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BLICKPUNKT

KW 36, Freitag/Samstag, 7./8. September 2012, Auflage 92.500

www.blickpunkt.in

Die Wochenzeitung für Ingolstadt und die Region

Man sitzt wie in der Business-Class eines Jets in den Altstadtkinos. Und der Sound ist gigantisch.

Schnitzel in allen Variationen gibt es im Ingolstädter Schnitzelhaus, das von der Familie Koch betrieben wird.

FCI-Torhüter Ramazan Özcan und seine beiden Kollegen sprechen über ihre Rolle im Mannschaftsrat.





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AmWochenende Wochenendeauf in Am www.stattzeitung.in: • • •

Visitenkarte für die Altstadt: Der Platz vor der Franziskanerkirche muss saniert werden. Manche wünschen sich sogar einen weiteren Platz als nördlichen Abschluss der Altstadt. 

Nacht der Museen Sommerfest der CSU Tag des offenen Denkmals

Foto: Schmatloch

Der vergessene Boulevard Flaniermeile, Einkaufsstraße oder Begegnungszone – Die Harderstraße soll aufgewertet werden (hk) Dass sich in der Harderstraße etwas tun muss, in dem Punkt sind sich alle einig. Doch der Teufel steckt im Detail. Höchst unterschiedliche Vorschläge kommen jetzt von den Parteien. Als „Boulevard der Traurigkeit“ hat der Donaukurier Anfang vergangenen Jahres die Harderstraße bezeichnet und deren Zustand beklagt. „Ein Boulevard war die Harderstraße nie“, meint Eva Birner, die in der Straße dort, wo das Backhaus Hackner heute „Gutes von gestern“ verkauft, aufgewachsen ist. Die Harderstraße war in der Vergangenheit keine Flaniermeile, sondern eine Verkehrsachse. Sie war Teil der Bundesstraße, die von Norden kommend den Verkehr ins Zentrum oder weiter über die Münchner Straße nach Süden führte. Diese Funktion hat sie verloren, da der Verkehrsstrom nicht mehr durch die Altstadt fließt und Am Stein die verkehrsberuhigte Zone beginnt. Die Straße wird an Bedeutung gewinnen und stark aufgewertet werden. Dies liegt zum einen daran, dass mit der Bebauung des ehemaligen IngobräuGeländes eine Premiumwohnlage mit dazu passender gewerblicher

Nutzung – darunter ein Supermarkt – entsteht. Zum anderen wird der Ausbau des Nordbahnhofs als Verkehrsknotenpunkt und dessen Anbindung an den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zur Belebung der Straße führen, da viele vom ZOB Richtung Zentrum marschieren werden. Die Bedeutung der Harderstraße ist den politischen Parteien bewusst. Auf Nachfrage unserer Redaktion kamen dennoch höchst unterschiedliche Antworten. Die CSU möchte zunächst einmal die Bebauung des Ingobräu-Geländes, von der starke Impulse erwartet werden, abwarten. Punktuelle Verbesserungen wie die Sanierung des Franziskanerplatzes, könnten bereits vor einer erforderlichen, umfassenden Planung in Angriff genommen werden. Die Junge Union stellt sich mit breiteren Bürgersteigen und Außengastronomie eine Geschäftsstraße vor. Eine Verschmälerung des Fahrstreifens ab Höhe Gymnasiumstraße in südlicher Richtung und Abschaffung des Taxistandes vor dem ehemaligen „Hotel Rappensberger“, regt die FDP an; das bringe Platz für einen breiteren Gehweg, für Bäume und auch für Parkplätze. Eine große Ver-

Autoverkehr leide. Stattdessen schlagen sie vor, die Fahrbahn zu begrenzen, um mehr Platz für Fußgänger zu schaffen. Eine Abschaffung der Parkplätze sei aufgrund der nahen Parkmöglichkeit am Volksfestplatz kein Drama. Der dann freiwerdende Platz schaffe Raum für mehr Bäume, Sitzbänke, Brunnen und kleine Spielmöglichkeiten. Erwägenswert sei auch die Überprüfung einer Ringlinie der INVG, damit es zu einer EntlaPodiumsdiskussion stung der Straße als HauptschlagUm die Vorschläge zur Dis- ader für den ZOB komme. Ein wahres Feuerwerk an Ideen kussion zu stellen, lädt die espresso-Mediengruppe zu einer zündet die SPD. Hier die wichPodiumsdiskussion ein. Sie fin- tigsten Aussagen im Stenogramm: det am Sonntag, 23. September, Die Harderstraße sei keine „Einkaufs-“, sondern eine „Laufstraße“ ab 11 Uhr im „Le Café“ statt. Richtung Innenstadt. Erprobung Den Verkehr soweit wie mög- des so genannten Shared Space lich zu verbannen und Fußgän- – „geteilter Raum“; das ist ein gern absoluten Vorrang einzuräu- Verkehrskonzept, das sich in den men – das sind die Ziele der ÖDP. Niederlanden und der Schweiz Die Ökologen, die einen Prüfungs- bewährt habe. „Shared Space“ beantrag im Stadtrat einbringen wer- inhaltet einen gleichberechtigt von den, wollen die Bürger einbezie- allen Verkehrsteilnehmern – Autofahrern, Radlern und Fußgängern hen und Ideen sammeln. Eine vollkommene „Stilllegung“ – genutzten Raum (Anmerkung: der Straße im Sinne einer Erweite- bei dem aber in der Regel die Fußrung der Fußgängerzone bis zum gänger „Vorfahrt“ haben). Keine Busbahnhof halten die Piraten Verbannung der Busse aus der nicht für sinnvoll, da dadurch die Harderstraße, da dies Nachteile für Anbindung der Innenstadt an den die Schüler und ältere Menschen kehrsinsel vor dem „Le Café“ mit einem Springbrunnen schaffe eine attraktive Eingangssituation zur Innenstadt. Der Bodenbelag vor der Franziskanerkirche müsse erneuert werden. Nördlich der Adolf-Kolping-Straße könnten die Parkplätze auf der Ostseite reduziert und in Absprache mit dem Bauherren des Ingobräu-Areals gestaltet werden.

mit sich bringe. Innenhof beim ehemaligen Möbelgeschäft Link für die Öffentlichkeit zugänglich machen, eventuell mit Gastronomie verbinden. Zahl der Taxistände flexibel gestalten: tagsüber weniger Taxen, dafür mehr Parkplätze – und nachts umgekehrt. „Sanfte Modernisierung“: Dazu gehörten eine Reparatur schadhafter Stellen auf den Gehwegen, neue Abfallbehälter, Errichten von Sitzgelegenheiten und eine ansprechende Straßenbeleuchtung. Schaffung neuer Anziehungspunkte: attraktive Gaststätten wie das ehemalige „Café Westermeier“, Unterstützung für ein attratives Innenstadthotel wie das bisherige „Hotel Rappensberger“. Die Freien Wähler haben die Harderstraße schon länger im Visier: Sie habe einen „boulevardartigen Charakter“, der betont werden solle: Verengung des Straßenraums zur Verbreiterung der Gehwege, Reduzierung der Parkplätze und gleichzeitig Bau einer Tiefgarage unter dem ZOB oder unter der Wiese beim Landgericht. Der Clou der FW: Schaffung eines neuen Platzes im Bereich Einmündung Gymnasium-/Kolpingstraße oder weiter nördlich beim Oberen/ Unteren Graben.

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MEINUNG

EDITORIAL

Ende des Staus? hebliche Eingriffe in den Auwald erforderlich wären. Eine Untertunnelung wiederum, die den Auwald schonen könnte, ist anscheinend nicht finanzierbar. Jetzt hat Anton Böhm, Stadtrat der SPD, seine schon im Jahre 2010 vorgetragene Idee einer Bustrasse im Bereich der Staustufe wieder ins Gespräch gebracht. Er möchte, wenn schon eine „echte vierte Donaubrücke“ wegen der Eingriffe in die Natur nicht realisierbar ist, wenigstens an die Staustufe „anbauen“ und eine einspurige Trasse für Pendelbusse zwischen dem Südwesten und Norden/Nordwesten Ingolstadts errichten. Wir fragten die Parteie: Einzig Jürgen Siebicke von der Linken kann sich eine solche - der INVG und den Rettungsdiensten vorbehaltene - Trasse vorstellen. Die FDP (siehe unten) traut sich an eine vierte, vollwertige Brücke heran. Manche reagierten ablehend oder gar nicht. Wollen die anderen Parteien die Bürger des Südwestens im Stau stehen lassen?

KOlumne

Notizen aus der Provinz Von Michael Schmatloch Wem wie mir eine strenge katholische Erziehung zuteil geworden ist, dem steht gemeinhin das Himmelreich offen. Also wenns dann mal soweit ist. Denn der ist aufrichtig, warmherzig, liebt seinen Nächsten, wo immer es irgendwie vertretbar ist, lebt gottgefällig und ist ehrlich. Er hat also kurz gesagt keinerlei Befähigung, jemals Politiker zu werden, denn er ist ein „Gerechter“, wie es in der Bibel so schön heißt. Es sei denn, er hat in der ödipalen Phase Mist gebaut. Dann nämlich kann laut Psychoanalyse das Gewissen bedenkliche Risse bekommen und man lügt beispielsweise wie gedruckt. Gut, dazu gibt es dann die Beichte, um derartige Unstimmigkeiten wieder glatt zu ziehen. Also wir mussten als Kinder zu Beispiel einmal pro Woche zum Beichten und alle zwei Wochen zum Friseur. Was gleichermaßen unbeliebt war. Und ohne das Vorzeigen des aktuellen Beichtbildchens, das man vom Pfarrer ausgehändigt bekam, nachdem man sich ausgiebig „geoutet“ hatte, galt die Absolution als nicht erteilt. Was zuhause meist dazu führte, dass der so genannte „Watschnbaum“ mächtig umfiel. Und da man schließlich kein Einzelfall war, hat sich daraus eine erste frühe Geschäftsidee entwickelt. Wir haben uns also wechselweise vor dem Beichttermin in einer Undercoveraktion jener wertvollen Beichtbilder bemächtigt, um sie dann den Leidensgenossen meistbietend zu überlassen. Die Nachfrage war immens. Gut, diese Kinderstreiche haben wir selbstredend längst weggebeichtet und mit ungezählten, kniend vorgetragenen „Vater unser“ aus dem himmlischen Vorstrafenregister getilgt. Das Dumme ist nur: es kommen halt immer wieder neue Lügen dazu. Und sollte die Statistik stimmen, der zufolge jeder Mensch im Schnitt 200 Mal pro Tag lügt, ja dann wirst du doch mit dem Beichten gar nicht mehr fertig. Selbst wenn man einmal pro Woche zum Beichten

„Wir bleiben dran“ Markus Reichhart liegt eine liebens- und lebenswerte Innenstadt am Herzen durch Ihr Landtagsmandat bei der nächsten Wahl bedroht?
 Reichhart: Es wird dadurch sicher nicht leichter werden. Da ich erfreulicherweise von vielen Seiten - Bürgern und FW Mitgliedern - unterstützt werde, empfinde ich die Situation eher als Herausforderung.  Als einziger Handwerksmeister im bayrischen Landtag erhoffe ich mir auch von den Handwerkern aus ganz Oberbayern Unterstützung.

Von Katharina Gassner

Von Hermann Käbisch Der Südwesten Ingolstadts entwickelt sich prächtig. Man wohnt gut dort. Aber man sollte nicht: bei Audi oder im Klinikum arbeiten oder in den Westpark zum Einkaufen fahren. Denn um vom Südwesten in den Nordwesten oder Norden Ingolstadts zu gelangen, muss man über die Glacis-Brücke, und da staut sich der Verkehr nicht nur im Bereich der Brücke sondern auch nördlich davon auf der Ringstraße und im Süden auf der Münchner oder Haunwöhrer Straße. Blickt man auf eine Straßenkarte von Ingolstadt, dann ist man geneigt, einen Brückenschlag über die Donau im Bereich zwischen Gerolfing und dem Stadtzentrum nach Süden Richtung Hagau vorzuschlagen, um die Situation zu entschärfen. Das war ja auch die Idee der Freien Wähler gewesen. Doch die stießen mit ihren Plänen für eine vierte Donaubrücke auf Ablehnung, weil bei der Querung der Donau mittels einer Brücke er-

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ginge, hätten sich pro Absolution 1400 Lügen angehäuft. Es ist aber auch so ungeheuer schwer, ehrlich zu sein. Sie brauchen ja nur zum Essen in ein Restaurant gehen. Bei den meisten Lokalen, die ich so kenne, ist die bejahende Antwort auf die Frage, ob es denn geschmeckt habe, eine glatte Lüge. Wobei ich sagen muss, dass man gerade in der Gastronomie mitunter auf ein signifikant hohes Maß an Ehrlichkeit trifft. Ich denke da beispielsweise an die Bedienung in einem italienischen Lokal in Ingolstadt, die ist dermaßen ehrlich, dass einem mitunter die Tortellini im Halse stecken bleiben. Einmal beispielsweise, als ich „Pannacotta“ als Nachspeise bestellt hatte, kam sie nach einer angemessenen Frist – einer gefühlten Ewigkeit halt – ohne Nachspeise an den Tisch und meinte: „Ich hab mir die Pannacotta nochmal angesehen. Also die kann man nicht mehr verkaufen.“ Das ist doch mindestens so entwaffnend wie eine andere Einlassung, als sie die Unentschlossenheit bei der Auswahl eines Fischgerichtes dazu nutzte zu sagen: „Nehmen Sie doch den da unten, der ist frisch.“ Hallo? Und die anderen? Irgendwie netter finde ich da die Betreiberin eines Standes am Viktualienmarkt, die jüngst einen verführerischen Kuchen auf dem Tresen stehen hatte. Auf die Frage, was das sei, meinte sie charmant: „Das ist ein Sandkuchen. Aber der ist nicht so geworden, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich würde ihn nicht nehmen.“ Habe ich trotzdem. Und sie hatte recht. Der Sandkuchen schmeckte . . . na sagen wir mal gewöhnungsbedürftig. Der Grund für das missratene Backwerk war – wie sich herausstellte – ein dem Akt des Backens vorausgegangener ausgiebiger Besuch der Dame auf dem Gillamoos. Deswegen beließ sie es auch nicht bei der Ehrlichkeit, sondern gab ihren Kuchen auch noch kostenlos ab. Was soll ich sagen: Absolution erteilt.

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Die politische Sommerpause ist nun endgültig zu Ende. Mit Volldampf geht es auf die nächsten Wahlen zu. Wir haben uns mit Markus Reichhart, Stadtrat und Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, über die Verschönerung der Innenstadt, die Transparenz im Stadtrat, den künftigen Fraktionsvorsitz sowie die längst beschlossene Stimmkreisreform unterhalten.

Pfaffenhofen, Eichstätt oder Neuburg – welcher ist der PatenStimmkreis der FW Ingolstadt? Reichhart: Wir pflegen in der Region 10 über die Abgeordneten, Bürgermeister und FW Mitglieder schon immer einen guten Kontakt untereinander. Durch den Freien Wähler Landrat Roland Weigert in Neuburg und damit meinem direkten Ansprechpartner im Landkreis Neuburg/Schrobenhausen die letzten vier Jahre, werden wir von Ingolstadt aus hier den direktesten Kontakt haben. Persönlich ist mir der Landkreis mit seinen Menschen auch sehr ans Herz gewachsen und ich empfinde es als sehr schade, dass diese Stimmkreisänderung vollzogen wurde.

Welche Themen liegen den Freien Wählern Ingolstadt besonders am Herzen?
 Markus Reichhart: Hauptthemen der Freien Wähler Ingolstadt bleiben die Innenstadtentwicklung, Individualverkehr, der ÖPNV und soziale Themen. Hier auch insbesondere die Frage: Haben wir vor lauter Konzentration auf Migration von Ausländern die Integration der Neubürger aus den anderen Bundesländern/Regierungsbezirken vernachlässigt? Wichtig finde ich persönlich auch, dass „Alt-Ingolstadt“ die Hochschule mit ihren wachsenden Studentenzahlen besser aufnimmt und in das Stadtgeschehen einbindet. Ein Thema der FW ist die lebensund liebenswerte Innenstadt. Welche Vorschläge haben Sie zur Verschönerung/Verbesserung der Innenstadt?
 Reichhart: Wir sind der Meinung, dass die Nord-Süd Achse der Innenstadt entwickelt werden muss. Die Harderstraße hat dabei das größte Potential. Diese Straße könnte als Boulevard ausgebaut, eine Attraktion werden und den Fußweg vom Volksfestparkplatz/ ZOB subjektiv deutlich verkürzen. Hierbei würde eine Gestaltung mit gleichberechtigten Verkehrsteilnehmern: Fußgänger, Radfahrer und Auto eine erhebliche Verbesserung darstellen. Wir sind auch nach wie vor sicher, dass die Busse aus der Nord-Süd Achse raus gehören und die Theresienstraße eine Gestaltung ohne parkende Autos braucht. Für die beiden letzten Projekte ist noch viel Überzeugungsarbeit notwendig, wir bleiben aber dran, auch wenn es noch einige Zeit dauern sollte, bis dies umgesetzt werden kann. Die FW hatten geplant, die Fußgängerzone Richtung Süden/ Donaustraße auszuweiten. Haben Sie schon konkrete Ideen oder Vorschläge, wie das aussehen könnte?

In unserer letzten Ausgabe haben Sie sich im „Forum der Parteien“ über die Piratenpartei geäußert. Wie stehen Sie zu der Partei? Sind richtige Ansätze dabei? Reichhart: Konkurrenz belebt das Geschäft. Schwierig wird es nur dann, wenn der Mitbewerber Naivität und Nichtwissen als Markenzeichen erhebt. Mittlerweile ist die Schonzeit aus meiner Sicht vorbei. Die Bürger erwarten von ihren politischen Vertretern AntMarkus Reichhart übernimmt zum Jahresende den Fraktionsvorsitz. Foto: oh worten auf die wichtigen Fragen und nicht: Das müssen wir erst Reichhart: Die Überlegungen, Wenn ich allerdings sehe, wie „googeln“. Auch wenn es manchdie Stadt näher an die Donau he- viele Bürger sich dann tatsächlich mal nicht den Anschein hat: Poliranzuführen, sind derzeit noch im Vorfeld von Entscheidungen, tik ist in erster Linie zuhören, sich nicht abgeschlossen. In diesem also an den Planungen beteili- informieren, abwägen und dann Zusammenhang und da die Pla- gen, frage ich mich, ob hier nicht entscheiden. nungen für das DK-Gebäude in ein Aufwand verlangt wird, der der Donaustraße wohl auch noch nicht in Relation steht. Politische Sie werden künftig den Fraktinicht fertig sind, gibt es hier kei- Beteiligung ist in meinen Augen onsvorsitz übernehmen. Wann ne konkreten Vorschläge. Letzt- einerseits eine Bringschuld der ist es soweit?
 Reichhart: Die Planungen dazu lich haben wir an anderer Stelle Politiker, andererseits auch eine größeren Handlungsbedarf - Holschuld der mündigen Bürger. laufen, einen festen Zeitplan gibt siehe Harderstraße/Theresien- Inwieweit die Informationen dann es allerdings nicht. Wahrscheingeholt werden, bleibt abzuwarten. lich zum Jahresende nach den straße. Dennoch und davon bin ich über- Haushaltsberatungen im StadtDas Thema Transparenz im zeugt, werden wir, mit Steuermit- rat. Das hat den Grund, da wir Stadtrat hat vor der Sommerpau- teln bezahlt, eine Online-Video- im Bayrischen Landtag fast zeitse hohe Wellen geschlagen. Wie übertragung der Stadtratssit- gleich den Doppelhaushalt verabschieden und ich im Ausschuss zungen bekommen. stehen Sie dazu?
 für Staatshaushalt und Finanzen Reichhart: Natürlich hat jeder Bürger Informationsrechte, die er Die Stimmkreisreform ist be- dort ein hohes Arbeitspensum abauch heute schon ausüben kann. schlossene Sache. Sehen Sie da- zuarbeiten habe. 

FORUM DER PARTEIEN

Verkehrslösungen für den Norden

Hilfsmittel für Gehörlose

Poller gegen das „Kreiseln“?

Donauquerung bei Gerolfing

Es ist doch wahrlich ein Schildbürgerstreich: Seit Jahren ist die Staatsstraße St 2335 von der Autobahn kommend zwischen der Ostumgehung Etting bis zum Kreisel in Wettstetten nur einspurig befahrbar. Diese skurrile Situation dürfte einmalig in Deutschland sein. Die Sperrung verhindert zudem, dass die Verkehrsbelastung im Norden Ingolstadts fair verteilt und verringert wird. Daher muss die Staatsstraße so schnell wie möglich in beide Richtungen geöffnet und entsprechend ausgebaut werden. Mit dieser Forderung steht die Stadt Ingolstadt beileibe nicht allein: In schriftlichen Stellungnahmen sprechen sich sowohl die Regierung von Oberbayern als auch das Innenministerium für eine volle Funktionsfähigkeit der Staatsstraße St 2335 aus. Denn es ist klar, dass die Nordumgehung Gaimersheim nur so ihre Wirkung entfalten kann. Davon unabhängig hält sich die Stadt an ihre Zusage, das letzte Teilstück der Umgehungsstraße im Nordosten Ettings zu bauen. Der Grunderwerb für die Nordumgehung kommt gut voran und kann zeitnah abgeschlossen werden. Es ist schließlich nie zu spät, um nachbarschaftlich die Herausforderungen im Ingolstädter Norden zu meistern! Albert Wittmann

Die Gehörlosen sind eine Gruppe unter den Menschen mit Behinderung, die sich oft besonders schwer tun mit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ihr größtes Handicap ist die Kommunikation, ein bisweilen unüberwindbares Hindernis. Allerdings muss das nicht sein, weil es viele Hilfsmittel gibt, die den Gehörlosen beziehungsweise Hörgeschädigten die Kommunikation erleichtert. Die SPD fordert deshalb in einem Antrag, dass die Stadt in ihrem Bereich der Artikel Hilfsmittel zur Verfügung stellt. So soll zum Beispiel bei Behördengängen im Bereich der Stadtverwaltung ein Gebährdendolmetscher bereit stehen. Auch technische Vorrichtungen sollten nach Auffassung der SPD zur Verfügung stehen. Die Stadtratsmehrheit hat sich bei der ersten Beratung noch schwer getan mit dem Antrag, ihn immerhin aber nicht abgelehnt. Jetzt soll erst einmal abgewartet werden, wo in der Region 10 die zentrale Anlaufstelle für die Gehörlosen eingerichtet wird. Darüber entscheidet demnächst der Bezirk Oberbayern. Die SPD bleibt aber unabhängig vom Ausgang dieser Entscheidung dabei, dass auch bei der Stadtverwaltung Ingolstadt mehr für die Gehörlosen getan werden muss.

Es ist ein seltsamer Widerspruch: Die Altstadt leidet tagsüber unter sinkender Besucherfrequenz, doch die von unserer Stadtregierung wohlwollend geförderten Konsumtempel Westpark und FOC boomen. Aber nachts sieht es ganz anders aus: Da werden Teile der Altstadt von dort sinnlos kreiselnden Fahrzeugen auf eine Weise „belebt“, die die übergroße Mehrheit der dort wohnenden und sich aufhaltenden Menschen als sehr störend empfinden dürften. Bereits bestehende Regelungen zur Reduktion des nächtlichen Autoverkehrs in der Altstadt sind mangels Durchsetzungswillen der Verantwortlichen zur Farce geworden. Anscheinend hat man vor denjenigen kapituliert, die sich nichts um die Regeln eines gedeihlichen Zusammenlebens in der Stadt scheren. Doch je enger Menschen in einer Stadt zusammenleben, desto mehr Rücksicht müssen sie aufeinander nehmen. Die ÖDP fordert deshalb, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, den nächtlichen Autoverkehr in der Altstadt einzudämmen. Eine Möglichkeit wären, versenkbare Poller. Das funktioniert in vielen Städten bestens, warum nicht auch in Ingolstadt, zum Beispiel am Kreuztor?

Ingolstadt wächst und wird weiterhin wachsen. Aktuell schlängelt sich der Verkehr aus Eichstätt, Pappenheim, Weißenburg, Treuchtlingen und Gunzenhausen über die B13 durch Ingolstadt. Von Süden kommend steht der Audi-Verkehr auf der Haunwöhrer Straße, quält sich dann entweder nach rechts über die Schiller- oder nach links über die Glacisbrücke. Da staut sich der Verkehr manchmal bis zur Berliner Straße zurück. Eine Donauquerung bei Gerolfing wäre die richtige Lösung: Als Bundesstraße, die bei der Gabel in Richtung Süden ansetzt, östlich an Gerolfing vorbeiläuft und dort über die Donau und bei Winden auf die B16 führt. An dieser Stelle ist das Naturschutzgebiet schmal und wenn man die Straße auf Stelzen legt, könnte der Eingriff gering gehalten werden. Damit wären Friedrichshofen, Neuburger Straße, Westliche Ringstraße und Münchener Straße vom Schwerlast- und von großen Teilen des Audiverkehrs entlastet. Der Ingolstädter Südwesten (Knoglersfreude, Zuchering, Haunwöhr, Hundszell und Spitalhof) hätte eine attraktive Möglichkeit, über Gabel – Friedrichshofener Straße – Kreisel – Gaimersheimer Straße zur Audi und zum Westpark zu gelangen. Karl Ettinger


THEMA DER WOCHE

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Aufbruchstimmung Derzeit wird in der Altstadt viel gebaut – doch einige Leerstände und ein fehlendes Zugpferd trüben die Bilanz Von Thomas Michel Es spukt durch die Gassen der Altstadt wie ein Gespenst: Immer wieder ist vom großen „Innenstadt-Sterben“ zu hören und zu lesen. Für eine Großstadt gäbe es zu viele Leerstände, große Zugpferde würden fehlen. Doch wie ernst ist die Lage wirklich? Thomas Deiser, Vorstand des Ingolstädter Stadtmarketingvereins IN-City kennt das Dilemma nur zu gut, schränkt aber deutlich ein: „Leerstände hat es schon immer gegeben. Sie sind auch sinnvoll und wichtig, weil so die Mieten reguliert werden.“ Die Lage in Ingolstadt sei bei weitem nicht so dramatisch, wie oft dargestellt: „Es gibt mal mehr, mal weniger Leerstände. Das ist in einer Marktwirtschaft ganz normal und nichts Außergewöhnliches.“ Deiser verweist darauf, dass in der so genannten 1a-Lage, also direkt in der Fußgängerzone, praktisch kein Geschäft längerfristig leer steht: „Leerstände gibt es besonders in den Nebenlagen. Manche sind auch einfach nicht zu vermieten.“ Da ist der Eingangsbereich ungünstig, oder die Räumhöhe zu gering, oder es fehlt an sanitären Einrichtungen. Deiser schätzt, dass etwa zehn Leerstände unter die Kategorie „Nicht vermietbar“ fallen. Weitere zehn Geschäfte stünden nur übergangsweise leer, weil neue Mieter schon in Sicht sind. Über die entsprechenden Interessenten will Deiser aber noch nicht sprechen. Aber auch im sichtbaren Bereich tut sich viel. Wer

Mit voller Kraft weiter geht es auf dem Ingobräu-Gelände, nachdem vor wenigen Tagen die archäologischen Arbeiten abgeschlossen wurden. mit offenen Augen vom Kreuztor zum Paradeplatz geht, kann viele Baustellen zählen. Angefangen beim Theresiencenter. Seit Anfang des Jahres baut der Neuburger Hans Mayr den 30 Jahre alten Komplex um – während in den dortigen Arztpraxen der Betrieb ganz normal weiter geht. Trotzdem liege man „voll im Zeitplan“. Das heißt auch, dass der neue Edeka-Supermarkt wahrscheinlich wie geplant noch heuer eröffnet wird. Außerdem entstehen weitere Ladenflächen

und Büroräume. Weiter stadteinwärts wird in der Theresienstraße das Haus mit der Nummer 13 saniert. Es stand viele Jahre leer, jetzt sollen Wohnungen hergerichtet werden und vielleicht auch ein neues Geschäft einziehen. Und auch in der Ludwigstraße kann man viele fleißige Handwerker sehen. Lange wurde das alte „Woolworth“-Gebäude umgebaut, jetzt ist der „C&A“ eingezogen und noch diesen Monat eröffnet ein „dm“-Markt. Schräg

gegenüber hat zwar der „Tchibo“ zugemacht (und weiter unten einen Laden bezogen), doch die Drogeriekette „Müller“ hat sich die Fläche längst unter den Nagel gerissen und wird das bestehende Geschäft erweitern. Nahe dem Paradeplatz, wo bis vor kurzem „Jack Wolfskin“ Outdoor-Kleidung anbot, verkauft „Witt Weiden“ künftig Damenmode. Das, durch den Umzug leerstehende Gebäude in der Mauthstraße wird vom neuen Servicezentrum der städtischen Tochtergesell-

Foto: Michel

schaften genutzt. Dennoch: „Ein großes Zugpferd fehlt uns nach wie vor,“ sagt Thomas Deiser. Konkret fehle ein großer TextilAnbieter, „hochwertiger, als das, was es gibt. Boutiquen haben wir in vernünftiger Zahl.“ Bei IN-City sei man dran, auch wenn es schwierig sei. „Peek & Cloppenburg“ hätte man gerne in der Schanz begrüßt, doch es gab eine Absage: Man habe derzeit kein Interesse an Ingolstadt. Manche Geschäftsleute haben sich im Zuge der Erweiterung

auch für den Westpark entschieden. Allerdings haben deutlich weniger Einzelhändler, die in der Innenstadt ein Geschäft hatten, in den Westpark gewechselt als befürchtet: „Einige haben sich ein zweites Standbein geschaffen, indem sie im Westpark eine weitere Filiale aufgemacht haben.“ Die Westpark-Erweiterung habe die Innenstadt ganz gut verkraftet, findet Deiser: „Was ich so höre, haben die Einzelhändler wenig Einbußen. Spürbar ist es nur, am Wochenende bei schlechtem Wetter.“ Deiser hofft dennoch, dass mit dem Theresiencenter, dem Gießereigelände und auch mit den „Ingohöfen“ neuer Schwung in die Innenstadt kommt. Am ehemaligen „Ingobräu-Gelände“ wurden erst vor wenigen Tagen die archäologischen Arbeiten abgeschlossen. Der erste Bauabschnitt mit Wohneinheiten und Studentenappartements soll im nächsten Jahr fertig sein, für den zweiten Bauabschnitt werden die Pläne in Kürze eingereicht. Bis 2015 soll dann alles fertig sein. Wer über Bauprojekte in der Innenstadt spricht, kommt auch an den Altstadtkinos nicht vorbei. Die Betreiber sind zuversichtlich, dass es im September noch los gehen kann. Ein erster angepeilter Termin Mitte August konnte nicht gehalten werden, weil es ungeplante Komplikationen gab. So machte die Bausubstanz der alten Gebäude Probleme und die neuen Kinosessel konnten nur verspätet geliefert werden. Nun sind diese aber ebenso in Ingolstadt eingetroffen, wie die digitale Technik zur Filmvorführung.

Beinfreiheit wie in einem Luxusjet: Der große Saal im Union-Kino ist startklar.

Foto: Schmatloch

Business-Class mit Popcorn In den neuen Ingolstädter Altstadtkinos sitzt es sich überaus komfortabel und der Sound ist phänomenal Von Michael Schmatloch Man kommt sich vor wie in der Business Class eines Flugzeuges, wenn man auf den neuen „spanischen“ Stühlen im vollkommen restaurierten Union-Kino sitzt. 1,20 Meter Beinfreiheit. Kinogänger wissen, wie komfortabel sich das anfühlt. Bevor es aber am 14. September losgeht in den neuen Altstadtstadtkinos, waren wir schon einmal zum Probesitzen vor Ort, haben uns mit dem Stones-Film von Martin Scorsese eindrucks-

voll davon überzeugt, was Dolby Surround 7.1 bedeutet. Damit nämlich sind die neuen Kinos von Franz Fischer in der Manggasse und der JosefPonschab-Straße ausgestattet. Technik vom Feinsten: Durchgehend digital und eben mit jenem Soundpaket, das nicht nur die Illusion weckt, man säße mitten unter den Zuschauern eines echten Rockkonzertes. Es lässt sich zudem auch so hochpegeln, dass tatsächlich Konzertatmosphäre aufkommt. Und das bei einer Klarheit und Brillanz, die fasziniert.

Rund 800 Plätze bietet Fischer in seinen beiden Altstadtkinos, verteilt auf vier Säle. Technik und Bestuhlung ist bereits eingebaut. Und zumindest der große Saal des Union ist sozusagen startbereit. In edles Schwarz gehüllt erinnert hier wirklich nichts mehr an die nicht ganz so rühmlichen letzten Tage dieses ehrwürdigen Lichtspielhauses. Ganz fertig indes sind die Kinos noch nicht. Nach den Verzögerungen durch ein undichtes Dach auf der einen und nicht lieferbarer Kinosessel auf der an-

deren Seite fehlen jetzt noch ein paar Feinjustierungen, der Einbau der Gastronomie in der Manggasse beispielsweise, die große Freitreppe vor dem Union oder die Einmessung der Soundanlage in den anderen drei Kinosälen. Fest steht jedenfalls, dass am Sonntag, 9. September, um 10 Uhr zum „Tag des offenen Denkmals“ im Union-Kino nicht nur geredet wird. Es gibt auch einen kleinen filmischen Vorgeschmack mit dem Streifen „Bavaria“ von Joseph Vilsmaier. Auch der 14. September steht.

Oma-Enkel-Nachmittag: Einladung zum Drachenbasteln am 12. September 2012, um 14.30 Uhr

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Bunte Drachen machen. DerDer Herbst steht bereits vor der Bunte Drachenselber selber machen. Herbst steht bereits vor Tür der und Tür draußen wird es windiger – die ideale um Zeit, einenum Drachen zu und draußen wird es windiger – dieZeit, ideale einensteigen Drachen lassen. Dass es nicht immer ein teures aus dem Geschäft sein steigen zu lassen. Dass es nicht immerModell ein teures Modell aus dem muss, zeigen dir zeigen bei unserem Drachbastel-Nachmittag. Wer Geschäft seinwir muss, wir dir großen bei unserem großen DrachenbastelNachmittag. Wer bautDrachen? den schönsten Jeder ist eingeladen, baut den schönsten Jeder istDrachen? eingeladen, seinen bunten und seinen bunten und einzigartigen Drachen selbst herzustellen. einzigartigen Drachen selbst herzustellen.

An diesem Tag wird die Premiere des Filmes „Vatertage“ in einem der Altstadtkinos stattfinden. Und ab 19 Uhr ist auch Hauptdarsteller Sebastian Bezzel in Ingolstadt, den die meisten wohl als Tatort-Kommissar an der Seite von Eva Mattes kennen. Auf ein verbindliches Eröffnungsdatum will sich Franz Fischer aber dennoch nicht festlegen. Ihm käme es – wie er sagt – nicht darauf an, zu einem bestimmten Termin den letzten Nagel eingeschlagen zu haben, sondern auf die absolute Perfek-

tion seiner Kinos. Und bei einer Investitionssumme von einer knappen Million und einem über 25 Jahre laufenden Pachtvertrag scheint das auch nachvollziehbar. Wie es aussieht, dürften die Arbeiten aber doch im Laufe des September abgeschlossen sein. Zumindest bis 3. Oktober. Denn dann steht schon der nächste prominente Ehrengast auf dem roten Teppich: Die bayerische Schauspielerin Marianne Sägebrecht kommt zu der Veranstaltungsreihe „Der Oktober ist eine Frau“ in die Ingolstädter Altstadtkinos.

Einladung zum Klavierkonzert am 13. September 2012, um 15.30 Uhr

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Musikalische Zeitreise. Genießen Sie ein klassisches Klavierkonzert mit der routinierten Klaviersolistin Ivana Sousek. Lassen Sie sich von einem bunten Strauß schöner Melodien verzaubern und lauschen Sie den klassischen Werken von Mozart, Beethoven, Haydn oder Bach. Ob Klassikpurist oder einfach nur Genießer guter Musik – wir freuen uns, Sie zu diesem besonderen Konzert begrüßen zu dürfen.


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Acht Stadträte sind zu wenig Wie der neue Kreisvorsitzende Marcel Aigner die Ingolstädter SPD wieder in die Spur bringen will Von Katharina Gassner Marcel Aigner, der neue Kreisvorsitzende der Ingolstädter SPD hat zu einem ersten Pressegespräch unter dem Motto „Ingolstadt auf der Überholspur – und keine Zeit für die Menschen“ geladen. Seit Ende Juli ist der 48-Jährige nun im Amt und hat bereits viele Pläne für die Zukunft der Stadt und letztendlich auch, um die Ingolstädter SPD wieder auf Kurs zu bringen. „Die letzten Wahlergebnisse waren auf einem historischen Tiefstand. Wir müssen das Tal jetzt durchschreiten und dürfen uns auch nicht beirren lassen“, so Aigner. Aktuell verzeichnet die sozialdemokratische Partei in Ingolstadt etwa 470 Mitglieder, daran wolle man auf jeden Fall arbeiten, denn es gab Zeiten da träumte man von der 1000erMarke, berichtet der Kassier Helmut Schlittenlohr. Auch die acht Stadträte seien eindeutig zu wenig. Der Pressetermin war nun ein Anfang, da waren sich die drei Vorstandsmitglieder Marcel Aigner, Francesco Garita (stellvertretender Vorsitzender) und Helmut Schlittenlohr (Kassier) einig. Der Kontakt zur Presse und somit auch zur Öffentlichkeit solle stärker genutzt werden. Wie es

scheint, haben die Menschen keine rechte Lust mehr auf die Politik. „Die Politik muss wieder in ein anderes Licht gerückt werden“, so der Kreisvorsitzende, „die Glaubwürdigkeit hat stark gelitten. Es gab zu viele hohle Sätze, die keine Aussage hatten, zu viele Fragen blieben unbeantwortet. Ich denke, deswegen haben die Piraten momentan auch solchen Erfolg. Das ist die Reaktion der Bevölkerung und daran müssen wir in Zukunft arbeiten.“ Die wachsende Distanz zwischen Bürgern und Politikern gehe von der Regierungsmannschaft aus und nicht von den Bürgern, so Aigner. „Insbesondere die CSU ist heute eine Partei, die stets ihre Bürgernähe betont, aber in Wirklichkeit die Bürger als Untergebene behandelt.“ Das zeige zum Beispiel die Diskussion um das neue Kongresshotel. Die Öffentlichkeit wurde nicht ernsthaft in den Entscheidungsprozess eingebunden. „Und als dann sozusagen in letzter Minute – aus der Bürgergemeinschaft eine öffentliche Diskussion initiiert wurde, kam kein einziger Stadtrat der CSU oder der FW“, berichtet der Kreisvorsitzende weiter. „Der Fraktionsvorsitzende der CSU komme nicht zu einer Veranstal- Marcel Aigner ist neuer Kreisvorsitzender der SPD Ingolstadt. Foto: oh tung, von der er nur über Plakate erfährt und zu der er nicht per- ist die Arroganz der Mächtigen.“ mit dem Blick fürs Große und Die Stadt verdiene eine Regie- Ganze, stattdessen herrsche aber sönlich eingeladen wird – sagte er selbst über sein Fernbleiben. Das rung mit Weitblick und Visionen, Kleingeist und Stückwerk. Stadt-

planung, Innenstadtmanagement und Verkehrspolitik seien weit entfernt vom Großstadtniveau. Moderne Verkehrspolitik in einer aufstrebenden Großstadt sehe anders aus, meint der Vorstand der SPD Ingolstadt. Ingolstadt sollte nicht nur eine AutoStadt sein, sondern vielmehr „die Stadt der Mobilität.“ Gut geplante und klar strukturierte Fahrradschnellwege auf den Hauptachsen seien dafür wichtig. „Wir fordern eine Schwerpunktverlagerung zugunsten des Fahrradverkehrs beim Straßenbau in Ingolstadt“, so Aigner. Auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) werde in Ingolstadt seit Jahren „sträflich vernachlässigt.“ Auch die digitale Vernetzung der Fahrpläne in Ingolstadt werde nicht dem heutigen Stand der Technik gerecht. „Die Stadt muss den öffentlichen Nahverkehr an die Bedürfnisse der Menschen anpassen und nicht allein an Umsatz und Rendite“, fordert der SPD-Kreisvorsitzende. „Nach 40 Jahren CSU-Regierung in Ingolstadt ist es Zeit für eine Wende.“ Die SPD will keine Revolution sondern die Schwerpunkte neu definieren. Neben der Verkehrspolitik stehen Lebensraumgestaltung (z.B. Leerstände in Ingolstadt), Bildung (z.B. die Einrichtung eines Bildungsrates), Förderung der Kulturpolitik, der

Vorschlag eines kostenlosen, ersten Kindergartenjahres sowie die Frage „wie man das Spektrum des Gewerbestandorts in Ingolstadt über Audi hinaus verbreitern und krisensicher machen kann“ auf der Agenda. Auch zur Diskussion bezüglich der Videoübertragung aus dem Stadtrat hat der Kreisvorsitzende eine Meinung. Die Sitzungen müssten natürlich der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, jedoch müsse es nicht zwingend eine Live-Cam sein. „Warum werden nicht zumindest die Protokolle der Stadtratssitzungen veröffentlicht? Wenn eine Stadt wie Unterschleißheim das kann, dann ist das auch in Ingolstadt möglich.“ Die SPD Ingolstadt scheint themenmäßig für die bevorstehenden Wahlkämpfe gerüstet zu sein. Auch finanziell sieht es wieder besser aus als vor einigen Jahren. Die Kassen seien zwar nicht voll, aber es reicht. „Da hatten wir schon ganz andere Zeiten“, meint Schlittenlohr. Und auch wenn zum Pressegespräch kein Mitglied der Fraktion da war, sei das Klima innerhalb der Partei sehr gut, betont Aigner. „Achim Werner steht zweifellos hinter mir, das Verhältnis zur Fraktion ist gut.“ Einen eigenen OB-Kandidaten hat die SPD Ingolstadt jedoch noch nicht gefunden.

Halb Hotel, halb Studentenwohnheim Die Umbauarbeiten im traditionsreichen Rappensberger sollen bereits in zwei Wochen beginnen

Studenten und Hotelgäste werden sich nach dem Umbau den „Rappensberger“ teilen.

Foto: Schmatloch

(kg) Nach monatelangem Rätselraten und unzähligen Gerüchten scheint nun endlich klar zu sein, was aus dem traditionsreichen Vier-Sterne-Hotel Rappenberger in der Harderstraße wird. Der Besitzer Georg Geberl bestätigte jetzt die neuesten Meldungen, nach denen ein Teil des 400 Jahre alten Gebäudes verkauft und zu Studentenappartments umfunktioniert werden soll. Insgesamt 60 Studentenzimmer werden dann im hinteren Teil des Rappensberger Platz finden. Der vordere Teil des Gebäudes soll nach wie vor als Hotel genutzt werden. „Eine konkrete Zimmeranzahl kann ich jedoch noch nicht nennen“, erklärt Geberl, „das wird sich noch herausstellen.“ Wer die Investoren für das neue Projekt in der Harderstraße sind, möchte Georg Geberl auch noch nicht verraten. Die katholische Canisiusstiftung Ingolstadt ist es jedenfalls

nicht. „Es gibt mehrere Investoren“, so Geberl, „aber die möchten noch nicht genannt werden.“ Die Bauarbeiten würden aber schon bald beginnen. So viel verrät Georg Geberl immerhin. „Ich denke, in etwa 14 Tagen werden die Arbeiten starten können.“

„Die Investoren möchten noch nicht genannt werden“ Georg Geberl Auch der Rechtsstreit um den Sozialplan für die ehemaligen Hotelangestellten ist inzwischen beendet. Durchschnittlich 500 Euro erhalten die ehemaligen Mitarbeiter als „Trostpflaster“. Angestellte, die verheiratet sind und Kinder haben, werden jedoch einen höheren Betrag erhalten. Die Kündigungsschutzklagen wurden dem Vernehmen nach zurück genommen.

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Goldankauf in neuen Räumlichkeiten Jede Woche von Donnerstag bis Samstag im Einrichtungshaus Link, Harderstr. 10 in Ingolstadt „Ich hätte nie damit gerechnet, dass mein Altgold noch so viel wert ist“, freut sich eine Dame mittleren Alters, die gerade bei Goldschmiedemeister Josef Kronawitter zwei kleine Ringe und eine Kette abgegeben hat und nun mit 480 Euro mehr in der Tasche nach Hause geht. „Die Leute sind oft sehr erstaunt, wie viel Geld sie

für ihren Schmuck, der oft schon aus der Mode gekommen ist, von mir erhalten“, erzählt Kronawitter, der in Ingolstadt für die Firma Bruno Munding, Edelmetallrecycling, Gold einkauft, um es dann in der Scheideanstalt in der Goldstadt Pforzheim einschmelzen zu lassen. „Ein absolut seriöses Geschäft“, versichert der Gol-

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dexperte und nennt ein Beispiel: „Sollte ein Kunde mal eine wertvolle Münze mit Sammlerwert abgeben wollen, dann empfehle ich ihm, einen Münzhändler aufzusuchen, da er dort evtl. mehr als den bloßen Goldwert erhält.“ Zudem überprüft er vor dem Kauf den Reinheitsgrad des Edelmetalls. Auf den Stempel alleine verlässt er sich nicht. Josef Kronawitter deutet auf eine Schieferplatte und ein Fläschchen mit Salpetersäure in verschiedenen Konzentrationen, die er vor sich auf dem Tisch liegen hat. Je höher die Säurekonzentration, bei der sich der Goldabrieb auf der Schieferplatte auflöst, desto höher die Karatzahl. „Leider ist hin und wie-

der eine Fälschung dabei“, weiß Josef Kronawitter. Hauptsächlich Goldschmuck, der kaputt oder nicht mehr im Trend ist, bringen die Kunden zu Josef Kronawitter. Manchmal auch Zahngold, Golduhren und Silber. Kronawitter erzählt: „Mitunter sind es verlassene Ehemänner, die den Ehering ihrer Exfrau zu Bargeld machen. Ganz nach dem Motto, Frau weg – Ring weg.“ Josef Kronawitter ist mit seinem GoldAnkauf diese Woche Donnerstag und Freitag von 9.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 9.30 bis 13 Uhr in den Geschäftsräumen vom Einrichtungshaus Link, in der Harderstraße 10, für Sie da.

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Knapp 250 Liebesschlösser haben Liebende an das Donaugeländer gehängt.

Foto: Michel

Für die Ewigkeit Am Donausteg zum Klenzepark haben Romantiker inzwischen knapp 250 „Liebesschlösser“ ans Geländer gehängt Von Thomas Michel Sie sind groß und klein, dick und dünn, edel und rustikal, laserbeschriftet und handbemalt, verziert und schlicht, bunt und einfarbig, auffällig und dezent, aus dem Internet und aus dem Baumarkt - doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind wunderbar romantisch... An der Fußgängerbrücke von der Schlosslände zum Klenzepark haben bereits knapp 250 Paare ein so genanntes „Liebesschloss“ ans Geländer gehängt. Noch vor ein paar Monaten waren es gerade mal eine Handvoll. Der romantische Trend, in vielen großen Städten Europas längst Alltag, scheint nun auch in Ingolstadt angekommen zu sein. Der Fußmarsch über den Donausteg war schon immer angenehm: Kaum wo lässt es sich angenehmer der Donau hinterherschauen, in Richtung Klenzepark fallen die beeindruckenden Festungsbauten ins Auge, und wer in Richtung Innenstadt geht, tut dies mit dem wohl schönsten Blick auf das Neue Schloss. Zwar sind diese Panoramaansichten auch in diesem Sommer noch bei Hobbyfotografen und Spaziergängern beliebt, doch die

„Liebesschlösser“ sind längst die größere Attraktion. Kaum ein Passant, der nicht stehen bleibt, kaum ein Radler, der nicht anhält, lächelt, schmunzelt, die liebevoll gestalteten Schlösser in die Hand nimmt, liest und sich vielleicht die Frage stellt, wer wohl Florian und Natalie sind, die am 30. Dezember 2011 zusammenkamen. Und vor allem: Hat das junge Glück noch Bestand? Eine Antwort wird man wohl nie bekommen. Schließlich sind die anonymen „Liebesschlösser“ für die Ewigkeit gemacht, Herkunft, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft ungewiss. Die zugehörigen Schlüssel werden im Normalfall in die Donau geworfen, nur ganz zweifelnde Gemüter behalten noch einen Zweitschlüssel zurück. Nur für den Fall, versteht sich. Herkunft des noch relativ frischen, aber sehr beliebten, Brauches ist Italien. In Rom tauchten die Schlösser, die die ewige Liebe symbolisieren das erste Mal auf. Inzwischen gibt es in ganz Europa in nahezu jeder Stadt eine Brücke, die von Romantikern für Liebesschwüre genutzt wird. Die Schlösser haben es längst in Bestseller-Romane, Filme und Medien geschafft. Während noch

Mit „Aktenzeichen XY“ Heinz Mayer auf der Spur (pr) In die Fahndung nach Heinz Josef Mayer kommt langsam Bewegung. Nachdem die Sendung „Aktenzeichen XY“ am Donnerstag-Abend ein Bild und eine Beschreibung des 63-Jährigen mutmaßlichen Täters veröffentlicht worden war, meldeten sich rund 30 Personen bei der Polizei. Heinz Josef Mayer soll am 13. August einen 67-jährigen Rentner in dessen Ingolstädter Wohnung getötet haben. Helmut P. starb aufgrund massiver Gewalteinwirkung an Kopf und Hals. In der Fernsehsendung des ZDF wurde ein Foto des in Eichstätt geborenen Verdächtigen aus dem Jahr 2008 ausgestrahlt. Es wurde außerdem ein Bild seines rechten Unterarms gezeigt, auf dem das auffällige Tattoo eines Panthers zu sehen ist. Moderator Rudi Cerne beschrieb Mayer wie folgt: „Er ist schlank, hat mittelblonde, graumelierte Haare mit Geheimratsecken und trug zuletzt einen Bart. Er hat graublaue Augen und ein Muttermal beziehungsweise eine Warze unterhalb des linken Auges.“ Polizeipressesprecher Ulrich Pöpsel war zufrieden mit der Resonanz auf die Fernsehshow. „Wir haben knapp 30 Anrufe erhalten. Diese Hinweise müssen wir nun auf deren Wahrheitsgehalt, Wichtigkeit und Genauigkeit überprüfen.“ Bereits eine halbe Stunde nach Ende der Sendung gingen bereits viele Informationen über einen möglichen Auf-

enthaltsort Mayers ein. Es gibt anscheinend tatsächlich Spuren, die nach Spanien führen. Auch deshalb ist die Polizei guter Dinge, den Fall bald abschließen zu können. „Wie gesagt, wir müssen zuerst alle Möglichkeiten durch gehen, aber es sieht nicht all zu schlecht aus“, bilanzierte Pöpsel. Für einen zur Festnahme führenden Hinweis ist eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. Wegen der eindeutigen DNASpuren am Tatort wurde auch ein europaweiter Haftbefehl gegen Mayer erlassen. Der wahrscheinlich Mittel- und Obdachlose dürfte bei Freunden, Obdachlosenheimen oder in Kleingartenanlagen Unterschlupf suchen. Es ist zudem möglich, dass er versucht oder es bereits geschafft hat, nach Teneriffa in Spanien zu fliehen. Dort lebte er bereits früher einige Zeit.

Heinz Josef Mayer.

Foto: Polizei

vor ein paar Jahren ausschließlich Insider vom Trend wussten und auf herkömmliche Schlösser aus dem Baumarkt zurückgreifen mussten, gibt es heute einen regelrechten „Liebesschloss“Markt. Zahlreiche Internetshops bieten die modernen Liebesbekundungen an, ganz nach dem Geschmack der Liebenden: Individuelle Farben, Aufschriften (meist zwei Namen und ein Datum) und Grafiken, wie Herzen oder Amorpfeile inklusive.

Doch „Liebesschlösser“ sind nicht ausschließlich schön und romantisch. In Rom etwa brach 2007 eine Laterne unter der Last der Schlösser ein. Die italienische Hauptstadt verbot anschließend offiziell das Anbringen von „Liebesschlössern“. Venedig und auch Berlin erließen ebenfalls ein Verbot, zumindest an Brücken. In Ingolstadt sieht man die rasant wachsende Zahl der „Liebesschlösser“ am Donausteg gelassen. Noch. Der stellvertretende

Pressesprecher der Stadt, Michael Klarner, gegenüber unserer Zeitung: „Grundsätzlich werden Liebesschlösser an den Ingolstädter Brücken toleriert, solange sie keine Beeinträchtigung darstellen.“ Sollte allerdings die Gefahr von Beschädigungen des Brückengeländers, etwa durch Kontaktkorrosion, auftreten, „werden die Liebesschlösser abgenommen.“ Laut Klarner gelte das auch für den Fall, dass durch das Gewicht der Schlösser der

Maschendraht deformiert wird. Und noch etwas bringt die „Liebesschlösser“, zumindest auf lange Sicht gesehen, in Gefahr: Wenn nämlich die Brücke oder das Geländer neu gestrichen oder saniert wird, „müssen alle Liebesschlösser komplett abgenommen werden,“ erklärt Klarner. Doch bis es soweit ist, werden sich noch viele Paare am Donausteg verewigen und die Passanten zum Schmunzeln bringen.


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Etappensieg Die neue Unterführung im Hauptbahnhof stößt gleichermaßen auf Lob und Kritk Die neue Unterführung am Ingolstädter Hauptbahnhof soll den Passagieren mehr Komfort bieten. Von Patrick Roelen Vor ein paar Tagen wurde die neue Unterführung des Hauptbahnhofs Ingolstadt freigegeben. Doch wer nun glaubt, dass der Umbau damit abgeschlossen ist, liegt „knapp“ daneben. „Holzhütte“ oder „Bretterverschlag“ sind die Synonyme, die den Reisenden momentan zum neuen Eingangsbereich der Hauptbahnhofunterführung einfallen. Der 23, 8 Millionen teure Umbau war schon lange fällig, denn der Ingolstädter Hauptbahnhof war nicht gerade ein Vorbild in Sachen Behinderten- und Nutzerfreundlichkeit. Es gab zu viele Barrieren, zu viele Hindernisse. Das sollte sich im Februar 2009 ändern. Eine Baufirma, von der sich die Bahn aber Ende 2010 wegen unüberwindbarer Differenzen trennte, begann mit dem Umbau

des Hauptbahnhofs. Der Bau stoppte, doch nun wurde sie endlich eröffnet. Die neue Unterführung. Den Passagieren scheint die neue Geräumigkeit der Unterführung und deren Eingangsbereich immerhin schon zu gefallen. Mit einer Länge von nun 57 Metern, einer Breite von acht Metern und einer Höhe von zweieinhalb Metern wirkt die neue Unterführung deutlich freundlicher und heller als zuvor. Das Chaos ist aber nicht zu übersehen. Führerlos stößt ein Bagger auf dem gesperrten Gleis 2 dunkle Abgase aus. Mehr als zehn Minuten lang fühlt sich keiner der Arbeiter für ihn verantwortlich. Daneben warten Passagiere auf ihren Zug. Obwohl dieser schon seit Wochen nicht mehr fährt, wird er trotzdem auf dem heutigen Fahrplan angekündigt. Ein Mitarbeiter der Bahn versucht den zu bemitleidenden Kunden dieses „Missverständnis“ zu er-

klären. In und um die „Holzhütte“, dem künftigen Eingangsbereich, sind die Kabel und Lampen noch nicht verkleidet. In der Unterführung liegen neben jedem der geschlossenen

„Wenn die es schon nicht hinkriegen, die Aufzüge rechtzeitig zu bauen, dann sollen sie zumindest Personal einstellen, das den ältern und behinderten Menschen hilft.“ Bahn-Reisende südlichen Aufgänge zwei bis drei Müllbeutel verwahrlost auf dem Boden. Auch hierfür scheint niemand verantwortlich zu sein. Der Boden der Unterführung sorgt

Foto: Schmatloch

ohnehin schon jetzt für Unmut. „Wenn ich in der neuen Unterführung meinen Koffer mit mir ziehe, dann hoppert und rumpelt es nur noch. Nach zehn Metern sind das ganze Gepäck und der Koffer kaputt“, kritisiert ein verärgerter Reisender. Genauso einladend wie der Eingangsbereich wirkt, so unpraktisch ist er auch. Aus Sicherheitsgründen wurden die Gepäckbänder an den Seiten der Auf- und Abgänge entfernt. Ältere Reisende und diejenigen, die mit schwerem Gepäck anrücken, sollen stattdessen einen der Aufzüge nutzen. Dabei gibt es jedoch ein Problem. Die Aufzüge sind noch nicht in Betrieb. Und das wird auch noch einige Zeit so bleiben, bevor man sich um die Aufzüge kümmern kann, müssen zuvor die neuen Bahnsteigdächer fertiggestellt und die alte Bahnsteigunterführung zugeschüttet werden. Ein Ehepaar, das gerade auf dem Weg zu seinem Zug ist,

schlägt deshalb vor: „Wenn die es schon nicht hinkriegen, die Aufzüge rechtzeitig zu bauen, dann sollen sie doch zumindest Personal einstellen, das den älteren und behinderten Menschen hilft.“ Währenddessen diskutieren zwei andere Männer lautstark. „Das ist doch ein einziger Schrotthaufen hier. Eine ewige Baustelle. Die Rosenheimer hatten schon vor 20 Jahren Aufzüge in ihrem Bahnhof“, meint der eine. „Also, mir gefällt es. Ham’s doch super gemacht. Außerdem sollte man nicht schon vorher lästern. Der Umbau ist ja noch nicht zu Ende. Ich gebe dir aber Recht, man hätte das Ganze schon etwas eher machen sollen“, darauf der andere. Auf Nachfrage bei der IFG, Tochtergesellschaft der Stadt Ingolstadt, wie man nun mit schwerem Gepäck die langen Treppen hinauf und hinunter kommen soll, erklärt Abteilungsleiter Wunibald Koppenhofer: „Die Un-

Alte Möhre gegen flottes Bike

terführung und deren Umbau ist Sache der Bahn.“ Leider war dort indes niemand zu einer Auskunft bereit. Es kam lediglich Presseinformation, die allerdings nicht die Antworten auf unsere Fragen enthielt. Am hinteren Ende der Unterführung blickt man auf eine Betonwand. Hier soll ein Tunnel den Hauptbahnhof mit Ringsee verbinden. „Die Planungen werden der Bahn in der nächsten Woche vorgelegt. Bis die von der Bahn akzeptiert werden, dauert es mit Sicherheit zwei Monate. Und bis zur Planfeststellung wird es sich noch etwas länger hinziehen. Ich schätze, dass der Bau des Tunnels Mitte 2014 abgeschlossen ist“, prognostiziert Koppenhofer. Während die Bahn behauptet, sie würde alles für eine zügige Fertigstellung tun, meint der IFG-Abteilungsleiter: „Die Bahn macht es sich leicht. Die hält sich momentan auch aus allem raus.“ ANZEIGE

Das Radhaus schenkt Ihnen 100 Euro für Ihre „alte Möhre“ (kg) Der Sommer ist zwar fast vorbei, doch die Wetterfrösche versprechen einen goldenen Herbst. Wälder und Wiesen zeigen sich noch einmal von ihrer schönsten Seite, bevor sich die Natur in den Winterschlaf verabschiedet. Jetzt ist wohl die bes-te Zeit, um auf das Fahrrad zu steigen und eine ausgiebige Tour durch die Region zu starten. Nur leider hat Ihre alte Tretmühle die besten Jahre längst hinter sich und so wirklich Spaß macht Ihnen das Radfahren damit nicht mehr? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um sich ein neues Fahrrad anzuschaffen. Das Radhaus, Bei der Arena 7 in Ingolstadt, bietet Ihnen noch bis Mitte September ein lukratives Angebot, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten: die „Möhren-Aktion“. Wer seine „alte Möhre“ vorbei bringt, bekommt beim Kauf eines neuen Fahrrads bis zu 100 Euro verrechnet. „Wir sind sehr kulant, was den Zustand betrifft. Wichtig ist uns, dass die alte Möhre noch fahrtüchtig ist“, erklärt Guido Schoen der Verkaufsleiter vom Radhaus. Ein großer Teil der alten, funktionsfähigen Räder wird an gemein-

cules, Atlanta oder Sabotage stehen zur Verfügung – und zwar in jeder Preisklasse. Selbst wer mit dem Trend geht und sich für ein E-Bike entscheidet, bekommt beim Tausch der alten Möhre sogar einen Preisnachlass bis zu 200 Euro gutgeschrieben. „Ich denke in unserem breit gefächerten Sortiment sollte eigentlich jeder das richtige Fahrrad finden. Natürlich stehen unsere Mitarbeiter auch jeder Zeit für eine ausführliche Beratung zur Verfügung“, so der Verkaufsleiter. Die Aktion schließt übrigens auch Kinderfahrräder ein. Doch das ist noch längst nicht alles, was man im Radhaus tauschen kann. Denn nebenher läuft noch eine weitere Tauschaktion: „Her mit Ihrer alten Schüssel“. Wer seinen gebrauchten Fahrradhelm vorbei bringt, bekommt auf ein ausgewähltes Sortiment einen Preisnachlass von 20 Euro. „Der Helm sollte nicht nur nach einem Sturz getauscht werden“, erklärt Schoen. „Die Hersteller empfehlen, den Kopfschutz alFotos: Gassner Alt gegen Neu: Verkaufsleiter Guido Schoen und sein Team beraten Sie gerne bei der Wahl eines neuen Fahrrades. le fünf bis sieben Jahre zu tauDann heißt es: Wer die Wahl schen.“ Jetzt können Sie dabei Wer also mit seinem alten Rad nützige Einrichtungen in der Es freut uns sehr, dass die AktiRegion gespendet. „Inzwischen on von den Kunden so gut an- zum Radhaus fahren kann, be- hat, hat die Qual. Insgesamt 2000 sogar noch sparen. Die Tauschhaben wir wirklich jede Menge genommen wird“, erzählt Guido kommt in der Regel auch die 100 Trekking- oder Citybikes von aktionen laufen voraussichtlich namhaften Herstellern wie Her- noch bis Mitte September. Euro gutgeschrieben. alte Möhren auf dem Hof stehen. Schoen weiter.

Hunderte Kunden nutzten bereits die „Möhren-Aktion“ und tauschten ihre „alten Möhren“ gegen ein flottes Bike ein.


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Aktuelle Stricktrends von extravagant bis casual

Die Planung für die ökologosche Vorzeigeinsel in China ist schon weit fortgeschritten. 

Foto: oh

Ökoinsel vor Schanghai Der Architekt Peter Bachschuster und ein möglicher Mega-Auftrag in China Von Michael Schmatloch China gelüstet es nach einem Vorzeigeprojekt, einer Insel, die nach ökologischen Prinzipien und so energieeffizient wie möglich bebaut werden soll. Immerhin handelt es sich dabei um die zweitgrößte Insel der Volksrepublik Chongming Dao. Und der, der die ganze Sache plant und

dann eventuell auch bauen soll, heißt Peter Bachschuster und ist Ingolstädter Architekt. Aus diesem Grunde hatte er in dieser Woche Besuch aus der Volksrepublik. Sieben Delegierten – darunter He Weixing, der Präsident des Shanghai Exhibition Center – erläuterte Bachschuster am Beispiel des von ihm geplanten Gebäudes der Firma

Peter Bachschuster erläuert einer Delegation aus China am Beispiel des Gebäudes der Firma „Alkitechnik“ energieeffizientes Bauen. Foto: Schmatloch

„Alkitechnik“ in Unsernherrn, was energieeffizientes Bauen in der Praxis bedeuten kann. Denn dieses Gebäude „produziert“ immerhin 50 Prozent der benötigten Energie selbst. Und, davon ist Peter Bachschuster überzeugt, es wäre komplett autark gewesen, hätte die Lage des Grundstückes einen anderen Bauwinkel und somit eine günstigere Lage zur Sonne zugelassen. Die chinesischen Gäste zeigten sich jedenfalls tief beeindruckt. Peter Bachschuster ist im Land des Lächelns längst kein Unbekannter mehr. Zusammen mit seinen Partnern vor Ort hat er bereits einige namhafte Projekte realisiert. Unter anderem der Expo-Pavillon und ein Hochtechnologie-Zentrum in der Nähe von Schanghai. Die Fassade für ein rund 60 Meter hohes Bankgebäude steht ebenfalls auf seiner Empfehlungsliste. Schanghai ist auch Schauplatz des aktuellen Projektes. Die vorgelagerte Insel, die es bautechnisch, landschaftsarchitektonisch und auch verkehrstechnisch zu erschließen gilt, ist rund 1267 Quadratkilometer groß und von

Schanghai aus per Brücke zu erreichen. Bislang eher landwirtschaftlich genutzt, soll sie nun zum ökologischen Prestigeobjekt werden. Ausländische Staatsgäste sollen hier ebenso empfangen werden wie Wirtschaftsbosse aus aller Welt. Und so planen Peter Bachschuster und sein Kollege vor Ort, Eberhard Grossert, eine riesige Kongressanlage samt Hotel und allem, was dazugehört. Die Chancen, nach der Planung auch den Auftrag zur Ausführung zu bekommen, stehen gut, zumal Peter Bachschuster und Eberhard Grossert die einzigen sind, die mit der Planung betraut worden sind. Der Auftrag, über dessen Vergabe im Oktober entschieden wird, würde immerhin Präsidentensuiten von mehreren tausend Quadratmetern Fläche ebenso beinhalten wie Hotels mit rund 35 000 Quadratmetern und ein über 22 000 Quadratmeter großes Konferenzcenter. Wenn Peter Bachschuster den Zuschlag bekommt, dann ist in der Tat Eile angesagt: Denn bereits 2015 soll das gesamte Projekt fertiggestellt sein.

Ein Schuss Nervenkitzel

Von Tobias Zell Gehört habe ich schon viel von dieser Wasserkanone. „Ein einzigartiges Erlebnis“, finden die einen. „Wow“, sagen die anderen. Oder: „Einfach geil!“ Aber es gibt auch die Geschichte von der jungen Frau, die durch den Wasserdruck und die mitunter etwas unkontrollierte Landung in dem 320 Kubikmeter fassenden Becken ihren Bikini verloren hat. Der unfreiwillig Enthüllten musste man ein Handtuch zuwerfen, damit sie überhaupt aus dem Wasser konnte. Ihr Höschen habe man Wochen später auf dem Grund des künstlichen Sees entdeckt. Ein wenig mulmig ist mir schon vor meinem Wasserkanonen-Testflug . Wie stark ist der Druck? Wie weit katapultiert mich das Ding? Wie hart ist die Landung? Und

werde ich danach überhaupt noch in der Lage sein, diese Fragen mit klarem Kopf zu beantworten? Ich ziehe mich also um. Fred Bühler, einer der Geschäftsführer des Sommerrodelbahn-Geländes, auf dem die Kanone steht, dreht derweil an der Technik. Er erzählt was von Druck, einem Wasserschieber und wie ich mich reinsetzen soll in diesen überdimensionalen Metallschnabel, aus dem ich gleich herausgeschleudert werde. Ich mach es genau so, wie er sagt: Ganz nach hinten rutschen, Rücken gerade, den Körper zu einem L geformt. Beine zusammen, Arme verschränkt, Kopf nach vorne. Der Wasserzylinder, der hinter mir in den Himmel ragt, ist mit 1700 Litern gefüllt. Die Maschinerie hat außerdem 1,4 Bar Luftdruck aufgebaut. Dass ich über das 21 Meter lange Becken hinwegflie-

Foto: Schmatloch

ge? Kann nicht passieren. Sagt der Fred. Er hat erzählt, dass es weltweit nur drei dieser Wasserkanonen gibt. Die in Riedenburg war die allererste; inzwischen steht außerdem eine in Oldenburg und eine im Ötztal. Ob ich bereit sei, fragt der Fred, während ich gerade an den Ötzi denke. Ich habe aber vermutlich genickt, denn er fängt an, von Drei herunterzuzählen. Ich höre noch die Zwei. Die Eins nicht mehr. Stattdessen nur ein Zischen, nein eher ein bedrohliches Rauschen, und ich merke, wie ein unglaublicher Druck meinen Körper nach vorne schiebt. Ich spüre kein Metall mehr unter mir, ich fliege. Wasser, überall Wasser um mich herum. Aber ich fliege noch immer. Und plötzlich klatsche ich ins Becken. Wo ist hier oben? Ich tauche auf, schnappe nach Luft. Und höre

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Bei Riedenburg kann man sich von einer Wasserkanone meterweit schleudern lassen

Mit 30 Stundenkilometern wird man von der Wasserkanone zehn bis zwölf Meter weit geschleudert.

extra stylisch: Mützen mit Bommeln aus echtem Fell

mich rufen: „Geil!“ Zehn Meter sei ich ungefähr geflogen, sagt Fred, und er findet, dass man für den nächsten Versuch den Luftdruck ruhig noch erhöhen könnte. Nächster Versuch? Ja, klar. Schon nach meiner Premiere ist mir klar: Dieses Ding birgt Suchtgefahr. Mit 30 km/h segelt man, wie umhüllt von einem tosenden Wasserfall, durch die Luft. Sobald sich der Schieber öffnet, drängen die 1,7 Kubikmeter Wasser unterstützt vom Luftdruck aus dem Zylinder. Und reißen einen einfach mit. Ein echter Kick. Drei Euro kostet ein Flug, zwei Mal kostet fünf Euro. Mindestalter: zehn Jahre. Betriebsbereit ist die Wasserkanone zu den Öffnungszeiten der Sommerrodelbahn: Von März bis November täglich zwischen 10 und 17.30 Uhr. Eine Fahrt mit der 1080 Meter langen Sommerrodelbahn „Altmühlbob“ kostet für Kinder 1,80 und für Erwachsene 2,10 Euro. Weil die Schlitten auf einer Art Schiene befestigt sind, können sie nicht aus der Bahn rutschen. So können Eltern ihre Kinder bedenkenlos hinuntersausen lassen. Außerdem kann man sich an Wochenenden und in den bayerischen Schulferien auch an Werktagen auf dem Gelände (drei Kilometer vom Zentrum Riedenburg in Richtung Dietfurt) ein Quad ausleihen: acht Minuten für fünf Euro. Für Kinder gibt es zudem einen Streichelzoo, eine Hüpfburg und einen Abenteuer-Spielplatz. Eine kleine Gaststätte mit Pavillon rundet das Angebot ab. Weitere Infos unter: www.altmühlbob.de. Wir verlosen drei 50-Euro-Gutscheine für die Attraktionen auf dem Gelände; siehe Seite 17.

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gASTRO & LIFESTYLE

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„Schnitzel sind meine Leidenschaft“ Von Exotisch-Hawaiianisch bis zum Klassiker: In Elsa Kochs „Schnitzelhaus“ gibt es viele Varianten Von Ellen Reimann Wer Koch heißt, muss nicht auch Koch sein. In diesem Fall ist es jedoch ein treffender Zufall. Dieter und Elsa Koch sind beide begeisterte Hobby-Köche, die Schnitzel zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben. Da es bis zum Zeitpunkt der Eröffnung kein weiteres Schnitzelparadies gab, stellte sich das Ehepaar dieser Herausforderung. Insgesamt zehn verschiedene Schnitzel bietet das Ehepaar Koch in ihrem Koch’s Schnitzelhaus an. Entstanden ist die Idee über Nacht und völlig ungeplant. „Schnitzel und überhaupt das Kochen waren schon immer meine Leidenschaft und jetzt habe ich mir meinen Lebenstraum erfüllt“, schwärmt Elsa Koch. Die beiden betreiben das Lokal seit November 2007, jedoch nur nebenberuflich. Elsa Koch ist im Hauptberuf Lehrerin an einer Berufsschule, ihr Mann Dieter Versicherungsmakler. Die Doppelbelastung hielt beide jedoch nicht davon ab, das Schnitzelhaus zu eröffnen. „Anfangs hatten wir keine Erwartungen und ließen uns überraschen, ob das Restaurant bei der Kundschaft ankommen würde. Wir machen nicht groß Werbung für das Lokal, weil wir durch unsere Berufe nur ein begrenztes Zeitbudget haben“, erzählt Elsa Koch. Manchmal stößt das Ehepaar deswegen an seine Grenzen, die Chefin lässt sich aber nicht beirren. „Immer habe ich alles für meine Kinder getan und mich aufgeopfert. Jetzt bin ich an der Reihe und erfülle mir meinen Traum“, meint sie.

Elas Koch ist Köchin aus Leidenschaft und überrascht ihre Gäste immer wieder mit neuen Schnitzel-Kreationen. Jetzt, da die Kinder erwachsen und aus dem Haus sind, kann sich die Lehrerin mehr den verschiedenen Schnitzelvariationen widmen. Meistens fallen den Eheleuten die besten Ideen für ihre neuen Rezepte in geselliger Runde ein. „Wir sitzen mit der ganzen Familie an einem Tisch und dann kommen uns die unterschiedlichsten Einfälle“, erzählt Elsa Koch. In dieser Konstellation kaAnzeige

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Ziemlich beste Freunde Philippe ist reich, adlig und gebildet – aber ohne Hilfe geht nichts! Er ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet er sich auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft.

TOP FIVE der aktuellen DVD-Erscheinungen 1 DIE TRIBUTE VON PANEM Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime die brutalen „Hungerspiele“: Die junge Katniss kämpft bei den brutalen Gladiatorenspielen ums überleben. 2 BATTLESHIP Als bei einem Flottenmanöver ein Spähtrupp außerirdischer Invasoren auftaucht, liegt es an Marineleutnant Hopper die überlegenen Aliens zurückzuschlagen. 3 THE GREY - UNTER WÖLFEN Flugzeugabsturz über dem Polarkreis: Nur acht Männer überleben. Die sehen sich bald ohne Nahrung und Aussicht auf Hilfe einem Rudel hungriger Wölfe gegenüber.

men sie auch auf den „Bestseller“: Koch’s Schnitzel. Dabei handelt es sich um ein Schweineschnitzel, das mit Käse überbacken und mit Pommes und Preiselbeeren serviert wird. „Viele Gäste sind einfach neugierig, wie das schmeckt, sind mutig und bestellen unser Schnitzel“, weiß Koch. Auf der Speisekarte stehen unter anderem das AmericanSchnitzel mit Bacon und Barbecue-Sauce oder das Tex-MexSchnitzel mit mexikanischen Gewürzen und Salsasauce. Beim Kräuterschnitzel verwendet das Ehepaar Kräuter aus dem eigenen Garten und bedeckt das Fleisch mit Basilikum, Maggikraut und Petersilie, bevor es paniert wird. „Überhaupt ist bei uns alles frisch und vieles selbstgemacht. Jeden Tag bereiten wir den Kartoffelsalat frisch zu. Die

Zutaten für Schnitzel und Salat kaufe ich täglich ein“, so Koch. Das besondere an Koch’s Schnitzelhaus ist wahrscheinlich die Größe der Schnitzel. Ein

„Wir nehmen uns gerne Zeit für unsere Kunden und setzen uns, wenn möglich, auch zu ihnen an den Tisch um zu plaudern“ Elsa Koch Stück Fleisch hat die Länge eines DIN A4 Blattes. Das Doppeldecker-Schnitzel wird noch zusätzlich mit Hackfleisch bedeckt und mit Käse überbacken, was insgesamt ein Kampfgewicht

Gemüse DER WOCHE: Brombeeren präsentiert das Gemüse der Woche: Brombeeren. Die Früchte reifen im August und sind im Spätsommer besonders aromatisch. Mittlerweile zählen sie zu den beliebtesten Beerensorten in Deutschland. In der Küche lassen sie sich auf verschiedenste Arten verarbeiten: in Joghurt, Quark, Püree, Saft oder Likör. In Torten oder Marmeladen bieten sie besondere Abwechslung. Die Beerensorte passt zudem auch gut zu Wildgerichten. Doch nicht nur die Früchte der Rainer Schachtel, Besitzer des Brombeeren sind besonders. Aus Obst- und Gemüseladens Fru- ihren Blättern lässt sich ein heiitique in der Theresienstraße 9, lender Tee zubereiten.

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4 MARVEL`S AVENGERS Der mächtige Loki bedroht die Welt. Die einzige Rettung: Ein Team bestehend aus den Superhelden Iron Man, Thor, Captain America, Black Widow und Hulk. 5 Türkisch für Anfänger Nach einer Notlandung stranden ein deutsches Mädchen, ein griechischstämmiger Berliner und ein türkischer JungMacho samt Muslim-Schwester auf einer einsamen Insel.

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Foto: Reimann

von einem Kilogramm auf die Waage bringt. Das Gericht ist mit 7, 50 Euro das teuerste im Koch’s Schnitzelhaus. Diese unschlagbaren Preise kommen natürlich bei den Gästen gut an. Alle 14 Tage bekommt das Ehepaar Koch in seinem Restaurant Besuch von einer fünfköpfigen Gruppe, die dann die große Auswahl an Schnitzel verkostet. „Viele unserer Gäste erfuhren von uns durch Mundpropaganda oder sie liefen an unserem Haus vorbei. Da wir keine Werbung machen und auch nicht im Telefonbuch stehen, wundert es uns immer wieder, wie viele Gäste uns doch beehren“, freut sich Elsa Koch. Koch’s Schnitzelhaus ist keine klassische Gastwirtschaft. Das Lokal war ursprünglich ein Anbau an das Wohnhaus und wur-

de eher durch Zufall zum Restaurant. Der gesamte Gastraum ist sehr beschaulich und fasst maximal 25 Gäste. Bei der Dekoration ließ Elsa Koch ihrer Inspiration freien Lauf. „Wir wollten nichts Klassisch- Bayerisches, denn bei uns sind alle herzlich Willkommen.“ Der ganze Raum ist in knalliges Orange getaucht und durch bunte Safaribilder kommt fast ein wenig Afrikaflair auf. Die teilweise exotischen Variationen wie Hawaii-Schnitzel oder TexMex-Schnitzel kommen eben auch bei der Dekoration zum Ausdruck. Das Ehepaar versucht trotz Stress in der Küche ein persönliches Verhältnis zu den Gästen aufzubauen. „Wir nehmen uns gerne Zeit für unsere Kunden und setzen uns, wenn möglich, auch zu ihnen an den Tisch um zu plaudern“, erzählt die Köchin aus Leidenschaft. Auch Vegetarier kommen im Koch’s Schnitzelhaus nicht zu kurz, denn es gibt eine Gemüsevariante, die mit hausgemachter Remouladensauce serviert wird. Und für die muslimischen Besucher des Schnitzelhauses gibt es Putenschnitzel. Die Gäste sind sehr gemischt. Vom 17-Jährigen bis zum Rentner sind alle Altergruppen im Schnitzelhaus vertreten. Die tollsten Erlebnisse sind für Elsa Koch immer wieder, wenn die Gäste von der Größe der Schnitzel überrascht sind. „Sie sind völlig perplex. Das finde ich immer besonders schön.“ Das Ehepaar Koch bietet neben dem laufenden Betrieb auch einen Liefer- und Partyservice an. Wer drei Stunden im Voraus seine Bestellung aufgibt, erhält seine Schnitzellieferung ins Haus. Koch’s Schnitzelhaus, Schillerstraße 84, Ingolstadt Tel: 0841/ 99354388, Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag von 11.30 Uhr14.00 Uhr und 17.30 Uhr-22 Uhr, Sonntag und Montag Ruhetag

KOCHEN MIT WITZIGMANN

Semmelknödel mit Pfifferlingsrahmsauce Zutaten für 4 Personen: Für die Semmelknödel 4 altbackene Semmeln 150 ml lauwarme Milch Salz, Pfeffer aus der Mühle frisch gemahlene Muskatnuss 1 mittelgroße Zwiebel 1 EL gehackte glatte Petersilie 1 EL Butter 2 Eier Für die Pilze 300 g Pfifferlinge, geputzt, gewaschen und trockengetupft 2 Frühlingszwiebeln 1 kleine Knoblauchzehe 100 ml Sahne 20 g kalte Butter etwas Butter zum Anschwitzen 2 EL gehackte Petersilie Salz

Semmeln geben und alles durchmischen. Das Ganze abdecken und durchziehen lassen. 3) Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Aus der Masse ungefähr acht kleine Semmelknödel drehen, mit den Händen nachformen und in das sprudelnd kochende Wasser geben. Die Temperatur ein bisschen reduzieren, sodass das Wasser nur schwach köchelt. Wenn die Knödel an der Oberfläche schwimmen, noch etwa 15 Minuten ziehen lassen.

4) Für die Pilze die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden, in einem Topf in etwas Butter anschwitzen. Die Pfifferlinge beigeben und mit der Sahne aufgießen. Das Ganze Für die Brösel köcheln lassen, die Pfifferlinge 2 EL Butter mit Salz abschmecken und 1 EL Semmelbrösel mit kalter Butter und Petersilie 1) Die Semmeln in grobe Wür- verfeinern. fel schneiden und in eine Schüs5) Für die Brösel die Butter in sel geben. Lauwarme Milch dazugießen, salzen, pfeffern einen kleinen Topf geben und und etwas frische Muskatnuss aufschäumen lassen, die Semmelbrösel hineingeben und in darüberreiben. der Butter hellbraun anrösten. 2) Die Zwiebel in kleine Wür6) Die Pfifferlinge auf Tellern fel schneiden, Petersilie waschen und fein hacken. Butter erhitzen anrichten. Die Knödel mit der und die Zwiebelwürfel darin Schaumkelle aus dem Wasser glasig anschwitzen, abkühlen holen und auf die Pilze setzen. lassen. Petersilie, Zwiebelwürfel Mit der Bröselbutter beträufeln und Eier zu den eingeweichten und servieren.


LEBENSLINIEN

Blickpunkt KW 36 /12

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Der Unimog von Hubert Eisinger, Baujahr 1951, ist noch im Originalzustand.

Echtes Kultfahrzeug Hubert Eisinger über die Liebe zu seinem Unimog Von Miriam Binner Es ist wahnsinnig laut in der winzigen Fahrerkabine, draußen regnet es in Strömen. Ich sitze in einem Unimog, Baujahr 1951. Während der Fahrt über einen schmalen Feldweg habe ich Gelegenheit mir den Innenraum genauer anzusehen. Unter meinem Sitz befindet sich ein Falteimer aus Stoff, alles ist noch im Originalzustand, selbst das Zubehör. Sein Alter merkt man dem Fahrzeug kaum an, es läuft einwandfrei – erstaunlicherweise funktionieren sogar die Scheibenwischer. Ich bin überrascht, als Hubert Eisinger aussteigt und mir anbietet selbst zu fahren. Frei nach dem Motto „Im Leben sollte man alles einmal ausprobiert haben“ steige ich auf den Fahrersitz um. Nach einer kleinen Einweisung habe ich den Dreh raus. Nur um die Kurve geht‘s nicht ganz so flott, von Servolenkung hat dieser Oldtimer nämlich noch nie etwas gehört. Seine Liebe zum Unimog hat Hubert Eisinger aus Hexenagger bereits als kleiner Junge entdeckt. Den ersten Spielzeug-Unimog mit verschiedenen Gerätebausätzen hat er als Kind zu Weihnachten bekommen. Beruflich ist er derzeit als KFZ-Sachverständiger tätig. Seine Begeisterung für landwirtschaftliches Gefährt habe sich über lange Zeit entwickelt. „Frühers, als ich gerade bei der Dekra angefangen habe, wollte ich mal Motorräder restaurieren. Das war mir dann aber zu filigran. So bin ich dann irgendwann auf die Landtechnik-Schiene gekommen.“ Für Eisinger ist das besondere am Unimog, dass man die Technik noch begreifen kann. „Da kann man die Mechanik wirklich noch in die Hand nehmen.“ Außerdem seien die landwirtschaftlichen Maschinen noch auf die Reparatur ausgelegt, nicht aufs Wegwerfen. Das sei mit ein Grund für die Begeisterung von Oldtimer-Sammlern. „Das ist keine Wegwerf-Gesellschaft – das ist noch so, wie es früher auch bei den Landwirten mit ihren Ackerschleppern war. Die waren auf eine längerfristige Beziehung aus-

gelegt“, so der Diplomingenieur. Sein Wissen über die alten Fahrzeuge habe sich Hubert Eisinger aus Büchern angelesen. Während seines Studiums sei eine Menge an Informationen hängen geblieben. Aus dem Stegreif kann er mir die gesamte Entwicklungsgeschichte der speziellen Nutzfahrzeuge erzählen. Die Planungen zum allerersten „Universal-Motor-Gerät“ haben schon während des zweiten Weltkriegs begonnen. Alles gehe auf eine Entwicklungsgruppe für Flugmotoren in Berlin zurück. Denn als der Krieg zu Ende war, mussten sich die Flugmotorenhersteller eine neue Beschäftigung suchen. Für Landmaschinen war am einfachsten wieder eine Baugenehmigung zu bekommen. In Pforzheim, in der Nähe von Stuttgart, haben dann die ersten Entwicklungen begonnen. Gedacht war das Mehrzweckfahrzeug also anfangs als Zugmaschine für die Landwirtschaft. Seine Vorteile: Es lief mit seinen 50 Kilometern pro Stunde sehr schnell und auf seiner Ladefläche konnte man eine Menge transportieren – was für Bauern natürlich sehr wichtig war. Das Konstruktionsprinzip des Fahrzeugs sei über die letzten 60 Jahre gleich geblieben. Heute wird der Unimog sehr vielseitig eingesetzt. Zum Schneeräumen, als Streufahrzeug oder Transportmittel, selbst in Eisingers Heimatgemeinde Altmannstein. „Also das ist wirklich ein multifunktionales Gerät.“ Insbesondere bei Militär und Feuerwehr finden die Fahrzeuge noch ihren Einsatz. Moderne Unimogs gibt es inzwischen mit 250 PS oder mehr. Durch ihren Allradantrieb und die spezielle Konstruktion sind sie besonders geländegängig. Und warum ist der Unimog jetzt genau ein Kultfahrzeug? „Ich sag mal so, als Oldtimer-Fan ist es irgendwie eine Hassliebe. Also wenn man den Unimog anschaut, dann ist es einfach eine verbaute Kiste“, lacht Eisinger. Da brauche man wirkliche Liebhaber, die so etwas gerne reparieren wollen. Neben der „verbauten Kiste“, die er übrigens eher durch Zufall in der Schweiz erworben hat, besitzt er in seinem Schuppen

in Frauenberghausen noch drei weitere Oldtimer-Schlepper. Einer davon stammt bereits aus dem Jahr 1940. Da drängt sich doch eine Frage auf: Fahren die denn überhaupt noch? „Ja, klar. Die laufen alle noch“, versichert der Sammler. Sein ältester Sohn Moritz wurde auch schon in die große Kunst des Schlepper-Fahrens eingeweiht: „Die fahren sich super, wie ein ganz normales Auto.“ Von der Leidenschaft seines Vaters wurde er schon angesteckt – der Sohnemann ist ja schließlich damit aufgewachsen. Sein kleinerer Bruder Philipp interessiert sich dagegen eher für Computer. Hubert Eisingers SchlepperSammlung hat einmal mehr als zehn Fahrzeuge umfasst. Den Großteil musste er jedoch verkaufen. Geblieben sind ihm die, die ihm am meisten am Herzen liegen. An seinem Unimog hängen für ihn zahlreiche Erinnerungen. Mir hat er die Geschichte erzählt, die ihm bis jetzt am besten im Gedächtnis geblieben ist: „Mein Vater hatte eine Jagd in Eichstätt. Nach seinem Tod mussten wir dort vom Forstamt aus verschiedene Sachen wegräumen. Zum Beispiel Betonrohre, die als Silos gedient hatten. Ein Bekannter ist mit seinem Lastwagen gekommen. Im Wald ist er dann allerdings an einer blöden Stelle eingesunken. Wir haben da draußen versucht, einen Bulldog mit einer Seilwinde aufzutreiben – nichts. Also sind wir heim gefahren und haben den Unimog aus der Garage geholt. Mit dessen Seilwinde haben wir dann den LKW mit fast 18 Tonnen aus dem Dreck gezogen. Ich habe eigentlich schon immer darauf gewartet, dass die Seilwinde nach vorne wegfliegt, wenn man bedenkt, dass sie nur mit sechs Schrauben am Rahmen befestigt ist. Aber es hat wunderbar gehalten! Das war gigantisch, wie er den rausgezogen hat!“ Am kommenden Ingolstädter Schleppertreffen am 15. und 16. September in Hundszell wird Hubert Eisinger selbstverständlich ebenfalls teilnehmen. Denn neben der allgemeinen Aufstellung steht dort als spezielles Thema dieses Jahr der Unimog im Mittelpunkt.

Der Unimog ist vielseitig einsetzbar: zum Schneeräumen, als Streufahrzeug oder als Transportmittel.

Fotos: Binner

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Ruhestandsplanung braucht keine Prognose!

Toni Wirler, der Ruhestandsplaner Vizepräsident des BDRD Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen rüttelt uns wach und spricht aus, was in der Bevölkerung noch nicht so richtig registriert wird, nämlich dass ab dem Jahr 2030 das Renten- und Sozialsystem in der bisherigen Form nicht mehr funktionieren wird. Das heisst, eine Ruhestandsplanung, also die Eigenverantwortung wird für jeden Einzelnen immer wichtiger. Jeder sollte sich fragen, was bereits für die Altersversorgung getan wurde und welche Renditen notwendig sind, um nach Inflation und Steuern den Lebensabend zu sichern? Die Börsenkurse vorherzusagen war schon immer schwierig. Mit der Eurokrise ist es noch

schwerer geworden, denn sobald die Politik dazwischenfunkt, wird Prognosen der Boden entzogen. Schlimm ist das nicht, denn für eine Ruhestandsplanung spielen Prognosen ohnehin keine Rolle. Wer sein Geld in Aktien oder Investmentfonds anlegt, muss mit Schwankungen rechnen. Sie sind das Wesen der Börse. Hätten alle die gleiche Meinung, würde niemand zu einem anderen als dem wahren Wert einer Aktie kaufen. Stattdessen finden die Papiere auch dann Abnehmer, wenn sie besonders billig oder besonders teuer sind. Der Grund: jeder hat eine andere Meinung über die Zukunft, erwartet ein Steigen oder Fallen der Kurse. In der Regel beziehen sich die Erwartungen der Menschen auf die überschaubare nächste Zeit. So wird auch oft der Erfolg einer Geldanlage gemessen: Was habe ich in den vergangenen Tagen, Wochen, Monaten verdient? In der

Ruhestandsplanung spielen diese Zeiträume keine Rolle. Wer eine Absicherung bis ins höchste Alter sucht, darf sich nicht von kurzfristigen Ergebnissen beeinflussen lassen. Oder ganz banal: Wer Prognosen zur Grundlage seines Handelns macht, liegt oft falsch und verliert Geld. Hektisches Handeln, das Schielen auf Prognosen, all das ist für die Ruhestandsplanung der falsche Ansatz. Zocken hat sich nie ausgezahlt, sondern das solide, beständige und disziplinierte Investieren sorgt auf die lange Sicht für finanzielle Freiheit im Alter. Ein wichtiger Hinweis: Am 17. Oktober 2012 findet zum Thema Ruhestandsplanung eine Info-Veranstaltung im Golfclub in Ingolstadt statt. Nutzen Sie die Möglichkeit sich zu informieren. Näheres unter www.wirler-ruhestandsplanung.de (Rubrik Veranstaltungen).

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Vorschau Den ausführlichen KulturPlaner finden Sie unter

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09.09. - 16.09.2012

Blickpunkt KW 36/12

Zuckerwatte und Bratwürstl Septemberdult vom 14. bis 23. September auf dem Paradeplatz

KulturPlaner

Programm Freitag, 14. September

17 Uhr Standkonzert am Rathausplatz der Zucheringer Jugendblaskapelle anschließend Marsch durch die Fußgängerzone zum Paradeplatz

für Ingolstadt und die Region AUSSTELLUNGEN „Verborgene Orte“

18 Uhr Eröffnung der Septemberdult am Paradeplatz

15.09. bis 16.09.2012

19 Uhr Musikgruppe „Bel Canto“

16.09. bis 27.10.2012 Neue Galerie „Das Mo“ Ingolstadt

4. Schleppertreffen mit Vorführprogramm

Samstag, 15. September

Bauerngerätemuseum Ingolstadt-Hundszell

12 Uhr Trommelgruppe „Karibusana“

Bis 16.09.2012

„Raw Materials - Vom Baumarkt ins Museum“

15 Uhr Finkenstoaner Alphornbläser

Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt

VERANSTALTUNGEN 09.09.2012 // 11:00 Uhr Bauerngerätemuseum Hundszell

Musikalischer Frühschoppen zum Ausklang der „Nacht der Museen“ 09.09.2012 // 11:00 Uhr Diverse Orte in Ingolstadt

Tag des offenen Denkmals - Motto: „Holz“ 09.09.2012 // 20:00 Uhr WestParkBräu Ingolstadt

1516-Comedy-Nacht mit Matthias „Matuschke“ Matuschik (BAYERN-3-DJ) 09.09.2012 // 20:30 Uhr Turm Baur Ingolstadt

Kino-Open-Air im Turm Baur; bis 12.09.2012 09.09.2012 // 20:30 Uhr Volksfestplatz an der Ingolstädter Straße

Pfaffenhofener Volksfest; bis 18.09.2012 09.09.2012 // 20:00 Uhr Volksfestplatz Eichstätt

Eichstätter Volksfest; bis 09.09.2012 10.09.2012 // 20:30 Uhr Diverse Veranstaltungsorte in Ingolstadt

2. Internationales Tanzfestival; bis 16.09.2012 11.09.2012 // 20:00 Uhr Neue Welt Ingolstadt

Konzert - Ingolstädter Musikszene: Pepina (GB) - A Pint o´Music, Irish Folk 12.09.2012 // 19:00 Uhr Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt

Vortrag: „Gemarterte Füße. Unter dem Diktat der Schuhmode im Altertum ...“ 13.09.2012 // 20:00 Uhr Neue Welt Ingolstadt

Konzert: Tschak (von Südwind), Bayer. Liedermacher - Simons & Friend, Jazztrio 13.09.2012 // 20:00 Uhr Haus der Begegnung Pfaffenhofen

Pfaffenhofener Kabarettherbst: Helmut Schleich - „Nicht mit mir!“ 14.09.2012 // 20:30 Uhr Paradeplatz Ingolstadt

Septemberdult; bis 23.09.2012 14.09.2012 // 20:30 Uhr Pfaffenhofen

Hopfen- und Weintraubenfest; bis 16.09.2012 15.09.2012 // 20:00 Uhr Eventhalle Westpark Ingolstadt

Konzert: Mike Tramp (White Lion) man & guitar + guests: Radio Haze 15.09.2012 // 20:30 Uhr Ohrakel Ingolstadt

Konzert: Whiskeydust + Devils Diner + Souldawn 15.09.2012 // 20:30 Uhr Birdland Jazz Club Neuburg

Konzert: John Marshall Quintet 15.09.2012 // 10:00 Uhr Fürstlicher Marstall Neuburg

Neuburger Töpfermarkt; bis 16.09.2012 15.09.2012 // 19:00 Uhr Diverse Veranstaltungsorte in Schrobenhausen

Kneipenfestival „Stadtschall“

Auf dem Paradeplatz laden bei der Septemberdult wieder zahlreiche Stände die Besucher zum Stöbern ein. (bp) Am 14. September ist es wieder so weit. Die einwöchige Septemberdult findet wieder ganz nach dem Motto „Dult ist Kult“ auf dem Paradeplatz statt. Wo ursprünglich ein dreiwöchiger Markt an Pfingsten unter der Schirmherrschaft von König Ludwig von Bayern stattfand, ist jetzt, mehr als 600 Jahre später, eine Septemberdult auf dem Paradeplatz. Den Auftakt macht die

Zucheringer Jugendblaskapelle am Freitag, 14. September, um 17.00 Uhr. „Bel Canto“ wird dann abends noch für musikalische Unterhaltung sorgen. Unter der Woche ist einiges für Volksmusik-Fans geboten. Die „Finkenstoaner Alphornbläser“ werden am Samstag, 15. September, das Publikum unterhalten. „Die Streichhölzer“ treten am Samstag um 15.30 Uhr auf und

Foto: Archiv

die „Hepberger Sautoimusi“ kommen am Sonntag, 23. September. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Gebrannte Mandeln, Zuckerwatte oder deftige Würstl vom Rost lassen keinen Magen hungrig. Langweile kommt durch die zahlreichen Warenhändler und Handwerkskünstler nicht auf. Für die Kleinen gibt es ein Karussell und andere Fahrgeschäfte.

Donnerstag, 20. September 15., 16., 17 Uhr Kasperletheater am Brunnen

Samstag, 22. September

12 Uhr Fanfarenzug Eichstätt 15.30 Uhr „Streichhölzer“

Sonntag, 23. September

15 Uhr „Hepberger Saustoimusi“ auf dem Paradeplatz

Im Zeichen der Natur Tag des offenen Denkmals widmet sich in diesem Jahr dem Naturstoff Holz (ml) Dachstühle und Treppenhäuser haben Eines gemeinsam: Sie bestehen aus Holz. Genau um diesen Naturstoff geht es am Sonntag, 9. September, am Tag des offenen Denkmals. An diesem Tag werden passend zum Thema Holz verschiedene Führungen angeboten und Einblick in „hölzerne Bauwerke“ gewährt. Die Eröffnung des Tages findet um 10.45 Uhr im generalsanierten Union-Kino mit anschließender Matinee statt. Dachstühle bilden am diesjährigen Tag des Denkmals einen besonderen Themenschwerpunkt. Sie haben aufgrund ihrer Leichtigkeit schon viele Jahrhunderte überlebt und die besonderen ihrer Art sind am Sonntag zur Besichtigung freigegeben. So beispielsweise der Dachstuhl der Hohen Schule und des Alten Rathauses. Auch das frisch sanierte Dachwerk der Spitalkirche wird am Tag des

offenen Denkmals für die Besucher zugänglich sein. Passend zum Thema Holz sind auch hölzerne Ausstattungen zu entdecken. Das Münster, die Franziskanerkirche, die Sebastiankirche und das Alte Rathaus bieten hierzu jede Menge „Schmankerl“ an. Im Rahmen von Führungen gibt es auch Einblicke in historische Ingolstädter Treppenhäuser. Für interessierte Besucher gibt es auch im Bauerngerätemuseum etwas zu sehen. An konkreten Beispielen wird die Konservierung und Restaurierung von Holzausstattungsdetails vorgeführt. Sonst nicht öffentliche Bürgerhäuser, die in Kürze saniert werden, öffnen ebenfalls ihre Türen. Kostenlos zugängliche Museen wie das Medizinhistorische Museum, das Stadtmuseum, das Museum für Konkrete Kunst und das Bauerngerätemuseum runden das Programm ab. Auch

Bluestag in Geisenfeld (bp) Am 14. September findet im Landgasthof Rockermeier in Unterpindhart ein Benefiz-Musikabend statt. Der Geisenfelder Bluestag findet bereits zum dritten Mal statt und lässt die Herzen aller Blues-Fans höher schlagen. Mit dabei sind zwei Bands und zwei Solointerpreten. Die Band Bibalicious wird mit Sängerin Biba Bauch und Keyboarder Hans Finsterer für musikalische Unterhaltung sorgen. Die Band Gunman wird ebenfalls ihre Songs zum Besten geben. Die Band formatierte sich 1992 in Ingolstadt und kann in diesem Jahr schon auf ein 20jähriges Bühnenjubi-

läum zurückblicken. Auch Blues Lick, der aus Süddeutschland kommt, aber nach den tiefsten Sümpfen, die die USA zu bieten hat, klingt, wird mit dabei sein. Traditionelle Bluesklänge treffen hierbei auf bayerische Geschichten mit musikalischem Können. Unterstützt wird er dabei vom Gitarristen Matthias Inderst. Christian Willisohn wird als Pianist und Sänger seine Kompositionen präsentieren. Er gilt als einer der herausragendsten Persönlichkeiten der Musikszende. Der gesamte Erlös der Veranstaltung fließt in die Mukoviszidose-Hilfe.Beginn ist im 20 Uhr.

Jazz im Audi Forum Das Munich Swing Orchestra feat. Lynelle Jonsson tritt am Donnerstag, 13. September, um 20 Uhr im Audi Forum Ingolstadt auf. Jeder Fan in der Region weiß längst, was ihn erwartet, wenn der Jazz alljährlich nach der Sommerpause wieder ins Audi Forum Ingolstadt zurückkehrt: geschmackvoller Swing, geschmeidig-druckvolle Bläsersätze, wohl bekannte Evergreens und diesmal sogar eine neue Frau am Mikrofon. Das SeptemberKonzert der eleganten Gentlemen in ihren weißen Dinner-Jackets fungiert seit 2002 als beliebter Türöffner für das museum mobile. Dabei schüttet die renom-

mierte Big Band aus der Landeshauptstadt stets ein buntes und abwechslungsreiches Füllhorn mit dem Besten von Glenn Miller, Count Basie und Duke Ellington aus und transportiert die goldene Ballroom-Ära mitten hinein in die Gegenwart. Nachdem in den vergangenen Jahren die Funny Valentines in Ingolstadt für das vokale i-Tüpfelchen sorgten, kommt 2012 die amerikanische Weltklasse-Sängerin Lynelle Jonsson. Die hoch angesehene Jazz-, Opern- und Broadway-Sängerin weiß jedes Publikum mit ihrer atemberaubenden Stimme sowie ihrer schauspielerischen Bühnenpräsenz im Nu zu verzaubern.

der Südturm des Münsters steht zeigt einmalig an diesem Tag im Fletz des Alten Rathauses eine zur Besichtung zur Wahl. Eine Fotoarbeitsgemeinschaft Bilderausstellung der Gießereihalle und des Gießereigeländes. Ursprünglich kommt der „Tag des offenen Denkmals“ aus Frankreich, wo er 1984 erstmals veranstaltet wurde. Die Aktion war damals bereits ein voller Erfolg und breitete sich in anderen europäischen Ländern aus. Seit 1991 findet dieser Tag auch in Deutschland statt, zunächst unter dem Namen „European Heritage Days“. Mehr als 30 000 Denkmäler wurden damals in Deutschland von rund 20 Millionen Menschen besichtigt. Auch in Ingolstadt sprechen die jährlichen hohen Besucherzahlen für sich. Knapp 6 000 Besucher und Besucherinnen zeigten im vergangenen Jahr Interesse an den geöffneten Denkmälern. Das vollständige Programm Der hölzerne „Dachstuhl der Hohe Schule steht am Tag des offenen Denk- des Aktionstages gibt es auch im mals zu Besichtigung offen. Internet unter www.ingolstadt. de/denkmalschutz Archivfoto: Lerzer

Liedermacher und Co. in der Neuen Welt

„A Pint of Music“ treten am 11. September in einem Doppelkonzert mit Pepina in der Neuen Welt auf. Foto: oh zog sie dann nach Ingolstadt und verfolgt seitdem zielstrebig weiter ihre Karriere im In- und Ausland. A Pint of Music präsentieren Bei Erwin Wolf geht es immer Irish-Folk vom Feinsten, eine abum die Sinnfrage, mal augen- wechslungsreiche Auslese aus zwinkernd, mal witzig humor- Ohrwürmern, fetzigen Songs und voll. In diesem Jahr fragt er sich gefühlvollen Balladen. „Macht das Leben ohne Audi Doppelkonzert Tschak (von SüdSinn?“ Das neueste Schandwerk wind), Simons & Friend von Erwin Wolf lautet dementsprechend „Seit mei Traudi bei da Donnerstag, 13. September, 20 Uhr Audi is“ – Ironie, Sarkasmus und Tschak singt Lieder ausnahmsPoesie. los in bairischer Mundart: EigenDoppelkonzert Pepina, A Pint of Music kompositionen im Liedermacherstil, adaptierte Rock- und PopDienstag, 11. September, 20 Uhr songs, entliehene Songs. Simons & Friend ist eine junge Das berufliche Schicksal hat die Londoner Songwriterin nach In- Jazzband, gegründet von drei Ingolstadt verschlagen. Begonnen golstädter Studenten. Eigenkomhat sie als klassische Pianistin und positionen und bekannte Jazzstanlebte in Sussex. Im Sommer 2011 dards werden neu interpretiert. Erwin Wolf & Hannes „Seit mei Traudi bei da AUDI is“ Montag, 10. September, 20.30 Uhr


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Vorschau

Blickpunkt KW 36/12

KörperKunstWerke Internationales Tanzfestival vom 10. bis 15. September in Ingolstadt Vom 10. bis 15. September werden wie schon im vergangenen Jahr die vielseitigen Möglichkeiten des zeitgenössischen Tanzes präsentiert. Alles ist möglich: Dem Tanz sind keine Grenzen gesetzt. Das zeigte im letzten Jahr schon die japanische Butoh-Tänzerin Minako Seki, die in den eiskalten Brunnen im Klenzepark stieg. Dieser Auftritt begeisterte das ganze Publikum und blieb den Menschen im Gedächtnis. Der Wunsch nach einer Wiederholung des Spektakels war da und die Festival-Organisatoren Yahsmine Macaira und Matthias Neuburger erhörten ihn prompt. Die ganze Woche werden Compagnies und Einzelkünstler von höchster Qualität ihr Können zum Besten geben. Jedoch haben die Besucher selbst auch die Möglichkeit

in verschiedenen Workshops ihr Können und Talent zu zeigen. Für Lateinamerika-Fans mit Rhythmus im Blut gibt es Tango-Workshops unter der Leitung der Kolumbianer Victoria Laverde und Oscar Beltran. Trainiert werden Stabilität, elegantes Laufen und viele andere Eigenschaften. Der Workshop bietet die Möglichkeit in die Welt des Tangos hineinzuschnuppern, aber dient auch als Auffrischung für Hobby-Tänzer. Das Tanzbein können sowohl Paare als auch Singles schwingen. Für Kinder ab zehn Jahren bietet die australische „youMove Company“ ein Bewegungsprogramm der besonderen Art. Tänzer sollen keine bloßen Bewegungsmaschinen sein, sondern mit Gefühl, Energie und Humor tanzen. Deshalb zielt der Workshop auf die Entdeckung

Eine Stadt tanzt: Sechs Tage gibt es beim Tanzfestival Bewegungskunst zu bestaunen.

Foto: oh

des Aktionsraums zwischen Tanz und Theater ab. Eröffnet wird das Festival mit einem Defilee durch die Altstadt, das die Kernbotschaft des ganzen Spektakels transportiert. „Wir sehen den Zuschauer nicht nur als Konsumenten. Wenn die Leute nicht ins Theater gehen, dann kommt das Theater eben zu ihnen“, erklärt die Veranstalterin Yahsmine Macaira, die selbst aktiv den Workshop „Gyrokinesis“leitet. Das ist eine Art Yoga, das in der Gruppe und ohne Geräte praktiziert wird. Es beginnt mit Selbstmassage, die sich auf die Wirbelsäule und das Becken fokussiert. An den folgenden fünf Tagen begeistern internationale Bewegungskünstler das Publikum und machen das Tanzfestival in Ingolstadt zu einem MUST für alle Tanzbegeisterten.

Ibiza-Feeling in Ingolstadt

Zauberhafter Charity-Ball

„Dance am Auwaldsee“ am 15. September

4. Winterzauber am 10. November im Ingolstädter Theater

Insgesamt spielen zwölf DJs auf mehreren Bereichen auf. Black, House und die aktuellen Charts gibt es mit DJ Enix von Radio Galaxy in der Outdoor-Area. Hier werden auch DJ Mess & DJ Bekab für perfekte Beats sorgen. Discomusik von den 70ern bis zu den 90ern, speziell für die etwas Älteren und trotzdem jung Gebliebenen, gibt es von DJ Gandi und DJ Daniel Melegi. Ohrwurmgarantie inklusive. Neben den drei „Dance-Bereichen“ wird es auch eine Area zum Chillout geben. Wem also die Füße vom vielen Tanzen schmerzen, kann Partystimmung marsch! Im letzten Jahr war „Dance am Auwaldsee“ ein voller hier relaxen und einen leckeren Erfolg. Foto: oh Cocktail genießen. Die Veranstaltung findet direkt am See statt, (ml) „Dance am Auwaldsee“ DJ Sonic (Pasha & El Divino, Ibi- wird aber auch bei Regen nicht holt am 15. September wieder die za) wird es sich ebenfalls nicht ins Wasser fallen. Drei der vier angesagtesten DJs von der Bale- nehmen lassen, dem Publikum in Bereiche sind überdacht. Wer Hunger hat, kann diesen Ingolstadt einzuheizen und die areninsel Ibiza nach Ingolstadt. im Restaurantbereich stillen oder Musikalischer Höhepunkt wird Menge zum Toben zu bringen. Nach dem riesigen Erfolg 2011 im Biergarten die sternenklare dabei Jonathan Ulysses sein, der bereits seit 15 Jahren im Ibiza- gibt es in diesem Jahr die zweite Nacht genießen. Parkplätze gibt Club Space & Es Paradis das Pu- Auflage von „Dance am See“. Ver- es direkt beim Auwaldsee. Einlass blikum begeistert. DJane Danielle schiedene Bereiche werden wie- ist ab 19.30 Uhr. Weitere Infos gibt es im InterDiaz reist aus dem CoCo Beach der dafür sorgen, dass für jeden direkt von Ibiza nach Ingolstadt. Musikgeschmack etwas dabei ist. net unter www.danceamsee.de

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Bauchtanz hält nicht nur fit und verhilft zu einer guten Figur. Der so genannte „Tanz aus dem Osten“ lindert sogar Rückenschmerzen, verhilft zu einer aufrechten Haltung, mehr Selbstvertrauen und einem besseren Körpergefühl. Ursprünglich stammt der orientalische Tanz aus Ägypten, wo er noch heute sehr beliebt ist. Glitzernde Kostüme und der damit verbundene Glamour wurden allerdings erst in den 30er Jahren populärer. Um die eleganten Bewegungen zu betonen, wird stets barfuß getanzt und um die Hüfte ein Tuch gebunden. Auch die Haare werden manchmal mit Tüchern oder Schleiern bedeckt. Immer mehr Frauen sind von dem Anmut der Musik und der Bewegungsart fasziniert. Einmal die Hüften schwingen und kreisen wie Shakira? Viele Tanzschulen bieten den besonders bei jungen Menschen beliebten Tanz an. Foto: fotolia.de

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In romantisches Licht getaucht war die „Winterzauber“ Veranstaltung im letzten Jahr (ml) Die Winterzauber-Gala 2012 wird golden! – Mit der Gruppe „LaMetta“ wartet auf die Gäs-te der beliebten Charity-Gala ein ästetisches und kraftvolles Schauspiel im Foyer des Stadttheaters. Die Gruppe besteht aus beeindruckenden goldgefärbten Muskelpaketen, die als lebende Statuen einzigartige Bilder erzeugen werden. Und so wie die Gala beginnt, wird es auch den ganzen Abend weitergehen: Beste Unterhaltung, atemberaubende Showacts und viel Zeit zum Tanz und - das Hauptanliegen der Gala - zur Spende. (In diesem Jahr zu Gunsten von Unicef, Pro Service & Hollerhaus und Peter Steuart Haus)

Eine spektakuläre RingstirnPerch-Darbietung der Romanoffs, eine Artistenfamilie, wird die Zuschauer zum Staunen bringen. Mit höchster künstlerischer Perfektion werden die Romanoffs, bereits mit mehrfachen Preisen ausgezeichnet einen beeindruckenden Balance-Akt auf die Bühne bringen. Angelo Borer, schweizerischer und europäischer StepptanzChampion, wird zusammen mit der „Crazy Feet Company“ einer der Top-Acts der WinterzauberGala werden. Seit über 25 Jahren begeistern die Tänzerinnen und Tänzer mit mitreißenden Shows das Publikum. „It‘s Partytime!“ heißt es spä-

Foto: Archiv

testens bei den Songs der schwedischen Kultband „ABBA“, die die Band „Agnetha‘s Affair“ zum Besten geben. Zu vorgerückter Stunde wird dann auch DJ Gandi die Galabesucher mit Liedern aus den aktuellen Charts unterhalten und für ausgelassene Partystimmung sorgen. Wer mit seinen Tanzkünsten auftrumpfen und diese noch etwas verinnerlichen, vertiefen oder neu erlernen möchte, für den empfiehlt sich ein Tanzkurs. Melden Sie sich am besten jetzt schon an, denn zahlreiche Bälle und Tanzkurse beginnen schon im Herbst. Früh übt sich, wer ein guter Tänzer werden möchte!


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Aus- & Weiterbildung

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Blickpunkt KW 36/12

Wenn ich groß bin, werd‘ ich...was? Im Handwerk sind noch Ausbildungsplätze frei (ml) Jedes Jahr stellen sich Schulabgänger, die gerade ihren Abschluss in der Tasche haben, dieselbe Frage: „Was nun? Studium oder Berufsausbildung?“ Während die einen schon seit dem Kindergarten wissen, dass sie später einmal Tierärztin werden oder die Firma der Eltern übernehmen, sind manche bis zuletzt ahnungslos. Astrid Kutz, Geschäftsführerin 16 Auszubildende starten im Audi Zentrum in eine erfolgreiche Zukunft. Foto: oh der Arbeitsagentur in Ingolstadt, weiß über die Problematik auf dem Arbeitsmarkt in der Region nur zu gut Bescheid. „Es gibt derzeit etwa 870 offene Ausbildungsstellen im Bereich Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen und Für 16 Schulabgänger hat am Bürokommunikation ausgebildet. etwa 600 Bewerber.“ (Stand Ende Montag, 3. September 2012 im Au- Martin Brod (Geschäftsführer), Juli) Also eigentlich doch alles gut, di Zentrum Ingolstadt der Ernst Valentina Schut (Assistentin der möchte man meinen, doch in der des Lebens begonnen. Sechzehn Serviceleitung), Jürgen Strixner Praxis sieht das leider anders aus: Auszubildende starteten in das (Ausbildungsleiter Werkstatt), „Es gibt ungefähr 300 verschieBerufsleben. Die Lehrlinge wer- Jörg Mißbichler (Ausbildungslei- dene Ausbildungsstellen und jeden in den Bereichen Kfz-Mecha- ter Karosserie) und Erwin Wild der möchte eben eine bestimmte troniker, Karosserie- und Fahr- (Ausbildungsleiter Lackiererei) haben“, weiß Kutz. „Bewerber zeugbauer, Fachkraft für Lagerlo- begrüßten die Berufsanfänger können oft die Anforderungen der Ausbilder nicht erfüllen und gistik, Lackierer und Kauffrau für herzlich. bringen nicht die notwendige Mobilität mit.“ Ganz oben auf der Liste der begehrtesten Ausbildungsberufe in der Region stehen der KFZ-Me-

Handwerk frei.“ Insgesamt gibt es ungefähr 100 Ausbildungsberufe im Handwerk. „400 Lehrverträge sind bis jetzt geschlossen worden“, so Mayr. Im letzten Jahr waren es um diese Zeit ungefähr ähnlich viele. Wer also noch nichts hat und immer noch auf der Suche ist, dem sei geraten schnell zu sein. Und sich auf jeden Fall Gedanken darüber zu machen, was er einmal werden möchte. „Man muss wissen, was für Interessen und Neigungen man selbst hat – nur dann kann man auch seinen Ausbilder von sich selbst überzeugen“, ist sich Kutz sicher.

Ernst des Lebens Neue Azubis im Audi Zentrum

WEITER DURCH BILDUNG

Berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule Ingolstadt

Elektromobilität und Fahrzeugelektrifizierung · M.Eng. · Okt. 12 Immobilienmanagement · MBA · März 13 IT-Management · MBA · Okt. 12 Applied Computational Mechanics · M.Eng. · Sep. 12 Elektromobilität und Fahrzeugelektrifizierung · M.Eng. · Okt. 12 Gesundheitsmanagement · MBA · Okt. 12 Betriebswirtschaft · B.A. · Okt. 12 · MBA · März 13 Immobilienmanagement Management in Gesundheitsberufen · B.A. · Okt. 12 IT-Management · MBA · Okt. 12 Wirtschaftsinformatik · B.Sc. · Okt. 12 Applied Computational Mechanics Wirtschaftsingenieur Bau · B.Eng. · März 13 · M.Eng. · Sep. 12 Gesundheitsmanagement Fahrzeugtechnik · B.Eng. · Okt. 12 · MBA · Okt. 12 Elektrotechnik im Fahrzeug · B.Eng.· Okt. · Okt.12 Betriebswirtschaft · B.A. 12 Management in Gesundheitsberufen · B.A. · Okt. 12 Wirtschaftsinformatik · B.Sc. · Okt. 12

www.haw-ingolstadt.de/weiterbildung Wirtschaftsingenieur Bau · B.Eng. · März 13 E-Mail: weiterbildung@haw-ingolstadt.de Fahrzeugtechnik · B.Eng. · Okt. 12 Elektrotechnik im Fahrzeug · B.Eng. · Okt.12

Die Wahl der Ausbildung sollte gut überlegt sein. chatroniker, Kaufmann im Einzelhandel und eine Ausbildung zum/zur Verkäufer/in. Auch Bürokaufmann und Koch sind beliebte Stellen. „Hier wird es jedes Jahr knapp und die Stellen sind nur beschränkt verfügbar“, so Kutz. Es gilt also: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder in dem Fall schraubt er eben an einem Auto. Doch wer bis jetzt seine TraumAusbildungsstelle noch nicht gefunden hat, muss nicht ver-

Foto: fotolia.de

zweifeln. Kutz stellt klar: „Viele Auszubildende sagen kurz vor Ausbildungsbeginn die Stelle ab. Dann bekommt ein Anderer die Chance.“ Besonders hoch sind übrigens die Chancen im Bereich des Handwerks. „Im Verkauf oder im Einzelhandel gibt es derzeit noch einige offene Stellen“, so Kutz. Auch Anita Mayr, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Ingolstadt-Pfaffenhofen bestätigt: „Es sind noch genügend Plätze im

Ausbildungsstart bei der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG (bp) Am 1. September 2012 starteten die neuen Auszubildenden gespannt in ihren ersten Arbeitstag. „Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG bietet 17 jungen Menschen eine interessante und abwechslungsreiche Berufsausbildung mit tollen Perspektiven“, betonte Britta Zeitler, Ausbildungsleiterin der Bank. Im Rahmen des dualen Studiums absolviert ein Auszubildender zusätzlich zur Ausbildung ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Ingolstadt. Erstmals wird ein Fachinformatiker Systemintegration seine Berufsausbildung bei der Bank durchlaufen. Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG drückt mit 17 Ausbildungsplätzen ihr Engagement für Region und Wirtschaft aus. Nach Einschätzung von

Richard L. Riedmaier (l.), Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG, und Britta Zeitler (2.v.l.), Ausbildungsleiterin, begrüßten die jungen Leute. Foto: oh Richard L. Riedmaier, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG, machen die Einstellungszahlen

erstens deutlich, dass die Bank ihre Rolle als regionaler Arbeitgeber sehr ernst nimmt und zweitens als Genossenschaftsbank

unverändert als solide und verantwortungsbewusste Bank bei den jungen Menschen gilt, für die man gerne arbeitet.

Acht neue Azubis bei der AOK in Ingolstadt

Stadt Ingolstadt

Deine Zukunft

Internet: www.haw-ingolstadt.de/weiterbildung E-Mail: weiterbildung@haw-ingolstadt.de bei der Stadt

Ausbildung in der Verwaltung

(bp) Ein neues Ausbildungsverhältnis begannen acht junge Frauen und Männer am 1. September 2012 bei der AOK in Ingolstadt. Im Verantwortungsbereich der AOK-Direktion werden damit derzeit 19 junge Menschen beschäftigt, die zu qualifizierten Fachleuten in Fragen der Kranken- und Pflegeversicherung ausgebildet werden. „Wir sehen in der fachlich fundierten Ausbildung unserer jungen Mitar-

beiterinnen und Mitarbeiter die Voraussetzung für einen kompetenten und kundenorientierten Beratungsservice vor Ort“, so der Ingolstädter AOK-Direktor Ulrich Resch. Landesweit sind zum 1. September über 250 neue Auszubildende eingestellt worden. Die AOK Bayern hat in den vergangenen fünf Jahren über 1.100 junge Menschen ausgebildet und zählt damit zu den größten Aus- Die neuen Azubis der AOK mit Direktor Ulrich Resch (rechts im Bild) und Ausbilbildungsbetrieben im Freistaat. dungsleiter Tobias Kasper (links im Bild) Foto: oh

Eine erfolgreiche Region braucht ein starkes Fundament.

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Bäckerinnung Maler- und Lackiererinnung

Friseurinnung Schlosser-, Schmiedeund Maschinenbauerinnung

Innung für Spengler, Sanitär- und Heizungstechnik

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Aus- & Weiterbildung

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„Die besten Köpfe“ für die Stadt Die Stadt Ingolstadt bildet 38 junge Menschen in 13 Ausbildungsberufen aus (ml) „Auf Ihre erfolgreiche Zukunft bei der Stadt Ingolstadt!“, stieß Bürgermeister Albert Wittmann mit den neuen Auszubildenden der Stadt Ingolstadt an. Auch Integrationsbeauftragter Christian Lösel, Ausbildungsleiter Christian Siebendritt und Sylvia Schwarz waren gekommen, um die insgesamt 38 Auszubildenden an ihrem ersten Arbeitstag zu begrüßen. „Für unsere Stadtverwaltung ist die Ausbildung junger Menschen eine Investition in die Zukunft“, so Wittmann bei der Begrüßung der neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. „Wir bieten Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz und das auch bis zur Verrentung, wenn Sie sich nichts Gröberes zuschulden lassen kommen.“

Wichtig sei vor allem, dass sich die neuen Auszubildenden jetzt nicht einfach zurücklehnen. „An Euch werden hohe Anforderungen gestellt.“ Die Stadt Ingolstadt habe eine interessante und auch lange Geschichte, so der Bürgermeister. "Die Perspektiven sind für jeden von Euch gut.“ Und Lösel ergänzte: „Die Stadt Ingolstadt ist der zweitgrößte Ausbildungsbetrieb in Ingolstadt. Wir haben um die 400 Auszubildende und 7000 Beschäftigte. Ich denke, das spricht für uns.“ Die Stadt bildet in diesem Jahr in insgesamt 13 verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Die meisten (27 Auszubildende) beginnen eine Lehre bzw. ein Studium im Verwaltungsbereich. Daneben reicht die Bandbreite der Lehr-

berufe vom KfZ-Mechatroniker über Brandmeister, Bauzeichner, Straßenwärter und Gärtner bis hin zum Fachinformatiker. Aber auch in Berufen wie Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder Maßschneiderin wird ausgebildet. Viele der Auszubildenden kommen von weit her und müssen einen langen Anfahrtsweg auf sich nehmen. So lernten sie im Anschluss an die Begrüßung an ihrem ersten Tag erst einmal die Stadt kennen, für die sie arbeiten. Eine Stadtführung stand an. Und dabei werden sie wohl einen Satz besonders in Erinnerung behalten: „Die Stadt Ingolstadt hat die besten Köpfe“, bekräftigte Wittmann. „Das seid Ihr. Sonst ständet Ihr heute nicht hier.“

38 Auszubildende in 13 verschiedenen Ausbildunsberufen traten in diesem Monat bei der Stadt Ingolstadt ihren Dienst an und können sich auf eine abwechslungsreiche Ausbildung freuen. Foto: oh

Qualitativ hochwertige Ausbildung Edeka Südbayern verzeichnet 311 neue Auszubildende (bp) 311 neue Auszubildende starten eine Ausbildung bei Edeka Südbayern und legen damit den Grundstein für eine Karriere im Handel. Edeka Südbayern zählt zu den größten Ausbildungsbetrieben in Bayern. In diesem Monat beginnen wieder 311 neue Auszubildende ihre Lehrberufe im Einzel- und Großhandel. Damit bildet das Unternehmen derzeit etwa 1000 Lehrlinge in 18 verschiedenen Berufen aus. „Die Mitarbeiter, die wir selbst geschult haben, sind für unser Unternehmen von größtem Wert. Deshalb investieren wir in eine qualitativ anspruchsvolle Ausbildung und halten seit Jahren eine hohe Übernahmequote“, betonte Hans Georg Maier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Edeka Südbayern. „Wir lieben Lebensmittel“ Das ist das Motto der Edeka Südbayern. Es muss Spaß machen, in einem Edeka Markt einkaufen zu gehen. Der Kunde sollte nicht nur vom umfangreichen Sortiment, das Lebensmittel vom Preiseinstiegs- bis zum Premiumseg-

die Edeka Südbayern zu einem attraktiven Arbeitgeber werden lässt. „Edeka bietet mir in jeder Hinsicht viele Perspektiven. Gleich am Anfang meiner Ausbildung durfte ich ein Event selbstständig organisieren. Ich habe erkannt, dass ich gerne im Schulungsbereich tätig werden möchte“, erklärt Katharina Plessow, Auszubildende zur Handelsfachwirtin in der EdekaZentrale in Gaimersheim.

Verwaltungsgebäude der Edeka Süd in Gaimersheim. ment umfasst, fasziniert sein, sondern auch von der freundlichen Beratung und der Kompetenz der Verkäufer in Sachen Warenkunde. Um diese Atmosphäre zu erreichen, setzt Edeka Südbayern auf eine exzellente Ausbildung. „Um einen Markt erfolgreich zu führen, muss die gesamte Klaviatur von der Disposition über die Lagerung des Frischesortiments bis hin zum Warenwirtschaftssystem erlernt werden. Deshalb hat die praxisorientierte Ausbildung bei uns oberste Priorität“, so Oliver Altenhöfer, Leiter Bildungswesen. Ergänzend

Foto: Edeka

Aktuelle Beschäftigungszahlen der jeweiligen Ausbildungsberufe

Die neuen Azubis absolvieren zur theoretischen Ausbildung in der Berufsschule bietet das Unter- ihre Ausbildung in den Bereichen Einzel- und Großhandel sowie in nehmen hausinterne Kurse an. den Edeka-eigenen Produktionsbetrieben. Der Großteil, 157 LehrErste Einblicke in die Welt des linge der Fachrichtung LebensmitEinzelhandels tel, werden als Verkäufer geschult, Bei verschiedenen Edeka-spe- gefolgt von 73 angehenden Kaufzifischen Wettbewerben und Pro- leuten im Lebensmitteleinzelhanjekten können die Auszubilden- del und von 55 künftigen Fachden ihr Talent unter Beweis stellen. verkäufern im LebensmittelhandDabei vertiefen sie nicht nur ihr werk, Fachrichtung Bäckerei und Fachwissen, sondern üben auch Fleischerei. Im Raum Ingolstadt reale Verkaufsgespräche. Die Viel- starten 81 Jugendliche ihre Ausseitigkeit der Tätigkeiten im Ein- bildung, darunter 21 in der Unterzel- und Großhandel ist es auch, nehmenszentrale in Gaimersheim.

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AUTO & Technik

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Blickpunkt KW 36/12

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Die siebte Generation: Beim neuen VW-Golf bleibt kein Blech auf dem anderen. So ziemlich alles wurde neu konzipiert.

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Meister aller Klassen Unangefochtener Seriensieger: Weltpremiere für den neuen Golf in Berlin Von Thomas Geiger Er ist das auf der Straße, was die Bayern bisweilen auf dem Fußballplatz sind: Der unangefochtene Seriensieger. Kein Auto aus Deutschland ist so erfolgreich wie der VW Golf, keines verkauft sich so gut und keines findet auch im Ausland so viele Freunde – und das seit mittlerweile fast 40 Jahren. Damit das auch weiter so bleibt, bringt VW jetzt die siebte Generation des Dauerbrenners an den Start und greift dabei tiefer ins Blech als je zuvor.

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Der Viktualienmarkt wird 5 Jahre

Foto: oh

War der Vorgänger kaum mehr als eine bessere Modellpflege, bleibt diesmal kein Blech auf dem anderen: Eine neue Plattform, neue Motoren, neue Assistenzsysteme und zumindest ein vorsichtig weiter entwickeltes Design zeugen von der gründlichen Evolution des Bestsellers. Nur eines bleibt unverändert: Der Preis. Obwohl stärker, größer, sicherer und sparsamer als früher, startet der neue Golf im November genau wie der alte bei 16 975 Euro. Vergleicht man die einzelnen Motor- und Ausstattungsvarianten direkt, wird er damit sogar um mehrere hundert Euro billiger. Dass der neue Golf zum besten Auto seiner Klasse werden könnte, verdankt er dem so genannte Modulare Querbaukasten, aus dem im Konzern bereits der Audi A3 entwickelt wurde und demnächst noch mehr als 20 weitere Fahrzeuge entstehen sollen. Er ermöglicht nicht nur eine extrem hohe Flexibilität in

den allermeisten Maßen und in den Fabriken. Sondern mit den hohen Stückzahlen können sich die Niedersachsen auch teure Materialien und aufwändige Technologien leisten und so die Demokratisierung der Innovationen vorantreiben. Auch das ist ein Grund, weshalb VW beim Preis so maßvoll agieren kann. Bei der Konstruktion gilt das zum Beispiel für die speziellen Stähle der Karosseriestruktur. Die sind zwar teuer, aber dafür auch leichter als konventionelle Materialien und leisten deshalb einen großen Beitrag dazu, dass der Golf um bis zu 100 Kilogramm abspeckt und jetzt wieder so wenig wiegt wie die Generation vier. Weil VW zudem zwei neue Motorenfamilien einbaut und auch sonst an jeder Spritsparschraube gedreht hat, geht der Verbrauch des Klassenprimus im Schnitt um fast 14 und in der Spitze um mehr als 20 Prozent zurück. Sparsamster Golf wird wie immer der „Blue Motion“. Sein 105 PS-Diesel braucht dank StartStopp-Automatik, Rekuperationsbremse, Segelfunktion und allerlei anderer Spritspartechniken nur noch 3,2 Liter und kommt auf einen CO2-Ausstoß von 85 g/ km. Obwohl ein ausgewachsener Fünfsitzer, braucht sein Diesel damit sogar weniger als der des winzigen Smarts. Den gleichen Motor gibt es auch ohne Spritspartechnik. Dann verbraucht er noch immer rekordverdächtige 3,8 Liter. Und wer bei aller Sparsamkeit mehr Spaß haben möchte, bestellt den Zweiliter-TDI mit 150 PS.

Bei den Benzinern stehen zunächst zwei Motoren zur Wahl: Im Basismodell fährt ein Vierzylinder mit 85 PS, der mit 4,9 Litern angegeben wird – immerhin 0,6 Liter weniger als beim Vorgänger. Darüber rangiert der 1,4-Liter mit 140 PS und Zylinderabschaltung. Weil der bei schlankem Gasfuß nur auf zwei Töpfen brennt, reichen ihm im Mittel 4,8 Liter. Bei diesen fünf Motorvarianten wird es allerdings nicht bleiben. Natürlich sind auch wieder sportliche Diesel mit bis zu 180 PS, weitere Benziner bis hinauf zum über 200 PS starken GTI und ein paar zusätzliche Öko-Varianten geplant. So wird es den Golf nicht nur als Erdgas-, sondern schon ab 2013 als Elektroauto geben. Obwohl der Golf vor allem leichter und sparsamer sein soll, hat VW mit dem Platz nicht gegeizt. Das Auto wächst in Länge und Radstand um knapp sechs Zentimeter. Das sorgt zusammen mit der weiter nach vorn gerückten Vorderachse nicht nur für sportlichere Proportionen. Sondern vor allem für mehr Knieraum im Fond und ein größeres Gepäckabteil. Sein Volumen wächst um 30 auf 380 Liter. Wem das nicht reicht, der muss noch ein bisschen Geduld haben: Denn los geht es erst einmal mit Drei- und Fünftürer. Die Nachfolger von Golf Plus und Golf Variant kommen frühestens im nächsten Jahr, und später soll es noch andere Varianten geben. Nicht nur das Cabrio wird irgendwann erneuert, sondern auch ein Coupé ist angeblich geplant. Was die großen Stückzahlen inner-

halb des Konzerns und die vereinheitlich des Baukastens alles möglich machen, sieht man nicht zuletzt an der Liste der Assistenzund Infotainment-Systeme. Sie ist bei VW jetzt erstmals auch in der Kompaktklasse fast so lang wie bei Passat oder Phaeton und umfasst zum Beispiel auch einen Tempomat mit Abstandsregelung, eine Notbremsfunktion für den Stadtverkehr, adaptive Scheinwerfer, proaktive Gurtstraffer oder einen Touchscreen für alle sowie Google-Navigation und Internetanschluss für ausgewählte Modelle. Selbst die bislang nur bei Audi üblichen Fahrprofile übernimmt VW jetzt für die breite Masse und lässt den Golf auf Knopfdruck seinen Charakter ändern: Eben noch Sparer mit lang übersetzter Doppelkupplung und Segelfunktion, soll er so zum Sportler mit straffer Lenkung und strammem Fahrwerk werden. Natürlich ist der Golf zuallererst mal ein Auto, das seine Kunden schlicht und ergreifend möglichst sparsam, sicher und vielleicht noch mit ein bisschen Spaß von A nach B bringen soll. Doch für VW und streng genommen für das ganze Land hat der Wagen längst eine größere Bedeutung, sagt Konzernchef Martin Winterkorn: „Sechs Generationen Golf: Das sind 38 Jahre eines kontinuierlichen Erfolges, 29,13 Millionen verkaufte Exemplare eines Weltbestsellers, ein über Epochen wirkendes Spiegelbild des technischen Fortschritts, ein immens großer Wirtschaftsfaktor und nicht zuletzt ein Garant für sichere Arbeitsplätze.“

Das Weltauto als Heilsbringer Ford stellt sein neues Flaggschiff „Mondeo“ in Paris vor bus Hüpf ur G V IN rco ay-Pa Segw chminken ng rs t ltu Kinde e Unterha Ingolstad C h alisc em F Musik nde mit d stu ramm g o t u A

Feiern Sie mit uns! am 21. September 2012 ab 14:30 Uhr auf dem Viktualienmarkt

Von Thomas Geiger

Fusion. Beim Generationswechsel an der Spitze der Modellpalette setzten die Entwickler vor allem auf Intelligenz und Effizienz. Weil sie nicht nur gegen billige AsienImporte in Amerika, sondern in Europa auch gegen Autos wie den Opel Insignia und vor allem den VW Passat konkurrieren müssen, spicken sie ihr Top-Modell mit jeder Menge neuer Assistenten. Deshalb gibt es nicht nur ein weiterentwickeltes Bediensystem mit Spracheingabe und problemloser Integration sämtlicher mobiler Endgeräte. Sondern der nächste Mondeo bekommt auch ein Heer von Schutzengeln wie der Spurführung mit automatischem Lenkeingriff, dem Abstandshalter mit Notbremsfunktion und dem

Motoren und mit leistungsstärkeren Akkus bestückt werden. Neue Assistenzsysteme und sparsame Motoren – damit kann Ford vor allem die Kopfmenschen ansprechen. Dass man den neuen Mondeo aber auch aus dem Bauch heraus kaufen möchte, das ist der Job der Designer. Sie haben für das kommende Flaggschiff eine neue Formensprache entwickelt, die sich an der IAAStudie Evos orientiert und sichtlich sportlicher wird. Der Kühlergrill ist eine Mischung aus Ford Mustang und Aston Martin, das Gesicht bekommt mit den scharf geschnittenen Scheinwerfern wieder mehr Charakter und von der Seite wirkt der Mondeo rank und schlank. Dabei müssen sich die Kunden nicht für eine Silhouette entscheiden. Sondern wie eh und je wird es das Flaggschiff als Limousine mit Stufen- oder Fließheck und als Kombi geben. Der Mondeo ist die wichtigste, aber längst nicht die einzige Neuheit, mit denen die Kölner dieses Jahr punkten wollen. Sondern neben dem Flaggschiff steht in Paris auch ein gründlich überarbeiteter Fiesta. Und eine weitere US-Übernahme ist bereits auf dem Weg nach Europa: Was die Amerikaner als Escape kennen, wird bei uns schon bald als neuer Foto: oh Kuga in den Läden stehen.

Einpark-Roboter. Außerdem gibt es adaptive LED-Scheinwerfer und zum ersten Mal Sicherheitsgurte mit integrierten Airbags. Eine weitere Premiere für den König von Köln: Auch beim Thema Allrad kann Ford künftig in dieser Klasse mitreden. Unter der Haube schwören die Amerikaner vor allem auf den Hybridantrieb. Natürlich wird es für die Europäer auch wieder ein Reihe von Dieseln geben. Und mit den gerade mal 1,6 oder 2,0 Liter großen Ecoboost-Benzinern, die mit Turbo und Direkteinspritzer jeden V6 überflüssig machen, muss sich Ford auch nicht verstecken. Doch der ganze Stolz der Ingenieure sind die Teilzeitstromer, die nun mit effizienteren

Die Franzosen abgeschrieben, Opel zurück gefallen, die Koreaner auf dem Vormarsch und VW schier unerreichbar – nur Ford hat beim Kräftemessen in Europa irgendwie keiner so recht auf dem Zettel. Das könnte ein Fehler sein. Denn der US-Konzern ist nicht nur überraschend unversehrt durch die Krise in der Heimat gekommen, sondern er hat auch für Europa ambitionierte Expansionspläne: 15 neue Modelle in den nächsten fünf Jahren sollen die Amerikaner nach vorne bringen und den Abstand zu VW & Co deutlich verringern. Dabei setzt Ford im Gegensatz zur Konkurrenz nicht auf eine große Regionalisierung und individuelle Autos für individuelle Märkte. Sondern nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ arbeiten die Amerikaner einen globalen Plan ab, der das Weltauto zum Heilsbringer macht. Nachdem schon Fiesta und Focus mit nur geringen Anpassungen auf allen Kontinenten verkauft werden, wird nun auch das Flaggschiff zum Weltauto: Denn was Ford in drei Wochen auf dem Pariser Salon als nagelneuen Mondeo für das Jahr 2013 enthüllt, kennen die Amerikaner schon seit diesem Herbst als Ford Flaggschiff von Ford: Der neue Mondeo.


Sport

Blickpunkt KW 36/12

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Drei Schanzer Musketiere Marino Biliskov, Stefan Leitl und Ramazan Özcan bilden den Mannschaftsrat des FC Ingolstadt 04

Antreiber im Dreierpack: Abwehrchef Marino Biliskov, Kapitän Stefan Leitl und Torwart Ramazan Özcan sollen als Mannschaftsrat den FC ingolstadt 04 führen.

Fotos: Bösl

kov sieht Leitl die Aufgaben: „Es ist wichtig, dass wir einfach für jeden Spieler da sind. Egal ob jung oder alt. Wir müssen uns einig sein und einem gemeinsamen Weg vorgeben. Wir wollen immer professionell arbeiten und das auch dem Team vorleben.“ Besonders bei Spielern, bei denen es nicht nach Wunsch läuft, seien Leitl, Biliskov und Özcan gefordert. „Es geht auch darum, die Spieler zu integrieren, auch wenn sie nicht dabei sind oder es einfach nicht gut läuft“, weiß der 35-Jährige. Dass sie jedoch auf dem Platz nun mehr gefragt seien, sieht der Spielführer nicht so: „Es gibt ja im-

mer wieder diese Diskussion, um Leaderfiguren: Ich sehe es so, dass jeder im Team Verantwortung übernehmen muss. Das erwarte ich nicht nur von mir, sondern auch von den zehn anderen Spielern auf dem Feld.“ Jeder könne den anderen wachrütteln, nicht nur verbal. „Wir sollten versuchen, uns gegenseitig zu pushen. Es soll sich keiner verstecken.“ Während der spielfreien Woche sammelte der FCI im Testspiel bei Regionalligist SV Seligenporten Spielpraxis. Moritz Hartmann und Danny Da Costa trafen für die Schanzer beim 2:1-Sieg gegen den von Karsten Wettberg trainierten Verein.

Von Kevin Reichelt Eine 99-jährige „Dreierkette“ mit etwa 40 Jahren Erfahrung im Profi-Fußball bildet beim FC Ingolstadt 04 den Mannschaftsrat. Zwischen Team und Trainer arbeiten Kapitän Stefan Leitl, Vize-Kapitän Marino Biliskov und Torwart Ramazan Özcan als Bindeglied. Die drei Routiniers leben der Mannschaft vor allem zwei Dinge vor: Professionalität und Gemeinschaft. Aus fünf mach drei: Nachdem in der vergangenen Saison der Mannschaftsrat noch aus fünf Spielern bestand, zählt dieses

mannschaftsinterne Gremium zur neuen Saison nur noch drei Akteure. Trainer Tomas Oral besetzte ihn mit drei sehr erfahrenen Spielern. Zum einen natürlich der alte und neue Kapitän Stefan Leitl. Hinzu kommt Abwehrrecke und Vize-Kapitän Marino Biliskov sowie der Rückhalt des Teams, Torwart Ramazan Özcan. Für alle drei Spieler ist die Wahl eine Bestätigung: „Das ist natürlich eine schöne Sache, wenn der Trainer einen in den Mannschaftsrat beruft“, sagt der 28-jährige Özcan. Als „Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainer“ sieht er die Stellung des Mann-

schaftsrats. „Wir sprechen mit dem Trainer über Anregungen oder Wünsche der Spieler. Aber es ist auch umgekehrt, wenn der Trainer beispielsweise neue Regeln aufstellt.“ Auch wenn es von Seiten der Mannschaft etwas mit dem Vorstand zu klären gibt, seien die drei dafür verantwortlich und würden helfen. Auf dem Platz, so der Keeper, sei es für ihn kein Unterschied, ob er dem Mannschaftsrat angehöre: „Ich bin auf dem Platz weiterhin ich.“ Biliskov, mit 36 Jahren der älteste Spieler im Triumvirat der Schanzer, erinnert sich an seine Anfänge als Fußballer: „Auch mir wurde damals von den älteren

Spielern in der Mannschaft geholfen. Das ist für junge Spieler oder auch Neuzugänge wichtig.“ Neben dem Platz mit den anderen Spielern reden, sei wichtig: „Wenn du dann mit den Spielern Smalltalk machst, hilft das, besonders wenn es nicht so läuft.“ Derzeit sei die Stimmung im Team aber hervorragend. Aber nicht nur neben, sondern auch auf dem Spielfeld geht der Routinier voran. „Wir drei bilden zwar eine Stütze, dennoch muss jeder Spieler Verantwortung übernehmen. Wenn es dann mal nicht so läuft, sind wir aber dann auch dazu da, Zeichen zu setzen.“ Ähnlich wie Özcan und Bilis-

Früh übt sich

Fußball in der Region

Beim Leichtathletik-Training des MTV-Nachwuchses steht noch der Spaß im Vordergrund (kr) Höher, schneller, weiter – das Streben nach Verbesserung ist im Leistungssport allgegenwärtig. Allein die Jagd nach Weltrekorden bestätigt dies immer wieder. Doch auch die Stars der Leichtathletik-Szene haben einmal klein angefangen. Deswegen bietet der MTV Ingolstadt vier Trainingsgruppen an, in denen bereits Kinder an den Sport herangeführt werden. Eine dieser Gruppen haben wir besucht. Trainerin Corina Pape setzt dabei vor allem auf den Spaßfaktor. Da steht sie, die Ingolstädter Sportlerin der Jahre 2010 und 2011, und um sie herum wuseln knapp 20 Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren. Sie hören der Trainerin gespannt zu, die versucht, ihnen etwas beizubringen. Ein Szenario, dass es beim MTV Ingolstadt zweimal pro Woche zu bestaunen gibt, denn dann übt Corina Pape wieder mit ihrer Trainingsgruppe. Dabei weiß die Läuferin selbst, worauf es im Training mit den Jungen schon ankommt: „Die Konzentration ist natürlich nur am Anfang der Stunde da. Deswegen versuche ich ihnen neue Techniken immer am Anfang des Trainings beizubringen.“ In der letzten halben Stunde wird gespielt, im Winter gibt es gar Schneeballschlachten. Das alles passiert jedoch nicht

ohne Grund: „Man muss das Training mit dem Spielerischen verknüpfen, sonst geht schnell die Lust verloren.“ Dass es dabei auch für sie anstrengend werden kann, gibt die Trainerin zu. „Mit 20 Kindern waren wir jetzt schon am Limit, um noch alle Disziplinen zu trainieren. Aber auch bei 30 Kindern würde ich mir etwas einfallen lassen“, lacht sie. Die Struktur und Größe der Gruppe ändere sich nämlich von Jahr zu Jahr. Der Andrang im Training und der Eifer der Kids sprechen für die Methoden der Trainerin. Die Kinder zeigen sich hellauf begeistert: „Die Lust, ins Training zu gehen, ist immer da“, heißt es aus den Reihen der Kleinen. Dennoch müssen sie auch Disziplinen trainieren, die ihnen nicht allzu viel Spaß machen. „Ausdauerlauf“ hört man beispielsweise von vielen Jungs, „Werfen“ dagegen von den Mädchen – eine Sportart, die den Jungs dagegen übrigens gefällt. Um das Mannschaftsgefühl zu stärken, hat Pape mit der Trainingsgruppe auch viel den Staffellauf 4x75-Meter geübt. Eine der Sportarten, die den jungen Athleten am besten gefällt, weil sie zusammen trainieren können und auch gegenseitig im Wettkampf mit einander stehen.

Mit Spaß dabei: Die Trainingsgruppe von Corina Pape. „Das Einheitsgefühl ist wichtig. So haben die Kinder gelernt, dass eine ganze Staffel in der Luft hängt, wenn sie nicht zum Training kommen“, so Pape. Zum Training kommen die Kinder gerne, auch bei Hitze: „Wenn es sehr warm ist, überlegt man schon manchmal. Aber wenn man da ist, macht es immer Spaß.“ Doch nicht nur im Sommer trainiert Pape mit ihren Schülern. „Wir sind auch im Winter draußen und haben unser Training viel auf Crosslauf ausgelegt.“ Eine Halle für die Gruppe gibt es nicht. „Das ist schade für die Kinder. Sie verstehen es auch nicht, da es ja so viele Hallen in Ingolstadt gibt“, zeigt sich Pape über die Situation nicht gerade glücklich. „Wir ver-

Foto: oh

suchen eigentlich immer im Winter draußen zu trainieren, auch mit Mütze und Handschuhen. Möglich ist es aber nicht immer.“ Selten besteht die Möglichkeit in der Leichtathletikhalle des LAC Quelle Fürth zu trainieren. „Die Kinder rasen dann erst einmal 15 Minuten durch die Halle, denn sie kennen so etwas wie eine Rundbahn oder eine Weitsprung-Grube in der Halle ja nicht.“ Auch bei den Kreismeisterschaften zeigte die Gruppe gute Leistungen: „Fast alle sind Bestleistung gelaufen, alle Kinder waren mit dabei. Es war super“, freute sich Pape rückblickend. Doch das Training soll nicht nur Spaß bringen: „Es geht auch darum, soziale Kompetenzen und

Werte zu vermitteln. Respekt vor anderen ist sehr wichtig“, so Pape, die zu ihren Athleten ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegt. Die Kinder entwickeln meist sehr schnell eine gewisse Selbstständigkeit. „Sie kontrollieren und korrigieren sich bei manchen Übungen schon gegenseitig, das ist toll mit anzusehen.“ War das Training gut, gibt es auch eine Belohnung: „Der Rasensprenger ist das Beste am Training. Nach dem Training fährt er hoch und wir alle rennen durch“, freuen sich die Kids über die Abkühlung nach der Anstrengung. „In der U14 wollen wir natürlich Spaß haben, in den Jahren danach wird dann eher leistungsgezielt trainiert“, weiß Pape. Wenn man die Kids nach ihren Vorbildern fragt, fällt natürlich vor allem der Name „Usain Bolt“. Die Siege und die grandiose Show des Sprintstars haben die Jungspunde natürlich auch bei den Olympischen Spielen in London verfolgt. Doch nicht nur der des Jamaikaners, sondern auch ein anderer Name fällt, der besonders die Trainerin stolz machen dürfte: „Corina“. Im September beginnen die neuen Kurse von der Altersklasse U16 bis hin zur U10. Die Trainingszeiten und Kontaktdaten der Ansprechpartner finden Sie auf sportzeitung.in

Hoffnungsträger Kroll SV Manching nach Debakel in Kaufbeuren unter Zugzwang / Trainer Gusic fest im Sattel (kr) Einen Samstag zum Vergessen hat der Fußball-Landesligist SV Manchig am vergangenen Wochenende erlebt. Mit der 2:7-Niederlage bei der SpVgg Kaufbeuren setzte es die fünfte Auswärtsniederlage in Folge. Für die nächsten Wochen hoffen Trainer Sandi Gusic und Präsident Raimund Lögl auf einen Formanstieg, die Rückkehr des Hoffnungsträgers und den Zusammenhalt. Nach neun Spielen hat der Tabellen-16. gerade einmal sieben Zähler auf dem Konto. Zwei Siegen und einem Unentschieden stehen schon sechs Niederlagen gegenüber. Die höchste davon gab es am vergangenen Samstag

in Kaufbeuren. Nach früher Führung fingen sich die Manchinger noch sieben Gegntore und ließen sich mit 2:7 abschießen. Ein Umstand, der Lögl direkt nach der Partie auf die Palme brachte: „Am besten, wir sparen uns künftig die weiten Reisen und schicken die Punkte mit der Post. Dann brauche ich mich nicht mehr so zu ärgern.“ Vor allem die Defensivleistung gefiel ihm nicht: „Wir müssen einfach besser stehen und disziplinierter agieren.“ Beim Auswärtsspiel in Kaufbeuren sei alles zusammengekommen, solche Tage gebe es enfach. „Der Trainer steht derzeit überhaupt nicht zur Debatte“, betont er.

Im Sturm musste sich nach Michael Rindlbacher zuletzt auch Tobias Hofmeister krankmelden. „Man hat gesehen, wie sehr diese beiden fehlen“, sagt Lögl. Hoffnung auf eine Chance in der Offensive darf sich dagegen Antonio Giordano aus der Reserve machen, der ein „abgezockter Torjäger“ sei. Auch Abwehrrecke Azad-El Mahmoud fehlt lang. Zuletzt verletzte sich auch Andreas Busch, am Wochenende wird wohl einer der Ersatzkeeper (Emre Cakir oder Christian Kirzinger) das Tor hüten. Hoffnung macht dagegen die Rückkehr von Manfred Kroll. Am Wochenende lief er das erste Mal nach seiner Schambeinver-

letzung wieder in der ersten und zweiten Mannschaft auf. „Er wird Stabilität mitbringen“, hofft Lögl. Auch Trainer Gusic weiß, was er an seinem Rotuinier hat: „Über seine organisatorischen und fußballerischen Qualitäten müssen wir nicht reden.“ Dennoch will der Coach kein Risiko eingehen und Kroll am Wochenende gegen den FC Memmingen II (Sonntag, 15 Uhr) keiner Gefahr aussetzen: „Wenn er Schmerzen hat, wird er nicht spielen. Ich werde mit ihm reden vor dem Spiel.“ Kroll sei, so Gusic, ein wichtiger Baustein. Der Trainer fordert von seiner Mannschaft eine leistungssteigerung: „Teilweise waren wir selbst schuld. Wir haben die Gegner zu

Kontern eingeladen.“ Deswegen soll sich die Aggressvität und die Konzentration steigern. „Wir müssen besser gegen den Ball arbeiten. Da sind auch Mittelfeld und Angriff gefragt: Die Offensivleute sind bei gegnerischem Ballbesitz die ersten Abwehrspieler.“ Die Mannschaft müsse lernen, dass auch einmal ein Tor zu einem Sieg reichen muss. „In den direkten Duellen haben wir es verpasst, uns ein bisschen Luft zu schaffen“, ärgert sich Gusic und appelliert an den Zusammenhalt in der Mannschafft: „Jeder muss seinen Teil dazu beitragen, dann wird es auch bald besser laufen. Wir müssen als Mannschaft und nicht als Einzelteile auftreten.“

Regionalliga Sa., 8. September, 14 Uhr TSV Rain/Lech – FC 04 II Bayernliga Sa., 8. September, 15 Uhr VfB Eichstätt - TSV Gersthofen Landesliga Sa., 8. September, 15 Uhr Gundelfingen - FC Gerolfing So., 9. September, 15 Uhr SV Manching – Memmingen II Bezirksliga So., 9. September, 14.30 Uhr SV Lerchenau – Eichstätt II So., 9. September, 15 Uhr Sulzemoos – Friedrichshofen TSV Kösching – ASV Dachau Feldmoching – SV Karlshuld Kreisliga Sa., 8. September, 16 Uhr SV Karlskron – TSV Wolnzach So., 9. September, 15 Uhr ST Scheyern – ST Kraiberg SV Denkendorf – FC Hepberg FSV PAF – Schweitenkirchen Gaimersheim – Altmannstein TSV Rohrbach – Türkisch SV DJK IN – TSV Großmehring So., 9. September, 16 Uhr Sandersdorf – Oberhaunstadt Kreisklasse I So., 9. September, 13 Uhr Kösching II – FC Mindelstetten So., 9. September, 15 Uhr TSV Etting – TSV Pförring FC Hitzhofen – TSV Mailing FC Gerolfing II – TV Ingolstadt SV Stammham – Wolfsbuch FC Böhmfeld – SV Buxheim GW Ingolstadt – FC Arnsberg Kreisklasse II So., 9. September, 13 Uhr SVM II –  FC Hettenshausen Rohrbach II –  TSV Lichtenau So., 9. September, 15 Uhr FC Geisenfeld – Steinkir. Hundszell – Reichertshausen TV Vohburg – VfB Pörnbach SV Zuchering – Rottenegg Hohenwart – Baar-Ebenhs.


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SPORT

Blickpunkt KW 36/12

FCI schafft neue Trainingsplätze

Manchings U17 startet in BOL-Saison

Bau am Audi-Sportpark hat begonnen (bp) Die Arbeiten zum Bau der neuen Trainingsplätze am AudiSportpark hat begonnen. Zweieinhalb beheizte Plätze (1,5 Rasenplätze und ein Kunstrasenfeld) entstehen hier. Der Zeitplan ist straff: Bereits im Herbst sollen sie bespielbar sein, wie es heißt. Die Trainingskiebitze bekommen hinter der Gegengerade derzeit nicht nur die Übungseinheiten der Profimannschaft geboten. Denn im Hintergrund sind die Erdarbeiten zur Errichtung der neuen Trainingsfelder bereits voll im Gange: Nach dem Kauf der Grundstücke durch die FC Ingolstadt 04 Stadionbetreiber GmbH haben die Bauarbeiten begonnen. „Im ersten Schritt geht es um die Trainingsplätze, doch bei der

erworbenen Fläche reden wir von rund 35 000 Quadratmetern. Die weiteren Flächen dienen für Projekte, die wir später realisieren wollen – Bau eines Funktionsgebäudes inklusive Fancafé, Bau eines Jugendgebäudes, etc.“, sagt Finanz-Geschäftsführer Franz Spitzauer. Die Entwässerungsdrainagen sind bereits verlegt, Beregnungsanlage und Flutlichtverkabelung folgen. Parallel dazu erfolgt der Kunstrasenaufbau. Sport-Geschäftsführer Harald Gärtner erklärt dazu: „Wichtig ist uns, den gesamten Verein nach und nach zusammenzubringen und den Audi- Sportpark zur Trainingsstätte und damit Heimat aller Mannschaften zu machen.“ Am Audi-Sportpark entstehen derzeit neue Trainingsplätze.

Foto: FC Ingolstadt

(bp) Die U17-Fußballer des SV Manching starten diesen Samstagnachmittag in ihre erste Bezirksoberliga-Saison. Dabei empfangen die Schützlinge des Trainergespanns Peter Gaydarov und Tobias Giebl den SV Waldeck-Obermenzing. Die Münchener standen in der vergangenen Saison auf einem Abstiegsplatz, konnten die Klasse aber am Ende trotzdem halten, weil der Meister der Münchener Kreisliga, der FC Stern München, auf das Aufstiegsrecht verzichtete. Bei ihrem ersten Auftritt in der Bezirksoberliga werden die GrünWeißen zum Saison-Auftakt freilich alles daran setzen, dass die Punkte in Manching bleiben. Ab 15.30 Uhr kämpfen die Teams um die ersten drei Punkte.

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Blickpunkt verlost 2 x 2 Karten für das siebte Abonnementkonzert des GKO (bp) Das Georgische Kammerorchester lädt am Donnerstag, 20. September, wieder zu einem Konzertereignis der besonderen Art. Um 20 Uhr findet das siebte Abonnementkonzert unter der Leitung von Lavard Skou Larsen statt. Gemeinsam mit dem Georgischen Kammerorchester wird bei dem Konzert die chinesische Geigerin Tianwa Yang auftreten. Sie ist als Solistin zu Gast und derzeit eine der international vielversprechendsten Geigerinnen. Auf dem Programm steht neben „Fratres“ von Arvo Pärt auch das Violinkonzert KV 211 von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier darf man sich über eine besondere Interpretation der Stücke freuen. Ob Joseph Haydn sich das Adagio seiner „Trauersinfonie“ tatsächlich für sein Requiem gewünscht hat, ist musikwissenschaftlich nicht belegt. Dem humorvollen Haydn wäre dieses Stück vermutlich lieber gewesen, als das letztlich bei seiner Begräbnisfeier erklungene Requiem von Mozart. Gestartet wird das Konzert am 20. September von einem Werk von Mozart. Die Ouvertüre zu seiner Oper „Gärtnerin aus Liebe“, KV 196 wird zu Beginn des Konzertes vorgetragen und das Konzert feierlich eröffnen.

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Das Georgische Kammerorchester unter der Leitung von Lavard Skou Larsen tritt am Donnerstag, 20. September zusammen mit der Geigerin Tianwa Yang auf. Foto: oh Die Karten sind ab sofort erhältlich. An den jeweiligen Vorverkaufsstellen wie www. eventim.de, Kulturamt Ingolstadt, DK-Ticketservice, Touristinformation am Hauptbahnhof, Ticketservice oder im Westpark Ingolstadt können die Tickets erworben werden.

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11.

12.

99

6 Stück

von „Die Biohennen“

100% Bio-Futter, Gr. S, Gkl. A 6er Packung, 1 Stück=0,42

nicht in allen Märkten erhältlich!

Die Traditions-Brauerei NORDBRÄU Ingolstadt ist seit über 300 Jahren eine der bedeutendsten Privatbrauereien in Bayern.

99

2.

49

Die Bio-Eier kommen aus bäuerlichen Betrieben mit Stammsitz in Vohburg. Die Hennen werden mit 100% Bio-Futter gefüttert.

Eier

Jägerbrot* Nussecken*

0.

99

Die Firma Landes ist ein Familienbetrieb, der mittlerweile in der 3. Generation betrieben wird. Gegründet wurde das Unternehmen 1921 durch das Ehepaar Heiss.

Schanzer Gewürzgurken

Südbayerische

Jungbullen-Roastbeef

Abbildungen können abweichen.

je 500g Beutel 1kg=3,98

100g

mariniert, 100g

*nur in Märkten mit Wünsche Backshop erhältlich.

Teigwaren

Peperoni-Leberkäs

Schweine-Hüftsteaks

1.

99

Altmühltaler Teigwaren verwenden ausschließlich Gentechnikfreie Rohstoffe. Ein besonderer Geschmack der unverkennbar ist.

nicht in allen Märkten erhältlich!

13.

99

6.

49

Nordbräu

Nordbräu

Privat Pilsener oder Promillos

je Träger 24x0,33l Flasche +3,42€ Pfand, 1l=1,51

Weissbier 93er, Edelweisse, Leichtes Weizen oder Schanzer Weisse

Cola Mix

je Träger 20x0,5l Flasche +3,10€ Pfand, 1l=1,30

je Träger 20x0,5l Flasche +3,10€ Pfand, 1l=0,65

Unsere Super-Knüller der Woche: 33 11

0.

Kuchlbauer

Weizen Hell, Alte Liebe oder Sportsfreund

Brunnthaler

1.

je Träger 20x0,5l Flasche +3,10€ Pfand, 1l=1,40

Seit über 125 Jahren steht HERRNBRÄU für altbayerische Braukunst. Herrnbräu Helles wurde mit der Goldmedaille der DLG ausgezeichnet.

0.

49

13.

99

Herrnbräu

Weißbier müller

Joghurt mit der Ecke Knusper oder Schlemmer je 150g Becher 100g=0,22

Weihenstephan

Frische Butter 250g Packung 100g=0,44

Deutscher

Kopfsalat Kl. I je Stück

Hell, Dunkel, Leicht, Alkoholfrei oder

Pantherweisse

je Träger 20x0,5l Flasche +3,10€ Pfand, 1l=1,40

KW 37 Gültig von 10.09.12 - 15.09.12

Diese Artikel sind in den mit dieser Werbung gekennzeichneten Märkten der EDEKA Südbayern, Ingolstädter Straße 120, 85080 Gaimersheim, erhältlich. Bitte entschuldigen Sie, wenn die Artikel auf Grund der großen Nachfrage im Einzelfall ausverkauft sein sollten. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Ihren nächsten EDEKA-Markt finden Sie unter www.edeka.de/marktsuche *Nicht in allen Märkten erhältlich.

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04.09.2012 16:24:36


Blickpunkt Ingolstadt KW36