Das vorliegende Buch zeichnet die Geschichte eines Mannes nach,
der Offizier wurde, um König und Vaterland zu schützen und der
als General Widerstand leistete, als die Masse seiner Kameraden
ihrem »Führer« treu in den Abgrund folgte.
Theodor Groppes Leben begann 1882 im Deutschen Kaiserreich
und endete 1973 in der Bonner Bundesrepublik. Ende 1918 erhielt
er den Orden Pour le Merité, was den damaligen Hauptmann zu
den am höchsten dekorierten preußischen Infanterieoffizieren des
Ersten
Weltkriegs zählen lässt. Kurz vor dem Waffenstillstand
schwer verwundet,
entwickelte sich das katholische Bekenntnis
seiner Vorfahren in ihm zu einem unerschütterlichen Fundament
des Glaubens an Gott. Es wundert nicht, dass er dem Nationalsozialismus
von Beginn an mit Ablehnung entgegentrat. Dennoch
stieg er bis Ende 1939 zum Generalleutnant auf und kommandierte
eine Infanterie-Division am Westwall. Hier erreichte der Konflikt
zwischen ihm und den Machthabern des NS-Staates seinen Höhepunkt
und er verhinderte, in einer für die We