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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

Höchste Zeit Umwelt-Prof. Stefanie Engel zum Klimawandel

Starke Story „Betrunkene Bäume“ Debütroman von Ada Dorian

Kreative Räume Hier passiert’s – Künstler und ihre Ateliers

Angesagte Newcomer Drangsal, Meute, Faber u. a. auf dem Popsalon

BEATS MIT HALTUNG

Osnabrücks Rap-Szene lebt – Sinto Jeffrey hat seine CD „Zigeuner“ am Start

WERWOWAS

DAS MONATS-PROGRAMM

DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

4 195462 102006

STADTBLATT

Nr. 458 3/2017 € 2,00


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FOTO: JACOB MASON

FOTO: JACOB MASON

märz 2017

torchance. Julia Mikoleit, Pressesprecherin der Sportfreunde Lotte, augenzwinkernd: „Natürlich sind wir so etwas wie der kleine Bruder vom VfL.“ Seite 5

temperatur. Stefanie Engel, Umweltökonomin, fordert den Wandel. „Oder zukünftige Generationen werden eine Welt vorfinden, die wenig einladend ist.“ Seite 10

FOTO: MARKUS STROTHMANN

FOTO: UWE LEWANDOWSKI

tradition. Tape Art-Künstlerin Katrin Lazaruk geht erneut mit „Made in Osnabrück“ an den Start. Ihr Plan: zwei Mal monatlich ein Event. Warten wirs ab. Seite 4

treffer. Notfalls kann mans mit Bier in der Hand spielen: Dart! Robert im Billardcafé Skyline, Eversburg: „Hat schon einen hohen Suchtfaktor.“ Seite 19

theater. Janosch Schulte, am Theater Osnabrück der Danton, über „Dantons Tod“: „Es wird gesungen, getanzt und Wodka getrunken.“ Seite 32 titel. Osnabrücks Rap-Szene ist spannend. Jeffrey: „Ich nehme in meinen Texten kein Blatt vor den Mund und sage klar, was ich denke!“ Seite 12

4 leute Katrin Lazaruk, Tape Art-Künstlerin Julia Mikoleit, Sportfreunde Lotte Thomas Meyer, Schlagzeuger

6 aufgefallen Reden statt Schweigen. Er ist raus: der Debütroman der Osnabrücker Autorin Ada Dorian.

10 interview Gewandeltes Klima. Umweltökonomin Stefanie Engel über Ökostrom, Bio-Lebensmittel ...

12 titel Beats mit Haltung. Wir treffen die Local Heroes der Rap-Szene. Abseits von Knarren und nackter Haut.

16 ateliers Mein Weltraum. Auf Atelierbesuch bei Henning Bischof, Susanne Heitmann ...

18 fitness Fit in allen Lagen. Zwei große Sportmessen zeigen die größten Trends in diesem Jahr.

19 ortstermin Pfeile werfen mit Flatrate. Eine Top-Adresse für Osnabrücker Dartspieler: das Billardcafé Skyline.

TITELFOTO: JACOB MASON

20 familiensache 3, 2, 1, Start!. Eine Vernissage in der Kunsthalle Osnabrück ist nur was für Erwachsene? „Die Rakete“ tritt den Gegenbeweis an.

21 umwelt Völlig überrannt. Die 13. Ausgabe der Osnabrücker „Energiemesse“ steht an.

22 what’s up Gastro & Nightlife-News

24 musik „Wir wollen, dass ihr tanzt!“ Der Popsalon bietet einen Querschnitt interessanter Bands und Künstler.

30 nachtaktiv/events Abtanzen im März. Hosen kaufen mit Mama. Die Komische Nacht kehrt nach Osnabrück zurück.

32 bühne Nur die Guillotine fehlt. Wir haben Fragen an die Hauptdarsteller von „Nathan der Weise“ und „Dantons Tod“ Ronald Funke und Janosch Schulte.

34 kunst Gesichter des Todes. Fünf Künstler – fünf Ansätze, die berühren: „Gegenüber Tod“.

36 kino Geheimnisvolle Wellness-Welt. Gore Verbinskis verstörender Arthouse-Horror-Schocker „A Cure For Wellness“.

40 media CD’s, DVD’s, Bücher, Hörbücher, Spiele

44 wer wo was Der Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.–31.3.2017

61 kleinanzeigen

intro Wertvoll

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Kunst ist ein heikles Thema im Journalismus. Denn das Interesse an Kunst ist nicht sooo riesengroß, es ist ein Gebiet für Kenner. Doch sollte Journalismus nur das zum Thema machen, was populär ist und aufmerksamkeitsstark? Nein. Journalisten dürfen auch auf Dinge aufmerksam machen. Das hat nichts damit zu tun, dass der Journalist meint: ,Ich weiß Bescheid, ich weiß es besser‘. Vielmehr geht es darum, Vielfalt abzubilden – Diversität. Deshalb haben wir uns in Ateliers von Osnabrücker Künstlern umgeschaut. Wie und was malen sie? Wovon leben sie? Was sind ihre Pläne? Vier Künstler*innen haben wir besucht … Es hätten auch 200 sein können oder mehr. Osnabrück hat eine reichhaltige und lebendige Kunstszene, in der Newcomer und etablierte Namen sich ergänzen. Jetzt wird erstmalig der Kunstpreis Osnabrück vergeben. Eine gute Sache, auch wenn natürlich nur eine Auswahl an Künstlern nominiert ist und ein Preis durch die dahinter stehende Jury immer subjektiv bleibt. Dennoch: Der Kunstpreis Osnabrück und die damit verbundene Ausstellung sind ein Zeichen, dass Kunst in Osnabrück ihren Stellenwert hat.

Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 Klick Wann: 6.2.2017, Wo: Polly Esther’s Café & Bar Was geht ab: Esther lädt ein: Matze Rossi Wir fragen: Von wem würdest Du gerne einmal eingeladen werden?

Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 3.2017

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leute

FOTO: JAKE MASON

Wer ist Dein Lieblingskünstler? Frida Kahlo, definitiv. Für ihre Kunst fliege ich auch mal für einen Tag nach Wien. Ich finde es beeindruckend, wie groß ihre Bilder im Buch scheinen – steht man aber davor, sind Kahlos Werke verhältnismäßig winzig, dennoch so detailliert gemalt, dass es mich immer wieder aus den Socken haut. Was ist die beste Anlaufstelle für Kunst in Osnabrück? Es gibt in Osnabrück schon einige Künstler, die im Untergrund coole Kunstaktionen machen, aber ich muss leider sagen, dass es kunsttechnisch hier eher mau ist. Wofür ich mich aber begeistere, ist das Projekt hase29. Ansonsten ist das EMAF super, um neue Künstler und ihre Werke zu bestaunen. Sonst könnte Osnabrück echt mehr Kunstevents und Projekte vertragen. Was inspiriert Dich, wenn Du mal einen Durchhänger hast? Da ich mit meinen Mixed Media Bildern schon sehr porträtlastig bin, braucht es manchmal nur ein neues Gesicht, um mich zu inspirieren. Generell schaue ich mir gerne Passanten auf den Straßen an, die ich dann später in meine Bilder aufnehme.

„Ich würde gerne zwei Mal monatlich ein Event organisieren“: Tape Art-Künstlerin Katrin Lazaruk in ihrem neuen Reich

Rückkehr als Mission „Made in Osnabrück“ öffnet endlich wieder seine Pforten. Aber in anderer Form. So, wie es das in unserer Stadt noch nicht gibt.

n

ach der Schließung des Ladens „Made in Osnabrück“ wurde es ruhig um die Osnabrücker Künstlerin Katrin Lazaruk. Aber nur vermeintlich. Statt regulärer Ladenführung, standen Designer-

märkte, Kunstmessen, Talkshows und ihr Online-Shop auf dem Programm. Die Tape Art-Künstlerin werkelt und tüftelt wie nie zuvor. Und eröffnet Anfang März ihr Atelier in Form eines Pop Up Stores mit Künstlern und Designern aus Berlin, Düsseldorf, Aachen und natürlich Osnabrück. „In meinem Online-Shop kann man selbstverständlich nach wie vor meine Kunst kaufen. Hier im Atelier habe ich nun aber weitaus mehr Platz, meiner Kunst nachzugehen“, freut sich Lazaruk.

Es bleibt aber nicht bei einem Atelier. Katrin Lazaruk beschreibt das neue Objekt, das sie im November 2016 bezogen hat, als ‚Off Space‘. Dort will sie hin und wieder dann auch Events veranstalten: „Wann und in welchem Rahmen, das halte ich mir offen. Ich mag es, frei zu arbeiten. Ich würde aber gerne zwei Mal monatlich ein Event organisieren“, so die Tape Art Künstlerin. Kleine Lesungen, Theateraufführungen, Workshops, sogar eine Kunstver-

steigerung sollen in gemütlicher Wohnzimmer-Atelier Atmosphäre stattfinden. „Für die etwas andere Auktion fehlt mir aber noch ein cooler Moderator“, lacht sie. Am 21.5. geht es erst einmal mit den Workshops los. Die Düsseldorfer Künstlerin Mo Freiknecht (Label „Knallbraun“) gibt einen Einblick in ihre Arbeit mit Linoldrucken. Bis dahin sollte am 4.3. unbedingt ein Abstecher in die Bramscher Straße 66 gemacht werden, wenn Katrin Lazaruk von 12 bis 19 Uhr das erste Mal offiziell ihr Atelier präsentiert – mit Musik, Getränken und der Möglichkeit, etwas Kunst zu shoppen. CAROLIN RUPP

Mein Osnabrück Thomas Meyer Schlagzeuger

Hier wohne ich … Mit meiner Familie am Stadtrand, mit schönem Blick auf den Fernsehturm. Zurzeit spiele ich Schlagzeug bei … 30 Grad im Schatten. Cajon spiele ich bei den Akustikhelden. Zum Mikro greife ich bei beiden Bands sowie bei der Armee der Verlierer. Am Teller dreh ich noch manchmal als DJ auf diversen Feiern. Neue Sticks oder ein Ridebecken kaufe ich … Ich unterstütze fast ausschließlich Musik Produktiv. Es wäre schade, wenn ein so großer Laden direkt vor der Haustür mal nicht mehr da wäre. Und wenn dann alle sagen „oh wie schade“ – wie bei Bössmann oder Start Music. Richtige geile Clubs zum Live-spielen in OS sind … Das Haste Open Air. Fette Technik, ein warmherziges Publikum sowie ein guter Zweck dahinter! Aber auch im Ostbunker, Bastard Club, Alando, OsnabrückHalle oder Balou hab ich mich wohl gefühlt! Party mach ich gerne im … Ich bin selten in Osnabrücker Dis4

STADTBLATT 3.2017

kotheken unterwegs. Als fantastisch empfinde ich jedoch das Hütte rockt-Festival, das Schloßgarten Open Air sowie das Terrassenfest. Definitiv beispiellose Veranstaltungen in der Region! Livemusik genieße ich im Rosenhof und Bastard Club. Im STADTBLATT lese ich am liebsten … „Mein Osnabrück“ :-) Ich mag Artikel, in denen man Dinge/Geschehnisse in Osnabrück durchaus auch mal kritisch hinterfragt. Wie z.B. über die Preiserhöhung in Schwimmbädern der Stadtwerke OS. Folgende Band sollte mal in der OsnabrückHalle spielen ... International: Frank Turner. National: Beatsteaks (die kennen ja nur die alte Halle:-). Regional: Frog Bog Dosenband. Am Ossensamstag 2018. Überfällig. Der Rosenhof wird ja scheinbar (leider) zu klein. Ein echter Geheimtipp aus Osnabrück … DJ Robin Schulz. Vielleicht wird noch mal was aus ihm. INTERVIEW/FOTO: CATHARINA KRONISCH


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Fragen an ... Julia Mikoleit Pressesprecherin der Sportfreunde Lotte

STADTBLATT: Haben Sie sich schon vom Pokalerfolg gegen 1860 München erholt? JULIA MIKOLEIT: (lacht) Ich stand ja nicht auf dem Platz. Aber ich bin tatsächlich emotional immer sehr bei der Sache, gerade im DFB-Pokal ist jedes Spiel hochspannend. Ich versuche das aber nicht so zu zeigen. STADTBLATT: Wann sind Sie zu den Sportfreunden gekommen? JULIA MIKOLEIT: Ich bin hier aufgewachsen und habe 2011 begonnen ehrenamtlich für das Medienteam des Vereins zu arbeiten. Ich kenne also auch noch die Zeiten in der Verbandsliga. Damals hat man sich kaum vorstellen können, gegen internationale Top-Mannschaften zu bestehen. STADTBLATT: Wie konnte das passieren?

JULIA MIKOLEIT: Durch kontinuierliches und fokussiertes Arbeiten. Was ich schon immer an den Sportfreunden geschätzt habe ist, dass man hier in Ruhe analysiert und guckt, was es zu verbessern gilt. Wir haben viele gute Leute auch im Umfeld der Mannschaft, die uns schon lange begleiten, etwa mein Vorgänger Alfons Manikowski. Ich denke, das trägt endlich Früchte! STADTBLATT: Wie wird man Pressesprecherin bei einem Fußballverein? JULIA MIKOLEIT: Gute Frage! Nach meinem Ehrenamt habe ich in Köln „Angewandte Medien“ studiert und für die Bachelorarbeit bin ich dann zurückgekommen. Da ich Freunde und Verwandte bei den Sportfreunden habe, sieht der klassische Weg, denke ich, anders aus.

Julia Mikoleit: „Natürlich sind wir so etwas wie der kleine Bruder vom VfL.“

STADTBLATT: Haben Sie Erfahrung bei anderen Vereinen sammeln können? JULIA MIKOLEIT: Ja, während meines Studiums habe ich ein Praktikum beim 1. FC Köln gemacht. (grinst) STADTBLATT: Was sind Ihre Aufgaben? JULIA MIKOLEIT: Mein Tätigkeitsbereich ist jetzt natürlich viel umfangreicher: Pressekonferenzen und Interviews vorbereiten, unser Stadionmagazin mit redaktionellen Inhalten füllen, Spielberichte anfertigen – das will alles organisiert werden. Dafür begleiten wir die Mannschaft auch zu den Auswärtsspielen. Es ist immer genug zu tun. STADTBLATT: Vor dem Spiel gegen München haben zahlreiche Freiwillige geholfen, den Platz spieltauglich zu machen. Stand der Spielstart wirklich auf der Kippe? JULIA MIKOLEIT: Als wir früh morgens eine zentimeterdicke Schneeschicht auf dem Rasen vorgefunden haben, war das schon ein Schock. Wir haben überlegt, was man tun könnte. Ich habe dann herumtelefoniert und über die sozialen Netzwerke das Problem geschildert. Nach kurzer Zeit kamen immer mehr Helfer, teilweise mit langer Anreise. Ein Gartenbau-Betrieb aus Herford hat zum Beispiel extra den Arbeitstag beendet und sich auf den Weg zu uns gemacht – mehr Unterstützung geht nicht! STADTBLATT: Auf Grund der Ligasituation konnte man in Lotte früher problemlos Fan der Sportfreunde sein, sowie gleichzeitig Fan vom VfL Osnabrück. Ist das heute noch möglich? JULIA MIKOLEIT: Natürlich, es gibt auch viele Fans, die für beide Stadien Dauerkarten besitzen. Es ist doch klar, dass man auch in Lotte eine Verbindung zum VfL hat. STADTBLATT: Wie würden Sie das Verhältnis zum VfL denn beschreiben? JULIA MIKOLEIT: Natürlich sind wir so etwas wie der kleine Bruder vom VfL. Das wissen wir und das weiß der VfL. Solange sie in der Liga vor uns liegen, wird sich das auch nicht ändern, aber wir arbeiten daran! (lacht) STADTBLATT: Nach Werder Bremen, Bayer Leverkusen und 1860 München geht es jetzt also gegen den BVB. Was tippen Sie? JULIA MIKOLEIT: Ich sage, dass es ein knappes Spiel wird. Dortmunds Sokratis fällt aus, was uns natürlich zu Gute kommt. (überlegt) Vielleicht steckt der Borussia auch noch die Champions League in den Knochen. Also: Eins zu Null! MARCO BÄCKER


aufgefallen Im Rosendahl's schaut Ada Dorian gerne auf eine Kaffee-Spezialität vorbei

FOTO: JACOB MASON

STADTBLATT Verlosung

Reden statt Schweigen

Wir verlosen 2 x 2 Karten für die Lesung von Ada Dorian am 6.3. im Blue Note. Ein fach eine Mail an : gewinnen@stadtb latt-osnabrueck.d e Stichwort: Lesun g Einsendeschlus s: 5.3.2017

Eine sinnliche Sprache, ein aufwühlendes Thema. Ende Februar ist der Debütroman der Osnabrücker Autorin Ada Dorian erschienen.

Der Roman spielt im heutigen Berlin und – in Rückblenden – in Sibirien. Warum Sibirien? „Meine Familie stammt ursprünglich aus Osteuropa“, sagt Ada Dorian. „Ich klopfe jetzt ab, was noch da ist, ich spüre dem nach. Ich habe mich in den letzten Jahren immer weiter in den Osten ,reingeschrieben’.“ „In der Ferne lagen die Berge wie unter ei- Ein Thema, dass sie in das erste Programm von ner weichen Bettdecke.“ Gleich der erste Ullstein fünf geführt hat, den jüngsten Ableger Satz hüllt den Leser in eine Stimmung ein, der Ullstein Buchverlage. Es sind Texte deutschdie sich durch den ganzen Roman zieht. Ada Dorian sprachiger Autoren, die klassisch gut erzählen, vererzählt von dem über 80-jährigen Forscher Erich, der traute Lebenswelten erschließen, den Leser aber Bäume untersucht, am liebsten in der sibirischen Tai- auch in Teile unserer Welt führen, über die wir wenig ga. Daher auch der Titel des Romans, „Betrunkene wissen. Ada Dorian, die auch Buchbesprechungen Bäume“ – Bäume, die nach dem langen Taigawintern für das STADTBLATT Osnabrück schreibt, freut sich, Teil von Ullstein fünf zu sein: „Ein im aufgetauten Frühlingsboden den Halt tolles, junges Team.“ Besonders glückverlieren. So wie Erich. Er leidet unter lich ist sie darüber, das „Betrunkene den Verfallserscheinungen des Alters Bäume“ auch als Hörbuch erscheint, und trauert der Liebe seines Lebens gesprochen von Schauspieler Adam nach. Und dann ist da Katharina, eine Nümm. junge Frau, von Zuhause ausgerissen. Ein Osnabrück wird – im Rahmen des ungleiches Paar, das auf den zweiten „Littera“-Programms der BuchhandBlick aber vieles gemeinsam hat. Ada lung zur Heide – die PremierenverDorian: „Es geht bei Katharina und Erich anstaltung der Lesereise von Ada Dorium die Themen Isolation und Kommuan sein. „Ich möchte den Besuchern nikation – beide landen am Ende in der meinen Roman vorstellen. Das heißt, Isolation. Das hätte aber nicht passieren Ada Dorian es wird eine gute Mischung sein aus Lemüssen, wenn sie zum richtigen ZeitBetrunkene Bäume sung und Erläuterungen, wie das Buch punkt zwei, drei Sätze gesagt hätten. Ullstein fünf, 18 EUR Dieser Gedanke interessiert mich.“ Hörbuch Hamburg, 20 EUR entstanden ist.“ MARIO SCHWEGMANN

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Stöbern, Feilschen: Meins! Im Frühjahr beginnt die Flohmarktzeit. In Garagen, auf Supermarktparkplätzen ... Und dann sind da natürlich noch die Klassiker. Eine Orientierungshilfe.

NAME

TAUSCHRAUSCH

TAG

18.3.

1./ 2.4.

ORT

Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink

ZEIT

15 h bis 18 h

WAS

FLOWDAYS – MEIN FLOHMARKT RUND DESIGN IST DEIN DESIGN UMS KIND

FRÜHJAHRSFLOHMARKT

NACHTFLOHMARKT

MUSIKERFLOHMARK

KULTURFLOHMARKT

21.4.

23.4.

29./30.4.

6.5.

2.7.

Hof Bröker in Osnabrück/Nahne

Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße

Moskaubad, Außenfläche

Innenstadt

Musik Produktiv, Ibbenbüren/Laggenbeck

Piesberger Gesellschaftshaus, Zechenbahnhof

1.4.: 15 h bis 22 h 2.4.: 11 h bis 17 h

16 h bis 19 h

9 h bis 16 h

21 h bis 12 h

ab 8 h

9 h bis 16 h

45 Stände von privaten Anbietern.

Für Schnäppchenjäger, Sammler und private Trödler unter dem Motto „tauschen statt tauchen“.

Gebrauchte Waren und selbst gefertigtes Kunsthandwerk.

Europas größter MusikerFlohmark: Angebote, Schnäppchen, Sammlerstücke – 300 Verkaufsstände von Privatleuten.

Feilbieten und Stöbern, Feilschen und Handeln,Tauschen und Plauschen: Kultur ist schließlich alles.

Mädchen und Frauen tauschen Kleidungsstücke. 20 Aussteller, die ihre „Das schont Umwelt und eigenen, innovativen Produkte Ressourcen und verleiht präsentieren: Kunst, Schmuck, der gebrauchten Kleidung altes Handwerk. einen neuen Wert.“

GASTRO

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

SPECIAL

Tausch von Plastiktüten gegen Jutebeutel – zugunsten „Plastiktütenfreies Osnabrück“.

Verkauf von Jutetaschen zugunsten „Plastiktütenfreies Osnabrück“.

Das Moskaubad-Team verkauft Fundsachen.

Unterhaltungsprogramm

Viele musikalische und clowneske Darbietungen sowie Kaffeegarten.

WEBSITE

www.gz-ziegenbrink.de

www.flowdays-os.de

www.gz-lerchenstrasse.de/events/flohmarkt-rund-ums-kind

www.moskaubad.de/ news-events/events/ fruehjahrsflohmarkt

www.osnabrueck.de/ flohmarkt

www.musikproduktiv.de/ musiker-flohmarkt

www.piesbergergesellschaftshaus.de

LISTING: HARFF-PETER SCHÖNHERR

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STADTBLATT 3.2017


FOTO: DR. B. SCHNEIDER/SWO

Doppeldecker? Stimmt, da klingt Geschichte an!

Immer in die Runde

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er von oben runterkuckt, bekommt einen ganz neuen Eindruck der Stadt. Oben, das sind in diesem Fall ungefähr 2,5 m, und zwar bei den Osnabrücker Stadtrundfahrten, Saisonstart 25. März. Mit Stadtführern von „Zeitseeing“ und einem Doppeldeckerbus, Baujahr 1980, stehen vier Routen zur Auswahl – von Architektur bis Geschichte. „Ein besonderer Schwerpunkt bei den Touren liegt in diesem Jahr auf dem Hafengelände, das mittlerweile seit 100 Jahren besteht“, so Jörg Segebarth, Stadtwerke Osnabrück. Auch neu dabei: Bei der Industrie-Tour ist das Gelände des Logistik-Unternehmens Hellmann befahrbar, das auch einen guten Blick auf den Hafen bietet. Zudem findet diese Saison die Piesberg-Tour, in der es bis ganz nach oben zur 200 m hoch gelegenen Aussichtsplattform des Berges geht, nicht mehr nur jede vierte, sondern jede zweite Woche statt. Für wen Piesberg und Industrie nichts sind, der findet vielleicht Gefallen an der City-Tour („Zeitreise“ durch die Geschichte). „Im vergangenen Jahr waren die Fahrten mit über 4.500 Fahrgästen sehr ANNA GEHRS beliebt“, so Katja Diehl, Stadtwerke. Früh buchen lohnt sich also. www.swo.de/stadtrundfahrten

Roosevelt + Von Wegen Lisbeth + Voodoo Jürgens + Keshavara + Razz + Faber + Mavi Phoenix + Julian Philipp David + Meute + Gisbert zu Knyphausen solo + Black Oak + Anna Depenbusch + Drangsal + Foreign Diplomats + Oum Shat + Giant Rooks + MEHR S P E Z I A L : CA M P F I R E LO U N G E – der akustische Salon im StadtGalerieCafé

Germanenwälle? Römerwälle? Die Varusschlacht sortiert sich neu ...

Was war mit Varus?

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ange haben Museum und Park Kalkriese uns von einem Defileegefecht erzählt. Langgezogene römische Marschsäule, Flankenangriff der Germanen, Varus erledigt. Die Grabungskampagne 2016 hat jedoch bestätigt, was manche bereits lange ahnten: So einfach ist es nicht. Alles hängt jetzt von Archäologe Prof. Dr. Salvatore Ortisi ab, seit 2015 Leiter der Wissenschaftsabteilung in Kalkriese, einst Uni Osnabrück, jetzt Uni München. Er rechnet mit „Überraschungen“. Kampfhandlungen also auch in den germanischen Siedlungen der Umgebung? Absetzbewegungen römischer Truppen nach Norden? War, was man bisher als germanischen Hinterhaltswall deutete, in Wahrheit eine römische Verschanzung, Graben inklusive? Müsste das Schlachtgeschehen in Kalkriese etwa ganz anders erzählt werden? Nach Pfingsten stehen neue Grabungen an. Auch Dr. Joseph Rottmann, Geschäftsführer der Varusschlacht im Osnabrücker Land, sagt, es bleibe „spannend“. Mit im Boot, um die Sache zu klären, seit jüngstem, die Förderinitiative „Forschung in Museen“, mit einem 3-Jahres-Projekt: „Kalkriese als Ort der Varusschlacht? – eine anhaltende Kontroverse“. Vielleicht werden wir niemals wissen, ob Varus jemals wirklich in Kalkriese war. Aber wir müssen versuchen, der historischen Wahrheit so nahe zu kommen wie möglich. Und dabei ist eins mit Sicherheit nicht hilfreich: eine vorgefasste Meinung. HARFF-PETER SCHÖNHERR

20—22·04·2017 Das 7. Osnabrücker Clubfestival in der Lagerhalle, der Kleinen Freiheit, dem Glanz&Gloria, dem Haus der Jugend und im StadtGalerieCafé Osnabrück

Festivalticket € 54,90 · 2-Tagesticket € 42,90 Tagesticket ab € 25,90 (jew. inkl. aller Geb.) im KartenWerk Osnabrück · www.kartenwerk.net

www.pop-salon.de


aufgefallen

Rockig und sexy Robin Schulz macht jetzt auch Mode. Für Q/S designed by, die neue Marke von s.Oliver, hat er zwei Kollektionen entworfen – eine für Frauen, eine für Männer.

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Demnächst in Ibiza und Miami – natürlich wird Robin Schulz seine Entwürfe auch selbst tragen wie die schwarz-weiße Streifenhose im 80s-Look; Bomberjacken mit Patches zum Abnehmen, Printshirts, Wildlederjacke mit silbernen Nieten, Kleid und Shirt in Schwarz/Ecru oder Rot/Ecru oder den ärmellosen Outdoorparka. Den Herren empfiehlt Robin Schulz: Destroyed Denim, Hoody in used Optik, Leder-Nylon Blouson, eine Biker-Lederjacke, den Oversize Parker und das Vokuhila-T-Shirt.

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

r hat sich damit einen Traum erfüllt. Im März erscheint Robin Schulz’ erste eigene Fashion-Kollektion und wird in den Geschäften von s.Oliver erhältlich sein. Musik und Mode – das passt schon immer zusammen. Die Ramones haben sich von Vivienne Westwood Tipps geben lassen, Puff Daddy hat mit seinem Label Sean John ein Mode-Imperium erschaffen und jetzt kommt Robin Schulz. Entstanden ist die Kollektion für die neue Marke Q/S designed by aus der s.Oliver-Familie. Osnabrücks Superstar macht den Anfang, später werden weitere Markenbotschafter kreativ werden. Warum Robin Schulz? Er „steht für Musik und einen internationalen Style. Seine Musik wird in allen Clubs der Welt gespielt“, so Q/S designed by. Die erste gemeinsame Kollektion – im September folgt eine zweite – umfasst coole, smarte Streetstyles sowie alltagstaugliche Partyoutfits für Sie und Ihn. Das zentrale Thema sind Blockstreifen in Rot/Ecru bzw. Schwarz/Ecru. Bei den Frauen gibt es Outfits

Robin Schulz ist begeistert von seinen neuesten Hits: „Ich war immer modeaffin und habe mir schon früher vorgestellt, wie es wohl wäre, eine eigene Kollektion zu haben. Ich bin bei Weitem kein Designer, aber es war toll, mit einem kreativen Team an den Designs mitarbeiten zu konnen. Ideen zu entwickeln, um dann zu sehen, wie diese umgesetzt wurden – das war genial.“ MARIO SCHWEGMANN

blickpunkt!

Die Aura des Ortes

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Sitzen schon mal Probe: Dominique Schnizer (leitender Schauspielregisseur), Marie Senf (Dramaturgin), Dr. Hermann Queckenstedt (VfL-Präsident) und Leonie Kubigsteltig (Regisseurin) 8

STADTBLATT 3.2017

in Theaterstück in einer Umkleidekabine? Dass das funktioniert, beweist eine Kooperation zwischen dem VfL und dem Theater Osnabrück. Im März hat „Der rote Löwe“ Premiere in der Heimkabine des VfL Osnabrück, im Stadion an der Bremer Brücke. „Ein spannendes und ungewöhnliches Projekt“, so VfL-Präsident Queckenstedt. Die Idee dazu hatte Dominique Schnizer, leitender Schauspielregisseur am Theater. Fußballfans, die vielleicht nicht so theateraffin sind, schnuppern Theaterluft, und Theaterbesucher erhalten Einblicke in eine für sie eventuell neue Welt. Da, wo sich sonst die Profis umziehen, werden die 34 Zuschauer (mehr gehen nicht rein) live und hautnah das Drei-Personen Stück des englischen Autoren Patrick Marber sehen. Ein englischer UnderdogVerein: Trainer, Zeugwart, ein talentierter Spieler – es geht um Hoffnungen, Träume und auch um Korruption. Wie im richtigen (Fußball-)Leben. Inszeniert wird „Der rote Löwe“ von Leonie Kubigsteltig, die lange in London gearbeitet hat und sich jetzt auf diesen außerplanmäßigen Spielort freut. „Wir werden mit den Begebenheiten der Kabine arbeiten: dem Licht, den Spielerspinden … Auch die Zuschauer werden eingebunden. Eine tolle Herausforderung.“ MARS


Ganz Mensch

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„Hier bin ich Mensch“, schrieb Goethe in „Faust 1“, „hier darf ich's sein.“ MenschSein: Klingt selbstverständlich, einfach. Nichts Großes dran, oder? Wie sehr das täuscht, zeigt die Veranstaltungsreihe „GanzMenschSein“ des „Forums für Integrale Spiritualität“ in Stadt und Region Osnabrück. Gestartet Anfang Februar, erstreckt sie sich bis Mitte September, vom Workshop bis zum Vortrag. Namhafte Referenten bietet sie auf – inklusive des Naturheilkundlers Rüdiger Dahlke („Krankheit als Symbol“). Es geht um die Mönchsrepublik Athos und um Zen-Kontemplation, um Selbstwerttraining und den Jakobsweg, um Taiji und Qigong. Und wir erleben hier nicht nur die Landung eines Raumschiffs aus fernen Welten: Die Ankerpunkte vor Ort sind stark. Mit dabei: Die Outdoor-Yogis des Gertrudenbergs. HARFF-PETER SCHÖNHERR www.ganzmenschsein.de

Yoga? Einer der Hotspots der Stadt dafür ist der Bürgerpark am Gertrudenberg

Lautlos oder Soundmodul

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ange war die Indoor-E-Kart-Bahn „Nettedrom“ der Stadtwerke umstritten. Aber jetzt ist sie eine Tatsache: Am 19. März geht der neueste Newcomer des Nettebad-Event-Ensembles an den Start. Was uns erwartet? „Adrenalin auf 470 Metern“, auf zwei Ebenen, „Elektromobilität in ihrer rasantesten Form“. „Beschleunigungsgiganten“ mit bis 60 km/h Spitze und wenns am Ende Pokale geben soll, Medaillen, Urkunden, eine Siegerehrung – kein Problem. Fragt sich nur, ob manchen nicht beim elektrisch wisperleisen Überholen das „VROOOVollgas bis AAAARRRRR“-Motorengebrüll fehlt, zum Abwinken! das wir, sagen wir mal, aus den Michel Vaillant-Formel-1-Comics kennen – aber immerhin kann ja künstlicher Bleifuß-Sound eingespielt werden. Und das „grüne Rennfeeling“ tritt nicht nur an, Spaß zu machen. Es versteht sich auch als Botschafter für die E-Mobilität. Wenn das wirklich so HARFF-PETER SCHÖNHERR ist: Vollgas!

Siebenmailenstiefel

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eile? Nein, ist schon richtig so: Maile! Eine Lesart, die Aufmerksamkeit schafft. Und genug Aufmerksamkeit kann es ja eigentlich gar nicht haben, das von Schülern organisierte Umweltschutz- und Nachhaltigkeits-Festival „Ökomaile“ am 27.Mai, „draußen im Grünen“ am Büdchen am Westerberg, im Rahmen der Jugendkulturtage. 2016 hatte es Premiere, und das (800 Besucher!) so erfolgreich, dass, so Anna Michel, FOKUS, die dem Orga-Team – Zehnklässler bis Abiturierten – auch dieses Jahr wieder organisatorisch zuarbeitet, „sofort viele andere Schüler infiziert waren, fürs nächste Mal“. Zweite Ausgabe also, mit Infoständen, Livemusik, Schrott-Upcycling, Kleidungstauschbörse, Workshops ... Und wer sein Essen und Trinken, das es natürlich „passend zum Thema“ gibt, irgendwann mal wieder loswerden muss: Komposttoiletten sind angesagt! Ach ja: Um Plastiktüten geht es natürlich auch. Michel: „Eine Tüten-Skulptur entsteht. Derzeit suchen wir noch nach einer Idee, dass sie danach einen dauerhaften Standort findet.“ Besonders eindrucksvoll: Die „Ökomaile“ wird zwar von Schülern veranstaltet (2016 waren alle von der Ursulaschule, 2017 kommen Ratsgymnasiasten dazu), ist aber keine Schulveranstaltung. Alles freiwillig also, und ehrenamtlich sowieso. Ob das Engagement auch für 2018 reicht, 2019, 2020? Michel: „Ist schon echt eindrucksvoll, wie sich die Schüler da reinhängen.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

schnapp schuss 4.3. – 5.11.2017 Zoom dich in die Römerzeit! Venner Straße 69 | 49565 Bramsche-Kalkriese | www.kalkriese-varusschlacht.de

STADTBLATT 3.2017

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interview

Stefanie Engel im Regenwaldhaus des Botanischen Gartens der Universität: „Uns bleibt nicht viel Zeit. Entweder geschieht der gesellschaftliche Wandel in den nächsten paar Jahrzehnten oder zukünftige Generationen werden eine Welt vorfinden, die wenig einladend ist.“

Gewandeltes Klima


PStefanie Engel hat die Universität

Mit der Umweltökonomin Prof. Dr.

Osnabrück einen hochkarätigen Fang gemacht: Promotionsabschluss in den USA, Lehre und Forschung von Kolumbien bis Schweiz. Seit Ende 2014 ist sie Alexander von Humboldt-Professorin am Interdisziplinären Institut für Umweltsystemforschung. Geografisch war es eine Rückkehr zu ihren Wurzeln: Ihre Familie stammt aus der Region. Hier spricht sie über den Klimawandel und darüber, dass es noch nicht zu spät ist, etwas gegen seine Folgen zu tun, über Ökostrom und Bio-Lebensmittel – und darüber, dass Wissen nicht immer zu Handeln führt. INTERVIEW HARFF-PETER SCHÖNHERR FOTO JAKE MASON

STADTBLATT: Ende Januar haben Sie die Osnabrücker Universitätsrede gehalten. Da ging es um den Klimawandel – und darum, was klimafreundlichem Handeln von uns allen im Wege steht. STEFANIE ENGEL: Die internationale Gemeinschaft hat sich im Pariser Abkommen auf das Ziel geeinigt, die Klimaerwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, um verheerende Auswirkungen zu vermeiden. Um das zu erreichen, müssen wir den weltweiten Ausstoß an Treibhausgasen radikal reduzieren und bis spätestens 2060 auf Null herunterfahren. Dafür ist neben Politik und Wirtschaft auch die Zivilgesellschaft gefordert. STADTBLATT: Was kann jeder von uns konkret tun? STEFANIE ENGEL: Wie viele Menschen habe ich mich gefragt, durch welche Handlungen ich meine eigenen Treibhausgasemissionen am meisten reduzieren kann. Zu den Top Ten der klimafreundlichen Handlungen zählen Gebäudesanierung, Reduktion von Flugreisen, Wechsel auf Ökostrom, Niedrigverbrauchs-PKW und Bio-Lebensmittel, weniger Fleisch und tierische Fette essen, kürzere Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, treibstoff-sparend Auto fahren und Elektrogeräte ausschalten, statt sie auf Standby zu lassen. Doch Wissen über solche Optionen bedeutet nicht, dass wir auch entsprechend handeln. STADTBLATT: Was steht uns im Wege? STEFANIE ENGEL: Ökonomische und psychologische Gründe. Zum einen sind die Kosten für die Umwelt nicht in den Preisen reflektiert, die wir als Kon sumenten sehen. Wäre das anders, würde kaum jemand auf die Idee kommen, übers Wochenende zum Shoppen nach New York zu fliegen, weil Fernflüge sehr viel teurer wären. Zum anderen verdrängen wir Informationen, die Angst machen. Wir fokussieren uns eher auf Effekte, die kurzfristig und direkt sichtbar sind statt auf längerfristige, weniger sichtbare Effekte wie den Klimawandel. Wir sagen uns ‚Nun da ich LED Leuchten habe,

kann ich ruhig mehr Auto fahren‘ oder glauben, dass Konsum uns glücklich macht. STADTBLATT: Lag es da nicht nahe, einen Seitenhieb auf US-Präsident Trump einzubauen? STEFANIE ENGEL: Selbst Trump leugnet den Klimawandel und den menschlichen Einfluss darauf inzwischen nicht mehr. Doch Trumps Äusserungen gaben den Eindruck, dass Menschen in den USA nicht am Klimaschutz mitwirken wollen. Und das entmutigt Menschen hierzulande, selbst etwas beizutragen. Aber auch in den USA halten ca. 76 Prozent der Bevölkerung den Klimawandel für ein wichtiges Thema. Städte in den USA engagieren sich sehr für den Klimaschutz. Statt Trump zu zitieren, sollten wir mehr Fokus auf solche positiven Beispiele richten. STADTBLATT: Ihre Forschung, so die Uni Osnabrück, befasse sich mit der „Politik und Ökonomie von Ökosystemdienstleistungen“. Klingt kompliziert. STEFANIE ENGEL: Es geht vor allem darum, umweltrelevantes Verhalten zu verstehen. Und darum, was die Politik tun kann, um die Motivation für umweltfreundliches Handeln zu stärken. Dazu gehören finanzielle Anreize, wie die Ökosteuer oder zielgerichtete Subventionen. Aber auch Ansätze, die unser Verhalten bequemer machen. Um beim Beispiel Klimawandel zu bleiben: Wenn Ökostrom zur Standardoption wird, die man freiwillig abwählen kann, entscheiden sich viel mehr Menschen für Ökostrom.

„Viele fragen sich: Was kann ich allein denn schon tun?“ STADTBLATT: Der NABU zitiert gern den US-ameri-

kanischen Wirtschaftswissenschaftler Kenneth Boulding: „Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum für immer weitergehen kann in einer endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“ Stimmen Sie Boulding zu? STEFANIE ENGEL: Ja. Manche Ökonomen argumentieren, dass Ressourcenknappheit automatisch zu Anreizen für die Entwicklung alternativer Technologien führt. Jedoch zeigt die Geschichte, dass solche Technologien zwar entwickelt werden, aber häufig zu langsam. Und dass sie oft auch zu neuen Problemen für die Umwelt führen. Treibhausgasemissionen bleiben zu einem Großteil für Jahrhunderte bis Jahrtausende in der Atmosphäre. Uns bleibt nur noch ein sehr begrenztes Budget an Emissionen übrig, wenn wir das 2 Grad-Ziel erreichen wollen. Unser Maß des Wirtschaftswachstums ist außerdem eine sehr irreführende Messgrösse. Es steigt zum Beispiel, wenn extreme Wetterereignisse Infrastruktur zerstören und diese wieder aufgebaut wird. Wir brauchen eine Messgrösse für unseren Wohlstand, die auch Verände-

rungen im Zustand der natürlichen Ressourcen widerspiegelt. STADTBLATT: Wer Ihren Lebenslauf liest, braucht Durchhaltevermögen: Anstellungen in der Schweiz bis Kolumbien, Angebote von den USA bis Dänemark. Ihr wissenschaftliches Zuhause ist die Welt. War da die Universität Osnabrück für Sie kein Kulturschock? STEFANIE ENGEL: Nein, sie bietet Freiraum für unkonventionelle und interdisziplinäre Forschung, eine hohe lokale Sichtbarkeit der Professur und gute Kontakte zur Praxis. Die Welt ist auch von Osnabrück aus erreichbar. Ich kooperiere mit vielen Forschern in anderen Ländern und habe Projekte dort. STADTBLATT: Paul Watson, „Sea Shepherd Conservation Society“, sagt: „Man muss Aufsehen erregen, um die Leute zum Nachdenken zu bringen.“ Sein Aufsehen reicht bis zur Schiffsversenkung. Welche Mittel nutzen Sie, um der Gefahr des Elfenbeinturms zu entgehen? STEFANIE ENGEL: Aufsehen kann hilfreich sein, weil das Thema so Aufmerksamkeit bekommt. Aber solche Aktionen erreichen oft nur diejenigen, die ohnehin schon überzeugt sind. Die übrigen buchen die Aktionen als Taten von Spinnern ab. Wir müssen die Motive derjenigen verstehen, die sich nicht mit dem Klimawandel beschäftigen und sie bei dem abholen, was ihnen wichtig ist. Klimafreundliches Handeln dient ja nicht nur dem Klima. Es führt auch zu Einsparungen bei den Energiekosten, fördert die eigene Gesundheit und verbessert die Luft- und Wasserqualität in der Region. STADTBLATT: Gibt es noch Anlass zur Hoffnung? Oder gehen wir unweigerlich zum Teufel, ausgezehrt von Profitgier, Raubbau und Wohlstandsegoismus? STEFANIE ENGEL: Es gibt durchaus Hoffnung, dass wir den notwendigen gesellschaftlichen Wandel erreichen können. Umfragen zeigen, dass bereits sehr viele Menschen weltweit den Umweltschutz genauso wichtig finden wie Bildung. Das Beispiel Rauchen hat gezeigt, dass innerhalb kurzer Zeit ein Kippunkt erreicht werden kann, wo plötzlich die Mehrheit anders denkt und handelt als zuvor. Dafür braucht es eine kritische Masse an Menschen, die den Anfang machen und anders handeln. Es gibt bereits vielversprechende Bewegungen, wie die hohe Anzahl von Bürgerenergiegenossenschaften und lokale, global vernetzte Initiativen vieler Städte. Auch die Politik ist gefragt, Rahmenbedingungen zu schaffen, die umweltfreundliches Verhalten fördern. STADTBLATT: Zum Abschluss ein Assoziationsspiel. Ich beginne einen Satz, Sie führen ihn zu Ende. Wer sagt: „Ich kann das Wort Nachhaltigkeit nicht mehr hören!“, der … STEFANIE ENGEL: ... handelt vielleicht trotzdem klimafreundlich, wenn er sich bewusst macht, welche konkreten Auswirkungen Klimaschutz für künftige Flüchtlingswellen oder die Lebensqualität seiner Enkel und Urenkel hat. STADTBLATT 3.2017 11


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„Ich schreibe über das, was mich bewegt und womit ich täglich konfrontiert werde.“ Jeffrey

Jeffery’s Debüt-Album „Zigeuner“ ist Mitte Februar bei dem auf deutschsprachigen Indie-Rap spezialisierten Osnabrücker Label distri erschienen

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BEATS MIT HALTUNG Dicke Schlitten, nackte Haut und böse Jungs vor der Marienkirche: Rap-Videos aus Osnabrück sind im Netz schwer angesagt. Wir sprechen mit den Local Heroes über ihre Szene – ganz ohne Klischees. VON MARCO BÄCKER

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itte Februar erschien Jeffrey's neues Album „Zigeuner“. Und Deutschland Rap-Stars twitterten sofort begeistert drauf los: „Guter Mann, hört da mal rein!“, kam von Franky Kubrick, und Curse lobt den melodiösen Sound und wünscht „Alles Gute Homie“ zum Release. Der Osnabrücker Rapper Jeffrey ist ein Name in der Community. Bereits sein 2009 veröffentlichtes Mixtape „Seelenfrieden“ – damals noch unter dem Namen G.M.C. – ließ HipHop-Deutschland aufhorchen. Allein der Song „Verflossene Liebe“ erreicht über eine Million Klicks und kein Geringerer als Casper, in diesem Sommer Headliner beim Hurricane Festival, mischt bei dem Track mit. Jetzt ist Jeffrey nur noch Jeffrey. Der Namenswechsel zeigt, worum es ihm geht: Ehrlich sein. Und Jeffrey ist ein akribischer Künstler: Über vier Jahre Arbeit steckte er in die Produktion seines Albums „Zigeuner“. Dabei geht es ihm nicht darum ein bestimmtes Image oder Klischee zu bedienen, – der Sinto Jeffrey legt Wert auf Authentizität: „Ich schreibe über das, was mich bewegt und womit ich täglich konfrontiert werde. Wenn mir meine Kinder erzählen, dass sie in der Schule als dreckige Zigeuner beschimpft werden, ist doch klar, dass die Eltern dahinter stecken müssen. Eltern, die wahrscheinlich jünger sind als ich!“

Auf seinem Album geht es ihm primär darum, den noch immer aktuellen Mythos um das Schimpfwort aufzuklären. Dabei ist seine Musik zwar im Rap verwurzelt, klingt aber mehr nach Pop-Musik, als man vermuten würde. Die an Xavier Naidoo erinnernde Hook von „Baumbude“, Jeffrey's erster Singleauskopplung, dürfte Pop- und Rapfans gleichermaßen gefallen. Zwei Mal habe er das Album komplett gelöscht, bis er letztlich mit jeder Silbe zufrieden sein konnte. „Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was er mit seiner Musik ausdrücken möchte. Ich nehme in meinen Texten kein Blatt vor den Mund und sage klar, was ich denke!“ Obwohl viel Wut und Emotion in der Stimme steckt, lässt Jeffrey auf dem Album keinen Raum für überzeichnete Rachegelüste. Einen Schritt, den man hingegen erwarten würde, wenn man die musikalische Gangsterrap-Riege Deutschlands betrachtet: Haftbefehl, Kollegah ... Ihre Alben erreichen regelmäßig Platz 1 der deutschen Charts. Rüder Rap ist popluär. Ein Phänomen dieser Szene ist Spongebozz. Hinter diesem Namen steckt der mysteriöse Rapper Sun Diego mit – angeblich – Osnabrücker Wurzeln. Zu sehen ist Spongebozz nur mit einem überdimensionierten Spongebob-Kostüm als eine Art Mütze. Sein 27-minütiges (!) Video „SFTB/Apocalyptic Infinity“ ist ein YouTube-Megahit mit bereits über 8 Millionen Auf- F

YouTube-Hit: Das 27-Minuten-Video zum Spongebozz Album „Started From The Bottom“. STADTBLATT 3.2017 13


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Tomkat: „Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt, wie ich das meinen Kindern erklären soll!“ rufen. Maschinengewehre, Helikopter, neongelbe Sportwagen, Kokain, Pyrotechnik – es geht gut zur Sache. Der Clou daran: Ein Teil davon wurde im Advent vor dem Osnabrücker Rathaus gedreht. Wer es nachchecken will: Bei Minute 11.36 geht’s los. Wo Spongebozz das Klischee des Gangster-Rappers voll bedient, setzt Jeffrey auf neue Töne. Sein Rap hat Soul – Seele. Doch wo liegen eigentlich die Wurzeln der Osnabrücker Rapper? Schalten wir einen Gang zurück.

Lokale Legenden Zu Beginn der 90er war deutschsprachige Rap-Musik noch kein Thema. Man eiferte den amerikanischen Vorbildern nach: Westküste gegen Ostküste. Selbst die Fantastischen Vier wurden lange nur belächelt. Doch spätestens mit ihrem Album „Lauschgift“ (1995) begann der Deutschrap-Untergrund zu rumoren – auch in Osnabrück. Ein Name ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar: Tomkat. Er sei der Erste gewesen, habe vor allen anderen das authentische „Thug Life“ geführt, das Tupac seiner Zeit verkündet – aber wohl gar nicht so gemeint haben soll. „Eine Legende“, grinst auch Jeffrey, fragt man nach dem Altmeister. Stimmt das, Mr. Tomkat? „Der Erste war ich nicht. Jeff Beat von der Beat Down Celebration (BDC) war früher mein Nachbar. Die Jungs haben bereits 1990 ein Album auf Vinyl produziert, das sogar von englischen Radiosendern gespielt wurde – eine große Sache!“ Der Einfluss Tomkats und seiner Crew, den Midnite Sonz Inc., ist für den deutschsprachigen Rap jedoch nicht von der Hand zu weisen. Während BDC noch auf englisch texteten, ist das Album „Bözez Erwachen“ aus dem Jahr 1996 eines, womöglich das erste deutschsprachige Independent-Rap-Album. Bereits in den 90ern schien der von Tomkat favorisierte „Westcoast-Sound“ und die damit verbundene Attitüde aber nicht mehr gefragt zu sein: „Es ging nur noch darum, der fieseste und gewaltätigste Rapper zu sein. Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt, wie ich das meinen Kindern erklären soll!“ Der Grundstein war gelegt. In Osnabrück bildeten sich Ende der 90er einander konkurrierende Lager, die sogenannten Crews. Eine Kombination aus Sprayern, DJs und Rappern formten ein solides Fundament für die Osnabrücker HipHop-Kultur: 14 STADTBLATT 3.2017

Stisek (links): „Wir haben ein Format, bei dem sich die Rapper gegenseitig Komplimente machen, anstatt sich klassischerweise zu beschimpfen!“ 4.9.0. Friedhof Chiller, Doppelter Wortwert, die XSidaz oder die True Homez. Wichtig war in dieser Zeit auch Oliver ,Moow‘ Wessel, Sozialarbeiter und Kopf des Mobilteams des Jugendamtes Osnabrück. Rap-affine Jugendliche hat er zum Beat gebracht: „Die treibende Kraft waren damals die Eversburger Crews, Takasha und Crazee Unitee.“ Letztere kennt man heute unter dem Namen D.N.S.: Danymal und Stage One, zwei Osnabrücker Urgesteine. Die quer vernetzte, sich gegenseitig antreibende Crew-Landschaft sorgt noch heute für ein ansehnliches Repertoire an Veröffentlichungen. Der Sprung vom Indie- zum Major-Act bleibt leider noch aus: „Die Szene ist aktiver denn je!, so Jeffrey, der vergleichsweise spät einstieg. „Wenn in Osnabrück jemand über die Jahre den HipHop gefördert hat, dann ist das Jimmy!“ Gemeint ist Jimmy Spliff, der auch unter dem Pseudonym Dopeboy als DJ in Erscheinung tritt und sich durch den Erfolg der „Beatstreet“-Partyreihe in der Kleinen Freiheit mittlerweile ebenfalls aus dem „Rap-Game“ verabschiedet hat. Auch er fand als Jugendlicher Gefallen an der regionalen Jam-Szene und gilt heute sowohl als respektierter Battle-MC, als auch als fähiger Produzent. Letztlich kennt er durch zahlreiche Live-Erfahrungen das Geschäft wie kaum ein anderer. Umso interessanter seine Einschätzung: „Wir Rapper sind uns von Grund auf ähnlich“, so Jimmy, der im Mai seinen

eigenen Club in der Nähe des Dr. Vogel eröffnen wird. Den vermeintlich gegensätzlichen Ansatz zwischen Spongebozz und Jeffrey reduziert er realistisch: „Man sucht sich doch eine Nische, die funktioniert. Ob Platitüde oder nicht, wenn das Konzept stimmt und sich vermarkten lässt, sind das in erster Linie Business-Entscheidungen.“

Aktuelle Sessions Das derzeit größte Rap-Format der Stadt wird von Karsten „Stisek“ veranstaltet. Bisher stets im Westwerk, die nächste Session ist für’s Frühjahr geplant. „Mittlerweile ist das Niveau bei den Maximal-Sessions sehr hoch!“, so Stisek, der mit frischen Ideen neuen Wind in die Szene bringt: „Wir haben etwa ein Format, bei dem sich die Rapper gegenseitig Komplimente machen, anstatt sich klassischerweise zu beschimpfen!“ Zwar handelt es bei der Rap-Szene nach wie vor um eine Männerdomäne, vereinzelt sorgten aber auch junge Frauen für Aufsehen. So scheute sich Alwina Koop nicht, den überwiegend männlichen Crews am Mikrofon entgegenzutreten. Dass ein Großteil der Szene noch aktiv ist, findet die heutige Leiterin einer Jugendkunstschule in Ibbenbüren bewundernswert: „Vielleicht lässt sich so die Qualität des kommerziellen Rap-Konsums ein wenig steuern. Das sind gute Jungs!“ Um nur zwei zu nennen: Güteklasse A sorgen mit ironischem Inhalt, aber starkem Flow für neuen Stoff, 7abian’s „F*ck Trump“ bedient sich weltpolitischer Themen, die Liste ließe sich fortführen. Wir faden langsam aus: Das abschreckende Image, das die klick- und verkaufsstarke Rap-Elite verkörpert, ist für die Osnabrücker Szene nicht sehr repräsentativ. „Die 13-jährigen können noch nicht zwischen Image und Realität unterscheiden. In vielen Videos werden Wertvorstellungen vermittelt, die wir später wieder ausbügeln müssen!“, meint Oliver Wessel, diesmal aus der Position des Sozialarbeiters. Dank Jeffrey, Jimmy, Stisek und Co. steht Osnabrück in Sachen Rap darum für Authentizität und Musikalität. Hoffen wir, dass der Erfolg in Form von Verkaufs- und Klickzahlen nicht lange auf sich warten lässt.

Alwina Koop: „Das sind gute Jungs!“


Top 5 Rap-Alben aus OS Tomkat – Bözes Erwachen (1996) Ein bisschen holprig im Flow, aber von historischem Wert: Die sieben Songs bringen die USWestküste nach Deutschland. Ein oft verkanntes Pionier-Album für das Genre. Oliver ‘Moow’ Wessel – 1ster Osna’ Hip Hop Sampler(1997) Vier junge Crews beweisen auf diesem Album erstmals ihr Können. Obwohl von der Stadt finanziert, nimmt man in den Texten kein Blatt vor den Mund - Jugendarbeit trifft auf Jugendkultur. Rano – Schwarzes Gold (2001) Mit schnellem und wortgewandtem Rap ebnet dieses Album den Weg für die späteren Generationen. Songs wie „Watch What“ können noch heute beeindrucken und klingen angenehm retro. BastiMC – Street Educated (2006) Die enormen Freestyle-Qualitäten seiner Crew DWW werden auf diesem Album endlich spürbar und führen BastiMC in Folge zur Gründung der Plattform „Szene Musik“. Jimmy Spliff – Die Ballantine’s Monologe (2012) Auf diesem genreübergreifenden Werk zeigt der Dopeboy das letzte Mal, was in ihm steckt: 14 RapGeschichten mit einer angenehmen Mischung aus Härte und Humor – und mit Kurtis Blow.

„Wir Rapper sind uns von Grund auf ähnlich.“ Jimmy Spliff über Kollegen

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ateliers

Mein Weltraum Osnabrücks Kunstszene ist in Bewegung – ob das die Location hase29 ist oder der neu ins Leben gerufene Kunstpreis Osnabrück. Doch wie steht es um die Künstler*innen? Wie und wo arbeiten sie? Ein Besuch in den Kreativräumen der Stadt, den Ateliers. TEXT + FOTOS MARIO SCHWEGMANN

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usanne Heitmann und Charlotte Dally teilen sich ein Atelier. In der Petersburg. Ein heller Raum, viel Licht, mit Blick auf das Gelände des Güterbahnhofs. Der Ort ist gleichzeitig urban und idyllisch. Auf den Arbeitsbänken und auf dem Boden liegen und stehen die typischen Künstlerutensilien: Farben, Pinsel, Leinwände … An den Wänden hängen die Werke. Es riecht nach Kunst. Kreative Energie liegt in der Luft. Eine eigene Welt. Susanne Heitmann, die auch schon längere Zeit im Vorstand des Kulturvereins der Petersburg war, ist Freie Künstlerin. Zuhause ist sie in Berlin und in Osnabrück, hat in beiden Städten ein Atelier. „Es ist notwendig, dass man seinen Radius laufend erweitert, wenn man freischaffender Künstler ist. Und der Berliner Kunstmarkt ist wichtig.“ 2017 sind die Arbeiten von Susanne Heitmann auch in Holland und Frankreich zu sehen. „Bewerbungen

für Ausstellungen sind sehr aufwendig: Man muss Probearbeiten einreichen, seine Werke erklären ...“ Nicht jeder Künstler hat Lust auf diese Formalia, doch für Susanne Heitmann gehört das dazu. Eine Möglichkeit, mit Kunst Geld zu verdienen. Sie malt „leidenschaftlich mit Öl“. Ihr großes Thema ist der Mensch. Stimmungen, Gefühle. So hat sie gerade eine Arbeit abgeschlossen und Portraits von jugendlichen und jungen erwachsenen Geflüchteten gemalt, denen sie – in Osnabrück – Kunstkurse gibt. Eine andere Serie zeigt Personen, die Heitmann mit fotografischem Blick erfasst hat und die einander nicht zur Kenntnis nehmen. „Jeder macht sein Ding“, sagt die Künstlerin und deutet auf eines ihrer Bilder. „Sogar der Affe, der am Straßenrand sitzt, wird nicht wahrgenommen.“ Ihre Ateliermitmieterin scheut sich noch davor auszustellen. Bis auf eine Ein-Tages-Ausstellung im Atelier selbst, hält sich Charlotte Dally noch

Nominiert für den Kunstpreis Osnabrück: Inge Buschmann vor ihren surrealen Bildern

zurück. „Ich bin noch nicht so weit“, sagt die Lehrerin für Kunst und Deutsch, die vor allem in ihrer freien Zeit malt. „Doch, bist Du!“, ruft Susanne Heitmann mit einem Lächeln dazwischen. Wenn man die Bilder von Charlotte Dally sieht, kann man dem nur zustimmen. Die Mona-Lisa-Bearbeitungen würden sicher ihr Publikum finden. Ausstellungsanfragen sind auch schon da, etwa aus Münster. Da kommt gerade etwas in Bewegung.

Auch Mona Lisa wird verfremdet: Charlotte Dally mag in der Kunst keine Normen

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Nartur-Mitglied Henning Bischof: Switcht zwischen Malerei, Film und Elektro-Sounds Charlotte Dally malt das, worauf sie Lust hat. Mit Öl, mit Arcyl, Drucke, größere Gemälde, Serien – sie will sich nicht an eine Technik oder einen Stil binden. Und dann spricht sie von Jiˇrí „Georg“ Dokoupil. Der deutsch-tschechische Maler habe vieles ausprobiert, keinen eindeutigen Stil verfolgt. Das ist auch ihr Ding, ihre Herangehensweise. „In der Kunst möchte ich machen, was ich will!“, betont Charlotte Dally. Vielleicht eine der klarsten Kunstphilosophien überhaupt. Das Atelier von Inge Buschmann sieht aus wie neu – und das ist es im Grunde auch. Die letzten zwei, drei Jahre haben sie und ihr Mann ein Haus in Hellern renoviert und dabei ist die Kunst etwas zu kurz gekommen. „Aber jetzt wird es Zeit, dass ich wieder male!“, sagt Inge Buschmann. „Jetzt habe ich auch wieder die Ruhe dafür.“ Dass man Inge Buschmann und ihre Bilder in Osnabrück noch nicht kennt, liegt daran, dass sie vorher in Hamburg gelebt und gearbeitet hat. Dort hat sie zahlreiche Ausstellungen bestritten, in der Galerie Hamburger Kunstprojekt etwa oder im Künstlerhaus Bergedorf. Davor wiederum hat sie 15 Jahre in Australien gelebt. In Australien hatte sie auch ihre erste Ausstellung – in der John Gordon Gallery, Coffs Harbour. In Osnabrück ist Inge Buschmann dieses Frühjahr gleich zwei mal zu sehen: Mitte März beginnt ihre Einzelausstellung „Mustergeschichten“ im Kunst-Quartier des BBK und dann ist Inge Buschmann nominiert für den Kunstpreis Osnabrück, der in diesem Jahr erstmals vergeben wird (siehe Box). Den neu eingerichteten Kunstpreis begrüßt sie. „Von der Kunst kann kaum ein Künstler leben – ich auch nicht. Daher ist eine solche Nominierung für mich vor allem ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung meiner Arbeit.“ Ihre Malerei, in der Regel Öl oder Acryl auf Leinwand, hat etwas Surreales, manchmal auch Unheimliches. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Ein Swimmingpool ohne Badende, ein verloren im All schwebender Astronaut, ein Drive-In in einem Birkenwald ... „Die Ideen zu meinen Bildern stammen aus verschiedenen Quellen: Fotos, Filme,

Internet. Aber auch aus der Realität.“ Wie bei ihrem Bild „New York Subway“: Eine Person in einem weißen Schutzanzug sitzt auf einem U-Bahn-Sitz und scheint den Betrachter aus dem getönten Helmvisier anzuschauen. Eine Szene wie aus einem Kubrick-Film. „Das war ein echter New Yorker Feuerwehrmann, der gerade zur Arbeit fuhr und mir gegenüber saß. Das musste ich malen.“

2017 Premiere Erstmals wird der Kunstpreis Osnabrück verliehen – die nominierten Arbeiten sind ab März zu sehen. Ziel des Osnabrücker Kunstpreises ist es, überzeugende künstlerische Potentiale der Region zu entdecken, zu fördern und die Kunst in der Region stärken. Eine Jury mit Fachleuten aus den Bereichen Kunstverein, Museum und Universität hat 15 Künstler*innen nominiert: Anna Adels, Aisleen C. Beylon-Thomas, Cornelia Borck, Inge Buschmann, Johannes Busdiecker, Frank Gillich, Birgit Kannengießer, Klaus Kijak, Janina Kilimann, Tim Roßberg, Hiltrud Schäfer, Franziska Schmitz, Christine Wamhof, Paul Wessler und Monika Witte. Bekannte Namen und Newcomer. Die Preisverleihung – Hauptpreis 10.000 Euro, Förderpreis 2.000 Euro – ist am 2. April. Der Kunstpreis Osnabrück wird vom Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. ausgelobt, gefördert von der Sievert-Stiftung für Wissenschaft und Kultur. www.muk-kunstpreis.de P 5.3.–28.5., Kunstpreis-Ausstellung, Kulturgeschichtliches Museum

Osnabrück – Berlin: Susanne Heitmann hat in beiden Städten ein Atelier

Henning Bischof malt auch nach wie vor, hat sich in letzter Zeit aber einem anderen Medium gewidmet: dem Film. „Ich mache in erster Linie Dokumentarfilme – aus künstlerischer Perspektive“. Im letzten Sommer hat er ein heftiges Gewitter gefilmt, dass über Osnabrück nieder kam. „Mit vielen Blitzen!“. Wer wissen will, wie sowas dann am Ende aussieht, dem sei der YouTube-Kanal von Henning Bischof empfohlen. Ein Tipp: Die 4-minütige Gothicdoku „Straßburger Platz“. Als hätte Hitchcock nach einer Location für „Psycho“ gesucht. Henning Bischof ist in der Kunstzszene kein Unbekannter, er ist einer von vier Künstlern der Gruppe Nartur, die mittlerweile bundesweit ausstellt bzw. performt. Vor gut zehn Jahren gegründet, haben Nartur Osnabrück mit aufregenden Kunst-Happenings beglückt. In Leerständen, denen sie eine kreative Zwischennutzung verabreicht haben. Im Redlinger Bunker, in dem alten Blumengeschäft an der Martinistraße, in einem Hafenspeicher … 2017 wird es wieder einen Nartur-Event in Osnabrück geben. Location noch geheim. Die Idee hinter Nartur: „Wir ergänzen uns, alle vier Künstler arbeiten am gleichen Werk, jeder bringt seine Fähigkeiten ein.“ – Doch auch davon kann man nicht leben. Henning Bischof ist Dozent an der Musik&Kunstschule Osnabrück und arbeitet mit Einrichtungen wie Fokus zusammen. Sein Atelier ist in der Lotter Straße, im Atelierhaus. Hier haben auch Klaus Kijak, Lothar Rahenkamp und Marion Alfing ihren Kreativort. Und Manila und Jakob Bartnik betreiben eine Etage höher ihren Projektraum. Ein echtes ,Art Valley‘. Aus dem nicht selten elektronische Klänge zu vernehmen sind, denn Musik ist eine weitere Leidenschaft des vielseitigen Henning Bischof. „Ich mache schon lange elektronische Musik, zum Beispiel für die Nartur-Ausstellungen oder ich lege auf anderen Vernissagen auf.“ Wenn dann ein ,normaler‘ Elektro-DJ zu Henning Bischof kommt und sagt, ,Ey, da fehlt noch eine Melodie‘, dann „baue ich ein extralanges Surren ein, um ihn zu provozieren“. Kunst. STADTBLATT 3.2017 17


fitness

Yoga fast ohne Bodenkontakt: „Das gibt ordentlich Muskelkater“, weiß Alessia Henoch

Fit in allen Lagen Im März wird es sportlich in der Stadt: Zwei große Sportmessen zeigen die größten Trends in diesem Jahr. Wir haben uns vorab mal umgehört. VON FRANZISKA TEMMEN | FOTOS KATHARINA LEUCK

opfüber von der Decke hängen, dann langsam entspannen. Klingt seltsam? Nein, Alessia Henoch macht es vor: In ihrem Studio Stadtgazellen bietet sie nicht nur Poledance-Stunden an, sondern auch Anti-GravityYoga. Breite Tücher hängen in U-Form von der Decke. Die Asanas, also die Yoga-Stellungen, werden mit, in oder mithilfe der Tücher durchgeführt, ganz ohne Bodenkontakt. Das entlastet Wirbelsäule und Gelenke, stärkt Rücken- und Bauchmuskulatur. „Das gibt ordentlich Muskelkater“, weiß Henoch. „Wir nehmen aber auch entspannte Momente mit. Man fühlt sich wie schwerelos.“ Ein bisschen Mut braucht es schon, dem Tuch zu vertrauen. Doch der Einstieg gelingt schnell. Neben Yoga-Übungen stammen einige Elemente aus der Luftakrobatik. So ist das Training nicht nur effektiv, sondern sieht auch noch schön aus – und das macht Spaß. Mindestens genauso spannend ist die Sportart Wheeling. Coach Thorsten Brüne aus dem X-Force Sports Club ist begeistert vom Indoor-Cycling: Eine Leinwand zeigt eine Landschaftsaufnahme (Berg hoch, Berg runter, eine Ebene), davor radeln etwa 30 Teilnehmer. Mit lauter Musik entsteht so eine mitreißende Dynamik. „Wheeling ist ein ausgewogenes Herz-Kreislauftraining, geeignet für Einsteiger bis hin zum Leistungssportler“, erzählt Brüne. Es trainiert Kraft und Ausdauer, ganz unabhängig vom Wetter. Nach dem Warm-Up folgt eine 40minütige Belastungsphase. Dank eines Wider-

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stands fühlt es sich zeitweise an, als fahre man einen Berg hoch. Man schwitzt ohne Ende, aber der Euphorielevel ist hoch. Seit Herbst 2014 nutzt Brüne den Sport als Ausgleich und vermittelt überzeugend den Spaß an der Sache. Wer sich von weiteren Sportarten überzeugen möchte, hat im März zwei Gelegenheiten dazu: Bereits zum zweiten Mal geht die Sportmesse OSPO mit etwa 40 Ausstellern an den Start. Wieder im

Alando Palais, präsentieren am 4. März hauptsächlich regionale Anbieter ihre Angebote zu den Themen Sport, Wellness und Gesundheit. Projektleiter Christian Schwager: „Es gibt einige technische Highlights, zum Beispiel einen Tischtennisroboter oder Sportarten mit Virtual Reality-Einsatz.“ Besucher können alles ausprobieren, auch Zumba oder Kampfsportarten. Zusätzlich gibt es Vorträge zu Themen wie Anti-Aging oder Mentaltraining. Für Schwager selbst bleiben klassische Sportarten im Trend, insbesondere Wassersportarten. „Auch Longboards bleiben Thema“, ist er sich sicher. Eine weitere Messe ist die GYMDOO, die am 12. März in der OsnabrückHalle zum ersten Mal stattfindet. Neben einer Messefläche gibt es Vorträge zur Energiemedizin und Betriebssport. Die Moderation auf der Bühne übernimmt Comedian Mirja Boes. Herz der Messe sind zwei sogenannte Aktivhallen, in denen die Besucher an Kursen teilnehmen können, beispielsweise einem Tanzkurs oder Basketball. Veranstalter Frank Niederdränk: „Die Besucher können richtig Gas geben und sich ausprobieren.“ Für ihn sei es dieses Jahr großer Trend, sich mit wenig Aufwand fit zu halten – zum Beispiel mit Crossfit, ein funktionelles Training für große Muskelgruppen, und Parkourlauf, die Überwindung von Hindernissen mithilfe des eigenen Körpers. Körpereinsatz zeigen heißt es auch bei Luta Livre, einer brasilianischen Kampfsportart. Wie Judo oder Ringen zählt es zum Grappling, den Griffkämpfen. Es setzt sich zusammen aus den Varianten Esportiva mit Hebel- und Würgegriffen und Vale Tudo mit Schlägen und Tritten. Trainer Dennis Gabriel Schindler von Core Fighting System betreibt seit 2008 die Kampfsportart und mag insbesondere, dass Köpfchen gefragt ist: „Es ist ein bisschen wie beim Schach: Ich denke mir Spielzüge aus, provoziere den Gegner und nutze meine Möglichkeiten. Das stärkt den Geist“ – und fördert darüber hinaus Selbstbewusstsein und das HerzKreislauf-System. Anti-Gravity-Yoga, Longboards, Luta Livre? Selbst Multisportler Churchill, dem ja rätselhafterweise oft ein „No sports!“ angedichtet wird, würde hier noch was dazulernen.

Berg hoch, Berg runter – Wheeling ist gut für Herz und Kreislauf


ortstermin

Das nötige Zubehör gibt es vor Ort, rechts unten die Pfeile von Großmeister Phil Taylor

Robert nimmt Maß – neue Spielerinnen und Spieler sind willkommen

Pfeile werfen mit Flatrate Dart ist seit Jahren im Kommen. Eine Top-Adresse für Osnabrücker Spieler ist das Billardcafé Skyline in Eversburg. Sechs Liga-Mannschaften trainieren hier. TEXT + FOTOS MARKUS STROTHMANN

as einstige Kneipenspiel ist als Sport voll anerkannt, die besten Spieler sind Superstars. Natürlich bringt Dart nicht annähernd so viele Fans auf die Beine wie König Fußball, aber EM und WM gehen trotzdem sicher als Großereignisse durch. Zur Verbreitung in Deutschland haben britische Soldaten entscheidend beigetragen, auch in Osnabrück gibt es zahlreiche Lokale, in denen die Pfeile fliegen. Wir besuchen das Billardcafé Skyline in Eversburg, um ein paar Spielern auf die Finger zu gucken. „Dart läuft super“, sagt Geschäftsführerin Diana Griebner. „Besonders an Dienstagen und Donnerstagen lockt unsere Dart-Flatrate die Spieler an, aber am Wochenende ist auch viel los.“ Die meisten spielen just for fun, aber auch sechs LigaMannschaften trainieren im Skyline. Dart nahm seinen Anfang gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Zeitvertreib und Wettkampf in englischen Pubs. Um zu spielen, muss man nichtmal sein Bier abstellen. Allerdings handelt es sich, mit Ehrgeiz betrieben, auch um einen Sport, der Präzision und Nervenstärke erfordert. Selbst das Treffen der Scheibe kann Ungeübten Schwierigkeiten machen, ganz zu schweigen vom Setzen der Dartpfeile in die genau richtigen Felder. Robert (32) und Marvin (27) trinken zwar auch Bier, sind aber offensichtlich in erster Linie zum Darten im Skyline. „Für fünf Euro pro Person spie-

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len wir an Flatrate-Tagen den ganzen Abend. Wenn man 25, 26 Spiele macht, lohnt sich das definitv“, sagt Marvin. Er hat bis vor drei Jahren selbst in der A-Liga gespielt, war also ziemlich gut, dann folgte eine längere Pause. Seit sechs Wochen ist er wieder dabei und hat Robert zum Mitspielen angestiftet.

In Bierlaune

Drei Fragen an Dart-Experte Marvin Wie bist Du dazu gekommen, Dart im Team zu spielen? Die Idee kam mit Freunden bei besoffenem Kopf. Wir haben direkt Trikots bestellt und los ging es. Wo kann man in Osnabrück noch gut darten außer im Skyline? Ich kenne noch das „Intensivstation 7“ an der Mindener Straße, aber es gibt viele Läden, in denen man darten kann. Wenn man ein guter Spieler werden will, muss man … regelmäßig spielen.

Der war allerdings auch vorher schon Fan und guckt sich die großen Meisterschaften im Fernsehen an. „Dart hat schon einen hohen Suchtfaktor. Man wird schnell besser.“ Da rennt die Zeit. „Sechs Stunden vergehen schnell, wenn man richtig drin ist“, sagt Marvin. Dart ist zwar eher mental fordernd als körperlich anstrengend, aber nach so langer Zeit vor der Scheibe stellt sich dann doch Erschöpfung ein. Stichwort: Dartarm. In einem Gespräch über den Dartsport fällt zwangsläufig irgendwann der Name Phil Taylor. Der Engländer ist der beste Dartspieler aller Zeiten, wurde Multimillionär und 16 mal Weltmeister, und er hört nicht auf, wenn er keine Lust mehr hat. „Der trainiert jeden Tag acht Stunden“, sagt Marvin. In einem Kasten an der Wand gibt es Zubehör, darunter die Phil Taylor-Pfeile. Sein Konterfei ist auf die Schachtel gedruckt. Er sieht nicht gerade aus, wie man sich einen Profisportler vorstellt, aber mal wieder trügt der Schein. In den 90ern und den Nullerjahren dominierte Taylor den Sport derart, dass es schon ans Lächerliche grenzte. Heute heißt der Beste Michael van Gerwen und kommt aus den Niederlanden. Nach einem kurzen Ausflug in den Dart-Olymp wieder zurück ins Skyline. Gegen 22 Uhr sind Robert und Marvin noch längst nicht durch für den Abend. Ob sie sich in diesem Leben noch bis auf WM-Niveau darten ist fraglich, aber Ambitionen sind vorhanden. „Wir suchen noch gute Spieler, die Bock haben, ein Team zu gründen“, sagt Marvin. „Meldet euch einfach im Skyline.“ Robert ergänzt: „Mitspielerinnen bevorzugt.“ STADTBLATT 3.2017 19


FOTO: ANJA TODT

familiensache Ausprobieren, selbst zur Kunst werden: Kinder-Vernissage in Icaro Zorbars „Verweile doch (ein Abgesang)“

Interreligiöse Rundfahrt 2010, Diyanet-Moschee, Frankenstraße

Religion mal 3 ir leben in seltsamen Zeiten. Einerseits sehen immer mehr Menschen in Religion eine Flucht vor der Realität, andererseits legen immer mehr Menschen Wert darauf, ihre Religiosität intensiv zu betonen. Die religiöse Vielfalt wächst, das gegenseitige Unwissen auch. Christine Grewe, Büro für Friedenskultur: „Der Antisemitismus nimmt zu, die Islamophobie. Und dann sind da noch alljene Nichtchristen, die immer extremer das christliche Abendland beschwören. Wichtig, miteinander zu reden.“ Die interreligiöse Bus-Rundfahrt „Weißt Du, was ich glaube“, für Jugendliche und junge Erwachsene, am 5.3., ist ein Mittel dazu. Es geht zur Merkez-Moschee an der Iburger Straße, zum Gemeindehaus von Maria-Hilfe der Christen in Lüstringen, zur Synagoge. Jugendliche aus den drei Gemeinden stellen ihre Religion vor – was nicht heißt, dass nicht auch Imam und Rabbiner am Start sind. Ob es auch zu kritischen Fragen kommt? Die Merkez-Moschee zum Beispiel gehört ja zur Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş, und vielleicht erinnert sich, trotz jüngster Entwarnungen, noch jemand an den Verfassungsschutzbericht 2011 des Bundesinnenministeriums, der von „desintegrativen Wirkungen“ spricht. Vor sechs Jahren, so lange ist die letzte interreligiöse Rundfahrt schon her, war solche Kritik eher nicht der Fall. Grewe: „Da war viel gegenseitiger Respekt zu spüren.“ Der Anmeldeschluss? Der 27.2. (0541 3232287). Grewe: „Aber es lohnt sich, Anfang März nach Nachrückerplätzen zu fragen.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: JAKE MASON

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3,2,1, Start! Eine Vernissage in der Kunsthalle Osnabrück ist nur was für Erwachsene? „Die Rakete“ tritt den Gegenbeweis an. Sie startet, um Kinder zur Kunst zu bringen.

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und 70 Kinder tummeln sich im Kirchenschiff der Kunsthalle Osnabrück. Die kleinen Löcher in der Pappe vor den Fenstern lassen zartes Licht durch. Es dauert einige Sekunden, bis sich das Auge an die Dunkelheit gewöhnt hat und die ersten Silhouetten ausmacht. Merle Lembeck, Kunst und Kommunikations-Studentin, deutet in die Höhe und fragt die Kleinen, wie hoch der Raum wohl sei. Ein Raunen geht durch die Runde. Einige kichern. Von 10 bis 100 Metern reichen die Antworten.

Mami Moshpit Im Märzen der Bauer ...

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äh ... wo waren wir? Sorry, liebe Leser, unser ganzer Haushalt ist noch immer, wie der Niederländer nuschelt, „duizelig“ (sprich: „dauselich“) von der echten, der gemeinen, der garantiert Gehirnzellen vernichtenden Grippe. Und oh no, wir meinen hier nicht den im Volksmund fälschlicherweise als Grippe bezeichneten grippalen Infekt. Sondern: Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Übelkeit und Husten, Schnupfen und Kopfweh – GLEICHZEITIG. Es war Sonntag, die Motte war als erste dran – hohes Fieber und ab ins Kinderhospital. Dort die Diagnose: „Echte Grippe. Sau-an-

20 STADTBLATT 3.2017

Merle Lembeck lässt Luftballons aufsteigen, um die Höhe zu messen. Es ist der 5. Februar, der Tag der ersten Kinder-Ausstellungseröffnung im Rahmen des Vermittlungsprogramms „die Rakete“. Was steht auf dem Programm auf dieser Zweitvernissage zu Icaro Zorbars „Verweile doch (ein Abgesang)“? „Eine Reise auf den Planeten Zorbar“, erklärt Christel Schulte, Kuratorin für Vermittlung. „Metaphorisch gesehen steht dieser Planet für eine Reise in’s Ungewisse, wo man noch nicht war.“

steckend.“ Schluck. Und das eine mickrige Woche vor Papis generalstabsmäßig geplantem 40. in der alten Bar in der nordholländischen Heimat? Noch waren wir guter Dinge, bis es mich am Montag erwischte. Vor Schmerzen jaulend (moi), machte sich Papi über mich lustig. Das tat er aber nur bis Donnerstag, als es auch ihn traf, blitzschnell und hammerhart. Schon am Freitag musste er extrem schweren Herzens einsehen: Die Party muss abgesagt werden. Freunde aus Kanada etc. waren umsonst eingeflogen. Am Vorabend des Geburtstags klingelte es. Vier Paar Füße polterten die Treppen hoch, mitten rein in unser Selbstmitleids-Desaster. Es waren die vier Geschwister von Papi, mit (und auf) abgebildetem Geschenk. Unerwartet und herzerwärmend. Thank God for this DYNASTY! Großer KISS an alle Brüder und Schwestern. Liebe besiegt sogar Grippeviren! Echt. Eure Mami

In der Mitte des Raumes strecken sich die Kinder in die Höhe. Im Vergleich zum Kirchenschiff sind sie klitzeklein: „Die Raumwahrnehmung steht im Vordergrund“, erklärt Christel Schulte weiter. „Das ist auch Ausgangspunkt von Zorbars Kunst.“ Im nächsten Raum werfen Projektoren Licht an eine gelbbemalte Wand. Lukas, 9, stellt sich davor, tritt vor und zurück, wirft die Arme in die Luft, spreizt die Finger. „Mein Schatten macht lustige Bilder.“ Während Lukas mit dem Schattenspiel beschäftigt ist, steht Janina an einer Installation voller Lautsprecher: „Halt mal dein Ohr dran“, fordert Janina ihre Freundin auf. Leonard, 8, tastet die Oberfläche vorsichtig ab. Die Lautsprecher vibrieren leicht, als würde man die Töne fühlen können: „Das macht Spaß, besonders weil ich selber viel ausprobieren kann.“ Und das ist auch der Sinn dahinter – Zorbas Werke sind oft „assistenzbedürftig“ und warten nur darauf, berührt oder in Gang gesetzt zu werden. Wer ihnen begegnet, ist nicht mehr nur bloßer Betrachter, sondern Teil der Installation. Ein Grund, warum „Verweile doch (ein Abgesang)“ so gut mit den Kleinen funktioniert. Stefan, Vater zweier Kinder, beobachtet, wie Raketenkekse und Kindersekt verteilt werden: „Ich freue mich, wie leicht es ist, unsere Kids zu begeistern. Die Betreuung ist super.“ Die Kindereröffnung ist nur ein Teil des Programms „die Rakete“. Auch Kindergeburtstage können gefeiert werden, Eltern können mit ihren Kids in einem Workshop über das Thema ‚Performance‘ lernen. Und dann ist da noch eine mobile Rakete, auch Raumgleiter genannt, die von Pop-Art Künstlerin Roxy in the box gesteuert wird. Sie fungiert als „Interaktionsund Kommunikationsrakete“, die Gespräche entfachen soll. Christel Schulte: „Gerne würden wir in der Zukunft wieder Kinder einladen, denn wir finden, dass in der Kunsthalle auch für die Kleinen Spannendes zu entdecken ist.“ CAROLIN RUPP


umwelt G RÜNE G ESIC H T E R So geht Umweltschutz

Nele Richter-Harder Jahresassistentin, DBU Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ich ... in der DBU-Ausstellung „ÜberLebensmittel“ über die Auswirkungen unserer Ernährungsgewohnheiten auf die Umwelt informie-

re und mit dem Rad zur Arbeit fahre. Eine meiner spannendsten Aktionen ist … es immer, wenn Schulklassen in die Ausstellung kommen und selbst Ideen für eine nachhaltige Ernährung entwickeln. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als Erstes: Fahrradfahren. Einige der größten Umweltsünder sind für mich: Lebensmittelverschwendung und Autofahren. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich ... die Infrastruktur so umbauen, dass Fahrradfahren, Bus- und

Bahnfahren so attraktiv werden, dass niemand mehr Auto fahren will. Mir gibt Hoffnung, dass ... sich viele Menschen Gedanken über ihre Ernährung machen und selbst aktiv werden zum Beispiel Urban Gardening, Food Assembly, Foodsharing. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... Menschen ihre Lebensmittel wertschätzen, weil sie wissen wie viel Sorgfalt und Ressourcen in ihnen stecken. Für die DBU habe ich mich entschieden, weil ... sie unglaublich viele tolle Umweltbildungsprojekte fördert. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Völlig überrannt Die 13. Ausgabe der Osnabrücker „Energiemesse“ steht an. Wieder mit dabei: Pionier Tesla Motors – Probefahrten inklusive.

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S-Präsident Obama war ein kluger Mann. Als 2010 die BP-Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko explodierte und sank, 1 Million Tonnen Öl einen Teppich von fast 10.000 Quadratkilometern Ausdehnung bildeten, sagte er: „Die nächste Generation darf nicht Geisel der Energiequellen des vergangenen Jahrhunderts sein.“ Dass wir das nicht werden, ist auch das Ziel der Osnabrücker „Energiemesse“ (Motto: „Energie geht uns alle an!“), deren 13. Ausgabe dieses Jahr ansteht. 55 bis 60 Aussteller werden erwartet, vom Produzenten bis zum Dienstleister, von der Wärmedämmung bis zur Solarenergie, mehr als letztes Jahr. 11.000 Besucher kamen 2016, auch da erwartet der Veranstalter, die Osnabrücker Public Entertainment AG, einen Zuwachs. Peter Band: „Das Bewusstsein für solche Themen ist gesamtgesellschaftlich ja stark gestiegen. Als wir vor 13 Jahren began-

nen, damals noch als reine Solarmesse, mit 2.500 Besuchern, haben wir uns noch als Missionare gefühlt.“ Auch dieses Jahr wieder dabei: Tesla Motors. Sogar mit dem neuen SUV-Model X. Band hat zu Tesla eine ganz besondere Beziehung: „Letztes Jahr hab ich mir auf der Messe ein Modell 3 vorbestellt.“ Er hatte schon länger über ein E-Fahrzeug nachgedacht. „Also bin ich durch die Autohäuser der Stadt. Nichts zu finden. Bis auf zwei gebrauchte VW Golf, und da hätte ich für Alttechnik, für geringe Reichweite, mehr bezahlen müssen als für einen neuentwickelten Tesla.“ Band, der mit dem E-Bike zur Arbeit fährt: „Und ich war nicht der einzige Käufer. Zwei große Modell S wurden direkt verkauft, mehrere andere bestellt.“ Bei einer solchen Bilanz kommt Tesla, erst skeptisch, natürlich gern wieder. Band: „Sechs Monate haben wir für 2016 gebaggert. Dieses Jahr war sofort klar: Tesla weitet sein Angebot bei uns aus.“

Auch DeTec Vision war mit seiner vertikalen Kleinwindkraftanlage VERTIKON auf der 2016er „Energiemesse“ hoch zufrieden. Band: „Die wurden völlig überrannt. Als die Tore schlossen, waren die wie ausgewrungen – noch nicht mal Mittag essen konnten sie.“ Diesmal das erste Mal dabei, wie letztes Jahr Tesla und DeTec Vision: Die Sonnen GmbH aus Wildpoldsried mit ihrer „sonnenBatterie“, in der sich trotz ihres Namens auch Wind- und Wasserkraft speichern lässt. Der Marktführer für Batteriespeicher in Europa hat 12.000 davon installiert – weltweit. Aber die Messe würde nicht jeden Aussteller nehmen. Tobias Goldbeck: „Wir wollen nicht auf Teufel komm raus wachsen. Wir legen Wert auf unser Profil. Vorwerk hat mal angefragt, die wollten einen neuen Staubsauger vorstellen, der angeblich Strom spart. Wir haben abgelehnt.“ Der Deutschen Telekom AG erging es nicht anders. „Sonst wären wir schnell eine beliebige Gewerbeschau, und das wollen wir nicht.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 1. bis 2.4., DBU Zentrum für Umweltkommunikation

Foto: © Vielmo / Greenpeace

Immer stark umlagert: Der Stand von Tesla Motors

greenpeace.de/wellemachen

STADTBLATT 3.2017 21


Sechs Spitzenköche: Küchenparty im Hotel Remarque

theken-talk Doreen Engelker Grammophon

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erkt ihr das auch? Es wird langsam aber sicher Frühling. Grund genug für Hedda, die Stadt auf’s Neue zu erkundschaften. Es gibt Plattenläden, wo getrunken und gefeiert wird, Ateliers in denen Events stattfinden (siehe Seite 16), warum nicht auch Blumenläden, in denen Kunden gemütlich Kaffee trinken können? Hedda sind beim Vorbeischlendern gleich die wohlriechenden Blumen aufgefallen, die den Frühling einläuten. Das ehemalige Petit Café ist nun das BlumenCafé – wo man leckeren Cappuccino beim Herumstöbern trinken kann. Es wurde bereits reichlich in den Medien diskutiert: Einige Restaurants bieten keine Resteboxen mehr an, wenn der Gast nicht alles schafft, wie es nun im Rampendahl der Fall ist. Hed-

da besuchte einige Restaurants, um herauszufinden, wie das Thema gehandhabt wird. Im Gasthof Zum Freden wird das nicht geschaffte Essen ohne Probleme eingepackt. „Die Vordrucke der Verträge, in denen wir die Verantwortung über das mitgenommene Essen abgeben, liegen vor“, erklärt Rezeptionistin Cathrin Bachmann „bisher gab es aber nie Anlass diese vom Gast unterschreiben zu lassen.“ Auch in der Steakmeisterei und im Joducus wurden Heddas Reste eingepackt: „Selbstverständlich können unsere Gäste ihr Essen mitnehmen“, so Jodocus-Geschäftsführer Kawa Assad, „ich halte nicht viel davon, Lebensmittel wegzuschmeißen. Ich kann wiederum nachvollziehen, wenn andere Restaurants diese Maßnahme ergreifen müssen, weil sie schlechte Erfahrungen ge-

what’s new

The Whisky’s – un rockbar Ambiente: „Der gesamte Laden hat eine kosmetische Neubearbeitung verpasst bekommen“, so Barchef Sven Aufermann. Wo vorher graue, dunkle Ecken waren, leuchten angenehm bunte Lichter, die ineinander verschwimmen. Neue Deko, neue Beleuchtung, neue Farbe an den Wänden. Alles wirkt heller und freundlicher. Angebot: Auch das Design der Getränkekarte erstrahlt in neuem Glanz. Sage und schreibe 35 Whisky Sorten werden ausgeschenkt. Darunter viele Extravaganzen: Oban Single (14 Jahre), Dalwhinnie Malt (15 Jahre) oder Suntory Yamazaki (12 Jahre). Das Whisky’s macht seinem Namen alle Ehre. Auch beliebt ist der Meter Tag, wo es Donnerstags 11 Gläser Pilsner Urquell oder Beck’s für wenig Geld gibt. Weizen vom Fass gibt es Mittwochs beim Play-Games-Tag zum Sonderpreis, während die Gäste umsonst kickern können. Bald gesellt sich eine Steel Dartscheibe dazu. Besonderheit: „Unser Publikum“, so Sven Aufermann. „Kein Scherz. Nirgendwo sonst findet man so eine Anhäufung von langen Bärten, Zottelhaaren und Patchbesetzten Westen.“ CAROLIN RUPP P Vitihof 22, Di.-Sa. ab 19h

Funktion hier: Thekenkraft und alles Organisatorische. Wie kam’s? Seit 1972 gehört meinem Vater diese Bar. Da war es eine Frage der Zeit, wann ich in die Gastro reinrutsche. Das beliebteste Getränk: Pfeffi! Mein persönliches Lieblingsgetränk: Whisky, besonders der Glenn Grant. Nach Feierabend ... trinken die Kollegen häufig einen Absacker. Es lohnt sich oft nicht noch in die Stadt zu fahren. Dazu arbeite ich am liebsten: Rock, eines meiner Lieblingslieder ist „Fallen“ von Volbeat. Welchen Promi ich gerne mal am Brett hätte ... Den Sänger von den Broilers. Ich würde ihm ein Helbings Kümmel servieren. Das hat er mal während eines Auf-

macht haben.“ Nach wie vor werden in vielen Restaurants Resteboxen angeboten. Und Hedda freut sich, dass sie immer genug Essen für den nächsten Tag hat. Die Retro-Partys kommen geballt. Neben der Ekkes-Escape Revival Party am 4.3. im Alando, gibt es am 1.4. ein Comeback der Auto-Weller Party. Es wird mit Cocktails, Snacks und DJs gebürtig gefeiert. Mit der CincinnatiRevival-Party im Virage reisen Feiernde am 7.4. zurück in eine vergangene Disko-Ära, die 80er und 90er. DJ Siggi sorgt dabei für die passende Stimmung. Aber das war’s noch lange nicht: Wer auf die 90er steht, ist am 8.4. bei der 90s in Concert Party (siehe Seite 30) in der OsnabrückHalle bestens aufgehoben. Mit dabei sind vier unterhaltsame Acts und Mola Adebisi (ExVIVA-Star und Dschungelcampbewohner) als Moderator. Wer noch weiter zurück in die Zeit reisen möchte, kann am 18.3. in der Lagerhalle zu Klassikern aus den 60ern, 70ern und 80ern abzappeln. „My Generation“ wird fünf! Die beiden DJs Harald Keller und Gisbert Wegener legen seither ihre Vinylplatten auf. Quer durch alle Altersschichten weiß ihr Publikum die tanzbaren Titel aus den Rock-Diskotheken vergangener Jahrzehnte zu schätzen. Auch im Arcona LIVING ist im Frühling einiges los. Sei es der Jazz-Brunch mit Live Musik am 19.3. oder der Tag der

Umstrittener Einsatz: Restebox in Restaurants

FOTO: JAKE MASON

FOTO: HERMANN PENTERMANN

what’s up by Hedda Horch

tritts in Hamburg getrunken. Zum Abschalten ... spiele ich Violine. Unsere Gäste ... sind ganz bunt gemischt. Die meisten kommen aber aus der Gegend, da die Dodesheide schon etwas vom Schuss ist. Meine Thekenphilosophie: Hauptsache am Ende sind alle voll! INTERVIEW: CAROLIN RUPP

Petticoats & more: Tag der offenen Tür im arcona LIVING offenen Tür am 2.4. Das Team, gekleidet in Petticoat und Blue Jeans, führt durch das Hotel und lädt zur nostalgischen Zeitreise in Osnabrück ein. Das arcona LIVING OSNABRÜCK eröffnete vor eineinhalb Jahren. Eine gekonnte Mischung aus Klassikern und zeitgenössischem Design verbindet Vergangenes mit Neuem. Die Ausstattung der Zimmer erzählt Osnabrücker Automobilgeschichte. Sicher ist, dass beide Events die Gäste in die Welt der 1950er und 1960er entführen. Zu guter Letzt noch etwas Kulinarisches vom Remarque-Hotel: Dort findet am 20.3. die Küchenparty mit sechs befreundeten Spitzenköchen statt, die für die Gäste eine wahre Show hinlegen. Ganz nach dem Motto „Erleben und genießen“ kann man dabei zuschauen, wie kleine Kunstwerke auf dem Teller entstehen. Hedda ist gespannt.

Bis die Nächte …


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musik

Oum Shatt

Mavi Phoenix Anna Depenbusch Razz

„Wir wollen, dass ihr tanzt!“ Im April bietet der Popsalon wieder einen Querschnitt der interessantesten Bands und Künstler. Hier eine kleine Vorschau. Tanzen

Singer-Songwriter

MEUTE ist eine Techno Marching Band aus Berlin. Die Idee: „Wir wollen elektronische Musik zu ihren Wurzeln bringen“, so der Initiator Thomas Burhorn. MEUTE interpretieren mit Tuba, Posaune, zwei Trompeten, drei Saxofonen, drei Schlagzeugern und Marimba Techno- und House-Stücke. Mit Mavi Phoenix kommt eine der spannendsten Newcomerinnen nach Osnabrück. Die gebürtige Linzerin kreiert aus Rap, Elektro und Pop einen urbanen Popbegriff. Ende März erscheint Mavis zweite EP „Young Prophet“. Zwischen Synthpop und DanceElektronik pendelt der Sänger und Produzent Roosevelt. Der Kölner machte sich als Resident DJ der „Confusion Party“ (Kompakt) einen Namen und veröffentlicht auf dem Label des Hot Chip-Sängers Joe Goddard. Die Foreign Diplomats aus Kanada verbinden in ihren Songs Indiepop mit Bläsern. Das klingt dann ein bisschen nach Wild Beasts. Sie selber sagen: „Wir machen Musik. Wir wollen tanzen. Wir wollen, dass ihr tanzt!“

Mit Gisbert zu Knyphausen kommt einer der besten deutschen SingerSongwriter zum Popsalon. In diesem Jahr sollen die Arbeiten zu seinem dritten Album beginnen. Vorher spielt er sein formidables Soloprogramm. Anna Depenbusch begeisterte bereits auf ihren Alben „Die Mathematik der Anna Depenbusch“ und „Sonne aus Papier“ mit ihren warmherzigen Songs. Dafür bekam die Hamburgerin den Deutschen Chansonpreis. The Black Atlantic + I Am Oak = Black Oak. So lautet die Gleichung, seit sich Gert van der Velde und Thijs Kuijken zusammen taten. Auf ihrem Debüt „Equinox“ verschreiben sich die beiden anmutigem Songwriter-Folk. Im letzten Herbst veröffentlichte der ehemalige Friedhofsgärtner David Öllerer als Voodoo Jürgens sein Debüt „Ansa Woar“, was so viel wie „erstklassige Ware“ bedeutet. Mit Gruselorgel, Gitarre, Akkordeon und Leierkasten singt Voodoo Jürgens im Wiener Dialekt über die Ränder der österreichischen Gesellschaft und seine einschlägigen Berufserfahrungen.

24 STADTBLATT 3.2017

Als Restaurantsänger war der Schweizer Faber früher aktiv. Dort gab er italienische Liebeslieder zum Besten. Passend, da er eigentlich Julian Pollina heißt und der Sohn des Liedermachers Pippo Pollina ist. Sein allererstes Konzert spielte Faber gleich mal als Support von Sophie Hunger. Julian Philipp David spielte bei Tonomat 3000, bevor er Ende 2015 seine Solokarriere begann. Der Mannheimer selber bezeichnet das, was er macht als „Songwriter-Rap“, „Textmusik“. Denn Julian Philipp David ist sowohl Fan von Blumentopf als auch von Wir sind Helden.

Pop Mit Drangsal kommt die deutsche Popsensation der letzten Monate nach Osnabrück. Was Max Gruber auf seinem Debüt „Harieschaim“ treibt, ist nicht weniger als atemberaubend. Sehr lange Zeit gab es keinen Künstler, der sich so geschmackssicher der Popkultur bedient. Gerade dem schulpflichtigen Alter entwachsen sind Giant Rooks. Wie es ist, vor ausverkauftem Haus zu spielen, konnte das Art Pop-Quintett als Vorband von Razz erleben. Mittlerweile schaffen sie das selbst, wie der Auftritt im Februar im Gleis 22 bewies.

Gleiches ist über Von Wegen Lisbeth zu berichten, deren Berliner Heimspiele oft schnell „ausverkauft“ melden. Die Band um Matthias „Matze“ Rohde erweitert ihren Indiepop gern um Kinderglockenspiel, Casiokeyboard oder Steel Drum. Zusammen mit Giant Rooks verkauften Razz im Dezember 2015 die Kleine Freiheit aus. Nun trifft die Band um Ausnahmesänger Niklas Keiser beim Popsalon wieder auf die alten Bekannten.

Weltmusik Keshav Purushotham ist in der Kölner Musikszene eine feste Größe: Sänger bei Timid Tiger, Mitglied bei Miami, DJ, Filmmusikkomponist, Beatbastler für Cro und Casper. Mit seinem neuesten Projekt Keshavara begibt Keshav sich auf die Suche nach seinen indischen Wurzeln. So sind auf „Keshavara LP“ auch folkloristische Sounds zu hören. Auf arabische Harmonien und Karibik-Rhythmen setzen Oum Shatt. Dahinter stecken unter anderem Jonas Poppe (Kissogram) und Chris Imler (Jens Friebe, Die Vögel). MALTE SCHIPPER P 20.-22.4., Lagerhalle, Haus der Jugend, Kleine Freiheit, Glanz & Gloria, Stadtgalerie Café Programm unter www.pop-salon.de


Sicherer Hafen Die Konzertreihe „Jiddische Musik im Felix-NussbaumHaus“ startet in ihre neue Saison. Den Auftakt macht das Ensemble Voices of Ashkenaz. ie haben sich auf eine spannende Reise begeben, die Voices of Ashkenaz. Fünf Musikerinnen und Musiker aus den USA, der Ukraine, aus Israel und Deutschland widmen sich den überraschenden Verwandtschaften und Parallelen jiddischer und deutscher Volkslieder. Andreas Schmitges, Gitarrist, Mandolinist und Sänger bei Voices of Ashkenaz: „Wir spielen diese Lieder, weil sie uns ansprechen und weil sie eine große musikalische Tiefe haben.“ Die gemeinsamen Wurzeln ostjiddischer und deutscher Volkslieder gehen bis in das Mittelalter zurück, als die deutschen Juden nach Verfolgungen und Pogromen nach Polen und Litauen flüchteten. Dabei nahmen sie nicht nur ihre Sprache sondern auch Lieder, Melodien und Liedtexte mit. „Also eine Geschichte, die mit Flucht und Vertreibung begann, die aber gleichzeitig der Anfang einer bedeutenden pan-europäischen jiddischen Kultur ist, die schon über etliche Landesgrenzen hinweg existierte, als von einem politisch vereinten Europa noch niemand zu träumen wagte.“ Natürlich ist den Voices of Ashkenaz auch der in Osnabrück geborene und in Auschwitz ermordete Maler Felix Nussbaum ein Begriff. Andreas Schmitges: „Die Lebensgeschichte Felix Nussbaums war in der letzten Dekade seines Lebens von Flucht gekennzeichnet. Er hat jedoch keinen sicheren Hafen gefunden, in dem er einen Neuanfang hätte beginnen können. Gemeinsam mit der derzeitigen Situation in Deutschland, die ebenfalls

FOTO ADAM BERRY

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von der Flucht vieler Menschen aus ihren Heimatländern bestimmt ist, kommen hier also verschiedene Fäden zusammen, die sich im Endeffekt mit dem Leben und der Kultur Geflüchteter beschäftigen.“ Zusammengestellt wird die Reihe „Jiddische Musik im Felix-NussbaumHaus“ von Stella Jürgensen. Die Hamburger Sängerin, Sprecherin und Moderatorin hat Künstlerinnen und Künstler nach Osnabrück eingeladen, die jiddische Klangwelten in variantenreicher Bandbreite im Felix-Nussbaum-Haus erklingen lassen. Jürgensen kennt sich in der Musikszene jüdischer Klangwelten besonders gut aus. Sie moderiert durch die Konzerte. Sie stellt die Musikerinnen und Musiker vor, gibt profunde Einblicke in rituelle Funktionen bestimmter Musikstücke. Fortgesetzt wird die Reihe mit einem Konzert von Stella’s Morgenstern sowie Polina und Merlin Shepherd. Unter dem Motto „Mahnung“ präsentieren Polina und Merlin Shepherd (Brighton/UK) und Stella’s Morgenstern (Hamburg/Israel) jüdische Kompositionen gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus. Im Herbst geht die Reihe schließlich mit zwei Konzerten zu Ende. WAKS ist ein Projekt, bei dem Sängerin Inge Mandos im Duett singt mit jiddischen Sängern aus dem Archiv – die Dank eines Phonographen wieder zum Leben ,erweckt‘ werden. Zum Finale gibt es dann einen Liederabend mit Roswita Dasch und Ulrich Raue, unter dem Titel „Lerne lachen, ohne zu weinen – Kurt Tucholsky“. MARIO SCHWEGMANN P 17.3., Voices of Ashkenaz P 19.5., Stella’s Morgenstern P 9.6., Klezmer-Workshop P 10.11., WAKS P 8.12., Lerne lachen, ohne zu weinen – Kurt Tucholsky

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musik

Chaos und Aufschwung In den letzten gut zwei Jahren haben Milliarden eine rasante Entwicklung hingelegt. Nebenbei brechen die Berliner eine Lanze für die „Taste im Rock“.

urz nach Veröffentlichung der Milliarden-Debüt-EP „Kokain und Himbeereis“ klopfte Oskar Roehler bei Ben Hartmann und Johannes Aue an. Der wollte für seinen Film „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ das Stück „Freiheit ist ne Hure“ haben. Den bekam er

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„Widersprüche sind für uns ein Antrieb“

Wahre Helden Flotsam and Jetsam sind eine der unterbewertetsten Metalbands aller Zeiten. Berühmt wurden sie tragischerweise durch den Ausstieg des späteren Metallica-Bassisten Jason Newsted. „Best fuckin metal band ever". „This is sooooo much better than the black album!". „They were the true heroes of the metal underground in my opinion.“ – Wenn man sich Videos von Flotsam and Jetsam auf YouTube reinpfeift, überschlagen sich die Metalfans in ihren Posts mit Lobpreisungen. Und man ist sich unisono einig, dass F&J seit Jahrzehnten völlig unterschätzt werden. Von wegen Megadeth, Exodus oder Slayer – die wahren ThrashMetal-Götter sind Flotsam & Jetsam. Sogar Metallica werden untergeordnet, wobei Metallica ein Reizwort in der Bandhistorie ist … Dazu später mehr. Gegründet wird Flotsam and Jetsam von Bassist Jason Newsted Anfang der 80er. Der merkwürdige Bandname ist geklaut aus Tolkiens „Herr der Ringe“. Nach ersten Erfolgen als gefragte Vorband, folgt 1986 der Durchbruch mit dem Debütalbum „Doomsday For The Deceiver“. Spätestens da macht die Welt Bekanntschaft mit dem Thrashmetal der Band aus Phoenix und mit Sänger Eric A.K., dessen schneidendes Organ nicht jedermanns Sache ist, aber in Metalkreisen gefeiert wird.

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Man ist hoch singende Metalfrontmänner ja schon gewöhnt (s. Judas Priest, Accept, King Diamond …). Das Debüt verkauft sich gut und es steht einer großen Karriere nichts im Wege. Doch dann steigt Gründer und

Für Fans gehören sie in den Metal-Olymp

und Milliarden verschärfte Aufmerksamkeit. „Plötzlich rief die Redaktion von Inas Nacht an“, erinnert sich Johannes. „Außerdem waren wir bei Rock am Ring. Ein einschlägiges Erlebnis für uns.“ Auch die Jungs von Wanda fanden Gefallen an Milliarden und nahmen die Band mit auf Tour. Im August 2016 erschien dann das Debüt „Betrüger“. Das alles wäre ohne Schauspielschule so nie passiert. Dort nämlich vernahm Ben Klaviermusik und Gesang. Johannes spielte und sang „Clocks“ von Coldplay. „Mich hat die Art und Weise angesprungen, wie er den Song gespielt hat“, meint Ben. „Er hat mit so einer hohen Falsettstimme gesungen. Das hatte so eine Energie.“ Als Johannes später fest nach Berlin ziehen wollte, lud Ben ihn ein: „Penn doch bei mir. Da steht auch ein Klavier.“ Der Bandname fiel Ben ein, als er an einem Theater vorbeiging, an dessen Wand jemand mit roter Farbe „Milliarden“ gesprüht hatte. „Milliarden bedeutet Chaos und Aufschwung zugleich“, meint er. „Das passt sehr gut zu uns

Bassist Jason Newsted von heute auf morgen aus, um sich Metallica anzuschließen. Die haben gerade ihren Bassisten Cliff Burton durch einen tragischen Busunfall verloren und suchen dringend Ersatz. Keine allzu glückliche Entscheidung: Weder die Fans der einen, noch der anderen Band können sich mit dem Wechsel anfreunden. 2001 wird Jason Newsted bei Metallica dann wiederum durch Robert Trujillo ersetzt … Doch zurück zu Flotsam and Jetsam. Die haben bis heute 15 Alben aufge-

und unserer Musik.“ Die Texte von Milliarden sind überspitzt geschrieben, aber grundsätzlich durchlebt. „So wie die Worte fallen, sind sie keine Fiktionen“, erklärt Ben. „Widersprüchliches erleben wir so.“ Wie zum Beispiel bei „Kokain und Himbeereis“: „Widersprüche sind für uns ein Antrieb. Als rotzige Rockgruppe zum Majorlabel zu gehen, ist auch ein Widerspruch. Aber das gehört zu unserer Musik dazu.“ Ebenso wie das Klavier auf der Bühne. „Ein Piano in einer Rockformation, das funktioniert selten“, sagt Johannes. „Auch wir haben lange damit gekämpft, wie das so ist mit einer Taste auf der Bühne“, pflichtet Ben bei. „Aber mittlerweile fühlt es sich gut an.“ Auf die Clubkonzerte freuen sich Milliarden bereits. „Wir haben 2016 auf vielen Festivals gespielt“, sagt Johannes. „Deshalb haben wir jetzt mehr Bock darauf, in kleinen, engen Clubs zu spielen. Diese hitzige Energie ist was anderes.“ MALTE SCHIPPER P 24.3., Kleine Freiheit

nommen und ihren Ruf als schwer unterschätzte Metalband mit Klassikern wie „Suffer The Masses“ und „Me“ zementiert. Ihr aktuelles Album „Flotsam and Jetsam“ (2016) kam in den deutschen Charts unter die Top50 – die Band aus Arizona hat immer noch viele Fans. Die dürfen sich jetzt auf einen Metalabend auf Champions-League-Niveau freuen. Und Bassist Jason Ward – seit 1991 an den vier Saiten – weiß auch, wo der Hammer hängt. MARIO SCHWEGMANN

P 30.3., Bastard Club


„Ich will mich meinen Fehlern stellen“

HANS STRATMANN KONZERTBÜRO

DEIN NER EVENT PL A

ABSOLUT LIVE

Wenn es brodelt Dreitagebart, legerer T-Shirt-Look, blond-braunes Haar – Bosse ist auf dem besten Wege, so etwas wie der deutsche Bruce Springsteen zu werden. STADTBLATT: Wie kam es zu dem Albumtitel „Engtanz“? AXEL BOSSE: Zuerst hatte ich vor, das ruhigste Album der Welt zu machen. Aber das habe ich dann verschoben auf die Zeit, wenn ich mal 50 bin. Im Moment habe ich einfach Lust zu tanzen. Textlich wollte ich aber noch tiefer gehen als beim letzten Mal. So bin ich auf „Engtanz“ gekommen. STADTBLATT: Horchst Du da dann in Dich hinein? AXEL BOSSE: Das ist ein langer Prozess. Er beginnt immer mit einem leeren Blatt Papier, einem Klavier und einer Gitarre. Und dann brodelt in mir etwas, über das ich im besten Falle sprechen möchte. Wenn ich dann anfange, mich mit den Erlebnissen und Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren auseinanderzusetzen, stelle ich fest: Ich bin kei-

ne 22 mehr. Ich habe mich in letzter Zeit oft verabschieden müssen von Freunden, die gut gelebt haben. Ich will mich meinen Fehlern stellen und meine verpassten Chancen akzeptieren. Ich will Beziehungen führen, die länger gehen als nur ein Jahr. Und dann schreibe ich so einen Song wie „Steine“. Darin sage ich, dass es manchmal Zeit ist, in seinen Schacht zu gehen und aufzuräumen. Damit man einen freien Kopf hat und ein gutes Gefühl. Auf dem Album geht es um Kommunikation. STADTBLATT: In welchem seelischen Zustand befindest Du Dich, wenn Du ein Album schreibst? AXEL BOSSE: Ich nehme mich beim Schreiben immer ziemlich auseinander. Diesmal hatte ich ganz schön zu kämpfen. Vorletzten Sommer, als es

vorband des monats Newton Faulkner Support von Amy Macdonald Angefangen als Bassist einer Green-Day-Coverband, ist Newton Faulkner heute einer der coolsten Songwriter Englands. Unverwechselbar ist sein Gitarrenspiel, bei dem er die Saiten – wie einen Schlagzeugbeat – lautstark gegen die Akustikgitarre ploppen lässt. Auch an seinen Dreadlocks, die er aber gerne mal hochsteckt, ist der Anfangdreißiger zu erkennen. Wer sich eine Mischung aus Jack Johnson, Sting und Ed Sheeran vorstellen kann, ist bei Newton Faulkner richtig. OSCH P 19.3., Lingen, EmslandArena

so heiß war, waren alle Leute im Schwimmbad oder im Urlaub. Aber ich saß in meinem Souterrain in Hamburg und habe, ohne viel zu duschen und mit der achtfachen Menge an Kaffee als sonst, versucht zu schreiben. Das ist mir diesmal nicht so leicht gefallen. STADTBLATT: Wendest Du bestimmte Methoden der Ideenfindung an? AXEL BOSSE: Wenn ich mal verkrampft bin oder mich im Kreis drehe, muss ich mich bewegen. Dann gehe ich extrem lange joggen oder schwimmen oder in die Sauna. In Berlin und in Hamburg habe ich Fußballtrupps. Manchmal ist es toll, wenn man für einen Moment vergisst, was man gerade macht und sich freistrampelt. Dadurch findet man wieder zu seinem Kern. STADTBLATT: Im Duett mit Casper singst Du, dass Dein ganzes Leben lang eine „krumme Symphonie“ lief. Wie erklärst Du Dir, dass diese Symphonie so erfolgreich ist? AXEL BOSSE: In Deutschland brauchen wir alle immer einen Plan. Aber seit meiner Zeit in der Türkei weiß ich, es geht auch anders. Ich sehne mich oft danach, zu wissen, wie die Geschichte ausgeht. Das kann ich aber nicht. Es gibt keinen geraden Weg, sondern nur Umwege. Und auf den Umwegen lernt man Sachen kennen, die mit Schicksal, Glück und Pech zu tun haben. Ich bin zuweilen sprachlos, dass ich meinem Traum zum Beruf gemacht habe. Auch wenn es manchmal auf der Bank im Garten ein bisschen anstrengend ist mit mir selber. INTERVIEW: OLAF NEUMANN

P 16.3., Lingen, EmslandArena

06. APRIL 2017

OSNABRÜCK OSNABRÜCKHALLE

27. APRIL 2017

OSNABRÜCK OSNABRÜCKHALLE

JAMES BLUNT THE AFTERLOVE TOUR

24. OKTOBER 2017 HALLE/WESTFALEN GERRY WEBER STADION

TICKETS & INFOS:

WWW.KARTEN-ONLINE.DE WWW.ABSOLUT-LIVE.COM

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FOTO: SEBASTIAN THORÉN

konzerttipps FOTO: CARL HALAL

musik

Who Killed Bruce Lee

Blues-Lawine

ROCK’N’ROLL Ex-H-Blockx-Sänger Dave Gappa entdeckte die Band bei einem Festival im Libanon. Kurz später zogen Who Killed Bruce Lee von Beirut nach Berlin. Ihr DebütAlbum „Distant Rendezvous“ beschreibt Sänger und Gitarrist Wassim Bou Malham wie folgt: „Es gibt ein breites Spektrum, aber immer innerhalb vom Rock’n’Roll. Einiges ist dreckiger Stoner Rock, anderes wieder absolut tanztauglich, so ein Post-ElektroPunk-Sound.“ P 4.3., Münster, Gleis 22

BLUES Drei großartige Acts werden zur inzwischen 23. Blueslawine anrollen. James Armstrong (USA) hat den cremigen Bluessound eines Robert Cray in der Hand und der Stimme. Laurence Jones ist Englands Blues-Rock-Jungstar schlechthin. Und die Lisa Lystam Family Band (Foto) um Sängerin Lisa Lystam ist der Shooting-Star der schwedischen Bluesszene und werden nicht nur Fans von Beth Hart oder den Blues Pils schwärmen lassen. P 18.3. Haus der Jugend

Elektropop aus Hamburg

Das Geschwisterpaar Eva und Philipp Milner klingt auf seinem neuen Album wuchtiger und dunkler als je zuvor. Das steht gerade den Liveauftritten von Hundreds gut. usammen Musik machen sie eigentlich schon ihr Leben lang. Früher traten Eva und Philipp Milner auf Familienfesten auf. Später gründeten die Hamburger das Duo Hundreds. Während Eva für die Texte zuständig ist, kümmert sich der diplomierte Jazzpianist Phillip um den Sound an Klavier, Synthies und Laptop. Nach der Tour zu ihrem zweiten Album „Aftermath“ hatten Hundreds für die neuen Songs eine klare Vorgabe: „Unser nächstes Album sollte elektronischer, wuchtiger und dunkler werden“, erinnert sich Eva. „Wir haben beim Schreiben mehr an die Liveumsetzung gedacht. Der Beat sollte groß sein, es sollte live großartig klingen.“ Das Ergebnis heißt „Wilderness“ und kam im Dezember letzten Jahres heraus. Und in der Tat haben sich Hundreds weiter weg vom TripHop zum düsteren Elektropop orientiert. Auf „Unfolded“ wird die sphärische Stimme von Eva von einem Vocoder verzerrt. „Wir hatten schon jahrelang die

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Idee, das zu machen, aber nie den passenden Vocoder gefunden, der dann auch live funktioniert“, erklärt die Sängerin, die live auch zu Autoharp und Glockenspiel greift. „Wenn du es auf dem Album hast, willst du das natürlich auch live machen.“ Während „Aftermath“ die Kindheit des Geschwisterpaars abhandelte, widmet sich „Wilderness“ dem Komplex Mensch/Natur in der technologisierten Welt. „Das grundlegende Thema, das mich schon sehr lange beschäftigt, ist, dass der Mensch ein Wesen ist, das sich selber abschafft“, erklärt Eva. „Die Verwunderung darüber habe ich versucht einzufangen.“ Dies geschieht durchaus auch aus der Sicht von Mutter Natur. „Es gibt auch persönliche Songs“, meint Eva. „Aber es geht nicht nur um mein Innenleben wie auf den beiden Alben davor.“ Die Liveumsetzung, die in der Schreibphase eine so zentrale Rolle einnahm, funktioniert bestens. „Vor allem die neuen Songs, von denen wir wissen, dass sie anstrengender sind, werden bei den Auftritten sehr gut aufgenommen“, sagt Eva. „Es geht bei den Konzerten auf jeden Fall sehr nach vorne, sehr brachial, mit heftigen Bässen, dicken Beats und einem neuen Lichtkonzept.“ MALTE SCHIPPER P 21.3., Lagerhalle

Malojian SINGER-SONGWRITER Für ihr drittes Album verschlug es die Band um Sänger und Gitarrist Steve Scullion ins winterliche Chicago. Budgetiert vom nordirischen Arts Council mieteten sich Scullion, Bassist Joe McGurgan und Schlagzeuger Mike Mormecha für vier Tage ins Electrical Audio-Studio des sagenumwobenen Steve Albini ein, der unter anderem Nirvanas „In Utero“ aufgenommen hat. Im Unterschied zu den vorigen Alben dominieren die Drums, auch die Albini-typischen Fuzz-Gitarren sind zu hören. Doch der Grundstock von Malojian, wunderschöne Songs mit Streichern, Mellotron und Piano, gekrönt vom dreistimmigen Gesang, bleibt erhalten. „Dam Song“ rückt ganz nah an Neil Young & Crazy Horse, „Leon On Me“ ist ein Liebeslied zum Wurlitzer, „The Great Decline“ ein Klagelied am Klavier. „Es gibt einige dunkle Motive auf dem Album“, meint Scullion. „Aber mit dreistimmigen Gesangsharmonien klingt auch das dunkelste Thema wie Sonnenschein.“ P 5.3., Münster, LWL Museum (präsentiert vom Gleis 22) FOTO: STEVEN HABERLAND

Wuchtig, dunkel, brachial

Tingvali Trio JAZZ Das Trio, bestehend aus Martin Tingvall (Piano), Omar Rodriguez Calvo (Kontrabass) und Jürgen Spiegel (Drums), hat sich in den vergangenen Jahren in die europäische Spitze junger Jazz-Ensembles hineingespielt, die ohne Berührungsängste Jazz mit den Mitteln populärer Musik präsentieren und damit ein ganz neues Publikum für den Jazz gewinnen. Die Süddeutsche Zeitung hat ihren Sound so beschrieben: „Eindrucksvoll. Das Tingvall Trio tupft den Jazz.“ P 8.3. Blue Note

Bela B in „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“ LIVE-HÖRCOMIC Für dieses Projekt hat der Ärzte-Drummer seine drei Leidenschaften zusammengebracht: Spaghetti-Western, Musik und Comics. Basierend auf dem Buch von Rainer Brandt erwecken Bela B, Sängerin Peta Devlin, Synchronsprecher Stefan Kaminski, Illustrator Robert Schlunze und die Band Smokestack Lightnin‘ den Giuliano Carnimeo-Film von 1970 zum Leben. P 25.3., Münster, MCC Halle Münsterland


FOTO: MICHAEL SCHROEDER

Renewing The Promise

Jimmy Glitschy – Der Einarmige Karussellbremser DISCO STONER Laut Bandmythos trafen der Exil-Schwede Gelenksteffen und Jimmy Glitschy in einer Pinte in Uppsala aufeinander. Man beschloss, eine Stoner-Band unter Hinzunahme eines „total unkompatiblen Elements“ zu gründen. So entstand das Genre „Disco Stoner“. Im letzten Jahr erschien mit „They Sleep, We Live“ das Debüt der Band aus Jena, die außerdem noch einen „manischen Fronttänzer“ aufzubieten hat. P 15.3., Osnabrück, Bastard Club FOTO: HOLGER FICHTNER

JAZZ Mit seinem neuen Projekt überrascht der Osnabrücker Pianist Joachim Raffel einmal mehr sein Publikum. Nach kammermusikalischen Streicherklängen seines Albums „So Dance“und Exkursionen in die Minimal Music jetzt also swingender Modern Bop. An seiner Seite: Bassist Dieter Kuhlmann und der hoch talentierte Nachwuchsdrummer Samuel Gawlowski. Bewegliche, stark energetische Musik mit ganz eigener Note. P 7.3., Bramsche, Tuchmacher Museum

Hämatom

DEUTSCHRAP Wie die Vorgänger, ging das im November veröffentlichte Album „Abstand“ des Essener Rappers auf Platz eins der Charts. Für den Schreibprozess brauchte KC Rebell, der Cousin des Schwergewichts-Europameisters Agit Kabayel, Ruhe. Den nötigen Abstand fand er in Norwegen. Auf dem Album gibt es sowohl Straßenrap als auch Trap Beats zu hören, als Features sind unter anderem Frida Gold, Kool Savas, Farid Bang und Kollegah mit dabei. P 17.3., Münster, Skaters Palace

NDH Nach der erfolgreichen Tour im letzten Jahr zum Album „Wir sind Gott“ kommt die Neue Deutsche Härte-Band nochmal zu Zusatzterminen zurück. Nord, Ost, West und Süd tragen alle Masken. „Hämatom ist ein Gesamtkunstwerk“, meint Ost. „Da gehören die Masken genauso dazu wie die fette Bühnenshow oder Pseudonyme. Die Himmelsrichtungen beschreiben uns perfekt. Es wäre unpassend, wenn ich mit meiner martialischen Maske Herbert heißen würde.“ P 17.3., Bielefeld, Ringlokschuppen

FOTO: JOHANNES SCHÄDLICH

KC Rebell

16.03.17 LINGEN

AMYMACDONALD.CO.UK

19.03.17 LINGEN

27.03.17 LINGEN

Romeo Franz Ensemble/Revolutzajam AKTIONSWOCHEN Vom 13.-26.3. finden deutschlandweit die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Auch Osnabrück beteiligt sich mit 30 Veranstaltungen. Zwei Höhepunkte dürften der Auftritt des Romeo Franz Ensembles und der „Revolutzajam“ sein. Romeo Franz ist Swing-Geiger, Pianist und politischer Aktivist. 1991 gründete der Meisterschüler von Schnuckenack Reinhardt das Romeo Franz Ensemble, mit dem er traditionellen SintiJazz, Latin, Walzer und ungarische Folklore spielt. Beim „Revolutzajam“ gibt es Friedensund Revolutionslieder aus aller Welt zu hören. Unter der Leitung von Tabea Mangelsdorf und Claas-Henning Dörries feiert das Programm nach einem Jahr Proben Premiere. Mit dabei: zwei geflohene Rapper, der Kinderchor der Möser-Realschule, der Ney-Spieler Maher Jarir, der Straßenmusikgeiger Slava Pankov und viele andere. P 17.3., Osnabrück, Haus der Jugend (Romeo Franz Ensemble) P 18.3., Aula der Hochschule Osnabrück (Revolutzajam)

03.05.17 LINGEN Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 0591 912950 oder 0591 9144144 und auf www.emslandarena.com


events FOTO: THOMAS H. PHOTOGRAPHY

nachtaktiv Abtanzen im März

„Drill Instructor“: Captain Jack weiß, was Partypeople wollen

Wer hat die Power? In anderen Städten ging hierzu bereits die Post ab. Snap!, Captain Jack und die Hermes House Band lassen bei 90s in Concert ein Jahrzehnt auferstehen.

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Mit einem Schlag waren die 80er zu Ende. Als 1990 Snap!’s Debütsingle „The Power“ erscheint, läuten die hinter dem Projekt stehenden Produzenten Michael Münzing und Luca Anzilotti den Eurodance ein. Sie nehmen sich eine Sängerin (Penny Ford) und einen Rapper (Turbo B.) als Gesichter von Snap! hinzu und räumen ab. Ein Hit nach dem anderen: „Ooops Up“, „Rhythm Is A Dancer“, „Welcome To Tomorrow“ … Doch so schnell wie sie loslegten, so fix waren Snap! Mitte der 90er wieder ,out‘ und Grunge übernahm. Erst in den letzten Jahren kam es zu einer Renaissance des Eurodance, selbst in Indie-Clubs wird „Rhythm Is A Dancer“ aufgelegt, zwischen Deichkind und Boys Noize. Heute gehen Snap! erfolgreich alleine auf Tour oder – wie bei 90s in Concert – zusammen mit weiteren Stars jener Tage.

Dazu gehört auch Captain Jack. Auch hier funktioniert die Kombination aus Produzent im Hintergrund (Udo Niebergall) und einem auffälligen Frontmann (Bruce Lacy). Erkennungsmerkmal von Captain Jack: rote Mütze und Uniform. Bis heute hat die Formation mehr als 40 Millionen Tonträger verkauft. Die beiden weiteren Acts bei 90s in Concert sind The Discoloverz und die Hermes House Band. Letztere haben sich einen Namen damit gemacht, bekannte Evergreens – „I Will Survive“, „Country Roads“ – mit einem Housebeat zu verarzten. Und die Discoloverz schließlich sind ein DJ-Duo, das die größten Hits der 90er als mitreißende Videoshow präsentiert. Moderiert wird 90s in Concert von der früheren VIVAGröße Mola Adebisi. MARIO SCHWEGMANN P 8.4., OsnabrückHalle

dj des monats Krid P. Seit 23 Jahren ist Krid P. jetzt schon professioneller und hauptberuflicher Allround-DJ. Obwohl der 43-Jährige privat eher auf Rockmusik im Stil von Bands wie Pink Floyd steht, wird bei ihm auf der Tanzfläche vor allem House und Electro-House aufgelegt. Beschränkt auf diese Genres ist er allerdings nicht; für Krid P. gibt es keine guten und schlechten Musikrichtungen, sondern nur gute und schlechte Musik aus jeder Musikrichtung. Seine Leidenschaft für Musik und Entertainment hat ihn so weit gebracht, dass er als „Future Breeze DJ“ sogar schon durch Clubs auf der ganzen Welt reisen und seine Musik interna30 STADTBLATT 3.2017

tional zelebrieren lassen konnte. Aber auch trotz Auslands-Erfolg ist seine Lieblings-Location das hiesige Alando Palais, in dem er als Resident DJ regelmäßig die Menschen zum Tanzen bringt. www.facebook.com/djkridp

Neun Künstler in neun Locations: Eine davon ist Mascha von Rascha

Hosen kaufen mit Mama

Diesen März steht schallendes Lachen in geselliger Runde auf dem Programm, denn die Komische Nacht kehrt nach Osnabrück zurück.

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chon zum zwölften Mal rollt das erfolgreiche LiveComedy-Format durch Osnabrück. Das Konzept: Pro Location gibt es 4-5 Künstler zu sehen – die Künstler rotieren anschließend, sind also an mehreren Orten live zu sehen. Unter anderem ist die Stand-up Komödiantin Mascha von Rascha mit von der Partie, die feinste Ethno-Comedy abliefert. Aufgewachsen ist die gebürtige Russin im kleinen Dorf Tundusch, lebt nun aber schon seit 2002 in Deutschland. 2012 wagte Mascha sich dann in den Bereich der Standup Comedy, in dem sie schnell mit „Vorsicht! Ich bin Russin!“ überzeugte. Dabei spielt sie mit bekannten Klischees und typischen Unterschieden zwischen Deutschen und Russen. Neben Mascha hat es auch Götz Frittrang ins Line-Up der Komischen Nacht geschafft. Als Kabarettist hat er bereits viele Auszeichnungen gewonnen, unter anderem das Passauer Scharfrichterbeil. Und das nicht zu Unrecht, denn Frittrang überzeugt mit irrwitzig zugespitzten Alltagsbeobachtungen, einer guten Portion Wortgewalt und Witz und einer weiten Bandbreite an Themen – von Religion bis hin zu Süßigkeiten.

In seinem ganz eigenen Stil erklärt der 39-Jährige unter anderem, warum manche Männer lieber freiwillig ins Gefängnis gehen anstatt mit Mama Hosen kaufen zu müssen. Doch nicht nur Comedy und Kabarett kann die Komische Nacht bieten, auch Zauberei steht auf dem Programm, und zwar in Form von Marc Weide. Schon als 11-Jähriger hegte Weide den Wunsch, eines Tages Zauberer zu sein, nachdem er als Freiwilliger bei einer Zaubershow von David Copperfield auf die Bühne geholt wurde. Mittlerweile hat sich sein Kindheitstraum erfüllt. Für seine Tricks verwendet der Zauber-Entertainer am liebsten Alltagsgegenstände. Auch vermeintlich nicht funktionierende Tricks, die im letzten Moment dann doch aufgehen, sind typisch für Weide. Nächster Halt für diese drei Künstler ist dann die Komische Nacht. Plus Atze Bauer, Der unglaubliche Heinz, Ill-Young Kim, Jochen Prang, Johannes Flöck, Quichotte. Maximales Entertainment. ANNA GEHRS P 22.3., Blue Note, Filmtheater Hasetor, Haus der Jugend, Lagerhalle, Café & Bar Celona, Café Extrablatt, Grüner Jäger, Kleine Freiheit, Lutherhaus


Nostalgisch Seid willkommen

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Tanzen und feiern wie zu Zeiten des Großen Gatsby? Kein Problem. Der Verein der Freunde des Zonta Clubs Osnabrück lädt zur 20er Jahre Benefiz-Party. Nach einem Sektempfang und einem Flying Buffet bittet DJ Thomas Beiermann zum Tanz. Zwischendurch sorgen die Magic Cycles des OSC KIDSZ und Zauberkünstlerin Zara Finjell für prickelnde Intermezzi. Alle Gäste dürfen gerne im Look der 20er Jahre erscheinen – gegen eine Spende kann man sich vor Ort von einer Visagistin im authentischen Look der 20er Jahre schminken lassen. Apropos Spende: Der Erlös des Abends wird für die Ausstattung eines Schutzhauses in Osnabrück für Frauen in Not gespendet. P 18.3., Blue Note FOTO: SWANTJE HEHMANN

Zum zweiten Mal ist der Mittelaltermarkt „Osnabrücker Umschlag“ zu Gast in der Stadt. Etwa 80 Händler und Handwerkerstände präsentieren sich zwei Tage lang mit ihren Artikeln, darunter neueste Mittelaltermode. Dazu gibt es Essen & Trinken, Attraktionen für Kinder (Ritter, Karusselle) und Live-Shows. Auf der Bühne stehen unter anderem der Meister-Gaukler Lupus sowie Luscinia Obscura (Foto), eine der vielseitigsten Musikantenund Gauklertruppen der Szene. Tipp: Historisch Gewandete sparen beim Eintritt. P 4.-5.3., Halle Gartlage

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Sonnengruß bis Mitternacht

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Osnabrück ist auf dem Weg, die Yoga-Hochburg Niedersachsens zu werden. Passend dazu, findet jetzt die 1. Lange Yoganacht statt. Sechs Yogaschulen (Studio YogaOmline, Yoga Forum Osnabrück, Yoga Loft BEJ, 1raumenergie, Ananda Hatha Yogaschule, Praxis für Licht – Körper – Yoga) präsentieren sich mit Yogastunden, Meditation, Vorträgen, Informationsständen, ayurvedischvegetarischen Snacks … Das phantasievolle Angebot reicht von aerial yoga und Hatha Yoga über Lachyoga bis Bollywood-Tanz und Mantren singen. P 18.3., versch. Orte

Saubere City

. Sattelfest

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Der Frühling naht, da freut man sich doch wieder auf eine schöne Radtour. Aktuelle Infos rund ums Zweirad liefert die Osnabrücker Fahrradmesse – von Angeboten aus der Radtouristikbranche bis zu Neuheiten der regionalen Fahrradhändler. Für die jüngeren Gäste gibt es wieder das lustige Fette-Reifen-Rennen sowie eine Tombola mit Preisen rund ums Fahrrad. Die Charitypartner der Messe, HelpAge, sorgen für Kaffee und Kuchen und einen Imbiss. P 5.3., Autohaus Härtel (Mindener Str. 100)

TAG DER OFFENEN TÜR. 2. April 2017, von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr Wir zeigen‘s Ihnen und stellen uns vor! Lernen Sie uns kennen und freuen Sie sich auf eine nostalgische Zeitreise. arcona LIVING OSNABRÜCK Neuer Graben 39 · 49074 Osnabrück www.osnabrueck.arcona.de Geschäftsanschrift: arcona LIVING Osnabrück GmbH · Steinstraße 9 · 18055 Rostock

Am letzten März-Samstag lädt der Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) zum alljährlichen Stadtputztag. Dann wird zwischen 10-13 Uhr gesammelt, danach sind die Stadtputzer zum herzhaften Essen auf dem Rathausplatz mit großer Tombola eingeladen. Die Aktion des OSB findet zum sechsten Mal statt. Betriebsleiter Axel Raue freut sich über das kleine Jubiläum: „Der Stadtputztag hat sich mittlerweile als feste Tradition in den Osnabrücker Terminkalendern etabliert und das Interesse nimmt von Jahr zu Jahr zu.“ Anmeldungen für den Frühjahrsputz nimmt das Servicecenter des OSB entgegen (osb@osnabrueck.de oder www.osnabrueck.de/stadtputztag). P 25.3., Stadtgebiet Osnabrück


bühne

Danton und seine Gefährten diskutieren die Revolution – sehr körperlich, wie hier mit Dantons Frau Julie (Helene Stupnicki)

FOTOS: UWE LEWANDOWSKI

Berauscht von der Revolution: Danton mit Lacroix (Thomas Kienast, links) und Camille Desmoulins (Valentin Klos, Mitte)

Kann er sich mit seinen Ideen durchsetzen? Danton ahnt die politischen Hindernisse

Nur die Guillotine fehlt Was muss ein Klassiker heute leisten? RONALD FUNKE: Ich möchte das Wort „muss“ durch „kann“ ersetzen. Nämlich: die gute Tradition der Aufklärung fortzusetzen und uns nahe bringen. JANOSCH SCHULTE: Ich finde, ein Klassiker muss nichts leisten. Das Ensemble muss zeigen, was ihm an diesem Klassiker wichtig ist. Wie geht man an eine so große Rolle wie Nathan bzw. Danton heran? RONALD FUNKE: Nachdenken daru �ber, was diese Rolle mit mir zu tun hat; fu �r mich Neues in meiner Beziehung zu

den Mitmenschen und zur Gesellschaft, in der ich lebe, entdecken. JANOSCH SCHULTE: Mit der ReclamStudienausgabe des Stücks. Wie ist das Stück inszeniert? RONALD FUNKE: Siehe nächste Antwort. JANOSCH SCHULTE: Da sind sechs Menschen in einer Wohnung, die dem Publikum das Stück vorspielen. Aber wir sind nicht von Anfang bis Ende des Abends Danton, Robespierre und Co. – da ist immer Raum zum Kommentieren und Zeit zwischen den Sze-

nen, was dem Abend ganz gut tut. Es wird gesungen, getanzt und Wodka getrunken (Wein macht hässliche Flecken). Wo liegt der aktuelle Kern des Stücks? RONALD FUNKE: In der immer wiederkehrenden Frage, was es bedeutet, Mensch als Individuum zu sein und welche Bedeutung Massenmanipulation auch in Gestalt von Missbrauch der Religionen hat. Auf Musik als Bereicherung oder Hilfsmittel verzichten wir. JANOSCH SCHULTE: Ist schon irre, dass sich Büchner vor fast 200 Jahren bereits damit beschäftigt hat, wie leicht Menschen politisch zu beeinflussen sind und wie kaputt Menschen werden, die glauben, töten sei irgendwie zu legitimieren. Welcher Satz, Monolog oder Dialog aus

Zwei starke Frauen: Nathan zwischen seiner Tochter Recha (Elaine Cameron, Mitte) und der Christin Daja (Cornelia Kempers)

Welche Religion ist die beste? Sultan Saladin (Andreas Möckel) stellt Nathan auf die Probe

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dem Stück hat Sie nachhaltig beeindruckt? RONALD FUNKE: „Ich fürchte, gerade unter Menschen verlernst Du, ein Mensch zu sein.“ JANOSCH SCHULTE: St. Justs Rede vor dem Nationalkonvent. Ich kann schlecht beschreiben, warum. Muss man sehen und hören! Was hätte Lessing bzw. Büchner zu der aktuellen Osnabrücker Inszenierung gesagt? RONALD FUNKE: Lessing wäre des Lobes voll!!!! JANOSCH SCHULTE: Büchner hätte eine Guillotine und Kunstblut vermisst! MARIO SCHWEGMANN

P Nathan der Weise, 3.3., 7.3., 14.3., 30.3., Theater am Domhof P Dantons Tod, 7.3., 11.3., 14.3., 21.3., 26.3., emma-theater

Auffanglager Jerusalem: Der Derwisch Al-Hafi (Oliver Meskendahl) sucht Rat bei Nathan

FOTOS: MAREK KRUSZEWSKI

Innerhalb einer Woche hatten gleiche zwei Klassiker-Inszenierungen ihre Premiere am Theater Osnabrück: „Nathan der Weise“ und „Dantons Tod“. Wie bringt man solche Schwergewichte auf die Bühne? Fragen an die Hauptdarsteller Ronald Funke (Nathan) und Janosch Schulte (Danton).


All der Glanz Fritzi Haberlandt ist in Osnabrück mit „Das kunstseidene Mädchen“ zu Gast. Ein Abend extremer Fallhöhen. STADTBLATT: Bernd Lafrenz spielt den kompletten Hamlet – solo. Fühlen Sie sich bei „Das kunstseidene Mädchen“ auch ein wenig so? Keuns Roman birst ja vor Charakteren. FRITZI HABERLANDT: Stimmt. Andererseits gibt es nur eine Erzählperspektive: Doris, die Protagonistin, schreibt Tagebuch. Ein innerer Monolog also. Das macht es einfacher. STADTBLATT: Sie verleihen Doris eine „glänzende Gestalt“. Wie müssen wir uns das vorstellen? FRITZI HABERLANDT: Indem ICH auf der Bühne stehe, natürlich ... (lacht). Nein, Quatsch! Durch das, was Doris antreibt.

Sie sucht nach Glanz. Und sie scheitert. Sehr unterhaltsam übrigens. STADTBLATT: Illustrieren Sie den Titel durch Ihre Kostümwahl? FRITZI HABERLANDT: Ich trage einen Kunstfellmantel. Einen sehr schlechten, sehr falschen. Das gefällt mir als Bild ganz gut. Doris ist ja ein kunstseidenes Mädchen, kein reinseidenes. Ein künstliches Geschöpf, das hauptsächlich aus Behauptungen besteht. Außerdem spielt das auf den Mantel an, den sie aus der Theatergarderobe klaut, den „Feh“, aus billigem Eichhörnchenfell – auch er sieht nach mehr aus als er ist.

INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 12.3., Theater am Domhof

FOTO: KB EMMERT

sehenswert

Marlene Jaschke

Marlene Jaschke COMEDY Ein Programm, das „Nie wieder vielleicht“ heißt, wirft natürlich Fragen auf. Was nie wieder? Oder eben nur: vielleicht? Jutta Wübbes Kunstfigur Jaschke arbeitet als Chefsekretärin in einem Schraubengroßhandel. Den kauft ein ausländischer Investor – Angst geht um. Aber es sieht nicht alles nur trübe aus. Denn da ist noch Siegfried, mit dem es zum Rendezvous kommt. ZuminHPS dest vielleicht. Schräge Sache. P 14.3., OsnabrückHalle FOTO: THEATER HALBER APFEL

FOTO: MATHIAS BOTHOR

Schauspielerin Fritzi Haberlandt („Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“): „Bei aller Tragik ist das Ganze ja auch sehr witzig.“

STADTBLATT: Doris ist ja eine sehr gebrochene Person. Ihre Sehnsüchte enden im Elend, in Einsamkeit. Hat Sie die Rolle auch wegen dieser starken Brüche gereizt? FRITZI HABERLANDT: Absolut. Diese Fallhöhe, wenn man ganz nach oben will und dann ganz unten landet! Ein Geschenk für einen Schauspieler, so starke Kontraste zeigen zu können. STADTBLATT: Bestimmt mussten Sie den Text stark kürzen. FRITZI HABERLANDT: Um mehr als die Hälfte. Und ich habe um jeden Satz getrauert. STADTBLATT: Auch die sehr direkte, unformelle, schnoddrige Sprache hat ja ihren Reiz. FRITZI HABERLANDT: Seltsame Wortansammlungen, grammatikalisch oft falsch. Sehr eigenartig, das so zu sprechen, als spräche jemand wirklich so. Aber es macht Spaß. Bei aller Tragik ist das Ganze ja auch sehr witzig. STADTBLATT: Ganz spontan: Was ist der bizarrste Vergleich, den Doris zieht? FRITZI HABERLANDT (zögert): Hmm. Da gibt’s so viele. Die Augenbrauen vielleicht, die sie mit schwarzgefärbten Zahnbürsten vergleicht. STADTBLATT: Doris betrachtet sich als „ungewöhnlicher Mensch“. Alles sei „erstklassig“ an ihr. FRITZI HABERLANDT: Ja, das würde wohl sonst fast niemand von sich sagen. Ich selbst sowieso nie. Sie aber tut es. Und wie sie es tut, hat Charme. STADTBLATT: Keun schildert die Zeit vor Hitlers Machtergreifung. Aber ihr „Mädchen“ fühlt sich nicht inaktuell an. FRITZI HABERLANDT: Keun schildert die konfliktreiche Suche einer jungen Frau nach ihrer Stellung im Leben, in der Gesellschaft – eine Universalbotschaft. Im übrigen steckt auch viel von Keun selbst in diesem Text: Sie musste ja ins Exil, ihre Bücher wurden verbrannt. Keun hat nach der NS-Zeit literarisch nie wieder Tritt gefasst: Armut, Krankheit. Dass ich ihr „Mädchen“ spiele, sehe ich daher auch als ein Stück Wiedergutmachung.

Almanya, ich liebe dich!

Almanya, ich liebe dich! SCHAUSPIEL Nie waren sie wichtiger als heute, die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Von Mitte bis Ende März treten sie an, „ein deutliches Zeichen gegen Rassismus“ zu setzen. 30 Veranstaltungen werden es in Osnabrück. Eine davon: „Almanya, ich liebe dich!“, die (sehr ironische) Fortsetzung von „Stefanie integriert die Öztürks“. Ausgedacht hat sich das Ganze Murat Isbogas deutsch-türkisches Ensemble „Halber Apfel“. Deren größtes Ziel ist „eine Brücke zwischen der deutschen und türkischen KulHPS tur“. Ist ja auch bitter nötig. P 23.3., Lagerhalle

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kunst sehenswert

Rosemarie Zens In ihrer Serie „The Sea Remembers“ verarbeitet die Berliner Fotografin, Lyrikerin and Essayistin die Geschichte der Flucht ihrer Mutter aus Polen, Bad Polzin, Anfang 1945. Damals mit dabei, als Kleinkind: Zens selbst. Zens kehrt zurück an den Ort ihrer Geburt, verbindet in ihren symbolistischen Bildern das Einst mit dem Jetzt. Eine „Spurensuche an den Ursprung ihres Lebens, eine Suche nach der Bedeutung von Herkunft und Gedächtnisspuren, den ersten prägenden Erinnerungen“. „Entrückte, geheimnisvolle Landschaftsaufnahmen“ vermischen sich mit Bildern aus dem Familienarchiv. P 4.–18.3., Intervision Studio

DREI Fotos ... … erzählen EINE Geschichte: Für diese Ausstellung haben professionelle Fotografen Dreierserien eingereicht, aber auch Amateure. Sie erzählen, so das Versprechen, „kleine Geschichten – amüsant, raffiniert und überraschend“. Wie dieses Toilettenpapier, das sich als Illustration von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lesen lässt. Oder eben auch einfach nur als, naja, das was es ist. P ab 26.3., Piesberger Gesellschaftshaus

Regine Wolf zeigt: „Alles was ich immer wollte / All I Ever Wanted“. Und was wollte sie immer? Ratten malt sie, Affen, Wölfe (oder sinds Kojoten?), Rehe, Kraniche. Abgeholzte Bäume, offene Fenster, verwaschene Winterlandschaften. Und Bildnisse, Porträts. Zerquälte Menschen, in Solidarität verschränkte Hände. Auch Grass taucht auf, der große, brummelige Pfeifenraucher. Fragt sich: hat er ihr dafür persönlich gesessen? P Galerie Letsah, 11.3. bis 2.4. HPS

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„Die Welt ist Schrott!“, sagt Klaus Wittkamp. Seine Rauminstallation ist eine ganze Welt für sich

Gesichter des Todes Fünf Künstler – fünf Ansätze, die berühren. „Gegenüber Tod“ verbindet sehr persönliche und abstrakte Arbeiten zu einem großen Ganzen.

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enige Schritte in den offenen Ausstellungsraum führen zunächst ins Ungewisse. Was die von der Decke hängenden, merkwürdig entstellten Geschöpfe wohl mit dem Tod zu tun haben? Läuft die eigene Abstraktionsfähigkeit erst einmal warm, legt sich der Schleier ganz pötzlich. Anlässig des Projektes „Danse Macabre“ vom Tanztheater Osnabrück präsentiert die Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Werke von Susanne von Bülow, Frank Gillich, Werner Kavermann, Ruppe Koselleck und Klaus Wittkamp, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Form der Präsentation führt jedoch ganz automatisch dazu, das Eine mit dem Anderen zu verbinden und – je nach eigener Gefühlslage – zur Selbstreflektion. Was kann man mehr erwarten? „Vanishing War" nennt Susanne von Bülow ihre, auf den ehemaligen Kampffeldern des Ersten Weltkrieges entstandenen, Bilder. Mit Blaubeersaft zeichnet von Bülow die Überreste des Leides, die sich ihr auf den 1000 Höhenmetern der Vogesen offenbaren: Zerstörte Bunker und halb überwachsene Krater ergeben ein einzig-

artiges Landschaftsbild, das erst durch die Schrecken des Krieges entstehen konnte und nur sehr langsam wieder verschwindet: „Auch meine Bilder werden vergehen, die Farben werden verblassen." In direktem Zusammenhang kann man das Video eines Kriegszitterers betrachten. Ruppe Koselleck dazu: „Ich habe mich gefragt, was uns heute noch am Ersten Weltkrieg berührt und mich darum intensiv damit beschäftigt. Als ich auf dieses Bildmaterial gestoßen bin, hatte ich eine Antwort gefunden". Das kurze Video erfüllt seinen Zweck nur zu gut. Die Positionen von Koselleck und von Bülow ergänzen sich offensichtlich. Schwieriger wird es bei den Strichbündel-Zeichnungen von Frank Gillich. Je länger man sich den dreidimensional wirkenden Einzelbildern widmet, umso deutlicher wird das in einer persönlichen Verarbeitungsphase entstandene Werk Gillichs. Hier wurde scheinbar bewusst eine Form geschaffen, nur um sie im Anschluss direkt zu negieren. Man erkennt Gestalten, die vom Künstler energisch daran gehindert werden, sich zu entfalten. Gillich spielt auf diese Weise

Werner Kavermann: „Bei Licht“, Öl auf Leinwand, 180 x 120 cm, 2011

mit der Abstraktionskraft des Betrachters – erfolgreich. Werner Kavermanns Gemälde umranden die Ausstellung und bieten angemessene Verweilpunkte. In Kavermanns Bildern kann man viel lesen und erfahren, wenn man denn möchte. Im Kontext der Werke wirkten sie beruhigend. Seine in der Auseinandersetzung mit dem Buddhismus gründende Motivation ist für das ungeübte Auge leider nicht so einfach zu erfassen. Einmal mehr bieten sich hier zahlreiche, metaphorische Anknüpfungspunkte, ohne dass das Thema Tod direkt offenbart wird. Nun zum vermeintlichen Herzstück der Austellung, zumindest angesichts der räumlichen Konstellation. Klaus Wittkamp schafft in der Trauerphase um einen sehr persönlichen Verlust das wohl buchstäblich „abgefahrendste“ Werk dieser Ausstellung. „Alles, auch das Material was ich benutzt habe, spiegelt mein Empfinden der Welt zu dieser Zeit wieder. Die Welt ist Schrott!“, so Wittkamp, der unter anderem Abfälle, die während der schmerzhaften Krankheitsphase seines Partners entstanden sind, direkt für sein Werk verwendete: Mutig und jenseits der normalen Erwartungen, die man an so eine Ausstellung hat – und alleine deswegen sehenswert. MARCO BÄCKER P bis 8.4., Kunstraum hase29


kunst und ausstellungen FOTO: THOMAS REMME

Rummel? Unprätentiöser kann ein Ausstellungstitel nicht sein. Perfekt also. Liest du ihn, weißt du, was dich erwartet. „Rummel“ gibt Einblick in eine Langzeitserie, die seit 2009 läuft. Zehn großformatige Werke, in denen der Bramscher Fotograf Thomas Remme versucht, auf Rummelplätzen „die extremen Farben und Lichter als einen Teil des Lebensgefühls“ einzufangen. Und das gelingt ihm. Eines seiner Motive ist natürlich auch das Cornelius-Riesenrad aus Wallenhorst. Niels-Stensen-Kliniken, Bramsche

3-D-Ausstellungen liegen im Trend. Erst Urzeitgetier im Museum am Schölerberg, und jetzt also die Römerzeit: Riesige Ölgemälde, die wie Filmsets wirken, die einladen zum schauspielerischen Posing für die mitgebrachte Kamera. Also: Wehre einen römischen Reiter bei seinem Angriff ab (dürfte eigentlich nicht so schwer sein, die römische Kavallerie war ja in mancher Schlacht eine ziemliche Lachnummer), zeig dich mit Infanteristen, Gladiatoren. Optische Täuschung vom Feinsten. Aber danach sehen wir doch hoffentlich wieder was von den Kalkrieser Grabungen, nach deren neuesten Funden Prof. Dr. Salvatore Ortisi, Uni München, Leiter der Wissenschaftsabteilung in Kalkriese, ja wohl nicht zuletzt der Frage nachgeht, ob das Schlachtgeschehen womöglich noch mal völlig neu bewertet werden muss. Varusschlacht Museum und Park Kalkriese

„Ist unser Denken und Handeln individuell und frei oder werden wir wie Marionetten gehalten und Zug um Zug gelenkt?“ Und wer ist der Puppenspieler? Und welche Absichten hat er mit uns? Der Bramscher Künstler Siegfried Kornacki richtet „den Blick auf die sichtbaren und unsichtbaren Fäden, die uns manipulieren, aber auch Halt geben können“. Kornacki über sich selbst: „Mein Ausdrucksrepertoire ist breit gefächert. Ich bin kaum in eine stilistische Kategorie einzuordnen, die Bilder sind zurückhaltend abstrakt. Meine Bilder sind mit ihrer meist expressionistischen Farbgebung äußerst direkt in ihrer Aussage und sprechen so unmittelbar zum Betrachter.“ Mal sehen, was sie uns sagen. Tuchmacher-Museum, Bramsche

OSNABRÜCK AMEOS Klinikum, Treffpunkt für Kunst & Kultur. „Augenblicke des Glücks – Glück ist die Summe aus vielen kleinen wunderbaren Momenten“, bis 27.4. BBK Kunst-Quartier. Thomas Fleischer: „Nicht jeder Akt ist nackt!“, bis 11.3,; Inge Buschmann: „Mustergeschichten“, ab 17.3. Carl-Sonnenschein-Haus. „Findungen“, Monika Schwertmann, bis 12.5. DBU. „ÜberLebensmittel“ thematisiert „unser täglich Brot“, bis 31.12. Diakonie Wohnstift am Westerberg. Marc Brunswicker („Kunstlos“) und Imke Norrenbrock („Stilfreiheit“), 18.3. bis 17.6. Diözesanmuseum. „Im Angesicht des Todes. Begegnung zwischen Schicksal und Hoffnung“, bis 25.6. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Liebe deinen Nächsten – Auf Rettungsfahrt im Mittelmeer an Bord der Aquarius“. Ausstellung zur Graphic Novel von Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer, bis 7.5. Felix-Nussbaum-Haus. „Danse Macabre. Tanz und Tod in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts“, bis 25.6. Forum am Dom. „Jesus Art“, Originalkreuzwegbilder von Mika Springwald, 1. bis 12.3.; „Heimatsucher – Überlebensgeschichten des Holocaust“, 15.3. bis 9.4. Franziskushospital. Zeichnungen von Christa Albes-Hübschen: „Diversitäten“, bis 31.3. Galerie im Fenster. „Knisternde Edelkreationen – Mode aus und mit Papier“, bis 1.3. Galerie KunstGenuss. „Space – Art“: Merle Lembeck, Objektkunst, Malerei, Holzschnitt, bis 14.4. Galerie Letsah. Regine Wolff: „Alles was ich immer wollte“, Malerei, 11.3. bis 2.4. Galerie Mensa am Schlossgarten. Annika Kraus, bis auf weiteres

Intervision Studio. „The Sea Remembers“, Fotografie von Rosemarie Zens, 4. bis 18.3. Kulturgeschichtliches Museum. „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, bis 23.4.; 1. Ausstellung zum Kunstpreis Osnabrück, 5.3. bis 28.5. Kunsthalle. „Verweile doch (ein Abgesang)“, Installation von Icaro Zorbar, bis 2.4. Kunstraum hase29. „GegenÜber Tod“, mit Werken von Susanne von Bülow (Zeichnung), Frank Gillich (Zeichnung), Werner Kavermann (Malerei), Ruppe Koselleck (Video) Klaus Wittkamp (Skulptur / Collage / Zeichnung), bis 15.4. Kreishaus. Ausgrabungsfunde von der Holter Burg, bis 3.3.; „Kunterbunte Erde“, Kunstschule Bad Essen, bis 15.3. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „NATURlicht“ Fotos von Thomas Rauen bis Marc Guddorp – phantastische Gestalten der Mikrowelt, die Naturschätze des heimischen Gartens, Helgolands, Islands, der afrikanischen Savanne, bis 4.6.; „Schlaglichter der Erdgeschichte“. Ausstellung des Senckenberg Museums , bis 14.5. Piesberger Gesellschaftshaus. „DREI Fotos erzählen EINE Geschichte“. Amateure und Profis konnten für diese Ausstellung Fotos einreichen, ab 26.3. Planen & Bauen. Fotos von Hanna von Behr, Katja Staats, Tina Schick: „Journeys“, bis 1.4. Sparkasse, Berliner Carré. 25 Jahre Mädchenzentrum „Cafe Dauerwelle“, bis 2.3. Stadtbibliothek. Fotogruppe OsiB, Motive im Kontext von Buchtiteln, bis 11.3. VHS. „The Wall – Bilder aus Palästina“, Fotos von Ursula Mindermann, bis 31.3. Zauber von OS. „Täglich fit mit 2 Gramm Shit?“, Präventions gegen Partydrogen, 9. bis 23.3.

Zoo/Affenhaus. Fritz Wolf: „Tierische Karikaturen“, bis auf weiteres

UMGEBUNG BADBERGEN Ev.-luth. Kirche St. Georg. „Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500–1700“, 17.3. bis 9.4. BAD ESSEN Schafstall. „inside – outside: all at once“, Acrylmalerei von Angelika Rothe, 17.3. bis 30.4. BELM Rathausgalerie. Erika Rußwinkel-Schulz: „Farbenfroh und vielfältig“, bis 30.9. BRAMSCHE Tuchmacher-Museum. Franz Rzehak, Fotografie: „Überlebensgroß“, bis 26.3.; „Zug um Zug“, Gemälde und Skulpturen von Siegfried Kornacki, 31.3. bis 7.5. Niels-Stensen-Kliniken. Thomas Remme: „Rummel“, Fotos, bis 19.3. Varusschlacht Museum und Park Kalkriese. „Schnappschuss – Zoom dich in die Römerzeit“, 4.3. bis 5.11. BIELEFELD Kunstverein. „Zao/Standardarchitecture“, bis 17.4. BREMEN Kunsthalle. „Im Zeichen der Lilie. Französische Druckgraphik zur Zeit Ludwigs XIV.“, bis 28.5. Weserburg. „Dreamaholic“, Kunst aus Finnland, Miettinen Collection, bis 27.8. DELMENHORST Städtische Galerie. Veit Laurent Kurz: „Kräutergasse“, Installationen, Skulpturen, Gemälde“, bis 30.4. EMDEN Kunsthalle. „Maxim Kantor. Das neue Bestiarium“, bis 7.5.

GEORGSMARIENHÜTTE Villa Stahmer. NDR zeigt Werke seiner Kunst-Sammlung: „Weite und Licht – Norddeutsche Landschaften“. Von Horst Janssen bis Otto Modersohn, 19.3. bis 30.4. GRONAU Rock’Pop-Museum. „We’re only in it for the money“, bis 2.4. HERFORD Marta. Anders Petersen: „Retrospektive“, bis 12.3. LINGEN Kunsthalle. Kunstsammlung der Stadt Lingen, Malerei von 1983 bis 2014, 18.3. bis 7.5. MELLE Automuseum. „GLAS. Vom Goggo Roller bis zum V8“, bis 5.6. Engelgarten. Architekturmalerei von Dieter van Offern, 12.3. bis 9.4. MEPPEN Kunstzentrum Koppelschleuse. Hildegard Skowasch: „Menschengemacht“. Figuren, Keramikobjekte, Aquarelle, Drucke, bis 19.3. MÜNSTER Kunsthalle. „Produktionsblase“ – Samuel Treindl, 17.3. bis 23. 4. NORDHORN Städtische Galerie. Sakir Cökcebag: „Der goldene Schnitt“, 4.3. bis 30.4. QUAKENBRÜCK Hermann-Bonnus-Haus/Stadtmuseum. „500 Jahre Reformation – Gegeneinandernebeneinander-miteinander“, ab 26.3. TECKLENBURG Torhaus Legge. „Querschnitt“, Malerei & Grafik von Sabine Pahlmann, 4.3. bis 26.3. WALLENHORST Rathausfoyer. „Kunst ist vor allem Eines: Vielfalt“, 6.3. bis 12.5. Ruller Haus. Fotos von Hermann Pentermann: „Zeitkapsel“, bis 17.6. STADTBLATT 3.2017 35


kino

Time to relax ...?: Die zerbrechlich wirkende Patientin Hannah (Mia Goth)

Geheimnisvolle Wellness-Welt Verstehen Sie Spa? Gore Verbinski, der bereits für „Rango“ und „Fluch der Karibik“ Regie führte, hat in Deutschland einen verstörenden Arthouse-Horror-Schocker mit Blockbuster-Qualitäten gedreht: „A Cure For Wellness“.

w

erbetreibende, die während der Übertragung des Super Bowls einen oder mehrere Spots schalten, müssen schon etwas mehr Geld als üblich auf den Tisch legen. Da wird dann alles getan, um auch aufzufallen. Zu diesem Zwecke erschien es Anfang Februar nur recht und billig, vor allem die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump kritisch aufs Korn zu nehmen. Daneben stach aber auch ein Clip hervor, der wie billige Werbung für eine neue Wunderpille begann. „Haben Sie genug davon, sich nicht wohl zu fühlen?“, fragt darin ein unsichtbarer Sprecher aus dem Off. Es folgt die Einladung an die Zuschauer, sich mittels einer Kur ihr „altes Leben“ wieder zurückzuholen. Fairerweise werden auch die Nebenwirkungen benannt, begleitet von zunehmend verstörenden Bildern. Zu diesen Nebenwirkungen gehören „Angstzustände, Halluzinationen, Bewusstlosigkeit,

Wahnsinn“ und am Ende vielleicht sogar der Tod. Ob dieser psychedelisch gestaltete Werbefilm für den Horrorfilm „A Cure For Wellness“ in Wirklichkeit der Grund dafür war, weshalb der ohnehin dünnhäutige US-Präsident Trump seine eigene Super Bowl Party in Florida vorzeitig verlassen hat, bleibt ungeklärt. Aber der 30 Sekunden kurze Clip hat auch ohne politische Botschaft für Nachhall in in den sozialen Netzwerken gesorgt. Die Geschichte beginnt harmlos. Der junge, karrierebewusste Lockhart (Dane DeHaan) soll seinen Chef in einer Schweizer Luxus-Wellness-Anlage aufspüren. Noch ahnt Lockhart nicht, was für ein übermächtiger Kurschatten über dem Firmenchef und dem gesamten Etablissement nächtigt. Schon kurz nach der Ankunft bemerkt Lockhart, dass irgendetwas mächtig faul ist. Die Patienten benehmen sich mehr als merkwürdig. Dass er nur kurz

bleiben wolle, wird allenthalben belächelt. Hier sei schließlich noch niemand lebend herausgekommen. Nach einem Autounfall findet sich Lockhart tatsächlich eingegipst als Patient in dem vermeintlichen WellnessTempel wieder. Nun ist er dem Anstaltsleiter Volmer (Jason Issacs) und dessen dubiosen Methoden hilflos ausgeliefert. Seltsame Behandlungsverfahren in Wassertanks, in denen die Probanden völlig isoliert von der Außenwelt schweben, zeitigen ihre Wirkung. Realität und Wahnsinn verschmelzen zu einer unauflösbaren Einheit. Regisseur und Oscar-Preisträger Gore Verbinski kann mehr als „nur“ familienfreundliche Unterhaltung à la „Rango“ und „Fluch der Karibik“. Das hat er bereits mit seiner US-Adaption des japanischen Horror-Kultfilms „Ring“ unter Beweis gestellt. Jetzt wendet sich der einstige Punk-Rocker, der als junger Mann im wahrsten Sinne

Ganz entspannt bleiben Gore Verbinski

Drehort Burg Hohenzollern

Der ausgebildete Filmwissenschaftler drehte zunächst Musikvideos für alternative Bands wie L7, Bad Religion und Monster Magnet. Später auch für das DJ-Duo The Crystal Method. 1993 fasste er in der Werbebranche Fuß. Sein größter Erfolg war die populäre Budweiser-Kampagne, für die er die rülpsenden Budweiser-Frösche kreierte. Musikalisch betätigte sich Verbinski unter anderem als Gitarrist der Punkband Little Kings und Daredevils. Quelle: Wikipedia

Auf der in Schwaben gelegenen Burg wurde im Juli 2015 elf Tage lang ein Teil der Szenen für den Hollywood-Horrorstreifen gedreht. Bei dem Spa-Zentrum handelt es sich um das bekannte Anwesen der Hohenzollern. Derzeitiger Hausherr ist Georg Friedrich Prinz von Preußen. In einigen Szenen ist allerdings ein Pool direkt vor dem Schloss zu erkennen, der dort normalerweise nichts verloren hat.

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des Wortes seine Gitarre gegen eine Kamera eingetauscht hat, wieder dem Horror-Genre zu. Gedreht wurde der Film nahezu komplett in Deutschland, unter anderem in der Burg Hohenzollern. Das Ergebnis ist eine verstörende Filmvision, zu der Verbinski wie schon im Falle von „The Lone Ranger“ das Drehbuch mit Justin Haythe verfasst hat. Aber auch die Besetzung überzeugt bis in die Nebenrollen. Isaacs, zuletzt in der enttäuschenden Netflix-Serie „The OA“ unterwegs, sowie der vielversprechende Nachwuchsstar DeHaan überzeugen als Gegenspieler in einem Vexierspiel, das ein wenig an „Shutter Island“ erinnert. Und für Mia Goth als zerbrechlich wirkende Patientin Hannah müsste diese Rolle endgültig ihren Durchbruch markieren. „Take the Cure“! FRANK JÜRGENS

USA/D 2016. R: Gore Verbinski. D: Dane DeHaan, Jason Isaacs, Mia Goth u. a. P ab 23.2. Cinema Arthouse, CineStar


Wilde Maus MANN ODER MAUS Als renommierter Musikkritiker einer Zeitung in Wien, verlangt der 50-jährige Georg (Josef Hader) gerne Sonderbehandlungen. Nachdem sein Chef ihn vor die Tür setzt, fällt der Redakteur aus allen Wolken. Er verheimlicht die Kündigung vor seiner Frau Johanna (Pia Hierzegger), die meist damit beschäftigt ist, ihrem Eisprung entgegenzufiebern. Tagsüber nutzt Georg seine neu gewonnene Freizeit für ein interessantes Hobby: Gemeinsam mit seinem damaligen Schulfreund Erich (Georg Friedrich), schraubt er an einer alten Achterbahn rum und erhofft sich, das Kirmes-Geschoss wieder auf Vordermann bringen zu können. Die Männer teilen aber nicht nur diese Leidenschaft, sondern auch ein ähnliches Schicksal: Denn auch Erich hat berufliche Ungerechtigkeiten erfahren müssen, sodass sich die beiden zu nächtlichen Rachefeldzügen gegen Georgs ehemaligen Chef gezwungen sehen, was ihre bürgerlichen Leben aber schon bald aus der Kurve werfen L. BERLIN wird ... AT/DE 2017. R: Josef Hader D: Josef Hader, Pia Hierzegger, Jörg Hartmann, Georg Friedrich u. a. P ab 9.3., Cinema Arthouse, CineStar

Moonlight AUSSENSEITER Dieser Ausnahmefilm hat einen wahren Siegeszug hinter sich: Golden Globe als bester Film des Jahres, sieben Oscar-Nominierungen, eine Fülle weiterer Auszeichnungen sprechen für sich. Dabei erscheint „Moonlight“ auf den ersten Blick eher unspektakulär. Der schwarze Regisseur Barry Jenkins, auch Autor des Drehbuchs, erzählt teils autobiografisch von dem jungen Chiron, der in ein Crack-Milieu geboren wird: die Mutter süchtig, der väterliche Freund Juan, der sich fürsorglich um Chiron kümmert, ein Dealer. Wir begleiten Chiron durch diese und weitere Lebensphasen, sehen ihn als Oberschüler, als jungen Erwachsenen. Wir lernen die Einflüsse kennen, die den gereiften Chiron geprägt haben, am Ende des Films verstehen wir ihn so gut wie vielleicht keine andere Filmfigur zuvor, ausgenommen den Protagonisten von Richard Linklaters einzigartigem „BoyH. K. hood“. USA 2016. R: Barry Jenkins. D: Alex Hibbert, Mahershala Ali, Naomi Harris u. a. P ab 9.3., Cinema Arthouse

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Melle-Gerden: Parkplatz E-Center · Ibbenbüren: Parkplatz Marktkauf

Wenn’s um die

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kino die platzanweiserin

Vordenker der Revolution: „Der junge Karl Marx“ Zugegeben, manchmal gibt es nichts Schöneres, als nach einem langen Tag die Füße hochzulegen, den Kopf abzuschalten und sich von einem anspruchslosen Film berieseln zu lassen. Manchmal darf es allerdings auch etwas mehr sein. Glücklicherweise blitzen bei genauer Betrachtung inmitten der Unmenge an Unterhaltungsfilmen hier und dort immer wieder ein paar wahre Filmjuwelen auf. Zum Vorschein kommen Geschichten, aus denen wir etwas lernen können – über Geschichte, fremde Kulturen oder einfach das Leben an sich.

Scorsese goes Japan: „Silence“ Der Junge Karl Marx (ab 2.3., Cinema Arthouse) gewährt Einblick in das Leben des bekannten deutschen Philosophen und beweist ganz nebenbei, dass Geschichte alles andere als langweilig ist. Im Jahr 1844 ist der junge, mittellose Familienvater (August Diehl) noch weit von seiner späteren Rolle als Vater des Sozialismus entfernt. In Paris trifft er auf Friedrich Engels (Stefan Konarske), den Sohn eines wohlhabenden Fabrikbesitzers. So unterschiedlich die beiden Männer auf den ersten Blick auch scheinen mögen, so ähnlich sind ihre Ansichten über die gesellschaftliche Ordnung. Gemeinsam bringen sie ihre Gedanken zu Papier und erschaffen so, ohne es zu wissen, die Streitschrift für eine Revolution. Historisch geht es auch in Silence (ab 2.3.,

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Cinema Arthouse) zu. Martin Scorseses („The Wolf of Wall Street“ u. a.) neuestes Leinwand-Abenteuer entführt uns ins Japan des Jahres 1638, wo die Jesuiten Sebastião Rodrigues (Andrew Garfield) und Francisco Garrpe (Adam Driver) während ihrer Missionsarbeit der brutalen Christenverfolgung der Regierung ausgesetzt sind. Der Film basiert auf dem Roman „Chinmoku“ des japanischen Autors Endō Shūsaku, für den der Erfolgsregisseur sich schon vor sage und schreibe 26 Jahren die Filmrechte sicherte. „Silence zieht mich in einer bestimmten Weise an. Ich bin wie besessen und muss es verwirklichen“, ließ er verlauten – ein wahres Herzensprojekt also. Eine weitere Literaturverfilmung ist das Episodendrama Certain Women (ab 2.3. im Kino), das aus dem Alltag verschiedener Frauen – gespielt von Superstars wie Ein Vater wehrt sich: Michelle Williams, Laura„Homefront“ Dern und Kristen Stewart – im US-Bundesstaat Montana erzählt. Leise Töne anstelle überladener Hollywood-Action.

Animation für Erwachsene: „Die rote Schildkröte“ Besonders ist zweifellos auch Die rote Schildkröte (ab 16.3. im Kino). Der Animationsfilm für Erwachsene erzählt die rührende Geschichte eines Mannes, der auf einer einsamen Insel strandet. Alle Versuche von dort wegzukommen werden von einer roten Schildkröte zunichte gemacht. Anfangs bedrohlich, entpuppt diese sich schließlich als Grund, ein neues Leben auf der Insel zu beginnen. Die märchenhafte Geschichte stammt aus dem japanischen Zeichentrickfilmstudio Ghibli, in dem bereits erfolgreiche Anime-Produktionen wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ entstanMONA MISERENDINO den.

Neruda

Boston

HETZJAGD Pablo Neruda (Luis Gnecco) gilt als einer der bedeutendsten Dichter und Gesellschaftskritiker Südamerikas. Als Senator einer kommunistischen Partei, ist er der chilenischen Regierung jedoch ein Dorn im Auge: Der faschistische Polizeiinspektor Óscar Peluchonneau (Gael García Bernal) wird damit beauftragt, den Dichter mithilfe einer polizeilichen Großfahndung ausfindig zu machen. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dem Neruda seinen Verfolger immer wieder mit falschen Fährten in die Irre führen kann. Peluchoneau ist ihm jedoch dicht auf den Fersen und schwört, nicht aufzugeben, ehe einer der beiden übrig bleibt: Er oder Neruda. So wird Neruda zum Flüchtigen im eigenen Land, während seine Geschichte um die ganze Welt geht. Biografisches Drama von Regisseur Pablo Larraín, der zuletzt mit dem Biopic „Jackie“ für Aufsehen L. BERLIN sorgte. CHL/ARG/F/ES 2017. R: Pablo Larraín D: Luis Gnecco, Gael García Bernal, Mercedes Morán u. a. P ab 23.2., Cinema Arthouse

ATTENTÄTERJAGD Am 15. April 2013 explodieren im Zielbereich des Boston-Marathon zwei Sprengsätze, drei Menschen sterben, 264 werden verletzt. Keine Katastrophe, von der Amerikaner in irgendeiner Weise betroffen sind, kommt heute noch ohne den entsprechenden Hollywoodfilm aus. Zum Boston-Marathon waren gleich drei Streifen geplant, zwei davon wurden schließlich gemeinsam zu „Boston“ verarbeitet, der andere heißt „Stronger“ und kommt dieses Jahr auch noch in die Kinos. In diesem hier werden der Terroranschlag und die darauffolgende Jagd auf die Attentäter aus Sicht der Polizei dargestellt. Polizeichef Ed Davis (John Goodman), Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) und Special Agent Richard DesLauriers (Kevin Bacon) machen sich daran, die Verdächtigen Tamerlan und Dschochar Zarnajew zu finden, bevor sie weitere Anschläge verüben ⁄könNB nen. USA 2016. R: Peter Berg. D: Mark Wahlberg, Kevin Bacon, John Goodman u. a. P ab 23.2., Cinema Arthouse, CineStar

Tour de France

Sleepless – Eine tödliche Nacht

VORURTEILE Nachdem der arabischstämmige Rapper Far’Hook (Sadek) in eine Schießerei verwickelt worden ist, muss er Paris verlassen. Wie es der Zufall will, trifft er auf Serge (Gérard Depardieu), den Vater seines Produzenten. Der alteingesessene Franzose fühlt sich von ausländischen Einwanderern bedroht und von Rapmusik belästigt. Sein Interesse gilt der Kunst, speziell dem Künstler Claude Joseph Vernet, dessen Werke er auf einer Tour durch Frankreich tiefer ergründen möchte. Er sieht sich gezwungen, den jungen Far’Hook mitzunehmen und was als Kultur-Reise geplant war entpuppt sich als turbulenter Road Trip. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass die beiden Männer doch mehr verbindet, als es zunächst den Anschein hatte. Vor wunderschöner Kulisse erzählt Regisseur Rachid Djaïdani die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Nichts Neues, in Zeiten der Masseneinwanderung aber hochaktuell. M. MISERENDINO FR 2016. R: Rachid Djaïdani. D: Gérard Depardieu, Sadek, Louise Grinberg u. a. P ab 2.3., Cinema Arthouse

NEBENVERDIENST Da hat Las Vegas-Cop Vincent (Jamie Foxx) wirklich eine Menge Ärger am Hals. Zwar verdient der korrupte Ordnungshüter schon länger mit krummen Geschäften ein bisschen Geld nebenbei, aber jetzt ist ihm gleich eine ganze Tasche voll Kokain abhanden gekommen. Die hätte Casino-Besitzer Stan Rubino (Dermot Mulroney) natürlich gern zurück – und entführt kurzerhand Vincents Sohn. Der muss sich aber nicht nur mit den Gangstern und seiner wütenden Ex-Frau auseinandersetzen, sondern auch noch mit Polizistin Jennifer Bryant (Michelle Monaghan), der sein Verhalten doch etwas verdächtig vorkommt. Klar fliegen hier die Fetzen, und wie nicht anders zu erwarten, muss sich der vom Pfad der Tugend abgekommene Cop auch noch entscheiden, auf welcher Seite er in Zukunft stehen will. Hinterhalte, Messerattacken, infiltrierte Kasinos, Folter, Brustschüsse. NB USA 2017. R: Barab bo Odar. D: Jamie Foxx, Michelle Monaghan, Dermot Mulroney u. a. P ab 9.3., CineStar


No 30: PUSH Loving GERECHTIGKEIT Nachts dringen Polizisten in das Haus von Mildred und Richard Loving ein und nehmen das Ehepaar fest. Das Verbrechen der beiden: sie haben geheiratet. Mildred ist schwarz, Richard weiß. Wir befinden uns im Jahr 1958 im US-Bundesstaat Virginia und dort sind, wie in 15 anderen Bundesstaaten, gemischtrassige Ehen verboten. Die Geschichte der Lovings war schon Gegenstand von Reportagen, Sachbüchern und Dokumentarfilmen. Regisseur Jeff Nichols greift sie in Spielfilmform noch einmal auf, wohl nicht ungefähr zu einer Zeit, in der in den USA und anderswo Rassismus wieder zum Thema geworden ist. Unter Nichols’ sensibler Regie gerät „Loving“ niemals zum Pamphlet, verhalten wird von der Verbannung des Paares erzählt, vom couragierten juristischen Kampf gegen die Diskriminierung. Zugleich ist „Loving“ ein kitschfreier Liebesfilm. Beide HauptdarstelH. K. ler wurden preisgekrönt. USA 2017. R: Jeff Nichols. D: Ruth Negga, Joel Edgerton, Michael Shannon u. a. P ab 23.2., Cinema Arthouse

Lion: Der lange Weg nach Hause HEIMATSUCHE Zumindest dem Gefühl nach scheinen Kinoregisseure in jüngster Zeit stärker denn je nach authentischen Geschichten Ausschau zu halten. Auch das mehrfach Oscar-nominierte Drama „Lion“ basiert auf Tatsachen. 1986 begleitet der fünfjährige Saroo (Sunny Pawar) in der indischen Stadt Khandwa seinen älteren Bruder zur Nachtschicht. Versehentlich steigt er in den falschen Zug und findet sich über tausend Kilometer entfernt in Kalkutta wieder. Er irrt herum, kann sich nicht verständigen – er spricht Hindi –, wird in ein Waisenhaus gesteckt und von einem australischen Ehepaar adoptiert. Eine glückliche Fügung: Saroo darf zur Schule gehen und beginnt ein Studium. Doch seine Herkunft hat er nicht vergessen. Mittlerweile gibt es im Internet den Service Google Earth. Für Saroo (jetzt von Dev Patel gespielt) ein Ansatz, um nach seiner leiblichen Familie zu fahnden ... H. K. Australien/USA/GB 2016. R: Garth Davis. D: Dev Patel, Nicole Kidman, Rooney Mara u. a. P ab 23.2., Cinema Arthouse

26. – 30. April 2017 ↳ Festival 26. April – 21. Mai 2017 ↳ Ausstellung Life

Bauer unser

MARSMÄNNCHEN Gibt es eigentlich Leben auf dem Mars? In der Science Fiction wird diese Frage immer wieder mit einem klaren Ja beantwortet. Mal tauchen die Marsbewohner als niedliche, kleine grüne Männchen auf. Dann wieder als zerstörerische Fremdschleimwesen, die dem Kriegsgott im Namen ihres Planeten alle Ehre machen. Mit letzterer Variante bekommt es auch die ISS-Crew um Astronaut David Jordan (Jake Gyllenhaal) zu tun, nachdem eine Marssonde mit Gesteinsproben vom roten Planeten andockt. Die enthalten tatsächlich eine Lebensform. Kein Grund zur Freude, wie sich bald herausstellt. Denn die zunächst noch außerordentlich winzige außerirdische Zellstruktur entpuppt sich schon bald als äußerst aggressiv und intelligent. Regisseur Daniel Espinosa („Safe House“) hat seinen schnörkellosen SF-Thriller mit düsterer Weltraumatmosphäre und einem ordentlichen Schuss Horror gewürzt. FJ USA 2017. R: Daniel Espinosa. D: Jake Gyllenhaal, Ryan Reynolds u. a. P ab 23.3., Cinema Arthouse, CineStar

MAHLZEIT Dokumentarfilme sind nicht mehr die Mauerblümchen des Kinobetriebs. In Österreich erzielte „Bauer unser“ höhere Zuschauerzahlen als der Welterfolg „Toni Erdmann“. Nicht der erste dokumentarische Kinohit des österreichischen Produzenten Helmut Grasser, der bereits „We feed the World“ und „More than Honey“ in die Kinos brachte. Sämtlich Filme, die sich kritisch mit der Nahrungsmittelherstellung befassen. Regisseur Robert Schabus, selbst von ländlicher Herkunft, stellt sechs unterschiedliche Agrarbetriebe vor. Bauern gehören heute einem internationalen Wirtschaftszweig an. Die Konkurrenz in Osteuropa, China, den USA muss weniger Auflagen erfüllen und kann billiger produzieren. Viele hiesige Höfe haben aufgegeben, nur im großen Stil lässt sich noch wirtschaftlich arbeiten. Der Wandel liegt auch in der Hand der Konsumenten – wer beim Discounter kauft, trägt Mitschuld am Preis- und H. K. Qualitätsverfall. Österreich 2016. R: Robert Schabus P ab 23.3., Cinema Arthouse

wwwwwwwwwww.emaf.de

STADTBLATT 3.2017 39


media Buch des Monats Dinge, die vom Himmel fallen Selja Ahava MYSTISCH Es gibt Bücher, die fassen sich selbst so perfekt zusammen, dass es müßig ist, dafür andere Worte zu finden. Also, von Seite 202: „Mal kommt der Weltuntergang, mal bricht schlagartig das Paradies aus.“ Wer dieses Buch liest, das viel über das ländliche Finnland sagt, aber auch viel über uns alle, wo immer wir auch leben, trifft auf eine Mutter, der ein Eisklumpen den Kopf spaltet, auf Saara, die halb in einer Wand wohnt, auf Annu, die daran verzweifelt, dass sie zweimal im Lotto gewinnt, auf Hamish, den Fischer, der Blitzeinschlag auf Blitzeinschlag überlebt.Seelenlandschaften, die immer wunderlicher werden, je weiter wir vordringen. Ein Buch großer Zartheiten, aber auch eherner Härten. Zwischenwelten tun sich auf, Verlorenheiten, Symbolismen: „Die Welt geht weiter. Nichts ist klar, aber die Zeit heilt alle Wunden, und der Mensch vergisst.“ Aber vergessen wir wirklich? Nein, wir vergessen nicht. Großartig ist das. Leise und weise. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Mare, 20 EUR

Seitensprung Christoph Keese „Silicon Germany“. Der frühere Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ ist Wirtschaftswissenschaftler und erklärt, welche Anforderungen der deutsche Markt wuppen muss, um digital bestehen zu können. Knaus, 22,99 EUR Hal Elrod „Miracle Morning“. Die Lebensgeschichte und -philosophie von Hal Elrod ist eines der meistverkauften Bücher auf Amazon ever. Als junger Mann überlebt er nur knapp einen Horrorunfall. Seitdem nutzt er jeden Morgen intensiv eine Stunde nur für sich – meditieren, lernen, Yoga … Irisiana, 17,99 EUR Robert Harris „Konklave“. Dem britischen Thrillerautor geht es in seinen Romanen immer um Macht. Meistens ausgeübt von Männern. Nach seiner CiceroTrilogie wählt sich Harris jetzt das Rom der Gegenwart. Der Papst ist gestorben und ein Nachfolger muss her – die Machtspiele beginnen. Heyne, MARIO SCHWEGMANN 21,99 EUR

Teufelsgold Andreas Eschbach ALCHEMIE Der neue Roman von Andreas Eschbach greift ein altes und beliebtes Thema auf: Der Stein der Weisen, der Blei zu Gold machen kann. In diesem Buch existiert der Stein wirklich, allerdings mit dem Problem, dass das Gold radioaktiv wird. Die Handlung läuft in zwei Zeitebenen. Im Mittelalter zieht ein Alchemist durch die Lande, er wird gejagt, auch andere wollen den Stein, er versteckt sich, um den Stein genauer zu erforschen. In der Gegenwart taucht der Stein wieder auf und fällt Hendrik, einem Seminarleiter für Reichtumskurse, in die Hände. Natürlich verhilft ihm das Wissen um den Stein zu ganz neuen Erfolgen in seinen Kursen. Auch das Problem der Radioaktivität scheint lösbar, denn sein Bruder Adalbert ist Physiker am CERN. Es dauert nicht lange, bis auch Hendrik und Adalbert gejagt werden – von denselben Kräften wie im Mittelalter. Denn, so glauben einige, der Stein der Weisen macht nicht nur Blei zu Gold, er macht auch, wenn man weiß wie, unsterblich. Eschbach erzählt spannend, detailreich und die Auflösung überrascht am Ende. Wer Eschbach mag, dem wird auch dieses Buch gefallen. JÖRG EHRNSBERGER Lübbe, 22,90 EUR

Der Bienenmann Elias Mattay STADTNATUR Der letzte Satz eines Romans ist immer genauso wichtig wie der erste. Beim „Bienenmann“ lautet er: „Wie war das möglich?“ Ja, wie war es möglich, den Text durchzustehen bis Seite 477, bis zu dieser Frage? Der Start ist stark, erzählt aus Kindersicht, hier hat der Bienenmann seinen ersten tödlichen Auftritt. Das hat Spannung, das berührt. Auch das Mädel, dass draußen am See unter einem Tarnnetz lebt, mit Faltboot und Grönlandschlafsack, im Survival-Stealthmodus, und am Ende eintaucht in die Natur wie ein Geist in die Landschaft, ist cool gestaltet. Aber der Rest? Oje! Zu viele Floskeln („übles Spielchen“), zu viel Dialektalspielerei („Willsche vorbeikomme?“). Zu viele überflüssige Protagonisten, die zu viele überflüssige Worte sagen und zu viele überflüssige Dinge tun. Okay, Mattay ist Psychologe, da redet man eben gern. Aber als Autor ist weniger manchmal mehr. Hat Mattay irgendwann mal James Lee Burke gelesen? Offensichtlich nicht. Aber dass Mattay mit Strafgefangenen gearbeitet hat, könnte dem Ganzen doch Power geben? Tut es nicht. HARFF-PETER SCHÖNHERR

Berlin Verlag 12,99 EUR 40 STADTBLATT 3.2017

Lieber Papst Franziskus Papst Franziskus GROSSE FRAGEN Dieses Buch hat das Zeug zum Klassiker. Papst Franziskus beantwortet hier Briefe, die ihm Kindern aus aller Welt geschrieben haben. Zum Teil sind das hochtheologische Fragen und alles andere als leicht zu beantworten. Da fragt der achtjährige Ryan (Kanada): „Was hat Gott gemacht, bevor er die Welt erschaffen hat?“ – Und der siebenjährige Thierry (Australien) möchte wissen: „Warum sind so viele Menschen so arm und haben nichts zu essen?“ – Und die achtjährige Natasha (Kenia) beschäftigt dieses Problem: „Wie ist Jesus übers Wasser gegangen?“ Knifflig. Wie Franziskus die Briefe mit wenigen Sätzen beantwortet, liebevoll und einfach, ist verblüffend und erhellend zugleich. Was Gott vor der Schöpfung getan hat? Franziskus: „Bevor Gott irgendetwas geschaffen hat, hat Gott geliebt. Gott ist die Liebe.“ Neben diesen Fragen rund um den Glauben, wollen die Kids vom Papst auch ganz private Dinge wissen. Warum spielst Du gerne Fußball? Ist Dein Beruf schwer? Hast Du gerne getanzt als Du noch ein Kind warst? Ein tanzender Papst … Schönes Bild. MARIO SCHWEGANN Kösel, 16,99 EUR

4321 Paul Auster OPUS MAGNUM Archie Ferguson ist der jugendliche Held in Paul Austers neuem Roman, der genau so gut „Die vier Leben des Archie Ferguson“ hätte heißen können. Auster erzählt, fein verwoben, vier Variationen davon, wie Archies Leben hätte sein können. Mit seinem neuen Roman macht der Autor seinen Lesern ein dickes Geschenk (über 1.200 Seiten). Hier ist alles drin, was Auster ausmacht, das Spiel mit der Identität, Vater-Sohn Beziehungen, Geld, Zufall, Selbstreferenzen und Reflexionen über die Bedingungen des Schreibens. Sein Held ist ebenfalls ein leidenschaftlicher und begabter Autor. Zudem ist es auch ein Geschichtsbuch über das studentische und politische Leben der bewegten 1960er Jahre mit Kuba Krise, Bürgerrechtsbewegung, Studentenrevolte und Kennedy-Mord. Ein unglaublich raffiniert geschriebener Schmöker, der ebenso gehaltvoll wie unterhaltend ist. Tragisch, komisch, lehrreich und spannend gleichermaßen. Ein würdiges Opus magnum, oder wie Auster selbst sagt: „Das Buch meines Lebens.“ Und diese Sätze! Gleich am Start, 6 Zeilen à locker 70 Zeichen! Aber lesbar! RALF GOTTHARDT Rowohlt, 29,95 EUR

Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex Horst Evers HUMOR-TRIP Horst Evers ist wieder in Topform. Nach seinem schwachen Roman „Alles außer irdisch“ legt er mit „Der kategorische Imperativ“ wieder einen Band mit Geschichten vor, die vor abstrusem Humor nur so strotzen. Die Stärke des 50-jährigen Satirikers ist es, aus alltäglichen und scheinbar harmlosen Begegnungen komplexe Situationen zu machen, die entweder zum fremdschämen oder zum totlachen sind. Ob der Ich-Erzähler in der Damenunterwäsche-Abteilung Schlüpper für die Tochter fotografiert, Ur-Berlinern zuhört, die ungewollt freundlich sind, oder die Poesie von Bayern-Fans entdeckt – der Leser fragt sich nicht nur einmal, welche Drogen dieser Mann genommen hat. Welche es auch waren, sie wirken ganz vorzüglich. Evers ist einer der begnadetsten Humoristen Deutschlands. Es sei aber empfohlen, den neuen Band in wohl dosierten Portionen zu sich zu nehmen. So wirkt die Droge Evers länger und es tritt kein Abnutzungseffekt ein. Ein geiler Trip in die Welt des skurrilen Humors ist das Buch aber allemal. BOBBY FISCHER Rowohlt Verlag, 16,95 EUR

Geniale Störung Steve Silberman NÜTZLICHE ROUTINEN Jeder kennt den Film Rain Man, in dem Dustin Hoffmann den liebenswerten Autisten Raymond spielt. Aber was wissen wir wirklich über Autismus? Und inwieweit ist die Darstellung des US-Movies realistisch? Der amerikanische Wissenschafts- und Kulturjournalist Steve Silberman hat über Jahre Menschen mit autistischen Störungen und ihre Familien besucht und mit Fachleuten gesprochen. In vielen Fallbeispielen schildert Silberman, wie vielfältig Autismus ausgeprägt sein kann und wie häufig es zu Fehldiagnosen kommt. Dieses überaus wichtige Sachbuch ruft zum Umdenken auf. Autismus, so Silberman, ist weniger eine Entwicklungsstörung, als eine kognitive Eigenart, die gesellschaftlich überaus nützlich sein kann. Während das „normale“ Gehirn sich leicht ablenken lässt und permanent mit sozialen Vorgängen beschäftigt ist, beachten Menschen mit autistischen Eigenarten selbst kleinste Details und sind gut in Routinen. Der Leser lernt ein neues Wort, das hoffentlich dank Silberman an Gewicht im täglichen Miteinander gewinnen wird: Neurodiversität. ADA DORIAN Dumont, 28 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Veronica Roth: Rat der Neun – Gezeichnet. Die neue Reihe der Autorin von „Die Bestimmung“. In einer Galaxie voller Gewalt nutzt der Tyrann Ryzek die Gabe seiner Schwester zur Machtausübung. Ihre Gabe ist der Schmerz. Doch Cyra will keine Waffe mehr sein. Als sie den Gefangenen Akos kennen lernt, entschließt sie sich, diesem zu helfen. der Hörverlag, 2mp3-CDs, ca. 20 EUR

Monster 1983 (diverse Autoren). Zwei Boxen, zehn CDs, jede CD ein Tag. Oregon, Harmony Bay 1983. Eine Mordserie erschüttert das Städtchen. Sheriff Cody, gerade erst in der Stadt angekommen, sucht zunächst einen Serienkiller; dann sieht er ein: Hier sind ganz andere Mächte am Werk. Alles, was in der deutschen Sprecherszene Rang und Namen hat. DAS ist ein Hörspiel! Lübbe Audio, ca. 15 EUR pro Box

Sophie Hannah: Der offene Sarg. Die englische Autorin wurde auserwählt, Agatha Christies Erbe fortzuführen. Das tut sie und kopiert die alte Meisterin anständig. So entführt sie die Hörbuchhörer aufs Anwesen von Lady Athelinda, die ihre Familie zu einem großen Fest geladen hat, nur um ihr mitzuteilen, dass sie die Bagage enterbt! Hercule ermittelt. der Hörverlag, 1 mp3CD, ca. 13 EUR CHRISTIAN LUKAS

sehbar Die Brut des Teufels. Alles hat seine Zeit. Selbst eine Riesenechse wie Godzilla bekam dies 1974 zu spüren, als sie zum letzten Mal einem Gegner, in diesem Fall einen Metallkoloss aus dem All, auf die Rübe hauen durfte. Dann war 10 Jahre Pause. Die Neuveröffentlichung ist für Sammler gedacht. Anolis, ca. 43 EUR Animal Farm. George Orwell erlebt dieser Tage ein erschreckendes Comeback mit seiner Dystopie „1984“. Aber auch Animal Farm ist ein starkes Werk. Und der Zeichentrickfilm gehört auch 63 Jahre nach seiner Fertigstellung zu den wuchtigsten wohl je inszenierten Animationsfilmen. Alle Tiere sind gleich. Aber manche bekanntlich gleicher, und so ist der Schlachter nicht fern. Winkler Film, ca. 18 EUR als BD Die SciFi-Story. Wenn die BBC ruft, dann kommen sie alle. Von William Shatner bis Rutger Hauer, von Nicholle Nichols bis John Carpenter. In einer Doku, die in Deutschland recht unbeachtet auf

SEBASTIAN PUFPAFF Auf Anfang!

3.3. OsnabrückHalle

SUCHTPOTENZIAL Selbstheilungstrip mit Songs

Rap aus dem Untergrund

31.3. Kleine Freiheit

GREEEN Bereit zum Battle

6.4. Kleine Freiheit

4.3. Lagerhalle

KAT FRANKIE zdf info lief, widmen sich die Macher der Faszination des Scifi-Filmes und lassen Protagonisten von Filmen und Serien der letzten 50 Jahre persönlich zu Wort kommen. Informativ! Justbridge, ca. 8 EUR als BD Conni & Co. In den fürchterlich erfolgreichen Büchern ist Conni eine fürchterliche Klugscheißerin. Überraschung: Im Film ist sie ein eher normales Mädchen, dem der Wechsel auf eine neue Schule ziemlich zusetzt. Ihre Stunde kommt, als sie sich mit dem Direktor anlegt, der seinen Hund ziemlich übel behandelt. Na ja, das ist schon recht brav. Warner HV, ca. 13 EUR als DVD The Purge – Election Year. Einmal im Jahr ist für 12 Stunden jedes Verbrechen legal. Eine Senatorin will Präsidentin werden und die Purge verbieten. In der Nacht der Purge wird sie zum Ziel. Beim Kinostart gab es gemischte Kritiken (nach dem grandiosen zweiten Teil waren viele Fans enttäuscht). Nach der Wahl Trumps jedoch wirkt dieser Film wie eine LSD-Vision über eine irrsinnig gewordene US-Gesellschaft. Universal, ca. 12 EUR CHRISTIAN LUKAS als DVD

AUDIO88 & YASSIN

Lässiger Pop

POPSALON 7 Clubfestival

9.3. Kleine Freiheit

20.-22.4. Lagerhalle, Haus der Jugend, Kleine Freiheit

TIM KASHER

BERND BEGEMANN

Songwriter-Gott

11.3. Glanz & Gloria

Gitarrenpop-Gott

4.5. Kleine Freiheit

DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN

PETERLICHT

Fritzi Haberlandt

Ein Gesamtkunstwerk

12.3. Theater am Domhof

6.5. Lagerhalle

MARLENE JASCHKE Nie wieder vielleicht

14.3. OsnabrückHalle

STUDIO BRAUN Avantgarde-Humor

30.5. OsnabrückHalle

OLAF SCHUBERT HUNDREDS Feiner Elektropop

21.3. Lagerhalle

Lyrik, Lieder und Pullunder

27.9. OsnabrückHalle

spielbar Es gibt ja Spiele, die begleiten dich über Jahre – und trotzdem tritt keine Übersättigung ein. Das Point-and-Click-Adventure „The Walking Dead“ zum Beispiel, 2012 gestartet. Zur Zeit sind wir mitten in den Episoden von Season 3 „A New Frontier“, und die comichafte Zombie-Apokalypse (Telltale, von PlayStation 4 bis Xbox One, ca. 30 EUR), ist ein ebenso grandioser interaktiver Film wie einst „Heavy Rain“. Wir spielen Javier und Clementine, die mittlerweile ein Teeanger ist. Und wie immer hängt es vom Suchen ab, vom Interagieren, vom Sich-Entscheiden, wie die Sache weitergeht. Eine düstere, emotionsgeladene Welt voller Schocks, Gewalt und Paranoia, aber auch voller Zuneigung, Aufopferung, Hoffnung. HARFF-PETER SCHÖNHERR

MILLIARDEN

JOHANNES OERDING

Rock aus Berlin

Songs mit Herz

24.3. Kleine Freiheit

14.11. OsnabrückHalle

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de STADTBLATT 3.2017 41


media cd des Monats Sleaford Mods

T2 Trainspotting Soundtrack ROCK Das geht gut los. The Prodigy eröffnen den Tanz mit einem Remix von Iggy Pops „Trainspotting“-Hymne „Lust For Life“. Ein absoluter Killertrack, der einen zurück beamt in die 90er, als Manchester-Rave angesagt war. Auch Underworld sind wieder mit dabei: „Slow Slippy“ ist ein hypnotischer, verschleppter Beat. Neben diesen Altstars machen sich junge Elektro-Bands wie die Young Fathers und High Contrast sehr gut. Und zwischendurch ein Popklassiker, u.a. „Dreaming“ von Blondie. Polydor MARS

Much Better, Thank You ;-) … Just A Dream FOLK Auf ihrem Debütalbum zeigt sich die Bramscher Art-Folk-Band von einer experimentellen und vielfältigen Seite. Sowohl elektrische als auch akustische Gitarren kommen zum Einsatz, hin und wieder von einer Geige unterstützt. Variationen im Metrum oder der Stimmung sind auch keine Seltenheit und verleihen der Musik Dynamik. Im Vordergrund steht jedoch durchgehend die ausdrucksstarke, akzentuierende Sopran-Stimme der Sängerin Heidi Engel. Finest Noise ANNA

Elbow Little Fictions ROCK Für die Aufnahmen zum siebten Album der Band aus Manchester standen die Zeichen auf Neuanfang. Nach fast 20 Jahren hatte Schlagzeuger Richard Jupp die verschworene Truppe verlassen. Wer aber mit Niedergeschlagenheit rechnet, liegt falsch. Gleich der Opener „Magnificent (She Says)“ birst fast vor Ausgelassenheit: „It’s all gonna be magnificent“. Ausgangspunkt der meisten Songs sind Mark Potters E-Gitarre und Sound-Loops, was dem Elbow-Sound eine neue Dimension verleiht. Polydor CHROM 42 STADTBLATT 3.2017

English Tapas BRITRAP Die Sleaford Mods aus London haben in den letzten zwei Jahren einen gigantischen Durchmarsch hingelegt – von einem Pub-Act zu Headlinern auf den großen UK-Festivals. „English Tapas“ wird ihnen weitere Fans bescheren. Ihr gewollt stumpfer Britpop-Rap ist so genial stupide, dass man sich diesem Minimalismus kaum entziehen kann. Manchmal meint man sich an die Gorillaz erinnert oder an The Streets. Aber auch Punk ist den Sleaford Mods nicht unbekannt. Demnächst erscheint ein Dokumentarfilm über das Duo. Der Titel trifft es: „Bunch Of Kunst“. Rough Trade Records MARS

Antilopen Gang

Männi

Anarchie und Alltag HIPHOP Auf ihrem zweiten Album profilieren sich Koljah, Panik Panzer und Danger Dan erneut als versiert-ironische Gesellschaftsanalytiker. Es geht um psychische Erkrankungen, RAFRentner und Tinder-Dates. Musikalisch bewegt sich das zwischen HipHop, Reggae und Punk. Fatoni und Schorsch Kamerun sind als Gäste dabei. Auf dem Bonus-Album „Atombombe auf Deutschland“ hat die Antilopen Gang Punkrockversionen eigener Songs mit Leuten wie Bela B und Peter Hein aufgenommen. JKP CHROM

Alkohol & Melancholie PUNK ROCK Samuel Dickmeis alias Männi ist auch als Live-Drummer der Antilopen Gang bekannt. Für deren Bonus-Album „Atombombe auf Deutschland“ spielte er fast alle Instrumente ein. Auf die EP „Wille aus Beton“ (2015) folgt nun seinem Solo-Debüt. Auf dem singt Männi ein Hohelied auf die Mentholzigarette und berichtet von Übernachtungen in der Sparkasse. Im Studio hat er die Punkrock-Songs mit Elektro-Orgel allein eingespielt. Ab dem 25.3. geht Männi damit als Trio auf Tour. Quasilectric CHROM

ENTRANCE „Book Of Changes“. Zusammen mit seinem Langzeitkollaborateur Paz Lenchantin (Pixies, Silver Jews) und Gästen führt Guy Blakeslee auf „Book Of Changes“ einen Liederzyklus über die Jahreszeiten der Liebe auf. Über Pop, Bolero, Blues und Flamenco begeben sich Entrance auf die Suche nach der essentiellen Natur des Songs. Thrill Jockey FRÁNÇOIS & THE ATLAS MOUNTAIN „Solide Mirage“. Die Band war noch nie leicht zu fassen und das macht sie so spannend. Elektrop-Pop, LoFi-Rock, Ambient, Songwriting, ein Hauch Chanson … Was nach Chaos klingt, wirkt auf Albumlänge unglaublich schlüssig. Und mit „Bête Morcelée“ haben sie einen an „Song 2“ erinnernden Indiehit. Domino OTAGO „Otago“. Bei einem spontanen Konzert in einem vietnamesischen Hostel sang Hannes Wittmer (Spaceman Spiff) seit langem wieder englischsprachige Songs. Zuhause in Würzburg nahm er mit befreundeten Musikern wie Felix Weigt (Die Höchste Eisenbahn) und Anne de Wolff (Calexico, Bosse) als Otago das gleichnamige Debüt auf. Mairisch Verlag BURNING VELVET „Night Light – Slow Grass“. Fantastisches Lo-Fi-Americana-Debüt des dänischen Singer-Songwriters Nicolai Wøldike Schmith, das wunderbarerweise an die großen Silver Jews erinnert. Am 27.3. live zu erleben in der Roten Lola in Münster mit Poor Nameless Boy aus Kanada und Long Tall Jefferson aus der Schweiz. Tipp! Believe ERIC GALES „Middle Of The Road“. Laut Joe Bonamassa ist Eric Gales der „beste Gitarrist der Welt“. Sein Mix aus Blues, Rock und Funk läuft auch auf diesem Album wie geschmiert. Ein Highlight ist das Freddie King Cover „Boggie Man“, auf dem Gary Clark jr. als Gast mitmischt. Auch das groovige „Been So Long“ ist stark. Provogue LABRASSBANDA „Around The World“. Zum zehnjährigen Bandjubiläum kommt ein neues Album – ein weiterer großer Spaß der Bayern. Blasmusik goes Reggae und Rock. Zwei Songs haben das Zeug zum Indieclubhit, das Seeed-mäßige „Africa“ und „Cadillac“ mit seinem coolen 80er-Feeling. Am Ende noch die wundervollschöne Ballade „Nacht“. Sony Music

Judith Holofernes Ich bin das Chaos SINGER-SONGWRITER Auf ihren Konzerten spielt die ehemalige Wir Sind Helden-Sängerin gern eine eingedeutschte Coverversion des färöischen Folkies Teitur. Daraus ergab sich eine fruchtbare Zusammenarbeit, deren Ergebnis man auf dem zweiten Solo-Album von Judith Holofernes nachhören kann. Holofernes selbst beschreibt „Ich bin das Chaos“ als „ein kleines Musical, in dem alle die gleiche Welt bewohnen und auf unterschiedliche Weise mit ihr hadern.“ Därängdängdäng Records CHROM

Philipp Poisel Mein Amerika LIEDERMACHER Nein, das erste Album von Philipp Poisel seit sechs Jahren ist kein politisches Statement zum aktuellen Zustand der Vereinigten Staaten. Zum Glück. Vielmehr umkreisen die vorwiegend in Nashville aufgenommen Songs Poisels persönlichen Zugang zu den USA, angefangen bei den MTV-Videos seiner Jugend. Country, Gospel und Bandsounds bestimmen „Mein Amerika“, in dessen Titelsong ein über dem Riesenland kreisender Adler als Sinnbild für schwereloses Glück steht. Grönland CHROM

Tokio Hotel Dream Machine SYNTH POP Schon die im Dezember veröffentlichte erste Single „Something New“ war eine mutige Ansage. So weit entfernt wie noch nie von klassischen Popstrukturen singt Bill Kaulitz mit Autotune und Falsett zu kühlen elektrischen Soundscapes. „Easy“ ist so etwas wie ein Hit, „Elysa“ so etwas wie eine Ballade. Doch auf „Dream Machine“ dominieren die Maschinen, während ab und an Erasure und The Communards aufblitzen. „As Young As We Are“ ist dann die triumphale Vereinigung. Starwatch CHROM


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

märz 2017

Improvisationstheater

Tatword Mord

Man könnte ja meinen, dass improvisiertes Theater auf der Bühne schon anspruchsvoll, witzig, komisch, gefühlvoll und actionreich genug ist. Aber nein! Das Osnabrücker Spontantheater „Improvisorium“ setzt noch einen drauf, und zwar mit dem Beil, der Pistole oder einem Hammer. Ein Wort, ein Schrei, ein Mord. Wird die SOKO OS den Mörder finden? P 24.3., Haus der Jugend

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


FOTO: SIGRID NYGAARD

werwowas Mittwoch

1 KONZERTE OSNABRÜCK Helene Blum & Harald Haugaard Quintett - Folk, Luther-

haus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Lena Liebkind - Auf die harte Tour, Zauber von OS, 21.00

1.

FOLK

CLUBS&PARTY

HELENE BLUM & HARALD HAUGAARD QUINTETT

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, SubstAnZ, 21.00

Tief beseelt vom Sound des traditionellen wie modernen nordischen Folk, flirtet Helene Blum auch mit dem Pop, öffnet sich dem Jazz, lässt sich von der Singer/Songwriter-Kunst beflügeln. Ganz gleich, welche Geschichte Helene Blum erzählt, ihre Stimme berührt tief in allen Facetten. An ihrer Seite: Die Helene Blum & Harald Haugaard Band. Ihr dichter, warmer Ensemblesound ist die perfekte Begleitung. > LUTHERHAUS

BÜHNE OSNABRÜCK Frau Müller muss weg - von

FOTO: ROBERT RECKER

Lutz Hübner, emma-theater, 19.30 Die Nacht der Musicals Highlights aus weltbekannten Musicals - Cats, Phantom der Oper, Evita, OsnabrückHalle, 20.00 Impro-Open-Stage mit Improvisorium - Spontan auf die

2.

RALF SCHMITZ

44 STADTBLATT 3.2017

SUCHTPOTENZIAL

Die Berlinerin Gámez Martín und die Schwäbin Ariane Müller schlagen gekonnt eine Brücke zwischen Rock 'n' Roll und Musikkabarett. Suchtpotenzial singen und sinnieren mit viel Ironie über über BHGrößen, Penisneid und Gutmenschen. > LAGERHALLE

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die lustige Witwe - von Franz

Lehár, Theater am Domhof, 19.30 Ralf Schmitz: Schmitzenklasse - Comedy, Osnabrück-

Halle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP GÜTERSLOH Nordwestdeutsche Philharmonie, Yves Abel, Clair-Obscur, Stadthalle, 20.00

Filmpassage: OV-Kino: Logan - in Original-

Hochsensibilität bei Kindern - Sensible Kinder erkennen und stärken - von Nina

Schmidt, Volkshochschule, 19.30 Trauer verstehen und teilen

- von Thomas Achenbach, Volkshochschule, 19.30

2 KONZERTE OSNABRÜCK Singer-Songwriter Slam Finale 2016/17 - Finale, Lager-

halle, 20.00

Altersvorsorge für jedermann - von Nicole Lamping,

Volkshochschule, 19.00 Meter-Tag - Musik aus der Konserve, Whisky’s, 19.00 Erntedank im Nationalsozialismus - von Laura Miete, Fe-

lix-Nussbaum-Haus, 19.30 MÜNSTER Art & Antik Messe Münster,

Messehalle Süd, 11.00-19.00

Freitag

3 KONZERTE OSNABRÜCK Stahlmann - Rock, Bastard Club, 20.00

ders Hus, 20.00

OSNABRÜCK

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

von Dr. Frank Stückemann (Soest-Meiningsen), St. Marien, 19.00

Quasi Musical So! in Wonderland - Musical-Gala, Schau-

Das kleine 1x1 der Sterne - für

derike-Andrea Dorner, MA; „Kunst in Kürze“, Forum am Dom, 18.00

Lettre à Mr. de Voltaire“ Justus Möser verteidigt Luther und die Reformation -

IBBENBÜREN

OSNABRÜCK

Pluvialschild und -stäbe mit Totentanzszenen - mit Frie-

FOTO: TORSTEN GOLTZ

Sein Bühnenprogramm „Auf Anfang“ beschreibt er als einen Mix aus Kabarett und Anarchie. Pufpaff fordert auf, aus den Zwängen von Facebook und Twitter auszubrechen und eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Den Start macht er auf der Bühne. > OSNABRÜCKHALLE

ROCK-KABARETT

OSNABRÜCK

KINO

nen , Whisky’s, 19.00

4.

CLUBS&PARTY

KIDS

Donnerstag

SEBASTIAN PUFPAFF

Wallis Bird+Sam Vance Law,

Gleis 22, 20.00 Broilers, MCC Halle Münsterland, 20.00

Jazz & Blues-Session, Schnie-

berater, Lagerhalle, 20.00

KABARETT

Frauen-Slam, BÜZ, 20.00

MÜNSTER

MELLE

Jan-Uwe Rogge: Medien? Na klar! - Tipps vom Erziehungs-

3.

MINDEN

Studio Braun, Ringlok-

OSNABRÜCK

Zuerst spielen Sänger Erwin Holm und Gitarrist Patrick Schütte noch Coversongs, Michael Jackson oder Ed Sheeran. Doch sie wollen nicht klingen wie alle anderen. Sie haben ihre ganz eigene Vorstellung von akustischem Poprock. > UNIKELLER

Christian Steiffen, Weberei,

20.00

burg, 20.00

AUSSERDEM

DRY DUDES

FOTO: MANUEL BERNINGER

TV-Entertainer, Comedian und Impro-Weltmeister Ralf Schmitz kommt mit seinem neuen Bühnenprogramm „Schmitzenklasse“. In seinem Live-Lach-Werk nimmt uns Ralf Schmitz mit auf eine ganz spezielle (Klassen-)Fahrt. Rasant, spontan, irrwitzig. > OSNABRÜCKHALLE

2.

GÜTERSLOH

BIELEFELD

Kinder, Planetarium, 15.00 POP

ter, Unikeller, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Bühne!, BlueNote, 20.30

schuppen, 20.00

COMEDY

Dry Dudes - Singer-Songwri-

version, 21.00 RESTRUP-BIPPEN Theatersaal der Compagnia Buffo: Serientäter – Der Clan der Sizilianer, 20.00

FILMSTARTS R Certain Women - Drama R Der junge Karl Marx Drama, Biografie R Die Frau im Mond - Drama R Little Men - Drama R Logan: The Wolverine Action R Neo Rauch - Gefährten und Begleiter - Dokumentation R Reis - Drama, Biografie R Silence - Drama R Tour de France - Tragikkomödie P SIEHE KINO

AUSSERDEM OSNABRÜCK Offene Gartenpforte -

Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00 Blaue Stunde - Cocktailabend „Frühlingsgefühle“, Arcona Living, 18.30 Lebensmittel retten - Herausforderungen in Ganztagsschulen und daheim -

Abendvortrag von Antonia Blumenthal, Verbraucherzentrale NRW, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30

Stahlmann sind die

P längst überfällige

Frischblut-Infusion für Deutschlands Modern RockSzene. Fans von Rammstein, Eisbrecher und Unheilig werden sich musikalisch und optisch an den Stahlkochern erfreuen. 2017 sind sie auch in Wacken. Wüstensand - jazzig-orienta-

lische Impressionen, Haus der Jugend, 20.00 Band Stand Meeting - mit Captain Trips, Vogelmann, Psaikorillaz, Haus der Jugend, 20.00 Christina Martin & Dale Murray - Folk, Pop, Alternative

Country , Lagerhalle, 20.00

Die kanadische Songwri-

P terin mixt Folk, Pop und

Alternative Country zu ganz eigenständigen Songs. Begleitet wird sie von ihrem Gitarristen, Produzenten und Eheman Dale Murray, der in Kanada selbst ein renommierter Solo-Künstler ist. Echtzeit - Nachtschicht -

Rock, anschließend Party, Rosenhof, 20.00 BIELEFELD Gunter Gabriel - Schlager,

DansArt, 20.00


Von Weiden, Forum, 20.00

KUNST

CLUBS&PARTY

BRAMSCHE

WALLENHORST

Dresdner Salondamen - Mit Musik geht alles besser -

Vernissage: Kunst ist vor allem eines: Vielfalt - Osnabrü-

OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 21.00 Uni Royal, Alando Palais, 22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 Soundboutique - mit Kellerkind (Stil vor Talent), Dr. Vogel, 23.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 23.00

Evergreens und Filmmelodien der 20er bis 40er Jahre, Filmtheater Universum, 20.00

cker Galerie Kollwitz & Riedel Fine Art stellt aus, Rathaus, 19.00

MÜNSTER Broilers, MCC Halle Münsterland, 20.00

AUSSERDEM

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Take 5 Clubsounds - RnB, Hip

Electro, Sonnendeck, 21.00 House Festival - Live on stage: Gentleman Dee - the Lord of Sax, Gum Da Beat Percussion, Alando Palais, 22.00 Trollfest - Mittelalterparty, Works, 22.00 Rocknacht - Rock, Metal, Hardcore, Hyde Park, 23.00 Schlaflos, Dr. Vogel, 23.59

BÜHNE OSNABRÜCK Nathan der Weise - von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK Casinotag, Stündl. Verlosung 5x100€, Spielbank, ab 16.00 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Water-Balancing, Wellnessabend, Schinkelbad, 20.0023.00 BAD ROTHENFELDE Bad Rothenfelder Mahlzeit -

Bürgergala mit Bühnenprogramm und Ehrung von ehrenamtlich Tätigen, Kurhaus, ab 19.00 GEORGSMARIENHÜTTE Lange Saunanacht - Thema: Karl May, Panoramabad, 19.000.00

Samstag

4

20.00 STADTBLATT präsentiert Sebastian Pufpaff: Auf Anfang - Comedy, Osnabrück-

BRAMSCHE Herr der Diebe - Theaterstück

der achten Klasse nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke, Freie Waldorfschule Evinghausen, 20.00 IBBENBÜREN Mozarts Traum und Alptraum - mit Philippe Huguet

und Barbara Braun, Bürgerhaus, 20.00 MÜNSTER Maxi Gstettenbauer, Kap8,

20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Folk Meets Osnabrück - mit

Larry Mathews Blackstone, Ganaim, Bottle of Rain, Haus der Jugend, 19.00 P SIEHE TAGESTIPP Berzerker Berlin - Rock,

Bastard Club, 20.00 The Jancee Pornick Casino, Reenaq & The Monarks, Svenson-Rock ‘n’ Roll/Surf-

rock, Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

BIELEFELD Claassen & Wahl: Männer am Klavier - Kabarett, Zwei-

schlingen, 20.00 BRAMSCHE Herr der Diebe - Theaterstück

der achten Klasse nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke, Freie Waldorfschule Evinghausen, 20.00 IBBENBÜREN

MÜNSTER

20.00 BRAMSCHE Heavy Metal Thunder 5 -

Konzert mit Dirty Deeds und John Diva and the Rockets of Love, Dorfgemeinschaftsanlage Achmer, 19.30 HASBERGEN Kay Ray - Der bunte Vogel, Töpferei Niehenke, 20.00 MELLE Red Hot - bewährter Rock „Am

Ring“, Fachwerk 1775, 20.00 Regatta de Blanc, Kultur-

werkstatt Buer, 20.30

Sebastian Pufpaff: Auf Anfang - „Auf Anfang“, Hörsaal 1,

Fr 17.03. 20:00 Sa 18.03. 19:30

Sa 25.03. 20:00

OSNABRÜCK

QUAKENBRÜCK Artland Dragons - FC Schalke 04 Basketball, Artland

Arena, 19.30

Konzert

Comedy

Theater

Türkisches Theater

Do 23. März, 16:30 Uhr

Die Bremer Stadtmusikanten oder was geht, wenn nichts mehr geht Figurentheater für Kinder

Große Gildewart 6 – 9 • 49074 Osnabrück • Tel: 323-41 78 • www.hausderjugend-os.de • hdj@osnabrueck.de

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de Samstag

Rock'n'Roll-/Surfrock-Konzert

04.03. THE JANCEE PORNICK CASINO REENA & THE MONARKS SVENSON Einlass: 20 Uhr – Eintritt: 10 €

Samstag

Deathmetal-Konzert/Panzernacht Vol. IV

01.04.

Bundesliga Nord, OTB, 17.30

Wise Guys, MCC Halle Münsterland, 20.00

So 26.03. 18:00

Maxi Gstettenbauer – Maxipedia Theatergruppe Dogus - „DUVAR“

führung: Hiltrud Schäfer, Intervision, 19.00 P SIEHE KUNST

MÜNSTER 22, 20.00 P SIEHE MUSIK

23. Osnabrücker Blueslawine

VORSCHAU APRIL

SPORT

Konzert

James Armstrong, Laurence Jones, Lisa Lystam Family Band

Rosemarie Zens: The Sea Remembers - Fotografie, Ein-

KUNST

Who Killed Bruce Lee, Gleis

20.00

Romeo Franz Ensemble

OSNABRÜCK

House, 20.00

Konzert

Wochen gegen Rassismus

18.03. PANZER SQUAD KRIEGSZITTERN ECOCIDE

Firas Alshater, JFK - Life

Bundesliga auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00 OTB Titans - Bender Baskets Grünberg - 2. Basketball

Schwarzkaffee, Jazz Club,

Folk meets Osnabrück

20.00 STEMWEDE

Konzert

Folk-Festival mit Larry Mathews Blackstone, Ganaim und Bottle of Rain

aus Schottland, England und Irland , Advena Hotel Hohenzollern , 18.00 VLUN - Viel Lärm um Nichts Komödie mit Musik von William Shakespeare, emma-theater, 19.30 Der Revisor - Schauspiel von Nikolai Gogol, Deutsch von Arina Nestieva, Theater am Domhof, 19.30

burg, 20.00

MINDEN

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Vom Burschen, der keine Geschichte wusste - Märchen

Lebensgefühl, BlueNote, 20.00

Burn - live acoustic, Unikeller,

Ellen Moschitz-Finger und Wolfgang Kroneberg, Probebühne, 20.00

Sa 04.03. 19:00

OSNABRÜCK Öffentliche Probe zu The Addams Family, Theater am

Wüstensand Jazzig-Orientalische Impressionen

BÜHNE

Suchtpotential - Alkopop 100

TELGTE

Martin Suter: Der Koch - mit

Fusion, 23.00

Quasi Musical So! in Wonderland - Musical-Gala, Schau-

Django Asül: „Letzte Patrone“, Bürgerhaus, 20.00

OSNABRÜCK

Fr 03.03. 20:00

22 Jahre Dockland mit Katermukke, Conny Kramer,

Ombre di Luci - Italienisches

Vol.%, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR

2008 2017

Domhof, 11.00

Frieda Braun: Sammelfieber, Lagerhalle,

Halle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Speakers Corner, Die neue Poetry-Slam Bühne für Osnabrück. Mit Mitch Miller, Grüner Jäger, 20.00

MÜNSTER

März

Einlass: 19 Uhr – Eintritt: 5 €

Samstag

Samstag

08.04. Samstag

29.04.

Metalkonzert/CD-Release-Party

THE GIRL WITH A GUN THE NERDS · FROM WILLOWS Stoner-Rock-Konzert

EL CAMINO · MOUNT ATLAS SAINT LILLY Metalkonzert/CD-Release-Party

ANTHEMDOWN & SUPPORT

OSTBUNKER

FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 3.2017 45


werwowas Kinder-Museumsclub - An-

meldungen unter Tel. 0541 3232560, Kulturgeschichtliches Museum, 10.30-13.30 Dornröschen - ab 4 Jahren, Figurentheater, 16.00 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00

Sonntag

5

AUSSERDEM OSNABRÜCK Bauen und Wohnen 2017 Immobilienmesse, Sparkasse Osnabrück, 10.00-17.00

KONZERT

FOLK MEETS OSNABRÜCK

Premiere für das neue Folk-Festival zum Ausklang des Winters. Drei Bands werden live für Folkfeeling sorgen. Ganaim (Foto) mit Sänger und Bodhran-Spieler Pinto, vielen auch bekannt als Mitglied von Versengend sowie Geigerin Saskia. Dann Bottle of Rain und schließlich Larry Mathews Blackstone um den irischen Sänger und Gitarristen Larry Mathews, der schon mit den Dubliners auf der Bühne stand. > HAUS DER JUGEND

THE JANCEE PORNICK CASINO

Jancee Warnicke und seine Jungs mixen einen unwiderstehlichen Molotow-Cocktail aus Surfmusik, Rockabilly und 60s Garage Punk, aufgefüllt mit russischer Seele, Adrenalin und Selbstironie. Als wenn Brian Setzer Songs von AC/DC covern würde. > OSTBUNKER

5.

NEO RAUCH - GEFÄHRTEN UND BEGLEITER

In einer Sondervorstellung am Sonntagmittag läuft die Doku über den weltweit erfolgreichen deutschen Maler. Der Film von Nicola Graef zeigt den Künstler bei der Arbeit im Atelier, der erstmals seit Jahren vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst und seine Bilderwelten spricht. > CINEMA ARTHOUSE

SPORT OSNABRÜCK GiroLive Panthers - TUSLI Berlin - 2. Basketball Bundesli-

ga Nord, OSC, 16.00

Anm. 0541 7600-151, Theater am Domhof, 10.00

4. Kammerkonzert - Sonoridades!; „Kammerkonzerte 2016-2017“, Theater am Domhof, 11.30

KIDS

lose Führung durch die interaktive Ausstellung, BBS Pottgraben, 11.00 2. Osnabrücker Umschlag Mittelaltermesse, Halle Gartlage, 11.00-00.00 P SIEHE EVENTS

GÜTERSLOH Cicerone Ensemble, Theater,

20.00 IBBENBÜREN Catch-Pop String-Strong -

Jelena Popr an (Viola, Gesang) und Rina Kaçinari (Cello, Gesang), Kulturhaus, 20.00

OSNABRÜCK Ospo - Osnabrücker Messe für Sport, Alando Palais, 14.00 P SIEHE ARTIKEL Dunkle Materie, Planetarium, 17.00

MÜNSTER Malojian+We Will Kaleid,

Landesmuseum, 20.00 P SIEHE MUSIK

Begeistert leben - spielend lernen - Vortragsabend mit Ar-

BÜHNE

no und André Stern aus Paris, OsnabrückHalle, 18.00

OSNABRÜCK

Mit dem Smartphone auf Rad- und Wandertour - Vor-

Lutz Hübner, emma-theater, 19.30

Frau Müller muss weg - von

BRAMSCHE Herr der Diebe - Theaterstück

der achten Klasse nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke, Freie Waldorfschule Evinghausen, 20.00

schichtliches Museum, 19.00

4.

Kunstpreis-Ausstellung präsentiert die 15 Finalisten, Kulturgeschichtliches Museum, 11.30 P SIEHE KUNST

OSNABRÜCK

Forum „Kriegskinder und Kriegsenkel“, Kulturge-

KINO

Vernissage: Ausstellung zum Kunstpreis Osnabrück -

KONZERTE

abendprogramm im Rahmen der 5. Osnabrücker Fahrradmesse mit Thomas Froitzheim, Autohaus Härtel, 19.00

ROCK

OSNABRÜCK

Offenes Tanztraining 16+ -

Rosenstraße 76 - Häusliche Gewalt überwinden - kosten-

4.

KUNST

87.000 km in 5 1/2 Jahren um die Welt - Vorabendpro-

IBBENBÜREN Quasi Musical So! in Wonderland - Musical-Gala, Schau-

gramm im Rahmen der 5. Osnabrücker Fahrradmesse mit Philipp Schaudy, Autohaus Härtel, 20.00

burg, 18.00

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Flohmarkt in der Meyerhofschule, Meyerhofschule,

KINO Cinema Arthouse: Toni Erdmann, 11.30 Neo Rauch – Gefährten und Begleiter Doku über den welt-

14.00-16.00 GEORGSMARIENHÜTTE Flohmarkt von Frau zu Frau

weit erfolgreichen Maler, 11.30

- Kleiderbörse und Cafeteria, Infos 05401 43809, Grundschule Harderberg, 14.00-17.00

P SIEHE TAGESTIPP

MELLE

ku; „Reisefilm- und NaturdokuReihe“, 12.00

Katharina von Bora - die

Filmpassage: Namibia - Der Film - Naturdo-

Li.F.T.

OSNABRÜCK Dornröschen - ab 4 Jahren, Figurentheater, 11.00 Disney Junior Mitmachkino, Filmpassage, 12.30+14.15 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 15.00 Bibi Blocksberg - Hexen überall! - Musical, Osnabrück-

Halle, 15.00 Reise durch die Zeiten - für

Familien, Planetarium, 16.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Familiensonntag - Schnappschuss-Ausstellung - Famili-

enführung in der Sonderausstellung Schnappschuss, Museum Varusschlacht, 14.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK 5. Osnabrücker Fahrradmesse - neueste Trends im Fahrrad-

design, Autohaus Härtel, 10.0017.00 P SIEHE EVENTS Bauen und Wohnen 2017 Immobilienmesse, Sparkasse Osnabrück, 10.00-17.00 2. Osnabrücker Umschlag -

Mittelaltermesse, Halle Gartlage, 11.00-19.00 P SIEHE EVENTS Die Natur erwacht - Frühblüher im Botanischen Garten

- Sonntagsspaziergang, Haupteingang Botanischer Garten, 11.00 Der andere Gottesdienst, Lutherkirche, 11.00 Sonntagsführung „Spaziergang in die Vergangenheit“

- Geologie des Osnabrücker Berglands, Museum am Schölerberg, 11.00

www.kulturverein-lift.de

7.

LESUNG

REGIONALKRIMI SPEZIAL

Heinrich-Stefan Noelke (Foto) liest aus „Ossenwut“: Jan Behrends hat vor 25 Jahren einen Jungen getötet, ohne dass ihn die Osnabrücker Polizei überführen konnte. ... Und Tina Schick liest aus „Osnabrücker Deadlines“. Ein Toter neben der Gesamtschule im Schinkel... > GEORGSMARIENHÜTTE, STADTBIBLIOTHEK

46 STADTBLATT 3.2017

8.

FOLK-POP

NIILA

Der finnische Songwriter ist eine Entdeckung vom Sunrise Avenue-Sänger und „The Voice“-Coach Samu Haber. Die Songs von Niila liegen auf der Schnittstelle von Folk und Pop, sein Album „Gratitude“ hat es in die deutschen Top50-Albumcharts geschafft. > ROSENHOF

PROGRAMM

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG 2.3.2017 · 20:00 Uhr SERIENTÄTER XLIX: Der Clan der Sizilianer 11.3.2017 · 20:00 Uhr Richard Vardigans: WEST SIDE STORY – EIN OPERNABEND 25.3.2017 · 22:59 Uhr TECHNO + HOUSE PARTY VORSCHAU 1.4.2017 · 20:00 Uhr KALLA WEFEL – Kabarett

Kartenvorbestellung: 05462 72080 Buchhandlung Möllmann, Ankum

Li.F.T e.V. Literatur, Film und Theater auf dem Land Restrup 10 · 49626 Restrup · Tel. 05462 72080

FOTO: MARKUS FELIX

OSNABRÜCK

FOTO: IGOR STEVANOVIC/DOLLARPHOTOCLUB.COM

Frau an seiner Seite - Literarischer Samstag mit Marlies Meyer, Stadtbibliothek, 16.00

KIDS


Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Weißt Du, was ich glaube? Interreligiöse Rundfahrt, Rathaus, 13.00-17.00 P SIEHE FAMILIE

AUSSERDEM

LITERATUR

OSNABRÜCK

GEORGSMARIENHÜTTE

Arbeitswelt 4.0 - Chancen und Anregungen aus der Praxis - von Dr. Marco Chodos-

Heinrich-Stefan Noelke/Tina Schick: „Ossenwut“/„Osnabrücker Deadlines“ - Le-

sa, Volkshochschule, 18.30

sung; „Regionalkrimi Spezial“, Rathaus, Saal Niedersachsen, 19.30-21.00 P SIEHE TAGESTIPP

Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle,

Dienstag

14.30-16.30

7

P SIEHE AUFGEFALLEN Zeitreise, Planetarium, 17.00 Zentrale des Terrors - Die Gestapo in Osnabrück - Film-

dokumentation von Dr. Sebastian Weitkamp, Gedenkstätte Gestapokeller, 19.00 Familienfrühstück - mit Kinderspielraum & Kreativprogramm, Tischreservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 9.3012.30

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Jazz!JamSession - JamSes-

Innenstadt, ab 14.00 BRAMSCHE

BRAMSCHE

Bramscher Sonntag - Frühlingserwachen plus - Ver-

Joachim Raffel - Renewing the Promise - Kornmühlen-

Verkaufsoffener Sonntag,

kaufsoffener Sonntag, Innenstadt, 13.00-18.00 GEORGSMARIENHÜTTE weltwärts - Patagonien Multivisions-Show von Peter Gebhard, Rathaus, 19.30-21.30

Konzert, Tuchmacher Museum, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Cafe Resistance, SubstAnZ,

Montag

6 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Der stim-

mige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 19.30 BIELEFELD Wallis Bird, Forum, 20.00 MÜNSTER Tom Klose - Folkpop, Rote Lola, 20.00

BÜHNE IBBENBÜREN Jeder stirbt für sich allein Theaterring III - nach Ferdi-

nand von Schirach , Bürgerhaus, 20.00 MELLE Das Lächeln der Frauen - Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Nicolas Barreau. Mit Julia Stinshoff und Hubertus Grimm; „Kulturring Melle“, Festsaal, 20.00

KINO OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Mühlenflöhe - ab 3 Jahren, mit Begleitung, Nackte Mühle, 15.00-17.00 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00

KONZERTE sion der Studierenden des Schwerpunkts Jazz, Opener: Carlo Tiedge, Zauber von Os, 21.00

BAD IBURG

KIDS

19.00 360° Salsa - ab 20 Uhr

Tag der gesunden Ernährung, Bahama Sports Lüstrin-

gen, ab 10.00 Energie für das Leben +,

Planetarium, 18.00 Raus aus dem DiätenDschungel - von Kerstin Koh-

ne, Bahama Sports Lüstringen, 19.00 Behandlungsfehler - was nun?, Volkshochschule, 19.00 Milliarden Sonnen +, Plane-

tarium, 19.30 Leben unter dem Bombenhagel - Vom Erwachen einer Zivilgesellschaft - von Laris-

sa Bender, Volkshochschule, 19.30

Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Glowing in the Dark, Sonnendeck, 21.00

Mittwoch

8

BÜHNE OSNABRÜCK Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Nathan der Weise - von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE MÜNSTER Das Phantom der Oper, MCC

Halle Münsterland, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Das unbekannte Mädchen -

Krimi-Drama um eine von Schuldgefühlen geplagte Ärztin, F/B 2016, ab 6 Jahren, Os. Erstaufführung, 106 Min, 18.00+20.15

und

rock`n`popmuseum

KONZERTE OSNABRÜCK Tingvall Trio - Jazz, BlueNote, 20.00 P SIEHE MUSIK Niila - Gratitude - SingerSongwriter-Pop, Support: Jonas Monar, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BREMEN Beginner - Deutschrap, ÖVB Arena, 19.00 GÜTERSLOH

Kulturbüro Gronau

Gronau präsentieren:

11.03. 20.00 Uhr

23.03. 20.00 Uhr

25.03. 20.00 Uhr

Tcha Limberger Trio, Theater,

Jürgen Becker Programm: „Volksbegehren“

GmbH

(Bürgerhalle)

11. Gronauer Poetry Slam Atrium; Cinetech- Kino

„90er Jahre Party“ ( Bürgerhalle)

20.00 LEMFÖRDE Love Stories - Konzertabend

OLD FASHIONED

mit Viola Schnittger und Sergej Rotach, Amtshof, 20.00

BURGER

BÜHNE

200 g frisches US-Black-Angus-Beef

BAD ESSEN

Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung - Komödie

von Daniel Glattauer, Paracelsus-Wittekind-Klinik, 20.00 BIELEFELD

LITERATUR

8. Komische Nacht,

OSNABRÜCK

10 Spielorte, 19.30

Ada Dorian: Betrunkene Bäume - Lesung; „Littera-Le-

MÜNSTER

sung der Buchhandlung Zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

Kulturbüro Gronau

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Dr. Marc Benecke, Aula am

Aasee, 20.00 Marlene Jaschke - „Nie wie-

der vielleicht“, Comedy, MCC

29.04. 07.05.

29. Jazzfest Gronau

25.08. 26.08.

Stadtparkfest

15.09. 17.09.

Stadtfest Gronau

(verschiedene Locations)

mit Wasserspielen und Höhenfeuerwerk

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de - www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62/7 18 70 rock`n`popmuseum Gronau, Fon 0 25 62/81 480 STADTBLATT 3.2017 47


werwowas Halle Münsterland, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Preview: Kong, 21.00 Lagerhalle: Das unbekannte Mädchen -

9.

JAIMI FAULKNER

9.

KAT FRANKIE

Wenn Kat Frankie auf der Bühne steht, sieht man eine androgyn wirkende Frau, die sich entweder lässig die Gitarre umhängt oder unaufgeregt die Hände in die Hosentaschen steckt, bevor sie ans Mikro tritt. Ihre Stimme erinnert an Annie Lennox oder PJ Harvey. > KLEINE FREIHEIT

FOTO: FRANK EIDEL

Seine handgemachte, authentische Musik kennt keine Grenzen: Folk, Rock, Soul, und Blues vermischen sich zu Ohrwürmern, die punktgenau ins Herz treffen. Die Songs des Australiers besitzen einen hohen Wiedererkennungswert mit ausgefeilten Melodien. > LUTHERHAUS

POP

FOTO: MAIK REISHAUS

Bekannt als Parodist und Moderator, beweist sich Florian Schroeder auch in seinem aktuellen Live-Programm „Entscheidet euch!“ als Meister seines Faches: Virtuos bewegt er sich zwischen Kabarett und Comedy, zwischen Politik und Philosophie. > LAGERHALLE

ROCK

DIRE STRATS

„Sultans Of Swing“, „Walk Of Life“, „Romeo And Juliet“ ... Sie werden alle Klassiker der Dire Straits spielen. Wenn Frontmann Wolfgang Uhlich singt und die bekannten Gitarrenriffs des Originals spielt, meint man, Mark Knopfler vor sich zu haben. > ROSENHOF

Spiel- und Bastelwerkstatt, Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, 15.00-17.00 Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 15.00

TABEAH

Die Sängerin und Komponistin Tabes Mangelsdorf (Tabeah) hat klassischen Gesang in den USA studiert und Pop in Osnabrück. Jetzt stellt sie ihr neues Album „Stars At Eye-Height“ vor. Es ist fast Pop, nicht so recht Post-Rock, viel Weltmusik mit klassischen Elementen und Melodien wie Filmmusiken. Tabeahs Stücke erzählen von ihrer Sehnsucht nach innerer Lebendigkeit und dem Drang wild, frei und verspielt zu sein. > LUTHERHAUS

48 STADTBLATT 3.2017

20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tablet- und SmartphoneSprechstunde - Anmeldung

Berühmt wurde er mit

P seiner Figur Richie. Doch mindestens genauso beliebt ist Matze Knop für seine Imitationen bekannter Fußballgrößen, allen voran Jogi Löw, Franz Beckenbauer und Luca Toni. Sein aktuelles Programm heißt „Diagnose Dicke Hose“.

MÜNSTER The Whitney Houston Show,

MCC Halle, 20.00

KINO

Mensch & Medizin Gesundheitsforum - Kleiner Schnitte,

version, 21.00 R Barakah meets Barakah Romanze R Kong: Skull Island - Abenteuer R Marija - Drama R Moonlight - Drama P SIEHE KINO R Original Copy - Verrückt nach Kino - Dokumentation R Sleepless - Eine tödliche Nacht - Thriller P SIEHE KINO R The Book of Gabrielle Komödie R Unter aller Augen - Dokumentation R Wilde Maus - Drama P SIEHE KINO

große Wirkung - Schonende OP an der Wirbelsäule; „Vortragsreihe 2016 - Paracelsus Kliniken“, NOZ-Medienzentrum, 19.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 Muttis Kicker DYP - KickerContest, Bastard Club, 20.00

9 POP

von neu entstandenem Präventionsmaterial für Partydrogen, Zauber von Os, 15.00

manns, Felix-Nussbaum-Haus, 16.30 Essbare WIldpflanzen - von Andrea Drefke, Volkshochschule, 18.00

Donnerstag

10.

Vernissage: Täglich fit mit 2 Gramm Shit? - Ausstellung

BlueNote, 20.00

KIDS

Felix Nussbaum - Triumph des Todes - von Laura Oy-

10.

OSNABRÜCK

Schöner Scheitern mit Susanne Pätzold - Comedy,

sung; „Literaturprojekt „Nimm‘ dir ein Buch“ 2017“, Buchhandlung Gottlieb, 19.30

Tablet-Probierstunde - Anmeldung unter 0541 3232007, Stadtbibliothek, 15.00

FLORIAN SCHROEDER

KUNST

OSNABRÜCK

Mechthild Borrmann: „Trümmerkind“ - Autorenle-

OSNABRÜCK

KONZERTE

OSNABRÜCK Filmpassage: OV-Kino: Kong - in Original-

LITERATUR OSNABRÜCK Literarisches Quartett, Buch-

STADTBLATT präsentiert ger/Songwriterin aus Berlin, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Fest zum Internationalen Frauentag 2017 - Das interna-

tionale Frauennetz Osnabrück e.V. lädt ein, Lagerhalle, 18.00 Blaue Stunde, Arcona Living, 18.30 Meter-Tag - Musik aus der Konserve, Whisky’s, 19.00 Vis-à-Vis -41, Theater am Domhof, 19.30 Digitalisierung der Wirtschaft - Was kommt auf uns zu? - von Axel Weise, Volks-

hochschule, 19.30 WALLENHORST Marokko - Königspaläste und Moscheen, Gauklerplätze und Basare - Bildervortrag,

Hofstelle Duling, 19.30

Freitag

10 KONZERTE OSNABRÜCK Tabeah - Cinematic Pop, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Dire Strats - A Tribute to Dire Straits, Rosenhof, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

BLACK ANGUS

STEAKS

Saleem Ashkar: Christentum in der Musik. Wie universal ist Musik? - Klavier-

Kat Frankie - australische Sin-

unter 0541 3232007, Stadtbibliothek, 11.00-12.30 Offene Gartenpforte Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00 Casinotag, Stündl. Verlosung 5x100€, Spielbank, ab 16.00

handlung Wenner, 19.30

OSNABRÜCK

konzert, Beethoven Zyklus VI; „Morgenland Festival“, FelixNussbaum-Haus, 19.00 Jaimie Faulkner - Folk, Rock, Soul und Blues, Lutherhaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

und streiten in diesem Jahr zum ersten Mal Stefan Lüddemann, Redakteur für Kultur der NOZ, und Sandra Kegel, Redakteurin „Literatur und Literarisches Leben „der F.A.Z. miteinander.

BÜHNE

LITERATUR

OSNABRÜCK

KABARETT

OSNABRÜCK HS Party, Alando Palais, 22.00

Matze Knop - Diagnose Dicke Hose - Kabarett, Rosenhof,

AUSSERDEM

10.

CLUBS&PARTY

Krimi-Drama um eine von Schuldgefühlen geplagte Ärztin, F/B 2016, ab 6 Jahren, Os. Erstaufführung, 106 Min, 18.00+20.15

BRAMSCHE SONGWRITER

MÜNSTER CharMana - Alternative, Indie Rock, SpecOps, 20.00

VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

Kurz vor der Leipziger

P Buchmesse diskutieren vier engagierte Leser und ausgewiesene Literaturkenner über die Neuerscheinungen des Frühjahrs. Neben Jörg Lindenmeyer, Buchhändler, und Oliver Schmidt, freier Journalist und Mitarbeiter der Universität Osnabrück, reden

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


BOHMTE Akustik Colours - Ev.-luth.

Kirchengemeinde St. Thomas, 19.30 LINGEN Beginner - Pop, EmslandAre-

na, 20.00 MINDEN Minden Heroes: Cliff & the Shadows Tribute Band, BÜZ,

20.00 MÜNSTER Mountain Witch+Big Foot,

Gleis 22, 20.00 Blackout Problems, Skaters

Palace, 20.00 Spin my Fate, Sputnikhalle,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Grolsch’n’Roll - März, Bastard

Club, 20.00

KIDS

CLUBS&PARTY

STEMWEDE

OSNABRÜCK

Randale - Rock für Kinder,

Glowing in the Dark, Sonnen-

JFK - Life House, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Auftakt der Internationalen Woche gegen Rassismus -

mit musikalischem Rahmenprogramm; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Rathaus, 16.30 Lange Saunanacht - ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen im Freizeitbad, Nettebad, 9.002.00 WALLENHORST Moonlight-Shopping - Rund um Energie - mit Glücksrad und vielen weiteren Attraktionen, Porta, 17.00-22.00

deck, 21.00

Samstag

New Noise - New Rock &

11 KONZERTE

Tamika Campbell - Comedy,

OSNABRÜCK Mother’s Cake - Alternative, Support: NAP, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Zauber von OS, 19.00

Section 80 - Vano Krathos

BÜHNE OSNABRÜCK

Ernst und Falk - Gespräche für

Freimaurer, Gotthold Ephraim Lessing, Lortzinghaus, 19.30 Danse Macabre - Mary Wigman / Marco Goecke / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Die Improshow Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ein unverschämtes Stück Theater über den größten Macker aller Zeiten. Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 Florian Schröder: Entscheidet euch! - Kabarett, Lager-

halle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung - Komödie

von Daniel Glattauer, Lagerhalle, 20.00 Schwimmen wie Hunde oder: Auf unelegante Weise gegen das Absaufen kämpfen, Theaterstück von Reto Finger, Probebühne, 20.00 BRAMSCHE Offene Bühne - Open Stage #5 - Kleinkunst, Alte Webschu-

(Rap), BVZVVR (Beatset) und Pahlib & Pore42 (Beatset), Haus der Jugend, 20.00 Wanda - Amore meine Stadt

- Pop, Hyde Park, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

20.00 QUAKENBRÜCK Der Revisor, Theaterwerkstatt, 20.00

Sa. 04.03.17

OSNABRÜCK Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

ARNO UND ANDRÉ STERN

So. 05.03.17

BIBI BLOCKSBERG – Musical

So. 12.03.17

GYMDOO

Di. 14.03.17

MARLENE JASCHKE

Premiere: The Addams Family - Musical von Andrew Lip-

pa, Theater am Domhof, 19.30 ke, Hannes Meyer-ten Thoren und Hartmut Heyl; „500 Jahre Reformation“, Atterkirche, 20.00

Mi. 15.03.17

MASSACHUSETTS – Das BEE GEES Musical

Fr. 17.03.17

PAUL PANZER

So. 19.03.17

WILLY ASTOR

Mo. 20.03.17

MAGIC OF THE DANCE

Di. 21.03.17

ALBRECHT MAYER, Meisterkonzert

Do. 30.03.17

BAUMANN & CLAUSEN

Senna Gammour - Liebeskummer ist ein Arschloch -

Di. 04.04.17

SASCHA GRAMMEL AUSVERKAUFT

Comedy, Ringlokschuppen, 20.00

Mi. 05.04.17

IGOR LEVIT, Meisterkonzert

Shadowland 2 - Das neue Abenteuer - Neues aus dem Reich der Schatten, Stadthal-

Do. 06.04.17

ELVIS – Das Musical

Sa. 08.04.17

90S IN CONCERT

Di. 18.04.17

BUNDESJUGENDORCHESTER

Improteus - Die Improshow Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ein unverschämtes Stück Theater über den größten Macker aller Zeiten. Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 Lioba Albus: Königin von Egoland - Kabarett, Lager-

halle, 20.00 BIELEFELD

le, 20.00 René Steinberg: Irres ist menschlich - Kabarett, Zwei-

BRAMSCHE

P SIEHE TAGESTIPP

Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung - Komödie

Do. 27.04.17

HELMUT LOTTI

BRAMSCHE

von Daniel Glattauer, Gaststätte Bei der Becke, 20.00

Fr. 28.04.17

GERNOT HASSKNECHT

Jürgen Becker: Volksbegehren, Bürgerhalle, 14.00

Sa. 29.04.17

JOJA WENDT

MELLE

So. 30.04.17

NICOLAI FRIEDRICH

Glanz & Gloria, 20.00 Uhr

Mister Knister, Rebano, 21.00

HALLE Pop-Oratorium Luther - Das Projekt der tausend Stimmen, Gerry Weber Stadion,

19.00 MELLE

GRONAU

Dschungelbuch - das Musical - Theater Liberi, Fest-

saal, 15.00

...und Welt und Traum - Or-

Trödel, Trubel, Täterä - Lust-

chesterkonzert mit Werken von Mahler, de Meij und Maslanka, Martinikirche, 19.00 The Doors of Perception Doors Tribute, Kulturwerkstatt Buer, 20.30

spiel mit dem Laienspielensemble der Sängervereinigung Westerhausen, Gasthaus Hubertus,, 20.00 RESTRUP-BIPPEN

MINDEN

Richard Vardigans: West Side Story - eine musikalische

Jessica Gall Trio, Jazz Club,

Reise, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00

MÜNSTER Leoniden, Gleis 22, 20.00

Johann König, MCC Halle,

BÜHNE

schlingen, 20.00

GÜTERSLOH

MÜNSTER

SEBASTIAN PUFPAFF

STADTBLATT präsentiert

le, 20.00

Bee Gees, Stadthalle, ab 19.30

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr ∙ Telefon 05 41.34 90-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de ∙ www.osnabrueckhalle.de

Fr. 03.03.17

Tim Kasher - Indie-Akustik,

20.00

Massachusetts - Das Bee Gees Musical - mit The Italian

- Rock, Metal & Crossover Classix, Whisky’s, 21.00 Jeder geht hin!, Alando Palais, 22.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er, 90er, Hyde Park, 22.00 Exhale - mit Hatzler (Senso Sounds), Dr. Vogel, 23.00

Der 500. Geburtstag - Luther-Revue - mit Martin Stein-

Glowing in the Dark, Sonnen-

Alternative-Stuff mit DJ SPRTSFRND, Whisky’s, 21.00 Café Caliente - Salsa-Party, Haus der Jugend, 21.30 Jägi Night - Live on stage: Jägermeister Brass System, Alando Palais, 22.00 Rabennacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Federleicht - mit Tom Stil & Alex Berg, Dr. Vogel, 23.59

deck, 21.00 Communication Breakdown

OSTERCAPPELN Cobario - Instrumental-Folk, Gasthaus Linnenschmidt, 20.00

WALLENHORST Hans Georgi - Die Welt ist rund - Kabarett, Hollager Hof,

Mi. 03.05.17

Do. 04.05.17

DADDY COOL – Das Boney M. Musical MAX RAABE & PALAST ORCHESTER

Weitere Veranstaltungen bei uns im Vorverkauf u.a.: 2017 • 05.05. Chris de Burgh & Band • 27.05. Wise Guys • 30.05. Studio Braun • 15.-17.09. Nadel & Faden • 27.09. Olaf Schubert • 30.09. Jethro Tull´s Ian Anderson • 12.10. Schiller • 20.10. Ralph Ruthe • 28.10. Dietmar Wischmeyer • 14.11. Johannes Oerding • 16.11. Die Kastelruther Spatzen und Richard Clayderman • 22.11. Chippendales • 23.11. Abdelkarim • 24.11. Torsten Sträter • 27.11. Faisal Kawusi • 07.12. Markus Krebs • 10.12. Dieter Nuhr • 2018 • 18.01. Wiener Johann Strauß Konzert-Gala

18.00

KINO

STEMWEDE

OSNABRÜCK

Bandcontest, JFK - Life

House, 20.00

Cinestar: Verdi - „La Traviata“ - live

Claus Boesser-Ferrari - Gitarrenkonzert, Ruller Haus, 20.00

aus New York; „Metropolitan Opera“, 19.00

*

* Kostenfrei 20 Min. Parken direkt unter der OsnabrückHalle in der Parkgarage des arcona LIVING OSNABRÜCK, Zufahrt HansBöckler-Straße. Parkticket wird im Ticket-Service nur während der Öffnungszeiten beim Kauf von Eintrittskarten kostenfrei entwertet. Außerhalb der Öffnungszeiten gilt der jeweilige Garagentarif.

WISSEN, WAS LÄUFT!

Jetzt Newsletter abonnieren auf www.osnabrueckhalle.de STADTBLATT 3.2017 49


werwowas LITERATUR

Sonntag

OSNABRÜCK

12

Wilde Weiber und freche Gören - Vol. 2 - Märchen und Ge-

schichten von Frauen mit der Erzählerin Sabine Meyer und Regina Barthel (Saxophon), Steinwerk Ledenhof, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Regine Wolff Alles was ich immer wollte -

Malerei, Galerie Letsah, 18.00

P SIEHE KUNST

11.

ROCK

MOTHER'S CAKE

Das Trio aus Österreich war schon Support für Größen wie Iggy Pop oder die Deftones. Der Sound von Mother's Cake erinnert an The Mars Volta, At the Drive-In oder Muse. Dramatischer Powerrock mit einem charismatischen Sänger. > BASTARD CLUB

11.

ROCK

WANDA

Die Österreicher haben mit ihrem Debütalbum „Amore“ und dem Nachfolger „Bussi“ frischen Wind in die deutschsprachige Poprockwelt geblasen. Songs wie „Bologna“ oder „Meine beiden Schwestern“ gehören zum Standardrepertoire guter Indieclubs. > HYDE PARK

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück - Holstein Kiel - 3. Liga; „VfL Osnabrück“,

Bremer Brücke, 14.00 Bundesliga auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00 OTB Titans - BG 74 Veilchen Ladies - 2. Basketball Bundesli-

ga Nord, OTB, 17.30

Cinema Arthouse: Das Wunder der Lebenskraft

Sonntagsmusik - Orgel-

konzert von Christian Joppich, St. Johann, 16.00 Ghoul + Keitzer - Sunday Matinee, Bastard Club, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP ...und Welt und Traum - Orchesterkonzert mit Werken von Mahler, de Meij und Maslanka, Aula der Hochschule, 20.00 STADTBLATT präsentiert

11. TIM KASHER

FOTO: PAMELA RUßMANN

„The Ugly Organ“, „Domestica“, „Album of the Year“, und und und – alles unglaubliche Platten, auf denen ein gewisser Tim Kasher aus Omaha, Nebraska, singt. Mit Cursive und The Good Life ist er zudem zwei Szene-Lieblingen. > GLANZ & GLORIA

METAL

12. GHOUL

Ein Konzert für Hartgesottene. Ghoul kommen zwar aus dem sonnigen Kalifornien, machen aber einen auf Splatter und behaupten, sie kämen aus Creepsylvania - irgendwo in Rumänien. Ihr Mix aus Death Metal und Hardcore ist große Klasse. > BASTARD CLUB

KUNST

Marco Mendoza, Jazz Club,

20.00

LESUNG

DORIS KNECHT

Das klingt doch vielversprechend: „Alles über Beziehungen“ heißt der neue Roman von Doris Knecht. Hauptfigur ist Festival-Intendant Viktor: bald 50, 5 Kinder, 2 Exfrauen, diverse Affären – doch gibt es für ihn auch die perfekte Frau? > BLUE NOTE

Sportfreunde Lotte - Hansa Rostock - 3. Liga, Frimo-

BÜHNE

KIDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Einführungsmatinee zur Premiere „Bernarda Albas Haus“, Theater am Domhof,

Sternbild für Flappi - für Kin-

11.30 Danse Macabre - Mary Wigman / Marco Goecke / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 15.00 VLUN - Viel Lärm um Nichts Komödie mit Musik von William Shakespeare, emma-theater, 19.30

50 STADTBLATT 3.2017

Trödel, Trubel, Täterä - Lust-

spiel mit dem Laienspielensemble der Sängervereinigung Westerhausen, Gasthaus Hubertus, 11.00

LOTTE

Stadion, 14.00

der, Planetarium, 15.00 Grünschnabel: Lazuli - für

Kinder ab 4 Jahren, Lagerhalle, 15.30 Knolle in Afrika - ab 4 Jahren, Figurentheater, 16.00 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Gymdoo - Messe für Sport, Gesundheit, Freizeit, OsnabrückHalle, ab 10.00 P SIEHE ARTIKEL Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Ferne Welten, Planetarium, 17.00 Kalla Wefels Osnabrücker Heimatabend - 251 Jahre Zei-

tung, 50 Jahre NOZ, Lagerhalle, 19.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

BAD ESSEN Fit in den Frühling - Fitnesstag mit der Heilpraktikerin Frau Berensmeyer, Anmeldung 05472 817991, Grundschule Lintorf, 10.00-15.00

lerei, Holzschnitt , Galerie KunstGenuss, 16.00

QUAKENBRÜCK Cantando - A-capella-Konzert inkl. Imbiss, Gut Vehr, 17.00

MELLE

14.

Vernissage: Merle Lembeck: Space-Art - Objektkunst, Ma-

SPORT

Mädchen, Theater am Domhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE

verkauften Rudelsingen, kommt jetzt das ultimative Rudeltrommeln. Der diplomierte Instrumentalpädagoge Joachim Brüntjen und der studierte, trommelnde Sozialpädagoge Guido Große-Börger animieren das Publikum zum Trommeln – bis zu 120 Leute können an ihrem eigenen Trommelpult aktiv teilnehmen. Schlagzeugerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

OSNABRÜCK

MÜNSTER Niila, Sputnikhalle, 20.00

STADTBLATT präsentiert

Nach dem allseits be-

der Osnabrücker Schülerin Abigail Mathew; „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, 11.30

BOHMTE

Fritzi Haberlandt & Jens Thomas - Das kunstseidene

P liebten und immer aus-

Felix-Nussbaum-Haus: Flucht 1937 - Dokumentarfilm

FILMSTARTS R Yu-Gi-Oh! The Dark Side of Dimensions - Animation

MINDEN

- Mit Kaffee und Kuchen. 20% des Erlöses gehen an den Förderverein der KiTa St. Antonius, Pfarrheim Voxtrup, 14.00-16.30 Augen im All, Planetarium, 17.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00 Drumbob - Rudeltrommeln, Rosenhof, 20.00

- Ein Film von Regisseur und Filmemacher Stephan Petrowitsch; „Ganz Mensch sein“, 11.30

Man, Hardcore aus Kalifornien, Kleine Freiheit. 20.00 Uhr

Trash Talk - Support: Youth

OSNABRÜCK

Spielzeug- und Kleiderbörse SONGWRITER

KINO OSNABRÜCK

KIDS

OSNABRÜCK

von Daniel Glattauer, Ruller Haus, 20.00

OSNABRÜCK

Konzert, Arenshorster Kirche, 18.30

AUSSERDEM

WALLENHORST Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung - Komödie

KONZERTE

Parfenov-Duo - Arenshorster

Die Draußenseiner - Abenteuer für Grundschulkinder, Nackte Mühle, 13.00-16.00 Knolle in Afrika - ab 4 Jahren, Figurentheater, 16.00 Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 16.00

QUAKENBRÜCK Der Revisor, Theaterwerkstatt, 20.00

Montag

13 KONZERTE

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

OSNABRÜCK Blue Monday Jam, Lagerhalle,

ab 19.30


Liederabend - Totentanz,

Theater am Domhof, 19.30 Jazz!Dozentensession - Mit Lars Duppler, BlueNote, 20.30 MÜNSTER Surfer Blood+Venn - Indie,

Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY MÜNSTER Das große Schlagerfest, MCC

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Töchter ohne Väter - Doku-

mentarfilm über Frauen, die kriegsbedingt vaterlos aufgewachsen sind, D 2016, Os. Erstaufführung, 90 Min, 18.00+20.15

LITERATUR

Halle, 20.00

OSNABRÜCK

KINO

Doris Knecht: Alles über Beziehungen - Lesung; „Littera-

OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

Lesung der Buchhandlung Zur Heide“, BlueNote, 20.00 P SIEHE ARTIKEL

KIDS

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Reise durch die Zeiten - für

Neue agile und kooperative Arbeitsformen - von Dr. An-

Familien, Planetarium, 16.00

dranik Tumasjan, Volkshochschule, 18.30 Oper mal anders: Hoffmanns Erzählungen - Talking

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kinderrechte gelten auch für Flüchtlingskinder - mit

about Opera mit Richard Vardigans, Steinwerk Ledenhof, 19.30

Tanja Funkenberg; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Schloss, 18.00

Dienstag

Anne Frank, Osnabrücker Juden in den Niederlanden und Hans Calmeyer - Vortrag und

14 KONZERTE

Diskussion im Rahmen der Ausstellung „Deine Anne“; Kulturgeschichtliches Museum, 19.00 Flixen-Kicker-Party, Unikeller, 19.00 Zeitreise +, Planetarium, 19.30 Fair-Phones und faire Schokolade - Aber immer noch Millionen Kinderarbeiter -

von Barbara Küppers, Volkshochschule, 19.30

OSNABRÜCK Classic con Brio - Vorkonzert mit EMCY, Ledenhof, 20.00

MÜNSTER Bender & Schilling, Rote Lola,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Queerkneipe, SubstAnZ, 19.00 KlangraumTV On Air - mit A.D.H.S. und Louis Dinkgrefe, Dr. Vogel, 20.00 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Studyclub - Klubnacht, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

Mittwoch

15 KONZERTE OSNABRÜCK Jimmy Glitschi & der einarmige Karussellbremser -

Rock, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK BIELEFELD Mother’s Cake, Forum, 20.00

MÜNSTER Royal Wood - Songwriter, Hot

Jazz Club, 21.00

Nathan der Weise - von Gott-

hold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE

OSNABRÜCK

STADTBLATT präsentiert Marlene Jaschke - „Nie wieder vielleicht“, Comedy, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Bee Gees, OsnabrückHalle, ab 19.30

Massachusetts - Das Bee Gees Musical - mit The Italian

von Andrew Lippa, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ein unverschämtes Stück Theater über den größten Macker aller Zeiten. Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 MÜNSTER Studio Braun, Cineplex, 20.00

26. März 2017, von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr Genießen Sie das Frühjahrserwachen mit Jazz Musik und schlemmen Sie von unserem Buffet. Buffet inkl. Apéritif, Kaffee, Tee und Säften Tel. +49 541 56954-0

28,00 € pro Person

QUAKENBRÜCK Der Revisor, Theaterwerkstatt,

20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Töchter ohne Väter - Doku-

mentarfilm über Frauen, die kriegsbedingt vaterlos aufgewachsen sind, D 2016, Os. Erstaufführung, 90 Min, 18.00+20.15

OSNABRÜCK

Wirtschaftswunder einfach essen + trinken im arcona LIVING OSNABRÜCK Neuer Graben 39 · 49074 Osnabrück Tel. +49 541 56954-0 www.osnabrueck.arcona.de

Das kleine 1x1 der Sterne - für

Geschäftsanschrift: arcona LIVING OSNABRÜCK GmbH · Steinstr. 9 · 18055 Rostock

KIDS Kinder, Planetarium, 15.00 Strolchkonzert - Krach, Bumm, Pling; „Strolchkonzer-

AUSSERDEM OSNABRÜCK Liebe contra Staatsräson Das Schicksal der Prinzessin von Ahlden - mit Anja Seelke;

„Sechs Jahrhunderte in den Stadtgesprächen 2016/17“, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Emanzipation im Islam - Lesung und Diskussion mit Sineb El Masrar ; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Lagerhalle, 19.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 Oper mal anders - Talking about Opera mit Richard Vardigans, Holzbauart Westerhaus, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Sutthausen - Diskussion

und Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Maria Königin des Friedens, 19.30 Die Patchworkfamilie - gemeinsam in die neue Zukunft - von Thomas Nerling-

Görenberg, Volkshochschule, 19.30 Pilgerreise durch Südindien Ashrams als Modelle ökospirituellen Zusammenlebens - mit Dr. Christian Breh-

IBBENBÜREN Das tapfere Schneiderlein,

Bürgerhaus, 20.00 LINGEN 20.00

The Addams Family - Musical

Jazz Brunch mit Live Musik

te“, Theater am Domhof, 15.30

BÜHNE

Martin Rütter, EmslandArena,

rantiert zusätzlichen Gänsehaut-Faktor: Keyboarder Blue Weaver und Schlagzeuger Dennis Bryon. Als prominente Zeitzeugen der mit Welthits wie „Stayin’ Alive“, „Night Fever“ und „How Deep Is Your Love“ gespickten Saturday-Night-Fever-Ära sorgen sie an der Seite der Italian Bee Gees für besonders emotionale Show-Momente.

Das Mitwirken zweier

P Bee-Gees-Originale ga-

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Osnabrück

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mer. Was sagen verschiedene Kulturen & verschiedene Religionen zum Thema? „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Lagerhalle, 20.00 STADTBLATT 3.2017 51


werwowas FOTO: CHRISTOPH ASSMANN

MELLE Trödel, Trubel, Täterä - Lust-

spiel mit dem Laienspielensemble der Sängervereinigung Westerhausen, Gasthaus Hubertus, 15.30

Donnerstag

17.

COMEDY

PAUL PANZER

Paul Panzer kommt mit seinem brandneuen Live-Programm „Invasion der Verrückten“. Und beantwortet Fragen wie: Woher kennt der Lieferheld all die Rezepte? Warum ist die Ehe besser als der Tod ... Und warum braucht Bifi eine eigene Facebookseite? > OSNABRÜCKHALLE

17.

STAND UP COMEDY

BENNI STARK

In seinem neuen Soloprogramm begibt sich Shootingstar Benni Stark dahin, wo es weh tut: Die ehemalige Wirkungsstätte seines Schaffens – die Verkaufsfläche eines großen Modehauses. Wie sieht es aus, wenn Männer alleine Klamotten kaufen? > ZAUBER VON OS

16 KONZERTE

18.

PUSH FORWARD / AV SALON PRELUDE

Das EMAF und das Institut für Musik präsentieren sechs Wochen vor dem Festival ein audivisuelles Konzert. Live-Sets: Kryshe & Henrik José (Modular Forest, Foto) sowie Saturated Mōmen & Gehirnbrand. DJ Set: Mario Schoo & David Georgos. > ERSTES UNORDENTLICHES ZIMMERTHEATER

FOTO: HAGEN SCHNAUSS

Vielen gilt Don Ross als einer der weltbesten Akustikgitarristen überhaupt. Einhellig bezeichnet die internationale Fachpresse den Sohn eines schottischen Immigranten und einer Mi’kmaq-Indianerin immer wieder als Kanadas großartigsten Gitarristen. > LUTHERHAUS

Parrott + Dan Barrett, 100 Jahre JAZZ auf Schallplatten, BlueNote, 20.00 Lutz Drenkwitz - Countrybluespunkrock, Unikeller, 20.00 Pop!Session - Open Stage, Unikeller, 21.00

LINGEN Bosse - Engtanz - Pop, Ems-

landArena, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK

schuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK

TELGTE Zaches und Zinnober - Kinderkonzert, Bürgerhaus, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Offene Gartenpforte -

Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00 Casinotag, Stündl. Verlosung 5x100€, Spielbank, ab 16.00 Forum Migration - Info unter 0541 3234435, Kulturgeschichtliches Museum, 17.00 Blaue Stunde, Arcona Living, 18.30 Deutsch-französischer Begegnungsabend; „Internatio-

nale Wochen gegen Rassismus“, Lagerhalle, 19.00 Meter-Tag - Musik aus der Konserve, Whisky’s, 19.00

Lingua Nada, Forum, 20.00

MINDEN atenkonzert, Jazz Club, 20.00 MÜNSTER Mond+Looking for Ella+GoldSynth, Gleis 22,

20.00 KC Rebell, Skaters Palace,

20.00

P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Take 5 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 21.00 100% Soundtracks & TV Scores - mit DJ Mario Schoo,

Whisky’s, 21.00 90er-Party - Live on Stage: Oli P, Alando Palais, 22.00 Rocknacht - Rock, Metal, Hardcore, Hyde Park, 23.00 Vogeltechno - mit Dennis Reith & Friends, Dr. Vogel, 23.59

meliensaal der Unibibliothek Alte Münze, 19.00

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

VW-Bus Stammtisch BullyManiacs, Alte Eversburg, 19.30 Mario Goldstein: Auf dem Landweg nach Indien - Meine Reise zum Dalai Lama -

von Andrew Lippa, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ein unverschämtes Stück Theater über den größten Macker aller Zeiten. Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00

OSNABRÜCK Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

BÜHNE

Multivisionsshow, Haus der Jugend, 19.30

OSNABRÜCK

Die Riester-Rente: Gescheitert? - von Nicole Lamping,

Schlado: Schwarze Grütze,

Stadthalle, 20.00

KINO

Volkshochschule, 19.30

Freitag

17

OSNABRÜCK

KONZERTE

Filmpassage: Kaffeeklatsch: Toni Erdmann - inkl. Kaffee & Kuchen,

OSNABRÜCK

14.00

Jahre Harfenmusik unter dem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30 Voices of Ashkenaz - Konzertreihe; „Jiddische Musik im Felix-Nussbaum-Haus“, FelixNussbaum-Haus, 20.00 P SIEHE MUSIK

OV-Kino: Die Schöne und das Biest - in Originalversion,

21.00 FILMSTARTS R Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand -

52 STADTBLATT 3.2017

Forum, 20.00 Hämatom + Erdling, Ringlok-

Warum Holte nicht belagert wurde. Die Edelherren von Holte in ihrem Herrschaftsumfeld - von Karsten Igel, Zi-

GÜTERSLOH

Mit seinem aktuellen Programm „Reim Time“ hat Deutschlands wahrscheinlich berühmtester Verb-Brecher und Vers-Sager, wie er sich gerne nennt, rechtzeitig zum 30jährigen Bühnenjubiläum seine neuen Kreationen aus dem Flunkerbunker vorgestellt. > OSNABRÜCKHALLE

Lingua Nada, Der Draht,

MÜNSTER Sophia, Gleis 22, 20.00

P SIEHE MUSIK

Lutz Hübner, emma-theater, 19.30 Die Zauberflöte - von Wolfgang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht!, Lagerhalle, 20.00

WILLY ASTOR

BIELEFELD

Back to the Roots - Stipendi-

Frau Müller muss weg - von

19.

dancehall, Unikeller, 20.00

KIDS

Palais, 22.00

KABARETT

Zoë Conway & John McIntyre, Lutherhaus, 20.00 Chamelion Crew - reggae,

Engelbert Wrobel Internationales Sextett - feat. Nicki

Forum, 20.00

DON ROSS

Rosenhof, 20.00

ENGER

BIELEFELD

18.

Carl Carlton - From Tobacco Road To Graceland - Rock,

Lesereise zur Reformation 5. Station: „Die Verschwörung“, Lortzinghaus, 20.00

Spidergawd, Woodland, KLANG-BILD-DIALOG

Romeo Franz Ensemble Jazz, Walzer, Latin; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK Hagen Kirsch - dazu Autorenlesung von Sabina Ide, Café Mandela, 19.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

GITARRENMUSIK

Komödie R Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei Familie, Animation R Die rote Schildkröte Animation R Die Schöne und das Biest - Fantasy R Happy - Dokumentation R Mit siebzehn - Drama R Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen - Drama R Pawlenski - Der Mensch und die Macht - Dokumentation R Zwischen den Jahren Thriller

Christine Högl - Sternentraum - Abschiedskonzert: 25

BÜHNE The Addams Family - Musical

Thiele-Neumann-Theater: Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab - Eine Posse mit

Gesang von Johann Nestroy , Lagerhalle, 20.00 Thomas Freitag: Europa, der Kreisverkehr und ein Todesfall - Satire, Lagerhalle, 20.00 Paul Panzer - Invasion der Verrückten - Comedy, Osna-

brückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Varieté am Piesberg - mit

den Akteuren des Theaterackers, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 Schwimmen wie Hunde oder: Auf unelegante Weise gegen das Absaufen kämpfen, Theaterstück von Reto Finger, Probebühne, 20.00 Benni Stark, Zauber von OS, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Dieter Nuhr - Nur Nuhr, Stadt-

halle, 20.00


LINGEN

MINDEN Sväng - Mundharmonikamusik, BÜZ, 20.00 Rolf Kühn Unit, Jazz Club, 20.00

Willy Astor - „Reim Time -

Loose Ticker Gates.net“, Theater an der Wilhelmshöhe, 20.00

Kai Strauss & The Electric Blues Allstars, Jazz Club,

MELLE Jürgen Becker: Volksbegehren - Kabarett, Festsaal, 20.00

QUAKENBRÜCK Der Revisor, Theaterwerkstatt, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Inge Buschmann - Mustergeschichten -

Malerei, Kunstquartier des BBK, ab 19.00 P SIEHE ARTIKEL

zernacht“, ein Abend mit drei Deathmetal-Bands, angeführt von Panzer Squad (Foto). Die Osnabrücker orientieren sich an Slayer, Kreator und Sodom und versprechen eine richtige Packung. Zuvor spielen Kriegszittern aus Mühlheim und Ecocide aus Osnabrücks niederländischen Partnerstadt Haarlem.

BADBERGEN Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 15001700 - Wanderausstellung, St.

Georg, 17.00

KIDS

20er Jahre Benefiz-Revue -

Verein der Freunde des Zonta Clubs Osnabrück Westfälischer Friede e.V, BlueNote, 19.30 P SIEHE EVENTS Osnabrücker Blues Lawine -

Strolchkonzert - Krach, Bumm, Pling, Theater am

mit Lisa Lystam & Family Band, Laurence Jones, James Armstrong, Haus der Jugend, 19.30 P SIEHE MUSIK

Domhof, 15.30

Revolutzajam - Friedens- und

OSNABRÜCK

AUSSERDEM OSNABRÜCK Was kränkt macht krank Erste Hilfe bei Kränkungen in der Familie - Lesung und

Diskussion mit Dorothee Döring, Volkshochschule, 19.00 Der Blaue Reiter - Bildervortrag von Klaus Kirmis, StadtgalerieCafe, 19.30 Auf zwei Kontinenten gleichzeitig stehen - Vulkaninsel Island - Referent: Dr.

Diether Stonjek (Georgsmarienhütte) , Museum am Schölerberg, 20.00

Revolutionslieder aus aller Welt; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Aula der Hochschule, 20.00 P SIEHE MUSIK Don Ross - Akustikgitarre,

Lutherhaus, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

BAD ESSEN IM MÄRZ 18.03. Von Bolero bis Bossa Nova / Schafstall Ab 25.03. Detox-Kurwoche 26.03. „Luther and more“ Acoustic colours/ Marienkirche

BAD IBURG Pianoabend, Gasthof zum Freden, 19.00

Samstag

18 KONZERTE OSNABRÜCK Samavajo, Operators , Isoptera Osnabrück Dirty Dancing, Dirty+Dancing, 19.00 Panzer Squad, Kriegszittern, Ecocide ,Deathmetal

Konzert, Ostbunker, 19.00

Tourist-Info Bad Essen Tel. 05472 - 9492 0 Fax 05472 - 9492 85 www.badessen.info

BAD ESSEN Der Traum vom Paradies Konzert mit den Blossom Brothers, Konrad & Karolines Kotten, 20.00 Bossa Nova und Bolero, Schafstall, 20.00

STEMWEDE

BIELEFELD

Bohemian Betyars, JFK - Life

Ingo Börchers: Immer ich -

Waving the Guns+Pöbel MC,

House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Osnabrücker Beatparty - mit

The Four Lords, Just For Fun und The Beat, Haus Rahenkamp, 19.00 Push Forward! AV Salon Prelude - Pre-Event EMAF ,

Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP My Generation - das Jubiläum - Party für junggebliebe-

ne Musikfans, Lagerhalle, 20.30

Ehrlich Brothers, Gerry Weber

Stadion, 20.00 MELLE Trödel, Trubel, Täterä - Lust-

spiel mit dem Laienspielensemble der Sängervereinigung Westerhausen, Gasthaus Hubertus, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Vier Jahreszeiten, Malerei 2011-2016 - von

OSNABRÜCK VfL Osnabrück - Chemnitzer FC - 3. Liga; „VfL Osnabrück“,

Bremer Brücke, 14.00 Die sogenannte „Vinyl-

P Renaissance“ war für

Harald Keller und Gisbert Wegener kein Thema - die beiden DJs legen seit je Vinylplatten auf. So auch bei „My Generation“, der alternativen Tanzparty der Lagerhalle, die im März ihr fünfjähriges Bestehen feiert. Eine Tanzparty mit Musik aus den Rock-Diskotheken der 60er, 70er und 80er. Ü40-Party - Live on stage:

Werner Borgmann Band, live im Foyer: Route 66, Alando Palais, 21.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 21.00 Wrecking Crew’s Metal Attack - derbe Gitarrenmusik ,

Whisky’s, 21.00 Elektro Süß Sauer - Elektro,

New Orleans Jazz Band of Cologne - Jazz, Jazz-Club,

BÜHNE

20.00

OSNABRÜCK

vercraft Hammerfist, Mayak, Animi Vox, Forum, 20.00 Yvonne Catterfeld, Ringlokschuppen, 20.00

HALLE

SPORT

DISSEN

BIELEFELD

Kabarett, Zweischlingen, 20.00

Imke Norrenbrock und Marc Brunswicker, Wohnstift am Westerberg, 15.30

Dubstep, Techno, House, Minimal, EDM mit Laser+Lightshow , Hyde Park, 22.00 Outta Babylon - Reggae, Dub, HipHop, Bastard Club, 23.00 Fabelhaft - Jeden Tag ein Set pres. Moonwalk, Dr. Vogel, 23.00 Unfassbar bassbar - ElektroParty, SubstAnZ, 23.00

Soundz of the City - mit Ho-

Sven van Thom: So geht gute Laune - kurzweilige Unter-

Gleis 22, 20.00

MÜNSTER Zum vierten Mal gibt es

I. Tschaikowsky , Theater am Domhof, 19.30 haltung mit wunderbaren Songs, Lagerhalle, 20.00 Varieté am Piesberg - mit den Akteuren des Theaterackers, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

20.00

P im Ostbunker eine „Pan-

Schwanensee - Metamorphosen einer Seele - von Peter

LINGEN The Harlem Globetrotters -

Cinestar: A Contemporary Evening -

„World Tour 2017“, EmslandArena, 18.00

live aus Moskau; „Bolschoi“, 16.00

Sonntag

19 KONZERTE OSNABRÜCK

BRAMSCHE Kinderdisko im Frühling 6-12 Jahre, Alte Webschule, 17.00-19.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Der ganz normale Wahnsinn - Vom Umgang mit schwierigen Zeitgenossen - Lesung

von Dorothee Döring, Volkshochschule, 11.00 Klimaschutz - mit MdB Oliver Krischer, Ledenhof, 14.00 TauschRausch - Weitergeben statt Wegwerfen - Klei-

dungstausch, GZ Ziegenbrink, 15.00-18.00 P SIEHE AUFGEFALLEN 1. Lange Yoganacht - an 6 Orten Yoga entdecken, Osnabrücker Yogaschulen, 16.00-24.00 P SIEHE EVENTS Augen im All, Planetarium, 17.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00 Syrischer Abend - Anmeldung und Information: Tel. 0541 386224; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, TSG Burg Gretesch, 18.30

Hee Jung Kim und Peter Florian: Sinfonisches am Klavier - Klavierkonzert, Musik-

- DinnerAct, Wasserschloss Schelenburg, 19.30

LOTTE Sportfreunde Lotte - Hallescher FC - 3. Liga, Frimo-

OSNABRÜCK Forschen - Staunen - Entdecken! - Wer wird denn gleich in

schule Caprivistraße, 18.00 Trio Roseau - Bläsertrio, Lutherhaus, 20.00

die Luft gehen?, Museum am Schölerberg, 10.30-12.30 Prinzessin Darfnix - ab 4 Jahren, Figurentheater, 11.00

Tom Gaebel - Licence To Swing - Swing, Theater am

Vom Schwan, der sich in ein Tretboot verliebte, Theater

Domhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BAD IBURG Schlosskonzert mit dem Gürzenich Quartett - Wolff,

Debussy und Mendelssohn, Schloss Bad Iburg, 18.00 New Model Army, Ringlok-

LINGEN Amy Macdonald, Emsland-

Arena, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Unterwerfung - von Michel Houellebecq, emma-theater, 19.30 2nd-Hand-Klamotte - Ein ordentliches Durcheinander, Lagerhalle, 19.30

am Domhof, 11.30 Mutabor - Zauberkraft und Hexenkraut - Am Weltge-

schichtentag kommt Sabine Meyer vom Erzähltheater Osnabrück, Nackte Mühle, 13.0016.00 Familienprogramm: Im Märzen der Gärtner - nur mit An-

meldung unter 0541/ 9692700, für Kinder ab 6 Jahren, Haupteingang Botanischer Garten, 15.00-17.30 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 15.00 Der verrückte Zoo - Schauspiel mit viel Slapstick, lustigen Figuren und überraschenden Ideen. Ab 4 Jahre , Lagerhalle, 15.30 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00 MELLE Bruder Bär und Schwester Frosch - Meller Puppenspiele,

STADTBLATT präsentiert

Forum, 11.00

Willy Astor - „Reim Time -

AUSSERDEM

Loose Ticker Gates.net“, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP QUAKENBRÜCK Der Revisor, Theaterwerkstatt, 20.00

KINO OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Familienfrühstück - mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Tischreservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 9.3012.30 Jazz-Brunch - mit Live-Musik, Arcona Living, 11.00-18.00 Eröffnung der Elektro-Kartbahn am Nettebad, Nette-

drom, 11.00-22.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

P SIEHE AUFGEFALLEN Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte - Öffent-

liche Führung mit Peer-Guides durch die Ausstellung; „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, Felix-NussbaumHaus, 15.30 Milliarden Sonnen, Planetarium, 18.00

BISSENDORF Krimi-Dinner - Ritterma(h)l

Bundesliga Nord, OSC, 16.00

KIDS

Cyanide Pills - Sunday Matinee, Bastard Club, 17.00

schuppen, 20.00 Ina Müller, Seidensticker Halle, 20.00

Prinzessin Darfnix - ab 4 Jahren, Figurentheater, 16.00 Reise durch die Zeiten - für Familien, Planetarium, 16.00

GiroLive Panthers - Krofdorf Knights - 2. Basketball

Domhof, 16.30

KIDS

am Domhof, 15.00

OSNABRÜCK

Stadion, 14.00

BIELEFELD

Vom Schwan, der sich in ein Tretboot verliebte, Theater

SPORT

Tom Gaebel - Licence To Swing - Swing, Theater am

Bundesliga auf Großbildleinwand, Lagerhalle, 15.00

OSNABRÜCK

FILMSTARTS R Die wundersame Welt des Hieronymus Bosch - Dokumentation

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Dr. Mark Benecke: „Kriminalfälle am Rande des Möglichen“, Rosenhof, 20.00

STADTBLATT 3.2017 53


FOTO: STEPHAN BOEHME

werwowas 3. Meisterkonzert - Albrecht Meyer - Albrecht Meyer

KONZERTE BIELEFELD

HALLE

(Oboe), Antonia Anselmi (Violine und Leitung): Vivaldi, J.S. Bach, Händel, C.P.E. Bach; „Meisterkonzerte Osnabrück“, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Das große Schlagerfest, Ger-

Jazz!JamSession - JAZZ!Jam-

OSNABRÜCK

ry Weber Stadion, 20.00

Session, Opener: Kein Quartett (Jan Lukas Roßmüller Trio), Zauber von Os, 21.00

Punkkneipe - Dosenmucke,

BRAMSCHE-KALKRIESE Fenster zur Archäologie - Ein Tag im Leben eines Legionärs - Vortrag von Dr. Kathrin

Jaschke, Römisch-Germanisches Museum, Köln, Museum Varusschlacht, 14.30

MELLE Trödel, Trubel, Täterä - Lust-

spiel mit dem Laienspielensemble der Sängervereinigung Westerhausen, Gasthaus Hubertus, 11.00

19.

SWING

TOM GAEBEL

Deutschlands Big-Band-Entertainer-Nr-1 setzt mit seinem neuen Programm „Licence To Swing“ großen Film-Songs ein Denkmal. Darunter Evergreens aus James-Bond-Filmen, aber auch aus „Star Wars“, „Rocky“ oder „Ghostbusters“ – alles locker verswingt. > THEATER AM DOMHOF

21.

KLASSIK

ALBRECHT MAYER

Zum Abschluss der Meisterkonzerte-Saison 2016/17 kehrt der sympathische Solo-Oboist der Berlin Philharmoniker nach Osnabrück zurück und verleiht mit den Musici di Roma einigen der schönsten Werke von Bach, Händel und Vivaldi seine Oboenstimme. > OSNABRÜCKHALLE

Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten - mit Petra Gerster und

Christian Nürnberger; „500 Jahre Reformation“, St. Petri, 17.00

Montag

20 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Der stim-

mige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 19.30

LESUNG

22. KATHARIAN HAGENA

23. REISELUST-SPEZIAL

Die Vorträge an diesem Abend haben alle denselben Bezug: Die vielen Seiten des Rassismus. Die Erzähler berichten von ihren Erfahrungen rund um den Globus, Erfahrungen der Ausgrenzung, der Benachteiligung und der Diskriminierung. Spannende Vorträge aus fernen Ländern über Probleme, die doch so nah sind. > GRÜNER JÄGER

FOTO: JANA GRÜNBERG

Katharina Hagena, bekannt durch ihren Weltbestseller „Der Geschmack von Apfelkernen“, liest aus ihrem neuen Buch „Das Geräusch des Lichts“. Fünf Menschen im Wartezimmer. Eine der Wartenden beobachtet die anderen und erfindet ihre Lebensgeschichten. > GEORGSMARIENHÜTTE, STADTBIBLIOTHEK

LESUNG

OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

Im Rahmen der Grolsch Song Night stehen heute die Folkbirds auf der Bühne. Die Multiinstrumentalisten Dasha Wright und Cara Thompson vereinen, ihrer Herkunft gemäß, alte musikalische Traditionen der russischen und amerikanischen Schule. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

54 STADTBLATT 3.2017

Cafe Resistance, SubstAnZ,

P SIEHE EVENTS

19.00 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Studyclub - Klubnacht, Sonnendeck, 21.00

OSNABRÜCK Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE

schlingen, 20.00

Danse Macabre - Mary Wigman / Marco Goecke / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30

MÜNSTER

OSNABRÜCK Mühlenflöhe - ab 3 Jahren, mit Begleitung, Nackte Mühle, 15.00-17.00 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

thias Hejda, Volkshochschule, 18.00

fan Sautmann, Volkshochschule, 18.30

Julia Dibbern und Nicola Schmidt: Slow Family - Bul-

Erleben und genießen - Küchenparty - Ein Abend mit

lerbü für alle oder sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern, Lagerhalle, 19.00

OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Hundreds - Pop, Support: Odd Beholder, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

gang Amadeus Mozart, Theater am Domhof, 19.30 Piero Masztalerz - CartoonComedy, Zauber von OS, 20.00 BIELEFELD

Digitalisierung und Veränderungskompetenz - mit Ste-

KONZERTE

Die Zauberflöte - von Wolf-

BÜHNE

Von der Pflegestufe zum Pflegegrad - neue Pflegedienstleistungen - mit Mat-

21 FOLKBIRDS

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

12. Komische Nacht - Come-

dy-Festival mit 9 Acts an 9 Orten, Osnabrücker Kleinkunstbühnen, ab 19.30

CLUBS&PARTY

KIDS

Dienstag

23.

OSNABRÜCK

Okkultokrati, Gleis 22, 20.00

Glenn Langhorst: Frau zum Mitreißen gesucht - Comedy,

sechs Spitzenköchen, edlen Speisen, ausgewählten Weinen und guter Unterhaltung, Steigenberger Hotel Remarque, 19.00

FOLK

BÜHNE

land, 20.00

KINO

Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Dance , OsnabrückHalle, 20.00

CLUBS&PARTY

BIELEFELD

BÜHNE

Magic of the Dance - Irish-

Forum, 20.00

Jesper Munk, Forum, 20.00

Daddy Cool - Das Boney M. Musical, MCC Halle Münster-

Dirty+Dancing, 20.00

Xixa - Rock N’ Roll, Cumbia,

Osnabrücker Bürgerforum für Gartlage, Schinkel, Widukindland - Diskussion und

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Diesterwegschule, 19.30 Wasser - Der Stoff +, Planetarium, 19.30 Willkommen im Gelobten Land? Deutschstämmige Juden in Israel - mit Jörg Arm-

bruster, Volkshochschule, 19.30

Nightwash - Kabarett, Zwei-

MÜNSTER Vollplaybacktheater: „Die drei ??? und der grüne Geist“, MCC Halle, 20.00

LITERATUR GEORGSMARIENHÜTTE Katharina Hagena: Das Geräusch des Lichts - Autoren-

lesung, Stadtbibliothek, 19.3021.30

P SIEHE TAGESTIPP

KIDS OSNABRÜCK Spiel- und Bastelwerkstatt, Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, 15.00-17.00 Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Forum Zeitgeschichte: Das Offiziersgefangenenlager „Oflag VI c“ in OsnabrückEversburg - Anmeldung unter

Telefon 0541 323 2207, Kulturgeschichtliches Museum, 10.30 Kukuks-Café für Menschen mit und ohne Kukuk, Balou,

15.00 Café International - Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Planeta Sol, 17.00-19.00 Elternunterhalt - Wann müssen Kinder für ihrer Eltern zahlen? - mit Gabriele Et-

zel, Volkshochschule, 18.00

Mittwoch

22

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 MELLE Trödel, Trubel, Täterä - Lustspiel mit dem Laienspielensemble der Sängervereinigung Westerhausen, Gasthaus Hubertus, 11.00


Donnerstag

23 KONZERTE OSNABRÜCK Ulla Meinecke - Pop, Rosen-

hof, 19.00 STADTBLATT präsentiert Owls by Nature - Folk, Coun-

try, Rock ‘n’ Roll, Kleine Freiheit, 20.00 54. Grolsch Songnight - Lilou (Essen), Folk Birds (Bremen), Ela Querfeld (Berlin), Lagerhalle, 20.00

Freitag

Während der „Made in

P Germany“-Tour drehte

MINDEN Ulan & Bator - Comedy, BÜZ,

20.00 MÜNSTER Baron Four+The Missing Souls, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY

jekt zum Thema Rassismus und kulturelle Vielfalt für Menschen ab 15 Jahren; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Erstes unordentliches Zimmertheater, 17.00 Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

WALLENHORST Wallenhorster Rudelsingen

The Kaiserbeats - Rock ‘n’ Roll und Beat, Lagerhalle, 20.00

- Hits und Gassenhauer von gestern bis heute werden gesungen, Gymnastikhalle Fröbelstraße, 19.30

Konzertfilm, 20.00

OSNABRÜCK Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek - Ko-

misch-melancholische Geschichten, Stadtbibliothek, 12.00 BAD IBURG Robert Brack: Polnische Trilogie - Krimilesung, Haus Kron-

BÜHNE

eck-Salis, 20.00

Almanya, ich liebe dich! Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, Lagerhalle, 19.00

P SIEHE BÜHNE Unterwerfung - von Michel

Houellebecq, emma-theater, 19.30 Wissen trifft Show - mit Stefanie Voss, Emanuel Koch, Nils Bäumer und Volker Klärchen, NOZ-Medienzentrum, 19.30

SPORT OSNABRÜCK Gute-Nacht-Lauf Osnabrück

OSNABRÜCK Cinema Arthouse: Rammstein in Paris - Kon-

zertfilm, 20.00

STADTBLATT präsentiert Milliarden - Rock, Kleine Frei-

Rainald Grebe - Das Elfenbeinkonzert - Kabarett,

Die Bremer Stadtmusikanten - oder: Was geht, wenn

nichts mehr geht?, Haus der Jugend, 16.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK

Reiselust Anti-Rassismus Spezial - mit Mitch Miller, To-

bias Kunze und Janina Mau; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Grüner Jäger, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

zertfilm, 22.45

AUSSERDEM Eine philosophische Perspektive auf die Metamorphosen des Rassismus - von

Studierenden der Universität Osnabrück; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, StadtgalerieCafe, 19.30

Die Soul-Lady

Rosenhof, 20.00 BIELEFELD Bukahara, Forum, 20.00 STEMWEDE Hundred Seventy Split, JFK -

Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 21.00 Rollin’ and Tumblin’ - Rock, Punkrock & Scandinavian Rock’n Roll mit DJ Cpt.Andi, Whisky’s, 21.00 Vodka Vriday, Alando Palais, 22.00

Samstag

25 KONZERTE OSNABRÜCK Metal Frühling mit Huldren, Agatha Shotock, Dirty+Dancing, 19.00

Hardcore und viel von Rammstein, Hyde Park, 22.00 Our Darkness - Gothic, EBM, 80/Darkwave, Futurepop oder Industrial, Works, 22.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00 Schwarzes Gold - mit Golden Gensch & Hans Steuber, Dr. Vogel, 23.59

OSNABRÜCK

kanische und orientalische Märchen erzählt von Ute Link, Musik von Georgi Gürov, Wohnstift am Westerberg, 19.00 Der Rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30 P SIEHEAUFGEFALLEN Unterwerfung - von Michel Houellebecq, emma-theater, 19.30 The Addams Family - Musical von Andrew Lippa, Theater am Domhof, 19.30 Last Great American Poets Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Tatwort: Mord - Improtheater, Haus der Jugend, 20.00 Schwimmen wie Hunde oder: Auf unelegante Weise gegen das Absaufen kämpfen, Theaterstück von Reto Finger, Probebühne, 20.00

Fr. 31.3. 20.00 Uhr

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de Bad Iburger Themenjahr 2017

EMP Rocknacht Special Rammstein - Rock, Metal,

„In deinem Haus bist du ein König, hier bin ich es.“ - Afri-

OSNABRÜCK

Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00 Casinotag, Stündl. Verlosung 5x100€, Spielbank, ab 16.00 Blaue Stunde, Arcona Living, 18.30 Meter-Tag - Musik aus der Konserve, Whisky’s, 19.00

KINO

Konzertabend; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.00

KIDS

Offene Gartenpforte -

Vollplaybacktheater: „Die drei ??? und der grüne Geist“, MCC Halle, 20.00

Akampita Steiner: Liebe bewahren - ein musikpoetischer

BÜHNE

11. Gronauer Poetry-Slam, Ci-

MÜNSTER

OSNABRÜCK

- Tierschutzlauf, 5-10 km, Moskaubad, 21.30

GRONAU netech, 20.00

zertfilm, 22.30 Cinestar: Rammstein in Paris - Kon-

heit, 20.00

Palais, 22.00

OSNABRÜCK

Cinema Arthouse: Rammstein in Paris - Kon-

P SIEHE MUSIK

LITERATUR

landArena, 20.00

OSNABRÜCK

Cinestar: Rammstein in Paris -

Cross over - Lasst uns froh und bunter sein - Theaterpro-

Kastelruther Spatzen, Ems-

KINO

KONZERTE

OSNABRÜCK

LINGEN

20.00

der Regisseur Jonas Åkerlund 2012 bei zwei RammsteinKonzerten in Paris, die vor jeweils 17.000 Zuschauern stattfanden. Der Film, der daraus entstanden ist, ist (mit 16 Songs) nicht nur das bislang spektakulärste Bilddokument über die derzeit größte deutsche Band — ein Meisterwerk des Musikkinos.

FILMSTARTS R Alles gut - Dokumentation R Bauer unser - Doku P SIEHE KINO R Der Himmel wird warten Drama R Der Hund begraben Komödie R Die Jones- Spione von nebenan - Komödie R Life - Science Fiction P SIEHE KINO R Lommbock - Komödie R Power Rangers - Action R Storm und der verbotene Brief - Familie R Within - Horror

P SIEHE TAGESTIPP

24

LINGEN Chris Tall, EmslandArena,

Witamy! Polen BÜHNENSHOW

Zwei Bands läuten den Metal-Frühling ein. Die Musik von Huldren (Foto) vereint Elemente von Melodic Metal, Progressive Rock und Gothic Metal. Und Agatha Shot aus Bielefeld spielen Metal-gepimpten Rock ‘n’ Roll.

P

„Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene“ Steffen Möller

Kabarettist, Schauspieler und Autor

Sind wir nicht alle ein bisschen Disney? - Musical-Gala

der Musik- und Kunstschule, Musikschule Caprivistraße, 19.00 First Take & Verstärkung The Silver Jubilee-Party -

Rock, Rosenhof, 19.00 Zaunpfahl - Punk, Bastard Club, 20.00 Café del Mundo - FlamencoGitarre, Lutherhaus, 20.00 BIELEFELD An Evening with John Garcia (Kyuss), Heimat+Hafen, 20.00

Donnerstag, 27. April

BRAMSCHE Hi!Spencer - Indie-Punk, Support: Fenster auf Kipp, Alte Webschule, 20.00

20 Uhr, Gasthaus Tovar

HASBERGEN Pottbäckers - Plattdeutsch für die Welt, Töpferei Niehenke, 20.00

Eintritt: 13,- bis 22 ,- € Veranstalter und Kartenvorverkauf Tourist-Information Bad Iburg Tel. 05403 40466 · www.badiburg.de tourist-info@badiburg.de

STADTBLATT 3.2017 55


werwowas Danse Macabre - Mary Wigman / Marco Goecke / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 Maxi Gstettenbauer - Maxipedia - Comedy, Haus der Ju-

gend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Ende März kommen die Pottbäckers mal wieder hinterm Ofen hervor.Wie immer missionarisch ambitioniert und engagiert für das Dialektkontinuum der kontinental-westgermanischen Sprache, sprich Platt. Willi Knigge (Gitarre), Armin Seelig (Piano, Bass, Schlagwerk) und der alte Pottbäcker selbst (Wimmerschinken) bringen neben ihren beliebten Erfolgs-Kompositionen wie „Maienkönigin“ auch wieder neue Werke zu Gehör, z. B. „Wicht van` Hügel“ - eine Hommage an die Naturschönheiten der Heimat.

P

25.

STAND-UP-COMEDY

MAXI GSTETTENBAUER

26.

RISING

Die Band aus Kopenhagen gehört zum Besten, was der nordische Heavy Metal hergibt. Sie haben schon auf dem Roskilde Festival gespielt und kommen jetzt mit ihrem neuen Album „Ozeans Into Their Graves“ zu uns. Epischer Metal von TopMuckern. > BASTARD CLUB

FOTO: JEFF FASSANO

Der Niederbayer ist schon lange kein Geheimtipp mehr, spätestens seitdem er auf RTLII den „Comedy Clip Club“ moderiert. Gstettenbauer kommt mit seinem aktuellen Programm „Maxipedia“ - die Welt aus Sicht des Stand-up-Comedians. > HAUS DER JUGEND

METAL

MINDEN Rolf Kühn, Jazz Club, 20.00

MÜNSTER Rainald Grebe - Das Elfenbeinkonzert - Kabarett, Aula

am Aasee, 20.00 Bela B, Peta Devlin, Stefan Kaminski: „Sartana - noch warm und schon Sand drauf“, MCC Halle Münster-

land, 20.00 P SIEHE MUSIK WALLENHORST Hee Jung Kim und Peter Florian: Sinfonisches am Klavier - Klavierkonzert, Ruller

29.

BLUES

JOHN MAYALL

30.

SEBASTIAN 23 Er hat Philosophie studiert und danach sehr viel Freizeit gehabt. Daher wurde er einer der bekanntesten Poetry Slammer Deutschlands und gewann ein paar Kabarettpreise, u.a. den Prix Pantheon und den Cloppenburger Klappklotz. Er kommt mit seiner Soll-Slam-Show „Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später“. > LAGERHALLE

FOTO: KRISTIN SCHNELL

Für die Blues-Community in Stadt und Region ist es ein Pflichttermin. Einer der größten Bluessänger und -gitarristen gibt sich die Ehre. John Mayall hat Eric Clapton und die Beatles beeinflusst und B.B. King nennt ihn „Meister“. Eine lebende Legende. > ROSENHOF

POETRY SLAM

Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 16.00 The Groove, the Baaad & The Funky - Funk- und Soul-

party, Dirty+Dancing, 19.00 Ü30-Party - Live on stage: Jürgen Drews, Live im Foyer: Thirty Toes, Alando Palais, 21.00 Karacho - Alternative, Rock & Grunge mit DJ Sebastian Slater, Whisky’s, 21.00 Moviestar - Die SoundtrackParty - mit Großbildleinwand,

Hyde Park, 22.00 KLA/TEX - mit The Plant Worker, Dr. Vogel, 23.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00 Trust in Bass - dnb, dubstep, jungle, trap, Unikeller, 23.59 RESTRUP-BIPPEN 3. Restruper TechnoHouseParty - mit DJ Ainstein pre-

sents DJ Flo/HH und das AstroDJ-Team, Theatersaal der Compagnia Buffo, 22.59

BÜHNE

31.

SOUL-POP

ASTRID NORTH

Die frühere Sängerin der Cultured Pearls veröffentlicht 2016 ihr zweites Solo-Album mit dem bedeutenden Titel "Precious Ruby". Ein paar weitere Schritte sind getan, auf ihrer Suche, auf ihrer Reise in die musikalische Unabhängigkeit, in die Freiheit. > LAGERHALLE

56 STADTBLATT 3.2017

OSNABRÜCK Gesucht - Hermann Bonnus -

Szenische- musikalische Darstellung ausgewählter Lebensstationen; „500 Jahre Reformation“, Bonnuskirche, 17.00 Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner, emma-theater, 19.30

Katie Freudenschuss: Bis Hollywood ist eh zu weit -

Gesang und Piano, Lagerhalle, 20.00 BIELEFELD Johannes Flöck: Neues vom Altern - Kabarett, Zweischlin-

gen, 20.00 GRONAU 90er Party, Bürgerhalle, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Mozart „Idomeneo“ - live aus

New York; „Metropolitan Opera“, 19.00 Rammstein in Paris - Konzertfilm, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Die Draußenseiner - Abenteuer für Grundschulkinder, Nackte Mühle, 13.00-16.00 Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 15.00 Vom Schwan, der sich in ein Tretboot verliebte, Theater

am Domhof, 15.00 Der Wolf und die sieben Geißlein - ab 4 Jahren,

Figurentheater, 16.00 Reise durch die Zeiten - für

Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kinderkleiderbörse der Kindervilla - Baby- und Kinder-

kleidung bis Größe 176 sowie Schuhe, Spielzeug und andere Dinge „Rund ums Kind“, Haus Ledenhof, 11.00-14.00 Astronomietag, Planetarium, 14.00-18.00 Couscous gegen Rassismus Kochkurs für Kinder und Jugendliche; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Katholische Familienbildungsstätte, 15.30 Augen im All, Planetarium, 17.00 Earth Hour - ein Zeichen für mehr Klimaschutz, Markt, 20.30-21.30 BRAMSCHE-KALKRIESE Nachts im Museum - fegt nicht nur Frau Putzig durch die Gänge - Schauspiel in der

Ausstellung, Museum Varusschlacht, 17.00

OSNABRÜCK SonnTAKTE „Saxpression trifft Saxodie“, Musikschule

Caprivistraße, 11.00 6. Sinfoniekonzert - Himmlisches Leben. Solistin: Erika Simons (Sopran), Dirigent: Andreas Hotz; „Sinfoniekonzerte 2016/2017“, OsnabrückHalle, 11.00 Clarinet Happening: Reunion - mit ehemaligen Studen-

ten aus ganz Deutschland , Bergkirche, 16.00 Ein klassisches Trio - Mezzosopran, Oboe, Orgel, Lutherkirche, 16.00 Rising - Sunday Matinee, Bastard Club, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP Sind wir nicht alle ein bisschen Disney? - Musical-Gala

der Musik- und Kunstschule, Musikschule Caprivistraße, 17.00 Donovan - „Retrospective Fifty Year Celebration“ -

Pop, Folk, Rosenhof, 19.00 BAD ESSEN Acoustic colours - Luther and more - Duo aus Querflöte

und Gitarre, St. Marienkirche, 18.00 MÜNSTER Lions Head, Sputnikhalle, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Dantons Tod - von Georg Büchner, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE The Addams Family - Musical von Andrew Lippa, Theater am Domhof, 19.30 Duvar - Türkisches Theater mit der Theatergruppe Dogus; „internationale Wochen gegen Rassismus“, Haus der Jugend, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Die Ostsee von oben - Natur-

doku; „Reisefilm- und Naturdoku-Reihe“, 12.00 Kids-Club-Special: Boss Baby, 13.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Drei Fotos erzählen Eine Geschichte - Fo-

toausstellung, Piesberger Gesellschaftshaus, 14.00 P SIEHE KUNST QUAKENBRÜCK

HAGEN

Vernissage: 500 Jahre Reformation - Gegeneinandernebeneinander-miteinander

Hobbykünstler Frühlingsmarkt, Zeitlos, 11.00-18.00

- Ausstellungseröffnung, Stadtmuseum, 15.00

Sonntag

26 KONZERTE

KIDS OSNABRÜCK Der Wolf und die sieben Geißlein - ab 4 Jahren,

Figurentheater, 11.00 Vom Schwan, der sich in ein Tretboot verliebte, Theater

am Domhof, 11.30 Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 15.00 Rumpelstilzchen - für Kinder

ab 4 Jahren, Lagerhalle, 15.30


Reise durch die Zeiten - für

Dienstag

Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 First Hand-Markt - Tauschmarkt, Caprivi-Campus, 13.0016.00 Piesberger Sonntagscafé mit Kaffeegarten, Piesberger

Gesellschaftshaus, 14.00-18.00 Milliarden Sonnen, Planetarium, 17.00 Veganes Mitbringtreffen, SubstAnZ, 18.00-21.00 BAD ROTHENFELDE Philosophenrunde: Worauf gründet und wohin führt Angst? - von und mit Dr. Wolf-

gang Hesse , Café Forstgarten, 15.30-17.00 BRAMSCHE Die Tuchmacherwerkstatt Torlage - Führung zur Wollwa-

renfabrikation Torlage, Tuchmacher Museum, 15.00 HAGEN Hobbykünstler Frühlingsmarkt, Zeitlos, 11.00-18.00

28

blassende Erinnerung - Wie weiter aus der Geschichte lernen? - Statements und Dis-

kussion mit Markus Meckel, Beate Klarsfeld, Prof. Bernd Weisbrod; „Osnabrücker Friedensgespräche“, Aula der Universität, 17.00 Der Status von Jerusalem Zwei Staaten und keine Lösung - Vortrag mit Ulrich

KONZERTE

Sahm, Lagerhalle, 19.00

BRAMSCHE

- mit Klaus Kirmis, Wohnstift am Westerberg, 19.00 Sternenhimmel im April, Planetarium, 19.30

Die Feisten - Nussschüsselblues - Pop-A-Cappella-Come-

dy, Filmtheater Universum, 20.00 BREMEN New Model Army, Aladin,

20.00

Mallorca - ein Bildervortrag

Landnahme und Hauszerstörungen in Israel/Palästina - von Claus Walischewski,

Volkshochschule, 19.30 15.30

Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 15.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Das Hospiz und seine ambulanten und stationären Angebote - Informationsveran-

staltung, TrainingsCentrum Medizin und Pflege, 17.00-18.30 Einsatz für den Frieden - Das Weltfriedenstreffen und Sant‘Egidio; „Internationale Wochen gegen Rassismus“, Forum am Dom, 19.30 Sternenhimmel im April, Planetarium, 19.30 WALLENHORST Martin Luther - Reformation

- mit Franz-Josef Landwehr, Hollager Hof, 19.00

MÜNSTER Juvie, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Café Tatze, SubstAnZ, 19.00 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Studyclub - Klubnacht, Sonnendeck, 21.00

Mittwoch

Donnerstag

29 30

MELLE

BÜHNE

KONZERTE

KONZERTE

Meller Frühlingserwachen -

OSNABRÜCK Der Rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30 P SIEHE AUFGEFALLEN Unterwerfung - von Michel Houellebecq, emma-theater, 19.30 The Addams Family - Musical von Andrew Lippa, Theater am Domhof, 19.30

OSNABRÜCK John Mayall - Livin’ & Lovin’ The Blues - Europe 2017, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRÜCK

Verkaufsoffener Sonntag, Innenstadt, 13.00-18.00

Montag

27

RHEINE Knacki Deuser - „Seltsames Verhalten“ - Comedy, Stadt-

KONZERTE

halle, 20.00

OSNABRÜCK

LITERATUR

Blue Monday Jam - Der stim-

OSNABRÜCK

mige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 19.30 6. Sinfoniekonzert - Himmlisches Leben. Solistin: Erika Simons (Sopran), Dirigent: Andreas Hotz; „Sinfoniekonzerte 2016/2017“, OsnabrückHalle, 20.00 The Sticky Tables - Rustikaler Blues trifft auf Funk und Rumba, Unikeller, 20.00

19.30 MÜNSTER About Songs Youngbloods 2017 - mit Burning Velvet (DK),

Long Tall Jefferson (CH), Poor Nameless Boy (CAN), Rote Lola, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

Beethoven Zyklus VII; „Morgenland Festival“, Felix-NussbaumHaus, 19.00

in Originalversion, 21.00 FILMSTARTS R A United Kingdom - Biografie R Die andere Seite der Hoffnung - Drama R Die versunkene Stadt Z Abenteuer R Gaza Surf Club - Doku R Ghost in the Shell - Action R Herz über Kopf - Die Melodie ihres Lebens - Drama R I am not Your Negro - Doku R Life Animated - Animation R Seashore - Drama R Tanna - Eine verbotene Liebe - Romanze R The Boss Baby - Animation R Una und Ray - Thriller R Wenn der Vorhang fällt Musikdokumentation R Zazy - Thriller

LITERATUR OSNABRÜCK Wahr ist nur der Tod -

Deutsch-niederländische Krimilesung mit Thomas Hoeps, Volkshochschule, 19.00 Zuflucht - Lesung mit Musik von Gerd Schinkel, Volkshochschule, 19.00

ker-Halle, 20.00 MÜNSTER Heads+Radare, Gleis 22,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 21.00 New Dawn Fades - 80’s No Wave, Garage & Post Punk mit DJ Bibi (Shock) + H.G, Whisky’s, 21.00 Alando Facebook-Night, Alando Palais, 22.00 Rabennacht Classic - Gothic, Wave, Oldschool EBM, Mittelalter, 80er mit DJ Sabine, Hyde Park, 22.00 Token System - mit Dsompa (Believe Lab Recordings), Dr. Vogel, 23.59

OSNABRÜCK

19.30

P SIEHE MUSIK

Charlie Cunningham, Jugendkirche effata, 20.00

Staubkind - Pop, Rosenhof,

AUSSERDEM

Thiele-Neumann-Theater: Geliebter Lügner - Komödie

twoandeve - Benefizkonzert,

OSNABRÜCK

Unikeller, 20.00

Offene Gartenpforte -

BIELEFELD

Sprechstunde im Museumsgarten, Museum am Schölerberg, 16.00-18.00 Casinotag, Stündl. Verlosung 5x100€, Spielbank, ab 16.00 Frauenmahl - mit Dr. Birgit Klostermeier, Dr. Antje Schrupp; „500 Jahre Reformation“, St. Katharinen, ab 17.00 Blaue Stunde, Arcona Living, 18.30

von Jerome Kilty nach Briefen von Mrs. Campbell mit Bernhard Shaw, Lagerhalle, 20.00 Schwimmen wie Hunde oder: Auf unelegante Weise gegen das Absaufen kämpfen, Theaterstück von Reto Finger, Probebühne, 20.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

20.00

Kyle Gass Band, Forum, 20.00 Oum Shatt, Heimat+Hafen,

20.00

Crust-Punkkneipe - Dosen-

mucke, SubstAnZ, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Rote Löwe - von Patrick Marber, Deutsch von John Birke, Bremer Brücke, 19.30

KINO OSNABRÜCK Cinema Arthouse: Rammstein in Paris - Kon-

zertfilm, 22.30 Lagerhalle: Lost in Translation - Reihe

„40 Jahre Kino in der Lagerhalle“, 18.00+20.15

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Kleiner Comedy Slam, Zau-

ber von OS, ab 19.00 Baumann und Clausen - Co-

medy, OsnabrückHalle, 19.30 Nathan der Weise - von Gotthold Ephraim Lessing, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE BÜHNE Sebastian 23: Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später -

SoloSlamShow, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP GÜTERSLOH 2. Komische Nacht, Alex, Ba-

Mimimaus findet ein Ei - ab 2

Filmabend der Kunstschule

- Trickfilme und Videos, KunstWerkstatt, 18.30 Warum wir über den Islam nicht reden können - von Sa-

ma Maani, SubstAnZ, 19.00 Kunst im Sozialen - Inklusive Potenziale der Kunsttherapie, Treffpunkt im Ameos Klinikum, 19.00 Meter-Tag - Musik aus der Konserve, Whisky’s, 19.00

Freitag

31

LITERATUR

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

GEORGSMARIENHÜTTE

kery, Café & Bar Celona, Die Weberei, Gütersloher Brauhaus, 19.30

OSNABRÜCK

Abenteuer Planeten - für Fa-

Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Fantasy-Autor,

Patric Heizmann, Aula am Aa-

KONZERTE

Buchhandlung Sedlmair, 19.30

see, 20.00

OSNABRÜCK

KIDS

Historische Schuld und ver-

OSNABRÜCK

QUAKENBRÜCK Martin Rütter - Comedy, Artland Arena, 20.00

OSNABRÜCK FeeBee - Singer-Songwriter, Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, 20.00

mas Süße, Volkshochschule, 18.30

BIELEFELD Nigel Kennedy, Rudolf-Oet-

MÜNSTER

OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Schlossmühle, Schlossmühle, 19.30

„500 Jahre Reformation“, Aula der Evangelische Fachschulen, 18.00

CLUBS&PARTY

milien, Planetarium, 16.00

BAD IBURG Talking Jazz - Jazz in der

BÜHNE

KIDS

KIDS

Selbst- und Teamorganisation in digitalisierten Arbeitsprozessen - mit Dr. Tho-

rap, Kleine Freiheit, 20.00 Astrid North - Soul, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Caveman, Rosenhof, 20.00

Jahren, 30 Minuten, Figurentheater, 16.00

OSNABRÜCK

der lang ersehnten Fortsetzung des Nr.-1-Bestsellers „Das Pubertier“. Und er erzählt, wie der Wahnsinn in seiner Familie weitergeht. Inzwischen hat es der Vater nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung Pubertier zu tun.

Filmpassage: Klassikerreihe: No Country for Old Men, 20.30 OV-Kino: Ghost in the Shell -

OSNABRÜCK

CLUBS&PARTY

Jan Weiler liest aus „Im

Audio88 & Yassin - Deutsch-

Flotsam & Jetsam + DewScented - Metal, Bastard Club,

STADTBLATT präsentiert

P Reicher der Pubertiere“,

STADTBLATT präsentiert

OSNABRÜCK

BIELEFELD Gewalt - Indierock, Forum, 20.00

Jan Weiler: Im Reich der Pubertiere, Lagerhalle, 20.00

LINGEN Philipp Poisel, EmslandArena,

Saleem Ashkar: Musik und Gesellschaft - Klavierkonzert,

KINO

MÜNSTER

Martin Luther - DAS Musical;

BIELEFELD René Marik, Ringlokschuppen,

20.00 MELLE Markus Krebs - Permanent Panne - Comedy, Festsaal,

20.00

KUNST BRAMSCHE Vernissage: Zug um Zug Gemälde und Skulpturen von Siegfried Kornacki, Tuchmacher Museum, 19.00

KIDS OSNABRÜCK Mimimaus findet ein Ei - ab 2

Jahren, 30 Minuten, Figurentheater, 16.00 GEORGSMARIENHÜTTE Aladin und die Wunderlampe - Kindertheater des Trotz-

Alledem-Theaters, Rathaus, 15.00-16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Frühlingsjahrmarkt

- Buntes Programm und eine Vielzahl an Fahrgeschäften, Gelände Halle Gartlage, 16.00 STADTBLATT 3.2017 57


12 Ausgaben zum Preis von 10!

STADTBLATTJahresabo unter www.stadtblattosnabrueck.de

Das Osnabrück-Magazin jeden Monat im Zeitschriftenhandel.

T T A L B T D A T S OSNABRÜ

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FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.COM

Die St

! n e k c e d t n e u e n t ad


BÜHNE 1.4. Kalla Wefel Bippen, Theatersaal der Campagnia Buffo 1.4. Jürgen Becker MS, Hörsaal 1 2.4. Chris Tall BI, Seidenstickerhalle 3.4. Sascha Grammel BI, Seidensticker Halle 6.4. Sascha Grammel Minden, Kampa-Halle 6.4. Elvis - Das Musical OS, OsnabrückHalle 13.4. Monster High Live Lingen, EmslandArena 8.4. Alain Frei OS, Lagerhalle 19.4. Durchs wilde Kurdistan Lemförde, Amtshof 19.4. Patrick Salmen OS, Lagerhalle 27.4. Steffen Henssler Lingen, EmslandArena 27.4. Steffen Möller Bad Iburg, Gasthaus Tovar 28.4. Luke Mockridge Lingen, EmslandArena 28.4. Gernot Hassknecht OS, OsnabrückHalle 28.4. Olaf Schubert Halle, Gerry Weber Event Center 28.4. Die Bullemänner Telgte, Bürgerhaus 29.4. Herbert Knebel BI, Rudolf-Oetker-Halle 30.4. Nicolai Friedrich OS, OsnabrückHalle 3.5. Daddy Cool - Das Boney M. Musical OS, OsnabrückHalle 3.5. Glory Comedy Night 3.0 OS, Rosenhof 5.5. Hazel Brugger OS, Lagerhalle 7.5. Tussipark OS, OsnabrückHalle 11.5. Luke Mockridge BI, Seidenstickerhalle 13.5. Fritz Eckenga Melle, Kulturwerkstatt Buer 14.5. Der Dennis BI, Rudolf-Oetker-Halle 19.5. Jan Philipp Zimny OS, Lagerhalle 26.5. Wilfried Schmickler (+27.5.) OS, Lagerhalle 30.5. Studio Braun OS, Osnabrück-Halle 7.6. Martina Schwarzmann OS, Lagerhalle 8.6. Johann König Ibbenbüren, Bürgerhaus 8.6. Luke Mockridge BI, Seidenstickerhalle 9.6. Helmut Schleich OS, Lagerhalle 9.6. Mario Barth Lingen, EmslandArena 15.6. Bernd Stelter Bramsche, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum 6.7. Jochen Malmsheimer Georgsmarienhütte, Rosenhof Zelt am Rathausplatz Oesede 24.8. Nightwash OS, Haus der Jugend 23.9. Die Tut Nix (+24.9.) OS, Lagerhalle 28.9. Christian Ehring OS, Lagerhalle 30.9. Jürgen B. Hausmann BI, Stadthalle 5.10. Herbert Knebel Halle, Gerry Weber World 7.10. Sebastian Pufpaff BI, Rudolf-Oetker-Halle 12.10. Luke Mockridge Quakenbrück, Artland Arena 24.10. Die Feisten OS, Lagerhalle 27.10. Andrea Bongers OS, Lagerhalle

28.10. Torsten Sträter Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 28.10. Ladies Night OS, Rosenhof 28.10. Dietmar Wischmeyer OS, OsnabrückHalle 28.10. Lisa Politt OS, Lagerhalle 2.11. Margie Kinsky & Bill Mockridge OS, Lagerhalle 3.11. Timo Wopp OS, Lagerhalle 8.11. Sascha Grammel Lingen, EmslandArena 10.11. Hazel Brugger MS, Aula am Aasee 10.11. Werner Momsen OS, Lagerhalle 11.11. Vince Ebert OS, Lagerhalle 16.11. Idil Baydar als Jilet Ayse OS, Lagerhalle 17.11. Nightwash live OS, Haus der Jugend 17.11. Matthias Ningel OS, Lagerhalle 18.11. Der Dennis Lingen, EmslandArena 18.11. Abdelkarim Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe 18.11. Ava Eiselt OS, Lagerhalle 18.11. Götz Alsmann MS, MCC Halle Münsterland 22.11. Philip Simon OS, Lagerhalle 23.11. Abdelkarim OS, OsnabrückHalle 23.11. Simone Solga OS, Lagerhalle 24.11. Torsten Sträter OS, OsnabrückHalle 24.11. Michael Frowin OS, Lagerhalle 25.11. Christine Prayon OS, Lagerhalle 1.12. Arnulf Rating OS, Lagerhalle 2.12. Ingo Börchers OS, Lagerhalle 7.12. Markus Krebs OS, OsnabrückHalle 7.12. Dietmar Wischmeyer BI, Stadthalle 8.12. Johann König BI, Rudolf-Oetker-Halle 8.12. Mario Barth MS, MCC Halle Münsterland 8.12. Nessi Tausendschön OS, Lagerhalle 9.12. Bülent Ceylan Lingen, EmslandArena 9.12. Mario Barth BI, Seidenstickerhalle 10.12. Dieter Nuhr OS, OsnabrückHalle 1.12. Alfons OS, Lagerhalle

FOTO: RIKARD TENGVALL

vorschau

A Projection

P In ihrer Heimat wurden die Stockholmer innerhalb kürzester Zeit aufgrund ihrer intensiven Liveshows zu einer Underground-Sensation. Ihrer stark 80er beeinflusster WaveRock erinnert an Joy Division oder die Sisters of Mercy. Auch Fans von Interpol kommen auf ihre Kosten. Ein Magazin schrieb mal: „Die Band hört sich so an, als ob sie weiß, wie man einen langen dunklen Winter übersteht.“ 28.4., Kleine Freiheit

LESUNGEN 1.4. Oliver Kalkhofe und Dietmar Wischmeyer: Die Arschkrampen Das Leben ist eine Deponie Bremen, Pier 2 3.4. Stephan Lohse: Ein fauler Gott Lesung, OS, BlueNote 5.4. Veit Etzold: Thriller Tour – Dark Web OS, Lagerhalle 24.4. Klaus-Rüdiger Mai: Gutenberg OS, Renaissancesaal Ledenhof 26.4. Frank Goosen: Mein Ich und seine Bücher OS, Lagerhalle 2.5. Jonas Lüscher OS, BlueNote 16.5. Olga Grjasnowa OS, BlueNote 25.4. Heinz Strunk BI, Forum 24.5. Eva Menasse OS, BlueNote 29.5. John von Düffel OS, BlueNote 12.6. Feridun Zaimoglu OS, BlueNote 19.6. Annette Mingels OS, BlueNote 14.8. Lizzie Doron OS, BlueNote 12.6. Zsuzsa Bánk OS, BlueNote

KO N Z E RT E

Kalla Wefel

P Motzen ist sein Yoga. Der Osnabrücker Kabarettist, Autor, Musiker und VfL-Experte gibt ein Gastspiel in der Region. Allen an einem Besuch Interessierten können wir aus der Friedensstadt zurufen: Es wird bissig! Kalla Wefel nimmt kein Blatt vor den Mund und das ist sehr erfrischend. Sein Kabarett ist auf links gebürstet und in seinen Songs blickt er auch hinter die Fassade. 1.4. Compagnia Buffo, Bippen

1.4. J.B.O. OS, Rosenhof 1.4. The Australian Pink Floyd Show MS, MCC Halle Münsterland 1.4. Zucchini Sistaz Wallenhorst, Rathaus 1.4. Dieter Thomas Kuhn & Band BI, Ringlokschuppen 1.4. Bergfilm MS, Gleis 22 1.4. Franziska Loos Minden, Jazz Club 2.4. Jonathan Kluth MS, Fachwerk 3.4. Loreena McKennit BI, Stadthalle 3.4. Santiano Lingen, EmslandArena 4.4. Ulf & Eric Wakenius OS, BlueNote 5.4. 4. Meisterkonzert - Igor Levit OS, OsnabrückHalle

6.4. 6.4. 6.4. 6.4. 6.4. 6.4. 7.4. 7.4. 7.4. 8.4. 8.4. 8.4. 8.4. 8.4. 8.4.

9.4. 9.4. 10.4. 11.4. 12.4. 12.4. 13.4. 15.4. 15.4. 16.4. 18.4. 20.4. 20.4.

21.4. 21.4. 22.4. 22.4. 23.4. 23.4.

Lisa Doby OS, Lutherhaus Espana Circo Este BI, Forum GReeeN OS, Kleine Freiheit Clowns+Orbit the Earth MS, Gleis 22 Crowbar OS, Bastard Club jens Thomas OS, Lagerhalle The Music of John Williams MS, MCC Halle Münsterland Rock Meets Classic Halle, Gerry Weber Stadion Soulkitchen Minden, Jazz Club Tamikrest OS, Lagerhalle Santiano BI, Stadthalle Balbina MS, Jovel Lygo + Ein Gutes Pferd + Landgang MS, Gleis 22 Anke Helfrich Trio Minden, Jazz Club 90s in Concert Hermes House Band, SNAP, Captain Jack, OS, OsnabrückHalle Philipp Poisel BI, Seidensticker Halle 1000Mods OS, Bastard Club Deaf Havana MS, Sputnikhalle Julian Philipp David BI, Forum Bob Dylan Lingen, EmslandArena Terror OS, Bastard Club Carl Palmer Melle, Kulturwerkstatt Buer Hammond Eggs Minden, Jazz Club Rapalje OS, Lagerhalle Altstadt live OS, Lagerhalle u.a. Dog Eat Dog OS, Bastard Club Ganes - an cunta che OS, Rosenhof Popsalon Festival (bis 23.4.) Drangsal, Roosevelt, Gisbert zu Knyphausen (solo), Meute, Voodoo Jürgens, Razz, Faber, Anna Depenbusch, Julian Philipp David, Mavi Phoenix, Keshavara, Anfahrt/Lageplan, Giant Rooks, Oum Shatt, Von Wegen Lisbeth, Foreign Diplomats, Black Oak, OS, diverse Orte Sookee BI, Forum The Brew OS, Rosenhof Lich King OS, Bastard Club Pat Appleton Quintet Minden, Jazz Club Natalia Mateo OS, Lutherhaus Eläkeläiset MS, Gleis 22 STADTBLATT 3.2017 59


FOTO: DREAM THEATER

vorschau

P Fans verehren diese Band wie ein Heiligtum. Ihr progressiver, technisch höchst anspruchsvoller Metal ist eine Klasse für sich. Besonders eindrucksvoll gelungen ist ihnen das auf ihrem 1992er Album „Images & Words“. Zum 25-jährigen Jubiläum dieses Metal-Meisterwerks werden Dream Theater das komplette Album spielen. Und sicher noch weitere Klassiker der Bandhistorie drauflegen. 13.5., Lingen, EmslandArena

6.5. 10.5. 11.5. 11.5. 12.5. 13.5. 13.5. 15.5.

27.4. 27.4. 28.4. 29.4. 29.4. 29.4. 29.4. 29.4. 29.4. 30.4. 1.5. 2.5. 3.5. 3.5. 4.5. 4.5. 4.5. 4.5. 4.5.

5.5. 5.5. 6.5. 6.5.

Basta OS, Rosenhof Helmut Lotti OS, OsnabrückHalle Echoes OS, Rosenhof Broom Bezzums OS, Lutherhaus Turbostaat OS, Kleine Freiheit Friedemann OS, Bastard Club Electro Deluxe Gronau, Cinetech-Kino Mesh BI, Ringlokschuppen Jacqui Naylor Minden, Jazz Club Tape Five Gronau, Cinetech-Kino Yaron Hermann Trio Gronau, Musikschule Gregory Porter, Myles Sanko Gronau, Bürgerhalle Tim Bendzko Lingen, EmslandArena Till Brönner, Aron Koos-Hutas E.T. Project Gronau, Bürgerhalle Lord of the Lost OS, Rosenhof DJ Bobo Lingen, EmslandArena Max Raabe & Palast Orchester OS, OsnabrückHalle Bernd Begemann und Die Befreiung OS, Kleine Freiheit Johannes Oerding, Max Giesinger Gronau, Bürgerhalle Chris de Burgh & Band OS, OsnabrückHalle Sedaa OS, Lutherhaus Peter Licht OS, Lagerhalle Klaus Doldingers Passport feat. Kollegah & Max Mutzke Matt Bianco / Marc Reilly & Benjamin, Herman’s New Cool

60 STADTBLATT 3.2017

18.5. 20.5. 20.5. 20.5. 24.5. 24.5. 26.5. 27.5. 30.5. 8.6.

18.6. 22.6. 23.6.

6.7. 7.7. 7.7. 8.7.

13.7.

16.7.

Collective (UK/NL), Gronau, Bürgerhalle Phunkguerilla & Cosmo Klein Minden, Jazz Club Satanic Surfers+Bitter Grounds MS, Gleis 22 Red Paintings BI, Forum Fehlfarben BI, Ringlokschuppen Rude OS, Bastard Club Dream Theater Lingen, EmslandArena Ne Obliviscaris OS, Bastard Club Söhne Mannheims BI, Seidensticker Halle Bobby Long MS, Hot Jazz Club Sookee MS, Gleis 22 Christina Stürmer BI, Ringlokschuppen Al Jones Band Minden, Jazz Club John K. Samson & The Winter Wheat MS, Gleis 22 Albert Lee Melle, Kulturwerkstatt Buer Slime OS, Bastard Club Wise Guys OS, OsnabrückHalle The Dead South MS, Gleis 22 Max Giesinger Bramsche, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum Glasperlenspiel Bramsche, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum Dire Strats Bramsche, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum Laith Al-Deen Bramsche, Rosenhof Zelt am Tuchmacher Museum Zeke OS, Bastard Club Faun Georgsmarienhütte, Rosenhof Zelt am Rathausplatz Oesede Sarah Connor Halle, Gerry Weber Stadion Michael Patrick Kelly Georgsmarienhütte, Rosenhof Zelt am Rathausplatz Oesede Max Giesinger Georgsmarienhütte, Rosenhof Zelt am Rathausplatz Oesede Manfred Mann’s Earthband Georgsmarienhütte, Rosenhof Zelt am Rathausplatz Oesede

21.7. Stefanie Heinzmann Georgsmarienhütte, Rosenhof Zelt am Rathausplatz Oesede 21.7. Fury in the Slaughterhouse Halle, Gerry Weber World 23.7. ZZ Top Halle, Gerry Weber Stadion 4.8. Schlossgarten Open Air Silbermond/Andreas Bourani +

FOTO: TOMAS GIDÉN

Dream Theater

SEVEN, Bad Essen, Kirchplatz 10.9. Queen Kings Tecklenburg, Freilichtbühne 24.9. Clueso (+25.9.) BI, Ringlokschuppen 26.9. Manhattan Skyline OS, Lagerhalle 30.9. Jethro Tull by Ian Anderson OS, OsnabrückHalle 12.10. Schiller OS, OsnabrückHalle 13.10. Clueso Bremen, Pier 2 13.10. Fee Badenius & Band OS, Lagerhalle 13.10. Kasalla BI, Ringlokschuppen 24.10. James Blunt Halle, Gerry Weber Stadion 24.10. Heather Nova OS, Lagerhalle 28.10. Schandmaul BI, Ringlokschuppen 31.10. Casper MS, MCC Halle Münsterland 2.11. Silly MS, Jovel 7.11. Adil Tawil Lingen, EmslandArena 8.11. Seven MS, Jovel 14.11. Johannes Oerding OS, OsnabrückHalle 17.11. Gregor Meyle BI, Ringlokschuppen 17.11. Adil Tawil Halle, Gerry Weber Stadion 19.11. Schiller Gütersloh, Theater 20.11. Schiller Lingen, EmslandArena 21.11. Status Quo BI, Stadthalle 25.11. Shantel & Bucovina Club Orkestar MS, Sputnikhalle 2.12. Torfrock OS, Rosenhof 7.12. Ina Müller MS, MCC Halle

5.8. 10.8. 18.8. 18.8.

19.8. 24.8. 25.8. 2.9.

Special Guest, OS, Schlossgarten Schlossgarten Open Air Beginner, OS, Schlossgarten Albert Hammond OS, Rosenhof Zelt Andreas Kümmert & Band OS, Rosenhof Zelt im Hafen Hütte Rockt Festival 11 (+19.8.) Georgsmarienhütte, Festivalgelände Teesy OS, Rosenhof Zelt Max Giesinger OS, Rosenhof Zelt Doro OS, Rosenhof Zelt im Hafen 7. Rocknacht Bad Essen u.a. mit

Reload Festival

P Das Festival im niedersächsischen Sulingen ist die richtige Adresse für alle, die es im Sommer gerne härter mögen. Das Lineup – ein Mix aus Metal, Punk, Hardcore und Rock – ist vom Feinsten. Mit Headliner Amon Amarth (Foto) aus Schweden kommt eine der beliebtesten Metal-Bands weltweit, deren Kombination aus Härte und Hymnik jede Show zu einem epischen Erlebnis macht. Weitere Acts: Heaven Shall Burn, Life Of Agony, Trivium, Skindred, Betontod, Caliban, Terror, Anti-Flag und viele andere. 25.–26.8., Sulingen, Festivalgelände


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Mischmasch A„Der Mensch wird am Du zum ich“ (M. Buber). Engagieren Sie sich ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge. Informationen zu Ausbildungskursen und Mitarbeit erhalten Sie bei: Telefonseelsorge Osnabrück, Postfach 4112, 49031 Osnabrück ASpiritueller Lese- und Gesprächskreis. Religionsunabhängig, Religionen übergreifend, offene Gruppe, Infos unter Tel: 0541/ 6004376 AWer hat Lust, gemeinsam etwas für Bienen zu tun? Ich suche Gleichgesinnte, mit denen wir z. B. unter „wir-tun-was-für-Bienen.de“ in oder um Osnabrück etwas für unsere summenden Freunde auf die Beine stellen können! E-Mail: freilauf@freenet.de AZen-Meditation – in der Tradition des japanischen Rinzai-Zen. Donnerstags 19.45 Uhr, Rehmstr. 16, Osnabrück (Ecke Lange Str.) Infos unter Tel: 0541/9989599 und 0541/4095980 Kanonenweg. Anmeldung: Tel. 75049381 ADialog der Kulturen – Dialog der Religionen: am 3. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr in der Lagerhalle, Raum 201. Infos bei Ayse Önel-Naundorf, Tel. 6004376, E-Mail: naundorf@osnanet.de AFreiwilliger Dienst in der Fachklinik Nettetal: Drogenabhängige Männer begleiten bei ihren Freizeit- und Sportaktivitäten, Einkäufe, Fahrdienste u.a. abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem freundlichen Team. Wenn Du einen Führerschein B besitzt und drogenfrei lebst, bewerbe Dich bei der Fachklinik Nettetal, Tel. 0541/67243 ASaving Earth Weltweite Gedenkminuten für den Planeten Erde am 5. eines jeden Monats, 19.00 Uhr Ortszeit. Örtlichkeit Osnabrück: gro-

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ße Wiese im Bürgerpark (vom Parkplatz Veilchenstrasse zentral in den Park gehen). Nähere Informationen unter www.savingearth.info AHandeln tut Not – AITA – Die Schuldnerhilfe Osnabrück e.V. – Nach Maßgabe des Beratungshilfegesetzes bietet der gemeinnützige Verein AITA überschuldeten Mitbürgerinnen und Mitbürgern kostenlos eine umfassende Beratung in allen Fragen der Finanzen bis hin zur Begleitung im Rahmen der Privatinsolvenz. Der Verein versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Beratungsstellen. Die Berater des Vereins stehen Ihnen für Terminabsprachen unter Tel. 0541/3327450 gerne zur Verfügung AWhistleblower-Info für Menschen mit schlechtem Gewissen. Whistleblower sind Menschen, die illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt nicht länger schweigend hinnehmen, sondern aufdecken. Sie tun dies intern innerhalb ihres Betriebes, ihrer Dienststelle oder Organisation oder auch extern gegenüber den zuständigen Behörden, Dritten oder auch der Presse. www.whistleblowerinfo.de, www.whistleblower-net.de, www.wikileaks.de, www.transparency.de u.a.

Achtsamkeitstraining MBSR-Kurse Christa Uldrich-Schartau Wilhelmstraße 84 49076 Osnabrück Tel. 0541 3301738 www.mbsr-osnabrueck.de ADie offene Frauen-Gruppe 45+trifft sich am 1. Donnerstag, 16.30–18.30 Uhr im Café Läer, Krahnstraße 7 in OS. Wir unterhalten uns u.a. über wechselnde Themen und freuen uns über weitere diskussionsfreudige Interessierte. Kontakt: Ayse Önel-Naundorf. Tel. 6004376. EMail: naundorf@osnanet.de ASuche ständig Brennholz aller Art. Bitte alles anbieten. Tel. 05401/3689619 AHallo! Suche eine Partnerin zum Squash oder Badminton spielen so für 1-2 Mal in der Woche. Freue mich über sportbegeisterte Mails. E-Mail: carlcox76@live.de AEndlich wieder: Biodanza in Osnabrück! Kurs auch für ganz Neue (Jede/r kann Biodanza!) mittwochs ab 1.3., 20–22h, Ev. FaBi: Den Frühling locken! Uli Bangert, 0173/2726 813 o. mail@uli-bangert.de, www.uli-bangert.de ABully-Maniacs Stammtisch zum Thema VW Bus am Donnerstag, 16. März 2017 ab 19:30 Uhr im Gasthaus Zur Alten Eversburg, Die Eversburg 43. www.bully-maniacs.de, Kontakt: tobi@bully-maniacs.de AWer, m/w, zwischen 30 und 60, möchte sich ungezwungen, aber niveauvoll, intellektuell, aber nicht zu akademisch, über Themen wie Politik, Philosophie, Literatur austauschen? Freue mich über eure Zuschriften: zeitenwende.08@gmx.de AKater, ganz schwarz, gechipt, tätowiert, nicht sehr kräftig, seit dem 8.1.2017 vermisst. Er könnte sich im ganzen Stadtgebiet bzw. auch im Nordkreis aufhalten. Meldet euch bitte auch, wenn ihr eine tote Katze findet, zu der diese Beschreibung passt. Würde mich über Hinweise sehr freuen. Tel. 0157/56256032

AZum Basteln mit Kindern suchen wir kostenlos gut erhaltene Woll- und Stoffreste. Wir wollen z. B. Flickenteppiche weben, also sind nur weichere Stoffe/Altkleidung geeignet (kein Leder, gerne auch T-Shirts o. ä. zum Zerschneiden). E-Mail: freilauf@freenet.de

Musikermarkt ASängerin gesucht! Electropop-/EBM-/New Wave-Projekt sucht Sängerin zur Zusammenarbeit – gern auch Anfängerin. Es geht nicht um regelmäßiges Band-Engagement mit Proben und Live-Präsenz, sondern um gelegentliche Recording-Sessions. Es handelt sich um ein reines Freizeitprojekt, also unentgeltlich. Bei Interesse melde Dich bitte bei minipix@ web.de

Jobs AHallo! Ich suche noch einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann für Marketingkommunikation. Grundkenntnisse im Bereich Marketing sind durch eine abgeschlossene kaufm. Ausbildung vorhanden. Freue mich über Angebote. E-Mail: carlcox76@live.de ASuche für meinen Flügel Räumlichkeit. Nachrichten unter: Tel. 0541/573696 oder EMail: gbg2016@gmx.de AStudienkreis Georgsmarienhütte sucht ab sofort Nachhilfelehrer (w/m) auf Honorarbasis für Mathematik Sek I u. Sek II (inkl. Abitur-Vorbereitung), ggf. auch für Deutsch und Englisch. Tel. 05401/5455 oder 0176/ 66692363, Email: hhesse@studienkreis-georgsmarienhuette.de

Lernen ADiplomierte erfahrene Opernsängerin erteilt Gesangsunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene in der Musikakademie Remelé, Osnabrück. www.musikakademie-remele.de, Tel. 0179/9210257 AKleingruppe an der VHS Osnabrück freut sich über weitere Mitlernende für Farsi. Neben extra-Lernmaterial haben wir bisher hauptsächlich mit dem Buch „Ich möchte Persisch lernen“ gearbeitet (bis etwa Lektion 14). Start des Kurses 17A5912 am Do. 9.3. in der Zeit von 18.15 bis 19.45 Uhr. Bei Rückfragen gerne ne mail senden.E-Mail: amaryllis@deutschland.ms ASuche eine französische Muttersprachlerin / einen französischen Muttersprachler, der Zeit und Lust hat, mit mir Französisch zu sprechen. Ich habe im Sommer ein Stipendium in Frankreich ergattert und möchte bis dahin meine Sprachkenntnisse auf Vordermann bringen. Telefon 0170/5181170, Mail: merlaine@ gmx.de

Sports & Fun AEin frühlingshafter Gutenachtlauf findet statt am Mittwoch, den 23. März um 21.30 Uhr. Es ist ein Lauf von 5 bis 10 Kilometern. Ziel ist, für Tierschutz zu sensibilisieren und zu zeigen, dass sich Sport und vegane Ernährung nicht ausschließen. Der Gutenachtlauf findet mittlerweile bundesweit in über 70 Städten statt und zudem in Österreich und der Schweiz. In Osnabrück treffen wir uns auf dem Parkplatz vor dem Moskaubad. Infos auch auf der lokalen Facebook-Seite unter Lauftreff Gutenachtlauf Osnabrück und unter www.laufengegenleiden.de. Wir freuen uns auf euch!

KLEINANZEIGEN ONLINE AUFGEBEN: www.stadtblatt-osnabrueck.de

Kleinanzeigenschluß für April 2017: Donnerstag, 16. März 2017

ABring Dein Tai Chi auf den nächsten Level: www.zhenwu-osnabrueck.de. Tel. 0541/ 5000731

Suche Wohnen AHallo. Ich suche zu sofort oder später mit meiner 3-jährigen Tochter eine 3 ZKBBWohnung in Osnabrück. Die Grundmiete inkl. kalter NK sollte bei 490 Euro sein, zzgl. HK! Bin Mo–Fr ab 13.30 Uhr erreichbar und am WE! Ich freue mich auf eure Antworten. Viele Grüsse A. Heidenreich. Tel. 0157/73758775, E-Mail: heidenreichangelique@gmail.com AHi, ich heisse Daniel, 34 J., berufstätig, und suche zum 1.3./1.4. ein WG-Zimmer bis 350 €. Lg. Tel. 0178/2053380, E-Mail: staude.82@web.de AIch suche eine 2-Zimmer-Wohnung, gerne mit Familienanschluss. Würde gerne mit im Haushalt mithelfen und auch im Garten. Gerne auch etwas raus aus der Innenstadt. Bin weiblich, 34 Jahre alt. Tel. 0152/05857227, E-Mail: irinkahusky@gmail.com

Biete Wohnen AGemütliche Dachgeschosswohnung (2 Zi., Kü., Bad) in Osnabrück Voxtrup zum 1.3.2017 zu vermieten. E-Mail: freim@hotmail.de AMitbewohner(in) gesucht ab etwa 40 J. oder 1 Erw. mit Kind! Es stehen 1 oder 2 Zimmer (12/18 qm) in ruhig gelegener Wohnung mit Garten, Bereich Westerberg, zur Verfügung ab 1. April 2017 oder später. Bin w, 57 J., NR, Vegetarierin. Hier wohnt auch 1 Freigängerkatze. Vorabinfos gerne per SMS! Tel. 0163/ 8580464

Mann sucht Frau AHallo ! Bist Du (w., ab 40) herzlich und umgänglich? Magst Du die Ost- und Nordsee genauso gern wie bayerischen Alpen? Bist Du lebensbejahend und kommunikativ? Dann melde Dich doch mal bei mir, zu verlieren gibt es doch nichts! E- Mail: wosteckstdudenn@ web.de AIch werde es immer versuchen, bis das Glück an meine Tür klopft. Ich bin 57 Jahre alt und voller Zuversicht, dass ich hier die richtige Frau finde. 176 cm groß bin ich, zu schwer für meine Größe, also mollig, habe braune Augen, trage eine Brille, habe kurzes dunkelblondes Haar. Bin Nichtraucher. E-Mail: hajuele.59@gmx.de

Lust & Laster AGenießer sucht Genießerin zum gegenseitigen Genießen. E-Mail: saschke111@ gmail.com STADTBLATT 3.2017 61


klick Wann: 6.2.2017 Wo: Polly Esther’s Café & Bar Was geht ab: Esther lädt ein: Matze Rossi Wir fragen: Von wem würdest Du gerne einmal eingeladen werden? TEXT & FOTOS KATHARINA LEUCK

IMPRESSUM

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de Von Barack Obama. Er ist eine faszinierende Persönlichkeit und scheint, trotz all der Macht die er hatte, menschlich und auf dem Boden geblieben zu sein.

Von Ellen Degeneres, weil sie einfach alle Stars und Sternchen kennt.

Von Biffy Clyro und zwar zum Butterbrot essen in der Badewanne.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte, Marco Bäcker PROGRAMMREDAKTION: Frederik Kathmann AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank Jürgens, Christian Lukas, Ralf Gotthardt, Malte Schipper, Nina Bartholomaeus, Larissa Berlin, Carolin Rupp, Catharina Kronisch, Mona Miserendino, Katharina Leuck, George Webber, Ada Dorian, Anna Gehrs, Katja Brunkhorst, Franziska Temmen, Markus Strothmann, Olaf Neumann, Bobby Fischer

Von Benedict Cumberbatch, weil er einer der witzigsten, sarkastischsten und stumpfesten Menschen ist, die ich noch nicht kenne. Und weil er wie ein Otter aussieht.

Ulf: Aus beruflicher Sicht von Ina Müller zu Inas Nacht. Privat von Matze Rossi.

Von Joachim Gauck. Er ist mir einfach sympathisch und ich würde gerne mal mit ihm über Gott und die Welt reden.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Küster ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2017 ANZEIGEN ÜBERREGIONAL: Vermarktungsgesellschaft mbH i. G. Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10, www.citymags.de

Matze Rossi: Von Ulf, weil er ein sehr interessanter und stattlicher Typ ist.

Von einem Alien, um einfach mal eine Runde zu schnacken. Oder von Immanuel Kant, um ihn zu fragen, wie er auf den ganzen Quatsch gekommen ist, den er geschrieben hat.

VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig Mölk, Osnabrück. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet Ich würde gerne von Kollegah eingeladen werden. Der rappt immer, dass er zu viel Geld hat und das loswerden muss. Bei mir ist das oft andersrum.

intern & interna

k

leine Ergänzung zu unserer Februar-Titelgeschichte „Start-up mit Stulle“. Da haben wir ja auch Vanessa Dobinski porträtiert, „Knust & Knifte“. Kollege Frederik Kathmann, nachdem er ihr Foto auf dem Cover gesehen hat, reichlich zeitversetzt: „Mensch! Jetzt weiß ich, warum sie mir so bekannt vorkommt! Hat vor Kurzem einen alten Schreibtisch von uns gekauft ...“ ario Schwegmann war für seine Atelier-Story (Seite 16) auch zu Besuch im Kreativraum von Henning Bischof. Der malt nicht nur und dreht Filme – Bischof macht auch Musik. Elektronisches. Wie das klingt, hat er gleich mal live vorgespielt. Mario Schwegmann war so begeistert von den Beats und Sounds, die aus Bischofs Old-School-Sampler kamen, dass er jetzt auch einen Roland SP-404 – „Damit hat schon Missy Elliot aufgenommen“, so Bischof – haben muss.

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62 STADTBLATT 3.2017

Wir sind gespannt, ob es demnächst ein Redaktionskonzert gibt. Utz utz utz … nd jetzt ein paar Entschuldigungen. Erstens: Im Inhaltsverzeichnis steht unter dem Bild-Teaser der Titelgeschichte der falsche Intro-Text (zu den „Foodistas“, die im darauffolgenden Kochen-Zweiseiter auftauchen). Hmm. Und nochmal zu Vanessa Dobinski: In einer Zwischenüberschrift auf Seite 15 wird ihr Laden „Knust & Krifte“ genannt. Das muss natürlich „Knifte“ heißen. Nnnnnnnnnnn! s ist aber auch was gutgegangen. Zum Beispiel auf Facebook. Da hatten wir am 7.2. ein Foto der Eingangstür der caffewerkstatt, Lotter Straße, gepostet. Darauf steht: „If you are a racist, sexist, homophobic, or an asshole, don‘t come in.“ Perfekt! Bei Redaktionsschluss waren es über 350 Likes, 139 x geteilt, über 50.000 erreichte Personen.

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DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, Osnabrück Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Das APRIL STADTBLATT erscheint am Mi., den 29.3.2017 Redaktionsschluss Di. 14.3.2017


DAS MAGAZIN FÜR STUDENTENSCHAFT WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT D STADTBLATT campus ist das Magazin für Osnabrücker Studentinnen und Studenten – damit sie im Wirrwarr der Uni und Hochschule den Überblick behalten. D STADTBLATT campus ist das Magazin für Osnabrücker Unternehmerinnen und Unternehmer – damit sie einen Eindruck ihrer zukünftigen Mitarbeiter bekommen. D STADTBLATT campus ist das Magazin für Osnabrücker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – damit sie wissen, was andere erforschen.

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Stadtblatt 2017 03  

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