napoleons Jörg Immendorff – A. R. Penck. Eine deutsch-deutsche Künstlerfreundschaft

50 FP 19.02.–30.03.14

Kelkheim – Galerie der Stadt Kelkheim DIMENSIONEN. Neue Arbeiten von Wiebke Knabe und Barbara Hünemohr FRANK RUCKWIED: STRIPE PAINTING

6

05.11.–07.12.14 50 P 08.08.–24.08.14 10.–26.10.14


F Ausstellung für Familien mit

Aktuelle Ausstellungen

Kindern besonders geeignet P Parkplätze vorhanden B Barrierefreies Museum C Cafeteria im Haus

2014 Seite & FPBC-Infos

J F M A M J J A S O N D 2015

Kronberg – BraunSammlung Lebendige Designgeschichte in der BraunSammlung

51 P ab März 2014

Kronberg – Museum Kronberger Malerkolonie Usedomer Begegnungen – Sabine Curio, Volker Köpp, Oskar Manigk, Matthias Wegehaupt Kronberger Museumstage Klaus Fußmann – Farbenrausch Variation V – Werke aus der Sammlung der Stiftung Kronberger Malerkolonie

52 16.02.–27.04.14

Kronberg – Burg Kronberg Osterausstellung „Märchenhafte Burg“ BurgART Textil

53 05.–21.04.14 Aug–Okt 2014

Langen – Glas/Werke/Langen Johannes Schreiter ...

54 PBC ganzjährig

Miltenberg – Museum.Burg.Miltenberg Farbe ist Gesang – Die Künstlerin Ursula Jüngst Geerdet – Werk und Schaffen von Jürgen Lenssen

55 FBC 11.04.–29.06.14 01.08.–01.11.14

Miltenberg – Museum.Stadt.Miltenberg Krieg und Freiheit, Napoleon und die Befreiungskriege in der Rhein-Main-Region

55 FC 16.05.–27.07.14

Neu-Anspach – Freilichtmuseum Hessenpark Freilichtmuseum Hessenpark – 40 Jahre entdecken!

56 P 02.03.–30.11.14

Neu-Isenburg – Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ Schriftkünstler Günther Wiegel Hans Staiger

57 F 07.02.–06.04.14 11.04.–22.06.14

Neu-Isenburg – Zeppelin Museum Zeppelinheim Arbeiten am und im Luftschiff

57 FP bis 30.04.14

Offenbach – Deutsches Ledermuseum Roger Vivier – SchuhWERKE Den Schuh ins rechte Licht setzen TaschenÜberraschung

59 PC 22.03.–02.11.14 19.07.–31.08.14 26.11.14–10.01.15

Offenbach – Haus der Stadtgeschichte 240 Jahre Musikverlag Johann André in Offenbach am Main

60 P 30.11.14–11.01.15

11.05.–18.05.14 01.06.–03.08.14 17.08.–05.10.14

Offenbach – Klingspor Museum 61 P Schätze in neuem Glanz. Werke von Rudolf Koch und Alfred Kubin 15.03.–11.05.14 Entgrenzt. Künstlerbücher von Veronika Schäpers 30.07.–14.09.14 Rüsselsheim – Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Landschaft im Dekolleté – Fenster als Element und Metapher Arno Fischer / Christiane Löhr „Wir müssen die Schleier von unseren Augen reißen“ Fotografie und Zeichnung der Russischen Avantgarde

62 FPC 09.04.–20.07.14 17.09.–30.11.14 17.12.14.–April 15

Rüsselsheim – Stadt- und Industriemuseum Neu: Stadt und Industrie bis zum Ende des 2. Weltkriegs Papier la Papp

63 FPC 02.01.–30.12.14 29.03.–09.06.14

Seligenstadt – RegioMuseum Seligenstadt Werke der Bildhauerin Loni Kreuder Internationaler Ostereiermarkt Europäischer Ostereiermarkt Adventsmarkt im Kloster Adventsmarkt im Kloster

64 C 30.03.–11.05.14 08.–09.03.14 15.–16.03.14 29.–30.11.14 06.–07./13.–14.12.14

Wiesbaden – Museum Wiesbaden Horizont Jawlensky Paradiesvögel – Naturwunder und Kulturgut

65 PC 14.02.–01.06.14 25.05.–16.11.14

7


8 35

52

3–7 47–49 9

17

46

61

19–34

15,16 43 10

55–57

53,54 14

18

44

38–42

60

50 45

1,2

58,59 13 36

37

11,12

Gesellschafter der KulturRegion FrankfurtRheinMain Stand November 2013

Vollmitgliedschaft durch Stadt/Gemeinde/Verbandsgemeinde

51

Mitgliedschaft über Landkreise bzw. regionale Zusammenschlüsse Assoziiertes Mitglied Kooperationsvereinbarung

Museen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain im Überblick 1 Schlossmuseum Aschaffenburg

22 Deutsches Filmmuseum, Frankfurt

43 Hochheimer Weinbaumuseum, Hochheim

2 Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg

23 DialogMuseum, Frankfurt

44 Museum im Haus der Stadtgeschichte, Heusenstamm

3 ALTANA Kulturstiftung, Bad Homburg

24 ernst-may-haus, Frankfurt

45 Museum bei der Kaiserpfalz, Ingelheim

4 Central Garage Automuseum, Bad Homburg

25 EXPERIMINTA ScienceCenter, Frankfurt

46 Museum Kelkheim & Galerie der Stadt Kelkheim

5 Museum im Gotischen Haus, Bad Homburg

26 Frankfurter Goethe-Haus, Frankfurt

47 BraunSammlung, Kronberg

6 Horex Museum, Bad Homburg

27 Heimatmuseum Schwanheim, Frankfurt

48 Museum Kronberger Malerkolonie, Kronberg

7 Römerkastell Saalburg, Bad Homburg

28 Jüdisches Museum, Frankfurt

49 Museum Burg Kronberg

8 Rosenmuseum Steinfurth, Bad Nauheim

29 historisches museum frankfurt

50 Glas/Werke/Langen, Langen

9 Stadtmuseum, Bad Soden

30 kinder museum frankfurt

51 Museen der Stadt Miltenberg

10 Historisches Museum am Strom, Bingen

31 caricatura museum frankfurt

52 Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach

11 bioversum Kranichstein, Darmstadt

32 MUSEUM GIERSCH, Frankfurt

53 Stadtmuseum „Haus zum Löwen“, Neu-Isenburg

12 Institut Mathildenhöhe Darmstadt

33 Verkehrsmuseum Frankfurt

54 Zeppelin Museum Zeppelinheim, Neu-Isenburg

13 Museum Schloss Fechenbach, Dieburg

34 Weltkulturen Museum, Frankfurt

55 Deutsches Ledermuseum/Schuhmuseum, Offenbach

14 Dreieich-Museum, Dreieich

35 Keltenwelt am Glauberg, Glauburg

56 Haus der Stadtgeschichte, Offenbach

15 Abteimuseum Kloster Eberbach, Eltville

36 Stadtmuseum, Groß-Gerau

57 Klingspor Museum, Offenbach

16 Kurfürstliche Burg, Eltville

37 Bachgaumuseum im Nöthigsgut, Großostheim

58 Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen, Rüsselsheim

17 Stadt- und Burgmuseum, Eppstein

38 Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau

59 Stadt- und Industriemuseum, Rüsselsheim

18 Kunstforum Mainturm, Flörsheim

39 Museum Hanau – Schloss Philippsruhe, Hanau

60 RegioMuseum, Seligenstadt

19 Archäologisches Museum Frankfurt

40 Museum Großauheim, Hanau

61 Museum Wiesbaden

20 Bibelhaus Erlebnis Museum, Frankfurt

41 Museum Schloss Steinheim, Hanau

21 Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt

42 Hessisches Puppenmuseum, Hanau

8


1 + 2 Mainpanorama: Schloss Johannisburg und Pompejanum

Stadtporträt

Aschaffenburg

„Den Süden entdecken“ – Kulturleben und mediterranes Flair bei den Bayern in Rhein-Main! Mediterranes Flair, bayerische Lebenskultur und Gemütlichkeit im hessisch-mainfränkischen Grenzland bietet die 70.000-Einwohner-Stadt Aschaffenburg. Im Nordwesten Bayerns gelegen, ist das „Tor zum Spessart“ mit ICE, Pkw, per Bus, Rad oder Schiff aus der Region Frankfurt/Rhein-Main schnell erreichbar. Aschaffenburg ist die Stadt der Schlösser, Parks und Museen mit einer über 1.000-jährigen Kunst- und Kulturgeschichte. Die Stadt bietet eine bunte Palette spannender Veranstaltungen, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, eine hohe Dichte an Kneipen in der historischen Altstadt und Clubs wie dem überregional renommierten „Colos-Saal“. Kultur, Natur, urbanes Leben, die Erholung in der attraktiven Mainlandschaft sowie die Gastfreundlichkeit der Aschaffenburger sorgen für das Wohlbefinden der Gäste aus aller Welt. Zahlreiche kulturelle Höhepunkte liegen dicht beieinander: Residenz der Mainzer Erzbischöfe Das mächtige Schloss Johannisburg, einer der schönsten Renaissancebauten Deutschlands, ist das Wahrzeichen Aschaffenburgs. Die berühmte Korkmodellsammlung antiker Bauten (18. Jahrhundert) sowie eine der größten Sammlungen von Werken Lucas Cranachs d. Ä. und seiner Werkstatt erwarten den Besucher. Italien in Bayern Bayernkönig Ludwig I. ließ am Hochufer des Mains in Sichtweite des Schlosses Johannisburg mit dem „Pompejanum“ eine ideale römische Villa errichten. Räume und Innenhöfe mit farbenprächtigen Wandmalereien, Mosaikfußböden und Objekte aus der staatlichen Antikensammlung München lassen die römische Kultur wieder aufleben. Die Parkanlage und Mainpromenade entführen in eine mediterrane Pflanzenwelt. Lebendiges Mittelalter Der Stiftsplatz mit der Stiftskirche St. Peter und Alexander, dem Stiftsbrunnen, der Löwenapotheke und dem Stiftsmuseum ist ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Das um 980

3 Park Schönbusch

4 Lucas Cranach der Ältere, Magdalena, um 1525

entstandene „Aschaffenburger Kruzifix“ oder das um 1240 geschaffene „Aschaffenburger Tafelbild“ – beide zählen zu den ältesten Werken ihrer Art in Deutschland – gehören neben Werken wie Matthias Grünewalds „Beweinung Christi“ oder dem „Magdalenenaltar“ Lucas Cranachs d. Ä. zu den international bedeutenden Kunstschätzen. Seit 2009 wird der Stiftsschatz im Stiftsmuseum neu präsentiert. Parklandschaft nach englischem Geschmack Erzbischof Friedrich Karl von Erthal beauftragte die Gestaltung des Landschaftsgartens Schönbusch im englischen Stil (18. Jahrhundert). Er ist mit dem kurfürstlichen Pavillon, seinen Weihern, Brücken und Stegen sowie zahlreichen „Tempeln“ und romantischen Meiereien eine der ältesten Anlagen dieser Art in Deutschland. Der Park ist über eine 2,4 km lange Allee mit der Altstadt verbunden. Der 2012 wieder eröffnete Aussichtsturm bietet einen fantastischen Blick über die Mainlandschaft. Biergarten und Restaurant laden zur Erfrischung und zum Verweilen ein. Kulturstadt Aschaffenburg Herausragende Werke des Expressionismus, der Klassischen Moderne und der Gegenwart sind Schwerpunkte der „Kunsthalle Jesuitenkirche“, des renommierten Ausstellungshauses der Museen der Stadt Aschaffenburg. Die „Aschaffenburger Museumsmeile“ wird 2015 um das „Christian-SchadMuseum“ bereichert werden. Das klassizistische Stadttheater sowie zahlreiche Bühnen und Galerien bieten ganzjährig Veranstaltungen für Jung und Alt, traditionell oder progressiv. Berühmt als Zentrum von Comedy und politischem Kabarett ist das Hofgarten-Theater von Urban Priol. Tourist-Information www.info-aschaffenburg.de Weitere Informationen unter www.aschaffenburg.de www.museen-aschaffenburg.de www.schloesser.bayern.de www.stiftsschatz.de

5 Christian Schad, Mexikanerin, 1930

6 Ruine Park Schöntal

9


Schlossmuseum Schlossplatz 4 63739 Aschaffenburg Telefon: 06021 38674-0 E-Mail: museum@aschaffenburg.de www.museen-aschaffenburg.de

Aschaffenburg

Hauptbahnhof RMV-Bahnlinien 55, 75, RMV-Buslinien K53, K54 Stadthalle Buslinien K53, K54, VAB-Buslinien 1, 4, 6, 10, 55, 60, 61, 62

Schlossmuseum Das majestätische Renaissance-Schloss Johannisburg beherbergt neben staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg. Auf 1.400 m² Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt. Regelmäßige Sonderausstellungen widmen sich der Kunst und Kultur der Region. Öffnungszeiten April bis September von 9–18 Uhr Oktober bis März von 10–16 Uhr Montags geschlossen Geschlossen am 1.1., Faschingsdienstag, 24.12., 25.12., 31.12. Eintrittspreise 5,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro 10. Mai bis 7. September 2014 Dauerausstellung und Sonderausstellung „Hans Juncker“: 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro

1 Hans Juncker: Engelskopf, Detail des Hochaltars der Schlosskirche Aschaffenburg, Alabaster, 1614

2 Hans Juncker: Hochaltar der Schlosskirche Aschaffenburg, Alabaster, 1614

Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets oder Schönes-Wochenende-Tickets. Regelmäßige Führungen unter www.fuehrungsnetz-aschaffenburg.de www.info-aschaffenburg.de

10. Mai bis 7. September 2014

Stiftsmuseum Aschaffenburg Unter dem Titel „Pracht und Glaube des Mittelalters“ ist der mittelalterliche Stiftsschatz St. Peter und Alexander im Stiftsmuseum zu entdecken. Er gehört zu den bedeutendsten Ensembles seiner Art in Deutschland und war lange Zeit in den Tresoren der Stiftssakristei verborgen. Die herausragenden Werke der Silberschmiedekunst und Buchmalerei werden ergänzt durch den berühmten Magdalenenaltar von Lucas Cranach. Diese knapp drei auf acht Meter große Bilderwand schuf der Künstler um 1525 im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg. www.stiftsschatz.de 3

Jubiläum 2014 – 400 Jahre Schloss Aschaffenburg „Wunderkind – Der Bildhauer Hans Juncker“ Hans Juncker (1582–1624) war Spross einer weit verzweigten „KünstlerDynastie“. Er zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern in der Zeit um 1600 und hat zahlreiche Werke in und um Aschaffenburg hinterlassen, die heute zu den künstlerischen Attraktionen der Region zählen. Sein Hauptwerk ist der Hochaltar der Schlosskirche in Schloss Johannisburg (1614). Sein bevorzugtes Material war kostbarer Alabaster. Das Schlossmuseum Aschaffenburg besitzt die umfangreichste Sammlung von Werken Hans Junckers und seines Kreises. In der Ausstellung werden nach erfolgter Restaurierung bedeutende Werke, die im Verlauf des Zweiten Weltkriegs beschädigt wurden, erstmals wieder öffentlich präsentiert. Hinzu treten für die Ausstellung zahlreiche Leihgaben aus weiteren Museen und Sammlungen. Der bedeutende Kenner der süddeutschen Skulptur Leo Bruhns wies 1923 darauf hin, dass „das frühreife Wunderkind“ bereits im zarten Alter von 16 Jahren den Altar der Dorfkirche von Darstadt (Ochsenfurt) vollendete und selbstbewusst mit seiner Signatur, seinem Alter (!) und der Datierung „1598“ versah.

Schlossjubiläum 1614–2014 Die Festlichkeiten gründen auf dem Datum des 17. Februar 1614, an dem Kurfürst Johann Schweikard von Kronberg das Schloss bezogen hat. Es war dies der zehnte Jahrestag seiner Wahl zum Erzbischof, mithin also ein symbolischer Akt. 10


Schlossmuseum 18. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015

Danner-Preis 2014

Landeswettbewerb für das Kunsthandwerk in Bayern

6

Aschaffenburg Die Kulturstadt Aschaffenburg Aschaffenburg liegt verkehrsgünstig an den Netzen von Auto- und Bundesbahn (A3, ICE) und profitiert von der Ferienregion Spessart ebenso wie von der unmittelbaren Nähe zu Frankfurt am Main. Touristen nutzen die idyllische Lage am Main für einen Halt auf ihrer Radtour oder Schiffsreise. Die Kulturstadt Aschaffenburg bietet mit ihren zahlreichen Museen vielfältige Möglichkeiten, die Kunst und Geschichte der Region zu entdecken: Schlossmuseum (Korkmodellsammlung, Cranach-Gemälde, fürstliche Wohnräume, Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg)

4 Danner-Preis 2011, Juliane Schölß, „Frühstücksbouquet“, 2010, Silber montiert

Der Danner-Preis ist die bedeutendste Auszeichnung für das Kunsthandwerk in Bayern. Prämiert werden kunsthandwerkliche Arbeiten besonderer Qualität. Vertreten sind Gold- und Silberschmiede und Keramiker, aber auch Arbeiten aus Holz, Glas, Textil und Metall werden eingereicht. Der Preis wird seit 1984 alle drei Jahre durch die Danner-Stiftung vergeben und will neue gestalterische Ideen und Entwicklungen des Kunsthandwerks fördern. Besonders junge Künstler und Handwerker sind aufgerufen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass der Nachwuchs neue Wege sucht und die herkömmliche Vorstellung einer Verschmelzung von Form und Funktion in Frage stellt und so zu einer völlig anderen gestalterischen Sprache gelangt. Die Grenzen zwischen angewandter und freier Kunst sind zunehmend durchlässiger geworden. Der Danner-Preis sieht seine Aufgabe darin, charakteristische und wichtige Tendenzen herauszufiltern und hohe, international gültige Maßstäbe zu setzen.

Stiftsmuseum und Stiftsschatz Kunsthalle Jesuitenkirche Museum jüdischer Geschichte und Kultur KunstLANDing (Neuer Kunstverein Aschaffenburg e. V.) Naturwissenschaftliches Museum Gentil-Haus Pompejanum Schloss und Park Schönbusch

Weitere Informationen finden Sie unter www.museen-aschaffenburg.de www.schloesser.bayern.de www.schlossjubilaeum-aschaffenburg.de 7 Blick auf das nach antikem Vorbild erbaute Pompejanum

5 Elke Sada, „Nest“, 2010, Steingut, gegossen

Die Ausstellung im Schlossmuseum Aschaffenburg wird die prämierten Werke und eine Auswahl weiterer Objekte, die von einer internationalen Jury ausgewählt wurden, der Öffentlichkeit präsentieren. Siehe auch: www.danner-stiftung.de 11


Kunsthalle Jesuitenkirche Pfaffengasse 26 63739 Aschaffenburg Telefon: 06021 218698 E-Mail: kunsthalle-jesuitenkirche@aschaffenburg.de www.museen-aschaffenburg.de

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Aschaffenburg

Hauptbahnhof RMV-Bahnlinien 55, 75, RMV-Buslinien K53, K54 Stadthalle Buslinien K53, K54, VAB-Buslinien 1, 4, 6, 10, 55, 60, 61, 62

Kunsthalle Jesuitenkirche Die Kunsthalle Jesuitenkirche widmet sich seit 1990 dem Schwerpunkt der Klassischen Moderne. Der profanisierte Sakralraum bietet zudem ein eindrucksvolles Ambiente für Ausstellungen gefestigter Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. In der Vergangenheit waren hier Projekte zum Werk von E. L. Kirchner und Christian Schad ebenso zu sehen wie Einzelausstellungen von Meret Oppenheim, Günther Uecker, Daniel Spoerri oder Jörg Immendorff. Als besonderer Publikumsmagnet erwiesen sich speziell für diesen Raum erdachte Ausstellungskonzeptionen international agierender Künstler. Öffnungszeiten Montags geschlossen Di von 14–20 Uhr, Mi bis So von 10–17 Uhr Geschlossen am 24., 25., 31.12. und 1.1. sowie Faschingsdienstag Fußweg 5 Minuten vom Bahnhof Eintrittspreise 4 Euro, ermäßigt 3,50 Euro Hinweis: Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets oder Schönes-Wochenende-Tickets.

Weitere Veranstaltungen Regelmäßige Führungen jeden Sonntag, 11 Uhr und jeden Dienstag, 19 Uhr Beachten Sie bitte weitere Hinweise unter: www.museen-aschaffenburg.de

Ausstellungsprogramm der Kunsthalle Jesuitenkirche 2014

3 Fritz Fuhrken, Zerstörte Stadt, 1918, Aquarell, Sammlung Gerhard Schneider

27. September 2014 bis 11. Januar 2015

Der Erste Weltkrieg im Spiegel expressiver Kunst

Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider und Künstlernachlässen Zum 100. Mal jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs. Auch deutsche Künstler zogen anfangs freiwillig und optimistisch für eine neue bessere Welt an die Front. Die Ernüchterung griff immer weiter um sich, als mit Macke, Marc und Morgner drei Hauptvertreter der klassischen Moderne ihren Einsatz mit dem Leben bezahlten. Mit Ende des Ersten Weltkrieges verzeichnete man mehr als neun Millionen Tote und geschätzte 21 Millionen Verwundete und Verkrüppelte. Zu Recht wertet die Geschichtsschreibung diese kaum vorstellbaren Leiderfahrungen als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Eine Vielzahl von Künstlern hielt mit den Stilmitteln der Moderne, speziell einer expressiven Formensprache, die gemachten Erfahrungen fest. In ihrer Fülle und Qualität sind sie bis heute kaum bekannt. Hinzu kommen Aufarbeitungen der 1920er-Jahre und Vergegenwärtigungen zur NS-Zeit als Warnung vor einem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland sah man die kritische Auseinandersetzung mit dem Kriegsgrauen von Anfang an als Wehrkraftzersetzung an, speziell die Nationalsozialisten sahen in diesen Darstellungen „entartete Kunst“.

2 Jochen Hein, P.C., 2004 (Ausschnitt), Acryl auf Jute

15.2. bis 4.5.2014 Jochen Hein – Die Natur des Menschen 18.5. bis 7.9.2014 LebensRäume – Adalbert Hock. Retrospektive 27.9.2014 bis 11.1.2015 Der Erste Weltkrieg im Spiegel expressiver Kunst Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider und Künstlernachlässen

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4 Helmuth Macke, Französische Kriegsgefangene, 1916, Gouache auf Papier, Sammlung Frank Brabant


Stadtporträt

Bad Homburg

Eine moderne Stadt mit Tradition

1 Kaiser-Wilhelms-Bad

2 Blick über das Schloss auf die Stadt

Schlösser sind die einstigen Zentren des Lebens: Gesellig, kulturell und politisch bildeten sie den Mittelpunkt eines Ortes. Auch in Bad Homburg schlug das Herz der Stadt im Schloss. Die Landgrafen von Hessen-Homburg beherrschten von dort aus die Region, empfingen Adlige aus allen Zentren Europas, waren Gastgeber für Schriftsteller wie Hölderlin, Goethe und für bildende Künstler. Das Schloss mit seinem Weißen Turm ist heute das Wahrzeichen der Kurstadt und eine von vielen historischen Stätten, die Herzstücke des Bad Homburger Kulturlebens geblieben sind. Die Altana-Kulturstiftung bietet im SinclairHaus, benannt nach dem Hölderlin-Freund Isaac von Sinclair, Raum für die Begegnung mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Kulturzentrum Englische Kirche, erbaut als Gotteshaus für Kurgäste, zieht Kleinkunst-Freunde ebenso an wie das junge Konzert-Publikum. Die Schlosskirche dient als Konzertsaal für hervorragende Instrumental-Solisten und renommierte Orchester. Das von Landgräfin Elisabeth in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaute Gotische Haus ist Sitz des städtischen Museums und des Archivs. Die Ausstellungen in dem denkmalgeschützten Gebäude machen mit Bad Homburger Stadtgeschichte ebenso vertraut wie mit der Historie der Kopfbedeckungen in der Abteilung Hut-Museum. Das Horex Museum – neben dem denkmalgeschützten Bahnhof gelegen – präsentiert Kult-Motorräder und auch Bad Homburger Industriegeschichte.

3 Römerkastell Saalburg

Das Schloss und das Gotische Haus sind durch die Tannenwaldallee verbunden. Die Landgrafen legten entlang dieser Achse Gärten an, die heute von der Stadt sowie von Bürgerinnen und Bürgern dort wieder hergestellt werden, wo dies noch möglich ist. Sehenswert ist der sorgfältig restaurierte Kleine Tannenwald. Der Kurpark Bad Homburg ist einer der größten und schönsten Deutschlands. Der Königlich-Preußische Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné schuf die Pläne dafür, die Gebrüder Blanc, die Begründer der Spielbank, finanzierten den Landschaftspark. Die Kurstadt war einer der exklusiven Salons de l’Europe, ein europäisches Kur- und Modebad. Roulette wird auch heute gespielt, und zwar mitten im Kurpark. Alle zwei Jahre sind dort und rund um das Schloss zeitgenössische Großplastiken unter freiem Himmel ausgestellt. In den Taunus-Wäldern rund um die Stadt liegt das wieder errichtete Römerkastell Saalburg, Zentrum des UNESCOWeltkulturerbes Limes. Beliebte Ausflugsziele sind das Freilichtmuseum Hessenpark, das hessisches Brauchtum präsentiert, und Bad Homburgs Hausberg, der Herzberg. Die historischen Zentren der Landgrafen-Zeit bieten heute attraktive Kultur-Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters. Die Ausstellungen, Konzertreihen und anderen Angebote haben viele Freunde in der Region, und je nach Anlass kommt auch heute internationales Publikum in die ehemalige Landgrafenresidenz. Mehr Informationen unter www.bad-homburg.de www.bad-homburg-tourismus.de www.altana-kulturstiftung.de www.saalburgmuseum.de

4 Blick in die Innenstadt

5 Entspannen und Genießen im Kurpark

6 Gotisches Haus

7 Das Schloss mit seinem Weißen Turm

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ALTANA Kulturstiftung im Museum Sinclair-Haus Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Telefon: 06172 404-128 E-Mail: info@altana-kulturstiftung.de www.altana-kulturstiftung.de

1 Sinclair-Haus in Bad Homburg

Bad Homburg v. d. Höhe Die ALTANA Kulturstiftung im Museum Sinclair-Haus Das am Bad Homburger Schloss gelegene spätbarocke Bürgerhaus bietet Raum für Ausstellungen und kulturelle Bildung.

Bis 23. Februar 2014

STILL BEWEGT

Videokunst und alte Meister

Die ALTANA Kulturstiftung zeigt in dem stiftungseigenem Museum jährlich drei bis fünf Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und präsentiert einmal im Jahr Arbeiten der eigenen Sammlung. Dabei folgt die Stiftung einem stringenten ikonografischen Konzept – dem Thema „Natur“. Die SinclairLounge des Museums lädt mit einer Sitzecke, Selbstbedienungsbar und kleiner Bibliothek zum Verweilen ein. Mit dem Ziel, Besuchern vielfältige Anlässe für die Begegnung mit der Kunst zu schaffen, veranstaltet die Kulturstiftung inmitten der Ausstellungen ein abwechslungsreiches Programm mit Lesungen, Konzerten, Theater, Führungen sowie Workshops im angrenzenden Museumsatelier Kunst & Natur. Öffnungszeiten Di von 14–20 Uhr, Mi bis Fr von 14–19 Uhr Sa, So und an Feiertagen von 10–18 Uhr Montags, 24. und 31.12. geschlossen

Kurhaus Bus 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 11, 12, 21, 22, 23, 31, 32, 33, 50, 54 Markt Bus 1, 2, 4, 5, 7, 11, 12, 21, 31, 50, 54, 261

2 Ori Gersht, Pomegranate, 2007, Videostill

In der Ausstellung „Still bewegt“ setzen neun Künstler in einundzwanzig Filmen die traditionelle Gattung des Stilllebens auf unterschiedliche Weise „in Bewegung“. Diese Videos, entstanden in den vergangenen dreizehn Jahren, erweisen sich als ein bislang nicht gezeigtes Kompendium von beeindruckender Dichte. Alle Künstler greifen in ihren Filmen letztendlich auf die Stillleben der Alten Meister, also auf die „reinen“ Ursprungsmotive, zurück. Dieser direkte Bezug wird in der Ausstellung durch die Hinzunahme früher Stillleben des 17. Jahrhunderts deutlich herausgestellt.

16. März bis 9. Juni 2014

REISENOTIZEN

Barbara Klemm – Fotografien, J. W. Goethe – Zeichnungen

Eintrittspreise Regulär 5 Euro ermäßigt 3 Euro,Familienkarte 12 Euro Mittwochs für alle Eintritt frei

Weitere Veranstaltungen Zwei weitere Ausstellungen erfolgen im Herbst und Winter 2014. Details entnehmen Sie bitte unserer Webseite: www.altana-kulturstiftung.de Informationen zur Ausstellung Telefon: 06172 404-128 Info und Anmeldung zu den Programm-Terminen Telefon: 06172 404-127 E-Mail: info@altana-kulturstiftung.de

3 Engelgatter und Brücke bei Jena, von J. W. Goethe

Die Frankfurter Fotografien Barbara Klemm begibt sich auf Reisespuren J. W. Goethes und empfindet fotografisch nach, was Goethe vor weit rund 200 Jahren auf seinen Stationen von Weimar über Frankfurt bis nach Italien in seinem umfassenden Skizzenwerk festhielt. Gezeigt werden im Museum Sinclair-Haus über 50 Originalskizzen Goethes aus der Weimarer Sammlung, korrespondierend mit Fotografien von Barbara Klemm.

29. Juni bis 21. September 2014

WASSER – Fotografien von Edward Burtynsky und Werke der ALTANA Kunstsammlung Das Museum Sinclair-Haus präsentiert zahlreiche Fotografien, Momentaufnahmen aus dem neuestem Film von Edward Burtynsky „WATER“.

5 Kinder musizieren in der Ausstellung

Gepaart werden die Werke Burtynskys mit Werken weiterer Künstler aus der stiftungseigenen Sammlung der ALTANA Kulturstiftung.

6 Ferienworkshop im Sinclair-Haus im Atelier

4 „Water“, Edward Burtynsky, 2013

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Central Garage Automuseum Niederstedter Weg 5 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Telefon: 01672 5976057 E-Mail: info@central-garage.de www.central-garage.de

Niederstedter Weg Bus 7

11 Mercedes-Rennwagen, 1923

Bad Homburg v. d. Höhe Central Garage Automuseum

2 Mercedes-Benz 450 SLC 5.0 Rallye, Bj.1978

3 Veritas „Großmutter” Bj.1947

Bis September 2014

Rennwagen machen Geschichte In Anlehnung an Ferry Porsches Ausspruch „Das letzte gebaute Automobil wird ein Sportwagen sein“ kann Rennsportgeschichte in der Central Garage, Bad Homburg, hautnah erlebt werden. Renn- und Sportwagen, darunter der legendäre Porsche 917 oder BMW 328, der als erfolgreichster deutscher Vorkriegsrennwagen galt, entführen die Besucher in eine Zeit packender Rennen, waghalsiger Rennfahrer und genialer Konstrukteure.

Stadt Eschborn

Die Ausstellung wird ergänzt um Rennboliden der Gruppen C und B. Dabei ist man besonders stolz, Rennwagen, mit denen einst Walter Röhrl aktiv am Renngeschehen teilgenommen hat, zeigen zu können. Weiterhin wird multimedial Bild- und Filmmaterial der Rennwagen in Aktion gezeigt.

Die Anzahl der Autoliebhaber, die sich für Oldtimer interessieren, steigt beständig. Neben den Oldtimern, die einst auf der Straße unterwegs waren und heutzutage immer wieder im Straßenverkehr bewundert werden können, gibt es auch historische Automobile aus dem RennwagenBereich. Die ersten Autorennen gab es bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts. 1894 führte das erste Wettrennen von Paris nach Rouen und schon dort nahmen die Autos von Daimler und Benz am Rennen teil. Den Renn- und Sportwagen wird Bad Homburgs CENTRAL GARAGE eigens eine Ausstellung in 2014 widmen. Öffnungszeiten Mi bis So und an Feiertagen von 12–16.30 Uhr. Mo und Di geschlossen. Da sich unsere Öffnungszeiten ändern können (z. B. geschl. Gesellschaft), empfehlen wir, sich telefonisch oder auf unserer Webseite zu informieren. Eintrittspreise Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für einen guten Zweck gebeten. Geplante Ausstellung Oktober 2014 „100 Jahre Aston Martin“ Im Rahmen dieser Ausstellung wird natürlich auch James Bond 007 eine Rolle spielen.

Skulpturenausstellung „Hin & Weg“ Helge Leiberg 28.6.2014 - 12.10.2014 Skulpturenachse Eschborn.

Stadt der Skulpturen. Skulpturen der Stadt

www.eschborn.de


Städtisches historisches Museum Museum im Gotischen Haus

Museum im Gotischen Haus und Hutmuseum im Gotischen Haus Tannenwaldweg 102, 61350 Bad Homburg v. d. Höhe Telefon: 06172 37618 E-Mail: museum@bad-homburg.de www.bad-homburg.de/museum

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Bad Homburg v. d. Höhe Städtisches historisches Museum Das 1916 gegründete Städtische historische Museum hat zwei Standorte und gliedert sich in mehrere unterschiedliche Ausstellungsbereiche.

Dornholzhausen Gotisches Haus Bus 1, 11

Bis 9. März 2014

Homburger Pracht

Die Sammlung der Familie Eric Leonhardt Kunsthandwerk in Silber, Porzellan oder Glas sowie Grafiken, Gemälde, Miniaturen und Möbel dieser Privatsammlung zeugen von der Verbindung Hessen-Homburgs mit dem russischen, englischen und preußischen Hof und kleinen deutschen Herrscherhäusern. Die Objekte stammen von bekannten deutschen und europäischen Künstlern des 17. bis 19. Jahrhunderts.

Museum im Gotischen Haus Im Gotischen Haus – inmitten der regional einzigartigen Landgräflichen Gartenlandschaft – finden Sie die landes- und stadtgeschichtliche Abteilung zur Geschichte Homburgs, ein Münzkabinett, ein „Romantik-Zimmer“ mit historischen Möbeln und das bekannte und beliebte „Hutmuseum“ zur Geschichte der Kopfbedeckungen.

2 Surtout de Table, um 1820

Wechselausstellungen ergänzen das Angebot.

21. Mai bis 31. August 2014

Nymphéas und andere Kunst-Geschichten

Arbeiten von Nevenka Kroschewski

3 Blick in das Hutmuseum

Öffnungszeiten Museum im Gotischen Haus Mo geschlossen, Di bis Sa von 14–17 Uhr So und Feiertage von 10–18 Uhr Besondere Regelungen: Kindergärten, Schulen und Gruppen nach Verabredung auch vormittags 4 Nymphéa

Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro Kinder bis 14 Jahre frei. Ermäßigt 1 Euro

In lockerer Folge widmet sich das Museum zeitgenössischen Künstlern aus Bad Homburg. Diesmal werden Arbeiten der promovierten Kunsthistorikerin und Caravaggio-Expertin, Nevenka Kroschewski vorgestellt. Seit Jahren malt sie und gestaltet mit einfachstem Material, mit selbsttrocknender Knetmasse, kleine Skulpturen. Ihre zumeist weiblichen Figürchen wirken trotz ihres Umfangs leicht, fröhlich – gelegentlich aber auch ein wenig rätselhaft. Ihre Titel wie „Nymphéas“ kennzeichnen sie dann als in der Kunstgeschichte verwurzelt. Sie trotzen aber der Schwere der Tradition nicht nur in ihrem Material, sondern auch in ihrer plastischen Ausformung.

Parallel zur Ausstellung bietet die Künstlerin Skulpturen-Workshops für Kinder und Jugendliche an (begrenzte Teilnehmerzahl).

5 Außenterrasse Sommer-Café

15. Oktober 2014 bis 1. Februar 2015

Im Großen und im Kleinen: Die Kunst des Portraits

6 Friedrich Wilhelm von Schadow, Prinzessin Wilhelm von Preußen, 1819/21

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In der Sammlung des Museums befinden sich wertvolle Gemälde, Miniaturen und Grafiken berühmter Persönlichkeiten, aber auch wenig bekannte Homburger. Ob aus Homburg stammend oder hier zur Kur verweilend, immer hatte es eine besondere Bedeutung, wenn jemand von sich ein Portrait anfertigen ließ. Die qualitätvolle Sammlung wird erweitert durch Teile der Fotosammlung der Stadt, die bedeutende Bad Homburger Politiker zeigt. Mit den Bildern der Dargestellten werden deren Lebens-, aber auch die Stadtgeschichte lebendig. Parallel zur Ausstellung bieten ein Maler und ein Fotograf Kurse zum Thema „Selbstportrait“.


Städtisches historisches Museum Horex Museum

Horexstraße 6 61348 Bad Homburg v. d. Höhe (Innenstadt) Telefon: 06172 37618 E-Mail: museum@bad-homburg.de www.bad-homburg.de/museum

Bad Homburger Bahnhof S 5, Busse 1-7, 11/12

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Bad Homburg v. d. Höhe Horex Museum

2 Zündapp Citation (Imperator 450 ccm)

Das Museum zeigt die industriegeschichtliche Sammlung des Städtischen historischen Museums Bad Homburg. Die jeweiligen Jahresausstellungen werden ergänzt von Leihgaben aus Privatbesitz. In Zusammenarbeit mit dem MSC Bad Homburg und dem Horex Club Taunus werden anlässlich des jährlichen Internationalen Horex- und Veteranentreffens des Motor Sport Clubs (MSC) Bad Homburg in Burgholzhausen (6. September 2014) die Modellwechsel vollzogen.

3 Horex Parilla

Bis 1. September 2014

Raritäten aus dem Hause Horex

– Motorräder und seltene Motoren

Die Horex-Werke produzierten seit den 1920er-Jahren leistungsstarke und verlässliche Motorräder, die besonders in schwierigen Rennen auf sich aufmerksam machten. Die Vorkriegserfahrungen gipfelten in der Nachkriegs-Produktpalette: der Horex Regina, Resident und Imperator, die weithin berühmt wurden. Weniger bekannt waren die Bemühungen des Unternehmers Fritz Kleemann, den Anschluss an den Motorradmarkt Ende der 1960er-Jahre zu finden. So baute Horex beispielsweise eine Columbus Regina für Schweden, eine Zündapp Citation (eigentlich Horex Imperator 450 ccm) für Amerika oder bestellte italienische Parillas, die man mit dem Horex-Emblem versah. Ähnlich verfuhr man mit Horex-Mopeds und -Mokicks, die zwischen 1956 und 1960 mit Fichtel & Sachs Motoren liefen. Wertvolle Leihgaben solcher seltenen Motorräder aus Privatbesitz zeigen, wie schwierig der Motorrad-Markt um 1960 geworden war und welche Lösungen die Horex-Werke suchten.

In der Sonderreihe „Fokus auf:“ wird in lockerer Folge eine Unternehmenspersönlichkeit oder ein Wirtschaftszweig Bad Homburgs vorgestellt: 19. Juli bis 25. Oktober 2014 Fokus auf: Bad Homburgs berühmte Zwiebackfabriken Öffnungszeiten Horex Museum Mi von 10–14 Uhr, Sa und So von 12–18 Uhr Schulen und Gruppen nach Verabredung auch vormittags Eintrittspreise Erwachsene 2,50 Euro Kinder bis 14 Jahre frei. Ermäßigt 1 Euro

Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park Saalburg 1 61350 Bad Homburg v. d. Höhe Telefon: 06175 9374-0 E-Mail: info@saalburgmuseum.de www.saalburgmuseum.de

Bad Homburg Saalburg Bus 5

4. Juli bis 19. Oktober 2014

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Licht! Leuchter und Lampen in der Antike

Die Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung München zeigt eine große Auswahl antiker Öllampen von der griechischen bis in die frühislamische Zeit. Ergänzende Texte aus der antiken Literatur machen den Gebrauch und die verschiedenen alltäglichen, besonderen und delikaten Lebenssituationen, in denen die Lampen zum Einsatz kommen, anschaulich. 7. November 2014 bis 1. Februar 2015

Als Augustus die Welt schätzen ließ ...

Weihnachten – Ein Streifzug durch zwei Jahrtausende Festkultur. Es gibt wirklich nur wenige Ereignisse, die in der Antike stattfanden und noch heute unseren Alltag beeinflussen. Das Weihnachtsfest zum Beispiel. Seit über 2.000 Jahren ein Fest, eine Institution im Jahreslauf. Die Ausstellung widmet sich in einem Überblick der sich stets wandelnden Festkultur von den Anfängen in den urchristlichen Gemeinden bis in unsere Tage, in denen sich das Weihnachtsfest langsam von seinen christlichen Wurzeln zu lösen scheint. 2 Antike Öllampen

3 Weihnachten

Bad Homburg v. d. Höhe Römerkastell Saalburg Im Römerkastell Saalburg entdeckt der Besucher die Vergangenheit an ihrem Originalschauplatz. Das wieder aufgebaute Römerkastell liegt am Limes, der Grenze zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Stammesgebieten. Die originalgetreu rekonstruierten Gebäude bieten einen anschaulichen Rahmen für eine Zeitreise in die römische Epoche, die 2.000 Jahre zurückliegt. Originale Funde im Museum und die rekonstruierten Räume im Kastell zeichnen ein lebendiges Bild von der Kultur und Lebensart der Römerzeit. Entlang des Saalburgrundwegs kann der Spaziergänger in der herrlichen Taunuslandschaft weitere Rekonstruktionen römischer Bauten und Heiligtümer bewundern. Öffnungszeiten März bis Okt.: täglich von 9–18 Uhr Nov. bis Feb.: täglich außer Mo von 9–16 Uhr 25./26.12. und 1.1. von 9–16 Uhr 24. und 31.12. geschlossen Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro Kinder (6–18) 3 Euro, Kinder unter 6 Jahren frei Familienkarte 10 Euro

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Rosenmuseum Steinfurth Alte Schulstraße 1 61231 Bad Nauheim Telefon: 06032 86001 E-Mail: rosenmuseum@web.de www.rosenmuseum.com

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Bad Nauheim 1 Rosenmuseum Steinfurth Alles, was Sie über die Kunst- und Kulturgeschichte der Rose wissen müssen, erfahren Sie in der Dauerausstellung „Rosige Zeiten“. Lassen Sie sich bezaubern vom Rosengarten der Kaiserin Joséphine, von der Rose als Symbol der Liebe und als Muse der Schönen Künste. Schwelgen Sie im Duft des Orients und lernen Sie die Rose kennen als Heilpflanze und nicht zuletzt als stacheliges „Ackergold“.

6. Juli bis 30. November 2014

Rosen auf den Weg gestreut ...

40 Jahre Rosenmuseum Steinfurth Kinder, wie die Zeit vergeht! War es nicht erst gestern, dass Ria Steinhauer auf einem Rosenacker ein altes Porzellanschild der Firma „Gebrüder Schultheis, Rosisten“ fand? Damit war die Idee geboren, den Rosenanbau in Steinfurth und in der Wetterau und überhaupt alles, was mit dem Thema Rose zusammenhängt, zu sammeln und zu dokumentieren. Bereits kurze Zeit später, am 7. Juli 1974 wird im alten Amtshaus der Gemeinde ein Rosen- und Heimatmuseum eröffnet. Bürgerschaftliches Engagement machte es möglich! Die Stadt Bad Nauheim leistet beachtliche Hilfe und so entwickelt sich das Projekt im Laufe der Zeit zu einem renommierten Spezialmuseum. Die Sonderausstellung „Rosen auf den Weg gestreut ...“ gewährt Rückblicke und Ausblicke in „Rosige Zeiten“.

Der Rosenanbau in Steinfurth und der Wetterau blickt immerhin auf eine fast 150 Jahre alte Tradition zurück. Jahr für Jahr produzieren die Steinfurther Rosenanbaubetriebe etwa zwei Millionen Rosenpflanzen, von denen die eine oder andere sicherlich auch in Ihrem Garten duftet. Öffnungszeiten März, April, November von 14–17 Uhr Mai bis Oktober von 11–18 Uhr Sonn- und Feiertage von 11–18 Uhr Täglich außer Montag Eintrittspreise Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 3 Euro Gruppen ab zehn Personen ermäßigter Eintritt Führungen bis 25 Personen 50 Euro zzgl. Eintritt 2 Glückwünsche zum Geburtstag im Jahr 1915

Weitere Veranstaltungen Am Sonntag, dem 6. Juli 2014 feiert das Rosenmuseum Steinfurth sein 40-jähriges Bestehen. Informationen zur Ausstellung und zu weiteren Veranstaltungen www.rosenmuseum.com

18. Juli bis 21. Juli 2014

44. Rosenfest Das Rosendorf Steinfurth huldigt am dritten Juliwochenende mit seinem traditionellen Rosenfest der Königin der Blumen. Weit über die Grenzen Hessens hinaus bekannt, locken Rosenschau, Rosenmarkt, Rosenbetriebe, Rosengärten und als Höhepunkt der Rosenkorso am Sonntag Tausende Besucher nach Steinfurth. Regiert wird das beliebte Volksfest von der Rosenkönigin mit ihren Prinzessinnen als lebendiges Sinnbild der Jugend und der Schönheit ... und der Vergänglichkeit. 3–4 Rosenkorso – Höhepunkt des Rosenfests

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Rosenmuseum Stadtbus 12, 15 und FB-300 Im Steckgarten Stadtbus 12, 15 und FB-300


Stadtmuseum Bad Soden am Taunus Badehaus im Alten Kurpark Königsteiner Straße 86 65812 Bad Soden am Taunus Telefon: 06196 208-414 E-Mail: info@bad-soden.de

Kurpark Bus 253 Bahnhof Zug 13, S-Bahn S3, Bus 253, 803, 812, 828

1 Badehaus

Bad Soden am Taunus Badehaus im Alten Kurpark Das 1870/71 erbaute Badehaus im Alten Kurpark wurde in den 1990er-Jahren zu einem Kulturzentrum umgebaut. Heute beherbergt es die Stadtbücherei, das Stadtmuseum, die Stadtgalerie sowie das KunstKabinett. Der Alte Kurpark mit seinen Heilquellen lädt auch heute – nach Aufgabe des Kurbetriebs – zur Entspannung ein.

2 Sodenia-Tempel, Trinkhalle und Königsteiner Straße im 19. Jahrhundert

Ganzjährig

Von Salzgewinnung und Kurwesen Über 800 Jahre Ortsgeschichte werden im Stadtmuseum Bad Soden am Taunus lebendig: Von der Salzgewinnung im einstigen Reichsdorf über die Jahrhunderte währende Abhängigkeit von Frankfurt, dem Kur- und Bäderbetrieb, der 1922 Soden den Titel „Bad“ eintrug, bis hin zu den 1977 eingemeindeten Stadtteilen Altenhain und Neuenhain. Weltberühmte Musiker und Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter Tschaikowski oder Schriftsteller wie Leo Tolstoi weilten in Soden zur Kur. 3 Modell: Teilausschnitt der einstigen Saline

Ganzjährig

Sodener Persönlichkeiten und Künstler Außer realen Gemälden werden im Stadtmuseum auch virtuelle Bildwerke präsentiert. Multimedia Bildschirm

6 Blick in die Stadtgalerie

Stadtgalerie In der Stadtgalerie – im 1. Stock des ehemaligen Badehauses gelegen – werden seit einigen Jahren vielseitige Wechselausstellungen präsentiert. Der großzügige Ausstellungsraum und seine daran anschließenden Kabinette bieten für Grafiken, Gemälde, Skulpturen oder Fotoarbeiten den perfekten Rahmen.

Ein Touchscreen zeigt die Vita und Werke von elf Künstlern und einer Künstlerin, die in Bad Soden gelebt und gearbeitet haben. Darunter sind auch international anerkannte Persönlichkeiten wie den Maler Otto Greis und den Städel-Professor Friedrich Christoph Hausmann. 4 Gemälde von Otto Scholderer, Enoch Reiss (1802–1885), Kaufmann und Mäzen in Soden

Ganzjährig

Einkaufen wie zu Großmutters Zeiten Seit Neuestem lädt ein vollständig eingerichteter Tante-Emma-Laden aus der Zeit um 1910 aus Neuenhain zum Schauen und Ausprobieren ein! 5 Emailledosen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert

7 Goldenes Mokkaset

8 Peter Strang – Schaf als Schlagzeuger 1999

Meissener Porzellan Sammlung Mehr als 1.900 Stücke umfasst die von Sigrid Pless der Stadt Bad Soden gestiftete Sammlung Meissener Porzellan, die im Foyer des Ramada Hotels (Königsteiner Str. 88) kostenfrei zu besichtigen ist. Außer Figuren und Tierdarstellungen wird die weltweit größte Meissener Porzellan-Sammlung mit dem Dekor „Voller grüner Weinkranz mit weißem Rand“ außerhalb Meißens präsentiert.

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Historisches Museum am Strom – Hildegard von Bingen Museumstraße 3 55411 Bingen am Rhein Telefon: 06721 184353 E-Mail: museum-am-strom@bingen.de www.bingen.de

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Bingen Historisches Museum am Strom

ab März 2014

Eintrittspreise 3 Euro, ermäßigt 2 Euro Führungen nach Voranmeldung

Die neue Hildegard von Bingen Der Mensch Hildegard von Bingen steht im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung im Museum am Strom, die im März 2014 eröffnet werden soll: Die Besucher erwarten vielfältige Begegnungen mit einer der bedeutendsten Frauengestalten der Welt- und Kirchengeschichte. Dabei wird das Leben der Prophetin und Politikerin, Komponistin, Kirchenlehrerin und Naturkundlerin erstmals ganz konsequent auf der Grundlage historischer Forschungsergebnisse erzählt – und zugleich die spannende Vielfalt von unterschiedlichen Blicken auf die stets umstrittene Heilige seit acht Jahrhunderten präsentiert. Wertvolle, zum Teil neu erworbene und aufgefundene Objekte, Erstdrucke und Modelle vermitteln ein authentisches Bild der Äbtissin vom Binger Kloster Rupertsberg. Multimedia-Installationen und mehrere Mitmach-Objekte für Groß und Klein sorgen dafür, dass die lehrreiche Zeitreise ins Mittelalter auch zum Erlebnis für die ganze Familie wird.

Unmittelbar am Eingang zum UNESCO-Welterbe „Mittelrheintal“ lädt das Museum am Strom zu faszinierenden Begegnungen mit 2.000 Jahren Kultur und Geschichte am Rhein ein: Dauer- und Sonderausstellungen zu Rheinromantik, Römerzeit und Stadtgeschichte präsentieren sich vor der herrlichen Kulisse des Binger Lochs im historischen Elektrizitätswerk von 1898. Im Mittelpunkt steht die Dauerausstellung zu Hildegard von Bingen. Der „Hildegarten“ ergänzt die Dauerausstellung und führt auf unkonventionelle Art und Weise in Hildegards Pflanzenlehre ein. In der „Erlebniswerkstatt“ können kleine Besucher basteln und spielen (Voranmeldung notwendig). Alle Ausstellungen sind barrierefrei über Rampen oder Aufzüge zu erreichen, die Toiletten sind behindertengerecht ausgestattet. Öffnungszeiten ab 8. März 2014 (nach der Winterschließzeit) Di bis So von 10–17 Uhr

Bingen Stadtbahnhof RMV-Bahnlinie 80, Mittelrheinbahn

20. Juli bis 26. Oktober 2014

WeinReich – Zeugnisse der Weinkultur Eine Ausstellung des Stadtmuseums Simeonsstift Trier im Museum am Strom. Verehrt und verboten, gefeiert und gefürchtet: Der Wein und sein Rausch sind treue Begleiter der Menschheitsgeschichte. Die Ausstellung erzählt vom Weinbau an Rhein und Mosel durch die Jahrhunderte.

bioversum Kranichstein Kranichsteiner Str. 253 64289 Darmstadt Telefon: 06151 97111-888 E-Mail: anfrage@bioversum-kranichstein.de www.bioversum-kranichstein.de

Oberwaldhaus H-Bus, Bus F Kranichstein Kesselhutweg H-Bus

1 Forscherrondell im Freilandlabor

Darmstadt

bioversum Kranichstein Museum biologischer Vielfalt Biologische Vielfalt – wer denkt da nicht sofort an den Regenwald des Amazonas, der mit seiner Buntheit und Exotik unser Bild von unschätzbarem Artenreichtum bestimmt? Aber wie sieht es eigentlich bei uns vor der Haustür aus? Vielleicht ist es hier nicht ganz so bunt, aber vielfältig allemal! Im bioversum Kranichstein kann sich jeder die Welt der biologischen Vielfalt in unserer Heimat durch eigenes Entdecken und Ausprobieren erschließen. Ob es um das hochaktuelle Thema biologische Invasionen geht oder um die Artenund Lebensraumvielfalt im Wald, immer gibt es Details zu erkunden, Aufgaben und Quizfragen zu lösen, die den detektivischen Spürsinn reizen. Öffnungszeiten Di bis Fr von 11–17 Uhr Sa, So und Feiertage von 10–17 Uhr Eintrittspreise und Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.bioversum-kranichstein.de

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2–4 Forschen, spielen und lernen. Im bioversum Kranichstein ist das möglich

Ab Juni 2014

Ein 16.000 m² großes Freilandlabor zum Forschen, Spielen und Lernen

Im Frühsommer 2014 ist es soweit: Das Freilandlabor mit grünen Klassenzimmern, Freilandauditorium, Forschungs- und Experimentierflächen öffnet seine Tore. Auch hier dreht sich alles um die Facetten der biologischen Vielfalt. An einem begehbaren Forscherrondell können die Besucher mit verschiedenen Messgeräten am Beispiel einer echten Sukzessionsfläche selbst untersuchen, wie sich Lebensräume im Laufe der Zeit verändern und von welchen Faktoren dies beeinflusst wird. Ein Modellbaukasten lädt ein, Körper von Tieren oder Samen von Pflanzen zu entwickeln, die optimal an ihre Lebensweise angepasst sind und an verschiedenen Futterstationen lässt sich mit optischen Hilfsmitteln hautnah beobachten, wie Insekten fressen und dabei ihre Mundwerkzeuge einsetzen.


Institut Mathildenhöhe Darmstadt Olbrichweg 15 64287 Darmstadt Telefon: 06151 132778 E-Mail: mathildenhoehe@darmstadt.de www.mathildenhoehe.eu

Mathildenhöhe Bus F

1 Mathildenhöhe Darmstadt

Darmstadt Das Institut Mathildenhöhe

2 Martin Kasper, Grüner Saal, 2011

2. Februar bis 21. April 2014

Martin Kasper

Echokammer

Umfassende Malerei-Installation des deutschen Gegenwartskünstlers Martin Kasper, die Architektur- und Menschenbilder sowie realen und imaginären Kunst-Raum virtuos miteinander verschränkt. 18. Mai bis 14. September 2014

Dem Licht entgegen

Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1914 100 Jahre nach der historischen Großausstellung präsentiert die Übersichtsschau mit Werken u. a. von Bernhard Hoetger, Albin Müller, Arnold Mendelssohn und Elisabeth Duncan die ganze Bandbreite kreativen Schaffens kurz vor dem Ersten Weltkrieg, die das Bild des Gesamtkunstwerks Mathildenhöhe bis heute prägt.

22. Juni bis 5. Oktober 2014

Der Stachel des Skorpions

Ein Cadavre Exquis nach Luis Buñuels „L’Âge d’Or“ Der Sommer 2014 wird surrealistisch! Die internationalen Gegenwartskünstler John Bock, Keren Cytter, Julian Rosefeldt und Tobias Zielony sowie die Künstlerduos Chicks on Speed und M+M vergegenwärtigen in ihrem filmischen Ausstellungsparcours ebenso radikal wie kreativ Luis Buñuels frühes surrealistisches Meisterwerk „L’Âge d’Or“. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Kulturstiftung 3 „Das goldene Zeitalter“, Luis Buñuel, 1930, Filmstill des Bundes und den Kulturfonds FrankfurtRheinMain. Im Deutschen Filmmuseum Frankfurt findet parallel dazu die Ausstellung „Bewusste Halluzinationen: Der filmische Surrealismus“ statt.

Das Institut Mathildenhöhe Darmstadt ist ein international ausgerichtetes Mehrspartenhaus der bildenden und angewandten Künste. Mit seinem markanten Ausstellungsgebäude samt Hochzeitsturm, dem Museum Künstlerkolonie sowie der Städtischen Kunstsammlung bildet es einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Ort der Erforschung, Präsentation und Vermittlung von Kunst und Kultur seit 1900 mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Gegenwart. Hier schlägt das ästhetische Herz Darmstadts. Das Institut bewahrt das reiche kulturelle Erbe der weltweit einzigartigen Darmstädter Künstlerkolonie und dynamisiert diesen historischen Schauplatz des Jugendstils für die Jetztzeit.

Das Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe Darmstadt Das 1908 gemeinsam mit dem Hochzeitsturm eröffnete Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe ist Schauplatz für herausragende Sonderausstellungen zur internationalen Gegenwartskunst sowie zur Kunst und Kultur um 1900. Aus der Spannung zwischen zeitgenössischen Präsentationen und kulturhistorischen Positionen der Jahrhundertwende ergibt sich ein außergewöhnliches und vitales Programm, in dem Utopien und Aufbruchsgeist auf markantes Formbewusstsein und Realitätssinn treffen. Das Ausstellungsgebäude bleibt aufgrund der Generalsanierung im Jahr 2014 geschlossen.

Das Museum Künstlerkolonie Darmstadt Das Museum Künstlerkolonie im 1901 erbauten Ernst-Ludwig-Haus dokumentiert die Geschichte der Darmstädter Künstlerkolonie (1899 bis 1914) und gibt einen umfassenden Überblick über das kreative Schaffen stilprägender Universalkünstler wie Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens. Mit räumlichen Gesamtensembles wird die Idee des Gesamtkunstwerks als Ideal der Jugendstilbewegung erlebbar gemacht. In den ehemaligen Bildhauerateliers des Museums finden kulturhistorische Präsentationen ebenso Platz wie aktuelle Kunstpositionen. Öffnungszeiten Di bis So von 11–18 Uhr Montags geschlossen Eintrittspreise 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

12. Oktober 2014 bis 1. Februar 2015

Hans Christiansen

Die Retrospektive

Retrospektive zum Gesamtwerk des Künstlerkolonie-Mitglieds der ersten Stunde: Mit Hans Christiansen (1866–1945) ist ein ebenso vielseitiger wie exemplarischer Jugendstilkünstler neu zu entdecken. 21


Museum Schloss Fechenbach Eulengasse 8 64807 Dieburg Telefon: 06071 2002460 E-Mail: info@museum-schloss-fechenbach.de www.museum-schloss-fechenbach.de

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Dieburg Museum Schloss Fechenbach

8. April bis 15. Juni 2014

Esteban Fekete zum 90sten

Vor der musealen Nutzung war das Schloss Fechenbach Wohnsitz zweier Adelsgeschlechter. Das einstige Barockschloss wurde im 19. Jahrhundert klassizistisch umgebaut. Schwerpunkte der Dauerausstellung sind Archäologie und Stadtgeschichte. Neben Exponaten aus Stein-, Bronzeund Eisenzeit nimmt die Römerzeit besonderen Raum ein. Die stadtgeschichtliche Abteilung beinhaltet Funde aus dem Frühmittelalter bis in das 20. Jahrhundert. Die multimediale Ausstattung wird ergänzt durch anschauliche Modelle und aussagekräftige Illustrationen. Verschiedene beeindruckende Inszenierungen wie das Mithräum oder das Triclinium machen Geschichte erlebbar. 2 Der Komet und der Käfer

Öffnungszeiten Di bis Sa 14–17, sonn- und feiertags 11–17 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre sind befreit.

Krankenhaus Bus 672, 679 Bahnhof Zug 61, 75, Bus 671, 672, 674, 679, K68, K69

Jubiläumsausstellung zum 90.Geburtstag von Esteban Fekete (*1924 † 2009). Der deutsch-argentinische Maler, Zeichner und Farbholzschneider Esteban Fekete ist kunststilistisch nicht festzulegen; seine Werke sind weder eindeutig dem Expressionismus noch der gegenständlichen Kunst, schon gar nicht der Abstraktion zuzuordnen. Er hat seinen eigenen Stil entwickelt und bewahrt, und das in vielen Ausformungen. Zu seiner ureigenen Technik wurde der Farbholzschnitt, durch den er sich als unverwechselbar in der Kunstszene etablierte. Es gelang Esteban Fekete die vollkommene Beherrschung dieser Technik bis zum handwerklich komplizierten wie künstlerisch anspruchsvollen Ergebnis des Farbdrucks.

15. Juli bis 15. Oktober 2014

Hessen hybrid. Vom Kommen und Gehen in fünf Jahrhunderten Menschen haben eine ganz eigene Beziehung zu den Dingen, mit denen sie sich umgeben. Durchschnittlich 10.000 Dinge bewahrt jeder Westeuropäer heute zu Hause auf. Wer seine Heimat verlässt und sich an neuen Orten ansiedelt, nimmt nützliche und lieb gewonnene Sachen mit auf Reisen. Um solche Reisebegleiter geht es in der Ausstellung Hessen hybrid. Anhand von fünf ausgewählten Beispielen aus fünf Jahrhunderten zeigt sie Wanderbewegungen von Menschen und Dingen nach Hessen und von Hessen in die Welt.

Dreieich-Museum Fahrgasse 52 63303 Dreieich Telefon: 06103 84914 E-Mail: info@dreieich-museum.de www.dreieich-museum.de

Mai bis September 2014

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Dreieich

Dreieich-Museum Das Dreieich-Museum liegt inmitten der malerischen Burgruine der Burg Hayn, die im ausgehenden 11. Jahrhundert errichtet wurde. Die Burg ist eines der wenigen weltlichen Architekturzeugnisse aus der Salierzeit in Deutschland und wird von einem Rosengarten, der nach mittelalterlichem Vorbild gestaltet wurde, eingerahmt. Aufgrund von Umbaumaßnahmen ist die Dauerausstellung zurzeit geschlossen. Öffnungszeiten Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Dreieich-Museums zu den aktuellen Öffnungszeiten: www.dreieich-museum.de

Dreieichenhain Rathaus Bus OF-64, OF-99

4 Frank Kunert, „Erfrischung“

5 Weihnachtsteller

Frank Kunert – Wunderland

In den Fotografien von Frank Kunert geht es seltsam zu: Ein Sprung vom Zehnmeter-Brett endet nicht im Schwimmbecken, sondern in einem überdimensionalen Gerippten voll kühlem „Stöffche“. Der für ein „Menu à deux“ gedeckte Tisch ist so geschickt um die Ecke gebaut, dass keiner den anderen sehen muss, dafür aber jeder auf seinen eigenen Fernseher blicken kann. Bilder dieser Art erschafft der Modellbauer und Fotograf in wochenlanger Kleinarbeit, um so den grotesken Auswüchsen des zivilisierten Lebens ebenso komisch und erheiternd wie tiefgründig Ausdruck zu verleihen. Eine spannende Ergänzung zur Ausstellung der Fotografien bietet die Präsentation von Miniaturmodellen im Original.

Eintrittspreise Der Eintritt ist frei. 2 + 3 Frank Kunert, „Menu à deux“ und „Im Rausch der Tiefe“

November 2014 bis Ende Januar 2015

Die Nacht der bunten Teller

In dieser Ausstellung wird die spannende Geschichte des weihnachtlichen Gabentellers präsentiert. Wie viel er den Kindern damals wie heute bedeutet hat, dokumentieren z. B. persönliche Erinnerungen, Fotos, Lieder sowie seine Verwendung in Werbung und Propaganda. 22


Abteimuseum Kloster Eberbach Kloster Eberbach 65346 Eltville im Rheingau Telefon: 06723 9178-130 oder -115 (Klosterkasse) E-Mail: stiftung@kloster-eberbach.de www.kloster-eberbach.de/Kloster/Historie

Eltville, Kloster Eberbach Bus 172

1 Gästeführung: Besichtigung des Kapitelsaals

Bis 15. August 2014

Eltville im Rheingau

Heimkehr auf Zeit: Spätgotische Madonna in Eberbach

Abteimuseum Kloster Eberbach

Das Abteimuseum Kloster Eberbach präsentiert einen ganz besonderen Schatz: eine spätgotische Madonna aus Terrakotta.

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Eigentlich gehört diese Madonna zum Kirchenschatz der Kiedricher Valentinuskirche, doch wegen Restaurierungsarbeiten könnte man sie dort länger nicht besichtigen. Eine gute Gelegenheit, die „Kiedricher“ Madonna im Kloster Eberbach zu zeigen. Diese Muttergottes-Darstellung gehört zu einer Reihe berühmter Tonskulpturen des Mittelrheins. Eine ihrer Schwestern steht heute im Louvre in Paris. Beide gehörten ursprünglich in den Besitz des Klosters Eberbach. Diese Madonnen wurden in den damals berühmten Werkstätten der Region gefertigt, ihre Bildhauer blieben unbekannt. Die Madonna hält das Jesuskind und steht auf einer Mondsichel; die Krone wurde später ergänzt, auch Spätgotische Madonna aus Terrakotta die Malerei ist neu. Nach der Aufhebung des Klosters Eberbach gelangte die Madonna 1807 nach Kiedrich. Zunächst stand sie im Kirchhof und schließlich wurde sie in der Kirche aufgestellt. Vorübergehend ergänzt sie das Abteimuseum in Eberbach.

Nach der Aufhebung 1803 wurde Kloster Eberbach in vielfältiger Weise weltlich genutzt. Vieles ging verloren, jedoch wurde durch die Nutzung die umfangreiche Klosterlandschaft bis heute erhalten. Das Abteimuseum im Obergeschoss der Klausur dokumentiert die Ordensgeschichte der Zisterzienser (ab 1098) und die besondere Bedeutung der Rheingauer Abtei Eberbach (gegründet 1136). Gezeigt werden einzigartige Funde, gesicherte Originalausstattungen sowie gesammelte Modelle, Gegenstände und Dokumente. Herausragend sind das älteste erhaltene Glasfenster einer Zisterzienserkirche (Grisaille, um 1180), eindrucksvolle Steinmetz- und Schnitzarbeiten sowie ein byzantinisches Reliquienkreuz (ca. 9. bis 12. Jahrhundert). Öffnungszeiten April bis Okt von 10–18 Uhr Nov bis März von 11–17 Uhr Neujahr und 2. Weihnachtsfeiertag: 13–17 Uhr Ganztags geschlossen: Rosenmontag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester Eintrittspreise 7,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro Gruppen ab 10 Personen 6,50 Euro pro Person Familienkarte Hessen, Hessische EhrenamtsCard und Anreise mit ÖPNV 6,50 Euro pro Person

Kurfürstliche Burg mit dem Museum im Burgturm Burgstraße 1 65343 Eltville am Rhein Telefon: 06123 9098-0 E-Mail: touristik@eltville.de www.eltville.de

Eltville Bahnhof RMV-Bahnlinie 10, Bus 171, 172, 173

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25. Mai bis 22. Juni 2014

Franz Heinrich Siesmayer – Gartenkünstler der Gründerzeit Wanderausstellung im Rahmen der Eltviller RosenWochen Der gebürtige Frankfurter Franz Heinrich Siesmayer war einer der bedeutendsten Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Über 500 Parks und Gärten hat er geschaffen, überwiegend in Hessen. Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der KulturRegion FrankfurtRheinMain präsentiert auf insgesamt 36 Tafeln biographische Stationen Siesmayers sowie seinen Beitrag zur Gartenkunst. Neben seinen bekanntesten Anlagen, wie etwa dem Frankfurter Palmengarten und dem Kurpark in Bad Nauheim, wird auch auf die grundlegende Idee des vorwiegend englischen Landschaftsgartenstils in der deutschen Gartenkunst eingegangen, den Siesmayer vertrat. Angereichert wird die Ausstellung mit Bildern von Häusern und Gärten aus der Region sowie mit Informationen zu den ebenfalls von Siesmayer gestalteten Gartenanlagen der Eltviller Villen Marix und Sicambria. 2 Portrait: Franz Heinrich Siesmayer 3 Villa Sicambria, Eltville

Eltville im Rheingau Kurfürstliche Burg Die Kurfürstliche Burg, das Wahrzeichen der Stadt, entstand Mitte des 14. Jahrhunderts. Einst residierten hier die Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten. Heute lädt die Burg zum Spazieren in den romantischen Rosenanlagen ein. Im Frühsommer kann hier die prächtige Blütenpracht unzähliger Rosenstöcke bewundert werden. Im Museum im Burgturm gilt es den Grafensaal, die Gutenberg-Ausstellung mit Druckwerkstatt und die historische Sammlung zu entdecken. Mehrmals im Jahr finden öffentliche Drucktage statt. Der Burgladen im Erdgeschoss lädt zum Stöbern ein. Auch die Tourist-Information der Stadt Eltville ist in den Räumlichkeiten untergebracht. Öffnungszeiten April bis Okt: Mo, Di, Do, Fr von 10–13 Uhr Mo bis Do von 14–17 Uhr, Fr von 14–18 Uhr Sa, So, Feiertag von 10–18 Uhr Nov bis März: Mo, Di, Do, Fr von 10–13 Uhr Mo bis Fr von 14–17 Uhr, Sa, So von 11–15 Uhr Mittwochvormittag geschlossen Eintrittspreise 3 Euro Jugendliche ab 12 Jahre 2 Euro, Kinder frei

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Stadt- und Burgmuseum Eppstein Burg Eppstein, 65817 Eppstein Postadresse: Rossertstraße 21, 65817 Eppstein Telefon: 06198 305-131 E-Mail: Monika.Rohde-Reith@eppstein.de www.eppstein.de

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Eppstein Bahnhof S-Bahn S2, Bus 805, 815

Eppstein Stadt- und Burgmuseum Eppstein Burg Eppstein erhebt sich mit ihren imposanten Befestigungsanlagen über der Altstadt. Eindrucksvoll präsentiert sich der einstige Adelssitz als Machtsymbol der Herren von Eppstein, die im 13. Jahrhundert als Mainzer Erzbischöfe die Reichspolitik mitbestimmten. Im Museum auf der Burg ist die 1.000-jährige Geschichte dieses bedeutsamen Kulturdenkmals anschaulich aufbereitet. Nicht nur für Kinder immer wieder spannend erweist sich die Darstellung mittelalterlicher Lebensweise auf der Burg. Von der Ritterrüstung führt die Zeitreise bis zur romantischen Ruinenbegeisterung. Der Blick vom mächtigen Bergfried macht die Historie spürbar. Öffnungszeiten April bis Okt: Sa von 14–17, So und Feiertage von 11–17, Mi von 16–18 Uhr Nov bis März: So und Feiertage von 12–15 Uhr

2 Modell der Burg Eppstein um 1300. Links an der Wehrmauer ist der Abtritt mit Holzschacht rekonstruiert

3 Rechts am Bergfried ist der Anfang des 17. Jahrhunderts aufgestockte Toilettenturm zu erkennen, der nun jedes Stockwerk des Palas andiente

18. Mai bis 31. August 2014

Im Bad mit Gottfried

Hygiene auf Burg Eppstein Warme Bäder waren auch bei den Herren von Eppstein begehrt. Zwar ist das Badehaus heute nicht mehr sichtbar, aber es haben sich auch für Burg Eppstein Zeugnisse der täglichen Hygiene, der Wasserversorgung und Ableitung erhalten. Geradezu komfortabel wirken die Toilettentürme, die jedem Geschoss des Wohngebäudes ein eigenes „heymlich Gemach“ zuordnen. Eine Spurensuche nach feudalen Orten der Gesundheit und Hygiene auf Burg Eppstein. Heilende Kräuter und Schröpfkuren erwarten Besucher zur Ausstellungseröffnung am 18. Mai um 15 Uhr.

Eintrittspreise für Burg und Museum 3 Euro, Kinder 1 Euro Führungen: 30 Euro zzgl. Burgeintritt Kindergeburtstage: April bis Okt 60 Euro zzgl. Burgeintritt Über weitere Veranstaltungen informieren wir Sie gerne.

Kunstforum Mainturm Dr.-Georg-von-Opel-Anlage 2 65439 Flörsheim am Main E-Mail: kultur@floersheim-main.de www.kunstforum-mainturm.de; www.floersheim-main.de/kultur 1

Flörsheim Das Kunstforum Mainturm

2. Februar bis 9. März 2014

Öffnungszeiten (bei Ausstellungsbetrieb) Do von 18–22 Uhr Sa, sonn- und feiertags von 12–18 Uhr und nach Vereinbarung Geschlossen am: 01.01., 02.03., 18.04., 25. und 26.12.2014 Eintrittspreise Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei!

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Claudia Poeschmann Die Hochheimer Künstlerin Claudia Poeschmann ist die erste, die seit Bestehen des Kunstforum Mainturm zum zweiten Mal mit einer reinen Einzelausstellung präsentiert wird. In den neuen Arbeiten beschäftigt sich Poeschmann intensiv mit der Frage nach dem Leben und mit der Umsetzung und Darstellung von Universum und Unendlichkeit.

Im Jahr 2000 wurde mit einem Neubau, den eine Brücke mit dem ältesten erhaltenen Gebäude in Flörsheim am Main verbindet, das Kunstforum Mainturm geschaffen. Seit 2001 präsentiert das Kunstforum Mainturm in seinen Räumen jährlich bis zu sechs wechselnde Ausstellungen, die eine Übersicht über die Arbeit regional und überregional tätiger zeitgenössischer bildender Künstlerinnen und Künstler geben, wie auch historische und kunsthistorische Ausstellungen.

Bahnhof S-Bahn S1, Bus 1, 809, 819

16. März bis 4. Mai 2014

Alexander Paul Englert People und street photography sind die Bereiche, in denen der Frankfurter Künstler Alexander Paul Englert (*1960) tätig ist. Er zeigt die Zyklen „China Daily“ (1992) mit Gedichten von Yang Lian, die „Spiegelbilder“ (1995) mit den Gedanken ihm vertrauter Menschen sowie „Dichter in Szenen“ (2011) mit passend zum Werk und ihren Texten inszenierten Porträtfotos von zeitgenössischen deutschsprachigen Autoren.

18. Mai bis 20. Juli 2014

Annette Voigt Annette Voigt setzt sich intensiv mit der Umgebung und den Räumen auseinander, in denen sie ihre Installationen realisiert. Es entstehen unter Verwendung einfachster Materialien äußerst komplexe und feinsinnige Arbeiten, die durch ihre ästhetische Klarheit wie auch durch ihr Konzept überzeugen.


Stadtporträt

Frankfurt am Main – die Kulturstadt

1 Museumsufer und Skyline-Panorama

Das Museumsufer Wasser verfügt über eine geradezu magische Anziehungskraft. Ein Fluss führt in einer Stadt die Menschen zusammen. Auch in Frankfurt, der flächenmäßig überschaubaren Metropole mit der imposanten Skyline, spielt sich das Leben zunehmend an den beiden Ufern des Mains ab, insbesondere das Kunst- und Kulturleben. Zwischen Holbein-Steg und Alter Brücke lädt das Museumsufer Frankfurt drinnen und draußen zum Flanieren ein: 14 Museen stehen unmittelbar am Ufer, ebenso viele befinden sich in der näheren Umgebung. Facettenreiches Angebot Avantgarde und alte Meister, spektakuläre Ausstellungen, eine reiche Stadtgeschichte, Goethe und seine kreativen Erben, Weltkultur und Finanzkultur, Design und Prähistorie – in diesem kulturellen Spannungsfeld bewegt sich Frankfurt und sein in Europa einzigartiges Bauensemble aus national und international bedeutsamen Museen und Kunsthäusern: das Museumsufer Frankfurt. Das Bild vom kulturellen Brückenschlag findet in Frankfurt, der internationalsten Stadt Deutschlands, seine reale Entsprechung. Mit jedem Wechsel von Ufer zu Ufer offenbaren sich neue Facetten der Großstadt am Main – zwischen Schirn Kunsthalle und Städel Museum, Senckenberg Naturmuseum und Zoo, Architektur- und Filmmuseum, Goethe-Haus, Jüdischem Museum und Museum für Moderne Kunst, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Als markanter Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt lockt das Museumsufer Frankfurt jedes Jahr mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher in seine Institutionen.

Feiern am Main Frankfurt am Main ist aber auch für seine attraktiven Feste bekannt. Am 10. Mai 2014 wird die Nacht der Museen wieder das Publikum begeistern, bei der sich die Häuser mit einem speziell auf ihre Ausstellungen zugeschnittenen Kulturprogramm präsentieren. Im Sommer ragt vor allem das Museumsuferfest heraus: Bei einem der größten europäischen Kulturfestivals verwandeln sich am letzten Augustwochenende beide Mainufer in eine riesige Partymeile. Auch 2014 treffen Tradition und Moderne auf dem Frankfurter Kulturboulevard aufeinander und führen zu einer kulturellen Bespielung auf höchstem Niveau. Die Museen laden ein, vielseitige Ausstellungen, Events und Sonderprogramme zu genießen. Noch bis in den Februar hinein wirft beispielsweise das Städel Museum einen umfassenden Blick auf Albrecht Dürer. Die Ausstellung „Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst“ veranschaulicht im Deutschen Filmmuseum bis Anfang Juni die aktuelle Bedeutung eines der wichtigsten deutschen Nachkriegsregisseure. Und im Sommer erhält das Museum für Moderne Kunst Frankfurt seine neue Dependance im Herzen des Frankfurter Bankenviertels. Im Taunusturm hat das Museum die Möglichkeit, für den Zeitraum von zunächst 15 Jahren ausgewählte Werke seiner zeitgenössischen Sammlung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Um die Verbindung zwischen Frankfurt als Kultur- und Finanzplatz zu knüpfen, stellt das Deutsche Architekturmuseum Ende des Jahres Modelle, Entwürfe, Fotos und Filme zum Internationalen Hochhauspreis aus, der in diesem Jahr das sechste Mal vergeben wird.

Mehr Informationen unter www.museumsufer-frankfurt.de www.kultur-frankfurt.de www.frankfurt.de

2 Blick von der City-Seite auf das Städel Museum

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Archäologisches Museum Frankfurt Karmelitergasse 1 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212-35896 E-Mail: info.archaeolmus@stadt-frankfurt.de www.archaeologisches-museum.frankfurt.de

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Frankfurt am Main am Main Archäologisches Museum Frankfurt Dauerausstellung Längst vergangene Zeiten werden im Archäologischen Museum lebendig. Funde aus 200.000 Jahren zeigen, wie Menschen einst lebten, arbeiteten, kämpften, glaubten, liebten und feierten. Hier erfahren Erwachsene und Kinder auf anschauliche Weise mehr über versunkene Lebenswelten. Die altsteinzeitliche Jägerkultur, die ersten jungsteinzeitlichen Bauern in Frankfurt, Kelten, Römer und Germanen werden mit Originalfunden und in anschaulichen Lebensbildern präsentiert. Daneben stehen bedeutende Sammlungen des Alten Orients und der Klassischen Antike. Sonderausstellungen zu den Kulturen Alt-Europas ergänzen das Angebot des Museums.

Willy-Brandt-Platz U-Bahn U1, U2, U3, U4, U5, U8, Straßenbahn 11, 12

Bis 16. Februar 2014

Gefährliches Pflaster. Kriminalität im Römischen Reich

2 Gesichtsrekonstruktion eines Mordopfers aus dem römischen Frankfurt

3 Raub und Mord

Auf die Fährte des Verbrechens im Römischen Reich können sich die Besucher des Archäologischen Museums Frankfurt bis zum 16. Februar 2014 begeben. Mord und Totschlag, Überfälle und Einbrüche, Diebstähle und Betrügereien aller Art stehen im Mittelpunkt der Sonderausstellung. Erstmals ist in Frankfurt die Vielfalt archäologischer Zeugnisse und antiker Textquellen zu Verbrechen, Strafverfolgung und Rechtsprechung zu sehen. Ein Schwerpunkt sind Exponate aus dem Rhein-Main-Gebiet. Eine regionale Verortung und die Dokumentation epochaler Umbrüche belegt der antike Mordfall aus der Römerstadt Nida (Frankfurt am Main-Heddernheim). Die Präsentation der angefertigten Gesichtsrekonstruktion des weiblichen Mordopfers ist ein weiterer faszinierender Bestandteil der Ausstellung. Die lebendig präsentierten Fundobjekte werden durch zahlreiche großformatige Illustrationen ergänzt, in denen die Täter und Opfer in Szene gesetzt werden. 27. September 2014 bis 1. März 2015 4 Archäologisches Museum Frankfurt – Römische Abteilung

Öffnungszeiten Di bis So von 10–18 Uhr Mi von 10–20 Uhr, Mo geschlossen Geschlossen: 01.01., 01.05., 24.12., 31.12.2014 Eintrittspreise 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro Audioguides 2 Euro

Gladiatoren. Tod und Triumph im Colosseum Sie waren die Superhelden der Antike: Gladiatoren. Die Ausstellung beleuchtet vor einer eindrucksvollen Kulisse schlaglichtartig den Alltag und die Kampfkultur der trainierten Berufskämpfer. Steinreliefs aus dem Colosseum in Rom zeichnen ein greifbares Bild der imposanten Kampfarena. Die Ausstellung erzählt vom Mythos und der Lebenswirklichkeit der Gladiatoren, gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Gladiatur und in die römische Gesellschaft vor rund 2.000 Jahren. 5 Gladiatoren-Helm, Bronze, 1. Jahrhundert n. Chr.

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Bibelhaus Erlebnis Museum Metzlerstraße 19 60594 Frankfurt am Main Telefon: 069 66426525 E-Mail: info@bibelhaus-frankfurt.de www.bibelhaus-frankfurt.de

Schweizer-/Gartenstraße Straßenbahn 15, 16, 19, Bus 46 Schweizer Platz/Museumsufer U-Bahn U1, U2, U3, U8

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Frankfurt am Main Das Bibelhaus Erlebnis Museum zeigt die Überlieferung, Lebenswelt und aktuelle Bedeutung der Bibel mit originalen Exponaten, szenischer Darstellung und vielen Mitmach-Elementen. Von mündlichen Überlieferungen im Alten Orient führt der Weg im Bibelhaus zu den Texten des Alten und Neuen Testaments. Papyri, Manuskripte klösterlicher Schreibstuben und jüdische Schriftrollen weisen zum biblischen Text, wie er bis ins heutige Computerzeitalter weiter übersetzt und verbreitet wird.

2 Im Nachbau eines Fischerbootes aus dem 1. Jahrhundert auf dem See Gennesaret

Bis 18. Mai 2014

Jaffa – Tor zum Heiligen Land

Migration und Toleranz am Beispiel einer historischen Hafenstadt

Gleichzeitig wird die Welt und Umwelt der Bibel beleuchtet. Immer ist es eine Zeitreise in die Geschichte der Bibel. In ansprechenden Szenografien werden die nomadische Lebenswelt und der Alltag zur Zeit des Neuen Testaments lebendig. Dabei werden unterschiedlichste Aspekte aufgenommen: Alltag, Religion, Wirtschaft, Politik und Kultur. Archäologische Fundstücke aus Israel verdeutlichen die sozialen und geschichtlichen Hintergründe der biblischen Erzählungen. Aktuelle Bezüge können so einfach erschlossen werden – es eröffnet sich ein ganz neuer Blick auf die Botschaft des Buches der Bücher. Zum eigentlichen Erlebnis machen das Bibelhaus seine begehbaren Objekte. Ein Nomadenzelt führt die Gäste in die Welt der Erzväter und -mütter Israels. Der Nachbau eines Fischerbootes aus dem 1. Jahrhundert führt in den Alltag von Jesus und seinen Anhängern am See Gennesaret.

3 Arabische Inschrift Kaiser Friedrich II. 1229 am Stadttor von Jaffa

4 Kreuzfahrerzeitliche Importkeramik zeigt die Verbindung in den westlichen Mittelmeerraum

Die Stadt Jaffa ist ein Knotenpunkt der Menschheitsgeschichte. Ihr Hafen gilt als einer der ältesten der Welt und seine Bedeutung spiegelt sich in biblischer, osmanischer und moderner Zeit wider. Die Ausstellung zeigt das kulturelle Erbe dieser historischen Hafenstadt: Jaffa als einen zentralen Ort der Begegnung, einen religiösen Schmelztiegel und als Ort des Austauschs der Kulturen. Anhand von archäologischen Objekten und mit Hilfe biblischer und außerbiblischer Geschichten und Mythen stellt die Ausstellung die wechselseitige Beeinflussung von Kultur und Religion in Jaffa dar – durch die Epochen des Judentums, Christentums und Islams exemplarisch bis zu ihrer Zerstörung im 20. Jahrhundert. Bis 31. Dezember 2014

Reise in die Welt der Bibel: Abenteuer zwischen Tempel und See Gehen Sie mit auf eine Expedition in die Welt der Bibel. Treffen Sie auf Menschen der Zeitenwende: Pharisäer und Sadduzäer, Zeloten, Zöllner, die reiche Oberschicht in Jerusalem, Jüngerinnen und Fischer. Sie zeigen uns ihre Welt und ihre religiösen Vorstellungen, die Orte und Landschaften, in denen sie lebten. Lernen Sie das Leben in der Großstadt und auf dem Land kennen. Vergleichen Sie religiöse Handlungen auf dem Tempelberg in Jerusalem mit denen am See Gennesaret.

Öffnungszeiten Di bis Sa von 10–17 Uhr So und Feiertage von 14–18 Uhr Gruppenführungen – ausschließlich nach Anmeldung – sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Eintrittspreise Dauerausstellung: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, Familien 11 Euro Sonderausstellung (inkl. Dauerausstellung): 9 Euro, ermäßigt 7 Euro, Familien 19 Euro Gruppenpreise auf Anfrage.

Weitere Veranstaltungen • Sonntags Führungen für Kinder (15 Uhr) und Erwachsene (16 Uhr) zu wechselnden Themen. • Weitere Führungen für Erwachsene während der Sonderausstellung „Jaffa“ immer am ersten Mittwoch im Monat um 12 Uhr. • Expertenführung: Einmal im Monat (Mi, 19 Uhr) führen ausgewiesene Experten zu theologischen und archäologischen Fragestellungen. • Schule im Museum: Für alle Jahrgänge hat das Bibelhaus am Lehrplan orientierte Angebote entwickelt. • Erlebnisreiche Kindergeburtstage Mehr Informationen unter www.bibelhaus-frankfurt.de und www.jaffa-ausstellung.de

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Deutsches Architekturmuseum Schaumainkai 43 60596 Frankfurt am Main Telefon: 069 21238844 E-Mail: info.dam@stadt-frankfurt.de www.dam-online.de

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Frankfurt am Main

Schweizer Platz U-Bahn U1, U2, U3, U8

Deutsches Architekturmuseum Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main wurde 1979 gegründet. Bis 1984 baute Oswald Mathias Ungers die klassizistische Gründerzeitvilla am südlichen Mainufer zum ersten Architekturmuseum in Deutschland um. Der Museumsbau avancierte schnell zu einer weltweit bekannten Inkunabel der Postmoderne. Im Mittelpunkt von Ungers weißer Museumsarchitektur steht eine kubische Konstruktion im inneren Kern des historischen Gebäudes: Das Haus-im-Haus ruht auf vier Stützen die sich über drei Geschosse zu einer abstrakten, vom einfallenden Licht entmaterialisierten Urhütte verdichten – eine Architektur, die mit elementaren Mitteln über die Architektur philosophiert. Das DAM versteht sich als Ausstellungshalle und Diskussionsforum für aktuelle Fragen der Architektur und des Städtebaus. Aktuelle Veranstaltungen und unseren Newsletter finden Sie unter www.dam-online.de Öffnungszeiten Di, Do bis So von 11–18 Uhr Mi von 11–20 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 9 Euro Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 4,50 Euro DAM-Jahreskarte: freier Eintritt in alle Ausstellungen

2 Archigram (Peter Cook): Projekt INSTANT CITY (Collage „Glamour”), 1969

10. Mai bis 14. September 2014

MISSION: POSTMODERNE

Heinrich Klotz und die Wunderkammer DAM Im Jahr 2014 wird im Deutschen Architekturmuseum ein Schatz gehoben: Die Tagebuchaufzeichnungen des DAM-Gründungsdirektors Heinrich Klotz. Er war weltweit vernetzt und kannte die wichtigsten Architekten der Gegenwart persönlich: Rem Koolhaas, Frank Gehry, Aldo Rossi, Hans Hollein, Richard Meier, Peter Cook, Tadao Ando und viele andere mehr. Zum 30-jährigen Jubiläum werden die wichtigsten Werke gezeigt, die Klotz von diesen Architekten erworben hat, aber auch ein Ölgemälde von Martin Kippenberger, eine Collage von Christo sowie wertvolle Zeichnungen, Modelle, Möbel, Originalbauteile und Fotos.

3 Martin Kippenberger: The Modern House of Believing or Not, 1985

4 OMA (Zoe Zenghelis): The City of the Captive Globe, 1976

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Das DAM wurde als erstes neues Museum am Frankfurter Museumsufer eingeweiht. Zugleich war das DAM das weltweit erste Architekturmuseum mit einer programmatisch-markanten Architektur und mit einer Sammlung, die die unmittelbare Gegenwart einer zunehmend „globalisierten“ Architekturszene abbildete. Klotz sah seine Mission darin, sich in vielen engagierten Büchern, Artikeln, vor allem aber seinen legendären Architekturausstellungen an die Spitze einer internationalen Bewegung zu setzen, die als „Postmoderne“ in die Geschichte einging.

5 Aldo Rossi: Skizzenbuch, 1972–1974

6 Oswald Mathias Ungers: DAM Frankfurt a. M., 1980


Deutsches Filmmuseum Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Telefon: 069 961220-0 E-Mail: info@deutsches-filminstitut.de www.deutsches-filmmuseum.de

Schweizer Platz U-Bahn U1, U2, U3, U8

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Frankfurt am Main Deutsches Filmmuseum Das Deutsche Filmmuseum ist dem Medium Film gewidmet, dessen Geschichte und Gegenwart, Ästhetik und Wirkung es auf vielfältige Weise präsentiert. Eingebunden in das Deutsche Filminstitut mit seinen Sammlungen, Archiven und wissenschaftlichen Projekten bietet das Museum einen Ort für die intensive Auseinandersetzung mit dem bewegten Bild. Auf rund 800 Quadratmetern präsentiert die Dauerausstellung spannende Exponate, bedienbare Modelle historischer Apparaturen sowie große Filmprojektionen und macht so die Faszination des Mediums Film erfahrbar. Mehrere Sonderausstellungen im Jahr runden das Angebot ab. Das hauseigene Kino stellt neben Filmklassikern das ganze Spektrum künstlerisch bedeutender Filmproduktionen vor. Öffnungszeiten Di, Do bis So von 10–18 Uhr Mi von 10–20 Uhr Mo geschlossen

2 Jeroen de Rijke / Willem de Rooij: Mandarin Ducks, 2005. 16-mm-Farbfilm, Lichtton, 36 Min. (Setfoto)

Eintrittspreise Sonderausstellung: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro Dauerausstellung: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro Kombiticket Sonderausstellung & Dauerausstellung: 11 Euro, ermäßigt 8 Euro

Bis 1. Juni 2014

Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst Auch mehr als 30 Jahre nach Rainer Werner Fassbinders Tod greifen Videokünstler seine Themen und ästhetischen Strategien auf. In der Ausstellung Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst werden aktuelle Videoarbeiten ausgewählten Ausschnitten aus Fassbinders Filmen gegenübergestellt. Der Vergleich soll wechselseitige Interpretationsimpulse ermöglichen. Die Ausstellung präsentiert darüber hinaus in Kooperation mit der Rainer Werner Fassbinder Foundation Berlin (RWFF) zahlreiche Originaldokumente aus dem Archiv der RWFF. Sie wird gefördert von: Kulturfonds FrankfurtRheinMain, Stadt Frankfurt am Main, Hessische Kulturstiftung, Art Mentor Foundation Lucerne und B3 Biennale des bewegten Bildes.

25. Juni bis 2. November 2014

Bewusste Halluzinationen: Der filmische Surrealismus Die Entstehung und rasante weltweite Verbreitung des filmischen Surrealismus von René Clair bis Luis Buñuel ist das Thema der Ausstellung Bewusste Halluzinationen: Der filmische Surrealismus (gefördert vom Kulturfonds FrankfurtRheinMain und Stadt Frankfurt am Main). Parallel dazu findet im Institut Mathildenhöhe Darmstadt die internationale Gegenwartskunstausstellung „Der Stachel des Skorpions. Ein Cadavre Exquis nach Luis Buñuels ‚L’Âge d’Or‘“ statt, die sich ebenfalls auf den Surrealismus bezieht.

3 Rainer Werner Fassbinder im Jahr 1970

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DialogMuseum Hanauer Landstraße 145 60314 Frankfurt am Main Telefon: 069 904321-44 (Infos und Reservierung) E-Mail: info@dialogmuseum.de www.dialogmuseum.de

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Osthafenplatz Straßenbahn 11

Frankfurt am Main DialogMuseum Der Besuch, der Sinne macht „Dialog im Dunkeln“- eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren birgt sechs lichtlose Erlebnisräume, die auf entdeckungsfreudige Besucher warten. Sie werden in kleinen Gruppen von blinden Experten z. B. durch einen Park oder in ein Café geführt. Die Botschafter und Experten des DialogMuseums sind blinde und sehbehinderte Menschen. Eine Reservierung ist erforderlich. Die Idee von „Dialog im Dunkeln“ wurde vor 25 Jahren in Frankfurt geboren. Heute ist „Dialog im Dunkeln“ international erfolgreich und vielfach ausgezeichnet als herausragendes Beispiel für soziales Unternehmertum. Spezielle Angebote für Schulklassen und Unternehmen finden Sie auf unserer Homepage unter www.dialogmuseum.de

„Das einzige Museum, in das ich freiwillig öfter gehe.“ (Mark, 12 Jahre)

5. August bis 14. September 2014

Blinder Passagier – eine Reise in ein unsichtbares Land Wer im Sommer im Frankfurter DialogMuseum an Bord der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ geht, der reist als blinder Passagier mit einem unsichtbaren Ziel. Denn die Reise geht nicht nur in eine fremde Welt: die Welt blinder Menschen. Diese Reise geht auch in ein Land aus Düften, Gerüchen und unterschiedlichsten Eindrücken; ein Land, das es mit allen Sinnen zu entdecken gilt. Und mit ein bisschen Glück bei unserer Verlosung kann ein Besucher dank DERTOUR wirklich den Koffer packen und eine Flugreise am Frankfurter Flughafen antreten. 2013 ging es übrigens nach Brasilien. Viel Glück!

Öffnungszeiten Di bis Fr von 9–17 Uhr Sa, So und Feiertage von 11–19 Uhr Jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr geöffnet Mo geschlossen Eintrittspreise Kinder 8 Euro Erwachsene 16 Euro, ermäßigt 11 Euro Familien 38 Euro (Preisänderung vorbehalten)

ernst-may-haus Im Burgfeld 136 60439 Frankfurt am Main Telefon: 069 15343883 E-Mail: post@ernst-may-gesellschaft.de www.ernst-may-gesellschaft.de

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Mithrasstraße Bus 60 Römerstadt U1 (ca. 7 Minuten Fußweg)

Frankfurt am Main ernst-may-haus Das ernst-may-haus gibt seit 2010 lebhaften Einblick in Architektur und Wohnvorstellungen der 1920er-Jahre. Das Bauwerk entstand im Zuge des Wohnbauprojektes Das Neue Frankfurt unter der Regie des Architekten und Stadtplaners Ernst May (1886–1970). Er realisierte erstmals den Gedanken des sozialen Wohnungsbaus im großen Stil; es entstanden über 10.000 Wohneinheiten in der Ästhetik der Neuen Sachlichkeit. Das Musterhaus wurde von der ernst-may-gesellschaft denkmalgerecht restauriert und in den Zustand von 1928 zurückversetzt. Die Einrichtung und Möblierung entspricht dem progressiven Zeitgeist. Im Erdgeschoss findet sich die weltweit einzige originalgetreu restaurierte Frankfurter Küche außerhalb eines Museums. Öffnungszeiten Di bis Do von 11–16 Uhr Sa und So von 12–17 Uhr Eintrittspreise 4 Euro, ermäßigt 2 Euro

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2 Ansichtskarte der 1920er-Jahre

1. Dezember 2013 bis 27. Februar 2014

Moderne auf 10 x 15 cm Die Postkarten des Neuen Frankfurt In den Wintermonaten Dezember 2013, Januar und Februar 2014 wird eine Sonderausstellung im Musterhaus des Neuen Frankfurt einen bisher selten beachteten Typ des Exponats in den Blick nehmen: die Ansichtskarte. Die Bauwerke des Neuen Frankfurt genossen als exponierte architektonische Vertreter der Neuen Sachlichkeit internationales Interesse und zierten viele zeitgenössische Postkarten. Da das Medium Postkarte die Kunstgattungen Architektur und Fotografie mit der Alltagskultur vereint, verspricht die Ausstellung lebhaften Einblick in Kunst- und Formverständnis der 1920er-Jahre.


EXPERIMINTA ScienceCenter Hamburger Allee 22–24 60486 Frankfurt am Main Telefon: 069 7137969-0 E-Mail: info@experiminta.de www.experiminta.de

Varrentrappstraße Straßenbahn 16, 17

1 Binäre Uhr 1 Frankfurt am Main

EXPERIMINTA ScienceCenter

2 Mondmobil

3 Streifenspiegel

Ganzjährig

EXPERIMINTA ScienceCenter Das Anfassen der Ausstellungstücke ist in der EXPERIMINTA ausdrücklich erwünscht. Die Dauerausstellung lädt zum spielerischen Umgang vor allem mit den Gesetzen der Mechanik, Mathematik und Optik ein. Flaschenzüge, Windkanäle und ein Teufelsrad gehören zu den rund hundertzwanzig Experimentierstationen. Selbsttragende Brücken, die die Besucher errichten können, Seifenblasen zum Hineinsteigen und Kugelbahnen animieren zum Ausprobieren. Zum Kern des didaktischen Ausstellungskonzeptes zählen die Experimentierstationen, die interaktives Erleben ermöglichen. Das Prinzip heißt „Selbst handeln und be-greifen“. Neugier wird geweckt und die Freude am Problemlösen gefördert. Die Experimentierstationen sollen die Schwellenangst vor Wissenschaft und Technik abbauen und neue Zugänge zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken eröffnen.

WAS WANN WO www.museumsufer-frankfurt.de Klicken Sie jetzt rein: Unsere Internetseite bietet Ihnen alle wichtigen Informationen und Termine rund ums Museumsufer Frankfurt. Kulturelle Vielfalt in der ganzen Stadt.

Das Motto heißt „… fragen, forschen und be-greifen“. Neugier wird geweckt und die Freude am Problemlösen gefördert. Die Experimentierstationen sollen die Schwellenangst vor Wissenschaft und Technik abbauen und neue Zugänge zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken eröffnen. Es gibt zehn Themenkreise: „Schnell und Langsam“ (Bewegung), „Stark und Schwach“ (Kraft), „Sparsam und Verschwenderisch“ (Energie und Umwelt), „Wind und Wetter“ (Luft), „Hin und Her“ (Schwingungen / Wellen), „Abstrakt und Konkret“ (Muster und Zahlen), „Passt und Passt nicht“ (Puzzle / Parkettierung), „Jung und Jünger“ (Spiel- und Ruheraum), „Sichtbar – unsichtbar“ (Optik) und „Abenteuer Informatik“. Öffnungszeiten Mo von 9–14 Uhr Di bis Fr von 9–18 Uhr Sa und So von 10–18 Uhr Eintrittspreise 9 Euro Erwachsene, 6 Euro Kinder, Schüler, Auszubildende und Studenten, 21 Euro für ganze Familien (2 Erwachsene mit bis zu 3 eigenen Kindern) Angemeldete Gruppen ab 15 Personen zahlen nur 5 Euro pro Person.


Frankfurter Goethe-Haus Freies Deutsches Hochstift Großer Hirschgraben 23–25, 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 13880-0 E-Mail: info@goethehaus-frankfurt.de www.goethehaus-frankfurt.de

1 Dichterzimmer

Frankfurt am Main Das Frankfurter Goethe-Haus zählt zu den berühmtesten und beliebtesten Dichter-Gedenkstätten Deutschlands, die jedes Jahr von mehr als 100.000 Menschen aus aller Welt besucht wird. Es gehört einer literarischwissenschaftlichen Gesellschaft, dem Freien Deutschen Hochstift, das als Bürgervereinigung für „Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung“ 1859 in Frankfurt am Main gegründet wurde und gleichzeitig Museum und Forschungsinstitut ist. Zu dem Komplex gehört auch das Goethe-Museum, eine Gemäldegalerie mit Bildern bedeutender Künstler vom Spätbarock über den Sturm und Drang, den Klassizismus und die Romantik bis zum Biedermeier, darunter Füssli, C. D. Friedrich, Hackert u.v.a.

19. September bis 23. November 2014

Denn das Leben ist die Liebe, / Und des Lebens Leben Geist. Marianne von Willemer und Johann Wolfgang von Goethe im Spiegel des „West-östlichen Divan“.

Öffnungszeiten Mo bis Sa von 10–18 Uhr So von 10–17.30 Uhr Eintrittspreise Regulärer Eintritt 7 Euro, ermäßigt 3 Euro Studenten 3 Euro, Schüler 1,50 Euro Gruppen ab 11 Personen 5 Euro (pro Person) ab 20 Personen 4 Euro (pro Person) Familien m. Kindern (max. 2 Erwachsene) 10 Euro Kinder bis 6 Jahre frei

2 Titelkupfer der „Taschenausgabe“ des West-östlichen Divans in der „Ausgabe letzter Hand“

Im Jahr 2014 jähren sich zwei Begegnungen zum 200. Mal, die für die Entstehung von Goethes großem lyrischen Alterswerk – eine der wichtigsten produktiven Auseinandersetzungen mit orientalischer Poesie in der deutschen Literatur – von entscheidender Bedeutung waren: Goethe liest die neu erschienene Übersetzung der Gedichte des persischen Dichters Hafis, und er trifft in Frankfurt Marianne von Willemer. Die Ausstellung im Arkadensaal des Freien Deutschen Hochstifts zeigt die sich kreuzenden Lebenswege und fragt nach den literarischen Voraussetzungen dieser Liebesbegegnung und nach ihrer poetischen Verwandlung in die Gedichte des West-östlichen Divan.

Im Mittelpunkt steht Goethes Begegnung mit der jungen Schauspielerin und Sängerin, die im orientalisierenden Maskenspiel zwischen Hatem und Suleika dem Dichter zur kongenialen Partnerin wurde: Sie inspirierte den Dichter nicht nur zu den schönsten der im Divan versammelten Liebesgedichte, sondern spricht im Dialog des Buches Suleika mit eigener Stimme. Wie erst lange nach Goethes Tod bekannt wurde, stammen einige der am meisten bewunderten Suleika-Gedichte des Divan von Marianne selbst.

Öffentliche Führungen: Mo bis Fr 14 Uhr und 16 Uhr Sa und So auch 10.30 Uhr (ab 3 Personen – keine Gruppen) Die Führung ist kostenlos + Eintrittskarte Das Goethe-Haus erreichen Sie in wenigen Gehminuten von den S- und U-Bahnlinien Hauptwache und Willy-Brandt-Platz.

Hauptwache S-Bahn S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9, U-Bahn U1, U2, U3, U6, U7, U8

Bis 28. Februar 2014

Verwandlung der Welt. Die romantische Arabeske

3 Frankfurter Goethe-Haus

4 Philipp Otto Runge (1777–1810): Zyklus der Zeiten. Der Morgen. Der Tag. Der Abend. Die Nacht. (1807)

16. Mai bis 29. Juni 2014

Goethes Hidschra. Reisen in den Orient In Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt

17. Dezember 2014 bis 15. Februar 2015

Rembrandt der Denker. Radierungen Rembrandts aus Goethes Weimarer Sammlung

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Heimatmuseum Schwanheim Alt Schwanheim 6 60529 Frankfurt am Main – Schwanheim Telefon: 069 358861 E-Mail: info.hgs@web.de www.museen-in-hessen.de

Rheinlandstraße Straßenbahn 12, 19, Bus 51, 62, 68, 78

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Ab 31. Mai 2014

Beginn der Sonderveranstaltungen

Römer in Schwanheim

Frankfurt am Main Heimatmuseum Schwanheim

Am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. geriet auch der Frankfurter Raum in den römischen Machtbereich. Es entstanden Kastelle, Straßen und Brücken sowie zivile Ansiedlungen. Auf Schwanheimer Gebiet lagen wahrscheinlich zwei Durchgangsstraßen, mindestens drei villae rusticae und eine Brücke führte über den Main. Das Schwanheimer Heimatmuseum präsentiert in seiner Ausstellung zahlreiche Funde aus römischer Zeit. Die Auftaktveranstaltung findet am 31. Mai 2014 im Museumshof statt. Begleitet wird die Ausstellung durch Sonderveranstaltungen; die Termine werden rechtzeitig unter www.schwanheim.com und in der örtlichen Presse bekanntgegeben.

Das Schwanheimer Heimatmuseum befindet sich im ehemaligen Schulhaus im alten Ortskern. Der heutige Name „Wilhelm-Kobelt-Haus“ erinnert an den ersten Arzt und Heimatforscher des Ortes, Prof. Dr. Wilhelm Kobelt, der bereits um 1900 die erste heimatkundliche Sammlung in Schwanheim zusammentrug. Die Neugestaltung des seit 1973 bestehenden Heimatmuseums wurde 2008 abgeschlossen. Seither präsentiert sich die Geschichte des Dorfes Schwanheim, das 880 erstmals urkundlich erwähnt wurde und seit 1928 ein Vorort von Frankfurt ist, in modernisierten Räumen. Öffnungszeiten So von 14–16 Uhr Gruppenführungen nach Vereinbarung Eintrittspreise Eintritt frei

2 Nachbau eines Römerbrunnens

Jüdisches Museum Untermainkai 14/15 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 21235000 E-Mail: info@juedischesmuseum.de www.juedischesmuseum.de

Willy-Brandt-Platz U-Bahn U1, U2, U3, U4, U5, U8, Straßenbahn 11, 12

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9. April bis 7. September 2014

Stein des Anstoßes: Fritz Bauer, Leben und Werk Fritz Bauer gehört zu den bedeutendsten und juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat Fritz Bauer bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Der Auschwitz-Prozess ist bis heute der größte jemals in der Bundesrepublik durchgeführte seiner Art. Seine öffentliche Wirksamkeit, die politischen und pädagogischen Folgen für das Selbstverständnis der Westdeutschen sind nicht hoch genug einzuschätzen. In den Jahren 2013–2015 jährt sich der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess zum fünfzigsten Mal. Die Ausstellung widmet sich den verschiedenen Facetten einer überaus komplexen Persönlichkeit. Sie stellt den Juristen vor, der die AuschwitzProzesse auf den Weg brachte, und den Strafrechtsreformer, der Resozialisierung an die Stelle von Vergeltung setzte. Sie würdigt den jüdischen Remigranten, den Sozialdemokraten, den Humanisten und Publizisten, und nicht zuletzt den Kunstkenner Fritz Bauer, der sich für die Architektur des Bauhauses begeisterte. Die Ausstellung richtet sich an Interessierte, die sich mit dem Thema der Rechtsgeschichte nach 1945 beschäftigen möchten.

Frankfurt am Main Jüdisches Museum Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main zeigt die historische Entwicklung und die religiöse Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird im denkmalgeschützten Rothschild-Palais am lokalen Beispiel in vier Ausstellungsbereichen exemplarisch nachgezeichnet. Regelmäßige Wechselausstellungen vertiefen und ergänzen die Dauerausstellung, ebenso wie Lesungen und Vorträge. Öffnungszeiten Di bis So von 10–17 Uhr, Mi von 10–20 Uhr, Führungen: Mi 18 Uhr und So um 14 Uhr und nach Vereinbarung. Eintrittspreise 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro (inkl. Audioguide) 2 Fritz Bauer auf einem Betriebsausflug der Generalstaatsanwaltschaft

Oktober 2014 bis März 2015

Spur der Menora: Jüdisches Leben am Limes 33


historisches museum frankfurt Museumsadresse: Fahrtor 2, 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212-35599 Dom/Römer U-Bahn U4, U5 Römer/Paulskirche Straßenbahn 11, 12 Besucherservice Mo bis Do: 10–15.30 Uhr Hauptwache S-Bahn S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9, Telefon: 069 212 35154 U-Bahn U1, U2, U3, U6, U7, U8 E-Mail: besucherservice.historisches-museum@stadt-frankfurt.de www.historisches-museum-frankfurt.de

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Frankfurt am Main historisches museum frankfurt Zwischen Römerberg und Eisernem Steg, im Herzen der Stadt, entsteht derzeit das neue Stadtmuseum. In fünf Gebäuden aus verschiedenen Epochen sind spannende Dauerausstellungen zu besichtigen: Die Zeit, als die Könige der Staufer ihre Macht entfalteten, die „Stauferzeit“ kann in der Burg und Kapelle um 1100 nachvollzogen werden. Das „Mainpanorama“ im Rententurm widmet sich dem Leben und Handel am Main. Zwölf „Frankfurter Sammler und Stifter“ zeigen ihre Kostbarkeiten aus vielen Jahrhunderten: Gemälde, Altäre und Goldmünzen, aber auch Schmetterlinge, Messinstrumente und Waffen. Mit den Frankfurter „Stadtmodellen“ können die stetigen Neu- und Umbauten und städtebaulichen Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg erfasst werden. Öffnungszeiten Di, Do bis So von 10–17 Uhr Mi von 10–21 Uhr Mo geschlossen Eintrittspreise Museumseintritt: 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei Familienticket 13 Euro (2 Erwachsene & bis zu 4 Kinder) mit Kulturpass: 1 Euro

2 Justinian von Holzhausen und Anna Fürstenberger

10. April bis 27. Juli 2014

Die Holzhausen – Frankfurts älteste Familie Heinrich von Holzhausen zog 1243 nach Frankfurt und wurde Schöffe im Rat. Mehr als 20 Generationen seiner Nachkommen haben von da an in Frankfurt gelebt. Stets förderten die Familien nach Kräften das kulturelle Leben. So schuf der Maler Conrad Faber zu Creuznach um 1530 zahlreiche erstklassige Familienporträts. Die schönsten dieser Bilder werden in der Ausstellung zu sehen sein. Die Lebenswelt des Patriziats und einer der bedeutendsten Frankfurter Renaissance-Maler werden umfassend gewürdigt. Ausstellungsort: historisches museum frankfurt

22. Mai bis 14. September 2014

Die Besucher erwartet eine Ausstellung in sieben Akten aus der Perspektive von rund 45 Frankfurter/innen, die die Wallanlagen erforschen und damit Geschichte, persönliche Bedeutung und Gegenwart des grünen Anlagenrings in einem Ausstellungsrundgang sichtbar machen. www.wallanlagen.stadtlabor-unterwegs.de Ausstellungsort: Wallanlagen

3 Johann Gottfried Becker nach Meissener Vorbild von Kaendler, Tafelaufsatz Gewürzbehälter, Höchster Porzellan, um 1750

porzellan museum frankfurt im Kronberger Haus Rund 1800 Fayencen und Porzellane veranschaulichen die Produktion der 1746 in Höchst gegründeten Porzellan-Manufaktur. Zu den schönsten Stücken gehören die Arbeiten des Bildhauers Johann Peter Melchior, der im 18. Jahrhundert in Höchst den Wandel vom Rokoko zum Klassizismus vollzogen hat. Bolongarostraße 152, 65929 Frankfurt-Höchst Telefon: 069 212-45474 / -36712 oder / -35599 E-Mail: besucherservice.historisches-museum@ stadt-frankfurt.de Öffnungszeiten: Sa und So 11–18 Uhr Eintrittspreise: Museumseintritt: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro Führungen und Events: www.historisches-museum-frankfurt.de

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Stadtlabor unterwegs in den Wallanlagen

11. September 2014 bis 11. Januar 2015

Gefangene Bilder.

Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg

Gefangene Kolonialsoldaten wurden im Ersten Weltkrieg zum Untersuchungsgegenstand von Kulturwissenschaftlern. In der Hoffnung sie beeinflussen zu können, sammelten die Achsenmächte Deutschland und Österreich-Ungarn Soldaten ihrer Gegner in speziellen Gefangenenlagern. Sie sollten gegen die britischen und französischen Kolonialherren in ihren Herkunftsländern im Sinne der Achsenmächte aktiv werden. Im Zentrum stehen 15 überlebensgroße Fotoporträts von beeindruckender emotionaler Dichte. Ausstellungsort: historisches museum frankfurt


kinder museum frankfurt An der Hauptwache 15, Zwischenebene 60313 Frankfurt am Main Telefon: 069 212-35154 E-Mail: info.kindermuseum@stadt-frankfurt.de www.kindermuseum.frankfurt.de

Dom/Römer U-Bahn U4, U5 Römer/Paulskirche Straßenbahn 11, 12 Hauptwache S-Bahn S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9, U-Bahn U1, U2, U3, U6, U7, U8

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Frankfurt am Main kinder museum frankfurt Anregende Ausstellungen für Familien und Kinder, interessante Werkstätten und Geburtstagspartys sowie spannende stadtgeschichtliche Führungen erwarten die Besucher/innen des kinder museums frankfurt. Die Ausstellungen sind ganz speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert. Öffnungszeiten Di bis So von 10–18 Uhr Mo von 10–18 Uhr nur in den hessischen Ferien

2 Sammelfieber im kinder museum frankfurt

Bis 11. Januar 2015

Sammelfieber In der Ausstellung des kinder museums „Sammelfieber“ dreht sich alles um die Tätigkeit des Sammelns selbst. Private Sammler, professionelle Sammler aus Museen und sammelnde Kinder stellen den Besuchern auf dem Weg durch die Ausstellung ihre Sammlungen und ihre wertvollsten Stücke vor. Neben dem Sammeln werden das Ordnen, Forschen, Aufbewahren und Bewahren sowie das Präsentieren in interaktiven Ausstellungsbereichen vorgestellt.

Eintrittspreise 2 Euro/4 Euro, Familienkarte 9 Euro Mini-Museum (für Kinder von 2–5 Jahren): kostenlos Eine Anmeldung für Gruppen auch ohne Führung ist unbedingt erforderlich!

caricatura museum frankfurt Museum für Komische Kunst Weckmarkt 17, Leinwandhaus 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212-30161 E-Mail: caricatura.museum@stadt-frankfurt.de www.caricatura-museum.de

Dom/Römer U-Bahn U4, U5 Römer/Paulskirche Straßenbahn 11, 12 Hauptwache S-Bahn S1, S2, S3, S4, S5, S6, S8, S9, U-Bahn U1, U2, U3, U6, U7, U8

Ganzjährig

Dauerausstellung: Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule Im ersten Obergeschoss des Leinwandhauses befindet sich die Dauerausstellung des caricatura museums. Hier werden Werke von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter, die Frankfurt mit der Gründung der Satirezeitschriften Pardon und Titanic zur „Hauptstadt der Satire“ machten, präsentiert. 2 Hans Traxler: Die 8 der Neuen Frankfurter Schule

Unsere Wechselausstellungen 2014: Sowa Hurzlmeier Kahl (bis 16. März) Ralf König (ab 27. März) Kurt Halbritter Kamagurka Die genauen Ausstellungszeiten entnehmen Sie bitte unserer Website: www.caricatura-museum.de, oder werden Sie unser Freund auf Facebook: www.facebook.com/caricaturamuseum.

Frankfurt am Main 1 Greser Lenz

caricatura museum frankfurt

Das caricatura museum frankfurt – Museum für Komische Kunst im Leinwandhaus am Dom heißt Sie mit den Zeichnern der Neuen Frankfurter Schule und satirisch-komischen Wechselausstellungen willkommen. Öffnungszeiten Di, Do bis So von 10–18 Uhr Mi von 10–21 Uhr Mo geschlossen Eintrittspreise 6 Euro, ermäßigt 3 Euro Führungen: thomas.kronenberg@stadtfrankfurt.de Telefon: 069 212-48978 3 Hans Traxler

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MUSEUM GIERSCH

Regionale Kunst mit überregionaler Bedeutung Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main Telefon: 069 63304-128 E-Mail: info@museum-giersch.de www.museum-giersch.de

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Stresemannallee/Gartenstraße Straßenbahn 12, 15, 16, 19, 21, Bus 35, 46

Frankfurt am Main MUSEUM GIERSCH Das im Jahr 2000 als Einrichtung der gemeinnützigen STIFTUNG GIERSCH in der ehemaligen Villa Holzmann eröffnete Museum widmet sich der Kunstlandschaft Rhein-Main im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In der mit Liebe zum historischen Detail restaurierten Villa bieten regelmäßige Wechselausstellungen zu kunstund kulturhistorischen Themen Einblicke in das Kunstschaffen dieser Zeit und Region. Ergänzt durch Publikationen und ein vielfältiges Begleitprogramm für Kinder und Erwachsene wird damit ein umfassender Beitrag zur Kunstgeschichte des Rhein-Main-Gebietes geleistet und das Schaffen derjenigen Künstler/innen gewürdigt, die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung, Ausstellungs- oder Lehrtätigkeit mit der Region verbunden sind. Öffnungszeiten Di bis Do von 12–19 Uhr Fr bis So von 10–18 Uhr, Mo geschlossen

2 Eugenie Bandell: Apfelstillleben, 1908

3 Julius Bretz: Kohlfeld, 1907

23. März bis 13. Juli 2014

Die andere Moderne

– Kunst und Künstler in den Ländern am Rhein 1900 bis 1922 Anfang des 20. Jahrhundert entstanden im Westen Deutschlands zwei Initiativen als Gegengewicht zu den dominanten Kunstzentren Berlin und München: 1900 wurde die Zeitschrift „Die Rheinlande“ gegründet und 1904 der „Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein“. Das Kunstschaffen in den Gebieten entlang des mythisch verklärten Rheins sollte zu einer kulturellen Einheit zusammengefasst werden. Das künstlerische Potenzial repräsentiert mit traditionellen, modernen und avantgardistischen Strömungen „die andere Moderne“ vom Ober- bis zum Niederrhein.

Eintrittspreise Regulär 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei

Weitere Informationen Öffentliche Führungen So 15 Uhr, 1 x Mi im Monat 17.30 Uhr Gebühr 2 Euro (zzgl. zum Eintritt) Gruppenführungen Di bis Fr 60 Euro Sa, So und Feiertage 65 Euro Aufgeld bei fremdsprachiger Führung: 15 Euro Anmeldung: 069 63304-128 Familienführungen letzter Samstag im Monat um 11 Uhr Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro (inkl. Eintritt) Informationen zum umfangreichen Kinder- und Begleitprogramm: www.museum-giersch.de 6

4 Sammelalben in der Sammlung Köberich

5 Schädel des Philipp Heinrich Zwick, 1833

19. Oktober 2014 bis 8. Februar 2015

„Ich sehe wunderbare Dinge“
– 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Die große Jubiläumsausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge“ gibt zum ersten Mal einen Einblick in die 40 faszinierenden Sammlungen der GoetheUniversität. Diese beinhalten einzigartige Schätze und lesen sich wie ein Kaleidoskop der Erd- und Menschheitsgeschichte aus 2,5 Milliarden Jahren von den fünf Kontinenten. Die 400 präsentierten Objekte aus den unterschiedlichsten medizinischen, naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Bereichen umfassen Unikate und Preziosen aus aller Welt, so die 1452 gedruckte Gutenberg-Bibel und den ältesten Nachweis eines Menschen, einen 2,4 Millionen alten Unterkiefer aus Malawi in Afrika. 36


Verkehrsmuseum Frankfurt am Main Rheinlandstraße 133, 60529 Frankfurt am Main Telefon: 069 21323131 oder 069 213 23039 (nur während Öffnungszeiten) E-Mail: mail@verkehrsmuseum.info www.verkehrsmuseum.info

Rheinlandstraße Straßenbahn 12, 19, Bus 51, 62, 68, 78

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Frankfurt am Main Das Verkehrsmuseum Frankfurt am Main

2 Westhalle des Verkehrsmuseums in Eröffnungsjahr 1984

6. und 7. September 2014

30 Jahre Verkehrsmuseum Frankfurt am Main Am 8. Mai 1984 wurden die Tore des Verkehrsmuseums Frankfurt am Main erstmals für die Öffentlichkeit geöffnet. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens findet eine Festveranstaltung statt, in deren Rahmen die Besucher nicht nur die Historie des Frankfurter Nahverkehrs kennen lernen, sondern auch einiges über die Historie des Museums selbst Revue passieren lassen können.

4. Mai 2014

Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte Bereits zum 12. Mal findet der Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte statt. Neben Fahrten mit historischen Bussen und Straßenbahnen durch das Frankfurter Stadtgebiet besteht die Möglichkeit, mit Dampfzügen des Feldbahnmuseums durch den Rebstockpark sowie mit einem Zug der historischen Eisenbahn entlang des Mainufers zu fahren.

Im Sommer 2014

Modellbahnwochenende Ein ganzes Wochenende lang stehen im Verkehrsmuseum Frankfurt am Main wieder Modellbahnen im Mittelpunkt. Zahlreiche kleine Bahnen Frankfurter und auswärtiger Aussteller sowie die Modellbahnanlage des Verkehrsmuseums nach Frankfurter Vorbild sorgen für große Augen bei den Besuchern aller Altersgruppen. Zur stilechten Anreise werden historische Straßenbahnen verkehren.

An der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 12 in Schwanheim wartet ein besonderes Schmuckstück der Frankfurter Museumslandschaft auf Ihren Besuch. Die Dauerausstellung „Von der Pferdebahn bis zur Neuzeit“ bietet Ihnen hier einen umfassenden Überblick der Entwicklung des Frankfurter Nahverkehrs und lässt anhand der liebevoll restaurierten Originalexponate Geschichte wieder Wirklichkeit werden. Auf einem fast 4.000 Quadratmeter umfassenden Rundgang „drinnen und draußen“ sind Sie und Ihre Familie zum Entdecken, Erinnern, Erzählen und Erleben aufgefordert. Zwei historische Wagenhallen der ehemaligen Frankfurter Waldbahn-Gesellschaft (1889–1929), ein in die Ausstellung eingegliedertes Außengelände und das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude Schwanheim bilden den äußerlichen Rahmen für mehr als zwei Dutzend Schienenfahrzeuge und Omnibusse. Durch die zusätzliche Sammlung von Urkunden, Fotos, Fahrscheinen, Uniformen, Netzplänen und einer Panorama-Signaltafel kann die über 140-jährige Entwicklung in Frankfurt besonders umfassend und lebendig visualisiert werden. Höhepunkte des Museums bilden vor allem der erste Pferdebahnwagen der Frankfurter Trambahngesellschaft aus dem 19. Jahrhundert und eine Dampflok von 1900, doch auch ein Blick in die Zukunft wird gewagt. Öffnungszeiten So sowie an hessischen Feiertagen von 10–17 Uhr An Weihnachten und zum Jahreswechsel abweichende Öffnungszeiten. Beachten Sie bitte weitere Informationen unter: www.verkehrsmuseum.info Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro, Kinder (4–14 Jahre) 1 Euro Schüler, Studenten, Senioren 2 Euro

Weitere Veranstaltung Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Eröffnung der U-Bahn unter dem Main am 29. September 1984 wird im Oktober 2014 die Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“ geöffnet. Sie visualisiert den Bau aller unterirdischen U-Bahn-Strecken sowie den Ausbau der ehemaligen Straßenbahn-Strecken auf Stadtbahn-Standard. Die Ausstellung wird am ersten Wochenende im Oktober (4./5. Oktober 2014) geöffnet. 4 Stadtbahn-Ausstellung in der U-Bahn-Station Kirchplatz

3 Modellbahnwochenende

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Weltkulturen Museum Schaumainkai 29 60594 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 31510 E-Mail: weltkulturen.museum@stadt-frankfurt.de www.weltkulturenmuseum.de

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Schweizer Platz U-Bahn U1, U2, U3, U8 Untermainbrücke Bus 46 Schweizer Platz/ Gartenstraße S-bahn 15, 16

Frankfurt am Main Weltkulturen Museum Das 1904 gegründete Museum verfügt über eine einzigartige Sammlung von 67.000 Artefakten aus allen Teilen der Welt, ein Bild- und Filmarchiv mit 120.000 Fotografien, historischen und zeitgenössischen ethnografischen Filmen und eine über 50.000 Bücher und Zeitschriften umfassende Bibliothek. Internationale Kuratoren, Wissenschaftler und Künstler werden eingeladen im Weltkulturen Labor Objekte aus der Sammlung neu zu interpretieren.

2 Ehem. Magazin des Welkulturen Museums, Danziger Platz am Ostbahnhof Frankfurt am Main, 1961

Öffnungszeiten Mo geschlossen, Di von 11–18 Uhr Mi von 11–20 Uhr, Do bis So von 11–18 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro 1

11.12.12

4 Touristen an einem Schmuckstand im südlichen Afrika

16. Januar 2014 bis 4. Januar 2015

Beherbergt in drei Gründerzeitvillen bietet das Museum öffentliche Ausstellungen, Events, innovative Bildungskonzepte und die interaktive online Plattform Open Lab. www.weltkulturen-openlab.com

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3 Verkaufsstelle der Europäer, 1908

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WARE & WISSEN (or the stories you wouldn’t tell a stranger) Die Ausstellung untersucht die historische Akkumulation und Vermarktung von Artefakten sowie die Darstellung des menschlichen Körpers in ethnologischen Fotografien. Sammlungsgegenstände und Archivmaterial werden mit neuen Werken vereint, die aus der künstlerischen Forschung von Peggy Buth, Minerva Cuevas, Luke Willis Thompson und David Weber-Krebs entstanden sind. Zudem werden Arbeiten von Marie Angeletti, Lothar Baumgarten, Benedikte Bjerre, Rut Blees Luxemburg, Clegg & Guttmann, Rotimi Fani Kayode, Armin Linke, Otobong Nkanga, Pushpamala N. und Olivier Richon gezeigt. (Eröffnung: 15. Januar 2014)

Mit neuer Liebe zu alten Meistern... fährt man am besten mit Bus und Bahn!

Kunst und Kultur entspannt entdecken. Wenn Sie eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für Erwachsene besitzen, dürfen Sie zum Beispiel täglich ab 19.00 Uhr einen Erwachsenen kostenlos mitnehmen. An Samstagen, Sonntagen oder an Feiertagen sogar ganztags. Ein echtes Meisterstück. Noch Fragen?


Keltenwelt am Glauberg Am Glauberg 1 63695 Glauburg Telefon: 06041 823300 E-Mail: anfragen@keltenwelt-glauberg.de www.keltenwelt-glauberg.de

Glauburg Glauberg Bahnhof (ca. 20 Min. Fußweg) Zug 34, Bus FB-41, VB-94 (Vulkan-Express nur im Sommer Mai bis Oktober)

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Glauburg Die Keltenwelt am Glauberg Mit Museum, Archäologischem Park und Forschungszentrum verfolgt die Einrichtung der hessenARCHÄOLOGIE ein innovatives Wissenschafts- und Vermittlungskonzept. Der Schwerpunkt der Keltenwelt am Glauberg liegt auf der Erforschung der keltischen Kultur der Eisenzeit sowie der Vermittlung archäologischer Methoden. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem erlebnispädagogischen Charakter der Angebote geschenkt. Über das reichhaltige Führungsangebot sowie kulturelle Events informiert das Veranstaltungsprogramm unter www.keltenwelt-glauberg.de. Öffnungszeiten Di bis So von 10–18 Uhr, Mo geschlossen

2 + 3 Statue des „Keltenfürsten“ vom Glauberg und der rekonstruierte Grabhügel 1

Ganzjährig

Die Heimat des „Keltenfürsten“ vom Glauberg Stolz und Ehrfurcht gebietend steht die imposante Steinstatue eines keltischen Kriegers im Scheinwerferlicht des Museums. Der „Keltenfürst“ vom Glauberg, einer der wichtigsten archäologischen Funde Hessens, bildet das Highlight der Ausstellung der Keltenwelt am Glauberg. Doch was weiß man eigentlich über die Schöpfer dieser weltbekannten Steinskulptur? Und welche Bedeutung genoss der am Ostrand der Wetterau gelegene Glauberg, an dessen Fuß zudem drei reich ausgestattete Kriegergräber des 5. vorchristlichen Jahrhunderts ans Tageslicht gelangten? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die 2011 eröffnete Ausstellung im Museum der Keltenwelt am Glauberg. Es werden die Geschichte und die Geschichten rund um die ausgestellten Funde der archäologischen Ausgrabungen erzählt, die bereits in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts begannen. Ihren bisherigen Höhepunkt fanden sie 1994 in der Bergung eines keltischen „Fürstengrabes“. Interaktive Stationen im 500 Quadratmeter großen Ausstellungsraum laden die Besucher dazu ein, in die Rolle eines Archäologen zu schlüpfen. Sie können so nachvollziehen, welche Methoden bei der Auswertung archäologischer Indizien angewendet werden.

5 Goldener Halsring von Grab 1 (5. Jh. v. Chr.)

Zur Besonderheit des Museumskonzeptes zählt die unmittelbare Nähe zum Forschungsobjekt „Glauberg“ mit Überresten seiner Besiedlung, die auf eine siebentausendjährige Geschichte zurückblicken kann. So lassen sich nicht nur Strukturen aus der Zeit der Kelten, sondern auch die Überreste einer mittelalterlichen Burg auf einem Lehrpfad über das Bergplateau entdecken.

Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro Kinder (6–18 Jahre) 3 Euro Kinder unter 6 Jahre freier Eintritt Familienkarte 10 Euro

Sonderausstellung 25. Oktober 2013 bis 31. März 2014 Di bis So von 10–18 Uhr, Mo geschlossen

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Mit Hightech auf den Spuren der Kelten Die in Zusammenarbeit mit Fachleuten des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg und dem Keltenmuseum Hochdorf erarbeitete Sonderausstellung zur modernen Feldarchäologie veranschaulicht die wichtigsten Entwicklungen von den ersten Anfängen der archäologischen Feldforschung bis zur modernen „digitalen“ Archäologie. Mittels reich bebilderter Schautafeln, vieler Exponate und modernster 3D-Animationen werden die Themen Luftbildarchäologie, Geländescanning, Geophysikalische Prospektion und Digitale Grabungsdokumentation und Rekonstruktion eingehend beleuchtet. Somit wird die teils hochkomplexe Thematik der Ausstellung lebendig und anschaulich aufbereitet. Der Besucher lernt, wie mit „HightechMethoden“ archäologische Fundstellen aufgespürt, erforscht und dokumentiert werden.

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Stadtmuseum Groß-Gerau Am Marktplatz 3 64521 Groß-Gerau Telefon: 06152 716295 E-Mail: stadtmuseum@gross-gerau.de www.gross-gerau.de

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Groß-Gerau

Marktplatz Bus 22, 41, 42, 61, 63, 65, 675

Stadtmuseum Groß-Gerau Seit 1989 ist das Stadtmuseum im 1957 von Fritz Novotny am Marktplatz errichteten ehemaligen AOK-Gebäude untergebracht und präsentiert dort seit 2007 eine sehr anschaulich konzipierte Dauerausstellung zur Stadtgeschichte 1920–1990 und zur Römerzeit. Die moderne Präsentation spannt unter dem Motto: „Limes und Likörfabrik, Tunika und Turnverein, Giganten und GIs“ einen interessanten Bogen zwischen diesen beiden für Groß-Gerau wichtigen historischen Phasen. Im architektonisch attraktiven Erdgeschoss finden Sonderausstellungen aus den Themenfeldern Archäologie, Stadtgeschichte und moderne Kunst sowie zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Öffnungszeiten Mi und Sa von 10–12 Uhr Do von 14–17 Uhr So von 13–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 EUR Kinder/Jugendliche ab 6 Jahre 1 Euro Familienkarte (2 Erwachsene mit Kindern) 3 Euro Gruppen (ab 10 Personen) 1,50 Euro

2 Stanzerei der Firma Faulstroh, Anfang 1950er-Jahre

21. Februar bis 18. Mai 2014

Von der Werkhalle zur Aula – ein Industriegelände wird Schulstandort Das aus einer 1893 gegründeten Schlosserei hervorgegangene Press- und Stanzwerk Jakob Faulstroh gehörte über Jahrzehnte zu den prägenden Industriebetrieben Groß-Geraus. Durch die zahlreichen Mitarbeiter und die Unternehmerfamilie hatte es eine starke Präsenz in der Stadt. Nach der Schließung im Jahr 2004 standen die Betriebsgebäude leer.

Die Stadt Groß-Gerau

Schließlich entschlossen sich Kreis und Stadt, auf dem Areal südlich der Bahn ein neues Gebäude für die Oberstufe der Prälat-Diehl-Schule zu errichten. Ein Geschichtsleistungskurs des Gymnasiums nahm dies zum Anlass, den neuen Standort zu erforschen, und konnte feststellen, dass um 1900 mit der Fabrik ein neues Stadtquartier mit einer spezifischen Sozial- und Gewerbestruktur Gestalt annahm. Zu den Arbeitsergebnissen zählt auch die Dokumentation einer heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Gardinenfabrik und des Schicksals ihrer jüdischen Eigentümer Alfred und Paula Mattes. Schließlich ist die Geschichte des Gymnasiums selbst Teil der Ausstellung – denn die Errichtung eines von der Mittelstufe getrennten Oberstufengebäudes ist 3 Werbegraphik der Firma Mattes, 1920er. nur aus dem gescheiterten Versuch der Einführung der Gesamtschule als einziger Schulform in Groß-Gerau in den 1970er-Jahren zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren auch mit den Mitteln des Films ihre Arbeit. Und schließlich zeigen Fotoarbeiten eines kooperierenden Kunstkurses die besondere Ästhetik des neuen Gebäudes im Zustand des Rohbaus.

Die Kreisstadt Groß-Gerau ist Mittelpunkt in der historisch gewachsenen Kulturlandschaft des nördlichen hessischen Rieds. Seit 1398 mit Marktrechten versehen, bietet Groß-Geraus Innenstadt ein vielgestaltiges, attraktives Ambiente für Einkäufe, Entdeckungstouren und zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr in Cafés und Gastronomie. In Groß-Gerau verbindet sich der besondere Reiz der Riedlandschaft und die Urbanität des Rhein-Main-Gebietes. Dies lässt sich bei einem Rundgang durch die Stadt, einem Besuch im Stadtmuseum und einem Gang über das „Ebbelwoipäädsche“ als Teil des Regionalparks RheinMain erleben. 4

6. Juni bis 21. September 2014

10 Jahre Groß-Gerauer Kulturstammtisch Vor zehn Jahren trafen sich Kulturschaffende aus Groß-Gerau und Umgebung, um den Austausch über Kunst und Kultur in der Kreisstadt zu pflegen und gemeinsame Projekte zu kreieren. Teil der Jubiläumsveranstaltungen ist eine Ausstellung der bildenden Künstlerinnen, die einen vielgestaltigen Einblick in ihr Schaffen geben.

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Bachgaumuseum Marktplatz 1 63762 Großostheim Telefon: 06026 998499 E-Mail: info@bachgaumuseum.de www.bachgaumuseum.de

Marktplatz Bus K54

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Großostheim Bachgaumuseum im Nöthigsgut Zusammen mit der Gemeinde betreibt der Geschichtsverein Bachgau im Nöthigsgut ein Heimatmuseum. Nach Renovierung und Erweiterung zeigt das Museum seit 2008 auf ca. 1.100 m² eine Vielzahl von Exponaten aus der geschichtsträchtigen Vergangenheit des Bachgaus. Als solches zählt es zu den wenigen „Landschaftsmuseen“ in Bayern. Zu besichtigen sind in verschiedenen Abteilungen Funde aus der Frühgeschichte, ein Lapidarium (Torbogen, Grenzsteine), Volksfrömmigkeit (Flügelaltare), Handwerk (Seiler, Zimmermann, Schmied, Sattler, Wagner, Küfer), Landwirtschaft (Ölmühle), Brauwesen, Weinbau mit Küferei, Bürgerliches Wohnen, Geschichte der Bekleidungsindustrie, Wäsche und Leinen, Glas und Keramik, Militaria und Spielzeug. Öffnungszeiten So von 14–17 Uhr Führungen für Gruppen nach Vereinbarung Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei

2 Historische Artilleriekanone

18. Mai 2014 bis 28. Februar 2016

Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg Am 28. Juli 1914, vor ca. 100 Jahren, begann mit der Kriegserklärung von Österreich an Serbien der Erste Weltkrieg. Dieser Krieg war die erste militärische Auseinandersetzung, die durch internationale Verflechtung und moderner Kriegstechnik ein weltweites Ausmaß annahm. Nie zuvor hatte es in der Weltgeschichte ein Völkerringen dieser Größenordnung gegeben, nie zuvor einen Zusammenprall von Millionenheeren und zum ersten Mal einen solchen Konflikt im Industriezeitalter. Namen wie Verdun, Tannenberg und Skagerrak sind vielen Menschen noch heute im Gedächtnis. Mit Jubel und Begeisterung war der Krieg begonnen worden. Als er nach viereinhalb Jahren zu Ende ging, herrschte Not und Elend. 8,5 Millionen Tote waren zu beklagen. Ursachen, Verlauf und Folgen des 1. Weltkrieges sollen nicht so sehr Gegenstand dieser Sonderausstellung sein. Gezeigt werden vielmehr Uniformen, Waffen, Fotos und Dokumente, die an die Zeit dieses Krieges erinnern und bis heute in den Großostheimer Familien aufbewahrt werden. Ergänzende Ausstellung im Treppenhaus

Die Deutschen Kolonien Die deutsche Kolonialgeschichte begann vergleichsweise spät. Erst 1884 stellte das Kaiserreich Besitzungen deutscher Kaufleute in den damaligen Kolonien Südwestafrika, kurz darauf in Togo, Kamerun und Ostafrika unter Schutz.

Weitere Veranstaltungen Speziell für Kinder werden museumspädagogische Aktionen angeboten (Bastelwerkstätten, Geburtstage), abwechslungsreiche Familienführungen gibt es durch das Führungsnetz Bachgau. Zur Museumsnacht und zum Marktplatzfest kann das Bachgaumuseum seinen Besuchern ebenfalls Besonderes bieten.

Großostheim Reizvoll zwischen der Mainebene und den Ausläufern des Odenwalds gelegen, bildet Großostheim den Mittelpunkt des Bachgaues. Der Cent Bachgau gehörte seit 1278 zum Kurfürstentum Mainz. Herzstück des historischen Ortskerns mit zahlreichen Fachwerkhäusern ist der weitläufige Marktplatz. Er beherbergt das Nöthigsgut (ein dompropsteiliger Lehnshof) mit Bachgaumuseum und Gotischem Haus. In der prächtigen Pfarrkirche St. Peter und Paul befindet sich der weltberühmte Beweinungsaltar von Tilman Riemenschneider. Gemütliche Gaststätten im heute modernen Wirtschaftsstandort bieten Erzeugnisse heimischer Winzer und die Biere der größten Privatbrauerei Bayerns an. 4 Großostheim, Blick auf den Marktplatz

Nach dem 1. Weltkrieg verlor Deutschland alle überseeischen Kolonien.

3 Angehörige der Ostafrika-Schutztruppe

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Stadtporträt

Hanau

Brüder-Grimm-Stadt

1 Brüder-Grimm-Nationaldenkmal

2 Brüder-Grimm-Märchenfestspiele: König Drosselbart

Hanau steht für Vielfalt Historische Gärten und Parks, seltene Urwildpferde, bedeutende Kultur- und Baudenkmäler, das malerische Mainufer, der zweitgrößte Hafen am Main-Donau-Kanal und die Steinheimer Altstadt mit ihren romantischen Fachwerkhäusern gehören zu den zahlreichen Attraktionen, die einen Besuch in Hanau zu einem lohnenswerten Erlebnis machen. Als kulturelles Zentrum im Osten des Rhein-Main-Gebiets bietet die Geburtsstadt der Brüder Grimm neben historischen Sehenswürdigkeiten auch neun Museen, zahlreiche Galerien sowie über 1.000 Veranstaltungen pro Jahr. Ein Höhepunkt sind die Brüder-Grimm-Märchenfestspiele, die jeden Sommer im Amphitheater von Schloss Philippsruhe Erwachsene und Kinder gleichermaßen bezaubern. Als Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße und der Hessischen Apfelweinstraße sowie Teil der Deutschen Fachwerkstraße und der Route der Industriekultur ist Hanau ein beliebtes touristisches Ziel. Zu den schönsten Ausflugszielen zählt Philippsruhe, ein herrliches Landschloss im Barockstil am Ufer des Mains mit historischem Museum und umgeben von einem weitläufigen Park mit Orangerie, Skulpturenpark und Amphitheater. Die im 18. Jahrhundert erbauten Kuranlagen von Wilhelmsbad mit Hessischem Puppenmuseum und Englischem Garten laden ebenso zu einem Besuch ein wie die Altstadt von Steinheim mit dem im Schloss befindlichen Museum für regionale Vor- und Frühgeschichte. Ebenfalls zum Publikumsmagneten hat sich Hessens größter und schönster Wochenmarkt auf dem Hanauer Marktplatz entwickelt. Ein attraktives Einzelhandelsangebot, verkaufsoffene Sonntage und lange Einkaufsnächte machen die Stadt zum Einkaufszentrum der Region. Hanau steht für Natur pur Im Zuge der Konversion von 340 Hektar ehemaliger Militärliegenschaften wurde im September 2009 eine 4 Historisches Karussell, Wilhelmsbad

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5 Steinheim mit Schlossturm

3 Schloss Philippsruhe

Gruppe seltener Przewalski-Urwildpferde im Rahmen eines internationalen Zuchtprogramms auf einem ehemaligen US-Militärübungsgelände im Stadtteil Großauheim angesiedelt. In Begleitung versierter Führer können Besucher das weitläufige Gelände des Naturschutzparks erkunden und alles über die ungewöhnliche Pflanzen- und Tierwelt erfahren. Spaziergänge im Gelände und zu den Pferden werden durch das Umweltzentrum Hanau organisiert. Für weitere unvergessliche Naturerlebnisse stehen das Umweltzentrum Hanau in der Kinzigaue und der Wildpark Fasanerie im Stadtteil Klein-Auheim. Forstmuseum, Planwagenfahrten, Hochseilgarten, Greifvogel-Flugschau, Kinderspielplatz und Streichelgehege und vieles mehr sorgen für Kurzweil und Abenteuer. Zahlreiche Parks, neun Naturschutzgebiete und sieben Landschaftsschutzgebiete im Stadtgebiet bieten zudem die Möglichkeit den „Grünen Ring rund um Hanau“ zu genießen. Hanau steht für Wandel Mit Hilfe eines innovativen europaweiten Vergabeverfahrens namens „Wettbewerblicher Dialog“ hat die Stadt bei der Belebung ihres Zentrums neue Wege beschritten. Mit Hilfe eines Investors werden in den kommenden Jahren fünf Plätze und umliegende Straßen in der Innenstadt umgestaltet und neue Angebote in den Bereichen Einzelhandel, Wohnen, Kultur und Gastronomie geschaffen. Geplant sind unter anderem eine neue Stadtbibliothek, ein Einkaufszentrum und attraktive Wohnviertel. Genießen Sie die Vielfalt und die Möglichkeiten in der schönen Brüder-Grimm-Stadt. Mehr Informationen unter Touristinformation@hanau.de www.hanau.de www.brueder-grimm-maerchenfestspiele.de

6 Przewalski-Urwildpferde


Deutsches Goldschmiedehaus Hanau Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. Altstädter Markt 6, 63450 Hanau Telefon: 06181 256556 E-Mail: gfg-hanau@t-online.de www.museen-hanau.de

Freiheitsplatz Bus 1, 2, 3, 4, 5 ,6 ,7 ,8 , 9, 10, 12, MKK-22, MKK-23, MKK-31, MKK-33, MKK-52, MKK-53, MKK-54, 560, 562, 564, 565, 566

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Hanau Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

2 Vera Siemund, Brosche

3 Iris Bodemer, Halsschmuck

4 Ute Eitzenhöfer, Halsschmuck

30. Januar bis 04. Mai 2014

Die Hanauer Stadtgoldschmiedin Vera Siemund Neben Schmuckstücken der letzten Jahre präsentiert die Künstlerin Arbeiten, die während ihres Aufenthalts in Hanau entstanden sind.

27. Februar bis 04. Mai 2014

Iris Bodemer und Ute Eitzenhöfer. Schmuck Iris Bodemer (*1970) und Ute Eitzenhöfer (*1969) stellen ihren vielseitigen, als künstlerisches Ausdrucksmittel verstandenen Schmuck der letzten 15 Jahre vor.

11. Mai bis 07. September 2014

20 Jahre Made in Hanau Absolventen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau arbeiten in einer gemeinsamen Werkstatt und präsentieren Schmuck und Tafelgerät in ihrer Galerie.

Der in den Jahren 1537/38 begonnene Bau diente zunächst als Rathaus, nach unterschiedlicher Nutzung wird das Gebäude 1942 zum Deutschen Goldschmiedehaus ernannt. Nach der kriegsbedingten Zerstörung erfolgte der Wiederaufbau, ab 1958 konnten wieder Ausstellungen gezeigt werden. Mit seinen Präsentationen zu zeitgenössischen Schmuckund Gerätgestaltern aus dem In- und Ausland und schmuckhistorischen Themen sowie einer Goldschmiedewerkstatt im Souterrain bietet das Goldschmiedehaus dem Besucher eine vielseitige Auseinandersetzung mit Schmuck und Gerät. Öffnungszeiten Di bis So von 11–17 Uhr Eintrittspreise 3 Euro, ermäßigt 2 Euro Führungen Sonntags um 11 Uhr 19.01., 16.02., 23.03., 13.04., 18.05., 29.06., 20.07., 14.09., 12.10., 16.11., 07.12. Mittwochs um 12.30 Uhr 29.01., 26.02., 26.03., 30.04., 28.05., 25.06., 30.07., 27.08., 24.09., 29.10., 26.11. Sonderführungen auf Anfrage Goldschmiedeworkshops für Kinder In den Ferien jeweils von 14.30–16.30 Uhr 16.04., 23.04. 30.07., 06.08, 13.08., 20.08., 27.08., 03.09. 22.10., 29.10. Kindergeburtstage auf Anfrage

Studioausstellungen (Auswahl)

10. Mai bis 06. November 2014

Ebbe Weiss-Weingart und Wegbegleiter Highlights aus der über 200 Stücke umfassenden Sammlung Ebbe Weiss-Weingart werden von zeitgleich entstandenen Schmuckstücken ihrer Künstlerkollegen aus der Sammlung des Deutschen Goldschmiedehauses gezeigt.

30.01. bis 30.03.2014 Gerhard Schulz-Wahle – Legoschmuck 08.05. bis 11.06.2014 20 Jahre Regina Schütz. Schmuck 26.07. bis 14.09.2014 Friedrich-Becker-Preis Düsseldorf 2014

25. September 2014 bis Ende Januar 2015

A touch of steel. Stahlpreis 2014

5 Margit Jäschke, Brosche

Ergebnisse eines Wettbewerbs, der vom Kolloquium Nordrhein-Westfalen zur Förderung des künstlerisch-kreativen Umgangs mit Stahl initiiert und mit Studenten aus Belgien durchgeführt wird. 13. November 2014 bis 18. Januar 2015

MARGIT JÄSCHKE. PRECIOUS Die Künstlerin Margit Jäschke (*1962) stellt in der Ausstellung ihr malerisches Werk und ihre Schmuckkunst in einen spannungsvollen Dialog. 43


Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe Philippsruher Allee 45 63454 Hanau Telefon: 06181 2951718 bzw. 06181 2951799 (Verwaltung) E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

1 Außenansicht Schloss Philippsruhe

Hanau

Schloss Philippsruhe Bus 5, 10, MKK-23

Schloss Philippsruhe Schloss Philippsruhe zählt zu den bedeutenden Kultur- und Baudenkmälern in Hessen. Namensgeber Graf Philipp Reinhard von Hanau-Lichtenberg (1664–1712) ließ die barocke Sommerresidenz am Ufer des Mains im französischen Stil erbauen (Grundsteinlegung 1701). Architekt Julius Ludwig Rothweil (1676–1750) war mit den Bauplänen betraut. Er entwarf einen streng axial ausgerichteten Gebäudekomplex um einen Ehrenhof mit seitlichen Flügeltrakten und dahinter liegendem Gartenparterre. Unter Landgraf Friedrich Wilhelm von Rumpenheim (1820–1884) erfolgte 1875– 1880 eine grundlegende Umgestaltung. Der dänische Architekt Friedrich Ferdinand Meldahl vergrößerte den Mitteltrakt des Corps de Logis, errichtete den Säulenportikus und setzte die Schlosskuppel auf. Ein Großteil der Räume erhielt neue Stuckdekorationen im Stil des dritten Rokoko und Holzeinbauten in Formen der Neurenaissance. Jens Person Lindahl (1843–1887) schuf einen neu gestalteten Landschaftsgarten im englischen Stil. Seit 1967 befindet sich im Corps de Logis das Historische Museum. In den prächtigen Räumen wird Hanauer Kunst und internationale Kunst (17.–20. Jahrhundert) präsentiert. Dem Hanauer Kunsthandwerk mit Fayencen, Gold- und Silberschmiedekunst und Eisenkunstguss sind eigene Räume gewidmet. Weitere Schwerpunkte bilden die Räume mit Werken von Anton Wilhelm Tischbein und niederländischen Meistern und mit einer Ausstellung zu den Brüdern Grimm und das Papiertheatermuseum.

2 Johann Lorenz Rugendas nach Conrad Westermayr, Kampf an der Kinzigbrücke in Hanau am 31. Oktober 1813

3 Ludwig Emil Grimm, Illustration zu dem Märchen Brüderchen und Schwesterchen, 1818, Feder, aquarelliert auf Papier

Bis 26. Januar 2014

„Die Franzosen kommen!“

– Hanau in der Zeit Napoleons 1806–1813

Die Ausstellung schildert die französische Zeit in Hanau von 1806 bis zu ihrem Ende 1813 und der letzten Schlacht Napoleons in Deutschland. Die Schlacht und für die Region Hanau zentrale Persönlichkeiten des Geschehens – General Carl Philipp von Wrede, die Brüder Jacob, Wilhelm und Ludwig Emil Grimm, Fürstprimas Carl Theodor von Dalberg – bilden inhaltliche Schwerpunkte der Ausstellung. Zentrum der Ausstellung ist ein umfangreicher Aquarellzyklus mit Darstellungen der Schlacht vom 30. und 31. Oktober 1813, der die Ereignisse dem Betrachter fast auf die Stunde genau nach 200 Jahren noch einmal vor Augen führt.

Öffnungszeiten Di bis So von 11–18 Uhr Museumscafé: Di bis So von 12–17.30 Uhr

Ganzjährig Weitere Veranstaltungen 02.02.2014 Musikalische Matinee: Napoleon – Aufstieg und Fall eines Genies Lyrik und Musik von Ludwig van Beethoven, Heinrich Heine, Robert Schumann, E.T.A. Hoffmann u. a. mit dem Ensemble BonaNox – Matthias Horn, Christoph Ullrich, Peter Heusch. Roter Saal Schloss Philippsruhe, 11.00 Uhr Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro Eintrittskarten über Frankfurt Ticket RheinMain, www.frankfurt-ticket.de, Telefon: 069 1340469 18.05.2014 Internationaler Museumstag 4 Roter Saal in der Beletage von Schloss Philippsruhe

Neugestaltete Brüder-Grimm-Abteilung Im Jubiläumsjahr 2013 wurde die Brüder-Grimm-Abteilung im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe neu gestaltet. Exponate und Informationen zu den drei Brüdern Jacob, Wilhelm und Ludwig Emil Grimm werden in der erneuerten Dauerausstellung präsentiert. Besonders das zeichnerische Werk des Malerbruders Ludwig Emil Grimm rückt stärker in den Vordergrund. In Hanauer Sammlungen befinden sich rund 160 Zeichnungen und Aquarelle aus seiner Hand, von denen eine wechselnde Auswahl digital präsentiert wird. Wandtexte, die mit historischen Fotos, Zitaten und Reproduktionen von Zeichnungen illustriert sind, informieren über Leben und Wirken der drei Brüder Grimm. In einer Wandvitrine sind die wichtigsten Werke der Brüder Grimm versammelt, darunter die „Deutsche Grammatik“ und die „Deutsche Mythologie“ von Jacob Grimm und die ersten vier Bände des „Deutschen Wörterbuchs“. In der Vitrine ist auch die lederne Aktentasche von Jacob Grimm zu sehen, die er 1815 in Paris getragen haben soll, als er nach den Napoleonischen Kriegen über die Rückgabe von in Kassel geraubten Kunstgütern verhandelte. Genießen Sie im Anschluss das herrschaftliche Ambiente des Schlosses im Museumscafé. Weitere Ausstellungs- und Veranstaltungstermine entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender auf www.museen-hanau.de. Programmänderungen vorbehalten.

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Museum Großauheim Kunst und Industriegeschichte Pfortenwingert 4, 63457 Hanau-Großauheim Telefon: 06181 573763 bzw. 06181 2951799 (Verwaltung) E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

Rochusplatz Bus 5, 566 Großauheim Bahnhof Zug 55, 56

11. Mai bis 21. September 2014

2 Bärbel Grünewald: Kaskade, 2012, Baumwollsatin, Seidenorganza

3 Jutta Briehn: Gotham City, 2011, Leinen, gefärbt

1 Museum Großauheim, Außenansicht des Elektrizitätswerks vom Alten Friedhof aus

Hanau

Art Quilt und Applikation

Jutta Briehn, Bärbel Grünewald, Ute Peukert Seit über vierzig Jahren ist der Quilt ein Medium künstlerischen Ausdrucks. Dennoch ist die Textilkunst angesiedelt zwischen einer angewandten, handwerklichen und kaum anerkannten freien Praxis. Jutta Briehn und Bärbel Grünewald verbinden dagegen das künstlerische Färben, Bedrucken, Schichten und Gestalten von Stofflagen mit Themen der Natur und inspiriert von der Tradition fremder Kultur. Sie zeigen in ihren Art Quilts transparente eigenständige Werke. Ute Peukert widmet sich der fast vergessenen Kunst der Applikationsstickerei und komponiert Fläche und Naht in einen neuen Kontext voller Haptik und visueller Poesie.

Museum Großauheim Die 2010 wiedereröffnete Kunstabteilung des Museums besticht durch einzigartige Werke des bedeutendsten deutschen Tierplastikers der Moderne und Mitglied der Berliner Sezession, August Gaul, sowie durch Gemälde, Farbglasfenster und Mosaike des Großauheimer Künstlers August Peukert. Die 2011 neugestaltete industriegeschichtliche Abteilung zeigt den Wandel von der bäuerlichen Lebenskultur und handwerklichen Arbeitsweise zur industriellen Fertigung am Beispiel von regionalen Fabrikationen und eine Auswahl ihrer zeitgemäßen modernsten Produkte bis in die Neuzeit. Öffnungszeiten Do bis So von 10–12 und 14–17 Uhr Weitere Veranstaltungen 27./28. September 2014 Großauheimer Dampftage

Auf www.museen-hanau.de finden Sie das museumspädagogische Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und Workshops für Erwachsene.

Museum Schloss Steinheim Regionale Vor- und Frühgeschichte Schlossstraße 9, 63456 Hanau-Steinheim Telefon: 06181 659701 bzw. 06181 2951799 (Verwaltung) E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

Poststraße Bus 4

Bis 18. Mai 2014

Steinheimer Unterwelt.

Ausstellung zum Kellerkataster der Altstadt

Unterirdische Kellergewölbe werden für alles Mögliche genutzt: Lagerung von Vorräten, Aufbewahrung von Werkzeugen oder als Partyzone. Hier findet sich Platz für die Waschmaschine, den Heizungsraum und häufig auch für Gerümpel. Und gerade historische Keller können auch so manches Geheimnis der Vergangenheit bergen. Um diese zu erkunden, 2 Privater Keller mit Kreuzgradgewölbe, getragen von zwei wurden in der historischen Altstadt Sandsteinsäulen von Steinheim systematisch Keller als kulturgeschichtliche Dokumente der Vergangenheit vermessen und kartiert. In den letzten sieben Jahren traten erstaunliche und interessante Ergebnisse zu Tage, die in der Ausstellung im regionalen Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schloss Steinheim präsentiert werden.

11 Museum Schloss Steinheim

Hanau

Museum Schloss Steinheim Regionale Vor- und Frühgeschichte Inmitten der Altstadt von Steinheim mit seinen gemütlichen Gaststätten und Apfelweinkneipen befindet sich Schloss Steinheim. Die Burg Steinheim, erstmals erwähnt im Jahr 1222, war rund 370 Jahre im Besitz des Kurfürstentums Mainz. 1808/13 erfolgten Umbauten im klassizistischen Stil und prägen das heutige Erscheinungsbild des Baues. Seit 1986 befindet sich im Schloss das Museum für regionale Vor- und Frühgeschichte. Die Dauerausstellung umfasst die ersten menschlichen Spuren, die revolutionäre Entdeckung der Bronze, die Hinterlassenschaften der Römer bis zu den Relikten des Mittelalters. Weitere Räume sind der wechselhaften Geschichte der Burg und der Steinheimer Stadtgeschichte gewidmet. Öffnungszeiten Do bis So von 10–12 und 14–17 Uhr Weitere Veranstaltungen: 18.05.2014 Internationaler Museumstag

Auf die interessierten Besucherinnen und Besucher wartet ein spannendes Begleitprogramm mit Lesungen, Vorträgen und Führungen. www.museen-hanau.de 45


Hessisches Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad Parkpromenade 4, 63454 Hanau Telefon: 06181 86212 E-Mail: hesspuppenmuseum@aol.com www.hessisches-puppenmuseum.de

Bismarckturm Bus 1, 9, MKK-31 Wilhelmsbad Bahnhof Zug 55, Bus 1, 9, MKK-31

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Hanau Hessisches Puppenmuseum Auf ca. 800 m² werden Puppen und Spielzeug von der Antike bis heute gezeigt. Es besteht die Möglichkeit, einen Wandel durch die europäische Kulturgeschichte zu machen, in die Puppengeschichte einzutauchen, seltene Kostbarkeiten wie einen antiken Puppenautomaten, Porzellanschönheiten oder eine Steiff-Puppe zu bewundern und „Freunde“ aus der eigenen Kindheit wie die berühmten Schildkrötkinder und auch die Barbie zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist auch die Japansammlung des Museums. Öffnungszeiten Di bis Fr von 10–12 Uhr und 14–17 Uhr Sa und So von 10–17 Uhr Vom 19.–22.06. ist das Museum nur gemeinsam mit dem Wilhelmsbader Gartenfest zu besuchen. Montags, 24.12., 25.12. und 31.12 geschlossen Eintrittspreise Erwachsene 3,50 Euro Kinder 1 Euro, Familienkarte 7 Euro Weitere Veranstaltungen: Bis 19.01.2014 Meine Welt mit Puppen – Gaby Rademann 21.06. bis 21.09.2014 Stoffkunst: Quilt/Hagoita 21.06.2013 Quilt Day

26. Januar bis 6. April 2014

Spielzeug für Kinderhände Puppen und Spielzeug

14. Februar bis 9. Juni 2014

„Die Liebe besiegt alles“

Amor vincit omnia, Liebe in der Kunst und kunstvolle Liebesgaben

13. April bis 9. Juni 2014

Reinhilde Rosenberger – Von der Stoff- zur Porträt-Puppe

28. September bis 23. November 2014

Wohnkultur im Kleinformat

30. November 2014 bis 2. Februar 2015

Krippen aus Lateinamerika Aus der Sammlung Hubert Wenzel

Hochheimer Weinbaumuseum Wiesbadener Straße 1, 65239 Hochheim am Main Telefon: 06146 900-333 E-Mail: tourismus@hochheim.de www.hochheim.de

Wiesbadener Straße Bus 46, 68, 826

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Hochheim am Main Hochheimer Weinbaumuseum Das Gewölbe der ehemaligen Frankhof-Kellerei von 1902 bietet dem ersten hessischen Weinbaumuseum einen würdigen Rahmen. Das Hochheimer Weinbaumuseum erfasst dabei die lokale Weinchronik, zeigt aber beispielsweise auch, wie die Sektproduktion von Frankreich in den Rheingau kam und welche weiteren überregionalen Einflüsse im Weinbau eine Rolle spielen. Der ehrenamtliche Museumsdienst steht während des Besuches für Fragen zur Verfügung. Führungen und kleine Weinproben können gebucht werden. Sonderveranstaltungen sind dem Veranstaltungskalender unter www.hochheim.de zu entnehmen. Die Anmietung der Museumsräume für Feste und Veranstaltungen ist möglich. Öffnungszeiten Sa und So von 15–17 Uhr und nach Vereinbarung Führungen durch Hochheimer Winzer und kleine Weinproben auf Anfrage. Eintrittspreise: siehe Aushang oder auf Anfrage

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2 + 3 Kinder beim Messen von Oechslegraden und Führung zum Thema Hochheimer Weinlagen

Ganzjährig

Von Reben im Wingert & Wein im Keller Die Wein- und Sektstadt Hochheim am Main ist geprägt durch Weinberge und zahlreiche Winzerbetriebe. Die hiesigen Weinbergslagen sowie deren unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten lassen sich aktiv im Museum erkunden. Handmaschinen, Rebscheren und Bütten sind Zeugen der Arbeit des Winzers in den Weinbergen. Historische Weinpressen und weitere Gerätschaften veranschaulichen die Verarbeitung der Trauben zu Wein, Sekt und Saft. Nicht zuletzt ist das Handwerk des Küfers zu besichtigten, welcher die Weinfässer herstellt.


1 Schönborn-Schloss

2 Torbogen zur Erinnerung an den Kaiserbesuch 1764

3 Balthasar Neumann Kirche St. Cäcilia

Stadtporträt Schönborn-Stadt

Heusenstamm im Jubiläumsjahr des Kaiserbesuchs Nach dem Kauf der reichsunmittelbaren Herrschaft Heusenstamm begann das Haus Schönborn, das gleichnamige Dorf in eine kleine Residenz zu verwandeln. Sie bauten das SchönbornSchloss, heute Rathaus der Stadt. Später ließen sie am Kirchplatz vom Architekten Balthasar Neumann die Kirche St. Cäcilia errichten. Ebenfalls am Kirchplatz erinnert ein prächtiger Triumphbogen an den Besuch Kaisers Franz I. in Heusenstamm, wo er die Wahl seines Sohnes Joseph zum Römischen König abwartete. Dieses Ereignis von europäischer Bedeutung vor 250 Jahren wird Heusenstamm 2014 mit Theateraufführungen, Galakonzerten, einer Ausstellung sowie einer Vortragsreihe über den geschichtlichen Hintergrund festlich begehen. Der Barockgarten jener Tage vor dem Schloss war im 19. Jahrhundert untergegangen. Als bedeutendes Beispiel eines Barockgartens im Rhein-Main-Gebiet in den vergangenen Jahren in wesentlichen Teilen wieder hergestellt, schmücken heute

blumenreiche Parterres die Anlage vor dem Schloss und eine Lindenallee mit flankierenden Weihern lädt zum Spaziergang ein. In einer idyllischen Lichtung der Heusenstamm umgebenden Wälder liegt der Patershäuser Hof, in einer HR3-Umfrage auf Rang 4 der schönsten Bauernhöfe Hessens. Was heute als Demeter-Hof geführt wird, war im 14. Jahrhundert eines der mächtigsten Zisterzienserinnen-Klöster auf dem Gebiet des heutigen Hessens. Mit seinen rund 19.000 Einwohnern ist Heusenstamm mehr als eine Schlafstadt Frankfurts. In dieser „kleinen Residenz“ verbinden sich Geschichte und Natur: Es ist ein Ort zum Wohlfühlen. Und von Frankfurts Zentrum in nur 15 Minuten mit der S2 erreichbar. Mehr Informationen unter www.hgv-heusenstamm.de www.heusenstamm.de

Museum im Haus der Stadtgeschichte Heusenstamm 63150 Heusenstamm bei Eckgasse 5 durch das Tor dem Gartenweg bis ans Ende folgen! Bahnhof S-Bahn S2, Telefon: 06104 65477 oder 06106 9171 Bus Of-30, OF-96, 651, E-Mail: drkrebs@hgv-heusenstamm.de oder drschneider@hgv-heusenstamm.de AST OF-38 www.hgv-heusenstamm.de/museum 41

Ganzjährig

800 Jahre Heusenstammer Geschichte Erlesene Stücke wie ein Renaissance-Altar ergänzen illustrierte Texttafeln. Sie berichten u. a. von Personen, die über Heusenstamm hinaus deutsche Geschichte bewirkt haben. Ein umlaufendes Zeitband verbindet allgemeine mit Heusenstammer Geschichte.

Heusenstamm Museum im Haus der Stadtgeschichte Eintrittspreise 2 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei Führung 30 Euro + Eintritt. Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Anmeldung. Öffnungszeiten der Ausstellungen:

5 Rembrücker Altar

17. Juli. bis 03. August 2014

Frankfurts Ruhm und Heusenstamms Ehre Kopien von Gemälden aus dem Kunsthistorischen Museum Wien und einige Originalteile zeigen den festlichen Glanz bei der Wahl Joseph II. zum Römischen König Anno 1764, einem Ereignis von europäischem Rang.

10. bis 26. Oktober 2014

Heusenstamm aus der Vogelperspektive

• 800 Jahre Heusenstammer Geschichte So von 14–17 Uhr, Samstagnachmittag nach vorheriger Anmeldung • Frankfurts Ruhm und Heusenstamms Ehre Mi von 18–20 Uhr und So 14–17 Uhr • Heusenstamm aus der Vogelperspektive Mi von 18–20 Uhr und So 14–17 Uhr • Boten der Weihnachtszeit Mi und Fr von 17–19 Uhr, So 14–17 Uhr 6 Einzug Kaiser Franz I. und seines Sohnes Joseph in Frankfurt

Wachstum einer Stadt über sechs Jahrzehnte, gezeigt mit Luftbildern von Markus Baer und anderen. 12. Dezember 2014 bis 5. Januar 2015

Boten der Weihnachtszeit Alles, was Weihnachten stimmungsvoll macht: Engel, Sterne, Schwibbögen und vieles mehr. Eine Ausstellung für die ganze Familie. 47


Museum bei der Kaiserpfalz François-Lachenal-Platz 5 55218 Ingelheim am Rhein Telefon: 06132 714701 E-Mail: info-museum@ingelheim.de www.museum-ingelheim.de

1 Museum bei der Kaiserpfalz

Ingelheim am Rhein

Ingelheim, François-Lachenal-Platz Bus 611, 620

Museum bei der Kaiserpfalz Im Museumsgebäude befinden sich das Kaiserpfalz-Besucherzentrum und eine Außenstelle der Tourist-Information. Öffnungszeiten Di bis So, April bis Okt von 10–17 Uhr Nov bis März von 10–16 Uhr Geschlossen: montags (außer an Feiertagen) und vom 23.12. bis 05.01. Eintrittspreise 3 Euro / ermäßigt 2,50 Euro Ermäßigung für Gruppen ab 10 Personen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei Weitere Veranstaltungen • Sonderausstellungen • Römertag Rheinhessen • Internationaler Museumstag • Vorträge, Führungen und Familientage • Kinder führen Kinder • Interkulturelle Führungen • Museum musikalisch / literarisch

2 + 3 Blick in die Ausstellung

Ganzjährig

Ingelheimer Stadtgeschichte in vielen Facetten Das Ingelheimer Museum bei der Kaiserpfalz liegt in unmittelbarer Nähe des Kaiserpfalzareals. Es ist barrierefrei und mit einer kleinen Cafeteria ausgestattet. Ein eigener Ausstellungsraum widmet sich der Ingelheimer Kaiserpfalz. Darüber hinaus informiert das Museum über die Vor- und Frühgeschichte, die Römerzeit und das Frühmittelalter im Ingelheimer Raum. In allen Abteilungen des Museums finden sich spezielle Kindertexttafeln zu einzelnen Exponaten. Im Museumshof können Pflanzen aus dem „Capitulare de villis“ Karls des Großen studiert werden.

Kaiserpfalz Ingelheim Kontaktdaten wie Museum bei der Kaiserpfalz www.kaiserpfalz-ingelheim.de

4 Kaiserpfalz Ingelheim, Aula regia (Thronhalle)

Kaiserpfalz Ingelheim 5 Kaiserpfalz Ingelheim, Denkmalbereich Heidesheimer Tor

Öffnungszeiten Mo bis So, April bis Okt von 10–17 Uhr Nov bis März von 10–16 Uhr Geschlossen: 23.12. bis 05.01. Eintrittspreise Eintritt frei Weitere Angebote und Veranstaltungen • Öffentliche Führungen von April bis Oktober jeweils samstags um 15 Uhr • Führungen für private Gruppen in verschiedenen Fremdsprachen • Multimedialer Besucherführer eGuide • Tag des offenen Denkmals am 14.09.2014

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Ganzjährig

Die Kaiserpfalz Ingelheim entdecken Die Ingelheimer Kaiserpfalz wurde am Ende des 8. Jahrhunderts von Karl dem Großen als Palastanlage erbaut. Sie diente ihm und 17 weiteren Königen und Kaisern über 500 Jahre als Regierungsort. Heute sind noch eindrucksvolle Ruinen der einstigen Prachtarchitektur erhalten. Diese können auf eigene Faust entlang des „Historischen Rundwegs“ oder in Begleitung eines Stadtführers bei einer öffentlichen oder gebuchten Führung erkundet werden. Im Besucherzentrum macht eine digitale Rekonstruktion die Ausmaße und die prächtige Ausgestaltung der Pfalz fotorealistisch erlebbar.


Karlsjahr 2014 in Ingelheim am Rhein Am 28. Januar 2014 jährt sich der Todestag Karls des Großen zum 1200. Mal. Diesem Anlass sind im „Karlsjahr 2014“ europaweit Veranstaltungen und Ausstellungen gewidmet. Die Geschichte und Identität der Stadt Ingelheim am Rhein sind durch Karl den Großen außerordentlich stark beeinflusst. Die hier um 800 errichtete Kaiserpfalz ist eines der bedeutendsten Zeugnisse früh- und hochmittelalterlicher Großarchitektur in Europa. Karls Biograph Einhard stellte die Ingelheimer Kaiserpfalz neben der Pfalz in Nimwegen und der Marienkapelle in Aachen in die Reihe der wichtigsten Bauprojekte Karls des Großen. Die Überreste dieser karolingischen Herrschaftsarchitektur prägen das Bild des Stadtviertels Saalgebiet in Nieder-Ingelheim bis auf den heutigen Tag. Im „Karlsjahr 2014“ werden Ausstellungen im Museum bei der Kaiserpfalz und im Alten Rathaus Nieder-Ingelheim das mittelalterliche Architekturerbe Karls des Großen, dessen Wandel von 800 bis in die Gegenwart, und den Kult um die Person Karls des Großen beleuchten. Die historischen Originalschauplätze der Kaiserpfalz und die beiden Ausstellungsorte werden zu einem Rundweg „Karl der Große in Ingelheim“ verknüpft und bilden zusammen ein umfassendes Ausstellungserlebnis.

Dem Kaiser auf der Spur – 1200 Jahre Karl der Große und Ingelheim Drei Ausstellungen zum Karlsjahr 2014 in der Kaiserpfalz Ingelheim 3. April bis 14. Dezember 2014

Personenkult

Im Museum bei der Kaiserpfalz Schon bald nach dem Tod Karls des Großen begannen sich um seine Person Legenden zu bilden. Zum Teil vollzog sich die Verehrung auf volkstümlicher Ebene, aber vor allem die nachfolgenden Herrscher nutzten seine Popularität, um ihre Macht zu stärken. Die Sonderausstellung zeigt anhand zahlreicher Darstellungen und Objekte aus unterschiedlichen Epochen die Rezeption des Kaisers durch die Nachwelt. 6 L. Massard, CHARLEMAGNE Kolorierte Radierung, 1838

Pfalzansichten

7 Der Ingelheimer „Saal“, Holzschnitt aus Sebastian Münster, Cosmographie, 1550

Im Alten Rathaus Nieder-Ingelheim Der Wandel der Kaiserpfalz von einem der kostbarsten Paläste der Karolingerzeit über seinen Verfall im Spätmittelalter bis zum lebendigen Denkmal und Stadtviertel der Gegenwart wird in der Ausstellung thematisiert. Es wird der Umgang mit dem baulichen Erbe Karls des Großen durch alle, die nach ihm kamen, gezeigt: durch die nachfolgenden Herrscher, Bewohner, Wissenschaftler und Denkmalschützer. Der Besucher reist auf diese Weise durch 1200 Jahre Kaiserpfalz-Geschichte!

9. September bis 14. Dezember 2014

Prachtort

8 Flügelpferdrelief, Ende 8. Jahrhundert, Kaiserpfalz Ingelheim

Ingelheim am Rhein Museum bei der Kaiserpfalz François-Lachenal-Platz 5 55218 Ingelheim am Rhein

Altes Rathaus Nieder-Ingelheim François-Lachenal-Platz 1 55218 Ingelheim am Rhein Das Alte Rathaus Nieder-Ingelheim dient heute als Ausstellungshaus. Hier finden das ganze Jahr über wechselnde Ausstellungen verschiedener öffentlicher und privater Veranstalter statt, wie z. B. regelmäßig im Frühjahr die „Internationalen Tage“ von Boehringer Ingelheim. Öffnungszeiten Karlsjahr-Ausstellungen Di bis So von 10–17 Uhr (geringfügige Änderungen der Uhrzeiten vorbehalten) Geschlossen Montag, außer an Feiertagen Eintrittspreise Museum oder Altes Rathaus 3 Euro, ermäßigt 2,50 Euro Kombikarte Museum & Altes Rathaus (ab 9. September 2014) 5 Euro, ermäßigt 4,50 Euro Ermäßigung für Gruppen ab 10 Personen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

9. September bis 14. Dezember 2014

9 Altes Rathaus Nieder-Ingelheim

Im Museum bei der Kaiserpfalz Im Zentrum der Ausstellung stehen Originalfunde der Karolingerzeit aus der Kaiserpfalz. Es entsteht eine „Schatzkammer“, die die materiellen Überreste der Pfalz präsentiert und die prächtige Architektur eindrucksvoll vor Augen führt. Von zentraler Bedeutung sind hierbei Fundstücke aus dem Bereich der Bauskulptur. Darüber hinaus veranschaulichen einzelne Funde der Sachkultur die Präsenz der Menschen in der Pfalz, wie die einzigartige Goldmünze mit dem Bildnis Karls des Großen, die in Ingelheim entdeckt wurde.

Führungen Verschieden lange Führungen durch die Ausstellungen und das Außendenkmal Kaiserpfalz können einzeln gebucht oder miteinander kombiniert werden. Information und Buchung Besucherzentrum und Museum bei der Kaiserpfalz Telefon: 06132 714701 E-Mail: info-museum@ingelheim.de www.karlsjahr2014-ingelheim.de www.museum-ingelheim.de Weitere Veranstaltungen Illumina.Ingelheim Das Lichtkunstspektakel in der Kaiserpfalz Ingelheim zum Karlsjahr 2014 Freitag, 12.09.2014 bis Sonntag, 14.09.2014 Weitere Veranstaltungen unter www.karlsjahr2014-ingelheim.de 10 Rekonstruktionsmodell Kaiserpfalz Ingelheim

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Museum Kelkheim Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte Frankfurter Str. 21, 65779 Kelkheim Telefon: 06195 803850/851 (vormittags) E-Mail: kultur@kelkheim.de www.museum-kelkheim.de

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Kelkheim Museum Kelkheim Das Museum Kelkheim dokumentiert als Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte die einzigartige Entwicklung einer 150-jährigen Möbeltradition in Kelkheim. Zahlreiche Möbel vom Historismus über den Jugendstil bis in die 1960er-Jahre zeigen die ganze Bandbreite der Kelkheimer Möbelherstellung. Eine historische Werkstatt veranschaulicht Arbeitsbedingungen und Handwerkstechniken. Führungen geben einen lebendigen Eindruck vom Leben und Arbeiten im 19. und 20. Jahrhundert.

19. Februar bis 30. März 2014

Das Rhein-Main-Gebiet zur Zeit der Französischen Revolution und Napoleons

2 Gouache eines unbekannten Künstlers: Napoleon I. während des Rückzugs von der Völkerschlacht von Leipzig vor der Überquerung der Brücke von Nied am 1. November 1813

In Sonderausstellungen gibt das Museum Kelkheim darüber hinaus Einblick in aktuelle Themen zur Kunst und Kultur. Öffnungszeiten Mi von 15–17 Uhr, Fr von 16–18 Uhr, So von 15–18 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel.: 06195 803850/851, E-Mail: kultur@kelkheim.de

Stadtmitte Bus 263, 804

Eine Sonderausstellung des Museums Kelkheim in Zusammenarbeit mit der Stiftung Historische Kommission für die Rheinlande 1789–1815 Die Französische Revolution im Rhein-Main-Gebiet begann im Oktober 1792 mit dem Rückzug des Kurmainzer Militärs aus dem „Zentralort des Deutschen Reiches“, Mainz. Die Ausstellung illustriert mit zahlreichen Exponaten die Geschehnisse abseits von Schulbüchern und Geschichtsatlanten.

5. November bis 7. Dezember 2014

Jörg Immendorff – A. R. Penck

Eine deutsch-deutsche Künstlerfreundschaft

Eintrittspreise Dauerausstellung 3 Euro Sonderausstellungen 5 Euro, Kinder 2 Euro

Galerie der Stadt Kelkheim Seit 2002 hat die „Galerie der Stadt Kelkheim“ einen adäquaten Ausstellungsraum in der restaurierten Alten Kirche Hornau (1725) gefunden. Von März bis Oktober werden hier Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen präsentiert.

3 A.R. Penck, „Kopf“

Öffnungszeiten: Mi und Fr von 15–18 Uhr Sa, sonn- und feiertags von 11–18 Uhr 4 Jörg Immendorff, Ohne Titel

Sonderausstellung des Museums Kelkheim in Zusammenarbeit mit der Galerie Breckner, Düsseldorf Im 25. Jahr des Berliner Mauerfalls beleuchtet die Ausstellung „Jörg Immendorff (1945–2007) und A. R. Penck (1939)“ eine der wohl bekanntesten Künstlerfreundschaften. Beide nahmen 1972 an der documenta 5 in Kassel teil, trafen sich aber erst Mitte der 1970er-Jahre, Penck lebte zu der Zeit noch in Dresden. In den folgenden Jahren entstanden über die Grenze hinweg zahlreiche auch gemeinsame Arbeiten, die die deutsch-deutsche Situation zum Thema hatten. Nach der Übersiedlung von Penck in den Westen und dem von Immendorff in Bildern vorhergeahnten Mauerfall ließ die künstlerische Zusammenarbeit nach. In den 1990er-Jahren lehrten beide an der Düsseldorfer Kunstakademie. Jörg Immendorff starb 2007, Penck lebt seit seiner Emeritierung 2003 im irischen Dublin.

Galerie der Stadt Kelkheim Alte Kirche Hornau Rotlintallee, 65779 Kelkheim Telefon: 06195 803850, E-Mail: kultur@kelkheim.de 5 Wiebke Knabe

6 Barbara Hünemohr

Willkommen in Kelkheim Hier lebt man gern … … weil unsere Stadt eingebettet ist in die sanfte und malerische Hügellandschaft am Südhang des Taunus, mit den Vorzügen des Klimas und einer direkten Anbindung an die Metropolen Frankfurt, Wiesbaden und Mainz. … weil man dort wohnt, wo andere Urlaub machen. Auf kurzen Wegen erreicht man schöne Ausflugsziele inmitten der Natur, sei es der Rettershof, der Gimbacher Hof oder der Atzelberg. … weil unsere Stadt ein pulsierendes urbanes Leben bietet mit vielen Freizeiteinrichtungen und gehobener Kultur.

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8. bis 24. August 2014

DIMENSIONEN

Neue Arbeiten von Wiebke Knabe und Barbara Hünemohr Malerei und Skulpturen

10. bis 26. Oktober 2014

FRANK RUCKWIED: STRIPE PAINTING Abstrakte Malerei in Öl/ Fine Art Print

7 Frank Ruckwied, „one of these days“


BraunSammlung Westerbachstr. 23 C, WesterbachCenter 61476 Kronberg Telefon: 06173 302315 E-Mail: info@foerderkreis-braunsammlung.de www.foerderkreis-braunsammlung.de

Kronberg Süd S-Bahn S4 Bus 71, 75, 261

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Kronberg 1 Die BraunSammlung Einen bedeutenden Platz in der Geschichte des deutschen Industriedesigns nehmen die Produkte der Firma Braun in Kronberg ein. In der ständigen Ausstellung wird die 90-jährige Geschichte der Marke Braun dokumentiert. Dieses geschieht anhand von Originalprodukten, Filmen und Interviews. Die Ausstellung dokumentiert, wie Geräte mit Innovationen in Design und Technik geschaffen wurden, die funktionsgerecht, ästhetisch, klar und unaufdringlich sind. Die Verwaltung und Organisation erfolgt durch den Förderkreis BraunSammlung e. V. mit dem Ziel, die Schätze des Braun-Archivs der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

2 Sechs Jahrzehnte Designgeschichte – Uhren, Haarpflege- und Haushaltsgeräte in der BraunSammlung

Ab März 2014

Lebendige Designgeschichte in der BraunSammlung Die facettenreiche Geschichte des Unternehmens und der Marke Braun werden in der BraunSammlung präsentiert. Rund 300 Exponate illustrieren die Entwicklung des Braun-Design von den ersten Anfängen bis heute. Dabei werden alle unterschiedlichen Produktbereiche, darunter Radio- und HiFi-Geräte, Rasierapparate, Haushaltsgeräte, Film- und Fototechnik, Uhren, Zahn- und Haarpflege, berücksichtigt. In anderen Schwerpunktthemen widmet sich die Ausstellung u. a. den Anfängen der 90-jährigen Unternehmensund Designgeschichte, den Meilensteinen des Braun-Design und weist mit Blick auf das Design von heute und die neu entwickelte Designsprache in die Zukunft.

Öffnungszeiten Di bis So von 11–17 Uhr, Mo geschlossen Führungen auf Anfrage, Gruppenführungen nach Anmeldung sind, in Ausnahmefällen auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Die Sammlung ist barrierefrei über einen Aufzug zu erreichen. Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei Kinder & Jugendliche von 7–17 Jahre 1,50 Euro

Nach dem Umzug der BraunSammlung in den ersten Stock des Gebäudes präsentiert sie sich als reine Dauerausstellung mit interaktiven Elementen. Filmmaterial und iPads stellen zu allen Themen vertiefende Informationen für den Ausstellungsbesucher zur Verfügung. Zudem wurden Teile des Archivs so an die Ausstellungsräume angegliedert, dass es nun öffentlich zugänglich ist und eine Vielzahl weiterer Exponate gezeigt werden kann. 3 Braun-Haushalts- und -Phonogeräte im neuen Design der 1950er-Jahre. 4 Altstadt mit Burg

Die Stadt Kronberg Die Stadt Kronberg im Taunus hat über die Jahrhunderte ihren historisch gewachsenen Charakter bewahrt. Die Burg Kronberg, die Altstadtgassen, die herrschaftlichen Villen und Sommerhäuser aus der Zeit der vorigen Jahrhundertwende mit den prachtvollen Gärten prägen die Atmosphäre der gleichwohl modernen Stadt bis heute. Neben den Museen zur Geschichte von Burg und Stadt spiegeln Museum Kronberger Malerkolonie und Fritz-Best-Museum das künstlerische Erbe Kronbergs wider. Ein Bummel durch die Stadt mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Angeboten oder Spaziergänge durch Parks und Grünanlagen machen Kronberg zu einem beliebten Ziel. www.kronberg.de

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Museum Kronberger Malerkolonie Tanzhausstraße 1a 61476 Kronberg Telefon: 06173 929490 E-Mail: museum-malerkolonie@t-online.de www.kronberger-malerkolonie.com

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Kronberg

Post Bus 72, 73 Bahnhof S-Bahn S4, Bus 71, 72, 73, 74, 76, 85, 251, 261

16. Februar bis 27. April 2014

Kronberger Künstlerkolonie

Seit 1979 setzt sich die Museumsgesellschaft Kronberg e. V. dafür ein, das kulturelle Erbe, das mit der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg verbunden ist, zu bewahren. Seit dreizehn Jahren beleuchten zahlreiche Sonderausstellungen im Museum in der Streitkirche das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Malerkolonie, im Wechsel mit zeitgenössischen Ausstellungen und Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung vom Spätbiedermeier bis zum Impressionismus.

Öffnungszeiten Mi von 15–18 Uhr Sa, So und Feiertage von 11–18 Uhr (24.12., 25.12., 31.12. und 01.01. geschlossen)

Usedomer Begegnungen – Sabine Curio, Volker Köpp, Oskar Manigk, Matthias Wegehaupt

2 Matthias Wegehaupt, Ufer, 1999

3 Volker Köpp, Boote, 2007

25 Jahre nach der Öffnung der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands sind diesmal in der Reihe „Begegnungen“ zeitgenössische Künstler der Ostseeinsel Usedom zu Gast in Kronberg. Die vier Künstler waren einst Mitglieder des Verbands Bildender Künstler der DDR und zeigen bis heute ein jeweils sehr individuelles Œuvre, das ein ganz besonderes Licht auf die Geschichte der Menschen (nicht nur an der Ostsee) und deren Erwartungen wirft. Der Bogen spannt sich von den einfühlsamen Interieurs und intimen Landschaften Sabine Curios über die kraftvolle gestische Malerei Oskar Manigks und die farbenfrohen Landschaften und Stadtansichten Volker Köpps bis hin zu den abstrahierenden Landschaftseindrücken Matthias Wegehaupts. Das Begleitprogramm zur Ausstellung mit Lesungen und Vorträgen findet in Kooperation mit dem Usedomer Kunstverein statt.

Eintrittspreise Pro Person 4 Euro, ermäßigt 3 Euro Kinder ab 12 Jahren 2 Euro Familien 10 Euro Gruppen ab 10 Personen je 3 Euro Öffentliche Führungen während der Sonderausstellungen jeweils am 1. Sonntag im Monat um 11.15 Uhr, Gebühr: 2 Euro zzgl. Eintritt oder nach Vereinbarung, auch für Schulklassen

11. bis 18. Mai 2014

Kronberger Museumstage Mit einer Ausstellung der Ergebnisse aus den Erwachsenenkursen der Kunstschule Kronberg.

1. Juni bis 3. August 2014

Klaus Fußmann – Farbenrausch Der 1938 in Velbert geborene Klaus Fußmann zählt zu den wichtigsten deutschen Landschafts- und Blumenmalern unserer Zeit. Seine einfachen und klaren Kompositionen stehen an der Schwelle zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, seine Motive entnimmt er der Natur. Ob leuchtend gelb blühende Rapsfelder oder strahlend roter Mohn, Fußmann entfacht ein wahres Feuerwerk der Farben in seinen Bildern. Dabei bestechen die Aquarelle durch eine spontane Leichtigkeit, während die Masse der pastos aufgetragenen Ölfarbe die Leinwände zu Koloritbergen modelliert.

4 Klaus Fußmann, Mohn, 2004, Aquatinta, 30x40 cm

17. August bis 5. Oktober 2014

Variation V – Werke aus der Sammlung

der Stiftung Kronberger Malerkolonie

Im Zentrum der fünften Variationsausstellung stehen die Tier- und Kinderdarstellungen der Kronberger Kolonisten Norbert Schrödl, Heinrich Winter und Alfred Schreyer. Daneben gibt es eine Auswahl der Meisterwerke aus der Sammlung, begleitet von zahlreichen Neuerwerbungen des gebürtigen Amerikaners Nelson Gray Kinsley. 52


Museum Burg Kronberg Schlossstraße 10–12 61476 Kronberg im Taunus Telefon: 06173 7788 E-Mail: Stiftung@burgkronberg.de www.burgkronberg.de

Berliner Platz Bus 72, 73, 251, 261 Bahnhof S-Bahn S4 Bus 71, 72, 73, 74, 76, 85, 251, 261

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Kronberg Museum Burg Kronberg

2 Annegret Haake: Ostereier mit Märchenmotiven

3 Jutta Briehn, „Gates of India“ (Ausschnitt)

5. bis 21. April 2014

Osterausstellung „Märchenhafte Burg“ Dass viele Märchen auch auf Burg Kronberg gespielt haben könnten, „beweist“ Annegret Haake mit kunstvoll verzierte Ostereiern. Jutta Briehn bereichert die Ausstellung mit kostbaren Quilts, die von „Märchenreisen – Reisemärchen“ erzählen. Außerdem werden Kunsthandwerk und Osterschmuck angeboten. Die Ausstellung ist Sa, So und an Feiertagen jeweils von 11–17 Uhr geöffnet.

August bis Oktober 2014

BurgART Textil „Kunst, die Kreativität fühlbar macht“ zeigt die ARTQuilt Gruppe Glashaus. Sie verwandelt die Burg mittels der flüchtigen Kunstform der LandArt; textile Installationen setzen besondere Plätze und Bauwerke in Szene. Zu besichtigen während der regulären Öffnungszeiten.

Das Museum Burg Kronberg widmet seine Dauerausstellung dem Leben der Herren von Kronberg, der nachfolgenden Nutzung der Burg und der baulichen Rettung Ende des 19. Jahrhunderts. Besondere Attraktionen sind die originalgetreu nachgebaute Rüstung des Ritters Hartmut VI. von Kronberg aus dem 14. Jahrhundert und die gotische Küche. Die Innenräume sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Führungen zu Sonderthemen werden im Veranstaltungskalender „burgzeit 2014“ veröffentlicht. Der Besuch im ansprechend gestalteten, neben dem Burgtor gelegenen Museum Stadtgeschichte Kronberg ist im Burgeintritt enthalten (Sa/So/Feiertage von April bis Oktober). Öffnungszeiten Zwei Wochen vor Ostern bis Ende Oktober Mi, Do, Sa von 13–17 Uhr Mitte Juni bis Mitte September auch Fr 13–17 Uhr stdl. Führungen ab 14 Uhr An Sonn- und Feiertagen 11–18 Uhr stdl. Führungen ab 12 Uhr Sonderführungen auf Anfrage Eintrittspreise einschl. Führung: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Familien 10 Euro

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Glas/Werke/Langen Neue Stadthalle Langen Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen Telefon: 06103 203-400 E-Mail: jkolbe@langen.de www.glaswerke-langen.de; www.neue-stadthalle-langen.de

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Langen

Rathaus Bus OF-73 Ludwig-Erk-Schule Bus 661, 663, OF-71, OF-99

Das Museum Glas/Werke/Langen zeigt ausgewählte Glasbilder aus der Sammlung der Stadt Langen zur zeitgenössischen Glasmalerei: Die über 100 Arbeiten umfassende Sammlung wurde in den letzten 30 Jahren zusammengetragen. Im Mittelpunkt der Kollektion steht das Werk von Johannes Schreiter, einem der bedeutendsten Glasmaler der Gegenwart. Das Museum zeigt in einer Dauerausstellung freie Glasbilder und architekturbezogene für profane und sakrale Bauten entworfene Glasfenster. Die Glas/Werke/Langen sind seit 2010 in der Neuen Stadthalle Langen zu sehen. Öffnungszeiten Nach Terminvereinbarung Monatliche Führungen Terminhinweise unter: www.neue-stadthalle-langen.de Eintrittspreise Der Eintritt ist kostenlos

2 Johannes Schreiter: Fazit 11/1991/GB – The Second Brushstroke

Ganzjährig

Johannes Schreiter ... Im Mittelpunkt der Glas/Werke/Langen stehen Werke von Johannes Schreiter aus allen Schaffensperioden, autonome Glasbilder und Fenster zum Beispiel für den Frankfurter Dom und den Limburger Dom oder aus dem gefeierten Zyklus für die Heidelberger Heiliggeistkirche. Zu sehen sind außerdem neue Stücke aus der Sammlung wie das großartige Foyerfenster „Fazit 11/1991/GB – The Second Brushstroke“ im Haupteingang der Neuen Stadthalle Langen. Darüber hinaus gehören Arbeiten von Klaus Zimmer (AUS), Brian Clarke (GB) und Lukas Derow (D) schon jetzt zur Dauerausstellung. Werke von Georg Meistermann, Lutz Haufschild, Jürgen Hafner, Peter Mollica, Robert Kehlmann, Peter Engel, Theo Kerg, Otto Berschinski, Rüdiger Reinel, Jürgen Reipka und Shimpei Sato halten nach und nach Einzug. 3 Johannes Schreiter: Fazit 19/1989/GB – Bewahrung der Schöpfung (Entwurf)

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4 Johannes Schreiter: S.D.G. 3/2007/GB


Museum.Stadt.Miltenberg „Am Schnatterloch“ Hauptstraße 169–175, 63897 Miltenberg Telefon: 09371 668504 E-Mail: info@museen-miltenberg.de www.museen-miltenberg.de

Miltenberg Bahnhof (etwa 15 Minuten Fußweg) Zug 781 (keine RMV-Bahnlinie aber in RMV-Verbindungsauskunft enthalten), Bus 40 N (NaTourBus nur Mai–Oktober) ist RMV-Linie; Busse 80, 81, 83, 84, 85, 87 (keine RMV-Buslinien, nicht in der RMV-Verbindungsauskunft enthalten)

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Miltenberg Museum.Stadt.Miltenberg In Miltenberg sollten Sie keinesfalls versäumen, das preisgekrönte Museum.Stadt.Miltenberg zu besichtigen. Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der über 400 Jahre alten Fachwerkhäuser mit der Dauerausstellung, die alles über die Geschichte der Stadt und der Region verrät: Leben und Arbeiten der Miltenberger seit dem 16. Jahrhundert, Schwerpunktsammlungen wie Judaica, Jagdwaffen, Glas, Keramik, Spielzeug. Bayerischer Museumspreis 1999 Förderpreis Bezirk Unterfranken 2007 Öffnungszeiten 1. April bis 1. Nov: Di bis So von 10–17.30 Uhr 2. Nov bis 31. Jan: Mi bis So von 11–16 Uhr Gruppen auch außerhalb der Standardzeiten

5 Fährunglück

16. Mai bis 27. Juli 2014

Krieg und Freiheit, Napoleon und die Befreiungskriege in der Rhein-Main-Region Die Ausstellung wird sich mit Ereignissen in der Region sowie mit lokalen Beispielen insbesondere mit Fragen der Freiheit vor 200 Jahren beschäftigen. Es geht dabei nicht vorrangig um die großen militärischen Schlachten, eher um territoriale, sozial-gesellschaftliche und ideologische Aspekte.

Eintrittspreise Erwachsene 4 Euro Weitere Ausstellungen 5. September bis 5. Oktober 2014 Historische Postkarten 14. November 2014 bis 31. Januar 2015 Nussknacker – Gestalt und Geschichte Die Sammlung Adolf Heidenreich

Museum.Burg.Miltenberg Conradyweg 20 63897 Miltenberg Telefon: 09371 668504 E-Mail: info@museen-miltenberg.de www.museen-miltenberg.de

Miltenberg Bahnhof (etwa 15 Minuten Fußweg) Zug 781 (keine RMV-Bahnlinie aber in RMV-Verbindungsauskunft enthalten), Bus 40 N (NaTourBus nur Mai–Oktober) ist RMV-Linie; Busse 80, 81, 83, 84, 85, 87 (keine RMV-Buslinien, nicht in der RMV-Verbindungsauskunft enthalten)

11. April bis 29. Juni 2014

Farbe ist Gesang – Die Künstlerin Ursula Jüngst Betrachtet man Ursula Jüngsts Bilder, fallen einem zuallererst die Farben auf. Lebhaft, kraftvoll, intensiv leuchten sie nebeneinander und übereinander in dichten Farbschichten. Die Bilder entstehen ohne festgelegte Konzeption, rein aus dem Vorgang des Malens. 6 Ursula Jüngst

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Miltenberg Museum.Burg.Miltenberg Über der Stadt erhebt sich das Wahrzeichen Miltenbergs, die Mildenburg. Nach umfangreichen Erhaltungsmaßnahmen beherbergen nun die Innenräume ein weiteres Museum der Stadt Miltenberg, in dem sich Ikonen und zeitgenössische Kunstwerke in einem spannungsreichen Dialog miteinander präsentieren. Förderpreis Bezirk Unterfranken 2012

1. August bis 1. November 2014

Geerdet – Werk und Schaffen von Jürgen Lenssen Dr. Jürgen Lenssen ist nicht nur Seelsorger, Domkapitular und Kunstreferent der Diözese Würzburg, er ist auch Kurator und Mäzen, und darüber hinaus inzwischen ein ernst zu nehmender Künstler. Das Museum.Burg.Miltenberg widmet der bisherigen Lebensleistung und der Person Jürgen Lenssen in diesem Jahr eine Sonderausstellung.

Öffnungszeiten 1. April bis 1. Nov: Di bis Fr von 13–17.30 Uhr Sa bis So von 11–17.30 Uhr Gruppen auch außerhalb der Standardzeiten Im Winter nur mit Führung Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro 4

7 Jürgen Lenssen

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Freilichtmuseum Hessenpark Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach/Taunus Telefon: 06081 588-0 E-Mail: service@hessenpark.de www.hessenpark.de

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Neu-Anspach Hessenpark Bus 5, 63, 64

Neu-Anspach Freilichtmuseum Hessenpark Mitten im Taunus befindet sich das Freilichtmuseum Hessenpark. Besucher erwartet hier ein spannender Einblick in 400 Jahre ländliches und kleinstädtisches Leben in Hessen – von eingerichteten Häusern über Ausstellungen bis hin zu Veranstaltungen. Auf 60 Hektar Freifläche und in über hundert Original-Gebäuden können Museumsgäste erfahren, wie Menschen früher lebten und arbeiteten. Das Freilichtmuseum bietet neben seiner einzigartigen Sammlung hessischer Fachwerkarchitektur einen unmittelbaren Einblick in die ländliche Alltagskultur – lebensnahe Geschichte in einem lebendigen Museum. Öffnungszeiten Jan und Feb: Sa und So von 10–17 Uhr März bis Oktober: täglich von 9–18 Uhr Nov und Dez: Sa und So von 10–17 Uhr Eintrittspreise Informationen über die aktuellen Eintrittspreise finden Sie auf der Hessenpark-Homepage unter www.hessenpark.de.

Weitere Veranstaltungen Anlässlich des 40. Geburtstags findet von März bis November jeden Samstag um 15 Uhr eine öffentliche Jubiläumsführung im Freilichtmuseum Hessenpark statt. 12. und 13. April: Ostermarkt 18. Mai: Internationaler Museumstag mit öffentlichen Führungen 25. Mai: Handwerk im Museum 8. und 9. Juni: Museumstheater – Mühlenleben 14. u. 15. Juni: Großes Chorfest: 40 Jahre, 40 Chöre 20. Juli: Märchentag 30. August bis 4. September: Kinderwoche 13. September: Museumsnacht 27. und 28. September: Treckertreff 3. bis 5. Oktober: Erntefest 18. und 19. Oktober: Apfelfest 29. und 30. November: Adventsmarkt

Taunus Der Taunus gehört zu den ältesten Mittelgebirgen Deutschlands und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Fernab vom Lärm und der Hektik der Großstadt eröffnet sich inmitten der waldreichen Hügellandschaft eine neue Welt. Das Miteinander von attraktiven touristischen Angeboten und einer weitgehend sich selbst überlassenen und gut geschützten Natur erfreut Wanderer ebenso wie Kulturfreunde. Nahe Neu-Anspach lockt zum Beispiel das Freilichtmuseum Hessenpark in längst vergangene Zeiten. Übrigens: An Wochenenden und Feiertagen ermöglicht der Kulturbus – die Stadtbuslinie 5 – von Bad Homburg/Gonzenheim oder Bad Homburg/Bahnhof die direkte, stressfreie und umweltfreundliche Anfahrt ins Museum.

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2 Zeitschleuse vor dem Ausstellungsgebäude aus Asterode

2. März bis 30. November 2014

Freilichtmuseum Hessenpark – 40 Jahre entdecken! Große Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr 2014 Vor 40 Jahren wurde der Grundstein für das Freilichtmuseum Hessenpark gelegt. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Museum rasant. Nachdem es 1978 der Öffentlichkeit übergeben wurde, entwickelte es sich zu einem beliebten Ausflugsziel. Ganze Familien verbinden vielfältige Erinnerungen an die Zeit im Museum. Mit der Jubiläumsausstellung blickt das Freilichtmuseum Hessenpark zurück auf vier Jahrzehnte Museumsgeschichte. 40 ausgewählte Gebäude, Kulturlandschaftselemente, Sammlungsobjekte oder Haustiere zeigen die Geschichte des Museums in einem völlig neuen Licht und ermöglichen einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen. Ausgehend von einer zentralen Einheit im Ausstellungsgebäude aus Asterode erstreckt sich „Freilichtmuseum Hessenpark – 40 Jahre entdecken!“ in vielen Stationen über das gesamte Gelände. Moderne, markante Architektur ist prägend für diese Ausstellung. Ausgewählte Exponate zeigen, wie Zeitgeschichte, Museumsgeschichte und die freilichtmuseale Arbeit miteinander verknüpft sind. Der Besucher begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch die Jahrzehnte. Die Sonderausstellung zur Saison 2014 spannt sich quer durch Zeit und Raum und umfasst die verschiedensten Objekte von unbewegt bis lebendig, von riesengroß bis klitzeklein. Teil der Präsentation ist auch eine kleine Fotoausstellung im Haus Heck. Dort zeigen Museumsbesucher und -mitarbeiter ihre schönsten Bilder aus dem Freilichtmuseum. Lassen Sie sich überraschen! 3 Ebenfalls Teil der Ausstellung: das rote Höhenvieh

4 Die Kirche aus Niederhörlen gestern und heute


Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ Löwengasse 24 63263 Neu-Isenburg Telefon: 06102 5609194 E-Mail: jessica.siebeneich@stadt-neu.isenburg.de www.hugenottenhalle.de

Stadthaus Bus 653 Stadtgrenze Straßenbahn 14, Bus 653

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Neu-Isenburg Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ Das Museum präsentiert verschiedene Facetten der Neu-Isenburger Stadtgeschichte. Neben der Gründungszeit des Hugenottendorfes Neu-Isenburg wird die wirtschaftliche und demografische Entwicklung vom Dorf zur Stadt anhand verschiedener Handwerks- und Gewerbezweige wie die Hasenhaarschneidereien, Portefeuiller und Wäschereien bis hin zur Geschichte des Frankfurter Würstchens gezeigt. In der Musikabteilung werden der künstlerische Werdegang und ausgesuchte Paraderollen des Tenors Franz Völker und der Sopranistin Anny Schlemm dargestellt.

2–3 Günther Wiegel

7. Februar bis 6. April 2014

Schriftkünstler Günther Wiegel Die Ausstellung widmet sich dem Schriftkünstler Günther Wiegel, der in Neu-Isenburg lebte und arbeitete.

Öffnungszeiten Fr von 14–17 Uhr Sa, sonn- und feiertags von 11–17 Uhr (Änderungen der Öffnungszeiten sind möglich)

11. April bis 22. Juni 2014

In einer gestalterisch dem Weltraum gewidmeten Kinderabteilung können museums-pädagogische Angebote umgesetzt werden.

Hans Staiger Anlässlich seines 80. Geburtstages wird eine Auswahl der Kunstwerke von Hans Staiger präsentiert.

Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, ermäßigt 1 Euro

Zeppelin Museum Zeppelinheim Kapitän-Lehmann-Straße 2 63263 Neu-Isenburg / Zeppelinheim Telefon: 069 69595978 E-Mail: jessica.siebeneich@stadt-neu-isenburg.de www.zeppelin-musem-zeppelinheim.de

Ludwig-Dürr-Straße Bus OF-51, OF-64

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Neu-Isenburg/Zeppelinheim Das Zeppelin Museum Zeppelinheim

2 Nietarbeiten

3 Gerippebau des LZ 129

Bis 30. April 2014

Arbeiten am und im Luftschiff Denkt man an die Geschichte der Zeppeline, so erscheinen vor dem inneren Auge meist Bilder von den großen, spektakulären Fahrten der Luftschiffe in den 1920er- und 30er-Jahren. In luxuriös eingerichteten Unterkünften reisten die Passagiere an ferne, exotische Orte. Weniger bekannt sind die vielfältigen Arbeiten, die zum Bau der Luftschiffe notwendig waren: Wie wurden die Zeppelingerippe errichtet und die Einzelteile zusammengefügt? Wie wurde die Hülle der Luftschiffe hergestellt und angebracht? Diesen und anderen Fragen geht die diesjährige Sonderausstellung nach.

präsentiert die wechselvolle, faszinierende Geschichte der Zeppelin-Luftschifffahrt. Sammlungsschwerpunkt sind die großen Passagierluftschiffe der 1920er- und 1930er-Jahre: LZ 127 „Graf Zeppelin“, LZ 129 „Hindenburg“ und LZ 130 „Graf Zeppelin II“. Neben der komfortablen Bordausstattung ist auch ein nachgebildeter Ausschnitt des Passagierdecks der „Hindenburg“ mit Blick auf Rio de Janeiro zu sehen. Maßstabgerechte Modelle von Luftschiffen, der Maybach-Motor des LZ 127, die Einstiegsleiter zur Motorgondel sowie weitere technische Exponate künden von der spannenden Entwicklung der Luftschifffahrt. Öffnungszeiten Fr von 14–17 Uhr Sa, So und Feiertage von 11–17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, ermäßigt 1 Euro

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1 Blick vom Büsing-Park in die Innenstadt

2 Doppelhelix von Frank Flaskämper

3 Monopteros im Büsing-Park

Stadtporträt

Offenbach

die Lebendige, Inspirierende und Überraschende am Main Offenbach ist ein moderner Dienstleistungs-Standort, den trotz Kriegsverlusten immer noch selbstbewusste Gründerzeit-Straßenzüge und imposante Bürgerhäuser des 19. Jahrhunderts prägen. Neben der idyllischen flussnahen Lage am Main – die mit ihren reizvollen Radwegen und Spielangeboten von vielen Bürgern als Ort der Erholung sehr geschätzt wird – beherbergt Offenbach mit dem Büsing-Palais, dem Isenburger Schloss und dem Rumpenheimer Schloss drei stilvolle Schlösser. Andererseits ist Offenbach auch eine Stadt mit entdeckenswerten Bruchstellen, von denen zum Beispiel zahlreiche Industrierelikte zeugen, die nicht auf den Postkarten wiedergefunden werden. Diese Orte üben aber gleichzeitig einen ganz besonderen Reiz aus. Viele Künstler und Kulturschaffende haben sie für sich entdeckt, um hier ihrer kreativen Arbeit nachzugehen. Diese Gratwanderung zwischen den Welten macht Offenbach zu einer hochspannenden und inspirierenden Stadt der kleinen Ateliers und der teilweise auch nur temporären Ausstellungsräume. Im Renaissance-Schloss der Fürsten zu Isenburg befindet sich heute die renommierte Hochschule für Gestaltung Offenbach, deren kreative Studierende regelmäßig in ihren Bereichen national und international ganz vorne dabei sind. In den Räumen der ehemaligen Heyne-Fabrik wiederum arbeiten heute zahlreiche Designer und andere Firmen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit exzellenten Referenzen. Im Capitol-Theater, 1916 als Reformsynagoge gebaut, sind heute hochkarätige Konzerte zu hören. Nationale und internationale Größen der Pop- und Rock-Szene stehen fortwährend auf dessen Bühne und auch die Neue Philharmonie Frankfurt hat hier ihren Sitz. Das Kulturzentrum „Hafen 2“ bietet regelmäßig Konzerte, Literatur- und Kinoveranstaltungen mit Blick auf den Main an und weit über Offenbachs 4 Der Metzlersche Badetempel

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5 Marktstand auf dem Wilhelmsplatz

Grenzen hinaus, ist das Robert Johnson für sein hochwertiges und innovatives Programm bekannt. Als ehemalige Lederstadt beherbergt Offenbach das Deutsche Ledermuseum / Schuhmuseum DLM, das nicht nur aufgrund seiner Ausstellungen äußerst sehenswert ist. Seit drei Jahren wurde auch dessen Kino reaktiviert. Eine der Besonderheiten hier ist die Reihe „Kino Kulinarisch“, bei der im Vorfeld immer ein stilvolles Dinner genossen werden darf. Offenbach hat aber noch mehr zu bieten: Als „Wetterstadt“ mit Sitz der Zentrale des Deutschen Wetterdienstes, verfügt die Stadt über den einzigartigen 20.000 m² großen Wetterpark, der als Themenpark die Wissenschaft der Wetterphänomene unterhaltsam vermittelt. Aus feinschmeckerischer Sicht ist Offenbach mit seinem bestens sortierten Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz, seiner hessischen wie internationalen Gastronomie und seinen internationalen Feinkostläden ein wahrer Leckerbissen. Diese und andere Seiten Offenbachs lassen sich unter anderem auf den Stadttouren von OFlovesU ganz individuell ergründen, aber auch unter dem Motto „Offenbach zu Fuß“ können Sie die facettenreichen Seiten dieser Stadt hervorragend entdecken. Mehr Informationen unter www.offenbach.de Ingrid Walter: Offenbach zu Fuß – die schönsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß entdecken. www.walter-wortware.de www.oflovesu.com

6 Türkischer Pavillion im Rumpenheimer Schlosspark

7 Dreieichpark


Deutsches Ledermuseum / Schuhmuseum Offenbach Frankfurter Str. 86 63067 Offenbach/Main Telefon: 069 829798-0 E-Mail: info@ledermuseum.de www.ledermuseum.de

S-Bahn-Station Ledermuseum S-Bahn S1, S2, S8, S9 OF-Ludwigstraße/Ledermuseum Bus 104

22. März bis 2. November 2014

Roger Vivier – SchuhWERKE „Christian Dior – Souliers créés par Roger Vivier“ – Niemand anderem als dem legendären Schuhdesigner erlaubte es Christian Dior, seinen Namen gleichberechtigt neben den Seinen zu setzen; das spricht Bände über die Hochachtung, die er Roger Vivier entgegenbrachte. Das DLM präsentiert erstmals aus seinem Fundus 40 Prototypen aus 2 Roger Vivier für Christian Dior, 1959 den 1930er-Jahren, die einen Fokus werfen auf das kaum erforschte Frühwerk Viviers. Dazu kommen exquisite Stücke aus dem Hause Dior, Kreationen für Saks Fifth Avenue sowie Leihgaben des heute von Tod’s geführten Hauses Roger Vivier Paris, der Fondation Pierre Bergé Yves Saint Laurent und des Musée Christian Dior in Granville.

19. Juli bis 31. August 2014

Den Schuh ins rechte Licht setzen Ein Projekt der Hochschule Darmstadt Fachbereich Innenarchitektur mit dem DLM Studierende der Hochschule Darmstadt erarbeiten neue Konzepte für das Deutsche Schuhmuseum: Ein Masterprojekt im Fachbereich Innenarchitektur unter der Leitung von Prof. Frank F. Drewes gibt Impulse für die Präsentation der 4.000 Jahre umfassenden Schuhsammlung des DLM, die zum 100. Geburtstag des Museums neu aufgestellt wird. 3 Schuhe der Welt: Blick in die aktuelle Ausstellung Objektschonende Lichtkonzepte, die Fokussierung auf Schlüsselthemen der Schuhgeschichte und die Einbindung historischer Kostüme stellen hohe Anforderungen an die neue Konzeption.

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Offenbach Deutsches Ledermuseum Das DLM Deutsche Ledermuseum vereinigt drei Museen unter einem Dach: das Museum für angewandte Kunst mit Kunsthandwerk und Design vom Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart sowie einer Kunstgalerie. Das Ethnologische Museum beherbergt die weltweit bedeutendste Sammlung orientalischer und asiatischer Schattenspielfigurinen sowie die neue Schwerpunktsammlung China und Kulturen am Rand der chinesischen Welt. Des Weiteren eine Abteilung der indigenen und immigrierten Bevölkerungsgruppen Amerikas, eine Sammlung afrikanischer Kulturgeschichte und die Dauerausstellung der Kulturen rund um den Nordpol: Inuit, Eskimo, Saami und Sibirier. Das Deutsche Schuhmuseum präsentiert internationale Fußbekleidung aus vier Jahrtausenden und verfolgt aktuelle Modetrends und experimentelle Ansätze. Öffnungszeiten Di bis So von 10 –17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 6 Euro, in Gruppen 5 Euro Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 3 Euro Familienkarte (2 Erw. und 2 Kinder) 12 Euro Jeden ersten Samstag im Monat frei 5 Vielfalt im Deutschen Ledermuseum

26. November 2014 bis 10. Januar 2015

TaschenÜberraschung Sie nähen von Hand wie vor Hunderten von Jahren, sie kniffeln Schnitte aus, um EIN Lederteil mit Druckknöpfen zur Tasche zu formen, funktionale Elemente sind gleichzeitig gestalterische Dekormittel, und größenvariabel gehen die Taschen auf die Bedürfnisse moderner Stadtnomaden ein ... Diese Gruppenausstellung von Gestaltern aus Deutsch4 Stoß- und Ecknaht: Ulrich Czerny land, Frankreich und Holland zeigt neue Lösungen für altbekannte und immer wieder neue Aufgaben. Und wer weiß, wen wir bis dahin noch entdecken? Überraschung! 59


Haus der Stadtgeschichte Herrnstraße 61 63065 Offenbach am Main Telefon: 069 8065-2446 E-Mail: haus-der-stadtgeschichte@offenbach.de www.haus-der-stadtgeschichte.de

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Offenbach

Marktplatz S-Bahn S1, S2, S8, S9, Bus OF-30, 41, 101, 103, 104, 105, 106, 108, 551, 661

1 Außenansicht des Museums

Haus der Stadtgeschichte Das Haus der Stadtgeschichte zeigt 10.000 Jahre Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Das Ausstellungsdesign, entworfen von der Hochschule für Gestaltung (HfG), ist eines der modernsten der Region. Mit einem anspruchsvollen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat sich das Haus als kultureller Pfeiler im östlichen Rhein-Main-Gebiet etabliert. Öffnungszeiten Mo geschlossen Di, Do, Fr von 10–17 Uhr, Mi von 14–19 Uhr Sa, So von 11–16 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2,50 Euro Kinder und Jugendliche 1 Euro Familien 5 Euro Auszubildende 1,50 Euro Arbeitssuchende 1,50 Euro Behinderte 1,50 Euro Rentner 2 Euro Freitags freier Eintritt

Weitere Veranstaltungen Das Haus der Stadtgeschichte bietet zu allen Ausstellungen und zu wechselnden Themen ein Veranstaltungsprogramm an. Regelmäßige Führungen vertiefen einzelne Aspekte der Stadtgeschichte und auch Kinderführungen können gebucht werden.

4 Blick in den Senefelder-Raum

2 Johann André (1741–1799), Verlagsgründer

3 Franz Dinges: J. André Wohn-, Geschäftshaus und Notendruckerei an der früheren Domstraße um 1800

30. November 2014 bis 11. Januar 2015

240 Jahre Musikverlag Johann André in Offenbach am Main Am 1. August 1774 gründete Johann André in Offenbach am Main einen der ersten Musikverlage im deutschsprachigen Raum. Dieser Schritt erforderte durchaus Mut und Unternehmergeist, denn ein auf Musikeditionen spezialisiertes Unternehmen bildete ein Novum, da bisher die Herausgabe von Noten dem Buchhandel angegliedert war. Auf diese Weise entstand eine völlig neue Branche, für die es hier keine Vorbilder gab. Noch heute zeugen Dokumente des historischen Verlagsarchivs des Hauses André von europaweiten Geschäftsbeziehungen, die die Andrés von Beginn an pflegten. In einer Zeit, die weder Tonträger noch Internet kannte, verstanden sie es – ausgehend von Offenbach – ein überregionales Vertriebsnetz aufzubauen. Die Ausstellung will anhand von Geschäftsbüchern, Aufzeichnungen, Korrespondenzen und Notenausgaben Schlaglichter auf die Geschichte und Entwicklung des Musikverlags werfen. Nachgezeichnet werden Redaktion, Produktion, Vertriebswege sowie Beziehungen zu bedeutenden Komponisten und Persönlichkeiten des Musik- und Kulturbetriebs.

5 Lithographie-Stein Ab 1800 führte Alois Senefelder im Auftrag von Johann Anton André in dessen Offenbacher Druckerei das von ihm entwickelte Verfahren der Lithographie für die kommerzielle Nutzung im Musikverlag ein

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Klingspor Museum Herrnstr. 80 63065 Offenbach Telefon: 069/8065-2164 E-Mail: klingspormuseum@offenbach.de www.offenbach.de/klingspor-museum/

Marktplatz S-Bahn S1, S2, S8, S9, Bus OF-30, 41, 101, 103, 104, 105, 106, 108, 551, 661

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Offenbach

15. März bis 11. Mai 2014

Schätze in neuem Glanz.

Klingspor Museum

Werke von Rudolf Koch und Alfred Kubin

Fußend auf der exquisiten Sammlung moderner Buch- und Schriftkunst von Karl Klingspor, sammelt das Klingspor Museum Kalligrafie, Schriftprobe, Illustration, Bilderbuch, Bucheinband, Künstlerbuch, Grafikdesign und Plakat von 1900 bis zur Gegenwart. In wechselnden Ausstellungen wird die Lebendigkeit des Schriftlichen und Schrift-Bildlichen sichtbar gemacht. Die öffentlich zugängliche Bibliothek des Hauses dient als Lese- und Studienort. Öffnungszeiten Di, Do, Fr von 10–17 Uhr, Mi von 14–19 Uhr Sa, So von 11–16 Uhr

2 Alfred Kubin. Farbige Initiale zu „Der Prophet Daniel“

Ein einzigartiger Schatz des Museums sind seine Schriftteppiche des renommierten Schriftkünstlers Rudolf Kochs und seiner Werkstatt. Die großformatigen Tapisserien mit biblischen Texten konnten im letzten Jahr aufwendig restauriert werden. Eine weitere Zimelie ist die Folge von Original-Federzeichnungen zu „Der Prophet Daniel“ von Alfred Kubin aus dem Jahr 1913. Sie konnte mit Hilfe eines Spendenaufrufs des Magazins „ Ars pro toto“ der Kulturstiftung der Länder restauriert werden. Den österreichischen Zeichner und Illustrator Alfred Kubin (1877–1959) zeichnen seine bedrohlich wirkenden symbolischen Bildwelten aus. Auf Anregung von Franz Marc widmete er sich des Stoffs und visualisierte meisterhaft die düsteren Visionen. 30. Juli bis 14. September 2014

Entgrenzt. Künstlerbücher von Veronika Schäpers

Eintrittspreise 2,50 Euro, Kinder 1 Euro. Schüler, Studenten 1,50 Euro, Rentner 2 Euro. Mittwochs freier Eintritt

Weitere Veranstaltungen Das Museum bietet Führungen, Workshops und themenbezogene Bestandspräsentationen für Schüler und Erwachsene an. Vortragsreihe „Buch des Monats“ an jedem 1. Freitag im Monat

Ausstellungsprogramm 2014 15.03. bis 11.05.2014 Tanz der Buchstaben. Karlgeorg Hoefer zum 100. Geburtstag 21.05. bis 13.07.2014 Von der Straße her. Graphische Kunst aus dem Besitz der Mitglieder der NaturFreunde in Offenbach 30.07. bis 14.09.2014 Seelenbilder. Kalligraphien von Eva Aschoff 01.10. bis 23.11.2014 NordSeits. Buchkunst aus Finnland 01.10. bis 23.11.2014 Raum greifen. Buchobjekte von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries 05.12.2014 bis 16.02.2015 Kinderwelten. 58. internationale Kinderbuchausstellung

3 Veronika Schäpers. 26°57,3‘N, 142°16,8‘E

Veronika Schäpers gehört zu den Protagonistinnen des zeitgenössischen Künstlerbuches. Ihre Arbeiten sind ungewöhnlich: konzeptionell und dabei gleichzeitig auch äußerst sinnlich. In gleichem Maße sprechen sie den Intellekt und die Sinne an. Keines ihrer Bücher gleicht dem anderen, gemeinsam ist ihnen nur die perfekte handwerkliche Verarbeitung raffinierter Materialien. Die Texte korrespondieren mit der Gestaltung und den gewählten Materialien. Von 1997 bis 2012 lebte Veronika Schäpers in Japan. In vielen ihrer Arbeiten setzt sie sich mit der japanischen Kultur und Phänomenen des japanischen Alltagslebens auseinander und schlägt so eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Kultur. Ihr buchkünstlerisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet und ist in renommierten Sammlungen in Europa, Asien und Amerika vertreten.

14.12.2014 bis 16.02.2015 Bochum, Tiflis, Offenbach. Aspei – Literatur und Kunst zwischen Ost und West 4 Blick in die Ausstellungsräume

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Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Ludwig-Dörfler-Allee 9 65428 Rüsselsheim Telefon: 06142 835907 E-Mail: info@opelvillen.de www.opelvillen.de

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Rüsselsheim Das Ausstellungshaus Die Aktivitäten der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim basieren auf vier Säulen: I Erhalt – Ihre besondere Aufgabe ist die Pflege der denkmalgeschützten Villenanlage am Main. II Ausstellungen – Internationale Ausstellungen werden eigens zur Darstellung der Bildenden Kunst von der Moderne bis zur Gegenwart entwickelt. III Bildung – Mit KUNSTKAFFEE, KUNSTABEND und FAMILIENSONNTAG bietet die Stiftung Vermittlungsangebote, die allen Menschen, unabhängig von Alter und Herkunft offen stehen. IIII Förderung – Die Förderung von Kunst setzt ein bei jungen Nachwuchstalenten. In den Opelvillen bieten Schleuse und Labor Raum für die Präsentation ihrer Arbeiten. Öffnungszeiten Mi von 10–18 Uhr, Do von 10–21 Uhr Fr bis So von 10–18 Uhr Öffentliche Führungen: So 11.30 und 15 Uhr Eintrittspreise 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Familienkarte 12 Euro

9. April bis 20. Juli 2014

Opel – Mobilität für die Zukunft Opel und die Stadt Rüsselsheim sind traditionell eng verbunden. Am Stammsitz des Unternehmens entwickeln hochqualifizierte Ingenieure innovative Technologien für die Mobilität der Zukunft. Und hier in Rüsselsheim baut Opel in einem der modernsten Automobilwerke der Welt den neuen Insignia. Das Opel-Flaggschiff begeistert mit attraktivem Styling, komplett neuer Infotainment-Generation und neuen Motoren, die den Insignia zum sparsamsten Benziner und Diesel seiner Klasse machen. Weitere Informationen unter www.opel.de.

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Fenster als Element und Metapher

2 Andreas Gefeller, Halbwertszeiten – Die Ukraine nach dem Super-Gau, 1996

17. September bis 30. November 2014

Arno Fischer / Christiane Löhr Über drei Jahrzehnte lang fotografierte der bedeutende Fotograf Arno Fischer (1927–2011) mit einer Polaroidkamera Details und Stillleben in seinem Garten, der zunehmend zu seinem Refugium wurde. Die Bildhauerin Christiane Löhr (geb. 1965) entnimmt ihr Arbeitsmaterial ebenfalls der Natur: Samenstände, Kletten, Blütenrispen, auch Pferdehaare werden von ihr zu filigranen Skulpturen verarbeitet, die feingliedrigen architektonischen Konstruktionen gleichen.

Weitere Veranstaltungen

Sprachförderung durch Kunst Dieses erweiterte museumspädagogische Angebot zur Förderung der Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen richtet sich an kinderbetreuende Einrichtungen und Schulen.

Landschaft im Dekolleté

Fenster sind ein faszinierendes Thema, das bis heute viele Kunstschaffende inspiriert. Immer wieder wird die Schwelle zwischen Innen und Außen, Geborgenheit und Entgrenzung und Bekanntem und Unbekanntem neu gesehen. Die kontrastreiche Welt der Fenster beleuchten Fotografien, Videos und Objekte verschiedener Gegenwartskünstlerinnen und -künstler.

Eintritt frei für Kinder, Jugendliche bis 18 Jahre und Mitglieder des Freundeskreises der Kunstund Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim; Führungsentgelt bei öffentlichen Führungen: 2 Euro pro Person Führungen für Menschen mit Demenz Sie sind an den Schließtagen Montag und Dienstag neu im Programm.

Bahnhof Zug 80, S-Bahn S8, S9, Bus 1, 6, 11, 22, 24, 28, 31, 32, 41, 42, 51, 52, 61, 72, 752

17. Dezember 2014 bis April 2015

„Wir müssen die Schleier von unseren Augen reißen“

Fotografie und Zeichnung der Russischen Avantgarde aus der Sepherot Foundation, Liechtenstein

3 Alexander Rodtschenko, Stabhochspringer, 1936

4 Ilja Tschaschnik, Suprematische Komposition, 1921/22

Pionier des „neuen Sehens“ in der Fotografie der russischen Avantgarde ist Alexander Rodtschenko (1891–1956), für den das Fotografieren nach der Auseinandersetzung mit dem Konstruktivismus und dem Suprematismus zu einem seiner wichtigsten Ausdrucksmittel wurde. Neben ihm begannen schließlich auch andere Künstlerinnen und Künstler ungewohnte Bildausschnitte zu wählen, mit extremen perspektivischen Mitteln zu arbeiten und „neue“ Motive in Fabriken und im Großstadtleben zu entdecken. In der Gegenüberstellung zwischen Zeichnungen und Fotografien der russischen Avantgarde wird deutlich, inwieweit das „neue Sehen“ eine Fortführung des konstruktiven und suprematistischen Bildverständnisses ist.


Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim Hauptmann-Scheuermann-Weg 4 (in der Festung) 65428 Rüsselsheim Telefon: 06142 8329-50 E-Mail: museum@ruesselsheim.de www.museum-ruesselsheim.de

Parkschule Bus 1, 31, 32, 51, 52, 72 Bahnhof Zug 80, S-Bahn S8, S9, Bus 1, 6, 11, 22, 24, 28, 31, 32, 41, 42, 51, 52, 61, 72, 752

1 Torturm der Festung

Rüsselsheim Stadt- und Industriemuseum

2. Januar bis 30. Dezember 2014

Neu: Stadt und Industrie bis zum Ende des 2. Weltkriegs In der 2013 neu gestalteten Abteilung der Dauerausstellung erzählt das Museum vom Alltag und Arbeiten in Rüsselsheim, von weltgeschichtlichen Ereignissen und ihren Auswirkungen vor Ort. Dabei gibt es viel zu entdecken: Alltagsgegenstände mit ihrer ganz besonderen Geschichte, Lebenserinnerungen rund um die Fabrik, Maschinen und Kunstwerke, Hörbeispiele, Filme und interaktive Stationen zum Ausprobieren und Begreifen. Zwei Pfade führen durch die Ausstellung und ergänzen sich wechselseitig: der Weg von der Landgemeinde zur Industriestadt vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Jahr 1945 und die bewegte Geschichte der Industrialisierung mit Schwerpunkten auf dem Opelwerk und der Entwicklung der Arbeiterbewegung. Weitere Themen sind: dörfliches Handwerk im 19. Jahrhundert, die entstehende Konsumgesellschaft, Pendler und Wohnverhältnisse in der Arbeiterstadt, Mobilitätsgeschichte und Infrastruktur. In der Abteilung zum zwanzigsten Jahrhundert steht die Entwicklung des ersten Fließbands in der deutschen Automobilindustrie im Zentrum, die Arbeit am laufenden Band. Rundherum gruppieren sich Stationen zu den großen Brüchen und Aufbrüchen: Weltkriegsgeschehen, Weimarer Republik und schließlich die Auswirkungen der nationalsozialistischen Diktatur in Stadt und Fabrik.

In der frühneuzeitlichen Rüsselsheimer Festung ist das Stadt- und Industriemuseum beheimatet. Die Dauerausstellung präsentiert facettenreich die Entwicklung von Stadt und Industrie bis in die Gegenwart. Neben dem Museumsbesuch bietet sich eine Erkundung der gut erhaltenen Festungsanlage mit ihren Wällen, Gräben und Kasematten an. In der auf eine 1399 erstmals erwähnte Burg der Grafen von Katzenelnbogen zurückgehenden Anlage können sich die Besucher in eine Zeit zurück versetzen lassen, als noch Landsknechte und Musketiere den stolzen Bau bevölkerten. Öffnungszeiten Di bis Fr 9–13 Uhr und 14–17 Uhr Sa, So und Feiertage 10–17 Uhr Montags geschlossen. Eintrittspreise für Dauerausstellung und Sonderausstellung auf Anfrage. 2 Ostrondell

Rüsselsheim erleben

29. März bis 9. Juni 2014

Papier la Papp Die Welt des Papiers für Kinder und Jugendliche ab 4 Jahren Man kann es reißen, lochen, schneiden, falten, kleben, knüllen, beschreiben und bemalen. Man kann es auch bedrucken, damit bezahlen und werben, es als Brief versenden und Wände damit bekleben. Papier ist in unserem Alltag allgegenwärtig – trotz PC, Handy, Festplatte und Cloud. Mit Lust, Neugier und Phantasie kann es in einer Ausstellung im Stadt- und Industriemuseum neu entdeckt und seine Möglichkeiten erkundet werden. Dabei wird die Vielseitigkeit des Materials „Papier“ für Kinder und Jugendliche erfahrbar. Spielerisch vermittelt die Ausstellung Wissen rund um die Geschichte, Gegenwart und die Zukunft des Papiers. Eine Ausstellung des Kinder- und Jugendmuseums München.

Neben dem Stadt- und Industriemuseum und der Festung können Besucherinnen und Besucher weitere Sehenswürdigkeiten in Rüsselsheim entdecken. In direkter Nähe befindet sich das Kunstzentrum Opelvillen, das Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert. Reizvoll ist auch der Besuch des spätromantischen Verna-Parks, erschaffen nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten. Eine Sehenswürdigkeit der ganz anderen Art ist der Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der bei Sonderführungen des Museums seine düsteren Geheimnisse lüftet. Die Stadt Rüsselsheim und das Stadt- und Industriemuseum bieten Stadtführungen und Rundfahrten an. Darüber hinaus sind neben Museumsführungen und thematischen Stadtspaziergängen Erkundungen der imposanten frühneuzeitlichen Festungsanlage im Angebot, die auch als abendliche Fackelführungen gebucht werden können. Weitere Informationen finden sich unter www. ruesselsheim.de. Das Veranstaltungsprogramm des Stadt- und Industriemuseums gibt es unter www.museum-ruesselsheim.de oder per E-Mail Bestellung unter museum@ruesselsheim.de.

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RegioMuseum Klosterhof 2, 63500 Seligenstadt Telefon: 06182 20455 E-Mail: museum@kreis-offenbach.de www.museumsverein-seligenstadt.de

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Seligenstadt RegioMuseum

Bahnhof Zug 64 Bus OF-85, OF-86, OF-99, 567

März 2014

Ostereiermarkt im Kloster

Die ehemalige Abtei Seligenstadt, 828 von Einhard, Biograf Karls des Großen, gegründet, ist nahezu vollständig in ihrer barocken Ausprägung erhalten. Im Konventbau der Klosteranlage bietet der Museumsträger Kreis Offenbach Rundgänge zur regionalen Kunst- und Kulturgeschichte, zum Leben und Werk des Jugendstildesigners Franz Boeres und zur Tradition der Seligenstädter Perlenhäkelei. Dem Museum sind das Kreismuseum der Heimatvertriebenen und ein Limes-Informationszentrum angegliedert. Öffnungszeiten Februar bis April: Di bis So von 11–16 Uhr Mai bis Sept: Di bis Sa von 11–17 Uhr, So von 11–18 Uhr Okt und Nov: Di bis So von 11–16 Uhr Januar und Dezember geschlossen

2 Ostereiermarkt im Kloster

Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 1 Euro

Ostereiermärkte 8. und 9. März 2014 Internationaler Ostereiermarkt 15. und 16. März 2014 Europäischer Ostereiermarkt

Weitere Veranstaltungen

Österliches Brauchtum und Kunst am Ei treffen sich jährlich mit 110 Eierkünstlern in den historischen Räumen der Klosteranlage Seligenstadt, Landschaftsmuseum. Besucher und Gäste sind am 08./09.März und 15./16. März 2014 dazu ausdrücklich eingeladen, sich ein Bild von dieser vorösterlichen Ausstellung zu machen. Mehr Infos unter: www.klosterevents-seligenstadt.de und www.ostereiermaerkte.de

30. März bis 11. Mai 2014 Werke der Bildhauerin Loni Kreuder 24. und 25. Mai 2014 Zunft- und Handwerkermarkt

November und Dezember 2014

Advent im Kloster

Mitte Mai bis Ende Juni 2014 Zünftig Juli bis September 2014 Künstler des Kreises Offenbach 1. bis 30. November 2014 Jahresausstellung der Fotofreunde Seligenstadt

Regelmäßige Veranstaltungen Themenführungen Jeden 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr

3 Advent im Kloster

Sonderveranstaltungen – Kulturfrühstück – Ein Abend im Museum

Adventsmärkte 29. und 30. November 2014 und 6., 7., 13. und 14. Dezember 2014

Die Termine für diese Sonderveranstaltungen finden Sie hier: www.kreis-offenbach.de/museumerleben

Springerle, Lebkuchen und Strohsterne erinnern an die alten Traditionen der Weihnachtszeit. Im historischen Ambiente des Klosters Seligenstadt, Landschaftsmuseum, treffen sich an den ersten drei Adventwochenenden jeweils 55 wechselnde Kunsthandwerker, die darüber hinaus zeigen und anbieten, was so alles noch in den Geschenkekorb passt. Info und Teilnehmerlisten unter www.klosterevents-seligenstadt.de

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Museum Wiesbaden Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden Telefon: 0611 3352250 E-Mail: museum@museum-wiesbaden.de www.museum-wiesbaden.de

Wilhelmstraße Bus 1,2, 4, 5, 8, 14, 15, 16, 17, 18, 21, 22, 23, 24, 27 ,45, 46, 47, 48, 262

14. Februar bis 1. Juni 2014

Horizont Jawlensky. Alexej von Jawlensky im Spiegel

seiner künstlerischen Begegnungen 1900–1914

Im Jahr 2014 jährt sich Alexej von Jawlenskys Geburtstag zum 150. Mal (Torschok 1864–1941 Wiesbaden). Aus diesem Anlass richtet das Museum Wiesbaden, das die weltweit bedeutendste Sammlung des zum engeren Umfeld des Blauen Reiters gehörigen Malers besitzt, gemeinsam mit der Kunsthalle Emden die Ausstellung „Horizont Jawlensky – Alexej von Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnungen 1900–1914“ aus. Die Präsentation widmet sich insbesondere Jawlenskys Münchner Zeit, in welcher sich der Horizont des russischen Künstlers durch die intensive Beschäfti2 Alexej von Jawlensky, Selbstbildnis mit Zylinder, 1904, Privatbesitz gung mit den Werken namhafter deutscher und französischer Maler maßgeblich erweiterte. Um 1910 gelangt Jawlensky schließlich durch diese vielseitigen Begegnungen zu seinem unverwechselbaren farbintensiven Stil. Zum ersten Male überhaupt wird den folgenreichen Beziehungen jener entscheidenden Entwicklungsphase in einer Ausstellung konsequent nachgespürt. Anhand präziser ausgewählter Vergleiche – zusammengetragen aus nationalen und internationalen Sammlungen – wird erstmals Jawlenskys Entwicklung vom unbekannten Realisten zum weltberühmten expressionistischen Maler anschaulich, vergleichbar und nachvollziehbar. Insofern „gratulieren“ Jawlensky in dieser Ausstellung: Paul Cézanne, Lovis Corinth, Robert und Sonia Delaunay, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Wassily Kandinsky, August Macke, Franz Marc, Henri Matisse, Edvard Munch, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und viele mehr. 25. Mai bis 16. November 2014

Paradiesvögel – Naturwunder und Kulturgut Die Pracht der Paradiesvögel ist legendär. Sie leben verborgen in den tropischen Wäldern Neuguineas, Australiens und der Molukken. Seit 400 Jahren erforscht, sorgen immer neue Details aus ihrem Leben für Überraschungen. Das Museum rückt diese spektakuläre Vogelfamilie und ihre Natur- und Kulturgeschichte in das Zentrum einer 3 Raggi-Paradiesvogel umfangreichen Ausstellung. Grundlage ist die Wanderausstellung „Paradiesvögel: Gefiederte Top-Models und göttliche Verführer“ des Museums Mensch und Natur in München. Kaum eine andere Tiergruppe hat die Fantasie mehr angeregt. Bereits mit den ersten Handelsschiffen kamen von Einheimischen hergestellte Präparate nach Europa. Ihnen fehlten die Beine, denn nur auf das sagenhafte Gefieder kam es an. So entstand die Legende von den ewig fliegenden Göttervögeln, die niemals auf der Erde landeten. Woher sie eigentlich stammen, blieb lange unbekannt. Alfred Russel Wallace, Mitentdecker der Evolutionstheorie, war einer der ersten Europäer, der sie 1857 in ihrem Lebensraum beobachtete und auf den Aru-Inseln den ersten Balztanz erlebte. Mit weiteren Expeditionen wuchsen nicht nur Kenntnisse und die Zahl der verschiedenen Arten. Als Modeaccesoires wurde mit ihnen Geld verdient. Weltweite Proteste führten 1914 zu den ersten Naturschutzgesetzen überhaupt und verhinderten die Ausrottung der Tiere.

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Wiesbaden Museum Wiesbaden Das Museum Wiesbaden für Kunst und Natur ist eines der drei staatlichen Museen des Landes Hessen. Die Kunstsammlungen enthalten das weltweit bedeutendste Konvolut an Werken des russischen Expressionisten Alexej von Jawlensky. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Moderne nach 1945 und der Gegenwartskunst. Seit 2013 ist das Museum nach einer aufwendigen Sanierung erweitert und wiedereröffnet. Im Südflügel ist fortan die Kunst des 12. bis 19. Jahrhunderts in neuer Präsentation zugänglich. Im Nordflügel zeigen die Naturhistorischen Sammlungen die Dauerausstellung Ästhetik der Natur, die mit ihren vier Themenräumen Form, Farbe, Bewegung und Zeit eine Brücke zwischen Kunst und Natur schlägt. Die Ausstellungsfläche des Hauses ist damit auf 7.000 m² angewachsen und bietet einen Rundgang über ein weitgespanntes Panorama. Regelmäßig werden in beiden Abteilungen Sonderausstellungen präsentiert, die sich breit gefächerten Themen widmen. Öffnungszeiten Di und Do von 10–20 Uhr Mi, Fr bis So und an Feiertagen von 10–17 Uhr Geschlossen: Mo und 01.01., 01.05., 24.12., 25.12. und 31.12. Eintrittspreise Sammlungen 6 Euro, ermäßigt 4 Euro Sonderausstellungen* 10 Euro, ermäßigt 7 Euro *Eintritt in die Sonderausstellungen beinhaltet den Besuch der Sammlungen.

Weitere Ausstellungen K.O. Götz 11. Juli bis 12. Oktober 2014 Im Februar 2014 feiert Karl Otto Götz seinen 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass widmen ihm das Museum Wiesbaden, die Nationalgalerie Berlin und das Museum Küppersmühle eine umfassende Werkschau. Rund 60 Hauptwerke des Künstlers werden einen Einblick in Götz’ vielschichtiges, nunmehr über acht Jahrzehnte währendes Œuvre vermitteln. Fred Sandback Retrospektive der Zeichnungen 28. November 2014 bis 22. Februar 2015 Das Werk Sandbacks steht für eine der zentralen Positionen nordamerikanischer Kunst der letzten 50 Jahre. Die zuvor in Winterthur und Bottrop gezeigte Retrospektive der Zeichnungen wird in Wiesbaden ergänzt durch zentrale skulpturale Arbeiten, welche das Verhältnis zwischen der Zeichnung und den Arbeiten im Raum in besonderem Maße anschaulich werden lassen.

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Bildnachweise

Titel © iStock.com/Fotograf: Maica. Seite 3 Vorwort Rosenmuseum Steinfurth, Foto: Monika Müller. Umschlagfotos und Bildleisten im Heft sind Ausschnitte der von den Museen gestellten Fotos. Seite 9 Stadtportrait Aschaffenburg 1), 2) Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg (Till Benzin). 3), 6) Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg. 4) Bayerische Staatsgemäldesammlung München. 5) Museen der Stadt Aschaffenburg (Ines Otschik). Seite 10/11 Schlossmuseum Aschaffenburg 1), 2) Museen der Stadt Aschaffenburg (Thomas Hesse) © Bayerische Schlösserverwaltung München. 3), 6), 7) Museen der Stadt Aschaffenburg. 4), 5) © Danner-Stiftung, München (Foto: Eva Jünger, München). Seite 12 Kunsthalle Jesuitenkirche 1) Museen der Stadt Aschaffenburg (Ines Otschik). 2) © Jochen Hein. 3) © Gerold Fuhrken. 4) Kunsthalle Jesuitenkirche. Seite 13 Stadtporträt Bad Homburg 1), 2), 4), 5), 6), 7) Kur- und Kongreß-GmbH/Gerd Kittel. 3) Römerkastell Saalburg. Seite 14 ALTANA Kulturstiftung 1), 5) © 2012 ALTANA Kulturstiftung gGmbH, Foto: Michael Habes, Frankfurt/Main. 2) Ori Gersht, Pomegranate, 2007, Videostill © Ori Gersht. 3) Engelgatter und Brücke bei Jena, von J. W. Goethe. 4) Water, Edward Burtynsy, 2013. 6) © 2012 ALTANA Kulturstiftung gGmbH, Foto: Astrid Korntheuer, Frankfurt/Main. Seite 15 Central Garage 1)–3) Fotos: Joachim Storch, Bad Homburg. Seite 16 Museum im Gotischen Haus 1), 3), 5), 6) © Museum im Gotischen Haus. 2) Foto: Bernd Mayer. 4) Foto: Nevenka Kroschewski. Seite 17 Horex Museum 1–3) Fotos: Bernd Mayer. Seite 17 Römerkastell Saalburg 1) Römerkastell Saalburg, Foto: Claudia Rothenberger. 2) © Archäologische Staatssammlung München. 3) Foto: Peter Knierriem, Wechselburg. Seite 18 Rosenmuseum Steinfurth 1) Bad Nauheim Stadtmarketing. 2) privat. 3) Bad Nauheim Stadtmarketing, Foto Winfried Eberhardt. 4) Bad Nauheim Stadtmarketing, Foto: Michael Hauler. Seite 19 Stadtmuseum Bad Soden Alle Fotos: Stadt Bad Soden am Taunus. Seite 20 Historisches Museum am Strom – Hildegard von Bingen 1) Bingen, Museum am Strom. Foto: Fey. 2) Hildegard-Bronze, Heinz Oswald, 1998. Seite 20 bioversum Kranichstein Bildnachweis für alle Bilder: bioversum Kranichstein. Seite 21 Institut Mathildenhöhe Darmstadt 1) Foto: Nikolaus Heiss. 2) Foto: Bernhard Strauss, Freiburg. 3) Institut Mathildenhöhe Darmstadt. Seite 22 Museum Schloss Fechenbach 1) Museum Schloss Fechenbach. 2) Esteban Fekete: Der Komet und der Käfer. © FEKETE-Stiftung, Roßdorf. Seite 22 Dreieich-Museum 1) Foto: Corinna Molitor. 2)–4) Frank Kunert, Boppard. 5) Rita Breuer, Olpe.

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Seite 23 Abteimuseum Kloster Eberbach 1) Foto: Jörg Schellschmidt. 2) Foto: Fehlinger, Stiftung Kloster Eberbach. Seite 23 Kurfürstliche Burg 1), 3) Foto: Dieter Schenk, Stadt Eltville. Seite 24 Stadt- und Burgmuseum Eppstein 1) Foto: Stadt Eppstein. 2), 3) Foto: Stadt- und Burgmuseum Eppstein. Seite 24 Kunstforum Mainturm 1) Kunstforum Mainturm. Seite 25 Stadtportrait Frankfurt 1) Foto: © Achim Ripperger. 2) Foto: Tourissmus + Congress GmbH Frankfurt am Main. Seite 26 Archäologisches Museum Frankfurt 1) Foto: Uwe Dettmar. 2), 4) © Archäologisches Museum Frankfurt. 3) © Burkard Pfeifroth, Reutlingen. 5), 6) © Museo Archeologico Nazionale di Napoli. Seite 27 Bibelhaus Erlebnis Museum 1), 2) Bibelhaus Frankfurt. 3) Arabische Inschrift Kaiser Friedrich II. 1229 am Stadttor von Jaffa, Israelische Antikenverwaltung. 4) Kreuzfahrerzeitliche Importkeramik, Israelische Antikenverwaltung. Seite 28 Deutsches Architekturmuseum 1) © DAM, Foto: U. Dettmar. 2) Archigram, Peter Cook. 3) © Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, als Dauerleihgabe im Museum für Moderne Kunst Frankfurt. 4) OMA, Zoe Zenghelis. 5) Skizzenbuch, Aldo Rossi. 6) Kolorierte Zeichnung, Oswald Mathias Ungers. Seite 29 Deutsches Filmmuseum 1) Deutsches Filminstitut. Fotograf: Uwe Dettmar. 2) Jeroen de Rijke/ Willem de Rooij: Mandarin Ducks, 2005. 16-mm-Farbfilm, Lichtton, 36 Min. (Setfoto) © Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Köln. 3) Rainer Werner Fassbinder im Jahr 1970. Quelle: DIF © Peter Gauhe. Seite 30 DialogMuseum Bildnachweis für alle Bilder: DialogMuseum. Seite 30 ernst-may-haus 1) Foto: Reinhard Wegmann. 2) ernst-may-gesellschaft, grafische Bearbeitung: Wilhelm Opatz. Seite 31 EXPERIMINTA Bildnachweis für alle Bilder: EXPERIMINTA ScienceCenter FrankfurtRheinMain, Fotograf: Michael Kip. Seite 32 Frankfurter Goethe-Haus 1), 3) © Freies Deutsches Hochstift/Goethe-Museum, Fotograf: Jürgen M. Pietsch. 2) Titelkupfer der „Taschenausgabe“ des West-östlichen Divans in der „Ausgabe letzter Hand“. 4) Philipp Otto Runge: Zyklus der Zeiten. FDH (aus dem Besitz Bettine von Arnims) © Freies Deutsches Hochstift/ Goethe-Museum. Seite 33 Heimatmuseum Schwanheim 1), 2) © Heimatmuseum Schwanheim. Seite 34 historisches museum frankfurt 1) © hmf, Foto: J. Baumann. 2) © Städel Museum, Foto: Conrad Faber. 3) © hmf, Foto: Uwe Dettmar. Seite 35 kinder museum frankfurt 1) © kmf, Vitrine Karsten Bott. 2) © kmf, Sammelfieber. Seite 35 caricatura museum frankfurt 1) © cmf, Greser Lenz. 2), 3) © cmf, Hans Traxler. Seite 36 MUSEUM GIERSCH 1), 6) MUSEUM GIERSCH,Frankfurt, Fotograf: Uwe Dettmar. 2) Eugenie Bandell, © MUSEUM GIERSCH 3) Julius Bretz, © MUSEUM GIERSCH 4) Historisches Seminar, Fotograf: Tom Stern. © Goethe-Universität, Frankfurt am Main. 5) Anthropologische Sammlung des Senckenbergischen Anatomischen Instituts, Fotograf: Tom Stern. © Goethe-Universität, Frankfurt am Main.


Seite 37 Verkehrsmuseum Frankfurt 1) Verkehrsmuseum, Foto: mhvogel.de. 2) Verkehrsmuseum. 3), 4) Foto: Andreas Behrnd. Seite 38 Weltkulturen Museum 1) Weltkulturen Museum, Villa 29. Foto: Wolfgang Günzel. 2) Foto: Gisela Simrock, Sammlung Weltkulturen Museum. 3) Fotograf: Nicht dokumentiert, Bildarchiv der Styrer Missionare, Sammlung Weltkulturen Museum. 4) Foto aus dem Bildarchiv der Jesuiten, unbekannter Fotograf, ca. 1930.

Seite 51 BraunSammlung 1) Unterhaltungselektronik/Förderkreis BraunSammlung e. V. 2) Rasierapparate/Förderkreis BraunSammlung e. V. 3) Uhrenradios/Förderkreis BraunSammlung e. V. 4) Altstadt mit Burg Kronberg/Stadt Kronberg. Seite 52 Museum Kronberger Malerkolonie 1) Innenansicht des Museums, Stiftung Kronberger Malerkolonie. 2) Matthias Wegehaupt, Ufer, 1999, Öl/Hartfaser, 82x120 cm. 3) Volker Köpp, Boote, 2007, Öl/Lw., 100x140 cm. 4) Klaus Fußmann, Mohn, 2004, Aquatinta, 30x40cm, Privatsammlung.

Seite 39 Keltenwelt am Glauberg 1) Museum, Foto: R. Abdul-Nour. 2) Statue, Foto: H. Goll. 3) Grabhügel, Foto: V. Rupp. 4) Plakat, F. Mattlinger. 5) Halsring, Foto: U. Seitz-Gray.

Seite 53 Museum Burg Kronberg 1) Burgverein Kronberg e. V. 2) Annegret Haake. 3) © Jutta Briehn, „Gates of India“ (Ausschnitt).

Seite 40 Stadtmuseum Groß-Gerau 1), 4) Foto: Tina Jung. 2), 3) Fotoarchiv Stadtmuseum Groß-Gerau.

Seite 54 Glas/Werke/Langen 1) Olaf Hermann Fotografie. 2) Glasbild Fazit 11/1991/GB, Johannes Schreiter. Spende der Sparkasse Langen-Seligenstadt. 3) Glasbild Fazit 19/1989/GB, Entwurf, Johannes Schreiter. 4) 35, S.D.G. 3/2007/GB, Johannes Schreiter.

Seite 41 Bachgaumuseum Bachgaumuseum im Nöthigsgut 1), 4) Foto: Gemeinde Großostheim. 2) Fotograf: Georg Schriever, Großostheim. 3) Foto aus „Das kleine Buch vom Deutschen Heere“, Hein, 1901, Verlag Lipsius & Tischler. Seite 42 Stadtportrait Hanau 1), 2), 3), 4), 6) Stadt Hanau / Medienzentrum Hanau. 5) Foto: Pistenknipser Reinhard Paul. Seite 43 Deutsches Goldschmiedehaus 1) Deutsches Goldschmiedehaus Hanau. 2) Vera Siemund, Brosche, Foto: Miriam Yousif-Kabota. 3) Iris Bodemer, Halsschmuck, Foto: Julian Kirschner. 4) Ute Eitzenhöfer, Schalschmuck, Foto: Michael Müller. 5) Margit Jäschke, Brosche, Foto: Uwe Köhn. Seite 44 Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe 1) Foto: Museen der Stadt Hanau. 2) Johann Lorenz Rugendas nach Conrad Westermayr, © Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V. 3) Ludwig Emil Grimm, Illustration, Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe. 4) Foto: Philippa Pfahler, Frankfurt am Main. Seite 45 Museum Großauheim Kunst und Industriegeschichte Bildnachweis für alle Bilder: Museen der Stadt Hanau. Seite 45 Museum Schloss Steinheim Regionale Vor- und Frühgeschichte 1) Museen der Stadt Hanau. 2) Privater Keller mit Kreuzgradgewölbe, Foto: Detlef Sundermann. Seite 46 Hessisches Puppenmuseum 1) Foto: Gerhard Weber. 2), 3) Hessisches Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad. Seite 46 Hochheimer Weinbaumuseum Bildnachweis für alle Fotos: Stadt Hochheim am Main. Seite 47 Stadtportrait Heusenstamm und Museum im Haus der Stadtgeschichte 1)–4) © Magistrat der Stadt Heusenstamm, Fotos: Gerd Kittel. 5) © Heimat- und Geschichtsverein, Foto: Sabine Richter-Rauch. 6) © Kunsthistorisches Museum Wien, Wagenburg, Inv. Nr. GG 7467. Seite 48/49 Museum bei der Kaiserpfalz und Kaiserpfalz Ingelheim 1) Museum bei der Kaiserpfalz. 2), 3) Foto: Albrecht Haag. 4) Kaiserpfalz Ingelheim, Foto: Dieter Wolf, bearb.: Archimedix GbR. 5) Kaiserpfalz Ingelheim, Foto: Dieter Wolf. 6), 7) ,8) Museum bei der Kaiserpfalz, Ingelheim. 9) Kaiserpfalz Ingelheim, Foto: Katharina Ferch. 10) Kaiserpfalz Ingelheim, Foto: Michael Schlotterbeck.

Seite 55 Museen der Stadt Miltenberg 1)–5) © Museen der Stadt Miltenberg. 6) Ursula Jüngst, Fotograf: Norbert Koeferl. 7) Dr. Jürgen Lenssen, © Museum am Dom Würzburg. Seite 56 Freilichtmuseum Hessenpark 1) Dorfstraße im Sommer, Foto: Ben Knabe. 2),4) © mind the gap! Design. 3) © Freilichtmuseum Hessenpark. Seite 57 Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ Alle Fotos: Stadtmuseum Neu-Isenburg. Seite 58 Stadtportrait Offenbach Fotografien: © Ingrid Walter. Seite 59 DLM Deutsches Ledermuseum 1), 2), 3), 5) DLM Deutsches Ledermuseum, Foto: Corinna Perl-Appl. 4) Foto: Ulrich Czerny. Seite 60 Haus der Stadtgeschichte Bildnachweis für alle Foto: Haus der Stadtgeschichte. Seite 61 Klingspor Museum 1), 4) Klingspor Museum. 2) Alfred Kubin, Farbige Initiale zu „Der Prophet Daniel“. 3) Veronika Schäpers, 26°57,3‘N, 142°16,8‘E. Seite 62 Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim 1) Foto: Frank Möllenberg. 2) © Andreas Gefeller. 3) © VG Bild-Kunst, Bonn 2014. 4) Courtesy Sepherot Foundation, Liechtenstein. 5) Opel Insignia © GM Company. Seite 63 Stadt- und Industriemuseum 1) Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim. 2) Stadt Rüsselsheim. Seite 64 RegioMuseum 1) Foto: Franz Bayer. 2), 3) RegioMuseum Seligenstadt, Fotos: Christine Finn, Michelstadt. Seite 65 Museum Wiesbaden 1), 3) Museum Wiesbaden. 2) Alexej von Jawlensky.Selbstbildnis mit Zylinder, 1904, © Privatsammlung. Seite 68/69 KulturRegion FrankfurtRheinMain 1) Foto: Michael von Aulock. 2) Foto: Fred Debrock . 3) Foto: Winfried Eberhardt. 4) Foto: Klaus Müpfer. 5) Foto: Carolin Julia Scholtz.

Seite 50 Museum Kelkheim & Galerie der Stadt Kelkheim 1) Fotoarchiv Stadt Kelkheim. 2) Stadt Frankfurt; Foto: Mark Scheibe. 3), 4) Galerie Breckner, Düsseldorf. 5) Wiebke Knabe. 6) Barbara Hünemohr. 7) Frank Ruckwied.

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KulturRegion FrankfurtRheinMain Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH ist ein freiwilliger, Bundesländer-übergreifender Zusammenschluss von 33 Städten und Kreisen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain sowie dem Regionalverband mit rund drei Millionen Einwohnern. Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Kultur durch regional und überregional bedeutsame Kulturprojekte und Veranstaltungen. Sie zeigen, was die Region mit ihren verschiedenen Facetten zu bieten hat, machen die Vielfalt der Region neu erfahrbar und schaffen Bewusstsein für ihre Schönheit und ihren kulturellen Reichtum. Zurzeit verwirklicht die KulturRegion FrankfurtRheinMain folgende Projekte: „Route der Industriekultur Rhein-Main“, „GartenRheinMain“, „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“, „Burgen, Schlösser & Paläste“ und das internationale Kinder- und Jugendtheaterfestival „Starke Stücke“. Außerdem publiziert sie die Museumsbroschüre Sonderausstellungen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain sowie die Festspielbroschüre.

Tage der Industriekultur: Fokus Gesundheit bei Merck in Darmstadt

Die Gesellschafter der KulturRegion FrankfurtRheinMain (Stand: November 2013)

Alzenau, Aschaffenburg, Babenhausen, Bad Homburg v. d. Höhe, Bad Vilbel, Bingen, Bischofsheim, Darmstadt, Dieburg, Dreieich, Eltville, Eschborn, Frankfurt am Main, Friedberg, Friedrichsdorf, Ginsheim-Gustavsburg, Hanau, Hattersheim am Main, Hochtaunuskreis, Kelsterbach, Kreis GroßGerau, Großostheim, Kreis Offenbach, Langen, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Miltenberg, Niederdorfelden, Offenbach am Main, Rüsselsheim, Seligenstadt, Wölfersheim sowie der Regionalverband FrankfurtRheinMain. Bad Nauheim ist assoziiertes Mitglied, mit dem Bayerischen Untermain gibt es eine projektbezogene Kooperation.

Starke Stücke: „Jakobsnase“, Bronks & Studio Orka, Belgien

Jugendstil-Schmuckhof Bad Nauheim

Die Route der Industriekultur Rhein-Main

Starke Stücke

Seit mehr als zehn Jahren erklärt und bespielt die Route der Industriekultur Rhein-Main den Schatz an lebendigen Zeugnissen des produzierenden Gewerbes samt dazugehöriger Infrastruktur wie Brücken und Wasserwerke. Rund tausend Objekte sind derzeit erfasst, auf 160 km entlang von Main und Rhein zwischen Bingen (Rheinland-Pfalz) über Frankfurt am Main (Hessen) nach Miltenberg (Bayern) und in der ganzen KulturRegion. Ziel der Aktivitäten ist, ein Verständnis für regionale funktionale Zusammenhänge zu schaffen, zu einer stärkeren regionalen Identität beizutragen und die Route der Industriekultur als Teil des vielfältigen Kultur- und Freizeitangebots der Region zu etablieren. Zur Route der Industriekultur Rhein-Main sind bislang 28 lokale Routenführer (auch zum Downloaden) und mehrere Bücher erschienen, zuletzt 2012 der regionale Routenführer mit 35 Industriekult(o)uren. 2014 veranstaltet die KulturRegion FrankfurtRheinMain die zwölften „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ vom 18. bis 27. Juli mit Ausflugstouren, Führungen, Besichtigungen und Inszenierungen quer durch die Region. Fokusthema ist dieses Mal „Gesundheit“.

„Starke Stücke“, eines der größten Kinder- und Jugendtheaterfestivals in Deutschland, wird seit 2009 gemeinsam mit der KulturRegion FrankfurtRheinMain durchgeführt. Getragen wird das Festival von einem Netzwerk aus kommunalen und privaten Veranstaltern, die sich zum Ziel gesetzt haben, ganzjährig qualitätsvolles Kinder- und Jugendtheater anzubieten. In diesem Jahr findet es vom 18.–28. März 2014 zum 20. Mal statt. Eingeladen werden internationale Theaterproduktionen für ein junges Publikum: spannende, berührende und mitreißende, im Wortsinn „starke Stücke“! An etwa 30 Spielorten in der Region werden rund 80 Vorstellungen für alle Altersgruppen angeboten. Das umfangreiche Rahmenprogramm bietet mit einer Vielzahl von Diskussionsrunden und Inszenierungsgesprächen Gelegenheit zum Austausch zwischen Künstlern und Publikum, aber auch mit Eltern, Pädagogen und Veranstaltern. Workshops zur Vor- und Nachbereitung der Theaterbesuche vertiefen den Genuss an den Vorstellungen und schaffen Zugänge zur Theaterkunst. „Starke Stücke“ erreicht Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund und möchte sie für die Theaterkunst begeistern.

Mehr Informationen über die Projekte der KulturRegion FrankfurtRheinMain finden Sie hier: 68

www.krfrm.de


GartenRheinMain – Vom Klostergarten zum Regionalpark Um den Reichtum und die Schönheit regionaler Gartenkunst geht es beim Projekt „GartenRheinMain – Vom Klostergarten zum Regionalpark“, das die Bewohner der Region auf eine Reise durch die Geschichte der europäischen Gartenkunst entführt. Etwa 110 öffentlich zugängliche Garten- und Parkanlagen – überwiegend in kommunaler Hand – umfasst das Projekt derzeit. 2014 feiert GartenRheinMain zehnjähriges Jubiläum. Wechselnde Jahresthemen geben Einblick in verschiedene Facetten der Gartengeschichte. 2014 widmet sich das Projekt unter dem Titel „Garten und Gesundheit“ den Heilpflanzen-, Kloster- und Apothekergärten, den Kurparks und der herausragenden Rolle, die Gärten und Parks ganz allgemein als Orte der Erholung und Entspannung für die Menschen der Region haben. Auftakt wird im Mai 2014 im Badehaus in Bad Soden sein.

Freies im Jazzgesang „Bingen swingt“, Bingen

In neun monatlichen Fokusveranstaltungen werden einzelne Aspekte des Themas das ganze Jahr hindurch vertieft. Wie jedes Jahr wird es auch 2014 wieder eine Vortragsreihe im Frankfurter Palmengarten zum Jahresthema geben. Das Veranstaltungsprogramm 2014 mit einer Laufzeit von April bis Dezember wird die Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber durchs GartenRheinMain-Jahr begleiten. 2014 erscheint auch der Band „Frankfurter Parkgeschichten“, den die KulturRegion FrankfurtRheinMain mit dem Institut für Stadtgeschichte in der Reihe „Archiv für Frankfurter Geschichte und Kunst“ herausgibt.

Kurfürstliche Burg in Eltville

Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

Burgen, Schlösser & Paläste

Das Projekt widmet sich seit 2006 den freiheitlich-demokratischen Traditionen in Frankfurt Rhein-Main. Wie in kaum einer anderen Region Europas erinnern hier eine Vielzahl von Orten, Ereignissen und Personen an den Kampf um Menschen- und Bürgerrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Neben den historischen Wurzeln thematisiert „Geist der Freiheit“ aber auch die Bestandserhaltung von Freiheit und Demokratie heute sowie Fragen an die Gesellschaft von morgen. Im Rahmen von Veranstaltungen, Kooperationen und Schülerprojekten verbindet „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“ die Geschichte mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. 2014 – 200 Jahre nach den Napoleonischen Befreiungskriegen und 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges – geht es insbesondere um Fragen zu Krieg und Freiheit.

Das Rhein-Main-Gebiet, bisher weniger als Burgen- und Schlösserlandschaft denn als Wirtschaftsraum bekannt, ist ausgesprochen reich an Burgen und Schlössern. Neben stattlichen Burgruinen finden sich herausragende Zeugnisse der Renaissance- und Barockarchitektur, aber auch des Klassizismus und der Burgromantik. „Burgen, Schlösser & Paläste“ will den reichen Regionalschatz an Baudenkmälern historischer Adels- und Hofkultur wieder ins Bewusstsein rücken und dabei geschichtliche Zusammenhänge deutlich machen. Das Schwerpunktthema 2014 wird sich im weitesten Sinne dem Thema Gesundheit widmen, Arbeitstitel ist „Wasser, Pest und schlechte Lüfte – feudale Orte der Gesundheit“. Das Programm erscheint im April 2014. Hygiene im Mittelalter und früher Neuzeit wird von vielerlei Vorurteilen bestimmt. Dabei gab es auf jeder Burg eine Badestube und Abortanlagen. Wesentlich für das Leben und im Kriegsfall das Überleben von Burg- und Schlossbewohnern war die Versorgung mit frischem Trinkwasser. In den landesherrlichen Schlössern gab es Hofapotheken, in Burg- und Schlossgärten wurden Heilkräuter angebaut und der Adel fuhr zum Kuren in Modebäder. Fürstlichkeiten aus ganz Europa trafen sich in Modebädern wie Wilhelmsbad bei Hanau, Bad Homburg oder Bad Nauheim.

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Mainova fördert: die Kultur der Vielfalt.

Für Sie sind wir auf vielen Bühnen zu Hause als verlässlicher Energiedienstleister und Partner von bildenden Künsten und Musik, Schauspiel, Literatur, Film und vielem mehr. Wir fördern die Lebensqualität und kulturelle Entwicklung, einmalige Augenblicke und gute Unterhaltung. Für jeden Geschmack und zu vielen Gelegenheiten in unserer Region. Mehr Impulse: www.mainova.de


Veröffentlichungen der KulturRegion FrankfurtRheinMain Festspielbroschüre Seit 2004 präsentiert die Festspielbroschüre das abwechslungsreiche Programm der professionell arbeitenden Freilichtbühnen im Rhein-Main-Gebiet. Deren Zeit ist gekommen, wenn die Stadt- und Landestheater in die Sommerpause gehen. Über 250.000 Besucher sehen jährlich die dargebotenen Veranstaltungen, ein Zeichen für die gelungene Vernetzung und Bündelung regionaler

kultureller Aktivitäten. Spannende Neuproduktionen, Musicals, Kabarett, Lesungen und Kinder- und Jugendtheater locken jedes Jahr zur Kultur unter freiem Himmel. Doch nicht nur auf den Bühnen gibt es Lohnendes zu entdecken, auch die Festspielorte selbst laden zum näheren Kennenlernen ein und zeigen einmal mehr den kulturellen Reichtum der Region.

GartenRheinMain Siesmayers Gärten ISBN 978-3-7973-1151-1 Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2009, 12,80 Euro Mauern zu Gärten 200 Jahre Frankfurter Wallanlagen ISBN 978-3-7973-1240-2 Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2010, 14,80 Euro Stachelige Schönheiten Rosengärten in FrankfurtRheinMain ISBN 978-3-7973-1260-0 Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2011, 14,80 Euro Pinien, Palmen, Pomeranzen Exotische Gartenwelten in FrankfurtRheinMain ISBN: 978-3-942921-84-8 Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2012, 16,80 Euro GartenRheinMain – Gartenführer Vom Klostergarten zum Regionalpark ISBN 978-3-937774-46-6 CoCon-Verlag, Hanau 2008, 14,80 Euro Das Jahresprogramm „GartenRheinMain“ ist kostenfrei erhältlich.

Route der Industriekultur Rhein-Main Route der Industriekultur Rhein-Main (Band 1) ISBN 3-7973-0960-0 Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2006, 9,90 Euro Identität und Wandel Route der Industriekultur Rhein-Main (Band 2) ISBN 978-3-937774-70-1 CoCon-Verlag, Hanau 2009, 16,80 Euro Lokale Routenführer 28 Routenführer (Faltblätter) – kostenfrei erhältlich in der Geschäftsstelle der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH oder zum Download 35 Industriekult(o)uren Exkursionen mit Bahn, Auto, Fahrrad und zu Fuß ISBN: 978-3-86314-213-1 CoCon-Verlag, Hanau 2012, 14,80 Euro Das Programm „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ ist kostenfrei erhältlich.

Geist der Freiheit Im Geist der Freiheit Eine Topografie der KulturRegion FrankfurtRheinMain ISBN 978-3-7973-1073-6 Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2008, 9,80 Euro

Weitere Informationen zu unseren Publikationen finden Sie unter: www.krfrm.de Alle Programme finden Sie auf unserer Webseite als PDF zum Download.


IMPRESSUM KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH Poststraße 16 D-60329 Frankfurt am Main E-Mail: info@krfrm.de www.krfrm.de Stand November 2013 gefördert durch:

Dieser Veranstaltungskalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für den Inhalt der Veranstaltungen zeichnen die jeweiligen Museen verantwortlich.

Druck pva Druck und MedienDienstleistungen GmbH Auflage 50.000

Redaktion Corinna Molitor, Carolin Julia Scholtz Umsetzung ci company GmbH

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Museen & Sonderausstellungen 2014