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Ausgabe 11 / Juli 2013

gesundheitsmagazin Kleine Stiche, großes Jucken Tipps für Linderung bei lästigen Mückenstichen

Vorsprung bei Krebs? Klinikum Ingolstadt nimmt an einer Studie teil

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Hilfe für Betroffene Förderverein zur Unterstützung Krebskranker hilft Seite 6

Gut geschützt in die Sonne Seite 7

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GESUNDHEIT AKTUELL

Was essen Sie im Sommer? Eine Umfrage in der Ingolstädter Innenstadt: Leichte Kost und lauwarme Getränke (rp) Viele gestalten im Sommer ihren Ernährungsplan um - leichte statt deftige Kost, mehr Obst statt Süßigkeiten. In einer Umfrage in der Ingolstädter Innenstadt wollten wir wissen, ob die Schanzer im Som-

mer ihre Ernährung umstellen oder nicht. Und ja - das tun sie! Einige zumindest. Vor allem bei Sportlern ist die Ernährungsumstellung wichtig. Im Sommer und vor allem bei heißen Temperaturen verarbeitet der

Körper deftigeres Essen schlechter, leichte Kost ist daher wichtig und vor allem gesund. Wer dennoch nicht auf Schweinebraten und Schnitzel verzichten möchte, sollte zumindest auf kleinere Portionen

umsteigen. Das schont nicht nur Körper und Figur, sondern reguliert auch die Hitze im Körper ein wenig. Leichte Getränke wie Tee oder Saftschorlen lindern ebenfalls Hitzewallungen und kühlen den Körper.

Frau Schmidt Herr Wagner Frau Moser Herr Moser Ich bevorzuge im Sommer kühle Ich mag deftige Kost wie beispielsIch esse generell sehr gerne Obst Im Sommer habe ich eher nicht so viel Hunger. Ich bevorzuge leichte und Gemüse. Im Sommer achte ich weise Schweinebraten. Das esse ich Getränke und Eis. Deftige MahlKost und versuche nicht zu schwer darauf, eher leichte Kost zu mir zu auch gerne im Sommer. Da mache zeiten vermeide ich in der warmen Jahreszeit eher. ich keinen Unterschied. nehmen. zu essen.

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Keine Chance für Plagegeister Hochwasser verursacht Mückenwelle - auch in Ingolstadt surrt und brummt es (bp) Ein jeder kennt es. Man liegt nach dem anstrengenden Arbeitstag endlich mal am See, um den Tag schön ausklingen zu lassen. Doch kaum hat man sich in die Sonne gelegt, um zu entspannen, spürt man einen Stich. Es gibt weltweit 3000 verschiedene Stechmückenarten. Die Tiere in Deutschland sind zwar nervig, aber weit nicht so schlimm wie die Gelbfiebermücke und die Asiatische Tigermücke, die langsam aber sicher in unser Land vorrücken und dort wo sie auftauchen für Denguefieber sorgen. Die idealen Brutbedingungen entstanden durch lange Regenperioden, in denen es zu Wasseransammlungen in Mulden kam. So sind kleine, sauerstoffarme und verdreckte Tümpel entstanden, erklärte die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Elisabeth Schneider. Zum Teil bleiben diese Lachen eine ganze Weile stehen. Und durch das schöne Wetter sind die Bedingungen am Ende ideal. Ein Weibchen legt im Durchschnitt zwischen 80 und 200 Eier und das, was in diesen Zeiten raus kommt, nennt sich „Überschwemmmücken“. 2011 hat sich Pförring einen Luxus geleistet, indem alle Gewässer in der Umgebung mit dem Mückenkiller BTI, ein Bakterium, das den Darm der Mücken zerstört, bevor sie sich zum Blutsauger entwickeln, versehen wurden. Das ist nicht gefährlich für Menschen oder andere Tiere, für die Mücken endet das aber tödlich.

Gut geschützt: Mittel aus der Apotheke bringen Linderung von der Mückenplage. Etwa 10 000 Euro hat das gekostet. Dieses Jahr würde das aber wenig Sinn machen, denn durch das Hochwasser ist die Larvenentwicklung enorm gestiegen und das Mittel wäre wirkungslos. Aber nicht nur die Hochwassergebiete sind stark betroffen, sondern auch andere Seegebiete. Im eigenen Garten sind vor allem Teich oder Regentonne potenzielle Brutstätten. Durch Schweißgeruch und andere Ausdünstungen wird man schnell zum Mückenmagnet. Am besten hilft bei Stichen letzten Endes nur: kühlen, kühlen, kühlen! Aber nicht

zu lang, sonst könnte es am Ende noch schlimmer jucken. Das Wichtigste ist: nicht kratzen! Das führt zu Entzündungen. Für Allergiker hat Schneider den Tipp, schnellstmöglich einen auf etwa 40 Grad erhitzten Waschlappen auf die Stichstelle zu drücken. Dadurch werden allergieauslösende Stoffe aus dem Mückenspeichel zerstört. Wenn die Stiche zu stark anschwellen, so sollte man einen Arzt aufsuchen oder den Tetanus-Schutz überprüfen. Die meisten Hausmittel helfen nicht gegen die Plagegeister. Zitronenmelisse, Tomaten- oder Basili-

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kumpflanzen sind zwar angeblich sehr effektiv, nützen laut einer Studie aber nicht. Auch der Wirkstoff ätherischer Öle wie bei Teelichtern und Gartenfackeln ist nahezu wirkungslos. Einkäufe, die es wirklich bringen, sind Fliegengitter vor Fenstern oder Moskitonetze. Außerdem sollte man die Regentonne geschlossen halten und die Vogeltränken öfters abwaschen. Doch es müssen nicht immer die Helfer aus dem Supermarkt sein. Auch weite, feste Kleidung hilft. Die Mücken können so nicht problemlos durchstechen.

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AUS DEM KLINIKUM INGOLSTADT

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Sport gegen Darmkrebs Klinikum Ingolstadt nimmt an einer Studie teil

Kampf gegen Krebs: Sport könnte helfen, gefährliche Krebszellen zu besiegen und vorzubeugen. (bp) Wenig körperliche Aktivität, ungünstige Ernährung und Adipositas erhöhen neben einer genetischen Disposition das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Beobachtungsstudien konnten zudem zeigen, dass körperliche Aktivität sogar das Langzeitüberleben nach Diagnose positiv beeinflussen und ein Wiederauftreten des Krebses verhindern kann. Bisher gibt es jedoch keine prospektive,

kontrollierte Studie, die diesen Zusammenhang belegen konnte. Das langfristige Ziel dieser Studie ist es zu prüfen, ob Patienten in einem bestimmten Stadium von einer Intervention mit Erhöhung der körperlichen Aktivität (zum Beispiel einem vierstündigem zügigen Spazierengehen pro Woche) hinsichtlich des krankheitsfreien Überlebens profitieren. Zunächst werden im Rahmen einer Machbarkeitsstu-

die notwendige Struktur-, Prozessund Ergebnismerkmale überprüft.  Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Das Klinikum Ingolstadt ist als einziges Großklinikum in Bayern außerhalb von München ausgewählt, an dieser Studie teilzunehmen. Patienten mit Dickdarmkrebs werden nach der Operation im Klinikum in ein dreijähriges betreutes Sportprogramm aufgenommen,

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welches von der Deutschen Krebshilfe finanziert wird. Die Betreuung erfolgt durch die Ärzte der Chirurgischen Klinik I (Direktor: Prof. Dr. Stefan Hosch) sowie der Medizinischen Klinik II (Direktor: Prof. Dr. Josef Menzel) und durch die speziell geschulten Trainer des Fitnesscenters Life Park Max in Ingolstadt. Die Schirmherrschaft für die Studie in Ingolstadt übernimmt Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann.

Mit Geburtenzahlen zufrieden 2012 kamen im Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus 2017 Kinder zur Welt

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(bp) Die Geburtenzahlen in Deutschland gehen zurück – im Klinikum Ingolstadt aber steigen sie gegen den Trend. 2017 Kinder kamen im Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus im Jahr 2012 zur Welt. Der hohe Wert zeigt, dass die Stadt und Region Ingolstadt weiter boomen und kinderfreundlich bleiben. Er belegt aber auch, dass das Klinikum sich als Geburtsort großer Beliebtheit erfreut – Grund zur Freude auch für Prof. Dr. Babür Aydeniz, den Chefarzt der Frauenklinik. „Wir sind schon ein wenig stolz auf das große Vertrauen, das uns die Eltern entgegenbringen“, sagt Aydeniz lächelnd. „Dieses Vertrauen wollen wir immer wieder rechtfertigen.“ Sein Rezept dafür: möglichst wenig Medizin. In einem Krankenhaus steht für gewöhnlich die Medizin im Mittelpunkt. Es geht um Untersuchungen, Röntgenbilder, Operationen, The-

heitsstufe. Gemeinsam mit den Kollegen der Kliniken Sankt Elisabeth in Neuburg sind die Ärzte des Klinikums daher auch für Risikoschwangerschaften bestens ausgerüstet. „Insgesamt bleibt die Medizin bei uns aber so weit wie möglich im Hintergrund“, erklärt Aydeniz. „Und zwar ganz bewusst.“ Der erste Schrei, die winzigen Finger – der Moment der Geburt ist etwas Besonderes für die Eltern und die ganze Familie. Dieses Erlebnis steht auch für Aydeniz und sein ganzes Team im Vordergrund. „Mütter sind ja nicht etwa krank – im Gegenteil“, erklärt Aydeniz. „Eine Geburt ist ein ganz natürlicher Vorgang. Wir Prof. Dr. Babür Aydeniz, Chefarzt der Frauenklinik. Foto: Klinikum Ingolstadt unterstützen die Eltern daher vor allem dabei, dass dieser besondere rapien oder Blutwerte. In einem benrolle – und das, obwohl sie auf Moment für die ganze Familie so Bereich des Klinikums aber ist das höchstem Niveau vorhanden ist. Als entspannt und natürlich abläuft wie zumindest auf den ersten Blick ganz einziges Krankenhaus der Region ist möglich.“ Dafür tun er und das gananders: Im MutterKindZentrum das Klinikum ein Perinatalzentrum ze Team des MutterKindZentrums spielt die Medizin meist nur eine Ne- „Level 1“, also der höchsten Sicher- allerhand.


Stellen Sie die Vertrauensfrage! Wem vertrauen Sie? Wem vertrauen Sie Ihre Kinder an? Wem Ihr Geld? Sicher nicht jedem! Und wem vertrauen Sie Ihre Gesundheit an? Am besten auch nicht irgendwem. Vertrauen muss man sich verdienen. Durch Kontinuität, durch Aufrichtigkeit, durch Leistung und Zuverlässigkeit, durch Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen. Dadurch, dass man gerade dann für jemanden da ist, wenn er es besonders notwendig braucht. Wir sind für Sie da. 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr – in Schaltjahren sogar einen mehr. Wir bieten kontinuierlich medizinische Höchstleistungen und zuverlässige Qualität – das belegen nicht nur unsere erfolgreichen Zertifizierungen, sondern auch Vergleiche mit anderen Kliniken. Unsere Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter in der Verwaltung geben jeden Tag ihr Bestes für Sie und Ihre Gesundheit – mit Kompetenz, Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen. Ihnen können Sie vertrauen. Uns können Sie vertrauen. Denn wir tun alles dafür, dass es Ihnen und Ihren Lieben möglichst bald wieder gut geht und Sie bei uns ganz gemäß unserem Motto „in guten Händen“ sind. Gesundheit ist Leben. Wir sind Gesundheit. Klinikum Ingolstadt.

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GESUNDHEIT AKTUELL

„Wir erwarten keinen Dank“ Förderverein zur Unterstützung Krebskranker hilft Angehörigen und Betroffenen (ml) Diagnose Krebs. Für viele Menschen ist diese schwere Krankheit traurige Gewissheit. Auf einmal ist nichts mehr so, wie es einmal war. Nicht nur seelischer Druck belastet, auch finanziell kommen plötzlich unheimliche Kosten auf einen zu. Wie geht man mit einer solchen Krankheit um? Welche Schritte sind nun notwendig? Wie bringt man dem Partner, Kindern, Freunden eine solche Diagnose bei...?

Walburga Majehrke ist seit zwölf Jahren beim Förderverein.

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0841 88668-0 0841 88668-18 info@go-in-ingolstadt.de

Walburga Majehrke ist erste Vorsitzende des Fördervereins zur Unterstützung Krebskranker. Sie hatte schon mit vielen Menschen Kontakt, die in einer solchen Lebenssituation steckten. „Wir wollen die Leute aus ihrer Verzweiflung befreien“, erklärt sie. „Viele Menschen fühlen sich nach einer solchen Diagnose alleine, unverstanden, einsam. Wir möchten ihnen helfen. Dank erwarten wir dabei nicht.“ Aber auch wenn kein Dank erwartet wird, kommt er vielfach zurück. „Manche weinen einfach nur aus Freude, manche drücken einem ganz fest die Hand“, erzählt Majehrke. „Oft sagen sie auch einfach: ‚Danke, dass Sie da sind.’“ Betroffene benötigen nicht nur finanzielle Hilfen. Auch seelischer Beistand und die sofortige Hilfe vor Ort sind besonders wichtig. „Wenn jemand anruft und nicht mehr weiter weiß, hilft es demjenigen nicht, wenn wir nächste Woche einen Termin vereinbaren“, erklärt Majehrke. „Da muss man sofort mit der Gartenarbeit oder was auch immer aufhören und dem Betroffenen helfen. Egal ob es Sonntag oder Weihnachten ist.“ Hilfe – die kann ganz unterschiedlich aussehen. „Manche möchten einfach nur jemanden um sich haben, der ihnen zuhört, andere wollen gemeinsam beten oder nur in den Arm genommen werden.“ Auch Gruppengespräche, Besuche am Krankenbett oder auf einer Kur oder die Auswahl einer Perücke können derartige Hilfen sein. Die finanzielle Not, die Krebskranke oft haben, betrifft auch Kinder. Deshalb hat der Verein kürzlich auch ein Projekt mitgestaltet, bei dem die Bedürfnisse von Kindern unterstützt werden. „Schulgeld, Klamotten oder ein Laptop für die Schule – für so etwas haben Krebskranke häufig keine finanzi-

ellen Mittel mehr“, erklärt Majehrke. Hier greift der Verein unter die Arme. Majehrke war vor einiger Zeit selbst von der schweren Krankheit betroffen. „Es gibt viele Momente beim Krebsverlauf, wo man in ein ganz tiefes Loch fällt“, weiß sie aus eigener Erfahrung. „Wenn man jemandem dann so auf die Beine hilft, dass derjenige wieder Mut fasst und Perspektiven hat, dann ist das ein wunderbares Gefühl.“ Anlügen darf man die Betroffenen natürlich nie, so Majehrke. „So etwas muss man dann auch mal aushalten können.“ Neben den Hilfen, die der Verein bietet, gibt es auch viele Aufklärungskampagnen oder Informationsstände. „Wir möchten auch auf Vorsorgemaßnahmen aufmerksam machen, damit eine solche schlimme Krankheit erst gar nicht entsteht“, so Majehrke. Finanziert wird der Verein durch Spenden. „Jeder Cent kommt da an, wo er gebraucht wird“, versichert Majehrke. In Zusammenarbeit mit einem onkologischen Beirat, den Krankenkassen, dem VdK oder Nachbarschaftshilfen, wird so Hilfe zu jeder Zeit ermöglicht. Gegründet wurde der Förderverein 1987. Begonnen hat alles mit einer kleinen privaten Gruppe im Wohnzimmer. Irmgard Haverich, damalige Therapeutin im Klinikum Ingolstadt, betreute viele Brustkrebs-Patientinnen. Als es jedoch immer mehr betroffene Frauen wurden, reichte der Platz nicht mehr aus. Neue Räumlichkeiten mussten her. „Da war es leichter, einen Verein anzumelden“, erklärt Majehrke. So gründete sich 1987 der Förderverein Krebskranker. Fast 300 Fördermitglieder und Betroffene gehören mittlerweile dem Verein an. Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Im Laufe der Zeit kamen zu den Brustkrebs-Patientinnen, auch Menschen zusammen, die von anderen Krebsarten betroffen waren, zum Verein. „Egal ob Frau, Mann oder Kind – wir sind für jeden da“, meint Majehrke. Wer den Verein mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies selbstverständlich tun: Spendenkonto: 23333, 72150000 Sparkasse Ingolstadt. Weitere Infos unter www.foerderverein-krebskranker.de oder unter der Nummer 0841 / 33 900.


GESUNDHEIT AKTUELL

Sommer, Sonne, Sonnenstich So schützen Sie sich richtig vor der Sonne (bp) Glücklichmacher, Immunsystemunterstützer und Energiespender – jetzt im Sommer ist die Sonne unser neuer bester Freund. Ein Freund, der uns nicht immer freundlich behandelt. Nicht nur ein schmerzend roter Sonnenbrand kann die Folge von einem zu ausgiebigen Sonnenbad sein, auch ein Sonnenstich oder ein Hitzschlag entwickelt sich schneller als man denkt. Ursache für einen Sonnenstich ist eine zu starke oder lang anhaltende Bestrahlung von Kopf, Hals oder Nacken. Die starke Hitze führt zu einer Irritation der Hirnhaut, was eine Entzündungsreaktion im Körper hervorruft. Folgen davon sind teilweise erst Stunden später zu beobachten: Neben einem heißen und roten Kopf treten nach einer Weile Schwindel, Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Nackenschmerzen und manchmal sogar Erbrechen oder Ohrgeräusche auf. Sonnenstichpatienten sollte man sofort aus der Sonne herausführen. Am besten den Kopf mit feuchten, kühlen Tüchern herunterkühlen, aber auf keinen Fall Eiswürfel verwenden. Sofern der Betroffene bei klarem Bewusstsein ist, sollte man ihm viel zu trinken geben. Schmerzmittel helfen gegen die Kopfschmerzen. Sollten Erste-Hilfe-Maßnahmen keine Wirkung zeigen, unbedingt einen Notarzt oder ein Krankenhaus aufsuchen!

Sonnenbrillen, helle Kappen und viel trinken: So schützt man sich am effektivsten vor der Sonne. Hitzschlag oder Sonnenstich? Auch wenn ein Sonnenstich nicht zu unterschätzen ist, zeigt sich ein Hitzschlag noch viel gefährlicher. Gefährdet sind Personen, die sich in schlecht belüfteten Räumen aufhalten, ohne an die frische Luft zu gelangen. Sportler, die in großer Hitze trainieren sind ebenfalls extrem gefährdet. Ausgelöst wird ein Hitzschlag durch körperliche Über-

anstrengung in heißer Umgebung. Die Schweißproduktion kann versagen, es kommt zum Wärmestau. Dabei steigt die Körpertemperatur auf bis zu 40 Grad Celsius oder mehr, was lebensbedrohlich sein kann. Darin besteht der wesentliche Unterschied zum Sonnenstich, wo die Körpertemperatur unverändert bleibt. Personen mit Hitzschlag leiden unter Krämpfen und Bewusstseinstrübungen und

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erleiden im schlimmsten Fall einen Kreislaufzusammenbruch. Ein Hitzschlag ist weit gefährlicher als ein Sonnenstich, daher umgehend einen Notarzt verständigen! Diese vier Tipps helfen zur Vorbeugung: Sonnenaufenthalte so kurz wie möglich halten, leichte, weite Kleidung tragen, den Kopf immer mit heller Kopfbedeckung schützen und immer genug Flüssigkeit zu sich nehmen.

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Gesundheitsmagazin BLICKPUNKT KW29 2013  

Gesundheitsmagazin, Beilage von BLICKPUNKT, die Ingolstädter Wochenzeitung

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