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P O S I T I O N E N

Selbst ist der User

AuรŸerdem: Wunderbarer Werbestart Mรถvenpick mal zwei Abgefahren: ARAG Bombastisch: Bombardier Und ein paar Affen

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EDITORIAL

Das Phänomen Web 2.0

Waren Sie kürzlich mal im Internet unterwegs? Ist Ihnen was aufgefallen? Nicht? Komisch. Wo doch jetzt alles neu ist. Da feiert eines der zukunftsweisendsten Medien groß Renaissance und die meisten Menschen bekommen es nicht einmal mit. Wer sich heute ins WWW verirrt, findet dort nicht mehr das, was er aus den späten Neunzigern noch kannte. Mit Tausenden und Abertausenden langweiliger und viel zu ernster HTML-Seiten. Die Zeiten sind endgültig vorbei! Gott sei Dank. Denn jetzt gibt es Web 2.0. Es ist in aller Munde, der Spiegel schreibt drüber, die „Community“ ist außer Rand und Band und nicht mal lonelygirl15 ist mehr allein. Aber wer oder was ist genau Web 2.0 und wieso fährt die ganze Welt auf das Kürzel 2.0 ab?

Web 2.0 ist nicht mehr als ein Oberbegriff für eine Reihe nicht mal wirklich neuer interaktiver Techniken und Dienste des World Wide Web, der zu Marketingzwecken entwickelt wurde. Vorrangig allerdings geht es nicht um die vermeintlich neue

Auf liebevoll mit Text und Musik gespickten Profilseiten kann sich ein jeder der Internet-Gemeinde vorstellen und Freunde fürs virtuelle Leben finden. Das Internet wird persönlich. Mancherorts sogar so persönlich, dass man sich allein beim

Der Nutzer zaubert sich sein eigenes Netz. Technik, sondern um eine veränderte Wahrnehmung. Oder um es auf den Punkt zu bringen: um eine reine Worthülse. Der Nutzer zaubert sich sein eigenes Netz. User Generated Content ist die Zauberformel und Internetplattformen wie YouTube, Flickr, MySpace und etliche Blogs der dazugehörige Zylinder. Einziger Unterschied zu normaler Zauberei: Es wird nicht etwas ganz Bestimmtes aus dem Zylinder gezogen, sondern wahllos jede Nichtinformation darin versenkt. Tendenz steigend.

Betrachten gewisser Profilseiten schon Fremdschämen muss. Hin und wieder könnte man glauben, das Internet breite sich nur so rasend schnell aus, um dem ebenfalls rasend wachsenden Schwachsinn in seinem Innersten entkommen zu können. Die Frage, die sich viele findige Menschen momentan natürlich stellen, ist: Wie nutze ich Web 2.0 zu meinem Vorteil? Wie kann ich den Hype auf mein Produkt – meine Marke – lenken?

Wieso nicht einfach mal ein Profil bei YouTube oder MySpace anlegen, geschickt auf sich aufmerksam machen und wenn erst mal genug virtuelle Freunde gefunden sind, die Aufmerksamkeit ganz geschickt auf das jeweilig zu bewerbende Produkt lenken. Abgesehen davon, dass allein auf MySpace circa 90 Millionen Menschen zum Teil sehr skurril auf sich aufmerksam machen wollen, kann man allen, die mit dem Gedanken spielen, die oben genannten Seiten für seriöse Inhalte – insbesondere für Markenkommunikation – zu nutzen, nur immer wieder davon abraten. Viel zu schnell fühlt sich die Gemeinde der Web 2.0 Propheten hintergangen und sieht ihre scheinbar kommerzfreie Enklave bedroht. Dann doch lieber ganz ehrlich und bodenständig Web 2.0 Inhalte auf der eigenen Homepage anbieten. Hier muss man niemandem was vormachen, „verschmutzt“ das mit Idealen überfüllte Web 2.0 nicht mit

schnödem Kommerz und schafft trotzdem einen Mehrwert für die Zielgruppe. Und wer weiß, vielleicht legen Sie damit den Grundstein für eine vollkommen neue, noch bessere virtuelle Welt: das Web 3.0.

QUARTALSZITAT (ergibt nach vierzig Quartalen ca. vierzig Zitate)

„Ein Kamel ist ein Pferd, das von einem Gremium entworfen wurde."

DER GREMIENLACHER. Wenn man seit über einem Jahrzehnt präsentiert, hat man so einiges erlebt. Pitches mit monatelangem Entscheidungsstau, Pokerfaces mit anschließendem Etatgewinn, große Euphorie mit anschließendem Etatverlust. Einmal hatten wir sogar einen Sofortgewinn: „Meine Herren, Sie waren die letzte Agentur, Sie waren am besten, lassen Sie uns einen Vertrag machen.“ Ach, das war schön. In letzter Zeit nimmt ein Präsentationsmodus wieder breiten Raum ein, der zwischenzeitlich aus der Mode gekommen war: der Gremienpitch. Dieser hat mindestens 15 Teilnehmer auf Kundenseite und ist nach oben offen. 35 bis 50 Teilnehmer sind schon erreicht worden. Eine Variante ist der Gremienpitch mit Ständewahlrecht. Also der Chef hat 40 Stimmen und die anderen 39 zusammen 39. Vor Kurzem hatten wir sogar einen Gremienpitch mit Unter- und Obergremium. Das heißt, das ganze Gremium darf zuhören, aber nur ein Teilgremium abstimmen. Das Problem ist: Der Rest sitzt ja trotzdem da und schnauft, stöhnt oder langweilt sich, wenn die Präsentation den eigenen Teilbereich verlässt. Deshalb baut jede vernünftige Agentur mindestens einen „Gremienlacher“ ein. Denn lacht das Gremium kollektiv, dann hat das Gremium gute Laune und ist der Agentur wohlgesonnen. Mal klappt das, mal nicht. Oliver Lehnen ist jetzt auch Gesellschafter von BUTTER. Gemeinsam bilden wir ein Dreierobergremium. Und irgendwann kommen wir mit 75 Leuten zur Präse und stimmen auch gleich mit ab. Jawohl. Ihre BUTTER.-Geschäftsführer

Sir Alec Issigonis Automobil-Designer, 1906 –1988

Frank Stauss, Rolf Schrickel und Oliver Lehnen

DREI

ZWEI XXX

MEHR ZWEI ODER MEHR NULL?


Wunder gibt es immer wieder. UND FÜR ALLE, DIE NICHT DRAN GLAUBEN, GIBT’S DIE NEUE KAMPAGNE VON DASÖRTLICHE.

VIER

FÜNF

Spot „Birne“

Auf ein echtes Wunder wartet man im wahren Leben meist vergeblich. Doch es gibt sie noch. Die wahren Wunder. Jedenfalls in der neuen Kampagne von DasÖrtliche. Egal ob es die durchgebrannte Glühbirne oder der vergessene Braten ist: Der wirklich findige Mensch hat mit Obstbirnen oder dem einfachen Zurückdrehen der Zeit schnell eine Lösung gefunden. Sie glauben nicht, dass so etwas funktioniert? Herzlichen Glückwunsch. Dann gehören Sie aller Wahrscheinlichkeit

Spot „Küche“

nach zu den Menschen, die kleinere und größere Probleme des alltäglichen Lebens noch auf die althergebrachte Weise lösen: mit einem gezielten Griff zu DasÖrtliche. Denn hier finden Sie wirklich alles,

was Sie brauchen: Elektriker, Obsthändler, nette Nachbarn, Restaurants, Partyservices, Taxiunternehmen – damit Sie sich nicht schon wieder nach Hause beamen müssen – und noch vieles, vieles mehr.

Und damit das nicht so schnell in Vergessenheit gerät, wirbt DasÖrtliche nun auf allen Kanälen. In Print, TV, Funk im Internet und sogar im Buch selbst – für Nutzer und Inserenten, für Verlage und

für alle, die sich das neue DasÖrtliche abholen können oder gar zugestellt bekommen. Sie sehen also: Auf DasÖrtliche ist Verlass – auf Wunder eher nicht.


BUTTER.-BROT

Mövenpick fruchtet mit BUTTER. SMOOTHER TV-SPOT ZUR MARKTEINFÜHRUNG. Unter dem Motto „Take it Smoothie“ unterstützt ein TV-Spot die Markteinführung des neuen Trendgetränks „Smoothie“. Im Ausland längst ein Verkaufsschlager, bringt Mövenpick endlich auch in Deutschland einen reinen Fruchtdrink auf den Markt. Gänzlich ohne Süßstoffe, Zucker oder andere künstliche Zusätze wie Farb- und Konservierungsstoffe. Und was der reine Genuss von Frucht alles auslösen kann, zeigt der Spot an einem sehr

Ein Neukunde zum Dahinschmelzen. lebendigen Beispiel. Eine junge Frau in einer Galerie – die sich im Übrigen in Köln befindet – gibt sich auf einer Vernissage mit großformatigen Fruchtfotografien dem Frucht-Drink hin. Dass sich die Flasche mit dem Frucht-Drink leert, ist nichts Ungewöhnliches. Umso ungewöhnlicher ist es, dass auch die Fruchtfotografien an der Wand keine Früchte mehr enthalten. Eine ganz neue Art und Weise, Kunst zu genießen.

BUTTER. MACHT MÖVENPICK SCHOKOLADE SICHTBAR. Ganz schön groß, was wir für die Premium-Schokolade aus dem Hause Mövenpick gemacht haben. Diese ist nämlich so hochwertig, dass sie den Vergleich zu Luxusgütern nicht zu scheuen braucht.

Und da wirklich wertvoller Schmuck gewohntermaßen immer etwas kleiner daher kommt, haben wir das Motiv für die Schweizer Edelschokolade gleich mal etwas größer angelegt. Um genau zu sein

sogar ganze 16 x 12 Meter. Schließlich kann man die Kommunikation für eine so große Marke wie Mövenpick nicht einfach dem Zufall überlassen.

Im Idealfall greifen Sie auf Stollen von Mutti, Oma oder Tante Erika zurück. In Notfällen ist auch das Plagiat aus dem Supermarkt erlaubt. Schneiden Sie eine dicke Scheibe ab und bestreichen Sie diese mit Butter. Dann nehmen Sie einen Spekulatius und tunken die eine Hälfte zwei Sekunden in eine Tasse mit heißem Kaffee. Eins, zwei ... das reicht! Spekulatius wenden und auch die andere Hälfte kurz eintauchen. Und jetzt ab damit auf den Christstollen. Prozedur mit einem zweiten Spekulatius wiederholen. Fertig! Lecker!

Guten Appetit wünscht Ihr Tim Nockemann BUTTER.-Junior-Texter

SIEBEN

SECHS

Christstollen-Stulle.


ACHT

Aber warum Skateboarding und nicht Inline-Skates? Schwere Frage, einfache Antwort: „Inlines fahren nur Kinder, die erwachsen, und Erwachsene, die jung wirken wollen. Alle, die dazwischen liegen, fahren Skateboard.“ In der dritten „Gimme five“-Regel heißt das: „Das Ausdrucksmittel Skateboard ist definitiv erwachsenenuntauglich.“ Und das macht es so wertvoll für die „Rebellion der Jugend“.

Als Berufsbild gibt Titus Dittmann gern Pionier an. Und als Windsurfer, Drachenflieger, Skate-, Snow- und Wakeboarder kann er in der ersten „Gimme five“-Regel auch durchaus behaupten: „Man kann Jugendlichen nix vormachen, es sei denn, man macht es ihnen vor.“

Dass gerade er als Erwachsener so gut von der Skater-Szene angenommen wird, liegt wohl daran, dass er sie vor fast 30 Jahren mitgründete und sie bis heute mit Skateboardschulen und Fördervereinen wie der „Youth Culture Charity“ unterstützt. Eben „Aus der Szene – für die Szene.“ Die vierte der „Gimme five“-Regeln.

Demnach verkauft die Titus AG auch nicht einfach nur „Hosen, die beim Laufen behindern“, sondern ein Lebensgefühl. Denn – und da kommen wir zur zweiten „Gimme five“-Regel: „Jugendliche wollen keine Produkte, sondern Ausdrucksmittel.“

Nach vielen interessanten Anekdoten und Thesen ist es für den ein oder anderen anwesenden Marketingleiter fast etwas enttäuschend, dass gerade die fünfte und letzte „Gimme five“-Regel lautet: „Es gibt überhaupt kein Jugendmarketing.“ Denn „entscheidend sind der Instinkt, der Glaube und die Nähe.“ Nur so bleibt man glaubwürdig. Und die leichte Ernüchterung war nach der Autogrammstunde schnell vergessen.

NEUN

Ziegenbart, Strohhut und Oldschool Vans. Kein Auftritt, den man von einem Großunternehmer erwartet. Trotzdem ein Referent erster Güte, der uns eine Menge über erfolgreiches Jugendmarketing erzählte. Oder wie er es nennt: die „Gimme five“-Regeln.


ARAG AUF TOUR.

Beim diesjährigen RhinoAward – einem bundesweiten Kreativwettbewerb rund um das mobile Werbemedium RollAd – konnten auch wir uns zu den Siegern gesellen. Bei der Preisverleihung auf dem Hockenheimring wurden die Sieger mit Lightshow und

pyrotechnischer Raffinesse gebührend in Szene gesetzt. Der Preis: Neben einer schicken Urkunde und einem rauschenden Fest wird der ARAG-LKW zwei Wochen lang quer durch Deutschland touren. Bleibt nur zu hoffen, dass er auch diebstahlversichert ist.

UND BUTTER. DEN ANWALT AUF DEN WAGENHEBER. Für alle, die immer schon wissen wollten, wie der TÜV eigentlich so testet, ist dieser Spot Pflicht. Und da ARAG mit einer Testnote von 1,55 zu den neu gewonnenen Lieblingen des Überwachungsvereins gehört, mussten wir auch nicht lang um Erlaubnis bitten, die Testmethoden sowohl für einen TV-Spot als auch für eine Anzeige in Szene setzen zu dürfen. Gedreht wurde das Ganze samt echter Hebebühne,

fast echtem Anwalt und jeder Menge Stuntmen in Düsseldorf. Neben einem spektakulären Aufbau sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass dieser Spot und insbesondere der am Seil hängende Stuntman – wie könnte es anders sein – bestens versichert waren. ARAG macht eben stark und in diesem ganz besonderen Fall sogar Nerven aus Stahlseilen. Aber das sollten Sie lieber selbst testen.

XXX ELF

XXX ZEHN

TÜV hebt ARAG auf den Thron.


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. BOMBARDIER DOMINIERT DIE INNOTRANS IN BERLIN. Auf der diesjährigen InnoTrans – der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik – fuhr Bombardier gleich richtig dick auf. Neben einem riesigen Blow-up, das Messebesucher schon von weitem begrüßte, und einem Messestand, der immer bestens besucht war, hatte der Weltmarktführer in der Schienenverkehrstechnik auch noch eine nagelneue TRAXXLokomotive dabei.

XXX ZWÖLF

DREIZEHN

Blow-up und Messestand stammen natürlich aus der Kreativfeder von BUTTER.Berlin. Die Lokfamilie TRAXX (oben im Bild) hingegen ist ein reines Bombardier Produkt. Das nennen wir: Arbeitsteilung vom Feinsten.


Es gibt vieles, was für Klaus Wowereit spricht.

FÜR SIE … ENTDECKT:

Jürgen Eisenacher. Von Menschen und Affen.

Foto: Daniel Harders

VIERZEHN

„BUTTER.Berlin hatte die Idee für den Spot, der Originalzitate von Pflüger direkt aneinanderreiht. Nutzenmaximierung par excellence.“ politik&kommunikation, Oktober 2006 (Motiv des Monats)

Berlin, 13.07.2006 Friedbert Pflüger, Spitzenkandidat der CDU, spricht Klartext.

„Da hat der Wowereit eben auch völlig zu Recht einen der wesentlichen Gründe genannt“

„Die Berliner SPD hat einen neuen Hauptdarsteller. Der heißt Friedbert Pflüger und soll ab heute 60 Kinosäle jeden Abend zum Lachen bring en.“ Tagesspiegel, 31.08.2006

„Zunächst mal hat der Wowereit mit einer Bemerkung wieder völlig recht“ „Und noch einmal. Das ist nicht Wowereit vorzuwerfen, tue ich auch nicht“

Dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen.

f den CDU„Die SPD spannt für ihren Wahlkamp ihren Karren.“ vor er Pflüg bert Spitzenkandidat Fried .2006 31.08 taz,

„Der Herr Wowereit hat’s die letzten 5 Jahre ganz gut hingekriegt“

„Der Hauptstadtwahlkampf ist im vollen Gange, da sorgt die SPD mit einem neuen Kinospot für Aufsehen.“ Kontakter Online, 05.09.2006

„Verrückter Wahlkampf! Im neuen SPDKinospot wirbt Pflüger jetzt für Wowereit. Allerdings unfreiwillig.“ Berliner Zeitung, 31.08.2006

2004, 2005, 2006: BUTTER. BLEIBT KONSEQUENT UND GEWINNT DEN DRITTEN POLITIKAWARD IN FOLGE.

Bobby, der einstige Star des Berliner Zoos: sein Gesichtsausdruck lebendig und irgendwie würdevoll.

Konsequent Berlin.

Wie viel die saubere Wahlkampfarbeit BUTTER.Berlins zum endgültigen Wahlergebnis beigetragen hat, ist reine Spekulation. Dass die SPD mit Abstand stärkste Partei ist und sogar in schwierigen Zeiten noch zugelegt hat, kann man allerdings nicht von der Hand weisen. Genauso wenig auch die Tatsache, dass insbesondere der Kino-Spot „Klartext“ der 21-köpfigen überparteilichen Fachjury keine andere Wahl ließ, als uns den dritten Politikaward in Folge zu überreichen.

FÜNFZEHN

In den BUTTER.-Büros in Düsseldorf und Berlin begegnet man seit einiger Zeit zwei Gemälden, die mit einer ganz eigenen Mystik anziehen. Gemälde von Jürgen Eisenacher. 1964 in Frankfurt am Main geboren, studierte er Kunstgeschichte und klassische Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Dem schloss sich ein Studium der Malerei an der Gerrit Rietveld Akademie, Amsterdam an. Neben Affen, die schon seit geraumer Zeit Gegenstand seines künstlerischen Schaffens sind, spielen Landschaften und Menschen immer wieder tragende Rollen in seinen Gemälden.

IM KINO-SPOT DER SPD SOGAR SEIN DAMALIGER RIVALE FRIEDBERT PFLÜGER.


Versuchter Mord. Mit einem von BUTTER.Berlin kreierten Motiv macht der Deutsche Tierschutzbund auf ein Thema aufmerksam, das nur allzu gern in Vergessenheit gerät: grausame Tierversuche. Das Problem ist fast so alt wie der Tierschutzbund selbst. Und auch wenn man Teilerfolge erzielen konnte, stehen grausame Tierversuche auch in Deutschland noch auf der Tagesordnung vieler großer Unternehmen. Und das, obwohl die Ergebnisse dieser Versuche oft irreführend und nur selten auf den Menschen übertragbar sind. Nicht umsonst fordert das neue Plakat des Deutschen Tierschutzbund e.V. zum Spenden auf. Denn im Kampf gegen eine so finanzkräftige wie übermächtig scheinende Lobby ist er auf jeden Euro angewiesen.

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Next Generation Einladung. BUTTER.-TOP-FIVE

EIZO BITTET UNGEWÖHNLICH ZUR PHOTOKINA. Diesmal: „Was hättet ihr dem Jesuskind anstelle von Myrrhe, Weihrauch und Gold mitgebracht?“ 1 ABC Thermosalbe. Gut gegen Kreuzschmerzen.

2 Die Bibel. See what’s next.

3 Ein paar Gummistiefel. Gegen nasse Füße.

4 Sonnenbrille. Bei all dem Heiligen Schein.

5 11-Freunde-Abo. Wer braucht schon Judas.

Ganz im Stil des Matrix-Looks stand in diesem Jahr auch die recht ungewöhnliche Einladung, die EIZO zur Photokina verschickte. Jede Einladung bestand aus scheinbar von oben nach unten laufenden Buchstaben, die zu allem

Überfluss auch noch verschiedene Farben aufwiesen. Was es damit auf sich hatte, wurde klar, nachdem man sich die beigelegte Brille aufgesetzt hatte. Jetzt schienen die roten Buchstaben förmlich zu glühen und die Einladung wurde sicht-

bar. Das gleiche Prinzip erwartete den EIZO-Interessierten dann auch am Messestand vor Ort. EIZO ist und bleibt eben: „See what’s next.“

SIEBZEHN

SECHZEHN

NEUES MOTIV DES DEUTSCHEN TIERSCHUTZBUND E.V. ERINNERT AN EINEN ALTEN MISSSTAND.

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BUTTER.-Flocken.

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NOTIZEN AUS DER HÄNGEMATTE

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AUF EINEN BLICK: KLEINE NEWS UND GROSSE KARRIEREN.

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+++ www.butter.de wurde relauncht und enthält jetzt neben institutionellen Kampagnen auch alle Informationen zu BUTTER.Berlin. Ein Besuch lohnt sich also. Sowohl im Internet als auch in Berlin und Düsseldorf.

+++ Im großen Konfi erstrahlen große Ideen jetzt noch ein bisschen heller. Das liegt am immerwährenden Fleiß und einem nagelneuen Beamer, der mit satten 3.200 Ansi-Lumen genau 1.200 mehr auf die Leinwand bringt als der letzte. +++ BUTTER.-Fahne, die Zweite: Nach leichten Differenzen mit Anwohnern hängt die BUTTER.-Fahne an der Toreinfahrt jetzt ein Stockwerk tiefer. Auf die Qualität der Kreationen hat dies jedoch keine Auswirkungen. +++ Noch Kreativer: BUTTER. heißt neue Köpfe willkommen. Junior-Texter Guido Niehues, Junior-Art-Direktor Guenduez Erdil und Art-Direktor Burghard Köster verstärken die Kreationsetage in Düsseldorf. In Berlin gesellen sich JuniorArt-Direktorin Anna Weil und Junior-Art-Direktor Björn von Buchholtz sowie Junior-Texter Justin de Greck und JuniorTexter Hermann Weiß zum Kreativteam. +++ Noch Berater: Auch in der Beratung können wir neue Kollegen begrüßen. Axel Stolba als Etatdirektor, Katrin Hüer im Innenkontakt, Berater Christoph Duhme und die beiden Auszubildenden Kathrin Polnik und Ledicia Stupp. Herzlich willkommen.

Alles in Butter? Wie langweilig. Elmar Gerlach, 31, Senior-Texter, Werbekaufmann, Büdchenmann „5 Bier, ein Korn und zwei Ernte, bitte. Ach ja, und guten Morgen.“ So wird man nur in einem Büdchen begrüßt. Acht Jahre durfte ich dort Soziologie studieren, im „Kaffeebüdchen“ von Düsseldorf-Flingern. Ein Stadtteil mit höchst unterschiedlichen Zutaten: soziale Schieflage, künstlerische Avantgarde und das gute alte Bildungsbürgertum. Und mittendrin als strahlender Fixstern und Leben spendendes Zentrum: das Büdchen. Ich muss sagen, mehr lernen kann man über das Leben nur noch in einem ordentlichen Krieg. Es sind so viele Anekdoten über die Jahre entstanden, dass ich mich ärgere, kein Tagebuch darüber geführt zu haben. Aber auch so ist einiges hängen geblieben. Von der „gemischten Tüte“ für 15 D-Mark bis zu dem 14-jährigen Mädchen, das mich ernsthaft fragte, ob wir auch Fahrräder verkaufen (Ladenfläche ca. 12 m2 !), und beleidigt war, als ich ihr daraufhin höflich die beliebten Fruchtgummi-Schuhe als Ersatz anbot. In der Werbung ist es wichtig, die Zielgruppe zu kennen und dem Volk aufs Maul zu schauen. Da war das Büdchen mit weitem Vorsprung mein größter Lehrmeister.

Alle Journalisten, die über die Agentur BUTTER. schreiben, verwenden in ihren Headlines immer das gleiche Wortspiel: Alles in Butter bei BUTTER. Da ich begründeten Anlass habe anzunehmen, dass die Agentur der Presse auch in Zukunft häufig Gelegenheit geben wird, positiv über BUTTER. zu berichten, möchte ich vorschlagen, ein bisschen mehr Abwechslung in das Headline-Einerlei zu bringen. Ich stelle hier deswegen meinen geschätzten Pressekollegen ein paar Überschriften-Variationen zur Verfügung, die alle einen Bezug zum Agenturnamen haben und je nach Anlass (natürlich honorarfrei) verwendet werden können: Ausgelassene Butter (Jubel über Etatgewinn) Bei Butter läuft es wie geschmiert (Kundenliste wächst ständig) Butter bei die Fischstäbchen (neuer Kunde aus dem Foodbereich) Fette Beute für Butter (neuer Großkunde) Mehr als ein Bütterchen (BUTTER.-Dependenz Berlin) Allererste Sahne (Topkreative zu BUTTER.Berlin) Butter sahnt ab (diverse Awards) Butter buttert nicht zu (gute Bilanz 2006) Passt Sanella-Werbung zu Butter? (Grundsatzfrage) Das erste Auto, das mit Butter fährt (Autoetat zu BUTTER.) Markenbutter (großer Markenartikler entscheidet sich für BUTTER.)

Wird Butter untergebuttert? (Übernahmegerüchte) Butter investiert in Gehirnschmalz (neue Kreative) Flüssige Butter (Agenturgeschäft läuft) Kein Gramm Fett zu viel (schlanke Verwaltung) Fett schwimmt oben (erfolgreiches Geschäftsjahr) Buttercreme de la Creme (exquisite Kundenliste)

Falls Sie, liebe Kollegen von der Presse, nichts Passendes finden, haben wir nichts dagegen, wenn Sie nach wie vor die Ihnen ans Herz gewachsene Formulierung verwenden: Alles in Butter.

Werner Butter

NEUNZEHN

ACHTZEHN

+++ Jura, die Dritte: Auch in Bezug auf Kaffeemaschinen schreiben wir ein neues Zeitalter. Die kleine Jura ist in Rente, die große in der Küche und die neue – gegen die selbst die große klein aussieht – verwöhnt uns mit Heißgetränken in der Cafeteria.

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KRONPRINZENSTRASSE FON + 4 9 2 11 8 6 7 9 7 ■

87, D-40217 DÜSSELDORF 0, FAX + 4 9 2 11 8 6 7 9 7 8 6

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c o n t a c t @ b u t t e r. d e , w w w. b u t t e r. d e MITGLIED IM GWA

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Butter positionen 01 07