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BLICKPUNKT

www.blickpunkt.in

KW 44, Freitag/Samstag, 02./03. November 2012, Auflage 92.500

Die Wochenzeitung für Ingolstadt und die Region

Mit 18 Jahren hat die Kurdin Shirin Hamo ihr eigenes Fotostudio. Und will jetzt noch eines.

4000 Quadratmeter Action pur: In Großmehring gibt es nun eine Outdoor-Area für Paintball-Fans

Blick zurück: FCI-U23 Coach Joe Albersinger im Interview über den bisherigen Saisonverlauf.

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AmWochenende Wochenendeauf in Am www.stattzeitung.in: • Winter Opening Party • 10 Jahre Boogie Club • Premiere: Frau Weiß sieht Rot

So soll es aussehen. Die Fotomontage zeigt, wie Plakate künftig angebracht werden sollen. Noch vor Weihnachten werden die ersten Exemplare hängen.

Foto: oh

Wenn die Werbung in die Luft geht Wie und wo in Ingolstadt plakatiert werden darf, das läuft im nächsten Jahr nach anderen Regeln

Ingolstadt soll im neuen Jahr nicht nur sauberer werden, sondern auch ordentlicher. Deswegen wird es nicht nur die verstärkten Reinigungsbemühungen der Kommunalbetriebe in der Innenstadt geben, sondern auch eine konzertierte Aktion in Sachen Werbung. Ab dem 1. Januar nämlich gehören die alten Plakatständer und die wilden Pappdeckelkonstruktionen an den Lichtmasten der Stadt der

Vergangenheit an. Ab diesem Zeitpunkt kümmert sich eine Berliner Stadtservice-Agentur um die Plakatierung in Ingolstadt. Das bedeutet 800 einheitliche Wechselrahmen hauptsächlich entlang der Einfallstraßen, alle in der gleichen Größe. Und vor allem aber werden die neuen Plakatträger in einer einheitlichen Höhe von 2,5 Meter angebracht, um jegliche Sichtbehinderung für die Autofahrer von vorne herein auszuschließen. „Wildes Plakatieren“ gab es bislang auch nicht. Das jedenfalls

sagt Jürgen Imschweiler vom Tiefbauamt. „Da gab es schon gewisse Regeln.“ So durften an einem Lichtmasten beispielsweise keine zwei Plakate hängen. Soweit die Theorie. In der Praxis hingen sie natürlich trotzdem da. Und oft auch in einer Höhe, die dem Autofahrer beim Einbiegen mitunter schon die Sicht raubte. Das soll es also in Zukunft nicht mehr geben. Die Berliner Stadtservice-Agentur, die derartige Verträge auch schon mit anderen Städten abgeschlossen hat, wird

Hoffung ruht auf Weihnachten (msc) Der Konsuklimaindex der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung ist so positiv wie seit Jahren nicht mehr. Eigentlich müssten die Geschäftsleute in Ingolstadt vor Freude platzen. Doch das Bild ist eher gemischt. Während Thomas Deiser von IN-City noch über Folgen der WestparkErweiterung räsoniert und vor kritiklosem Vertrauen in den Index warnt, ist man im Westpark selbst bester Dinge. Hier liefe es prächtig. In einem Punkt jedenfalls sind sich Kaufleute in der Innenstadt und im Westpark einig: Beide erwarten ein hervorragendes Weihnachtsgeschäft. Und das hat ja auch wieder ein wenig mit dem gestiegenen Verbrauchervertrauen zu tun. Seite 3

bezahlt haben, um eine Plakatierungsgenehmigung zu bekommen, darf auch er nicht verlangen. Das ist vertraglich geregelt. Lediglich das Plakatieren selbst kostet natürlich extra. Aber das konnten die Veranstalter bisher entweder selbst in die Hand nehmen, oder einen Plakatierservice beauftragen, wie ihn Daniel Melegi beispielsweise unterhält. Der ist mit den veränderten Werbebedingungen in Ingolstadt deswegen auch nicht ganz so glücklich wie andere. Seite 6

Prügelknaben?

Gesucht: OB-Kandidat (hk) Die Kommunalwahlen 2014 werfen ihren Schatten voraus. Bei der Suche nach geeigneten OB-Kandidaten ist bei SPD und FW niemand in Sicht. So müssen die Freien Wähler auf Veronika Peters verzichten, die aus Fraktion und Gruppierung ausgetreten ist. Auch Markus Reichhart hat abgewunken. Johann Stachel senior, Franz Götz, Andreas Schleef, Gerd Werding scheiden aus Altersgründen aus, Peter Gietl will auch nicht mehr. Den Hoffnungsträger Hans Stachel junior wird man nicht verheizen. Raimund Reibenspieß ist ganz neu im Stadtrat. Soll Klaus Böttcher, immerhin ein bekannter Geschäftsmann, den Kopf hinhalten und gegen den übermächtigen Alfred Lehmann antreten?

im kommenden Jahr mit 800 identischen Plakatträgern aus Aluminium die Lichtmasten der Stadt bestücken. Und das in einer Höhe von 2,5 Metern. Dort, wo ein Plakat in die Fahrbahn ragt, sogar in 4,5 Metern Höhe. „Wir investieren richtig gut in die Stadt“, meint Heinz-Achim Schulte, der Geschäftsführer der Berliner Vertragsfirma. Und meint damit, dass seine Firma selbstverständlich kostenmäßig in Vorleistung gehen muss. Denn mehr, als die Veranstalter bisher an die Stadt

21. Oktober – 11. November

Jazz Party I:

Fr., 09.11., 20.00 Uhr, NH Ambassador IN VVK: 35,– € zzgl. Gebühren, AK: 45,– €

• Tower of Power • Hiromi

feat. Anthony Jackson & Simon Phillips

• Viktoria Tolstoy • Jacob Karlzon 3

Jazz Party II:

Sa., 10.11., 20.00 Uhr, NH Ambassador IN VVK: 50,– € zzgl. Gebühren, AK: 60,– €

• Marcus Miller • Maceo Parker • Joo Kraus & Tales in Tones Trio • Äl Jawala • Karo Glazer Das komplette Programm & Tickets unter:

www.ingolstaedter-jazztage.de

Privater Streit unter Georgiern

Die Räumpflicht bleibt, trotz der geänderten Reinigungsbedingungen. Foto: fotolia

Schnee von gestern? Räumpflicht in der Innenstadt bleibt (msc) Die neue Regelung für die Reinigung der Innenstadt gilt ab 1. Januar 2013. Dann werden nahezu alle Straßen im Kern von Ingolstadt – also innerhalb des so genannten Glacis-Gürtel – sechs Mal pro Woche gereinigt. „VI G“ heißt der neue und sowohl gebührenals auch steuerfinanzierte Service der Ingolstädter Kommunalbetriebe. Denn das „G“ hinter der römischen Zahl steht für „Gehweg“ und bedeutet, dass künftig auch die von der Stadt gereinigt werden. Und zwar beinahe jeden Tag. Das kostet dann für die Anlieger zwar deutlich mehr. Dafür aber brauchen sie nicht mehr sprichwörtlich vor der eigenen Haustüre kehren. Wie aber ist es im Winter, wenn Schnee liegt oder der Gehsteig sich in eine Eisfläche verwandelt hat? Auch dann wird laut Auskunft von Tanja Achhammer von den Kommunalbetrieben natürlich gereinigt. So oft, wie der Vertrag es vorsieht. Das bedeutet, Abfälle werden entsorgt, die auf dem Schnee liegen. „Natürlich können wir nicht jede Zigarettenkippe aus dem Schnee puhlen“, meint sie. Und auch, ob die Kehrmaschine

eingesetzt werde, hänge von den Witterungsbedingungen ab. In einem Punkt lässt sie aber auch keinen Zweifel. Für das Schneeräumen und den Streudienst auf den Gehwegen bleibt – neue Regelung hin und her – der Hausbesitzer zuständig. Wer also, so er denn einen hatte, ob der nicht mehr notwendigen Reinigung des Gehsteiges seinen Hausmeisterdienst gekündigt hat, muss sich für den Winter etwas einfallen lassen. Oder eben selbst Hand anlegen. „Natürlich gibt es Städte, die auch diesen Service anbieten“, so Thomas Schwaiger, Chef der städtischen Kommunalbetriebe. Und meint, dass in diesem Fall auch der Schneeräumservice inklusive wäre. „Dann reden wir aber von Gebühren um die 150 Euro pro Frontmeter.“ Und da dürften die Innenstadtbewohner wohl eher auf die Barrikaden gehen. Denn schon die derzeitige Erhöhung der Reinigungsgebühren für die Stufe „VI G“ um satte 1000 Prozent hat für einigen Unmut bei den betroffenen Hausbesitzern gesorgt.

(hk) Blankes Entsetzen über Zeitungsberichte bei den Mitgliedern des Georgischen Kammerorchesters. „Es gab keine körperliche Auseinandersetzung zwischen Orchestermitgliedern wegen unseres Dirigenten und dessen Vertragsverlängerung.” Diese Aussage bekräftigen mehrere Orchestermitglieder. Richtig sei vielmehr, dass zwei männliche Musiker schon in der Vergangenheit Streit miteinander hatten. Einer der Beteiligten, und zwar jener, der in den Medien als Opfer eines Angriffs dargestellt wurde, habe zu viel getrunken gehabt und seinen Kontrahenten attackiert. Der Angegriffene habe sich lediglich gewehrt. Die Behauptung, man habe ein Orchestermitglied mit Gewalt zwingen wollen, eine Unterschrift gegen den Dirigenten zu leisten, sei aus der Luft gegriffen, bekunden mehrere Orchestermitglieder. Nachdem der Konzertmeister, alle Stimmführer und die Mehrheit im

GmbH

Von Michael Schmatloch

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Orchester gegen eine Vertragsverlängerung waren, sei es auf eine weitere Stimme nicht angekommen. Allen Beteiligten war klar, dass in diesem Fall der Vertrag nicht verlängert werden würde. Gerätselt wird, wer ein Interesse daran haben könnte, diese private Auseinandersetzung hochzustilisieren und in die Öffentlichkeit zu tragen. Das Orchester und das Kulturamt scheiden nach Meinung von Insidern aus, da beide ein Interesse daran haben, das Ansehen der Orchestermitglieder nicht zu beschädigen. So könnte als Quelle der Falschmeldung Lavard Skou Larsen in Verdacht geraten. Ob der aber publiziert haben wollte, dass gegen ihn Unterschriften gesammelt werden, darf bezweifelt werden. Deshalb wird gemutmaßt, dass die Veröffentlichung die Geschäftsführung der Orchester GmbH und das Kulturamt treffen sollte, die von Mitgliedern des Freundeskreises attackiert werden.

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Freitag

09.

November

Romeo & Julia Menü

Romantisches Dinner 4 - Gänge der Verführung in gefühlvoller Zweisamkeit Bitte reservieren Sie rechtzeitig. € 31,00 pro Person ab 19.00 Uhr

30.11. | 07.12. | 14.12. | 21.12. Weihnachtliches Candle Light Buffet


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MEINUNG

Blickpunkt KW 44/12

Bezahlstudium am Ende?

EDITORIAL

Ganz freie Wähler

Walter Schober über das schwierige Thema Studienbeitrag

Von Hermann Käbisch Die Freien Wähler: Das sind acht originär gewählte und zwei der SPD „abhanden gekommene“ Stadträte. Eigentlich sind sie nicht in erster Linie „Wähler“; sie gehen zwar auch zur Wahl, aber primär sind es Politiker, die gewählt werden wollten und jetzt im Stadtrat sitzen. So ein Stadtratsmandat ist nicht immer ein Honigschlecken und so schön „frei“ ist man in einer Koalition mit der CSU auch nicht. Da muss man aus Koalitionstreue schon einiges schlucken. So darf vermutet werden, dass Veronika Peters, die umtriebige und hervorragend vernetzte Vorzeigeunternehmerin, sich in ihrer Freiheit im Stadtrat zu sehr eingeschränkt fühlte und (auch) deshalb das Mandat niederlegte. Nun wird sie in den Medien nach ihrem spektakulären Abgang in einem Atemzug mit Joachim Hägel, Christian Lange und Alois Finkenzeller ge-

nannt. Das sind Namen von Personen, die sich recht kritisch mit Entscheidungen des Stadtrats auseinandergesetzt haben und jetzt gemeinschaftlich an die Öffentlichkeit gehen wollen. Am 11. November sollen in einer Veranstaltung elf heiße Themen zur Sprache gebracht werden. Die Protagonisten fühlen sich dabei nicht als Politiker, sondern als kritische Bürger, die aber über Wahlen Einfluss auf die politischen Entscheidungen nehmen wollen – sie sind „ganz freie Wähler“. Einige aus der Gruppe träumen sicher von baden-württembergischen und Stuttgarter Verhältnissen: Im Schwabenland kam es nach massiven Protesten vorwiegend wertkonservativer Bürger gegen das Bahnhofsprojekt zu einem Machtwechsel in Stadt und Land. Aber ein „Ingolstadt 21“ wegen Nordbahnhof und Kongresszentrum – schwer vorstellbar.

KOlumne

Notizen aus der Provinz Von Michael Schmatloch Jetzt soll mir bloß keiner sagen, der Kommunalwahlkampf hätte noch nicht begonnen. Denn wenn man am Samstag seinen Bedarf an Mandarinen nicht mehr auf dem Wochenmarkt decken muss, sondern das auch bei den Freien Wählern erledigen kann, so ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass diese Gruppierung uns irgendetwas mitteilen möchte. Selbstredend ist das immer ein Spiel von Angebot und Nachfrage. Der eine möchte lautmalerisch etwas loswerden und der andere hört sich das an. Und zu diesem Zweck baut man in aller Regel einen Infostand auf. Am besten am Schliffelmarkt. Dort, wo das Leben tobt, wo wechselwillige Apotheker nur noch vor die Tür treten und die orangefarbene Flagge hissen müssten, wo Bürgermeister, die auf die Leistungen der INVG schwören, auch eben mal vorbeischauen können, auch wenn in der Nord-Süd-Achse der öffentliche Nahverkehr danieder liegt. Zugegeben, am Samstag war das Wetter wirklich scheußlich. Weswegen wohl auch zwar das Angebot da war. Die Nachfrage indes war – sagen wir mal – verhalten. Bis eben auf jene Mandarinen. Wir wollen jetzt natürlich nicht behaupten, die seien so ziemlich das Beste, was die Freien Wähler zu bieten haben. Schmackhafter als eine politische Diskussion über Tunnelbauten oder irgendwelche Achsen sind sie aber allemal. Vielleicht hat ja auch nur einer aus der orangenen Truppe mal wieder in der Bibel gelesen und ist auf jenen Spruch gestoßen: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Und da es kommunalpolitisch kaum Früchte gibt, an denen man die Freien Wähler erkennen könnte, hat man sich eben für die wörtliche Umsetzung des Bibelzitates entschieden. Also wenn ich künftig über den Wochenmarkt schlendere und einer saftigen Mandarine in ihrem

leuchtenden Orange ansichtig werde, denke ich für alle Zeiten an die Freien Wähler. Und mache, sollte es zum Äußersten kommen – das heißt zur Kommunalwahl – mein Kreuzerl eben da. Sollte mir vor Verzückung die Hand verrutschen und das Kreuzerl landet gleichwohl bei der CSU. Is wurscht. Weil die hat der Gietl Peter ohnehin längst übernommen. Weil er doch einen nicht näher definierten hochrangigen CSU-Politiker „rechtsmassig“ vertritt gegen aufsässige Bolschewiken. Und weil die Geschäftsführung der CSU-Fraktion ebenfalls den Freien Wählern sozusagen in die Hände gefallen ist. Haben Sie übrigens gewusst, dass die gemeine „Citrus reticulata“, also die Mandarine, schon im 12. Jahrhundert vor Christus erstmals erwähnt wurde und später dann von den Römern bereits zu Wahlkampfzwecken missbraucht wurde? Wirklich. Aber es kommt noch besser. In China nämlich galt die Mandarine als die Frucht der Reichen, was die Verbindung zu den Freien Wählern selbstredend ein klein wenig inniger macht. Deswegen hat man ihr im Reich der Mitte ja auch den Namen nach dem ehrwürdigen „Mandarin“ gegeben. Ich frage mich nur, welche Frucht die CSU dann an ihren Infoständen verschenken will? Schwarz muss sie natürlich sein. Da fällt mir auf Anhieb nur die so genannte „vorgereifte Avocado“ ein. Die ist runzelig und schwarz. Was ja passen würde. Andererseits: In einer Erläuterung, woran man die vorgereifte Avocado erkennt, habe ich gelesen: „Gibt auf Druck nach“. Und das geht ja gar nicht für die CSU. Aber Moment. Im Laufe der Zeit schwarz geworden, gibt auf Druck nach und ist innen weich und formbar? Die könnte man dann doch glatt den Freien Wählern als WahlkampfFrucht antragen.

Bock anvisiert Schuss riskiert! In ihrem Gedichtband „Unter Spezln“ knöpft sich Melanie Arzenheimer ihre Heimat vor. Politiker, Blechmänner, Betonschädel, Chefköche, Klatschtanten und andere Rindviecher laufen ihr vor die lyrische Flinte und werden zielsicher „erlegt“.

„Unter Spezln“ ist in der Reihe Poesie 21 erschienen, Verlag Steinmeier für 12,80 € (ISBN 978-3-939777-91-5)

Hochschulpräsident Walter Schober: Der Wegfall des Studienbeitrages wäre zum Nachteil der Studenten. (kg) Bayern ist – zusammen mit Niedersachsen – die letzte „Bezahl-Bastion“ für Studienbeiträge. Bis zu 500 Euro pro Semester wird den Studenten abverlangt. Derzeit ist die „UniMaut“ wieder in aller Munde. Denn nun soll per Volksabstimmung über die Gebührenfrage entschieden werden. Muss das Bezahlstudium endgültig abgeschafft werden oder ist die Gebühr für die Studenten zumutbar? Unsere Redakteurin Katharina Gassner hat mit Walter Schober, dem Präsidenten der Hochschule Ingolstadt gesprochen. Er unterscheidet zwischen sachlicher und politischer Beurteilung. Denn im Grunde, so der Präsident, wäre der Wegfall des Beitrages ein Nachteil für die Studenten. Wie schätzen Sie die Möglichkeit ein, dass der Beitrag abgeschafft wird? Walter Schober: Von der Hochschulseite her unterstützen wir das Beibehalten der Beiträge, weil wir durchaus einen Gewinn für die Hochschulen sehen. Die Mittel werden umfassend für die Qualitätssteigerung eingesetzt. Wir haben an der Hochschule Ingolstadt Beiträge in einem Umfang von zweieinhalb Millionen Euro im Jahr. Dieses Geld setzten wir ein, um Lehrbedingungen zu verbessern. Wenn diese Beiträge wegfallen würden, dann müsste das von der staatlichen Seite kompensiert

werden. Baden-Württemberg hat das bereits vollzogen und die Hochschulen werden mit 280 Euro kompensiert. Wir haben aber 450 Euro Studienbeitrag, uns würde dieser Betrag nicht ausreichen. Ich habe Zweifel, dass eine Vollkompensation überhaupt möglich ist. Ich wünsche mir aber, dass das aktuelle Verfahren (Volksbegehren) durchgezogen wird. Es ist ein demokratischer Prozess und hinter dem stehe ich auch.Ich möchte wissen, ob die 900 000 Unterschriften zustanden kommen. Denn wenn die Leute umfassend informiert werden, dann glaube ich nicht, dass die Mehrheit für die Abschaffung ist. Von politischer Seite ist es natürlich ein Wunsch, aber ich halte das Volksbegehren für einen guten und richtigen Weg. Aber sind die bayerischen Studenten jetzt nicht benachteiligt? Schober: Wir müssen bei der Thematik Studienbeitrag differenzieren, und zwar zwischen einer sachlichen und einer politischen Beurteilung. Sachlich bin ich davon überzeugt, dass Studienbeiträge ein guter Weg sind. Wir machen keine Ausgabe, ohne es vorher mit den Studenten abzusprechen. Dann gibt es noch die politische Seite. Ich verstehe die Verärgerung, weil wir letztendlich über den Länderfinanzausgleich Geld nach Berlin schieben, damit dort keine Studienbeiträge erhoben werden - und gleichzeitig ein Begrüßungsgeld bezahlt wird. Das ist

Foto: Gassner

ich nicht, das finde ich nicht gut. Aber eine kleine Mitfinanzierung, wie wir es verlangen, erachte ich Wissen Sie denn von Schulabgän- durchaus für akzeptabel und sinngern, die aus finanziellen Grün- voll. den nicht studieren können? Schober: Nein, weil es Finanzie- Was ist denn in diesem Jahr in Inrungsmodelle gibt. Jeder Student golstadt durch die Studiengebühr hat die Möglichkeit bei der KfW angeschafft worden? Schober: Wir erneuern regelmäein zinsgünstiges Darlehen aufzunehmen, das er später zurück- ßig unsere Computerlabore, wir zahlt. Es gibt ein klares Finanzie- finanzieren den Carreer Service. rungsmodell, wie Studierende das Der begleitet unsere Studierenden finanzieren können. Es ist nicht auf dem Weg in den Arbeitsmarkt. so, dass jemand, der aus bedürf- Wir coachen unsere Studierenden tigen Verhältnissen kommt, nicht sogar bei den Bewerbungen. Auch studieren kann. Die Rückzahlung die Mitarbeiter unserer 24-Stunden des KfW-Darlehens ist außerdem Bibliothek werden über Studienan das Einkommen gekoppelt. Die beiträge mitfinanziert. Auch der Studienbeiträge sind alle sozial ab- WLAN-Ausbau auf dem Campus gefedert. Man könnte sich hier in oder das Sportangebot werden mit diesem Zusammenhang jedoch den Geldern finanziert. überlegen, ob man – ähnlich wie beim Bafög – nicht auch die Stu- Klipp und klar, wenn der Studidienbeiträge auf einem entspre- enbeitrag wegfallen würde, dann chenden Finanzierungsmodell würde das Geld für so etwas fehlen? gestaltet. Schober: Genau, das Geld würDer Nachteil ist jedoch immer, de fehlen. Ich glaube nämlich man startet mit Schulden ins Be- nicht, dass wir hier in Bayern auf der einen Seite den weiteren Ausrufsleben. Schober: Wir müssen uns aber bau der Hochschulen finanzieren mal anschauen, wie das die an- können, der aber notwendig ist. deren Länder machen. Das heißt, Und auf der anderen Seite den ich habe jetzt gerade wieder einen Wegfall der Studienbeiträge voll Kooperationsvertrag mit einer aus- kompensieren. Zum Schluss wird tralischen Hochschule vorliegen. es uns aber an der Ecke „HochDie verlangen pro Jahr Studienge- schulausbau“ fehlen. Wir hatten bühren von etwa 20 000 Euro. Oder dieses Jahr 10 000 Bewerbungen gehen Sie nach Großbritannien, auf die 1 600 Studienplätze gehabt. was dort bezahlt wird oder in den Wir brauchen das Wachstum drinUSA. Diese Verhältnisse möchte gend. ein politisch sehr schwieriges Thema – deswegen differenziere ich.

FORUM DER PARTEIEN

Eckpfeiler der Kommunalpolitik

Grünes Licht für Halle 9

Kostenentlastung für Kindergarten

Die nächste Halle

Kultur, Bildung und Soziales sind die Eckpfeiler einer erfolgreichen Kommunalpolitik. Dank der soliden Finanzpolitik in Ingolstadt kann die bayerische Großstadt mehr als nur ein Pflichtprogramm anbieten. So werden in den kommenden Jahren zum Beispiel das Museum für Konkrete Kunst und Design neu gebaut und das Verwaltungsgebäude des Medizinhistorischen Museums erneuert. Auch die Bildung hat einen hohen Stellenwert: In den letzten beiden Legislaturperioden wurden zum Beispiel weit über 100 Millionen Euro in Schulen investiert. Die Neubauten des Schulzentrums Südwest tragen dazu bei, dass auch weiterhin eine optimale Bildungsinfrastruktur gewährleistet wird. Mit einem familienfreundlichen Sonderprogramm will die CSU den Ausbau der Kinderkrippen vorantreiben. Beispiele für das soziale Engagement sind die Initiativen in den Stadtteilen. Pius-, Konrad- und Augustinviertel sind Teil des Programms „Soziale Stadt“ und profitieren von Millioneninvestitionen. Ein Zeichen für das solidarische Miteinander ist schließlich auch der Haushalt 2013 des Jugendamtes, der mit Ausgaben in Höhe von 45,8 Millionen Euro auf höchstem Niveau liegt. Eva-Maria Atzerodt

Rausschmiss im Güterbahnhof in der Elisabethstraße. Ein Schlag für die Musikszene. Nicht lange vorher musste das Körnermagazin geräumt werden, in dem sich die Formationen Slut und xhoch4 zu dem entwickelten, was sie heute sind: renommierte Künstler und gefragte Triebkräfte in der alternativen Kulturszene. Viele sagen: Na und? Die Musiker machen nur Krach. Weit gefehlt. Eine junge Künstlerszene ist das Biotop, aus dem sich die alternative Kultur entwickelt. Deshalb ist eine Kommune gut beraten, diese jungen Kräfte pfleglich zu behandeln. Der Ersatz für verlorene Bandräume muss geschaffen werden. Schon immer war dafür die Halle 9 am Hauptbahnhof vorgesehen. Doch das Projekt „Bandräume als Teil einer Kultur- und Kreativwirtschaft“ wurde auf Eis gelegt. Genehmigt wurde lediglich der erste Bauabschnitt für eine Trendsporthalle sowie ein paar wenige Bandräume. Fertigstellung Herbst 2013. Die Bands brauchen aber sofort Ersatz. Außerdem: Die Planung für den zweiten Teil im alten Güterbahnhof sollte unverzüglich grünes Licht bekommen, mit einem Konzept für Kultur- und Kreativwirtschaftler. Gudrun Rihl

Die Kostenentlastung für das letzte Kindergartenjahr ist seit 1.9.2012 in Kraft. Auf Initiative der FDP im Landtag wird der Kostenbeitrag um 50 Euro im Monat gesenkt. Ab 1.9.2013 steigt diese Förderung auf 100 Euro. Dieser Anreiz, die Kinder vor der Einschulung in den Kindergarten zu schicken, hilft allen Eltern, ihre Kinder auf die Einschulung vorzubereiten. Kindergärten sind in der Lage, besonders Sprachförderung optimal zu gestalten und alle Kinder so zu fördern, dass der Übergang in die Schule kindgerecht und erfolgreich wird. Gerade im letzten Kindergartenjahr werden wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung der Kinder und die Schulzeit gelegt. Leider ist diese Förderung noch nicht überall bei den Eltern angekommen. Kindergärten und auch Elternbeiräte sind nicht ausreichend informiert, sodass bis heute die wenigsten Eltern wissen, dass die Kindergartenbeiträge im Jahr vor der Einschulung gesenkt werden müssen. Dies gilt für alle Kindergarteneinrichtungen. Mein Rat an alle Eltern und Elternbeiräte der Kindergärten ist: Fragen Sie nach und werden Sie aktiv! Siegfried Bauer

Als das GVZ gebaut wurde, hätte sich niemand vorstellen können, dass selbst jenseits der damaligen Gaimersheimer Straße einmal Lagerhallen stehen würden. Als das GVZ-2 gebaut wurde, hätte sich niemand vorstellen können, dass schon bald noch eine weitere riesengroße Halle nebenan folgen sollte. Immerhin erstmalig eine Halle mit zweistöckiger Nutzung. 76 000 qm Lagerfläche bedeuten natürlich auch weiteren Verkehr, von dem sich – was noch zu klären ist – hoffentlich wenigstens ein Teil über die Bahn abwickeln lässt. Betroffen vor allem die Furtwänglerstraße, die kaum fertiggestellt wieder verlegt werden soll. Nächste Frage: Wohin mit einer nächsten Halle? Kann es sein, dass sich der Stadtrat im Jahre 2021 nach einer Landesgartenschau fragt, ob ein historisch entstandener zweiter städtischer Grünring auf Dauer zu halten ist gegenüber begierigen Blicken von Handel und Industrie, gegenüber einer Schaffung weiterer Arbeitsplätze, gegenüber weiterem wirtschaftlichem Wachstum? – Sicher lässt der Flächennutzungsplan heute keine andere Nutzung zu, aber wie schnell ist so etwas geändert? Franz Hofmaier


THEMA DER WOCHE

Blickpunkt KW 44/12

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Die Konsumlaune ist bestens laut Konsumklimaindex. Auch Thomas Deiser von IN-City glaubt nicht nur deswegen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.

Foto: Schmatloch

Prima Klima Die Konsumlaune ist so gut wie seit Jahren nicht mehr und die Ingolstädter Geschäftsleute hoffen auf‘s Weihnachtsgeschäft Von Michael Schmatloch Einen gibt es, dem ist es noch nicht kalt genug. „Es könnte ruhig noch ein bis zwei Grad kälter werden“, meint der. Aber nicht, weil er gerne friert, sondern weil das Geschäft dann besser läuft. „Die Leute müssen fühlen, dass der Winter kommt“, ist IN-City-Chef Thomas Deiser überzeugt. Dann liefe es auch im Einzelhandel. Die Hoffnungen jedenfalls sind groß auf ein gutes bis ausgezeichnetes Weihnachtsgeschäft. Dafür spricht nicht zuletzt auch der Konsumklimaindex, dem zufolge

„Wir sind da absolut zuversichtlich und positiv gestimmt.“ Frank Hausschmidt die Stimmung bei den Verbrauchern so gut ist wie seit Jahren nicht mehr. Von der guten Stimmung bis zum tatsächlichen Gang ins Geschäft ist es indes noch ein weiter Weg. Und von der alleine kann kein Einzelhändler leben. „Also ich kann nur für die Innenstadt sprechen. Und wir haben im Laufe des Jahres die Erweiterung des Westparks natürlich zu spüren bekommen, meint Deiser. Wobei man da keine Tendenz erkennen könne. „Einige sagen, sie merken überhaupt nichts. Die anderen reden von Einbrüchen zwischen 20 und 30 Prozent.“ Aber auch dies sei immer nur eine Momentaufnahme. Und was die brillante Stimmung betrifft, die der jüngste Konsumklimaindex beschwört, gibt der IN-City-Geschäftsführer zu bedenken, dass dieser Index ja alles beinhalte. „Seit Jahren ist zu beobachten, dass der stationäre Einzelhandel stagniert oder sogar eher rückläufig ist, dass mittelständische Unternehmen deutlich rückläufig sind und

hauptsächlich der Internethandel profitiert. „Und das seit Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten. Auch große Märkte und Discounter seien von der Kauflaune weit mehr betroffen als kleinere Geschäfte. Dennoch ist Thomas Deiser zuversichtlich, vor allem was das nahende Weihnachtsgeschäft betrifft. „Wenn das Wetter halbwegs passt, können wir uns ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft vorstellen. Auch auf Basis der GfKUmfrage, aber natürlich auch im Hinblick auf das, was man von Kunden und Geschäftsleuten so hört.“ „Wenn das bis Weihnachten nicht 18 Grad warm bleibt, wird das Geschäft gut. Es muss ein bisserl sauen. Wir brauchen jetzt 14 Tage kaltes und nasses Wetter, damit die Leute merken, es ist Winter.“ Wie es laufen kann, wenn das Wetter nicht so mitspielt, das habe man im Sommer dieses Jahres gesehen. In den Monaten Mai und Juni, in denen man gemein-

hin Umsatz macht mit der Sommerkollektion, war es eher durchwachsen und nie richtig heiß. Das hat zu vollen Lagern und großen Nachlässen im Sommerschlussverkauf geführt.“ Auch schon zu einem relativ frühen Zeitpunkt, „weil die Geschäftsleute natürlich irgendwann nervös werden.“ Er freut sich also auf das, was andere Sauwetter nennen würden, denn das ist „typisches Stadtwetter“. „Wir hatten schon Winter, in denen vor Weihnachten bereits alle Stiefel ausverkauft waren.“ Dass der Handel in der Tat mit einem ordentlichen Weihnachtsgeschäft rechnen könne, bestätigen auch die Profis der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung: „Die Rezessionsängste, die noch im Sommer erkennbar waren, sind rückläufig.“ Zudem seien die Einkommensaussichten nach drei Monaten mit Verlusten wieder gestiegen. Und davon direkt abhängig sei die Bereitschaft, größere Anschaffungen zu tätigen.

Im Gegensatz zu Thomas Deiser von IN-City glaubt GfK-Experte Rolf Bürkl, dass nicht nur der Internethandel, sondern auch der stationäre Einzelhandel spürbar von dem momentan überaus einkaufslustigen Klima profitieren werde. Natürlich spielt auch der gerade in Ingolstadt überaus positive Arbeitsmarkt eine gewichtige Rolle beim Einkaufsverhalten. Ein Faktor mehr also, der den Erwartungen von Thomas Deiser zu Erfüllung verhelfen könnte. Das sieht auch Frank Hausschmidt so, der eben noch mit seiner Werbeaktion für den Westpark die innerstädtischen Emotionen hochkochen ließ. Angesprochen auf die von der GfK prognostizierte Einkaufslaune meint er: „Also, wenn ich mir anschaue, wie es am vergangenen Samstag bei uns zugegangen ist, da kann ich das nur bestätigen. Wir sind da absolut zuversichtlich und positiv gestimmt.“ Und damit meint er neben dem augenblicklichen Geschäftsverlauf

Gute Stimmung auch im Westpark: Hier läuft es jetzt schon wie geschmiert.

Oma-Enkel-Nachmittag: Lampionbasteln für St. Martin am 7. November 2012, um 14.30 Uhr

gemeinnützige ProCurand Seniorenzentrum „Haus von Leveling“ Levelingstraße 5 85049 Ingolstadt Telefon 08 41 / 95 35-00 www.procurand.de

Laterne – Sonne, Mond und Sterne. Wir bereiten uns auf den Martinsumzug vor. In einer gemütlichen Runde zeigen wir dir, wie du ganz einfach einen schönen Lampion selber basteln kannst. Wer baut die schönste Laterne? Welche strahlt am hellsten? Jeder ist eingeladen mit viel Spaß und Freude, seinen bunten Lampion bei uns selbst herzustellen. Sei auch du bei diesem großen Bastelspaß dabei.

selbstredend vor allem auch das nahende Weihnachtsgeschäft. Das letztlich zu beurteilen jedoch muss man auf Ende November warten, wenn die ausbezahlten 13. Monatsgehälter nach einer Verwendung schreien. Davon dürfen sich die Geschäfte dann sicherlich einen zusätzlichen Kick erwarten. Ob die augenblicklich gestiegenen Konjunkturerwartungen der Menschen auf eine generelle Trendwende hindeuten, ist allerdings fraglich. Denn der Konsumklimaindex liegt trotz zweimaliger Steigerung noch immer deutlich unter dem langjährigen Schnitt. Und negativ interpretiert könnte man ihn also auch so deuten, dass lediglich der Pessimismus nicht weiter zugenommen hat, was die konjunkturelle Entwicklung betrifft. Zumal aus der Wirtschaft eigentlich eher Hiobsbotschaften zu vernehmen sind. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt hat erkennbar einen Gang zurückgeschaltet und die Prognosen für kommen-

des Jahr sind durchwachsen, wenn man es wertfrei formulieren möchte. Denn die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich ganz im Gegensatz zum Konsumklima weiter deutlich verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Oktober hat gerade noch 100

„Wenn das Wetter halbwegs passt, können wir uns ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft vorstellen“ Thomas Deiser

Punkte (101,4 Zähler im September). Damit ist dieses wichtige Barometer schon den sechsten Monat in Folge auf Talfahrt. Der Ifo-Index, der immerhin durch eine Umfrage bei 7000 Unternehmen zustande kommt und somit eine doch recht breite Basis hat, hat die 100-Punkte- Grenze erreicht, jenseits derer Ökonomen eine drohende Rezession sehen. Pessimistisch auch die Herbstprognose des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Ihr zufolge erwarten lediglich 18 Prozent der Firmen eine Verbesserung der Geschäftslage. Im Frühsommer waren es noch 25 Prozent. Und für 22 Prozent der befragten Unternehmen (28 000 Firmen wurden für diesen Index befragt) haben sich die Geschäftserwartungen sogar eingetrübt. Im Sommer waren dies nur 14 Prozent. Bleibt also zu hoffen, dass die Sonderstellung Ingolstadts, was Beschäftigungslage und Wachstum betrifft, eine Insel der Seligen bleibt. Und wenn, wie Thomas Deiser es sich erhofft, auch noch mieses Wetter kommt, dann steht einem fulminanten Geschäftsverlauf zum Jahresende kaum etwas Foto: Schmatloch im Wege.

Einladung zum Vorlesetag am 16. November 2012, um 10.00 – 17.00 Uhr

gemeinnützige ProCurand Seniorenzentrum „Haus von Leveling“ Levelingstraße 5 85049 Ingolstadt Telefon 08 41 / 95 35-00 www.procurand.de

Krimi, Dramen, Romane oder Poesie – zum bundesweiten Vorlesetag begrüßen wir Autoren der Region in unserem Café, die aus ihren Werken lesen. Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf gemütliche, spannende und heitere Stunden mit Carmen Mayer, Susanne Feiner, Elisabeth Willner, Alexander Bally und Michael von Benkel. Und wer weiß, vielleicht ist ja der ein oder andere Büchertipp für den Wunschzettel dabei.


STADT & REGION

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Blickpunkt KW 44/12

Etwas skeptisch, aber voller Spannung geht es bestens ausgerüstet zum ersten Paintballspiel auf das neue Feld in Großmehring.

Foto: Schmatloch

„Ich warne James Bond“ Toni Marrone eröffnet das erste Paintballfeld in Ingolstadt - und unsere Redakteurin hat schon mal mitgespielt Gesichtsschutzmaske gehört, darf man gut und gerne 1000 Euro einkalkulieren. Als nächstes wäre da Mitunter gibt es im Leben einer noch die „Paint“, so nennt man Journalistin Termine, nach denen die Farbgeschosse. Die kleinen man sich nicht wirklich drängt. Gelantinekugeln, die mit gesäuUnd die Eröffnung des ersten erter Lebensmittelfarbe gefüllt Ingolstädter Paintball-Feldes sind, platzen auf, sobald sie auf draußen im Interpark gehört einen Widerstand treffen und zweifellos dazu. Zumal es sehr hinterlassen einen leuchtenden kalt ist und ich auch noch selbst Farbklecks. mitspielen soll. Damit ich genau Markierte Spieler sind „raus“ weiß, was Toni Marrone da in und müssen das Spielfeld verder Guttenbergstraße von Großlassen. Ich bin eigentlich kein mehring auf „Montanas PaintFreund von Egoshooter- und ball Feld“ veranstaltet. Na Bravo, Kriegsspielen jeglicher Art. Auschießt es mir als erstes durch ßerdem hört man immer wieder, den Kopf. Denn Paintball stand wie schmerzhaft ein Treffer beim bislang nicht wirklich auf meiner Paintball sein kann. Große blaue „To Do“-Liste. Nach langen VerFlecken, ja sogar Blutergüsse soll es geben. Doch da muss ich jetzt wohl durch. Für Sonntag um 14.30 Uhr ist das Treffen mit den Betreibern Toni Marrone, Ingo Schmid und der Hausmannschaft angesetzt. Das nasse und ekelhaft kalte Wetter am Wochenende trägt auch nicht gerade dazu bei, dem Paintball eine Chance einzuräumen. Höchst skeptisch finde ich mich zum vereinbarten Zeitpunkt am Paintball Feld im Interpark in der Gutenbergstraße ein. Toni Marrone und sein Team warteten bereits auf mich. Ich bin noch keine fünf Minuten da und werde schon mit jeder Menge Informationen überHöchste Konzentration ist gefordert, sonst ist man „raus“. Foto: Schmatloch häuft. Die Jungs sprudeln fast über vor Euphorie und berichten handlungen um Sicherheitsaufla- hälter. Der Markierer kostet etwa von einer ganz anderen Seite des gen und diverse andere Dinge hat 500 Euro, je nach Material kann es Spiels. „Beim Paintball geht es in Toni Marrone, den man mit seiner auch deutlich mehr sein. Für eine erster Linie um Taktik und um Köschinger Grillstation eigentlich komplette Paintball-Ausstattung, Schnelligkeit“, erzählt „Binschi“, als den Meister der schärfsten zu der auch – ganz wichtig - eine der schon in der Bundesliga geVon Katharina Gassner

Currywurst Bayerns kennt, hier im Interpark einen Paintball-Parcours eröffnet und will mit seiner Mannschaft sogar in die Bundesliga. Paintball? Bundesliga? Viel weiß ich zwar nicht über diese Sportart, ich glaube aber schon genug darüber gehört zu haben. Ja und ich befürchte stark, dass mir diese Art von Spiel wohl eher keinen Spaß machen wird. Beim Paintball geht es darum, die Gegenspieler mit Hilfe von Druckluft- oder Gasdruckmarkierern und Farbgeschossen zu markieren. Die sogenannten „Markierer“ sehen einem Sportgewehr nicht unähnlich, am hinteren Ende befindet sich der Druckluftbe-

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spielt hat. Dass es in Deutschland überhaupt eine Paintball-Liga gibt, wusste ich bislang nicht. „Es ist wie beim Fußball“, erklären die Profis. „Neben 1. bis 3. Liga gibt es auch Landes- und Regionalligen. Es gibt Mannschaften vom Amateur bis zum Profi. Die Paintballgemeinde ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. In Deutschland gibt es bereits mehr als 200 000 aktive Spieler.“ In den USA zählt Paintball mit acht Millionen Spielern inzwischen zu den beliebtesten Trendsportarten. Auch in Ländern wie Frankreich, Österreich oder der Schweiz sei man wesentlich toleranter gegenüber dieser Sportart. In England beispielsweise übersteigt die Anzahl der PaintballSpieler längst die der Tennisspieler. In mehr als 60 Nationen wird dieser farbenfrohe Mannschaftssport ausgeübt. Sogar die beiden Royals Prinz Harry und Prinz William, seien begeisterte Anhänger des Paintball. „Die Zielgruppe ist sehr breit gefächert“, wissen die Sportler. „Vom Rechtsanwalt bis zum normalen Arbeiter findest du wirklich alle Gesellschaftsschichten hier auf dem Platz. Auch immer mehr Frauen zieht es auf das Paintball-Feld. In Frankfurt gibt es in der ersten Liga sogar ein sehr erfolgreiches Frauenteam.“ Die Jungs hier vor Ort beschreiben Paintball als beliebte Turniersportart, das Wort „Kriegsspiel“ wollen sie nicht hören. Tarnkleidung trägt hier auch tatsächlich niemand, bunte Trikots oder graue Overalls schützen vor den

Farbspritzern. Und auch meine Bedenken bezüglich der Verletzungen nehmen mir die Jungs schnell. „Eine Versicherungsstatistik besagt, dass das Verletzungsrisiko beim Paintball auf einem der hinteren Plätze, sogar noch hinter Golf und Angeln, liegt“, so Toni Marrone. Soviel zur Theorie, jetzt wird es ernst. Ich schlüpfe in einen der Leih-Overalls, bekomme eine Schutzmaske für das Gesicht und Handschuhe. Zusammen mit Toni Marrone geht’s aufs Spielfeld. Ein hohes Netz umzäunt die knapp 2000 Quadratmeter Spielfeld. Reifentürme, Heuballen und Holzpaletten stehen als Deckung bereit. Toni erklärt mir zunächst den „Markierer“, wie er ge- und entsichert wird, wo die Paint nachgefüllt werden und wie ich das Gerät richtig halte um anständig zielen zu können. Denn Sicherheit ist hier das oberste Gebot. „Nur wenn man sich sicher fühlt, kommt man auch gern“, weiß ein Mitspieler. Ich fühle mich sicher, die Einweisung war klar verständlich und höchst sympathisch. Doch noch bin ich allein mit meinem Lehrer auf dem Feld und ziele lediglich auf Reifen und Heuballen. „Trainingsphase beendet“, heißt es plötzlich. „Jetzt machen wir ein richtiges Spiel.“ Schon laufen fünf weitere Spieler zu uns auf das Feld. Zwei Teams werden gebildet, in der Regel spielen Fünf gegen Fünf. Ich darf mit Toni Marrone und Binschi, dem Bundesligaspieler, in einer Mannschaft spielen. Spielmöglichkeiten gibt es beim Paintball verschiedene. Bei „Capture the Flag“ muss man zum Beispiel versuchen, die Flagge der anderen Mannschaft zu erobern – ohne markiert zu werden. Wir spielen aber „Elimination“ - diese Variante ist vor allem für Anfänger die beste, denn die taktische Komponente ist hier nicht so hoch. Es wird so lange gespielt, bis der Letzte einer Mannschaft markiert ist – Gewinner ist der, der unmarkiert übrig bleibt. Nach einer kurzen Lagebesprechung geht es auch schon los – ich flüchte mich sofort hinter einen Reifenstapel, doch zu spät.

Ein gelber Paint platzt auf meiner Schulter, ich bin raus. „Macht nichts“, trösten mich meine Mitspieler, „diese Spielvariante kann ziemlich schnell vorbei sein. Es gab schon Spiele mit nur zehn Sekunden Länge.“ Überraschenderweise hat der Treffer, die mich so schnell aus dem Spiel geworfen hat, überhaupt nicht wehgetan. Einen blauen Fleck gibt es auch nicht. Wir spielen noch zwei weitere Runden. Ich versuche, mich von Deckung zu Deckung nach vorne zu bewegen, bin höchst konzentriert und vergesse alles um mich herum. Jetzt nur keinen Fehler machen. Doch auch im zweiten Spiel erwischt mich ein Paint. In der dritten Runde gebe ich dann alles. Ich arbeite mich langsam nach vorne und schaffe es tatsächlich, mich unbemerkt meinem Gegner zu nähern. „Jetzt nur noch treffen“, denke ich mir und drücke ab. Mein Gegenüber hebt die Hand und ruft „raus“, ein Zeichen dafür, dass mein Paint sein Ziel nicht verfehlt hat. Und ich bin plötzlich die letzte unmarkierte Spielerin – gewonnen. Ok, ein bisschen Hilfestellung in Form von Anweisungen hatte ich in dieser Runde schon. Überraschenderweise bin ich nach dem Spiel richtig außer Atem und auch die Kälte ist längst vergessen. „Wie hat es dir gefallen?“, wollen die anderen Spieler von mir wissen. Und ich muss zugeben, es hat mir tatsächlich Spaß gemacht. Das Team um Toni Marrone ist sehr nett und hilfsbereit. Man fühlt sich hier wohl und wird gut vorbereitet. Es soll demnächst sogar eine eigene Paintball-Schule geben. Sämtliches Zubehör kann vor Ort ausgeliehen werden. Das Einsteigerpaket inklusive 200 Paintballs kostet 29 Euro. Unter www.montanas-paintball.de sind weitere Preise und die Termine zu finden. Mein Fazit: Auch wenn ich letztendlich doch noch den ein oder anderen blauen Fleck mit nach Hause nehme, finde ich, dass Paintball eine Sportart ist, über die man nicht vorschnell urteilen sollte. Vor allem dann nicht, wenn man es selbst noch nie gespielt hat.

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Blickpunkt KW 44/12

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Rekordfahrt mit Schönheitsfehler Während Absatz und Umsatz bei Audi unvermindert klettert, geht die Profitabilität leicht zurück Von Michael Schmatloch Die Eurokrise ist auch an der schönen VW-Tochter Audi nicht ganz spurlos vorübergegangen. Während der Premiumhersteller den Umsatz im dritten Quartal von 10,9 Milliarden Euro im Jahr 2011 auf 12,6 Milliarden steigern konnte, gab die operative Umsatzrendite im selben Vergleichszeitraum von rund 1,4 Milliarden auf 1,3 Milliarden leicht nach. Dennoch bleibt Audi im Wettbewerb der Autohersteller weltweit immer noch immer eines der profitabelsten Unternehmen und schlägt sich mehr als beachtlich in den nicht nur von der Eurokrise geschüttelten Zeiten. Und die Zahlen für Oktober, so ist aus Unternehmenskreisen zu hören, werden – wenn auch leicht unter denen des September – deutlich im positiven Bereich liegen. Das Jahresziel 1,4 Million bleibt bei Audi fest im Fokus. Die so genannte operative Umsatzrendite ist der Wert, mit dem die Autohersteller gerne ihre Profitabilität vergleichen. Und ein Blick auf diesen Wert zeigt: Audi hat zwar insgesamt mehr verdient, pro verkauftem Modell indes weniger. Und das nicht nur im dritten Quartal. War es da ein Rückgang von 13,1 auf 10,5 Prozent, so gab dieser Wert auf die ersten neun Monate des Jahres 2012 gesehen von 12,2 auf 11,2 Prozent nach. Im dritten Quartal konnte Audi die Absatzzahlen dagegen um

Umsatzrendite. Druck auf die Umsatzrendite übten laut Audi vor allem die Einführung neuer Modelle, die gestiegenen Forschungsaktivitäten sowie die Ausweitung der Produktion aus. „Gestiegene Forschungs- und Entwicklungsleistungen sowie strategische Marktentwicklungsprogramme wirkten belastend. Die Steigerung der Produktivität, die Verbesserung von Prozessen und für das Unternehmen günstige Wechselkurse hatten hingegen einen positiven Effekt auf das Ergebnis“, erklärte Axel Strotbek, Finanzvorstand von Audi. Trotz der gestiegenen Aufwendungen für neue Produkte und Zukunftstechnologien, trotz des kontinuierlichen Ausbaus der Fertigungsstrukturen sowie eines verschärften Wettbewerbs will Audi am Ende des Jahres weiterhin zu den ertragsstärksten Unternehmen der Automobilindustrie zählen. Mit neuen Modellen wie dem Audi Q3 und dem A1 Sportback will der Premiumhersteller 2012 weitere Kunden für die Marke gewinnen. Und auch die selbst gesteckte Marke für den Absatz hat Bestand, wie Axel Strotbek noch einmal bekräftigte. 1,4 Millionen Audis sollen bis Ende Dezember an Kunden ausgeliefert worden Der Absatz flutscht bei Audi. Auch im Oktober, so hört man, sollen die Zahlen deutlich im Plus liegen.  Foto: oh sein. „Nach drei Quartalen fahren wir weiter entschlossen auf unknapp 14 Prozent auf 364 000 kletterten auf rund 12,6 (2011: 10,9) weit vor dem Premium-Rivalen keine Überraschung geben. Denn ser Jahresziel zu. Dabei sollen die Fahrzeuge hochschrauben. Und Milliarden Euro und somit auf ein Mercedes aus Stuttgart, der mit dann legt BMW seine Zahlen vor. Umsatzerlöse entsprechend gerund sieben Prozent Plus das Porsche hat das schon getan und steigert und ein Operatives Ergebauch im Jahresvergleich liegt die Plus von 15,7 Prozent. Mit den in dieser Woche ver- Schlusslicht des Trios bilden dürf- glänzt (außer Konkurrenz sozusa- nis auf dem Niveau des Vorjahres Absatzsteigerung noch immer bei rund 13 Prozent. Die Umsatzerlöse öffentlichten Zahlen liegt Audi te, sollte es kommende Woche gen) mit satten 18,5 Prozent bei der erreicht werden.“

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Geordnete Verhältnisse soll es ab Januar geben, wenn 800 einheitliche Plakatrahmen an den Laternenmasten montiert werden.

Foto: Schmatloch

Damit alles im Rahmen bleibt Warum es in Ingolstadt ab Januar 800 neue und einheitliche Plakathalter an den Laternenmasten geben wird Von Michael Schmatloch Neues Spiel, neues Glück, heißt es beim Roulette. Das gilt auch für die Plakatierung in Ingolstadt. Nachdem die Stadt ab 1. Januar vertraglich diese Form der Werbung an eine Berliner Stadtservice-Agentur vergeben hat, die diesen Service auch schon beispielsweise für die Stadt Lüdenscheid macht, müssen sich Veranstalter aber

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auch Plakatierer mit den neuen verschnupft, weil er von der neuen Regelung „quasi hinten herum“ Konditionen arrangieren. erfahren habe . „Wir wurden nicht Der größte Plakatierservice in wirklich informiert.“ Das Ärgerliche für ihn: Er hat der Region gehört Daniel Melegi. Und der ist – im Augenblick bereits Plakatierungsaufträge gezumindest – nicht ganz zufrieden schrieben für Januar oder März. mit den neuen Verhältnissen. „Wir Auch für die nächste miba. „Die machen das seit zehn Jahren und muss ich jetzt abgeben an die Berwaren in letzter Zeit der größte Pla- liner Firma.“ In Kösching hat Melegi für seikatierservice in der Region“, meint er, „also auch der beste Kunde der nen Plakatierservice eine eigene Halle angemietet, wo vier Leute Stadt.“ Auch deshalb ist er ein wenig damit beschäftigt sind, die Plakate

an der donau

aufzuziehen und später an die Standorte zu verteilen. Dort in Kösching lagern, wie er erzählt, rund 1000 Plakatständer. Zumindest die in der Größe DIN A 1 kann er jetzt zu Brennholz verarbeiten. Denn in Ingolstadt darf er keinen davon mehr aufstellen im kommenden Jahr. Bestenfalls in den Ortschaften ringsum. Für die größeren Aufsteller im Format DIN A 0 indes gibt es Hoffnung. Denn dieses Werbeformat wird nach wie vor direkt von der

Die Schneekönigin Weihnachtsmärchen

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Stadt betreut und nicht aus Berlin. „Viele Kunden gehen uns in jedem Fall verloren“, ist sich Melegi sicher. Und mit den neuen, vertraglich geregelten Konditionen für die Anbringung der Berliner Plakate ist er auch nicht zufrieden. „In einer Höhe von 2,5 Metern kann die doch niemand mehr lesen.“ Seine Sichtweise unterscheidet sich selbstredend von der der Stadt. Denn der geht es in erster Linie um ein sauberes, einheitliches Erscheinungsbild. Daneben soll zudem sichergestellt werden, dass es keinerlei Sichtbehinderung mehr geben kann. Und die kann man denn auch in einer Höhe von 2,5 Metern so gut wie ausschließen. Und so ganz aus der Rennen ist Daniel Melegi auch noch nicht. Denn der Berliner Stadtservice, der die Plakatwerbung in Ingolstadt künftig in die Hand nimmt, braucht vor Ort natürlich jemanden, der die Plakate entgegennimmt und auch aufhängt. Und in diesem Punkt ist Melegi mit der Firma natürlich im Gesprächen, zumal er ja auch jede Menge Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt hat.

Von den insgesamt 800 Rahmen, die im kommenden Jahr installiert werden sollen, werden bereits in der Vorweihnachtszeit rund 100 mit weihnachtlicher Werbung hängen, damit sich die Ingolstädter schon mal ein Bild machen können, wie Hans-Achim Schulte es formuliert. „Damit alles im Rahmen bleibt“, meint er scherzhaft mit dem Verweis auf die hochwertige Bauart dieser neuen Plakatträger aus Aluminium, in denen die Werbeplakate künftig wettergeschützt hängen sollen. Die Standorte sind mit der Stadt präzise vereinbart. Und auch an der Gesamtzahl hat sich, wie Jürgen Imschweiler bestätigt, nichts geändert. 800 Standorte, das bedeute 1600 mögliche Plakate, da diese Aufhänger vorne und hinten bestückt werden können. Im Grunde ändere sich ohnehin nichts. Bis auf die Tatsache, dass es ordentlicher aussehe, meint er. Und die Stadt selbst hat auch noch den Vorteil, kostenneutral für ihre gemeinnützigen und kulturellen Einrichtungen werben zu können. Denn das, so steht es auf der Homepage der Berliner, kostet gar nichts.

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(hk) Herr Oberbürgermeister, die Anwohner der Friedrichshofener Straße klagen über Verkehrslärm. Was ist denn für die Stadt möglich und was wurde schon getan, um hier entgegen zu wirken? Man muss wirklich feststellen, dass die Anwohner an der Friedrichshofener Straße einer besonderen Lärmbelastung ausgesetzt sind. Wir haben versucht, hier ein wenig gegenzusteuern, indem wir zum Beispiel den lärmmindernden Belag auf die Straße aufgebracht haben. Wir haben auch an einem Teil der Friedrichshofener Straße Richtung Audi- Ring auf der rechten und linken Seite eine Lärmschutzbebauung im Bebauungsplan vorgeschrieben. Wir tun wirklich, was wir können, aber es ist eine Bundesstraße und wir können das Problem auch bei allem guten Willen nicht wirklich lösen. Es wird zum Teil gefordert, die Levelingstraße an die Ochsenmühlstraße anzubinden. Wie sieht da die Planung aus? Darüber wird auch diskutiert. Man muss aber sagen, dass gerade in der Levelingstraße auch sehr viele Menschen wohnen, die wir dann zusätzlich belasten würden. Was wir jetzt konkret vorhaben und kurzfristig umsetzen werden, ist die Anbindung des Klinikums von der Ochsenmühlstraße aus, so dass ein gewisser Besucherverkehr und auch der Notarzt nicht mehr durch Friedrichshofen fahren. Ich denke, dass wir sowohl in der Friedrichshofener Straße als auch in dem allgemeinen Wohn-

gebiet eine Entlastung erreichen können. Ein Durchbau über die Levelingstraße hinaus ist aber im Moment nicht vorgesehen. Nun gibt es in letzter Zeit Widerstände von Anwohnern der Vorwaltnerstraße. Welche Befürchtungen stehen da im Raum? Gut, das ist immer so, wenn ein Projekt anläuft, dass die Betroffenen sehr viele Befürchtungen haben. Wir nehmen diese auch ernst. Wir wollen mit den Anliegern noch einmal diskutieren. Auch wird unsere Stadtbaurätin, Renate Preßlein- Lehle, deswegen noch einmal nach Friedrichshofen kommen und mit den Betroffenen sprechen. Wir können eine gewisse Belastung nicht ausschließen, aber wir werden versuchen, diese Belastung so gering wie möglich zu halten, indem wir zum Beispiel versuchen, den Baustellenverkehr anderweitig abzuleiten. Müssen die Bewohner der Vorwaltnerstraße befürchten, dass eine Verbindung durch das Baugebiet zur Ochsenmühlstraße entsteht oder geht es mehr um den Verkehr aus dem Baugebiet selbst Richtung Osten? Ich denke, es geht momentan um den Verkehr aus dem Baugebiet Richtung Osten. Hier wird auch eine gewisse Belastung auf die Anwohner zukommen. Wir versuchen, die aber wirklich so gering wie möglich zu halten, indem wir alle Alternativen noch einmal diskutieren und versuchen, den Verkehr noch einmal ein bisschen zu verlagern.


STADT & REGION

Blickpunkt KW 44/12

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„Eine Schifffahrt, die ist lustig“ CSU Ortsverband Mailing-Feldkirchen lud Freunde und Unterstützer zur herbstlichen Schifffahrt ein

Auf dem Panoramaschiff „Altmühlperle“ verbrachte der CSU Ortsverband Mailing-Feldkirchen einen entspannten Nachmittag. (kg) Von Kehlheim bis Riedenburg und wieder zurück ging am vergangenen Samstag die Schifffahrt für 200 Mailinger an Bord der „Altmühlperle“. Der CSU Ortsverband hatte Mitglieder, Freunde und Unterstützer zu einer herbstlichen Schifffahrt durch das wunderschöne Donau- und Altmühltal eingeladen. Jeder aus dem Ortsteil, der mitfahren wollte, war herzlich eingeladen. Am Samstagmorgen ging es mit vier Bussen nach Kehlheim, dort angekommen wurden die Passagiere erst einmal mit einem Gläschen Sekt empfangen. Während es draußen nass und kalt war, saßen die Mailinger Gäste im warmen Inneren des Schiffes und genossen den Ausblick auf die schönsten Sei-

ten des Donau- und Altmühltals. Doch das war noch längst nicht alles, was die herbstliche Schifffahrt zu bieten hatte. An Bord der Altmühlperle erwartete die Gäste ein schmackhaftes Buffet mit bayerischen Schmankerln und köstlichen Nachspeisen - während das Altmühltal in seiner vollen Pracht an den Panoramafenstern vorbei zog. Wünsche blieben da wohl kaum mehr offen. Natürlich hatte der CSU Ortsverband auch an musikalische Unterhaltung gedacht. Das Mailing-Feldkirchener Duo „Stark&Dürr“ sorgte für optimale Stimmung an Bord. Das Duo gab verschiedene Gstanzln zum Besten und nahm selbstverständlich das ein oder andere Mitglied des CSU Ortsverbandes auf den Arm.

„Es war ein wunderschöner, entspannter Nachmittag“, schwärmt Josef Rottenkolber. „Die Stimmung war wirklich gut. Und was gibt es Schöneres, als bei dem kalten Wetter im warmen Schiff zu sitzen und die vorbei ziehende Natur zu genießen. Es war für Jung und Alt ein wirklich rundum gelungener Tag.“ Auch einen Ehrengast hatte der Ortsverband mit im Gepäck, nämlich den Bundestagsabgeordneten Rainhard Brandl. Der genoss nicht nur die entspannte Atmosphäre am Schiff, sondern nahm auch die Ehrung der langjährigen Mitglieder vor. „Ich denke, der Rahmen war für die Ehrung der langjährigen Mitglieder schon etwas Besonderes“, meint Rottenkolber,

Fotos: Privat

„denn normalerweise finden solche Ansprachen in einer Gastwirtschaft statt, da ist ein Schiff schon etwas anderes.“ Zu guter Letzt wurde an Bord der Altmühlperle unter allen Teilnehmern ein toller Gewinn verlost. Den Preis stellte der Bundestagsabgeordnete Brandl zur Verfügung und zwar eine Berlinfahrt für zwei Personen. Am Nachmittag endete dann die Schifffahrt wieder in Kehlheim, mit dem Bus ging es schließlich zurück nach Mailing. Auch wenn die „herbstliche Schifffahrt“ wohl besser „winterliche Schifffahrt“ geheißen hätte, das frühzeitige Winterwetter konnte die gute Stimmung dennoch nicht beeinträchtigen.

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VORSCHAU Blickpunkt KW 04/12

8 Den ausführlichen KulturPlaner finden Sie unter

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04.11. - 11.11.2012

KulturPlaner

für Ingolstadt und die Region AUSSTELLUNGEN 04.11.2012 bis 07.04.2013

„Steinzeitabenteuer mit Ötzi“ Stadtmuseum Ingolstadt

11.11.2012 bis 23.11.2012

Kunst im Rathaus: „Die Dohle“ Vogel des Jahres 2012 Rathaus Pfaffenhofen

Bis 17.02.2013

„Roms unbekannte Grenzen“ Kelten- und Römermuseum Manching

VERANSTALTUNGEN 04.11.2012 // 19:00 Uhr Kirche St. Augustin Ingolstadt

29. Ingolstädter Jazztage: Take 6 05.11.2012 // 19:30 Uhr Theater Ingolstadt, Großes Haus

Theater: "Sein oder Nichtsein" Komödie von Nick Whitby 05.11.2012 // 20:30 Uhr Neue Welt Ingolstadt

Kabarett: Nepo Fitz - "Brunftzeit Wildwechsel & Liebestaumel" 07.11.2012 // 20:00 Uhr Theater Ingolstadt, Festsaal

Konzert: Ragna Schirmer, Klavier - Werke von Bach, Händel, Busoni und Liszt u.a. 07.11.2012 // 19:30 Uhr VHS / Kurfürstliche Reitschule Ingolstadt

Ingolstädter Astronomietage: "Die Sonne Einwirkung auf das irdische Klima ..." 07.11.2012 // 20:00 Uhr Eventhalle Westpark Ingolstadt

Film: Warren Miller`s "Flow State" 08.11.2012 // 20:30 Uhr diverse Kneipen in Ingolstadt

29. Ingolstädter Jazztage: Jazz in den Kneipen 08.11.2012 // 22:00 Uhr Altstadttheater Ingolstadt

29. Ingolstädter Jazztage: Quadro Nuevo 09.11.2012 // 18:00 Uhr Theater Ingolstadt, Großes Haus

Theater - Premiere: "Die Schneekönigin" nach Hans Christian Andersen (ab 5 J.) 09.11.2012 // 19:30 Uhr CineStar Ingolstadt

Konzert: "Russische Rhythmen" Liveübertragung aus der Berliner Philharmonie 09.11.2012 // 20:00 Uhr NH Ambassador Ingolstadt

29. Ingolstädter Jazztage: Jazz Party I; Jazz Party II am 10.11.2012 09.11.2012 // 20:00 Uhr Eventhalle Westpark Ingolstadt

Comedy: Hannes Ringelstetter "Meine Verehrung" 09.11.2012 // 18:00 Uhr Fürstlicher Marstall

Neuburger Weinbörse; bis 11.11.2012 10.11.2012 // 19:30 Uhr Theater Ingolstadt, Großes Haus

Theater: "Onkel Wanja" - Szenen aus dem Landleben von Anton Tschechow; auch 11.11.2012 10.11.2012 // 23:00 Uhr Ohrakel Ingolstadt

Konzert: 3Klang - Line Up Format: B (DJ Set Jakob Hilden) Marcus Dunst Tim Maiwald 10.11.2012 // 13:30 Uhr Bayerisches Polizeimuseum im Turm Triva

Führung: "Die bayerische Polizei im 20. Jahrhundert" 10.11.2012 // 20:00 Uhr Theater Ingolstadt, Festsaal

Ball: "Winterzauber" - Charitygala 11.11.2012 // 11:00 Uhr Westpark Plaza Ingolstadt

Konzert: Plaza-Klassik im Westpark - Georgisches Kammerorchester Ingolstadt; Werke von Mozart

Blickpunkt KW 44/12 stadt & region

Der Tiger ist zurück Blickpunkt verlost 2 x 2 Karten für „Das Dschungelbuch“ im Deutschen Theater (bp) Die Tiere des Dschungels sind in größter Sorge um Mogli, das Menschenkind. Wird es Panther Baghira und dem Bären Balu gelingen, Mogli rechtzeitig in Sicherheit zu bringen? – Das erfahren Sie in dem Familienmusical „Das Dschungelbuch“. Im Jahr 1994 inszenierte Josef E. Köpplinger „Das Dschungelbuch“ von Alexander Berghaus mit der Musik von Bob Edwards an den Berliner Kammerspielen und erntete dafür großes Lob. Fast 20 Jahre später holt Köpplinger als neuer Intendant das Familienmusical auf den Spielplan des Gärtnerplatzes – und auf die Bühne des Deutschen Theaters. Für die Besucher des Deutschen Theaters gibt es dabei unter anderem ein Wiedersehen mit Bettina Mönch, die dort 2007 bereits im Musical „Aida“ begeisterte. Als Schlange Kaa ist sie nun hinter dem Menschenkind Mogli her, in dessen Rolle der junge Schauspieler Aron Keleta schlüpft. Für die Musicalvorstellung am 30. November um 19 Uhr verlost Blickpunkt 2 x 2 Eintrittskarten. Weitere Informationen zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 14.

Spendengala für die Tafel (bp) Zu Gunsten „Der Tafel“ findet am Donnerstag, 8. November 2012, ab 19 Uhr eine Spendengala in den Räumen der Schreinerei Karl Bichlmaier, Milchstraße 14, Ingolstadt, statt. Zum Verkauf stehen Bilder des Kunstmalers Walther C. Bechstädt. Vom Verkaufserlös gehen 50 Prozent an „Die Tafel“. Christa Hanne bietet Schmuck zum Verkauf an. Vom Erlös gehen 30 Prozent an „Die Tafel“.

Eine Pflanze für die Erde (bp) „Lasst uns eine Million Bäume pflanzen“, war die Vision von Felix Finkbeiner, der vor etwa fünf Jahren die Idee für Plant-forthe-Planet hatte. Die MillionenMarke ist bereits überschritten und aus der Vision hat sich eine internationale Initiative entwickelt. Schüler auf der ganzen Welt werden in Akademien zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet. Die Sparda-Bank München eG veranstaltet eine dieser Akademien am Samstag, 10. November, von 9 bis 18.30 Uhr im DAV-Kletterzentrum der Sektion Ringsee e.V. in Ingolstadt. Infos finden Interessierte unter www.plant-for-the-planet.org

Mit viel Tanz und Musik: Das Familienmusical „Dschungelbuch“ erfreut Groß und Klein.

Hepberger Stallweihnacht Jubiläumsvorführung in der Pfarrkirche

(bp) Seit 20 Jahren kommt in Hepberg jeweils am dritten Adventswochenende die Stallweihnacht zur Aufführung. Über 30 000 Besucher kamen bereits zu den besinnlichen Aufführungen, die das Geschehen von Betlehem mit lebenden Figuren und feierlicher Musik darstellen. Zu einem Festgottesdienst in der Hepberger Pfarrkirche treffen sich am ersten Adventssonntag alle bisherigen Mitwirkenden. Anschließend sind alle zu einem Treffen in den Schlosshof eingeladen. Viel hat sich seit Beginn geändert, weiß Spielleiter Albert Beer. Die technische Ausstattung, Tribünen, Kostüme, aber auch das Verhalten der Besucher. So kommen seit ein paar Jahren verstärkt jün-

gere Leute zu den Aufführungen. Das gespielte Geschehen hat sich jedoch nicht verändert und ist in seiner einmaligen Art die wohl lebendste Krippe in Deutschland. Neben den bekannten Sänger n und Musikanten der vergangenen Jahre wird heuer auch eine alpenländische Gruppe aus Tirol mit Musik und Gesang auftrumpfen. Ein Geheimnis ist bisher wie jedes Jahr, wer die heilige Familie spielen darf. Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen, am 15. und 16. Dezember, jeweils um 15.30 und 18.30 Uhr beginnt am 2. November. Ab diesem Tag ist auch das Ticketportal für die Bestellung der Karten unter www.Stallweihnacht.de geöffnet.

Foto: Christian Zach

Ingolstädter Ballnacht 2013 (bp) Der Kartenvorverkauf für die Ingolstädter Ballnacht am Freitag, 8. Februar 2013, im Stadttheater Ingolstadt beginnt am Donnerstag, 8. November. Das neue Ballteam der SPD Ingolstadt, bestehend aus Inge Kunze-Bechstädt, Robert Bechstädt, Verena Rödl, Norbert Wagner und Rudi Wagner, hat auch für den kommenden Fasching ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Im Festsaal spielt die Showband „Up to date“, im Foyer sorgt ab 21.30 Uhr DJ Gandi für Stimmung. Durch den Abend führt Moderatorin Anja Novak. Sie präsentiert die Turniertänzer von Schwarz - Gold Ingolstadt, die Narrwalla Ingolstadt sowie die Coolgirls & Cooldancers aus Pförring mit ihren Einrädern und Aladdin – Cleopatra – Osiris vom BTV Gerolfing. Höhepunkt ist dann eine Mitternachtsüberraschung mit anschließender Verlosung von Preisen im Wert von über 6000 Euro. Die Saalkarte „first“ kostet 35 Euro, die normale Saalkarte 30 Euro (ermäßigt für Studenten und Azubis 25 Euro) und die Flanierkarte ohne Sitzplatzanspruch 10 Euro. Karten gibt es im SPD Parteihaus, Unterer Graben 83 – 87, beim DK Ticket Office und an der Theaterkasse des Stadttheaters Ingolstadt zu den üblichen Öffnungszeiten. ANZEIGE

Goldankauf in neuen Räumlichkeiten Jede Woche von Donnerstag bis Samstag im Einrichtungshaus Link, Harderstr. 10 in Ingolstadt „Ich hätte nie damit gerechnet, dass mein Altgold noch so viel wert ist“, freut sich eine Dame mittleren Alters, die gerade bei Goldschmiedemeister Josef Kronawitter zwei kleine Ringe und eine Kette abgegeben hat und nun mit 480 Euro mehr in der Tasche nach Hause geht. „Die Leute sind oft sehr erstaunt, wie viel Geld sie

für ihren Schmuck, der oft schon aus der Mode gekommen ist, von mir erhalten“, erzählt Kronawitter, der in Ingolstadt für die Firma Bruno Munding, Edelmetallrecycling, Gold einkauft, um es dann in der Scheideanstalt in der Goldstadt Pforzheim einschmelzen zu lassen. „Ein absolut seriöses Geschäft“, versichert der Gold-

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Goldschmiedemeister Josef Kronawitter ist mit seinem Goldankauf jede Woche in den Geschäftsräumen von Einrichtungshaus Link.

experte und nennt ein Beispiel: „Sollte ein Kunde mal eine wertvolle Münze mit Sammlerwert abgeben wollen, dann empfehle ich ihm, einen Münzhändler aufzusuchen, da er dort evtl. mehr als den bloßen Goldwert erhält.“ Zudem überprüft er vor dem Kauf den Reinheitsgrad des Edelmetalls. Auf den Stempel alleine verlässt er sich nicht. Josef Kronawitter deutet auf eine Schieferplatte und ein Fläschchen mit Salpetersäure in verschiedenen Konzentrationen, die er vor sich auf dem Tisch liegen hat. Je höher die Säurekonzentration, bei der sich der Goldabrieb auf der Schieferplatte auflöst, desto höher die Karatzahl. „Leider ist hin und wie-

der eine Fälschung dabei“, weiß Josef Kronawitter. Hauptsächlich Goldschmuck, der kaputt oder nicht mehr im Trend ist, bringen die Kunden zu Josef Kronawitter. Manchmal auch Zahngold, Golduhren und Silber. Kronawitter erzählt: „Mitunter sind es verlassene Ehemänner, die den Ehering ihrer Exfrau zu Bargeld machen. Ganz nach dem Motto, Frau weg – Ring weg.“ Josef Kronawitter ist mit seinem GoldAnkauf diese Woche Donnerstag und Freitag von 9.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 9.30 bis 13 Uhr in den Geschäftsräumen vom Einrichtungshaus Link, in der Harderstraße 10, für Sie da.


LEBENSLINIEN

Blickpunkt KW 44/12

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Was ist das metabolicbalance® Stoffwechselprogramm ?

Heimhild Würch, Fachtrainerin IHK, med. geprüfte Ernährungsberaterin, metabolic balance-Betreuerin Übungsleiterin Diabetes

Selbstbewusste junge Frau: Shirin Hamo weiß mit 18 Jahren genau, was sie will.

Foto: oh

Traum von Freiheit Shirin Hamo hat mit 18 Jahren bereits ein eigenes Fotostudio Von Patrick Roelen Demnächst will die junge Frau auch ein eigenes Studio in ihrem Wohnort Ingolstadt eröffnen. Die Menschen sind fasziniert von den Bildern, aber auch von der Persönlichkeit der Kurdin. Doch wie sie schnell merkte, hat der Erfolg auch Schattenseiten. „Ich bin natürlich irgendwo noch ein Kind“, gibt Shirin Hamo zu, aber in Ingolstadt ist sie unter den jüngeren Leuten schon bestens bekannt. In der Nähe des Münchener Hauptbahnhofs teilt sie sich die Ladenräume mit einem Partner, der Videos produziert. Mittlerweile macht sie Shootings mit Models aus ganz Deutschland und sogar mit internationalen Stars wie Liliana Matthäus. Dabei hatte sie gar nicht vor, ihr Hobby zum Beruf zu machen. „Ich hatte Angst, dass dann die Leidenschaft verloren geht“, erzählt sie. Die Kunst sprach sie aber schon immer an. Bereits als kleines Mädchen zeichnete sie viel, spielte später in Theaterstücken mit und führte sogar bei einem Regie. Vor etwa zwei Jahren fing Shirin Hamo an, Fotos von Freundinnen zu schießen. Sie lieh sich damals eine Kamera von einem Freund aus. Eine eigene hatte sie noch nicht. „Dann kamen die Freundinnen der Freundinnen und irgendwann komplett Fremde, die ich fotografiert habe“, erinnert sich Shirin. Vor einem Jahr erst kaufte sie sich schließlich eine eigene Kamera. Und heute verdient sie mit ihren Foto-Shootings viel Geld. Anfangs bekam sie von ihren Kunden indes nur ein „Trinkgeld“ als kleines Dankeschön. Zunächst sah es also nicht nach der großen Karriere aus. Shirin besuchte die Lessingschule und machte dort ihren

Hauptschulabschluss. Nach der Schule bewarb sie sich bei einer Fotoagentur in München um einen Ausbildungsplatz. Der Chef der Firma hielt sie damals aber für zu jung. Er hatte ihr gesagt, dass er sie mit ihren 17 Jahren einfach nicht ernst nehmen könne. Im Nachhinein dürfte er sich über seine Entscheidung ärgern. Die Fotografin hingegen ist mittlerweile sehr froh über die Absage, denn es sei alles „genau richtig gelaufen“. Shirin baute sich trotz fehlender Ausbildung ihr Image als Fotografin auf. Sie möchte die Ausbildung auch nicht nachholen. „Warum sollte ich jetzt noch eine Ausbildung machen, bei der ich lerne, Pass- und Bewerbungsbilder zu machen. Das ist für mich keine Kunst.“ Shirin Hamo ist Kurdin und im syrischen Efrin geboren. Vor 13 Jahren zog sie mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester nach Deutschland. Und bis vor kurzem hatte sie noch nicht einmal eine Aufenthaltsgenehmigung. Bis zu ihrem zwölften Lebensjahr ging sie regelmäßig am Sonntag in die Kirche. Doch sie merkte, dass sie mit dem Katholizismus nicht viel anfangen konnte. Sie begann, sich für den Yezidentum zu interessieren. Diese Religion ihrer Eltern ist sehr konservativ. Sex vor der Ehe ist absolut tabu und heiraten darf man nur einen Yeziden. Trotz der strengen Religion fotografiert Shirin Hamo oft Frauen und Männer in Unterwäsche und zieht selbst auch gerne freizügige Kleidung an. „Ich trage oft engere oder kürzere Klamotten. Da fühle ich mich frei. Schließlich sind wir alle nackt geboren“, sagt sie und lacht dabei. Weil ihre Eltern ihr die Freiheit ließen, sich so anzuziehen, wie sie es eben will und auch zu tun, was sie will, werde sie aber in Internetforen häufig

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beleidigt oder gar bedroht. Sie werde beschimpft, weil sie eine Schande für die Kurden sei. „Du bist eine gottlose Schlampe“ oder „Dreh einen Porno. Bekommste mehr Aufmerksamkeit, du Trottel“ sind nur zwei Beispiele. „Ich will nicht provozieren, sondern durch mein Auftreten und meine Bilder Freiheit ausstrahlen“, so die junge Kurdin. Anfangs hätten sie die Beleidigungen getroffen, doch mittlerweile mache ihr das nichts mehr aus. „Wenn die Leute das brauchen, ist das ihr Problem.“ Nicht nur die Ingolstädter und Münchener sind auf Shirin Hamo aufmerksam geworden. Auch ausländische Zeitungen und Agenturen interessieren sich mittlerweile für sie. Der wohl größte Erfolg in ihrer noch jungen Karriere war die Veröffentlichung eines Fotos vor drei Monaten. Eines ihrer Bilder wurde in der italienischen Online-Ausgabe des Modemagazins „Vogue“ veröffentlicht. Shirin kann ihr Glück selbst nicht fassen: „Vor zwei Jahren war ich froh, ein Model fotografieren zu dürfen. Heute sehe ich mein Foto in der Vogue – Wahnsinn.“ Wenn es nach der Fotografin geht, dürfte das ruhig so weitergehen. „Ich möchte einmal drei Jahre in Paris, drei Jahre in New York und auch in Afrika arbeiten. Ich möchte andere Kulturen kennen lernen und zwar mit einer Kamera in der Hand. Ich möchte alles festhalten“, meint sie fröhlich. Und später will sie mal ein großes Studio haben. Am besten so groß wie das Stadttheater. Sie möchte dann Jugendlichen die Gelegenheit bieten, Fotograf zu werden. „Ich habe es selbst erlebt, mit 16 oder 17 Jahren wirst du nicht ernst genommen. Aber das Alter ist nur eine Zahl.“

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Ballwechsel Christian Forster folgt Hubert Lauer bei Galerie Kaufhof Symbolisch spielte Hubert Lauer seinem Nachfolger Christian Forster einen Ball zu. Kein Problem für den neuen Chef der Galeria Kaufhof in Ingolstadt, das Leder zu fangen. Der neue Mann an der Spitze ist nämlich Hobbyfußballer und spielt mit den „Münchner Spielfreunden“

in der „Royal Bavaria League“. Als „Sechser“ auf dem Fußballfeld ist er offensiv und defensiv im Einsatz und absolviert 13 bis 14 Spiele pro Saison. Überhaupt wirkt Forster, der mit Frau und der drei Monate alten Tochter Emilie in Starnberg wohnt, sich aber in Ingolstadt ein Apartment

Neuer Chef beim Kaufhof: Hubert Lauer übergibt an Christian Forster. Foto: Käbisch

suchen will, sehr sportlich und dynamisch. Der studierte Betriebswirt ist 33 Jahre alt und seit 13 Jahren beim Kaufhof aktiv. Geboren wurde er in Amberg in der Oberpfalz, so dass sein neuer Arbeitsplatz zwischen Wohn- und Geburtsort liegt. Vorgänger Lauer freut sich auf seinen neuen Einsatzort Augsburg, wo Forster zuletzt tätig war, da sich für ihn der Weg zur Arbeit auf ein Drittel verkürzt. In Ingolstadt bedauert man den Weggang des bisherigen Kaufhof-Chefs sehr. Er war sowohl beim Einzelhandelsverband als auch bei IN-City an führender Stelle aktiv und setzte sich sehr für die Belange der Altstadt ein. Auf die Situation der Innenstadt angesprochen meinte Lauer diplomatisch: „Ich wünsche meinem Nachfolger, dass die Geschäftsinhaber in der City näher zusammenrücken“.

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Blickpunkt KW 44/12

Ingolstadt wächst Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft plant 230 Mietwohnungen (bp) Ingolstadts Bevölkerung ist im Jahr 2011 und auch 2012 enorm gewachsen. Die neuesten Einwohnerzahlen sprechen eine deutliche Sprache, die Folge: Der Wohnraum ist knapp. Vergangene Woche tagte der Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) in Ingolstadt. Die Nachrichten sind für alle Wohnungssuchenden, die vor allen Dingen noch etwas warten können, jedoch positiv. Denn derzeit plant die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft 230 Mietwohnungen und 14 Gewerbeeinheiten in Ingolstadt. Davon sind 157 Wohnungen öffentlich gefördert und 73 Wohnungen freifinanziert. Insgesamt acht Neubauprojekte stehen auf der Agenda der GWG. So wird derzeit in der Regensburgerstraße die „Schwinge“ gebaut, dort entstehen 35 familiengerechte Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten mit Tiefgarage. Die Baukosten belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro. Mitte 2013 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Die zweite Wohnanlage betrifft den vierten Naubauabschnitt mit freifinanzierten Mietwohnungen an der Donau. „An der Donau“, so soll die neue Wohnanlage auch heißen. Hier entstehen 29 Wohnungen und eine Kita mit Kindergarten und Krippe für die Stadt Ingolstadt. Die Projektkosten belaufen sich auf acht Millionen Euro. Die Baufertigstellung ist ebenfalls für Mitte nächsten Jahres geplant. Die dritte Wohnanlage entsteht an der Goethestraße 112-118 und ist im Rahmen der Gebietssanierung der neunte Neubauabschnitt. Hier entstehen acht Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten sowie eine Tiefgarage. Rund zweieinhalb Millionen Euro kostet der Bau. Die Fertigstellung der Anlage ist für den nächsten Herbst geplant. Auch auf dem ehemaligen IngoCenter-Gelände in der Mün-

Die „Schwinge“ wird derzeit an der Regensburger Straße gebaut. chenerstraße gibt es derzeit eine große Baustelle. „Dieses Projekt läuft bei uns unter dem Baunamen „Wohnen an der Hinterangerstraße“. Dort entstehen in einem ersten Bauabschnitt 44 freifinanzierte Wohnungen und acht Gewerbeeinheiten“, erklärt Peter Karmann der Geschäftsleiter der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt. „Außerdem wird es eine Tiefgarage und parkähnliche Freiflächen geben. Der Baubeginn steht unmittelbar bevor, das Projekt dürfte Mitte 2014 fertig sein.“ Die fünfte Neubaumaßnahme ist an der Permoserstraße und trägt den Projektnamen "Europan IV". Rund vier Millionen Euro kostet der Neubau mit 17 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit. Voraussichtlich können die Wohnungen 2013 bezogen werden. Eine bereits laufende Baumaßnahme befindet sich an der Nürnbergerstraße 51. Bis Herbst 2014 sollen hier 53 altengerechte und barrierefreie Wohnungen mit Tiefgarage entstehen. „Und eine letzte Neubaumaßnahme, die wir auch in wenigen Wochen beginnen werden, befindet sich im Innenhof „Zum

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Fotos: oh

Schwingel“, also an der Gerhard-Hauptmann-Straße“, berichtet Karmann weiter. „Dort werden, voraussichtlich bis 2014, insgesamt 37 Familienmietwohnungen entstehen, die ebenfalls öffentlich gefördert werden. Es werden also in den

Peter Karmann. Jahren 2013, 2014 von unserer Gesellschaft insgesamt 230 neue Mietwohnungen gebaut.“ Im Jahr 2013 sei der Bau von 130 Mietwohnungen vorgesehen, dazu müssten aber erst noch Grundstücke erworben werden. Der notarielle Kauf-

vertrag soll in der kommenden Woche abgeschlossen werden. „Aber dann werden wir auf dem Grundstück insgesamt 180 neue Wohnungen erstellen können“, so der GWG-Chef. Insgesamt nimmt die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft inklusive Förderungen rund 135 Millionen Euro in die Hand, um das gesamt Neubauprogramm verwirklichen zu können Davon werden etwa acht Millionen Euro für Modernisierungsarbeiten eingesetzt. „Es ist zunächst so, dass wir an energetische Vorschriften gebunden sind. Im Neubaubereich versuchen wir schon seit Jahren, bessere Energiewerte zu erzielen als vom Gesetzgeber vorgeschrieben“, berichtet Karmann. „Wir befinden uns auch im sogenannten KFW-Programm, das gibt es in mehreren Ausprägungen. Wir wollen 30 Prozent unter den gewünschten Energiewerten bleiben.“ Trotzdem bestehe in einigen Teilbereichen, aus energetischer Hinsicht, noch Handlungsbedarf. Wohnungen sind derzeit in Ingolstadt dringend erforderlich, denn die Einwohneranzahl steigt stetig weiter. „Die Bevölkerungszahl ist schon in den Jahren 2008 bis 2010 ziemlich angestiegen, aber 2011 gab es mit 1600 Neubürgern einen enormen Anstieg. Das zeigt sehr deutlich, dass Neubauten erforderlich sind“, weiß der Chef. Die Zahl der Wohnungskündigungen indes geht immer stärker zurück. „Wir hatten etwa 360 Kündigungen im Jahr, bei einem Wohnungsbestand von 6600 Einheiten. In diesem Jahr (bis September) ist die Zahl mit 247 Kündigungen besonders niedrig.“ Derzeit sind bei der GWG rund 2500 Mietinteressenten vorgemerkt. Ein Teil davon, nämlich 580 Interessenten, wohnen bereits in einer Wohnung der Gemeinnützigen Gesellschaft und möchten sich lediglich verändern.

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Blickpunkt KW 44/12

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Energiesparen leicht gemacht Tipps und Tricks, um auch im Winter ein warmes zu Hause zu haben ohne Abstriche machen zu müssen (bp) Der Winter steht nun endgültig vor der Tür. Schnee, Eis und Kälte werden in den nächsten Wochen und Monaten zu unseren ständigen Begleitern. Doch was gibt es schöneres, als es sich in seinem warmen zu Hause gemütlich zu machen und das nass-kalte Wetter einfach auszusperren? Gerade wenn es draußen immer dunkler und kälter wird, neigen wir dazu die Heizung höher und höher zu drehen. Die Rechnung dafür bekommen wir im Frühjahr und oftmals ist die alles andere als positiv. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, mit einigen Tricks und kleinen finanziellen Investitionen, jede Menge Geld zu sparen. Heizen Der größte Energiefresser im Haushalt ist die Heizung. Dafür bieten sich hier auch die meisten Möglichkeiten, um Energie und somit auch Geld einzusparen. So sollten sie zum Beispiel keine Möbel vor die Heizung stellen, denn dadurch verschlechtert sich der Wirkungsgrad. Auch Gardinen, die direkt vor Heizkörpern hängen, können die Energiekosten beeinflussen. Die Wärmezirkulation im Zimmer wird gestört. Ein Tipp: falls Sie Ihre Heizung verstecken wollen, könnten Sie den Heizkörper auch einfach in der Wandfarbe streichen – so ist er zumindest auf den ersten Blick nicht sichtbar. Nachts oder wenn niemand zu Hause ist, darf der Temperaturregler ruhig um ein paar Grad herunter gedreht werden. Die Investition in eine Zeitschaltuhr können an dieser Stelle sehr lohnenswert sein, denn so müssen Sie nicht selbst dran denken, die Heizung höher oder niedriger einzustellen.

Stoßlüften nicht vergessen werden. Geld zu sparen. Generell muss man Denn dann haben auch Schimmel- sich beim Energiesparen merken, dass alles was mit Temperaturversporen keine Chance. änderung (erhitzen, kühlen oder einfrieren) zu tun hat, sehr viel EnLicht ergie benötigt. Nutzen Sie beim KoMit der richtigen Beleuchtung chen den Deckel des Topfes, denn kann eine Menge Geld gespart er verhindert, dass Hitze und Enwerden, auch wenn man es vielen ergie entweicht. Stellen Sie warme Leuchtmitteln nicht ansieht, sie Speisen zum Abkühlen nicht in können zum richtigen Stromfres- den Gefrier- oder Kühlschrank, ser werden. Wichtig ist zunächst denn sonst benötigen die Geräte einmal die gezielte Platzierung mehr Energie um die Temperatur der Lichtquelle, denn der Licht- auszugleichen. Generell sollte im schein sollte auch dort ankom- Kühlschrank die Temperatur nicht men, wo er gebraucht wird. Und niedriger als sieben Grad Celsius auch wenn LED-Lampen im Ein- sein, das reicht aus um die Lebenskauf teurer sind als Glühbirnen, mittel frisch zu halten und spart verbrauchen Sie dennoch weni- kostbare Energie. Beim Gefrierger Energie. Auch bei Halogen- schrank sollte die Temperatur nicht lampen ist Vorsicht geboten, die unter -18 Grad liegen. Denken Sie Lichtquellen sind zwar sehr klein, daran, die Türen der Kühlgeräte dürfen aber nicht mit Energie- möglichst schnell wieder zu schliesparlampen verwechselt werden. ßen. Falls Sie jedoch mehrere Dinge Dimmbare Halogenlampen kön- entnehmen wollen, ist es besser die nen zum extremen Stromfresser Türe länger offen zu halten als sie werden, wenn sie nicht komplett mehrmals hintereinander zu öffausgeschaltet sondern lediglich nen und zu schließen. Lüftungsdunkel gedreht wurde. Hier geht schlitze sollten immer vollkommen frei sein, denn sie sorgen dafür, einiges an Strom verloren. dass es in den Geräten nicht zum Hitzestau kommt. Stellen Sie also Wäsche Mehrfachsteckerleisten können beim Energie- und Geldsparen helfen. Foto: fotolia keine Vorratsdosen oder anderes Rund ein Drittel der Stromkos- davor. ter wird in der Regel herunter ge- ren sich kleine Investitionen, zum ten entsteht durch das WäscheElektrische Geräte fahren, doch oftmals werden dabei Beispiel in einen Sparduschkopf. waschen. Natürlich muss die WäDass elektrische Geräte im die externen Geräte vergessen und Der muss nicht teuer sein, kann sche sauber werden, doch kleine aber bis zu 50 Prozent Energie ein- Änderungen im Waschverhalten Standby-Modus zu Stromfres- verbrauchen unbemerkt Strom. können schon eine Erleichterung sparen. sern werden, ist wohl hinlänglich für den Geldbeutel bedeuten. Das Wasser bekannt. Nur wenn die StromzuWaschen bei 90 Grad ist zum BeiLüften fuhr komplett unterbrochen ist, spiel in den meisten Fällen nicht Auch wenn gerade im Winter ein verbrauchen die Geräte auch keiDas richtige Lüftverhalten hilft mehr nötig, da die Waschmittel innen Strom mehr. Wenn Sie meh- heißes Bad sehr verlockend klingt, rere Geräte haben, setzen Sie eine sollten Sie bedenken, dass eine voll- auch dabei Energie zu sparen. Die zwischen effektiver und besser geMehrfachsteckerleiste vor, um die gelaufene Badewanne drei Mal du- Faustregel: einige Male am Tag die worden sind. Dennoch sollten Sie steigenden Kosten für Geräte im schen entspricht. Wenn Sie warmes Fenster für etwa zehn Minuten hin und wieder eine Maschine heiß Standby-Modus zu senken. Ein Wasser laufen lassen, sollten Sie komplett öffnen. Das sogenannte waschen um Keime und Bakterien weiterer Vorteil: mit nur einem es auch nutzen. Denn sonst ver- Stoßlüften bringt frische Luft und abzutöten. Knopfdruck kann die Stromzufuhr schwenden Sie nicht nur kostbares verschwendet keine Energie. Wer Küche für alle Geräte unterbrochen wer- Trinkwasser, sondern vergeuden seine Fenster auf Kipp stellt, lässt den. Denken Sie auch daran Dru- auch jede Menge Energie, die zum kostbare Heizenergie entweichen. Auch in der Küche gibt es jede cker und Scanner nach Gebrauch Erwärmen des Wassers benötigt Auch feuchte Räume, wie zum Beiwieder abzuschalten. Der Compu- wird. Auch im Badezimmer rentie- spiel das Badezimmer, dürfen beim Menge Möglichkeiten Energie und

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Sport

Blickpunkt KW 44/12

Bestens angekommen FCI-Neuzugang Alper Uludag hat sich zuletzt in die Startelf gespielt Sein neues Wohnzimmer: Nach anfänglichen Schwierigkeiten fühlt sich Linksaußen Alper Uludag sowohl in Ingolstadt als auch im Audi Sportpark wohl.

(bp) Über zwei Themen kann man stundenlang mit ihm reden: Fußball und Autos. Denn neben seiner Leidenschaft für den Ball hat Alper Uludag auch jede Menge Benzin im Blut. Damit ist der 21-jährige Linksaußen bestens aufgehoben in Ingolstadt. Immerhin ist mit Hauptsponsor Audi ein höchst prominenter Autobauer vor Ort. Bis 2014 hat der sympathische Offensivmann unterzeichnet. Bei Alemannia Aachen wäre sein Kontrakt eigentlich noch weitergelaufen, doch mit dem Abstieg in die dritte Liga war auch Uludags Vertrag hinfällig.

weit weg von den Freunden, ein neuer Verein, eine neue Sprache. Und damit meint Alper das Bayerische. „Da musst du schon viel mit dir selbst reden“, erinnert er sich an die ersten einsamen Tage hier an der Donau. Im Verein sei er jedoch sehr schnell bestens aufgenommen worden. Nur mit dem „Bad in der Menge“ hat er erfahrungsbedingt seine Probleme. Denn in Aachen „war das furchtbar“. „Da kannst du nicht in die Stadt gehen, ohne dass dich die Fans beschimpfen oder auslachen“, erinnert er sich nicht eben mit Freude, „so etwas ist schon ziemlich ungemütlich.“ Hier auf der Schanz hat er Nach drei Jahren Aachen, drei Jahren in Heimatnähe – Uludag Derartiges nicht erlebt. Denstammt aus Belgien und dort lebt noch bleibt er in der trainingsauch seine Familie – nun also In- freien Zeit lieber in seiner Wohgolstadt. „Das war am Anfang nung in Ringsee, geht ab und an gar nicht so leicht“, erzählt der mal mit seinem Teamkollegen junge Kicker. Eine neue Stadt Ümit Korkmaz türkisch essen

oder schaut bei den Spielen der Nachwuchskicker zu. „Von der Stadt kenne ich noch nicht so viel“, gibt er zu. Immerhin hat ihn der Altstadtspaziergang mit der Mannschaft zu der Überzeugung gebracht, Ingolstadt sei ein bisschen wie Österreich. Den Stil genauer kennenzulernen, dazu hat Alper Uludag noch viel Zeit. „Bisher habe ich hier nichts gemacht außer Fußball“, meint der 21-Jährige. Und die Konzentration auf seinen Beruf und den Verein ist ihm sehr wichtig. „Zumal es für mich nicht besser laufen könnte“, lacht Alper und erläutert, wie das mit der Integration in einen neuen Verein so funktioniert. „Die letzten Wochen liefen sehr gut für mich persönlich“, sagt er und meint die Tatsache, dass ihn Trainer Tomas Oral schon drei komplette Spiele volle 90 Minuten auf dem Platz gelassen hat. „Du

kommst in eine neue Mannschaft und hast erst einmal nicht viel zu sagen. Du bist abgestiegen und musst zuerst dem Trainer und den Jungs am Rasen beweisen, dass du zu Unrecht abgestiegen bist.“ Der erste Schritt sei, im Team, in der Mannschaft akzeptiert zu werden. „Dann darfst du ein paar Minuten spielen, bist im Kader.“ Der große Schritt aber, wie Uludag es nennt, ist es, wenn der Neue dann 90 Minuten Spielzeit bekomme. „Ich hoffe, das geht so weiter.“ Immerhin war Alper Uludag, der Belgier mit dem türkischen Pass oder aber der Türke mit dem belgischen Pass (Uludag hat beide Staatsbürgerschaften) von den zehn Spielen bisher neun Mal auf dem Platz. Am Anfang gegen Cottbus noch 14 Minuten, dann eine halbe Stunde und in den letzten drei Spielen von Anfang an bis zum Schlusspfiff. Und was die Position betrifft,

sind Trainer Oral und er flexibel. So steht Uludag als Linksaußen ebenso gerne auf dem Rasen wie im offensiven Mittelfeld oder sogar als Verteidiger wie im Spiel gegen den FSV Frankfurt. In die Wiege gelegt war Alper Uludag der Fußball eigentlich nicht. „Mein Vater hatte nichts mit Fußball zu tun und mein Opa auch nicht“, so der Neu-Schanzer. Dennoch habe ihn sein Vater dann im Alter von sieben Jahren beim Heimatverein angemeldet. Ziemlich schnell landete der in der Nähe der belgischen Stadt Gent geborene Alper dann beim PSV Eindhoven in Holland, bei dem er sechs Jahre lang bis zur AJugend gespielt hat. Dann kam der Wechsel nach Aachen. Das war 2009. „Ich weiß auch nicht, wie es genau dazu gekommen ist. Irgendwann hat mich der Trainer angerufen und zum Probetraining eingeladen.“

Foto: oh

Danach war die Sache perfekt. Uludag spielte in der U19 von Alemannia, in der zweiten Mannschaft und dann als Profi in der ersten, schoss 15 Tore in dieser Zeit und zog sich 2010 einen Sydesmosebandriss zu, der ihn für knapp fünf Monate außer Gefecht setzte. Und mit dem Abstieg in die dritte Liga hatte für Uludag die Stunde des Abschieds geschlagen. Zum Glück für Ingolstadt. Und für ihn. Denn beim FCI fühlt er sich wohl. Und traut dem Verein eine ganze Menge zu. „Wenn man sieht, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt . . .“ Mehr will er zu diesem Thema nicht sagen. Denn noch steckt ihm der Abstieg mit Alemannia Aachen in den Knochen und hat ihn gelehrt, vorsichtig zu sein. Eine Portion Demut ist auch bei unserem FCI nicht verkehrt, blickt man auf die sportlich schwierigen, vergangenen zwei Jahre zurück.

„Negative Phasen gehören zur Entwicklung“ Joe Albersinger, Coach der Reserve des FC Ingolstadt 04, blickt auf die erste Saisonhälfte zurück Spielerisch sind wir auf jeden Fall weiter. Wir haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, auch in Sachen Spieltempo. Ich sehe das Team und die einzelnen Spieler auf einem guten Weg.

Herr Albersinger, die Hinrunde ist vorüber. Wie zufrieden sind Sie? Joe Albersinger: Im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden. Wir hatten in den Heimspielen eine gute Serie und haben einen richtig starken Fußball gespielt. Auswärts war das auch gut, leider haben die Ergebnisse nicht gepasst, sodass wir einige Punkte liegen gelassen haben. Zufrieden: Joe Albersinger 12.10.11 21:14

Foto: Bösl

Sie haben schon Verbesserungen angesprochen. Wo hat sich das Team noch verbessert? Albersinger: Wir haben mehr Wert darauf gelegt, den Gegner zu bespielen. Oftmals standen die Gegner defensiv sehr kompakt, da muss man sich durchspielen. Auf der anderen Seite ist die defensive Arbeit natürlich wichtig. Da ist es uns passiert, dass wir manchmal im Zweikampfverhalten weniger konsequent waren. Wir haben das Team verjüngt, da muss man gegen manchen gestandenen Gegner Punktverluste hinnehmen. Die Tendenz ist aber sehr positiv, wir müssen dranbleiben. Jetzt haben Sie schon viel Positives genannt: Was war negativ? Albersinger: Natürlich gibt es immer Dinge, an denen wir arbei-

Goalgetter Karl-Heinz Lappe war an insgesamt 17 der 38 Treffer

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beteiligt. Ist man auch ein Stück weit abhängig von ihm? Albersinger: Natürlich ist es super, dass wir solch einen Torjäger haben, er hat sich das alles hart erarbeitet. Täglich schuftet er fleißig und geht immer mit seinem Charakter voran. Da können sich andere ein Beispiel nehmen. Wir haben aber in der vergangenen Saison auch Spiele ohne Kalle gewonnen, deshalb sehe ich keine Abhängigkeit. Wir haben dahinter junge Spieler, die unser Vertrauen genießen. Kalle hat einfach viel getan und einige starke Spiele gemacht und zeigt immer eine große Einsatzbereitschaft. Er spielt für unsere Spielweise eine große Rolle, das kommt ihm natürlich zu Gute. Außerdem bekommt er viele Bälle, die er vorne gut festmachen kann und er schafft Räume. Man

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ten müssen. Aber wir trainieren von Spiel zu Spiel und in einzelnen Trainingsbereichen, um die einzelnen Spieler voranzubringen. Auch mannschaftstaktisch müssen wir immer wieder arbeiten und das alles gilt es während einer ganzen Hinrunde in Verknüpfung zu halten. Von den Ergebnissen her hätte es besser laufen können. Aber die Regionalliga Bayern ist eine neue Liga, da gehört es dazu, dass man Punkte liegen lässt. Wir hatten einen schlechten Start, aber negative Phasen gehören zur Entwicklung. Da muss man an sich glauben und die Ruhe bewahren, das ist uns gut gelungen. Diese Tendenz und Stabilität müssen wir nun mitnehmen.

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(kr) Der Knoten ist geplatzt: Mit einem 2:4-Sieg beim FC Memmingen fuhr die Reserve des FC Ingolstadt 04 in der Vorwoche den ersten Auswärtssieg ein. Und das pünktlich zum Ende der Hinrunde – Zeit für einen Rückblick. Coach Joe Albersinger spricht im Interview unter anderem über die Entwicklung der Mannschaft.

Gaimersheim – Türk. Ingolstadt Schweitenkirchen – Rohrbach SV Denkendorf – DJK Ingolstadt ST Scheyern – SV Karlskron ST Kraiberg – TSV Oberhaunstadt Kreisklasse I: So., 04. November, 12:30 Uhr TSV Kösching II – SV Buxheim So., 04. November, 14:30 Uhr FC GW Ingolstadt – Mindelstetten TV 1861 Ingolstadt – FC Arnsberg FC Gerolfing 2 – Wolfsbuch/Zell Hitzhofen-Oberzell – Stammham TSV Mailing – SpVgg Wolfsbuch TSV Pförring – SV Buxheim Kreisklasse II: So., 04. November, 12:30 Uhr SV Manching II – TSV Rohrbach II So., 04. November, 14:30 Uhr TSV Hohenwart – VfB Pörnbach Reichertshausen – Baar-Ebenh. Vohburg – HSV Rottenegg SV Hundszell – TSV Lichtenau FC Geisenfeld – SV Zuchering FC Hettenshausen – Steinkirchen

braucht zu solch einem Torjäger auch eine Mannschaft. Sie haben einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben. Dann ist der FCI derzeit ganz gut im Soll. Albersinger: Ja, so sehe ich das auch. Wir sind Zehnter und haben ein Spiel weniger. Ich bin überzeugt davon, dass wir auf einem einstelligen Tabellenplatz in die Winterpause gehen. Wir sind auf einem guten Weg und haben eine große technische Reife, doch wir sind noch zu mehr in der Lage. Es ist immer wieder zu erkennen, dass manche zufrieden sind, mit dem was sie erreicht haben. Da muss man sich fragen, was man noch herausholen kann. Da müssen wir ansetzen und den nächsten Schritt machen.

Crosslauf beim MTV (bp) Bereits zum elften Mal veranstaltet der MTV Ingolstadt am 10. November (Beginn 11:45 Uhr) das Cross Meet-IN im Hindenburgpark. Während Veranstalter Helmut Langer sich auf eine Änderung freut und auf das Wetter hofft, hat der Titelverteidiger abgesagt. „Heiko ist dieses Jahr nicht dabei“, erklärt Helmut Langer, stellvertretender LeichtathletikAbteilungsleiter beim MTV. Heiko Middelhoff ist gemeint, der Vorjahressieger des Cross Meet-IN. Langer rechnet mit knapp 200 Teilnehmern. „Im vergangenen Jahr waren es ähnlich viele, das hält sich eigentlich immer in der Waage“, betont Langer. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es nur eine Änderung. „Wir haben für den Schüler- und Jugendbereich nun eine weitere Staffel in der Altersklasse U12 und jünger. Es wird dreimal eine Runde über jeweils 500 Meter gelaufen“, erklärt er. Ansonsten setzt Langer auf Altbewährtes und hofft auf den Wettergott: „So ein Event steht und fällt natürlich immer mit dem Wetter“, lacht er.


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IMPRESSUM Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt Tel.: 08 41/95 15 4-0 Fax: 08 41/95 15 4-120 info@blickpunkt-wochenende.de www.blickpunkt-wochenende.de Geschäftsführung: Maria Käbisch, Sonja Schuster, Sarah Käbisch V.i.S.d.P.: Hermann Käbisch Redaktion: Katharina Gassner, Hermann Käbisch, Melanie Arzenheimer, Melanie Lerzer, Patrick Roelen, Franziska Knabel Redaktion Sport: Kevin Reichelt Art Director: Sonja Schuster Art und Satz: Daniela Kornprobst, Melanie Lerzer, Ines Lutz, Antonia Persy, Luisa Braun Akquisition/Marketing: Sonja Schuster: 0841/9 51 54-205 Isabella Feldschmid: 0841/9 51 54-204 Sabine Bauer: 0841/9 51 54-206 Druck: Passauer Neue Presse Druck GmbH, Passau Verteilung: Prospektverteilung Bauer Nächste Ausgabe: 09./10. November 2012

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Type 405 2,5kg Packung

Eier von „Die Biohennen“

100% Bio Futter, Gr. S, Gkl. A 6 Stück Packung 1 Stück=0,42

6 Stück

1kg=0,80

49 2.

99 1.

1 99 . Jesuiten Quelle

Nordbräu

Mineralwasser

Urtyp Hell

still, spritzig oder naturelle je Träger 20x0,5l Flasche +3,10 Pfand

Jacobs

Krönung Spitzenkaffee

Träger 20x0,5l Flasche +3,10 Pfand

vakuumverpackt je 500g Packung

1l=1,20

1l=0,45

4 49 .

11 99 .

1516

1kg=7,98

Herrnbräu Weißbier Hell, Dunkel, Leicht, Alkoholfrei,

Weißbier oder Blond

Alkoholfrei

je Träger 20x0,5l Flasche +3,10 Pfand

1l=1,30

je 0,75l Flasche 1l=5,32

1l=1,40

99 12 . Ribeye-Steaks

ohne Knochen, ideal als Tellerfleisch

aus dem Entrecôte

100g

100g

SUPER-KNÜLLER

99 3.

99 13 . Jungbullen-Brust

Jungbullen

Unsere Backwaren werden nach hauseigenen Rezepturen hergestellt.

Wir legen Wert auf hochwertige und natürliche Zutaten aus Bayern.

Streuseltaler 2 Stück

99 1. Kalbfleischleberwurst

im Leinendarm 100g

88 0. Milde

Gelbwurst im Ring 100g

0 88 .

KW 45 Gültig von 05.11.12 - 10.11.12

0 .77

99 3.

Freixenet Cava oder legero

Schneewalzer oder PANTHERWEISSE

je Träger 20x0,5l Flasche +3,10 Pfand

SUPER-KNÜLLER

Krustenlaib

750g Laib, 1kg=3,45

Leckeres Quark-Hefe-Gebäck mit Johannisbeeren

33 2. Kräftig gebacken mit herzhafter Kruste

2 .59

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blickpunkt, kw44, 2012,

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