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DV 32089 – Leichte Spielstücke für Kontrabass und KlavierTeil 2

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LEICHTE SPIELSTÜCKE

für Kontrabass und Klavier

EASY PIECES

for Double Bass and Piano

herausgegeben von | edited by Klaus Trumpf

Teil II · für Fortgeschrittene (5.–7. Lage)

Part II · for intermediate players (5.–7. position)

Klavierstimme für Orchesterstimmung

Piano Part for Orchestral Tuning

Deutscher Verlag für Musik 32089

Printed in Germany

Inhalt

Johann Gottlieb Janitsch: Canzona

Zoltán Gárdonyi: Siciliano

Franz Simandl: Gavotte

Erhard Ragwitz: Maestoso, op. 49

Johann Sebastian Bach: Menuett aus dem „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach”

Stefan Malzew: Scherzando

Georg Freidrich Händel: Adagio aus der Sonata für Viola da gamba

Johann Matthias Sperger: Allegretto (1. Satz der Sonatine)

Johann Matthias Sperger: Allegretto (2. Satz der Sonatine)

Domenico Dragonetti: Andante

Janina Gars´cia: Tanz

Giovanni Bottesini: Gavotte

Joseph Haydn: Serenade

Janina Gars´cia: Bolero

Stefan Malzew: Koussewitzky in Ragtime (Humoreske)

Stefan Malzew: Sarabande

Joseph Haydn: Kontrabass-Solo aus der Sinfonie Nr. 72, 4. Satz

Gioacchino Rossini: Rossiniana (Kontrabass-Soli aus der Sonate Nr. 3)

Frantisˇek Hertl: Kleiner Walzer

Georg Friedrich Händel: Allegro aus der Sonata für Viola da gamba

Vorwort

Diese Ausgabe soll dazu beitragen, die derzeit noch vorhandene Lücke im Angebot geeigneter Anfänger-Spielliteratur für Kontrabass mit Klavierbegleitung zu schließen. Bei der Zusammenstellung ließ sich der Herausgeber davon leiten, dem Kontrabass-Schüler für die ersten Unterrichtsjahre eine Auswahl kleiner Stücke in die Hand zu geben, die einerseits die Spiel- und Musizierfreudigkeit anregen, andererseits mit einigen großen Komponisten und namhaften komponierenden Kontrabassisten bekannt machen soll.

Diese Ausgabe erscheint in zwei Bänden und umfasst die sieben Grundlagen: Band I – halbe bis 4. Lage, Band II – 5. bis 7. Lage. Sie ist als Ergänzung zu jedem Schulwerk gedacht. In der Reihe der bedeutenden Kontrabassisten, die sich auch als Komponisten verdient gemacht haben, erschienen:

Jan Dismas Zelenka (1679–1745)

Kontrabassist in der Hofkapelle Dresden; bedeutender Komponist hauptsächlich von Kirchenmusiken; Dirigent

Johann Gottlieb Janitsch (1708–1745)

Kontrabassist in der Hofkapelle Fiedrichs II. in Berlin; Komponist der „Berliner Schule“ und Dirigent; veranstaltete „musikalische Academien“

Johann Matthias Sperger (1750–1812)

Kontrabassist in Wien und Ludwigslust (Schwerin); einer der ersten berühmt gewordenen Kontrabass-Solisten; Kompositionen aller Gattungen (u. a. 45 Sinfonien, 18 KontrabassKonzerte, viel Kammermusik usw.)

Domenico Dragonetti (1763–1846) international berühmtester Kontrabass-Virtuose seiner Zeit; lebte in London; komponierte hauptsächlich Solowerke für Kontrabass

Giovanni Bottesini (1821–1889) erlangte Weltruhm auf seinen vielen Reisen als KontrabassVirtuose; komponierte sich seine virtuosen Solostücke;

umfangreiches kompositorisches Schaffen (u. a. 12 Opern); Dirigent (Uraufführung der Oper „Aida“)

Franz Simandl (1840–1912) große Bedeutung als Kontrabass-Methodiker; zahlreiche pädagogische Werke und Solostücke für Kontrabass

Sergej Koussewitzky (1874–1951) berühmt als reisender Kontrabass-Virtuose; erlangte später Weltrum als Dirigent

Frantisˇek Hertl (1906–1973) bedeutender tschechischer Kontrabassist; Gründer und Leiter des tschechischen Nonetts; Komponist und Dirigent; Werke für Kontrabass

Lajós Montag (1906–1998) bedeutender ungarischer Kontrabassist; Verfasser einer vielbeachteten Methode und verschiedener Kompositionen für Kontrabass

Stücke vom gleichen Komponisten wurden unter dem Aspekt einer zusammenhängenden Aufführung (Suitenform) ausgewählt. Es betrifft dies Kompositionen von J. Gars´cia, G. F. Händel, S. Malzew und E. Ragwitz. Die vier kleinen Sätze von J. M. Sperger sind vom Herausgeber als „Sonatine“ konzipiert.

Um dem Problem der verschiedenen Kontrabass-Stimmungen zu begegnen, legt der Verlag die Klavierstimme für Orchester- und Solobesaitung vor und hofft so, das Gemeinschaftsmusizieren zu fördern. Strich- und Fingersatzbezeichnungen sind als Vorschläge für die Ausführung zu werten. In diesem Sinne wünscht der Herausgeber allen, die sich dem Kontrabass widmen, mit diesem Spielstücken viel Freude.

Im Winter 1982

Klaus Trumpf

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