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Teil7:DieHürden  Perfektionismus  „Während die Klugen noch tüfteln, stürmen die DummenbereitsdieBurg!“ [BertrandRussel]  Glauben Sie ernsthaft Sie könnten dieses Buch heute in Ihren Händenhalten,wennichgewartethätte,bisesperfektist.Auch mir fallen jeden Tag neue Dinge ein, die sich vielleicht ein bisschen besser eignen würden. Laufend stoße ich auf neue ZitateundtolleGeschichten!Nurbessereinfachbegonnenals perfekt gezögert. Sie können auch nicht warten bis Sie alle Fähigkeiten besitzen um sich 100% sicher zu fühlen. Dann wartenSieewig,denndieserPunktkommtnicht.Deshalbistes auch so wichtig, dass Sie Ihr Ziel terminlich festlegen und den erstenSchrittsoforttun.Jagenau,denerstenSchrittsoforttun, dasistdasGeheimnisdesErfolges.ErfolgreicheMenschensind Menschen in Bewegung. Menschen am Wirtshausstammtisch wissenjaauchalle,wieesambestenundameinfachstengeht! Aber warum nur in der Theorie? Ich denke Sie kennen die Antwort. Weniger reden und mehr machen, das soll unsere Devisesein.  Disziplin  „DisziplinistdieKunst,beidenFähigkeiten,dieSiefürrichtig undwichtigerachten,SpaßundFreudezuempfinden!“  217


Disziplin hat in der deutschen Sprache eine sehr ernste, wenn nicht sogar negative Bedeutung. Man verbindet Disziplin in ersterLiniemitdemMilitär,woallesstandardisiertabläuft,wo jederinReihundGliedstehtundmarschiert.Auchwirdfürdie KindererziehungDisziplinverwendet,daherfreuenwirunsgar nicht so sehr darüber. „Benimm dich einmal“, „Bitte um Disziplin“ wurde uns da im zarten Kindesalter entgegengeschmettert. Kein Wunder, dass wir darauf nicht so gutzusprechensind.  Disziplin ist wichtig und nur dann negativ, wenn Sie ihr eine negative Bedeutung zuschreiben. Nochmal von vorne. Jeder siehtdieWeltnicht,wiesieist,sondernwieerist.Dasheißt,es liegt jetzt konkret an Ihnen, was das Wort Disziplin für Sie bedeutet. Sie geben dem Wort Disziplin und allen anderen WorteninIhremLebenseineBedeutung.WennSieDisziplinals das „notwendige Übel“ zum Erfolg sehen, dann ist sie das. WennSieDisziplinalsFreundinsehen,dieIhnenhilft,sichnicht ablenken zu lassen, dann ist sie auch das. Sie haben es in der Hand.  Schon Henry Ford (Ford Motor Company) wusste: „Ob Du glaubstDuschaffstes,oderobDuglaubstDuschaffstesnicht –DuwirstinbeidenFällenRechtbehalten!“  SiekönnenjetztdiepersönlicheBedeutungdesWortesDisziplin natürlich nicht von heute auf Morgen ändern. Umdeutung ist einkontinuierlicherProzess,aberesistmöglich.Hierfürdürfen Sie, die Ihnen zugrunde liegenden Glaubenssätze verändern. Diese wurden durch Ihr Umfeld und durch wiederholte Äußerungen unserer Erziehungsberechtigten, in unseren Kopf gehämmert. Auch das Einprägen neuer Grundsätze und Werte 218


funktioniertnachdemgleichenPrinzip.NichtförderlicheWerte und Grundsätze, wie inunseremFall: „Disziplinist öde“, „Geld verdirbt den Charakter“, „Nur durch harte Arbeit wird man erfolgreich“ etc., müssen permanent hinterfragt werden. Sind diese nicht förderlich, dann müssen sie ausgehebelt werden. DiesgehtambestenmitpositivenFormulierungen,diewiruns selbstimmerwiederinsGedächtnisrufen.  TomSawyerundderGartenzaun–nachMarkTwain  AmSamstagistherrlichesSommerwetter.IndenGärtenblühen dieBlumen.EinrichtigerTag,umglücklichzusein.Tomkommt aus dem Haus. Aber er sieht überhaupt nicht glücklich aus. In der einen Hand hat er einen Pinsel, mit der andern trägt er einen großen Eimer weiße Farbe. Er schaut sich den Zaun an. DeristdreiMeterhochunddreißigMeterlang.Tomtauchtden PinselindieFarbeundbeginntzustreichen.EineWeilestreicht er. Dann legt er den Pinsel auf die Seite und setzt sich. Er hat nochvieleStundenArbeitvorsich.Erfühltsichsehrunglücklich.  DochdannhatTomeineIdee.EinewunderbareIdee.Ernimmt denPinselwiederindieHandundbeginntzuarbeiten.Ersieht seinen Freund Joe Harper auf der Straße. Aber er schaut nicht hin.JoehateinenApfelinderHand.ErstelltsichnebenTomhin und schaut den Zaun an. „Ach, Tom, das tut mir leid, dass du arbeiten musst.“ Tom sagt nichts. Vorsichtig taucht er seinen Pinsel in die Farbe und streicht dann sorgfältig den Zaun. „MusstdufürdeineTantearbeiten?“,fragtJoe.„Ichgehezum Fluss hinunter. Schade, dass du nicht mitkommen kannst!“ „Arbeiten?“, fragt Tom. „Nennst du das wirklich arbeiten?“ „EinenZaunstreichen?“,sagtJoe.„NatürlichistdasArbeit.Was denn sonst?“„Na ja,“ meint Tom, „vielleicht ist es ja Arbeit. 219


Vielleicht auch nicht. Hauptsache, ich mach es gern. An den FlussgehenkannichjedenTag.AbereinenZaunstreichenkann ichnichtoft.“  Etwa fünf Minuten lang schaut Joe seinem Freund zu. Tom bewegtseinenPinsellangsamundsorgfältigaufundab.Abund zu tritt er einen Schritt zurück und betrachtet sein Werk mit einemzufriedenenLächeln.Joebeginntsichzuinteressieren. „Tom, lass mich auch mal ein bisschen...“, bittet er seinen Freund.  EinpaarSekundenlangdenktTomnach.Dannschüttelterden Kopfundmeint:„Estutmirleid,Joe.MeineTantemöchte,dass ich es mache, weil ich ein guter Maler bin. Mein Bruder Sid wollteauchmithelfen,abersieerlaubteesnicht.„Tom“,bettelt Joe, „lass mich auch, nur ganz kurz. Ich kann gut malen. Ich gebe dir dafür ein Stück von meinem Apfel. Tom schüttelt den Kopf:„Nein,Joe,dasgehtleidernicht...“„Dudarfstdenganzen Apfelhaben,Tom!“  Mit ernstem Gesicht gibt Tom seinem Freund den Pinsel. Joe beginntzustreichen.TomsHerzhüpftvorFreude,abererlässt sichnichtsanmerken.ErsetztsichundisstdenApfel.  Weitere Jungen erscheinen und grinsen. Doch bald wollen sie auch malen. Gegen Mittag besitzt Tom drei Bälle, ein altes Taschenmesser,einejungeKatzeundeinblauesGlas,wodurch man die Welt schön blau sehen kann. Am Nachmittag ist Tom derreichsteJungedesOrtes.DiedreißigMeterZaunsindfertig gestrichen.TomgehtinsHauszurück.Erruft:„TantePolly,kann ichjetztzumSpielengehen?“ 220


Tante Polly sieht sich den Zaun an und staunt. Die 30 Meter Zaun leuchten weiß. Der ganze Zaun ist sorgfältig gestrichen. TantePollyistzufrieden.SiegehtmitTominsHauszurückund gibt ihm einen Apfel. „Du darfst jetzt spielen“, sagt sie. „Aber kommnichtzuspätnachHause!“  SprechenwirkurznochmalüberdenMenschenansich.Dieser wird durch sein Gehirn gesteuert und zwar konkret durch das Bewusstsein. Sie wollen Ihre rechte Hand heben und im nächsten Moment ist Sie schon oben. Oft ist aber Ihre rechte Hand schon oben, bevor Sie es bewusst wollen. Hier ist das Unterbewusstsein im Spiel. Auch auf ihre Atmung, Blutzirkulation, Verdauung und andere wichtige Körperfunktionen können Sie unbewusst vertrauen. Das wird schon erledigt. Das macht ein anderer. - Stellen Sie sich das Unterbewusstsein wie einen Garten vor, in dem Sie (Ihr Bewusstsein) der Gärtner sind. Der bestimmt, was in den Garten darf und was nicht. Wo wächst Unkraut, das ich ausrupfenmuss(negativeGlaubenssätze)undwelchePflanzen möchte ich ernten, dann sollte ich die entsprechende Saat ausbringen. Viele Menschen wundern sich, dass Sie Missgunst und Neid säen und keinen Erfolg ernten. Sondern ganz im Gegenteil, auch in ihr Leben treten dann Misserfolg und ähnlichenegativeDinge.AchtenSiesehrgutaufIhreGedanken. AchtenSieimübertragenenSinneaufIhrSaatgut!  Oft fragen sich die Menschen, wie lange muss ich denn auf meine Gedanken achten? Ist das nicht sehr anstrengend? Ich möchte mich ja gar nicht dauernd konzentrieren! Dazu Folgendes: Wielangemüssen Siedenn in Ihrem Leben essen? Reichtes,wennSiesoca.20TageEssenunddannvonLuftund Liebeleben?.....Achso,dasgehtjanicht–EigenerGrundsatz, 221


gehörteventuellauchinFragegestellt!-Natürlichistdasein lebenslanger Prozess, der aber mindestens so angenehm ist, wiedasEssen.UndauchwerdenSiedavonnichtdickundträge, sondernSiekönnendieschönstenFrüchteIhrerGeisteshaltung ernten.  Daesnichtimmerganzeinfachzukontrollierenist,aufwelche Botschaftenwirtreffen,hiereinpaarTipps:  Ͳ MachenSieeineWochelangeineInformationsdiät: Streichen Sie die tägliche (und noch schlechter: morgendliche!!!)LektüreIhrerTageszeitungundverzichtenSie auf Nachrichtensendungen im Fernsehen und im Radio. Ich weiß nicht, wann Sie dieses Buch lesen, allerdings kann ich Ihnen die aktuellen Nachrichten jetzt schon im Voraus sagen, und zwar: Krieg, Gewalt, Korruption, Steuerhinterziehung, wirtschaftliche Schwierigkeiten, Sparprogramme, Arbeitsplatzverluste, Umweltkatastrophen. Fehlt noch etwas? Ich glaube, ich habe alle aktuellen Meldungen auf den Punkt gebracht. Sind diese Themen wichtig und förderlich für Ihr persönliches Fortkommen? Oder ist dies besonders schön mitanzuhören und mitanzusehen? Falls nicht, dann testen Sie einfach mal für einen sicheren Zeitraum von einer Woche, ob SiesichohnenegativeNachrichtennichtvielleichtumeinStück besser fühlen. Vielleicht finden Sie auch eine sinnvolle Möglichkeit Ihre neu gewonnene Zeit einzusetzen. Und keine Angst, Sie verpassen nichts. Die wichtigsten Meldungen, „die man einfach wissen muss“, erfahren Sie ohnehin von Ihren KollegenbeiderArbeitund/odervonIhrenFamilienmitgliedern oder Freunden. Dadurch haben Sie auch viel mehr Anreiz, die anderen zu fragen, was es Neues gibt und Sie sind dann auch wirklich daran interessiert. Meine eigene Informationsdiät 222


dauertnunschonrundzweiJahrean,ichpersönlichnutzedie gewonnene Zeit in erster Linie für Sport, um Zeit mit meinen Kindern zu verbringen, für Weiterbildung und ähnliche produktive Dinge. Der Gesprächsstoff mit anderen ist mir deshalb auch noch nie ausgegangen. Wichtig ist dabei, ich bin aktiv und suche mir gezielt aus, was ich lesen, hören oder machenwill.  „Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden,wennderStaatnichtbankrottgehenwill.“  KommenIhnendieseAussagenbekanntvor?Istdasauchjetzt ein Thema, wenn Sie dieses Buch lesen? Kein Wunder, diese AussagenhabenschoneinigeJahrhunderteaufdemBuckelund stammen von »Marcus Tullius Cicero«, der römischer Politiker, Anwalt,SchriftstellerundPhilosophwarundvon106Ͳ43v.Chr. lebte.  Ͳ WählenSieIhrUmfeldbewusstaus Wie schon erwähnt, ist es nicht wichtig, was andere von Ihrer Meinunghaltenundauchnicht,obandereIhnenzutrauenIhre Ziele zu erreichen oder nicht. Sie sind ohnehin selbst Ihr wichtigster und schärfster Kritiker. Am Weg zu Ihrem persönlichenErfolgwirdsichauchIhrUmfeldverändern.Dem könnenSiesichnichtentziehen.Einige,diejetztnochanIhrer Seite marschieren, werden aus Ihrem Leben austreten und neueBekanntschaften,neueFreundeundneueGleichgesinnte werdenderenPositioneinnehmen.  223


SeienSiesichinjedemFallbewusst:„Siekönnenesnichtjedem Recht machen!“ Ͳ Erfolg polarisiert einfach. Wählen Sie Menschen aus, die gut zu Ihnen passen und merken Sie sich: „Jeder kann irgendetwas besser, als ich selbst!“ Damit meine ich, Sie können von jedem Menschen, sei er auch noch so unscheinbar, irgendetwas lernen. Und auch wenn er nur ein Negativbeispiel für Sie ist, wie es sicher nicht sein soll. Bedenken Sie einfach: „Zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir, wer Du bist!“. Sie werden langfristig so werden und sein, wie die Menschen, mit denen Sie sich umgeben. Sind Sie umgeben von erfolgreichen, zielͲ und handlungsorientierten Optimisten, dann werden Sie schwer eine pessimistische Geisteshaltung durchsetzen können. Erfolg steckt an. Leider funktioniert das aber wie immer, nach unten, also umgekehrt genauso. Wenn Sie sich größtenteils mit Menschen umgeben, die vom Leben nichts erwarten, außer „nur mal so durchzukommen“,welchesichtagein–tagausüberdiehohen StromͲ, GasͲ, Lebensmittelpreise, über die schlechten Arbeitsverhältnisse, über die schlimmen Kinder und rücksichtslosen Älteren beschweren, dann wird diese Geisteshaltung auch auf Sie ausstrahlen. Sie werden dann die Welt ebenso mit diesen „negativen“ Augen wahrnehmen. Wie immer im Leben,es liegt an Ihnenden Fokus richtig zu setzen und das bestimmen Sie täglich aufs Neue. Wenn Sie erst jetzt erkennen,wasdakonkretfalschläuft,Kopfhoch,esistnichtzu spät. „Wir leben heute das Leben, gemäß der Entscheidungen diewirGesterngetroffenhaben.WirlebenmorgendasLeben, aufgrund der Entscheidungen, die wir HEUTE treffen!“ Sie können alles ändern! Es liegt an Ihnen. Sie müssen sich nur entscheiden. In EntͲScheiden steckt das Wort scheiden schon drinnen. Das bedeutet, Sie müssen unwiderruflich von einer 224


Alternative Abschied nehmen. Haben Sie Vertrauen, dass sich allesfügenwird.   Toleranz Mehr als Toleranz. Tolerieren heißt „ertragen“. Wie wäre es stattdessen mit Akzeptanz oder sogar Respekt vor dem Andersartigen?  „Wir könnten viel mehr erreichen, wenn wir die Leute nichtimmerauchnocherziehenwollten!“ [PeterHohl]  DiemeistenMenschenrundumunshabendasLebenundIhre Lebensumstände meist nicht bewusst gewählt. Sie sind vergleichbar mit einem Schiff auf hoher See, welches gemäß Strömung und Wind herumgetrieben wird. Daher suchen sie die Gründe für ihr Leben meist im außen und weniger in sich selbst. Ihnen ist nicht bewusst, dass Sie selbst den Steuerknüppel in die Hand nehmen müssen und die Ziele ansteuernsollten,dieIhnenwirklichwichtigerscheinen.Daher ist es auch hier wieder ganz wichtig, sich in den anderen zu versetzenumihnverstehenzukönnen.Siekönnendenanderen immer nur von dort abholen, wo dieser gerade (geistig) steht. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie sich den Standpunkt Ihres Gesprächspartners schildern und fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen! Sie müssen und können nicht alle bekehren.  DerMenschhatimmerzweiGründe,warumeretwastut: Ͳ Einenwirklichenund Ͳ einenidealisiertenGrund. 225


DeridealisierteGrundwirdgernevorgeschoben.DieserGrund klingtauchsehrgut,lässtdasGesprächaberanderOberfläche. Der idealisierte Grund wird allerdings auch oft als Vorwand bezeichnet. Dies sind meist pauschale Worthülsen und selten konkret.HieristesIhreAufgabe,dierichtigenFragenzustellen.  Dasfunktioniertmeistmit:„Ok,daswasSiesagen,versteheich. Gibt es abgesehen von dem ……………… (Grund den er gerade genannt hat) noch irgendetwas, was Sie zu Ihrem Handeln/NichtͲHandelnbewegthat?  Wir Menschen sind psychologisch so gestrickt, dass wir unser eigenes Handeln meist auf externe Gründe zurückführen, also in der Fachsprache – wir attribuieren external. Das bedeutet, wenn wir selbst mit dem Auto einen Kilometer in die Arbeit fahren und nicht mit dem Fahrrad, dann machen wir das deshalb,weilwirnichtnasswerdenmöchten. Oder.Wennwir selbst eine gewisse Handlung setzen, dann machen wir es aufgrund der vorliegenden Umgebungsbedingungen, also als Reaktionundwenigerdeshalb,weilwirselbstsosind.  BeianderenjedochführenwirdieHandlungenmeistaufdiese selbst und weniger auf die Umgebungsbedingungen zurück. Hier attribuieren wir also internal. Einerseits ist das was wir sehen das einzige was wir wissen. Wir sehen beispielsweise dass jemand anderer mit seiner Sekretärin schimpft und schlussfolgerndaraus,dassdieseinungemütlicherZeitgenosse sein muss. Wir können ja nicht sehen, was dieser Handlung vorausgegangenistunddaherattribuierenwirinternal.„Derist einfachso.“  226


Wären wir selbst in derselben Situation, wüssten wir, was konkretvorgefallenistundwürdenunserHandelnaufexterne Gründezurückführen.OK? Daher werde ich nicht müde einen Hinweis zu wiederholen, nach dem auch schon die Indianer und Henry Ford gelebt haben:  „VersuchenSieehrlich,dieDingevomStandpunktdesanderen auszusehen!“  ErfindedasRadnichtneu Die meisten genialen Dinge, deren Zeit gekommen ist, sind meistnichtneu.UndeinGroßteil,wennnichtalleErfinder,sind nichtreich.Dasliegtdaran,dasszumZeitpunktderErfindung, dieWeltmeistnochnichtreiffürdieseErfindungist.Nehmen Sie als Beispiel das iPhone von Apple. Vor seiner Zeit gab es bereitsHandys,HandheldsundauchTouchscreens.Jedocherst das iPhone oder besser gesagt die Firma Apple verstand es, diese Funktionen zu verbinden und marketingtechnisch zu vermarkten.DeshalbschlugesaucheinwieeineBombe.  OrientiereSiesichandenBesten.EifernSiediesennach.Wie machen es andere, bei denen es funktioniert? Ihre Zeitgenossen,dienurdarüberreden,lassenSieeinfachreden. Wichtig sind die Macher. Von diesen können Sie lernen. Und noch eine weitere Sache, die mir zu großen und schnellen FortschritteninmeinemLebenverholfenhat.  LautKonfuziusgibtesdreiArtenzulernen: 1.) LernendurchNachmachen(dasistderleichtesteWeg) 2.) LernendurchNachdenken(dasistderedelsteWeg) 3.) LernenausErfahrung(dasistderbittersteWeg) 227


Wir brauchen uns jetzt keiner Illusion hingeben, denn zum Lernen brauchen wir alle drei Wege. Mit ausschließlich einem wird es nicht funktionieren. Allerdings ist es natürlich umso besser,jeleichterundschnellerunsdasLernenfällt.MeinVater sagte einmal zu mir: „Wenn ich auch nicht immer ein gutes Beispiel für dich sein kann, dann lass mich wenigstens ein schlechtesBeispielsein.“Undesstimmt.Wennwirwissen,wie es nicht geht, sind wir der Lösung schon wieder um einen Schritt näher. Wenn wir wissen, wie es nicht geht, wissen wir deshalb zwar noch lange nicht, wie es geht. Es gibt ja meist mehr als zwei Möglichkeiten. Allerdings schließen wir dadurch einen Fehler aus, den wir vielleicht gemacht hätten und kommen schneller ans Ziel. Mir hat diese Einstellung immer sehr geholfen, denn bekanntlich sieht man die Fehler der anderenjasehrleicht.Jederweißgenau,wieernichtbehandelt werden möchte. Ich unterstelle auch dem, der so handelt einfach einmal, dass er auch nicht gerne schlecht behandelt oder beraten werden möchte. Warum macht er es trotzdem? HierwirktdieGeschichtemitdemschlechtenBeispielWunder. Halten Sie sich vor Augen, was andere falsch machen. Aber nichtumdiesezukritisieren,sonderneinfachdeshalbumselbst diese Fehler nicht zu machen. Das ist gut anzuwenden im Bereich Verkauf/Beratung. Wir alle wissen genau, was der Kundevonheutewill,wirsindjaselbsteinenGroßteilunseres LebensKunden.WennSieIhrenKundengenaudasgeben,was Sieselbsterwarten,wiehochsinddannIhreErfolgschancen?-  Ängste  „Wenn Sie jeden Tag so leben, als wäre es Ihr letzter, dannwirdesirgendwannauchstimmen!“- [SteveJobs] 228


„AngstistdiegrößteBehinderungüberhaupt!“ [NickVujicic]  FreivonÄngstenzuseinisteineIllusion.SiekönnenvonIhren ÄngstennichtdavonͲlaufen,SiekönnensichIhrenÄngstennur stellen! Wenn Sie von Ihren Ängsten davonͲlaufen, werden diesenurnochgrößer.DiemenschlicheAngsthatdieFunktion denMenschenzuschützen.Allerdingserreichennurrund10% diesesZiel,dierestlichen90%sindEntwicklungsblockade.Diese 90%hindernunsamUmsetzenunsererPläneundZiele. Daher: Akzeptieren Sie vorab das schlimmst mögliche Ereignis undfindenSiesichzunächstdamitab!  AuchichhabeÄngsteundegalmitwemichspreche,auchderͲ oderdiejenigeschildertmirinetwadieselbenÄngste.  Diesesind: Ͳ Angstnichtodernichtmehrgeliebtzuwerden, Ͳ AngstvorzuvielBindung, Ͳ Angstunbedeutendzusein, Ͳ Angstalleinezusein, Ͳ AngstdavorberuflicheAnforderungennichtbewältigen zukönnen, Ͳ AngstvorderKündigung, Ͳ AngstvorderschlechtenwirtschaftlichenEntwicklung, Ͳ AngstvorKrankheit, Ͳ AngstvordemTod, Ͳ AngstvorwildenTieren, Ͳ AngstvordemHinunterfallen, Ͳ AngstvordemUnbekannten, Ͳ Angstvoranderensprechenzumüssen, 229


Ͳ

Undvielemehr-(eswerdenauchimmerneueÄngste geͲ/erfunden und mit immer neuen Namen versehen.….)

 Ist da vielleicht die eine oder andere Ihrer Ängste dabei? Angstlosigkeit ist eine Illusion. Ihr Erfolg wächstin dem Maße, inwiefern Sie fähig sind, mit Unwägbarkeiten (auch Ängsten genannt)umgehenzukönnen.DieAngstdarfnichtIhrständiger Begleitersein.SiesollnichtderKlotzanIhremBeinsein,derSie vom Handeln abhält. ABER Sie soll ein wachsamer Begleiter sein, der Sie ermahnt aufmerksam zu sein. Angst ist etwas Positives. Ohne Angst würden wir Menschen nicht mehr existieren.DieAngstbewahrtunsschonalskleinesKinddavor irgendwo hinunter zu springen, alles zu essen was es so gibt undvorvielemanderenmehr.DasZielderAngstistnur,unsvor dem Schlimmsten zu bewahren. Also unser Überleben zu sichern. Mehr ist es eigentlich nicht. Es ist eben nicht immer ganzleichtzwischeninnererEingebung,nennenwireshiermal „sinnvolle Angst“, und einfacher Entwicklungsblockade zu unterscheiden.  Wie schon gesagt, ohne Angst geht es nicht. Es gibt allerdings einen sinnvollen Umgang und einen zerstörerischen Umgang mit den Ängsten. Es macht keinen Sinn seine Angst zu ignorieren,odervorihrwegzulaufen.GlaubenSiemir,ichkann ganzschnellundlanglaufen,aberdieÄngstekönnendasauch. Sie sind wie unser Schatten. Die Vogel StraußͲMethode funktioniert auch nicht. Irgendwann müssen Sie zwecks Luft holen den Kopf aus dem Sand nehmen und …… da ist Sie wieder.Dasheißtverstecken,davonͲrennenetc.gehtmalnicht. AuchwennSienochschnellerlaufenkönnenalsich.-  230


DerzielgerichteteUmgangmitdenÄngstenistfolgender: Stellen Sie sich Ihren Ängsten. In der Angst steckt eine tiefere Botschaft.WasistdieMessage?WaswillmirdieAngstsagen?  Nehmen wir als Beispiel die Angst vor der Kündigung. Ein möglicher Umgang ist sich von der Angst hemmen zu lassen und lediglich abzuwarten und dadurch langfristig sein Selbstvertrauen einzubüßen. Auf das Unternehmen zu schimpfen,dassderArbeitsplatzsounsicheristunddieZeitso schlechtist.DadurchwerdenSiewahrscheinlicheineschlechte Meinung gegenüber Ihrem Unternehmen entwickeln. Sie werdennichtdieLeistungbringenkönnen,dieinIhnensteckt. Siebildensichnichtweiter,denkensich„esistebensowiees jetzt ist“. Sie wollen einfach den Status Quo beibehalten, allerdingsmitderAngstimNacken.Siesindhierwiederinder schwachenPositionundkönnennurreagieren. Sie können sich aber auch Ihrer Angst stellen. Sie können sich fragen: „Was ist eigentlich das Schlimmste, das mir passieren kann?“ͲIndiesemFallwohldieKündigung.DannüberlegenSie sich Möglichkeiten zu verhindern, dass es gar nicht so weit kommt!Undauch,fallsesdochsoweitkommt,wasSiezutun gedenken.SierollenquasidasFeldvonhintenauf.  DasUnternehmenShellhateineneigenenMaßnahmenkatalog Ͳ was im Falle von Unglücken und Unwägbarkeiten zu tun ist. Aktuell soll dieser Maßnahmenkatalog rund 500 Ereignisse umfassen. Das heißt: „Shell ist vorbereitet!“. Wie vorbereitet sindSie?Nichtvorbereitetzuseinistungefährso,alswennSie beim Autofahren erst dann an die Installation der Bremsen denken, wenn Sie diese das erste Mal benötigen. Ist es dann nicht schon ein bisschen spät? Bremsen gehören zur Basisausstattung! Es gibt natürlich einige Fahrzeuge, die mit 231


schlechten Bremsen ausgestattet sind, aber ganz ohne Bremsen?  SetzenSiePROͲAKTIVHandlungenundgebenSieimmerumein paarProzentmehr,alsvonIhnenaktuellerwartetwird. Um zu unserem Beispiel zurückzukehren: Sie können sich weiterbilden,KontaktezuanderenbefreundetenUnternehmen pflegen,Kollegengutbehandeln,guteLeistungenabliefern,etc. und das Beste aus der Situation machen. Wenn jetzt das Schlimmstepassiert,wasSiebefürchtethaben,werhatesnun leichter? Wie schnell werden Sie einen neuen Job zu finden? OderwerdenvielleichtanderevorIhnengefeuert?  Zweifel&Sorgen WerdenSieZweifelundSorgenhaben?JA Haben alle, die bis jetzt Großes vollbracht haben, Zweifel und Sorgengehabt?JA Wussteirgendjemandvondenen,dieGroßesversuchthabenzu 100%,dasseresschaffenwird?NEIN,abererglaubtetrotzdem daranundbliebdabei! Hat sich letztendlich irgendjemand von denen, die bis jetzt Großesvollbrachthaben,durchZweifelundSorgenvonseinem Vorhabenabhaltenlassen?NEIN. Allesklar?-  „95% der Dinge, über die wir uns Sorgen machen, treten sowiesonieein!“  Über die Wahrscheinlichkeitsrechnung haben wir uns ja schon unterhalten. Grundsätzlich hat der menschliche Geist Schwierigkeiten bei der richtigen Einschätzung der Wahrscheinlichkeit. Wir sprachen dabei über Versicherungen. 232


Unsichere Entscheidungen mag der Mensch nicht. Um beim Beispiel Versicherungen zu bleiben: Dem Versicherungskunden ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sein Haus abbrennt sehr gering ist. Obwohl statistisch erwiesen ist, dass sein Haus zu 99,9% nicht abbrennen wird, lassen sich die Kunden die verbliebenen 0,1% sehr viel kosten. Das heißt konkret,seinRisikoistlautWahrscheinlichkeitsrechnungjanur 0,1%. Also praktisch 1:1000 für Ihn, dass nichts passiert. TrotzdemwerdenmeistVersicherungenabgeschlossen.Jedoch könnenwirleider,oderzumGlück-nichtjedeGefahrmitdem Abschluss einer Versicherung decken. Gegen alles kann man sichjadanndochnichtversichern.  Nichtsdestotrotz können Sie sich beim Auftreten von Sorgen und Ängsten der Wahrscheinlichkeitsrechnung bedienen. Fragen Sie sich einfach: „Wie wahrscheinlich ist es, dass das befürchtete Ereignis eintritt?“ Schätzen Sie ruhig, wenn Ihnen keineDatenausderVergangenheitodervonanderenvorliegen. MeistwirdsichüberDingeSorgengemacht,dienieeintreten! SehenSiedieDingeimrichtigenVerhältnis.Nehmenwiran,Sie fürchten sich vor einem Flugzeugabsturz. OK. Die Wahrscheinlichkeitbeträgtrund0,00000007%.Wirnehmendie Gefahrabervielgrößerwar.ImKlartext:Siemüssenca.600.000 Stunden fliegen (also 68 Jahre durchgehend) um einmal abzustürzen.  Das ist ein weiteres gutes Beispiel für einen bereits besprochenenDenkfehlerinunseremGehirn.Undzwarfürdie Verfügbarkeitsheuristik.Diesebesagtganzeinfach,dasswiruns vor Dingen, die leichter in unserem Gedächtnis abrufbar sind, mehrfürchten,alsvorDingen,dieungleichhäufigersind,über dieabernichtoderkaumberichtetwird. 233


Wir fürchten uns z.B. im Meer davor, von einem Hai verspeist zu werden. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit gebissen zu werden, geringer als einen Lotto 6er zu haben. Auch die Wahrscheinlichkeitzuertrinkenistca.dreiMalsohoch,alsdie, voneinemHaigebissenzuwerden.  Wir fürchten uns auch davor vom Blitz getroffen zu werden. Diese Wahrscheinlichkeit ist mit rund 1:6.000.000 pro Jahr im mitteleuropäischen Raum angegeben. Die Wahrscheinlichkeit an diesem Blitzschlag dann zu sterben beträgt ca. 30Ͳ40%. Gesamtwahrscheinlichkeit somit 1:18.000.000 pro Jahr von einemBlitzausgelöschtzuwerden.  Wirfürchtenunsaberkaumdavor,anÜberfettungzusterben. Auch ist die Todesangst der meisten Raucher aufgrund Ihres Lasterssehrgering.AmRauchensterbenalleineinDeutschland rund 120.000 Menschen pro Jahr und über fünf Millionen Menschen weltweit. Alleine an übermäßigem Alkoholkonsum sterben rund 40.000 Menschen pro Jahr in Deutschland. Über diese Todesfälle, obwohl wesentlich häufiger, wird kaum berichtet.Siesindeinfachnichtsonderlichspektakulär.Eintoter Raucher macht keine gute Schlagzeile auf dem Titelblatt, aber einDrogentoter–„Daschauher,wasdiejungenMenschenvon heute wieder aufführen!“ Der Drogenmissbrauch macht uns schon viel mehr Sorgen. Fühlen wir auch diesen ehemaligen ZeitgenossenaufdenZahn.BevorSieweiterlesen.SchätzenSie mal.SindesmehroderwenigeralsTotedurchlegaleDrogen? ……ZuleichteFrage?-Namachtjanix.Weproudlypresent:In Deutschland sterben pro Jahr „nur“ rund 1000 Menschen an dem Konsum illegaler Drogen. Also ca. jeder 80.000de der deutschenBevölkerung.  234


ErkennenSiedieverzerrteWahrnehmung?  HiernochmalinwenigenWortenderkonstruktiveUmgangmit ÄngstenundSorgen: 1. WennalleStrickereißen,wasistdasschlimmstmögliche Ereignis? 2. Finden Sie sich mit dem schlimmst möglichen Ereignis gedanklich ab. Vielleicht werden Sie gekündigt. Vielleicht werden Sie verlassen. Vielleicht wird Ihnen der Führerschein abgenommen. Vielleicht werden Sie verurteilt. NA UND? Sie werden damit fertig werden! WirMenschenerholenunseigentlichvonallemwieder, selbstvomSchlimmsten. 3. Nundaesnichtmehrschlimmerkommenkann,setzen SiegezieltHandlungenumdasSchlimmsteabzuwenden. Merken Sie aus welcher Position heraus Sie nun agieren? Ja, Sie haben richtig gelesen, Sie agieren. Sie warten nicht passiv darauf und befürchten, dass etwas passiert, was vielleicht ohnehin nicht passiert. Sondern Sie durchleben vorweg Ihre Angst und blasen zum Angriff.Na,wasistjetztbesser?  „FürjedesLeiden,aucheinkleines, GibteseinMitteloderkeines. Wenn’seinesgibt,dannsuchees. Wenn’skeinesgibt,dannlassees.“ [EnglischesSprichwort]  Was ist eigentlich das Schlimmste, was einem Menschen in seinemLebenpassierenkann?Krankheitenvonsichselbstund vonnahenAngehörigen,TodesfällevonnahenAngehörigenund lieben Freunden, Freiheitsberaubung, Opfer eines Überfalls zu 235


werden und, und, und. Sind wir uns einig, dass daher die Zeit während eines Krieges die schwierigste Zeit ist, die Menschen durchzustehenhaben?WiewurdezurZeitdes2.Weltkriegsmit Sorgenumgegangen?ZudieserZeithattensehrvieleMenschen physische und psychische Störungen zu überwinden und ihre SorgenundÄngstewarenzu100%begründet.JedenTagkonnte Sie der Schicksalsschlag treffen, sogar die Wahrscheinlichkeit dazu war verhältnismäßig hoch. Und natürlich sorgten sie sich umallesMögliche.DaseinzigewirklichwirksameMittelgegen SorgenistBeschäftigung.DieswurdeauchimKriegangewandt. DenMenschenwurdenArbeitenundAufgabenzugewiesen,die Siekörperlichundgeistigvollforderten.DieseHandhabesollten SiesichauchzuNutzemachen.VersuchenSiemitIhremKindzu spielen und sich nebenbei Sorgen zu machen. Machen Sie Sport,egaloballeineoderinderGruppeundversuchenSiesich gleichzeitig Sorgen zu machen. Sie werden sehen, Aktivität nimmtfürdieDauerderAktivitätdieSorgenweg.Siesindwie vomErdbodenverschluckt.Also:BleibenSieaktiv!  Ein letzter Tipp noch im Umgang mit Sorgen und Ängsten. EinerseitswillichIhreSorgenundÄngstedurchdieseBeispiele nicht kleinͲreden. Es gibt natürlich vollkommen berechtigte Sorgen,keineFrage.AbervorSorgengelähmtzusein,machtes auchnichtbesser.HinterfragenSieIhreSorgen!WendenSiedie angegebenenMöglichkeitenanundkonzentrierenSiesichnicht nur auf sich selber. Menschen die anderen helfen, haben wesentlich seltener psychische Beschwerden, auch das ist statistisch erwiesen. Kümmern Sie sich um andere, treten Sie einem Verein bei, leisten Sie Hilfsdienste. Entweder verschwinden Ihre Sorgen gänzlich, zumindest während der Arbeit. Oder Sie treffen auf Menschen, denen es wesentlich schlechtergeht,alsIhnenselber.HierzumöchteichIhnenNick 236


Vujicic empfehlen. Googeln Sie seinen Namen. Sehen Sie zu, waserausseinemLebengemachthat.EristalsMensch,ohne Arme und Beine zur Welt gekommen. Dieser Mensch hätte allen Grund sich Sorgen zu machen. Er hatte auch Zeiten in seinem Leben, als das SorgenͲmachen seine Hauptbeschäftigungwar.JetztmachtNickVujicicanderenMut. Die Beschäftigung mit anderen, denen es schlecht geht, führt dazu, sich nicht über Kleinigkeiten, die Ihnen vielleicht momentan wichtig erscheinen, zu sorgen. Das heißt unsere eigenen „Problemchen“ erscheinen im richtigen Licht. Es geht einzig und allein um den richtigen und gesunden Umgang mit diesemThema!  Träume Alswirjungwaren,hegtenwirgroßeTräume.Wirträumtenvon Besitztümern,vongroßartigenKarrieren,vonherausfordernden und abwechslungsreichen Leben! Wo sind diese Träume hin? Sind Träume nur Träume, oder vielleicht doch mehr? Sind sie nicht nur unwichtige Eindrücke, die es so ohnehin nicht in die Realitätschaffenwerdenoderstecktdamehrdahinter?  Träumen Sie sich reich! Nehmen Sie im Traum das Ergebnis vorweg. Denken und beschäftigen Sie sich mit dem, was Sie haben wollen. Am wirkungsvollsten sind hier die letzten Minuten vor dem Einschlafen oder auch die ersten Momente nach dem Aufwachen. Zu diesen Zeiten ist das Bewusstsein nicht so wachsam und die Impressionen können sich direkt in IhremGarten,alsodemUnterbewusstseinfestsetzen.SehenSie sich als der, der Sie gerne sein möchten. Malen Sie sich Ihr Leben in den schönsten Farben aus. Wiederholen Sie diese Visualisierungsübung zumindest einmal täglich. Ihr Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden, ob es sich um 237


Realität oder Traum handelt. Entscheidend ist allerdings die Intensität,mitderSiesichIhreBildereinprägen.  KönnenSiesichnocherinnern,wasSiegemachthaben,alsdie TerroristenindieTürmedesWorldTradeCentergeflogensind? Können Sie sich noch an Ihren ersten Schultag erinnern, an IhrenerstenKuss,anIhreerstegroßeLiebe,anIhrerstesAuto? Und jetzt bitte erzählen Sie mir, was Sie letzte Woche am MittwochzuMittaggegessenhaben?OderwasSievorgestern zuMittaghatten?MerkenSiedenUnterschied?  Es fällt uns am leichtesten, uns an Dinge zu erinnern, die mit einer persönlichen Emotion verbunden sind. Egal ob positiv oder negativ. Umso intensiver, umso eher brennt sich die InformationinsGehirnein.DahervisualisierenundträumenSie mit positiven Gefühlen. Malen Sie sich in die Situation hinein. FühlenSiesichgutdabei!FühlenSiesichdankbarundgenießen SiedasLebeninIhrerTraumwelt.

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NURMU

L a ng eZe i tg a l tpo s i t i v e sDe nk e na l sdi eL ö s ungf üra l l eP r o bl e me . E g a li nwe l c he nL e be ns be r e i c he ns i c hUnz uf r i e de nhe i tbr e i tma c ht e , di epo s i t i v e nGe da nk e nwür de ndi eS i t ua t i o ns c ho nna c hha l t i gv e r be s s e r n. E i ni g ei nt e r na t i o na l eBe s t s e l l e runda uc hF i l mewur de nz u di e s e m The mav e r f a s s t . I c hha bee ss e l bs tv e r s uc htundmus sz ug e be n,i c hbi nda mi tk l ä g l i c hg e s c he i t e r t . F ürmi c hi s tdi e s eDe nk we i s e s o ,a l so bS i edi eRo s t l ö c he ra ufI hr e m Aut o ,e i nf a c hmi te i ne rdi c k e n S c hi c htUnt e r bo de ns c hut zz us c hmi e r e n. Na t ür l i c hs i ndda nndi e L ö c he rwe g ,a be rr o s t e te sni c hti m Unt e r gr undwe i t e r ?I c hha bea m e i g e ne nL e i bg e me r k t ,da s spo s i t i v e sDe nk e nz ue i ne rno c hhö he r e n Unz uf r i e de nhe i t ,we nnni c hts o g a rz ue i ne rDe pr e s s i o nf ühr e nk a nn. Ge hte sI hne nä hnl i c h?Ha be nS i ee ss a t t ,k l e i ne r eundgr ö ße r eUnz uf r i e de nhe i t e ni nI hr e mL e be nv o rs i c hhe r z us c hi e be n?P o s i t i v e s De nk e nk a nndi e s eGe da nk e nnä ml i c hnurk ur z f r i s t i gv e r dr ä ng e n,s i e „ po ppe n“a be ri mme rwi e de ra uf ,daj ada sP r o bl e m da dur c hnurk a s c hi e r tundni c htna c hha l t i gg e l ö s ti s t .Abhi l f ek a nnnurI hrHa nde l n s c ha f f e n. We nnS i ee t wa sä nde r nwo l l e nundnurda r um g e hte s , da nni s tdi e s e sBuc hde rr i c ht i g eBe g l e i t e ra ufI hr e m We g .

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