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11. August 2016, 55. Jahrgang, Nr. 32

Killwangen und Spreitenbach feiern Die beiden Gemeinden stehen vor festlichen Wochenenden, an denen die Jugend im Zentrum steht. Zuerst ist vom 19. bis 21. August Killwangen an der Reihe: Am Killwangner Fäscht wird die Schulhauserweiterung mit einem Jugendfest gefeiert. Eine Woche später findet vom 26. bis 28. August in Spreitenbach nach zehn Jahren wieder ein Dorffest statt: Kulinarisch reichhaltiger als je zuvor, mit Müslüm als Hauptact eines attraktiven Unterhaltungsprogramms und einem Feuerwerk. Auch hier steht die Schule im Rampenlicht, wenn am Samstag die erweiterte und sanierte Schulanlage Hasel eingeweiht wird. (Mü) Berichte S. 10/17 INSERATE

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Die Badewanne als Boot Ein ziemlich verrücktes Rennen ist im Freibad des Tägi Wettingen ausgetragen worden: die Qualifikation zur Badewannenrennen-WM. Zu zweit in einer Badewanne hundert Meter rudern ist nicht so einfach, wie es tönt. Manche Wannen gingen schon nach wenigen Metern unter. Als Sieger qualifizierten sich die Lokalmatadore Gebi Merkli und Urs Käppeli aus Wettingen für den WM-Final im November im bayrischen Bad Brückenau. (Mü) Bericht S. 4/5 Vollgas voraus! Badewannenrennen im Tägi.

Foto: pn


Gemeinde Wettingen

Beschluss des Einwohnerrats; Rechtskraft Nach Ablauf der Referendumsfrist sind die vom Einwohnerrat am 23. Juni 2016 gefassten und in der «Limmatwelle» vom 30. Juni 2016 publizierten Beschlüsse, welche dem fakultativen Referendum unterliegen, in Rechtskraft erwachsen. Wettingen, 3. August 2016 Der Gemeinderat

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Jungwacht/Blauring durchgeführt und findet statt am Samstag, 13. August 2016 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung


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WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Geburtstage Folgende Personen feiern den 90. Geburtstag: Am 11. August, Cara Lotti-Eckstein, Zentralstrasse 90, Wet- Lothar Hess (alt tingen und am Gemeindeam12. August, Lo- mann). Foto: Archiv wal thar Hess, Lerchenstrasse 22, Wettingen. Der Gemeinderat gratuliert ihnen recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter Küchendienst Die Zanderfilets werden vorbereitet: 2300 Portionen fanden äusserst zufriedene Abnehmer. und Telefon): Montag: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Dienstag–Freitag: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Das Fischessen am Wo- nen, werden für die Jungfahrer neue kleinere Ausrüstungen oder chenende, organisiert Kleider angeschafft. vom Fischerclub WettinINSERAT Spass macht das Fischessen gen, war gut besucht. auch der elfjährigen Meret, die Auch der Fährdienst von beim Kuchenbuffet mithilft. «Ich zum zweiten Mal dabei, helfe der Fischerhütte ans an- bin gerne, da mein Papi im FischerBauherrschaft: Walter Nossa dere Ufer, zu den Neuclub ist», sagt sie. Das Dessert Tägerhardstrasse 35 komme gut an, vieles sei selbst geenhofer Gästen, wurde 5430 Wettingen macht, betont sie. Bauobjekt: Abbruch und Neubau gerne in Anspruch ge-

Foto: cfr

Der Zander hat gemundet

Garage Anbau Einfamilienhaus Baustelle: Tägerhardstrasse 35 Parzelle: 4637 Zusatzgesuche: keine

Bauherrschaft: Siegfried Ladenbauer Breitenloostrasse 6 8309 Nürensdorf Bauobjekt: Abbruch und Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung Baustelle: Vordere Höhenstrasse 22 Parzelle: 1628 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 12. August bis 12. September 2016. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

nommen. CAROLIN FREI

«Seit 1978 gehe ich – mit wenigen Ausnahmen – ans Fischessen nach Wettingen», sagt Anna Waser aus Neuenhof. Sie lässt sich nach dem Essen gerade von den Jungfahrern Simon und Luis gekonnt im Weidling wieder zurück nach Neuenhof bringen. Natürlich werden die beiden Elfjährigen von einem «alten Hasen» begleitet. Simon ist seit eineinhalb Jahren beim Limmatclub Baden, Luis ist seit fünf Monaten mit von der Partie. Beiden macht es Spass, die Gäste zu chauffieren. Mit dem Trinkgeld, das die Fahrgäste im Kässeli deponieren könINSERAT

GEGEN 2300 FISCHPORTIONEN haben auch heuer wieder äusserst zufriedene Abnehmer gefunden. Die Zanderfilets kommen, soweit möglich, aus der Schweiz. Was zugekauft werden muss, wird aus Estland und Polen bezogen, stammt aus kontrollierter Zucht. Und auch dieses Mal standen Hamburger als Alternative auf der Speisekarte. «Früher boten wir Steaks an, doch nachdem die Nachfrage sank, sind wir auf Hamburger ausgewichen, was bei den Gästen gut ankommt», sagt Peter Ehrbar, Präsident des Fischerclubs Wettingen. Gut 40 Personen sind pro Schicht eingeteilt, am Samstag

Simon fährt den Weidling gekonnt. musste sogar in zwei Schichten gefahren werden. Nebst dem Servicepersonal sind auch einige helfende Hände in der Küche gefragt, etwa beim Würzen der Fische, dem Bedienen der Fritteuse und des Grills. Am Samstagabend wurde zudem für eine musikalische Umrahmung gesorgt. Wo man auch nachfragte, die Fische und die Desserts mundeten. So erstaunt denn nicht, dass die Stimmung, sowohl bei den Gästen als auch beim Personal, äusserst gut war.


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Fünfzig Meter zum Gummi- Entchen und zurück Sandra Frauenfelder.

Foto: ab

Die Leiterin Standortförderung verlässt Wettingen Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortförderung, verlässt Wettingen per Ende Oktober, um eine neue Herausforderung in Uster anzunehmen. Frauenfelder leitet seit sieben Jahren die Standortförderung Wettingen. Zusammen mit Gemeindeammann Markus Dieth hat sie die Stelle aufgebaut und betreut. Dank ihrem Engagement sei es möglich gewesen, die Stelle innert kürzester Zeit in der Gemeinde und der Verwaltung zu verankern und mittels intensiver Kundenbetreuung in der Wirtschaft und dem Gewerbe bestens vernetzt, schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. Durch zahlreiche, von aktiver Öffentlichkeitsarbeit begleitete Anlässe sei es gelungen, Wettingen als attraktiven Wohn- und Arbeitsort zu positionieren und medienwirksam darzustellen. Sandra Frauenfelder wird ab 1. November für Uster mit über 30 000 Einwohnern eine Standortförderung aufbauen. Der Gemeinderat bedauert ihren Wegzug. Ihm sei ein aktives Marketing und Kommunikation wichtig; er werde die beiden Bereiche deshalb weiter vorantreiben. (Mü)

INSERAT

Es herrscht reges Treiben an diesem Sonntag im Freibad Tägi. Doch es ist kein normaler Nachmittag –, die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Badewannenrennen steht auf dem Programm. PHILIPPE NEIDHART

Musik dröhnt aus den Boxen, unzählige Kinder und Erwachsene planschen munter im angenehm warmen Wasser. Die Animatoren sorgen für gute Stimmung –, man fühlt sich an einen Badeort am Mittelmeer erinnert. «Es ist ein Event für die ganze Familie», so Rainer Braun, Organisator des Rennens samt umfangreichem Rahmenprogramm. So gibt es vor der eigentlichen Hauptattraktion zum Einwärmen erst mal ein Penalty-Schiessen auf dem Wasser. Schnell wird klar: Die Fortbewegung auf den schwimmenden Matten ist gar nicht so einfach, wie man im ersten Moment zu glauben vermag. Viele der jungen Kandidatinnen und Kandidaten landen vor dem Ballkontakt im Wasser und sind somit ausgeschieden, von den geschätzt 100 Teilnehmern treffen denn auch nur gerade drei das Tor. Umso grösser ist bei diesen dann aber die Freude. Immer mehr Publikum versammelt sich am Bassinrand, um dem

farbenfrohen Treiben zuzusehen. Doch bevor es nun zum lange erwarteten Rennen kommt, können sich die zahlreichen Kinder beim Aquafun noch einmal so richtig austoben. Zudem startet Braun mit seinem Team einen nicht ganz ernst gemeinten Weltrekordversuch – die längste Polonaise der Welt. Dann endlich ist es soweit, Braun greift zum Mikrofon: «Ab in eure Wannen!» Unter den vielen Teams sind auch die Sieger des vergangenen Jahres, Urs Käppeli und Gebi Merkli, die beiden Lokalmatadoren aus Wettingen. «Wir haben über den Bademeister von diesem Event erfahren», so Käppeli, und auch in diesem Jahr wollen sie wieder alles geben, um den Titel erfolgreich zu verteidigen. Dabei sind die Regeln denkbar einfach: Gefahren wird immer zu zweit, dabei müssen rund 50 Meter absolviert werden, in der Hälfte der Strecke heisst es, ein gelbes Gummi-Entchen zu umschiffen. Was in der Theorie so simpel tönt, ist jedoch gar nicht so einfach: Längst nicht alle Wannen schaffen es ins Ziel –, einige gehen schon nach wenigen Metern unter, andere verfahren sich im Bassin und müssen «gerettet» werden. DEN PILOTEN bereitet das Rennen

dabei sichtlich Vergnügen, auch wenn der Sieg nicht jedem vergönnt sein kann. Ein Junge, dessen Badewanne kenterte, meint lachend: «Es hat wahnsinnig Spass gemacht!» Auch dem Publikum gefällt das bunte Treiben,

viele stehen mit dem Smartphone in der Hand am Beckenrand und filmen das Rennen. «Ich selbst würde da nicht mitfahren, aber es ist sehr lustig zum Zuschauen», sagt ein Mädchen, das gespannt aufs Wasser blickt. Und wahrlich, die Beteiligten als auch die Organisatoren gehen mit viel Humor zur Sache. Brauns Ansagen sind oftmals erheiternd und sorgen immer wieder für Lacher. So war auch die Idee für das Badewannenrennen zu Beginn eher als Scherz gemeint, mittlerweile jedoch entwickelte es sich zu einer festen Institution: «Die Idee für das Event kam mir zu Hause in der Badewanne», so Braun, «im Nebenzimmer lief Formel 1.» Und da dachte er sich, dass ein Rennen wohl auch in diesem Behältnis für Körperhygiene möglich sei. Kurz darauf veranstaltete er eine Deutsche Meisterschaft in dieser neuen und überaus exotischen Sportart. Das war 2013. Ein Jahr später folgte die erste Europameisterschaft, im 2015 konnten sich Menschen in der ganzen Welt im Badewannenrennen messen. «Mittlerweile werden die Qualifikationen in 99 Destinationen ausgetragen», freut sich der Organisator, «der jeweilige Tagessieger qualifiziert sich für das Finale.» Und wie es kaum anders zu erwarten war, heissen auch an diesem Tag die Sieger wieder Urs Käppeli und Gebi Merkli: «Wir sind gekommen und haben gewonnen», freuen sich die beiden. Vielleicht reicht es in diesem Jahr sogar für den Weltmeistertitel.

VERMISCHTES es ankommt oder nicht.» Die Pasta schien zu munden und die Bete die Bevölkerung den Menschen sucher konnten die Produkte im mit Beeinträchtigung bei der ArLaden auch gleich kaufen und beit über die Schulter schauen sich beim Koch noch ein paar und die Eigenprodukte in der LaTipps zum Rezept holen. denboutique der arwo Stiftung gleich vor Ort degustieren. Koch Heiner Ammann und LebensmitMUKI-/VAKI- TURNEN Der Wettinger telingenieur Florentin Röthlin Damenturnverein führt ab 17. Okstanden hinter dem Kochtopf. Die tober wieder das Turnen für MütPasta, die im ehemaligen Restauter und Väter mit ihren Kindern rant Metropol selber hergestellt (ab Jahrgang 2013) durch. Monwird, wurde am Samstag mit feitags, 9–10 Uhr, Tägerhard; mittner Tomaten-, Fleisch- oder Pestowochs, 14.30–15.30 Uhr, Zehntensauce serviert. «Das ist das Schöne hof-Turnhalle (Dorf). Anmeldung an unserem Beruf, man bekommt Hinter dem Kochtopf: Heiner Am- obligatorisch: ab 1. September, direkt ein Feedback und weiss, ob mann (l.) und Florentin Röthlin. Tel. 078 658 19 34 (8–20 Uhr).

SOMMEREVENT Am Samstag konn-

Wahlkampfauftakt mit Fassbrause Regierungsratskandidat Markus Dieth, Parteipräsidentin Marianne Binder, Fraktionspräsident Peter Voser (v.l.). Foto: Mü

Die CVP-Wahlkampflok Zusammen mit der Parteispitze eröffnete Wettingens Gemeindeammann Markus Dieth seinen Regierungsratswahlkampf im Schalander von Lägerebräu.

Risotto gibt. Überall hat Dieth sein aus sechs Aargauer Bieren bestehendes Bier-Sortiment mit dabei (Müller extra, Raben Brau aus Gränichen, Patschiifig Bräu aus Brugg, LägereBräu Pale Ale, Seis Spez aus Sins, Feldschlösschen Braufrisch). Am Freitag, 26. August, macht Dieth in Baden Halt.

MICHAEL MÜLLI

AUCH WENN ES bei diesen Begeg-

Das Podest Die Sieger Gebi Merkli (mit Hut) und Urs Käppeli (4. v. l.) mit VerMit Markus Dieth will die CVP ihanstalter Rainer Braun (im blauen T-Shirt). Fotos: pn ren frei werdenden Regierungsratssitz von Roland Brogli verteidigen, was ihr bis anhin niemand streitig gemacht hat. Unabhängig von der neusten Entwicklung auf dem Kandidatenkarussell betonte Marianne Binder, Präsidentin CVP Aargau, die Partei betrachte den Regierungswahlkampf nicht als Spaziergang. Und Dieth stellte klar: «Die einstimmige Nomination der Parteibasis ist für mich eine Verpflichtung, alles zu geben.» Die neue Ausgangslage wird man laut Binder an der Wahlteamsitzung vom 15. August diskutieren. Weitere Kandidaturen können bis 26. August eingereicht werden. Sein Wahlkampf sei organisiert, sagte Dieth. Als roten Faden hat er Schiffbruch Nicht alle bewältigen die Strecke unbeschadet. eine Tour zusammengestellt, die ihn in den elf verbleibenden Wochen bis zum Wahltag am 23. Oktober in alle elf Bezirke bringt. Zusammen mit den dortigen Grossratskandidaten lädt er – «die CVPLEHRABSCHLUSS In diesen Tagen Wahlkampflokomotive», so Bingeht für die ehemaligen Lernender – die Bevölkerung an je einem den die kaufmännische BerufslehStandort zu einem Treffen ein. re bei der Gemeindeverwaltung Der Start erfolgt heute DonnersWettingen zu Ende. Bereits vor tag in Rheinfelden, wo es Gratisden Sommerferien durften Sina Grossmann, Giacomo Acquaroni INSERAT und Chiara Mazzonna das eidgenössische Fähigkeitszeugnis in Empfang nehmen. Giacomo Acquaroni hat zudem die Berufsmaturität erlangt. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren den jungen Berufsleuten zum Kaufleute Sina Grossmann, Giacomo erfolgreichen Abschluss und wün- Acquaroni und Chiara Mazzonna haschen ihnen viel Glück und Erfolg ben die Lehre bei der Gemeindeverfür den weiteren Lebensweg. waltung abgeschlossen.

nungen mit dem in Davos aufgewachsenen Dieth «patschiifig» (rätoromanisch: gemütlich, gesellig) zu und her geht: Eine politische Botschaft hat er natürlich auch. Unter dem Motto «Zäme für euse Aargau» will er mithelfen, «das Unternehmen Kanton Aargau zusammen mit unserer Bevölkerung in eine sichere Zukunft zu führen». Und Marianne Binder betonte nebst den Wahlkampfschwerpunkten der Partei explizit deren C und die christlichen Werte: «Das C steht für Mass und Mitte; unser C ist politisch und bürgerlich», sagte sie. Nebst Dieth zieht es auch drei der vier anderen Gemeindevorsteher der Limmatwelle-Gemeinden Richtung Aarau: Susanne Voser (Neuenhof, CVP), Werner Scherer (Killwangen, SVP) und Valentin Schmid (Spreitenbach, FDP) kandidieren für den Grossen Rat. Kantonsweit sind 1064 Kandidaten angemeldet worden. Die Staatskanzlei prüft nun die Wahlvorschläge. Die definitive Fassung der Listen sowie die Namen der Kandidierenden werden morgen Freitag bekannt gegeben.


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WETTINGEN

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Fünfzig Meter zum Gummi- Entchen und zurück Sandra Frauenfelder.

Foto: ab

Die Leiterin Standortförderung verlässt Wettingen Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortförderung, verlässt Wettingen per Ende Oktober, um eine neue Herausforderung in Uster anzunehmen. Frauenfelder leitet seit sieben Jahren die Standortförderung Wettingen. Zusammen mit Gemeindeammann Markus Dieth hat sie die Stelle aufgebaut und betreut. Dank ihrem Engagement sei es möglich gewesen, die Stelle innert kürzester Zeit in der Gemeinde und der Verwaltung zu verankern und mittels intensiver Kundenbetreuung in der Wirtschaft und dem Gewerbe bestens vernetzt, schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. Durch zahlreiche, von aktiver Öffentlichkeitsarbeit begleitete Anlässe sei es gelungen, Wettingen als attraktiven Wohn- und Arbeitsort zu positionieren und medienwirksam darzustellen. Sandra Frauenfelder wird ab 1. November für Uster mit über 30 000 Einwohnern eine Standortförderung aufbauen. Der Gemeinderat bedauert ihren Wegzug. Ihm sei ein aktives Marketing und Kommunikation wichtig; er werde die beiden Bereiche deshalb weiter vorantreiben. (Mü)

INSERAT

Es herrscht reges Treiben an diesem Sonntag im Freibad Tägi. Doch es ist kein normaler Nachmittag –, die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Badewannenrennen steht auf dem Programm. PHILIPPE NEIDHART

Musik dröhnt aus den Boxen, unzählige Kinder und Erwachsene planschen munter im angenehm warmen Wasser. Die Animatoren sorgen für gute Stimmung –, man fühlt sich an einen Badeort am Mittelmeer erinnert. «Es ist ein Event für die ganze Familie», so Rainer Braun, Organisator des Rennens samt umfangreichem Rahmenprogramm. So gibt es vor der eigentlichen Hauptattraktion zum Einwärmen erst mal ein Penalty-Schiessen auf dem Wasser. Schnell wird klar: Die Fortbewegung auf den schwimmenden Matten ist gar nicht so einfach, wie man im ersten Moment zu glauben vermag. Viele der jungen Kandidatinnen und Kandidaten landen vor dem Ballkontakt im Wasser und sind somit ausgeschieden, von den geschätzt 100 Teilnehmern treffen denn auch nur gerade drei das Tor. Umso grösser ist bei diesen dann aber die Freude. Immer mehr Publikum versammelt sich am Bassinrand, um dem

farbenfrohen Treiben zuzusehen. Doch bevor es nun zum lange erwarteten Rennen kommt, können sich die zahlreichen Kinder beim Aquafun noch einmal so richtig austoben. Zudem startet Braun mit seinem Team einen nicht ganz ernst gemeinten Weltrekordversuch – die längste Polonaise der Welt. Dann endlich ist es soweit, Braun greift zum Mikrofon: «Ab in eure Wannen!» Unter den vielen Teams sind auch die Sieger des vergangenen Jahres, Urs Käppeli und Gebi Merkli, die beiden Lokalmatadoren aus Wettingen. «Wir haben über den Bademeister von diesem Event erfahren», so Käppeli, und auch in diesem Jahr wollen sie wieder alles geben, um den Titel erfolgreich zu verteidigen. Dabei sind die Regeln denkbar einfach: Gefahren wird immer zu zweit, dabei müssen rund 50 Meter absolviert werden, in der Hälfte der Strecke heisst es, ein gelbes Gummi-Entchen zu umschiffen. Was in der Theorie so simpel tönt, ist jedoch gar nicht so einfach: Längst nicht alle Wannen schaffen es ins Ziel –, einige gehen schon nach wenigen Metern unter, andere verfahren sich im Bassin und müssen «gerettet» werden. DEN PILOTEN bereitet das Rennen

dabei sichtlich Vergnügen, auch wenn der Sieg nicht jedem vergönnt sein kann. Ein Junge, dessen Badewanne kenterte, meint lachend: «Es hat wahnsinnig Spass gemacht!» Auch dem Publikum gefällt das bunte Treiben,

viele stehen mit dem Smartphone in der Hand am Beckenrand und filmen das Rennen. «Ich selbst würde da nicht mitfahren, aber es ist sehr lustig zum Zuschauen», sagt ein Mädchen, das gespannt aufs Wasser blickt. Und wahrlich, die Beteiligten als auch die Organisatoren gehen mit viel Humor zur Sache. Brauns Ansagen sind oftmals erheiternd und sorgen immer wieder für Lacher. So war auch die Idee für das Badewannenrennen zu Beginn eher als Scherz gemeint, mittlerweile jedoch entwickelte es sich zu einer festen Institution: «Die Idee für das Event kam mir zu Hause in der Badewanne», so Braun, «im Nebenzimmer lief Formel 1.» Und da dachte er sich, dass ein Rennen wohl auch in diesem Behältnis für Körperhygiene möglich sei. Kurz darauf veranstaltete er eine Deutsche Meisterschaft in dieser neuen und überaus exotischen Sportart. Das war 2013. Ein Jahr später folgte die erste Europameisterschaft, im 2015 konnten sich Menschen in der ganzen Welt im Badewannenrennen messen. «Mittlerweile werden die Qualifikationen in 99 Destinationen ausgetragen», freut sich der Organisator, «der jeweilige Tagessieger qualifiziert sich für das Finale.» Und wie es kaum anders zu erwarten war, heissen auch an diesem Tag die Sieger wieder Urs Käppeli und Gebi Merkli: «Wir sind gekommen und haben gewonnen», freuen sich die beiden. Vielleicht reicht es in diesem Jahr sogar für den Weltmeistertitel.

VERMISCHTES es ankommt oder nicht.» Die Pasta schien zu munden und die Bete die Bevölkerung den Menschen sucher konnten die Produkte im mit Beeinträchtigung bei der ArLaden auch gleich kaufen und beit über die Schulter schauen sich beim Koch noch ein paar und die Eigenprodukte in der LaTipps zum Rezept holen. denboutique der arwo Stiftung gleich vor Ort degustieren. Koch Heiner Ammann und LebensmitMUKI-/VAKI- TURNEN Der Wettinger telingenieur Florentin Röthlin Damenturnverein führt ab 17. Okstanden hinter dem Kochtopf. Die tober wieder das Turnen für MütPasta, die im ehemaligen Restauter und Väter mit ihren Kindern rant Metropol selber hergestellt (ab Jahrgang 2013) durch. Monwird, wurde am Samstag mit feitags, 9–10 Uhr, Tägerhard; mittner Tomaten-, Fleisch- oder Pestowochs, 14.30–15.30 Uhr, Zehntensauce serviert. «Das ist das Schöne hof-Turnhalle (Dorf). Anmeldung an unserem Beruf, man bekommt Hinter dem Kochtopf: Heiner Am- obligatorisch: ab 1. September, direkt ein Feedback und weiss, ob mann (l.) und Florentin Röthlin. Tel. 078 658 19 34 (8–20 Uhr).

SOMMEREVENT Am Samstag konn-

Wahlkampfauftakt mit Fassbrause Regierungsratskandidat Markus Dieth, Parteipräsidentin Marianne Binder, Fraktionspräsident Peter Voser (v.l.). Foto: Mü

Die CVP-Wahlkampflok Zusammen mit der Parteispitze eröffnete Wettingens Gemeindeammann Markus Dieth seinen Regierungsratswahlkampf im Schalander von Lägerebräu.

Risotto gibt. Überall hat Dieth sein aus sechs Aargauer Bieren bestehendes Bier-Sortiment mit dabei (Müller extra, Raben Brau aus Gränichen, Patschiifig Bräu aus Brugg, LägereBräu Pale Ale, Seis Spez aus Sins, Feldschlösschen Braufrisch). Am Freitag, 26. August, macht Dieth in Baden Halt.

MICHAEL MÜLLI

AUCH WENN ES bei diesen Begeg-

Das Podest Die Sieger Gebi Merkli (mit Hut) und Urs Käppeli (4. v. l.) mit VerMit Markus Dieth will die CVP ihanstalter Rainer Braun (im blauen T-Shirt). Fotos: pn ren frei werdenden Regierungsratssitz von Roland Brogli verteidigen, was ihr bis anhin niemand streitig gemacht hat. Unabhängig von der neusten Entwicklung auf dem Kandidatenkarussell betonte Marianne Binder, Präsidentin CVP Aargau, die Partei betrachte den Regierungswahlkampf nicht als Spaziergang. Und Dieth stellte klar: «Die einstimmige Nomination der Parteibasis ist für mich eine Verpflichtung, alles zu geben.» Die neue Ausgangslage wird man laut Binder an der Wahlteamsitzung vom 15. August diskutieren. Weitere Kandidaturen können bis 26. August eingereicht werden. Sein Wahlkampf sei organisiert, sagte Dieth. Als roten Faden hat er Schiffbruch Nicht alle bewältigen die Strecke unbeschadet. eine Tour zusammengestellt, die ihn in den elf verbleibenden Wochen bis zum Wahltag am 23. Oktober in alle elf Bezirke bringt. Zusammen mit den dortigen Grossratskandidaten lädt er – «die CVPLEHRABSCHLUSS In diesen Tagen Wahlkampflokomotive», so Bingeht für die ehemaligen Lernender – die Bevölkerung an je einem den die kaufmännische BerufslehStandort zu einem Treffen ein. re bei der Gemeindeverwaltung Der Start erfolgt heute DonnersWettingen zu Ende. Bereits vor tag in Rheinfelden, wo es Gratisden Sommerferien durften Sina Grossmann, Giacomo Acquaroni INSERAT und Chiara Mazzonna das eidgenössische Fähigkeitszeugnis in Empfang nehmen. Giacomo Acquaroni hat zudem die Berufsmaturität erlangt. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren den jungen Berufsleuten zum Kaufleute Sina Grossmann, Giacomo erfolgreichen Abschluss und wün- Acquaroni und Chiara Mazzonna haschen ihnen viel Glück und Erfolg ben die Lehre bei der Gemeindeverfür den weiteren Lebensweg. waltung abgeschlossen.

nungen mit dem in Davos aufgewachsenen Dieth «patschiifig» (rätoromanisch: gemütlich, gesellig) zu und her geht: Eine politische Botschaft hat er natürlich auch. Unter dem Motto «Zäme für euse Aargau» will er mithelfen, «das Unternehmen Kanton Aargau zusammen mit unserer Bevölkerung in eine sichere Zukunft zu führen». Und Marianne Binder betonte nebst den Wahlkampfschwerpunkten der Partei explizit deren C und die christlichen Werte: «Das C steht für Mass und Mitte; unser C ist politisch und bürgerlich», sagte sie. Nebst Dieth zieht es auch drei der vier anderen Gemeindevorsteher der Limmatwelle-Gemeinden Richtung Aarau: Susanne Voser (Neuenhof, CVP), Werner Scherer (Killwangen, SVP) und Valentin Schmid (Spreitenbach, FDP) kandidieren für den Grossen Rat. Kantonsweit sind 1064 Kandidaten angemeldet worden. Die Staatskanzlei prüft nun die Wahlvorschläge. Die definitive Fassung der Listen sowie die Namen der Kandidierenden werden morgen Freitag bekannt gegeben.


NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF

Submission im offenen Verfahren Erweiterung und Erneuerung Schulanlage Neuenhof Schulhaus Schibler und Neubau Aula 1. Auftraggeber: Einwohnergemeinde Neuenhof, c/o Gemeinderat Neuenhof 2. Verfahrens-/Auftragsart offenes Verfahren – Bauauftrag 3. Verbindlichkeitserklärung SubmD vom 26. November 1996 Stand 1. Januar 2011 Nach Gatt/WTO-Verfahren Sprache des Verfahrens und der Angebote: Deutsch 4. Gegenstand und Umfang der Aufträge BKP 221.6 Aussentüren aus Metall – Schulhaus Schibler und Aula BKP 233 Beleuchtungskörper – Schulhaus Schibler und Aula BKP 272 Metallbauarbeiten – Schulhaus Schibler und Aula BKP 285 Innere/äussere Oberflächenbehandlung – Schulhaus Schibler und Aula 5. Ausführungstermin Aufgrund der in den Unterlagen festgelegten Termine 6. Einreichung der Angebote Die Angebote sind bis 22. September 2016, 11.00 Uhr an folgende Adresse einzureichen: Einwohnergemeinde Neuenhof c/o Gemeinderat, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof mit Angabe der entsprechenden BKP 7. Bezugsquelle der Ausschreibungsunterlagen unter www.simap.ch Verfügbarkeit der Unterlagen ab 12. August 2016 8. Zuschlagskriterien Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien 9. Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden. Der Stillstand der Fristen gemäss Zivilprozessrecht gilt nicht. 2. Die Beschwerde ist schriftlich einzureichen und muss einen Antrag sowie ein Begründung enthalten. Das heisst, es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1. und 2. nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Die angefochtene Ausschreibung ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Eingabe ist zu unterzeichnen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen Neuenhof, 11. August 2016

Der Gemeinderat

Waldumgang für die Bevölkerung Zum diesjährigen Waldumgang laden wir die Einwohnerinnen und Einwohner von Neuenhof ein auf

Samstag, 20. August 2016, 13.30 Uhr Treffpunkt Waldhaus Neuenhof Auf dem rund anderthalb- bis zweistündigen Rundgang mit dem Revierförster, Herrn Markus Byland, erfahren Sie viel Interessantes über die Planung zur Bewirtschaftung des Ortsbürgerwaldes. Der Waldumgang findet bei jeder Witterung statt. Anschliessend an den öffentlichen Waldumgang wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein kleiner Imbiss offeriert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ortsbürgerkommission und Gemeinderat Neuenhof

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AUS DEM GEMEINDERAT Informationsveranstaltung zur Gesamtrevision der Nutzungsplanung BNO Der Gemeinderat hat in Zusammenarbeit mit der Ortsplanungskommission, dem Planungsbüro Metron Raumentwicklung AG, Brugg, sowie den Einwohnerinnen und Einwohnern von Neuenhof anlässlich mehrerer Foren die Gesamtrevision der Nutzungsplanung (BNO) durchgeführt. Mit der Revision wurden folgende Planungsunterlagen angepasst bzw. neu erstellt: Bauzonenplan; Kulturlandplan; Bau- und Nutzungsordnung BNO; Waldfeststellungsplan Gebiet «Glärnisch und Härdli». Die Umsetzung der neuen BNO erfolgte aufgrund des erstellten Zielkatalogs der räumlichen Entwicklung mit Zukunftsbild …Vision 2030… sowie gestützt auf das behördenverbindlich verabschiedete «Räumliche Gesamtkonzept» (RGK). Um Klarheit über die Ziele und Rahmenbedingungen der städtebaulichen Entwicklung zu erhalten, wurde mit potenziellen Grundeigentümern für das Ortszentrum und die Zürcherstrasse eine Testplanung durchgeführt, mit welcher gesamtheitliche Ideen und Visionen für eine qualitätsvolle Entwicklung des Zentrums sowie der Gebiete entlang der Zürcherstrasse aufgezeigt werden. Die Resultate der Testplanung flossen in die vorliegenden Entwürfe ein. Im Sinne von § 3 BauG führte die Behörde parallel zur Vorprüfung beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau das Mitwirkungsverfahren vom 27. März 2015 bis 30. April 2015 durch. Gestützt auf die kantonale Stellungnahme und die Mitwirkungseingaben wurden die Planungsunterlagen entsprechend angepasst. Der Gemeinderat lädt nun zu einer Informationsveranstaltung ein am Montag, 15. August, 19 Uhr, Turnhalle Zürcherstrasse, Neuenhof, an welcher die vorgenannten Unterlagen zur Nutzungsplanung – vor der öffentlichen Auflage gemäss § 24 Abs. 1 BauG – näher vorgestellt werden. Der Gemeinderat freut sich, viele Einwohnerinnen und Einwohner sowie Grundeigentümer von Neuenhof begrüssen zu dürfen. Pilotprojekt «Littering» erfolgreich unterwegs Der Gemeinderat hat Mitte 2015 einem Pilotversuch «Projekt Littering Bahnhof Neuenhof» befristet für ein Jahr zuge-

stimmt. Ziel des Projekts ist, den Klientinnen und Klienten in der Sozialhilfe einen Anstoss zur Wiedereingliederung und Bildung von Tagesstrukturen zu geben. Ihnen aber auch zu ermöglichen, sich als wertvolles Mitglied der Gesellschaft einzubringen und zu sehen. Für die Gemeinde Neuenhof ergibt sich mit diesem Projekt die Gelegenheit, die Klienten in einem Wirkungsumfeld kennen zu lernen und so auch ihren Einsatz und ihre Bereitschaft besser beurteilen zu können. Im Weiteren kann so auch die Beurteilung einer Vermittlungsfähigkeit der Klienten besser erfolgen und eine entsprechende Beratung und Unterstützung gezielter geplant und vorgenommen werden. Im schlimmsten Fall wird auch eine Nichtbereitschaft des Klienten schneller erkannt und mit Konsequenzen unterbunden werden. Das Litteringprojekt Bahnhof stösst auf grossen Anklang seitens der Sozialhilfeempfänger wie auch seitens der Bevölkerung. Aufgrund des grossen Erfolges hat der Gemeinderat nun die Weiterführung des Pilotprojekts bis 31. Dezember 2017 mit der Erweiterung des Gemeindegebietes beschlossen. Ziel des Gemeinderates ist klar die langfristige Eingliederung des Projekts in die Gemeinde nach dem Motto «Arbeit vor Sozialhilfe». Die Baubewilligung wurde erteilt an: Stockwerkmiteigentümergemeinschaft im Quer 3, Neuenhof, c/o Ambassador Immobilien und Verwaltung AG, Mellingerstrasse 1, 5401 Baden, für den Einbau seitlicher Sitzplatz- und Balkonverglasungen bei der Wohnüberbauung im Quer 3, Parzelle 895, Neuenhof; Kommando Grenzwachkorps, c/o Werner Beyeler, Monbijoustrasse 40, 3003 Bern, für die Umnutzung der bestehenden Garage (Lagerraum) zu einem Technikraum des Sicherheitsfunknetzes im Widerlager der Hochbrücke Neuenhof-Wettingen, auf der Parzelle 1753, Hofmatt–Zürcherstrasse, in Neuenhof. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch


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Schüler liessen Ballone steigen.

NEUENHOF

zVg

Klassen verbinden An der Schule Neuenhof wurde das neue Schuljahr am Dienstag mit einem besonderen Anlass gestartet. Nicht etwa eine Lehrperson hielt die Rede, sondern die drei Schulpräsidentinnen, die Schülerinnen Medina, Hemely und Matija. Sie wünschen sich, dass sich die Klassen verbinden. Als symbolischen Akt überbrachten die Oberstufenschüler den Primarschülern Ballone, die sie steigen liessen. (bär) INSERAT

Thomas Benz zeigt, wo beim neuen Hybridfahrzeug der Akku angebracht ist.

Foto: bär

Gemeinde Neuenhof

Papiersammlung Die nächste Papiersammlung findet statt am:

Hightech-Kehrichtwagen

Nur korrekt bereitgestelltes Papier wird übernommen!

Die Firma Obrist Transport + Recycling AG mit Sitz in Neuenhof setzt auf neue Technologien und hat seit einem Monat einen Kehrichtwagen mit Hybridaufbau im Einsatz.

P a p i e r:

MELANIE BÄR

Samstag, 20. August 2016 ab 8.00 Uhr Durchführender Verein: Ski- und Snowboardclub Rüsler Kontakttelefon: 079 404 03 17 Bereitstellung:

Sammelware immer bündeln und verschnüren! – Keine Tragtaschen – Keine Säcke (Einkaufstaschen etc.) – Keine Schachteln, Waschmittelboxen o. Ä. K a r t o n : (bitte speziell beachten) Karton aus Haushaltungen darf in Kleinmengen separat verschnürt bereitgestellt werden. Grössere Mengen oder Dimensionen von Karton, insbesondere aus Gewerbebetrieben, sind weiterhin gebührenpflichtig der Kehrichtabfuhr oder direkt einem Altstoffhändler zu übergeben.

«Wir wollen der Zeit vorausgehen und haben deshalb als erste Firma in der Region einen Kehrichtwagen mit Hybridaufbau im Einsatz», sagt Geschäftsführer Thomas Benz. Das Fahrzeug sei energiesparend und verursache viel weniger Lärm. Zurzeit ist der Kehrichtwagen hauptsächlich in der Region Wettingen, Ehrendingen und Studenland im Einsatz. Wie funktioniert ein Hybridfahrzeug überhaupt? «Der Wagen ist mit einem Akku ausgestattet, der sich auflädt, sobald man über fünf Kilometer pro Stunde fährt», erklärt Benz und zeigt auf den hinter der Fahrerkabine liegende,

500 Kilogramm schwere Akku. Während herkömmliche Kehrichtwagen die Drehzahl des Motors erhöhen, um die Presse zu aktivieren, wird beim Hybridfahrzeug der selbst erzeugte Strom dafür gebraucht. «Dadurch hat man weniger CO2-Ausstoss, spart also Treibstoff und verursacht weniger Lärm.» Die Einsparungen der Treibstoffkosten würden allerdings die Mehrkosten des Fahrzeugs nicht decken. Ein Hybridkehrichtwagen kostet ein Drittel mehr als ein herkömmliches Fahrzeug. Das ist es der Obrist Transport + Recycling AG wert. «Wir glauben daran, dass sich die Technik verändert und wollen auf dem aktuellen Stand sein und bereits Erfahrungen gesammelt haben, wenn die Technik gefragt ist», begründet Benz. Er ist überzeugt, dass sich die Investition für Nachhaltigkeit, Effizienz und niedrige Lärmbelastung langfristig lohne und auch von der Kundschaft gefragt werde. Dies sind im Moment vorwiegend rund 35 Gemeinden, für die

sie im Auftragsverhältnis die Entsorgung des Mülls übernehmen. «Das Hybridfahrzeug ist nun bei uns im Einsatz und wir werden, sofern sich das Fahrzeug bewährt, unsere Flotte mit weiteren Fahrzeugen ergänzen», so Benz. AM NÄCHSTEN SAMSTAG kann sich

die Bevölkerung selber ein Bild des neuen Hybridfahrzeugs sowie der gesamten Fahrzeugflotte machen. Am Erlebnistag in der «Bring»-Sammelstelle in Turgi kann man die verschiedenen Fahrzeugtypen (Kehrichtwagen, Haken, Kran) nicht nur besichtigen, sondern als Beifahrer auch eine Runde darin drehen. Erlebnistag am Samstag, 13. August, 10 bis 16 Uhr, «Bring»-Sammelstelle in Turgi.

FAHRZEUG-DATEN Der Kehrichtwagen mit Hybridaufbau weist folgende Daten auf: Chassis DAF CF 370 PS mit Wandlerautomat; 3 Achsen; Nutzlast von 10 500 kg; Aufbau 20 m³ Inhalt; HybridTechnologie für Aufbau.

Abteilung Bau, Neuenhof INSERAT

Emil + Urs Gottesleben

Ringstr. 2 Tel. 056 406 14 64 e-mail info@carrosserie-neuenhof.ch www.carrosserie-neuenhof.ch Die Autospenglerei mit Spritzwerk für alle Fahrzeugreparaturen in Ihrer Nähe, seit bald 60 Jahren.


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Vietnamesischer Wurm seziert und die Bronze-Medaille gewonnen Tabea Künzler holte sich an der BiologieOlympiade in Vietnam eine BronzeMedaille. Damit gerechnet hat die 17jährige Schülerin der Kantonsschule Wettingen nicht.

Land und die Kultur kennen.» Ein Highlight sei eine Bootsfahrt mit traditionellen Ruderbooten durch Schluchten und Felsen gewesen. Überhaupt sei die Teilnahme eine eindrückliche Erfahrung gewesen. «Das Level war sehr hoch. Niemand hatte das Gefühl, es sei gut gelaufen.» Deshalb habe sie auch nicht damit gerechnet, eine Medaille zu holen. «Ich habe sie dann aber gerne genommen, als ich sie am 23. Juli bekam», lacht die begabte Wettinger Kantischülerin.

MELANIE BÄR

«Unter anderem mussten wir einen vietnamesischen Wurm sezieren», nennt Tabea Künzler eine der Aufgaben an der zweitägigen Prüfung in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. Die Elektroanalyse im Labor sei ihr mehr gelegen als das Sezieren. «Es ist nicht so, dass es mich ekelt. Trotzdem habe ich etwas Mühe damit, Tiere aufzuschneiden und frage mich, wie viele Tiere sterben mussten, nur damit wir sie anschauen konnten.» Denn schon bei den Vorbereitungen gehörte das Sezieren ebenso wie das Lernen von Genetik, Laboranalyse und Theorie der Biologie und Chemie im Allgemeinen dazu. Die 17-Jährige setzte sich im einjährigen Auswahlverfahren gegen mehr als 1200 Schweizer und Liechtensteiner Teilnehmende durch. Die ersten Prüfungen des Ausscheidungsverfahrens fanden ein knappes Jahr vor der Olympiade statt. Die Neuenhoferin besuchte zwei einwöchige Vorbereitungslager und unzählige Lernstunden zuerst in der Kantonsschule Wettingen, später in Zürich. TABEA KÜNZLER und eine weitere

Schülerin der Kanti Wettingen, eine Schülerin des Berner Gymnasiums Kirchenfeld und ein Schüler der Kantonsschule Zürcher Oberland waren am Schluss die Besten. Zu viert durften sie schliesslich die Schweiz in Vietnam vertreten. In Hanoi, wo sich gesamthaft 253 Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren aus 69 Ländern massen. «Wie bei Sportolympiaden gab es auch bei der Biologie-Olympiade eine grosse Zeremonie mit Musik und Kunst, man lernte das

DIE LEIDENSCHAFT für Biologie und

Chemie ist Tabea Künzler in die Wiege gelegt worden. Ihr Vater arbeitet als Mikrobiologe an der ETH in Zürich. «Er hat mich und meine drei Schwestern immer mal wieder ins Labor mitgenommen.» Trotz grossem Interesse an der Biologie will die Kantischülerin nächstes Jahr nicht Biologie, sondern Medizin studieren. «Weil der Mensch auch in der Biologie mein Lieblingsbereich ist.» Ihr Interesse an Menschen zeigt sich auch bei der Wahl ihrer Maturarbeit. Weil die Vegetarierin gerne kocht und backt will sie Neuenhofern Primarschülern in mehreren Workshops Wissen über gesunde Ernährung vermitteln und danach wissenschaftlich auswerten, was bei den Kindern hängen geblieben ist. Klare Vorstellungen hat sie auch, was ihre Zukunft betrifft: Sie träumt davon, Kinderärztin zu werden, eine Gemeinschaftspraxis zu eröffnen und Teilzeit als Ärztin zu arbeiten. «Damit ich auch eine eigene Familie gründen kann. Ich will unbedingt mal Mutter werden, denn ich bin ein Familienmensch.» Die Teilnahme an der Biologie- Tabea Künzler konzentriert während der Biologie-Olympiade in Vietnam. zVg Olympiade ist für die in Deutschland geborene und in Neuenhof BIOLOGIE-OLYMPIADE aufgewachsene Schweizerin eine einmalige Sache. Zwar könnte sie Die Internationale Biologie- menden holen eine Medaille. sich altersbedingt dem Auswahl- Olympiade (IBO) ist ein Wettbe- Die Schweizer Biologie-Olympiverfahren nochmals stellen, aus werb für Jugendliche der Se- ade (SBO) des Verbands SchweiZeitgründen verzichtet sie jedoch kundarstufe II. Die Schweiz zer Wissenschafts-Olympiaden darauf. «Die Vorbereitungen sind nimmt seit 1999 an der IBO teil. wird vom Verein ibo suisse orsehr zeitaufwändig. Da ich auch Die 69 Teilnehmerländer kön- ganisiert und finanziert. Es gibt noch Zeit für Volleyball- und Kla- nen je ein Team von maximal auch Olympiaden in den Fävierspielen haben will und bald vier Schülern stellen, die sich chern Chemie, Geografie, Inmit der Maturarbeit beginne, ver- zuvor in ihrem Land qualifi- formatik, Mathematik, Philosozichte ich darauf.» ziert haben. 60% der Teilneh- phie und Physik.


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Die Vögel mussten umziehen Die grosse Schulhaussanierung in Neuenhof hat auch Folgen für Rauchschwalben und Mauersegler: Ihre Kunstnester mussten umplatziert werden und hängen nun unter dem Turnhallendach. MICHAEL MÜLLI

«Das Schiblerquartier ist einzigartig in der Region: Hier brüten viele Mehlschwalben», weiss Susanna Hobbs. Das war schon früher so. Die Präsidentin des Natur- und Vogelschutzvereins Neuenhof ist ganz in der Nähe aufgewachsen. Damals bauten die Schwalben ihre Nester noch selber; aus Lehmkügelchen, die sie in Pfützen auf unbefestigten Wegen und Plätzen fanden. Je mehr die Flächen versiegelt wurden, desto weniger Material fanden die Schwalben für den Nestbau. Vielerorts dezimierte sich der Bestand. «Das war auch in Neuenhof so», erinnert sich Gründungsmitglied Fernand Herrmann, «aber wir hatten das Glück, dass sich die Kolonie im ‹Schibler› Dank der Bemühungen des Natur- und Vogelschutzvereins halten konnte.» Dieser montierte an den Liegenschaften im Quartier Kunstnester aus Gips. Vergangenen Frühling wurden rund 40 Nester ausgewechselt

und einmal im Jahr reinigt der Verein die unter den Nestern angebrachten Holzbrettchen, welche die Fassaden vor Verunreinigungen schützt. «Die Hausbewohner haben Freude», sagt Hobbs. Ähnlich wie den Mehlschwalben erging es den Mauerseglern. Sie brüten gern in Nischen. Bei Renovationen alter Liegenschaften und energetischen Sanierungen werden viele Spalte zugemacht. Heute gebe es, so Herrmann, noch knapp zehn Brutpaare im Dorf mit je zwei Jungen; also etwa 40 Tiere. Es gäbe schon Möglichkeiten, bei Sanierungen Nistkästen in die Fassade einzubauen, erklärt Andres Beck, der im Naturschutzbereich für den Kanton tätig ist: «Bauherren und Architekten müssen sich aber zuerst einmal der Problematik bewusst sein.» Vogelschützer Andres Beck, Susanne Hobbs, Fernand Herrmann (v.l.). Unter dem Vordach der Turnhalle haben sie Kunstnester für Mehlschwalben (links VOR DIESE PROBLEMATIK sah man und rechts, grau) und Mauersegler (im Giebel, rötlich) montiert. Foto: Mü sich auch bei der gegenwärtigen Sanierung und Erweiterung der Schulanlage gestellt. Beim Alten Schulhaus hatte es Kunstnester für Mauersegler, beim Schulhaus Schibler sowohl für Mauersegler als auch für Mehlschwalben. Am neu renovierten Alten Schulhaus habe die Gemeinde keine Nester mehr gewollt, sagt Hobbs. Und Mauersegler. Foto: zVg Mehlschwalbe. Foto: zVg beim ‹Schibler› könnten die Vögel die Nester wegen des Gerüsts für Für die Suche nach einem Ersatz- zwölf Kunstnester für Mehllängere Zeit nicht mehr anfliegen. standort zog der Verein deshalb schwalben und Mauersegler monDabei seien gerade die Mehl- Fachmann Beck hinzu. Und man tiert. Ob dann am «neuen» Schulschwalben Gewohnheitstiere, die wurde fündig: Unterstützt durch haus Schibler anstelle der ausranimmer wieder in ihre letztjähri- die Regionalwerke mit entspre- gierten Kästen neue, zusätzliche gen Nester wollen. «Ein neues chendem Hebegerät wurden auf Kunstnester aufgehängt werden Quartier zu erschliessen ist der Turnhallenrückseite unter könnten? Die Vogelschützer würdem Dach in luftiger Höhe je den sich freuen. schwierig», sagt Hobbs.

LESERBRIEFE Interessengemeinschaft «Wohnliches Neuenhof» erfährt grosse Unterstützung Der Artikel im BT und der Leserbrief in der Limmatwelle vom 23. Juni haben ein erfreuliches Echo gefunden. Die Interessengemeinschaft «Wohnliches Neuenhof» (IGWN) hat viele positive Rückmeldungen erhalten und dankt allen, die sich zum Thema Ortsplanungsrevision geäussert haben. Die Meinung, dass die Ziele Qualität und Wohnlichkeit mit den bisherigen Planungsentwürfen des Gemeinderats nicht erreicht werden können, findet überwiegend Zuspruch und die Forderungen der IGWN werden geteilt. Zur Erinnerung sei nochmals erwähnt, um was es in erster Linie geht: Die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen im «Härdli», die bereits mit

Nutzungen im öffentlichen Interesse Interesse und Courage sich zu äussern! (Tennisanlage, Kinderspielplatz, rund Werner Füllemann, im Namen der IG Wohnliches 100 Familiengärten, Alterssiedlung, Neuenhof GW Pumpwerk) belegt ist, darf nicht für Wohnzwecke umgezont und die BNO: Gestaltungsplanpflicht Bifang heutigen Nutzungen an den östlichen In der neuen Bau- und NutzungsordSiedlungsrand verlegt werden. Als Fol- nung (BNO) wird das unbebaute ge entfällt auch die geplante ersatz- Grundstück oberhalb des Spielplatzes weise Neueinzonung von Landwirt- Bifang, die Wohnblöcke Bergstrasse 2 schaftsland im Langacher. Auf eine und 4, Bifangstrasse 9, 13 und 15 und Ausweitung des Zonenkatalogs für (7) unser Einfamilienhaus Bifangstrasse Hochhäuser mit einer Gebäudehöhe 21 unter Gestaltungsplanpflicht gevon 55m ist zu verzichten. Weitere stellt; in unserem Fall ungefragt und Postulate und Argumente können auf ungewollt. Gestaltungsplanpflicht bedeutet, unserer Homepage eingesehen werden. Zum Kernteam der IGWN gehö- einheitlich, verdichtet und mit zwei ren mit Rolf Widmer, Eugen Suter, zusätzlichen Vollgeschossen und einer Paul Marquart, Werner Füllemann und Attikawohnung der jeweiligen WohnToni Benz Einwohner aus unterschied- zone bauen. Hier am Bifang in der W4 lichen Quartieren. Zeigen Sie ebenfalls (Wohnzone 4) könnten mit dem

Grenzabstand der W4 siebenstöckige Bauten verdichtet erstellt werden. Wer mit der Gestaltungsplanpflicht nicht einverstanden ist, hat nur noch Besitzstandsgarantie, darf nicht mehr im Rahmen der geltenden W4 für die Nachkommen erweitern. Laut Rechtsauskunft ist das eine immaterielle Enteignung. Für die Besitzer der Wohnblöcke lohnt sich der Abbruch statt der Renovation (doppelt so viel teure Wohnungen, nur noch wenig Licht und Sonne für die umliegenden Liegenschaften). Wir lehnen die Gestaltungsplanpflicht ab (Brief an die Gemeinde vom 25. Juli 2016 mit 60 Mitunterzeichnerinnen und -unterzeichnern). Dieter und Margrit Pfister, Neuenhof


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KILLWANGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT

Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Rocco und Giuseppina Caputo, Föhrenweg 11, 8956 Killwangen, für die Erstellung einer Pergola, Parz. Nr. 1343, Föhrenweg 11; Antonino und Antonietta Conti, Alte Post 11, 8956 Killwangen, für die Erstellung einer Sitzplatzüberdachung, Parz. Nr. 1295, Alte Post 11. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und Gemeinderat Hanspeter Schmid auf der Zelgliwiese vor dem Schulhausanbau. 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– 11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch

Foto: bär

Bereit fürs Dorffest und die Schulhauseinweihung

Kinder spielen und malen zusammen.

zVg

Spielgruppe startet Am 15. August starten die neuen Gruppen in der Spielgruppe am Bächli. Die Kinder können erste Erfahrungen mit verschiedenen Aktivitäten machen. Es werden Spielgruppen an 3 Wochentagen angeboten. Aufgrund des Rückgangs der Anzahl Kinder, musste das Angebot von vier auf drei Gruppen reduziert werden. Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren haben die Möglichkeit, mit anderen Kindern während 2 1/2 Stunden zu spielen, singen, malen, kneten, musizieren oder auch mal gemütlich eine Geschichte anzuhören. Es gibt am Montag und Donnerstag noch freie Plätze. Anmeldungen an r.kreuzmann@hotmail.com sowie Infos unter www.elternverein-killwangen.ch (ms)

velat bis hin zur Militär-Käseschnitte, Pizza, Salate, Ghackets und Hörnli, Pommes, Risotto, Fleischkäse und dem Schweineschnitzel findet man alles. Auch unterhaltungsmässig wird einiges geboten. Auf der Bühne im Festzelt spielen verschiedene LiveBands. «Ein Highlight wird vermutlich die Abendunterhaltung mit den Schneehühnern», sagt Schmid. Die Präsidentin ist eine MELANIE BÄR Killwangenerin und erwartet eiGemeinderat und Dorffest-OK- nen grossen Fanclub. Präsident Hanspeter Schmid sieht sich zwei Wochen vor Festbeginn DAS KILLWANGNERFÄSCHT ist mehr auf der Zelgliwiese um. Das Korn als ein gewöhnliches Dorffest –, ist gemäht und muss nur noch ab- das zeigt sich auch am Rahmengewalzt werden, damit nächste programm. Die Bevölkerung Woche das Festzelt darauf aufge- kann den neuen Schulhausanbau stellt werden kann. «Wir sind pa- besichtigen. In der Aula wird eine rat, es läuft alles nach Plan, dank Ausstellung von verschiedenen der hervorragenden Arbeit der malenden Künstlern gezeigt. Die OK-Mitglieder», freut sich Schmid. Schule hat diverse Spiele für KinNach 5 Jahren Pause findet am 19. der organisiert. Für sie gibt es bis 21. August wieder ein Dorffest, auch noch Kutschenfahrten mit das Killwangnerfäscht, statt. Mit Miniature Horses, eine Clownder gleichzeitigen Schulhausein- Vorstellung und ein Kinderweihung und dem Jugendfest schminken. Am Samstag tritt zuwird es ein ganz besonderes Fest. dem die Kinder-Trachtengruppe 12 Vereine bieten im über 700 Würenlos auf und um 13.30 Uhr Quadratmeter grossen Festzelt Es- gibt es in der Schule eine Schülersen und Getränke an. Von der Cer- aufführung.

Pünktlich zum Schuljahresbeginn konnten die Schülerinnen und Schüler die Schulhauserweiterung am Montag in Betrieb nehmen. Am Dorffest wird das gebührend gefeiert.

Als Abschluss findet am Sonntag der traditionelle ZmorgeBrunch der Landfrauen statt. Anschliessend gibt es im Festzelt ein Anna-Würsch-Konzert mit der Jugendmusik Spreitenbach und den Swiss Pipes & Drums, bevor das Fest dann um 14 Uhr endet. RUND 20 000 FRANKEN lässt sich die Gemeinde das Fest kosten. Den Vereinen wird damit die Möglichkeit geboten, etwas in ihre Vereinskasse zu erwirtschaften. «Sie zahlen lediglich eine Standpauschale, dürfen dafür den ganzen Gewinn behalten», so Schmid. Grösstenteils wird mit Wegwerf-Geschirr gearbeitet. Für die Gläser wird ein Depot verlangt, damit keine Scherben auf dem Festgelände liegen bleiben. Es wird ein Sicherheitsdienst mit einem Hundeführer im Einsatz sein. «Wir hoffen auf ein friedliches Fest», so Schmid. Zwar erwartet man vor allem Festbesucher aus dem Dorf. Trotzdem schafft man vis à vis des Gemeindehauses Parkiermöglichkeiten. «Denn wir rechnen auch mit ein paar Heimweh-Killwangener», lacht Schmid. Killwangener Fäscht: 19. bis 21.8., www.killwangnerfaescht.ch


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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligung ist erteilt worden an Georg Riederer Transporte, Spreitenbach, für eine Aufstockung des Büros und der Lagerhalle, Härdlistrasse 5.

Traditionelles Faustball Dorftunier Am Wochenende vom 13./14 August findet das traditionelle Faustball Dorfturnier statt. Es dürfen wieder interessante Duelle erwartet werden. 25 Mannschaften sind am Start.

Personelles Als Bereichsleiter Liegenschaften ist zur Verstärkung des Teams der Bauverwaltung ab 1. September 2016 André Wenzinger, Würenlingen, gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen den neuen Mitarbeiter herzlich willkommen. In der Kategorie A wird um den Wanderpokal gespielt. Der STV Termine 22. August, 17 Uhr: Unent- Killwangen möchte den Pott wiegeltliche Rechtsauskunft, Gemein- der ins Nachbardorf holen, müsdehaus, Poststrasse 13; 26.–28. Au- sen dafür aber erst an den letztgust: Dorffest Spreitenbach, De- jährigen Siegern Widmer und Co. tails über das Festgelände und das vorbei. Auch einige andere MannProgramm sind unter www.dorf- schaften haben sich zum Ziel gefest-spreitenbach.ch einsehbar. setzt, diesen Pokal mit nach Hause zu nehmen. In der Kategorie B starten einige Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mo, 8.30–11.30 neue Mannschaften, welche um Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di bis den Pokal und den damit verbunDo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 denen Aufstieg in die Kategorie A kämpfen. Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. INSERATE

SPREITENBACH

Die letzjährigen Sieger Widmer und Co. (Mitte) mit dem STV Spreitenbach (l.) sowie dem STV Killwangen 1 (r.). Foto: zVg AM SONNTAG FINDET auch das traditionelle Kinderrennen statt, bei dem die schnellsten Spreitenbacher ermittelt werden. Anmelden kann man sich direkt am Turnier auf der Ziegelei. Die Festwirtschaft hat mit Pouletflügeli, Pommes frites, Salat, Steaks, Würsten und einem grossen Dessertbuffet auch für den Hunger was

zu bieten. Der STV Spreitenbach freut sich auf ein super Wochenende. Infos und Spielpläne unter www.faustball-dorfturnier.ch (sh) Sportplatz Ziegelei, Faustballturnier, Samstag, 13. August, 14.20 Uhr, Sonntag, 14. August, 8.20 Uhr. Schülerrennen, Sonntag, 14. August, ca. 15 Uhr. Rangverlesen am Sonntag, 14. August, ca. 18.30 Uhr.


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Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600 Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

13. und 14. August Edith Wilde-Steinmann Gartenweg 5 5436 Würenlos Tel. 056 436 80 40

Spitex Neuenhof Spreitenbach Würenlos

Tel. 056 437 03 90 Tel. 056 401 17 24 Tel. 056 424 12 86


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VERMISCHTES STEIACHERHOF SOMMERFEST Am

Samstag, 13. August, findet ab 16.30 Uhr im Restaurant Bethanien in der Wohnsiedlung Steiacherhof ein Sommerfest statt – bei jeder Witterung. Zum saftigen Aargauer Ochsenstotzen vom Spiess gibt es ein reichhaltiges Salatbuffet und gluschtige Beilagen. INSERATE

SPREITENBACH

Der Countdown läuft In zwei Wochen, vom 26. bis 28. August, findet in Spreitenbach ein Dorffest statt, wie es die Gemeinde in dieser Grösse noch nie gesehen hat. MICHAEL MÜLLI

Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2744-002 Baukonsortium Willenacher, c/o Gössibau AG Grindlenstrasse 5 8954 Geroldswil Bauobjekt: Kamin für Heizungsanlage an der Fassade Baustelle: Willestrasse 3 Parzelle: 3566 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

2962 Zweifel Pomy-Chips AG Zweifelstrasse 5 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Neubau Parkplatz Abbrucharbeiten Erweiterung Zweifelstrasse Baustelle: Zweifelstrasse 5 Parzellen: 2738.2R, 2870, 2954 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung BG-Nr. Bauherr:

2963 Phrakousonh Somphon Brüelstrasse 49 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Balkonverglasung Baustelle: Brüelstrasse 49 Parzelle: 3623 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 15. August 2016 bis 13. September 2016 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Noch 2 Wochen!

«Ich freue mich, dass es bald losgeht und die ganze Arbeit des OKs endlich sichtbar wird», sagt Willi Häusler, zuständig für das Ressort Vereine und Gastronomie. Am Freitag, 26. August, 17 Uhr, wird es soweit sein, wenn Gemeindepräsident Valentin Schmid und OK-Präsidentin Doris SchmidHofer mit Ansprachen sowie die «Bräusivögel» und die Schule mit Unterhaltung auf der Hauptbühne beim Sternenplatz das Fest eröffnen. Häusler war schon beim letzten Dorffest vor zehn Jahren im OK mit dabei. Im Vergleich zu damals seien dieses Mal weniger Vereine dabei. Viele seien überaltert und hätten Personalprobleme. Dafür seien, so Häusler, mehr einzelne Personen – teilweise auch aus Vereinen – mit Ständen am Dorffest 2016. Und die OK-Präsidentin betont, dass diejenigen Vereine, die eine Festwirtschaft oder Bar betreiben werden, mit grossem Engagement und Aufwand bei der Sache seien: «Jungwacht und Blauring zum Beispiel haben tonnenweise Sand für ihren Kinderstrand herangeführt.» Häusler ergänzt: «Die kulinarische Vielfalt wird viel grösser sein als letztes Mal.» In der Tat, auf dem Menüplan der Festbesucher wird an diesem Wochenende Vertrautes und Exotisches stehen: Pasta, Pizza, Sandwich, Wähen, Würste, Crêpes, Burger, Döner, Pulled-Pork, Hotdog, Kaffee und Kuchen, Pommes, Brezel, Weisswürste, Frozen Joghurt, Piadina, Spanferkel, indische, thailändische, kenianische, serbische, albanische Spezialitäten, Speck-KäseTeller, Gözleme ... DAS HAT ES NOCH NIE GEGEBEN an

einem Spreitenbacher Dorffest: Ein Feuerwerk! Es wird am Samstag um 23.23 Uhr in den Nachthimmel steigen, direkt nach dem Auftritt von Müslüm, dem Hauptact nebst The Monroes (Freitag) und Kim Carson (Sonntag). Ein solch hochkarätiges Unterhal-

2006 Wie vor zehn Jahren beim letzten Dorffest wird es auch dieses Jahr wieder einen grossen Lunapark geben – auf der Ziegelei. Foto: Archiv mr tungsprogramm gab es vor zehn Jahren auch noch nicht. Aber auch in den Festwirtschaften wird viel Musik geboten, beim Karateclub ein Büchsenschiesswettbewerb, beim Tischtennis Club einen Rundlauf und bei der Theatergesellschaft die Live-Übertragung vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer. Als weitere Attraktion wird es zehnminütige Fahrten mit dem Feuerwehroldtimer Evi geben – aber nur, wenn es nicht regnet. Und von der Feuerwehrautodrehleiter aus lässt sich das Fest von oben anschauen. Ganz sicher nicht entgehen lassen will sich Häusler eine Vespafahrt beim Vespaclub Limmattal: «Das wird Jugenderinnerungen wecken.» Er hofft, die Zeit dafür zu finden, denn: «Ich werde doch das ganze Wochenende im OK eingespannt sein.» Auch die kleinen Festbesucher werden auf ihre Kosten kommen: Hüpfburg, Clown Charismo, Kinderschminken, Kinderbar, Ponyreiten und ein Selfie-Automat werden für sie Magnete sein.

Willi Häusler Der Aktuar des Vereinskartells ist, wie schon 2006, wieder an vorderster Front im Dorffest-OK mit dabei. Foto: zVg

Schmid-Hofer erinnert. Und zwar keine unwesentliche: «Damals wurde das Schulhaus Seefeld eingeweiht, dieses Mal wird am Samstag von 11 bis 15.30 Uhr die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Hasel gefeiert. Ein Zügli bringt die Festbesucher vom Sternenplatz zum «Hasel» und zurück. Wovon wird man in zehn Jahren noch reden, wenn man ans Dorffest 2016 zurückdenkt? «Ich hoffe vom ganzen und erfolgreichen Fest», sagt Häusler, «sicher vom Feuerwerk und von einigen ES GIBT ABER AUCH EINE PARALLELE Künstlern.» Und bestimmt von so zu einem früheren Dorffest, dem- manchem ganz individuellen Erjenigen von 1999, wie sich Doris lebnis.


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SPREITENBACH

Die Bräusi-Vögel-Gugge nimmt jedes Jahr auch an diversen Umzügen teil.

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Foto: bha

Bräusi-Vögel-Gugge Spreitenbach seit 44 Jahren «on Tour» Dank der Initiative der Bräusi-VögelGugge findet jeweils vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Fasnachtsmontag in Spreitenbach die Spreitenbacher Fasnacht statt. BEAT HAGER

Spreitenbach war für seine Fasnacht schon in den 50er-Jahren überall bekannt. Dies war dem Restaurant Sternen zu verdanken. Mit seinem Tavernenrecht, dem Saal mit Bühne und einer Bar war es der beliebte Fasnachtstreff-

Die Bräusi-Vögel-Gugge haben schnell ihren Weg gefunden, um das Dorfleben aktiv mitzugestalten. Mit ihren Auftritten in der Region wie auch im angrenzenden Ausland sorgen sie für viel Stimmung, während in Spreitenbach der traditionelle Maskenball ebenso wenig wegzudenken ist wie die beliebte Gugge-Party, der AM 29. APRIL 1972 fand die Grün- Kinderumzug und natürlich die dungsversammlung im Hotel Mei- legendäre Grande Spaghettata. erhof in Killwangen mit 23 Mitgliedern statt, wobei Paul Huber «HEUTE ZÄHLEN wir 42 Aktivmitals Tätschmeister fungierte. Im glieder und rund 30 Kinder. Jeweils ersten Vereinsjahr wurde noch in im Juni findet das Guggeneujahr einer Werkstatt in der Schmitten- mit einem tollen Ausflug statt, begasse geprobt, bereits 1973 erfolg- vor im August das Motto für die folte der Umzug ins alte Schulhaus gende Fasnacht demokratisch ge«Vereinshaus Ost» an der Ratzen- wählt wird. Dieses wird selbstvergasse. Dort wird noch heute ge- ständlich bis zum 11. November probt, gebastelt und genäht. geheim gehalten», so Präsident Papunkt. 1967 kamen spasseshalber zehn Narren zusammen, welche hauptsächlich aus der Musikgesellschaft stammten. Diese kleine Gruppe zog während der Fasnachtszeit in ihren Clown-Kostümen los, um der zukünftigen Guggenmusik schon einmal den Weg zu bahnen.

trik Schmid. Dabei wird jedes Jahr ein neues Sujet gewählt, die neuen Kleider genäht und passende Masken gestaltet. Im Oktober starten die Proben im alten Schulhaus, wobei jährlich zwei bis drei neue Musikstücke eingeübt werden. Am 26. August um 17 Uhr sorgt die Bräusi-Vögel-Gugge mit dem Eröffnungskonzert für den musikalischen Startschuss zum Dorffest in Spreitenbach, bevor vom 2. bis 4. September der nächste Höhepunkt folgt. Zum 33. Mal findet im alten Schulhaus «Vereinshaus Ost» die «Grande Spaghettata» statt. Dabei werden Spaghetti mit sieben verschiedenen Saucen sowie feine Salate und Desserts angeboten. «Alles hausgemacht, in unserer eigens angebauten Küche», so Schmid nicht ohne Stolz.


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AUS DEM GEMEINDERAT Informationsveranstaltung Bodenkartierung Das nächste wichtige Teilprojekt der Modernen Melioration Würenlos ist die Bodenkartierung als Grundlage für die Bewertung des Kulturlandes innerhalb des Perimeters der Modernen Melioration Würenlos. Den Auftrag für diese Arbeit hat die Ausführungskommission der Bodenverbesserungsgenossenschaft Würenlos dem auf derartige Abklärungen spezialisierten Büro myx GmbH, Uster, erteilt. Martin Zürrer von der myx GmbH hat seine Arbeit Anfang Juni 2016 aufgenommen und Profilgruben geöffnet. In den kommenden Monaten werden er und sein Team für die Erstellung der Bodenkarte im Perimeter unterwegs sein, um Bodenproben zu entnehmen. Die Ausführungskommission führt eine Informationsveranstaltung über die Bodenkartierung durch. Die Veranstaltung für die Bevölkerung und interessierte Kreise findet statt am: Montag, 22. August, 19 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Schwimmbad «Wiemel». Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein kleiner Imbiss offeriert. Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 18. August. Publikation Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Irmgard Schmidt, geb. 1952, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in 5436 Würenlos, Weizenstrasse 15. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

WÜRENLOS

Verständnis wird gefördert Vor einem Jahr hat die Jugendarbeiterin Brigitte Walder zusammen mit ihren Jugendarbeiterkollegen den Anlass «OpenGrill» ins Leben gerufen, um sich und die Jugendarbeit der Bevölkerung vorzustellen. Mittlerweile ist sie im Dorf angekommen und lädt zur zweiten Durchführung ein. MELANIE BÄR

Zwar kennt man die Jugendarbeiterin mittlerweile. Ihr Ziel, als unparteiische Person zwischen Jugendlichen, der Bevölkerung, Politikern, Lehrpersonen und Eltern zu vermitteln, hat sich jedoch nicht verändert. Der Anlass «OpenGrill», an dem jedermann eingeladen ist, sei eine gute Gelegenheit, dies umzusetzen und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Deshalb findet er auch dieses Jahr wieder statt. «Der Jugendtreff soll ein Begegnungsort für alle sein. Ich bin auch offen, wenn mal Eltern für einen Kaffee vorbeikom-

Jugendarbeiterin Brigitte Walder (r.) und der Jugendarbeiter der katholischen Kirche, Christian Link, am letztjährigen «OpenGrill». Foto: zVg men wollen. Der Raum kann auch gemietet werden», sagt Brigitte Walder. Am Freitag, 2. September, wird es im Jugendtreff wiederum einen Grillstand, Musik, Spiele und Gelegenheit für Gespräche zwischen den Generationen geben. «Die Jugendlichen sollen ihre Eltern, Grosseltern, Nachbarn und die ganze Bevölkerung mitnehmen.» Organisatoren ist Walder als Jugendarbeiterin der politischen Gemeinde, sowie die Jugendarbeiter der reformierten und der ka-

tholischen Kirche. «Letztes Jahr kamen mehr Besucher als wir erwartet haben, deshalb bin ich froh, dass heuer auch der Vorstand des Trägervereins des Jugendtreffs mithilft», ist Walder dankbar. Sie zieht nach anderthalb Jahren Amtszeit eine gemischte Bilanz. «Der Jugendtreff wird zwar mehr genutzt als am Anfang, aber es ist immer noch schwierig, die Jugendlichen zur Mitarbeit zu gewinnen.» «OpenGrill» am Freitag, 2. September, 18–22 Uhr, Jugendtreff.

TRÄFF 55 PLUS DES SENIORENRATES REGION BADEN (SRRB) Margrit Hartmann, geb. 1933, aufgewachsen in Möriken und seit mehr als 40 Jahren wohnhaft in Würenlos, führte am Würenloser Träff 55 plus des SRRB mit ihrem Bericht durch ihre rund 2000 km lange Safari-Reise, die sie vor fünf Jahren durch Kenia und Tansania mit einer Reisegruppe unternommen hatte. Mit den Safari-Fahrzeugen ab Nairobi gings Richtung Norden mit vorerst einem kurzen Halt im Kikuyu Kulturzentrum. Dann folgten erste Übernachtungen in den Wildreservaten von Aberdares INSERAT

und Samburu. Von den Safari-Fahrzeugen aus gab es viele Tiere zu sehen. Höhepunkt in Samburu war das Beobachten eines Leoparden. Auch viele Löwen konnten fotografiert werden, oft von sehr nah, da sie sich nie stören liessen. Von Kenia ging die Tour dann weiter nach Tansania und dort in die Serengeti und den Ngorongoro Nationalpark. In der Serengeti konnten die bekannten riesigen Herden von Gnus und Zebras beobachtet werden. Anzutreffen waren aber auch Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Warzenschweine und wunderschöne

Kraniche. Auf Büschen hielten sich oft farbenprächtige Vögel auf und auf Bäumen sassen zeitweise Aasgeier. Nebst den vielen Tieren ist auch die Landschaft und Vegetation malerisch und faszinierend, wie Margrit Hartmann mit ihren einzigartigen, traumhaft schönen Bildern auf eindrückliche Weise zeigte. Mit grossem Applaus verdankten die Anwesenden diesen äusserst interessanten und vielseitigen Vortrag. Beim Apéro erzählten einige über ihre Erinnerungen an ähnliche Safaris, die sie selber schon (azi) unternommen hatten.


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Donnerstag, 11. August, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, 12. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 13. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Joseph Mutu. Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Joseph Mutu. Mittwoch, 17. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 12. August, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 16. August, 10.15 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. S. Siegrist.

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 11. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 13. August, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Kräutersegnung; 15 Uhr, Marienfeier auf dem Sulperg mit Kräutersegnung. Dienstag, 16. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier. Mittwoch, 17. August, 8.30 Uhr Laudes, 9 Uhr, Eucharistiefeier.

Antonio Lotti, ein «Magnificat» von Cesare de Zacharia und «Jesus bleibet meine Freude» von J.S. Bach. Ev.-ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr, Installationsgottesdienst von Sozialdiakonin Yvonne Keller, Pfrn. Kornelia Baumberger, anschliessend Apéro, Kollekte: Terres des hommes.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Donnerstag, 11. August, 17 Uhr, Donnerstag, 11. August, 19.30 Rosenkranzgebet. Samstag, 13. Uhr, Rosenkranzgebet und Eucha- August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; ristiefeier in kroatischer Sprache. 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Freitag, 12. August, 18.30 Uhr, Eu- Kommunionsfeier mit Thomas charistiefeier in der Kapelle. Markus Meier. Sonntag, 14. AuSamstag, 13. August, 18. Uhr, Eugust, 11 Uhr, Wortgottesdienst charistiefeier. Sonntag, 14. Aumit Kommunionsfeier mit Thogust, 11 Uhr, Santa Messa in linmas Markus Meier, musikalisch gua italiana; 12.15 Uhr kroatibegleitet vom Kirchenchor; 18 scher Gottesdienst. Mittwoch, 17. Uhr, Santa Messa in lingua italiaAugust, 9 Uhr, Eucharistiefeier. na. Montag, 15. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 17. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 14. August, 11 Uhr, Fest- SPREITENBACH gottesdienst zum Patrozinium mit Abt Anselm, der Antonius Kath. Pfarrkirche Chor singt das «Regina coeli» von St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3

ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 20 Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. D. Siegrist.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 12. August, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier. Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier mit Thomas Markus Meier; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Dienstag, 16. August, 18 Uhr, Rosenkranzgebet.

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24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Michael Mülli, michael.muelli@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch

WÜRENLOS

DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 14. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier; 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 17. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Ein Produkt der

Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 14. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst, pens. Pfarrerin Gisèle Rümmer.

NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Klosterkirche Fahr Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN 2. Zwergli-Gottesdienst für Kleinkinder und ihre Eltern mit Geschichte, singen, basteln und beten. Gemeinschaftsraum der Alten Kirche Würenlos, Sonntag, 14. August, 9.45 Uhr. Mittagstisch Restaurant Bahnhof Würenlos, Donnerstag, 11. August, 12.30, Uhr.

Gottesdienst für Kinder in Würenlos.

Badener Stadtführung (Frauenbund), Dienstag, 16. August, 18.50 Uhr.

Frauenverein, Ev.-ref. Kirche Wü- ackerstr.17, Spreitenbach, jeden renlos, Gipfstrasse 4, Ausflug, Donnerstag, 9–11 Uhr. Dienstag, 16. August, 19 Uhr. Gospelchor Hasel, Chorproben, Bridge Singers, Chorproben, ev.- Kontakt: Esther Hoffmann, Tel. ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 056 401 14 38, im ev.-ref. Kirchen4, Kirche, Mittwoch, 17. August, zentrum Hasel, Poststrasse 219, Spreitenbach, jeden Dienstag, 20 Uhr. 18.30–19.30 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu Morgengebet, Spreitenbach, ev.plaudern, ev.-ref. Kirche Spreiten- ref. Dorfkirche, Chilegass 20, jebach-Killwangen, im Gemein- den Donnerstag, 7 – 7.30 Uhr. schaftsraum Steiacherhof, Stein-


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LIMMATTAL

Anhalten, statt langsam heranrollen Über 74 000 Schülerinnen und Schüler sind im Aargau am Montag ins neue Schuljahr gestartet. Die Polizei zeigt deshalb vermehrt Präsenz um die Schulhäuser. MELANIE BÄR

Rund sieben Polizisten der Regionalpolizei (Repol) Wettingen-Limmattal sind während der nächsten drei Wochen vermehrt an neuralgischen Punkten im Bereich der Schulhäuser unterwegs. «Wenn nötig schreiten wir auch ein, führen Geschwindigkeitskontrollen durch und erstatten Anzeige», sagt Alain Späni. Er ist bei der Repol als Gruppenchef Dienstgruppe Spezialdienste tätig und schult Kindergärtler und Schüler in Sachen Verkehr. Im Moment muss er aber vor allem die Autofahrer anweisen:

«Sie sollen auf den Fussgängerstreifen zufahren und davor vollständig anhalten, anstatt langsam heranzurollen.» Der Grund sei, dass die Kinder die Geschwindigkeit von heranrollenden Fahrzeugen schlecht einschätzen könnten und deshalb verunsichert seien. Aus diesem Grund setzt man auch dieses Jahr zum Schulbeginn auf die letztjährige Aktion der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und des Touring Club Schweiz (tcs) und wirbt weiterhin mit dem Slogan «Rad steht, Kind geht». Vor allem ältere Autofahrer hätten das anders gelehrt und seien sich noch ans Heranrollen gewohnt. Für Späni ist es der letzte Schulanfang, den er als Polizist auf der Strasse begleitet. Er wird per Anfang Jahr innerhalb der Repol ein neues Aufgabengebiet übernehmen. Vorher wird er aber noch mit viel Herzblut für einen sicheren Schulweg der Kinder sorgen. Präsenz von Lotse und Polizist am Fussgängerstreifen in Würenlos. INSERAT

VERMISCHTES RUDERCLUB BADEN In Fronarbeit verlängerten Werner Füllemann, Otto Bättig, Franco Pinazza und Eugen Stenz (Bild) den Bootssteg des Ruderclubs Baden. Dieser soll Mitte August fertiggestellt sein Bootssteg des Ruderclubs wird ver- und den Einstieg in 8er-Boote erlängert. Foto: bär leichtern.

Meldungen der Kantonspolizei Helieinsatz nach Verkehrsunfall auf Autobahn (Zeugenaufruf) Ein 62-jähriger Deutscher aus dem Kanton Bern fuhr gestern Montagabend, 8. August, zirka 18.30 Uhr auf der A1, Fahrbahn Bern durch den Baregg-Tunnel in Richtung Verzweigung Birrfeld. Aus noch unbekannten Gründen wechselte der Audi Q 3-Fahrer vom 2. Überholstreifen nach rechts auf den 1. Überholstreifen, wo er einem Renault Clio massiv von hinten auffuhr. Der Renault wurde seitlich gegen ein auf dem Normalstreifen fahrendes Sattelmotorfahrzeug geschleudert. Patrouillen der Kantonspolizei sowie mehrere Ambulanzbesatzungen rückten umgehend an den Unfallort aus. Zudem wurde ein Rettungshelikopter (Alpine Air Ambulance) aufgeboten, um den

schwer verletzten Audi-Fahrer ins Spital zu fliegen. Der betroffene Autobahnabschnitt (3 Fahrstreifen Fahrbahn Bern) musste für 30 Minuten komplett gesperrt werden. Der Sachschaden beträgt zirka 50 000 Franken. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete zur Klärung der Unfallursache eine Untersuchung. Sie ordnete beim Audi-Fahrer eine Blut- und Urinprobe an. Personen, die den Unfallhergang oder das Fahrverhalten des Audi Q 3 mit Berner Kontrollschildern beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Mobilen Einsatzpolizei in Schafisheim (Tel. 062 886 88 88) zu melden. Der Polizei liegt eine Meldung über eine Streifkollision in Würenlos, A1, Fb Bern, um 18.40 Uhr vor, in welche das gleiche Auto involviert gewesen sein dürfte.

Foto: zVg


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AGENDA KILLWANGEN

tritt. Die Serie startet mit dem Film «A separation» von Asghar Farhadi, er handelt von der Scheidung eines Ehepaars im Iran. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Gespräch. Kino Orient, Dienstag, 16. August, 20 Uhr.

Mittagstisch der Pro Senectute Aargau Für Senioren ab 60. AnAbmeldungen bis 2 Tage vorab an: Elsbeth Berger, Tel. 044 932 66 35. Alters- und Pflegeheim Brühl, Spreitenbach, Montag, 15. August, 12 Uhr.

NEUENHOF

«Schenk mir eine Geschichte» – in Albanisch Sadete Bojaj Musliu erzählt Geschichten und bastelt mit Kleinkindern und Eltern. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 17. August, 15–16 Uhr.

Nordic Walken Pro Senectute Für Frauen und Männer ab 60. Das Walken findet in der Regel wöchentlich statt. Kontakt: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 12. August, 9–10.15 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen der Pro Senectute Aargau für Frauen und Männer ab 60. Das Turnen findet wöchentlich statt. Kontakt: Aurelia Niggli, Tel. 056 427 00 65. Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 18. August, 15.05–16.05 Uhr.

SPREITENBACH «Family Days» Cooler Sommerplausch für die ganze Familie: Spass haben, lernen und gewinnen. Die Family Days mit reduziertem Eintritt für Familien und einem Spass-Trail für Gross und Klein. Umwelt Arena, Freitag, 12. und Donnerstag, 18. August, 10–18 Uhr. Samstag, 13. und Sonntag, 14. August, 10–17 Uhr. Weitere Infos: www.umweltarena.ch

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Führung Kloster Wettingen Das Kloster Wettingen gehört zu den bescheidenen Sehenswürdigkeiten im Limmattal. Kirche, Kreuzgang und Gebäude sind kein Museum, sondern Teil der Kantonsschule Wettingen. Über 1000 Schülerinnen und Schüler absolvieren im ehemaligen Kloster ihre Ausbildung. Für sie ist das historische Umfeld Schulalltag. Für die öffentliche Führung ist keine Anmeldung nötig. Der Rundgang beginnt um 14.30 Uhr im Kreuzgang. Der Eintritt kostet 12 Franken pro Person und ist gratis für Kinder. Wettingen, Sonntag 14. August, 14.30 Uhr, Treffpunkt im Kreuzgang.

WETTINGEN

Kafi Treff.Punkt Begegnungsort für Flüchtlinge und Einheimische. Konzert von The Plagiators Einma- Plaudern, spielen, essen, musizieren, grillieren, aber auch inforliges Ambiente. Apéro ab 19 Uhr. mieren, zuhören, beraten. Villa Konzert: 20 Uhr. Leckeres vom Fluck, Montag, 15. August, 17–21 Uhr. Grill vor und nach dem Konzert. Anreise und Details zum Hof/HofFitness & Gymnastik Pro Senectute laden: www.gabys-hofladen.ch. Hochlandrinderhof, Freitag, 12. Au- Für Senioren ab 60. Das Turnen gust, 19 Uhr. findet wöchentlich statt. Kontakt: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Pfarreizentrum St. Anton, Sonderausstellung «SAUBI – Litte- Nachtigallen-Chor der Pro Senecring Hero» Die Ausstellung mit in- tute Für Senioren ab 60. Die Pro- Dienstag, 16. August, 14–15 Uhr. teraktiven Exponaten macht das ben finden wöchentlich statt. Littering-Problem auf kreative Art Auskunft: Christine Neuhaus, Mittagstisch der Pro Senectute sicht- und erfahrbar. Umwelt AreTel. 056 493 47 85. Rathaus, Frei- Aargau Für Senioren ab 60. Ausna, Freitag, 12. und Donnerstag, 18. tag, 12. August, 14.30–15.45 Uhr. kunft: Hedy Fitsche, Tel. 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, August, 10–18 Uhr. Samstag,13. und Sonntag, 14. August, 10–17 Uhr. Trotte-Fäscht Gratis Weindegus- Dienstag, 16. August, 11.30 Uhr. tation, Festwirtschaft. MusikaliFaustball Dorfturnier, mit grossche Unterhaltung am Samstag Schach Pro Senectute Für Senioren ab 60. Wöchentlich. Ausser Festwirtschaft. Weitere Infos ab 18 Uhr. Barbetrieb am Freikunft: Jürg Greber, Tel. 056 426 findet man unter www.fausttag und Samstag ab 21 Uhr 49 60. Restaurant Tägerhard, Diensball-dorfturnier.ch, Sportplatz durch die Bloserclique Baden. tag, 16. August, 14–17 Uhr. Ziegelei, 13. August 14.20 Uhr und Rote Trotte, Freitag, 12. August, 18 14. August, 8.20 Uhr. Uhr. Samstag, 13. August, 12 Uhr. Verein Treff.Punkt: «A separation». Flohmarkt Wettingen Verpflegung: Im Kino Orient beginnt am 16. Sonderausstellung Retro-Modelleisenbahn aus «Abfall» von BruStand mit hausgemachten Köst- August der monatlich stattfindende Filmabend «treff.punkt no Schwender. Es ist eine verlichkeiten. Weitere Infos bei im Orient». Gezeigt werden Filspielte Retro-Recyclingwelt, in Nelly Kohler, 079 690 98 30, me aus den Herkunftsländern der Eisenbahnen aus «Abfall» nelly.kohler@bluewin.ch (Vergeflüchteter Menschen, angebaut werden. Recycling-Ran- tretung: Uschi Hagmann, 079 schliessend finden Diskussiogierspiel und aktiver Bahnbe307 49 03). Platzchef : Anschy trieb: 19., 20., 27., 28. August Wernli Brocki Wohlen, 079 285 nen zu den Themen aus den Filmen statt. Die Filmreihe ist eine (www.umweltarena.ch/ausstel- 70 52. Rathausplatz, Samstag, 13. August, 6–16 Uhr. Partnerschaft des Kino Orients lungen/sonderausstellung/). Umwelt Arena, Freitag, 12. und und dem Verein treff.punkt Donnerstag, 18. August, 10–18 Uhr. «Landfrauezmorge» Brunch für Wettingen. Menschen mit AufSamstag, 13. und Sonntag, 14. Au- Gross und Klein. Rote Trotte, enthaltsstatus N und F bezahlen gust, 10–17 Uhr. Sonntag, 14. August, 9–12.30 Uhr. einen stark vergünstigten Ein-

Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen für Frauen und Männer ab 60. Das Turnen findet wöchentlich statt. Kontakt: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Ref. Kirche, Mittwoch, 17. August, 9.30–10.30 Uhr. Öffentliche Führung: Vom Wettinger Bahnhof zur Limmatschlaufe – «Wege im Fluss der Jahrhunderte» Keine Anmeldung erforderlich. Dauer: 1½–2 Stunden. Informationen: Gemeindebüro Wettingen, Tel. 056 437 71 11, gemeindebuero@wettingen.ch, Silvia Hochstrasser, silvia.hochstrasser@bluewin.ch, Ruth Blaser, mail@reise-erlebnis.ch. Bahnhof, Mittwoch, 17. August, 18 Uhr. «Little Wettige» feiert die dritte Saison Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 18. August, 15–17 Uhr. Blockflöten-Ensemble Salteba Für Senioren ab 60. Musizieren auf verschiedenen Blockflöten. Auskunft: Marianne Daglio, Tel. 056 222 92 57, Ref. Kirche, Donnerstag, 18. August, 14 Uhr. Spatzenhöck (Krabbelgruppe) Gruppe junger Mütter. Mamis treffen sich mit ihren Kleinkindern ( 0–3 Jahren inkl. Geschwister) zum Kennenlernen, Kontakte knüpfen und zum Spielen. Kath. Kirche St. Sebastian, Donnerstag, 18. August, 9–11 Uhr.

WÜRENLOS Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen für Frauen ab 60. Das Turnen findet wöchentlich statt. Kontakt: Blanca Schnyder, Tel. 056 424 28 81. Alte Turnhalle, Mittwoch, 17. August, 14–15 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute Turnen für Männer ab 60. Das Turnen findet wöchentlich statt. Kontakt: Blanca Schnyder, Tel. 056 424 28 81. Alte Turnhalle, Mittwoch, 17. August, 15–16 Uhr.

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