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BLICKPUNKT

KW 2, Freitag/Samstag, 11./12. Januar 2013, Auflage 92.500

www.blickpunkt.in

Die Wochenzeitung für Ingolstadt und die Region

Jung und sozial: Vorsitzende der Jungsozialisten Romina Müller im Interview.

Eiskunstlaufstar, Moderator und Fernsehstar: Der Ingolstädter Daniel Weiss ist ein Multitalent.

Neuer Star in der Kreisliga: Der ehemalige Profi-Fußballer Patrick Mölzl wechselt nach Pfaffenhofen.







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Visionen der Stadtentwicklung

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AmWochenende Wochenendeauf in Am www.stattzeitung.in: • • •

Nacht der Garden Fahnenweihe im Armeemuseum Cotton Club Party im Ara Hotel

Jürgen Mayer H., Preisträger des Audi Urban Future Award und Architekt des Metropol Parasol auf der Plaza de la Encarnación in Sevilla, kommt nach Ingolstadt. Er wird seine Vorstellung einer möglichen Stadtentwicklung in einem Vortrag am Sonntag, 13. Januar, 14 Uhr, im Foyer des Stadttheaters Ingolstadt erläutern und zur Diskussion stellen. Eingeladen haben Stadtbaurätin Renate PreßleinLehle und Intendant Knut Weber. Wir haben ihn vorab interviewt. (Foto: Audi) Seite 7

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Es ist noch zappenduster, doch ein Jugend-Team des ERC trainiert bereits in der Saturn-Arena. Die Kapazitäten der beiden Hallen sind erschöpft.

Foto: Roelen

In tiefster Nacht Jugendmannschaften des ERC Ingolstadt trainieren bereits um 6 Uhr morgens (pr) Die beiden Eis-Hallen der Saturn-Arena sind mehr als ausgelastet. So müssen Jugendmannschaften des ERC Ingolstadt teilweise gar um sechs Uhr vor Schulbeginn trainieren. Bei Veranstaltungen, die in der SaturnArena stattfinden, entfallen ganze Trainingseinheiten komplett. Der Präsident des ERC Ingolstadt, Christian Lösel, möchte in

der nächsten Saison vier weitere Jugend-Eishockey-Teams auf den Kufen stehen sehen, doch mit den aktuellen Kapazitäten ist das undenkbar. Bei der Ingolstädter Stadratssitzung Anfang Dezember stellten die Stadtratsfraktion der CSU und die Stadträte Klaus Mittermaier und Sabine Leiß deshalb einen Prüfungsantrag für eine dritte überdachte Eislauffläche in

Ingolstadt. In der Saturn-Arena spielen neben den Jugend-Teams auch die Profi-Mannschaft, die FreizeitMannschaften und die Damen Eishockey. Zudem wollen auch die Ingolstädter ab und an bei einem öffentlichen Lauf Schlittschuhfahren. Die Eiskunstläufer und Eisstockschützen benötigen ebenfalls Zeit auf dem Eis.

Die Erwachsenen müssen unter der Woche arbeiten, während die Kinder mindestens bis um 13 Uhr die Schulbank drücken. Vormittags nütze ein öffentlicher Lauf oder eine Trainingseinheit also niemandem, erklärte Lösel. Einige Nachwuchs-Teams des ERC müssen deshalb bereits um sechs Uhr trainieren.  Seite 6

Sexspielzeug als Reisebedarf? Landgericht entscheidet über Erotikartikel-Verkauf nach 20 Uhr Von Patrick Roelen

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Die Ingolstädter ErotikmarktTankstelle an der Autobahnausfahrt Nord-Ost bietet jeden Tag bis 24 Uhr ihre Erotik-Artikel an – auch an Sonn- und Feiertagen. Das ärgert natürlich die Konkurrenz, denn die darf laut Bayerischem Ladenschlussgesetz ihre Sex-Spielzeuge und Co. nur bis 20 Uhr zum Verkauf anbieten und das auch nur von Montag bis Samstag. Der Sex-Shop an der A9 ist hingegen berechtigt, auch nach Ladenschluss bestimmte Ware an die Kunden zu verkaufen, da er neben dem Erotik-Markt auch noch eine „Tankstelle“ betreibt. Die Tankstelle bietet eine Zapfanlage mit Biogas-Diesel an. Tankstellen dürfen in Deutschland zwar rund um die Uhr geöffnet haben, doch nach 20 Uhr darf ausschließlich Reisebedarf verkauft werden. Masturbatoren und Co. stellen den aber wohl nicht dar. Der beklagte Erotik-Markt wirbt auf seinem Eingangsschild mit den Schlagwörtern „Kinolandschaft/Shop/Videokabinen“. Eine Tankstelle erkennt man zunächst nicht. Erst wenn man um die Ecke des Gebäudes geht, sieht man einen kleinen Tank, der mit BioDiesel gefüllt ist. Ein Liter kostet knapp 1,50 Euro, wobei man sich vor dem Tanken erst im ErotikMarkt anmelden muss. Auf der Anzeige der Zapfsäule ist noch der Betrag des letzten Kunden zu sehen. Gute fünf Liter Bio-Diesel wurden für über acht Euro getankt.

Die Erotik-Tankstelle an der A9 verkauft Vibratoren als Reisebedarf Foto: Roelen Ein anderer Ingolstädter ErotikShop an der Manchinger Straße reichte vor einigen Monaten beim Landgericht Ingolstadt eine wettbewerbsrechtliche Unterlassungsklage gegen den Konkurrenten ein. Im Dezember wurde bereits das erste Mal am Landgericht verhandelt, wobei sich Richter Konrad Kliegl vor Ort ein Bild machte. Kommenden Dienstag wird er ein Urteil fällen. Dem Inhaber der Erotik-Tankstelle wurde schon mehrere Male vorgeworfen, auch nach Ladenschluss um 20 Uhr Erotik-Artikel zu verkaufen, die eindeutig nicht zum Reisebedarf gehören. Konkurrenten machten wohl bereits einige Testkäufe, die bewiesen, dass die Vorwürfe zutreffen. Aber was darf eine Tankstelle nun nach Ladenschluss verkaufen und was ist nicht mehr als Reisebedarf zulässig?

Neben Zeitungen, Lebens- und Genussmitteln darf man unter anderem auch Reisetoilettenartikel, Filme und Spielzeug geringeren Wertes erwerben. Filme dürfen also ausgeliehen und verkauft werden, auch die Kinos, die sich im Erotik-Markt befinden, dürfen geöffnet sein. Mit Genussmitteln dürften aber keine Gleitmittel oder Vibratoren gemeint sein und unter „Spielzeug geringeren Wertes“ verstehen die meisten Menschen auch etwas anderes als Lack und Peitsche. Die beiden Unternehmen gehören jeweils einer großen Kette an. Interessant: Falls Richter Konrad Kliegl am 15. Januar entscheiden sollte, dass die Erotik-Tankstelle zukünftig um acht Uhr schließen muss oder gewisse Artikel nicht mehr nach 20 Uhr verkaufen darf, könnte das als Präzedenzfall für kommende Gerichtsverhand-

lungen herhalten. Die Kette der Erotik-Tankstellen führt neben der in Ingolstadt fünf weitere Autobahn-Tankstellen in Bayern, die ebenfalls bis 24 Uhr an ihre Kunden Reisebedarf verkaufen. Wenn das Urteil am Dienstag in der kommenden Woche zuguns- ten des klagenden Sex-Shops in der Manchinger Straße ausfällt, könnte es also auch den anderen Erotik-Tankstellen in Bayern an den Kragen gehen. Die Erotikmarkt-Kette in der Manchinger Straße eröffnete vor fast genau einem Jahr in Ingolstadt ihren „Sex-Supermarkt“. Sie vertreibt auch in anderen Bundesländern ihre Artikel und zwar teilweise weit über den Ladenschluss in Bayern hinaus - im NordrheinWestfälischen Lippetal gar bis um zwei Uhr nachts. Die beiden betreffenden ErotikMärkte wollten sich indes nicht zu dem Streit äußern. Der ErotikMarkt in der Schollstraße legte zwei Mal bei unseren Anrufen auf. Beim Anruf in der Manchinger Straße war man zwar etwas freundlicher, man verwies uns an die Zentrale in Bielefeld. Auf den dort versprochenen Rückruf warten wir noch immer. Auch die Erotik-Märkte der Ingolstädter Innenstadt können nicht zufrieden sein mit der bisherigen Regelung. Der Geschäftsführer eines Shops in Ingolstadt meint: „Wenn alle um 20 Uhr schließen müssen, müssen die sich auch daran halten.“ Für eine Mitarbeiterin ist klar: „Vibratoren sind doch kein Reisebedarf. Kondome okay, aber Vibratoren? Nein!“

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MEINUNG

EDITORIAL

Der Kunde ist König

Blickpunkt KW 2/13

„Merkel finde ich gut“ Romina Müller, Vorsitzende der Jungsozialisten, im Interview

Von Hermann Käbisch Wer Nachrichten oder Berichte in seiner gedruckten Zeitung liest, der nimmt bewusst oder unbewusst die im Umfeld platzierte Werbung wahr. Und das ist gut so, denn keine Zeitung könnte ohne Anzeigen leben. Früher betrug der Anteil der Anzeigenerlöse bei Tageszeitungen am Gesamtumsatz zum Teil über 60 Prozent und die Leser trugen durch ihre Abonnements oder Einzelkäufe nur zu 40 Prozent zur Finanzierung des Produktes bei. Da einige Werbekunden, speziell in den Sparten Kfz, Immobilien und Stellenmarkt ins Internet abgewandert sind, liegt bei vielen Tageszeitungen der Anteil der Anzeigenerlöse zwischenzeitlich unter 50 Prozent. Daraus zu schließen, die Zeitungen seien von ihren Werbekunden unabhängiger geworden, ist falsch. Im Gegenteil: Der Kampf um die Anteile am geschrumpften Werbekuchen ist härter geworden und die Tageszeitungen, wie die rein anzeigenfinanzierten Gratiszeitungen, suchen selten den Kon-

flikt mit guten Werbekunden. So wurde zwar in Ingolstadt auf die Kommune wegen Baugenehmigungen in der Einbogenlohe eingeprügelt (die Stadt ist kein bedeutender Werbekunde, auch wenn sie und ihre Tochtergesellschaften in den Medien regelmäßig Anzeigen schalten); ein nur annähernd vergleichbarer Aufschrei unterblieb aber in den Ingolstädter Medien, als 2005 eine große Elektromarkt-Kette Flächenbedarf für ein Grundstück im Landschaftsschutzgebiet anmeldete. Deren Werbeumsätze dürften ein Vielfaches des städtischen Budgets ausmachen. Medien sind daher, mögen manche auch anderes behaupten, von Werbekunden nicht unabhängig, wie umgekehrt die Unternehmen, die Medien für den Transport ihrer Werbebotschaften benötigen. Es gibt aber einen neuen Trend: Fast ausschließlich durch Nutzentgelte finanzierte Online-Angebote, die leichter finanzierbar sind, weil die hohen Druck- und Verteilkosten entfallen. Jung und sozial: Die 29-jährige Romina Müller ist seit 2010 Vorsitzende der Jungsozialisten.

KOlumne

Der böse Blog Von Melanie Arzenheimer Ich habe jetzt smart TV. Dafür keinen Durchblick mehr. Grundsätzlich bin ich kein Freund von Leuten, die bei jeder Gelegenheit behaupten, früher sei alles besser gewesen. Besonders peinlich wird’s, wenn sie das auf facebook tun. Nur zur Info: Dieses kostenfreie Instrument zur Selbstdarstellung, Selbstbemitleidung oder konsequenzenlosen Mitmenschen-Beschimpfung gab´s früher auch nicht. Aber früher gab es Fernseher, die folgendermaßen funktioniert haben: einschalten, Programm auswählen (z.B. die 4), anschauen und bei Nichtgefallen weiter schalten. Das war einfach, schlicht und ohne großen intellektuellen Aufwand machbar. Jetzt habe ich einen neuen Fernseher, der nicht mehr Fernseher heißt, sondern smart TV. Ein kluges Televisionsgerät also. Leider ist er sogar klüger als ich. Das stellte sich spätestens bei der Sendersuche heraus. Von wegen Sendersuchlauf starten, abspeichern, fertig. Ich musste erst mal den Sendersuchlauf suchen, der sich im 67. Untermenü

(ml) Romina Müller ist seit 2001 Mitglied der Jungsozialisten. Seit 2010 ist die 29-Jährige als Vorsitzende der Jungsozialisten (JuSo) tätig, organisiert zusammen mit ihren Parteikollegen Aktionen und Veranstaleines der drei Obermenüs versteckt tungen. In Eichstätt studierte hatte. Und weil man heutzutage ja sie Politik und Gesellschaft und total digital drauf ist, war nun die ist derzeit im Jobcenter IngolFrage: analog oder digital? Kabel stadt tätig. Im Interview verrät oder Satellit? Wo kommt das TV- sie, wie sie zur SPD gekommen Programm her, wo will es hin? Und ist, welche politischen Ziele sie wo muss es durch? Das Scart-Kabel anstrebt und was sie eigentlich von anno dazumal hat sich nur als von der Bundeskanzlerin Angebedingt geeignet erwiesen. Ge- la Merkel hält. nauso wie die Box, durch die sich bisher das Pay-TV-Signal durchge- Warum haben Sie sich vor zwölf kämpft hat. Jetzt muss eine neue Jahren für die SPD entschieden? Anlage her. Und ein Mensch wie Romina Müller: Ich habe beich, der einfach nur fernsehen will, reits mit 16 Jahren im Büro der muss sich mit Themen wie HD- SPD gearbeitet. Zwei Jahre lang MI, Digital-Receivern, Smart Card habe ich kleinere Bürotätigkeiten Slots und Co. befassen. Ja hab ich übernommen. 2001 hat mich vielleicht Elektrotechnik studiert? dann der damalige Vorsitzende Unter zwei Fernbedienungen geht der JuSo, Thomas Pretzl, gefragt, ja sowieso schon nichts mehr. Und ob ich mir nicht vorstellen könnte, ja nicht vergesssen, die richtige mal auf eine Sitzung mitzukom„Source“ anzuwählen. Wenn man men. Ich wusste natürlich auch den passenden Knopf überhaupt damals schon, welche Interessen findet. Ich habe inzwischen ein die SPD vertritt und die haben Programm aus dem Internet he- mir einfach gut gefallen. Auch die runter geladen, mit dem ich meine Leute fand ich einfach angenehm. TV Kanäle ordnen kann. So weit Es ist wichtig, dass man sich in sind wir schon. Nein, früher war einer Partei wohl fühlt und 2001 nicht alles besser. Aber durchaus bin ich dann Mitglied der JuSo einfacher. geworden.

Foto: Lerzer

niger. Da muss man auch mal Ab- Ein weiterer Punkt, der mir sehr striche machen und sich die größt- am Herzen liegt, sind die Studiengebühren. Das Volksbegehren mögliche Schnittmenge suchen. ist im Januar und ich hoffe, dass Wie kommen Sie mit Gleichaltri- es ein großer Erfolg sein wird und die Studiengebühren abgeschafft gen anderer Parteien aus? Müller: In meiner Funktion steht werden. viel Öffentlichkeitsarbeit auf dem Programm. Man muss offen sein, Was halten Sie als Frau von der auf Leute zugehen können und Bundeskanzlerin Angela Merkel? Müller: (lacht) Das ist jetzt zwar sich einfach engagieren können. Mit anderen Parteimitgliedern die falsche Partei, aber ich finde sie habe ich da keine Probleme. Auch an sich schon gut. Es wäre nicht wenn es ab und an mal Diskussi- schlecht, wenn mehr Frauen an onen gibt – wenn es keine verschie- der Führungsspitze wären, auch Warum wollten Sie Vorsitzende denen Ansichten gäbe, könnten in vielen Berufen. Auch eine Frau wir auch oft nicht das bestmögliche kann andere Sichtweisen in die der JuSo werden? Müller: Als feststand, dass der Ergebnis erzielen. Man muss aber Männerwelt bringen. damalige Vorsitzende Christian de auch nicht immer über politische Lapuente aufhört, wurde ich ge- Dinge diskutieren, ab und an sit- Würden Sie sich als eine „junge fragt, ob ich mir vorstellen könnte, zen wir auch so zusammen und Wilde“ der SPD bezeichnen? Müller: Hm, das ist so schwieVorsitzende zu werden. Ich konn- haben einfach gute Laune. rig zu sagen. Ich fühle mich hier te mich schon immer mit der SPD identifizieren und bin so da reinge- Welche politischen Ziele liegen zuhause und wohl, deshalb bin Ihnen persönlich besonders am ich dabei. Bei der JuSo geht es vor wachsen. allem auch um den Spaß. Man Herzen? Müller: Besonders wichtig ist kann auch einfach mal draufhauWie wird Ihre SPD-Mitgliedschaft im Freundeskreis angenommen? mir der Wohnungsbau für die en. Wir verstehen uns zwar schon Müller: Meine Freunde finden Studenten in Ingolstadt und der als SPD, aber man kann auch das vollkommen in Ordnung, die soziale Wohnungsbau. Bei meiner einfach mal fernab von der SPD einen verstehen, warum ich das Arbeit im Jobcenter sehe ich oft, zusammen eintreten, etwas ausmache, die anderen können es wie viel Hilfe manche Menschen scheren, provozieren und andere nicht so gut nachvollziehen. Es ist benötigen. Ein Dach über dem Aktionen machen – Aktionen, die eben so, wie ich bereits gesagt habe, Kopf, das sich die Menschen auch man vielleicht auch nur machen man kann sich mit bestimmten In- leisten können, ist einfach wichtig. kann, wenn man jung ist. Zum teressen einer Partei identifizieren, Und wo sollen die Studenten nur Beispiel waren wir schon verkleimit der einen Partei mehr oder we- hin? Das werden ja immer mehr. det an einem Halloween-Stand. Welche Interessen, die die SPD vertritt, haben Ihnen damals und heute besonders gefallen? Müller: Es war einfach der soziale Gedanke, den ich toll fand. Ich kann mich mit den Interessen identifizieren und finde die Aktionen, die durchgeführt werden, größtenteils gut. Mittlerweile gibt es aber auch parteiübergreifend gute Ideen. Jede Partei hat etwas, das man gut findet. Man muss sich einfach entscheiden, womit man sich am besten identifizieren kann.

FORUM DER PARTEIEN

Bock anvisiert Schuss riskiert! In ihrem Gedichtband „Unter Spezln“ knöpft sich Melanie Arzenheimer ihre Heimat vor. Politiker, Blechmänner, Betonschädel, Chefköche, Klatschtanten und andere Rindviecher laufen ihr vor die lyrische Flinte und werden zielsicher „erlegt“.

Für die Zukunft Ingolstadts

„Unter Spezln“ ist in der Reihe Poesie 21 erschienen, Verlag Steinmeier für 12,80 € (ISBN 978-3-939777-91-5)

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In der Entwicklung Ingolstadts hat ein entscheidendes Jahr begonnen, in dem der Stadtrat wichtige Weichenstellungen treffen wird. Vor allem die Großprojekte im Stadtzentrum, die der Innenstadt Impulse geben werden, stehen 2013 im Fokus. Die Erweiterung des Medizinhistorischen Museums etwa beendet die Platznot für die Beschäftigten. Die geplante architektonische Gestaltung des Anbaus findet darüber hinaus über Parteigrenzen hinweg Anklang. Große Zustimmung gibt es auch zum vorgesehenen Standort des Sportbads an der Jahnstraße. Das neue Bürgerbad wird die Bedürfnisse des Hobby- und Schulsports genauso berücksichtigen wie die Wünsche der Schwimmerinnen und Schwimmer vom SC Delphin. Ein großer Wurf für die Innenstadt wird auch das neue Museum für Konkrete Kunst und Design auf dem ehemaligen Gießereigelände. Im Rahmen von Großprojekten setzt sich die CSU seit langem für die stärkere politische Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein. Und das Motto „näher am Menschen“ wird auch heuer unsere Stadtratsarbeit prägen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2013!  Joachim Genosko

PlakatierungsFW-Vorschlag: Volksbegehren regeln sind Murks Meistergutschein Studiengebühren So war das nicht gedacht: Die neuen Plakatierungsregeln sind der Stadt zu einem Schlag gegen die mittelständisch orientierten Veranstalter und Dienstleister in Ingolstadt geraten. Dem Stadtrat wurde die Vergabe an einen Anbieter als Beitrag im Kampf gegen den Wildwuchs schmackhaft gemacht. Verschwiegen wurde, was sich nach und nach herausstellt. Es wird teurer, weniger zielgenau und komplizierter – und am Ende schlechter als es war. Das bestätigen auch Gespräche mit dem neuen Anbieter - gar nicht zu reden von wirtschaftlichen Problemen, die man den Mittelständlern damit bereitet hat. Nur ein Beispiel: Da sollte für eine Veranstaltung in einem Stadtteil geworben werden. Der neue Anbieter konnte nicht garantieren, dass die Plakate in dem Stadtteil aufgehängt werden, sondern nur da, wo gerade eine Fläche frei ist. Die Werbewirksamkeit eines in luftiger Höhe von 2,50 Metern auf der Schillerbrücke angebrachten DIN A 1-Plakats für eine Veranstaltung in Oberhaunstadt kann man sich ausmalen. Und was wird es dem Unsernherrner Verein nutzen, wenn sein Plakat fürs Sommerfest in Etting hängt? Freundlich ausgedrückt handelt es sich hier um Murks. Die SPD sieht dringenden Nachbesserungsbedarf.

Die Diskussion über die Abschaffung der Studienbeiträge hat einen interessanten Nebeneffekt. Im Zuge dieser Diskussion rückt das Thema berufliche Bildung stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Qualifikation der Facharbeiter, Handwerker und der sozialen Berufe wird völlig zu Unrecht als weniger bedeutsam für unsere Gesellschaft angesehen. Eine neue Studie des Verbandes der bayerischen Wirtschaft zeigt ein anderes Bild: Demnach wird bis zum Jahr 2025 der Nachwuchsmangel bei den Fachkräften mit beruflicher Bildung bei ca. 400 000 Personen liegen wird, während nur ca. 200 000 Akademiker fehlen. Das zeigt denjenigen jungen Menschen eine Perspektive auf, für die aufgrund ihrer Noten oder ihrer Neigung ein Studium nicht in Frage kommt. Nicht zuletzt deshalb ist es unbedingt notwendig, die Attraktivität der beruflichen Qualifikationen zu verbessern. Dazu haben die Freien Wähler einen Antrag im Landtag eingebracht. Darin wird gefordert, nach einer Gesellenprüfung einen „Meistergutschein“ ich Höhe von 1000 Euro auszugeben. Damit würde ein Anreiz zur Höherqualifizierung geschaffen. Leider fand der Antrag keine Mehrheit. Markus Reichhart

Am 17. Januar startet das Volksbegehren „Nein zu Studiengebühren in Bayern“. Studiengebühren sind unsozial und stellen eine große Belastung für die Studierenden und ihre Familien dar. Studienbeiträge erschweren sozial Schwächeren den Zugang zum Hochschulstudium. Für die Tochter eines Arztes sind die Gebühren kein Problem – für die Tochter einer Kassiererin im Supermarkt sind sie es sehr wohl. Studiengebühren sorgen dafür, dass sich viele Studenten bis zum Eintritt in das Berufsleben verschulden müssen, um ihr Studium zu finanzieren. Diesen Trend aus dem Bildungssystem angelsächsischer Länder, dem nur noch CSU und FDP anhängen, sollten wir abschaffen! In 14 von 16 Bundesländern werden keine Studiengebühren mehr erhoben, derzeit nur noch in Bayern und Niedersachsen. In Ingolstadt hat sich ein breites Bündnis aus Parteien, u.a. SPD, GRÜNE, FW und vielen gesellschaftlichen Gruppen von der Gewerkschaft über den Bayerischen Jugendring bis zur evangelischen Arbeitnehmerbewegung für das Volksbegehren zusammengeschlossen. Im Ingolstädter Rathaus und in den Stadtteilen kann man sich eintragen. Es kommt auf jede Unterschrift an!


THEMA DER WOCHE

Blickpunkt KW 2/13

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Hier soll es entstehen: Das ausgefertigte Konzept für das Europäische Donaumuseum sieht den Kavalier Dallwigk als Unterkunft vor. Vorerst wird die Außenfassade des Gebäudes saniert.

Foto: Sebastian Hofmann

Von der Ruine zur Bildungsstätte Das Projekt Donaumuseum wird behutsam vorangetrieben. Ob es realisiert wird, hängt stark von EU-Zuschüssen ab Von Sebastian Hofmann Europäisches Donaumuseum Ingolstadt – was nach einem lehrreichen, vielleicht sogar spannenden Samstags-Ausflugsziel für die ganze Familie klingt, existiert bislang nur auf dem Papier. In Ingolstadt gibt es (noch) kein Museum, das die Lebensader Donau thematisiert – obwohl bereits ein detailiertes Konzept zur Ausgestaltung vorliegt und auch schon eine geeignete Unterkunft gefunden ist. Der Kavalier Dallwigk, thematisch passend am Nordufer der Donau am alten Gießereigelände gelegen, soll es sein. Warum also gibt es dieses Museum nicht? Es scheitert bisweilen an der Finanzierung und an den „vielen anderen Baustellen in Ingolstadt“, wie es Bürgermeister Albert Wittmann (CSU) formuliert. Zwar sind bis 2016 bereits insgesamt 750.000 Euro in den einzelnen Jahreshaushalten für den Kavalier Dallwigk eingeplant, direkte Auswirkungen auf das geplante Donaumuseum habe dies aber nicht, erklärt der Bürgermeis-

ter weiter. „Man muss hier differenzieren. Dieses Geld dient der Sanierung der Außenfassade des Gebäudes.“ Woran es bisher zur Realisierung des Museums fehle, seien Zuschüsse von der EU. Aufgrund der Finanzlage bekomme Ingolstadt kein Geld aus Brüssel. Es gibt allerdings Hoffnung, dass doch noch europäische Gelder nach Ingolstadt fließen: Laut Albert Wittmann will die EU die Donau bald in den Vordergrund stellen. Zuschüsse für ein Europäisches Donaumuseum kämen damit in greifbare Nähe. Einen genauen Betrag, wie viel die Stadt für dieses Projekt von Sanierungsbeginn bis zur Fertigstellung ausgeben müsste, gibt es noch nicht. „Wir haben grob mit sieben Millionen Euro geschätzt“, erklärt Bürgermeister Wittmann. „Es kommt immer darauf an, wie hoch die Zuschüsse sind.“ Die Konzeptplanung für das Europäische Donaumuseum stammt aus der Feder von Professor Dr. Ingrid Hemmer und Dr. Peter Loreth, Professur für Didaktik der Geographie an der Katholischen Universität EichstättIngolstadt. Sie wurde im Juni 2011 erstellt, ist also in städtebaulicher

Hinsicht noch äußert aktuell, und hat die Stadt rund 24.000 Euro gekostet. Der große Gedanke, auf dem der Aufbau des Museums gründet, ist Lernen durch Erleben. Besucher sollen die Donau mit allen Sinnen erforschen können. Das Programm ist dabei so ausgelegt, dass nicht an einem einzigen Museumsbesuch alles erkundet wird. Vielmehr sollen Interessierte angeregt werden, mehrmals zu kommen. Bereits seit 2002 existiert der „Förderverein Europäisches Donaumuseum Ingolstadt e.V.“. In ihm sind bis heute rund 100 Mitglieder aus Ingolstadt und der Region organisiert, die Stadt Ingolstadt und der Bund Naturschutz Bayern sind Partner des Vereins. Einen ersten wichtigen Schritt in Richtung erlebbares Museum hat der Verein bereits vor rund siebeneinhalb Jahren getan: Am 12. Mai 2005 wurde das Europäische Donaumuseum in Ingolstadt offiziell gegründet. Statt eines echten Museums existiert bis dato allerdings nur ein Projektraum, der sich im Gebäude des Ingolstädter Stadtmuseums befindet. Angelika Wegener-Hüssen (Grüne), seit 1996 im Ingolstäd-

ter Stadtrat, ist Vorsitzende des Vereins und mahnt zur Behutsamkeit, was das Projekt betrifft. „Das Museum wächst langsam sowohl in Konzeption als auch in Finanzierung“, sagt sie. Ärger oder Verdruss ist dabei nicht aus ihrer Stimme zu hören, eher Vorsicht. „Alles hängt von Fördermitteln der EU ab. Die bewilligt aber nur Zuschüsse für Projekte, die es noch nicht gibt.“ Ingolstadt sieht sie als am weitesten fortgeschritten, was das Museumsprojekt betrifft. In Europa soll es in Zukunft drei zentrale Stätten geben, in denen überregional über die Donau informiert wird. Ingolstadt würde das Zentrum an der oberen Donau werden, in der Region um Budapest soll der mittlere Standpunkt entstehen, im Delta ein Museum am unteren Ende des Flusses. Die planerischen Fortschritte für das Ingolstädter Museum lobt Stadträtin Wegener-Hüssen. Verschiedenste Stellen in der Stadtverwaltung, der Förderverein und andere Organisationen brächten das Museum gut voran. So wurde beispielsweise im vergangenen Jahr das Leitbild unter dem Motto „Die Donau verbin-

det – alles im Fluss“ festgelegt. Außerdem hat die Stadt eine Vereinbarung mit der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlung Bayerns geschlossen. „Sollten wir eines Tages Ausstellungsstücke für das Museum benötigen, kriegen wir sie von der Sammlung geliehen“, erklärt Angelika Wegener-Hüssen. Das Planungs-Konzept des Donaumuseums im Kavalier Dallwigk basiert auf zwei großen Säulen: dem Erlebnisbereich und den Fachabteilungen. Entdeckendes Lernen ist das Schlüsselwort im Erlebnisbereich, der Mensch und seine Beziehung zur Umwelt – in diesem Fall speziell zur Donau – sind dabei als zentrales, wiederkehrendes Thema ausgearbeitet. Das Museum will seinen Besuchern nicht nur die „bayerische“ Donau näher bringen, der Fluss wird von der Mündung bis zum Delta betrachtet. „Der Blick ist von der Donau ausgehend auf Europa gerichtet“, schreiben die Planer Hemmer und Loreth in einer Zusammenfassung ihres Konzepts. Prägnantester Abschnitt des Erlebnisbereiches soll demnach der 1. Stock mit der sogenannten Entdeckungslandschaft

werden. Ein Modell des gesamten Flusslaufes zieht sich durch die Etage, durch Projektionen, Bilder und dem Nachbau der verschiedenen Landschaftsbilder, durch die sich die Donau windet, soll der Eindruck entstehen, Teile Europas durchschreiten zu können. Durch dieses begehbare Modell soll es Besuchern leicht verständlich gemacht werden, warum die Donau den ihr eigenen Verlauf nimmt. Ganze elf Räume soll dieses Fluss-Modell einmal einnehmen, wird das Universitäts-Konzept tatsächlich in der angedachten Form realisiert. Die Fachabteilungen warten mit den Themenschwerpunkten Natur/Ökologie, Geschichte, Politik und Wirtschaft auf. Bis das Museum einen weiteren großen Schritt machen kann, wird noch einiges Wasser die Donau hinunter fließen. Frühestens mit dem aufgestellten EU-Haushalt für das Jahr 2014 wird sich zeigen, wohin die Reise geht. Sind dort allerdings Gelder für das Länder übergreifende Projekt Donau aufgelistet, wäre das ein positives Zeichen für Ingolstadt und das Donaumuseum.

Eine Aktion für die Innenstadt Großer Bahnhof bei der Eröffnung von Wendlers EDEKA-Lebensmittelmarkt - Ladenschluss erst um 20 Uhr (hk) „Es ist ein Segen, dass dieser Lebensmittelmarkt öffnet“ erklärte Diakon Andreas Kopp, der mit seinem evangelischen „Kollegen“, Pfarrer Martin Michaelis, das neue Lebensmittelparadies in der Theresienstraße weihte. Alles, was Rang und Namen in Ingolstadt hat, hatte sich in Frank Wendlers Lebensmittelmarkt zur inoffiziellen Eröffnung eingefunden. Der eigentliche Verkaufsbeginn - mit Tombola zugunsten der EDEKA-Stiftung – begann am Mittwoch . Auf über 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche findet der Innenstadtkunde im lang ersehnten Lebensmittelmarkt ebenerdig alles, was das Herz eines Genießers höher schlagen lässt. Natürlich gehört dazu auch eine große Auswahl an Weinen. Darüber hätte sich auch Jesus gefreut, meinte Pfarrer Martin Michaelis, der sogar erwähnte, dass die Bibel berichte, der Gottessohn sei wegen seiner Liebe zum Wein kritisiert worden. Frank Wendler war seinerseits für den kirchlichen Segen dankbar und dokumentierte dies mit zwei Spendenschecks. Oberbürgermeister Alfred Lehmann, bereits bisher als Altstadtbewohner Kunde bei EDEKA im Kaufhof, freut sich natürlich ganz besonders über dieses neue Lebensmittelangebot. Er dankte der

Brezn-Schlüssel zur Eröffnung: Hans Mayr (rechts) bei der Übergabe an Frank Wendler (links). In der Mitte EDEKA-Chef Hans-Georg Maier. EDEKA, Frank Wendler und dem Investor und Bauherrn Hans Mayr für die Courage, diesen Markt zu bauen und zu führen. „So kann das Jahr beginnen“, meinte der Vorsitzende der Geschäftsführung der EDEKA Südbayern, Hans-Georg Maier, und kündigte weitere EDEKALebensmittelmärkte in der Region und der Stadt Ingolstadt an. Die besondere Herausforderung, die ein Laden in der Innenstadt mit sich bringe, sprach er deut-

lich an: Wenige - oder manchmal keine - Parkplätze in der Nähe verhinderten oder erschwerten Großeinkäufe. Der neue Lebensmittelmarkt in der Theresienstraße ersetzt den in der Galerie Kaufhof, der wegen der Lage im Untergeschoss und der heute vom Kunden gewünschten Form der Warenpräsentation nicht mehr zeitgemäß war. Maier lobte Frank Wendler als langjährigen Mitarbeiter, der „Lebensmitteln verfallen“ sei und als früherer Lei-

ter des EDEKA-Bildungswesens und mit einem dualen Studium alle Voraussetzungen für den Sprung in die Selbständigkeit mit sich bringe. Demonstrativen Applaus gab es, als der EDEKAChef erwähnte, der Lebensmittelmarkt habe von 7.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Darüber dürfte sich der anwesende IN-City-Chef Thomas Deiser besonders gefreut haben, denn er wünscht sich in der Innenstadt längere Öffnungszeiten am Abend.

Foto: Kastl

„Es ist gut, die Stadtspitze auf seiner Seite zu haben“, bedankte sich Investor Hans Mayr bei Oberbürgermeister Alfred Lehmann und bezog ausdrücklich die gleichfalls anwesende Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle in seinen Dank ein. In seiner Ansprache, die deutliche machte, dass der Bauunternehmer auch als Kabarettist eine gute Figur machen würde, erzählte Mayr von vielen Problemen, die aus dem Weg geräumt werden mussten. Insbeson-

dere die Finanzierung, für deren Realisierung er Dieter Seehofer und sein Sparkassenteam lobte, war wohl nicht ganz einfach. Letzendlich sei sie aber gelungen, weil die EDEKA-Südbayern hinter dem Mietvertrag stehe, ein wirtschaftlich sehr potenter Partner oder wie Mayr formulierte: „Der Dieter Seehofer war dann ob der Potenz von Hans-Georg Maier glücklich!“ Auch den anderen Mietern im Gebäudekomplex dankte Mayr für deren Geduld bei den zum Teil lärmintensiven Umbauarbeiten. Gerade bei den Hals-Nasen-Ohren-Ärzten habe es Probleme gegeben. Wenn der Arzt den Patienten gefragt habe, ob der etwas höre, habe er oft als Antwort erhalten: „Den Kompressor schon, aber sonst weiß ich es nicht.“ In „psychologischen Gesprächen mit den Doktoren“ habe er um Verständnis und Geduld gebeten. Frank Wendler dankte seiner Mannschaft, die zu großen Teilen aus Mitarbeitern des früheren Lebensmittelmarktes im Kaufhof bestehe. Er übernähme den von Sepp Gloiber im Kaufhof gut eingeführten und geführten Markt. Für die gute Vorplanung des Marktes sprach er Lothar Odenbach, dem Geschäftsführer der Neukauf, seinen besonderen Dank aus.


Stadt & REgion

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Blickpunkt KW 2/13

Wortwörtlich Alfred Lehmann zum Donaumuseum Wir haben für den Kavalier Dallwigk Gelder für gewisse Sanierungsmaßnahmen bereitgestellt, wir wollen aber ausdrücklich noch nichts für das Donaumuseum anHerr Oberbürgermeister, ist das setzen, weil wir sonst bei einer Donaumuseum ein bisschen das möglichen Antragsstellung nicht mehr berücksichtigt Stiefkind unter den werden und somit Ingolstädter Mukeine Zuschüsse aus seen? der EU bekommen Nein, ganz im Gekönnen. Wenn ein genteil. Es ist eine Projekt bereits beVision, die ich mit gonnen ist, wird es großer Sympathie nicht mehr bezuund persönlichem schusst. Einsatz begleite. Wir haben ja bereits Gibt es einen vagen einen Förderverein Zeitplan, wann man für dieses Museum mit der Eröffnung gegründet. Es wird des Museums rechim Jahr 2014 von der EU die sogenannte Donau- nen könnte oder ist das noch zu strategie als Mehrjahrespro- unbestimmt? gramm realisiert werden und wir Das traue ich mich im Moment sind hier seitens der Stadt sehr nicht zu sagen. Wir wollen abwaraktiv. Ich war schon in Brüssel zu ten, wie die Förderbedingungen diesem Thema und war neulich, in der Donaustrategie aussehen. gemeinsam mit unserem Umwelt- Ich denke, spätestens mit Beginn referenten Wolfgang Scheuer, des Baus des Kongresszentrums bei der großen Konferenz in Re- wird man sich Gedanken machen, gensburg dabei. Wir wollen alles wie man das Gebäude des Kavaversuchen, um hier die Vorausset- lier Dallwigk saniert. Das hat aber zungen zu schaffen, wenn die Do- noch nichts mit der inneren Nutnaustrategie in Europa aufgesetzt zung zu tun. Die möchten wir mit wird, dass wir dabei sind. Und den beiden anderen geplanten eines unserer wichtigsten Projekte Donaumuseen in Europa abstimmen - einem in Ungarn und einem ist dann das Donaumuseum. in Rumänien - und wir sind schon Wurden für den Kavalier Dall- mit diesen beiden Standorten im wigk bereits Baumaßnahmen in Gespräch, um dann gegebenenAuftrag gegeben und Gelder be- falls gemeinsam einen Förderantrag bei der EU einzureichen. reit gestellt? (bp) Die Planungen für das Museum für Konkrete Kunst schreiten voran, nur vom Donaumuseum hört man noch nichts.

Ehrenbürger Fritz Böhm verstorben

(sf) Der Ehrenbürger der Stadt Ingolstadt, Fritz Böhm, ist am Donnerstag im Alter von 92 Jahren verstorben. Fritz Böhm, 1920 in Jägerndorf in der heutigen Tschechischen Republik geboren, kam nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1950 aus russischer Gefangenschaft nach Ingolstadt und begann, obgleich im Besitz einer kaufmännischen Ausbildung, als Lagerarbeiter bei der Auto Union GmbH. 1951 wurde er dort hauptamtlicher Vorsitzender des Betriebsrates. Von 1952 bis 1963 und 1978 bis 2000 war er in Ingolstadt Stadtrat

und gehörte ab 1958 dem Bayerischen Landtag an, bis er 1965 in den Bundestag gewählt wurde, wo er bis 1972 aktiv war. Bis 1987/1990 war Fritz Böhm Gesamtbetriebsratsvorsitzender und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Audi. Ohne Fritz Böhm würde es Audi in Ingolstadt möglicherweise gar nicht mehr geben. Nur Dank Böhms Engagement wurde das neue Werk für die Auto-Union in Ingolstadt und nicht in Düsseldorf gebaut. Mehr: www.stattzeitung.in/ gesellschaft/2845-vorsprungdurch-strategie.html

Modernes Aussehen: Spätestens in einem Jahr werden alle Bushäuschen in Ingolstadt ausgetauscht.

Foto: Hofmann

156 neue Bushäuschen Stadt lässt Wartehallen tauschen (sh) Alle Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Ingolstadt sollten sich nicht wundern, wenn in den kommenden Tagen und Wochen das Bushäuschen an ihrer Haltestelle für kurze Zeit fehlt. Es werden nicht etwa Stationen abgeschafft – im Gegenteil. Die Stadt Ingolstadt erneuert die sogenannten Wartehallen und schafft bis 2014 sogar einige neue Unterstände. Die moderneren Wartehallen

werden von der Firma Ströer Media Deutschland gefertigt und auch betrieben, auf die Stadt kommen keine Mehrkosten für die neuen Modelle zu. „Wir verdienen Geld mit den Werbeeinnahmen“, erklärt Stefan Helbig, Geschäftsführer von Ströer Media. In den Wartehallen sind große Plakatkästen angebracht, die an Werbekunden vermietet werden. Das Unternehmen hat einen 15 Jahre umfassenden Vertrag mit

der Stadt Ingolstadt geschlossen. Bessere Beleuchtung und somit größere Sicherheit für die Wartenden sind neben der modernen Aufmachung die großen Neuerungen gegenüber den alten Wartehäuschen. Die Lichtquelle ist direkt in das Dach der Wartehallen integriert, sodass auch bei Dunkelheit die Fahrpläne gut lesbar sind. „Es ist auch ein Vorteil für die Busfahrer, die jetzt viel besser sehen, ob jemand wartet und sie

deshalb anhalten müssen“, sagt Hans-Jürgen Binner, Geschäftsstellenleiter der INVG. Bis Ende März werden 130 Wartehallen ausgetauscht, der Rest folgt bis Jahresende, 2014 werden noch vier Häuschen erneuert. Vier Wartehallen sollen pro Tag errichtet werden, die Stadt Ingolstadt hat sich zum Ziel gesetzt, dass keine Haltestelle länger als fünf Tage ohne Häuschen ist.

CSU Neujahrsempfang

Hotel Castello

Versöhnung Seehofer/Lehmann

Umbau läuft auf Hochtouren

(hk) Als der Ingolstädter CSUChef Hans Süßbauer Horst und Karin Seehofer („Karin, schön, dass Du uns den Horst mitgebracht hast“) begrüßte, war klar, dass dies ein Heimspiel für den Ministerprä-

sidenten werden würde. Seehofer nutzte seine Rede zur öffentlichen Belobigung von Alfred Lehmann („Du bist einer der besten Bürgermeister in Bayern“). Damit ist der Streit zwischen beiden beigelegt.

(fk) Es wird gezimmert, abgeschliffen und gestrichen, was das Zeug hält – die Renovierung des „Rappensbergers“ läuft auf Hochtouren. Silvano Chiardia und Maria Ferstl wollen schon bald die

Pforten zum neuen „Al Castello“ öffnen. Doch bis es so weit ist, müssen sich die Pizza-Fans noch gedulden. „Mitte Februar sollten wir mit den Renovierungsarbeiten fertig sein“, meint Ferstl.

Jubilierende Freude

Von Handys bis Schlüssel

Audi-Jugendchorakademie in Berlin

In der „Fundgrube“ taucht so einiges auf

(bp) Der Audi-Jugendchorakademie gelang zusammen mit „AKAMUS“ (Akademie für Alte Musik) und herausragenden Solisten unter der Leitung von Prof. Martin Steidler in der Berliner Gethsemanekir-

che ein eindrucksvolles Konzert. In dem Gotteshaus, das vor der Wende zu einem markanten Ort der friedvollen Revolution wurde, begeisterten die jungen Sängerinnen und Sänger das Publikum.

(fk) Es ist schnell passiert: Man ist in Eile, unterhält sich gerade angeregt oder wird anderweitig abgelenkt – und dann vergisst man etwas. Liegen bleibt viel – auch in den City Arcaden. Dann kommen

die Fundstücke zur „Fundgrube“ - in den Tabakladen von Patrick Fuchs im Erdgeschoss. Wagenschlüssel, Handys und sogar eine Einkaufstüte voll mit Dessous wurden hier schon abgegeben.

Rote Punkte überall

Spende für Hospizverein

Modehaus „Hoerl“ schließt seine Pforten

1500 Euro von Positiv und Princess-Fitness

wach bleiben Egal wie lange Sie die Nacht zum Tag machen. Mit den INVG -Nachtbussen kommen Sie sicher nach Hause.

ach bleiben

INVG

INGOLSTÄDTER VERKEHRSGESELLSCHAF T

(fk) Reges Treiben herrscht dieser Tage im Modehause „Hoerl“ in der Milchstraße 9. Hosen, Schuhe und Kleider werden anprobiert, neue Ware wird aus dem Lager gebracht und mit roten Punkten,

die den reduzierten Preis anzeigen, versehen. Nach 28 Jahren schließt das Modehaus Ende Januar. Nächste Woche dürfen sich die Damen auf die „Hosenwoche“ freuen: 50% auf alle Beinkleider.

(bp) 1500 Euro sind bei der Weihnachtstombola der Studios Positiv Fitness und Princess Fitness zusammen gekommen. Der Scheck ist nun an den Hospizverein Ingolstadt überreicht worden.

Auf dem Bild (v.l.): Hospizhelfer Max Neuburger, Geschäftsführer von Positiv Fitness Stefan Hilpert und Uli Schwarz, 1. Vors. Christian Halbauer und Koordinatorin Anita Arndt vom Hospizverein.


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stadt & region

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Ausstellung über Donauauen

Geld und Energie sparen

(bp) Die Landgerichtspräsidentin Sybille Dworazik und der städtische Umweltreferent Wolfgang Scheuer eröffneten am Donnerstag, 10. Januar, im Landgericht Ingolstadt eine Fotoausstellung über den Auwald an der Donau zwischen Neuburg und Ingolstadt. Die Ausstellung wurde von der Stadt Ingolstadt und dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gemeinsam im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Donauauen Neuburg Ingolstadt“ konzipiert. Vorgestellt werden nicht nur der Artenreichtum des heimatlichen Auwaldes und der Biber als heimlicher Baumeister im Auwald, sondern auch das Projekt „Dynamisierung der Donauauen zwischen Neuburg und Ingolstadt“, eines der größten europäischen Projekte zur Wiederherstellung und Sicherung naturnaher Auen an der Donau. Die Ausstellung kann vom 11. Januar bis 22. Februar im Ingolstädter Landgericht, Auf der Schanz 37, besichtigt werden. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich am DonMit guter Beratung Geld und Energie sparen: Umweltreferent Wolfgang Scheuer im Gespräch mit Verbraucherberaterin Ute Berndt. nerstag von 13.30 bis 16 Uhr.

Zweiter Grünring – Bürgerbeteiligung

Stadt und Verbraucherberatung arbeiten Hand in Hand

Radweg DünzlauPettenhofen (bp) Aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen kann der Ausbau des Fuß- und Radwegs, der von Dünzlau nach Mühlhausen bereits im Herbst vergangenen Jahres begonnen wurde, derzeit nicht wie geplant bis Pettenhofen fertiggestellt werden. Dies erklärte der Leiter des städtischen Tiefbauamts Walter Hoferer in einem offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger von Pettenhofen und Mühlhausen. Ein Grundeigentümer zeige bisher nicht die Bereitschaft, Teile seiner Grundstücke zu verkaufen.

(pr) Die Umwelt schonen und gleichzeitig dabei auch noch selbst profitieren, wer will das nicht? Die Stadt Ingolstadt hilft ihren Bürgern nun bei diesem Unterfangen. Mit der neugestalteten „Energie-Seite“ auf www.ingolstadt.de/energie will die Kommune das Umwelt-Bewusstsein der Menschen stärken. Wenn die Kosten für Strom und Heizung sinken, wird nicht nur der Natur geholfen, auch der Geldbeutel lacht wieder. Auf der „EnergieSeite“ findet man Infos, wie man dieses Ziel erreichen kann und wie sich die Stadt Ingolstadt für den Umweltschutz einsetzt. Ein besonderes Projekt soll den Ingolstädtern

zeigen, dass es in jedem Haushalt noch Möglichkeiten gibt, zu sparen. In Zusammenarbeit mit dem Verbraucherservice Bayern in der Kupferstraße 24 bietet die Stadt ein persönliches Beratungsgespräch an. Hier kann sich jeder sicher sein, neutral informiert zu werden. Der Umweltreferent der Stadt, Wolfgang Scheuer, denkt, dass es für die Menschen besonders wichtig sei, einen neutralen Berater zu haben. „Es gibt auch andere Unternehmen, die ein solches Beratungsgespräch anbieten. Die verkaufen jedoch auch die Produkte für eine Umstellung, weshalb die Menschen sehr misstrauisch sind und nicht den Eindruck haben, eine objektive Beratung zu erhalten.

Im Gebäude des Verbraucherservice Bayern beraten die Mitarbeiter die Interessierten individuell – je nachdem, ob sie sich über erneuerbare Energien, baulichen Wärmeschutz, Haustechnik, über den Stromverbrauch in ihrem Heim oder allgemein informieren wollen. In einem 30-minütigen Gespräch erhält man einen ersten Einblick in die Möglichkeiten, wie man heutzutage die Umwelt schonen beziehungsweise seine Wohnung oder sein Haus energietechnisch verbessern kann. Die Kosten für einen Termin belaufen sich auf fünf Euro. Auf Wunsch kann man sich auch zu Hause beraten lassen. Hier wird den Menschen beispielsweise gezeigt, wo sie besonders sparen können oder welches Verhalten

Foto: Roelen

sehr umweltschädlich ist. Auch Wolfgang Scheuer will sich beraten lassen – dabei geht der Umweltreferent mit gutem Beispiel voran: Sein Haus, das er mit Holz warm hält, hat er bereits mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Verbesserungen gäbe es allerdings immer und auch seine Öl-Heizung, die er einschaltet, falls es trotz Ofen zu kalt bleibt, kommt langsam in die Jahre. „Die Resonanz ist bislang sehr gut“, erzählt Verbraucherberaterin Ute Berndt. „Die Termine sind meist schon einige Zeit vorher ausgebucht“, so Berndt weiter. Alles rund um das Thema „Energie“ und weitere Informationen zu der Beratung finden Sie auf der „Energie-Seite“ der Stadt Ingolstadt: www.ingolstadt.de/energie

(bp) Die Untersuchung des Planungsbüros Weinzierl zum zweiten Grünring im Süden der Stadt Ingolstadt wird allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag, 31. Januar, um 19 Uhr im Gasthof Peterwirt in Unsernherrn vorgestellt. Der zweite Grünring steht im Mittelpunkt einer Untersuchung des Büros Weinzierl aus Ingolstadt, die im Rahmen eines Prüfungsauftrages des Stadtrats erstellt wurde. Den Mitgliedern des Planungsausschusses wurden die Ergebnisse der Untersuchung bei einer Busfahrt mit Ortsbesichtigungen bereits vorgestellt. Nun soll besonders den interessierten Anliegern des zweiten Grünrings die Untersuchung am Donnerstag, 31. Januar, in Unsernherrn vorgestellt werden. Stadtbaurätin Renate PreßleinLehle lädt hierzu alle interessierten Bürger herzlich ein. Im Rahmen der Untersuchung wurde im Süden Ingolstadts die vorhandene Situation der Grünstrukturen und Ortsränder betrachtet und ein Entwicklungskonzept erarbeitet. Es enthält Vorschläge für Naherholungsflächen, wie beispielsweise Kleingärten und Spielplätze, mehrere Siedlungsabrundungen und Ortsrandeingrünungen. Besonders wichtig wird eine durchgängige Ost/West-Fuß-und Radwegverbindung bewertet, die auch die Verbindung zur Donau herstellt. Neben dem Augrabenbereich im Nordosten sowie dem Landesgartenschaugelände im Nordwesten ist jetzt der Süden ein weiterer Bereich des zweiten Grünrings, für den im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes „Ingolstadt Lebenswert 2025“ mittelfristige Maßnahmen vorgeschlagen wurden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu der Informationsveranstaltung herzlich eingeladen.

450 Euro Jubiläumsprämie Zwischen Leben und Tod Stadtwerke fördern Installation einer Gasheizung

Umweltfreundlich und kostengünstig: Erdgas-Brennwertheizungen werden immer populärer. (bp) Wer überlegt, seine Heizung auf Gas umzustellen, sollte es jetzt machen: Die Stadtwerke Ingolstadt (SWI) haben ihre Förderung für die erstmalige Installation einer Erdgas-Brennwertheizung erhöht und zahlen 450 Euro. Das sind 150 Euro mehr als sonst. Der Grund: Die Stadtwerke feiern heuer 150 Jahre Gasversorgung in Ingolstadt. Am 10. Oktober 1863 wurde in Ingolstadt die Gasbeleuchtung mit 116 Straßen- und 1088 Privatflammen eingeweiht.

volle SWI-Förderung über 450 Euro zu bekommen, muss der neue Erdgaszähler zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2013 gesetzt worden. Daneben feiert der Energieversorger das Gas-Jubiläum mit mehreren Veranstaltungen. Am 6. Juli 2013 findet ein Tag der offenen Tür auf dem Werksgelände der Stadtwerke an der Ringlerstraße statt und auch der SWI-Messeauftritt auf der Mittelbayerischen Ausstellung (miba) vom 16. bis 24. März wird sich um das Thema Erdgas drehen – um Geschichte, Gegenwart und Was bringt dem Verbraucher Zukunft. In den Wochen dazwidie Umstellung auf Erdgas? Be- schen wird es eine Ausstellung – reits die Hälfte aller deutschen zugänglich für die Öffentlichkeit Haushalte nutzt Erdgas, weil es und Schulklassen – auf dem SWInicht nur umweltschonend ist – Werksgelände geben. Erdgas verursacht weit weniger Mikro-Blockheizkraftwerke im CO2-Emissionen als andere fosKommen sile Brennstoffe –, sondern auch komfortabel und preisgünstig. Wer noch einen Schritt weiter Man benötigt keinen Kellerraum für einen Öltank und muss sich gehen möchte in Richtung umnicht um die Anlieferung küm- weltschonendes Heizen und demern. Und Erdgas spart Geld, zentrale Stromerzeugung, kann denn es ist von den hohen Preis- in seinem Keller ein Mikro-Blocksteigerungen beim Heizöl weit heizkraftwerk (BHKW) installieentfernt. Wichtig: Um bei einem ren. Ein mit Erdgas betriebener Wechsel zu Erdgas – bei Neu- Motor erzeugt in diesen Anlagen bauten und Umrüstungen – die Strom und Wärme und erzielt da-

Bei einem Notfall zählt jede Sekunde

Foto: oh

bei einen Wirkungsgrad von 90 Prozent, deutlich mehr als zentrale große Kraftwerke. Derartige kleine Blockheizkraftwerke rechnen sich inzwischen auch bei privaten Wohngebäuden und können selbst in Altbauten nachträglich installiert werden. Im Rahmen eines Praxistests betreiben die Stadtwerke drei solche Anlagen in privaten Kellern. Interessierte können sich einmal im Monat vor Ort informieren und von der Alltagstauglichkeit der BHKWs überzeugen – sie profitieren dabei von der Beratung durch die Stadtwerke und den Erfahrungen der privaten Betreiber. Die nächsten Besichtigungen finden am Mittwoch, 16. Januar, Dienstag, 22. Januar und Mittwoch, 6. Februar, jeweils um 18 Uhr statt. Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie Kontakt mit den Stadtwerken auf und vereinbaren Sie unter der Telefonnummer (08 41) 80-41 40 oder per EMail unter technischer.vertrieb@ sw-i.de einen Beratungstermin. Weitere Informationen unter swi.de/mikro-bhkw.

Dr. Florian Demetz leitet die Notfallklinik: Hier im Gespräch mit einer Mitarbeiterin. (sf) 2. Januar 2012, Notaufnahme des Klinikums Ingolstadt: an diesem Tag herrscht Ausnahmezustand für das routinierte Team des Krankenhauses, denn 64 Patienten warten gleichzeitig auf ihre Behandlung. Notfälle treten unangekündigt ein und bedeuten nicht selten Lebensgefahr für die Betroffenen. Sie erfordern schnelles Handeln und einen reibungslosen Ablauf seitens der Rettungskräfte und des Krankenhauses. Aber wie läuft so ein Rettungseinsatz ab? Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihren alten Christbaum zersägen. Sie rutschen unglücklich ab und verletzen sich mit der Säge so schwer, dass eine klaffende Wunde entsteht. Sie wählen daraufhin den Notruf unter der Notrufnummer 112. In der Rettungsleitstelle prüft man nun, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen, damit Ihnen schnell geholfen werden kann, das heißt, ob ein Notarzt zusätzlich zum Rettungsdienst alarmiert werden muss oder ob die Verletzung so gravierend ist, dass ein Hubschrauber zum Einsatz kommt. Die Rettungskräfte eilen daraufhin

sofort zu ihren Fahrzeugen und sind binnen weniger Minuten am Unfallort, um Sie ins Krankenhaus zu bringen. Seit 2010 ist die neue Notfallklinik im Klinikum Ingolstadt in Betrieb, die eine noch schnellere und effektivere Versorgung im Ernstfall umsetzen kann. „Ich glaube, dass sich vieles verändert und verbessert hat. Wir haben die Organisation der Notfallversorgung im Klinikum Ingolstadt ganz neu konzipiert, um den Ansprüchen der Patienten, Zuweiser und Rettungsdienste gerecht zu werden. Die Notfallmedizin ist nun einmal die Visitenkarte von einem Krankenhaus“, erläutert Dr. Florian Demetz, der Direktor des Notfallklinikums. So wurden beispielsweise die Arbeitszeiten an das Patientenaufkommen angepasst. Die Spitzenzeiten der Notaufnahme sind meist zwischen 11 und 16 Uhr, wobei dies auch vom Wochentag abhängig ist. So gibt es montags, mittwochs und freitags meist mehr zu tun als am Dienstag oder Donnerstag. Aber auch am Wochenende bleibt den Ärzten und Pflegern keine Zeit zum Verschnaufen, denn gerade in der Freizeit passieren viele Unfälle. Ein 24-Stunden-Betrieb sorgt

Foto: Federsel

dafür, dass allen Verletzten schnell und zeitnah geholfen werden kann. Die durchschnittliche Wartezeit eines Patienten in der Notaufnahme bis Behandlungsbeginn beträgt 20 Minuten, bis er das Klinikum wieder verlassen kann vergehen meist zwei Stunden. Mit diesen Werten steht das Klinikum Ingolstadt sehr gut da. Jährlich kommen 44 000 Patienten in die Notfallklinik, die GOIN-Praxis, die sich ebenfalls im Gebäude befindet, versorgt 25 000 weitere Notfälle. Mehr als die Hälfte von Ihnen verbleibt im Krankenhaus, die andere Hälfte kann nach der Behandlung wieder nach Hause gehen. Obwohl das Personal der Notaufnahme oft mit vielen dramatischen Geschehnissen konfrontiert wird, gibt es auch Anlass zur Freude. Seit Wochen habe sich niemand mehr beklagt, wie Dr. Demetz erläutert, der jegliche Form der Beschwerde zur Chefsache erklärt. Dies sei nicht zuletzt dem freundlichen Umgang des Pflegepersonal geschuldet, das der Mediziner als „Seele der Notaufnahme“ bezeichnet. Und bereits drei Kinder hatten es so eilig, dass sie nicht mehr den Umweg in den Kreißsaal nahmen, sondern gleich in der Notaufnahme zur Welt kommen wollten.


Stadt & Region

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Blickpunkt KW 2/13

Mehr Eiszeit für alle Die Forderungen nach einer dritten Eislauffläche werden lauter, nachdem die Hallen der Saturn-Arena ausgebucht sind Von Patrick Roelen Die Eishockey-Spieler der Freizeit-Teams und der Jugendmannschaft des ERC Ingolstadt müssen trainieren, während andere schon beziehungsweise noch schlafen. Grund hierfür ist der große Eiszeiten-Bedarf der Ingolstädter. Die Saturn-Arena kann den Bedarf nicht mehr abdecken, weshalb über den Bau einer weiteren überdachten Eislauffläche nachgedacht wird. „Die Schüler sitzen immer länger in der Schule. Entweder wegen des G8 oder weil sie eine Ganztagsklasse besuchen“, erklärt Christian Lösel, Präsident des ERC Ingolstadt. Mit dem Übergang auf eine weiterführende Schule oder der Pubertät kommen auch einige Schüler, die keinen Leistungssport betreiben, nicht zurecht. Experten raten bei diesen Fällen oftmals, Sport als Ausgleich zu betreiben. Doch was, wenn das Vergnügen zur Last wird? Um sechs Uhr beginnt die Trainingseinheit, das bedeutet, dass die Kinder mindestens eine Viertelstunde zuvor vor Ort sein müssen, um sich umzuziehen und vorzubereiten. Die Anfahrtszeit zum Stadion kommt auch noch hinzu. Und weil nicht alle Eltern ihre Kinder mit dem Auto fahren können, sind manche Spieler noch länger unterwegs, weil sie auf den Bus angewiesen sind. In den härtesten Fällen müssen die Buben also um 4.30 Uhr aufstehen. Ihre Sportbekleidung müssen die Schüler - genauso wie die Schulsachen – mitbringen. Denn im Anschluss an das Training, das eine Stunde dauert, können sie sich nicht ausruhen. Sie duschen und fahren schließlich in ihre Schulen, in denen sie erneut hochkonzentriert sein müssen. Luis, der Sohn von Thomas Müller, muss nach dem Eishockey-Training um 6 Uhr zwei Schulstunden lang schwimmen. Nach dem Schulsport muss er sich im ungeliebten Fach Mathematik wieder beweisen. „Das fällt dann schon schwer. Nach dem Schwimmen ist er eigentlich K.O.“, sagt der Vater. Wolfgang Köpf erzählt, dass sein Sohn Justin am Donnerstag gar bis um 16 Uhr in der Schule sitzt, da er am früh beginnenden Trainingstag auch noch Nachmittagsunterricht hat. Dabei üben die Kleinschüler I (ab neun Jahren), die jeden Donnerstag um sechs Uhr das Training beginnen, bereits am Mittwoch um 17.15 Uhr in der Saturn-Arena. „Geduscht

Die Jugend-Eishockeyspieler des ERC müssen teilweise um 4.30 Uhr aufstehen, um ihrem Hobby nachgehen zu können. Danach müssen sie in der Schule wieder voll konzentriert sein. und fertig umgezogen sind die Kinder dann erst um 19 Uhr. Bis sie zur Ruhe kommen dauert das nochmals seine Zeit. Am nächsten Tag müssen sie bereits wieder in der Früh trainieren“, ärgert sich Viktor Usselmann, der Vater von Lukas. Früh aufstehen müssen die Freizeit-Eishockey-Mannschaften und die Eisstockschützen nicht, um trainieren zu können. Weil die beiden Hallen derart ausgelastet sind, können sie ihr Training oft erst um 21 Uhr beginnen. Das Hobby-Team „Peierl“ konnte in dieser Woche sogar erst um 22.15 Uhr das Eis betreten. Nach dem Trainingsende um 23.15 Uhr müssen auch sie erst noch duschen und nach Hause fahren. Entspannt, wie man sich nach dem Sport fühlen sollte, sind die Hobby-Sportler danach wohl nicht. Christian Lösel spricht daher von einem „Gentlemen-Agreement“ zwischen dem ERC Ingolstadt und den Freizeitmannschaften. „Ich bin den Hobby-Mannschaften sehr, sehr dankbar. Das ist auch zum Wohle der Jugend“, erklärt er. In der kommenden Saison will der Präsident des ERC vier weitere Jugendmannschaften im Verein installieren, um den Verein wettbewerbsfähiger zu gestalten und um dafür zu sorgen, dass in Zukunft auch der ein oder andere Jugendspieler den Sprung in das

Fotos: Roelen

den jetzigen Kapazitäten der zeitanlagen GmbH prüft nun die Vorschlag, der zuletzt im im InterEishallen keine Möglichkeit, die technischen und wirtschaftlichen net diskutiert wurde, eine mobile Qualität der Jugendmannschaften Voraussetzungen“. Lösel ist auch Eislauffläche am Paradeplatz zu hochzuhalten. „Die Jungs müssen Referent des Oberbürgermeisters errichten, sei nicht sinnvoll. „Das in der Woche mindestens drei Mal und will deshalb eine Lösung fin- würde zu viel kosten“, meint Lötrainieren“, fordert Usselmann. den, die beide Seiten zufrieden sel. Außerdem müsste man das Andernfalls könne der Verein das stellt. Er würde die Eislauffläche auch im kommenden Jahr wiederangestrebte Ziel, jedes Jugend- am liebsten im Nordwesten In- holen und die Umkleidekabinen Team in die höchste Spielklasse zu golstadts sehen, weil „es eine Auf- müssten transportabel sein. Nach wertung für die Region“ wäre. Die der „Eis-Saison“ könnte die Halführen, nicht realisieren. Die Stadtwerke Ingolstadt Frei- Menschen könnten Sport machen, le oder Fläche flexibel eingesetzt zeitanlagen GmbH, die schon für die Natur genießen (im Nord- werden. „Vereine könnten hier die Ingolstädter Saturn-Arena westen findet im Jahr 2020 die ihre Feste feiern oder es wird zu verantwortlich ist, würde voraus- Landesgartenschau statt) und im einem Inline-Feld oder Basketsichtlich auch die angestrebte Anschluss in den nahe gelegenen ball-, Volleyball- oder Fußballplatz dritte Eislauffläche betreiben. Geschäften einkaufen gehen. mit Umrandung umfunktioniert. Thomas Hehl, Geschäftsführer Wichtig für Lösel ist es, zu beto- Möglichkeiten gibt es genug“, Viktor Usselmann, Vater der Freizeitanlagen GmbH, prüft nen, dass er kein Maximum for- denkt auch Lösel. Thomas Hehl spricht davon, derzeit, „welche Kosten für den dert, sondern ausschließlich machArena Veranstaltungen, wie der Bau anfallen würden“. Auch die bare Dinge. Eine Eishalle wäre dass er die Hallen der Saturn-Are„Musikantenstadl“ oder die jetzt Betriebs- und Instandhaltungsko- wünschenswert, eine überdachte na mehrmals vermieten könnte. anstehende Party „Winter-Beats“, sten müssten berechnet werden. Eislauffläche würde aber genügen. Das Projekt stecke aber noch in durchgeführt. Diese sind auch Zudem wird ein Standort für die Nur einen Unterstellplatz für die den Kinderschuhen. Der Bedarf notwendig, um die Arena zu fi- überdachte Eislauffläche gesucht. Eismaschine und Umkleideräume für eine weitere Eislauffläche ist nanzieren, doch für den Aufbau, Christian Lösel bestätigt: „Die Frei- müssten noch gebaut werden. Der auf jeden Fall vorhanden. die Durchführung und den Abbau ist die Arena mehrere Tage blockiert, die Sportler bleiben erstmal auf der Strecke. Am Wochenende müssen beispielsweise Spiele verlegt werden oder das Heimrecht getauscht werden. Eiskunstläufer und Co. können unter der Woche nicht für ihren Wettbewerb trainieren. Viktor Usselmann, der selbst mit der Freizeitmannschaft „Crazy Parents“ auf dem Eis steht und zwei Söhne hat, die in den JugendEishockeyteams spielen, sieht mit Die Gruppe der Kleinschüler I trainiert donnerstags zwei Stunden vor Schulbeginn. Profi-Eishockey-Team, das in der Deutschen Eishockey Liga spielt, schafft. Momentan wechselten viele Jugendspieler zu den Konkurrenten nach Landshut oder Rosenheim, da diese eine bessere Nachwuchsförderung anböten. Oftmals werden in der Saturn-

„Die Jungs müssen in der Woche mindestens drei Mal trainieren“

Impulsgeber für die Innenstadt Kaufhof Geschäftsführer Christian Forster im Interview (ma) Noch ist er „ganz frisch“ an Bord, aber das Unternehmen, für das er arbeitet, kennt er bestens: Christian Forster leitet seit zwei Monaten die Geschicke der Galeria Kaufhof in Ingolstadt. Der 33-Jährige ist als Geschäftsführer des Kaufhauses auch Mitglied im Vorstand von IN-City. Der gebürtige Amberger hat BWL studiert, seit 13 Jahren ist er bei Kaufhof tätig und war dort u.a. Abteilungsleiter. Seit

sechs Jahren arbeitet er in der Geschäftsleitung. Heidelberg, Ulm, Gießen, München, Hannover, Dortmund und zuletzt Augsburg waren einige seiner Stationen. Im Interview spricht er über „sein“ Kaufhaus als Impulsgeber und über seine Wünsche an die Händler in der Innenstadt. Herr Forster, was für ein Haus haben Sie hier in Ingolstadt vorgefunden?

Die Galeria Kaufhof in Ingolstadt ist für die Menschen aus der Stadt an der Donau und der Region ein Einkaufsmagnet. Mit einem großen Sortiment auf 9.800 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem hochmotivierten Team ist sie für die Kunden eine sehr attraktive Einkaufsstätte. Im Frühjahr 2012 wurde die Filiale auf mehreren Etagen umgebaut. Seitdem versteht sich die Galeria Kaufhof noch mehr als Impulsgeber der Ingolstädter Innenstadt. Werden Sie Veränderungen vornehmen? Der EDEKA-Supermarkt im Untergeschoss der Galeria Kaufhof hat zum Jahresende auf eigenen Wunsch geschlossen. Wir prüfen derzeit Optionen, wie die Fläche attraktiv genutzt werden kann. Und natürlich haben wir die Wünsche unserer Kunden ständig im Blick.

GE! A T 5 1 OCH NUR N von 10-19 Uhr täglich

Wie finden Sie die Ingolstädter Innenstadt? Würden Sie sich Änderungen wünschen? Ich bin nun seit eineinhalb Monaten hier in Ingolstadt und mein erster Eindruck ist sehr positiv. Die Innenstadt hat sehr viel zu bieten: Die Kunden finden hier ein attraktives Einkaufserlebnis, Kultur und Gastronomie sowie ein historisches Ambiente. Allerdings habe ich bereits auch

19 Uhr – anzubieten. Denn nur dann lohnt es sich auch für unsere Kunden, in die Innenstadt zu kommen und nicht auf andere Einkaufsstätten auszuweichen. Sie sind ja auch, wie Ihr Vorgänger, im Vorstand von IN-City. Warum engagieren Sie sich in diesem Verein? Es ist mir ein großes Anliegen, als Geschäftsführer der Galeria Kaufhof Ingolstadt an der nachhaltigen Attraktivitätssteigerung der Ingolstädter Innenstadt mitzuwirken. Jeder Einzelne kann etwas zu diesem Ziel beitragen und gemeinsam lassen sich meist auch größere Erfolge für die gesamte Innenstadt erzielen. Welche Erfahrungen können Sie in der Galeria Kaufhof in Ingolstadt oder auch bei IN-City aus ihren bisherigen Wirkungsstätten einbringen? Ich bin seit dreizehn Jahren für die Galeria Kaufhof tätig, in unterschiedlichen Positionen und an insgesamt zwölf Standorten. In dieser Zeit sammelt man natürlich viele unterschiedliche Erfahrungen, die mir bei meiner neuen Aufgabe sicherlich viel Christian Forster: Geschäftsführer der Galeria Kaufhof. Foto: oh helfen. Doch zunächst möchte Dinge entdeckt, an denen wir ge- bilien – v.a. in der Fußgänger- ich jetzt den Standort noch besmeinsam arbeiten sollten: Zum zone – zu finden. Zum anderen ser kennenlernen. Die ein oder einen wäre es wichtig, Investoren sollten wir Innenstadthändler andere Idee habe ich aber durchund attraktive Handelsunter- es schaffen, einheitliche Abend- aus schon im Hinterkopf. Lassen nehmen für leerstehende Immo- öffnungszeiten - zumindest bis Sie sich einfach überraschen.


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Blickpunkt KW 2/13

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Das Ende des Privatfahrzeugs Pilotisierte und selbstfahrende Autos sowie Mobilitätsdienstleister gewinnen an Bedeutung - Interview mit Jürgen Mayer H. Von Hermann Käbisch Jürgen Mayer H., wird am Sonntag im Foyer des Stadttheaters seine Vorstellungen über Stadtentwicklung darlegen. Im Interview mit Hermann Käbisch äußerte er sich zum Thema Auto und Stadtplanung. Herr Mayer, im Zentrum vieler Städte befinden sich Fußgängerzonen. Manche fordern deren Ausdehnung, andere (z. B. in NRW) reduzieren deren Umfang. Wie stehen Sie zu dieser Form der Nutzung des innerstädtischen Raumes? In unserer Vision für die Mobilität der Zukunft für den Audi Urban Future Award 2010 sind wir davon ausgegangen, dass sich der innerstädtische Verkehr enorm verändern wird. Privater Autobesitz und parkende Fahrzeuge in Innenstädten werden weitgehend verschwinden und mit einem konstanten Verkehrsfluss von pilotisierten selbstfahrenden Autos ersetzt. Das Nutzen von Fahrzeugen für den Individualverkehr richtet sich dann nach dem Bedarf und der Nachfrage. Ähnlich der Mobiltelekommunikation wird auch Mobilität von Anbietern bereitgestellt, die selbst wiederum mit der Stadt, mit Autofirmen und mit Kommunikationsanbietern Allianzen aufbauen. Um sich mit einem Auto zu bewegen, wird ein jeweils den Bedürfnissen entsprechendes Auto gewählt. Die Kosten dafür werden allein nutzungsspezifisch berechnet. Durch diese Entwicklung können mehr Autos pro Fahrspur auf den Straßen verkehren. Parkstreifen werden überflüssig. Mehr Raum wird städtebaulich frei, der dann dem öffentlichen Raum zugeführt werden kann. So kann es sinnvoll sein, Fußgängerbereiche zu erweitern, Shared Spaces einzurichten oder mehr Grünraum in die Stadt zu bringen.

J. Mayer H. Architects beschreiben urbane Visionen: Das herkömmliche Auto wird in der Zukunft durch „Verkehrsdienstleister“ und „pilotisierte selbstfahrende Autos“ ersetzt werden. Foto: J. Mayer H. Architects

dualverkehr in den Ballungszentren immer weiter auf Care-Sharing Systeme, Mobilitätsanbieter und den öffentlichen Nahverkehr ausweichen. In Großstädten werden zudem Fahrradfahrer wieder mehr gefördert, das heißt neue Radwege werden angelegt, Fahrspuren hierfür verkleinert. Aber die Entwicklung von Elektroautos mit geräusch- und verschmutzungsarmen Nebeneffekten kann auch bedeuten, dass sich große Verkehrsstraßen wieder zu 1A - Lagen entwickeln können, ähnlich wie verschmutzte Flussund Seeufer, die in Städten des 19. Jahrhunderts eher gemiedene GeWird das Auto, wenn es weniger genden waren und heute wieder schädliche Emissionen produ- als Wasserlagen hoch geschätzt ziert, also z. B. das Elektroauto, in sind. den Städten wieder "salonfähig" oder wird generell der Individu- Ist das Auto mittels Einbindung in Kommunkationsprozesse alverkehr abnehmen? Nach unserer Erkenntnis, be- durch das Internet künftig ein Für das Miteinander von Ver- ruhend auf den technischen und rollender Arbeitsplatz oder ein kehrsmittel (primär Auto) und gesellschafltichen Entwicklungen Wohnzimmer mit WohlfühlfakFußgänger werden neue Model- der letzten Jahre, wird der Indivi- tor, in dem man sich nebenbei,

Der SchlafexpertenTipp

le erprobt, z. B. „shared Space“. Gibt es friedliche Koexistenz? Dies ist sicherlich ein zukunftweisendes Modell, dass ja auch schon mehrfach erfolgreich erprobt wurde. Generell muss immer genau geschaut werden, wo wird dieser shared space eingerichtet und welche verschiedenen Nutzer in welcher Frequenz werden sich hier begegnen. Wir denken, dass die Entwicklungen von pilotisierten Elektroautos mit Assistenzsystemen viel weitreichendere Folgen für den Stadtraum hat, als die nur sehr begrenzt umzusetzenden Shared Spaces.

möglicherweise ferngesteuert, fortbewegt? Sobald Autos nicht mehr selbst gefahren werden müssen, sondern "selbst" fahren, können sie durch den "Gefahrenen" völlig neu genutzt werden. Denkbar wäre sicherlich auch die Zeit als Arbeitszeit zu nutzen, das Auto selber wird hier durch seine digitale Vernetzung zum Kommunikationsmittel, die Windschutzscheibe könnte ein Touchscreen sein, ähnlich der Smart Telefone, und hierdurch kann der Gefahrene über das Auto mit der Umwelt kommunizieren, der Stadtraum wird ebenso eingebunden sein. Ein Nutzer könnte mittels personalisiertem Profil nach seinen Vorlieben und Interessen entsprechend durch die Stadt gefahren werden und ihm interessante Orte könnten hervorgehoben werden. Wird zum Beispiel eine neue Wohnung gesucht, könnte der Screen gerade inserierte Wohnungen beim Vorbeifahren anzeigen. Oder

über den Modus "Flirt" nimmt der d.h. unterwegs im Flugzeug, im AuGefahrene mit Gleichgesinnten to und auch von zu Hause aus, immer mehr flexibel gearbeitet wird. Kontakt auf. Erwarten Sie, dass Arbeitsplatz und Wohnung künftig räumlich näher beieinander liegen, so dass dadurch der Verkehr, insbesondere der Individualverkehr, abnimmt? Das muss nicht unbedingt sein. Sicherlich wird es eine weitere Ausdünnung der dörflichen Strukturen geben, da der Weg zum nächsten Arbeitsplatz im Dienstleistungssektor meist erst in der entfernten Großstadt zu finden ist, aber eine gewisse Grund-Mobilität wird es weiterhin geben. Allein schon deshalb, da die Unternehmen immer mehr international vernetzt sind und weniger auf einen Ort beschränkt agieren. Denkbar ist, dass die reine Büroarbeitszeiten im Kern nicht mehr nur am Ort des Arbeitsplatzes stattfinden, sondern durch die neuen Technologien auch räumlich neu verhandelt werden,

Wenn Sie einem Automobilhersteller einen Rat geben müssten, in welche Richtung er seine Produkte hin oder neu entwickeln soll, was würden Sie vorschlagen? Das Auto wird sich von einer „Fahrmaschine“ hin zu einer „Erfahrungsmaschine“ entwickeln. Sich fortbewegen, kommunizieren, erleben, informieren und arbeiten verschmelzen zu einer neuen AutoRealität. Die zukünftige Wahrnehmung der Stadt wird entscheidend auch von diesen Veränderungen geprägt. In unserer Studie des Audi Urban Future Awards 2010 „A.WAY“ gehen wir davon aus, dass es in Ballungszentren weniger Privatfahrzeuge geben wird, in den ländlichen Gebieten jedoch weiterhin ein nicht verzichtbarer Faktor bleibt. Diese Auffächerung des Automarktes müssen die Hersteller im Auge behalten.

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STADT & REGION

8

Von Hundekot bis Lebensrettung

Scheitert Contest am Sponsor? (sf) Musste der Contest nun an der Neuregelung der Plakatierung oder aufgrund der Absage des Sponsors Maxi DSL scheitern? Die Firma M-net (zuvor Maxi DSL) aus München hat uns mitgeteilt, sie stehe bereits seit Herbst 2012 nicht mehr als Sponsor für das Event zur Verfügung. Jens Hampe, der bis 2011 Niederlassungsleiter in Ingolstadt war und nun den Bereich Marketing und Vertrieb für Geschäftskunden der Firma leitet, erklärt, dass dies aber nichts mit der Veranstaltung per se zu tun habe. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter habe immer sehr gut geklappt und auch das Event selbst habe ihm gut gefallen. M-net habe einfach andere Prioritäten im Sponsoring gesetzt. Veranstalter Daniel Melegi hingegen erklärt, er möchte das Ereignis aufgrund der Neuregelung der Plakatierung nicht mehr veranstalten, die der Firma mediateam Stadtservice Alleinrechte bei der Werbung einräumt. Alle Veranstalter müssen nun an diese Gebühren entrichten, wenn sie werben wollen. Neben den Kosten, die sich für 14 Tage Werbung auf ungefähr 2100 Euro belaufen würden, empfindet Melegi vor allem die Höhe der Plakate als problematisch. Auf 2,50 Metern könne man weder die 17 Bands, die auftreten, noch die Sponsoren des Events erkennen. Stefan Moser, Geschäftsführer des Stadtjugendrings hat erst durch Presseberichte vom endgültigen Aus der Veranstaltung erfahren. Als Mitveranstalter des Events will er jedoch am Konzept Nachwuchsförderung festhalten und möchte den Bandcontest somit auf alle Fälle weiterhin veranstalten, wenn auch in anderer Form. „Das sollte man nicht auf dem Rücken von Veranstaltungen austragen, zumal die Kosten für die Plakatierung in Relation zu den Gesamtkosten verschwindend gering sind.“ Es wäre schön, wenn - gegebenenfalls mit neuem Sponsor - der Contest auch künftig stattfinden könnte.

Blickpunkt KW 2/13

BZA Südwest startete ins neue Jahr 2013 Von Melanie Lerzer Einen überraschend großen Andrang fand die erste Sitzung des BZA Südwest im Jahr 2013. „Ich freue mich über so viele Leute, die ihr Interesse an unserer Sitzung kundtun“, begrüßte Bezirksausschussvorsitzende Walburga Majehrke die Gäste. Im Folgenden die wesentlichen Punkte der Sitzung: Wohin mit der „Sitzweil-Gruppe“? – Handarbeit im Bauerngerätemuseum Eines der Hauptanliegen im BZA Südwest war der Antrag von Annemarie Schindlbeck, Leiterin der „Sitzweil-Gruppe“ im Bauerngerätemuseum. „Jeden dritten Samstag im Monat treffen sich Handarbeitsinteressierte im Bauerngerätemuseum. Wir sprechen Leute von acht bis 88 Jahren an. Bei uns gibt es noch traditionelle und wertvolle Handarbeit“, erklärte Schindlbeck. Mittlerweile sei der sogenannte Sitzweil aber explodiert. „Aus den vorerst zwölf Leuten werden nun schon ab und an um die 40.“ Der vorhandene Raum biete aber nur Platz für maximal 30 Leute. Die Sitzweil-Gruppe organisierte auch schon diverse Ausstellungen im Bauerngerätemuseum, die auch Besucher von Nah und Fern anlockten. „Auch Angebote an die Schulen haben wir unterbreitet“, so die Leiterin. Problem sei nun, dass die Gruppe zwar momentan Platz im temperierten ersten Stock findet, dauerhaft dort aber nicht bleiben kann. Der Raum werde anderweitig für Ausstellungen benötigt. Es gäbe im Bauerngerätemuseum zwar auch noch einen größeren Raum, der für die Sitzweil-Gruppe in Frage kommt. Dieser ist aber nicht temperiert und so nicht für Wolle, Stoffe und weitere Materialien geeignet. Die Sitzweil-Gruppe beantragte nun die Temperierung des

Hatte einige Fragen zu klären: Der BZA Südwest startete mit einem hohen Besucheraufkommen ins Jahr 2013. Raumes. „Das dürfe wohl um die muss. Wir werden bestimmt eine 20 000 Euro kosten“, so Dr. Böhm, Lösung finden.“ Diese wurde nach weiteren DisLeiter des Bauerngerätemuseums, kussionsbeiträgen auch gefunden: der ebenfalls anwesend war. Man werde sich mit dem Hochbauamt in Verbindung setzen und 20 000 Euro für einen Strickkreis? einen genauen Kostenvoranschlag Von Seiten des BZA wurde die- berechnen lassen. ser Antrag positiv aufgefasst. „Wir sind sehr berührt und werden das unterstützen“, hieß es vom Großteil der Mitglieder. „Aber warum muss es unbedingt das Bauerngerätemuseum sein?“, ergriff einer das Wort. „Das Jugendheim wäre doch beispielsweise auch in Ordnung. Es ist doch eine große Summe für so einen Strickkreis.“ BZA-Südwest-Mitglied „Wir sind nicht nur ein Strickkreis“, so Schindlbeck „sondern Anträge der Freiwilligen Feuerwehr Hundszell und Haunwöhr ein Informationskreis. Im Jugendheim wäre es von der Kirche her „Wir arbeiten teilweise noch wie nicht gestattet, Schränke aufzustellen, um unsere Materialien im Fernsehen“, beschrieb der Komunterzubringen. Außerdem wäre mandant der FFW Hundszell die das Bauerngerätemuseum ein Arbeit bei der ortsansässigen Feutraditioneller Ort für traditionelle erwehr. „Momentan sind wir noch mit einer Kübelspritze ausgestatHandarbeit.“ BZA-Vorsitzende Majehrke tet. Wir müssen also pumpen und stimmte ebenfalls zu: „Das ist ei- dann löschen.“ Um auf den neuesne Tradition, die gepflegt werden ten Stand der Technik zu kommen,

„Es kann doch wohl nicht sein, dass die Feuerwehren zum BZA kommen müssen, um zu betteln.“

beantragte die FFW Hundszell ein tragbares Hochdrucklöschgerät für 2400 Euro, das Löschschaum erzeugt und erheblich besser einzusetzen ist. Als zweites werde auch ein Wassersauger im Wert von 5000 Euro benötigt. „Dieser ist für Umweltereignisse nötig, wie beispielsweise vollgelaufene Keller.“ Die FFW Haunwöhr forderte in ihrem Antrag eine Wärmebildkamera für 8000 Euro. „Mit diesem Gerät ist es möglich, durch Rauch zu sehen.“ Alle Anträge der FFW wurden für positiv empfunden, man verstehe aber nicht, weshalb sich die Stadt nicht dafür einsetze. „Es kann doch wohl nicht sein, dass die Feuerwehren zum BZA kommen müssen, um zu betteln“, äußerte sich ein BZA-Mitglied. „Das ist doch beschämend.“ „Sind die in der Stadt mehr wert als die in den Ortsteilen?“, meinte ein anderer. Majehrke fasste den Entschluss des BZAs zusammen: „Wir stehen zu hundert Prozent hinter euch. Wir unterstützen eure Anträge und bewundern die Arbeit, die ihr leistet. Aber wir werden auch erwähnen, dass eigentlich die Stadt

Foto: Lerzer

für solche Kosten aufkommen müsste.“ Hunde-Kot-Beutel für Obstund Gartenbauverein „Kann sich jemand ereifern, den Kot selber einzusammeln?“, fragte Majehrke in die Runde. Der Antrag für 12 000 Tüten für 240 Euro wurde einstimmig genehmigt. Außerdem wurden diverse Antwortschreiben der Stadt und noch nicht erledigte Anträge aus 2012 besprochen. So beispielsweise auch eine LED-Ampel in der Einbogenlohe. „Die brennt maximal ¼ Stunde am Tag Rot“, meldete sich ein Gast zu Wort. „Und ansonsten werden die Bewohner von einem ständigem Grün-Licht gestört. Kann man da keine Bedarfsampel einrichten?“ Mit Applaus wurde die Forderung von allen unterstützt. „Im ersten Antrag hieß es von der Stadt nur, die Ampel müsse leuchten, damit sich die Autofahrer dran gewöhnen. So a Schmarrn!“ Man einigte sich darauf, nochmal wegen einer Bedarfsampel nachzufragen.

Residenzen der Bürgermeister Hier wird gearbeitet: Bürgermeister Ludwig Wayand von Baar-Ebenhausen stellt sein Amtszimmer vor Von Silke Federsel Diesmal präsentieren wir Ihnen das Büro von Ludwig Wayand. Er ist seit 2009 Bürgermeister von Baar-Ebenhausen. Die heutige Einheitsgemeinde, die rund 5.000 Einwohner zählt (Stand Oktober 2011), wurde aus den ehemalig selbständigen Gemeinden Baar und Ebenhausen im Jahre 1984 zusammengeschlossen. Sie besteht aus den drei Ortsteilen Baar, Ebenhausen und Ebenhausen-Werk. Der Ort liegt an der Bundesstraße 13, ungefähr zehn Kilometer südlich von Ingolstadt und circa 22 km nördlich von Pfaffenhofen entfernt. „Das Gebäude war nie etwas anderes als Ludwig Wayand hat sein Büro größtenteils selbst eingerichtet.

Foto: Federsel

ein Rathaus“, erklärt Ludwig Wayand. Bis zum Zusammenschluss der Gemeinden existierten zwei Rathäuser, wobei im jetzigen die Gemeindeverwaltung von Ebenhausen untergebracht war. 1944, also noch während der Kriegswirren, wurde das Gebäude fertiggestellt. Ludwig Wayand hat das Büro größtenteils selbst eingerichtet, denn bis zum Jahr 2009 war dort die Bauverwaltung untergebracht. Im neu gestalteten Amtszimmer befinden sich zahlreiche Bilder, die unter anderem historische Ansichten der beiden Gemeinden zeigen. Ledermöbel und dunkles Holz bestimmen das Gesamtbild, die abstrakten

Gemälde in Erdfarben und ein Blumenstrauß passen gut zur Einrichtung und an einem großen Konferenztisch mit passenden Stühlen empfängt Wayand seine Gäste. Auf einer großen Luftaufnahme aus dem Jahr 2009 kann man Baar-Ebenhausen von oben betrachten. 2013 aber wird eine neue Aufnahme angefertigt, denn vor allem durch die neue Bahnstrecke habe sich der Ort sehr verändert, erklärt der Bürgermeister. In seinem Büro hat der Rathauschef einige persönliche Gegenstände untergebracht: Auf dem Schreibtisch befindet sich ein Bild seiner Frau, an der Wand hängen Auszeichnungen aus seiner Zeit bei der Bundeswehr, bei

der er als Offizier der Luftwaffe gedient hat. Zum Zeitpunkt unserer Aufnahmen stand der Jahreswechsel bevor und der Bürgermeister hatte viel zu tun. Davon kündeten die zahlreichen Papierstapel und Akten, die der Rathauschef auf seinem Schreibtisch ausgebreitet hatte und die bearbeitet werden wollten. Aus seinem Fenster blickt Ludwig Wayand auf die neu gestaltete und verschönerte Außenanlage und den Innenhof des Rathauses. Dorthin können sich die Mitarbeiter vor allem bei schönem Wetter im Sommer in der Mittagspause zurückziehen, erklärt der Bürgermeister.

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Vom Eiskunstläufer zum Fernsehstar Daniel Weiss durchlebt eine erstaunliche Karriere bei der deutschen Meisterschaft. „Das war die Krönung und sehr Es sieht so aus, als könnte die- wichtig, damit ich an EM und ser Mann alles. Deutscher Meister WM teilnehmen konnte.“ Dass es im Eiskunstlauf, Moderator bei dabei zu einem kleinen Skandal vielen Eiskunstlauf-Shows wie kam, als sein Konkurrent nicht beispielsweise der Media Markt- zur Siegerehrung wollte, spielt Eisgala in der Saturn Arena, für Weiss kaum eine Rolle. Zum Kommentator bei der ARD und ganz großen internationalen Erzu guter Letzt noch Juror in einer folg reichte es letztlich jedoch Fernsehsendung. Der gebürtige nicht: „Der Respekt war zu groß. Ingolstädter Daniel Weiss kann Kurz zuvor war ich noch bei den viel und hat einiges zu erzählen. Junioren gelaufen und plötzlich Auch der Zufall half ihm auf den sind da 10 000 Zuschauer. Heute habe ich mich auch als KommenWeg. Weiss ist ein viel beschäftigter tator daran gewöhnt und sehe es Mann. Deswegen kommt es nicht selten vor, dass man ihn nur auf der Autobahn erreicht. Als Berater und Moderator ist er Teil der Firma „Spotlight Productions“, die viele Eisshows in ganz Deutschland organisiert. Sogar in KanaDaniel Weiss da, wie er stolz berichtet. Dabei kam er nur durch Zufall in die Eiskunstlauf-Branche. „Ich war lockerer. Diese Erfahrung hat dadamals fünf Jahre alt, als meine mals gefehlt.“ Auch deshalb fehlt die TeilMutter einen Arzttermin hatte – gegenüber dem Eisstadion an nahme am größten sportlichen der Jahnstraße. Mit einer Freun- Ereignis in seiner Vita: „Olympia din meiner Mutter, die auf mich war lange ein schwerer Punkt aufgepasst hat, bin ich dort vorbei für mich. 1991 und 1992 waren gelaufen und wollte wissen, was sportlich und privat nicht leicht dort drin ist. Sie hat mir das Eis für mich. Nach der Weltmeistergezeigt und ich war beim ersten schaft 1991 kam es zum Eklat und Anblick schon fasziniert“, erin- zur Trennung von meinem Trainert sich Weiss zurück. Diesen ner, der mich geschlagen hatte.“ Anblick wird er, so der 44-Jährige, In der vor-olympischen Saison nie vergessen. Zu Weihnachten ging Weiss nach Paris, um dort zu gab es dann das erste Paar Schlitt- trainieren. Doch der Schuss ging schuhe. „Zu Beginn habe ich mir nach hinten los. „Das war ein fabeim normalen Publikumslauf bei taler Fehler, der die Saison kaputt den Vereinskindern einiges ab- gemacht hat. Ich habe lange als geschaut und sie nachgemacht“, Sportler darunter leiden müssen.“ betont er. Als er fast schon besser Auch die Systemänderung, dass war, wurde eine Trainerin des die Pflichtfiguren abgeschafft ERC Ingolstadt auf ihn aufmerk- wurden, kam ihm nicht entgegen. sam. Mit sechs Jahren begann er „Ich konnte mit den neuen Dreialso das Eiskunstlauf-Training. fach-Sprüngen damals nicht mit„Es war erstaunlich. Meistens halten“, gibt er offen zu. Die fehwaren es bei Meisterschaften nur lende Olympia-Teilnahme habe drei bis fünf Jungs, und ich war schon weh getan, sagt er. „Erst als immer der Beste. Deshalb wurde ich auch schnell deutscher Jugendmeister.“ Doch bald war Ingolstadt nicht mehr groß genug. „Die Grenzen waren schnell erreicht“, sagt Weiss, der mit einem großen Talent musikalischer Art gesegnet ist. 1981 bestand er die Aufnahmeprüfung des Nachwuchsleistungszentrums in Oberstdorf. „Diese neun Jahre haben mich geprägt“, weiß er. Die vielen Erfolge in jungen Jahren will er heute nicht missen. „Ich durfte wirklich viel erleben, was normalerweise gar nicht möglich gewesen wäre. Ich war auf Junioren-Weltmeisterschaften in Japan, Kanada und den USA. Ohne den Eiskunstlauf wäre ich dort nicht hingekommen. Das sind schöne Jugenderinnerungen. Ich würde diese Jugend gegen nichts eintauschen.“ Doch nicht immer lief alles nach Plan für den Athleten Daniel Weiss. „Auf dieser langen Strecke gab es natürlich einige Hochs und Tiefs“, erklärt er. Nach dem fünften Rang 1987 bei der Junioren-WM folgte nur zwei Jahre später der größte internationale Erfolg: Bei der Europameisterschaft in Birmingham wurde er erneut Fünfter. Nur ein Jahr spä- Erste Gehversuche: Weiss beim Eister dann sicherte er sich den Titel laufen im alten Jahnstadion. Foto: oh Von Kevin Reichelt

„Olympia war lange ein schwerer Punkt für mich“

ich Kommentator bei Eurosport wurde und 1994 in Lillehammer dabei war, hat es sich gelegt.“ Bis 1996 war er für den Sender Eurosport tätig. Danach wechselte er zur ARD und ist dort nun als Kommentator tätig. Zudem ist er beim Hessischen Rundfunk als fester Redakteur angestellt. „Ich arbeite dort in alle Richtungen und empfinde es kaum als Arbeit, da der Sport meine Leidenschaft ist.“ Seit 2011 ist er fester Mitarbeiter bei der ARD, was die Zeitplanung natürlich vereinfacht. „Da ich nun einen regelmäßigen, täglichen Job habe, bin ich nur noch Ratgeber und Moderator bei den Shows, die wir organisieren.“ Mittlerweile seien die Shows jedoch ein wichtiger Bestandteil geworden. Dabei gilt die Eisgala in Ingolstadt als „absolutes Vorzeigeprodukt“, wie er sagt. Auch 2012 konnte sich das OrganisationsTeam, dem Weiss beratend zur Seite steht, selbst auf die Schulter klopfen. „Das war so gut, das hätte man auch locker fünf oder sechs Mal zeigen können“, sagt er nicht ohne Stolz und fügt an: „Am Tag danach waren wir alle auf Wolke Sieben. Selten waren die Zuschauer so zufrieden. Es hat alles gepasst.“ Dabei sei es schon schwer gewesen, die Show aus dem Vorjahr zu toppen. „Du bist nur so stark und gut, wie deine letzte Show war“, betont Weiss. Um bei der nächsten Eisshow wieder eine Steigerung zu erreichen, muss das Besondere gefunden werden. „Wir können uns keine Lady Gaga leisten“, sagt er lachend. Die Vorfreude auf die nächste Eisgala, für die der Kartenvorverkauf bereits läuft, ist sehr groß, denn es ist die Jubiläums-Show. Seit 25 Jahren veranstaltet er die Eisgala in Ingolstadt. „Im Eisstadion an der Jahnstraße haben wir noch Bierbänke aufgebaut. Es gab so gut wie keine Fluchtwege, heute wäre das sicherheitstechnisch natürlich undenkbar“, schwelgt er in Erinnerungen. Öffentlich bekannt wurde Weiss auch durch die Show „Stars auf Eis“, bei der Prominente eiskunstlaufen. „Katharina Witt, die die Show moderierte, kannte mich noch aus meiner aktiven Zeit und von der ARD und wusste, dass ich punktgenau und kritisch bin und auch gute Sprüche bringen kann. Sie wollte, dass ich den Dieter-Bohlen-Part übernehme“, erzählt er lachend. Sehr erfolgreich spielte er den bösen Part der Jury, wenn auch nicht immer zum Wohlbefinden der Prominenten. Für Weiss hatte die Sendung Folgen. Plötzlich wurde er öfter erkannt als zuvor: „Der Wiedererkennungswert als Person war groß, ich wurde mehr wahrgenommen.“ Heute lebt der gebürtige Ingolstädter in Frankfurt. Auch wenn er seinen Freundeskreis früh verlassen musste, bleibt die Verbindung zur Donaustadt bestehen: „Meine Eltern wohnen ja in Karlskron, da bin ich ab und zu zu Besuch. Ich komme gerne zurück.“ Ingolstadt bleibe seine Heimat.

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Heimhild Würch, Fachtrainerin IHK, med. geprüfte Ernährungsberaterin, metabolic balance-Betreuerin Übungsleiterin Diabetes-Sport

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Vorfahrt auf der Skipiste Der Schnee fällt dieses Jahr nicht sehr üppig aus und um

Gerade weil die Schuldfrage nicht in allen Ländern gleich bewertet wird, hat der internationale Skiverband (FIS) Regeln aufgestellt, die für das Verhalten auf den Pisten allgemeinverbindlich sein sollen.

Enthalten sind insbesondere ein Rücksichtnahmegebot, Vorgaben zum Überholen sowie zum Einfahren und Anfahren und eine Ausweispflicht der Unfallbeteiligten. Deutsche Gerichte und Versicherungen ziehen für die Bewertung der Haftung der Skifahrer diese FIS-Regeln durchweg heran. Wer sich an die Regeln nicht hält, ist im Fall der Fälle automatisch der Schuldige. Die Durchsetzung von Ansprüchen wird für den Geschädigten so erheblich erleichtert.

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Faschingssaison 2013 Kurz und knackig Die Faschingssaison 2013 hat früh begonnen – hört aber auch früh auf

Preiswert verkleiden Fünfte Jahreszeit muss nicht teuer sein (sf) Der Fasching steht vor der Tür und jedes Jahr stellt man sich wieder dieselbe Frage: Als was gehe ich? Dabei müssen Jecken gar nicht allzu tief in die Tasche greifen. Ein hübsches und originelles Kostüm ist schnell zusammengestellt, viele Teile finden sich sogar im heimischen Kleiderschrank. Mit ein bisschen Phantasie lassen sich mit wenig Aufwand tolle Verkleidungen basteln. Darf es vielleicht ein Hexenkostüm sein? Dazu einfach die Haare strubbelig auftoupieren, ein bisschen Ruß ins Gesicht schmieren und mit Kajalstift ein paar Warzen malen. Mit Ringelstrümpfen, einer alten Strickjacke und einem Besen ist die Verkleidung komplett. Als Pendant zur Hexe kann Mann sich ganz in schwarz hüllen

und aus Pappe einen Hut basteln, auf den er Sterne klebt – fertig ist der Zauberer. Möchten Sie einmal ein berühmter Maler sein? Mit einem alten weißen Hemd, das mit Farbklecksen bespritzt wird und einem Hut aus Zeitungspapier, einem Schnurrbart im Gesicht und einer Farb-Palette inklusive Pinsel gehen Sie locker als kunstschaffendes Genie durch. Oder wie wäre es mit einer Vogelscheuche? Eine alte Hose, ein kariertes Hemd und ein Hut eignen sich hervorragend für diese Verkleidung. Mit ein paar Löchern in den Hosenbeinen und einigen Flicken oder Aufnähern auf den Ärmeln können Sie ein günstiges Kostüm zaubern. Stroh kann in die Ärmel und Beine eingeklebt werden.

Fulminanter Start in die Saison: Michael III. und Carolin I., das Prinzenpaar der Narrwalla Von Melanie Arzenheimer

HÖHEPUNKTE der fünften Jahreszeit!

Da kann es einem ja richtig schwindelig werden! Gemeint sind nicht nur die flotten Tanzeinlagen, die auch in dieser Faschingssaison wieder das Publikum mitreißen werden. Richtig „heftig“ ist dieses Jahr nämlich auch, wenn man auf den straffen Zeitplan schaut: Am 13. Februar ist schon wieder alles vorbei. Die Ingolstädter Faschingsgesellschaft Narrwalla ist deshalb (wie fast alle anderen Narren, etwa in Neuburg oder in Reichertshofen) schon am 5. Januar in die Saison

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27.01.13 24.02.13 23.01.13 27.01.13 31.01.13 31.01.13 29.01.13 23.01.13 13.02.13 13.02.13 29.01.13

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Foto: Kastl

gen. Das bunte Showprogramm, das sich dem Lieblingssport der Deutschen widmet und ihn in einer bunten, fantasiereichen Show feiert, hat die Gäste des Krönungsballs im Ingolstädter Stadttheater begeistert. Einen Extra-Applaus gab´s dabei natürlich für das Prinzenpaar Michael III. (Schmid) und Carolin I. (Schlamp), die in dieser kurzen, Beinarbeit und Ballzauber aber heftigen Saison die RegentMit dem Motto „Zeit, dass sich schaft in Ingolstadt übernommen was dreht“ hat sich die Narrwalla haben. „Da der Fasching in dieeines besonders sportlichen The- sem Jahr nur fünfeinhalb Womas angenommen: Fußball trifft chen dauert, heißt das für unsere Faschingsball könnte man sa- Aktiven, dass die Auftritte komprimierter sind als sonst in den Jahren davor. Ich bin mir aber sicher, dass sie genug Kondition haben, diese Strapazen gut zu überstehen“, meint Johann Hirmer. Wie fit sie sind, bewiesen Einladung zur großen Faschingsfeier die erwachsenen, aber auch die am 23. Januar 2013, um 15.00 Uhr kleinen Faschingsaktiven bei der Premiere am 5. Januar. Jetzt geht’s munter weiter: Gardetreffen in der gesamten Region stehen auf dem Programm ebenso wie Gastauftritte bei anderen FaAhoi Piraten. Zur närrischen Zeit begrüßt das Seniorenzentrum schingsgesellschaften, Vereinen seine Gäste und Crew auf dem Piratenschiff. Lassen Sie sich auf eine und Firmen. Und weil gerade für spannende Schatzsuche entführen und bei Piratensnacks und Bowle die Kleinen der Fasching oft das Größte ist, sind die Kinderbälle von unserem Kapitän „d Paule“ mit Shanties und Seemannsgarn ein fester Bestandteil jeder närunterhalten. Jeder ist eingeladen, bei uns an Bord zu kommen und rischen Saison in Ingolstadt und schöne Stunden bei ausgelassener Stimmung zu verbringen. der gesamten Region. gestartet, also noch in der offiziellen Weihnachtszeit: „Sicherlich wäre es aus religiöser Sicht besser gewesen, den Termin nach Heilig Drei König zu legen, aber die Kürze des Faschings ließ uns keine andere Wahl“, erklärt Narrwalla Präsident Johann Hirmer. „Erschwerend hinzu“ kam die Tatsache, dass ja nicht nur auf die eigenen Bälle Rücksicht genommen werden musste: „Hätten wir unseren Start um eine Woche verschoben, dann hätte unser Inthronisationsball erst nach dem Gardetreffen stattgefunden, das heißt, die Premiere unseres Pro-

gramms wäre beim Gardetreffen und nicht wie traditionell auf dem Krönungsball gewesen.“ Klar, dass die Narrwallatruppe ihre Show aber erst einmal bei der eigenen Auftaktveranstaltung präsentieren wollte. Und da führte an einem „Frühstart“ in die Saison kein Weg vorbei.

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GASTRO & LIFESTYLE

Blickpunkt KW 2/13

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Es geht um die Wurst Marianne Peyerl betreibt die Würstlstube in Ingolstadt

Ein Schimpanse in bayerischer Tracht ist schon seit den Anfängen in der Würstlstube auf einem Plakat zu sehen: Er dient wohl als Appetitt-Anreger. Von Melanie Lerzer Wiener, Weiße, Bauernwürste und seit einiger Zeit auch die Currywurst – bei Marianne Peyerl geht es fast jeden Tag nicht nur sprichwörtlich um die Wurst. Sie betreibt zusammen mit ihrem Mann Peter Peyerl seit 1971 die Würstlstube in der GeorgOberhäuser-Straße. Während es in vielen Geschäften noch dunkel ist, bekommen bei Marianne Peyerl bereits die ersten Kunden ihre Wurst. Ab 7 Uhr ist sie bereits in der Würstlstube, denn der Imbiss zählt zu den ersten Adressen

für ein deftiges Frühstück auf der Schanz. „Hauptsächlich haben wir natürlich schon Stammkunden“, erklärt sie und freut sich zugleich über die netten Gäste. „Von der Hausfrau bis zum Bänker – Wir verkaufen unsere Würste an Kunden aus allenSchichten.“ Seit mehr als 40 Jahren schwimmen wochentags Wiener, Weiße und Bauernwürste in den Kesseln. Die Mutter des heutigen Eigentümers Peter Peyerl gründete damals die Würstlstube. Marianne Peyerl erinnert sich noch an die Zeit: „Damals war

Von der Hausfrau bis zum Bänker: Marianne Peyerl, Inhaberin der Würstlstube, verkauft Wiener, Weiße und andere Würste. Die beliebteste Wurst ist dabei die Wiener. Fotos: Lerzer hier noch reger Durchgangsverkehr“, erzählt sie. „Es war mehr Leben hier.“ Die Ludwigstraße war zu dieser Zeit noch eine Bundesstraße, in der Höhe des Kaufhauses Merkur (heute Galeria Kaufhof) regelte eine Ampel den Verkehr. Außer der Umgebung habe sich aber nicht allzu viel geändert: „Es ist alles beim Alten geblieben“, erinnert sich Marianne Peyerl. „Seit der Gründung stammen die Brez'n vom gleichen Bäcker, die Wurstwaren vom gleichen Metzger und sogar der Senf ist vom selben Delikatessenladen.“

„Ich brauche jeden Tag in der Früh meine Weißwurscht.“

einmal abnehmen“, schmunzelt Marianne Peyerl. „Doch wir mussten es wieder anbringen. Die Leute haben ständig danach gefragt, sie kennen den Affen ja teilweise noch aus ihrer Kindheit.“ Marianne Peyerl, Die beliebteste Wurst ist übriInhaberin der Würstlstube gens die Wiener. „Die verkaufen wir am häufigsten“, denkt MaAuch die Einrichtung des Im- rianne Peyerl. Ein paar Mal wird bisses erinnert noch an die da- der Topf voll gemacht, Wiener, malige Zeit. Ein Schimpanse in Weiße und Bauernwürste gab bayerischer Tracht, der genüss- es schon immer. „Irgendwann lich einen Knödel in die Kamera haben wir es dann mal mit der hält, ist auf einem Plakat zu se- Currywurst bzw. einer Chilihen. „Wir wollten das Bild schon Currywurst probiert“, erzählt sie.

Fernsehtipp fürs Wochenende

Tatort: Kaltblütig

(tsch) In „Kaltblütig“, dem neuen Ludwigshafener „Tatort“-Fall, steht ein Bauunternehmer im Zentrum des Geschehens. Frank Brenner (Götz Schubert) steht im dringenden Verdacht, seine Frau umgebracht zu haben. Er zeigt sich sogar geständig. Und doch haben es die Ermittler Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe)

hier mit einem komplizierten Fall und einem auch für den Zuschauer schwer einzuschätzenden Verdächtigen zu tun. Erst sieht es nach einem Unfall aus: Roza (Karolina Lodyga), die Freundin des Bauunternehmers, rast mit ihrem schicken Roadster gegen einen Baum und ist sofort tot. Doch Kriminaltechniker Becker (Peter Espeloer) findet schnell heraus, dass an den Bremsleitungen manipuliert wurde. Die Kommissare ermitteln, dass Roza schwanger war von Frank Brenner, der sie, wie es scheint, über alle Maßen geliebt hat. Überall nur Freunde, kein Motiv weit und breit, und doch war es ein kaltblütiger Mord - die Auflösung am Sonntag, um 20.15 Uhr in der ARD.

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Der Ghostwriter

(tsch) Der arme Tony Blair. Erst entzog ihm sein Volk die Liebe, und dann wurde er 2010 zu allem Überfluss noch zur alles andere als ruhmreichen Hauptfigur in einem Thriller. Nein, da machte Regisseur Roman Polanski „Der Ghostwriter“ (2010) gar nicht lange herum: Adam Lang, die Hauptfigur des Thrillers, den ProSieben am Sonntag (20.15 Uhr)

in der Free-TV-Premiere zeigt, soll niemand anderes sein als der ge(sc)hasste englische Premierminister. Pierce Brosnan spielt jenen Adam Lang als gescheitertes Politikerwrack, das im wahrsten Sinne des Wortes auf der US-Atlantikinsel Martha‘s Vineyard gestrandet ist. Wenig überraschend stößt der Ghostwriter - der sowieso nur Ersatz ist, weil sein Vorgänger unter dubiosen Umständen das Zeitliche segnete bei seiner Arbeit auf haufenweise Ungereimtheiten in der Biografie des Auftraggebers. Prompt wird aus dem Auftrags-Schreiberling ein Enthüllungsautor, der sich mit allerlei Bösewichten im Dienste staatlicher Einrichtungen herumschlagen muss. ANZEIGE

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„Die geht auch recht gut.“ Auch Bratwürste gab es bei der Würstlstube schon einmal, haben sich aber nicht bewährt. Alkoholische Getränke gibt es bei der Würstlstube nicht. „Die Nachfrage ist da einfach zu gering.“ Alle Würste gibt es auch zum Mitnehmen. Und wer nun denkt, dass man nach so vielen Jahren Würstlbuden-Betrieb wohl als Verkäuferin keine Wurst mehr sehen kann, der irrt. „Jeden Tag brauche ich in der Früh meine Weißwurst“, schmunzelt Marianne. Und was es an Weihnachten gab...? „Natürlich Würstl!“

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DVD der Woche

The Watch

Nachdem einer seiner Mitarbeiter auf grausame Weise ermordet wird, beschließt Warenhaus-Manager Evan eine nächtliche Bürgerwache zu organisieren. Nur drei Männer melden sich. Die sind jedoch hauptsächlich daran interessiert, an einem Abend pro Woche ihrem langweiligen Alltagstrott zu entfliehen. Doch als sie einem leibhaftigen Alien begegnen, haben seine Mitkämpfer ein jähes Erwachen. Nun liegt es an der allseits belächelten SelbstschutzGruppe die Welt vor einer Invasion blutrünstiger Monster zu bewahren.

TOP FIVE der aktuellen DVD-Erscheinungen 1 SAFE Mit der geheimen Zahlenkombination im Kopf und Adrenalin in den Adern, beginnt ein erbarmungsloser Kampf für Luke Wright und Mathematik-Wunderkind Mei... 2 TOTAL RECALL Von der Polizei verfolgt, verbündet sich Quaid mit der Rebellin Melina, um den Chef der Untergrund-Widerstandskämpfer zu finden und Cohaagen zu stoppen.

Goldschmiedemeister Josef Kronawitter ist mit seinem Goldankauf jede Woche in den Geschäftsräumen von Einrichtungshaus Link.

Kronawitter weist seine treue Stammkundschaft seit Jahren darauf hin, dass sie regelmäßig die Ankaufspreise vergleichen soll. „Lassen Sie sich detailiert erklären, wie der Auszahlbetrag zustande kommt“, warnt der Experte. „Viele Händler stellen keine Belege aus, bestehen Sie darauf!“ „Ich hätte nie damit gerechnet, dass mein Altgold noch so viel wert ist“, freut sich eine Dame mittleren Alters, die gerade bei Goldschmiedemeister Josef Kronawitter zwei kleine Ringe und eine Kette abgegeben hat und nun mit 480 Euro mehr in der Tasche nach Hause geht. „Die Leute sind oft sehr erstaunt, wie viel Geld sie für ihren

Schmuck, der oft schon aus der Mode gekommen ist, von mir erhalten“, erzählt Kronawitter, der in Ingolstadt für die Firma Bruno Munding, Edelmetallrecycling, Gold einkauft, um es dann in der Scheideanstalt in der Goldstadt Pforzheim einschmelzen zu lassen. „Ein absolut seriöses Geschäft“, versichert der Goldexperte und nennt ein Beispiel: „Sollte ein Kunde mal eine wertvolle Münze mit Sammlerwert abgeben wollen, dann empfehle ich ihm, einen Münzhändler aufzusuchen, da er dort eventuell mehr als den bloßen Goldwert erhält.“ Zudem überprüft er vor dem Kauf den Reinheitsgrad des Edelmetalls. Auf den Stempel alleine verlässt er sich nicht.

3 THE RAID Eine Eliteeinheit und mit einem korrupten Polizeileutnant will Tamas Drogenfestung stürmen und die Gangster festnehmen. Ein lebensgefährlicher Einsatz... 4 THE CABIN WOODS Fünf Freunde brechen auf zu einem unbeschwerten Wochenende in einer entlegenen Waldhütte. Sie ahnen jedoch nicht, dass Redneck-Zombies Jagd auf sie machen. 5 TED Ted der Teddybär kann sprechen, er säuft und kifft. Das hat John nun davon, dass er sich als kleiner Junge gewünscht hat, dass sein Teddy lebendig werden soll... en in großer Film-Neuheit rrätig Stückzahl vo en erscheinung Aktuelle Neu it im kürzester Ze schon nach enpreis ch p p Schnä m zu f u a rk ve Ab erkaufsfilme Über 7.000 V 0 Euro schon ab 2,9


VORSCHAU

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Blickpunkt KW 2/13

13.01. - 20.01.2013

KulturPlaner

für Ingolstadt und die Region AUSSTELLUNGEN 19.01.2013 bis 03.03.2013

Benoît Félix - „Ränder“ Galerie im Theater Ingolstadt

Bis 07.04.2013

„Steinzeitabenteuer mit Ötzi“ Stadtmuseum Ingolstadt

Bis 31.12.2013

Faksimile-Ausstellung „Hortus Eystettensis“ Zentralbibliothek der KU Eichstätt-Ingolstadt

VERANSTALTUNGEN

Farbintensive Partynacht: Rund 6000 Gäste feierten bei Winterbeats 2012.

Archivfoto: Megazin

Über 40 DJs auf acht Areas

13.01.2013 // 14:00 Uhr Theater Ingolstadt, Großes Haus

Winterbeats lockt mit Shuttleservice und namhaften Künstlern

Theater: "Sein oder Nichtsein" Komödie von Nick Whitby

(bp) Das Festival für jeden Musikgeschmack: Die Veranstaltung Winterbeats von Megazin geht auch 2013 in die nächste Runde. Über acht Areas und über 40 namhafte Künstler wie Sidney Samson oder DJ Kandee unterhalten das Publikum mit Sounds und Beats jeder Art. Während Top Acts wie Marco V. aus den Niederlanden und DJ Felix Kröcher mit House und Electro in der Mainarea Laserdome den Gästen einheizen, können

13.01.2013 // 17:00 Uhr Dom Eichstätt

Eichstätter Domkonzerte 2013: J.S. Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten IV-VI 13.01.2013 // 19:00 Uhr Wirtshaus & Kleinkunst "Zum Gutmann" Eichstätt

12. Eichstätter Kabaretttage: Stephan Bauer "Warum heiraten – Leasing tut´s auch" 15.01.2013 // 20:30 Uhr Neue Welt Ingolstadt

TIPP

16.01.2013 // 20:00 Uhr Theater Ingolstadt, Festsaal

TIPP

Konzert - "Aufgspuit wird ...": Fünferl zeigt "Um a Fünferl a Durcheinand"

Junggebliebene zu Musik aus den 70ern, 80ern und 90ern mit Kultmoderator und DJ Matthias Mattuschik in der Antarktis Waves feiern. DJ Metino und DJ Kandee drehen in der Black-Stage Hot & Dirty an den Plattentellern, angeheizt von MC Nate da great. In der Techno-Stage Polarlicht gastieren 2013 Größen wie Angy Kore aus Italien, Kraemer & Niereich, Niels van Gogh, Mike Schrempf, das Vater & Sohn-Gespann BazzKid & Technopixel sowie Marcus

Dunst (3 Klang). Party-Classics geben die DJs Gandi, Oldschool & Mike Novani (Radio Galaxy) in der Liquid Ice Area zum Besten, während Reggae, Roots & Mashups in der Maki-Stage mit dem Live-Duo Durstlöscher für sommerliche Klänge sorgen. Die besten Hits aus den Charts und mehr liefern zehn regionale DJs im neu gestalteten Bereich Eiskeller. Und wer von dieser grandiosen Vielfalt einmal entspannen möchte, kann dies in der separaten

Chillout-Lounge. Natürlich lädt auch wieder die Tribüne ein, das ganze Geschehen in der Mainarea entspannt im Sitzen zu genießen. Der Tipp für alle, die noch mehr wollen: die Vip-Lounge. Shuttlebusse fahren aus Schrobenhausen, Neuburg, Eichstätt und Pfaffenhofen. Rückfahrt ist nach Ende der Veranstaltung um 5 Uhr. Mehr Informationen und VVKStellen gib es im Internet unter www.winterbeats.de.

Die digitale Galerie

Polnisches Metal

Beate Hefler und ihre „Heilbilder“

Vader am 31. Januar in der Eventhalle

Bildausschnitt vom Werk „Leben“: 70 x 70 cm, Mischtechnik Pigment- und Acrylfarbe auf Leinwand, 129 Euro. Foto: Hefler

Am 31. Januar in der Eventhalle Westpark zu Gast: Die polnische Metalband Vader tritt um 18.30 Uhr auf. Foto: oh

Konzert: "Yesterday - A Tribute to The Beatles" 17.01.2013 // 19:30 Uhr Theater Ingolstadt, Großes Haus

Theater: "Das Ende des Regens" Schauspiel von Andrew Bovel 17.01.2013 // 20:30 Uhr Neue Welt Ingolstadt

Konzert - "Aufgspuit werd - Volksmusik neu aufgemischt": The Gunmen - "Unplugged" 17.01.2013 // 20:00 Uhr Theater Ingolstadt, Festsaal

Konzert: "Aus der Heimat" Georgisches Kammerorchester Ingolstadt 17.01.2013 // 19:00 Uhr Altes Stadttheater Eichstätt, Festsaal

Neujahrskonzert: Polizeiorchester Bayern zu Gunsten der Eichstätter Kulturtage 18.01.2013 // 19:30 Uhr Theater Ingolstadt, Großes Haus

Theater: "Onkel Wanja" - Szenen aus dem Landleben von Anton Tschechow 18.01.2013 // 20:00 Uhr Stadttheater Neuburg

Theater: "Zwei auf einer Bank"; auch am 19.01.2013 18.01.2013 // 20:00 Uhr Theater Ingolstadt, Festsaal

TIPP

Konzert: The 12 Tenors 19.01.2013 // 20:00 Uhr Mehrzweckhalle Niederscheyern

Konzert: Die CubaBoarischen 19.01.2013 // 20:00 Uhr Saturn-Arena Ingolstadt

(sf) In der heutigen Ausgabe unserer „ digitalen Galerie“ stellen wir Ihnen die Künstlerin Beate Hefler vor. Die gebürtige Schanzerin ist vielseitig: Neben der Malerei widmet sie sich auch der Fotografie und ist darüber hinaus als Schriftstellerin tätig. Ihre Kunstwerke, Lyrik und Fotografien hat sie schon im Rahmen verschiedener Ausstellungen präsentiert, zuletzt beispielsweise 2012 beim Lyrikwettbewerb der „Frankfurter Bibliothek“ oder bei der Ausstellung Fotografie und Malerei in Tirol. Beate Hefler erzählt über sich selbst, dass sie von jeher das Unsichtbare hinter den Dingen in seinen Bann gezogen habe. Seit ihrem zwölften Lebensjahr versucht sie, dieses mit Worten in Form von Lyrik sichtbar zu machen. Darüber hinaus war die Natur von Kindesbeinen an für sie Trost, Halt, Freiheit, Leben und Kraft. Parallel zum Schreiben hat Beate Hefler daher

begonnen, mit einer alten Kamera ihres Vaters „die flüchtigen Stimmungen und die Kraft der Natur ausschnittsweise, als Lichtbilder einzufangen“. Seit 2003 malt Beate Hefler hauptsächlich abstrakt auf Leinwand. Dabei bevorzugt sie Acryl- und Pigmentfarben und mischt diesen natürliche Bestandteile wie Erde, Sand oder auch Steine bei. Dem Betrachter ihrer „Heilbilder“ möchte sie so Kraft oder Mut schenken. Interessierte können sich unter kontakt@beate-hefler.de an die Künstlerin wenden.

Digitale Galerie Möchten auch Sie in unsere digitale Galerie aufgenommen werden? Dann senden Sie uns einfach eine Mail mit dem Betreff „digitale Galerie“ und einem kurzen Lebenslauf an stattzeitung@googlemail.com.

(can) Am 31. Januar 2013 ist Vader ab 18:30 Uhr in der Eventhalle Westpark zu sehen. Begleitet wird die Band durch die CoHeadliner Aborted und die USAmerikaner Bonded by Blood. Tickets gibt es für 16 Euro im Vorverkauf oder 20 Euro an der Abendkasse. Die Metalband Vader kann auf eine lange, ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Die polnische Gruppe wurde im Herbst 1983 durch den Bassisten Piotr „Peter“ Wiwczarek (später „Bardast“ und „Behemoth“ genannt) und dem Gitarristen Zbyszek „Vika“ Wroblewski gegründet. Einige Besetzungswechsel später gab die Band 1985 ihr erstes Konzert in Ihrer Heimatstadt Olsztyn. Zu dieser Zeit steckte Metal in Polen noch in den Kinderschuhen. Die Band Vader gehörte somit zu den Vorreitern des Genres. Überregional bekannt wurde

die Metalband Vader bereits zwei Jahre später durch Ihren Auftritt auf dem Metalmania-Festival vor über 5000 Zuschauern. Bald darauf sollte sich ihre Bekanntheit bereits weit über die polnischen Landesgrenzen hinaus erstrecken. In den folgenden 25 Jahren gab es zahlreiche Wechsel in der Zusammensetzung des Line-Ups. Der Entwicklung der Band schadete dies nicht - im Gegenteil, ihre Erfolge nahmen stetig zu. Die momentane Bandbesetzung besteht seit März 2011 aus Peter (Gitarre, Gesang), Spider (Gitarre), Hal (Bass) und James (Schlagzeug). Ihre aktuelle „Back To Black Tour 2013“ startet am 17. Januar und führt Vader durch ganz Europa. Weitere Informationen zu den Bands finden Sie auf www. vader.pl oder unter www.eventhalle-westpark.de

TIPP

Party: Winterbeats 2013 19.01.2013 // 19:00 Uhr Theater Ingolstadt, Festsaal

Ball: Schanzer Nacht 2013 20.01.2013 // 11:00 Uhr Westpark Ingolstadt

Ingolstädter Hochzeitsmesse 20.01.2013 // 14:00 Uhr Parkhalle am Parkbad Neuburg

Neuburger Gardetreffen 20.01.2013 // 14:00 Uhr Stadthalle Schrobenhausen

Schrobenhausener Gardetreffen Den ausführlichen KulturPlaner finden Sie unter

www.stattzeitung.in/veranstaltungen

DO. 24.01. 19 Uhr FR. 25.01. 19 Uhr SA. 26.01. 21 Uhr SO. 27.01. 19 Uhr DO. 31.01. 18 Uhr SA. 02.02. 15 Uhr MO. 04.02. 19 Uhr MI. 06.02. 19 Uhr

RHINO BUCKET

+ Scandal & special guests: Black Blitz

BUDDY OGÜN

„Ich mach sie klar, was´s los! - Tour 2013“

GOES HARDER

mit DJ XAROON & DJ Mr.Jumpertje

ANDREAS REBERS VADER + ABORTED & BONDED BY BLOOD „Back To The Black Tour-2013“ + guests

DONIKKL & DIE WEISSWÜRSCHTL „Kinderfasching“

MEN WITHOUT HATS

„Love In The Age Of War Tour-2013“ + guests

WOLFGANG KREBS

„Drei Mann in einem Dings”

Die CubaBoarischen Konzert in Pfaffenhofen (bp) Am Samstag, 19. Januar, um 20 Uhr geben die CubaBoarischen in der Niederscheyern-Halle in Pfaffenhofen ein Konzert. Die sieben Musiker verschmelzen Salsa mit Polka, Cha Cha Cha mit alpenländischen Hochzeitsmärschen und Chan Chan mit Zwiefachen! Für das Konzert in Pfaffenhofen gibt es in Ingolstadt unter anderem Karten beim DK-Ticket-Service. Infos und Vorverkaufsstellen unter www.kabarett-konzerte.de

Wolfgang Krebs

3 Mann in einem Dings

Fr.18.01.13 Riedenburg/Fuchsstadel

19.01.13 Pfaffenhofen-Niederscheyernhalle

Da Bertl und i

Ois für d`Katz`

Sa.02.02.13 Mainburg/Stadthalle Sa. 27.04. Münchsmünster/Bürgersaal

Andreas Rebers

Predigt erledigt

Sa.09.02.13 Kelheim/Weißes Brauhaus

Frauen, 3 Stimmen, 3 GeiZwirbeldirn3gen, 1 Herr am Kontrabass

Sa.16.02.13 Riedenburg/Fuchsstadel

Vorverkauf für alle Veranstaltungen:Ingolstadt:Donaukurier. Pfaffenhofen u.Wolnzach: Pfaffenhof.Kurier. Weitere Konzerte und Tickets online:www.kabarett-konzerte.de

Tatsachen

Neu:


AUTO & technik / Bauen, Wohnen & Leben

Blickpunkt KW 2/13

Elegant und exklusiv

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ingolstadt

an der donau

Wie BMW plötzlich eine ganz neue Baureihe erfindet

Einmal auftauen, bitte!

Ab Oktober lieferbar: Der BMW Vierer geht als Zweitürer. (tg) Eleganter, exklusiver – und natürlich auch ein bisschen teurer: So löst BMW jetzt das Coupé aus der Dreier-Familie und legt damit den Grundstein für eine neue Baureihe. Denn genau wie bei Fünfer und Sechser bekommen die Zweitürer künftig eine gerade Ziffer und laufen dann als Vierer. Obwohl schon der Dreier den Schönheitskönig in der Mittelklasse gibt, stich ihn der neue Vierer noch einmal aus – selbst wenn man Details wie die fast schwebenden Außenspiegel, die tief gezogene Frontschürze und das protzige Heckteil unterhalb des Stoßfängers getrost als Spielereien der Studie sehen kann und in der ab Oktober lieferbaren Serienversion sicher nicht

wieder findet. In Bausch und Bogen gezeichnet geht der Zweitürer deutlich in die Länge und hat sichtlich mehr Schwung: Der Radstand wächst um fünf Zentimeter, die Spurweite legt vorne um fünf und hinten um acht Zentimeter zu, die Kotflügel stehen jeweils gut zwei Zentimeter weiter vor und flacher macht sich der Vierer auch. Außerdem sind die Flächen stärker konturiert, die markantere Niere steht steiler im Wind und hinter dem Vorderrad gibt es jetzt eine riesige Kieme, die BMW-Jargon „AirBreather“ heißt und die Aerodynamik im Radkasten verbessern soll. Zwar reklamiert Designchef Adrian van Hooydonk für den Vierer mehr formale Eigenständigkeit. Aber bei der Technik wird es bis auf die Abstimmung

Foto: oh

keine nennenswerten Unterschiede geben. Achtgang-Automatik und Hinterradlenkung sind deshalb genauso gesetzt wie die Option auf Allradantrieb sowie bekannten Diesel und Benziner, wobei die jeweils schwächeren Aggregate zum Start sicher nicht antreten werden. Bei den Benzinern gibt es zunächst den 328i mit 245 PS und den 335i mit 306 PS sowie als einzigen Diesel den 184 PS starken 320d. Obwohl der Vierer nach mehr klingt als ein Dreier und sich BMW die Coupés oft teuer bezahlen lässt, üben die Bayern diesmal eine vornehme Zurückhaltung: Nachdem schon das aktuelle Coupé rund 2 000 Euro mehr kostet, wollen sie beim Aufstieg in der Nomenklatur nur noch etwa 500 Euro aufschlagen,

so dass der Vierer zunächst bei 38 000 Euro starten dürfte. Bei dem einen Vierer wird es allerdings nicht bleiben, sondern spätestens in einem Jahr wird auch aus dem Dreier Cabrio ein Vierer oben Ohne. Und wo die Bayern gerade dabei sind, spielen sie das gleiche Spiel auch in der Einser-Reihe und machen dort Coupé und Cabrio zum Zweier. Aller neuen Nomenklatur zu trotz, blutet deshalb aber zumindest die Dreier-Reihe nicht aus, sondern bekommt sogar noch einmal Zuwachs. Denn analog zur Fünfer-Reihe wird es bei BMW künftig auch in der Klasse darunter einen GT geben. Zwar hat der natürlich vier Türen. Aber mit seinem schrägen Heck geht auch der fast als Coupé durch.

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Parkettpflege: Sanftes Putzen Besonders wichtig ist die richWinter 2011_ 90x265.indd 1 tige Pflege des Bodens. Doch nicht nur für die Umwelt, auch für die Haushaltskasse macht sich die Entscheidung für einen Fußboden aus Echtholz bezahlt. Er bewahrt, ohne größere Schönheitsreparaturen, rund 45 bis 50 Jahre lang sein schmuckes Äußeres. Aber ohne regelmäßige ReiniMöchten Sie auch eine gung und Pflege geht es nicht. Nicht zu nass heißt dabei die Anzeige schalten? Devise, denn wer bei der Pflege Melden Sie sich unter: seines Parketts nicht behutsam Tel.: 0841 95 15 4 - 100 vorgeht, sondern zum Beispiel die Holzdielen mit einem triefend nassen Wischlappen säubert, kann diesem schaden. Geringer Schmutz auf dem Parkettboden sollte mit einem Besen, Staubsauger oder Wischmopp entfernt werden. Grobem Dreck sagt ein leicht feuchtes Reinigungstuch oder ein passender Wischmopp den Kampf an. Durch zu viel Nässe kann das Holz aufquellen und sich vielleicht sogar vom Untergrund lösen. Besonders im Bereich der Stöße kann es zu unschönem Aufkanten kommen.

Unser nächstes Bauen, Wohnen, Leben - Kollektiv erscheint am 18./19. Januar 2013

Prägen den Raum: Individuelle Böden wirken besonders lebendig. (bp) Immobilien stehen mehr denn je für Wertbeständigkeit. Noch mehr Wert erhalten die eigenen vier Wände durch einen exklusiven und individuellen Boden. Die hohe Kunst des Parketthandwerks hat dazu außergewöhnliche Kreationen hervorgebracht. Der „richtige“ Boden kann nicht nur etwa unter wirtschaftlichen Aspekten eine Immobilie aufwerten - er kann Räume inszenieren und prägen. Besonders

großzügig geben sich XL-Dielen. Auf dem warm schimmernden Eichenholz der „Ureiche“ verlaufen natürliche Risse, die sorgfältig per Hand ausgefugt werden und so die Ursprünglichkeit des Bodens betonen. Oberflächen mit Wurmlöchern, geschroppt mit dem Handhobel, strukturiert oder sägerau können ganz individuell geprägt werden. Die dunkle Achateiche wirkt in Gold oder Silber gekalkt

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besonders extravagant. Der luxuriöse Metallic-Effekt entsteht durch hochwertige Naturöle, die ebenfalls per Hand aufgebracht werden. Böden wie die Esche „Barrique“ oder die Eiche carbonschwarz erhalten ihre außergewöhnliche Optik mittels eines speziell entwickelten Produktionsverfahrens. Dabei wird der Deckbelag komplett durchgefärbt. Kratzer sind so kaum sichtbar - ideal für Bereiche mit

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Sport

Blickpunkt KW 2/13

Jubelt Manching erneut? SV Manching und TSV Mailing treten bei Endrunde der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft an

Stolze Sieger: Die beiden Manchinger Aleksandar Dmitrovic und Mehmet Özler mit den Trophäen für den Sieg bei der Hallenkreismeisterschaft.

Foto: Reichelt

(kr) Der Jubel in Manching war groß am vergangenen Samstag: Landesligist SV Manching schaffte den Heimsieg und sicherte sich den Titel der Hallenkreismeisterschaft im Kreis Donau/Isar. Im Finale gelang ein 6:3-Sieg gegen das Überraschungsteam vom TSV Mailing. Nun ist die Frage: Landet einer der beiden lokalen Vertreter den Sensationscoup und wird am kommenden Samstag in Manching Oberbayerischer Hallenmeister 2013? Sowohl für Gastgeber Manching als auch Kreisklassist Mailing war allein der Finaleinzug ein großer Erfolg. Starke Teams wie der FC Gerolfing und der VfB Friedrichshofen schieden bereits vorher aus dem Turnier aus. Am kommenden Samstag wartet in Manching ab 13 Uhr nun der Leckerbissen – die Oberbayerische Meisterschaft. Favorit dürfte Regionalligist TSV 1860 Rosenheim sein. Eben gegen jene Rosenheimer startet der SVM in der Gruppa eins, Mailing spielt in Gruppe zwei. Alle Spiele, alle Informationen sowie Fotos und Sieger gibt es ab 13 Uhr im Live-Ticker auf www.sportzeitung.in.

Pfaffenhofen auf dem Durchmarsch Fußball-Kreisliga: Unberechenbare Vorrunde lässt auf Spannung hoffen Von Kevin Reichelt Vierkampf um den Aufstieg, Überraschungen im Abstiegskampf: Die Vorrunde in der Fußball-Kreisliga hatte wieder einiges zu bieten. Ein Aufsteiger startet durch, ein Absteiger hofft noch auf die Rückkehr in die Bezirksliga und ein ehemaliger Profi-Fußballer kommt in die Liga. Nach 19 Spielen der Hinrunde steht der FSV Pfaffenhofen ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenrang, einen Punkt hinter Tabellenführer TSV Rohrbach. Dabei hat der Aufsteiger allerdings noch zwei Nachholspiele zu absolvieren. „Wir sind mehr als zufrieden bisher“, sagt FSV-Coach Andreas Edelmann. „Wenn man auf Rang zwei steht, versucht man natürlich, ihn auch zu halten“, gibt Edelmann zu, nachdem der Aufstieg vor der Saison nie ein Thema gewesen sei. Dennoch sei der Durchmarsch in die Bezirksliga möglich. „Wir haben uns auch

„Wir sind aufgrund der Nachholspiele effektiv gesehen ja nur Tabellenzweiter, deswegen konzentrieren wir uns auf das Rennen um Platz zwei“, erklärt Mattes. Im Kampf gegen Oberhaunstadt und die DJK Ingolstadt habe man aber eine gute Ausgansposition. Personell wurde ein Transfer-Tausch mit Ligakonkurrent ST Scheyern vorgenommen. Dorthin wechselt Sebastian Galster, während mit Martin Müller eine neue Alternative für die Defensive zum TSV  Foto: Schuhmann kommt. Nach oben schielt auch noch Symptomatisch: Nach 0:3-Rückstand siegte Kraiberg gegen Altmannstein 5:3. der Tabellenvierte DJK Ingolstadt. dementsprechend verstärkt“, be- entwickeln soll, wird, so Edel- Acht Punkte beträgt der Rücktont Edelmann. Gleich zwei nam- mann, kein Spieler auf der Strecke stand auf Rohrbach - bei zwei hafte Neuzugänge vermeldete der bleiben. „Es werden Spieler auch Spielen weniger. „Ich bin schon FSV. Zum einen wechselte Offen- einmal eine Halbzeit auf der Bank zufrieden, wir haben uns etasivspieler Giorgi Tsiklauri vom sitzen, aber wir wissen alle, dass es bliert“, betont Trainer Karl-Heinz Forster. Dennoch habe man in Landesligisten SV Manching nach nur geschlossen geht.“ Auch wegen der Neuzugänge den vergangenen Spielen nachPfaffenhofen, zum anderen wird der ehemalige Profi-Fußballer Pa- sehen die Konkurrenten den FSV gelassen, was allerdings üblich für trick Mölzl für den FSV auflaufen. als Aufstiegsfavoriten. So auch ein solch junges Team sei. „Wir Der 31-Jährige spielte bereits für der derzeitige Tabellenführer TSV müssen aus den Fehlern lernen“, den FC Ingolstadt 04 und den FC Rohrbach. Gegen Pfaffenhofen so der Coach. Die Stabilität habe Augsburg. Auch wenn sich jetzt werde es „mehr als schwer“ zu be- ebenso gefehlt wie zuletzt auch ein großer Konkurrenzkampf stehen, so Trainer Markus Mattes. die Leidenschaft. Dennoch ist Forster optimistisch: „Wir werden alles versuchen, um anzugreifen. Wenn wir unsere Nachholspiele gewinnen sollten, ist Platz zwei nicht so weit weg.“ In der Vorbereitung muss sich jeder Akteur im Kader wieder in den Vordergrund spielen. „Es geht wieder von Null los“, betont er. Enttäuschend verlief die Vorrunde für den Vorjahreszweiten ST Kraiberg. Mitten in der Hinrunde fiel die Mannschaft in ein Loch, sodass der Abstand nach vorne nun zu groß ist, um noch von Aufstiegshoffnung zu reden. Spielertrainer Denis Dinulovic, der nach langer Verletzungspause nun zurückkehrt, ist trotzdem hochmotiviert: „Wir wollen in der Rückrunde noch einige Plätze gut machen.“ Derzeit steht Kraiberg auf dem neunten Tabellenrang, hat aber noch vier Nachholspiele. Zu den Enttäuschungen gehört sicher der FC Hepberg. Das Team von Coach Fatih Reichenberger steht nach einer katastrophalen Hinrunde auf dem vorletzten Tabellenrang und kämpft um den Klassenerhalt. Ebenfalls mitten im Abstiegskampf stecken der FC Schweitenkirchen, der Türkisch SV Ingolstadt sowie die beiden Aufsteiger TSV Altmannstein und SV Karlskron.

Im Juni 2013 findet der Ingolstädter Triathlon erneut statt.

Foto: Bösl

Triathlon bis Taekwondo Das Sportjahr 2013 in der Region (kr) Ein aufregendes Sportjahr ist zu Ende gegangen, doch ein nicht minder interessantes liegt vor uns. Blickpunkt gibt einen kleinen Ausblick, welche sportlichen Höhepunkte das Jahr 2013 zu bieten hat. Für die Zweitligafußballer des FC Ingolstadt 04 startet mit dem Spiel beim FSV Frankfurt am 3. Februar die Rückrunde. Nur eine Woche später kommen alle Kampfsport-Begeisterten auf ihre Kosten: Am 9. sowie 10. Februar finden in der Saturn Arena die Deutschen Meisterschaften im Taekwondo statt. Ein besonderes Spiel wartet am 3. März auf die Fußballfans der Region. Ausgerechnet das erste Punktspiel im Jahr 2013 hält ein Derby bereit: Die beiden Landesliga-Teams SV Manching und FC Gerolfing stehen sich im großen Lokalduell gegenüber. Im April beginnt dann die Zeit der Läufer. Für den Schanzer Seelauf steht dieses Jahr die 13 als Glückszahl. Zum 13. Mal findet am 13. April der Lauf am Baggersee statt. Wieder wird dieser für einige Starter wohl eine Art Generalprobe für das Großereignis zwei Wochen später: der Halbmarathon. Am 27. April wird der Klenzepark zum

Startpunkt und Zieleinlauf des Halbmarathons. An diesem Nachmittag treten Hobbyläufer und Profisportler gemeinsam den Weg durch Ingolstadt an. Knapp zwei Monate später steht das nächste Highlight an. Denn dann heißt es ab ins Wasser, aufs Rad und in die Laufschuhe. Zum Ingolstädter Triathlon am 14. Juni werden wieder Top-Athleten aus ganz Deutschland antreten. Im Juli steht für die Leichtathleten der Altersklasse U23 und U17 der Saisonhöhepunkt an: Im MTV-Stadion finden dann am 20. und 21. Juli die Bayerischen Meisterschaften statt. Über das ganze Jahr richtet der MTV Ingolstadt mehrere Wettbewerbe aus: Am 30. Mai stehen die Dreispringer im Mittelpunkt: Beim Dreisprung-Meet-In wird man sehen, wer den größten Sprung landen kann. Einen Monat später feiert das Leichtathletik-Meet-In zwölfjähriges Bestehen. Man darf gespannt sein, ob es erneut einen solchen Höhepunkt geben wird wie 2012, als Stabhochspringer Malte Mohr eine neue Weltjahresbestleistung aufstellte. Im Oktober lädt der MTV zum Wurf-Meet-In, am 9. November starten die Crossläufer dann beim Cross-Meet-In.

Cakici und Akaichi weg (kr) Mit einer faustdicken Überraschung startete Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt 04 in das Jahr 2013. Verein und Co-Trainer Ali Cakici lösten den Vertrag in beidseitigem Einvernehmen auf. „Chef- und Co-Trainer hatten grundverschiedene Auffassungen, was die künftige, sportliche Ausrichtung der Profimannschaft betrifft“, hieß es in der Pressemitteilung des Vereins. Noch ist der Verein auf der Suche nach einem Nachfolger für den 45-jährigen Cakici, der seit November 2011 an der Seite von Tomas Oral das Team betreute.

Auch Stürmer Ahmed Akaichi verlässt den FCI. Der amtierende, tunesische Meister und mehrmalige, afrikanische Champions League-Sieger l’Espérance de Tunis hat ihn verpflichtet. Das hat der FC Ingolstadt bestätigt. Erfreuliche Nachrichten gab es dagegen von Publikumsliebling Andreas Buchner. Nach seiner Knieverletzung trainierte Buchner wieder mit der Mannschaft. Am kommenden Montag reist der FCI ins Trainingslager nach Belek. In der Türkei bereitet sich die Mannschaft auf den Zweitligastart am 3. Februar vor.


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