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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

WERWOWAS

DAS MONATS-PROGRAMM DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

Die Anlaufstelle

10 Fragen an Oliver Moch vom Café Connection

Die Feinschmeckerin

Stefanie Hiekmann über Kochbücher und Spitzenrestaurants

Die Bandbetreuer

Musikbüro Osnabrück: Wo „Rock in der Region“ entsteht

Die Schöne aus Schinkel Miss Deutschland Olivia Möller zeigt ihre Lieblingsorte

Startklar

Die drei von Bugbell setzen auf Hundefutter aus Insekten

Unsere besten Gründer wollen mitmischen!

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STADTBLATT

Nr. 478 11/2018 € 2,00


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DONNERSTAG, 25. APRIL 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

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WINTERGRILLSEMINAR

SAMSTAG, 25. MAI 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

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BURGER-GRILLSEMINAR

Dozent: Marc Vocke

Dozent: Claus Meyer

SAMSTAG, 23. FEBRUAR 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

89,- N / inkl. Getränke

FISCHGRILLSEMINAR

MITTWOCH, 5. JUNI 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

94,- N / inkl. Getränke

Dozent: Marc Vocke

GRILLSEMINAR LIVE

Dozent: Marc Vocke

SAMSTAG, 9. MÄRZ 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

98,- H / inkl. Getränke

WINTERGRILLSEMINAR

DONNERSTAG, 6. JUNI 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

94,- N / inkl. Getränke

Dozent: Rudy Böhme

GRILLSEMINAR LIVE

Dozent: Marc Vocke

SAMSTAG, 23. MÄRZ 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

98,- H / inkl. Getränke

FISCHGRILLSEMINAR

SAMSTAG, 15. JUNI 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

94,- N / inkl. Getränke

BURGER-GRILLSEMINAR

Dozent: Marc Vocke

Dozent: Rudy Böhme

SAMSTAG, 6. APRIL 2019 I 18.00 – 22.00 UHR

89,- H / inkl. Getränke

FISH MEETS BEEF GRILLSEMINAR

SAMSTAG, 29. JUNI 2019 I 17.00 – 23.00 UHR

98,- N / inkl. Getränke

AMERICAN BBQ GRILLSEMINAR

Dozent: Marc Vocke

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tatkraft. Sozialarbeiter Oliver Moch leitet das Café Connection. Er sagt: „Wir bekommen sehr viel Dankbarkeit zurück, das ist das Schöne an unserem Beruf.“ Seite 5

töpfe. Foodjournalistin Stefanie Hiekmann sagt: „Es ist spannend, was sich hier gerade tut – da können wir uns als Osnabrücker glücklich schätzen.“ Seite 10

FOTO: REBECCA BRASSE

FOTO: PHILIPP GRAVE

tippen. „Ich habe am liebsten alles selber in der Hand“, sagt Fantasy-Autorin Anja Stephan. Deshalb ist ihr Debüt „A Fairy Tale“ Self-Publishing. Seite 4

FOTO: JACOB MASON

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

november 2018

touren. Olivia Möller ist „Miss Deutschland“. Die Schinkelanerin: „Nachmittags helfe ich im Lottogeschäft meines Opas aus. Familie ist was ganz Wichtiges.“ Seite 16

töne. Marco Gausmann leitet das Musikbüro. Was er privat hört? Punk. Und: „Alles außer Dubstep oder Helene Fischer.“ Seite 19 titel. Osnabrücker Startups? Jamina Zaugg, Marvin Offers und Arne Mües sind mit „Bugbell“ eins davon: Hundefutter aus Insekten. Seite 12

4 leute Anja Stephan, Fantasy-Autorin Oliver Moch, Einrichtungsleiter Café Connection Adriana Mota, Assistentin galerie w

6 aufgefallen Die Herzen berühren. Seit zehn Jahren fasziniert Sabine Meyer mit Märchen und vielem mehr.

10 interview Spitzenküche für zu Hause. Foodjournalistin und Buchautorin Stefanie Hiekmann über die Herausforderungen der Osnabrücker Spitzengastronomie.

12 titel Startklar – unsere besten Gründer wollen mitmischen! Es ist Bewegung in Osnabrücks Startup-Szene.

16 abstimmung Die Schönste. Olivia Möller ist im Sommer zur „Miss Deutschland“ gewählt worden. Das Model zeigt uns seine Lieblingsorte in der Stadt.

18 radverkehr Es geht voran. In die Radverkehrspolitik der Stadt kommt Bewegung. So viel, dass sogar eingefleischte Radaktivisten leisen Optmismus äußern.

19 ortstermin

TITELFOTO: REBECCA BRASSE

Heimat: Punkrock. Musikbüro-Kopf Marco Gausmann über Proberäume und seine eigenen Bands.

20 familiensache Plus und Minus.Frank Westholt, Stadt Osnabrück, spricht von einem „Trend zu mehr Kindern“.

21 umwelt Coole Assel. Virtual Reality inklusive: Das Museum am Schölerberg zeigt „Die dünne Haut der Erde“.

22 What’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik Der Gentleman des Punk. Frank Turner findet das Nörgeln ergrauter Männer über den ach so schlechten Zustand des Rock'n'Roll unerträglich.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im November Mit Sushi-Bar. Das Festival des neuen japanischen Films zeigt viele Facetten einer fremden Kultur.

32 bühne Das komplette Gruselkabinett. „Das Geheimnis der Irma Vep“ ist eine brillante Zwei-Mann-Show.

34 kunst Nicht zum Wohlgefallen. Was die „Tangency“-„Stadtverortungen“ Ende September am Neumarkt anstießen, findet jetzt Niederschlag im Kunstraum hase29.

36 kino Kein Fähnchen im Wind. Claire Foy kommt mit „Aufbruch zum Mond“ und „Verschwörung“ in die Kinos. Höchste Zeit, ihr ein Porträt zu widmen.

40 media CD’s, DVD’s, Bücher, Hörbücher, Spiele

43 wer wo was Der Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.11.-30.11.2018

61 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

intro Den Markt revolutionieren

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In dieser Ausgabe haben wir ein Interview mit der Osnabrücker Foodjournalistin Stefanie Hiekmann. Natürlich kennt sie auch bestens die Gastronomie-Szene vor Ort und sieht Osnabrück da ganz vorne. Sie denkt dabei etwa an die Restaurants in der Lotter Straße oder das Kesselhaus an der Neulandstraße, das in Kürze eröffnet und von den ehemaligen la vie-Köchen Randy de Jong und Jeffrey Thomer betrieben wird. Auch in einer anderen Szene tut sich viel: Es gibt eine Reihe junger Startups in Osnabrück, die mitmischen wollen. Etwa das Unternehmen Bugbell. Die drei Gründer Jamina Zaugg, Marvin Offers und Arne Mües bringen zum 1.1.2019 Hundefutter aus Insekten auf den Markt. Oder der Osnabrücker Medien-Informatiker Hans Knöchel, der mit seiner App „das Reisen revolutionieren will“. Mehr dazu und weitere spannende Startups in unserer Titelgeschichte. Zum Schluss möchten wir auf die Aktion „Orange Your City“ am 24. November aufmerksam machen. Weltweit werden dann Gebäude und Wahrzeichen orangefarben beleuchtet oder man stellt eine Kerze ins eigene Fenster, um ein Zeichen zu setzten zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

62 Klick Wann: 14.10.2018 Wo: Im Moskaubad Was geht ab: Herbstflohmarkt Wir wollen wissen: Was ist Dein Beitrag gegen den Klimawandel?

Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 11.2018

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leute Osnabrücks beste Seiten

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

In einer gemeinsamen Unternehmung veranstalten Osnabrücker Autoren und das Haus der Jugend am 26. Januar 2019 erstmals die Publikumsmesse „Osna-Buch“, die zu einer dauerhaften Einrichtung werden soll. Literaturschaffende, Verleger, Veranstalter sind aufgerufen, sich zu präsentieren. Autoren und Verlage erhalten auf der „Osna-Buch“ Gelegenheit, ihre Bücher und Programme vorzustellen und zum Verkauf anzubieten. Nicht nur notorische Leseratten und Bücherwürmer sind angesprochen, das Programm bietet ein breites und unterhaltsames Spektrum: Lesungen, Workshops, Aktionen für Kinder und mehr. Initiatorin der „Osna-Buch“ ist die Osnabrücker Autorin und Verlegerin Kerstin Broszat. Auskünfte erteilt sie unter info@osnabruecker-buchmesse.de und nimmt Anmeldungen entgegen.

Ein Zug nach Paris? Anja Stephan hat eine Schwäche für Frankreichs Hauptstadt

In Eigenregie

Anja Stephan schreibt Fantasy-Romane. Der letzte handelte von zwei Halbelfen und spielte in der Unterwelt von Paris. Die Autorin wird auch beim regionalen Literatur-Event „Osna-Buch“ Anfang 2019 dabei sein.

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eine zwei Seiten von Anja Stephans Debütroman „A Fairy Tale. Die Suche nach dem blauen Herz“ und man hat sich festgelesen. Die Geschichte um den Halbelfen Scott McKenzie, der im Pariser Quartier Latin seit 100 Jahren ein florierendes Antiquariat betreibt, und der exzentrischen Gwendolyn von Cleve lässt einen nicht los. Die Osnabrücker Autorin Anja Stephan hat die Pariser Unterwelt zum

Lesungen im StadtgalerieCafé teil. Und Anja Stephan ist beim regionalen Literatur-Event „Osna-Buch“ (s. Box) dabei. „Da präsentieren sich erstmals Osnabrücker Autoren an einem Wochenende. Darauf freue ich mich schon!“ Zur Fantasy ist Anja Stephan über Romane wie die „Flüsse von London“Reihe von Ben Aaronovitch gekommen. Auch John Irving ist ein wichtiger Einfluss. „Ich mag seine Romane, etwa ,Die vierte Hand‘. Das sind schräge Geschichten.“ Und Krimis mit ungewöhnlichen Ermittlern wie Dr. Siri oder Flavia de Luce liest sie gerne. Deshalb soll ihr nächster Roman auch ein Krimi werden. „Mit Steampunk als Hintergrund und einer Stadt, die an Osnabrück um 1900 erinnert.“ MARIO SCHWEGMANN

Mein Osnabrück

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Ort des Geschehens in ihrem ersten Roman gemacht. „Ich liebe Paris! Viertel wie Marais. Es wäre ein Traum, mal eine zeitlang in Paris zu leben.“ Ihre Sehnsucht stillt Anja Stephan, indem sie darüber schreibt und regelmäßig nach Paris fährt. Ansonsten lebt die zweifache Mutter mit ihren Kids am Stadtrand von Osnabrück. Anja Stephan ist zwar keine Helikopter-Mama, das mag sie überhaupt

nicht, aber eine Helikopter-Autorin. „Ich habe am liebsten alles selber in der Hand.“ Deshalb hat sie ihr Debüt „A Fairy Tale“ auch im Eigenverlag – Self-Publishing – veröffentlicht. Wer das fertige Produkt in den Händen hält, kann keinen Unterschied zu Verlagstiteln erkennen. „Ich habe ein professionelles Layout, einen Lektor und eine Grafikerin, die das Cover entworfen hat.“ Wichtig ist Anja Stephan, dass sie auch Details entscheidet. „A Fairy Tale“ ist als gebundenes Buch oder E-Book erhältlich. Anja Stephan ist Teil der Osnabrücker Autoren-Szene und besucht regelmäßig den Autorenstammtisch, jeden 1. Dienstag im Monat im Grüner Jäger. „Da kann man sich austauschen, andere Autoren kennen lernen. Oder sie nimmt an den „6 mal 10“-

Adriana Mota Galerieassistentin bei galerie w – Kunst am Heger-Tor-Wall

Ich wohne in ... Osnabrück am Botanischen Garten. An Osnabrück mag ich ... dass es eine kleinere Stadt ist, die aber trotzdem viel zu bieten hat. Die Osnabrücker zeichnen sich aus durch ... ihre Vielfältigkeit. Die Stadt ist sehr multikulturell, was ich persönlich gut finde. Die Osnabrücker Kunstszene ist ... hoffentlich im Wachstum. Es gibt bereits viele interessante Kunst- und Kulturstandorte, allerdings hoffe ich, dass die Kunstszene noch weiter wächst. Den Charme von Osnabrück macht … eine Mischung von Alt und Neu aus. Es gibt viele verschiedene Orte in Osnabrück, die aber zusammen eine schöne Harmonie bilden. Eine Verewigung auf Leinwand verdienen ... Aus dem GüSTADTBLATT 11.2018

terbahnhof könnte man zum Beispiel ein cooles Motiv machen. Gleiches gilt für die Altstadt, gerade der Bereich um die Kunsthalle, oder auch der Domplatz würde sich gut eignen. Meine Freizeit verbringe ich gerne … in der Altstadt, auf einen gemütlichen Kaffee bei Shock Records oder bei einer interessanten Band im Bastard Club. An Osnabrück mag ich nicht … die vielen Baustellen. Mich stört es, dass es überall angefangene Baustellen gibt. Verbessern würde ich an Osnabrück … die Vermarktung nach außen. Eben dass man hier in der Stadt nicht nur unter sich bleibt, sondern die Stadt voran bringt, indem man versucht, auch andere Leute von ihr zu begeistern. TEXT: PHILIPP GRAVE


Oliver Moch Einrichtungsleiter Café Connection FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Fragen an ...

Ansprechbar sein: Psychologe und Sozialarbeiter Oliver Moch an der Kaffee-Theke des Café Connection STADTBLATT: Offiziell ist das Café Connection ein „Niedrigschwelliges Suchthilfezentrum“. Was genau bedeutet das? OLIVER MOCH: Zu den Öffnungszeiten kann hier jeder jederzeit mit seiner Problemlage kommen und Hilfe suchen. Wir haben im Café Connection keinen Clean-Anspruch, das heißt, die Leute können auch zu uns kommen, wenn sie Drogen konsumiert haben. Innerhalb der Einrichtung ist der Konsum untersagt. STADTBLATT: Wie helfen Sie diesen Menschen? OLIVER MOCH: In der Regel sind es Probleme des Alltags. Zum Beispiel vermitteln wir bei Ämtern, vereinbaren Ratenzahlungen bei einer Geldstrafe oder vermitteln an eine Entgiftungseinrichtung oder in stationäre Therapie. Oft suchen unsere Gäste aber vor allem das persönliche Gespräch – eine halbe Stunde oder Stunde zuhören, das hilft schon. Zudem bieten wir ein Safer-Use-Angebot an, also steriles Besteck für den Konsum. Darüber hinaus machen wir Streetwork und suchen die Szene vor Ort auf, etwa am WillyBrandt-Platz oder am Raiffeisenplatz. STADTBLATT: Es heißt ja Café Connection. Sie verpflegen ihr Klientel auch? OLIVER MOCH: Das gehört zum Konzept. Wir haben Montag und Donnerstag ein Frühstücksangebot für kleines

Geld, dann gibt es Dienstags eine Suppe oder einen Eintopf und Freitags ein warmes Mittagessen. Zwischendrin können unsere Gäste auch immer ein Müsli oder einen Kaffee bekommen, auch wenn sie kein Geld haben. Dafür haben wir eine kleine Spendenkasse, in die unsere Klienten selber spenden – also Gäste für Gäste. STADTBLATT: Was für Klientel sucht das Café Connection auf? OLIVER MOCH: Wir haben mit allen Formen der Substanzabhängigkeit zu tun: Heroin, Kokain, Alkohol, Cannabis. Deutlich zugenommen haben die Abhängigkeiten von Pharmazeutika. Zugenommen hat auch der Mischkonsum, etwa aus Pharmazeutika, Heroin und Alkohol. Ein Großteil unserer Gäste ist substituiert, also in einem Drogenersatzprogramm. STADTBLATT: Können Sie etwas zu den Klientenzahlen sagen? OLIVER MOCH: Im Schnitt kommen 5060 Besucher am Tag zu uns. Das sind höhere Zahlen als vor zehn Jahren, aber seit drei, vier Jahren sind die Zahlen konstant. Man kann aber sagen, dass Osnabrück eine relativ große Drogenszene hat, mit circa 300-400 hart drogenabhängigen Menschen. STADTBLATT: Ist Osnabrück beim Thema Suchthilfe gut aufgestellt? OLIVER MOCH: Ja. Neben unserer Einrichtung gibt es noch die Fachstelle

für Sucht und Beratung in der Lotter Straße, die Caritas, die Aidshilfe, Tageswohnungen oder das Netzwerktreffen Salzmarkt, ein Treffen mit Vertretern der Stadt, der Polizei und den sozialen Einrichtungen in Osnabrück, um in regelmäßigen Abständen die Situation in Osnabrück, insbesondere der offenen Drogenszene, zu eruieren. Positiv ist dabei, dass man der Szene offen gegenübersteht und gemeinsam produktiv an Lösungen arbeitet. Und schließlich unsere drei Hauptpartner in der Region für stationäre Behandlungen: das Ameos Klinikum, die LWLKlinik Lengerich sowie die Fachklinik Möhringsburg in Georgsmarienhütte. STADTBLATT: Auch die Stadt Osnabrück unterstützt das Café. OLIVER MOCH: Das Café wird zum Großteil durch die Stadt Osnabrück finanziert, die Gehälter unserer Mitarbeiter sind verlässlich finanziert. Doch gerade in Bezug auf unsere Essensangebote sind wir auf Drittmittel angewiesen. Damit wir auch in Zukunft eine Tasse Kaffee für 50 Cent oder unseren kostenlosen Eintopf ausgeben können, brauchen wir Geld aus Spenden. STADTBLATT: Sie und Ihr Team sind dafür ausgebildet, mit Abhängigen zu arbeiten. Dennoch die Frage: Wie gehen Sie mit diesen Schicksalen um? OLIVER MOCH: Früher war man in der Suchthilfe klar auf die Abstinenz als Ziel fokussiert. Das haben wir im Café Connection nicht als primäres Ziel, wir möchten vor allem erstmal da sein und Hilfe anbieten. Darüber sind sich auch alle Mitarbeiter im Klaren. Wer hier arbeiten würde, um jeden Abhängigen von seiner Sucht zu befreien, der würde unglücklich werden, alles eine Frage der Haltung. Aber wir bekommen sehr viel Dankbarkeit zurück, das ist das Schöne an unserem Beruf. STADTBLATT: Gibt es auch Gäste, die besser woanders aufgehoben sind? OLIVER MOCH: Auch die gibt es. Ein Beispiel: Wenn jemand erfolgreich eine Therapie gemacht hat, dann ist die Gefahr, rückfällig zu werden, bei einigen Gästen groß, wenn sie in ihr altes soziales Umfeld kommen. Da schauen wir dann ganz genau hin, ob es dem cleanen Gast guttut, hier zu sein. STADTBLATT: Sie haben seit Kurzem ein tolles neues Graffiti an der Außenwand. Macht sich das bemerkbar? OLIVER MOCH: Es gab ein sehr positives Feedback auf das Graffiti. Die Leute, die auf dem Graffiti abgebildet sind, das sind ja Schattenumrisse von einigen unserer Gäste. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN


aufgefallen

FOTO: MAX CIOLEK

Die Herzen berühren

Das Erzähltheater Osnabrück feiert einen runden Geburtstag. Seit zehn Jahren fasziniert Sabine Meyer kleine und große Zuhörer mit Märchen und vielem mehr.

Haben die Menschen, gerade in der heutigen mobilen Zeit, eine Sehnsucht nach mündlich erzählten Geschichten? Wir leben in einer Medienwelt. Jeden Tag werden uns in den Medien Bilder präsentiert. Das Erzählen

jedoch produziert eigene innere Bilder. Es ist wie Kopfkino aus den eigenen inneren Bilder. Und das ist Freiheit. Über unsere eigenen inneren Bilder erkennen wir uns selbst, wir stellen uns genauso in Frage wie wir Antworten bekommen. Unsere inneren Bilder sind die Grundlage unserer Phantasie, unserer Kreativität und unserer Lösungsfähigkeit. Sie haben in den zehn Jahren viel erlebt und an vielen Orten erzählt – gibt es Momente, die Ihnen besonders in Erinnerung sind? Zum Beispiel ein Open-Air-Auftritt

im Kultursommer Herzogtum Lauenburg, bei dem mein Spielort eine verlassene Brücke über eine stillgelegte Bahnstrecke mitten im Nirgendwo war. Auch die Kulturnacht ist für mich seit 2007 ein besonderer Auftritt, ich erlebe dort einen unglaublichen Zuspruch des Osnabrücker Publikums. Besondere Auftritte sind für mich auch die, bei denen ich besonders intensiv spüre, dass mein Erzählen die Herzen der Menschen berührt. Das sind besondere Augenblicke – voller Nähe und Glück. Sie bieten verschiedenste Erzählformate an – Hochzeitsmärchen, Kindergeburstage, Zusammenarbeit mit anderen Künstlern … Was sind Ihre Pläne für die nächsten Jahre? Erzählen. Erzählen. Erzählen. Das war und ist mein Plan seit zehn Jahren. Für 2019 steht ein neues Projekt fest. Ich möchte ein Musical für Grundschüler über die Osnabrücker Stadtgeschichte schreiben: „Als der Löwenpudel singen lernte.” Ein weiteres Projekt wird 2019 in das dritte Jahr gehen: SPRACHVOLL – der erste Osnabrücker Frauensprechchor, den ich mit der Musikerin Ingrid Neteler zusammen leite. Außerdem werde ich das bundesweite Fortbildungsprogramm zu verschiedenen Märchen-Themen wie ressourcenaktivierendes Erzählen für Menschen mit Demenz weiter ausbauen. Das ist sehr spannend, weil ich viel reisen kann, andere Orte und viele Menschen kennenlerne. Was ich unbedingt einmal machen möchte, ist ein Bilderbuch. Ich könnte mir auch noch ein drittes Fachbuch vorstellen oder eine vierte CD. Haben Sie eigentlich ein Lieblingsmärchen? Eines? 1001 Märchen sicherlich! Jedes Märchen, dass ich erzähle, ist mein Lieblingsmärchen. Das Erzählen funktioniert nur mit Lieblingsmärchen und über das Herz, denn sonst wäre es ein Rezitieren. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

Der Countdown läuft Am 26. November beginnt der Weihnachtsmarkt. Thomas Richter und seine Familie stecken schon seit dem Spätsommer in den Vorbereitungen – für ihren Flammkuchen-Stand.

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m September geht's los. Dann wird bei der Familie Richter die Gewürzmischung für den eigenen Glögg angesetzt, sozusagen der schwedischen Variante des Glühweins. Thomas Richter: „Die Mischung zieht in unseren Kesseln bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes richtig schön durch, und am Stand kommt nur noch Rotwein hinzu.“ Seit 2002 betreibt die Familie Richter einen Flammkuchenstand vor dem Dom, Richtung Theater. Flammkuchen hat in der Familie Tradition: Bis vor einigen Jahren hat die Familie an über 30 Events in der Region mit einem Stand teilgenommen, heute gilt der Fokus den Weintagen in Osnabrück und Bad Oeynhausen und natürlich dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt. Im Spätsommer wird nicht nur der Glöck angesetzt, auch das Team wird zusammengestellt. „Viele Mitarbeiter aus dem letzten Jahr sind wieder dabei, der Weihnachtsmarkt ist für alle ein Highlight!“ Und warum Flammkuchen? „Meine Frau ist Schwarzwälderin“, sagt Thomas Richter und lacht. „In dieser Region und dem Elsass ist Flammkuchen zuhause.“ Für den diesjährigen Weihnachtsmarkt haben sich Thomas Richter, der in Osnabrück auch noch ein Geschäft für Küchengeräte betreibt, und seine Frau einige Neuheiten überlegt. „Wir werden unter anderem einen zweiten vegetarischen Flammkuchen anbieten. Und echten elsässischen Weißwein ausschenken – der schmeckt einzigartig.“ Am Donnerstag, den 22. November wird’s ernst, dann ist die Standvergabe auf dem Weihnachtsmarkt. „Das geht um 22 Uhr los und innerhalb von zwei

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STADTBLATT 11.2018

Dieses Jahr mit einer weiteren vegetarischen Flammkuchen-Variante – der Weihnachtsmarktstand der Familie Richter Stunden stehen alle Buden und Stände. Das ist Millimeter-Arbeit.“ Wenn der Markt angefangen hat, ist Thomas Richter jeden Tag morgens und abends vor Ort, um den Stand auf- und abzuschließen. „Der Weihnachtsmarkt macht sehr viel Spaß, aber nach den vier Wochen ist man auch wirklich platt. Am 24.12., beim Schmücken des Tannenbaums, sind wir dann alle zwar etwas müde, aber wir freuen uns schon wieder auf's nächste Jahr.“ MARIO SCHWEGMANN


FOTO: LEA RIESBERG

Royal Flash First Take DJ Jan

Blau durch die Stadt

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nfang Oktober hat die Osnabrücker Band Mele beim Altstadtfest „Altstadt live“ gespielt. Bei der Gelegenheit haben wir uns Mele mal genauer angeschaut und sind auf Youtube auf ihr Video zum Song „Gedanken in Blau“ gestoßen. Und wir finden: Eines der coolsten je in Osnabrück gedrehten Videos. Die Dreharbeiten fanden im Februar 2017 statt, für Kamera und Schnitt war Jakob Panhorst verantwortlich. Ansonsten war die ganze Band, bestehend aus Mele, Peter, Nils und Björn (mittlerweile Marisa) dabei. Sängerin Mele: „Der Dreh hat total Spaß gemacht. Die blauen Kostüme haben wir aus dem Internet bestellt, so wie all die anderen blauen Dinge, die wir im Video verwenden.“ Und die Message? Mele: „In dem Song geht es darum, dass man nicht die Verantwortung dafür tragen kann, dass es jemandem immer gut geht, und sozusagen seine Welt aufhellt und ihm wieder schöne Gedanken macht. Sondern, dass man irgendwann auch jemanden gehen lassen muss, wenn man merkt, dass die Person einen selbst zu sehr runterzieht.“ MARS

Energie mit Vorteilen

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n der Energie der Stadtwerke ist noch mehr drin als Strom und Gas: Über das Stadtwerke-Kundenportal gelangen die Energiekunden über „Meine Vorteile“ zur Vorteilswelt – Aktionen, Angebote, Events. „Die Vorteilswelt soll einen besonderen Mehrwert bieten“, so Eckhard Reimler, Leiter Energievertrieb und Marketing. „Dabei wählen wir solche Angebote aus, die zur persönlichen Lebensqualität beitragen.“ So gibt es bis zu vier Tickets für das Weihnachtsmärchen „Der Wunschpunsch“ im Theater Osnabrück am 16. Dezember für 3,00 statt 13,00 Euro. „Die Angebote der Vorteilswelt werden ständig aktualisiert und durch neue Angebote ergänzt“, so Reimler. www.swo.de/meine-stadtwerke

Völlig irre!

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er je im Straßencafé des Balou saß, kennt ihn: den grünen Wohlfühl-Kunstrasen auf dem Bürgersteig. Seit acht Jahren lag er hier, jeden Sommer, auch als Mittel gegen starke Bodenunebenheiten durch schlechte Pflasterung. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn plötzlich bedroht er, so die Stadt, das Gemeinwohl, die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Der Grund: Ein (!) Passant gibt beim Fachbereich Bürger und Ordnung zu Protokoll, er sei hier bei Nässe, nein, nicht gerade wirklich ausgerutscht, aber eben fast, vor einem Jahr. Die erste Beschwerde, die einzige Beschwerde, und trotzdem, zack: Weg damit! Sofort! Gefahr im Verzug! Zwangsgeldandrohung! Verwaltungsgerichts-Ortstermin inklusive. Klingt wie eine Episode des „Realen Irrsinns“ auf NDR/extra 3? Dirk Dreher, Balou: „Die Redaktion da berät in der Tat gerade, ob unser Fall fernsehtauglich ist. Eigentlich noch viel trauriger: Auch die Blumenkübel müssen weg. Demnächst sitzen die Gäste dann gefühlt direkt an der Straße.“ Immerhin tritt der Rasen des Anstoßes mit Würde ab: Pro 2 Euro je ErinnerungsStück wird er verkauft, zugunsten der Osnabrücker Tafel. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Veranstalter: Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH


aufgefallen FOTO: REBECCA BRASSE

45 Spitze Thomas Mohr importiert E-Mobile. Nach Osnabrück. Wir haben mit ihm eine Rundfahrt in einem Eidola gemacht.

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in bisschen seltsam fühlt sich das ja schon an. Du sitzt in einem Auto, das so klein ist wie ein Spielzeug. Das bei Vollgas 45 km/h draufhat. Dessen Türen sich so dünn anfühlen wie aus Papier. Bei dem die Bein- und Schulterfreiheit, nunja, überschaubar ist. Nein, der Eidola von Jiayuan aus Nanjing, China, ist nichts für größere Strecken und für mehr als zwei Personen. Aber für die Stadt, wo die Wege kurz sind und die meisten Fahrer allein, reicht das allemal. Unterwegs macht Thomas Mohr, Evo-e Elektrofahrzeuge, Osnabrück, dir schmackhaft, was du da gerade bewegst, mit ziemlich coolem Antritt an der Ampel übrigens, e-typisch: 3,5 kw Leistung, 100 km Reichweite, Panoramadach, Multifunktionsdisplay mit Touch ... Und dann erzählt er von China; von der Messe in Kanton, auf der alles begann. Maschinenbau hat Mohr studiert, Kfz-Elektrik hat er gelernt, bei Mercedes. Und nun importiert er also E-Mobile. Von Osnabrück aus soll sein Vertriebsnetz wachsen, „erstmal regional, dann auf umliegende Großstädte“. Und obwohl sein Eidola kein Equipment-Spartaner ist, mag er es „eigentlich so minimalistisch wie möglich“. Die elektrischen Fensterheber zum Beispiel: „Von mir aus reicht da auch eine

Thomas Mohr: „Auf Dauer müssen wir unsere Mobilität ganz generell neu denken.“ Kurbel“. Auch mehr Power wollte er nicht – 7,5 kw hätten fast 80 Spitze gebracht. Mohr ist jemand, der sich Gedanken macht: „Wir leben in 2018! Dennoch ist es hierzulande noch immer schwer, bezahlbare Elektroautos zu finden!“ Okay, es gibt sie, vom Renault Twizy bis zum e.GO.

Wie machen Sie Leuten ein E-Mobil schmackhaft, die sagen: Mein Auto muss was hermachen! Das ich mit einem Eidola genauso stark auffalle wie mit einem Ferrari. Viele Autos haben einen äußerst aggressiven Look. Der Eidola ist das komplette Gegenteil. Genau das mag ich daran sehr. Furchtbar, dieses ganze Machtgehabe auf der Straße! Gesetzt, ich möchte einen Eidola haben. Muss ich da auch Jahre warten, wie beim Tesla? 4 oder 5 Monate sollten genügen. Das Werk ist noch ausbaubar.

Aber die so dringend erforderliche Verkehrswende ist noch in weiter Ferne. „Wir denken ja immer, hier in Deutschland sind wir so fortschrittlich, aber in Sachen E-Fahrzeuge ist China viel weiter.“ Klar, Mohr verkauft Individual-E-Mobile. Aber er weiß: „Auf Dauer müssen wir unsere Mobilität ganz generell neu denken.“ Verbrenner- durch E-PKW zu ersetzen, hilft zwar – zumal, wenn sie mit Strom aus Erneuerbaren Energien hergestellt werden und Strom aus Erneuerbaren Energien tanken. Aber um ein Verkehrssystem, das auf eine Mobilität ohne eigenes Auto setzt, kommen wir nicht herum. Den Eidola, der gerade fast wendiger um die Kurve kommt als das Lenkrad einschlägt, gibt es in Deutschland bis jetzt nur vereinzelt. Das will Mohr, seit 2018 am Markt, ändern. Ein kleines Auto, mit kleinen Reifen. Witzig ist nur eins: Wer auf Mohrs Website geht, findet da unter „Service“ das Foto eines Monteurs, der einen riesenhaften Reifen auf der Schulter trägt, gefühlt wie für einen fetten SUV. Hmm. Ist sicher Ironie. HARFF-PETER SCHÖNHERR

blickpunkt!

Sichtbare Zeichen

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ie UN Women, eine Einrichtung der Vereinten Nationen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rechte von Frauen zu schützen und zu stärken. Eine von vielen Aktionen findet seit einigen Jahren Ende November zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen statt, bei der weltweit Gebäude und Wahrzeichen orangefarben beleuchtet werden: Orange Your City. Etwa die Niagara Fälle in den USA oder der CN-Tower in Toronto. Auch Osnabrücker Einrichtungen wie die Lagerhalle, die IHK oder das StadtgalerieCafé haben an der Aktion bereits teilgenommen, und auch jeder Privathaushalt kann ein Zeichen setzen und ein einzelnes Fenster beleuchten oder das ganze Gebäude oder einen Baum – und ein Foto davon in den sozialen Medien posten. In Osnabrück hat sich der ZONTA Club Osnabrück Westfälischer Friede dieser Aktion gewidmet und bittet alle Osnabrücker mitzumachen. Normalerweise ist „Orange Your City“ immer am 25.11., doch wegen des Totensonntags in Deutschland schon am 24.11. Also: Licht an! MARS 8

STADTBLATT 11.2018


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interview

Spitzenküche für zu Hause

Stefanie Hiekmann im Restaurant Fritz Daily: Ihre gesammelten kulinarischen Werke bringen es auf fast zehn Bände

⊲ 1 Pot Pasta ... basta! ⊲ 1 Pot Pasta – Aromen aus aller Welt ⊲ Partyfood – einfach gut! ⊲ Wohlfühlküche mit heimischen Superfoods ⊲ Aufgedeckt – Die Geheimnisse der Spitzenküche ⊲ Cook this Book: Genial einfache Ofenrezepte mit ultimativen Rezeptschablonen ⊲ 50 x Italien vom Blech ⊲ Das Ruck-Zuck-Mitmach-Kochbuch für Kinder ⊲ Nachgefragt: 30 Spitzenköche verraten ihre Küchengeheimnisse alle im Verlag Edition Michael Fischer ⊲ Aromenspiele: Wahres Gaumenglück durch perfektes Foodpairing, zusammen mit Thomas Vilgis, Christian-Verlag (erscheint am 20.2.2019)


Die Foodjournalistin und Buchautorin Stefanie Hiekmann ist sehr gefragt.

PMit ihren 28 Jahren verfügt sie bereits über zwölf Jahre Berufserfahrung,

veröffentlichte bislang neun Kochbücher und sitzt als Expertin für Essen und Trinken in der Jury der Fernsehsendung „Stadt, Land, Lecker“. Mittlerweile geht sie in den Küchen zahlreicher Sterne- und Spitzenköche ein und aus. Immer auf der Suche nach spannenden Tipps und Kniffen, die das Kochen zu Hause raffinierter machen. Wir sprachen mit ihr über die Herausforderungen der Osnabrücker Spitzengastronomie nach Schließung des 3-Sterne-Hauses la vie und über die Kunst, Kochbücher „anzurichten“. INTERVIEW N. KUSCHKOWITZ | FOTO JACOB MASON

STADTBLATT: Dein Buch „Aufgedeckt – Die Geheim-

STEFANIE HIEKMANN: Insbesondere die vegetarische

nisse der Spitzenküche“ hat auf der Frankfurter Buchmesse die Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands erhalten. Was bedeutet Dir dieser Preis? STEFANIE HIEKMANN: Das ist eine schöne Bestätigung der Linie, die ich eingeschlagen habe. Viele meiner Kochbücher verfolgen die Frage, was Hobbyköche von Spitzenköchen lernen können. Natürlich ersetzt das keine Kochausbildung. Aber es sind viele kleine und spannende Tipps und Kniffe, die die Küche zu Hause schon deutlich raffinierter und ausgefeilter werden lassen. STADTBLATT: Also sind Hobbyköche Deine Zielgruppe? STEFANIE HIEKMANN: Ja, ich möchte Hobbyköche ansprechen, die über den Tellerrand hinausschauen möchten. Es geht darum, Gewohntes neu zu interpretieren oder bewusst anders zu machen: Wie bringe ich Abwechslung in die Küche? Ich mache bei meinen Besuchen in den Spitzenküchen immer wieder die Erfahrung, dass es mich wahnsinnig inspiriert, den Spitzenköchen über die Schulter zu schauen. Und genau das möchte ich weitergeben. STADTBLATT: Großer Bestandteil all Deiner Ausdrucksformen – von den Büchern über die Webseite bis zum Blog „schmecktwohl“ und dem gleichnamigen Instagram-Account – sind von Dir geschossene, hochwertige Fotos. Wie viel stimmt an der Weisheit des mitessenden Auges? STEFANIE HIEKMANN: Das kann man sehr gut selbst ausprobieren, indem man sich einfach mal einen schönen Teller kauft, eventuell sogar selbst töpfert, und dann darauf das Essen schön anrichtet. Automatisch wird das Essen dadurch wertiger und – zumindest gefühlt – schmackhafter. STADTBLATT: Mittlerweile fotografiert jeder seinen Teller, bevor gegessen wird. Nervt Dich das? STEFANIE HIEKMANN: Gar nicht, ich mache das ja selbst (lacht). Grundsätzlich ist es doch eine schöne Entwicklung, die zeigt, dass Menschen sich für ihr Essen interessieren und es wertschätzen. Solange es nicht so weit geht, dass es andere am Tisch nervt, ist es aus meiner Perspektive eine begrüßenswerte Sache – gerade im Hinblick für mehr Wertschätzung für Essen. STADTBLATT: Auf Deiner Webseite steht, dass Du Dich neben den Themen Essen, Trinken und Gastronomie auch mit Ernährung auseinandersetzt. Veganer und Vegetarier liegen im Trend, oder?

Ernährung würde ich nicht mehr als Trend bezeichnen. Sie ist Teil unserer Esskultur geworden. Für einige Menschen, die sich komplett vegetarisch ernähren, ist sie ein fester Leitfaden. Andere orientieren sich vielleicht nur grob daran und essen viele Tage der Woche vegetarisch, nehmen aber zwischendurch auch sorgfältig ausgewähltes Fleisch oder Fisch zu sich. Wer sich im Restaurant ein vegetarisches Menü bestellt, muss kein Vegetarier sein. Ganz im Gegenteil: Viele Spitzenköche berichten, dass sich gerade auch Fleischesser für vegetarische Gänge interessieren. Der Fokus auf Gemüse hat sich durchgesetzt und etabliert.

„Osnabrück muss sich nicht verstecken. Man kann hier sehr gut essen.“ Stefanie Hiekmann

STADTBLATT: Deine Masterarbeit hast Du über die

Bürogestaltung und die damit zusammenhängenden Kommunikationsstrukturen in einem Osnabrücker Logistikunternehmen geschrieben. Du bist also Expertin, was Arbeitsstrukturen angeht. Hast du Tipps, wie man die Abläufe in der Küche vielleicht noch attraktiver gestalten könnte? STEFANIE HIEKMANN: In meiner Masterarbeit habe ich die Frage gestellt, warum es sinnvoll sein kann, offene Strukturen zu pflegen. Ich habe untersucht, wie sich offene Raum-, Arbeits- und Lernstrukturen auf die Kommunikation im Unternehmen auswirken. In Küchen wird genau das gelebt: Jeder Koch hat seinen Posten, den er langfristig bearbeitet, aber alle Spitzenköche haben in ihrer Laufbahn von der Vorspeise über den Hauptgang bis zum Dessert bereits auf jedem Posten gearbeitet. Sie wissen also, wie andere „Abteilungen“

funktionieren. Dieses Wissen ist für das Ineinandergreifen der einzelnen Arbeitsprozesse enorm wichtig. STADTBLATT: Seit einem halben Jahr kann man Dich regelmäßig im Fernsehen sehen – als Jurorin in einer Kochsendung. Welche Deiner zahlreichen Tätigkeiten macht eigentlich am meisten Spaß? STEFANIE HIEKMANN: Es ist der Mix, der toll ist. „Stadt, Land, Lecker“ ist ein sehr schönes Format, das die Themen Kochen und Reisen verbindet. Dass ich hier als Expertin Teil der Jury sein darf, hängt wiederum mit meinen Büchern zusammen. Und natürlich auch mit den Referenzen bei verschiedenen regionalen und überregionalen Zeitungen, wie zum Beispiel bei der Welt am Sonntag, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung oder auch beim Feinschmecker. Der Mix ist das, was so viel Spaß macht – so bleibt es immer abwechslungsreich und spannend. STADTBLATT: Du hast vorhin Thomas Bühner erwähnt. Als hochdekorierter Sterne-Koch lockte er bis vor kurzem internationale Gäste nach Osnabrück. Jetzt ist das la vie geschlossen worden. Was bedeutet das für die Stadt und Region? STEFANIE HIEKMANN: Das Restaurant hatte einen Leuchtturmcharakter. In der Gastronomieszene ist die Stadt jedem ein Begriff, weil Thomas Bühner hier gekocht hat. Die Gäste sind teilweise aus Brasilien oder Asien angereist, um im la vie zu essen. Viele Osnabrücker haben das nie so wahrgenommen, aber das la vie war als Drei-SterneRestaurant in vielerlei Hinsicht enorm wichtig für die Stadt. Sowohl aus touristischer Sicht als auch aus kultureller. Als nichts anderes würde ich ein Drei-Sterne-Restaurant nämlich bezeichnen: Es ist eben nicht nur ein gastronomisches, sondern auch ein kulturelles Angebot vor Ort. Natürlich fällt da jetzt viel weg. Und etwas Vergleichbares wird wohl auch nicht wiederkommen – was nicht zuletzt auch mit den schwierigen Finanzierungsmöglichkeiten dieser Art der Spitzenküche zusammenhängt. STADTBLATT: Wie schätzt Du Osnabrück denn sonst gastronomisch ein? STEFANIE HIEKMANN: Osnabrück muss sich nicht verstecken. Man kann hier sehr gut essen. Und es tut sich ja auch jede Menge! Im Bereich der Lotter Straße ist mit den Friedrich-Läden und dem Kleinkost und all den lang eingesessenen Läden ein tolles Angebot entstanden. Außerdem ist das IKO in Lüstringen aus meiner Sicht ein großer kulinarischer Gewinn für die Stadt. Diese Art der hochwertigen und doch modernen und entspannten Küche hat Osnabrück wirklich gefehlt. Gespannt bin ich auch auf das Kesselhaus an der Neulandstraße. In der Küche stehen Randy de Jong und Jeffrey Thomer, die zuvor drei Jahre im la vie gearbeitet haben und der Stadt nun treu bleiben. Dass im Haus Tenge in der Krahnstraße schon im Frühjahr 2019 ein ganz neues Restaurantkonzept unter der Leitung des ehemaligen la vie-Küchenchefs Timo Fitsche einziehen wird, finde ich auch großartig. Es ist wirklich spannend, was sich hier gerade tut – und da können wir uns als Osnabrücker wirklich glücklich schätzen. So viel ist nicht überall los ... STADTBLATT 11.2018 11


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Arne Mües, Jamina Zaugg und Marvin Offers (v.l.): Die drei entwickeln eine tierische Protein-Quelle für Hunde

Startklar

Unsere besten Gründer wollen mitmischen! Es ist gerade richtig Bewegung in der Osnabrücker Startup-Szene. Junge Gründer mit spannenden Ideen gehen an den Markt, und erfahrene Experten unterstützen sie dabei. Aufbruchstimmung, die zu tun hat mit Windeln, New York City – und mit Hundefutter. TEXT MARIO SCHWEGMANN | FOTOS REBECCA BRASSE, MARIO SCHWEGMANN

DIE REVOLUTION DES HUNDEFUTTERS

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ie Energie von Jamina Zaugg, Marvin Offers und Arne Mües ist ansteckend. Die drei brennen für ihre Geschäftsidee und arbeiten zurzeit mit Hochdruck an der Markteinführung ihres Produkts: Hundefutter aus Insekten. Am 1.1.2019 soll der Launch sein – der Starttermin für den Verkauf. Bugbell heißt das Unternehmen der drei jungen Gründer. Die Idee dazu hatte Jamina Zaugg: „Eine Freundin von mir hat sich einen Labrador gekauft und der hat wie verrückt nach Insekten geschnappt und sie gefressen. Nach meiner Recherche, dass nicht nur ihr Hund an den 'seltsamen' Symptomen leidet, dachte ich mir: Super, ein toller Anfang, die 12 STADTBLATT 11.2018

neue, bessere Proteinquelle bei dem Hund einzuführen, da der kein Ekel hat.“ Das war der Startschuss für Bugbell. Der nächste Schritt auf dem Weg zum eigenen Unternehmen: Die Teilnahme von Jamina Zaugg bei dem Osnabrücker Gründer-Event „Innovate!“ (s. Infobox) im letzten Jahr. Dort stellen sich junge Gründer aus der Region mit ihren Ideen vor. „Ich habe den 2. Platz gemacht!“, erinnert sich Jamina Zaugg. „Das hat mich darin bestärkt, weiterzumachen.“ Auf der Innovate! 2017 war auch Marvin Offers anwesend. Der fand Jaminas Idee spannend, hat sie angesprochen, und da waren Bugbell schon zu zweit. Im Frühjahr 2018 ist dann noch Arne Mües dazu gekommen. Der hatte bereits in Mexiko und

China gearbeitet, wo Insekten Teil der Nahrung sind und war auf der Suche nach einer Geschäftsidee mit Insekten in Deutschland – und ist auf Bugbell gestoßen. Bingo! Die drei Gründer teilen sich jetzt idealerweise die verschiedenen Arbeitsgebiete, die ein Startup mitbringt: Jamina Zaugg, die an der Hochschule Osnabrück Bio- und Lebensmittelverfahrenstechnik studiert hat, ist für den Bereich Lebensmittel und Networking zuständig, „und hat die Hosen an“, wie Marvin Offers lachend ergänzt. Marvin Offers kümmert sich um alles Kreative, wie das Produktdesign sowie um Social Media, er studiert an der Hochschule Osnabrück Media & Interaction Design. Arne Mües ist studierter Mechatroniker und


FOTO:TRONOS

arbeitet zurzeit noch als Ingenieur in der Automobilbranche und macht nebenberuflich seinen Master in General Management in Hamburg – er kümmert sich um die Finanzen. Mües: „Wir ergänzen uns perfekt.“ Beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Startup. Das weiß auch Tim Siebert, Startup-Manager im neu gegründeten Seedhouse im Wissenschaftspark am Westerberg. Das Seedhouse ist im Rahmen einer Niedersächsischen Initiative zur Förderung von jungen Unternehmern ins Leben gerufen worden und gehört zum InnovationsCentrum Osnabrück (ICO). Tim Siebert: „Ein motiviertes Gründungsteam hat große Erfolgschancen, wenn sie unterschiedliches Knowhow mitbringen und schon früh Aufgabenbereiche untereinander aufteilen. Tugenden wie Engagement, Fachkompetenz und Kommunikationsstärke sind oftmals wichtiger als die kreativste Idee zu haben!“. Im ICO selbst sind zurzeit 30 Firmen im Haus. Thomas Büdden, ICO-Prokurist: „Die Startups sind in der IT, der Robotik oder als Ingenieurbüros z. B. in der Umwelttechnik, der Landmaschinenindustrie oder dem Automotivebereich tätig. Generell gibt es im Wirtschaftsraum Osnabrück und im ICO ein reges Gründungsgeschehen mit vielen innovativen Ideen.“ Unter den Gründungen seien auch Trends zu beobachten, resümiert Thomas Büdden. „Aktuell sehen wir eine Entwicklung zu höchstinnovativen Startups im Bereich künstlicher Intelligenz, die sicher immer weiter in unser aller Leben vordringen wird. Einige neue Firmen im ICO sind zudem im Bereich der Medizininformatik tätig. Im ICO sind auch einige Startups ansässig, die Lösungen im Bereich nachhaltiger Entwicklungen, z. B. zur Flexibilisierung von Biogasanlagen oder zur autarken und mobilen Stromversorgung über Photovoltaik anbieten. Besonders stark sehe ich den Wirtschaftsraum Osnabrück rund um die Themen Agrar- und Ernährungswirtschaft aufgestellt. Gerade in den Schnittmengen von Agrar und Ernährung, zu Themen der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit, entstehen viele neue Geschäftsideen.“ Bugbell ist eines der ersten Unternehmen, das im neuen Seedhouse seinen Sitz hat. Hier fiebern Jamina Zaugg, Marvin Offers und Arne Mües dem Marktstart entgegen. In drei Varianten können Vierbeiner das Insekten-Hundefutter dann verputzen: als Keks, als Backfertigmischung und als Instant Nassfutter. Als Insekten werden Buffalowürmer verwendet, die Antibiotika-frei in Holland gezüchtet werden. Und damit sind sie bio, obwohl es das Siegel bei Insekten noch nicht gibt. Zu den Insekten kommt noch Gemüse, Obst und Samen wie Chia-Samen hinzu. Jamina Zaugg: „Jeder Hund kann das essen, auch allergene Hunde. Unsere Zielgruppe sind nachhaltig und gesundheitsorientiert denkende Hundehalter.“ Überhaupt ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Punkt ihrer Unternehmensphilosophie. So sind beispielsweise die Verpackungen aus 100% recyclebarem Material. Zahlreiche Anfragen von Hundebesitzern für das Bugbell-Futter liegen bereits vor. „Im ersten Schritt wollen wir das Hundefutter selbst produzieren und über unsere Homepage verkaufen“, so Arne Mües. F

Überall Strom: Die SBOX PRO ist kein wirklicher Porsche,aber fast

WIE BEI PORSCHE Weitere Startups aus Osnabrück KickOn BRANCHE: Event-App GRÜNDER: Mirko Hahn . Wie viele gute Startup-Erfolgsgeschichten, begann auch für Mirko Hahn alles in New York City. Gemeinsam mit seiner Freundin startete er im Juni 2016 eine Weltreise in der Stadt, die niemals schläft. „Ich saß mit meiner Freundin im Hotelzimmer, sie checkte auf ihrem Laptop diverse Onlineseiten zu New York, ich suchte auf meinem Smartphone, was es für Konzerte oder Clubs gab – das Angebot hat uns erschlagen. Es fehlte eine übergeordnete Such- und Filtermöglichkeit. Da habe ich gedacht: Das muss einfacher gehen. Man sollte in einem Tool alles erfassen.“ Und jetzt ist es soweit: Im Juni wurde die KickOn GmbH gegründet, Ende Oktober ist KickOn.io an den Markt gegangen. Eine Website und App, in der Veranstalter weltweit ihre Events eingeben können und Nutzer sämtliche Veranstaltungen auf einen Blick haben. „Unser Ziel ist es, KickOn schrittweise zur zentralen Schnittstelle für Events zu machen – eine Art Google für Events, in cool und ohne persönliche Daten unserer Freunde, Kommilitonen und User zu verkaufen.“

SEEDFORWARD BRANCHE: Agrar-Biotechnologie GRÜNDER: Jacob P. Bussmann, Jan Ritter . Der Fokus des im Seedhouse ansässigen Unternehmens liegt auf Produkten, die den nachhaltigen Umgang mit dem Ökosystem „Boden“ fördern. Das erste Produkt

heißt FREYA, eine organische Saatgutbehandlung. Jacob P. Bussmann, CEO: „Wir fangen mit der Bodenverbesserung direkt am Saatgut an und unterstützen die Pflanze durch verbessertes Wurzelwachstum und höhere Stresstoleranz. Damit können wir chemische Produkte teilweise ersetzen und sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Landwirte mit erhöhter Ertragsstabilität unterstützen.“ Ziel ist es, in fünf Jahren ein nachhaltiges Produktportfolio der wichtigsten Betriebsmittel für Land- und Forstwirtschaft zu entwickeln und die regenerative Landwirtschaft zu unterstützen.

TRONOS BRANCHE: Energieversorgung GRÜNDER: Martin Weisser . TRONOS bietet seit 2016 nachhaltige und leistungsstarke mobile Energieversorgungen, die höchsten technischen Ansprüchen genügen: Etwa mit der SBOX PRO, der leisen Alternative zum Generator. Neuestes Produkt: der ADVERGY Anhänger. Ein fahrbarer Akku mit 3000 Watt Spitzenleistung. Was hat Martin Weisser daran gereizt, ein eigenes Unternehmen zu starten? „Ich habe gegründet, um diese hervorragenden Produkte zielgerichtet entwickeln und möglichst schnell und in höchster Qualität den Menschen zur Verfügung stellen zu können. Frei nach Ferdinand Porsche, der sagte, dass ,er den Sportwagen seiner Träume nicht finden konnte, also habe er ihn selber gebaut‘ – so gab es auch für uns am Markt keine befriedigende Lösung.“ STADTBLATT 11.2018 13


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Hans Knöchel (2.v.l.) mit „Lambus“-Team: In der Altstadt wird programmiert, was das Zeug hält

Gesucht wird dafür noch eine für Heimtiernahrung zugelassene Produktionsstätte in der Region Osnabrück/Vechta/Cloppenburg. „Das langfristige Ziel“, so Arne Mües weiter, „ist es dann, in die überregionalen Supermärkte und Märkte für Tierbedarf und Tiernahrung zu kommen.“ Die drei Gründer haben ihr Ziel klar vor Augen und sind mit anderen Startups der Region vernetzt. Jamina Zaugg: „Man trifft sich auf den einschlägigen Events und tauscht sich aus, da herrscht eine tolle Atmosphäre. In Osnabrück werden Startups intensiv gefördert, und man ist nicht ein junges Unternehmen von hunderten wie in Berlin.“ Könnten sie sich auch einen Pitch in der TVShow „Die Höhle der Löwen“ vorstellen, die das Thema Startup extrem populär macht? Marvin Offers: „Aus Sicht des Marketings wäre eine Teilnahme sicher interessant.“ Aber auch ohne Carsten Maschmeyer und Frank Thelen wird man von Bugbell sicher noch viel hören.

GUT FÜR BABY-POPOS

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inen Schritt weiter als Unternehmerinnen sind Gesa Meyer und Marlene Uhlenberg. Seit 2017 sind sie mit ihrem Shop und ihrem Produkt „Windelinge“ am Markt. Die beiden Gründerinnen haben Stoffwindeln aus Bio-Baumwolle entworfen. Gesa Meyer einnert sich an den Starttag: „Um 21 sind wir online gegangen und um 21.02 Uhr waren alle von uns gefertigen Windeln ausverkauft!“ Seitdem läuft es für das Unternehmen: Inzwischen sind weitere Mitarbeiter und Honorarkräfte eingestellt. 14 STADTBLATT 11.2018

Die beiden Unternehmerinnen sind Mütter und haben irgendwann „erschreckend festgestellt, wie viel Müll entsteht, wenn man die Kinder mit Plastikwindeln“ wickelt. Auch die in Plastikwindeln vorhandenen Chemikalien zum Aufsaugen wollten sie den Popos ihrer Babys nicht weiter zumuten. So ist ihre Geschäftsidee entstanden, Windeln aus Biobaumwolle herzustellen.

Gesa Meyer: „Wir haben lange am richtigen Schnitt gearbeitet, bis die Windel optimal sitzt.“ Jetzt haben sie eine Produktpalette, die bei den Eltern ankommt: Windelinge in verschiedenen Größen, Windeln aus Wunsch-Stoffen („Wunschlinge“), Saugmaterial, Halstücher („Sabberlinge“) ... „Die Eltern erleben mit unseren Produkten, dass das Wickeln mit Stoffwindeln überhaupt nicht

Gesa Meyer: Hat das Schneidern von ihrer Oma gelernt; mit Marlene Uhlenberg gründete sie die „Windelinge“


kompliziert ist.“ Man kann die Windeln waschen, es stinkt nicht so wie Plastikwindeln, es ist günstiger als Plastikwindeln, die Kinder werden schneller trocken, weil sie ein besseres Gefühl für ihr „Pippi und Kacki“ haben. „Und die Eltern berichten“, so Gesa Meyer, „dass sie durch das Wickeln mit Stoffwindeln eine innigere Beziehung zum Kind aufbauen.“ Was Gesa Meyer und Marlene Uhlenberg da aufbauen, ist eine kleine gesellschaftliche 'Revolution', von der die Umwelt profitiert. „Wir sind keine Öko-Mamis, aber je mehr man sich mit Stoffwindeln beschäftigt, desto mehr stellt man fest, das Kinder davon nur profitieren.“ Wer das mal live erleben möchte: Am 15.11. gibt Gesa Meyer einen Wickel-Workshop im Bees & Nectaries in der Redlingerstraße, wo die Windelinge – neben dem Online-Shop – auch vor Ort zu kaufen sind.

REISEPLANUNG VIA APP

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ährend die Produkte von Bugbell bald ganz handfest zu kaufen sind, ist das Startup von Hans Knöchel in der digitalen Welt zuhause. Der 26-jährige Gründer arbeitet mit seinem Team aus drei Informatikern, einem BWLer, einem Marketingexperten und einem Juristen, gerade daran, das Reisen zu revolutionieren. „Lambus“ heißt seine App, und die Idee dazu hatte er während eines Road Trips mit seiner Freundin durch die Alpen. München, Gardasee, Venedig ... „Wir hatten ohne Ende Ausdrucke von Reiseunterlagen dabei: Flug, Mietwagen, Hotels – locker 20 Dokumente. Da habe ich gedacht, wie geil es wäre, wenn alle Reiseunterlagen mit einer App zu verwalten wären und wenn Mitreisende ihre Unterlagen auch einstellen könnten. Und nicht nur das. Wenn man Vorschläge für Routen, Hotels, AirBnB machen könnte oder verreisende Gruppen ihre Reisekosten und alles weitere in Echtzeit eingeben und verwalten könnten.“ Ein virtueller Reiseplaner. Auch eine Chat-Funktion soll es geben, wo man den Weg nur mündlich eingeben muss. Es gibt bereits Angebote wie Google Trips oder TripAdvisor, „aber nirgendwo kann ich meine Reise in Echtzeit planen“. Und diese Marktlücke macht sich Hans Knöchel, Gründer und CEO von Lambus, zunutze. Knöchel hat Erfahrung mit Apps, der Medieninformatiker hat schon für Unternehmen im Silicon Valley programmiert. Jetzt wird Tag und Nacht in den Räumen von Netrocks in der Marienstraße programmiert, wo Hausherr Wolf Goertz – einer der ersten Startup-Akteure der Stadt – junge Gründer in ihrer Frühphase unterstützt. Am 1. Dezember soll die „Lambus“-App gelauncht werden. „Das Tolle am Gründen ist, dass man seine eigenen Ideen und Visionen weiterbringen kann. Die Chance, damit Erfolg zu haben, ist motivierend, aber das ist nicht der Hauptgrund – wir wollen das Reisen revolutionieren!“ Der Unternehmensname „Lambus“ ist übrigens ein Phantasiewort. „Das ist mir vor langer Zeit eingefallen“, so Hans Knöchel. „Das Wort klingt auf Deutsch gut, auf Englisch, auf Französisch – es ist ein virales Wort. Und ich habe mir gesagt: Wenn ich mal eine geile Geschäftsidee habe, dann heißt die Lambus!“. Zeit zum Mitmischen.

Gute Marktbedingungen Das sagen Osnabrücker Startup-Experten

THOMAS BÜDDEN

ALEXANDER WINKLER

ICO – Innovations Centrum Osnabrück

WFO – Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH

Wenn jemand eine tolle Geschäftsidee hat, sich aber damit nicht ans Licht der Öffentlichkeit traut – was können Sie da für Tipps geben? Der wichtigste Tipp ist, mit der Gründungsidee nicht zu lange im stillen Kämmerlein zu brüten. Geht raus mit euren Ideen, vernetzt euch und entwickelt das Produkt an den Marktbedürfnissen. In Osnabrück gibt es tolle Gründerevents, die hier behilflich sind. Zum Beispiel können bei der Prototypenparty bei uns im ICO oder auf der „innovate!“ Ideen vorgestellt und getestet werden. Perfekte Anlaufstellen, um den ersten Stein ins Rollen zu bringen, sind das Gründerhaus Osnabrück.Osnabrücker Land und der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen. Beide Einrichtungen sind bei uns im ICO ansässig und bieten kostenlose Beratungsgespräche, Vorträge und Workshops an. Aktuell haben wir mit unserem neuen Startup-Zentrum, dem Seedhouse, einen neuen Ort geschaffen, in dem wir speziell Startup-Teams, die ganz am Anfang ihrer Idee stehen, ansprechen.

Aus Sicht der Wirtschaftsförderung Osnabrück: Braucht Osnabrück noch mehr junge Gründer? Im Grunde kann eine Stadt wie Osnabrück nie genug junge Gründer haben. Besonders durch die Hochschule und Universität gibt es dennoch laufend spannende Gründungen. Viele Studierende entwickeln im Laufe des Studiums Ideen und verwirklichen diese unmittelbar im Anschluss an das Studium. Um dies zu fördern, haben seinerzeit ja auch Stadt und Landkreis das ICO und das Gründerhaus ins Leben gerufen. Auf der anderen Seite muss man aber auch die derzeitige gute Wirtschaftslage beachten. Gerade spezialisierte Hochschulabsolventen haben zurzeit hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

ENNO KÄHLER IHK – Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim Wenn Sie bis ins Jahr 2025 schauen – welche Gründungen in der Industrie und dem Handel hätten einen guten Markt vor sich? Gute Marktbedingungen werden Gründer in den kommenden Jahren voraussichtlich im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKTBranche) sowie der Ernährungs- und Gesundheitswirtschaft vorfinden. Themen, wie Umweltschutz, insbesondere die Klimaerwärmung, Bio- und Nanotechnologie, Automatisierung, Verkehr und Logistik sowie eine insgesamt steigende Ressourcenknappheit, werden eine immer stärkere Bedeutung gewinnen und bieten Chancen für Startups.

ANJA NIEHOFF Netrocks Das Osnabrücker Unternehmen Netrocks unterstützt junge Startups beim Aufbau ihres Unternehmens. Warum liegt Ihnen dieser Support am Herzen? Unternehmensgründungen bilden den wesentlichen Impuls für Innovationen und Wirtschaftswachstum. Vor allem Startups stehen für kreative Ideen und Geschäftsmodelle, die unsere Wirtschaft modernisieren, den Wettbewerb anregen, neue Arbeitsplätze schaffen und etablierte Unternehmen herausfordern. Wir beteiligen uns aktiv am Auf- und Ausbau des regionalen Startup-Ökosystems im Bundesverband Deutsche Startups e.V. und als Initiator und einer der Organisatoren der innovate!Convention in Osnabrück.

Awards für Ideen Die „innovate!“, ein Event für etablierte und zukünftige Gründer, hat sich in den acht Jahren ihres Bestehens zum Place-to-be entwickelt. In diesem Jahr findet die Veranstaltung Mitte November statt, mit einem Nachmittagsprogramm, bestehend aus Workshops und Barcamps, abends berichten renommierte Unternehmer wie Mark Korzillius (Gründer von Vapiano und Farmers Cut) von ihren eigenen Erfahrungen und (Miss-)Erfolgsgeschichten. Auch die Award-Bewerber werden mit Spannung erwartet: Die „innovate!“ verleiht Awards in den Kategorien „Campus“ für Studierende und Gründer sowie den Award „Food & Agrar Startup“ – ein deutschlandweit ausgerichteter Award mit besonderer medialer Durchschlagskraft. 15.11., Alando Palais, 12-23h

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Die Schönste Olivia Möller ist im Sommer zur „Miss Deutschland“ gewählt worden. Anfang 2019 geht es dann zur „Miss Intercontinental“-Wahl auf die Philippinen. Doch vorher zeigt uns das Model und die im Schinkel lebende Osnabrückerin ihre Lieblingsorte in der Stadt. TEXT MARIO SCHWEGMANN | FOTOS REBECCA BRASSE

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Olivia Möller lebt gerne in Osnabrück – „Die Stadt ist cool, hier bin ich zuhause.“

Es bleibt in der Familie: Olivia hilft regelmäßig im Kiosk ihres Opas in der Tannenburgstraße 16 STADTBLATT 11.2018

1,77 Meter groß, lange blonde Haare, Miss Deutschland … Man könnte leicht anfangen, bei Olivia Möller in Klischess zu denken. Aber wenn die 24-Jährige aus ihrem Leben erzählt, wird sofort klar, dass sie mit den Beinen auf dem Boden steht. „Zurzeit arbeite ich noch im Unternehmen meines Vaters und kümmere mich um alles, was im Büro anfällt. Nachmittags helfe ich dann regelmäßig im Lottogeschäft meines Opas an der Tannenburgstraße aus. Familie ist etwas ganz Wichtiges für mich.“ Olivia Möller lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater im Osnabrücker Stadtteil Schinkel. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Wenn ich morgens zum Bäcker gehe, treffe ich immer jemanden, den ich kenne.“ Als Kind hat sie sich im Ostbunker den Ferienpass geholt und zum VfL ist sie auch jahrelang gegangen. „Immer Ostkurve!“ Der Kiosk ihres Opas, gegenüber von Bachmeier’s, ist Kult. „Das ist meine Ecke.“ Doch jetzt wartet die große Welt auf Olivia Möller. Im Juni wurde die Osnabrückerin im Radisson Blu Hotel in Bremen zur „Miss Deutschland“ gewählt. Vorher war sie „Miss Nordrhein-Westfalen“ geworden, da sie für kurze Zeit in Nordrhein-Westfalen gewohnt hat. Jetzt ist sie bundesweit bekannt. „Das Wochenende in Bremen war sehr aufregend.“ Choreographie einüben, sich in Abend- und Bademode vor der Jury der Miss Germany Organisation präsentieren … „Ich hatte immer Angst, dass ich mit meinen hochhackigen Schuhen auf die Schleppe des Kleids trete – ist aber nix passiert.“ Zur Miss-Wahl gehörte auch, dass alle Kandidatinnen eine Frage gestellt bekamen. „Ich wurde um eine Stellungnahme zur Todesstrafe gebeten. Puh! Ich hatte 30 Sekunden Zeit für die Antwort.“ Als nach ihrer Antwort applaudiert wurde, war Olivia Möller klar, dass sie gepunktet hatte. „Ich habe gesagt, dass niemand das Recht dazu hat, einen anderen Menschen zu töten.“ Dann folgte die Abstimmung der Jury, „das fühlte sich ewig an“, und am Ende stand Olivia Möller als die neue „Miss Deutschland“ fest. „Ein tolles Gefühl!“ Im Januar wird sie Deutschland bei der „Miss Intercontinental“-Wahl in Manila, Philippinen, vertreten. Vor 15.000 Zuschauern in der Mall of Asia Arena. „Da trete ich gegen Missen aus Brasilien oder Portugal an, das wird nicht leicht.“ Doch Olivia Möller freut sich auf das, was vor ihr liegt. „Ich möchte das Jahr als ,Miss Deutschland‘ nutzen und so viel wie möglich als Model arbeiten. Ich bin mit verschiedenen Agenturen im Gespräch, auch ein Zweitwohnsitz in Berlin ist in der Überlegung.“

Fit für die Modelkarriere: Drei Mal die Woche geht’s zum Box-Training ins L&T City Gym

Doch ihr Herz schlägt für Osnabrück – und für die Heimat ihrer Mutter, Polen. „Ich bin regelmäßig in Polen, vor allem bei meiner Oma. Jeden Sommer. Ich spreche auch fließend Polnisch. Das Schöne am Schinkel ist, dass es hier einige türkische Lebensmittelgeschäfte gibt, die ähnliche Produkte haben wie die in Polen, etwa Halva – eine sehr süße Spezialität.“ Denn Diät, noch so ein Klischee bei Models, ist nichts für die 24-Jährige. „Ich esse, was mir schmeckt – heute Pizza, morgen Salat. Ich gehe auch gerne essen und probiere Restaurants in Osnabrück aus. Ich kann zum Beispiel den türkischen Imbiss an der Rosenburg empfehlen. Die machen den besten Dessert der Stadt: selbstgemachtes Künefer. Süßer Mozzarella mit Pistazien und Vanilleeis. Eine Kalorienbombe!“ Damit Olivia Möller ihre Figur hält, verzichtet sie nicht auf leckeres Essen, sondern macht Sport. „Ich gehe drei Mal die Woche ins L&T City Gym, vor allem zum Box-Zirkel. In dem Fitness-Studio trainiert man wie auf 2500 Metern Höhe – nach einer halben Stunde ist man klitschnass geschwitzt.“ Ansonsten geht sie gerne mit einer Freundin ins Sausalitos oder zum Schwimmen ins Schinkelbad. Olivia Möller – alles andere als ein Topmodel-Klischee. Eben eine echte Osnabrückerin.


BENEFIZKONZERT

26.01.2019 TOM GAEBEL & HIS ORCHESTRA

12.04.2019 AVANTASIA

13.02.2019 BEAT IT!

DAS MUSICAL ÜBER DEN KING OF POP

27.09.2019 HAZEL BRUGGER

08.03.2019 LINA PLUS SUPPORT

05.10.2019 SUZI QUATRO & BAND

Noch mehr Konzerte, Comedy & Shows unter osnabrueckhalle.de Tickets: Ticket-Service OsnabrückHalle Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr I Telefon 05 41.34 90-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de I osnabrueckhalle.de


radverkehr

Es geht voran In die Radverkehrspolitik der Stadt kommt Bewegung. Zwar langsam, aber immerhin so viel, dass sogar eingefleischte Radaktivisten leisen Optimismus äußern. TEXT/FOTO SIMONE SCHNASE

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ie ist es um die Fahrradfreundlichkeit in Osnabrück bestellt? Der „FahrradklimaTest“ des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) gibt die bestürzende Antwort: immer schlechter. Von der ohnehin schon eher mäßigen Note 3,7 im Jahr 2012 rutschte die Stadt auf die Note 3,9 im Jahr 2014 und noch weiter hinab auf eine miese 4,2 im Jahr 2016. „Der Test spiegelt das subjektive Empfinden der Radfahrer wider – und hier wird sehr deutlich, dass Osnabrück noch immer eine Autostadt ist“, sagt Uwe Schmidt, erster Vorsitzender des ADFC Osnabrück. Dabei bewege sich in der Stadt durchaus etwas für die immer zahlreicher werdenden Radfahrer. „Der Radverkehrsplan 2030 hat viele gute Ansätze, und der Stadtbaurat setzt sich sehr für die Radinfrastruktur ein.“ Man gebe sich Mühe, den Anschluss an andere, fahrradfreundlichere Städte zu finden, „aber mit BOB sitzt eine Fraktion im Rat, die am liebsten die Zeit zurückdrehen würde, und der Oberbürgermeister ist auch nicht gerade ein Vorbild: Der ist sogar zur Eröffnung des Haseuferwegs mit dem Auto vorgefahren“, sagt Schmidt. Er begrüßt zwar, dass die unfallträchtige Kreuzung Kommenderiestraße/Ecke Johannistorwall endlich entschärft wurde, „aber das hat sehr lange gedauert.“ Er freut sich über ein paar neue, breite Fahrradwege und über den Modellversuch, bei dem Fahrrad-Piktogramme, sogenannte „Sharrows“, auf die Lotter Straße gepinselt wurden, aber: „Wie es dort weitergeht, weiß niemand.“ Die neue „Pro-

Sieht doch schonmal gut aus: Die ersten 500 Meter des geplanten Radschnellweges nach Osnabrück-Belm

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tected Bike Lane“, ein durch einen Bordstein vom PKW-Verkehr geschützter Radweg am Wall zwischen Dielinger- und Katharinenstraße, findet er sehr gut, aber auch hier fehlt das „aber“ nicht: „Der gesamte Wall muss damit ausgestattet werden, dort ist es überall viel zu schmal für die Radfahrer.“ Außerdem sei der Belag des neuen Weges so glatt, dass es bereits zu Stürzen gekommen sei. Viel Geld in die Hand genommen wird für den Radschnellweg von Osnabrück nach Belm, größtenteils allerdings aus Bundes- und Landesmitteln. Schmidt freut sich über den Bau: „Das wird sehr spannend, wenn er fertig ist: Wie viele Menschen steigen durch ihn vom Auto aufs Rad um? Dieser Weg könnte eine Signalwirkung bekommen.“ Die hat er schon jetzt – allerdings nur auf einer Strecke von 500 Metern, die bereits seit April in der Gartlage fertiggestellt sind. Gut sieht er aus, der knapp vier Meter breite, beleuchtete Weg, und zumindest ausprobieren kann man hier schon einmal, wie komfortabel die gut sechs Kilometer lange Strecke einmal sein wird. Aber wer dort regelmäßig vorbeischaut, hat nicht den Eindruck, dass es mit dem Bau vorangeht. „Wir sind im Zeitplan“, widerspricht Ulla Bauer, Radverkehrsbeauftragte der Stadt. Der Bauabschnitt zwischen Liebigstraße und fertigem Weg sei gerade begonnen worden, „bis zum Frühjahr soll das Gelände über der Gartlage fertig werden, und 2019 wird im Widukindland zwischen Ickerweg und der Stadtgrenze weitergemacht.“ Wenn alles planmäßig läuft, könnte

Der Radverkehrsplan Osnabrück 2030 listet rund 240 Mängel in der Radinfrastruktur der Stadt auf und schlägt Maßnahmen vor Ziele des Plans sind im wesentlichen drei Punkte: ● die Steigerung des Radverkehrsanteils auf 30% (von ca. 20 % im Jahr 2017) ● Weniger Radverkehrsunfälle trotz steigender Radnutzung ● Verbesserung des Fahrradklimas durch den gesellschaftlichen Konsens „pro Radverkehr“ Neben Maßnahmen wie der Verbreiterung von Radwegen oder der Installation und dem Ausbau von „Protected Bike Lanes“ sieht der Plan auch mehr Parkmöglichkeiten umd ein Fahrradverleihsystem vor. https://www.osnabrueck.de/rvp2030.html

der Weg 2020 fertig sein. Bauer rechnet mit dann 1.700 Radfahrern, die die Strecke täglich nutzen werden und sagt: „Es gibt Annahmen, nach denen man mit dem Rad schneller in Belm sein wird als mit dem Auto.“ Daniel Doerk, Osnabrücker „Critical Mass“-Aktivist und Blogger, freut sich ebenfalls auf den Schnellweg. „Radschnellwegen gehört die Zukunft“, sagt er. Doerk teilt Uwe Schmidts Ansicht, dass sich in der Radverkehrspolitik in Osnabrück durchaus etwas tut, die Ideen „müssen aber auch umgesetzt werden“, sagt er. Von der „Protected Bike Lane“ ist er begeistert als „absolut begrüßenswerter Einstieg in eine neue, sichere und komfortable Radverkehrsinfrastruktur.“ Mit der überschaubaren Länge des geschützten Weges kann er vorerst leben: „Es ist hoffentlich erst der Anfang. Und irgendwo musste dringend angefangen werden. Dass da kein lückenloses neues Radwegenetz vom Himmel fällt, sollte jedem klar sein.“ Ob sich die Veränderungen endlich auch auf den „Fahrradklima-Test“auswirken: Noch bis Ende des Monats läuft die aktuelle ADFC-Umfrage.


ortstermin Marco Gausmann: „Es gibt schon so manche Osnabrücker Band, die ich mir auch privat anhören würde.“

Heimat: Punkrock Das Musikbüro Osnabrück ist eine der zentralen Anlaufstellen für lokale Musiker. Marco Gausmann über die Aufgaben des Vereins und den anstehenden Wettbewerb „Rock in der Region“. TEXT/FOTOS PHILIPP GRAVE

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as Musikbüro macht seinem Namen alle Ehre. Es befindet sich im Altbau des Haus der Jugend: Schreibtisch, eine Wand mit alten Konzertplakaten. Geschäftsführer Marco Gausmann, den die lokalen Konzertgänger sicherlich als Ansager der Veranstaltungen kennen, erklärt mir die Funktion des gemeinnützigen Vereins: „Das Musikbüro kümmert sich um die Belange der Rock-, Pop- und Jazz-Szene in Osnabrück. Wir wollen den Musikern so gut wie möglich helfen. Meistens geht es darum, Auftrittsmöglichkeiten zu schaffen und aktuell auch die Vermittlung der Proberäume. Wir sind auch noch so klein, dass wir nicht selber Proberäume anbieten können. Das ist außerhalb unserer Macht, aber wir versuchen zuzusehen, dass es ein Proberaumangebot in Osnabrück gibt und beraten Interessierte.“ Bekanntlich muss sich die Osnabrücker Szene in dieser Hinsicht neu orientieren, da das Proberaumzentrum am Limberg geschlossen wird. Seine neue Heimat soll es im „Lauten Speicher“ im Hafen finden, dessen Mieten allerdings nicht für jede Band bezahlbar sein dürften. Es werde an einer Lösung gearbeitet, so Gausmann und verweist auf die Jugendzentren. „Wer in die entsprechende Altersstufe fällt, kann dort gratis proben. Man muss sich den Raum halt teilen. Aber diese Möglichkeit gibt es weiterhin.“ Zu den Auftrittsmöglichkeiten gehören das monatlich stattfindende Band Stand Meeting, das Schloga-Open-Air und der Bandwettbewerb Rock

in der Region, der jetzt seine 32. Auflage erlebt. Es gibt in diesem Jahr vier Vorentscheide mit jeweils drei Bands. Zu den bekannten Austragungsorten in Osnabrück, Bad Essen und Bramsche gesellt sich in diesem Jahr auch die Gaststätte Stock in Hagen a.T.W.. Diese Verlegung ist notwendig, da in der Alten Wanne in Georgsmarienhütte gerade Umbauarbeiten stattfinden, welche die Kapazität erheblich verringern. Auch dem Namen des Wettbewerbs wird alle Ehre gemacht, da die meisten Teilnehmer sich der Rockmusik verschrieben haben. Nennenswert sind die Teenager von TRI, die bereits als 5 Inch Headroom im Finale aufgetreten sind. Aber es finden sich auch in diesem Jahr Ausnahmen, wie die Avantgarde-Popper The Current State Of Claustrophobia, der Liedermacher Thore Wittenberg und 2Kant, die ihren Stil als „Waldarbeiterdiskurspop“ beschreiben. Wenn man sich die Gewinner der letzten Jahre anschaut, so haben sich schon einige Perlen bei dem Wettbewerb gefunden. Neben Boozed und Hi! Spencer zählt dazu auch das Post-Rock-Duo From Willows, das im letzten Jahr gewann. Als Trumpf hat es sich erwiesen, dass jeder Besucher zwei Stimmen abgeben muss, so dass nicht automatisch die Band der Gewinner ist, die am meisten Zuschauer mobilisieren kann. Daher kann man sich berechtigte Hoffnung machen, dass am 7. Dezember im Haus der Jugend ein würdiger Nachfolger gefunden wird.

Marco, Bist Du selber in Bands aktiv? Auf jeden Fall. Als Jugendliche haben wir mit unserer Punk-Band Pannkooken angefangen, mit der wir noch einmal im Jahr spielen. Dann hab ich noch eine Ska-Band in Kiel, mit der wir, je nach Enthusiasmus, relativ viele Konzerte spielen, aber im Moment herrscht eine kleine Ebbe. Am meisten spiele ich momentan mit den Romanen, mit denen wir Ramones-Songs auf Casio-Keyboards covern. Was hörst Du privat? Ich bin schnell von den Toten Hosen zu PunkBands wie Slime und Knochenfabrik gekommen, die ich heute noch höre. Sonst hör ich alles außer Dubstep oder Helene Fischer. Ich bin mit der Zeit viel offener geworden, aber meine musikalische Heimat ist der Punkrock. Bist Du durch die Arbeit beim Musikbüro auf Bands gestoßen, die Du selber cool findest? Auf eine ganze Menge sogar. Es gibt schon so manche Osnabrücker Bands, die ich mir auch privat anhören würde. Es gibt vieles, das höre ich mir auch zuhause an, und einige sind auch zu Freunden geworden.

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familiensache

FOTO:KARSTEN BARTEL

Der Wolf. Ginge es, was es gottlob nicht tut, nach vielen Jägern und Weidetierhaltern, käme besser heute als morgen wieder die Knarre zum Einsatz. Gerade haben Sachsen, Niedersachsen und Brandenburg im Bundesrat einen Entschließungsantrag eingebracht, der auf eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zielt, auf größere „Spielräume“. Albert Stegemann, landwirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ignorant und unverfroren: „Wir müssen aufhören, den Wolf in Deutschland zu romantisieren. Wir sind lange auch ohne den Wolf sehr gut ausgekommen.“ Gut, dass es Stimmen gibt, die solchen Panikmache-Kampagnen entgegentreten. Am 4. November zum Beispiel widmet sich Barbara Geiger, Gründerin des Theaterprojekts und der Stiftung „Fräulein Brehms Tierleben“ im Museum am Schölerberg in ihrem Stück „Canis lupus – Der Wolf“ dem Tier, dass Stegeman wohl am liebsten tot sähe.

FOTO: REBECCA BRASSE

Heult doch!

Barbara Geiger, „Fräulein Brehms Tierleben“, weckt Neugierde – für den Wolf Geiger: „Der Wolf ist wichtig, weil er da ist, uns die Pfoten nach der Ausrottung reicht und es nun noch einmal mit uns Menschen versucht. Dass das auch mit Hindernissen einhergeht, ist klar, Ängste sind da und wollen bemerkt werden.“ Eine Koppelung von Theater und Wissenschaft, aus der alljene, die heute schon wieder ihre Gewehre ölen, viel lernen könnten. Aber sie werden Geigers Protagonistin Fräulein Brehm, „die es versteht, tierische Einblicke der besonderen Art zu ermöglichen“, wohl kaum kennenlernen, denn wer lässt sich schon sein Weltbild zerstören? Schade, es wäre dringend nötig. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Kinder, Kinder, Kinder: Osnabrück bietet gute Bedingungen, um Eltern zu werden – sagt die Stadt.

Plus und Minus Seit ein paar Jahren übersteigt die Zahl der Geburten in Osnabrück die Zahl der Sterbefälle. Frank Westholt, Stadt Osnabrück, spricht von einem „Trend zu mehr Kindern“.

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it Zahlen ist es ja so eine Sache. Zahlen, sagt man, haben mehr Autorität als Worte. Aber nehmen wir den demografischen Wandel. Deutschlands Bevölkerung überaltert, sagen die einen, schrumpft. Deutschlands Bevölkerung verjüngt sich, sagen die anderen, wächst. Zahlenbelege gibt es für beides. Kommt nur drauf an, welche Zeitspannen und Räume ich betrachte, welche Kriterien ich selektiere, wie ich Trends definiere, wie ich interpretiere. Und damit zu ein paar Zahlen aus Osnabrück: 2017 kamen in Osnbarück auf 1000 Frauen zwischen 15 und 45 Jahren 44,4 Geburten. Wie viel das ist, zeigt ein Vergleich: 1977 etwa waren es nur 39,3. Für Frank Westholt, Stadt Osnabrück, Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik, ein Indiz für einen „Trend zu mehr Kindern“. Hinzu kommt: Derzeit verzeichnen Osnabrücks Jahresbilanzen mehr Geburten als Sterbefälle.

In den letzten Jahren habe sich die Stadt „verjüngt“, so Westholts Fazit. Einen der Gründe dafür sieht Westholts Bericht „Bevölkerungsprognose Osnabrück 2017 bis 2030“ in der „veränderten gesellschaftlichen Gesamtstimmung in Bezug auf Kinder“. Westholt erklärt, wie er das meint: „Es ist wieder stärker akzeptiert, mehr Kinder zu haben.“ Auch die Re-Urbanisierung spiele eine Rolle: „Früher wollten viele ein Häuschen im Grünen. Heute ist auch bei jungen Familien die Stadt als Lebensmittelpunkt wieder attraktiv. Vielen sind kurze Wege wichtig, kulturelle Angebote. Zudem ist auch in Osnabrück die Kinderbetreuung immer besser geworden. Insgesamt hat sich bei den Bedingungen, Eltern zu werden, viel Positives getan.“ Das entspricht auch dem Selbstbild der Stadt. Wer sich durch www.osnabrueck.de klickt, landet bei: „Osnabrück ist eine kinderfreundliche Stadt.“ Aber stimmt das so pauschal? Kommt drauf an, wen man fragt. Dr. Wolfgang Schaefer, Vorstandsvorsit-

zender des Stadtelternrats Osnabrück: „Für hiesige Familien kann möglichweise die relativ gute Betreuungssituation im Kita-Bereich ausschlaggebend sein.“ Aber nicht alles sei positiv: „Beim Übergang vom Elementarin den Primarbereich gab und gibt es für viele Eltern weiterhin eine böse Überraschung. Denn mit der Einschulung verschlechtert sich von heute auf morgen die Betreuungssituation für den Nachmittag in manchen Stadtteilen deutlich. Mit der Einschulung ihrer Kinder laufen Eltern unmittelbar in eine Betreuungsfalle, denn nicht einmal die Hälfte der Osnabrücker Grundschulen sind Ganztagsschulen.“ Es kommt eben darauf an, genau hinzuschauen. Was, zum Beispiel, heißt es, dass 2016 in Osnabrück 1659 Kinder geboren wurden, 301 mehr als zehn Jahre zuvor? 1954 waren es 1609, also fast genauso viele. Damals war die Gesamtbevölkerung allerdings kleiner – um mehr als 40.000. Westholt: „Das muss man natürlich alles mitgewichten.“ Es ist also nicht die reine Zahl, die zählt. Denn die Gründe, Kinder zu bekommen, sind so vielfältig, dass keine Statistik der Welt sie gänzlich erfassen kann, von der materiellen Sicherheit bis zum subjektiven Sicherheitsgefühl. Alles relativ also. Soviel zur Autorität der Zahl. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mami Moshpit November ist Musik!

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November ist nicht grau, November ist Movember, also mach dich auf den Weg, mit oder ohne Schnäuzer, ins Dirty & Dancing am 9. – genau, November – um JETSUN live zu sehen bei ihrem einzigen Gig in der Heimatstadt dieses Jahr. Hierbei handelt es sich NICHT um die gleichnamige Königin Bhutans, des gücklichsten Landes dieser Erde, sondern um eine Band aus Osnabrück – zum Glück – mit Mami Moshpit am Mikro. Noch mehr Musik kommt direkt nach Jetsun, und zwar aus Berlin: Chaos Commute heißt das aufstrebende Duo aus zwei gebildeten jungen Berlinern, zuckersüß, aber

20 STADTBLATT 11.2018

nur bedingt essbar, das Mami samt Mannen (und Céline am Bass) supportet an dem Abend. Wer etwa The Bronx schätzt, wird auf seine (oder ihre) Kosten kommen. Und wer noch mehr Mami auf die Ohren möchte: Gerade haben LES CHATS DU RÊVE in der Fattoria Musica ihre zehn Chansons – selbst vertonte französische Rilke-Gedichte – aufgenommen. Das zauberschöne Ergebnis erschallt mit Sicherheit auf dem einen oder anderen Festival im Jahr 2019. Vielleicht hören wir uns ja sogar im Radio? Glaub an dich – ich tu’s auch. Eure Mami


umwelt

US

GRÜNE GESICHTER

FOT O: LEO NIKOLA

So geht Umweltschutz

Lisa Heyn

FOTO: MUSEUM AM SCHÖLERBERG FÜR NATUR UND UMWELT

Museum am Schölerberg für Natur und Umwelt

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ich … mich im Bereich Öffentlichkeitsarbeit dafür einsetze, Menschen für Umweltthemen zu begeistern und Aufmerksamkeit für die Natur und Umwelt zu schaffen. Eine meiner spannendsten Aktionen war … die Untersuchung des Phänomens „Littering“ in Berlin während meines Studiums. „Littering“ ist die Unsitte, Abfälle im öffentlichen Raum wegzuwerfen. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes … den eigenen Konsum und die Konsequenzen

hinterfragen, Alternativen suchen und umsetzen, auch wenn es nicht immer ganz so leicht fällt. Einer der größten Umweltsünder ist für mich … da gibt es viele… eine der größten Umweltsünden für mich ist es, die Augen vor menschengemachten Umweltschäden zu verschließen und so weiterzumachen wie bisher. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich … den schnellen und konsequenten Ausstieg aus der Stromgewinnung mit Braunund Steinkohle durchsetzen. Mir gibt Hoffnung, dass ... auch schon bei unserem ganz jungen

Weißwürmer, groß wie Riesenschlangen: Unter dem Erdboden geht’s abenteuerlich zu

Coole Assel Virtual Reality inklusive: Das Museum am Schölerberg zeigt die streitbar kritische Sonderausstellung „Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“.

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u schrumpfst, bevor alles beginnt. 200-fach. Auf die Größe einer Landassel. Und dann tauchst du ein, in den Porenraum des Bodens. Erlebst, wie eine Raubmilbe einen Springschwanz jagt. Wie Buttersäure riecht. Was ein Bärtierchen ist. Kannst nachrechnen, dass in einem Kubikmeter Boden mehr Organismen leben können als Menschen auf der gesamten Erde. Die Sonderausstellung „Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“, erstellt vom Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, dockt unmittelbar an das Hauptthema der Dauerschau des Museums an. Und wer sich durch

die Video-Lamellen des Eingangs wagt, links sein gewaltiger Maulwurf, steht in einem Mikrokosmos aus Schwarz und Braun, in der die Stimme seltsam dumpf klingt: Hör-, Riech-, Selfie- und Versuchs-Stationen, 3-DGroßmodelle, Touchscreenmonitore. Bewegungsmelder kommen zum Einsatz, Comicfiguren, Filme, Datenbankenzugriffe. So muss eine moderne Naturkunde-Ausstellung sein. Die Stimmung fesselt und reizt zum Erforschen, die Faktenfülle fordert heraus, erschlägt aber nicht, die Zugangsebene für die Erwachsenen bildet eine perfekte Symbiose mit der für die Kinder.

Andrea Hein, Leiterin des Umweltbildungszentrums: „Es ist wichtig, Bodenbewusstein zu wecken. Das Verhalten des Menschen schädigt den Boden ja massiv, weltweit.“ Natürlich, die Ausstellung zeigt, was im Boden lebt, dieser „meist unbeachteten Welt unter unseren Füßen“, wie er funktioniert, vom Plaggenesch bis zur Raspelzunge des „Erstzersetzers“ Schnecke. Aber sie ist auch kämpferisch, bezieht kritisch Stellung. In der „Kammer des Wissens“ erfahren wir nicht zuletzt, das Antarktis-Touristen „Störfaktoren“ sind, eine Bedrohung durch Artenverschleppung. In der „Kammer des Schreckens“ geht es nicht zuletzt

Publikum oft viele Kenntnisse zur Natur und Umwelt vorhanden sind und die Begeisterung, sich einzusetzen da ist. Ich wünsche mir eine Welt, in der … wir zu einem rücksichtsvollen, vielfältigen und fortschrittlichen Miteinander zwischen Menschen und Umwelt finden. Wenn ich unsere VR-Welt des Bodens eintauche, dann ... bin ich begeistert, wie weit die Technologie der VR-Welt ist, wie man wirklich das Gefühl hat, in den Porenraum des Bodens abzutauchen und Bodentieren ganz nah zu kommen. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

um bodenversiegelndes Städtewachstum, um bodenzerstörende Landwirtschaft, Überdüngung und Pestizideintrag inklusive, um die Schadstoffemissionen der Industrie, um die Folgeschäden des Straßen- und Luftverkehrs, um regenwaldverdrängende Soja- und Palmöl-Monokulturen, um unseren viel zu hohen Fleischkonsum. Mahnend ist das, warnend. Hein: „Wirklich schlimm, was wir unseren Böden antun. Nehmen wir allein die völlig unnütze Verschwendung von Ressourcen wie der Braunkohle – Stichwort Hambacher Forst ...“ Aber die Ausstellung endet nicht mit Katastrophenmeldungen. Sie endet mit Positivbeispielen. Mit dabei, im „Ausgang der Visionäre“: Bauer Jens Petermann, der nach Erosionserfahrungen jetzt naturnäher wirtschaftet. Und wer danach noch Lust hat, sucht, unten im Erdgeschoss, die leider etwas versteckte Virtual-RealityAnimation „Abenteuer Bodenleben“. Erneut schrumpfst du zur Assel. Du stehst im Tunnelsystem eines Regenwurms, begegnest einem Hundertfüßer, kommst an einer 1-Cent-Münze vorbei, genauso groß wie du selbst. Du bewegst dich unter baumgroßen Pilzen durch die Laubschicht, begegnest einem deiner Artgenossen. Spannend wie ein Computerspiel, unglaublich lebensecht. Im Schein deiner Taschenlampe glänzen Weißwürmer auf, groß wie Riesenschlangen. Du beamst dich in Abgründe, deine Berührung lässt Hornmilben in Verteidigungsmodus gegen. Ein Mädchen, etwas ängstlich: „Ist da vorn irgendwas?“ Ein Junge, wie die anderen jungen Zuschauer verfolgt er am Monitor ihren Weg: „Nee, alles gut!“ Ein anderer: „Am besten jetzt rechts rum!“ Und wie ist das so, als Assel? „Cooool!“ HARFF-PETER SCHÖNHERR P bis 17.3.2019, Museum am Schölerberg für Natur und Umwelt STADTBLATT 11.2018 21


what’s up by Hedda Horch theken-talk Miro Bauhaus Schmales Handtuch

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rischer Wind wird dem Kesselhaus eingehaucht, denn demnächst wird dort ein Restaurant eröffnet. Nicht nur für die ehemalige Event-Location bietet die Veränderung einen Neuanfang. Bis zur plötzlichen Schließung im Juli arbeiteten Randy de Jong und Jeffrey Thomer im Restaurant la vie. Ein weiteres bekanntes Gesicht im Team ist Thayarni Garthaus, bis Herbst 2016 leitete sie den Service des Sternerestaurants. Die Umorientierung scheint gelungen: Auf Instagram lassen sich die Umbauarbeiten verfolgen und auch die ersten Menüs werden schon geschrieben. Hedda ist gespannt.

Koch mal wieder: Schäffer’s Kochkunst liefert frische Ideen Neues entsteht derzeit am alten la vie-Standort, dem Haus Tenge in der Altstadt: Dort ist Timo Fritsche, ehemals Küchenchef des Spitzenrestaurants, am Werk. Ab Frühjahr soll’s in seinem „Restaurant für alle“ modern deutsch, lockerer und preisgünstiger als sonst zugehen. Hedda bleibt am Teller, pardon: Ball. Neuigkeiten gibt es auch bei L&T. Kürzlich hat im 1. Obergeschoss ohne große Vorankündigung eine Tapasbar eröffnet. Spektakulär ist die Auslage. Kreativ angerichtet dürften sowohl süße als auch herzhafte Häppchen den Besuchern eine abwechslungsreiche Shoppingpause bieten. Zwar spielt der

what’s new

La Riva Atmosphäre: Das neue Lokal der ehemaligen Accitrezza-Betreiber ist geräumig und gleichzeitig gemütlich. Rustikale Elemente wie hölzerne Tischplatten treffen auf dunkle Lederstühle und harmonieren mit der warmen Beleuchtung. Highlight ist die große Terrasse direkt am Haseufer, die aufgrund der besonderen Lichtsetzung einen Abend in besonderem Ambiente ermöglicht. Angebot: Das La Riva lädt abends zu italienischen Speisen ein. Große Rolle im Angebot spielen die Pizzen aus dem Steinofen, die ganz nach eigener Vorliebe belegt werden können. Natürlich dürfen auch Antipasti, Pasta und Desserts nicht fehlen. In Planung ist ein Brunchbuffet, das alle sechs Wochen stattfindet und sich aufgrund der hochwertigen Zutaten von anderen Brunchangeboten in der Stadt unterscheiden soll. Das Besondere: Das La Riva setzt auf echte italienische Kochkunst und macht dabei keine Kompromisse – auch nicht in der Wertigkeit und Frische der Zutaten. Eigens dafür wurden der Steinofen und eine Prosciutto-Schneidemaschine aus Italien nach TEXT/FOTO: M. GRÖNEWEG Osnabrück geliefert. P Pottgraben 60, Di.-Sa. 18-23h

Schinken eine große Rolle in der Herstellung der spanischen Leckereien, vegetarische Alternativen gibt es trotzdem zu Genüge. Auch für ein erfrischendes Kaltgetränk oder einen Aperitif lohnt sich der Besuch. Über einen weiteren Neuzugang darf sich die Hasestraße freuen. Das Restaurant Die Laterne öffnet hier seine Türen und erweitert die Osnabrücker Gastronomieszene um einen orientalischen Akzent. Ganztägig laden die syrischen Familien Mousa und Abbarah zu kleinen und großen Gerichten sowie arabischem Kaffee ein. Ebenso besteht die Möglichkeit, den Cateringservice zu buchen, um eigene Feiern geschmackvoll zu gestalten. Einige Häuser weiter wird dem Leerstand des ehemaligen Manolo ein Ende bereitet. Einzug erhält ab dem 12.11. das zweite Standbein der Bei Tony-Betreiber. Das Besondere an der italienischen Speisekarte ist mit Sicherheit die Unterteilung in einen veganen und einen nicht-veganen Teil. Auch in der Zubereitung werden die Speisen strikt getrennt. Gemeinsam an den

Dein Lieblingslokal? Ich gehe gerne ins Trash, zum Essen war ich immer gerne im Zauber von OS. Ich finde, Osnabrück hat wirklich viele tolle Gastronomie. Seit mein Sohn auf der Welt ist, gehe ich allerdings weniger aus. Das ist auch ein Vorteil meines Jobs: Ich habe viel mehr Zeit für mein Kind, als mir ein normaler Büroalltag lasINTERVIEW: M. GRÖNEWEG sen würde.

Tisch gebracht ermöglicht die Auswahl dafür ein gemeinsames Essen trotz unterschiedlicher Ernährungsweisen. Wer sich seine Mahlzeit lieber selbst zubereitet, sollte unbedingt einen Blick auf die Grillseminare von Kochkunst, der Kochschule bei Schäffer, werfen. Von Wintergrillkursen über Burger- und Fischgrillseminare bis hin zum American BBQ ist die volle Vielfalt geboten. Neben professioneller Leitung ist die Bereitstellung sämtlicher Zutaten, Rezepte und Begleitgetränke garantiert. Übrigens feiert die Kochschule ihr 10-jähriges Bestehen! Ebenfalls einen Grund zur Freude haben das Restaurant Wilde Triebe und das Landgasthaus Potthoff in Borgholzhausen. Beide sind im Slow Food Genussführer 2019/20 gelistet, der aktuell erhältlich ist und als Wegweiser zu den Lokalen dient, die Wert auf Saisonalität und Regionalität legen. Eine gute Richtung, findet Hedda.

Bis die Nächte ... FOTO: ROGER WITTE

In Ruhe genießen: Slow Food Genussführer empfiehlt Wilde Triebe

Funktion hier: Inhaber Dabei seit: April 2018 Warum die Entscheidung für das Schmale Handtuch? Der Laden ist ein guter Start in die Selbstständigkeit, weil er aufgrund der Größe für eine Einzelperson sehr greifbar ist. An den meisten Tagen kann ich den Laden alleine schmeißen. Woher kommt der Name? Trotz eines anderen Namens haben alle einfach schmales Handtuch gesagt – wegen der Form. Also hat meine Vorgängerin ihn umbenannt. Das Besondere hier ... ist das Publikum. Jeden Abend treffen hier mehrere Generationen aufeinander, die sich nicht aus dem Weg gehen können. Das ist dann eine heterogene Masse, die sonst wohl nicht so schnell ins Gespräch kommen würde. Das macht auch mir total Spaß. Man muss Lust auf neue Kontakte haben, wenn man herkommt.

FOTO: M. GRÖNEWEG

FOTO: ANJA HEHMANN

Knusprige Kugeln: In der Laterne gibt’s u. a. Falafel-Variationen


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musik

Der Gentleman des Punk Frank Turner, 36, findet das Nörgeln ergrauter Männer über den ach so schlechten Zustand des Rock'n'Roll unerträglich. Ein Blick in seinen prallen Tourkalender genügt dem Londoner, und er weiß, dass er noch immer den Traum aus seinen Teenagertagen lebt. dentschaftswahlen dazwischen kamen. 2016 war eine wilde Zeit in den USA. Diese Übergeschnapptheit schlug sich auf meine Shows nieder. Eines Tages ging ich im Univiertel von Columbus/Ohio spazieren, wo viele Studenten wohnen. An den Häusern hingen massenhaft Trump-Flaggen, was mich sehr irritierte. Dieser Moment war Auslöser des neuen Albums. Plötzlich flogen mir die Ideen nur so zu. STADTBLATT: Wie kam es zu dem Song „Make Amerika Great Again“? FRANK TURNER: Mir ist bewusst, dass ich ein Außenstehender bin, aber ich habe einfach eine so große Leidenschaft für Amerika, dass ich mir diesen Song nicht verkneifen konnte. Ich liebe die amerikanische Kultur und die Amerikaner. Ich halte sogar das dortige politische System für gut, nur wird es im Moment sehr stark beansprucht. Die Leute, die Amerika wieder groß machen wollen, haben eine falsche Vorstellung davon, was dieses Land eigentlich so besonders macht. Ellis Island ist ein fantastisches Beispiel für politische Großzügigkeit: „Gib mir deine müden, bedrängten Massen, die frei atmen wollen, den elenden Abfall deiner reichen Küsten“. Darüber wollen Donald Trump und seine Freunde aber nicht reden. Im vergangenen Dezember war ich für eine Überraschungsshow in New York, wo ich erstmals „Make Amerika Great Again“ spielte. Es ist definitiv kein antiamerikanischer Song, und ich hoffe, dass die Trump-Fans mir den Gefallen tun, sich ihn ganz anzuhören.

Frank Turner: Punkige Stimme, folkiger Grundton 24 STADTBLATT 11.2018

Ich vermute aber, sie werden es nicht tun und mich stattdessen auf Twitter als Arschloch beschimpfen. STADTBLATT: Manche politischen Beobachter glauben, dass Trumps Präsidentschaft das Ende der konservativen Ära in den USA einleite. Nach ihm werde wieder eine liberale Ära beginnen. FRANK TURNER: Ich halte politische Polarisierung für nichts Gutes. In den letzten Jahren ist es zur Mode geworden, Menschen, die anderer Meinung sind, auszugrenzen. Ich finde es idiotisch, nicht im Geringsten zu versuchen, den Gegner zu verstehen. Das ist ein Disaster für den politischen Diskurs. In einer gebil-

deten, erwachsenen Welt sollte es doch möglich sein, zwei Redensarten öfters zu benutzen: nämlich „Ich weiß es nicht“ und „Ich habe meine Meinung geändert“. Ich hoffe, meine Platte macht deutlich, wie wichtig es ist, mit Trump-Unterstützern zu diskutieren, um Gemeinsamkeiten zu finden. Wenn das nicht geschieht, wird er auch die nächste Wahl gewinnen. STADTBLATT: Mit Ihrem Album plädieren Sie für ein gesünderes Miteinander, indem Sie dazu aufrufen, sich höflicher zu benehmen. Halten Sie sich selbst daran? FRANK TURNER: Ich wäre auf jeden Fall gern höflicher! Ich möchte hiermit klarstellen, dass ich die Moral für mich nicht gepachtet habe. Ich könnte sicher noch viel besser mit der Außenwelt interagieren, als ich es derzeit tue. „Be More Kind“ ist übrigens ein Zitat aus einem Gedicht von Clive James, das mich sehr berührt hat. Wir Menschen vergessen mit der Zeit die Details einer Diskussion über Politik. An was wir uns aber ein Leben lang erinnern, ist die Art eines Streitgesprächs. Ob jemand sich anständig benommen hat oder nicht. Ich möchte einmal abtreten mit dem Gefühl, dass ich mit meinen Mitmenschen stets respektvoll umgegangen bin. INTERVIEW: OLAF NEUMANN

P 10.11., Lingen, EmslandArena P 11.11., Hannover, Capitol P 13.11., Bremen, Aladin

FOTO: BEN MORSE

STADTBLATT: Was hat Sie als Londoner dazu veranlasst, Ihr neuestes Album ausgerechnet in Texas aufzunehmen? FRANK TURNER: Dort ist das Studio von Austin Jenkins und Joshua Block, und ich wollte unbedingt mit ihnen zusammenarbeiten. Ich kannte sie vage als Mitglieder der Band White Denim, aber vor allem haben sie das tolle Debüt des Soulsängers Leon Bridges produziert. Wir haben uns vor einem Jahr zu einer Probesession getroffen, und es hat auf Anhieb funktioniert. STADTBLATT: Haben Sie in Texas nach neuen musikalischen Einflüssen gesucht? FRANK TURNER: Das spielte eine große Rolle. Ich finde, Künstler stehen in der Pflicht, sich zu verändern. Mit meiner letzten Platte wollte ich klanglich zurück zu meinen Wurzeln. Und jetzt war die Zeit reif, die gemütliche Ecke zu verlassen und mit Drum-Loops und Synthesizern herumzubasteln. Das Resultat ist keine Drum’n’Bass-Platte, aber auf jeden Fall etwas Neuartiges. STADTBLATT: Haben Sie sich im Vorfeld der Studiosessions mit dem Synthesizer vertraut gemacht? FRANK TURNER: Ich habe zuhause mit meinem Laptop Demos erstellt und mit Drumloops herumexperimentiert. Dabei kam mir die Idee, auch im Studio mit solchen Loops zu arbeiten. Von den Arkells habe ich mir abgeschaut, wie man intelligente Popsongs macht. Ein weiterer Einfluss war ein Buch über die Postpunkbewegung der 80er Jahre mit politischen Popbands wie Soft Cell und Scritti Politti. Ich wollte Dinge tun, die ich nie zuvor getan hatte. STADTBLATT: Fällt es Ihnen leicht, neue Ideen zu entwickeln? FRANK TURNER: Es ist harte Arbeit. Nick Cave sagte mal in einem Interview, er habe nach jeder Platte das Gefühl, ganz leer zu sein. Mir geht es genauso. Ich habe direkt nach „Positive Songs For Negative People“ ein Konzeptalbum geschrieben über Frauen, die von der Geschichte vergessen wurden. Es liegt aber auf Eis, weil mir die amerikanischen Präsi-


HANS STRATMANN KONZERTBÜRO

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International Music: Krautrock aus’m Ruhrpott

Man kennt sich aus der Stammkneipe

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Die Düsterboys kaprizieren sich auf Westerngitarren-Arpeggios und machen mit dem Song „Teneriffa“ auf sich aufmerksam. Doch irgendwann findet man, dass mehr Lärm her muss. So wurde Joel Rothers verpflichtet, ein befreundeter bildender Künstler, der zuvor noch nie am Schlagzeug gesessen hatte. Man kennt sich halt aus der der gemeinsamen Stammkneipe „Karlheinz“ und vom Fußball. „Der offensichtliche Unterschied zwischen den Düsterboys und International Music ist die Lautstärke“, erklärt Ru-

Ripe & Ruin

FOTO: TINO RIEGER

vorband des monats Support von The Sheepdogs St. Pauli ist keine schlechte Heimadresse für eine Band. Das Trio ist aber nicht in der Hamburger Schule unterwegs, sondern im lässigen Retro-Rock. Gordon Domnick, Florian Kaninck und Jannis Balzer mixen funkige Gitarrenriffs mit knackigen Beats und einem leicht schnoddrigen Gesang, vorgetragen auf Englisch. Das erinnert an die Red Hot Chili Peppers zu „One Hot Minute“-Zeiten. Im Netz sind Ripe & Ruin auch ein großes Ding: Ihre erste Single, veröffentlicht im Februar 2018, kam auf Platz 8 der Spotify Viral 50 Charts Germany. OSCH P 15.11., Kleine Freiheit

BETWEEN THE EARTH & THE STARS LIVE 2019 17.05.19 Osnabrück · OsnabrückHalle

COMEDY

bel. „Bei International Music wird der Rock groß geschrieben.“ Ende 2017 erschien ein Songbeitrag auf dem Staatsakt-Sampler „Keine Bewegung 2“. Auf selbigem Label kam im April das Debüt „Die besten Jahre“ heraus. Ausgangspunkt vieler Songs sind Ruhrpott-Lokalitäten wie „Jonny’s Esskultur“ oder „Zum Xaver“. Das Video zur Single „Country Girl“ wurde in einem China-Restaurant gedreht. Diese konkreten Vorlagen verlassen International Music dann textlich, wobei es teilweise fast dadaistisch wird. „Wird etwas zu konkret, versuchen wir, es wieder diffus zu machen“, stimmt Rubel zu. Auf die Spitze wird das bei „Für alles“ getrieben. „Da schmeißen wir uns gegenseitig Zeilen an den Kopf und bauen die dann so zusammen, wie wir die fühlen. Wir haben ein sehr ähnliches Gespür dafür, wann ein Text gut ist und wann nicht.“ Die Texte werden von Rubel und Crescenti oft zweistimmig und im Wechsel zwischen Deutsch und Englisch vorgetragen, die Musik dockt irgendwo zwischen Country, Krautrock und Pop an. Rubel selbst sagt: „Unsere Referenzen sind Velvet Underground, Spacemen 3, Trio und die Beatles.“ MALTE SCHIPPER

P 14.11., Kleine Freiheit

"Es werde Licht" - Live 2019 12.05.19 Bielefeld · Seidensticker Halle

BONNIE TYLER

Mit ihrem Debüt „Die besten Jahre“ sorgen International Music für eines der besten deutschsprachigen Alben des Jahres. ie Urzelle von International Music wurde in Essen gezeugt, als Pedro Goncalves Crescenti und Peter Rubel die Düsseldorf Düsterboys gründeten. „Die Band war von dem Zeitpunkt an aktiv, an dem Pedro zu mir ins Ruhrgebiet gezogen ist“, erinnert sich Sänger und Gitarrist Rubel. „Die Aura der Band habe ich das erste Mal gespürt, als ich vor acht Jahren die Rückseite des Westernhagen-Albums ,Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz’ angeguckt habe. Da steht er so geil in einer Kneipe rum.“

SCHILLER

ATZE SCHRÖDER

Turbo 02.11.18 Quakenbrück · Artland Arena 22.11.18 Osnabrück · OsnabrückHalle

BASTIAN BIELENDORFER Lustig, aber wahr! 21.03.19 Osnabrück · OsnabrückHalle

MUSICAL BEAT IT!

Das Musical über den King of Pop! 13.02.19 Osnabrück · OsnabrückHalle

ELVIS DAS MUSICAL

06.05.19 Osnabrück · OsnabrückHalle

SHOW MARTIN RÜTTER

Freispruch! 14.11.19 Osnabrück · OsnabrückHalle 29.11.19 Quakenbrück · Artland Arena

TICKETS & MEHR EVENTS: WWW.KARTEN-ONLINE.DE WWW.ABSOLUT-LIVE.COM

STADTBLATT 11.2018 25


musik

Keine Massenware Das Ein-Tages-Festival Salz Fest mit dem zweiten Durchgang. Dieses Jahr live auf der Bühne: KMPFSPRT, Kind Kaputt, Anorak, Donnokov und Snareset.

m

an muss nicht alle Bands kennen, die beim zweiten Salz Fest spielen. Man muss nur wissen: Da spielen Bands, die nicht geeignet sind für Schubladen und Ablagen. Sondern Bands, die einen besonderen Touch haben, die einen Tick neben der Spur sind. Kein Mainstream. Eher Meersalz. So wie der Headliner des Abends: KMPFSPRT. Die haben nicht nur alle Vokale aus ihrem Bandnamen entfernt, sondern auch jeglichen Tand, der von ihrem Vorwärtspunkrock und klarer Textkante ablenkt. Gitarren aus der Garage, ein wütender, nachdenklicher Sänger, Tempo – politisch sind die Köner auch. In ihrem Song „Antithese“ heißt es: „Liebe Nationale Idioten / Ihr Habt Mir Heute Schon Das Frühstück Versaut / Muss Ich Mich Wirklich Jeden Morgen In Mein Müsli Übergeben? / Sobald Ich Die Nachrichten Schau?“.

Die Kölner haben aber auch das eigene Befinden bzw. Missbefinden im Blick: „Wo Ich Auch Hin Muss Ich Laufe / Barfuss Über Heißen Asphalt / Das Ist Der Soundtrack Zum Aufprall“. (Soundtrack zum Aufprall“). Weitere Songs heißen „Sie nannten ihn Staubsaugerlunge“, „All My Friends Are Dads“ oder „Ich hör' die Signale nicht“. Wenn man dann noch weiß, dass sie auf Tour waren mit Bands wie Jennifer Rostock, A Wilhelm Scream oder Adam Angst und auf Festivals wie dem Melt! abgeräumt haben, dürfte einiges klar sein. Kind Kaputt haben auch einen merkwürdigen Bandnamen, hinter dem eine junge Post-Hardcore-Truppe aus Mannheim steht. Auch sie versuchen, die Welt um sie herum zu verstehen und machen sich ihren Reim darauf: „Wenn die Lösung aus Akzeptanz besteht, dann wollen wir kein Teil davon sein.“

Haben was zu sagen: KMPFSPRT Bleiben noch Anorak, Donnokov und Snareset. Anorak: Auch aus Köln, sind sie im Bereich Screamo/Indie unterwegs und fahren ein gutes Brett. Donnokov: Kommen aus dem Süddeutschen und gehen auf die Suche nach dem ultimativen Hardcore-Pop-

Hook. Snareset: Vier Freunde aus Greven, die mit Jugendzentren und Punkrock sozialisiert wurden und jetzt in Autonomen Zentren und Clubs Punkrock spielen. Das Salz Fest hat die richtige Würze. MARS P 3.11., Kleine Freiheit

Schwarz wie ungetrübter Kaffee Blaskapelle mit Groove: Der mitreißende Mix aus Afrofunk, Soul und Jazz der KutiMangoes fährt jedem Konzertpublikum mächtig in die Beine.

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siver Grooves, ohne die das heutige Pop- und Rock-Geschehen gar nicht denkbar wäre, entwickeln sich zumeist heitere Melodien, wird fröhlich improvisiert, entstehen klangliche Panoramen. Ähnlich wie bei Weather Report in ihrer „Black Market“-Phase. Anders als dort dominieren bei den KutiMangoes die Bläser. Die Überraschung

FOTO: MANUEL WEBER

ört man die Musik der KutiMangoes, ohne die Band vor Augen zu haben, fühlt man sich unvermittelt in einen west- oder südafrikanischen Club versetzt. Da klingen Osibisa an, die verdienstvollen Pioniere des Afrobeat, Hugh Masekela, Manu Dibango. Natürlich Fela Kuti. Auf der Basis urafrikanischer perkus-

The KutiMangoes: Haben eine ausgeprägte Vorliebe für Funk und Weltmusik 26 STADTBLATT 11.2018

bei näherem Hinschauen: Ausgenommen Sänger Patrik Kabré, der sporadisch zur Band stößt, stammen die Herren sämtlich aus Dänemark. Gründer der Formation sind der Saxofonist und Flötist Michael Blicher und Posaunist Gustav Rasmussen, wie ihre Kollegen gestandene Jazzmusiker mit einer ausgeprägten Vorliebe für Funk und Weltmusik. All das fließt auf ihren bislang zwei Alben vortrefflich zusammen. Darum sind die KutiMangoes auf Jazzfestivals ebenso zuhause wie in den Tanzclubs. Ihr Song „Fire“

vom Album „Afro-Fire“ war ein Radiohit und ist in jedem Konzert einer der Höhepunkte. Schon das Debüt „AfroFire“ machte das Sextett über Dänemarks Grenzen hinaus bekannt und brachte ihm Einladungen zu Konzerten rund um den Erdball ein. Selbst in eher Rock-orientiertem Umfeld traten sie auf, beim Reeperbahn-Festival, in Roskilde. Da fühlen sie sich gar nicht fremd, denn auch die seit je für Weltmusik offenen Robert Plant und Jimmy Page von Led Zeppelin zählen zu ihren Vorbildern. Plant und Page pilgerten weiland nach Marokko, die KutiMangoes nach Burkina Faso. Auf ihrem zweiten Album „Made in Africa“, in Titeln wie „Ouagadougou“, „Bamako by Bus“ oder „M‘ba“, treffen die Eindrücke der aus Europas Norden angereisten Musiker auf die Beiträge der einheimischen Musiker, regionale überlieferte Folklore vermengt sich mit modernem Jazz und Funk. „Dies ist einer der Gründe, warum wir uns in die afrikanische Musik verliebt haben: dass sie den Körper, das Herz und das Ohr zugleich anspricht“, lässt sich Band-Mitbegründer Gustav Rasmussen zitieren. Zugänglich sind die KutiMangoes übrigens auch und suchen nach ihren Konzerten oft noch das Gespräch mit den Besuchern. HARALD KELLER P 9.11., Münster, Hot Jazzclub P 10.11. Lagerhalle


FOTO: TOM VAN DER HEIDEN

The Movement: Spielen für die wachsende Generation politisch Kritischer

Noch einmal Grund zur Freude: Birth of Joy gehen auf Abschiedstour

Letzte Runde

Alles hinterfragen

Die Amsterdamer Band Birth of Joy geht auf finale Tour. Dafür bringen sie noch einmal ihren von den 70ern beeinflussten Stoner-Rock ins Rollen.

Beim Power-Trio The Movement geht es um Unterhaltung, Politik und nichts weniger als die Revolution.

e

lf Jahre und mehr als 1300 Konzerte, eine ungemein intensive Zeit, in der sich die Mitglieder mit ihrer ganzen Energie der Band hingeben, 24 Stunden am Tag und 350 Tage im Jahr. „Though being Birth of Joy also asks for full commitment. One marriage, one machine, one goal, one path.“ Doch mit diesem Ziel, mit dieser Hochzeit, ist es bald vorbei. Die Band hat beschlossen, aufzuhören und sich anderen Dingen zu widmen. Die Bandmitglieder wollen wissen, was es sonst noch Interessantes in ihrem Leben gibt. Vielleicht zusammen, vielleicht mit anderen, vielleicht in der Musik, vielleicht macht auch einer eine Kneipe auf. Man weiß es nicht. Vielleicht kommt man auch irgendwann als Birth of Joy zurück, Nichts ist sicher, außer, dass bald erstmal Schluss ist, denn Birth of Joy nur mit halber Kraft zu betreiben, kommt nicht infrage. Der letzte Gig findet im Januar in Amsterdam statt. Vorher kann man die niederländische Rockmaschine im Westwerk live erleben. Gegründet wurde Birth of Joy 2005 an der Herman-Brood-Akademie in Utrecht. 2010 nehmen sie ihre erste Plat-

te, „Make Things Happen“, im Eigenverlag auf. 2011 bekommen sie einen Plattenvertrag bei dem niederländischen Label Suburban Records, wo ihre Platte nochmal aufgelegt wird. Danach folgten sechs weitere Scheiben, die letzte im Frühjahr 2018. Sie selbst beschreiben ihre Musik als „Sixties on steroids“. Mit ihrer Besetzung (Schlagzeug, Gesang, Gitarre, Hammond Orgel) erinnern sie an die Doors, die in der Tat auch große Vorbilder sind. Auch stimmlich hört sich Sänger Kevin Stunnenberg stark nach Jim Morrison an. Abgesehen davon, dass es ja schon toll ist, wenn eine Classik Rock Band mal nicht nach Led Zeppelin klingt, braucht man bei Birth of Joy auch keine Angst haben, es mit reinem Epigonentum zu tun zu haben. Die Doors sind hier nur Inspiration. Birth of Joy haben einen deutlich eigenen Sound daraus gemacht, der eine gelungene Mischung von Psychedelic Rock, Blues und Garage ist. In den neueren Werken kommen dann auch noch Punk und Stoner Einflüsse dazu. Am besten kommt das Ganze natürlich live. RALF GOTTHARDT P 22.11., Westwerk

v

or kurzem spielte die Kopenhagener Band in Chemnitz und postete dazu ein symbolträchtiges Foto: The Movement vor dem „Karl-Marx-Nischel“, der zuletzt durch alle Medien ging. Lukas Scherfig (Gesang, Gitarre), Sebastian Page (Bass) und Philip Ingemann (Schlagzeug) sind allerdings keine Polit-Touristen, sondern beinharte Marxisten. Die Band wurde 2000 unter einer Maxime gegründet. Die lautet: „Hinterfrage alles!“. Nach zwei Alben und mehreren hundert Konzerten in Europa und Japan wurde The Movement zunächst auf Eis gelegt, Sänger und Gitarrist Scherfig veröffentlichte mit „Soul Vacation“ ein Solo-Album mit Bläsersektion. Seit 2010 gibt es wieder The Movement, wenn auch mit anderer Besetzung. Auf die EP „Still Living The Dream“ und das Album „Fools Like You“ folgte 2014 die aktuelle „Outrage EP“. Der Bandname ist bei einer solchen Gruppe natürlich zweideutig. Einerseits soll sich zu ihrer Musik bewegt werden, allerdings ohne die politische Bewegung zu vergessen. The

Movement beschreiben das anschaulich in einer komprimierten Streitschrift auf ihrer Homepage: „Es gibt eine neue, konstant wachsende Generation, die an politischen Fragen interessiert ist und ihre fundamentale Kritik und Ablehnung der globalen Effekte des Kapitalismus und seiner Mechanismen ausdrückt. Junge Leute suchen nach Wahrheit und Erleuchtung in Zeiten von Manipulation, Lügen und Dunkelheit.“ Und da kommt The Movement ins Spiel: „Diese Band ist all ihnen gewidmet. The Movement ist für euch gemacht.“ Obwohl es bei The Movement musikalisch unbestreitbar Punkelemente gibt, sind soundtechnisch und ästhetisch in erster Linie die Mod-Bewegung, The Jam, The Clash und The Who Vorbilder. In Deutschland hatten The Movement mit dem Ska-infizierten „Control Your Temper“ einigen Erfolg. „Ska ist für uns eigentlich ein abgeschlossenes Kapitel“, meint Scherfing. „Natürlich werden wir ein paar SkaSongs live spielen. Aber wir stehen noch mehr auf dieses Soul-Mod-Ding.“ Ansonsten rufen The Movement den Leuten zu: „Genießt die Musik laut, ohne euch schuldig zu fühlen. Ihr habt es verdient.“ Oder wie es in einem ihrer Songs heißt: „We got love/We got hope/We got Marx“. MALTE SCHIPPER P 22.11., Dirty & Dancing

Neumarkt 6, Osnabr ck (zwischen Gro§e Str. und Galeria Kaufhof) ÆMedia Parkplatz Markt, Belm Æ Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst ParkplatzPorta-Möbel, Wallenhorst Melle-Gerden: Æ Parkplatz E?Center Ibbenbüren: Æ Parkplatz Marktkauf

Wenn’s um die

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STADTBLATT 11.2018 27


konzerttipps

Gentleman

Mr. Irish Bastard

GARAGE PUNK Die New Yorker Underground-Legende kehrt zurück. Jon Spencer spielte mit Pussy Galore, Boss Hog, Heavy Trash und der Blues Explosion. Nun war die Zeit reif für sein erstes Solo-Album „Spencer Sings The Hits“. „Über das Album habe ich schon jahrelang nachgedacht“, sagt Spencer. „Es ist kein Sprung in neues, musikalisches Territorium. Es soll ein Motivationsschub für den Rock’n’Roll sein.“ Die Motivation kommt dabei aus dem Inneren: „Warum will jemand einen Song schreiben? Warum besteigt man einen Berg oder malt die Mona Lisa? Es ist etwas in einem, das versucht, herauszukommen.“ Bei der Livepräsentation wird er von den Musikern Bob Bert (ex-Sonic-Youth), Sam Coomes (Quasi, Heatmeister) und M.Sord begleitet. „Wir werden das ganze neue Album live raushauen“, kündigt Spencer an. „Dazu kommen ein paar Sachen meiner anderen Bands. Und vielleicht auch eine oder zwei supergeheime Coverversionen.“ P 7.11., Münster, Gleis 22

REGGAE Im Sommer des vergangenen Jahres veröffentlichte der übrigens in Osnabrück geborene, allerdings in Köln aufgewachsene Gentleman das Best-of-Album „The Selection“. Darauf kann man die 25jährige Karriere des Reggae-Künstlers nachvollziehen: Hits wie „Superior“ oder „Intoxication“, Kollabos mit Udo Lindenberg, den Beginnern, Patrice und vielen mehr. Live wird der „Sing meinen Song“-Juror von seiner Band The Evolution begleitet. P 3.11., Lingen, EmslandArena

IRISH FOLK PUNK Die Münsteraner Band spielte schon zwei Monaten nach Gründung im Vorprogramm der Levellers. Es folgten Auftritte mit Genre-Größen wie The Pogues und Fiddler’s Green. Allein 2017 spielten Mr. Irish Bastard unter anderem auf dem Wacken Festival und in China. Mit „The Desire For Revenge“ erscheint nun ein neues Album mit Geschichten über Underdogs und Gesetzlose. Live werden gern auch CoverVersionen angestimmt. P 3.11., Forum, Bielefeld

Kettcar

RotoR

Rock in der Region (Vorentscheide)

ROCK Nach dem Solo-Album „Konfetti“ von Sänger und Gitarrist Marcus Wienbusch erschien im letzten Jahr mit „Ich vs. Wir“ wieder ein Kettcar-Album. „,Ich‘ ist das Individuum, ‚Wir‘ die Gemeinschaft“, erklärt Wiebusch den Albumtitel. Überhaupt geht es auf „Ich vs. Wir“ um Ambivalenz statt Slogans. „Wir sind keine Parolenband“, meint Wiebusch. „Wir kommen mehr denn je übers Storytelling. Das ästhetische Konzept jenseits des Punk kickt uns nicht mehr.“ P 8.11., Lingen, EmslandArena

PROG STONER ROCK Das Trio kommt auf „20 Jahre RotoR“-Tour. Die Songs der Berliner sind vornehmlich instrumental gehalten. Allerdings gibt es ein Stück mit persischem Text. Musikalisch bewegen sich RotoR mit progressivem Einschlag zwischen Stoner Rock, Psychedelia und Indie Rock. So etwas wie King Crimson meets Monster Magnet. Die Bandmitglieder sind auch in anderen Projekten von Jazz über Demo bis Impro aktiv. Rare Guitar meint: „Geheimtipp!“ P 10.11., Münster, Rare Guitar

BAND CONTEST Auch in diesem Jahr gilt es, sich über die Vorentscheide für das große „Rock in der Region“-Finale im Dezember im Saal des Haus der Jugend zu qualifizieren. Zwei Neuigkeiten gibt es in diesem Jahr. Statt in Georgsmarienhütte findet ein Vorentscheid in Hagen statt. „Der Stockrock e.V., der auch das gleichnamige Festival organisiert, lässt einen Metal-lastigen Entscheid in der altehrwürdigen Gaststätte Stock steigen“, erklärt Marco Gaussmann vom Musikbüro Osnabrück. „Die alte Wanne in Georgsmarienhütte war dieses Jahr leider aufgrund geänderter Brandschutzbestimmungen nicht nutzbar.“ So steigen die Vorentscheide mit jeweils drei (statt sonst vier) Bands im TriO (10.11., Bad Essen), dem Westwerk (16.11.), der Alten Webschule (17.11., Bramsche) und in der Gaststätte Stock (24.11., Hagen). Die Bandbreite reicht von Singer-Songwriter über Metal bis Avantgarde Pop. Am 30.11. ist dann die Relegation mit allen Zweitplatzierten im Ostbunker. P 10.-30.11., u.a. Westwerk, Alte Webschule Bramsche

Ghost Note

Anastacia

Ivy Flindt

Curse

FUSION Der Schlagzeuger Robert Sout Searight und der Perkussionist Nate Werth spielen beim bekannten Fusion-Kollektiv Snark Puppy. Bei Ghost Note gesellen sich zu ihnen vier weitere Musiker, die unter anderem schon mit Prince, Snoop Dogg, Justin Timberlake und Erykah Badu gespielt haben. Mit ihrem zweiten Album „Swagism“, auf dem es Fusion, Afrobeat, HipHop und mehr zu hören gibt, kommen Ghost Note erstmalig nach Deutschland. P 15.11., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

POP Im Frühjahr sorgte die Sängerin bereits für ausverkaufte Häuser. Nun wird die „Evolution“-Tour von Anastacia fortgeführt. Neben Songs vom aktuellen Album wird Anastacia auch Hits wie „I’m Outta Love“, „Paid My Dues“, „One Day In Your Life“ oder „Left Outside Alone“ performen. Auf den neuen Songs beschäftigt sich die US-Amerikanerin unter anderem mit dem Thema Brustkrebs. „Ich bevorzuge Lieder, die zugleich stark und zerbrechlich sind“, sagt sie. P 17.11., Lingen, EmslandArena

INDIE POP Cate Martin (Gesang) und Micha Holland (Gitarre) lernten sich auf der Hochschule für Musik und Theater Hamburg kennen. Über die Klassik näherten sich beide dem Pop an. Im August erschien das Ivy Flindt-Debüt „In Every Move,“ das vom schwedischen Produzenten Per Sundig (The Cardigans) aufgenommen wurde. Der ist vom Indie Pop aus der Richtung Lana Del Rey oder Rilo Kiley sehr angetan: „Es ist sehr charmant. Das perfekte Debüt.“ P 22.11., Münster, Hot Jazz Club

HIPHOP Bereits vor 18 Jahren verbreitete Curse auf seinem Debüt „Feuerwasser“ die „Zehn Rap Gesetze“. „Die Farbe von Wasser“ ist mittlerweile das siebte Album des 40jährigen, der mittlerweile auch als systemischer Coach arbeitet. „Schon die ersten Songs, die als ich Teenager geschrieben habe, handelten von Selbstfindung und Glaube“, sagt Curse. „Die Leute, die meine Musik seit 20 Jahren hören, werden sich denken, das ist Curse, wie wir ihn kennen.“ P 24.11., Lingen, Alter Schlachthof

FOTO: PETER HÖNNEMANN

Jon Spencer

28 STADTBLATT 11.2018


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Die grĂśĂ&#x;te Musikmesse Norddeutschlands

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FOTO: TOSHIO WATANABE

events FOTO: MARIO SCHWEGMANN

nachtaktiv Abtanzen im November

Clubchef Ennix am DJ-Pult des Holy Poly: Von hier aus werden die Gäste geflasht

Outrage Coda – der Thriller läuft im Haus der Jugend

Mit Sushi-Bar

Seit zwei Jahren gibt es jetzt das Holy Poly. Der Club in der Dammstraße ist dank Gast-DJs wie Moguai oder Westbam sowie heißer lokaler DJs zum Elektronik-Hotspot geworden.

a

nfang Oktober war DJ-Legende Moguai im Holy Poly, um den Club zu rocken. Der Mann hat für die Sugababes produziert und jettet als DJ rund um den Globus. Auch wenn er alles gesehen hat – das Holy hat in beeindruckt. „Moguai war total begeistert von der Stimmung und unserer Anlage“, so Clubchef Marcel Schiering, besser bekannt unter seinem DJ-Namen Ennix. „Unsere Anlage drückt richtig gut, meinte er.“ Auch Westbam, Timo Maas, Karotte und weitere Top-DJs waren schon zu Gast in dem kleinen, charmanten Club an der Dammstraße, keine 100 Meter vom Zauber von OS entfernt. „Es spricht sich rum, dass hier was geht“, sagt Ennix. Im Holy Poly läuft am Freitag Techno, am Samstag House, die Stimmung gilt als besonders

gut. „Zu uns kommen Leute, die richtig Bock auf elektronische Musik haben.“ Für Einsteiger empfehlen sich die Classic-House-Abende mit Tracks von Cassius oder Hits wie „Music Sounds Better With You“. Marcel „Ennix“ Schiering hat langjährige Erfahrung als Clubmacher, angefangen mit den legendären „Audioblast“-Partys in den 90ern über das Impuls bis zum Stellwerk, wo Robin Schulz aufgelegt hat, bevor er Weltstar wurde. Mit dem Holy Poly mischt Ennix jetzt die Elektro-Szene der Stadt auf. Dazu gehört auch, lokale DJs wie Sœren Fischer als Resident anzuheuern. Und natürlich legt Ennix mehrmals im Monat selbst auf. Nach dem Motto eines Flyers, der im Club in der Nähe des DJ-Pults hängt: „Weniger stehen, mehr tanzen.“ MARS

Andrew Meller Der aus Belgrad stammende DJ und Produzent ist gerade der Mann der Stunde. Andrew Meller verpasst bekannten Dance-Klassikern wie Faithless’ „Insomnia“ oder Hits von Daft Punk einen geilen Techno- oder House-Überzug. Sein Remix von Underworlds „Born Slippy“ war im Frühjahr die weltweite Nr. 1 der angesagten Elektro-Website Beatport. Sogar DJ-Stars wie Carl Cox haben den Track in Ibizas Mega-Clubs gespielt. Ein weiterer Hit von ihm, „Godfather’s Dance“, ist ebenfalls eine Rakete, die Maßstäbe setzt in Bereich der Modernen Elektronischen Musik. Live mixt er House, Deep House, Tech House und Techno und probiert an den Reglern gerne etwa aus. Sein Credo: „So viel Energie, wie Du gibst, so viel bekommt Du auch zurück.“ P 10.11., Holy Poly 30 STADTBLATT 11.2018

FOTO: MFM BOOKING

dj des monats

Das Festival des neuen japanischen Films zeigt viele Facetten einer fremden Kultur. Besucher können sich auch auf ein leckeres Frühstück, Sushi und Manga-Zeichnen freuen.

v

or nunmehr zwei Jahrzehnten stellten die Festivalgründer Gunnar Kählke und Elvan Kivilcim fest, dass es sehr viele tolle und aktuelle japanische Filme gibt, die in Osnabrück gar nicht gezeigt werden. Kurzerhand beschlossen sie, das zu ändern, gründeten einen Verein, und bald konnte das erste Festival des neuen japanischen Films stattfinden. An dem Konzept hat sich auch bei der 11. Auflage wenig geändert: Aktuelle, maximal wenige Jahre alte Filme der verschiedensten Genres werden gezeigt, von Anime über Drama und Komödie bis hin zu (erstmalig) auch zwei Dokumentationen ist alles vertreten. Beliebtes Highlight wird wieder der Film zum Frühstück sein; zu „Tremble All You Want“ können sich die Besucher am Sonntag im Haus der Jugend ein leckeres Buffet schmecken lassen. Dieser Programmpunkt kommt so gut an, dass inzwischen auch in den Jahren, in denen es kein japanisches Filmfest gibt, ein Film zum Frühstück angeboten wird. Parallel zu den Filmen wird auch wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten, das zum Ziel hat, Neugierigen die japanische Kultur näher zu bringen. Kalligrafie gehört ebenso dazu wie Origami, eine Sushi-Bar oder der Workshop im Manga-Zeichnen, den Astrid Heuter bereits zum zweiten Mal leitet. Sie selber ist, wie sie sagt, mit Bezug zu Japan aufgewachsen. Schon als Kind war sie von Animes und Pokemon begeistert, begann die Spiele zu spielen und Mangas erst zu lesen und dann selbst zu zeichnen. An der

Uni belegte sie dann einen Sprachkurs in Japanisch. In der mündlichen Prüfung wurde sie ganz spontan für das Filmfest angeworben, denn ihre Prüferin war Yuka Binder-Ojima, die sich schon länger dort engagiert hatte und auch in diesem Jahr die anderen Workshops leitet. Den Workshop Manga-Zeichnen gestaltet sie so, dass Interessierte der unterschiedlichsten Stile etwas davon haben, sagt sie. Doch am Wichtigsten ist – wie überall auf dem Festival – etwas Anderes, wie Astrid Heuter meint: „Das Zusammensein mit Gleichgesinnten und der Austausch über Japan stehen im Vordergrund.“ Für sie sind sowohl die Mangas als auch die Filme Japans ein toller Ansatzpunkt, um die Kultur dieses Landes kennenzulernen. „Die Sprache ist viel bildlicher als bei uns, der Fokus liegt auf ganz anderen Dingen“. NINA BARTHOLOMAEUS

P 30.10.-4-.11., Haus der Jugend, FOTO: REBECCA BRASSE

Weniger stehen, mehr tanzen

Festival-Mitglied Astrid Heuer gibt einen Manga-Workshop


Damit es rockt

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Im November wird das beschauliche Laggenbeck im Tecklenburger Land für drei Tage zum Nabel der Musikbranche. Alle Hersteller und Vertriebe, die in dieser Branche Rang und Namen haben, versammeln sich in den Messezelten von Musik Produktiv, um jedem Interessierten die Neuigkeiten aus dem Angebot an Musikinstrumenten und Zubehör, PA- und Lichtanlagen sowie Recording- und DJ-Equipment zu präsentieren. Die Ausstellung und die gleichzeitig stattfindenden Live-Acts mit Musikern aus aller Welt machen die Musik Produktiv Messe zu einem besonderen Erlebnis mit Festivalcharakter. Tipp: Im Rahmen der Messe wird auch die exklusive Gitarrenausstellung „Boutique Guitar Showcase“ zu sehen sein. P 9.-11.11., Ibbenbüren/Laggenbeck, Musik Produktiv

01 NOV

SOPHIE HUNGER

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02 NOV

DAS PACK

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04 NOV

DÉSIRÉE NICK

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08 NOV BLOCKFLÖTE

DES TODES

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09 NOV

KARIES

Mund auf

.

Mal schräg – mal klassisch: Chorgesang von Jazz und Pop, von Renaissance bis zur Moderne bietet das mundART-Chorfestival am Piesberg. Freie Chöre aus der Region begeistern jedes Jahr mit ihrer vielfältigen Stimmkunst. Am Freitag treten folgende Chöre auf: Deutsch Französischer Chor Osnabrück, Chornetto Kirsch, JazzWeDo, Pocodela Musica, Roter Akkord, Taktlos. Am Samstag singen: Chorflakes, Ganz-klar-Acht, Frauensprechchor SPRACHVOLL und der Stimmt so Tontauben ProjektChor des Gesellschaftshauses. P 9.+ 10.11., Piesberger Gesellschaftshaus

KLEINE FREIHEIT • € 12 (+ GEB.)

11 NOV

RENÉ MARIK

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NAGELSCHMIDT

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NATIONAL MUSIC

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15 NOV

THE SHEEPDOGS

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Zocken erwünscht

.

Bereits zum 25. Mal findet „Bramsche spielt“ statt, eine Spielemesse für Brett- und Gesellschaftsspiele. Für Kinder und die ganze Familie. Die Spiele werden, wie gewohnt, von Spielwaren Twenhäfel zur Verfügung gestellt und von überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitern vorgestellt, und zwar nach dem Prinzip „Platz nehmen – kurz zuhören – gemeinsam spielen“. Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom Frauentreff mit Kaffee, Getränken und selbstgebackenem Kuchen zu günstigen Preisen. Tipp: Aus Anlass des Jubiläums findet in diesem Jahr eine Verlosung mit tollen Preisen statt. P 11.11., Bramsche, Aula der Meyerhofschule

23 NOV

BRETT

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30 NOV

TORSTEN STRÄTER

EMSLANDARENA (LIN) • € 25 (+ GEB.)

30 NOV

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01 DEZ

BELGRAD

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13 DEZ THE INTER-

GALACTIC LOVERS

FOTO: SWAANTJE HEHMANN

KLEINE FREIHEIT (OS) • € 16 (+ GEB.)

Zusammen tanzen

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Staunen und erleben, miteinander reden, selber tanzen – unter diesem Motto finden in diesem Jahr wieder Inklusive Aktionstage mit Musik und Tanz statt, veranstaltet von der Initiative JellyArt der Lagerhalle und der Elementaren Musikpädagogik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück (IfM). Es gibt u.a. Auftritte von professionellen Tänzerinnen und Tänzern mit Behinderung, die als solche gleichberechtigt mit allen anderen Tänzerinnen und Tänzern auf den Bühnen stehen. So wird etwa das Ensemble tanzbar bremen am 17.11. um 18 Uhr als besonderes Beispiel von Inklusivem Tanz zu sehen sein. Seit über zehn Jahren besteht dieses Projekt, in dem Ausbildungsmöglichkeiten und feste Stellen für Menschen mit Beeinträchtigungen geschaffen werden. Zu sehen sein wird das Stück „#B_Kiste“ mit dem Duo Adriana Könemann und Dario Redecker. Ein weiterer Tipp: Der Tanzworkshop „selber tanzen“ für Menschen mit und ohne Behinderung (17.11., 10-13 Uhr). P 16.+17.11., Schlossaula der Universität Osnabrück

14 DEZ

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29 JAN

THE ANGELCYS

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21 FEB

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02 MRZ

ADAM ANGST

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11–13 APR 2019

POPSALON 9

DAS CLUBFESTIVAL IN OSNABRÜCK MIT: KAKKMADDAFAKKA, LEONIDEN, DIE SAUNA, ILGEN-NUR UVM.

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STADTBLATT 11.2018 31


bühne

Das komplette Gruselkabinett Oliver Meskendahl und Thomas Kienast liefern in „Das Geheimnis der Irma Vep“ eine brillante Zwei-Mann-Show ab

n

ach Komödie sieht die Bühne von „Das Geheimnis der Irma Vep“ nicht gerade aus. Der viktorianisch anmutende Salon ist in einem dunklen Grau-Grün gehalten, aus einem über dem Kamin hängenden Portrait blickt die Titelfigur, die verstorbene Lady Irma Hillcrest, düster ins Publikum. Auch die Kostüme passen in dieses Ambiente, doch ganz so schaurig wird es dann doch nicht. Denn das „Geheimnis“ ist ein echt irres Stück Theater: Acht Rollen, aber nur zwei Schauspieler, die sich dafür 40 Mal umziehen müssen, fast 100 Auf- und Abgänge in gut anderthalb Stunden. Und das alles ohne Pause. Klingt nach Vollgas, und das ist es auch. Schon nach wenigen Minuten haben Oliver Meskendahl und Thomas Kienast das Publikum auf ihrer Seite, heimsen die ersten Lacher ein. Denn „Das Geheimnis der Irma Vep“ kommt zwar düster daher, ist aber eine Komödie. Genauer gesagt: Eine Satire, die gleich eine ganze Reihe von Theater-, Literatur- und Filmgenres aufs Korn nimmt. Hier wird alles durch den Kakao gezogen, das irgendwie mit viktorianischen Grusel zu tun hat: so dürfen weder Werwölfe noch Vampire oder Mu-

mien fehlen. Die Handlung liegt irgendwo zwischen „Rebecca“, „Tanz der Vampire“ und „Sturmhöhe“. Aber so genau kann man das gar nicht sagen, denn die einzelnen Szenen folgen so schnell aufeinander, dass man Mühe hat, jede Anspielung als solche zu erkennen, geschweige denn der Handlung zu folgen. Die ist aber sowieso Nebensache. Neben den beiden Schauspielern stehen hier die Effekte im Vordergrund. Das gesamte Repertoire des Schauergenres wird aufgefahren: quietschende Türen, ein kalter Luftzug, erlöschende Kerzen und unheimlich dreinblickende Portraits werden mit allen Mitteln der Schauspielkunst in Szene gesetzt. Weit aufgerissene Augen und Münder, vieldeutige Blicke und teils markerschütternde Schreie lassen auch das Publikum kaum zur Ruhe kommen. Manch ein furchtsamer Zuschauer zuckt bei den unerwarteten Schüssen oder Donnerschlägen unwillkürlich zusammen. Einen wahren Kraftakt liefern die Darsteller dabei ab. Nicht nur muss jeder von ihnen mehrere Rollen verkörpern, diese sind auch noch so unterschiedlich, dass man sich fragt, wie das zu machen ist, ohne schizophren zu werden. So spielt Thomas Kienast

einerseits die undurchsichtige Haushälterin Jane Twisden, die im schwarzen Dienstbotenkleid gehorsam ihren Dienst tut und dabei immer wieder seltsame Andeutungen macht; im nächsten Moment steht er als Lord Edgar Hillcrest auf der Bühne, der – ganz Klischee – die Ängste seiner neuen Gattin als Unfug abtut und lieber in Ägypten Mumien ausgräbt, als seine Ehe zu retten. Oliver Meskendahl verwandelt sich vom einbeinigen Stallburschen Nicodemus Underwood in die „bezaubernde“ ehemalige Schauspielerin Lady Enid Hillcrest, mimt aber auch einen ägyptischen Fremdenführer und eine von den Toten auferstandene Mumie. Eine Pause hat während der gesamten Vorstellung keiner der beiden. Während des Kostümwechsels geht der Dialog im Off weiter, der eine fungiert als Stichwortgeber für den anderen – muss dabei aber immer die gerade pas-

sende Stimme wählen. Eine großartige Leistung. Dass da mal eine Perücke falsch herum auf dem Kopf landet, der Reißverschluss an Kleid oder Stiefel nicht ganz zugezogen wird, oder das Echo sich – anders als geplant – nicht nur im langen Gang des Grabmals ausbreitet: geschenkt. Eigentlich tragen diese Kleinigkeiten noch zum Spaß bei, den das „Geheimnis“ macht, denn das Stück nimmt sich selbst nicht ernst, warum also sollten Darsteller oder Publikum das tun? Allein ganz am Ende, nachdem das Geheimnis gelüftet wurde, wird es etwas ruhiger, das fast harmonische Ende gibt einem die Chance, kurz durchzuatmen – bevor Darsteller und Team sich ihren wohlverdienten, ausgiebigen Applaus abholen. NINA BARTHOLOMAEUS

P 2., 3., 6., 13., 15., 16., 21., 22., 30.11., emma-theater

FOTO: UWE LEWANDOWSKI

Quietschende Tür, kalter Luftzug, erlöschende Kerze: In „Das Gemeimnis der Irma Vep“ werden alle Register gezogen

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FOTO: UWE LEWANDOWSKI

FOTO: KERSTIN SCHOMBURG

sehenswert

Beethovens Neunte

Beethovens Neunte

Wenn René Marik in seine Figurenwelt eintaucht, wird es schräg: „Jemand ze Hage?“

Rapante, Rapante! Froschn und Maulwurfn im Einst und Jetzt: René Marik versammelt seine Gemeinde „Ze Hage!“

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s gibt ja Leute, die verstehen das alles nicht, das mit dem Maulwurfn und seinem Sprachproblem. Warum Maulwurfn Rapante statt Rapunzel sagt – zu einer Barbie („de Barbe“), die ihn ziemlich links liegenlässt. Das bei ihm „Jemand ze Hage?“ nichts anderes bedeutet als „Jemand zu Hause?“ Es gibt Leute, die verstehen das ganze schräge Puppen-Universum des René Marik nicht, der sich gottlob schon vor Jahren von seinem Abschied verabschiedet hat. Der Frosch ist also wieder da, alias Falkenhorst („Froschn“), Eisbär Kalle, der sich schonmal leckt, wo man, also, wenn man, naja ... Und wenn Maulwurfn dann irrtümlich statt in Malle in Afghanistan landet und da zum Stirnband-Rambo wird, Papp-Kalaschnikow inklusive, werfen sie endgültig das Handtuch. Aber macht nichts. Marik, der vieles ist, nicht nur genialer Puppenspieler, ist eben nicht für jeden was. „Ze Hage!“ heißt sein Programm, was irgendwie logisch ist und auch ziemlich mehrdeutig, denn viele der Bühnen, auf die er mit ihm kommt, kennt er natürlich seit Jahren. Ein paar Puppen also, ein paar Requisiten, ein Mikro, ab und zu ein bisschen Musik: Comedy könnte man

nennen, was dabei herauskommt. Meist liebevoll, aber manchmal auch ziemlich bitterböse. Aus Maulwurfn wird Supermaulwurfn, mit rotem Cape. Manchmal taucht auch Mariks Kopf über die Bühnenkante hoch. Nach seinem Abschied hat Marik, wie schon zu Beginn seiner Bühnenzeit, Theater gespielt. Er hat gefilmt und geschrieben, er war als Dozent unterwegs, als Musiker. Aber es hat ihn einfach nicht gehalten, und das ist gut so. Es fehlte etwas, so ganz ohne Puppen. Was nicht fehlte, zwischendrin: Leute, von denen bestimmt viele nicht wissen, warum sie „Autschn!“ sagen oder „Tschüssn!“ Sie tun es eben. Weil es viele tun. Aber ohne Mariks Maulwurfn wäre das alles nicht passiert. Und wer jetzt sagt, dass man sich über Sprachfehler nicht lustig macht, hat natürlich Recht, im Prinzip, einerseits. Andererseits ist da natürlich das WIE. Und das das zählt auch. In Mariks Fall für Marik. Sehr. Maulwurfn sei „längst eine feste Größe des kulturellen Kanons“ sagt Marik, „und damit kaum wegzudenken von den deutschsprachigen Bühnen“. Er sagt es augenzwinkernd. Aber es ist trotzdem wahr. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 11.11., OsnabrückHalle

Der brave Soldat Schwejk

TANZTHEATER Ja, die 9. Sinfonie, inklusive Chor „An die Freude“ nach Schiller. Hat jeder schon mal gehört. Auch, wer nicht unbedingt auf Klassik steht. Utopie der Menschlichkeit, der Brüderlichkeit, und so. Und nun ist Mauro de Candia, Tanztheaterchef des Theaters Osnabrück, also in einen „choreografisch-tänzerischen Dialog“ damit getreten. Allerdings ist bei ihm nicht die orchestrale Monumentalversion zu hören, sondern die Klavier-Transkription von Franz Liszt. Zudem nimmt De Candia Bezug auf das Werk des Bildkünstlers Rudolf Englert – dessen spiralförmige Mal-Dynamiken werHPS den bei ihm zur echten Bewegung. P 1.11., Theater am Domhof

Der brave Soldat Schwejk SCHAUSPIEL Ob er nun wirklich brav ist, ein Soldat, der sich vor dem Kriegseinsatz drückt? Kommt natürlich auf die Perspektive an ... An Schwejk, Jaroslav Hašeks antimilitaristischem Schelm, der gar nicht so naiv ist wie er scheint, zeigen sich die Absurditäten des Ersten Weltkriegs jedenfalls wie unter einem Mikroskop. Dass er uns gerade jetzt in Osnabrück zeigt, wie man einen Krieg überlebt, ist sinnreich: Im November 2018 ist das Ende des Ersten Weltkriegs genau 100 Jahre her. Und immerhin war Osnabrück die Geburtsstadt Erich Maria Remarques, der „Im Westen nichts Neues“ schrieb. HPS

Perplex SCHAUSPIEL Wer hier wer ist, und warum? In Marius von Mayenburgs ziemlich bösem Verwirrspiel ist das oft nicht klar. Selbst den Handelnden nicht, daher ja auch der Titel. Ein Paar kommt aus dem Urlaub zurück, doch das Gewohnte, in das es zurückkehren will, ist plötzlich so fremd wie das Fremde, in dem es gerade war. Was nun? Tja... Das Ergebnis ist, erfahren wir, „philosophisch, absurd und durchgeknallt – ach ja, und am Ende wird gesungen“. Das wollen wir uns doch nicht entgehen lassen! Es geht um die Welt. Und um das Theater. Und darum, dass beides eine ganz eigene Wirklichkeit darstellt. Und die Elchmütze ist auch nicht einfach ohne Grund zu sehen. Wer mehr wisHPS sen will: Hingehen! P 3., 4., 23., 24.11., Erstes unordentliches Zimmertheater

Modern Dance klass. Ballett Lindy Hop

P 6., 14., 15., 20., 23., 25., 30.11., Theater am Domhof

Loriot SCHAUSPIEL Untertitel des Stücks des Amateurtheaters „Die Märchenhaften“: „Feierabend und andere dramatische Geschichten“. In der Regie von Anja Mewes ist eine Hommage an Vicco von Bülow zu sehen. Das Versprechen: „Situationskomik pur, Sonderbares und schräge Ticks, die einen irgendwie an irgendwen erinnern.“ Ein Abend also, nach dem man sich wieder daran erinnert, was das Jodeldiplom war oder der Kosakenzipfel. Und an legendäre Sätze wie „Früher war mehr Lametta!“ und „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti HPS sonst nur saugen kann.“ P 23., 24.11., Piesberger Gesellschaftshaus

Modern Jazz für Einsteiger

Jazz Dance Stepp HipHop

Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 11.2018 33


kunst

Nicht zum Wohlgefallen

sehenswert

Bernhardine Bahri „SUMMA FOLIA“ heißt diese CollagenSchau, die fotografische Vorbilder nachbaut, Aufnahmen realer Ereignisse und Orte, die sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Und dabei kommt Bahris „umfassende Materialsammlung aus Zigarrenbanderolen, glänzenden Pralinenfolien, Pappen, Kartons, Tapetenresten, Geschenkpapieren u.v.m.“ zum Einsatz, „die sie wie eine Farbpalette einsetzt“. Genauso spannend wie das eigentliche Motiv: die Werkstoffe in ihren neuen Sinnzusammenhängen. P bis 3.11., Kunst-Quartier des BBK

Sabine Endres Agii Gosse Daniel Craig (alias Bond, James Bond, und so weiter) mit Hund (oder umgekehrt), Günter Netzer in sowas wie einer Denkerpose? In der Gemeinschaftsschau von Sabine Endres und Agii Gosse, beide aus Köln, sind die Motive teils sehr populär. Aber eben auch nur teils. Das geht dann von der informellen, abstrakten Malerei bis zu Installationen aus Holz und Draht. Und Pop-Art natürlich, als Gemälde, als Papiercollage, plus Fotografie. P 4.11. bis 14.1.2019, Galerie KunstGenuss

Junge Plastik Silikon mit Garn, Glas mit Messing? In den Arbeiten, die Künstler wie Frank Gillich, Werner Kavermann und David Rauer hier zeigen, kommen teils sehr ungewöhnliche Werkstoffe zum Tragen. Und bevor Fragen kommen: Nein, der Ausstellungstitel bezieht sich nicht auf das Alter der Künstler, sondern auf die Entstehungszeit der Arbeiten: 2014 bis 2018. 17 Künstler aus der Osnabrücker Region. P 18.11. bis 9.1.2019, skulptur-galerie HPS

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Es ist eines der Zauberworte der zeitgenössischen Kunst: Intervention. Was die „Tangency“-„Stadtverortungen“ Ende September am Neumarkt anstießen, findet jetzt Niederschlag im Kunstraum hase29.

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bgasgestank, Baugruben, Verkehrslärm, verdreckte Fassaden maroder Abbruchhäuser: Es gibt keinen Ort in der Stadt, der weniger zum Verweilen einlädt als der Neumarkt. Folgerichtig also, dass „Stadtverortungen“, die nach Rosenplatz (2012) und Hasestraße (2015) dritte Ausgabe von „Tangency“, mit ihren Kunst-Interventionen Ende September in genau diese Problemzone vorgestoßen ist. Denn, so Mit-Kuratorin Elisabeth Lumme: „Gerade ein abweisender, von Hektik geprägter Stadtraum wie dieser braucht neue Sichtweisen, neue Impulse zur Kommunikation.“ Sicher, „so urban!“, der Indoor-Nachklang der acht Ourdoor-Septembertage, an denen der Neumarkt für die acht „Tangency“-Künstler zum Erkundungs- und Experimentierfeld wurde, Interaktion mit Passanten programmatisch inklusive, lässt nur ansatzweise erahnen, wie es war, als dort Elisabeth Windischs 9 m lange, bis zu 3 m hohe Sperr-Riegel-Skulptur aus Sicherheitsbaken entstand, als dort Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov ihre zackenhaften Bandmuster in Absperrgitter flochten, für ein „kodiertes Signalbild“ des hässlichsten Platzes der Stadt, als dort Diana Sirianni in ihren realitätsverdoppelnden Fotocollagen nicht zuletzt sich selbst an ein schrottreifes Rolltor geklebt hat, das, wenn alles gutgeht, bald dem Abrissbagger zum Opfer fällt. Andererseits zeigt „so urban!“ auch Arbeiten, die erst nach dem Neumarkt entstanden, eigens für die Galerie: Clemens Behrs durch Neonröhren beleuchtete Metallprofil-Skulptur etwa – was Behr auf dem Neumarkt gestaltet hatte, fiel Bauarbeitern zum Opfer oder hätte den Transport nicht überstanden. Und „so urban!“ zeigt Ergebnisse, für die auf dem Neumarkt lediglich das Rohmaterial entstand. Ein Video von Jakob&Manila zum Beispiel, ein Reenactment der O-Töne von Passanten, die dem Osnabrücker Künstlerpaar nach einem Rundgang mit einer rosaroten WeichzeichnerBrille Eindrücke zu Protokoll gaben: Zu Louis Armstrongs „It's A Wonderful World“ ist sekundenkurz so etwas wie ein norwegischer Fjord zu sehen, eine Imbissbude, eine Regenpfütze, der Umriss eines Toten ...

Wandelnder Baum auf einem Platz der Naturzerstörung: Aktivist der „Linking Moments“-Performance von Stella Geppert vor dem Landgericht Auch die Videosequenzen der choreografischen Vermessungsperformance von Stella Geppert brauchen die Stille des Galerieraums, um zu wirken. Sie halten die wohl herausforderndste Arbeit der 2018er-Ausgabe von „Tangency“ fest: „Linking Moments“. Aktivisten standen dafür, in Handzeichenferne, auf den höchsten Häusern rund um den Platz, später dann, in Augenkontaktnähe, unten am Boden, als Dreieck, blaugekleidet, auf der Suche nach Blickachsen, und am Ende war zwischen ihnen ein „Punkt emotionaler Dichte“ eingemessen. Dazu waren, als Kommentar zur Naturzerstörung hier auf dem Platz, wandelnde Bäume unterwegs. Gepperts Performance war es dann auch, die zu einer der folgenschwersten Irritationen der Interventionswoche führte: „Passanten haben bei der Polizei angerufen“, erzählt Lumme, „weil sie dachten, da stehen Selbstmörder auf den Häusern“. Ohnehin hatte es das „Tangency“-Team nicht leicht. „Das war eine ungeheure Logistik. Hunderte Beteiligte! Die Baufirmen, mit denen wir abstimmen mussten, was wir hier tun. Die Geschäfte, deren Straßenraum wir brauchten, und die oft erst abgewehrt haben, weil sie das ganze Neumarkt-Chaos ohnehin schon genug nervt ...“ Aber es gelang. Und das überträgt sich in die Galerie. Jakob&Manila le-

gen rosarote Brillen aus, zum Selbstversuch. Ein paar von Windischs Baubakenfüßen stapeln sich an der Wand. Neumarkt-T-Shirts hängen auf einem Kleiderständer, mit Stills aus Siriannis Videodokumentation; für 12 Euro kann man eins mitnehmen. Die Weidengeflechte sind zu sehen, in denen Aktivisten als Bäume unterwegs waren. Und zwischen originalen Osnabrücker Grußpostkarten hängt eine FakeKarte an der Wand, die den Neumarkt in all seiner Problembelastetheit zeigt – in manchen Postkartenständer der Altstadt hat Windisch sie mit hineingemogelt, als Guerillaktion. Aber es wäre besser gewesen, sich auf Reminiszenzen auf die Hit-andrun-Aktionen am Neumarkt zu beschränken. Skizzen aus der tschetschenischen Hauptstadt Grosny? Fliesen, geklebt auf Holzplatten? Sie sind nur Füllsel. Wo sie hängen, wäre die Wand besser weiß geblieben. Lumme: „Uns ging es nicht um ästhetisches Wohlgefallen. Wir wollten gewohnte Bewegungsmuster und Blickrichtungen unterbrechen, Kommunikation initiieren.“ Das ist gelungen: Werke in Baustellenoptik reagieren auf Baustellen; die Kunst erobert, stellvertretend für uns alle, kritisch einen Ort zurück, an dem nur noch der Konsum zählt. Treffer! HARFF-PETER SCHÖNHERR

P bis 17.11., Kunstraum hase29


kunst und ausstellungen Rulle ist ja ein Wallfahrtsort. Um das Blutwunder geht es hier, die Legende vom heilenden Wasser aus dem Marienbrunnen ... Ein guter Ort für Manfred Heinzes collagenartige, teils monumentale Arbeiten über Tod, Wunder und Glauben, in denen sich „gegenständliche und abstrakte Bildelemente zu einer Erzählung von Ruller Geschichte“ mischen. Heiligbilder, Hostien, Pilger ... Heinze versucht sich an einem „abwechslungsreichen Vermächtnis“ des Wallenhorster Ortsteils. Ruller Haus, Wallenhorst

Nein, was Ellen Kesten, Gisela Knopff-Fäustlin und Silvia Zschockelt in „Paradise lost?“ zeigen, hat nichts mit John Miltons epischem Höllensturz-Gedicht von 1667 zu tun. Oder doch? Und es scheint noch Hoffnung zu geben, denn es steht ein Fragezeichen dran. Obwohl du eher an Screenshots aus Endzeit-Computergames wie „Crysis“ oder „The Last Of US“ denkst. Alten Posthalterei, Melle

Kreaturen nach Maß? In dieser Ausstellung machen sich Designer Gedanken, ob der Mensch noch Grenzen kennt, wenn er sich das Tier untertan macht – als Nahrungsmittel, als Jagdtrophäe, als wissenschaftliches Versuchsobjekt, als Organbank ... Das reicht vom Produkt fürs Tier bis zu der herausfordernden Frage, ob das Tier nicht eigentlich schon längst als Lebewesen ersetzbar ist. Marta, Herford

OSNABRÜCK Altstadt. „Lichte Momente“, ab 30.11. BBK-Kunstquartier. Bernhardine Bahri: „Summa folia“, Collagen, bis 3.11. DBU, ZUK. „MenschenWelt“, Ausstellung zur nachhaltigen Entwicklung „innerhalb planetarer Leitplanken“, bis Ende 2019 Diözesanmuseum. „Vom Dachboden ins rechte Licht gerückt. 100 Jahre Diözesanmuseum Osnabrück“, bis 11.11. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Plakatausstellung von Amnesty International „Für eine Welt ohne Todesstrafe“, bis 13.1.2019 Galerie KunstGenuss. Sabine Endres und Agii Gosse, Malerei und Objektkunst, 4.11. bis 14.1.2019 Galerie Stichpunkt. „Bluejeans – die Revoluzzerhose der 68er?“, bis 25.11. Hochschule Osnabrück, Caprivistraße 30a. „Ach, so ist das!?“ – Poster-Ausstellung zu geschlechtlich-identitärer sowie sexueller Vielfalt, bis 6.11. Joducus. „Stil.Bruch.Stück.“ bis 4.11. Kath. Familien-Bildungsstätte. „Tanzende Striche und Farbentanz“, Malereien und Zeichnungen von Gudrun Schmiesing, bis 7.11. Klinik für Innere Medizin des Marienhospitals Osnabrück der Niels-Stensen-Kliniken. Lara Girotto, bis 30.11. Kreishaus. „Zeitreise“ – 100 Jahre Thomas A. Krüger, bis 20.11.; „Lebendige Gewässer“, bis 14.11.; Sieglinde Hofmann, Bilder, bis 31.10.

Kunsthalle Osnabrück. William Engelen: Partituren für Osnabrück, 4.11. bis 20.1.2019 Kunstraum hase29. „So urban! Kunst und Stadtverortung“, bis 17.11. Lutherhaus. 13 Studierende des Faches Kunst der Universität Osnabrück stellen ihre künstlerischen Ergebnisse des letzten Sommersemesters zu dem Thema „Durch/Blick“ vor, ab 8.11. Museumsquartier/Felix-Nussbaum-Haus. „Kein Ort Zuhause“, Werke von Yury Kharchenko, bis 18.11.; Villa Schlikker. Marikke Heinz-Hoek: „Es wird gewesen sein“, bis 13.1.2019; Kulturgeschichtliches Museum. „Kunstpreis Osnabrück 2018“, bis 26.1.2019 Museum am Schölerberg für Natur und Umwelt. „Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“, bis 17.3.2019; „ARCHITEKTIER“, Fotos von Ingo Arndt, bis 30.12. Olle Use. Marisa de Jager: „Faces“, bis 31.12. Piesberger Gesellschaftshaus. Fotoausstellung: „Im Kopf und in der Küche: Schubladen“, bis Dezember 2018 Rathaus. „Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“, bis auf weiteres; „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“, 4.11. bis 5.12. Skulptur-Galerie. Hans-Jürgen Simon: „Selection“,Arbeiten mit Printmedien, bis 10.11.; Junge Plastik, 18.11. bis 9.1.2019

Universitätsbibliothek Alte Münze. „FriedensFreud und Krieges-Leid“, Drucke, bis 19.1.2019 Universitätsbibliothek Osnabrück Bereichsbibliothek Naturwissenschaften. „Alles brannte!“ Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen, 9.11. bis 20.12. VHS. „Voll der Osten. Leben in der DDR“, bis 30.10.

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. „Tierische Ansichten“ von Dörthe Bohne-Eylering, bis 11.11. BAD IBURG Hofapotheke, Residenzflügel der Iburg. „Alte Apotheke – Neue Kunst“, Hiltrud Schäfer: „Spiel-Felder“, bis 1.7.2019 BAD LAER Heimatmuseum. „Margarine-Figuren“ von Sammler Peter Weymar, bis auf weiteres BERSENBRÜCK Museum im Kloster. „Regionale Spuren. Geschichte in der Hauptrolle, ab 28.10. BRAMSCHE Tuchmacher-Museum. „Sticheleien. Vom traditionellen Patchwork bis zum Art-Quilt“, bis 4.11.; 31. Jahresausstellung der Mitglieder des Bramscher Vereins für Bildende Kunst e.V., 10.11. bis 9.12. Kloster Malgarten. „Anders-Welten – im Wald, am Wasser, auf Wiesen“, Open-AirProjekt, bis 15.11.

DELMENHORST Städtische Galerie. „Georg Winter. Delmenhorster Modell“, bis 11.11. EMDEN Kunsthalle. „Radziwill und die Gegenwart“, bis 13.1.2019 HASBERGEN Gedenkstätte Augustaschacht. „Warum schreibst Du mir nicht?“, bis 30.10. HERFORD Marta. „Kreaturen nach Maß – Tiere und Gegenwartsdesign“, bis 6.1.2019 LINGEN Kunsthalle. Erika Hock: „Hotel Atlantik“, bis 11.11. MELLE Kunstverein. „Zwischen den Welten“, Malerei von Susanne Heitmann, 4.11. bis 9.12. Alten Posthalterei. „Paradise lost?“, 16.11. bis 9.12. METTINGEN Draiflessen. „Grenzüberschreitend“, bis 27.1.2019 MÜNSTER Kunsthalle. Förderpreisausstellung der Freunde der Kunstakademie Münster, 31.10 bis 16.11. WALLENHORST Rathaus. Thomas Johannsmeier: „Kunstsprünge“, bis 30.11. Ruller Haus. „Infernal & Testament“, Gemälde von Manfred Heinze, bis 2.2.2019 STADTBLATT 11.2018 35


kino Besorgte Astronauten-Gattin: Claire Foy als Janet Armstrong in „Aufbruch zum Mond“

Kein Fähnchen im Wind

Die Netflix-Serie „The Crown“, in der sie als Elizabeth II. zu sehen ist, brachte Claire Foy internationale Lobeshymnen und Auszeichnungen ein. Nun kommt sie mit „Aufbruch zum Mond“ und „Verschwörung“ in die Kinos. Höchste Zeit, um sich eine Auszeit zu nehmen – und ihr ein Porträt zu widmen.

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or ein paar Wochen erklärte Claire Foy, sie wolle in der näheren Zukunft keine Projekte annehmen, eine Pause einlegen und durchschnaufen. Nach den letzten Jahren ist das aber auch kein Wunder: Im fünften Monat schwanger, setzte sich die Britin 2014 im Casting der Netflix-Serie „The Crown“ durch und ergatterte die Rolle der Queen Elizabeth II. – obwohl sie sich eigentlich schon auf den Mutterurlaub vorbereitet hatte. Statt des vorzeitigen Karriereendes folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter die international begehrtesten Preise für Seriendarsteller. Während andere wohl versuchen würden, den Lauf zu nutzen und möglichst viele Angebote anzunehmen, entscheidet Foy sich jetzt also für eine Auszeit. Kürzlich gab die studierte Schauspielerin ebenfalls bekannt, dass es ihr im Alter von 23 Jahren nach der Zusage für ihre erste große Fernsehrolle so schlecht gegangen sei, dass sie einen Monat weder essen noch schlafen konnte. Sie habe diesen Erfolg einfach nicht fassen können. Mittlerweile ist Claire Foy 34 Jahre alt und fest auf Hollywoods Besetzungslisten vermerkt. Auch auf der von Regisseur Damien Chazelle, der mit „La La Land“ (2016) den Oscar gewann. In seinem neuen Film, dem opulenten Historiendrama „Aufbruch zum Mond“, zeichnet er die Geschichte der ersten Mondlandung nach. Seinen Fokus legte er auf die Vorbereitungen der

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Mission, bei der lange nicht klar war, ob Astronaut Neil Armstrong (Ryan Gosling) und dessen Team das Ziel erreichen würden. Claire Foy spielt Janet Armstrong, die erste Ehefrau, die sich mit den gemeinsamen Kindern um das Leben des Gatten sorgt. Internationale Kritiker bescheinigten Foy bezüglich dieser Rolle eine besonders ausgeprägte Gesichtsmuskulatur. Statt große Ausbrüche zu spielen, vertraue sie auf den Nuancenreichtum ihrer Mimik, um der Angst Ausdruck zu verleihen. Bereits vor Kinostart sorgte ein Fakt

für Empörung unter patriotischen USAmerikanern: Das Fehlen des berühmten Einstichs der amerikanischen Flagge auf dem Mondboden durch Neil Armstrong. Im Kalten Krieg befindlich, hatte diese Handlung den Charakter des Gewinns des Wettstreits mit der Sowjetunion, die ebenfalls anstrebte, den ersten Menschen auf den Mond zu entsenden. US-Präsident Trump erklärte daraufhin, dass er den Film nicht sehen wolle. Ebenfalls im November startet „Verschwörung“. Bei dem Film handelt es sich um eine Fortsetzung der Millen-

nium-Trilogie von Stieg Larsson. David Lagercrantz schrieb auf Grundlage der von Larsson eröffneten Welt den gleichnamigen Roman, auf dem die Kinoadaption basiert. Claire Foy spielt die Protagonistin Lisbeth Salander. Nach Noomi Rapace und Rooney Mara ist Foy bereits die dritte Schauspielerin, die die berühmte ComputerHackerin mit dem Drachentattoo auf der großen Leinwand verkörpert. Zusammen mit dem Journalisten Mikael Blomkvist, gespielt von Sverrir Guðnason, muss sie sich gegen ein Netz aus Kriminellen verteidigen. Foys Interpretation der Rolle lebt von Körperlichkeit. So schreckt Salander nicht vor Gewaltanwendung zurück und nutzt jegliche Fortbewegungsmittel, um sich in Sicherheit zu bringen. Gedreht wurde in Stockholm und, zu großen Teilen, in Babelsberg und Berlin. Orte, an denen sich der ebenfalls zu sehende Volker Bruch bestens auskennt. Derzeit ist der Deutsch-Österreicher als Kommissar Gereon Rath in der Erfolgsserie „Babylon Berlin“ im Fernsehen zu sehen. Auch sonst stehen Foy bekannte Darsteller zur Seite. NIKLAS KUSCHKOWITZ

Toughe Computer-Hackerin: Claire Foy als Lisbeth Salander in „Verschwörung“

Aufbruch zum Mond USA 2018. R: Damien Chazelle. D: Ryan Gosling, Claire Foy, Lukas Haas u. a. P ab 8.11., Cinema Arthouse Verschwörung D/CA/SWE/USA/GB 2018. R: Fede Alvarez. D: Claire Foy, Sylvia Hoeks, Lakeith Stanfield, Claes Bang u. a. P ab 22.11., CineStar, Filmpassage


Der Nussknacker und die vier Reiche KUNSTMÄRCHEN E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Nussknacker und Mausekönig“ ist in den über 200 Jahren ihres Bestehens nicht nur mehrfach verfilmt worden, sie dient auch als inhaltliche Grundlage für eines der populärsten Ballette: Der Nussknacker von Tschaikowski. Disney hat den Klassiker des Weihnachtszaubers nun neu inszeniert. Claras Pate hat dem jungen Mädchen ein Weihnachtsgeschenk gemacht, das sich in einer verschlossenen Kiste befindet. Auf der Suche nach dem Schlüssel landet Clara in einer geheimnisvollen Parallelwelt und durchstreift dort das Land der Schneeflocken, das Land der Blumen und das Land der Süßigkeiten. Doch der harmonische Eindruck in der magischen Welt täuscht. Einer der freundlichen Bewohner, die Clara auf ihrer Reise trifft, ist der Soldat Philip. Er berichtet ihr M. GRÖNEWEG von der Gewaltherrschaft der Mutter Gigoen im vierten Reich. USA 2018. R: Joe Johnston, Lasse Halström. D: Mackenzie Foy, Keira Knightley, Helen Mirren u.a. P ab 1.11., Cinema Arthouse, Filmpassage, Cinestar

MARKENENTWICKLUNG

ILLUSTRATION

CORPORATE DESIGN

Gut gemacht!

WEBDESIGN

GRAFIKDESIGN

KONZEPT

15 Millionen Kindern in Not hat terre des hommes in den letzten 50 Jahren geholfen.

25 km/h MOFA-ROCKER Seit rund 30 Jahren haben sich die Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) nicht mehr gesehen. Während Tischler Georg zu Hause geblieben ist, um seinen Vater zu pflegen, hat sich Christian aus dem Staub gemacht und eine Karriere als Top-Manager hingelegt. Klar, dass es zur Begrüßung während des Begräbnisses des Vaters erst einmal ein paar Differenzen zu begradigen gibt. Aber schon bald raufen sich die rauflustigen Brüder zusammen und erfüllen sich endlich ihren Ju-

gendtraum. Mit dem Mofa quer durch Deutschland! Die bis in die kleinste Nebenrolle herausragend besetzte Komödie von Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg und Regisseur Markus Goller („Friendship“) überzeugt durch trockenen Humor und gelungene Dialoge. Aber im Mittelpunkt der Reise steht die Annäherung der Brüder sowie ein FJ später Coming-of-Age-Prozess. D 2018. R: Markus Goller. D: Lars Eidinger, Bjarne Mädel u. a. P ab 31.10., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Unterstützen Sie uns, damit mehr Kinder zu Gewinnern werden. Weitere Informationen unter www.tdh.de/50

klartext-grafik.de

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kino die platzanweiserin

Hommage an die Achtziger: „Mandy“ mit Nicolas Cage Das Comeback der 1980er Jahre hat schon seit geraumer Zeit Einzug in unsere Gesellschaft gehalten. Die gesamte Ästhetik dieses Jahrzehnts, das auch als liebstes Jahrzehnt der Deutschen gilt, zieht sich durch gefühlt alle Bereiche der Popkultur. Besonders charakteristischen Wiedererkennungswert hat es in Mode, Musik und natürlich im Film. Der Film ist letztlich das universellste Medium, das alle Merkmale der 80er zu vereinen vermag. Den Hype entfachte wohl spätestens 2016

Besuch beim Bossa Nova-Boss: „Wo bist Du, João Gilberto?“ die Netflix-Serie „Stranger Things“, die eine Art Hommage an die Popkultur jener Zeit ist. Hier geben sich Referenzen aus Klassikern wie „E.T. – Der Außerirdische“ (1982), „Nightmare on Elm Street“ (1984) und „Die Goonies“ (1985) die Klinke in die Hand und machen Stranger Things zu einem vertrauten und doch innovativen Seherlebnis, dessen Synthesizer-Soundtrack dem Ganzen die authentische Krone aufsetzt. Filme wie „The Wolf of Wall Street“ (2013), „It Follows“ (2014) oder die Neuverfilmung vom Stephen King Klassiker „Es“ (2017) beweisen, dass die 80er-Ästhetik gerne mal zum Kassenschlager avanciert. Bestes Potential dafür besitzt auch Mandy (2.11., Cinestar) von Regisseur Panos Cosmatos. Angesiedelt im Jahr 1983 hat der psychotropische, durchgestylte Höllentrip mit Nicolas Cage in der Hauptrolle das Zeug zum absoluten Kultfilm. Kult ist seit mehr als 50 Jahren auch der

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Bossa Nova, der als Stilrichtung der brasilianischen Musik gefeiert wird. Während US-amerikanische Musiker in den 1950er Jahren mit lateinamerikanischen Rhythmen experimentieren, befasst man sich in Brasilien mit aktuellen Jazzentwicklungen, wodurch Samba und Cool Jazz eine Ehe eingehen, als deren Pastor bis heute der Musiker João Gilberto gilt. Der französisch-schweizerische Filmautor Georges Gachot hat sich Musikdokumentationen verschrieben und sein Herz an den Bossa Nova verloren. Einige seiner musikalischen Helden hat er bereits treffen dürfen, aber João Gilberto zählt (noch) nicht zu ihnen. Mit Wo bist Du, João Gilberto? (ab 22.11., Cinestar) begibt sich Gachot auf die Suche nach dem heute 87jährigen Exzentriker Gilberto, der sich seit Jahren komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Bis zum Ende bleibt offen, ob Gachot die Ehre zuteil wird den Hit „Hobalala“ live vom Bossa Nova-Boss höEinzuVater wehrt sich: „Homefront“ ren dürfen. Ebenso unfassbar wie das Abtauchen Gilbertos in einer Gesellschaft, die doch als ziemlich transparent gilt, ist auch die Tatsache, dass in rund sechs Wochen Weihnachten vor der Tür steht. Wir alle kennen wohl jemanden, den das so gar nicht tan-

Animiertes Remake: „Der Grinch“ giert: Den Grinch. Nach der Verfilmung aus dem Jahr 2000 mit Jim Carrey in der Rolle der miesepetrigen, grünen Kreatur, die Weihnachten verachtet, gibt es jetzt ein animiertes Remake. Unter dem Titel Der Grinch (ab 25.11., Filmpassage; ab 29.11., Cinestar), hält der grüne Griesgram weiter an seinem Plan fest, Weihnachten zu stehlen – aber da hat er seine Rechnung nicht mit der kleinen Cindy-Lou gemacht ... L. BERLIN

Mutafukaz

Bohemian Rhapsody

BERUFUNG Der glücklose Angelino verdrömelt seine Tage in einem Viertel namens Dark Meat City. Ein Nichtsnutz unter vielen, aber Angelino hat eine Bestimmung. Das zeigt sich, als er nach einem Verkehrsunfall die Welt mit anderen Augen sieht. Haben sich Aliens in Menschengewand in die USA eingeschlichen und sorgen hier für Zwist, Umweltverschmutzung, Terror? Das würde vieles erklären. Angelino und seine Freunde Vince und Willy, allesamt schon von ihrer Physiognomie her als Außenseiter ausgewiesen, nehmen den Kampf auf ... Mit „Mutafukaz“, einem Animationsfilm für Erwachsene, hat der französische Comiczeichner Guillaume „Run“ Renard eine eigene Serie adaptiert und gemeinsam mit dem japanischen Regisseur Shôjirô Nishimi auf die Leinwand gebracht. Da bewegen sich absonderliche Gestalten vor detailliert ausgearbeiteten Szenarien; die Kamera jagt herum, als befände sie sich in den Straßen von L. A. Ein H. K. ganz wilder Trip. F/J 2018. R: Guillaume Renard, Shôjirô Nishimi P ab 25.10., Cinema Arthouse

ROCKLEGENDE Der lang geplante QueenFilm kommt endlich auf die Leinwand. Seit 2010 soll die Geschichte einer der schillerndsten Bands der 1970er und 80er Jahre verfilmt werden; erst war Sascha Baron Cohen für die Rolle des Freddie Mercury im Gespräch. Der verzichtete jedoch wegen „künstlerischer Differenzen“, dann wurde Regisseur Brian Singer kurz vor Ende der Dreharbeiten aus nicht ganz klaren Gründen entlassen. Fertig geworden ist der Streifen aber doch. Auch wenn Bohemian Rhapsody eigentlich kein Freddie Mercury-Biopic sein will, so dreht sich der Großteil der Handlung doch um ihn. Rami Maluk verkörpert den innerlich zerrissenen Ausnahmemusiker, der sich seiner Homosexualität nur langsam stellt in einer Zeit, in der nicht nur die erste Aids-Welle ein Coming Out schwer machte. Der Film endet mit dem legendären Auftritt von Queen beim Live Aid-Konzert 1985. NB USA 2018. R: Bryan Singer. D: Rami Maluk, Ben Hardy u.a. P ab 31.10., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Der Trafikant

Nur ein kleiner Gefallen

FREU(N)D UND LEID Im Jahre 1937 wird der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) von seiner Mutter nach Wien verschickt, um dort eine Ausbildung in einem Tabak-Trafik zu machen. Franz hat offenbar Glück. Hals über Kopf verliebt er sich in eine atemberaubende Tänzerin. Und Ratschläge, wie er sich ihr gegenüber verhalten soll, bekommt er von niemand Geringerem als Sigmund Freud (Bruno Ganz). Jenem Mann, der auf wundersame Art und Weise verrückte Köpfe wieder gerade rücken kann. Aber die Freundschaft zwischen dem jungen Franz und dem alten Freud währt nicht lange. Nachdem sich Österreich von den Nazis „heim ins Reich“ holen lässt, wandert Freud nach London aus, während Franz den wachsenden NaziTerror miterleben muss. Regisseur Nikolaus Leytner gelingt mit seiner Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigem Roman „Der Trafikant“ ein nachdenkliches historisches Zeitporträt. FJ D 2018. R: Nikolaus Leytner. D: Simon Morzé, Bruno Ganz u. a. P ab 1.11., Cinema Arthouse

FREUNDINNEN? Stephanie (Anna Kendrick) hat sich als Bloggerin einen Namen gemacht und lässt ihre Umwelt an den Höhen und Tiefen ihres Mutterdaseins teilhaben. Durch den Spielkameraden ihres Sohnes, freundet sie sich mit dessen Mutter Emily (Blake Lively) an, die als PR-Chefin ein glamouröses Leben führt. Als sich Emilys Terminkalender überschlägt, bittet sie Stephanie einen Tag lang auf ihren Sohn aufzupassen. Stephanie schlägt ihrer neuen Freundin den kleinen Gefallen natürlich nicht aus. Doch Emily wird ihren Sohn nicht abholen. Sie verschwindet wochenlang spurlos. Selbst Emilys Mann Sean (Henry Golding) weiß nichts über den Verbleib seiner Frau. Er kümmert sich von nun an gemeinsam mit Stephanie um die beiden Jungs. Stephanie fängt schon bald an von einem neuen Leben als Patchwork-Familie zu träumen. Bis zu dem Tag, an dem Emilys Leiche gefunden wird ... L. BERLIN USA 2018. R: Paul Feig. D: Anna Kendrick, Blake Lively, Henry Golding, Andrew Rannells u. a. P ab 8.11., Cinema Arthouse, CineStar


Operation: Overlord

Assassination Nation

Juliet, naked

MENSCHENLABOR Manche Motive scheinen nie völlig aus der Mode zu kommen. Seit dem Ende der 1960er Jahre müssen die Nazis im Film immer wieder als Bösewichte herhalten. Neben den real begangenen Verbrechen hat Hollywood, aber auch das europäische (und hier vor allem das italienische) Kino ihnen publikumswirksame weitere Scheußlichkeiten angedichtet, die meistens sadistischer und/oder sexueller Natur sind. Das Phänomen heißt Naziploitation und beeinflusst bis heute das Bild der Deutschen im Ausland. So auch hier: ein paar junge amerikanische Soldaten (Jovan Adepo, Wyatt Russell u. a.) landen wenige Stunden vor dem D-Day hinter den feindlichen Linien. Sie entdecken, dass die Nazis im Keller einer Kirche ein geheimes Labor eingerichtet haben, in dem sie Experimente an Menschen durchführen, um eine neue Soldatenrasse zu züchten.

GEGENMASSNAHMEN In Salem (Massachusetts) wurden im 17. Jahrhundert Frauen als Hexen hingerichtet. Eine Epoche der Angst, der Grausamkeiten. Nicht von ungefähr siedelt Sam Levinson hier einen Thriller an, den man als Allegorie im Horrorkostüm betrachten kann. Lily, Bex, Em und Sarah lassen keine Party aus. Stimmungsaufheller, Sex – sie ahmen nach, was Filme und Foren als typisches Teenagerleben hinstellen. Bis ihre Handyaccounts gehackt und intimste Mails und Fotos in der ganzen Stadt verbreitet werden. Unter dem Deckmantel wird moralische Entrüstung laut, die nur unzureichend den grassierenden Frauenhass kaschiert. Als der gewalttätige Formen annimmt, greifen die Freundinnen zum Baseballschläger. Und prügeln zurück. Levinsons wütendes Filmpamphlet im Exploitation-Stil war Tagesgespräch beim Sundance Festival. Und fand dort einen Vermarkter, nachdem zuvor StuH. K. dios das Projekt abgelehnt hatten. USA 2018. R: Sam Levinson. D: Suki Waterhouse, Bella Thorne u. a. P ab 15.11., Cinema Arthouse

NEUSTART Annie ist sowohl privat als auch beruflich unterfordert. Sie leitet ohne großen Spaß das Heimatmuseum in einem verschlafenen, britischen Küstenstädtchen, sehnt sich nach einem Kind und lebt in einer eingefahrenen Beziehung mit Duncan. Ihr größter gemeinsamer Streitpunkt ist ein in die Jahre gekommener Rockstar namens Tucker Crowe, der über 20 Jahre nach Erscheinen seines letzten Albums „Juliet“ zwar von seiner Fangemeinde immer noch gefeiert wird, seitdem aber auch verschwunden ist. Duncan ist einer der fanatischen Anhänger, Annie mehr als genervt von der großen Rolle, die Crowe einnimmt. Im Internet zerreißt sie die Rohversion des Albums, das ihr zufällig in die Hände fällt und intensiviert damit die Beziehungskrise. Allerdings erhält sie online Zuspruch für ihre destruktive Kritik – von TuM. GRÖNEWEG cker Crowe persönlich. UK 2018. R: Jesse Peretz. D: Rose Byrne, Ethan Hawke u. a. P 11.11., Vorpremiere im Cinema Arthouse P ab 15.11., Cinema Arthouse

NB

USA 2018. R: Julius Avery. D: Jovan Adepo, Wyatt Russell, Pilou Asbaek u. a. P ab 8.11., Filmpassage

Offen für Neues!

Mo/Di/Mi Fr

9.00 – 13.00 Uhr 14.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 13.00 Uhr

GEBURTSWEHEN Im 19. Jahrhundert gehörte Charles Dickens zu den erfolgreichsten britischen Romanciers. Drei Flops in Folge brachten ihn jedoch in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Hier beginnt die Filmerzählung, die auf einem Sachbuch von Les Standiford basiert: Dickens braucht Geld. Seine Dienstmagd bringt ihn auf die Idee, eine Weihnachtsgeschichte zu verfassen. Jedoch muss er sich sputen, soll das Buch noch vor den Feiertagen in den Läden sein. Zum Zeitdruck gesellen sich die penetranten Nörgeleien seines Vaters und andere Störfaktoren. Die Folge: eine Schreibblockade. Dickens ringt mit sich und seinen inneren Dämonen, die in diesem Film menschliche Gestalt annehmen. Am Ende brachte er, das ist nicht zu viel verraten, doch noch etwas zustande: „Eine Weihnachtsgeschichte“ heißt seine Erzählung auf deutsch. Heute ein Klassiker, unzählige Male verfilmt. H. K. Irland/Kanada 2018. R: Bharat Nalluri. D: Dan Stevens, Christopher Plummer, Jonathan Pryce u. a. P ab 22.11., Cinema Arthouse

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Charles Dickens: Der Mann, der Weihnachten erfand


media Irgendwo in diesem Dunkel

Buch des Monats Warum der Wahnsinn einer Niederlage vorzuziehen ist Ned Beauman TRAUMGEWÄCHS Bizarrer, kühner, abenteuerlicher geht es nicht! Angesiedelt zwischen Joseph Conrads „Heart of Darkness“ und Herzogs „Fitzcarraldo“ enthält dieser Roman soviel Stoff, dass ihn andere Schriftsteller auf zehn Romane verteilt hätten. 1938: Zwei Expeditionen brechen in den honduranischen Dschungel auf, zu einem Maya-Tempel. Die eine will ihn abbauen und in den USA wiedererrichten, die andere will ihn als Spielfilmkulisse, an Ort und Stelle. Sie begegnen einander, keiner weicht, niemand erreicht sein Ziel, ein Kampf des Belauerns und Intrigierens beginnt, er dauert Jahrzehnte. Schüsse verwüsten Gesichter, Äxte spalten Schultern, sexuelle Begierden brechen sich Bahn, die Götter der Ruine treiben die weißen Okkupanten immer tiefer in den Wahnsinn ... Wer dies liest, kennt am Ende die Gerüche des Regenwalds, die Psyche des Menschen. Luftschiffe schweben, ein Filmmogul lebt in einem Labyrinth voller Glöckchen. SymboHARFF-PETER SCHÖNHERR listisch. Tempo, 24 EUR

Seitensprung Christoph Keese „Disrupt Yourself“. Der frühere „Welt am Sonntag“Chefredakteur ist Experte für den globalen digitalen Wandel. Keese beschreibt, wie sich viele Jobprofile in Zukunft ändern werden – und wie man darauf kreativ und antizipierend reagieren kann. Penguin, 22 EUR George Washington „110 Regeln des Anstands und gegenseitigen Respekts in Gesellschaft und im Gespräch“. Der dtv-Verlag hat einen literarischen Schatz gehoben. Der erste Präsident der USA hat seinerzeit einen Etikette-Kodex formuliert, der auch heute noch funktioniert. Etwa Nr. 81: „Sei nicht neugierig auf die Affären anderer.“ DTV 10 EUR Leena Lehtolainen „Schüsse im Schnee“. Die Finnin ist einer der erfolgreichsten Autorinnen ihres Landes. Hier muss Personenschützerin Hilja Ilveskero im tief verschneiten Wald auf die Besitzerin eines Herrenhauses aufpassen – die glaubt, dass ihre Erben sie killen wollen … rororo, MARIO SCHWEGMANN 9,99 EUR

40 STADTBLATT 11.2018

Natascha Wodin EINGESPERRT Die Erzählerin fährt zum Begräbnis ihres Vaters, der über 90jährig im Pflegeheim starb. Obwohl sie sich in der Pflege engagierte, war das Verhältnis nicht gut. Er war ein ehemaliger Zwangsarbeiter wie seine Frau, über deren dramatisch kurzes Leben Natasche Wodin in dem preisgekrönten RechercheRoman „Sie kam aus Mariupol“ berichtete. Hier geht es insbesondere um die Zeit nach dem Suizid der Mutter, eine völlig chaotische Jugend, in der die Erzählerin misshandelt und bedroht wird, schließlich auf der Straße lebt und nach einer Vergewaltigung abtreiben muss. Der Vater bleibt unverständlich, unbekannt, ähnliche Erkenntnisse wie über die Mutter gibt es wahrscheinlich wegen des größeren Altersabstandes nicht. Das Buch scheint eine leichte Patina zu haben, was daran liegen mag, dass es auf einer 80er Jahre Veröffentlichung basiert. Doch es rundet den ausgezeichneten Vorgänger ab. Wer noch nicht weiß, wie das Leben in „den Häusern“ oder auch in katholischen Kinderheimen war, erfährt es hier.

Warum ich Nazi wurde Wieland Giebel (Hg.) ERKENNTNISREICH Einen Schlüssel zum Verständnis, warum so viele Deutsche Hitler folgten, gibt jetzt das Buch „Warum ich Nazi wurde – Biogramme früher Nationalsozialisten“. Es beinhaltet eine Auswahl von Lebensläufen von Deutschen unterschiedlicher Herkunft. Das Projekt entstand 1934, also vor dem Krieg und dem Holocaust, auf Initiative des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, und Propagandaminister Joseph Goebbels, damit sich Amerikaner darüber informieren konnten, warum Deutsche Nazis wurden. Einzige Voraussetzung war, dass ehrlich geschrieben wurde. Allen Texten gemeinsam ist, dass der Kampf gegen Gegner wie Kommunisten oder Sozialdemokraten zusammengeschweißt hat. Bei Männern war oft die Kameradschaft oder das Mannhafte der Grund, in die NSDAP einzutreten und sich zu engagieren; Frauen setzten ebenfalls auf Gemeinschaft und sehen zudem in Hitler eine Art Erlöser, der von Gott beschützt werden soll. Eine zwiespältige, aber erkenntnisreiche Lektüre.

GEORGE WEBBER

Rowohlt, 20 EUR

Michael Kleeberg UTOPIE Das Gegenteil von ‚gut‘ ist ‚gut gemeint‘, behauptet eine Spruchweisheit. Michael Kleeberg beweist, dass das nicht stimmen muss, denn sein neuestes Werk ist sicher gut gemeint und dabei dennoch außerordentlich gut. Bei vielen vor allem jungen Autoren scheinen gerade Dystopien in Mode zu sein. Kleeberg setzt dem eine Utopie vom fruchtbaren Zusammenleben von Orient und Okzident entgegen. Formal angelehnt an Goethes „West-Östlichen Diwan“ und inhaltlich an die, im Orient sehr bekannte, Erzählung „Leila und Madschun“. In zwölf Büchern breitet der Autor ein Panorama der west-östlichen Beziehungen auf, das bei aller Zuversicht auch die Probleme im Zusammenleben nicht verschweigt oder klein redet. Die Klammer, die hier die Themen zusammen hält, ist die Liebesgeschichte zwischen dem Deutschen Hermann und der Iranerin Maryam. Ob eher orientalisch blumig, ausschweifend, modern-hart oder dialogisch, Kleeberg hat seinen Stoff sprachlich jederzeit im Griff, so dass die Bücher wie Teile eines Ganzen wirken. RALF GOTTHARDT Galiani Berlin, 24 EUR

Lukas Rietzschel OSTJUGEND In seinem vielbeachteten Debüt erzählt Lukas Rietzschel von zwei Brüdern, die nach der Wende in einem Dorf in Sachsen aufwachsen. Schon in ihrer Kindheit ist das alte Schamottewerk nur noch Legende, aber nicht mehr Arbeitgeber, und der Verfall setzt sich fort. Einmal im Jahr ist Rummel, und die Männer besaufen sich und prügeln sich dann. Rietzschel schildert, wie die beiden Brüder zu Nazis werden. Der eine eher ein Mitläufer, der irgendwann wieder aussteigt, der andere ein Überzeugter. Das ist aktuell und das ist gut und subtil erzählt. Manchmal so subtil, dass ein Titel wie „Eine sanfte Ohrfeige für die Welt“ treffender gewesen wäre. Die Stimmung und Mechanismen einer trostlosen und Struktur schwachen Gegend sind überzeugend eingefangen, die beiden Protagonisten Tobi und Philipp bleiben leider ein wenig farblos. Warum die beiden nun zu Nazis werden und andere nicht, kann der Roman nicht wirklich erklären. Aber vielleicht ist das auch zu viel verlangt. Ein bemerkenswertes Debüt ist es dennoch.

BOBBY FISCHER

Berlin Story Verlag, 49,95 EUR

Der Idiot des 21. Jahrhunderts

Mit der Faust in die Welt schlagen

Verwirrnis Christoph Hein TARNUNG Der mit zahlreichen Preisen (2017: Grimmelshausen-Preis für den Roman „Glückskind mit Vater“) ausgezeichnete Autor Christoph Hein legt mit seinem neuen Roman eine ganz andere, perspektivisch neue Chronik von Mauerbau und Wendejahren vor. Seine Figuren Friedeward und Wolfgang wachsen in den 50er Jahren im katholischen Heiligenstadt heran. Als zu den Eltern durchsickert, dass sie sich lieben, erfahren die jungen Männer Züchtigung und Strafe. Zurückhaltend und geradezu keusch erzählt Hein die Geschichte zweier Männer, die nicht zusammen sein dürfen und es trotz aller Widrigkeiten sind. Die Scheinehe mit einer Freundin soll ihre Liebe schützen. Doch die Angst vor Entdeckung und dem daraus resultierenden sozialen Abstieg bestimmt ihr Leben. Der Mauerbau trennt das Leben eines Paares, das ohnehin nie wirklich zusammen sein kann. Als die Mauer fällt, Freiheit und Demokratie in greifbare Nähe kommen, holt einen von ihnen der eigene Lebensentwurf ein. Christoph Hein erzählt von einem Versteckspiel, das seine Spieler zu Opfern werden lässt. ADA DORIAN Suhrkamp, 22 EUR

RALF GOTTHARDT

Ullstein, 20 EUR

Schäfchen im Trockenen Anke Stelling SCHWABENALTER Resi hat ein Buch geschrieben, einen Schlüsselroman über ein Wohnprojekt in Berlin Prenzlauer Berg, bekannt für bodentiefe Fenster. Die dort Wohnenden, teilweise alte Freunde von ihr aus Stuttgarter und Wende-Zeiten, sind schwer empört und kündigen zur Strafe die Untermietwohnung, in der sie mit ihrem kongenial geringverdienenden Ehemann und vier Kindern lebt. Resi fängt ein neues Buch an, dieses, in dem sie sich über die unterschiedlichen ökonomischen Voraussetzungen klar wird: manche kommen aus alten Familien, manche haben einen Arzt geheiratet. Am Ende wird Resi einen Literaturpreis erhalten und in den Vorort Ahrensfelde ziehen. Mir ging es beim Lesen so, dass ich Resis späte ökonomische Einsichten und ihre Empörung darüber eher naiv fand – Gentrifizierung ist ein weltweites Phänomen, und Künstler haben darin eine zweideutige Rolle – die konfrontative Strategie nach dem Motto „Dann schreib ich eben noch ein Buch“ aber sehr erfrischend und die Beschreibung unwiderstehlich. Nöl weiter, Resi, du bist nicht krank. GEORGE WEBBER Verbrecher Verlag, 22 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Stefan Rensch: Willow in Deutschland. Christian Ulmen liest die Geschichte des Außerirdischen Willow, der die Erde besuchen soll. Das erste Ziel seiner Reise heißt Deutschland. Ein Land, in dem er exotische Dinge wie Vereinsleben und Gentrifizierung kennen lernt. Und wirklich unheimliche Personen wie Gleichstellungsbeauftragte. Schöner Nonsens mit Tiefgang. Random House Audio, 2 CDs, ca. 16 EUR

Timo Leibig: Nanos. Und noch einmal Deutschland, diesmal aber 2028. Dank Nano-Technologie im Wasser ist der deutsche Michel ein leichtgläubiger Abnicker einer Pseudorealität geworden. Die Manipulation der Massen – ist perfekt. Fast perfekt. Einige Menschen, wie der Sträfling Malek, sind gegen die manipulativen Gedankenkontrolle immun. Random House Audio, nur Download, ca. 29 EUR

Georges Simenon: Maigrets Pfeife. 1989 bereits ist der belgische Kriminalautor verstorben und lange Zeit schien sein ermittender Kommissar Maigret wie ein Relikt, das langsam dem Vergessen anheim fällt. Doch seit einiger Zeit ist das Interesse an ihm neu erwacht. Warum lässt sich schwer sagen, denn das ist alles sehr gemächlich. Eigentlich wird Maigret nur seine Pfeife entwendete. DAV, 2 CDs, ca. 10 EUR

sehbar Ghost Stories. Anthologiefilm. Professor Goodman hat es sich zur Aufgabe gemacht, übersinnliche Phänomen als das zu entlarven, was sie sind: Mumpitz. Dann aber bittet ihn sein großes Vorbild, der Dokumentarfilmer Cameron, drei Fällen nachzugehen, die er sich einfach nicht erklären kann. Concorde HE, ca. 13 EUR als DVD A Quiet Place. Sie sind einfach da. Insektoide Monster, die alles fressen, was sich bewegt. Da sie fast blind sind, hat Familie Abbott überlebt, denn ihre Tochter Regan ist taub und sie haben Gebärdensprache erlernt. Was ihnen jetzt zugute kommt. Aber Mutter Abbott ist schwanger. Und Babys schreien. Paramount, ca. 12 EUR als BD Fahrenheit 451. Neuverfilmung des Klassikers von Ray Bradbury. Hier ist es die Feuerwehr, die Brände legt. Sie verbrennt Bücher. Denn Bücher bringen nur Unfrieden. Eines

SOPHIE HUNGER Pop, Beats & Unerwartetes

spielbar Man kann sich fühlen wie in einem Clint Eastwood-Western, nur dass du nicht auf der guten Seite stehst, sondern zu den Outlaws gehörst. Doch ihre Zeit droht abzulaufen – ein Abgesang auf die legendären Tage des Wilden Westens. Red Dead Redemption 2 (70 EUR; Rockstar Games; PS4, XboxOne) spielt 1899 und bietet eine große Open-World voller Natur, Banküberfälle und Schießereien. So jedenfalls soll das Spiel beginnen, von dem die Entwickler vorab noch nicht allzuviel zeigen. Klar ist jedoch, dass es einen noch nie dagewesenen Detailreichtum und Realismusgrad gibt. Und unglaublich viele Interaktionsmöglichkeiten. Ein Beispiel dafür sind die vielen Pferderassen – im Verlauf des Spiels kannst du durch Zuneigung und Aufmerksamkeit die Bindung zum Tier stärken und so auch die Fähigkeiten steigern. Cool. HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

Alternative Rock

1.11. Rosenhof

24.11. Bastard Club

THE LOCOS & SKAFIELD

THE INTERSPHERE

Ska-Doppelpack

2.11. Westwerk

DAS PACK Tages nimmt Feuerwehrmann Guy Montag ein Buch mit nach Hause und begeht einen noch größeren Fehler: Er beginnt es zu lesen. Warner HV, ca. 12 EUR als DVD Wie schmeckt das Blut von Dracula. Warum steht hinter dem Filmtitel eigentlich kein Fragezeichen? 1970 entstandenen, ist es der vierte Dracula mit Christopher Lee. Ein verarmter Edelmann bietet lüsternden Herren der Gesellschaft den ultimativen Kick in Form einer schwarzen Messe, in der der Teufel zu neuem Leben erweckt werden soll. Oder Dracula halt. Anolis, ca. 33 EUR als Mediabook The Orville – Die komplette erste Season. Seth MacFarlane ist nicht nur einer der bekanntesten Humoristen der USA, er ist auch Star Trek-Fan und hat sich sein eigenes Weltraumabenteuer gebastelt. Und wie hat er das gemacht? Großartig. Denn so humorvoll er sich die Story vornehmen mag: Er weiß auch ernste Geschichten zu erzählen. Fox, CHRISTIAN LUKAS ca. 28 EUR als DVD

BLACKOUT PROBLEMS

Spaß-Metal-HipHop

2.11. Kleine Freiheit

DÉSIRÉE NICK Nein ist das neue Ja

4.11. Rosenhof

Alternative Rock aus Mannheim

30.11. Kleine Freiheit

BELGRAD Die Abräumer des Popsalon 2018

1.12. Kleine Freiheit

THE INTERGALACTIC LOVERS Belgiens Post-PunkStars

13.12. Kleine Freiheit

KARIES

HEINZ STRUNK

Indie-Rock trifft Post-Punk

Liest aus „Das Teemännchen“

9.11. Kleine Freiheit

14.12. Lagerhalle

THE KUTIMANGOES Afro-Jazz, der rockt!

10.11. Lagerhalle

SCREAMING HEADLESS TORSOS Funk-Rock-Sensation

20.11. Lagerhalle

WORST OF CHEFKOCH Lukas Diestel & Jonathan Löffelbein

15.12. Lagerhalle

RIN Deutschlands nächster HipHop-Star

3.1.2019 Rosenhof

BRETT

BENNE

Hamburgs Indie-Überflieger

Songwriter mit Herz

23.11. Kleine Freiheit

FORTSETZUNG FOLGT

5.4.2019 Kleine Freiheit

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de STADTBLATT 11.2018 41


media cd des Monats Seasick Steve

Florian Weber Lucent Waters JAZZ Florian Weber, der an der Hochschule für Musik Osnabrück Jazzklavier lehrt, veröffentlicht sein Solodebüt. Vor zwei Jahren spielte er mit dem Trompeter Markus Stockhausen das Album „Alba“ ein, auf „Lucent Waters“ wird er von Linda May Han Oh (Bass), Nahseet Waits (Schlagzeug) und Ralph Alessi (Trompete) begleitet. Über dem Album schwebt Improvisation und Spontaneität, es gibt Eigenkompositionen und Skizzen. Am 7.11. spielt das Florian Weber Quartet im BlueNote. ECM/Universal CHROM

Jens Friebe Fuck Penetration POP Das Auffälligste am sechsten Album von Jens Friebe: mehr als die Hälfte der Texte sind komplett in englischer Sprache. Die Musik ähnelt einer galahaft-melancholischen Revue mit Disco, Pop und Glam Rock sowie einem gewissen Maß an Verstörung. Ein großes Friebe-Vorbild ist da Dean Blunt. Das Album durchzieht ein Background-Chor von befreundeten Musikern. Am Ende dekonstruiert Friebe in „Herr der Ringe“ Tolkien, bis Chris Imler das Mikro übernimmt. Staatsakt CHROM

Bill Ryder-Jones Yawn SONGWRITER Bis 2008 war Bill RyderJones Lead-Gitarrist der formidablen The Coral. Danach widmete er sich seiner Solo-Karriere, arbeitete mit The Last Shadow Puppets, Arctic Monkeys und Graham Coxon zusammen und schrieb Filmmusik. Auf seinem vierten Solo-Album widmet sich der klassisch ausgebildete Ryder-Jones vergleichsweise konzisem Songwriting. „John“ ist ein vertonter Brief an einen verlorenen Freund, „Mither“ eine sanfte CelloReminiszenz an Jones Mutter und den Sänger Mick Head. Domino CHROM 42 STADTBLATT 11.2018

Can U Cook? BLUESROCK Seasick Steve sieht aus wie das verschollene vierte Mitglied von ZZ Top und schließt musikalisch an die unverwüstlichen Texaner an. Wohl zur eigenen Überraschung hat er in den letzten Jahren die Festivalszene erobert, mit rauem, krachigem Blues, so erdig und tiefergelegt, dass man fast von untererdig sprechen möchte. Neu ist das nicht, aber selbstgebaute oder modifizierte Gitarren geben den mal energisch losstürmenden, mal besinnlichen elf Bluessongs einen ganz eigenen Klang. Das geht ins Ohr, ist sogar tanzbar – und nutzt sich so schnell nicht ab. BMG H. K.

David Crosby

Barbara Morgenstern

Here If You Listen FOLKDavid Crosby, mittlerweile 77, veröffentlicht sein viertes Album in fünf Jahren. Da lodert also auch nach zweifacher Aufnahme in die „Rock and Roll Hall of Fame“ für seine Verdienste mit The Byrds und Crosby, Stills & Nash noch das Feuer. Zusammen mit der Lighthouse Band wurden die Songs auf „Here If You Listen“ binnen einer Woche geschrieben. Höhepunkt ist „1967“, wenn Crosby in Kontakt mit seinem früheren Selbst auf Band in Kontakt tritt und duettiert. Warner

Unschuld und Verwüstung SONGWRITERIN Die Sängerin und Keyboarderin war Mitglied des Gudrun Gut-Projekts Monika Enterprise und arbeitete sowohl mit John Wyatt als auch To Rococo Rot zusammen. Auf ihrem zehnten Album geht es um Liebe und die Entschiedenheit zur Kunst. Die Holzblasinstrumente wurden vom Saxofonisten Christian Biegai eingespielt, bei „Michael Stipe“ gibt es ein R.E.M.-Zitat. Der Besungene soll übrigens bei einer Morgenstern-Show in New York gesehen worden sein. Staatsakt CHROM

CHROM

PARCELS „Parcels“. Die Australier legen eines der coolsten Debüts der letzten Jahre hin. Pop, Disco und Rock verschmelzen zu einem Ganzen, dass man ganz wuschig wird. Man will feiern, tanzen, Spaß haben. Parcels haben sicher viel Chic, ELO, Michael Jackson und Daft Punk gehört – zum Glück. Das hier ist outstanding! Megamega! Bam! Caroline NENEH CHERRY „Broken Politics“. Auf ihrem fünften Solo-Album arbeitet Cherry erneut mit dem Produzenten Kieran Hebden (Four Tet) zusammen. „Broken Politics“ gerät langsamer und reflektierter als der Vorgänger. Jazzpianist Karl Berger, der bereits mit Nenehs Vater Don Cherry musizierte, ist am Vibrafon zu hören. Smalltown Supersound ROBOT KOCH „Sphere“. Der in Las Vegas lebende Koch legt den Soundtrack zu einer Kuppelprojektions-Live-Show im Zeiss-Großplanetarium Berlin vor. Das Ergebnis ist ein mit analogen Synthies und Gitarreneffekten erzeugtes Soundscape zwischen dystopischem Sci-Fi und Nebula-Sphären. Die Aufführungen werden 2019 fortgesetzt. Trees and Cyborgs NEONSCHWARZ „Clash“. Das vierte Album des HipHop-Kollektivs bestehend aus Captain Gips, Johnny Mauser, Marie Curry und Spion Y. Inspiriert von einer Dokumentation über The Clash und den New Yorker Graffitti-Künstlers Futura 2000 ist „Clash“ weniger konzeptuell, dafür konfrontativer als „Metropolis“. Am 23.11. live im Gleis 22. Audiolith JERRY PAPER „Like A Baby“. Hinter Jerry Paper steckt der kalifornische Songwriter, Multi-Instrumentalist und Produzent Lucas Nathan. Auf „Like A Baby“ gibt es eigenwilligen Synth-Pop mit dezentem Funk-Einschlag. Als Gäste sind unter anderem Matty Tavares (BadBadNotGood) und Alex Brettin (Mild High Club) dabei. Stones Throw Records ALLYSHA JOY „Acadie : Raw“. Die australische Sängerin, Pianistin und Dichterin ist vom Musik-Kollektiv 30/70 bekannt. Nun erscheint mit „Acadie : Raw“ das erste Solo-Album von Allysha Joy, auf dem allerdings Mitglieder von 30/70 zu hören sind. Somit handelt es sich um einen weiteren Zweigtrieb im Geäst dieses Soul-Baumes. Gondwana Records

John Grant Love Is Magic ELECTRO POP Auf dem vierten Album des ehemaligen The Czars-Sängers weichen fast alle analogen Instrumente Synthesizern und Programming. Dahinter steckt Elektro-Experte Ben Edwards, mit dem John Edwards „Love Is Magic“ aufgenommen hat. Es gibt Songs über Chelsea Manning, den Zauber amerikanischer Einöde, Computerspiele in der Mall und Liebe in all ihren Schattierungen. Bella Union CHROM

Faelder Unheilbar ROCKPOP NOIR Mit deutschen Texten reißt der Zusammenschluss aus Mitgliedern von In Extremo und Unheillig fast sanft harte Themen an. Bei dieser experimentellen Fusion zu einer „Dark-Pop-Supergroup“ entsteht ein Mix aus Rock und Pop Noir, der ein wenig an Beispiele der Neuen deutschen Härte erinnert. Vertigo Berlin HALO OSNABRÜCKER-BLUES-SPEZIAL

Jail Job Eve The Mission Zwei Osnabrücker Bluesbands bringen kurz nacheinander ihr neues Album heraus. Jail Job Eve um Sängerin Victoria Semel spielen knackigen BluesRock mit einer geilen Hammond-Orgel und starken Riffs. Die Songs haben internationales Format und erinnern an die gemeinsamen Sachen von Beth Hart und Joe Bonamassa. „Dangerous Eyes“ und „Place To Be“ sind echte Blues-Hits. Hänsel & Gretel

The Voodoo Hoodoo Blues Club Wounds And Scars Gleich der Opener „I Was Good“ legt mächtg los, als wäre Sänger und Gitarrist Tim Funke auf dem Stevie-RayVaughan-Highway ins gelobte Bluesland unterwegs. Ein heißes Riff, scharfe Soli, Tempo-Blues – der Voodoo Hoodoo Blues Club hat's drauf. Das epische „Do Me“, das garagige „Dishray“, das laszive „My Little School Girl“ … Saustarkes Album, saustarke Band. Single Coil Music/Timezone MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

november 2018

Coverstory im Rolling Stone

The Sheepdogs Auf ihrem im April erschienenen Album „Changing Colours“ setzen die Kanadier auf die klassische Besetzung mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Schweineorgel, ab und zu ergänzt durch eine Posaune, ein Banjo, eine Klarinette oder die Fiedel. Nicht umsonst waren sie die erste ungesignte Band, die es zu einer Coverstory im Rolling Stone gebracht hat, und die Sheepdogs haben gleich dreimal den renommierten Juno-Award gewinnen können. Das ist Classic Rock at its best. Für Fans von den Kings of Leon bis zu den Allman Brothers. P 15.11., Kleine Freiheit

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FOTO: UNIVERSAL MUSIC

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POP

SOPHIE HUNGER

Die Schweizerin erfindet sich mit jedem Album neu. Auf „Molecules“ ist Sophie Hunger beim Elektropop angekommen, und sie singt erstmals auf Englisch. Man kann sich gut vorstellen, wie das live abgeht und der Tanzfaktor von ihr erhöht wird. > ROSENHOF

tes“-Party, Whisky’s, 21.00

für Kinder, Theater am Domhof, 09.30

Shelter, Bad Assumption, Écru, Haus der Jugend, 21.00

FOTO: LISA HÜBOTTER

BIELEFELD

OSNABRÜCK

Massendefekt, Forum, 20.00

Politisches Schach spielen -

HASBERGEN

Kleine Strolche - Linke Hochschulgruppe an der Uni Osnabrück, Kritische Erstiwochen 2018, SubstAnZ, 16.00-19.00

Chris Beckers & Band - Fu-

Zoo-Lights - Halloween-Festival - Lichterfest im Osnabrü-

Jazz und Blues - Session, Schnieders Hus, 20.00

cker Zoo mit Gruselspaß, Zoo, 18.30-22.00

OSNABRÜCK Uniparty - Live: Caught Indie Act,,Alando Palais, 22.00 Dirty House, Dirty+Dancing, 22.00

BÜHNE

„Als ob sie Besseres zu tun hätten“, so der Titel des Programms der provokanten und politisch inkorrekten Österreicherin. Lisa Eckhart deckt die Zusammenhänge auf zwischen ISIS und ÖSIS und gibt Einblicke in eine Stunde Mobbing-Unterricht. > LAGERHALLE

Wenn sich das realfiktive Liebespaar in seinem Programm „Gleich knallt’s“ nicht gerade äußerst unterhaltsam verquatscht, singen und tanzen sie selbstkomponierte Lieder, spiele auf der Lichtorgel und führen eine Smartphonie auf – inklusive Kabarettsolo. > LAGERHALLE

Vertretern aus Politik und Verwaltung, Alte Kasse, 19.30 OFRI: Syrien, Iran, Nordkorea, Ukraine und Türkei rechtliche Grundlagen und Sinn von Bombardements und Sanktionen - von Klaus

Rüther, Volkshochschule, 19.30 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00 MELLE Fabelhaftes Melle - Stadt-

fest, Innenstadt, ab 11.00

Freitag

2

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: European Outdoor Film Tour

- Die Vielfalt des Draußen-Seins verpackt in 120 Minuten Film., 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Hammerhead - Hardcore Punk, Support: !ll, Bastard Club, 19.00 Carlito - Singer-Songwriter, Blues, Herr von Butterkeks, 20.00 STADTBLATT präsentiert Das Pack, Kleine Freiheit,

Seit ihrer Gründung

P 2001 zeigt die European Outdoor Film Tour handverlesene Dokumentarfilme aus den Bereichen Outdoor, Abenteuer und Reise. Auch in diesem Jahr wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für alle Freunde des Draußen-Seins. FOTO: BLAKE JORGENSON

2.

ROCK ‘N’ ROLL

EL PENDEJO

Time to say Adios. Der heiß geliebte El Pendejo sagt „Auf Wiedersehen“ und gibt sein Abschiedskonzert. Noch einmal wird der Pendejo seine größten Hits intonieren, um dann die ganz großen Ferien vom Rock ’n’ Roll zu nehmen. Anschließend: „Dia de Los Muertes“-Party mit DJ Monofloor. > WHISKY’S

44 STADTBLATT 11.2018

2.

JAZZ & SWING

GÖTZ ALSMANN

Seit einigen Jahren ist Götz Alsdann in der Welt unterwegs, um in Städten wie Paris oder New York Klassiker des Jazz und Swing neu aufzunehmen. Sein letzter Trip führte ihn nach Rom. Jetzt ist er zurück aus dem Süden und spielt Evergreens wie „Quando Quando Quando“, „Volare“ oder „Mambo Italiano“. > OSNABRÜCKHALLE

OV-Kino: Bohemian Rhapsody - in Originalversion, 21.00

sionjazz-Gitarrist, Gaste Garage, 20.00

Osnabrücker Bürgerforum für Hellern - Diskussion mit

STADTBLATT präsentiert Lisa Eckhart - Kabarett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

DAS GELD LIEGT AUF DER FENSTERBANK MARIE

Bandstand Meeting - No

AUSSERDEM

MELLE

abend von Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

KABARETT

El Pendejo - „Dia de Los Muer-

P SIEHE TAGESTIPP

Beethovens Neunte - Tanz-

2.

MC Lars, Westwerk, 20.00

KIDS Strolch-Spezial: Auge und Ohren - Ein Musiktheaterstück

OSNABRÜCK

LISA ECKHART

STADTBLATT präsentiert The Locos - Support: Skafield,

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

KABARETT

Echoes - Barefoot To The Moon - An Acoustic Tribute To Pink Floyd, Rosenhof, 20.00

OSNABRÜCK

STADTBLATT präsentiert Sophie Hunger - Minimal Electronic Music, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

1.

Götz Alsmann: ...in Rom Jazz, Osnabrückhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KONZERTE Sabeth Pérez Trio - Jazz, Schäffer, 11.00-16.00 Klassik!Podium - Studierende des Schwerpunktes Klassik, Institut für Musik, 19.00 Wolvespirit, Bastard Club, 20.00

FOTO: MORITZ SCHELL

R Der Trafikant - Drama P SIEHE KINO R Nur ein Tag in Berlin Drama R The Cakemaker - Drama R Touch Me Not - Drama R Mandy - Action P SIEHE KINO

20.00 Vocalvielharmonie - Franz Schubert: Winterreise, Lutherkirche, 20.00-21.30

5 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

Der niederländische Gi-

P tarrist und Musikproduzent Chris Beckers steht für exzellenten Jazz-Funk. Er arbeitete bereits zusammen mit internationalen Spitzenmusikern wie Billy Cobham, Simon Phillips oder Nippy Noya. Zu seiner Band gehören Herman Wolters (Keyboards), Teun Creemers (Bass), René Creemers (Drums) und Jeroen de Rijk (Perkussionsinstrumente). Creemers und De Rijk gehören zu den TopSchlagzeugern in den Niederlanden.

MÜNSTER The Urban Turbans, Hot Jazz

Club, 20.00 STEMWEDE Velvet Viper, JFK - Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Motown Party - mit DJ Coco, BlueNote, 21.30 Vodka Vriday - Live im Foyer: „Thirty Toes“, Alando Palais, 22.00 68 Jahre Rock’n’Roll - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Hello Weekend Party - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Uni ist Trash - Kritische Erstiwochen 2018, SubstAnZ, 22.00 Rocknacht - Rock, Metal, Hardcore, Hyde Park, 23.00

2. -  4. NOV. 2018 LITERATURUND MUSIKTAGE

RESTRUP-BIPPEN Theatersaal der Compagnia Buffo: Serientäter – Die drei Musketiere, 20.00 R Blue My Mind - Drama R Der Nussknacker und die vier Reiche - Fantasy

P SIEHE KINO

mit Nina Petri, Dario Fo, F. K. Waechter, Darling West + mehr Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Tourist-Info Bad Essen T. 05472 94920 www.badessen.info


Kost nix

Veranstaltungstipps mit freiem Eintritt Tatort-Rudelgucken 4.11. Filmpassage One World Session 7.11. Lagerhalle Pop!Session 15.11. Unikeller Jazz-Hotel 27.11. Grand Hotel Lese-Rampe 30.11. Unikeller

BÜHNE OSNABRÜCK Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Fidelio - Große Oper von Ludwig van Beethoven, op. 72, Theater am Domhof, 19.30 Das Richtfest - von Lutz Hübner, gespielt von der Theatergruppe Montagsspieler, Volkshochschule, 19.30 STADTBLATT präsentiert Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie - Kabarett;

„Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP This Is War! - nach dem Drama „Hundegrab“ von Letizia Russo, Probebühne, 20.00 Comedy Butt - Comedy, Zauber von OS, 20.00

BELM Thiele-Neumann-Theater: Gut gegen Nordwind - mo-

derne, digitale Love-Story nach dem e-Mail-Roman von Daniel Glattauer, Belmer Mühle, 20.00 QUAKENBRÜCK Atze Schröder: Turbo - Co-

medy, Artland Arena, 20.00

Musik bewegt - Konzert anlässlich der Gründung des „Fördervereins für Kirchenmusik an St. Johann e.V.“, St. Johann, 20.00 Buenos NoJazz - Jazz, Balou, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

BIELEFELD Mr. Irish Bastard, Forum,

20.00

KINO OSNABRÜCK Haus der Jugend: 100 Yen Love - 2014, Original mit dt. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 19.00

P SIEHE EVENTS

P SIEHE MUSIK BRAMSCHE The Quarrymen Beatles -

Beatles-Tribute, Filmtheater Universum, 20.00 HALLE Kuult - Indiepop, Gerry Weber Event Center, 20.00

Mr. Long - Gangsterfilm/Familiendrama/Komödie, Japan/Taiwan/Hongkong/Deutschland 2017, Original mit dt. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 22.00

Osnabrücker Beatparty - mit The Four Lords, Just For Fun und The Beat, Gasthaus Thies, 19.00

P SIEHE EVENTS

LINGEN

AUSSERDEM

Gentleman - Reggae, EmslandArena, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00 Zoo-Lights - Halloween-Festival - Lichterfest im Osnabrü-

cker Zoo mit Gruselspaß, Zoo, 18.30-22.00 Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus: Nacht-Tour -

Stadtrundfahrt in der Dunkelheit, Heger Tor, 20.00

HASBERGEN

MELLE Fünf vor der Ehe - A cappella,

Martinikirche, 17.00 Peter Panduranga Bayreuther & Band, Sportanlage Mel-

le-Oldendorf, ab 20.00 MINDEN Wolfgang Muthspiel Quintett, Jazz Club, 20.00

MÜNSTER

BAD ESSEN

Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Liebe in Lokalen - über Liebe und Kulinarik - Gedichte und

Water-Balancing, Wellness, Schinkelbad, 20.00-23.00

Leoniden, Sputnikhalle, 20.00

Geschichten über Liebe und Kulinarik mit Nina Petri und Christian Maintz; „Bad Essener Literatur- und Musiktage“, Schafstall, 20.00

BRAMSCHE

CLUBS&PARTY

Das Geheimnis des Tuchmacherzwergs - Führung mit

OSNABRÜCK Hossa Party - mit Jürgen Drews, DJ Kaiser Kamphues und DJ Chris Heck, Alando Palais, 20.30 Elektro Süß Sauer - Elektro, Dubstep, Techno, House, Minimal, EDM mit Laser+Lightshow, Hyde Park, 22.00 Club 39 Party - Rock & Pop der letzten drei Jahrzehnte mit DJane Kirsten, Lagerhalle, 22.00

der Märchenerzählerin Sabine Meyer, bitte Taschenlampe mitbringen, Tuchmacher Museum, 17.00 MELLE Fabelhaftes Melle - Stadtfest, Innenstadt, ab 15.00

Die Bad Essener Litera-

P tur- und Musiktage sind Kult. Los geht es am Freitag (2.11.) mit einem Empfang für alle und Kostproben aus den Eintöpfen der Bad Essener Eintopf- und Suppentage. Die Schauspielerin Nina Petri (Foto) eröffnet anschließend das Wochenende mit ihrem Kollegen Christian Maintz mit „Liebe in Lokalen“ – Gedichte und Geschichten über Liebe und Kulinarik. Am Samstag um 11 Uhr geht es für Kinder weiter mit der freien Bühne Wendland und „Käpt’n Lüttich und Baby Dronte“, frei nach dem Bilderbuch- Klassiker von Peter Schössow. Abends spielt die Freie Bühne Wendland zwei frech-frivole Stücke für Erwachsene. Am Sonntagabend wird es dann musikalisch mit einem Mix aus Americana, Country und Folk der Osloer Band „Darling West“.

Samstag

3 KONZERTE OSNABRÜCK Salz Fest #2 - mit KMPFSPRT,

Kind Kaputt, Anorak, Donnokov, Kleine Freiheit, 18.00

P SIEHE MUSIK Have Blue + Zen Bison, Dirty+Dancing, 19.00 The Other, Bastard Club, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Gudrun Walther & Jürgen Treyz - Folk, Lutherhaus, 20.00 Capitano - im Foyer; „25€“,

Rosenhof, 20.00

Randy Hansen, Hot Jazz Club,

20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Horla - Kammeroper von Patrice Oliva, Uraufführung, Lortzinghaus, 19.00 Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

NOV 2008 2018

Sa

10.11. 20:00

Ingmar Stadelmann

Comedy

„Fressefreiheit“ So

11.11. 20:00

Thorsten Nagelschmidt

Lesung

„Der Abfall der Herzen“ Fr Sa Di Mi

16.11. 17.11. 20.11. 21.11.

19:30 19:30 19:30 19:30

Fr

23.11. 20:00

Ostensibles Osnabrück’s English Theatre – present:

„Arsenic and Old Lace”

english theatre

von Joseph Kesselring

Alain Frei

Comedy

„Mach dich Frei“ Sa -So

24.11. 10:00 25.11. 18:00

Winterconvention des Rubicon e.V

Rollenspieltage

Mi

28.11. 20:00

NightWash

Comedy

Das Richtfest - von Lutz Hüb-

ner, gespielt von der Theatergruppe Montagsspieler, Volkshochschule, 19.30 Perplex - Philosophisch, absurd und durchgeknallt - ach ja, und am Ende wird gesungen, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE STADTBLATT präsentiert Lisa Catena: Grenzwertig -

Kabarett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Fr 2. - So 4. November

11. Festival des neuen japanischen Films

Große Gildewart 6 – 9 • 49074 Osnabrück • Tel: 323-41 78 • www.hausderjugend-os.de • hdj@osnabrueck.de STADTBLATT 11.2018 45


BAD IBURG

Over The Fence - Beziehungs-

Kabarett Distel: Wenn Deutsche über Grenzen gehen -

drama, 2016, Original mit engl. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 19.00 P SIEHE EVENTS

4

Attack on Titan - Part 1: Feuerroter Pfeil und Bogen -

Fantasy, 2014, Original mit dt. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 21.30 P SIEHE EVENTS Das Berliner KabarettTheater kommt in die Region und zeigt das Programm „Wenn Deutsche über Grenzen gehen oder: das Ziel ist im Weg“. Die Story: Schulleiterin Marion, Pfarrer Lars und Spulenwickler Dirk sind auf der Suche nach Sinn, Zeit für sich und irgendwas mit Inhalt. Als ein gewaltiges Gewitter die drei in eine verlassene Schäferhütte irgendwo im Nirgendwo spült, sitzen sie fest. Ohne Handynetz, ohne W-Lan, kurz: Ohne Hoffnung auf Überleben. Jetzt haben sie Zeit – viel mehr als ihnen lieb ist. FOTO: CHRIS GONZ

P

3.

KABARETT

LISA CATENA

Lisa Catena ist alles, was man von einer Schweizerin nicht erwartet: schnell, politisch und komplett unneutral. In ihrem Programm „Der Panda-Code“ geht es darum, dass alles irgendwie mit allem zusammenhängt. Sie entwirrt, deckt Verschwörungen auf und betrachtet Dinge neu: Das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ bekommt im Zusammenhang mit YouPorn und Dschungelcamp eine ganz neue Brisanz. >LAGERHALLE

BIELEFELD Egersdörfer und Fast zu Fürth - Kabarett, Zweischlin-

gen, 21.00 MELLE Meller Puppenspielfestival -

Der Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf dem Kopf gemacht hat (14 Uhr), Die bärenstarke Maus Zorbas (15.30 Uhr), Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (17 Uhr), Forum, ab 14.00 MÜNSTER Dieter Nuhr - Nuhr hier, nur heute, MCC Halle Münsterland,

3.

PUNK

THE OTHER

3.

BUENOS NOJAZZ

Vier „Jungs“ aus Meschede, Lippstadt und Soest machen zwar Musik, die irgendwie ein bisschen was mit Jazz zu tun hat, aber letztendlich doch eher Pop-Musik ist, die in erster Linie ins Ohr und nicht durch den Kopf geht. Alle Stücke sind Eigenkompositionen und ausschließlich instrumental. > BALOU

FOTO: JÖRG LANDSBERG

Ihnen eilt der Ruf voraus, Europas beste Horrorpunk-Band zu sein. Auftritte in Wacken oder beim Meta Luna sowie Support-Shows für Alice Cooper, Bela B. oder die Misfits untermauern das. Ihr Mix aus Punk, Gothic und Metal und das schaurige Outfit kommen an. > BASTARD CLUB

JAZZ

20.00

KINO OSNABRÜCK Haus der Jugend: Persona Non Grata - Histo-

riendrama, 2015, Original mit dt. Untertiteln, „Festival des neuen Japanischen Films“, 14.30 P SIEHE EVENTS Of Love and Law - Dokumen-

tarfilm 2017, Original mit engl. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 17.00 P SIEHE EVENTS

KONZERTE

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

25 Jahre Sinfonieorchester Osnabrück, Schloss, 11.00-

Kinder-Museumsclub - für

Kinder von 8-13 Jahren, Anm. Tel. 0541 323-2560, Felix-Nussbaum-Haus, 10.30-13.30 welle - schatten - spiegel ab 2 Jahren, Figurentheater, 16.00 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktionstag im naturbelassenen Steinbruch - Arbeits-

handschuhe, Rosenschere mitbringen, Botanischer Garten, 09.00-14.00 Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00 Drachenboot-Indoor-Cup Wasser-Wettkampf, Nettebad, 09.30-19.00 Offenes Tanztraining 16+, Theater am Domhof, 10.00 Rosenstraße 76 - Häusliche Gewalt überwinden - kosten-

13.00 1. Kammerkonzert - Nachtstücke, Theater am Domhof, 11.30 Vocalvielharmonie - Franz Schubert: Winterreise, Lutherkirche, 12.30-14.00 Trio Yas - Klezmer, Ameos Klinikum, 17.00 Elder, Bastard Club, 17.00 Ventile und Tasten - Benefizkonzert, St. Marien, 18.00

BAD ESSEN Darling West - Americana; „Bad Essener Literatur- und Musiktage“, Schafstall, 18.00 BOHMTE Viva Paganini! - Trio Arpeggione; „Arenshorster Konzerte“, Arenshorster Kirche, 18.30

MELLE Uwe Lal - Liedermacher, Martinikirche, 16.30

MÜNSTER Deine Freunde, Skaters

lose Führung durch die interaktive Ausstellung, BBS Pottgraben, 11.00 Bücherbrunch - Frisches vom Buchmarkt, garniert mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten, Lagerhalle, 11.00 Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00 7. Pyrozauber am Piesberg Feuerwerksvorstellung und Großfeuerwerk, Zechenbahnhof Piesberg, ab 16.00 Dort draußen, Planetarium, 17.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00

Palace, 16.30

Zoo-Lights - Halloween-Festival: Erwachsenenabend -

Improvisierter Sonntagsbraten - Improshow der Sport-

Lichterfest mit Gruselspaß, Zoo, 18.30-22.00

freunde Haseglück, Projekt 36, 18.00

Daniel Puenta Encina & Band, Hot Jazz Club, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK BlueNote Tango - Tangoun-

terricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Fidelio - Große Oper von Ludwig van Beethoven, op. 72, Theater am Domhof, 15.00 P SIEHE TAGESTIPP

MELLE

STADTBLATT präsentiert

Fabelhaftes Melle - Stadtfest

Désirée Nick: Nein ist das neue Ja - Comedy, Rosenhof,

mit langem Einkaufssamstag bis 21 Uhr, Innenstadt, ab 11.00

Li.F.T.

19.00

www.kulturverein-lift.de

4.

OPER

FIDELIO

Ludwig van Beethovens einzige Oper. Mit der Kraft der Verzweiflung und der Liebe macht sich Leonore auf die Suche nach ihrem Ehemann Florestan, der gegen jedes Recht und Gesetz eingekerkert ist. Um ihn zu retten, setzt sie das eigene Leben ein ... > THEATER AM DOMHOF

46 STADTBLATT 11.2018

4.

LESUNG

ATEMLOS DURCH DIE NACHT

Deutschlands bekanntester Profiler, Kriminalhauptkommissar a.D. und True-live-Krimiautor („Tatort“) Axel Petermann, liest aus seinem neuen Roman „Die Elemente des Todes“. Zusammen mit Roman-Autor Claus Cornelius Fischer ist ein packender Thriller entstanden. > SCHLEDEHAUSEN, WAMHOF

PROGRAMM

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG 03.11.2018 · 20:00 Uhr THEATRO DIVADLO – The Best Of Balkanroute 66 10.11.2018 · 20:00 Uhr 8. Restruper Poetry Slam 16.11.2018 · 20:00 Uhr WIPPSTEERT – Live In Concert / Lebennig op de Spööldeel VORSCHAU: 01.12.2018 · 20:00 Uhr COMPAGNIA BUFFO – Die etwas andere Weihnachtsfeier

Kartenvorbestellung: Tel. Tel. Tel. Tel.

05462 05435 05435 05901

72080 3369274 2240 2209

Buchhandlung Möllmann, Ankum Dütt & Datt, Bippen Schreibwaren Runge, Berge Bücher Weitzel, Fürstenau

FOTO: IGOR STEVANOVIC/DOLLARPHOTOCLUB.COM

Kabarett, Gymnasium, 19.30

Sonntag

Li.F.T e.V. Literatur, Film und Theater auf dem Land Restrup 10 · 49626 Restrup · Tel. 05462 72080

FOTO: FELIX GROTELOH

werwowas


Der Seelenbrecher - Theater-

gruppe „Die Bühnenläufer“, Psychothriller von Sebastian Fitzek, emma-theater, 19.30 Perplex - Philosophisch, absurd und durchgeknallt - ach ja, und am Ende wird gesungen, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE MELLE Meller Puppenspielfestival Der kleine Flontsch (11 Uhr), Olifant fährt Eisenbahn (14 Uhr), Ein Mond für Amelie (15.30 Uhr), Simon und Nuna - Spagetti, Sturm und Fahrradhelm (17 Uhr, außer Konkurrenz), Forum, ab 11.00

kunst, Objekte, Assemblagen; Einführungsrede: Herbert Telieps, Begründer des Kunstprojektes Art4Peace, Galerie KunstGenuss, 16.00

SPORT QUAKENBRÜCK Artland Dragons - Hamburg Towers - Basketball, ProA, Art-

Montag

5

land Arena, 17.00

KONZERTE

KIDS

OSNABRÜCK Jam Session, Dirty+Dancing, 19.00 Happy Jazz Society - DixieJazz, Balou, 20.00 Blue Monday Jam, Lagerhalle, ab 20.00

OSNABRÜCK welle - schatten - spiegel -

ab 2 Jahren, Figurentheater, 11.00 Fräuleins Brehms Tierleben

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

Samstag

10.11.

Progressive/Alternative-Metal-Konzert:

PSAIKORILLAS CAPTAIN TRIPS IVORTEX Einlass: 20 Uhr, Eintritt: 5 €

ROCK IN DER REGION

Palace, 20.00

- Theater um den Wolf, Museum am Schölerberg, 15.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

WALLENHORST

Sternbild für Flappi - für Kin-

Britta von Anklang: Ich und mein kleiner grüner Kaktus -

der, Planetarium, 15.00+16.00

KINO

Wir sind alle Spinner - Thea-

Relegation

OSNABRÜCK

Einlass: 19 Uhr, Eintritt: 4 €

MÜNSTER Deine Freunde - Pop, Skaters

Romantischer Gesang und stacheliges Kabarett, Ruller Haus, 17.00

terstück zum Mitspinnen mit viel Musik für alle ab 5 Jahren, Lagerhalle, 20.00

KINO

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Filmpassage: Tatort-Rudelgucken, 20.15 Haus der Jugend: Festivalfrühstück: Tremble all you want - Romantikko-

Familienfrühstück - mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30 Oldtimertreffpunkt, Museum Industriekultur, 10.0013.00

mödie, Japan 2017, Original mit engl. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 10.30 P SIEHE EVENTS Furusato - Wunde Heimat Doku; „Festival des neuen Japanischen Films“, 16.00 P SIEHE EVENTS Her Love Boils Bathwater Drama, 2016, Original mit engl. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 18.00 P SIEHE EVENTS The Mole Song: Undercover Agent Reiji - Action, Komödie

2013, Original mit engl. Untertiteln; „Festival des neuen Japanischen Films“, 20.30 P SIEHE EVENTS SubstAnZ: Audre Lorde - Die Berliner Jahre 1984-1992 - Kritische

Spaziergang in die Vergangenheit - Geologie des Osnabrücker Berglandes - Sonn-

tagsführung in der Naturkundlichen Ausstellung, Museum am Schölerberg, 11.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Hasefriedhof - vom Todtenhof zum Park - Stadtführung

zu Fuß ohne Anmeldung, 1,5 Stunden, Hasefriedhof, 13.30 Reparatur-Café Haste - Reparieren statt Wegwerfen, Nackte Mühle, 14.00-16.00 Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00 Zeitreise, Planetarium, 17.00

Erstiwochen 2018, 19.30-21.30

BRAMSCHE

FILMSTARTS R Unforgiven - Drama

Bramscher Rot - verkaufs-

LITERATUR

IBBENBÜREN

OSNABRÜCK

Tag der offenen Tür, Berg-

Chimanda Ngozi Adichie: Mehr Feminismus! - Ein Manifest - Lesung, Kritische Ersti-

baumuseum, 10.00-17.00

wochen 2018, SubstAnZ, 17.00 BISSENDORF Axel Petermann: Die Elemente des Todes - Europas

erster Profiler Axel Petermann liest aus seinem brandneuen Buch, Wamhof Schledehausen, 15.00 P SIEHE TAGESTIPP MELLE Feldpostbriefe - Lesemati-

nee, Insel der Künste, 11.15

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Sabine Endres, Agii Gosse - Malerei, Konzept-

offener Sonntag, Innenstadt, 13.00-18.00

MÜNSTER The Ocean, Sputnikhalle, 20.00

Filmpassage: Sneak Preview, 20.00

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück - KFC Uerdingen 05 - 3. Liga, Bremer Brü-

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00 Let’s Build a Solidarity City -

Kritische Erstiwochen 2018, SubstAnZ, 16.30-18.30 Mut braucht Schutz, Haus der Jugend, 19.00

Bilderreise zu den Naturschätzen Australiens von und mit Stefan Fockenberg, Fachwerk 1775, 17.00 MELLE Fabelhaftes Melle - Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag (13-18 Uhr), Innenstadt, 11.0019.00

JET-SUN

Samstag

Coverkonzert:

15.12. OS PLAYS: JIMI HENDRIX

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

Dienstag

6 KONZERTE BIELEFELD The Lytics - Rap, Nr. z. P, 20.00 OSTERCAPPELN Folk Session im Folkclub,

Gasthaus Linnenschmidt, 20.00-23.00

OSNABRÜCK 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Friends Day - RnB, Hip Hop, Pop, House, Sonnendeck, 22.00

Lachen mit Hans und Arm in Arm mit dem Serienkiller -

RAZOR SMILEZ

Volkshochschule, 19.30

CLUBS&PARTY

Uwe Lal - Liedermacher, Martinikirche, 16.30

Samstag

01.12. BUNKER-MARIE

Vererben - wie macht man’s richtig? - Gertrud A. Röttger,

42. Meller Crosslauf - der

MELLE

VORSCHAU DEZEMBER Klassentreffen:

cke, 14.00

MELLE Leichtathletikabteilung des SC Melle 03; „Ossencross“, Sportplatz SC Melle 03, ab 10.00

Freitag

30.11.

BÜHNE OSNABRÜCK Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Der brave Soldat Schwejk Uraufführung / von David Gieselmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE STADTBLATT 11.2018 47


werwowas BIELEFELD

IBBENBÜREN

11. Komische Nacht, 10 Spiel-

Dietmar Wischmeyer - Satire,

orte, 19.30

Bürgerhaus, 20.00

BRAMSCHE

KINO

Sebastian Schnoy: Dummikratie - Warum Deppen Idioten wählen - Kabarett, Film-

OSNABRÜCK Lagerhalle: Eingeimpft - Familie mit Nebenwirkungen - D 2018, 95

7.

JAZZ

FLORIAN WEBER QUARTET

8.

KLAN

Min, 18.00+20.15

KIDS

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Polaris und das Rätsel der Polarnacht, Planetarium,

Filmpassage: Ladies Night: Nur ein kleiner Gefallen - Frauen-Kinoabend

AUSSERDEM OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Gelände

WAY OUT WEST

FOTO: ROBERT MASCHKE

Welthits im Ukulelengewand mit Deutschlands buntester Ukulelen-Band. Ein Programmpunkt der vier Osnabrücker Ukulisten wird das gemeinsame Singen und Musizieren bekannter Melodien und Hits sein. Alle Ukulelenbegeisterten sind aufgefordert, ihre Ukulele mitzubringen. > LUTHERHAUS

9.

WAVE ROCK

KARIES

Die Band macht allerfeinste angry young man Music zwischen düsterer Früh1980er-New Wave bzw. NDW und Früh1990er Diskursrock. Die Stuttgarter haben für sich ein Adorno-Zitat als Referenz: „Fun ist ein Stahlbad“. > KLEINE FREIHEIT

10.

INGMAR STADELMANN

In seinem neuen Programm „Fressefreiheit – Ein Meinungsstresstest“ konfrontiert der vielfach preisgekrönte Standup-Comedian Ingmar Stadelmann sein Publikum mit einer virtuosen Komposition widersinniger Meinungen. Zum Spaß. Und weil er es kann. > HAUS DER JUGEND

BÜHNE OSNABRÜCK Am Königsweg - von Elfriede Jelinek, emma-theater, 19.30

STADTBLATT präsentiert Horst Schroth: Wenn Frauen immer weiter fragen - Kaba-

rett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 Jürgen von der Lippe - Kabarett, OsnabrückHalle, 20.00 GRONAU

KIDS

Bürgerhalle, 20.00

mit Dr. Astrid Schulz, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30

OSNABRÜCK Kinder, Planetarium, 15.00

Mein rechter, rechter Platz ist frei - politischer Inputvor-

AUSSERDEM

trag über rechte Strukturen in Osnabrück, SubstAnZ, 19.0021.00 Kraftraum Matthäus - zur Stille kommen und Kraft schöpfen in der Kirche, Matthäuskirche, 19.15

Mittwoch

7

Das kleine 1x1 der Sterne - für

OSNABRÜCK Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00

BRAMSCHE Herbert Zucchi: Vom leisen Sterben der Insekten - ... und

warum wir nicht so weitermachen können wie bisher, Rathaus, 19.00

Donnerstag

8 KONZERTE

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Vernissage: Durch/Blick -

Kid Rebellion, Dirty+Dancing, 19.00 One World-Sessions - der neue Musiktreffpunkt im Spitzboden, Lagerhalle, 19.00 Work in Progress - Die LiveTest-Area für POP-Studierende, Institut für Musik, 19.30 Florian Weber Quartet - Piano, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER Jon Spencer, Gleis 22, 20.00

P SIEHE MUSIK RHEINE

mit dem Ensemble Zweiklang, Lutherhaus, 18.00 HeWhoCanNotBeNamed, Bastard Club, 20.00 STADTBLATT präsentiert Blockflöte des Todes - Sin-

ger-Songwriter, Kleine Freiheit, 20.00 Guru Guru - Deutschrock-Veteranen, Rosenhof, 20.00 Klan - Pop, Support: Provinz, Brücks, 23.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Monsters of Liedermaching,

Forum, 20.00 Fox and Bones - Bielefelder

Fastlove - George Michael-Tri-

Songnächte, Tor 6, 20.00

bute, Stadthalle, 20.00

HAGEN

CLUBS&PARTY

Skinny Molly - Rock mit ex Lynyrd Skynyrd-Gitarrist, Support: Purple Rhino, Stock, 20.00

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, ab 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Sixx Paxx - Roxx - Male Revue

48 STADTBLATT 11.2018

Osnabrücker Bierdiplom, verschiedene Kneipen, ab 19.00 Bierdiplom & Afterparty RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 19.00 Osnabrücker Bierdiplom, Alando Palais, 22.00

Herbert Knebels Affentheater: Außer Rand und Band,

Songwriter-Abend - mit Rich COMEDY

Lagerhalle: Eingeimpft - Familie mit Nebenwirkungen - D 2018,

OSNABRÜCK

Was bedeutet Transformation zur Nachhaltigkeit? -

Halle Gartlage, 15.00-22.00

mit aktuellem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30

WELTMUSIK

mit Sektempfang, 20.00

CLUBS&PARTY

95 Min, 18.00+20.15

Planeten - Expedition ins Sonnensystem + - zusätzlich

9.

theater Universum, 20.00 Ein Morgen vor Lampedusa Szenische Lesung, Tuchmacher Museum, 20.00

15.00

Nachdem sich Klan mit ihrer Debütsingle „Lang lebe die Liebe“ der Musikwelt vorgestellt haben, legen die Brüder aus Berlin nun gleich zweifach nach: Mit der Doppelsingle „Tropfen“ und „Keine Zeit“. Pop zwischen Elektro und Songwriting. > BRÜCKS FOTO: SUNNYI LÖHMANN

Der Osnabrücker Jazz-Pianist stellt sein neue Album „Lucent Waters“ vor. Darauf führt der Dozent am Institut für Musik „ein exzellent besetztes amerikanisches Quartett durch ein Programm mit Eigenkompositionen und Skizzen“, wie das JazzEcho schreibt. > BLUE NOTE

ELEKTRO

Show mit Marc Terenzi, Osnabrückhalle, 20.00

U20 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht!, Lagerhalle, 20.00

LINGEN Kettcar - Indie, EmslandArena, 20.00 P SIEHE MUSIK MÜNSTER DeWolff, Gleis 22, 20.00

MÜNSTER Chris Tall: Und jetzt ist Papa dran, MCC Halle Münsterland,

20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch: Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes, 14.00 OV-Kino: Operation Overlord - in Originalversion, 21.00

P SIEHE KINO FILMSTARTS R A Prayer Before Dawn Action R Aufbruch zum Mond Drama P SIEHE KINO R Elliot - Das kleinste Rentier - Familie R In My Room - Drama R Leto - Drama R Nur ein kleiner Gefallen Thriller P SIEHE KINO R Operation: Overlord Action P SIEHE KINO R Rampant - Action R Rememory - Drama R Whatever Happens Next Drama

LITERATUR OSNABRÜCK Literarisches Quartett - für Krimifans mit Jost Hindersmann, Michael Schmitz, Ulrike Kroneck, Thomas Wörtche, Buchhandlung Wenner, 19.30

OLD FASHIONED

BURGER 200 g frisches Black-Angus-Beef

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


Lupid - Deutschpop, Stereo,

20.00 MELLE Alien Voices: Räume öffnen - Welten verbinden - Chor-

konzert, St. Marien, 20.00 MÜNSTER

P

AUSSERDEM OSNABRÜCK Führung im Schinkelbad, Schinkelbad, 11.00-12.30 Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00 Erzengel Michael als Drachentöter - von Dr. Marie-Luise

Schnackenburg; „Kunst in Kürze“, Forum am Dom, 18.00 Kinder ausländischer Zwangsarbeiterinnen im Zweiten Weltkrieg im Raum Osnabrück - Dr. Volker Issmer;

„Topografien des Terrors - Nationalsozialismus vor Ort“, Museumsquartier, ab 19.30 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00

Freitag

9 KONZERTE OSNABRÜCK Chaos Commute + Jetsun,

Dirty+Dancing, 19.00 The Aqualung, Bastard Club, 20.00 STADTBLATT präsentiert

BAD IBURG Märchenmenü - Rosen, Tulpen, Nelken - mit Märchener-

The KutiMangoes, Hot Jazz

zählerin Sabine Meyer, Jagdschloss Freudenthal, 19.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

Dukes of Hamburg, Gleis 22, Vier ausgewiesene Experten diskutieren über Krimi-Neuerscheinungen des Herbstes und darüber, was für sie einen wirklich guten Kriminalroman eigentlich ausmacht. Die Gäste sind: Jost Hindersmann (passionierter Leser und Experte für Spionage- und Kriminalliteratur), Michael Schmitz (Staatsanwalt), Ulrike Kroneck (Autorin) und als überregionaler Gast Thomas Wörtchen (Foto). Er ist nicht nur Krimirezensent beim Deutschlandfunk und Jury-Mitglied des Deutschen Krimi Preises, sondern auch Herausgeber eines eigenen Krimiprogramms beim Suhrkamp Verlag.

Lange Saunanacht - ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen, Nettebad, 19.00-02.00

20.00 Club, 20.00

IBBENBÜREN

P SIEHE MUSIK

Musik Produktiv Messe,

Frank Muschalle Trio & Stephan Holstein - Swingin’

P SIEHE EVENTS

Blues & Boogie Woogie, Rathaus, 20.00 Klan - Pop, Jovel, 23.00 WALLENHORST Daisy Chapman Singer/Songwriterin aus England, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Motown Party - mit DJ Coco, BlueNote, 21.30 Café Caliente - Salsa-Party mit DJ Juan Pa, Haus der Jugend, 21.30 Malle für (fast) alle - Live on stage: Lorenz Büffel und DJ Düse, Alando Palais, 22.00 Rabennacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Ballon Voyage - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Bilder deiner großen Liebe -

von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall, emma-theater, 19.30 Fidelio - Große Opervon Ludwig van Beethoven, op. 72, Theater am Domhof, 19.30 Horst Schroth: Wenn Frauen immer weiter fragen - Kaba-

rett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 Der Seelenbrecher - Theatergruppe „Die Bühnenläufer“, Psychothriller von Sebastian Fitzek, für die Bühne bearbeitet von Marc Gruppe, Lagerhalle, 20.00 Paul Panzer: Glücksritter vom Pech verfolgt - Comedy,

OsnabrückHalle, 20.00 This Is War! - nach dem Drama „Hundegrab“ von Letizia Russo, Probebühne, 20.00 BIELEFELD Marco Göllner - Comedy, Ko-

mödie, 20.00

KUNST

Musik Produktiv, 13.00-18.00

10 KONZERTE Wieman-Charpentier, Renaissancesaal Ledenhof, 18.00 Blind Ivy + Late Generation,

Dirty+Dancing, 19.00 Hirnsäule - 20 Jahre - Punk,

Support: Brutale Gruppe 5000, Soul Invaders, SubstAnZ, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Götz Widmann - Liedermacher, Bastard Club, 20.00 Allotria-Jazzband - Jazz, BlueNote, 20.00

BIELEFELD Notdurft-Tribute-Abend,

Forum, 20.00

Gedenkfeier zum 9. November - anschließend Kranznie-

derlegung am Mahnmal Alte Synagoge, Schlossaula, 11.30 Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00

und

rock`n`popmuseum

Kulturbüro Gronau

Gronau präsentieren:

mundART-Chorfestival - mit

08.11. 20.00 Uhr

15.11. 20.00 Uhr

GmbH

Herbert Knebels´s Affentheater Programm: „Außer Rand und Band“; Bürgerhalle

„Piccanto“ (A-capella-Pop) Duesmann´s Spinnerei; WZG, Fabrikstr.3

BRAMSCHE Check up Linda - Support:

Julian Rathke, Alte Webschule, 20.00

18.11. 20.00 Uhr

GEORGSMARIENHÜTTE Ozzy Ostermann: Privat ohne Perücke - Lieblingssongs

HAGEN

OSNABRÜCK

Kulturbüro Gronau

Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Chorflakes, Ganz-klar-Acht, Frauensprechchor SPRACHVOLL, Stimmt so Tontauben ProjektChor des Gesellschaftshauses, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE EVENTS Rocktrail - Rockcover, Balou, 21.00

Veranstalter:

Weitere Informationen: www.osnabrueckhalle.de

Psaikorillas, Captain Trips,

Vernissage: Feridun Zaimoglu - Malerei, Volkshochschule,

AUSSERDEM

26.01.2019 · OsnabrückHalle Mit freundlicher Unterstützung durch:

STADTBLATT präsentiert The KutiMangoes - AfroBeat/-Jazz, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Way Out West - Rudel-Ukulele, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP mundART-Chorfestival - mit Cantabile, Chorflakes, JazzWeDo, Pocodela Musica, Roter Akkord, verschmitzt, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE EVENTS Son + You Silence I Bird Indie, Rosenhof, 20.00

für Bildende Kunst e.V, Tuchmacher Museum, 19.00

Moderation: Kerstin Albrecht

Gedenkkonzert - für Agnes

von Jazz bis Rock, Rathaus, 20.00

Vernissage: 31. Jahresausstellung - Bramscher Verein

„Wir helfen Kindern“

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

mit Tom Gaebel & his Orchestra

Samstag

Karies - Indie trifft Post-Punk,

20.30

BENEFIZKONZERT

24.11. 20.00 Uhr

CCR Revival Band - Creeden-

ce Clearwater Revival Tribute, Stock, 20.30 HASBERGEN

08.12. 20.00 Uhr

Mark Gillespie`s Kings Of Floyd Bürgerhalle

Feuerengel

(Bürgerhalle)

- a tribute to Rammstein

Dietmar Wischmeyer Programm: „Vorspeise zum Jüngsten Gericht“ (Aula)

Greg Howe & Band, Support:

Jeff Aug (Solo-Acoustic-Instrumental-Fingerstyle-Gitarrist) Gaste Garage, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP 50/50s - Deutsche SchlagerRevue der 1950/1960er, Töpferei Niehenke, 20.00 IBBENBÜREN Lady Sunshine & Mister Moon - Duo, Bürgerhaus, 20.00

25.01. 20.00 Uhr

Johann König

(Bürgerhalle)

Programm: „Jubel, Trubel, Heiserkeit“

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de - www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62/7 18 70 rock`n`popmuseum Gronau, Fon 0 25 62/81 480 STADTBLATT 11.2018 49


werwowas LINGEN Frank Turner & The Sleeping Souls - Folkrock, EmslandAre-

na, 20.00 P SIEHE MUSIK MELLE Hanny Hill and Blue Night Country und Bluegrass, Fachwerk 1775, 20.00 Meller Kammerchor, St. Matthäus, 20.00 Long Tall Jefferson - Songwriter & Storyteller, Hotel Bueraner Hof, 20.30

MINDEN

10.

ROCK

PSAIKORILLAZ

Zwei Bands der härteren Gangart. Die Psaikorillaz (Foto) mixen Metal, HipHop, Hardrock und Hardcore mit „wildem Gezappel und Showeinlagen“. Und Captain Trips haben Heavy Metal in den verschiedensten Richtungen drauf. > OSTBUNKER

10.

ROCK

GREG HOWE & BAND

Der US-Amerikaner zählt zu den gefragtesten Live- und Studiogitarristen der Welt und hat bereits mit Michael Jackson oder Justin Timberlake gespielt. Nebenbei hat er rund zehn Soloalben aufgenommen herausragender Rock eines Virtuosen. > HASBERGEN, GASTE GARAGE

Chris Minh Doky & The Electric Nomads, Jazz Club, 20.00

Gleis 22, 20.00 Gregor Hilden Organ Trio,

Hot Jazz Club, 20.00 Wingenfelder - Ex-Fury in the Slaughterhouse, Jovel, 20.00 RoToR - Progressive Stoner Rock, Rare Guitar, 20.00 P SIEHE MUSIK

BÜHNE OSNABRÜCK

10.

20 JAHRE HIRNSÄULE

FOTO: HEIKE STEINWEG

Hirnsäule ist neben Düsenjäger die älteste Hardcore/Punkband Osnabrücks. 20 Jahre Jubiläum! 20 Jahre DIY! Das will gefeiert werden! Mit von der Partie sind auch noch die beiden Bands The Soul Invaders (Raw Power Rock aus Hagen) und Brutale Gruppe 5000 (Laserpunk aus Hamburg). > SUBSTANZ

11.

THORSTEN NAGELSCHMIDT

Der Münsterländer war bis 2009 Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter. 2007 erschien schon sein Romandebüt „Wo die wilden Maden graben“. Jetzt liest der Wahl-Berliner aus seinem neuen Roman: „Der Abfall der Herzen“. > HAUS DER JUGEND

macht auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich einen Halt in Osnabrück: Dort trifft das Team von Bundestrainer Horst Hrubesch auf Italien. Tickets gibt es u.a. im Fanshop des VfL Osnabrück.

sentiert eine musikalische Reise, die von verträumt ruhig bis ekstatisch wild reichen wird. Mit dynamischer Vielfalt und musikalischer Präzision präsentieren Charakterstimme Aleah und Multiinstrumentalist Ben ihr Mantra-Konzert: Mantras gemischt mit internationalem Soul. Von meditativ bis rockig eröffnet die MantraBand ihren Besuchern einen Zugang in emotionale Tiefen.

First Breath after Coma,

OSNABRÜCK Ü30-Party - mit Livemusik, Alando Palais, 21.00 SaturDance, Sonnendeck, 22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er, 90er, Hyde Park, 23.00 Tanzen! - Foyer-Party mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00

LESUNG

P schen Yogaszene prä-

MÜNSTER

CLUBS&PARTY

PUNK

Die deutsche Frauen-

P Nationalmannschaft

Ingmar Stadelmann: Fressefreiheit - Comedy, Haus der

Jugend, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

KIDS OSNABRÜCK Däumeline - ab 4 Jahren, Theater Fundulus, Figurentheater, 16.00 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00 Der zweite Atem - Leben mit Lungenkrebs - Infotag, Osna-

Winterliche Dekorationen aus dem Naturgarten - Gar-

bühne Melle, Forum, 15.30 RESTRUP-BIPPEN LMBN Poetry Slam - Poetenwettbewerb, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00 STEMWEDE

13.

LESUNG

STEPHAN THOME

Sein neuer Roman „Gott der Barbaren“ führt ins China Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung überzieht das Kaiserreich mit Terror und Zerstörung. Ein junger deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des riesigen Reiches helfen will, reist voller Idealismus nach Nanking, um sich ein Bild von der Rebellion zu machen. Dabei gerät er zwischen die Fronten eines Krieges und riskiert sein Leben. > BLUE NOTE

Alfred Mittermeier - Kabarett, JFK - Life House, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Muhly - Marnie - Liveübertra-

gung aus New York; „The Metropolitan Opera“, 19.00

LITERATUR GEORGSMARIENHÜTTE Krimiabend - Autorenlesung mit Norbert Horst, Lorenz Stassen, Sabine Thiesler, Buchhandlung Sedlmair, 19.00

SPORT OSNABRÜCK Frauen-Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Italien,

Bremer Brücke, 16.00

50 STADTBLATT 11.2018

Motorpsycho, Forum, 20.00

tenworkshop, Museum am Schölerberg, 14.30-17.30 Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00

BÜHNE

Ferne Welten, fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Drumbob - Trommeln bis der Arzt kommt - Rudeltrommeln,

Matthias Deutschmann: Wie sagen wir’s dem Volk -

Musik Produktiv Messe, Mu-

sik Produktiv, 10.00-18.00

P SIEHE EVENTS

- Comedy, Zweischlingen, 21.00 Wintermärchen - der Wald-

BIELEFELD

Sinti Swing + Katja Knaus Hofkonzert, Kulturhof Westerbeck, 15.00

GZ Lerchenstraße, 14.00-18.00

IBBENBÜREN

MELLE

te von Alberto Lombardi (I), Carlos + Lukas Dorado (ARG), Daniel Murray (BR) und Peter Finger (D), Lutherhaus, 20.00

WESTERKAPPELN

Rosenhof, 20.00

Johannes Flöck

re, Bastard Club, 20.00 International Guitar Night 2018 - Akustik-Gitarrenkonzer-

brückHalle, 13.00-17.00

STADTBLATT präsentiert

BIELEFELD

Lik - Support: Demonical, Of Fi-

Kunst- und Hobbymarkt,

Barbara Kuster: Viva Walküre - Kabarett; „Kabarettfestival

2018“, Lagerhalle, 20.00

Der Topact der deut-

OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert

Kabarett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 19.00 Vater - von Florian Zeller, Deutsch von Annette und Paul Bäcker, emma-theater, 19.30 Scherbenkonto, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert

Sonntag

11 KONZERTE OSNABRÜCK

René Marik: Ze Hage - Best of plus X - Puppenspieler,

Osnabrückhalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE MELLE Wintermärchen - der Waldbühne Melle, Forum, 15.30 Ulrike Bröhmer - Kirchenkabarett, Martinikirche, 17.00 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama, Alte Stadthalle, 18.00

Zonta-Musikpreisverleihung - Konzert mit Preisverlei-

hung an Tena Baric, Klavier mit Werken von Bach, Beethoven, Chopin und Grieg, Institut für Musik, 11.00 SonnTAKTE - Zonta Musikpreis 2018, Musikschule Caprivistraße, 11.00 Musikalische Soiree - im Vortragssaal, Musikschule Caprivistraße, 17.00 L’Ira del Baccano, Dirty+Dancing, 19.00 Skampida - Ska, SubstAnZ, 19.00 The Love Keys - Mantras und spirituelle Lieder, Yoga Vidya, 19.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

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LITERATUR OSNABRÜCK Thorsten Nagelschmidt: Der Abfall der Herzen - Autoren-

lesung, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP

SPORT QUAKENBRÜCK

BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie - Archäologen, Grabungstechniker und Restauratoren gewähren Einblick in ihre Arbeit, Museum Varusschlacht, 14.00 IBBENBÜREN Musik Produktiv Messe, Mu-

sik Produktiv, 11.00-18.00 P SIEHE EVENTS

Dienstag

13

Artland Dragons - Baunach Young Pikes - Basketball,

KONZERTE

ProA, Artland Arena, 17.00

OSNABRÜCK Jazz Lounge Session - Ope-

KIDS OSNABRÜCK Däumeline - ab 4 Jahren, Theater Fundulus, Figurentheater, 11.00 Mascha und der Bär Figurentheater, Museum am Schölerberg, 11.00+14.00 Siebenstern Puppenbühne: Die Erfindung der BonbonWurfmaschine - für Kinder

zwischen 3 und 7 Jahren, Hulahoop Kinder- und Kulturwerkstatt, 15.00 Drei kleine Monster - Eine Geschichte zum Mut machen. Für Menschen ab 3 , Lagerhalle, 15.00 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 15.00+16.00 Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch -

von Michael Ende, ab 6 Jahren, Theater am Domhof, 16.00

ner: Nina Dahlmann Quintett, Stadtgaleriecafé, 20.00 BIELEFELD Bukahara, Forum, 20.00 Im Rahmen der Musik Produktiv Messe in Ibbenbüren (9.–11.11.2018) findet erstmals eine SchoolJamVorentscheidung statt. Eingeladen sind junge Bands aus dem Großraum Münster/Osnabrück, deren Mitglieder zwischen 10 und 21 Jahre alt sind. Jede Stilrichtung ist erlaubt. Alle können mitmachen, egal ob Solokünstler oder komplette Bands (max. 10 Mitglieder).

P

House, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück - mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30 Kunst- und Hobbymarkt, GZ Lerchenstraße, 10.00-18.00 Treffen der US-Car-KlassikFahrzeuge, Museum

Industriekultur, 10.00-13.00 Herbstmarkt - mit Werkstattcafé und Grillstation, Zentrum für Jugendberufshilfe, 11.0016.00 Herbstfest mit Basar - Verkauf, Märchen in Wort und Bild, Imbiss, Kaffee+ Kuchen, Johannisfriedhof, 11.30 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Piesberger Sonntagscafé - , Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Herbstjahrmarkt, Gelände Halle Gartlage, 15.00-22.00 Tangolé - Ein Hauch von Nostalgie mitten aus dem Herzen des Ruhrgebiets - Ka-

MÜNSTER Münsteraner Schallplattenbörse, MCC Halle Münsterland,

11.00-16.00

Montag

12

messe, Meyerhofschule, ab 14.00 P SIEHE EVENTS

Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Erzähltheater: Himmel und Erde - Benefiz-Erzählabend mit

Schöpfungsgeschichten aus aller Welt, Paul-Gerhardt-Kirche, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Schneeflöckchen - D 2017,

Genremix, 120 Min, 18.00+20.15

OSNABRÜCK

2. Sinfoniekonzert - Musica pro Pace - Konzert zum Osna-

Stephan Thome: Gott der Barbaren - Lesung; „Littera-

Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

brücker Friedenstag, Osnabrücker Symphonieorchester mit Dirigent Andreas Hotz. OsnabrückHalle, 20.00

KIDS

BÜHNE

15.00

MÜNSTER

AUSSERDEM

Sisters of Comedy, MCC Halle

Münsterland, 20.00

KINO OSNABRÜCK

LITERATUR

Bramsche spielt! - 25. Spiele-

BÜHNE

OSNABRÜCK Jam Session, Dirty+Dancing, 19.00 Acoustic Blue Monday Jam, Lagerhalle, ab 20.00

BAD ROTHENFELDE

BRAMSCHE

OSNABRÜCK 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Friends Day - RnB, Hip Hop, Pop, House, Sonnendeck, 22.00

LITERATUR

Filmpassage: Simply Red: Symphonica in Rosso, 19.00 Sneak Preview - mit Verlo-

gang Hesse, Café Forstgarten, 15.30-17.00

CLUBS&PARTY

KONZERTE

rin Zimny (Gesang) und Ruthilde Holzenkamp (Akkordeon), Wohnstift am Westerberg, 16.00 Zeitreise, Planetarium, 17.00 Philosophenrunde: Was geschieht, wenn die Zeit still steht? - von und mit Dr. Wolf-

Kieran Goss & Annie Kinsella, Hot Jazz Club, 20.00

OSNABRÜCK

STEMWEDE Mathom Theater: Käptn Knall - Kabarett, JFK - Life

MÜNSTER

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

OSNABRÜCK Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek -

Kurzlesung, Snack und ein erfrischendes Getränk, Stadtbibliothek, 12.30 Die Schachspieler von Buenos Aires - Spanisch-deutsche

Lesung mit Ariel Magnus (Argentinien), Ledenhof, 19.00

OSNABRÜCK Polaris und das Rätsel der Polarnacht, Planetarium,

Von der Erde zum Universum + - mit aktuellem Sternen-

himmel, Planetarium, 19.30 Der Kampf um den Lebensspender - Birgit Morgenrath,

Autorin, Journalistin, Köln; „Colloquium Dritte Welt - Zwischen Mangel und Überfluss: Die globale Wasserkrise“, Volkshochschule, 19.30

Mittwoch

14 KONZERTE OSNABRÜCK Rising - Support: Earth Ship, Bastard Club, 20.00 International Music, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Bukahara, Forum, 20.00 HASBERGEN Greenbeats & Friends, Gaste

Garage, 20.00 MÜNSTER Ought, Gleis 22, 20.00 Katie Melua, MCC Halle Münsterland, 20.00

CLUBS&PARTY

19.00 In Stein gemeißelt - Über die Pflege der Skulpturen - Tho-

mas Lehmkuhl; „100 Jahre Diözesanmuseum Osnabrück“, Diözesanmuseum, 19.30

Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK 3. Osnabrücker Hate Slam -

NOZ-Redakteure präsentieren Hasspost und Stilblüten, Lagerhalle, 19.30 Der brave Soldat Schwejk Uraufführung / von David Gieselmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Vincent Pfäfflin: Nicht mehr ganz so dicht - Comedy,

Rosenhof, 20.00 BRAMSCHE Theater Laut & Lese: Neurosige Zeiten - Komödie von

IBBENBÜREN

Forum Kriegskinder und Kriegsenkel, Villa Schlikker,

Kultur & Kommunikation am Heger Tor

Ska-Punkkneipe - Offbeat-

Bleiben und erleben - Work-

Podiumsdiskussion mit Dr. Jutta Breuer (Veterinäramt Osnabrück), Thomas Meyer (Bäckermeister), Roland Cizelsky (Agraringenieur, praktizierender Landwirt), DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30

Lisa Eckhart · KutiMangoes · Matthias Deutschmann · Hate-Slam · Sreaming Headless Torsos · Songwriterslam · Frieda Braun · Jever Songnight · Robert Griess · u.v.m. !

OSNABRÜCK

Winnie Abel, Filmtheater Universum, 19.30

Nachhaltig denken! Lebensmitteln „von gestern“ mehr Wertschätzung schenken -

Live im November

P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK shop Ensemblespiel, Theater am Domhof, 16.00

Man muss die Dinge nur zu Ende Fr. 16.11.

Kleine Eheverbrechen -

Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt, Schauburg, 20.00 LINGEN Martin Rütter, EmslandArena,

20.00

KINO OSNABRÜCK Coldplay - A Head Full of Dreams - Der Film dokumen-

tiert 20 Jahre Coldplay, Cinema Arthouse, 21.00

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 15.00 STADTBLATT 11.2018 51


FOTO: SILVIO GRAND

werwowas AUSSERDEM

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Dirty House, Dirty+Dancing, 22.00 Jägi Night, Alando Palais, 22.30

Morgenmagazin, Innogy,

10.00-11.00 Forum Zeitgeschichte - Anm. 0541 323 2207, Villa Schlikker, 10.30 Rund um Schwangerschaft und Entbindung - Informa-

tionsveranstaltung der AOK Osnabrück, AOK Servicezentrum, 18.00 Akupunktur als Hausmedizin - Referent: Prof. Dr. Günter

Gunia, Haus des Lernens, 18.30 Sport mit Hüft- oder Knieprothese - Referent: Dr. med. KONZERT

14. GREENBEATS

Nach einem turbulenten Jahr mit tollen Gigs und der ersten Tournee durch die größten Hallen Europas lassen Greenbeats es nun eine Spur ruhiger angehen. Im November spielen die Osnabrücker Trommler vier Abende in ihrer Heimat. > HASBERGEN, GASTE GARAGE

Christoph König; „Mensch & Medizin Gesundheitsforum“, NOZ-Medienzentrum, 19.00

TANGO

15. PIAZZOLLAS TANGO

«Astor, su vida y su musica» zeigt eine poetische Tangoshow mit Piazzollas unvergesslicher Musik. Traumhaft sicher bewegt sich das Tangopaar Loredana De Brasi und Silvio Grand zu Streicherklängen und lässt das Publikum in das Buenos Aires eintauchen, wo Piazzolla den Tango am Bandoneon entdeckte. > OSNABRÜCKHALLE

Osnabrücker Bürgerforum für Wüste - Diskussion mit

Vertretern aus Politik und Verwaltung, Gymnasium in der Wüste, 19.30

BÜHNE OSNABRÜCK Kleiner Comedy Slam, Polly

Esther’s, ab 19.00 Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Der brave Soldat Schwejk von David Gieselmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Piazollas Tango - Tango-Konzertshow, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE

COMEDY

16. TINO BOMELINO

Für sein Programm „Man muss die Dinge nur zu Ende“ verspricht er: „Keine Witze über Angela Merkel“. Stattdessen gibt es Stand-Up-Comedy, eine Loop-Station und Duplos. Außerdem bespricht Tino Bomelino alle Probleme des Menschseins - und löst sie. > LAGERHALLE

Donnerstag

Theater Laut & Lese: Neurosige Zeiten - Komödie von

15

Winnie Abel, Filmtheater Universum, 19.30 LINGEN Tahnee, Alter Schlachthof, 20.00 MÜNSTER Martin Rütter, MCC Halle

Münsterland, 20.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

FOTO: MAIK REISHAUS

Schon seit einigen Jahren geht der SeligFrontmann mit diesem Programm auf Tournee, unterstützt von seiner Liveband, der Schwarz-Roten-Heilsarmee. Neben Klassikern von Rio Reiser stehen auch Songs von Reisers früherer Band – Ton Stein Scherben – auf dem Programm. > ROSENHOF

52 STADTBLATT 11.2018

Die fünf erfahrenen Musiker, die sich in den vergangenen Jahren ihre Sporen in verschiedenen Bands verdient haben, machen plattdeutsche Texte und Musik irgendwo zwischen Folk und Rock, die ordentlich auf die Ohren geht. > BIPPEN-RESTRUP, THEATERSAAL DER COMPAGNIA BUFFO

TV Smith + Toszi + Thore Wittenberg, Dirty+Dancing,

19.00 Rock in der Region - Musik-

wettbewerb, Vorentscheid, Westwerk, 19.00 P SIEHE MUSIK Bach für Violoncello solo -

Studierende der Klasse Tine Schwark spielen Solowerke von Johann Sebastian Bach, Institut für Musik, 19.30 Grolsch ‘n’ Roll - mit Jail Job Eve und Basement Apes, Bastard Club, 20.00 Jan Plewka & Die SchwarzRote Heilsarmee - Jan Plewka

BIELEFELD

KAUFEN!

BIELEFELD Ghost Note, Bunker Ulmenwall, 20.00 P SIEHE MUSIK Gentleman - Reggae, Lokschuppen, 20.00

WIPPSTEERT

OSNABRÜCK

Thorsten Havener: Feuerproben, Stadthalle, 20.00

KINO FILMSTARTS R An Elephant Sitting Still Drama R Assassination Nation Drama P SIEHE KINO R Der kleine Spirou - Familie R Hard Paint - Drama R Juliet, naked - Drama P SIEHE KINO R Loro - Die Verführten Biografie R Night School - Komödie R Reise nach Jerusalem Drama R Suspiria - Horror R Von Bienen und Blumen Drama R Was uns nicht umbringt Drama

LITERATUR MELLE Volker Issmer: Alparslan. Eine politische Utopie - Pre-

FOLK

KONZERTE

OSNABRÜCK

halle, 20.00 Mono Inc. - Gothic und Rock n’ Roll, Rosenhof, 20.00 Pop!Session - Session der Studienrichtung Pop am IfM, Unikeller, 21.00

17.

16

sing Rio Reiser, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Examenskonzert: Franziska Sutter & Malin Lewis, Lager-

JAN PLEWKA SINGT RIO REISER

Freitag

RHEINE

singen Studierende des Studiengangs Klassik-Vokal, Ledenhof, 19.30 Ondt Blod, Bastard Club, 20.00 The Sheepdogs - Bluesrock aus Kanada, Support: Ripe & Ruin, Kleine Freiheit, 20.00 P S. BILD VOR KALENDER 5. Jever Songnight - mit Daisy Chapman, Ana Patan, Moorea Masa, Lagerhalle, 20.00

ROCK

Bühnenpforte, Theater am Domhof, 19.30 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00

KONZERTE Lieder- und Arienabend - es

16.

Vis-à-Vis -55 - Treffpunkt:

GRONAU Piccanto - a capella-Pop, Duesmanns Spinnerei, 20.00 HASBERGEN Greenbeats & Friends,

Gaste Garage, 20.00 MINDEN Stanley Clarke Band,

Jazz Club, 20.00 MÜNSTER Lambert & Dekker, Gleis 22,

20.00

miere des Buchs des Osnabrücker Autors über die Entwicklung in diesem Land; „LiteraBuer“, Heimathaus Buer, 20.00

KUNST MELLE Vernissage: Paradise lost? -

Ellen Kesten, Gisela KnopffFäustlin und Silvia Zschockelt; Einführung durch Susanne Narath, Alte Posthalterei, ab 18.00

Wingenfelder - Ex-Fury in the Slaughterhouse, Forum, 20.00

BRAMSCHE Ester Lorenz - Konzert mit Hebräischen Liedern, St. Martin, 19.30 HASBERGEN Greenbeats & Friends, Gaste

Garage, 20.00 MELLE Monday Night Duo - Jazz, In-

sel der Künste, 20.00 MÜNSTER Enemy, Hot Jazz Club, 20.00 Dieter Thomas Kuhn - Schlager, Jovel, 20.00 Kaum Jemand + Die Etikette, SpecOps, 20.00

STEMWEDE The Crazy World of Arthur Brown - Rock, JFK - Life House,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Lindy Hop, Projekt 36, 20.00 Motown Party - mit DJ Coco, BlueNote, 21.30

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

AUSSERDEM OSNABRÜCK Motorradtour durch Russland - von Tiflis bis in die Mongolei - Fotobericht

von Andreas Nixdorf, Innogy, 16.30-18.30

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


90er-Party, Alando Palais,

22.00 68 Jahre Rock’n’Roll - Rock,

Dirty+Dancing, 22.00 Clubsounds - Venezianische Nächte - RnB, Hip Hop, Pop,

House, Sonnendeck, 22.00 Rocknacht - Rock, Metal, Hardcore, Hyde Park, 23.00

BÜHNE

Samstag

17

OSNABRÜCK

KONZERTE

Das Geheimnis der Irma Vep

OSNABRÜCK Dirtfeast - mit Komatsu, Dead Scarlet, Sidewinder, Captain Piff, Dirty+Dancing, 19.00 B.O.S.C.H., Bastard Club, 20.00 Wolkenkukuksheim, Hulahoop Kinder- und Kulturwerkstatt, 20.00 As You Left - & Support, Ostbunker, 20.00 Wirtz - Pop, Rosenhof, 20.00 Bluescream - Blues, Balou, 21.00

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Ostensibles present: Arsenic and Old Lace - von Joseph

Kesselring, Haus der Jugend, 19.30 Zehn Dinge tun, bevor ich sterbe - Ein Theaterstück von

Jörg Menke-Peitzmeyer, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert

STADTBLATT präsentiert Konrad Beikircher: Passt schon - Kabarett; „Kabarettfes-

tival 2018“, Lagerhalle, 19.00 Ostensibles present: Arsenic and Old Lace - von Joseph

Kesselring, Haus der Jugend, 19.30 Zehn Dinge tun, bevor ich sterbe - Ein Theaterstück von

Jörg Menke-Peitzmeyer, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr ∙ Telefon 05 41.34 90-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de ∙ www.osnabrueckhalle.de

BIELEFELD

02.11.2018

Sebastian 23 - Comedy, Zwei-

schlingen, 21.00 BRAMSCHE Theater Laut & Lese: Neurosige Zeiten - Komödie von

Winnie Abel, Filmtheater Universum, 19.30 IBBENBÜREN Kleine Eheverbrechen -

Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt, Schauburg, 20.00

07.11.2018 08.11.2018 09.11.2018 11.11.2018 12.11.2018 15.11.2018

Tino Bomelino: Man muss die Dinge nur zu Ende - Kaba-

BRAMSCHE

MELLE

Rock in der Region - Musik-

wettbewerb, Vorentscheid Bramsche, Alte Webschule, 20.00 P SIEHE MUSIK

Wintermärchen - der Waldbühne Melle, Forum, 15.30

21.11.2018

rett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP This Is War! - nach dem Drama „Hundegrab“ von Letizia Russo, Probebühne, 20.00

MÜNSTER

22. & 23.11.18

DISSEN

Olaf Schubert: Sexy Forever

- Kabarett, Aula am Aasee, 20.00

LITERATUR

Oliver Pocher - Comedy, Lokschuppen, 20.00 Martin Rütter, Seidensticker Halle, 20.00

Thomas l’Etienne New Orleans Ensemble feat. Bia Stutz - Thomas l’Etienne (Kla-

rinette), Jan Luley (Piano), Bia Stutz (Klarinette), Jazz-Club, 20.00

Miriam Rademacher: Talismann und die Tänzer der Nacht - Texte und Geschichten

BRAMSCHE

HASBERGEN

Theater Laut & Lese: Neurosige Zeiten - Komödie von

Greenbeats & Friends, Gaste

Garage, 20.00

Winnie Abel, Filmtheater Universum, 19.30

Willie’s Best - Schmusesongs,

Töpferei Niehenke, 20.00

IBBENBÜREN

LINGEN

Kleine Eheverbrechen -

Anastacia, EmslandArena,

sung, Livemusik und Projektionen; „LiteraBuer“, Gaststätte Bremer Tor, 20.30

Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt, Schauburg, 20.00

20.00 P SIEHE MUSIK

KIDS

MELLE

MINDEN

BIELEFELD

Wölfe mitten im Mai - Mut-

Lekarerätten - Urban Folk,

macher-Abend mit Rolf Becker und Kai Degenhardt, Hotel Bueraner Hof, 20.30

BÜZ, 20.00

MÜNSTER

Krawehl, Rome is not a Town, Gleis 22, 20.00 The Silverettes, Hot Jazz Club, 20.00

Swedish Legend - Absolut ABBA Tribute, MCC Halle

Münsterland, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Bundesweiter Vorlesetag 2018 - Pippi Langstrumpf in

der Schule, Theater am Domhof, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-22.00 Zukunft. Fragen. Antworten. - 11. Osnabrücker Wissens-

forum, Schloss, 18.00-21.30 Forum zum Thema Inklusion & Tanz: Miteinander Reden -

Vortrag in einfacher Sprache von Christian Judith; „Inklusive Aktionstage mit Musik und Tanz“, Institut für Musik, 18.30 Neue Räume errollen - Forum zum Thema Inklusion und Tanz mit Vortrag, Spitzboden, Lagerhalle, 18.30 Peru - auf den Spuren der Inka durch das südamerikanische Land, Atelier Trieb, 19.30

MÜNSTER Illegale Farben - Support:

RESTRUP-BIPPEN Wippsteert - Plattrock, Theatersaal der Compagnia Buffo, 15.00 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Ü40-Party - Livemusik: Ultimate Eagles (Palais), Route 66 (Foyer), Alando Palais, 20.00 90er-Party, Rosenhof, 20.00 Clubsounds - Venezianische Nächte - RnB, Hip Hop, Pop,

House, Sonnendeck, 22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, Hyde Park, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Musik- und Tanzevent zum Staunen und Erleben - mit

den Musikfans, dem Tanztheater eigenart und einem Duett von „tanzbar bremen“; „Inklusive Aktionstage mit Musik und Tanz“, Schloss, 18.00

MELLE

für Kinder und Junggebliebene; „LiteraBuer“, Ortsbibliothek Buer, 15.00 Barbara Daiber & Willem Schulz: Die Nächsten - Le-

OSNABRÜCK Die Draußenseiner - Aben-

29.11.2018 04.12.2018 06.12.2018 09.12.2018 10.12.2018 13.12.2018 21.12.2018 31.12.2018 01.01.2019

teuer für Grundschulkinder, Nackte Mühle, 13.00-16.00

02.01.2019

Die Weihnachtsgans Auguste - ab 4 Jahren, Gastspiel,

08.01.2019

Figurentheater, 16.00 Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Babysauna in der LomaSauna - Entspannung und

Wohlbefinden für Eltern und Kind, Nettebad, 09.00-12.00 Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00 Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-22.00 Ganzheitliches Sehtraining Referent: Herr B. Hollstein, Heilpraktiker, Hildesheim, Haus der Jugend, 15.00 Ferne Welten, fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Landesporttag 2018, Osna-

brückHalle, 20.00 Flügel für die Zukunft - Childrens Charity Gala, Steigenberger Hotel Remarque, 20.00

BAD ESSEN November-Blues - mit Carola

Bartelheimer (Umweltpädagogin), Elke Fukking (Kräutergärtnerin), Schloss Ippenburg, 11.00-17.00

12. & 13.01.19

GÖTZ ALSMANN SIXX PAXX ROXX JÜRGEN VON DER LIPPE -AusverkauftPAUL PANZER RENÉ MARIK 2. SINFONIEKONZERT PIAZZOLLA’S TANGO FELIX LOBRECHT – HYPE ATZE SCHRÖDER ZÜCHTERBALL 2018 -AusverkauftDR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN -AusverkauftALTE BEKANNTE – Los geht’s DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – das Musical

3. SINFONIEKONZERT ANDREAS ENGLISCH GODEWIND SILVESTER DANCE NIGHT 2018 KONZERT ZUM NEUJAHRSTAG ABBA GOLD – The Concert Show SCHWANENSEE VERLIEBT – VERLOBT – VERHEIRATET

Weitere Veranstaltungen bei uns im Vorverkauf u.a.: 2019 17.01. Wiener Johann Strauß Konzert-Gala • 19.01. Ball der Universität Osnabrück • 24.01. Please, Mr. Postman • 25.01. Max Raabe & Palast Orchester • 26.01. Tom Gaebel and his Orchestra • 27.01. Baumann & Clausen • 29.01. Reinhold Messner • 30.01. Das Phantom der Oper • 04.02. Die grosse Verdi-Nacht • 08.02. Jochen Malmsheimer • 09.02. „Wir sind 40“ – Die Geburtstagsparty • 12.02. Die Nacht der Musicals • 13.02. Beat It! • 21.02. The 12 Tenors • 22.02. Gerburg Jahnke • 23.02. Chinesischer Nationalcircus • 24.02. Die Heinz Erhardt Revue • 27.02. Feuerwehrmann SAM rettet den Zirkus! • 28.02. Ralf Schmitz • 03.03. Game of Thrones – The Concert Show • 07.03. Havana Nights • 08.03. LINA plus Support • 10.03. Johann König • 12.03. Das VPT präs.: Sherlock Holmes • 21.03. Bastian Bielendorfer • 27.03. Martin Sonneborn • 28.03. Amy Mcdonald • 29.03. 11 Freunde Lesereise • 06.04. Sebastian Pufpaff • 11.04. Faisal Kawusi • 12.04. Avantasia • 25.04. Bernd Stelter • 30.04. Ani Lorak • 02.05. Kaya Yanar • 03.05. Simon & Garfunkel Tribute • 06.05. ELVIS – Das Musical • 12.05. Eis am Stiel – Das Musical • 14.06. Chris Tall • 27.09. Hazel Brugger • 03.10. Herman van Veen • 05.10. Suzi Quatro & Band • 25.10. Herr Schröder • 07.11 Chris de Burgh & Band • 14.11. Martin Rütter • 16.11. Markus Krebs • 26.11. Dr. Eckart von Hirschhausen

*

* Kostenfrei 20 Min. Parken direkt unter der OsnabrückHalle in der Parkgarage des arcona LIVING OSNABRÜCK, Zufahrt HansBöckler-Straße. Parkticket wird im Ticket-Service nur während der Öffnungszeiten beim Kauf von Eintrittskarten kostenfrei entwertet. Außerhalb der Öffnungszeiten gilt der jeweilige Garagentarif.

WISSEN, WAS LÄUFT! Jetzt Newsletter abonnieren auf www.osnabrueckhalle.de

STADTBLATT 11.2018 53


FOTO: MICHAEL GRÜNDEL

FOTO: SMANTHA BARTLEY

werwowas BRAMSCHE Martinsmarkt - mit Kunst-

handwerk und Selbstgemachtem, Integrativer Waldorfkindergarten, 14.00-18.00 WALLENHORST Kunst- und Hobbymarkt -

mit heimischen Künstlern, Hollager Hof, 14.00-18.00

Sonntag

18.

LESUNG

WIDERWORTE – AUTOREN GEGEN RECHTS

FOTO: MARVIN RUPPERT

Auf Initiative von Harald Keller lesen Autorinnen und Autoren, um vor der Leichtfertigkeit im Umgang mit rechter Gesinnung zu warnen. Es lesen: Maria Braig, Dr. MarieLuise Braun, Ada Dorian, Mareike Eigenwillig, Melanie Jungk, Martha Maschke, Tina Schick, Frank Schulz und Thomas Wübker (Foto). > UNIKELLER

21.

20.

JAZZROCK

SCREAMING HEADLESS TORSOS

Mit dieser US-amerikanischen Band kommt eine echte Kultformation nach Osnabrück. Bereits 1989 gründete Gitarrist David „Fuze“ Fiuczynski die Screaming Headless Torsos. Ihr Mix aus Rock, Jazz, Funk und Fusion ist mitreißend und erinnert genauso an Miles Davis wie an die Bad Brains und Living Colour. > LAGERHALLE

COMEDY

18

Polaris und das Rätsel der Polarnacht, Planetarium,

15.00+16.00

AUSSERDEM Familienfrühstück - mit Kin-

- Operette von Carl Millöcker, Theater am Domhof, 11.30 Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Zeitreise, Planetarium, 17.00

Jazz Club, 20.00

Einführungsmatinee zur Premiere Der Bettelstudent

BISSENDORF 23. Bissendorfer Crosslauf -

CLUBS&PARTY

TV Bissendorf-Holte; „Ossencross“, Grundschule, ab 10.00

OSNABRÜCK

WALLENHORST

BlueNote Tango - Tangoun-

Kunst- und Hobbymarkt -

Performance, Erstes unordentliches Zimmertheater, 16.00 Oh Gott, die Türken integrieren sich - Theatergruppe Ulüm,

Gymnasium in der Wüste, 18.30 STADTBLATT präsentiert Henning Venske: Summa Summarum - Kabarett; „Kaba-

rettfestival 2018“, Lagerhalle, 19.00 4.48 Psychose - Sarah Kane, Deutsch von Durs Grünbein, emma-theater, 19.30 Wilhelm Tell - von Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30 MELLE Wintermärchen - der Wald-

bühne Melle, Forum, 15.30

54 STADTBLATT 11.2018

Über die Liebe zur Musik. Für Menschen ab 5 Jahren, Lagerhalle, 15.00

BOHMTE

Aynsley Lister & Band, Hot

Situationskomik pur, Sonderbares und schräge Ticks, die einen irgendwie an irgendwen erinnern. Das Amateurtheater „Die Märchenhaften“ interpretiert skurrile Szenen voller menschlicher Kuriositäten von Loriot. > PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

Als Herr Petersil mit einem Flügel das Fliegen lernte -

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00

Double B Gedichtbox - Lyrik-

Der legendäre Sprücheklopfer mit dem Lockenhelm driftet uns in seinem neuen Programm „Turbo“ elegant durch die verminten Timelines der Selfie-Gesellschaft und stellt fest: Hört doch auf zu jammern, es geht uns doch saugut! > OSNABRÜCKHALLE

Figurentheater, 11.00

Marienkirchturmbesteigung

MÜNSTER

DIE MÄRCHENHFTEN

Die Weihnachtsgans Auguste - ab 4 Jahren, Gastspiel,

hann, 20.00

Mark Gillespie’s Kings of Floyd, Bürgerhalle, 20.00

THEATER

St. Marien, 19.30

OSNABRÜCK

BAD ROTHENFELDE Absaits - Gitarrenensemble, Schüchtermann-Klinik, 10.30

GRONAU

23.

KIDS

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30

OSNABRÜCK

ATZE SCHRÖDER

Margot Käßmann: Schöne Aussichten auf die besten Jahre - Autorenlesung,

Musik an St. Johann, St. Jo-

BÜHNE

COMEDY

Skulptur-Galerie, 11.00

OSNABRÜCK

terricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00

22.

OSNABRÜCK

Vernissage: Junge Plastik,

OSNABRÜCK

„Arenshorster Konzerte“, Arenshorster Kirche, 18.00

Er ist der Shootingstar unter den Stand-Up-Comedians. Sein Mix aus Lässigkeit und messerscharfen Alltagsbeobachtungen hat was. „Hype“ heißt das neue Programm von Felix Lobrecht, und man darf davon ausgehen, dass er den Hype um seine eigenen Person ordentlich durch den Kakao ziehen wird. > OSNABRÜCKHALLE

LITERATUR

OSNABRÜCK

KONZERTE

Romantisches Klassikkonzert - Mit ganzer Seele;

FELIX LOBRECHT

KUNST

mit heimischen Künstlern, Hollager Hof, 11.00-18.00

Alex Capus: Königskinder -

Lesung; „Littera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00 Lesereise - Berlin Alexanderplatz - Alfred Döblin, Theater

am Domhof, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Fallstricke beim Erben und Vererben - Referent: Hartmut

Richter, Volkshochschule, 19.00 Oper mal anders: Fidelio Talking about Opera mit Richard Vardigans, Steinwerk Ledenhof, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Offizielle Eröffnung (17 Uhr), Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

ab 18.30

Dienstag

20 KONZERTE OSNABRÜCK

Montag

19

Love - Dream - Spirit - Unimusik, Schloss, 19.30-21.30

STADTBLATT präsentiert Screaming Headless Torsos

- Experimental-Rock, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Kadavar, Forum, 20.00

KONZERTE

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Jam Session, Dirty+Dancing, 19.00 Blue Monday Jam, Lagerhalle, ab 20.00

OSNABRÜCK 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Café Klatsch, SubstAnZ, 20.00 Friends Day - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00

BIELEFELD Yuma - Bielefelder Songnächte, Süstekirche, 20.00 MÜNSTER

BÜHNE

Singer-Songwriter Slam,

OSNABRÜCK

LITERATUR

Sputnikcafe, 20.00

OSNABRÜCK Widerworte - Literarische Lesung gegen das Abirren nach rechts, Unikeller, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

STEMWEDE

Ostensibles present: Arsenic and Old Lace - von Joseph

Life House Jam, JFK - Life

Kesselring, Haus der Jugend, 19.30

MELLE Clemens Schlüter: Hanns Dieter Hüsch - ...und er bewegt mich noch!; „Litera-

Buer“, Kunst Kultur Raum, 15.00 Miriam Rademacher: Tatort Buch; „LiteraBuer“, Heimat-

haus Buer, 20.00

House, 19.00

Der brave Soldat Schwejk -

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00 BRAMSCHE Filmtheater Universum: Vier Könige - Film zum Thema

Psychische Erkrankungen im Jugendalter, 19.00

Uraufführung / von David Gieselmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Thiele-Neumann-Theater: Geliebter Lügner - Komödie

von Jerome Kilty nach Briefen von Mrs. Campbell mit Bernhard Shaw, Lagerhalle, 20.00 Tan Calgar - Stand-up-Comedy, Rosenhof, 20.00


KIDS OSNABRÜCK Polaris und das Rätsel der Polarnacht, Planetarium,

Gundermann - D 2018, 127 Min, Kino mit Livekonzert von Jäger & Hypius, Lagerhalle, 19.00

KIDS

16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 15.00

Führung im Verkehrsbetrieb

- Verkehrsleitstelle, Bus-Depot und Werkstatt ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen, Stadtwerke, 10.00-11.30 Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Auf den Flügeln der Nacht +

- mit aktuellem Sternenhimmel, Planetarium, 18.00 Kraftraum Matthäus - zur Stille kommen und Kraft schöpfen in der Kirche, Matthäuskirche, 19.15 Die Inseln entlang der französischen Küste - Eine digita-

le Bilderschau von Ralf Petersen (Duisburg), Lagerhalle, 19.30 Von der Erde zum Universum + - zusätzlich mit aktuel-

lem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-19.30

Osnabrücker Bürgerforum für Weststadt - Diskussion

mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Diakonie Wohnstift Westerberg, 19.30 Martin Luther, Juden und Hexen - Vortrag von Prof. Dr.

Reinhold Mokrosch; „Dialog der Kulturen“, Lagerhalle, 20.00 CD-Präsentation - Lied der Nacht, Theater am Domhof,

20.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

Donnerstag

CLUBS&PARTY

BÜHNE OSNABRÜCK Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Ostensibles present: Arsenic and Old Lace - von Joseph

Kesselring, Haus der Jugend, 19.30 Thiele-Neumann-Theater: Geliebter Lügner - Komödie

von Jerome Kilty nach Briefen von Mrs. Campbell mit Bernhard Shaw, Lagerhalle, 20.00 Felix Lobrecht: Hype - Stand Up, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Eddi Hüneke, Rosenhof, 20.00 Das Lied der Nacht - Oper von Hans Gál, Theater am Domhof, 20.00 Impro-Open-Stage mit Improvisorium - Spontan auf die

Bühne!, BlueNote, 20.30 BIELEFELD Hennes Bender - Kabarett, Zweischlingen, 20.00 WDR Kabarettfest - Kabarett, Zweischlingen, 20.00

KINO OSNABRÜCK

Jürgen Becker: Volksbegehren - Kabarett, Kurhaus, 20.00

OSNABRÜCK Boya! - Frauen, einfach mal wieder tanzen, Kursraum Dielingerstraße 12a, 11.00-13.00 Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30

21 22

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, ab 21.00

BAD ROTHENFELDE

AUSSERDEM

ab 18.30

Mittwoch

von Jerome Kilty nach Briefen von Mrs. Campbell mit Bernhard Shaw, Lagerhalle, 20.00 Atze Schröder: Turbo - Comedy, Osnabrückhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KONZERTE OSNABRÜCK The Movement+Fuzzy Vox,

Dirty+Dancing, 19.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Brett, Forum, 20.00 LINGEN Amigos, EmslandArena, 20.00 MÜNSTER Ivy Flindt - Indiepop, Hot Jazz Club, 20.00 P SIEHE MUSIK Adam Angst, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Da, wo der Pfeffi wächst! -

Uni Edition, Alando Palais, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Kabarettbundesliga - Hildegart Schloten vs. Blömer // Tillack, Rosenhof, 19.30 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht!, Lagerhalle, 20.00 Thiele-Neumann-Theater: Geliebter Lügner - Komödie

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Auf dem Weg nach Katowice - Weltklimakonferenz in Polen - Referent: Dr. Christiane

Averbeck, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30

P

BIELEFELD Ingmar Stadelmann - Fressefreiheit - Comedy mit Biss,

Tor 6, 20.00 MELLE Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens -

20.00 STADTBLATT präsentiert Brett - Indie, Kleine Freiheit,

20.00 Reverend Hardy Hardon & The Church of Elvis - Göttlich,

Rosenhof, 20.00

Maria Rasch: Bauhäuslerin, Malerin, Unternehmerin? Ein Frauenleben im Zeitalter der Katastrophen - von Eva

BIELEFELD

Berger, Schloss, Raum 212, 19.00

Movie, 20.00

Kriegerdenkmäler Ludwig Noldes - Janina Majerczyk, DiIn seinem Programm „Volksbegehren“ erzählt Kabarettist Jürgen Becker die Kulturgeschichte der Fortpflanzung. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs Angenehmste gekitzelt fühlen und beim Anblick von hundert erotischen Meisterwerken in Deckung bleiben - und spürt dabei geflissentlich, dass schöne Schenkel nicht nur im Bett betören. Gelegentlich darf man sich auch darauf klopfen. FOTO: JÖRN NEUMANN

Nordic Raid+Catalyst+Surface, Dirty+Dancing, 19.00 Radio Havanna, Bastard Club,

özesanmuseum, 19.30 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00

Sondaschule, Forum, 20.00 In Search of a Rose - Horses for Courses - CD-Release,

Vicco von Bülow präsentiert von „Die Märchenhaften“, emma-theater, 19.30 Der brave Soldat Schwejk Uraufführung / von David Gieselmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Electric Treasure - Rock,

KONZERTE OSNABRÜCK

und viel von Architects, Hyde Park, 23.00

MELLE

GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

23

Rocknacht Spezial: Architects - Rock, Metal, Hardcore

BÜHNE

Margarete von Schwarzkopf

Freitag

OSNABRÜCK Motown Party - mit DJ Coco, BlueNote, 21.30 Tequila-Party, Alando Palais, 22.00 100 DJs, Kleine Freiheit, 22.00 Take 5 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00

GEORGSMARIENHÜTTE KlangDuo - Klangkonzert mit Hilmar Hajek und Jörg Kerll, Villa Stahmer, 19.30

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 ab 18.30

CLUBS&PARTY

- Literaturabend, Fachwerk 1775, 20.00 MINDEN Support: Logpod Mangartom, Woman Market, BÜZ, 20.00 My Old School, Jazz Club, 20.00 MÜNSTER Neonschwarz, Gleis 22, 20.00 Jimmy Cornett & The Deadmen, Hot Jazz Club, 20.00 Clueso - Handgepäck - Pop,

Skaters Palace, 20.00 Shantel & The Bucovina Club Orkestar, Sputnikhalle,

20.00 RHEINE Heinz Rudolf Kunze, Stadt-

halle, 20.00

OSNABRÜCK Loriot - Feierabend und andere dramatische Gedichte -

Perplex - Philosophisch, ab-

surd und durchgeknallt - ach ja, und am Ende wird gesungen, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE Alain Frei - Mach Dich Frei Stand Up-Comedy, Haus der Jugend, 20.00 Kleinkunst-Triathlon - Lesen, Singen und Radfahren, Lagerhalle, 20.00 Atze Schröder: Turbo - Comedy, Osnabrückhalle, 20.00

Figurentheater, Forum, 16.00+18.00 MEPPEN Arnd Zeigler: Dahin, wo es wehtut. - Fußball, Fußball,

Fußball, Theater, 20.00 TELGTE Michael Hatzius: Echstasy,

Bürgerhaus, 20.00 VECHTA Chris Tall: Und jetzt ist Papa dran, Rasta Arena, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch: Mamma Mia - Here we go again - vorher

Kaffee & Kuchen, 14.00 OV-Kino: Verschwörung - in

Originalversion, 21.00 P SIEHE KINO FILMSTARTS R Charles Dickens: Der Mann, der Weihnachten erfand - Biografie

P SIEHE KINO R Cold War - Der Breitengrad der Liebe - Drama R Der Dolmetscher - Drama R Jupiter’s Moon - Drama R Mein Broder heißt Robert und ist ein Idiot - Drama R Murer - Anatomie eines Prozesses - Drama R So viel Zeit - Drama R Verschwörung - Thriller

P SIEHE KINO R Wo bist du, Joao Gilberto? - Dokumentation

P SIEHE KINO STADTBLATT 11.2018 55


STADTBLATT präsentiert

24.

Frieda Braun: Sprechpause -

SONGWRITERIN

Kabarett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00

JACKIE BRISTOW

Die gebürtige Neuseeländerin lebt seit vielen Jahren in den USA und war auf Tour mit Größen wie Bonnie Raitt, Rick Springfield oder der Steve Miller Band. Jetzt stellt sie ihr Album „Shot of Gold“ vor – wunderschöne Songs zwischen Country, Americana und Folk. > HASBERGEN, TÖPFEREI NIEHENKE

Viele kennen sie aus der „Ladies Night“ im WDR und von den Tourneen mit Gerburg Jahnke. Jetzt stellt die schrullige Sauerländerin ihr Solo-Programm „Sprechpause“ vor, in der elf gestandene Frauen beschließen, ein Schweigeseminar zu verbringen ... Was natürlich scheitert.

P

FOTO: BRITTA SCHÜSSLING

FOTO: CHRISTOPH ADLER

This Is War! - nach dem Drama „Hundegrab“ von Letizia Russo, Probebühne, 20.00

Das Trio spielt Klassiker und verborgene Juwelen der Rockgeschichte von Bands wie und Künstlern wie Jimi Hendrix, Jeff Beck, The Police oder Steely Dan. Die drei Herren haben einfach Bock auf richtig gute handgemachte Musik. > BALOU

26.

LESUNG

Mit großem gestalterischem Weitblick und scharfem Auge für jedes Detail erzählt Katharina Adler in „Ida“ die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung. Die Geschichte von „Dora“, dem jüdischen Mädchen mit der „petite hystérie“ – Patientin von Sigmund Freud. > BLUE NOTE

Deutschlands lustiger Waschsalon ist wieder live unterwegs. In Osnabrück sind vier aufstrebende Comedians dabei: Simon Stäblein, Mich Marx, Simon Pearce und Costa Meronianakis (Foto) - der ist Rapper und Grieche und hat trotzdem seinen Humor nicht verloren. > HAUS DER JUGEND

56 STADTBLATT 11.2018

KABARETT

ROBERT GRIES

Nichts ist Robert Greis heilig. Der Kabarettist nimmt sich Politik, Wirtschaft und Medien vor - ganz nach dem Motto seines aktuellen Programms: „Hauptsache, es knallt!“. Der Kölner Stadt-Anzeiger nannte ihn mal „die schnellste und frechste Klappe von Köln“. > LAGERHALLE

Martin Kohlstedt, Bunker

KUNST BAD ESSEN

GRONAU

Chris Tall: Und jetzt ist Papa dran, EmslandArena, 20.00

Gute-Nacht-Lauf Osnabrück

- Tierschutzlauf, 5-10 km, Moskaubad, 20.30

KIDS OSNABRÜCK Lange Lesenacht - Schüler

der 4. Klassen, GZ Lerchenstraße, 19.00-22.00 Handlungen - Gastspiel für Jugendliche und Erwachsene, Figurentheater, 20.00

Alpenwege - vom Allgäu bis zum Matterhorn - Diavortrag

30.

The Night of Flight Orchestra, Rosenhof, 20.00 Eno - Deutschrap, Virage,

GEORGSMARIENHÜTTE I dreamed a dream - Benefizkonzert mit der Bigband BaJazzo, Zonta Club Osnabrück Westfälischer Friede (iG), St. Maria, 19.00

LINGEN

Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-22.00

NIGHT WASH

mit vielen Gästen, BlueNote, 20.00

Ulmenwall, 20.00

OSNABRÜCK

COMEDY

25 Jahre Greenhouse Jazz Band - Jazz, Jubiläumskonzert

tung von Kevin Cichy, Schauburg, 20.00

AUSSERDEM

28.

native Rock, Bastard Club, 20.00

23.00

OSNABRÜCK

KATHARINA ADLER

STADTBLATT präsentiert Blackout Problems - Alter-

BIELEFELD

SPORT DELOREAN

OSNABRÜCK DeLorean - Bluesrock, Balou, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP La Sabotage - Noise Pop, SubstAnZ, 19.00

mono:logisch - unter der Lei-

eröffnung, Malerei, Radierungen und Skulpturen von GanErdene Tsend und Ochirbold Ayurzana , Schafstall, 20.00

ROCK

24

IBBENBÜREN

Vernissage: At These Moments - Ausstellungs-

24.

Samstag

KONZERTE

FOTO:JOCHEN MANZ

FOTO: SILVIO GRAND

werwowas

in Überblendtechnik, Atelier Trieb, 19.30 Aqua-Fitness-Night - Effektives Workout im Wasser, Motivation und Spaß, Moskaubad, 20.00-01.00

Feuerengel - A Tribute to

Rammstein, Bürgerhalle, 14.00 HAGEN Rock in der Region - Musikwettbewerb, Vorentscheid, Stock, 19.00 P SIEHE MUSIK

HASBERGEN Jackie Bristow - NashvilleSound aus Neuseeland, Töpferei Niehenke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP LINGEN Curse - Deutschrap, Alter Schlachthof, 20.00 P SIEHE MUSIK MINDEN Lisa Bassenge Trio, Jazz Club,

20.00 MÜNSTER Holy Golightly, Gleis 22, 20.00 Gasandji - Jazz, Soul, Reggae,

Hot Jazz Club, 20.00 Bury Tomorrow, Sputnikhalle, 20.00

AMERICAN

BREAKFAST

OSTERCAPPELN Sean Keane & Band - Folk, Gasthaus Linnenschmidt, ab 20.00

SCHÜTTORF Grailknights - Support: Home Reared Meat, What I Create, Komplex, 20.00 STEMWEDE Eleanor McEvoy - SingerSongwriter, JFK - Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Uni Royal, Alando Palais, 22.00 90er-Party - die beste Musik aus dem Kultjahrzehnt, Hyde Park, 22.00 SaturDance, Sonnendeck, 22.00

24.11.2018 • 20 Uhr

NUR MUT!

Musikalisches Kabarett mit Sarah Hakenberg im Schafstall VVK 13 €, AK 15 € Tourist-Info Bad Essen T. 05472 94920 www.badessen.info

BÜHNE OSNABRÜCK Öffentliche Probe zu Der Bettelstudent - Text von Frie-

drich Zell und Richard Genée, Theater am Domhof, 11.00 Der Horla - Kammeroper von Patrice Oliva, Uraufführung, Lortzinghaus, 19.00 Am Königsweg - von Elfriede Jelinek, emma-theater, 19.30 Loriot - Feierabend und andere dramatische Gedichte -

Vicco von Bülow präsentiert von „Die Märchenhaften“, emma-theater, 19.30 Wilhelm Tell - von Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30 Perplex - Philosophisch, absurd und durchgeknallt - ach ja, und am Ende wird gesungen, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 STADTBLATT präsentiert Frieda Braun: Sprechpause -

Kabarett; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 Bilder deiner großen Liebe -

von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall, emma-theater, 21.45 BAD ESSEN Sarah Hakenberg - Musik-Ka-

barett, Schafstall, 20.00

So. 10.00 bis 14.30 Uhr 16 € all inclusive

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte

Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

ab 18.30

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

2016 hat sie den Deut-

P schen Kabarettpreis bekommen. Die gebürtige Köl-


nerin und heutige Ostwestfälin nimmt in ihren Liedern und Texten kein Blatt vor den Mund. „Nur Mut!“ heißt ihr aktuelles Programm. Ein Abend voll intelligenter Unverschämtheit, fröhlichem Charme und unwiderstehlicher Dreistigkeit. FOTO: BERBOHM AUGSBURG

BIELEFELD Maxi Gstettenbauer - Comedy, Zweischlingen, 20.00

HAMELN Atze Schröder: Turbo, Rat-

tenfängerhalle, 20.00 IBBENBÜREN mono:logisch - unter der Leitung von Kevin Cichy, Schauburg, 20.00 MELLE

Das heiße Universum, Plane-

tarium, 17.00 Kleine Saunanacht - Motto:

Zeitreise durch das 20. Jahrhundert, Nettebad, 18.00-01.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00 Uncorked - Publikumsweinmesse , Lagerhalle, 19.00-23.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Abends im Museum - Mystik in der Nacht - Fackelführung,

6-99 Jahre, Anm. unter 05468 9204-200 erforderlich, Museum Varusschlacht, 17.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

ab 18.30

Wintermärchen - der Wald-

bühne Melle, Forum, 15.30 Marco Weissenberg - Zauberkunst (Deutscher Vizemeister), Saloon, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: High School Musical Triple,

14.30

Sonntag

25

entag mit Mitmachangeboten, Museum am Schölerberg, 10.00-18.00 Minuten, Figurentheater, 11.00 Kinderbühne - Walter von Lin-

Das Wintermärchen 2018: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Ensemble der Wald-

bühne Kloster Oesede, Realschule, 15.00

KIDS OSNABRÜCK Weihnachten zwischen Himmel und Unterwelt - Famili-

entag mit Mitmachangeboten, Museum am Schölerberg, 14.00-18.00 Strolchkonzert - Feuer, Wasser, Luft; „Strolchkonzerte“,

Theater am Domhof, 15.30 Das Gespenst in Knolles Garten - ab 4 Jahren, Dauer: ca. 45

Minuten, Figurentheater, 16.00 Wer rettet den Weihnachtsmann?, Planetarium, 16.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Kinder bis 10 - Überdachte Innenstadt-

Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de nötig, Rubbenbruchsee, 09.00

WALLENHORST Quartetto Brioso - Kammerkonzert, Ruller Haus, 17.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der brave Soldat Schwejk -

Uraufführung / von David Gieselmann, Theater am Domhof, 15.00 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 18.00 Der Seelenbrecher - Theatergruppe „Die Bühnenläufer“, Psychothriller von Sebastian Fitzek, für die Bühne bearbeitet von Marc Gruppe, emmatheater, 19.30 Scherbenkonto, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 An der Arche um Acht - zweiaktiges Theaterstück von Ulrich Hub, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 MELLE

schulzentrum am Westerberg, 10.00-17.00

Die Weihnachtsdiebe; „Meller Puppenspiele“, Forum, ab 11.00 Wintermärchen - der Waldbühne Melle, Forum, 15.30

Winterconvention des Rubicon e.V. - Rollenspieltage,

KINO

Internationale Mineralienund Fossilienbörse, Berufs-

Haus der Jugend, 10.00-18.00 Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-22.00

OSNABRÜCK Filmpassage: Kids-Club: Der Grinch, 13.00

Der jonglierende Weihnachtself; „Historischer Weih-

Osnabrück 2018

ab heute www.osnabrueck.de/ weihnachtsmarkt

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Weihnachtszauber - offizielle Eröffnung um 18 Uhr, zwischen Markt und Dom, 12.00-21.00

Familienfrühstück - mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30

KONZERTE OSNABRÜCK Jam Session, Dirty+Dancing, 19.00 Blue Monday Jam, Lagerhalle, ab 20.00 Birth of Joy, Westwerk, 20.00 P SIEHE MUSIK

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview - mit Verlo-

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Katharina Adler: Ida - Lesung; „Littera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BÜHNE OSNABRÜCK 4.48 Psychose - Sarah Kane, Deutsch von Durs Grünbein, emma-theater, 19.30 Wilhelm Tell - von Friedrich Schiller, Theater am Domhof, 19.30

Heute startet der Weihnachtsmarkt an historischer Kulisse vor Rathaus, Marienkirche und Dom. Neu ist in diesem Jahr das „Winterdorf“ am Schloss. An allen vier Adventswochenenden öffnet das Winterdorf vor ausgeleuchteter Kulisse des Universitätsschlosses mit beheiztem Winterzelt, hochwertiger Gastronomie, Handwerkskunst, Laternenumzug und mehr. Tipp: Am 30.11. gibt es um 16 Uhr die offizielle Eröffnung mit musikalischer Begleitung durch die Unimusik, und am 9.12. findet um 15 Uhr eine NikolausAktion statt.

P

nachtsmarkt 2018“, Markt, 16.00-16.30 Wer rettet den Weihnachtsmann?, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Historischer Weihnachtsmarkt - Lichterglanz und

Weihnachtszauber, zwischen Markt und Dom, 12.00-21.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 18.00-20.00 Erinnern und vergessen, nutzen und gebrauchen. Der Osnabrücker Domschatz -

Prof. Dr. Klaus Niehr; „100 Jahre Diözesanmuseum Osnabrück“, Diözesanmuseum, 19.30 Empört Euch, engagiert Euch! - Möglichkeiten gesell-

OSNABRÜCK

schaftlichen Engagements mit Beispielen aus der Literatur, der Kunst, der Musik und der Wissenschaft, Lagerhalle, 19.30

Lagerhalle: Shut Up and Play the Piano -

Sternenhimmel im Dezember, Planetarium, 19.30

KINO

Marienkirchturmbesteigung

26

OSNABRÜCK 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Friends Day - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00

Sven Bensmann - Kabarett und ätzende Wortkaskaden garniert mit musikalischen Ausflügen, Hot Jazz Club, 20.00

Haus der Jugend, 10.00-18.00

Montag

MÜNSTER Nothington, Sputnikcafe, 20.00

MÜNSTER

Internationale Mineralienund Fossilienbörse, Berufs-

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Piesberger Sonntagscafé, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Phantom des Universums, Planetarium, 17.00 Veganes Mitbringtreffen, SubstAnZ, 18.00

Unimusik, Schloss, 19.30-21.30

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

and Florian Weber, BlueNote, 20.00

Artland Arena, 19.30

Theater am Domhof, 15.30

Doctor Krapula, Forum, 20.00

AUSSERDEM

20.00

Artland Dragons - Rostock Seawolves - Basketball, ProA,

BIELEFELD

Historischer

Weihnachtsmarkt

Historischer Weihnachtsmarkt - Lichterglanz und

Winterconvention des Rubicon e.V. - Rollenspieltage,

QUAKENBRÜCK

Strolchkonzert - Feuer, Wasser, Luft; „Strolchkonzerte“,

GEORGSMARIENHÜTTE

Björn Lücker Aquarian Jazz Ensemble - feat. Gary Peacock

Dießner und Lothar Schröer, Erzählkünstler und Rita Klinkert und Gerhard Koch-Darkow, diverse Instrumente, Bohmter Kotten, 18.30

OSNABRÜCK

der Matthäus-Chor, Paul-Gerhardt-Kirche, 20.00

Wer rettet den Weihnachtsmann?, Planetarium, 16.00

Barbara Auer und Christian Maintz - Lesung, Bürgerhaus,

cke, 14.00

Live und in Schwarz - Es singt

gen kommt mit seiner Klangspielstube, Hula-hoop Kinderund Kulturwerkstatt, 15.00 Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 15.00 Randale Rock’n’Roll - echte Live-Musik ab 5 Jahren, Lagerhalle, 15.30

OSNABRÜCK

Rattenfänger - Des Henkers Werkzeugkasten - mit Elke

KIDS

Weihnachtsmarkt 2018“, Markt, 16.00-16.30

Das Gespenst in Knolles Garten - ab 4 Jahren, Dauer: ca. 45

TELGTE

VfL Osnabrück - Energie Cottbus - 3. Liga, Bremer Brü-

Living Composers - Musik unserer Zeit für Klaviertrio -

OSNABRÜCK

Weihnachten zwischen Himmel und Unterwelt - Famili-

schulzentrum am Westerberg, 10.00-17.00

OSNABRÜCK

Kinderweihnachtstanzen mit der JOJOS Kuschelbande; „Historischer

OSNABRÜCK

KONZERTE

BOHMTE

Dokumentation über Chilly Gonzales, D/GB/F 2018, 82 Min, 18.00+20.15

KIDS

LITERATUR

SPORT

schwerpunkts Jazz am Institut für Musik stellen sich musikalisch vor, Grand Hotel, 19.30

KIDS

Iburger Advent am Schloss Iburg

Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 18.00-20.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-19.30 GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

ab 18.30

Dienstag

27

1.+2.12.2018 30.11. ab 19 Uhr, Klotzbahn Adventsmarkt in historischer Atmosphäre mit weihnachtlichem Musikprogramm und großem Handwerks- und Kreativangebot

Informationen unter: www.badiburg.de

KONZERTE OSNABRÜCK JazzHotel - Jazzsession, Die Erstsemester des StudienSTADTBLATT 11.2018 57


werwowas Osnabrücker Bürgerforum für Innenstadt - Diskussion

mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Rathaus, 19.30 Das Meer, die letzte Kolonie? - Kai Kaschinski, Fair Oce-

ans, Bremen; „Colloquium Dritte Welt - Zwischen Mangel und Überfluss: Die globale Wasserkrise“, Volkshochschule, 19.30 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00

LITERATUR

Heisskalt, Sputnikhalle, 20.00

Repair-Café - Reparieren statt

OSNABRÜCK

TECKLENBURG Mistcapala - Musikkabarett, Kulturhaus, 20.00

Wegwerfen, Café Oase, 14.3017.00 Forum Migration - Info unter 3234435, Villa Schlikker, 17.00

Koch liest aus seinem Buch „Pannfisch für den Paten“, Musik: Plattmakers - Musik auf Plattdüütsch, BlueNote, 19.30

CLUBS&PARTY

Marienkirchturmbesteigung

Dr. Leon Windscheid: Hey Hirn! Warum wir ticken, wie wir ticken - Comedy, Rosen-

Halle, 20.00

10. Mörderische Kriminacht: Krischan Koch - Krischan

hof, 20.00

Mittwoch

OSNABRÜCK

Der promovierte Psychologe erklärt in seiner Wissenschafts-Show, wie unser Gehirn funktioniert und wie man die eigene Psyche besser versteht. Die Besucher seiner Auftritte sollen Psychologie sehen, hören und fühlen – kleine Experimente inbegriffen.

P

FOTO: JACKIE BRISTOW

Kammerkonzert für Streichinstrumente und Gitarren -

Studierende der Klassen Franziska Hahn und Gabriele Heinecke spielen Werke von Schubert, Paganini, Beethoven, Rachmaninov u.a, Institut für Musik, 20.00 BRAMSCHE Emily Anine Wittbrodt und Eugenio Catone - Werke von

Schnittke, van Beethoven, Debussy und Schumann; „KornmühlenKonzert“, Tuchmacher Museum, 20.00

OSNABRÜCK Wer rettet den Weihnachtsmann?, Planetarium, 15.00 Das Gespenst in Knolles Garten - ab 4 Jahren, Dauer: ca. 45

Minuten, Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM

GEORGSMARIENHÜTTE Konzertcafé mit dem Duo Corretto, Rathaus, 15.00-17.00

Historischer Weihnachtsmarkt - Lichterglanz und

MÜNSTER Black as Chalk, Sputnikhalle,

20.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

Weihnachtszauber, zwischen Markt und Dom, 12.00-21.00 Kukuks-Café für Menschen mit und ohne Kukuk - „Kultur

für Alle Osnabrück“ lädt zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen, StadtgalerieCafé, 15.00 Besser Wissen - Quizabend, Lagerhalle, 18.45 Sternenhimmel im Dezember, Planetarium, 19.30

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, SubstAnZ, ab 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Nightwash live - Comedy-

Mix-Show mit Simon Stäblein, Micha Marx, Simon Pearce, Costa Meronianakis, Jan Van Weyde, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

ab 18.30

Donnerstag

29 KONZERTE

KINO

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Singer-Songwriter Slam 2018/2019 - 2. Vorrunde,

Lagerhalle: Shut Up and Play the Piano -

Doku über Chilly Gonzales, D/GB/F 2018, 82 Min, 18.00+20.15

58 STADTBLATT 11.2018

Lagerhalle, 20.00 MÜNSTER Danny Bryant & Band - Blues,

Hot Jazz Club, 20.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

Am Königsweg - von Elfriede

ab 18.30

Jelinek, emma-theater, 19.30 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00

HAGEN

STADTBLATT präsentiert Martin Zingsheim - Kopfkino; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 BRAMSCHE Die Werner Momsen ihm seine Weihnachtsshow - Kaba-

rett, Filmtheater Universum, 20.00

KINO OSNABRÜCK

KIDS

OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30

LEMFÖRDE Richie Arndt - Blues, Amtshof, 20.00

Mädelsabend - Edition Victoria’s Secret, Alando Palais, 22.00

OSNABRÜCK

ab 18.30

KONZERTE

Züchterball 2018, Osnabrück-

BÜHNE

GMHütte on Ice - Eisstockschießen, Roter Platz Oesede,

28

OSNABRÜCK

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 18.00-20.00 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00

Filmpassage: OV-Kino: Peppermint - Angel of Vengeance - in Origi-

Nussknackermarkt, Rathaus,

18.00-21.00 MELLE Literaturgruppe des Förderkreises Fachwerk 1775, Fach-

werk 1775, 20.00

BÜHNE

KIDS

OSNABRÜCK Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 18.00 Pfordt und weg! - musikalisches Kabarett, Atelier Trieb, 19.30

OSNABRÜCK

Das Geheimnis der Irma Vep

- von Charles Ludlam, emmatheater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Der brave Soldat Schwejk von David Gieselmann, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Perplex - Philosophisch, absurd und durchgeknallt - ach ja, und am Ende wird gesungen, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE BÜHNE STADTBLATT präsentiert Robert Gries - Hauptsache es

Freitag

30

knallt; „Kabarettfestival 2018“, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BAD ROTHENFELDE Tim Boltz: Oh, Pannenbaum

OSNABRÜCK Maxim Kowalews Don Kosaken - Russische Kirchengesän-

IBBENBÜREN

Lotta Schultüte: Mit dem Rollstuhl ins Klassenzimmer

- Autorenlesung mit Sandra Roth, Stadtbibliothek, 18.30 GEORGSMARIENHÜTTE Katja Just: Barfuß auf dem Sommerdeich - Autorenle-

sung, Stadtbibliothek, 19.3021.30 TELGTE Frank Goosen - Lesung, Bür-

gerhaus, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Das Gespenst in Knolles Garten - ab 4 Jahren, Dauer: ca. 45

Minuten, Figurentheater, 11.00 Rudolph, der singende Elch;

„Historischer Weihnachtsmarkt 2018“, Markt, 15.00-15.30 Mimimaus wartet auf den Winter - ab 2 Jahren, 30 Minu-

ten, Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-21.30 Historischer Weihnachtsmarkt - Lichterglanz und

Weihnachtszauber, zwischen Markt und Dom, 12.00-21.00

MÜNSTER Die angefahrenen Schulkinder: Destroy, Kill, Fuck -

Weihnachtsshow, Der kleine Bühnenboden, 20.00 Pokey LaFarge - Jazz, Country, Blues, Gleis 22, 20.00 Peals - Rock, Hot Jazz Club, 20.00 257ers, MCC Halle Münsterland, 20.00

Historischer Weihnachtsmarkt - Lichterglanz und

Weihnachtszauber, zwischen Markt und Dom, 12.00-21.00 Trauertreff am Johannislabyrinth - des Osnabrücker

Hospizes; „Neues Leben zwischen alten Gräbern“, Johannislabyrinth, 15.00 Winterdorf am Schloss Eröffnung mit „Unimusik“ -

Handwerkskunst und Gastronomie mit beheiztem Winterzelt, Schlossinnenhof, 16.00-22.00 - Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 18.00-21.00

BAD IBURG Weihnachtsmarkt - Iburger Advent - Weihnachtsmarkt,

Schloss Bad Iburg, 19.00-22.30

Eintritt nur für Verrückte -

Tobias Stöttner moderiert einen Abend aus dem Ruhrpott mit Live-Musik, Schauburg, 20.00 LINGEN Torsten Sträter: Es ist nie zu spät unpünktlich zu sein -

Comedy, Emslandarena, 19.00 RHEINE Gernot Hassknecht - Kaba-

rett, Stadthalle, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Miriam Rademacher: Die Melodie des Mörders - Auto-

renlesung, Wir in Atter, 19.30 Lese-Rampe - Melanie Jungk

- Lesung und Autorengespräch, Unikeller, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK BallroomBlitzParty -mit DJ Martin, BlueNote, 21.30 Insider Single Party - Spiel und Spaß rund um das Thema „Verlieben“, Alando Palais, 22.00 Bunte Vögel - Progressive Trance mit MaliceD, Atopia, Symeon, Bastard Club, 22.00 68 Jahre Rock’n’Roll - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Rabennacht ClassiX - Oldschool, EBM, Wave, Gothic, 80er, Rock, Hyde Park, 22.00

OSNABRÜCK Eiszauber - überdachte OpenAir-Eisbahn, Almhütte und mehr, Ledenhof, 12.00-22.00

AquaFitness mit AquaZumba, Moskaubad, 19.00-19.45

FILMSTARTS R Das krumme Haus - Krimi R Der Grinch - Familie P SIEHE KINO R Die Erbinnen - Drama R November - Drama R Peppermint: Angel of Vengeance - Thriller R Sandstern - Drama R Sauvage - Drama R The House that Jack Built - Drama

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Marienkirchturmbesteigung

- Kabarett, Haus des Gastes, 19.30

LITERATUR

scher Weihnachtsmarkt 2018“, Markt, 16.00-16.30

die über „männliche“ Schwächen, Geldnot, Freundschaft und Größenwahn, Rosenhof, 20.00

KONZERTE

STADTBLATT präsentiert The Intersphere - Indie, Kleine Freiheit, 20.00 Pangea Ultima - Jazz, Lutherhaus, 20.00 Live und in Schwarz - es singt der Matthäus-Chor, Matthäuskirche, 20.00 Rock in der Region - Relegation, Ostbunker, 20.00 P SIEHE MUSIK

ten, Figurentheater, 16.00 X-Mas Chris und die gelbe Apfelsinenkiste; „Histori-

Ladies Night - Ganz oder gar nicht - eine turbulente Komö-

nalversion, 21.00

ge und Volkslieder, Markuskirche, 19.00

Mimimaus wartet auf den Winter - ab 2 Jahren, 30 Minu-

Am ersten Adventswo-

P chenende erstrahlt in

der historischen Kulisse des Schlosses wieder der Iburger Adventsmarkt. Wie bereits im Vorjahr findet am Freitagabend, ab 19 Uhr, bei Weihnachtsmusik und Glühwein eine Einstimmung auf dem Vorplatz des Schlosses statt. Außerdem ab 19.30 Uhr das traditionelle Chorkonzert in der St. Jakobuskirche in Bad Iburg-Glane. Ab Samstag öffnet dann das Schloss die Tore – Highlight ist die Kreativausstellung, auf der rund 100 Hobbykünstler und Handwerker rund um das Schloss ihre Werke präsentieren und verkaufen. Dabei entführen mittelalterliche Handwerker, Musikanten und Gaukler die Besucher in alte Zeiten.

Melanie Jungk wird aus

P ihrer aktuellen Veröf-

fentlichung „Morgengrauenkiller“ lesen und im Gespräch mit Gastgeber Dr. Harald Keller über ihre Erfahrungen im Selfpublishing berichten. FOTO: DIETER HÖLSCHER

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Überdachte Innenstadt-Eislaufbahn, Roter Platz Oesede, 14.00-18.00 GMHütte on Ice - Eisstockschießen Roter Platz Oesede,

ab 18.30 HAGEN

KUNST

Nussknackermarkt, Rathaus,

Weihnachtsmarkt Aftershow - mit DJ Cino, Sonnen-

OSNABRÜCK

16.00-21.00

Eröffnung: Lichte Momente

MELLE

deck, 22.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00

- von der Wand auf die Straße, Projektionen von Funda Gül Özcan, Lisa Schittulli und Lea Torcelli, Kunsthalle, 17.30

Auf den Spuren Marco Polos: Melle - Seidenstraße und zurück - mit Karl Schäffer,

Fachwerk 1775, 20.00


vorschau BÜHNE 1.12. Bernhard Paschke OS, Lagerhalle 1.12. Als das Wünschen noch half OS, Steinwerk Ledenhof 1.12. Mario Barth MS, MCC Halle Münsterland 1.12. Keplers „Somnium“ OS, Planetarium 3.12. Basler ballert OS, Rosenhof 4.12. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 6.12. Glory Comedy Night 5.0 präsentiert von Sven Bensmann. Künstler: Serkan Ates, Tim Whelan, Der Storb, Thomas Schmidt, OS, Rosenhof 6.12. Dr. Eckart von Hirschhausen MS, MCC Halle Münsterland 7.12. Hennes Bender OS, Lagerhalle 7.12. Bernd Stelter Rheine, Stadthalle 8.12. Bülent Ceylan Lingen, EmslandArena 9.12. Die Schöne und das Biest OS, OsnabrückHalle 12.12. Michael Mittermeier BI, Stadthalle 13.12. Dave Davis OS, Rosenhof 14.12. Worst of Chefkoch MS, Kap8 14.12. Keplers „Somnium“ OS, Planetarium 15.12. Worst of Chefkoch OS, Lagerhalle 17.12. Life House Jam Stemwede, JFK Life House 28.12. Holiday on Ice (-1.1.) MS, MCC Halle Münsterland 31.12. Bolschoi Ballet Belarus Schwanensee BI, Stadthalle 2019 2.1. Abba Gold OS, OsnabrückHalle 4.1. Falco - Das Musical BI, Stadthalle 8.1. Schwanensee OS, OsnabrückHalle 10.1. Kabarettbundesliga Sven Bensmann vs. Bye Bye, OS, Rosenhof 11.1. Loriot (+12.1.) OS, emma-theater 12.1. Ehrlich Brothers Halle, Gerry Weber Stadion 12.1. Fischer & Jung OS, Rosenhof 12.1. Uta Köbernick Quakenbrück, Theaterwerkstatt 14.1. Storno (+15.1.) Rheine, Stadthalle 16.1. Jan van Weyde OS, Rosenhof 16.1. Impro-Open-Stage mit Improvisorium OS, BlueNote 17.1. Wiener Johann Strauß KonzertGala OS, OsnabrückHalle 24.1. Please, Mr. Postman OS, OsnabrückHalle 25.1. Tino Bomelino Gütersloh, Weberei 25.1. Johann König Gronau, Bürgerhalle 26.1. Tino Bomelino Lingen, Centralkino 26.1. Die große Andrew Lloyd Webber Musical Gala BI, Stadthalle 29.1. Reinhold Messner OS, OsnabrückHalle 30.1. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 4.2. Die Große Verdi-Nacht OS, OsnabrückHalle 7.2. Ehrlich Brothers Lingen, EmslandArena 7.2. Kabarettbundesliga Andrea Limmer vs. Sebastian Richartz, OS, Rosenhof 8.2. Rock ‘n’ Roll Wrestling Bash OS, Rosenhof 10.2. Philip Simon OS, Lagerhalle 12.2. Die Nacht der Musicals OS, OsnabrückHalle 12.2. Beat it! BI, Stadthalle

25.10. Herr Schröder OS, OsnabrückHalle 26.10. Herr Schröder Gütersloh, Stadthalle 26.10. Kurt Krömer Paderborn, Paderhalle 1.11. Die drei ??? und der dunkle Taipan Halle, Gerry Weber Stadion 7.11. Hazel Brugger BI, Oetkerhalle 8.11. Hazel Brugger MS, Hörsaal 1 16.11. Markus Krebs OS, OsnabrückHalle 26.11. Dr. Eckart von Hirschhausen: Endlich OS, OsnabrückHalle 28.11. Kurt Krömer Bremen, Die Glocke 6.12. Kurt Krömer MS, Congress-Saal

LESUNGEN Roncalli Weihnachtscircus P Auch zum diesjährigen Jahreswechsel ist der weltberühmte Circus aus Köln zu Gast in Osnabrück. Und dieses Mal extra lange: 17 Tage. Unter den Artisten Stars der Manege wie Andrei & Aliaksandr mit einer spektakulären Recknummer, die Bello Sisters mit akrobatischen Höchstleistungen und erstmals werden alle drei Kinder von Roncalli-Gründer Bernhard Paul gemeinsam in der Manege zu sehen sein, als Les Paul. Mit ihrem Partner Jemile Martinez zeigen Vivian, Adrian und Lili Paul die rasante Darbietung eines Genres, das bis vor kurzem vom Aussterben bedroht schien: Rollschuhakrobatik. 21.12.-6.1.2019, Außengelände Halle Gartlage 13.2. Felix Lobrecht BI, Stadthalle 14.2. Rüdiger Hoffmann Gütersloh, Stadthalle 15.2. Mario Barth Halle, Gerry Weber Stadion 16.2. Michael Hatzius / Die Echse OS, Lagerhalle 16.2. Poetry Slam OS, Theater am Domhof 17.2. Moving Shadows OS, Rosenhof 19.2. Matze Knop OS, Rosenhof 19.2. Dirty Dancing (+20.2.) MS, MCC Halle Münsterland 21.2. Maxi Gstettenbauer OS, Rosenhof 23.2. Torsten Sträter Gütersloh, Stadthalle 24.2. Marc Weide BI, Komödie 24.2. Simon Stäblein Rheine, Stadthalle 28.2. Ralf Schmitz OS, OsnabrückHalle 1.3. Max Goldt Lingen, Centralkino 1.3. Luke Mockridge OS, OsnabrückHalle 6.3. Irina Titova OS, Rosenhof 6.3. Bodo Wartke MS, MCC Halle Münsterland 7.3. Havana Nights OS, OsnabrückHalle 10.3. Johann König OS, OsnabrückHalle 14.3. Kabarettbundesliga Bumillo vs. Aydin Isik, OS, Rosenhof 19.3. Vollplaybacktheater BI, Stadthalle 20.3. Bastian Bielendorfer BI, Stadthalle 21.3. Oliver Polak OS, Rosenhof 21.3. Bastian Bielendorfer OS, OsnabrückHalle 22.3. Die größten Musical-Hits aller Zeiten Halle, Gerry Weber Event Center 26.3. Martin Sonneborn MS, Aula am Aasee 27.3. Martin Sonneborn OS, OsnabrückHalle

28.3. Ingo Appelt OS, Rosenhof 30.3. Torsten Sträter MS, Halle Münsterland 4.4. Sven Bensmann OS, Rosenhof 4.4. Simon & Jan OS, Lagerhalle 5.4. Mario Barth Oldenburg, EWE-Arena 5.4. Siegfried & Joy OS, OsnabrückHalle 6.4. Siegfried & Joy BI, Komödie 10.4. Marc Weide Bünde, Universum 11.4. Faisal Kawusi OS, OsnabrückHalle 11.4. Fips Asmussen BI, Heimat+Hafen 12.4. Avantasia OS, OsnabrückHalle 12.4. Fips Asmussen OS, Rosenhof 16.4. Luke Mockridge (+17.4.) BI, Seidenstickerhalle 25.4. Bernd Stelter OS, OsnabrückHalle 25.4. Gerburg Jahnke BI, Stadthalle 25.4. Kabarettbundesliga Georg Clementi vs. Inka Meyer, OS, Rosenhof 4.5. Helene Bockhorst Lingen, EmslandArena 12.5. Worst of Chefkoch BI, Theaterlabor 12.5. Eis am Stiel - Das Musical OS, OsnabrückHalle 12.5. Fips Asmussen BI, Komödie 21.5. Axel Hacke OS, Lagerhalle 23.5. Kabarettbundesliga Jacqueline Feldmann vs. Jakob Heymann, OS, Rosenhof

3.12. Literaturspot - Peter Neumann OS, Theater am Domhof 5.12. Vom Kiez zum Kap BI, Heimat + Hafen 12.12. Wladimir Kaminer OS, Lagerhalle 13.12. Andreas Englisch OS, OsnabrückHalle 14.12. Heinz Strunk OS, Lagerhalle 2019 7.1. Nino Haratischwili OS, BlueNote 11.1. Wladimir Kaminer BI, Lokschuppen 15.1. Ursula Krechel OS, BlueNote 13.2. Judith Schalansky OS, BlueNote 29.3. 11 Freunde - Lesereise OS, OsnabrückHalle

KO N Z E RT E 1.12. 1.12. 1.12. 1.12. 1.12. 1.12. 1.12. 1.12. 1.12.

Torfrock OS, Rosenhof Hiss Hasbergen, Töpferei Niehenke Porn+Mystigma OS, Bastard Club Belgrad OS, Kleine Freiheit Malia Minden, Jazz Club Santiano Lingen, EmslandArena The Undertones MS, Gleis 22 Necromancer OS, Westwerk Die angefahrenen Schulkinder MS, Der kleine Bühnenboden 2.12. Uranium Club MS, Gleis 22 3.12. Alexander Knappe BI, Stereo 5.12. Judith Holofernes OS, Rosenhof

Fünf Sterne Deluxe 31.5. 14.6. 14.6. 15.6. 7.9. 19.9. 19.9. 20.9. 27.9. 27.9.

Willy Astor BI, Theaterlabor Kurt Krömer BI, Lokschuppen Chris Tall OS, OsnabrückHalle Chris Tall Emsdetten, Emshalle Sascha Grammel BI, Seidensticker Halle Rolf Miller OS, Haus der Jugend Michl Müller BI, Komödie Der Tod OS, Lagerhalle Hazel Brugger BI, Oetkerhalle Hazel Brugger OS, OsnabrückHalle

P Mit Hits wie „Dein Herz schlägt schneller“, „Ja, Ja … Deine Mudder!“ oder „Die Leude“ haben Fünf Sterne Deluxe deutschsprachige Rap-Geschichte geschrieben. Jetzt geht das Quartett, bestehend aus den beiden Frontmännern Das Bo und Tobi Tobsen sowie DJ Coolmann und dem Musiker Marcnesium nach langer Pause wieder auf Tour. Mit dabei ihr neues Album: „Flash II – Jetzt flasht’s richtig“. 18.1.2019, Hyde Park

STADTBLATT 11.2018 59


FOTO: BEN WOLF

vorschau

Laing P 2013 gab es einen Clubhit, an dem man nicht vorbei kam: „Morgens immer müde“. Das erste Ausrufezeichen des Quartetts aus Bayern. Jetzt erscheint das dritte Album, „Fotogena“, und es geht auf Reisen. Der Laing-Sound: Vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. 27.1., Lagerhalle

5.12. Mustasch OS, Bastard Club 5.12. Imminence MS, Sputnikhalle 6.12. Alte Bekannte OS, OsnabrückHalle 6.12. Pro Pain OS, Bastard Club 6.12. Pohlmann MS, Gleis 22 6.12. Frank Muschalle Trio & Stephan Holstein Georgsmarienhütte, Lutherhütte 7.12. Kaminmusik Hasbergen, Töpferei Niehenke 7.12. Uncle Acid OS, Rosenhof 7.12. Lucas Uecker OS, Bastard Club 7.12. The Senior Allstars MS, Gleis 22 8.12. Scooter Bremen, ÖVB Arena 8.12. Methodisch inkorrekt OS, Rosenhof 8.12. Jessica Gall MS, Hot Jazz Club 8.12. Pee Wee Ellis Assembly Minden, Jazz Club 8.12. Mambo Kurt BI, Heimat+Hafen 8.12. Wintermelodei MS, Sputnikhalle 8.12. Kambrium OS, Bastard Club 9.12. Santiano BI, Seidensticker Halle 9.12. Lyambiko MS, Hot Jazz Club 9.12. Salut Salon Quakenbrück, Artland Gymnasium 9.12. Max Raabe & Palastorchester MS, MCC Halle Münsterland 9.12. Klaus Hoffmann OS, Steigenberger Hotel Remarque 11.12. The Scottish Music Parade Lingen, EmslandArena 11.12. Die angefahrenen Schulkinder (-13.12) OS, Haus der Jugend 12.12. Andreas Kümmert OS, Rosenhof 12.12. Heisskalt BI, Forum 12.12. The Briefs MS, Gleis 22 12.12. Stoppok Bramsche, Filmtheater Universum 12.12. Hansi Hinterseer Lingen, EmslandArena 13.12. The Intergalactic Lovers OS, Kleine Freiheit 14.12. Dieter Thomas Kuhn Lingen, EmslandArena 60 STADTBLATT 11.2018

14.12. Slime & Dritte Wahl MS, Skaters Palace 14.12. NINIWE Bad Rothenfelde, Kurhaus 14.12. The Bollock Brothers MS, Gleis 22 14.12. The Hamburg Blues Band Melle, Kulturwerkstatt Buer 14.12. Colbinger OS, The Red Shamrock 14.12. Iron Walrus OS, Bastard Club 15.12. Donots MS, MCC Halle Münsterland 15.12. Cosmic Club MS, Hot Jazz Club 15.12. The Bollock Brothers MS, Gleis 22 15.12. Pe Werner Minden, Jazz Club 15.12. MachMaJaTzz OS, Select Hotel 15.12. Zurück Zuhause Festival Casper mit Leoniden, Swutscher, Mia Morgan, BI, Lokschuppen 16.12. Peter & The Test Tube Babies MS, Sputnikhalle 20.12. Long Distance Calling BI, Forum 21.12. No Fun at All OS, Bastard Club 21.12. Madsen Lingen, EmslandArena 22.12. Big Band Dorsten MS, Hot Jazz Club 22.12. Extrabreit OS, Rosenhof 22.12. Richie Arndt Minden, Jazz Club 23.12. Brass Band Berlin BI, RudolfOetker-Halle 23.12. Weihnachtskonzert - 18/19 OS, Theater am Domhof 26.12. Blast Christmas mit J.B.O, OS, Rosenhof 26.12. Glanzlichter aus Oper, Operette und Musical Bad Essen, Schafstall 28.12. Eisheilige Nacht mit Subway To Sally, Versengold, Russkaja und Paddy & The Rats, BI, Lokschuppen 29.12. Jazzpoeten XXL MS, Hot Jazz Club 29.12. Busters BI, Forum 29.12. 5 Sterne Deluxe BI, Lokschuppen 2019 1.1. Traditionelles Neujahrskonzert Quakenbrück, Artland Gymnasium 3.1. Rin OS, Rosenhof 5.1. Götz Widmann MS, Sputnikhalle 11.1. Ten Years After OS, Rosenhof 12.1. A Tribute to Sinatra and Friends BI, Rudolf-Oetker-Halle 12.1. Die Feisten OS, Lagerhalle 12.1. Grillmaster Flash & Lässing OS, Kleine Freiheit 16.1. New York Gospel Stars OS, Lutherkirche 16.1. Friska Viljor MS, Sputnikhalle 17.1. Rhonda BI, Bunker Ulmenwall 18.1. Monster Magnet OS, Rosenhof 18.1. Fjort BI, Forum 18.1. Fünf Sterne Deluxe OS, Hyde Park 18.1. Dota MS, Gleis 22 23.1. Bembers OS, Rosenhof

23.1. The Baboon Show MS, Sputnikhalle 24.1. Jack Shepherd OS, Rosenhof 25.1. Max Raabe und das Palast Orchester OS, OsnabrückHalle 26.1. Tom Gaebel and his Orchestra OS, OsnabrückHalle 26.1. Never Know MS, Sputnikhalle 26.1. Steiner & Madlaina OS, Kleine Freiheit 26.1. Matthias Schweighöfer & Band Bremen, Pier 2 27.1. Laing OS, Lagerhalle 29.1. The Angelcys OS, Kleine Freiheit 30.1. Lukas Adolphi OS, Lagerhalle 2.2. Giants of British Heavy Metal mit Miron Aiden, Project Priest, Crusader, OS, Rosenhof 6.2. Elif BI, Rudolf-Oetker-Halle 6.2. A cappella meets orchestra OS, OsnabrückHalle 6.2. Dendemann OS, Rosenhof 7.2. Ouza Bazooka BI, Forum 9.2. Zwakkelmann & Das frivole Burgfräulein OS, Bastard Club 9.2. We are Scientists MS, Gleis 22 10.2. Christian Kjellvander MS, Fachwerk 12.2. Che Sudakra BI, Forum 13.2. Beat It! OS, Osnabrückhalle 13.2. Mark Forster MS, Jovel 14.2. Bibi & Tina Halle, Gerry Weber Event Center 15.2. Annenmaykantereit BI, Forum 16.2. Antiheld MS, Sputnikhalle 16.2. John Schofield MS, Hot Jazz Club 17.2. Trio PinedaBraußStrobel Bersenbrück, Gymnasium Bersenbrück 18.2. Philipp Poisel BI, Lokschuppen 18.2. Malakoff Kowalski MS, LWL Landesmuseum 21.2. The 12 Tenors OS, OsnabrückHalle 22.2. The Dark Tenor BI, Lokschuppen 22.2. The Lazys OS, Bastard Club 24.2. Original Egerland Musikanten Halle, Gerry Weber Event Center 28.2. Stahlzeit (+1.3.) OS, Rosenhof

Wir sind 40 – Die Geburtstagsparty P Die OsnabrückHalle feiert ihren 40. Geburtstag mit einer großen Party. „Wir sind 40 – Die Geburtstagsparty“ steigt Anfang Februar im neuen Jahr. Auf zwei Live-Bühnen dabei: Die Schlager-Polizei (Foto), Caught Indie Act und The Beat. Sowie die Discoloverz, die als DJ/VJ-Team unterstützt durch Original-Videos das Beste aus Rock, Pop, Dance, Schlager, Techno & Party präsentieren. Der Vorverkauf für die Jubiläumsparty läuft. 9.2.2019, OsnabrückHalle

28.2. Glasperlenspiel Halle, Gerry Weber Event Center 1.3. Michael Schulte BI, RudolfOetker-Halle 2.3. Adam Angst OS, Kleine Freiheit 2.3. De Staat OS, Rosenhof 3.3. Game of Thrones - The Concert Show OS, OsnabrückHalle 7.3. Leoniden BI, Forum 7.3. Joanne Shaw Taylor OS, Rosenhof 8.3. Lina OS, Rosenhof 8.3. John Mayall OS, Rosenhof 10.3. Grönemeyer Halle, Gerry Weber Stadion 15.3. Fortuna Ehrenfeld BI, Nummer zu Platz 16.3. Frank Muschalle Trio & Stephan Holstein OS, Lutherhaus 16.3. Jools Holland & Marc Almond OS, Rosenhof 21.3. Samy Deluxe BI, Lokschuppen 21.3. Bembers BI, Heimat+Hafen 22.3. Dire Strats OS, Rosenhof 22.3. Singer-Songwriter-Slam Finale, OS, Theater am Domhof 22.3. First Breath after Coma MS, Gleis 22 22.3. Funny van Dannen MS, Sputnikhalle 22.3. Milliarden BI, Forum 23.3. Maybebop - Sistemfeler Wallenhorst, Gymnastikhalle Fröbelstraße 23.3. Rikas MS, Gleis 22 27.3. Mogli OS, Rosenhof 28.3. Amy Macdonald OS, OsnabrückHalle 5.4. Benne OS, Kleine Freiheit 6.4. The Hollies Lingen, EmslandArena 11.4. Popsalon 9 (-13.4.) OS, diverse Orte 26.4. Ray Wilson & Band OS, Rosenhof 5.5. Kasalla BI, Lokschuppen 5.5. Mine BI, Forum 5.5. Schmidbauer, Pollina, Kälberer OS, Rosenhof 9.5. Dota BI, Forum 12.5. Schiller BI, Seidensticker Halle 15.5. Olexesh BI, Stereo 28.6. Mark Forster Lingen, EmslandArena 2.8. Ed Sheeran (+3.8.) Hannover, Messe 16.8. Schlossgarten Open Air (-17.8.) mit Michael Patrick Kelly, Max Giesinger u.a., OS, Schlossgarten 22.8. Reload Festival (-24.8.) mit Agnostic Front, Clawfinger, Lordi, Walls of Jericho u.a, Sulingen, Festivalgelände 31.8. Rock bei Kurt Open-Air-Festival, Melle, Open-Air-Gelände Dratum 6.9. Grönemeyer Hannover, HDI Arena 13.9. Anna Netrebko & Yusif Eyvazov Halle, Gerry Weber Stadion 19.9. Jessy Martens BI, Forum 21.9. Frank Muschalle Trio & Stephan Holstein OS, BlueNote 5.10. Suzi Quatro & Band OS, OsnabrückHalle 12.10. Music Monks OS, Rosenhof 31.10. Vanessa Mai BI, Stadthalle 7.11. Chris de Burgh OS, OsnabrückHalle 17.11. CharMana Lengerich, Börse


kleinanzeigen Ankauf ACDs, DVDs, LPs aller Richtungen gesucht. Tel. 0541/3326021 A„Osnabrücker Kulturlotsen“ – Begleitung gesucht? Da Kultur gemeinsam am meisten Spaß macht, bringen wir vom Verein Kultur für Alle Osnabrück (KAOS) kulturinteressierte Menschen über die „Osnabrücker Kulturlotsen“ zusammen. Wer eine Begleitung zu Kulturveranstaltungen sucht oder sich selbst ehrenamtlich als Lotse engagieren möchte, informiert sich unter kukuk.de, kulturlotsen@kukuk.de, Tel. 0541/76079112 oder direkt in unserem Büro in der Großen Gildewart 35.

Verkauf ASecond Bike, ab jetzt täglich geöffnet. Mo. bis Fr. 11.00 - 19.30, Sa. 11.00 - 16.00. Günstige Neu- und Gebrauchträder, kompletter Service rund um Ihr Bike inkl. Reparaturen, Ersatzteilen, Beratung etc., Hügelstr. 10 /0S. Tel. 0177/6933805; www.secondbike-os.de; info@secondbike-os.de AHesba-Kinderwagen in dunkelblau mit Zubehör günstig zu verkaufen Tel. 0177/ 3304073

Mischmasch ALP, CD, Bücher-Verleih! Alles Raritäten! Günstig. Tel. 0541/78888. AWeißes Schnuffeltuch (Schaf, rote Schleife, Hände und Füße, Marke „Die Spiegelburg“), Ende September in der Kiwittstraße/Wüste gefunden. Mail an: PippiLangstrumpf2014@ gmx.de oder sms Tel. 01520/5699068 A Der Verein „Osnabrücker Baumschutz e.V.“ ruft zur Teilnahme am Projekt auf: Unter dem Motto „100+xjährige Baumveteranen in Privatgärten“ sucht der Baumschutzverein Fotos von alten Bäumen in Privatgärten in Stadt- und Landkreis Osnabrück. Die Fotos werden für einen Fotowettbewerb für den nächsten Baumkalender 2019 genutzt. Bei der Einsendung der Fotos sind bitte Namen der Einsender und natürlich der Standort mit Baumbezeichnung zu nennen. „Uns würde auch gerne eine Anekdote und Historisches zum Baum interessieren“, so Sprecher Tobias

Achtsamkeitstraining MBSR-Kurse Christa Uldrich-Schartau Wilhelmstraße 84 49076 Osnabrück Tel: 0541 3301738 www.mbsr-osnabrueck.de Demircioglu des Vereins „Osnabrücker Baumschutz“. Der Verein setzt sich für den Schutz und Erhalt von Bäumen in Stadt- und Landkreis Osnabrück ein. Einsendungen der Bildmaterialien an: Tobias Demircioglu, Am Markt 19, 49124 Georgsmarienhütte oder an: tobias.demircioglu@ok.de AWer wohnt auf dem Dorf und möchte trotzdem außerhalb von Schützenverein & Co am kulturellen Leben teilnehmen? Wir (51 m, 52 w) möchten einen offenen Stammtisch in Osnabrück in der Lagerhalle gründen, um uns mit Gleichgesinnten auszutauschen und um gemeinsam mit euch Kino, Kunst oder Konzerte zu erleben. Interesse? Dann meldet euch bei info-landeier-ade@freenet.de. A„Der Mensch wird am Du zum ich“ (M. Buber). Engagieren Sie sich ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge. Informationen zu Ausbildungskursen und Mitarbeit erhalten Sie bei: Telefonseelsorge Osnabrück, Postfach 4112, 49031 Osnabrück ASpiritueller Lese- und Gesprächskreis. Religionsunabhängig, Religionen übergreifend, offene Gruppe, Infos unter Tel: 0541/ 6004376 ADialog der Kulturen – Dialog der Religionen: am 3. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr in der Lagerhalle, Raum 201. Infos bei Ayse Önel-Naundorf, Tel. 6004376, E-Mail: naundorf@osnanet.de ABundesfreiwilligendienst in der Fachklinik Nettetal Ihre Aufgaben beinhalten u. a. die Begleitung von Männern mit substanzbezogenen Störungen bei ihren Freizeit- und Sportaktivitäten sowie Einkäufen, Fahrdienste und andere abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem freundlichem Team.Wenn Sie einen Führerschein Klasse B besitzen und drogenfrei leben, bewerben Sie sich in der Fachklinik Nettetal,

Hohnweg 2, 49134 Wallenhorst. Tel. 0541/ 40892-0. AWelcher Imker arbeitet mit Oberträgerbeuten? Warrè Beute oder Top Bar hive. info@wildbiene-osnabrueck.de ASaving Earth Weltweite Gedenkminuten für den Planeten Erde am 5. eines jeden Monats, 19.00 Uhr Ortszeit. Örtlichkeit Osnabrück: große Wiese im Bürgerpark (vom Parkplatz Veilchenstrasse zentral in den Park gehen). Nähere Informationen unter www.savingearth. info AHandeln tut Not – AITA – Die Schuldnerhilfe Osnabrück e.V. – Nach Maßgabe des Beratungshilfegesetzes bietet der gemeinnützige Verein AITA überschuldeten Mitbürgerinnen und Mitbürgern kostenlos eine umfassende Beratung in allen Fragen der Finanzen bis hin zur Begleitung im Rahmen der Privatinsolvenz. Der Verein versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Beratungsstellen. Die Berater des Vereins stehen Ihnen für Terminabsprachen unter Tel. 0541/3327450 gerne zur Verfügung ANeu-Single, Ende 30, sucht Leute für gemeinsamte Unternehmungen. Aufgrund einer Gehbehindung fallen sportliche Aktivitäten leider weg. Aber vielleicht Kino, Gesellschaftsspiele, was auch immer. Meldet euch unter anne.kruggel@yahoo.de

Kleinanzeigenschluß für Dezember 2018: Donnerstag, 15. November 2018

wird gebeten. Anika Moss / Heilpraktikerin der Psychotherapie seelen-impuls.net, Tel. 0176/70741260

Jobs AStarker Arbeitgeber sucht starke Mitarbeiter (m/w/gn)! Sichern Sie sich sehr gute Verdienstmöglichkeiten als Helfer oder Teamleiter in der Lagerlogistik im Raum Osnabrück. Unkomplizierte und schnelle Bewerbung am Telefon möglich. Abiant Personal GmbH, Tel. 05407-81660-0

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AWhistleblower-Info für Menschen mit schlechtem Gewissen. Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt nicht länger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. Sie tun dies intern innerhalb ihres Betriebes, ihrer Dienststelle oder Organisation oder auch extern gegenüber den zuständigen Behörden, Dritten oder auch der Presse. www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u.a. ADie offene Frauen-Gruppe 45+ trifft sich am 1. Donnerstag, 16.30–18.30 Uhr im Café Läer, Krahnstraße 7 in OS. Wir unterhalten uns u.a. über wechselnde Themen und freuen uns über weitere diskussionsfreudige Interessierte. Kontakt: Ayse Önel-Naundorf. Tel. 6004376. E-Mail: naundorf@osnanet.de AAlleinerziehende Mama (43) mit Baby (Juni 2018) aus Hellern sucht Kontakt zu anderen Mamis zum Quatschen, Spazierengehen, Cafe, Flohmarkt ... Mail an PippiLangstrumpf2014@gmx.de oder sms an Tel. 01520/ 5699068.

Workshop www.facebook.de/stadtblatt

KLEINANZEIGEN ONLINE AUFGEBEN: www.stadtblatt-osnabrueck.de

ASeelen-Impuls oder Stress als Fingerzeig zur Veränderung. Was ist Stress? Wieso macht Stress krank und wie kann ich den Seelen-Impuls hinter dem Stress für mich nutzen? 05.11./19.11. um 19 Uhr und 14.11. um 10 Uhr. Um eine verbindliche Anmeldung

AIch suche für mich zur langfristigen Miete eine schöne helle Wohnung: 3 ZKB, Balkon/ Loggia o. Terrasse, gerne Wohnküche, mit Keller, ab 65 qm, max. 650/700 € Warmmiete im Stadtbusbereich Osnabrück. Ich bin weiblich, mittleren Alters, voll beruftstätig, NR, keine Haustiere. Da ich eine sehr ruhige Mieterin bin, suche ich eine ruhige Wohnung in ruhiger Wohnlage zum Wohlfühlen. Tel. 0162/4942127 ab 18.00 Uhr ASchöne 40-50 qm mit Balkon/Gartennutzung in freundlicher Hausgemeinschaft in OS – suche ich, Frau 50+, aufgeschlossen, naturverbunden und bewusst lebend. Ich freue mich über Ihren Anruf/Hinweis! Tel. 188516

Mann sucht Frau AHi! Bist Du (w., ab 40) auch bereit für etwas Neues? Magst Du das Leben auch lieber zusammen als allein genießen? Und dabei diese Vertrautheit spüren? Bist Du umgänglich, ehrlich und zuverlässig? Dann melde Dich doch einfach mal bei mir – zu verlieren gibt es doch nichts! Mail: wosteckstdudenn@web.de

Lust & Laster AIch bin schlank, studiert, Single und lebe in Osnabrück, suche eine Frau für schöne und zärtliche Begegnungen, kuscheln, küssen und gerne mehr. Am liebsten wäre mir eine dauerhafte Freundschaft. Dein Alter, Figur und Äußerliches ist für mich nicht entscheidend, solange Sympathie besteht und man sich versteht E-Mail: ossuchesie@web.de ASinnlicher Wassermann in den besten Jahren mit kleinem Bauch sucht sinnliche Sie ab 35 zum Kennenlernen und Aufbau einer Freundschaft plus. Wenn Du mit mir zusammen dem Alltag entfliehen möchtest und schöne und sinnliche Stunden erleben möchtest, dann melde Dich doch einfach unter Germanflight@web.de STADTBLATT 11.2018 61


klick Wann: 14.10.2018 Wo: Im Moskaubad Was geht ab: Herbstflohmarkt Wir wollen wissen: Was ist Dein Beitrag gegen den Klimawandel?

IMPRESSUM TEXT | FOTOS ANNE LANG

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de

Wir fahren viel Fahrrad und nutzen das Auto nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Ich lebe, so gut es geht, zero-waste, gehe auf den Wochenmarkt und hab immer meine Baumwollbeutel dabei. Und ich lebe vegan und kaufe vorwiegend secondhand.

Ich lebe ziemlich bewusst. Ich bin Handwerker und recycle alles, das heißt, ich baue aus alten Materialien neue Möbel.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Frederik Kathmann AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Marco Bäcker, Nina Bartholomaeus, Larissa Berlin, Katja Brunkhorst, Günther Frank, Bobby Fischer, Ralf Gotthardt, Philipp Gravenhorst, Maike Gröneweg, Hannah-Sophie Hildebrandt, Hedda Horch, Harald Keller, Niklas Kuschkowitz, Frank Jürgens, Anne Lang, Christian Lukas, Nancy Plaßmann, Malte Schipper, George Webber, Thomas Wübker

Wir versuchen, so oft es geht, das Auto stehen zu lassen. Und auch wenig Plastikmüll zu produzieren.

Ich bin begeisterter Fahrradfahrer. Ich versuche auch darauf zu achten, eher secondhand einzukaufen, um nicht nur Neuproduziertes zu kaufen. Auch bin ich seit zwei Monaten Vegetarierin.

Mir ist wichtig, auf übertriebenen Fleischkonsum zu verzichten, im Winter nicht sofort zu heizen, und nur kurz zu duschen.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Küster ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2018 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de

Ich fahre auf jeden Fall viel Fahrrad. Ich ernähre mich auch relativ regional und versuche, so weit es geht, auf Plastik zu verzichten.

Ich gehe regelmäßig zum Foodsaving. Und ich nehme, so oft es geht, den Zug oder das Fahrrad und lasse das Auto stehen. Ich ernähre mich vegetarisch und versuche, vorwiegend regional und saisonal einzukaufen. Und möglichst wenig zu fliegen.

intern & interna

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eulich, da kam eine Abonnentin rein. Fein, dachten wir. Ist ja immer gut, wenn man mal einen Leser persönlich kennenlernt. Sie wolle die Adresse ihres Abos ändern. Sie wohne nämlich jetzt nicht mehr in Berlin, sondern wieder in Osnabrück, im Schinkel. Und jetzt kommts: „Und das auch wegen des Stadtblatts!“ Das habe ihr geholfen, den Kontakt zu halten. Eine Rückkehr, auch wegen uns? Das ehrt uns natürlich, Christina! leiner Rückblick auf unsere Oktober-Titelgeschichte „Das Leben erzählen“, über die Osnabrücker Autorin Ada Dorian. Was wir dabei ganz vergessen haben: Ada Dorian schreibt auch für uns! Zum Beispiel Buchrezensionen. Passt ja.

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62 STADTBLATT 11.2018

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nd dann noch kurz zum 21.10.. Da war Redakteur HarffPeter Schönherr natürlich in der Stadt unterwegs, beim „Wir sind mehr“-„Kaffeekränzchen gegen Rechts!“ des Bastard Club und beim „Wir machen was für Toleranz und Respekt!“-Gegenstück der OsnabrückHalle. Bei der Halle stand Security am Eingang, kontrollierte Taschen. Mist, dachte der Kollege, ich hab ja meine halbe Survival-Ausrüstung dabei, Messer inklusive! Was die wohl sagen??? Spitzer Gegenstand! Ergebnis: Nichts. Schauten sekundenkurz in den Rucksack, auf das (knallrote) Messer, winkten durch, das wars. Beim Rausgehen stellt Kollege Schönherr die Truppe zur Rede, zeigt das Messer vor. Bekommt Ausflüchte zu hören. Fazit: Cool aussehen und rumstehen reicht nicht.

VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Das DEZEMBER STADTBLATT erscheint am Mi., den 28.11.2018 Redaktionsschluss Di. 13.11.2018


03.11.18 LINGEN

08.11.18 LINGEN

FRANK turner & the sleeping souls

10.11.18 LINGEN

17.11.18 LINGEN SAMY DELUXE

21.12.18 LINGEN

22.03.19 LINGEN

Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 0591 912950 oder 0591 9144144 sowie auf www.eventim.de und www.emslandarena.com


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STADTBLATT 208.11  

Das Osnabrück Magazin. Ausgabe November 2018.

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