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22. Oktober 2015, 54. Jahrgang, Nr. 43

PP 5432 Neuenhof

«Das Ergebnis hat mich umso mehr gefreut» Mit 44 592 Stimmen wurde Yvonne Feri wieder in den Nationalrat gewählt. Damit erzielte sie innerhalb der SP das beste Resultat im Kanton Aargau. MELANIE BÄR

Haben Sie mit diesem Wahlresultat gerechnet? Nein, natürlich nicht, wie käme ich dazu! Ich habe gehofft, wiedergewählt zu werden. Doch aufgrund der politischen Landschaft habe ich teilweise sogar befürchtet, es nicht zu schaffen. Deshalb hat mich das Ergebnis umso mehr gefreut. Interview S. 3. Bangen vor der Wahl: Yvonne Feri, Pascale Bruderer und Landammann Urs Hofmann am Sonntag in Aarau.

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Einwohnerrat Beschlüsse vom 15. Oktober 2015 1. Das Protokoll der Sitzung vom 10. September 2015 wird genehmigt. 2. Die Motion Fraktion SVP vom 18. Dezember 2014 betreffend Schuldenund Ausgabenbremse wird abgelehnt und als Postulat überwiesen. 3. Die Motion Palit Orun und Scheier Ruth Jo., beide GLP, vom 24. Juni 2015 betreffend Senkung der Schulden in der Gemeinde Wettingen wird zurückgezogen. 4. Das Kreditbegehren von Fr. 180 000.– (inkl. MwSt, Kostendach) für die Durchführung einer leistungsorientierten Verwaltungsanalyse 2 (LOVA 2) wird genehmigt. 5. Die Voranschläge 2016 der Einwohnergemeinde sowie des Elektrizitätsund Wasserwerks werden mit einem Steuerfuss von 95% genehmigt. 6. Vom Bericht zuhanden des Einwohnerrats als Entscheidgrundlage für die Durchführung verschiedener Anlässe anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Einwohnerrats Wettingen wird Kenntnis genommen. 7. Das Postulat Fraktion SP/WettiGrüen vom 18. Dezember 2014 betreffend Überarbeitung des Konzepts Standortförderung unter Einberufung einer Begleitkommission mit Vertretern der Parteien wird überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben. 8. Von der Beantwortung der Interpellation Huser Michaela, Scherer Sylvia und Notter Daniel, alle SVP, vom 12. März 2015 betreffend Zusammensetzung Vollkostenbetrag Mittagsbetreuung wird Kenntnis genommen. Der Beschluss unter Ziffer 5 unterliegt dem obligatorischen Referendum. Die Volksabstimmung findet am 22. November 2015 statt. Der Beschluss unter Ziffer 4 unterliegt dem fakultativen Referendum und wird rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der «Limmatwelle» (22. Oktober 2015) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung mit Referaten zum Thema pflegende Angehörige Mittwoch, 28. Oktober 2015, 14.00 Uhr evang.-ref. Kirchgemeindehaus Etzelstrasse 22, Wettingen – Pflegende Angehörige im Spannungsfeld zwischen Belastung und Entlastung Bettina Ugolini, Psychologin und Pflegefachfrau, Leiterin Beratungsstelle Leben im Alter der Universität Zürich – Die Situation der pflegenden Angehörigen aus Sicht eines Betroffenen – Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger Spitex Wettingen/Neuenhof und das Alterszentrum St. Bernhard stellen ihre Angebote vor. Informationsstände verschiedener Organisationen der Hilfe, Pflege und Beratung sind vor Ort. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen zu Kaffee und Kuchen. Für die Betreuung von Angehörigen steht den Teilnehmenden bei Bedarf während der Veranstaltung die Spitex Wettingen/Neuenhof zur Verfügung, Anmeldung über Telefon 056 437 03 90. Für Fragen wenden Sie sich an die Fachstelle für Altersfragen und Freiwilligenarbeit, Lilo Jud, Landstrasse 89, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 74 80, lilo.jud@wettingen.ch.


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WOCHE NR. 43 DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2015

WETTINGEN

Plan B wäre ein Rückzug aus der Politik gewesen Fortsetzung Frontartikel

zwar wählen und ideologisch unterstützen, jedoch selber keine finanziellen Mittel haben, um den Wahlkampf mitzutragen. Das ist bei anderen Parteien und Personen anders.

Lag ein Plan B in der Schublade für den Fall einer Nichtwahl? Ja, ich hätte mich aus der Politik zurückgezogen und einen Job im Bereich Geschäftsführung bei einer Nichtregierungsorganisation gesucht. Sind Sie mit dem Wahlausgang zufrieden? Wir wollten die drei AarHätten Sie auch das politische Amt gauer SP-Sitze und Pascale Bruals Wettinger Gemeinderätin nieder- derer als Ständerätin behalten. gelegt? Nicht sofort. Ich hätte die Leider ist das mit dem Verlust des dritten Sitzes nicht gelungen. Max Amtsperiode zu Ende geführt. Chopard hat seine Wiederwahl Es kam ja ganz anders und Sie haben nicht geschafft. Das trübt die Freuein Glanzresultat erreicht. Wie ha- de über mein Ergebnis ein bissben Sie gefeiert? Mit Familie und chen. Freunden, bei einer engen Freundin zu Hause. Warum hat die SP Wähler verloren? Wir haben das Resultat noch Was hat Sie der Wahlkampf persön- nicht abschliessend analysiert. Es lich gekostet? Die Rechnung liegt könnte sein, dass der Platz durch noch nicht vor, es werden aber die Listenverbindung mit den mindestens 30 000 Franken sein. Grünen verloren ging. Vor allem die Wahlinserate und APG-Plakate sind teuer. Rund Die SVP ist die grosse Gewinnerin. ein Achtel des Nationalratlohns Überrascht Sie das? In unserem fliesst wieder in den Wahlkampf. Kanton habe ich damit gerechnet, Ich lege jährlich 10 000 Franken allerdings ist es fast unglaublich, wie stark die SVP mittlerweile im dafür zur Seite. Nationalrat ist. Befürworten Sie dieses System? Nein, nicht in diesem Ausmass. Was bedeutet das für die SP? Auch Klar braucht es ein eigenes finan- wenn wir gerne stärker wären, zielles Engagement. 30 000 Fran- braucht es uns, und wir werden ken ist jedoch sehr viel Geld. In an unseren Themen dranbleiben anderen Ländern werden die Par- und das Feld nicht anderen überteien durch staatliche Beiträge un- lassen. Die Bereiche Gleichstelterstützt und können so den lung und Soziales werde ich weiWahlkampf ihrer Parteimitglie- terverfolgen. Ich will Leuten eine der mitfinanzieren. Bei uns ist es Stimme geben, die sonst keine so, dass wir auch noch den Partei- Lobby haben. wahlkampf mitfinanzieren. Ich setze mich für Gruppierungen Wie werden Sie und Ihre Partei mit und Vereinigungen ein, die mich dem Thema Asylpolitik umgehen, das

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Yvonne Feri Die 49-Jährige nach ihrer Wiederwahl in den Nationalrat. ja Ihrer Gegenpartei Aufwind gab? Ich habe heute gelesen, dass sich die SVP bei den Asylsuchenden bedankt. Das zeigt, welches Menschenbild die Exponenten der SVP haben. Ich weiss nicht, wieso jemand etwas dagegen haben kann, dass Kriegsopfer hier sein dürfen. Es gibt keine andere Lösung, als diese aufzunehmen, ein schnelles Asylverfahren durchzuführen, um zu entscheiden, wer bleiben darf und wer nicht.

Foto: zVg

Können Sie die Volksangst nachvollziehen? Ja. Und auch ich als SP-Mitglied habe eine differenzierte Haltung. Es braucht korrekte Verfahren. Kann es sein, dass dies – im Gegensatz zur Politik der SVP – beim Volk nicht so rüberkommt? Vielleicht kommt der Dialog nicht an. Mein Ziel ist es, deshalb noch näher zu kommunizieren. (bär)

IM GEDENKEN AN PETER MATHIS Am 22. September 2015 starb Peter Mathis 88-jährig. Der Samariterverein WettingenDorf trauert um sein langjähriges Aktivmitglied und seinen Ehrenpräsidenten. Peter Mathis wurde 1958 Mitglied des Vereins. Als Mitte der Sechzigerjahre ein Zerwürfnis des Vereinsvorstandes sich anbahnte, übernahm Peter das Amt des Vereinspräsidenten. Er setzte sich mit ganzer Kraft gegen eine Auflösung des Vereins ein und wurde dafür zum Ehrenpräsidenten auf Lebzeiten ernannt. Während seiner Präsidentschaft organisierte er auch die jährlichen Vereinsreisen, die bei den Teilneh-

mern immer grossen Anklang fanden und in bester Erinnerung blieben. Auch nach seinem Rücktritt als Aktivmitglied blieb Peter Mathis dem Verein verbunden: Zum 75Jahr-Jubiläum des Samaritervereins war er bereit, eine kurze, aber lesenswerte Jubiläumsschrift über die Anfänge des Samaritervereins in Wettingen zu verfassen. Auch für die 100-Jahr-Feier 2006 steuerte er zur bestehenden Geschichte noch eine Rückschau auf die verflossenen 25 Jahre bei. In dankbarer Erinnerung: Samariterverein Wettingen-Dorf Peter Mathis.

Foto: zVg


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WETTINGEN FRAGEN AN

Gaby Brantschen Leiterin arwola. Am Samstag ist «Tag der offenen Tür» im arwola, dem Laden mit integriertem Atelier, das Sie leiten. Was gefällt Ihnen an der Arbeit mit Menschen mit Behinderung? Es ist die ehrlichste Arbeit auf der Welt. Diese Menschen sind direkt und offen, ein Spiegel des eigenen Handelns. Zudem ist jeder Tag anders, die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Können Sie uns ein prägendes Erlebnis aus Ihrem Arbeitsalltag erzählen? Die monatelange Begleitung eines schwerkranken Mitarbeiters an seinem Arbeitsplatz war sicher das prägendste Erlebnis. Der lange Abschied, sein kämpferischer Umgang mit der Krankheit, die Gespräche mit Mitarbeitern über dieses Tabuthema und die vielen eindrücklichen Begegnungen mit ihm und seiner Familie. All das ist und bleibt ein wunderbares Andenken an diesen Menschen. Besonders wichtig ist die Thematisierung von Krankheit, Abschied und Tod in unserer täglichen Arbeit mit unseren Mitarbeitern. Aufklärung schafft Vertrauen und baut Ängste ab. Was sind die Schattenseiten bei Ihrer Arbeit? Nicht als Schatten-

seiten, sondern als spannende Herausforderung scheint mir der Spagat zwischen dem wachsenden wirtschaftlichen Druck von aussen und dem sozialen Auftrag. Eine tägliche Herausforderung ist es auch, den Mitarbeitern das richtige Mass an Eigenverantwortung zu übergeben, ohne sie zu überfordern. Auch hier ist es oft ein Spagat zwischen dem System von aussen und meiner eigenen Vorstellung von Selbstbestimmung. Wird am «Tag der offenen Tür» ganz normal gearbeitet? Wie jeden Tag werden einige Mitarbeiter im Atelierteil des Ladens arbeiten und man kann diese Eigenprodukte auch kaufen. Es wird aber nur ein Teil von ihnen da sein, damit wir noch Platz für einen Basteltisch haben, an dem die Besucherinnen und Besucher selber auch kreativ sein können. Im Aussenbereich der arwola-Laden-Boutique gibt es eine kleine Festwirtschaft. Die Mitarbeiter freuen sich und sind stolz, wenn sie den Besuchern zeigen können, was sie machen. Das ist mit ein Grund, weshalb wir das öffentlich zugängliche Atelier im Laden integriert haben. Wir wollen Berührungsängste abbauen und freuen uns deshalb, wenn wir auch ausserhalb des «Tages der offenen Tür» viele Besucher im Laden begrüssen dürfen. (bär) Tag der offenen Tür, arwola, St. Bernhardstrasse 2 (bei der Raiffeisenbank), Samstag, 24. Oktober, 10 bis 14 Uhr.

FIGURENTHEATER WETTINGEN – «DAS GOLD DES HASEN» «Das Gold des Hasen» Nach der Premiere im Februar zeigt Sven Mathiasen anlässlich des Kulturmeilenfestes Bifang nochmals sein Stück «Das Gold des Hasen» im Figurentheater im Gluri-SuterHuus. Das reichste Tier im Wald ist der Hase. Er fürchtet sich vor allem und jedem. So bleibt er immer allein und hält sein Gold zusammen. Nun ist er gestorben und hinterlässt ein Testament: Der grösste Angsthase des Waldes soll seinen gewaltigen Goldschatz erben. Jedes Tier ist überzeugt davon, Anspruch auf das Erbe zu haben, und erzählt von seiner Furcht. Auch der böse Wolf. Gespielt mit Klappmaul- und Flachfiguren bringt Sven Mathiasen die-

Entschädigung als Taktik?

VERMISCHTES

Bayer will die durch ihr Fungizid geschädigten Rebbauern entschädigen. Die betroffenen Wettinger Winzer Paul Steimer und Hubert Egloff sowie der Branchenverband Aargauer Wein sind vom Angebot des Pharmaunternehmens wenig begeistert.

Dirigent und Musikwissenschafter Roland Fitzlaff und seine neu gegründete TelemannGesellschaft Schweiz wird das Werk von Georg Philipp Telemann «Seliges Erwägen» erstmals seit den 1980er-Jahren wieder aufgeführt. Zusammen mit dem Orchester Capriccio unter Konzertmeister Dominik Kiefer und dem Ensemble Musicalina unter der Leitung von Patrick Oetterli wird das Passionsoratorium einstudiert und am 1. No- Biberli für einen guten Zweck.

chern zum Thema bereit. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 24. Oktober, 9.30–10 Uhr.

«SELIGES ERWÄGEN» VON GEORG PHILIPP TELEMANN Initiiert durch

Foto: zVg

SIBYLLE EGLOFF

Der Pharmakonzern Bayer liess am 13. Oktober in einer Medienmitteilung verlauten, dass er die betroffenen Schweizer Winzer, die im Jahr 2014 das Pilzschutzmittel «Moon Privilege» angewendet haben und dadurch in dieser Saison einen Ertragsausfall verzeichnen, mit einer freiwilligen Zahlung entschädigen will. Obwohl laut Bayer immer noch nicht eindeutig geklärt werden konnte, weshalb die Wuchsanomalien an den Reben aufgetreten sind, hat der Pharmariese die Entscheidung getroffen, den Winzern auf freiwilliger Basis eine Entschädigung zu zahlen. Mit dieser Entschädigung könnten die betroffenen Winzer zumindest «einen Teil ihrer Ernteausfälle ersetzen», steht in der Medienmitteilung. Die Wettinger Rebbauern halten nicht viel vom Angebot des Pharmakonzerns. «Diese Entschädigung ist ein Witz. Bayer will nur einen Teil des Ertragsausfalls übernehmen. Was ist mit den Ausfällen in der Kelterei und im Verkauf ?», fragt sich Paul Steimer, betroffener Winzer und Trottmeister. «Für mich sieht dies eher nach einem Trinkgeld als nach einer Zahlung aus», findet auch Meinrad Steimer, Kellermeister der Weinbaugenossenschaft Wettingen.

DIE INDIVIDUELLEN Entschädi«Das Gold des Hasen» – ab 5 Jahren. zVg gungsangebote sollen laut Bayer den Winzern je nach Betroffense Geschichte über Angst und heit im 1. Quartal 2016 mitgeteilt Gier, basierend auf dem gleichna- werden. Problematisch sieht die migen Buch von Martin Baltscheit mögliche Zahlung von Bayer Anund Christine Schwarz, mit Hu- fang 2016 auch Winzer Hubert Egmor und Live-Musik auf die Büh- loff. Er glaube noch nicht daran, ne. Figurentheater im Gluri-Suter- dass Bayer die Winzer tatsächlich Huus, Wettingen, Samstag, 24. Okto- entschädigt. «Was heisst Bayer ber, 16 Uhr, Sonntag, 25. Oktober, zahlt? Sie können uns auch ein 11 Uhr, Vorverkauf Info Baden, Tel. paar Franken geben, und das be056 200 84 84, www.ticket.baden.ch deutet, dass sie uns bezahlt ha-

betreuten Ferien- und Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderungen in unserer Region zu sichern. GEMEINDEBIBLIOTHEK WETTINGEN

Deformierte Beeren im Wettinger Rebberg. ben», zweifelt Egloff am Zahlungsversprechen. Der Wettinger Winzer, der seinen Lebensunterhalt mit den Trauben vom Lägernhang verdient, hat viele offene Fragen. «Was ist nächstes Jahr? Wir wissen nicht, ob die Reben immer noch Folgeschäden aufweisen», sagt Egloff. Wenn man das Angebot annehme, würde man abgefertigt und habe bei Folgeschäden keinen Anspruch mehr, Geld zu fordern, meint er. Auch Paul Steimer findet, dass der Pharmakonzern nicht mit fairen Mitteln spielt. «Bayer will, dass wir Weinbauern klein beigeben», bringt der Winzer die Zermürbetaktik des Pharmaunternehmens auf den Punkt. Aus diesem Grund würde Bayer immer wieder Belege, Fotos und Übersichten über die Erträge der letzten Jahre einfordern, so Steimer. Die Winzer wollen nun abwarten und hoffen auf das Verhandlungsgeschick des Schweizerischen Weinbauernverbandes, der mit Bayer ein akzeptables Resultat aushandeln soll. «Der Schweizerische Weinbauernverband hat sich

Foto: se

zu schnell mit dem Angebot von Bayer zufrieden- gegeben», weist Pascal Furer, Geschäftsführer vom Branchenverband Aargauer Wein, auf die Differenzen des nationalen und kantonalen Verbandes hin. «Die Winzer müssen zu 100 % für die Ernteausfälle, aber auch für die Ausfälle im Verkauf und den Mehraufwand entschädigt werden», fordert Furer. Man sei an einer aussergerichtlichen Einigung interessiert. Würde Bayer den Winzern jedoch nicht entgegenkommen, müssten rechtliche Schritte eingeleitet werden, so Furer. «Besonders bitter für die Weinbauern ist zudem, dass der Ausfall nicht in einem guten, sondern einem hervorragenden Weinjahr aufgetreten ist», fügt Furer an. Dies bestätigt auch Meinrad Steimer: «Die guten Wetterbedingungen und die Inaktivität der Kirschessigfliege durch die hohen Temperaturen haben zu einer ausgezeichneten Qualität der Trauben geführt.» Mit dem Entschädigungsversprechen von Bayer ist das letzte Wörtchen in diesem Fall also noch nicht gesprochen.

Lirum Larum Verslispiel – Buchstarttreff. Eine Leseanimatorin zeigt, wie man sein Kleinkind mit Versen, Fingerspielen und Geschichten auf Mundart in seinem Spracherwerb unterstützen kann. Väter, Mütter, Grosseltern und ihre Kinder im Alter zwischen 9 und 24 Monaten sind herzlich willkommen. Verse sind allererste kurze GeKonzert von Roland Fitzlaff (li.), Pa- schichten für Kinder und ein trick Oetterli. Foto: zVg wunderbarer Einstieg in die Welt der Sprache und der Büvember um 17 Uhr im Refektori- cher. Die Leseanimatorin Pia um des Klosters Wettingen aufgeführt. Billette können unter www.telemann-schweiz.ch bestellt werden. KAFFEE-/KUCHEN-KONZERT DES AKKORDEONORCHESTERS EGLOFF WETTINGEN Am Sonntag, 25. Oktober,

um 14.15 Uhr, Türöffnung um 13.30 Uhr. Leitung: Brigitte MeierEgloff. Pfarreiheim St. Sebastian Wettingen. Eintritt frei. INSIEME-BIBERLI-AKTION Die Ver-

kaufsaktion der Appenzeller Biberli startet am Freitag, 23. Oktober. Seit 30 Jahren führt die insieme-Vereinigung Region BadenWettingen jeweils im Herbst den Biberli-Verkauf zugunsten von Menschen mit geistiger Behinderung durch. Der Verkauf erfolgt in vielen Gemeinden mit Haus- und Strassenverkauf durch Vereine, Schulklassen, Jungwacht, Einzelpersonen usw. Mit dem Slogan «insieme bringt Sonne in die Herzen» werden die Biberli für drei Franken angeboten. Der Erlös hilft mit, die Durchführung von

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Kleinkinder mit Geschichten im Spracherwerb unterstützen. Foto: zVg Lanz wird sie als Krabbelmärchen, Finger- oder Wortspiele ausprobieren. Ungezwungen und ganz auf die Bedürfnisse der jüngsten Bibliotheksbesucher abgestimmt, werden alte Versli und Gschichtli aufgefrischt und Neuerfindungen gewagt. Ausserdem steht eine grosse Auswahl an Pappbilderbüchern und interessanten Bü-

25-JAHR-JUBILÄUM Ein Angebot der Jubiläumsfeier ist ein interdisziplinäres Workshopangebot für Kinder und Jugendliche am Samstag, 14. November, 9 und 12 Uhr oder 13 und 16 Uhr. Am Workshop sollen neue kreative Erfahrungen ermöglicht und Brücken zu anderen Ausdrucksformen gebaut werden. Das breite Workshopangebot schliesst neue unbekannte Musizierformen wie Beatboxen, Filmvertonen oder digitales Musikmachen auf iPad oder Smartphone ebenso ein wie modernen Tanz, Figurenspiel oder Instrumentenbau. Teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wettingen, der Schule Wettingen und der Schule Neuenhof. Die Anmeldefrist wird auf Samstag, 31. Oktober, verlängert: tinyurl.com/anmeldung-workshops- msw INSERAT


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WETTINGEN FRAGEN AN

Gaby Brantschen Leiterin arwola. Am Samstag ist «Tag der offenen Tür» im arwola, dem Laden mit integriertem Atelier, das Sie leiten. Was gefällt Ihnen an der Arbeit mit Menschen mit Behinderung? Es ist die ehrlichste Arbeit auf der Welt. Diese Menschen sind direkt und offen, ein Spiegel des eigenen Handelns. Zudem ist jeder Tag anders, die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Können Sie uns ein prägendes Erlebnis aus Ihrem Arbeitsalltag erzählen? Die monatelange Begleitung eines schwerkranken Mitarbeiters an seinem Arbeitsplatz war sicher das prägendste Erlebnis. Der lange Abschied, sein kämpferischer Umgang mit der Krankheit, die Gespräche mit Mitarbeitern über dieses Tabuthema und die vielen eindrücklichen Begegnungen mit ihm und seiner Familie. All das ist und bleibt ein wunderbares Andenken an diesen Menschen. Besonders wichtig ist die Thematisierung von Krankheit, Abschied und Tod in unserer täglichen Arbeit mit unseren Mitarbeitern. Aufklärung schafft Vertrauen und baut Ängste ab. Was sind die Schattenseiten bei Ihrer Arbeit? Nicht als Schatten-

seiten, sondern als spannende Herausforderung scheint mir der Spagat zwischen dem wachsenden wirtschaftlichen Druck von aussen und dem sozialen Auftrag. Eine tägliche Herausforderung ist es auch, den Mitarbeitern das richtige Mass an Eigenverantwortung zu übergeben, ohne sie zu überfordern. Auch hier ist es oft ein Spagat zwischen dem System von aussen und meiner eigenen Vorstellung von Selbstbestimmung. Wird am «Tag der offenen Tür» ganz normal gearbeitet? Wie jeden Tag werden einige Mitarbeiter im Atelierteil des Ladens arbeiten und man kann diese Eigenprodukte auch kaufen. Es wird aber nur ein Teil von ihnen da sein, damit wir noch Platz für einen Basteltisch haben, an dem die Besucherinnen und Besucher selber auch kreativ sein können. Im Aussenbereich der arwola-Laden-Boutique gibt es eine kleine Festwirtschaft. Die Mitarbeiter freuen sich und sind stolz, wenn sie den Besuchern zeigen können, was sie machen. Das ist mit ein Grund, weshalb wir das öffentlich zugängliche Atelier im Laden integriert haben. Wir wollen Berührungsängste abbauen und freuen uns deshalb, wenn wir auch ausserhalb des «Tages der offenen Tür» viele Besucher im Laden begrüssen dürfen. (bär) Tag der offenen Tür, arwola, St. Bernhardstrasse 2 (bei der Raiffeisenbank), Samstag, 24. Oktober, 10 bis 14 Uhr.

FIGURENTHEATER WETTINGEN – «DAS GOLD DES HASEN» «Das Gold des Hasen» Nach der Premiere im Februar zeigt Sven Mathiasen anlässlich des Kulturmeilenfestes Bifang nochmals sein Stück «Das Gold des Hasen» im Figurentheater im Gluri-SuterHuus. Das reichste Tier im Wald ist der Hase. Er fürchtet sich vor allem und jedem. So bleibt er immer allein und hält sein Gold zusammen. Nun ist er gestorben und hinterlässt ein Testament: Der grösste Angsthase des Waldes soll seinen gewaltigen Goldschatz erben. Jedes Tier ist überzeugt davon, Anspruch auf das Erbe zu haben, und erzählt von seiner Furcht. Auch der böse Wolf. Gespielt mit Klappmaul- und Flachfiguren bringt Sven Mathiasen die-

Entschädigung als Taktik?

VERMISCHTES

Bayer will die durch ihr Fungizid geschädigten Rebbauern entschädigen. Die betroffenen Wettinger Winzer Paul Steimer und Hubert Egloff sowie der Branchenverband Aargauer Wein sind vom Angebot des Pharmaunternehmens wenig begeistert.

Dirigent und Musikwissenschafter Roland Fitzlaff und seine neu gegründete TelemannGesellschaft Schweiz wird das Werk von Georg Philipp Telemann «Seliges Erwägen» erstmals seit den 1980er-Jahren wieder aufgeführt. Zusammen mit dem Orchester Capriccio unter Konzertmeister Dominik Kiefer und dem Ensemble Musicalina unter der Leitung von Patrick Oetterli wird das Passionsoratorium einstudiert und am 1. No- Biberli für einen guten Zweck.

chern zum Thema bereit. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 24. Oktober, 9.30–10 Uhr.

«SELIGES ERWÄGEN» VON GEORG PHILIPP TELEMANN Initiiert durch

Foto: zVg

SIBYLLE EGLOFF

Der Pharmakonzern Bayer liess am 13. Oktober in einer Medienmitteilung verlauten, dass er die betroffenen Schweizer Winzer, die im Jahr 2014 das Pilzschutzmittel «Moon Privilege» angewendet haben und dadurch in dieser Saison einen Ertragsausfall verzeichnen, mit einer freiwilligen Zahlung entschädigen will. Obwohl laut Bayer immer noch nicht eindeutig geklärt werden konnte, weshalb die Wuchsanomalien an den Reben aufgetreten sind, hat der Pharmariese die Entscheidung getroffen, den Winzern auf freiwilliger Basis eine Entschädigung zu zahlen. Mit dieser Entschädigung könnten die betroffenen Winzer zumindest «einen Teil ihrer Ernteausfälle ersetzen», steht in der Medienmitteilung. Die Wettinger Rebbauern halten nicht viel vom Angebot des Pharmakonzerns. «Diese Entschädigung ist ein Witz. Bayer will nur einen Teil des Ertragsausfalls übernehmen. Was ist mit den Ausfällen in der Kelterei und im Verkauf ?», fragt sich Paul Steimer, betroffener Winzer und Trottmeister. «Für mich sieht dies eher nach einem Trinkgeld als nach einer Zahlung aus», findet auch Meinrad Steimer, Kellermeister der Weinbaugenossenschaft Wettingen.

DIE INDIVIDUELLEN Entschädi«Das Gold des Hasen» – ab 5 Jahren. zVg gungsangebote sollen laut Bayer den Winzern je nach Betroffense Geschichte über Angst und heit im 1. Quartal 2016 mitgeteilt Gier, basierend auf dem gleichna- werden. Problematisch sieht die migen Buch von Martin Baltscheit mögliche Zahlung von Bayer Anund Christine Schwarz, mit Hu- fang 2016 auch Winzer Hubert Egmor und Live-Musik auf die Büh- loff. Er glaube noch nicht daran, ne. Figurentheater im Gluri-Suter- dass Bayer die Winzer tatsächlich Huus, Wettingen, Samstag, 24. Okto- entschädigt. «Was heisst Bayer ber, 16 Uhr, Sonntag, 25. Oktober, zahlt? Sie können uns auch ein 11 Uhr, Vorverkauf Info Baden, Tel. paar Franken geben, und das be056 200 84 84, www.ticket.baden.ch deutet, dass sie uns bezahlt ha-

betreuten Ferien- und Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderungen in unserer Region zu sichern. GEMEINDEBIBLIOTHEK WETTINGEN

Deformierte Beeren im Wettinger Rebberg. ben», zweifelt Egloff am Zahlungsversprechen. Der Wettinger Winzer, der seinen Lebensunterhalt mit den Trauben vom Lägernhang verdient, hat viele offene Fragen. «Was ist nächstes Jahr? Wir wissen nicht, ob die Reben immer noch Folgeschäden aufweisen», sagt Egloff. Wenn man das Angebot annehme, würde man abgefertigt und habe bei Folgeschäden keinen Anspruch mehr, Geld zu fordern, meint er. Auch Paul Steimer findet, dass der Pharmakonzern nicht mit fairen Mitteln spielt. «Bayer will, dass wir Weinbauern klein beigeben», bringt der Winzer die Zermürbetaktik des Pharmaunternehmens auf den Punkt. Aus diesem Grund würde Bayer immer wieder Belege, Fotos und Übersichten über die Erträge der letzten Jahre einfordern, so Steimer. Die Winzer wollen nun abwarten und hoffen auf das Verhandlungsgeschick des Schweizerischen Weinbauernverbandes, der mit Bayer ein akzeptables Resultat aushandeln soll. «Der Schweizerische Weinbauernverband hat sich

Foto: se

zu schnell mit dem Angebot von Bayer zufrieden- gegeben», weist Pascal Furer, Geschäftsführer vom Branchenverband Aargauer Wein, auf die Differenzen des nationalen und kantonalen Verbandes hin. «Die Winzer müssen zu 100 % für die Ernteausfälle, aber auch für die Ausfälle im Verkauf und den Mehraufwand entschädigt werden», fordert Furer. Man sei an einer aussergerichtlichen Einigung interessiert. Würde Bayer den Winzern jedoch nicht entgegenkommen, müssten rechtliche Schritte eingeleitet werden, so Furer. «Besonders bitter für die Weinbauern ist zudem, dass der Ausfall nicht in einem guten, sondern einem hervorragenden Weinjahr aufgetreten ist», fügt Furer an. Dies bestätigt auch Meinrad Steimer: «Die guten Wetterbedingungen und die Inaktivität der Kirschessigfliege durch die hohen Temperaturen haben zu einer ausgezeichneten Qualität der Trauben geführt.» Mit dem Entschädigungsversprechen von Bayer ist das letzte Wörtchen in diesem Fall also noch nicht gesprochen.

Lirum Larum Verslispiel – Buchstarttreff. Eine Leseanimatorin zeigt, wie man sein Kleinkind mit Versen, Fingerspielen und Geschichten auf Mundart in seinem Spracherwerb unterstützen kann. Väter, Mütter, Grosseltern und ihre Kinder im Alter zwischen 9 und 24 Monaten sind herzlich willkommen. Verse sind allererste kurze GeKonzert von Roland Fitzlaff (li.), Pa- schichten für Kinder und ein trick Oetterli. Foto: zVg wunderbarer Einstieg in die Welt der Sprache und der Büvember um 17 Uhr im Refektori- cher. Die Leseanimatorin Pia um des Klosters Wettingen aufgeführt. Billette können unter www.telemann-schweiz.ch bestellt werden. KAFFEE-/KUCHEN-KONZERT DES AKKORDEONORCHESTERS EGLOFF WETTINGEN Am Sonntag, 25. Oktober,

um 14.15 Uhr, Türöffnung um 13.30 Uhr. Leitung: Brigitte MeierEgloff. Pfarreiheim St. Sebastian Wettingen. Eintritt frei. INSIEME-BIBERLI-AKTION Die Ver-

kaufsaktion der Appenzeller Biberli startet am Freitag, 23. Oktober. Seit 30 Jahren führt die insieme-Vereinigung Region BadenWettingen jeweils im Herbst den Biberli-Verkauf zugunsten von Menschen mit geistiger Behinderung durch. Der Verkauf erfolgt in vielen Gemeinden mit Haus- und Strassenverkauf durch Vereine, Schulklassen, Jungwacht, Einzelpersonen usw. Mit dem Slogan «insieme bringt Sonne in die Herzen» werden die Biberli für drei Franken angeboten. Der Erlös hilft mit, die Durchführung von

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Kleinkinder mit Geschichten im Spracherwerb unterstützen. Foto: zVg Lanz wird sie als Krabbelmärchen, Finger- oder Wortspiele ausprobieren. Ungezwungen und ganz auf die Bedürfnisse der jüngsten Bibliotheksbesucher abgestimmt, werden alte Versli und Gschichtli aufgefrischt und Neuerfindungen gewagt. Ausserdem steht eine grosse Auswahl an Pappbilderbüchern und interessanten Bü-

25-JAHR-JUBILÄUM Ein Angebot der Jubiläumsfeier ist ein interdisziplinäres Workshopangebot für Kinder und Jugendliche am Samstag, 14. November, 9 und 12 Uhr oder 13 und 16 Uhr. Am Workshop sollen neue kreative Erfahrungen ermöglicht und Brücken zu anderen Ausdrucksformen gebaut werden. Das breite Workshopangebot schliesst neue unbekannte Musizierformen wie Beatboxen, Filmvertonen oder digitales Musikmachen auf iPad oder Smartphone ebenso ein wie modernen Tanz, Figurenspiel oder Instrumentenbau. Teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wettingen, der Schule Wettingen und der Schule Neuenhof. Die Anmeldefrist wird auf Samstag, 31. Oktober, verlängert: tinyurl.com/anmeldung-workshops- msw INSERAT


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WETTINGEN

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«Es muss bei uns niemand darben» An der Einwohnerratssitzung vom Donnerstag, 15. Oktober, wurde lange und stellenweise hitzig über das Budget 2016 diskutiert. SUSANNE KARRER

Die Sitzung startete mit der SVPMotion vom 18. Dezember 2014 betreffend Schulden- und Ausgabenbremse. Der Gemeinderat empfahl die Ablehnung und Entgegennahme als Postulat, womit die Motionäre einverstanden waren. Auch die Motion vom 24. Juni 2015 betreffend Senkung der Schulden in der Gemeinde Wettingen wurde zurückgezogen. Das nächste Traktandum war das Kreditbegehren von 180 000 Franken für die Durchführung einer Leistungsorientierten Verwaltungsanalyse 2 (LOVA 2). FiKo-Präsident Christian Wassmer erläuterte, dass die Analyse der Ist-Situation für die Budgetierung 2017 vorliege und darin einfliessen müsse: «Wir müssen verlässlichen Input liefern.» Im Namen der FDP und SVP stellte Hansjörg Huser die Anträge, dass die LOVA Massnahmen für ein ausgeglichenes Budget bei einem Steuerfuss von 95 Prozent aufzeigen solle. Ausserdem solle das Kreditbegehren um 20 000 Franken gekürzt werden. Holger Czerwenka erklärte, dass die EVP gegen die LOVA 2 sei: Es brauche keine externen Berater für eine Bestandesaufnahme. Auch Kristin Lamprecht (SP) äusserte sich skeptisch, dass der Aufwand für die LOVA 2 für die Gemeindemitarbeiter grösser als geplant sei und über 100 Stellenprozente verschlucken werde: «Machen Sie nicht aus der schlanken Verwaltung eine magersüchtige!» Christian Pauli (FDP) freute sich hingegen darüber, dass die LOVA 2 angegangen werde. Auch Thomas Benz (CVP) war erfreut: «Der Gemeinderat hat im Vorfeld hart, aber fair gegen die LOVA gekämpft», doch sei nun sogar eine gewisse Begeisterung dafür spürbar. «Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und geben von unserer Seite her den Startschuss.»

Anders sah das Marie-Louise Reinert (EVP): «Die Marschrichtung kann man offenbar nicht aufhalten – es läuft.» Sie wolle aber zu bedenken geben, dass die LOVA 2 ein Leitbild vorgebe: «Wir geben die politische Gestaltungsmacht damit ab. Ich finde das dramatisch. Wir sind mit dieser Marschrichtung nicht einverstanden.» Leo Scherer (WG) erhoffte sich keine Wunder von der LOVA 2, aber im derzeitigen politischen Klima stelle sie einen geordneten und objektiven Prozess dar. Vielleicht sei man mit diesem Instrument dann auch bereit, beim schlanken Gemeindewesen auch notwendige Erhöhungen zu machen. Bei der Schlussabstimmung wurde zuerst über die drei Anträge abgestimmt. Der SVP/FDP-Antrag, dass die LOVA Massnahmen für ein ausgeglichenes Budget bei einem Steuerfuss von 95 Prozent aufzeigen soll, wurde mit 30 Jabei 13 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen angenommen. Der zweite SVP/FDP-Antrag, das Kreditbegehren aufgrund der zurückgezogenen GLP-Motion um 20 000 Franken zu reduzieren, wurde mit 21 Ja- bei 24 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung abgelehnt. Der Antrag von SP/WettiGrüen, eine umfassende Aufstellung der Arbeitsstunden der Gemeindemitglieder für die LOVA 2 zu erstellen, wurde mit 42 Ja- ohne Gegenstimme bei 2 Enthaltungen angenommen. Das Kreditbegehren mit den angenommenen Veränderungen wurde schliesslich mit 37 Ja- bei 8 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung angenommen. «DAS NÄCHSTE TRAKTANDUM wird

uns etwas länger beschäftigen», eröffnete Einwohnerratspräsident Joseph Wetzel die BudgetDiskussion. Christian Wassmer (FiKo) stellte das Traktandum vor: «Ich möchte eindringlich appellieren, dass wir nur ausgeben können, was wir haben.» Die LOVA 2 sei dabei kein Retter in der Not: «Es wäre fatal, auf die LOVA zu warten.» Die FiKo sei der Meinung, dass eine Steuerfusserhöhung nicht vertretbar sei und erst sämtliche Sparmöglichkeiten ausgeschöpft werden müssten. Ein ausgeglichenes Budget ohne Stellenreduktion sei wohl nicht möglich. Vom Gemeinderat wollte die

FiKo wissen, wo diese Reduktionen umgesetzt werden sollen und auf welche Angebote verzichtet werden müsse. FDP und SVP setzten sich für die Annahme des Voranschlags 2016 ein, SVP und SP kritisierten aber das Vorgehen, das die ausgeglichenen Zahlen unter anderem durch Landverkäufe und aufgeschobene Investitionen erreichte. SP/WettiGrüen stellte einen Rückweisungsantrag zum Voranschlag 2016, wie Alain Burger erläuterte, denn die Situation werde sich nicht ändern – später habe man dann aber kein Land mehr, das man verkaufen könne, und die Bauprojekte würden dringend. Die Fraktion mache daher den konkreten Vorschlag, den Steuerfuss auf 100 Prozent zu erhöhen, da SP/WettiGrüen nicht glaube, dass man – auch mit der LOVAPrüfung – in Wettingen gute 5 Mio. Franken einsparen könne, so Burger: «SP/WettiGrüen möchte die Gemeindefinanzen wieder ins Lot bringen.» Thomas Benz reagierte, indem er konterte: «Sparen scheint für die linke Fraktion ein Fremdwort zu sein.» Die CVP habe verschiedene Szenarien diskutiert und sei zum Schluss gekommen, dass das Budget angenommen werden müsse. «Es gibt Aufgaben, die die Gemeinde übernehmen muss», sagte Marie-Louise Reinert – die könne eine Privatperson nicht ausführen. Es gebe somit einen Unterschied zwischen qualitativem und quantitativem Sparen. «Es ist eine Rückkehr in die politische Steinzeit», kommentierte Reinert die Landverkäufe der Gemeinde, die sie scharf kritisierte. Die EVP schliesse sich dem SP-Vorstoss an. Michael Merkli (BDP) hingegen fand, den Steuerfuss jetzt schon zu erhöhen, sei ein absolutes «NoGo». Er sei davon überzeugt, dass man den Steuerfuss von 95 Prozent langfristig und auch ohne Landverkäufe halten könne. Die BDP unterstütze das vorgelegte Budget. Markus Dieth schloss die Diskussion: «Der Gemeinderat präsentiert ein ausgeglichenes Budget.» Dieses basiere nicht auf optimistischen Einnahmeprognosen und man könne alle Leistungen weiterhin erbringen – «vielleicht nicht in der gleichen Kadenz und im gleichen Umfang, aber es muss

bei uns niemand darben.» Die Landverkäufe seien dem Einwohnerrat unterbreitet und von ihm beschlossen worden. Damals, 2012, sei die Meinung gewesen, dass Wettingen kein Land horten solle, für das von Gemeindeseite her kein Bedarf bestehe. Der SP-Rückweisungsantrag des Budgets an den Gemeinderat wurde mit 16 Ja- bei 30 Nein-Stimmen ohne Enthaltungen abgelehnt, und der Einwohnerrat ging zur Detailberatung des Budgets über. Die FiKo stellte mehrere Anträge, darunter verschiedene Konto- und Budget-Korrekturen und Kürzungen. Auch hier wurde mitunter heftig um Stimmen gekämpft. Nach der Detailberatung betrug der Budgetausgleich beim Ertrag eine Reduktion von 142 498 Franken. Die Budgets der Einwohnergemeinde und des EWW wurden angenommen. Hinsichtlich der Steuerfussdiskussion wiederholte Alain Burger den Antrag von SP/WettiGrüen, den Steuerfuss von 95 auf 100 Prozent zu erhöhen. Er wurde mit 16 Ja- bei 30 Nein-Stimmen ohne Enthaltungen abgelehnt. Bei der Schlussabstimmung wurde der Voranschlag 2016 mit 30 Ja- bei 16 Nein-Stimmen ohne Enthaltungen angenommen. DEN BERICHT zur Durchführung

verschiedener Anlässe anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Einwohnerrats nahm dieser zur Kenntnis. Christian Wassmer berichtete, dass bereits ein OK gebildet wurde, das verschiedene Vorschläge zum Jubiläum ausgearbeitet hat: «Aufgrund der prekären Situation sollen dabei sämtliche Sponsoringmöglichkeiten ausgeschöpft werden.» Erste Abklärungen verheissen Positives, so Wassmer. Die Idee einer Einwohnerratssitzung in Form einer Landsgmeind wurde verworfen. Die Jubiläumsschrift wird in eine Ausgabe des «WettigerSterns» integriert. Für einen Apéro für geladene Gäste beschlossen die Einwohnerräte mit 37 Ja-Stimmen ohne Gegenstimme bei 9 Enthaltungen einen Betrag von 7500 Franken zulasten des Kontos der Standortförderung. Der Apéro wird für alle ehemaligen Einwohnerräte als Auftakt des Wettiger Fäschts ausgerichtet, an dem dann auch die EinwohnerratsFestbeiz geführt wird.


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WOCHE NR. 43 DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2015

WETTINGEN/NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT

Visualisierung des Bauprojekts.

Foto: zVg

Dreifachsporthalle der Kanti ist auf Kurs Die Baueingabe steht bevor – am 24. März 2015 genehmigte der Grosse Rat den Ausführungskredit für die neue Dreifachsporthalle der Kantonsschule Wettingen. Das nach einer umfassenden Verzichtsplanung überarbeitete Projekt ergänzt die bestehende Sportinfrastruktur mit einem unterirdischen Bauwerk vor den Toren der Klosterhalbinsel. Das Bauprojekt ist soweit abgeschlossen, sodass die Baueingabe in den nächsten Wochen eingereicht werden kann. An der Informationsveranstaltung wurden die Anwohner der Klosterhalbinsel von der Bauherrschaft und den Projektverantwortlichen über den aktuellen Projektstand, den Projektablauf sowie die weiteren Meilensteine informiert. Das Bauprojekt weist ein reduziertes Raumprogramm auf, das Grundkonzept bleibt jedoch unverändert. So wird die bestehende Sportanlage aus den 70er-Jahren in nordöstlicher Richtung unterirdisch ergänzt, sodass der Nordzugang direkt von der Bushaltestelle erreicht werden kann. Dies hilft, den täglichen Schülerstrom zu entflechten. Durch die unterirdische Lage bleibt die freie Sicht auf das Zisterzienserkloster, ein Ensemble von nationaler Bedeutung, erhalten. Die bestehenden Aussensportanlagen können uneingeschränkt

genutzt werden. Einzig ein Geländeeinschnitt weist auf das neue Bauwerk hin, welcher die lineare Erschliessungsachse begleitet und gleichzeitig die natürliche Belichtung der drei Sporthallen durch eine nach Norden orientierte raumhohe Verglasung gewährleistet. Als nächster Schritt werden im November die Baugesuchunterlagen bei der Gemeinde Wettingen eingereicht. Läuft alles nach Plan, kann der Baubeginn mit dem Spatenstich in einem Jahr erfolgen. Markant für dieses unterirdische Bauwerk wird die eindrückliche Baugrube sein. So werden vor Ort Humus- und Aushubdeponien angelegt, sodass kein zusätzliches Hinterfüllungsmaterial zugeführt werden muss und die Lastwagenfahrten optimiert werden können. Durch die Baustellenerschliessung direkt ab Einmündung Klosterstrasse/AlbrechtZwyssig-Strasse kann zudem die Beeinträchtigung der Anwohner, des Gewerbes und der Kantonsschule während der Bauphase auf ein Minimum reduziert werden. Die Klosterstrasse und der Kanzlerrain werden durch die neue Baustelle nicht tangiert. Die Rohbauarbeiten finden ab März 2017 bis Oktober 2017 statt. Der nachfolgende Ausbau dauert bis Mai 2018. Es ist vorgesehen, die neue Dreifachsporthalle den Nutzern noch vor den Sommerferien 2018 übergeben zu können, sodass ab Schuljahr 2018/19 die Kantonsschule Wettingen über eine optimale Sportinfrastruktur an einem Standort verfügt. (cp)

Die Gemeindewerke Neuenhof stellen ihr Geschäftsjahr um – vom hydrologischen zum Kalenderjahr Die Gemeindewerke Neuenhof stellen ihr Geschäftsjahr vom hydrologischen Jahr auf das Kalenderjahr um. Diese Umstellung hat in der Übergangszeit vom 1. Oktober 2014 bis zum 31. Dezember 2015 einige Auswirkungen auf die Zählerablesung und Verrechnung. Basierend auf einem Beschluss der Gemeindeversammlung vom 24. November 2014, stellen die Gemeindewerke Neuenhof im Jahre 2015 ihre Verrechnungen für den Bezug von Strom und Wasser vom hydrologischen Jahr auf das Kalenderjahr um. Dies bedeutet, dass auch die Perioden für die definitive Verrechnung sowie die Akontoverrechnung entsprechend angepasst werden. Aus diesem Grund erhalten die Strombezüger per 30. September 2015 anstelle der Verbrauchsund Gebührenrechnung nochmals eine Akontorechnung. Die nächste definitive Verbrauchs- und Gebührenrechnung wird somit per 31. Dezember 2015 für die Rechnungsperiode vom 1. April–31. Dezember 2015 erstellt. Ab 2016 erhalten die Bürger jährlich folgende 4 Rechnungen: per 31.3.: Akontorechnung für die Bezugsperiode vom 1.1.–31.3.; per 30.6.: Verbrauchs- und Gebührenrechnung für die Bezugsperiode vom 1.1.– 30.6.; per 30.9.: Akontorechnung für die Bezugsperiode vom 1.7.– 30.9.; per 31.12.: Verbrauchs- und Gebührenrechnung für die Bezugsperiode vom 1.7.–31.12. Allgemeine Erklärungen zur Rechnungsstellung: Die definitive Rechnung für ein halbes Jahr ist die Verbrauchs- und Gebührenrechnung, die alle per 30. Juni bezie-

ELTERNVEREIN NEUENHOF WEIHNACHTSGESCHENKE

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Am Samstag, 31. Oktober, 10–12 Uhr, findet im kath. Pfarreiheim in Neuenhof für alle Kinder ab 3 Jahren (auch Nichtmitglieder) in Begleitung einer erwachsenen Person das beliebte Weihnachtsgeschenke-Basteln statt. Preis pro Geschenk Fr. 10.–. Bitte alte Kleider anziehen oder eine Malschürze mitnehmen. Anmeldungen bis am 30. Oktober bei Yvonne Riner unter Tel. 079 445 24 13 oder per EMail: yvonne.riner@gonismail.ch.

hungsweise per 31. Dezember erhalten. Diese Rechnungsstellung basiert auf registrierten Zählerdaten. Damit die laufenden Kosten besser aufgeteilt werden können, erhalten alle zwischen diesen halbjährlichen Verbrauchs- und Gebührenrechnungen jeweils eine Akontorechnung per 31. März beziehungsweise per 30. September. Die Rechnungsstellung bei den Akontorechnungen basiert nicht auf Verbrauchsdaten, sondern auf einer Berechnung. Aus diesem Grund sind auf dieser Rechnung auch keine Zählernummern und Verbrauchsdaten aufgeführt. Der mit der Akontorechnung fakturierte Betrag berechnet sich aus den Bezügen in der vergleichbaren Vorjahresperiode für ein Vierteljahr. Bei Neukunden werden die Werte des Vorgängers berücksichtigt. Mit der Akontorechnung wird die bereits gelieferte Ener-gie beziehungsweise das Wasser und die Abwassergebühr in Rechnung gestellt. Es handelt sich also nicht um eine Vorauszahlung. Der verrechnete Akontobetrag wird jeweils auf der nächsten definitiven Verbrauchs- und Gebührenrechnung wieder in Abzug gebracht. Für ergänzende Auskünfte steht die Finanzverwaltung Neuenhof (Telefon 056 416 21 50 / E-Mail: finanzverwaltung@neuenhof.ch) gerne zur Verfügung. INSERAT GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikationen Baugesuch Nr. 2015-044 Bauherrschaft: Stockwerkmiteigentümer Lindenstrasse 5 c/o Giovanna Gentile Lindenstrasse 5, Neuenhof Lage: Parzelle 132 Lindenstrasse 5, Neuenhof Bauvorhaben: Verglasung Balkone Zusatzgesuche: – Baugesuch Nr. 2015-044 Bauherrschaft: Beat Voser Hubelweg 1, 2540 Grenchen Lage: Parzelle 605 Hinterdorfstrasse 5, Neuenhof Bauvorhaben: a.) Sanierung Umgebungsgestaltung b.) Ersatz Einfriedung c.) Einbau Dachflächenfenster Zusatzgesuche: – Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 23. Oktober bis 23. November 2015 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof


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NEUENHOF

An Industrieapéro Brauerei und Gemeindeprojekt vorgestellt «Vertrauen zueinander finden», mit diesen Worten eröffnete Gemeindepräsidentin Susanne Voser den diesjährigen Industrieapéro in Neuenhof am letzten Donnerstagabend. SABINE WEHNER

In den Räumlichkeiten der Weinhandlung von Christian Voser fanden sich über 70 Gewerbetreibende ein, um den Kontakt zu anderen Firmen und der Gemeinde zu pflegen. «Mit dem Firmenlogo den Namen von Neuenhof nach aussen zu tragen, das ist das Grösste für unser Dorf», bekräftigte Susanne Voser ihre Willkommensworte. Neuenhof als Marke, für die beiden Betreiber der neu eröffneten Micro-Brauerei in den Räumen der Voserschen Weinhandlung könnte das bald schon Realität

Die Brauerei in den Räumlichkeiten der Weinhandlung war Treffpunkt des diesjährigen Industrieapéros. Foto: sw sein. «Das Rezept für ein Neuenhofer Bier wird wohl demnächst angegangen», stellt Firmengründer Luc van Loon in Aussicht. Zusammen mit Teilhaber Christopher Chen braut er zukünftig am Wochenende in Neuenhof soge-

nannte Gourmetbiere, «quasi als Freizeitvergnügen», so van Loon. Neben Firmenvorstellungen präsentierte auch die Gemeinde ein neues Vorhaben: Seit September läuft das Pilotprojekt zur Integration von Sozialhilfebezügern im

ersten Arbeitsmarkt. Gemeinderat Andreas Muff sprach vor allem potenzielle Arbeitgeber an. «Sie bieten einen zeitlich befristeten Arbeitsplatz und die Gemeinde richtet während der Beschäftigungsdauer weiterhin die materielle Hilfe aus», erklärt Muff. Den Projektauftakt bildet ein Einsatz gegen Littering im Dorf. Bei der Bevölkerung in Neuhof kämen die Reinigungsarbeiten als Integrationshilfe gut an, «das bisherige Feedback ist positiv», so der Gemeinderat. Gemeindesozialarbeiterin Natasa Piljagic begleitet das Projekt, das vorerst auf ein Jahr ausgerichtet ist. Sie zeigt sich zuversichtlich: «Ich hoffe im Anschluss daran auf einen Ausbau dieser Unterstützungsmassnahme, sodass es Bestandteil unserer Gemeinde wird.» Der nächste Industrieapéro wird am Donnerstag, 20. Oktober 2016, 17.30 Uhr, stattfinden. Interessierte Gewerbe- und Industriebetriebe aus Neuenhof können sich für das Durchführen des nächsten Apéros in ihrem Betrieb bei der Gemeindekanzlei Neuenhof, 056 416 21 70, melden.

Was nehmen Sie vom heutigen Anlass mit?

Alfred Muriset, Einzelunternehmer und Vorstandsmitglied Gewerbeverein

Beatrix Aellig, Familienunternehmerin

Luc van Loon, Geochemiker und Freizeit-Brauer

Christopher Chen, Önologe und Freizeit-Brauer

Natasa Piljagic, Sozialarbeiterin Gemeinde

Urs Gottesleben, Einzelunternehmer

«Wichtig ist hier der Kontakt untereinander, das ist unser Prinzip. Heute wurde Neues präsentiert und daneben die mittlerweile gut entwickelte Kommunikation zwischen Gemeinde und Gewerbe gepflegt.»

«Neuenhof ist eine innovative Gemeinde, das neue Projekt spricht mich an. Ich kann mir eine Teilnahme daran durchaus vorstellen.»

«Ich nehme heute auf jeden Fall neue Kontakte mit. Das Integrationsprojekt scheint ein guter Ansatz zu sein, auch wenn die Umsetzung anspruchsvoll klingt.»

«Neuenhof ist sicher ein guter Standort für eine Geschäftsgründung. Von der Nachbarschaft sind wir jedenfalls sehr offen empfangen worden.»

«Ich finde es bemerkenswert, dass alle Gemeindemitarbeiter dem Projekt zugestimmt haben. Am Apéro selbst habe ich viele positive Rückmeldungen dazu von den Gewerbetreibenden erhalten.»

«Für mich ist es der Verbund von Gewerbetreibenden, der mit dem Apéro ermöglicht wird. Aber es bietet sich auch ein spannender Blick hinter die Kulissen der einladenden Firmen.»


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NEUENHOF VERMISCHTES

Herbstfest trotz Baustelle

Das Räbeliechtlischnitzen findet dieses Jahr neu in der Turnhalle Zentrum statt. Am 1. November um 16 Uhr treffen sich die Kinder mit Eltern, Gotti, Götti, Grosseltern, Geschwistern und Freunden. Mit selbst mitgebrachten Schnitzwerkzeugen (Schnitzerli, Löffel, Apfelaushöhler, Förmli o.a.) fertigen die Kinder mithilfe der Begleitpersonen und der Spielgruppenleiterinnen Räbeliechtli an. Nach dem gemeinsamen Essen der Kürbissuppe und einem Dessert vom Kuchenbuffet brechen alle bei Einbruch der Dunkelheit zum Räbeliechtliumzug auf. Begleitet von den Tambouren, marschiert man gemütlich durch Neuenhof und lässt die Räbeliechtli leuchten. Unkostenbeitrag pro Familie 15 Franken für Vereinsmitglieder, 20 Franken für Nicht-Vereinsmitglieder, plus 3 Franken pro Räbe. Anmeldungen bis Mittwoch, 28. Oktober: Kristina Herger, Tel. 076 426 30 05.

Das Herbstfest findet trotz Umbauten rund um den Peterskeller statt, und zwar am Samstag, 24. Oktober, in der Turnhalle Zürcherstrasse.

RÄBELIECHTLI-UMZUG

Fremde Bewohner in Nistkasten.

zVg

NISTKASTENREINIGUNG Am Sams-

tag, 24. Oktober, führt der Naturund Vogelschutzverein die alljährliche Reinigung der Nistkasten durch. Dazu sind auch Nichtmitglieder und Kinder eingeladen. Bei dieser Arbeit gibt es immer wieder Interessantes zu beobachten. Anhand der Nester kann man die Vögel bestimmen, die im Nistkasten ihre Jungen aufgezogen haben. Bei der Reinigung der Nistkasten sieht man auch Wespen, Hornissen, Siebenschläfer und Haselmäuse. Besammlung: Parkplatz Friedhof Papprich, Samstag, 24. Oktober, 13.30 Uhr. Auskunft: Peter Spring, Tel. 056 406 13 76.

INSERAT

Wir suchen per 1. November 2015

Hauswart für 6-Familien-Haus in der Dorfzone Neuenhof. Zu erledigende Arbeiten: Reinigung und Pflege der allgemeinen Räume und der Umgebung (ca. 6 a). Die Liegenschaft soll stets einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Freundlicher Umgang mit den Mietern, ausführen kleinerer Reparaturarbeiten und Mithilfe bei Sanierungsarbeiten (in Regie) sind ebenfalls erforderlich. Telefon 032 653 03 72 bvoser@besonet.ch

Das Zentrum von Neuenhof (Schulareal) ist im Moment eine grosse Baustelle. Integriert ist darin auch der Peterskeller, der seit vielen Jahren der Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen von Vereinen, Parteien usw. ist. Während der Bauphase wird er nun aber als Schulraum genutzt. Das Herbstfest – und das ist die gute Nachricht – wird dennoch stattfinden, und zwar in der Turnhalle Zürcherstrasse. Traditionen beleben ein Dorf und müssen gepflegt werden. Vereine und politische Gruppierungen sind ein wichtiges Glied der Gesellschaft. Das Herbstfest des Veranstalters CVP Neuenhof ist in Neuenhof ein Traditionsanlass. Nach einem so schönen Sommer freut man sich auf eine Zeit, in welcher Gemütlichkeit gepflegt wird. Gemütlichkeit allein

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Wynavally Oldtime Jazzband. Foto: zVg führt aber noch nicht zu einem stimmungsvollen Anlass. Das Ambiente muss stimmen. Dazu gehören ein passendes kulinarisches Angebot und der richtige musikalische Rahmen, und diesen garantiert die Wynavally Oldtime Jazzband, bestens bekannt in der näheren und weiteren Umgebung. Dazu Köstliches aus der Küche: feines Raclette, reichhaltiger Herbstfestteller oder ein Fitnessteller und obendrauf Kaffee und Kuchen. Auf zum Herbstfest Neuenhof! Eintritt frei. (sv) Turnhalle Zürcherstrasse, Samstag, 24. Oktober, ab 17 Uhr.


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NEUENHOF

«Es ist mein absoluter Traumjob» Nathalie Jaworski hat ihre Stelle als Jugendarbeiterin Anfang Oktober angetreten. Bei Fragen, Problemen oder auch bei der Vorbereitung von Projekten und Partys steht die 28-Jährige den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. SIBYLLE EGLOFF

Seit Anfang Oktober begrüsst an der Anlaufstelle der Jugendarbeit Neuenhof ein neues Gesicht die Jugendlichen. Nathalie Jaworski ist die Nachfolgerin von Tanja Peters. Die 28-Jährige hat im Sommer ihr Studium in Sozialpädagogik und sozialer Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel abgeschlossen und startet als Jugendarbeiterin in Neuenhof ihre erste Stelle nach ihrer Ausbildung. «Ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt und wurde sehr freundlich empfangen», sagt Jaworski. Wichtig sei ihr, dass sie schnell eine Bindung zu den Jugendlichen aufbaue und eine Vertrauensbasis schaffe. Gemeinsam mit ihrem Kollegen David Wullschleger bildet sie eine Anlaufstelle für junge Neuenhoferinnen und Neuenhofer. Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren haben die Möglichkeit, jeweils dienstags von 13 bis 18 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr in ihrem Büro im Gemeindehaus vorbeizukommen und ihre Probleme und Anliegen kundzutun. Auch ausserhalb dieser Zeiten können sich die Jugendlichen für Gespräche anmelden. «Es gibt keine Anliegen und Probleme, für die wir nicht offen sind», verrät Jaworski. Per Telefon, SMS, Whatsapp oder über das Facebookprofil Jugendarbeit Neuenhof können die Jugendlichen Jaworski und Wullschleger erreichen. Neben dem Beratungsdienst betreibt die Jugendarbeit Neuenhof einen Jugendraum in der Webermühle, der jeweils mittwochs von 15 bis 19 Uhr und freitags von 19 bis 23 Uhr geöffnet ist. Ausflüge mit den Jugendlichen wie beispielsweise ins Alpamare oder Kinobesuche stehen auch auf dem Programm der Jugendarbeiterin. Was die Jugend in Neuenhof bewegt, spürt die 28Jährige aus Möhlin bereits nach drei Wochen aus den Gesprächen

Nathalie Jaworski kümmert sich seit Anfang Monat um die Anliegen der Neuenhofer Jugendlichen. heraus. «Wie man Bewerbungen schreibt und sich bei Vorstellungsgesprächen verhält, wollen viele Jugendliche wissen», berichtet Jaworski. Zwangsheirat sei ebenso ein Thema bei den jungen Neuenhofern. Wie geht Jaworski auf einen jungen Menschen ein, der zwangsverheiratet werden soll? «Ich verweise auf Fachstellen, die speziell dafür zuständig sind, und sage ihnen, dass es in der Schweiz ein Gesetz gibt, welches besagt, dass man frei entscheiden kann, wen man heiraten will.» DAS ANGEBOT der Jugendarbeit

wird rege genutzt. Die Jugendlichen kommen oftmals in Zweieroder Dreiergruppen vorbei. «Gestern haben zehn Jugendliche meinen Dienst in Anspruch genommen», erzählt die 28-Jährige, die selbst aus schwierigen Verhältnissen stammt und froh war, in ihrer Jugend in die Jugi gehen zu können. Schön sei es, wenn man merke, dass die Jungen Vertrauen zu einem haben und von sich aus erzählen, was sie momentan beschäftigt. Das Feedback der Jugend-

lichen falle sehr positiv aus. «Sie sind froh, dass es einen Ort gibt, wo sie hingehen können mit dem Wissen, dass nichts weitererzählt wird, weil wir der Schweigepflicht unterliegen», sagt Jaworski. «Unser Ziel ist es, die Jugendlichen zur Selbstständigkeit anzuleiten und ihre Selbstkompetenz zu fördern.» Eines ihrer Anliegen sei es, den Jugendlichen das Gefühl zu vermitteln, dass sie etwas bewegen können, dass ihnen jemand zuhört und sie mitbestimmen können. Dieses Anliegen findet Ausdruck im Projekt «Jobs 4 Teens», an welchem sich die Jugendarbeit Neuenhof beteiligt. Jugendliche können sich auf der gleichnamigen Internetplattform registrieren und eine passende Tätigkeit suchen. «Wir vermitteln dann zwischen den Jugendlichen und den Arbeitgebern und fungieren so fast wie ein Temporärbüro. Die Vorstellungsgespräche finden bei uns im Büro statt», erklärt die Jugendarbeiterin. Auf diese Art und Weise würden die Heranwachsenden sehen, wie Vorstellungsgespräche ablaufen, aber auch den Umgang mit dem selbst

Foto: se

verdienten Geld lernen, meint Jaworski. Einen Fokus möchte sie auch auf das Thema Umweltschutz und Sucht setzen. «Ich möchte die Jugendlichen für diese Themen sensibilisieren und präventiv daran arbeiten.» Dies gehe aber nur, wenn sie selbst eine Vorbildfunktion einnehme und es den Jugendlichen vorlebe, so Jaworski. Für die Jugendarbeiterin hat sich ihre erste Stelle bereits nach ein paar Wochen Arbeit als Glückstreffer erwiesen: «Es ist ein absoluter Traumjob für mich», sagt sie strahlend. Am kommenden Samstag, 24. Oktober, findet die von der Jugendarbeit organisierte Sportnacht in der Turnhalle Neuenhof statt, die danach alle zwei Wochen durchgeführt wird. Auch im November haben Wullschleger und Jaworski alle Hände voll zu tun. Sie werden sämtliche Oberstufenklassen besuchen, sich vorstellen und die Schüler auf ihre Dienste aufmerksam machen. Mehr Informationen zur Jugendarbeit Neuenhof auf www.jugendarbeitneuenhof.ch.


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KILLWANGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Blerim und Nezir Vinca, Ankegässli 14, 8956 Killwangen, für einen Abstellraum mit Cheminée, Parz. Nr. 1016, Ankegässli 14; Loco’s Immobilien AG, Wollerauerstrasse 41a, 8807 Freienbach, für die Renovation und den Umbau eines Einfamilienhauses, Parz. Nr. 311, Dorfstrasse 16, 8956 Killwangen. Anastasija Trajkovic, Untersiggenthal, wird Lernende Kauffrau ab 2016 Auf der Gemeindeverwaltung ist ab August 2016 wiederum eine Lehrstelle als Kauffrau zu be- Werner Scherer will eine offene Türe für die Bevölkerung haben und bietet ab Mitte Dezember eine «Bürgerstunsetzen. Aufgrund der eingegange- de» an. Foto: Archiv/bär nen Bewerbungen hat der Gemeinderat Anastasija Trajkovic, 2000, Untersiggenthal, ab 2016 als Lernende Kauffrau E-Profil (Erweiterte Grundausbildung) gewählt. Hundekot-Aufnahme- und -Entsorgungspflicht Immer wieder erhält der Gemeinderat Reklamationen von Bürgerinnen und Bürgern in Sachen Hundeversäuberung und die Forderung nach schärferen Vorschriften. Der Gemeinderat bittet die Hundehalter/innen, gemäss Art. 26 des allgemeinen Polizeireglements dafür zu sorgen, dass der öffentliche und fremde private Grund nicht durch Hunde verunreinigt wird. Sie sind verpflichtet, insbesondere den Hundekot einzusammeln und zweckmässig zu beseitigen. Widerhandlungen gegen die Vorschriften des Polizeireglements werden vom Gemeinderat bestraft. Gemäss gültiger Bussenliste können Tatbestände wie Belästigung oder Gefährdung durch unsachgemässe Tierhaltung mit einer Busse von 100 Franken bestraft werden. Der Gemeinderat bittet Hundehalter/innen eingehend, sich an diese Vorschriften zu halten. Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– 11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch.

Mit «Bürgerstunde» Steuergelder und Ärger sparen Ab Mitte Dezember steht Gemeindeammann Werner Scherer seiner Bevölkerung einmal im Monat als Anlaufstelle zur Verfügung und will so Ärger und Steuergelder sparen. MELANIE BÄR

Ab Mitte Dezember will der Gemeinderat Killwangen eine «Bürgerstunde» durchführen, wie Sie das neue Angebot nennen. Worum geht es? Wir wollen jeweils am 1. Montag im Monat interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern Einblick in die Gemeinde und in den Ablauf der Verwaltung geben. Gleichzeitig freuen wir uns auf ihre Anregungen, Meinungsäusserungen, Fragen etc. Wozu? Die Erfahrung hat gezeigt, dass in vielen Fällen einiges anders gelaufen wäre, hätten vorzeitig Gespräche oder Informationsaustausche stattgefunden. Missverständnisse hätten dadurch geklärt werden können – auch über die Gemeindegrenze hinaus. Wir haben konkrete Fälle, wo durch Aufklärung oder Gespräch ein grosser Aufwand für Behörden und Familien verhindert werden konnte. Man kam ohne Bürokratie und Behörden zum Ziel. Da-

durch konnten die betroffene Fa- Gibt es nicht schon genügend Anmilie und die Gemeinde Ärger gebote, bei denen die Bevölkerung ihre Anliegen deponieren kann? Es und Steuergelder sparen. gibt verschiedene Angebote, ob es Wer ist das Zielpublikum Ihrer genügend sind, ist schwer zu be«Bürgerstunde»? Bewohner der urteilen. Ob unser Angebot sich Gemeinde oder Bürger, welche bewährt und genutzt wird, wird mit der Gemeinde, Verwaltung, sich zeigen. Kirche, Institutionen oder Ortsansässigen offene Fragen oder Pro- Für welche Art von Anregungen bleme haben. Sofern sie diese mit oder Problemen wollen Sie Anlaufden zuständigen Gremien oder stelle sein? Für Einwohner, die Personen nicht ansprechen kön- persönliche Unterstützung suchen, die das Gefühl haben, zu nen oder wollen. lange auf eine Antwort oder einen Wieso sollten sich diese Einwohner Entscheid zu warten, die mit Entbei Problemen Ihnen anvertrauen, scheiden und Antworten unzuwo Sie als Gemeindeammann doch frieden sind, die Fragen in rechtliauch Behördenvertreter und somit chen Angelegenheiten haben, die nicht neutral sind? Gerade als Mit- Hilfestellungen bei Anliegen suglied der Behörde kann ich den chen. Mit dem Angebot sollen allBetroffenen Auskünfte zu Verwal- fällige Hemmschwellen gegentungsabläufen und eine Stellung- über Behörden und Verwaltungsnahme zu Reklamationen geben, personal abgebaut werden. Woraber auch Kontakte zu andere An- um es geht, definiert schlussendlaufstellen und eventuelle erste lich der Einwohner. Kontaktaufnahmen vermitteln. Werden Sie selber vor Ort sein an der «Bürgerstunde»? Am Anfang Warum glauben Sie, dass dies ei- werde ich sicher bestmöglich nem Bedürfnis entspricht? Aus ge- selbst vor Ort sein. Jedoch wird die machten Erfahrungen und den Erfahrung zeigen, was am effekKontakten mit den Bürgern. Die tivsten ist. Aber sicher unterliegen Anzahl Alleinstehender und älte- alle involvierten Mitarbeitenden rer Personen steigt stetig. Die der Schweigepflicht. heutige hektische, schnelllebige Zeit sowie die Informationsflut schaffen zusätzliche Ängste, Pro- «Bürgerstunde» ab dem 14. Dezembleme und Missverständnisse. ber jeweils am 1. Montag im Monat, Dem wollen wir entgegenwir- zwischen 16 und 18 Uhr im Sitzungszimmer des Gemeindehauses. ken.


Auto-Parkplatz

Einladung zum Politapéro Freitag, 30. Oktober 2015, 19.30 Uhr, Zentrumsschopf Themen: 1. Aus dem Grossen Rat, mit Grossrat Josef Bütler 2. Schulraumplanung 3. Spitexorganisation, Zukunft 4. Verschiedenes 5. Frage- und Diskussionsrunde mit der Bevölkerung Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Gemeinderat Spreitenbach

Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2855 Herr und Frau Rexhepi-Behluli Ruzhdi und Hirishahe, Langäckerstrasse 1, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Teilbabbruch und Anbau Projektänderung Baustelle: Bründlistrasse 26 Parzelle: 2577 BG-Nr. Bauherr:

2905 Soprema AG Härdlistrasse 1, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Büroerweiterung Logistikgebäude Baustelle: Kesselstrasse 12 Parzelle: 2814 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. Oktober 2015 bis 24. November 2015 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Badezimmer- und Küchenumbau Sanierung der Heizungsanlage Sanitär- und Heizungsreparaturen Beratung und Planung von A–Z Neubauten und Totalsanierungen Boilerentkalkung Einbau von Enthärtungsanlagen

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GEMEINDERÄTE SPREITENBACH UND KILLWANGEN Feuerwehr-Notruf: Tel. 118

ES BRENNT – WAS TUN? Ruhe bewahren, aber nach folgendem Grundsatz handeln: Alarmieren – Retten – Löschen Alarmieren:

Telefon-Nr. 118, Feuerwehr-Alarmstelle, wählen. Ort, genaue Adresse und Namen angeben. Wo und was brennt? Gefährdete Personen benachrichtigen.

Retten:

Menschen und Tiere retten. Nie ohne Atemschutzgeräte in rauchgefüllte Räume gehen (Erstickungsgefahr droht).

Löschen:

Wenn möglich – sich selber jedoch nicht in Gefahr bringen.

Jede Person hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, die Feuerwehr bei einem Brand über die Telefon-Nr. 118 zu alarmieren. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Erinnerung:

Einladung zur Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen am Samstag, 24. Oktober 2015, 14.00 –17.30 Uhr Besammlung beim Feuerwehrmagazin in Spreitenbach

Ihre Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen UNSERE FREIZEIT FÜR IHRE SICHERHEIT

WOCHE NR. 43 DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2015

KILLWANGEN/SPREITENBACH

Fusion würde zu

15

Vorteilen und Veränderungen führen tenbach geregelt werden», fügte Schmid an.

Am 1. Dezember können die Bürger von Killwangen und Spreitenbach entscheiden, ob ein Fusionsvertrag ausgearbeitet oder ob das Projekt «Zukunft der Gemeinden Killwangen und Spreitenbach» abgeschlossen wird. Am vergangenen Donnerstag präsentierte Projektleiter Markus Leimbacher der Bevölkerung die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die finanziellen Veränderungen bei einer Fusion und das Fazit der Projektleitung. Während gut dreier Jahre prüften zehn Facharbeitsgruppen die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses der beiden Gemeinden. Die Projektleitung spricht sich aus sachlicher Sicht klar für eine Zusammenlegung der Gemeinden im Jahr 2018 aus. «Alle Dienstleistungen wären unter einem Dach und somit kostengünstiger und effizienter», sagte Leimbacher. Zudem wirke sich der Zusammenschluss auch politisch positiv aus: Nach einer Fusion wäre die Gemeinde mit 13 000 Einwohnern die fünftgrösste des Aargaus,

Gemeindevertretung und Projektleitung: mann Killwangen, und Markus Leimbacher, was ihr politisches Gewicht in Bezirk und Kanton erweitern würde, so Leimbacher. Auch der Kantonsbeitrag von 5,7 Millionen Franken dürfe nicht ausser Acht gelassen werden. Dieser würde die ProKopf-Verschuldung senken. «Geld alleine ist nicht alles. Doch das Polster von fast 6 Millionen Franken darf man, wenn es so sein soll, gerne annehmen», so der Projektleiter.

DIE RESULTATE der Facharbeitsgruppen legten dar, dass die Gemeinden bereits in vielen Bereichen eng zusammenarbeiten, so beispielsweise im Bereich Sicherheit oder Forstwirtschaft. Vor allem die Ergebnisse der Facharbeitsgruppe 1 führten dem Publikum vor Augen, dass der Zusammenschluss aber auch Veränderungen mit sich bringen würde. Die Gruppe beschäftigte sich unter anderem mit den Themen Be-

hörden, Wappen und Gemeindename und kam zum Schluss, dass es nur eine einzige Gemeindeverwaltung mit Standort in Spreitenbach geben soll. Dies hätte die Integration der Killwangener Verwaltungsmitarbeiter zur Folge. Leimbacher betonte, dass die Arbeitsplätze aller Mitarbeitenden bei einer Fusion gesichert seien, diese jedoch nicht unbedingt dieselbe Funktion ausüben könnten. Als Gemeindename soll

zukünftig der von Spreitenbach gelten und das Spreitenbacher Wappen soll als Gemeindewappen dienen. Neben Leimbacher äusserten sich Werner Scherer, Gemeindeammann Killwangen, und Valentin Schmid, Gemeindepräsident Spreitenbach, zu den Fusionsplänen. Der Spreitenbacher Gemeinderat begrüsst eine Zusammenlegung der Gemeinden. «Die Fusion ist die logische Konsequenz der bisherigen Zusammenarbeit», sagte Schmid. Der Killwangener Gemeinderat hingegen lehnt den Zusammenschluss ab. «Es führt zu einem Verlust von Identität, Selbstständigkeit und der Nähe von Bürger und Verwaltung», sagte Scherer. Beide Gemeinden seien auch in Zukunft finanziell überlebensfähig, so der Gemeindeammann. «Wieso wollt ihr eigentlich mit Killwangen fusionieren?», richtete Scherer die Frage an Schmid und Leimbacher. Der Projektleiter gab zur Antwort, dass er der Überzeugung sei, dass die Zeit von Gemeinden der Grössenordnung Killwangen ablaufen werde. «Es macht Sinn, bereits heute freiwillig und aus einer starken Position heraus eine Fusion in Angriff zu nehmen, bevor einem das Wasser bis zum Hals steht», führte er weiter aus. Schmid verwies auf das gesteigerte politische Gewicht einer grossen Gemeinde. «Killwangen hätte durch die Fusion viele Vorteile, so zum Beispiel mehr Einfluss bei Belangen, die heute bereits in Sprei-

Mario Bigger, Spreitenbach

Manja Würsch, Killwangen

Ernst Nöthiger, Killwangen

Röbi Keller, Spreitenbach

Herbert Schraner, Killwangen

Thomas Zeindler, Killwangen

Wir sind nicht in der Position, fusionieren zu müssen. Es gibt unterschiedliche Meinungen in Spreitenbach. Ich verstehe die Ängste von Killwangen.

Zukunftsgerichtet macht der Zusammenschluss Sinn. Die politische Gewichtung wäre bei einer Fusion höher.

Ich bin für einen Zusammenschluss. Vor 30 Jahren hätte ich wohl etwas anderes behauptet. Falls es abgelehnt wird, wird es in 10, 15 Jahren wieder ein Thema sein. Die Frage ist nicht, ob wir fusionieren wollen, sondern, warum man dagegen ist.

Ich spreche mich für eine Fusion aus. Es geht nicht ums Sparen, sondern darum, dass die Gemeinden bereits so viel zusammenarbeiten. Und die Zusammenarbeit ist ausbaufähig.

Wenn zwei zusammengehen, verliert einer. Wenn drei zusammenkommen, gewinnen alle. Ich bin gegen eine Fusion von Killwangen und Spreitenbach, weil es Probleme wie beispielsweise in der Jugendpolitik oder im Verkehrswesen nicht löst. Ich bin für eine Grossfusion.

Es gibt keine Argumente, die gegen die Fusion sprechen, aber viele, die dafür sprechen. Verwaltungstechnisch könnte Killwangen viel gewinnen. Wir müssen die Türen auftun und über die Fusion verhandeln und einen Schritt konkreter werden. Man kann immer noch Nein sagen, wenn man Nachteile erkennt.

Die Projektleitung lud die Killwangener und Spreitenbacher Bevölkerung in die Turnhalle Killwangen und informierte über eine mögliche Fusion der Gemeinden. SIBYLLE EGLOFF

Valentin Schmid, Gemeindepräsident Spreitenbach, Werner Scherer, GemeindeamProjektleiter (v. l.). Fotos: se

AUCH DAS PUBLIKUM durfte nach

der Präsentation das Wort ergreifen und hatte die Möglichkeit, Fragen an den Projektleiter und die Vertreter der Gemeinde zu stellen. Bemängelt wurde von einem Anwesenden, dass die Berichte und Resultate nicht schon vor der Infoveranstaltung online gestellt wurden, damit sich die Bürger damit hätten befassen und Fragen formulieren können. Einem Anwesenden missfiel zudem, dass die Prüfung mehr als drei Jahre Zeit benötigt habe und dass dadurch nur noch sechs Wochen blieben, um einen Meinungsprozess auszulösen. Die Diskussion und die Gespräche am Apéro nach dem Anlass zeigten, dass die Mehrheit des Publikums einer Fusion nicht abgeneigt ist.

FUSION JA ODER NEIN? An der Informationsveranstaltung durch den Gemeinderat am 15. Oktober fehlten aus Sicht der CVP Killwangen die Vorabinformationen. Deshalb fand keine wirkliche Diskussion statt. Die CVP Killwangen lädt deshalb am Mittwoch, 4. November, um 20 Uhr ins Werkgebäude Killwangen zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Ziel ist es, dass ein Mitglied von jeder Facharbeitsgruppe unter neutraler Leitung offene Fragen der Bevölkerung sachlich klärt. Interessierte sollen diese Gelegenheit nutzen, um sich eine breit abgestützte Meinung zum Thema Fusi(ua) on bilden zu können.

Wir sind für Sie da! Ganz und gar. Öffnungszeiten Mo – Fr 9.00 – 20.00 Uhr Sa 9.00 – 17.00 Uhr Güterstrasse 11 8957 Spreitenbach Tel. 056 401 14 57


GEMEINDERÄTE SPREITENBACH UND KILLWANGEN Feuerwehr-Notruf: Tel. 118

ES BRENNT – WAS TUN? Ruhe bewahren, aber nach folgendem Grundsatz handeln: Alarmieren – Retten – Löschen Alarmieren:

Telefon-Nr. 118, Feuerwehr-Alarmstelle, wählen. Ort, genaue Adresse und Namen angeben. Wo und was brennt? Gefährdete Personen benachrichtigen.

Retten:

Menschen und Tiere retten. Nie ohne Atemschutzgeräte in rauchgefüllte Räume gehen (Erstickungsgefahr droht).

Löschen:

Wenn möglich – sich selber jedoch nicht in Gefahr bringen.

Jede Person hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, die Feuerwehr bei einem Brand über die Telefon-Nr. 118 zu alarmieren. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Erinnerung:

Einladung zur Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen am Samstag, 24. Oktober 2015, 14.00 –17.30 Uhr Besammlung beim Feuerwehrmagazin in Spreitenbach

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KILLWANGEN/SPREITENBACH

Fusion würde zu

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Vorteilen und Veränderungen führen tenbach geregelt werden», fügte Schmid an.

Am 1. Dezember können die Bürger von Killwangen und Spreitenbach entscheiden, ob ein Fusionsvertrag ausgearbeitet oder ob das Projekt «Zukunft der Gemeinden Killwangen und Spreitenbach» abgeschlossen wird. Am vergangenen Donnerstag präsentierte Projektleiter Markus Leimbacher der Bevölkerung die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die finanziellen Veränderungen bei einer Fusion und das Fazit der Projektleitung. Während gut dreier Jahre prüften zehn Facharbeitsgruppen die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses der beiden Gemeinden. Die Projektleitung spricht sich aus sachlicher Sicht klar für eine Zusammenlegung der Gemeinden im Jahr 2018 aus. «Alle Dienstleistungen wären unter einem Dach und somit kostengünstiger und effizienter», sagte Leimbacher. Zudem wirke sich der Zusammenschluss auch politisch positiv aus: Nach einer Fusion wäre die Gemeinde mit 13 000 Einwohnern die fünftgrösste des Aargaus,

Gemeindevertretung und Projektleitung: mann Killwangen, und Markus Leimbacher, was ihr politisches Gewicht in Bezirk und Kanton erweitern würde, so Leimbacher. Auch der Kantonsbeitrag von 5,7 Millionen Franken dürfe nicht ausser Acht gelassen werden. Dieser würde die ProKopf-Verschuldung senken. «Geld alleine ist nicht alles. Doch das Polster von fast 6 Millionen Franken darf man, wenn es so sein soll, gerne annehmen», so der Projektleiter.

DIE RESULTATE der Facharbeitsgruppen legten dar, dass die Gemeinden bereits in vielen Bereichen eng zusammenarbeiten, so beispielsweise im Bereich Sicherheit oder Forstwirtschaft. Vor allem die Ergebnisse der Facharbeitsgruppe 1 führten dem Publikum vor Augen, dass der Zusammenschluss aber auch Veränderungen mit sich bringen würde. Die Gruppe beschäftigte sich unter anderem mit den Themen Be-

hörden, Wappen und Gemeindename und kam zum Schluss, dass es nur eine einzige Gemeindeverwaltung mit Standort in Spreitenbach geben soll. Dies hätte die Integration der Killwangener Verwaltungsmitarbeiter zur Folge. Leimbacher betonte, dass die Arbeitsplätze aller Mitarbeitenden bei einer Fusion gesichert seien, diese jedoch nicht unbedingt dieselbe Funktion ausüben könnten. Als Gemeindename soll

zukünftig der von Spreitenbach gelten und das Spreitenbacher Wappen soll als Gemeindewappen dienen. Neben Leimbacher äusserten sich Werner Scherer, Gemeindeammann Killwangen, und Valentin Schmid, Gemeindepräsident Spreitenbach, zu den Fusionsplänen. Der Spreitenbacher Gemeinderat begrüsst eine Zusammenlegung der Gemeinden. «Die Fusion ist die logische Konsequenz der bisherigen Zusammenarbeit», sagte Schmid. Der Killwangener Gemeinderat hingegen lehnt den Zusammenschluss ab. «Es führt zu einem Verlust von Identität, Selbstständigkeit und der Nähe von Bürger und Verwaltung», sagte Scherer. Beide Gemeinden seien auch in Zukunft finanziell überlebensfähig, so der Gemeindeammann. «Wieso wollt ihr eigentlich mit Killwangen fusionieren?», richtete Scherer die Frage an Schmid und Leimbacher. Der Projektleiter gab zur Antwort, dass er der Überzeugung sei, dass die Zeit von Gemeinden der Grössenordnung Killwangen ablaufen werde. «Es macht Sinn, bereits heute freiwillig und aus einer starken Position heraus eine Fusion in Angriff zu nehmen, bevor einem das Wasser bis zum Hals steht», führte er weiter aus. Schmid verwies auf das gesteigerte politische Gewicht einer grossen Gemeinde. «Killwangen hätte durch die Fusion viele Vorteile, so zum Beispiel mehr Einfluss bei Belangen, die heute bereits in Sprei-

Mario Bigger, Spreitenbach

Manja Würsch, Killwangen

Ernst Nöthiger, Killwangen

Röbi Keller, Spreitenbach

Herbert Schraner, Killwangen

Thomas Zeindler, Killwangen

Wir sind nicht in der Position, fusionieren zu müssen. Es gibt unterschiedliche Meinungen in Spreitenbach. Ich verstehe die Ängste von Killwangen.

Zukunftsgerichtet macht der Zusammenschluss Sinn. Die politische Gewichtung wäre bei einer Fusion höher.

Ich bin für einen Zusammenschluss. Vor 30 Jahren hätte ich wohl etwas anderes behauptet. Falls es abgelehnt wird, wird es in 10, 15 Jahren wieder ein Thema sein. Die Frage ist nicht, ob wir fusionieren wollen, sondern, warum man dagegen ist.

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Die Projektleitung lud die Killwangener und Spreitenbacher Bevölkerung in die Turnhalle Killwangen und informierte über eine mögliche Fusion der Gemeinden. SIBYLLE EGLOFF

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AUCH DAS PUBLIKUM durfte nach

der Präsentation das Wort ergreifen und hatte die Möglichkeit, Fragen an den Projektleiter und die Vertreter der Gemeinde zu stellen. Bemängelt wurde von einem Anwesenden, dass die Berichte und Resultate nicht schon vor der Infoveranstaltung online gestellt wurden, damit sich die Bürger damit hätten befassen und Fragen formulieren können. Einem Anwesenden missfiel zudem, dass die Prüfung mehr als drei Jahre Zeit benötigt habe und dass dadurch nur noch sechs Wochen blieben, um einen Meinungsprozess auszulösen. Die Diskussion und die Gespräche am Apéro nach dem Anlass zeigten, dass die Mehrheit des Publikums einer Fusion nicht abgeneigt ist.

FUSION JA ODER NEIN? An der Informationsveranstaltung durch den Gemeinderat am 15. Oktober fehlten aus Sicht der CVP Killwangen die Vorabinformationen. Deshalb fand keine wirkliche Diskussion statt. Die CVP Killwangen lädt deshalb am Mittwoch, 4. November, um 20 Uhr ins Werkgebäude Killwangen zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Ziel ist es, dass ein Mitglied von jeder Facharbeitsgruppe unter neutraler Leitung offene Fragen der Bevölkerung sachlich klärt. Interessierte sollen diese Gelegenheit nutzen, um sich eine breit abgestützte Meinung zum Thema Fusi(ua) on bilden zu können.

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WOCHE NR. 43 DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2015

SPREITENBACH

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AUS DEM GEMEINDERAT

Arbeitsvergabe Ersatz der Liftanlagen in den Schulhäusern Haufländli und Rebenägertli an die Schindler Aufzüge AG, Schlieren. Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen Am Samstag, 24. Oktober, findet von 14 Uhr bis 17.30 Uhr die Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen statt. Thema: «20 Jahre Feuerwehrmagazin Spreitenbach – Tag der offenen Tür.» Bibliothek Die Bibliothek bleibt Familie Lienberger hilft beim Kürbisschnitzen für Halloween. am Samstag, 31. Oktober 2015, infolge des «Aargauer Bibliothekstages» (Fortbildung) geschlossen.

Foto: zVg

Böse Geister selber abschrecken

Termine 22. Oktober, 18 Uhr: Einweihung Steinackerplatz, Ecke Steinackerstrasse/untere Dorfstrasse; 23. Oktober, 19.30 Uhr: Kulturpreisverleihung, Zentrumsschopf; 24. Oktober, 14–17.30 Uhr: Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen, Besammlung beim Feuerwehrmagazin in Spreitenbach; 2. November, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Mo, 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30– 16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

INSERAT

Halloween steht bevor: Am 31. Oktober werden Kürbisse mit leuchtenden Fratzen aufgestellt. In Spreitenbach kann man am Vortag die Kürbisse im Obstgarten der Familie Lienberger selber schnitzen. «Wir stellen Messerli, Infrastruktur und die geeigneten Kürbisse zur Verfügung», erklärt Barbara Lienberger. Bereits vor einem Jahr stiess das Kürbisschnitzen auf grosses Interesse. Rund 90 Kinder schnitzten unter ihrer Anleitung Fratzen in die Kürbisse. «Wir brauchten kein einziges Pflaster», erinnert sich Barbara Lienberger und weist auf die speziellen Kinder-Messerli hin. Kinder (bis 8 Jah-

re in Begleitung einer erwachsenen Person) dürfen gerne ans Kürbisschnitzen kommen. Denn es gibt doch viel zu tun. Der Deckel muss abgeschnitten werden und auch das Ausputzen und Trockenkratzen erfordern Geduld. «Rund 20 Halloween-Kürbissorten stehen im Angebot und eine vierstellige Anzahl Kürbisse», sagt Reto Lienberger. Er erinnert sich, dass im vergangenen Jahr Eltern sogar mit Leiterliwagen oder mit dem Auto die Kürbisse nach Hause transportierten, da die Kinder mit grossem Vergnügen logischerweise auch grosse Kürbisse auswählten. Selbstverständlich dürfen auch Jugendliche und Erwachsene kom-

men und die Kürbisse für Halloween vorbereiten. Most, Kaffee und Kuchen liefern die notwendige Energie fürs Schnitzen. Gemäss Barbara Lienberger schätzen Eltern und Kinder dieses Kürbisschnitzen, da es ein gesellschaftlicher Anlass sei. Ein weiterer Grund: «Zu Hause kann es eventuell umständlich sein oder es fehlt das geeignete Material», erklärt Barbara Lienberger. Um die Unkosten zu decken, muss jedes Kind pro Kürbis zehn Franken bezahlen. Und mit einem eigenen Kürbis ist die Chance selbstverständlich grösser, dass die bösen Geister abgeschreckt werden. Obstgarten, Freitag, 30. Oktober, 14– 18 Uhr.

VERMISCHTES GROSSER

SENIORENNACHMITTAG

Am Mittwoch, 28. Oktober, um 14 Uhr findet im kath. Pfarreiheim Spreitenbach wiederum der Seniorennachmittag der Ortsbürgergemeinde statt. Herzlich eingeladen sind alle in Spreitenbach wohnhaften Seniorinnen und Senioren im AHV-Alter. Die Seniorenbühne «Herbschtrose», Windisch, Brugg und Umgebung unterhält mit ihrem neuen Erfolgsstück «Köbelis Sunneschyn». Die Anwesenden werden zudem mit einem feinen Zvieri verwöhnt. Katholisches Pfarreiheim, Mittwoch, «Köbelis Sunneschyn» wird am Se28. Oktober, 14 Uhr. niorennachmittag gezeigt. Foto: zVg


WOCHE NR. 43 DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2015

WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT des Sportplatzes «Ländli», welche 1 Mio. Franken gekostet hätte. Abgelehntes Projekt «Tägerhard mini plus» Der Gemeinderat hatte der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 den Kredit von 160 000 Franken für die Projektierung der Sportanlagen «Tägerhard» wegen fehlender Finanzierbarkeit zur Ablehnung empfohlen. Die Versammlung stimmte INSERAT dem Kredit dennoch zu, aber in der Referendumsabstimmung vom 28. September 2014, welche von SVP und FDP herbeigeführt wurde, lehnte der Souverän den Projektierungskredit dann ab. Die Sportanlage «Tägerhard» in der Variante «mini plus» hätte 2,8 Mio. Franken gekostet. Neuer Anlauf mit Arbeitsgruppe Sportanlagen Dem Gemeinderat war klar, dass mit der Ablehnung das Problem der ungenügenden Sportanlagen nicht gelöst war. Anfang 2015 setzte er die Arbeitsgruppe Sportanlagen unter der Leitung von Gemeinderat Nico Kunz ein, welcher Vertreter der Sportvereine, der Planungs- und der Finanzkommission sowie der K O C H Bauverwaltung und der Schule T I P P angehören. Sie sollte auf der Basis Kalbsinvoltini mit Salsiccia einer aktuellen Bedürfniserhebung ein ganzheitliches Sportanund Spinat lagenkonzept für die kommenFür 4 Personen den Jahre entwickeln und die Um4 Kalbsschnitzel vom Nierstück setzung aufzeigen. Sie hatte zu à ca. 80 g 2 EL Mehl klären, ob 2016 der Sportplatz 1 dl Marsala «Ländli» tatsächlich saniert wer3 EL Olivenöl den soll. Im Finanzplan ist dafür 1 Lorbeerblatt 1 Knoblauchzehe, zerdrückt aktuell 1,0 Mio. Franken einge120 g Salsiccia stellt. 4 Scheiben Schmelzkäse Zunächst wurden die Bedürfnis100 g Spinatblätter 1 dl Kalbsfond se von Turnverein, Sportverein, 1 EL Butter Rugby Club und Schule eruiert. 4 Holzspiessli Dabei beschränkte man sich nicht Salz, Pfeffer aus der Mühle Kalbsschnitzel zwischen zwei Plastikfolien le- nur auf die Rasenflächen, songen und flachklopfen. Beidseitig mit Salz und dern berücksichtigte auch andere Pfeffer würzen. Schnitzel mit Spinatblätter belegen. Je eine Käsescheibe darauflegen und ein Sport-Einrichtungen, wie z. B. eiStück Salsiccia ohne Haut dazugeben. Schnitne 100-m-Laufbahn oder den «Rozel aufrollen und mit Holzspiessli fixieren. ten Platz». Die mit konkreten NutOlivenöl erhitzen, Knoblauch und Lorbeerblatt zungszahlen unterlegte Erhebung dazugeben und die in Mehl gewendeten Involbestätigte, dass die vorhandenen tini rundum 4 – 5 Minuten anbraten. Marsala und Kalbsfond dazugeben. Pfanne zudecken Flächen deutlich zu klein sind, und bei mittlerer Hitze 10 – 15 Minuten koum die aktuellen Bedürfnisse der chen lassen. Involtini herausnehmen und warmstellen. Fond reduzieren, Sauce absieben, Sportanlagennutzer zu decken. mit Butter verfeinern und abschmecken. In einem weiteren Schritt wurde die Sanierung des Rasenplatzes «Ländli» geprüft. Zur Diskussion standen die Erneuerung des Naturrasenfelds oder der Umbau in ein Kunstrasenfeld. Beide Optionen wurden einhellig verworfen, da mit der Sanierung die verfügbare Fläche überhaupt nicht vergrössert würde. Ein Kunstrasenfeld könnte die gewünschte Gesamt-Nutzungsdauer auch nicht Naturrasensportplatz «Tägerhard» statt Sanierung «Ländli» Der Gemeinderat wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember einen Verpflichtungskredit von 1,26 Mio. Franken für den Bau eines Naturrasensportplatzes im «Tägerhard» unterbreiten. Er verzichtet dafür auf die Sanierung

erreichen. Zudem stünde während der Bauzeit keine Ersatzfläche zur Verfügung, was das Platzproblem verschärfen würde. Die Kosten wären sowohl bei einer Sanierung des Naturrasenfeldes als auch für die Erstellung eines Kunstrasenfeldes zu hoch. Neubau Naturrasenfeld im «Tägerhard» In der Folge wurde nach Möglichkeiten gesucht, um das ursprüngliche Projekt einer Sportanlage im «Tägerhard» so zu redimensionieren, dass es realisierund finanzierbar würde. Im Rahmen des Sportanlagenkonzeptes empfiehlt die Arbeitsgruppe den Bau eines Naturrasenfeldes im «Tägerhard». Dieses soll so günstig wie möglich erstellt werden, aber dennoch voll ausgestattet und für einen möglichen Weiterausbau bereit sein. Das erarbeitete Konzept zeigt auf, wie in weiteren Etappen innert 5 bis 8 Jahren die Gesamtanlage im «Tägerhard» und Ergänzungen an den Sportanlagen im Schulhausperimeter umgesetzt werden könnten. Dank der intensiven Arbeit der Arbeitsgruppe kann der Gemeinderat heute ein deutlich reduziertes Projekt vorlegen, das eine ebenso tragfähige wie mehrheitsfähige und vor allem auch finanzierbare Lösung darstellt. Finanzielle Beteiligung Dritter Der Bau des Naturrasenspielfeldes kostet rund 1,26 Mio. Franken. Aus Spargründen wird auf definitive Garderoben, Duschen, WCAnlagen und Materialräume vorerst verzichtet. Hingegen werden provisorische Sanitäranlagen und ein Materialraum in Form von Containern vom SVW und RCW gestellt. Hierfür liegt ein schriftliches Zahlungsversprechen über 80 000 Franken vor. Weitere Zusagen über finanzielle Beteiligungen stehen noch aus. Gespräche mit den Nachbargemeinden sind im Gang. Der Gemeinderat rechnet zudem mit einem Beitrag aus dem Swisslos-Sportfonds Aargau von 250 000 Franken. Einsparungen gegenüber früherem Projekt Folgende Anpassungen gegenüber dem Projekt «mini plus», das noch mit 2,8 Mio. Franken veranschlagt war, führten zu wesentlichen Kosteneinsparungen: • Naturrasen anstelle Kunstrasen (Einsparung ca. 800 000 Franken) • Wegfall Retentions- und Versickerungsanlage (Einsparung ca. 500 000 Franken) • Verzicht auf Garderobencontainer (Einsparung ca. 300 000 Franken)

Ein Figurant wird unter den Augen des

Mit der Am Freitag führte die Feuerwehr Würenlos ihre Hauptübung an der Bachstrasse 22 durch. SUSANNE KARRER

Der Schwerpunkt der Hauptübung lag bei den Personenrettungen. Vor den Augen einer grossen Zuschauermenge simulierte die Feuerwehr Würenlos einen Tumblerbrand im Keller des Übungsobjekts – einem freistehenden Mehrfamilienhaus. Das rauchgefüllte Treppenhaus wurde

Publikums ins Verwundetennest gebracht.

Schlauch angeschlossen und «Wasser Marsch!»

fast «antiken» Leiter im Einsatz unpassierbar und die kurz nach 19 Uhr eintreffenden Feuerwehrleute mussten sechs Figuranten von den Balkonen und aus den Fenstern retten. Das Ganze geschah mit einfachen Leitern und mit der mechanischen AnhängerLeiter. «Das ist heute schon fast etwas Antikes», gab Kommandant Stefan Moser schmunzelnd zu. Grössere Gemeinden wie Spreitenbach setzen bei derartigen Rettungen ihre Autodrehleiter ein. In engen Gassen oder wenn die Bodenlast die schweren Fahrzeuge nicht trägt, kommt die mechanische Leiter aber auch dort noch zum Einsatz.

AM FREITAGABEND wurde für die Dauer der Übung extra der Ortsbus umgeleitet. Trotz kaltem Wetter kamen wieder zahlreiche Neugierige zur Übung, was auch Moser sehr freute: «Das motiviert die Feuerwehrleute, wenn viele Zuschauer das Geschehen verfolgen.» Nervös seien sie jeweils kaum, ausser vielleicht die Übungs- und Einsatzleiter. Deren Feedback nach abgeschlossener Übung war durchgehend positiv: «Die Mannschaft war sehr motiviert und hatte ihr Handwerk im Griff.» Die Übung war klar erfüllt und das Publikum applaudierte begeistert. Diese junge Figurantin meisterte die mechanische Leiter souverän.

VERMISCHTES

Liederfest mit fünf Chören.

Das Einsatzfahrzeug strahlte in der Dämmerung.

Fotos: ska

TRACHTENREISE NACH FRIBOURG

Foto: zVg

LIEDERFEST Am Sonntag, 25. Okto-

ber, 17 Uhr, findet in der kath. Kirche ein Liederfest statt mit den Chören Männerchor Spreitenbach / Sängerbund Würenlos, Leitung: Erika Riedo; Coro ACRIS, Leitung: Fernando Frani; Gospelchor Hasel, Leitung: Ivan Neumann; Trachtenchor, Leitung: Rosmarie Heer. Eintritt frei/Kollekte. WERNER ZEMP – DER VATER DES ABFALLHAIS Was ist ein guter Abfall-

eimer? Einer, der so unauffällig

am Strassenrand steht, dass man ihn glatt übersieht? Oder einer, der gross und plump den ganzen Strassenzug verunstaltet? Oder der so schmalbrüstig ist, dass das Glacepapierchen mit Gewalt hineingestopft werden müsste? Oder halt eben so wie der Abfallhai, dem man auch in Würenlos da und dort begegnet: zweckmässig, aber auch von wohlgefälliger Gestalt und aus edel wirkendem Material? Werner Zemp hat nicht nur dem Abfallhai die gute Form gegeben, sondern noch vielen anderen Gebrauchsgegenständen – von der Kaffeemaschine bis zum Bürostuhl, von der Strassenlampe bis zum Kinderspielgerät. Beim Kulturkreis Würenlos erzählt der 75-Jährige, der zu den wichtigsten Designern der Schweiz zählt und auch als Künstler tätig ist, aus

Werner Zemp erzählt.

Foto: zVg

dem «Nähkästchen» eines erfolgreichen Designers. Der ursprüngliche Möbelschreiner schildert, wie Design und Designverständnis sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt haben. Er schlägt den Spannungsbogen von den Anfängen bis zum heutigen Design als Lifestyle-Vehikel und fragt, wohin das wohl noch führen wird. Oberstufenschulhaus Feld, Schulstr. 30, Freitag, 30. Oktober, 20.15 Uhr. Eintritt frei, Türöffnung 19.45 Uhr.

Die Trachtengruppen Baden und Würenlos haben für ihre Mitgliederreise wieder zusammengespannt. Nach dem Prachtwetter vor Jahresfrist auf dem Stanserhorn tat die Besichtigung der historischen Altstadt Fribourg bei nieselig kühlem Wetter der guten Laune der 17 Mitgereisten keinen Abbruch. Entspannt durfte man dem professionell gestalteten Programm von Elisabeth und Hanspeter Höhener folgen und im «Petit Train» nur noch staunen: auf der 90-minütigen Fahrt vom Zentrum über die neue Poyabrücke, der Stadtgrenze entINSERAT

Gruppenbild nach dem Mittagessen.

zVg

lang, hinunter in die Altstadt dies- und jenseits der Saane. Man freute sich beim Mittagessen über die entdeckten Trouvaillen, um danach nochmals – still – in der Kathedrale Sankt Niklaus über deren Geschichte, Schätze und das Orgelspiel (fs) zu staunen.


WOCHE NR. 43 DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2015

WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT des Sportplatzes «Ländli», welche 1 Mio. Franken gekostet hätte. Abgelehntes Projekt «Tägerhard mini plus» Der Gemeinderat hatte der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 den Kredit von 160 000 Franken für die Projektierung der Sportanlagen «Tägerhard» wegen fehlender Finanzierbarkeit zur Ablehnung empfohlen. Die Versammlung stimmte INSERAT dem Kredit dennoch zu, aber in der Referendumsabstimmung vom 28. September 2014, welche von SVP und FDP herbeigeführt wurde, lehnte der Souverän den Projektierungskredit dann ab. Die Sportanlage «Tägerhard» in der Variante «mini plus» hätte 2,8 Mio. Franken gekostet. Neuer Anlauf mit Arbeitsgruppe Sportanlagen Dem Gemeinderat war klar, dass mit der Ablehnung das Problem der ungenügenden Sportanlagen nicht gelöst war. Anfang 2015 setzte er die Arbeitsgruppe Sportanlagen unter der Leitung von Gemeinderat Nico Kunz ein, welcher Vertreter der Sportvereine, der Planungs- und der Finanzkommission sowie der K O C H Bauverwaltung und der Schule T I P P angehören. Sie sollte auf der Basis Kalbsinvoltini mit Salsiccia einer aktuellen Bedürfniserhebung ein ganzheitliches Sportanund Spinat lagenkonzept für die kommenFür 4 Personen den Jahre entwickeln und die Um4 Kalbsschnitzel vom Nierstück setzung aufzeigen. Sie hatte zu à ca. 80 g 2 EL Mehl klären, ob 2016 der Sportplatz 1 dl Marsala «Ländli» tatsächlich saniert wer3 EL Olivenöl den soll. Im Finanzplan ist dafür 1 Lorbeerblatt 1 Knoblauchzehe, zerdrückt aktuell 1,0 Mio. Franken einge120 g Salsiccia stellt. 4 Scheiben Schmelzkäse Zunächst wurden die Bedürfnis100 g Spinatblätter 1 dl Kalbsfond se von Turnverein, Sportverein, 1 EL Butter Rugby Club und Schule eruiert. 4 Holzspiessli Dabei beschränkte man sich nicht Salz, Pfeffer aus der Mühle Kalbsschnitzel zwischen zwei Plastikfolien le- nur auf die Rasenflächen, songen und flachklopfen. Beidseitig mit Salz und dern berücksichtigte auch andere Pfeffer würzen. Schnitzel mit Spinatblätter belegen. Je eine Käsescheibe darauflegen und ein Sport-Einrichtungen, wie z. B. eiStück Salsiccia ohne Haut dazugeben. Schnitne 100-m-Laufbahn oder den «Rozel aufrollen und mit Holzspiessli fixieren. ten Platz». Die mit konkreten NutOlivenöl erhitzen, Knoblauch und Lorbeerblatt zungszahlen unterlegte Erhebung dazugeben und die in Mehl gewendeten Involbestätigte, dass die vorhandenen tini rundum 4 – 5 Minuten anbraten. Marsala und Kalbsfond dazugeben. Pfanne zudecken Flächen deutlich zu klein sind, und bei mittlerer Hitze 10 – 15 Minuten koum die aktuellen Bedürfnisse der chen lassen. Involtini herausnehmen und warmstellen. Fond reduzieren, Sauce absieben, Sportanlagennutzer zu decken. mit Butter verfeinern und abschmecken. In einem weiteren Schritt wurde die Sanierung des Rasenplatzes «Ländli» geprüft. Zur Diskussion standen die Erneuerung des Naturrasenfelds oder der Umbau in ein Kunstrasenfeld. Beide Optionen wurden einhellig verworfen, da mit der Sanierung die verfügbare Fläche überhaupt nicht vergrössert würde. Ein Kunstrasenfeld könnte die gewünschte Gesamt-Nutzungsdauer auch nicht Naturrasensportplatz «Tägerhard» statt Sanierung «Ländli» Der Gemeinderat wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember einen Verpflichtungskredit von 1,26 Mio. Franken für den Bau eines Naturrasensportplatzes im «Tägerhard» unterbreiten. Er verzichtet dafür auf die Sanierung

erreichen. Zudem stünde während der Bauzeit keine Ersatzfläche zur Verfügung, was das Platzproblem verschärfen würde. Die Kosten wären sowohl bei einer Sanierung des Naturrasenfeldes als auch für die Erstellung eines Kunstrasenfeldes zu hoch. Neubau Naturrasenfeld im «Tägerhard» In der Folge wurde nach Möglichkeiten gesucht, um das ursprüngliche Projekt einer Sportanlage im «Tägerhard» so zu redimensionieren, dass es realisierund finanzierbar würde. Im Rahmen des Sportanlagenkonzeptes empfiehlt die Arbeitsgruppe den Bau eines Naturrasenfeldes im «Tägerhard». Dieses soll so günstig wie möglich erstellt werden, aber dennoch voll ausgestattet und für einen möglichen Weiterausbau bereit sein. Das erarbeitete Konzept zeigt auf, wie in weiteren Etappen innert 5 bis 8 Jahren die Gesamtanlage im «Tägerhard» und Ergänzungen an den Sportanlagen im Schulhausperimeter umgesetzt werden könnten. Dank der intensiven Arbeit der Arbeitsgruppe kann der Gemeinderat heute ein deutlich reduziertes Projekt vorlegen, das eine ebenso tragfähige wie mehrheitsfähige und vor allem auch finanzierbare Lösung darstellt. Finanzielle Beteiligung Dritter Der Bau des Naturrasenspielfeldes kostet rund 1,26 Mio. Franken. Aus Spargründen wird auf definitive Garderoben, Duschen, WCAnlagen und Materialräume vorerst verzichtet. Hingegen werden provisorische Sanitäranlagen und ein Materialraum in Form von Containern vom SVW und RCW gestellt. Hierfür liegt ein schriftliches Zahlungsversprechen über 80 000 Franken vor. Weitere Zusagen über finanzielle Beteiligungen stehen noch aus. Gespräche mit den Nachbargemeinden sind im Gang. Der Gemeinderat rechnet zudem mit einem Beitrag aus dem Swisslos-Sportfonds Aargau von 250 000 Franken. Einsparungen gegenüber früherem Projekt Folgende Anpassungen gegenüber dem Projekt «mini plus», das noch mit 2,8 Mio. Franken veranschlagt war, führten zu wesentlichen Kosteneinsparungen: • Naturrasen anstelle Kunstrasen (Einsparung ca. 800 000 Franken) • Wegfall Retentions- und Versickerungsanlage (Einsparung ca. 500 000 Franken) • Verzicht auf Garderobencontainer (Einsparung ca. 300 000 Franken)

Ein Figurant wird unter den Augen des

Mit der Am Freitag führte die Feuerwehr Würenlos ihre Hauptübung an der Bachstrasse 22 durch. SUSANNE KARRER

Der Schwerpunkt der Hauptübung lag bei den Personenrettungen. Vor den Augen einer grossen Zuschauermenge simulierte die Feuerwehr Würenlos einen Tumblerbrand im Keller des Übungsobjekts – einem freistehenden Mehrfamilienhaus. Das rauchgefüllte Treppenhaus wurde

Publikums ins Verwundetennest gebracht.

Schlauch angeschlossen und «Wasser Marsch!»

fast «antiken» Leiter im Einsatz unpassierbar und die kurz nach 19 Uhr eintreffenden Feuerwehrleute mussten sechs Figuranten von den Balkonen und aus den Fenstern retten. Das Ganze geschah mit einfachen Leitern und mit der mechanischen AnhängerLeiter. «Das ist heute schon fast etwas Antikes», gab Kommandant Stefan Moser schmunzelnd zu. Grössere Gemeinden wie Spreitenbach setzen bei derartigen Rettungen ihre Autodrehleiter ein. In engen Gassen oder wenn die Bodenlast die schweren Fahrzeuge nicht trägt, kommt die mechanische Leiter aber auch dort noch zum Einsatz.

AM FREITAGABEND wurde für die Dauer der Übung extra der Ortsbus umgeleitet. Trotz kaltem Wetter kamen wieder zahlreiche Neugierige zur Übung, was auch Moser sehr freute: «Das motiviert die Feuerwehrleute, wenn viele Zuschauer das Geschehen verfolgen.» Nervös seien sie jeweils kaum, ausser vielleicht die Übungs- und Einsatzleiter. Deren Feedback nach abgeschlossener Übung war durchgehend positiv: «Die Mannschaft war sehr motiviert und hatte ihr Handwerk im Griff.» Die Übung war klar erfüllt und das Publikum applaudierte begeistert. Diese junge Figurantin meisterte die mechanische Leiter souverän.

VERMISCHTES

Liederfest mit fünf Chören.

Das Einsatzfahrzeug strahlte in der Dämmerung.

Fotos: ska

TRACHTENREISE NACH FRIBOURG

Foto: zVg

LIEDERFEST Am Sonntag, 25. Okto-

ber, 17 Uhr, findet in der kath. Kirche ein Liederfest statt mit den Chören Männerchor Spreitenbach / Sängerbund Würenlos, Leitung: Erika Riedo; Coro ACRIS, Leitung: Fernando Frani; Gospelchor Hasel, Leitung: Ivan Neumann; Trachtenchor, Leitung: Rosmarie Heer. Eintritt frei/Kollekte. WERNER ZEMP – DER VATER DES ABFALLHAIS Was ist ein guter Abfall-

eimer? Einer, der so unauffällig

am Strassenrand steht, dass man ihn glatt übersieht? Oder einer, der gross und plump den ganzen Strassenzug verunstaltet? Oder der so schmalbrüstig ist, dass das Glacepapierchen mit Gewalt hineingestopft werden müsste? Oder halt eben so wie der Abfallhai, dem man auch in Würenlos da und dort begegnet: zweckmässig, aber auch von wohlgefälliger Gestalt und aus edel wirkendem Material? Werner Zemp hat nicht nur dem Abfallhai die gute Form gegeben, sondern noch vielen anderen Gebrauchsgegenständen – von der Kaffeemaschine bis zum Bürostuhl, von der Strassenlampe bis zum Kinderspielgerät. Beim Kulturkreis Würenlos erzählt der 75-Jährige, der zu den wichtigsten Designern der Schweiz zählt und auch als Künstler tätig ist, aus

Werner Zemp erzählt.

Foto: zVg

dem «Nähkästchen» eines erfolgreichen Designers. Der ursprüngliche Möbelschreiner schildert, wie Design und Designverständnis sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt haben. Er schlägt den Spannungsbogen von den Anfängen bis zum heutigen Design als Lifestyle-Vehikel und fragt, wohin das wohl noch führen wird. Oberstufenschulhaus Feld, Schulstr. 30, Freitag, 30. Oktober, 20.15 Uhr. Eintritt frei, Türöffnung 19.45 Uhr.

Die Trachtengruppen Baden und Würenlos haben für ihre Mitgliederreise wieder zusammengespannt. Nach dem Prachtwetter vor Jahresfrist auf dem Stanserhorn tat die Besichtigung der historischen Altstadt Fribourg bei nieselig kühlem Wetter der guten Laune der 17 Mitgereisten keinen Abbruch. Entspannt durfte man dem professionell gestalteten Programm von Elisabeth und Hanspeter Höhener folgen und im «Petit Train» nur noch staunen: auf der 90-minütigen Fahrt vom Zentrum über die neue Poyabrücke, der Stadtgrenze entINSERAT

Gruppenbild nach dem Mittagessen.

zVg

lang, hinunter in die Altstadt dies- und jenseits der Saane. Man freute sich beim Mittagessen über die entdeckten Trouvaillen, um danach nochmals – still – in der Kathedrale Sankt Niklaus über deren Geschichte, Schätze und das Orgelspiel (fs) zu staunen.


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Gewerbetreibende zu Gast in Schule 13 Ausbildner stellten Oberstufenschülern ihre Berufe vor. MELANIE BÄR

«Wisst ihr, was ein Metallbauer genau macht?», fragt Patrick Huber eine Gruppe Oberstufenschüler, die sich auf dem Postenlauf durchs Schulhaus Feld über seinen Beruf informieren. Erst nach einer Weile raten die Teenager richtig und beginnen aufzuzählen: vom Treppengeländer bis zur Fassade. Metallbauer ist einer von 13 Berufen, den die 3.- und 4.-Oberstufenschüler aus Würenlos während des LehrberufInfotages an einem Postenlauf in der Schule kennenlernten. Bereits zum 9. Mal hat der Gewerbeverein Würenlos diese kleine Berufsschau organisiert. 3.-Sek-Schülerin Gaja war froh darum: «Ich will Architektin werden, doch heute habe ich gemerkt, dass mich Fachangestellte Gesundheit auch interessiert.» Patrick Huber erzählt den Schülerinnen und Schülern von seinem Beruf.

Fotos: bär

Barbara Galli, Dipl. Pflegefachfrau HF, Spitex Wettingen und Neuenhof

Michael Spühler, Elektroingenieur und Inhaber der Firma Swiss Mains, Würenlos

Martin Huber, Optiker und Inhaber der Firma Huber Optik, Würenlos

Jürg Markwalder, Schreiner bei der Firma Schreinerei Vogt, Würenlos

Silas Rub, Elektroinstallateur bei Möckel + Günter Elektro AG, Würenlos

Christian Rothenbühler, seit 30 Jahren Sekundarlehrer in Würenlos

«Bei der Spitex Wettingen/Neuenhof werden 5 bis 6 Lehrlinge als Fachangestellte Gesundheit ausgebildet. Grundsätzlich haben wir genügend Anfragen. Allerdings meinen viele, dass man diese Ausbildung ausschliesslich im Spital oder Krankenheim macht. Wir bieten jedoch dieselbe Ausbildung an. Der Unterschied ist , dass wir die Nachversorgung daheim machen. Man geht mehr raus und arbeitet sehr schnell, sehr selbstständig.»

«Als kleiner Betrieb bieten wir einen Lehrplatz als Informatiker an. Bevor der Lehrling zu uns kommt, besucht er ein oder zwei Jahre eine Informatikerschule, um die Grundlagen zu lernen. Man braucht ein sehr abstraktes Denkvermögen als Informatiker. Um herauszufinden, ob einem das liegt, bieten wir Schnuppertage an. Auch Frauen sind willkommen, sie wären für den Beruf bestens geeignet. Im Moment ist der Markt eher ausgetrocknet.

«Bei uns arbeitet zurzeit eine Lehrtochter. Im Moment ist es eher schwierig, Lehrstellen zu besetzen. Einerseits ist das Interesse nicht besonders gross und andererseits haben wir ein hohes Anforderungsprofil. Man muss gerne Mathematik haben, ein handwerkliches Geschick mitbringen und gut mit Menschen umgehen können. Auf nächsten Sommer suchen wir keinen Lehrling, trotzdem bieten wir Schnupperstellen an.»

«In unserem Betrieb arbeiten der Chef, zwei Schreiner und zwei Lehrlinge. Im Moment ist eine grosse Nachfrage und wir erhalten rund 20 Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Lehrstelle. Wichtige Voraussetzungen sind Freude am Handwerk, am geometrischen Zeichnen und an Mathematik sowie viel Geduld. Mich fasziniert noch heute, was man aus einem Stück Holz machen kann. Um herauszufinden, ob einem der Beruf gefällt, bieten wir Schnupperstellen an.»

«Wir haben zu wenig Nachwuchs. Viele Jugendliche haben Vorurteile und glauben, man habe als Handwerker keine Aufstiegsmöglichkeiten. Dem ist aber nicht so. Auch wer später ins Büro wechseln will, hat einen Vorteil, wenn er die Praxis kennt und vorher praktisch gearbeitet hat. Bisher haben vor allem Sekundar- und Bezirksschulabgänger den Beruf gelernt. Wir diskutieren, auch Realschülern eine Chance zu geben. Oft sind diese sehr motiviert und engagiert.»

«Obwohl der Lehrstellenmarkt für die Schüler im Moment gut ist, ist es nach wie vor schwierig, die Traumlehrstelle zu finden. Schüler, die flexibel sind, sich nicht auf den Traumberuf fixieren, sondern den Sektor öffnen, haben alle Optionen, eine gute Lehrstelle zu finden. Den Ausbildern ist es wichtig, dass die Schüler willig und motiviert sind. Auch gute Umgangsformen und Charisma sind gefragt.»


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Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

MARKTNOTIZEN

Swidro: Wir feiern unseren 1. Geburtstag – Feiern Sie mit uns! Vor einem Jahr eröffneten wir unsere swidro drogerie russi in Würenlos und wir schauen auf ein sehr erfolgreiches und interessantes Jahr zurück. Grosse Jubiläumswoche: Vom 26. bis 31. Oktober bedanken wir uns mit vielen attraktiven Sonderangeboten: • HRV-Test: 90.– statt 120.–. Sind Sie in Balance? Wir messen Ihre Herzratenvariabilität und bringen Sie ins Gleichgewicht. Wir informieren Sie gerne. • Blutdruckmessen: Kostenlos! • Blutdruckmessgeräte: Jetzt zu Aktionspreisen. • Louis Widmer: Beim Kauf von Louis-Widmer-Produkten ab 50.– schenken wir Ihnen ein Originalprodukt. • Clarins: Beim Kauf von 2 ClarinsProdukten schenken wir Ihnen etwas Zauberhaftes. • L’Occitane: Beim Kauf eines Produktes schenken wir Ihnen eine praktische Reisegrösse. Dienstag, 27. Oktober • 10% oder 4-fache ProBon auf das ganze Sortiment (ausgenommen Kehrichtsäcke). • Kostenlose Gesichtsbehandlung und Verwöhntag mit Weleda-Produkten. Bitte reservieren Sie sich

Das swidro-Team freut sich auf zahlreiche Besucher. einen Termin. • Lachshäppchen und wertvolle Informationen zum Thema Omega-3Fettsäuren. Lebenswichtig für gesunde und gute Blutfettwerte.

digen Herbstfarben. Unkostenbei- Motiviert und mit grossem Fachtrag: 30.–. Anmeldung erwünscht. wissen suchen wir für Sie ein geeignetes Therapiekonzept und Samstag, 31. Oktober stellen Ihnen eine Möglichkeit vor, • Kostenloser Manicure-Tag: Ver- wie Sie Ihre Gesundheit, Schönheit wöhnen Sie Ihre Hände! Bitte Ter- und Ihr Wohlbefinden wieder in Schwung bringen. min vereinbaren.

Mittwoch, 28. Oktober, ab 13.30 Uhr • Haaranalyse mit persönlicher Beratung. Überraschungsgeschenk Gesundheit, Schönheit und Wohlvon Marlies Möller. befinden sind unsere Stärken. Zu all diesen Themen beraten wir Sie Freitag, 30. Oktober, 19.30–21.30 Uhr kompetent, ganzheitlich, individu• Schminkworkshop mit den tren- ell und freundlich.

swidro drogerie russi, Juchstrasse 3, 5436 Würenlos, Tel. 056 430 90 60, info@drogerie-russi.ch, www.drogerie-russi.ch

Hilfsmittelwelt AG ab 1. Oktober 2015 an der Landstrasse in Wettingen Nach fünf Jahren im Altenburg-Quartier ist das Fachgeschäft für Hilfsmittel an eine zentrale und verkehrsnahe Lage an die Landstrasse in Wettingen umgezogen. Hilfsmittelwelt AG ist das sympathische und schöne Spezialgeschäft in der Region, welches Ihnen den Alltag leichter macht. Das neue Ladenlokal ist rollstuhlgängig, bietet Parkplätze direkt beim Geschäft und auch die Bushaltestelle Winkelried ist in 2 Minuten erreichbar. Niemand gesteht sich gerne ein, dass er ein Hilfsmittel benötigt, umso wichtiger ist die Umgebung, in welcher Alltagshilfen angeboten werden. In der Hilfsmittelwelt soll sich der Kunde sofort wohlfühlen, das war schon im ehemaligen Ladenlokal so, und so ist es nun auch an der Landstrasse. Die Bedienung ist freundlich, kompetent und einfühlsam und hat immer auch Zeit für ein Spässchen. «Das schätzen unsere Kunden sehr», so Eliane Walter und

Grosse Auswahl in der Hilfsmittelwelt. Sandra Eglin, welche das Geschäft vor fünf Jahren gründeten. Das Sortiment wurde stets den Kundenbedürfnissen angepasst. Es wuchs in den letzten Jahren zu einem grossen Angebot an All-

Geschäftsführerinnen. «Selbstverständlich möchten wir so ein Bett auch ausstellen, und diese Möglichkeit bietet uns nun das neue Ladenlokal.» Auch das Sortiment an Scootern wurde grösser und dank einem verlässlichen und kompetenten Partner im Bereich Treppenlift und Elektrofahrzeuge kann auch dieses Bedürfnis fachgerecht abgedeckt werden. Der Umzug an die Landstrasse wird am 24. Oktober mit einem Eröffnungsfest kräftig gefeiert. Von 10–16 Uhr sind alle herzlich eingeladen, das neue, wunderbare Ladenlokal zu besichtigen und sich zu kleinen Preisen in der Festwirtschaft verwöhnen zu lassen. Selbstverständlich gibt es an diesem Tag ein Top-Angebot von 20 % Rabatt* auf Ihren Einkauf. Kommen Sie vorbei und geniessen Sie tagshilfen und wächst immer die neue Hilfsmittelwelt. noch. Aus diesem Grund wurde (*exkl. Scooter) auch das Geschäftslokal zu eng und man suchte eine Alternative. Hilfsmittelwelt AG, Winkelriedstr. 2 / «Neu vermieten wir auch Pflege- Ecke Landstrasse, Wettingen, Telefon betten», so die beiden innovativen 056 426 07 25, www.hilfsmittelwelt.ch


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

NEUENHOF

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 22. Oktober 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 22. Oktober 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Samstag, 24. Oktober 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Chor St. Verena Rickenbach TG Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 28. Oktober 8.30 Uhr, Laudes 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Donnerstag, 22. Oktober 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache Freitag, 23. Oktober 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle Samstag, 24. Oktober 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache 18 Uhr, Gottesdienst in polnischer Sprache Mittwoch, 28. Oktober 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 25. Oktober 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Dienstag, 27. Oktober 18 Uhr, Rosenkranz in der Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht, anschliessend Kirchenkaffee 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfr. Stefan Burkhard, anschliessend Kirchenkaffee 17 Uhr, Wettingen: Konzert: «Note d’autunno», Werke für Orgelsolo sowie für Querflöte und Orgel. Emi Takada: Querflöte; Stefano Bertoni: Orgel. Eintritt frei

Freitag, 23. Oktober 20 Uhr, Firminfoabend Samstag, 24. Oktober 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; Den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 12.30 Uhr, Taufe von Angelina Maxima Merki 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana Montag, 26. Oktober 17 Uhr, Chinderfiir 18 Uhr, Rosenkranzgebet Mittwoch, 28. Oktober 19 Uhr, Eucharistiefeier Firmung 2016 Neuenhof u. Killwangen. Am Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, findet der Informationsabend für die neuen Firmlinge und deren Eltern im Pfarreiheim Neuenhof statt. Firmlinge sind die Jugendlichen, welche die 4. Oberstufe beendet haben und den Oberstufen-Religionsunterricht besuchten. Sollte jemand keine Einladung erhalten haben, obwohl er die Bedingungen erfüllt, so melde er sich bitte bis am 21. Oktober im Pfarramt. Chinderfiir In der Kirche Neuenhof sind am Montag, 26. Oktober, um 17 Uhr die ganz Kleinen mit ihren grossen Begleitern herzlich willkommen. Bitte nehmen Sitzkissen mitnehmen. Bibelgespräch Zum Gesprächsabend über einen biblischen Text treffen wir uns am Mittwoch, 28. Oktober, von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pfarrhaus Neuenhof. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 22. Oktober 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe Freitag, 23. Oktober 10.15 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim «Im Brühl» 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Samstag, 24. Oktober 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Jahrzeit für Camilla und Hans Frick-Notter; Bruno Weber; Alfons und Anna Wiederkehr-Stutz 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Jodlermesse) mit Abbé Zacharie und mit musikalischer Mitwirkung des Jodlerklubs «Bärggruess Wettingen-Limmattal» 11.30 Uhr, Taufe von Nathan Buttino Dienstag, 27. Oktober 9–11 Uhr, Bibeltreff im alten Pfarrhaus 18 Uhr, Kath. Kinderchor: Probe im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, Ital. Kirchenchor: Probe im kath. Pfarreiheim Mittwoch, 28. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 15 Uhr, Rosario

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Freitag, 23. Oktober 14.30 Uhr, Frauengruppe Prisma, Führung mit Ruth Vuilleumier im Museum Langmatt in Baden; Kontakt: Martine Berger, Tel. 056 401 33 69 Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. S. Siegrist, Dorfkirche Dienstag, 27. Oktober 10.15 Uhr, Gottesdienst im Altersheim im Andachtsraum mit Pfrn. D. Siegrist

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18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 27. Oktober 18 Uhr, Rosenkranzgebet Infos zum Informationsabend der Firmung 2016, zur Chinderfiir sowie zum Bibelgesprächsabend siehe Neuenhof

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Donnerstag, 22. Oktober 19.30 Uhr, Frauenbund: Vortrag von Nadine Russi in Swidro Drogerie Samstag, 24. Oktober 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 25. Oktober 10 Uhr, Eucharistiefeier 17 Uhr, Konzert: Sängerbund Würenlos Es findet kein Rosenkranz-Gebet um 18 Uhr statt! Dienstag, 27. Oktober 19.30 Uhr, Elternabend der Firmanden in der Alten Kirche Mittwoch, 28. Oktober 9 Uhr, Eucharistiefeier mit anschl. Mittwochskaffee Klosterkirche Fahr Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 22. Oktober 14 Uhr, Frauenverein, Stubete, Chilestübli Freitag, 23. Oktober 15.30 Uhr, Kolibri, Chilestübli

Morgengebet Jeden Donnerstag, Sonntag, 25. Oktober 9.30 Uhr, Gottesdienst, Kirchen7–7.30 Uhr, in der Dorfkirche. kaffee, Martin Schweizer, Pfarrer Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, Ge- Mittwoch, 28. Oktober meinschaftsraum des Steiacher- 20 Uhr, Chorprobe der Bridge hofs. Singers, Kirche Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag von 19.30–20.30 Uhr, Kirchenzentrum Hasel. Kontakt: Esther Hoffmann, Tel. 056 401 14 38.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 23. Oktober 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 25. Oktober 11 Uhr, Eucharistiefeier; den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez


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WOCHE NR. 43 DONNERSTAG, 22. OKTOBER 2015

LIMMATTAL

AUS DER REGIONALPOLIZEI VERMISCHTES

Tanz in Baden. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.

Foto: zVg

Pizzi Dance Art Productions zeigt am 30. Oktober im Kurtheater Baden die Tanztheater-Performance Love’s in Dance. Kurtheater Baden, Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr. Vorverkauf Info Baden, Infos www.kurtheater.ch.

TANZTHEATER-PERFORMANCE

ENERGYDAY IN DER UMWELT ARENA

Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr. INSERAT

Unter dem Motto «Clever handeln – wenig Energie!» bietet die Umwelt Arena Spreitenbach am Energyday am 24. Oktober ihren Besuchern Tipps zum schonenden Umgang mit Ressourcen. Spezial-Führungen und attraktive Angebote

wie der Gratis-Umtausch einer alten Glühbirne gegen ein modernes Leuchtmittel runden den Tag ab. Am Energyday engagieren sich seit 2006 jedes Jahr Firmen und Organisationen, um gemeinsam den Stromverbrauch im Privathaushalt zu senken. Besucher holen sich am Energyday wertvolle Tipps zum Thema Energie im Allgemeinen, erleben, wie im Alltag durch gute Handhabung und energieeffiziente Lösungen Energie und Geld gespart werden können – ohne Einschränkung der Lebensqualität. Auf dem «Spezial-Energyday-Gewinnerpfad» und an den Führungen durch die Ausstellungen entdecken Besucher, wie sie durch cleveres Handeln weniger Energie verbrauchen. Sie gewinnen durch die Beantwortung der Wettbewerbsfragen auf unterhaltsame Art neues Wissen und können mit etwas Glück einen Preis gewinnen.

Trotzkopf – Überlebenstipps für Eltern» vom Dienstag, 27. Oktober, 19.30 bis 21.30 Uhr, unter der Leitung von Susanne Wasserfallen. Familienzentrum Karussell Region Baden, Haselstrasse 6, Baden. Kosten 20 Franken, FZK-Mitglieder 15 Franken; Anmeldung 056 222 47 44, info@karussell-baden.ch HERBSTREFERATE: DIAGNOSE DEMENZ – WAS NUN? Die Diagnose Demenz

ist für die meisten ein Schock. Der Referent Samuel Vögeli, Schweizerische Alzheimervereinigung Aargau, Leiter Geschäfts- und Beratungsstelle Brugg, zeigt auf, wie Betroffene und Angehörige zu den nötigen Informationen kommen, welche Unterstützungs- und Entlastungsangebote es gibt, und welche davon je nach Situation und Demenzschweregrad hilfreich sind. Weiter werden finanzielle Ansprüche sowie Rechte und Pflichten bei Demenz erläutert. TROTZEN – EINE GEDULDSPROBE FÜR Regionales Pflegezentrum Baden, ELTERN Workshop «Mein kleiner Montag, 26. Oktober, 17.30–19 Uhr.


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AGENDA KILLWANGEN

WETTINGEN

Herbstmarkt Gschänkstübli, Blumenweg 3, Dienstag 27. Oktober, 10–19 Uhr.

Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen unter der Leitung von Christine Neuhaus, 056 493 47 85, chneuhaus@bluewin.ch. Rathaus, Freitag, 23. Oktober, 14.30–15.45 Uhr.

NEUENHOF Herbstfest Neuenhof Eintritt frei. Turnhalle Zürcherstrasse, Samstag, 24. Oktober, 17 Uhr. Altpapiersammlung am Samstag, 24. Oktober. Handharmonika-/AkkordeonGruppe «Spielplausch» Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger ab 60 J. Leitung: Horst Brack, Güterstrasse 22, Neuenhof, Tel.: 056 406 02 87. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 26. Oktober, 14.30–17 Uhr.

SPREITENBACH Verleihung des 32. Kulturpreises Org.: Kulturkommission Spreitenbach. Zentrumsschopf, Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr. Hauptübung Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen «20 Jahre Feuerwehrmagazin Spreitenbach».Tag der offenen Tür. Feuerwehrmagazin, Samstag, 24. Oktober, 14–17.30 Uhr.

Ausstellung: «Tauchen 4» von Christine Camenisch und Johannes Vetsch Vernissage im Rahmen des BiFang Kulturmeilen-Festes. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 24. Oktober, 17 Uhr. Tag der offenen Tür im Arwola Basteltisch für Kinder. Kleine Festwirtschaft. Arwola, Samstag, 24. Oktober, 10–14 Uhr. Kulturmeilenfest Detailliertes Programm und Infos: www.bifang-kultur.ch. Kulturmeile BiFang, Samstag, 24. Oktober, 14 Uhr und Sonntag, 25. Oktober, 11 Uhr. Konzert «Note d’autunno» Werke für Orgel und Flöte mit Emi Takada (Flöte) und Stefano Bertoni (Orgel). Eintritt frei. Ref. Kirche, Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr.

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Circus Monti 2015: «Tourbillon» Zirkuswiese Margeläcker, Mittwoch, 28. Oktober, 15 und 20 Uhr. Pflegende Angehörige Öffentliche Info-Veranstaltung. Evang.-ref. Kirchgemeindehaus, Mittwoch, 28. Oktober, 14–16 Uhr. Film «Camille Claudel» Museum Eduard Spörri, Mittwoch, 28. Oktober, 19.30 Uhr. Gruppe junger Mütter: Spatzenhöck Mütter und Väter mit Kleinkindern bis ca. 3 Jahre. Pfarreizentrum St. Sebastian, Donnerstag, 29. Oktober, 9–11 Uhr. Salteba – Senioren-Blockflötenensemble Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger musizieren. Blockflöte und Notenständer mitnehmen. Ref. Kirchgemeindehaus, Donnerstag, 29. Oktober, 14–15.30 Uhr.

WÜRENLOS Velosammeltag Alte, nicht mehr gebrauchte Velos ins Lernwerk bringen. Die Fahrräder werden von Erwerbslosen aufbereitet und für den Export in Entwicklungsländer bereitgestellt. Baumschule Möckel, Samstag, 24. Oktober, 9–12 Uhr.

«Einblicke in die neue Stadtgeschichte von Baden» Vortragsreihe. 1. Abend: «Baden Fluch und Segen – die Stadt in der Klus» mit Historiker Fabian Furter. Rathaus, Montag, Jodlermesse Jodlerclub «Bärggruess», 26. Oktober, 20 Uhr. Liederfest Mitwirkende: MännerLimmattal-Wettingen, Kath. Kirche, chor Spreitenbach/Sängerbund Sonntag, 25. Oktober, 9.30 Uhr Würenlos, Coro Acris, Gospel«Literatur – eine Liebesgeschichte 12» Vier Nachmittage mit Brigit- chor Hasel, Trachtenchor. Eintritt frei. Kath. Kirche, Sonntag, te Künzli. Gelesen wird «Die CaféBar Kaffee und Kuchen. Org. 25. Oktober, 17 Uhr. Ratten» und die «BuddenCaféBar-Team, Quartierentwickbrooks». Rathaus, Montag, 26. Oklung. Quartierzentrum Langäcker, tober, 14–16 Uhr. Sonntag, 25. Oktober, 14–17 Uhr. 2. Würenloser Büchertausch Für Kinder von 14 bis 17 Uhr. Für Schach für Senioren Auskunft und Erwachsene ab 19.30 Uhr. UnLiederstrauss mit dem Kinderchor, Alters- und Pflegeheim Im Anmeldung: Jürg Greber, 056 kostenbeitrag jeweils 5 FranBrühl, Mittwoch, 28. Oktober, 14.30– 426 49 60. Restaurant Tägerhard, ken. Steinhof, Mittwoch, 28. OktoDienstag, 27. Oktober, 14–17 Uhr. 15.30 Uhr. ber, ab 14 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENT GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

INSERAT

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600 Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

24. und 25. Oktober Ursula Fothi Dorfstrasse 32 5430 Wettingen Tel. 056 430 26 66 Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

Woche 43e  

LiWe_43_2015

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