Issuu on Google+

Berufsfachschule Gesundheit und Soziales Brugg

Jahresbericht

11 12


Inhalt



Seite

Rückblick – Ausblick Bericht der Schulleitung

3

Rebekka Hansmann Präsidentin der Schulkommission

5

Fachfrau/Fachmann Betreuung (FaBe) Allgemeinbildung (ABU) Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales (AGS) Fachgruppe Sport Abteilung Weiterbildung

AFF – E-Learning an der BFGS Brugg Qualitätsmanagement Beratungen «Offene Türe» Anlässe aus dem Schuljahr

Berichte der Fachgruppen und Abteilungen:  Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe)



6 7 7

Zahlen zur BFGS Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zum Gedenken an Christiane Noël  Schlusswort/Schlusspunkt

8 8 9

Seite

10 10 11 12 14 16 18 19


Rückblick – Ausblick

J A H R E S B E R I C HT 11/12

2 3

Bericht der Schulleitung

Rückblick Wir sind stolz auf unsere engagierten und kompetenten Mitarbeitenden. Unsere Leitideen werden im Alltag gelebt. Respekt und gegenseitige Wertschätzung prägen unsere Schulkultur. Das Schuljahr 2011/2012 stand unter dem Motto «Respekt – Ordnung – Sauberkeit» Lehrpersonen, Berufslernende und ganze Klassen haben auf sehr kreative Art und Weise das Motto lebendig werden lassen. Ein Höhepunkt im letzten Schuljahr war der Abend mit Emil und Niccel Steinberger. Als Dankeschön an alle Mitarbeitenden durften wir einen humorvollen und entspannenden Abend geniessen. Es konnte herzhaft gelacht werden. Ein weiterer Höhepunkt war der Bezug des dritten Standorts in Brugg, dem Triangel an der Aarauerstrasse. Gleich von Beginn weg haben sich alle sehr wohlgefühlt in der ehemaligen Fabrikatmosphäre und haben es genossen, in der zentralen Halle miteinander in Kontakt zu sein. Die BFGS hat im IT-Bereich sehr viel erreicht und entwickelt sich immer weiter. Wir sind stolz auf unsere neue Website sowie auf unsere Lernplattform AFF, die in sehr kurzer Zeit aufgebaut wurde. In allen Schulhäusern steht ein WLAN-Netz zur Verfügung und alle Schulzimmer sind mit PC, Beamer und digitalem Presenter ausgerüstet.

Als erste Berufsfachschule in der Schweiz haben im Sommer 2012 an der BFGS die ersten Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales (AGS), die neue zweijährige Ausbil­dung zum Eidgenössischen Berufsattest mit Erfolg abgeschlossen. Herzliche Gratulation den Absolventinnen und Absolventen und ein grosses Dankeschön allen Lehrpersonen, welche die AGS auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben. Leider gab es auch eine sehr traurige Zeit an der BFGS. Wir mussten mit grosser Trauer Abschied nehmen von unserer Mitarbeiterin Christiane Noël. Unbegreiflich und unfassbar war sie von einem Tag auf den anderen nicht mehr unter uns. Sie wird uns immer in Erinnerung bleiben. Für die grosse Unterstützung in allen Belangen der BFGS bedanke ich mich ganz herzlich bei: • Herrn Regierungsrat Alex Hürzeler • Frau Kathrin Hunziker, Abteilungsleiterin, Abteilung Berufsbildung und Mittelschulen • Frau Barbara Fischer, Leiterin Sektion G&S • Herrn Marc Aurel Hunziker, Stv. Sektionsleiter G&S • Frau Rebekka Hansmann, Geschäftsführerin der OdA GS, Präsidentin und den Mitgliedern der Schulkommission. Ihre wertvolle Unterstützung schätzen wir sehr und bauen auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit. Sechs Lehrpersonen verlassen die BFGS und stellen sich neuen Herausforderungen. Wir danken ihnen für ihre wertvolle Mitarbeit und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg. Brigitte Boss, Schulleiterin


Ausblick Das Schuljahr 2012/2013 steht unter dem Motto «Fit und Fair». Eine Arbeitsgruppe aus Lehrpersonen nimmt sich dem Motto an und erarbeitet Aktionen mit Klassen und Berufslernenden. Damit soll das Jahresmotto für alle an der BFGS erlebbar und spürbar werden. Zum ersten Mal seit dem Bestehen der BFGS haben wir genügend Turnhallen zur Verfügung, um allen Berufslernenden den Unterricht Turnen und Sport zu ermöglichen. Ausnahmen sind die Klassen AGS und alle Klassen im dritten Lehrjahr. Die Wege sind gemäss Bildungsverordnung zu weit für eine Lektion Turnen und Sport. Das Wachstum der BFGS hält an. Die Zahl der Berufslernenden, der Klassen und der Lehrpersonen steigt weiter an und hat die Grenze von 1500 Lernenden bereits überschritten. Bis zum 2. Semester im Schuljahr 2012/13 wollen wir das Absenzenwesen digitalisieren. Mit einem Absenzentool werden Fehlzeiten der Berufslernenden direkt an die Berufs­ bildungsverantwortlichen in den Lehrbetrieben generiert. Damit erfüllen wir unsere Informationspflicht. Die Absenzenbüchlein und die langen Zeiten, bis alle Unterschriften eingeholt sind, fallen weg. Im Oktober 2011 hatten wir einen ersten Austausch Lehr­ personen, Berufsbildungsverantwortliche und Berufsbildnerinnen im Bereich Gesundheit organisiert. Der Austausch wurde von allen sehr geschätzt. Wir werden diesen Austausch zwischen der Schule und den Lehrbetrieben nun jedes Jahr im Herbst für alle Berufsgruppen organisieren. Brigitte Boss, Schulleiterin


Rebekka Hansmann

J A H R E S B E R I C H T 11/12

4 5

Präsidentin der Schulkommission

Welche Rolle spielt in diesen Diskussionen die Branche? Die OdA GS Aargau hat eine Standortbestimmung unterstützt und die Idee eines Kompetenzzentrums (BFGS, HFGS, OdA GS Aargau und Weiterbildungen wie Berufs- und Höhere Fachprüfungen unter einem Dach) entwickelt. Gemeinsam mit AVUSA und VAKA hat die ganze Branche für diese Vision gekämpft. Der Grosse Rat hat jedoch leider dagegen entschieden. Ein Teil-Ziel wurde jedoch erreicht: Handlungsbedarf und Dringlichkeit sind erkannt. So hat Herr Regierungsrat Hürzeler versprochen, noch im Jahr 2012 einen Kredit für die Zusammenführung der BFGS im Kindergartenseminar in den Grossen Rat zu bringen. Womit hat sich die Schulkommission im letzten Schuljahr hauptsächlich beschäftigt? Die Schulkommission hat keine Entscheidungsfunktion, son­dern wirkt beratend und unterstützend gegenüber der Schulleitung. In dieser Rolle beschäftigten wir uns mit den stark wachsenden Zahlen der Berufslernenden und deren Aus­wirkung auf die Personalstrukturen, die Schulqualität sowie die unzulängliche Schulraumsituation, denn diese erschwert die Entwicklung einer gemeinsamen Schulkultur massiv.

Was erwartet die BFGS abgesehen von der Raumsituation in Zukunft? Die Ausbildungsverpflichtung, welche seit 2012 für die Spitäler und Kliniken gilt und voraussichtlich ab 2013 auch für die Pflegheime und Spitexorganisationen eingeführt wird, wird nochmals einen Wachstumsschub der BFGS zur Folge haben. Es besteht aber auch die Gefahr, dass damit die schulische Leistungsfähigkeit der Lernenden weiter auseinander geht. Fördern und Fordern wird daher auch künftig zentrales Thema der BFGS sein.

Was tut sich beim Thema Schulraum? Je grösser die Schule wird, umso mehr wächst der Druck auf eine rasche Veränderung der Raumsituation. Das weitere starke Wachstum der BFGS erfordert aber auch eine laufende Anpassung der vor Jahren gemachten Schulraumplanung. Dies hat insbesondere auch Auswirkungen auf die Kosten. Die Schulkommission hat sich daher auf politischer Ebene für einen Marschhalt, verbunden mit einer Standortbestimmung, eingesetzt.

In welche Richtung soll sich die BFGS in Zukunft entwickeln? Ich wünsche der Berufsfachschule, dass sie weiterhin auf kompetente und motivierte Lehrepersonen zählen darf, genauso wie auf eine Schulleitung, welche offen ist, mit viel Engagement unkomplizierte Lösungen entwickelt und Partnerschaften pflegt, denn Fachkompetenz, Offenheit, Motivation und Pragmatismus sind die Eigenschaften, welche die BFGS auszeichnen. Ich wünsche der BFGS aber auch, dass die Politik ihr endlich den Stellenwert gibt, den andere Berufsschulen haben und den es braucht, um von Lernenden, Betrieben und der Öffentlichkeit als das wahrgenommen zu werden, was sie ist: eine moderne, zukunftsgerichtete Berufsfachschule! Die Fragen stellte Gallus Zahno


Berichte der Fachgruppen und Abteilungen

Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) In der 3-jährigen Grundbildung wurde das dritte Lehrjahr zum ersten Mal mit der neuen Bildungsverordnung umgesetzt. Jetzt gilt es, die gemachten Erfahrungen sorgfältig zu evaluieren. Der Unterricht in den ersten beiden Jahren wurde wie bis anhin in Teams weiterentwickelt. So wird praxisbezogen und aktuell unterrichtet. Die gesamte Nachholbildung FaGe am Standort Bremgarten wurde auf das modulare System umgestellt. Ein paar Gedanken und Erfahrungen dazu von Therese Herzog, Berufsschullehrerin Pflege: «Zentrale Fragen, welche die meisten Berufslernenden der Nachholbildung (NHB) beschäftigen, sind: Wie kann ich die Abschlussprüfung gut bestehen und wie kann ich Wissen abrufen und mich auf die Qualifikationsverfahren vorbereiten? Für die Lernenden NHB ist neu, dass sie keine Erfahrungsnote haben, was zu einer Verunsicherung bezüglich der Einschätzung des eigenen Wissensniveaus führen kann. Sie sind viel stärker gefordert, eigenständig zu lernen. Es gilt, unter anderem, die Lernenden zu unterstützen, ihre erfolgreichen Lernstrategien zu entdecken und sich zu Nutze zu machen, damit sie eine gute Leistung an der Abschlussprüfung erbringen können. Eine Besonderheit in der NHB sind die sehr heterogenen Klassen bezüglich Lebenserfahrung, Vorbildung und Herkunft. Dabei fällt positiv auf, dass die Bereitschaft, voneinander und miteinander zu lernen, hoch ist. Sie üben sich in kritischen Reflexionen und Diskussionen und präsentieren ihre Resultate der Gruppenarbeiten in verständlichen und ansprechenden Formen im Plenum.

Der häufige Rollenwechsel von der lernenden Person in der Schule, zur lernenden Person in den Institutionen und oftmals zur Familienfrau, verlangt eine hohe Flexibilität und Motivation.» Dieses Jahr fand das erste Qualifikationsverfahren FaGe nach der neuen Bildungsverordnung statt. Neu wurden die Prüfungsinhalte anhand eines ausführlichen Fallbeispieles geprüft. Die Lernenden mussten so ihr Wissen situationsbezogen darlegen. Ende dieses Schuljahres hat Sibylle Müller-Steiner die Fachgruppenleitung an Kathrin Koch-Huber übergeben. Paul Meijer-Musholt, Sibylle Müller-Steiner


J A H R E S B E R I C H T 11/12

6 7

Fachfrau/Fachmann Betreuung (FaBe)

Allgemeinbildung (ABU)

Das vergangene Schuljahr zeichnet sich durch Neues und Bewährtes aus:

Infolge des tragischen Todes der Fachgruppenleiterin Christiane Noël habe ich im Februar 2012 die Fachgruppenleitung übernommen. Das Schuljahr 11/12 brachte uns wiederum mehr Lernende, vor allem im Bereich Nachholbildung, wo wir die Klassenzahl verdoppeln konnten. In diesem Schuljahr konnten wir zum ersten Mal mit dem, speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenen, neuen Lehrbuch arbeiten. Eine grosse Erleichterung für die Lehrpersonen und für die Lernenden.

Im neu bezogen Schulhaus «Triangel» beflügelt die spezielle Atmosphäre sowohl die Berufslernenden als auch die Lehrpersonen. Vermutlich liegt es an der Architektur, welche inmitten des Gebäudes einen Marktplatz gesetzt hat, der zum Arbeiten in Gruppen und zum Verweilen einlädt und Begegnungen ermöglicht. Neu ist auch die Nachholbildung für Fachpersonen Betreuung (NHB FaBe), welche anstelle der verkürzten Lehre tritt und an die Berufslernenden andere Bedingungen stellt: Es gibt keine Erfahrungsnoten mehr und es wird kein Lehrvertrag ausgestellt. Beides stellt damit wesentlich höhere Anforderungen an die Selbständigkeit und Selbstverantwortung der Lernenden. Noch nicht alle kommen mit den neuen Voraussetzungen gut zurecht – einige vermissen eine engere Begleitung in der Ausbildung. Weiter vertieft haben wir die Lernortkooperation durch die regelmässigen Kontakttreffen zwischen den ÜK-Dozierenden und unseren Lehrpersonen. Dies trägt dazu bei, dass sich die Lerninhalte besser ergänzen. Die positive Veränderung nützt der Zusammenarbeit und somit auch unseren Berufslernenden. Bereits rollend ist ein Wechsel in der Fachgruppenleitung im Gange: Anstelle von Hans Gysel übernimmt Alexander Pirchl zusammen mit Isabella Trummer die Leitung, nachdem er bereits im vergangenen Schuljahr Gelegenheit hatte, bei einzelnen Fachgruppenleitungsaufgaben mit zu arbeiten. Isabella Trummer, Hans Gysel

Die Fachgruppe stellte dieses Schuljahr unter das Oberthema «Sprache». Jede ABU-Lehrperson stellte für das Team eine sprachliche Unterrichtseinheit zur Verfügung. Das kulturelle Highlight dieses Jahres war fächerübergreifend. Die Lernenden besuchten den Film «Verdingbueb» in einer eigens für unsere Schule reservierten Vorstellung im Kino Odeon in Brugg. Das Thema Verdingkinder wurde anschliessend sowohl im allgemeinbildenden als auch im berufskundlichen Unterricht bearbeitet. Die zur Verleihung der Preise für die besten Vertiefungsarbeiten unserer Schule eingeladene Presse war von der Qualität und Originalität der prämierten Arbeiten begeistert und berichtete ausführlich über die beste Arbeit, ein Kochbuch für Schwangere und Stillende. Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler und auf das positive Bild, das wir in diesem Schuljahr gegen aussen präsentieren konnten. Christian Rösti


Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales (AGS) Unsere vier Vorpilotklassen schlossen am 6. Juni mit der schriftlichen Prüfung ihre Ausbildung endgültig ab. Zwei bewegte, spannende und erlebnisreiche, aber auch anstrengende Jahre finden damit ihren Abschluss. Als Lehrerin für Berufskunde durfte ich die jungen Leute während dieser Zeit begleiten. Nicht immer war es einfach, bei allen Lernenden den anfänglichen Enthusiasmus und die Motivation aufrecht zu erhalten, scheinen doch in diesem Alter so viele andere Dinge oft wichtiger. Kreativität und pädagogisches Geschick waren immer wieder gefragt. Nun, jetzt haben sie es geschafft. Es ist schön zu sehen, welche Entwicklung diese jungen Menschen in dieser Zeit gemacht haben, nicht nur in fachlicher und sozialer, sondern auch in persönlicher Hinsicht. Jedes Einzelne ist mir während diesen zwei Jahren ans Herz gewachsen und es fällt mir nicht ganz leicht, sie jetzt gehen zu lassen. Sie gehen jedoch alle mit einem «gefüllten Rucksack» und ich weiss, sie werden ihren Weg gehen. Ich wünsche ihnen bei der Ausübung ihres Berufes viel Freude, Zufriedenheit, Geduld, Verständnis und Liebe. Luzia Hochuli

67 Berufslernende sind im August 2010 mit den Vorpilotklassen in ihre zweijährige Ausbildung gestartet. Zwei Lernende konnten noch während der Ausbildung in eine Lehre EFZ übertreten. Sieben Lernende werden nach dem Abschluss ihre Ausbildung mit einer Lehre EFZ fortsetzen. 13 Lernende haben ihre Ausbildung im Verlauf der zwei Jahre abgebrochen, zusätzlich gab es sechs Übertritte aus EFZ-Klassen in die Attestklassen. Schlussendlich haben 57 AGS-Lernende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Vor einem Jahr haben fünf weitere Klassen die zweijährige Ausbildung begonnen. Damit wird die Pilotphase abgeschlossen sein und die AGS-Ausbildung zum «normalen» Angebot der BFGS gehören. Yvonne Studer Kurth

Fachgruppe Sport Das Schuljahr 11/12 brachte, nachdem bisher nur die Doppelturnhalle im Rekrutierungszentrum in Windisch zur Verfügung stand, mit der neuen Turnhalle im Sportausbildungszentrum Mülimatt (Brugg), eine wesentliche Bereicherung für die Fachgruppe Sport. Die Infrastruktur in der neuen Halle entspricht den heutigen Standards für Turn- und Sportlektionen und lässt somit bei der Gestaltung attraktiver Lektionen keine Wünsche offen. Trotz dieser tollen Strukturen fanden viele Lektionen auch im Freien statt. Dies nicht zuletzt, um den Lernenden Sportund Bewegungsmöglichkeiten in der Natur zu vermitteln, welche weder einer Halle noch eines Fitnesscenters bedürfen. Zu beobachten war ausserdem ein gesteigertes Interesse und Enthusiasmus bei den Berufslernenden, welche sich vermehrt mit Vorschlägen für neue Spielarten einbringen und sich sogar beschweren, wenn mal nicht richtig «Gas» gegeben wurde. Zu erwähnen ist, dass im Schuljahr 12/13 noch eine weitere Halle im Sportausbildungszentrum Mülimatt zur Verfügung stehen wird, sodass alle Klassen im 1. und 2. Lehrjahr in den Genuss von Sportunterricht kommen. Wir freuen uns! Tania Romanens


J A H R E S B E R I C H T 11/12

8 9

Abteilung Weiterbildung Viele Berufsfachleute und Institutionen wissen (noch) nicht, dass die BFGS eine Abteilung Weiterbildung führt. Diese schafft Weiterbildungsangebote für Berufsfachleute in den Gesundheits- und Betreuungsberufen nach der Grundausbildung, zum Beispiel Grundkurse für die Kinderbetreuung am Mittagstisch im Angebot. 426 Teilnehmende konnten im letzten Programmjahr in Kursen begrüsst werden. Erfreulich ist das Interesse an den BerufsbildnerInnen-Kursen, am Vortrag (diesmal mit Remo Largo) und am Mobilen Angebot. Letzteres wird von Institution und Teams genutzt, um ein auf Sie angepasstes Weiterbildungsoder Beratungsangebot zu erhalten. Um den Bekanntheitsgrad der Abteilung Weiterbildung zu fördern, wurden Mitarbeitende der Abteilung bei Arbeitgebenden, Verbänden und kantonalen Stellen vorstellig. Diese Kontakte brachten gleichzeitig Weiterbildungsbedürfnisse hervor, die zum Teil im neuen Programm bereits berücksichtigt werden konnten.

2009/10

2010/11

2011/12

BerufsbildnerInnen in Lehrbetrieben (BBK)

115

112

120

Grundkurse Kinderbetreuung am Mittagstisch

42

Aufbaukurs Kinderbetreuung

15

Vortrag

70 81 170

Mobile Angebote

26

105

112

Erreichte Teilnehmende

268

298

428

26

Die Abteilung ist weiterhin bemüht, sich zu vernetzen um daraus für die Praxis unterstützende Angebote entwickeln und anbieten zu können. Nehmen Sie Kontakt auf und besuchen Sie unsere Website. Salome Schneebeli und Urs Franzini


AFF – E-Learning an der BFGS Brugg

Qualitätsmanagement

Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 startet auch das E-LearningProjekt an der BFGS. Es hat zum Ziel, die Berufslernenden optimal auf die beruflichen Anforderungen im Umgang mit elektronischen Medien vorzubereiten. Unter Einbezug einer Lernplattform wird ein virtuelles Schulhaus geschaffen, mit der das Konzept des Blended Learning, also einer gemischten Lernform aus Präsenzunterricht und E-Learning, umgesetzt werden kann.

Die Q-Gruppe hat eine Selbstevaluation zum Thema Qualitätsmanagement durchgeführt. Ziel der Schulleitung und der Q-Gruppe war es herauszufinden, wie das Qualitätsmanagement der BFGS intern wahrgenommen wird. Um einer Evaluationsmüdigkeit vorzubeugen, wurde eine schlanke Evaluation durchgeführt. Deutlich wurde vor allem, dass das Q-Gefäss PUQE, persönliche Unterrichtsqualitätsentwicklung, sehr geschätzt wird.

Und so macht sich das E-Learning-Team, bestehend aus Eva Hammer, Kathrin Koch-Huber, Alexander Pirchl, Isabella Trummer, David Würmli und Gallus Zahno (Leitung) an die Arbeit. Der erste Schritt ist die Frage nach einem prägnanten Namen für die E-Learningplattform. Und das Ergebnis lautet «AFF» und setzt sich aus den drei Anfangsbuchstaben der an unserer Schule ausgebildeten Berufe zusammen: • Assistent/in Gesundheit und Soziales • Fachfrau/Fachmann Gesundheit • Fachfrau/Fachmann Betreuung Weiter folgen Arbeiten auf konzeptioneller Ebene und die Entwicklung von Lernumgebungen für den Unterricht. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich (ZAG), das seit 2007 die Lernplattform OLAT nutzt, begleitet und berät uns Thomas Koch bei der Erstellung der ersten Lernressourcen. Im März 2012 wurden die Lehrpersonen der BFGS in die Lernplattform AFF eingeführt. Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten finden grossen Anklang. Dies sicherlich auch, da die Lernressourcen für alle Fachbereiche (AGS, FaBe, FaGe und AbU) direkt im Unterricht, für die Vor- oder Nachbereitung, aber auch zusätzlich zum Unterricht eingesetzt werden können.

Im Schuljahr 12/13 wird die Q-Gruppe das Thema «Prüfen und Beurteilen» in einem grösseren Rahmen evaluieren. Die Q-Gruppe hat auch in diesem Schuljahr das Organisationshandbuch und das «Vademecum für den Unterricht» angepasst. Folgende Themen wurden im Schuljahr 2011/2012 als schulinterne Lehrpersonenfortbildung (SchiLf) angeboten: • Lernheft-Erfahrungen, Möglichkeiten, Grenzen • Ideen für Sportmöglichkeiten im und ums Schulhaus • Teamteaching im BK-Unterricht AGS • Einführung ins Fach «UsAR» • Mind-map – die Synthese von sprachlichem und bildhaftem Denken • Burn-out-Prophylaxe • Innehalten • Geschlechterrollen im Berufsschulunterricht • Powerpointpräsentationen • Körperübungen im Unterricht • Konstruktiv «Lämpe mache» mit TZT • Arbeit mit Lernportfolios • Texte didaktisieren Nicola Snozzi

Bis Ende Schuljahr waren alle Schulklassen des 1. und 2. Lehrjahres mit AFF vertraut. Und das E-Learning-Team erstellt weiter fleissig neue Lernressourcen, damit zu Beginn des Schuljahres 2012/13 die Lernplattform AFF offiziell ihren Betrieb aufnehmen kann. Kathrin Koch-Huber


Beratungen «Offene Türe»

J A H R E S B E R I C H T 11 /12

10 11

Beratungsteam: Paul Meijer, Yvonne Studer, Monika Vögelin Anzahl Lernende FaGe

1. Lehrjahr: 11

2. Lehrjahr: 12

3. Lehrjahr: 9

Anzahl Lernende FaBe

1. Lehrjahr: 12

2. Lehrjahr:   9

3. Lehrjahr: 2

Anzahl Lernende AGS

1. Lehrjahr:   3

2. Lehrjahr:   2

Anzahl Lernende FaGe NHB

1. Jahr:   7

2. Jahr:   3

Anzahl Lernende FaBe NHB

1. Jahr:   7

2. Jahr:   4

Anzahl kollegiale Unterstützung   9 Bemerkungen: Zusätzliche Gespräche mit Lehrbetrieben, Suchtberatung, Lehraufsicht.


Anlässe aus dem Schuljahr

Schneesporttage Ende Januar fanden in Engelberg-Titlis unsere Schneesporttage statt. Teilgenommen haben an zwei verschiedenen Tagen über 300 Berufslernende im 2. Lehrjahr FaGe und FaBe, begleitet von etwa 30 Lehrpersonen. Organisiert wurden die beiden Tage vom Team der Sportlehrpersonen. Die Ler­nen­den konnten unter verschiedenen Sportaktivitäten auswählen. Zur Verfügung stand Skifahren, Snowboard, Schlitteln, Wandern und Eislaufen. Die beiden Tage hätten wettermässig nicht unterschiedlicher sein können. Während am ersten Anlass den ganzen Tag dichter Schneefall herrschte, genossen die Teilnehmenden am zweiten Anlass ein Bilderbuch-Wetter. Alle Berufslernenden freuten sich, unabhängig vom Wetter, über die willkommene Abwechslung von Schulzimmer mit schneebedeckter Piste.

Sommeranlass Es gehört an der BFGS bereits zur Tradition, am letzten Schultag aus der gewohnten Umgebung des Schulzimmers auszubrechen um sich körperlich zu betätigen. Geplant und organisiert wurde dieser Ausbruch mit viel Zeitaufwand von der Arbeitsgruppe Gesamtschulanlässe. Am Dienstag und Donnerstag der letzten Schulwoche des Schuljahres 2011/2012 begaben sich rund 600 Berufslernende und 50 Lehrpersonen ins Freie. Startend von unterschiedlichen Ausgangspunkten ging es darum, das Freibad Heumatten in Windisch zu erreichen. Als Fortbewegungsmittel bestand die Wahl zwischen: Strassenvelo, Mountainbike,

Inline-Skates oder unterschiedlichen Routen zu Fuss. Im wunderschön gelegenen Freibad Windisch wurden die sportlich engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer verköstigt. Nach einem erfrischenden Bad und anregenden Gesprächen zum bevorstehenden Ferienaufenthalt verabschiedeten sich alle voneinander mit den besten Wünschen für einen schönen Sommer. Helmut Hunziker

Wahlkampf an der BFGS Am 26. Sptember 2011 organiserten wir ein Wahlkampfpodium für unsere Lernenden, da Politik einen wichtigen Aspekt im Lehrplan für das Fach Allgemeinbildender Unterricht (ABU) darstellt. Die für den Nationalrat kandidierenden Alexandra Abbt, Matthias Jauslin, Monika Küng Thomas Leitch und Milly Stöckli stellten sich unsern 110 Berufs­­lernenden. Ein gelungener Anlass, der bei unseren Lernenden bleibenden Eindruck hinterliess und dafür sorgte, dass sie die Resultate der Nationalratswahlen sehr interessiert auswerteten, vor allem die Resultate, die unsere PodiumsteilnehmerInnen erreicht hatten, wurden ausgiebig diskutiert und interpretiert.


J A H R E S B E R I C H T 11/12

12 13

Ein humorvoller Abend mit Emil und Niccel Am 14. November schenkten uns Emil und Niccel Steinberger einen äusserst unterhaltsamen Abend. Wir durften für einmal einfach unbeschwert zusammen sitzen und lachen, was unsere Bauchmuskeln hergaben. Mit einem vergnügten Lächeln auf den Lippen traten wir, nach einem feinen Apéro den Heimweg an und hin und wieder, wenn alles grau und trostlos aussieht, zaubert uns das Wörtchen Whiskey ein leises Lächeln auf die Lippen. Irène Huber

Das Kamishibai an der BFGS Das Kamishibai, die alte Erzählkunst aus Japan, hat Halt an der Berufsschule für Gesundheit und Soziales gemacht. Früher fuhren die Händler mit ihrem Fahrrad von Dorf zu Dorf, um ihre Süssigkeiten zu verkaufen. Hinten auf dem Fahrrad hatten sie einen Holzkoffer, den sie dazu gebrauchten, um den Kindern Geschichten zu erzählen. Die Berufslernenden der Klasse FaBe 1g haben in einem fächerübergreifenden Projekt zwischen Allgemeinbildung und Berufskunde die alte Erzählkunst neu entdeckt. Alle Berufslernenden haben eine Geschichte für Kinder erfunden und dazu die Bilder auf Karton gemalt. In einem zweiten Schritt haben sie einen Rahmen aus Holz oder Karton erschaffen. Parallel dazu haben sie sich im Allgemeinbildenden Unterricht mit dem Kamishibai in der Präsentationstechnik geübt und

so ein Unterrichtsthema vertieft. Mit dem Kamishibai erhalten die Berufslernenden ein Instrument für ihre Arbeit mit den Kindern und sorgen für glänzende Augen beim Geschichten erzählen. Das Projekt schafft so einen Transfer von der Schule in die Praxis. Barbara Engel

Berufslernende spenden mehr als Monatslohn Drei Lernende der Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales befassten sich in ihrer Vertiefungsarbeit mit dem Thema Armut auf der Welt und dabei insbesondere auch mit der Caritas. Schon von Anfang an wollten die drei Lernenden es nicht nur bei Worten belassen, sondern sie verfolgten das Ziel, etwas Konkretes zu tun. Ihrer Meinung nach wird viel zu oft nur geredet. Sie eröffneten ein Spendenkonto bei der Bank und bauten einen Spendenbarometer, der in der Berufsschule aufgestellt wurde. Das gesetzte Ziel von Fr. 600.– war überraschend schnell erreicht, kurz vor der Präsentation der Arbeit wurde die Tausendergrenze erreicht. Das Geld wird Projekten zugutekommen, mit denen sie sich in ihrer Arbeit beschäftigt haben. Christiane Noël 


Zahlen zur BFGS

Entwicklung der Anzahl Klassen von 2006 bis 2012 80 70 60 50 40 30 20 10 0 2006/2007

2007/2008

2008/2009

2009/2010

2010/2011

2011/2012

38

43

48

52

59

74

Total

Lernende alle Ausbildungen Praxisassistentin

600

Assistentin Gesundheit und Soziales

500

Fachfrau/-mann Betreuung Fachrichtung Behinderte

400

Nachholbildung Fachrichtung Behinderte

300

Fachfrau/-mann Betreuung Fachrichtung Kinder Nachholbildung Fachrichtung Kinder Fachfrau/-mann Gesundheit Fachfrau/-mann Gesundheit Nachholbildung Allgemeinbildung f端r Erwachsene

200 100 0 Total

2008/2009

2009/2010

2010/2011

2011/2012

900

986

1074

1387


J A H R E S B E R I C H T 11/12

14 15

Lernende Grundbildung Praxisassistentin

600

Assistentin Gesundheit und Soziales

500

Fachfrau/-mann Betreuung Fachrichtung Behinderte

400

Fachfrau/-mann Betreuung Fachrichtung Kinder

300

Fachfrau/-mann Gesundheit 200 100 0 Total

2008/2009

2009/2010

2010/2011

2011/2012

717

797

847

1052

2008/2009

2009/2010

2010/2011

2011/2012

183

216

227

335

Lernende Nachholbildung Fachfrau/-mann Betreuung Fachrichtung Behinderte

150

Fachfrau/-mann Betreuung Fachrichtung Kinder

125

Fachfrau/-mann Gesundheit

100

Allgemeinbildung f端r Erwachsene

75 50 25 0 Total


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Name Vorname Funktion Ackermann

Urs

Berufskunde FaBe

Bachofer Wey

Theres

Allgemeinbildender Unterricht

Bär Tanja

Sport

Benz

Michael

Berufskunde FaGe

Berger

Nadine

Berufskunde FaGe

Bill

Sonja

Berufskunde FaGe

Boss Brigitte

Schulleiterin

Bühler

Stefanie

Berufskunde FaGe/Allgemeinbildender Unterricht

Delabays

Marcel

Berufskunde AGS

Dul

Zoltan

Allgemeinbildender Unterricht

Dürrenberger

Karin

Berufskunde FaGe/FaBe

Engel

Barbara

Berufskunde FaBe

Erne Bart

Sandra

Berufskunde FaBe

Fehlmann Esther

Administration

Franzini

Berufskunde FaBe

Urs

Fürderer Matthias

Sport

Glauser Aston

Monika

Allgemeinbildender Unterricht

Glenk

Johannes

Berufskunde FaBe

Gucci Antonio

Informatik

Gysel

Berufskunde FaBe

Hans

Häfeli Barbara

Hauswirtschaft

Hammer Edelmann

Eva

Berufskunde FaBe

Hatz

Christina

Berufskunde FaBe

Haverkamp

Cornelia

Berufskunde FaBe/FaGe

Herzog-Märke

Therese

Berufskunde FaGe

Hirschi

Ines

Berufskunde FaBe

Hochuli

Luzia

Berufskunde AGS

Honegger Ursina

Sport

Huber

Allgemeinbildender Unterricht

Irène

Hunziker Helmut

Schulleitung/Naturwissenschaften

Jaenecke

Paulina

Allgemeinbildender Unterricht

Joho

Klara

Berufskunde FaGe

Jordi

Fabienne

Berufskunde FaBe

Kälin-Dähler

Benno

Berufskunde FaBe

Keller

Elsbeth

Administration

Koch-Huber

Kathrin

Berufskunde FaGe

Lüthi Mülli

Käthi

Berufskunde FaGe

Marzano

Isabelle

Berufskunde FaGe


J A H R E S B E R I C H T 11/12

16 17

Name Vorname Funktion Masoch Rutschi

Claudia

Berufskunde FaBe

Mayer

Martina

Berufskunde FaGe

Meijer Musholt

Paul J.F.

Berufskunde FaGe

Merki

Barbara

Berufskunde FaBe

Meyer Margrit

Administration

Müller Daniel

IT-Support

Müller-Steiner

Sibylle

Berufskunde FaGe

Pirchl

Alexander

Berufskunde FaBe

Pracht

Susanne

Berufskunde FaGe

Probst

Stephan

Allgemeinbildender Unterricht

Rall Sina

Naturwissenschaften

Reimann

Berufskunde FaGe

Irene

Romanens Tania

Sport

Rösti

Allgemeinbildender Unterricht

Christian

Roth Christian Administration Sabbatini

Marco

Allgemeinbildender Unterricht

Schaniel

Cornelia

Berufskunde FaBe

Schneebeli

Salome

Berufskunde FaBe/AGS

Schneider-Kuster

Bernadette

Berufskunde FaBe

Schnyder-Meier

Beatrice

Berufskunde FaGe

Schüller

Michael

Allgemeinbildender Unterricht

Simon

Gudrun

Allgemeinbildender Unterricht

Spadot

Corinne

Berufskunde FaGe

Snozzi

Nicola

Schulleitung/Berufskunde FaGe/AGS

Spörri

Ottilia

Hauswirtschaft

Stauber

Jessica

Berufskunde FaGe

Studer Kurth

Yvonne

Berufskunde FaGe/AGS

Stuppan Silvia

Hauswirtschaft

Trummer Rehmann

Isabella

Berufskunde FaBe/AGS

Verdan

Christine

Berufskunde FaGe

Vögelin

Christin

Berufskunde FaGe

Vögelin

Monika

Berufskunde FaBe

Walser

Mario

Allgemeinbildender Unterricht

Würmli David

Naturwissenschaften

Zahno

Schulleitung /Allgemeinbildender Unterricht

Gallus

Zehnder Esther

Administration

Zobrist

Berufskunde FaGe

Ruth


Christiane Noël 1969 –2012 Am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien, am 9. Januar 2012, mussten wir vom Tod unserer Lehrerin Christiane Noël Kenntnis nehmen. Sie starb an den Folgen einer Unfallverletzung. Durch ihren tragischen Tod haben wir einen lebensfrohen, humorvollen und einfühlsamen Menschen sowie eine wertvolle Mitarbeiterin und Kollegin verloren. Christiane war an unserer Schule Berufsschullehrerin für Allgemeinbildenden Unterricht und Fachgruppenleiterin Allgemeinbildung – sie hinterlässt als Mensch und als Lehrerin an unserer Schule eine grosse Lücke. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.


J A H R E S B E R I C H T 11/12

18 19

Schlusswort Ein grosses Dankeschön allen Mitarbeitenden der BFGS für ihren grossen, engagierten Einsatz für die BFGS und die Berufsbildung. Ich bin gespannt, was uns das neue Schuljahr bringen wird und freue mich auf die neuen Herausforderungen. Die Schulleitung, die Berufsschullehrerinnen und die Berufsschullehrer sowie die Mitarbeitenden in der Administration werden sich weiterhin für die Weiterentwicklung der BFGS einsetzen. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit mit allen unseren Partnern.

Schlusspunkt gesetzt von Christian Roth

Brigitte Boss, Schulleiterin

Und wir, allem zugewandt in Fragen, glauben, hoffen, wo das Wissen fehlt, folgen leisen Stimmen, haben alle Schritte mitgezählt. Ist’s noch weit, auf diesem Weg zur Möglichkeit? Wie an vielen Enden lose, wie von aussen ein Drängen, leben wir in Metamorphose, leben wir in Übergängen. Bleiben wir auf Erden trotz fliegender Gebärden? Nicht alles ist zum Greifen nah, das Wesen vieler Dinge ist natürlich. Wachsen, Reifen, dann beinah... Sind wir quasi kreatürlich, in der Puppe, noch verborgen, der Schmetterling von morgen?


creaocchio.ch

Berufsfachschule Gesundheit und Soziales Postfach 432 CH-5201 Brugg bfgs@ag.ch www.bfgs.ch


BFGS Jahresbericht 2011/12