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Januar/Februar 2021

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Gottesdienste live im Internet übertragen DIGITALISIERUNG MACHT AUCH VOR DEN KIRCHEN NICHT HALT / CORONA BESCHLEUNIGT DEN TREND

Modernste Technik hinter alten Mauern: Die hintere Bank der Christus-Kirche in Hollen wurde zum Regieraum umfunktioniert. Hier sind Hannes Lücht und Tom Holtz zu sehen, die alle „eingefangenen“ Bilder der einzelnen Kameras zu einem Bild für die Zuschauer zusammenstellen und via Youtube online stellen.

Uplengen „Wenn der Mensch nicht zur Kirche kommt, dann muss die Kirche eben zum Menschen kommen.“ Das war bislang nur schwer umzusetzen. Die Kirchengemeinden in Uplengen haben zwar immer die ältere Generation durch CD-Mitschnitte von Gottesdiensten am Gemeindeleben teilhaben lassen, aber es war eben immer nicht „live“. Und der Wunsch konnte immer nur auf Anfrage erfüllt werden. In Zeiten des Internets ist vieles anders geworden. Einiges ist dadurch schlechter geworden, z.B. die immer weniger werdenden Läden in den Städten und Gemeinden, aber es bietet auch viele Möglichkeiten, an die man vor ein paar Jahren noch nicht gedacht hat. Sei es das mobile Arbeiten im „Home Office“ – wer es denn nutzen kann – oder eben auch, dass die Welt durch das Internet immer kleiner wurde. Mal eben per Videotelefonie mit Verwandten in den USA kommunizieren und das quasi zum Nulltarif oder einen Gottesdienst kostenlos live zu verfolgen bzw. dieses Video nachträglich auch immer wieder anzuschauen. Seite 20

Die Corona-Pandemie hat (leider) dafür gesorgt, dass es diese Möglichkeiten nun gibt. Kirchenbesuche sind nicht bzw. nur sehr begrenzt möglich. Dadurch bleibt es vielen verwehrt, einen Gottesdienst zu besuchen. Möglich macht das der Onlinedienst „Youtube“. Diesen kann man sowohl am heimischen SmartFernseher“, sowie dem PC, als auch am Tablet oder Handy kostenlos nutzen. Unzählige Videos – auch aus unserer Region – sind hier anzuschauen. Neuerdings kann man aber auch live sein Video onlinestellen, das sogenannte Streamen. Dieses Video wird auch gespeichert und kann von jedermann, jederzeit angeschaut werden. Diese Livevideos kann man heutzutage ganz einfach mit dem Handy bzw. Smartphone erstellen. Wer diese Möglichkeit noch nicht kennen sollte, kann einfach im Internet „www.youtube.com“ eingeben und im Suchfeld „Kirche Hollen“ eingeben. Dort sind alle bereits übertragenen Videos zu finden. Wer das auf dem Handy oder dem Tablet sehen möchte, lädt sich einfach das kostenlose Programm („App“) von Youtube herunter.

Die Kirchengemeinden Remels, Firrel und Ockenhausen haben dem Blattje Folgendes mitgeteilt: „Was wir bis März gerne dem Team des ZDF-Fernsehgottesdienstes überlassen haben, wurde für uns ab Mitte März Realität! Pünktlich zum Lockdown waren wir da. Die Homepage wurde umgekrempelt, ein YouTubeKanal wurde eröffnet und schon konnte es losgehen. Aber was wollen die Menschen sehen? Wie bekommen wir das technisch umgesetzt? Fragen über Fragen. Allein? Unmöglich. Die Kirchengemeinden Remels, Firrel und Ockenhausen schließen sich für dieses Projekt zusammen. Erfahrungen und Wissen miteinander teilen, die Internetverbindung des anderen nutzen, gemeinsam Equipment anschaffen. Die Produktion der digitalen Gottesdienste ist aufwendiger als gedacht – ein Projekt, an dem viele Haupt- und Ehrenamtliche mitarbeiten, ohne dass man sie sieht. Jeder bei sich Zuhause. Anstelle der Handykameras, mit denen wir gestartet sind, stehen uns nun Full-HD Camcorder und drei weitere Koffer voller Technik zur Verfügung. Auf der Suche nach Herausforderungen ha-

ben die einzelnen Gemeinden eigene Formate ins Leben gerufen und sind Inspirationen nachgegangen. Tobias Kirschstein präsentierte mit seiner Frau die „Fundstücke der Woche“ und Marion Steinhorst-Coordes berichtete über ihre Arbeit in der Notfallseelsorge. Während wir in Firrel den ersten Hybrid- Gottesdienst gefeiert haben (Übertragung, während die Gemeinde dabei ist) und erste Erfahrungen mit der Lichttechnik sammeln konnten, erarbeitete das Team der Ockenhausener Kirchengemeinde digitale Angebote auch für und mit Kindern! Besonders wichtig war dabei für alle: „Wie machen wir das Weihnachten?“ Zusammengerechnet haben sonst rund 1400 Menschen die St. Martins Kirche besucht und unter Einhaltung aller Vorgaben konnten es in diesem Jahr nur 100 pro Gottesdienst werden. So viele Gottesdienste? Nicht machbar. Also muss was anderes her - eine Liveübertragung. Zwar liegt in der Kirche kein Internet und zum Filmen ist es eigentlich auch zu dunkel, aber „das muss doch irgendwie gehen“! Und wie wir mittlerweile gesehen haben: Es hat funktioniert. Durch vielerlei Unterstützung konnten wir

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Uplengen Blattje Nr. 110  

Uplengen Blattje - Ausgabe Januar 2021

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