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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

WERWOWAS

DAS MONATS-PROGRAMM

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

Gib mir die Windmühle

Luftgitarrenmeisterschaft – Marie van Borstel lässt es krachen

Materie Mensch

Schauplatz „Körperwelten“ – ein Trip ins Plastinarium Guben

Eine Gefühlssache

Stephan und Henning Haller – aktiv für „Gay in May“

Volles Maiwochen ! programm Alle Bands & ser Events in die Ausgabe

Unsere 12-Tage-Woche Das Stadtfest im Wandel – die Zukunft der Maiwoche

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Nr. 472 5/2018 € 2,00


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toleranz. Stephan und Henning Haller, Aktivisten bei „Gay in May“: „Für viele ist das Thema Gender oder Transsexualität noch zu abstrakt, zu medizinisch.“ Seite 10

tote. Wer Gunter von Hagens’ „Körperwelten“-Fabrik in Guben besucht, betritt eine bizarre Welt. Skelette stehen in den Raumecken, Hüte auf dem Schädel. Seite 18

FOTO: FELIX GUTENDORF

FOTO: LENA GUTENDORF

treffer. Medieninformatik-Studentin Julia Schweigert, selbst „Doom“-Fan, hat mit ihrem Team den VR-EgoShooter „Anomaly“ entwickelt. Heftige Sache. Seite 5

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: JACOB MASON

mai 2018

tüte. Unsere Autorin Lena Gutendorf hat einen Selbstversuch unternommen: weniger Plastik! Gerade Bioware in Kunststoff geht gar nicht. Seite 21

theater. Treppen, Gänge, Ecken, Türen. Wer zu Schauspielregisseur Dominique Schnizers Büro am Domhof will, kann sich leicht verlaufen. Seite 32 titel. „Der Marktplatz ist die Keimzelle der Maiwoche“, sagt Todor „Tosho“ Todorovic; seit den frühen 80ern betreibt er die Handwerksbühne. Seite 12

4 leute Sophia Steinhaus, Songwriterin Julia Schweigert, Medieninformatik-Studentin Timo Maschmann, Euregio Musikfestival

6 aufgefallen Mit Gemütlichkeit. Das Balou wird 30.

10 interview Eine Gefühlssache. Stephan und Henning Haller sind seit Februar 2018 Eheleute. Beide sind im „Gay in May“-Team.

12 titel Unsere 12-Tage-Woche. Ledenhof- und Neumarktbühne gestrichen, auch das Maidorf ist Geschichte: Was ist da bloß los? Lohnt sich ein Besuch auf der Maiwoche noch?

18 körperwelten Materie Mensch. Gunther van Hagens’ Ausstellung „Eine HERZenssache" kommt in die OSHalle. Grund für einen Besuch in Guben, wo sie entsteht.

20 familiensache Neue Generation. Hält man die Augen offen, sieht man sie überall, trendige Hipster-Eltern, für die Kinder ein Lifestyle-Accessoire zu sein scheinen.

TITELFOTO: JACOB MASON

21 umwelt Weniger ist mehr. Verpackungen aus Plastik, wohin man schaut. Das müsste doch zu reduzieren sein? Autorin Lena Gutendorf macht den Selbstversuch.

22 What’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik Einfach gute Popmusik. Es ist viel bei ihnen passiert, seitdem wir vor fünf Jahren zum ersten Mal über

Männersache berichtet haben. Ein Gespräch über eigene Songs, ein eigenes Festival und eigene Fans.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im Mai Gib mir die Windmühle! Marie von Borstel spielt Luftgitarre.

32 bühne Fehler helfen. Dominique Schnizer, Leitender Schauspielregisseur am Theater Osnabrück, lässt sich von Beckett leiten.

34 kunst Geheimer Müll. Das diesjährige European Media Art Festival (EMAF) bespielt die Schnittstelle zwischen Kunst und Journalismus.

36 kino Gefangen am Pokertisch. Leben und Sterben in Spandau: Das Drama „Familiye“ startet in ausgewählten Kinos.

40 media CD’s, DVD’s, Bücher, Hörbücher, Spiele

43 wer wo was Der Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.5.-31.5.2018

61 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 Klick Wann: 6.4.2018, Wo: Kleine Freiheit Was geht ab: 100 DJs Party Wir fragen: Welche Musik (welchen Song) würdet ihr niemals auflegen?

intro Halb voll!

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Die Maiwoche ist eines der größten Stadt-Events im Norden und blickt auf eine lange Tradition zurück. Doch im Moment scheint nicht ganz klar zu sein, wo die Reise hin geht. Es gibt einige Maiwochenfans, denen die großen Bandnamen früherer Tage fehlen, als Tito & Tarantula oder Dog Eat Dog zu ihren Hoch-Zeiten umsonst und draußen spielten. Sicher, Bands dieser Kategorie fehlen im Maiwochenprogramm 2018, und ein Auftritt von Casper oder den Beginnerm würde für Herzklopfen sorgen. Aber auch so ist die Maiwoche in diesem Jahr musikalisch stark besetzt – man muss nur genau hinschauen. Dann entdeckt man eine Band wie das Songwriter-Duo Harriet aus Osnabrücks englischer Partnerstadt Derby. Oder die Osnabrücker Soul-Newcomer Zoela. Oder den Berliner Punk-Pop der Alex Mofa Gang. Oder man erfreut sich einfach an guter Livemusik, für die alle Bands lange proben und in die sie viel Zeit und Energie investieren. Und man muss sich nicht so einen Müll anhören, wie ihn die 'Rapper' Kollegah und Farid Bang verbreiten, in dem sie unter anderem in ihren Texten Frauen verachten und Juden diskriminieren. Bis bald Mario Schwegmann

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FOTO: SHWAN HELLMANN

leute liche schreibt sie ihre ersten eigenen Songs. 2014 zieht Sophia Steinhaus dann von Bersenbrück, wo sie aufgewachsen ist, nach Osnabrück, um hier Popgesang am Institut für Musik zu Du singst auf Deinem Album studieren. auch über Beziehungen. Worum Knapp ein Jahr geht’s in „Nice Guy“? lang hat die heute Um einen Typen, der einem sehr 21-Jährige an ihsympathisch ist, sich dann aber als rem Debütalbum ziemlicher Sack entpuppt. (lacht) „What I Found“ geDu bist auf der Maiwoche zu searbeitet, das mit hen, wann denn? Profimusikern und Wir spielen am 11.5. auf der Bühne unter der Regie von vor dem Rathaus. Die Bands auf Produzent Peter der Bühne werden ja von Toscho Patzer in einem ausgesucht, er hat mich auch einStudio in Rastede geladen. bei Oldenburg entPläne? standen ist. „Ich Im Herbst steht auf alle Fälle eine habe das Album längere Tour an, wir organisieren neben meinem Studas gerade. dium aufgenommen, aber das hat gut geklappt.“ In Osnabrück hat Sophia Steinhaus inzwischen auch ihre eigene Begleitband, die mit ihr live unterwegs ist. Ihre Mitstudenten finden es toll, dass Live auf der Bühne: Sophia Steinhaus wollte schon immer Rockstar werden Sophia Steinhaus bereits ein Album aufgenommen hat und tauschen sich mit ihr über die Produktion aus, da sie in ähnlichen Karrierephasen sind und auch an EPs oder einem Album arbeiten. Ende März ist das Debütalbum der Osnabrücker Songwriterin Sophia Steinhaus erschienen. Sophia Steinhaus singt auf Englisch. Das stellt sie jetzt auf der Maiwoche vor. „Ich bin mit englischer Musik groß geworden, mit Bands wie Green Day, „Cigarettes And Beer“ heißt rausch, den Grüner Jäger oder ins Klavier, wird ihr Gesangstalent dann Avril Lavigne oder Michael Bublé, ein Song auf ihrem Album Whisky's. „Und da trinke ich dann in der Schule entdeckt, wo ein Lehrer da war für mich immer klar, dass ich sie für die Big Band als Solosängerin auch auf Englisch singen will.“ Ihre „What I Found“. „Der Song auch mal ein Bier.“ Mit Musik startet Sophia Steinhaus haben möchte. Kurz darauf nimmt Songs schreibt sie mit Vorliebe nachts. ist aus einer Feierlaune heraus entstanden, plötzlich hatte ich diese Ak- schon früh. Mit vier Jahren sieht sie Sophia Steinhaus Gesangsunterricht. „Und zwar nicht abends, sondern wirkkorde auf dem Klavier gefunden, die eine Geige und kann ihre Eltern davon „Ab da war mir klar, dass ich unbe- lich nachts. Dazu braucht man tolesich nach einem coolen Kneipensong überzeugen, Unterricht zu bekommen. dingt Sängerin werden und live auf- rante Nachbarn, hat dann aber alle anhörten.“ Sophia Steinhaus mag „Das habe ich dann auch 13 Jahre lang treten möchte – ich habe schon im- Ruhe der Welt. Da klingelt keiner und „Kneipen-Kneipen“, wie sie sagt und durchgezogen.“ Neben diesem klassi- mer gesagt, dass ich Rock-star werden will ein Paket abgeben.“ geht mit ihrer Clique gerne ins Tiefen- schem Fundament, sie spielt auch will“, sagt sie und lacht. Als JugendMARIO SCHWEGMANN

Songs statt Pakete

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FOTO: ELVIRA PARTON

Mein Osnabrück Timo Maschmann Euregio Musikfestival Hier wohne ich: Im Corsicaskamp, am Fuße des Westerbergs. Meine Haupttätigkeit besteht darin, dass ich … Musik und Kunst an atmosphärisch besonderen Orten inszeniere. Es geht auch darum, junge Menschen mit dem Klassikvirus anzustecken und das Interesse, ein Instrument zu erlernen, zu wecken. Menschen, die musizieren, sind toleranter gegenüber anderen Kulturen. Das sind für mich Osnabrücks Stärken: Dass in Osnabrück und Münster der 30-jährige Krieg beendet und Remarque in unserer Stadt geboren wurde, unterstreicht die Bedeutung der Friedensstadt. Ebenso ist das Nussbaum Haus – ein Mahnmal gegen Extremismus, Rassismus und Ausgrenzung – für unser Selbstverständnis wesentlich. Und Osna-

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brück ist eine lebendige Musikstadt. Das sind für mich Osnabrücks Schwächen: Gibt es die? ;-) Wir haben keine eigene Philharmonie und leider keine Multifunktionshalle, in der attraktive Großveranstaltungen durchgeführt werden könnten. Wenn ich mich in der Stadt im Grünen entspannen will, ist dies mein Lieblingsplatz: Der Westerberg. An diesem Ort der Stadt finde ich die Akustik besonders gut: Im Piesberger Gesellschaftshaus. Meine Utopie für Osnabrück ist … ein Park mit Teich und Springbrunnen, an dem Ort, an dem sich heute die Kamp-Promenade befindet. Seiner Zeit hatte ich mir gewünscht, dass diese Fläche das grüne Stadtzentrum wird, wo man sich trifft und entspannt. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


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Fragen an ... Julia Schweigert Medieninformatik-Studentin, die an der Hochschule Osnabrück an einem Ego-Shooter in Virtual Reality mitgearbeitet hat. die Brille aufsetzt, taucht völlig ab. Ziehe ich eine Waffe, sehe ich sie in meiner Hand, ist sie leergeschossen, hole ich mir aus meinem Gürtelholster ein frisches Magazin. Während ich mich im Spiel von Ort zu Ort teleportiere, vergesse ich schon nach Sekunden, dass ich mich in der realen Welt dabei nur ein paar Schritte bewege. Was mich umgibt, nimmt mich absolut gefangen. JULIA SCHWEIGERT: Die Anwendungsmöglichkeiten für VR sind wirklich vielfältig. Etwa in der Architektur: Bevor man anfängt, eine neue Fabrik zu errichten, sieht man sich virtuell in ihr um – und entdeckt so vielleicht Planungsfehler. Oder in der Physiotherapie: Da kann ein Spiel den Patienten zu Bewegungsabläufen motivieren, die seine Heilung fördern: Bücke dich und pflanze eine Blume, strecke Dich und ernte einen Apfel... STADTBLATT: In „Anomaly“ erkundet FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

STADTBLATT: Klingt ja schon ein wenig seltsam: Ego-Shooter als Studien-Inhalt. Muss man „Quake“ oder „Doom“ mögen, um mitzumachen, Games-Reihen wie „Medal of Honor“ oder „Far Cry“? JULIA SCHWEIGERT (lacht): Für vieles nicht. 3D-Modelle kann man gut auch so modellieren, oder Texturen. Aber wenn es ums Gameplay geht, hilft Vorerfahrung natürlich schon. Wir hatten übrigens wirklich ein paar „Doom“Fans im Team. STADTBLATT: Sie haben ein 9-köpfiges Team geleitet. JULIA SCHWEIGERT: Das war schon herausfordernd. Wir hatten für alles ja nur knapp fünf Monate Zeit – Story, Programmierung, Design. Hat aber geklappt: Auf der Projektmesse, Ende Februar, war „Anomaly“ spielbereit. Ein Level mit 25 Räumen. 15 Minuten Spieldauer, wenn man gut durchkommt. STADTBLATT: Wer sich für „Anomaly“

Weltenwanderin zwischen zwei Realitäten: Julia Schweigert mit VR-Brille

der Spieler auf einer Raumstation ein düsteres Forschungslabor. Das hat durchaus Horrorcharakter: Monster attackieren mich, nach Headshots nebeln Blutwolken auf. JULIA SCHWEIGERT (lacht): Ja, da wollten wir schon alle Register ziehen! „Kronos“ ist ein Raumschiff, in dem mit neuen Lebensformen experimentiert wurde. Eine davon ist ausgebrochen. Der Spieler muss eine Rettungskapsel erreichen. Lässt sich übrigens auch als Multiplayer spielen, mit Aufgabenteilung: Der eine teleportiert sich, der andere sichert. Beide müssen zusammenarbeiten, um zu gewinnen. STADTBLATT: Gibt es eine Rahmenhandlung? JULIA SCHWEIGERT: Die war angedacht, erzählt durch Stimmen im Off, aber für die Realisierung fehlte dann leider die Zeit. Eigentlich wollten wir auch noch einen dritten Waffenslot, für eine Handgranate. Und zwei zusätzliche Monstertypen, eine Drohne und einen Crawler. Aber besser ein einfacheres Spiel, das reibungslos funktioniert, als ein komplexeres, bei dem es hakt. STADTBLATT: Eine Shotgun habe ich in „Anomaly“ gesehen, eine Pistole. Gibts da auch Exotisches wie die Shrink Ray aus „Duke Nukem“, die Gegner schrumpft? JULIA SCHWEIGERT: Wir haben kurz drüber nachgedacht, einen Bogen einzubauen. Aber für den hätte der Spieler beide Hände gebraucht. Und das wollten wir trennen: Eine Hand fürs Teleportieren, eine für Waffe und Taschenlampe. STADTBLATT: Wer alles genau untersucht, entdeckt auf Whiteboards naturwissenschaftliche Formeln. JULIA SCHWEIGERT: Und die ergeben wirklich einen Sinn! Falls mal ein Chemiker das Spiel spielt ... STADTBLATT: Sind Computergames auch privat was für Sie? JULIA SCHWEIGERT: Ich war Teil der „Doom“-Fraktion des Teams. „GTA 5“ hab ich gespielt, „Overwatch“. STADTBLATT: Hat die VR-Technologie das Potenzial, bei Computergames die Monitordarstellung zu verdrängen? JULIA SCHWEIGERT: Das sehe ich eher bei der Augmented Reality Technologie, welche Zusatzinformationen zu meiner normalen Umgebung anzeigt. STADTBLATT: VR kann ziemlich heftig rüberkommen. Gibt es Spiele, die Sie sich auf VR nicht antun würden? JULIA SCHWEIGERT: „Resident Evil 7: Biohazard“ zum Beispiel. Aber wirklicher Horror ist ohnehin nicht so meins. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


aufgefallen

Mit Gemütlichkeit Seit 30 Jahren gibt es das Balou, und der Mix aus gutem Essen, Fußball gucken, Getränke-Specials und Live-Musik stimmt. Dabei geht es Inhaber Wolfgang Dreher immer auch um Teamwork.

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die Menschen, die bedienen, wichtig – sie geben dem Balou ein Gesicht.“ Klar, dass es auch eine WhatsApp-Gruppe des Teams gibt. Wolfgang und Jutta Dreher freuen sich auf das 30jährige Jubiläum. „Inzwischen kommt die dritte Generation zu uns. Wir haben Gäste, die hier ihre HochFOTO: JACOB MASON

eamwork ist ein wichtiges Wort für BalouInhaber Wolfgang Dreher, der das Balou zusammen mit seiner Frau Jutta und den Söhnen Dirk und Lars führt. „Wir haben in der Küche und im Service rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, da zählt jeder. Gerade in einer Kneipe sind

Wolfgang Dreher (hinten 6. v. re.): „Wir haben in der Küche und im Service rund 20 Mitarbeiter, da zählt jeder.“

zeit gefeiert haben und jetzt mit den Enkeln reinschauen.“ Die beiden planen aber auch die Übergabe an ihre Söhne. „Der Generationswechsel steht an“, sagt Wolfgang Dreher. Dafür ist bestens gesorgt: Beide Söhne, Dirk und Lars, sind Köche und werden sich auch in Zukunft um beliebte Speisen wie den Veggie-Burger, die Riesen-Currywurst oder die leckeren gefüllten Pfannkuchen kümmern. Dreher: „Uns war von Anfang an wichtig, dass das Balou zugleich eine Kneipe und ein Restaurant mit guter Küche ist.“ Neben Speisen und Getränken steht das Balou für Live-Musik und Fußballübertragungen im TV. Wolfgang Dreher: „Wir haben in der Regel an jedem Wochenende eine Liveband. Rock, Blues, Funk & Soul … Die Bands spielen gerne im Balou.“ Und als Evergreen steht an jedem 1. Montag im Monat die Happy Jazz Society auf der Bühne, die natürlich auch in der Jubiläumswoche (30.4.-7.5.) live dabei sind (7.5.). „Wenn dann Samstags noch ein Abendspiel in der Bundesliga läuft, schauen viele Gäste erst das Spiel, dann die Band“, sagt Wolfgang Dreher und lacht. Neben der Bundesliga werden auch alle Spiele der Champions League, im DFB-Pokal und natürlich Spiele des VfL Osnabrück gezeigt. Richtig Alarm herrscht, wenn im Juni die Fußball-WM in Russland startet. „Dann zeigen wir alle Spiele“, sagt Jutta Dreher, „und die Gäste gucken auch Partien wie Dänemark gegen Australien – die Stimmung ist immer super.“ Dann muss im Außenbereich sogar noch eine zusätzliche Zapfanlage angeschlossen werden. Im Balou fühlen sich alle wohl, von der Doppelkopf-Runde bis zur Familie, von den Studentinnen, die zur Happy Hour kommen bis zum Geschäftsmann, der hier Mittag isst. Thomas Meyer, Schlagzeuger der Osnabrücker Band Akustikhelden, schon oft live im Balou zu erleben und mit seiner Band Live-Gast der Jubiläumswoche (4.5.): „Die Abende waren für uns immer fantastisch!“ MARIO SCHWEGMANN

Blut lassen Die Probebühne erwacht zu neuem Leben: Junges Ensemble, junge Regie. a! ENDLICH! Seit Ewigkeiten überfällig, von kaum jemandem noch wirklich zu hoffen gewagt, hat er sich in der Probebühne TATSÄCHLICH ereignet: der Stabwechsel zur Jugend! Wer sich hier vor ein paar Monaten noch durch das furchtbar ältliche, unsagbar fade „Tamara bleibt“ gelitten hat, nach dieser Erfahrung vielleicht nie wiederkommen wollte, kann dem Haus des SichAusprobierens eine neue Chance geben. Thomas Pösses herausfordernde Adaption von Nuran David Calis’ „Frühlings Erwachen! (Live Fast – Die Young)“ hat alles, was junges Theater braucht: rebellischen Biss und hintergründigen Witz, Verletzlichkeit und Härte, jähes Tempo und stille Sehnsuchtsmelancholie, gedankliche Schonungslosigkeit, stilistischen Wagnishunger. Das Stück konfrontiert uns mit einer Gruppe Jugendlicher, die gegen die Elterngeneration aufbegehrt, die nach Sinn sucht, Identität, Halt, Freiheit, die nur Kälte findet, Enge, Einsamkeit, Grenzen. Brachiale E-Gitarre, minimalistisch schwarze Bühne, Stroboskopgewitter. Es geht um 24er-Paletten Paderborner und den ersten Sex, Gewalterfahrung und Suizid, die Jungs rappen, die Mädels tragen bauchfrei. Die jungen Darsteller, immer glaubwürdig, immer hochreflektiert und zugleich hochemotional, schonen sich nicht: brüllen sich die Seele aus dem Leib, werfen sich gegen Wände. Aber sie sind dabei eindrucksvoll

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diszipliniert, von der wilden Massenszene bis zum elegischen Monolog: Klare Gesten, kraftvolle Blicke, gute Artikulation. Eine starke Ensembleleistung, aus der Matthias Hektor Ventker als Melchior besonders heraussticht. Irgendwann sagt er, fast verächtlich: „Ich verspreche mir viel mehr von der Zukunft als – das hier.“ Und dabei zeigt er ins Publikum. Treffer. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 4., 17., 18., 25.5., Probebühne

FOTO: SEBASTIAN ORTNER

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Gefragt: Fantasie

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ennis Gastmann geht ja gern auf Reisen. Auch schon mal sehr, sehr weit weg. Transnistrien, Patagonien, Pitcairn, Japan. Und manchmal auch in Fantasieländer wie die Mikronation Ladonien (da gehört er sogar zum Hochadel, wie man hört). Ein Reiseschriftsteller eben. Nach Osnabrück, für die Schreibwerkstatt „Königsblau“ der Bohnenkamp-Stiftung (8. bis 11.10., Hotel Walhalla, für „Menschen zwischen 15 und 100 Jahren“), hat er es jetzt nicht ganz so weit. Gastmann: „Schreiben ist mein Leben, und wenn wir mit ‚Königsblau‘ andere Autoren begeistern und inspirieren können, freue ich mich sehr. Wer weiß, vielleicht entdecken wir ein großes Talent?“. Gut, ob alle wirklich mit königsblauer Tinte schreiben, ist nicht entscheidend – Hauptsache, der Text zeigt Fantasie. Auf jedenFall gibt’s danach eine Veröffentlichung, plus Lesung. Und die 15 und 100 Jahre sind nicht einfach so dahingesagt. Im Idealfall entsteht ein „generationsüberHPS greifender Austausch“. P Bewerbungen bis zum 31.5. bei der Bohnenkamp-Stiftung

Es ist wieder Zeit für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Rebekka Hoffmann, AOK, über ihr ganz persönliches Verhältnis zum Radfahren. STADTBLATT: Sie betreuen bei der AOK die alljährliche Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Radeln Sie selbst zum Dienst? REBEKKA HOFFMANN: Ja, jeden Tag. Mit dem Fahrrad kommt man in Osnabrück ja oft sehr viel besser voran als mit dem Auto. Das Auto ist für mich übrigens gar keine Alternative; ich besitze gar keins. STADTBLATT: Was fahren Sie denn für ein Rad? REBEKKA HOFFMANN: Ein Crossbike von KTM. Hab ich vor ein paar Monaten gekauft, neu. Davor bin ich gebrauchte Hollandräder gefahren, an denen war dann oft was defekt. Ich wollte endlich mal was, das zuverlässig funktioniert. Natürlich muss ich jetzt besser drauf aufpassen. Abends immer reinstellen, damits nicht rostet oder geklaut wird... STADTBLATT: Bei „Mit dem Rad zur Arbeit“ gibt es viele Preise zu gewinnen. Welcher davon reizt Sie persönlich am meisten? REBEKKA HOFFMANN: Die Fahrt im Heißluftballon; sowas habe ich noch nie gemacht. Satteltaschen oder so brauche ich eigentlich nicht, ich bin nicht so der Touren- und Sportradler. Was ich mitnehmen muss, passt in meinen Rucksack. STADTBLATT: Osnabrück hat ja ein starkes Abgasproblem, erarbeitet derzeit einen neuen Luftreinhalteplan. Kann eine Aktion wie „Mit dem Rad zu Arbeit“ auch da Signale setzen? REBEKKA HOFFMANN: Aber sicher. Radfahren nutzt ja nicht nur der individuellen Gesundheit. Es hilft auch, die Verkehrsemissionen zu verringern. Und das ist dringend INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR nötig.

FOTO: JACOB MASON

FOTO: BOHNENKAMP-STIFTUNG/MARIE-LUISE BRAUN

„Für mich Alltag!“ Rebekka Hoffmann, AOK: „Das Auto ist für mich übrigens gar keine Alternative; ich besitze gar keins.“

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FSOFFE U A K R E V

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FOTO: JACOB MASON

aufgefallen

Frauen und Technik? Wer jetzt zu lachen beginnt, outet sich als Macho-Arsch. Marla Kleine über ihre Teilnahme am „Niedersachsen-Technikum“. STADTBLATT: Manch Macho-Chauvinist sagt ja immer noch: Frauen und Technik, das geht nicht zusammen. Unsinn, oder? MARLA KLEINE (lacht): Ja, sicher! Absolut gestriges Denken! Klar, früher wurde in Technikberufen oft viel Körperkraft benötigt, dadurch war das dann eher eine Männerdomäne. Aber diese Zeiten sind schon lange vorbei, nicht nur in der Ingenieursarbeit. STADTBLATT: Sie haben das „Niedersachsen-Technikum“ absolviert. Halbjähriges Unternehmenspraktikum, plus „Schnupperstudium“. Ihr Fazit, in einer Schulnote? MARLA KLEINE: Mir hat es sehr gefallen. Ich sag also mal: eine 1. STADTBLATT: Sie waren beim Spezialpapierhersteller Felix Schoeller, in Osnabrück. An welchem Projekt haben Sie dort gearbeitet? MARLA KLEINE: Ich habe einen Werkzeugwagen konstruiert, für die Wartungs- und Instandsetzungsteams bei uns. Aber ich war auch sechs Wochen in der Schlosserei; da konnte ich selbst drehen, schweißen. Dann kamen zwei Wochen Elektrowerkstatt – das war aber eher nicht so meins. Ich war im Kraftwerk, im Labor, in der Druckerei ... STADTBLATT: War viel Selbständigkeit möglich? MARLA KLEINE: Sehr. Ich war ja oft mit den Handwerkern unterwegs, und die haben immer drauf geachtet, dass ich viel selbst machen kann, nie nur danebenstehen. STADTBLATT: Sicher ein Kontrast zum Hochschulpart. MARLA KLEINE: Klar. Aber das war als Ergänzung perfekt. Wir haben an den Vorlesungen teilgenommen, mit den übrigen Studierenden, es gab Betriebsbesichtigungen, eine Campusführung auf dem Westerberg. Auch das

hilft, sich zu sortieren. Informatik, zum Beispiel, hat sich gezeigt, lockt mich nicht unbedingt so sehr. STADTBLATT: Für das Technikum ist MINT-Interesse nötig – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik. Hat Sie das immer schon fasziniert? MARLA KLEINE (lacht): Naja, mein Vater ist Dreher, meine Mutter ist Projektleiterin in der Maschinenbautechnik, mein Bruder hat bei VW Werkzeugmechaniker gelernt. Das hat schon geprägt. Und das relativ früh. Vor dem Wechsel von der Realschule zum Gymnasium hatte ich auch noch zwei Jahre Technikunterricht. STADTBLATT: Für wen ist das Technikum was? Was muss ich mitbringen, damit mir das was bringt? MARLA KLEINE: Auf jeden Fall Neugier. Die Lust, sich auszuprobieren. Selbstständigkeit. Und man sollte schon ein bisschen wissen, in welche Richtung man will. STADTBLATT: „Mehr als 90 Prozent der Technikantinnen nehmen später ein Studium oder eine Ausbildung im MINT-Feld auf“, so Barbara Schwarze, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück. Gehören Sie dazu? MARLA KLEINE: Ja, sicher! Ich werde Maschinenbautechnik studieren, in Osnabrück! STADTBLATT: Was sagt Ihr Freundeskreis zu dieser Wahl? Kein Erstaunen, nehme ich an? MARLA KLEINE: Überhaupt nicht. Viele haben da selbst mit Technik zu tun. STADTBLATT: Ihr Technikum ist vorüber, aber bei Schoeller sind Sie noch immer. MARLA KLEINE: Ich arbeite da bis zum Sommer. Und dann kommt das Studium dran. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Technik im ganz großen Stil: Marla Kleine am Industriemuseum

Eins mit Sternchen

blickpunkt!

Kunst aus dem All

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as Team der Stadtbibliothek begrüßt seine Besucher schon im Treppenhaus. Regelrecht Kult ist ja die Gedicht-Tafel auf halber Treppe, wo jede Woche neue Verse zum Lesen und Nachdenken einladen. Nicht weniger Starpotential besitzt die Magnettafel im Eingangsbereich im Erdgeschoss. Hier finden sich Vierecke und Kreise, mit denen das Team kunstvolle Bilder auf die Tafel bringt – etwa Motive, die aus dem Game-Klassiker „Space Invaders“ stammen könnten. Die Besucher der Stadtbibliothek nehmen den Ball auf und fertigen schon mal einen Remix des vorgelegten Werks an oder zaubern etwas völlig Neues an die Tafel. Wer vorbei geht, schmunzelt und staunt. Und bekommt Lust, mal wieder „Space Invaders“ zu zocken. MARIO SCHWEGMANN 8

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FOTO: STADTWERKE OSNABRÜCK / MARCO HÖRMEYER

Fahren zum Fliegen

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ie Meldung liest sich ja ein bisschen kurios: „Erstmals Fernbushalt am FMO“. Geht es beim Flughafen Münster/Osnabrück nicht eigentlich ums Fliegen? Klar, tut es – so wenig zukunftsträchtig die Zahl der Flüge mitunter ist, die am FMO in Greven starten. Aber es geht eben auch um die Verkehrsanbindung des beschaulichen Flughafens auf der grünen Wiese. Und zu der trägt der Mobilitätsanbieter FlixBus jetzt durch eine neue Haltestelle bei: Seit Ende April geht es hier zu elf Zielen in Deutschland – ohne Umstieg nach Reckling- und Oberhausen, Duisburg und Krefeld, Hamburg und Rostock … Allerdings: Der Halt FMO ist nur ein „Bedarfshalt“ – angefahren, wenn bis mindestens 60 Minuten vor Abfahrt ein Ticket gebucht wurde oder Fahrgäste aussteigen wollen. Mal sehen also, wie oft (oder ob) die grünen Busse wirklich hier halten. Und mal sehen, ob FlixBus, ja immerhin schon mit FlixTrain auf der Schiene unterwegs, bald auch eine eigene Fluggesellschaft an den Start bringt ... HPS

Zuhause auftanken: E-LADEBOX der Stadtwerke

Zuhause auftanken

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Leser*innen-Dialog

FOTOS: MARIO SCHEGMANN

Populistische Plagegeister Unsere BOB-Bilanz in Ausgabe 4.2018 hat ein ungewöhnliches Leserinnen- und Leserecho hervorgerufen. Die teilweise sehr ausführlichen Kommentare veröffentlichen wir daher aus Platzgründen in voller Länge auf unsere Homepage: www.stadtblatt-osnabrueck.de DIE REDAKTION

er seine Energiereserven auftanken wollte, konnte das zuhause natürlich schon immer gut. Sofa, Liegestuhl im Garten... Aber jetzt bekommt das Ganze eine neue Dimension. Durch die Osnabrücker Stadtwerke – und ihr „Ladestation-Komplettpaket“ für E-Autofahrer – Start für das „Rundum-Sorglos-Angebot“ (mit dem sehr selbsterklärenden Namen „E-LADEBOX“) war auf der Energiemesse Anfang April, im Zentrum für Umweltkommunikation, DBU. Der „nächste Schritt zum Ausbau der Elektromobilität in der Region“, so Christoph Hüls, Stadtwerke, geeignet, „den Nerv der E-Autofahrer zu treffen“. Gut, in Osnabrück ist bisher nur ein sehr, sehr kleines Grüppchen E-Autos registriert – noch nicht mal 150. Gegen 80.000 Konventionalautos ein Witz, zu denen jeden Monat 500 neue dazukommen. Aber vielleicht kommt der Boom ja noch. Und was für ein Strom fließt aus dem ELader? Konsequent wäre ein Stadtwerke-Ökoprodukt. Ideal: eine Solaranlage inHPS klusive Speicher. Schöne, neue Welt ... www.swo.de/e-ladebox

Blick vom Wall Richtung Katharinenstraße: Hier entsteht die Protected Bike Lane

Mit Überholspur: So wird der neue Radweg aussehen

Flotter und sicherer Osnabrück nimmt sich Europas Fahrradhauptstadt Kopenhagen zum Vorbild und errichtet die erste Protected Bike Lane der Stadt. Am Wallabschnitt zwischen Dielingerstraße und Katharinenstraße.

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b Anfang August ist es soweit. Dann können Fahrradfahrer sich zwischen dem Heger-Tor-Wall 22 und der Einmündung in die Katharinenstraße auf der neuen Protected Bike Lane fortbewegen, einem breiteren und baulich von der Straße abgesetzten Radweg, eine neue geschützte Radspur. Die Straße muss in diesem Bereich erneuert werden, da hat die Stadt gleich Nägel mit Köpfen gemacht und baut Osnabrücks erste Protected Bike Lane – nach dem Vorbild von Europas inoffizieller Fahrradhauptstadt Kopenhagen. Stadtbaurat Frank Otte bei der Präsentation des Vor-

habens: „Die Stadt Osnabrück möchte zukünftig weitere Teilabschnitte am Wall mit einer Protected Bike Land ausstatten, wir sind da gerade in der Findungsphase, wo dies auch möglich ist.“ Eine Protected Bike Lane bietet Radfahrern mehr Sicherheit und Komfort als ein herkömmlicher Radweg. Die Fahrbahn ist breiter, mit einem roten, flott fahrbaren Belag asphaltiert und zur Fahrbahn hin abgetrennt. Außerdem hat die Lane zwei Fahrspuren: Rechts fährt man gemütlich und kann sich auch beim Fahren unterhalten, links überholen die zügigen

Radler. Ulla Bauer, Verkehrsplanerin der Stadt Osnabrück: „Die Protected Bike Lane kommt den unterschiedlichen Bedürfnissen der Fahrradfahrer entgegen, etwa Radfahrern mit einem Pedelec, Lastenrad oder E-Bike.“ Der nun entstehende, rund 250 m lange Abschnitt zwischen Dielinger- und Katharinenstraße ist Teil des strategischen Zieles, das sich die Stadt gesetzt hat: Den Radverkehrsanteil an allen Wegen von zurzeit 20 Prozent auf 30 Prozent zu erhöhen und generell nachhaltige Mobilitätskonzepte zu fördern. Dazu gehören neben der Stärkung des Radverkehrs auch die Förderung der E-Mobilität und des ÖPNV. Osnabrück ist damit die erste Stadt in Niedersachsen, die eine Protected Bike Lane realisiert. Nach den Sommerferien, die Bauarbeiten beginnen Ende Juni, kann darauf gefahren MARIO SCHWEGMANN werden. STADTBLATT 5.2018

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interview

Eine Gefühlssache Für Stephan und Henning Haller ist der Zoo „der schönste Ort in Osnabrück“


Auf diesen Schritt haben viele Homosexuelle lange gewartet: Seit dem

P1. Oktober 2017 dürfen auch schwule und lesbische Paare in Deutschland heiraten. Auch Stephan und Henning Haller sind seit dem 2.2.2018 Eheleute. Am ersten Hochzeitstag ihrer vorherigen Lebenspartnerschaft (2.2.2017) waren sie noch einmal auf dem Osnabrücker Standesamt und haben sich als Ehemann und Ehemann eintragen bzw. umtragen lassen. „Die Standesbeamtin hatte nur ein Problem“, sagt Henning Haller und lacht, „die Software war noch nicht auf zwei Männer eingestellt.“ Die beiden Hallers engagieren sich aktiv in Osnabrücks schwullesbischer Community: Stephan Haller ist im Vorstand von „Gay in May“, Henning Haller gehört ebenfalls zum „Gay in May“-Team. Wenn Stephan Haller, studierter Historiker und Mitarbeiter in einem mittelständischen Osnabrücker Unternehmen, und Henning Haller, Jura-Student kurz vor dem Abschluss, freie Zeit haben, gehen sie leidenschaftlich gerne in den Zoo. INTERVIEW MARIO SCHWEGMANN | FOTO JACOB MASON

STADTBLATT: Das Foto ist im Osnabrücker Zoo entstanden. Einer Ihrer Lieblingsorte? STEPHAN HALLER: Ja, für uns ist das der schönste Ort in Osnabrück! Wir haben eine Jahreskarte und sind am liebsten ganz früh am Samstagmorgen im Zoo, um in Ruhe das Wochenende einzuläuten. Bei unseren Zoo-Besuchen darf eine Visite bei den Bären, den Waschbären, Pinguinen und Löwen nie fehlen. Zwischendurch machen wir ein kleines Picknick und trinken einen Kaffee und essen ein Brötchen. STADTBLATT: Gibt es in Osnabrück Orte, an denen sich die Gay-Community der Stadt trifft? HENNING HALLER: Es gibt viele Orte, zum Beispiel das Confusion oder das Baroque. Sehr beliebt sind auch die Gay-Partys im Nize oder die Queerkneipe im Substanz. Dann gibt es einen schwullesbischen Sportverein … Und jetzt kommt natürlich „Gay in May“, ein absolutes Highlight. Bei „Gay in May“ geht es auch um die Sichtbarkeit der schwullesbischen Szene. STADTBLATT: Das Motto in diesem Jahr lautet: „Zeit für Anerkennung“. STEPHAN HALLER: Das haben wir bewusst an das letztjährige Motto „Es wird Zeit“ angelehnt, als es noch um die Eheöffnung ging. Die ist jetzt da. Nun wollen wir die Frage aufwerfen, wie es mit der Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe, sowie Lesben, Schwulen, bi- und transsexuellen Menschen in der Gesellschaft steht? Da ist jeder eingeladen, über diese Frage nachzudenken und sich dazu auch auf dem Festival zu informieren. STADTBLATT: „Gay in May“ wird im nächsten Jahr 40 Jahre jung. Ist Osnabrücks traditionsreiches schwullesbisches Festival für die Zukunft gut gerüstet? STEPHAN HALLER: Auf jeden Fall. Es gibt einen komplett neuen Vorstand, zu dem neben mir noch Marion Müller und Rebecca Herzberg gehören. Für uns als Vorstand ist das diesjährige „Gay in May“ die Generalprobe. Wir haben uns um ein sehr breitgefächertes Angebot bemüht, rund 40 Veranstaltungen in einem Monat. Von Hochkultur bis zum Doppelkopf-Abend. Interessant wird sicher auch das „Hoffest der Vielfalt“ am 12. Mai

im Haus der Jugend – eine Netzwerkmesse, bei der sich verschiedene Vereine vorstellen. Und es wird einen CSD-Workshop geben. STADTBLATT: Ein Christopher Street Day in Osnabrück? HENNING HALLER: Wir möchten ausloten, ob das in Osnabrück funktionieren könnte und genug Leute mitmachen würden. Die Infrastruktur für einen CSD würde Osnabrück mitbringen. Zu „Gay in May“ kommen ja Besucher aus Münster, Köln und sogar aus Berlin. Der Christopher Street Day ist vom Ur-

„Für viele ist das Thema Gender oder Transsexualität noch zu abstrakt.“

sprung her eine politische Veranstaltung – das würde gut zur Friedensstadt Osnabrück passen. Das Verkleiden und Feiern, wie es viele machen, gehört auch dazu, aber es steht nicht im Vordergrund. STADTBLATT: Im Rahmen von „Gay in May“ wird jährlich der Rosa-Courage-Preis verliehen. An Menschen, die sich in herausragender Weise für die

Belange von Lesben und Schwulen engagieren. Die Wahl 2018 ist auf Elfi Scho-Antwerpes gefallen. Warum? STEPHAN HALLER: Als eine der Bürgermeisterinnen der Stadt Köln hat sie sich vor allem auf gesellschaftspolitischer Ebene für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transsexuellen eingesetzt. Zudem ist Elfi Scho-Antwerpes in der Aids-Hilfe sehr aktiv und unterstützt in Köln auch schwullesbische Sportveranstaltungen. STADTBLATT: Ist Transsexualität bzw. Transgender das nächste große Thema? STEPHAN HALLER: Das Thema müsste stärker in den Fokus rücken, aber ich glaube nicht, dass das schon passiert. Für viele ist das Thema Gender oder Transsexualität noch zu abstrakt, zu medizinisch. Da herrscht noch ein großer Abstand zu diesen Themen, der dringend verringert werden muss. Da könnte die Politik mehr machen, aufklären und informieren. STADTBLATT: Seit Oktober 2017 dürfen auch schwule und lesbische Paare in Deutschland heiraten. Ist das ein großes Thema in Ihrem Bekanntenkreis? HENNING HALLER: Vor allem Paare, die schon lange zusammen sind, wollen jetzt auch heiraten. STADTBLATT: Sie haben vor kurzem geheiratet. Was war das für ein Gefühl? HENNING HALLER: Da wir bereits seit 2017 eine eingetragene Lebenspartnerschaft sind, war die Umtragung jetzt zum Ehepaar kein so großer Akt. Es war ein unkomplizierter Termin beim Standesamt. Aber durch einen schönen Zufall, konnten wir unsere Ehe genau am Termin unseres ersten Hochzeitstags eintragen lassen. Wir haben das aber hinterher nicht groß gefeiert, die große Party gab’s vor einem Jahr. Wir waren jetzt nach der Eintragung zum Ehepaar mit unseren Trauzeugen schön essen – und abends haben wir das Bierdiplom gemacht! (lacht) STEPHAN HALLER: Für mich ist das vor allem eine Gefühlssache. Das fühlt sich jetzt nicht mehr nach diesem Zwei-Klassen-Prinzip an: Auf der einen Seite die Ehe, auf der anderen die eingetragene Lebenspartnerschaft – jetzt gibt es nur noch eins. Die Unterscheidung ist weg, und letztlich gibt es auch keine Unterschiede, ob Mann und Mann oder Frau und Mann heiraten. Es sind in jedem Fall zwei Menschen, die sich lieben und füreinander da sein wollen. HENNING HALLER: Und noch etwas ist wichtig! Unser Heiratsantrag. Wir haben uns gefragt: „Willst Du mich heiraten?“, und nicht „Willst du mit mir eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen“. Dass wir unsere Partnerschaft jetzt Ehe nennen können, ist auch eine Anerkennung von außen: die beiden gehören zusammen.

Vielfältig Das diesjährige „Gay in May“-Festival steht mit rund 40 Veranstaltungen unter dem Motto „Zeit für Anerkennung“. Am 3.5. gibt es in der Lagerhalle zum Beispiel einen Abend mit Vorträgen und Diskussion zum Thema „Geschlecht im Wandel der Zeit“. Es gibt einen offenen Abend für die junge queere Community, 8.5., Haus der Jugend. Oder einen Workshop für Frauen, die gerne ihre männliche Seite erforschen möchten: „Be a Drag King“, 13.5., Aids-Hilfe-Osnabrück. Und gefeiert wird auch, etwa auf der „Fabulös“-Party, 4.5., Unikeller oder am 5.5. auf der Karaoke-Party im Confusion. Alle weiteren „Gay in May“-Termine stehen im Kalender ab Seite 44.

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Unsere 12-TageWoche Das beliebteste Osnabrücker Event ist mal wieder ins Gerede gekommen. Zwei Bühnen weniger, und das Maidorf muss pausieren. Viele fragen sich: Lohnt sich ein Besuch auf der Maiwoche noch? Auf jeden Fall! Doch die Suche nach ihrer Zukunft hat begonnen. VON MARCO BÄCKER

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„Die Maiwoche fällt aus? Echt jetzt?“ So schlimm ist es zum Glück noch nicht. Der Wirbel ums Maidorf sorgt aber offenbar für Verwirrung – Christoph Sierp nimmt’s mit Humor. Seit zehn Jahren betreibt er den Bereich Große Straße und Georgstraße. Von schlechter Stimmung kein Spur: „Als Veranstalter ist es einfach ein Traum, sich auf der Maiwoche austoben zu können. Es ist DAS Event in Osnabrück!“ Und daran ändert auch das Alando Maidorf nichts, das dieses Jahr durch Imbiss- und Getränkebuden ersetzt wird. Die Nachricht polarisierte in den sozialen Medien und hob längst überwundene Gräben aus: „Ein Grund weniger, die alte Heimat zu besuchen“, „Wir brauchen kein Alando mitten in der Stadt“. Fest steht: Die beliebte Partyarena war seit 14 Jahren ein fester Bestandteil der Maiwoche, lockte jährlich zwischen 70.000 und 80.000 Besucher an. Alando-Geschäftsführer Frederik Heede ist enttäuscht: „Es ist wirklich sehr schmerzhaft, und betrifft ja nicht nur mich, sondern unser komplettes Team.“ Die Gründe kann er bis heute nicht recht nachvollziehen. Stadtbaurat Frank Otte, verantwortlich für die Genehmigung, sieht aber gute Chancen, dass das Maidorf im nächsten Jahr „vielleicht an anderer Ort und Stelle“ ein Revival feiert. Gespräche mit Frederik Heede seien bereits in vollem Gang und werden unmittelbar nach Beendigung Maiwoche 2018 konkretisiert. Nach mehreren Gutachten, TÜV-Prüfungen und Dialogrunden bleibt nur die ernüchternde Erkenntnis: Paragraphen sind Ermessensache. Droht der Maiwoche 2018 also der Reinfall? Wohl kaum. Sierp, der auf der Maiwoche als Cocktail-Caterer begann, sprudelt vor Energie und Zuversicht: „Wir haben vier Bühnen Das volle Maiwochenmit unterschiedlichen Schwerpunkten, es programm wird eine geile Party!“ Über den gesamten Event verpennt? Das muss nicht sein! Alle Termine Parcour verteilt sind sogar noch mehr: der Maiwoche haben wir in unserem VeranstalNeben dem Nikolaiort und dem Jürgentungskalender WERWOWAS grün hervorgehoben sort, der Bühne Georgstraße und der Hand(ab Seite 50). Im Musikteil berichten wir außerdem werksbühne stößt am 17.5.2018 zunächst über die Lokalmatadoren Männersache (Seite 24) die Bühne Europadorf (ebenfalls Nikolaiund unter Leute über die Osnabrücker Songort) und am Folgetag die Hasestraße hinwriterin Sophia Steinhaus (Seite 4). zu. „Wir zählen insgesamt über 100 Veranstaltungspunkte“: Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH (OMT), bleibt zuversichtlich. Ein abwechslungsreiches Programm sei garantiert, die ganz großen Publikumsmagneten werde es aber nicht mehr geben. Das war nicht immer so. Auftritte nationaler und weltweiter Topacts wie der Spencer Davis Group, Madsen, Lotto King Karl oder Casper sind VerganSTADTBLATT 5.2018 13


FOTOS: JACOB MASON

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„Für internationale Stars haben wir zum Glück das Schlossgarten Open Air, die Maiwoche richtet sich an alle Osnabrücker – groß oder klein, reich oder arm.“ Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der OMT genheit. An Stelle der kommerziell medienwirksamen Ausrichtung trete dauerhaft also eine Art Sparprogramm. Petra Rosenbach: „Das ist eine ganz bewusste Entscheidung, die wir 2015 in mehreren Workshops mit den Veranstaltern, den Ratsfraktionen und allen Beteiligten getroffen haben.“ Das Motto lautet: Mehr Aufenthaltsqualität und mehr regionale Newcomer. „Für internationale Stars haben wir zum Glück das Schlossgarten Open Air, die Maiwoche richtet sich an alle Osnabrücker – groß oder klein, reich oder arm.“ „Der Marktplatz ist die Keimzelle der Maiwoche“, Todor „Tosho“ Todorovic betreibt seit den frühen 80ern die Bühne vor dem Rathaus, heute Handwerksbühne genannt. „Hier hat alles angefangen.“ Aus dem Programm der Städtepartnerschaften entsprang 1972 die Maiwoche als kleines, aber feines Fest vor der Marienkirche. Ein paar Buden, eine nicht überdachte Holzbühne für Blaskapellen und Volkstanzgruppen. Im Zeichen des kulturellen Dialogs wuchs die Maiwoche schnell zu einem amtlichen Volksfest. Bernhard Kracke, Vorstand des Schaustellerverbandes Weser-Ems, erinnert sich gerne: „Die Ge14 STADTBLATT 5.2018

„Der Marktplatz ist die Keimzelle der Maiwoche. Hier hat alles angefangen.“ Todor „Tosho“ Todorovic, Programm-Macher der Handwerks-Bühne

selligkeit und das Miteinander auf der Maiwoche ist uns Schaustellern sehr wichtig“, darum habe man die Veranstaltung seit den Anfangstagen unterstützt. „Wir haben uns schon auf den Marktplatz gestellt, als noch kaum jemand Interesse hatte.“

„Schlechte Presse ist gute Werbung.“ Bernhard Kracke, Schaustellerverband Zahlreiche Bühnen wurden aus dem Boden gestampft, die Maiwoche expandierte in alle (Himmels-)Richtungen, zunächst in die Johannisstraße. Mit den Standorten Große Straße, Georgstraße und Nikolaiort wurde die Innenstadt zu einem durchgängigen Straßenfest. Beinharte Konkurrenz ums zahlungswillige und trinklustige Publikum, für die Standbetreiber ein finanzieller Überlebenskampf. „Es ist das gleiche Problem gewesen, das in den letzten Jahren am Neumarkt oder am Ledenhof herrschte“: Gert Lindke vom städtsichen Fachbereich Bürger und Ordnung, beteiligt an Organisations- und Sicherheitsverfahren der Maiwoche seit

den frühen 80er Jahren, analysiert das Problem der Neumarktbühne bespielsweise so: „Nicht jeder Standort rentiert sich dauerhaft. Die Leute kommen gerade erst an. Es ist eher ein Durchgangsort und umso schwieriger zu bespielen.“ Beim Ledenhof sei das Problem noch exakter zu benennen: Die Selbstversorgermentalität des Publikums. Vorglühen, den Rucksack vollgestopft mit Bier, und noch schnell einen Döner an der Ecke – das ist eben für viele Maiwochenfreunde günstiger. Trotz der notwendigen Konsequenzen zeigen die Veranstalter Verständnis. Christoph Sierp gibt zu: „Das haben wir früher ja auch gemacht“. Lindke ergänzt: „Es soll eine offene Veranstaltung bleiben. Einlass- oder Taschenkontrollen, wie wir es vor ein paar Jahren im Mai Dome hatten, soll es nicht mehr geben.“ Eintritt zahlen für die Maiwoche? Nein, das will niemand. Auch Petra Rosenbach von der OMT äußert sich verständnisvoll und bedauert das stetig steigende Preisniveau: „Ich appelliere aber wirklich an alle, sich möglichst auf der Maiwoche zu versorgen. Nur so können Künstlergagen und steigende Aufwandskosten bezahlt werden.“


Nicht zuletzt finanzieren sich die Bühnenbetreiber zu 100 Prozent durch die Einnahmen aus der Gastronomie. Im Supermarkt Billigbier einkaufen und über das Musikprogramm meckern? Ist nicht. Todorovic über die Bühne am Ledenhof: „Hier sind neue, junge und spannende Bands aufgetreten!" Eine echte Bereicherung, leider eine vorerst einmalige Sache. „Hier war das Problem ganz offensichtlich.“ Ein Teufelskreis: Hohe Getränkepreise motivieren Selbstversorger, was wiederum zu höheren Preisen an den Verkaufsständen führt. Mehr Flaschenbier bildet außerdem ein Sicherheitsrisiko und verursacht weitere Entsorgungskosten für die Stadt, der letztlich nur übrigbleibt, die Standgebühren zu erhöhen. „Für uns Schausteller ist die Grenze des Zumutbaren schon erreicht.“ Bernhard Kracke erinnert sich an den Grundgedanken des Volksfestes. „Wenn sich irgendwann nur noch die Wohlhabenen ein Bier leisten können, ist es zu spät!“ Und das wäre für die gesamte Region eine mittelschweres Unglück. Einnahmen aus zehn bis zwölf Tagen Maiwoche blieben aus. Altstadtkneipen, Hotels und Taxiunternehmen – ein wirtschaftHier wurde früher die Maiwoche gerockt: Bühne am Herrenteichswall licher und marketingtechnischer Verlust. Wo also liegen die Alternativen? „Das Phänomen ist nicht neu“, sagt Kim Werner, plette Innenstadt in Panik zu versetzen. Mobile die an der Hochschule Osnabrück Eventmanage- Einfahrtssperren und Gitter machen im Notfall ment lehrt. Es gebe einen weiteren Gegner, den Platz für die Hilfskräfte und schützen den Festbedie Veranstalter im Auge behalten müssen: Die reich von außen. „Unsere Erfahrung zeigt, dass es heimische Couch. „Wenn Sie nach einem langen auf der Maiwoche sehr, sehr friedlich zugeht.“ AleTag nach Hause kommen, lauert da Youtube und xander Meyer ist Einsatz-Koordinator der OsnabrüNetflix mit einem gemütlichen Filmeabend“, das cker Polizeiinspektion. „Unsere Aufgabe besteht multimediale Entertainmentprogramm: Sofort, be- im Wesentlichen darin, präsent und ansprechbar quem und billig. „Instant Gratification, die soforti- zu sein.“ Sicherheit habe immer Priorität, ergänzt Petra ge Befriedigung von Wünschen und Bedürfnissen, Rosenbach. Gegen Amokläufe könne man sich ist heute allgegenwärtig.“ Aus Gesprächen mit ihren Studierenden weiß nicht komplett absichern, aber es werde im Vorfeld War irgendwie schon immer da: sie, dass man Anreize bieten muss, um die Gene- das „maximal Mögliche“ erledigt. Münster habe Das überdachte Bierfass auf dem Marktplatz ration Netflix aus der Komfortzone zu locken. Der am Sicherheitskonzept grundlegend nichts verändert, die Sicherheitsträger aber Wunsch nach realen Begeg„mit Augenmaß“ reagieren nungen und geselligem Bei„Wir haben vier lassen. Alle Beteiligten sind sammensein sei indes nicht sich einig: Die Maiwoche verschwunden: „Höher, weiter, Bühnen mit ein offenes Fest. Das mehr – das ist bei meinen Stuunterschiedlichen bleibt Sparprogramm auf der Bühne dierenden gar nicht mehr geSchwerpunkten, wird sich aber nicht auf die fragt!“ Aus Gesprächen erkennt Sicherheitssituation übertraWerner das echte Potenzial von es wird eine gen! Veranstaltungen wie der Maigeile Party!“ „Die Maiwoche ist und woche. Zurück zu den Wurzeln: Christoph Sierp, Programm-Macher bleibt für Osnabrücker ein „Es muss kein attraktionsreiBühne Große Straße/Georgstraße Stück Lebensqualität, davon cher Jahrmarkt sein, der das bin ich überzeugt!“ Christoph BAföG oder mickrige Azubi-Gehalt angreift. Jüngere Generationen brauchen kein Sierp sieht eine Zukunftsperspektive in der finanMaidorf, sondern einen Ort zum Abhängen, der sie ziellen Entlastung der Veranstalter – ein bürokratisches Umdenken vorausgesetzt. „Darüber wernicht ärmer macht, als sie ohnehin schon sind.“ Nach der Amokfahrt in Münster kommt ein wei- den wir uns noch intensiv austauschen.“ Und über die Zukunft des Maidorfs werden sich terer Punkt hinzu: Angst. Stadtbaurat Otte schätzt die Lage realistisch ein: „Absolute Sicherheit kann Stadtbaurat Frank Otte und Frederik Heede nach es nicht geben.“ Im Gegensatz zum alltäglichen, dem Fest verständigen. Letztlich bleibt es eine kaum zu überblickenden Treiben in der Fußgän- Gratwanderung, die Maiwoche so zu konzipieren, gerzone sind Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiens- dass sie zukunftsfähig bleibt und nicht vom Großte bei der Maiwoche auf nahezu alle Eventuali- teil der Osnabrücker gemieden wird. „Schlechte täten vorbereitet. Nach der Loveparade habe man Presse ist gute Werbung.“ Bernhard Kracke ist Voll die Disco: Der Mai-Dome von Alando-Betreiber Ärger gewohnt, aber so lange es witterungsmäßig ausgiebig am Sicherheitskonzept gefeilt. Frederik Heede folgte der Rockbühne am Herrenteichswall; Von einander getrennte Bereiche ermöglichen trocken bleibe, sagt er, habe die Maiwoche nichts gilt als Vorläufer des Alando Maidorfes es, einzelne Zonen zu evakuieren, ohne die kom- zu befürchten. STADTBLATT 5.2018 15


Wir essen, was sie essen. FĂźr Meere ohne Plastik: greenpeace.de


körperwelten Positionierung: Hier wird ein Gesicht in Form gebracht

Ist selbst Körperspender: Rurik van Hagens

Materie Mensch Echte Körper unter Glas, plastiniert und inszeniert. Die einen empfinden bei diesem Anblick keine Abscheu, den anderen jagt allein der Gedanke daran einen Schauer über den Rücken. Gunther van Hagens’ „Körperwelten“-Ausstellung „Eine HERZenssache“ kommt für drei Monate nach Osnabrück. Ein guter Anlass für einen Besuch im Plastinarium in Guben, wo die Exponate entstehen. TEXT | FOTOS HARFF-PETER SCHÖNHERR

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s gibt Reisen, die verändern dich. Diese Einladung nach Guben etwa, sieben Stunden Fahrt, an die polnische Grenze, wo nichts ist, nur noch Kiefernwälder, leblose Dörfer, rottende Relikte der DDR-Agrarindustrie. In Guben werden dieser Tage Transportkisten für Osnabrück gezimmert. Ihr Inhalt, später: Leichen. Präparierte Tote. Denn Gunther van Hagens’ „Körperwelten“-Ausstellung „Eine HERZenssache“ kommt in die Stadt. Hier draußen im Nirgendwo, in der „Gubener Plastinate GmbH“, werden die menschlichen Exponate gefertigt, mit Aceton und flüssigem Kunststoff, mit Skalpell und Vakuumpumpe, von der Imprägnierung bis zur Härtung. Nachschub an Toten gibt es reichlich: 17.500 Spender haben sich bei „Vorwärtsdenker“ van Hagens avisiert, dem Arzt und Erfinder, dessen „inszenierte Wissenschaft“, dessen „Hommage an die Menschheit“ seit Mitte der 1990er ethische Kontroversen auslöst. Kein Engpass auch beim Vorrat in der Gubener Kühlung: „Wir haben genug Leichen im Keller!“, wird Rurik von Hagens später sagen, der Sohn des Entwicklers der „Plastination“. Nicht sein einziger glückloser Versuch dieses Tages, für Entspanntheit zu sorgen. Wie viele Leichen genau? „Dreistellig“, sagt von Hagens.

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Schon die Übernachtung, 20 km vor dem Ziel, hat eine bizarre Note: ausgerechnet „Neuzelle“ heißt das Nest, und auf der anderen Straßenseite wirbt ein riesiger Schriftzug: Fleischerei. Und dann ist da Guben selbst, bekannt durch die rechtsextreme Hetzjagd, der Anfang 1999 der Asylbewerber Farid Guendoul zum Opfer fiel. Fast 60 Prozent seiner Bevölkerung hat der Ort seit der Wende eingebüßt. Dass die riesige, in Teilen ruinenhafte Tuch- und Hutfabrik, in der von Hagens' Plastinate gefertigt werden, schon zu DDR-Zeiten dem Niedergang entgegensiechte, glaubt man sofort. Wer tief genug vordringt in das Labyrinth ihrer Dutzende bröckelnder Backsteingebäude, blickt in tote Fensterhöhlen, geht durch schuttstaubige Straßen, und die Einschusslöcher, die noch aus der „Blutmühle“ stammen, als die 33. Armee der Ersten Belorussischen Front bis Ende April 1945 auf den gegenüberliegenden Höhen lag, passen gut ins Bild. Schon kurz hinter dem Eingang, lange bevor die erste Knochensäge zu sehen ist, die erste Fixiernadel, beginnt eine Welt, die nur schwer zu begreifen ist. Skelette stehen in den Raumecken, Hüte auf dem Schädel. Blutrot der Fußboden. Stiftehalter in Schädelform sind zu haben, Einkaufstaschen mit Gehirn drauf.

Rurik von Hagens bietet Schokokekse an. Und dann erzählt er. Dass Plastinate haltbarer sind als ägyptische Mumien, „im Prinzip unbegrenzt“ und ein Ganzkörperpräparat 70.000 Euro kostet. Von den 70 Mitarbeitern und dem symbolischen Euro, für den das Werksgelände 2006 über den Tisch ging. Dass er keinen 3-D-Drucker kennt, der einen originalgetreuen Modellersatz für ein echtes menschliches Präparat hinkriegt. Von dem „Kulturkampf“ um das knappe Dutzend „Körperwelten“-Ausstellungen, die derzeit weltweit touren: Bildung oder Voyeurismus? Dass das Hauptgeschäft hier rein wissenschaftliche Präparate sind, für Universitäten. Man spürt: Es geht ihm um wirkliche Offenheit, wirkliches Erklären, Verstehen. Niemand soll denken, dass er etwas zurückhält, dass er ausweicht. Kritische Fragen? Rurik von Hagens stellt sich. Und zeigt, zeigt, zeigt. Immer noch über blutroten Boden geht es in die Ausstellung, das „Plastinarium“. Grünpflanzen sorgen dafür, dass hier wenigstens ein klein bisschen Leben herrscht. Aber ihr Leben ist vorgetäuscht – auch sie sind aus Plastik. Wir lernen, dass man auch Käsekuchen plastinieren kann, sogar ein Stück Wattenmeer. Rurik von Hagens, selbst als Körperspender registriert, erzählt vom „Bodymo-


KÖRPERWELTEN – Eine HERZenssache

Ästhetik des Todes: Das Gehirn als Scheibenschnitt

TicketgutscheinVerlosung Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die Ausstellung. E-Mail an: gewinnen@stadtblatt-os nabrueck.de Stichwort: „KÖRPERWELT EN – Eine HERZenssache“ Einsendeschluss: Di. 15.5.2018

Organfunktionen und häufige Erkrankungen, erläutert an Präparaten. Die Erkenntnis: Bereits kleine Änderungen im täglichen Leben können große Auswirkungen auf den Gesamtzustand unseres Körpers haben. Es gibt Studenten-, Blinden- und Lehrerinfotage, SchulklassenFührungen, Specials wie den Krimiabend der Autorengruppe „Schriftrolle“, eine Yoga-Session im Schlossgarten sowie Vorträge, u. a. kommt der Pathologe Alfred Riepertinger und der Kriminalbiologe für forensische Entomologie Mark Benecke. P 19.5.-2.9., OsnabrückHalle www.koerperwelten.de/osnabrueck

Erstlagerung: Hier kommen die frisch Verstobenen an

Sezier-Equipment: Leichenarbeit erfordert schweres Gerät

Rico Nitsche: „Für mich ist das Handwerk.“

Alles muss weg: Was die Muskulatur verdeckt, wird entsorgt

bil“, mit dem frisch Verstorbene abgeholt werden, durch den Kopf, die Hälfte des Schädeldecke fehlt, silbermetallic, mit Logo drauf: „Kommt ganz schön für den Blick aufs Gehirn. Später, beim Essen auf der Empore (wer das ausrum. Das alte hatte Motorversagen, bei 700.000 Kilometern. Das neue hat auch schon 180.000 auf hält, kann sich Schnitzel nehmen, auch Blumender Uhr.“ Er sagt Sachen wie: „Wir sind gewisser- kohl), kommt, unerwartet, Gunther von Hagens damaßen ein postmortaler Schönheitssalon.“ Und er zu, schwer gezeichnet von Parkinson. Erklärt, woverteidigt, dass nicht alle „lebensnahen Posen“ ran er arbeitet, woran er leidet. Sagt Sätze wie: der Ausstellungspräparate wirklich streng lebens- „Der Teufel packt mich, schüttelt mich!“ Eine Benah sind. Ein Mann, der seine eigene Haut in der gegnung, die verstört, an diesem Ort des Todes. Sein privates Labor beginnt mit Spiegelwänden, Hand trägt? „Wie hätten wir die denn sonst zeigen können? Wäre sie am Körper dran, könnten wir ja silberfarbenen Decken und Fußböden, alles voller nicht in dessen Inneres sehen.“ Pause. „Solange Kakteen. Blendende Helligkeit. Dann wird es düswir aus dem Gehirn keinen Blumenkohl schnitzen, terer und düsterer. Höhlenhaft. Uralt. Bausubstanz aus der Lunge keine Vase formen ...“ Noch so ein wie aus der Zeit der Eroberung durch die Rote Armee. Wieder erklärt Gunther von Hagens sich, erVersuch der Lockerheit, aus dem nichts wird. Präparationsabfälle wie Haut und Fettgewebe klärt, erklärt. Zieht OP-Handschuhe an, steckt seiwerden übrigens verbrannt und kommen in ein ne Finger in Probenschälchen. In Regalen Dutzende von Herzen, Nieren. Am Ende anonymes Grab. „Gesetzlich vorgeöffnet Gunther von Hagens die Tür schrieben“, sagt Präparator Rico „Wir haben zu seiner Wohnung. Lässt uns ein. Nitsche, der an einem der SeziertiWir sehen viel an diesem Tag. Die sche gerade mit einer Pinzette Gegenug Leichen riesige Säge für das bisher größte webe von einer ziemlich fahlen im Keller!“ Präparat, einen Elefanten – 480.000 Hand entfernt. „Ist als Sondermüll Rurik von Hagens Euro teuer, nur einmal benutzt. Laeingestuft, da stecken ja ziemlich ger voller Acetonbäder – ganze Körviele Chemikalien drin, nach all den Arbeitsschritten hier.“ Seit zwei Jahren arbei- per darin, Teile. Eine Giraffe auf einer Palme, Rippen, tet er hier als Präparator. „Klar, du hast schon Res- Flanken und Fell präpariert als hätte sie Flügel – pekt gegenüber der Materie Mensch“, sagt er. lebensecht, respektvoll, nurmehr dokumentierend, „Aber für mich ist das Handwerk. An einem sehr im Auftrag naturkundlicher Bildung und Aufkläexpliziten Gegenstand.“ Seit er hier Tag für Tag mit rung, ist das nicht. Irgendwo im Hof ein halbzerfalToten arbeite, achte er stärker auf seinen Körper, lenes Boot, mit Skelett darin, als Pirat. Wir sehen auf seine Gesundheit: „Der Mensch ist ja schon ein längenextrahierte Menschen, mittig von oben bis Wunderwerk der Natur. Unbegreiflich, diese Inge- unten zerteilte. Eine Raucherlunge mit Luftwegen. Aufgeklappte Brust- und Bauchdecken. Harnblasen, nieursleistung!“ Der Rest von Nitsches „Gegenstand“ ist unter Darmtrakte, krebsbefallene Lebern. Und immer wieeiner Plastikplane verborgen. An den Seziertischen der abblätternden Putz, herabhängende Tapeten, vor ihm ist das anders. Offener Bauchraum, offener lichtlos-fahle Gänge mit Dutzenden alter Türen. 24 Stunden patrouilliert hier Security. Auch geBrustkorb. Tod, unübersehbar. Über allem der stegen die Polen von jenseits der Neiße. Rurik von chende Geruch von Aceton. Nur ein paar Schritte entfernt: Die Abteilung, in Hagens: „Wenn Niedrigwasser ist, kommen die oft der die Toten in ihre finale Pose gebracht werden. rüber, Regenrinnen klauen.“ Und, mit Blick auf den Als Schachspieler zum Beispiel, als Diskuswerfer. Verfall der vernagelten Direktorenvilla am Fluß, Oder als Paar beim Sex. Hier riecht es zwar nicht ein Sinnbild des Todes wie alles hier: „Schade. Aber mehr. Und den Toten wird hier wieder Leben gege- wer will das unterhalten?“ Ein Zeichen von Leben allerdings gibt es: Das ben. Aber leicht erträglich ist dieser Ort trotzdem nicht. Abgetrennte Köpfe, innere Organe. Auf ei- Beatmungsgerät im Raum, in den das Bodymobil nem Tisch, neben einer Desinfektionsflasche, ein die frisch Verstorbenen bringt. Ist hier doch nicht abgelöstes Gesicht. Daneben, an einem Fixierge- jeder tot? Rurik von Hagens, ratlos: „Komisch. Verrüst, der dazugehörige Körper, mit Vertikalschnitt steh ich nicht. Hab ich hier noch nie gesehen.“ STADTBLATT 5.2018 19


familiensache

FOTO: KAROLINA GAIDA

Kollektiv. Interaktiv. Partizipativ. Jedes diese reimfesten Adjektive trifft auf den Audiowalk „Krieg und Spiele“ zu, zu dem das Theater Osnabrück im Rahmen des „Stadtprojekts Courage“ herausfordert. Ob das was mit dem Ausdruck „Brot und Spiele“ des römischen Dichters Juvenal zu tun hat? Egal, es hat was mit dem Schinkel zu tun, und mit dem Ersten Weltkrieg. Wer sich dem 45-Minuten-Gang aussetzt, konzipiert für alle ab 14 Jahren, wird per Funk und Kopfhörer durch einen Stadtteil gesteuert, in dem noch heute die Spuren eines Krieges zu sehen sind, von dem „viele sicher kaum denken, dass er sehr mit Osnabrück zu tun hatte“, so Milena Noëmi Kowalski, Dramaturgieassistentin, die den Walk geplant hat. Aber spätestens im Hasepark wird es dann heftig: Das Stahlwerk, das einst hier stand, produzierte Granaten und Minen, Tausende pro Tag.

FOTO: HALFPOINT/FOTOLIA.COM

Und: Marsch!

Schinkel im Ohr: So sieht ein Audiowalk aus Der Walk ist nicht nur ein Gang in die Vergangenheit. Kowalski: „Wir fragen: Unter welchen Bedingungen wird der Einzelne verführbar für kriegstreiberische Propaganda, Demagogie?“ Auch die Gruppendynamik des Walks wird so zum Sinnbild. Kowalski: „Eine Gruppe lässt sich durch die Stimme eines Einzelnen leiten, folgt allen Anweisungen, geschlossen: jetzt rechts, jetzt stehenbleiben, jetzt weiter. Und wenn eine Gruppe geht, verfällt sie fast automatisch in Gleichschritt, in eine Marschordnung ...“ Sounds sind zu hören, von damals, von heute. Stimmen dringen in unsere Köpfe. Kowalski: „Und die Gruppe geht nicht einfach nur. Es gibt kleine HARFF-PETER SCHÖNHERR Aufgaben ...“

Lässiger Ausflug: Kinderwagen schieben mit Stil

Neue Generation Hält man die Augen offen, sieht man sie überall, moderne, trendige Hipster-Eltern, für die Kinder ein LifestyleAccessoire zu sein scheinen.

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chlenderst du durch die Stadt, fallen sie dir immer wieder ins Auge. Gerade an beliebten Treffpunkten, wie dem Kogge-Piraten-Spielplatz zwischen Schlecks, Bottled und Grünem Jäger, wimmelt es nur so von ihnen: junge Eltern mit ihren Kindern. Manche Familien stechen aus dem bunten Treiben heraus, sie sehen besonders cool und trendig aus und stellen ihre Gelassenheit zur Schau. Die Männer tragen Bärte, die Frauen Turnschuhe und Retro-Brillen, die Generation Hipster wird Eltern. Dieser Personengruppe haften zahlreiche Vorurteile an: Die Kinder haben ausgefallene Doppelnamen, das Essen muss zucker-, glutenfrei und vegan sein, Kinder und Einkäufe werden im Lastenfahrrad statt im Auto transportiert, und der Kinderwagen ist ein Sta-

tussymbol. Sind das nur Klischees? Lässig schiebt ein Mann mit obligatorischem Vollbart, T-Shirt, rissiger, hochgekrempelter Jeans seinen Sprössling in einem Oldschool-Kinderwagen durch die Stadt. Mehrere Paare sitzen mit ihren Kindern und Eiswaffeln auf der Decke am Rande des Spielplatzes. Hin und wieder sind tatsächlich ausgefallene Namen zu hören, alle Elternteile wirken extrem modern und locker. Im Babyfachmarkt „BabyOne“ ist dieser Trend nicht so extrem zu erkennen. Die Nachfrage nach Retro-Kinderwagen geht zurück. „Gerade Kinderwagen werden immer moderner. Das ist ein wirklicher Trend, den ich momentan wahrnehme“, berichtet Frau Merlaku, Verkäuferin. Die werdenden Eltern wollen etwas, was nicht mehr so „plüschig“ und „balüsig“ ist, wie noch vor ein paar Jahren. Kompakt, praktisch und flexibel soll es sein. „Fast alle Eltern fragen direkt am Anfang, woher das Produkt kommt und aus was es besteht, ob Schadstoffe enthalten sind.“ Auch das ein Trend, der neu ist – und bemerkbar.

Mami Moshpit Mai! Woche, Bowle, Käfer. ‘s erwacht der letzte Schläfer. Die Bäume sind ganz rausgeputzt. Die Beine wer’n zum Gehen benutzt. Ins grüne Gras, da setz‘ ich mich, doch die Hornisse störet mich. Ich habe Lit’ratur parat, die gibt ganz ungeniert den Rat: Weißt du nicht, was du werden sollst, so lerne, nix zu wollen. Tollst

du auf ‘ner grüner Wiese rum, werd doch Hornissen-Ignorierer, der...*Nadel fetzt quietschend von der Platte* nicht reimen kann. And who gives fewer fucks about the small stuff. Life is SHORT! OK? Und jetzt alle raus, an die Luft, mit Büchern oder ohne, und zusammen (mit Jan Delay): Wir machen das klar! Oh ja. (Huch! Doch noch’n Reim. Du bist dicht? Na und – Mami ist DICHTER!)

Eure Mami „Rilke“ Frühlingserwachen

PS: Jetzt endlich und erstmals: Hatemail und Fanbriefe direkt an @bright_idea_kat bei Instagram.

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Man könnte meinen, dass Elternsein noch nie so leicht war, wie in der heutigen Zeit. Es gibt Kindergeld und Ganztagsbetreuung, Elternzeit, Wegwerfwindeln und Fertignahrung. Vielleicht war es aber auch noch nie so schwer, Kinder zu haben und Eltern zu sein wie heutzutage. Auf Eltern lastet ein enormer Druck: Die Mütter müssen Super-Women sein, die Karriere machen, die Kinder top betreuen und dabei noch absolut frisch und hip aussehen. Die Väter müssen erfolgreich im Job sein, aber auch gleichzeitig ihrer Vaterrolle gerecht werden, und die Kumpels sollen auch nicht zu kurz kommen. Hipster-Eltern versuchen dies alles unter einen Hut zu bekommen: To-go-Kaffee in der Hand, Smartphone auch, modische Kleidung – so wird demonstriert, dass sie nicht nur Eltern sind und ihr Leben nicht für die Elternrolle aufgeben. Junge Eltern stellen an sich riesige Anforderungen, um den Ansprüchen der Gesellschaft gerecht zu werden und machen sich damit das Leben unnötig schwer, egal ob Hipster-Eltern oder nicht. LENA GUTENDORF


umwelt GRÜNE GESICHTER So geht Umweltschutz

Björn Windmann Schule am Berg, Bissendorf

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ich... versuche, bereits den Kindern mit auf den Weg zu geben, wie spannend und Beschützens wert die Natur ist. Eine meiner spannendsten Aktionen war... der Augenblick, wo ich mit den Schülern zum ersten Mal an einem geöffneten Bienenvolk gearbeitet habe. Zu sehen, wie fasziniert die Kinder davon waren. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich: Wechsle zu einem Ökostromanbieter

und entsiegle deinen Garten. Eine der größten Umweltsünden ist für mich ... der unfassbar unbedenkliche Umgang mit Plastik. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich... die Verstromung von fossilen Brennstoffen stoppen und die erneuerbaren Energien fördern. Mir gibt Hoffnung, dass ... durch umwelterzieherische Maßnahmen in den Elternhäusern, Kindergärten und Schulen Kinder heranwachsen, die bereits ein gutes Umweltbewusstsein entwickelt haben und dieses dann auch an

ihre Kinder weitergeben können. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... der Lebensraum von Tieren und Pflanzen nicht weiter zerstört wird und die Menschen wahrnehmen, wie schön dieser Planet ist. Unsere Schule engagiert sich für die Umwelt, indem ... wir uns im Rahmen des Siegels „Umweltschule in Europa“ für Artenvielfalt und Schonung von Ressourcen einsetzen. Dazu zählt das Anlegen einer Streuobstwiese sowie Nisthilfen für eine Vielzahl von Insekten. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Weniger ist mehr Verpackungen aus Plastik, wohin man schaut. Das müsste doch zu reduzieren sein? Autorin Lena Gutendorf macht den Selbstversuch.

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Bei jedem Deutschen fällt, statistisch gesehen, 36 kg Plastikverpackungsmüll pro Jahr an, Tendenz steigend. Gerade Lebensmittel werden immer häufiger in Plastik verpackt. Machen wir so weiter, wird 2050 dreimal mehr Plastik im Meer sein als Fisch. FOTOS: FELIX GUTENDORF, LENA GUTENDORF

n Plastik kommt man im Alltag kaum vorbei; wir leben in einer Plastikwelt: Ananas, geschält und eingeschweißt, Kartoffeln im Plastiknetz, Zahnbürste und Seifenspender aus Plastik, Shampoo- und Spülmittelflaschen.

Alternative: Zahnbürsten aus Bambus

Grund genug, mein Konsumverhalten zu überdenken, finde ich, und reduziere eine Woche lang meinen Plastikkonsum. Tag 1: Ich stehe im Supermarkt vor meinem ersten Problem und einem Gewissenskonflikt: Kaufe ich, wie immer, die Bio-Gurke mit Plastikverpackung oder die konventionelle ohne? Ausnahmslos alle Bio-Produkte sind hier in Plastik verpackt. So sollen die Kunden sicher sein, dass sie auch wirklich Bio kaufen und nicht aus Versehen konventionell. Ich beschränke mich auf das Allernötigste – Nudeln, Streichkäse, Sahne – Plastik ist trotzdem dabei. Auch mein Bad ist ein Plastikmeer aus Flaschen, Tüten und Tuben. Tag 2: Bio-Laden. Alles teurer, aber wenigstens gibt es Obst und Gemüse ohne Plastik. Ich kaufe mir noch eine Zahnbürste aus Holz. Dann gehe ich ins Netz. Super Tipps zum PlastikFasten! Tag 3: Statt Flüssigseife benutze ich jetzt Seife am Stück, statt mit Shampoo wasche ich mein Haar mit Natron und Zitronenwasser. Kokosöl ist meine neue Haarkur und Creme, Duschzeug habe ich aus fester Seife und Olivenöl selber gemacht. Alles ist ohne großen Aufwand umsetzbar und funktioniert erstaunlich gut. Tag 4: Statt der Billig-Nylonstrumpfhosen, die total schnell kaputt gehen, habe ich jetzt eine unkaputtbare Strumpfhose, die zwar teurer ist, aber hoffentlich auch länger hält. Meine Lebensmittel kommen jetzt in einer

Biolebensmittel in Plastik, konventionelle nicht: ökologischer Unsinn Bio-Kiste direkt aus der Region und sind, wenn überhaupt, nur in Papiertüten verpackt. Tag 5: Schwieriger wird es da bei Zahnpasta. Die gibt es nur in Plastiktuben, und ich habe zwar Rezepte zum Selbstherstellen gefunden, mich aber nicht ran getraut. Gut, es gibt Zahnpasta am Stiel, aber die ist bei Stiftung Warentest durchgefallen. Also auch keine wirkliche Alternative. Tag 7: Erkenntnis: Verpackung sparen geht! Etwa, indem man Seife oder Nudeln selber macht. Oder beim Einkauf in Läden wie „Tara unverpackt“, wo man Lebensmittel in mitgebrachte Behälter abfüllen kann. Leider ist das sehr teuer und für mich für den täglichen Einkauf nicht machbar. Das Praktikabelste: der Mittelweg. Der ist weder zu zeit- noch zu kostenintensiv. LENA GUTENDORF STADTBLATT 5.2018 21


theken-talk Alina Mihalic Sonnendeck

Frisch, frisch, frisch: Furittsu

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errlich, dieses Wetter! Da bekommt man doch gleich Lust auf frisches, leichtes Essen. So geht es zumindest Hedda diesen Monat. Perfektes Timing für das Furittsu, das aufgrund der Bauarbeiten etwas verspätet in den Start geht. Dafür aber richtig: Die japanische SushiBar ist der Nachwuchs der nun 5-köpfigen Friedrich-Familie. Furittsus Sushi-Koch Jun Mita hat sein Handwerk bei japanischen Sushi-Meistern gelernt. Das Furittsu hat seine Pforten seit dem 20.4. geöffnet; wer also noch nicht da war, sollte dies ändern. Naja, es muss ja nicht immer alles leichte Kost sein. Besonders wenn es

um einen richtig, richtig guten Burger geht. Das Bulldog hat nun sein zweites Standbein in der L+T Markthalle aufgemacht: Tolles Ambiente mit Kunst von Thomas Jankowski, leckere Burgerkreationen und noch mehr Platz. Das Bulldog macht mit der Markthalle bereits um 9.30 Uhr auf. „Ein Frühstücksangebot wäre da in der Zukunft gar nicht so abwegig“, erzählt Jonas Nehmelmann. Wir dürfen gespannt sein. Und endlich hat uns auch wieder die Spargelzeit erreicht. In den Monaten Mai und Juni tischen verschiedenste Gastronomien das Sommergemüse auf. Ob auf Burger, als klassisches Ge-

FOTO: JACOB MASON

what’s new

Funktion hier: Servicekraft. Ab und an findet man mich an der Garderobe, aber das ist eher selten. Dabei seit: Februar 2017. Wie kams? Ich war hier mit einer Freundin feiern, als ich einen Zettel sah, dass Aushilfen gesucht werden. Prompt beworben und direkt angefangen. Das wird am meisten bestellt: Unser hauseigener Schnaps „Apfelstrudel“. Dein persönliches Lieblingsgetränk: Auf jeden Fall Gin. Wir waren vor Kurzem auf der Drinks!Con Messe und haben viele leckere Gins von kleineren Unternehmen probiert. Nach Feierabend… Holen wir vom Team uns noch bei McDöner etwas Feines zu essen. Die kennen uns schon recht gut da. In der Freizeit… Spiele ich viermal die Woche Handball in Lemförde. Sonst geht

richt oder als kleines Häppchen: Hedda freut sich auf die Kreationen, die auf ihren Teller landen. Ihr wollt gerne Urlaub machen, aber dafür nicht gleich das Land (oder gar den Landkreis) verlassen? Architekt Christian Kolde hat mit seinem Rittergut Osthoff ein wunderschönes, historisches Landhotel am Harderberg geschaffen – gemütliche Atmosphäre mit individuell gestalteten Hinguckern – und ein Biergarten mitten in der Idylle. Das Hotel Rittergut ist nicht nur für Hotelgäste bestimmt; gerade Tagesausflügler können dort die Seele baumeln lassen und sich von der gehobenen Hausmannskost überzeugen. So schnell vergehen 20 Jahre: das Steigenberger Hotel Remarque feiert am 2.6. seinen Geburtstag. Die Gäste erwartet ein Ball mit musikalischer Untermalung der Band Mrs. Brightside, leckeren Speisen und sogar Deutschlands bekanntestem Robbie WilliamsDouble. Ob dieser auch „Angel“ für alle singt? Hedda wünscht alles Gute!

FOTO: JACOB MASON

what’s up by Hedda Horch

es besonders bei dem tollen Wetter mit Freunden in den Schloga. Welchen Promi hättest Du gerne an den Tresen? Andreas Wolff, Handballtorwart für die Nationalmannschaft. Mit ihm könnte ich über unsere gemeinsame Leidenschaft quatschen. Das Osnabrücker Nachtleben… ist schön vielseitig. Es sind nicht alle Clubs oder Bars auf einem Haufen. Ob Altstadt, Innenstadt oder am Güterbahnhof jede Ecke mit ihren Locations hat ihren eigeINTERVIEW: CAROLIN RUPP nen Charme.

Und noch ein Event, das Hedda am Herzen liegt: Das Museum Industriekultur lockt mit einer Sonderausstellung „Na dann, Prost! Die Geschichte der Gaststätten und Biergärten in und um Osnabrück“, passend zur Biergartensaison. Beleuchtet wird die Geschichte der Ausfluglokale in und um Osnabrück seit dem 19. Jahrhundert. Zu guter Letzt noch ein Thema, das Hedda besonders wichtig ist: Bis vor Kurzem war den wenigsten Leuten bekannt, dass das Code-Wort „Ist Luisa hier?“ Frauen aus einer misslichen Lage helfen kann. Was in Gastronomien und Diskotheken anderer Städte schon seit Jahren gang und gäbe ist, soll sich auch in Osnabrück manifestieren, damit Frauen diskret geholfen werden kann, sollten sie sich bedrängt oder unsicher fühlen. Der Frauen-Notruf Münster e.V. hat das Projekt initiiert und schon in über 20 Städten verbreitet.

Bis die Nächte ...

La Qué Ambiente: Die Inneneinrichtung ist schlicht und gemütlich gehalten. Der große Raum am Eingang ist so eingerichtet, dass sich der Gast nicht verloren fühlt. Besonders schön ist die hintere Terrasse mit Blick auf die Hase. Angebot: Das La Qué setzt auf Frische und Qualität der vietnamesischen Küche. Wie wäre es mit einer leichten Sommerrolle mit hausgemachter Hoisin Sauce? Oder der zeitlosen Pho-Suppe, die im La Qué mit frischen Reisbandnudeln serviert wird? Die vietnamesische Küche hat jedoch noch viel mehr zu bieten: Leckere Gerichte aus der Pfanne oder vom Grill, Königssuppen und ein Dessert, das wir wärmstens empfehlen: Gedämpfte Bananen mit Kartoffelmehl, Kokosmilch und Tapiokaperlen. Mhhh… Übrigens: alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen Besonderheit: Jedes Gericht wird mit frischen Kräutern als Beilage serviert, sodass TEXT: CAROLIN RUPP der Gast nach Belieben verfeinern kann. P Neumarkt 1, Mo-Sa 12-21h, So und Feiertags 13-21h

Das Steigenberger Remarque Hotel feiert Geburtstag! Mit dabei: Mrs. Brightside


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

ANZEIGEN

Grüner Jäger 1.4. bis 15.6.2018 Spargel-Essen & Spargel-Buffet Spargel zum SATT ESSEN ab 10 Personen 27,50 € p.P. ab 30 Personen 26,50 € p.P.

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Das große Spargelbuffet

Bei Wind und Wetter überdachter Biergarten

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An der Katharinenkirche 1 · Tel 0541 27360

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Besuchen Sie uns auf der Maiwoche! Nobbenburgerstr. 15 · Osnabrück fon 0541 406 95 20 · www.el-hidalgo.de

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Vatertag 31.5.2018 Um Reservierung wird gebeten. Weitere Infos auf unserer Website!

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HOTEL | RESTAURANT | TAGUNGEN | FEIERN

STADTBLATT

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ab 4,10 € Osnabrück Hegertor-Viertel

tägl. Ab 17.30 Uhr und Telefon 0541/23914


musik

Einfach gute Popmusik Es ist viel bei ihnen passiert, seitdem wir vor fünf Jahren zum ersten Mal über Männersache berichtet haben. Ein Gespräch über eigene Songs, ein eigenes Festival und eigene Fans.

So sehen TV-Show-Sieger aus: Lucas Günzel, Roland Streicher, Nico Gomez und Severin von Rose (v. l.)

24 STADTBLATT 5.2018

brück Gesang und spielt in dem Elektroprojekt Pulsar. STADTBLATT: Als ihr angefangen habt, war das Thema „Männer und ihre Macken“ ein wichtiger Teil eurer Musik. Wo steht ihr heute? NICO GOMEZ: Wir sind von diesem Männer-Thema ganz weg. Wir gehen immer weiter in Richtung Pop – wir möchten eigene Songs schreiben und einfach gute Popmusik machen. Wir waren vor einigen Monaten Support von Naturally 7, einer der ganz großen internationalen A-capella-Acts. Das war eine große Ehre für uns, und es hat uns noch mal gezeigt, wo wir hin möchten. ROLAND STREICHER: Wir experimentieren gerade viel. Wir schauen, ob wir beim reinen a capella bleiben oder Männersache vielleicht auch um eine Band erweitern. Das kommende Jahr wird spannend für uns – wir möchten den nächsten Step machen. STADTBLATT: Einen großen Schritt habt ihr im letzten Jahr getan. Ihr habt eine Folge der Sat1-Show „It's Showtime! Das Battle der Besten“ gewonnen. NICO GOMEZ: Wir haben echt nicht damit gerechnet, dort zu gewinnen und das Preisgeld mit nach Hause zu nehmen. Wir dachten: „Vielleicht sieht uns jemand und möchte uns live buchen“ … Aber dann gewinnen wir die

Folge! Das hat uns einen enormen Schub gegeben. Danach ist in unserem Bandsound einiges passiert. ROLAND STREICHER: Daraus hat sich auch die Zusammenarbeit mit Wincent Weiss entwickelt. Nach der Sat.1Show wurden wir zu einem Event der Dirk-Nowitzki-Stiftung eingeladen und hatten dort einen Auftritt. Wincent Weiss war auch eingeladen und wir hatten zufällig in unserem Deutschpop-Medley einen Song von ihm. Das fand er so gut, dass er uns mit auf seine Tour genommen hat, und für sein Akustikalbum haben wir gemeinsam mit ihm einen Song aufgenommen. STADTBLATT: Ihr seid alle vier studierte Musiker, ausgebildet am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Habt ihr noch Kontakt zum IfM? SEVERIN VON ROSE: Ja, zu früheren Kommilitonen, viele kommen zu unseren Konzerten auf der Maiwoche. Und aus guter Tradition treten wir jedes Jahr nach wie vor bei der Erstsemesterbegrüßung der Hochschule auf. Wir haben der Hochschule viel zu verdanken. STADTBLATT: Ihr seid echte Stammgäste der Maiwoche. NICO GOMEZ: Stimmt. Seit 2013 waren wir in jedem Jahr auf der Maiwoche – und jedes Jahr war geil! Wir wundern

uns immer wieder von Neuem, wo die ganzen Leute her kommen (lacht). Wir haben inzwischen einen eigenen kleinen Fanclub, mit Fans aus Osnabrück und der Region, die zu jedem unserer Konzerte kommen. Das fühlt sich superschön an, dass jemand teilweise hunderte von Kilometern fährt, um uns zu sehen. STADTBLATT: Die Maiwoche ist in diesem Jahr in die Diskussion gekommen. Wofür steht sie für euch? SEVERIN VON ROSE: In erster Linie ist die Maiwoche für uns eine Musikveranstaltung. Auch wenn ich privat zur Maiwoche gehe, dann wegen der Bands – und dann trinke ich natürlich auch ein Bier oder esse dort etwas. STADTBLATT: Ihr habt in Osnabrück ein eigenes A-capella-Festival etabliert, das Osnapella. Wie geht’s damit weiter? NICO GOMEZ: Wir haben das jetzt zweimal im Haus der Jugend-Innenhof gemacht, und es war klasse! In diesem Jahr machen wir aber eine Pause, weil wir das Osnapella auch auf ein neues Level hieven möchten. Wir könnten uns da zum Beispiel ein zweitägiges Acapella-Festival in Osnabrück vorstellen, auch in einer größeren Location. STADTBLATT: Worauf dürfen sich die Leute freuen, die sich euch auf der Maiwoche anschauen? ROLAND STREICHER: Wir werden eigene Songs spielen, haben aber auch Medleys im Programm, etwa unser 90er-Jahre-Medley. Wir wollen zwei Stunden Spaß haben mit allen, die kommen. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 14.5., Maiwoche, Marktplatz

FOTO: SAT1/STEFAN HOBMAIER

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snabrück ist immer noch die Basis der A-capella-Band Männersache, obwohl zwei der vier Mitglieder inzwischen in Köln wohnen oder arbeiten und einer in Berlin. Aber hier, an der Hase, kommen sie zusammen, um zu proben oder, wie jetzt, ins Studio zu gehen. Nach einem Tag im Studio haben sich Nico Gomez, Roland Streicher und Severin von Rose Zeit genommen, in der STADTBLATTRedaktion vorbei zu schauen. Lucas Günzel, der Immer-noch-Osnabrücker, musste zu einem anderen Termin. STADTBLATT: Ihr wart gerade im Studio. Was habt ihr aufgenomen? ROLAND STREICHER: Unsere erste eigene Single: „Egal wohin“. Man kann sich den Track auf allen großen Portalen downloaden, und auf YouTube gibt es auch ein Video zum Song. Im Anschluss planen wir eine EP – und in absehbarer Zeit soll auch ein Album kommen. STADTBLATT: Ihr wohnt aber nicht mehr alle in Osnabrück, oder? NICO GOMEZ: Nein. Ich pendel zwischen Osnabrück und Köln, wo ich mit einem Produzententeam aus Köln an eigenen Songs arbeite. Auch da kommt bald eine EP heraus. ROLAND STREICHER: Und ich bin nach Berlin gezogen und dort als Songwriter und Produzent für andere Musiker tätig. SEVERIN VON ROSE: Ich bin nach Köln gezogen und gebe dort unter anderem Gesangsunterricht und singe ich der Rockband Void. Da kommt auch bald eine EP. Und Lucas unterrichtet hier in Osna-


FOTO: JMLUBRANO

10.-13. MAI 20.LIEDER- UND FOLKFESTIVAL Auch in Schöppingen dabei: Blues-Altmeister Lucky Peterson

Erdige Töne im Vechte-Delta Der Blues hat Tradition, ist dabei weder altbacken noch eintönig. Das Grolsch Blues Festival beweist es auch in diesem Jahr – mit einem Programm zwischen Americana und souligem Gospel.

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anch einer findet es schick, den Blues zu bewitzeln. Aber dieses gemeine Biest schleicht sich immer wieder ein in die jeweils populäre Musik. Jüngstes Beispiel: Alice Merton. Ein einziger Song, „No Roots“, brachte sie ganz nach vorn, in die Charts, sogar in Jimmy Fallons amerikanische Late Night Show. Und da steckt eine Menge Blues drin. Die Stilrichtung ist allgegenwärtig. Im Stoner Rock, im Hardrock, im R & B … No Roots? Der Dame kann geholfen werden. Wer den Wurzeln dieser Spielarten nachspüren will, ist beim Grolsch Blues Festival in Schöppingen an der richtigen Stelle. Jackie Venson, daheim in ihrer Heimat gefeiert, gehört derselben Altersklasse an wie Alice Merton. Die texanische Sängerin und Gitarristin paart in ihren selbstverfassten Songs Tradition mit einem charmanten R & B-Approach, bei ihren Soloauftritten auch mit moderner LoopTechnik. In Schöppingen wird sie in Band-Besetzung auftreten. Wie nah sich der Blues und zeitgemäße Rockmusik stehen, zeigt sich am Beispiel der australischen Lachy Doley Band, die mit Recht am ersten Festivaltag als Headliner platziert wurde. Keyboarder Lachy Doley spielte mit

Powderfinger, Joe Bonamassa, Steve Vai, muss sich aber nicht über die Namen anderer definieren – mit seiner dreiköpfigen Band erobert Doley, der gesanglich Steve Winwood recht nahe kommt, das Publikum im Sturm. In Australien umgetan haben sich auch Harper & Midwest Kind – und garnieren ihren süffigen Chicago Blues mit dem Blasinstrument Didgeridoo. In Richtung Americana tendiert die texanische Band of Heathens, nebenbei eine Indie Band reinsten Wassers. Von da ist es nicht weit bis zum perlenden Southern Rock der Jeremiah Johnson Band, die hörbar an Vorbilder wie Dicky Betts, The Outlaws oder auch Molly Hatchet anknüpft. Völlig unfair, wenige Namen aus dem einladenden Programm herauszuheben. Um dessen Bandbreite zu umreißen, seien noch Michelle David & The Gospel Sessions erwähnt, die Meriten wie einen Auftritt beim renommierten North See Jazz Festival – inklusive Standing Ovations! – und eine gehörige Portion ursprünglichen Soul mitbringen. Womit denn auch der Bogen zurück zu Alice Merton geschlagen wäre. HARALD KELLER P 19.+20.5., Schöppingen, Freigelände am Vechtebad

INTERNATIONALER FOLK FOLKROCK IRISH MUSIC PLATTDEUTSCHE LIEDER SINGER-SONGWRITER GITARRE 10. Ökumenischer Folk-Gottesdienst Kunsthandwerkermarkt rund um den Kirchplatz ALLAN TAYLOR LA KEJOCA ALETCHKO SANDY WOLFRUM AN ERMINIG SVAVAR KNUTUR TOM MCCONVILLE JENS KOMMNICK BIBER HERMANN BLUM & FRIENDS BREAKING STRINGS CIRCLE NINE CARO KISTE KONTRABASS CARSTEN LANGNER DEVIL STONE DANCER GÜNTER GALL DUO CASSARD JENS KOMMNICK FLEADH LAWAY THOMAS HECKING LÖFFELPIRATEN FRANCO MORONE GÜNTER GALL HAFENNACHT PETER KERLIN TANZGRUPPE WATKINS IN SEARCH OF A ROSE IRXN JACQUES STOTZEM SHORT TAILED SNAILS SIMON & JAN SONIA STIFF LA WOLF STRINGS & DRONES ABERLOURS SOPHIE WACHENDORFF DIE FEUERSTEINS

Änderungen vorbehalten

Kartenvorbestellungen + Informationen

www.folkfruehling.de mail: info@folkfruehling.de Venne im Osnabrücker Land zwischen Bramsche und Bad Essen


musik

Der Teufel im Detail Für Liebhaber: The Devil And The Almighty Blues erfinden das Rad nicht neu, überzeugen aber durch Qualität und Authentizität.

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Total Chaos: Veranstalten schon mal ein Friedenspunk-Picknick

Mehr als Iro und Lederjacke Seit fast 30 Jahren stehen Total Chaos für den reinen Hardcore-Ethos und beweisen: Punk lebt. Und ist immer noch für politische Aussagen gut.

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ür die Band um Sänger Rob Chaos hörte Punk noch nie bei der Musik auf. Total Chaos engagierten sich für „Food Not Bombs“ und das „Los Angeles Anarchist Center“, veranstalteten „Peace Punk Picnics“ und unterstützten Kampagnen der indigenen amerikanischen Bevölkerung. Außerdem ist Rob Chaos Mitbesitzer des Labels „SOS Records“, das Platten von Legenden wie The Exploited oder Sham 69 veröffentlicht. 1993 erschien das vollmundige Total Chaos-Debüt „We Are The Punx, We Are The Future“, auf das auch das legendäre Epitaph-Label aufmerksam wurde. Es folgten Auftritte in Europa, unter anderem bei den Chaostagen in Hannover, Besuche von Rassisten auf ihren Konzerten in den USA und eine Indizierung des Albums „Patriotic Shock“ in Japan. „Zur Epitaph-Zeit hatten wir ein großes Label, einen Nightliner und konnten als Profimusiker leben“, erinnert sich Rob Chaos. „Aber wir haben alles auf den Kopf gehauen und nur Party gemacht.“ So kam es schließlich zur Trennung vom Label. „Danach wurde alles etwas kleiner und weniger verrückt“, sagt Rob Chaos. „Aber die Kids kommen immer noch zu unseren Shows und

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kaufen die Platten. Auch in Europa war es immer großartig.“ Erreicht haben das Total Chaos durch fleißiges Touren. „Dadurch haben wir diejenigen, die wir verloren hatten, zurückgewonnen“, meint Rob Chaos. „Ich bin mir sicher, dass die Leute, die ‚Patriotic Shock‘ gekauft haben oder uns bei den Chaostagen gesehen haben, auch heute noch Interesse an Total Chaos haben.“ Zuletzt erschien mit der „Street Punx EP“ neues Material der Band. Und Songtitel wie „No Peace In The City“ oder „Nation Of War“ zeigen, dass Punk weiterhin in die Zeit passt. Dieses politische Interesse an der Lage der Welt war auch für den deutschstämmigen Gitarristen Shawn Smash immer wichtig: „Zu unserem Album ‚Freedom Kills‘ gab es 28-seitiges Booklet mit politischen Informationen. Punk ist mehr als eine Lederjacke und ein Iro.“ Wie heißt es so passend im Song „Riot 77“: „When punk first came alive/Part of the class rebellion from the misfits of that time/People needed solutions for the boredom of their lives/We still feel the brilliance of the punk scene of that time/It’s a riot 77 and punk is still alive.“ MALTE SCHIPPER

P 8.5., Dirty & Dancing

ach Lonely Kamel kommt mit The Devil And The Almighty Blues prompt die nächste skandinavische Band ins Westwerk. Bluesgeschwängerter Sound, unverfälschte Gibson-Gitarren und Vollröhren-Verstärker: Die fünf Musiker aus Oslo verzichten bewusst auf digitalen Schnickschnack. Das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Der Mix wirkt wunderbar natürlich, aber fett und passt perfekt zu den live eingespielten Songs. Dass die Stücke gerne mal die 10Minuten-Marke sprengen, passt da nur ins Bild. Die Band nimmt sich Zeit, zieht einen Spannungsbogen über einzelne Stücke, vom souligen Intro bis zur ausufernden Jam-Extase. Fans von The Black Keys, Rival Sons oder den genannten Lonely Kamel werden sich schnell heimisch fühlen. Improvisierte Jam-Teile reihen sich an eingängigen Rock 'n' Roll. Und das in einer Qualität, bei der man sich einfach wundert, warum „The Devil" nicht schon viel größer sind. Ein Grund dafür ist sicher der Faktor,

dass sich die Musik der Norweger nicht einfach nebenbei konsumieren lässt. Sie verlangt 100%ige Aufmerksamkeit, wabert sich in einem Moment in doomige Langsamkeit, bricht dann wieder auf und zieht das Tempo an. Wer genau hinhört, bemerkt kleine Feinheiten, Timing-Schwankungen und Spielfehler, die mit einer Live-Aufnahme eben einhergehen und sie sympathisch machen. So stellt sich beim Hören wirklich das Gefühl ein, der Band im Proberaum auf die Finger gucken zu können – herrlich. Aber: Das ist alles nicht neu. The Devil And The Almighty sind wirklich nicht innovativ, selbst der Bandname wirkt anno 2018 wie Stangenware. Während zum Beispiel „Earth Rocker" von Clutch sehr eigenständig rüberkommt, fehlt es den Norwegern an eigenständigen Merkmalen. Diese Stoner Rock, Blues und Retro-Rock Bewegung hat mittlerweile so viele Ableger, dass es einfach schwer fällt, herauszustechen. Wem dieser Sound gefällt, wird das aber nicht weiter stören. Als Anspieltipp eignet sich der Opener vom Debütabum „The Ghosts Of Charlie Barracuda”, ein fast achtminütiges Epos mit Groove, Spannung und Gänsehaut-Potenzial. Fazit: Nichts für's Radio, sondern für den Plattenteller! MARCO BÄCKER P 1.6., Westwerk

Stoner Rock, Blues und Retro-Rock – The Devil And The Almighty Blues mögen’s knackig


Experimentierfreudiges Trio: Caro Kiste Kontrabass

HORST EVERS

03 MAI THEATER (OS) 05 MAI THEATER (LIN) TICKET AB € 18 (+ GEB.)

08 MAI

AMPLIFIER

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 22 (+ GEB.)

10 MAI

STIFF LITTLE FINGERS KLEINE FREIHEIT (OS) • € 24 (+ GEB.)

CHRISTIAN STEIFFEN 16 MAI FORUM (BI) 19 MAI JOVEL (MS) TICKET JEWEILS € 24 (+ GEB.)

26 MAI

THE LION & THE WOLF KLEINE FREIHEIT (OS) • € 10 (+ GEB.)

27 MAI

MANUEL MÖGLICH

LAGERHALLE (OS) • € 12 (+ GEB.)

09 JUN

KAFVKA

Teamplayer

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 13 (+ GEB.)

17 JUN

RAINALD GREBE

AULA AM AASEE (MS) • € 23 (+ GEB.)

Folk – das ist nicht nur ein Mann mit Gitarre. Auf dem Venner Folk Frühling spielen in diesem Jahr auch viele interessante Bands.

i

hr Programm haben sie gleich mal zum Bandnamen gemacht: Caro Kiste Kontrabass. Caro Wendel reimt, summt, textet, singt und spielt Gitarre sowie Ukulele. Ansonsten studiert sie Sprachwissenschaft, Germanistik und Musik und startet Projekte mit und ohne Crowdfunding. Axel Garbelmann bedient neben der Cajon (= Kiste) auch noch Mandoline, Banjo und Didgeridoo. Ansonsten ist er als Impro-Schauspieler, Word-Surfer und UnterweltFührer in Aktion. Und Harald Bernsteins Wurzeln reichen zurück in die düsteren Grüfte und Punk-Keller der 80er Jahre. Den früheren E-Bass hat er inzwischen gegen einen Kontrabass getauscht. Die drei haben sich gesucht und gefunden. 2012 erschien das Debütalbum „In der Nähe der Zufriedenheit“, für das sie auf Anhieb den Förderpreis der Liederbestenliste bekamen. 2017 folgte das Album „Fahrlässige Poesie“ mit Songs

13 —14 JUL

TALGE OPEN AIR

BEI BERSENBRÜCK MIT: ADAM ANGST, FJØRT, LOVE A, MILLIARDEN UVM.

wie „Weit weg von den Vergleichstabellen“ oder „Muss alles neu“. Die Lieder in ihrem Gepäck sind musikalische Momentaufnahmen zum Hinhören. Da finden sich Bahndurchsagen zum Mitsingen, Polka gegen die Altersarmut, Liebeslieder für ungleiche Paare und der Soundtrack zur nächsten Abrissparty gleich nebeneinander. Caro Kiste Kontrabass – eine Band, die man sich beim Venner Folk Frühling nicht entgehen lassen sollte. Der findet wie jedes Jahr am zweiten Mai-Wochenende statt, wenn das Dorf Venne im Landkreis Osnabrück zum Folk-Hotspot wird. Die Orte, an denen die Konzerte stattfinden, liegen nur einen Katzensprung voneinander entfernt: das Gasthaus Linnenschmidt mit seinem Biergarten, die Walburgiskirche und die bezaubernde Mühleninsel – ein historisches Minidorf, von Wasser und Brücken umgeben. Besucher des

vorband des monats Ignea Support von Illdisposed Die Band aus Kiew ist in ihrer Heimat, der Ukraine, ein großes Ding. Die Videos der orientalisch beeinflussten Symphonic-Metaller schauen sich auf YouTube auch mal drei Millionen Fans an. Neben den exzellenten Musikern, etwa dem technisch virtuosen Drummer Ivan Kholmogorov, sticht Sängerin Helle Bogdanova heraus. Die hat so unterschiedliche Vorbilder wie Serj Tankian (System Of A Down), Thom Yorke (Radiohead) und Christina Aguilera. Wer sie nach der Show auf einen Drink einladen möchte – Helle Bogdanova trinkt gerne Jägermeister. OSCH P 8.5., Bastard Club

Folk Frühling lassen sich an den Festivaltagen gerne einfach treiben, irgendwo spielt immer wer. Die Konzerte sind so getaktet, dass sich nichts überschneidet. Dann schafft man es auch zur Band Die Feuersteins. Ein echtes FamilienUnternehmen, bilden den Kern der Band doch Papa Guntmar Feuerstein und seine beiden Töchter Carla und Emily. Seit 2015 verstärken Jonna Wilms (Fiddle) und Dirk Neuhoff (Kontrabass) das Folktrio. Guntmar Feuerstein ist seit Mitte der 70er Jahre als Musiker aktiv, hat mit Conny Plank aufgenommen, war Teil der NDWBand Standjungs („Surfen auf’m Baggersee“) und ist auch erfolgreich tätig als Autor für Comedian Atze Schröder. Die Feuersteins entstanden nach einem improvisierten Auftritt Guntmar Feuersteins mit seinen Töchtern. Die Feuersteins aus dem Ruhrpott singen durchaus über ernste Themen: von Flucht in fremde Länder, verletzten Gefühlen, bitteren Wahrheiten und dem Wunsch nach behaglicher Einsamkeit. Auch alte Gedichte von Bergleuten und geflohenen Poeten werden zu neuen bewegenden Liedern. Die Wurzeln ihrer Musik finden sie in der keltischen, amerikanischen und deutschen Volksmusik. Caro Kiste Kontrabass, Die Feuersteins, In Search Of A Rose, Fleadh, Breaking Strings … Die Bands des diesjährigen Festivals lohnen einen Besuch im Folkdorf Venne. MARIO SCHWEGMANN

P 10.-13.5., Venne, u.a. Gasthaus Linnenschmidt, Mühleninsel, Walburgiskirche

09 AUG

THE LYTICS

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 14 (+ GEB.)

16 AUG

THE SOFT MOON

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 19 (+ GEB.)

08 SEP

DE-PHAZZ

LAGERHALLE (OS) • € 32 (+ GEB.)

13 SEP

FLASH FORWARD

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 12 (+ GEB.)

14 SEP

LEECH

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 15 (+ GEB.)

15 SEP

LILLY AMONG CLOUDS KLEINE FREIHEIT (OS) • € 15 (+ GEB.)

15 SEP

BUMMELKASTEN

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 12 (+ GEB.)

21 SEP

JAGUWAR

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 9 (+ GEB.)

28 SEP

SEBASTIAN PUFPAFF FESTSAAL MELLE • € 20 (+ GEB.)

29 SEP

THE SHERLOCKS

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 15 (+ GEB.)

11 OKT

HAZEL BRUGGER

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STADTBLATT 5.2018 27


musik FOTO: HONEYMILK.DE

konzerttipps

Nothington

Henning Wehland/Frida Gold

PUNK ROCK Fünf Jahre dauerte es, bis es Neues von der Band aus San Francisco zu hören gab, als im letzten Jahr deren viertes Album „In The End“ erschien. „Nach fünf Jahren Touren mussten wir uns neu verbinden“, erklärt Chris Matulich. Neu an Bord ist Schlagzeuger Luke Swarm. „Er hat einen umwerfenden Stil“, lobt Matulich. „Es ist toll, mit ihm im Studio und live zu spielen. Wir sind startklar und wollen wieder raus und leidenschaftliche Musik machen.“ P 1.5., Münster, Gleis 22

POP Seit einigen Jahren sind „Pop-Sonderkonzerte“ Teil des legendären Jazzfest Gronau. So ist es auch beim 30-jährigen Jubiläum. Henning Wehland stellt sein erstes Soloalbum „Der Letzte an der Bar“ vor. Frida Gold, Elektropop-Band aus dem Ruhrgebiet, spielen unter anderem Songs von ihrem aktuellen Album „Frida“. Über das sagt Sängerin Alina Süggeler: „Es ist ein Versuch, zu mir zu finden, und damit auch zu den Leuten, die unsere Musik mögen.“ P 2.5., Gronau, Bürgerhalle

Manuel North (mit Cäpi) stellt sein neues Album vor: „Next Stop CA“

Unter Freunden Der Osnabrücker Singer-Songwriter Manuel North hat sich mit der Band Beardless zusammengetan. Jetzt stehen die Zeichen wieder auf Punk.

m

anuel North spielte früher in der Punkband Mad Conscience sowie der Post-Hardcore-Formation Rusticate. Als seine Kollegen alle keine Zeit mehr hatten, sagte North sich: „Dann mache ich es eben alleine.“ Seither veröffentlicht er als North Alone Singer-SongwriterPlatten, die von Chuck Ragan oder Frank Turner inspiriert sind. Die neueste North Alone-Veröffentlichung „Next Stop CA“ entstand allerdings mit der Band Beardless, mit der North schon einmal zusammenarbeitete, als diese noch Halfway Decent hießen. „Sänger und Gitarrist Chris Knoke und ich haben uns auf einem Konzert kennengelernt“, erinnert sich North. „Die Jungs von Beardless sind ein ganzes Stück jünger als ich und waren früher Rusticate-Fans.“ Als man sich im Proberaum traf, war schnell klar, dass man etwas Gemeinsames machen möchte. „Wir haben es zusammen ausprobiert und es hat hundertprozentig funktioniert“, erzählt North. Dann stellte sich schnell heraus, dass sich die neuen Songs stark in Richtung Punkrock entwickelten. „Die Verbindung zum Punkrock war immer da und ist in der letzten Zeit wieder wichtiger geworden“, erklärt North. Da liegen meine Wurzeln.“

28 STADTBLATT 5.2018

Eine besondere Verbindung besteht seit langem zwischen North und der „Tony Sly Music Foundation“, die dem verstorbenen Frontmann der Band No Use For A Name gewidmet ist. „Ich habe in den USA den Bruder von Tony getroffen. Letztes Jahr haben wir das Fat Wreck Chords-Label besucht, und ich habe auch mit Joey Cape von Lagwagon gespielt. Da schließt sich schon ein Kreis“, sagt North. Ebenfalls auf „Next Stop CA“ ist der Geiger So-Kumneth Sim zu hören. Ihn traf North ebenfalls auf einem Konzert und war sofort von dessen Geigenspiel angetan. „Ich habe ihn gefragt, ob er mit mir etwas aufnehmen will“, erinnert sich North. „Das hat er gemacht. Dann habe ich ihn gefragt, ob er mal live mitspielen will. Das hat er auch gemacht. Inzwischen haben wir als Duo über 300 Konzerte gespielt.“ Nun geht es mit Beardless und Sim auf die Bühne. „Ich glaube, dass wir eine ziemlich gute Platte gemacht haben, die nach vorne geht und zu der man gut feiern kann“, meint North. „Außerdem sind bei der Release-Party Burger Weekends dabei und Beardless, die im Januar ihr neues Album veröffentlicht haben, werden auch ein eigenes Set spielen.“ MALTE SCHIPPER P 5.5., Bastard Club

OS-Feast METAL Veranstaltet wird das OS-Feast von der Hardcore-Family e.V. Ab 15 Uhr werden passenderweise am Vatertag insgesamt 14 Bands auf zwei Bühnen zu erleben sein. Ziel der Veranstalter ist es, ein „amtliches Festival“ auf die Beine zu stellen, das als „Kontrastprogramm zur Maiwoche“ funktionieren soll. Vorbild ist das legendäre Dynamo Open Air, das bis 2005 in den Niederlanden stattfand. Im Line-Up lässt sich der Gedanke der HardcoreFamily wiedererkennen, „alle möglichen Spielarten des gängigen Metal“ anzubieten. Als Headliner fungieren Avenging Benji (Foto), bei denen mit Ben Jackson der aktuelle Gitarrist und mit Wade Black ein ehemaliger Sänger von Crimson Glory dabei sind. Bereits seit 1988 sind die Thrash-Metaller Sudden Death aktiv. Speziell wird es bei Weckörhead. Wie der Name nahelegt, werden hier Motörhead-Songs auf Deutsch präsentiert. Beschlossen wird das erste OS-Feast mit einer Aftershow-Party. P 10.5., Hyde Park

The Dark Blue Orchestra

Vega

CABARET NOIR Die Franzosen stehen für ein cinematisches Kabarett-Rock-Spektakel zwischen Cabaret Noir, Free Jazz, Film- und Theatermusik und traditionellem Rock mit klassischen Intermezzi und Videokunst. Verantwortlich dafür zeichnen Bariton-Exzentriker Donnie di Martino, Musique-ConcreteConnaisseur Salossin Freeman, MittelalterSchlagzeuger Jeremy Laine und der klassische Pianist Raphael Theodore de Banco. Zurück auf Wunsch der Fans. P 5.5., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

DEUTSCHRAP Der Titel des neuesten Albums des Frankfurter Rappers, „V“, steht gleichzeitig für Veröffentlichung Nummer fünf und den Anfangsbuchstaben des Künstlernamens Während der Sound eher kühl und winterlich ist, kämpft Vega in den Texten weiterhin im „Allein-gegen-die-Welt“-Modus. Und das verfängt. „Zu einigen Fans sind über die Jahre enge Freundschaften entstanden“, sagt Vega. „Zu denen sage ich auch mal: ,Wir trinken jetzt ein Bier.‘“ P 11.5., Münster, Skaters Palace


Max Raabe & Palast Orchester

FOTO: STEVEN HABERLAND

POP Das aktuelle Album und Programm von Max Raabe trägt den Titel „Der perfekte Moment … wird heut verpennt“. Dafür setzte sich Raabe mit seiner langjährigen Kreativpartnerin Annette Humpe sowie den ,Rosenstolzlern‘ Peter Plate und Ulf Leo Sommer sowie Achim Hagemann (Pianist, „Hurz!“) zusammen. Raabe sagt: „Mit Annette habe ich am Küchentisch gesessen, mit den Jungs von Rosenstolz im Studio und mit Achim am Klavier.“ Allerdings kannten die beteiligten „Popfachkräfte“ bis zum Schluss nicht die jeweils entstandenen Songs. „Der Witz bei der ganzen Geschichte ist: Es ist Popmusik, aber ich darf nicht versuchen, Popmusik zu machen“, erklärt Raabe. „Die Popmusik muss so gebogen werden, dass sie zu mir passt. Nur dann ist es interessant.“ Das Ergebnis bestätigt ihn: „Sie würden nicht glauben, wie viel Post ich von Fünf- bis Zwölfjährigen erhalte, die ihre Eltern und Großeltern zwingen, mit ins Konzert zu kommen.“ P 27.5., Lingen, EmslandArena

Pegelia Gold & Polychrome Orchestra AVANTGARDE Die Sängerin und Pianistin war schon Vagabundin, Straßenmusikantin und Bildhauerin. Mit dem Polychrome Orchestra präsentiert Pegelia Gold das Kunstlied der Spätromantik im zeitgenössischen Gewand und spinnt ein Klangnetz aus Jazz, Neuer Musik und Pop-Avantgarde. Das Album „Echospheres“ erschien 2016. Die „Rocktimes“: „Eine scheinbar vom Sud geheimnisvoller Pilze genährte Anarcho-Sirene.“ P 4.5., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

Dominic Miller FOLKJAZZ Geboren wurde Dominic Miller in Buenos Aires. Später zog die Familie in die USA und nach London, wo er an der renommierten Guildhall School for Music studierte. Heute wohnt er in Frankreich und ist als Musiker in der ganzen Welt unterwegs. Seit dessen Album „The Soul Cages“ von 1991 ist Dominic Miller fester Bestandteil von Stings Band. Von diesem Ort aus unternimmt er immer wieder Soloausflüge und kehrt, kreativ aufgeladen, mit neuen Ideen zu Sting zurück. P 21.5., Gaste Garage

MUSIKER

FLOH MARKT

05MAI2018 Europas größter Flohmarkt für gebrauchte Musikinstrumente auf dem gesamten Gelände des Musik Produktiv-MEGA-Laden

Freshlyground

Van Holzen

WORLD MUSIC Die 2002 in Kapstadt gegründete Formation ist die beliebteste Band in Südafrika. Ihre Mitglieder stammen aus Südafrika, Mosambik und Simbabwe. Diese verbinden afrikanische Musik, Blues, Jazz und Indie. 2010 spielten Freshlyground, was soviel wie „frisch gemahlen“ heißt, zusammen mit Shakira den offiziellien Songs zur Fußballweltmeisterschaft in Südafrika „Waka Waka“ ein. Nun kommen sie mit ihrem neuesten Album „Can’t Stop“ auf Tour. P 22.5., Münster, Hot Jazz Club

ROCK Die Mitglieder der Ulmer Band sind noch sehr jung, spielen allerdings seit 2009 zusammen. Damals noch unter dem Namen Rockfish. „Als Zehnjähriger schreibt man eben andere Texte“, meint Sänger und Gitarrist Florian Kiesling. Van Holzen, deren Debüt „Anomalie“ 2017 erschien, spielten bereits im Vorprogramm von Billy Talent. „Mittlerweile kommen die Leute wegen Van Holzen“, weiß Kiesling. „Da kann man auch mal ins Publikum springen.“ P 30.5., Münster, Gleis 22

mehr als 350 Verkaufsstände für gebrauchte Musikinstrumente Die Gelegenheit zum Kaufen und Verkaufen nur für Privatleute (keine Händler!) Keine Voranmeldung erforderlich - keine Standgebühr Kostenloser Park- & Rideservice für unsere Besucher mit MP-Shuttlebussen Musik Produktiv hat an diesem Tag von 9 bis 16 Uhr geöffnet

05451 - 909-0 info@musik-produktiv.de www.musik-produktiv.de


events

Heizen der Menge richtig ein – die DJs beim Lausbuben zuHouse Open Air

FOTO: MARIA LAX

nachtaktiv Abtanzen im Mai

Kein Tatütata Das alte Kasernengelände im Hafen verwandelt sich unter den Lausbuben Komplizen zu einem Hotspot der elektronischen Musik. Wummernde Bässe, mitreißende Beats, bunte Lichter, entspannte Atmosphäre, tanzende Menschenmassen, ausgelassene Stimmung und hoffentlich gutes Wetter. Ende Mai wird Osnabrück zur Metropole der elektronischen Musik, wenn die Lausbuben Komplizen Freunde elektronischer Musik zu sich nach Hause nach Osnabrück einladen. Dieses Jahr wird das Open Air nämlich nicht wie das Freie Vögel Open Air in den vergangenen Jahren am Alfsee, sondern am alten Kasernengelände am Emsweg in Osnabrück stattfinden. Vor dieser eindrucksvollen Kulisse wird hier zu Musik abseits des Mainstreams auf zwei Open-Air-Floors in besonderer Atmosphäre gefeiert und getanzt. Nach dem

Open Air wird die Party auf die ganze Stadt ausgeweitet und geht auf fünf Areas in den Osnabrücker Clubs weiter. Für tanzbare und mitreißende Musik sorgen über 30 Acts, u.a. Robag Wruhme, Dirty Doering, Sharam Jey und Die Vögel. Neben der Musik gibt es ein breit gefächertes kulinarisches Angebot für die musikbegeisterten Besucher, das von Pizza über chinesisches Essen bis hin zu Handbrot reicht. Das grandiose Feedback der letzten Jahre spricht für sich: die Besucher erwartet ein unvergessliches Musikerlebnis oder wie die Lausbuben Komplizen sagen: „0% tatütata – 100% Music“. LENA GUTENDORF P 26.5., Osnabrück-Hafen, Kasernengelände am Emsweg

dj des monats

Tom Stil Wie würdest Du Deine Musik beschreiben? Als eine ausgewogene und wohlschmeckende Mischung aus House und Techno. Was reizt Dich beim Auflegen? Auf Techno-Partys entsteht immer eine ganz besondere Atmosphäre, und die liebe ich. Es ist schön zu sehen, wenn fremde Menschen die Musik in dem Moment genauso empfinden wie du und man mit komplett Fremden etwas teilt. Was war Dein besonderes DJ-Erlebnis? Einen besonderen Auftritt hatte ich im Fusion Club in Münster. Ich war für ein Zwei-Stunden-Set gebucht. Als ich meine erste Platte spielte, waren etwa zehn Leute auf der Tanzfläche, nach einer 30 STADTBLATT 5.2018

halben Stunde wurde der Raum immer voller, zum Ende meiner regulären Spielzeit platzte der Raum aus allen Nähten und die Leute sind so ausgeflippt, dass mir beide nachfolgenden DJs angeboten haben, einfach weiterzuspielen. Aus dem geplanten Zwei-Stunden-Set wurde ein siebenstündiges – unglaublich. Wie bist Du zum Auflegen gekommen? Eine damalige Arbeitskollegin hat mich mitgenommen auf eine Party in einen legendären Club. Ich mochte elektronische Musik schon immer, aber so etwas hatte ich noch nicht erlebt. Ich war fasziniert davon, wie der DJ die Leute lenken konnte. Das wollte ich auch. INTERVIEW: LENA GUTENDORF P 26.5. Lausbuben zuHouse Festival, Osnabrück-Hafen, Kasernengelände am Emsweg

Spezialisiert auf Cock-Rock: Marie van Borstel alias „Chuck Airy (Glitter)“

Gib mir die Windmühle! Bei der Niedersächsischen Luftgitarrenmeisterschaft treten die besten Luftgitarristen und Luftgitarristinnen der Region gegeneinander an. Die amtierende Niedersächsische Luftgitarrenmeisterin, Marie van Borstel, ist auch dabei. STADTBLATT: Du bist amtierende niedersächsische Luftgitarrenmeisterin – mit welchen Song hast Du den Sieg geholt? MARIE VAN BORSTEL: Nicht ich habe den Titel geholt, sondern mein Alter Ego „Chuck Airy (Glitter)“. 2013 performte er zum Song „Whole lotta love“ und wurde zum ersten Mal niedersächsischer Meister. 2014 spielte er zu „I wanna be your Man" von Endeverafter, 2015 gab es ein wild zusammen geschnittenes Medley aus unterschiedlichen Sounds und u. a. dem Intro von „Cradle Rock“ von Rory Gallagher. STADTBLATT: Was sind Deine besten Moves als Luftgitarristin? MARIE VAN BORSTEL: Da Chuck sich musikalisch dem Genre „Cock-Rock“ verschrieben hat, betonen seine beeindruckendsten Moves die Körpermitte. Aber auch Klassiker wie die Windmill setzt er gekonnt in Szene. Außerdem verfügt er über eine beeindruckende Fingerfertigkeit (oh yeah!)! STADTBLATT: Hast Du echte Gitarristen/innen als Vorbilder? MARIE VAN BORSTEL: Es gibt natürlich die großen Helden der Musikszene, auf die sich Luftgitarre spielen immer wieder bezieht. Beim Kreieren einer Figur habe ich zwangsläufig ikonische Bilder im Kopf und bediene mich an Stereotypen wie zum Beispiel Moves von

Angus Young, Chuck Berry oder Jimi Hendrix. Ein spezielles Vorbild habe ich aber nicht. STADTBLATT: Welchen Tipp hast Du für Einsteiger, die auch am Wettbewerb teilnehmen möchten? MARIE VAN BORSTEL: Gutes Luftgitarrenspiel liegt jenseits der Peinlichkeitsgrenze. Das Wichtigste ist deshalb, Spaß dabei zu haben und zu versuchen, sämtliche Scham zu überwinden. Es kann nicht schaden einen Song auszusuchen, den man wirklich abgöttisch liebt. Wenn genügend Herzblut da ist, kommen die Moves meistens von ganz allein. Wer hier Nachhilfe braucht, kann sich an Live-Konzerte erinnern, Musikvideos oder Videos von Konzerten anschauen. STADTBLATT: Was ist das Tolle am Luftgitarre spielen? MARIE VAN BORSTEL: Dass man sich wie ein Rockstar fühlen kann, ohne einer zu sein. Luftgitarre zu spielen ist ja wie „Musik machen Machen“. Ich finde es faszinierend, mit nichts in der Hand ein Publikum zum Jubeln zu bringen. Außerdem: Wer Luftgitarre spielt, kann keine Waffe in der Hand halten. Würden alle Menschen auf der Welt Luftgitarre spielen, wäre der Weltfrieden erreicht! Das ist das internationale Motto der Luftgitarrenszene. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 18.5., Lagerhalle


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Der Osnabrücker Nachtflohmarkt bekommt ein neues Gesicht: Erstmalig können Standplätze reserviert werden. In diesem Jahr beginnt der Flohmarkt am Samstag, 5. Mai, bereits um 18 Uhr und endet am Sonntagmorgen um 2 Uhr. Auch die Fläche hat sich verändert: Der Flohmarkt findet im Bereich des Ledenhofs und rund um die Katharinenkirche statt. Der Rat der Stadt Osnabrück hat beschlossen, die Flohmarktstände elektronisch im Vorfeld des Flohmarktes zu vergeben. Um möglichst vielen Verkäufern einen Standplatz zu ermöglichen, kann jede Person maximal zwei Stände buchen. Seit Anfang steht auf der Seite www.nordwest-ticket.de der Lageplan mit den eingezeichneten und durchnummerierten Ständen zur Verfügung. P5.5., Innenstadt

FOTO: HERMANN PENTERMANN

Neues Konzept

HANS STRATMANN KONZERTBÜRO

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ABSOLUT LIVE

Mehr Bass

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FOTO: DAVID EBENER

Der Frühjahrsflohmarkt von Musik Produktiv ist ein Musiker-Event, das sich niemand entgehen lassen sollte. Schon morgens um 8 Uhr beginnt die Jagd nach günstigen Angeboten, Schnäppchen oder ausgefallenen Sammlerstücken. Rund 300 Verkaufsstände für gebrauchte Musikinstrumente werden dann vor Ort sein, und die privaten Standinhaber bieten E-Gitarren an, Verstärker, Bässe, Schlagzeug-Equipment, PA-Boxen, Effekte … Natürlich hat an dem Tag auch der Musik Produktiv-Laden geöffnet, inklusive jeder Menge toller Flohmarktangebote. P5.5., Ibbenbüren-Laggenbeck, Gelände Musik Produktiv

20.07.2018 HALLE/WESTF. GERRY-WEBER-STADION

Flotte Flitzer

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Ein Höhepunkt im Frühjahr ist das traditionelle Seifenkistenrennen des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink, das wie immer an Christi Himmelfahrt stattfindet. Auf die Piste am Hauswörmannsweg gehen Kinder und Jugendliche mit selbstgebauten Schmuckstücken, darunter eine Musikbox, ein Safetycar – und ein Batmobil. Rund um die Strecke findet parallel zum Rennen ein buntes Familienfest statt. Frank & seine Freunde kommen, es gibt Sport- und Spielaktionen, eine Kindermusikshow sowie eine Tombola. P10.5., Hauswörmannsweg

FOTO: UNIVERSAL MUSIC

19.10.2018 OSNABRÜCK OSNABRÜCKHALLE

Jive zu Jagger

02.11.2018 QUAKENBRÜCK ARTLAND ARENA 22&23.11.2018 OSNABRÜCK OSNABRÜCKHALLE

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Eine tolle Idee hat sich das Team vom Piesberger Gesellschaftshaus für Christi Himmelfahrt ausgedacht – am Feiertag steigt dort ein „TanzTee mit den Rolling Stones“. Die Tanztees haben eine lange Tradition im Gesellschaftshaus. Die wird jetzt im neuen Gewand weitergeführt. Tanzinteressierte haben die Möglichkeit, an ausgewählten Nachmittagen zu Kaffee & Kuchen Foxtrott, Rumba, Jive zu tanzen. Und welche Musik könnte besser zum Piesberg passen als die der Rolling Stones? Von 14.30-15.30 Uhr findet ein PaartanzWorkshop statt, danach bis 19 Uhr Tanzen im historischen Saal. P10.5., Piesberger Gesellschaftshaus

13.02.2019 OSNABRÜCK OSNABRÜCKHALLE

TICKETS & MEHR EVENTS: WWW.KARTEN-ONLINE.DE WWW.ABSOLUT-LIVE.COM

STADTBLATT 5.2018 31


bühne

FOTO: LENA GUTENDORF

Dominique Schnizer: „Was macht eine Stadt denn aus? Nur die Geschäfte ihrer Fußgängerzone?“

Fehler helfen

Dominique Schnizer, Leitender Schauspielregisseur am Theater Osnabrück, lässt sich von Beckett leiten. Zum Beispiel für Harold Pinters Machtparabel „Die Geburtstagsfeier“.

w

enn der Deutsche Bühnenverein das Berufsbild „Regisseur“ beschreibt, hört sich das ziemlich müde an: Aufgabe eines Regisseurs, lesen wir da, sei es, „Bühnenwerke zu inszenieren.“ Okay, es geht danach noch weiter. Wir lernen zum Beispiel, dass für einen Regisseur die Proben „die Hauptarbeit“ sind: „Während dieser Phase arbeitet er intensiv mit den Darstellern.“ Aber richtiges Theaterfeeling kommt da nicht auf. Wer Dominique Schnizer gegenübersitzt, seit der Spielzeit 2016/17 Leitender Schauspielregisseur am Theater Osnabrück, hat ein ganz anderes Bild. Schnizer mag große Gestik, erzählt lebhaft, lebendig. Seine Theaterlaufbahn beginnt in Graz, mit 20. Er kennt das Leben aus dem Koffer, als freier Regisseur, sechs Wochen hier, acht Wochen da. Jetzt ist er selbst es, der freie Regisseure verpflichtet, die aus dem Koffer leben. „Aber einmal pro Spielzeit inszeniere ich selbst auch außerhalb.“ Dann kehrt er wieder zurück zum „fahrenden Volk“. Das sagt Schnizer wirklich. Schnizer mag Ironie.

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Seine jüngste Regiearbeit in Osnabrück, als Ersatz für Eugene O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“, durch eine Erkrankung im Ensemble ins Wanken geraten: Harold Pinters bedrohlich finstere Machtparabel „Die Geburtstagsfeier“. „Ziemlich abgefahren“, sagt Schnizer dazu, „abgründig komisch“. Und wer zwischen den Zeilen zu lesen versteht, merkt schnell: Hier geht es auch um Neorechte wie Björn Höcke. Agitprop ist das allerdings nicht. Schnizer mag keine Eindimensionalität. Hinter Schnizers Schreibtisch hängt ein Spruch von Samuel Beckett: „Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“ Und er hängt da nicht einfach so. Er ist sein Motto. „Der Mensch strebt ja nach Perfektion. Aber Perfektion lässt sich nie erreichen. Wichtig ist, dass du dir den Wunsch bewahrst, dich ihr zu nähern, die Hoffnung.“ Auch die kleine „I love Las Vegas“-Glaskugel, gleich neben dem Monitor, hat natürlich eine Bedeutung. „Da habe ich geheiratet. In einer dieser typischen Wedding Chapels.“ Schnizer lacht. „Und die Ehe hält bis heute.“

Der Österreich Schnizer ist auf dem klassischen Weg zur Regie gekommen – durch Assistenzen. Keine Schauspielregieschule also wie das Wiener Max Reinhardt Seminar, das in acht Semestern zum Magister artium führt – und angehenden Regisseuren nicht zuletzt „Handlungsfähigkeit“ vermittelt und „intellektuelle Kompetenz“, was immer das heißt. „Klar, eine Regieschule hat schon ihre Vorteile. Du erprobst dich in einem geschützten Raum, musst das nicht auf dem Spielplan tun.“ Aber es ist eben eine Art Laborversuch. „Führt dein Weg über Assistenzen, hast du schnell echte Praxis...“ In Hamburg und Weimar hat Schnizer gearbeitet, in Bozen und Stuttgart, in Karlsruhe, Bremerhaven, Mainz, Braunschweig, Recklinghausen. „Als freier Regisseur lernst du eine große Bandbreite an Darstellern kennen, daran reifst du natürlich. Bist du angestellt, kennst du dein Ensemble schnell sehr genau, das hilft natürlich bei der Rollenbesetzung...“ Rollenbesetzung. Eine von vielen Aufgaben, die ein Regisseur ausübt, koordinieren muss, bevor der Vorhang sich hebt. In Dramaturgie und Bühnentechnik muss er sich auskennen, in Maske und Kostümbildnerei, in Lichteinrichtung und Musikkunde, in Literaturgeschichte. Und dann, mit Blick auf seine Bücherstapel an der Wand, erzählt Schnizer von Henning Mankell. Mit dem schwedischen Autor, selber Schauspielregisseur, hat er über viele Jahre eng zusammengearbeitet, auch

am Teatro Avenida in Maputo, Mosambik. „Als das erste Mal der Name Mankell fiel, hat er mir nicht viel gesagt. Seine Wallander-Kriminalromane kannte ich nicht.“ Anders als Schnizers Vater. „Der ist fast in Ohnmacht gefallen, als ich von Mankell erzählte.“ Es wurde eine intensive Zeit. Sicher, Mankell hat die Premiere von Schnizers ,„Medea2“ nicht mehr erleben können. Aber es sind Projekte wie diese zweisprachige, deutsch-mosambikanische Koproduktion, die zeigen: Mankells Geist lebt weiter. Schnizer: „Sein Baum ist gepflanzt. Und er wächst.“ Was leider nicht wächst: Die Zuschüsse für Deutschlands Theater. „Auch beim Theater Osnabrück waren ja immer wieder Etatkürzungen im Gespräch. Völlig falsches Denken! Nein: Gar kein Denken!“ Wenn Schnizer über Kultur- und Bildungsraubbau spricht, wird er doppelt kämpferisch: „Was macht eine Stadt denn aus? Nur die Geschäfte ihrer Fußgängerzone?“ Wer zu Schnizers Büro am Domhof will, kann sich leicht verlaufen. Treppen, Gänge, Ecken, Türen. Manchmal geht es hinein in tintig matte Schwärze – dann ist die Bühne nicht weit, und unwillkürlich senkst du deine Stimme, obwohl ja gar keine Vorstellung ist. Wie lange er gebraucht hat, bis er sich hier zurechtfand? Schnizer lacht. Öffnet eine weitere Tür, in einen weiteren Gang, weiter vorne eine weitere Ecke, dahinter wahrscheinlich eine weitere Tür. „Lange!“ HARFF-PETER SCHÖNHERR


Starkoch Steffen Henssler kommt mit seiner neuen Live-Sow in die Stadt. Das Unterwegssein fühlt sich für den großen Musikfan an wie die Tour einer Band.

INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 7.5., OsnabrückHalle

FOTO: PHILIPP RATHMER

STADTBLATT: Sie sind mit „Henssler tischt auf ...!“ gut einen Monat in 25 Städten unterwegs. Wer versorgt Ihr Team on the road? STEFFEN HENSSLER: Wir haben schon seit Jahren unseren Tourkoch Holger dabei, der ein sehr gutes Händchen hat und uns morgens ein herrliches Frühstück kredenzt, und abends gibt’s ein großes Büffett. STADTBLATT: Ein echtes Tourleben. STEFFEN HENSSLER: Ja, wir fühlen uns wie eine Rockband! Wir reisen im Bus von Stadt zu Stadt. Mit uns sind noch zwei 40-Tonner unterwegs – es ist eine sehr aufwendige Produktion. STADTBLATT: Apropos Rockband: Musik scheint Ihnen sehr wichtig zu sein, oder? STEFFEN HENSSLER: Auf jeden Fall. In meinen Restaurants läuft immer Musik, Rock-lastige Sachen wie die Foo Fighters oder Udo Lindenberg. Wir haben auch oft das Radio in der Küche an; ich bin ein großer Radiohörer und damit groß geworden.

STADTBLATT: Sie haben sogar ein eigenes Musiklabel: Henssler Mucke. STEFFEN HENSSLER: Mich begeistert Musik einfach, und da ich es selber nicht kann – ich habe mal versucht, Gitarre zu spielen, es aber schnell wieder sein lassen – unterstütze ich Bands. Auf dem Label erscheinen jetzt zwei neue Sachen, von Pixie Paris und von Markus Reinhardt, der einen Hälfte von Wolfsheim. STADTBLATT: Was reizt Sie daran, mit einer Koch-Show unterwegs zu sein? STEFFEN HENSSLER: Die Live-Auftritte! Es geht nichts über Auftritte live vor einem Publikum. Die Energie im Saal ist jeden Abend anders, und mir macht es große Freude, auf die Zuschauer einzugehen und mit ihnen einen tollen Abend zu erleben. Bei meinen Shows sollen alle Spaß haben. STADTBLATT: Werden Sie Zeit haben, in Osnabrücks 3-Sterne-Restaurant la vie vorbei zu schauen? STEFFEN HENSSLER: Das la vie und auch Thomas Bühner sind mir natürlich bekannt, aber so ein Restaurant besucht man nicht mal zwischendurch. Ich möchte aber in naher Zukunft eine private Restaurant-Tour machen und dann gezielt in solchen Häusern essen.

FOTO: BENJAMIN EICHLER

sehenswert FOTO: HENRIETTE BECHT

Jeder Abend ist anders

Manuel Möglich

Sebastian 23

Die schöne Müllerin TANZTHEATER Ist ja witzig: Textgrundlage des Liederzyklus von Franz Schubert, 1823 komponiert, war die Gedichtsammlung „Die schöne Müllerin“ von – na? Wilhelm Müller, der hier seine wohl unerfüllte Liebe zu Luise Hensel sublimiert (die allerdings keine Müllerin war). Gastchoreograf Samir Calixto lässt die Dance Company die romantischtragische Geschichte eines, na klar, Müllergesellen verkörpern, der sich glücklos in eine, na klar, Müllerstochter verliebt – und verzweifelt Selbstmord begeht. Das Ganze verhandelt das Thema „Heimat“ – als „Anspielungen an einen Ort, der ephemer, unberührbar, unerreichbar und nur durch Chimären aus längst vergangenen Zeiten HPS zugänglich ist“. P 3., 10., 13., 20.5., emma-theater

kulten werden, ob im Südwesten Namibias Einheimische noch immer Hitlers Geburtstag feiern … In seinem Buch „Alles auf Anfang. Auf den Spuren gelebter Träume“ stellt er Menschen vor, die sich anschicken, ihre Utopien zu realisieren. Das geht dann von Anarcho-Baumhausaktivisten im Hambacher Forst bis zur Kopenhagener 1000Köpfe-Mikronation „Christiania“, bei der Möglich sich allerdings viel zu stark auf die Drogenproblematik stürzt – die Utopie dieses Orts der Freiheit ist ungleich vielfältiger. HPS P 27.5., Lagerhalle

Sebastian 23 SLAM Eine SoloSlamShow? Doch, das geht. Zumindest für jemanden, der „auf jeden Fall übertriebene Niceness destilliert und den Lurch mit Links föhnt“. Der Titel seines fünften Soloprogramms: „Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später“. Hier gibt Sebastian 23 einen Komiker, einen Poetry Slammer, ein ein studierten Philosophen und einen Musiker. Philosophie hat Sebastian Rabsahl, wie er bürgerlich heißt, übrigens wirklich studiert. Und Slampoet ist er auch. Spielt er HPS sich also am Ende selbst? P 25.5., Lagerhalle

Manuel Möglich LESUNG Manuel Möglich ist der Mann, für den nichts unmöglich ist, wie es so treffend heißt. In seinen Reportagen ist der GonzoJournalist der Frage nachgegangen, wie in Deutschland Menschen Opfer von Satans-

Mein Körper, sein Gezeter & ich

Mein Körper, sein Gezeter & ich THEATER Gleich zwei Eigenproduktionen haben im Mai Premiere im Zimmertheater. Eine davon dreht sich um Frau Petersen. Die geht zum Arzt. Und dann kommts, wie es meist kommt, wenn ein Mediziner gern die Kasse klingeln hört: Verschreibungen! Dabei würde ein bisschen Achtsamkeit ja vielleicht ebenso gut helfen. Die Körperwelten der Frau Petersen, Herz inklusive – passt ja zur „Körperwelten“-Ausstellung „HERZenssache“... Von den Machern des „Theaters am HPS Güterbahnhof“. Also bissig. P 13.5. (Premiere), 24., 25.5., Erstes unordentliches Zimmertheater

Modern Modern Jazz Dance Jazz Dance D ance Neuer Kurs! klass. Stepp Ballett HipHop Lindy Hop Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880 Der rockt: Steffen Henssler kocht gerne zur Musik der Foo Fighters

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 5.2018 33


kunst FOTO: MARIO SCHWEGMANN

sehenswert Charles Wilp Klar, dass es zur Vernissage auch Afri-Cola gibt, nicht nur Prosecco, wenn Wilps „ZERO G | SPACE ART“ eröffnet wird – schließlich reicht Wilps künstlerisches Leben, so der documentaKünstler selbst, „vom Cola-Rausch zum All-Orgasmus“. Cola? All? Wir lernen: „Seine Begeisterung für die Raumfahrt hat Einfluss auf seine bekannteste Kampagne für den Softdrink Afri-Cola.“ Was uns erwartet: Bunte Bilder mit goldbedampfter Satellitenfolie, Raketentrümmern, weißgefrorenem „Engels-Sperma“ und Coca-Cola Flaschen. P bis 31.5., Galerie w

„Verortung des Unbekannten“: Sebastian Neitsch lässt Himmelsobjekte suchen

Geheimer Müll

Andy Spyra Der Hagener ist ein Fotograf, der sich an die gefährlichsten Orte der Welt wagt. „Hass und Hoffnung. Afghanistan“, eine Reportage über die Bewohner des Dorfs Abdul Khel und die Polizisten, die dieses Dorf bewachen, zeigt „respektvoll und detailscharf Menschen in dem kriegs- und krisengeschüttelten Land“. Wer Gefechtsfelddokumentation erwartet, ist hier falsch. Aber der Krieg begegnet uns in Spyras Bildern dennoch – in den Gesichtern seiner zivilen Opfer. P 5.5 bis 30.6., Museumquartier, FelixNussbaum-Haus

Annette E. Schneider Theaterkostüme für Shakespeares „Sturm“, in einer Ausstellung? „Zweite Haut – Image – Rolle“ zeigt Ergebnisse einer Zusammenarbeit zwischen der Osnabrücker Modedesignerin Annette E. Schneider und dem Fachgebiet Textiles Gestalten der Uni Osnabrück. Die Perspektive weist über die reale Inszenierung weit hinaus – auch „kompromisslose“ Entwürfe sind zu sehen, in „unbestechlichster Ausführung“, die für die Bühne nicht in Frage kamen. Stoff- und Farbkonzepte, Modelle, Fotos. P 2.5. bis 31.7., Galerie Stichpunkt HPS

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Das diesjährige European Media Art Festival (EMAF) bespielt die Schnittstelle zwischen Kunst und Journalismus. Sogar Militärsatelliten werden investigativ aufgespürt.

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s ist immer wieder spannend, das große Kirchenschiff zu betreten, um zu erfahren, was das EMAF-Team an internationaler Medienkunst eingeladen hat. In diesem Jahr gibt es viele Arbeiten junger deutscher Künstler zu sehen. Wie die 14 Meter lange Installation „Verortung des Unbekannten“ des Künstlerkollektivs Quadrature, deren blinkende rote Lichter einem in dem dunklen Raum sofort auffallen. Die Arbeit fasziniert allein durch ihre Anordnung: Viele kleine Stäbe, mit einer Art Antenne versehen, geordnet hintereinander aufgereiht. Science Fiction? Ein bisschen. Juliane Götz und Sebastian Neitsch, aka Quadrature, haben sich etwas Spektakuläres einfallen lassen – diese Antennendinger verfolgen in Echtzeit die Position unbekannter Objekte am Himmel. Das kann zum Beispiel ein Militärsatellit sein, den niemand je hoch geschossen haben will, der aber von kundigen Beobachtern im All ausgemacht wird. Einst hat die US-Regierung solche unbekannten Objekte ganz professionell beobachten lassen, doch das Programm wurde in den 1970ern ein-

gestellt. Götz und Neitsch lassen es aufleben. Sebastian Neitsch: „Es gibt Leute, die behaupten, da fliegt etwas im All – und wir als Künstler behaupten, dass wir das, was da fliegt, verfolgen.“ Fake News? Das Künstlerkollektiv spielt mit dem Wissen der Vielen. Eine großartige Arbeit. Ganz anders in der Machart, aber genauso subversiv: „Superfreedraw“ von Ralph Schulz. Der Berliner ist zugleich Künstler als auch IT-Experte und hat im Jahr 2010 ein Experiment gestartet. Auf der von ihm eingerichteten Website superfreedraw.com (existiert immer noch) kann jeder zeichnen, was und so viel er will. „Es ist eine unendliche Leinwand“, so Schulz. Rund 280.000 Zeichnungen haben die Nutzer hinterlassen, vom gezeichneten Penis bis zum Wort „Fuck“ und HitlerKarikaturen ist alles dabei. Einzige Vorgabe des Künstlers: Gezeichnet werden musste online mit einem dünnen schwarzen Stift. Dieses Konvolut aus zum Teil düsteren Bildern hat Ralph Schulz in ein 600 Seiten dickes Monsterbuch von einem PCProgramm verwandeln lassen. Eine alte Technik trifft auf den Wahnsinn im

World Wide Web – faszinierend, gruselig. Ebenfalls mit einer Art Zeichnung arbeitet die Installation „Blacklist“ von Christopher Wachter & Mathias Jud. Die beiden haben einen Computer an einen selbstgebauten Drucker in der Größe einer Tischtennisplatte angeschlossen. Die Aufgabenteilung läuft so: Der Rechner durchsucht auf eigene Faust das Internet nach gelöschten, weil verbotenen und verborgenen Bildern, etwa nach pornografischen Sachen oder IS-Glorifizierung. Der Drucker setzt das dann in grobkörnige Schwarzweiß-Bilder um. Die Bilder, die dabei während des EMAFs entstehen, werden sukzessive ausgestellt. Die „Blacklist“ will nicht moralisch den Zeigefinder erheben und die Zensur thematisieren, sondern ähnlich einem Archäologen das zutage fördern, was verloren gegangen ist – oder weg sollte. Christopher Wachter & Mathias Jud docken damit an aktuelle Diskussionen an, man denke an die neue Datenschutz-Grundverordnung oder die Datenweitergabe bei Facebook. Der Besuch des Kirchenschiffs lohnt sich. MARIO SCHWEGMANN P bis 21.5., Kunsthalle Osnabrück


© KUNSTHALLE BREMEN – DER KUNSTVEREIN IN BREMEN, KUPFERSTICHKABINETT

kunst und ausstellungen Holländische und flämische Zeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts, von Jacob Jordaens und Anton van Dyck über Willem van de Velde und Jan van Goyen bis zu Jacob van Ruisdael: Über 900 Werke dieser Epoche hat die Kunsthalle in ihrem Besitz – nun ist davon erstmals, nach der Restaurierung, eine Auswahl zu sehen. Seestücke also, Landschaften, Wirtshausszenen ... Besonders interessant: Die Schau thematisiert auch die Restaurierung selbst. Kunsthalle, Bremen

FOTO: EVA DANKENBRING

Hendrik Kobell: „Seestück“, 1767, Feder in Braun, graulaviert

OSNABRÜCK Amtsgericht. „Demenz trifft Kunst – Fantasie kennt keine Grenzen“, Arbeiten der Teilnehmer des Erzählcafès im Amtsgericht, bis auf weiteres BBK-Kunstquartier. „DIN A4 Everything Art“, bis 19.5. DBU. Wanderausstellung „Stille Heldinnen – das Leben nachhaltig gestalten“ des Vereins HelpAge, bis 18.5. Diözesanmuseum. „Er war ein Osnabrücker!“ Dem Karikaturisten Fritz Wolf zum 100. Geburtstag, bis 15.7. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Syrian Collateral“, Fotos von Kai Wiedenhöfer, bis 10.6. Evangelische Familienbildungsstätte. „ZEITräume“ – Objekte, Bilder und Collagen von Erika Barth, bis 22.6. Galerie KunstGenuss. „Osnabrücker Künstler aus dem 20.Jahrhundert – Bilder – Skulpturen – Objekte – Grafik“, 6.5. bis 31.7. Galerie Letsah. Sibylle von Guionneau: „Wenn ich male dann ...“, bis 6.5.; Hanne Neß – Malerei, 26.5. bis 17.6. Galerie w. Charles Wilp: „ZERO G | SPACE ART“, bis 31.5. Gedenkstätte Augustaschacht. Renate Hansen: „Lieder zur Nacht – was bleibt, wenn es dunkel wird“, bis 27.5. Kath. Familien-Bildungsstätte. „Metamor-

Melange? Klar, das signalisiert: Uns erwartet hier irgendeine Art von Mischung. Das ist in einer „vielfältigen“ Werkschau der Fall: Fundstück-Objektkunst, von Texten begleitet, „Geschichten, die zum Schmunzeln und Weiterdenken anregen“. Arbeiten in Acryl, Kreide und Tempera, abstrakt und gegenständlich, die „pure Lust an der Farbe und am Malen“ zeigen, und wenn aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen einfließen, dann „immer spielerisch oder hintergründig, nie mit erhobenem Zeigefinger“. Eine Wohlfühlausstellung also. Ruller Haus, Wallenhorst

Ziel ist eine kooperative „Raumintervention“: Unter Leitung der Textilkünstlerin Eva Dankenbring, von Anette Röhr und Marion Tischler, Kunstwerkstatt des Bramscher Bahnhofs, und Christoph Peter Seidel, Osnabrücker KunstContainer, erkunden Künstler mit Assistenzbedarf das Museum, setzen ihre Eindrücke in Kreativität um. Am Internationalen Museumstag „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ geht die Intervention am 13. Mai an die Öffentlichkeit. Ab da können auch Besucher sich beteiligen – und zum Künstler werden. Tuchmacher Museum, Bramsche phosen“, Arbeiten aus selbstgeschöpften Papieren von Katharina Engel-Amelung, bis 30.5. Kunsthalle Osnabrück. European Media Art Festival: „Report – Notizen aus der Wirklichkeit“, bis 20.5. Mensa Schlossgarten. Franziska Schmitz: Malerei, bis 31.5. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität“, bis 26.8.; „Nach mir das Ozonloch“. Umweltsch(m)utz im Spiegel der Karikaturen Fritz Wolfs, bis 17.6.; „Mehr Platz für Spatz & Co“, Wanderausstellung zu Schutzmaßnahmen für Gebäudebrüter, bis 16.5. Museumsquartier Osnabrück/Felix Nussbaum-Haus. „Hass und Hoffnung. Afghanistan“: Foto-Ausstellung von Andy Spyra, 5.5. bis 30.6. Museum Industriekultur. „Na dann, Prost!“, über die Geschichte der Gaststätten und Biergärten, bis 7.10. OsnabrückHalle. „HERZenssache“, 19.5. bis 2.9. Rathaus. „Osnabrücker Geld im Dreißigjährigen Krieg“, bis 15.10. Skulptur-Galerie. Hiltrud Schäfer: „Unerwartet“, Papierskulpturen, bis 10.6. Universität, Galerie Stichpunkt. „Zweite Haut – Image – Rolle“, 2.5. bis 31.7.

Universitätsbibliothek. „Büche, Sätze, Zeichen, Textile Übersetzungen“, bis 30.6.

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. „Blick nach Innen, in die Ferne“: Malerei von Rita Kohel, 5.5. bis 24.6. BAD IBURG Waldkurpark, Kurgarten, Blütenterrasse, Charlottenseepark. Landesgartenschau Bad Iburg 2018, bis 14.10. BAD LAER Heimatmuseum. „Margarine-Figuren“ von Sammler Peter Weymar, biss auf weiteres BELM Rathaus. Silke Bade: „Aquarelle aus Stadt und Landkreis Osnabrück“ bis Ende September BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „Rot.Raum – Ein partizipatives Kunstprojekt“, ab 13.5. BIELEFELD Kunstverein. Arne Schmitt: „Ursprung Gebrauch Überhöhung“, bis 8.7.; „Reinhart Koselleck und das Bild“, bis 8.7. New Tone. PERO: „cARTon Kreationen“, bis 22.5. BREMEN Kunsthalle. „Kühles Licht und weite See – Niederländische Meisterzeichnungen und ihre Restaurierung“, bis 1.7.

Weserburg. „Where Does Your Heart Belong?“, bis 2.9. DELMENHORST Städtische Galerie. Isa Melsheimer: „Psychotropische Landschaften“, bis 10.6. EMDEN Kunsthalle. „The American Dream. American Realism 1945 -2017“, bis 27.5. GEORGSMARIENHÜTTE Villa Stahmer. „Sammlung Familie Rehme, Borgloh“, Werke von Franz Hecker, Max Liebermann und anderen, bis 20.5. HERFORD Marta. „Ausbruch aus der Fläche – Das Origami-Prinzip in der Kunst“, bis 3.6. MELLE Verein zur Förderung von Kunst u. Kultur in Melle. „Fritz Wolf und die Künste“, bis 3.6. Skulpturengarten Marggraf. „20“, 31.5. bis 3.6. METTINGEN Draiflessen Collection. „Der Fall der Sterne“, bis 26.8. MÜNSTER Kunstmuseum Pablo Picasso. „Frieden. Von der Antike bis heute“, bis 2.9. NEUENHAUS Kunstverein Grafschaft Bentheim. Henk Visch: „Le petit prince“, bis 29.4. WALLENHORST Rathaus. Tape-Art von Katrin Lazaruk: „Von Zeit zu Zeit zu zweit“, bis 18.5. Ruller Haus. „Melange“, Arbeiten von Elisabeth Pawils, bis 30.6. STADTBLATT 5.2018 35


kino Drei Brüder bilden die kaputte „Familiye“ (v. l.): Danyal (Kubilay Sarikaya), Muhammed (Muhammed Kirtan) und Miko (Arnel Taci)

Gefangen am Pokertisch Leben und Sterben in Spandau: Das im Herbst auf dem Filmfest Oldenburg mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Drama „Familiye“ startet nun in ausgewählten Kinos. Produzent Moritz Bleibtreu sieht darin einen Perspektivwechsel auf eine Gesellschaftsschicht.

m

ittlerweile dürfte es schwerfallen, sich dieser – zu Kunst verarbeiteten – Lebenskultur zu entziehen. Von der Musikrichtung Deutschrap über Serien wie „4 Blocks“ bis zum Kinofilm „Nur Gott kann mich richten“ erfuhr das (klein-) kriminelle Untergrundmilieu in den letzten Jahren eine stetig wachsende Resonanz in Deutschland. Ein wesentliches Merkmal dieser Szene ist das Herausstellen der Wahrhaftigkeit des Erzählten. Es braucht soziale Missstände in der Realität, um die Kunstform legitimieren zu können. So dachte Mathieu Kassovitz sich vor mittlerweile 23 Jahren den Inhalt seines Kinoklassikers „La Haine“ auch nicht aus. Im Gegenteil: Er brachte die bedrohliche Aggressivität aus den

Banlieues auf die Leinwand, vor der man in gebildeten Kreisen lieber die Augen verschloss. Und er machte dabei etwas, das in Deutschland scheinbar erst jetzt richtig ankommt: Kassovitz ließ seine drei Protagonisten der 24-stündigen Treibjagd durch die Straßen szenetypisch sprechen. Allzu häufig haben die Autoren derartiger Filme keine Berührungspunkte mit dem gezeigten Milieu und bilden etwas ab, das es nicht gibt. „Familiye“ soll aufzeigen, dass es auch anders geht. So sprachen die beiden Regisseure am Rande des Filmfests in Oldenburg auch immer wieder von Authentitzität. Man sei es dem Publikum, das Filme liebe und aus dieser Gesellschaftsschicht stamme, einfach schuldig, es ernst zu nehmen. Dem-

nach habe es einen Film wie ihren in der Form in Deutschland noch nicht gegeben. Zu ihrer Herangehensweise erklärten sie, dass es wichtig gewesen sei, nur den Rahmen vorzugeben. Die Schauspieler, die zum Teil bei diesem Projekt zum ersten Mal vor einer Filmkamera standen, sollten die Möglichkeit bekommen, ihre eigene Sprache einzubringen. Und die ist deutlich, nicht selten wird die Faust zu Hilfe genommen. Aber das ist angesichts des Ärgers, den die Figuren haben, auch kein Wunder. Im Zentrum der Handlung steht Danyal (Kubilay Sarikaya), der gegen Geld die Gefängnisstrafe eines anderen auf sich nimmt. Allerdings ist von den so erworbenen Scheinen nicht mehr viel übrig, als er seine Füße wieder in die Freiheit setzen darf. In der Zwischenzeit hat sein Bruder Miko (Arnel Taci) seiner Spielsucht freien Lauf gelassen. Der dritte Bruder im Bunde, Muhammed (Muhammed Kirtan), wäre aufgrund seiner Einschränkung durch das Down-Syndrom im Heim besser aufgehoben – finden die Behörden, nicht aber die Brüder. Was klingt wie eine Geschichte, die möglichst spannend sein soll, ist vom Alltag der Filmemacher gar nicht so weit entfernt. Sedat Kirtan und Kubi-

Nicht selten wird die Faust zu Hilfe genommen: (v. l.): Danyal (Kubilay Sarikaya) und Miko (Arnel Taci)

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lay Sarikaya drehten bereits Anfang des laufenden Jahrzehnts einen halbstündigen Kurzfilm über die Lycanstraße in Spandau – „ihren Kiez“. Unter dem Titel „Verzzokkt“ setzten sie sich filmisch damit auseinander, dass es in ihrer Straße viel menschliche Not, aber noch mehr Wettbüros und Spielhallen gibt. Es kam ihnen paradox vor, dass man den sozialen Brennpunkt noch künstlich befeuerte, indem man Profit damit zu machen versucht. Bei der Konzeption ihres Langspielfilmdebüts verließen Sarikaya und Kirtan sich wie bei ihren vorherigen Projekten ganz auf die, die ebenfalls nah dran sind. So ist der Titel nicht zufällig gewählt: Neben Freunden und Nachbarn geben auch Familienmitglieder wie der mit dem Down-Syndrom geborene Muhammed der „Familiye“ ein Gesicht. Moritz Bleibtreu, seinerseits Gründer einer Produktionsfirma, wurde auf den Film aufmerksam gemacht, als er bereits fertiggestellt war. Der Gangster-Rapper Xatar – einer der Nebendarsteller – hatte den Kontakt hergestellt. N. KUSCHKOWITZ D 2017. R: Sedat Kirtan, Kubilay Sarikaya. D: Arnel Taci, Violetta Schurawlow, Muhammed Kirtan, Michael Hanemann u. a. P ab 3.5. im Kino

Muss lebenslänglich Brot backen: Gangster-Rapper Xatar in einer Nebenrolle


Isle of Dogs – Ataris Reise HUNDELEBEN In Wes Andersons neuem Animationsfilm treffen „Die Goonies“ (1985) auf „Susi und Strolch“ (1955). Japan, 2038: Megasaki Citys Bürgermeister will der explodierenden Hundepopulation ein Ende setzen. Unter dem Vorwand, dass die grassierende Hundegrippe für den Menschen eine Gefahr sei, verbannt er die Vierbeiner auf die Insel Trash Island, die ihrem Namen alle Ehre macht. Auch die Alphahunde Chief (Bryan Cranston), Rex (Edward Norton), Boss (Bill Murray), Duke (Jeff

Goldblum) und King (Bob Balaban) wurden deportiert und kämpfen ums Überleben. Als ein Flugzeug über der Insel abstürzt, wird dem Rudel eine Mission zuteil: Sie sollen dem kleinen Piloten Atari – dem Mündel des Bürgermeisters – helfen, seinen Hund Spots zu finden. Es folgt eine Odyssee, die in wundervoller Manier zeigt, warum Hunde unsere Freunde sind. L. BERLIN JPN/USA 2018. R: Wes Anderson. D: Bryan Cranston, Scarlett Johansson, Bill Murray, Greta Gerwig u. a. P ab 10.5., Cinemar Arthouse, CineStar

A Beautiful Day RACHEFELDZUG Der Kriegsveteran Joe (Joaquin Phoenix) arbeitet in der Grauzone des privaten Sicherheitsdienstes. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mädchen und Frauen zu retten, die dem kriminalisierten Sexhandel zum Opfer gefallen sind. Bei seinen brutalen Rachefeldzügen schreckt der kaltblütige Hüne vor nichts zurück und geht auch über Leichen. Als Nina (Ekaterina Somsonov), die minderjährige Tochter des Senators Votto (Alex Manette), verschwindet, soll Joe das Mädchen finden und die Kidnapper büßen lassen. Die Spur führt ihn zu einem Kinderhändler-Ring, und schon bald gerät er in einen tiefen Sumpf aus Gewalt, Macht und Korruption. Als der Auftrag eskaliert, scheint Joe selbst Opfer einer Verschwörung zu sein ... Lynne Ramsays Portrait über einen Auftragskiller hat das Potential, mit Kultfilmen wie „Taxi Driver“ und „Drive“ mitzuhalten. Chapeau! L. BERLIN F/GB/USA 2017. R: Lynne Ramsay. D: Joaquin Phoenix, Ekaterina Samsonov, Alex Manette, John Doman u. a. P ab 26.4., Cinema Arthouse, CineStar

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Melle-Gerden: Parkplatz E-Center · Ibbenbüren: Parkplatz Marktkauf

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kino der platzanweiser

Sklaverei: „HERRliche Zeiten“ „Je übertriebener, desto besser.“ Helge Schneider über das Filmemachen Was ist deutsches Kino? Die Mehrheit der Deutschen wird auf diese – einen wesentlichen Teil nationaler Kultur betreffende – Frage wohl antworten: „Til Schweiger und Matthias Schweighöfer!“ Einige werden vermutlich noch „Bully“ Herbig oder Bora Dagtekin nennen. Das wird es dann bei den meisten aber auch gewesen sein. Wer es in Deutschland zu etwas bringt, geht früher oder später eh nach Amerika. Das zeigen die Biografien der Herzogs, Wenders’ und Petersens dieser Welt. Aber wie steht es um die restlichen Filmemacher?

Nachwuchssorgen: „Maybe, Baby!“ Da wäre zum Beispiel Oskar Roehler, der ewige Provokateur. Unlängst erklärte er in einer Fernsehsendung seinem daraufhin völlig entgeisterten Gesprächspartner Lars Eidinger, wie „rechts“ er politisch eingestellt sei. Im Kino ist Roehler in diesem Monat mit HERRliche Zeiten (ab 3.5., Cinema Arthouse) vertreten. Darin mimen Katja Riemann und Oliver Masucci ein gelangweiltes Ehepaar, das einfach nicht weiß, wohin mit seinem Geld. Dass sich auf die – im betrunkenen Zustand geschaltete – Anzeige („Sklave/in gesucht“) tatsächlich jemand meldet, konnten die beiden nicht ahnen. In der Folge entwickelt sich die heimische Villa zunehmend zu einem außer Kontrolle geratenen Spielplatz der Anarchie. Wenn die Figuren dann noch Ausspracheschwierig-

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keiten bei dem Namen „Mohammed“ haben und Aussagen tätigen, die den Deutschen unterstellen, ein weichgewaschenes „schwules“ Volk zu sein, fällt die Einordnung in ein Genre schwer. Vielmehr soll man sich fragen, was angebrachter ist: Lachen oder Weinen?! Ähnliches gilt für uns alle, wenn wir bemerken, dass wir jeden Tag ein bisschen älter werden. So auch Julia Becker: Die Berlinerin schrieb ein Drehbuch, führte Regie, spielt die Hauptrolle und nannte das Ganze dann: Maybe, Baby! (seit 26.4.). Darin zu sehen sind zwei, die sich mit Mitte 30 ein Kind wünschen. Theoretisch zumindest. Vielleicht muss man den konventionellen Vorstellungen ja gar nicht entsprechen und findet auf einer einsamen Berghütte körperlich zu jemandem, der viel aufregender ist. Ganz nach dem Motto: Lass die biologische Uhr doch ticken! Und überhaupt: Wer hat eigentlich die Ein Vater wehrt (ab sich: „Homefront“ Liebe erfunden? 3.5.). Als hätten Julia Becker und Kerstin Polte sich abgesprochen, spinnt Letztere eine Handlung um ein Paar, dessen Tochter bereits schulpflichtigen Nachwuchs besitzt. Als das Gedächtnis nicht mehr so richtig funktionieren will und die Ehe bereits 38 Jahre auf dem Buckel hat, haut Charlotte (Corinna Harfouch) ab – zum Leidwesen von Meret

Restfamilie: „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ Becker und Karl Kranzkowski in den Rollen der Zurückgelassenen. Wem das zu seicht ist, für den hat der gebürtige Österreicher Lukas Feigelfeld etwas vorbereitet: Hagazussa – Der Hexenfluch (ab 17.5.) spielt im 15. Jahrhundert und erzählt von einer verwaisten Tochter, die – von der Gesellschaft abgeschieden – im Wald lebt, als böse Mächte sie durchdringen. Etwa der Geist ihrer verN. KUSCHKOWITZ storbenen Mutter?

Grain – Weizen

Eleanor & Colette

NAHRUNGSMITTELVERSORUNG In einer nahen Zukunft hat sich die Erde in einen lebensfeindlichen Ort verwandelt. Konzerne regieren. Der Klimawandel ist vollzogen. Und eine wohlhabende Elite wohnt in hermetisch abgeschlossenen Städten. Der große Rest der Menschheit muss in den „Dead Lands“ der einstigen Metropolen ums Überleben kämpfen. Als auch bei den Eliten das gentechnisch veränderte Saatgut zu Missernten führt, sucht ein Wissenschaftler (Jean-Marc Barr) in den verbotenen „Dead Lands“ nach einer Lösung. Formal erinnert der in kontrastreichem Schwarzweiß gedrehte Film „Grain – Weizen“ stark an Sowjetklassiker wie „Stalker“ von Andrei Tarkowski. Die Idee zu „Grain“ kam Regisseur Semih Kaplanoğlu („Bal – Honig“) aber durch eine Koransure, in der die Macht des Wissens hinterfragt wird. Doch im Wesentlichen stehen hier Agrarkonzerne wie MonFJ santo im Fadenkreuz. D, F, TUR, SWE. 2017. R: Semih Kaplanoğlu. D: JeanMarc Barr, Ermin Bravo u. a. P ab 26.4., Cinema Arthouse

LANGZEITSCHÄDEN Dieser Spielfilm hatte ursprünglich zeitaktuell sein sollen. Mark Bruce Rosin, der über den Journalismus zum Drehbuchschreiben kam, war schon um 1990 herum auf die Geschichte gestoßen. Das Projekt gelangt erst jetzt, als deutschbelgische Koproduktion mit Hollywood-Besetzung und in der biederen Inszenierung durch Bille August, in die Kinos. Der Film erzählt von Missständen und Ereignissen, die – hoffentlich – zu deren Behebung beitrugen. 1985 begab sich Eleanor Riese freiwillig in eine psychiatrische Klinik. Dort wurde sie mit Medikamenten traktiert, bis sie sich kaum mehr auf den Beinen halten konnte. Es gelang ihr, eine Anwältin zu kontaktieren, die honorarfrei für Riese vor Gericht zog. Erst nach einem langen Weg durch die Instanzen wurde das Recht auf Patientenmitsprache bei der Medikation richterlich bestätigt. Ein Blick auf vergangene Zeiten H. K. also? Wer weiß ... D/Belgien 2017. R: Bille August. D: Helena Bonham Carter, Hilary Swank, Jeffrey Tambor u. a. P ab 3.5., Cinema Arthouse

The Cleaners

The Happy Prince

PUTZTRUPPE Aktueller könnte ein Film nicht sein. Nach dem jüngsten FacebookSkandal wurde zumindest ansatzweise öffentlich, was der Social-Media-Gigant und seinesgleichen mit unseren Daten alles anstellen. Die deutschen Filmautoren Hans Block und Moritz Riesewieck aus dem Umfeld des NDR-Medienmagazins „Zapp“ haben zum Thema einen kinogerechten Dokumentarfilm gedreht – das Branchenmagazin „Variety“ verglich ihn mit einem „Noir Thriller“. Ihre Recherchen führten sie unter anderem nach Manila. Dort, nicht etwa im feudalen Firmensitz Menlo Park, wird darüber entschieden, ob ein Facebook-Eintrag gegen die guten Sitten verstößt. Hier sitzen Angestellte eines Dienstleisters, der im Auftrag großer Unternehmen deren Social-Media-Seiten sauber hält. Ein aufreibender Job zwischen Trauma und Zensur. Ausgeführt in einem Staat, der nicht eben zu den Vorzeigedemokratien gehört. H. K. D/Brasilien/NL/I/USA 2018. R: Hans Block, Moritz Riesewieck P ab 17.5., Cinema Arthouse

SPÖTTERDÄMMERUNG Oscar Wildes süffisante Bonmots werden bis heute oft zitiert. Seine Bühnenstücke prunken mit amüsanten Dialogen, sein Sprachwitz machte den gebürtigen Iren zu einem gefragten Vortragsredner, auch in den USA. Berühmt und heftig angefochten wurde Wilde als Vertreter des Ästhetizismus, als Dandy. Der öffentlich getätigten Behauptung, er sei homosexuell, suchte er mit einer Verleumdungsklage zu begegnen. Ein fataler Fehler, denn der Gegenseite gelang es, Wildes Männerliebschaften zu beweisen. In viktorianischer Zeit ein Verbrechen. Wilde wurde zu Gefängnis und Zwangsarbeit verurteilt, floh nach seiner Entlassung nach Paris, lebte dort arm und gebrochen bis zu seinem Tod. Auf diese Phase konzentriert sich Rupert Everett in seinem biografischen Film. Everett hatte Wilde schon auf der Bühne verkörpert und spielt ihn auch hier, nach eigenem Drehbuch und unter eigener Regie. H. K. D/B/I/GB 2018. R: Rupert Everett. D: Rupert Everett, Emily Watson, Colin Firth, Tom Wilkinson u. a. P ab 24.5., Cinema Arthouzse, CineStar


7 Tage in Entebbe

I Feel Pretty

FLUGZEUGENTFÜHRUNG Im Juni 1976 entführt eine Gruppe deutscher und palästinensischer Terroristen (u. a. Daniel Brühl, Rosamund Pike) ein Flugzeug, das auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris war, in die damalige ugandische Hauptstadt Entebbe. Sie fordern die Freilassung palästinensischer Gefangener im Austausch gegen die israelischen Geiseln innerhalb von sieben Tagen. Während Premierminister Yitshak Rabin und Außenminister Shimon Peres (Eddie Marsan) sich zwischen einer Verhandlung mit den Terroristen und einer Militäraktion entscheiden müssen, spitzt sich die Lage in Uganda ebenfalls immer weiter zu. Auch wenn die historischen Ereignisse inzwischen mehr als 40 Jahre zurückliegen, hat die Thematik doch nichts an ihrer Aktualität eingebüßt. Das macht die vierte Verfilmung der damaligen Ereignisse besonders für diejenigen interessant, die damals keine Zeitzeugen NB waren. GB/USA 2018. R: José Padilha. D: Daniel Brühl, Rosamund Pike, Eddie Marsan u. a. P ab 3.5., Cinema Arthouse, CineStar

SELBSTBEWUSSTSEIN Renee Bennett (Amy Schumer) ist auf den Kopf gefallen. Im wortwörtlichen Sinne, denn nach einem Sturz vom Spinning-Bike hält sich die eigentlich eher durchschnittlich attraktive Blondine für unwiderstehlich – obwohl sie genauso aussieht wie zuvor. Als Mitarbeiterin einer Kosmetikfirma hatte sie vorher stark mit Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen, doch jetzt beginnt sie, ausgestattet mit einer entsprechenden Portion Selbstbewusstsein, ihr Leben umzukrempeln. Nicht nur im Job und bei ihren Freunden, auch in der Liebe läuft erst mal alles besser. Klar spielt der Film mit den bekannten Klischees über Frauen, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Er zeigt aber auch, welchen Unterschied ein gutes Selbstwertgefühl hat und welche Gefahren es birgt, wenn das Ego zu groß wird. So bleibt bei allem Spaß doch ein kleiner ernster Kern. NB

USA 2018. R: Abby Kohn, Marc Silverstein. D: Amy Schumer, Michelle Williams, Rory Scovel u. a. P ab 10.5., CineStar, Filmpassage

Der Buchladen der Florence Green LITERATURLIEBHABER Cottages, gepflegte Gärten, Afternoon Tea. Ein Idyll ohne Handys und Rundum-Motorisierung. Doch nicht so romantisch, wie es rückblickend scheinen mag. England, Ende der Fünfziger. Als Medium für neue Ideen dient immer noch das Buch. Für die Witwe Florence Green zugleich der Weg in die Selbstständigkeit. Sie renoviert ein altes Haus und eröffnet einen Buchladen. Eine Bereicherung für das Küstenstädtchen Hardborough. Die gesellschaftlich führende Violet Gamart allerdings ist anderer Meinung, hätte das Haus lieber für eigene Zwecke, denunziert und intrigiert, vor allem, als Green gewagte Bücher wie Nabokovs „Lolita“ feilbietet. Einen Verbündeten findet sie in dem Sonderling Edmund Brundish, der seit dem Tod seiner Frau nur noch eine Liebe kennt: die zur Literatur. Isabel Coixet schrieb das Skript nach einem Roman H. K. von Penelope Fitzgerald. Spanien/GB/D 2017. R: Isabel Coixet. D: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson u. a. P ab 10.5., Cinema Arthouse

Warum mit dem Rad zur Arbeit?

„Weil meine Gesundheit Vorfahrt hat“ Los geht‘s! Fahren Sie zwischen dem 1. Mai und dem 31. August an mindestens 20 Tagen „Mit dem Rad zur Arbeit“ und gewinnen Sie attraktive Preise. Alles zur Aktion unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de oder bei der AOK in Ihrer Nähe. Eine Gemeinschaftsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und Ihrer AOK – Die Gesundheitskasse.

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Wahrheit oder Pflicht MUTPROBE „Truth or Dare“, auch bekannt als „Wahrheit oder Pflicht“, ist ein besonders unter Heranwachsenden beliebtes Spiel, bei dem sich die Spieler gegenseitig auf die Probe stellen. Entweder man beantwortet wahrheitsgemäß eine zumeist unangenehme Frage, oder man verpflichtet sich zu einer Art Mutprobe. Wer sich weigert, ist raus. Nur einer kann gewinnen. Oder niemand. So zumindest im Horrorfilm „Wahrheit oder Pflicht“ aus der berühmt-berüchtigten Blumhouse-Schmiede. Hier schickt Regisseur und Koautor Jeff Wadlow („Kick-Ass 2“) seine Protagonisten nach altbewährtem Genremuster einen nach dem anderen ins Jenseits. Wie so häufig bei BlumhouseProduktionen, ist die eigentliche Handlung eher Nebensache. Entscheidend ist auch hier der raffinierte Einsatz einfacher, aber psychologisch wirkungsvoller filmischer Mittel, um Grusel- und Horroreffekte zu FJ erzielen. USA 2018. R: Jeff Wadlow. D: Lucy Hale, Tyler Posey u. a. P ab 10.5., CineStar, Filmpassage


media Buch des Monats Äquator Antonin Varenne SEHNSUCHTSORT Fortsetzungen haben ja oft Nachteile. Das Personarium ist gefährlich ausgereizt, Story und Setting desgleichen. Aber wie Varenne „Die sieben Leben des Arthur Bowman“ fortsetzt, ist grandios. Wir erleben die Reise eines Verlorenen, eines vom Leben Getriebenen, ins Unbekannte, an einen Ort unbestimmter Sehnsucht. Wir begegnen Bisonschlächtern am Platte River, Arkansas, im Sommer 1871. Mit einem Trupp Komantscheros setzen wir uns nach Mexiko ab. In Guatemala lernen wir Maria kennen, die revolutionäre Xinca-Indianerin. Wir erleben das Elend der Sträflingskolonie von Französisch Guayana, gehen an Bord eines glücklosen Segelschoners, stehen im Schussfeld der Kanonen eines gewaltigen Amazonas-Forts, besteigen für ein blutiges Ritual eine dschungelumwachsene Maya-Pyramide. Wer dies liest, hört den Knall von Sharpes-Gewehren, sieht Dorfbewohner Großgrundbesitzer überrennen, und wenn Pete und Maria am Ende Frieden finden, ist es in der Wildnis. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Bertelsmann, 20 EUR

Seitensprung Mathieu Sapin „Gérad: Fünf Jahre am Rockzipfel von Depardieu“. Die Idee, den dicken Schauspieler in eine Comicfigur zu verwandeln, funktioniert bestens und bleibt auch nicht auf dem oberflächlichen Niveau eines Arte-Features hängen. Ziemlich interessanter Einblick in die Welt des kulturellen Superhelden, ein souveräner Auftritt des Polit-Chaoten. Reprodukt, 24 EUR Hiromi Kawakami/Jiro Taniguchi „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“. Meisterhafte Graphic Novel über die Begegnung zwischen einem pensionierten Lehrer und seiner ehemaligen, nicht sehr guten Schülerin. Liebesgeschichte auch, klar, aber eigentlich mehr ein Buch über japanische Lebensart. Carlsen, 28 EUR Jillian Tamaki „Grenzenlos“. Eine weitere pseudo-biographische Graphic Novel, in der es um das Leben in der Großstadt, wahrscheinlich fiktive popkulturelle Bezüge und ziemlich flache Beziehungen geht. Reprodukt, 24 EUR GW

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Die Ermordung des Commendatore Haruki Murakami MYSTISCH Weil ihn seine Frau plötzlich verlassen hat, fährt ein namenloser Portraitmaler rastlos durch Japan. Er übernachtet zunächst in Absteigen und dann, weil es billiger ist, im Zelt. Durch einen alten Freund bekommt er die Gelegenheit, das Haus des berühmten Malers Tomohiko Amada zu bewohnen. Dort versucht er sein künstlerisches Ich wieder zu finden, dass er zugunsten der einträglicheren Portraitmalerei aufgeben hatte. In Murakamis Werk (Teil 1 eines zweibändigen Romans) gibt es viele glückliche Zufälle und mystische Begebenheiten. Eine Opernfigur steigt aus einem Gemälde (sein Titel erklärt den Titel des Romans) und redet mit dem Maler; nachts, immer zur gleichen Zeit, läutet eine Glocke, die den Maler nicht mehr loslässt, bis er sie lokalisiert hat. Es wird viel über Kunst geredet und reflektiert, von bedrückend zweidimensionalen Figuren. Murakami hat viele Fährten gelegt. Wohin die Reise genau geht und wo sie endet, wird der geneigte Leser dann im zweiten Teil erfahren. Manch anderer dürfte schon mit dem ersten Teil genug haben. RALF GOTTHARDT Dumont, 26 EUR

Mama sagt, dass selbst die Vögel nicht mehr singen. Mein Tagebuch Aleppo 2011-2017 Myriam Rawick KRIEG Auch in dieser von Bürgerkrieg geschundenen Stadt Syriens werden Kinder groß. Wie sich das anfühlt, davon erzählt Myriam Rawick. Ihr Tagebuch beginnt sie im Alter von sieben Jahren, als in Aleppo 2011 die Welt aus den Fugen gerät und die Stadt bis Ende 2016 zum Austragungsort eines Bürgerkriegs wird. Auch heute noch finden Angriffe statt, der Ostteil Aleppos ist ein Trümmerhaufen. Die Stadt war mal eine andere: Im Juli 2011 setzt Myriam Rawicks Tagebuch ein und sie schildert ihre Ferien, wie sie mit ihrem Vater durch die Gassen Aleppos geht, zum Lebensmittelhändler, vorbei an einem Café. Myriam nimmt alle Eindrücke in sich auf, sie ist glücklich. Ein Jahr später, Juli 2012, steht dann in ihrem Tagebuch: „Ich habe zum ersten Mal einen Schuss gehört, einen echten.“ Von da an ist ihre Kindheit vorbei: Luftangriffe, Granatsplitter, Bomben – und dann hat ihr geliebter Cousin Fadi eine Kugel im Kopf. Dieses wertvolle Buch hat nur eine Botschaft: Krieg ist die Hölle auf Erden. MARIO SCHWEGMANNN Blessing, 15 EUR

Shark Club Ann Kidd Taylor MEERESRAUSCHEN „Ich schob eine lange Haarsträhne beiseite, die vor meiner Tauchermaske schwebte und glitt durch die bläulich-grüne Unterwasserwelt vor Bimini.“ Wenn ein Roman so anfängt, ist man doch dabei. Die in Florida lebende Autorin Ann Kidd Taylor hat mit ihrem Debütroman für einen Sensationserfolg in den USA gesorgt. Taylor erzählt die Geschichte von Maeve, die als 12-Jährige erstmals einem Hai begegnet und von ihm gebissen wird. Trotz diesem unschönen Anfang wird sie später Meeresbiologin und eine wahre Haiflüsterin. Am Tag des Haibisses passiert noch etwas anderes: Sie küsst Daniel und verliebt sich in ihn. Zu ihrem 30. Geburtstag laufen diese Dinge wieder zusammen: Maeve kehrt als renommierte Meeresbiologin zurück in ihr Heimatdorf an Floridas Küste. Und stellt fest, dass sich gar nicht so viel verändert hat. Vor allem nicht ihre Gefühle zu Daniel … „Shark Club“ ist das perfekte Buch für Romantiker. Doch die eigentlichen Hauptpersonen sind nicht Maeve, ihre Freundin Hazel und Daniel – der Shark Club –, sondern die Haie und die farbenfrohe Landschaft Floridas. MARIO SCHWEGMANN Blanvalet, 20 EUR

Die schwere Hand Dror Mishani SCHONKOST Mishani ist Literaturprofessor, spezialisiert auf die Geschichte der Kriminalliteratur. Schauen wir also mal, ob er selbst eine Geschichte schreiben kann, als Krimi. Obwohl: Sehen wir ja. Schließlich haben wir hier die neueste Ermittlung seines Avi Avraham in der Hand, Dezernatsleiter in Cholon, Tel Aviv. Aber taugt das was? Klar, in Avrahams Vergewaltigungsfall ist alles drin, was du vom einem Krimi erwartest, vom Kaffee in Pappbechern bis zu Timecodes in Überwachungsvideos. Und es fehlt programmatisch alles, was du sonst so mit Israel verbindest: Schmuggeltunnel unter Grenzzäunen, Merkava IVKampfpanzer in den Straßen, detonierende Qassam-Raketen, Kids mit Kufiya. Aber dieser betont unspektakuläre Alltag (okay, der Mossad kommt vor, sekundenkurz, und ein Trip zu den Golan-Höhen) hat Nachteile. Mishani meidet jedes Krisengebiet-Kolorit, und das kann man gutfinden. Aber dass er JEGLICHES Kolorit meidet, stört schon stark. Sein Israel ist sehr gesichtslos. Was bedeutet es also, dass „ein Tel Aviv-Krimi“ vorn draufsteht? Nichts. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Zsolnay, 22 EUR

Am Anfang war der Krieg zu Ende Jan Böttcher HEIMKEHR In Deutschland sind die gebürtige Kosovarin Arjeta und der Programmierer Jakob ein Paar. Als in Arjetas Heimat Krieg ausbricht, sitzt sie vor den Nachrichten. Als der Krieg endet, zerren Amerikaner und Europäer an dem Land, während sich die UN als Oberlehrer aufführen. Schwanger kehrt Arjeta in ihre zerstörte Heimat zurück. Von Jakob, dem Vater des Kindes, trennt sie sich noch vor ihrer Abreise nach Prishtina. Jakob reist ihr hinterher, doch kann er sie nicht mehr davon abhalten, einen Landsmann zu heiraten. Und während Arjeta ihrem Land auf dem Weg in die Zukunft helfen will, trauert Jakob den versäumten Möglichkeiten nach. Böttcher beschreibt den Kosovo der Nachkriegsjahre als Land auf der Suche nach nationaler Identität. Jakob, der im Gegensatz zu Arjeta keine neue Heimat findet, baut den Krieg als Computerspiel nach. Dabei stellt sich die Frage, ob nicht das wahre Leben das Spiel ist, in dem es zu überleben gilt. Böttchers Roman ist 2016 bereits unter dem Titel Y erschienen, eine Neuauflage, die ihre Aktualität behält. ADA DORIAN Aufbau Verlag, 12 EUR

Sleeping Beauties Stephen King Owen King DORNRÖSCHENBESTIEN Eine seltsame unbekannte Krankheit führt dazu, dass alle Frauen auf der Welt im Schlaf von einer unbekannten Substanz überzogen werden und nicht wieder aufwachen. Weckt man eine dieser Frauen, wird sie kurz zur rasenden Bestie und schläft nach ihrem Blutrausch wieder ein. Das Interessanteste an Kings neuem Roman ist, dass er ihn zusammen mit seinem Sohn Owen geschrieben hat. Leider gibt es kein Nachwort, in dem diese Zusammenarbeit, und wie sie genau funktionierte, erklärt wird. Ansonsten erwartet den Leser ein typischer King. In epischer Breite erzählt King, bzw. erzählen die Kings, vom Ursprung dieser Krankheit und wie sie sich in einer Kleinstadt und dem örtlichen Frauengefängnis ausbreitet. Wie man es aus anderen seiner Bücher kennt, legt er viel Wert auf Details und viele Nebenfiguren, die das Szenario umfassend ausschmücken. Obwohl man sich schon mehr gegruselt hat, mag man das Buch nicht aus der Hand legen, will wissen, wie es mit den Protagonisten weiter geht, ob die Welt noch zu retten ist. RALF GOTTHARDT Heyne Verlag, 28 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Matt Haig: Wie man die Zeit anhält. Tom ist Lehrer und lebt zurückgezogen. Der attraktive Mann hat ein Geheimnis. Er sieht aus wie 40, in Wahrheit aber ist er bereits 400 Jahre alt. Alle paar Jahre nimmt er eine neue Identität an und flüchtet aus seinem Leben. Er ist einsam, da die einzige Liebe seines Lebens tragisch endete. Dann aber lernt er Camille kennen. Der Hörverlag, 1 mp3-CD, ca. 15 EUR

Kathy Reichs: Blutschatten.Die Anthropolgin Reichs liebt das Abgründige. Ihre neue Heldin heißt Sunday Night, ist eine ehemalige Polizist und ziemlich kaputt. Sie verlässt ihr selbstgewähltes Exil jedoch, weil sie über eine Fähigkeit verfügt: Menschen aufzuspüren, die nicht gefunden werden wollen oder sollen. Stella wurde entführt ... Düster. Random House Audio, 2mp3-CD, ca. 16 EUR

Der Mieter. Basierend auf dem Film von Hitchcock, der seinerseits einen Roman von Marie Belloc Lowndes als Grundlage nutzte, der wiederum auf dem Jack the Ripper-Mythos aufbaute. Alles klar? Egal, auf jeden Fall spannend. Da treibt ein Frauenmörder im East End sein Unwesen und in Ellen, die Wohnungen vermietet, keimt ein Verdacht auf. Osterwold, 1 CD, ca. 15 EUR

Absurdes, Anstand und Moral

3.5. Theater am Domhof

AMPLIFIER Englands Prog-Rocker Nr.1

KAFVKA Polit-Rock-Rap aus Berlin

9.6. Kleine Freiheit

KALEIDOBOLT Classic Heavy Rock

8.5. Kleine Freiheit

13.6. Westwerk

BODO WARTKE

TALGE OPEN AIR

Antigone: Kabarett trifft Klassik

u.a. mit Love A, Adam Angst + Kann Karate 13.+14.7. Talge/Bersenbrück, Festivalplatz

CHRISTIAN LUKAS

sehbar The Lego Ninjago Movie. Lloyd hat ein Problem: Sein Vater ist der vierarmige Oberschurke Garmadon, der ständig die Stadt erobern will. Was Lloyd bei seinen Mitschüler nicht unbedingt beliebt macht. Dass er der Green Ninja ist, der Garmadon ständig aufhält, weiß niemand. Warner HV, ca. 10 EUR Grace Jones: Bloodlight And Bami. Sie ist eine der großen Stilikonen der 80er. Ihrer Vergangenheit aber trauert sie nicht nach. Inzwischen fast 70, feiert sie das Leben, die Bühne, sich selbst. Über mehrere Jahre wurde sie von Sophie Fiennes immer wieder begleitet. Herausgekommen ist eine liebevoll gestaltete Langzeitdoku. Ascot Elite HE, ca. 15 EUR Black Water. Geheimagent Wheeler findet sich in einem U-Boot wieder, das die CIA als Gefängnis benutzt. Mit Hilfe seines Mitgefangenen Marco kommt er

HORST EVERS

aus der Zelle raus. Was auf einem U-Boot aber nur ein erster Schritt in die Freiheit sein kann. Klar ist das ein billiger B-Reißer, aber vor allem van Damme ist vom Rentenalter noch weit entfernt. Koch Media, ca. 16 EUR als BD Professor Marston And The Wonder Woman. Wer hätte gewusst, dass der Erfinder des Lügendetektors auch der Erfinder von Wonder Woman ist? Und dass dieser Mann in den 40ern mit seiner Ehefrau und der gemeinsamen Geliebten unter einem Dach lebte? Luke Evans als Marston sensationell. Warner HV, ca. 13 EUR Caprona – Das vergessene Land. Angesiedelt im Ersten Weltkrieg, gerät ein deutsches U-Boot ins sagenhafte Land Caprona, in dem Urzeitmonster und Urzeitmenschen in fröhlicher Fressfeindschaft zusammen leben. Man möchte nicht glauben, dass der Film von 1975 ist. Mit seinen echt schlechten Monstereffekten. Aber der Film hat was. Koch Media, ca. 16 CHRISTIAN LUKAS EUR als BD

spielbar Man hört ja viel über die USA. Verrückteste Geschichten über Weltuntergang, Verschwörungen und Sekten, über religiösfanatische Gruppierungen, Prepper und Wahnsinnige. In „Far Cry 5“ (PC, PS4, XboxOne; 60 EUR; Ubisoft Montreal) bist du genau in dieser ,Szene‘ angekommen. Von Ubisoft ist es schon fast ein Wagnis, dieses Thema rund um den berüchtigten Psychopaten Joseph Seed auf den Tisch zu bringen. Bei psychopatisch veranlagten Hauptcharakteren kennt die Far Cry-Serie sich ja gut aus – Vaas etwa, aus Far Cry 3, war ziemlich dämonisch. Seed, „Der Vater“, aus dem aktuellen Teil, passt da ins Bild. Von der Traufe in den Regen wäre hier wohl passend. Nachdem du den religiösen Fanatikern knapp entkommst, gründest du den Widerstand gegen die terrorisierenden „The Project at Edens Gate“-Anhänger, die überall nur Sünde sehen. HSH

9.5. Theater am Domhof

OS-FEAST Osnabrücks neues Heavy Metal-Festival, mit Avenging Benji u.a.

10.5. Hyde Park

ANDY MCKEE Ausnahme-SongwriterGitarrist

23.5. Rosenhof

THE LION & THE WOLF

THE SOFT MOON Hypnotischer Darkwave-Rock

16.8. Kleine Freiheit

DE-PHAZZ Godfathers of Lounge

8.9. Lagerhalle

FLASH FORWARD

Folk-Schönheiten

Alternative Rock ausm Pott

26.5. Kleine Freiheit

13.9. Kleine Freiheit

MANUEL MÖGLICH

LEECH

Stories eines Top-Journalisten

Post-Rock

14.9. Kleine Freiheit

27.5. Lagerhalle

THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES

BUMMELKASTEN

Blues-Rock

15.9. Kleine Freiheit

Ein-Mann-Zaubermusik

1.6. Westwerk

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

STADTBLATT 5.2018 41


cd des Monats Sofia Härdig

The Voidz Virtue INDIEROCK „Unser Ziel war es, eine Platte zu machen, die ein größeres Publikum genauso gut findet, wie wir unser erstes Album. Es gibt für jeden einen Song“, sagt Julian Casablancas (The Strokes) über das zweite Album seiner neuen Band The Voidz. Da ist etwas dran. Veröffentlichten The Voidz in der ersten Runde noch eine 11-minütige-Prog-Rock-Oper als Single, gibt es auf „Virtue“ neben Glam Metal und Unterwasser-Trip-Hop auch elegante Indie-Rock-Songs und glückselige Dance-Momente. Sony CHROM

Goat Girl Goat Girl SCI-FI-FUSION So bezeichnen Lottie, Ellie, Naima und Rosy aus London selbst ihre Musik. Auf dem selbstbetitelten Debüt gibt es 19 Songs in 40 Minuten. „Die Kürze hängt mit unserer Liebe für den Minimalismus von Steve Reich und Philip Glass zusammen“, erklärt die Band. „Wir sind nicht daran interessiert, verrückte Soli zu spielen. So hört man Punk, Vaudeville, Zirkus und Country-Fiddle, unter anderem auch beeinflusst von den schottischen ArtPunks Country Teasers. Rough Trade CHROM

International Music Die besten Jahre PSYCHEDELIC KRAUTROCK Pedro Goncalves Crecenti und Peter Rubel kennt man als Western-Gitarren-Combo Düsseldorf Düsterboys. Beide schanghaiten den bildenden Künstler Joel Roters als Schlagzeuger, Olaf O.P.A.L. als Produzenten sowie Maurice Summen als „Kopf der Band“. Dabei herausgekommen ist ein fast immer zweistimmiger psychedelisch-krautrockiger Beatsound, der es nicht unter einem Doppelalbum-Debüt und einer 20-minütigen Suite macht. Staatsakt CHROM

42 STADTBLATT 5.2018

Changing The Order ELEKTRO-POP Dass diese großarige Musikerin und Sängerin immer noch als Geheimtipp gilt, ist kaum zu glauben. Die Schwedin legt seit Jahren Songs und Alben vor, die in der Schnittstelle Elektro/Pop keine Konkurrenz fürchten müssen. Sofia Härdig hat das Talent, clubtaugliche Rhythmen mit spannungsreichen Sounds zu versehen und so dichte, fast hypnotische Tracks entstehen zu lassen. Zum Tanzen und zum Davontreiben lassen. Wer sich für die Yeah Yeah Yeahs oder Peaches interessiert, sollte auch Sofia Härdig folgen. Solaris Empire MARS

FOTO: STEFAN WULFF

media

Various artists Revamp POP Vor kurzem hat Elton John seine Abschiedstournee angekündigt. Sein Einfluss auf andere Musiker ist kaum in Worte zu fassen, also besser gleich ein Tribute-Album aufnehmen und zeigen, wie wichtig seine Songs auch für spätere Generationen sind. So singt etwa Florence + the Machine ein ergreifendes „Tiny Dancer“ und Lady Gaga ein hinreißendes „Your Song“. Weitere Elton-Fans auf diesem Album: Mary J. Blige, Coldplay, The Killers oder – die Queens Of the Stone Age! Virgin MARS

DJ Koze

Holger Czukay

Knock Knock DANCE SOUL „Ist Stefan Kozalla der verrückteste Mann der Dance-Musik?“, fragte jüngst das Portal „Resident Advisor“. Nein, ist er nicht. Aber jemand, der fast alles sehr viel anders macht als andere. Fischmob, Adolf Noise und International Pony sind da Lesezeichen. Für „Knock Knock“ engagierte DJ Koze unter anderem Speech , Roisin Murphy und den großen Kurt Wagner (Lambchop). Der Weg: „Ich suche nach einem Mysterium und Soul. Nach Akkorden, Schmerz, Melancholie und Euphorie.“ Pampa Records CHROM

Cinema RETROSPEKTIVE Zu Lebzeiten wünschte sich der 2017 verstorbene Czukay den Titel „Cinema“ für diese Retrospektive, weil Kino immer eine Konstante für ihn war. Diese 5-CD/LP-Box zeigt die ganze Bandbreite des selbstbetitelten „universalen Dilettanten“, von frühen Jazz-Experimenten über Krautrock-Innovationen bis zu elektronischen Experimenten. Stockhausen, Conny Plank, Brian Eno. Alle dabei. Obendrein gibt es das schwer erhältliche Film-Kleinod „Krieg der Töne.“ Grönland Records CHROM

LUKA BLOOM „Refugee“. Für seine neuen Songs muss man sich Zeit nehmen und in die Stimmung von „Cello As Everest“ oder „Wayfaring Stranger“ hinein fallen lassen. Irlands großer Songwriter Luka Bloom geht auf „Refugee“ ruhige Wege und verhandelt dabei starke Themen („Dear Gods“, „I Am Not At War With Anyone“). Pinorekk Records DYLN „Sauvignon And A Kimono EP“. Die Begegnung mit dem Songschreiber und Produzenten Colin Munroe (Sky Ferreira, Drake, Kendrick Lamar) bezeichnet die Sängerin als „musikalische Offenbarung“. So entstand der Großteil der sieben hier enthaltenen Songs mit Munroe, der DYLN zu einer eigenständigeren Version von Pop verhilft. Nettwerk JARLE SKAVHELLEN „The Ghost In Your Smile“. Wenn der norwegische Songwriter in „Matylda“ singt: „Together we go down to the river“, dann läuft beim Hörer ein Film ab. Jarle Skavhellen schafft es, mit seinen kleinen akustischen Folk-Miniaturen große Gefühle zu erzeugen. Wer sich Ed Sheeran ohne Pop vorstellen kann, sollte zugreifen. Nettwerk KYLIE „Golden“. Ihre Musik hat sich seit ihren ersten großen Hits Mitte der 80er kontinuierlich weiterentwickelt. Hits kann sie immer noch, das beweisen neue Songs wie „Dancing“, „A Lifetime To Repair“ oder „Radio On“. Neu ist auf „Golden“ ein deutlicher Touch US-Country, der sie in die Nähe von Szene-Stars wie Carrie Underwood rückt. BMG THIRTY SECONDS TO MARS „America“. Ein Konzeptalbum nach gut einem Jahr Trump, das macht Sinn. TSTM loten aus, wofür die USA heute eigentlich steht. Im Sommer kommt ein begleitender Film in die Kinos, und Fans sind aufgefordert, unter #WhatAmericaMeansToMe ihre Gedanken zu posten. Die Musik: Elektro-Rock für die große Leinwand. Universal JULIEN DORÉ „Vous & Moi“. Musik aus Frankreich erlebt seit dem Erfolg von Zaz ein Comeback. Schön, zumal aus dem Land des Chansons immer auch tolle Songwriter kamen. Diese Tradition führt Julien Doré weiter, der ein bisschen wie der junge Johnny Depp aussieht und mit seiner hauchigen Stimme intensive Stücke am Klavier singt. Sony Music

Revolverheld Zimmer mit Blick POPROCK Es ist ohne Frage ein gutes Album geworden. Revolverheld wissen genau, wie man einen starken Popsong voller Gefühl schreibt, und Lieder wie „Sieben Seelen“ oder die Single „Immer noch fühlen“ kann man sich problemlos im Stadion vorstellen, wenn tausende Fans beseelt mitsingen. Doch auf die Dauer von zwölf neuen Songs nutzt sich dieser Pop-Effekt etwas ab und man wünscht sich, dass sie hier und da mehr Ausreißer gewagt hätten wie die finale Piano-Ballade „Zimmer mit Blick“. Sony Music MARS

Mr. Irish Bastard The Desire for Revenge IRISH-FOLK-PUNK Das neue Album der Band aus Münster erzielt genau das, was es soll. Gleich die ersten Sekunden des ersten Tracks „Black Eye Friday“ reißen mit, und du ertappst dich sehr schnell dabei, mitzuwippen. Das Gefühl, sich in einem Pub mit all seinen Getränken und Gästen zu befinden, ist allgegenwärtig, und die etwas rauchige und sehr kraftvolle Stimme des Sängers harmoniert mit den freudigen, teils auch etwas melancholischen Melodien. Neu ist die vermehrt auftretende Violine. Reedo Records HSH


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

mai 2018

Talente

StudyUp Award Jazz

FOTO: CHRISTIAN APWISCH

Die StudyUp-Awards der Hochschule Osnabrück sind Auszeichnungen für herausragende Leistungen von Studierenden in ihrem jeweiligen Fach. Fünf Ensembles mit sehr unterschiedlichen Stilistiken und Schwerpunkten bestreiten das Programm: Gleb Tschepki Trio, Schwagtett, TrioLUAH feat. Lukas Schwegmann, Yottagon und Clara John (Foto), die gemeinsam mit ihrer Band die Verbindung sphärischer Jazzklänge mit eingängigen PopMelodien eingeht. P 29.5., Blue Note

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas Dienstag 3.

1

KONZERT

COME AS YOU ARE

„Come as you are“ ist ein Festival für Geflüchtete und den guten Zweck. Die beiden Bands Seven PM und Revolutzajam spielen Revolutions- und Friedenslieder sowie Blues, Soul, Jazz und Funk. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die im Laufe des Abends gesammelten Spenden gehen an Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V. Nach dem Motto „Wer in Osnabrück lebt, ist Osnabrücker*in“ setzt sich der Verein seit über 30 Jahren dafür ein, dass Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund menschenwürdig und angstfrei hier leben können. > LAGERHALLE

KONZERTE

BOHMTE Flugtag - Tag der offenen Tür Flugplatz Bohmte/Bad Essen, ab 09.00

LITERATUR

BRAMSCHE

Heimat+Hafen, 20.00

- Volksfest, Marktplatz, ab 14.00

Mittwoch

2

Piesberger Morgenröte Sonnenaufgangskonzert -

mit Martin Gehrmann, Piesberger Gesellschaftshaus, 05.00

KONZERTE OSNABRÜCK Songwriter Abend, Dirty+Dancing, 19.00 One World-Sessions - der

FOTO: ANJA LIMBRUNNER

P

BAD ESSEN Juicy Fruits, Kaffeemühle, 14.00 GRONAU Ladysmith Black Mambazo -

3.

KABARETT

HORST EVERS

4.

AKUSTIKHELDEN

Bereits zum fünften Mal spielen die Osnabrücker im Balou, das in diesem Jahr sein 30-jähriges feiert. Die Akustikhelden interpretieren bekannte Musikstücke von Scooter über Green Day bis Depeche Mode neu und nur mit Klavier, akustischer Gitarre, Cajon & Gesang. > BALOU

FOTO: IRENE ZANDEL

Wie können wir den Tücken des Daseins begegnen? Der in Berlin lebende Autor und Kabarettist macht den Alltagstest und erzählt Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Nach dem Motto: „Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex“. > THEATER AM DOMHOF

UNPLUGGED COVER

4.

GUSTAV PETER WÖHLER & BAND

Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht der Schauspieler und Sänger gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Mit ihren sehr eigenen Arrangements von Klassikern und Neuentdeckungen aus Pop und Rock haben sie sich eine landesweite Bekanntheit erspielt. > LAGERHALLE

44 STADTBLATT 5.2018

4.

77

Wenn man die Augen schließt, denkt man, man würde 1976 bei einem AC/DC-Konzert stehen und genießt die schräge Stimme von Bon Scott. So ähnlich klingen die Songs der Band aus Barcelona, die bereits zum dritten Mal in Osnabrück ist. > BASTARD CLUB

Henning Wehland+Frida Gold - Jazzfest Gronau, Bürger-

halle, 20.00

P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

MÜNSTER Nothington, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

Bandscheibenvorfall - Eine

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Serum - Open Air, Kleine Freiheit, 13.00

OSNABRÜCK Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 Der Hauptmann von O. Eine Köpenickiade, LimbergTheater, 19.30 Chaplin - Musical von Christopher Curtis, Theater am Domhof, 19.30

AUSSERDEM

RHEINE

OSNABRÜCK

Heinz-Erhardt-Abend - mit

Infoladen, 11.00

ROCK

GRONAU

BÜHNE

ADFC-Radtour: 1. Mai? Natürlich zur Mühle Bohle im Tal der Düte - 60km, ADFC

POP 6 ROCK

neue Musiktreffpunkt im Spitzboden, Lagerhalle, 19.00 Jazz!Dozentensession - Mit Christian Thomé, BlueNote, 20.30

Jazzfest Gronau, St. Agatha Epe, 17.00

Human Tetris, Hot Jazz Club,

Thorsten Nagelschmidt: Abfall der Herzen - Lesung,

Bramscher Frühjahrskirmes

OSNABRÜCK

So kann man auch in den Mai starten. Bereits um 5 Uhr morgens ist Treff. Dann erklimmt man gemeinsam mit dem Musiker Martin Gehrmann die Bergspitze und begrüßt die aufgehende Sonne mit Gesang. Anmeldung erforderlich unter info@piesberger-gesellschaftshaus.de oder Tel. 0541 1208888.

BIELEFELD

Hans-Joachim Heist, Stadthalle, 20.00

KINO

Gay in May-Tour - Anmeldung

OSNABRÜCK

bis zum 26. April 2018 ist unter erstermai@gayinmay.de erforderlich; „Gay in May“, SubstAnZ, 13.00

Lagerhalle: Air Guitar Nation - Launige

Dokumentation über US-Luftgitarren-Virtuosen, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Strolchkonzert: Auf 96 Saiten um die Welt, Theater am

Domhof, 15.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Café International - Treff-

punkt für Einheimische und Geflüchtete, Stadtgalerie Café, 17.00-19.00 Die Maria Lactans aus der ehem. Paulskapelle - 20-mi-

nütiger Kurzvortrag vor dem Exponat von Janina Majerczyk, Forum am Dom, 18.00 Mit den Wildkräutern durch das Jahr - Kräuterspaziergang,

Nackte Mühle, 18.00-21.30 Ronny Blaschke: Spielwiese Menschenrechte - Zivilgesell-

schaftliche Chancen und Rückschläge durch sportliche Großereignisse - Vortrag und Diskussion, Haus der Jugend, 19.00 Selbstliebe?! - Eine Einladung zu mehr Entspannung, Liebe und Mitgefühl für sich selbst - Expertenvortrag mit

Heilpraktikerin Anna Benitz; „noz ServiceZeit“, NOZ-Medienzentrum, 19.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Museum Varusschlacht, 13.00

Donnerstag

3 KONZERTE OSNABRÜCK Sexual Healing, Dirty+Dancing, 19.00 Come as you are - Volume 2 -

Benefizfestival für Exil Mit Revolutzajam & Seven PM, Lagerhalle, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Echoes of Swing - innovativer Swing, BlueNote, 20.00 Girls Just Wanna Have Funk

- Funk, Balou, 21.00 Uni Jazz Session - Opener: Flaw and Order, Unikeller, 21.00

Kost nix

BIELEFELD MC Bomber, Forum, 20.00

Veranstaltungstipps mit freiem Eintritt

Herr Schröder: World of Lehrkraft - Comedy, 20.00

Musikquiz 9.5. Unikeller

GÜTERSLOH

Maiwoche 10.-21.5. Innenstadt TanzTee mit den Rolling Stones! 10.5. Piesberger Gesellschaftshaus Poetry Slam 17.5. Lagerhalle StudyUp Award Pop! 30.5. Lagerhalle

Klaus Barbie - Begegnung mit dem Bösen - Von Leon-

hard Koppelmann, Theater, 19.30 MELLE Jazz und Blues - Session, Schnieders Hus, 20.00

MÜNSTER Thee Watzloves - CajunCountry-Polka-Punk, Heile Welt, 20.00


CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Study Donnerstag, Alando

Palais, 22.00 Dirty House - mit DJ Flo,

Dirty+Dancing, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die schöne Müllerin - Tanz-

theater von Samir Calixto, Musik Franz Schubert, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Arnd Zeigler: Dahin, wo es wehtut. - Fußball, Fußball,

Fußball, Ausverkauft!, Rosenhof, 20.00 STADTBLATT präsentiert Horst Evers: Der Geschichtenerzähler aus Berlin - Lite-

rarisches Kabarett, Theater am Domhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD ROTHENFELDE Margie Kinsky & Bill Mockridge: Hurra wir leben noch -

Comedy, Kurhaus, 20.00 GRONAU Tower of Power+Nils Landgren - Jazzfest Gronau, Bürger-

halle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, 14.45 OV-Kino, 21.00

FILMSTARTS R 7 Tage in Entebbe - Thriller P SIEHE KINO R Gutland - Thriller R Bonjour Paris - Drama R Die Sanfte - Drama R Directions - Drama R Eleanor & Colette - Drama P SIEHE KINO R Familiye - Drama P SIEHE KINO R Herrliche Zeiten - Drama P SIEHE KINO R Morgen ist Schluss Action R Death Note - Action

Ein SS-Sturmbannführer 1934 vor Gericht. Der Prozess gegen Heinrich Remmert wegen Misshandlungen im KL Esterwegen - Dr.

Sebastian Weitkamp; „Topografien des Terrors - Nationalsozialismus vor Ort“, Museumsquartier, ab 19.30 Aliens im Vorgarten reloaded - Neues aus der Welt der invasiven Neophyten - mit

Dr. Tom Steinlein, Museum am Schölerberg, 20.00

Freitag

4 KONZERTE OSNABRÜCK Akustikhelden - unplugged, Das Balou feiert 30-jähriges Bestehen, Balou, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP ’77 - Rock, Support: Dicks ‘n’ Dynamite, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Gustav Peter Wöhler Band Behind Blue Eyes, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP James First - Punk, SubstAnZ, 20.00 Band Stand Meeting - im Saal Bocksmauer mit Blood Red Mammoth, Privacy, Hobo @ The Railroadstation, Haus der Jugend, 21.00

BIELEFELD Pegelia Gold, Bunker Ulmenwall, 20.00 P SIEHE MUSIK Sven Ratzke

- Chansonabend, Tor 6, 20.00 GRONAU Nacht der Nächte - Jazzfest

Gronau, verschiedene Orte, 20.00 MÜNSTER Dr. Ring Ding, Gleis 22, 20.00

BERGE

STEMWEDE

Dadort – Eine harte Nuss -

Randale Rock ‘n’ Roll - Kin-

Kriminalfilm (2. Restruper Kriminale), Alter Buchladen, 20.00

der-Rockband, JFK - Life House, 16.00

KIDS

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Hottendeele - Party für Menschen mit und ohne Behinde-

Das mobile Figurentheater Bremen: Der kleine Rabe Socke - ein Stück für Kinder ab 3

Jahren, Haus der Jugend, 15.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Geschlecht im Wandel der Zeit - Impulsvorträge und Dis-

kussionen rund um das Thema Geschlecht; „Gay in May“, Lagerhalle, 16.00 Offene Gartenpforte Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00 Osnabrücker Bürgerforum für Westerberg, Weststadt -

Diskussion mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, CapriviCampus, 19.30

rung, Westwerk, 19.00 Pub Karaoke, The Red Shamrock, 20.00 Fabulös! - Erst Show, dann DJ; „Gay in May“, Unikeller, 20.00 Motown Party - Soul & Hits der 80er/90er, BlueNote, 21.30 Vodka Vriday, Alando Palais, 22.00 67 Jahre Rock’n’Roll - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Hello Weekend Party - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Beatstreet - 9 Jahre mit dem Deluxe Soundsystem, Brücks, 23.00 Stadtklub, Nize Club, 23.00 MINDEN Delight Night - Tanzparty mit

Mattis, BÜZ, 21.30

BÜHNE OSNABRÜCK San Paolo - Uraufführung / Musiktheater nach Pier Paolo Pasolini, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 Frühlingserwachen! Live fast - die young - Schauspiel

von Nuran David Calis nach Frank Wedekind, Probebühne, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN BERGE Mord in Wales - Vortrag mit Reisebildern (2. Restruper Kriminale), Alter Buchladen, 20.00

30. JAZZFEST GRONAU 22. April bis 6. Mai 2018

Zum Start der Krimitage läuft am Freitag der Kriminalfilm „Dadort“, heute geht es um Wales – hier spielt die Krimiserie „Inspector Mathias – Mord in Wales“. Harald Keller hat einige Hauptschauplätze besucht, zeigt Reisebilder und berichtet über die Besonderheiten der walisischen TV-Krimiproduktion. Die Kriminale endet am Samstag, 5. Mai, mit dem großen Krimiabend „Tatort Nordkreis“.

P

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

26.04. 20:00 Uhr

27.04. 20:00 Uhr

28.04. 20:00 Uhr

29.04. 17:00 Uhr

30.04. 20:00 Uhr

Offene Bühne - Open Stage #5 - Kleinkunst, Alte Webschu-

01.05.

le, 20.00

17:00 Uhr

Carsten Höfer: Ehe-Män Superhelden für den Hausgebrauch - Comedy, AulaReal-

02.05. 20:00 Uhr

schule, 18.30-19.30

03.05.

LINGEN

20:00 Uhr

Nightwash - Mit Martin Sierp, Sigfried & Roy, Udo Wolff und Thomas Spitzer, Alter Schlachthof, 20.00

KIDS Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

19:00 Uhr

BRAMSCHE

GEORGSMARIENHÜTTE

5 SORTEN

22.04.

04.05. 21:00 Uhr

05.05. 11:00 Uhr

OSNABRÜCK

05.05.

Apollo und Hyacinth - Kin-

20:00 Uhr

deroper von Wolfgang Amadeus Mozart, ab 6 Jahren, Theater am Domhof, 11.00

Helge Schneider meets Pete York

www.jazzfest.de

Christian McBride & WDR Big Band Cologne

Marcus Miller Richard Bona

Amy Macdonaldausverkauft support: „Lemon Lights“

Götz Alsmann Moop Mama Pimpy Panda Ladysmith Black Mambazo Henning Wehland Frida Gold Tower of Power Nils Landgren Funk Unit

Nacht der Nächte

(15 Bands „live“)

Landesjugendjazzorchester NRW

Caro Emerald Myles Sanko

Tickets: www.eventim.de oder Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70

STADTBLATT 5.2018 45


FOTO: BENEDIKT SCHNERMANN

werwowas

4.

EVENT

ROSA-COURAGE-PREIS

Seit 1992 wird im Rahmen von ,,Gay in May“ der Rosa-Courage-Preis verliehen – eine Auszeichnung für herausragendes Engagement für die Belange von Lesben und Schwulen. Preisträgerin 2018 ist die Kölner Bürgermeisterin Elfi SchoAntwerpes. > RATHAUS

5.

GEDENKKONZERT

ENNO BUNGER

Die Osnabrücker Lehrerin Lena Dietrich starb im November 2017 an Leukämie. Erst im Sommer hatte sie den Schlagzeuger Nils Dietrich geheiratet, der in der Band von Enno Bunger spielt. Alle Erlöse aus dem Konzert in Gedenken an Lena Dietrich gehen an den Förderverein für Knochenmarktransplantation. > ROSENHOF

AUSSERDEM

D-Rocks - Rock, Balou, 21.00

OSNABRÜCK

P SIEHE TAGESTIPP

ADFC-Radtour: Feierabend es geht rund... - 50km, ADFC

Infoladen, 17.30 Verleihung des „Rosa Courage“-Preises - an Elfi Scho-Ant-

BAD ESSEN Chapeau Manouche - A Night

of Gypsy Swing auf 20 Saiten, Schafstall, 20.00

werpes; „Gay in May“, Friedenssaal, 18.00 P SIEHE TAGESTIPP

BIELEFELD

Kneipenquiz, Unikeller, 19.00 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

P SIEHE MUSIK

The Dark Blue Orchestra,

Bunker Ulmenwall, 20.00

DISSEN Swingin’ Ladies +2 - Swing,

Water-Balancing, Wellnessabend, Schinkelbad, 20.0023.00

Jazz-Club, 20.00

Publikumsgespräch zu San Paolo mit Pastor Friedemann Pannen, Theater am

Caro Emerald+Myles Sanko

GRONAU

Domhof, 21.30

- Jazzfest Gronau, Bürgerhalle, 20.00

BAD ESSEN

GÜTERSLOH

Oldtimer der Fiat 2300 S Coupé IG - Fiat 2300 S Coupé

Grandbrothers - Jazz, Theater,

BÜHNE

GEORGSMARIENHÜTTE Lange Saunanacht - Weitere Infos unter 05401 829290, Panoramabad, 19.00-0.00

P SIEHE TAGESTIPP

5 KONZERTE OSNABRÜCK North Alone - Record Release - Folkpunk, Support:

Die Skatehall startet mit einem bunten Programm in die Sommersaison. Neben Skate-, BMX- und Parkourkursen gibt es auch ein Dartturnier und abends wird zu Live-Musik gegrillt. Der Eintritt ist frei – alle Spenden kommen der Skatehalle Osnabrück zugute. > SKATEHALLE OSNABRÜCK

Druck & Bass und eine Prise Ananas, Nize Club, 23.00

HAGEN

renkonzert, Draiflessen, 19.30

OSNABRÜCK Mongos - von Sergej Gößner, ab 14 Jahren, emma-theater, 19.30 Die Geburtstagsfeier - Harold Pinter, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Die Wunderübung - ThieleNeumann-Theater spielt Glattauer, Lagerhalle, 20.00 Kulturausbruch - Theater, Jonglage, Konzert, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

MINDEN

BIPPEN

Carl Verheyen & Band, Jazz

Großer Krimiabend – Tatort Nordkreis - Lesungen, Musik,

Vargas Blues Band - Blues-

rock, Stock, 20.00

MELLE Rocknight Wente 2.0 - Rock mit Alex im Westerland (Ärzte, Die Toten Hosen-Tribute und High Proof, Wente 2.0, 20.00

METTINGEN Peppino D’Agostino - Gitar-

SKATEHALLE BENEFIZ

Matty, Dirty+Dancing, 22.00 Club 39 Party - mit Rock & Pop der letzten drei Jahrzehnte bis heute und DJane Kirsten, Lagerhalle, 22.00 Benefiz Rave - Elektronische Tanzveranstaltung, House + Techno ab 18 Jahren, Skatehalle, 22.00 Ballon Voyage - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Rammstein Special, Works, 22.00 Karaoke-Party; „Gay in May“, Confusion, 23.00 Rave - Elektro (Deep, Tech House, Techno), Dr. Vogel, 23.00

20.00

Samstag

TRENDSPORT

Alando Palais, 21.00 95x - Heavy but Chill mit DJ

IG ist mit 27 Oldtimern aus ganz Europa zu Besuch auf demKirchplatz, Kirchplatz, 17.0019.00

QUAKENBRÜCK Fest der Kulturen, Marktplatz, ab 14.00

5.

Ü30-Party - mit Livemusik,

Club, 20.00

Patricia Vonne - TexMex,

Sketche mit Solala, Willi Lieverscheidt, Tina Schick, Malanie Jungk, Harald Keller (2. Restruper Kriminale), Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00

Rootsrock, Hot Jazz Club, 20.00

BIELEFELD

Marvin Game - Deutschrap,

Herbert Knebels Affentheater: Rocken bis qualmt,

MÜNSTER Isolation Berlin+Swutscher,

Gleis 22, 20.00

Skaters Palace, 20.00 Emil Bulls - Crossover, Sputnikhalle, 20.00

Rudolf-Oetker-Halle, 20.00 Hany Siam - Animiert - Co-

medy, Zweischlingen, 21.00

Burger Weekends (Actionpop), Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY

GÜTERSLOH

OSNABRÜCK

Abdelkarim: Staatsfreund Nr. 1 - Comedy, Stadthalle,

Rock-Konzert - mit Close Call, Full Pitch, Moin und Captain Trips, Ostbunker, 20.00 Enno Bunger - Benefizkonzert in Gedenken an Lena Dietrich Im Anschluss: Aftershow Party Astra Nacht, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Benefiz Summer Opening -

Gastgeber: Stadtaffen - Parkour & Tricking Osnabrück und Flying Pinguin, Skatehalle, 12.0022.00 P SIEHE TAGESTIPP Fabulös - Queer-Party, Unikeller, ab 20.00

20.00 HALLE Best of Poetry Slam - mit Jan

Philipp Zymny, Sebastian 23, Sandra Da Vina, Jann Wattjes, Yasmin Hafedh (aka Yasmo), Gerry Weber Event Center, 19.00

www.duemmer.de

5.

ROCK

D-ROCKS

Das Balou wird 30 und feiert das Jubiläum in der ersten Maiwoche mit mehreren Konzerten. Heute kommen D-Rocks vorbei und zeigen, wie gut melodisch-verzerrter Gitarrenrock und gefühlvolle Balladen zusammenpassen. > BALOU

46 STADTBLATT 5.2018

5.

BLUES

VARGAS BLUES BAND

Die Band ist benannt nach ihrem Frontmann: Sänger und Gitarrist Javier Vargas. Der gebürtige Madrider und langjährige Wahl-US-Amerikaner war schon auf Tour mit Größen wie Stevie Ray Vaughn, Santana oder Lenny Kravitz. > HAGEN A.T.W., GASTSTÄTTE STOCK

Tourist Information Tel.: 05447 - 242

6. MAI – DÜMMER ERWACHEN


MINDEN Slam & Sound - Premiere,

Sonntag

6

BÜZ, 20.00

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück - Werder Bremen II - Dritte Liga, Bremer

Brücke, 13.30

KIDS

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK SonnTAKTE - mit den Landespreisträgern von Jugend musiziert, Musikschule Caprivistraße, 11.00

Kinder-Museumsclub - für Kinder von 8-13 Jahren, Anm. Tel. 0541 323-2560, Felix-Nussbaum-Haus, 10.30-13.30 Strolchkonzert: Auf 96 Saiten um die Welt, Theater am

Domhof, 15.30 Schmeckerlinchen, oder: Das Raupenwunder - ab 4

Jahren, Dauer: ca. 40 Minuten, Figurentheater, 16.00 BAD IBURG Naturpädagogik: Wald- und Wiesenprojekt in Bad Iburg -

4-12 Jahre, Info unter 0176 72264455, Casablanca, 15.00

BAD IBURG Pluto’s Dixie Delight - Jazz; „Iburger SommerKulturGenuss“, Handwerkerbrunnen, 15.00

GÜTERSLOH

Stage Factory Musical Highlights und Entdeckungen aus der Welt des Musicals, StadtgalerieCafé, 19.00 Dienstags bei Kaufland Deutschsprachige Erstaufführung / Emmanuel Darley, emma-theater, 19.30

BIELEFELD Hazel Brugger, Theaterlabor,

20.00

KINO Filmpassage: Sondervorstellung: Der junge Karl Marx, 12.00 Preview: Liliane Susewind,

14.00

te, Galerie KunstGenuss, 16.00

to; „Euregio Musikfestival“, Ehemalige Kirche, 18.00

KIDS

AUSSERDEM

HASBERGEN

OSNABRÜCK

Viva Voce - „Ein Stück des Weges“ - A Capella Band,

Schmeckerlinchen, oder: Das Raupenwunder - Ab 4

Christuskirche, 19.00

nung und Wohlbefinden für Eltern und Kind, Nettebad, 09.00-12.00 Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00

Konzert „Feuer“ - in Musik und Wort mit dem Posaunenchor der Kirchengemeinden St. Petri und Paulus, St. Petri, 17.00

MELLE

OSNABRÜCK

Jahren, Dauer: ca. 40 Minuten, Figurentheater, 11.00 Picknick auf der Baustelle Bänke und Tische stehen bereit, Museum Industriekultur, 11.0017.00

ADFC-Radtour: Raus aus den Federn - 70km, ADFC

MÜNSTER Querbeat - Brasspop, Skaters Palace, 20.00

AUSSERDEM

Infoladen, 10.00

TECKLENBURG

Osnabrücker Gewerbeschau 2018 - mit rund 60 Unterneh-

Emily Dilewsky, Mirela Zhulali - Sopran, Klavier; „Euregio

ADFC-Radtour: Sattelfest 2018 in Rheine-Bentlage -

men aus der Region, Halle Gartlage, 10.00-17.00 Rosenstraße 76 - Häusliche Gewalt überwinden - kosten-

lose Führung durch die interaktive Ausstellung, BBS Pottgraben, 11.00 Gartencafé - des Friedensgartens Osnabrück, Friedensgarten, 14.00 Digos.Lingua - Eine DeutschItalienische Begegnung - Ita-

lienisches Familienfest, Diesterwegschule, 15.00 Nachtflohmarkt - Bis Sonntag, 02.00 Uhr. Vorab-Standanmeldung für eine Platzvergabe ist erforderlich, rund um den Ledenhof, ab 18.00 P SIEHE EVENTS Dampfer-Stammtisch, Shock

Records & Coffee, 20.00

Musikfestival“, Wasserschloss, 16.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Gay in May - Tanztee - des Rainbow Funsports Osnabrück e.V., Haus der Jugend, 14.00 BlueNote Tango - Tangounterricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Geburtstagsfeier - Harold

Pinter , Theater am Domhof, 15.00 P SIEHE BÜHNE Was bleibt - In Anlehnung an Elias Canettis Die Befristeten, Gut Leye, 18.00

IBBENBÜREN Musiker-Flohmarkt, Musik

Produktiv, ab 08.00 P SIEHE EVENTS MELLE The Voice of Melle - Casting,

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 16 € all inclusive

2. Staffel, Kulturwerkstatt Buer, 15.00

VORSCHAU JUNI Freitag

Punkrock-Konzert

18.06. HÄIRIKÖT (FIN)

BURGER WEEKEND

Samstag 17.06. SCHINKELMARKT

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

OSNABRÜCK

60km, ADFC Infoladen, 10.00 Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Feldbahnbahn-

hof am Piesberg , 10.00-18.00 Osnabrücker Gewerbeschau 2018 - mit rund 60 Unterneh-

men aus der Region, Halle Gartlage, 10.00-17.00 Oldtimertreffpunkt, Museum Industriekultur, 10.0013.00 Sonntagsspaziergang der Grünen Schule - Mein kleiner

grüner Kaktus - Lebende Steine und bärtige Häupter, Botanischer Garten, 11.00 Picknick auf der Baustelle Überblick über die neuen Projekte am Piesberg, Piesberg, 11.00-18.00 LiOs-Radtour - für lesbische Frauen; „Gay in May“, SubstAnZ, 11.00 Die Würde des Menschen ist unantastbar - wirklich? -

Diskussionsrunde mit Prof. Dr. A. Regenbogen, Prof. Dr. H. Kerber, Prof. Dr. E. Franke, Prof. Dr. Mokrosch; „Philosophisches Café, BlueNote, 11.30 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Tag der offenen Tür bei TomatOS - mit Pflanzenbörse

QUAKENBRÜCK Fest der Kulturen, Marktplatz, 14.00 TECKLENBURG Viva Gerania - Geranien- und Frühlingsmarkt, Markt, 10.0018.00

CLOSE CALL FULL PITCH MOIN CAPTAIN TRIPS

OSNABRÜCK

HAGEN

Babysauna in der LomaSauna - Gemeinsame Entspan-

Rock-Konzert

Einlass: 19 Uhr - Eintritt: 5 €

KUNST

zeiten, Theater, 20.00 Magnificat - Tango con spiri-

Samstag

05.05.

OSNABRÜCK

Vernissage: Bilder, Skulpturen, Grafik von Osnabrücker Künstlern aus den jahren 1900-1980 - Bilder und Objek-

Nemanja Rudovic und Les Trilles Du Diable - Vier Jahres-

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

und Rahmenprogramm, Urban Gardening-Verein TomatOS, 12.00-18.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Fahrradtour zu sagenhaften Quellen und alten Mühlen -

ca. 3,5 Stunden, Altstadtbahnhof, 13.30 STADTBLATT 5.2018 47


FOTO: ANNALEEN LOUWES

werwowas Fritz Wolf - Er war ein Osnabrücker - Öffentliche Führung

durch die Sonderausstellung, Diözesanmuseum, 15.00 BAD IBURG Verkaufsoffener Sonntag,

Innenstadt, ab 14.00 GEORGSMARIENHÜTTE City Fest und verkaufsoffener Sonntag, Stadtzen-

trum Oesede, 13.00-18.00 LEMBRUCH

7.

IMPROTHEATER

KLEINKUNSTTRIO

Eine dreiköpfige Kombo aus Osnabrück, die den Schalk im Nacken trägt Hannes, Lisa und Massimo. Das KleinKunstTrio macht Improvisationstheater unvorhersehbare Ideen und Vorschläge der Zuschauer werden humorvoll in Szene gesetzt. > ROSENHOF

8.

7.

LESUNG

Dümmererwachen - Anbaden mit Blumenausstellung, Kunsthandwerkerständen und Bühnenprogramm, Dümmer, 11.0018.00

HANS MAARTEN VAN DEN BRINK

Im Rahmen der „Littera“-Reihe der Buchhandlung Zur Heide liest Hans Maarten van den Bring aus seinem neuen Roman „Ein Leben nach Maß“. Im Mittelpunkt steht Karl, ein mustergültiger Eichbeamter, dessen Privatleben immer ein Geheimnis geblieben ist ... > BLUE NOTE

ROCK

AMPLIFIER

FOTO: MANFRED POLLERT

Für viele sind sie die beste Prog-Rock-Band Englands. Nach ihrem gefeierten aktuellen Album „Trippin’ With Dr Faustus“ gehen Applizier jetzt sozusagen auf Best-of-Tour: Die Fans können im Vorfeld auf der Bandwebsite über die Setlist abstimmen. > KLEINE FREIHEIT

Das Dorf im Landkreis eröffnet wie immer sehr früh die Open Air Festivalsaison. Am Tag vor Christi Himmelfahrt stehen u.a. die Iron Maiden-Coverband Miron Aiden (Foto), die Westernhagen Coverband Thight and Sexxy sowie der Bluesrocker Marius Tilly auf der Bühne. > HUNTEBURG, FESTPLATZ

48 STADTBLATT 5.2018

10.

MAIWOCHE

STROHBAND

Heute startet die superlange Maiwoche, die bis Pfingstmontag Osnabrück in Atem hält. Auf der Bühne in der Georgstraße spielt zur Eröffnung die Strohband - die Herren aus Hagen a.T.W. covern feinsten Rock der 70er- und 80er. > GEORGSTRASSE

Theater am Domhof, 19.30 Das KleinKunstTrio - Impro-

visationstheater, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Henssler tischt auf...! Kochshow, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE BRAMSCHE Theatergruppe KuddelMuddel: „Mensch sein muss der Mensch“, Filmtheater Uni-

OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung vor dem Hauptfilm,

20.00 Auf in die Region! Heute startet mit dem traditionellen Anbaden die Badesaison am Dümmer-See. Politiker, Touristik-Unternehmer und viele Freiwillige springen ins kühle Wasser und zeigen sich in historischen Badekostümen. Derweil können sich die jüngeren Zeitgenossen beim SUP-Polo (also einem Polospiel auf Surfbrettern mit Paddel und Wasserball) untereinander messen. Für alle, die an Land bleiben wollen, gibt es eine Blumenausstellung, verschiedene Kunsthandwerkerstände, Imbiss- und Getränkebuden und Musik von DJ MakeMeSmile.

P

OSTERCAPPELN Cabriotreffen - 8. Cabriotreffen des MSC Venne. Es sind auch Oldtimer-, Youngtimerfahrer (auch Nicht-Cabrios) herzlich eingeladen, ihre Fahrzeuge auszustellen, Waffelfabrik Meyer zu Venne, 11.0017.00 TECKLENBURG Viva Gerania - Geranien- und Frühlingsmarkt, Markt, 10.0018.00

KONZERTE

HUNTEBURGER OPEN AIR

Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

KINO

7 ROCK

OSNABRÜCK

versum, 19.30

Montag

9.

BÜHNE

OSNABRÜCK Jam Session, Dirty+Dancing, 19.00 Church of Misery - Doom, Sludge, Support: Tortured Spirit, Bastard Club, 20.00 Blue Monday Jam - der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00 Happy Jazz Society - Oldtime-Jazz-Band, Balou, 21.00

LITERATUR OSNABRÜCK Hans Maarten van den Brink: Ein Leben nach Maß -

Lesung; „Littera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

MÜNSTER Green Stone Big Band - Big Band Rotation, Hot Jazz Club, 20.00 Klangschrift on Air - mit The Causticians (Rap), Dierk Seidel (Slampoetry), Andisubstanz (Poetry), SpecOps, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Queerkneipe, SubstAnZ, 20.00 Friends Day - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Was bleibt - in Anlehnung an Elias Canettis Die Befristeten, Gut Leye, 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Theater am Domhof, 19.30 BIELEFELD Henssler tischt auf...! Kochshow, Stadthalle, 20.00

BRAMSCHE Theatergruppe KuddelMuddel: „Mensch sein muss der Mensch“, Filmtheater Uni-

versum, 19.30

KINO OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Lagerhalle: Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer? - Do-

CommYOUnication - Treffpunkt für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete, Exil, 19.00

kumentation über US-Luftgitarren-Virtuosen, englische Originalfassung, 18.00 + 20.15

AUSSERDEM

Dienstag

8 KONZERTE OSNABRÜCK Total Chaos - Streetpunk, Support: Thee Plastic Eaters, Dirty+Dancing, 19.00 P SIEHE MUSIK Illdisposed - Metal , Support: Shade Empire, Soulline, Ignea, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK STADTBLATT präsentiert Amplifier - Progrock, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Henssler tischt auf...! Kochshow, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE Jazz Lounge Session - mit Studierenden des Instituts für Musik, Stadtgaleriecafé, 20.00 Timo Brandt - Singer-Songwriter, Zauber von OS, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Radpilgerfahrt nach Telgte - 58km,

St. Johann, 08.00 Tablet- und Smartphone Sprechstunde - Anmeldung

unter 0541 323-2007, Stadtbibliothek, 14.00-15.30 Gedenkveranstaltung - für die homosexuellen Opfer zum „Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus“; „Gay in May“, Kunsthalle, 17.00 Krieg und Spiele - Ein Audiowalk durch den Schinkel // 14+, Haus Schinkel, 18.00+19.15 P SIEHE FAMILIENSSACHE Forum Kriegskinder und Kriegsenkel, Villa Schlikker,

19.00 Migration aus Guatemala/ Mexiko. Die Abschottungspolitik der Trump-Regierung

- Colloquium Dritte Welt, Vortrag von Albrecht Schwarz-

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

BAD LAER Gitarrenkonzert mit Manuel Montilla - Flamenco und la-

teinamerikanische Lieder, Thieplatz, 19.30

GÜTERSLOH

BIELEFELD

Peter Akwabi & Boda Boda -

Hypnotic Brass Ensemble,

Weltmusik, Theater, 20.00

Forum, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


kopf; „Colloquium Dritte Welt“, Volkshochschule, 19.30 Schlau doch mal vorbei!; „Gay in May“, SubstAnZ, 20.00 BAD IBURG Europatag: Muss Europa sich Muskeln wachsen lassen? - Vortrag von der For-

scherin Aylin Matlé über Perspektiven europäischer Sicherheitspolitik, Gelände Landesgartenschau, 18.30 GEORGSMARIENHÜTTE Regionalkrimi-Spezial - mit Oliver Kern, Rathaus, Saal Niedersachsen, 19.30

Lagerhalle: Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer? - Lau-

nige Dokumentation über USLuftgitarren-Virtuosen, englische Originalfassung, 18.00 + 20.15

LITERATUR RHEINE Klaus-Peter-Wolf - liest Ost-

friesenfluch, Stadthalle, 19.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tablet-Probierstunde - An-

Mittwoch

9 KONZERTE OSNABRÜCK Pink Turns Blue - Pop, Support: Alphamay, danach Aftershow-Party, Rosenhof, 20.00 Arterials + Eaten by Snakes

- Punk, SubstAnZ, 20.00 BIELEFELD Ef, Forum, 20.00 BOHMTE Hunteburger Open Air - mit Marius Tilly, Sexxy und Miron Aiden, Festplatz Hunteburg, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

MÜNSTER Soul Bandits - Funk, Hot Jazz

Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Tequila-Party, Alando Palais, 22.00 Mädelsabend, Dirty+Dancing, 22.00 Tanz in den Himmel - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Russian Sensation, Virage, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Vater - von Florian Zeller, Deutsch von Annette und Paul Bäcker, emma-theater, 19.30 Was bleibt - In Anlehnung an Elias Canettis Die Befristeten, Gut Leye, 19.30

meldung unter 0541 323-2007, Stadtbibliothek, 15.00 Porträt von Curt Witte Werkgespräch mit Karsten Hinrichs; „Werkgespräche“, Villa Schlikker, 16.30 Quo Vadis Türkei? - mit Filiz Polat (Landtagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen) und Hüsiyen Anat (Sprecher des Osnabrücker Atatürk Kulturvereins), Haus der Jugend, 19.00 LiOs - Offenes Treffen - für lesbische Frauen; „Gay in May“, Lagerhalle, 19.00 Verkannte Diagnosen bei Rückenschmerzen - Exper-

tenvortrag mit Prof. Dr. med. Martin Deininger; „noz ServiceZeit“, NOZ-Medienzentrum, 19.00 Unikeller Musikquiz, Unikeller, 19.00

Donnerstag

10 FSOFFEN

VERKAU

. Mair am 13 13 – 18 Uh

10. – 21. Mai 2018

MAIWOCHE GEORGSTRASSE: Strohband - Rock,

STADTBLATT präsentiert

19.30-22.00

Bodo Wartke: Antigone -

P SIEHE TAGESTIPP

Klavierkabarett, Theater am Domhof, 20.00 BRAMSCHE Theatergruppe KuddelMuddel: „Mensch sein muss der Mensch“, Filmtheater Uni-

versum, 19.30

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Ladies Night: I feel pretty -

Frauen-Kinoabend mit Sektempfang und Rahmenprogramm, 20.00

JÜRGENSORT: Livemukke - Akustik, 19.00-

22.00 MARKT: Eröffnung mit OB Griesert und den Gentleman Of Jazz, ab 18.00 Supercharge - Rhythm ‘n’

Blues, 19.30-22.00 NIKOLAIORT: Blasorchester Greifswald -

Blasorchester, 18.00 The Funkeys - Rock ‘n’ Roll, 19.15-22.00

KONZERTE OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert OS-Feast - Metal mit Aven-

ging Benji, Sudden Death, Gurd, Dead Head, Weckörhead, Profanity, Savage Blood, Xaja, Smoking Hut on Stones, The Mortis, Die Romane, Oirt, Drugstop, Quasi Modo, Hyde Park, ab 14.30 P SIEHE MUSIK Acoustic Guitar Night - mit Ulli Bögershausen, Dave Goodman und Peter Autschbach, Lutherhaus, 20.00 MÜNSTER

Robin Hood nior ju

Das AbenteuerMusical

Das Nachbarschaftsmusical

Sommer 2018

Mobina Galore - Punk, Gleis

22, 20.00 The Wave Pictures, Rote Lola,

20.00 Stiff Little Fingers, Sputnik-

halle, 20.00 OSTERCAPPELN

www.waldbühne.com

20. Venner Folkfrühling Folkfestival mit Die Feuersteins und In Search of a Rose, Venner Mühleninsel, ab 18.00 P SIEHE MUSIK

VECHTA Tante Mia tanzt - Electro-Fes-

tival mit Don Diablo, Nicky Romero & Nervo, Stoppelmarkt, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Maiwochen Afterparty,

Sonnendeck, 21.00 Maiwochen-AftershowParty, Alando Palais, 22.00 Indie/Alternative/BeatParty - mit Rödskjegg,

Dirty+Dancing, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die schöne Müllerin - Tanz-

theater von Samir Calixto, Musik Franz Schubert, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Antigona - Tragedia per musica von Tommaso Traetta, Theater am Domhof, 19.30

Mit großem m Familienprogram Uhr! 11 ab la bo m To d un

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch –The greatest Showman, 14.45 OV-Kino, 21.00

FIMSTARTS R I Feel Pretty - Komödie P SIEHE KINO R Mamma Mia - Musical R Rampage - Action R Wahrheit oder Pflicht Thriller P SIEHE KINO R Was werden die Leute sagen - Drama R Isle of Dogs - Ataris Reise - Animation P SIEHE KINO R Der Buchladen der Florence Green - Drama

BEOs Spielbühne Live: „Frank & seine Freunde“ Clown Lille Hüpfburg, Rollenrutsche Bungee-Trampolin Spieleaktionen u.v.m. Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink • Hauswörmannsweg 65 Telefon 0541 - 52 3 44 • Fax 0541 - 52 4 39 • www.seifenkisten-os.de

KIDS OSNABRÜCK Seifenkistenrennen - großer

Renntag am Hauswörmannsweg, GZ Ziegenbrink, 09.0019.00 P SIEHE EVENTS STADTBLATT 5.2018 49


werwowas AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Von Dom zu Dom - 87km, ADFC Infoladen,

09.30 TanzTee mit den Rolling Stones - Kaffee und Kuchen,

Foxtrott, Rumba und Jive, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.30-19.00 P SIEHE EVENTS Ortswechsel Theater.Tanz.Performance rund um den Rosenplatz, 90 Min, Projekt 36, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP Krieg und Spiele - Ein Audiowalk durch den Schinkel // 14+, Haus Schinkel, 18.00+19.15 P SIEHE FAMILIENSACHE Marienkirchturmbesteigung

- Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00 BAD ROTHENFELDE Mittelalter-Markt, Am Alten Gradierwerk, 11.00-19.00

THEATER

11. ORTSWECHSEL

Hinter dem „Ortswechsel“ steckt ein rund 90 minütiger Mix aus Theater, Tanz und Performance. Verschiedene Orte und Geschäfte rund um den Rosenplatz werden zum Spielort gemacht – Kunst und Kultur bringen so die Bewohner zusammen. > ROSENPLATZ, START: PROJEKT 36

BRAMSCHE-KALKRIESE Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Museum Varusschlacht, 11.00+15.00

Freitag

11 MAIWOCHE GEORGSTRASSE: Mr. Big Fat Mad Moose and the Soulfamily - Soul,

20.00

11.

MAIWOCHE

HOTTE & BASSMASS

Das Duo rockt jedes Stadtfest. Thomas Blömker und Hermann Otte alias Hotte & Bassmass spielen Hits aus Pop und Rock sowie maßgeschneiderte aktuelle Songs. Das Ganze mit Spielfreude pur, live und ohne doppelten Boden. > JÜRGENSORT

12.

MAIWOCHE

THE RICHTONES

Von Motown bis Mars - The Richtones bieten ein geballtes Paket an Hits aus Funk, Soul, Rhythm & Blues und Pop Classics. Darunter Songs von The Jackson Five, Stevie Wonder und Donna Summer, aber auch Aktuelleres von Amy Winehouse und Bruno Mars. > NIKOLAIORT

JÜRGENSORT: Hotte & Bassmass -

Rock/Pop, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MARKT: Sophia & Band -

Singer/Songwriter, 19.00 P SIEHE LEUTE A Night on Broadway Musical-Gala mit Studierenden des IfM, 21.00 NIKOLAIORT: Roxx Busters - Musik der

70er- und 80er, 19.00 SPIELPLATZ AM ADOLFREICHWEIN-PLATZ: Hula-Hoop Kinderwerkstatt - Aktionspavillion,

Spielmobil, Kinderschminken, ab 11.00

KONZERTE OSNABRÜCK Conflict - Punk, Hardcore, Support: Niveauflucht, Bastard Club, 20.00 Guitar Church - mit DJ, Dirty+Dancing, 22.00 MAIWOCHE

12. HILLBILLY DE LUXE

Sie sind derzeit das heiße Ding in der deutschen und europäischen Country& HonkyTonk-Szene: Mehrfach als Band und für ihre Alben mit Auszeichnungen beworfen, tourt die Truppe nun mit ihrem aktuellen Longplayer im Gepäck. > MARKTPLATZ

50 STADTBLATT 5.2018

MAIWOCHE

13. HISS

Auf ihrem neuen Album erzählen uns Hiss endlich von ihren unglaublichen Erlebnissen auf den Meeren und in den Häfen dieser Welt. Wir hören zeitgemäße Seemannslieder, Piratenpolkas, Südsee-Ska und Tiefsee-Tango. > MARKTPLATZ

BIELEFELD The Dukes of Hamburg -

Beat, Support: Catch as Catch Can, Forum, 20.00 HAGEN Männersache - 26. Internationales Musik- und Folklorefestival, Sporthalle St. Martinus, 19.00

MÜNSTER Isaac Gracie, Gleis 22, 20.00 Andreas Kümmert - SingerSongwriter, Hot Jazz Club, 20.00 Vega - Deutschrap, Skaters Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK Japanese Breakfast - Indie,

Ortswechsel -

Theater.Tanz.Performance rund um den Rosenplatz, 90 Min, Projekt 36, 19.30 BRAMSCHE-KALKRIESE Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Museum Varusschlacht, 11.00+15.00

Sputnikhalle, 20.00

Samstag

OSTERCAPPELN Venner Folkfrühling - Folk-

festival mit Simon und Jan, Duo Cassard, La Kejoca, Breaking Strings, Gasthof Linnenschmidt, ab 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Maiwochen Afterparty, Son-

12

nendeck, 21.00

MAIWOCHE

Motown Party - mit Funk &

GEORGSTRASSE: Akrobatik - Rock ‘n’ Roll des

Soul & Hits der 80er/90er Jahre, BlueNote, 21.30 Café Caliente - Salsa-Party mit DJ Juan Pa + DJ Punto Cubano, Haus der Jugend, 21.30 Maiwochen-AftershowParty, Alando Palais, 22.00 Tanzen! - Maiwochen-Special

Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 22.00 Kimochi Label Night Elektro, Dr. Vogel, 23.00 Stadtklub, Nize Club, 23.00

OTB, 20.00 Dirty Deeds - AC/DC Tribute,

20.30 JÜRGENSORT: Miniplaybackshow - Mit-

mach-Show für Kinder, 1 15.00-17.00 Boddy and the Hotdogs -

Rock ‘n’ Roll, 20.00

MINDEN

MARKT: Blasorchester der Musikund Kunstschule Osnabrück + Blasorcheseter Greifswald - Blasmusik,

We Love Di Vibez - Party, BÜZ,

15.00-16.30

21.30

Another Kind Of Bloom -

BÜHNE

Hillbilly de Luxe - Country,

OSNABRÜCK Der rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30 In meinem Hals steckt eine Weltkugel - von Gerhard

Meister, Limberg-Theater, 19.30 San Paolo - Uraufführung / Musiktheater nach Pier Paolo Pasolini, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Die Improshow -

Blues-Pop, 19.30 21.00 P SIEHE TAGESTIPP NIKOLAIORT: The Richtones - Funk, Soul,

Rhythm & Blues, Pop, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP SPIELPLATZ AM ADOLFREICHWEIN-PLATZ: Hula-Hoop Kinderwerkstatt - Aktionspavillion, Spiel-

mobil, Kinderschminken, ab 11.00

Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

KONZERTE

BIELEFELD WDR 2 Liga Live - Pistors Fußballschule

OSNABRÜCK Ill + Het Lood - Fastcore, Punk, SubstAnZ, 20.00

- Comedy, Tor 6, 20.00

BIELEFELD

KINO OSNABRÜCK Theater am Domhof: Rahmenprogramm zu San Paolo: Filmvorführung „Große Vögel, kleine Vögel“ von Pier Paolo Pasolini, 21.30

Skein Quartet, Bunker Ulmen-

wall, 20.00 BRAMSCHE Chorkonzert - mit Danderys Vokalenensemble aus Stockholm, St. Martin, 17.00 MELLE Michael Wächter Quartet -

AUSSERDEM

Jazz, Kulturwerkstatt Buer, 20.00

OSNABRÜCK

MINDEN

ADFC-Radtour: Das Wochenende beginnt mit einer Fahrradtour? - 35km,

Cosmo Klein, Jazz Club, 20.00

ADFC Infoladen, 17.30 Lange Saunanacht - ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen im Freizeitbad, Nettebad, 18.0002.00

No Trigger+Save Ends+Wild Pink+Ratboys - Emo, Indie,

Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00

MÜNSTER

Hardcore, Gleis 22, 20.00 Hiss - Polka, Folk, Hot Jazz Club, 20.00 Fard - Deutschrap, Skaters Palace, 20.00 Helrunar + Sun Of The Sleepless + Ferndal - Metal, Sput-

nikhalle, 20.00


OSTERCAPPELN Venner Folkfrühling - Folk-

festival mit Hafennacht, Fleadh, The Aberlours, Tom McConwell, Venner Mühleninsel, ab 14.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Grand Prix Rainbow Party -

Übertragung des Eurovision Song Contest, danach Party; „Gay in May“, Confusion, 20.00 Maiwochen Afterparty, Sonnendeck, 21.00 Jamaica Love, Reggae & Dancehall Vibes und specials von basementsound, Unikeller, 21.00

Hoffest der Vielfalt - Netzwerkmesse und CSD-Workshop des Gay in May e.V.; „Gay in May“, Haus der Jugend, 14.00

Die schöne Müllerin - Tanz-

Jetzt geht’s los - säen und pflanzen - Gartenworkshop,

P SIEHE BÜHNE

Die Osnabrücker Stadtspieler - Historisches Spektakulum mit Musik, Rathaus, 15.30 GZL-Cup - Wer gewinnt das

Hallenturnier um den GZL-Wanderpokal?, GZ Lerchenstraße, 16.00-19.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 16.00-21.00 BRAMSCHE-KALKRIESE

Museum Varusschlacht, 11.00+15.00 HAGEN Europa trifft sich in Hagen -

P

Maiwochen-AftershowParty, Alando Palais, 22.00 Mädelsabend, Dirty+Dancing,

22.00

26. Internationales Musik- und Folklorefestival des Musikvereins Wiesental e.V. Hagen a.T.W, Ortskern, ab 10.30 MELLE Meller Geranienmarkt -

Stadtfest im Zeichen der Blume, Innenstadt, 09.00-19.00

Sonntag

13

Tanzen! - Maiwochen-Special Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 22.00 Moyn Moyn - Pre-Party mit Jan Oberlaender (Katermukke), Dr. Vogel, 23.00

MAIWOCHE

MINDEN

GEORGSTRASSE:

Fashion Night Party - Minden

Clown Otty, Georgstraße,

zeigt sich modisch, BÜZ, 22.00

14.00

BÜHNE

Meet & Greet beim großen Maskottchentreffen -

OSNABRÜCK Nichts. Was im Leben wichtig ist - von Janne Teller, em-

ma-theater, 19.30 Improteus - Die Improshow -

Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

Gastgeber ist das Zappeltier, Georgstraße, 14.30 Frank & seine Freunde Kindermusik, Georgstraße, 16.00-17.00 Mindfields - Toto Tribute, 20.00

BIELEFELD

JÜRGENSORT:

Hannes Bender - Luft nach oben - Kabarett, Zweischlin-

Soulfood - Pop, Soul, 20.00

gen, 21.00

OJTO - Osnabrücker jazzund Tanzorchester - Big-

SPORT

MARKT:

Hiss - Polka, Weltmusik, 19.30

3. Deutschland-Cup im Rennrutschen, Nettebad, ab

P SIEHE TAGESTIPP

14.00

NIKOLAIORT:

LOTTE

Tribute to Status Quo Band, 19.00

Stadion, 14.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00 ADFC-Radtour: Bunkertour, ADFC Infoladen, 13.00

Das Trio Extempore, bestehend aus Maren Böll (Sopran), Peter Dahm (Sopransaxophon) und Jan Grüner (Renaissancelaute) spielt Lieder von John Dowland (1563- 1626). Man könnte über ihn sagen: Jahrhunderte vor Lennon/McCartney brachte England mit John Dowland den größten Songschreiber der Renaissance hervor. Extempore finden eine neue Annäherung an die melancholischen Kompositionen Dowlands und seiner Zeitgenossen. Melodien von bestechender Schönheit - begleitet von klaren Harmonien und überraschender Rhythmik.

P

Entertainment for the Braindead + Memum - Raufa-

serkonzert, Projekt 36, 20.00 BIELEFELD Pimpy Panda, Forum, 20.00

BRAMSCHE

KONZERTE OSNABRÜCK 7. Sinfoniekonzert - „Blütenlese“, Solist Michal Majersky (Violine), Dirigent Florian Ludwig, OsnabrückHalle, 11.00 Trio Extempore - Songs of John Dowland , Gertrudenkirche, 17.00

Meister, Limberg-Theater, 19.30 Bandscheibenvorfall - Eine Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, Theater am Domhof, 19.30 MELLE

schichte zum Mitmachen von Christina Stenger, Waldbühne, 16.00

KINO FILMSTARTS R Sobibor - Drama

KUNST BRAMSCHE Malerei und Zeichnung von Gabriele WaruschewskiSegschneider - Informelle Bil-

der auf Leinwand und Papier, Kloster Malgarten, 09.00-17.00

AUSSERDEM

OSTERCAPPELN

Internationaler Museumstag, Museum Industriekultur,

Venner Folkfrühling - Folk-

festival mit Irxn, Svavar Knutur, Allan Taylor, Sophie Wachendorff und großem Finale, Venner Mühleninsel, ab 11.00 P SIEHE MUSIK

BÜHNE OSNABRÜCK Mein Körper, sein Gezeter & ich - eine Eigenproduktion der

Gruppe „Theater am Güterbahnhof“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 17.00 P SIEHE BÜHNE Was bleibt - In Anlehnung an Elias Canettis Die Befristeten, Gut Leye, 18.00 Kahvede Senlik Var - Türkisches Theater mit der Theatergruppe Dogus, Haus der Jugend, 18.00 Erzähltheater: Der Märchenbaum - Geschichten vom Grün

des Lebens mit Erzählerin Sabine Meyer und Andersaits (Geige und Violine), Museum am Schölerberg, 19.00

OSNABRÜCK

10.00-18.00

Ein Garten voller Ge-

und Erleben öffnet sich. Auf verschlungenen Pfaden führen die Erzählerin Sabine Meyer und das Duo Andersaits (Gitarre und Violine) ihr Publikum hinein in Gartenträume, Kräuterdüfte und Geschichten.

LLive ive im Mai Gustav Peter Wöhler & Band · Poetry Slam · Sebastian 23 · Jever Songnight · Examenskonzerte · StudyUp-AwardPop · Kino · Tanzen · Blue Monday Jam · Besser Wissen - Kneipenquiz · u.v.m.

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

Treffen der US-Car-KlassikFahrzeuge, Museum

Industriekultur, 10.00-13.00 ADFC-Radtour: Hasbergen Lengerich - Osnabrück -

55km, ADFC Infoladen, 11.00 Sonntagsspaziergang der Grünen Schule - Wunderwer-

ke der Natur - Pflanzendetails unter dem Binokular, Botanischer Garten, 11.00 Grundlegender Wandel. Die Große Straße um 1900 - mit

Rolf Spilker, Direktor des Museums Industriekultur Osnabrück, Anmeldung erforderlich, Große Straße 1, 11.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Verkaufsoffener Sonntag, Innenstadt, 13.00-18.00 Fahrradtour Süd zum Kreuz des Südens - ca. 2,5 Stunden,

OsnabrückHalle, 13.30

0.05.

EEnK! G AW N I D D E e g W n ROYSAie Lnach unseren speziellen bote . bis So. 2

Mi. 16.05 Fragen

Internationaler Museumstag - Führung durch die Dauer-

ausstellung zu Leben und Werk Remarques, Sonderausstellung der Fotoausstellung „Syrian Collateral“, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 14.00 + 16.00

P schichten zum Hören

Freitag

18. Mai

Mordskrawall im Hühnerstall - eine turbulente Ge-

Leonard Rees - Cello; „Euregio Musikfestival“, Klosterkirche, 16.00

band Jazz, 16.00

OSNABRÜCK

Sportfreunde Lotte - 1. FC Magdeburg - 3. Liga, Frimo-

In meinem Hals steckt eine Weltkugel - von Gerhard

Museum am Schölerberg, 14.30-17.30

Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Der Unikeller ist seit Jahren der feste Spot der Reggae & Dancehall Szene in Osnabrück. Nun lädt Basementsound zu einem frischen Konzept, bei dem es nicht nur um die Musik geht, sondern um Jamaican Culture mit Punch, Jamaican BBQ, Live Performances, Carribbean Street Art und mehr.

theater von Samir Calixto, Musik Franz Schubert, emmatheater, 19.30

Internationaler Museumstag - Kulturgeschichtlichen

Museum, Felix-Nussbaum-Haus und der Villa Schlikker, öffentliche Führung durch die Dauerausstellung zu Leben und Werk Felix Nussbaums, Museumsquartier, 14.00 Be a Drag King! - für Frauen, die ihre männliche Seite entdecken wollen; „Gay in May“, Aids-Hilfe, 15.00-18.00

Mitten in der Altstadt

14 Große Gildewart 0 - 20 05 41 / 580 54

Di. – Sa. 09:00 – 18:30 Uhr, So. 10:00 – 17:30 Uhr, Mo. Ruhetag facebook.com/Stadtgaleriecafe

STADTBLATT 5.2018 51


werwowas Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 15.00-20.00 Internationaler Museumstag - kostenlose Führung durch

die EMAF_Austellung von Kurator Hermann Nöring, OsnabrückHalle, 16.00

14.

MAIWOCHE

ZOELA

Eine Frau am Mikro, eine Frau an den Drums, umgeben von drei Männern an den Keyboards, der Gitarre und am Bass eine Band so eigenwillig wie ihr Stil. Deutsche Texte und ein intensiver, spritziger NeoSoul-Sound, der an Joey Denalane erinnert. > MARKTPLATZ

16.

MAIWOCHE

BIGGS B SONIC

Kreativ vermischen die Jungs Rock, Rock ‘n’ Roll und Ska mit einem coolen Vintage-Sound. Das Repertoire ist Mix aus aktuellen Pop Hits im Biggs B Sonic Style, wie z.B. „Walk This Way“ oder „Tainted Love“, gewürzt mit Klassikern von Elvis und Buddy Holly. > NIKOLAIORT

Das Trio aus Manchester packt Rock, Powerblues und Psychedelic Soul zusammen, um daraus knackige songs entstehen zu lassen. Nach Jahren als Geheimtipp sind Blackballed in England und Europa auf dem Weg zur großen Nummer. > BASTARD CLUB

FOTO: THOMAS SCHLOEMANN

Liebe, Hoffnung und Tücken des Erwachsenwerdens - das Album „Darkness Becomes Light“ des Pop-Duos Sedman soll den Zuhörer aus der Dunkelheit ins Licht führen. Im Fokus steht aber die magische Verbindung aus mal kraftvoller, mal zerbrechlicher Stimme und einem ungewöhnlichen, aber stets beseelten Bassspiel. > MARKTPLATZ

„Gay in May“, 20.00 Filmpassage:

20.00

BAD IBURG

Literaturspot - Herfried Münkler - Lesung und Ge-

Verkaufsoffener Sonntag,

Innenstadt, ab 14.00 BAD ROTHENFELDE Philosophenrunde: Solidarität - Sind wir alle Bewohner der Erde? - von und

mit Dr. Wolfgang Hesse, Café Forstgarten, 15.30-17.00 HAGEN Europa trifft sich in Hagen -

Kulturwerkstatt Buer, 11.0018.00

17. BLACKBALLED

Unifilm: La Belle Saison eine Sommerliebe;

Wege, neue Besucher - museumspädagogisches Programm zur Frotz-Wolf Ausstellung, Diözesanmuseum, 19.0018.00

Kunsthandwerkermarkt,

ROCK

EW-Gebäude:

Sneak Preview mit Verlosung vor dem Hauptfilm,

MELLE

17. SEDMAN

OSNABRÜCK

Internationaler Museumstag - Netzwerk Museum: Neue

26. Internationales Musik- und Folklorefestival des Musikvereins Wiesental e.V. Hagen a.T.W, Ortskern, ab 10.00

MAIWOCHE

KINO

LITERATUR OSNABRÜCK

spräch - „Der Dreißigjährige Krieg“, Theater am Domhof, 19.30

Die Band rührt einen

P scharfen Cocktail an

aus Funk, Soul und Jazz. Zu den Pimpy Pampas gehört auch Sänger Nico Gomez, der in Osnabrück am IfM studiert hat und auch mit seiner A-capella-Formation Männersache auf der Maiwoche spielt.

GEORGSMARIENHÜTTE

NIKOLAIORT: Rudelsingen - mit dem Mat-

Henning Mankell in der Villa Stahmer - Lesung mit Rainer

Insolvent Insomniacs -

Korte über die bekannten (Kommissar Wallander) und unbekannten Werke des schwedischen Schriftstellers, Villa Stahmer, 19.00

thäus-Chor, 18.30 Ska, Punk, 19.30

KONZERTE OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Klassenkonzert - der Klavierklasse Prof. Florian Weber, Jazz, Institut für Musik, 20.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Der „Pinkwashing“ Vorwurf als queeres Ressentiment gegen Israel - von Frederik

Birds in Row - Hardcore, Gleis

22, 20.00

CLUBS&PARTY

OSTERCAPPELN

Schindler; „Gay in May“, Schloss, 18.00

Venner Folkfrühling - Mut-

Marienkirchturmbesteigung

tertagsfrühstück mit Live-Musik, Ökumenischer Gottesydienst in der Walburgiskirche, Kunsthandwerkermarkt, rund um die Venner Mühleninsel, ab 10.00

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00 CommYOUnication - Treffpunkt für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete, Exil, 19.00

antifaschistischer Treff, SubstAnZ, 19.00 MaY Friend - Fachschaft WiWi meets FriendsDay, Sonnendeck, 21.00

Dienstag

OSNABRÜCK Vater - von Florian Zeller, Deutsch von Annette und Paul Bäcker, emma-theater, 19.30 Chaplin - Musical von Christopher Curtis, Theater am Domhof, 19.30

Montag

14 15

MAIWOCHE

GEORGSTRASSE: Thirty Toes - Akustik, 20.00 JÜRGENSORT: The Beat - Musik der 60er-,

OSNABRÜCK Café Résistance - Offener

BÜHNE

KINO OSNABRÜCK

MAIWOCHE

EW-Gebäude: Unifilm: Die Mitte der Welt;

GEORGSTRASSE:

„Gay in May“, 20.00

echtzeit, 19.30

70er- und 80er, 20.00

Lagerhalle: Wann wird es endlich wieder Sommer? - Dokumentarfilm

über die Blaskapelle „Banda Internationale“ , 18.00+20.15

MARKT: Zoela - Deutscher Soul, 19.00

P SIEHE TAGESTIPP Männersache - A Capella, 20.15 P SIEHE MUSIK NIKOLAIORT: MHO-Band - Musikalisches

Aushängeschild der NielsStensen-Kliniken, 18.30

KONZERTE OSNABRÜCK Jam Session, Dirty+Dancing, 19.00 JAZZ

17. FREDERIK KÖSTER

Der Trompeter Frederik Köster und das Jazzquartett „Die Verwandlung“ spielen gemeinsam mit dem Osnabrücker Symphonieorchester. Gespielt und variiert werden Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und Köters Komposition „Homeward Bound-Suite“. > THEATER AM DOMHOF

52 STADTBLATT 5.2018

Acoustic Blue Monday Jam -

Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Special Guest: Krissy Matthews, Lagerhalle, ab 20.00 7. Sinfoniekonzert - „Blütenlese“, Solist Michal Majersky (Violine), Dirigent Florian Ludwig, OsnabrückHalle, 20.00

Gespielt wird, was al-

P len gefällt und zu der sechsköpfigen Band passt: Rock-Klassiker aus den 70er- und 80er-Jahren, wie z.B. Songs von Pink Floyd, T. Rex, Manfred Manns Earthband und Billy Idol, als auch neueres Material von Adele, No Doubt oder Snow Patrol. Karaoke-Show - MitmachKonzert, Jürgensort, ab 20.00 MARKT: Janina Tzonas & More is More - Deutscher R & B, 19.00 Pimpy Panda - Funk, 20.15

Im Sommer 2015 be-

P ginnt die Banda Comunale, eine kleine Dresdner Demokapelle, damit, gegen PEGIDA anzuspielen. Daraus entstehen Willkommenskonzerte, die die Band in ganz Deutschland spielt – und die Band beginnt, sich für geflüchtete Musiker zu öffnen. Aus der Banda Comunale wird die Banda Internationale. Der Film begleitet die Musiker ein Jahr lang auf ihrem Weg.


LITERATUR OSNABRÜCK Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek -

Kurzlesung, Snack und ein erfrischendes Getränk, Stadtbibliothek, 12.30 Barbara Beuys: Sophie Charlotte. Preußens erste Königin - Lesung; „Littera-Lesung

der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00

Die Autorin hat für ihre Biographie „Sophie Charlotte. Preußens erste Königin“ zahlreiche Briefe und eine Vielzahl von Dokumenten ausgewertet. Sie zeigt Preußens erste Königin, die von den Historikern lange verzerrt dargestellt wurde, in einem neuen Licht.

P

Salut Salon - Angelika Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello), RudolfOetker-Halle, 20.00

BRAMSCHE Kai Degenhardt - Liederma-

cher, Filmtheater Universum, 20.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

OSNABRÜCK Sven kommt - Sven testet -

GEORGSTRASSE: Deine Lieblingsband -

Cover, Rock, Pop, Soul, Akustik, 19.00 JÜRGENSORT: Two4you-unplugged - Soul,

Pop. Rock ‘n’ Roll, 20.00 MARKT: Mele - Deutsch-Pop, 19.00 Thomas Blug’s Rockanarchie - Rock, 20.15 NIKOLAIORT: Biggs B Sonic - Rock ‘n’ Roll,

Ska, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

KONZERTE OSNABRÜCK Songwriter Abend,

Dirty+Dancing, 19.00

Große Gildewart 6–9 Osnabrück Eintritt frei

Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Theater am Domhof, 19.30 BIELEFELD Nightwash Live - Comedy, Zweischlingen, 20.30

KONZERTE

KINO

Jazz Meets Orchestra - Die Vier Jahreszeiten verwandelt, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Blackballed - mit Marshall Gill (New Model Army), Support: Zuma, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK Lagerhalle: Wann wird es endlich wieder Sommer? - Dokumentarfilm

OSNABRÜCK Residenzbildung in Osnabrück nach dem Westfälischen Frieden - Stadtge-

spräch mit Heinrich Schepers; „Stadtgespräche“, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 GZL Quiz - Quizabendreihe im GZ Lerchenstraße, GZ Lerchenstraße, ab 18.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00 Besser Wissen - Quizabend, Lagerhalle, 18.45 Wie Juden leben und glauben - Vortrag von Inessa Gold-

man; „Dialog der Kulturen“, Lagerhalle, 20.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Museum Varusschlacht, 13.00

17 MAIWOCHE GEORGSTRASSE: Legends of Rock - Rock,

20.00 JÜRGENSORT: The Diesel Brothers -

Akustik Soul, 20.00

Dub, SubstAnZ, 20.00

MARKT: Sedman - Handmade Pop,

Christian Steiffen, Forum,

20.00

OSNABRÜCK

Entdecken Sie unsere Spa&Beauty-Welt: präzise und individuell abgestimmte Kosmetik- und Wellnessanwendungen. www.loma-sauna.de

DISSEN Southern Streamline -

Country, KuK SOL, 19.30 MÜNSTER Paul Lamb & The King Snakes - Blues, Hot Jazz Club,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Maiwochen Afterparty,

Sonnendeck, 21.00 Maiwochen-AftershowParty, Alando Palais, 22.00 Dirty House - mit DJ Flo, Dir-

ty+Dancing, 22.00

Du willst schreiben? Interviews führen? Die Stadt entdecken? Dann bewirb Dich als

Redaktionspraktikant

(m/w)

BÜHNE OSNABRÜCK Study Up Award Musical mit Studierenden des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück, Haus der Jugend, 19.30

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andreas.bekemeier@stadtblatt-osnabrueck.de

Donnerstag

Smiley & The Underclass -

BIELEFELD

individuell und präzise

19.30 Uhr

Domhof, 19.00

AUSSERDEM

MAIWOCHE

Do., 17. Mai 2018

Preview Courage, Theater am

Marienkirchturmbesteigung

16

StudyUpAward Musical Haus der Jugend

über die Blaskapelle „Banda Internationale“ , 18.00+20.15

Mittwoch

- Quernons d’Ardoise (blaue Schokolade und Gaffard-Likör) und Musik. 14.00+16.00: The Mirrors (Rock); 14.45: The Blind Suns(Surf Pop); 16.45: Benjamin Plat (französischer Liedermacher), ab 14.00 Waschbrettbauch - Waschbretter als Musikinstrument, 19.30-22.00

OSNABRÜCK

HIV- und STI Test für Männer die Sex mit Männern haben; „Gay in May“, Aids-Hilfe, 16.00 - Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00 Bodypositivity - von Laura Méritt; „Gay in May“, Haus der Jugend, 19.00 Hotspots der Biodiversität mit GEO Fotograf Solvin Zankl, Museum am Schölerberg, 20.00

NIKOLAIORT: Angers-Tag im Europadorf

BÜHNE

FOTO: ISOLDE OHLBAUM

AUSSERDEM

Tommy Schneller Band R&B, Soul, Funk, Blues, 20.15

19.00-19.45 P SIEHE TAGESTIPP

Die StudyUp-Awards

P sind Auszeichnungen für herausragende Leistungen. Eine Auswahl von Studierenden zeigt in einer öffentlichen Aufführung eine Musical-Show mit Ensembleund Sololeistungen, die anschließend von einer Fachjury bewertet werden. Unter den Nominierten befinden sich viele junge Talente, u.a. Sebastian Jülig, Celena Pieper und Anton Schweizer. FOTO: GÖPFERT

STADTBLATT 5.2018 53


werwowas Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht! - mit DJ-

Set ab 22.30, Lagerhalle, 20.00 Frühlings erwachen! Live fast - die young - Schauspiel

JÜRGENSORT: Caught Indie Act -

GÜTERSLOH

drix Songs neu interpretiert, 19.00

20.00 MELLE Aufführung der Berufsbildenen Schulen, Festsaal, 10.00

18.

ALEX MOFA GANG

Punk, Pop, Garage ... Nach erfolgreichen Tourneen und Shows wird es nach Veröffentlichung von „Perspektiven“ wieder Zeit, den Staub der Straße einzuatmen. Die Alex Mofa Gang düst auch nach Osnabrück und wirft hier den Motor an. > GEORGSTRASSE

20.

KINO

MAIWOCHE

GOLLY

OSNABRÜCK

Bekannt als Schlagzeuger für Pimpy Panda, Cool Million, Cosmo Klein uvm, scharrte der 24-jährige Bremerhavener eine funky-verrückte Live-Band um sich und ruft sein ganz eigenes musikalisches Projekt ins Leben. Mit viel Soul-Geschmack. > MARKTPLATZ

Pieper, Red Hot, Meyers Rhythm Band, ab 19.00

von Nuran David Calis nach Frank Wedekind, Probebühne, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN Die feisten: Nussschüsselblues - Comedy, Stadthalle,

MAIWOCHE

HASESTRASSE: Hasestraßenfest - mit Peter

Filmpassage: OV-Kino, 21.00

FILMSTARTS R Deadpool 2 - Action R Die Tochter - Drama R Nach einer wahren Geschichte - Drama R Wohne lieber ungewöhnlich - Komödie R Zwei Freunde und ihr Dachs - Familie R The Cleaners - Dokumentation P SIEHE KINO

Indierock, 20.00 MARKT: Loco plays Jimmi - Jimi Hen-

The Blue Poet feat. Marcus Deml - Blues Rock, 21.00 NIKOLAIORT: Çanakkale-Tag im Europadorf - türkische Spezialitäten

OSNABRÜCK Tablet- und Smartphone Sprechstunde - Anmeldung

20.

unter 0541 323-2007, Stadtbibliothek, 11.00-12.30 Offene Gartenpforte Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-17.00 Ran an die Farben - Der Jugendbereich verwandelt sich zur Kunstakademie. Freies Malen für Alle auf Leinwänden!, GZ Lerchenstraße, ab 17.00 Essbare Wildpflanzen Abendspaziergang im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 17.00-18.00

MAIWOCHE

HARRIET

Marienkirchturmbesteigung

Harriet Brooke McDonnell und Gitarrist Neil Wardleworth spielen Alternative Country. Ihre eigenen Songs erinnern aufgrund der tollen Stimme von Sängerin Harriet an Stevie Nicks oder Eva Cassidy. Das Duo covert aber auch Songs von Skunk Anansie oder Pearl Jam. > NIKOLAIORT

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00

FOTO: MANFRED POLLERT

Filmabend mit Werkstattkonzert - Trickfilme, Videos

und Live-Musik, Kunst-Werkstatt, 18.30 Queerschiesser - Probetraining; „Gay in May“, OSC, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Eversburg, Hafen - Dis-

kussion und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Westwerk, 19.30

20.

PETER PAN

Heute ist Premiere des diesjährigen Kindermusicals der Freilichtspiele Tecklenburg. Mit „Peter Pan“ kommt eine Geschichte auf die Bühne, die Jung und Alt fasziniert – der Kampf zwischen Peter und seinen Freunden und dem fiesen Captain Hook. > FREILICHTSPIELE TECKLENBURG

54 STADTBLATT 5.2018

21.

BLUES COMPANY

Den traditionellen Abschluss der Maiwoche bestreitet auch in diesem Jahr die Blues Company, unterstützt von den The Fab.BC Horns & The Soul Sistaz. Rund 4000 Konzerte hat die Osnabrücker Band in ihrer Karriere gespielt - eine echte BluesLegende. > MARKTPLATZ

18

mobil, Kinderschminken, ab 11.00

KONZERTE OSNABRÜCK Support: Rub Foundation, Westwerk, 20.00 Jamsession - Protestsongs Jammt kaputt, was euch kaputt macht, Theater am Domhof, 21.45 BIELEFELD Holon Trio, Bunker Ulmenwall, 20.00

Frühlings erwachen! Live fast - die young - Schauspiel

GÜTERSLOH Ingmar Stadelmann - Fressefreiheit - Comedy mit Biss,

Stadthalle, 20.00 Aufführung der Berufsbildenen Schulen, Festsaal, 10.00

und 19.00 MÜNSTER Ehrlich Brothers - Zauber-

show, MCC Halle Münsterland, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Deadpool-Double-Feature -

Teil 1 und 2, 21.00

LITERATUR OSNABRÜCK Hannelore Hoger: Ohne Liebe trauern die Sterne - Auto-

MÜNSTER Bloo Helix - Blues, Hot Jazz Club, 20.00

renlesung, NOZ-Medienzentrum, 20.00

CLUBS&PARTY

KIDS

OSNABRÜCK Lindy Hop, Projekt 36, 20.00 Maiwochen Afterparty, Sonnendeck, 21.00 Motown Party - Soul & Hits der 80er/90er, BlueNote, 21.30

GEORGSMARIENHÜTTE WiKi-Club-Vorlesung - Geheimschriften, Rathaus, 17.1518.00

Maiwochen-AftershowParty, Alando Palais, 22.00 67 Jahre Rock’n’Roll - Rock,

OSNABRÜCK

Dirty+Dancing, 22.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00 Stadtklub, Nize Club, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Preview Courage, Theater am

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches Black-Angus-Beef

GEORGSTRASSE: Fenster auf Kipp - Indie-

punkrock, 20.00 Garage, Lyrik, 21.30 P SIEHE TAGESTIPP

um die offizielle Niedersächsische Luftgitarrenmeisterschaft, Lagerhalle, 20.00-ca.23.00 P SIEHE EVENTS

MELLE

MAIWOCHE

Alex Mofa Gang - Punk, Pop,

Niedersächsische Luftgitarrenmeisterschaft - Wettstreit

SPIELPLATZ AM ADOLFREICHWEIN-PLATZ: Hula-Hoop Kinderwerkstatt - Aktionspavillion, Spiel-

Freitag

MAIWOCHE

- Theatermacher Osnabrück Junges Ensemble „Geisterdreieck“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

von Nuran David Calis nach Frank Wedekind, Probebühne, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

Domhof, 19.00

MUSICAL

Theater am Domhof, 19.30 Tausend Tote - Alle sterben

und Musik; 14.00+16.00: Grup Akasya (Kanun, Orgel und Gesang); 14.45+17.00: QuantenSprung (Anatolienbeat, Orientrock); 15.30+16.30+17.45: Lazurie (Orientalischer Tanz), ab 11.00 Back to the Roots Coverband, 20.00

Too Many Crooks - Ska,

AUSSERDEM

Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

AUSSERDEM ADFC-Radtour: Gemütliche Tour ins Osnabrücker Land -

30km, ADFC Infoladen, 14.00 ADFC-Radtour: Feierabendtour ins Osnabrücker Land -

35km, ADFC Infoladen, 17.30 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00 Basalt - Entstehung, vorkommen, Ansichten unter dem Polarisationsmikroskop - Vortrag von Erwin Heiser,

Museum am Schölerberg, 20.00

Samstag

19 MAIWOCHE GEORGSTRASSE: Faders Up - Rock, Pop, 20.00


HASESTRASSE: Hasestraßenfest - mit Ver-

steigerung (14.00), Sonor Teutonicus (14.30), Die Band Heimspiel (19.00), Next Chapter (19.00), Fly with me to Malibu (19.00), ab 14.00

Band (USA), Ronnie Baker Brooks (USA), Lachy Doley Group (AUS), Vechtebad, ab 14.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Maiwochen Afterparty, Son-

nendeck, 21.00 Maiwochen-AftershowParty, Alando Palais, 22.00 Rock’n’Roll Disaster - Hard

Am zweiten Samstag der Maiwoche klingt sich wie immer das Hasestraßenfest mit ein. Mehrere Bands spielen dann zwischen Hasetorkino und Dom, u.a. Fly With Me To Malibu auf der Bühne vor dem Schmalen Handtuch. Mit Hits am laufenden Band.

P

JÜRGENSORT: 68 to Vegas - Elvis Tribute,

20.00

Rock, Punk und Rock‘n‘Roll, Dirty+Dancing, 22.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00 BAD IBURG

OSNABRÜCK Chaplin - Musical von Christopher Curtis, Theater am Domhof, 19.30

KONZERTE OSNABRÜCK Unicef-Benefiz - mit Andy Jo-

nes, Sola Band und Marlon Howe, Lagerhalle, 19.00 Grolsch ‘n’ Roll - mit Isoptera und Moin, Bastard Club, 20.00 Fard - Alter Ego Tour Deutschrap, Brücks, 22.00 BIELEFELD The Transorient Orchestra,

Bunker Ulmenwall, 20.00

Die Draußenseiner - Aben-

Radioactivity - Punk, Gleis 22,

20.00 Till Hoheneder & The Slowhand Allstars - Blues, Hot Jazz

Club, 20.00 Christian Steiffen, Jovel,

20.00 SCHÖPPINGEN 27. Grolsch Blues Festival -

mit Hamish Anderson & Band (USA), Patrik Jansson Band (SWE), Jeremiah Johnson & Band (USA), Jackie Venson &

SCHÖPPINGEN

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Kinderschützenfest, Gasthof

BlueNote Tango - Tangoun-

Bischof-Reddehase, 14.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00 Bücherbasar - Schnäppchen ab 50 Cent, Stadtbibliothek, 10.00-15.00 ADFC-Radtour: Brochterbeck - Dorfidylle am Rande des Teutoburger Walds -

60km, ADFC Infoladen, 15.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 16.00-21.00 May“, Institut für Musik, 17.00

MÜNSTER

Robby Schulz - Pop-Rock;

CLUBS&PARTY

Albert Lee - Grammy-ausge-

Paul Lamb & The King Snakes, Jazz Club, 20.00

BAD IBURG

teuer für Grundschulkinder, Nackte Mühle, 13.00-16.00

MELLE

MINDEN

KONZERTE

27. Grolsch Blues Festival mit Juzzie Smith (AUS), Altered Five Blues Band (USA), Band of Heathens (USA), Michelle David & The Gospel Sessions (USA), Harper & The Midwest Kind (USA), Lucky Peterson (USA), Vechtebad, ab 14.00 P SIEHE MUSIK

Queerdenker - Was ist eigentlich dieses LGBT; „Gay in

zeichnete Gitarrenlegende, Kulturwerkstatt Buer, 20.00

britische Spezialitäten und Musik. 13.00+14.30+16.00: The Pipes and Drums of the Royal British Legion e.V.; 13.30+17.15: Dammit Jack (Rock, Pop); 15.00+16.00: Harriet! (Alt. Country, Akustik Rock-Duo), ab 13.00 P SIEHE TAGESTIPP Zack Zillis - Coverband, 19.30

BIELEFELD

OSNABRÜCK

Sonntag

20 MAIWOCHE GEORGSTRASSE: Hit Radio Show - Pop, Disco,

terricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00 PfingstDance + Maiwochen Afterparty, Sonnendeck,

21.00 Maiwochen-AftershowParty, Alando Palais, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK San Paolo - Uraufführung / Musiktheater nach Pier Paolo Pasolini, Theater am Domhof, 15.00 Die schöne Müllerin - Tanztheater von Samir Calixto, Musik Franz Schubert, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE MELLE Mordskrawall im Hühnerstall - eine turbulente Ge-

schichte zum Mitmachen von Christina Stenger, Waldbühne, 16.00 TECKLENBURG Peter Pan - das Familienmusical, Premiere, Freilichtspiele, 15.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kids-Club: Luis und die Aliens, 13.00

Funk, Soul, Rock, 20.00 JÜRGENSORT: Das Dynamische Duo -

Akustik, 19.30

hof am Piesberg , 10.00-18.00 - Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Doppelkopfturnier; „Gay in May“, Confusion, 14.00

„Iburger SommerKulturGenuss“, Handwerkerbrunnen, 15.00

KIDS

Mit der Feldbahn durch den Kultur- und Landschaftspark Piesberg, Feldbahnbahn-

ihren Gewohnheiten treu und spielen am Pfingstmontag am Büdchen/Westerberg auf. Schon nachmittags bietet das Quintett allen Fans und Spaziergängern ein schmissiges Alternativkonzert zur ausklingenden Maiwoche.

Deutscher R&B, 21.15

- Theatermacher Osnabrück Junges Ensemble „Geisterdreieck“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

21.00

P bleiben Ombre di Luci

Marienkirchturmbesteigung

NIKOLAIORT: Derby-Tag im Europadorf -

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Nicht nur

Auch in diesem Jahr

immer geradeaus - 75km, Hauptbahnhof, 08.30

Maria Nicolaides Band -

mobil und Kinderschminken, ab 11.00

Dagmar Schönleber - Respekt - Kaberett, Zweischlingen,

mobil, Kinderschminken, ab 11.00

P SIEHE TAGESTIPP

BÜHNE

brücks Gospelchor, 21.00

SPIELPLATZ AM ADOLFREICHWEIN-PLATZ: Hula-Hoop Kinderwerkstatt - Aktionspavillion, Spiel-

Golly, 19.30

Umsonst & Draußen, Festland, 14.00-22.00

MARKT: Musikfans & TBA präsentiert von der Musik- und Kunstschule, 15.00 Luca Newman - Pop, 19.30 Voices Of Worship - Osna-

13.00+15.00+17.30: De Schuimkragen (Die Haarlemer Musikkapelle); 13.30+15.30: SpatzS! (Rock, Funk); 14.15+16.30: Royal Teazer (Rock, Pop), ab 11.00 First Take & Verstärkung Rock ‘n’ Roll, 19.30

15.30

SPIELPLATZ AM ADOLFREICHWEIN-PLATZ: Hula-Hoop Kinderwerkstatt - Aktionspavillion, Spiel-

Omas Tanztee Festival -

Tausend Tote - Alle sterben

NIKOLAIORT: Haarlem-Tag im Europadorf - Jopen-Bier und Musik.

MARKT: Konsession - Big Band Jazz,

Fritz Wolf - Er war ein Osnabrücker - Öffentliche Führung

19.00

durch die Sonderausstellung, Diözesanmuseum, 15.00

BAD IBURG

Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 15.00-20.00 BAD IBURG Verkaufsoffener Sonntag,

Innenstadt, ab 14.00 BRAMSCHE-KALKRIESE GrabungsCamp Kalkriese Ran an die Kelle, raus auf die Grabung! Grabung zum Mitmachen (6-99), Anmeldung unter 05468 9204200, Museum Varusschlacht, 11.00-15.00 Germanisches Handwerk Schnitzen, Spinnen, Weben, Schmieden - Zuschauen, mehr erfahren, ausprobieren, Museum Varusschlacht, 11.00

Montag

21 MAIWOCHE

Jam Session, Dirty+Dancing,

Cronemeyer’s Jazzkränzchen - Oldtime-Jazz auf der Gi-

roLive-Bühne, Gelände Landesgartenschau, Ab 11.30 Osnabrücker Jazz- und Tanzorchester - Leitung Thomas

Niemann, Gelände Landesgartenschau, 15.30 HASBERGEN Dominic Miller - Pop, Rock,

Gaste Garage, 20.00

P SIEHE MUSIK STEMWEDE Life House Jam - Session, JFK

- Life House, 16.00

BÜHNE OSNABRÜCK Nichts. Was im Leben wichtig ist - von Janne Teller, em-

ma-theater, 19.30 Chaplin - Musical von Chris-

topher Curtis, Theater am Domhof, 19.30 MELLE Mordskrawall im Hühnerstall - eine turbulente Ge-

MARKT: Tanzschule Hull, 14.00 Jail Job Eve - Blues Rock,

schichte zum Mitmachen von Christina Stenger, Waldbühne, 16.00

18.00

TECKLENBURG

Blues Company,feat.:The Fab.BC Horns & The Soul Sistaz - Blues, 19.30

P SIEHE TAGESTIPP NIKOLAIORT: Twer-Tag im Europadorf -

russische Spezialitäten und Musik. 14.00+15.15: Irina Gefele & Viktor Sukhov (Russische Romanzen und Lieder); 14.30+16.15: Art Craft (Streetdance); 15.45+17.00: Portobello (Gitarre und Gesang), ab 14.00 Bounce - Bon Jovi-Tribute Band, 19.30 SPIELPLATZ AM ADOLFREICHWEIN-PLATZ: Hula-Hoop Kinderwerkstatt - Aktionspavillion, Spiel-

mobil, Kinderschminken, ab 11.00

Pfingstgala 2018 - Musical

meets Pop mit Pia Douwes, Milica Jovanovic, Sascha Krebs, Patrick Stanke, Kevin Tarte, David Jakobs, Frank Winkels, Gino Emnes & Dominik Hees, Freilichtspiele, 18.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung vor dem Hauptfilm,

BRAMSCHE-KALKRIESE Germanisches Handwerk Schnitzen, Spinnen, Weben, Schmieden - Zuschauen, mehr erfahren, ausprobieren, Museum Varusschlacht, 11.00 WALLENHORST Eröffnung des 25. Deutschen Mühlentages - mit der

Countryband Southern Streamline, Märchenlesungen, Motorsägen-Vorführungen, Lechtinger Mühle, 10.00-18.00

Dienstag

22 KONZERTE OSNABRÜCK Singer & Songwriter Showcase - Gesangs-Studies aus

dem Pop-Profil präsentieren eigene Projekte, Eigenkompositionen und Interpretationen bekannter Songs, Lagerhalle, 19.30 Kiwi Elektro Quartett - Experimental/Jazz, Zauber von OS, 20.00 MÜNSTER Freshlyground - World Music, Hot Jazz Club, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Dub Café - Roots und Dub in gemütlicher Runde mit Tee und Kaltgetränken, SubstAnZ, 21.00 Friends Day - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Schlau wie Klaus - Nachhaltigkeit für Anfänger - eine

Bühnen-TV-Sendung für alle, die mehr wissen wollen, von und mit Gruppe 13, der Theatergruppe der Musikakademie Remelé, Erstes unordentliches Zimmertheater, 17.00

20.00

KINO

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Lagerhalle: God’s Own Country - GB 2017,

ADFC-Radtour: Rund um den Gehn - 80km, ADFC Info-

KONZERTE

laden, 10.00

OSNABRÜCK Ombre di Luci - Italienisches Lebensgefühl, Büdchen am Westerberg, 16.00

Mühlenfest - Tag der offenen Tür und Familienfest, Nackte Mühle, 10.00-18.00 Tag der offenen Tür - Famili-

enfest am Deutschen Mühlentag, Nackte Mühle, 10.00-18.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, Sonderöffnung zur Maiwoche, St. Marien, 18.00-21.00 CommYOUnication - Treffpunkt für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete, Exil, 19.00

104 Min, deutsche Synchronfassung, Regie: Francis Lee.; „Gay in May“, 18.00+20.15

AUSSERDEM OSNABRÜCK Vielfalt zählt - Eine Expedition durch die Biodiversität, Museum am Schölerberg, 10.00-18.00 Entwerfen von Architektur -

Vortrag von dem Osnabrücker Architekten Dr. Stephan Zech; „Baukulturgespräche Osnabrück“, Felix-Nussbaum-Haus, 18.30 STADTBLATT 5.2018 55


FOTO: FAISAL GASSAN

werwowas

23.

GITARRENMUSIK

ANDY MCKEE

Der Komponist aus Kansas zählt zu den weltweit führenden Fingerstyle-Gitarristen. Rund zehn Alben hat Andy McKee bis heute aufgenommen, aus denen er die Highlights vorstellen wird. Ein Pflichttermin für Gitarrenfans. > ROSENHOF

23.

THEATER

DER HAUPTMANN VON OS

Zehn Geflüchtete aus drei Ländern werden entlang dieser Geschichte über ihre Erfahrungen mit Obrigkeit, Behörden und von der Suche nach einer neuen Zukunfsperspektive berichten. In ihrer alten und neuen Heimat. Komisch und tragisch. > LIMBERG-THEATER

Mittwoch

23 24

Lucas Neumann und Dominik Gassner präsentieren zum Abschluss ihres Musikstudiums am Institut für Musik ein Showprogramm im Rahmen ihres Examenskonzerts. Sänger Lucas Newmann steht für Pop und Soul, der Salzburger Dominik Gassner verbindet Mundart-Pop mit Elektro-Einflüssen. > LAGERHALLE

25.

MUSICAL

NATÜRLICH BLOND

Elle Woods, die beliebte Blondine aus Harvard nimmt in diesem turbulenten Musical auch die Bühne im Sturm. Auf dem populären Film baut die Musicalversion mit fetziger Musik und verspielten Dialogen auf. > KLOSTER OESEDE, WALDBÜHNE

Examenskonzert - mit Lucas

21.30

de des Schwerpunktes Klassik instrumental, Institut für Musik, 19.00 Lieder- und Arienabend - Es singen Studierende des Studiengangs Klassik-Vokal, Ledenhof, 19.30 Examenskonzert - mit Kevin Becker und Yannick Möller, Lagerhalle, 20.00

Newman und Dominik Gassner, Lagerhalle, 19.30 Chameleons Vox - Ex-Chameleons, Support: Then Comes Silence, Bastard Club, 20.00 2. Jever Songnight - mit August Klar, Les Maries, Simon Kempston, Lagerhalle, 20.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte karibisch - Strandfeeling vor dem Rathaus, Roter Platz Oesede, ab 15.00

STADTBLATT präsentiert

Lagerhalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Pop!Session - Session der Studienrichtung Pop am IfM, Unikeller, 21.00

BIELEFELD The Handsome Family,

Forum, 20.00

Freitag

25 KONZERTE OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

GREVEN

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

Luiz Fireball an the Good Locking Boys - Rockabilly,

Rickermanns Landhaus, 20.00

Osnabrücker Symphonieorchester, Schloss, 18.00

CLUBS&PARTY

BÜHNE

OSNABRÜCK

SInger’s Interpretation Class, Institut für Musik, 19.00 Nachtblut - Dark-Metal,

OSNABRÜCK Vater - von Florian Zeller, Deutsch von Annette und Paul Bäcker, emma-theater, 19.30 Der Hauptmann von O. - Eine Köpenickiade, LimbergTheater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

Study Donnerstag, Alando

Palais, 22.00 Indie/Alternative/BeatParty - mit Rödskjegg,

Dirty+Dancing, 22.00

BÜHNE

Mozart aufgeklärt - Plus! 3. Schlosskonzert - Mit dem

Rosenhof, 20.00 Guitar Church - mit DJ,

Dirty+Dancing, 22.00 BAD IBURG Im Dourpe ist wäh was lös: Touch of Sound Band,

Thieplatz Glane, 19.00

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

Tausend Tode - alle sterben

Stadtfest Bramsche - Eröff-

nungsparty mit Live and Famous, Kirchplatz, ab 20.00 HAGEN

„500 Jahre Reformation“, Café in Moll, 20.00

- Die Theatermacher, Haus der Jugend, 19.30 San Paolo - Uraufführung / Musiktheater nach Pier Paolo Pasolini, Theater am Domhof, 19.30

KINO

Mein Körper, sein Gezeter & ich - eine Eigenproduktion der

LINGEN

OSNABRÜCK

Gruppe „Theater am Güterbahnhof“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE

BAD ROTHENFELDE Hartmut Heyl: „Weißs der Nervenarzt denn noch, wie’s weitergeht?“ - Wortkabarett;

OSNABRÜCK Apollo und Hyacinth - Kin-

deroper von Wolfgang Amadeus Mozart, ab 6 Jahren, Theater am Domhof, 11.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

56 STADTBLATT 5.2018

Lucas Newman & Dominik Gassner - Examenskonzert,

Andy McKee - Pop, Rosenhof,

KIDS

Tom George ist The Lion And The Wolf. Seine Songs sind kleine FolkSchönheiten, oft mit Kopfstimme gesungen, meist mehr Gospel als Pop, und nie auf der verzweifelten Jagd nach dem massentauglichen Arme-in-die-Luft-werf-Refrain. > KLEINE FREIHEIT

Zucchi, Museum am Schölerberg, 20.00

OSNABRÜCK

Sondervorstellung: Ein Date für Mad Mary, 19.00

THE LION AND THE WOLF

Vom leisen Sterben der Insekten - Vortrag von Herbert

Klassik!Podium - Studieren-

Schwul/lesbisches Filmangebot mit anschließendem Get-Together im Unikat; „Gay in May“, 19.00

SONGWRITER

mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Rathaus, 19.30

Publikumsgespräch zu San Paolo mit Bischof Franz-Josef Bode, Theater am Domhof,

Filmpassage: Ein Date für Mad Mary -

26.

Osnabrücker Bürgerforum für Innenstadt - Diskussion

KONZERTE

Forum, 20.00

EXAMENSKONZERT

Schübel und einem „Prepster“; „Gay in May“, Aids-Hilfe, 18.00

OSNABRÜCK

Walking on the Water,

POP

PrEP-Sprechstunde - mit Dr.

KONZERTE

BIELEFELD

24.

Donnerstag

Forum Zeitgeschichte - Anmeldung unter Telefon 0541 323 2207, Villa Schlikker, 10.30 Kickern wie die Profis - Profis vor Ort erklären Tipps und Tricks rund ums kickern, GZ Lerchenstraße, ab 17.00

Peace Hill - Music was our first love - Unplugged,

Gasthaus Beckmanns, 19.30 Nena - Nichts versäumt Deutschpop, EmslandArena, 20.00

MINDEN

KINO

Independent Sound Orchester, Jazz Club, 20.00

OSNABRÜCK

MÜNSTER

Filmpassage: Kaffeeklatsch: Das Leuchten der Erinnerung - vorher

Elizabeth Lee & Cozmic Moho - Bluesrock, Hot Jazz

Kaffee & Kuchen, 14.45 OV-Kino, 21.00 FILMSTARTS R Ein Leben - Drama R Euphoria - Drama R In den Gängen - Drama R Luis und die Aliens Familie R Solo: A Star Wars Story Fantasy R The Happy Prince - Biopic P SIEHE KINO

AUSSERDEM

Club, 20.00 WALLENHORST Crosswind - Folk, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK BallroomBlitzParty - mit DJ Martin, BlueNote, 21.30 80er/90er Jahre Party, Alando Palais, 22.00 Take 5 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, Sonnendeck, 22.00 Stadtklub, Nize Club, 23.00

OSNABRÜCK

BÜHNE

BRAMSCHE-KALKRIESE

Offene Gartenpforte -

OSNABRÜCK

Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00

Tausend Tode - alle sterben

Museum Varusschlacht, 13.00

- Die Theatermacher, Haus der Jugend, 19.30


Ostensibles present: Black Comedy - von Peter Shaffer,

Haus der Jugend, 19.30 Der Hauptmann von O. - Eine

Köpenickiade, LimbergTheater, 19.30 Antigona - Tragedia per musica in drei Akten von Tommaso Traetta, Theater am Domhof, 19.30 Mein Körper, sein Gezeter & ich - eine Eigenproduktion der

Gruppe „Theater am Güterbahnhof“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 Sebastian 23 - SoloSlamShow, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte karibisch - Strandfeeling vor dem Rathaus, Roter Platz Oesede, ab 15.00

SaturDance, Sonnendeck,

QUAKENBRÜCK Maimarkt - Kirmes in der Innenstadt, Markt, ab 15.00

RESTRUP-BIPPEN Musicland Party - Musik aus den Kultdiskotheken der 60er-, 70er- und frühen 80er-Jahre. Das Motto des Abends: „Hier trifft sich die Szene“, Theatersaal der Compagnia Buffo, 21.00

Samstag

26 OSNABRÜCK Lausbuben zuHouse Festival - Elektrofestival, Emsweg,

von Nuran David Calis nach Frank Wedekind, Probebühne, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

ab 14.00 P SIEHE NACHTAKTIV 3. Schlosskonzert - Mozart aufgeklärt Plus: Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 5; Carl Friedrich Abel, Sinfonie op. 7 Nr. 6; Johann Christian Bach, Sinfonie G-Dur op. 6 Nr. 1, Schloss, 18.00 Bullet - Metal, Support: Screamer, Jesus Chrüsler Supercar, Bastard Club, 20.00

Thomas Schmidt - Comedy,

Komödie, 20.00 EMSDETTEN Paul Panzer - Comedy, EmsHalle, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Natürlich Blond - Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Amanda Brown und dem MGM-Film, Waldbühne Kloster Oesede, 19.30-22.30 P SIEHE TAGESTIPP

Psychedelisches Pilzgematsche, Works, 22.00

STADTBLATT präsentiert The Lion & the Wolf, Kleine

Freiheit, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Manfred Maurenbrecher & Christian Pradel, Lutherhaus,

Am letzten Mai-Sams-

P tag veranstaltet der

Kulturverein L.i.F.T. im alten Theatersaal der Compagnia Buffo in Bippen/Restrup eine Extraausgabe der überregional beliebten Electric Musicland Party. Eine aufwändig gestaltete analoge Lightshow wird unter anderem zu sehen sein. Auf der Party kommen Musik von Schallplatten von Pink Floyd bis Jimi Hendrix - und Original-Lightshow-Equipment aus den Sechziger- und Siebzigerjahren zum Einsatz. Zu Gast sind auch wieder die Lichtwerker Ute und Peter Petersen aus Flensburg. FOTO: PETER PETERSEN

20.00

BÜHNE

LITERATUR

BIELEFELD

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Black Bear Basement,

Lese-Rampe - Andreas Mand - Krimilesung und Auto-

BRAMSCHE

rengespräch, Unikeller, 20.00

Stadtfest Bramsche - Ab-

KUNST

schlußkonzert mit CourAge und Women in Rock, Kirchplatz, ab 19.00

Odysseus, zieh los! - Eigenproduktion, Kulturgeschichtliches Museum, 15.30 Open Windows VI - Junge Choreografen, emma-theater, 19.30

OSNABRÜCK Vernissage: Die Ästhetik der Bewegung - Zeichnungen von

Ahmed Al-Kenani, Kunstquartier des BBK, 19.00

SPORT OSNABRÜCK Voxtrup läuft - DreierpackLaufserie, Sechs Einzelläufe über unterschiedliche Entfernungen, VfR Voxtrup, ab 17.15

AUSSERDEM OSNABRÜCK Körperwelten - Lehrer-Infotag, Osnabrückhalle, ab 10.00 Körperwelten - LehrerRundgang - Rundgang durch

Gunther von Hagens’ faszinierende Anatomieschau, Osnabrückhalle, 11.00+15.00 Trauertreff am Johannislabyrinth - des Osnabrücker

Hospizes; „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Johannislabyrinth, 16.00

Bunker Ulmenwall, 20.00

MINDEN Hyleen, Jazz Club, 20.00 MÜNSTER Vona - Alternative Pop, Gleis 22, 20.00 Rotate/run - Indie, Hot Jazz Club, 20.00 Punch Arogunz - Rap, Sputnikhalle, 20.00

Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00 ADFC-Radtour: Fahrradtour nach Warendorf - 120km,

ADFC Infoladen, 10.00 ADFC-Radtour: 3. Verkehrspolitische Radtour Melle -

20km, ADFC Infoladen, 10.00 Körperwelten - Lehrer-Infotag - Rundgang durch Gunther

von Hagens’ faszinierende Anatomieschau, OsnabrückHalle, ab 10.00 Körperwelten - LehrerRundgang - Rundgang durch

KONZERTE

Frühlings erwachen! Live fast - die young - Schauspiel

BIELEFELD

22.00

Ostensibles present: Black Comedy - von Peter Shaffer,

Haus der Jugend, 19.30 In meinem Hals steckt eine Weltkugel - von Gerhard

Meister, Limberg-Theater, 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Theater am Domhof, 19.30

Gunther von Hagens’ faszinierende Anatomieschau, OsnabrückHalle, 11.00+15.00 Tatort-Citykrimi - Live-Rollenspiel, Innenstadt, 15.00 Kleine Saunanacht - Thema: Märchen, Nettebad, 18.0001.00 Stadtfest Bramsche - mit

großem Flohmarkt. Abschlußkonzert mit Courage und Women in Rock, Kirchplatz, ab 10.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte karibisch - Strandfeeling vor dem Rathaus, Roter Platz Oesede, ab 12.00 QUAKENBRÜCK Maimarkt - Kirmes in der Quakenbrücker Innenstadt, Markt, ab 15.00

Sonntag

27 KONZERTE OSNABRÜCK 5. Kammerkonzert, Theater am Domhof, 11.30 Our Mirage - Singer-Songwriter, Support: Ecru, Bastard Club, 17.00

BIELEFELD Blumfeld, Forum, 20.00 LINGEN

P SIEHE MUSIK

LiOs-Frauenparty - für lesbi-

Unterwegs nach Nirgendwo - Eine Havarie zwischen Menschen und Kontinenten

sche Frauen; „Gay in May“, Haus der Jugend, 20.00 Uni Royal, Alando Palais, 22.00

- Piesberger FreiLAUFtheater Voraufführung, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

OSNABRÜCK

BIELEFELD

DAVON TRÄUMT AMERIKA:

BIER GARTEN

Sybille Bullatschek - Pflege lieber ungewöhnlich - Come-

dy, Zweischlingen, 21.00

Max Raabe & Palast Orchester, EmslandArena, 20.00

WALLENHORST Kammermusik Trios - Klari-

nette, Viola, Klavier, Ruller Haus, 17.00

BÜHNE OSNABRÜCK

Schlager lügen nicht -

Odysseus, zieh los! - Eigenproduktion, Kulturgeschichtliches Museum, 15.30

Musical von Thomas Schiffmann, Waldbühne, 20.00

Nichts. Was im Leben wichtig ist - von Janne Teller, em-

MELLE

MÜNSTER

ma-theater, 19.30 Rigoletto - Melodrama in drei

Schläft ein Lied mit allen Dingen - Storytelling; „Neues

Kaya Yanar - Comedy, MCC

Leben zwischen alten Gräbern“, Kapelle Johannis-Friedhof, 20.00

Halle Münsterland, 20.00

Akten von Giuseppe Verdi, Theater am Domhof, 19.30

AUSSERDEM

MELLE

Wildbienenexpedition im Museumsgarten - mit Janina

Voßkuhl, Museum am Schölerberg, 20.00

OSNABRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

ADFC-Radtour: 2 Tage im Harz auf Tourenrädern, ADFC

Infoladen, 07.00

zin – el. rück-Maga riftenhand Das Osnab h c s it e Z at im jeden Mon

BRAMSCHE

Sportfreunde Haseglück Gastspiel, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

CLUBS&PARTY

T D A T S DIE NEU N E K C E D ENT

Mordskrawall im Hühnerstall - eine turbulente Ge-

schichte zum Mitmachen von Christina Stenger, Waldbühne, 16.00

T T A L B T D STA

O B A S E R JAH ! Preis von 10 m u z n e b a g 12 Aus rueck.de latt-osnab tb d ta s r te n u

STADTBLATT OSNABRÜ

CK

ww w.s tad

tbl att -os na

bru eck .de


werwowas TECKLENBURG Peter Pan - das Familienmusical, Freilichtspiele, 15.00 P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte karibisch - Strandfeeling vor dem Rathaus, Roter Platz Oesede, ab 12.00 QUAKENBRÜCK Maimarkt - Kirmes in der Quakenbrücker Innenstadt, Markt, ab 15.00

Manuel Möglich: „Alles auf Anfang“ - Verrückte Geschich-

ten direkt aus dem Leben, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

SPORT OSNABRÜCK 62. Osnabrücker Grasbahnrennen - Mofarennen, Nahner

Waldbahn, ab 09.00

KIDS OSNABRÜCK Wildnisfamilie - Wild und lecker - für Große und Kleine,

Nackte Mühle, 11.00-16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK ADFC-Radtour: Zum Jahresfest auf den Wittekindshof -

85km, ADFC Infoladen, 08.00 Taiji zum Mitmachen - am alten Brunnenbecken; „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Hasefriedhof, 10.00 Die Anklopfer - Türen auf für Theaterwürmer und Siebenschläfer - Familientheaterfest

„Guck Mal“, Museum am Schölerberg, 10.00-18.00 Sonntagsspaziergang der Grünen Schule - Fressen oder

gefressen werden - Selbstbehauptung im Pflanzenreich, Botanischer Garten, 11.00 Marienkirchturmbesteigung

Montag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Jam Session, Dirty+Dancing, 19.00 Blue Monday Jam - der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00 PREUSSISCH OLDENDORF Tone Fish - Irish Folk und mehr, Open Air, Am Haus des Gastes, 19.00

Lizardmen, Who Tamed Wojtek, Willow Child, Dir-

wettbewerb des Instituts für Musik, BlueNote, 20.00 P S. BILD VOR KALENDER BRAMSCHE Sonntagsmatinee - mit Jonathan Seger und Jakob Gronemann, St. Martin, 11.30

StudyUpAward Jazz

OSNABRÜCK

Der große Heinz Erhardt Abend - Mit Hans-Joachim

OSNABRÜCK

Heist, Stadthalle, 20.00

Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung vor dem Hauptfilm,

OSNABRÜCK Orestie - gelesen von Monique Schwitter; „Lesend erfahren wir, woher wir kommen „, Rathaus, 19.30

Lagerhalle Rolandsmauer 26 Osnabrück

Karen-Susan Fessel: Mutter zieht aus - Autorenlesung;

„Gay in May“, Lagerhalle, 20.00

Götz Widmann, Bunker Ulmenwall, 20.00

MÜNSTER Van Holzen - Rock, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

Haus der Jugend, 19.30

KAUFEN!

Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Theater am Domhof, 19.30

KINO OSNABRÜCK

BÜHNE

Lagerhalle: Kulinarisches Kino: Der Wein und der Wind - Famili-

OSNABRÜCK Vater - von Florian Zeller, Deutsch von Annette und Paul Bäcker, emma-theater, 19.30

endrama um ein Weingut mit Drei-Gänge-Menü von Küchenchef Mehmet Örser, 18.00

SPORT

AUSSERDEM

Gute-Nacht-Lauf Osnabrück

OSNABRÜCK

- Tierschutzlauf, 5-10 km, Moskaubad, 20.30

Führung im Verkehrsbetrieb

KIDS GEORGSMARIENHÜTTE Loslesen: Mit 2 dabei - für Kinder von 2-3 Jahren, Stadtbibliothek, 16.00-16.45

AUSSERDEM

Familienflohmarkt, Linden-

jo Kesting, Friedenssaal, 19.30

straße, 10.00-17.00

QUAKENBRÜCK Maimarkt - Kirmes in der Quakenbrücker Innenstadt, Markt, ab 15.00

Die Profiteure der Grenzsicherung und Abschottung

Sternhimmel im Juni, Plane-

tarium, 19.30 - Colloquium Dritte Welt, Vortrag von Markus Bickel; „Colloquium Dritte Welt“, Volkshochschule, 19.30

AUSSERDEM

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Nach ihnen wurden Straßen benannt

Filmpassage: Digital Classics: Die Vögel -

- Eine Führung zu Gräbern von einst bekannten Osnabrückern. Führung mit Ernst Kosche, Förderkreis Hasefriedhof-Johannisfriedhof e.V.; „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Johannisfriedhof, 18.30 Ein Tag mit Norbert Henze Ausstellung der Kunst von Norbert Henze, eine Lesung und Vorführung seines Films „Jonthan - Ein Herz und tausend Seelen“ mit anschließendem Get-Together im Unikat ; „Gay in May“, Filmpassage, 19.00 Die Löwinnen von Paris Frauen in Hosen an vorderster Front - von Susanne

Wosnitzka; „Gay in May“, Lagerhalle, 19.00 Resilienz stärken - Schwierigkeiten souverän meistern

- Expertenvortrag mit Anette Cronau, Trainerin Stressmanagement; „noz ServiceZeit“, NOZ-Medienzentrum, 19.00 Bürgerdialog: „Bürgerticket / fahrscheinloser Nahverkehr“ - Bürgerdialog Verkehrs-

wende, Ratssitzungssaal, 19.0021.00 Sternhimmel im Juni, Planetarium, 19.30 Nachgespräch - Vater, emma-theater, 21.15 Publikumsgespräch zu San Paolo mit Komponist Sidney Corbett, Theater am

Domhof, 21.30 BRAMSCHE-KALKRIESE Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Klassikerreihe, 20.30 OV-Kino, 21.00

FILMSTARTS R Back for Good - Drama R Das Böse - Horror R Feinde - Western R Letztlich sind wir dem Universum egal - Drama R Tanz ins Leben - Drama R Tully - Drama R Zwei im falschen Film Komödie

LITERATUR OSNABRÜCK Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt -

Lesung; „Littera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Offene Gartenpforte -

Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00 Forum Migration - Info unter 0541 3234435, Villa Schlikker, 17.00 Offenes Tanztraining 60+, Theater am Domhof, 19.00 BAD ESSEN Ippenburger Sommerfestival - Tausende Blumen sowie

ein Markt mit über 150 Ausstellern, Schloss Ippenburg, 11.0018.00

Museum Varusschlacht, 13.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

Ostensibles present: Black Comedy - von Peter Shaffer,

OSNABRÜCK

- Verkehrsleitstelle, Bus-Depot und Werkstatt ermöglichen einen spannenden Blick hinter die Kulissen, Stadtwerke, 17.0018.30 CommYOUnication - Treffpunkt für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete, Exil, 19.00

BIELEFELD

produktion, Kulturgeschichtliches Museum, 16.00

OSNABRÜCK

58 STADTBLATT 5.2018

20.00 Uhr

Odysseus, zieh los! - Eigen-

Erfahren, woher wir kommen. Grundschriften der Europäischen Kultur - von Han-

Innenstadt, ab 14.00

Mi., 30. Mai 2018

Erich Maria Remarque-Ring 16 Osnabrück Eintritt frei

BÜHNE

LITERATUR

Verkaufsoffener Sonntag,

StudyUpAward Pop

20.00 Uhr

GÜTERSLOH

Von wegen auf den Wegen! -

BAD IBURG

StudyUp-Award Pop - Popwettbewerb des Instituts für Musik, Lagerhalle, 20.00 Alexander Knappe - Pop, Rosenhof, 20.00 Dead Hands - Mathcore, SubstAnZ, 20.00

BlueNote

BÜHNE

zu Fuß ohne Anmeldung, 1,5 Stunden, Hasefriedhof, 13.30

BAD ESSEN

ty+Dancing, 19.00

Di., 29. Mai 2018

Selbersingen, SubstAnZ, 20.00 Friends Day - RnB, Hip Hop, Pop, Sonnendeck, 22.00

20.00

1968 eigentlich in Osnabrück?, Lagerhalle, 19.00

OSNABRÜCK

StudyUp-Award Jazz - Jazz-

Karaokekneipe - Kneipe zum

Hasefriedhof - vom Todtenhof zum Park - Stadtführung

Kalla Wefels OsnabrückerHeimatabend - Wann war

KONZERTE

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

und szenische Darbietung, Rathaus, 15.30 Duftparty; „Gay in May“, Confusion, 16.00 Veganes Mitbringtreffen Schlemmen und Kennenlernen, SubstAnZ, 18.00 Krieg und Spiele - Ein Audiowalk durch den Schinkel // 14+, Haus Schinkel, 18.30+19.45 P SIEHE FAMILIENSACHE

KONZERTE

kulturell-afrikanische und geistliche Lieder, Stadtkirche, 19.30

KINO

Die Osnabrücker Stadtspieler - Große historische Stadtführung - Stadtführung

29 30

Konzert der „Collectivesingers“ - Chor aus Namibia mit

Fahrradtour Ost zur Stadt hinter der Eisenbahn - ca. 2,5

Wanderung mit Prof. Dr. Herbert Zucchi und Museumsdirektor Rolf Spilker, 2 Stunden, Museum Industriekultur, 14.30

Mittwoch

WESTERKAPPELN

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Stunden, Hannoverscher Bahnhof, 13.30

Dienstag

Ostensibles present: Black Comedy - von Peter Shaffer,

Haus der Jugend, 19.30 San Paolo - Musiktheater nach Pier Paolo Pasolini, Theater am Domhof, 19.30 TECKLENBURG Peter Pan - das Familienmusical, Freilichtspiele, 10.00

KINO OSNABRÜCK

Donnerstag

31 KONZERTE OSNABRÜCK Examenskonzert - mit Dono-

van Noesser und Marlene Schittenhelm, Lagerhalle, 20.00 BAD IBURG LaLeLu - muss das sein?! Das Trendprogramm - a cap-

pella; „Landesgartenschau 2018“, Gelände Landesgartenschau, 19.00 MÜNSTER Hysterese - Post Punk, Gleis 22, 20.00

Filmpassage: Preview: Letztendlich sind wir dem Universum egal,

CLUBS&PARTY

20.30

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

LITERATUR

Palais, 22.00

OSNABRÜCK

BÜHNE

Körperwelten: Ist das Herz eine Mördergrube? - Krimi-

abend, Infos: W. Meyer, Tel. 05402 3291, Osnabrückhalle, 19.00

Über 150 Aussteller kom-

P men zum Großen Ippen-

burger Sommerfestival. Weitere Highlights sind das Kunst- und Wildnisprojekt „Ein Geheimer Garten – Ein Wilder Ort!“, für alle, die poetische Inszenierungen lieben. Dann können Besucher während des Sommerfestivals einen Blick in das Schloss werfen und die Porträtausstellung „Auf den Spuren von Sophie Charlotte“ besichtigen. Wer Hunger bekommt, begibt sich zur Grill&Chill-Show in der Remise, wo angesagte ‘Grilleros’, u.a. TV-Koch Stefan Marquard, ihre Tricks verraten. Für Kinder reicht das Angebot beim Festival von abenteuerlichen Aktionen mit Floß- und Hüttenbau bis zu Kanufahren und Ponyreiten.

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Chaplin - Musical von Christopher Curtis, Theater am Domhof, 19.30

BAD ROTHENFELDE Salzmarkt - Vier Tage Kunsthandwerk, Leckereien und LiveProgramm, rund um das alte Gradierwerk, 11.00-22.30 MELLE Melle tischt auf - Genussmei-

le auf dem Rathausplatz, Rathausplatz, ab 11.00


vorschau 1.6. 1.6. 2.6. 3.6. 7.6. 22.6. 30.6. 17.8. 8.9. 21.9. 28.9. 3.10. 4.10. 6.10. 11.10. 18.10. 19.10. 26.10. 27.10. 31.10. 1.11. 2.11. 2.11. 3.11. 4.11. 7.11. 8.11. 8.11. 8.11. 9.11. 9.11. 10.11. 10.11. 11.11. 11.11. 14.11. 15.11. 16.11. 16.11. 16.11. 17.11. 17.11. 18.11. 21.11. 22.11. 23.11. 23.11. 23.11. 24.11. 25.11. 25.11. 28.11. 28.11.

Patrick Salmen OS, Lagerhalle Fips Asmussen Melle, Saloon Die Teddy Show BI, Stadthalle Lisa Feller BI, Komödie Thomas Freitag Bramsche, Filmtheater Universum Der Kontrabass OS, Lagerhalle Martini um 12 Minden, BÜZ Nightwash live - Open Air OS, Haus der Jugend Özcan Cosar OS, Haus der Jugend Markus Krebs Halle, Gerry Weber Event Center Sebastian Pufpaff Melle, Festsaal 7. Löhner Comedy Show Löhne, Oktoberfestzelt Nicole Jäger OS, Lagerhalle Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle Hazel Brugger OS, OsnabrückHalle Kay Ray OS, Rosenhof Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle Joe & Tine OS, Lagerhalle Gayle Tufts OS, Lagerhalle Hagen Rether OS, OsnabrückHalle Lisa Eckhart OS, Lagerhalle Atze Schröder Quakenbrück, Artland Arena Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie OS, Lagerhalle Lisa Catene OS, Lagerhalle Benjamin Tomkins OS, Lagerhalle Sixx Paxx OS, OsnabrückHalle Chris Tall MS, MCC Halle Münsterland Jürgen von der Lippe OS, OsnabrückHalle Horst Schroth OS, Lagerhalle Paul Panzer OS, OsnabrückHalle Horst Schroth OS, Lagerhalle Ingmar Stadelmann OS, Haus der Jugend Barbara Kuster OS, Lagerhalle René Marik OS, OsnabrückHalle Matthias Deutschmann OS, Lagerhalle Martin Rütter Lingen, EmslandArena Martin Rütter MS, MCC Halle Münsterland Martin Rütter BI, Seidensticker Halle Oliver Pocher BI, Ringlokschuppen Tino Bomelino OS, Lagerhalle Olaf Schubert MS, Aula am Aasee Konrad Beikircher OS, Lagerhalle Henning Venske OS, Lagerhalle Hennes Bender Kabarett, BI, Zweischlingen Atze Schröder OS, OsnabrückHalle Alain Frei OS, Haus der Jugend Atze Schröder OS, OsnabrückHalle Frieda Braun (+24.11.) OS, Lagerhalle Sarah Hakenberg Bad Essen, Schafstall Oliver Polak OS, Rosenhof Younee OS, Rosenhof Nightwash live OS, Haus der Jugend Dr. Leon Windscheid OS, Rosenhof

KONZERTE

FOTO: DENNIS DIRKSEN

BÜHNE

Heinz Strunk

P Der Hamburger Allround-Künstler liest aus seinem neuen Werk, dem Erzählband „Das Teemännchen“. Geschichten über Einsamkeit, Sexualnot, Körperverfall, Alkohol, Übergewicht. Sie sind aber anders geschrieben als Strunks vorherige Bücher: immer pointiert, aber oft nicht komisch, manchmal absonderlich, traumlogisch, düster, grotesk, so zum Beispiel die Geschichte Axl Rose von Guns n’ Roses und seinem mysteriösen Erlebnis auf dem Hamburger Kiez ... 14.12., Lagerhalle

29.11. Martin Zingsheim OS, Lagerhalle 30.11. Robert Gries OS, Lagerhalle 30.11. Torsten Sträter Lingen, Emslandarena 1.12. Bernhard Paschke OS, Lagerhalle 4.12. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 7.12. Hennes Bender OS, Lagerhalle 9.12. Die Schöne und das Biest OS, OsnabrückHalle 12.12. Michael Mittermeier BI, Stadthalle 13.12. Dave Davis OS, Rosenhof 15.12. Worst of Chefkoch OS, Lagerhalle 2019 12.1. Ehrlich Brothers Halle, Gerry Weber Stadion 12.1. Fischer & Jung OS, Rosenhof 25.1. Tino Bomelino Gütersloh, Weberei 26.1. Tino Bomelino Lingen, Centralkino 7.2. Ehrlich Brothers Lingen, EmslandArena 10.2. Philip Simon OS, Lagerhalle 14.2. Rüdiger Hoffmann Gütersloh, Stadthalle 15.2. Mario Barth Halle, Gerry Weber Stadion 21.2. Maxi Gstettenbauer OS, Rosenhof 23.2. Torsten Sträter Gütersloh, Stadthalle 28.2. Ralf Schmitz OS, OsnabrückHalle 10.3. Johann König OS, OsnabrückHalle 30.3. Torsten Sträter MS, Halle Münsterland 30.5. Willy Astor OS, Theater am Domhof 31.5. Willy Astor BI, Theaterlabor 16.11. Markus Krebs OS, OsnabrückHalle

LESUNGEN 11.6. Milena Michiko Flasar OS, BlueNote 18.6. Johann Scheerer OS, BlueNote 25.6. Bruno Preisendörfer OS, BlueNote 13.9. Rosen-Krimilesung Bad Iburg, Haus Kroneck-Salis 16.9. Heinz Strunk MS, Cineplex 23.10. Heinz Strunk BI, Forum 14.12. Heinz Strunk OS, Lagerhalle 2019 11.1. Wladimir Kaminer BI, Ringlokschuppen

Worst of Chefkoch

P Die beiden Foodblogger Lukas Diestel und Jonathan Löffelbein gehen nun von der virtuellen in die reale Welt und präsentieren ihre Leseshow „Worst of Chefkoch“. Neben einigen der skurrilen Rezepte des Blogs, die live zubereitet und verköstigt werden, haben sie dabei auch andere eigene Texte im Gepäck. Teils humorvoll, teils nachdenklich, mit typischen Worst of Chefkoch-Kommentaren, ganzen Kochanleitungen, aber auch Texten, die mit dem Blog nichts zu tun haben. 15.12., Lagerhalle

1.6. The Devil and the Almighty Blues OS, Westwerk 1.6. Rock am Ring (-3.6.) mit Muse, Foo Fighters, Gorillaz, Nürburg, Nürburgring 2.6. King Porter Greven, Rickermanns Landhaus 2.6. DaChor Lemförde, Amtshof 2.6. Locomondo BI, Forum 2.6. Turnover MS, Gleis 22 3.6. Brasssonanz Tecklenburg, Wasserschloss 5.6. 13 Crowes MS, Gleis 22 7.6. The Wild OS, Bastard Club 7.6. Reverend Beat Man MS, Gleis 22 8.6. Häiriköt, Burger Weekends, The Flatulinees OS, Ostbunker 8.6. Kolars BI, Forum 8.6. Asenblut OS, Bastard Club 9.6. Kafvka OS, Kleine Freiheit 9.6. Ragetrack OS, Bastard Club 9.6. Funny van Dannen OS, Rosenhof 9.6. ...and You Will Know Us by the Trail of Dead MS, Gleis 22 10.6. Totemo BI, Forum 13.6. Kaleidobolt OS, Westwerk 15.6. Nebula BI, Forum 16.6. 4 4 Shakedown Greven, Rickermanns Landhaus 16.6. Belphegor+Melechesh OS, Bastard Club 17.6. Fairytail Festival mit Egotronic, Kuenta i Tambu, Waving the Guns, The Hunter Elephants, Gurr, Badly Stuffed Animals, Sookee, Grenzwert, From Willows, OCG Big Band, OS, Schlossinnenhof 17.6. Rainald Grebe MS, Aula am Aasee 22.6. Hurricane Festival (-24.6.) mit Arcade Fire, Billy Talent, The Prodigy, Scheeßel, Eichenring 22.6. Plini OS, Bastard Club 29.6. Black Space Riders OS, Bastard Club 4.7. Poco piu Lemförde, Amtshof 7.7. Holi-Farbrausch-Festival Georgsmarienhütte, Im Spell 11.7. (Hed) P.E. OS, Bastard Club 13.7. Talge Open Air(+14.7.) Bersenbrück, Festivalgelände Talge 13.7. Illusion of Progress-Festival (+14.7.) OS, SubstAnZ 19.7. Skeletonwitch OS, Bastard Club 19.7. Dirty Fences MS, Gleis 22 20.7. Ina Müller Halle, Gerry Weber Stadion 20.7. Parookaville (-22.7.) mit David Guetta, Axwell /\ Ingrosso, Armin van Buren, Weeze, Parookaville 21.7. Martha MS, Gleis 22 22.7. Nervosa OS, Bastard Club 25.7. Beth Ditto MS, Skaters Palace 25.7. Bonecrusher OS, Bastard Club 27.7. A Projection OS, Bastard Club 29.7. Gruesome OS, Bastard Club 1.8. A Summer’s Tale (-3.8.) u.a. mit Mando Diao, Fury in the Slaughterhouse, Editors, Luhmühlen, Eventpark 1.8. Night Demon OS, Bastard Club 2.8. Appletree Garden (-4.8.) mit Olli Schulz, Leoniden, Grandbrothers, Diepholz, Festivalgelände 3.8. Reggae Jam Festival (-5.8.) Bersenbrück, Klosterpark 4.8. Trosse Kult Open Air MesumRheine, Festivalgelände Hohe STADTBLATT 5.2018 59


vorschau Heide 4.8. Rogers OS, Bastard Club 5.8. Chris de Burgh Cloppenburg, Stadtpark 7.8. Naama Hacohen BI, Forum 9.8. Hot Water Music MS, Skaters Palace 9.8. Haldern Pop (-11.8.) mit Kettcar, Curtis Harding, Sleaford Mods, Haldern, Festivalgelände 9.8. Heathen Apostels OS, Bastard Club 10.8. Schlossgarten Open Air Dropkick Murphys, Donots & Fiddler’s Green OS, Schlossgarten 10.8. Rink-Festival (+11.8.) Melle, Festivalgelände Brinkerstraße 11.8. Schlossgarten Open Air Sarah Connor, Nena, Wirtz OS, Schlossgarten 11.8. Miron Aiden OS, GZ Ziegenbrink 14.8. Misery Index OS, Bastard Club 16.8. The Soft Moon OS, Kleine Freiheit 17.8. Hütte Rockt Festival 12 (+18.8.) mit Madsen, Betontod, Montreal, Hi!Spencer, Iron Walrus u. a., Georgsmarienhütte, Festivalgelände 17.8. MS Dockville mit alt-J, Bonobo, Everything Everything, Hamburg, MS Dockville 24.8. Reload Festival (+25.8.) mit In Flames, Sick of it All, Eskimo Callboy, Sepultura, Sulingen, Festivalgelände 31.8. Krisiun OS, Bastard Club 1.9. Die Toten Hosen Minden, Weserufer 7.9. Haste Open Air (+8.9.) Benefizfestival „Concert for Cuba“, mit den Killerpilzen, Razz und Le Fly, OS, Festivalgelände Haste

The Soft Moon

P Luis Vasquez stammt aus San Francisco, lebt aber in Berlin. Diese Brücke zwischen der US-amerikanischen Hochburg für Songwriter und der pulsierenden Hauptstadt an der Spree hat ihn zu Songs geführt, die sich nach einer experimentellen Mischung aus Darkwave, Post-Punk und Krautrock anhören. Und das dann psychedelisch und gerne auch mal düster. The Soft Moon – ein Geheimtipp. 16.8., Kleine Freiheit 8.9. Lollapalooza mit The Weeknd, Kraftwerk, The National, Berlin, Lollapalooza 8.9. De-Phazz OS, Lagerhalle 9.9. Desaster Kids OS, Bastard Club 13.9. Flash Forward OS, Kleine Freiheit

60 STADTBLATT 5.2018

11.11. 13.11. 16.11. 16.11. 17.11. 20.11. 24.11. 27.11. 1.12. 1.12. 6.12. 8.12. 9.12. 14.12.

Fairytale Festival

P Kurz vor Sommeranfang veranstaltet der AStA der Uni Osnabrück dieses Festival in der nur selten im Jahr bespielten Location des Schlossinnenhofs. Rund zehn Bands stehen an diesem Ein-Tages-Event auf der Bühne, darunter lokale Acts wie die „Rock in der Region 2017“-Gewinner From Willows oder die OGC Big Band der Uni. Plus bundesweit bekannte Acts wie die feministisch orientierte Rapperin Sookee oder das Berliner IndierockDuo Gurr (Foto). 17.6., Schlossinnenhof 15.9. Bummelkasten OS, Kleine Freiheit 16.9. Milestones of Rock Tecklenburg, Freilichtspiele 21.9. Jaguwar OS, Kleine Freiheit 22.9. The Beez Hasbergen, Töpferei Niehenke 22.9. Mother’s Finest OS, Rosenhof 22.9. Eläkeläiset MS, Gleis 22 25.9. Stoned Jesus, Mothership, Elephant Tree BI, Forum 28.9. Wingenfelder OS, Rosenhof 29.9. Juse Ju MS, Gleis 22 30.9. Klassikkonzert Hasbergen, Töpferei Niehenke 2.10. Donovan Frankenreiter OS, Rosenhof 4.10. Andreas Gabalier Halle, Gerry Weber Stadion 5.10. Niedeckens BAP BI, Stadthalle 6.10. Pothead BI, Forum 7.10. Pink Floyds The Wall Halle, Gerry Weber Event Center 7.10. Niedeckens BAP Lingen, Emsland Arena 7.10. Barcelona Gipsy Balkan Orchestra BI, Forum 10.10. Dana Fuchs BI, Forum 10.10. Bannkreis OS, Rosenhof 11.10. Die Happy OS, Rosenhof 12.10. Krawallbrüder OS, Hyde Park 12.10. Bukahara MS, Skaters Palace 12.10. The Kilkennys BI, Ringlokschuppen 13.10. Duesenjäger, Hammerhead OS, Ostbunker 17.10. Tonbandgerät OS, Rosenhof 18.10. All the Luck in the World MS, Gleis 22 19.10. Hilde & Ilse OS, Rosenhof 21.10. Magie der Musik Hasbergen, Töpferei Niehenke

14.12. 21.10. Radio Doria Halle, Gerry Weber Event Center 21.10. GreeeN Hannover, MusikZentrum 22.10. La Brass Banda BI, Ringlokschuppen 26.10. Die Feisten OS, Lagerhalle 26.10. Joris BI, Ringlokschuppen 27.10. 16. Bowers & Wilkins Rhytm’n’Blues Festival Halle, Gerry Weber Event Center 27.10. John-Doe-Train-Quartett Hasbergen, Töpferei Niehenke 31.10. Fish - Weltschmerz / Clutching at Straws OS, Rosenhof 31.10. Pisse MS, Gleis 22 2.11. Lena BI, Stadthalle 2.11. Götz Alsmann OS, OsnabrückHalle 2.11. Massendefekt BI, Forum 3.11. Kuult Halle, Gerry Weber Event Center 3.11. Mr. Irish Bastard BI, Forum 3.11. Joris Bremen, Pier 2 3.11. Leoniden MS, Gleis 22

15.12. 28.12.

Motorpsycho BI, Forum Bukahara (+14.11.) BI, Forum Wingenfelder BI, Forum Jan Plewka & Die Schwarz-Rote Heilsarmee OS, Rosenhof Willie’s Best Hasbergen, Töpferei Niehenke Tan Calgar OS, Rosenhof Martin Kohlstedt BI, Bunker Ulmenwall Doktor Krapula BI, Forum Torfrock OS, Rosenhof Hiss Hasbergen, Töpferei Niehenke Alte Bekannte OS, OsnabrückHalle Scooter Bremen, ÖVB Arena Santiano BI, Seidensticker Halle Dieter Thomas Kuhn Lingen, EmslandArena Slime & Dritte Wahl MS, Skaters Palace Donots MS, MCC Halle Münsterland Eisheilige Nacht mit Subway To Sally, Versengold, Russkaja und Paddy & The Rats, BI, Ringlokschuppen

2019 18.1. Jessy Martens & Band OS, Rosenhof 25.1. Max Raabe OS, OsnabrückHalle 26.1. Tom Gaebel and his Orchestra OS, OsnabrückHalle 13.2. Beat It! OS, OsnabrückHalle 22.2. The Dark Tenor BI, Ringlokschuppen 28.2. Stahlzeit (+1.3.) OS, Rosenhof 10.3. Grönemeyer Halle, Gerry Weber Stadion 13.9. Anna Netrebko & Yusif Eyvazov Halle, Gerry Weber Stadion

Haste Open Air 4.11. Deine Freunde MS, Skaters Palace 8.11. Monsters of Liedermaching BI, Forum 8.11. Blockflöte des Todes OS, Kleine Freiheit 9.11. Lupid BI, Stereo 10.11. Götz Widmann OS, Bastard Club 10.11. 50/50s Hasbergen, Töpferei Niehenke 10.11. Frank Turner Lingen, EmslandArena

P Das Osnabrücker Benefiz-Festival geht auch schon in die elfte Auflage. Ein ganzes Wochenende lang begeistern regionale und nationale Bands das Publikum zugunsten der Gemeinde San Nicolas y San Judas in Havanna, Kuba – Partnergemeinde des Veranstalters Christus-König Gemeinde in Osnabrück – Haste und des Fördervereins der Kindertagesstätte Haste. Für den guten Zweck rocken u.a. die Killerpilze, LeFly (Foto), Razz und 30 Grad im Schatten. 7.+8.9., Haste (Bramstr. 105)


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klick Wann: 6.4.2018 Wo: Kleine Freiheit Was geht ab: 100 DJs Party Wir fragen: Welche Musik (welchen Song?) würdet ihr niemals auflegen?

TEXT CAROLIN RUPP | FOTOS JACOB MASON

IMPRESSUM

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de „Despactio“. Ich glaube, inzwischen haben sich alle daran satt gehört. Ich fand das Lied schon immer schlimm.

„Die immer lacht“ von Stereoact und Kerstin Ott. Eine Mischung aus Electro und Schlager. Ständige Wiederholungen. Einfach furchtbar.

Da machen David Guetta und Bausa ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide sind meiner Meinung nach zu sehr Charts.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Frederik Kathmann

„How much is the fish“ von Scooter. Das ist eines meiner absoluten Hasslieder. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Da sind wir uns einig: Jegliches Lied von Helene Fischer. Oder alles, was aus Richtung Schlager kommt.

AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Marco Bäcker, Nina Bartholomaeus, Larissa Berlin, Katja Brunkhorst, Bobby Fischer, Ralf Gotthardt, Hannah-Sophie Hildebrandt, Hedda Horch, Harald Keller, Niklas Kuschkowitz, Frank Jürgens, Christian Lukas, Carolin Rupp, Malte Schipper, Markus Strothmann, George Webber, Thomas Wübker, Ada Dorian Nancy Plaßmann, Lena Gutendorf Da kommen wir schnell auf einen gemeinsamen Nenner: „Holz“ von 257ers. Kein Inhalt, kein Sinn.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Küster ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2018

Justin Bieber. Inzwischen hören das ziemlich viele. Einer muss ihn halt hassen.

Das, was gerade läuft. Es ist untanzbar. (den Song haben wir Shazamed, aber wir wollen damit niemanden zu nahe treten ;) Trotzdem zur Info: „Weather“ – The Mauskovic Danceband

ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de

„Mr. Brightside“ von The Killers. Es ist an sich ein starkes Lied, aber ich habe es schon viel zu oft in meinem Leben gehört.

intern & interna

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uerst eine kleine Entschuldigung. Bei Harald Keller, einem unserer langjährigen Autoren. Der schrieb uns zur April-Ausgabe: „Musste das nun wieder sein, dass in meinem Filmtext zu ,3 Tage in Quiberon‘ aus dem bei mir korrekt geschriebenen Fotografen ,Robert Lebeck‘ ein ominöser ,Lebec‘ wurde? Lebeck – mit ck – ist über seinen Tod hinaus einer der bekanntesten Fotografen der Welt.“ Nein, musste natürlich nicht. Ist aber einfach passiert, leider, warum auch immer. Sorry, Harald! Will sagen: Der Fehler ist redaktionsseitig passiert und nicht dem Autor anzukreiden. nd jetzt was Positives. In jedem Stadtblatt, auf der „What's up“-Seite unserer Gastro-Kunstfigur Hedda Horch, stellen wir einen Mitarbeiter der Osnabrücker Gastroszene in einem Kurzinterview vor. „Thekentalk“ heißt das bei uns. Machen wir schon sehr, sehr lange. 107 dieser Talks, aus den letzten 10 Jahren, sind jetzt in der Ausstellung „Na dann, Prost!“ im Museum Industriekultur zu sehen, auf einem Monitor. Viel Vergnügen beim Köpfekucken!

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62 STADTBLATT 5.2018

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om Lesen zum Hören. In einer Umfrage für die neue Ausgabe des STADTBLATT-Hochschulmagazins „Campus“ („Welcher Song begleitet Dich durch Dein Studium?“) ging es auch um Alpha-Waves. Dorothee, Kunstpädagogik, 8. Semester, hört sie beim Lernen. Stundenlange Sounds, irgendwie sphärisch. Hat unsere Autorin Lena Gutendorf dann auch mal ausprobiert. „Etwas spooky, diese Musik. Ich glaube nicht, dass ich dabei lernen könnte.“ propos „Campus“. Die neue Ausgabe ist jetzt draußen! Liegt in den Hochschulen aus. Da geht es dann um ein Liebes-Seminar („Analyse der Gefühle“) und um modere Mobilität („Bewegung, Bewegung!“). Und Karlotta Sowinski, Industrial Design, 6. Semester, verrät, wie sie wohnt ...

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VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Das JUNI STADTBLATT erscheint am Mi., den 30.5.2018 Redaktionsschluss Mo. 14.5.2018


GENIESSER AUFGEPASST! FOTO: IVAN MATEEV/123RF.COM

STADTBLATT

live

ESSEN UND TRINKEN IN OSNABRÜCK

Noch wird in der Redaktionsküche kräftig vorbereitet. In den nächsten Tagen dann zubereitet, abgeschmeckt, angerichtet und aufgetischt. Auf unserer sommerlichen Speisekarte stehen diesmal u. a. Osnabrücks neue Sushi-Vielfalt, die beste Pizza der Stadt und ein Besuch im Biergarten. Bald ist es soweit! Dann erscheint das leckerste Magazin der Stadt mit den aktualisierten Adressen der Gastro-Szene. Ergänzt um jede Menge Storys und Tipps für Nachtschwärmer und Genießer.

Erscheinungstermin Ende Mai


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Stadtblatt 2018 05  

STADTBLATT, Mai 2018. Das Osnabrück Magazin.

Stadtblatt 2018 05  

STADTBLATT, Mai 2018. Das Osnabrück Magazin.

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