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BLICKPUNKT

KW 36, Freitag / Samstag, 6. / 7. September 2013, Auflage 92.500

www.blickpunkt.in

Die Wochenzeitung für Ingolstadt und die Region

Politikexperte Klaus Stüwe zu den aktuellen Trends bei der Bundes- und Landtagswahl. Seite 2

Benjamin Shwartz ist ab dem 1. Januar 2014 Dirigent des Georgischen Kammerorchesters.

Torsten Holm, Spielertrainer des FC Gerolfing, im Interview über Neuzugänge und mehr.





Seite 12

Handel für Hotel

Seite 18

Am Wochenende auf www.stattzeitung.in: • Tag des offenen Denkmals • Open Flair im Klenzepark

(bp) IN-City e.V., der Ingolstädter Innenstadtgewerbeverein und der Handelsverband Bayern begrüßen die Entwicklung in Hinsicht auf die Bebauung am Gießereigelände. „Die Situation mit Alpine scheint geklärt, nun kann es losgehen. Wir hoffen auf einen zeitnahen Baubeginn, damit nicht noch mehr Zeit verloren geht“, so Thomas Deiser, Vorsitzender von IN-City. Nachdem einzelne Interessengruppen zum wiederholten Mal sowohl den Standort als auch die grundsätzliche Notwendigkeit des Hotel- und Kongresszentrums auf dem ehemaligen Industriegelände an der Donau in Frage stellen, beziehen IN-City und der Handelsverband klar Stellung für den Bau des Tagungszentrums und für den Standort an der Schloßlände. „Dieses Areal am Nordufer der Donau hat eine große Bedeutung für die Innenstadt und gerade die Kombination von Hochschule, Museen, Audi Akademie, Hotel und Kongresszentrum stellt für die Altstadt eine ideale Bei seinem Auftritt in Ingolstadt sprach sich der SPD-Spitzenkandidat Christian Ude gegen eine Maut auf deutschen Autobahnen auf. Nur fünf Prozent der daraus Ergänzung dar. Wenn - wie pro- resultierenden Einnahmen würden letztlich von Ausländern und 95 Prozent von Deutschen bezahlt. Als „schnurrenden Kater“ bezeichnete er Horst Seehofer im Foto: Kastl Seite 11 gnostiziert - mehr als 100 größere Interview. Der Ministerpräsident kommt nächste Woche hier zu Wort. Veranstaltungen im Jahr in dem neuen Zentrum abgehalten werden, dann bedeutet dies eine unmittelbare Belebung für die Innenstadt“, erläutert Franz Mayr, Vorsitzender des Handelsverbandes. Auch Thomas Deiser ist vom Nutzen für die Innenstadt überzeugt: „Das ist die größte Chance für uns seit zig Jahren. Die Innenstadt ist künftig nicht (hk) Als Alt-Oberbürgermeister Peter Schnell solle die Polizei ein- einmal die Staatsanwaltschaft In- die Meinung, sein Mandant hamehr am Paradeplatz zu Ende, Peter Schnell dazu kam, sah er, schalten? golstadt, deren Leiter, Dr. Helmut be aus Notwehr gehandelt und die künftige Nutzung des Ge- wie ein Mann am Boden liegt „Keine einfache Geschichte“ Walter, von einem Totschlagsde- müsse bald freigelassen werden. ländes, auch die zu erwartenden und ein anderer mit einem Ge- meinte schon bald ein Sprecher likt ausgeht. Auf der anderen Der Anwalt hat bereits einen Kongressbesucher und Hotelgäs- genstand auf ihn einschlägt. Ein der Polizei bei der ersten Presse- Seite vertritt Klaus Wittmann, Haftprüfungsantrag bei Gericht te werden Frequenz und Quali- Toter und sein Mörder? Zunächst konferenz. Und so gibt es denn der Verteidiger des Mannes, der eingereicht, damit sein in Untertät im östlichen Bereich der Fuß- schaute alles danach aus. Doch zu diesen Vorfall auch zwei ganz wohl nicht nur zugeschlagen suchungshaft sitzender Mandant gängerzone deutlich steigern“. warum ruft der, der zuschlägt, gegenteilige Ansichten. Da ist sondern auch geschossen hat, frei gelassen werde. Seite 10

Gegen Maut auf Autobahnen

Rufen Sie die Polizei! Todesfall in der Streiterstraße gibt Rätsel auf

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MEINUNG

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Blickpunkt KW 36/13

In letzter Minute

EDITORIAL

Politikexperte Klaus Stüwe zu aktuellen Trends bei Bundes- und Landtagswahl

Wenn Widuckel will Von Hermann Käbisch Es gibt nicht wenige Ingolstädter, die meinen, die hiesigen Sozialdemokraten seien nicht in der Lage, einen herzeigbaren OB-Kandidaten zu finden. Vielleicht macht aber die offizielle Ankündigung der Genossen, man wolle erst nach der Landtagswahl die Stadtratsliste aufstellen und den OB-Kandidaten nominieren, durchaus Sinn. Man stelle sich mal vor: Werner Widuckel kommt von seinem aussichtsreichen 5. Listenplatz in den Landtag. Die SPD schafft es aber nicht, die CSU aus der Regierung zu verdrängen, so dass Widuckel nicht Wirtschaftsminister wird. Dann könnte er dennoch, da er den Einzug in den Landtag schaffte, als Siegertyp die Ingolstädter Kommunalpolitik aufmischen. Der junge Peter Schnell des Jahres 1972 war Landtagsabgeordneter und profitierte von

DER BÖSE BLOG

(sf) Der September 2013 ist schon ein besonderer Monat für die Wähler in Bayern: Neben fünf dem Verzicht des damaligen Volksentscheiden und der Wahl SPD-Oberbürgermeisters Otto zum Bezirkstag stehen auch Stinglwagner auf eine Wieder- die Wahlen zum Bayerischen wahl. Widuckel könnte, wie da- Landtag und zum Bundestag mals Schnell, als OB-Kandidat an. Im Interview erklärt Klaus in Ingolstadt antreten und die Stüwe, Professor für Politische SPD-Liste anführen (als Stadtrat Systemlehre und Vergleichende müsste er aber hier einen Wohn- Politikwissenschaft an der KU sitz nehmen). Dabei käme ihm Eichstätt-Ingolstadt, wie sicher die durch die Landtagswahl Wahlprognosen sind, welche gewonnene Popularität zugu- Besonderheiten es beim diesjähte. Die SPD hätte einen respek- rigen Wahlkampf gibt und ob die tablen Kandidaten, auch wenn Bewohner der Region 10 besoner Christian Lösel nicht gefähr- ders „fleißige“ Wähler sind. den dürfte. Auf der Stadtratsliste könnte er als „Zugpferd“ Der Bundestagswahlkampf einen zusätzlichen Sitz für seine scheint heuer eher „ruhig“ zu verPartei erkämpfen. Als Stadtrat laufen. Es gibt kaum hitzige Ausin Ingolstadt, was neben einem einandersetzung zwischen den Landtagsmandat möglich wäre, beiden Spitzenkandidaten der würde sein Bekanntheitsgrad CDU und SPD. Warum ist das so? weiter steigen und sein WieKlaus Stüwe: Der Wahlkampf dereinzug ins Maximilianeum wird jetzt in den letzten Wochen bei der nächsten Landtagswahl noch richtig auf Touren kommen. wäre dank Ingolstädter Zweit- Wegen der Sommerpause hatte stimmen sicher. man bisher den Eindruck, dass die letzten Wochen politisch etwas ruhiger waren. Aber hinter den Kulissen laufen die Wahlkampfmotoren der Parteien längst heiß. Die Politiker wissen, dass sich viele Wähler erst in den letzten Tagen vor der Wahl entscheiden. Wir werden deshalb in den nächsten Tagen erleben, wie sich die Kampagnen der Parteien steigern. ausgebildet, wird’s schnell zum Modell „Wiesntrampel“, ist die Welche Besonderheiten zeichnen Wade recht dürr, wäre das dann sich sonst noch ab? Stüwe: Angela Merkel und die die Kreation „Storchen-Stil“. Außerdem wäre beim Tragen eines CDU/CSU führten die Umfragen Dirndls zu beachten: wenn sich in den letzten Monaten vor der die Karos auf dem Oberteil in die Wahl an. Aber die SPD und ihr Länge ziehen, dann ist das Ding Kandidat Steinbrück holen auf. Es zu eng. Das merkt frau spätes- wird spannend sein zu beobachtens, wenn bei der dritten Maß ten, wie sich das Wettrennen weiBier samt dem Obadtzn die Luft terentwickelt und wer am Ende weg bleibt. Und ein Dekolletee die Nase vorne haben wird. Naist auch nur dann schee, wenn türlich ist es noch eine Besonderes nicht aussieht, als habe man heit, dass fast zeitgleich auch der gerade zwei überreife, runzelige Bayerische Landtag gewählt wird. Pampelmusen in die Blusen gequetscht. Und kommen Sie jetzt Neben den Bundestagswahlen ja nicht mit den inneren Werten. stehen auch die Landtagswahlen Als ob die in unserer Gesellschaft an. Gibt es da Unterschiede bei der Wahlbeteiligung der Bevölirgendetwas bedeuten würden. kerung?

wenig sagen. Warten wir mal ab. Müsste es nicht auch eine Möglichkeit geben, die Nichtwähler abzubilden? Stüwe: Zur Demokratie gehört nun einmal auch die Freiheit, nicht zu wählen. Das ist schade, denn dann gibt man sein Stimmrecht freiwillig ab. Man kann dann freilich nicht erwarten, dass man auf andere Weise politisch vertreten wird. Auch plebiszitäre Elemente sind kein Allheilmittel. Die Beteiligungsraten bei direktdemokratischen Verfahren sind meistens sogar noch niedriger als bei Wahlen. Apropos Wahlbeteiligung: Wird in der Region 10 überdurchschnittlich viel gewählt? Stüwe: Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis 217 Ingolstadt lag 2009 bei 69,8 Prozent. Das war knapp drei Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Dabei gab es jedoch eine deutliche Spreizung zwischen den städtischen Gebieten (Ingolstadt), in denen die Wahlbeteiligung deutlich niedriger ist, und den ländlichen Gemeinden, in denen von jeher eine höhere Beteiligung zu verzeichnen ist.

Unbequeme Wahrheit Von Melanie Arzenheimer Jede Frau sieht im Dirndl gut aus. Hilfe! Nein! Das ist ja auch so ein Mythos. Der vom Dirndl und der Frau. Dass angeblich alle Damen in einem Dirndl eine gute Figur machen würden. Aber in Zeiten, in denen jedes weibliche Wesen ein Dirndl (oder was sie dafür hält) anziehen muss, um „in“ zu sein, da zeigt sich die Unwahrheit dieser These. Denn wenn Frau und Dirndl nicht zusammen passen, dann passt´s halt nicht. Nehmen wir die Rocklänge. Zu kurz ist schlichtweg geschmacklos und sieht dann eher aus wie Modell „Bordsteinschwalbe“ statt „Alpenschönheit“. Sind die Wadeln dann noch extrem gut

Ist mit Prognosen eher vorsichtig: Klaus Stüwe, Professor für Politische Systemlehre und Vergleichende Politikwissenschaft. Foto: Uni Eichstätt warten Sie mehr Nichtwähler? Stüwe: Mit Prognosen bin ich vorsichtig. Richtig ist, dass die Beteiligung bei Bundestagswahlen in den letzten Jahren kontinuierlich nach unten ging. Im internationalen Vergleich stehen wir mit 72 Prozent (2009) aber gar nicht so schlecht da. Im Übrigen ist nicht jeder, der nicht zum Wählen geht, gleich politikverdrossen. Wenn es in den letzten Wochen noch zu einer richtigen Polarisierung zwischen den Parteien kommt, könnte das zu einer MobilisieTragen die jüngsten „Skandale“ rung der Wähler beitragen. Im im Landtag eventuell zu mehr Moment kann man über die Politikverdrossenheit bei? Er- künftige Wahlbeteiligung noch Stüwe: Ja. Im Trend der letzten Jahre war die Wahlbeteiligung bei den meisten Landtagswahlen niedriger als bei Bundestagswahlen. Das hat damit zu tun, dass viele Wähler die Bundestagswahlen für bedeutsamer halten. Sie übersehen dabei freilich, dass auch in den Landtagen viele wichtige politische Fragen entschieden werden. Und nicht zuletzt geht es bei Landtagswahlen immer auch um die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat.

Wie sicher sind Prognosen wie die „Sonntagsfrage“? Stüwe: Ziemlich sicher. Die Prognosen beruhen auf repräsentativen Umfragen und liegen bei den großen Parteien meist bei plus/minus 1,5 Prozent in der Nähe des amtlichen Endergebnisses. Aber es gibt auch Ausrutscher wie 2005. Damals lagen die meisten Umfrageinstitute ziemlich daneben. Weil sich immer mehr Wähler buchstäblich in der letzten Minute entscheiden, haben es die Institute immer schwerer. Zum Schluss noch ein kurzer Blick in die Zukunft: Wie wird Ihrer Meinung nach die Bundestagswahl ausgehen? Stüwe: Wie gesagt: Ich mache lieber keine Prognosen. Am Ende entscheiden die Wähler.

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Kongresszentrum bietet Chancen

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Windenergie in Bayern: Leb wohl?

Das geplante Kongresszentrum auf dem ehemaligen Gießereigelände bietet für Ingolstadt große Chancen. Der Standort im Osten der Innenstadt wird dazu beitragen, dass die Altstadt sich weiter positiv entwickelt. Tagungsgäste können bequem und auf kurzem Weg die Innenstadt zum Einkaufen oder Kaffee trinken erreichen, was sicherlich zu einer Belebung der Fußgängerzone und des Paradeplatzes führen wird. Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass Kongresszentren mit zentraler Lage wirksame Effekte für alle Hotels, die Gastronomie und damit auch den Arbeitsmarkt haben. Tagungshotels auf der grünen Wiese vor den Stadttoren haben es hingegen sehr schwer, sich gegen die starke Konkurrenz unter den deutschen Kongressstädten durchzusetzen. Ebenfalls als gelungen findet die CSU-Stadtratsfraktion die geplante Fassadengestaltung des Kongresshotels. Sie verspricht ein architektonisches Schmuckstück, das sich harmonisch in das historische Ensemble einfügen wird.

Im Wahlkampf werden wir häufig von Bürgern auf die Plaka­ tierung der Parteien angesprochen. Dabei geht es um die Standorte der Plakate an Kreuzungen, an denen die Sicht der Autofahrer beeinträchtigt wird und um die An­zahl und den Zustand der Plakate. Die Menschen beklagen einen regelrechten Wildwuchs. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir den Bürgern recht geben. Die SPD schlägt deshalb vor, im Ältestenrat über eine Reduzierung der Plakateflut zu diskutieren, zum Beispiel auf eine Stückzahl von 500 pro Partei oder auch weniger sowie eine zeitliche Beschränkung auf vier Wochen vor der Wahl. Das müsste völlig ausreichen, um die Menschen über die Kandidaten und die Ziele der Parteien zu informieren. Dies macht auch Sinn vor dem Hintergrund der zum Jahresbeginn geänderten Plakatierungs­regeln in der Stadt. Die wurden ja gerade beschlossen, um den Wildwuchs zu beenden. Da können nicht wir Parteien „ohne Rücksicht auf Verluste“ an jeder freien erlaubten Stelle bis zu drei Plakate übereinander platzieren und dann auch noch, weils immer noch nicht reicht, an verbotenen Stellen wie Ortseingangstafeln oder an Verkehrszeichen unmittelbar an Kreuzungen.Achim Werner

Was ist für Bayern in den nächsten Jahren wichtig, wer soll politische Verantwortung tragen? Für mich persönlich ist wichtig, dass wir die Aufgaben, die sich uns stellen, zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger lösen. Für mich gilt der Grundsatz: Erst die Dinge betrachten, abwägen, verschiedene Meinungen hören und dann im Miteinander die Entscheidungen treffen und entsprechend begründen. Hätte die Staatsregierung rechtzeitig Argumente gehört und abgewogen, dann hätte sie sich ihre Purzelbäume in Sachen sanfter Donausbau, Dritte Startbahn und vor allem bei der Abschaffung der Studiengebühren sparen können. In all diesen Fällen war erst starker öffentlicher Druck, bei den Studiengebühren sogar ein von den Freien Wählern initiiertes Volksbegehren, nötig, um die Staatsregierung zum Umdenken zu bewegen. Besonders deutlich wurde dies auch im Fall Mollath. Deshalb brauchen alle wichtigen Entscheidungen in Bayern eine starke parlamentarische und gesellschaftliche Kontrolle. Daher meine Bitte: Entscheiden Sie sich für die Freien Wähler, die als Garant für Sachpolitik und geradlinige Entscheidungen stehen.  Markus Reichhart

Bayern kann Teil des Labors für die Welt in Sachen „Erneuerbare Energien“ sein. Wir könnten wirtschaftlich, technologisch und gesellschaftlich ein Vorbild für den Planeten werden. Doch nach dem Atomausstieg wenden sich die herrschenden Parteien schon wieder von der Energiewende ab. So plant die Staatsregierung den Mindestabstand von Windrädern zur nächsten Wohnbebauung von 800 m auf zwei Kilometer zu vergrößern. Damit würde die Windenergie in Bayern zu Grabe getragen. Unsere Chance, der Welt ein Vorreiter zu sein, wäre dahin. Sind bei 800 m Abstand nämlich rund 5,17 Prozent der Fläche Bayerns beplanbar, wird bei 2 Kilometern nur nochetwa 0,05 Prozent der Staatsfläche überhaupt für Windenergieanlagen in Frage kommen. Damit wäre der Ausbau der Windenergie in Bayern von Heute auf Morgen zu Ende, unsere Chance, den Wind für die Zukunft zu ernten, vorbei. Und die Herrschenden stellen sich dabei auch noch gegen das geltende Recht, nehmen Schadenersatzansprüche zu Lasten der SteuerzahlerInnen in Kauf. Ich sage: Eine Zukunft mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist möglich, wenn wir es nur wirklich wollen. Die CSU will es nicht.  Christian Höbusch



Joachim Genosko


THEMA DER WOCHE

Blickpunkt KW 36/13

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Einblicke in die Vergangenheit Archäologische Ausgrabungsstätte auf dem Ingobräugelände darf am Tag des Offenen Denkmals besichtigt werden

Enorme Baugrube: Auf dem ehemaligen Ingobräugelände sind derzeit nicht nur Bagger am Werk, auch Archäologen graben noch nach Relikten der Vergangenheit. Von Franziska Knabel Bagger graben ihre Schaufeln tief in die Erde, heben einen Teil heraus und befördern diesen auf einen Lastwagen. Mehrere Meter tief sind die Geräte schon ins Erdreich vorgedrungen. Nur ein paar Meter nebenan: Menschen vermessen mit gelben Maßbändern den Boden, stecken Quadrate ab, fertigen Zeichnungen an oder tragen die Oberfläche mit Schaufeln ab. Die Bilder, die sich einem derzeit auf dem ehemaligen Ingobräugelände in der Ingolstädter Altstadt bieten, könnten unterschiedlicher nicht sein: Auf der einen Seite haben die Bautrupps des Bauträgers Conterra (Ingohöfe) bereits mit dem Bau der Tiefgarage begonnen, auf der anderen Seite graben die Archäologen noch immer nach Relikten der früheren Stadtgeschichte.

Tierische Fundstücke: Diese Überreste sind nicht die einzigen Knochen, die die Archäologen bisher finden konnten. „Wir waren wirklich überrascht, überhaupt etwas gefunden zu haben“, freut sich Hans Strobl, Koordinator für die Ausgrabungen, „im Sandtnermodell aus dem 16. Jahrhundert war an dieser Stelle nämlich nur von ‚Gärten‘ die Rede.“ Unter den

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Erdmassen sind dann doch einige Stücke zutage gekommen: Vier Tierskelette, ein Brunnen, etliche Scherben und die Mauern eines Gutshofes – so die Ausbeute der Archäologen. Bisher. Denn es wird munter weitergegraben.

Nachdem auf dem Hahnenhofgelände die Arbeiten der Archäologen so gut wie beendet sind, geht es auf dem Grund des ehemaligen Castello/Bjblos weiter. Hier erwartet Strobl, noch mehr vom Gutshof aus dem 15. Jahrhundert zu finden.

Fotos: Knabel

Ein paar Scherben aus dem Mittelalter sind bereits unter der ersten abgetragenen Erdschicht aufgetaucht. Am Sonntag ruhen die Arbeiten auf dem ehemaligen Ingobräugelände allerdings erst einmal. Denn dann ist Tag des Offenen Denkmals – und auch hier können sich Interessierte über die Ausgrabungen informieren. Die Ausgrabungsstätten betreten dürfen die Menschen jedoch nicht – zu gefährlich, wie Strobl erklärt: „Das ist schließlich nach wie vor eine Baustelle und an einigen Stellen geht es drei Meter senkrecht abwärts. Oder gar noch weiter.“ Dafür stehen aber fachkundige Mitarbeiter des Ausgrabungsteams den Interessierten Rede und Antwort. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. „Das wird die letzte Gelegenheit sein, sich über die Ausgrabungen auf dem ehemaligen Ingobräugelände zu informieren, denn voraussichtlich

im September sind wir hier mit unserer Arbeit fertig“, so Strobl. Dann werden die Bagger endgültig anrollen und auch den letzten Zentimeter Erdreich entfernen, um den Bau der Tiefgarage für die Ingohöfe weiter voranzutreiben. Die gefundenen Stücke aus längst vergangenen Tagen müssen bis dahin exakt dokumentiert, in Tüten verpackt, beschriftet und sicher verwahrt sein. „Alles, was wir gefunden haben und hoffentlich noch finden werden, kommt in das Depot des Ingostädter Stadtmuseums“, verrät Strobl. Die großen und unbeweglichen Fundstücke, wie etwa der Brunnen, haben weniger Glück. Sie werden nach Abschluss der archäologischen Grabungen den Baggern zum Opfer fallen. „Die vorhandenen Bodendenkmäler müssten schon eine sehr hohe Wertigkeit besitzen, dass sie bewahrt würden und man den Bauträger seine Baupläne ändern ließe“, weiß Strobl.

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Stadt & Region

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Blickpunkt KW 36/13

Wortwörtlich OB Lehmann über Sport und Marketing (hk) Herr Oberbürgermeister, welche Rolle spielen die Ingolstädter Spitzenvereine also der ERC und der FC 04 im Stadtmarketing? Ich denke, dass die Bedeutung des Sports in den letzten Jahren gewachsen ist; man sieht das an den großen Sportereignissen, welche Resonanz die finden. Und ich bin sehr glücklich, dass wir in Ingolstadt Leistungssportler und Spitzensportler haben. An erster Stelle natürlich der FC 04 und der ERCI, es sind aber auch zum Beispiel der SC Delphin oder der MTV oder die Kickboxer, die in anderen Bereichen durchaus remisieren und Aufmerksamkeit erregen, und das tut uns gut. Ich werde nie vergessen, wie ich mal in Düsseldorf eine Zeitung aufgeschlagen habe. Da hat der ERCI an dem Abend dort gespielt und ich sah eine halbe Seite über den ERCI Ingolstadt. Solche Berichte als PRMaßnahme könnten wir selbst gar nicht finanzieren und deshalb unterstütze ich den Spitzensport und bin für die Werbeeffekte für unsere Stadt sehr dankbar. Nun ist ja der ERCI in der glücklichen Lage relativ viele Zuschauer begrüßen zu können, während es da beim FC 04 noch etwas hapert. Gibt es dafür eine Erklärung oder was könnte sich da noch ändern? Ich begleite den Fußball in Ingolstadt ja schon viele Jahre. Ich habe ja im Jahr 1999 die Initiative „Fußball Ingolstadt 2002“ gegründet. Die dann die Basis war für den Zusammenschluss vom MTV und vom ESV. Ich denke, dass wir damals von ganz anderen Dimensionen ausgegangen sind. Wenn wir damals 500 Zuschauer bei einem Fußballspiel hatten, waren wir sehr sehr zufrieden; heute sind wir unzufrieden wenn wir 5000 Zuschauer haben. Man muss also sehen, wo man herkommt. Wir haben in Ingolstadt auch eine große Konkurrenz mit den Erst-Bundesligisten in München, Nürnberg und Augsburg. Aber hier wird systematisch gearbeitet und ich bin, wenn der sportliche Erfolg da ist, sehr zuversichtlich,

dass die Zuschauerzahlen in Ingolstadt langfristig steigen werden. Insbesondere auch durch die intensive Jugendarbeit, die beide Vereine machen; auch das ist eine ganz tolle Geschichte; mich freut das auch sehr, dass die beiden Vereine hier zusammenarbeiten. Zusammenarbeiten, auch was den Neubau betrifft? Ist da etwas geplant? Ja, die StadionBetreiber GmbH errichtet ein neues Gebäude für mehrere Millionen Euro und hier werden sowohl vom FC 04 als auch vom ERCI Nachwuchssportler, also Jugendliche untergebracht, die dann besonders gefördert werden in ihren Vereinen und das zeigt, dass hier keine Lippenbekenntnisse von den Vereinen abgegeben werden, Peppige Details und helle Farben: Die aktuellen Modetrends wurden bei Xaver Mayr von Basler präsentiert. sondern dass man mit aller Kraft alles tut, um den Jugendbereich zu stärken und das ist auch genau der richtige Weg. Der FC 04 scheint ja über die erforderliche Finanzkraft zu verfügen, immerhin wurde das Darlehen an die Stadt vorzeitig zurückgezahlt. Das Darlehen wurde vorzeitig zurückgezahlt. Das freut uns natürlich sehr, weil das ja auch damals sehr umstritten war in der Politik, ob man so ein Darlehen als Stadt überhaupt geben darf. Wir haben ja bei allen Großprojekten Widerstände, aber man sieht: meistens hat es doch ein gutes Ende gefunden. Und so war es auch hier. Die Stadt hat mit dem Darlehen die Initiative ermöglicht, ein solches Stadion zu bauen, ein Schmuckstück, das auch von vielen bewundert wird, die nach Ingolstadt kommen und viele andere Stadien kennen. Dass wir das Darlehen so schnell zurückbezahlt bekommen haben, freut uns. Wir haben nur beste Erfahrungen mit unseren Vertragspartnern gemacht; die Zins- und Tilgungsleistungen wurden regelmäßig und pünktlich erfüllt. Aber für uns ist es noch besser, wenn das Darlehen auf einen Schlag zurückbezahlt wurde. Ich glaube, dass damit alle zufrieden sind.

Helle Herbstmode

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Fashionshow von Basler bei Xaver Mayr (fk) „Dieser Herbst wird hell!“ Das verspricht Moderatorin Alexandra Gruber gleich zu Beginn der Basler-Fashionshow im Modehaus Xaver Mayr. Und sie hat den anwesenden Damen nicht zu wenig versprochen.

Zu fünf Mottos präsentieren die drei Mannequins Jasmin, Tatjana und Jeanette ausgewählte Stücke der diesjährigen Kollektion: Helles Citronengelb zu warmem Schokobraun mit einem Klecks Lila, knalliges

Fuchsia, edles Anthrazit mit einem warmen Rotton oder wildes Raubtierdesign in Kameltönen. Neben den frühlingshaften Farbtönen besticht Basler in diesem Herbst vor allem mit peppigen Details: Ein Rock mit

Reißverschluss zum Auf- und Zuzippen oder elegante Silbernieten umrunden ein Jackett. Neuester Trend: Metallichosen. Und vor allem Jersey, Jersey Jersey – ohne diesen Stoff geht bei Basler nichts.

Charity-Schultüte

Wasserwirtschaftsamt

Galerie Kaufhof macht Träume wahr

Neue Leitung beim Wasserwirtschaftsamt

(km) Die Kinder des Kinderund Jugendhilfezentrums St. Josef aus Schrobenhausen durften sich über Schultüten freuen. Angelika Seitz, Geschäftsleitung von Galeria Kaufhof Ingolstadt, übergab die

INVG

Foto: Knabel

verpackten Geschenke. Die Kinder hatten ihre Wünsche zum Schulanfang auf einem Wunschzettel notiert. Die Kunden konnten sich einen Zettel aussuchen, damit zur Kasse gehen und ihn bezahlen.

(bp) Nach achteinhalb Jahren Amtszeit verließ Karl Deindl (links) das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt zum 31. August 2013. Die Nachfolge trat Bauoberrat Christian Leeb an. Mit seiner

neuen Tätigkeit möchte er sich verstärkt um die Belange der Kommunen im Hochwasserschutz einsetzen und sich um die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie kümmern.

Endspurt

Altmaier in Gaimersheim

FW-Gipfeltreffen in Großmehring

Umweltminister im Gasthaus Ledl

(bp) Die Freien Wähler Kreisverband Eichstätt, unterstützt von den Freien Wählern der Region 10, luden zum Gipfeltreffen in die Nibelungenhalle nach Großmehring. Mit dieser Kundgebung wollten die Freien

Wähler ein weit vernehmbares Zeichen für andere, bessere, bürgernähere Politik setzen. Die Veranstaltung bildete auch den Auftakt für den Endspurt der Wahlkampagne „Bayern vor der Entscheidung“.

(kk) Bundesumweltminister Peter Altmaier (rechts) sprach im Gasthaus Ledl in Gaimersheim. Ihn erwarteten ein voller Saal und örtliche und überregionale Mandatsträger, darunter Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl sowie

zahlreiche CSU-Aspiranten für die Landtagswahl. Vor seiner Rede trug sich der Minister ins Goldene Buch des Marktes ein. Der CDUPolitiker sprach im Gasthaus Ledl über die Chancen und Herausforderungen der Energiewende.


Stadt Ingolstadt

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Wege aus der Sucht Das Gesundheitsamt Ingolstadt berät Betroffene und deren Angehörige (sf) Eine Suchterkrankung beginnt meist schleichend: Erst sind es ab und zu ein paar Gläser zu viel, dann trinkt man regelmäßig. Bis die Betroffenen erkannt haben, dass sie ein Suchtproblem haben, ist ihre Erkrankung oftmals schon weit fortgeschritten. Meist kann ihnen dann nur noch durch eine professionelle Therapie geholfen werden. Damit die Betroffenen an kompetente Stellen weitervermittelt werden können, bietet das Gesundheitsamt Ingolstadt seit vielen Jahren eine Suchtberatung an. Im Interview erklärt Dr. Christa Büchl, Ärztin für Psychiatrie beim Gesundheitsamt, welche Leistungen die Einrichtung erbringen kann. Frau Dr. Büchl, wie lange gibt es schon die Suchtberatung im Gesundheitsamt? Schon in den Nachkriegsjahren war die ärztliche Betreuung sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen Hauptaufgabe der Gesundheitsämter. Im Gesundheits- und Verbraucherschutzgesetz zählt die Prävention und hier im Besonderen die Suchtberatung zu den Kernaufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Die Suchtberatung im Gesundheitsamt Ingolstadt ist somit schon lange unsere Aufgabe und ist in den letzten Jahren im Aufgabenspektrum sehr gewachsen. Die Beratungsgespräche erfolgen fast ausschließlich durch die Ärztinnen des Gesundheitsamtes und es sind in der Regel Einzelkontakte. Unser Ziel ist es, die Betroffenen an andere Institutionen zu vermitteln.

stoffe. Nur selten wenden sich Betroffene mit Glückspiel- und Computersucht zur Beratung an unser Gesundheitsamt. Ratsuchende sind in diesem Bereich meist Eltern oder Lebenspartner. Welche Formen der Hilfen bieten Sie an? Das Gesundheitsamt bietet nur Suchtberatung und keine Therapie an. Meist sind es nur Einzelkontakte mit ärztlicher Abklärung des Ausmaßes der Suchterkrankung. Zunächst erfolgt eine Einordnung, um welche Sucht es sich dabei handelt und wie man den Betroffenen helfen kann. Da wir eng mit den Suchthilfeeinrichtungen vor Ort vernetzt sind, ist in der Regel eine schnelle und unkomplizierte Weitervermittlung an die entsprechenden Institutionen möglich. Im Bedarfsfall finden aber auch Mehrfachkontakte statt, beispielsweise, wenn noch Gespräche mit Angehörigen erforderlich sind.

Kompetente Hilfe: Im Beratungsgespräch erklärt Dr. Christa Büchl (links) den Betroffenen, welche Therapien für sie in Frage kommen.  Wie viele Menschen beraten Sie? Wer nimmt die Leistung in Anspruch? Eine genaue zahlenmäßige Erfassung ist schwierig. In den Jahren 2009 bis 2012 haben sich jährlich zwischen 84 und 114 Ratsuchende direkt an das Gesundheitsamt gewandt und wurden namentlich erfasst. Zusätzlich

finden mindestens ein- bis zweimal wöchentlich telefonische Anfragen statt, die oftmals anonym erfolgen. Dabei waren Suchtprobleme in mehr als 50 Prozent der Fälle Anlass der Kontaktaufnahme. Es melden sich meist die Betroffenen selbst, aber auch Angehörige, Freunde und Nachbarn wenden sich an uns. Die Alters-

Foto: Federsel

gruppen sind sehr unterschied- immer wieder mit Betroffenen lich: zur Suchtberatung kamen Kontakt, die illegale Drogen konsowohl Schüler als auch Senioren. sumieren und bereits erhebliche psychosoziale Folgeschäden haUm welche Suchterkrankungen ben. Schüler werden vor allem im handelt es sich? Es handelt sich überwiegend Rahmen unserer schulärztlichen um Menschen mit einer Alkohol- Tätigkeit untersucht. Hier treffen problematik. Jedoch haben wir ge- wir auch auf Konsumenten der rade im Bereich der Begutachtung neuen Drogen und Schnüffel-

Wie hoch sind Ihre Erfolgsquoten? Wie viele Menschen werden wieder rückfällig? Da wir keine Therapie im Gesundheitsamt durchführen, misst sich unser Erfolg an der erfolgreichen Weitervermittlung an eine weitere Institution. Dies ist zahlenmäßig wieder schwer zu erfassen, da wir keine nachgehenden Strukturen haben und nur in Einzelfällen eine Rückmeldung erhalten. Die Erfahrung zeigt aber, dass bei einem nicht geringen Teil der Ratsuchenden die Weitervermittlung gelingt.

Aus Schlamm wird Energie

Günstige Monatskarte

Schlammbehandlung bei der Zentralkläranlange Ingolstadt

Stadt Ingolstadt unterstützt Schüler mit einem Zuschuss

Vom Faulbehälter in die Steckdose: Bei der Schlammbehandlung entsteht Methangas. Damit deckt die ZKA über 54 Prozent ihres Eigenbedarfs an Energie. Foto: ZKA

Preiswert mit dem Bus unterwegs: Kinder, die nicht die Kriterien der gesetzlichen Kostenfreiheit des Schulwegs erfüllen, bekommen von der Stadt Ingolstadt einen Zuschuss zur Monatskarte. Foto: Fotolia / Kzenon

(sf/bp) Die Zentralkläranlange Ingolstadt (ZKA) reinigt jedes Jahr das Abwasser von vielen tausend Haushalten und Betrieben der Region. Während das saubere Wasser nach der Klärung in die Donau geleitet wird, verbleibt der Klärschlamm, der bei der Abwasserreinigung anfällt, zunächst in der Kläranlage. Dort wird er aufbereitet und dient anschließend als umweltfreundlicher Brennstoff zur Energiegewinnung. Doch wie funktioniert die Schlammbehandlung in der ZKA? Rudolf Beck, Fachbereichsleiter Verfahren bei der ZKA, erklärt den interessanten und aufwändigen Prozess.

(sf/bp) Am 12. September beginnt wieder die Schule und tausende Kinder und Jugendliche im Freistaat legen den Weg dorthin mit dem Bus zurück. Als einzige Stadt in Bayern bietet Ingolstadt zusammen mit der INVG eine so genannte Schülerbeförderungskarte zu besonders günstigen Konditionen an: Die Karte ist eine freiwillige Leistung der Stadt, um den Weg von und zur Schule vor allem für die jüngeren Kinder sicher zu machen. Unterstützt werden damit alle Schüler, die nicht die Kriterien der gesetzlichen Kostenfreiheit des Schulwegs erfüllen. Anträge für die neue Schülerkarte für das Schuljahr 2013/2014 können in der INVGGeschäftsstelle in der Mauthstraße 4 abgeholt werden.

Fett, Sand und Schlamm Etwa 140000 Kubikmeter Schlamm fallen jährlich in der Kläranlage an, das entspricht je nach Größe, dem Inhalt von mehreren tausend Bauschuttcontainern. „Zunächst werden der Schwimmschlamm und die Fette aus dem Sandfang sowie der Primärschlamm aus der Vorklärung direkt in die Faulbehälter gepumpt.

Der Überschussschlamm aus dem Zuwachs der Biomasse der Hochlastbelebung und die ausgespülte Biomasse aus den Tropfkörpern, die in den Nachklärbecken abgeschieden wird, kommen in den Eindicker. Dort wird überschüssiges Wasser abgetrennt, bevor auch dieser Schlamm in die Faulbehälter gepumpt wird“, erklärt Rudolf Beck. Biogas gewinnen, dann entwässern Im Faulbehälter angekommen wird der Schlamm mit Abwärme der Gasmotore auf 37 Grad erwärmt und verbleibt dort etwa 30 Tage. Methanbakterien zersetzen die organischen Bestandteile und produzieren jährlich 2,5 Millionen Kubikmeter Klärgas. „Daraus erzeugen wir in Blockheizkraftwerken 4,7 Millionen Kilowattstunden Strom, das sind über 54 Prozent unseres Eigenbedarfs“, sagt Beck. Der ausgefaulte Schlamm kommt anschließend in die Entwässerung. Mit Zentrifugen wird der Klärschlamm von drei Prozent Feststoffgehalt auf fast 30 Prozent Trockensubstanz konzentriert.

Letztes Jahr kamen so über 13 000 Tonnen entwässerter Schlamm zusammen. Auch das abgeschiedene Wasser muss noch aufbereitet werden, denn es enthält hohe Konzentrationen an Ammonium und wird in einer separaten Prozesswasserbehandlungsanlage gereinigt. Ein idealer Brennstoff Damit der Schlamm gut brennt, wird der hohe Wasseranteil von 70 Prozent anschließend in der Klärschlammtrocknungsanlage mit Abluftreinigung und Biofilter noch einmal um fast zwei Drittel reduziert. Hierzu nutzt die ZKA die Abwärme der benachbarten Müllverwertungsanlage (MVA). Das fertige Granulat, etwa 4 500 Tonnen jährlich, enthält jetzt über 95 Prozent Feststoff und weniger als fünf Prozent Wasser. „Ein idealer Brennstoff, der bei der benachbarten MVA energetisch verwertet wird. Wir vermeiden dadurch jährlich über 500 LKW-Fuhren, die fast 53 000 Liter Diesel verbrauchen beziehungsweise 176 000 Kilogramm CO2 ausstoßen würden“, erläutert Beck.

setzgeber her generell eine kostenfreie Schulbuskarte zu. Alle anderen jedoch würden theoretisch gesehen „leer“ausgehen. Die Stadt Ingolstadt unterstützt deshalb diese Schüler bei der Eigenbeteiligung an der Fahrkarte auf freiwilliger Basis, damit sie die Karte zu besonders günstigen Konditionen erwerben können. Der Tarif der INVG für die Schülerkarte liegt derzeit bei 40 Euro pro Monat, der Zuschuss der Stadt beträgt 25 Euro, sodass pro Monatskarte in der Tarifstufe 1 lediglich nur noch 15 Euro anfallen. Bei Nutzung mehrerer Tarifstufen erhöht sich der Eigenanteil natürlich entsprechend. Wer kann die Karte erwerben?

Erwerben können die Karte alle Schüler und BerufsschüWer einen mehr als zwei Kilo- ler, die mit erstem Wohnsitz in meter (in den Jahrgangsstufen Ingolstadt gemeldet sind, und 1 bis 4) beziehungsweise drei alle Studierenden, die in IngolKilometer langen Fußweg (Jahr- stadt wohnen oder in Ingolstadt gangsstufen 5 bis 10) zurückle- immatrikuliert sind, sowie alle gen muss, dem steht vom Ge- Vollzeitschüler der städtischen Freiwilliger Zuschuss

Technikerschule. Berechtigt sind auch Ingolstädter Kinder, die noch keine Schule besuchen, aber das sechste Lebensjahr schon vollendet haben. Der Zuschuss der Stadt wird momentan aber nur gewährt, wenn sich die Antragsteller verpflichten, die Schülerkarte für sechs oder zwölf aufeinander folgende Monate des jeweiligen Schuljahres zu kaufen. Mit der Schülerkarte zum Fußballplatz und ins Schwimmbad Die Schülerkarte ist aber nicht nur für die Fahrt zur und von der Schule gültig, sondern auch zum Beispiel für Fahrten zur Freizeitgestaltung – egal wann und wohin. „In anderen Städten gibt es die finanzielle Unterstützung der Schüler für deren Mobilität nicht“, erläutert INVG-Prokurist Hans-Jürgen Binner. Für Familien mit drei oder mehr Kindern – ausgenommen Berufsschüler und Studenten – wird für das dritte und jedes weitere Kind die Schülerkarte auf Antrag kostenfrei ausgestellt.


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Blickpunkt KW 36 /13

Viele Köpfe, eine Stimme Die Direktkandidaten aus dem Stimmkreis Ingolstadt für die Landtagswahl erläutern ihre Ziele

(sf) Nachdem wir Ihnen in der vergangenen Ausgabe von Blickpunkt die ersten fünf Direktkandidaten des Stimmkreises Ingolstadt vorgestellt haben, sind nun die anderen Kandidaten an der Reihe. Jeder Wahlberechtigte im Stimmkreis kann einen dieser Bewerber mit seiner Erststimme wählen. Doch welche Aspekte sind dem jeweiligen Kandidaten besonders wichtig? Und wie steht er oder sie eigentlich zu aktuellen politischen Fragen, die die Wähler beschäftigen? Wir haben auch Christine Haderthauer (CSU), Markus Reichhart (FW), Michael Würflein (ÖDP) und Andrea Miehling (Bayernpartei) wieder drei Fragen gestellt:

1. Wenn Sie (wieder) in den Landtag einziehen: Welche Ziele sind Ihnen besonders wichtig?

2. Ist eine Schuldenbremse

in der Bayerischen Verfassung sinnvoll?

3. Wie stehen Sie zu einer möglichen Pkw-Maut auf den Autobahnen?

Ihre Antworten können Sie auf dieser Seite nachlesen. Kurz erklärt: Das Wahlsystem Bei der Landtagswahl haben die Wahlberechtigten zwei Stimmen: Mit der Erststimme wählt man einen Direktkandidaten einer Partei aus seinem Stimmkreis. Mit der Zweitstimme wählt man einen Listenkandidaten aus dem jeweiligen Wahlkreis. Insgesamt gibt es in Bayern sieben Wahlbezirke: Oberbayern, Oberpfalz, Niederbayern, Schwaben, Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken, die jeweils eine Liste mit Bewerbern zusammengestellt haben.

Christine Haderthauer 50 Jahre, verheiratet Staatsministerin, MdL zwei Kinder seit 1984 Mitglied bei der CSU

1. Mein Ziel ist der Zusammenhalt der Gesellschaft. Das gelingt, wenn sich Leistung lohnt, jeder die besten Chancen erhält und wer Unterstützung brauchen, sich auf die Solidarität verlassen kann. Im Fokus steht für mich der Einsatz für die Stärkung von Familien, die Mütterrente, die auch für die aktuellen Rentnerinnen deutliche Verbesserungen bringt, mehr Qualität in der Kinderbetreuung, der Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen und die Aufwertung der sozialen Berufe. Ingolstadt hat unter den Großstädten die besten Zu-

Achim Werner 60 Jahre, verheiratet Landtagsabgeordneter seit 1972 Mitglied bei der SPD kunftschancen. Wachstum muss aber sinnvoll gesteuert werden. Dazu gehören erschwingliche Wohnungen und vielfältige Bildungsangebote, der Ausbau der bedarfsgerechten Ganztagsbetreuung auch für Schulkinder und die Weiterentwicklung unserer Hochschulen. 2. Absolut. So ist generationengerechte und nachhaltige Finanzpolitik langfristig gesichert. 3. Aus Gründen der Gerechtigkeit soll nur für ausländische PKW Maut bezahlt werden. Keine Belastung der heimischen Autofahrer!

1. Ich möchte ein Abgeordneter bleiben, der seine Heimat im Bayerischen Landtag vertritt. Meine Ziele: eine bessere Bildungspolitik, mehr sozialen Wohnungsbau, ein gesetzlicher Mindestlohn und eine konsequente Energiewende. 2. Die jetzige Staatsregierung hat mit zehn Milliarden Euro so viele neue Schulden gemacht wie keine vor ihr. Eine Schuldenbremse ist also sinnvoll. Statt Zinsen im dreistelligen Millionenbereich wie bei dieser Kreditaufnahme zu bezahlen, sollten lieber mehr Lehrer und Polizisten angestellt werden.

3. Was rechtlich auf gar keinen Fall geht, ist eine Maut nur für Ausländer. Es gibt kein Land in Europa, in dem das so gehandhabt wird. Wenn also eine Maut, dann für alle, also auch die 95 Prozent deutschen Autofahrer auf unseren Autobahnen. Zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur wäre eine Maut gar nicht nötig. Das Aufkommen aus Kfz-, Mineralölsteuer und Lkw-Maut liegt bei über 50 Milliarden Euro, in die Verkehrsinfrastruktur fließen nur rund 17 Milliarden. Also vor einer neuen Abgabe lieber die Mittel zweckentsprechend einsetzen.

Hilfe: Erstwähler! Erstes Mal wählen: Leichter gesagt als getan - Ein Bericht von Katharina Mayer (km) Ich darf in diesem Jahr zum ersten Mal wählen – etwas ganz Besonderes. Leider bin ich an den beiden Wahlsonntagen nicht da, deshalb habe ich bei meiner Gemeinde online die Briefwahlunterlagen beantragt. Nach einigen Tagen sind die Unterlagen bereits angekommen und so mache ich mich nach dem Öffnen des Umschlages erst einmal mit dem Merkblatt für die Briefwahl betraut. In dem Umschlag ist jeweils ein weißer Stimmzettel sowie ein weißer Stimmzettelumschlag für die Landtagswahl. Ein blauer Stimmzettel und ein blauer Stimmzettelumschlag für die Bezirkswahl. Ein gelber Stimmzettel und gelber Stimmzettelumschlag für die Volksentscheide. Außerdem ist die Bekanntmachung der Staatsregierung zu den Volksentscheiden dabei. Ganz schön viel Papier, das ich hier vor mir liegen habe. Auf einem weiteren Zettel sind „wichtige Hinweise für die Brief-

wählerinnen und Briefwähler“ abgedruckt, die mir helfen sollen, dass ich mich zurechtfinde. Außerdem lese ich mir den „Wegweiser für die Briefwahl“ genau durch. Soll wohl die „Hilfe in der Not“ sein. Hier wird genau erklärt, wo ich wie viele Stimmen habe und welcher Stimmzettel in welchen Umschlag gesteckt werden muss. Soweit so gut. Nach diesen vielen Informationen geht es nun endlich an das Kreuze setzen. Ich beginne mit der Landtagswahl. Auf dem weißen kleinen Stimmzettel soll ich eine oder einen Stimmkreisabgeordneten wählen. Zehn Personen stehen zur Auswahl, aber wen wähle ich nun? Mann oder Frau? CSU, SPD oder doch die Grünen? Ich google jeden Kandidaten erst mal im Internet, schaue mir ein Bild an und mache mich mit seinen Zielen vertraut. Bis ich das bei jedem Kandidaten gemacht habe, ist bereits eine Stunde vergangen. Trotzdem steht immer noch die Frage im

„go!“ an fangen Die Ferien waren viel zu kurz? Mit dem günstigen Monatsticket fällt der Schulstart gleich viel leichter. Mehr Infos unter www.invg.de

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Raum, wen ich nun wählen soll. Wer vertritt am ehesten meine Interessen? Soll ich doch einfach nach Sympathie entscheiden? Ich wähle dann doch den Kandidaten, der ähnliche Ansichten wie ich hat. Erstes Kreuz gesetzt. Auf dem großen weißen Stimmzettel sind noch viel mehr Kandidaten abgedruckt, ich soll aber nur ein Kreuz machen. Diesmal kann ich mir auf keinen Fall jeden Kandidaten persönlich „zur Brust nehmen“. Hier muss ich mich wohl erst mal für eine Partei entscheiden, die mir sympathisch ist. Anschließend kann ich mir dann alle Kandidaten dieser Partei genauer ansehen und mich für einen entscheiden. Zweites Kreuz gesetzt. Das wäre geschafft. Alles in den weißen Umschlag und zukleben, damit wäre die Landtagswahl abgeschlossen. Nun zur Bezirkswahl. Wieder erst den kleinen Stimmzettel. Kandidaten zur Wahl des Bezirksrats in meinem Stimmkreis mit der Erststimme. Ich google noch einmal jeden Kandidaten und frage mich gleichzeitig, ob sich andere Wähler auch so intensiv mit den Kandidaten beschäftigen wie ich. Bei Briefwahl möglicherweise schon. Wähler, die am Wahlsonntag jedoch im Wahllokal stehen, werden dort keine Zeit zum Recherchieren haben, sonst wäre die Schlange an Wartenden un-

Die Qual der Wahl: Wenn der Stimmzettel nicht richtig ausgefüllt ist, wird die Wahl ungültig. endlich lange. Auch hier habe ich jetzt mein Kreuz gesetzt. Die Kandidaten zur Wahl des Bezirksrats mit der Zweitstimme finde ich auf dem großen blauen Zettel. Wieder Kandidaten über Kandidaten. Nach langem hin und her, habe

ich mein zweites Kreuz gesetzt und stecke alles in den blauen Umschlag. Wer hätte gedacht, dass Wählen so anstrengend sein kann. Nun zum gelben Zettel mit den Volksentscheiden. Eigentlich ganz einfach, nur fünfmal ja oder nein

Foto: P. Roelen

ankreuzen. Wenn ich mir aber den 1. Volksentscheid so durchlese, muss ich um eine korrekte Entscheidung treffen zu können die Bekanntmachung der Staatsregierung vorher lesen. Also lese ich acht Seiten zu den Volksentscheiden und bin im Nachhinein nicht wirklich schlauer. Wieso ist das in „Beamtendeutsch“ und nicht für jeden Wähler klar verständlich abgedruckt? Trotzdem setzte ich fünf Kreuze und stecke den Zettel in den gelben Umschlag. Alle drei Umschläge kommen dann noch in den roten Umschlag. Der Spuk ist jedoch noch nicht vorbei. Weiter geht’s mit der Bundestagswahl. Die Merkblätter überfliege ich nur kurz, denn das meiste habe ich schon vorher gelesen. Ich habe wieder zwei Stimmen. Die Erststimme auf der linken Seite. Zehn Kandidaten unterschiedlicher Parteien stehen zur Auswahl. Ich kann jedoch nur einen davon wählen. Mit der Zweitstimme auf der rechten Seite gebe ich meine Stimme einer Partei, auch hier ist nur ein Kreuz möglich. Auch diese beiden Kreuzchen habe ich gesetzt. Endlich bin ich fertig.


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Markus Reichhart, 47 Jahre, verheiratet Augenoptikermeiser, MdL drei Kinder seit 1995 Mitglied bei den Freien Wählern

1. Als einzigem Handwerksmeister im Landtag liegt mir die mittelständische Wirtschaft und insbesondere das Handwerk am Herzen. Hier unterstütze ich gerne auch zukünftig den Bereich berufliche Bildung im Hinblick auf den Fachkräftemangel und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 2. Ja! Die Bayerische Verfassung ist die richtige Plattform, um Staatsziele zu verdeutlichen. Für ein schuldenfreies Bayern sollte die Schuldenbremse ein deutliches Zeichen setzen und in die Verfassung

Michael Würflein 44 Jahre, verheiratet Gymnasiallehrer zwei Söhne seit 2009 Mitglied bei der ÖDP aufgenommen werden. 3. Fakt ist, dass der Anteil ausländischer Pkw am Verkehr auf den deutschen Autobahnen nur bei fünf Prozent liegt. Fakt ist auch, dass bisher nur ein kleiner Teil der Mineralölsteuer tatsächlich für die Straßeninfrastruktur verwendet wird. Da die Maut EU-rechtlich derzeit nicht durchsetzbar ist und vom bürokratischen Aufwand eine Mehrbelastung der deutschen Straßenbenutzer bedeuten würde, halte ich eine Maut augenblicklich für nicht realisierbar.

Die fünf Volksentscheide (ml) Neben der Landtagswahl am Sonntag, 15. September, stehen auch fünf Volksentscheide zur Wahl. Jeder Bürger hat die Möglichkeit, mit zu entscheiden, ob die Bayerische Verfassung teilweise geändert wird oder nicht. Im Gegensatz zur Landtagswahl hat man aber nicht nur zwei Kreuzchen, die man auf seinem Stimmzettel setzen darf, sondern insgesamt fünf Wahlmöglichkeiten. Jedem einzelnen Volksentscheid kann also zugestimmt werden oder vom Wähler abgelehnt werden. Doch über was stimmen wir ab und was bedeuten die einzelnen Volksentscheide eigentlich? Hier gibt es eine kleine Übersicht und Erklärungen zu den einzelnen Volksentscheiden. Volksentscheid 1: „Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen“ Der Landtag schlägt vor, gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen zu fördern und zugleich zu sichern. Stimmen Sie mit einem „Ja“ wird die Förderung und Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen. Dazu zählen unter anderem Wohnen, Bildung, Freizeit, soziale und kulturelle Leistungen sowie die berufliche Entwicklung jedes Einzelnen. Dieses Gesetz soll für ganz Bayern gelten, und zwar für ländliche und städtische Gebiete gleichermaßen. Volksentscheid 2: „Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl“ Staat und Gemeinden sollen sich für ehrenamtliches Engagement einsetzen und dieses fördern. Stimmen Sie bei diesem Volksentscheid mit einem „Ja“ ab, wird dieses Gesetz als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen. Das bereits bestehende Gesetz wird demnach um einen Zusatz erweitert und ergänzt. Ein Rechtsanspruch gegen das Land oder Gemeinden auf eine konkrete, insbe-

sondere auch finanzielle Förderung des freiwilligen Einsatzes gibt es aber nicht. Volksentscheid 3: „Angelegenheiten der Europäischen Union“ Der Landtag möchte die Staatsregierung dazu verpflichten, den Landtag zu informieren, wenn es um Angelegenheiten in der Europäischen Union geht. Außerdem soll die Staatsregierung alle Stellungsnahmen des Landtags, die die Gesetzgebungszuständigkeiten des Freistaats unmittelbar betreffen, berücksichtigen. Damit soll die Rolle des Bayerischen Landtages insgesamt gestärkt werden. Wenn Sie mit einem „Ja“ abstimmen, wird diese Forderung als Staatsziel in die Verfassung mit aufgenommen. Volksentscheid 4: „Schuldenbremse“ Ab dem 1. Januar 2020 soll es dem Freistaat verboten werden, neue Schulden aufzunehmen. Der Fachbegriff hierfür wird als Schuldenbremse bezeichnet. Wenn Sie bei dem Volksentscheid mit einem „Ja“ abstimmen, tritt das Gesetz am 1. Januar 2020 in Kraft. Es gibt aber auch Ausnahmeregelungen in dem Gesetz. Zum Beispiel kann im Fall von Naturkatastrophen oder „anderen außergewöhnlichen Notsituationen“ die Schuldenbremse ausgesetzt werden. So soll das Land auch in der Krise handlungsfähig bleiben und eine Möglichkeit haben, Schulden aufzunehmen. Volksentscheid 5: „Angemessene Finanzausstattung der Gemeinden“ Bei dem fünften Volksentscheid „Angemessene Finanzausstattung der Gemeinden“ geht es darum, dass die Gemeinden und Gemeindeverbände ein Recht auf bestimmte finanzielle Mittel haben. So sollen die Kommunen ihre Pflicht- aber auch freiwilligen Selbstverwaltungsaufgaben gestemmt bekommen. Wie viel Geld es gibt, ist abhängig davon, wie leistungsfähig der Staat ist.

1. Meine Schwerpunktthemen sind Umwelt, Landesentwicklung, Verkehr und Energie. Es ist notwendig, Bayern von dem riskanten und nicht zukunftsfähigen brutalen Wachstumskurs abzubringen, der uns bei der Wirtschaftskraft und beim Flächenverbrauch Spitzenplätze eingebracht hat. 2. Eine ausufernde Staatsverschuldung zu vermeiden, ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit. Ob dieses Ziel jedoch mit einer Verfassungsergänzung erreicht werden kann, ist zweifelhaft, zumal die Formulierung im Gesetz-

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Andrea Miehling 28 Jahre, verheiratet Teamassistentin zwei Kinder seit 2008 Mitglied der Bayernpartei entwurf bereits Hintertürchen lässt. 3. Das ist kein Thema der Landespolitik (Bundesautobahnen!). Dass der bayerische Staats- und Parteichef das Thema gerade jetzt aus der Vorratskammer der bierzelttauglichen Aufregerthemen geholt hat, zeigt sein politisches Talent. Generell sollten wir darauf hinarbeiten, dass Verkehr vermieden beziehungsweise so ressourcenschonend wie möglich abgewickelt wird. Eine Maut, deren Erlöse dazu verwendet werden sollen, noch mehr Straßen zu bauen, lehnen wir daher ab!

1. Unsere Familien müssen gestärkt werden. Das Betreuungsgeld geht in die richtige Richtung, noch besser wäre ein Erziehungsgrundgehalt, das für vollen Lohnausgleich sorgt, wenn sich Eltern selbst um ihre Kinder kümmern wollen. Die derzeitige einseitige Förderung von „Kitas“ lehne ich entschieden ab. Bayern muss wieder die Möglichkeit bekommen, mehr im eigenen Land zu entscheiden. Die Bevormundung durch Berlin und Brüssel wird immer größer, was zu einem direkten Verlust an Demokratie in Bayern führt. 2. Ja. Eine solche Schulden-

bremse bräuchte es aber gar nicht, wenn Bayern nicht jedes Jahr über 30 Milliarden Euro an andere Bundesländer zahlen müsste. Wer die Finanzen im Freistaat in Ordnung bringen will, sollte in erster Linie hier anfangen. 3. Das wäre sinnvoll – sofern nicht der heimische Autofahrer noch mehr belastet wird. Wenn im Gegenzug die Kfz-Steuer abgeschafft wird, wird es für uns nicht teurer und wäre EU-rechtlich unproblematisch. Seehofer hat sich bei diesem Thema bisher leider in erster Linie auf Rhetorik konzentriert und keine Schritte zur Umsetzung unternommen.


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Herbstzauber in Ingolstadt „Bummeln, Schauen & Genießen“ beim Dämmershopping in der Innenstadt Ingolstadt im Lichtermeer: Die Gruppe „Glow Connection“ tritt als Highlight um 23.00 Uhr in der Mauthstraße auf. Am Freitag, 13. September, ist es wieder soweit: Die Ingolstädter Altstadt lädt zu einem nächtlichen Einkaufserlebnis der besonderen Art ein. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Geschäfte wieder bis Mitternacht geöffnet sein. Der Marketingverein IN-City veranstaltet das Ingolstädter Dämmershopping wieder mit vielen Highlights, dieses Mal unter dem Motto: „Herbstzauber - Bummeln, Schauen & Genießen“.

Getreu dem Motto wird also nicht nur das Shoppen im Vordergrund stehen. Ein buntes Meer aus Lichtern setzt die Fußgängerzone einzigartig und spektakulär in Szene. Leuchtballons, beleuchtete Hausfassaden und Lichtkegel sorgen für einen Herbstzauber in der Innenstadt. Für die musikalische Unterhaltung sorgen verschiedene Live-Bands, die in der Ludwig- und Milchstraße das Publikum begeis-

tern werden. Auch in den kleineren Geschäften werden Bands zum Unterhaltungsprogramm beitragen. Den traditionellen Teil wird dabei die Zucheringer Blaskapelle übernehmen, die um 18 Uhr am Ingolstädter Paradeplatz spielt. Ab 19.30 Uhr sorgt die Musikgruppe „Bel Canto“ für die ausgelassene Stimmung am Paradeplatz. In einer außergewöhnlichen Atmosphäre aus Licht und Musik wollen die Boutiquen die

Foto: Johannes Hauser

Besucher mit hauseigenen Modenschauen und vielen weiteren Aktionen begeistern. Auch die Kleinen kommen voll auf ihre Kosten. Stelzengeher und Feuerakrobaten bieten ein buntes Programm. Zahlreiche Tanzshows runden das Angebot ab. Mode-, und Artistik-Shows bieten neben Musik, Kunst und einem reichhaltigen kulturellen Programm die beste Voraussetzung für einen gelungenen Freitagabend. Zur Stärkung zwischendurch

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kann in den facettenreichen Restaurants die kulinarische Vielfalt Ingolstadts ausgekostet werden. Auch Bars und gemütliche Cafés locken zum Zwischenstopp, um das bunte Treiben zu beobachten. Beste Stimmung und ein buntes Programm: das haben die letzten Jahre „Dämmershopping“ in Ingolstadt gezeigt. Denn wie jedes Jahr erwarten die Veranstalter auch dieses Mal wieder hohe Besucherzahlen. Attrak-

tive Einkaufsmöglichkeiten, ein einladendes Rahmenprogramm und ein gastronomisch vielfältiges Angebot – eine Kombination, die jeder Ingolstädter erleben sollte. IN-City und die Innenstadtgeschäfte laden Sie ganz herzlich ein, diesen Abend mit ihnen zu verbringen. Erleben Sie eine abwechslungsreiche Zeit in der Innenstadt und lassen Sie sich vom Herbst in der Innenstadt verzaubern.

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„Der tut nix!“ Hundeprofi Martin Rütter gastiert am 14. September mit seinem neuen Programm in der Saturn Arena Ingolstadt (ma) Er ist der Dolmetscher, der aus „Hündisch“ verständliches Deutsch kreiert. Hundeprofi Martin Rütter gehört zur großen Schar der Hundeverrückten, die ihren Vierbeiner abgöttisch lieben und doch so oft verzweifeln. Am 14. September ist er mit seinem Programm „Der tut nix“ in der Saturn Arena in Ingolstadt zu Gast. Im Interview spricht er über bellende Vierbeiner und jaulende Weicheier.

Mensch. Ich werde den Männern die Angst vor der Kastration nehmen. Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf eine Mischung aus Unterhaltung und Information freuen. Das betrifft Hundemenschen, aber auch Nicht-Hundehalter. Denn letztlich ist jeder schon mal mit dem Thema Hund in Berührung gekommen, und wenn es nur der Nachbarshund ist, der meinen kompletten Garten auf links gedreht hat.

Hunde sind die heimlichen Herrscher der Welt. Wie kommen Sie zu dieser revolutionären Theorie? Weil sie uns permanent beeinflussen und manipulieren - und wir merken es meistens auch noch nicht einmal. Hunde sind wahre Manipulationsgenies. Sie beobachten uns sehr genau und registrieren unglaublich exakt, was welcher Blick, welches Verhalten bei uns auslöst. Ein kleines Beispiel: Wenn der Hund seinen Kopf auf unseren Schoß legt, seinen treuen Hundeblick aufsetzt und dabei auch noch fiept, springen wir sofort auf und geben ihm ein Leckerchen. Dieses Ritual festigt sich mit der Zeit. Da hat ein Hund seinem Menschen beigebracht, wann er ihm Leckerchen zu geben hat.

Sie möchten Martin Rütter live erleben? Wir verlosen 3 x 2 Karten für seine Show am 14. September.

In dieser Ausgabe können Sie gewinnen:

je 3 x 2 Karten für Martin Rütter je 2 x 2 Karten für „Radieserl“ Das Herrchen und sein Hund: Martin Rütter kommt am 14. September mit seinem neuen Programm in die Saturn Arena.

keinen Einfluss auf ihren Hund haben (lacht). Denn letztlich bedeutet „Der tut nix“ dann nichts anderes als der tut nix von dem, was ich gerne hätte. Dem Erfindungsgeist Ihre neue Show heißt „Der tut vieler Hundemenschen sind keine Und wie verhält es sich mit Hund nix“. Ist dieser Satz so ein Satz, Grenzen gesetzt, wenn es darum Es gibt den Spruch „Hunde, die und Herrchen, ähneln die sich der einen Hundeprofi mächtig geht, Verharmlosungsstrategien für das Verhalten ihrer Hunde zu aufregt? bellen, beißen nicht“. Ist das wirklich? Er ist auf jeden Fall der Klassiker. entwickeln. Dazu werde ich auch Man kann schon beobachten, wirklich so? Ich sage dann immer mit einem dass sich Halter und Hund mit Und wahrscheinlich die älteste und einige schöne, sehr skurrile GeAugenzwinkern: Jedenfalls nicht der Zeit annähern. Nicht optisch, unverschämteste Lüge aller Hun- schichten in meiner Live-Show während sie bellen. Aber im Ernst: aber im Verhalten und charakter- dehalter, die in diesem Moment erzählen. lich. Mein Hündin Mina zum Beispiel wurde immer klüger. Meine Kinder sagten dann, sie wird verfressener.

Was kann der Besucher Ihrer Show mitnehmen, wenn er erstens selbst Hundebesitzer ist oder zweitens keinen Hund besitzt? Jede Menge Informationen. Es geht wieder um die kleinen und großen Missverständnisse im Zusammenleben von Mensch und Hund. Es wird sehr lehrreich, aber natürlich auch extrem lustig. Ich werde beispielsweise über manisches Markierverhalten plaudern, und zwar bei Hund UND

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, senden Sie uns bitte eine Postkarte, E-Mail oder ein Fax mit dem Stichwort „Rütter“ oder „Radieserl“ (Infos Seite 9 und 16) an Blickpunkt, Wagnerwirtsgasse 8, 85049 Ingolstadt, E-Mail: loesung@ blickpunkt-wochenende.de, Fax: 0841 / 9 51 54 - 120. Bitte geben Sie dazu Ihre Adresse und Telefonnummer an. Einsendeschluss: 11.09.2013.

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Pistole des Getöteten? „Die Ruhe in Person“ - Der Mann, der Mario Wrede umgebracht haben soll, gilt als besonnener Mensch Von Hermann Käbisch „Bei dem getöteten Mario Wrede wurden zwei Verletzungen festgestellt, von denen jede für sich allein für den Tod ursächlich gewesen sein kann. Zum einen gibt es einen Schuss in die Brust und zum anderen schwere Gesichtsverletzungen, die durch einen stumpfen Gegenstand hervorgerufen wurden“ erläutert der Leiter der Staatsanwaltschaft Ingolstadt, Helmut Walter auf unsere Anfrage. Er geht von einem Tötungsdelikt aus, nicht aber von Mord: „Es fehlen die für einen Mord erforderlichen, zusätzlichen Merkmale.“ Als Mörder kann nach Paragraph 211 des Strafgesetzbuches nur verurteilt werden, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonstigen niedrigen Beweggründen gehandelt hat oder heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln getötet hat oder die Tat beging, um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken. Davon ist im vorliegenden Fall, ganz gleich, ob es eine Notwehrsituation oder ein Tötungsdelikt war, nicht auszugehen. „Mein Mandant handelte in Notwehr. Er hatte überhaupt kein Motiv, den Getöteten anzugreifen“, erklärt Rechtsanwalt Klaus Wittmann am Telefon. Nach seiner Darstellung wurde sein Klient von Wrede aufgefordert, zu diesem zu einer Aussprache in die Streiterstraße, wo Wrede in einem Gartenhaus wohnte, zu kommen. Die beiden Männer, so Wittmann, kannten sich. Peter F. hatte von Wrede ein Fitness-Studio erworben und betrieb es mit seinem Sohn. Es wird gemunkelt,

Abgeschirmter Tatort: Zu Sicherung der Spuren und als Schutz vor neugieriugen Blicken wurde dieses „Zelt“ von der Polizei aufgebaut. dass sich der Käufer vom Verkäufer über den Tisch gezogen fühlte und deswegen auf Rache gesonnen habe. Das könnte, so wird spekuliert, das Motiv gewesen sein, Mario Wrede umzubringen. „Diese Annahme ist unrichtig“, erklärt dazu der Verteidiger. Zwar sei es richtig, dass es wegen des Geschäfts zwischen den beiden Männer Ärger gegeben habe. Ein Teil des Kaufpreises sollte wohl vom Beschuldigten in Raten gezahlt werden. Wegen Unstimmigkeiten hatte Peter F. anscheinend die Zahlungen (teilweise) eingestellt. „Mein Mandant saß am längeren Hebel. Er konnte einfach das Geld zurückbehalten und wollte in einem Zivilrechts-

streit die Sache klären lassen. Er hatte keinen Grund, zu Wrede zu gehen und diesen umzubringen“ ergänzt Wittmann. Der Beschuldigte, so der Anwalt, sei ein braver Bürger ohne jegliche Vorstrafe, der immer in geregelten Verhältnissen gelebt habe. Demgegenüber sei vom Getöteten bekannt gewesen, dass dieser zu Aggressionen neigte und dies insbesondere dann, wenn er Geld eintreiben wollte. Dem widersprechen Bekannte aus dem Umfeld des Getöteten. „Es gab bereits am Sonntag vor dem Vorfall zwischen beiden ein klärendes Gespräch und keinen Grund für Mario, den Peter dienstags zu sich zu bestellen. Wenn Mario ihn tref-

Foto: Federsel

aufgelauert wurde. Freunde der beiden sind aber auch deshalb fassungslos, weil der inhaftierte Peter F. stets „die Ruhe selbst“ und „ausgeglichen wie Buddha“ gewesen sei. Warum dieser dann noch den am Boden Liegenden mit einer Pistole oder einem Stein das Gesicht zertrümmerte, können sie nicht nachvollziehen. Dass der Getötete angeblich kein unbeschriebenes Blatt und in der Drogenszene und im Rotlichtmi-

fen wollte, konnte er ihn jederzeit im Fitness-Studio erreichen“, sagt jemand, der beide kannte. Ein „klärendes Gespräch“, so Insider, hätte der Getötete doch nicht vor dem Haus geführt. Auch dass sein Hund im Garten zurück blieb, als er das Grundstück verließ, deute darauf hin, dass Wrede, der erst im Mai geheiratet hatte, arglos war. In seinem Bekanntenkreis geht man davon aus, dass er auf der Straße vom Beschuldigten

lieu kein Unbekannter gewesen sei, wird nicht dementiert: „Doch das liegt mehr als zwanzig Jahre zurück. Inzwischen war er ein ganz normaler Bürger, der sogar für sein Engagement im sportlichen Bereich mehrfach ausgezeichnet wurde. Es gibt Bilder, auf denen er deshalb neben dem Oberbürgermeister steht.“ Außerdem sei er ein enger Freund von Peter Jackwerth gewesen, zuletzt aber nicht mehr. Entscheidend für den Fortgang des Verfahrens dürfte sein, ob sich klären lässt, von wem die Pistole stammt, aus der der möglicherweise tödliche Schuss abgefeuert wurde und wie der Schusskanal im Körper des Getöteten verläuft. „Wrede hatte eine Pistole und aus der kam der tödliche Schuss“ behauptet einer, der ihn kannte und gewöhnlich gut informiert ist. Es spricht einiges dafür, dass der Schuss von Peter F. abgefeuert wurde. Das kann aber in einem Handgemenge nach einem Angriff durch Wrede geschehen sein. Gegen eine Notwehrlage spricht, dass Peter F. noch mit einem Stein oder der Pistole auf den bereits am Boden liegenden, wehrlosen Wrede einschlug. Das konnte aber eine durch eine Panik verursachte Überreaktion sein. Vielleicht hat Wrede zuerst Peter F. mit der Pistole bedroht und dieser fürchtete um sein Leben. Immerhin forderte der Beschuldigte Peter Schnell auf, die Polizei zu rufen, er hatte also Angst.

STEUERTIPP

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Zur Abgabepflicht der Einkommensteuer-Erklärung bei Rentnern einer Einkommensteuererklärung verpflichtet seien. In dem streitigen Fall hatte ein Rentnerehepaar die letzte Einkommensteuererklärung im Jahr 2000 eingereicht. Die Einkommensteuer wurde seinerzeit auf 0 DM festgesetzt. Im August 2012 wurden sie vom Finanzamt zur Abgabe der Einkommensteuererklärung 2010 aufgefordert. Das Ehepaar wandte ein, zur Abgabe nicht verpflichtet zu sein, weil dies in den ErläuterunStefan Schimmer, Steuerberater gen zum letzten Einkommensteuerbescheid für das Jahr 2000 entAufregung bei hunderttausenden sprechend mitgeteilt worden sei. Rentnern: In diesen Wochen erhalten sie von der Finanzverwal- Das Finanzamt setzte daher auf tung Aufforderungen, ihre Ein- Grundlage der vorliegenden kommensteuererklärungen für Rentenbezugsmitteilungen die die vergangenen Jahre abzuge- Einkommensteuer für 2010 fest. ben. Das stößt bei vielen auf Un- Mit ihrem dagegen eingelegten verständnis, haben sie von den Einspruch machten die Rentner Finanzämtern doch die Auskunft geltend, dass das Finanzamt daerhalten, dass sie nicht mehr zur mals einen Vertrauenstatbestand Abgabe der Steuererklärung ver- geschaffen habe, an den es nun pflichtet sind. Neben einer Steu- gebunden sei. Im Vertrauen auf ernachzahlung droht vielen Seni- die Mitteilung hätten sie auch alle oren dann zudem die Verzinsung für eine Steuererklärung relevander Steuerforderungen.

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Rentner sind nach Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes zum 01.01.2005 auch dann zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, wenn ihnen das Finanzamt vor 2005 mitgeteilt hat, dass sie nicht mehr zur Abgabe

ten Unterlagen vernichtet. Den Antrag auf Aussetzung der Vollziehung lehnte das Finanzgericht Rheinland-Pfalz jedoch ab. Es bestünden keine ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Steuerbescheids. Die Antragsteller seien aus zwei Gründen zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet gewesen: Zum einen, weil sie vom Finanzamt dazu aufgefordert worden seien, und zum anderen, weil der Gesamtbetrag ihrer Einkünfte mehr als 16.009 Euro (Grundfreibetrag) betragen habe. Die Rentner könnten sich auch nicht auf den Hinweis des Finanzamts berufen (keine sog. verbindliche Zusage). Die Antragsteller hätten nur bei gleichbleibendem Sachverhalt und einer unveränderten Rechtslage auf die künftige Abgabe von Steuererklärungen verzichten dürfen. Daran fehle es allerdings angesichts des zwischenzeitlich in Kraft getretenen Alterseinkünftegesetzes.

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Oma-Enkel-Nachmittag: Drachen und Windräder basteln am 11. September 2013, um 14.30 Uhr

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Wind puste geschwind. Der Herbst steht vor der Tür – die ideale Zeit, um einen Drachen steigen zu lassen. Komm vorbei und gestalte mit uns bunte Windräder und Drachen. An unserem Bastel-Nachmittag zeigen wir dir, wie es geht. Wer baut den schönsten Drachen? Jeder ist eingeladen. Sei auch du bei diesem großen Bastelspaß dabei.


STADT & REGION

Blickpunkt KW 36/13

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Mindestlohn mit 8,50 Euro

Interview mit Werner Widuckel, SPD-Landtagskandidat stützen kann, sei es bei der Erschließung von Grund und Boden, beim Anlegen von Straßen und insbesondere bei schnellen Datenverbindungen, wo wir gerade in den ländlichen Bereich in Bayern in vielen Sektoren große Probleme haben.

Werner Widuckel ist für mehr soziale Gerechtigkeit. (ma) Der Sozialdemokrat Werner Widuckel war fünf Jahre lang Personalvorstand bei Audi, seit Mai 2012 hat er an der Friedrich-Alexander-Universität ErlangenNürnberg eine Professur für Personalmanagement und Arbeitsorganisation inne. Vor einem Jahr wurde er von Christian Ude in dessen Kompetenzteam berufen – als Wirtschaftsberater. Widuckel wohnt in Karlskron und tritt als Direktkandidat für den Stimmkreis Eichstätt am 15. September zur Landtagswahl an. Ingolstädter können ihn mit ihrer Zweitstimme (Platz 5 auf der SPD-Liste) wählen.

Foto: Archiv

Das Thema soziale Gerechtigkeit ist ein klassisches SPD Thema. Was verstehen Sie darunter? Aus der Betrachtungsweise eines Wirtschaftspolitikers verstehe ich darunter, dass eine innovationsorientierte Gesellschaft ganz stark daraus lebt, neue Produkte und Dienstleistungen auf Märkte zu bringen. Das funktioniert nur mit gut qualifizierten und motivierten Arbeitnehmern. Die Spreizung der Einkommen, im Übrigen nicht nur zwischen Vermögensbesitzern und Arbeitseinkommensbeziehern, sondern auch innerhalb der Arbeitnehmerschaft, wird immer größer. Das führt zu sozialen Spannungen und Verwerfungen, die uns in Deutschland nicht gut tun und zu zunehmenden Konflikten führen. Darum schreiben wir uns als SPD ganz bestimmte Dinge auf die Fahne. Sie kennen das Vorhaben des flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns, den wir mit 8,50 Euro einführen wollen. Wir sehen hierzu einfach keine sinnvolle Alternative. Fünf Millionen beschäftige Vollzeitarbeitnehmer verdienen weniger als 8,50 Euro in der Stunde und 1,3 Millionen Erwerbstätige müssen ihr Einkommen mit „Hartz IV“ aufstocken, wovon über 300 000 Vollzeit beschäftigt sind.

hat hier seine Schattenseiten, es gibt Hartz IV Empfänger, Leiharbeiter, es gibt Altersarmut. Was wir feststellen ist, dass sich Bayern sehr ungleichgewichtig entwickelt. Wir haben auf der einen Seite Regionen, die Wachstumsschmerzen haben, auf der anderen Seite Regionen, die unter Magersucht leiden. Diesen Prozess müssen wir versuchen auszugleichen, weil wir nichts davon haben, dass wir auf der einen Seite keine Fachkräfte bekommen und auf der anderen Seite sich Regionen gegen zusätzliche Ansiedlungen wehren, nicht weil sie dagegen wären, sondern weil die Aufnahmefähigkeit erschöpft ist. Eine Chance wäre gewesen mit In der Region geht es uns gut. dem neuen LandesentwickWas möchten Sie dennoch po- lungsprogramm hier aufzuzeigen, wo sich Wachstumsbelitisch bewegen? Das vollständige Interview Widuckel: Zunächst möchte reiche entwickeln sollen, wo der ich sagen, es geht nicht allen in Freistaat auch mit Infrastruktur- finden Sie unter www.stattzeider Region gut. Auch der Boom Investitionen helfen und unter- tung.in

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Schnurrender Kater Christian Ude über Horst Seehofer und Ingolstadt (hk) Herr Ude, wenn Sie den Namen Ingolstadt hören, woran denken Sie da? Bitte nennen Sie drei Gedanken, die Ihnen dabei durch den Kopf schießen. Christian Ude: Da ist natürlich die phantastische wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der ganzen Region – eng verbunden mit dem Erfolg von Audi und EADS. Zudem ist Ingolstadt eine sehr lebenswerte und historische bedeutsame Stadt, mit vielseitiger Geschichte, die von der Gründung der ersten bayerischen Universität, über die literarische Heimat von Frankenstein, bis hin zum Bayerischen Reinheitsgebot für Bier reicht, das hier erlassen wurde. Und natürlich muss ich bei Ingolstadt an meinen Freund Ude mobilisiert: Sehr gut besucht war die Veranstaltung mit dem SPD-SpitzenWerner Widuckel denken, der als kandidaten Christian Ude am Ingolstädter Rathausplatz. Vor seinem Auftritt gab Foto: Kastl Audi-Vorstandsmitglied höchste er uns dieses Interview. Kompetenz aufweisen kann und Ude: Es ist ja so, dass weder nach meinem Wahlsieg der künf- drücklich inbegriffen. München, noch Ingolstadt nur tige bayerische WirtschaftsminiDas wirtschaftliche Wohlerge- auf die Automobilindustrie setzt. ster werden wird. hen Ingolstadts hängt stark von Sie hat große Bedeutung, ja, aber Werner Widuckel gehört zu Ih- dem Automobilhersteller Audi es gibt in diesen beiden so erfolgrem Kompetenzteam. Wie sind ab. Welche Rolle spielt für Sie der reichen und lebenswerten StädSie auf ihn gestoßen und was hat PKW als Fortbewegungsmittel in ten auch noch andere boomende Wirtschaftszweige. Das halte ich Sie veranlasst, Widuckel in Ihr der Zukunft? Ude: Mobilität ist ein Grund- für eine richtige Strategie, um Team aufzunehmen? Ude: Kennengelernt habe ich bedürfnis der Menschen. Und Schwankungen in einzelnen BeWerner Widuckel als Vorstands- das kann nicht allein durch Öf- reichen ausgleichen zu können. mitglied von Audi, das die Regi- fentlichen Nahverkehr befrieon Ingolstadt in unserem Verein digt werden. Das Auto gehört für Wie fühlen Sie sich als SPD„Europäische Metropolregion mich auch in Zukunft zu unserer Spitzenkandidat in der Höhle München“ vertreten hat – und Gesellschaft. Ich bin mir sicher, des Löwen, also in Ingolstadt, zwar auf höchst sachkundige und dass ein so erfolgreiches, visio- wo Ministerpräsident Horst konstruktive Weise. Natürlich näres Unternehmen wie Audi es Seehofer wohnt? Welcher Löwe? Horst Seewar seine unumstrittene Kompe- auch in Zukunft schaffen wird, tenz der Hauptgrund, ihn in mein die richtigen Angebote zu ent- hofer hat sich ja selbst als schnurTeam zu berufen. Ich sehe bei der wickeln, wenn auch mit anderen render Kater zu Füßen der Kanzlerin charakterisiert! Seit der CSU und der FDP niemanden, der Antriebskonzepten. schallenden Ohrfeige von AnWerner Widuckel bei der Wirtschaftspolitik das Wasser reichen Sehen Sie aufgrund der Abhän- gela Merkel beim Fernsehduell könnte, der aktuelle bayerische gigkeit vom Auto Gefahren für über die PKW-Maut schnurrt er Wirtschaftsminister - wer kennt den Wirtschaftsraum Ingolstadt nicht einmal mehr. Wie sollte ich mich da fürchten? überhaupt seinen Namen? - aus- und München (BMW)?

FDP Die Liberalen

Vier Stimmen für die FREIEN WÄHLER! Peter Springl

OB-Kandidat für Ingolstadt Ich empfehle folgende St imm abgabe bei der Landtags- und Bezirkstagswahl am 15. September:

Landtagswahl

Peter von der Grün Liste 3 • Platz 317 Direktkandidat ND-SOB

Bezirkstagswahl

Markus Reichhart

Angela Mayr

Direktkandidat IN

Direktkandidatin IN

Liste 3 • Platz 306

Liste 3 • Platz 343

Klaus Brems Liste 3 • Platz 302 Direktkandidat ND-SOB


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KUNSTSTÜCKE

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„Von Bartok bis Beastie Boys“ Benjamin Shwartz, ab 1. Januar 2014 Dirigent des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt, im Interview Von Sabine Roelen Benjamin Shwartz, 1979 in Los Angeles geboren, gilt als einer der größten Nachwuchsdirigenten. Ab 2014 übernimmt er für zwölf Monate die künstlerische Leitung des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Shwartz folgt damit auf den aktuellen Chefdirigenten Lavard Skou-Larsen, dessen Vertrag wegen interner Differenzen nicht verlängert wurde. Berlin, Breslau, Stockholm - der mehrfach preisgekrönte Nachwuchskünstler am Taktstock dirigierte bereits weltweit Konzerte renommierter Orchester. 2011 gab Benjamin Shwartz auch in Ingolstadt eine Kostprobe seines Könnens: Bei zwei Konzerten der Georgier stand er am Dirigentenpult. Im Interview erzählt der zukünftige GKO-Chef, welche Musikrichtung er bevorzugt, was er an den Georgiern besonders schätzt sowie weitere interessante Details.

das Ingolstädter Publikum auf Konzerte mit so einer exotischen Instrumentenbesetzung freuen? Shwartz: Möchte die Abfallentsorgung in Ingolstadt mit uns zusammenarbeiten? Diese Müllinstrumente hatten einen schönen Klang. Ich finde es gut, festzustellen, dass nicht nur Geigen und Flöten schön klingen können.

chen und Ingolstadt. Was für eine Erinnerung haben Sie an Ihren Auftritt in Ingolstadt? Shwartz: Damals haben wir in vielen berühmten Konzertsälen in Deutschland und Tschechien gespielt. Als Musiker kann man nicht immer die Akustik im Saal beurteilen, aber genau so wichtig ist für die Musiker die Akustik auf der Bühne. Und ich erinnere mich genau daran, dass in Ingolstadt auf der Bühne die Akustik viel besser als in allen anderen Sälen war. Ich hoffe nur, dass es genau so gut im Publikum geklungen hat.

Unter dem Titel “Mercury Soul” präsentieren Sie in USA in stets ausverkauften Shows klassische Musik, kombiniert mit elektronischer Musik. Wie funktioniert das genau? Shwartz: Das kommt von der Vorstellung, dass moderne Musik und elektronische Musik vieles gemeinsam haben. Wir spielen Ligeti, John Adams, Xennakis und viele junge Komponisten mit der Atmosphäre eines Rock-Konzerts.

Sie haben bereits zwei Mal das Georgische Kammerorchester in Ingolstadt dirigiert. Wie würden Sie dieses Orchester beschreiben? Shwartz: Was ich so schön fand, waren der Geist und die Energie des Musizierens. Alle Konzerte waren lebendig und frisch.

Wo liegt Ihrer Meinung nach das besondere Potential dieses Klangkörpers? Und wie kann man das Können dieser Musiker noch besser fördern und herausarbeiten? Shwartz: Jedes Orchester hat seinen eigenen Charakter. Es besteht aus den verschiedenen Persönlichkeiten der Orchestermitglieder. Für mich ist interessant, wenn Charakter und Stil des Orchesters etwas Neues schaffen. Wie wir das Können fördern, Herr Shwartz, Sie haben Orches- muss ich in der ersten Probe entterleitung und Dirigieren am scheiden. Ich habe keine vorgeCurtis Institute in Philadelphia fasste Meinung. bei Otto Werner Müller studiert. Müller ist ein deutsch-ameri- In Sachen Musikrichtung dekanischer Dirigent und Schü- cken Sie eine große Bandbreite ler von Richard Strauss. Hat er ab: Sinfonien, Opern, OperetIhnen ein besonderes Interesse ten, alte Musik, neue Musik… für die deutsche Musikliteratur Welches musikalische Spektrum vermittelt? Haben Sie deshalb möchten Sie dem Ingolstädter einen besonderen Bezug zu Ihrer Publikum bieten? Shwartz: Alles, was ich kann! Wahlheimat Deutschland? Benjamin Shwartz: Ja, natür- Könnte ich Jazz-Piano spielen, lich. Für mich sind Bach, Mozart, würde ich auch gerne Jazz- KonHaydn und Beethoven der Ur- zerte bieten. Glücklicherweise sprung der klassischen Musik. An kenne ich meine Grenzen. der Uni haben wir meist Mozart, Beethoven und die klassischen Sie sind bekannt für Ihre VorKomponisten studiert. Selbstver- liebe für neue Musik. Sie haben ständlich interessieren mich auch mehrmals Werke von Kompoviele andere Arten von Musik - nisten Ihrer Generation, wie von Bartok bis Beastie Boys. Aber Mason Bates und Nathaniel zu Mozart komme ich immer wie- Stookey, uraufgeführt. Stookey, Jahrgang 1970, komponierte der zurück. 2007 „Junkestra“, eine klassische Im Sommer 2008 waren Sie als Komposition für 30 Instrumente Music Director mit dem San aus Müll, u.a. Pfannen, SchüsFrancisco Symphony Youth Or- seln, Kanalrohre, Glasflaschen, chestra auf Europa-Tour. Stati- eine Stoßstange und eine Säge. Interessiert sich für ein breites musikalisches Spektrum: Benjamin Shwartz wird ab 2014 künstlerischer Leiter Foto: schnellervorlauf gmbh onen waren Berlin, Prag, Mün- Klingt spannend. Darf sich auch des GKO Ingolstadt.

Sie dirigieren einerseits gerne neue Musik, andererseits haben Sie kürzlich „Die Fledermaus“ von Johann Strauss in Stockholm dirigiert. Wie geht das für Sie zusammen? Shwartz: Ja, und danach habe ich vielleicht Lieder von Georges Brassens gehört. Ich sehe keinen Widerspruch darin. Ich interessiere mich für jede Musik, die kunstvoll ist. Bei Operetten ist die größte Herausforderung das Rubato*. Das ist etwas Besonderes, wirklich etwas Raffiniertes, das man weder bei Beethoven noch bei Stravinsky finden kann. Ein Kritiker bescheinigte Ihnen „Präzisionsarbeit“. Wie wichtig ist für Sie als Dirigent Präzision? Shwartz: Das ist nur ein Nebenprodukt meiner Aufmerksamkeit. Sie sind in Los Angeles geboren, dort und in Israel aufgewachsen, haben in den USA, Frankreich und Deutschland studiert und leben seit 2011 in Berlin - wo sind Sie tatsächlich zuhause? Shwartz: Ich bin zuhause, wo ich Musik mache. Sonst wäre es schwierig. Vielen Dank, Herr Shwartz, für das Interview. * Anmerkung der Redaktion: Das Rubato (oder tempo rubato) steht für eine Spielweise mit vorauseilender oder zurückbleibender Melodiestimme. Die Begleitung bleibt dagegen im Takt, so dass Melodie und Begleitung nicht synchron laufen. U.a. sind W.A. Mozart und Frédéric Chopin für diese Technik bekannt.

Schluss mit der Kreidezeit Ingolstädter Schulen starten multimedial ins neue Schuljahr 2013/2014

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us chlafen

(sl) Neue Jahrgangsstufe, neuer Stundenplan, neues Klassenzimmer – das kommende Schuljahr bringt nicht nur für die Schüler viel Unbekanntes mit sich. Auch in manchen Klassenräumen wird sich einiges ändern. So werde in der Gebrüder-Asam-Mittelschule und der Ludwig-Fronhofer-Realschule mit interaktiven Tafeln und Dokumentenkameras bald ein moderner, multimedialer Unterricht möglich sein, wie OBReferent Christian Lösel berichtet. Die Stadt Ingolstadt als Sachaufwandsträger investierte hierfür rund 700.000 Euro. Ein Teil des Geldes floss dabei in die sogenannten „Whiteboards“. Das Reuchlin-Gymnasium habe diese neuen Hightech-Tafeln bereits seit vier Jahren, so die Schulleiterin Edith Philipp-Rasch. Der Unterricht lasse sich seitdem visuell viel einfacher umsetzen. Es könnten Internetseiten oder Landkarten direkt an die Wand projiziert und dann mit einem

Stift statt Kreide: Uli Weber, Biologielehrer im Reuchlin-Gymnasium, ist begeistert von den interaktiven Tafeln. Foto: Licklederer speziellen Stift beschriftet werden. Dabei schreibe man nicht auf die Tafel selbst, sondern lediglich digital ins Bild, erklärt PhilippRasch. Mit dem Ausschalten des Beamers sei dann die Schreibfläche wieder frei, womit lästiges Tafelwischen erspart werde. Die

Tafelbilder könnten einfach und praktisch abgespeichert werden. Neben der interaktiven Tafeln will die Stadt Ingolstadt zukünftig auch in Dokumentenkameras investieren. Von diesen ist Uli Weber, Biologielehrer und zuständiger „Systembetreuer“ des

Reuchlin-Gymnasiums, besonders begeistert. Eine Dokumentenkamera würde nicht nur die bisherigen Aufgaben eines Overhead-Projektors übernehmen, sondern könne darüber hinaus auch Inhalte aus Büchern, Gegenstände oder sogar chemische Versuche an die Wand projizieren. Sie sei eine echte Bereicherung des Unterrichts. Die beiden Schulgebäude im Schulzentrum Südwest sollen insgesamt 90 interaktive Tafeln erhalten, 53 für die Real- und 37 für die Mittelschule. Zusätzlich werde in jedem Klassenzimmer und jedem Fachunterrichtsraum eine Dokumentenkamera und ein Computer bereitgestellt. Letztlich sollen beide Schulen mit insgesamt rund 300 neuen PCs ausgestattet werden. Diesem Vorbild sollen künftig weitere Ingolstädter Schulen folgen. Die Stadt Ingolstadt will auch fortan in die neue multimediale Technik investieren.


LEBENSLINIEN

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Schanzer Netzwerker Von CSU bis Schäfflergilde – der Ingolstädter Hans Hagn ist auch im Ruhestand vielseitig engagiert

„Nicht nur kritisieren, sondern engagieren“, so lautet Hans Hagns persönliches Motto. Von Sabine Roelen Vermutlich ist er ein perfekter Zeitmanager. Oder seine Tage haben mehr als 24 Stunden. Oder beides, denn sonst könnte Ruheständler Hans Hagn dieses Pensum an Ingolstädter Vereins- und Verbandsmitgliedschaften, Engagements und Hobbies rein zeitlich gar nicht schaffen. „Do ghert ma dazu, zu dene Vereine“, sagt der 65-Jährige. Und nicht nur das: Als Schanzer durch und durch ist der ehemalige Mitarbeiter des städtischen Kulturamts Geschäftsführer des CSUOrtsverbands Ingolstadt Mitte, MTV-Abteilungsleiter Tischtennis, Ehrenkreisvorsitzender im Tischtennis (Kreis IN und PAF), Mitglied beim DRCI und der TVSkiabteilung sowie Vortänzer der Ingolstädter Schäfflergilde. Außerdem ist Hagn Mitglied der Moosgmoa, der FFW, des BVSV und der KKV Hansa. Wer so durch und durch in Ingolstadt vernetzt ist, hat seine Wurzeln in der Stadtmitte: Hans Hagn, Jahrgang 1947, wächst mit drei jüngeren Geschwistern in der Schulstraße 1 auf. Der Vater betreibt als Schäfflermeister seine Werkstatt im Erdgeschoss des Wohnhauses. Der junge Hansi schaut oft zu, wenn die kunstvollen Bierfässer entstehen. Aber nicht nur das. „Bei Großaufträgen oder beim Saubermachen der Werkstatt haben alle mitgeholfen. Da musste die ganze Familie hinlangen. Aber für mich war die Schäfflerei kein Thema mehr. Denn das Schäfflerhandwerk war Anfang der 60er Jahre am Aussterben“, erzählt der In-

Pressestelle der Stadt Ingolstadt unterstellt, wird im Rahmen der Marketingstrategien zur Landesgartenschau 1992 neu gegründet. Hagn leistet als Mann der ersten Stunde Aufbau- und Basisarbeit. Zwölf Jahre lang leitet er das Ingolstädter Fremdenverkehrsamt, als es 2003 von der IFG übernommen wird. Hans Hagn wechselt als Sachgebietsleiter Volksfeste, Märkte und Dulten ins Kulturamt der Stadt Ingolstadt. Fortan kümmert sich der rührige Schanzer um Pfingstfest, Septemberdult, Herbstfest, Christkindlmarkt und jeden in der Stadt gastierenden Zirkus. Auch diese Aufgabe erfüllt Hagn mit Herzblut und persönlichen Kontakten. „Mir fällt es leicht, mich mit Leuten zu unterhalten und Dinge anzuschieben. Das wirkt auch über den Ruhestand hinaus. Wenn heute noch bei einem Volksfest-Besuch die Schausteller rausschauen und Volksfest- und Dultenspezialist ‚Hallo, Herr Hagn‘ rufen, dann „Servus, Grüß Gott, Grias freut mich das. Das zeigt einem, di“ – Hans Hagn sitzt beim dass man doch vieles richtig geBlickpunkt-Redaktionsgespräch macht hat.“ im Café Moritz. Immer wieder „Aba heit is koit” kommen Bekannte vorbei, die er freundlich grüßt. Der Mann Im Oktober 2009 verabschiedet mit den wachen braunen Augen und den buschigen Augenbrau- sich Hans Hagn aus dem Berufsen kennt viele – und viele ken- leben, um mehr Zeit für seine nen ihn. „Ich rede gerne mit den umfangreichen Engagements Leuten und ich versuche immer zu haben. Nach über 20 Jahren einen Ausgleich zu schaffen. als Tennis-Abteilungsleiter im Auch wenn einem manchmal Donau Ruderclub e.V. bleibt er der Hut hochgeht, so engstirnig im sportlichen Bereich in Sachen sind manche Leute.“ Kleiner Tennis, Tischtennis und Ski weiExkurs, schon geht es weiter mit terhin aktiv am Ball. Politisch ist Hagns persönlicher Lebenslinie. Hagn immer noch beim CSU1991 orientiert sich der Schan- Ortsverband Ingolstadt Mitte zer noch einmal neu und wird sowie beim Bezirksausschuss enLeiter des Fremdenverkehrs- gagiert. „Ich möchte reduzieren, amtes Ingolstadt. Das Amt, der aber alles konnte ich noch nicht

golstädter. Hans Hagn absolviert die klassische humanistische Ausbildung am Reuchlin-Gymnasium. Nebenbei fährt er regelmäßig im elterlichen Betrieb Bier aus. Nach dem Studium in München und Eichstätt wird der „gelernte Volksschullehrer“ u.a. in Mailing und Oberhaunstadt eingesetzt. Dann sucht Hans Hagn eine neue Herausforderung. 1979 beginnt er als Pädagogischer Leiter an der Volkshochschule Ingolstadt: „In der VHS war ich schwer eingebunden. Das Schöne war der Umgang mit den Lehrkräften. Als Lehrer kannte ich die Wünsche und Sorgen der Referenten. Aber auch der Kontakt zu den VHS-Kursbesuchern hat mir Spaß gemacht. Wenn da die Leute zu mir gekommen sind, das gibt’s und das gibt’s, dann habe ich immer versucht, eine Lösung zu finden.“

Foto: Sabine Roelen

abgeben“, so der Multi-TaskingMann, den natürlich auch Ehefrau, zwei Kinder und zwei Enkelkinder auf Trab halten. Eine Leidenschaft darf aber auf gar keinen Fall zu kurz kommen: Der Schäfflertanz. „Wenn wir da draußen zur bekannten Melodie „Aba heit is koit” tanzen, dann finden Sie keinen Platz mehr“, sagt Hans Hagn und deutet auf den Ingolstädter Rathausplatz. Alle sieben Jahre, jeweils von Heilig Drei König bis zum Faschingswochenende, pflegen die Schäffler in ganz Süddeutschland diesen Brauch. Als Vortänzer der Ingolstädter Schäfflergilde ist Hans Hagn tief mit dieser Tradition, die ans Ende der Pest erinnert, verwurzelt:

Der kleine Hansi in Tracht. „Mein Vater als Schäfflermeister konnte nicht tanzen, weil er nur ein Bein hatte. Aber viele aus meiner Familie sind dabei, auch mein Sohn. Zu Spitzenzeiten haben schon 13 Hagns beim Schäfflertanz mitgemacht.“ Hagn selbst ist seit 1977 als Tänzer aktiv. Leute anlernen und einteilen Schwarze Hose, roter Wams, grüner Hut – ob Hans Hagn 2019 noch einmal in die Schäffler-Uniform für einen Auftritt schlüpft, weiß er noch nicht. „Das kommt darauf an, wie gut ich dann beieinander bin. Mein Sohn ist mein Nachfolger. Und vielleicht ist ja dann schon mein Enkel als Mini-

Foto: Privat

Schäffler dabei.“ Hagn bemerkt das ohne Bedauern. Denn sollte er tatsächlich als aktiver Schäfflertänzer aufhören, so bleibt für ihn noch genügend hinter den Kulissen zu tun. „Dann gehe ich eben ins Management. Es muss ja auch jemand die Leute anlernen und einteilen. Ich weiß vieles und kann jede Position fast auswendig tanzen.“ Hans Hagn hat für alle Fälle eine Lösung parat. So ist es eben, das Schanzer Original: Zupackend, anschiebend und bestens vernetzt. Alles gemäß Hans Hagns Grundsatz:“Nicht nur kritisieren, sondern engagieren.“ Wie das in vielen Bereichen funktioniert, zeigt der SchäfflerVortänzer seit mehr als 50 Jahren.

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Kostenloser Vortrag: Vermögensmanagement im Ruhestand am 13. September 2013, um 18.00 Uhr

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Eine strategische Vermögensplanung wird für Senioren wegen der steigenden Lebenserwartung und Kosten immer wichtiger. Hohe Staatsverschuldung und Bankenkrisen in Europa verunsichern die Bevölkerung. Was macht der Euro? Wie sicher ist mein Geld? Antworten und Tipps für das finanzielle Polster im Alter gibt ihnen Toni Wirler, Vizepräsident vom Bundesverband Der Ruhestandsplaner Deutschland e.V.

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Aus- und Weiterbildung

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Ausbildung mit Zukunft

Gunvor startet mit neuen Lehrlingen in die Ausbildungszeit Neue Ziele durch qualifizierte Weiterbildung Qualifizierte/r EDV-Anwender/in (HWK) Abendkurs, 16.09.2013 bis 01.03.2014

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(se) Ingolstadt, 2. September: Es ist noch früh am Morgen und eigentlich wären jetzt noch Ferien. Für Maria, Daniel, Simon und Lukas spielt das keine Rolle, denn heute beginnt ihre Ausbildung in der Gunvor Raffinerie Ingolstadt. Nun steht dem Start in den Beruf nichts mehr im Wege. Erfolgreich hatten die vier die Aufnahmetests gemeistert und sich gegen die Mitbewerber durchgesetzt. Maria wird zur Industriekauffrau und ihre männlichen Kollegen für den Beruf Chemikant ausgebildet. Als Lehrbetrieb hat sich die Raffinerie seit vielen Jahrzehnten einen guten Namen bewahrt. Die Ausbildungsleiter Doris Stemmer und Ludwig Ostermeier stehen als zuverlässige und fachkundige Begleiter der

nahme eines Studiums wieder als Ingenieure in die Raffinerie zurückgekehrt. Auch in den Verkaufsbüros der Gunvor Deutschland GmbH in Ingolstadt, Bergkirchen und Nürnberg werden jährlich Groß- und Außenhandelskaufleute erfolgreich ausgebildet. Auf dem umfangreichen Einführungsprogramm für den zukünftigen Nachwuchs steht auch der Besuch beim Raffinerieleiter, Gerhard Fischer. Er setzt auf den starken Teamgeist der Belegschaft: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für V.l.: Daniel Steiger, Ludwig Ostermeier, Lukas Schwärzer, Maria Stopfer, Simon Seißler und Doris Stemmer. Foto: Peter Kirmaier uns das Wichtigste und unser Nachwuchs ist die Zukunft. Sie Jugend auf dem Weg zum Beruf ehemalige Auszubildende be- sind bei uns in besten Händen zur Seite. Immerhin haben 75 % gonnen. Einige von ihnen haben und werden zu hoch qualifider Produktionsmannschaft der sich zum Meister weiter quali- zierten Fachkräften ausgebildet. Raffinerie ihren Berufsweg als fiziert oder sind nach der Auf- Herzlich willkommen im Team!“

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Abendkurs, 15.10. bis 24.10.2013 Gerne informieren wir Sie im Bildungszentrum Ingolstadt Brückenkopf 3+5, 85051 Ingolstadt Telefon 0841 9652-130 (Maria Popp) maria.popp@hwk-muenchen.de www.hwk-muenchen.de

Radtouren Archäologische tadt in und um Ingols

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Archäologische Radtouren in und rund um Ingolstadt Eingeladen sind Radler von 8 bis 80 Jahren - praxiserprobt! Übersichtliche Karten, eine Streckenbeschreibung sowie Hinweise auf Einkehrmöglichkeiten bilden die Randbedingungen für einen gelungenen Radausflug. Die für die jeweilige Tour relevante Beschreibung der bedeutenden archäologischen Orte und Fundplätze mit entsprechenden geschichtlichen Hintergrundinformationen lässt die Radtouren zu einem Erlebnis der besonderen Art werden. ISBN: 978-3-9812964-5-7, erhältlich für 9,90 € im Buchhandel, im espresso-Verlag, im Stadtmuseum IN und bei Fahrrad Willner

Großes Azubi-Treffen bei Hörgeräte Langer

19 junge Mitarbeiter beginnen ihre Ausbildung bei Hörgeräte Langer (bp) In den vergangenen Wochen starteten bei Hörgeräte Langer 19 neue Auszubildende ihre berufliche Laufbahn. Sie lernen in den nächsten drei Jahren einen kaufmännischen Beruf oder werden in dieser Zeit zum Hörgeräteakustiker / zur Hörgeräteakustikerin ausgebildet. Insgesamt 41 Auszubildende zählt die Ingolstädter Firma damit aktuell. Zu einem ersten Azubi-Treffen hatte Hörgeräte Langer am Freitag, 30. August, in die Verwaltung der Firma in Ingolstadt geladen. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und einem Rundgang sowie einem anschließenden, gemeinsamen Mittagessen besichtigten die Auszubildenden mitsamt Firmengründer Rudolf Langer und Geschäftsführer Ralf Klopp die Filiale im Medi-INPark am Westpark. Dort erhielten sie einen kleinen Einblick in die Eigenschaften des Ohres sowie in

teakustiker optimale Lehr- und Lernbedingungen. Jahr für Jahr verzeichnen die Azubis überdurchschnittlich gute Abschlüsse bei der Gesellenprüfung. Auch die Auszubildenden im kaufmännischen Bereich werden jedes Jahr mit Staatspreisen für ihre sehr guten Noten prämiert. Von der IHK wurde das Unternehmen mit einem Zertifikat ausgezeichnet, welches die Ausbildung von „Einser-Azubis“ bestätigt. Mit den neuen, jungen Mitarbeitern bildet Hörgeräte Langer auch ein Stück Zukunft aus, um den Leitgedanken „Das Die neuen Azubis von Hörgeräte LANGER mit Herrn Rudolf Langer (rechts) und Beste für Ihre Ohren“ auch in Herrn Ralf Klopp (links). Foto: oh den kommenden Jahren gewährdie Tätigkeiten eines Hörgeräte- nicht nur einiges über ihren neuen leisten zu können. Auch wenn das Azubi-Treffen akustikers. Im Mittelpunkt des Beruf und die Philosophie der FirAzubi-Tages stand aber sicherlich ma Langer, sondern auch über ihre 2013 bereits stattgefunden hat, das gegenseitige Kennenlernen. neuen Kolleginnen und Kollegen. werden noch immer BewerDie Firma Hörgeräte Langer bungen entgegengenommen. Die Auszubildenden aus den verschiedenen Filialen aus Bayern bietet allen Auszubildenden mit Weitere Infos unter www.hoerund Baden-Württemberg erfuhren dem Berufswunsch Hörgerä- geräte-langer.de

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AUS- UND WEITERBILDUNG

Blickpunkt KW 36/13

34 neue Azubis

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ingolstadt

Die Stadt Ingolstadt bildet neu aus

15

an der donau

Volltreffer??

Blick in eine erfolgreiche Zukunft: Neue Azubis der Stadt Ingolstadt (bp) 34 motivierte Menschen haben am 2. September ihre Ausbildung bei der Stadt Ingolstadt begonnen. Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann begrüßte die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Ingolstadt gestern früh im Historischen Sitzungssaal. Die Stadt bildet in diesem Jahr in insgesamt neun verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Die meisten (27 Auszubildende) beginnen eine Lehre bzw. ein Studium im Verwaltungsbereich. Sieben Auszubildende konnten für die Ausbildungsberufe Fachange-

Foto: oh

stellte für Medien- und Informationsdienste, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Gärtnerin, Fachinformatiker, Forstwirt und Bauzeichner gewonnen werden. Alle Auszubildenden werden in den nächsten drei Jahren bei den verschiedenen Dienststellen der Stadt Ingolstadt, in der Berufsschule und in überbetrieblichen Ausbildungsstätten auf ihre jeweilige künftige Tätigkeit bestens vorbereitet. Mit nun insgesamt 87 Auszubildenden kann die Stadt Ingolstadt auf eine Ausbildungsquote von rund 5,5 Prozent wahrlich stolz sein.

Der Ernst des Lebens

15 Auszubildende im Audi Zentrum

V.l.: Jürgen Strixner (Serviceleiter), Valentina Schut (Assistentin der Serviceleitung) und Michael Siegl (Ausbildungsleiter Werkstatt) Foto: Audi Zentrum (bp) Für 15 Schulabgänger hat am Montag, den 02.09.2013 im Audi Zentrum Ingolstadt Karl Brod GmbH der Ernst des Lebens begonnen. Fünfzehn Auszubildende starteten in das Berufsleben. Die Lehrlinge werden in den Bereichen KfzMechatroniker, Karosserie- und Fahrzeugbauer, Fachkraft für Lagerlogistik, Lackierer und

Kauffrau für Bürokommunikation ausgebildet. Christian Meyer-Günderoth (Geschäftsführer), Jürgen Strixner (Serviceleiter), Stefanie Hofrichter (Ausbildungsleiterin kaufmännischer Bereich), Michael Siegl (Ausbildungsleiter Werkstatt) und Erwin Wild (Betriebsleiter Lackiererei) begrüßten die Berufsanfänger herzlich.

Vier neue Azubis starteten bei der AOK Ingolstadt ins Berufsleben. Insgesamt befinden sich derzeit 18 junge Frauen und Männer in Ausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten. AOK-Direktor Ulrich Resch (links) und AOK-Ausbildungsleiter Tobias Kasper (rechts) begrüßten Benedikt Obermair, Julia Prüll, Lisa Kaltenecker und Dominik Braun, die in der AOK Ingolstadt und ihren Geschäftsstellen eingesetzt sind. Foto: AOK

Herzlich willkommen heißt es für 18 neue Azubis bei Gebrüder Peters. Sie lernen Elektroniker, Anlagenmechaniker, Metallbauer und Bürokauffrau. Foto: Gebrüder Peters

Weiterbildung, ja bitte!

Ihr Karriereweg mit der IHK Akademie (bp) Lebenslanges Lernen ist heute wichtiger denn je. Die Arbeitswelt entwickelt sich rasant und dynamisch. Mitarbeiter stehen vor immer neuen Anforderungen: Qualifikationen müssen angepasst und neue Fähigkeiten erworben werden. Wer sich weiterbildet, zeigt damit seine Leistungs- sowie Lernbereitschaft und gilt als ebenso motiviert wie zielstrebig. Wie und wo findet sich der ideale Weg für den Aufstieg? (Alternativ-Weg zur Weiterbildung) Das breite Sprektrum an Weiterbildungs-Angeboten der IHK Akademie München und Oberbayern bietet vielfältige Möglichkeiten für die eigene berufliche Weiterqualifizierung. Die Schwerpunkte liegen auf Praxisnähe, Aktualität und Umsetzbarkeit – abgestimmt auf die Bedürfnissen der Unternehmen. Die Dozenten zeichnen sich durch langjährige, berufliche Erfahrung aus. Sie vermitteln die Unterrichtsinhalte anwendungsbezogen und gut verständlich. In kaufmännischen und technischen Praxisstudiengängen

sowie Praxistrainings bietet die IHK Akademie die Vorbereitung auf anerkannte Abschlüsse an – beispielsweise für Technische Fachwirte, Industrie- und Wirtschaftsfachwirte, Fachkaufleute oder Industriemeister. Das komplette Studienangebot für München und die Region Ingolstadt gibt es unter www.ihk-akademie-muenchen. de Für Aufstiegsfortbildungen kann eine staatliche Förderung, das sogenannte „Meister-Bafög“ beantragt werden (das gilt nicht nur für Meister, sondern auch für Fachkaufleute und Fachwirte). Weitere Informationen unter: www.meister-bafoeg.info.

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VORSCHAU

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Blickpunkt KW 36/13

Zum Anbeißen komisch

08.09. - 14.09.2013

Blickpunkt verlost 2 x 2 Karten für „Radieserl“ von Maxi Grabmaier

KulturPlaner

(stz) Knackfrisch präsentiert die Ingolstädter Kabarettistin Maxi Grabmaier ihr Programm „Radieserl“ am Freitag, 13. September um 20 Uhr in der Kultkneipe Rosengasse 2 in Ingolstadt. Lieserl, die scharfzüngige Figurette aus dem Herzen Bayerns hat Probleme. Mit dem Essen, aber auch ohne. Mit der Liebe, aber auch ohne. Mit der Politik und mit ihrer Feinstrumpfhose. Oft ist innen nix wie außen. Und zu allem Überfluss singt sie auch noch. Oft in verschiedenen Tonarten und Klangfarben. „Radieserl“ ist ein bayerisches Unterhaltungskabarett mit Musik - an der Harfe, Gitarre und Diversitäten ist Rosemarie Karrasch mit von der Partie. Wer gerne lacht, sollte sich diesen Abend unter keinen Umständen entgehen lassen. Denn hier werden zwar weniger die Kaumuskeln in Anspruch genommen, dafür umso mehr die Lachmuskeln. „Radieserl“ - Zum Anbeißen komisch!

für Ingolstadt und die Region AUSSTELLUNGEN Bis 22.09.2013

„Hauser stellt sich vor: Kleine Brötchen backen, Meister“ - Kunstpreis-Ausstellung des Ingolstädter Künstlers Ludwig Hauser Galerie im Theater Ingolstadt

12.09.2013 bis 12.01.2014

„Die Hand des Hutmachers“ Medizin unter der Lupe 4

Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt

14.09. bis 10.11.2013

„Einfach dreifach“ - Werke von Reto Boller, Martin Pfeifle und Eran Schaerf Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt

VERANSTALTUNGEN 08.09.2013 // 10:00 Uhr Diverse Orte in Ingolstadt

TIPP

08.09.2013 // 11:00 Uhr Klenzepark Ingolstadt

TIPP

Tag des offenen Denkmals

Festival: „Open Flair“; bis 08.09.2013 08.09.2013 // Volksfestplatz Pfaffenhofen

Knackig frisch: Maxi Grabmaier kommt mit ihrem Programm „Radieserl“ in die Kultkneipe nach Ingolstadt.

Pfaffenhofener Volksfest; bis 17.09.2013

Sie haben die Wahl...

09.09.2013 // 20:00 Uhr Neue Welt Ingolstadt

Neues Programm und Tag der offenen Tür bei der Volkshochschule Ingolstadt

Konzert: Denise Liepold & Rudi Trögl Duo / Rudi Trögl Trio

09.09.2013 // 20:00 Uhr Turm Baur Ingolstadt

Kino-Open-Air im Turm Baur: „Sons of Norway“ 10.09.2013 // 20:30 Uhr Neue Welt Ingolstadt

Konzert: Charly Böck Latin Project 10.09.2013 // 20:00 Uhr Turm Baur Ingolstadt

Kino-Open-Air im Turm Baur: „Karen Llore en un bus“ 11.09.2013 // 20:00 Uhr Turm Baur Ingolstadt

Kino-Open-Air im Turm Baur: „Oh boy“ 13.09.2013 // 20:30 Uhr Ohrakel Ingolstadt

Konzert: Smallframes, Distortion 13.09.2013 // Paradeplatz Ingolstadt

Septemberdult; bis 22.09.2013 14.09.2013 // 20:00 Uhr Saturn Arena Ingolstadt

TIPP

Comedy: Martin Rütter - „Der tut nix!“

Konzert: The Tex Avery Syndrom + Project Seven, etox, The Wretched + b-trug 14.09.2013 // 18:00 Uhr Innenstadt Schrobenhausen

Kneipenfestival: „Stadtschall Vol. III“

TIPP

Nacht der Museen; bis 15.09.2013 14.09.2013 // 09:00 Uhr Fürstlicher Marstall

Neuburger Töpfermarkt; bis 15.09.2013 14.09.2013 // 10:00 Uhr Paul-Wegmann-Halle, Ingolstadt-Ringsee

Modellbahnausstellung auf 1500 m² anläßl. 40 Jahre Modellbahnfreunde Ingolstadt; bis 15.09.13 Den ausführlichen KulturPlaner finden Sie unter

www.stattzeitung.in/veranstaltungen

(ml) Unter dem Motto „Sie haben die Wahl...und beliebig viele Stimmen“ startet am Samstag, 7. September, das neue Herbst-/ Winterprogramm der vhs Ingolstadt. Ebenfalls am Samstag, 7. September, ist an der vhs von 10 bis 14 Uhr der Tag der Offenen Tür mit kostenloser Beratung zu den Kursen, Vorführungen von vhs-Gruppen, Ausstellungen, Vorträgen und Mitmach-Aktionen.

der Sprache kann man bei der vhs auch kochen. So kann man zum Beispiel indisch kochen in englischer Sprache oder die traditionelle italienische Küche in italienischer Sprache genießen. Neben den üblichen Kursen wie Malen, Zeichnen, Illustrieren, Kochen, Backen, Nähen, Filzen, Speckstein, Töpfern oder Schwimmen gibt es auch Yoga oder Zumba für Kinder. Neu ist in diesem Jahr ein Leseclub für Grundschüler: Gemeinsam die große, bunte Welt der Mehr als 1000 Angebote Bücher entdecken, verschiedene Über 1000 Angebote bietet die Kinderbuch-Autoren kennenlervhs. Und neue Räume gibt es nun nen und viel Spaß beim Lesen haauch bei der Unterbringung der ben, Literaturspaß mit Pippi LangKurse: Die historische Kugelbastei strumpf und mit dem Sams ist bei in der Jesuitenstraße wurde zum diesem Angebot möglich. Kreative Schreibkurse oder Seminarzentrum für die vhs umgebaut und wird mit dem Herbst- Lernhilfen werden ebenfalls angeboten. semester eingeweiht. Für alle Sportfans gibt es auch Mehr als 60 Deutschkurse auf allen Niveaustufen und über 20 ein umfangreiches Programm. Fremdsprachen-Kurse auf allen Line Dance 60Plus gibt es zum BeiNiveaustufen werden bei der vhs spiel für alle Junggebliebenen. Das angeboten. Neben dem Erlernen Geheimnis gesunder Bewegung

wird in einem Feldenkrais-Kurs und Schreiben zu erklären und ihre bereits vorhandenen Kennterläutert. nisse dokumentieren zu lassen. So kann der Unterricht noch inKostenlos Lesen und Schreiben dividueller gestaltet werden. Ziel lernen ist es, bereits bekanntes Wissen zu Bereits seit längerem bietet die erhalten, neuen Lernstoff zu bevhs interessierten Bürgerinnen greifen, dauerhaft zu festigen und und Bürgern mit Grundbildungs- gleichzeitig die Angst vor dem Lebedarf die Möglichkeit, sich Basis- sen und Schreiben abzubauen. Anwissen hinsichtlich Internet und sprechpartnerin ist Silvia TeschauPC, Englisch, Persönlichkeitstrai- er, sie ist unter der Telefonnummer ning, Bewerbungen und Verbrau- 0841 / 3051853 zu erreichen. cherschutz anzueignen oder sogar VHS-Schmankerl den Hauptschulabschluss nachzuholen. Besondere Schmankerl sind in Eine Neuerung gibt es bei den Kursen „Besser lesen und schrei- diesem Jahr das „Philosophisches ben lernen“. Sie werden ab sofort Frauenzimmer“ und die Astronoch stärker auf die Bewältigung nomietage. Aber auch rund um des persönlichen Alltags und auf den Garten gibt es wieder einiges die Herausforderungen in der zu entdecken: Kurse für verschieArbeitswelt ausgerichtet. Hierbei dene Gärten wie pflegeleichte werden besonders die Bedürf- Gärten, kleine Gärten oder Kiesnisse deutscher Muttersprachler gärten stehen auf dem Programm. Das komplette Angebot der berücksichtigt. Betroffene können jetzt das Angebot nutzen, in einem Volkshochschule Ingolstadt finvertraulichen Beratungsgespräch den Sie auch im Internet unter ihre Schwierigkeiten beim Lesen www.ingolstadt.de/vhs.

Blütenzauber

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Orchideen-Ausstellung im Klenzepark

14.09.2013 // 20:00 Uhr Eventhalle Westpark Ingolstadt

14.09.2013 // 16:00 Uhr Ingolstadt

Foto: oh

Blickpunkt verlost 2 x 2 Karten für „Radieserl“ am 13. September um 20 Uhr in der Kultkneipe. Weitere Informationen zum Gewinnspiel finden Sie auf der Seite 9.

(ml) Eine herrliche Blütenpracht, thailändische Tänze und „kulinarische Schnitzkunst“ gibt es am Wochenende vom 13. bis 15. September zu sehen. Die Deutsche Orchideengesellschaft veranstaltet im Exerzierhaus im Klenzepark eine Orchideenausstellung mit buntem Rahmenprogramm. Der Freitag startet um 16 Uhr mit der Orchideentaufe. Als Taufpatin wird Staatsministerin Christine Haderthauer vor Ort sein. Um 16.30, 17.30

und 18.30 Uhr folgen thailändische Tänze zur Unterhaltung. Auch am Samstag ist das Rahmenprogramm tänzerisch gestaltet. Um 11 und 15 Uhr finden wieder thailändischen Tänze statt. Ab 13 Uhr gibt es „kulinarische Schnitzkunst“. Mit Trommelklängen der Gruppe Akkedis geht es ab 14 Uhr weiter. Auch der Sonntag startet mit thailändischem Tanz um 13 und 15 Uhr. Um 14 Uhr gibt es wieder „kulinarische Schnitzkunst“ zu sehen.


BAUEN, WOHNEN, LEBEN

Blickpunkt KW 36/13

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Natürliches Design Individuelle Note für Terassen und Gärten

ANZEIGE Eine persönliche Note erhält der Garten zum Beispiel mit einer Holzterrasse. (bp) Auf die Details kommt es an: Hochwertige Materialien, aufeinander abgestimmte Farben und kleine Accessoires sind es, die jedem Raum eine individuelle Note verleihen. Was für die eigenen vier Wände gilt, trifft auf das Zweitwohnzimmer unter freiem Himmel erst recht zu. Immer mehr Gartenfreunde stel-

len an ihren grünen Rückzugsort deshalb hohe Ansprüche und richten die Terrasse ganz im persönlichen Stil ein. Pflanzgefäße werden dazu ebenso sorgfältig ausgewählt wie Sitzlounges für die Gartensaison oder auch ein attraktiver Bodenbelag. Besonders Holzböden liegen dabei im Trend.

Foto: djd

Haptische Freuden Natur liegt dabei im Trend - im Inneren des Hauses mit warmen Farbtönen für Boden und Wand ebenso wie im Garten. So stehen natürliche Materialien wie etwa Holzdielen für die Terrasse derzeit hoch im Kurs. Wichtig ist es, auf langlebige und splitterarme Qualitäten zu achten. Doch nicht nur haptisch, sondern auch optisch sind natürliche Materialien wie heimisches Holz ein Gewinn. Für die individuelle Note kann der Gartenbesitzer aus aktuellen Farbtrends auswählen. Mit den Farbtönen Natur, Lehm oder Honig wird zum Beispiel natürliche Gemütlichkeit im Garten erzielt. Die dunkleren Farben Schiefer, Nussbaum oder Silber schaffen ein edles Ambiente.

Von Böhmfeld nach Wettstetten Unsere heutige Wanderung beginnen wir an der Haltestelle Dorfplatz in Böhmfeld (Linie 55).

Waldrand kreuzen wir einen Feldweg, in den wir rechts abbiegen, an der nächsten Möglichkeit folgen wir dem Feldweg links in den Wald hinein. Wir laufen den Waldweg entlang, an der ersten Abzweigung gerade aus vorbei, ein Stück um den Rothenberg herum. An der Kreuzung halten wir

uns rechts (Achtung: Es gibt zwei Wege, die rechts abgehen, wir folgen dem der „Verlängerung“ unseres Weges). Der Waldweg führt uns direkt nach Wettstetten, wo wir weiter gerade aus in den Ort hineinlaufen. Unsere Rückfahrt treten wir von der Haltestelle Schelldorfer Straße (Linie 15) an.

Wir folgen zunächst der Schelldorfer Straße in Richtung Osten, an der Gabelung halten wir uns zunächst links, an der nächsten Gabelung nehmen wir den Weg rechts, der uns in Richtung Stammhamer Neuhau führt. Am

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Sport Wer spielt wann? FC Sandersdorf – Gaimersheim Spielfrei: VfB Friedrichshofen

Bayernliga So., 8. September, 15 Uhr VfR Garching – VfB Eichstätt Landesliga Sa., 7. September, 17 Uhr FC Gerolfing – FC Deisenhofen Bezirksliga Sa., 7. September, 15 Uhr SV Aubing– TSV Kösching So., 8. September, 15.00 Uhr Karlshuld – Allach 09 München SV Manching – TSV E. Karlsfeld TSV Rohrbach – FC Moosburg Kreisliga So., 8. September, 15 Uhr Hitzhofen-Oberzell – Scheyern DJK Ingolstadt – ST Kraiberg Hepberg – TSV Oberhaunstadt Großmehring – SV Denkendorf FC Geisenfeld – TSV Etting Eichstätt II - FSV Pfaffenhofen So., 8. September, 16 Uhr

Kreisklasse I So., 8. September, 15 Uhr FC Arnsberg – TSV Mailing Wolfsbuch/Zell - DJK Enkering FC Wackerstein – SV Buxheim Altmannstein – TSV Pförring SpVgg Hofstetten – Stammham FC Gerolfing II - Mindelstetten So., 8. September, 17.00 Uhr Türkisch SV – TSV Kösching II

Blickpunkt KW 36/13

„Definitiv zu viele Tore“ Im Interview zieht Gerolfings Spielertrainer Torsten Holm eine erste Bilanz

Kreisklasse II So., 8. September, 12.45 Uhr Rohrbach II – Baar-Ebenhausen So., 8. September, 15 Uhr Lichtenau – Reichershausen TSV Hohenwart – Jetzendorf II VfB Pörnbach – SV Karlskron GW Ingolstadt – Hettenshausen Münchsmünster – Zuchering So., 8. September, 17 Uhr SV Manching II – SV Hundszell

Alle Ergebnisse und Spielberichte auf www.sportzeitung.in

Torjäger Torsten Holm spielt auch noch mit 41 Jahren regelmäßig in der Landesliga. Seine Bilanz lässt sich sehen: Vier Treffer in sieben Partien. Foto: Marek Kowalski/kbumm immer wieder verletzungsbedingt aus. Unsere Abwehr macht ihre Die Landesliga-Saison ist noch Sache im Prinzip sehr gut, ist aber jung, doch bereits jetzt gibt es noch recht jung. Man muss den die ersten Verlierer und Ge- Jungs aber einfach Zeit geben. winner der Saison. Der FC Gerolfing startete passabel in die Neuzugang Horky scheint Sie neue Spielzeit. Vier Siege aus bereits überzeugt zu haben. Was neun Partien bedeuten Rang halten Sie von den anderen Verneun und einen kritischen Trai- pflichtungen? Holm: Mit den Neuzugängen ner. Torsten Holm ist mit der Defensiv-Arbeit seiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. In den letzalles andere als zufrieden. Im ten drei Spielen habe ich Schuffert Gespräch bewertet er die Neu- in der Innenverteidigung spielen zugänge und erklärt, warum lassen und da muss ich sagen: Der der Vertrag mit dem hoffnungs- Junge hat bislang nur Kreisliga gevollen Stürmer Stive Hogmeni spielt und macht seine Sache jetzt sehr gut. Da muss man sicherlich aufgelöst wurde. noch die Entwicklung abwarten, aber er ist ein guter Mann. Bei David Ibraimovic muss man auch sagen: Er kommt jetzt von einem Bezirksliga-Absteiger, brauchte also auch Eingewöhnungszeit. Mittlerweile hat er sich aber an das Tempo Holm über Ex-Stürmer Stive Hogmeni gewöhnt und hat auch am letzten Wochenende bewiesen, dass er Herr Holm, der FC Gerolfing liegt auf dem richtigen Weg ist. Über nach neun Spieltagen auf einem beachtlichen neunten Rang der Landesliga-Südost. Dabei kassierte Ihr Team allerdings bereits 25 Gegentore. Wie fällt Ihr erstes Fazit aus? Torsten Holm: Ich glaube, dass wir uns ziemlich im Soll befinden. Im letzten Jahr sind wir ein bisschen schwächer gestartet als dieses Mal. Wir haben viele Tore geschossen, aber definitiv auch zu viele Tore gekriegt. Von daher: Thomas Berger brauchen wir nicht Wir können und müssen uns auf reden. Er ist natürlich ein ganz jeden Fall noch steigern. Wir müs- wichtiger Spieler für uns. Sichersen noch mehr wert auf die De- lich hat er ein bisschen Probleme fensive legen. Offensiv waren wir mit der Umstellung. Er war bislang im letzten Jahr und sind wir auch Profi und hat jetzt angefangen, zu jetzt wieder sehr stark. Defensiv arbeiten – mit drei Schichten: Frühmüssen wir aber noch besser ge- schicht, Spätschicht, Nachtschicht. gen den Ball arbeiten. Wir haben Das hat man jetzt natürlich auch jetzt sehr, sehr viele „Englische gemerkt bei ihm. Aber er gewöhnt Wochen“ hinter uns, in denen wir sich immer mehr daran und hat ja nicht viel trainieren konnten. Lei- auch schon bewiesen, wie wertvoll der hatten wir auch immer wieder er für uns ist. Stive Hogmeni ist ein gestanAusfälle auf wichtigen Positionen. Gerade auf der „Sechser-Positi- dener Spieler, der letztes Jahr in on“: Mit Onur Keskin ist jetzt ein Manching gespielt hat. Leider Urlauber zurückgekommen, der war er nicht zufrieden und wir lange gefehlt hat; Stefan Horky, auch nicht. Deswegen haben wir der schon lange bewiesen hat, dass jetzt auch im Einvernehmen den er ein guter Mann ist, fällt leider Vertrag aufgelöst. Was er dann Von Patrick Roelen

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„Deswegen haben wir jetzt den Vertrag aufgelöst.“

jetzt macht, weiß ich nicht. Das ist der einzige Neuzugang, der nicht mehr da ist. Als Ihr Wechsel von Hofstetten zu Gerolfing bekannt wurde, erklärten Sie mir in einem Gespräch, dass Sie nur dann spielen wollen, wenn „Not am Mann“ sei. Inzwischen kommen Sie aber auf ganze sieben Einsätze, haben also fast jede Partie bestritten. Warum spielen Sie nun doch deutlich häufiger als zunächst angedacht? Es war ja eigentlich geplant, dass ich mehr in der zweiten Mannschaft spiele als in der ersten. Jetzt war aber der Zeitpunkt da, dass mich die Mannschaft als erfahrenen Spieler gebraucht hat. Auch weil immer der ein oder andere Erfahrene gefehlt hat. Deswegen habe ich mich dann selbst aufgestellt, was Gott sei Dank auch gut gegangen ist. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ich mich wieder ein wenig zurückziehe. Das hat man ja auch schon am letzten Spieltag gesehen. Jetzt kriegen auch wieder andere die Chance. Wie Ibraimovic, der in ein kleines Loch gefallen ist. Er ist zum ersten Mal Vater geworden. Das hat man natürlich gemerkt. Ich bin selbst Familienvater von zwei Kindern. Da fällt man immer bisschen in ein Loch hinein, weil alles um einen herum sich verändert. Jetzt kommt er aber wieder und spielt auch. Am vergangenen Wochenende hat das ja wunderbar funktioniert.

wann ich nicht trainieren darf. Gott hat mir zum Glück einen guten Körper gegeben. Ich war in meiner Karriere fast verletzungsfrei. Außer Muskelverletzungen hatte ich nie Verletzungen, was mir jetzt zugute kommt, sodass ich jetzt noch ein bisschen mitkicken kann.

„Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ich mich wieder zurückziehe.“ Torsten Holm, Spielertrainer des FC Gerolfing Darf man Sie einen „FußballOpa“ nennen, ohne Sie zu beleidigen? Holm: Sicherlich. Wenn ich mit Spielern wie Beiz oder Müller (beide 19 Jahre alt, Anm. d. Red.) zusammenspiele, kann man ruhig sagen, dass ich das bin.

Auffällig ist, dass Sie in dieser Saison bereits 22 Spieler eingesetzt haben. Werden Sie diese Rotation weiterhin beibehalten? Holm: Das war natürlich auch wegen er vielen Ausfälle der Fall. Aber es ist natürlich auch so, dass wir einen großen Kader haben. Holm auf die Frage, warum er immer Jeder soll seine Chance kriegen. noch so fit sei Da sind mit Kunz und Pavel Klauser, der im vergangenen Jahr viel Wie schafft man es, mit 41 Jahren gespielt hat, zum Beispiel noch noch immer auf diesem Level zu Spieler, die bislang noch nicht so oft zum Zug gekommen sind. In spielen? Holm: Ich mache natürlich den Englischen Wochen mussten nicht mehr jede Trainingseinheit wir jetzt natürlich auch viel rotiemit. Ich kenne meinen Körper in ren. Aber es sollte sich dann schon und auswendig und weiß deshalb, einmal eine Mannschaft herauswann ich trainieren muss und kristallisieren.

„Gott hat mir einen guten Körper gegeben.“


RÄTSEL / ANZEIGENMARKT

Blickpunkt KW 36/13

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IMPRESSUM Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt Tel.: 08 41/95 15 4-0 Fax: 08 41/95 15 4-120 info@blickpunkt-wochenende.de www.blickpunkt-wochenende.de Geschäftsführung: Maria Käbisch, Hermann Käbisch, Sarah Käbisch V.i.S.d.P.: Hermann Käbisch Redaktion: Hermann Käbisch, Melanie Arzenheimer, Kajt Kastl, Melanie Lerzer, Franziska Knabel, Silke Federsel, Sabine Roelen Redaktion Sport: Patrick Roelen Art Director: Sonja Schuster Art und Satz: Melanie Lerzer, Antonia Persy, Ines Lutz, Luisa Braun Akquisition/Marketing: Simon Cannonier: 0841/9 51 54-101 Isabella Feldschmid: 0841/9 51 54-204 Sonja Schuster: 0841/9 51 54-205 Stefan Huber: 0841/9 51 54-206 Druck: Mayer & Söhne, Aichach Verteilung: Prospektverteilung Bauer Nächste Ausgabe: 13. / 14. September 2013

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Wir legen Wert auf hochwertige und natürliche Zutaten aus Bayern.

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Kürbiskern-, Vital-, Sonnenblumen-, Vollkornsemmel oder Röggli

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1l=1,08

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still, spritzig oder naturelle je Träger 20x0,5l Flasche +3,10 Pfand

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