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Das Südsteiermarkmagazin

Gegründet 2000 18. Jahrgang Ausgabe 73 Sommer 2017 Zugestellt durch Post.at

box & Cover

Raphael Wressnig & The Soul Gift Band spielen am Open Air „Der Weinberg rockt”

box & Interview

Ein Gespräch mit Rainhard Fendrich, der zum Konzert in die Südsteiermark kommt

box & Musik

Die besten Live-Acts und Festival-Termine im südsteirischen Musik-Sommer

Soul & Funk am Weinberg

Foto: Mirjam Koch

box

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In dieser Ausgabe

das südsteiermark magazin

10 Digitale Pionierin

Dr. Karoline Simonitsch stammt aus Obervogau und ist Expertin für digitale Innovationen. Ein Porträt.

08 Hasta la vista, baby

24 Rainhard Fendrich

Der beliebte Musiker kommt am 2. September in die Südsteiermark. box hat ihn schon jetzt interviewt.

18 Der Weinberg rockt

Autor Wolfgang Pollanz über seinen neuen Roman, der im kalifornischen Bodybuilder-Milieu angesiedelt ist.

Beim Open Air in Ratsch spielen die Boring Blues Band und Raphael Wressnig mit der Soul Gift Band.

12 Wolfgang Temmel

20 Summertimeblues

Foto: Christina Loucas für ZS Verlag

Foto: privat

Foto: Sandra Ludewig

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56 Aphrodites Küche

Der Geschmack von Sommer und Zypern im neuen Kochbuch von Insel-Bloggerin Christina Loucas.

60 Essen & Trinken

Bis Ende Juni läuft im Kniely Haus Leutschach eine umfangreiche Ausstellung des Künstlers mit Werken aus den Jahren 2015/2016.

Mitte Juli heißt es mit Musikern und Bands aus dem In- und Ausland wieder drei Tage lang: „Es ist Festivalzeit auf Schloss Gamlitz!”

Im Sommer macht es richtig Spaß, das Leben bei gutem Essen und Trinken ganz nach Herzenslust auszukosten. Genuss-Tipps!

14 Heimische Weltmusik

22 VALIE EXPORT

65 Wein Steiermark

Johannes Kölbl baut Trommeln, studiert Jazz-Schlagzeug und spielt in Formationen wie „Quetsch 'n' Vibes” und „Tubonika”. Ein Porträt.

Das Greith-Haus in St. Ulrich präsentiert mit einer Ausstellung die ebenso facettenreiche wie radikale Künstlerin in einer umfassenden Personale.

Obmann Stefan Potzinger und GF Werner Luttenberger berichten über ihr Marketingprogramm für die Weinbauregion Steiermark.

box&Die nächste box erscheint am 13./14. Sept. 2017 Anzeigen- und Redaktionsschluss: 25. August 2017

Anzeigen-Hotline: 0699/11 400 983 • Anzeigenpreise und Infos www.box-online.at

box impressum

Medieninhaber, Chefredakteur & Herausgeber: Gerhard Ogrisek • Mitarbeiter dieser Ausgabe: Hedi Grager, Isabella Holzmann, Heribert Kindermann, Wolfgang Kühnelt, Marie Mayer, Silvija Ogrisek, Henry Sams, Reinhard Sudy, Renate Tynnauer. Anschrift: Zeitschriftenverlag Gerhard Ogrisek, 8462 Gamlitz, Untere Hauptstraße 238/1. Telefon: 0699/11 400 983 Mail & Internet: office@box.co.at, www.box-online.at • Herstellung: hm.perfectprintconsult.eu. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Alle Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Auflage: das südsteiermark magazin 30.000. Alle mit DB gekennzeichneten Beiträge sind entgeltliche Werbeeinschaltungen. Offenlegung gemäß Mediengesetz § 25: Grundlegende Richtung - boxversteht sich als unabhängiges Magazin für die Südsteiermark. Unternehmensgegenstand des Gerhard Ogrisek Zeitschriftenverlages ist die Produktion von Printmedien. Der Verlag ist ein Einzelunternehmen.


boxrückspiegel

Galerie Marenzi Foto: IWolfram Orthacker / Text- Isabella Holzmann

Von der Eröffnung mit Organisatorin Monika Klement, Teddy Gruber, Bgm. Peter Stradner und LR Ursula Lackner (v.l.) bis zum märchenhaften Kinderkulturtag bot die Marktgemeinde Wagna ein buntes Programm für Jung und Alt: Musik von „Woazbort & Teddy Gruber“ bis „Aniada a Noar“, Kabarett mit „Betty O. & LaBix sowie Kunst von Robert Tomaschek u. Johnny Fortmüller.

Text/Foto: Heri Kindermann

Kulturtage Wagna

Der Höhepunkt im Gamlitzer Kultur-Genussreigen war das Konzert junger Preisträger der Region. Hanna Hofmann, Maria Labudik und deren Lehrerin Kathrin Ully (v.l.) machten, wie auch der weitere Nachwuchs, die Begeisterung für Musik spürbar und brillierten mit Virtuosität. Am 29. Juni wird das Grazer Saxophonquartett ab 20 Uhr in der Alten Klosterschule aufspielen.

Text/Foto: Heri Kindermann

Junge Preisträger

Voller Marenzikeller, tolle Stimmung und wenig Platz zum Tanzen: Son oft he Velvet Rat waren zu Gast und präsentierten ihr neues Album „Dorado” in voller Bandbesetzung. Der aus der Steiermark stammende und größten Teils in Kalifornien lebende Liedermacher Georg Altziebler begibt sich mit seinen neuen Songs einmal mehr auf die Suche nach dem ursprünglichen, erdigen und kantigen Klang. „Dorado” erweist sich als fantastisches Gesamtkunstwerk, das auch international viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Zuhörer zeigten sich begeistert.

Niedetzky in Wildon Mit dem Kabarettabend von Angelika Niedetzky sorgte der Kulturverein „WildKult” für ein volles Haus im Schloss Wildon. Die bekannte Schauspielerin hatte es dabei mit ihrem dritten Soloprogramm „Gegenschuss” auf die Lachmuskel der Zuseher abgesehen. Im Bild Wildkult-Wildon-Vorsitzender Johann Assinger, Angelika Niedetzky und Wildkult-Finanzreferent Gerd Schalk.

Foto: Dagmar Dobrovsky / Text- Isabella Holzmann

Son of the Velvet Rat

Eine radikale und wohl auch provokante Haltung zeigte Tatiana Lecomte (Bild) in ihrer Ausstellung „nach einer wahren Begebenheit“ im Mai in der Leibnitzer Galerie Marenzi. Die aus Bordeaux stammende und in Wien lebende Künstlerin beschäftigt sich seit Jahren mit dem visuellen Gedächtnis und damit, wie sich traumatische zeitgeschichtliche Ereignisse in Bildern verarbeiten lassen. Scharfes Beobachten, schlaue Ideen und Humor in der Umsetzung zeichnen das Künstlerduo Zweintopf aus, deren Werkschau „so wertvoll wie ein kleines Steak“ am 2. Juni eröffnet wurde. Die beiden jungen Künstler, die derzeit auch als Teil des Projekts „Kunst auf Rezept“ bei der Biennale in Venedig vertreten sind, setzen sich in den in Leibnitz gezeigten Arbeiten mit Klischees, Kitsch und Kleinkram, Überliefertem und Gesammeltem auseinander. Zu sehen bis 22. Juni 2017.


Steile Weine im Glas

Großer Andrang herrschte Ende April bei der Jahrgangspräsentation der STK-Winzer auf Schloss Kapfenstein. Über 500 Gäste konnten sich von der herausragenden Qualität der Regions- und Ortsweine des Jahrgangs 2016 sowie der 2015er Lagenweine überzeugen. Begleitet wurde die Veranstaltung von Live-Musik, kulinarischen Genüssen sowie einer Gast-Präsentation von drei Weingütern aus dem Karst.

Erleben, Genießen und Verkosten waren bei der Sausal Revolution 2017 mit mehr als 240 Weinen von 32 Betrieben im Restaurant Staribacher angesagt. Dabei offenbarte sich die große Vielfalt und unverwechselbare Stilistik der Sausaler Weine. Das Geheimnis hinter der prägenden Mineralik und der rauchig-salzigen Note sind die Muschelkalk- und Schieferböden sowie Höhenlage und Steilheit der Lagen.

Foto: Josef Krassnig / STK

Text/Foto: Heri KIndermann

Die neuen STK-Weine

Die Steirischen Terroir- und Klassikweingüter Maitz, Neumeister, Gross, Sattlerhof, Lackner-Tinnacher, Polz, Erwin Sabathi, Tement, Hannes Sabathi u. Winkler-Hermaden stehen für höchste Qualität

Unter anderem kredenzten auch Bernhard Lambauer, SilberbergKellermeister Klaus Fischer, Obmann Gerhard Wohlmuth jun. und Hannes Harkamp (v.l.) ihre Sausaler Terroirweine aus Steillagen

Weine im Klostergarten kost_barer Sernauberg Der Tourismusverband Leibnitz lud Mitte Mai zum zweiten Mal in den Garten des Kapuzinerklosters zur Weinverkostung. 19 südsteirische Weinbaubetriebe präsentierten dabei ihre Klassik- und Lagenweine in einem wirklich gediegenem Ambiente. Das Girardi-Ensemble sorgte für den dezenten musikalischen Rahmen, Jagas Steirerei für die kulinarische Freuden.

Und wieder öffneten die Weinbauern vom Sernauberg bei Gamlitz ihre Schatzkammern. Die Veranstaltung „kost_barer Sernauberg” bot in der malerische Kulisse des Weinguts Goedmakers Kostbarkeiten aus den Kellern, dazu kulinarische Schmankerln und passend zum Sonnenuntergang Live-Musik mit Max Waltl sowie Raritäten aus der Großflasche.

Die Verkostung im Garten des Kapuzinerklosters Leibnitz (v.l.): Mathias Prugmaier, Jakob Jakopé, TV-Obmann Dino Kada, Bgm. Helmut Leitenberger, Petra Menhart und Rudolf Muster-Poschgan

Auch Weinkönigin Johanna II. erschien stilgerecht mit Krönchen zur gelungenen Verkostung von insgesamt 13 Sernauberger Weinbaubetrieben am WG von Ton und Monique Goedmakers


box & leute Goldene Ehrenzeichen des Landes

Leidenschaft für Bild & Ton: GalerieMarenzi-Kurator Klaus-Dieter Hartl und Bluesmusiker Oliver Mally mit ihren Goldenen Landes-Ehrenzeichen

Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Klaus-Dieter Hartl und „Sir“ Oliver Mally. Das Zentrum ihres Wirkens ist das Marenzihaus in der Leibnitzer Bahnhoftstraße 14: Während der eine den dortigen Keller als Musiker und Kurator mit musikalischen Leckerbissen füllt, sorgt der andere im 1. Stock für einen weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Galeriebetrieb. Der renommierte Künstler, Kurator und Galerist Klaus-Dieter Hartl hat in den nunmehr 19 Jahren als Galerieleiter seinen Schwerpunkt stets auf die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler gelegt, denen die Galerie Marenzi Ausstellungsraum und Öffentlichkeit bietet. Dank seines guten Riechers den urbanen Museen oft einen Schritt voraus, entwickelte er das Haus zu einem Seismographen für zeitgenössische Strömungen, vor allem für Fotografie und multimediale Ausdrucksformen. Mehrfach bestes Blues Album des Jahres („concerto”), Bester Blues Artist des Jahres, unter den „Top 5 vocalists international“ (Blues matters 2011) – „Sir” Oliver Mally hält den Vergleich mit internationalen Größen locker aus. Die jährlich circa 150 eigenen Auftritte in aller Herren Länder bieten immer wieder gute Gelegenheit, Blues-Kapazunder zu bezirzen und zu den von ihm programmierten „Leibnitzer Bluestagen” einzuladen, wo er ihnen dann im Marenzikeller perfekte Rahmenbedingungen bietet. Wir gratulieren herzlich! Isabella Holzmann

Mit Primarius Dr. Bernhard Ritter hat am 1. Mai ein erfahrener und anerkannter Mediziner die Leitung der Abteilung für Innere Medizin am Standort Wagna des LKH Südsteiermark übernommen. Der Kardiologe und Intensivmediziner, der seit 2009 am LKH Graz West und hier zuletzt als Funktionsoberarzt tätig war, schätzt an seinem neuen Arbeitsplatz in Wagna den freundlichen und motivierten Umgang miteinander und die kompetente Behandlung von Patienten. „Alle im ärztlichen Team sind ausgezeichnete internistische Allrounder, ausgeprägte Stärken sind die Gastroenterologie und die Nephrologie. So wird es eine meiner wichtigsten Aufgaben sein, dieses hohe Niveau zu halten und die Abteilung gut weiter zu entwickeln.“ Fördern möchte er auch die gut etablierte Kernkompetenz der Dialyse. Ein besonderes Anliegen ist Prim. Ritter die Ausbildung junger Ärzte und eine enge und gut funktionierende Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich. Eine Herausforderung werden dabei sicher die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Einhaltung des neuen Arbeitszeitgesetzes sein. Eine logistisch besonders anspruchsvolle Aufgabe sieht er in der weiteren Umsetzung des Krankenhausverbundes „LKH Südsteiermark“ mit dem Standort Radkersburg als Partner, für „die ich mich die nächsten Jahre sehr engagieren werde.“ Der 47-Jährige ist zweifacher Familienvater, Sohn Maximilian ist 10, Tochter Sophie 12 Jahre alt. Erholung findet Ritter zu Hause in Gleisdorf. „Ich habe eine Landwirtschaft mit Wald, Tieren und Fischteich, ich bin Freizeitgärtner und ein begeisterter Fliegenfischer.“ Hedi Grager 06 box

Foto: Sophie Ritter

Neuer Primarius am LKH Wagna

Primarius Dr. Bernhard Ritter, der neue Leiter an der Abteilung für Innere Medizin am LKH Wagna


boxinterview

Auf dem richtigen Weg Schriftsteller Wolfgang Pollanz 08 box


Der steirische Autor Wolfgang Pollanz veröffentlichte jüngst einen Detektivroman, der an die Kriminal-Literatur ebenso anknüpft wie an das Leben eines berühmten Landsmanns. Die box traf Pollanz zum Exklusiv-Interview. Von Wolfgang Kühnelt

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s ist ein sonniger Sonntagvormittag in Leutschach a. d. Weinstraße. In wenigen Augenblicken wird im Kniely Haus eine Ausstellung von Wolfgang Temmel eröffnet, mit dem Wolfgang Pollanz seit Jahrzehnten befreundet ist. Bevor es an die Bildende Kunst geht, steht allerdings die Körperkultur im Mittelpunkt. Der nicht immer strahlende Held in Pollanz’ neuestem Roman ist nämlich ein Bodybuilder, der nach einem Unfall zum Privatdetektiv wird.

Wie sind Sie auf die Idee zu Ihrem schrägen und spannenden Buch gekommen? Wolfgang Pollanz: Ich habe schon in den 90er Jahren einen Kurzkrimi geschrieben mit einem Helden namens Weissenegger. Viele Jahre später dachte ich mir nun, ich würde das gerne aufgreifen und so ist der Roman entstanden. Ich habe die Biographie von Schwarzenegger intensivst studiert, sämtliche Namen und Details sind aber verfremdet. So kommt der Held etwa nicht aus Thal, sondern aus Bergh bei Graz. Ein zentraler Moment im Buch ist das Erdbeben im San Fernando Valley 1971, das auch für die reale Person Schwarzenegger wichtig war, weil er da mit einem Freund eine Baufirma gründete und seine erste Million verdiente. Sie beschreiben die Orte der Handlung sehr eindrücklich. Waren Sie selbst dort oder ist das eher eine Herangehensweise à la Karl May? Pollanz: Zweiteres. Ich habe sehr viel recherchiert, viel gelesen und mit Google Street View gearbeitet. Dabei habe ich mich auch in Sachen hineingesteigert, die vielleicht nicht notwendig gewesen wären. Es gibt im Buch am Anfang eine Szene, wo der Held Arno in den Laden „Zucky’s Delikatessen“ geht. Das Lokal gibt es nicht mehr, aber ich habe im Internet gese-

hen, dass es in der Umgebung Bäume gibt. Ich wollte wissen, ob die 1971 auch schon dort standen und fand wirklich Infobox zur Person des Autors: Wolfgang Pollanz wurde 1954 in Graz geboren und lebt als vielfältig interessierter Autor und Kulturschaffender mit seiner Frau in Wies. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Pollanz auch als Verleger mit der edition kürbis aktiv, als Betreiber des Plattenlabels pumpkinrecords und als Musiker. Für seine eigenen Arbeiten, aber auch für seine bedeutsame Rolle als Mentor junger Künstler und als Veranstalter wurde er mehrfach ausgezeichnet, so etwa mit dem Hanns-Koren-Preis 2013. In seinen Büchern und Texten geht es nicht selten um Musik und um die eigene Biographie am Land, die Pollanz allerdings nur als Grundlage verwendet und literarisch verfremdet. Zu dieser Serie gehören „Die Autos meines Vaters“ (2003), „Das Seufzen meiner Mutter“ (2005) und „Die Undankbarkeit der Kinder“ (2014).

einen Bepflanzungsplan von Santa Monica. Ebenso habe ich die dortigen Preise von Heroin im Jahr 1971 recherchiert, weil das für die Handlung eine Rolle spielt. Die meisten Ihrer früheren Bücher sind in der Steiermark angesiedelt. War es erfrischend, jetzt einen Stoff zu haben, der draußen in der weiten Welt ist? Pollanz: Ja, ich wollte wieder etwas schreiben, das nichts mit meiner eigenen Jugend und unserer Region zu tun hat. Ich habe übrigens auch etliche kleine Hinweise im Buch versteckt, etwa auf den Schriftsteller Thomas Pynchon und dessen Werke. Nach all der Beschäftigung mit dem Leben des berühmtesten Bodybuilders der Welt: Hatten Sie da keine Lust, überhaupt eine neue Arnie-Biographie zu schreiben? Pollanz: Nein, aber als Person hat mich Schwarzenegger schon lange fasziniert. Der Sohn eines Dorfgendarmen, der es schafft, Gouverneur von Kalifornien zu werden, das ist wirklich beeindruckend. Natürlich gibt es auch negative Dinge wie die Todesstrafe in Kalifornien, aber das ist halt die Macht des Faktischen. Eine kleine Anekdote noch: Ich war ziemlich am Beginn beim Schreiben des Buches, als ich in Palma de Mallorca in einen Second-Hand-Plattenladen ging. Und was finde ich dort? Ein altes Doppelalbum aus dem Jahr 1971 mit Arnold in voller Größe auf dem Cover. Da hatte ich das Gefühl, ich bin auf dem richtigen Weg. Vielen Dank für das Gespräch!

„Hasta la vista, baby” Roman von Wolfgang Pollanz 196 Seiten, Milena Verlag

Hinweis: Am 23. Juni liest Wolfgang Pollanz im Rahmen des ganztägigen „Literaturcafés” der Buchhandlung Hofbauer in Leibnitz gegen 17 Uhr aus seinem neuen Roman.

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boxleute

Digitale Pionierin Dr. Karoline Simonitsch ist eine Expertin für die digitale Transformation unserer Gesellschaft. Vor Kurzem wurde sie von Hot Topics, einer internationalen Online Community für Führungspersönlichkeiten im Technologiesektor, in die Liste der weltweit 100 einflussreichsten Personen im Bereich der digitalen Gesundheitstechnologie aufgenommen. Text: Hedi Grager

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as genau macht Karoline Simonitsch eigentlich – und dazu noch so erfolgreich? Die 50-Jährige lacht: „Mein Unternehmens- und Beratungsfokus liegt seit mehr als zehn Jahren auf der Veränderung unserer Wirtschaft und Gesellschaft durch die fortschreitende Digitalisierung und auf den damit verbundenen Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Unternehmensstrategien. Ich war und bin in verschiedensten Rollen – etwa als Change Managerin, Business Angel und Entrepreneur – tätig, wobei Entrepreneurship und digitale Innovationen meine persönlichen Leidenschaften sind.“ Als Business Angel unterstützte sie junge Unternehmen, „und das schon lange vor der Start-up-Welle.“ In den letzten zehn Jahren legte sie ihren Fokus vor allem in den digitalen Gesundheitsbereich und in die gesundheitliche Prävention.

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go4health: optimaler Start ins Gesundheitsmanagement. Das von ihr Ende des Jahres 2014 mitgegründete Unternehmen „go4health” bietet ganzheitliche digitale Lösungen im Gesundheitsmanagement mit dem Ziel, auf dem Weg zu einer ganzheitlich gesunden Lebensweise optimale Unterstützung zu geben. Ein kleines Beispiel: „Wie etwas kann das Handy zu einem nützlichen Infotool im Gesundheitsbereich werden?“ „Der Bereich Digitales Gesundheitsmanagement ist quasi mein großes Baby, das ich mit einem Berater- und Expertenteam gerade international ausbaue. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zukunft im digitalen Gesundheitsbereich liegt. Und go4health kann ganzheitlich von der Erhebung der Ist-Situation und Ideenfindung bis hin zur Implementierung und Nachsorge alles anbieten.“ Foto: privat

Technikaffin aufgewachsen. Karoline Simonitsch kommt aus dem südsteirischen Obervogau und studierte Internationales Management und eBusiness. Ihr Vater war Techniker bei Steyr Daimler Puch und so ist sie mit einem starkem Bezug zur Technik aufgewachsen. Heute lebt sie in Wien und Zürich, „bin aber in Obervogau immer noch verwurzelt.“ Simonitsch begann ihre Karriere im international bekannten Wirtschaftsprüfungsunternehmen PwC (PricewaterhouseCoopers) in der Strategieabteilung. „Ich habe in einem damals ganz neuen Bereich begonnen, habe den Bereich Corporate Finance in Österreich mitaufgebaut. Später habe ich als erster weiblicher Prokurist in

sellschaft.“ Natürlich würde ich ihr gerne Firmennamen entlocken, aber über Deals und Geschäftspartner „darf und möchte ich nicht reden.“

Die go4health-Geschäftsführerin Dr. Karoline Simonitsch stammt aus dem südsteirischen Obervogau

Deutschland den Bereich Telekommunikation und Medien geleitet. Fünf Jahre lang habe ich nur internationale Deals gemacht, Firmen gekauft und verkauft. Nachdem ich bei PwC gekündigt habe, wurde ich selbstständig und beschäftigte mich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Unternehmen, Geschäftsmodelle und Ge-

Karoline Simonitsch ist bekennende Workaholic, liebt die Natur, geht gerne wandern, macht viel Gymnastik und meditiert zu ihrer Entspannung. Sie ist selbstreflektierend und hat Handschlagqualität. In der Liste der Top100 Health Tech Influencer 2016 zu sein, ist für sie „schon ein tolles Gefühl.“ Auf meine abschließenden Fragen, was sie noch erreichen will und wann sie aufhören wird, bekomme ich zur Antwort: „Alles und nie.“ Mit leuchtenden Augen verrät sie, dass bereits ein nächstes interessantes Riesenprojekt auf sie wartet.


Foto: Christian Koschar

boxleute Bis zum 30. Juni 2017 ist im Kniely Haus Leutschach eine umfangreiche Ausstellung von Wolfgang Temmel zu sehen. Die 55 Werke stammen aus den Jahren 2015 und 2016 und verbinden Zeichnung und Malerei mit einem heute in der Kunst ungewöhnlichen Material: mit getrockneten Pflanzen. Als Künstler wurde Temmel von seinem Lehrer Peter Gerwin Hoffmann maßgeblich gefördert, studierte Malerei in Graz, wohnte in London und New York und lebt seit nunmehr achtzehn Jahren mit seiner Frau in Wies. Text: Wolfgang Kühnelt Wolfgang Temmel

Immer Ohne Titel B

ei einem Aufenthalt in Apulien sieht Wolfgang Temmel blühenden gelben Klee. Er pflückt eine Blüte und legt sie in ein Skizzenbuch. Nach einem halben Jahr betrachtet er die Pflanze erneut und bewundert ihre Farbe. So entsteht eine Serie, die in dieser Fülle erstmals in Leutschach gezeigt wird. Temmel, Jahrgang 1953, ist mit Botanik nur wenig vertraut, wie er sagt. Die Namen der Pflanzen verrät ihm seine Frau. Dennoch findet er bald Gefallen an Farben und Formen aus der Natur. Heute ist er stets mit zwei Holzplatten zum Pressen im Auto unterwegs und sammelt gezielt Pflanzen, 12 box

die er noch nicht in seinem Archiv hat. Bevor diese schönen Stücke dem Verfall anheim fallen könnten, beginnt Temmel 2015 damit, sie zu Kunst zu machen. Wobei er am Anfang des Prozesses noch nicht weiß, was sich daraus entwickelt. So teilt sich dieser Werkzyklus gleichsam in sehr helle und sehr dunkle Bilder. Letztere beruhen auf dem Besuch eines Geschäfts für Künstlerbedarf, wo Temmel Tusche findet, die er in großen Mengen mit nach Hause nimmt. Unbeabsichtigt mischt sich die weiße Tusche mit darunter liegenden Farbschichten. Rosatöne entstehen.

Ist das Kunst? Natürlich. Ob es Kunst, Kunsthandwerk oder Kitsch ist, wenn man mit Trockenblumen Bilder fabriziert, ist Temmel herzlich egal. Er beruft sich bei seiner Haltung auf Jeanne-Claude, die verstorbene Frau und kongeniale Partnerin des Verhüllungsmeisters Christo. Sie meinte, die Aufgabe des Künstlers sei es, zu zeigen, was alles Kunst sein könne. „Es wird immer diskutiert, was sich der Künstler bei seinem Werk gedacht haben könnte. Das ist für mich völlig irrelevant“, sagt Temmel. Nicht zuletzt aus diesem Grund tragen seine Arbeiten seit fast zehn Jahren durchgängig die


Reprobilder: Tomo Jeseničnik & bildrecht.at

„Ohne Titel”, 2015, Gouache und Trockenblumen auf Papier

„Ohne Titel”, 2016, Tusche und Trockenpflanze auf Papier

„Ohne Titel”, 2015, Gouache und Trockenblumen auf Papier

Bezeichnung „Ohne Titel“. Ein jedes Bild hat allerdings eine explizite Geschichte. Zusammen mit seinem afghanischen Assistenten diskutierte Temmel den Begriff der Aufklärung, der in der Sprache Farsi letztlich am ehesten mit dem Ausdruck „Helle Gedanken“ übersetzt werden kann.

aus der Staatsdruckerei. „Wenn es geregnet hat, war mir nie langweilig. Ich habe stundenlang gezeichnet und gemalt“, sagt er über seine Kindheit. Die Begabung wird erkannt, aber vorerst nicht speziell gefördert. Peter Gerwin Hoffmann, der Temmel am BORG Deutschlandsberg unterrichtet, fragt ihn, ob er nicht Kunst studieren wolle. Nach der Matura und einem folgenreichen Motorradunfall absolviert Temmel tatsächlich die Meisterklasse an der Ortweinschule in Graz. In den Jahren danach beschäftigt er sich mit ver-

schiedensten Medien und Materialien ohne aber „Medienkünstler“ sein zu wollen. Von Malerei über Fotografie, Installation und Video bis hin zu Musik setzt Temmel viele verschiedene Akzente, die national wie international auf große Resonanz stoßen. Besonders bemerkenswert sind etwa auch seine Musikprojekte wie „Stille Post“, „Bonsai Garden Orchestra“ und „Lenins Wheelchair“. Weitere Informationen über Temmels Werk und Leben findet man auf seiner Homepage www.temmel.org

Bitte sagen Sie nicht Medienkünstler. Wenn Wolfgang Temmel heute mit Blüten und Papier arbeitet, so hat das seine Vorgeschichte. Als Bub bekommt er Material von seinem Onkel

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Fotos groß: Tobias Weiß

Fotos klein: Dietmar Lipkovich

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Johannes Kölbl baut Trommeln, studiert Jazz-Schlagzeug und spielt in Formationen wie „Quetsch 'n' Vibes” und „Tubonika”

Volksweltmusik „Gegensätze ziehen sich an“, besagt ein bekanntes Sprichwort. Und dieses scheint sich zu bewahrheiten. Wie im Fall von Johannes Kölbl, der klassische Volksmusik mit moderner Weltmusik kombiniert und damit ganz neue Klangwelten erschafft. Text: Marie Mayer

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ein Ziel ist es, Brücken zwischen verschiedenen musikalischen Genres zu bauen und neue Welten zu entdecken“, erklärt der aus Hengsberg stammende Jazz-Schlagzeug-Student Johannes Kölbl. Das gelingt dem 22-Jährigen sowohl im Duo „Tubonika“ und „Quetsch ‘n’ Vibes“ als auch solo durch den Bau eigens konzipierter, handgefertigter Trommeln, den sogenannten „JOKO Drums”.

Kontrastreiche Kombination. „Tubonika“ offenbart sich als interessante Mischung aus hölzerner Knopferlharmonika (Kölbl) und blecherner Tuba (Tobias Weiß). Die hat nicht zuletzt schon bei FM4-Liebling Nino Mandl alias „Der Nino aus Wien“ Begeisterung ausgelöst. So spielte Nino im Vorjahr u.a. mit Kölbl und Weiß sein „Grünes Album“ ein. Auch international lässt das Duo Tubonika aufhorchen. Erst kürzlich durften die „Tubonikaner“ beim großen Feuerwerks14 box

wettbewerb in Da Nang (Vietnam) vor mehr als 20.000 Zuschauern im Rahmen einer TV-Live-Übertragung musikalisch auf den österreichischen Beitrag einstimmen. „Ein Mega-Spektakel, eine Riesenstadt, eine ganz andere Kultur und dazu unser Sound“, ist der musikalische Multitasker Kölbl noch immer überwältigt. Zwischen zwei Welten. Erfrischend anders klingt auch „Quetsch ‘n’ Vibes“. Gemeinsam mit Leo Waltersdorfer lässt Kölbl Harmonika auf Vibraphon sowie eine bunte Palette kontrastreicher Instrumente treffen. Dafür gab es beim Fidelio Wettbewerb 2016 den 1. Preis in der Kategorie Künstler/Musiker/Band. „Ein guter Anstoß, unser lang angedachtes Album endlich in Angriff zu nehmen.“ Seit 19. Mai gibt es „Zwischen Zwei Welten” offiziell zu kaufen. Das titelgerechte Cover hat Kölbl selbst designt. „Mehr als die Hälfte darauf sind Eigenkompositio-

nen, der Rest individuelle Coverversionen, die allesamt in ganz besondere Klangwelten entführen.“ Zum Einsatz kommen über 25 Instrumente, auch die von Kölbl gebauten Drums. Die JO-hannes KOelbl Drums. „Der Wunsch, eigene Trommeln zu bauen, war schon Jahre in meinem Hinterkopf, bis mein Vater, ein gelernter Tischler, und ich die Sache dann einfach angepackt haben.“ Die Bauanleitung holten sie sich mittels YouTube-Videos. „Nach zwei Monaten war unsere erste Snare Drum fertig und vom ersten Ton an voll funktionsfähig“, ist der Kreativkopf stolz. Mittlerweile hat er neun weitere Snares sowie ein komplettes Schlagzeug im Repertoire und erhält nicht selten Anfragen aus aller Welt. „Ich würde ja gerne alle Aufträge annehmen, doch Studium und Musik haben derzeit Vorrang. Aber Buchungsanfragen für Auftritte? Jederzeit!“, zwinkert er.


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Beim diesjährigen „Der Weinberg rockt” Open Air in Ratsch garantieren Raphael Wressnig und seine „Soul Gift Band” für ein cool tanzbares, feuriges Programm mit viel Soul & Funk.

Hammond-B-3-Virtuose Raphael Wressnig 18 box

Foto: Mirjam Koch

Let’s just dance!


Foto: Mirjam Koch

Groovy und tanzbar: The Soul Gift Band mit Horst-Michael Schaffer (trp), Max The Sax (sax), Enrico Crivellaro (g), Sabine Stieger (voc), Hans-Jürgen Barth (dr) und Raphael Wressnig an seiner Vintage Hammond B-3

it zwei großartigen Bands auf der Nussberg-Open-Air-Bühne in Ratsch an der Weinstraße wird der Weinberg heuer so richtig gerockt. Der Abend startet stilgerecht mit viel Bluesrock, Rhythm’n’Blues, Jazz & Soul. Die „Boring Blues Band” um den Gründungsvater des „Summertimeblues”Festivals auf Schloss Gamlitz, Bernhard Slavicek, wurde inspiriert von den Allman Brothers bis Otis Redding, von Muddy Waters bis Jerry Lee Lewis. Neben Slavicek, dem gelernten Zahnarzt, der wie gewohnt am Piano und den Keyboards voller Freude und Leidenschaft ordiniert, sind Ryan Maloy (voc), Simon Wildner (g, voc), Gert Hausner (sax, g, voc), Lucas Müller (dr) und neuerdings Leo Bei (b) mit von der Partie. Mit Leo Bei, besser bekannt unter dem Pseudonym Karl Horak, der von 1996 bis 2014 bei der Ersten Allgemeinen Verunsicherung gespielt hat, holte man sich für dieses Gastspiel in Ratsch eine besondere Verstärkung mit an Bord. R. Wressnig & The Soul Gift Band. In den letzen Jahren hat sich die Musik des Hammond B-3-Orgelgroßmeisters Raphael Wressnig vom Blues und Jazz

vermehrt in Richtung Funk & Soul verlagert. Sein Augenmerk liegt nun vor allem darauf, „gut tanzbar zu sein. Ich will einfach, dass wir ein cooles und druckvolles Programm bieten, das unserem Publikum direkt in den Hintern geht, das jungen Leuten taugt, weil es groovy und gut tanzbar ist”, so Wressnig, der im Vorjahr mit „Soul Connection” und „Captured Live” gleich zwei neue, starke Longplayer veröffentlicht hat. Dass dies ihm und seiner fabulösen Soul Gift Band auch gelingt, quasi „neo-retro” zu sein und auch so zu klingen, davon zeugen die neun höllisch groovenden Songs voller Spielwitz auf

seinem Live-Album. Wressnig meint dazu: „Ich versuche, Funk & Soul zu spielen, der prinzipiell aus den 60ies und 70ies kommt. Ich versuche, ihn ins Jetzt zu holen. Meine Hammond Vintage als zentraler Klangkörper bietet einen mächtigen Klangteppich, den wir benutzen, um unseren Fans ein feuriges Programm zu bieten.” Nicht umsonst lautet das Band-Motto auch „Heavy Organ Soul & Funk“. So let’s just dance! 5. Aug.: „DER WEINBERG ROCKT” 2017 auf der Nussbergbühne in Ratsch a. d. W. Beginn: 19.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr Tickets: gerald.posch@hotmail.com T: 03453-21431 • www.derweinbergrockt.at

Foto: Isolde Schack

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Die Boring Blues Band um Bernd Slavicek (r.) beginnt den Abend mit Rock und Blues

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boxlive

Foto: Fräulein Fotograf

Thomas Gansch

Foto: Daniela Matejschek

Big Daddy Wilson

Summertimeblues Mitte Juli heißt es an drei Tagen wieder „Festivalzeit auf Schloss Gamlitz!”. Ein vielfältiges Programm mit Musikern und Bands aus dem In- und Ausland erwartet die Besucher.

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um 17. Mal findet das Festival heuer bereits statt. Und so gehören mittlerweile viele vertraute Gesichter im stimmungsvollen Schlosshof in Gamlitz und auf der Bühne einfach dazu und geben dem Festival seinen unverwechselbar familiären Charakter. Von Beginn an mit dabei die Boring Blues Band um den Gründungsvater des Summertimeblues Bernhard Slavicek, die natürlich auch heuer nicht fehlen darf. Ebenfalls mittlerweile ein Stammgast auf der Bühne ist der großartige Trompeter Thomas Gansch, der mit immer neuen Musikerkollegen und Besetzungen seine spielerisch leicht erscheinende und gleichzeitig virtuose Vielseitigkeit dieses Jahr gemeinsam mit dem radio.spring.quartett unter Beweis stellt. In regelmäßigen Abständen beschließt der Hot Pants Road Club mit Funk und schweißtreibende 20 box

Beats vom Feinsten den zweiten Festivaltag. Groß ist die Freude, dass die Motown-Legende Leroy Emmanuel dem Festival zum zweiten Mal die Ehre

SUMMERTIMEBLUES 2017 14.-16. JULI SCHLOSS GAMLITZ FR 14. Juli | Beginn 18.00 Uhr Fiesta Verde Texasschrammeln Boring Blues Band Ismael Barrios Salsa Explosion SA 15. Juli | Beginn 17.30 Uhr Dave Goodman Puschkawü Big Daddy Wilson Hot Pants Road Club SO 16. Juli | Beginn 13.00 Uhr Heli Deinboek Trio radio.string.quartett + Thomas Gansch Leroy Emmanuel Trio Nähere Infos, genaue Details zum Programm, Online-Vorverkauf: www.summertimeblues.at

gibt, und dass der Sänger-Poet Heli Deinboek mit seinen so einmalig den Lebensnerv treffenden Liedern nach langer Bühnenabstinenz den Summertimeblues endlich wieder bereichert. Salsa pur, frisch, emotional, erdig und in die Beine gehend spielt Ismael Barrios mit seiner Salsa Explosion zum knisternden Abschluss des ersten Tages. Ebenso eine Premiere ist der Auftritt am Samstag von Big Daddy Wilson, einem ganz Großen der internationalen Bluesszene, sowie das Gastspiel des kanadischen Singer/Songwriters Dave Goodman, der den zweiten Festivaltag mit seiner facettenreichen Musikmischung aus anglo-amerikanischen und irisch-keltischen Einflüssen eröffnen wird. Abgerundet wird das Programm mit wunderbaren Musikgruppen aus der so reichen heimischen Szene.


V.l.: Gustav Strauss, Claudia Hermann, Claudia Tinnauer, Ernst Schneeberger, Johann Assinger und Bgm. Karl Wratschko WEINBLÜ̈TENWANDERUNG MIT 14 CHÖREN. Bereits zum 8. Mal

findet heuer die Weinblütenwanderung in Gamlitz statt. Die Wanderung am 10. Juni führt diesmal vom Weingut Schnabl in Sernau 6 (Start: 13 Uhr) mit drei Stationen über den Sernauberg bis zum Weingut Karl und Gustav Strauss, wo ab 18 Uhr die große Schlussveranstaltung mit 14 Chören, davon 11 aus dem Bezirk Leibnitz, und insgesamt an die 400 SängerInnen stattfinden wird. Der Tourismusverband Gamlitz organisiert die Wanderung, der Chorverband Steiermark/Region Leibnitz das große Chortreffen mit Darbietungen bei den Labestationen und dem großen Finale am Weingut Strauss. Eintritt frei! SA 10. Juni, 18 Uhr: Gr. Chortreffen am WG Strauss, Steinbach 16

Stubnblues 2017

Mit Votava und Stipsits OPEN AIR. Bald ist es soweit und der Stubnblues wird wieder am Weingut Pongratz erschallen. Der „Stubnblues” spielt den Stubnblues und er wird dabei die allseits bekannten Schauspieler und Kabarettisten Thomas Stipsits und Gerald Votava auf die Bühne bitten. Vielleicht hören wir das eine oder andere neue Lied. Vielleicht eine große Überraschung, vielleicht aber auch ein paar alte Hadern. Mal sehen. Auf jeden Fall wird bei einem guten Tropfen südsteirischen Weins eine wahrlich vielseitige Musikrevue entstehen. Schaun Sie sich das an! STUBNBLUES & FREUNDE u.a. mit Thomas Stipsits und Gerald Votava. Weingut Pongratz, Gamlitz. FR 23. Juni und SA 24. Juni. Beginn jeweils 20 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr. Karten: 0676-4285722

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Foto: Ziegler/Petramer

Großes Chortreffen


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VALIE Alle Abbildungen: © VALIE EXPORT

EXPORT VALIE EXPORT: KALASHNIKOV, 2007 (Ausstellung XV. Biennale Donna / Women Biennial)

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chon ihr Name ist ein Kunstwerk. Im Jahr 1967 wechselte Waltraud Höllinger, geb. Lehner, ihre Identität und nannte sich fortan VALIE EXPORT, wobei dieser Künstlername auch als Logo funktioniert und nur in Versalien geschrieben werden soll. Die 1940 in Linz geborene Künstlerin hat ein reiches, von Aktionskunst, Feminismus, Fotografie, Installation und Film geprägtes Werk geschaffen, die Wegbereiterin des experimentellen Films hat sich auch als Kuratorin und Theoretikerin einen Namen gemacht. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde

VALIE EXPORT – SMART EXPORT Selbstporträt, 1970 22 box

Das Greith-Haus in St. Ulrich präsentiert in diesem Sommer mit der Ausstellung „Multimediale Bemerkungen” die ebenso facettenreiche wie radikale Künstlerin VALIE EXPORT in einer umfassenden Personale. Vernissage am 9. Juni!

VALIE EXPORT durch ihre Aufsehen erregenden Aktionen und Performances: 1968 ließ sie mit ihrem „TAPP und TASTKINO” Passanten im öffentlichen Raum ihre Brüste betasten, das am Oberkörper getragene Kino wurde zu einem Projektionsraum. Die „Aktionshose : Genitalpanik” wiederum zeigte die Künstlerin mit geöffnetem Schritt. Und für ihre Serie „Aus der Mappe der Hundigkeit” führte VALIE EXPORT ihren damaligen Künstler-Partner Peter Weibel an einer Hundeleine durch die Wiener Innenstadt. Multimediale Bemerkungen in St. Ulrich. Das Greith-Haus stellt nun die ebenso facettenreiche wie radikale Künstlerin in einer umfassenden Personale vor. Ausgewählte Arbeiten – Fotos, Grafiken, Filme, Videos, Skulpturen und (interaktive) Installationen – aus mehreren Jahrzehnten zeigen, wie VALIE EXPORT immer wieder den eigenen Körper zur Kunstfläche erklärt und für feministische und gesellschaftskritische Statements eingesetzt hat. So visualisieren ihre „Körperkonfigurationen” innere Zustände, und ihr „Identitätstransfer” stellt lange vor der US-Künstlerin Cindy Sherman (Rollen-)Bilder der Weiblichkeit durch Verwandlung in Frage. Im Greith-Haus werden wei-

VALIE EXPORT: Identitätstransfer I, 1968

ters auch die aus Maschinenpistolen bestehende Skulptur „Kalashnikov” und die 29-teilige Videoinstallation „METANOIA” zu sehen sein. Was viele Arbeiten der als „Ikone & Rebellin” bezeichneten Künstlerin eint, ist das Verständnis von Kunst als Medium der Selbstbestimmung. FR 9. Juni, 19 Uhr: VALIE EXPORT ist zur Eröffnung persönlich anwesend. Ausstellung: 10. Juni bis 13. August 2017. Die Ausstellung ist jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


Foto: Guido Lienhard

Opernkabarett

SCHLOSS WILDON: EINE DIVA BLEIBT SELTEN ALLEIN. Seit 2012

sind die beiden Sopranistinnen Bettina Wechselberger und Birgitta Wetzl gemeinsam mit der Pianistin Heidrun Spörk unterwegs, um die große Welt der Oper und Operette kabarettistisch zu betrachten. Mit dem Programm „Eine Diva bleibt selten allein“ geht es nun in die zweite Runde. Oper in der Schihütte? Operette im Fitness-Studio? Wetzl und Wechselberger müssen den Traum der großen Karriere im Schnee begraben. Auch hier glänzen die beiden mit viel Esprit und virtuoser Darstellung. SA 24. JUNI, 19.30 UHR, SCHLOSS WILDON Karten: 03182-3227 oder tickets@wildkultwildon.at

Foto: Pugibet

Das Urlaubs-Chaos

SUPER-SOMMER-KOMÖDIE IN GAMLITZ. „Das Theater” von Regisseur Gilles Pugibet gastiert auch heuer wieder mit einer Sommer-Komödie am Weingut Karl und Gustav Strauss in Gamlitz-Steinbach, und das bei jedem Wetter. Zum Inhalt: Eine Urlaubsreise die ist lustig, vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld dafür. Der Sparstrumpf versagt im konkreten Fall allerdings, und so nimmt das Abenteuer mit der Buchung einer Billigreise seinen Lauf. Vier Freunde, die für ein wenig Sonne eine fantastische Sommer-Komödien-Show erleben – „Das Urlaubs-Chaos” eben. DO 27., FR 28. und SA 29. Juli jeweils ab 19.30 Uhr am Weingut Karl und Gustav Strauss in Gamlitz, Steinbach 16 Karten-Tel.: 0677-611 390 08, www.das-theater.at

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Foto: Sandra Ludewig

boxinterview

Rainhard Fendrich kommt am 2. September mit seiner Band in das Römerdorf nach Wagna

Reifes Comeback Rainhard Fendrich, einer der bekanntesten Musiker Österreichs, hat im letzten Herbst sein Album „Schwarzoderweiß“ veröffentlicht und in diesem September wird das FendrichMusical „I am from Austria“ in Wien uraufgeführt. Davor kommt er am 2. September auf seiner Konzerttour in das Römerdorf Wagna. Das box-Interview führte Hedi Grager.

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Fendrich: Es ist das Wesen der Kunst, der Zeit einen Spiegel vorzuhalten und sich kritisch mit Problemen auseinander zu setzen. Das war immer schon so. Denken sie an die Friedensbewegung in Deutschland. Zeitkritik hat es schon immer gegeben.

ie geben am 2. September ein Konzert im südsteirischen Wagna. Wie gut kennen Sie die Gegend? Rainhard Fendrich: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Südsteiermark leider noch nicht sehr oft bereist habe. Leider ist mein Terminplan auch diesmal so dicht gedrängt, dass mir für Ausflüge und Besichtigungen keine Zeit bleibt. Aber ich kann mich an ein Konzert in der Nähe der Riegersburg erinnern. Ich war damals sehr beeindruckt von der landschaftlichen Schönheit.

Können Sie sich noch ein Leben ohne Internetnutzung vorstellen? Fendrich: Beruflich: Nein! Privat versuche ich mich auf das Schreiben von Mails und Google zu beschränken. Facebook verwende ich privat nicht.

Greifen Sie in Ihrem neuen Album „Schwarzoderweiß“ mit den Titeln „Stell dir vor, es gibt kein Internet“, „Frieden“ oder „Wer schützt Amerika“ bewusst zeitkritische Themen auf?

Wie denken Sie eigentlich darüber, was sich auf Facebook so abspielt? Fendrich: Facebook verändert nicht den Charakter der Menschen, es legt ihn frei!

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Zum Thema „Frieden“. Ist es das, wonach Sie sich sehnen? Fendrich: Ich kenne niemanden der sich nicht danach sehnt, in einer Welt ohne Konflikte zu leben. Leider sind Kriege so alt wie die Menschheit. Sie sind jetzt 60plus. Was fühlt sich besser an: jung oder alt? Und fällt es Ihnen jetzt leichter, bei politischen Themen offen ihre Meinung zu sagen? Fendrich: Jung sein ist natürlich in vieler Hinsicht besser. Wer etwas anderes behauptet, macht sich etwas vor. Altern ist eine Erfahrung, die jeder von uns machen wird. Aber meine Meinung habe ich immer gesagt, nur haben mich damals andere Themen interessiert. Man schreibt mit 25 andere Lieder als mit 62. Außerdem zwingt ei-


nen die politische Landschaft förmlich dazu, sich mit Missständen auseinander zu setzen. Man kann als Künstler nicht einfach wegschauen. Wollten Sie mit Ihrer Kunst eigentlich etwas erreichen? Fendrich: Ich habe mein Leben lang Lieder geschrieben in der Hoffnung, Gleichgesinnte zu treffen und im weitesten Sinne den Zeitgeist zu reflektieren. Lieder haben noch nie etwas bewirkt, sie waren immer nur Begleiter einer Bewegung. So war es auch schon bei den Protestsängern der Sechziger und Siebziger. Sie haben das formuliert, was viele dachten und fühlten. Sie sagten einmal, dass Sie bei diesem Album das Gefühl haben, nun in Ihre interessanteste Schaffensphase zu kommen. Wie war das gemeint? Fendrich: Es ist nur ein Gefühl, weil mir die Arbeit an diesem Album sehr viel Freude gemacht hat und der Erfolg des Albums mir irgendwie recht gibt. Was noch kommt, wird sich zeigen.

„I am from Austria“ ist ein höchst erfolgreicher, aber auch immer umstrittener Titel gewesen. Jetzt wird mit diesem Titel im Herbst sogar ein Musical aufgeführt. Was bedeutet Ihnen das und wie würden Sie das Musical kurz beschreiben? Fendrich: Dass ein Musical mit meinen Liedern entsteht, ist ein großes Kompliment. Ich bin aber in den Entstehungsprozess nur rudimentär eingebunden. Das Buch schrieben Christian Strupeck und Titus Hoffmann und es handelt sich um eine amüsante musikalische Komödie im Wiener Milieu. Sie waren ein Shootingstar, dann berichteten Medien vermehrt über private Probleme und jetzt steht Ihre Musik wieder im Mittelpunkt. Hat diese Zeit Spuren hinterlassen? Fendrich: Ich war nie ein Shootingstar. Der Weg zum Erfolg war von harter Arbeit gekennzeichnet und mein Privatleben ist für mich kein Thema mehr, über das ich in der Öffentlichkeit sprechen will.

Sie sagen, Unterhaltung komme von Haltung. Inwieweit hat sich Ihre Haltung mit den Jahren geändert? Fendrich: Wenn man schon mehr als die Hälfte seines Lebensweges hinter sich hat, sieht man Dinge anders und wird in seiner Ausdrucksweise kompromissloser. Ich sage, was ich denke, ohne den Anspruch zu erheben, immer recht zu haben. Ich denke viel über unsere Zukunft nach und bin der Meinung, dass man sie sehr wohl bis zu einem gewissen Punkt voraussagen kann, wenn man sie selber in die Hand nimmt. Sie haben so viel erreicht in Ihrem Leben, was wünschen Sie sich noch für Ihre berufliche Zukunft? Und für Ihre private? Fendrich: Ich wünsche mir noch viele gute Ideen für neue Lieder und die physische Gesundheit, sie vor einem Publikum vortragen zu können. Meine privaten Wünsche bleiben privat. KONZERT RAINHARD FENDRICH & BAND SA 2. Sept., 20 Uhr im Römerdorf Wagna Karten: www.oeticket.com


Foto: Valentin Simettinger

boxmusik

Erfolgreich als Eva Moreno Group unterwegs (v.l.): Geri Schuller (dr), Eva Moreno (voc), Moritz Holy (b) und Gunther Schuller

Eva Moreno Group Mit ihrer gekonnten Mischung aus Soul, Funk und Latin sorgt die Eva Moreno Group dafür, dass kein Tanzbein ruhig bleibt. Ihr Repertoire reicht von groovigen CoverVersionen bis hin zu dynamischen Eigenkompositionen. Prädikat hörenswert. Text: Marie Mayer

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unther und Geri Schuller haben den Rhythmus im Blut. Kein Wunder, entstammt das Brüderpaar aus Ehrenhausen doch einer bekannten Musikerfamilie. Ihr Vater ist niemand geringerer als Gerd Schuller, Filmkomponist, Keyboarder und erfolgreicher Bandmusiker, Mutter Irmgard eine passionierte Musiklehrerin am BG/BRG Leibnitz. „Wir sind mit dem Funk groß geworden und haben eigentlich recht schnell richtungsweisende Kontakte in der Szene geknüpft und folglich auch musikalische Wege eingeschlagen“, erinnern sich die beiden. Geri absolviert das Studium der Jazz- und Popularmusik in Wien, Gunther sein Jazzklavier-Studium. Als Drummer und Pianist machen sie bis heute in verschiedenen Band-Formationen fast immer ihr eigenes Ding. Mit der Gründung der „Eva Moreno Group” im Jahr 2013 26 box

findet dann ihre „musikalische Fusion und künstlerische Verwirklichung statt” (Geri), die durch die ausdrucksvolle Stimme von Leadsängerin Eva Moreno und den Wiener Bassisten Moritz Holy perfekt ergänzt wird. Groove, Soul und viel Funk. Die Eva Moreno Group klingt nach Acid-Jazz der frühen Neunziger (Jamiroquai!), der mit Funk-Elementen und einer gesunden Prise Latin verfeinert wird. Dies ist, wie auch der Bandname, wohl Eva Moreno zu verdanken. Die talentierte Kapfenberger Jazzgesang-Studentin mit venezolanischen Wurzeln sang bereits für den Opus-Gitarristen Ewald Pfleger Songs im Studio ein, trat beim Marianne-Mendt-Jazzfestival in St. Pölten auf, spielt Klavier und komponiert auch für die eigene Band Songs und schreibt Texte. Denn deren Repertoire reicht von eigens arran-

gierten Cover-Versionen berühmter Stars wie Michael Jackson oder Stevie Wonder bis hin zu hörenswerten Eigenkompositionen. „Unser Hauptaugenmerk liegt im Groove und der Dynamik“, erklären die Schullers. „Es ist uns wichtig, die Songs tanzbar zu gestalten und soundtechnisch in die Gegenwart zu katapultieren.” Das sorgt nicht nur beim Publikum für Begeisterung, sondern auch sonst für Erfolg. Im Herbst 2015 wurde das Debütalbum „Running through Life“ auf Tour präsentiert und in der Ö1-Jazznacht euphorisch vorgestellt. Aktuell werkt das Quartett an neuen Nummern, plant ein weiteres Album und zieht gerade live durch die Lande. Am 13. Juli machen die Vier mit einem Open-Air-Konzert am Buschenschank Kögl halt. EVA MORENO GROUP Live-Konzert DO 13. Juli, 19.00 Uhr am Buschenschank Kögl in Ratsch 59. Karten: Abendkasse


Kunst(wein)Keller

Folk Festival 2017

Foto: The Stokes

The Stokes

V.l.: Kulturreferent Harry Tomandl, Künstlerin Sarah Bracic, Obfrau Christine Rauch, Künstler Christian Prünster KULTUR TRIFFT SKULPTUR. Gleich 22 Künstler und Künstlerinnen konnte Christine Rauch, Obfrau des Kulturvereines Ehrenhausen, für die Ausstellung im historischen „Kunst(wein)Keller” gewinnen. Dabei zeigen die vielen Bildhauer, Former und Gestalter in einer sprichwörtlich „raumgreifenden” Ausstellung Skulpturen und Objekte aus allen nur erdenklichen Werkstoffen und Materialien und geben damit Aufschluss über die große Bandbreite der Möglichkeiten künstlerischen Schaffens. Die Ausstellung ist noch bis Ende Oktober zu besichtigen.

EHRENHAUSEN. Alljährlich um die Sonnwende findet dieses zweitägige Musik-Festival statt. An zwei Abenden treten Gruppen aus verschiedenen Ländern und Regionen auf höchstem musikalischen Niveau auf. Am Samstag sorgt die „Didi Bresnig Latin Band & Brass” für heiße Latino-Rythmen, „Ramadu & The Afro Vibes” mit Klängen aus Zimbabwe und Südafrika für schönen Afro-Soul. Der Samstagabend steht mit der „John Ryan Band”, „The Stokes” und „Folkstrott” wie immer ganz im Zeichen der schottischen und irischen Folk-Musik.

AUSSTELLUNG IM KUNST(WEIN)KELLER EHRENHAUSEN. Hauptstr. 34. Die Ausstellung läuft bis zum bis 31. Oktober. Info: Christine Rauch, Tel: 0676-57 07 689, www.ernhvs.at

FOLK FESTIVAL EHRENHAUSEN. FR 23. Juni und SA 24. Juni jeweils ab 19 Uhr am Neuen Markt in Ehrenhausen an der Weinstraße. Info: www.folkspartie.at bzw. 0664-50 45 151

Visualisierung

Bungalow in Leitring -123m2 3 Schlafzimmer Ziegelmassivbauweise Schlüsselfertig: EUR 254.000

hbar bezie

2017

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boxkino

AXOLOTL OVERKILL Regie: Helene Hegemann. Mit Jasna Fritzi Bauer, Arly Jover, Mavie Hörbiger, Laura Tonke, Julius Feldmeier, Hans Löw u.a. Helene Hegemann, Autorin des Sensationserfolgs „Axolotl Roadkill“, schrieb selbst das Drehbuch und gibt ihr Debüt als Regisseurin dieses Spielfilms: Mifti (Jasna Fritzi Bauer) ist 16, sieht aus wie 12, verhält sich wie Mitte 30 und lebt seit dem Tod ihrer Mutter mit ihren Halbgeschwistern in einer Berliner WG. Ihr Vater hält Terrorismus für einen zeitgemäßen Karrierezweig und interessiert sich eher für Kunst als für Menschen; zur Schule gehen macht in diesem Setting weniger Sinn als sein Leben zwischen Parties, Drogen, Affären und Küchentischpolemiken zu verbringen. Mifti ist wild, traurig, vernünftig und verliebt. Die Erwachsenen, auf die sie trifft, sind dagegen nur eines: verzweifelt. Entweder, weil bald die Welt untergeht, oder weil sie nicht wissen, was sie anziehen sollen. Also muss Mifti selbst erwachsen werden, auf die eine oder andere Weise. Kinostart: 30. Juni 2017, Verleih: Constantin Film Verleih

BORN TO BE BLUE Regie: Robert Budreau. Mit Ethan Hawke, Carmen Ejogo, Callum Keith Rennie u.a. Dieser Film ist eine Liebeserklärung an die Jazz-Ikone Chet Baker, großartig dargestellt von Ethan Hawke. Er erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Trompeters und Sängers. Nach seinem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“, war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau, mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.

JUGEND OHNE GOTT Regie: Alain Gsponer. Mit Emilia Schüle, Jannis Niewöhner, Alicia von Rittberg u.a. In der durchdigitalisierten Gesellschaft der Zukunft spielen Liebe, Moral und Menschlichkeit nur noch untergeordnete Rollen. Alles ist auf Leistung, Anpassung und Effizienz ausgerichtet. Frei nach dem gleichnamigen Roman von Ödön von Horváth erzählt Regisseur Alain Gsponer die Geschichte einer Gruppe von Schülern, die als Hoffnungsträger der Leistungsgesellschaft an ihre Grenzen stoßen: Zach macht sich widerwillig auf in das HochleistungsCamp der Abschlussklasse. Als sein Tagebuch verschwindet und ein Mord geschieht, scheint der fragile Zusammenhalt der jungen Elite an sich selbst zu zerbrechen. Nur der vermeintlich moralisch integre Lehrer versucht zu helfen, aber dafür ist es schon zu spät...

WORLDS APART Regie: Christopher Papakaliatis. Mit J.K. Simmons, Maria Kavoyiannis u.a. Sebastian und Maria, Giorgos und Elise, Farris und Daphne: Drei Liebespaare aus drei Generationen. Sie stehen im Zentrum dieser packenden und bewegenden Liebesgeschichte über alle Alter und Zeiten hinweg, die mitten im Griechenland von heute angesiedelt ist, in der aufgewühlten Stadt Athen. Regisseur und Schauspieler Christopher Papakaliatis versteht es vortrefflich, einerseits das Drama, das sich im südlichen Europa abspielt, in seinen Facetten und seiner Eigendynamik zu zeigen, andererseits von der ungebrochenen Kraft des antiken griechischen Liebesgottes Eros mit stupender Leichtigkeit zu erzählen. Ein Liebesfilm über Grenzen und Generationen hinweg, packend, bewegend, brennend aktuell.

Kinostart: 9. Juni 2017 Verleih: Thimfilm/Alamode Österreich

Kinostart: 1. September 2017 Verleih: Constantin Film

Kinostart: 9. Juni 2017 Verleih: polyfilm

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Die Fotos stammen vom jeweiligen Filmverleih

Ein wunderbarer Kinosommer


Vervel / Universal Music

DIANA KRALL TURN UP THE QUIET Diana Krall ist eine der bekannteste Jazz-Sängerinnen unserer Zeit. Auf ihr Konto gehen fünf Grammys und weltweit neun Gold-, drei Platinund sieben MultiPlatin-Alben. Das neue Album „Turn Up The Quiet” führt die kanadische Jazzpianistin und Sängerin zu den Wurzeln zurück, mit denen sie die Basis ihrer Weltkarriere legte: Jazz-Klassiker und die unsterblichen Songs aus dem „American Songbook”, die sie gekonnt unaufgeregt und sehr geschmackssicher interpretiert. Sie arbeitete hier ein letztes Mal mit ihrem großen Mentor Tommy LiPuma zusammen, der wenige Wochen nach Beendigung der Studioaufnahmen plötzlich erkrankte und verstarb. Mit ihm hatte sie nicht nur Erfolgsalben wie „The Look Of Love” aufgenommen. „Turn Up The Quiet” ist nun das letzte Werk dieses legendären Produzenten. Es wird weltweit zu einem Klassiker in jeder Vocal-Jazz-Sammlung werden. Diana Krall LIVE: 18. & 19. Sept. im Konzerthaus Wien Track

Musik-Tipps

Nonesuch Records / Warner Music

TERESA CRISTINA CANTA CARTOLA Teresa Cristina ist zur Zeit eine der bekanntesten Sängerinnen Brasiliens und haucht dem Samba, einem der bekanntesten Musikstile des Landes, neues Leben ein. Das neue, Ende letzten Jahres erschienene LiveAlbum „Canta Cartola“ wurde bei einem Konzert im Theatro Net in Rio de Janeiro aufgenommen und enthält akustische Performances von Cristina und dem Gitarristen Carlinhos Sete Cordas. Das Album setzt sich aus Songs der brasilianischen Samba-Legende Angenor de Oliveira (bekannt als „Cartola“, 1908-1980) zusammen. Der renommierte brasilianische Komponist und Sänger Caetano Veloso wohnte dem Konzertabend bei und kommentierte danach: „Die mehr als perfekte Kombination von Stimme, Gitarre und Song berührt die Seelen der Zuschauer. Teresa bringt jede Melodie, jedes Wort, jede Sekunde zur Entfaltung. Es ist magisch.“

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boxbücher GENIEßEN IM KARST. Das Beste der italienisch-slowenischen Grenzregion. Von Elisabeth Tschernitz-Berger 192 Seiten, Styria Verlag Es ist ein holpriger Weg bis zur ungeteilten Sympathie für diese einzigartige Landschaft. Die Liebe zum Karst führt über Stock und Stein, vor bei an genügsamen Karstdörfern, braucht einige Flaschen guten Terrano und braust dann martialisch mit der Bora zum Meer, um in einer Doline oder einem sanften Weinberg zur Ruhe zu kommen. Rau, aber herzlich, kantig und nuancenreich. Der Karst ist eine Landschaft, die alles Üppige, Ver-

schnörkelte vermissen lässt. Was die Reisenden an kulinarischen Genüssen im Umland Triests, an der Grenze zwischen Italien und Slowenien erwartet, ist einzigartig. Autorin Elisabeth Tschernitz-Berger führt die Leser zu den besten regionstypischen Lokalen mit schmackhafter Fischküche an der Küste und deftigen Speisen im Hinterland und macht Lust, den Landstrich zwischen Gradisca d‘Isonzo, Sežana und Muggia selbst zu erkunden. Tschernitz-Berger hat über 300 Adressen gesammelt und getestet, für den raschen Überblick gibt es jeweils die „besten Fünf“: Osmize, Schlösser, Kaffeehäuser, Grotten, Badestrände und vieles mehr an Geheimtipps.

Neue Bücher, vertraute Ziele

BLAUES VENEDIG – VENEZIA BLU Von Wolfgang Salomon 192 S., Ueberreuter Sachbuch Eine Reise in die Abgründe der Lagunenstadt: Magische Plätze, verwunschene Orte, sagenumwobene Inseln. Wolfgang Salomon, intimer Kenner der Serenissima, nimmt die Leser mit auf eine Entdeckungstour ins mystische Venedig: etwa zur geheimnisvollen Insel Poveglia, zum ehemaligen Henkershaus in Cannaregio, in den „Gothic Jungle“ von San Giorgio in Alga oder in das verfallene Ospedale mit seinen bizarren Kunstwerken auf dem Lido. Ein Reiseführer für alle, die Venedig und sein mysteriöses Flair lieben, mit ausführlichen Informationen zu den Schauplätzen und ihrer Geschichte sowie Tipps, um sich mit kulinarischen Köstlichkeiten auf das Schönste verwöhnen zu lassen. 30 box

GRADO. DER STRAND MITTELEUROPAS Von Peter Weinhäupl 224 S., Brandstätter Verlag Das traditionsreiche Seebad an der nördlichen Adria hat eine turbulente kulturhistorische Vergangenheit. Peter Weinhäupl folgt den Spuren des Wiener Secessionisten Joseph Maria Auchentaller, der um 1900 Grado in seinen Gemälden festhielt und die Wiener Kunstszene in die Lagunenstadt lockte. 1915 von Österreich kampflos aufgegeben, erlebte Grado nach der Vereinigung mit Italien anfangs die große Depression, dann die „goldenen“ 1920er und 30er Jahre. Niemals zuvor war die Adria für Österreicher näher als in den 1960er Jahren, wo es „mit dem Auto ans Meer“ ging. Der erste Prachtband über das Seebad mit der perfekt erhaltenen historischen Altstadt mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Abbildungen.

ISTRIEN - EIN REISEBEGLEITER Von Manfred Matzka 256 S., Brandstätter Verlag Der Autor dieses Buchs kam nicht nach Istrien, um dort nur einen Reiseführer zu schreiben, sondern um dort zu leben. In diesem Reisebegleiter erzählt er die wirklichen Geschichten, die Eigenheiten der Menschen, ihr Tempo und ihre Rezepte, ihre bildende Kunst und Literatur. Ein Reisebuch für diejenigen, die sich Zeit nehmen wollen, um mehr zu sehen und tiefer zu verstehen, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Land und Leute, Historie und Mythen, Essen und Trinken, Rundfahrten und Ruheplätze: Eingehende Beschreibungen von knapp hundert Orten Istriens geben einen umfassenden Einblick in ein Land voller Sehens- und Merkwürdigkeiten. Pläne sowie Tipps des Autors erleichtern die Orientierung.


Foto: Stadtgemeinde Leibnitz

Erlebnisbad und Camping in Leibnitz

DAS STÄDTISCHE BAD LEIBNITZ mit Freizeitzentrum ist der Erholungsort für Jung und Alt. Sport- und Erlebnisbecken, Strand, Schaukelgrotte, Wasserrutschen sowie Kleinkinderbecken bieten Spaß und Abwechslung. Das Bädergütesiegel garantiert beste Wasserqualität. Am Gelände findet man Anlagen für Minigolf, Leichtathletik, Fußball, Basketball, Beachvolleyball und Fitness. Der Campingplatz hat 60 Stellplätze. Den Hunger stillt ein Restaurant mit Terrasse. Familienfreundliche Tarife bieten Sommergenuss von Mai bis August von 8 - 20 Uhr. Städtisches Bad Leibnitz, Rudolf-Hans-Bartsch-Gasse 33 Tel.: 03452/82423-129, Fax: 824 63 E-mail: camping@leibnitz.at

Fotos: beigestellt

Zwei Freibäder mit einer Saisonkarte!

Ehrenhausen

Retznei

EHRENHAUSEN & RETZNEI. Mit nur einer Saisonkarte hat man auch heuer Zutritt sowohl zum Freibad von Ehrenhausen an der Weinstraße als auch zum Bergbad von Retznei. Die traumhafte Lage macht das Bergbad Retznei zu einem Erholungsort und Treffpunkt für Baderatten und Sonnenanbeter gleichermaßen. Das Freibad von Ehrenhausen glänzt mit einem 25m Sportbecken, mit Kinderplanschbecken und Beachvolleyballplatz. Die Restaurantbetreiber sind auch heuer wieder für das leibliche Wohl während der Schwimmpausen bemüht. (Geöffnet täglich ab 09.00 Uhr) Saisonkarte Erwachsene EUR 50,--, Ehepaar EUR 90,-Kinder (6-15 Jahre), Schüler, Studenten mit Ausweis EUR 25,-

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boxreise

Der Küstenort Celle Ligure

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ie Region Ligurien im Nordwesten Italiens liegt unmittelbar am Mittelmeer. Vielen ist sie wohl eher vertraut als italienische Riviera, ein überaus reizvoller schmaler Küstenstreifen mit der Haupt- und Hafenstadt Genua im Zentrum. Von hier zieht sich die traditionell als „Riviera di Ponente” bezeichnete Urlaubsund Badeküste bis nach Ventimiglia knapp vor der französischen Grenze. In den Sommermonaten herrscht hier Hochbetrieb und unzählige Badegäste bevölkern die gepflegten Sandstrände und versteckten Buchten, von Palmen beschatteten Promenaden und gemütlichen Fischlokale. Das im ganzen Jahr über sehr milde Klima macht die Riviera di Ponente aber auch außerhalb der Hochsaison zu einem begehrten 32 box

und beliebten Reiseziel. Erholungssuchende genießen die außergewöhnliche Blütenpracht im Frühjahr und die im klaren Herbstlicht besonders spektakulären Aussichten von den hochgelegenen Ortschaften der reizvollen Berglandlandschaft.

Leuchtend bunte Hausfassaden in der Hafenstadt Imperia. Im Bild der Stadtteil Oneglia mit seiner schönen Marina

Mare e Monti - Meer und Berge. Nur zehn Kilometer im Hinterland von Ventimiglia, der Grenzstadt zu Frankreich, liegt Dolceacqua malerisch am Ufer der Nervia. Eine steinerne Bogenbrücke führt elegant in das schattige Gassengewirr des mittelalterlichen Ortskerns, über dem eine Burgruine weithin sichtbar in den Himmel ragt. An der Küste, die hier gerne als Blumenriviera bezeichnet wird, folgen dicht aneinandergereiht Ferien- und Badeorte, einige größere wie Bordighera oder Sanremo mit dem besonderen Charme einer großen Vergangenheit. Die Blütenpracht dieses Landstrichs zeigt sich auch im nahen Bussana, einem winzigen Küstenort mit herrlichen Ausblicken. Von der Kirche Sacro Cuore di Gesù im Ortskern spaziert man eine

Fotos: Fotothek ENIT

Riviera di Ponente


Bussana Vecchia

Küste bei Bussana

Kirche Santa Maria Pia in Finale Ligure

Versteckte Bucht bei Bordighera

Piazza und Schloss in Cervo

Strand bei Varazze

„Mare e Monti” beschreibt treffend das Urlaubsparadies der italienischen Riviera zwischen Genua und der Küstengrenze zu Frankreich. Der schmale Landstreifen am Mittelmeer mit klangvollen Namen von Seebädern und kleinen Küstenorten ist voller Strände, Promenaden und Badebuchten. Im Hinterland wachsen gepflegte Terrassenkulturen und Wälder die Bergwelt hinauf. Text: Reinhard Sudy halbe Stunde in das mittelalterliche, einst nach einem Erdbeben verlassene und teils bezaubernd wiederbelebte Berg- und Künstlerdörfchen Bussana Vecchia. Alt und neu trifft auch in der Hafenstadt Imperia aufeinander. Der namensgebende Fluss Impero teilt sie in die beiden sehr unterschiedlichen Stadtteile Porto Maurizio und Oneglia. Leuchtend bunte Hausfassaden, Altstadt-Gassengewirr und ein großer Yachthafen prägen das westlich gelegene, ältere Porto Maurizio. Herzstück des jüngeren Stadtteils Oneglia ist wohl die Marina, an die fast unmittelbar viele kleine Badebuchten anschließen. Reizvoll ist auch der Strand am Fuße von Cervo. Über dieses entzückende Dörfchen am Berghang wacht die ba-

rocke Chiesa San Giovanni Battista, die prachtvolle Fassade dem Meer zugewandt. Im Hintergrund aber ebenso sehenswert ist das Schloss Clavesana, eine mittelalterliche Burganlage mit traumhaften Aussichten. Vorbei an Laigueglia, Alassio und Albenga geht es

Dolceacqua , das malerisch am Ufer der Nervia gelegene mittelalterliche Städtchen im Hinterland von Ventimiglia

weiter nach Finale Ligure. Im Ortsteil Finale Marina schließt an den von einer Palmenpromenade begleiteten Sandstrand unmittelbar eine gemütliche Altstadt an. Beschaulicher geht es im gleich angrenzenden Finalpia zu, und das ein wenig landeinwärts gelegene Finalborgo ist ein von hohen Stadtmauern mit wuchtigen Türmen umgebenes, mittelalterliches Wehrdorf. Im Osten der großen Hafen- und Industriestadt Savona sind Celle Ligure und Varazze weitere beliebte Badeorte, besonders geschätzt wegen ihrer hohen Wasser- und Strandqualität. Uferpromenaden, Grünanlagen, historische Gebäude und Altstadt-Treiben sind hier in eine fruchtbar-grüne Hügellandschaft eingebettet, die Gusto auf die ligurische Küche macht.

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Redakteur: Heribert Kindermann

Astrid Holler

Foto: H.K.

Die erste Phase des Projektes „Stadtentwicklung Leibnitz 2030“ ging vor Kurzem zu Ende. In unzähligen Arbeitsgruppen und drei StadtteilAbenden wurden über 260 Ideen und Vorschläge für die Zukunft der Bezirkshauptstadt erarbeitet und im Mai im Kulturzentrum präsentiert. Wir trafen Astrid Holler, die Leibnitzer Beauftragte für Stadtentwickung, zum Gespräch.

Zukunftsideen für Leibnitz S

eit Anfang April leitet Astrid Holler das Büro für Stadtentwicklung, womit die Stadtgemeinde Leibnitz zeigt, wie wichtig ihr das Thema ist. „Es geht um die Frage, wohin sich die gewachsene Stadt in Zukunft strategisch entwickeln soll. Also um eine wirtschaftlich, ökologisch und sozial vorausschauende Planung und Strategie“, beschreibt Holler in ihrem Büro im Zeiserlhaus ihre Aufgabe. Der Bürgerbeteiligungsprozess, dem sich Sepp Hartinger mit ganzem Herzen als Projektkoordinator federführend widmet, soll die Wünsche und Ideen der Leibnitzer offenbaren. „Es geht darum, Initiativen und Kräfte zu bündeln und in eine Richtung zu lenken. So müssen etwa Verkehrsund Radkonzept unter Einbeziehung der Umlandgemeinden koordiniert werden“, nennt Holler als Beispiel für interkommunale Kooperation. In Sachen Raumordnung liegt ihr die Entwicklung des zentralen Bereichs auf der Achse Graz-Marburg am Herzen. Leibnitz soll sich in Richtung Graz und Marburg öffnen und die Zusammenarbeit suchen. Auch beim zweigleisigen Ausbau der Südbahn mit Slowenien. „Zentrale Frage ist, welche Projekte machen Sinn? Wegen der Vielzahl von Ideen muss es bei der Umsetzung Prioritäten geben. Deshalb wurden vier Leuchtturmpro32 box

jekte definiert“, weiß Holler. Dazu zählen im Bildungsbereich berufsbegleitende universitäre Ausbildungen am Bildungszentrum für Obst- und Weinbau Silberberg und an der HTBLA Kaindorf. Aber auch ein modernes Kultur- und Veranstaltungszentrum ist im Gespräch. Außerdem soll Leibnitz bis 2030 gänzlich energieautark sein und zur Hauptstadt der Region Südsteiermark werden. Leibnitz hat eine funktionierende Innenstadt mit vielen Grünzonen. „Wir schauen und fragen, was ist Gutes da und ist positiv. Das wollen wir stärken. Leibnitz mit seinen vielen Bildungseinrichtungen hat tolle Kapazitäten. Vielleicht ist es möglich, diese im Fachhochschulbereich mit Angeboten zu verstärken“, konkretisiert Holler. Zukunftsthema für Holler ist auch die digitale Vernetzung. „Digitaler Cluster heißt, wirtschaftlich anders denken. Möglichkeiten zu schaffen, im Kernraum Leibnitz zu leben und zu arbeiten, ist für junge Unternehmen interessant“, meint sie. Auch müsse man bei der Verbauung mit Einkaufszentren restriktiver sein und die Entwicklung von innen nach außen vorantreiben. „Mein Job ist es, strategisch zu denken und zu arbeiten, Kräfte zu bündeln und zu nutzen. Das heißt Projekte aufbereiten und in Umsetzung zu bringen“, bekräftigt die Stadtentwicklerin.


Halb vier Uhr morgens

Foto: Karin Bergmann

Eine Glosse von Dr. Johann Grasch

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in Glas noch, hast du gesagt. Bittend, bettelnd. Ein letztes. Ehrlich. Scherben. Überall Scherben. Ich sitze auf Scherben. Am Tisch Scherben. Unter meinen Füßen Scherben. Wo sind meine Schuhe? Ich kann nicht weg. Alles zerbrochen. Du zitterst wenn du trinkst. Ich schließe meine Augen, ich ertrag es nicht, dich anzusehen. Zu viele Scherben. Nur mit geschlossenen Augen sehe ich dich noch. So glaub mir doch – ich. Ich. Immer nur ich. Und wir ? Weißt du noch? Da höre ich schon lange nicht mehr zu. Ich geh jetzt. Gleich. Wenn nur diese Scherben nicht wären. Überall. Jetzt spuckst du sie schon. Ich rieche deinen sauren Atem. Du lachst und legst mir deine Hand auf meinem Unterarm. Er brennt wie Feuer. Du tust mir weh. Was ist wenn ich jetzt schreie? Ich rühre mich nicht. Gleich gehe ich. Ich. Ich. Ich. Nein, du nicht. Nicht mit mir. Das war einmal. Jetzt bin ich stark. Ich schau dir in die Augen. Bis ich wieder Luft holen muss. Atmen. Augenschauen. Atmen. Beides geht nicht. Ich gehe jetzt. Sag ich, und bleibe. Die Kellnerin hat einen geilen Arsch. War die früher auch schon da ? Deine Hand brennt immer noch wie Feuer auf meinem Arm. Du musst, sagst du. Na sicher musst du. Ob sie wohl einen Freund hat ? Ich frag sie. Jetzt. Gleich. Oder vielleicht später. Hörst du mir überhaupt zu? Die ganze Zeit sage ich. Die ganze Zeit. Dann sage ich noch zahlen und komm, wir gehen jetzt nach Hause. Pass auf, dass du dich nicht schneidest, hier ist alles voller Scherben. Dr. Johann Grasch ist Rechtsanwalt in Leibnitz-Kaindorf

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Foto: Gady

Foto: beigestellt

box & business VINOBLE AB JETZT IN DER VINOFAKTUR Der erste „VINOBLE Green Cosmetics Shop“ wurde kürzlich im Vinofaktur Genussregal in Vogau eröffnet. Nun haben sowohl Südsteiermark-Besucher als auch alle heimischen Freunde der Marke VINOBLE die Möglichkeit, die hochwertigen Produkte einfach und unkompliziert zu erwerben. Über ein Display vor Ort erhält man dazu alle wichtigen Produktinformatien. Im Bild VINOBLE-Gründerin Luise Köfer mit Peter Keller vom WG Polz.

ALFA STELVIO FÜR ZIB-MODERATORIN Ein Schlüsselerlebnis gab es für bekannte ORF-Journalistin Nadja Bernhard im Autohaus Vogl & Co in Leibnitz. Bei Geschäftsstellenleiter Norbert Jamnik und Verkaufsberater Markus Fuka holte sich die bekannte ZiB-Moderatorin einen der ersten neuen Alfa Romeo Stelvio Super ab. Das elegante Sports Utility Vehicle von Alfa wird Bernhards Mobilität verbessern und sie in Zukunft noch sicherer in die heimische Südsteiermark bringen.

FRÜHSTÜCK MIT DEM NEUEN 5008ER Rechtzeitig zum Handelsstart des nagelneuen Peugeot 5008 SUV lud das Autocenter von Bernd und Johanna Marko am 27. Mai zum genussvollen Frühstück in den Leibnitzer Kapellenweg 8. Als einer der geräumigsten SUVs im C-Segment überzeugte der 4,64 Meter lange Peugeot 5008 bei der ersten Besichtigung nicht nur mit einem äußerst großzügigen Innenraum, sondern auch mit seinem Design und der umfangreichen Serienausstattung.

AUSZEICHNUNG FÜR LEDINEGG/KÖGL „Zehn Jahre Ledinegg/Kögl” wurde bei der sehr gut besuchten Hausmesse des Landmaschinen-Unternehmens am 8. und 9. April in Gamlitz gefeiert. Neben den vielen Neuheiten am Traktorensektor wurde erstmals auch ein Traubenvollernter für den Einsatz in steilen Lagen präsentiert. Besonders stolz zeigten sich (v.l.) Christoph Urdl sowie Berta und Helmut Ledinegg über die Auszeichnung der Firma Carraro zum „Besten Händler Österreichs 2016”.

NEUER OBMANN FÜR WB WAGNA Der Wirtschaftsbund Wagna startet mit einem komplett neuen Team durch. Einstimmig wurde Ewald Holler zum Obmann gewählt. Seine Stellvertreter sind Ferdinand Weber, Christoph Barta, Andreas Neussl und Gerhard Bassa. Themen der Sitzung waren auch die Infrastruktur, die Jugendbeschäftigung und Wagna als Standort für Betriebe. Im Bild (v. l.) Ferdinand Weber, Ewald Holler und Regionalstellenobmann Stv. Mag. Dr. Dietmar Schweiggl.

Foto:beigestellt

GADY-BMW ELECTRIC NOW TOUR ‘17 Mitte Mai luden die Unternehmen BMW und Gady-BMW zum E-Mobility-Testfahren und -Workshop in das ÖAMTC Fahrtechnikzentrum in Lang. Betreut durch professionelle Instruktoren hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in einem vierstündigen Programm über 30 BMWi- und iPerformance-Modelle fahraktiv zu testen und zu erleben. Im Bild Gady-BMWMarkenleiter Ranko Antunovic (l.) und sein Vorgänger Karl Bachernegg.

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V.l.: Joachim Neubauer, Silke Held und Firmengründer Karl Neubauer

20 Jahre Küchen Neubauer 11.000 Küchen. 11.000 zufriedene Kunden. Seit 1996 überzeugt das Küchenstudio Neubauer in der Leibnitzer Sailergasse mit trendigen Designs, perfekter Tischlerarbeit und bester Beratung. Ein Unternehmen, das zu Leibnitz gehört wie der gute Wein und die herrliche Kulinarik.

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nd genau diese Liebe zum Genuss, zum gemeinsamen Kochen und zum geselligem Beisammensein hat Karl Neubauer vor 20 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit geebnet. „Kochen ist ein Erlebnis. Für mich war die Küche immer schon ein Ort des Aufeinandertreffens, ein Ort an dem sich das echte Familienleben abspielt. Es war für mich immer ein Ansporn Küchen zu planen, die sich perfekt in das Leben der Kunden integrieren und neue Lebensmittelpunkte schaffen“, so Karl Neubauer, der seine berufliche Laufbahn bereits seit mehr als 40 Jahren den Küchen verschrieben hat. Gemeinsam mit Tochter Silke und einem Tischler gründete Karl Neubauer vor 20 Jahren am heutigen Standort sein Unternehmen, welches bis heute stetig wächst und aktuell 12 Mitarbeiter beschäftigt. Sohn Joachim ist seit seiner Matura in der HTL Mödling im Unternehmen aktiv. 2012 übernahmen 42 box

die beiden Geschwister den erfolgreichen Betrieb und sind seitdem Hand in Hand für die Geschicke des Unternehmens zuständig. Karl Neubauer sieht eine ganz besondere Kraft in dem Familienbetrieb: „Ich bin sehr stolz auf die beiden. Als Papa zu sehen mit wie viel Eifer, Fleiß und Spaß meine Kinder den Betrieb weiterführen, wie sehr sie meine Werte weiterleben lassen und gleichzeitig mit den aktuellen Trends gehen, das bedeutet mir sehr viel. Mein Betrieb lebt durch die beiden weiter und wird in die nächste Generation mitgenommen.“ Küchen „mit dem roten Mascherl“. Mit rund 11.000 geplanten und professionell montierten Küchen hat sich das familiäre Studio zu einer fixen Größe in der Region etabliert. Aber auch weit über die Grenzen des Bezirks hinaus sind die Küchen „mit dem roten Mascherl“ beliebt. „Das rote Mascherl wird von unseren Profi-Tisch-

lern auf fertig montierten Küchen angebracht. Das hat sich bei uns eingebürgert“, erzählt Silke Held, die schon seit 1996 für den kaufmännischen Part des Unternehmens zuständig ist. Im Mittelpunkt des täglichen Handelns stehen immer das persönliche Gespräch, die Kundennähe und die professionelle Beratung, so auch Joachim Neubauer: „Wir leben eine konsequente Beratungsstrategie. Ein kommunikativer Austausch ist bei einer perfekten Küchen- oder Wohnraumplanung einfach unerlässlich. Nur wenn wir unseren Kunden gut zuhören und ein Gefühl für ihren Lebensrhythmus bekommen, können wir ihren persönlichen Wohntraum wahr werden lassen.“ Die Einrichtungsspezialisten von Neubauer machen aus Wohnträumen Realität. Auf individuelle Ansprüche und Geschmäcker abgestimmt entstehen so moderne, stilsichere aber vor allen Dingen funktionale Küchen- und Lebenswelten.


Foto: beigestellt von Körbler / Vadim Sherbakov

Mit der Offenlegung sämtlicher Geldbeträge in der Pharmabranche vor einem Jahr, wurde auch der Innovationsgeist des steirischen CRM-Anbieters Koerbler geweckt. Mit dem Ziel, Verkaufsaktivitäten einfach erfassen und dokumentieren zu können, entstand eine geniale Software für den PharmaAußendienst.

Südsteirische Software revolutioniert Pharmabranche J

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ede Branche hat ihre Besonderheiten. So auch der PharmazieSektor, der sich speziell durch stark komplexe Entscheidungs- und Warenauslieferungsschemen auszeichnet. Gesetze und Regelungen, wie beispielsweise jene zur Arztmusterabgabe, müssen auch im Kundenkontakt stets berücksichtigt werden und stellen damit neue Anforderungen an CRM-

Systeme für Pharmabetriebe. „Unser Anliegen war es, ein einfach zu bedienendes Programm, das für mehr Transparenz und Struktur im Unternehmen sorgt, zu schaffen.“, verrät Gründer und Geschäftsführer Mario Körbler. Und der Erfolg seiner PharmaSoftware KundenMeister kann sich durchaus sehen lassen – bereits ein Viertel des Umsatzes wird mittlerweile mit dem Bereich Gesundheitswesen erwirtschaftet.

Prozessoptimierung & ein 360-GradÜberblick. Ob Nachverfolgung pharmazeutischer Angebote oder Dokumentation von Ärztemuster und Sponsorings, jedes noch so kleine Detail wird mit der innovativen Software-Lösung von Koerbler auf Knopfdruck erfasst. Auch die Koordination von Arztbesuchen übernimmt die CRM-Software KundenMeister: „Damit wird sichergestellt, dass Ärzte in regelmäßigen Abständen optimal betreut werden“, erklärt Körbler den Erfolg seiner Lösung. Der Zugriff via App und Smartphone ermöglicht Pharma-Vertriebsmitarbeitern außerdem ihre Zeit in Wartezimmern und Krankenhäusern wesentlich effizienter zu nutzen. Große Expansionspläne. Mit der hervorragenden CRM-Software möchte

Körbler GmbH 8430 Wagna, Hofweg 1 Tel. 03452 - 214 214 • Fax. 0720 - 555 204 office@kundenmeister.com www.kundenmeister.com

die Firma Koerbler in Zukunft noch viele weitere Konzerne in der Healthcareund Pharmaindustrie unterstützen. Großes Potenzial wird dabei im Kundenmanagement und der Vertriebsoptimierung gesehen. „Durch den modulartigen Aufbau unserer langjährig-entwickelten Software kann das System perfekt an alle pharmaspezifischen Anforderungen

angepasst und in jedem beliebigen Pharma-Unternehmen eingesetzt werden“, schildert Körbler seine Wachstumspläne. Doch nicht nur Pharma-Riesen setzen europaweit auf die südsteirische KundenMeister-Lösung. Mehr als 2.500 Kunden weltweit – darunter auch Tochtergesellschaften des Musik-Giganten Universal Music – konnten von der Qualität der Leibnitzer Software bereits überzeugt werden.

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Bilder: midtown-projects.at

Midtown-Tower Leibnitz in Bau Ende April erfolgte der Spatenstich, im März 2018 soll der Midtown-Tower mit repäsentativen Büroflächen sowie hochwertigem Wohnraum im Herzen von Leibnitz bezugsfertig sein.

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idtown, also mitten in der Stadt, am Kreuzungspunkt von Altenmarkter Straße, Lastenstraße und Kadagasse entsteht seit April ein neues, spektakuläres Architekturwahrzeichen der Bezirkshauptstadt Leibnitz. In unmittelbarer Nähe zum Hauptplatz werden auf den ersten drei Etagen repräsentative, vollklimatisierte Büros zwischen 93 und 234m², darüber fünf hoch-

wertige Panorama-Wohnungen inklusive individuellem Sonnendeck sowie zwei exklusive Penthouses mit großzügiger Dachterrasse errichtet. Die Investoren Dino Kada, Wolfgang Rössler und Stefan d’Ornano-Petritsch entschieden sich für den Entwurf des bekannten Architekturbüros KadaWittfeld, die Projektleitung und Ausführungsplanung vor Ort liegt in den

Händen der Reiterer & Schantl OG GmbH, für die Vermarktung sind Bianca und Christian Zitz von BZ Immobilien in Leibnitz zuständig. Anfragen an: BZ IMMOBILIEN Bianca Zitz – 0664 4607810 Christian Zitz – 0664 2029092 8430 Leibnitz, Hauptplatz 34 www.bz-immobilien.at www.midtown-projects.at

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Wenn der Stress die Haut angreift

Foto: Karin Bergmann

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med. univ.

Dr. Franz Freigassner Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

rgendwann greift er sich alle. Manche häufiger und manchmal täglich: der DI-STRESS, wie der negative Stress auch genannt wird. Denn Stress ist eine trickreiche Sache. Er macht aus fröhlichen Menschen Marionetten. Er lässt die Puppen des Ärgers tanzen – morgens und abends. Der Stress ist immer präsent. Er greift sich die Haut. Stress treibt das Blut aus dem Gehirn in die Muskeln. Besser ist es, man zeigt den Stressoren Gerlinde Hirschmugl ganz schnell die roLiftingspezialistin te Karte. Das beste Mittel gegen Stress ist die Erkenntnis, Stress erst gar nicht aufkommen zu lassen. Stress kommt nicht von dem, was wir getan haben, sondern von dem, was noch zu tun ist! Was wir nicht schaffen, das schafft uns! Stress greift die Haut an. Seine Säuren liefern Falten und rauben Schönheit. Deshalb: Bessere Zeiteinteilung, mehr B-Vitamine und Pora Pur Therapy!

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Dämmen Sie den Stress dreimal am Tag mit B-Vitaminen ein. Sie schaffen zwar nicht den Ärger vom Hals, geben aber dennoch mehr Ruhe und Gelassenheit. Gönnen Sie sich eine Auszeit bei labiocome. Relaxen Sie bei uns mit den neuesten Anti-Aging-Technologien wie der Pora Pur Therapy für starke Hautregeneration. Schon nach wenigen Minuten trifft die innere Ruhe auf Harmonie. Der Stress verlässt sein Opfer. Die Haut atmet auf, der Teint erholt sich, Falten werden an der Wurzel konsequent bekämpft. Ein paar Jahre jünger aussehen steht jeder Frau gut. Die Gute-Laune-Hormone können wieder sprudeln. labiocome cosmetics Tel.: 03452/71988 8435 Wagna, Marburger Straße 69


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Foto: Heri Kindermann

Starke Partnerschaft zwischen Haselbacher und UPC: Im Rahmen des Ausbaus des Nahwärme-Versorgungsnetzes Leibnitz durch die FA Haselbacher wird ein modernes Glasfasernetz in Leibnitz installiert. Mit dem Partner UPC wird Fernsehen, Internet, Telefon und Mobile fü r Privat- und Geschäftskunden angeboten. Foto v.l.: Julia Freiberger-Tannenberg, Hermann Steurer, DI Michael Lieschnegg, Josef Schiefer und Markus Haselbacher präsentierten vor dem Leibnitzer Rathaus das UPC-Glasfaser-Angebot

Haselbacher: Leibnitz goes Glasfaser M

it dem Bau des Haselbacher Nahwärmewerks Leibnitz eröffnet sich die Möglichkeit, umweltschonend, regional, kostengünstig und komfortabel Wärme für Ihr Heim, Ihr Gewerbe oder Ihren Unternehmensstandort zu beziehen. Um hoch energieeffizient Wärme liefern zu können, steht das Nahwärmewerk über modernste Netzwerktechnik via Glasfaser (fibre to the home) in ständigem Kontakt mit den Abnahmegeräten. Mit dieser Technologie und

dem Partner UPC bringt Ihnen die FA Haselbacher Breitbandinternet, Telefon und Fernsehen in höchster Qualität und äußerst preiswert direkt in Ihr Heim. Partnerschaft Haselbacher mit UPC! Am Gelände der FA Haselbach in Tillmitsch entsteht ein neuer UPC-Store, in dem alle UPC-Produkte von Internet, Handy bis zum Firmenanschluss bestellt werden können. Hinsichtlich TV, Internet, Telefonie oder Mobile ist man

mit UPC-Produkten stets auf dem neuesten Stand der Technik und genießt Unterhaltung in seiner schönsten Form. UPC bietet unter anderem über 230 TVund HD-Programme, „Video on Demand“, Hochgeschwindigkeits-Internet (bis zu 300 Mbit/s möglich), inkludiertes WLAN in jedem Internet-Produkt oder günstige Mobiletarife fürs Handy ohne Mindestvertragsdauer. So surfen Sie auch unterwegs mit LTE-Geschwindigkeit und super vielen Gigabyte!

Foto: Porsche Leibnitz

Volkswagen Junior Masters

FUSSBALL. Volkswagen veranstaltet jährlich ein Jugendturnier, an dem Mannschaften aus ganz Österreich, von Betrieben unterstützt, teilnehmen. Dabei vertraten heuer die U-13-Youngsters des Leibnitzer Fussballvereins AC Linden beim Turnier in Traiskirchen Porsche Leibnitz äußerst erfolgreich: Von 16 Mannschaften in der Gruppe konnten die Leibnitzer den 2. Gruppenplatz erspielen, im Gesamtturnier wurde der 5. Platz erreicht. Mit gleich sieben Toren stammte der Turnier-Torschützenkönig zudem aus Leibnitz. Im Bild Porsche-Leibnitz-Geschäftsführer Johann Otter (l.) bei der Dressenübergabe an die Jungkicker. 46 box


Das 1913 gegründete Familienunternehmen SPÄTAUF Möbel, Design & Handwerk ist das Kompetenzzentrum für traditionelle Handwerkskunst, Begeisterung am Design sowie individuelle, ganzheitliche Planung und Beratung – und das bereits in der vierten Generation. SPÄTAUF Möbel, Design & Handwerk. Inhaber (v.l.) Ing. Marlies Schaden-Spätauf mit den Geschwistern KommR. Marianne Spätauf und Tischlermeister Harald Spätauf

Stilvolle Wohnräume. Seit über 100 Jahren. E

Fotos: Beigestellt/Fa. Spätauf

s begann damit, als Graf Stürgkh im Jahr 1913 einen Baugrund zum Verkauf stellte. Tischlermeister Friedrich Spätauf aus Tieschen ließ sich nicht lange bitten und erfüllte sich seinen Lebenstraum. Im Laufe der Zeit ist das Familienunternehmen kräftig gewachsen und nennt heute sechs Einrichtungsstudios sein Eigen: Das Ligne Roset Studio sowie das Einrichtungs-

studio SPÄTAUF in Graz, Minotti, B&B Italia Maxalto und Poliform Varenna in Wien sowie die Zentrale in Halbenrain mit Maßtischlerei und dem Einrichtungsstudio SPÄTAUF zählen dazu. Zu verdanken hat das innovative Möbelhaus diesen über hundertjährigen Erfolg jedoch seinen geschätzten Kundinnen und Kunden. Sie haben das Unternehmen zu dem gemacht,

was es heute ist: Ein Familienunternehmen mit international führenden Wohndesign-Spitzenmarken sowie ein Zentrum des anspruchsvollen Wohnens und des feinen Tischlerhandwerks. „Im Mittelpunkt steht bei uns der Mensch, wir machen den Wohnraum zum Lebens(t)raum“, betont Harald Spätauf. Die erfahrenen Innenarchitekten, die auf ein Repertoire von über 100 internationalen, preiswerten wie auch hochpreisigen Designmarken zurückgreifen können, überlassen von der Wahl des Bodens über die Innenausstattung bis hin zur Beleuchtung sowie den Accessoires und der Farbgestaltung nichts dem Zufall. Die geschulten Handwerker runden durch das perfekte Montage- und Lieferservice die Umsetzung all Ihrer Wohn(t)räume ab. SPÄTAUF Möbel, Design & Handwerk 8492 Halbenrain, Halbenrain 14 Tel.: 03476/2801, www.spaetauf.at

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Foto: Heri Kindermann

V.l.: Wolfgang Fagitsch, Philipp Gady, Martin Schaller, Peter Sternad sen., Heinrich Herunter, Walter Rentmeister, Horst Bruckner, Reinhard Zink. Vorne Dir. Draxler und Dir. Wippel

Bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Leibnitz im Restaurant Guidassoni blickten die beiden Vorstandsdirektoren Peter Wippel und Andreas Draxler sowie Aufsichtsratsvorsitzender Horst Bruckner auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück.

120 Jahre Raiffeisenbank Leibnitz O

bwohl das Vorjahr von einem historisch niedrigen Zinsniveau und Neuregelungen für Banken geprägt war, schloss die Raiffeisenbank Leibnitz das Geschäftsjahr 2016 mit einem guten Ergebnis ab. Die Bilanzsumme lag 2016 bei über 326 Millionen Euro. „Wir bekennen uns zum partnerschaftlichen Umgang mit den Kunden, haben gut ausgebildete Mitarbeiter für eine qualifizierte Beratung und sind der finanzielle Nahversorger

der Region. Als selbstständige Regionalbank, die bestens mit der Raiffeisenbankengruppe Steiermark vernetzt ist, bieten wir ein Maximum an Sicherheit, worauf sich unsere Kunden seit 120 Jahren verlassen können”, betonten die Vorstandsdirektoren. GD Martin Schaller und Verbandsdirektor Heinrich Herunter von der Raiffeisen Landesbank Steiermark AG gratulierten zum 120-Jahre-Jubiläum und zeichneten den Aufsichtsratvor-

HOCH- UND VERKEHRSWEGEBAU STMK. SÜD Marktplatz 3 8435 Wagna Tel.: 03452-84466

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sitzenden Horst Bruckner mit einer Verbandsurkunde aus. Auch Peter Sternad sen., der 64 Jahre Mitglied der Raiffeisenbank Leibnitz ist, wurde geehrt. Zusammen bereits unglaubliche 90 Jahre für die Raiffeisenbank Leibnitz tätig sind Hauptkassier Reinhard Zink (40 Jahre), Prokurist Walter Rentmeister (30 Jahre) und Wolfgang Fagitsch (20 Jahre), denen VDir. Draxler und VDir. Wippel zum Dienstjubiläum gratulierten. H.K.


Fotos:Ronald Götzenauer

V.l.: BMW- und MINI-Markenleiter Ranko Antunovic (Fa. Gady), Beatrix Drennig und Petra Harkamp

„MINI ist einfach Kult!” Die Leidenschaft für den MINI verbinden Beatrix Drennig vom Leibnitzer Café Elefant und Petra Harkamp vom gleichnamigen Weingut am Flamberg. Ein guter Grund, die beiden gemeinsam mit BMW- und MINI-Markenleiter Ranko Antunovic von Gady Family zu treffen und zu fragen, worin für sie die Faszination dieses Autos liegt.

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ei der Probelieferung des Winzersekts „Harkamp Brut” in das Café Elefant konnte MINI-Markenleiter Ranko Antunovic von Gady Family in Lebring mit den beiden Damen alsbald handelseins werden: Weinbäuerin Petra Harkamp bestellte mit dem MINI John Cooper Works bereits den dritten MINI in ihrem AutofahrerLeben und Kaffehausbesitzerin Beatrix Drennig freut sich mit dem MINI Convertible bereits auf vergnügliche Cabrioausfahrten in diesem Sommer, der gerade erst begonnen hat. „Der MINI ist einfach Kult!”, kommt es Drennig ganz spontan über die Lippen, als sie nach den Gründen für ihre MINI-Leidenschaft gefragt wird. „Ein MINI ist nicht nur ein tolles Auto, sondern auch ein Lebensgefühl. Understatement, aber in Premium-Qualität. Und das Open-Air-Feeling mit dem Cabrio ist außergewöhnlich. Ein bisschen so wie ich”, so Drennig augenzwinkernd.

MINI-Damenabend im Café Elefant Am 30. Juni laden das Café Elefant, das Weingut Harkamp und die Firma Gady ab 18 Uhr zum MINI-Damenabend in das Leibnitzer Café Elefant. Verlost wird dabei 1 MINI-Wochenende (FRMO) zur kostenlosen Ausfahrt mit dem neuesten MINI von Gady inklusive eines Deluxe-Frühstücks für zwei Personen im Café Elefant samt zweier Gläser Winzersekt Harkamp Brut. Reservierungen werden erbeten unter: Mail: office@cafe-elefant.at bzw. Mail: martina.roth@gady.at

Petra Harkamp wiederum träumte bereits mit 18 Jahren nach ihrer Führerscheinprüfung davon, einen MINI zu fahren. „Klein und schnittig – genau mein Gefährt. Gut 20 Jahre später ist mein Traum in Erfüllung gegangen. Mein erster Mini zu meinem 40er war ein Countryman in schwarz.” Heuer wird ihr blau-weißer MINI Paceman (Nr. 2) gegen das dritte Fahrzeug dieser Kult-Marke eingetauscht. Harkamp dazu: „Der Familienrat, bestehend aus mir, meinem Mann Hannes und unseren Söhnen Jakob (19) und Joseph (21), hat für einen MINI John Cooper Works in grau/schwarz gestimmt. Ab und an muss ich meine Ausfahrten rigoros einfordern, da unsere Söhne permanent damit unterwegs sind.” Bei Probefahrten mit MINIS überprüft die Weinbäuerin auch immer, wie viele Weinkartons in den Kofferraum passen, denn „zu Weinpräsentationen fahr’ ich fast immer im MINI.”

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DER NEUE OPEL INSIGNIA Der Newcomer hat beste Voraussetzungen, um den Erfolg der ersten Insignia-Generation noch zu toppen: Das „Auto des Jahres 2009“ wurde insgesamt 900.000 Mal verkauft. Bei der Gestaltung der Karosserie von Insignia Grand Sport (Bild) und Sports Tourer stand innen wie außen die vielbeachtete Studie Monza Concept Pate, das Ergebnis ist überzeugend: Sportlich-elegant im Stile eines großen Coupés, geräumig ohne Kompromisse dank komplett neuer Architektur und vorbildlich sicher, wie es sich für ein echtes Flaggschiff gehört . Die zweite Insignia-Generation überzeugt nicht nur mit ihrer atemberaubenden Linienführung außen und Wohlfühl-Atmosphäre innen – sie bietet eine solche Bandbreite an intelligenten Technologien wie kein anderes Modell im Segment. Zudem rollt er zum Marktstart mit einer breiten Palette an effizienten turbo-aufgeladenen Motoren und Getrieben der jüngsten Generation vor. Jetzt bei Gady ab EUR 27.190,--

DER NEUE VW E-GOLF Das beliebteste Auto Europas wird seit 2014 auch als Zero Emission Vehicle angeboten: der e-Golf. Jetzt folgt die zweite Generation des Elektroautos. Und zwar mit einer signifikant vergrößerten Reichweite, mehr Power, neuen Design-Details und einer digitalisierten Interieurwelt. Das Wichtigste dabei: Ab sofort ergibt sich im „Neuen Europäischen Fahrzyklus” (NEFZ) eine Reichweite von 300 Kilometern – zuvor waren es maximal 190 Kilometer. Im kundenrelevanten Jahresmittel – je nach Fahrweise, Witterung und Einsatz der Klimatisierung – liegt die Reichweite bei etwa 200 Kilometern. Damit wird der neue e-Golf für nahezu alle beruflichen Pendler zu einer höchst umweltfreundlichen Alternative. Ein essenzielles Bauteil ist die neue LithiumIonen-Batterie. Ihr Energiegehalt wurde von 24,2 kWh auf 35,8 kWh erhöht. 50 box

DER NEUE RENAULT KOLEOS Mit dem Koleos ergänzt Renault die aktuelle SUV-Palette ab Sommer 2017 um ein neues Topmodell. Das 4,67 Meter lange SUV-Modell bildet das obere Ende des Crossover-Angebots von Renault, das den heimischen Markt bereits mit den Erfolgsmodellen Captur und Kadjar versorgt. Wie diese besticht auch der Koleos durch elegante Linienführung und kraftvollen CrossoverCharakter, gepaart mit modernsten Infotainment-Features wie dem Multimedia-System R-LINK 2, Apple CarPlay und Android Auto™. Den neuen Renault Koleos gibt es mit umfangreicher Serienausstattung in den drei Ausstattungsvarianten ZEN, INTENS und INITIALE PARIS. Ab sofort ist der luxuriöse Crossover in Österreich bestellbar, in der Variante ZEN (mit Dieselmotor ENERGY dCi 130 2WD) zu Preisen ab EUR 31.990,--.

DER NEUE PEUGEOT 5008 SUV Der Name bleibt, das Konzept ist neuartig: Der neue Peugeot 5008 SUV erforscht eine neue Welt, die Welt der großen SUV mit sieben Sitzen im CSegment. Er tritt auf dem vielversprechenden Markt mit überzeugenden Argumenten an. Er besticht durch das neue, spektakuläre Peugeot i-Cockpit® der jüngsten Generation, basiert auf der Efficient Modular Platform EMP2 und wartet mit zahlreichen High Tech Komfort- und Sicherheitsausstattungen auf. Das dynamische, elegante Design bringt eine Variabilität zur Geltung, die ihresgleichen sucht: als Siebensitzer ist der neue Peugeot 5008 SUV auf Augenhöhe mit den besten Vans. Sparsame wie leistungsstarke Motoren und die umfangreiche Modellpalette mit den dynamischen Ausstattungslinien GT und GT Line runden das Angebot ab. Ab EUR 27.450,--.

Alle Angaben ohne Gewähr. Fotos: Hersteller

Foto: Renault Communications

Die neuen Sommermodelle


Foto: Manuela Gürtl

V.l.: VW-Nutzfahrzeuge-Markenleiter Reinhard Körbler, Serviceberater Matthias Wonisch und Serviceleiter Josef Steinbauer

Neuer VW Crafter & Amarok jetzt bei Porsche Leibnitz D

Ausgestattet mit der automatischen Distanzregelung ACC, Gespannstabilisierung, Seitenwindassistent und einem Anhängerassistenten ist er sicher und komfortabel unterwegs. Die Motorenpalette des neuen Amarok wurde komplettiert: als neuer Einstiegsmotor kommt der 3.0 V6 TDI mit 120kW/163 PS zum Einsatz. Mit Heckantrieb oder zuschaltbarem Allradantrieb wird der neue Motor in den zwei neuen Ausstattungslinien „Entry” und „Trendline” sowie in der schon eingeführten „Comfortline” angeboten. Darüberhinaus besticht der Amarok mit

einer möglichen Anhängelast von bis zu 3,5 t. Zwei bärenstarke Typen ganz groß bei Porsche Leibnitz, Ihrem VWNutzfahrzeug-Partner für Verkauf und Service. Aber kommen Sie doch einfach zur Probefahrt vorbei. Das Team von Porsche Leibnitz freut sich auf Sie.

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ie beiden Bullen aus der Familie der VW-Nutzfahrzeuge bestechen durch Kraft, Design und Vielfalt. So gibt es den neuen Crafter entweder mit Front-, Heck- oder Allradantrieb, beim Getriebe stehen ein manuelles oder ein automatisches zur Wahl. Ausserdem kann man aus drei unterschiedlichen Fahrzeuglängen und drei unterschiedlichen Dachhöhen bei geschlossenen Aufbauten wählen. Der Crafter besticht weiters durch sein Ladevolumen und neue Antriebsmöglichkeiten und ist aktuell das modernste Fahrzeug in seinem Segment.

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JAGLHOF ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ Nach dem Erwerb des „Jaglhof” in Gamlitz-Sernau durch den Leibnitzer Unternehmer Willi Zirngast wurden die sieben Hotelzimmer komplett neu eingerichtet und das Restaurant einem umfassenden Facelift unterzogen. Bei der Eröffnungsparty sang die russisch-österreichische Opernsängerin Natalia Ushakova vor den vielen Freunden, Bekannten und Geschäftsfreunden. Im Bild v.l. Willi und Susi Zirngast, Restaurantleiterin Ulli Bernhard u. Willi Zirngast jun. 54 box

DECANTER GOLD-AWARD FÜR SATTLER Der Sauvignon blanc Kranachberg 2015 vom Weingut Sattlerhof in Gamlitz konnte seine Vorzüge auf der WeinweltBühne in London mehr als eindrucksvoll unter Beweis stellen: Der Paradewein des südsteirischen STK-Weinguts wurde bereits zum zweiten Mal mit dem Decanter-Gold-Award, einer der wohl höchsten internationalen Auszeichnungen, prämiert. Im Bild die verdienten Gewinner (v.l.) Andreas, Willi, Maria und Alex Sattler im Kostraum.

Foto: Südsteiermark Classic

DAS RATSCHER LANDHAUS WÄCHST Das Ratscher Landhaus an der Südsteirischen Weinstraße vereint Hotel, Wirtshaus und Weingenuss. Nun haben Michaela und Andreas Muster ihr Refugium in nur fünf Monaten Bauzeit um einen einladenden Empfangsbereich, einen kleinen Laden mit südsteirischen Spezialitäten, eine gemütliche Lobby für ein Glas Wein und um zwölf neue Panoramazimmer mit malerischer Aussicht in die schöne Landschaft und auf den Naturpool erweitert.

Foto: Josef Krassnig, apresvino.at

DAS ANNA IM SCHLOSSKELLER Haubenkoch Manuel Hofmarcher und seine Frau Anna führen seit Saisonbeginn den Seggauer Schlosskeller unter dem neuen Namen „Das Anna im Schlosskeller” mit bodenständiger, unverfälschter Küche und herzlicher Gastlichkeit. Im Bild vorne Anna und Manuel Hofmarcher mit den südsteirischen Winzern (v.l.) Andreas Pugmaier (WG Assigal), Christian Hirschmugl, Gustav Strauss und Thomas Polz (WG Primus) bei der Eröffnung.

Foto: Gerd Kressl

Foto: Karin Bergmann

box & genuss

DIE SÜDSTEIERMARK CLASSIC 2017 Klassik und Nostalgie verbunden mit sportlichem Ehrgeiz, Exklusivität und Begeisterung für Oldtimer – das sind die Ingredienzien der Südsteiermark-Classic mit Start und Ziel in Gamlitz. Ende April eröffnete die Südsteiermark-Classic bereits zum 17. Mal die Oldtimersaison in Österreich, im nächsten Jahr findet der hochwertige Oldtimer-Event vom 26. bis 28. April statt. Im Bild Peter Kraus und Anja Schiemann in einem AC Ace Bristol D2, Baujahr 1959.

FEINES RUND UM’S HENDERL Unter dem Motto „Pipi Hendi im Staribacher” luden die leidenschaftlichen Hobby-Köche Jochen Neukirchner, Kurt Stessl und Hannes Reiterer von „NUN Overland” gemeinsam mit Küchenchef und Haubenkoch Christian Pfanner (2.v.r.) in das Hotel-Restaurant Staribacher nach Kaindorf. Dabei begeisterten sie das mit Freunden und Bekannten volle Haus mit einem mehrgängigen, phantasievollem Menü rund um’s Hendl. Einfach köstlich!


Foto: Karin Bergmann

Edle Fische und kreative Salate

BUSCHENSCHANK TINNAUER. Der Sommer naht – und mit

ihm die leichte Sommerküche. So auch am „Ausgezeichneten Buschenschank” Tinnauer, wo man im Juni einfallsreiche Räucherfischkreationen zu den hervorragenden Tropfen des Hauses serviert. In den sonnenreichsten Monaten Juli und August stehen auf der Buschenschankterrasse die kreativen Salatvariationen – mariniert mit hauseigenem Balsam-Rotweinessig, Balsam-Weissweinessig oder Weißburgunder-Weinessig – ganz im Mittelpunkt des leichten Lebens. Genuss voll Raffinement! WEINGUT BUSCHENSCHANK TINNAUER 8462 Gamlitz, Labitschberg 42, Tel.: 03453/2391, Fr bis Di ab 10.00 Uhr, Do ab 17.00 Uhr, Küche bis 21.30 Uhr, Mittwoch Ruhetag, Sommerpause 26. 7. bis 6. 8. • www.tinnauer.com

Foto: Jean Van Luelik

Erfolgreicher Brautkleiderball

BAD GLEICHENBERG. Der Verein „Heiraten in Bad Gleichenberg” mit Obfrau Theresia Bauer organisierte den ersten Brautkleiderball im wunderschönen Mailandsaal. Rund 30 Betriebe der Region Bad Gleichenberg, die Spezialisten für die komplette Organisation einer Hochzeit sind, haben den Sommerball ins Leben gerufen. Eine wunderbare Möglichkeit, die Ehe jedes Jahr aufs Neue zu feiern, dabei die Hochzeitsgarderobe wieder zu tragen und das alles in traumhaft schönem Ambiente. Mit dem Eröffnungswalzer, der mit Feuerwerk eingefahrenen Hochzeitstorte, der Mitternachtsquadrille und dem Brautstraußwurf war der Ball ein unvergessliches Erlebnis. www.heirateninbadgleichenberg.at


boxküche

Zyprische Genüsse

Frittierter Tintenfisch 56 box


S

Links: Zyprische Souvlaki, rechts: Baklava mit Pistazien

Fotos: Christina Loucas für ZS Verlag

ie wird als Göttin der Liebe, Schönheit und sinnlichen Begierde verehrt und soll bei Zypern dem Meer entstiegen sein. Die Rede ist von Aphrodite. Und die hätte sich bestimmt für die göttlichen Gerichte von Christina Loucas, der wohl bekanntesten InselBloggerin verzückt. Ihr erstes Kochbuch spiegelt die unverwechselbare Esskultur des Landes in Form einer facettenreichen Auswahl himmlisch mediterraner Speisen wider und ist zugleich eine Liebeserklärung an die Sonneninsel.

Die Sehnsucht nach Sommer und Meer. Mit Kreationen wie Tahini-Pastetchen und Olivenbrot, zyprischer Lasagne, pikant gefüllten Zucchiniblüten, Rotweinkartoffel mit Koriander oder Baklava mit Pistazien bringt Loucas den Mittelmeer-Sommer direkt auf den Teller und stillt die Sehnsucht nach Sonne, Sommer und Meer zumindest aus kulinarischer Sicht. Gegliedert in

sechs Kapitel fühlt man sich der zypriotischen Küche, die aufgrund der geografischen Lage vielfältige Einflüsse Syriens, Israels, der Türkei und dem Libanon aufweist, sofort verfallen. Die Gerichte reichen von nahrhaften Suppen, knackigen Salaten, leichtem

Gemüse und Snacks bis hin zu gehaltvollen Fleisch- und Fischkreationen, sowie Brot- und Gebäcksorten, die man am besten mit Pickles und Dips verzehrt. Dazu einen erfrischenden Verbenen-Eistee, eine kalte Zitrussaftschorle oder klassischen zyprischen Kaffee? Und da eine typische Mahlzeit auf Zypern gewöhnlich mit saisonalen Früchten, traditionellen Süßspeisen und Kuchen ihren Ausklang findet, geizt Loucas auch mit Dessertideen nicht. Ein Highlight ist die Schokoladen-Erdbeer-Tarte. Nicht nur das erste Rezept, das die in Vancouver geborene Tochter griechisch-zypriotischer Eltern für ihre Rezeptkolumne realisiert hat, sondern auch das erste, das es auf die Titelseite eines Magazins geschafft hat. Kali orexi – Guten Marie Mayer Appetit! APHRODITES KÜCHE. Der Geschmack von Sommer und Zypern. Text und Fotos von Christina Loucas. 240 Seiten, ZS Verlag

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Hänsel & Gretel Heumilchbrot Bäckerei Masser in St. Johann im Saggautal hat mit dem „Hänsel & Gretel”Heumilchbrot und Heumilchweckerl in hell und dunkel ein märchenhaft gutes Produkt entwickelt. Dabei liefert die renommierte Käserei Fischer aus Kitzeck die stets frische Heumilch, mit der das Heumilch-Brot & Gebäck in der Bäckerei Masser in St. Johann unter großer Sorgfalt täglich „ährlich” und frisch zubereitet wird. Im Bild die Firmenchefs Josef Fischer (l.) und Michael Masser. BÄCKEREI MASSER in 8453 St. Johann i. S. 88a und in 8424 Gabersdorf 101/1 • www.baeckerei-masser.at KÄSEREI FISCHER, 8442 Kitzeck im Sausal, Neurath 19 www.fischer-kaese.at

Natur erleben, Genuss erfahren …mit dem E-Bike durch das Sulmtal Sausal

Foto: Energie Steiermark

NEU: 20 E-BIKES BEI VIER VERLEIHSTATIONEN.

Der Tourismusverband Sulmtal-Weinland.Südsteiermark bietet Ihnen mit seinen 20 EBikes gleich an vier Verleihstationen die Möglichkeit, ohne größeren Kraftaufwand und doch in Bewegung, tief in die Kulinarik der Südsteiermark, das kulturelle Erbe und die Schönheit der landschaftlichen Gegebenheiten einzutauchen. Beliebt sind auch die Feinschmeckerrallye und die 5Sinne-Genusstour, auf der man ein Fünf-Gänge-Menü in fünf verschiedenen Betrieben genießen kann. Infos unter Tel.: 03456-3500 www.sulmtal-sausal.at

Foto: Renate Tynnauer

BÄCKEREI MASSER & KÄSEREI FISCHER. Die


Foto: Herbert Lehmann

Foto: CPU

Foto: Symbol/Schiffer

Andreas Wickhoff, Master of Wine

Burgunder Festspiele 2017 Große Burgunder aus Frankreich, Italien, Neuseeland, Australien, Südafrika, den USA und selbstverständlich aus Österreich und der Steiermark warten heuer vom 24. bis 26. Juni im Kniely Haus Leutschach darauf, von Weinliebhabern verkostet zu werden.

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ach den Sauvignon Festspielen des Vorjahres kommt heuer die Königsklasse der Weinwelt dran – die Burgunder! Mit Andreas Wickhoff, Master of Wine, und Willibald Balanjuk (A la Carte-Weinchef und Clubpräsident der Weinakademiker) begleiten zwei profunde Kenner der internationalen Weinwelt die Verkostungstermine an diesem Wochenende. Die Verkostung startet am Samstag, 24. Juni von 13.00 bis 18.00 Uhr im Kniely Haus

Leutschach. Ab 19 Uhr kocht Manuel Liepert ein 5-Gänge-Menü samt Weinbegleitung. Im Mittelpunkt des Abends stehen 15 große Burgunder. Zum Beispiel von den besten Lagen wie CriotsBâtard-Montrachet oder „Le Clos”, aber auch große Chardonnays aus anderen weltbekannten Anbaugebieten, wie der Chardonnay Gantenbein. Willibald Balanjuk kommentiert. Großartige Weine und grandiose Küche – mehr Genuss geht einfach nicht!

Beim Master Tasting am Sonntag, 25. Juni um 11.00 Uhr öffnet Andreas Wickhoff die wirklich großen, nationalen und internationalen Burgunder-Türen und liefert geballtes Weinwissen. Am Weinberg von Winzer Erwin Sabathi klingt der Sonntagnachmittag aus. Für alle, die am Wochenende arbeiten, gibt es am Montag, 26. Juni von 16.00 bis 20.00 Uhr eine weitere Möglichkeit der Burgunder-Verkostung. Info sowie Tickets: knielyhaus.at oder 0676/3383540

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Sommer-Saison fürs

Essen & Trinken Der Sommer ist die aktivste Zeit im Jahr. Da macht es richtig Spaß, das Leben bei gutem Essen und Trinken ganz nach Herzenslust auszukosten. Wo Sie das jetzt vortrefflich tun können, erfahren Sie auf dieser Doppelseite. Von Heribert Kindermann

Lust auf steirische Klassiker und eine exzellente, bodenständige Küche? Dann ist der Hasenwirt Ihre richtige Wahl. Schmecken Sie den Unterschied am Seggauberg mit atemberaubender Aussicht ins umliegende Hügelland. Auf der Panoramaterrasse wird man zum Verweilen, Genießen und Träumen inspiriert. Hausgemachte Kuchen, Torten sowie feine Dessertvariationen runden das Angebot ab. Eisliebhaber kommen ebenso auf ihre Kosten. Auch für größere Gruppen gibt es genügend Platz: ob für Restaurantbesuch, Seminar, Veranstaltung oder Feiern jeglicher Art. Das hauseigene Credo lautet: „Kommen Sie als Gast und gehen Sie als Freund.“ Hasenwirt Hotel - Restaurant 8430 Leibnitz, Seggauberg 27 Tel.: 03452/73 0 55 www.hasenwirt.com

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Foto: Herr Kahr

Foto: Das Anna

DAS ANNA IM SCHLOSSKELLER Wirtshausküche an einem der schönsten Plätze der Steiermark

Das Weingut von Familie Peter Skoff zählt zu den Top-Adressen der Weinszene – bestätigt durch zahlreiche Verkostungssiege. Die Familie blieb im Frostjahr 2016 konsequent und verarbeitete nur südsteirische Trauben. Die Weine, die auch im Buschenschank mit traumhaftem Panoramablick serviert werden, bestechen mit feiner Säure und sind duftig und trinkfreudig! Dem Motto „Genuss ist unsere Motivation“ verpflichtet, warten einige Überraschungen auf die Gäste, die man sich nicht entgehen lassen soll. Wer länger bleibt, mietet sich in einem der Gästezimmer oder Ferienhäuser ein.

Erst vor wenigen Wochen haben Anna und Manuel Hofmarcher den legendären Seggauer Schlosskeller aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Doch schon jetzt zählt ihr Wirtshaus zu einem der beliebtesten der Steiermark. Das liegt einerseits an der hervorragenden Küche von Manuel Hofmarcher, der mit Gerichten aus Omas Rezeptbuch Kindheitserinnerungen weckt, und andererseits auch an der wunderbaren Lage des Wirtshauses selbst: Im Sommer genießt man von der einladenden Terrasse den wohl schönsten Blick auf das Sulmtal und den nahen Sulmsee.

Weingut Buschenschank Peter Skoff Domäne Kranachberg 8462 Gamlitz, Kranachberg 50 Tel.: 03454/6104, Fax: DW -4 14 - 21 Uhr, Ruhetage: So u. Mi Weineinkauf jederzeit möglich! www.peter-skoff.at

DAS ANNA im Seggauer Schlosskeller 8430 Leibnitz, Seggauberg 6 MI bis SA von 11.30 bis 23 Uhr und SO von 11.30 bis 16 Uhr Tel.: 0676/969 1144 office@dasanna.at www.dasanna.at

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WEINGUT PETER SKOFF Willkommen am Kranachberg!

Foto: Hasenwirt

HOTEL RESTAURANT HASENWIRT Genuss hoch 7 7 Tage die Woche


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Foto: Ewald Neffe

Unter dem Spannungsbogen von Tradition und Moderne vereint Erzherzog Johann Weine Lebenslust und Weinkultur unter einem Hut. Der Betriebsstandort am Tor zur südsteirischen Weinstraße bietet allen Vinophilen einen Ort, der alle Sinne fordert: Betreten Sie die einzigartige Weinwelt mit Weinshop, Weinkathedrale und dem Nannerl G’wölb, eine Hommage an die große Liebe Erzherzog Johanns. Lassen Sie bei einem herrlichem Glas Wein auf der weitläufigen Terrasse die Seele baumeln oder erkunden Sie die heiligen Hallen des Kellermeisters bei einer Führung und Verkostung! Kalte und warme Speisen sind jederzeit nach Vorbestellung erhältlich. Erzherzog Johann Weine Weinshop & Eventlocation 8461 Ehrenhausen, Gamlitzer Straße 103 Mo-Sa 10 bis 18 Uhr• Tel.: 03453/2423 event@erzherzog.com, www.erzherzog.com

WEINGUT GERNGROSS „Die Oma hot’s a schon so gmocht”

Foto: Stefan Kristoferitsch

Foto: Josef Krassnig / apresvino.at

HOTEL SCHLOSS SEGGAU Treffpunkt für Genussfreunde

Foto: Erzherzog Johann Weine/Rupert Rauch

ERZHERZOG JOHANN WEINE Erfrischendes Ausflugsziel mit Mehrwert!

Die SchlossTaverne im Hotel Schloss Seggau ist ein beliebter Treffpunkt für Genussfreunde aus nah und fern. Starten Sie doch den Tag mit einem ausgiebigen Schlossfrühstück und tanken Sie Kraft für den Alltag. Das vielfältige kulinarische Angebot reicht tagsüber von großen und kleinen warmen Speisen, hausgemachten Kuchen und der Schlossjause bis hin zum Abendessen, das bei entsprechendem Sommerwetter auch auf der Sonnenterrasse genossen werden kann. Lassen auch Sie Ihren Tag bei einem guten Glas Seggauer Wein ausklingen. SchlossTaverne Hotel Schloss Seggau 8430 Leibnitz, Seggauberg 1 Mo-Sa 8.30 bis 21 Uhr, So u. feiertags von 8.30 bis 20 Uhr Tel.: 03452 /82435-0, Fax: DW -7777 schloss@seggau.com www.seggau.com

Das auf 600 Metern gelegene Sausaler Traditionsweingut Gerngross ist von steilsten Weingärten umringt. Karge Schieferböden und das einzigartige Kleinklima prägen den wunderbaren Landstrich. Das nutzt Fam. Gerngross seit Generationen für den Ausbau herkunftstypischer Qualitätsweine. Der Schiefer ist Basis für die straffe, salzig-mineralische Typizität. Im seit 1956 geführten Buschenschank hat sich viel geändert, viel ist aber gleich geblieben. Verhackert, Streichwurst, Hauswürstl und Jausenspeck werden nach alter Tradition in Handarbeit nach dem Motto „Die Oma hot’s a schon so gmocht” hergestellt. Weingut Buschenschank R & R Gerngross 8441 Fresing, Rettenberg 11 Buschenschank: Do bis So ab 14 Uhr Weinverkauf täglich ab 10 Uhr Tel.: 03456/2922 www.weingut-gerngross.at

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2. Sept.: Rainhard Fendrich

Foto: BLACK CAT AnDreABEI

14. Juni: EGON7

Genussplatz Römerdorf Wagna D

as Römerdorf Wagna präsentiert sich seit der Neugestaltung als zeitgemäßer, großteils überdachter, gepflasteter und wetterfester Genussplatz. Das „Römern“ erinnert an die historische Bedeutung Flavia Solvas als einzige Römerstadt auf steirischen Boden und als römerzeitlichen Fundplatz. Bereits vor rund 2000 Jahren wurden im heutigen Gemeindegebiet von Wagna zur Römerzeit ausgelassene Feste gefeiert.

Beim „Römern“ lässt man diese Zeit wieder aufleben. Jeden Mittwoch ab 18 Uhr genießen Besucher bei freiem Eintritt kulinarische Schmankerl, hervorragende Säfte, südsteirische Weine, Edelbrände und weitere Genüsse. Die festliche Stimmung wird komplettiert mit stimmungsvoller Livemusik. Zu den Highlights zählen Auftritte der SpitzenParty-Band Egon7 am 14. Juni, Hannah & Band am 1. September und ein Gast-

spiel von Rainhard Fendrich im Römerdorf am 2. September. Ein besonderer musikalischer Höhepunkt wird zum großen Abschlussrömern im September erwartet. Auch jüngere Besucher erleben jede Menge Spaß am neuen Kinderspielplatz mit lustigen Wasserspielen oder bei einem großen Hupfburgenfest am 24. Juni ab 10 Uhr mit 20 Hupfburgen und einem Dämmerschoppen mit der Band Alright.

Neues aus der Ölmühle Hartlieb Neben dem Hauptprodukt Steirisches Kürbiskernöl führt die Ölmühle Hartlieb 24 Ölsorten. Neu im Mühlenladen und Onlineshop erhältlich sind Kokos-, Schwarzkümmel- und Kressesamenöl.

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n der 110 Jahre alten Ölmühle Hartlieb in Heimschuh werden alle Ölsorten naturbelassen und unfiltriert hergestellt. Kokosöl wird aus dem getrockneten Nährgewebe der Kokosnuss gepresst. Es ist zum Backen, Kochen, Braten, Frittieren und als Brotaufstrich sowie als Pflegeöl für Haut und Haar, Massageöl und Badeöl verwendbar. Der Echte Schwarzkümmel gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Naturbelassen besticht er durch einzigartiges, intensives Aroma. Damit verfeinerte Speisen gibt er einen unverwechselbaren Geschmack und passt zu allen Gemüsearten. Fenchel harmoniert, roh als Salat oder gekocht, wunderbar mit dem Aroma des Schwarzkümmelöls. Nicht erhitzt wird es zu gegarten, warmen Speisen dazugegeben. 62 box

Pur nimmt man 1 Esslöffel pro Tag ein. Kresse schätzten schon ägyptische Pharaonen. Das Öl aus den Kressesamen ist bei uns unbekannt. Durch den hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) ist es ein sehr hochwertiges Speise- und Würzöl. Das leicht scharf-würzige Kresse-Aroma lässt sich bestens in Salaten, Mayonnaisen, Suppen und warmen Beilagen einsetzen. Kressesamenöl nicht direkt erhitzen, nur hinzufügen. Dank dieser Ölsäuren lässt sich Kresseöl auch pur oder als Begleitöl zur Hautpflege verwenden und hinterlässt ein samtiges, angenehmes Hautgefühl. ÖLMÜHLE HARTLIEB 8451 Heimschuh, Mühlweg 1 Tel.: 03452/82551 • office@hartlieb.at www.hartlieb.at

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Im einladenden Ambiente des Römerdorfs Wagna sind jeden Mittwoch bis in den September hinein Gastlichkeit, Gemütlichkeit und Genuss sowie viele musikalische Highlights angesagt.


Foto: Dietmar Lipkovich / gib-mir-musik.at

Foto: TV Gamlitz

Die Sernauer Betriebe laden am 28. August zum Tag der offenen Kellertür am Sernauberg bei Gamlitz (l.), zum Summertimeblues Festival auf Schloss Gamlitz vom 14.-16. Juli kommt auch die Wiener Dialekt-Band „Puschkawü” (r.) (summertimeblues.at)

Sommer-Highlights in Gamlitz Weinblütenwanderung mit Chormusik, Stubnblues, Summertimeblues und der Tag der offenen Kellertür am Sernauberg. Vier bemerkenswerte Veranstaltungen in der Markgemeinde Gamlitz!

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ie Marktgemeinde Gamlitz geizt auch in diesem Sommer nicht mit einer Fülle bemerkenswerter Veranstaltungen. Wir wollen hier vier der Highlights dieses Sommers besonders hervorheben: Es beginnt schon am 10. Juni mit der 8. Weinblütenwanderung, die ab 13 Uhr am Weingut Schnabl startet. Ab 18 Uhr findet das große Abschlussfest und Chorkonzert mit 14 Chören am WG K. u. G. Strauss in Steinbach statt.

Eine vielseitige Musikrevue darf man sich am 23. und 24. Juni wieder beim Stubnblues Open Air am Weingut Pongratz erwarten. Mit dabei auch die Schauspieler und Kabarettisten Thomas Stipsits und Gerald Votava. Das wird spaßig! (pongratz.cc/stubnblues). Vom 14. bis 16. Juli heißt es drei Tage lang Summertimeblues auf Schloss Gamlitz! Musiker und Bands aus dem In- und Ausland sorgen im lauschigen Schloss-

hof für ein vielfältiges Programm und so richtig entspanntes Sommerfeeling bei Genuss & südsteirischen Weinen. Ganz im Mittelpunkt stehen südsteirische Weine am Tag der offenen Kellertür am Sernauberg. Am 28. August öffnen die Sernauer Betriebe ihre Keller und Küchen und laden zu einem besonderen Erlebnis für alle Sinne. Weitere Infos und Veranstaltungen in Gamlitz findet man unter: www.gamlitz.eu

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n unserer globalisierten Welt haben Weingüter längst erkannt, dass sie nur dann am Markt erfolgreich bestehen können, wenn sie die neuesten Erkenntnisse im Weinbau ergebniswirksam von der Theorie in die Praxis umsetzen. Um diese Anforderungen erfüllen zu können, müssen unsere WinzerInnen immer mehr wissen und mit fachlichen Qualitäten bestechen. Die im Jahr 2006 gegründete Ausbildungseinrichtung „Land- und forstwirtschaftliche Bundes-Lehrlings- und Fachausbildungsstelle“ richtet die höchste Ebene der weinbaulichen Berufsausbildung zum Weinbau- und Kellermeister aus. Sie dauert gesamt

drei Jahre und wird in mehreren Modulen angeboten. Voraussetzungen für diesen Bildungsweg sind u. a. ein Mindestalter von 20 Jahren, der Nachweis einer dreijährigen Verwendung als FacharbeiterIn, der erfolgreiche Besuch des 13-wöchigen Vorbereitungslehrgangs (500 Stunden) etc. Kürzlich absolvierten mehr als 20 steirische Betriebsnachfolger im Weinbau erfolgreich den MeisterInnen-Lehrgang 2014-2017. Ein Höhepunkt war die Verleihung der Meisterplakette und eine gemeinsame Weinverkostung. Als repräsentativen Querschnitt stellen wir Weine der südsteirischen MeisterInnen vor. Viel Spaß beim Verkosten wünscht Henry Sams.

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Sauvignon Blanc 2016 Martin Gründl Sonnenstraße 11 8423 St. Veit i. Südstmk. www.weingut-gruendl.at

Ein aromatisches Feuerwerk von grünem und gelben Paprika, Stachelbeeren, Zitrus, am Gaumen finessreiche Vielfalt, elegante Komplexität und strukturgebende, zartmineralische Würze.

Sauvignon Blanc 2016 Reinhard Pilch 8461 Ehrenhausen/Ratsch Ottenberg 34 www.weingut-pilch.at

Hochsinnliches Bukett mit prägnanter Typizität: Trikolore Paprika, weiße Blüten, Stachelbeeren, am Gaumen animierendes Spiel von Extraktsüße und Säure, alles schön balanciert.

Sauvignon Blanc 2016 Michael Gutjahr Neurath 33 8442 Kitzeck www.weingut-gutjahr.at

Ein Hochseilartist mit fesselnder Aromatik, Brennnessel, grüner Paprika, am Gaumen terroirgeprägte feinwürzige, salzige Mineralik, lineare Textur von Frucht und Finesse.

Muskateller 2015 Caroline Weißenbacher 8462 Gamlitz, Eckberg 46 www.weingutweissenbacher.at

Glänzt von Beginn weg mit einnehmender Muskatellernase, geriebene Muskatnuss, Minze, Zitrus, Hauch Orangenzeste, am Gaumen mit einem Hauch von würziger Straffheit.

Muskateller 2016 Stefanie Wildbacher 8454 Eichbg.-Trbg. 56 www.weingutwildbacher.at

Hier grüßt der Frühling mit einem Strauß voller Holunderblüten, am Gaumen kräuterwürzige Stilistik, im Hintergrund zartrauchige Mineralik, schöner, animierender Abgang.

Weißburgunder 2014 Steinbach NexGen Christian Söll 8462 Gamlitz www.weingut-soell.at

Wird zur packenden Dramaturgie einer großen Vorstellung: viel Eleganz, zart rauchig, feiner Holzeinsatz, Blockmalz, Kräuter, Feigen, lang anhaltendes Finale, hohes Lagerpotenzial.

Morillon Pössnitzberg Grandeur 2015 Fabian Zitz 8463 Leutschach www.narat-zitz.at

Ein wahrlich meisterliches Exponat mit tiefem, reifem Bukett von süßen Gewürzen, am Gaumen folgt spürbare Fülle, unterlegt von enormer Frucht und großartigen Gerbstoffreserven.

Fotos: Ulrich Schneebauer

Neue Meister hat das Land


Vor zwei Jahren wurde beschlossen, die Marktgemeinschaft Steirischer Wein neu zu strukturieren und in die „Wein Steiermark” umzuwandeln. Seither ist der Verein die maßgebliche Weinmarketing-Organisation für unser Bundesland. Obmann Stefan Potzinger und Geschäftsführer Werner Luttenberger berichten über ihr ambitioniertes Marketingprogramm und die Ziele für die Weinbauregion Steiermark. Marketing für den Steirischen Wein ist ihr oberstes Ziel: Wein Steiermark-Obmann Stefan Potzinger (l.) und Wein Steiermark-Geschäftsführer Ing. Werner Luttenberger

Wein Steiermark

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ie steirischen Weinbaubetriebe bei der Vermarktung ihrer Qualitätsweine zu unterstützen und den internationalen Höhenflug des Steirischen Weines fortzusetzen, sind die obersten Ziele des Vereins „Wein Steiermark”, der sich aus den Beiträgen seiner Mitglieder finanziert. Nach der Umstrukturierung des Büros wurden die Marketing-Aktivitäten in den letzten beiden Jahren weiter forciert. Neben den schon bisher erfolgten alljährlichen Präsentationen des Steirischen Junkers, dem Tag der Offenen Kellertür und den Jahrgangspräsentationen des Steirischen Weins in Graz und den Bundesländern hat man die Jahrgangspräsentation in den letzten beiden Jahren auch in Wien höchst erfolgreich abgehalten. Aber auch professionell vorbereitete Wein-Tastings für ein spezielles Fachpublikum wie nationale und internationale Weinjournalisten und Weinhändler auf dem Weinfestival VieVinum und im gesamten deutschsprachigen Raum entsprechen der Strategie eines ausgewogenen Marketing-Mixes.

„Wir wollen unsere Mitglieder aber auch auf der für uns wichtigsten internationalen Weinmesse, der ProWein in Düsseldorf, zukünftig noch intensiver betreuen, um relevante Exportmärkte noch besser erschließen zu können”, so Obmann Stefan Potzinger. Dafür müsse man diese Märkte ganz gezielt auswählen und fokussiert bearbeiten, anstatt mit dem Gießkannenprinzip unkoordinierte Unterstützung zu betreiben. Das Magazin „Wein Steiermark” und die 1. Lagenverkostung im September. Für Anlässe wie die ProWein wurde auch das Magazin „Wein Steiermark” in deutscher und englischer Sprache produziert. „Dieser Wein-Begleiter, in dem die wichtigsten Fakten zum Steirischen Wein und die drei steirischen Anbaugebiete Südsteiermark, Weststeiermark und das Vulkanland dargestellt werden, erwies sich bereits jetzt schon als äußerst hilfreiches Tool, um dem international interessierten Publikum die Besonderheiten des Weinlandes Steiermark schnell und übersicht-

lich zu erörtern”, führt Geschäftsführer Werner Luttenberger aus. Einen entscheidenden Schritt weiter gehe man nun aber mit der 1. Lagenverkostung, die am 2. September in der Alten Universität in Graz stattfinden wird. Das Augenmerk wird hier vermehrt auf die Riedenweine aus Top-Lagen gelegt. „Die Rieden sind unser höchstes Gut, da wir die Herkünfte unserer Weine bereits rechtzeitig geschützt haben. Alle Weingüter aus der Steiermark sind zu dieser Leistungsschau des Steirischen Weins herzlich eingeladen”, so Luttenberger. 2018: Concours Mondial du Sauvignon Blanc kommt im März 2018 nach Graz. Ein richtiger Coup gelang der „Wein Steiermark”, indem man die „Concours Mondial du Sauvignon”, sozusagen die Weltmeisterschaft des Sauvignon für den 2./3. März 2018 (nach Rueda 2016 und Bordeaux 2017) nun nach Graz holen konnte. Damit kommt man dem Ziel, die Steiermark als eine internationale Top-Weindestination fix zu etablieren, ein wesentliches Stück näher.

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Foto: FS Silberberg

Foto: Franz Rauch

Foto: Mischa Nawrata

boxkalender

11. Juni: Austria String Trio

15. Juli: Der Römerlauf 2017

10. Juni: Offene Kellertür in Silberberg

ART & ENTERTAINMENT

MIX

GENUSS

11. Juni: Austria String Trio Schlossmatinée mit AusnahmeGitarrist Wolfgang Muthspiel, Cellist Florian Eggner und dem gefeierten Geiger Benjamin Schmid im Weinkeller Schloss Seggau, 11.00 Uhr. Karten: 03452-76506 • oeticket.com, oder office@leibnitz-kult.at

9. Juni: Vernissage VALIE EXPORT Ausstellung „Multimediale Bemerkungen” von VALIE EXPORT im Greith-Haus St. Ulrich. Vernissage am 9. Juni, 19 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 13.8. jeweils von MI bis SO von 10 bis 18 Uhr geöffnet

9. Juni: Der singende Weinberg Der Männergesangsverein Ehrenhausen singt unter freiem Himmel am Buschenschank Tinnauer in Gamlitz-Labitschberg. Ab 19.30 Uhr, www.weingut-tinnauer.at

23./24. Juni: Stubnblues Open Air am Weingut Pongratz in Gamlitz, Beginn jeweils 20 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr. Karten: 0676-4285722

23./24. Juni: Folkfestival Ehrenhausen Zwei Abende lang Latin- und AfroSound (FR) sowie Folkmusik (SA) am Neuen Markt in Ehrenhausen. Karten: www.folkspartie.at bzw. 0664-5045151

29. Juni: Grazer Saxophonquartett Zeitgenössische Originalwerke und jazzige Arrangements in der Alten Klosterschule Gamlitz, 20.00 Uhr, Karten: 03453-3922 info@gamlitz.eu

24. Juni: Opernkabarett mit Bettina Wechselberger und Birgitta Wetzl am Schloss Wildon. Um 19.30 Uhr. Karten: 03182-3227 oder: tickets@wildkultwildon.at

14.-16. Juli: Summertimeblues 2017 Dreitägiges Musikfestival auf Schloss Gamlitz. Siehe S. 20 in diesem Heft. Infos und Online-Vorverkauf: www.summertimeblues.at

8. Juli: Stadtfest Leibnitz Fest der Stadtfeuerwehr ab 18.00 Uhr mit Fahrzeugsegnung am Hauptplatz Leibnitz. Ab 19.00 Dämmerschoppen, um 21.00 Konzert „Steirerbluat”

21. Juli: Kulturpicknick in Leibnitz Erleben Sie puren Kulturgenuss beim KULTPicknick. Musik, Literatur, Kinderprogramm und Kulinarik. Ab 18.00 Uhr im Marenzipark

15. Juli: Römerlauf 2017 Der Römerlauf geht heuer in seine 11. Auflage als Abendlauf. Start/Ziel Naturparkzentrum Grottenhof in Kaindorf/Leibnitz. Anmeldung: www.roemerlauf.at

10. Juni: Offene Kellertür in Silberberg Das Landesweingut Silberberg lädt zur Verkostung aller Silberberger Produkte. Umfangreiches Rahmenprogramm, 10.00 bis 17.00 Uhr 10. Juni: Weinkulinarium Leutschach 30 Weinbaubetriebe präsentieren über 200 verschiedene Weine in der Eoryschenke, Leutschach-Pößnitz 65, Beginn: 15.30 Uhr 10. Juni: Weinblütenwanderung Gamlitz Start ab 13 Uhr am Weingut Schnabl. Ab 18 Uhr großes Abschlussfest und Chorkonzert mit 14 Chören am Weingut Karl u. Gustav Strauss in Gamlitz-Steinbach 16. Freier Eintritt! www.gamlitz.eu 24.-26. Juni: Burgunder Festspiele 2017 Tasting-Event großer internationaler, österreichischer und steirischer Burgunder im Kniely Haus Leutschach. Tickets: www.knielyhaus.at 11.-14. Aug.: Großkleiner Weindörfl Der Weinbauverein Großklein lädt zum schon traditionellen Weindörfl.

5. Aug.: Der Weinberg rockt Open Air Open Air mit der Boring Blues Band und Raphael Wressnig & The Soul Gift Band auf der Nussbergbühne in Ratsch an der Weinstraße. Siehe auch Seite 18 in diesem Heft. Beginn: 19.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr Karten: 03453-214 31, 03453-2507-14

19. Juli: Schauspiel Köln in Leibnitz! Mit der paradoxen Metakomödie „Wir wollen Plankton sein” von Julian Pörksen kommt das Schauspiel Köln zu einem Gastspiel in die Grazerg. 11 nach Leibnitz. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 18,--, Karten a. d. Abendkasse

18.-22. Aug.: Steirische Weinwoche 5 Tage Wein, Musik, Regionalität und Kulinarik am Marenzi-Festgelände in Leibnitz. ww.steirische-weinwoche.at

2. Sept.: Rainhard Fendrich & Band Der bekannte Liedermacher kommt mit Band ins Römerdorf Wagna. 20.00 Uhr. Karten: oeticket.com

1. Sept.: CATCH WRESTLING Der „CATCH WRESTLING World Grand Prix” ab 19.00 Uhr im NPZ Grottenhof in Kaindorf/LB. Karten: oeticket.com

26. Aug.: Offene Kellertür am Sernauberg Die Betriebe am Sernauberg bei Gamlitz öffnen Keller und Küchen und laden zu einem besonderen Erlebnis.


8430 LEIBNITZ Marburgerstraße 42 Tel.: 03452 / 82243 office@remax-leibnitz.at

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Gersdorf an der Mur: Luxuriöses Einfamilienhaus! BJ 2013, Wfl.: ca. 260 m², Gfl.: ca. 2.115 m² Zi.: 6, HWB: 30,31 KP: € 510.000,--

Graz: Erstbezug EG Mietwohnung - WG geeignet. Wfl.: ca. 48,75 m² Zi.: 2, HWB: 39 Miete: € 705,-- inkl. BK, HK, UST

Oberhaag: Top Teichanlage!!! 5 Teiche 2 Hütten 20 Parkplätze! KP: € 99.000,--

RE/MAX Leibnitz Herbert Zelzer, 0664/244 42 43

RE/MAX Leibnitz, Sepp-Alex. Edlinger, 0664/47 35 352

Gabersdorf: Schöne Baugründe in Sajach. Gfl.: ca. 2.759 m², teilbar KP: € 88.288,--

Nähe Leibnitz: Wohnhaus in absoluter Ruhelage! Wfl.: ca. 103 m², Gfl.: ca. 1.326 m² Zi.: 4, HWB: 93,71 KP: € 240.000,--

Mureck: Bürgerhaus mit Grünoase im Zentrum! Wfl.: ca. 220 m², Gfl.: ca. 1.667 m² Zi.: 7, HWB: 169 KP: € 200.000,--

Vogau: Gemütliches Feriendomizil in erster Reihe am Planksee! Wfl.: ca. 30 m², Gfl.: ca. 147 m², Zi.: 2 KP: € 75.000,--

Bad Radkersburg: Familienhaus Anlageobjekt mit 3 Wohneinheiten & Garten & Garagen & kl. Halle im Zentrum! Wfl.: ca. 171 m²,Gfl.: ca. 542 m², Zi.: 8,5 HWB: 94. KP: € 223.000,--

Leutschach: Alleinlage - 19 ha rund ums Haus! Wfl.: ca. 380 m², Gfl.: ca. 191.013 m² Zi.: 12, HWB: 208 KP: € 710.000,--

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RE/MAX Leibnitz Stefan Greistorfer, 0650/909 14 84

RE/MAX Radkersburg Ellinor Erjauz-Posch, 0664/174 36 53

Bad Radkersburg: Einfamilienhaus! Buschenschank! Kleines Gasthaus mit Wohnung! Wfl.: 220 m², Gfl.: 998 m², Zi.: 5 HWB: 159,2, KP: € 61.000,--

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Erfolgreich verkaufen und vermieten? Schöne Baugrundstücke von Leibnitz über Mureck bis Bad Radkersburg! Gfl.: ca. 900 m² - 5.000 m², KP: ab € 15,-- /m²

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