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Deutsches

useum Architekturm äfner Stefan H tadt IV“ „Zukunftss

Die Museumsufer Card enthält inklusive: D

Nacht der Museen N (Ticket im Wert von 12 Euro) (T und un

Museumsuferfest M Zu diesen jährlich wiederkehrenden Ereignissen sind Sie mit Ihrer Museumsufer Card eingeladen si und sparen so das Geld für die Eintrittskarte. un

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Hotline: (069) 97460 - 239 www.museumsufercard.de www.kultur.frankfurt.de Gültig und erhältlich in folgenden Museen: Altana Kulturstiftung im Sinclair-Haus • Archäologisches Museum • Bibelhaus am Museumsufer – Erlebnismuseum • Caricatura Museum • Deutsches Architekturmuseum • Deutsches Filmmuseum • Deutsches Ledermuseum Dommuseum • Fotografie Forum Frankfurt • Frankfurter Kunstverein • Geldmuseum der Deutschen Bundesbank* • Goethe-Museum / Goethe-Haus • Haus der Stadtgeschichte • Historisches Museum / Deutsches Architekturmuseum

Kronberger Haus • Ikonen-Museum • Institut für Stadtgeschichte /Karmeliterkloster • Jüdisches Museum • Kindermuseum • Klingspor Museum • Liebieghaus – Skulpturensammlung Museum für Angewandte Kunst • Museum für Kommunikation Museum für Moderne Kunst • Museum Giersch • Museum Judengasse • Portikus* • Rosenheim-Museum • Schirn Kunsthalle Frankfurt Senckenberg Naturmuseum • Städel Museum • Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse* • Struwwelpeter-Museum • Weltkulturen Museum * Eintritt generell kostenlos Stand: 12/2010, Änderungen vorbehalten


Grußworte Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, Wir freuen uns, Ihnen auch in diesem Jahr die Museumsbroschüre Sonderausstellungen FrankfurtRheinMain 2011 zu präsentieren.

Prof. Dr. Felix Semmelroth Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und Kulturdezernent der Stadt Frankfurt a.M.

Thomas Will Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und Landrat des Kreises Groß-Gerau

Nachdem die erste Ausgabe dieser Broschüre 2010 auf großes Interesse gestoßen war, haben wir auch für dieses Jahr in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Museen eine abwechslungsreiche Übersicht für Sie zusammengestellt. Neue Museen sind hinzugekommen, regionale sowie überregionale Häuser präsentieren ihre aktuellen und zukünftigen Ausstellungen. Ob Zeitgeschehen oder historische Begebenheiten, Kunst, Handwerk oder Technik, die Bandbreite der Themen ist groß und bietet für jeden und jede spannende Erfahrungen. Sie erhalten mit dieser Broschüre nicht nur die Möglichkeit, Ihren Museumsbesuch zu planen, sondern mit unseren Stadtporträts auch die Gelegenheit, unsere Region in ihrer Vielseitigkeit zu entdecken. Wir wünschen dem Projekt weiter viel Erfolg und den Leserinnen und Lesern eine inspirierende Lektüre.

Dr. Thomas Wurzel Vorsitzender Hessischer Museumsverband

Konrad Dörner, Geschäftsführer KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH

Museen sind ein wichtiger Teil der Kulturlandschaft eines jeden Landes, ihre Förderung und Unterstützung leistet einen wertvollen Beitrag zur Identität einer Region. Der Hessische Museumsverband als Interessenvertreter von über 400 öffentlichen Museen und Sammlungen im Land begrüßt die nunmehr zweite Ausgabe der Sonderausstellungsübersicht der KulturRegion FrankfurtRheinMain. Auch für 2011 zeigt diese Broschüre einen spannenden Überblick über diese facettenreiche, drei Bundesländer berührende Museumslandschaft und bietet die Möglichkeit, sich nicht nur über die ständigen Sammlungen der beteiligten Museen, sondern auch umfassend über deren Sonderausstellungen 2011 zu informieren. Einmal mehr zeigt sich, dass durch aktive Museumsarbeit der kulturelle Reichtum der Rhein-Main-Region gefördert und als ein verbindendes Element genutzt werden kann. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei Ihren Museumsbesuchen 2011.

Die Ihnen vorliegende Museumsbroschüre Sonderausstellungen FrankfurtRheinMain 2011 erscheint nunmehr in der zweiten Auflage. Wir sind stolz darauf, diese Broschüre gemeinsam mit einigen Museumsleitern für die Region entwickelt zu haben, bundesweit übrigens einzigartig! Die Broschüre soll es den Besuchern innerhalb und außerhalb der Region erleichtern, sich über die aktuellen Ausstellungen zu informieren und die Region in ihrer Vielseitigkeit zu entdecken. Die Museumsbroschüre Sonderausstellungen FrankfurtRheinMain 2011 zeigt damit eindrucksvoll, wie die Vernetzung, die Bündelung und die Vermarktung hochwertiger lokaler Kunst- und Kulturstätten regional erfolgreich umgesetzt werden kann. Wir freuen uns, dass dieses Heft im Vergleich zur letztjährigen Ausgabe um ein Drittel gewachsen ist: Nunmehr 44 Institutionen präsentieren hier für das gesamte Jahr 2011 ihre Kunstschätze und Sonderausstellungen. Viel Spaß beim Entdecken der Region FrankfurtRheinMain.

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46 19

39

7, 8 20 4,5 29,30,31 28

11

27

13,14,15, 16,17,18

47

22,23,24, 25,26

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40,41,42 38

12

37

45

32,33,34,35 6

2,3

43,44 10 21 9 Vollmitgliedschaft durch Stadt/Gemeine/Verbandsgemeinde Mitgliedschaft über Landkreise bzw. regionale Zusammenschlüsse Assoziiertes Mitglied

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Kooperationsvereinbarung

Museen in der KulturRegion FrankfurtRheinMain im Überblick 1 Museum der Stadt Alzenau

25 Schloss Steinheim, Hanau

2 Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg

26 Museum Großauheim, Hanau

3 Schlossmuseum Aschaffenburg

27 Stadtmuseum Hofheim

4 ALTANA Stiftung, Bad Homburg

28 Museum Kelkheim & Galerie der Stadt Kelkheim

5 Museum im Gotischen Haus, Bad Homburg

29 BraunSammlung, Kronberg

6 Historisches Museum am Strom, Bingen

30 Museum Burg Kronberg

7 Sandrosenmuseum, Büdingen

31 Museum Kronberger Malerkolonie, Kronberg

8 50er-Jahre-Museum, Büdingen

32 Dommuseum, Mainz

9 Institut Mathildenhöhe Darmstadt

33 Landesmuseum Mainz

10 Museum Schloss Fechenbach, Dieburg

34 Naturhistorisches Museum Mainz

11 Stadt- und Burgmuseum, Eppstein

35 Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz

12 Kunstforum Mainturm, Flörsheim

36 Museum der Stadt Miltenberg

13 Archäoligisches Museum Frankfurt

37 Dreieich-Museum, Dreieich–Dreieichenhain

14 Dialogmuseum, Frankfurt

38 Zeppelin Museum Zeppelinheim, Neu-Isenburg

15 historisches museum frankfurt

39 Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach

16 MUSEUM GIERSCH, Frankfurt

40 Deutsches Ledermuseum, Offenbach

17 Senckenberg Museum, Frankfurt

41 Haus der Stadtgeschichte, Offenbach

18 Verkehrsmuseum, Frankfurt

42 Klingspor-Museum, Offenbach

19 Wetterau-Museum, Friedberg

43 Stiftung Opelvillen Rüsselsheim

20 Heimatmuseum Seulberg, Friedrichsdorf

44 Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

21 Stadtmuseum Groß-Gerau

45 Landschaftsmuseum, Seligenstadt

22 Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

46 Brüder Grimm-Haus, Steinau

23 Hessisches Puppenmuseum, Hanau

47 Museum Wiesbaden

24 Museum Hanau – Schloss Philippsruhe

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Auf einen Blick

2011

Aktuelle

Sonderausstellungen Seite Alzenau – Museum der Stadt Alzenau Vereint! – Von Fußball bis Fastnacht in Unterfranken

8 03.06. – 31.08.11

Aschaffenburg – Kunsthalle Jesuitenkirche Otto Mueller – Einfach. Eigen. Einzig

9 27.08. – 06.11.11

Aschaffenburg – Schlossmuseum ‚Die Sucht, das Malen‘ – Die Malerin Elisabeth Dering

10 21.10.11 – 22.01.12

Bad Homburg – ALTANA Stiftung Burtynsky / OIL Gil Shachar. Skulpturen und Zeichnungen. Joan Hernández Pijuan: Farben der Erde Joseph Beuys – Franz Marc

12 04.02. – 03.04.11 13.05. – 07.08.11 16.09. – 20.11.11 09.12.11 – 12.02.12

Bad Homburg – Museum im Gotischen Haus Landschaften und Interieurs. – Suzanne Wild und Künstler der Sammlung Der Karikaturist Louis Rauwolf (1929–2003) Die verlorene Generation. – Expressionistische Werke von Willy Jaeckel

11 27.02. – 01.05.11

J F M A M J J A S O N D 2012

19.06. – 28.08.11 09.10.11 – 22.01.12

Bingen – Historisches Museum am Strom 13 Himmelsglanz und Höllenpein – Visionsbilder des Mittelalters bis 27.03.11 Bildschön und Sagenhaft – Rheinburgen im 19. Jahrhundert 27.08. – 13.11.11 Büdingen – Sandrosenmuseum Geologie der Wetterau

14 Ganzjährige Ausstellung

Büdingen – 50er-Jahre-Museum Wohn- und Alltagskultur in der Wirtschaftswunderzeit und der noch jungen Bundesrepublik

Ganzjährige Ausstellung

Darmstadt – Institut Mathildenhöhe SERIOUS GAMES. Krieg – Medien – Kunst

15 27.03. – 24.07.11

Dieburg – Museum Schloss Fechenbach Steinzeitmassaker – Tatort Talheim Rudolf Schmidt – Bilder der Stille

16 05.04. – 07.08.11 01.09.11 – 20.01.12

Eppstein – Stadt- und Burgmuseum Eppstein Fünf Malter Korn für den Pfarrer – Anfänge christlicher Organisation in Eppstein

16 15.05. – 15.08.11

Flörsheim – Kunstforum Mainturm KÖRPER – GEHÄUSE LASTER, LUST & LEIDEN MOMENTAUFNAHME/N GÜZELBAHCE – FLÖRSHEIM 10 JAHRE KUNSTFORUM MAINTURM

24 16.01. – 13.03.11 03.04. – 29.05.11 Juni bis Juli 2011 Sept bis Nov 2011 04.12.11 – 27.03.12

Frankfurt – Archäoligisches Museum Fürsten • Feste • Rituale – Bilderwelten zwischen Kelten und Etruskern

18 30.10.10 – 20.03.11

Frankfrut – Dialogmuseum Blinder Passagier The Virtual Image

19 05.07. – 21.08.11 Bis Sommer 2011

Frankfurt – historisches museum frankfurt Abisag Tüllmann 1935–1996 Bildreportagen und Theaterfotografie Im Ostend viel Neues. – Eine partizipative Ausstellung im und zum Frankfurter Ostend Treuners Frankfurt. Das Altstadtmodell des historischen museums und sein Kontext

21 24.11.10 – 27.03.11 30.04. – 31.05.11

Frankfurt – MUSEUM GIERSCH Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet Carl Morgenstern und die Landschaftsmalerei seiner Zeit

20 03.04. – 17.07.11 25.09.11 – 29.01.12

14

17.05. – 30.09.11

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Hier finden Sie ganz leicht die Ausstellung, die Sie interessiert und wann und wo diese zu sehen ist. Umfassende Informationen zu jeder Sonderausstellung stehen auf der angegebenen Seite (grüne Zahl). Viel Spaß beim Entdecken.

Seite Frankfurt – Senckenberg Museum Leben unter Wasser Evolution schafft Vielfalt TIERREICH – Schwärme, Herden, Kolonien Vergleichend anatomische Sammlungen

22 14.01. – 27.03.11 18.02. – April 2011 Juni bis August 2011 Sep 2011 bis Feb 2012

Frankfurt – Verkehrsmuseum Die Taunusbahnen nach Bad Homburg und Oberursel Modellbahn-Wochenende Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte

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Ab Januar 2011 25. und 26. Juni 2011 12. Sep 2011

Friedberg – Wetterau-Museum Archäologie entlang der B3a-Trasse

25 02.12.10 – 18.09.11

Friedrichsdorf – Heimatmuseum Seulberg Gletscherflöhe, Kelten und Seeigel – Edourd Désor

25 14.08. – 22.12.11

Groß-Gerau – Stadtmuseum Groß-Gerau 26 OstMenschen – WestMenschen. Fotografien 1970–1990 18.03. – 01.05.11 von pitze Eckart und Dieter Demme Verdeckt – Entdeckt. Montagen von Pedro Warnke 13.05. – 28.08.11 Hanau – Deutsches Goldschmiedehaus Silbertriennale International. 16. weltweiter Wettbewerb Parallel World – Mari Ishikawa Das Antlitz der Taschenuhr. 1500 bis 1950 Konzeption in Silber – Wilfried Moll und Gold – Gerda Moll Komposition der Träume – Georg Dobler. Schmuck 1980–2010

28 Bis 03.02.11 17.02. – 06.04.11 Bis 29.05.11 14.04. – 14.06.11 30.06. – 11.09.11

Hanau – Hessisches Puppenmuseum Märchenwesen Puppenkunstwerke von Silke Friedrich Die Ahnen der Ratte Ludwig

29 Bis 30.01.11 25.09. – 28.12.11

Hanau – Museum Hanau – Schloss Philippsruhe 30 „Ich muß die Lust und Pracht Italiens bis ans Ende genießen ...“ 29.03. – 29.05.11 Hanau – Schloss Steinheim – Vor- u. Frühgeschichtsmuseum 31 Allgemeine Ausstellung Ganzjährige Ausstellung Hanau – Museum Großauheim – Kunst- u. Industriegeschichte 31 Allgemeine Ausstellung Ganzjährige Ausstellung Hofheim – Stadtmuseum BRÜCKE und Blaues Haus Karl Jakobi - Ein Fotoreporter unterwegs Blick durchs Fenster Sag, was war die DDR ?

32 14.10.10 – 20.02.11 13.03. – 22.05.11 29.05. – 07.08.11 Sep 2011 bis Jan 2012

Kelkheim – Museum Kelkheim 33 HEINZ KREUTZ. Expressionismus als Wegbereiter des Informel 10.03. – 17.04.11 DER TRAUM VOM FLIEGEN 18.09. – 16.10.11 100 Jahre Luftverkehr in Frankfurt a.M. Kelkheim – Galerie der Stadt Kelkheim 33 Meine Wahrnehmung der Welt – Bilder v. Hermann Haindl 01.04. – 19.04.11 Jubiläumsausstellung: 10 Jahre Kunstforum Zauberberg 05.10. – 25.10.11 Kronberg – BraunSammlung 60 Jahre Braun Rasierer

34 09.12.10 – 01.05.11

Kronberg – Museum Burg Kronberg Osterausstellung „Tasse und Ei“

35 09.04. – 25.04.11

Kronberg – Museum Kronberger Malerkolonie 35 Begegnungen – 3 Positionen aktueller Kunst aus Frankfurt 13.02. – 03.04.11 Fritz Wucherer (1873 – 1948) – Retrospektive 09.10.11 – 29.01.12 Mainz – Dommuseum Mainz 37 Der „verschwundene“ Dom – Wahrnehmung und Wandel 15.04. – 16.10.11 der Mainzer Kathedrale im Lauf der Jahrhunderte

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J F M A M J J A S O N D 2012


Aktuelle Ausstellungen

2011 Seite Mainz – Landesmuseum Mainz Nützlich, Gefährlich, Romantisch ... – Wasser im Spiegel der Kunst

38 05.06. – 02.10.11

Mainz – Naturhistorisches Museum Mainz Eröffnung des neuen Anbaus mit der Sonderausstellung: Mineralien des Lebens

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J F M A M J J A S O N D 2012

April/Mai 2011

Mainz – Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz 38 Moral hin! Moral her? Kabarett in Wendezeiten (1983–2000) 13.01. – 19.02.11 Das siebte Kreuz von Anna Seghers 22.09. – 12.11.11 Miltenberg – Museum der Stadt Miltenberg Abgelegt – Genisa-Funde in Unterfranken

39 06.05. – 17.07.11

Neu-Isenburg – Dreieich Museum Mit dem Spaten ins Mittelalter

40 Ganzjährige Ausstellung

Neu-Isenburg – Zeppelin Museum Zeppelinheim 75 Jahre Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main Phänomenale Welten – Physik zum Anfassen

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Mai bis Nov 2011

15.11. – 15.12.11

Neu-Anspach – Freilichtmuseum Hessenpark Süße Verlockung. Von Zucker, Schokolade und anderen Genüssen

41 01.05. – 11.12.11

Offenbach – Deutsches Ledermuseum Meisterwerke der angewandten Kunst in Leder vom Mittelalter bis zum Barock Offenbacher Lederwaren – Marken für die Welt

44 13.03. – Ende 2011

Offenbach – Haus der Stadtgeschichte Karl-Heinz Steib: Stichwort Expressionismus Retrospektive Hans Georg Schulze (1914–2003) In Kooperation mit dem Klingspor-Museum: Im Glauben an das Exklusive. Die Sammlung Siegfried Guggenheim.

42 30.01. – 27.02.11 09.10. – 06.11.11 43 03.08. – 30.09.11

Offenbach – Klingspor-Museum Gottfried Pott. Die Passion des Schreibens.

43 27.02. – 10.04.11

14.08. – Ende 2011

Rüsselsheim – Stiftung Opelvillen 46 Ghost Elizabeth Peyton 09.02. – 15.05.11 Road Atlas. Straßenfotografie 17.08. – 16.10.11 Linie und Skulptur im Dialog: Rodin, Giacometti, Modigliani … 09.11.11 – 05.02.12 Rüsselsheim – Stadt- und Industriemuseum 45 Wo bleibt die Arbeit? Eine Ausstellung rund um die Fabrik Ganzjährige Ausstellung Seligenstadt – Landschaftsmuseum Seligenstadt Vorsicht Pilze Das Stramin-Projekt Alles nur Papier und Farbe Quilts – mehr als nur Steppdecken

47 20.01. – 27.03.11 31.03. – 28.05.11 02.06. – 17.07.11 08.09. – 23.10.11

Steinau – Brüder Grimm-Haus – Museum Steinau Die Wahrheit über Hänsel und Gretel Über das Marionettentheater ... Fabelwesen Die Guten ins Töpfchen ...

48 13.03. – 29.05.11 04.09. – 16.10.11 04.12.11 – 25.03.12 05.06. – 28.08.11

Wiesbaden – Museum Wiesbaden Das Geistige in der Kunst – Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus Landschaft als Weltsicht

49 31.10.10 – 27.02.11 Mitte Mai – Anfang Okt 2011

Ausstellung für Familien mit Kindern besonders geeignet

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen

Parkplätze vorhanden

Caféteria im Haus

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Museum der Stadt Alzenau im Schlösschen Michelbach B

Schloßstraße 13, 63755 Alzenau Telefon: 06023 502 -112 (Städt. Verkehrsamt im Rathaus Alzenau) E-Mail: verkehrsamt@alzenau.de www.alzenau.de

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Das Museum Das barocke Schlösschen Michelbach, ehemals ein adeliger Landsitz, beherbergt seit 2006 das Museum der Stadt Alzenau. Dank moderner Medientechnik - an vielen Stationen können die Besucher selbst aktiv werden - wird die Geschichte Alzenaus erleb- und im wahrsten Wortsinn auch begreifbar. Aufbauend auf der heimatkundlichen Sammlung des Heimat- und Geschichtsvereins, widmet sich die Dauerausstellung „Regionalität und Wandel – Streifzüge durch eine Grenzregion“ der besonderen historischen Situation der Region, die stets geprägt war von Grenzlinien, regionaler Eigenständigkeit und tiefgreifenden Umbrüchen. Öffnungszeiten So sowie an Feiertagen, 14 – 18 Uhr Führungen nach Vereinbarung: Städt. Verkehrsamt im Rathaus Telefon: 06023 502-112 E-Mail: verkehrsamt@alzenau.de 2

3. Juni bis 31. August 2011

Vereint! Von Fußball bis Fastnacht in Unterfranken Seit über 200 Jahren erleben Vereine eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte! Sie bieten mehr als Sport, Musik und Freizeit: Was zählt, sind vor allem die gemeinsamen Erlebnisse! In einer abwechslungsreichen und interaktiven Ausstellung spüren die Stadt Alzenau und der Bezirk Unterfranken der Geschichte und Gegenwart des bunten Vereinslebens nach. Warum war Turnen revolutionär und Fußball unerwünscht? Seit wann dürfen Damen Mitglied werden? Was verbirgt sich hinter „Edelweiß“, „Eintracht“ oder „Blaue Wolke“? Und wo steckt der Vereinsmeier? In der Ausstellung gibt es viel Spannendes und Unterhaltsames aus über 200 Jahren Vereinsgeschichte in Alzenau und Unterfranken zu entdecken. Nehmen Sie Platz am Vereins-Stammtisch und wählen Sie in der Speisekarte zwischen „Sport Pizza HTCW e.V.“ und „Grillplatte Tennisclub“, lassen Sie sich von Frau Bezirksamtmann Fuchs vom Bayerischen Frauenverein Alzenau aus dem Jahr 1879 berichten, erleben Sie die modische Entwicklung der Trikots und Vereinstrachten oder vertiefen Sie sich in die Geschichte des deutschen Vereinswesens, die auch eine Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft ist. 2011 feiert der Alzenauer Gesangverein „Liederkranz“ sein 150-jähriges Gründungsjubiläum! Grund genug, Schätze und Objekte seiner Geschichte in der Ausstellung zu zeigen. Unter den traditionsreichen Alzenauer Vereinen findet sich auch der Freigerichter Bund – einer der bedeutendsten Wandervereine Deutschlands. Über 150 eingetragene Vereine gibt es heute allein in Alzenau – Tausende sind es in Unterfranken: In welchem sind Sie Mitglied?

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Vereint - eine Ausstellung, die alle anspricht!

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Eintrittspreise 1,50 Euro für Erwachsene, (kostenlose Audioguides in deutscher und englischer Sprache ausleihbar – 10 Euro Pfand).

Weitere Veranstaltungen Im stimmungsvollen Domersaal im Obergeschoss finden monatlich Konzerte und Kleinkunst-Veranstaltungen statt. Im Sommer ist der im barocken Stil mit rund 100 Rosen als Rosarium gestaltete Schlossgarten Schauplatz für kulturelle Freiluftveranstaltungen. Museums-Café in der ehemaligen Remise. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. Angebote und Termine sind der aktuellen Presse zu entnehmen.

Die Stadt Alzenau Zwischen Mainebene und den Ausläufern des Spessarts, umgeben von Wäldern und Weingärten, liegt die bayerische Kleinstadt Alzenau. Weithin sichtbar ist die Burg aus dem 14. Jahrhundert, heute Anziehungspunkt bei kulturellen Veranstaltungen, unter anderem den Burgfestspielen und den Fränkischen Musiktagen. Das aktive Mittelzentrum bietet den rund 19 000 Bürgern viel Lebensqualität, ist wichtiger Wirtschaftsstandort mit mehr als 10 000 Arbeitsplätzen, Einkaufs- und Kulturstadt für die Region sowie dank der 1000-jährigen Weinbautradition beliebtes Ausflugsziel. Übrigens: 2015 ist Alzenau Gastgeber der regionalen bayerischen Gartenschau „Natur in der Stadt“.


Kunsthalle Jesuitenkirche Pfaffengasse 26 63739 Aschaffenburg Telefon: 06021 218698 E-Mail: kunsthalle-jesuitenkirche@aschaffenburg.de www.museen-aschaffenburg.de

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Das Museum Die Kunsthalle Jesuitenkirche widmet sich seit 1990 dem Schwerpunkt der Klassischen Moderne. Der profanisierte Sakralraum bietet zudem ein eindrucksvolles Ambiente für Ausstellungen gefestigter Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. In der Vergangenheit waren hier Projekte zum Werk E. L. Kirchners, Christian Schads ebenso zu sehen wie Einzelausstellungen von Meret Oppenheim, Günther Uecker oder, aktuell, von Daniel Spoerri. Als besonderer Publikumsmagnet erwiesen sich speziell für diesen Raum erdachte Ausstellungskonzeptionen international agierender Künstler.

2 Otto Mueller, Doppelbildnis mit Irene als Liebespaar und mit Liebesamulett, Leimfarbe auf Rupfen Privatbesitz, 1919/20

27. August bis 6. November 2011

Otto Mueller Einfach. Eigen. Einzig

Gemälde, Aquarelle, Farbzeichnungen, Druckgrafik, Briefe „Ich habe ihn am liebsten gehabt von allen Künstlern, die ich kannte“, schrieb Ernst Ludwig Kirchner nach dem Tod seines Freundes Otto Mueller (1874–1930). Seit 1910 und bis zu ihrer Auflösung 1913 gehörte Mueller der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ an. In engem Austausch mit Kirchner, Heckel und Pechstein malte er in der Natur und fand in der Auseinandersetzung mit dem expressionistischen Stil seiner Freunde zu einer ganz eigenen, ruhigen und verinnerlichten Bildsprache. Seine Sehnsucht nach einem „irdischen Paradies“, nach Naturnähe und Unverfälschtheit fand einen Ausdruck in Gemälden und Grafiken, in denen er den harmonischen Einklang des menschlichen Aktes mit der Natur beschwor. Seit 1919 lehrte Otto Mueller an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau. Von hier aus reiste er seit 1924 und bis zu seinem Tod 1930 jeden Sommer zu den Zigeunern Südosteuropas. Die Lebensweise dieses „fahrenden Volkes“ faszinierte ihn, und er charakterisierte vor allem die Frauen und Kinder in eindringlicher Weise. Die Ausstellung in der Kunsthalle Jesuitenkirche zeigt Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Briefe Otto Muellers aus Privatbesitz. Angefangen mit seinen noch vom Symbolismus beeinflussten Frühwerken über die Arbeiten der Brücke-Zeit bis hin zur sogenannten „Zigeunermappe“ lässt sich Otto Muellers einzigartiges Schaffen in dieser Retrospektive nachvollziehen.

Öffnungszeiten Mo geschlossen Di 14 – 20 Uhr Mi bis So 10 – 17 Uhr Geschlossen am 8.3.2011, am 24., 25. und 31.12.2011 und am 1.1.2012. Eintrittspreise 4 Euro / 3,50 Euro ermäßigt Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets oder Schönes-Wochenende-Tickets.

Weitere Veranstaltungen Regelmäßige Führungen jeden Sonntag, 11 Uhr, und jeden Dienstag, 19 Uhr Beachten Sie bitte weitere Hinweise unter: www.museen-aschaffenburg.de

Die Stadt Aschaffenburg Die Kulturstadt Aschaffenburg liegt verkehrsgünstig an den Netzen von Auto- und Bundesbahn (A3, ICE) und profitiert von der Ferienregion Spessart ebenso wie von der unmittelbaren Nähe zu Frankfurt am Main. Touristen nutzen die idyllische Lage am Main für einen Halt auf ihrer Radtour oder ihrer Schiffsreise.Bauwerke wie das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg und die romanische Stiftsbasilika vermitteln eine über tausendjährige Geschichte. Die zeitgenössische Kunst kommt in mehreren Ausstellungshäusern und zahlreichen Galerien zu ihrem Recht. www.aschaffenburg.de www.info-aschaffenburg.de www.schloesser.bayern.de

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Schlossmuseum Schlossplatz 4 63739 Aschaffenburg Telefon: 06021 38674-0 E-Mail: museum@aschaffenburg.de www.museen-aschaffenburg.de

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Das Museum Das majestätische Renaissanceschloss Johannisburg beherbergt neben staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schloss-museum der Stadt Aschaffenburg. Auf 1400 qmFläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt. Regelmäßige Sonderausstellungen widmen sich der Kunst und Kultur der Region. Öffnungszeiten April bis September: 9 – 18 Uhr Oktober bis März: 10 – 16 Uhr, Mo geschlossen Geschlossen am 1.1., Faschingsdienstag, 24.12., 25.12., 31.12. Eintrittspreise 5 Euro / 4 Euro ermäßigt

2 + 3 Elisabeth Dering, Selbstbildnis, Öl auf Leinwand, 1965

Stillleben, Öl auf Holz, 1948

21. Oktober 2011 bis 22. Januar 2012

‚Die Sucht, das Malen’ Die Malerin Elisabeth Dering und ihr Kreis Aus Anlass des 90. Geburtstags der 1997 verstorbenen Künstlerin widmet ihr das Schlossmuseum in neuen Ausstellungsräumen eine umfangreiche Retrospektive. Elisabeth Dering steht in ihrer durch den Spätexpressionismus geprägten Kunstauffassung exemplarisch für das Schaffen einer jungen Künstlergeneration nach 1945, die ihren Ausdruck in der figurativen und gegenständlichen Malerei suchte. In der Rhein-Main-Region setzte sie in den 1950er/60er-Jahren Maßstäbe. Zusammen mit dem Maler und Grafiker Anton Bruder dominierte sie neben Christian Schad lange Zeit die Kunstszene ihrer Wahlheimat Aschaffenburg. Ihre 1963 eröffnete Galerie Dering in der Aschaffenburger Altstadt wurde rasch zum Treffpunkt für Kunstfreunde, für Kolleginnen und Kollegen. Zum Teil enge Freundschaften verband sie mit Helmut Albert, Willibald Blum, Helmut Gehrig, Karin Kruck, Ludobar Mossora, Siegfried Rischar, Walter Roos, Bruno Supernok, Gunter Ullrich oder Ernst Vollmer. Die Ausstellung unternimmt es, diesem Kreis und den Merkmalen des „Neuanfangs“ nach 1945 nachzuspüren. Sie entwirft so ein überraschend lebendiges Bild von der durch Innovationsfreude, künstlerisches Qualitätsstreben und von allgemeiner Aufbruchstimmung gekennzeichneten künstlerischen Nachkriegsgeneration.

4 Wolfram Eder, Elisabeth Dering, Fotografie, 1981

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Kombikarte Schloss Johannisburg und Pompejanum inkl. Sonderausstellung: 7 Euro / 6 Euro ermäßigt Ermäßigung bei Vorlage eines Bayern-Tickets oder Schönes-Wochenende-Tickets

Weitere Veranstaltungen Regelmäßige Führungen unter: www.fuehrungsnetz-aschaffenburg.de fuehrungsnetz@vhs-aschaffenburg.de Hinweise auf das Begleitprogramm unter: www.museen-aschaffenburg.de

Neu im Stiftsmuseum Aschaffenburg Unter dem Titel „Pracht und Glaube des Mittelalters“ ist der mittelalterliche Stiftsschatz St. Peter und Alexander im Stiftsmuseum zu entdecken. Er gehört zu den bedeutendsten Ensembles seiner Art in Deutschland und war bisher in den Tresoren der Stiftssakristei verborgen. Die herausragenden Werke der Silberschmiedekunst und Buchmalerei werden ergänzt durch den berühmten Magdalenenaltar von Lucas Cranach. Diese knapp drei auf acht Meter große Bilderwand schuf der Künstler um 1525 im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg.

www.stiftsschatz.de

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Museum im Gotischen Haus Tannenwaldweg 102 61350 Bad Homburg v.d.Höhe Telefon: 06172 37618 E-Mail: museum@bad-homburg.de www.bad-homburg.de

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Das Museum

2 + 3 Suzanne Wild

27. Februar bis 1. Mai 2011

Landschaften und Interieurs. Suzanne Wild und Künstler der Sammlung Die britische Künstlerin, nach dem Studium in London Gastdozentin am Exeter College, erarbeitet zurzeit in ihrem Frankfurter Atelier malerische Innen- und Außenräume. Sie entspringen ihrer Erinnerung oder gegenwärtigen Erlebniswelt. Künstlerisch umgesetzt werden daraus allgemeine Aussagen. Ihr Stimmungsgehalt und die Raumarrangements greifen dabei klassische Ausdrucksmöglichkeiten der Romantik auf, einem der Schwerpunkte unserer Sammlung. In Einzelbeispielen entsteht daraus eine Korrespondenz.

19. Juni bis 28. August 2011

Der Karikaturist Louis Rauwolf (1929–2003) und

zeitgenössische Künstler aus Marienbad / Mariánské Lázne

4 Louis Rauwolf

In Marienbad geboren, war Louis Rauwolf seit 1952 ständiger Zeichner des DDRSatiremagazins Eulenspiegel. Originalzeichnungen, die auch die politische Wende dokumentieren, befinden sich im Museum in Greiz aber auch im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig. Beide Institute unterstützen uns mit Leihgaben einiger der markantesten Werke Rauwolfs. Diesem historischen Aspekt werden Werke zeitgenössischer Künstler aus Mariánské Lázne gegenübergestellt und damit der Blick auf die gegenwärtige Kunstszene der Stadt gerichtet.

9. Oktober 2011 bis 22. Januar 2012

Die verlorene Generation.

Expressionistische Werke von Willy Jaeckel (1888–1944) „Die Stadt Ragusa mit ihren in das Meer hinausgeschobenen Befestigungen und vorgelagerten Inseln hat es mir angetan und würde … das sein, was das spanische Toledo für Greco war.“ 1924 ließ sich Willy Jaeckel von Ragusa/Dubrovnik inspirieren, als er mit Druckgrafiken zu Goethes Faust eine künstlerische Phase beendete. Das Erlebnis hielt er in einem monumentalen Gemälde fest. Es gehört zu dem Wenigen, das von diesem Künstler der „verlorenen Generation“ (G. Stein) geblieben ist. 5 Willy Jaeckel

Die Sammlung zur Kunst- und Kulturgeschichte Bad Homburgs und der Landgrafschaft residiert im Gotischen Haus. 1823 ließ es Landgräfin Elizabeth, Tochter des britischen Königs Georg III., als Jagd- und Lustschlösschen für ihren Mann, Landgraf Friedrich VI. Joseph, errichten. In seiner Gestaltung verbinden sich Elemente der Tudorgotik und des Klassizismus innerhalb eines Landschaftsparks. Außerhalb Englands ist dies einzigartig. In dieser außergewöhnlichen Architektur wird die Geschichte der Stadt lebendig und wechselnde Ausstellungen lassen Objekte des Handwerks wie auch der Kunst zum Erlebnis werden. Öffnungszeiten Di, Do, Fr, Sa 14 – 17 Uhr Mi 14 – 19 Uhr Mo geschlossen So und Feiertage 12 – 18 Uhr Besondere Regelungen: Schulen und Kindergärten nach Verabredung auch vormittags Eintrittspreise 2 Euro / 1 Euro Kinder bis 14 Jahre frei Bad Homburg Pass: ermäßigt

Weitere Veranstaltungen • Internationaler Museumstag • Kulturnacht Bad Homburg v.d.Höhe • Projekte zu GartenRheinMain, Route der Industriekultur • Kinderkonzerte • Konzerte der VHS Bad Homburg v.d.Höhe • Lesungen und Vorträge • Kinder-, Familien- und Erwachsenenführungen • High Tea, in Erinnerung der Landgräfin Elizabeth (Mai)

Die Stadt Bad Homburg Museen, die Geschichte erzählen, Ausstellungen auch internationaler Künstler, das Römerkastell Saalburg, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Limes, das Landgrafenschloss, Poesie und Literatur, Kleinkunst und großes Theater, Musik – Bad Homburg hat ein Faible für Kultur. Die Vielfalt begründet sich in der Geschichte als Sitz der Landgrafen, später als Fürstenbad von Weltruf und als kaiserliche Sommerresidenz. Die Stadt, heute ein moderner Wirtschafts- und Einzelhandelsstandort, pflegt ihre Traditionen und verbindet sie bei volkstümlichen Festen mit fröhlicher Vitalität. Bad Homburg ist Sitz einer Spielbank, Wellness-Oasen laden zum Entspannen ein.

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ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Telefon: 06172 1712 404 E-Mail: info@altana-kulturstiftung.de www.altana-kulturstiftung.de

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Das Museum

2 Edward Burtynsky

3 Gil Shachar

4. Februar bis 3. April 2011

Burtynsky / OIL Der kanadische Fotograf Edward Burtynsky (geb. 1955) fotografiert „manufactured landscapes“ – Industrielandschaften. In seinen großformatigen Arbeiten stellt er die Nutzbarmachung und Ausbeutung der Natur durch den Menschen auf ästhetische Weise dar. Seine Fotos bestechen durch eine perfekte Bildkomposition und harmonische farbliche Übergänge. In Zusammenarbeit mit Edward Burtynsky, Museum Huis voor Fotografie Marseille, Amsterdam, und Galerie Stefan Röpke, Köln.

13. Mai bis 7. August 2011

Gil Shachar. Die ALTANA Kunstsammlung Skulpturen und Zeichnungen Der 1965 in Tel Aviv geborene Künstler lebt in Duisburg. Aus Wachs und Epoxydharz fertigt er Plastiken ihm bekannter Personen oder schlichter Alltagsgegenstände. Gil Shachar gelingen mittels der aufwendigen Abgusstechnik und sorgfältiger Bemalung täuschend echte Abbilder der Wirklichkeit, die er in eine spannungsvolle Beziehung zu ausgewählten Arbeiten aus der ALTANA Kunstsammlung setzt.

Kunst und Natur stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten der ALTANA Kulturstiftung. Raum für die Begegnung mit Kunst und Kultur bietet das spätbarocke Sinclair-Haus nahe des Bad Homburger Schlosses. Jedes Jahr werden hier vier bis fünf Ausstellungen mit Werken nationaler und internationaler Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt. Die eigene Sammlung zum Thema „Natur in der zeitgenössischen Kunst“ ist einmal im Jahr in wechselnder Auswahl zu sehen. Die ALTANA Kunstsammlung umfasst 600 Arbeiten internationaler zeitgenössischer Künstler wie Georg Baselitz, Anna Gaskell, Roni Horn, Alex Katz, Anselm Kiefer, Karin Kneffel, Kiki Smith oder Markus Lüpertz. Ausstellungsbezogene Veranstaltungen und ein umfangreiches Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur lebendigen Begegnung mit Kunst und Natur sind wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebotes. Öffnungszeiten Di 14 - 20 Uhr, Mi bis Fr 14 – 19 Uhr Sa, So und Feiertage 10 – 18 Uhr 25., 26.12. und 1.1. 12 – 18 Uhr Mo und am 24. und 31. 12. geschlossen Ausstellungsführungen Di 18.30, So 11.15 und 15.30 Uhr Newsletterabonnement: info@altana-kulturstiftung.de Eintrittspreise 5 Euro / 3 Euro ermäßigt, Familienkarte 12 Euro Jahreskarte 35 Euro, Kulturpass 1 Euro Eintritt frei für Inhaber der Museumsufercard

16. September bis 20. November 2011

Joan Hernández Pijuan: Farben der Erde Die Landschaft steht im Mittelpunkt des Lebenswerks von Joan Hernández Pijuan (1931-2005). Die Arbeiten des katalanischen Künstlers sind komplexe Meisterwerke des Einfachen. Er charakterisiert von ihm erlebte Orte in Spanien und Marokko. Unvergessliche Eindrücke hält er in wenigen Linien, Räumen und Farben fest. Dabei erschafft er eine ganz eigene Bilderwelt, die ihre Ausdruckskraft aus der strengen Reduktion schöpft.

9. Dezember 2011 bis 12. Februar 2012

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Joseph Beuys – Franz Marc Collagen, Zeichnungen, Aquarelle Wege zur Natur. Arbeitstitel. In der Reihe „Phänomen Expressionismus“ Diese Ausstellung von Zeichnungen und Skulpturen von Franz Marc und Joseph Beuys ermöglicht erstmals einen spannungsvollen Vergleich dieser beiden bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Zugleich schlägt sie einen Bogen vom Expressionismus zur Kunst der 1940er- und 1950er-Jahre und führt darüber hinaus auch zur Fragestellung nach dem Verhältnis dieser beiden Künstler zur Romantik.

4 Joan Hernández Pijuan 5 Franz Marc, Getötetes Reh, 1913


Historisches Museum am Strom – Hildegard von Bingen B

Museumstraße 3, 55411 Bingen am Rhein Telefon: 06721 184350 oder 184353 E-Mail: museum-am-strom@bingen.de www.bingen.de

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Das Museum Unmittelbar am Eingang zum UNESCO-Welterbe „Mittelrheintal“ lädt das Museum am Strom zu faszinierenden Begegnungen mit 2 000 Jahren Kultur und Geschichte am Rhein ein: Dauer- und Sonderausstellungen zu Hildegard von Bingen, Rheinromantik, Römerzeit und Stadtgeschichte präsentieren sich vor der herrlichen Kulisse des Binger Lochs im historischen Elektrizitätswerk von 1898. Ein „Hildegarten“ ergänzt die Dauerausstellung und führt auf unkonventionelle Art und Weise in Hildegards Pflanzenlehre ein. In der „Erlebniswerkstatt“ können kleine Besucher basteln und spielen (Voranmeldung notwendig). Alle Ausstellungen sind barrierefrei über Rampen oder Aufzüge zu erreichen, die Toiletten sind behindertengerecht ausgestattet. Öffnungszeiten Di bis So 10 – 17 Uhr Winterschließzeit: 10.1. bis 25.2.2011 nur an den Wochenenden und nach Voranmeldung geöffnet.

3 Burgruine mit Landschaft, Die Burg Klopp in Bingen, 1854

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bis 27. März 2011

Himmelsglanz und Höllenpein – Visionsbilder des Mittelalters Bunt und manchmal auch recht drastisch waren die Ausdrucksformen mittelalterlicher Kunst, wenn es galt, Visionsberichte in Bilder umzusetzen: Zahlreiche Buchmalereien illustrieren die göttlichen Eingebungen von tugendhaften Jungfrauen, sündhaften Rittern und der Propheten des Alten Testaments. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen eine interaktive PC-Konsole, die es erlaubt, virtuell durch Hildegards Visionsbücher zu blättern und großformatige Leuchtbilder mit den interessantesten Motiven der Epoche. Wertvolle gotische Originalobjekte aus dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt illustrieren das Milieu mittelalterlicher Frömmigkeit, in dem der Glaube an die Kraft der Eingebung Realität war.

27. August bis 13. November 2011

Bildschön und Sagenhaft – Rheinburgen im 19. Jahrhundert

Eintrittspreise Erwachsen: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro Familien: 6 Euro, Schulklassen: p.p. 1 Euro Gruppen (ab 10 p.) 2 Euro Gruppenführung: 40 Euro

Die Stadt Bingen Als Tor zum UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ und Stadt des Mäuseturms sowie der großen Gelehrten und Volksheiligen Hildegard, ist Bingen ein attraktives Ausflugsziel. Wandeln Sie am Kulturufer Bingen direkt am Rhein durch elegante Parklandschaften, vorbei an historischen Industriedenkmälern und großartigen Kinderspielplätzen, erleben Sie Rheinromantik hautnah in den Dichterkabinetten in der Hindenburganlage oder widmen Sie sich Hildegard von Bingen im Museum am Strom. Die Komposition aus Kultur- und Naturlandschaft hat ihren besonderen Reiz und ist unverwechselbar – Bingen am Rhein. 4

Das romantische 19. Jahrhundert hat die mittelalterliche Burg neu erfunden: damals entstanden all jene Projektionen und historisierenden Rekonstruktionen, die noch heute unser Burgenbild prägen. Die Ausstellung möchte das Jahrhundert der Burgenbegeisterung am Rhein möglichst umfassend vermitteln: Repräsentative Gemälde und Zeichnungen zeigen die „Burg im Bild“, Literaturinstallationen zeichnen die Entstehungsgeschichten von Burgensagen nach, und prominente Burgenreisende des 19. Jahrhunderts begegnen in plastischen Porträts und Lebenszeugnissen. Anhand der Baugeschichte von Burg Klopp in Bingen wird schließlich exemplarisch erlebbar, wie Burgruinen zu modernen Bürgervillen wurden – und romantische Fantasien neue Gestalt annahmen. 13


Museen in der Stadt Büdingen Sandrosenmuseum Im Jerusalemer Tor, 63654 Büdingen Telefon: 0160 91355473 E-Mail: Sandrosenmuseum.jerusalemertor@gmx.de

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Sandrosenmuseum Öffnungszeiten Fr, Sa, So und Feiertage von 14 – 17 Uhr. Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, Kinder 1 Euro

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Die Stadt Büdingen

Ganzjährige Ausstellung

Geologie der Wetterau

Im Sandrosen-Museum in Büdingen sind geologische Kostbarkeiten aus der Vorzeit der Erdgeschichte zu bewundern. Das große Nordmeer, dessen Ausläufer einst vor 30 Millionen Jahren durch das Gebiet der heutigen Wetterau schwappten, und der Vulkan, dessen Magma den Vogelsberg modelliert hat, haben der hiesigen Region ein Wunder der Natur beschert, die sogenannten Sandrosen. Sandrosen sind Kristallgebilde, die sich im Laufe von Millionen Jahren im Sandboden der Wetterau gebildet haben. Sie entstanden aufgrund einer chemischen Reaktion. Neben besonders schönen Exponaten werden in Großfotos auch die Fundstätten gezeigt, auch wenn Finder und Museumsleiter Lothar Keil die genauen Orte der geologischen Kostbarkeiten geheim hält. Ein Besuch lohnt sich also in doppelter Hinsicht: Sie können geologische Raritäten, von der Natur selbst erschaffen, im historischen Ambiente mitten in Büdingens schöner Altstadt bewundern.

„Ein Stückchen Mittelalter gezeigt von seiner attraktivsten Seite.“ (A. Einstein) Wem Fachwerk mehr ist als Balken und Steine nicht nur Gemäuer sind, wird vom Charme Büdingens verzaubert sein. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Zeitreise, beginnend am mittelalterlichen Wasserschloss, weiter durch die jahrhundertealten Gassen zur bastionsartigen Stadtmauer am mittelalterlichen Wasserschloss. 4

50er-Jahre-Museum Auf dem Damm 3, 63654 Büdingen Telefon: 06042 950049 / www.50er-jahre-museum.de

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50er-Jahre-Museum

Ganzjährige Ausstellung Wohn- und Alltagskultur

in der Wirtschaftswunderzeit und der noch jungen Bundesrepublik

Das Lebensgefühl eines aufregenden Jahrzehnts zwischen Wirtschaftswunder und Rock´n‘ Roll hat das 50er-Jahre-Museum eingefangen. Da gibt es für die Besucher viel (wieder) zu entdecken. Wer erinnerte sich nicht an Nierentisch und Tütenlampe, Vesparoller und Musik aus der Jukebox? Besonders spannend sind die wechselnden Themenausstellungen, die ganz gezielt einzelne Bereiche der 50er-Jahre beleuchten. Neu zu entdecken sind ein komplett eingerichteter Tante-Emma-Laden und eine Milchbar. Folgen werden noch eine Ladengalerie mit umfangreichem Zeitungskiosk, einer Straßenlaterne und vielen weiteren Ausstellungsstücken. 5

Öffnungszeiten 1. Mai bis 31. Oktober: Di bis Sa 14 – 17 Uhr, So und Feiertage 10 – 17 Uhr. 1. Nov. bis 30. April: Di bis Sa 15 – 17 Uhr, So und Feiertage 12 – 17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro, Familienkarte 10 Euro, Gruppen ab 20 Pers. 3,50 Euro

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Institut Mathildenhöhe Darmstadt B

Olbrichweg 13 64287 Darmstadt Telefon: 06151 132778 E-Mail: mathildenhoehe@darmstadt.de www.mathildenhoehe.eu

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Barrierefreie Zugänge

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Das Institut Mathildenhöhe Das Institut Mathildenhöhe ist ein international ausgerichtetes Mehrspartenhaus der bildenden und angewandten Künste. Mit seinem markanten Ausstellungsgebäude, dem Hochzeitsturm, dem Museum Künstlerkolonie sowie der städtischen Kunstsammlung bildet es einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Ort der Erforschung, Präsentation und Vermittlung von Kunst und Kultur seit 1900 mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Gegenwart. Hier schlägt das ästhetische Herz Darmstadts. Das Institut Mathildenhöhe bewahrt das reiche kulturelle Erbe der weltweit einzigartigen Darmstädter Künstlerkolonie und dynamisiert diesen historischen Schauplatz der frühen Moderne für die Jetztzeit.

Das Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe 2

Harun Farocki, „Immersion“ (in Arbeit/work in progress), 2009

27. März bis 24. Juli 2011

SERIOUS GAMES. Krieg – Medien – Kunst In den Kriegen des 20. Jahrhunderts haben sich die Medien mit den Waffen entwickelt. Drahtlose Nachrichtenübertragung und Luftbildfotografie im I. Weltkrieg, Stereo-Ton und elektronische Kamera im II. Weltkrieg sind bald schon Teil der Unterhaltungsindustrie geworden. Der Vietnam-Krieg war in den Medien so gegenwärtig wie kein Krieg zuvor, weil es mit der Übermittlung der Bilder über Satellit möglich wurde, Frontberichte ein paar Stunden oder sogar nur Minuten nach der Aufnahme weltweit im Fernsehen auszustrahlen. Im Irak-Krieg 1992 fiel die Kriegsführung scheinbar schon mit der Berichterstattung zusammen: Im zivilen Fernsehen wurden Bilder gezeigt, die kurz zuvor noch auf militärischen Kontroll-Monitoren zu sehen waren. Mittlerweile liefern Dienststellen der US-Armee komplette Datensätze für Computerspiele. Virtuelle Wüstenlandschaften mit Betonpisten und Strommasten prägen heute Kinder und Jugendliche wie früher einmal die Tunnel und Bergdörfer von Spielzeug-Eisenbahnen. „Serious Games. Krieg – Medien – Kunst“ untersucht die permanente Umwandlung von Kriegsbildern zu Unterhaltungsbildern und damit die Militarisierung der Imagination. Es geht darum, welche Bilder Kriege erzeugen – und wie diese in der Kunst aufgegriffen und gespiegelt werden. Beantwortet wird diese Frage in Fotografien, Videos, Computerspielen, Gemälden und Rauminstallationen, u. a. von Peggy Ahwesh, Oliver van den Berg, Antje Ehmann, Kota Ezawa, Richard Hamilton, Harun Farocki, Jean-Luc Godard, Walid Raad, Martha Rosler und Hito Steyerl. 3

Das 1908 gemeinsam mit dem Hochzeitsturm eröffnete Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe ist Schauplatz herausragender Sonderausstellungen zur Kunst und Kultur um 1900 sowie zur internationalen Gegenwartskunst. Aus der Spannung zwischen zeitgenössischen Präsentationen und kulturhistorischen Positionen der Jahrhundertwende ergibt sich ein außergewöhnlich vitales Programm, in dem Utopien und Aufbruchsgeist auf markantes Formbewusstsein und Realitätssinn treffen. Öffnungszeiten Di bis So 10 – 18 Uhr, Do 10 – 21 Uhr Eintrittspreise 8 Euro, 6 Euro ermäßigt Familienkarte: 16 Euro

Das Museum Künstlerkolonie Das Museum Künstlerkolonie im 1901 erbauten Ernst-Ludwig-Haus dokumentiert die Geschichte der Darmstädter Künstlerkolonie (1899 bis 1914) und gibt einen umfassenden Überblick über das kreative Schaffen Stil prägender Universalkünstler wie Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens. Mit räumlichen Gesamtensembles wird die Idee des Gesamtkunstwerks als Ideal der Jugendstilbewegung erlebbar gemacht. In den ehemaligen Bildhauerateliers des Museums finden kulturhistorische Präsentationen ebenso ihren Platz wie aktuelle Designpositionen. Öffnungszeiten Di bis So 11 – 18 Uhr Eintrittspreise 5 Euro, 3 Euro ermäßigt Kombikarte Mathildenhöhe: 11 Euro, 9 Euro ermäßigt

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Museum Schloss Fechenbach Eulengasse 8, 64807 Dieburg Telefon: 06071 2002 460 E-Mail: info@museum-schloss-fechenbach.de www.museum-schloss-fechenbach.de

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5. April bis 7. August 2011

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Das Museum

Steinzeitmassaker – Tatort Talheim

Vor rund 7 000 Jahren wurden 34 Leichen nach einem Massaker verscharrt. Für die Ausstellung „SteinzeitMassaker - Tatort Talheim“ haben Archäologen und 2 3 Gerichtsmediziner den Tathergang rekonstruiert. Die Ermittlungen verraten die Größe, das Geschlecht, Krankheiten, besondere Körpermerkmale und Verwandtschaftsbeziehungen der Toten. Alle waren miteinander verwandt! Die Spuren an Schädeln und Knochen belegen, dass die kleine Dorfgemeinschaft brutal aus dem Hinterhalt, ohne Gegenwehr, mit Hacken erschlagen oder durch Pfeilschüsse getötet wurde. 1. September 2011 bis 20. Januar 2012

Die multimediale Ausstattung wird ergänzt durch anschauliche Modelle und aussagekräftige Illustrationen. Verschiedene beeindruckende Inszenierungen wie das Mithräum oder das Triclinium machen Geschichte erlebbar. Öffnungszeiten Di bis Sa 14 – 17 Uhr So und Feiertage 11 – 17 Uhr.

Rudolf Schmidt – Bilder der Stille

Vor der musealen Nutzung war das Schloss Fechenbach Wohnsitz zweier Adelsgeschlechter. Das einstige Barockschloss wurde im 19. Jahrhundert klassizistisch umgebaut. Schwerpunkte der Dauerausstellung sind Archäologie und Stadtgeschichte. Neben Exponaten aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit nimmt die Römerzeit besonderen Raum ein. Die stadtgeschichtliche Abteilung beinhaltet Funde aus dem Frühmittelalter bis in das 20. Jahrhundert.

Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Stillleben, Porträts, Landschaftsmalerei 4

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Stadt- und Burgmuseum Eppstein Burg Eppstein, 65817 Eppstein Postadresse: Rossertstraße 21, 65817 Eppstein Telefon: 06198 305-131 E-Mail: Monika.Rohde-Reith@eppstein.de www.eppstein.de

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Das Museum

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15. Mai bis 15. August 2011

Fünf Malter Korn für den Pfarrer

Anfänge christlicher Organisation in Eppstein Heute vor großen Fusionen stehend, entwickelten sich bereits um 1200 Pfarreien in Eppstein. Belege zu ihrer Ausstattung und zur Versorgung der Pfarrer sind dafür wichtige Quellen. Anlässlich der urkundlichen Ersterwähnung eines Pfarrers in Eppstein-Bremthal vor 700 Jahren zeigt die Ausstellung Anfänge und Entwicklung der geistlichen Zentren in den fünf Eppsteiner Stadtteilen auf. Dabei spielen die Eppsteiner Herren, auf deren Burg sich das erste christliche Gotteshaus Eppsteins überhaupt vermuten lässt, eine wichtige Rolle.Begleitprogramm unter www.eppstein.de.

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Burg Eppstein über der Altstadt ist mit ihren imposanten Befestigungsanlagen als gut erhaltenes Verteidigungssystem des 14. und 15. Jahrhunderts erlebbar. Eindrucksvoll präsentiert sich der einstige Adelssitz als Machtsymbol der Herren von Eppstein, die im 13. Jahrhundert als Mainzer Erzbischöfe die Reichspolitik mitbestimmten. Im Museum auf der Burg ist die 1000-jährige Geschichte dieses bedeutsamen Kulturdenkmals anschaulich aufbereitet. Nicht nur für Kinder immer wieder spannend erweist sich die Darstellung mittelalterlicher Lebensweise auf der Burg. Von der Ritterrüstung führt die Zeitreise bis zur romantischen Ruinenbegeisterung. Der Blick vom mächtigen Bergfried macht die Historie spürbar. Öffnungszeiten April bis Okt.: Sa 14 – 17 Uhr So und Feiertage 11 – 17 Uhr, Mi 16 – 18 Uhr, Nov. bis März : So und Feiertage 12 – 15 Uhr Eintrittspreise 2 Euro, Kinder 0,50 Euro. Führungen: 30 Euro (zzgl. Burgeintritt) Kindergeburtstage (60 Euro; April bis Oktober) und weitere Veranstaltungen buchbar unter Telefon: 06198 305-131.


Frankfurt am Main

1 Uferansicht mit Museum für Angewandte Kunst

Stadtporträt

2 Blick von der City-Seite auf das Städel Museum

Das Museumsufer

Wasser verfügt über eine geradezu magische Anziehungskraft. Ein Fluss führt in einer Stadt die Menschen zusammen. Auch in Frankfurt, der flächenmäßig überschaubaren Metropole mit der imposanten Skyline, spielt sich das Leben zunehmend an den beiden Ufern des Mains ab, insbesondere das Kunst- und Kulturleben. Zwischen Holbein Steg und Alter Brücke lädt das Museumsufer Frankfurt drinnen und draußen zum Flanieren ein: 14 Museen stehen unmittelbar am Ufer, ebenso viele befinden sich in der näheren Umgebung. Facettenreiches Angebot Avantgarde und alte Meister, spektakuläre Ausstellungen, eine reiche Stadtgeschichte, Goethe und seine kreativen Erben, Weltkultur und Finanzkultur, Design und Prähistorie – in diesem kulturellen Spannungsfeld bewegt sich Frankfurt und sein in Europa einzigartiges Bauensemble aus national und international bedeutsamen Museen und Kunsthäusern: das Museumsufer Frankfurt. Das Bild vom kulturellen Brückenschlag findet in Frankfurt, der internationalsten Stadt Deutschlands, seine reale Entsprechung. Mit jedem Wechsel von Ufer zu Ufer offenbaren sich neue Facetten der Großstadt am Main – zwischen Schirn Kunsthalle und Städel Museum, Senckenberg Naturmuseum und Zoo, Architektur- und Filmmuseum, Goethe-Haus, Jüdischem Museum und Museum für Moderne Kunst, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Als markanter Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt lockt das Museumsufer Frankfurt jedes Jahr mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher in seine Institutionen.

3 Panorama-Aufnahme Museumsufer

Feiern am Main Frankfurt am Main ist aber auch für seine attraktiven Feste bekannt. Am 7. Mai 2011 wird die Nacht der Museen wieder das Publikum begeistern, bei der sich die Häuser mit einem speziell auf ihre Ausstellungen zugeschnittenen Kulturprogramm präsentieren. Im Sommer ragt vor allem das Museumsuferfest heraus: Bei einem der größten europäischen Kulturfestivals verwandeln sich am letzten Augustwochenende beide Mainufer in eine riesige Partymeile. Neuer Glanz am Ufer 2011 ist in Frankfurt zudem ein ganz besonders wichtiges Jahr für Kunst- und Kulturfreunde, denn gleich mehrere Museen in Frankfurt werden kaum noch wiederzuerkennen sein. Das Deutsche Filmmuseum zeigt sich ab Sommer mit neuer Dauerausstellung, komplett modernisiertem Kino und einem noch umfangreicheren filmpädagogischen Angebot im neuen Glanz. Das Städel Museum öffnet im November die Pforten seines spektakulären unterirdischen Erweiterungsbaus, der vor allem der Kunst nach 1945 gewidmet ist. Über frisch renovierte Ausstellungsräume in den Villen am Schaumainkai wird um diese Zeit auch das Weltkulturen Museum verfügen, dessen Erweiterungsbau beschlossene Sache ist. Gleichfalls gegen Jahresende gewährt das Historische Museum Frankfurt einen Blick in sein bis dahin saniertes historisches Bauensemble, das aus fünf Jahrhunderten stammt. Vervollständigt wird der Gebäudekomplex dann bis 2014 mit dem bis dahin fertig gestellten Neubau des Historischen Museums.

Mehr Informationen unter www.museumsuferfrankfurt.de www.kultur.frankfurt.de www.frankfurt.de

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Archäologisches Museum Frankfurt Karmelitergasse 1 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212-35896 E-Mail: info.archaeolmus@stadt-Frankfurt.de www.archaeologisches-museum.frankfurt.de

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Das Museum

2 Die Hirschjagd erforderte viel Geduld und Ausdauer – Tugenden, die einem guten Krieger von Vorteil sind. Darstellung auf einem Gürtelblech aus Molnik, Slowenien, (um 500 v. Chr., Bronze).

30. Oktober 2010 bis 20. März 2011

Fürsten • Feste • Rituale Bilderwelten zwischen Kelten und Etruskern Eine Ausstellung des Archäologischen Museums Frankfurt in Zusammenarbeit mit Musée Bibracte, Glux-en-Glenne Naturhistorisches Museum, Wien Museumspartner studio exhibit, Innsbruck, Wien

Öffnungszeiten Di bis So 10 – 18 Uhr Mi 10 – 20 Uhr, Mo geschlossen Geschlossen: 01.01., 22./23.03., 01.05., 24.12., 31.12.2011 Eintrittspreise 6 Euro / 3 Euro ermäßigt Audioguides: 2 Euro

2500 Jahre alt sind die Darstellungen auf bronzenem Bankettgeschirr, auf Waffenschmuck und Tongefäßen, die in der Sonderausstellung Fürsten • Feste • Rituale präsentiert werden. Fremd und faszinierend ist die Welt der alteuropäischen Aristokratie, wie sie uns bei Etruskern und Kelten begegnet. Trinkgelage und Totenkult, Wagenrennen und Wettkämpfe, Priester und Prozessionen, Herrscher und Hoherpriester, Opferkult und Erotik, Jagd und Fabelwesen - das sind die Themen, die in kraftvollen Bildern auf bronzenem Bankettgeschirr und Waffenschmuck wiedergegeben sind. In diesen Bildern einer schriftlosen Zeit feiert sich eine hochstilisierte sinnenfreudige Adelskultur. Diese Bilderwelten werden im Archäologischen Museum Frankfurt wieder zum Leben erweckt. Mit herausragenden, weltberühmten Funden aus österreichischen, slowenischen und deutschen Museen, großformatigen Illustrationen, Inszenierungen sowie unter Einsatz moderner Audio- und Videotechnik kann die Lebenswelt der ostalpinen Eliten nachempfunden werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Einbeziehung des früheisenzeitlichen Fürstengrabes aus dem Frankfurter Stadtwald von 700 v. Chr. sowie durch ausgewählte italische und etruskische Funde aus den museumseigenen Sammlungen. Die zweisprachig in deutsch und englisch gehaltene Ausstellung wird von einem reichhaltigen Führungs- und Veranstaltungsprogramm begleitet.

3 Trinkgeschirr der frühen Eisenzeit. In großen Mischgefäßen wurde der Wein gewürzt und mit Wasser verdünnt. Gefäße aus dem Gräberfeld von Hallstatt, Österreich. (6. – 5. Jh. v. Chr., Bronze)

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Längst vergangene Zeiten werden im Archäologischen Museum lebendig. Funde aus 200 000 Jahren zeigen, wie Menschen einst lebten, arbeiteten, kämpften, glaubten, liebten und feierten. Hier erfahren Erwachsene und Kinder auf anschauliche Weise mehr über versunkene Lebenswelten. Die altsteinzeitliche Jägerkultur, die ersten jungsteinzeitlichen Bauern in Frankfurt, Kelten, Römer und Germanen werden mit Originalfunden und in anschaulichen Lebensbildern präsentiert. Daneben stehen bedeutende Sammlungen des Alten Orients und der Klassischen Antike. Sonderausstellungen zu den Kulturen Alt-Europas ergänzen das Angebot des Museums.

Führungen für Erwachsene zur Sonderausstellung: Mi 18 Uhr und So 14 Uhr Die Führung ist kostenlos + Eintritt Katalog: 10 Euro

Veranstaltungen zur Sonderausstellung 24. Februar 2011 um 18 Uhr Vortrag: Dr. phil. habil. Dirk Krausse Zu Gast beim keltischen Adel. Trink- und Gastmahlsitten im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. Eintritt frei Di bis Fr von 10 – 17 Uhr Von Keltenfürsten und Keltenfesten Dr. Rudi Gerharz führt in der Sonderausstellung Grundschulklassen mit Geschichten und Liedern zu Bildern einer versunkenen Welt. Nach telefonischer Anmeldung! Samstag, 29. Januar 2011, 19 – 22 Uhr The Wonders of the World Ein Elisabethanisches »Situlenfest« Eine englischen Masque, wie im Elisabethanischen Zeitalter: ein Gesamtkunstwerk aus allegorischen Texten und Liederkreisen, höfischen und ländlichen Tänzen, Revels (Lustbarkeiten) und Antimasques, bei denen groteske Gestalten – Hexen, Furien, Feen – ein bizarres Spiel trieben. Ein bunter Reigen kleiner Szenen, die teils ironisch, teils leidenschaftlich von den »Wundern der Welt« erzählen. Italienische Weine und Amuse-Gueule Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Karten an der Abendkasse Nach telefonischer Anmeldung!


DIALOGMUSEUM Hanauer Landstraße 137–145 60314 Frankfurt am Main Telefon: 069 90 43 21-44 (Infos und Reservierung) E-Mail: info@dialogmuseum.de www.dialogmuseum.de

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DialogMuseum Der Besuch der Sinne macht Wie nehmen wir alltägliche Situationen wahr, wenn das Auge draußen bleibt? Was fühlen, riechen, schmecken und empfinden wir noch in einer Welt, die nicht von visuellen Reizen überflutet ist? Und was können wir im Dialog mit Experten daraus lernen?

„Das einzige Museum, in das ich freiwillig öfter gehe.“ (Mark, 12 Jahre, 2009)

5. Juli bis 22. August 2011

Blinder Passagier – Das Ferienspecial im DialogMuseum Wer in den Sommerferien im Frankfurter DialogMuseum an Bord der Ausstellung Dialog im Dunkeln geht, der reist als blinder Passagier mit einem ungewissen Ziel. Denn die Reise geht nicht nur in eine fremde Welt, die Welt blinder Menschen. Diese Reise geht auch in ein unbekanntes Land, ein Land aus Düften, Gerüchen und unterschiedlichsten Eindrücken, das es mit allen Sinnen zu entdecken und zu erraten gilt. Wer das Land richtig errät, nimmt an einer Verlosung teil und kann mit ein bisschen Glück dank DERTOUR wirklich den Koffer packen und eine Flugreise in das gesuchte Land am Frankfurter Flughafen antreten. In 2010 ging es übrigens nach Indien. Viel Glück!

Das DialogMuseum gibt darauf drei Antworten: „Dialog im Dunkeln“ – eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren birgt sechs lichtlose Erlebnisräume, die auf entdeckungsfreudige kleine und große Besucher warten. Sie werden in kleinen Gruppen von blinden Experten z.B. durch einen Park, über eine verkehrsreiche Straße oder in ein Café geführt. „Taste of Darkness“ – das Restaurant im Dunkeln stellt insbesondere den Gaumen hungriger und experimentierfreudiger Gäste auf die Probe. Und das „Casino for Communication“ zeigt, dass auch bei Licht betrachtet Kommunikationsspiele Jung und Alt viel Spaß machen können. Die Botschafter und Experten des DialogMuseums sind blinde und behinderte Menschen. Das Integrationsunternehmen hat sich seit Dezember 2005 zu einem Publikumsmagneten im Frankfurter Ostend entwickelt. Weitere Angebote • Pädagogen und Schulklassen können ihren „Dialog“ noch mit einem Workshop vertiefen. • Führungskräften und Personalleitern bieten wir ein außergewöhnliches Instrument der Personalentwicklung: Trainings und Impulse im Dunkeln mit blinden Trainern. • Firmen erwartet eine spannende Location für Ihre Veranstaltung. • Kindergeburtstag mal im Dunkeln? Unser Bestseller bei den kleinen Besuchern. • Für alle Genießer entwickeln wir gerne Tastings und Degustationen nach Ihren Wünschen.

Bis Sommer 2011

The Virtual Image – eine Spurensuche im Dunkeln Die 90-minütige Museum-Spezial-Tour im Dialog im Dunkeln führt Besucher nach einer Bootsfahrt durch einen musealen Erlebnisraum. Während der Umbauzeit des Städel Museums findet dort ein Werk aus der Sammlung des Städel Museums ein Ausweichquartier. Um welches Gemälde es sich handelt? Dieser Frage können die Besucher wie im DialogMuseum üblich auf ungewohnte Weise in kompletter Dunkelheit nachgehen. The Virtual Image ist nur im Rahmen einer 90-minütigen Museum-SpezialTour zu erleben. Wir danken dem Städel Museum für die freundliche Unterstützung und Überlassung des „Kunstwerks“.

Eine Reservierung ist erforderlich. Öffnungszeiten Di bis Fr 9 – 17 Uhr Sa, So und Feiertage 11 – 19 Uhr Mo geschlossen! Telefonische Reservierung unter Bookingline: 069 90 43 21-44 Das Restaurant „Taste of Darkness“ nimmt nur für Mi / Fr / Sa Reservierungen an. Eintrittspreise Kinder 7 Euro (Kombiticket 8,50 Euro) Ermäßigt 9,50 Euro (Kombiticket 11,50 Euro) Erwachsene 14 Euro (Kombiticket 18 Euro) Familien 33 Euro (Kombiticket 48 Euro) Zuschlag für Museum-Spezial-Tour 3,50 Euro

Reservierung unter Bookingline 069-90 43 21 44 erforderlich. 19


MUSEUM GIERSCH

Regionalkunst mit überregionaler Bedeutung Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main Telefon: 069 63304128 und 069 63148724 E-Mail: museum-giersch@schaumainkai.de www.museum-giersch.de

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3. April bis 17. Juli 2011

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Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet – Künstler, Händler, Sammler Das MUSEUM GIERSCH bietet mit dieser Ausstellung erstmalig einen umfassenden Überblick zum Expressionismus im RheinMain-Gebiet. Gezeigt werden sowohl Werke von Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und Alexej von Jawlensky, als auch zahlreiche Werke von bisher weniger bekannten Künstlern der Region. Schwerpunkte der Präsentation bilden die Rolle des Kunsthandels bei der Vermittlung expressionistischer Kunst, die Förderung durch Sammler und Museen ebenso wie Ausstellungswesen und Künstlervereinigungen. Schließlich geht die Ausstellung auch auf die Diffamierungen der expressionistischen Kunst durch die Nationalsozialisten sowie auf die künstlerischen Reaktionen im Verborgenen der Ateliers 2 Carl Gunschmann, Figürliche Komposition, 1920 oder im Exil ein. Die 136 Exponate von 59 Künstlern und Künstlerinnen bieten viele Entdeckungen und erhellen die dichte und facettenreiche Szene des expressionistischen Kunstbetriebs im Rhein-Main-Gebiet.

25. September 2011 bis 29. Januar 2012

Carl Morgenstern und die Landschaftsmalerei seiner Zeit Carl Morgenstern (1811–1893) gehört zu den wichtigsten Frankfurter Malern des 19. Jahrhunderts. Die umfangreiche Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl an Gemälden, Ölskizzen, Aquarellen, Zeichnungen und Skizzenbüchern aller Schaffensphasen des Künstlers: aus der Ausbildungszeit in Frankfurt am Main in der Werkstatt des Vaters, der Studienzeit in München, von seinen Reisen nach Italien, Frankreich und in die Schweiz sowie aus der langjährigen Tätigkeit in Frankfurt und im Taunus. Erstmals werden die Werke von Carl Morgenstern im Kontext seiner Zeitgenossen und Künstlerfreunde wie Carl Blechen, Johann Georg von Dillis, Ernst Fries und Friedrich Nerly sowie Frankfurter Kollegen ausgestellt.

Das Museum Das 2 000 als Einrichtung der gemeinnützigen STIFTUNG GIERSCH in der ehemaligen Villa Holzmann eröffnete Museum widmet sich der Kunstlandschaft Rhein-Main im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In der mit Liebe zum historischen Detail restaurierten Villa bieten regelmäßige Wechselausstellungen zu kunstund kulturhistorischen Themen Einblicke in das Kunstschaffen dieser Zeit und Region. Ergänzt durch Publikationen und ein vielfältiges Begleitprogramm für Kinder und Erwachsene wird damit ein umfassender Beitrag zur Kunstgeschichte des Rhein-Main-Gebiets geleistet und das Schaffen derjenigen Künstler/innen gewürdigt, die durch Geburt, Wohnsitz, Ausbildung, Ausstellungs- oder Lehrtätigkeit mit der Region verbunden sind. Öffnungszeiten Di bis Do 12 – 19 Uhr, Fr 12 – 17 Uhr, Sa und So 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen Eintrittspreise Erwachsene (ab 18 Jahren) 5 Euro Kinder (ab 12), Schüler, Studenten 2,50 Euro Arbeitslose und Schwerbehinderte 2,50 Euro Kinder unter 12 Jahren Eintritt frei Gruppe (ab 10 Personen) pro Pers. 2,50 Euro Inhaber Frankfurt-Card 2,50 Euro Inhaber Kulturpass 1 Euro Studenten der Kunstgeschichte mit gültigem Semesterausweis Eintritt frei Inhaber Museumsufercard/Museumsuferticket Eintritt frei Inhaber eines ICOM Ausweises Eintritt frei Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e. V. Eintritt frei Mitarbeiter anderer Museen mit Ausweis/Bescheinigung Eintritt frei Presse mit Presseausweis Eintritt frei Informationen zum umfangreichen Kinder- und Begleitprogramm: www.museum-giersch.de

3 Carl Morgenstern, Landschaft im Sabiner Gebirge, 1837

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historisches museum frankfurt Saalgasse 19 (Römerberg) 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 35599 E-Mail: info.historisches-museum@stadt-frankfurt.de www.historisches-museum-frankfurt.de

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Das Museum Das historische museum frankfurt baut um und baut neu. Die Dauerausstellungen des Museums – Spätmittelalter, Mainmetropole, Von Fremden zu Frankfurtern, Stadtmodelle, Bibliothek der Alten – sind nur noch bis zum 2. Januar 2011 geöffnet, danach werden alle Exponate verpackt und für den Transport in ein Zwischendepot vorbereitet. Einzig die Wechselausstellung Abisag Tüllmann ist bis zum 27. März 2011 geöffnet.

2 Abisag Tüllmann, Fronleichnamprozession auf dem Eisernen Steg in Frankfurt am Main, 1964

3 Treuners Frankfurt, Altstadtmodell

24. November 2010 bis 27. März 2011

Abisag Tüllmann 1935–1996.

Bildreportagen und Theaterfotografie Anlässlich des 75. Geburtstags von Abisag Tüllmann stellt die Werkschau ihre zentralen fotografischen Themen und ihre ästhetische Ausdrucksweise in einer repräsentativen Auswahl von über 400 Bildern und vielseitigem Dokumentationsmaterial aus dem größtenteils unveröffentlichten Nachlass vor. Neben den herausragenden fotojournalistisch-künstlerischen Arbeiten sind als zweiter Schwerpunkt einzigartige Theaterfotografien zu sehen. Ausstellungsort: historisches museum frankfurt

30. April bis 31. Mai 2011

Im Ostend viel Neues. Eine partizipative Ausstellung im und zum Frankfurter Ostend

Mit Stadtlabor extern will das historische museum ein Forum für aktuelle Fragen zur Stadt entwickeln, das die vielschichtigen Themen der Stadt historisch, gegenwärtig und im Hinblick auf die Zukunft gemeinsam mit der Bevölkerung aufarbeiten und ausstellen möchte. Auftakt bildet das Frankfurter Ostend, das seit geraumer Zeit einen Aufwertungsprozess erfährt, der nicht allein auf den Zuzug von Dienstleistungsbetrieben in der Hanauer Landstraße und der Europäischen Zentralbank zurückzuführen ist. Ausstellungsort: noch nicht bekannt 17. Mai bis 30. September 2011

Treuners Frankfurt. Das Altstadtmodell des historischen museums und sein Kontext Das große Altstadtmodell der Brüder Hermann und Robert Treuner wurde von 1928 bis 1958 im Auftrag des historischen museums gebaut . Es ist das bekannteste und beliebteste Objekt im Haus. Anlässlich der umbaubedingten Schließung der Dauerausstellungen ab Januar 2011 wird das Modell in einem neuen thematischen Rahmen in der Frankfurter Sparkasse 1822 präsentiert. Die Ausstellung stellt das Modell in den Kontext der schon über ein Jahrhundert währenden Altstadtdebatte um bauästhetische Vorstellungen, stadtplanerische Visionen und Denkmalschutz. Ausstellungsort: Kundenzentrum der Frankfurter Sparkasse 1822, Neue Mainzer Straße 47–53, 60313 Frankfurt

Danach schließt das Museum am Römerberg seine Türen, um voraussichtlich im Februar 2012 in den renovierten Altbauten wieder mit neuen Ausstellungen zu eröffnen. In der Zwischenzeit präsentiert sich das historische museum mit Sonderausstellungen an unterschiedlichen Orten in der Stadt. Öffnungszeiten Di bis So 10 –18 Uhr, Mi 10 – 21 Uhr Mo geschlossen, ermäßigter Eintritt in der letzten Öffnungsstunde Eintrittspreise 4 / 2 Euro Führung: Gruppe 50 Euro plus Eintritt Kinder- und Jugendgruppen: 3 Euro pro Person inkl. Eintritt Workshops: 6 Euro pro Person inkl. Eintritt Besucherservice und Buchungen: Telefon 069 212 35154 besucherservice.historisches-museum@ stadt-frankfurt.de Das caricatura museum, das kinder museum und das Porzellan-Museum halten im Jahr 2011 ebenfalls ein reichhaltiges Ausstellungsprogramm bereit: kinder museum frankfurt An der Hauptwache 15, Zwischenebene 60313 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 35154 info.kindermuseum@stadt-frankfurt.de www.kindermuseum.frankfurt.de caricatura museum frankfurt Museum für Komische Kunst Weckmarkt 17, Leinwandhaus 60311 Frankfurt am Main Telefon: 069 212 30161 caricatura.museum@stadt-frankfurt.de www.caricatura-museum.de Führungen: Dr. Thomas Kronenberg Telefon: 069 212 48978 Höchster Porzellan-Museum im Kronberger Haus Bolongarostraße 152 , 65929 Frankfurt-Höchst Telefon: 069 212 45474 / -36712 Öffnungszeiten: Sa und So 11 – 18 Uhr Eintrittspreise: 3 / 1,50 Euro Sonderführungen 50 Euro plus Eintritt, max. 30 Personen Führungen und Events: 069 212 35154 besucherservice.historisches-museum@ stadt-frankfurt.de

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SENCKENBERG Naturmuseum Senckenberganlage 25 60325 Frankfurt Telefon: 069 75 42-0 E-Mail: marketing@senckenberg.de www.senckenberg.de

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14. Januar bis 27. März 2011

Das Museum

Leben unter Wasser

SENCKENBERG verbindet auf einmalige Weise Familienerlebnis, internationale Spitzenforschung und Bildung. Durch seine vielfältigen Ausstellungen, seine wissenschaftlichen Einrichtungen und seine zahlreichen Veröffentlichungen ist das SENCKENBERG Naturmuseum eines der bedeutendsten Forschungsmuseen Europas. Das SENCKENBERG Naturmuseum präsentiert vier Milliarden Jahre Erdgeschichte und die Vielfalt des Lebens mit beeindruckenden Exponaten. Nicht wenige davon sind einzigartig und sehr selten.

Fotoausstellung Die Fotoausstellung präsentiert die Gewinnerfotos der Internationalen Deutschen Meisterschaften der Unterwasser-Fotografie 2009 „Kamera Louis Boutan“. Dieser renommierte Wettbewerb wird vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) alle zwei Jahre durchgeführt. Zusammen mit der Abteilung „Visuelle Medien“ des VDST zeigt das SENCKENBERG Naturmuseum die Gewinnerfotos, faszinierende Profiaufnahmen von Lebewesen aus allen Gewässertypen und allen Regionen der Welt. 18. Februar bis April 2011

Evolution schafft Vielfalt

Wer die zentralen biologischen Themen Evolution und Biodiversität auf einer Mitmach-Reise erleben möchte, der sollte ab dem 18. Februar 2011 im SENCKENBERG Naturmuseum vorbeischauen. Vielfältig wird der Eindruck sein. An elf Stationen können die Evolutionsgeschichte und die Weltreise Darwins spielerisch erfahren werden. So gibt es ein Spiel, bei dem man Blüten und die sie bestäubenden Insekten zusammenbringen muss. Nebenbei lernt man, dass die schönen Blüten in der Evolution durch Wettbewerb um die Bestäuber entstanden sind. 2

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Öffnungszeiten Täglich 9 – 17 Uhr, Mi bis 20 Uhr Sa, So und Feiertage bis 18 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro

Juni bis August 2011

TIERREICH – Schwärme, Herden, Kolonien Fotoausstellung von Ingo Arndt Warum versammeln sich Tiere zu Massen? Unter dieser Frage stellt Tierfotograf Ingo Arndt sein neues Projekt TIERREICH – Schwärme, Herden, Kolonien vor. Vier Jahre intensive Fotoarbeit und Recherche waren notwendig, um dieses Projekt zu realisieren. Das SENCKENBERG Naturmuseum freut sich Ihnen das einzigartige Projekt TIERREICH ab Juni 2011 präsentieren zu können.

Museumspädagogik Ob Einzelführungen, Führungen für Gruppen und Schulklassen, Ferienkurse oder die Ausrichtung von Kindergeburtstagen: das SENCKENBERG Naturmuseum bietet eine Vielzahl pädagogisch betreuter Aktivitäten für Erwachsene und Kinder. Informationen: 069 75 42 - 1357 E-Mail: museum.paedagogik@senckenberg.de

September 2011bis Februar 2012

Vergleichend anatomische Sammlungen –

Meilensteine eines fast vergessenen Kulturgutes Die Ausstellung im SENCKENBERG Naturmuseum zeigt ausgewählte und zum Teil seltene anatomische Präparate, die mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des KUR-Programms zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut aufwendig restauriert wurden. Der Besucher erhält zudem Einblicke in die geschichtliche Entwicklung anatomischer Sammlungen von der Antike bis zum heutigen Tag.

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Verkehrsmuseum Frankfurt am Main Rheinlandstraße 133, 60529 Frankfurt am Main Telefon: 069 213 23131 oder 069 213 23039 (nur während der Öffnungszeiten) E-Mail: mail@verkehrsmuseum.info www.verkehrsmuseum.info

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Das Museum An der Endstation der Straßenbahnlinie 12 in Schwanheim wartet ein besonderes Schmuckstück der Frankfurter Museumslandschaft auf Ihren Besuch. Die Dauerausstellung „Von der Pferdebahn bis zur Neuzeit“ bietet Ihnen hier einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Frankfurter Nahverkehrs und lässt anhand der liebevoll restaurierten Original -exponate Geschichte wieder Wirklichkeit werden. Auf einem fast 4 000 qm umfassenden Rundgang „drinnen und draußen“ sind Sie und Ihre Familie zum Entdecken, Erinnern, Erzählen und Erleben aufgefordert.

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Ab Januar 2011

Sonderausstellung „Die Taunusbahnen nach Bad Homburg und Oberursel“ Bereits seit über 100 Jahren bestehen die einstigen Klein- und heutigen U-Bahn-Verbindungen von Frankfurt in den Taunus nach Bad Homburg und Oberursel. Deren Geschichte wird in der Sonderausstellung „Die Taunusbahnen nach Bad Homburg und Oberursel“ veranschaulicht. Sie wirft einen Blick zurück auf die Zeit davor – welche in Oberursel beispielsweise durch die Gebirgsbahn zur Hohemark geprägt war – und den Betrieb auf den Strecken von der Betriebsaufnahme 1910 bis heute. Dabei wird neben dem Personenverkehr auch der Güterverkehr, welcher bis in die 80er-Jahre bestand und auch Einfluss auf die Umstellung der Strecken auf U-Bahn-Betrieb hatte, betrachtet. Ferner werden der Betriebshof Heddernheim – einst ein kleiner Straßenbahnund heute wichtiger U-Bahn-Betriebshof – sowie die auf den Strecken eingesetzten Fahrzeuge dargestellt. Den Abschluss bildet die Dokumentation des Baus der am 12. Dezember 2010 in Betrieb genommenen U-Bahn-Strecke über den Riedberg.

Zwei historische Wagenhallen der ehemaligen Frankfurter Waldbahn-Gesellschaft (1889–1929), ein in die Ausstellung eingegliedertes Außengelände und das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude Schwanheim bilden den äußerlichen Rahmen für mehr als zwei Dutzend Schienenfahrzeuge und Omnibusse. Durch die zusätzliche Sammlung von Urkunden, Fotos, Fahrscheinen, Uniformen, Netzplänen und einer Panorama-Signaltafel kann die über 135-jährige Entwicklung in Frankfurt besonders umfassend und lebendig visualisiert werden. Höhepunkte des Museums bilden vor allem der erste Pferdebahnwagen der Frankfurter Trambahngesellschaft von 1872 und eine Dampflok von 1900, doch auch ein Blick in die Zukunft wird gewagt. Öffnungszeiten So und Feiertage 10 – 17 Uhr An Weihnachten und zum Jahreswechsel abweichende Öffnungszeiten. Beachten Sie bitte weitere Informationen unter: www.verkehrsmuseum.info Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro Kinder (4 bis 14 Jahre) 1 Euro Schüler, Studenten, Senioren 2 Euro

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25. und 26. Juni 2011

Modellbahn-Wochenende Ausstellung verschiedener Modellbahnanlagen in unterschiedlichen Maßstäben. Dazu gibt es auf dem Freigelände ein Sommerfest, auf dem für das leibliche Wohl zu familienfreundlichen Preisen gesorgt wird.

12. September 2011

Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte

Weitere Veranstaltungen Für interessierte Gruppen bieten wir außerhalb der regulären Öffnungszeiten Führungen an. Die betriebsfähigen Oldtimer-Straßenbahnen sind an besonderen Tagen speziell für Familien mit Kindern im Einsatz: 23.04.2011 – Osterhasen-Express 30.10.2011 – Halloween-Express 03.12.2011 – Nikolaus-Express Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah unter: www.verkehrsmuseum.info

Eine abwechselungsreiche Reise durch die Verkehrsgeschichte mit historischen Straßenbahn- und Busshuttle sowie Dampfzugfahrten im Rebstockpark und auf der Hafenbahn. 23


Kunstforum Mainturm Dr.-Georg-von-Opel-Anlage 2 65439 Flörsheim am Main E-Mail: info@kunstforum-mainturm.de, kultur@floersheim-main.de www.kunstforum-mainturm.de; www.floersheim-main.de/kultur

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Das Kunstforum Mainturm

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Stefan Engel, Passage I, 2010

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W.F.G. Klee, Altar der Stifter, 2010

16. Januar bis 13. März 2011

KÖRPER – GEHÄUSE

Keramik-Plastiken und Zeichnungen von Stefan Engel Arbeiten, Objekte und Zeichnungen der letzen fünfundzwanzig Jahre stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Körper – Gehäuse“. Bei den Keramik-Plastiken bedient sich Stefan Engel einer Plattentechnik, mit der ungewöhnlich großformatige Arbeiten entstehen. Die Nähe zu Hülle und Haut sind ebenso wie die Volumina von Gefäßen und architektonischen Räumen aus den mittels dünner Tonplatten aufgebauten Körpern und Gehäusen abzuleiten.

3. April bis 29. Mai 2011

LASTER, LUST & LEIDEN

im Universum von Wolfgang F. Georg Klee Es ist eine von männlichen Figuren dominierte Welt, die diese Retrospektive zeigt. Wolfgang F. Georg Klee beobachtet quasi durch seine Bilder, Gestalten und Behausungen, wie wir als Betrachter wohl darauf reagieren, wenn uns in seinem Panoptikum menschlicher Abgründe und Zustände unsere eigenen Abgründe begegnen.

Juni bis Juli 2011

MOMENTAUFNAHME/N Ausgewählte Positionen aus Kunsthochschulen und Akademien der Region

September bis November 2011

GÜZELBAHCE – FLÖRSHEIM Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus der türkischen Stadt Güzelbahce, mit der enge freundschaftliche Beziehungen bestehen.

4. Dezember 2011 bis 27. März 2012

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10 JAHRE KUNSTFORUM MAINTURM Jubiläumsausstellung Seit Beginn des Ausstellungsbetriebs im Dezember 2001 wurden fast 60 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken in Einzel- oder Gruppenausstellungen vorgestellt. Die Jubiläumsausstellung versammelt aktuelle Arbeiten der bis dato präsentierten bildenden Künstlerinnen und Künstler.

Von 2000 bis 2001 wurde mit einem Neubau, den eine Brücke mit einem der ältesten erhaltenen Gebäude in Flörsheim am Main verbindet, das Kunstforum Mainturm geschaffen. Der Ausstellungsbetrieb begann im Dezember 2001 mit der Eröffnung der Ausstellung des Flörsheimer Künstlers Dieter Fricke. Seitdem präsentiert das Kunstforum Mainturm in seinen Räumen jährlich bis zu sechs Wechselausstellungen, die eine spannende Übersicht über die Arbeit regional und überregional tätiger zeitgenössischer bildender Künstlerinnen und Künstler geben. Öffnungszeiten Do 18 – 22 Uhr Sa, So und Feiertage 12 – 18 Uhr und nach Vereinbarung Das Kunstforum ist geschlossen: 22.04.2011, 24.12.2011, 01.01.2012 Eintrittspreise Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei!

Weitere Veranstaltungen Lesungen und Rezitationen, Führungen, Künstlergespräche und Vorträge

Die Stadt Flörsheim Flörsheim am Main – aus allen Richtungen gut erreichbar – zeichnet sich ebenso durch kurze Wege in die Region aus. Mit herrlicher Lage direkt am Main hat es seinen Besuchern und Gästen mehr zu bieten als nur eine nette Altstadt, Kunst und Kultur. Gastronomie und Unterkünfte liegen nicht weit vom ausgezeichneten MainRadweg R3 entfernt und laden Radler und Radtouristen zur Rast ein. Beliebte Ziele für Ausflügler sind weiterhin die Flörsheimer Warte mit grandiosem Blick über das Rhein-Main-Gebiet sowie die gemütlichen Straußwirtschaften und Gutsausschänken im Stadtteil Wicker, dem „Tor zum Rheingau“. 4


Wetterau-Museum Haagstraße 16 61169 Friedberg (Hessen) Telefon: 06031 88215 E-Mail: wetteraumuseum@friedberg-hessen.de Internet: www.friedberg-hessen.de

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Das Museum Das Wetterau-Museum blickt auf eine über 100-jährige Sammlungsgeschichte zurück und versteht sich heute als ein lebendiges Museum für Friedberg und die Wetterau. Einen Schwerpunkt bilden die archäologisch überlieferten Kulturen in der Wetterau von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter, wobei die Epochen der Kelten und der Römer besonderen Raum einnehmen. Schlaglichter auf die Geschichte von Burg und Stadt Friedberg werden mit ausgewählten Exponaten in der stadtgeschichtlichen Abteilung geworfen. Weitere Ausstellungen zeigen die Entwicklung der ländlichen Arbeitswelt in der Wetterau von 1800 bis 1950 sowie einen Friedberger Kolonialwarenladen. Sonderausstellungen und Angebote für Kinder bilden weitere Schwerpunkte der Museumsarbeit.

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2. Dezember 2010 bis 18. September 2011

Archäologie entlang der B3a-Trasse

– Jüngste Ergebnisse der Ausgrabungen rund um Friedberg Im Fokus der Ausstellung steht brandneues archäologisches Fundmaterial aus Grabungen der Jahre 2005–2010, die dem Bau der neuen B3-Trasse vorangingen. Zahlreiche Neuentdeckungen zeigen, wie abseits großer Forschungsprojekte im „archäologischen Tagesgeschäft“ großartige Kulturgüter in unserer Umgebung zu Tage treten können. Bewusst zeitnah werden dem Besucher sowohl restaurierte als auch unrestaurierte Funde von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit präsentiert, der Schwerpunkt liegt dabei auf Funden der Michelsberger Kultur und spätbronzezeitlichen Grabfunden.

Öffnungszeiten Di bis Fr 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Sa 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr So und Feiertage 10 – 17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, 1 Euro ermäßigt

Heimatmuseum Seulberg Alt Seulberg 46 61381 Friedrichsdorf Telefon: 06007 918628 oder 06172 78221 E-Mail: erika.dittrich@friedrichsdorf.de www.heimatmuseum-seulberg.de

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Das Museum

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14. August bis 22. Dezember 2011

Gletscherflöhe, Kelten und Seeigel – Édouard Désor Vor 200 Jahren wurde in Friedrichsdorf ein Universalgelehrter geboren, wie ihn nur das 19. Jahrhundert hervorbringen konnte: Édouard Désor. Seine Forschungen gaben Geologie, Paläontologie und Prähistorie bis heute gültige Impulse. Grundlegend befasste sich Désor mit der Entstehung von Gebirgen und Gletschern. Studien führten ihn bis in die USA, wo ein Berg und ein See seinen Namen tragen; ebenso eine Seeigel- und eine Gletscherflohart. In der Schweiz, wo der liberale Désor auch politisch aktiv war, eröffneten seine Studien zu Pfahlbauten und den Kelten neue Wege. Ausgehend von der Biografie setzt sich die Ausstellung mit der Wissenschaftsgeschichte auf dem allgemeinen Zeithintergrund auseinander.

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Das familienfreundliche Heimatmuseum von Friedrichsdorf-Seulberg zeigt auf drei Etagen eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte des Dorfes und der Region. Römer, Räuber, Hexen bilden nur einige Schwerpunkte. Vor allem werden frühere Handwerke in realitätsnahen Inszenierungen vorgestellt, darunter Töpfer, Schreiner, Schuster und Frisör. Kinder lädt Museumskobold Sulinchen zu Geburtstagen und regelmäßigen Aktionsprogrammen ein. Vorträge und Workshops begleiten die Sonderausstellungen. Beliebt sind die drei Kunsthandwerkermärkte. Weitere Ausstellungen 23. Januar bis 17. April 2011 Ei Kunst! KunstEI 15. Mai bis 10. Juni 2011 Das freudige Ereignis Öffnungszeiten Mi und Do 9 – 12 Uhr, So 14 – 17 Uhr außer in den Schulferien Eintrittspreise Eintritt frei

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Stadtmuseum Groß-Gerau Am Marktplatz 3 64521 Groß-Gerau Telefon: 06152 716295 E-Mail: stadtmuseum@gross-gerau.de www.gross-gerau.de

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Das Museum Seit 1989 ist das Stadtmuseum im 1957 von Fritz Novotny am Marktplatz errichteten ehemaligen AOK-Gebäude untergebracht und präsentiert dort seit 2007 eine sehr anschaulich konzipierte Dauerausstellung zur Stadtgeschichte 1920–1990 und zur Römerzeit. Die moderne Präsentation spannt unter dem Motto: „Limes und Likörfabrik, Tunika und Turnverein, Giganten und GIs“ einen interessanten Bogen zwischen diesen beiden für Groß-Gerau wichtigen historischen Phasen. Im architektonisch attraktiven Erdgeschoss finden Sonderausstellungen aus den Themenfeldern Archäologie, Stadtgeschichte und Moderne Kunst sowie zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt.

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Öffnungszeiten Mi und Sa 10 – 12 Uhr Do 14 – 17 Uhr So 11 – 17 Uhr

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18. März bis 1. Mai 2011

OstMenschen – WestMenschen

Fotografien 1970–1990 von pitze Eckart und Dieter Demme

Eintrittspreise Erwachsene 2 EUR Kinder/Jugendliche ab 6 Jahre 1 EUR Familienkarte (2 Erwachsene mit Kindern) 3 EUR Gruppen (ab 10 Personen) 1,50 EUR

Fotos des ostdeutschen Fotografen Dieter Demme stehen in dieser Ausstellung Aufnahmen des Westdeutschen pitze Eckart gegenüber. Eckarts Bilder sind Facetten der „alten“ Bundesrepublik insbesondere aus dem studentischen und politischen Alltag der Aufbruchzeit der westdeutschen Gesellschaft. Demmes Fotos verkörpern die „andere“ Fotografie in der DDR, die jenseits der offiziellen Berichterstattung festzuhalten versuchte, was um sie herum wirklich geschah. Die Ausstellung rüttelt an Klischees, denn Eckarts WestMenschen und Demmes OstMenschen sehen sich oft zum Verwechseln ähnlich.

Die Stadt Groß-Gerau Die Kreisstadt Groß-Gerau ist Mittelpunkt in der historisch gewachsenen Kulturlandschaft des nördlichen hessischen Rieds. Seit 1398 mit Marktrechten versehen, bietet Groß-Geraus Innenstadt ein vielgestaltiges, attraktives Ambiente für Einkäufe, Entdeckungstouren und zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr in Cafés und Gastronomie. In Groß-Gerau verbindet sich der besondere Reiz der Riedlandschaft und die Urbanität des Rhein-Main-Gebietes. Dies lässt sich bei einem Rundgang durch die Stadt, einem Besuch im Stadtmuseum und einem Gang über das „Ebbelwoipäädsche“ als Teil des Regionalparks RheinMain erleben.

13. Mai bis 28. August 2011

Verdeckt – Entdeckt. Montagen von Pedro Warnke An den Wänden hängen unattraktive graue Wolldecken mit mennigrot aufgemaltem Kreuzzeichen. Es vermittelt sich der Drang, das Tuch anzuheben, um dahinter Verborgenes sichten zu können. Man wird überrascht sein, welche Bilder sich dahinter verbergen und welche Fragen sich damit verknüpfen. Bilder, die auf diese Art eine neue Be- und Verwertung erfahren, werden auf neue Weise diskutabel. Die Aktion des Enthüllens ist provoziert, muss aber nicht geschehen. Denn allein schon das graue Tuch mit dem Kreuzzeichen steht entschieden als ästhetischer Akt. 4

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Stadt Hanau

Stadtporträt

Hanau Die Brüder-Grimm-Stadt steht für Vielfalt Seltene Urwildpferde, bedeutende Kultur- und Baudenkmäler, der zweitgrößte Hafen am Main-Donau-Kanal und die Steinheimer Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern – diese und zahlreiche weitere Attraktionen machen den Besuch im wirtschaftlichen und kulturellen Oberzentrum im Osten der Rhein-Main-Region zu einem lohnenswerten Erlebnis. Die Geburtsstadt der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm bietet neben historischen Sehenswürdigkeiten auch neun Museen, eine ansehnliche Auswahl an Galerien sowie über 1000 Veranstaltungen im Jahr. Zu den beliebtesten zählen die Brüder Grimm Märchenfestspiele, die jedes Jahr von Mai bis Juli im Amphitheater von Schloss Philippsruhe Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Die kulturelle Vielfalt sowie ein attraktives Einzelhandelsangebot machen die Stadt zum Publikumsmagneten und Einkaufszentrum der Region. Verkaufsoffene Sonntage und lange Einkaufsnächte sowie der schönste und größte Wochenmarkt Hessens, der jeden Mittwoch und Samstag vor dem Neustädter Rathaus stattfindet, ziehen viele Besucher aus dem Umland in die Stadt. Zahlreiche Parks, neun Naturschutzgebiete und sieben Landschaftsschutzgebiete im Stadtgebiet ermöglichen es in Hanau Natur pur zu genießen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Führungen zu den Przewalski-Urwildpferden im Naturschutzgebiet Campo Pond oder auch Ausflüge zum Wildpark Alte Fasanerie im Stadtteil Klein-Auheim. Großauheim: Der größte der Hanauer Stadtteile war bis weit ins 19. Jahrhundert ein Bauerndorf. Doch die Eisenbahn, als Wegbereiter der Industrialisierung, veränderte auch Großauheim und das dörfliche Bild wandelte sich allmählich zu einem kleinstädtischen. Mit der Industrialisierung entstanden zahlreiche Fabriken und Eisengießereien. Heute haben die strukturellen

Veränderungen der Wirtschaft auch den Stadtteil verändert: Die Fabriken sind verschwunden und die Haupt- und Geschäftsstraße von Großauheim wurde zu einer ansprechenden Einkaufsmeile gestaltet. Steinheim: Wie historische Funde belegen, reicht die Geschichte von Hanaus südwestlichstem Stadtteil bis in die Altsteinzeit zurück. Bereits vor über 12 000 Jahren kamen Jäger und Sammler an diesen Ort, da der Main gute Möglichkeiten für den Fischfang und zum Erlegen tränkender Tiere bot. Im Mittelalter entwickelte sich aus einem nördlichen fränkischen Besiedlungskern bei der St.-Nikolaus-Kirche und einem südlichen auf dem Basaltplateau mit der Burg der Herren von Eppstein der Ort Steinheim, der im Jahr 1320 von König Ludwig IV. die Stadtrechte erhielt. Es entstand die historische Altstadt mit ihren sehenswerten urigen Fachwerkhäusern, die bis heute zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland anlockt. Wer die Brüder-Grimm-Stadt Hanau, ihre Geschichte und Gegenwart näher kennenlernen möchte, kann sich von kundigen Stadtführern begleiten lassen. Einen besonderen Erlebniswert versprechen die Führungen mit „historischen Persönlichkeiten“ der Stadtgeschichte, die im originalgetreuen Kostüm vom städtischen Leben in den alten Zeiten berichten. So führen die Brüder Grimm zu den geliebten Stätten ihrer Kindheit, Freiherr Adolph von Knigge berichtet über das gesellschaftliche Leben gegen Ende des 18. Jahrhunderts und der Nachtwächter weiß allerlei über das Leben in der Stadt nach Sonnenuntergang zu berichten.

Mehr Informationen unter Touristinformation@hanau.de Telefon: 06181 295 950 www.hanau.de


Deutsches Goldschmiedehaus Hanau Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Altstädter Markt 6, 63450 Hanau Telefon: 06181 256556 E-Mail: gfg-hanau@t-online.de www.museen-hanau.de

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Das Museum Der in den Jahren 1537/38 begonnene Bau diente zunächst als Rathaus, nach unterschiedlicher Nutzung wird das Gebäude 1942 zum Deutschen Goldschmiedehaus ernannt. Nach der kriegsbedingten Zerstörung erfolgte der Wiederaufbau, ab 1958 konnten wieder Ausstellungen gezeigt werden. Mit seinen Präsentationen zu zeitgenössischen Schmuckund Gerätgestaltern aus dem In- und Ausland und schmuckhistorischen Themen sowie einer Goldschmiedewerkstatt im Souterrain bietet das Goldschmiedehaus dem Besucher eine vielseitige Auseinandersetzung mit Schmuck und Gerät. 2

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Bis 3. Februar 2011

Silbertriennale International. 16. weltweiter Wettbewerb Von Hand geschaffenes, in Silber gefertigtes Gebrauchsgerät, Besteck und freie Objekte von 83 Künstlern der internationalen Silberschmiedeszene.

Öffnungszeiten Di bis So, von 11 – 17 Uhr Führungen jeweils sonntags um 11 Uhr 23.01., 20.02., 13.03., 10.04., 15.05., 19.06., 21.08., 11.09., 30.10., 27.11. Sonderführungen auf Anfrage Das Deutsche Goldschmiedehaus ist in der Zeit vom 04. bis zum 16.02.2011 geschlossen.

17. Februar bis 6. April 2011

Eintrittspreise 2,50 Euro, 1,50 Euro ermäßigt

Parallel World – Mari Ishikawa

Goldschmiedeworkshops für Kinder in den Ferien jeweils von 14.30 – 16.30 Uhr 20.04., 27.04., 29.06., 06.07., 13.07., 20.07., 27.07., 03.08., 12.10., 19.10.

Schmuck und Fotografie Bis 29. Mai 2011

Das Antlitz der Taschenuhr 1500 bis 1950

Kindergeburtstage auf Anfrage

Weitere Veranstaltungen

Ein faszinierender Gang durch die Geschichte der Taschenuhr. 4

14. April bis 14. Juni 2011

Konzeption in Silber – Wilfried Moll und Gold – Gerda Moll Mit seinen Gebrauchsgeräten aus Silber schafft Wilfried Moll die Symbiose von Idee und Handwerk, Gerda Molls Schmuck basiert auf den Grundformen der Geometrie.

30. Juni bis 11. September 2011

Komposition der Träume – Georg Dobler. Schmuck 1980–2010 Eine atemberaubende Reise von der Geometrie über Naturabgüsse sowie Arbeiten mit Steinen.

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09.06. – 21.09.2011 Ringsammlung Abeler Geschichte und Symbolik des Ringes aus vier Jahrtausenden. 18.09. – 09.11.2011 Ich sage Schmuck – aber ich meine den kreativen Prozess. Gerd Rothmann. Schmuck und Gerät. „Schmuck muss schön sein. Diese Schönheit zu finden, ist meine Aufgabe“. 29.09. – 23.11.2011 Karfunkelschein. Prade – Gablonzer Modeschmuck 1922–1995 Karfunkelstein – Einen fast versunkenen kulturellen Mikrokosmos im Herzen Europas gilt es wiederzuentdecken. 17.11. – Februar 2012 Schmuck aus Nordnordost – Hochschule Wismar Entwürfe der letzten Jahre, die im Studiengang Design, Fachrichtung Schmuck, der Hochschule Wismar entstanden sind. 03.11. – Februar 2012 Highlights aus der Sammlung des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau


Hessisches Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad Telefon: 06181 86212 E-Mail: hesspuppenmuseum@aol.com www.hessisches-puppenmuseum.de

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Das Museum

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bis 30. Januar 2011

Märchenwesen Puppenkunstwerke von Silke Friedrich Puppenmachen ist für Silke Friedrich die schönste und vor allem abwechslungsreichste Beschäftigung, die sie sich vorstellen kann. Die Verarbeitung verschiedener Modelliermassen, das Bemalen, Nähen, Sticken, Filzen, Färben von Stoffen sowie die Holzverarbeitung für Ständer und Kulissen gehören für sie zum Puppenmachen dazu. Durch ihr großes Interesse an Märchen und Mythologie hat sie zuerst ausschließlich fantasievolle Themen für ihre Puppen gewählt. Inzwischen rücken aber auch immer mehr normale menschliche Darstellungen in den Vordergrund, wie historische Persönlichkeiten oder Kinder aus aller Welt. Neben Märchenerzählungen beschäftigt sich Silke Friedich auch viel mit Geschichte und anderen Kulturen. Sie liebt historische Romane (aus verschiedenen Ländern) und recherchiert viel im Internet.

25. September bis 28. Dezember 2011

Die Ahnen der Ratte Ludwig – Uschi Heusel lädt zum Schmunzeln ein Ratten im Hessischem Puppenmuseum! In der Zeit vom 25.09. bis 28.12.2011 werden zahlreiche Ratten im Hanauer Arkadenbau der Kuranlage Wilhelmsbad gastieren. Ratte Ludwig, bekannt durch seine Cartoons „Ludwigs Streifzüge“ aus der Offenbach-Post, Hanau Post und Langener Zeitung präsentiert nicht nur prunkvolle Gemälde seiner blaublütigen und königlichen Verwandtschaft, sondern auch Zeitzeugen vergangener Jahrhunderte, welche mit erklärenden Bilduntertiteln eine amüsante Reise in die Welt der Ratten erlauben und die Betrachter durch jene, alt anmutende Kunstwerke in ihren Bann zu ziehen vermögen.

Das Museum ist ein wunderschönes Ausflugsziel. Auf über 800 qmwerden Puppen und Spielzeug von der Antike bis heute gezeigt. Es besteht die Möglichkeit, einen Wandel durch die europäische Kulturgeschichte zu machen, in die Puppengeschichte einzutauchen, seltene Kostbarkeiten wie einen antiken Puppenautomaten, Porzellanschönheiten oder eine Steiffpuppe zu bewundern und „Freunde“ aus der eigenen Kindheit wie die berühmten Schildkrötkinder und auch die Barbie zu entdecken. Für Kinder heißt es: Spielen erwünscht. Wer mag kann danach noch im historischen Park bummeln. Öffnungszeiten Di bis Fr 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Sa und So 10 – 17 Uhr Eintrittspreise Kinder 1 Euro Erwachsene 3,50 Euro Familienkarte 7 Euro Jahreskarte 25 Euro

Weitere Veranstaltungen 6. Februar bis 17. Juni 2011 Kunst u. Freundschaft zwischen Tradition und Moderne Werke von Hisayo Tamagawa und Erika Fiedler 6. Februar bis 17. Juni 2011 Japans Puppenwelt Schätze aus dem Magazin des Hessischen Puppenmuseums 3. Juli bis 11. November 2011 Lebendige Puppen In der Sonderausstellung versucht das Puppenmuseum, den Trends der menschlichen Puppe und der puppenartigen Menschen nachzuspüren. 27. November bis Januar 2012 Die Kunst des Puppenmachens Werke der Mitglieder des Verbandes Europäischer Puppenkünstler

Uschi Heusel, die Schöpferin der Ratte Ludwig hat mit Ludwigs Ahnengalerie der imaginären in Dietzenbach sesshaft gewordenen Wanderratte (rattus norvegicus) namens Ludwig nicht nur ein Denkmal gesetzt, sondern sie zeigt den Besuchern und Ratte-Ludwig-Fans das gesamte Spektrum ihres künstlerischen Schaffens, das sich nicht auf das Zeichnen und Texten von Comics, Cartoons und Kinderbüchern beschränkt. 4

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Historisches Museum Hanau – Schloss Philippsruhe Philippsruher Allee 45 63454 Hanau Telefon: 06181 2951718 E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

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Das Museum Die barocke Anlage mit Park und Orangerie von SchIoss Philippsruhe wurde 1701 am Mainufer errichtet. Von 1875 bis 1880 wurde das Schloss im Stil des Historismus umgebaut. Den Park gestaltete man zu einem englischen Landschaftsgarten um. Seit 1967 findet sich im Corps de Logis das Historische Museum. In den prächtigen Räumen wird Hanauer Kunst vom 17. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert. Dem Hanauer Kunsthandwerk mit Fayencen, Gold- und Silberschmiedekunst und Eisenkunstguss sind eigene Räume gewidmet. Weitere Schwerpunkte bilden die Brüder-Grimm-Abteilung und das Papiertheatermuseum.

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Friedrich Karl Hausmann, Italienische Landschaft, 1855

29. März bis 29. Mai 2011

„Ich muß die Lust und Pracht Italiens bis ans Ende genießen ...“ Hanauer Künstler und ihre Italien-Bilder (18. – 20. Jahrhundert) Im März 2011 wird eine Ausstellung im Museum in Schloss Philippsruhe den Spuren von Hanauer Künstlern folgen, die ihre künstlerische Aus- und Weiterbildung im Land ihrer Sehnsucht, in Italien, suchten. Die Künstlerreisen nach dem Süden begannen zu Ende des 18. Jahrhunderts mit dem GoetheFreund Friedrich Bury (1763–1823), der antike Skulpturen nachzeichnete und Fresken von Raffael und Michelangelo kopierte. Die Begegnung Hanauer Künstler mit Italien erreichte ihre Höhepunkte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem eifrigen Zeichner von Veduten und Genreszenen Ludwig Emil Grimm (1790–1863), mit dem Maler biblischer Stoffe Moritz Oppenheim (1800–1882) und den topografisch genauen Landschaften des späteren Direktors der Hanauer Zeichenakademie Theodor Pelissier (1794–1863). Ihm gelang dabei auch eines der schönsten Frauenbildnisse aus Italien.

Öffnungszeiten Di bis So 11 – 18 Uhr Museumscafé: Di bis So 12 – 17.30 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2,50 Euro, 1,50 Euro ermäßigt Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro Führungen nach telefonischer Anmeldung Führungspauschale 35 Euro zzgl. Eintritt

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts folgten der Landschaftsmaler Heinrich Ludwig (1829–1879), der seit 1853 in Italien blieb, die Direktoren der Hanauer Zeichenakademie Friedrich Karl Hausmann (1825–1886), Pelissiers Nachfolger, der die Landschaft um Rom zu seinem Thema machte, und Max Wiese (1846–1925), der sich von Fresken in Pompeji und Neapel begeistern ließ. 3

Im 20. Jahrhundert blieben – mit Ausnahme von August Gaul (1869–1921), weiterhin die italienische Landschaft und Architektur im Blickfeld der Hanauer Künstler. Bekannte Namen sind Hans Fehlhaber (1881–1974), Reinhold Ewald (1890–1974), der sich von Giotto anregen ließ, Cläre Roeder-Münch (1910–1988), die in starken Farben Veduten schuf, und August Peukert (1912–1986), der sich am Gardasee und an der Adria nach malerischen Motiven umsah. Was die Hanauer Künstler nach Italien zog: die Vorbilder in Architektur und Malerei, die südliche Natur, die pittoresken Veduten, das Licht der Sonne, die Wärme, schöne Menschen in malerischen Kostümen und nicht zuletzt die Künstlergemeinschaft verdeutlicht diese Ausstellung. Sie zeigt im Detail mit Blick auf eine Region, warum Künstlergenerationen seit Jahrhunderten Italien als Sehnsuchtsort aufsuchten. 30

Weitere Veranstaltungen 16.01.2011 Hochzeitsmesse 15.05.2011 Internationaler Museumstag 20.05.2011 – 17.07.2011 Brüder-Grimm-Märchenfestspiele 06.09. – 02.10.11 / Vernissage 03.09., 16 Uhr Retrospektive Erhard Angermann 15.11.11. – 08.01.12 Vernissage 13.11., 16 Uhr Bedenkzeit – Franziska Haslinger – Konkrete Kunst


Schloss Steinheim – regionales Vor- und Frühgeschichtsmuseum Schlossstraße 9, 63456 Hanau-Steinheim Telefon: 06181 659701 bzw. 295 564 (Verwaltung) E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de

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Schloss Steinheim – regionales Vorund Frühgeschichtsmuseum Inmitten der Altstadt von Steinheim mit seinen gemütlichen Gaststätten und Apfelweinkneipen befindet sich Schloss Steinheim. Die Burg Steinheim, erstmalig erwähnt im Jahr 1222, war rund 370 Jahre im Besitz des Kurfürstentums Mainz. 1808 bis 1813 erfolgten Umbauten im klassizistischen Stil und prägen das heutige Erscheinungsbild des Baues. 2

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Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, 1,50 Euro ermäßigt Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro Bei Sonderausstellungen werden gesonderte Eintrittspreise erhoben

In den historischen Gemäuern Schloss Steinheims befindet sich seit 1938 ein Museum. Nach längeren Sanierungsarbeiten am Gebäude und einer Neukonzeption des Museums wurde 1986 das regionale Vor- und Frühgeschichtsmuseum der Stadt Hanau eröffnet. Die Exposition umfasst die ersten menschlichen Spuren, die revolutionäre Entdeckung der Bronze, die Hinterlassenschaften der Römer bis zu den Relikten des frühen Mittelalters. Weitere Räume des Museums sind der wechselhaften Geschichte der ehemals stattlichen Burganlage sowie der Stadtgeschichte Steinheims gewidmet.

Museum Großauheim – Kunst und Industriegeschichte

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Öffnungszeiten Do bis So 10 – 12 und 14 – 17 Uhr

Führungen Nach telefonischer Anmeldung, Führungspauschale 35 Euro zzgl. Eintritt.

Museum Großauheim – Kunst- und Industriegeschichte

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Pfortenwingert 4, 63457 Hanau-Großauheim Telelon: 06181 573763 E-Mail: museen@hanau.de www.museen-hanau.de Öffnungszeiten Do bis So 10 – 12 und 14 – 17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, 1,50 Euro ermäßigt Gruppeneintritt (ab 10 Personen) 1 Euro Führungen: Nach telefonischer Anmeldung, Führungspauschale 35 Euro zzgl. Eintritt. Hinweis: Die Abteilung Industriegeschichte ist weiterhin geschlossen. Wiedereröffnung des zweiten Bauabschnitts voraussichtlich Ende 2011. 7

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Die 2010 wiedereröffnete Kunstabteilung des Museums Großauheim besticht durch einzigartige frühe Werke des bedeutendsten Tierbildhauers der Moderne August Gaul sowie durch Gemälde, Grafiken, Farbglasbilder und Mosaike des Großauheimer Künstlers August Peukert. August Gaul, geboren in Großauheim und ausgebildet an der Hanauer Zeichenakademie, wechselte 1888 nach Berlin und bewegte sich als Gründungsmitglied der Berliner Sezession im Kreis von Paul Cassirer und Max Liebermann. Der Bildhauer gestaltete monumentale Skulpturen in Stein und Bronze ebenso wie Bauplastik, Brunnenarchitektur, Kleinformate und Medaillen. August Peukert erlangte mit dem Entwurf von großformatigen Farbglasfenstern, Mosaiken und Sgraffiti überregionale Bedeutung in der Nachkriegszeit. 31


Stadtmuseum Hofheim am Taunus Burgstraße 11 65719 Hofheim am Taunus E-Mail: stadtmuseum@hofheim.de www.hofheim.de

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Das Museum Kunst Das „Blaue Haus“ der Mäzenin und Sammlerin Hanna Bekker vom Rath war seit 1920 Treffpunkt vieler namhafter Künstler. Gezeigt werden u.a. Kunstwerke von Ottillie W. Roederstein, Hanna Bekker, Ida Kerkovius, Ludwig Meidner, Emy Roeder, Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Wilhelm Nay.

2 Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar, Farbkreide, um 1908

Stadtgeschichte Hofheims Werdegang vom regionalen Zentrum im Mittelalter bis hin zur bevorzugten Wohnstadt heute zeigt die stadthistorische Ausstellung. Stadt und Lorsbachtal waren einstmals Zentrum der Feinlederherstellung. Präsentiert werden die Produktionsschritte von der Tierhaut zum Leder sowie deren Veredelung.

3 Marta Hoepffner, Selbstbildnis im Spiegel Überblendung, 1941

14. Oktober 2010 bis 20. Februar 2011

BRÜCKE und Blaues Haus Heckel, Kirchner, Schmidt-Rottluff und die Sammlerin Hanna Bekker vom Rath Die Ausstellung konzentriert sich auf ein zentrales Sujet der drei Gründer der Künstlergemeinschaft „Brücke“ Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff: die menschliche Figur. Ihren Holzschnitten sind Zeichnungen und Skulpturen an die Seite gestellt. Zudem wird das Thema Figur in der eindrucksvollen grafischen Auseinandersetzung der BrückeKünstler einer Auswahl weiterer Künstler aus dem Sammlungsnachlass Hanna Bekker vom Rath gegenübergestellt.

Archäologie Die Entwicklung des bedeutenden Fundortes – vom frühen Militärposten (Erdlager, Steinkastell) an der Grenze des Imperium Romanum zur zivilen Siedlung (vicus) – wird durch eine Vielzahl an Objekten vorgestellt. Engagement: Team Ehrenamtliche Weitere Veranstaltungen Führungen, Vorträge, Workshops, Projekt- und Aktionstage für Erwachsene, Kinder, Jugend und Familie, Kita und Schule

13. März bis 22. Mai 2011

Öffnungszeiten Di 10 – 13 Uhr Di bis Fr 14 – 17 Uhr, Sa, So 11 – 18 Uhr

Karl Jakobi Ein Fotoreporter unterwegs in Hofheim und dem Main-Taunus-Kreis Fotografien aus den 1950er-Jahren

Eintrittspreise 1,60 Euro / 0,80 Euro ermäßigt Kinder bis 5 Jahre frei, Kinder von 6 bis 14 Jahren 0,50 Euro / Sonderausstellungen, siehe aktuelle Informationen des Museums

29. Mai bis 7. August 2011

Blick durchs Fenster Marta-Hoepffner-Preis für Fotografie 2011 Mit der Verleihung des Marta-Hoepffner-Preises für Fotografie wird an die Fotografin Marta Hoepffner (1912–2000) und Leiterin der gleichnamigen Fotoschule erinnert. Der Preis wird an einen Fotografen vergeben, der sich mit innovativen, experimentellen Formen der Schwarz-Weiß-Fotografie beschäftigt. 5

September 2011 bis Januar 2012

Sag, was war die DDR ? Ein Geschichtsabenteuer für Kinder & Jugendliche Eine Ausstellung des Kindermuseums des FEZ-Berlin. 4 Objekte der Dauerausstellung

Die Stadt Hofheim am Taunus Am Südhang des Taunus gelegen, bietet die Kreisstadt Hofheim am Taunus ihren rd. 38 000 Einwohnern und ihren Gästen eine perfekte Mischung aus geschäftigem Treiben und Erholung. Ein echtes Schmuckstück ist die liebevoll gepflegte Altstadt. Hier lässt sich der Einkaufsbummel bestens mit einem Besuch im Café, Bistro oder Restaurant abrunden. Entspannung und Sport bieten die weiten Wälder, die RheinMain-Therme, der Golfplatz und der Soccerpark. Theater, Kleinkunst, Konzerte, Ausstellungen und lebendige Geschichte im Stadtmuseum: Zwischen Frankfurt und Wiesbaden besetzen wir Nischen mit einem facettenreichen kulturellen Leben.


Museum Kelkheim Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte Frankfurter Str. 21, 65779 Kelkheim Telefon: 06195 803-850/851 (vormittags) E-Mail: kultur@kelkheim.de www.museum-kelkheim.de

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Das Museum

2 Heinz Kreutz, „Regenbogen“, Pastell, 1999

Das Museum Kelkheim dokumentiert als Sammlung für Möbelhandwerk und Stadtgeschichte die einzigartige Entwicklung der 150-jährigen Möbeltradition in Kelkheim. Zahlreiche historische Möbel zeigen die ganze Bandbreite der Kelkheimer Möbelherstellung. Eine historische Werkstatt veranschaulicht Arbeitsbedingungen und Handwerkstechniken. Führungen in historischer Kleidung geben einen lebendigen Eindruck vom Leben und Arbeiten im 19. und 20. Jahrhundert. So ist das Museum Kelkheim als außerschulische Einrichtung ein Museum zum Anfassen und Mitmachen für Kinder und Erwachsene.

3 Luftschiff „Graf Zeppelin“, Flughafen Rebstock Gelände

10. März bis 17. April 2011

HEINZ KREUTZ Expressionismus als Wegbereiter des Informel Heinz Kreutz zählt zu den Protagonisten des Aufbruchs in der deutschen Kunst nach 1945. Der 1923 in Frankfurt geborene Künstler entwickelt als jüngstes Mitglied der Gruppe „Quadriga“ schon früh einen charakteristischen expressiven Stil, mit dem er in den 1950er-Jahren dem Informel in Deutschland mit zum Durchbruch verhilft. Ziel der Kabinettausstellung ist am Beispiel Heinz Kreutz in Erinnerung zu rufen, welch unverwechselbares, lebendiges und dynamisches Klima im damaligen Kunstleben Frankfurts herrschte.

18. September bis 16. Oktober 2011

Öffnungszeiten Mi 15 – 17 Uhr, Fr 16 – 18 Uhr, So 15 – 18 Uhr und nach Vereinbarung Eintrittspreise 3 Euro Familienticket: 5 Euro

Galerie der Stadt Kelkheim Alte Kirche Hornau Rotlintallee 65779 Kelkheim

DER TRAUM VOM FLIEGEN 100 Jahre Luftverkehr in Frankfurt a.M. Wie kaum eine andere Stadt in Deutschland ist die Stadt Frankfurt durch die Luftfahrt gekennzeichnet: Hier wurde 1909 die deutsche Luftschifffahrt AG gegründet. 1911 landete das Luftschiff „Deutschland“ am Frankfurter Rebstock-Gelände. Zum 100-jährigen Flughafen-Jubiläum unternimmt die Ausstellung „Der Traum vom Fliegen“ mit zahlreichen Fotos, Dokumenten und Exponaten einen spannenden Streifzug durch die Geschichte der Luftfahrt.

Galerie der Stadt Kelkheim

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Seit 2002 hat die 4 „Galerie der Stadt Kelkheim“ einen adäquaten Ausstellungsraum in der restaurierten Alten Kirche Hornau (1725) gefunden. Von März bis Oktober werden hier Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen präsentiert. Öffnungszeiten Mi und Fr 15 – 18 Uhr Sa, So und Feiertage 11 – 18 Uhr Telefon: 06195 803-850 E-Mail: kultur@kelkheim.de

1. April bis 19. April 2011

Meine Wahrnehmung der Welt – Bilder v. Hermann Haindl Bilder in Öl und Acryl

5. Oktober bis 25. Oktober 2011

Jubiläumsausstellung: 10 Jahre Kunstforum Zauberberg Bilder und Plastiken

Die Stadt Kelkheim Willkommen in Kelkheim Hier lebt man gern … ... weil unsere Stadt eingebettet ist in die sanfte und malerische Hügellandschaft am Südhang des Taunus, mit den entsprechenden klimatischen Vorzügen und doch durch alle modernen Verkehrsmittel an die Metropolen Frankfurt, Wiesbaden und Mainz angebunden ist. … weil man dort wohnt, wo andere Urlaub machen. Auf kurzen Wegen erreicht man schöne Ausflugsziele inmitten der Natur u. a. den Rettershof, den Gimbacher Hof und den Atzelsberg ... weil unsere Stadt ein pulsierendes, urbanes Leben bietet mit vielen Freizeiteinrichtungen und gehobener Kultur.

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BraunSammlung Westerbachstr. 23 C, WesterbachCenter 61476 Kronberg Telefon: 06173 30 2188 E-Mail: info@foerderkreis-braunsammlung.de www.foerderkreis-braunsammlung.de

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Das Museum Einen bedeutenden Platz in der Geschichte des deutschen Industriedesigns nehmen die Produkte der Firma Braun in Kronberg ein. In der ständigen Ausstellung wird die 90-jährige Geschichte der Marke Braun dokumentiert. Dieses geschieht anhand von Orginalprodukten, Designmodellen und Meilensteinen der gestalterischen und technischen Entwicklung. Mit Innovationen in Design und Technik wurden Geräte geschaffen, die funktionsgerecht, ästhetisch, klar und unaufdringlich sind. Die Verwaltung und Organisation erfolgt durch den Förderkreis BraunSammlung e.V. mit dem Ziel, die Schätze des Braun-Archivs der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Öffnungszeiten Di bis Fr 11 – 17 Uhr, Sa und So 11 – 18 Uhr Mo geschlossen Führungen auf Anfrage, Gruppenführungen nach Anmeldung sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich

9. Dezember 2010 bis 1. Mai 2011

60 Jahre Braun Rasierer Die morgendliche Rasur ist für die meisten Männer tägliche Routine. Seit 60 Jahren führt die elektrische Trockenrasur von Braun mühelos und schnell zu glatter Haut.

Eintrittspreise Erwachsene 3 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei Kinder u Jugendliche von 7 – 17 Jahre 1,50 Euro Schüler- und Studentengruppen frei

Den Siegeszug verdankt die Trockenrasur in erster Linie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Rasierer, die immer mehr Männern rund um den Globus dieses morgendliche Ritual erleichtert.

Die BraunSammlung Die BraunSammlung öffnete am 29. August 2005 ihre Türen, 50 Jahre nachdem die Erfolgsgeschichte von Braun Design mit der Düsseldorfer Funkausstellung am 29. August 1955 began. Ein Juwel ist der original Messestand von 1955. Obwohl nur noch ein Teil vorhanden ist, gibt er mit Original-Interieur und -produkten die Atmosphäre der damaligen Zeit wieder.

Einer der Pioniere der Trockenrasur war Unternehmensgründer Max Braun, der in den 1940er-Jahren bereits an seiner Scherfolien-Technologie tüftelte. Seit 1950 sein erster Rasierer auf den Markt kam, steht der Name Braun für konsequenten Fortschritt in Sachen Schnelligkeit, Gründlichkeit, Hautschonung und Komfort. Seit nunmehr 60 Jahren bieten BraunRasierer Innovationen auf höchstem technischem, gestalterischem und qualitativem Niveau. Die Ausstellung nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise in die Geschichte des Rasierens. Zum ersten Mal sind alle Braun Meilensteine in einer Ausstellung vereint, so z.B. der S 50, der erste seriengefertigte Braun Trockenrasierer von 1950, der Sixtant SM 31 von 1962, der gestalterisch und technisch revolutionär war, der BraunSyncro mit innovativem Reinigungs- und Ladesystem aus dem Jahr 2001, und natürlich der Pulsonic/Series 7, der die neueste Generation von Braun-Rasierern mit innovativer Sonic-Technologie repräsentiert.

Die Stadt Kronberg Die Stadt Kronberg im Taunus hat über die Jahrhunderte ihren historisch gewachsenen Charakter bewahrt. Die Burg Kronberg, die Altstadtgassen, die herrschaftlichen Villen und Sommerhäuser aus der Zeit der vorigen Jahrhundertwende mit den prachtvollen Gärten prägen die Atmosphäre der gleichwohl modernen Stadt bis heute. Neben den Museen zur Geschichte von Burg und Stadt spiegeln Museum Kronberger Malerkolonie und Fritz-Best-Museum das künstlerische Erbe Kronbergs wider. Ein Bummel durch die Stadt mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Angeboten oder Spaziergänge durch Parks und Grünanlagen machen Kronberg zu einem beliebten Ziel. www.kronberg.de 4

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Museum Burg Kronberg Schlossstraße 10–12, 61476 Kronberg im Taunus Telefon: 06173 7788 E-Mail: Stiftung@burgkronberg.de www.burgkronberg.de 1

Museum Burg Kronberg Das 2008 neu eröffnete Museum Burg Kronberg beleuchtet in einer Dauerausstellung das Leben der Herren von Kronberg, denen die Burg ab Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum Erlöschen der Familie 1704 gehörte, ihre nachfolgende Nutzung und ihre bauliche Rettung und Veränderung durch Victoria Kaiserin Friedrich. Besondere Attraktionen des Museums sind die originalgetreu nachgebaute Rüstung des Ritters Hartmut VI. von Kronberg aus dem 14. Jahrhundert und die mit alten Gerätschaften ausgestattete gotische Küche. Führungen zu Sonderthemen sind im Veranstaltungskalender veröffentlicht. Der Museumsrundgang ist nur im Rahmen einer Führung möglich. 2

9. April bis 25. April 2011

Osterausstellung „Tasse und Ei“ Alljährlich zu Saisonbeginn findet die große Osterausstellung im Terracottasaal der Burg Kronberg statt. Sie steht 2011 unter dem Motto „Tasse und Ei“. Gezeigt werden kostbare alte Porzellantassen aus einer Privatsammlung und mit dem gleichen Dekor bemalte Eier. Außerdem wird die Eiersammlung aus dem Vermächtnis einer Burgliebhaberin erstmalig auf der Burg ausgestellt.

Öffnungszeiten Zwei Wochen vor Ostern bis Ende Oktober Mi, Do, Sa von 13 – 17 Uhr stdl. Führungen von 14 – 16 Uhr An Sonn- und Feiertage 11 – 18 Uhr stdl. Führungen von 12 – 17 Uhr Vom 15.6. bis 16.9.2011 auch Fr 13 – 17 Uhr Sonderführungen auf Anfrage Eintrittspreise einschl. Führung: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt Familien 10 Euro

Museum Kronberger Malerkolonie Museum Kronberger Malerkolonie

Tanzhausstraße 1a, 61476 Kronberg im Taunus Telefon: 06173 92 94 90 E-Mail: museum-malerkolonie@t-online.de www.kronberger-malerkolonie.com

13. Februar bis 3. April 2011

Begegnungen – 3 Positionen aktueller Kunst aus Frankfurt

9. Oktober 2011bis 29. Januar 2012

Fritz Wucherer (1873–1948) – Retrospektive Stimmungsvolle Landschaften, Stadtansichten und technischindustrielle Bauwerke zählen zu den bevorzugten Motiven dieses deutschen Impressionisten. Fritz Wucherer studierte in Paris und Auvers, bevor er 1892 in das Atelier von Anton Burger nach Kronberg kam.

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Bereits seit 1979 setzt sich die Museumsgesellschaft Kronberg e. V. dafür ein, das kulturelle Erbe, das mit der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg verbunden ist, zu bewahren. Seit 10 Jahren beleuchten zahlreiche Sonderausstellungen im Museum in der Streitkirche das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren gegründeten Malerkolonie, im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung vom Spätbiedermeier bis zum Impressionismus. Öffnungszeiten Mi 15 – 18 Uhr Sa, So und Feiertage 11 – 18 Uhr (24.12., 25.12. und 31.12.2011 geschlossen) Eintrittspreise Pro Person 4 Euro / 3 Euro ermäßigt Kinder 6 – 12 Jahre 2 Euro, Familien 10 Euro Öffentliche Führungen (während der Sonderausstellungen) jeweils am 1. Sonntag im Monat um 11.15 Uhr, Gebühr 2 Euro zzgl. Eintritt

Weitere Veranstaltungen 17.04. – 07.08.2011 „Auf Papier“ – Die grafische Sammlung der Stiftung Kronberger Malerkolonie

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Landeshauptstadt Mainz

1 Gutenberg-Denkmal

Stadtporträt

Stadt der Medien und der Kultur, Stadt Gutenbergs, Weinstadt, Universitätsstadt und bedeutender Wirtschaftsstandort im Rhein-Main-Gebiet – Vielfalt und Charakter prägen die rheinlandpfälzische Landeshauptstadt. Als eine der ältesten Städte Deutschlands ist Mainz stolz auf seine reiche Kultur.

Viele weitere Museen laden zu einem Besuch ein. Im Römisch-Germanischen Zentralmuseum lassen sich Funde von der Steinzeit bis ins Frühe Mittelalter bewundern. Das Museum für Antike Schifffahrt präsentiert Rekonstruktionen antiker Schiffe und das Dom- und Diözesanmuseum zeigt Kunstwerke aus zwei Jahrtausenden Domgeschichte. Weiterhin lockt das Naturhistorische Museum als größtes und bedeutendstes Naturkundemuseum in Rheinland-Pfalz.

Mit zahlreichen Kultureinrichtungen und 17 Museen bietet die Stadt ein breites Spektrum an Veranstaltungen, Ausstellungen und Sammlungen.

Das Staatstheater genießt als Dreispartenhaus und als Heimat des ballettmainz auch über die Region hinaus hohes Ansehen. Das Große Haus im Moller-Bau von 1833 und das moderne Kleine Haus liegen mitten im Herzen des städtischen kulturellen Lebens. Kabarett und Kleinkunst – auch hierfür ist Mainz bekannt! Die Bühne des unterhauses ist seit jeher für viele ComedyStars das Sprungbrett zu großen Karrieren. Ob Kleinkunstbühne, die Mainzer Kammerspiele, der Frankfurter Hof als großer Konzertsaal in der Altstadt, das Kulturzentrum KUZ oder die Alte Patrone auf dem Hartenberg: Kabarett, Theater und Musik aller Stilrichtungen haben in Mainz ihren festen Platz im Veranstaltungsprogramm.

In den Mainzer Museen begeben sich Besucherinnen und Besucher auf eine Zeitreise durch die Epochen und auf eine Entdeckungstour zu den großen Erfindungen und Schöpfungen der Menschheit. Vier Jahrtausende Schriftkultur und Druckkunst sind im weltberühmten Gutenberg-Museum zu erleben. Und natürlich eine der größten Erfindungen der Neuzeit: Johannes Gutenbergs Buchdruck mit beweglichen Lettern. Aus aller Welt kommen Menschen, um einen Blick in den Tresorraum und auf die kostbar verzierten Bibeln zu werfen – oder sich an den traditionellen Handpressen im benachbarten Druckladen selbst einmal in der Technik Gutenbergs zu versuchen. Ein weiteres Kultur-Schmuckstück ist das Landesmuseum, das nach seiner Renovierung in neuem Glanz erstrahlt. Einst kurfürstlicher Marstall, erinnert nur noch das Goldene Ross auf dem Dach des historischen Gebäudes an seine ursprüngliche Aufgabe. Heute beherbergt es bedeutende Sammlungen von der Frühzeit bis in die Moderne.

Zudem bieten über 70 Feste im Jahr ein reichhaltiges Programm für jeden Geschmack. Einer der Höhepunkte des Festjahres ist natürlich der Rosenmontagszug, der jedes Jahr ca. 600 000 Besucher zählt. Ob Ausnahmeveranstaltungen wie im Rahmen des Mainzer Musiksommers oder Bodenständig-Unterhaltsames, ob experimentell, modern oder traditionsbewusst – in Mainz haben Kunst und Kultur viele Gesichter!

Mehr Informationen unter www.mainz.de www.mainz.de/kultur

2 Kunsthalle Mainz

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3 Landesmuseum Mainz


Dommuseum Mainz

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Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz Domstraße 3, 55116 Mainz Telefon: 06131 253-344 E-Mail: info@dommuseum-mainz.de www.dommuseum-mainz.de 1

Das Museum Das im Kreuzgang des Mainzer Domes gelegene Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum gehört zu den größten Museen seiner Art in Deutschland. Es beherbergt sakrale Kunst von der Spätantike bis in die Gegenwart, nicht nur aus dem Dom zu Mainz, sondern aus den Kirchen der gesamten Diözese. In den einzigartigen früh-, hoch- und spätmittelalterlichen Räumen des Museums werden die Kunstwerke in ihrer stilentsprechenden Umgebung und zugleich in einem würdigen Kontext gezeigt. Öffnungszeiten Di bis So 10 – 17 Uhr Während der Ausstellungszeit können die Öffnungszeiten abweichen Montags und an kirchlichen Feiertagen geschlossen

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15. April bis 16. Oktober 2011

Der „verschwundene“ Dom – Wahrnehmung und

Wandel der Mainzer Kathedrale im Lauf der Jahrhunderte 1000 Jahre bewegte Geschichte haben sich in die Mauern der Mainzer Kathedrale eingeschrieben, die es in der großen Sonderausstellung DER VERSCHWUNDENE DOM zu entdecken gilt. Wie sah die Bischofskirche vor 1000, wie vor 500 oder noch vor 100 Jahren aus? Dieser Frage widmet das Dommuseum einen spannungsreichen Rückblick.

Eintrittspreise Ausstellung: 8 Euro, 6 Euro ermäßigt Eintrittspreise Museum: Kombiticket Museum und Schatzkammer 5 Euro, 4 Euro ermäßigt Buchung von Führungen für die Sonderausstellung möglich.

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Im Mittelpunkt stehen die vergangenen, nicht mehr vorhandenen Gesichter des Mainzer Gotteshauses. Denn wer weiß heute noch, dass der Dom in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in leuchtenden Farben ausgemalt war oder welche atmosphärische Raumstimmung der mittelalterliche Bau ausstrahlte? Diese „Geheimnisse“ werden in der Jubiläumsausstellung eindrucksvoll veranschaulicht und inszeniert. Die Schau vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Erfahrungswelt eines Dombesuchers im Lauf der Jahrhunderte, als die Gräber der Erzbischöfe noch mitten im Raum vorzufinden waren oder der Blick in den Westchor durch eine prächtige Schrankenanlage verstellt war. Zahlreiche nie gezeigte Exponate lassen den „verschwundenen“ Dom wieder aufleben und bieten eine Annäherung an ein jahrtausendealtes Bauwerk, das trotz aller Vertrautheit noch viele unbekannte Seiten hat.

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Weitere Veranstaltungen & mehr Informationen unter www.dommuseum-mainz.de

Als glanzvoller Schlusspunkt des Domjubiläums setzt die Sonderausstellung außergewöhnliche Schlaglichter in die Vergangenheit. Das altbekannte Mainzer Wahrzeichen wird in diesem Jahr völlig neu und überraschend präsentiert. 37


Landesmuseum Mainz Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Große Bleiche 49–51, 55116 Mainz Telefon: 06131 2857-0 Infoband: 06131 2857-225 E-Mail: Landesmuseum-mainz@gdke.rlp.de

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Barrierefreie Zugänge

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Das Museum

05. Juni bis 02. Oktober 2011

Das Landesmuseum Mainz, das mit seinen Anfängen unter anderem auf einer Schenkung Napoleons von 1803 basiert und damit zu den ältesten Museen Deutschlands gehört, beherbergt die bedeutendste Kunstsammlung des Landes Rheinland-Pfalz. Im Gebäude des ehemaligen kurfürstlichen Marstalls – der so genannten „Golden-Ross-Kaserne“ – sind seit 2007 in völlig neuer Präsentation Werke der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zur Gegenwart ausgestellt. Der Bestand wird ergänzt durch wechselnde Sonderausstellungen, Führungen, Vorträge und museumspädagogische Veranstaltungen.

2 Andreas Achenbach, Auf hoher See, 1893

Nützlich, Gefährlich, Romantisch ... Wasser im Spiegel der Kunst

Öffnungszeiten Mi bis So 10 – 17 Uhr Di 10 – 20 Uhr Mo geschlossen

Anhand von über 100 Gemälden und Grafiken beleuchtet die Ausstellung die vielfältigen Umgangsformen des Menschen mit dem Wasser. Um die Objekte, die der europäischen Kunst vom 17. bis 21. Jahrhundert entstammen, aus ungewohnter Perspektive zu befragen, kooperiert das Landesmuseum mit Experten aus Naturwissenschaft und Umweltschutz. Die zum Teil noch nie gezeigten Bestände aus dem Magazin des Museums werden durch ausgewählte Leihgaben ergänzt.

Eintrittspreise Erwachsene 5 Euro / 3,50 Euro ermäßigt Kinder unter 6 Jahren frei Familienkarte I (1 Erw. + bis zu 4 Kinder) 5 Euro Familienkarte II (2 Erw. + bis zu 4 Kinder) 10 Euro Jedes weitere Kind 1 Euro

Die Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz Rathaus, Jockel-Fuchs-Platz 1 55116 Mainz Telefon: 06131 123655 E-Mail: kulturamt@stadt.mainz.de www.mainz.de/kultur

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Ausstellungen das ganze Jahr Wechselnde Themenausstellungen zeigen die kulturelle Vielfalt der Landeshauptstadt, ihrer Partnerstädte und der Region. Bildende Kunst, Literatur, historische und gesellschaftsrelevante Themen sind ebenso vertreten, wie die Projekte von wissenschaftlichen Instituten, lokalen Vereinen und Schulen. Höhepunkte sind die Vernissage des „Preises zur Förderung Mainzer Bildender Künstler“ und die Ausstellungsreihe „Dijon vu par“ zu Künstlern aus der französischen Partnerstadt.

Die Rathausgalerie

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13. Januar bis 19. Februar 2011

Moral hin! Moral her? Kabarett in Wendezeiten (1983–2000) Der abschließende Teil der dokumentarischen Ausstellungsreihe 100 JAHRE KABARETT, erstellt von der Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e.V., zeigt die Wandlung des Kabaretts am Ende des 20. Jahrhunderts in Deutschland.

22. September bis 12. November 2011

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Das siebte Kreuz von Anna Seghers Neun Künstlerinnen und Künstler haben, inspiriert von Anna Seghers’ Roman „Das siebte Kreuz“, vielfältige Kunstwerke geschaffen, welche die Anna-Seghers-Gesellschaft in Kooperation mit der Landeshauptstadt in dieser Ausstellung zeigt.

Die Galerie ist ein Teil des Rathauses der Landeshauptstadt Mainz, das von den renommierten dänischen Architekten und Designern Arne Jakobsen und Otto Weitling entworfen und 1973 eingeweiht wurde. Das sechsstöckige Gebäude befindet sich an dem nach dem ehemaligen Oberbürgermeister Jockel Fuchs benannten Platz. Es zeichnet sich aus durch den Wechsel geschlossener und scheinbar offener Wände, der durch die vertikalen Stützmauern und die Sonnenschutzgitter vor den Fenstern in jedem Stockwerk entsteht. Die hohe Eingangshalle öffnet sich zu einem zentralen Foyer mit zahlreichen Nischen, die, ebenso wie die zwei Seitenlobbys, mit einer Gesamtfläche von über 600 qmfür Ausstellungen prädestiniert sind.

Öffnungszeiten Mo bis Fr 8 – 18 Uhr, Sa 9 – 14 Uhr So und Feiertage geschlossen

Eintrittspreise Eintritt frei


Naturhistorisches Museum Mainz Landessammlung für Naturkunde RLP Reichklarastr. 1, 55116 Mainz Telefon: 06131 122646 E-Mail: naturhistorisches.museum@stadt.mainz.de www.mainz.de/nhm

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Das Museum Das Naturhistorische Museum Mainz nimmt Sie mit in neue alte Welten! Wussten Sie, dass z.B. vor 45 Millionen Jahren subtropisches Klima in dem Landstrich herrschte, den wir heute Rheinland-Pfalz nennen? Erkunden Sie bei uns, welche außergewöhnlichen Tiere und Pflanzen damals hier lebten und heute noch leben. Tauchen Sie ein in eine unbekannte faszinierende Welt. Öffnungszeiten Di 10 – 20 Uhr Mi 10 – 14 Uhr Do bis So 10 – 17 Uhr Mo geschlossen!

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April /Mai 2010

Eröffnung des neuen Anbaus mit der Sonderausstellung

Mineralien des Lebens

Eintrittspreise Erwachsene: 1,50 Euro Kinder & Jugendliche bis 18 Jahre: 0,50 Euro Rentner, Studenten & Sozialhilfeempfänger: 1 Euro Familientageskarte: 3 Euro

2010 wurde das Museum 100 Jahre alt. Gleichzeitig steht es an einem Neuanfang. Das Klostergebäude aus dem 13. Jahrhundert erhält einen modernen Glasanbau und wird barrierefrei umgebaut. Wenn Mainz 2011 „Stadt der Wissenschaft“ ist, spielt das NHM als Zentrum für ökologische Bildung und als Schaufenster der Wissenschaft eine zentrale Rolle. Spannende Ausstellungen und ein attraktives Rahmenprogramm laden Besucher ein, sich aktiv mit den verschiedensten naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen.

Führungen ab 25 Euro

Museum der Stadt Miltenberg Hauptstraße 169–175 63897 Miltenberg Telefon: 09371 668504 E-Mail: museum-miltenberg@t-online.de www.museum-miltenberg.de

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Das Museum

06. Mai bis 17. Juli 2011

Abgelegt – Genisa-Funde in Unterfranken In einer Genisa werden Texte und Gegenstände, die nach jüdischer Religionsvorschrift nicht zerstört werden dürfen, deponiert. In Franken nutzte man deshalb dafür in der Regel die Dachböden der Synagogen. Einige dieser Ablagen wurden in den letzten Jahrzehnten aufgefunden. Die Ausstellung „Abgelegt“ zeigt ausgewählte Objekte aus den bisher inventarisierten unterfränkischen GenisaFunden: Tora-Wimpel, Gebetsriemen, Gebetbücher, Geschichten, Warenlisten, Strafarbeiten, private Notizen, Zeitungen, ein Arztrezept und vieles mehr. Das Genisa-Projekt Veitshöchheim hat dazu beigetragen, diese „stummen Zeugen“ wieder zum Sprechen zu bringen.

Das Museum ist in drei Fachwerkhäusern des 16. Jahrhunderts eingerichtet. Es liegt am berühmten Schnatterloch, einem der schönsten Marktplätze Deutschlands. Sieben Schwerpunktthemen leiten den Besucher durch die Kulturgeschichte von Stadt und Region. Zudem locken drei Spezialsammlungen zu den Bereichen Spielzeug, Jagdwaffen und Keramik. Es gibt museumspädagogische Angebote für Kinder und Erwachsene sowie Themen- und allgemeine Führungen. Das Museum wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 1999 mit dem Bayerischen Museumspreis und 2007 mit dem Förderpreis der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken. Öffnungszeiten Mai bis Oktober: Di bis So 10 – 17.30 Uhr November bis April: Mi bis So 11 – 16 Uhr Eintrittspreise Erwachsene: 3 Euro Weitere Veranstaltungen 25. November 2011 bis 22. Januar 2012 Das Winterhilfswerk – Ein Sozialwerk als Instrument des NS-Regimes

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Dreieich-Museum Fahrgasse 52, 63303 Dreieich – Dreieichenhain Telefon: 06103 84914 oder 06103 8049640 E-Mail: info@dreieich-museum.de www.dreieich-museum.de

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Ganzjährig

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Mit dem Spaten ins Mittelalter

Das Museum

Die Ausstellungsstücke, darunter Reste von Mühlsteinen, Keramikscherben und restaurierte Eisenobjekte, stammen zum Teil aus der ehemaligen Mühle von Renigishausen bei Heusenstamm. Kachelfunde belegen, dass sie recht komfortabel ausgestattet war. Der Ort Renigishausen lag nördlich von Patershausen und die Mühle selbst blieb bis in das 17. Jahrhundert erhalten.

Im malerischen Burggarten der aus der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts stammenden Ruine der Burg „Hayn in der Dreieich“, liegt das Dreieich-Museum. In jüngster Zeit wurde umfassend an- und umgebaut. Es werden originale Architekturteile gezeigt. Im Erdgeschoss zeigt ein weiterer Ausstellungsbereich die Entwicklung der Burg und der städtischen Siedlung Dreieichenhain. Im Obergeschoss erwartet Sie eine stilisierte Scheune mit Feierabendziegeln, eine ländliche Küche, eine Bauernstube und ein Bürgerzimmer. Besucher können selbst aktiv werden. Man darf sich an ein Spinnrad setzen oder die anschaulichen Funktionsmodelle einer steinzeitlichen Bohrmaschine oder Kornmühle ausprobieren.

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Ebenso ausgestellt sind Stücke aus dem zweiten Fundort, der Befestigungsanlage am Zellhügel bei Zellhausen. In Kooperation mit dem Geschichtsund Heimatverein Mainhausen untersuchten Archäologen die Anlage.

Öffnungszeiten Mi bis Fr 9 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr (Änderungen der Öffnungszeiten sind möglich, bitte vorab telefonisch anfragen) Sa 14 – 18 Uhr So 10.30 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr

Neben Keramikscheiben und Tierknochen entdeckten sie das herausragendste Fundstück, eine eiserne Trense.

Eintrittspreise: Erwachsene 1 Euro, Kinder 0,50 Euro, Schulklassen ab 10 Kindern 0,25 Euro / pro Person 3

Zeppelin Museum Zeppelinheim Kapitän-Lehmann-Straße 2 63263 Neu-Isenburg / Zeppelinheim Telefon: 069 69595978 E-Mail: jessica.siebeneich@stadt-neu-isenburg.de www.zeppelin-musem-zeppelinheim.de

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Das Museum

Mai bis November 2011

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75 Jahre Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main Am 8. Juli 1936 wurde der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main offiziell eröffnet. Bereits seit Mai starteten von hier die Passagierfahrten der Zeppeline nach Nord- und Südamerika. Diese „Frankfurter Jahre“ der Zeppeline bis zu ihrem endgültigen Ende im Frühjahr 1940 zeichnet die Ausstellung nach. 15. November bis 15. Dezember 2011

Phänomenale Welten – Physik zum Anfassen

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Dies ist eine Ausstellung ganz anderer Art. Die Besucher können mithilfe interaktiver Exponate naturwissenschaftliche und technische Phänomene unmittelbar ausprobieren.

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Das Zeppelin Museum Zeppelinheim präsentiert die wechselvolle, faszinierende Geschichte der Zeppelin-Luftschifffahrt. Sammlungsschwerpunkt sind die großen Passagierluftschiffe der 1920er- und 1930erJahre: LZ 127 „Graf Zeppelin“, LZ 129 „Hindenburg“ und LZ 130 „Graf Zeppelin II“. Neben der komfortablen Bordausstattung ist auch ein nachgebildeter Ausschnitt des Passagierdecks der „Hindenburg“ mit Blick auf Rio de Janeiro zu sehen. Maßstabgerechte Modelle von Luftschiffen, der Maybach-Motor des LZ 127, die Einstiegleiter zur Motorgondel sowie weitere technische Exponate künden von der spannenden Entwicklung der Luftschifffahrt. Öffnungszeiten Fr 14 – 17 Uhr Sa, So und Feiertage 11 – 17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro, 1 Euro ermäßigt


Freilichtmuseum Hessenpark Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach Telefon: 06081 588-0 E-Mail: service@hessenpark.de www.hessenpark.de

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Das Museum Mitten im Taunus befindet sich das Freilichtmuseum Hessenpark. Besucher erwartet ein spannender Rund-um-Blick über 400 Jahre ländliches Leben in Hessen – von eingerichteten Häusern über Ausstellungen, Handwerksvorführungen und Veranstaltungen bis hin zu Museumstheater. Auf 60 ha Freifläche und in über 100 Originalgebäuden kann man hautnah erleben, wie Menschen früher lebten und arbeiteten. Das Freilichtmuseum bietet neben seiner einzigartigen Sammlung hessischer Fachwerkarchitektur einen unmittelbaren Einblick in die ländliche Alltagskultur – lebensnahe Geschichte in einem lebendigen Museum. Öffnungszeiten Januar und Februar: Sa und So 10 – 17 Uhr (Einlass bis 1 Stunde vor Schließung) 1. März bis 27. November: täglich 9 – 18 Uhr (Einlass bis 1 Stunde vor Schließung) Dezember: Sa und So 10 – 17 Uhr

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1. Mai bis 11. Dezember 2011

Süße Verlockung. Von Zucker, Schokolade und anderen Genüssen Vielleicht ist es ungewöhnlich, sich mit dem Gewöhnlichen auseinanderzusetzen, der „süßen Verlockung“, die uns alle fast täglich beschäftigt, in Atem hält und zögern lässt und der wir häufig erliegen. Gemeint ist der süße Genuss von Schokolade, Pralinen, Nachspeisen, Kuchen und Torten, von Bonbons und Speiseeis, von Schokoriegeln und Weingummi sowie von anderen zuckrigen Köstlichkeiten. Wir wehren uns, und doch gehören diese Genüsse zum Alltag, zu unserem Lebensstil, zu unserer Kultur. Vor rund fünfhundert Jahren kam die höfische Gesellschaft in Europa erstmalig mit Kakao und Schokolade in Berührung. Und es ist gerade einmal drei bis vier Generationen her, dass Zucker und andere süße Genüsse ihre Eigenschaft als elitäres Prestigegut, das sich nur wenige leisten konnten, verloren und sich anschickten, Massenkonsumware zu werden. Süß ist eine soziale und kulturelle Ausdrucksform unserer Gesellschaft geworden. Sie hat ihre Wurzeln in der höfischen Kultur des 16. und 17. Jahrhunderts. Mit ethnologisch-kulturwissenschaftlichem Blick auf den „süßen Genuss“ werden in der Ausstellung an Hand von zahlreichen Exponaten und Multimedia-Stationen Konsum- und Nahrungsgewohnheiten, deren Entstehung und Verbreitung, warenkundliche und sachkulturelle Aspekte, Werbung, Handel und Herstellung, Geschlecht und Statussymbol, Gewichtsprobleme, Schönheitsideale und Ernährungsfragen sowie weitere Themen beleuchtet. Zur Ausstellung ist ein ausführlicher, reich bebilderter Begleitkatalog erschienen. 3

Eintrittspreise Erwachsene 6 Euro Kind (ab 6 Jahren) 2,70 Euro Familienkarte 12 Euro Schüler, Studenten, Behinderte 2,70 Euro Gruppen ab 20 Erwachsenen je 5 Euro Gruppen ab 7 Erwachsenen je 5,50 Euro

Weitere Veranstaltungen 15. Mai: Internationaler Museumstag – Handwerkertag / 12. und 13. Juni: Mühlentage / 9. und 10. Juli: Dampftage / 1. bis 7. August: Kinderwoche / 11. September: Märchentag / 24. und 25. September: Treckertreff / 1. bis 3. Oktober: Ernte- und Apfelfest / 26. und 27. November: Adventsmarkt

Die Stadt Neu-Anspach Fern ab vom Lärm und der Hektik der Großstadt eröffnet sich in Neu-Anspach eine neue Welt. Inmitten der waldreichen Hügellandschaft hat das Leben einen ganz anderen Rhythmus. Nahe Neu-Anspach lockt das Freilichtmuseum Hessenpark in längst vergangene Zeiten. Neu-Anspach ist idealer Ausgangspunkt, um das Usinger Land mit dem Rad oder auf Schusters Rappen kennen zu lernen. Zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten, abwechslungsreiche Gastronomie und gute Einkaufsmöglichkeiten runden das Angebot ab. Schlendern Sie durch die neuen Wohngebiete und entdecken Sie abwechslungsreiche Architektur. Überraschende Perspektiven, mutige Formen und leuchtende Farben fügen sich harmonisch in die Landschaft. Nur 30 Autominuten entfernt liegt die MainMetropole Frankfurt, die auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.

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Haus der Stadtgeschichte, Museum und Archiv Herrnstraße 61 63065 Offenbach am Main Telefon: 069 8065 – 2446 E-Mail: haus-der-stadtgeschichte@offenbach.de www.haus-der-stadtgeschichte.de

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Das Museum Das Haus der Stadtgeschichte zeigt 10 000 Jahre Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Das Ausstellungsdesign, entworfen von der Hochschule für Gestaltung (HfG), ist eines der modernsten der Region. Mit einem anspruchsvollen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat sich das Haus als kultureller Pfeiler im östlichen Rhein-MainGebiet etabliert. Öffnungszeiten Mo geschlossen Di, Do, Fr 10 – 17 Uhr Mi 14 – 19 Uhr, Sa, So 11 – 16 Uhr 2 Karl-Heinz Steib, Landschaft, Monotypie, 1969

3 Karl-Heinz Steib, Im Profil, Monotypie, 1972

30. Januar bis 27. Februar 2011

Karl-Heinz Steib: Stichwort Expressionismus Karl-Heinz Steib war in den Jahren 1946 bis 1950 Meisterschüler von Karl Schmidt-Rottluff an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Der 1922 in Erfurt geborene Künstler lebt und arbeitet seit 1956 in Offenbach am Main. Während in den frühen Arbeiten noch der Einfluss des Lehrers aufscheint, löste sich Steib in den folgenden Jahren von spätexpressionistischen Motiven und Kompositionen. Mitte der 1970er-Jahre gelangte er zu einem fantastischen Realismus, der wiederum von der Suche nach einer neuen Abstraktion abgelöst wurde.

Eintrittspreise Erwachsene 2,50 Euro, Kinder und Jugendliche 1 Euro, Familien 5 Euro, Azubis, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitssuchende 1,50 Euro, Behinderte 1,50 Euro, Rentner 2 Euro, freitags freier Eintritt

Weitere Veranstaltungen Das Haus der Stadtgeschichtet bietet zu allen Ausstellungen und zu wechselnden Themen ein Veranstaltungsprogramm an, aber auch Kindergeburtstage können im Haus gefeiert werden.

4 Karl-Heinz Steib, Landschaft in Rot, Monotypie, übermalt, 1972

09. Oktober bis 06. November 2011

Retrospektive Hans Georg Schulze (1914–2003) Die Ausstellung ist dem ersten Nachkriegsvorsitzenden des Bundes Offenbacher Künstler gewidmet, Hans Schulze, der in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich am Aufbau eines demokratischen Kunstlebens in Offenbach beteiligt war.

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3 Berthold Wolpe, Schriftteppich, ca. 1925


Klingspor-Museum Herrnstr. 80 63065 Offenbach am Main Telefon 069 80 65 – 2164 E-Mail: klingspormuseum@offenbach.de www.offenbach.de/klingspor-museum

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Das Museum Fußend auf der exquisiten Sammlung moderner Buch- und Schriftkunst von Karl Klingspor, sammelt das Klingspor-Museum Kalligrafie, Schriftprobe, Illustration, Bilderbuch, Bucheinband, Künstlerbuch, Grafikdesign und Plakat von 1900 bis zur Gegenwart. In wechselnden Ausstellungen wird die Lebendigkeit des Schriftlichen und Schrift-Bildlichen sichtbar gemacht. Die öffentlich zugängliche Bibliothek des Hauses dient als Leseund Studienort. Öffnungszeiten während der Ausstellungen Di, Do, Fr 10 – 17 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr Sa, So 11 – 16 Uhr 2 Gottfried Pott, Schreibmeisterbuch

27. Februar bis 10. April 2011

Gottfried Pott. Die Passion des Schreibens. Der Name Gottfried Pott steht nicht nur für langjähriges schriftkünstlerisches Schaffen auf höchstem Niveau, sondern auch für die innovative Vermittlung von Schrift. Während seiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Hildesheim entstand als großangelegtes Projekt „A letter collection“. Ursprünglich gedacht als Quelle für Schriftgestaltung und Grundlage zur Schriftlehre, entwickelte sich daraus ein modernes „Schreibmeisterbuch“, das nicht nur die spezifische Wirkung der verschiedenen Schriften veranschaulicht, sondern auch ein wahrhaft sinnliches und haptisches Erleben von Schrift ermöglicht. Das opulente Buch steht im Mittelpunkt einer Werkschau Gottfried Potts.

Eintrittspreise 2,50 Euro, Kinder 1 Euro, Schüler, Studenten 1,50 Euro, Rentner 2 Euro, mittwochs freier Eintritt

Weitere Veranstaltungen Das Museum bietet Führungen, Workshops und themenbezogene Bestandspräsentationen für Schüler und Erwachsene an. Vortragsreihe „Buch des Monats“ an jedem 1. Freitag im Monat Ausstellungsprogramm 2011: 20. April bis 10. Juli 2011 Karin Innerling, Petra Ober 14. Oktober bis 13. November 2011 10. Triennale für Form und Inhalte, ARC 25.November 2011 bis Februar 2012 Kinderwelten

Eine Kooperationsausstellung zwischen dem Haus der Stadtgeschichte und dem Klingspor-Museum 3. August bis 30. September 2011

Im Glauben an das Exquisite. Die Sammlung Siegfried Guggenheim. Siegfried Guggenheim hat ein einzigartiges Kapitel deutscher Kulturgeschichte in den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts initiiert. Er beauftragte Rudolf Koch, einen der bedeutendsten Schriftkünstler seiner Zeit und Meisterschüler aus Kochs „Offenbacher Schule“ mit der Schaffung von Handschriften, Schriftteppichen und liturgischen Gerätschaften. Viele Arbeiten sind im Hinblick auf die häusliche Sederfeier entstanden. So auch die von Guggenheim herausgegebene „Offenbacher Haggadah“. Eine einzigartige Sammlung von Kunstwerken repräsentiert Schrift und Gestaltung zwischen Ausläufern von Historismus und Jugendstil sowie dem Expressionismus. Neben der künstlerischen Qualität der Sammlungsstücke ist es der überraschend lebendige geistige Austausch zwischen Judentum und Christentum, der die Sammlung bestimmt. Die Begegnung zwischen jüdischer und christlicher Kultur im Wirken Guggenheims und in der kreativen Arbeit von Rudolf Koch und seinem Umkreis hat zu einem beispiellosen Schatz schriftkünstlerischen und kunsthandwerklichen Schaffens des 20. Jahrhunderts geführt. 4 Handschrift Werkstatt Rudolf Koch, Psalter, 1922–1929

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DLM Deutsches Ledermuseum/Schuhmuseum Offenbach Frankfurter Str. 86, 63067 Offenbach/Main Telefon: 069 829798-0 E-Mail: info@ledermuseum.de www.ledermuseum.de

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Eröffnung 13. März 2011 um 11.30 Uhr – Ausstellung bis Ende 2011

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Meisterwerke der angewandten Kunst in Leder vom Mittelalter bis zum Barock Neueröffnung der Wilhelm-Düncher-Galerie. Das DLM eröffnet die neugeschaffene WilhelmDüncher-Galerie, ermöglicht durch eine Spende von Rolf Düncher, dem Enkel des Firmengründers einer Offenbacher Lederwarenfabrik, in der reich verzierte Minnekästchen, kostbare Lederfutterale, wertvolle handvergoldete Ledertapeten, Bucheinbände u.v.m. präsentiert werden.

2 Rochenlederobjekte, England, um 1750

Eröffnung 14. August 2011 um 11.30 Uhr – Ausstellung bis Ende 2011

Offenbacher Lederwaren – Marken für die Welt In dem von der Dr. Marschner-Stiftung finanzierten neuen Saal zeichnet das DLM die Geschichte der wichtigsten Firmen exemplarisch für die gesamte Lederwarenbranche nach. Hinzu kommen erstmals die Gerber, Lederhändler, Prägeanstalten und Zulieferer für Beschläge.

Das Museum Das DLM Deutsche Ledermuseum/Schuhmuseum Offenbach vereinigt drei Museen unter einem Dach: das Deutsche Schuhmuseum mit internationaler Fußbekleidung aus vier Jahrtausenden und einer Kunstgalerie, das Museum für angewandte Kunst mit Kunsthandwerk und Design vom Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart und das Ethnologische Museum mit der weltweit bedeutendsten Sammlung orientalischer und asiatischer Schattenspielfigurinen, einer Abteilung der indigenen und immigrierten Bevölkerungsgruppen Amerikas, einer Dauerpräsentation der Kulturen rund um den Nordpol: Inuit, Eskimo, Saami, Sibirier und der Sammlung afrikanischer Kulturgeschichte. Öffnungszeiten Geöffnet von 10 – 17 Uhr, montags nur für angemeldete Gruppen mit Führung Eintrittspreise Erwachsene: 4 Euro, Rentner auch in Gruppen und Schwerbehinderte: 2,50 Euro Familienkarte (2 Erw. + 2 Kinder): 8 Euro Kinder/Schüler ab 3 Jahren: 2 Euro

3 Firma Michaelis, Die fliegende Untertasse, 1950er-Jahre

Stadt Offenbach Offenbach, die kleinere der beiden Großstädte im Kern von Rhein-Main, hat ihren markanten Wandel von der Industriestadt zum wichtigen Dienstleistungszentrum mitten in der Region vollzogen. Ganze Straßenzüge zeugen dabei noch von der einst florierenden Lederproduktion in selbstbewussten Industriebauten. Diese beeindruckende Industriegeschichte vermittelt heute die Route der Industriekultur mit insgesamt 60 Stationen im Stadtgebiet. Offenbach wartet dabei vor allem durch seine flussnahe Lage am südlichen Mainufer mit hohem Freizeitwert auf; zahlreiche Grünanlagen bieten Gelegenheit für eine Ruhepause vom Einkaufsbummel oder für eine Kletterpartie im Hochseilgarten. Mitten in der Innenstadt erinnert ein sehenswerter Bestand an historischen Gebäuden wie das Büsingpalais, in dessen Park schon Goethe wandelte, und der restaurierte Metzler‘sche Badetempel an Offenbachs Blütezeit im 18. Jahrhundert.

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1 Büsingpalais Offenbach

Stadtporträt

Entlang des unverbauten Mainufers erstreckt sich ein landschaftlich reizvoll gelegener Rad- und Fußweg mit abwechslungsreichen Spiel- und Freizeitangeboten, der direkt zum Rumpenheimer Schloss mit seinem außergewöhnlichen englischen Landschaftsgarten führt. Und als „Wetterstadt“ mit Sitz der Zentrale des Deutschen Wetterdienstes verfügt Offenbach zudem über den einzigartigen 20 000 Quadratmeter großen Wetterpark, der als Erlebnis- und Themenpark die Phänomene des Wetters und ihre wissenschaftlichen Hintergründe verständlich und spannend vermittelt. Kulinarisch und authentisch lässt sich hessische und speziell Offenbacher Lebensart auf dem Wilhelmsplatz erfahren – der Wochenmarkt und eine höchst facettenreiche Gastro-Szene bilden hier das Herz der Stadt.

Mehr Informationen unter www.offenbach.de

2 Mainufer

3 Kletterpark


Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim Hauptmann-Scheuermann-Weg 4 65428 Rüsselsheim Telefon: 06142 832950 E-Mail: museum@ruesselsheim.de www.stadt-ruesselsheim.de

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Das Museum In der frühneuzeitlichen Rüsselsheimer Festung ist das Stadt- und Industriemuseum beheimatet. Die Dauerausstellung präsentiert facettenreich die Entwicklung der Stadt nach 1945 bis in die Gegenwart: Arbeitsmigration, Stadterneuerung, Freizeitkultur gehören ebenso zu den Themen wie der Einzug der Industrieroboter ab den 1950er-Jahren. Nach dem Museumsbesuch bietet sich die Gelegenheit zu einem romantischen Spaziergang durch eine der bedeutendsten Festungsanlagen Hessens. Öffnungszeiten Di bis Fr 9 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr Sa, So und Feiertage 10 – 17 Uhr Montags geschlossen.

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Ganzjährige Ausstellung

Wo bleibt die Arbeit? Eine Ausstellung rund um die Fabrik Zu einer Reise durch 200 Jahre rasanter Veränderungen im Leben und Arbeiten der Menschen lädt die Ausstellung „Wo bleibt die Arbeit?“ ein. Rund um ein riesiges Modell des Opel-Werkes lässt sich die Geschichte der Industrialisierung am Beispiel Rüsselsheims wie unter einem Brennglas miterleben. Die Ausstellung führt den Besucher bis in die Gegenwart. Das raumgreifende Werk des 20. Jahrhunderts, das einst den Anspruch hatte, möglichst alle Teile eines Automobils im eigenen Haus zu fertigen, hat sich heute zur „Schlanken Fabrik“ gewandelt.

Eintrittspreise Erwachsene 1,50 Euro Kinder (ab 6 Jahren) und Jugendliche (bis 18 Jahre) 1 Euro, Erwachsenengruppe (max. 25 Pers.) 25 Euro Schülergruppe (max. 25 Pers.) 15 Euro Wir informieren Sie gerne über unsere Museumsführungen, Stadtparkführungen, Stadtführungen und Fackelführungen. Telefon: 06142 832950 E-Mail: museum@ruesselsheim.de

Liebe Leserinnen, Lieber Leser,

in der zweiten Ausgabe unserer MuseumsBroschüre finden Sie mehr als 90 Sonderausstellungen von fast 50 Museen aus unserer Kulturregion.

Wir hoffen, dass Sie sich davon inspirieren lassen und die Ausstellungen rege besuchen.

Wir freuen uns über jeden Besucher, den wir aus dem Haus locken und vielleicht sogar begeistern konnten.

Sollten Sie eine Ihnen bekannte und interessante Sonderausstellung hier in der Broschüre vermissen, so bitten wir Sie, uns das mitzuteilen und dem ausstellenden Museum ein Exemplar dieser

Broschüre zu geben. Damit erhöht sich die Chance, dass dieses Museum nächstes Jahr hier mit dabei ist und wir Sie in Zukunft noch umfassender informieren können.

Anregungen und Kritik sind uns willkommen. Am besten per Mail an info@krfrm.de

Wir wünschen Ihnen viel Spaß im Museum

Ihr Redaktionsteam

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Stiftung Opelvillen, Zentrum für Kunst Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim Telefon: 06142 835907 E-Mail: opelvillen@online.de www.opelvillen.de

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Das Ausstellungshaus Seit 2001 betreibt die Stiftung Opelvillen in den am Mainufer gelegenen denkmalgeschützten Villen ein Kunstzentrum, das einem breiten Publikum die Kunst der klassischen Moderne und der Gegenwart vermittelt. Neben Vorträgen, Lesungen und Konzerten gehören zum Begleitprogramm auch Aktivitäten, die sich an die jüngsten Besucher richten. So bietet die „Kunst Expedition“ Kindern die Möglichkeit, Ausstellungen auf spielerische Art zu erkunden. In der Kinderkunstwerkstatt „kuk“ können sie zudem an ausstellungsbegleitenden Workshops teilnehmen (Informationen und Anmeldung: Uwe Wenzel 06151 9182682).

2 Elizabeth Peyton

3 Beat Streuli

9. Februar bis 15. Mai 2011

Ghost Elizabeth Peyton

Die für ihre Porträtmalerei bekannte Elizabeth Peyton (*1965) experimentiert seit den 1990er-Jahren mit verschiedenen druckgrafischen Techniken. Ihre im Gegensatz zur Malerei großformatigen Drucke zeigen berühmte Persönlichkeiten wie Eminem, historische Figuren wie Oscar Wilde, Künstlerinnen wie Frida Kahlo ebenso wie viele ihrer Künstlerkollegen und die jüngsten Stillleben.

Öffnungszeiten Mi und Do 10 – 21 Uhr, Fr bis So 10 – 18 Uhr Öffentliche Führungen, Mi 19 Uhr, So 15 Uhr

Weitere Veranstaltungen MOP – Museumspädagogisches Programm für Schulen und Lehrer KUNST KAFFEE – Seniorenführung mit anschließendem gemütlichem Beisammensein, Eintritt inkl. Kuchen und Heißgetränk KUNST PAUSE – exklusive Bildbetrachtungen Voranmeldung und nähere Informationen zu den Veranstaltungen: 06142 835907

17. August bis 16. Oktober 2011

Road Atlas. Straßenfotografie aus der DZ BANK Kunstsammlung

Das Spektrum der ausgewählten Fotografien zeigt Straßen rund um den Globus in der Zeitspanne der Nachkriegsfotografie bis heute. Der Reigen der vorgestellten Fotografen beginnt bei Helen Levitt (1913– 2009), der Klassikerin der Street Photography und endet bei Zeitgenossen wie Philip-Lorca diCorcia (*1951) oder Beat Streuli (*1957). Die umfassende Schau von rund 150 Fotografien beleuchtet darüber hinaus die Bedeutung der DZ BANK Kunstsammlung für die Fotografie im Allgemeinen und für die Straßenfotografie im Besonderen. 9. November 2011 bis 5. Februar 2012

4 Paul Cézanne

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Linie und Skulptur im Dialog: Rodin, Giacometti, Modigliani …

Die Stadt Rüsselsheim Abwechslungsreiches Programm für Kunstpausen Neben Kunst können Besucherinnen und Besucher in Rüsselsheim Geschichte hautnah erleben. Direkt neben den Opelvillen liegt die Festung mit ihrer außergewöhnlichen Bauweise. In ihr befindet sich das preisgekrönte Stadt- und Industriemuseum, das die Geschichte der Industrialisierung im sozialen Kontext zeigt. Sehenswert ist auch der spätromantische Verna-Park, erschaffen nach dem Vorbild von Englischen Landschaftsgärten. Wer den Bogen zur Gegenwart schlagen will, kann während der Opel-Werkstour erleben, wie Autos produziert werden. Weitere Informationen gibt es unter www.stadt-ruesselsheim.de.

Werke der Sammlung Kasser Art Foundation. Ausgangspunkt der bedeutenden Kunstsammlung bildet die Bronzeskulptur „L´Eternelle Idole“ (Das Ewige Idol), 1893, von Auguste Rodin, die bereits signifikant ankündigt, was die Bildhauerei des 20. Jahrhunderts auf der Suche nach neuen Volumina beschäftigen wird: Die Linie. Ein Einblick in die von Alexander (1909–1997) und Elisabeth Kasser (1920–2002) gegründete Kollektion von klassischer bis zeitgenössischer Kunst verdeutlicht, inwieweit die Linie, Charakteristikum jeder Zeichnung, in der Moderne zunehmend auch kompositionsbestimmend für die dreidimensionale Bildhauerei wird. 5


Landschaftsmuseum Seligenstadt Klosterhof 2 63500 Seligenstadt Telefon: 06182 20455 E-Mail: landschaftsmuseum.seligenstadt@kreis-offenbach.de www.museumsverein-seligenstadt.de

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Das Museum Die ehemalige Abtei Seligenstadt, 828 von Einhard, Biograf Karls des Großen, gegründet, ist nahezu vollständig in ihrer barocken Ausprägung erhalten. Im Konventbau der Klosteranlage bietet der Museumsträger Kreis Offenbach Rundgänge zur regionalen Kunst- und Kulturgeschichte, zum Leben und Werk des Jugendstildesigners Franz Boeres und zur Tradition der Seligenstädter Perlenhäkelei. Dem Museum sind das Kreismuseum der Heimatvertriebenen und ein Limesinformationszentrum angegliedert. Öffnungszeiten Di bis So 10 – 17 Uhr Eintrittspreise Erwachsene 2 Euro 1 Euro ermäßigt

Weitere Veranstaltungen 15. Mai 2011 Themenführungen am Internationalen Museumstag

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20. Januar bis 27. März 2011

Vorsicht Pilze Franz Bayer, Umweltpreisträger der Stadt Seligenstadt, entführt mit einfühlsamen Farbfotografien in die unbekannte Welt der Pilze.

31. März bis 28. Mai 2011

Regelmäßige Veranstaltungen Themenführungen Jeden 1. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr

02. Juni bis 17. Juli 2011

Alles nur Papier und Farbe Gisela Grunau und Klaus Hechler zeigen auf bravouröse Weise, was zeitgemäße Grafik leisten kann.

08. September bis 23. Oktober 2011

27. Oktober 2011 bis Mitte Januar 2012 Jahresausstellung der Fotofreunde Seligenstadt und der Klöppelgruppe

Das Stramin-Projekt Karin Götz, Irmgard Herzog und Mechthild Reindl präsentieren Textiles, Tapisserien sowie Papierobjekte.

21. Juli bis 04. September 2011 Ursula Erbacher „Enchaustik“ und Stephanie Mohr „Collagen“

Quilts – mehr als nur Steppdecken

Ostereiermärkte 1. und 2. Wochenende nach Aschermittwoch 12. und 13. März 2011: Internationaler Ostereiermarkt 19. und 20. März 2011: Europäischer Ostereiermarkt Zunft- und Handwerkermarkt Zweijährig in der gesamten Klosteranlage 21. und 22. Mai 2011 Klöppelsonntage Jeweils letzter Oktober- und erster Novembersonntag 30. Oktober 2011 und 6. November 2011 Advent im Kloster – Die anderen Kunsthandwerksmärkte Jeweils am 1., 2. und 3. Adventswochenende 26. und 27. November, 03. und 04. Dezember und 09. und 10. Dezember 2011

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Brüder Grimm-Haus Steinau Museum Steinau ... das Museum an der Straße Brüder Grimm-Straße 80 36396 Steinau an der Straße Telefon: 06663 7605

E-Mail: museum-steinau@steinau.de www.museum-steinau.de E-Mail: brueder-grimm-haus@steinau.de www.brueder-grimm-haus.de

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13. März bis 29. Mai 2011

Das Museum

Die Wahrheit über Hänsel und Gretel

Das Amtshaus, einst Wohnsitz des Amtmannes Grimm und seiner Familie, eben auch seinen Söhnen Jacob und Wilhelm, zeigt heute als Museum „Brüder Grimm-Haus“ das Leben und Werk der Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm, aber auch das künstlerische Schaffen des Bruders Ludwig Emil Grimm. In der ehemaligen Scheune des Amtshauses ist das „Museum Steinau ...das Museum an der Straße“ zuhause. In diesem modern eingerichteten Museum wird die Stadt Steinau als Station an der alten Handelsstraße von Frankfurt nach Leipzig dargestellt, mit den vielen berühmten Persönlichkeiten, die durch die Stadt zogen und mit all den Unwägbarkeiten, die es beim Reisen gab.

Hans Traxler, Zeichner, Cartoonist und Satiriker, begibt sich auf das Gebiet der Wissenschaft und dokumentiert, wie mithilfe detaillierter geografischer Karten, archäologischer Funde, soziologischer und historischer Untersuchungen endlich die wahren Hintergründe des Märchens von Hänsel und Gretel aufgedeckt werden konnten und stellt so eine Wissenschaftsparodie ganz eigener Qualität vor. 4. September bis 16. Oktober 2011

Öffnungszeiten Täglich von 12 – 17 Uhr

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Über das Marionettentheater ...

Eintrittspreise (für Brüder Grimm-Haus und Museum Steinau) Erwachsene: 3 Euro/in Gruppen ab 15 Pers. 2 Euro Kinder: 2 Euro/in Gruppen ab 15 Pers. 1,50 Euro Familien: 6 Euro

Puppenspiel in der Geschichte. In Steinau gibt es seit über 50 Jahren ein Marionettentheater und in diesem Jahr finden Ende September bis Anfang Oktober zum 19. Male die Puppenspieltage statt. Es ist so fast selbstverständlich, dass sich das Brüder Grimm-Haus mit der Geschichte des Puppenspiels auseinandersetzt und Dokumente zeigt, aber auch Puppen, die schon in Steinau auf der Bühne gestanden haben.

Weitere Veranstaltungen Bis zum 27. Februar 2011 Klaus Meyer-Gasters Eine Retrospektive zum 85. Geburtstag Frühjahr 2011 Eröffnung der neu gestalteten Abteilung „Märchen“ mit 10 Räumen im Obergeschoss des Brüder Grimm-Hauses

04. Dezember 2011 bis 25. März 2012

Fabelwesen

Freitag, 08.04.2011 Es klappert die Mühle am rauschenden Bach Mühlenmärchen erzählt von Brigitte Uffelmann u. Mariéle Syllwasschy

Das Märchen kennt Menschen und Tiere als Personal, aber auch eine ganze Reihe von Wesen, die zwischen den Gattungen stehen. All diese Märchenfiguren, die zu Land, im Wasser und in der Luft leben, seien es Drachen, seien es Nixen oder sei es der Vogel Greif, sie werden hier vorgestellt und in ihrer naturwissenschaftlichen und künstlerischen Umsetzung präsentiert.

23. Oktober 2011 bis 27. November 2011 Die Frankfurter Künstlergesellschaft zu Gast im Brüder Grimm-Haus Die Bildhauer Clemens Strugalla und Achim Ribbeck Freitag, 28.10.2011 Wer Geld hat, der kann alles haben, wer keins hat, lasse sich begraben. Märchen, erzählt von Elfriede Kleinhans und Margot Dernesch

5. Juni bis 28. August 2011

Die Guten ins Töpfchen ... Steinzeug aus Steinau und der Region Steinau ist schon seit mittelalterlicher Zeit ein wichtiger Töpferort und auf dem Krugbau entstanden im 18. und 19. Jahrhundert Keramiken aus Steinzeug, die von hoher ästhetischer Qualität zeugen. Seit 2006 präsentiert das Museum Steinau Irdenware und Steinzeug aus Steinau, konnte aber seine Steinzeug-Sammlung inzwischen erheblich ausbauen. Auch andere Museen beschäftigen sich mit dem Thema, etwa das Vonderau-Museum in Fulda, sodass nun ein Überblick über die Steinzeug-Produktion in Steinau bis in das frühe 20. Jahrhundert gegeben werden kann und Vergleichsstücke aus der Region gezeigt werden. 3

Die Stadt Steinau an der Straße Steinau liegt eine Stunde nordöstlich von Frankfurt entfernt im hessischen Spessart an der alten Handelsstraße nach Leipzig. In Steinau verbrachten die Brüder Grimm ihre glückliche Kindheit. Die Altstadt wird von einem mächtigen RenaissanceSchloss geprägt. Die mittelalterliche Stadtanlage mit ihren vielen Fachwerkhäusern, die von einer Stadtmauer mit Wehrtürmen umschlossen wird, lädt zum Erkunden ein. In die Unterwelt führt ein Besuch der „Teufelshöhle“ mit ihren Tropfsteinen.

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Museum Wiesbaden Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden Telefon: 0611 335 22 50 E-Mail: museum@museum-wiesbaden.de www.museum-wiesbaden.de

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31. Oktober 2010 bis 27. Februar 2011 Das Geistige in der Kunst

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Das Museum

– Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus

Die Ausstellung spannt den Bogen von der Geburtsstunde des Expressionismus in Murnau über Werke der Künstler des ‚Blauen Reiters‘ in München zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Kunst des Abstrakten Expressionismus ab den 1940er-Jahren in Amerika. Dabei übernahm die Künstlergruppe „Die Blaue Vier“ eine Brückenfunktion für die Verbreitung dieser künstlerischen Ideen in den USA. Die Ausstellung wird insbesondere der Suche nach dem „Geistigen“ in Farbe und Form der modernen Malerei folgen. Dieser Vorstoß ins Reich des „Sublimen“ wird mit über 250 Werken aus deutschen, europäischen und amerikanischen Sammlungen nachvollzogen.

Das Museum Wiesbaden ist mit seiner europaweit größten Jawlensky-Sammlung eines der wichtigsten Museen der Region. Neben der Kunst der Klassischen Moderne umfasst die Sammlung Werke aus dem Mittelalter, dem 16. bis 19. Jahrhundert sowie der Kunst nach 1945. Regelmäßig werden Sonderausstellungen präsentiert, die sich breit gefächerter Themen bedienen. So wurden deutsche zeitgenössische Künstler wie Rebecca Horn, Jochen Gerz und Gerhard Richter ebenso gewürdigt wie amerikanische Künstler ab den 1960er-Jahren.

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Für die Ausstellung gelten erweiterte Öffnungszeiten und neue Preise. 2 Gabriele Münter, Bootsfahrt mit Kandinsky, Öl auf Leinwand, 1909 3 Mark Rothko, Untitled, Öl und Gouache auf Papier auf Leinwand, 1956

Landschaft als Weltsicht Wie kaum ein anderes Medium eignet sich die künstlerische Landschaftsdarstellung dazu, die Rolle des Individuums in der Welt zu reflektieren: Landschaft ist immer auch Weltsicht. In Werken der Landschaftskunst bündeln sich kollektive und individuelle Perspektiven, es offenbaren sich gesellschaftliche Modellvorstellungen ebenso wie private Wünsche, Ängste und Sehnsüchte. Im Laufe der Jahrhunderte vollziehen sich in dieser Sicht auf die Welt oft überraschende Umwälzungen und Brüche. Geleitet von der Fragestellung, inwieweit Landschaft sich als Resonanzraum für individuelle Befindlichkeiten und gesellschaftliche Strömungen verstehen lässt, werden neben bekannten Positionen auch Formulierungen jenseits des gängigen Kanons in den Blick genommen. Die Ausstellung beginnt mit Werken der holländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts, in der sich ein zunehmendes Bewusstsein für die Umwelt abzeichnet, und endet in der Gegenwart. 4

Durch umfangreiche Forschung leistet das Museum Wiesbaden einen wichtigen Beitrag auf dem Gebiet der Restitution von Kunstwerken. Neben der Kunstsammlung befindet sich auch die Naturwissenschaftliche Sammlung im Museum Wiesbaden, die nach der Sanierung mit einer umfangreichen Präsentation zum Thema „Ästhetik der Natur“ wiedereröffnet wird. Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen sowie das pädagogische Programm bieten außerdem die Möglichkeit zu vertiefender Auseinandersetzung mit der Kunst.

Mitte Mai bis Anfang Oktober 2011

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Öffnungszeiten Di, 10 – 20 Uhr Mi bis So, Feiertage 10 – 17 Uhr Geschlossen: Mo und 01.01., 01.05., 24., 25. und 31.12. Eintrittspreise Erwachsene: 5 Euro. Ermäßigt: 3 Euro Gruppen ab 15 Personen pro Person: 3 Euro Familienkarte: 10 Euro Führungen Di, 18 Uhr. Do, Sa, So, 15 Uhr.

Weitere Veranstaltungen 9. Januar bis 27. März 2011 Louis Camnitzer – Memorial Ende Oktober 2011 bis Mitte Februar 2012 Alexej von Jawlensky – Josef Albers. Farbe – Abstraktion – Serie

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4 Joos de Momper der Jüngere, Berglandschaft mit Reisenden, Öl auf Holz, Ende 1620er-Jahren 5 Roy Lichtenstein: Landscape 4, Siebdruck in Schwarz auf pak-weißer Kunststofffolie, 1967

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KulturRegion FrankfurtRheinMain

Die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH ist ein freiwilliger, bundesländer-übergreifender Zusammenschluss mit Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern von inzwischen 30 Gebietskörperschaften sowie dem Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main mit rund 3,5 Mio. Einwohnern. Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Kultur durch Schaffung und Durchführung regional und überregional bedeutsamer Kulturprojekte und Veranstaltungen. Sie machen die Region neu erfahrbar und schaffen Bewusstsein für die Schönheit und Vielfalt ihrer polyzentrischen Struktur. Zurzeit verwirklicht die KulturRegion Frankfurt RheinMain folgende Projekte: „GartenRheinMain“, „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“, „Route der Industriekultur Rhein-Main“, „Burgen, Schlösser & Paläste“, Wegekultur“ und das internationale Kinder- und Jugendtheaterfestival „Starke Stücke“. Außerdem publiziert sie die Museums-Sonderausstellungsbroschüre sowie die Festspielbroschüre.

Anlegestelle für Tankschiffe im Industriepark Höchst, Foto: Michael von Aulock

Das Pferd aus Blau, Agora Theater St. Vith (B), Foto: Cécile Fourage

Die Route der Industriekultur Rhein-Main

Starke Stücke

Den Schatz an lebendigen Zeugnissen des produzierenden Gewerbes samt dazugehöriger Infrastruktur zu bergen, wieder ins Bewusstsein zu bringen und zugänglich zu machen, ist Anliegen des Projektes „Route der Industriekultur Rhein-Main“. Ausflugstouren, Besichtigungen, Führungen und Informationen vor Ort versetzen Besucher in die Lage, regionale Zusammenhänge an konkreten Beispielen zu erleben und zu begreifen. Ziel ist, die Route der Industriekultur als Teil des vielfältigen Kultur- und Freizeitangebots der Region zu etablieren und damit zur Bildung einer stärkeren regionalen Identität beizutragen. Die Route betreut derzeit rund 700 industriekulturelle und architektonisch interessante Bauwerke an 160 km entlang von Main und Rhein zwischen Bingen (Rheinland-Pfalz) über Frankfurt am Main (Hessen) nach Miltenberg (Bayern). Von ihrem räumlichen Rückgrat, den Flüssen Main und Rhein, ausgehend, wächst die Route der Industriekultur in die Region hinein. Die diesjährigen „Tage der Industriekultur RheinMain“ finden vom 02. – 07. August 2011 mit dem Fokusthema „Chemie“ statt.

„Starke Stücke“, eines der größten Kinder- und Jugendtheaterfestivals in Deutschland, ist seit Januar 2009 ein Projekt der KulturRegion. Gemeinsam mit verschiedenen kommunalen Kultur- und Jugendämtern sowie freien Theatern wird es in diesem Jahr vom 07.–14. April 2011 zum 17. Mal veranstaltet. Das Festival zeigt einmal im Jahr herausragende Theaterproduktionen für Kinder und Jugendliche aus dem deutschsprachigen Raum und dem europäischen Ausland und flankiert sie mit Begleitveranstaltungen. Das Besondere an diesem Projekt sind die theaterpädagogischen Vor- und Nachbereitungen der Theatervorstellungen und die Fortbildungen für LehrerInnen und ErzieherInnen. Ziel ist es kulturelle Bildung bereits in jungen Jahren zu fördern, damit Kinder- und Jugendliche die Vorstellungen als interessierte und kompetente Zuschauer genießen und Lust bekommen auf die Theaterkunst.

Mehr Informationen über die Projekte der KulturRegion FrankfurtRheinMain finden Sie hier: 50

www.krfrm.de


Das Team der KulturRegion (v. l. oben): Günter Hampel, Steffy Langhammer, Konrad Dörner, Sabine v. Bebenburg, Pia Töpfer, Nadja Blickle, Olga Fröhlich, Marieke Metzler, Carolin Julia Scholtz, Dr. Christian Ottersbach, Heidrun Merk, Corinna Molitor

Auftaktveranstaltung 2011 in Hattersheim: Empfang für den „Seligenstädter Kaufmannszug“, Foto: Mechthild Baukholt

Foto: Societäts-Verlag/Katja Holst, Frankfurt

Wegekultur

Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, im Herzen Europas gelegen, verfügt über ein dichtes Wege-, Schienen- und Straßennetz, das Mobilität und schnelle Kommunikation verheißt. Main und Rhein – seit jeher wichtige Transportwege – sind auch heute noch stark frequentierte, internationale Wasserstraßen. Dazu kommen immer mehr neu geschaffene Kulturwege, Pfade und Routen. Wegekultur, das jüngste Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain, knüpft an diese Tradition an. Themen wie Nähe und Ferne, Weggehen und Ankommen, Unterwegssein und Verweilen, Heimat und Fremde, Verkehr und Mobilität, Verdichtung und Lärm, Landschafts- und Umweltschutz werden in den Blick genommen und unter den Aspekten „Kreuzwege“ und „Knotenpunkte“ in Beziehung gesetzt. Die mittelalterliche Handelsstraße via regia (Königstraße) – einst wichtige Ost-West-Magistrale – die sich wie ein Rückgrat durch die KulturRegion zieht, steht 2011 im Mittelpunkt des Projektes. 2005 wurde die via regia zur Kulturstraße des Europarates ausgerufen. Unter dem Titel „via regia – Köngisweg durch die KulturRegion; unterwegs auf der via regia“ sind 5–6 Veranstaltungen an ausgewählten Orten der Route geplant, die verschiedene Aspekte des Themas aufgreifen.

Im Zentrum des Projekts, das 2006 von der KulturRegion ins Leben gerufen wurde, stehen die freiheitlich-demokratischen Traditionen in der Rhein-Main-Region. Wie in kaum einer anderen Region Europas erinnern hier eine Vielzahl von Orten, Ereignissen und Personen an den Kampf um Menschen-, Bürgerrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Mit der Publikation „Im Geist der Freiheit“ ist dazu ein Grundlagenwerk erschienen, das die Freiheitsgeschichten der gesamten Region vereint. Neben den historischen Wurzeln geht es „Geist der Freiheit“ aber auch um die Bestandserhaltung von Freiheit und Demokratie heute sowie Fragen an die Gesellschaft von morgen. Im Rahmen von Veranstaltungen und Schülerwettbewerben verbindet das Projekt die Geschichte mit aktuellen Fragen. 2011 widmet sich das Projekt unter anderem dem Thema „Freiheit im Netz? – Grenzen der Freiheit im Internet“.

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Burgen, Schlösser & Paläste Das Rhein-Main-Gebiet, bisher weniger als Burgen- und Schlösserlandschaft denn als Wirtschaftraum bekannt, ist ausgesprochen reich an Burgen und Schlössern, was in seiner komplexen Geschichte begründet liegt. Neben stattlichen Burgruinen finden sich herausragende Zeugnisse der Renaissance- und Barockarchitektur, aber auch des Klassizismus und der Burgenromantik. Burgen, Schlösser & Paläste will den reichen Regionalschatz an Baudenkmälern historischer Adels- und Hofkultur wieder ins Bewusstsein rücken und dabei geschichtliche Zusammenhänge deutlich machen. Jahresthema 2011: „Orte für Herrschaft und Glaube“ Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Glaube und adeliger oder landesfürstlicher Herrschaft? Diese Frage stellen wir uns 2011. Dabei werden ganz verschiedene Aspekte von der Burg- und Schlosskapelle bis zum erzbischöflich-mainzischen Burgenbau in den Fokus genommen. Burgen dienten als erzbischöfliche Residenzen und Machtsymbole des geistlichen Kurstaates. In vielen Burgen und Schlössern des Adels gab es eigene Kapellen, mitunter wurden ganze Pfarrkirchen in den Neubau eines Schlosses einbezogen, in den Sakralräumen entstanden aufwendige Grabdenkmäler. Unser im Frühjahr erscheinender Veranstaltungskalender wird sich als Schwerpunkt den Orten widmen, an denen der Glaube herrscht und die Herrschaft glaubt.

Führung im Orangeriegarten Darmstadt-Bessungen Foto: Stefan Cop

Burg Kronberg, Kapelle in der Unterburg, Foto: Carolin Julia Scholtz

Der Park als Bühne, Theatergruppe „Neue Bühne“ im Orangeriegarten Darmstadt-Bessungen Foto: Stefan Cop

Rhododendronblüte im Schlosspark Wolfsgarten bei Langen Foto: Heidrun Merk

GartenRheinMain – Vom Klostergarten zum Regionalpark

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Um den Reichtum und die Schönheit regionaler Gartenkunst geht es beim Projekt „GartenRheinMain – Vom Klostergarten zum Regionalpark“, das die Bewohner der Region auf eine Reise durch die Geschichte der europäischen Gartenkunst entführt. Etwa 110 öffentlich zugängliche Garten- und Parkanlagen – überwiegend in kommunaler Hand – umfasst das Projekt derzeit.

Eine 6-teilige Vortragsreihe im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte vertieft das Thema und erzählt Frankfurter Parkgeschichten vor dem Hintergrund der Frankfurter Stadtgeschichte. Alle Veranstaltungen erscheinen wie jedes Jahr gebündelt im GartenRheinMainVeranstaltungskalender, der die Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber durchs GartenRheinMain-Jahr begleitet.

Wechselnde Jahresthemen geben Einblick in verschiedene Facetten der Gartenkulturgeschichte. 2011 widmen wir uns unter dem Titel „Pinien, Palmen, Pomeranzen – fremde Welt in heimischen Gärten“ dem exotischen Einfluss auf die europäische Gartenkunst. Die Auftaktveranstaltung findet am 15. Mai 2011 im im Schloss Johannesburg in Aschaffenburg statt. Titel: Arkadien in Aschaffenburg.

Auch 2011 wird es wieder einen neuen Band in der 2009 aufgelegten Reihe Reihe „Hier ist es schön – KulturLandschaft FrankfurtRheinMain“ geben. Die Rosengärten in der Region und der Rosenanbau im Rosendorf Steinfurth bei Bad Nauheim stehen 2011 im Mittelpunkt des Bandes „Stachelige Schönheiten – Rosengärten in FrankfurtRheinMain“, der Mitte Mai 2011 im Frankfurter Societätsverlag erscheinen wird.


Bildnachweise Seite 8 Museum der Stadt Alzenau Bildnachweis für alle Bilder: Stadt Alzenau.

Seite 25 Heimatmuseum Seulberg 1) Heimatmuseum Seulberg. 2) + 3) Stadtarchiv Friedrichsdorf.

Seite 9 Kunsthalle Jesuitenkirche 1) +3) Museen der Stadt Aschaffenburg. 2) © Otto Mueller-Archiv /ARTeFACT 2010.

Seite 26 Stadtmuseum Groß-Gerau 1) + 5) Tina Jung. 2) pitze Eckart. 3) Dieter Demme. 4) Pedro Warnke.

Seite 10 Schlossmuseum 1) + 5) Museen der Stadt Aschaffenburg. 2) + 4) Museen der Stadt Aschaffenburg, Ines Otschik. 3) Museen der Stadt Aschaffenburg, Oswald Morhart. Seite 11 Museum im Gotischen Haus 1) Michael von Aulock, Gotisches Haus. 2) + 3) Curtain and Carpet, 2009; The Back Bedroom (Rooms), 2010. Michael Uecke. 4) Schreibfeder-Hund III, 1983. Zeitgeschichtliches Forum, Leipzig. 5) Ragusa II. Bernd Meyer. Seite 12 ALTANA Kulturstiftung 1) ALTANA Kulturstiftung: Sinclair-Haus. 2) Edward Burtynsky, Courtesy Stefan Röpke, Köln & Nicholas Metivier, Toronto. 3) Gil Shachar, Marik der Maler, 2008. 4) Joán Hernández Pijuan, S/T-149, 2002. 5) Franz Marc: Getötetes Reh, 1913, Franz Marc Museum Kochel am See. Seite 13 Historisches Museum am Strom Bildnachweis für alle Bilder: Museum am Strom. Seite 14 Sandrosenmuseum Bildnachweis für alle Bilder: Fotowerk Büdingen. Seite 14 50er-Jahre-Museum Bildnachweis für alle Bilder: 50er-Jahre-Museum, Büdingen. Seite 15 Institut Mathildenhöhe 1) Joseph Maria Olbrich, Ausstellungsgebäude und Hochzeitsturm, 1908, Foto: Nikolaus Heiss. 2) Harun Farocki, „Immersion“, 2009. 3) Museum Künstlerkolonie, Joseph Maria Olbrich, Ernst Ludwig Haus, 1901, Foto: Nikolaus Heiss. Seite 16 Museum Schloss Fechenbach 1) Stadt Dieburg. 2) + 3) Städtische Museen Heilbronn. 4) + 5) Rudolf Schmidt. Seite 16 Stadt- und Burgmuseum Eppstein 1) Stadtarchiv Eppstein. 2) Einst Wehrkirche: St. Margareta in EppsteinBremthal. Postkarte um 1900. Stadtarchiv Eppstein. 3) Burg und Talkirche Eppstein. Ausschnitt aus Wilhelm Dilich, Karte der Herrschaft Eppstein, Aquarell 1607/09. Murhardsche und Landesbibliothek Kassel. Seite 17 Stadtporträt Frankfurt 1) Foto: Uwe Dettmar. 2) Foto: Tourismus + Congress GmbH Frankfurt am Main. 3) Foto: Michael Wicander. Seite 18 Archäologisches Museum 1) Uwe Dettmar. 2) Die Hirschjagd © 7Reasons, Städtisches Museum Ljubljana. 3) Trinkgeschirr der frühen Eisenzeit. © A. Maillier, Naturhistorisches Museum Wien. Seite 19 Dialogmuseum Bildnachweis für alle Bilder: Dialogmuseum. Seite 20 MUSEUM GIERSCH 1) MUSEUM GIERSCH, Frankfurt. 2) Carl Gunschmann: Figürliche Komposition, 1920, Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt. 3) Carl Morgenstern: Landschaft im Sabiner Gebirge, 1837, Sammlung GIERSCH. Seite 21 historisches museum frankfurt 1) historisches museum frankfurt. 2) Abisag Tüllmann, Fronleichnamprozession auf dem Eisernen Steg in Frankfurt am Main, 1964 © Copyright bpk - Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte. 3) Altstadtmodell, historisches museum frankfurt. Seite 22 Senckenberg Museum 1) + 6) Bildnachweis Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt. 2) Annette Scheersoi. 3)–5) Ingo Arndt/www.ingoarndt.com. Seite 23 Verkehrsmuseum 1) © mhvogel.de. 2)–3) © Archiv Verkehrsmuseum Frankfurt am Main. Seite 24 Kunstforum Mainturm 1) Stadt Flörsheim am Main, Amt für Kultur, Jugend und Sport. 2) Passage I, 2010 © Stefan Engel. 3) Altar der Stifter, 2010 © Günter Maniewski, Frankfurt am Main. 4) Stadt Flörsheim am Main. Seite 25 Wetterau-Museum 1) Ausstellung Kelten Foto: Dietrich Skrock. 2) Fotos: Nicole Boenke, Jörg Lindenthal.

Seite 27 Stadtporträt Hanau Bildnachweis für alle Bilder: Stadt Hanau Seite 28 Deutsches Goldschmiedehaus 1)–3) Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau. 2) Mercedes Zencke, Bremen. 3) Gesa Simons, Berlin. 4) Alfred Grimminger, Frankfurt. 5) Georg Dobler, Berlin. Seite 29 Hessisches Puppenmuseum 1) Hessisches Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad. 2) Silke Friedrich. 3) Uschi Heusel. 4) Verband Europäischer Puppenkünstler. Seite 30 Museum Hanau – Schloss Philippsruhe Bildnachweise für alle Bilder: Museen der Stadt Hanau. Seite 31 Museum Großauheim – Kunst- und Industriegeschichte Bildnachweise für alle Bilder: Museen der Stadt Hanau. 5) August Peukert, Selbstporträt, 1932. 6) August Gaul, Stehende Löwin, 1900. Seite 32 Stadtmuseum Hofheim 1) Stadtmuseum Hofheim. 2) Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar, Farbkreide um 1908, Museum, Wiesbaden, Leihgabe des Vereins zur Förderung der bildenden Kunst in Wiesbaden e.V., Foto: Ed Restle. 3) Marta Hoepffner, Selbstbildnis im Spiegel, Überblendung, 1941, Stadtmuseum Hofheim, © Estate Marta Hoepffner, Foto: Stadtmuseum Hofheim. 4) Objekte der Dauerausstellung, Alle Fotos: Stadtmuseum Hofheim. 5) Platz am Untertor mit Türmchenzeile, Foto: Wolfgang Pfankuch. Seite 33 Museum Kelkheim & Galerie der Stadt Kelkheim 1) Stadt Kelkheim. 2) Foto: Galerie Pirschke, Heinz Kreutz: Regenbogenpastell, 1999, 35 x 51 cm. 3) Dr. John Provan, Luftschiff Graf Zeppelin, Flughafen Rebstockgelände 5) Hermann Haindl, Öl/Lwd. 6) Dimitri Vojnov, Öl/Lwd. Seite 34 BraunSammlung 1) Peter Volkmer, Kronberg (Teil des Messestandes von 1955). 2) Peter Volkmer, Kronberg. 3) Foto Braun. 4) Stadt Kronberg. Seite 35 Museum Kronberger Burg & Kronberger Malerkolonie 1)–2) © Burgverein Kronberg e.V. 1) Burg Kronberg im Taunus (Dorothea Peukert). 2) Gotische Burgküche (Dorothea Peukert). 3) Fritz Wucherer, Herbstnachmittag in Cronberg, Öl/Lw., Stiftung Kronberger Malerkolonie. Seite 36 Stadtporträt Mainz Bildnachweis für alle Bilder: Landeshauptstadt Mainz Seite 37 Dommuseum Mainz Bildnachweis für alle Bilder: © Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum. 1) Museumseingang Außenansicht / Blick auf den Eingang des Museums durch den Kreuzgang, Foto: Bernd Radke, Studio 9, Aachen. 2) „Der verschwundene Dom“, Grafik: studioBader. 3) Modell zur Ausmalung des Domes im 19. Jahrhundert. 4) Fragment vom ehemaligen Ostlettner. 5) Der Dom zu Mainz, Foto: Magrit Hankel Studio. Seite 38 Landesmuseum Mainz 1) + 2) © Landesmuseum Mainz. Foto: Ursula Rudischer. Seite 38 Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz 1) Landeshauptstadt Mainz. 2) Ursula Horstmann, Überlingen. Seite 39 Naturhistorisches Museum Mainz 1) Plum & Schlemmer, Architektur und Planung. 2) Naturhistrorisches Museum, Mainz. Seite 39 Museum der Stadt Miltenberg Bildnachweise für alle Bilder: Museum der Stadt Miltenberg. Seite 40 Dreieich Museum Bildnachweise für alle Bilder: Kreis Offenbach. Seite 40 Zeppelin Museum Zeppelinheim 1) Zeppelin Museum, Zeppelinheim. 2) + 3) Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH. Seite 41 Freilichtmuseum Hessenpark 1) Freilichtmuseum Hessenpark: Sybille Rieber. 2) Zuckerfabrik-Exponate: Michael Ruff. 3) Pralienen: in.signio, Hamburg. 4) Freilichtmuseum Hessenpark: Viola Schultze.


NOCH EINEN REMBRANDT BITTE! Kulturelle Vielfalt in der ganzen Stadt.

Infos unter www.museumsuferfrankfurt.de

Bildnachweise Seite 42 Haus der Stadtgeschichte Offenbach 1) Foto: Ursula Seitz-Gray. 2)–4) Fotos: Reinhold Gries. Seite 43 Klingspor-Museum Bildnachweise für alle Bilder: Klingspor-Museum Offenbach. 2) Gottfried Pott. Schreibmeisterbuch. 3) Guggenheimsammlung. Berthold Wolpe. Schriftteppich. Ca. 1925. 4) Guggenheimsammlung. Psalter. Handschrift Werkstatt Rudolf Koch 1922–29. Seite 44 Deutsches Ledermuseum 2) Rochenlederobjekte, England um 1750. 2) „Die fliegende Untertasse“ Firma Michaelis. Bildnachweis für alle Bilder: DLM Deutsches Ledermuseum Schuhmuseum Offenbach. Seite 44 Stadtporträt Offenbach Bildnachweis für alle Bilder: Stadt Offenbach Seite 45 Stadt- und Industriemuseum 1) Udo Koranzki/Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim. 2) Peter Thomas/Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim. Seite 46 Stifung Opelvillen 1) Foto: Frank Möllenberg. 2) Elizabeth Peyton, „Flower Ben“, 2003 © Elizabeth Peyton, 2003 courtesy neugerriemschneider, Berlin. 3) Beat Streuli, „Ohne Titel (USA 1995)“, 1995 © Beat Streuli. 4) Paul Cézanne, „Vénus accroupie“, 1885–1888 © Kasser Art Foundation, European Representation 2011, Foto: nikolai@dobrowolskij.com. 5) Foto: Stadt Rüsselsheim.

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Seite 47 Landschaftsmuseum Seligenstadt 1) Außenansicht, Franz Bayer. 2) Pilze, Franz Bayer. 3) Quilts, Frank Kress, Foto Duben. Seite 48 Brüder Grimm Haus – Museum Steinau 1)–3) Brüder Grimm-Haus und Museum Steinau. 4) Verkehrsbüro Stadt Steinau. Seite 49 Museum Wiesbaden 1) Museum Wiesbaden. 2) Gabriele Münter, Privatbesitz/VG Bild-Kunst, Bonn 2010. 3) Mark Rothko © 1978 Stiftung Sammlung Kurt Fried – Ulmer Museum, Ulm / Kate Rothko-Prizel & Christopher Rothko / VG BildKunst, Bonn 2010, Aufnahme: Bernd Kegler, Ulm. 4) Joos de Momper der Jüngere, Sammlung Alexander und Silke von Berswordt-Wallrabe. 5) Roy Lichtenstein, VG Bild-Kunst, Bonn 2010, Sammlung Alexander und Silke von Berswordt-Wallrabe. Titel Museum, Kongress, Veranstaltung © sk_design - fotolia.com Umschlagsfotos sind Ausschnitte der von den Museen gestellten Fotos.


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