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17. November 2011, 50. Jahrgang, Nr. 46

Zivile TrauungimFasnachtskostüm

FRAGEN AN

Petra Kuster Gerny

Susanne Schläpfer-Voser

Die beiden Neuenhoferinnen stellen sich am 27. November für die Ammann-Wahl zur Verfügung und antworten auf die Fragen der «Limmatwelle». Seite 10/11.

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS AGENDA

PP 5432 Neuenhof

2–6 7–12 13 14–18 19–23 24

Normalerweise schneidet Sybilla Cavegn freitags im Coiffuresalon Rainer in Spreitenbach Haare. Vergangenen Freitag hingegen liess sie sich die Haare für ihre eigene Hochzeit hochstecken. Nicht ganz so traditionell war ihre Kleidung: Sie und Arian Kaiser heirateten am 11.11.11 um 11 Uhr 11 im Guggenkostüm. «Das ist ein cooles Datum und erst noch der Fasnachtsbeginn«, begründet die 27-Jährige die Datumswahl. Nach der standesamtlichen Trauung wurde die Fasnachtseröffnung mit ihrer Guggentruppe Häxeschränzer in Gebenstorf gefeiert. Am Tag danach ist sie zwar heiser, aber glücklich: «Ich habe meinen Mann schliesslich an der Fasnacht kennengelernt, deshalb passten Datum und Kostüm für unsere Trauung. Nächstes Jahr heiraten wir Arian und Sybilla Kaiser-Cavegn heirateten am 11.11.2011 um 11 Uhr 11 im noch in der Kirche – in Weiss.» (bär) Fasnachtskostüm. Foto: zVg

Fragen an PKG? www.petra-kuster-gerny.ch gibt Antwort! SVP Neuenhof


Gemeinde Wettingen

Einwohnerrat Beschlüsse vom 10. November 2011 1. 2.

Reto Huber, CVP, wird in Pflicht genommen. Das Protokoll der Sitzung vom 20. Oktober 2011 wird genehmigt. 3. Folgenden Personen wird die Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht der Gemeinde Wettingen zugesichert: 3.1 Einbürgerung; Hernandez Salguero Ovidio José, geb. 1956, salvadorianischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Wettingen, Attenhoferstrasse 3b 3.2 Einbürgerung; Machado Nunes Angela, geb. 1984, portugiesische Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Brückenstrasse 18 3.3 Einbürgerung; Reich Kristina, geb. 1993, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Bahnhofstrasse 8 3.4 Einbürgerung; Taheri Hassan, geb. 1983, afghanischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Wettingen, Zentralstrasse 114 4.1 Der Einführung grosser Blockzeiten ab Schuljahr 2012/13 an den Primarschulen der Gemeinde Wettingen auf das Schuljahr 2012/13 wird zugestimmt. 4.2 Für die Einführung grosser Blockzeiten ab Schuljahr 2012/13 wird für das Jahr 2012 ein Kredit von Fr. 105 000.– (Personalkosten Fach «Freies Gestalten» für 5 Monate Fr. 100 000.–, Materialkosten Fr. 5000.–) bewilligt. 4.3 Für die infrastrukturelle Anpassung der Klassenzimmer wird ein einmaliger Betrag von Fr. 60 000.– (30 Klassenzimmer in drei Schulkreisen zu durchschnittlich Fr. 2000.–) bewilligt. 4.4 Für die infrastrukturelle Umgestaltung des Zimmers E11 des Schulhauses Altenburg wird ein Betrag von Fr. 10 000.– bewilligt. 5. Das Kreditbegehren von Fr. 600 000.– zur Bereitstellung von zusätzlichem Schulraum im Rahmen des Blockzeitunterrichts wird zurückgewiesen. Der Gemeinderat wird aufgefordert, auf die Einwohnerratssitzung vom 8. Dezember 2011 das Kreditbegehren mit den beiden Varianten Pavillon und Schulcontainer, zusammen mit der Schulraumplanung, erneut vorzulegen. 6. Die Motion Rüegg Ammann Marianne vom 26. September 2011 betreffend Neuorganisation der Tagesstrukturen auf das Schuljahr 2012/2013: «Durchgehende Tagesstrukturen machen Sinn» wird abgelehnt. 7. Das Konzept zur familienergänzenden Kinderbetreuung an den Wettinger Schulen wird wie folgt geändert: Neben den umfassenden Blockzeiten werden ab Schuljahr 2012/13 angeboten: 1. Mittagstisch: Montag bis Freitag 12.00 bis 13.30 Uhr 2. Nachmittagsbetreuung: Nach dem Nachmittags-Pausenende bis 17.30 Uhr 8.1 Der Gemeinderat wird ermächtigt für die Umsetzung des Gemeindebüros die notwendigen Schritte einzuleiten. Dabei ist speziell die Integration der Einwohnerkontrolle zu prüfen. 8.2 Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die Umsetzung des neuen Gemeindebüros eine moderate Erhöhung des Stellenplanes nötig ist. 9. Die Kreditabrechnung von Fr. 69 327.05 für den Studienauftrag Erweiterung Schulanlage Altenburg wird genehmigt. 10. Die Kreditabrechnung von Fr. 389 523.70 für die Projek-tierung der Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Altenburg wird genehmigt. 11. Die Kreditabrechnung von Fr. 11 513 943.80 für den Bau der Schulhauserweiterung Altenburg und die Sanierung der bestehenden Schulanlage wird genehmigt. 12. Die Kreditabrechnung von Fr. 194 361.15 für die Projek-tierung Neubau EWW-Werkhof mit Verwaltung auf den Parzellen 612 und 4185 an der Fohrhölzlistrasse wird genehmigt. Die Beschlüsse unter Ziffern 4 sowie 7 bis 12 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Wettinger Post an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

«Der Stern leuchtet» Einladung zum Weihnachtsstart 2011 Mittwoch, 23. 11. 2011, 17.30 Uhr bei Kenny’s Autocenter Der Gemeinderat lädt die Wettinger Bevölkerung herzlich ein, gemeinsam Wettingen zum Leuchten zu bringen. Anschliessend weihnachtlicher Umtrunk Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Ende ca. 19.00 Uhr Es sind nur wenige Parkplätze vorhanden, bitte benützen Sie den Bus (Haltestelle Kreuzkapelle).

Gemeinde Wettingen

Verkauf von drei Liegenschaften Die Einwohnergemeinde Wettingen möchte folgende Liegenschaften verkaufen: Mehrfamilienhaus Schartenstrasse 28 Zweifamilienhaus Sonneggstrasse 10 Einfamilienhaus Staffelstrasse 49 Die Verkaufsdokumentationen der drei Liegenschaften sind im Rathaus, im Büro 305 der Bau- und Planung, ab dem 18. November 2011 erhältlich. Kaufinteressenten schicken ihr Angebot bis zum 9. Dezember 2011 an die Gemeinde Wettingen, Bau- und Planungsabteilung, Rathaus, 5430 Wettingen, Vermerk «Kauf Liegenschaften». Der Gemeinderat

Kaufe alles aus Gold und Silber! Goldschmuck, Goldmünzen, Altgold, Golduhren (auch wenn defekt) usw., Silberwaren, Besteck usw. mit Stempel 800 und höher, altes Silbergeld, Silbermünzen usw. sowie mechanische Armbanduhren, Briefmarken, alte Ansichtskarten usw. Tel. 052 343 53 31, H. Struchen

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Realschule durchgeführt und findet statt am Dienstag, 22. November 2011

NEUENHOF zentrale, ruhige Wohnungen 1½-Zi.: Fr. 850.– bis Fr. 920.– 2½-Zi.: Fr. 1260.– 3-Zi.: Fr. 1270.–/Fr. 1350.– 4-Zi.: Fr. 1350.– Balkon, Lift, inkl. NK, PP, GG Geschäftslokale, ab 80 bis 150 m² Tel. 044 687 90 61 (9 bis 11.30 Uhr)

Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. WERKHOF UND ENTSORGUNG


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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

AUS DEM GEMEINDERAT Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am 13. November feierte Franz Bächli, Zentralstrasse 90, 5430 Wettingen, seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute.

Ja zu Blockzeiten, Nein zu durchgehenden Tagesstrukturen Zuerst stimmte der Einwohnerrat den Blockzeiten einstimmig zu, danach lehnte er die Einführung von durchgehenden Tagesstrukturen deutlich ab.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Polizei Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung und Polizei folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo und Do: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Für polizeiliche Notfälle steht die Poli- MELANIE BÄR zei nach wie vor rund um die Uhr Einstimmig beschloss der Einzur Verfügung (unter Telefon wohnerrat die Einführung der 056 437 77 77 oder unter Tel. 117). Blockzeiten auf das Schuljahr 2012/13 an allen Primarschulen. Die Gemeindebibliothek an der Um dies umzusetzen, werden die Mattenstrasse 26 schliesst am Primarschüler künftig das SchulFreitag, 18. November, wegen fach «Freies Gestalten» besuchen. einer Personalfeier bereits um Die dafür notwendigen Kosten 18 Uhr. Weitere Informationen von 105 000 Franken wurden vom zur Gemeindebibliothek unter Rat einstimmig bewilligt. Ebenso die infrastrukturelle Anpassung www. wettingen.ch/bibliothek. der Klassenzimmer (60 000 Franken) sowie die Umgestaltung eines Zimmers für 10 000 Franken. Zurückgewiesen worden ist hingegen die Errichtung eines Pavillons (600 000 Franken) auf dem Schulareal Dorf, um den für die Einführung des Blockzeitenunterrichts benötigten Schulraum zu schaffen. 35 Einwohnerräte lehnten diesen Bau ab und forderten den Gemeinderat dazu auf, ihm am 8. Dezember 2012 eine neue Variante mit Pavillon oder Container darzulegen.

Pirmin Meier zu Gast in Wettingen.

zVg

Vortrag über zwei Pilgerexistenzen Autor und Historiker Pirmin Meier referiert über die beiden Pilgerexistenzen aus dem 13. Jahrhundert, Heinrich von Rapperswil und Elisabeth von Thüringen. In seinem neusten Buch «Sankt Gotthard und der Schmied von Göschenen» wird erstmals der Zusammenhang des Durchschlags der Schöllenenschlucht mit dem Bau des Klosters Wettingen einem breiteren Publikum dargestellt. Der Referent, der als guter und humorvoller Redner bekannt ist, ist sowohl mit dem Aargauer Literaturpreis als auch mit dem Innerschweizer Kulturpreis ausgezeichnet worden. Freitag, 18. November, 19.30 Uhr, Forum St. Anton.

WETTINGEN

ZU DISKUSSIONEN führte die Motion von Marianne Rüegg. Sie ist Präsidentin des Vereins Tagesstrukturen und wollte, dass ab dem Schuljahr 2012/2013 alle

Mittagstisch für Wettinger Schulkinder. Schulkinder die Möglichkeit haben, das Angebot der Tagesstrukturen zu nutzen – unabhängig davon, ob sie am Nachmittag Schule haben oder nicht. Sie schlug vor, die Betreuungsstunden, die dank den Blockzeiten am Morgen nicht mehr nötig sind, in den Nachmittag hineinzuverlegen und die beiden Betreuungsstunden vom Mittwochmorgen neu als Mittagstisch einzusetzen. 29 Räte waren gegen und 19 für die Umsetzung dieser Motion. «Wir können mit diesem Entscheid nicht leben», sagt Rüegg am Montag nach der Einwohnerratssitzung und will deshalb an der nächsten Vereinsversammlung vorschlagen, den Leistungsvertrag mit der Gemeinde auf Ende Schuljahr zu kündigen. In diesem Fall müsste die Gemeinde mit einem neuen Anbieter zusammenarbeiten, um das Angebot des

TRAUERFEIER für Kinder, die vor, lernen, Gedankenaustausch und

während oder nach der Geburt verstorben sind. Vor zehn Jahren wurde im Aargau damit Pionierarbeit geleistet. Die Trauerfeier bietet Betroffenen Raum, der früh verlorenen Kinder zu gedenken, sie ist nicht konfessionell und steht allen Menschen jeglicher religiöser Bindung offen und wird musikalisch gestaltet durch Stefan Häner. Sonntag, 20.11., 17 Uhr, Abdankungshalle Brunnenwiese.

Mittagstischs und der Betreuungsstunden aufrechtzuerhalten. DIE CVP reichte an der Einwohner-

ratssitzung zwei Postulate zum Thema Betreuung ein. Einerseits fordert sie zielgerichtete Fremdbetreuungsformen und andererseits eine Gleichbehandlung der Familienformen. Konkret will die CVP, dass mit dem Verein «Die Tagesfamilie» eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen, im Sommer 2013 ein Tageshort eröffnet, der Mittagstisch von Montag bis Freitag angeboten und nach dieser Umsetzung auf weitere dezentrale Betreuung an den Schulen verzichtet wird. Gleichzeitig sollen Familien, die keine von der Gemeinde subventionierte Fremdbetreuung in Anspruch nehmen, ein monatliches Kinderbetreuungsgeld erhalten. Der Gemeinderat wird die Postulate nun prüfen. INSERAT

VERMISCHTES Spielen. Ohne Anmeldung. Donnerstag, 17.11., 15–17 Uhr, Pfarreizentrum St. Anton. KRABBELGOTTESDIENST Die Grup-

pe junger Mütter Wettingen lädt alle Kinder bis 5 Jahre, ihre Geschwister, Eltern und Grosseltern zum Krabbelgottesdienst in die Kirche St. Anton ein. Der Gottesdienst wird mit einer spannenden Geschichte, Liedern, Bewegung und Basteln unter dem Motto KRABBELGRUPPE für Eltern mit «Liechter verteile» gefeiert. SonnKleinkindern von 0 bis 5 Jahren, tag, 27.11, 17–17.30 Uhr, Kirche inkl. Geschwistern zum Kennen- St. Anton.

Foto: Archiv/wal


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

WETTINGEN

«Schokolade hat miich schon immer interessiert»

INSERAT

Der Profi-Chocolatier Fabian Rimann führt seit vier Wochen eine eigene Confiserie. CÉLINE ARNOLD

Gibt es eine Konstante in Fabian Rimanns Leben, ist es wohl seine Leidenschaft für geniessbare Köstlichkeiten. «Süsses, vor allem Schokolade, hat mich schon immer interessiert», sagt der 30-jährige Chocolatier, der seine Passion zum Beruf gemacht hat. «Mich fasziniert es, verschiedenste Geschmackskombinationen auszuprobieren.» Sein Name mag Schokoladeliebhabern ein Begriff sein – Rimann hat nach seiner Ausbildung zum KonditorConfiseur schweizweit auf seinem Berufsfeld gearbeitet und sich dabei einen guten Namen gemacht. Mit 25 Jahren war er Chefpâtissier im Zürcher Fünfsterne-Haus Baur au Lac. Bis 2011 hat er zudem «Max

Chocolatier» in Luzern geführt. Vor kurzem hat Rimann einen weiteren Schritt gewagt: Seit vier Wochen führt er eine Chocolaterie in Wettingens Zentrum und ist nun sein eigener Chef. «Bisher läuft das Geschäft gut», zieht Rimann ein erstes Fazit und freut sich über den Erfolg. Offiziell ist das Ladengeschäft in den Anfängen am Samstag geöffnet. Da jedoch im Laden zugleich sämtliche Köstlichkeiten verpackt werden, ist die Türe auch während der Werktage oft geöffnet. WIE DENN DER STELLENMARKT hierzulande aussehe? «Der Markt ist für Chocolatiers noch nicht ganz ausgereizt, wir sind schweiz- und weltweit relativ gesucht», sagt Rimann. Deshalb gab und gibt er auch Confiseur-Kurse im In- und Ausland. Die Kurse reizen ihn genauso wie die Arbeit in der Küche seines Geschäfts. «Wissen weiter-

zugeben und sich auszutauschen, ist interessant», sagt Rimann. ALLZU VIEL ZEIT für Fragen bleibt ihm dann aber nicht mehr, die temperierte Schokolade in der Genusswerkstatt ruft, und eine weitere Kundenbestellung will termingerecht angefertigt werden. Dessertschalen aus Schokolade müsse er diesmal zubereiten, erklärt Rimann und macht sich an die Arbeit. Auf die Frage, ob er denn nicht irgendwann genug von Schokolade habe, antwortet Rimann: «Für mich ist es immer wieder eine Herausforderung, neue Gaumenfreuden zu kreieren.» Schliesslich seien in der Kakaomasse über 500 verschiedene Aromen vorhanden. Er fügt an: «Mit Lebensmitteln Kunst zu erschaffen – das reizt mich.» Wer dem Confiseur-Meister beim Schaffen zusieht, merkt schnell: Da ist jemand mit Passion am Werk. Der Chocolatier Fabian Rimann liebt Süssigkeiten und vor allem Schokolade.

Foto: ca

INSERAT

Keine trockennen Vorübungen beim Musikmachen Wer ab dem 2. Semester Schuljahr 2011/2012 an der Musikschule Wettingen ein Instrument spielen lernen möchte, muss sich bis zum 1. Dezember 2011 anmelden.

Kinder kochen Omelette für Kinder Anlässlich des Schaukochens der Aargauer Hobbyköche kochten Kinder über 100 Omeletten zugunsten des Chinderhuus Spatzenäscht, Wettingen. Den Betrag hat das OK des Schaukochens auf 600 Franken aufgerundet. Das Chinderhuus Spatzenäscht ist in Wettingen seit vielen Jahren eine wichtige «Institution». Zurzeit werden hier über 40 Kinder betreut, das jüngste ist 3 Monate alt und die Älteren gehen zur Schule. Unter einem Dach sind die Kinderkrippe und der Kinderhort vereint. Die beiden Gruppen der Krippe sowie die Hortgruppe werden von rund 15 ausgebildeten Betreuerinnen begleitet. Evi Gretener, die Präsidentin des Vereins Spatzenäscht, konnte den Betrag von 600 Franken von Gregi Briner, Wirt des Cafés Spatz in Wettingen, in einer Omeletten-Bratpfanne entgegennehmen.

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CHRISTIAN HOFMANN

War es in den Anfängen des InstFigurentheater für Kinder ab fünf. zVg rumentalunterrichts noch üblich, den Einstieg mit trockenen Vorübungen zu gestalten, um dann nach einer mehr oder weniger Das Figurentheater Vagabu spielt langen Durststrecke endlich Mufür Kinder ab 5 Jahren das Mund- sik machen zu dürfen, steht heute artstück «Allein auf der Welt» ab der ersten Lektion das musikanach einem Bilderbuch von Ulf lische Schülererlebnis im Zentrum. Dank einer geschickten, Nilsson und Eva Eriksson. Zwei Kinder haben eines Tages schülergerechten Stoffauswahl das furchtbare Gefühl, sie seien und einer fachkompetenten Unganz allein auf der Welt, da sie terrichtsweise werden den Schünicht wie gewohnt vom Kinder- lerinnen und Schülern schon mit garten abgeholt werden. Be- dem Unterrichtsbeginn musikalistimmt habe ein Laster ihre Eltern sche Erlebnisräume ermöglicht, überfahren, malen sie sich aus. die zu einer langfristigen MotivaMit Mut, Witz und Fantasie schaf- tion beitragen. Mit projektorientierter Unterfen es die beiden, mit der beängstigenden Situation fertig zu wer- richtsweise wird das Schülermusiden. Eine Geschichte zum Mitfie- zieren in vielfältiger Weise geförbern, Nachdenklichwerden und dert. Es besteht das Angebot für zum Schmunzeln. Sa, 19.11., 16 Austausch- und VergleichsmögUhr, und So, 20.3., 11 Uhr, Kellerthe- lichkeiten, und die musikalische ater Gluri-Suter-Huus, Bifangstrasse Zusammenarbeit mit der Volks1, Reservationen: Tel. 056 200 84 84 schule und anderen Kulturträoder www.ticket.baden.ch. (km) gern der Region wird gepflegt. Die

«Allein auf der Welt»

Gregi Briner (M.) übergibt Evi Gretener, der Vereins-Präsidentin vom Spatzenäscht, die Spende. Foto: zVg Als Festwirt des Schaukochens hat er die Zutaten für die Omeletten gespendet. (hu)

Musikschülerinnen geben ein Konzert. Musikschule sorgt auch für Umrahmungen lokaler Anlässe und gestaltet immer wieder musikalische Beiträge gemeindeeigener Veranstaltungen. MIT EINEM BREITEN Fächer- und Un-

terrichtsangebot bietet die Musikschule vielfältige Lern- und Spielformen an. Ob im Einzel- oder Gruppenunterricht, in einer Rockband, als Kammermusiker oder als Solist – stilistisch sind fast keine Grenzen gesetzt. Vom Kindergartenalter bis zum 20. Altersjahr können Schüler Unterricht an der Musikschule belegen. Für den Einstieg sind keinerlei Vorkenntnisse nötig.

Foto: zVg

DAS FÄCHERANGEBOT IM SCHULJAHR 2011/2012 Einzelunterricht: Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxofon, Trompete, Posaune, Horn, Violine, Cello, Harfe, Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Akkordeon, Klavier, Rock-/Jazzpiano, Keyboard, Schlagzeug, Vibrafon, Sologesang. Gruppenunterricht: Instrumentataler Zweiergruppenunterricht oder Staffelunterricht, Blockflötengruppenunterricht, 3 Schüler. Ensembles: Streicherensembles, Blockflötenensembles, Holzbläser plus, Musikalische Früherziehung, Gitarrenensembles,

«x mal 10»/Liedbegleitung am Klavier, Rockband-Workshops, Kinderchor. Das detaillierte Fächerangebot und die entsprechenden Schulgeldtarife können beim Sekretariat Musikschule (Staffelstrasse 49, Tel. 056 426 58 49, Mo–Do, 9–11 Uhr), bei der Klassenlehrperson Volksschule oder auf der Homepage der Wettinger Schulen unter www.schulen-wettingen.ch, Rubrik Musikschule, als PDF-Datei bezogen werden. Anmeldeschluss für das 2. Semester Schuljahr 2011/2012 ist der 1. Dezember 2011.


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

WETTINGEN

«Schokolade hat miich schon immer interessiert»

INSERAT

Der Profi-Chocolatier Fabian Rimann führt seit vier Wochen eine eigene Confiserie. CÉLINE ARNOLD

Gibt es eine Konstante in Fabian Rimanns Leben, ist es wohl seine Leidenschaft für geniessbare Köstlichkeiten. «Süsses, vor allem Schokolade, hat mich schon immer interessiert», sagt der 30-jährige Chocolatier, der seine Passion zum Beruf gemacht hat. «Mich fasziniert es, verschiedenste Geschmackskombinationen auszuprobieren.» Sein Name mag Schokoladeliebhabern ein Begriff sein – Rimann hat nach seiner Ausbildung zum KonditorConfiseur schweizweit auf seinem Berufsfeld gearbeitet und sich dabei einen guten Namen gemacht. Mit 25 Jahren war er Chefpâtissier im Zürcher Fünfsterne-Haus Baur au Lac. Bis 2011 hat er zudem «Max

Chocolatier» in Luzern geführt. Vor kurzem hat Rimann einen weiteren Schritt gewagt: Seit vier Wochen führt er eine Chocolaterie in Wettingens Zentrum und ist nun sein eigener Chef. «Bisher läuft das Geschäft gut», zieht Rimann ein erstes Fazit und freut sich über den Erfolg. Offiziell ist das Ladengeschäft in den Anfängen am Samstag geöffnet. Da jedoch im Laden zugleich sämtliche Köstlichkeiten verpackt werden, ist die Türe auch während der Werktage oft geöffnet. WIE DENN DER STELLENMARKT hierzulande aussehe? «Der Markt ist für Chocolatiers noch nicht ganz ausgereizt, wir sind schweiz- und weltweit relativ gesucht», sagt Rimann. Deshalb gab und gibt er auch Confiseur-Kurse im In- und Ausland. Die Kurse reizen ihn genauso wie die Arbeit in der Küche seines Geschäfts. «Wissen weiter-

zugeben und sich auszutauschen, ist interessant», sagt Rimann. ALLZU VIEL ZEIT für Fragen bleibt ihm dann aber nicht mehr, die temperierte Schokolade in der Genusswerkstatt ruft, und eine weitere Kundenbestellung will termingerecht angefertigt werden. Dessertschalen aus Schokolade müsse er diesmal zubereiten, erklärt Rimann und macht sich an die Arbeit. Auf die Frage, ob er denn nicht irgendwann genug von Schokolade habe, antwortet Rimann: «Für mich ist es immer wieder eine Herausforderung, neue Gaumenfreuden zu kreieren.» Schliesslich seien in der Kakaomasse über 500 verschiedene Aromen vorhanden. Er fügt an: «Mit Lebensmitteln Kunst zu erschaffen – das reizt mich.» Wer dem Confiseur-Meister beim Schaffen zusieht, merkt schnell: Da ist jemand mit Passion am Werk. Der Chocolatier Fabian Rimann liebt Süssigkeiten und vor allem Schokolade.

Foto: ca

INSERAT

Keine trockennen Vorübungen beim Musikmachen Wer ab dem 2. Semester Schuljahr 2011/2012 an der Musikschule Wettingen ein Instrument spielen lernen möchte, muss sich bis zum 1. Dezember 2011 anmelden.

Kinder kochen Omelette für Kinder Anlässlich des Schaukochens der Aargauer Hobbyköche kochten Kinder über 100 Omeletten zugunsten des Chinderhuus Spatzenäscht, Wettingen. Den Betrag hat das OK des Schaukochens auf 600 Franken aufgerundet. Das Chinderhuus Spatzenäscht ist in Wettingen seit vielen Jahren eine wichtige «Institution». Zurzeit werden hier über 40 Kinder betreut, das jüngste ist 3 Monate alt und die Älteren gehen zur Schule. Unter einem Dach sind die Kinderkrippe und der Kinderhort vereint. Die beiden Gruppen der Krippe sowie die Hortgruppe werden von rund 15 ausgebildeten Betreuerinnen begleitet. Evi Gretener, die Präsidentin des Vereins Spatzenäscht, konnte den Betrag von 600 Franken von Gregi Briner, Wirt des Cafés Spatz in Wettingen, in einer Omeletten-Bratpfanne entgegennehmen.

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CHRISTIAN HOFMANN

War es in den Anfängen des InstFigurentheater für Kinder ab fünf. zVg rumentalunterrichts noch üblich, den Einstieg mit trockenen Vorübungen zu gestalten, um dann nach einer mehr oder weniger Das Figurentheater Vagabu spielt langen Durststrecke endlich Mufür Kinder ab 5 Jahren das Mund- sik machen zu dürfen, steht heute artstück «Allein auf der Welt» ab der ersten Lektion das musikanach einem Bilderbuch von Ulf lische Schülererlebnis im Zentrum. Dank einer geschickten, Nilsson und Eva Eriksson. Zwei Kinder haben eines Tages schülergerechten Stoffauswahl das furchtbare Gefühl, sie seien und einer fachkompetenten Unganz allein auf der Welt, da sie terrichtsweise werden den Schünicht wie gewohnt vom Kinder- lerinnen und Schülern schon mit garten abgeholt werden. Be- dem Unterrichtsbeginn musikalistimmt habe ein Laster ihre Eltern sche Erlebnisräume ermöglicht, überfahren, malen sie sich aus. die zu einer langfristigen MotivaMit Mut, Witz und Fantasie schaf- tion beitragen. Mit projektorientierter Unterfen es die beiden, mit der beängstigenden Situation fertig zu wer- richtsweise wird das Schülermusiden. Eine Geschichte zum Mitfie- zieren in vielfältiger Weise geförbern, Nachdenklichwerden und dert. Es besteht das Angebot für zum Schmunzeln. Sa, 19.11., 16 Austausch- und VergleichsmögUhr, und So, 20.3., 11 Uhr, Kellerthe- lichkeiten, und die musikalische ater Gluri-Suter-Huus, Bifangstrasse Zusammenarbeit mit der Volks1, Reservationen: Tel. 056 200 84 84 schule und anderen Kulturträoder www.ticket.baden.ch. (km) gern der Region wird gepflegt. Die

«Allein auf der Welt»

Gregi Briner (M.) übergibt Evi Gretener, der Vereins-Präsidentin vom Spatzenäscht, die Spende. Foto: zVg Als Festwirt des Schaukochens hat er die Zutaten für die Omeletten gespendet. (hu)

Musikschülerinnen geben ein Konzert. Musikschule sorgt auch für Umrahmungen lokaler Anlässe und gestaltet immer wieder musikalische Beiträge gemeindeeigener Veranstaltungen. MIT EINEM BREITEN Fächer- und Un-

terrichtsangebot bietet die Musikschule vielfältige Lern- und Spielformen an. Ob im Einzel- oder Gruppenunterricht, in einer Rockband, als Kammermusiker oder als Solist – stilistisch sind fast keine Grenzen gesetzt. Vom Kindergartenalter bis zum 20. Altersjahr können Schüler Unterricht an der Musikschule belegen. Für den Einstieg sind keinerlei Vorkenntnisse nötig.

Foto: zVg

DAS FÄCHERANGEBOT IM SCHULJAHR 2011/2012 Einzelunterricht: Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxofon, Trompete, Posaune, Horn, Violine, Cello, Harfe, Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Akkordeon, Klavier, Rock-/Jazzpiano, Keyboard, Schlagzeug, Vibrafon, Sologesang. Gruppenunterricht: Instrumentataler Zweiergruppenunterricht oder Staffelunterricht, Blockflötengruppenunterricht, 3 Schüler. Ensembles: Streicherensembles, Blockflötenensembles, Holzbläser plus, Musikalische Früherziehung, Gitarrenensembles,

«x mal 10»/Liedbegleitung am Klavier, Rockband-Workshops, Kinderchor. Das detaillierte Fächerangebot und die entsprechenden Schulgeldtarife können beim Sekretariat Musikschule (Staffelstrasse 49, Tel. 056 426 58 49, Mo–Do, 9–11 Uhr), bei der Klassenlehrperson Volksschule oder auf der Homepage der Wettinger Schulen unter www.schulen-wettingen.ch, Rubrik Musikschule, als PDF-Datei bezogen werden. Anmeldeschluss für das 2. Semester Schuljahr 2011/2012 ist der 1. Dezember 2011.


MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.

WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

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Wellnessoase beim Coiffure Gruber an der Landstrasse 52 in Würenlos Seit 2 Jahren findet man bei Coiffure Gruber an der Landstrasse 52 in Würenlos neben dem umfangreichen Angebot des Coiffeurbereiches auch noch eine Wellnessoase, um das Verwöhnprogramm von Kopf bis Fuss anzubieten. Syrina Gruber, ausgebildete Kosmetikerin und Fusspflegerin, bietet neben kosmetischen Behandlungen und Fusspflege auch ein indonesisches «onkara spa»-Programm an, z.B eine Steinmassage oder eine spezielle Gesichtsbehandlung mit einer ChocoladenGesichtsmaske. Seit Urzeiten wissen wir, dass die Natur Schätze für uns bereit-

hält, die uns verlorene Energie und Wohlbefinden zurückgeben. Bei «Ongkara Face» besteht dieser natürliche Reichtum aus Edelsteinen, Kräutern, Gewürzen, Schokolade und hochwertigen, rein pflanzlichen Ölen. Die Kosten für 90 Minuten sind 120 Franken. DIE VORBEREITENDE PEELINGMASKE

löst abgestorbene Hautschüppchen, regeneriert oder aktiviert den Hautstoffwechsel und bereitet die Haut optimal auf die Behandlung vor. Die Chocoladen-Elexier-Gesichtsmaske mit warmer Schokolade, gepaart mit Orchidee, Orange und

Vanille wirkt entspannend, regenerierend und schmeichelt allen Sinnen. Bei der Kristall-Gesichtsmassage geben die Öle von Sandelholz, Rosenholz, Lavendel und Orange eine magische Komposition. Mit den in diesen Ölen erwärmten Rosenquarz und Bergkristall werden die Energiebahnen im Gesicht, Hals und Dekolleté-Bereich sanft stimuliert. Öffnungszeiten der Wellnessoase bei Coiffure Gruber an der Landstrasse 52 in Würenlos: Di–Fr, 7.45 –11.45 Uhr und 13–18 Uhr, Sa 7.30–14 Uhr durchgehend. Montag ganzer Tag geschlossen. Entspannung Peeling und Massage. zVg

Würenloser «Christchindlimärt» im alten Dorfkern mit 27 Ausstellern Geschenke finden, die kalten Hände an der Glühweintasse wärmen, Weihnachtsgeschichten und -lieder hören, Freunde und Bekannte treffen, den Düften von Raclette und feinen Crêpes folgen und in der Zentrumsscheune Kaffee und Kuchen geniessen, im Lichterglanz spazieren – Weihnachtsmarktstimmung pur. Dieses Jahr zieht der «Christchindlimärt» dank dem grossartigen Engagement der beiden Initiantinnen Brigitte Markwalder und Margrit Wieser an den beschauliAdventsfloristik im Blumenhaus Erni. chen Ort rund um die alte Zentrumsscheune im Würenloser Dorfkern. Beachtliche 27 Aussteller werden von 11 bis 20 Uhr ihre Handarbeiten, Waren und kulinarischen Genüsse anbieten. Ideal, Am 12. November wurde die all- um schon die ersten Weihnachtsjährliche Adventsausstellung im geschenke oder Adventsgestecke Blumenhaus Erni an der Land- zu besorgen. Gleichzeitig wird strasse 74 in Wettingen eröffnet. Auf zwei Etagen erwartet die Besucherinnen und Besucher Weihnachtsstimmung pur. Sie können sich von den unzähligen Dass Schlaf unsere Gesundheit Geschenkideen wie Adventskrän- und Leistungsfähigkeit beeinze und -gestecke, Blumen und flusst, wissen mittlerweile fast alPflanzen, Hergiswilerglas, Kerzen le. Dennoch schenken viele der und vielen Dekorationsartikeln Schlafqualität zu wenig Beachinspirieren lassen. Bis am 24. De- tung. Gemeinsam mit dem zember wird die Ausstellung lau- Schweizer Matratzenhersteller fend von den kreativen Mitarbei- happy bietet fischerwohnen mit terinnen des Blumenhauses Erni einer Eintauschaktion Gelegenergänzt und erneuert. heit, nachts wieder besser zu Am 1. Adventsonntag, 27.11., schlafen. findet in Wettingen der offene Mehr als 30 Prozent der SchweiSonntag statt. Man kann durch zer Bevölkerung leiden an SchlafWettingen flanieren und in aller störungen. Die Folgen: AntriebsloRuhe das Blumenhaus Erni und sigkeit, Muskelverspannungen, die bezaubernde Weihnachtsaus- Konzentrationsstörungen und stellung besuchen. Alle Läden Kopfschmerzen. Langfristig könsind von 12 Uhr bis 17 Uhr geöff- nen Schlafstörungen gar zu ernet. Öffnungszeiten im Wettinger höhter Unfallgefahr, frühzeitiBlumenhaus Erni, Landstrasse 74: gem Altern und Übergewicht fühMo–Fr, 8–12.15 Uhr, 13.15–18.30 ren. Risiken, die man einfach verUhr; Sa, 9 –17 Uhr. meiden kann – mit der richtigen

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«Christchindlimärt» am 26.11. im alten Dorfkern in Würenlos. Foto: zVg auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Von Raclette, Bratwurst über Crêpes bis hin zu heissem Glühwein und Kinderpunsch. Unterstützt vom Gewerbeverein fanden sich viele Sponsoren, die diese Veranstaltung mittragen. Die kleinen Gäste dürfen sich über Weihnachtsgeschichten und

den Besuch des Samichlaus freuen. Die Grossen haben sogar die Gelegenheit, ein «Stück Christchindlimärt» mit nach Hause zu nehmen: Der Würenloser Künstler Richard Benzoni entwarf eigens für den Markt ein wunderschönes Logo, mit dem die Organisatoren die diesjährige «MärtTasse» gestalteten. Darin lässt sich der Gewerbeverein-Glühwein oder -Punsch, der den Besuchern kostenlos ausgeschenkt wird, wunderbar geniessen. Der Erlös des Tassenverkaufs wird in die Finanzierung des Marktes im kommenden Jahr einfliessen. So leisten alle Käufer einen dankenswerten Beitrag für eine langjährige Dorftradition, die sich von nun an in einem ganz neuen Erscheinungsbild präsentiert. Samstag, 26. November, 11–20 Uhr, alter Dorfkern, Würenlos.

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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

WETTINGEN/NEUENHOF

Red und Antwort ROBIN SCHWARZ

Kirche St. Sebastian Wettingen mit renoviertem Pfarreiheim.

Foto: zVg

Kirche neu renoviert Nach einer Bauzeit von zwei Jahren erstrahlt das frisch renovierte und umgebaute Pfarreiheim in neuem Glanz. Rechtzeitig vor der Kirchgemeindeversammlung wird das Zentrum am 20. November feierlich eingeweiht. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Die unter Denkmalschutz stehende Kirche St. Sebastian und das benachbarte Pfarreiheim standen bisher in unvorteilhafter Konkurrenz zueinander. Mit der umfassenden Sanierung der Fassade bekam das Pfarreiheim ein neues, ruhiges Kleid, das es in einen Dialog mit der prachtvollen MoserKirche treten lässt. Im Innern wurden die Räume neu arrangiert und mit einer Cafeteria ergänzt. Mit der umfassenden technischen Sanierung erhält das Pfarreiheim eine Komfortsteigerung und wurde hinsichtlich Brandschutz und

Energieverbrauch an den heutigen Stand der Technik angepasst. Die Festlichkeiten beginnen am Sonntag, 20. November, mit dem Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Kirche St. Sebastian. Mit dem Übergang zum Pfarreiheim wird Pfarrer Alain Duplain das Haus segnen und für die Gäste und Besucher öffnen. Nach dem Apéro sind alle Türen für eine freie Besichtigung geöffnet. An einigen Stellen, zum Beispiel im Kellergeschoss, wird noch rege gearbeitet, sodass die eine oder andere Ecke an die Baustelle erinnern wird. Nach den Ansprachen der Baukommission und des Architekten kurz vor Mittag bietet der anschliessende Imbiss Zeit und Gelegenheit, miteinander zu plaudern. Bei Kaffee und musikalischer Untermalung können die Besucher bis gegen 15 Uhr gemütlich in den neuen Räumen verweilen. Sonntag, 20.11., 9.30–15 Uhr, Kirche St. Sebastian Wettingen.

In der Turnhalle Zürcherstrasse in Neuenhof hatten sich knapp 100 Leute versammelt, um Susanne Schläpfer zuzuhören. CVP-Präsident Ueli Rothenfluh führte als Moderator durch den Abend. Susanne Schläpfer will das Amt des abtretenden Gemeindeammanns Walter Benz übernehmen. Bereitwillig stand sie dem sehr wohlwollenden Publikum nach einer kurzen Vorstellung pragmatisch Rede und Antwort, musste dabei neben Fragen zur Vereinbarkeit von Karriere und Familienpolitik und dem Umgang mit kritischen Leserbriefen auch von ihren Hobbys erzählen. Es gab für Schläpfer auch keine besonders kritischen Situationen, die sie hätte umschiffen müssen. Stattdessen sorgte Neuenhofs Hobby-Historiker Kurt Bolliger für Gelächter, als er die Gemeindeammannkandidatin euphorisch «zurück in ihrer Heimat» begrüsste und ihr

Susanne Schläpfer erhält von Historiker Kurt Bolliger den Stammbaum. rs den Stammbaum ihrer Familie überreichte. Nur wenig später präsentierte er ihr ein weiteres Geschenk. Einen Edelweiss-Anstecker – gefertigt aus alten Zahnprothesen. Abschliessend ergriff eine Stimmbürgerin das Wort, appellierte an die Anwesenden, jetzt nicht nur zu reden, sondern Susanne Schläpfer ins Amt zu hieven und die Wählerschaft zu mobilisieren. Sie wolle eine Wahlbeteiligung von 80 % sehen. Dafür erntete sie anhaltenden Beifall.

GERÄTETURNRIEGE NEUENHOF SCHNUPPERTRAINING IN DER GERÄ- bracht, mit Erfolg und NiederlaTETURNRIEGE Nach der erfolgrei- gen umzugehen, aber auch, dass

chen Turnshow Anfang November beginnen die Turner der Geräteturnriege des STV Neuenhof mit dem Training für die Wettkämpfe im Frühling 2012. Ein junges Leiterteam, bestehend aus ehemaligen und aktiven Turnerinnen und Turnern, freut sich auf motivierte Knaben im Alter von sechs bis sieben Jahren, welche Spass am Turnen an den Geräten haben. Nebst Handstand, Flic-Flac und Salto wird den Kindern auch beige-

von nichts auch nichts kommt und für Auszeichnungen oder Medaillen trainiert werden muss. Der Teamgeist und das Vereinsleben werden ausserhalb der Turnhalle am alljährlichen Chlaushock, dem Turnfest oder der Turnshow gestärkt. Kinder können gerne an einem Probetraining teilnehmen. Bei Fragen gibt Gabriel Thomann (079 344 85 03) gerne Auskunft. Training: Dienstag und Freitag von 17.30–19.45 Uhr. (gt)

Dia-Show Jubla Neuenhof Am Donnerstag, 24. November, findet um 19 Uhr im Pfarreiheim ein Rückblick auf das Herbstlager in Engelberg statt.

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Katholische Pfarrkirche St. Josef Neuenhof

Montag, 21. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Donnerstag, 17. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Dienstag, 22. November 8 Uhr, Morgenlob

Freitag, 18. November 10 Uhr, Gottesdienst Sonnmatt

Mittwoch, 23. November 19 Uhr, Eucharistiefeier

Samstag, 19. November Den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez. 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, keine Eucharistiefeier

Donnerstag, 24. November 17 Uhr, Rosenkranzgebet

10 Uhr mit Pfarrer Markus Tippmar sein. Sie wird mehrsprachig und mit Menschen aus verschiedenen Ländern, die in Neuenhof und Killwangen wohnen, gestaltet. Anschliessend findet im Pfarreiheim eine Teilete statt. Alle sind eingeladen, typische, einfache Spezialitäten aus ihren Heimatländern mitzubringen und zu teilen.

Internationaler Begegnungstag Am Sonntag, 20. November, unter dem Thema «eine einzige Menschenfamilie». Mittelpunkt wird die Eucharistiefeier um

Mittagstisch für alle Dienstag, 22. November, Pfarreiheim. Anmeldungen nötig bis am Montagvormittag an Rolf Baumann, Tel. 056 406 42 30.

Sonntag, 20. November 10 Uhr, Eucharistiefeier

Evangelisch-reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof Sonntag, 20. November 9.30 Wettingen, Ewigkeitssonntag Pfrn. Kornelia Baumberger J.S. Bach: Actus Tragicus: Solistenquartett und Ensemble Kollekte: Aargauer Hospizverein Neuenhof kein Gottesdienst


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Samstag, 3. Dezember 2011, 8.00 Uhr Turnhalle Zürcherstrasse, Neuenhof Die Arbeiten der Gesamtrevision Ortsplanung der Gemeinde Neuenhof sind gestartet. Dem Gemeinderat ist es wichtig, neben der Facharbeit auch die Anliegen der Bevölkerung von Anfang an einzubeziehen. Deshalb finden während der gesamten Planung Foren statt, zu denen alle Neuenhoferinnen und Neuenhofer herzlich eingeladen sind. Fachkenntnisse oder Hintergrundinformationen sind für die Teilnahme an den Foren nicht erforderlich. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung.

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr. 2011-0038 Bauherrschaft: V. + H. Suter Immobilien GmbH, Münzbergstr. 15 5400 Baden Lage: Parzelle 2474/ 2561 Industriestrasse 11 + 13 Neuenhof Bauvorhaben: Umbau, An- und Aufbau Lagerhallen Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 17. November bis 19. Dezember 2011 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

Anmeldung an: Abteilung Bau, Gemeindehaus Neuenhof Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof Tel. 056 416 21 24 (Frau Sereina Baumann) oder per Mail an sereina.baumann@neuenhof.ch Der Gemeinderat freut sich, wenn viele interessierte Einwohnerinnen und Einwohner die Chance nutzen und sich an den Diskussionen über die Zukunft unserer Gemeinde beteiligen. Gemeinderat Neuenhof

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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

Bevölkerung soll sich äussern

AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligung Die Eheleute Alois und Ruth Zihlmann, Hafnerweg 32, haben die Baubewilligung für die Überdachung der Garage und des Hauseinganges am bestehenden Wohnhaus, auf Parzelle 957, Hafnerweg 32, in Neuenhof erhalten. Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlungen 2012 Der Gemeinderat hat die Daten für die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlungen für das Jahr 2012 festgelegt: Einwohnergemeindeversammlungen am Montag, 25. Juni 2012 und Montag, 26. November 2012, jeweils um 19 Uhr in der Turnhalle Zürcherstrasse. Ortsbürgergemeindeversammlung am Dienstag, 26. Juni 2012, 19.30 Uhr, Waldhaus und am Dienstag, 27. November 2012, 19.30 Uhr, Alterssiedlung Sonnmatt.

bei der Gemeindekanzlei Neuenhof zum Vorzugspreis erhältlich. Der 10-Tages-Festpass kostet bis Ende 2011 35 Franken und berechtigt vom 17. bis 26. August 2012 zum freien Eintritt in alle Festbeizen und zu allen kulturellen Veranstaltungen. Zudem können damit während des Stadtfestes die RVBW-Busse und Postautos in bestimmten Zonen kostenlos und ohne Nachtzuschlag benützt werden. Die Tagesplaketten gelangen am Stadtfest in den Verkauf. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) der Gemeindeverwaltung sind wie folgt:

Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 8–11.30 und 14–16 Uhr. Tel. 056 416 21 11, Plakettenverkauf E-Mail: gemeindekanzlei@neuenBadener Stadtfest 2012 Ab sofort ist der 10-Tages-Festpass hof.ch

INSERAT

NEUENHOF

Die Bevölkerung kann sich am 3. Dezember an einem Forum zur Revision der Ortsplanung äussern. Die Arbeiten der Gesamtsrevision Ortsplanung der Gemeinde Neuenhof sind gestartet. Die Ortsplanung wird eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung «Vorwärts Neuenhof» sein und diese massgebend prägen. Dem Gemeinderat ist es wichtig, neben der Facharbeit auch die Anliegen der Bevölkerung von Anfang an einzubeziehen. Deshalb werden im Verlauf der Planung mehrere öffentliche Forumsveranstaltungen durchgeführt, bei denen sich die Bevölkerung aktiv einbringen kann. Fachkenntnisse oder Hintergrundinformationen sind für die Teilnahme an den Foren nicht erforderlich. Alle Neuenhoferinnen und Neuenhofer Diskussion über Neuenhofs Zukunft. sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen über die ZuDas erste Forum findet statt am kunft der Gemeinde zu beteiligen. Samstag, 3. Dezember, 8–12 Uhr, AM ERSTEN FORUM geht es vor al- Turnhalle Zürcherstrasse. Anmellem um das Sammeln von Mei- dung unter Tel. 056 416 21 24, Telenungen zur allgemeinen Situati- fax 056 416 21 29 oder sereion der Gemeinde und zur ge- na.baumann@neuenhof.ch. Weitere Infos unter www.neuenhof.ch wünschten Entwicklung.

KULTURKOMMISSION

Melinda Nadj Abonji in Neuenhof. INSERAT

Der für September 2011 geplante Autorenabend musste wegen Krankheit der Schriftstellerin abgesagt werden. Die Veranstaltung wird nachgeholt und ins Jahresprogramm 2012 aufgenommen. Am Freitag, 16. März 2012, 20 Uhr, liest Melinda Nadj Abonji aus ihrem preisgekrönten Buch «Tauben fliegen auf».


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

NEUENHOF

«Problem ist kaum alleine lösbar» Susanne Schläpfer möchte sich als Gemeindeammann für die Strategie «Vorwärts» einsetzen und sagt: «Allein kann das Problem kaum gelöst werden.» MELANIE BÄR

Warum wollen Sie Gemeindeammann von Neuenhof werden? Erstens, weil ich das Rüstzeug dazu habe. Zweitens wurde ich hier geboren, verbrachte meine Kindheit sowie meine Jugendzeit in unserer Gemeinde – Neuenhof liegt mir am Herzen. Drittens durfte ich in Wattwil, der Heimat meiner Grossmutter, die politischen Sporen abverdienen, und es würde mich freuen, in der Gemeinde meiner Eltern und meines Grossvaters die politische Verantwortung zu übernehmen und mich für das Wohl von Neuenhof einzusetzen! Und zuletzt hat es die Neuenhofer Bevölkerung verdient, eine Auswahl für ihren neuen Gemeindeammann zu haben. Wo sehen Sie Ihre Stärken, die Sie in diesem Amt einbringen könnten? In den politischen Erfahrungen auf Gemeinde- sowie Kantonsebene. Den betriebsökonomischen Hintergrund und meine Führungserfahrungen erachte ich als meine Stärken für dieses Amt.

Kritiker stossen sich an Ihrem Wechsel von der FDP zur CVP und werfen Ihnen vor, dies getan zu haben, um Ihre Wahlchancen zu verbessern. Nein. Das politische Umfeld in Neuenhof ist durch meine Mutter geprägt. Ihre Mitgliedschaft bei der CVP und ihr mehrjähriger Einsatz für die Ortsbürger von Neuenhof haben mich bis heute beeinflusst. Im Weiteren gilt es, Sachpolitik zu betreiben und konsensfähige Lösungen herbeizuführen.

«Wir lassen uns nicht unterkriegen» Die bisherige Gemeinderätin (SVP) Petra Kuster Gerny möchte als Gemeindeammann die Zusammenarbeit in der Region weiterführen und ausbauen und sagt: «Wir lassen uns nicht unterkriegen.»

mitgeteilt, dass er mir einen Abend verplant hat. Hätte man meine Partei und mich in die Organisation einbezogen, wäre nie der Eindruck entstanden, es handle sich um eine CVP-Wahlveranstaltung, um ihr Neumitglied vorzustellen.

MELANIE BÄR

Welche Schwerpunkte würden Sie als Ammann in Neuenhof setzen? Die Schwerpunkte sind durch die Einwohnergemeindeversammlung vom 20. Dezember 2010 mit der Absegnung der Traktanden der Strategie «Vorwärts» von der Bevölkerung klar gesetzt. Susanne Schläpfer-Voser ist 44-jährig, geschieden, Mutter von zwei TöchWie sehen Sie die Zukunft von tern, Geschäftsführerin der Frauenzentrale Aargau und verbrachte die ersten Neuenhof? Als eine attraktive 25 Jahre ihres Lebens in Neuenhof und ist seit 2009 wieder hier wohnhaft. zVg Wohngemeinde mit hoher Lebensqualität und besten Verkehrsanbindungen sowie mit werden. Eine konsequente Wei- Wie stehen Sie zur (gescheiterten) KMUs aus verschiedenen Berei- terverfolgung der Strategie «Vor- Fusion mit Baden? Ich bedauerte chen und vor allem mit einer gu- wärts» mit dem vorhandenen Ei- sehr, dass die Fusion zwischen ten, zeitgemässen Infrastruktur genkapital, welches voraussicht- Neuenhof und Baden nicht zuwie zum Beispiel der geplante lich bis Ende 2013 ausreichen stande kam. Zeigten doch die wird, bildet die Ausgangslage. Neuenhofer mit einer ZustimUm- und Ausbau der Schulen. Während der Jahre 2012 und 2013 mung von 94 % an der AbstimWie wollen Sie das finanzielle Pro- gilt es, die Strategie kritisch zu mung eine klare Haltung. Die poblem von Neuenhof lösen? Alleine hinterfragen und wenn nötig Kor- litische Stossrichtung zur Fusion muss aufrechterhalten bleiben. kann das Problem kaum gelöst rekturen einzuleiten.

Warum wollen Sie Gemeindeammann von Neuenhof werden? Als bisherige Gemeinderätin fühle ich mich gegenüber der Bevölkerung von Neuenhof verpflichtet, dass der eingeschlagene Weg zusammen mit meinen Gemeinderatskollegen weitergeführt wird.

Welche Schwerpunkte würden Sie als Ammann in Neuenhof setzen? Die Zusammenarbeit in der Region weiterführen und ausbauen. Die Vorzüge und Lebensqualität, die Neuenhof bietet, über die Dorfgrenzen hinaus bekannt machen.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, die Sie in diesem Amt einbringen könnten? Meine offene, kommunikative Art macht es mir möglich, mit den verschiedensten Charakteren umzugehen. Die langjährige Erfahrung als Führungskraft hat mich gelehrt, die Menschen in ihren Stärken zu unterstützen.

Wie sehen Sie die Zukunft von Neuenhof? Wir lassen uns nicht unterkriegen.

Wie wollen Sie das finanzielle Problem von Neuenhof lösen? Neuenhof hat kein Ausgabenproblem. Der Kanton ist gefordert, Bedingungen (Finanzausgleich) zu schaffen, die das Überleben einer AgKritiker stossen sich daran, dass glomerationsgemeinde mit über Sie an der geplanten Podiumsdis- 8200 Einwohnern ermöglicht. kussion vom vergangenen Montag nicht teilgenommen haben, und Wie stehen Sie zur (gescheiterwerfen Ihnen vor, sich querzustel- ten) Fusion mit Baden? Es war len. Ich verstehe die Kritik, da die leider ein Zufallsergebnis mit Kritiker die Hintergründe nicht einer ganz knappen Mehrheit kennen. Ich wurde nie offiziell für gegen den Zusammenschluss, ein Podium angefragt. Gemeinde- das wir aber akzeptiert haben. rat Schibli hat mir telefonisch Neuenhof hat gezeigt, dass es

Petra Kuster Gerny ist 41-jährig, Mutter einer Tochter und eines Stiefsohns, Mitglied der Geschäftsleitung in einer KMU, zuständig für Vertrieb und Marketing, hat die ersten Jahre ihrer Jugend in Neuenhof verbracht und ist seit 20 Jahren wieder in Neuenhof wohnhaft. Foto: zVg für einen Zusammenschluss be- liegt bei unserem Nachbarn Bareit ist. Der nächste Schritt den.

LESERBRIEFE ZU DEN AMMANNWAHLEN AM 27. NOVEMBER

MARKTNOTIZEN

MTS Reisen – Travel Services baut Angebot aus MTS Reisen – Travel Services, das lokale Reisebüro am Bahnhof in Neuenhof, baut sein Service-Angebot aus und geht eine Kooperation mit DHL Express, dem führenden Anbieter internationaler Express-Dienstleistungen, ein. Seit dem 1. November 2011 können Kunden im Reisebüro am Bahnhof in Neuenhof nicht nur Reise-Services in Anspruch nehmen, sondern auch Pakete und Dokumente mit DHL Express in über 220 Länder schnell und einfach versenden. «Es freut uns, unser Angebot und unseren Service durch die Dienstleistungen des DHL Service Point ausbauen und unserer Kundschaft so die weite Welt noch ein Stück näher bringen zu können», äussert sich Marcel

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Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.

Winter, Geschäftsführer MTS Reisen – Travel Services, über die neue Kooperation. Alle Leser der Limmatwelle erhalten bis nach diesen Weihnachten 2011 einen Einführungsrabatt von 15 % auf internationale Sendungen und können so das neue Angebot des DHL Service Point kennen lernen. Das Reisbüro am Bahnhof in Neuenhof ist täglich von 14 Uhr bis 18.30 Uhr sowie dienstags bis 19.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu MTS Reisen – Travel Services finden Sie unter www.mtsreisen.ch sowie zu DHL Express unter www.servicepoint.ch

Warum wähle ich Petra Kuster Gerny als Gemeindeammann in Neuenhof? Petra Kuster-Gerny hat sich massgeblich für die Belange von Neuenhof eingesetzt durch ihre aktive Mitarbeit in der Schulpflege und als Gemeinderat. Sie hat für dieses Amt die notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen. Alfred Graber-Murer, parteilos

zehntelange Amt des Gemeindeammanns in die Hände einer andern Partei zu legen. Jetzt soll die SVP das Amt übernehmen: Mit der bisherigen Gemeinderätin Petra Kuster Gerny hat die SVP einen Trumpf in der Hand, der für Neuenhof sticht! Mario Felber, SVP Neuenhof und Feuerwehrkommandant a.D.

Meine Wahl: SVP und Petra Kuster Gerny Vor gut einem Jahr entschloss ich mich, mich einer politischen Partei anzuschliessen, aber nicht nur, um den Beitrag zu bezahlen, sondern auch um etwas mitzuarbeiten. Die SVP soll auf meine Unterstützung zählen können. Sie ist dem Bürger verpflichtet, politisiert hart, aber fair und bleibt auf ihrem geradlinigen Kurs. Kurz nach meinem Beitritt durfte ich auch ein Amt übernehmen und arbeite heute in der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission mit. Und damit ist auch meine Einstellung für die kommenden Gemeindewahlen klar. Die CVP soll ihren Gemeinderatssitz behalten, aber es ist definitiv die Zeit gekommen, das jahr-

Am 27. November wählen wir einen neuen Gemeindeammann. Die CVP will um jeden Preis die Partei sein, welche den Ammann stellt. Die Rekrutierung scheint sich schwierig gestaltet zu haben, denn es wird uns eine Kandidatin präsentiert, die jahrelang für die FDP im Kanton St. Gallen politisiert hat und nun die Fronten gewechselt hat. Wissen aus dem Kanton St. Gallen bringt uns im Aargau nicht viel. Als Bürger habe ich hier stark den Eindruck, dass es mit der CVP-Kandidatur nicht um das Wohl unserer Gemeinde geht, sondern um den Machtanspruch der CVP Neuenhof. Für mich ist ein solches Verhalten nicht christlich, sondern be-

denklich. Mit Gemeinderätin Petra Kuster Gerny, die seit vielen Jahren zeigt, dass ihr Herz für Neuenhof schlägt, haben wir einen kompetenten und gradliUrs Hochstrasser nigen Ammann. Gemeindeammannwahl Neuenhof Mit Interesse habe ich die Berichterstattung und die vielen Leserbriefe zur Gemeindeammannwahl von Neuenhof mitverfolgt. Dabei ist mir vor allem aufgefallen, dass keine negativen Voten zu Petra Kuster Gerny erschienen sind. Woran mag das liegen? Petra Kuster Gerny hat gradlinige, korrekte und freundliche Umgangsformen. Sie hat ein offenes Ohr für alle und setzt sich seit vielen Jahren in verschiedenen Ämtern für die Gemeinde ein. Zudem habe ich Petra Kuster Gerny als kommunikative Persönlichkeit kennen gelernt, die auch vor einer grösseren Audienz redegewandt und sicher auftreten kann. All diese Fähigkeiten sind auch an ihrer heutigen Arbeitsstelle notwendig, führt sie doch ein multikulturelles Team von 35 Mitarbeitern an fünf verschiedenen

Standorten über die ganze Schweiz verteilt. Als bisherige Gemeinderätin hat Petra Kuster Gerny ausgezeichnete Detailkenntnisse über die aktuelle Situation von Neuenhof. Zudem hat sie ein sehr gutes politisches Beziehungsnetz in Neuenhof, aber auch in der Umgebung aufgebaut. Die Strategie «Vorwärts mit Neuenhof» hat sie im Gemeinderat massgeblich mitgeprägt und wird diese auch konsequent weiter verfolgen. Petra Kuster Gerny ist also eine ausgewiesene Kandidatin für das Amt als Gemeindeammann in Neuenhof, die auch ihre Stimme verdient. Hans Kälin Susanne Schläpfer-Voser ist die ideale Besetzung für Neuenhofs Zukunft Trotz dem Erfolg beim Verwaltungsgericht unseres Kantons bezüglich Massnahmen im Zusammenhang mit der beschlossenen «Vorwärts Strategie» muss das Neuenhofer Schiff in den nächsten Jahren mit einem tüchtigen und bestens ausgewiesenen Steuermann durch die sicher auftretenden Stürme gesteuert werden.

Susanne Schläpfer-Voser bietet dank ihrer bisherigen Ausbildung und Tätigkeiten Gewähr, die Klippen und Sandbänke zum Wohl unserer Gemeinde zu vermeiden bzw. zu umschiffen. Mit ihrer umfangreichen politischen Erfahrung, mit ihrer Fach- und Führungskompetenz wird sie sich sehr schnell in die vorhandenen Problemdossiers Neuenhofs einarbeiten und all ihre Kraft und Fähigkeiten zu unserem Wohle einsetzen. Dank ihrer derzeitiger Tägigkeit als Geschäftsführerin der Frauenzentrale Aargau besitzt sie auch einen hilfreichen und «guten Draht» zu den Behörden in Aarau. Es freut mich zusätzlich, dass eine hier aufgewachsene Ortsbürgerin mit den besten Voraussetzungen sich für die anspruchsvollen Ämter als Gemeinderat und Gemeindeammann zur Verfügung Cyrille Voser-Griesser stellt. Susanne Schläpfer-Voser hat grosse Erfahrung Am Wochenende vom 27. November 2011 ist die letzte Gelegenheit, die Stimme für einen neuen Gemeinderat und Gemeindeammann abzugeben.

Susanne Schläpfer-Voser präsentiert sich ruhig, überlegt, sachlich und ist ausgestattet mit grosser Erfahrung in vielfältigen Fachrichtungen. Auch im Kanton Aargau ist sie durch ihre Tätigkeit in der Kantonalen Frauenzentrale politisch und sozial bereits gut vernetzt. Ein Glücksfall für unsere Gemeinde, eine solch bestens ausgewiesene Kandidatin für Gemeinderat und Gemeindeammann zur Wahl zu haben. Lydia Fischer

IN EIGENER SACHE Weil die Gemeindeammannwahl von Neuenhof am 27. November stattfindet, sind dies sind die letzten Leserbriefe, die zu diesem Thema publiziert werden. Leserbriefe zu anderen, gemeindespezifischen Themen werden weiterhin abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Die Redaktion


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

NEUENHOF

«Problem ist kaum alleine lösbar» Susanne Schläpfer möchte sich als Gemeindeammann für die Strategie «Vorwärts» einsetzen und sagt: «Allein kann das Problem kaum gelöst werden.» MELANIE BÄR

Warum wollen Sie Gemeindeammann von Neuenhof werden? Erstens, weil ich das Rüstzeug dazu habe. Zweitens wurde ich hier geboren, verbrachte meine Kindheit sowie meine Jugendzeit in unserer Gemeinde – Neuenhof liegt mir am Herzen. Drittens durfte ich in Wattwil, der Heimat meiner Grossmutter, die politischen Sporen abverdienen, und es würde mich freuen, in der Gemeinde meiner Eltern und meines Grossvaters die politische Verantwortung zu übernehmen und mich für das Wohl von Neuenhof einzusetzen! Und zuletzt hat es die Neuenhofer Bevölkerung verdient, eine Auswahl für ihren neuen Gemeindeammann zu haben. Wo sehen Sie Ihre Stärken, die Sie in diesem Amt einbringen könnten? In den politischen Erfahrungen auf Gemeinde- sowie Kantonsebene. Den betriebsökonomischen Hintergrund und meine Führungserfahrungen erachte ich als meine Stärken für dieses Amt.

Kritiker stossen sich an Ihrem Wechsel von der FDP zur CVP und werfen Ihnen vor, dies getan zu haben, um Ihre Wahlchancen zu verbessern. Nein. Das politische Umfeld in Neuenhof ist durch meine Mutter geprägt. Ihre Mitgliedschaft bei der CVP und ihr mehrjähriger Einsatz für die Ortsbürger von Neuenhof haben mich bis heute beeinflusst. Im Weiteren gilt es, Sachpolitik zu betreiben und konsensfähige Lösungen herbeizuführen.

«Wir lassen uns nicht unterkriegen» Die bisherige Gemeinderätin (SVP) Petra Kuster Gerny möchte als Gemeindeammann die Zusammenarbeit in der Region weiterführen und ausbauen und sagt: «Wir lassen uns nicht unterkriegen.»

mitgeteilt, dass er mir einen Abend verplant hat. Hätte man meine Partei und mich in die Organisation einbezogen, wäre nie der Eindruck entstanden, es handle sich um eine CVP-Wahlveranstaltung, um ihr Neumitglied vorzustellen.

MELANIE BÄR

Welche Schwerpunkte würden Sie als Ammann in Neuenhof setzen? Die Schwerpunkte sind durch die Einwohnergemeindeversammlung vom 20. Dezember 2010 mit der Absegnung der Traktanden der Strategie «Vorwärts» von der Bevölkerung klar gesetzt. Susanne Schläpfer-Voser ist 44-jährig, geschieden, Mutter von zwei TöchWie sehen Sie die Zukunft von tern, Geschäftsführerin der Frauenzentrale Aargau und verbrachte die ersten Neuenhof? Als eine attraktive 25 Jahre ihres Lebens in Neuenhof und ist seit 2009 wieder hier wohnhaft. zVg Wohngemeinde mit hoher Lebensqualität und besten Verkehrsanbindungen sowie mit werden. Eine konsequente Wei- Wie stehen Sie zur (gescheiterten) KMUs aus verschiedenen Berei- terverfolgung der Strategie «Vor- Fusion mit Baden? Ich bedauerte chen und vor allem mit einer gu- wärts» mit dem vorhandenen Ei- sehr, dass die Fusion zwischen ten, zeitgemässen Infrastruktur genkapital, welches voraussicht- Neuenhof und Baden nicht zuwie zum Beispiel der geplante lich bis Ende 2013 ausreichen stande kam. Zeigten doch die wird, bildet die Ausgangslage. Neuenhofer mit einer ZustimUm- und Ausbau der Schulen. Während der Jahre 2012 und 2013 mung von 94 % an der AbstimWie wollen Sie das finanzielle Pro- gilt es, die Strategie kritisch zu mung eine klare Haltung. Die poblem von Neuenhof lösen? Alleine hinterfragen und wenn nötig Kor- litische Stossrichtung zur Fusion muss aufrechterhalten bleiben. kann das Problem kaum gelöst rekturen einzuleiten.

Warum wollen Sie Gemeindeammann von Neuenhof werden? Als bisherige Gemeinderätin fühle ich mich gegenüber der Bevölkerung von Neuenhof verpflichtet, dass der eingeschlagene Weg zusammen mit meinen Gemeinderatskollegen weitergeführt wird.

Welche Schwerpunkte würden Sie als Ammann in Neuenhof setzen? Die Zusammenarbeit in der Region weiterführen und ausbauen. Die Vorzüge und Lebensqualität, die Neuenhof bietet, über die Dorfgrenzen hinaus bekannt machen.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, die Sie in diesem Amt einbringen könnten? Meine offene, kommunikative Art macht es mir möglich, mit den verschiedensten Charakteren umzugehen. Die langjährige Erfahrung als Führungskraft hat mich gelehrt, die Menschen in ihren Stärken zu unterstützen.

Wie sehen Sie die Zukunft von Neuenhof? Wir lassen uns nicht unterkriegen.

Wie wollen Sie das finanzielle Problem von Neuenhof lösen? Neuenhof hat kein Ausgabenproblem. Der Kanton ist gefordert, Bedingungen (Finanzausgleich) zu schaffen, die das Überleben einer AgKritiker stossen sich daran, dass glomerationsgemeinde mit über Sie an der geplanten Podiumsdis- 8200 Einwohnern ermöglicht. kussion vom vergangenen Montag nicht teilgenommen haben, und Wie stehen Sie zur (gescheiterwerfen Ihnen vor, sich querzustel- ten) Fusion mit Baden? Es war len. Ich verstehe die Kritik, da die leider ein Zufallsergebnis mit Kritiker die Hintergründe nicht einer ganz knappen Mehrheit kennen. Ich wurde nie offiziell für gegen den Zusammenschluss, ein Podium angefragt. Gemeinde- das wir aber akzeptiert haben. rat Schibli hat mir telefonisch Neuenhof hat gezeigt, dass es

Petra Kuster Gerny ist 41-jährig, Mutter einer Tochter und eines Stiefsohns, Mitglied der Geschäftsleitung in einer KMU, zuständig für Vertrieb und Marketing, hat die ersten Jahre ihrer Jugend in Neuenhof verbracht und ist seit 20 Jahren wieder in Neuenhof wohnhaft. Foto: zVg für einen Zusammenschluss be- liegt bei unserem Nachbarn Bareit ist. Der nächste Schritt den.

LESERBRIEFE ZU DEN AMMANNWAHLEN AM 27. NOVEMBER

MARKTNOTIZEN

MTS Reisen – Travel Services baut Angebot aus MTS Reisen – Travel Services, das lokale Reisebüro am Bahnhof in Neuenhof, baut sein Service-Angebot aus und geht eine Kooperation mit DHL Express, dem führenden Anbieter internationaler Express-Dienstleistungen, ein. Seit dem 1. November 2011 können Kunden im Reisebüro am Bahnhof in Neuenhof nicht nur Reise-Services in Anspruch nehmen, sondern auch Pakete und Dokumente mit DHL Express in über 220 Länder schnell und einfach versenden. «Es freut uns, unser Angebot und unseren Service durch die Dienstleistungen des DHL Service Point ausbauen und unserer Kundschaft so die weite Welt noch ein Stück näher bringen zu können», äussert sich Marcel

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Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.

Winter, Geschäftsführer MTS Reisen – Travel Services, über die neue Kooperation. Alle Leser der Limmatwelle erhalten bis nach diesen Weihnachten 2011 einen Einführungsrabatt von 15 % auf internationale Sendungen und können so das neue Angebot des DHL Service Point kennen lernen. Das Reisbüro am Bahnhof in Neuenhof ist täglich von 14 Uhr bis 18.30 Uhr sowie dienstags bis 19.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu MTS Reisen – Travel Services finden Sie unter www.mtsreisen.ch sowie zu DHL Express unter www.servicepoint.ch

Warum wähle ich Petra Kuster Gerny als Gemeindeammann in Neuenhof? Petra Kuster-Gerny hat sich massgeblich für die Belange von Neuenhof eingesetzt durch ihre aktive Mitarbeit in der Schulpflege und als Gemeinderat. Sie hat für dieses Amt die notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen. Alfred Graber-Murer, parteilos

zehntelange Amt des Gemeindeammanns in die Hände einer andern Partei zu legen. Jetzt soll die SVP das Amt übernehmen: Mit der bisherigen Gemeinderätin Petra Kuster Gerny hat die SVP einen Trumpf in der Hand, der für Neuenhof sticht! Mario Felber, SVP Neuenhof und Feuerwehrkommandant a.D.

Meine Wahl: SVP und Petra Kuster Gerny Vor gut einem Jahr entschloss ich mich, mich einer politischen Partei anzuschliessen, aber nicht nur, um den Beitrag zu bezahlen, sondern auch um etwas mitzuarbeiten. Die SVP soll auf meine Unterstützung zählen können. Sie ist dem Bürger verpflichtet, politisiert hart, aber fair und bleibt auf ihrem geradlinigen Kurs. Kurz nach meinem Beitritt durfte ich auch ein Amt übernehmen und arbeite heute in der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission mit. Und damit ist auch meine Einstellung für die kommenden Gemeindewahlen klar. Die CVP soll ihren Gemeinderatssitz behalten, aber es ist definitiv die Zeit gekommen, das jahr-

Am 27. November wählen wir einen neuen Gemeindeammann. Die CVP will um jeden Preis die Partei sein, welche den Ammann stellt. Die Rekrutierung scheint sich schwierig gestaltet zu haben, denn es wird uns eine Kandidatin präsentiert, die jahrelang für die FDP im Kanton St. Gallen politisiert hat und nun die Fronten gewechselt hat. Wissen aus dem Kanton St. Gallen bringt uns im Aargau nicht viel. Als Bürger habe ich hier stark den Eindruck, dass es mit der CVP-Kandidatur nicht um das Wohl unserer Gemeinde geht, sondern um den Machtanspruch der CVP Neuenhof. Für mich ist ein solches Verhalten nicht christlich, sondern be-

denklich. Mit Gemeinderätin Petra Kuster Gerny, die seit vielen Jahren zeigt, dass ihr Herz für Neuenhof schlägt, haben wir einen kompetenten und gradliUrs Hochstrasser nigen Ammann. Gemeindeammannwahl Neuenhof Mit Interesse habe ich die Berichterstattung und die vielen Leserbriefe zur Gemeindeammannwahl von Neuenhof mitverfolgt. Dabei ist mir vor allem aufgefallen, dass keine negativen Voten zu Petra Kuster Gerny erschienen sind. Woran mag das liegen? Petra Kuster Gerny hat gradlinige, korrekte und freundliche Umgangsformen. Sie hat ein offenes Ohr für alle und setzt sich seit vielen Jahren in verschiedenen Ämtern für die Gemeinde ein. Zudem habe ich Petra Kuster Gerny als kommunikative Persönlichkeit kennen gelernt, die auch vor einer grösseren Audienz redegewandt und sicher auftreten kann. All diese Fähigkeiten sind auch an ihrer heutigen Arbeitsstelle notwendig, führt sie doch ein multikulturelles Team von 35 Mitarbeitern an fünf verschiedenen

Standorten über die ganze Schweiz verteilt. Als bisherige Gemeinderätin hat Petra Kuster Gerny ausgezeichnete Detailkenntnisse über die aktuelle Situation von Neuenhof. Zudem hat sie ein sehr gutes politisches Beziehungsnetz in Neuenhof, aber auch in der Umgebung aufgebaut. Die Strategie «Vorwärts mit Neuenhof» hat sie im Gemeinderat massgeblich mitgeprägt und wird diese auch konsequent weiter verfolgen. Petra Kuster Gerny ist also eine ausgewiesene Kandidatin für das Amt als Gemeindeammann in Neuenhof, die auch ihre Stimme verdient. Hans Kälin Susanne Schläpfer-Voser ist die ideale Besetzung für Neuenhofs Zukunft Trotz dem Erfolg beim Verwaltungsgericht unseres Kantons bezüglich Massnahmen im Zusammenhang mit der beschlossenen «Vorwärts Strategie» muss das Neuenhofer Schiff in den nächsten Jahren mit einem tüchtigen und bestens ausgewiesenen Steuermann durch die sicher auftretenden Stürme gesteuert werden.

Susanne Schläpfer-Voser bietet dank ihrer bisherigen Ausbildung und Tätigkeiten Gewähr, die Klippen und Sandbänke zum Wohl unserer Gemeinde zu vermeiden bzw. zu umschiffen. Mit ihrer umfangreichen politischen Erfahrung, mit ihrer Fach- und Führungskompetenz wird sie sich sehr schnell in die vorhandenen Problemdossiers Neuenhofs einarbeiten und all ihre Kraft und Fähigkeiten zu unserem Wohle einsetzen. Dank ihrer derzeitiger Tägigkeit als Geschäftsführerin der Frauenzentrale Aargau besitzt sie auch einen hilfreichen und «guten Draht» zu den Behörden in Aarau. Es freut mich zusätzlich, dass eine hier aufgewachsene Ortsbürgerin mit den besten Voraussetzungen sich für die anspruchsvollen Ämter als Gemeinderat und Gemeindeammann zur Verfügung Cyrille Voser-Griesser stellt. Susanne Schläpfer-Voser hat grosse Erfahrung Am Wochenende vom 27. November 2011 ist die letzte Gelegenheit, die Stimme für einen neuen Gemeinderat und Gemeindeammann abzugeben.

Susanne Schläpfer-Voser präsentiert sich ruhig, überlegt, sachlich und ist ausgestattet mit grosser Erfahrung in vielfältigen Fachrichtungen. Auch im Kanton Aargau ist sie durch ihre Tätigkeit in der Kantonalen Frauenzentrale politisch und sozial bereits gut vernetzt. Ein Glücksfall für unsere Gemeinde, eine solch bestens ausgewiesene Kandidatin für Gemeinderat und Gemeindeammann zur Wahl zu haben. Lydia Fischer

IN EIGENER SACHE Weil die Gemeindeammannwahl von Neuenhof am 27. November stattfindet, sind dies sind die letzten Leserbriefe, die zu diesem Thema publiziert werden. Leserbriefe zu anderen, gemeindespezifischen Themen werden weiterhin abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Die Redaktion


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

NEUENHOF

Wo normalerweise «tschuttet» wird, konnten im Kinderhort die vollendeten Werke bewundert werden.

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Fotos: ll

Im Kinderhort herrscht Kunstfieber 23 Kinder des Kinderhorts stellen ihre Kunstwerke aus. Die Vielfalt ist gross: Wegen der Menge verschiedener Materialien gleicht kein Bild dem anderen.

die Werke ihrer Kinder betrachten. Wer ein Bild kaufen möchte, muss sich beeilen: Schon nach einer kurzen Zeit sind die meisten Bilder verkauft. Dank einer guten Organisation gibt es jedoch kein Durcheinander. So erhalten die Gäste eine Liste aller Werke, welche Auskunft über jedes Bild gibt; so weiss man über Name des Bildes, Künstler, Alter und Preis bestens Bescheid. Dabei fällt auf, dass eine grosse Altersspanne vorhanLAURA LOOS den ist: Die jüngsten Künstler sind Die Begeisterung ist den Kindern 4, die Ältesten 13 Jahre alt. Auch ins Gesicht geschrieben – ebenso fallen einem die Namen der Bilder auch den Eltern, welche staunend ins Auge. «Wir sind überrascht,

welch interessante Namen die Bilder von den Kindern bekommen haben!», meint Hortleiterin Claudine Friedli. So wählten die Kinder Namen wie beispielsweise «Born not made», «Regenbogenglitzerschein» oder «Die Herausforderung». DIE VIELEN STUNDEN, WELCHE IN DIE BILDER investiert wurden, haben

sich gelohnt. Den Kindern stand der Stolz am vergangenen Samstag ins Gesicht geschrieben. Sie haben neue Erfahrungen in der Welt der Kunst gemacht und konnten einmal einen Anlass sel-

ber gestalten. Ein solcher Event fand im Kinderhort Neuenhof erstmals statt. Das Feedback ist positiv: Die Hortleitung freut sich über die guten Besucherzahlen und die Motivation der Kinder. «Der Zweck dieses Anlasses ist, die Kinder in ihrer Kreativität zu fördern und ihnen gezielt die Aufmerksamkeit der Eltern zu schenken», so Hortleiterin Friedli. Das eingenommene Geld wird dem Kinderhort zugute kommen. Die Kinder dürfen sich auf eine neue Einrichtung freuen, deren Form aber vorerst eine Überraschung bleibt.

Die kleinen Künstler sprechen über ihre Werke

Céline, 9

Karima, 7

Brian, 8

Joanna, 7

«Ich habe eine Unterwasserwelt aus Vogelsand gebastelt.» Sie hat etwa 4 Tage an ihrem Werk gearbeitet und ihm den Namen «Das grosse Tiermeer» gegeben.

Karima zeigt stolz ihr «Farbiges Bild» an dem sie stundenlang gearbeitet hat. «So vell, dass nacher d Hand wehtah het», sagt die 7Jährige.

«Auf meinem Bild sieht man an einem Baum die vier Jahreszeiten.» Obwohl er eigentlich nicht gerne malt, hat ihm das Projekt gefallen.

«Ich habe mit Federn einen farbigen Papagei gebastelt.» Kreativ ist sie auch zu Hause; dort gestaltet sie gerne Weihnachtskarten.


WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

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KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Reduzierter Winterdienst Da der langjährige Mitarbeiter des Bauamts Peter Weber aus gesundheitlichen Gründen für den Winterdienst ausfällt, hat die Gemeinde verschiedene Baufirmen betreffend Aushilfe im Bauamt bzw. Übernahme des Winterdiensts angefragt. Auf die Anfrage hin haben vier Firmen ihr Interesse angemeldet. Der Gemeinderat hat sich für die Firma Hächler-Reutlinger AG, Kanal total, Wettingen, entschieden. Für diese Vergabe waren die Leistungsfähigkeit, Winterdiensterfahrung sowie der Preis ausschlaggebend. Mit einem Vertrag wurde die Firma HächlerReutlinger AG verpflichtet, vom 15. November 2011 bis 31. März 2012 den Winterdienst auf dem Gemeindegebiet Killwangen zu übernehmen. Ein reduzierter Winterdienst bedeutet, dass folgende Strassen und Wege schwarz geräumt werden, das heisst Entfernung von Schnee und Eis durch Pflügen und Salzen: Hauptverkehrsstrasse, d.h. Zürcherstrasse (erfolgt durch den Kanton); Steilstrecken; Strassen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (samt Haltestellen des öffentlichen Verkehrs); Strassen zum Bahnhof, zu den öffentlichen Gebäuden (Gemeindehaus, Schulhaus, Kindergarten und Kirche) sowie Industrieanlagen mit starkem Verkehr; wichtige Fussgängerverbindungen, Treppenanlagen und Radwege. Die übrigen Strassen und Wege werden nur bei Bedarf geräumt. Bei allfälligen Fragen oder Reklamationen wenden Sie sich bitte an die Gemeindekanzlei, Tel. 056 418 10 60, gemeindekanzlei@killwangen.ch. Der Gemeinderat bedankt sich bereits jetzt für Ihr Verständnis, dass nicht alle Strassen und Wege gleichzeitig geräumt werden können.

Killwangener Schulkinder besammelten sich mit ihren Räben.

Foto: zVg

«Es war der schönste Räbenlichterumzug» MARC UND GIANLUCA

Am 10. November war wieder Räbenlichterzeit an der Schule Killwangen. Am Vormittag halfen die Kinder der 3. bis 5. Klasse den Kindergartenkindern und den Schülern bis zur 2. Klasse beim Räbenschnitzen. Um 18

Uhr ging es in der Arena los. Es war alles still und das halbe Dorf hörte den Kindern beim Singen zu. Gemeinsam gingen alle durch das Dorf. Man sah nur die Kinder mit ihren Räbenlichtern in der Hand durch die Dunkelheit ziehen

und hörte, wie sie Lieder sangen. Es war der schönste Räbenlichterumzug überhaupt in Killwangen. Am Schluss konnte man sich vor dem Schulhaus unterhalten, Schokoladenkuchen, Zitronenkuchen und Zopf essen oder warmen Punsch trinken.

hausbauten in den nächsten vier bis fünf Jahren 9,5 Mio. Franken anstehen. Können wir die daraus entstehenden Kosten für Kreditabschreibungen, Hauswartkosten, Lehrerkosten für die sechste Klasse, höhere Energiekosten etc., mit der beantragten Steuerfusserhöhung von 100 % auf 105 % auch noch finanzieren? Bei einer allfälligen Ablehnung der Kreditvorlage an der Einwohnergemeindeversammlung ginge der Projektierungskredit von 275 000 Franken verloren und die Realisierung eines neuen Schulhauses rückt in weite Ferne. Wir stehen zum vorliegenden Schulhausprojekt. Aus die-

sem Grund stellt die SVP Killwangen der Einwohnergemeindeversammlung vom 30.11.2011 einen Rückweisungsantrag auf «Überarbeitung und Kostenoptimierung» der Vorlage. Mit einfachen Anpassungen am vorliegenden Objekt sind bei gleichbleibendem Raumprogramm mit geringfügigen Raumflächereduzierungen Kosteneinsparungen in der Grössenordnung von einer Million Franken zu realisieren. Im Wissen, dass die Rückweisung das Projekt um ein halbes Jahr verzögert, sind wir der Meinung, dass sich angesichts der Investitionshöhe, eine Denkpause lohnt. (svp)

PARTEINOTIZ SVP Das am Politinfo vom 7.11.2011 vorgestellte Projekt «Schulzentrum Killwangen» lässt einige Fragen offen. Der Bedarfsnachweis nach mehr Schulraum wurde aufgrund der zu erwartenden Schülerzahlen den Anforderungen für einen zeitgemässen Schulbetrieb erbracht – Killwangen braucht mehr Schulräume. Das Projekt wurde im Juni 2009 mit Kosten von 4,9 Mio. Franken veranschlagt, heute liegt ein Kreditantrag von 8,52 Mio. Franken vor. Der nächste Kreditantrag von einer weiteren Million Franken für die Sanierung des alten Dorfschulhauses steht an, somit würden für die Schul-

VERMISCHTES

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

LANDFRAUENVEREIN Adventskränze guetzli verkauft. Für die Kinder

binden und verzieren am 21./ 23.11., ab 13.30 Uhr im Werkgebäude. Bitte Werkzeug, Scheren und auch Grünzeug mitbringen. Die Landfrauen sollen auch an die Überraschungspäckli denken. Am 27. November, 9–13 Uhr, laden die Landfrauen in die Mehrzweckhalle des Schulhauses zum gemütlichen 1. Advent ein. Nebst dem reichhaltigen Advents-Zmorge werden Adventskränze, Gestecke, Konfitüren und Weihnachts-

gibts einen Spieltisch und auf viel- Katholische Pfarrkirche fachen Wunsch wieder Überra- Bruder Klaus Killwangen schungspäckli. Der Reinerlös ist Samstag, 19. November für einen guten Zweck bestimmt. Gottesdienst KORRIGENDUM In der Limmatwelle mit Juan Sanchez Nr. 45 wurde im Artikel über den Sonntag, 20. November Politapéro irrtümlich von der Ver- 11 Uhr, kein Gottesdienst schuldung von Spreitenbach ge- 18 Uhr, Rosenkranzgebet schrieben. Richtig wäre Killwan- Dienstag, 22. November gen statt Spreitenbach gewesen. 18 Uhr, Rosenkranzgebet Die Redaktion entschuldigt sich Freitag, 25. November für diesen Fehler. 19 Uhr, Eucharistiefeier

Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 24. November, um 20 Uhr, im Pfarrsaal. Die Traktanden: 1. Protokoll; 2. Jahresbericht; 3. Jahresrechnung; 4. Kostenvoranschlag, Finanzplan, Steuerfussfestlegung; 5. Wahl Ersatzmitglied; 6. Verschiedenes. Evangelisch-reformierte Kirche Spreitenbach-Killwangen Siehe Gemeinde Spreitenbach.


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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

AUS DEM GEMEINDERAT Als neue Sozialarbeiterin hat der Gemeinderat Rhea Stöckli, Zürich, mit Stellenantritt per 1. Dezember 2011 gewählt. Gemeinderat und Personal heissen Reha Stöckli bereits heute herzlich willkommen. Petra Pflugshaupt hat ihre Anstellung beim Gemeindesteueramt nach 5-jähriger Tätigkeit per 31. Januar 2012 gekündigt, um sich einer neuen Herausforderung anzunehmen. Der Gemeinderat dankt Petra Pflugshaupt für die guten Dienste. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben. Termine 22. November, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 22. November, 19.30 Uhr: Ortsbürger-Gemeindeversammlung, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3; 27. November, 9–10 Uhr: Urnenöffnung Gemeindehaus für kant. Volksabstimmung und 2. Wahlgang Regierungsratswahl.

Neubesetzung der Jugendarbeit Seit Anfang September sind Claudio Lucchi und Alessia Della Torre das neue Team der Jugendarbeit der Gemeinde Spreitenbach. Claudio Lucchi (70%) ist diplomierter Sozialpädagoge, hat mehrere Jahre im Bereich der stationären Kinder- und Jugendbetreuung gearbeitet und war zudem als Notfallsozialarbeiter für die Stadt Zürich tätig. Alessia Della Torre (40%) hat Ethnologie und Sozialpädagogik studiert und vor allem in der interkulturellen Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen Erfahrungen gesammelt. BEIDE FREUEN SICH über die vielfäl-

tigen Aufgaben der Jugendarbeit Spreitenbach. Nebst der Betreuung des Jugendtreffs Peli beraten, begleiten und unterstützen sie Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren in ihrem Alltag und ihrer Freizeitgestaltung. Sie sind entweder im Peli, im Jugendbüro oder im Rah-

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Mittwoch, 23.November 9.30 Uhr, Wortgottesdienst

Donnerstag, 17. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe

Donnerstag, 24. November 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe

Freitag, 18. November 10 Uhr, Eucharistiefeier, Altersheim 18 Uhr, Rosenkranz für Schüler 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Evangelisch-reformierte Kirche Spreitenbach-Killwangen

Sonntag, 20. November 9.30 Uhr, Begrüssungsgottesdienst für die Kommunionkinder mit Abbé Zacharie und Erika Corso; Kantorin: Gordana Kekenovska 11 Uhr, Taufe von Simone Borillo Dienstag, 22. November 14–16 Uhr, Mütter- und Väterberatung 14 –16.30 Uhr, Kinderkleiderbörse 20 Uhr, Kirchgemeindeversammlung, katholische Kirche

men der aufsuchenden Jugendarbeit in der Gemeinde anzutreffen. Zudem arbeiten sie aktiv in der Jugendkommission mit. ZURZEIT IST DER JUGENDTREFF Peli jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, seit November auch jeden ersten Freitagabend im Monat von 18 bis 22 Uhr. «Wir freuen uns auf zahlreiche Besuche und Kontakte, denn es ist uns wichtig, die Wünsche und Bedürfnisse der Spreitenbacher Jugend kennen zu lernen», sagen die beiden. Sie möchten mit Alessia Della Torre und Claudio den Jugendlichen die bestehen- Lucchi vor dem Jugendbüro. den Angebote ausbauen. Kennenlern-Apéro: Dienstag, 22. NoLUCCHI UND DELLA TORRE laden die vember, ab 17 Uhr im Jugendbüro, Bevölkerung zum Kennenlern- Langäckerstrasse 11. Apéro am 22. November ab 17 Kontakt: team@jugendarbeit-spreitenwww.jugendarbeit-spreitenUhr im Jugendbüro beim Quar- ba.ch; tierzentrum Langäcker ein. Dies ba.ch; 056 401 52 35 (AB ist geschalist die ideale Möglichkeit, um die tet); Claudio Lucchi 076 418 86 39 (in neuen Mitarbeitenden persönlich der Regel Di-Fr); Alessia Della Torre zu treffen und einen Blick auf die 076 418 86 34 (Mi/ Fr) Aktivitäten der Jugendarbeit Standort des Jugendtreffs: Peli, Untergeschoss des Schulhauses Glattler Spreitenbach zu werfen.

WANDERGRUPPE SPREITENBACH: BEI JEDEM WETTER

Katholische Pfarrkirche St. Kosmas und Damian

Samstag, 19. November 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie; Kantorin Gordana Kekenovska, Dreissigster für Elisabeth Garzetti-Henzi, Jahrzeit für Anna Muntwyler; Verena Widmer-Hensler 19.30 Uhr, Santa Messa

SPREITENBACH

Freitag, 18. November 20 –21.15 Uhr, Frauengruppe Prisma, Kaminraum des Kirchenzentrums Hasel Samstag, 19. November 10 Uhr, Fiire mit de Chliine, mit anschliessendem Znüni, für Kinder ab 0 Jahren mit ihren Betreuungspersonen, Dorfkirche

Bis Ende des vorletzten Jahrhunderts wurde auf der Aare ab Stilli und weiter auf dem Rhein bis Laufenburg Holz geflösst. 2 ½ Stunden trieb ein Floss auf der Aare und dem Rhein bis zum Zielort. Den 16 km langen Rückweg von Laufenburg zurück nach Stilli legten die Flösser jeweils zu Fuss zurück. Es kam vor, dass ihn die Flösser sogar zweimal im Tag unter die Füsse nahmen. Der historische Flösserweg wurde 2003 zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons als Erlebnis- und Themenweg geschaffen. 37 Wanderer meldeten sich für die Wanderung der Wandergruppe Spreitenbach vom 19. Oktober auf dem Abschnitt des Flösserweges von Wil AG nach Stilli an. Das Programm versprach herrliche Rundblicke in den Schwarzwald und über das Mittelland

hinaus bis in die Alpen. Dass die Tour bei jedem Wetter durchgeführt werden sollte, nahm man zur Kenntnis in der Hoffnung, es werde wohl nicht so schlimm kommen wie angekündigt. Der prognostizierte Durchzug einer Kaltfront brachte aber schon bald anhaltenden Regen, was die Wanderleitung bewog, die Route zu verkürzen. In der Besenbeiz in Mandach konnte man sich bei Gerstensuppe oder Risotto aufwärmen und die regennassen Kleider trocknen lassen. Auch der zweite Teil der Wanderung von Mandach nach Villigen endete vorzeitig im Restaurant. Es wird berichtet, dass sich auch die Flösser jeweils von ihrer kräftezehrenden und gefährlichen Arbeit in Form einer länger dauernden Flösserrast im «alten Bären» in Hottwil (oho) erholt haben.

Sonntag, 20. November 9.30 Uhr, Ewigkeitssonntag (Pf. M. Fischer), Dorfkirche 19 Uhr, Klavier-Duo Konzert zum Ewigkeitssonntag. Ilia Tchernaev, Klavier, Boyan Kolarov, Klavier, Kreuzkirche Hasel Mittwoch, 23. November 14–16 Uhr, Spielnachmittag, Restaurant Ambiente Steiacherhof Donnerstag, 24. November 20 Uhr, Kino im Keller, Der besondere Film

Auf Flösserwegen unterwegs.

Foto: zVg


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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011

VERMISCHTES DTV-SPREITENBACH Die diesjährige

Metzgete am 29. Oktober war wieder ein grosser Erfolg. Der Saal füllte sich bereits zur Mittagszeit. «Das lag wohl daran, dass wir allen Bekannten sagten, sie sollten doch am Mittag kommen, da fände man immer Platz», sagt Maria

SPREITENBACH

FDP nominiert Valentin Schmid FDP.Die Liberalen Spreitenbach steigt mit Valentin Schmid ins Rennen um den Gemeindeammann. An einer ausserordentlichen Parteiversammlung nominierten die Mitglieder der FDP Valentin Schmid mit Applaus zur Wahl als Gemeinderat und Gemeindeammann. Mit Valentin Schmid steigt ein engagierter Spreitenbacher und ausgewiesener Kenner der Behörden in das Rennen um das Amt des Gemeindeammanns. VALENTIN SCHMID (44-jährig) ist

seit seinem ersten Lebensjahr in Spreitenbach wohnhaft und auf-

gewachsen. Als diplomierter Elektroingenieur FH und Wirtschaftsingenieur STV arbeitet er bei der Flughafen Zürich AG. In seiner Freizeit ist er es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. Seine Macher-Qualitäten und sein Organisationstalent beweist oder bewies er in verschiedenen Funktionen und Tätigkeiten (Werkkommission, Energiekommission, Feuerwehrkommission, Vizekommandant Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen, zweimal OKMitglied Gewerbeausstellung GEWAS usw.). Er war 4 Jahre Präsident der Finanzkommission und kennt daher die Abläufe in der Verwaltung bestens. Das sind

Valentin Schmid.

Foto: zVg

wichtige und gute Voraussetzungen für das Amt des Gemeindeammanns. (FDP)

Als Höhepunkt ein Kinderkonzert Das Konzert von Andrew Bond in Spreitenbach war Metzgete, ein voller Erfolg. Foto: zVg seit Wochen ausverkauft. Der Zürcher. «Wir verkauften so viele populäre Kinderliedermacher aus Wädenswil trat am 9. NoPortionen von Blut-, Leber- und vember in der Turnhalle Schweinsbratwurst mit oder ohne Boostock auf. Rösti, dass das OK befürchtete, es würde am Abend nichts mehr zu essen bekommen», fügt sie an. Zum Glück wurde es am Nachmittag etwas ruhiger. Der DTV möchte allen, die, wie jedes Jahr, vollen Einsatz gebracht haben, danken. «Auch danken wir den Sponsoren, die uns in Form von Spenden oder den Öfen unterstützen.» Die Zusammenarbeit mit dem FTV, der die Metzgete mit Kaffee und Kuchen versüsste, klappte wie immer hervorragend.

DIE THEATERGESELLSCHAFT SPREITENBACH wird die Zuschauenden

auch in ihrem 55. Vereinsjahr mit einer Komödie verwöhnen. Aufführungsdaten: Samstag, 26. November, 20 Uhr, Sonntag, 27. November, 14 Uhr (ohne Reservation), Freitag, 2., und Samstag, 3. Dezember, jeweils 20 Uhr, in der Turnhalle Boostock in Spreitenbach. Weiteres unter: www.tgsspreitenbach.ch INSERAT

Seine Mitsing-Hits sind in den meisten Familien, Kindergärten und Schulzimmern der Deutschschweiz nicht mehr wegzudenken. So ist es auch kein Wunder,

dass die Kinder etliche Lieder auswendig mitsingen konnten. Durch die ständige Kommunikation mit dem Publikum animierte er mit Witz und Geschick zum Mitmachen. Die Kinder staunten, sangen, klatschten, stampften und setzten in Bewegungen um, was gesungen wurde wie z.B. «Halli, Hallo», «Sunneschtraahl tanz emaal», «Summer ade» und als Zugabe «Zimetschtern han i gern».

Der Familientreff Spreitenbach, der sein 30-Jahr-Jubiläum feiert, freut sich über das erfolgreiche Kinderkonzert als Highlight des Jahres. Der Gewinn aus dem Ticketverkauf sowie der Getränke- und Kuchenerlös werden an zwei wohltätige, von Andrew Bond unterstützte Projekte (Schulen im Kongo und Sternenwoche von Unicef/Schweizer Familie) gespendet. (gg)

42. GENERALVERSAMMLUNG DER ST.-NIKOLAUS-GESELLSCHAFT Am Freitag, 21. Oktober, tagte der grosse Klausenrat. Der Klausenvater, Patrick Marty, stellte fest, dass auch der Samichlaus dem modernen Zeitalter gewachsen ist und sich der Ablauf der Anmeldungen für die Besuche über die Internetseite nach wie vor bewährt. Der Statistik kann entnommen werden, dass an der Aktion 2010 73 (80 im Vorjahr) Besuche bei Familien, Kindergarten und Vereinen durchgeführt wurden. Der 42. Klauseinzug findet am Sonntag, 27. November, statt, und führt vom Parkplatz der kath. Kir-

che Spreitenbach über die Eichund Wigartenstrasse zum Schulhaus Seefeld und dann über die Schmittegasse, Dorfstrasse, Sternenplatz, Post- und Boostockstrasse zum Sportplatz Boostock. GEMEINNÜTZIGEN Gesellschaftszweck entsprechend, unterstützt die St.-Nikolaus-Gesellschaft in diesem Jahr den Verein Aufgabenhilfe Spreitenbach. Die Aufgabenhilfe Spreitenbach ist ein Verein, der den Kindern von der 2. bis 5. Klasse viermal in der Woche bei den Hausaufgaben

DEM

hilft. Hinter dem Vereinsnamen verbergen sich 17 engagierte Helferinnen, die zurzeit fast 80 Schüler bei den Hausaufgaben unterstützen. Dieses grosse Engagement des Vereins wird in diesem Jahr mit einem Beitrag von 500 Franken unterstützt. Auch in diesem Jahr wird der Samichlaus bestrebt sein, allen Kindern und auch den Eltern ein Funkeln in die Augen zu zaubern. Weitere Informationen über das Anmeldeverfahren können der Homepage www.samichlaus-spreitenbach.ch entnommen werden.


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SPREITENBACH

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Kein Widerstand gegen die Polizeifusion gesetz entspricht, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken soll. Die meisten Anwesenden standen dem neuen Polizeikonzept positiv gegenüber. ALS NÄCHSTES wurden die Tages-

Wenig erstaunlich, dass der Saal im Zentrumsschopf voll war, bei diesen Themen. Als Erstes stellte Vizeammann Stefan Nipp das

neue Polizeikonzept vor. Die Regionalpolizei Spreitenbachs soll sich mit der von Wettingen zusammenschliessen und zur Repol Wettingen-Limmattal werden. Diese wird die sechs Gemeinden Bergdietikon, Killwangen, Spreitenbach, Neuenhof, Würenlos und Wettingen abdecken. Die Fusion soll am 1. Januar 2013 in Kraft treten. Die Mitarbeiterzahl wird von 32 auf 37 (2017) erhöht, was nicht nur dem neuen Polizei-

strukturen, früher Schülerhort genannt, vorgestellt. Leiterin Liliane Sternfeld berichtete ausführlich über ihre vielseitige Arbeit. «Die Tagesstrukturen sind eine Bildungseinrichtung wie die

Schule, nur mit anderen Schwerpunkten», meinte Liliane Sternfeld und fügte an, «die Kinder werden sehr individuell gefördert.» Diese Aussage wurde durch den kurzen Film, den Sternfeld präsentierte, eindrücklich untermalt. Nach ein paar allgemeinen Informationen die Gemeinde betreffend und einer offenen Fragerunde leitete Gemeindeammann Josef Bütler zum gemütlichen Teil des Abends über.

Markus Mötteli, Finanz- und Baukommission «Ich schätze es, dass die Gemeinde so gut informiert. So weiss man sehr genau über die aktuellen Themen Bescheid. Da es für die Regionalpolizei Spreitenbach kritisch ist zu überleben, befürworte ich den Zusammenschluss mit Wettingen. So hat sie eine gute Grösse und kann effizienter arbeiten.»

Freddy Z’graggen «Schön, dass so viele Leute gekommen sind. Ich selbst bin meist mit von der Partie, weil ich die Gemeinde unterstützen möchte. Ich schätze es, die Infos aus erster Hand zu bekommen und so auf die Abstimmung vorbereitet zu sein. Auch sind solche Anlässe eine gute Gelegenheit, Fragen zu stellen, welche dann sofort beantwortet werden.»

Doris Peter, Finanzkommission, Präsidentin CVP Spreitenbach «Ich besuche den Anlass, da es mich interessiert und mir das Dorfleben am Herzen liegt. Den Zusammenschluss der Repol finde ich sehr vernünftig, da man so den Dienst aufrechterhalten kann. Positiv überrascht war ich von den Tagesstrukturen. Ich habe sehr gestaunt, was alles angeboten wird.»

Charly Federer «Ich geniesse hier in Spreitenbach die super Infrastruktur und bin stolz, hier leben zu dürfen. Aus diesem Grund integriere ich mich gerne und bin bei solchen Anlässen stets dabei. Wir sollten nach vorne schauen und in die Zukunft investieren. Ich würde es sehr schätzen, wenn sich mehr Menschen mit Immigrationshintergrund politisch integrieren würden.»

Spannende Themen am Politapéro: Die Regionalpolizei Spreitenbach soll mit Wettingen zur Repol Wettingen-Limmattal werden. Auch wird über die Tagesstrukturen informiert. LAURA LOOS (TEXT UND FOTOS)

Es muss im Ganzen tönen – der Männerchor sucht Nachwuchssänger Ein Probenbesuch beim Männerchor, der neue Mitglieder sucht. SABINE WEHNER

Kurz nach sieben Uhr im Schulhaus Glattler: Hell erleuchtet liegt die Aula der Schule im Abenddunkel. «Über sieben Brücken musst Du gehen» erklingt in der Coverversion von Peter Maffay. «Wir singen neben traditionellen auch solche populären Lieder», erklärt Werner Weinreich, Vorstandsmitglied des Männerchors Spreitenbach. Sein Verein, seit fast 130 Jahren ein fester Bestandteil des Ortslebens, besteht derzeit aus 17 Mitgliedern und weiteren sechs Sängern vom Sängerbund Würenlos. Man hat eine Sängergemeinschaft gebildet, die hervorragend funktioniert. Auch Sänger aus Nachbargemeinden und entfernteren Gegenden helfen bei Anlässen mit. Selbst ein Umzug habe so manchen Sänger nicht davon abhalten können, einmal in der Woche zur zweistündigen Probe zu erscheinen. Für Weinreich klar ein Aus-

Der Männerchor Spreitenbach. druck des Stellenwertes dieser Gemeinschaft für den Einzelnen. Überhaupt stehe die Kameradschaft neben dem Gesang für die Mitglieder im Vordergrund. «Singen tut einfach gut», fasst der Vereinspräsident, Gerhard von Rotz, zusammen. DOCH DIE ZUKUNFT des Vereins ist trotz allen genannten Vorzügen ungewiss: Der Altersdurchschnitt der Sänger liegt mittlerweile bei über 60 Jahren, an Nachwuchssängern mangelt es. Der Jüngste

Foto: sw

von ihnen mit 48 Jahren, Gerhard von Rotz, begründet das zum einen mit dem allgemein grösseren Angebot an Freizeit- und Vereinsaktivitäten, da müsse man sich letztlich entscheiden. Zum anderen seien, nach Ansicht von Werner Weinreich, immer weniger Menschen bereit, sich an einen Verein zu binden. Doch den beiden Vorstandsmitgliedern ist auch klar, dass der Männerchor Spreitenbach an seinem Image arbeiten muss, schliesslich herrsche bei vielen Menschen das Klischee

eines «altmodischen Grufti- und Komposti-Vereins» vor. Dem können die beiden die gelebte demokratische Öffnung im Männerchor entgegensetzen: Waren früher nur traditionelle Lieder an der Tagesordnung, wird heute mehr auf die Wünsche der einzelnen Sänger eingegangen – dank demokratischer Abstimmungen. Auch ist neu eine Frau im Chor vertreten, das werde heute akzeptiert. Dass sich dieser Prozess fortsetzen könnte, davon ist von Rotz überzeugt: «Wenn jetzt viele junge Leute zu uns stossen, dann singen wir automatisch mehr moderne Lieder.» Besonders gesucht sind Tenorstimmen, denn «der Männerchor soll ja im Ganzen tönen», wie Weinreich betont. Er zeigt sich zuversichtlich, was Neueintritte anbelangt: Denn mittlerweile umfasst das Liederrepertoire verschiedene Stücke aus den letzten 100 Jahren – da sollte doch für jeden Singbegeisterten etwas dabei sein. http://www.maennerchor-spreitenbach.ch oder Gerhard von Rotz: von_rotz87@bluewin.ch


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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch Gemeindeammann Hans Ulrich Reber informiert die Bevölkerung.

DE SAMICHLAUS IM WALD Der Familientreff Würenlos lädt zum Chlaus-Event mit warmem Tee und Chlaus-Säckli. Am 1. Dezember, um 17 Uhr treffen sich die Kinder und ihre Begleitpersonen im Kindergarten Buech. Gemeinsam begeben sich alle mit einer Laterne auf die Suche nach dem Samichlaus im Wald. Letztes Jahr kam der Samichlaus mit vier Schmutzli und zwei Eseln. Mal sehen, mit wie vielen Begleitern der Samichlaus dieses Jahr kommt. Bitte warm anziehen und ein Licht (oder eine Laterne) mitbringen. Anschliessend gibt es die Möglichkeit, am warmen Feuer seine mitgebrachte Wurst zu braten. Kinder kommen nur in Begleitung eines Erwachsenen mit. Der Samichlaus freut sich über jeden Vers, der ihm vorgetragen wird, das Vortragen ist aber freiwillig. 1.12., 17 Uhr, Kindergarten Buech. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, deshalb wird um eine Anmeldung gebeten: www.familientreff-wuerenlos.ch oder direkt unter der Telefonnummer: 056 424 16 69. Pro Kind 10 Franken.

Kein kantonaler Zustupf – keine Waldkindergartenabteilung Am Montag informierte die Gemeinde über die Wintergmeind vom 8. Dezember. Dann wird unter anderem über ein Provisorium für den Kindergarten sowie über ein neues Feuerwehrfahrzeug abgestimmt. SANDRA ARDIZZONE

Mit dem Bau der Schulanlage «Feld» steht Würenlos vor einem grossen Schritt. Doch die Schulräume werden erst im Schuljahr 2013/2014 bezogen und auch dann könnte es an Platz fehlen. Deshalb braucht es mehr Schulraum für die Kinder. Genauer beziffert die Gemeinde den benötigten Platz mit zwei bis drei Schulzimmern und einer Kindergartenabteilung, für deren Sicherstellung nun ein Verpflichtungskredit gesprochen werden soll. Die

Gemeinde strebt eine Containerlösung an. In Würenlos hätte man ausserdem gerne eine Waldkindergartenabteilung eingeführt, doch die Idee scheiterte beim Kanton, der die Gemeinde nicht finanziell unterstützen will. Ohne einen kantonalen Zustupf sehe man jedoch keine Möglichkeit, den Waldkindergarten einzuführen: «Der Waldkindergarten ist ein Projekt, das wir in der Gemeinde sehr gerne durchgezogen hätten und das auch den Wünschen der Eltern entsprochen hätte», sagt Gemeinderat Toni Möckel. «Der Kanton hat völlig am Trend vorbei entschieden. Das verstehen wir nicht.» AUCH BEI DER FEUERWEHR Würenlos stehen in der nächsten Zeit Veränderungen an. Die Bevölkerung wird an der Gemeindeversammlung darüber abstimmen, ob ein Verpflichtungskredit von 550 000 Franken für ein neues

Tanklöschfahrzeug (TLF) gesprochen wird. Dies wird laut Gemeindeammann Hans Ulrich Reber nötig, weil das aktuelle TLF aus dem Jahr 1992 stammt und somit immer weniger Ersatzteile vorhanden sind. Eine schnelle Reparatur sei somit nicht gewährleistet. Ein Punkt, der an der Informationsveranstaltung vom Montag zu reden gab, war der Erwerb einer Parzelle auf der Zentrumswiese. Die 1055,83 m² grosse Parzelle ist momentan im Besitz einer Erbgemeinschaft, die verkaufen will. Interessenten sind bereits vorhanden. Sie möchten ein Mehrfamilienhaus mit 5 Wohnungen bauen. Die Gemeinde hat allerdings Vorkaufsrecht und möchte von diesem Gebrauch machen, um den Platz für den Bau von Alterswohnungen sowie Grünflächen für die gesamte Bevölkerung zu reservieren. Den Preis von etwas mehr als einer Million Franken (1000 Franken pro m²) bezeichnet die Gemeinde als angemessen. INSERAT

LESERBRIEFE Ja zur Aula Ich habe von 1975 bis 1980 die Primarschule in Würenlos besucht. Damals wohnten hier rund 3000 Menschen. Der Singsaal war ziemlich neu. Ich erinnere mich an umfangreiche Theaterprojekte meiner Klasse. Der Saal konnte von uns über längere Zeit beansprucht werden. Requisiten, Bühnenbilder und Instrumente blieben in der Endphase des Probens vor Ort deponiert. Das störte den Schulbetrieb nicht. Heute ist der Singsaal ein übernutzter und für die schulischen Bedürfnisse zu kleiner Raum geworden. Kein Wunder: Die Einwohnerzahl hat sich beinahe verdoppelt, heute gehen 599 Kinder und Jugendliche in Würenlos zur Schule! Die Mehrzweckhalle ist tagsüber mit Turnunterricht und an

Foto: sa

den Abenden von den örtlichen Vereinen belegt. Die Schule hat keine Verfügungskompetenz über die Räumlichkeiten der Kirchgemeinden oder über den Gmeindschäller. So finden Theaterprojekte ganz einfach nicht mehr statt. Ich will, dass die heutige Generation ebenso gute schulische Infrastrukturen antrifft, wie ich in den 70er-Jahren. Ich will auch, dass die Gemeinde unsere Badi in Schuss hält, zwei neue Fussballplätze erstellt und endlich Pflegeplätze für ältere Menschen in Würenlos schafft. Diese Investitionen machen Würenlos zu einer attraktiven Wohngemeinde. Dafür bin ich auch bereit, als Steuerzahler meinen Beitrag zu leisten. Deshalb sage ich Ja Martin Brogle zur Aula.

Aula jetzt, denn später wird es teuer und aufwändiger, wenn links und rechts der Schulbetrieb läuft. Die gross gewordene Schule braucht einen grösseren Versammlungs- und Vortragsraum, auch für Schultheater, -konzerte oder Elternveranstaltungen. Vereine und der Kulturkreis wären sehr dankbar für einen Saal mit einer einfachen Bühne mit Lautsprecheranlage. Die erfolgreiche Musikschule ist dringend auf weitere Räume zum Üben und für Konzerte angewiesen. Die MZH ist schon ausgebucht. Ausserdem wird das Foyer als Pausenraum bei schlechtem Wetter und das Untergeschoss für das Gemeindearchiv gebraucht. Kurz: Wir sparen nichts, wenn wir es verschieKarl Wiederkehr ben!


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VERMISCHTES Der Trägerverein Jugendtreff Würenlos lädt zum 12. Herbstjass. Am Sonntag, 20. November, 13.30 Uhr, kann man diverse lukrative Preise gewinnen, zum Beispiel ein Goldvreneli, Autozubehör, iPod, Wein, Blumen, Ess- und Einkaufsgutscheine, Fleischspezialitäten, Velohelm, Einrichtungsgegenstände und vieles mehr. Plausch und Gemütlichkeit bei einem Jass mit Freunden und Bekannten. Dazu ein Glas Wein, Bier, Mineral, Kafi und Jasskafi, Jassplättli und Kuchen im Jugendtreff Würenlos.

zurück nach Würenlos, wo im gemütlichen Weinstübli der Anlass mit einem Fondue-Plausch abgerundet wird. Treffpunkt ist vor dem Schwimmbad (Parkpl. vorhanden). Samstag, 19. November, 15 Uhr. Unkostenbeitrag für Führung und Fondue: 25 Franken, Getränke separat. Anmeldung bis 18. November an: karl.wiederkehr@ tbwnet.ch; 056 424 26 03.

Adventsgesteck basteln für Kinder Am Mittwoch, 23.November, 14.30–16.30 Uhr, Kosten 20 Franken (inkl. Verpflegung), für Kinder von 3–8 Jahren, Hotz GärtneEinladung des Quartiervereins rei, Reservation werden unter 056 Buech. Nachdem der Würenloser 424 14 84 oder info@hotz-gaertneWinzer Martin Wetzel letztes Jahr rei.ch gerne entgegengenommen. in seinem Weinberg die verschiedenen Arbeiten, die über das gan- STV Würenlos in Schleudergeze Jahr anfallen, erklärte, sollen fahr Nicht dass einer denkt, der diesmal die Trotte, wo der Saft ge- STV Würenlos sei ins Straucheln presst wird, der Weinkeller und geraten. Im Gegenteil: «Schlüüdie vielen dazugehörigen Arbei- dergfahr» ist das Motto vom diesten kennen gelernt werden. Der jährigen Turnerchränzli. Die Quartierverein fährt deshalb vom Turnfamilie des STV Würenlos Treffpunkt her mit Autos nach En- lädt dazu am Samstag, dem 26. netbaden zur «Spital-Trotte» und November, in die Mehrzweckhaldem Weinkeller, dann geht man le Würenlos ein. In zwei Vorstel-

KOCH TIPP

Kürbisküchlein Rezept für 4 Personen 1 kg 300 g 250 g ½ Bund 3 6 EL

Kürbis Kartoffeln, mehlig Feta Dill, fein gehackt Eier Mehl, gehäuft Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle Olivenöl

Kürbis schälen, entkernen, dabei schwammiges Fleisch grosszügig wegschneiden. Kürbisfleisch an Gemüseraffel reiben. In ein Sieb geben, leicht salzen und kurz Wasser ziehen lassen. Anschliessend geraffelten Kürbis gut auspressen. Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser oder im Steamer/Dampfgarer weich garen. Auskühlen lassen. Auf einer Röstiraffel reiben. Ebenfalls Feta grob reiben. Eier verquirlen, Mehl beifügen und glatt rühren. Kartoffeln, Kürbisfleisch, Feta und Dill untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Reichlich Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen. Jeweils einen gehäuften Esslöffel Kürbismasse in das heisse Öl geben, flach drücken und auf beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und warmstellen, bis alle Kürbisküchlein ausgebacken sind.

lungen, am Nachmittag um 14 Uhr und am Abend um 20 Uhr, wird dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm von und mit über 250 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus allen Riegen geboten. Die Wirtschaft serviert ab 18 Uhr (Türöffnung) ein reichhaltiges Angebot an Speis und Trank und lädt damit die Besucher der Abendvorstellung zum gemütlichen Abendessen vor der Show ein. Früh kommen lohnt sich. Die Ersten werden die besten Plätze kriegen. Doch auch am Nachmittag (Türöffnung 13.30 Uhr) ist gegen Durst und den kleinen Hunger gesorgt. Für Unterhaltung neben der eigentlichen Show sorgen die grosse Tombola mit Hauptpreisen am Nachmittag und Abend und der Nietenverlosung um Mitternacht sowie die Bar, die in der neuen Mehrzweckhalle einen neuen, gemütlichen Platz gefunden hat. Der TSV Würenlos würde sich freuen, viele Gäste am Turnerchränzli empfangen und unterhalten zu dürfen und vertraut auf sicheren Halt trotz «Schlüüder-

gfahr». Mehr Infos zum Turnerchränzli und dem STV Würenlos unter www.stvwuerenlos.ch. Kulturkreis Würenlos Mit Herz und Engagement – eine Hommage an Josef Rennhard. In diesem Herbst hätte der Publizist und Schriftsteller Josef Rennhard seinen 80. Geburtstag feiern können. Der Kulturkreis Würenlos widmet aus diesem Grund dem im Frühjahr 2010 Verstorbenen einen Abend – eine Wiederbegegnung mit dem Werk des leidenschaftlichen Schreibers und engagierten Zeitgenossen. Der Würenloser Schauspieler Albert Freuler liest Texte, Rennhard-Enkel Florian Toberer musiziert. Vorgestellt wird zudem ein neuer Band mit bisher unveröffentlichten Gedichten Josef Rennhards mit dem Titel «Felix ging still nach Haus». Die Veranstaltung findet in der Galerie Alte Mühle statt, die aus Anlass von dessen 80. Geburtstag Werke von Richard Benzoni zeigt (vom 25. November bis 18. Dezember). Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 27. November, 17 Uhr.

GEMEINDE WÜRENLOS

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 201181 Gesuchsteller: Willi Thomas, Dorfstrasse 31 5436 Würenlos Projektverf.: dito Bauvorhaben: Kellertreppenüberdachung Lage: AGV-Nr. 72, Parzelle 365 (Plan 74), Dorfstrasse 31 Zone: Dorfzone D Gesuchsauflage vom 17. November bis 16. Dezember 2011 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Heizungen Ölfeuerungen Projektierungen Reparaturen Entkalkungen Industriestrasse 19 5432 Neuenhof Tel. 056 426 37 23 Fax 056 426 01 32 info@fischer-heizungen.ch ww.fischer-heizungen.ch


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WÜRENLOS

Schottischer Tanz ist Action und Fun.

Fotos:cb

Schottischer Tanz zu gutem Zweck Bereits zum vierten Mal fand am 5. November in Würenlos ein schottischer Tanzabend zugunsten der ALS-Vereinigung.ch statt. Die ausgelassene Stimmung fand ihren Niederschlag im tollen Spendenergebnis. CHRISTIAN BÄRLOCHER

Ceilidh (ausgesprochen «Keili») ist die schottische Art zu tanzen. Dabei drehen sich alle Teilnehmer in Paaren oder Gruppen im Kreis, greifen ineinander, lassen los und lachen dabei viel. Denn nicht alles gelingt gleich beim ersten Versuch. Deshalb zeigten am vierten Ceilidh am Samstag, den 5. November, in Würenlos Chris Harris und Lynn Dunk, wie es geht. Und erstaunlicherweise drehte sich das Tanzgeschehen schnell von belustigend bemühend hin zu gekonnt und begeisternd. Manch einer der 150 Gäste war dabei überrascht, wie schweisstreibend schottisches Tanzen sein kann. Allen Durstigen stand deshalb die Bar zu Hilfe, die selbstverständlich auch schottisches Bier und Whisky anzubieten hatte. Erstmals kam die schottische Musik nicht aus dem CD-Player, sondern sie wurde von Chris und Judy Barnes auf der Bühne gespielt. Zur Stärkung wurden zudem

schottische Spezialitäten geboten. Schottische Spezialitäten sind Haggis, Neeps and Tatties. Haggis ist ein Fleischgericht, das auf Lamm-Innereien beruht, Neeps sind Kohlrüben und Tatties ist Kartoffelstock. Für Vegetarier gab es auch eine fleischlose Version. So gestärkt, konnte man den zweiten Tanzteil angehen. DAS CEILIDH fand bereits zum vierten Mal statt, damit die Organisation der ALS-Vereinigung.ch finanziell unterstützt werden konnte. Jedes Jahr konnte dabei das Spendenergebnis gesteigert werden, dieses Jahr blieben 13 000 Franken zur Unterstützung von ALS-Patienten und deren Angehörigen. ALS steht für Amyotrophe Lateralsklerose und bedeutet für die Betroffenen, dass sie im Normalfall innert 3 bis 5 Jahren nach der Diagnose sterben. Die unheilbare Krankheit lässt die Nerven, die die Muskeln steuern, allmählich absterben. Thomas Unteregger aus Wohlen, der selbst von der Krankheit betroffen ist, sprach zu den Tanzgästen und erklärte, wofür das Geld verwendet wird und wie sich die Krankheit manifestiert. Der Abend war André Nyhuis aus Wettingen gewidmet, der diesen Sommer den Kampf gegen ALS verloren hat. Zum guten Spendenergebnis trug auch die Versteigerung einer Reise für zwei Personen nach Inverness inklusive Flug, Mietauto und Übernachtung bei, die für 2000 Franken

Ceilidh heisst vor allem Spass, wegging. Auch die attraktive Tombola mit Toppreisen wie 2 SwissEuropaflüge, Sony-Hifi-Anlage und vielem mehr war äusserst erfolgreich. Die grosse Begeisterung bei den Gästen sowie der reibungslose

Verlauf hat das OK (Jenny und Christian Bärlocher, Mannin und John Cummings, Linda und Philipp Barnes) motiviert, auch im kommenden Jahr das Ceilidh in Würenlos durchzuführen.


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WÜRENLOS KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Katholische Pfarrkirche Würenlos Freitag, 18. November 18 –20 Uhr, Kerzenziehen, Alte Kirche

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Klosterkirche Fahr Sonntag, 20. November 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Evangelisch-reformierte Kirche Würenlos Samstag, 19. November 9.30 Uhr, Kinderarche, ref. Kirche

Samstag, 19. November 9 –11 und 13 –15.30 Uhr, Kerzenziehen, Alte Kirche 18 Uhr, Eucharistiefeier

Sonntag, 20. November , Ewigkeitssonntag 9.30 Uhr, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag, mit Möglichkeit des Sonntag, 20. November Kerzenanzündens, Musikgesell10 Uhr, Kindergottesdienst, Sigris- schaft, Martin Schweizer, Pfr.; antenhaus schliessend Apéro 10 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 22. November Montag, 21. November 9.30 Uhr, Christliche Frauengrup19 Uhr, Firmvorbereitung, Sigris- pe, Chilestübli tenhaus 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, ref. Kirche Dienstag, 22. November Mittwoch, 23. November 14.30 Uhr, Lehrhaus, Alte Kirche Die Kinder freut es, ein Tag, der ganz ihnen gehört. 19 Uhr, Firmvorbereitung, S.haus 20 Uhr, Kirchgemeindeversammlung; anschliessend Umtrunk 20 Uhr, meditative und sakrale Tänze, Alte Kirche Donnerstag, 24. November Mittwoch, 23. November 14 –16.30 Uhr, Stubete des Frauenvereins, Chilestübli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier INSERAT

Foto: zVg

Internationaler Tag des Kindes

zu bewältigen, die alle ansprechen. Die Postenzettel können in eine Urne geworfen werden. Um 17 Uhr wird dann Gemeinderat Anton Möckel die Preisverlosung vornehmen. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. Schliesslich warten auf die Besucherinnen Ein Postenlauf bietet den Besu- und Besucher auch kulinarisch cherinnen und Besuchern die grosse Überraschungen. Möglichkeit, sich mit Spiel und Spass und vielen Informationen ZUM 21. MAL jährt sich die Geburtsmit den verschiedenen Rechten stunde der Kinderrechtskonventider Kinder vertraut zu machen. on, die am 20. November 1989 Eine grosse Anzahl Vereine aus von der UN-Generalversammlung dem Dorf haben die einzelnen angenommen wurde und 1990 in Rechte aufgegriffen und kreativ Kraft trat. Die Kinderrechtskonumgesetzt. vention hat die grösste Akzeptanz Da gibt es die JUBLA, die auf in- aller UN-Konventionen. Mit Austeressante Art die Kinder in Spiele nahme von zwei Staaten (USA und miteinbezieht zum Recht auf Frei- Somalia) haben weltweit alle Länzeit und Erholung, der Samariter- der dieser Erde die Kinderrechtsverein, der fiktive Notfälle auf- konvention ratifiziert. zeigt und das grosse Thema «sauAllerdings bedeutet die Tatsaberes Wasser» darstellt zum Recht che der Ratifizierung nicht, dass auf Gesundheit und Pflege. es in den unterzeichnenden StaaDa sind die «Eltern mit Wir- ten nicht noch immer massive kung» zum Thema Recht auf Er- Verletzungen der Kinderrechte nährung und der Jugendtreff, der gäbe. Den Organisatoren ist dieses auf der Bühne ein feines Café prä- Thema so wichtig, dass sie die sentiert. Andere Posten behan- Würenloser Bevölkerung herzlich deln die Themen «Strassenkinder» einladen, den Internationalen Tag und «Schutz der Kinder» oder zei- des Kindes zu feiern. gen, wie ein Schulzimmer früher Um 14 Uhr findet die Eröffnung aussah. Auch Seniorinnen und Se- durch den Gemeinderat statt. Der nioren machen aktiv mit und er- Anlass läuft unter der Kampagne klären das Recht auf Meinungs- «Euses Dorf», die sich dieses Jahr äusserung. bereits mit der JugendgewaltpräAn jedem Posten gibt es Aufgaben vention befasste. (ew/gkw)

Am 20. November findet der erste Internationale Tag des Kindes statt. In Würenlos wird diesem besonderen Tag von 14 bis 17 Uhr eine spezielle Veranstaltung auf dem Schulhausareal gewidmet.


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LIMMATTAL

Gemeinsam die Natur erhalten Die Wettinger, Neuenhofer, Killwangener und Würenloser Gemeinderäte haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen das Gebiet zwischen Brüel, Neuwise, Flühfeld und Tägerhard unter dem Begriff «Landschaftsspange Sulperg– Rüsler» als siedlungsnahen Naherholungs- und Naturraum und landwirtschaftlichen Produktionsraum erhalten, stärken und weiterentwickeln. Langfristig soll angrenzend an das heutige Siedlungsgebiet ein attraktives, gemeindeübergreifendes und gut zugängliches Naherholungsgebiet entstehen. Es soll den Bedürfnissen der Erholungssuchenden, der Landwirtschaft und der Natur gleichermassen Rechnung tragen. Entsprechend der Vision soll in einem geordneten Nebeneinander Raum für Erholung, Sport, Natur, LandwirtINSERAT

schaft und Kiesabbau geschaffen werden. Die Landschaftsspange Sulperg– Rüsler ist Teil des Agglomerationsparks Limmattal und somit auch für die Region von übergeordnetem Interesse. Im Sinne des Agglomerationsparks soll im Gebiet zwischen Brüel, Neuwise, Flühfeld und Tägerhard ein eigenständiger Raum mit hohen Qualitäten, eigener Identität und hervorragender Vernetzung entstehen.

bindlich. Neben Mitwirkung und Vorprüfung bedarf der Sachplan dem Beschluss durch die Gemeinden und der Genehmigung durch den Regierungsrat. Der Planungshorizont des regionalen Sachplans entspricht jenem des kantonalen Richtplanes des Kantons Aargau. Der regionale Sachplan kann bei Bedarf geändert oder angepasst werden. Dazu ist jedoch ein analoges Verfahren erforderlich.

DER REGIONALE SACHPLAN umfasst DIE UMSETZUNG dieser Vision soll das Gebiet des kantonalen Sied-

durch einen regionalen Sachplan sichergestellt werden. Dieser wird seit Frühjahr 2011 von den Gemeinden zusammen mit Baden Regio und dem Kanton Aargau in einem Pilotprojekt erarbeitet. Der regionale Sachplan wurde nun der Öffentlichkeit am 15. November 2011 vorgestellt. Der regionale Sachplan ist von Gesetztes wegen behördenver-

lungstrenngürtels im Bereich des Landschaftsraums Sulperg– Rüsler. Es ist kein Siedlungsgebiet betroffen. Mit dem regionalen Sachplan wird die Möglichkeit geschaffen, im vom Kanton bezeichneten Siedlungstrenngürtel eine hochwertige Entwicklung des Landschafts- und Erholungsraumes mit entsprechender Infrastruktur umzusetzen.

Für die bestehenden Nutzer ergibt sich mit dem regionalen Sachplan keine Nutzungseinschränkung (Kiesabbau, Landwirtschaft etc.) und keine Verpflichtung. An bestehenden Nutzungsverträgen ändert sich nichts. Mit dem Sachplan wird für die Landwirtschaft sogar die Grundlage für eine zusätzliche Finanzierung durch Landschaftsqualitätsbeiträge geschaffen. Für die Umsetzung der Vision und des regionalen Sachplanes ist die Unterstützung der Grundeigentümer und Pächter sowie der Bevölkerung von grundlegender Bedeutung. Die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen und Würenlos sowie Baden Regio laden die Bevölkerung deshalb zur öffentlichen Mitwirkung ein. Die Unterlagen können unter www.baden-regio.ch heruntergeladen werden. Die Vernehmlassung dauert vom 16. November bis 20. Dezember 2011. (br)


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AGENDA KILLWANGEN «Geometrie mit Poesie» – Bilder von Magdolna Keel Vernissage. Zur Einführung spricht Jürgen Blaich, Architekt ETH, Killwangen. Musikalische Umrahmung von Anna Chiara Hitz (Violine), Spreitenbach. Öffnungszeiten: Do 15–17 Uhr und auf tel. Anmeldung (056 401 37 61, 079 484 66 40). Bis 22. April. Galerie Magdolna Keel, Samstag, 19. November, 18–20 Uhr. «Dr Kasperli macht Ferie» Mit dem Kasperlitheater Gwundernäsli. Eine spannende Mitmach-Geschichte zum Thema Helfen. Für Kinder von 3–6 Jahren. Werkgebäudesaal, Samstag, 19. November, 15 Uhr.

NEUENHOF «Adventshüsli» Weihnachtsausstellung mit Bistro. Rahmenprogramm am Samstag: Weihnachtsgeschenke basteln für Kinder und Erwachsene, Kerzenziehen. Peterskeller, Freitag, 18. November, 16–22 Uhr. Samstag, 19. November, 10–22 Uhr. Sonntag, 20. November, 10–18 Uhr. Adventsausstellung Reut Floristik GmbH, Freitag, 18. November, 17–21 Uhr. Samstag, 19. November, 8–18 Uhr. Sonntag, 20. November, 11–17 Uhr.

SPREITENBACH Ingo Börchers – die Welt ist ein Google Kabarett. Organisator: Kulturkommission Spreitenbach. Zentrumsschopf, Freitag, 18. November, 20 Uhr. Mittagstisch für Senioren, organisiert von der Pro Senectute. Anund Abmeldung bei Tildy Schwab, Tel. 056 401 33 61. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 21. November, 12 Uhr. Nothilfekurs: Beginn Montagabend,19.45 Uhr bis 22 Uhr. An 5 spannenden Kursabenden lernen die Teilnehmenden, die lebensrettenden Sofortmassnahmen situationsgerecht einzusetzen. Anmeldung und Auskunft über das Kurssekretariat: www.samariter-aargauost.ch, Tel. 076 423 25 44. Werkhof Spreitenbach Vom 21.11. bis 25.11.2011. Apéro – Besichtigung des neu eingerichteten Jugendbüros. Organisator: Jugendarbeit Sprei-

onierte Hobbymusiker, die den Groove im Blut haben – als Blues-Rock. Downtown5 ist keine Cover-Band; gespielt werden ausschliesslich eigene Songs. Rock Bar 84, Samstag, 19. November, 21 Uhr.

Kasperlitheater Gwundernäsli, Werkgebäudesaal Killwangen. tenbach. Langäckerstrasse 11, Dienstag, 22. November. 17–20 Uhr. Ortsbürgergemeindeversammlung Kath. Pfarreiheim, Dienstag, 22. November, 19.30 Uhr. «Lirum Larum Verslispiel» Für Kinder von 2–4 Jahren. Eintritt frei. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 23. November, 16.15–17 Uhr. Adventsgesteck basteln für Kinder von 3–8 Jahren. Kosten Fr. 20.– (inkl. Verpflegung). Reservation Tel. 056 424 14 84 oder info@ hotz-gaertnerei.ch. Hotz Gärtnerei, Mittwoch 23. November, 14.30– 16.30 Uhr.

Der Trauer um früh verlorene Kinder Raum geben Die Feier ist nicht konfessionell und steht allen Menschen jeglicher religiöser Bindung offen. (Endstation RVBW-Buslinie 3). Nach wie vor wird in der Gesellschaft dem Abschied von früh verlorenen Kindern wenig Raum gegeben. Diesem Umstand begegneten drei Frauen, die Ärztin Franziska Tschopp-Riederer, die Spitalseelsorgerin Karin Klemm und die Hebamme Paola Suter-Peron, vor zehn Jahren mit der Trauerfeier für früh verlorene Kinder. Seither gedenken Betroffene und Beteiligte einmal jährlich der Kinder, die nicht mehr unter uns leben. Musikalische Gestaltung: Stefan Häner. Abdankungshalle Brunnenwiese, Sonntag, 20. November, 17 Uhr.

«Zahlen, bitte! – aber zuerst ein Stückchen Mathematik» Vortragsreihe der Volkshochschule mit Michael Brunisholz, Lehrer für Alfred A. Kaijack «Bunte Quadrate Mathematik an der Kantonsschu– Erinnerung an Australien» Bis le Baden. Wie zu einer Sprache 13. Januar 2012. Gemeindehaus, Wörter gehören, sind es in der Freitag, 18. November, 8.30–15 Uhr. Mathematik die Zahlen, welche Montag, 21. November, 8.30–11.30 die Vielfalt dieser Wissenschaft Uhr und 13.30–18.30 Uhr. ermöglichen. Anmeldung: 056 Dienstag, 22. November, 8.30–11.30 427 11 78 (Mo/Mi 9–11 Uhr); Uhr und 13.30–16 Uhr. www.vhs-wettingen.ch. Rathaus, Mittwoch, 23. November, 8.30–11.30 Dienstag, 22. November, 18–20 Uhr. Uhr und 13.30–16 Uhr. Donnerstag, 24. November, 8.30– Jassen für Senioren; organisiert 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. von der Pro Senectute Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 21. November, 14–17 Uhr. WETTINGEN «Heinrich von Rapperswil und Elisabeth von Thüringen . . . zwei Pilgerexistenzen aus dem 13. Jahrhundert». Vortrag von Pirmin Meier, Autor und Historiker. Forum St. Anton, Freitag, 18. November, 19.30 Uhr.

Schach für Senioren Leitung: Anton Wyss. Organisiert durch Pro Senectute. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 22. November, 14–17 Uhr.

WÜRENLOS

Wer wird Würenloser Jasskönig? 12. Herbschtjass Eine Veranstaltung des Trägervereins Jugendtreff Würenlos. Lukrative Preise. Getränke und Snacks. Gespielt wird der Schieber, ohne Wis (nur Stöck) mit deutschen Karten. Nach vier Spielen der WertungsKonzert von Downtown5 «Handrunde werden die Partner gemade Black Forest Blues». Türöffwechselt. Es sind auch Anfänger nung: 16 Uhr. Eintritt frei. Der und Nichtjasser willkommen. Stamm der Band stammt aus Jassplättli, Kuchen, Kaffee und Tiengen. Die Musik bezeichnen verschiedene Getränke. Jugenddie Mitglieder – allesamt ambiti- treff, Sonntag, 20. Nov. 13.30 Uhr. Offenes Singen; organisiert von der Pro Senectute, unter der Leitung von Martha Chand und Christine Neuhaus. Rathaus, Freitag, 18. November, 14.30– 16 Uhr.

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Oscar Meier GESAMTAUFLAGE: 23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. KONTAKT: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch redaktion@wettingerpost.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär REDAKTIONSTEAM: Carolin Frei, Susanne Karrer REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: oscar.meier@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 MARKETING: claudine.meier@azmedien, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 VERTRIEB: Die Post ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

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