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Berliner Nachtleben (BeGe 44)

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berliner-geschichte.net

Berliner

Geschichte

BeGe

Ausgabe 44

Z e i t s c h r i f t f ü r G e s c h i c h t e u n d K u lt u r

€ (D) 6,95 € (A) 7,20

Berliner Nachtleben

Schlemmerlokale und Weinstuben // Berliner Nachtleben zwischen Erstem Weltkrieg und „Machtergreifung“ // Ohio, Cheerio und Sidecar // An der Theke // „Wat soll’n wir reden – gehen wa ins Eden!“ Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins e. V., gegr. 1865


Berliner Architektur im Wandel Berlin hat sein Gesicht nach dem Zweiten Weltkrieg stark verändert. Prägende Gebäude und Architekturensembles versanken zwischen 1943 und 1945 in Schutt und Asche. Manches blieb erhalten oder konnte in den folgenden Jahrzehnten wieder hergestellt werden, anderes entstand völlig neu und lässt kaum noch erahnen, wie es hier früher einmal aussah. Dieses Buch dokumentiert den Wandel im Stadtbild, indem es historische und aktuelle Fotos von bedeutenden Orten nebeneinanderstellt: vom Schloss über das Zooviertel bis hin zum Potsdamer Platz.

Christian Simon Schicksale Berliner Architektur Die Stadt vor und nach dem Zweiten Weltkrieg 128 Seiten, 24,8 x 22,7 cm, Gebunden, 175 Abbildungen ISBN 978-3-8148-0329-6 26 € [D] / 26,80 € [A]


Das Berliner Nachtleben ist legendär, und das nicht erst seit den „Roaring Twenties“ des 20. Jahrhunderts. Mit der kontinuierlichen Entwicklung der Stadt zur Millionenmetropole entfaltete sich auch das Nachtleben. Dies schlug sich nicht nur in der Anzahl der Vergnügungsstätten nieder, sondern auch in deren Diversifizierung: Es entstanden ganz neue, zuvor nicht bekannte Arten von Etablissements, wie z. B. die Bars. Die spätestens seit etwa 1900 bestehende Faszination für die vielfältigen Möglichkeiten – zeitweise unterbrochen oder zumindest eingeschränkt durch Kriege und Inflation – lebt bis heute fort. Joachim Brunold berichtet anschaulich über die zahlreichen Lokalitäten, in denen man sich spätestens ab Mitte des 19. Jahrhunderts abends und nachts dem leiblichen Wohl widmen konnte – von der Kaschemme bis zum Grandhotel, von der bescheidenen Weinstube bis zu fantasievoll konzipierten Luxuspalästen. Nach dem Schrecken und den Entbehrungen des Ersten Weltkriegs wollte man sich amüsieren, sich wieder lebendig fühlen. Und so verwundert es nicht, dass neue Musik- und Tanztrends, vornehmlich aus den USA, begierig aufund angenommen wurden. Darüber, aber auch über die Schattenseiten der „Goldenen Zwanziger“ gibt Armin Fuhrer Auskunft: Drogen, Abstürze, Armut – wo Licht ist, ist meistens auch Schatten. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts schwappte ein neuer Getränketrend über den „großen Teich“: die Cocktails. Damit einhergehend entwickelte sich eine schillernde Barkultur, zunächst in der Mitte der Hauptstadt, später zunehmend auch im Neuen Westen. Michael C. Bienert erläutert diese Entwicklung und verrät, was in den Berliner Bars bevorzugt getrunken worden sein könnte. Auch wenn in der Zeit des Nationalsozialismus Alkohol als schädlich angesehen wurde, so wurde die NSDAP doch in Bierhallen und an Stammtischen groß, Sturmlokale wurden zu ihrem Markenzeichen. Christoph Kreutzmüller und Bjoern Weigel berichten über dieses düstere Kapitel der Geschichte, den Umgang mit politisch Missliebigen und die Konsequenzen, die jüdische Inhaber von Bars und Lokalen zu tragen hatten. Er war eine Institution im Berliner Nachtleben: Rolf Eden mit seinen legendären Clubs am und um den Kurfürstendamm. Volker Wagner führt uns durch das Leben des Playboys, dessen Freunde ihn nur „Shimon“ nannten.

Titelbild: © akg-images

Wir wünschen eine inspirierende Lektüre!

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Titelbild: Die Friedrichstraße/Ecke Leipziger Straße bei Nacht. Bildpostkarte, 1910 BeGe Ausgabe 44

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berliner Geschichte | Ausgabe 44

Berliner Nachtleben

Schlemmerlokale und Weinstuben Joachim Brunold

6–17

Berliner Nachtleben zwischen Erstem Weltkrieg und „Machtergreifung“ Armin Fuhrer

18–25 4

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Inhalt

Ohio, Cheerio und Sidecar Michael C. Bienert

26–33

An der Theke Christoph Kreutzmüller Bjoern Weigel

34–41

„Wat soll’n wir reden – gehen wa ins Eden!“ Volker Wagner

42–49 Editorial 3 rezension 50 IMPRESSUM/Zuletzt erschienene Hefte/VORSCHAU  51

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© akg-images/arkivi


Aufgang zum Hubertussaal des Kaiserkellers in der Friedrichstraße

Joachim Brunold

Schlemmerlokale und Weinstuben Essen und trinken im 19. Jahrhundert

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts konnte Berlin die Zahl seiner Einwohner mehr als verzehnfachen und entwickelte sich zu einer pulsierenden Millionenstadt. Zudem besuchten zahlreiche Touristen die Spreemetropole. Dies schlug sich auch in der Anzahl und Vielfältigkeit der Lokalitäten nieder, in denen man sich abends und nachts dem leiblichen Wohl widmen konnte. Von der Kaschemme bis zum Grandhotel, von der bescheidenen Weinstube bis zu fantasievoll konzipierten Luxuspalästen: Für jeden war etwas dabei, wo er Hunger und Durst stillen, sich unterhalten und unterhalten werden konnte.

Zum Souper in die feinen Restaurationen Obwohl die Berliner Gastronomie nach dem Ende der Befreiungskriege nur allmählich wieder auf die Beine kam, gab es doch einige Gastwirtschaften für den feineren Geschmack. Von ihnen die Wichtigste war jene des Hoftraiteurs Jagor, der im Jahr 1819 im Haus Unter den Linden 23 sein Feinschmeckerlokal eingerichtet hatte. Bei Jagor konnte, nach Friedrich Nicolai, zu jeder Tageszeit „nach der Karte“ gespeist werden. Geheimrat Heym, Arzt und berühmtes Berliner Original, feierte hier sein 50-jähriges Dienstjubiläum, wobei die Stöpsel der Champagnerflaschen gehopst sein sollen, wie Heinrich Heine in seinen Briefen aus Berlin von 1822 berichtete. Er

selbst muss das Jagor ebenfalls besucht haben, denn er fand, dass dieser seinem Titel als Hoftraiteur alle Ehre mache, „was die Pracht der Säle, den Reichtum und die Eleganz des Tischgeräts und die äußerst prompte Bedienung betrifft; allein die Speisen fand ich bloß teuer.“ Auch Adolph von Schaden erwähnte in Licht und Schattenseiten Berlins, dass hier ein Goldstück schnell verbraucht sei. Bezüglich der Speisen allerdings schwang er sich zu einem seiner seltenen lobenden Worte auf, denn hier vermöge selbst „der eigensinnigste Wohlschmecker seiner Zunge feinstem Kitzel zu genügen. Ihr findet bei dem Manne die Delikatessen aller Weltteile: Indianische Vogelnester, Schildkrötensuppen etc.“ Diesem Urteil hätte sich August von Goethe sicher angeschlossen, denn er besuchte während

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seines Berlin-Aufenthalts im Jahr 1819 das Lokal zweimal, wobei er einmal den Lieblingswein des alten Goethe, den Rheinwein des Jahrgangs 1811, bestellte und Austern dazu aß. Seinen guten Ruf und starken Besuch erhielt das Etablissement von Jagor zusätzlich dadurch, dass es während der Jahre des Neubaus des Schauspielhauses (1817–1821) seinen ansehnlichen Saal als Heimstatt für allabendlich aufgeführte Theaterstücke, Konzerte bedeutender Künstler und für die Auftritte berühmter Zauberkünstler zur Verfügung stellte. Jagors Etablissement ging in den 1830er-Jahren in die Hände des Restaurateurs Mielenz über, der es dort bis zum Abriss des Hauses im Jahr 1872 betrieb. Nebenan, im Haus Nr. 24, hatte Heinrich Heine einige Zeit Wohnung genommen, sodass er wohl aus eigener Erfahrung berichten konnte, dass ein Gast beim hier im zweiten 8

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Unter den Linden 23–26: ganz rechts das Haus des Hoftraiteurs Jagor. Farblithografie auf Papier von Ludwig Eduard Lütke, um 1837

Stock logierenden Restaurateur Camilli, „ganz vorzüglich bewirthet“ worden sei, und selbst von Schaden lobte die gute Qualität der dort gereichten Speisen. Kaum aber war Berlin Reichshauptstadt geworden, durfte die Stadt nicht mehr hinter Paris oder Brüssel zurückstehen. Von einer eigens gegründeten Aktiengesellschaft wurden deshalb die beiden geschichtsträchtigen Häuser, Unter den Linden 23 und 24, niedergerissen und zwischen den Linden und der Friedrichstraße die Kaisergalerie errichtet. Ebenfalls auf der Südseite von Unter den Linden, in der Nr. 32, hatte Baptiste Peter Sala im Jahr 1802 seine „Italienerwarenhandlung“ Sala & Tarone eröffnet, wo er ein Schlaraffenland für Feinschmecker schuf. Käufer und Gäste lockte er gerne dadurch an, dass er in seinem kleinen Schaufenster die glänzenden Kristallflaschen des Maraschino di Zara oder des Chidamer Gene-

ver ausstellte. Seinen Speisegästen servierte er seine köstlichen Wurstwaren, Schinken aus Parma oder kaltes Roastbeef. Reichhaltig war die Getränkekarte mit Schokolade, Tee, Kaffee, Limonade und Orangeade, Ratafia, Persiko und Danziger Goldwasser. E.T.A. Hoffmann nahm Sala & Tarone in seine Novellen Die Fermate und Die Brautwahl auf, und sehr viel später, im Jahr 1881, schuf Theodor Fontane im dritten Kapitel seines historischen Romans Schach von Wuthenow ein lebendiges Bild davon, wie es nächtens in diesem Kellerlokal zugegangen sein könnte: „Da schon geschlossen war, klopfte man an die Haustür, an deren einer Seite sich ein Einschnitt mit einer Klappe befand. Und wirklich, gleich darauf öffnete sich’s von innen, ein Kopf erschien am Kuckloch, und als Alvenslebens Uniform über den Charakter der etwas späten Gäste beruhigt hatte, drehte sich innen der

8: © Stiftung Stadtmuseum Berlin, Reproduktion: Michael Setzpfandt, Berlin, 9: © picture-alliance/SZ Photo/Scherl

Schlemmerlokale und Weinstuben Essen und trinken im 19. Jahrhundert


Schlüssel im Schloß, und alle drei traten ein. … Unter Tappen und Tasten war man endlich bis in die Nähe der Hoftür gekommen, wo, nach rechts hin, einige der Fässer weniger dicht nebeneinander lagen. Hier zwängte man sich denn auch durch und gelangte mit Hilfe von vier oder fünf steilen Stufen in eine mäßig große Hinterstube, die gelb gestrichen und halb verblakt und nach Art aller ‚Frühstücksstuben‘ um Mitternacht am vollsten war. Überall, an niedrigen Paneelen hin, standen lange, längst eingesessene Ledersofas, mit kleinen und großen Tischen davor, und nur eine Stelle war da, wo dieses Mobiliar fehlte. Hier stand vielmehr ein mit Kästen und Regalen überbautes Pult, vor welchem einer der Repräsentanten der Firma tagaus, tagein auf einem Drehschemel ritt und seine Befehle (gewöhnlich nur ein Wort) in einen unmittelbar neben dem Pult befindlichen Keller hinunterrief, dessen Falltür immer offenstand.“ Gleichwohl ein Gourmet schon bei Sala & Tarone bestens bedient wurde, drängte es Heine 1822 immer wieder in das Café Royal

(Unter den Linden 33), wo er schon an der Türe durch den freundlichen Wirt empfangen wurde: „Das nenne ich einen Wirth! Kein kriechender Katzenbuckel, aber doch zuvorkommende Aufmerksamkeit; feines, gebildetes Betragen, aber doch unermüdlicher Diensteifer, kurz eine Prachtausgabe von Wirth. Laßt uns hineingehn. Ein schönes Lokal; vorn das splendideste Caféhaus Berlins, hinten die schöne Restaurazion. Ein Versammlungsort eleganter, gebildeter Welt. … Betrachten Sie mal diese Menge herrlicher Gerichte. Wie die Namen derselben melodisch und schmelzend klingen, as music of the waters! Es sind geheime Zauberformeln, die uns das Geisterreich aufschließen. Und Champagner dabey! Erlauben Sie, daß ich eine Thräne der Rührung weine.“ Spätestens mit dem Berliner Kongress im Jahr 1878 wurde der Restaurateur August F. W. Borchardt in der gesamten Stadt bekannt, denn er erhielt den Auftrag, für diese illustre Runde einige abendliche Buffets auszurichten. Zum Leidwesen des Wirtes sollen die ihm von der Reichskasse pro Tag überwiesenen

Unter den Linden/Ecke Charlottenstraße: in der Nummer 32 das Haus von Sala &Tarone

500 Reichsmark seine Kosten keineswegs gedeckt haben. Im Jahr 1853 als Delikatessen- und Weinhandlung in der Französischen Straße 47–48 gegründet, war Borchardt „durch Fleiß und Geschäftssinn“ bald in ganz Preußen, später im gesamten Deutschen Reich sowie im Ausland geschäftlich erfolgreich. Für die damalige Zeit ungewöhnlich, betrieb der findige Gastwirt eine Versandküche. Zu seinen Kunden gehörten neben dem gehobenen Bürgertum der Adel und, als er Hoflieferant geworden war, auch der Hof des deutschen Kaisers. Reichskanzler Otto von Bismarck war Stammkunde, der Außenpolitiker Freiherr Friedrich von Holstein erfand hier das Schnitzel à la Holstein, und Gartenfürst Pückler kaufte hier erlesene Zutaten aus aller Welt für seine legendären Soupers im Schloss Branitz. Zu Beginn der 1870er-Jahre übernahm Rudolf Dressel die behaglichen Räume der Konditorei Spargnapani, die er zu einem prachtvollen Restaurant umbauen ließ. Der Wirt galt nicht nur als ein Muster von Zuvorkommenheit gegenüber seinen Gästen, sondern auch als

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Vor dem Delikatessenladen Borchardt in der Französischen Straße. Lithografie von Ludwig Löffler, 1860

Der Ratskeller im Roten Rathaus, hier die Weinstube, war rege besucht. Fotopostkarte, um 1900

alten Baron von Wedell verschiedene dieser Kabinetts inspizieren, der schließlich „ein mäßig großes, mit einem lederfarbenen Stoff austapeziertes Zimmer [wählte], das trotz eines breiten und dreigeteilten Fensters wenig Licht hatte, weil es auf einen engen und dunklen Hof sah.“ Bei Hiller sollte man sein Zu-

10: © akg-images, 11: © akg-images/ullstein bild/V. Pawlowski

ein gewitzter und unerschöpflicher Plauderer. Einige Zeit war Dressel die Adresse für alle Berliner Gourmets, die sich an erlesenen Getränken und Speisen gütlich tun wollten. Bei ihm konnte man die stadtbekannten Größen des Theaters, der Literatur, der Parlamente, der Aristokratie und der Börse treffen. Am lustigsten allerdings soll es in dem nicht jedermann zugänglichen Trinkstübchen zugegangen sein, in dem sich manche Genossenschaft von Zechbrüdern traf, die hier bis spät in die Nacht ihre Bierlustigkeit auslebten und dabei ihre gastronomischen Gelüste nicht hintanstellen wollten. Auf der Nordseite der Lindenallee öffnete 1866 das als Schlemmerrestaurant bekannte Etablissement von Karl Hiller seine Pforten. In überschaubarem Rahmen konnte hier in stilvoll-harmonischer Umgebung gespeist werden, in mehreren mit Spiegeln, Bildern, Portieren, Wandbespannungen und dicken Teppichen geschmückten Räumen. Für intime Treffen waren kleine Separees zu buchen, in denen auch musikalische Begleitung bestellt werden konnte. In Irrungen, Wirrungen (1887) ließ Theodor Fontane den

hause vergessen, bequem sitzen und weder durch zu hohe noch durch zu niedrige Temperaturen gestört sein. Der Mann aus der Provinz, verlegen über seine dicken Teppiche schreitend, wagte nicht zu flüstern. So gut liefen die Geschäfte Hillers, dass er, so wird erzählt, im Jahr 1870 dem französischen Botschafter Benedetti seinen wohlsortierten Weinkeller habe abkaufen können, als dieser bei Ausbruch des Krieges von 1870 nach Frankreich zurückgerufen wurde. 16 Jahre später schließlich wurde das Hiller von dem aus Mainz stammenden Gastwirt Lorenz Adlon übernommen, der damit in Berlin erfolgreich Fuß fasste. Seit der Fertigstellung des neuen Berliner Rathauses im Jahr 1869, wegen seiner rotgefärbten Ziegelsteine bald Rotes Rathaus genannt, eröffnete dort der Ratskeller, den E. Friedel im Jahr 1882 als ein großes, sehenswertes Lokal bezeichnete, in welchem, neben zwei Sälen für den Konsum von Bier, ein großer Raum für den Genuss von Wein eingerichtet war. Das Lokal wurde von allen Ständen, Herren wie Damen, rege besucht, da Getränke und Speisen gut und dazu preiswert angeboten wurden. Im Börsenrestaurant, in der Burgstraße 27, dagegen verkehrten bevorzugt Kaufleute und Börsenspe-


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