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Das Südsteiermarkmagazin box & Musik Das Jazzfestival Leibnitz mit internationalen Stars findet heuer vom 26. bis 29. September statt

box & Porträt Christoph Ludwig, seit April Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG

box & Kultur Eine Ausstellung von Hubert Schmalix in der Galerie Marenzi und viele Musik-Highlights in der Südsteiermark

Die südsteirische Modedesignerin Barbara „Bawi” Koszednar (Foto) führt in Wien eine eigene, fair geführte Schneidermanufaktur

Faire Mode

20 Jahre Gegründet 2000 20. Jahrgang Ausgabe 82 Herbst 2019 Zugestellt durch Post.at

Foto: Verena Bloechl

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In dieser Ausgabe

das südsteiermark magazin

Miguel Zenón

12 Beatrix Luttenberger

16 Jazzfestival Leibnitz

Neue Weinkönigin und -hoheiten: Wir haben die neue südsteirische Weinhoheit Beatrix getroffen.

Die siebente Ausgabe des Jazzfestivals Leibnitz Jazz & Wein findet vom 26. bis 29. September statt.

Foto: Susanne Spiel/Brandstätter Verlag

Weinhoheit Beatrix

Foto: Miguel Zenón

Foto: Hedi Grager

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50 Festtagsküche

08 Fair & nachhaltig

22 Der Herr Karl

Eine Story über die gebürtige Mureckerin Barbara Koszednar und ihr ökofaires Modelabel.

Puppenspieler Nikolaus Habjan bringt das Merz/Qualtinger-Stück im Greith-Haus auf die Bühne.

10 Christoph Ludwig

28 Literatur im Werk XVI

Er entstammt der südsteirischen Unternehmerfamilie Kiendler und ist Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Heuer steht Andreas Unterwegers Revue „Autobahnromantik” am Programm. Wir haben den Autor, der in Leibnitz lebt, vorab getroffen.

Trends vom Caravan Salon 2019 in Düsseldorf und Vorschau auf den Caravan Salon Austria vom 16. bis 20. Oktober in Wels.

14 Malerfürst

34 Fussball-Landesliga

Ab 48 Genusstipps

Hubert Schmalix, in den 1980er Jahren bekannt geworden als Exponent der „Neuen Wilden“, stellt in der Galerie Marenzi aus.

Der FC Gamlitz spielt seit dieser Saison in der Landesliga. Wir sprachen mit Obmann Arnold Wratschko über die Vereinsziele.

Ein prächtiges Kochbuch von Michaela Hager, der beliebten bayrischen Fernsehköchin.

46 Reisemobil-Boom

Buschenschank- , Restaurantund Weinshopping-Tipps, dazu die wichtigsten Weinlesefeste und sechs Weinempfehlungen von H. Sams.

box& Die nächste box erscheint am 20./21. Nov. 2019 Anzeigen- und Redaktionsschluss: 31. Oktober 2019 Anzeigen-Hotline: 0699-11 400 983 • Anzeigenpreise und Infos www.box-online.at

impressum

Medieninhaber, Chefredakteur & Herausgeber: Gerhard Ogrisek • Mitarbeiter dieser Ausgabe: Hedi Grager, Isabella Holzmann, Marie Mayer, Silvija Ogrisek, Henry Sams. Anschrift: Zeitschriftenverlag Gerhard Ogrisek, 8462 Gamlitz, Untere Hauptstraße 238/1. Telefon: 0699-11400983. Mail & Internet: office@box.co.at, www.box-online.at • Herstellung: hm.perfectprintconsult.eu Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Alle Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Auflage: 30.000. Alle mit DB gekennzeichneten Beiträge sind entgeltliche Werbeeinschaltungen. Offenlegung das südsteiermark magazin gemäß Mediengesetz § 25: Grundlegende Richtung - boxversteht sich als unabhängiges Magazin für die Südsteiermark. Unternehmensgegenstand des Gerhard Ogrisek Zeitschriftenverlages ist die Produktion von Printmedien. Der Verlag ist ein Einzelunternehmen.

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boxrückspiegel

Inselkunst und bunte Glieder

Summertime Blues 2019 Mitte Juli bot das Summertimeblues Festival auf Schloss Gamlitz wieder ein facettenreiches Programm. Neben viel Funk u.a. mit den Horny Funk Brothers & Stella Jones am Freitag glänzten vor allem „Sir” Oliver Mally und The Blues Messengers samstags mit dem besten Bluesact dieses Dreitages-Festivals. Für einen entspannten Ausklang sorgten am Sonntag Anne Marie Höller & Band (Foto).

Der Weinberg rockte Am ersten Wochenende im August hieß es auf der Nußbergbühne in Ratsch (MG Ehrenhausen) wieder einmal „Der Weinberg rockt!” Und in der Tat: der britische Sänger und Gitarrist Ian Siegal (l. im Bild) und seine Band, u. a. mit Organist Raphael Wressnig an der Hammond B3, lieferten einen echt starken Rock-Gig ab. The Rootups mit Sänger Michael Russ boten im Anschluss gepflegten Pop-Soul.

Mitte Juli versammelte sich die Rock’n’Roll-Community wie jedes Jahr an der B69 im legendären Route69 in Leutschach und feierte das berüchtigte Rollin Dudes Festival bereits zum achten Mal. Zwei Tage lang konnte man die hottesten US-Cars und -Bikes mit vielen „Ahs“ und „Ohs“ bestaunen und im 50s-Outfit seinen Hüftschwung beweisen, sich im Barber-Shop oder PinUp-Saloon stylen lassen und seinen Look bei Vintage-Fotoshootings verewigen. Zig internationale Live-Bands und DJs sorgten für den passenden Soundtrack. Im Bild Chilli and The Baracudas.

Foto: Peter Purgar

Rollin Dudes Festival

Die ORF Steiermark-Funkhausgalerie zeigte diesen Sommer die aktuelle Serie „Conditio humana“ des südsteirischen Malers Wolfgang Garofalo, der die Menschen in die großen existentiellen Fragfelder des Seins stellt: Arbeit, Natur, Liebe, Religion. Im Bild (v.l.) ORF Steiermark-Kulturchef Gernot Rath, Wolfgang Garofalo und ORF Steiermark-Landesdir. Gerhard Koch.

Foto: ORF_Schoettl

Garofalo im Funkhaus

Der Wiener Künstler Günter Orban zeigt in dem seinem Schaffen gewidmeten Museum in der Alten Klosterschule Gamlitz bis zum 27. Oktober zwei parallel laufende Ausstellungen. In „Inselkunst II” präsentiert er einen Batikzyklus, der 1980 zusammen mit dem Künstlermönch Sahanje Senanaike auf Sri Lanka entstanden ist. Weitere Bilder, alle auf diversen Inseln wie Koh Samui, Zakynthos, Samos, Kreta oder Sri Lanka entstanden, zeugen vom inspirativen Potential, dem Orban auf diesen maritimen Landmassen begegnet ist. In der zweiten Schau „Bunte Glieder” zeigt Orban Kleinformate auf Papier und launige „Penismonumente“. „Im Alter von 71 Jahren fühle ich mich reif genug, ein künstlerisches Statement über das männliche Geschlechtsorgan zu gestalten”, so der Künstler lapidar.


50. Steirische Weinwoche

Mehr als 400 Gäste folgten der Einladung der 12 STKWeingüter und fanden sich am 15. Juni auf dem Weingut von Hannes Sabathi in Gamlitz-Kranachberg ein. Dort präsentierten die 12 Vorzeige-Betriebe die neuen Riedenweine aus dem Jahrgang 2017 sowie die Regions- und Ortsweine des Jahrganges 2018. Auch in ihrer 18. Auflage zählte die STKJahrgangspräsentation zum Fixpunkt für Weinliebhaber.

Im 50. Jahr der Steirischen Weinwoche in Leibnitz präsentierten heuer 65 Weinbauern ihre edlen Gewächse. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten im Weindorf am Marenzigelände gaben die bisherigen Weinhoheiten Katja Silberschneider, Maria Jöbstl und Lisa Peinsipp das Zepter an die neue Weinkönigin Katrin Dokter (20) aus Ligist und ihre Hoheiten Lisa Müller (19) aus Wies und Beatrix Luttenberger (21) aus Leibnitz weiter.

Foto: Waltraud Fischer

Foto: apresvino.at/Josef Krassnig

Der STK-Weinjahrgang

Die 12 STK-Winzer am Kranachberg (v.l.): Christoph Neumeister, Walter Frauwallner, Wolfgang Maitz, Georg Winkler-Hermaden, Fritz Tinnacher, Gerhard Wohlmuth, Erwin Sabathi, Andreas Sattler, Armin Tement, Hannes Sabathi, Christoph Polz und Johannes Gross

Ablöse bei den Botschafterinnen des Steirischen Weins (v.l.): ExWeinhoheit Maria Jöbstl, Weinhoheit Beatrix Luttenberger, Weinkönigin Katrin Dokter, Vorgängerin Katja Silberschneider, Weinhoheit Lisa Müller und Vorgängerin Lisa Peinsipp

Weindörfl in Großklein

Sernauberger Genüsse

Das Wetterglück war den Weinbauern von Großklein diesmal beschieden. An gleich vier Tagen vom 9. bis 12. August konnten alle Weinfreunde das idyllische „Weindörfl“ im Ortszentrum besuchen und die hervorragenden Weine von gleich zwölf heimischen Weinbauern verkosten. Zur Stärkung gab es Deftiges zur Jause, es spielten u.a. die „Trobe Buam” und „Nordwand”.

Als voller Publikumserfolg erwies sich wieder einmal der „Tag der offenen Kellertür” am Sernauberg bei Gamlitz, an dem man gleich 16 Stationen erwandern oder mit dem Taxi gratis befahren konnte. Es erwarteten einen kulinarische Genüsse, großartige Weine und musikalische Darbietungen, so auch am wunderbaren Buschenschank Adam vulgo Schererkogel.

Zwölf Weinbaubetriebe präsentierten am Großkleiner Weindörfl ihre Tropfen. Im Bild auch Bezirksbäuerin Grete Kirchleitner (Mitte), Bgm. Johann Hammer (3.v.r.) und Vizebgm. Christoph Zirngast (2.v.r.)

Verwöhnten ihre Buschenschank-Gäste gleich unterhalb des magischen Schererkogels zur entspannten Live-Musik von Roman Vinzenz Baier (v.l.): Andrea, Gerald, Otmar, Helga und Carina Adam


box & leute

Foto: Cynosure Photo e.U.

Vom Couchpotato zur Spartanerin

Die gebürtige Leibnitzerin Alina Leitinger schrieb das Buch „Life Changer”

Früher war Sport für Alina Leitinger ein zwanghaftes Mittel abzunehmen. Heute steht er ganz oben auf ihrer Prioritätenliste. Der 29-Jährigen gelang der Wandel von einer „richtigen Couchpotato” zur Spartanerin, gefragten Personaltrainerin und Ernährungsberaterin. „Ich weiß noch genau, als ich mich für das Studium Ernährungswissenschaften und meine Ausbildung an der Sportuni entschied. Ich wollte endlich verstehen, warum meine Diäten nicht funktionierten. Der erste Schritt meiner 180-Grad -Drehung”, erinnert sich die Leibnitzerin, deren größte Leidenschaft anspruchsvolle Hindernisläufe und Wettkämpfe geworden sind. Einmal jährlich findet in Tirol das „Spartan Race Trifecta”-Wochenende statt, an dem Leitinger an zwei Tagen drei verschiedene Distanzen mit ca. 50 Kilometern läuft und über 70 Hindernisse absolviert. Der Elan und Wille entstehe durch die richtige Zielsetzung, gut geplante Umsetzung und richtige Einstellung. In ihren Coachings, ihrem eigens entwickelten Holistic Body Concept sowie in ihrem Buch und Onlineprogramm „Life Changer” gibt sie ihr Wissen und ihre Philosophie weiter. „Mein Ziel ist es, im Bereich ‘Ganzheitliche Lebensoptimierung’ neue Möglichkeiten zu schaffen und Menschen zu ihren Zielen zu verhelfen. Ich werde meine Methoden also erweitern, Bücher schreiben, neue Online-Programme entwickeln und bei allem, was ich tue authentisch bleiben. Vielleicht klappt’s dann auch einmal mit einem Wikipedia-Eintrag”, zwinkert die Wahlwienerin. Marie Mayer

Andreas Kiendl (43) ist in Deutschlandsberg aufgewachsen und hat nach seinem abgebrochenem Studium der Technischen Chemie eine schillernde Karriere als Schauspieler hingelegt. Nach dem Studium der Darstellenden Kunst an der KUG Graz (Diplom 2001) war er parallel dazu Ensemblemitglied im „Theater im Bahnhof”, danach drei Jahre Ensemblemitglied am Landestheater Linz. 2003 spielte er seine erste Hauptrolle in einem Kinofilm („Antares”), seitdem ist er kontinuierlich als Schauspieler für Film und Fernsehen tätig. Nach unterschiedlichsten Rollen in diversen Genres („In 3 Tagen bist du tot”, „Die Vaterlosen”, „Das Pferd auf dem Balkon”…), wurde er dem breiten Publikum als Kommissar Klaus Lechner in rund 50 Folgen „SOKO Kitzbühel” bekannt (2005-2008). Als geheimnisvoller Geschäftsmann mischt er sich ab September 2019 erstmals unter die „Vorstadtweiber“, im August war er in einer Episodenrolle bei „Lena Lorenz“ zu sehen – demnächst ist er auch als neuer „SOKO Donau“-Cop im Dauereinsatz. Denn für die aktuellen Dreharbeiten zur 15. Staffel des ORF-Krimidauerbrenners steht Andreas Kiendl ab Herbst als Klaus Lechner wieder vor der Kamera. Seit 2015 ist Kiendl aber auch als Dramaturg, Drehbuchautor und Schriftsteller tätig. Nun veröffentlicht er am 11. September mit „Leibnitz” seinen ersten Roman im Gmeiner Verlag. Es ist die Geschichte einer Familie in der Bezirksstadt Leibnitz, die einen dramatischen Verlauf nimmt. Kiendl, der mit Lebensgefährtin und zwei Kindern in Wien und Deutschlandsberg lebt, zeigt darin das Kleinstadtleben mit all seinen Auswüchsen und Eigenheiten und schafft einen Kosmos voller starker, scheiternder Figuren. 06 box

Foto: Wolf Silveri

SOKO Donau und Leibnitz-Roman

Andreas Kiendl, der ab Herbst für die „SOKO Donau” vor der Kamera steht, veröffentlicht den Roman „Leibnitz”, der in unserer Bezirkshauptstadt spielt


Seit 2007 steht das Modelabel der gebürtigen Südsteirerin Barbara „Bawi” Koszednar (37) für einzigartige, nachhaltige Designs. Als einziges österreichisches Modeunternehmen produziert „anzüglich” seine zeitlosen Damenkollektionen in der eigenen Schneidermanufaktur im peruanischen Cusco. Text: Marie Mayer

Ökofaire Fashion des Labels anzüglich: auch der schwarze Mantel aus der aktuellen Herbst-Winterkollektion ist aus zertifiziert biologischen Baumwollstoffen hergestellt 08 box

Foto: Miguel Palomino

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V.l.: Die Firmenchefin im peruanischen Cusco, das Team in Cusco und ein Modell aus der neuen Herbst-Winterkollektion

Fair und nachhaltig ass ich Mode machen wollte, habe ich schon sehr früh gewusst”, erinnert sich Barbara „Bawi” Koszednar-Masuda. In der Schule erfährt sie von den schrecklichen Arbeitsbedingungen in südlichen Ländern und über die umweltschädliche Herstellung vieler Stoffe. „Da war mir schnell klar, wenn ich ein Modelabel gründen möchte, dann nur unter der Bedingung, dass es nachhaltig und fair ist.” Im Jahr 2007 gründet Bawi dieses in der Mariahilferstraße in Wien mit dem Namen „anzüglich organic & fair”. Zunächst näht die gebürtige Südsteirerin, die in Mureck aufgewachsen ist, alles selbst. Als die Nachfrage dann aber immer größer wird, fasst sie den Entschluss, sich nach einer Produktionsmöglichkeit umzusehen. „Durch einen Freund bin ich auf eine kleine NGO in Cusco (Peru) gestoßen, die gehörlose Schneiderinnen mit Projekten unterstützt. Ich habe auch erfahren, dass in Peru sehr hochwertige biologische Baumwolle angebaut wird. Naja, und da ich schon immer eine Affinität zu Südamerika hatte, waren somit genügend Gründe vorhanden, meine Koffer zu packen und nach Peru zu reisen.”

Hochwertig, fair und zeitlos. In Peru angekommen initiiert Bawi einen Workshop mit gehörlosen Schneiderinnen und produziert ihre erste Kollektion aus biologischer Baumwolle.

„Die Zusammenarbeit mit den Frauen hat super funktioniert, sodass mein Bruder und ich 2013 unsere eigene Produktionsstätte in Cusco gegründet haben.” Trotz aller Hindernisse. „Es war sicherlich nicht einfach. Aber man darf das Ziel nicht aus den Augen verlieren und muss hart dafür arbeiten”, meint Bawi. Ihres ist „Schneiderinnen einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten und ihnen durch ein regelmässiges Einkommen sowie Aus- und Weiterbildungen Zukunftsperspektiven zu bieten von denen nicht nur sie, sondern auch ihre Familien profitieren können. Und für unsere Kunden wollen

Foto: Verena Bloechl

Fotos oben v.l.: Pepe Rubio Larrauri, anzüglich, Miguel Palomino

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Die aus Mureck stammende Barbara „Bawi” Koszednar hat vor zwölf Jahren das ökofaire Modelabel „anzüglich” in Wien gegründet. www.anzueglich.at

wir ein hochwertiges, faires Produkt aus biologischer Baumwolle kreieren, dass sie mit Freude und ohne schlechtem Gewissen kaufen können, da weder Mensch noch Umwelt dafür ausgebeutet worden sind.” Einen verstärkten Trend zu nachhaltiger, fairer Mode gäbe es mittlerweile. „Und dieser erreicht jetzt auch schon die großen Konzerne“, ist Bawi froh. „Auch wenn das natürlich die Gefahr von green washing mit sich bringt, ist es schön zu sehen, dass sich die Konsumenten immer mehr über die Produkte, die sie kaufen informieren.” Männerkollektion denkbar. Bawi Koszdenars Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und von den neuen Kollektionen bestimmt. Ihre Work-LifeBalance findet sie dank gutem Essen, schwimmen, Yoga und reisen. Zweimal pro Jahr ist sie für jeweils zwei Monate in Peru. „In unserer Produktionsstätte in Cusco fertigen wir die Prototypen für die kommenden Saisonen an. Da ist es sehr wichtig vor Ort zu sein.” Da Bawi die Modeschule in Graz als Damenkleidermacherin absolviert hat, produziert sie mit ihrem Team ausschließlich Bekleidung für Frauen. Eine Kollektion für Männer sei in Zukunft aber durchaus denkbar. Oberste Priorität hat momentan jedoch die HerbstWinterkollektion. Und über die darf man sich demnächst freuen.

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boxporträt

SFG-Chef Christoph Ludwig (45)

Startups für das Land! Seit April ist Christoph Ludwig der neue Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft m.b.H. (SFG). Er entstammt der traditionsreichen südsteirischen Unternehmerfamilie Kiendler und kann auf einen erfolgreichen Karriereverlauf zurückblicken. Text/Foto: Hedi Grager

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udwig verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Südsteiermark, „wo noch ein Großteil meiner Familie lebt. Meine Mutter Sonja Ludwig-Kiendler ist die Schwester von Paul Kiendler, dem heutigen Seniorchef.” Nach seinem BWL-Studium in Graz arbeitete er in Wien bei Toshiba und Siemens, als ihn 2002 das Angebot von Landesrat Paierl erreichte, für ihn als Wirtschafts-Sekretär zu arbeiten. „Diesem Ruf bin ich mit großer Freude gefolgt. Ich wollte nie in die Politik, und als Experte im Umfeld eines Politikers konnte man mich weder wählen noch abwählen. So durfte ich 17 Jahre lang insgesamt vier Wirtschaftslandesräte begleiten.“ Alle bezeichnet er als prägend und als gute Lehrmeister. 10 box

„Herbert Paierl faszinierte mich mit seiner Innovationskraft, seiner marketingund vertriebsorientierten Arbeit. Gerald Schöpfer war schon mein Professor an der Uni Graz und ich schätze an ihm das Soziale und das Großherzige in all seinen Funktionen.“ An Christian Buchmann beeindruckten ihn dessen Strukturiertheit und Umsetzungskraft und an Barbara Eibinger-Miedl schätzt er das Verbindende, ihre Freundlichkeit, Ehrlichkeit und herausragende Rhetorik. „Dabei zu sein und mitgestalten zu dürfen war für mich aufregend und schon toll.“ Als ihm die Geschäftsführung in der SFG angeboten wurde, „habe ich mich natürlich sehr geehrt gefühlt. Nachdem ich es mit

meiner Frau und meinen Kindern besprochen hatte, habe ich mich dafür entschieden. Ich dachte, dass es für mich eine gute Weiterentwicklung wäre und das Setting gut passen würde: ich stamme aus einer mittelständischen Unternehmerfamilie und bringe Erfahrungen aus Industrie, Verwaltung und Politik mit.“ Steirische Risikokapital-Offensive. Die SFG sieht Ludwig nicht nur als reine Förderungsgesellschaft, sondern vor allem als Standort- und Wirtschaftsentwicklungsagentur. „Es geht ja auch um unsere steirischen Cluster und regionalen Netzwerke, um Impulszentren und spannende Beteiligungen. Als Standortentwickler muss man sehen, wo man


ansetzen kann, um in der Steiermark etwas zu bewegen und zum Positiven zu entwickeln“, führt Ludwig weiter aus. „Wir arbeiten derzeit intensiv an einer Risikokapital-Offensive. Bei Startups denkt man an große Metropolen, aber auch bei uns entstehen großartige Dinge, wir haben Potential und sind innovativ. Ich finde, junge Menschen müssen dafür nicht weggehen.“ Bei der Siemens AG war Ludwig unter anderem zuständig für Betriebsansiedelungen in Zentral-, Mittel- und Osteuropa. „Das erworbene Wissen kann ich jetzt gut nutzen, etwa wie wir bei einem Standortwettbewerb für interessante Betriebsansiedlungen die Steiermark ganz nach vorne bringen.“ Ludwig ist auch überzeugt, dass es einer weiteren Internationalisierung der Steiermark bedarf. „Wir sind eine der innovativsten Regionen in ganz Europa und müssen zeigen, dass wir nicht nur Hidden Champions, sondern wahre Champions sind.“ Ein großartiges Projekt ist für ihn die Initiierung von Silicon

Austria Labs, einem europäischen Spitzenforschungszentrum im Bereich der Mikroelektronik mit Standorten in Linz und Villach und einem Headquarter in Graz. „Da werden in den nächsten fünf Jahren 280 Mio. Euro hineinfließen. So entstehen in den nächsten vier Jahren an die 500 Arbeitsplätze.“ Digitalisierung für KMUs vorantreiben. In den letzten Jahren wurde aus seiner Sicht vor allem der Innovationsdruck immer höher. „Die Menschen wollen sich immer mehr differenzieren, wollen immer schneller individuellere Produkte haben. Das ist eine große Herausforderung für unsere steirischen Unternehmen“, erklärt Ludwig. „Dazu kommt die Digitalisierung, da haben gerade die kleinen und mittelständigen Unternehmen (KMU) in Teilbereichen Aufholbedarf. Sie bietet große Chancen, aber auch große Herausforderungen.“ Interessant ist es auch, dass für die Zukunft Investitionsprojekte von rund 1,6 Mrd. Euro in der ‚Pipeline‘ für Firmen vorgesehen sind, die sich in der Steier-

mark ansiedeln möchten, und für bestehende, die sich entwickeln wollen. „In der Steiermark ist also wahnsinnig viel los und das macht mir Mut für die Zukunft“, erklärt der studierte Betriebswirt. Und er verrät noch, dass auch für die Südsteiermark einige interessante Projekte geplant sind, über die er leider noch nicht sprechen kann. Ludwig privat. Christoph Ludwig ist mit Birgit Ludwig-Stefula verheiratet und Vater eines 19- und 8-jährigen Sohnes sowie einer 17-jährigen Tochter. Um Familie und Beruf zu vereinbaren, „tue ich mein Möglichstes“, lächelt der Archäologieinteressierte, für den die Familie oberste Priorität hat. Sein Motorrad hat er verkauft und auch seiner Jagd- und Fischereileidenschaft kann er nur noch selten nachgehen. „Manchmal schaffe ich es zu einem Spiel von Sturm Graz. Aber ich mache meinen Job sehr gerne und glaube, Gutes für das gesamte Bundesland bewirken zu können. Daraus gewinne ich die Kraft, die ich brauche.“

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boxleute

Bei der Eröffnung der 50. Steirischen Weinwoche wurden heuer die neue Weinkönigin Katrin Dokter (20) aus Ligist sowie die Weinhoheiten Lisa Müller (19) aus Wies und Beatrix Luttenberger (21) aus Leibnitz gekrönt. Wir haben die südsteirische Weinhoheit Beatrix als neue Botschafterin des steirischen Weines zum Gespräch getroffen. Text/Foto: Hedi Grager

Weinhoheit Beatrix Luttenberger (21) aus Leibnitz

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ie Leibnitzerin Beatrix Luttenberger ist die Tochter des steirischen Weinbaudirektors Ing. Werner Luttenberger. „Wein wurde mir in die Wiege gelegt“, lacht Beatrix fröhlich, denn schon als Kind half sie bei der alljährlichen Weinlese im Weingarten ihrer Eltern am Labitschberg. Sie weiß, wieviel Arbeit in jeder Flasche Wein steckt. „Ich bewundere die Leistung der Weinbäuerinnen und Weinbauern, die stets ihr Bestes geben, um wieder einen einzigartigen Jahrgang zu zaubern. Wein steht für mich daher auch für Genuss und Kultur, die aus der Steiermark nicht wegzudenken sind.“ Als Weinhoheit musste sie bei der Prüfung natürlich rund um das Thema Wein Bescheid wissen, aber auch die Kommunikationsfähigkeit und das Allgemeinwissen wurden von einer siebenköpfigen Jury hinterfragt. „Die Wirkung des Weines auf den Körper hat mich schon wegen meines Pharmaziestudiums besonders interessiert“, kommt es lebhaft von der 21Jährigen. Humorvoll erzählt sie weiter, dass sie bei einem Vorbereitungsseminar eine Minute über ein Phantasiethema sprechen mussten. „Meines war „Die Pekinesenschnauze als 12 box

Weinhoheit Beatrix

Freiheitssymbol. Das war echt lustig.“ Beatrix bringt auf alle Fälle gute Voraussetzungen als Weinhoheit mit, denn sie ist kommunikativ, offen, wissbegierig, zielstrebig – und eine Genusstrinkerin. „Also nur Weingeniesser zu sein, ist zu wenig”, meine ich, worauf sie schlagfertig meint: „Auch ein Weinstock im Garten reicht noch nicht aus.“ Den ersten Schluck Wein nahm sie als Kind – aber versehentlich! „Irgendwann zu Weihnachten verwechselte meine Tante den Apfelsaft mit Wein – das schmeckte damals nur komisch. Aber seit ich 16 bin, wurde ich zu Hause langsam in die Weinkultur beim Essen und zum Genusstrinken hingeführt.“ Beatrix trinkt Wein lieber pur, auch ein Spritzer geht bei ihr nur mit gutem Wein. Ihr Lieblingswein ist der Morillon. „Ich finde, es ist ein wandelbarer Wein. Man kann ihn im Holzfass ausbauen, er hat wenig Säure, ist lange lagerfähig und begleitet mich seit meiner Matura, wo wir ihn als Maturalballwein hatten.“ Erklärte ihr früher ihr Vater die Duftnoten eines Weines, ist sie stolz, dass sie diese heute selbst erschmecken kann.

Würde sie nicht Pharmazie studieren, wäre sie vielleicht Tierärztin oder Lehrerin geworden. „Aber meine Mama und meine Oma sind schon Lehrerinnen, ich denke eine weitere Lehrergeneration brauchen wir nicht“, kommt es wieder fröhlich von ihr. Sie liebt ihr Islandpferd, kocht sehr gerne, wandert und „bouldert” oft gemeinsam mit ihrem Freund, der wie sie in Graz ein Studium absolviert. Für die sehr sportliche Weinhoheit, die auch schon zweimal am „Grazathlon” teilnahm, bedeutet Wein aber auch Heimat, „denn ich kann ihn überall hin mitnehmen.“ Ihre Eltern sind sehr stolz auf sie und ihr Papa wird sie sicherlich öfters zu Auftritten und Präsentationen begleiten. Waren sie Anfang September bei der Riedenweinpräsentation in der alten Universität, werden sie auch beim Gady Markt, dem Aufsteirern, beim Sturm auf den Schilcher und natürlich bei den Weinlesefesten in Eibiswald und Gamlitz dabei sein. „Als neue Weinhoheit würde ich meine Werte über Wein – Genuss, Arbeit, Kultur und Heimat – auch gerne anderen Weingenießern näherbringen und ihnen die Einzigartigkeit der Steiermark ans Herz legen.“


Foto: privat

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Hubert Schmalix

Hubert Schmalix (66) zählt zu den international renommiertesten zeitgenössischen österreichischen Malern. Die Leibnitzer Galerie Marenzi widmet dem aus Graz stammenden, in Los Angeles und Wien lebenden Künstler bis zum 26. Oktober die Ausstellung „Gelbes Wasser”. Zu sehen sind aktuelle Werke, in denen die Betrachter hinter paradiesisch und ruhig anmutenden Landschaftsbildern häufig eine versteckt bedrückend wirkende Alltags- und Umweltsituation entdecken. Das Gespräch führte Isabella Holzmann.

Das Licht des Malers box: Die Galerie Marenzi ist eine von der Fotografie bestimmte Einrichtung. Was macht diese Werkschau hier in Leibnitz dennoch stimmig? Hatten Sie eigene Ideen für diese Räume? Hubert Schmalix: Der Galerist KlausDieter Hartl hat mich angesprochen, in der Galerie auszustellen und ich freue mich sehr darüber, meine Werke in diesem Kontext zu präsentieren. Unser Kurator Günter Holler-Schuster meinte dazu in seinem Text, dass ich den Bildbegriff sehr offen anlege – Malerei eher als Bild denn als Malerei verstehe. Die Galerie Marenzi ist zudem eine renommierte Galerie, deren guter Ruf über die Landesgrenzen hinaus reicht. Sie gelten gemeinsam mit Herbert Brandl, Gunter Damisch, Alois Mosbacher, Hubert Scheibl und anderen als renommierter Vertreter der „Neuen Wilden”, die in den frühen 1980er Jahren an die Öffentlichkeit traten. Welche Kontakte pflegen Sie heute noch zu Ihren Kollegen? Schmalix: Wir haben mittlerweile alle sehr unterschiedliche Lebensmittelpunkte. Das erschwert den Kontakt. Trotzdem versuche ich, wann immer ich in Österreich bin, einige von ihnen zu sehen. 14 box

Diese Malergeneration hat wichtige Impulse in der Malerei gesetzt. Wie sehen Sie diese Strömung im Rückblick? Schmalix: Seinerzeit habe ich gemacht, was ich musste. In diesem Moment weiß man ja nicht, was das bedeutet. Wir wurden gefunden und aus uns wurde was gemacht. Da war auch Glück dabei. Die Ausstellung „Gelbes Wasser“ zeigt auch, wie wichtig Ihnen China als Kulturraum ist. Sind fremde Einflüsse für Ihre Arbeit bestimmend? Schmalix: Reisen war für mich immer wichtig. Fremde Kulturen zu sehen und zu begreifen, das sollte ein Pflichtfach in der Schule sein. Mit jeder Erfahrung hat sich mein Horizont erweitert. Ich habe erkannt wie limitiert ich bin. Man weiß ja nicht alles und relativiert sich. Das hat nicht nur meinen Intellekt gefordert, sondern hat auch meine Arbeit sehr geprägt. Sie leben sowohl in Wien als auch in Los Angeles. Wie teilen Sie sich das Jahr zwischen diesen unterschiedlichen Kulturen ein? Schmalix: Nach Österreich komme ich, wann immer es eine Ausstellung hier in Europa gibt. Den Großteil des Jah-

res verbringe ich aber arbeitend in Amerika. Viermal im Jahr bin ich bis zu drei Wochen in Wien und habe zu dieser Stadt nach wie vor eine große Bindung. Auch meine Brüder und viele Freunde leben hier. Es ist nach wie vor schön, hier ein Standbein zu haben, außerdem ist Wien nach wie vor ein bedeutsamer Standort für ganz Europa. Sie meinen, Sie erzeugen mit Farben Licht. Ihre Bilder zeichnen sich durch eine besondere Farbigkeit aus. Wie stellen Sie Licht dar? Schmalix: Licht verstehe ich nicht nur als physische Gestalt, sondern auch als seelische Befindlichkeit. Ich schaffe auf meinen Bildern oft ein Licht, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt. So kann man schon Wasser als gelb sehen, das gar nicht gelb ist. Wilfried Skreiner, der seinerzeitige Leiter der Neuen Galerie in Graz, widmete Ihnen eine Ihrer ersten Ausstellungen. Eine wichtige Ausstellung? Schmalix: Dadurch haben wir uns kennen gelernt. Von da an war Skreiner das Sprachrohr der österreichischen „Wilden”. Er war es, der uns in die wichtigen Museen Europas gebracht


Werkabbildungen: Hubert Schmalix

hat, der uns adoptiert hat und uns unterstützt hat, wo immer er konnte. Ab wann war Ihnen klar, Sie möchten den Weg eines Künstlers gehen? Schmalix: Ich wollte schon als 5-Jähriger Künstler werden. Mein Bruder besuchte die Kunstgewerbeschule in Graz.

Er hat mich dort hingeführt und ich stand sogar Modell. Das hat mich sehr beeindruckt und fasziniert. Der Wunsch, mich der Kunst zu widmen, hat mich von da an begleitet. Auch die Pubertät hat daran nichts geändert. Und der Reiz des Malens, jedes Mal aufs Neue ein Bild zu kreieren, hält mich bis heute gefangen.

HUBERT SCHMALIX– GELBES WASSER GALERIE MARENZI LEIBNITZ Die Ausstellung läuft bis zum 26. Oktober. Geöffnet: jeweils SA 10-14 Uhr, bei Abendveranstaltungen im Marenzihaus und nach telefonischer Vereinbarung unter 0345276506 bzw. 0664-1739219 www.galeriemarenzi.at


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INTERNATIONALES JAZZFESTIVAL LEIBNITZ JAZZ & WEIN 2019: Do 26. Sept. Weinkeller Schloss Seggau: 19:00 Catherine / Morello / Faller Trio (B/D) 20:30 Das Kapital (F)

Der Tenorsaxophonist Noah Preminger aus Brooklyn spielt am Freitagabend im Kulturzentrum Leibnitz

Fr 27. Sept. Kulturzentrum Leibnitz: 10:00 und 15:00: Jazz for Kids mit Die Jazzgeister (A) 18:30 Fotoausstellung The Look of Jazz 19:30 Uhr, Miguel Zenón 4 (US) 21:30 Uhr, Espoo Big Band (FIN) Friday Night Special im Alten Kino: Kevin Hays & Lionel Loueke (US/ BEN) Sa 28. Sept. Kulturzentrum Leibnitz: 19:30 Uhr, Noah Preminger Quartet (US) 21:30 Uhr, Tom Harrell Quintet (US) So 29. Sept. Weingut Harkamp: 13:00 Uhr, Ivo Papasov Wedding Band (BG)

Tickets: www.jazzfestivalleibnitz.at www.oeticket.com www.leibnitz-kult.at Tel.: 03452-76 506 Mail: office@leibnitz-kult.at

Jazzfestival Leibnitz ie siebente Ausgabe des Jazzfestivals Leibnitz „Jazz & Wein” wird ein Fest der Weltklassebläser. Dienstältester ist der charismatische Blechbläser Tom Harrell, dessen Stern einst im Orchester von Stan Kenton aufgegangen ist. Der von der globalen Journalistenvereinigung als Trumpeter of the Year 2018 gekrönte Virtuose hat auch noch Mark Turner, den Rising Star am Tenorsaxophon, in seinem Quintett dabei. Mit dem Altsaxophonisten Miguel Zenón kommt nun endlich auch jener jahrelange Wunschkandidat nach Leibnitz, der mit seiner einzigartigen Balance aus Innovation und puertoricanischer Tradition zu den einflussreichsten Jazzmusikern der jungen Generation zählt. Der veritable Geheimtipp und zupackende Tenorsaxophonist Noah Preminger wiederum bringt

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aus Brooklyn unter anderen auch gleich noch den Trompeter Jason Palmer mit. Natürlich alles exklusiv und handverlesen wie immer. Ein sensationelles Duo gibt es erstmals am neuen Schauplatz Altes Kino zu hören. Mit dem Pianisten Kevin Hays und dem Gitarristen und Sänger Lionel Loueke wecken zwei Stars ihrer Disziplin seltene intuitive Übereinstimmung auf sublim stilisierte Weise zwischen Jazz-Sophistication und westafrikanischem Kolorit. A Friday Night at Leibnitz! Ein wahres Highlight aus Finnland. Der programmierte Höhepunkt der Runde kommt diesmal wohl aus Finnlands heimlicher Jazzhauptstadt, wo eines der innovativsten Jazzorchester Europas beheimatet ist. In Leibnitz präsentiert die aufwändige Espoo Big Band

erstmals auch seine Espoo Suite und Neandertal Grooves – ein opulentes, farbenprächtiges Vergnügen! Der bereits traditionell eher kammermusikalisch gehaltene Eröffnungsabend im atmosphärisch berauschenden Ambiente des Weinkellers auf Schloss Seggau gehört der europäischen Gitarrenlegende Philip Catherine und seinen beiden hochkarätigen Begleitern sowie dem Trio Das Kapital mit seiner charmant frechen Liebeserklärung an Frankreich. Zum Finale des viertägigen Festivals wird der größte aller Balkanklarinettisten, der Meister aller Wedding Bands, die lebende Legende Ivo Papasov die Open-Air-Matinee beim Weingartenhotel Harkamp mit spielfreudigem bulgarischen Balkanjazz befeuern. Text: Otmar Klammer, Künstlerischer Leiter des Jazzfestivals Leibnitz

Foto: Jimmy Katz

Weine im Kulturzentrum Leibnitz: Am 27. und 28. Sept. jeweils ab 18:00 Uhr Jahrgangspräsentation der Sausaler Weinbauern. Sie laden zur Verkostung ihrer exquisiten Weine.


Foto: Franziska Schroedinger

Lisa Eckhart & Kabarett Cuvée

Lisa Eckhart KABARETT UND POETRY SLAM vom Feinsten kann man diesen Herbst in Leibnitz erleben. Stargast ist zweifelsohne die 2018 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und 2019 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnete Lisa Eckhart, die am 24. Oktober mit ihrem Programm „Die Vorteile des Lasters” ins Kulturzentrum Leibnitz kommt. Die gebürtige Obersteirerin, die ab dem 6. Lebensjahr in Graz aufwuchs, in Wien und an der Pariser Sorbonne Germanistik und Slawistik studierte, fällt mit ihrem beißendem Zynismus und ihren außergewöhnlichen Outfits auf. Und sie kennt keine Grenzen. Ob Gott, ob Kannibalismus oder Leichenfledderei – genüsslich treibt sie mit dem Entsetzen ihre Scherze. Zweimal „Kabarett Cuvée” mit jeweils vier Acts pro Abend gibt es zudem im September und November zu geniessen. Am ersten Abend kommen Christoph Fritz, Die Menopausen, Jena Hansen und die Tingel Tangel Boobs, am zweiten Marecek Musner, Käthl, Rudi Schöller und Der Machatschek. Durch die beiden Abende im Marenzikeller führt Christine Teichmann, Grande Dame des steirischen Poetry Slams, performende Schriftstellerin und Kabarettistin. Do 24. Okt., 20.00 UHR: LISA ECKHART - Die Vorteile des Lasters. Lisa Eckhart tritt im Kulturzentrum Leibnitz auf. Mi 25. Sept., 20.00 UHR: KABARETT CUVÉE. Ein Abend, vier Acts Mi 20. Nov., 20.00 UHR: KABARETT CUVÉE. Ein Abend, vier Acts Beide Cuvée-Abende finden im Marenzikeller Leibnitz statt Karten: 03452-76506 • office@leibnitz-kult.at


Betty O präsentiert WILDKULT-Programm

Foto: Roland Marx

Doppelfunktion für Betty O im Schloss Wildon: Moderatorin und Kabarettistin

Am 13. September präsentiert Sängerin Betty O das neue Programm der WILDKULT-Saison 2019/2020. Danach bringt sie Auszüge aus ihrem humoristischen Musik-Kabarett „unvermundbar“ auf die Bühne von Schloss Wildon. SCHLOSS WILDON. Am 13. September startet die bereits dritte Saison des Wildoner Kulturvereins „Wildkult” mit der Präsentation des Jahresprogramms Herbst 2019 bis Sommer 2020. Niemand geringerer als die bekannte südsteirische Sängerin und Entertainerin Betty O konnte für die Präsentation des Programms gewonnen werden. Bevor sie im zweiten Teil des Abends in ihrem Musik-Kabarett „unvermundbar“einen Blick hinter die Kulissen aller Supi Puppis wagt und selbstironisch vom Blind Date bis zum Mami-Wahnsinn, vom Urlaubsflirt bis zum Sockentango, über die Wunschfigur bis hin zum Traummann alles aufs Korn nimmt, was ihre „Liederatur”-Werkstatt bisher kreuzte, verrät sie zu Beginn des Abends, welche hochkarätigen Gäste mit welchen Programmen in Wildon auftreten werden. Ein Termin sei schon hier verraten: am 8. November bestreiten Schiffkowitz und Markus Schirmer einen Konzertabend, der kurioser und spannender nicht sein könnte: Beethoven meets Fürstenfeld! Fr 13. Sept., 19.30 UHR: SAISONOPENING VON WILDKULT WILDON MIT BETTY O, freier Eintritt Fr 8. Nov., 19.30 UHR: SCHIFFKOWITZ & SCHIRMER. Beide Termine finden im Schloss Wildon statt

Foto: Christian Jungwirth

Pop meets Klassik: Schiffkowitz (STS) und Pianist Markus Schirmer spielen am 8. November gemeinsam in Wildon. www.wildkultwildon.at


Christof Spörk spielt „Kuba”

Foto: KK

Foto: Wolfgang Hummer

Foto: Jan Frankl

Gregor Seberg spielt „Wunderboi”

Didi Bresnig & Band spielen Jazzliebe

Kulturherbst ‘19 in Wagna er bekannte Schauspieler, Regisseur, Autor und Kabarettist Gregor Seberg eröffnet den diesjährigen Kulturherbst in Wagna mit seinem aktuellen Programm „Wunderboi“. Lachen und Wundern garantiert! Musikkabarett mit Rampensau Christof Spörk gibt es eine Woche und einen Tag darauf mit seinem Programm „Kuba“, in dem er ein satirisch-musikalisches Feuerwerk zündet.

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Im Zuge der 12. südoststeirischen Jazz-& Worldmusictage Jazzliebe/Ljubezen ’19 konzertiert Didi Bresnig und seine Italo & Latin Band am 11. November im Kultursaal in Wagna. Das Grazer Kasperl Theater spielt „Kasperl und der Regengeist” gleich an drei Tagen und die Marktmusikkapelle Wagna gibt ihr Jahreskonzert am 23. & 24. November. Weitere Termine unter www. wagna.at.

Fr 27.9.: GREGOR SEBERG, KS, 19.30 Sa 5.10.: CHRISTOF SPÖRK, KS, 19.30 Sa 9.11.: JAZZLIEBE/LJUBEZEN ‘19 mit Didi Bresnig Italo & Latin Jazz Band, KS, 19.30 Fr 11.10./8.11./13.12.: GRAZER KASPERL THEATER um je 15.00 + 16.30 Uhr im KS Sa 23. + So 24.11.: Jahreskonzert der Marktmusik Wagna im KS, Sa: 19.30 Uhr, So: 14.30 KS = Kultursaal Wagna. Karten: oeticket, Tel.: 03452-82582-43, www.wagna.at


Kulturgenuss in der Klosterschule

Neue Saison für Schlossmatineen

Foto: Wolfgang Lienbacher

Foto: Julia Dax-Sinkovits

Das Adamas Streichquartett trifft am 10. November auf Gitarrist Helmut Jasbar

31. Okt.: Children of Brass in Gamlitz KULTURGENUSSREIGEN GAMLITZ. Am 26. Sept. kommt der ge-

SCHLOSS SEGGAU. Die neue Saison begann bereits am 8.

mischte Chor Rosika aus Lovrenc na Pohorju (Slo) nach Gamlitz. Das Chor-Repertoire umfasst slowenische Volkslieder und unterhaltsame Popsongs. Das Quintett Children of Brass um Trompeter und Flügelhornist Michael Dax wiederum versteht es perfekt, Klassik und Jazz zu verbinden. In ihrem neuen Programm „Landleben?!“ parodieren sie ländliche Blasmusik, spannen den Bogen aber bis nach N.Y.

September mit Benjamin Schmid (Violine) und Andreas Martin Hofmeir (Tuba). Weitere vier Konzerte sind für die Saison 2019/2020 geplant. Noch im November folgt eine Begegnung zwischen dem mehrfach ausgezeichneten Adamas Quartett und Gitarrist und Ö1-Moderator Helmut Jasbar. Klassik, Jazz, Folk, Kammermusik, World und Improvisation werden dabei zu einem eigenständigen Sound gemixt.

Do 26. Sept., 20.00 Uhr: GEMISCHTER CHOR ROSIKA Do 31. Okt., 20.00 Uhr: CHILDREN OF BRASS Ort: Alte Klosterschule Gamlitz. Infos: www.kulturgamlitz.at

So 10. Nov., 11.00 Uhr, Fürstenzimmer Schloss Seggau: „EINE BEGEGNUNG“ – ADAMAS QUARTETT MIT HELMUT JASBAR Karten und alle Termine unter www.schlossmatineen.at

19. Boogie Woogie Festival in Arnfels

kult5ur-Termine im GÄZ Großklein

Am 5.Oktober geht eines der renommiertesten Piano Boogie Woogie Festivals Europas bereits zum 19. Mal in Arnfels über die Bühne. Axel Zwingenberger, der wohl weltbeste und einflussreichste Pianist dieses Genres kommt bereits zum 15. Mal in FolBoogie-Woogie- Star ge in die Südsteiermark. Axel Zwingenberger Christian Christl & Christian Noll begeisterten schon im Vorjahr mit der unüblichen Kombination Mundharmonika/Klavier. Das Jörg Hegemann Trio wiederum kommt erstmals nach Arnfels. Hegemann selbst zählt zu den besten Albert-Ammons-Interpreten weltweit. Last but not least spielt an diesem Abend auch Michael Hortig, der Mastermind dieses Festivals. 19. STEIRISCHES PIANO-BOOGIE-WOOGIE-FESTIVAL Sa 5. Okt., 20.00 Uhr in der Grenzlandsporthalle Arnfels Karten: office@cafe-lederhaas.at, in allen Sparkassen-Filialen

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3. Nov.: Caravan SAISON 2019/2020. Der Großkleiner Kulturverein „kult5ur” hat für die kommende Saison wieder ein vielseitiges Programm zusammengestell. Der Veranstaltungsreigen beginnt Anfang Oktober mit einem Konzert der bosnischen Sängerin Zerina Cokoja begleitet von den Gitarristen Jeff und Mirza Tatarevich. Anfang November präsentiert sich die Grazer Gypsy Swing Formation „Caravan” gemeinsam mit Anna Langmann aus Großklein. So 6. Okt., 17.00 Uhr: KONZERT MIT ZERINA COKOJA & TATARI So 3. Nov., 17.00 Uhr: CARAVAN HOT CLUB DE GRAZ Ort: GÄZ Großklein, Karten im „Kleiner Café”, 0664-4624562 Alle kult5ur-Termine unter www.grossklein.gv.at

Foto: Simon

Foto: www.dobias.at

MIT AXEL ZWINGENBERGER.


12. Oktober: Ensemble Kaleidoskop

Foto: nsemble Kaleidoskop/Veranstalter

Foto: Lex Karelly

15. Sept.: Ensemble Minui

Schlosskonzerte Gleinstätten as Kulturreferat der Marktgemeinde Gleinstätten veranstaltet seit 1979 pro Kultursaison acht klassische Konzerte im überdachten Hof des Renaissanceschlosses Gleinstätten. Der diesjährige Zyklus beginnt im September mit dem „ensemble minui”, das sich aus Mitgliedern des Kärntner Sinfonieorchesters und der Wiener Philharmoniker zusammensetzt. Der lateinischen Bedeutung ihres Ensemblenamens minui folgend, spielen die fünf Streicher und vier Bläser Werke in ver-

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kleinerter und reduzierter Fassung aus dem Symphonie- und Opernrepertoire. Am Programm stehen W. A. Mozart, F. J. Haydn und Ludwig van Beethoven. Im Oktober folgt das Wiener Ensemble Kaleidoskop, das Kammermusik in variablen Besetzungen darbietet. Die Musiker des Ensembles stammen zumeist aus den Reihen der Wiener Symphoniker oder unterrichten an den Musikuniversitäten in Wien und Graz. Es stehen Franz Schuberts Klavierquintett in A-Dur (Forellenquin-

tett) und Wolfgang A. Mozarts Klarinettenkonzert KV 581 am Programm. Im November interpretiert der großartige Bariton Alexander Puhrer zwölf Gustav-Mahler-Lieder begleitet von Pianistin Senka Brankovic. So 15. Sept., 11.00 Uhr: ENSEMBLE MINUI Sa 12. Okt., 19.45 Uhr: ENSEMBLE KALEIDOSKOP WIEN u.a. mit Céline Roscheck So 17. Nov., 11.00 Uhr: ALEXANDER PUHRER (Bariton) & SENKA BRANKOVIC (Klavier). Alle Termine bis zum Mai 2020 unter: www.schlosskonzerte.gleinstaetten.net


Foto: Lupi Spuma

boxkultur

Nikolaus Habjan lässt den „Herr Karl” als Puppe schwadronieren

Nicht viele Puppenspieler bauen ihre Puppen selber. Können Sie den Prozess des Entstehens einer Puppe beschreiben? Habjan: Das ist sehr verschieden, wie der Charakter einer Puppe entsteht. Ich habe stets ein Notizheft bei mir. Die U-Bahn, ein Café oder ein Museum liefern die besten Modelle für meine Puppen. Ich bin da immer am Schauen. Manchmal geht alles sehr schnell, ich gehe in mein Atelier und beginne zu 22 box

Der Grazer Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan (31) ist vielbeschäftigt. Gleich mehrere seiner Stücke laufen derzeit an deutschsprachigen Theatern, während er selbst gerade die Oper „Faust“ von Charles Gounod am Theater an der Wien und mit Neville Tranter „The Hills are alive“ am Schauspielhaus Graz inszeniert. Mit „Der Herr Karl” bringt er das Stück von Carl Merz und Helmut Qualtinger als Figurentheater auf die Bühne des Greith-Hauses. Das Gespräch mit ihm führte Isabella Holzmann.

modellieren, manchmal braucht es aber Monate bis ich weiß, wie eine Puppe aussehen soll. Entscheidend sind die Asymmetrien im Gesicht einer Figur. Der Unterkiefer der Puppen ist beweglich, die Auf- und Zubewegung folgt dem Sprachrhythmus. Somit wird die

Foto: Barbara Palffy

box: Sie sind im Greith-Haus mit Ihrer vielgerühmten Produktion „Der Herr Karl” zu Gast. Worin liegt für Sie das Zeitgemäße dieses Stückes? Nikolaus Habjan: Mir geht es darum, mit einer alten, in Österreich zur Zeit noch „neuen“ Theaterform zu vermitteln, dass ein Herr Karl in jedem von uns steckt und dass wir Österreicherinnen und Österreicher noch weit davon entfernt sind, unsere Vergangenheit aufgearbeitet zu haben. Über die Puppe ist der Zugang zum Theater leichter für Jugendliche zu transportieren als über das konventionelle, ausschließliche Personenspiel.

Meister der Puppen

Der Monolog des Herrn Karl hat einen Fixplatz im Repertoire des Grazer Puppenspielers Nikolaus Habjan

Aufmerksamkeit des Betrachters automatisch weg von meinem Mund als Puppenspieler zum überdimensionierten „Klappmaul” der Puppe gelenkt und die Puppe scheint zu sprechen. Wie kommt man als junger Mann dazu, Puppenspieler zu werden? Habjan: Schon als Kind habe ich mir zu jedem Anlass eine Marionette gewünscht. Beim „La Strada”-Festival in Graz habe ich dann zum ersten Mal die lebensgroßen Klappmaulpuppen von Neville Tranter gesehen. Mit 15 habe ich daher meinen ersten Workshop bei ihm gemacht. Entscheidend war dann, nach Wien zu gehen, das Studium der Musiktheaterregie zu absolvieren und daneben im Wiener Schuberttheater die ersten Gehversuche zu machen. Damals ist auch „Der Herr Karl” entstanden, der 2010 den Best-Off-StyriaPublikumspreis erhielt. Mein Terminkalender ist inzwischen sehr gefüllt, aber ich lebe für meine Arbeit. Sa 9. Nov., 19.30 Uhr: DER HERR KARL mit Nikolaus Habjan im Greith-Haus St. Ulrich. Karten-Tel.: 03465-20200 E-Mail: reservierungen@greith-haus.at


Orchester Klassika spielt Beethoven

Musikalische Hochschaubahn

Foto: KK

sentiert in diesem Jahr Ludwig van Beethovens Tripelkonzert in C-Dur, op.56 im Kulturzentrum Leibnitz. Als Solisten werden die mehrfach ausgezeichnete, südsteirische Pianistin Martina Padinger, die aus Ljubljana stammende Cellistin Vita Peterlin und der ebenfalls aus Slowenien Cellistin Vita Peterlin stammende Violinist Simon Petek, der seit März 2016 auch Mitglied der Grazer Philharmoniker ist, zu hören sein. Darüber stehen an diesem Abend unter Dirigent Adik Abdurakhmanov Werke von Modest Mussorgsky, Wassili Kalinnikov, Igor Strawinsky und Piotr Iljitsch Tschaikowski auf dem Programm. Veranstalter ist die Austrian-Russian-Asian-Culture-Association.

PALERMO (2018) heißt das jüngste Album, mit dem Klemens Bittmann (Violine, Mandola, Gesang), Eddie Luis (Kontrabass, Perkussion, Gesang) und Christian Bakanic (Akkordeon, Perkussion, Gesang) als „Folksmilch” nach Leibnitz kommen. Die mit viel Charme und einer großen Portion Humor einer Neubearbeitung unterzogenen Klassiker der EAV, von Astor Piazzolla, Michael Jackson, Franz Lehár und Wolfgang Amadeus Mozart erfahren eine aufregende Wiederbelebung. Eine Crossover-Hochschaubahn!

So 6. Okt., 19.30 Uhr: RUSSISCHES ORCHESTER KLASSIKA Ort: Kulturzentrum Leibnitz, 03452-76506 • office@leibnitz-kult.at

Do 31. Okt., 20.00 Uhr: FOLKSMILCH - Palermo Ort: Kulturzentrum Leibnitz, 03452-76506 • office@leibnitz-kult.at

„Folksmilch” mit Bittmann, Luis & Bakanic

Foto: Max Parovsky

DAS RUSSISCHE KAMMERORCHESTER KLASSIKA prä-

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GUT GEGEN NORDWIND Regie: Vanessa Jopp. Nach einer Romanvorlage von Daniel Glattauer. Mit Alexander Fehling, Nora Tschirner, Ulrich Thomsen u.a. Ab 13. Sept. im Kino. Verleih: Sony Pictures Der Bestseller des österreichischen Autors Daniel Glattauer kommt jetzt auch auf die große Leinwand: Ein verdrehter Buchstabe lässt eine E-Mail von Emma Rothner versehentlich bei Leo Leike landen. Der Linguist antwortet prompt. Sie beginnen einen schnellen, lustigen und immer intimer werdenden E-Mail-Dialog, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Einige Wochen und viele gesendete und empfangene Nachrichten später wird daraus eine virtuelle Freundschaft. Leo und Emma beschließen zunächst, ihre Verbindung rein digital zu belassen als eine kleine Flucht vor dem Alltag – denn Leo kommt einfach nicht von seiner Ex-Freundin Marlene los und Emma ist mit Bernhard verheiratet und hat zwei Stiefkinder. Dennoch: Die beiden vertrauen sich ihr Innerstes an und kommen sich auf dem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität immer näher.

DEUTSCHSTUNDE Regie: Christian Schwochow. Nach dem Roman von Siegfried Lenz. Mit Tobias Moretti, Levi Eisenblätter, Tom Gronau u.a. Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht” schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Mit „Deutschstunde” hat Regisseur Christian Schwochow einen der großen Welterfolge der deutschen Literatur verfilmt. Siegfried Lenz’ 1968 erschienener Roman thematisiert Repression und die Zerstörung menschlicher Beziehungen in einem autoritären System – und ist in Zeiten, in denen antidemokratische Tendenzen weltweit zunehmen, bestürzend aktuell.

NEVRLAND Regie: Gregor Schmidinger. Mit Simon Frühwirth, Josef Hader, Paul Forman u.a. Jakob ist 17, arbeitet als Aushilfskraft in einem Schlachthof und kämpft mit einer lähmenden Angststörung. Als er in einem Sex-Cam-Chat den 26-jährigen Künstler Kristjan kennenlernt, beginnt für ihn eine transpersonale Reise nach Nevrland und zu den Wunden seiner Seele. Bildgewaltig und atmosphärisch dicht zeigt der österreichische Regisseur Gregor Schmidinger in seinem ersten Langfilm den Prozess des sexuellen Erwachens und der Selbstfindung als existentiellen Trip, in dem die Grenzen zwischen Realität und Fantasie immer mehr verwischen. Neben Newcomer Simon Frühwirth, der in der Rolle des Jakob als Darsteller debütiert, glänzt der österreichische Star-Kabarettist und Schauspieler Josef Hader als Jakobs stoischer Vater.

MIDSOMMAR Regie: Ari Aster. Mit Florence Pugh, Jack Reynor, Will Poulter. Liv Mjönes u.a. Obwohl ihre Beziehung kriselt, schließt sich Dani ihrem Freund Christian auf einen Sommertrip in einen kleinen Ort in Schweden an. Gemeinsam mit Christians Clique sind sie zu einem einmaligen Mittsommerfestival eingeladen. Doch der anfänglich idyllische Eindruck der abgelegenen Gemeinschaft trügt, die Dorfbewohner verhalten sich nach und nach merkwürdiger: Sie bereiten sich auf ein besonderes Mittsommer-Ritual vor, das nur alle 90 Jahre zelebriert wird. Was als puritanisches Fest der Liebe und Glückseligkeit beginnt, nimmt eine unheimliche Wendung, die das sonnengeflutete Paradies bis in die Eingeweide erschüttert. Nach „Hereditary” der nächste kultverdächtigen Horrorfilm von Regisseur Ari Aster.

Kinostart: 4. Okt., Verleih: Constantin Film

Kinostart: 13. Sept., Verleih: Filmladen

Kinostart: 27. Sept., Verleih: Luna Film

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Die Fotos stammen vom jeweiligen Filmverleih

Ioan Gabor Kotschy / A24

Filmische Erkundungen


Vertigo/Universal Music

WANDA CIAO! Mit der bereits im Juni veröffentlichten Single-Auskoppelung Ciao Baby kündigte die österreichische Kultband Wanda ihr bereits viertes Album für diesen September an. Nach Amore, Bussi und Niente ist am 6. September nun also das neue Wanda-Album Ciao! erschienen. „Spannend, dass diese Welt noch steht“ singt Sänger Marco Wanda darauf unnachahmlich. Spannend aber auch, wie auf Ciao! frontal gerockt und angeschoben wird. Man lebt, liebt und träumt und geht fast an der Liebe zu Grunde. Aber auch wenn man sich das Herz aus der Seele kotzt vor Schmerz, er bringt einen erstaunlicherweise doch nicht um, und jeder Neubeginn ist eine Chance. Lebensphilosophie à la Wanda, die im deutschsprachigen Raum bereits mit Gold- und PlatinAuszeichnungen überhäuft wurde. Nun geht es weiter.

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WANDA-TOUR-TERMINE 2020 IN ÖSTERREICH 9.5.: Innsbruck – Olympiahalle, 15.5.: Wien – Stadthalle 16.5.: Wien – Stadthalle, 18.7.: Graz – Freilufthalle B

Musik-Tipps

Lotterbabel

FUZZMAN HÄNDE WEG VON ALLEM Der Kärntner Herwig Zamernik ist ein musikalischer Tausendsassa, der neben seinem Bandprojekt Naked Lunch auch sein Solo-Experiment namens „Fuzzman” voller Freude am kreativgrenzgenialen Eklektizismus verfolgt. Und Fuzzman hat alles drauf: vom gepflegten Indiepop (In the Cold) bis hin zur politisch korrekten Schlagerpersiflage Ein Stern der keinen Namen trägt, von Dada-Spinnereien (Pferdeäpfel, Gerne Schokolade) bis hin zur Pop-Magie des Titelsongs Hände weg von Allem, der nur so strotzt vor Chorkitsch und hintergründig-schwarzem Humor. Zamernik, der in sich letztlich so etwas sieht wie den Godfather des österreichischen Pop-Wunders der letzten Jahre, hat gekonnt und mit viel Ironie zugeschlagen und ein echt unterhaltsames Album vorgelegt. Witzig-subversiv auch die Absage an den 12-Stunden-Arbeitstag in „Ich Tachinier”.

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boxbücher VON MUSSOLINI ZU SALVINI. Von Lorenz Gallmetzer, 192 Seiten, Kremayr & Scheriau Seit Juni 2018 regierten mit Matteo Salvinis „Lega“ und Beppe Grillos „Movimento 5 Stelle” eine klassisch rechtsradikale, nationalistische Partei und eine ebenso radikale AntisystemBewegung. Diesen Sommer sprengte Salvini diese Koalition aus wahltaktischen Gründen in die Luft. Doch die Debatte über die politische Natur dieser Kräfte war schon zuvor entbrannt. Präfaschistisch, totalitär, autokratisch, illiberal, souveränistisch oder einfach nur populistisch? Fakt ist: Italien als kränkelnden Sonder-

fall oder „das schwächste Glied in der Kette“ der EU zu belächeln, wäre fatal – denn ein Reißen dieser Kette hätte schwere Folgen für ganz Europa. Lorenz Gallmetzer, lange Jahre Auslandkorrespondent des ORF, zeigt auf, welche historischen Faktoren diese Entwicklung möglich machten, und welche zweifelhafte „Vorreiterrolle“ Italien stets einnahm. Auch den aktuellen Zuständen in Wirtschaft, Verwaltung, Justiz und Infrastruktur mit besonderem Fokus auf Korruption wird Rechnung getragen. Nur die neue Koalition aus M5S und Partito Democratico konnte Gallmetzer nicht voraussehen. Trotzdem eine messerscharfe Analyse Italiens. Erscheint am 12. 09.

Europa im Brennpunkt

DIE GESELLSCHAFT DES ZORNS Rechtspopulismus im globalen Zeitalter. Von Cornelia Koppetsch, 288 Seiten. Transcript Verlag Gängige Erklärungen für die Entstehung des Rechtspopulismus ziehen u.a. die Ereignisse der Fluchtmigration von 2015 heran. Die deutsche Soziologin Cornelia Koppetsch dagegen sieht die Gründe in dem bislang unbewältigten Epochenbruch der Globalisierung. Wirtschaftliche, politische oder kulturelle Grenzöffnungen werden als Kontrollverlust erlebt und wecken bisweilen ein unrealistisches Verlangen nach der Wiederherstellung der alten nationalgesellschaftlichen Ordnung. Konservative Wirtschafts- und Kultureliten sowie Gruppen aus Mittel- und Unterschicht bilden dabei eine klassenübergreifende Protestbewegung gegen die globale Öffnung der Gesellschaft. 26 box

NEUE GRENZEN, OFFENE RECHNUNGEN Von Konrad Kramar, 256 Seiten. Erscheint am 24. Sept. im Residenz Verlag Ein ungarischer Premier macht einen jüdischen Milliardär für eine antieuropäische Wahlkampagne zum Staatsfeind Nr. 1. In Barcelona gehen nationalistische Politiker für einen diffusen Traum von Freiheit ins Gefängnis und Großbritanniens EU-Gegner inszenieren den Brexit als Kampf gegen die deutsche Übermacht. Europa geht durch die tiefste Krise der Nachkriegszeit: Der Wiener Journalist Konrad Kramar zeigt zwischen populistischem Wahlkampfgetöse und antieuropäischer Hetze die Risse in Nationen und Gesellschaft auf und verfolgt sie zurück bis zu ihren Ursprüngen in Krieg, Gewalt und Vertreibung. Kramar macht deutlich, warum die Politik keine Antworten auf diese Krisen hat und wo sie zu finden wären.

DIE ZERSTÖRUNG DER EU Deutschland als Sprengmeister. Österreich als Mitläufer. Von Peter Michael Lingens, 192 S., Falter Verlag In aller Stille steuere die EU auf die größte Krise ihrer Geschichte zu, so der Wiener Journalist und Buchautor Peter Michael Lingens in seinem im März erschienenen Buch. Zentrale Ursache dieses Niedergangs sei die Wirtschaftspolitik der deutschen Regierung: Ihr Spar-Wahn hemmt Europas Wirtschaftswachstum. Ihr Abgehen von einer Lohnpolitik, bei der die Reallöhne mit der Produktivität steigen, sprenge die europäische Gemeinschaft. Die österreichische Bundesregierung habe sich der Politik Deutschlands angeschlossen und werde damit auf Dauer nicht gut fahren, so der Autor, der die Rollen Deutschlands als Sprengmeister und Österreichs als Mitläufer analysiert.


Neuer Steirischer Wanderführer

Die Steiermark als Genuss-Paradies

Seit diesem Sommer ist der 250 Seiten starke RotherWanderführer zur Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ erhältlich. Die beiden Autorinnen Silvia Sarcletti und Elisabeth Zienitzer sind im letzten Sommer alle 60 Etappen der Nordund Südroute gewandert, um die 945 km lange Weitwanderstrecke so detailreich und umfassend wie möglich aufzubereiten. Die Nordroute erstreckt sich über 560 km auf 35 Etappen mit 21.180 Höhenmeter im Auf- und 23.660 Hm im Abstieg, die Südroute über 385 km auf 25 Etappen mit 17.270 Hm im Auf- und 20.420 Hm im Abstieg. Einer langen Wandersaison steht nichts mehr im Wege. ROTHER-WANDERFÜHRER „VOM GLETSCHER ZUM WEIN“ - Die besten Adressen. Von Silvia Sarcletti und Elisabeth Zienitzer, 250 S. mit 80 Farbabbildungen, Rother Bergverlag, www.weg-es.at

Gmeiner Verlag

Rother Bergverlag

VOM GLETSCHER ZUM WEIN.

ESSEN, TRINKEN, LEBEN! Genuss-Coach Sabine FlieserJust und die Schriftstellerin Claudia Rossbacher (Steirerkrimis!) begaben sich gemeinsam auf die „Genuss. Spur Steiermark”. Zu Fuß, mit Schneeschuhen, auf dem Rad und im Genussmobil führen sie uns zu den genussreichsten Plätzen des Landes. Sie blicken in die Küchen, Weinkeller und Lebensmittelwerkstätten regionaler Leitbetriebe, stellen interessante Persönlichkeiten vor und entdecken so manchen Geheimtipp. Zudem kochen sie ihre Lieblingsrezepte mit frischen saisonalen Produkten, geben kompetente Ratschläge und servieren dazu allerlei kulinarische Krimischmankerln. Die Steiermark als Genuss-Paradies! GENUSS.SPUR STEIERMARK. Von Sabine Flieser-Just und Claudia Rossbacher, 224 S., Gmeiner Verlag Erscheinungstermin: 11. September 2019

Essayband zum Phänomen „Pop”

edition kürbis

EIN POP-LESEBUCH. 1994 erschien

in der edition kur̈ bis die Anthologie „Lauter Lärm“ mit literarischen Texten zum Thema „Pop-Musik“. 25 Jahre später bestimmen längst Streamingdienste und Algorithmen die Hörgewohnheiten der Musikhörer. Distinguierte Zyniker beklagen den Relevanzverlust der Pop-und Rockmusik und beschwören den Tod ebendieser. Nichtsdestotrotz versucht eine Reihe namhafter Autorinnen und Autoren sich dem Phänomen in Essays und literarischen Texten zu nähern. Mit Beiträgen (u.a.) von Georg Altziebler, Austrofred, Irene Diwiak, Karl Fluch, Oliver Mally, Lukas Matzinger, Mieze Medusa, Nina Müller, Heimo Mürzl, Wolfgang Pollanz, Andreas Rauschal, Günther Schweiger, Andreas Unterweger u. Daniel Wisser. NOCH MEHR LÄRM! Ein Pop-Lesebuch. Hrsg: Heimo Mürzl und Wolfgang Pollanz, 144 S., edition kürbis. Erscheint am 11. Sept.

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Foto: Niki Lackner

boxliteratur

Der in Leibnitz ansässige Andreas Unterweger (41) ist Träger des ManuskriptePreises 2016, Songwriter und mitlerweile selbst Mitherausgeber der Grazer Literaturzeitschrift „Manuskripte”, einem wichtigen Forum für innovative österreichische Literatur. Nun wird sein Stück „Autobahnromantik” bei Literatur im Werk XVI stilgerecht in der Werkstatthalle von Auto Marko in Leibnitz aufgeführt. Text: Isabella Holzmann

Andreas Unterweger ist einer der erfolgreichen jungen Schriftsteller Österreichs

Gelandet in Leibnitz

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Ninja Reichert liest und spielt „Autobahnromantik” mit Felix Krauss

Foto: privat

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ndreas Unterweger wurde 1978 in Graz geboren, studierte Deutsche Philologie sowie Französisch in Graz und in Nantes, wurde später auch Gitarrist, Sänger und Songwriter der Band „ratlos”. Seine Prosa und seine Lyrik wurden in anerkannten Literaturzeitschriften und vor allem im Grazer Droschl Verlag veröffentlicht. Seit einigen Jahren lebt der Autor nun mit seiner Frau und den zwei Kindern in Leibnitz und kehrte damit an den Ort seiner allerersten Lesungen zurück. Nach einer seinerzeit vom Kulturverein UniT veranstalteten Unterrichtswoche mit Wolfgang Bauer auf Schloss Seggau, an der Unterweger teilnahm, konnten die jungen Teilnehmer im Café Elefant und in der Galerie Marenzi aus ihren Werken vorlesen. Eine unterhaltsame Erinnerung. Um hier anzukommen, musste Unterweger aber erst einmal weg. 2007 erfolgte ein Umzug in ein kleines Häuschen im Weinviertel. Für das Schrei-

LITERATUR IM WERK XVI Sa 14. Sept ab 19.00 Uhr in der Werkstatthalle von Auto Marko 8430 Leibnitz, Kapellenweg 8 AUTOBAHNROMANTIK Revue nach Texten von Andreas Unterweger, gelesen und gespielt von Ninja Reichert und Felix Krauss. Karten-Tel. 0664-42 42 789 oder per Mail: draxlers@buechertheke.at

ben war es nach vielen Jahren in Graz gut für ihn, wegzugehen. In der Ruhe und Reduziertheit des Weinviertels entstand sein wichtiger Roman „Das gelbe Buch” (2015, Droschl Verlag). Dass er einmal Schriftsteller werden würde, stand für den jungen Andreas Unterweger eigentlich schon früh auf dem Plan. „Ich war eines jener Kinder, von denen es immer hieß: Der wird sicher einmal Schriftsteller”, erzählt er aus seiner Kindheit. Autobahnromantik bei Auto Marko. Nutzt er zur Zeit meistens den Zug, um nach Graz zu pendeln, war doch jahrelang das Autofahren sehr wichtig für ihn. „Ein Projekt über das Autofahren zu machen und es an außergewöhnlichen Orten zu präsentieren, war mir ein Herzensanliegen. Daher freue ich mich ungemein, dass meine Revue Autobahnromantik demnächst auch in der Werkstatthalle von Auto Marko in Leibnitz aufgeführt wird!”


Die Linde, das Unwetter und ein Pferd

Foto: Karin Bergmann

Eine Glosse von Dr. Johann Grasch

nwetter machen mir wenig. Es ist eher der Regen, vor dem ich Angst habe. Jetzt gar nicht mehr so sehr, aber als Kind, sagt meine Mutter. Bei der Linde war ich erst unlängst. Ein Kraftort. Diese uralte Linde auf dem Kogel. Eine windzerzauste Linde. Ihre Mispel schmücken sie, sie trägt sie voller Stolz. Sagt sie. Die Linde redet mit mir. Wenn sie halt will. Mispel. Mir fällt gerade ein, zu Weihnachten war ich noch nie dort. Vielleicht küsse ich dich heuer dort. Die Linde mag es, wenn du ihren Stamm berührst. Sie mag es, wenn du sie umarmst. Ich steh gerne bei ihr. Es ist wohl so ein Gefühl von Respekt. Sie steht ja auch. Dann stehen wir. Aneinander gelehnt. Und reden. Ich hab ein gutes Glas Wein in der Hand. Ich sehe die Erde, ich sehe ganz weit ins Land, ich sehe Blätter, Mispel, den Himmel. Ich sehe alles. Nur nicht mehr. Die Linde redet nicht mehr mit mir. Seit diesem Unwetter. Wozu auch, war das Letzte was sie sagte. Da war also dieses Unwetter. Weltuntergang. Da war dieses Unwetter. Eines, wo du keinen Hund, wenn du halt einen hast, vor die Tür lässt, von vor die Tür jagen reden wir jetzt gar nicht. Und da warst du. Du warst einfach da. Unwetter. Du. Und ich. Ich habe dich berührt ohne dich anzusehen. Flüchtig, leicht, fast beiläufig. Ich habe gesehen. Ich habe gewusst. Alles. Viel mehr. Die Linde redet nicht mehr mit mir. Wozu auch? Du bist doch da. Und manchmal. Manchmal ist da auch dieses Pferd. Aber das ist jetzt wirklich eine andere Geschichte.

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Dr. Johann Grasch ist Rechtsanwalt in Leibnitz-Kaindorf


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Foto: Jörg Lutz

boxreise

Münchner Türme

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kannte Club-Szene stehen für ein breit gefächertes Musikangebot aller Stilrichtungen, von Klassik über Jazz, Rock und Pop bis zur Avantgarde. München bietet zudem über 60 Museen und Ausstellungshäuser. Ein stetig wachsendes Kunstareal von Weltniveau zieht kunstinteressierte Gäste aus aller Welt an. Das Museum Foto: Christian Kasper

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ie bayrische Landeshauptstadt mit ihren 1,47 Millionen Einwohnern bietet alles, was sich der Gast für seinen perfekten Aufenthalt erträumt: Eine weitgefächerte Kunst- und Kulturszene, unbegrenzte Sport- und Shoppingmöglichkeiten, ein lebendiges Bar- und Nachtleben, eine vielseitige Gastronomie und ein exzellentes öffentliches Verkehrsnetz. Ihren hohen Freizeit- und Naherholungswert verdankt die Stadt den zahlreichen grünen Oasen wie dem Englischen Garten, den Isarauen oder den Parkanlagen der Schlösser. Als Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsmetropole genießt München Weltruf. Drei Spitzenorchester, große Musikfestivals, herausragende Opern- und Konzertbühnen und eine international be-

Besucher im „Bayerischen Nationalmuseum”

Brandhorst, das alleine schon von außen durch seine bunte Fassade besticht, ergänzt mit seiner renommierten Sammlung von Werken der Moderne die drei Pinakotheken in großartiger Weise. 2013 hat das neue Staatliche Museum Ägyptischer Kunst seine Pforten für die Besucher geöffnet und seit nunmehr fast fünf Jahren präsentiert sich das Lenbachhaus nach einer Generalsanierung mit einem neuen Erweiterungsbau dem Publikum. Die Geschichte und Zukunft der Technik erlebt man hautnah im Deutschen Museum, das mit dem Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe und der Flugwerft Schleißheim im Norden Münchens über zwei Dependancen in der Stadt verfügt. Einen tiefen Einblick in die Geschichte der Stadt erhält man im

Fotos: München Tourismus/www.einfach-muenchen.de

Vielfalt in München


Heimat des FC Bayern - die Allianz Arena

Foto: Sigi Mueller

Foto: Christian Kasper

Foto: Jörg Lutz

Schloss Nymphenburg im Abendlicht

Impressionen vom Stachus in München Foto: Markus Dlouhy

Design in der Pinakothek

Foto: Jörg Lutz

Foto:Sigi Mueller

Am Viktualienmarkt

Englischer Garten mit Stadtpanorama

Die Mischung macht's! Es ist die unvergleichliche Mischung aus Weltoffenheit und Tradition, aus Hightech und Bodenständigkeit, aus Innovation und charmanter Gelassenheit, die München für Touristen aus aller Welt so anziehend macht. Neben der Liebe zur Kultur ist der Sportbegeisterung in der Stadt der Olympischen Sommerspiele 1972 und der Fußball WM 2006 keine Grenzen gesetzt. Auch heute wird der Olympiapark mit seinen Stadien vielfältig genutzt: für Freizeitsport, große Sportevents, Konzerte, Festivals oder einfach um sich im Grünen zu erholen. Mit der Allianz AreFoto: Christian Kasper

Münchner Stadtmuseum mit seiner Dauerausstellung „Typisch München“. Über die Geschichte der Residenzstadt und die einstige, mehr als 700 Jahre dauernde Herrschaft der Wittelsbacher informiert auch ein Besuch der Residenz, des Stadtschlosses der Wittelsbacher. Noch älter ist der benachbarte Alte Hof, der erste Sitz der Wittelsbacher, wo sich der Info-Point der „Bayerischen Museen” befindet. Eine kleine Multivisionsschau führt im Museum des Hauses in die Geschichte der Wittelsbacher Dynastie ein. Das bekannteste Mitglied des bayerischen Königshauses ist zweifellos Märchenkönig Ludwig II., der im Schloss Nymphenburg, der Münchner Sommerresidenz der Wittelsbacher, das Licht der Welt erblickte.

Lebkuchenherzenstand auf der Wiesn

na verfügt München über einen der modernsten und außergewöhnlichsten Stadionbauten Europas. Nicht zuletzt ist München ein Einkaufsparadies mit schicken Modeboutiquen und Designer Outlets, coolen Ladenateliers, großen Kaufhäusern und originellen Antiquitätengeschäften. In der Innenstadt lassen sich Sightseeing und Shopping ideal mit einem Café- oder Restaurantbesuch verbinden. Das Gastronomieangebot spannt einen weiten Bogen von der internationalen Sterneküche über den Imbiss auf dem Viktualienmarkt bis zur bodenständigen Wirtshauskultur. Der ideale Platz, um bayrische Schmankerl und ein kühles Bier zu genießen, ist einer der vielen schönen Biergärten Münchens oder das Oktoberfest auf der Wiesn ab 21. September.

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Foto: Matthias Pusnik

boxsport

Spielt seit diesem Sommer in der Fußball-Landesliga: Das Team des FC Union RAIBA Weinland Gamlitz

Klassenerhalt als Ziel Der FC Union RAIBA Weinland Gamlitz ist heuer in die Landesliga aufgestiegen. Oberstes Ziel in dieser Saison sei der Klassenerhalt, so Obmann Arnold Wratschko im Gespräch. box: Nach fünf Jahren Oberliga MitteWest nun der Aufstieg in die FußballLandesliga – kam dieser Erfolg für Sie nicht auch überraschend? Arnold Wratschko: Ein für uns großer Erfolg, der sicherlich überraschend gekommen ist. Wie haben zwar immer davon gesprochen, aber nicht wirklich damit gerechnet. Die doch sehr junge Mannschaft mit einem Altersschnitt von 23 bis 24 Jahren hat aber Klasse und Durchhaltekraft bewiesen. Franz Almer, der Trainer von Gamlitz, hat wohl auch zum Erfolg beigetragen? Wratschko: Franz Almer, der ehemalige Tormann des GAK, hat sich als Goldgriff erwiesen. Er setzt ganz auf junge, noch hungrige Spieler, die unser Sportliche Leiter Adi Radl sichtet. Ich möchte mich hier aber auch bei allen unseren Funktionären um meinen Vize Franz Grubbauer bedanken, ohne 34 box

die der Spielbetrieb samt der Organisation nicht aufrecht zu erhalten wäre. Mit welchem Budget spielen Sie heuer? Wratschko: Das Budget liegt bei EUR 200.000,-- wie auch in den Jahren zuvor. Nicht gerade viel für die Landesliga, aber alle Transfers liefen ablösefrei, und wir setzen ganz stark auf un-

Mit dem FC Gamlitz in der Landesliga angekommen: Obmann Arnold Wratschko

seren Nachwuchs. Immerhin gibt es bei uns – zum Teil in Kooperation mit dem SV Strass – sieben Nachwuchsmannschaften von der U7 bis zur U17. Es spielen mit Heiligenkreuz, Lebring und Wildon noch drei weitere Vereine aus dem Bezirk Leibnitz in der Landesliga. Welcher südsteirische Verein wird heuer am besten abschneiden? Wratschko: Ich tippe auf die Wildoner mit einem sehr gut eingespielten Kader und einem starken Trainer. Bis zu unserem heutigen Gespräch (31.8.) wurden vier Runden gespielt, Gamlitz hält bei vier Punkten in der Tabelle. Was ist das sportliche Ziel in dieser Saison? Wratschko: Unser oberstes Ziel ist es, nicht abzusteigen, also der Klassenerhalt. Schön wäre am Ende ein einstelliger Tabellenplatz unter den 16 Teams.


107. GADY MARKT IN LEBRING Die neuesten Entwicklungen bei Autos und Landmaschinen, günstige Jungwagen, das traditionelle „I bin dabei”Traktortreffen, ein Wirtschaftsgespräch, Festzelte und über 100 Aussteller samt Schausteller: diese Mischung ist eines der Erfolgsrezepte des traditionellen Gady Marktes in Lebring, der am 7. und 8. September bereits zum 107. Mal über die südsteirische Bühne ging. Im Bild (v.l.) Geschäftsführer Philipp Gady, Ingrid Gady und GF Eugen Roth.

Foto: TV Gamlitz

13. SEPT.: LANGE NACHT IN GAMLITZ Zum wiederholten Mal heißt es bei der „Langen Nacht in Gamlitz” am 13. September flanieren, shoppen und geniessen am idyllischen Marktplatz. Los geht es um 18 Uhr, die Geschäfte schließen erst gegen 22 Uhr. Für Musik und Unterhaltung sorgt Volksmusikant Daluis, eine Weinverkostung gibt es mit den Winzern vom Naturparkwanderweg „Über Stock & Wein” am Labitschberg. Ein buntes Programm aus Kulinarik und Wein macht die Nacht so zum Tag! 36 box

DIE MODE GAB DEN TAKT AN Die junge südsteirische Modedesignerin Christina Strauß präsentierte ihre erste Kollektion stilecht im elterlichen Buschenschank in Petzles/St. Nikolai im Sausal. Zu sehen war Trachtenmode im unverkennbaren Stil der 24-jährigen Mode-Vizestaatsmeisterin – vom klassischen Dirndl über die bodenlange Abendrobe bis zu lässigen Trachtengilets und bezaubernde Mode für Mamas Nachwuchs. Im Bild Christina Strauß (M.) und ihre Models.

Foto: Volkmar Pötsch

LEIBNITZER WAHNSINNSTAGE Am 2. und 3. August fanden wieder die „Tage des Wahnsinn” in der Leibnitzer Innenstadt statt. Die Mitgliedsbetriebe von „Leibnitz lädt ein” boten ihren KundInnen dabei rund 10.000 Artikel zum Sommerschlussfinale. Am Freitag waren dabei Straßenmusikanten am Hauptplatz und den Seitengassen unterwegs, am Samstag fand ein Raritätenmarkt statt. Im Bild der „Leibnitzlädt-ein”-Obmann Fritz Parmetler sowie LLE-Kassiererin Barbara Draxler.

Foto: Franz Sattler

Foto: Josefine Truschneg

Foto: Gady / Roland Götzenauer

box & business

ROTARIER LEIBNITZ SPENDEN MUSIK Auf Initiative von Rotarier Peter Masser (r.) und seiner musikaffinen Frau Maria sowie mit großer Unterstützung von Pastpräsident, Musikverleger und Dirigent Ervin Hartman (l.) sowie dem Ehrenobmann des Leibnitzer Blasmusikverbandes Albin Prinz (2.v.l., neben Kindergartenleiterin Margit Pichler) haben die Kinder des Pfarrkindergartens Leutschach Anfang Juli einen kompletten Musikwagen mit Orff-Instrumenten sowie eine Gitarre bekommen.

LEIBNITZ: MODE ROTH AUF 2.500 m2 Am großen Eröffnungstag des nun auf 2.500m2 erweiterte Modehauses Roth gab es am 22. August tolle Angebote, Aktionen sowie edle Tropfen aus der Region zu verkosten. Viele geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Freunde und Verwandte waren zur Feier des größten Kleiderschrankes der Südsteiermark nach Leibnitz gekommen, u.a. Ferdinands Bruder Hans Roth (l.) und Bgm. Helmut Leitenberger (M.) im Bild mit Familie Roth.


Modehaus Roth Der größte Kleiderschrank der Südsteiermark Nach fünfmonatiger Umbauzeit, in der das Modehaus Roth Leibnitz großzügig erweitert wurde, war es nun endlich soweit. Am 22. August 2019 um Punkt 9:00 Uhr öffneten sich für alle modeinteressierten Kundinnen und Kunden die Türen des neuen und größten Kleiderschrankes der Südsteiermark auf 2.500m2. ach der Eröffnung des Modehauses Roth am Hauptplatz von Leibnitz vor fünf Jahren folgte diesen August nun der nächste Schritt. Die Vergrößerung auf über 2500m² Verkaufsfläche war abgeschlossen und die Eröffnung unter dem Motto „noch größer und noch schöner” versprach nicht zu viel. Nun finden Kundinnen und Kunden jeden Alters im „größten Kleiderschrank der Südsteiermark” Mode für Damen, Herren, Kinder und Babys. Zudem lassen viele neue, attraktive Marken sowie der 1. MangoShop Österreichs ab sofort die Modeherzen höher schlagen. Das Modehaus wurde nun technisch auf den neuesten Stand gebracht, die Beleuchtung auf modernste LEDTechnik umgestellt, die Umkleidekabi-

nen noch geräumiger und mit Stimmungslicht versehen, eine Barrierefreiheit über das ganze Modehaus geschaffen sowie Wickelmöglichkeiten installiert. Für die kleinen Besucher wurde ein abwechslungsreicher Erlebnis-Spielplatz mit einer gemütlichen Lese-Höhle zum Toben und Ausrasten geschaffen. Kurz durchschnaufen und eine kleine Shopping-Pause einlegen kann man in den neuen und gemütlichen Verweilzonen, Lounges und Bars.

DB - Fotos: Mode Roth

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Die Modefamile Roth (v.l.): Ferdinand und Linde Roth, Rainer Rauch und Katrin Roth sowie deren Söhne

8430 Leibnitz, Hauptplatz 17 und 19 Tel.: 03452/75528 Montag bis Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr Samstag 9.00 bis 17.00 Uhr

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Foto: fotofurgler.com

Plattenzuschnitt in Leibnitz Im Plattenzuschnitt in Neutillmitsch, Grazer Strasse 9, wird geschnitten, was das Zeug hält. Damit große Platten korrekt und fachgerecht zugeschnitten werden können, benötigt man aber nicht nur passende Maschinen, sondern auch das nötige Know-how. Gut, dass der Plattenzuschnitt in seiner Werkstatt beides besitzt und seinen Kunden zur Verfügung stellt. Harald Haring – Ihr Tischlermeister Die große Auswahl an Materialien reicht von Massivholzplatten, beschichteten Dekorspanplatten, furnierten Spannplatten über diverse schichtverleimte Platten bis hin zu Arbeitsplatten. Die gängigsten Materialien sind immer lagernd. Plattenzuschnitt, Grazer Straße 9 8430 Neutillmitsch, www.genussraum.at

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Leibnitz: Langer Einkauf bis 21h mit BRG Leibnitz-Kunstprojekt enn die Wirtschaftstreibenden von „Leibnitz lädt ein“ am 4. Oktober zum Abendeinkaufsspektakel einladen, dann ist was los in der Stadt. Manche Geschäfte werden zur Bühne,

Foto: Fotografie Thomas Wasle

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andere wiederum werden zum Ausstellungsraum, denn die Theatergruppe des BG/BRG Leibnitz gibt in einigen Schaufenstern Szenen pantomimisch zum Besten und die 7a Klasse präsentiert eigene Kunstwerke als rätselhafte Bildgeschichten. Unter der kompetenten Leitung von Mag. Sabine Wolf werden diese kreativen Beiträge also von jungen Talenten dargeboten und beim Abendeinkauf in der City als Rätselrallye gestaltet. Wenn Sie als Besucher und Abendeinkaufsgenießer sowohl die Bilder, die ganz bekannte und sprachlich gebräuchliche Redewendungen darstellen, als auch die sieben Schauspielszenen, die Märchenhaftes zeigen, erraten können, dann haben Sie große Chancen, den tollen Hauptgewinn

dieser Rätselrallye zu ergattern. Also, raffen Sie sich auf und besuchen Sie am 4. Oktober den Abendeinkauf in der Innenstadt. Leibnitz lädt ein!! LLE: LANGER EINKAUF BIS 21 UHR 4. Oktober in der Leibnitzer Innenstadt

KINDERFLOHMARKT LEIBNITZ am Sa 28. September 9.30 bis 12.30 Uhr in der Leibnitzer Schmiedgasse Anmeldung & nähere Infos bei draxlers Büchertheke: draxlers@buechertheke.at

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boxmobil

DER NEUE MAZDA CX-30 Mit dem CX-30 erweitert Mazda sein SUV-Angebot um ein brandneues Modell. Kompakte Bauweise bei einem gleichzeitig großzügigen Platzangebot kennzeichnen den neuen Mazda CX-30. Bei einer Gesamtlänge von 4.395 mm und 430 l Kofferraumvolumen reiht sich der CX-30 genau in der Mitte zwischen CX-3 und CX-5 ein und spricht damit alle jene an, die ein kompaktes SUV mit mehr Platz suchen. Motorisch stehen für den CX-30 drei Antriebsvarianten zur Verfügung: ein 2-Liter-Benziner mit 122 PS, ein 1,8-LiterDiesel mit 116 PS und der innovative Skyactiv-X-Benzinmotor mit Kompressionszündung und 180 PS, der ab Oktober auf den Markt kommt. Das Ausstattungsangebot für die Versionen mit 122-PS-Benzinmotor und 116-PS-Dieselmotor fächert sich in zwei Varianten auf: Die Basisausstattung Comfort und die Topausstattung Comfort+, die durch zusätzliche Pakete erweitert werden kann. Die Preise beginnen bei € 25.990,-. Marktstart ist der 20. September.

DER NEUE AUDI Q3 SPORTBACK Audi erweitert seine Modellpalette um einen Kompakt-SUV in Coupéform – den Audi Q3 Sportback. Das neue Modell vereint die starke Präsenz und den vielseitigen Alltagsnutzen eines SUV mit der sportlichen Eleganz und dem agilen Handling eines Coupés. Das macht ihn zum ersten kompakten Crossover der Marke Audi. Ergänzt um eine große Auswahl an Fahrerassistenzsystemen und optionalen Technologiepaketen ist der Audi A3 Sportback ideal für die Stadt und überzeugt gleichzeitig bei spontanen Ausflügen. Zum Marktstart stehen für den Audi Q3 Sportback ein Benziner und ein Diesel-Aggregat zur Wahl. Weitere Motorisierungen folgen im Laufe des Jahres, darunter ein leistungsstärkerer Diesel und ein Einstiegsbenziner, der mit einem 48 Volt Mild-Hybrid-System zusammenwirkt. 40 box

DER NEUE BMW 1ER Mit dem neuen BMW 1er beginnt eine neue Zeitrechnung. Die dritte Generation des erfolgreichen Premium- Kompaktmodells nutzt erstmals die moderne BMW Frontantriebsarchitektur, die BMW typische Freude am Fahren und Dynamik mit einem deutlich verbesserten Raumangebot verbindet. Sportlich, cool, sicher und hochwertig, dazu mit frischem Design und neuester Konnektivität ist der neue BMW 1er ein echter BMW mit einem starken eigenen Charakter. Neben dem Modell Advantage als Basisvariante ist der neue BMW 1er in drei weiteren Ausstattungslinien erhältlich, die sich im Exterieur und Interieur voneinander unterscheiden. Zum Marktstart stehen drei Dieselmotoren und zwei Benzinmotoren zur Verfügung. Die Preise für den BMW 118i, 140 PS starten bei € 29.450,(inkl. 6% Nova, inkl. 20% MWSt).

DER NEUE SEAT TARRACO Das neue SUV-Flaggschiff von SEAT vereint Design und Funktionalität, Sportlichkeit und Komfort, Technologie und Emotion. Der neue SEAT Tarraco schafft all das in einem Format, das den Facetten verschiedenster Lebensstile Rechnung trägt. Er wurde für Fahrer entwickelt, die den hohen Nutzwert eines Fünf- oder Siebensitzers und die praktischen Vorzüge einer höheren Sitzposition schätzen, zugleich aber auch Wert auf die Ästhetik eines Fahrzeugs legen. Das Interieur des Tarraco zeichnet sich durch einen hochwertigen und ergonomisch gestalteten Innenraum aus, der über die modernsten Infotainment- und Konnektivitätstechnologien verfügt. Seine Motorenpalette sorgt trotz Einhaltung der strengsten Emissionsvorschriften für dynamisches und doch sparsames Fahren. Der Einstiegspreis liegt bei € 29.990,-.

Alle Angaben ohne Gewähr. Fotos: Hersteller

Highlights auf vier Rädern


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Als Tochter einer Hippie-Selbstversorgerfamilie hat Lisa Dobler (37) das Thema Nachhaltigkeit wohl mit der Muttermilch aufgesogen. Nach Jobs in der Modebranche, im Online-Marketing, in Redaktionen und Startups gründete sie 2014 ihre eigene Kosmetiklinie: 100 % bio-zertifiziert, handmade, vegan und absolut tierversuchsfrei.

Die Südsteirerin Lisa Dobler revolutioniert die Kosmetikbranche

achhaltigkeit geht weit über das Thema Ernährung hinaus. Gerade in der Kosmetikbranche findet man aber selten Produkte, die wirklich unbedenklich für unsere Haut und unseren Blutkreislauf sind. Das wollte ich ändern“, erzählt Lisa Dobler. In Wien gründet die in Leutschach aufgewachsene Veganerin ihre erste eigene Kosmetiklinie „Pure Skin Food”. „Wir verzichten auf künstliche Konservierungsstoffe und setzen auf kaltgepresste Öle und pflanzliche Extrakte. Als Verpackungen dienen Glasfläschchen, als Umverpackungen Recyclingkartons. Der Versand erfolgt plastikfrei, die Kartons lassen sich ohne Klebeband verschliessen. Sogar die Etiketten sind vegan!“

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Foto: Hands in Veggies

Text: Marie Mayer

Vegane Kosmetik

Visionäres Konzept kommt an. Mit ihrem Konzept setzt die 37-Jährige neue Maßstäbe und nimmt international eine Vorreiterrolle ein. Verkauft wird österreichweit in ausgewählten Bio-Läden und Parfümerien sowie online. Seit 2015 gibt es eine zweite Linie auf dem Markt, „Hands on Veggies”, die Dobler zusammen mit der Chemikerin Nicole Doyle entwickelte. Wieder biologisch, wieder mit nachhaltigem Verpackungsmaterial, das aus Zuckerrohr statt Erdöl hergestellt wird und einem trendigen Design der Grazer Künstlerin Carola Deutsch versehen ist. Die Produktion erfolgt im südoststeirischen Paldau, wo die Lager aus allen Nähten platzen. Derzeit wird gerade

Foto: Lupi Spuma

Dobler (l.) und das Team von „Hands on Veggies”

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an einer dritten Halle gebaut. Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich dort durch den gesamten Unternehmenskreislauf: „Auf dem Dach haben wir eine Photovoltaikanlage installiert, die Arbeit verrichten Menschen statt ausschließlich Maschinen, für unsere Mitarbeiter wird täglich frisch gekocht und es stehen Elektrofahrzeuge für Dienstwege zur Verfügung.“ Noch viel vor. Durch ihr Unternehmen kommt Dobler ihrem Wunsch nach einer „lebenswerten Welt, in der nachhaltige, gesunde, biologische und tierleidfreie Produkte die Norm sind“ näher. International gesehen bedarf es aber wohl noch viel Arbeit und so sind zahlreiche weitere Produkte und Projekte in Planung. Freizeit ist somit eher zum Luxusgut geworden. „Bin ich einmal nicht im Büro oder auf Dienstreisen, verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meinem 11-jährigen Sohn in der freien Natur oder pendle zwischen Wien und London, wo mein Partner lebt.“ Für eine Betriebsnachfolge könnte übrigens auch schon gesorgt sein: „Mein Sohn träumt momentan davon die Firma einmal zu übernehmen, aber bis dahin vergeht wohl noch viel Zeit“, lächelt Dobler herzlich.


Becskei feierte 100 Jahre ie Firma BECSKEI feierte am 4., 5. und 6. Juli ihr 100-Jahr-Jubiläum in Leibnitz unter dem Motto „Ihre Mobilität ist unser Bestreben seit 100 Jahren – mit Erfahrung, Verantwortung und höchstem Qualitätsanspruch in eine bewegliche Zukunft” und begrüßte zahlreiche Gäste aus Gemeindepolitik, Wirtschaft und der Leibnitzer Ärzteschaft sowie viele interessierte Kundinnen und Kunden. Bei Erfrischendem im Glas und Stärkendem am Teller feierte man das 100jährige Bestehen des Unternehmens, das sich vom einst einfachen Schuster-

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Foto: Martina Harb

Leibnitzer Familienunternehmen seit 1919 in vierter Generation:

betrieb zur Orthopädiefachwerkstätte samt Medizinproduktehandel fort entwickelte, und freute sich über das rege Interesse am Thema „MOBILITÄT FÜR ALLE”. Vom Fitflop bis zum Maßschuh, vom Fitness-Tool bis zur Alltagshilfe und von der angepassten Sportschuheinlage bis zum mobilen Scooter präsentierte sich die breite Produktpalette des Unternehmens, das es bereits in vierter Generation gibt und das nebst der Zentrale in Leibnitz auch zwei Fi-

Foto: Gemeinsam mit Wirtschaftskammerpräsident Ing. Josef Herk, Bgm. Helmut Leitenberger, Vize-Bgm. Gerald Hofer und zahlreichen Gästen aus der Gemeinde sowie der Wirtschaft feierte die Leibnitzer Firma BECSKEI ihr 100jähriges Bestehen. Peter Becskei, Thomas Becskei, Franz Seidl und das komplette Team freuten sich über die zahlreichen Besucher und das rege Interesse am Thema „Mobilität für alle”.

lialen in Graz und eine in Deutschlandsberg unterhält. www.becskei.at

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GO ON lädt in den Retzhof

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Foto: Peter Manninger

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Anlässlich des Weltsuizidpräventionstages lädt die GO ON Suizidprävention Steiermark am 9. Oktober um 14.00 zur Buchpräsentation mit dem Thema „Kinder und Jugendliche in suizidalen Krisen” in das Bildungshaus Schloss Retzhof. Die bekannte ORF-Journalistin Christine Brunnsteiner, bekannt für ihr soziales Engagement, wird dabei aus dem gleichnamigen, neu erschienenen Elternratgeber leChristine Brunnsteiner liest im Retzhof sen. Des weiteren werden neben dem GO-ON-Regionalteam mit Leiterin Julia Kadletz und Teammitarbeiterin Dr. Anna Sigmund auch Leitungspersönlichkeiten von der GO ON Suizidprävention Steiermark (Mag. Sigrid Krisper) sowie mit MMag.a Dr. Verena Leutgeb eine der Autorinnen im Retzhof zu Gast sein. Bildungshaus Retzhof in Wagna, 9. Okt.,14.00 Uhr

Wir sind „nur” Raumausstatter und Farbenhändler, weil „Superheld” kein anerkannter Beruf ist.

Das ist ja allerhand!

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30 Jahre Autohaus Klingler

Foto: Fotomanie Ulrich

Jubiläumsfeier und Übernahme durch Sohn Christoph

ereits seit 30 Jahren kümmert sich das Autohaus Klingler in Spielfeld voller Engagement um das Wohlergehen seiner Kundschaft. Und so wurde das runde Jubiläum am 23. Juni auch mit einem bunten Fest gebührend ge-

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Meinrad und Christoph Klingler

LEIBNITZ

Das Team des Autohauses Klingler in Spielfeld

feiert und die Übernahme des Betriebes durch Sohn Christoph offiziell bekannt gegeben. Auch der neue Firmenname und das neue Firmenlogo wurde dabei feierlich eingeweiht. Meinrad Klingler und seine Gattin Rosemarie gründeten im Jahr 1989 ihren KFZ-Betrieb, einige Jahre darauf folgte der Autohandel mit den Marken Subaru und SEAT. Als die beiden im Vorjahr in den Ruhestand traten, wurde das Unternehmen an Sohn Christoph übergeben. Während der Feierlichkeiten im Juni freute sich das KlinglerTeam über die rege Teilnahme der vie-

Bartschgasse 4-6

Spezialgeschäft für Fußball & Tennis

len Gäste am Fest, auf welchem die neuen SEAT-Modelle Tarraco, Ateca, Arona, Leon und Ibiza auch fleißig Probe gefahren wurden und die mit Gas betriebenen Modelle Leon und Arona auf großes Interesse stießen. Nach 30 erfolgreichen Jahren steht das Autohaus Klingler seinen treuen Kunden auch in Zukunft immer gerne zur Seite.

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Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge

boxtrend

Der neue VW California 6.1 Beach

Reisemobil-Boom

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Fahrzeugen. Kastenwagen machen einen immer größeren Teil der Reisemobilproduktion aus und haben mittelgroße teilintegrierte Modelle als Nummer 1 abgelöst. Die Kunden schätzen, dass sie sich noch leichter auf engen Straßen bewegen lassen und daher besser für Städtetrips und den Alltag geeignet sind. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Komfortoptionen, Ausstattungsextras und allerlei elektronischen Helfern.

Kastenwagen und Camper Vans. Trotz Wachstum in allen Fahrzeugsegmenten, verstärkte sich in diesem Jahr nochmals der Trend zu kompakten

Am Caravan Salon Düsseldorf 2019

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

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zunehmend in die Mittel- und Oberklasse vorwagen. Das fördert die Produktentwicklung, da das Know-How aus Spezialdisziplinen nun in andere Fahrzeugsegmente gebracht wird.

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

er diesjährige CARAVAN SALON in Düsseldorf wurde seiner Stellung als Neuheiten-Schau mit vielen innovativen Produkten und Weltpremieren auch heuer gerecht. Vom 31. August bis 8. September 2019 zeigten über 600 Aussteller auf einer Fläche von 214.000 Quadratmetern rund 130 Caravan- und Reisemobilmarken und mehr als 2.100 FreizeitFahrzeuge der unterschiedlichsten Preisklassen. Durch die seit Jahren steigende Nachfrage nach Reisemobilen und Caravans weiten etablierte Marken ihr Modelportfolio kontinuierlich aus und immer neue Marken drängen auf den Markt. So präsentieren etwa Hersteller großer Premium-Fahrzeuge verstärkt kompaktere und günstigere Einsteigermodelle, während sich manche Anbieter eben dieser Fahrzeuge

Große Auswahl an Basisfahrzeugen. Bei den verfügbaren Basisfahrzeugen für Reisemobile nimmt die Vielfalt ebenfalls zu. So sind die zum Marktführer Fiat Ducato baugleichen Modelle Citroën Jumper und Peugeot Boxer zunehmend gefragt. Seit zwei Jahren ist eine neue Generation des Craf-


Der Free S 600 von HYMER auf Mercedes-Benz Sprinter-Basis

Foto: Christian Haasz, werbeFOTO HAASZ

Foto: Hobby/Oliver Franke Foto: Daimler AG

Der vollintegrierte Knaus L!VE I auf Fiat Ducato Basis

Der „chic c-line I 4.9”aus der Carthago Premium-Klasse (Mercedes Sprinter)

Foto: Messe Düsseldorf/ctillmann

Foto: Messe Düsseldorf/ctillmann

Der neue Hobby Optima Ontour T65 GE auf Citroen Jumper Basis

Foto: Daimler AG

Der Bravia SWAN 599 auf Peugeot Boxer Basis

Für Erlebnis-Nomaden: Showcar Cliff 4x4 Adventure Van von Sunlight (Fiat Ducato)

Der Reisemobil-Boom ist ungebrochen. Das zeigte sich erst kürzlich am CARAVAN SALON in Düsseldorf, auf dem kompakte Camper wiederholt der Renner waren. Doch österreichische Campingfreunde können sich von den vielen Neuheiten am CARAVAN SALON AUSTRIA, der vom 16. bis 20. Oktober in der Messe Wels stattfindet, selbst ein Bild machen.

Caravan Salon Austria 2019 in Wels. Freiheit, Flexibilität, Abenteuer, Individualität, Unkompliziertheit – das sind die Zutaten die einen Caravaningurlaub auszeichnen. Keine andere Reiseform ist so vielfältig und so perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abstimmbar. Damit entsprechen Camping und Caravaning voll und ganz dem aktuellen Zeitgeist. Von 16. bis 20. Oktober 2019

trifft sich die gesamte Branche in Wels und präsentiert auf über 38.000 m2 eine Fülle an Neuheiten, Premieren und Trends auch für den österreichischen Markt. Die Bandbreite reicht dabei vom kompakten Einsteigerfahrzeug, über den trendigen Camper Van bis hin zum geräumigen Luxusmobil – hier findet jeder das passende Fahrzeug.

Foto: Messe Wels Cityfoto

ters auf dem Markt, den VW nach der Beendigung des Joint Ventures mit Mercedes-Benz wieder in Eigenregie fertigt. Der zum Crafter baugleiche TGE von MAN, wahlweise mit Front-, Heckoder Allradantrieb, ist seit letztem Jahr verfügbar. Mercedes wiederum stellte im vergangenen Jahr seinen neuen Sprinter vor.

Caravan Salon Austria vom 16. bis 20.10.

Idealer Einstieg für Camping-Neulinge. Für alle, die zum ersten Mal an einen Campingurlaub denken oder kurz davor sind, sich ein eigenes Campingfahrzeug zuzulegen, ist der Caravan Salon Austria die erste Adresse. Denn hier erhalten sie fundierte Antworten auf Ihre Fragen, einen umfassenden Marktüberblick, persönliche Beratung und können Angebote direkt vergleichen. An den Starter Tagen am Samstag und Sonntag finden interessanten Kurzvorträgen zu den wichtigsten Basisthemen wie Fahrzeugwahl, rechtliche Fragen, Reisen mit Kindern und Tipps für die erste Reise statt. CARAVAN SALON AUSTRIA Mi 16. bis So 20. Oktober 2019 Infos zur Messe in Wels unter www.caravan-wels.at

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„BRUT ROSÉ FEST“ AM KOGEL 3 Beatrix und Oliver Drennig feierten ihr alljährliches „Brut Rosé Fest“ und verwöhnten ihre gut gelaunten Gäste wieder mit dem traumhaft schönen Ausblick vom Kogel 3, exquisitem Brut Rosé Sekt vom Weingut Polz, dem Aeijst Sommer-Drink „red kiss“, Musik vom Trio Juan Carlos Sungurlian und köstlichen Grillspezialitäten. Dazu gab es unter dem Motto „Modeflash von kresnik women store“ erste Einblicke in die HerbstWinter-Designer-Mode. 48 box

ELSNEGG IM RATSCHER LANDHAUS Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Ratscher Landhauses veranstalten die Hoteliers und Gastronomen Michaela und Andreas Muster (r.) heuer zehn hochwertige Wein-Events. Im Juli gab es eine „Sauvignon blanc Zeitreise” mit dem Weingut Elsnegg aus Gamlitz-Eckberg. Engelbert Elsnegg (2.v.l. mit Gattin Monika) präsentierte dabei zehn Jahrgänge des Sauvignon blanc Urlkogel, dazu wurden vier köstliche Gänge aus der Landhaus-Küche serviert. Großartig!

SCHLANGENETIKETTE IN GOLD Das Seggauberger Bioweingut Hirschmugl nahm das 140jährige Firmenjubiläum von Marzek Etiketten+Packaging zum Anlass, sich beim Traditionsunternehmen für die so erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit zu bedanken. Im Bild Bioweinbauer und Automobilunternehmer Ing. Anton Hirschmugl, KR Helga Marzek und Hausherrin Astrid Hirschmugl bei der Übergabe eines Chardonnay Aurum 2017 mit goldenem Sonderetikett in Schlangenform.

Foto: eruption

Foto: Barbara Zapfl/www.foto-augenblick.at

WERMUT VON GÖLLES UND TEMENT Von 1974 bis 1979 drückten Edelbrenner und Essig-Pionier Alois Gölles aus Riegersburg sowie Spitzenwinzer Manfred Tement aus Spielfeld gemeinsam die Schulbank in Klosterneuburg. Vierzig Jahre später kreierten die zwei alten Freunde nun einen gemeinsamen Wermut namens „Alfred”. Klassisch, feingliedrig, fruchtbetont sind die Grundweine von Tement, Charakter und Struktur verleihen edle Auszüge, Ansätze und Weinbrände von Alois Gölles.

Foto: Reinhard Sudy

WEIN-VERTRAG AUF SCHLOSS SEGGAU Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und Landesrat Johann Seitinger besiegelten im August die Kooperation zur Bewirtschaftung der bischöflichen Weingüter durch die Fachschule Silberberg. Die Obst- und Weinbauschule Silberberg wird ab 2020 die Weingüter des Schlosses bewirtschaften und somit auch den Messwein für die steirischen Kirchen produzieren. V.l.: Alt-Dir. Gumpl, Neo-Dir. R. Holler, LR Seitinger, Dir. Kager-Schwar u. Bischof Krautwaschl.

Foto: KK

Foto: Lebensressort/apresvino.at

box & genuss

ERUPTIONSFEST MIT NEUEM SYSTEM Die sechs Eruptionswinzer Hutter, Scharl, Pfeifer, Ulrich, Krispel sowie Müller luden heuer zum Fest auf das Weingut Müller in Klöch samt brandneuer Vinothek. Unter anderem wurde das aktuelle Herkunftssystem der Vulkanland Steiermark Weine - die DAC Pyramide - präsentiert, zu Live-Musik getanzt sowie die hervorragende Kulinarik und Stimmung genossen. Im Bild v.l.: Walter Müller, Weinkönigin Katrin Dokter, Weinhoheit Lisa Müller und Stefan Müller.


Foto: Karin Bergmann

Goldener Herbst am Labitschberg

DER AUSGEZEICHNETE BUSCHENSCHANK TINNAUER lockt das

ganze Jahr über auf den Labitschberg, aber gerade im goldenen Herbst ist es hier im Weingarten bei einer 360° Aussicht besonders schön. Genießen Sie mit einem voll bepacktem Picknickkorb oder einem guten Glas Wein das Leben, beobachten Sie Rothirschkälber im Gehege oder geben Sie sich einfach dem Zauber eines schönen Sonnenuntergangs hin. Außerdem steht zur Zeit die Herbsttrilogie aus Rothirsch, Schwammerl und Kürbis auf dem Speiseplan. WEINGUT BUSCHENSCHANK TINNAUER 8462 Gamlitz, Labitschberg 42, Tel.: 03453/2391 info@tinnauer.com • www.tinnauer.com Zeiten: FR bis DI ab 10 Uhr geöffnet / MI Ruhetag / DO ab 17 Uhr geöffnet. Küche bis 21.30 Uhr / An Feiertagen geöffnet!

Gamlitz: 60 Jahre Marktgemeinde

JUBILÄUMSFEIER. An gleich zwei Tagen feierte die Weinbauund Tourismusgemeinde Gamlitz die Erhebung zur Marktgemeinde durch den steirischen Landtag vor 60 Jahren: Am 6. Juli bei einer Segnung des nun auf 41 Stationen erweiterten Motorikparks bei den beiden Landschaftsteichen, am 7. Juli mit einem großen Festakt am Peter und Paul-Platz im Anschluss an einen von Pfarrer Michael Seidl zelebrierten Festgottesdienst. Bgm. Karl Wratschko konnte zahlreiche Festgäste aus Politik und Wirtschaft sowie Vertreter der bayerischen Partnergemeinde Pleystein begrüßen, bevor er eine Rückschau auf die Gamlitzer Erfolgsstory mit seinen heute 118.000 Nächtigungen hielt. Im Bild Bgm. Wratschko, der Gemeinderat und die Festgäste u.a. mit LR Johann Seitinger.


boxküche

Festlich kochen

Saiblingsfilet auf EierschwammerLauch-Gröstl und Dill-Sahne 50 box


Links Blattspinat im Kartoffelstrudel mit Steinpilzen, rechts Kalbsfilet im Kräutermantel mit Karottengemüse

Fotos: Susanne Spiel/Brandstätter Verlag

M

ichaela Hager, die beliebte bayrische Fernsehköchin, hat nach ihrem bereits im Jahr 2013 im Brandstätter Verlag erschienenen Kochbuch „Echt bayerisch kochen – Ein Lebensgefühl” nun ihren neuen, schön bebilderten Kochband „Festtagsküche” vorgelegt. Ob Hochzeit, Geburtstag, Ostern oder Weihnachten – besondere Anlässe verlangen nach besonderen Speisen. Und beim Kochen für mehrere Personen gilt: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. „Die Schönheit liegt im Einfachen“, sagt die beliebte Fernsehköchin und bringt Gelassenheit in die Rolle des Gastgebers. Ihre „Festtagsküche“ bietet alles für rundum gelungene Feierstunden: Raffinierte und leicht zuzubereitende Rezepte, Menüvorschläge für jeden Anlass, Bastelideen für die Tischdekoration u. v. m. Das Kochbuch ist Inspiration für köstliche Festtagsmenüs und täglicher Begleiter zugleich: Die Rezepte sind

saisonal nach Jahreszeiten gegliedert und auch für spontane Anlässe, gemütliche Sonntagsessen oder ein schönes Abendessen zu zweit geeignet. Warum ein gelungenes Festessen eigentlich wenig braucht und gleichzeitig köstlich, individuell und mit Liebe

zum Detail zubereitet werden kann, zeigt uns die Gastgeberin mit Herz. Und was gibt es Schöneres als zusammen zu kommen, miteinander zu essen und das Leben zu feiern? Michaela Hager kocht leidenschaftlich gerne. Seit 24 Jahren führt sie mit ihrem Mann das Feinschmeckerlokal „Tölzer Schießstätte am Buchberg“. Seit 2008 kocht sie im Bayrischen Fernsehen; ihre Auftritte für die Sendung „Wir in Bayern“ erfreuen sich hervorragender Einschaltquoten. Die in Wien geborene Fotografien Susanne Spiel ist für die wunderbaren Fotografien des Kochbuchs, mit Liebe zum Detail in Szene gesetzt, verantwortlich. Als freie Fotografin arbeitet Spiel für zahlreiche Werbeagenturen und Magazine national und international. FESTTAGSKÜCHE - Herzlich, saisonal, entspannt. Von Michaela Hager mit Fotos von Susanne Spiel. Hardcover, 240 Seiten, erschienen im Brandstätter Verlag

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DB . Fotos: Kevin Walter (2), deli

Craft-Burger im chilligen deli as „deli” gegenüber von Schloss Retzhof hat sich schon längst als Top-Location für Frühstück, Mittag und Abend etabliert. Die vielen Stammgäste wissen nicht nur das entspannte Ambiente mit luftigem Gastgarten und chilligen Sounds zu schätzen, sondern auch die hervorragende Qualität, die Herwig Steinkellner und sein Team auf die Teller zaubern. Als nur ein Beispiel seien die „Craft-Burger”, wie der Patron sie nennt, erwähnt. Wie bei den hier erhältlichen Craft-Bieren steht auch bei den Burgern im deli eine Philosophie

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dahinter. So wird nur heimisches Rind bei der hauseigenen Herstellung verwendet, die Saucen sind alle handgemacht und auch die Variationen setzen der kreativen Burger-Phantasie keine Grenzen. Vegane und vegetarische Burger gehören da natürlich dazu. Im deli sorgen aber auch internationale Themenabende immer wieder für regen Zulauf. Am 19. Oktober ab 18 Uhr ist es bei einem Salsa-Abend wieder so weit: Salsa mit einem kubanischen Tänzer, dazu eine Rumverkostung sowie kreolische Gerichte machen neugierig.

Rent the deli for X-Mas! Es ist zwar erst September, aber vielleicht überlegen Sie sich schon, wo Ihre Weihnachtsfeier stattfinden könnte. Einfache Antwort: im deli, wo man Sie gerne berät was die Menü-und Getränkeauswahl angeht (ab 20 Personen). Ab 40 Personen kann man gleich das ganze Lokal exklusiv für seine Weihnachsfeier buchen und sich vom deli-team bewirten lassen. deli – lounge café restaurant Leitring, gegenüber Schloss Retzhof Mo-Fr 8-22h, Sa/Feiertag 8-18h, So Ruhetag. Tel.: 03452-89079 • www.deli.co.at

Weinschmiede Tscherne-Strauss D

und von Gustav & Bettina Strauss (Weinschmiede ‘18) findet hier seine lukullische Entsprechung in den Schman-

kerln, die aus dem Landwirtschaftsbetrieb von Bettinas Eltern stammen. Beim sogenannten „Sharing” können mehrer Personen die bodenständigen Leckerbissen, die nach und nach serviert werden, untereinander teilen und verkosten. Eine höchst kommunikative Art des Genießens! Die Genussbar ist Fr-Di von 12 bis 21 Uhr geöffnet (Kü bis 20 Uhr). Weinschmiede Tscherne-Strauss Inh. Gustav & Bettina Strauss 8462 Gamlitz, Steinbach 18 Tel.: 0664-3925965 www.weinschmiede.at

Gastgeberin Bettina Strauss verwöhnt ihre Gäste mit bodenständiger Kost und Top-Weinen

Fotos: Sebastian Sontacchi/Jack Coleman

as wunderbar gelegene Gehöft in Steinbach bei Gamlitz wurde nach einer umfassenden Revitalisierung in diesem Frühjahr unter dem Namen „Weinschmiede ‘18 TscherneStrauss” eröffnet und beherbergt nicht nur sehr schöne Gästezimmer, sondern auch eine „Genussbar”, die allen offen steht. Bei einer atemberaubenden Aussicht von Bar und Sonnenterrasse hat man hier einen Ort zum Verweilen und wahren Geniessen gefunden, denn das hochqualitative Weinsortiment von Karl & Gustav Strauss (Stammhaus)


Michaela und Andreas Muster

10 Jahre Ratscher Landhaus Das Ratscher Landhaus steht für Hotel, Wirtshaus und Weingenuss unmittelbar an der Südsteirischen Weinstraße. Heuer feiern Michaela und Andreas Muster ihr zehnjähriges Jubiläum mit zehn Weinevents für wahre Genießer. s kommt uns vor, als wäre es gestern gewesen”, sagen Michaela und Andreas Muster, die das große Haus an der Weinstrasse vor zehn Jahren gekauft haben. Als „Neue“ in der Region, aber ganz und gar nicht neu in der Branche, haben sie sich ihren Lebenstraum von der Selbstständigkeit erfüllt. Leicht war es bestimmt nicht, aber mit Ehrgeiz und Zielstrebigkeit haben sie aus dem verlassenen Haus ein Hotel und Wirtshaus zum Wohlfühlen gemacht.

DB. Fotos: Karin Bergmann

E

Zehn Jahre Ratscher Landhaus – das ist ein Grund zum Feiern. Zehn Jahre voll mit Weingenuss und kulinarischen Freuden, mit südsteirischem Lebensgefühl und herzlicher Gastfreundschaft inmitten der Weinberge. Wie sollte es anders sein: Die beiden Weinkenner Michaela und Andreas Muster feiern ihr Haus und ihre Gäste mit zehn Weinevents für Genießer und Feinschmecker. 2019 holen die beiden leidenschaftlichen Wirtsleute das Beste aus ihrem Weinkeller, kochen auf, was zu den feinen Tropfen passt und ver-

anstalten gemeinsam mit ihren Winzerkollegen unvergessliche Abende für Weinfreunde. Es wurden schon viele

tolle Weine getrunken und lustige Abende verbracht. Weitere Termine für dieses Jahr: am 24. Oktober Winzer-Event mit Weingut Stefan Potzinger – Menü mit Weinbegleitung, 30. November Winzer-Event „Alles Masser“ mit Weingut Masser – Menü mit Weinbegleitung. Weingenuss, kleine, feine Hotellerie und österreichische Wirtshaustradition gehen im Ratscher Landhaus Hand in Hand. Wer sich nicht gerade einen kulinarischen Genuss auf der Zunge zer-

gehen lässt, der genießt am großen Naturpool inmitten der Weinberge die Sonne und Ruhe oder macht sich mit Wanderschuhen oder Fahrrad auf zu einer Erkundungstour. Wie in Kindheitstagen: Ein Picknick im Grünen. Das E-Auto für den umweltfreundlichen Ausflug gibt es mit dazu. Andreas ist der Meister der Weine im Ratscher Landhaus und davon gibt es viele im Keller, mehr als 600 verschiedene Weine lagern darin. Das Backhendl im Wirtshaus ist legendär und die süßen Verführungen aus der Patisserie des Hauses sind jede Sünde wert. Im Dezember geöffnet für Weihnachtsfeiern! RATSCHER LANDHAUS GMBH Fam. Michaela & Andreas Muster 8461 Ehrenhausen a. d. Weinstraße Ottenberg 35, Telefon: 03453-23130 www.ratscher-landhaus.at Öffnungszeiten Wirtshaus: DI - FR ab 13.00 Uhr, SA und SO ab 11.00 Uhr. Warme Küche durchgehend bis 21.00 Uhr (SO bis 20.00)


VolxPop spielt am 21. September in Ehrenhausen

Foto: Andreas Rainer

Erzherzog Johann Weinfest 2019

EHRENHAUSEN. Das Erzherzog Johann Weinfest findet auch heuer an zwei Wochenenden statt. Am 13. September erfolgt die Eröffnung durch Bgm. Martin Wratschko zur Musik des MV Ehrenhausen, danach folgt ab 20 Uhr ein „Oberkrainer Power”-Konzert. Tags darauf spielen die Marktmusikkapelle „Stallhofen“ (15.30), „Die Wüderer“ (17.00) und „Aufleb’n” (20.00) . Am Freitag, 20. Sept. Musik ab 20 Uhr mit dem „Sulmtalexpress”, am 21. Sept. startet um 13.30 Uhr die Weinlese mit Weinkönigin Katrin im Hotel Loisium, gefolgt vom Schaupressen am Neuen Markt (15.30) und Konzerten des MV Ehrenhausen (17.00) und der Band „VolxPop” ab 20 Uhr. 13./14. u. 20./21. September: Erzherzog Johann Weinfest 2019 am Neuen Markt in Ehrenhausen an der Weinstraße

Foto: TV Leutschach

Leutschach: Hopfenund Weinlesefest

TRADITIONSFEST. Am letzten Septemberwochenende dreht

sich in Leutschach an der Weinstraße wieder alles um Wein, Hopfen, Kastanien und Sturm. Höhepunkte des diesjährigen Festes sind ein Konzert der Gruppe „Junge Paldauer” am Freitag (21.30). Bei „Kunst trifft Kulinarik und Kultur“ am Samstagnachmittag gibt es beim Hobbykünstlermarkt kulinarische Schmankerln der Wirte am Marktplatz und danach ein Konzert von „Austria Express” im Festzelt (21.00). Am Sonntag spielen nach dem Erntedankgottesdienst (8.30) „Die Weinblüten” im Festzelt einen Frühschoppen. Um 14.00 Uhr startet der Erntedankumzug mit über 40 Beiträgen, danach spielt der„Austrian Postl Express” zum Festausklang. Fr 27. bis So 29. Sept.: Hopfen- und Weinlesefest Leutschach

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Vier Tage lang verwandelt sich der Gamlitzer Marktplatz auch heuer wieder in einen wahren Genussplatz: Weinstände, Sturm, Kastanien, Vergnügungspark und Kulinarik, Tanz und Brauchtum, Unterhaltung für Alt und Jung sowie jede Menge Musik. as traditionelle Weinlesefest in Gamlitz findet bereits zum 53. Mal statt und wird auch heuer wieder mit einem umfangreichen Programm aufwarten: Die Weinstände öffnen am Donnerstag, 3. Oktober um 17.00 Uhr, die offizielle Festeröffnung mit Sturmfassanstich erfolgt um 19 Uhr. Bereits um 19.30 Uhr spielen „Stoarkstrom” mit Detlef Gruber, danach die „Falco Convention Band”, die die Songs der Austropop-Legende wieder zum Leben erweckt.

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Foto: Riedler Peter/www.photoworkers.at

53. Gamlitzer Weinlesefest

Die Jungen Südsteirer spielen am Freitag, 4. Oktober

Am Freitag öffnen die Weinstände um 14 Uhr bei Nachmittagsmusik gefolgt vom Dämmerschoppen mit dem Musikverein Kirchham ab 18.30 Uhr. Die erfolgreiche heimische Band „Die jungen Südsteirer” spielen um 20 Uhr auf der großen Bühne am Marktplatz und garantieren beste und ausgelassene Stimmung im Herzen von Gamlitz. Am Samstag geht es um 13 Uhr mit der Nachmittagsmusik los. Dem Dämmerschoppen mit der Marktmusikkapelle

Söding um 17.30 Uhr folgt um 20.00 Uhr ein Konzert mit „Oberkrainer Power”. Am Sonntag startet nach der Heiligen Messe (9 Uhr) der Frühschoppen ab 10 Uhr mit dem Einmarsch der Marktmusikkapelle Gamlitz. Der große Brauchtumsumzug mit Festwagen, Erntekrone, den Steirischen Weinhoheiten beginnt um 14.00 Uhr. Danach klingt der Festtag bei Wein, Sturm und der Musik von „Malz Bratla” fröhlich aus. Do 3. bis So 6. Okt.: Gamlitzer Weinlesefest

Weihnachten kommt bald

GENUSSVOLL SCHENKEN. Wein, Geschenke, Kulinarik – dafür steht die Vinofaktur mit dem Genussregal in Vogau. Mit mehr als 1.000 verschiedenen Weinen und den besten Produkten der (Süd)Steiermark steht vor allem in der Zeit vor Weihnachten das Credo „Genussvoll schenken“ im Fokus. Im Weihnachtskatalog 2019 finden Sie das perfekte Geschenk für Freunde, Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter. Die Auswahl reicht von edlen Weinen und erlesenen Gaumenfreuden bis hin zu köstlichen Süßigkeiten und lässt das Herz eines jeden Gourmets höher schlagen. VINOFAKTUR GENUSSREGAL, An der Mur 13, 8472 Vogau www.genussregal.at | 03453 406 77 | office@genussregal.at

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U

m sich in der globalen Weinwelt erfolgreich zu positionieren, braucht es mehr als nur höchste Weinqualitäten. In der Steiermark sind das gebietstypische Weine nach dem neuen DAC-System. Als Hauptsorten gelistet sind Sauvignon Blanc, Welschriesling, Weißburgunder, Morillon (Chardonnay), Muskateller etc. Unsere WinzerInnen besetzen darüber hinaus etliche vinophile Nischen. So produziert die Sektmanufaktur Harkamp PetNat-Schaumweine genannt Pétillant Naturel (frz. natürlich prickelnd), die nicht degorgiert werden. Wolfgang Maitz wiederum keltert im 500-l-Barrique einen Traminer, der sonst gebietstypisch in

Klöch zu finden ist. Peter Masser dagegen arbeitet mit seinem IC Sauvignon Blanc nach dem Verfahren der Maceration Carbonique, einer intrazellulären Gärung. Hannes Söll vinifiziert anderseits mit seiner Machrima Reserve eine Rotweinblend nach französischem Vorbild, das Weingut Schneeberger einen südsteirischen Schilcher. Dietmar Tuscher wiederum macht mit dem Dionysus 2017 einen Likörwein, wie er in Spanien oder Protugal Tradition hat und Gerhard Wohlmuth vinifiziert einen trocken ausgebauten Semillon, der ansonsten in Bordeaux oft zu edelsüßen Weinen verarbeitet wird. Chapeau! Henry Sams

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PET NAT völlig losgelöst Hannes & Petra Harkamp Hollerbrandweg 6 8430 Leibnitz www.harkamp.at

Würzige Grapefruit-Zesten und ein Hauch von Guave in der Nase, am Gaumen von der Hefe geprägter Nuancenreichtum, seidig, salzig, saftig, bitter und immer mit gewisser Sinnlichkeit.

Traminer Krois 2011 Wolfgang Maitz Ratsch/Weinstraße 45 8461 Ehrenhausen www.maitz.co.at

Großartige, reife Aromenvielfalt, Fruchtgelees, Orangenschale, Gewürze, Hauch Kastanienhonig, prachtvolle Balance von pikanter Kraft und integrierter Säure, genial abgestimmter Holzeinsatz.

IC Sauvignon Blanc 2017 Peter Masser Fötschach 41 8463 Leutschach www.masser.cc

Bukett mit entwaffnender Tiefe und hinreißender Noblesse, Vanillemark, Zedernholz, feine Feuersteinnoten, am Gaumen Gleichklang von Eleganz und brillanten Rundungen, anhaltendes Finale.

Schilcher 2018 Weingut Schneeberger 8451 Heimschuh www.weingutschneeberger.at

In der Nase sofort einnehmende Sortentypizität, Himbeeren, Granatapfel, auch Anklänge von Ribisel, am Gaumen zarte Zitrusnoten, Säure perfekt balanciert, sehr viel Trinkanimo.

Machrima Reserve 2015 Weingut Söll Sernau, Steinbach 63a 8462 Gamlitz www.weingut-soell.at

Tiefgründiger, vielschichtiger Fruchtbogen, Cassis, dunkle Beeren, Tabak, viele Kräuter, Kardamomspuren, am Gaumen seidiger Fluss, weiche Tannine, alles in sich harmonisch eingebunden.

Likörwein Dionysus 2017 Dietmar Tuscher Schönegg 10 8451 Seggauberg buschenschank-tuscher.at

Einzigartiges Bukett, eingelegte Rosinen, Bratapfel, Ahornsirup, am Gaumen Noten von Feigen und Datteln, geniale Harmonie von Alkohol, Fruchtsüße und Gerbstoff, präsentes, langes Finale.

Semillon 2015 Gerhard + Maria Wohlmuth 8441 Fresing 24 www.wohlmuth.at

In der Nase feine mineralische Würze, Wiesenkräuter, Zitrus, auch Pfirsich, dann ein Drops, am Gaumen fruchtig-tänzelnd mit einer sehr raffinierten, pikanten Säure, im Finale fruchtig und ausdauernd.

Fotos: KK

Reizvolle Nischenweine


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Foto: TON.art/Presse

Foto: Phillip Grausam.

boxkalender

17. Okt.: Pro Brass im Greith Haus

Dreimal die Spatzenmesse mit TON.art

9. Nov.: Junker im Weinlandhof

MUSIK & ENTERTAINMENT

MIX

GENUSS & TRADITION

17. Okt: Pro Brass Die Blechbläser von Pro Brass präsentieren ihr neuestes Programm „Carte Blanche” im Greith-Haus St. Ulrich, 19.30 Uhr. Karten: 03465-20200, www.greith-haus.at

14. Sept.: Konzert Monika Martin Kirchenkonzert mit der bekannten Schlagersängerin in der Pfarrkirche Wagna ab 20.00 Uhr. Karten unter 0664-3880891

13./14. u. 20./21. Sept.: Erzherzog Johann Weinfest 2019 in Ehrenhausen Am Neuen Markt in Ehrenhausen an der Weinstraße wird gleich an zwei Wochenenden gefeiert. Alle Infos: www.ehrenhausen-gv.at

18. Okt.: Fingerstyle Night Mit Gitarrist Thomas Leeb (Support: Gerald Egger) im Marenzikeller Leibnitz. Beginn 20.00 Uhr 20. Okt.: Konzert mit Alexander Lang „Paradisum”: Konzert mit Tenor Alexander Lang begleitet vom Quartett Melange. Mit Sopranistin Magdalena Hallste und Mezzosopranistin Zlata Khersberg. Klosterkirche Leibnitz, Beginn 15.30 Uhr 3. Nov.: Sunday Jam mit Two Harmonies Das südsteirische Pop-Duo mit Nikolina Krunić und Vanessa Kralj (Klavier: Martha Hartlieb) im La Habana Leibnitz. 21.00 Uhr, freier Eintritt KULTURARTIKEL UND VERANSTALTUNGEN, DIE SIE IN DIESER box-AUSGABE FINDEN: S. 6: Leibnitz-Roman von Andreas Kiendl S. 14: Ausstellung Hubert Schmalix S. 16: Jazzfestival Leibnitz S. 17: Lisa Eckart & Kabarett Cuvée S. 18: WILDKULT mit Betty O S. 19: Kulturherbst in Wagna S. 20: Kulturgenussreigen Gamlitz S. 20: Seggauer Schlossmatineen S. 20: Boogie Woogie in Arnfels S. 20: kult5ur Termine Großklein S. 21: Schlosskonzerte Gleinstätten S. 22: Nikolaus Habjan im Greith Haus S. 23: Orchester Klassika, Folksmilch live S. 24: Neue Kinofilme & Musik S. 26: Buchneuerscheinungen S. 28: Literatur im Werk XVI

20. Sept.: Konzert für die Klosterkirche Mit Gradner G´sang, Provocanto, Stimmig und Trio Saitenklang. Moderation: Sepp Loibner. Der Reinerlös kommt der Renorvierung des Kirchturms der Klosterkirche zugute. Ort: Kulturzentrum Leibnitz, Beginn: 20.00 Uhr. Karten: Trafik Martin Pfeifer, www.leibnitz-kult.at 23. Sept.: Ausstellung ŠTAJER-MARK Eröffnung der Ausstellung ŠTAJERMARK. Postkarten-Blicke auf die zweisprachige Steiermark/Štajerska im BG/BRG Leibnitz, Klosterg., 19.00 Uhr 22. Okt.: Vortrag Dr. Frank Madeo „Wie Ernährung die Gesundheit beeinflusst”, Kulturzentrum Leibnitz, 19.00 Uhr Dreimal Spatzenmesse mit TON.Art An drei Sonntagen im September singt TON.art Leibnitz unter dem Chorleiter Balint Kasza die bekannte Spatzenmesse von W. A. Mozart. Der international renommierte Tenor Alexander Lang unterstützt den Chor als Solist. Eintritt frei! 15. Sept. 10.00 Uhr Pfarrkirche Leibnitz 22. Sept. 10.15 Uhr Kirche Bad Radkersbg. 29. Sept. 8.30 Uhr Pfarrkirche Leutschach TERMINE IN DER VINOFAKTUR Vogau, An der Mur 13 12.9.: Royal Garden Jazz Band ab 20.00. 15.9.: Winzerbrunch & Genussshoppen ab 11 Uhr. 28.9.: Lolo und die Spritzweintrinker ab 20.30 Uhr. 18.10.: Old School Basterds ab 21.30 Uhr

27.-29. Sept.: Hopfen- und Weinlesefest in Leutschach an der Weinstraße Das dreitägige Hopfen- und Weinlesefest in Leutschach. Am So ab 14 Uhr großer Erntedankumzug. www.leutschach-weinstrasse.gv.at 3. bis 6. Okt.: 53. Gamlitzer Weinlesefest Gamlitz feiert wieder an vier Tagen mit Wein, Kulinarik und viel Musik. Großer Brauchtumsumzug am So ab 14 Uhr. Infos: www.gamlitz.eu 12./13. Okt.: Herbstfest in Leibnitz Das zweitägige Südsteirische Herbstfest am Leibnitzer Hauptplatz bildet den Abschluss der Weinfeste im Südsteirischen Weinland. Infos: www.leibnitz.info 6. Nov.: Steirische Junkerpräsentation Pünktlich am Mittwoch vor Martini feiert der Junker 2019 seine Premiere. Beginn um 17.00 Uhr, Stadthalle Graz. Karten auf www.oeticket.com 8. Nov.: Sausaler Martini-Weinfest Wein- und Junkerverkostung unter dem Motto „Jung trifft Alt unterm Junkerhut” im Kitzecker Weinmuseum, Beginn: 19.30 Uhr Infos: www.sulmtal-sausal.at 9. Nov.: Junker im Weinlandhof Verkostung der Junker von Gamlitzer Weinbaubetrieben im Hotel-Restaurant Weinlandhof in Gamlitz mit der Kreuzsaitenmusi aus dem Ausseerland. Ab 14.00 Uhr, www.weinlandhof.at


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BOX Herbst 2019  

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