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12. Juli 2012, 51. Jahrgang, Nr. 28

PP 5432 Neuenhof

FRAGEN AN

Markus Dieth Wettinger Gemeindeammann. Eine Interessengemeinschaft stört sich daran, dass der Souverän den Kredit für die Sanierung und Erweiterung im Tägi nur ablehnen oder annehmen, nicht aber über einzelne Module abstimmen kann. Warum ist das so? Wenn man einzelne Module weglässt, funktioniert das Projekt als Ganzes nicht mehr. Mit der Abwärme des Eisfeldes wird beispielsweise das Aussenschwimmbecken gewärmt. Die gesamten technischen Einrichtungen hängen miteinander zusammen. Ebenso ist es aus betriebswirtschaftlicher Sicht; um rentabel zu wirtschaften, sind beispielsweise Sauna oder Aussenbad wichtig. Zudem kann das jetzige Eisfeld nicht nur saniert werden, sondern muss komplett erneuert werden, ansonsten wird uns die Bewilligung aufgrund der Störfallverordnung entzogen. Der Einwohnerrat konnte aber auswählen? Ja, das war während des Prozesses, im Jahr 2007 hat er entschieden, dass er die Ertüchtigung der Anlage sowie den Bau einer Eishalle mit Mehrfachnutzung weiterverfolgen will. Das wurde im vorliegenden Projekt nun umgesetzt. Bericht S. 4/5 INSERAT

Karussell und Rummelplatz zogen Kinder ebenso an wie Kinderkonzert, Hüpfburg und Kasperlitheater.

Foto: awa

Mehr für Kinder am Wettiger Fäscht Das erste Kinderkonzert am Wettiger Fäscht war ein voller Erfolg. «Das Kinderkonzert war gut besucht und wir wollen das Kinderangebot auch künftig erweitern», sagt Daniel Birrer, OK-Präsident

des Wettiger Fäschts. Auch die Hüpfburg und das traditionelle Kasperli-Theater würden geschätzt und nächstes Jahr wieder angeboten. Auch das restliche Angebot am Wettiger Fäscht sei genutzt worden, trotz wechselndem Wetter seien viele Besucher gekommen. Bericht S. 6/7 (bär)

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS LIMMATTAL KIRCHEN/AGENDA

2–8 9–11 12–13 14–17 18 19 20


Projektwettbewerb im selektiven Verfahren für die Aufstockung dreier Schulhäuser in der Schulanlage Margeläcker 1. 2.

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7. 8.

Auftraggeber: Einwohnergemeinde Wettingen Wettbewerbsart: Einstufiger Projektwettbewerb mit vorgelagerter Präqualifikation Verbindlichkeitserklärung: Ordnung SIA 142, Ausgabe 2009 SubmD vom 26. November 1996, Stand 1. Januar 2011 Nach GATT/WTO Verfahren Sprache des Verfahrens und der Angebote: Deutsch Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind alle Architekturbüros mit Hauptsitz in der Schweiz seit dem 1. Januar 2012 oder einem Vertragsstaat des GATT/WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen, soweit dieser Staat Gegenrecht gewährt. Weiteres Vorgehen: Der Gewinner des Projektwettbewerbs hat Anspruch auf den vollen Auftrag nach Projektbeschrieb Wettbewerbsaufgabe: Das Architekturbüro hat dem Auftraggeber Lösungsvorschläge für folgende Lose zu unterbreiten: – Ein-, bzw. zweigeschossige Aufstockungen auf bestehende drei Schulhäuser in Massivbauweise – Energetische Erneuerung und Neugestaltung der vorhandenen Fassaden zweier Schulhäuser Ausführungstermin: Sommer 2013 bis Sommer 2014 Frist und Anschrift für Antrag zur Teilnahme am Projektwettbewerb, Präqualifikation: Wer am Wettbewerb teilnehmen will, bewirbt sich schriftlich bis 6. August 2012 (Bewerbungseingang und nicht das Datum des Poststempels massgebend) bei: Gemeinde Wettingen Bau- und Planungsabteilung Wettbewerb «Aufstockung dreier Schulhäuser im Margeläcker» Rathaus, 5430 Wettingen

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Heizungen Ölfeuerungen Projektierungen Reparaturen Entkalkungen

Beurteilung der Teilnahme am Projektwettbewerb: Beurteilung und Auswahl der Teilnehmer durch Preisgericht am 24. August 2012 Beurteilungskriterium: Qualität der Referenzobjekte, 70%, Erfahrung und Leistungsfähigkeit 30% Wettbewerbsprogramm Download der Unterlagen ab 13. 7. 2012 Frist zur Einreichung des Wettbewerbsbeitrages Abgabe des Wettbewerbsbeitrages bis zum 16.11.2012 (Bewerbungseingang und nicht das Datum des Poststempels massgebend) an: Gemeinde Wettingen, Bau- und Planungsabteilung Wettbewerb «Aufstockung dreier Schulhäuser im Margeläcker» Rathaus, 5430 Wettingen Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge: Beurteilung und Empfehlung durch das Preisgericht Entscheid Gemeinderat für Auftragnehmer im Dezember 2012 Rechtsmittelbelehrung: 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert nicht erstreckbarer Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden. 2. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Anwältin bzw. einem Anwalt zu verfassen, welche/welcher gemäss Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA) vom 23. Juni 2000 zur Vertretung von Parteien vor Gericht berechtigt ist. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d. h. es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.

Der Gemeinderat

Industriestrasse 19 5432 Neuenhof Tel. 056 426 37 23 Fax 056 426 01 32 info@fischer-heizungen.ch ww.fischer-heizungen.ch

Wettingen, 12. Juli 2012

Erlass einer Planungszone Erlass einer Planungszone nach Art. 27 RPG und § 29 BauG auf folgenden Parzellen: – Parzelle Nr. 145 – Parzelle Nr. 146 – Parzelle Nr. 3599 – Parzelle Nr. 4718 – Parzelle Nr. 4719 – Parzelle Nr. 4029 – Parzelle Nr. 4030 – Parzelle Nr. 4031 – Parzelle Nr. 4788 – Parzelle Nr. 4789

Hilfswerk in der Region, für die Region Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen in den Bereichen Begegnung, Betreuung, Beschäftigung, Beherbergung. HOPE Christliches Sozialwerk, Baden, www.hope-baden.ch, Telefon 056 221 84 64 Helfen auch Sie mit: Postkonto 50-18771-9

Der Gemeinderat Wettingen hat gestützt auf Art 27 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Stand 1. Juli 2011) und § 29 des Baugesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (BauG) vom 19. Januar 1993 (Stand 1. Januar 2010) beschlossen, die aufgeführten Parzellen mit sofortiger Wirkung mit einer Planungszone zu belegen. Der Gemeinderat bezweckt mit der Planungszone die Voraussetzungen zu schaffen für eine rationelle Erschliessung der aufgeführten Parzellen mit zusammenhängenden, parzellenübergreifenden Parkierungsanlagen und von gemeinsamen Zufahrten (Tiefgaragenrampen). Die Planungszone wird für die Dauer von 5 Jahren bestimmt. Während der Geltungsdauer darf in dem von der Planung betroffenen Gebiet nichts unternommen werden, das den Planungszweck beeinträchtigen könnte. Der Gebietsumfang der Planungszone ist in einem Situationsplan M 1:500 festgelegt. Dieser liegt während 30 Tagen, d. h. vom 13. Juli bis 13. August 2012 im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus, Wettingen, auf. Während der Auflagefrist kann mit Einwendung geltend gemacht werden, die verfügte Planungszone oder deren Dauer seien nicht notwendig oder die bekanntgegebene Planungsabsicht sei nicht zweckmässig. Allfällige Einwendungen sind schriftlich und begründet dem Gemeinderat Wettingen einzureichen. Einwendungsberechtigt ist, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse darzutun vermag. Einwendungen gegen den Erlass der Planungszone haben nach § 29 Abs. 3 BauG keine aufschiebende Wirkung. Wettingen, 6. Juli 2012 GEMEINDERAT WETTINGEN

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WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Erfolgreiche Lehrabschlüsse Simona Stenz, Wettingen, hat an der Lehrabschlussprüfung einen Gesamtnotendurchschnitt von 4,95 erzielt und beendet damit die kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung Wettingen erfolgreich. Gemeinderat und Mitarbeitende gratulieren der frischgebackenen Kauffrau zu dieser ausgezeichneten Leistung und wünschen ihr für den weiteren Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

Simona Stenz hat die LAP bestanden. Foto: zVg An der Heilpädagogischen Schule haben Christine Benz und Franziska Jud, beide aus Wettingen, das Studium in Sozialpädagogik abgeschlossen. Das Eidg. Fähigkeitszeugnis als Fachfrau Betreuung, Fachrichtung Behindertenbetreuung, durfte Nathalie Roth, Wettingen, entgegennehmen. Joel Schaltegger, Ennetturgi, hat seine Attestlehre als Koch erfolgreich beendet. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren allen erfolgreichen Absolventen und wünschen ihnen alles Gute und viel Glück für die Zukunft. Überprüfung von Gebäudeadressen Die Lage der Gebäudeeingänge wird im Rahmen einer Feldbegehung aufgenommen. Die flächendeckende Verfügbarkeit von offiziellen und aktuellen Adressen ist ein grosses Bedürfnis von vielen Anwendern. Eine lückenlose und harmonisierte Adressierung bewirkt, dass jedes Gebäude, in dem Menschen wohnen oder arbeiten, eine eigene, unverwechselbare Anschrift hat. Sie hilft nicht nur den Rettungsdiensten, die Personen in Gefahrensituationen finden und retten müssen, der Feuerwehr, der Polizei, der Post, den Transportunternehmen, die Waren anliefern,

sondern erleichtert auch die Aufgabenerfüllung von Bund, Kantonen und Gemeinden. Sie hilft zudem jedem von uns, sei es als Tourist oder Besucher eines Gebäudes, wenn wir uns als Ortsunkundige zurechtfinden wollen. Auch für den Aufbau von elektronischen Ortsplänen, geografischen Informationssystemen und für den Einsatz der genauen Navigation und Positionierung mittels GPS (Fahrzeugnavigation) sind eindeutige georeferenzierte Gebäudeadressen erforderlich. Die Einführung des Datenmodells 2001 der amtlichen Vermessung «Bund» auf der Basis der Schweizer Norm SN612040 für Gebäudeadressen hat das Bundesamt für Landestopografie (swisstopo) veranlasst, das Projekt GABMO (Gestion des adresses de bâtiments par la mensuration officielle) für die Verwaltung der Gebäudeadressen in der amtlichen Vermessung zu initiieren. Das Projekt «Gebäudeadressen Kanton Aargau» (GABMO AG) beinhaltet den Adressabgleich zwischen den Datensätzen der GeoPost, dem GWR (Gebäude- und Wohnungsregister) des Bundesamtes für Statistik und der amtlichen Vermessung sowie die Erfassung der Gebäudeeingänge. Dazu ist es erforderlich, die Lage der Gebäudeeingänge im Rahmen einer Feldbegehung aufzunehmen. Die Mitarbeiter des Kreisgeometers Baden, Beat Steinmann, Bahnhofstrasse 40, 5401 Baden, werden die Arbeiten im Laufe der Sommerferien aufnehmen. Anschliessend werden die Daten in das amtliche Vermessungswerk eingearbeitet und somit den Datennutzern zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten werden durch das kantonale Vermessungsamt verifiziert. Mit dem abgeschlossenen und kontrollierten Projekt liegen somit vollständige und zwischen den verschiedenen Verwaltungen abgeglichene Gebäudeadressen vor. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Polizei Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung und Polizei folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Für polizeiliche Notfälle steht die Polizei nach wie vor rund um die Uhr zur Verfügung (unter Telefon 056 437 77 77 oder unter Tel. 117).

Die Mittelstufe probt für ihr Musical Toms Traum.

Foto: zVg

Traum-Projektwoche Während einer Woche konnten die Unterstufenschüler des Schulhauses Margeläcker diverse Kurse zum Thema «Träumen» besuchen. Eingestimmt wurde der Tag jeweils mit einem gemeinsamen Traumlied. Dann ging es zu den einzelnen Kursen: So zog es die einen in den Wald, wo es verschiedene Traumwelten zu entdecken gab, während andere drinnen musizierten oder «Hundertwasser»Kunstwerke herstellten. Dazwischen wurden die Gänge von wunderbarem Lebkuchenduft er-

füllt. Die Lebkuchenhäuser wurden wahre Kunstwerke. In anderen Kursen konnte man seinen Träumen freien Lauf lassen, ins Schlaraffenland gehen, sich dem Thema Fliegen widmen oder einen eigenen Traumfänger basteln. Am Mittwoch wartete auf alle Schüler ein «Traumzmorgen» in der Klasse. Danach konnte die ganze Unterstufe die Hauptprobe des Musicals Toms Traum besuchen. Dieses wurde schon im Voraus mit der Mittelstufe mit grossem Einsatz aller Beteiligten einstudiert und vermochte die Schüler wie auch in den darauffolgenden Aufführungen die Besucher zu begeistern. (rh)

MARKTNOTIZEN

«Noche Literaria» im Sprach- & Kulturstudio Im Sprach- & Kulturstudio in Baden (Merker Areal) fand Mitte Juni zum dritten Mal die Noche Literaria in spanischer Sprache statt. Diesmal las Mario Salazar, ein in Zürich lebender kolumbianischer Schriftsteller, aus seinem Buch «Herencia de Milagros» (Erbe der Wunder), einer skurrilen Geschichte, in der sich drei Menschen aus verschiedenen Kulturen in ihr Schicksal verstricken und aufgrund eines komplexen Beziehungsnetzes und offenen Fragen um Nachwuchs und Tod fortwährend auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens sind und bleiben. Eine Art kultureller Krimi, mit viel Humor erzählt. Auch für Augen- und Gaumenfreuden wurde gesorgt, denn das Publikum durfte die wunderschönen, lebensfrohen Bilder von Blüten, Landschaften und Menschen der Chilenin Ximena Blass bewundern und unter entspannter und humorvoller Atmosphäre

v.l.: Mario Salazar, Silvia Guggenheim, Ximena Blass. Foto: zVg den Abend bei Vino tinto und Tapas ausklingen lassen. (sg) Sprach- & Kulturstudio, Bruggerstrasse 37b, Baden. Kulturinteressierte können die Ausstellung bis Ende Juli besuchen (nach telefonischer Voranmeldung, Tel. 056 204 99 04). Die Finissage findet am Freitag, 10. August, ab 16 Uhr statt. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter oscar.meier@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

WETTINGEN LESERBRIEF ZUM TÄGI Wegen der Pflegefinanzierung müsse der Steuerfuss um 2 % erhöht werden, wurde dem Stimmbürger vorgegaukelt. Kritiker monierten bereits damals, die Erhöhung diene bloss als Vorrat für die geplanten Ausbauten im Tägi. Die Pflegefinanzierung kostete viel weniger, die Steuerfusserhöhung ist geblieben. Nun liegt der Abschluss vor: Fast 10 Steuerprozente beträgt der Rechnungsüberschuss 2011. Ursache sind nicht Einsparungen, sondern bei der Budgetierung zur Rechtfertigung der Steuerfusserhöhung überzogene Ausgabenposten. Seit Jahren werden in Wettingen Steuern auf Vorrat erhoben. So soll es nun weitergehen: Weitere 6 % Steuerfusserhöhung sind schon Jahre vor dem Baubeginn für die erste von vier geplanten Tägi-Ausbauetappen per 1.1.2013 geplant. Bereits die erste Etappe im Tägi soll laut Planung 100 Mio. Franken kosten, wenn man ehrlich alle Kosten dazurechnet. Diese 100 Mio. Franken werden jedoch nicht einmal reichen. Bei dem jahrelangen Planungstrauerspiel auf falschen Grundlagen der Machbarkeitsstudie sind die Kosten regelrecht entglitten. Nur wenig mehr als die Sanierung der Altanlage und die unbe-

INSERAT

strittene Überdachung des Eisfelds koste der Neubau der Eishalle. Rund doppelt so teuer wie damals behauptet, wird die Halle, nachdem eine Million Steuergelder für den Architekturwettbewerb verbraucht worden ist, ohne dass die Bürger je etwas zu sagen hatten. Besonders ärgerlich ist, dass kostengünstigere Alternativvorschläge und ein Plan B für den Fall, dass das Volk Nein sagt, von Anfang abgeschmettert worden sind. Der Erhalt des Tägi und eine zeitgemässe Sanierung sind unbestritten. Der Totalabriss von erst 40 Jahre alten Bauten zugunsten einer Mega-Anlage mit nationaler Ausstrahlung, um Wettingens Bedeutung als Stadt statt als Dorf zu untermauern, ist vollkommen verfehlt. Die geplante Salamitaktik mit dem Projektierungskredit von 5,7 Mio. ist am 23. September mit einem wuchtigen Nein zu quittieren. Thomas Bodmer, alt Einwohnerrat, alt Fikomitglied, alt Grossrat

In eigener Sache Eingesandte Leserbriefe dürfen max. 1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

«Im Moment gibt Die Interessengemeinschaft (IG) Wettingen stört sich daran, dass bei der Kreditvorlage um die Sanierung und Erweiterung des Tägis nur über das Gesamtpaket abgestimmt werden kann. MELANIE BÄR

«Wir sind für eine vernünftige Sanierung des Tägis, aber gegen ein Luxus-Tägi», sagen Daniel Notter, Sybille Glauser und Bruno Wolf unisono. Die drei Wettinger Einwohner, die keiner Partei angehören, sondern sich als Vertreter der Einwohner sehen, haben vor sechs Wochen zusammen mit

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es nur alles oder nichts»

zwölf weiteren Personen die IG Wettingen gegründet. «Unterstützt werden wir von einer Reihe von Sympathisanten», so Notter. Ziel der IG sei es, die Wettinger Einwohner über anstehende Projekte ergänzend und sachlich zu informieren. Das Tägi sei eines dieser Projekte. «Wir sind aber kein ‹Nein-Tägi Komitee›, sondern äussern uns als IG zur kommenden Abstimmung zum Projektierungskredit», so Notter.

ab und wollen die Planung wieder aufs Feld 1 zurücksetzen, sodass das Ganze aufs Neue aufgegleist wird», sagt Wolf. Notter ergänzt: «Damit würden wir erzwingen, dass dem Volk eine Auswahl von verschiedenen Modulen präsentiert wird, über die es abstimmen kann.» Zudem wünsche man sich, dass das Volk von Anfang an miteinbezogen werde. «So wie das beim Projekt Landstrasse der Fall war», so Notter.

AUSSCHLAG dazu habe die Diskus-

SORGEN machen der IG die Finanzen: Auf der Homepage der IG finden sich Grafiken von der Entwicklung der Schuldzinsen, Schulden und Investitionen. Gemäss diesen Berechnungen stehen bis ins Jahr 2016 Investitionen in der Höhe von 114 Mio. Franken für Bildung und Strassenbau an. Ab dem Jahr 2017 sind weitere Investitionen von 98 Mio. Franken für Bauten vorgesehen. Das Projekt Tägi ist

sion rund um die Sanierungen und Erweiterungen im Tägi gegeben. Die IG-Mitglieder hätten realisiert, dass der Souverän bei der Abstimmung am 23. September «nur» Ja oder Nein zum Projektierungskredit sagen könne. Gerne hätten sie sich aber zu den einzelnen Modulen, beispielsweise zum Aussenwarmbecken, geäussert. «Wir lehnen deshalb den Planungskredit

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mit einem Betrag von rund 84 Mio. Franken budgetiert. «Für uns haben Investitionen im Bereich Schule, Alter und Soziales Priorität», erklärt Glauser. Deshalb setzt sich die IG dafür ein, dass im Tägi lediglich die notwendigen Sanierungen und sinnvollen Anpassungen gemacht werden, auf Erweiterungen wie beispielsweise ein Aussenwarmbecken will sie verzichten. Dafür würde die IG auch in Kauf nehmen, auf finanzielle Beteiligungen von Nachbargemeinden und Kanton zu verzichten. Via Homepage, Flyer und mit persönlichen Gesprächen will die IG auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Warum aber wurde die IG erst jetzt gegründet und hat nicht versucht, auf politischem Weg im Einwohnerrat Einfluss zu nehmen? «In der Regel beschäftigt man sich erst vor der Abstimmung damit, es wurde erst jetzt zum Thema», begründet Glauser. Die IG

Vertreter der IG Bruno Wolf, Sybille Glauser und Daniel Notter.

Foto: bär

hofft, dass durch ein Nein zum Pro- fen wird. «Im Moment gibt es nur jektierungskredit die Grundlage alles oder nichts», so Notter. für eine Auswahlmöglichkeit Infos unter www.igwettingen.ch durch den Stimmbürger geschaf-

Dieth: «Ein Projekt muss als Ganzes stimmen» Fortsetzung Frontinterview

viert, im Einwohnerrat sowie in Begleit- und Wettbewerbskommissionen – dafür wurden diese Leute ja seinerzeit vom Volk gewählt. In den Medien wurde über Entscheide informiert. Beim Tägi handelt es sich um eine sehr technische und komplexe Sache, die nicht mit dem Projekt an der Landstrasse zu vergleichen ist, wo der Souverän schon bei der Diskussion miteinbezogen worden ist. Ich bin der Auffassung, dass dies im Tägi nicht möglich gewesen wäre und es richtig gelaufen ist.

Ist es Ihrer Meinung nach richtig, dass der Einwohnerrat eine Vorauswahl traf? Markus Dieth, Gemeindeammann: Der Einwohnerrat ist vom Volk gewählt und ihr Vertreter. An acht Einwohnerratssitzungen hat sich der Rat mit dem Projekt Tägi befasst. In den Medien wurde das Volk darüber informiert. Während mehr als zehn Jahren haben Vertreter aus dem Einwohnerrat zusammen mit Fachpersonen das Projekt erarbeitet und begleitet. Es war wichtig, eine Vorauswahl zu treffen, damit Kritiker sprechen von einem Ludem Volk jetzt ein ausgereiftes xus-Tägi, das gebaut werden soll. Projekt präsentiert werden kann. Wie sehen Sie das? Nach Auffassung des Gemeinderates und des Können Sie trotzdem verstehen, Einwohnerrates ist das überhaupt dass das Volk sich gerne zu den nicht der Fall. Man hat überall eineinzelnen Modulen äussern würde? gespart, wo dies möglich war. Es ist üblich, dass der Souverän Man muss bedenken, dass im Tägi nicht über Details abstimmt. Bei jährlich 400 000 Personen ein- uns einem Strassenprojekt stimmt ausgehen. Das sind pro Tag über der Souverän ja auch nicht über 1000 Leute. Das Tägi wird einen den Belag ab. Ein Projekt muss als Impuls für die S-Bahn-Haltestelle Ganzes stimmen, deshalb kann und die Entwicklung von Wettinman es nicht auseinanderreissen. gen-Ost sowie für Sportvereine geben. Der Wettinger Sport erhält Ebenfalls stört es die IG, dass die dadurch ein Kompetenzzentrum. Bevölkerung nicht von Anfang an Wichtig ist auch zu wissen, dass es einbezogen und informiert wurde. im Tägi kein weiteres Thermalbad Ist diese Kritik berechtigt? Die gibt, sondern ein Aussenbecken Volksvertreter waren immer invol- mit ein paar Düsen und einem

Flusslauf, das die Attraktivität der Wird man nach der angekündigten Anlage steigert. Steuererhöhung von 6 Prozent keine weitere Erhöhung machen müsDamit sind ja aber nicht die Bedürf- sen? Wir werden im Jahr 2013/14 nisse der gesamten Bevölkerung ab- die Schulanlage Zehntenhof neu gedeckt . . . Doch, es gibt für die ge- bauen müssen, das Margeläcker 1 samte Bevölkerung einen Mehr- und 3 aufstocken und je zwei Dopnutzen. Auch der kulturelle Be- pelkindergarten bauen müssen. reich gewinnt mit der Eishalle, die Dies alles als Folge der Schulreals Kongressaal umgenutzt wer- form Stärkung der Volksschule. den kann. Als das Tägi vor vierzig Zudem müssen Räumlichkeiten Jahren gebaut wurde, war es ein für die Tagesstrukturen bereitgeLuxus. Heute machen wir nichts stellt werden. Wegen dieser hoNeues, sondern renovieren es und hen Investitionen ist eine Steuererhalten es aufrecht. fusserhöhung von 6 % ab dem Jahr 2013 nötig. Wir haben dann imWird sich Wettingen wegen der Inves- mer noch einen konkurrenzfähititionen überschulden, respektive ist gen Steuerfuss von 95 % – beim mit einer massiven Steuerfusserhö- Tägibau vor 40 Jahren lag er bei hung zu rechnen? Wir haben den Fi- 125 %! Weil danach die hochinvesnanzplan über die übliche Finanz- tive Phase wegen des Tägis bis ins periode hinaus erstellt, sind eher Jahr 2019 weitergeht, wird der von düsteren Prognosen ausgegan- Steuerfuss nicht gesenkt. Ab dem gen und haben ihn von einem ex- Jahr 2020 sollen die Schulden abternen Finanzinstitut überprüfen gebaut und danach der Steuerfuss lassen. Dies hat ergeben, dass die In- wieder gesenkt werden. vestitionen finanziell tragbar sind und auch andere Bereiche nicht we- Was, wenn der Projektierungskregen des Tägis zurückgestellt wer- dit vom Volk abgelehnt wird? Dann den müssen. Wir sprechen beim Tä- müssen wir das Eisfeld rückgi immer von Baukosten über 80 bauen, weil wir keine BewilliMio. Franken. Ich gehe aber davon gung mehr dafür erhalten. Das aus, dass sich der Betrag durch die Schwimmbad würde renoviert finanzielle Beteiligung umliegen- werden und wo jetzt das Eisfeld der Gemeinden und des Kantons ist, würde ein Schotterplatz entauf rund 70 Mio. Franken reduziert. stehen. www.wettingen.ch (bär)


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WETTINGEN LESERBRIEF ZUM TÄGI Wegen der Pflegefinanzierung müsse der Steuerfuss um 2 % erhöht werden, wurde dem Stimmbürger vorgegaukelt. Kritiker monierten bereits damals, die Erhöhung diene bloss als Vorrat für die geplanten Ausbauten im Tägi. Die Pflegefinanzierung kostete viel weniger, die Steuerfusserhöhung ist geblieben. Nun liegt der Abschluss vor: Fast 10 Steuerprozente beträgt der Rechnungsüberschuss 2011. Ursache sind nicht Einsparungen, sondern bei der Budgetierung zur Rechtfertigung der Steuerfusserhöhung überzogene Ausgabenposten. Seit Jahren werden in Wettingen Steuern auf Vorrat erhoben. So soll es nun weitergehen: Weitere 6 % Steuerfusserhöhung sind schon Jahre vor dem Baubeginn für die erste von vier geplanten Tägi-Ausbauetappen per 1.1.2013 geplant. Bereits die erste Etappe im Tägi soll laut Planung 100 Mio. Franken kosten, wenn man ehrlich alle Kosten dazurechnet. Diese 100 Mio. Franken werden jedoch nicht einmal reichen. Bei dem jahrelangen Planungstrauerspiel auf falschen Grundlagen der Machbarkeitsstudie sind die Kosten regelrecht entglitten. Nur wenig mehr als die Sanierung der Altanlage und die unbe-

INSERAT

strittene Überdachung des Eisfelds koste der Neubau der Eishalle. Rund doppelt so teuer wie damals behauptet, wird die Halle, nachdem eine Million Steuergelder für den Architekturwettbewerb verbraucht worden ist, ohne dass die Bürger je etwas zu sagen hatten. Besonders ärgerlich ist, dass kostengünstigere Alternativvorschläge und ein Plan B für den Fall, dass das Volk Nein sagt, von Anfang abgeschmettert worden sind. Der Erhalt des Tägi und eine zeitgemässe Sanierung sind unbestritten. Der Totalabriss von erst 40 Jahre alten Bauten zugunsten einer Mega-Anlage mit nationaler Ausstrahlung, um Wettingens Bedeutung als Stadt statt als Dorf zu untermauern, ist vollkommen verfehlt. Die geplante Salamitaktik mit dem Projektierungskredit von 5,7 Mio. ist am 23. September mit einem wuchtigen Nein zu quittieren. Thomas Bodmer, alt Einwohnerrat, alt Fikomitglied, alt Grossrat

In eigener Sache Eingesandte Leserbriefe dürfen max. 1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

«Im Moment gibt Die Interessengemeinschaft (IG) Wettingen stört sich daran, dass bei der Kreditvorlage um die Sanierung und Erweiterung des Tägis nur über das Gesamtpaket abgestimmt werden kann. MELANIE BÄR

«Wir sind für eine vernünftige Sanierung des Tägis, aber gegen ein Luxus-Tägi», sagen Daniel Notter, Sybille Glauser und Bruno Wolf unisono. Die drei Wettinger Einwohner, die keiner Partei angehören, sondern sich als Vertreter der Einwohner sehen, haben vor sechs Wochen zusammen mit

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es nur alles oder nichts»

zwölf weiteren Personen die IG Wettingen gegründet. «Unterstützt werden wir von einer Reihe von Sympathisanten», so Notter. Ziel der IG sei es, die Wettinger Einwohner über anstehende Projekte ergänzend und sachlich zu informieren. Das Tägi sei eines dieser Projekte. «Wir sind aber kein ‹Nein-Tägi Komitee›, sondern äussern uns als IG zur kommenden Abstimmung zum Projektierungskredit», so Notter.

ab und wollen die Planung wieder aufs Feld 1 zurücksetzen, sodass das Ganze aufs Neue aufgegleist wird», sagt Wolf. Notter ergänzt: «Damit würden wir erzwingen, dass dem Volk eine Auswahl von verschiedenen Modulen präsentiert wird, über die es abstimmen kann.» Zudem wünsche man sich, dass das Volk von Anfang an miteinbezogen werde. «So wie das beim Projekt Landstrasse der Fall war», so Notter.

AUSSCHLAG dazu habe die Diskus-

SORGEN machen der IG die Finanzen: Auf der Homepage der IG finden sich Grafiken von der Entwicklung der Schuldzinsen, Schulden und Investitionen. Gemäss diesen Berechnungen stehen bis ins Jahr 2016 Investitionen in der Höhe von 114 Mio. Franken für Bildung und Strassenbau an. Ab dem Jahr 2017 sind weitere Investitionen von 98 Mio. Franken für Bauten vorgesehen. Das Projekt Tägi ist

sion rund um die Sanierungen und Erweiterungen im Tägi gegeben. Die IG-Mitglieder hätten realisiert, dass der Souverän bei der Abstimmung am 23. September «nur» Ja oder Nein zum Projektierungskredit sagen könne. Gerne hätten sie sich aber zu den einzelnen Modulen, beispielsweise zum Aussenwarmbecken, geäussert. «Wir lehnen deshalb den Planungskredit

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mit einem Betrag von rund 84 Mio. Franken budgetiert. «Für uns haben Investitionen im Bereich Schule, Alter und Soziales Priorität», erklärt Glauser. Deshalb setzt sich die IG dafür ein, dass im Tägi lediglich die notwendigen Sanierungen und sinnvollen Anpassungen gemacht werden, auf Erweiterungen wie beispielsweise ein Aussenwarmbecken will sie verzichten. Dafür würde die IG auch in Kauf nehmen, auf finanzielle Beteiligungen von Nachbargemeinden und Kanton zu verzichten. Via Homepage, Flyer und mit persönlichen Gesprächen will die IG auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Warum aber wurde die IG erst jetzt gegründet und hat nicht versucht, auf politischem Weg im Einwohnerrat Einfluss zu nehmen? «In der Regel beschäftigt man sich erst vor der Abstimmung damit, es wurde erst jetzt zum Thema», begründet Glauser. Die IG

Vertreter der IG Bruno Wolf, Sybille Glauser und Daniel Notter.

Foto: bär

hofft, dass durch ein Nein zum Pro- fen wird. «Im Moment gibt es nur jektierungskredit die Grundlage alles oder nichts», so Notter. für eine Auswahlmöglichkeit Infos unter www.igwettingen.ch durch den Stimmbürger geschaf-

Dieth: «Ein Projekt muss als Ganzes stimmen» Fortsetzung Frontinterview

viert, im Einwohnerrat sowie in Begleit- und Wettbewerbskommissionen – dafür wurden diese Leute ja seinerzeit vom Volk gewählt. In den Medien wurde über Entscheide informiert. Beim Tägi handelt es sich um eine sehr technische und komplexe Sache, die nicht mit dem Projekt an der Landstrasse zu vergleichen ist, wo der Souverän schon bei der Diskussion miteinbezogen worden ist. Ich bin der Auffassung, dass dies im Tägi nicht möglich gewesen wäre und es richtig gelaufen ist.

Ist es Ihrer Meinung nach richtig, dass der Einwohnerrat eine Vorauswahl traf? Markus Dieth, Gemeindeammann: Der Einwohnerrat ist vom Volk gewählt und ihr Vertreter. An acht Einwohnerratssitzungen hat sich der Rat mit dem Projekt Tägi befasst. In den Medien wurde das Volk darüber informiert. Während mehr als zehn Jahren haben Vertreter aus dem Einwohnerrat zusammen mit Fachpersonen das Projekt erarbeitet und begleitet. Es war wichtig, eine Vorauswahl zu treffen, damit Kritiker sprechen von einem Ludem Volk jetzt ein ausgereiftes xus-Tägi, das gebaut werden soll. Projekt präsentiert werden kann. Wie sehen Sie das? Nach Auffassung des Gemeinderates und des Können Sie trotzdem verstehen, Einwohnerrates ist das überhaupt dass das Volk sich gerne zu den nicht der Fall. Man hat überall eineinzelnen Modulen äussern würde? gespart, wo dies möglich war. Es ist üblich, dass der Souverän Man muss bedenken, dass im Tägi nicht über Details abstimmt. Bei jährlich 400 000 Personen ein- uns einem Strassenprojekt stimmt ausgehen. Das sind pro Tag über der Souverän ja auch nicht über 1000 Leute. Das Tägi wird einen den Belag ab. Ein Projekt muss als Impuls für die S-Bahn-Haltestelle Ganzes stimmen, deshalb kann und die Entwicklung von Wettinman es nicht auseinanderreissen. gen-Ost sowie für Sportvereine geben. Der Wettinger Sport erhält Ebenfalls stört es die IG, dass die dadurch ein Kompetenzzentrum. Bevölkerung nicht von Anfang an Wichtig ist auch zu wissen, dass es einbezogen und informiert wurde. im Tägi kein weiteres Thermalbad Ist diese Kritik berechtigt? Die gibt, sondern ein Aussenbecken Volksvertreter waren immer invol- mit ein paar Düsen und einem

Flusslauf, das die Attraktivität der Wird man nach der angekündigten Anlage steigert. Steuererhöhung von 6 Prozent keine weitere Erhöhung machen müsDamit sind ja aber nicht die Bedürf- sen? Wir werden im Jahr 2013/14 nisse der gesamten Bevölkerung ab- die Schulanlage Zehntenhof neu gedeckt . . . Doch, es gibt für die ge- bauen müssen, das Margeläcker 1 samte Bevölkerung einen Mehr- und 3 aufstocken und je zwei Dopnutzen. Auch der kulturelle Be- pelkindergarten bauen müssen. reich gewinnt mit der Eishalle, die Dies alles als Folge der Schulreals Kongressaal umgenutzt wer- form Stärkung der Volksschule. den kann. Als das Tägi vor vierzig Zudem müssen Räumlichkeiten Jahren gebaut wurde, war es ein für die Tagesstrukturen bereitgeLuxus. Heute machen wir nichts stellt werden. Wegen dieser hoNeues, sondern renovieren es und hen Investitionen ist eine Steuererhalten es aufrecht. fusserhöhung von 6 % ab dem Jahr 2013 nötig. Wir haben dann imWird sich Wettingen wegen der Inves- mer noch einen konkurrenzfähititionen überschulden, respektive ist gen Steuerfuss von 95 % – beim mit einer massiven Steuerfusserhö- Tägibau vor 40 Jahren lag er bei hung zu rechnen? Wir haben den Fi- 125 %! Weil danach die hochinvesnanzplan über die übliche Finanz- tive Phase wegen des Tägis bis ins periode hinaus erstellt, sind eher Jahr 2019 weitergeht, wird der von düsteren Prognosen ausgegan- Steuerfuss nicht gesenkt. Ab dem gen und haben ihn von einem ex- Jahr 2020 sollen die Schulden abternen Finanzinstitut überprüfen gebaut und danach der Steuerfuss lassen. Dies hat ergeben, dass die In- wieder gesenkt werden. vestitionen finanziell tragbar sind und auch andere Bereiche nicht we- Was, wenn der Projektierungskregen des Tägis zurückgestellt wer- dit vom Volk abgelehnt wird? Dann den müssen. Wir sprechen beim Tä- müssen wir das Eisfeld rückgi immer von Baukosten über 80 bauen, weil wir keine BewilliMio. Franken. Ich gehe aber davon gung mehr dafür erhalten. Das aus, dass sich der Betrag durch die Schwimmbad würde renoviert finanzielle Beteiligung umliegen- werden und wo jetzt das Eisfeld der Gemeinden und des Kantons ist, würde ein Schotterplatz entauf rund 70 Mio. Franken reduziert. stehen. www.wettingen.ch (bär)


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

WETTINGEN

Viele Leute und gute Stimmung am Wettiger Fäscht. Wer macht wohl das Rennen?

Foto: Alexander Wagner

Pizzaiolo verwöhnt die Besucher mit feinen Pizzas.

Foto: awa

Auftritt der Fassbodechlopfer.

Foto: awa

INSERAT

Foto: Carolin Frei

«Es macht einfach Spass» Mit dem Wettlauf «Di schnällscht Wettigeri und de schnällscht Wettiger» wurde auch das 40. Wettiger Fäscht am Freitag, 6. Juli, eröffnet. OK-Präsident Daniel Birrer zieht eine positive Bilanz über das 40. Wettiger Fäscht: Trotz wechselndem Wetter kamen viele Besucher. «Es liegen zwar noch keine Zahlen vor, doch gefühlsmässig ist es sehr gut gelaufen.» Das Fest verlief ohne Zwischenfälle. Dieses Jahr war der Einsatz von Securitas-Personal verstärkt worden, sodass diese auf dem Festgelände omnipräsent waren. Seit längerem befasst sich das OK mit dem Abfallkonzept. Dieses Jahr wurde dem Glas der Kampf angesagt: «Ausserhalb der Beizen wurde heuer kein Glas herausgegeben, um herumliegende Flaschen und Scherben auf dem Gelände zu verhindern.» Nächstes Jahr will man das Abfallkonzept noch erweitern und allenfalls Mehrwegbecher benutzen. EIN BESTANDTEIL des Wettiger

Fäschts ist der Wettlauf «De schnällscht Wettiger». «Ich wurde Erste in meinem Jahrgang», sagt

die 10-jährige Ilenia Allevato stolz. «Ich trainiere nicht wirklich für diesen Wettlauf, ich kann einfach schnell rennen», meint sie lachend. Ilenia ist bereits in der 1. Klasse, bei ihrem ersten Lauf, zuoberst auf dem Podest gelandet. Das Rennen «Di schnällscht Wettigeri und de schnällscht Wettiger» wird jeweils von Schülern der 1. bis 5. Klasse bestritten. Ebenfalls zuoberst aufs Treppchen hat es der 11-jährige Dani Vogt geschafft. «Ich spiele Fussball, bin deshalb konditionell gut drauf», beantwortet er die Frage nach seiner Schnelligkeit. «Es macht einfach Spass, deshalb bin ich jedes Jahr dabei.» Der Stolz, einen Podestplatz geholt zu haben, stand auch den anderen Rangierten ins Gesicht geschrieben. Ihnen allen wurde von Gemeinderätin Antoinette Eckert eine Medaille überreicht. Dass Spass und Freude bei den über 280 Sprintern mit von der Partie waren, war unverkennbar – auch wenn der Regen ein Dauerbegleiter war. «Rund 20 Helfer waren auf dem Platz», sagt Organisator René Gantenbein vom SV Lägern bei der Sportlerehrung. Ohne diese Un-

Konzert auf der Rathauswiese.

Die besten Läuferinnen und Läufer 2012. terstützung wäre ein solcher Anlass gar nicht durchführbar, betont er. So überreicht denn Antoinette Eckert allen als Dank eine Sonnenblume. Zum Schluss meint Gantenbein, dass sein Nervenkostüm schon etwas strapaziert worden sei, weil die Medaillen erst im allerletzten Moment eintrafen. Aber Ende gut, alles gut. (cfr/bär)

Foto: awa

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Kinder werden im Zelt von Rotweiss Wettingen geschminkt.

Foto: awa

cfr

INSERAT

Staunen auf dem Rummelplatz. Foto: awa Bereit für die Fahrt mit der Harley mit dem Kiwanis-Club.

Foto: awa


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WETTINGEN

Viele Leute und gute Stimmung am Wettiger Fäscht. Wer macht wohl das Rennen?

Foto: Alexander Wagner

Pizzaiolo verwöhnt die Besucher mit feinen Pizzas.

Foto: awa

Auftritt der Fassbodechlopfer.

Foto: awa

INSERAT

Foto: Carolin Frei

«Es macht einfach Spass» Mit dem Wettlauf «Di schnällscht Wettigeri und de schnällscht Wettiger» wurde auch das 40. Wettiger Fäscht am Freitag, 6. Juli, eröffnet. OK-Präsident Daniel Birrer zieht eine positive Bilanz über das 40. Wettiger Fäscht: Trotz wechselndem Wetter kamen viele Besucher. «Es liegen zwar noch keine Zahlen vor, doch gefühlsmässig ist es sehr gut gelaufen.» Das Fest verlief ohne Zwischenfälle. Dieses Jahr war der Einsatz von Securitas-Personal verstärkt worden, sodass diese auf dem Festgelände omnipräsent waren. Seit längerem befasst sich das OK mit dem Abfallkonzept. Dieses Jahr wurde dem Glas der Kampf angesagt: «Ausserhalb der Beizen wurde heuer kein Glas herausgegeben, um herumliegende Flaschen und Scherben auf dem Gelände zu verhindern.» Nächstes Jahr will man das Abfallkonzept noch erweitern und allenfalls Mehrwegbecher benutzen. EIN BESTANDTEIL des Wettiger

Fäschts ist der Wettlauf «De schnällscht Wettiger». «Ich wurde Erste in meinem Jahrgang», sagt

die 10-jährige Ilenia Allevato stolz. «Ich trainiere nicht wirklich für diesen Wettlauf, ich kann einfach schnell rennen», meint sie lachend. Ilenia ist bereits in der 1. Klasse, bei ihrem ersten Lauf, zuoberst auf dem Podest gelandet. Das Rennen «Di schnällscht Wettigeri und de schnällscht Wettiger» wird jeweils von Schülern der 1. bis 5. Klasse bestritten. Ebenfalls zuoberst aufs Treppchen hat es der 11-jährige Dani Vogt geschafft. «Ich spiele Fussball, bin deshalb konditionell gut drauf», beantwortet er die Frage nach seiner Schnelligkeit. «Es macht einfach Spass, deshalb bin ich jedes Jahr dabei.» Der Stolz, einen Podestplatz geholt zu haben, stand auch den anderen Rangierten ins Gesicht geschrieben. Ihnen allen wurde von Gemeinderätin Antoinette Eckert eine Medaille überreicht. Dass Spass und Freude bei den über 280 Sprintern mit von der Partie waren, war unverkennbar – auch wenn der Regen ein Dauerbegleiter war. «Rund 20 Helfer waren auf dem Platz», sagt Organisator René Gantenbein vom SV Lägern bei der Sportlerehrung. Ohne diese Un-

Konzert auf der Rathauswiese.

Die besten Läuferinnen und Läufer 2012. terstützung wäre ein solcher Anlass gar nicht durchführbar, betont er. So überreicht denn Antoinette Eckert allen als Dank eine Sonnenblume. Zum Schluss meint Gantenbein, dass sein Nervenkostüm schon etwas strapaziert worden sei, weil die Medaillen erst im allerletzten Moment eintrafen. Aber Ende gut, alles gut. (cfr/bär)

Foto: awa

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Kinder werden im Zelt von Rotweiss Wettingen geschminkt.

Foto: awa

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Staunen auf dem Rummelplatz. Foto: awa Bereit für die Fahrt mit der Harley mit dem Kiwanis-Club.

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WETTINGEN

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PENSIONIERTENAUSFLUG

Reisegruppe der Pensionierten.

Foto: zVg

Einmal im Jahr unternehmen die Pensionierten von EWW, Gemeindeverwaltung, Werkhof, Kindergärtnerinnen und Sportzentrum Tägi einen Tagesausflug. Am 20. Juni führte die Reise in den Schwarzwald. Die Organisatoren, Fredy Madaschi und Sepp Angstmann, konnten 36 froh gelaunte ältere Gemeindeangestellte im Bus der Nordik Reisen von Fritz Bigler begrüssen. Nach dem Grenzübertritt wurde der Morgenkaffee im traditionsreichen Landgasthof Hirschen in Breitenfeld serviert. Breitenfeld ist vor allem bekannt durch die schönen Malereien an den Häusern. Hauptattraktion war eine morgendliche Bummelfahrt mit der Sauschwänzlebahn durch eine romantische und hügelige Landschaft im Wutachtal. In Weizen standen die romantischen Waggons, teilweise noch mit Holzbänken, bereit. Der lange Zug wurde von einer Dampflok gezogen. Der Name «Sauschwänzle» ist offenbar auf die geringelten Kurven im Gebirge zurückzuführen. Das Reiseprogramm war sehr gedrängt. Nach einem währschaften Mittagessen nach Schwarzwälderart reichte die Zeit gerade noch für einen gemütlichen Jass. Die Weiterfahrt führte schliesslich an den Titisee. Der Titisee mag eines der berühmtesten Ausflugsziele Deutschlands sein. Es hielten sich dann bei schönem Wetter auch entsprechend viele Touristen dort auf. Die Schweizer hatten jedoch das Gefühl: «Jeder unserer eigenen Seen bietet schönere Landschaften!» So reichte dann auch ein kurzer Aufenthalt bis zur Weiterfahrt via Schluchsee nach Grafenhausen, wo im bekannten und mehrfach ausgezeichneten Restaurant Tannenmühle ein Zobigplättli serviert wurde. Der Ort mit dem herrlichen Ausblick auf die Laurentiuskapelle, gelegen in einer wunderschönen Tannenlandschaft, ist nicht nur bekannt durch das alte Mühlerad. In der idyllischen Landschaft wird auch eine grosse und moderne Forellenzucht betrieben und der Tierpark lädt zum Verweilen ein. Nach vielen interessanten Gesprächen führte die Reise über Waldshut (km) zurück nach Wettingen.

Feierliche Scheckübergabe der Wettinger Kindergärtnerinnen.

Foto: zVg

11 610 Franken dank Frühlingsmarkt Wettinger Kindergärten konnten der TheodoraStiftung durch ihren erfolgreichen Frühlingsmarkt eine grosse Summe überreichen. Mit dem diesjährigen Frühlingsmarkt auf dem Altenburgplatz engagierten sich die Wettinger Kindergärten unter dem Motto «Kinder für Kinder», um kleinen Spitalpatienten einige unbeschwerte

und glückliche Momente mit dem Spitalclown zu bescheren. 360 Kinder verkauften an rund 20 Ständen ihre selbst gebastelten und gebackenen Kreationen. Sowohl die Stimmung als auch das Wetter zeigten sich von der besten Seite. Die Kinder waren strahlend und eifrig am Verkaufen. Eine Kaffeestube lud zum Schlemmen und Verweilen ein. Die Spitalclownin Dr. Floh zeigte witzige Kostproben aus ihrer Tätigkeit. So kam, dank dem Engagement der

Wettinger Kinder und Kindergärtnerinnen und der kauffreudigen Unterstützung der Eltern und Besucher, nach und nach eine unglaublich grosse Summe zugunsten der Theodora-Stiftung zusammen. Die Kindergärtnerinnen konnte an ihrer letzten Schulkonferenz vor den wohlverdienten Sommerferien dem Stiftungsbotschafter Michel Courvoisier einen Scheck über 11 610 Franken überreichen. (mmk)

beitende mussten das Gebäude verlassen. Ziel der Übung war es, das Notfallkonzept des Coop Einkaufszentrums und das Verhalten von Mitarbeitenden und Kunden im Notfall zu überprüfen. Die Übung wurde vom Sicherheitsdienst der Coop Verkaufsregion Nordwestschweiz koordiniert. Insgesamt wird die Übung positiv bewertet. Die Evakuation verlief geordnet. Für die Kundschaft bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Die regelmässig durchgeführten Evakuationsübungen dienen der Planung und Verbesserung der Sicherheit des Coop Einkaufszentrums.

BEZUG DES «SONNENBLICKS» VERZÖGERT SICH Die Zimmer im «Son-

VERMISCHTES

Inline-Ausfahrt wird nachgeholt.

zVg

INLINE-SKATEN FÜR ALLE Nachdem die letzte Ausfahrt wegen Regen verschoben wurde, wird sie jetzt durchgeführt: Die gemeinsame Fahrt durch Baden und Wettingen findet für alle interessierten Skater am Montag, 16. Juli, statt. Besammlung: 19.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Baden. Bei schlechter Witterung verschoben auf den 6. August. Die Teilnahme ist kostenlos. Jeder kann mitmachen, der sich auf Rollen sicher fühlt und bremsen kann. Details und aktuelle Infos: unter www.regioskate.ch EVAKUATIONSÜBUNG IM COOP ZENTRUM TÄGIPARK Am Donnerstag-

morgen, 5. Juli, wurde im Tägipark Wettingen im Rahmen einer Evakuationsübung Alarm ausgelöst. Sämtliche Kunden und Mitar-

FÜHRUNGSWECHSEL BEI DER ST. BERNHARD AG Ab 1. November

2012 übernimmt Bernadette Flükiger die Leitung der St. Bernhard AG vom bisherigen Geschäftsführer Andreas Notz. Er verlässt die St. Bernhard AG nach zweieinhalb Jahren per Ende Juni 2012. An seiner Stelle tritt der VR-Präsident Raymond Picard ad interim in die Geschäftsleitung ein.

nenblick» bleiben noch bis September leer, obwohl das Regionale Pflegezentrum seit dem 1. Juli offiziell eröffnet ist. Das Aargauische Versicherungsamt (AVA) hat unerwartete Brandschutzmassnahmen gefordert, unter anderem fehlen Brandschutztüren. Auch eine Begehung des Pflegezentrums durch Procap Schweiz (ehemaliger Schweizerischer Invalidenverband) steht noch an – das Haus muss im hindernisfreien Bereich noch angepasst werden. Die Betriebsbewilligung vom Kanton steht aufgrund dieser diversen, noch zu ergreifenden Massnahmen aus. Das bereits rekrutierte Personal wird zurzeit im Haupthaus in Baden eingearbeitet. Ziel ist, dass alle vier Abteilungen des Pflegezentrums «Sonnenblick» bis Ende Jahr in Betrieb genommen werden – die ersten beiden Abteilungen sollen bereits am 1. September eröffnet werden, sofern die Betriebsbewilligung bis dahin vorliegt.


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NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT

Spielende Kinder im Tageshort Neuenhof.

Titelverteidigung am Wettiger Fäscht: Sagenhaft! Dank den supertollen und lautstarken Neuenhofer Fans konnte der Wanderpokal des Fussballturniers anlässlich des Wettiger Fäschts erfolgreich verteidigt werden. Die Gemeindevertreter aus Neuenhof setzten sich gegen die Nachbarn aus Baden und Wettingen in spannenden, hart umkämpften Partien durch und sorgten schliesslich mit einem Sieg über Baden im Final dafür, dass der Pokal ein weiteres Jahr «ennet de Limmat» bleibt. Neuenhof: Einfach saaagenhaft! Personelles Betreibungsamt, Abteilung Finanzen Hansjörg Schöchlin, Frick, wurde als neuer stellvertretender Leiter des Betreibungsamtes der Gemeinde Neuenhof, Abteilung Finanzen, mit einem Stellenpensum von 100 Prozent, gewählt. Er wird seine Anstellung am 1. Oktober 2012 antreten. Der Gemeinderat und das Personal heissen Hansjörg Schöchlin bereits heute herzlich willkommen. Bundesfeier 2012 – Mittwoch, 1. August, Turnhalle Zürcherstrasse Das Programm des diesjährigen Nationalfeiertages sieht wie folgt aus: 11 Uhr: Gratis-Apéro, serviert durch die Trachtengruppe Neuenhof, und Auftritt der Musikgesellschaft Neuenhof und Würenlos. 11.30 Uhr: Begrüssung durch Frau Gemeindeammann Susanne Schläpfer-Voser; Bundesfei-

eransprache durch Herrn Urs Hofmann, Regierungsrat des Kantons Aargau; anschliessend gemeinsames Singen der Nationalhymne. Ab 12 Uhr Verpflegungsmöglichkeiten in der Festwirtschaft. Grillspezialitäten und ein Gratis-Pasta-Festival (solange Vorrat). Ab 13.30 Uhr musikalische Unterhaltung durch DJ Pedro aus Neuenhof. Auch den Kindern wird an der Bundesfeier etwas geboten. So wird im Peterskeller eine grosse Hüpfmatte aufgestellt und es findet auch in diesem Jahr wieder von 13.30–16 Uhr ein Kinderschminken statt. Der Gemeinderat und das OK laden sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner zur Bundesfeier ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Bundesfeieransprache von Herrn Urs Hofmann. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass Herr Urs Hofmann mit seiner Bundesfeieransprache die Bevölkerung begeistern wird. Der Gemeinderat freut sich sehr auf die Teilnahme von Herrn Dr. Urs Hofmann an der Bundesfeier 2012 und heisst ihn schon heute herzlich willkommen in Neuenhof. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 8–11.30 und 14–16 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

Sommernachtsfest Am Freitag, 29. Juni, fand bei schönstem Wetter das Sommernachtsfest vom Tageshort Neuenhof statt. Das Sommernachtsfest vom Tageshort Neuenhof startete mit einer feinen Gummibärli-Bowle. Hortleiterin Claudine Friedli dankte den Eltern für das zahlreiche Erscheinen und gratulierte der Lernenden Anne-Marie Dubois zur bestandenen Lehrabschlussprüfung. Anne-Marie ist die erste Lernende, die die 3-jährige Ausbildung als Lernende Fachfrau Betreuung, Fachrichtung Kinderbetreuung, im Tageshort Neuenhof absolviert hat. Sie durfte das Fähigkeitszeugnis mit der Abschlussnote 4,9 entgegennehmen. Das Sommernachtsfest war somit auch ein Abschiedsfest für Anne-Marie, und

Kinder wie auch Eltern konnten sich von ihr verabschieden. Sie wird den Hort per 20. Juli 2012 verlassen. Eine feine Wurst oder ein gluschtiger Salat sorgten für das leibliche Wohl. Während sich die Eltern unterhielten, den Hort besichtigten oder sich als Grillmeisterin oder Grillmeister betätigten, konnten sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben. Mitarbeiterinnen sowie Vorstand des Vereins Tageshort Neuenhof gratulieren Anne-Marie Dubois ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute. Sie sind stolz auf Anne-Marie, die ihnen fehlen wird. (sm) Vom 21. Juli bis 5. August ist der Hort aufgrund der Hortferien geschlossen. Seit März hat der Verein Tageshort eine eigene Homepage: www.tageshort-neuenhof.ch.

INSERAT



Neuenhof hat den Wanderpokal des Fussballturniers anlässlich des Wettiger Fäschts erfolgreich verteidigt. Foto: zVg

Foto: zVg

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WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

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NEUENHOF

SPATENSTICH WOHNÜBERBAUUNG KREUZSTEINWIESE Der Startschuss für die Wohnüberbauung Kreuzsteinwiese in Neuenhof wurde heute, am 3. Juli 2012, mit dem Spatenstich gegeben. Bis im Jahr 2014 sollen in Form einer Arealüberbauung insgesamt 40 neue Mietwohnungen mit einem hohen Wohnstandard und einer idyllischen Umgebung entstehen. Dieses Projekt ist ein Mehrwert für die Gemeinde Neuenhof und aufgrund des Standorts am Dorfeingang, bei dem nun lange Zeit eine grosse Lücke klaffte, soll es unter anderem die Offenheit, welche Neuenhof mit Sicherheit ausstrahlt, präsentieren. Die Gemeinde Neuenhof wurde durch den zuständigen Gemeinderat, von Gemeindeammann Susanne Schläpfer sowie dem Gemeindeschreiber und der Bauverwaltung vertreten. Louis Müller (Projektfabrik AG) nahm alle Gäste mit einer kurzen Rede in Empfang. Anschliessend übergab er das Wort an Hanspeter Benz (Gemeinderat Ressort Bau/Vizeammann), der den Anwesenden kurz einen geschichtlichen Einblick in die Vergangenheit dieses Grundstückes und dessen Umgebung gab. Demnach erhielt der damalige Besitzer eines Bauernhauses im Jahre 1866 die Bewilligung für die Umnutzung dessen in eine Speisewirtschaft, die Anfang der 1930er-Jahre auch erweitert wurde. Dieses musste im Jahr 1969 dem Nationalstrassenbau weichen. Im Jahre 1953 entstand neben dem Rest. Kreuzstein zudem ein Mehrfamilienhaus, das erdgeschossig Läden (Lebensmittel und Milchhandel) beinhaltete. Diese Objekte hatten bereits dazumal einen optimalen Standort, da an dieser Stelle

Spatenstich (v.l.): Hanspeter Elsässer (Bauverwaltung Neuenhof), Marcel Studer (Realisation, Inhaber Projektfabrik AG), Claudio Möhl (Bauherrenvertretung, Direco AG), Susanne Schläpfer (Gemeindeammann Neuenhof), Karl Kollmann (Bauherr, Marc Property & Investment AG), Hanspeter Benz (Gemeinderat Ressort Bau/Vizeammann Neuenhof), Ramon Pedrini (Bauverwaltung Neuenhof), Patrick Meyer. Foto: zVg die Hauptstrasse verzweigte. Einer der Strassenzweige verlief via Waldegg-Liebenfels nach Baden, die andere Strasse zweigte nach Wettingen ab und führte über die alte Holzbrücke beim Kloster Wettingen. Im 20. Jahrhundert wurde auch diese Liegenschaft aufgrund des Alters abgebrochen. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, eine neue Wohnüberbauung zu realisieren, die die heutigen Ansprüche in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht auf eine besondere Art und Weise widerspiegeln soll.

Die Überbauung ist dem Bauherren Karl Kollmann (Marc Property & Investment AG) zu verdanken, welcher durch Claudio Möhl (Direco AG) in Form einer Bauherrenvertretung betreut wird. Die Realisation wird von der Projektfabrik AG durchgeführt und in engem Kontakt mit der Baubewilligungsbehörde begleitet. Auf dem Foto, mit welchem der symbolische Spatenstich festgehalten wurde, standen die beteiligten Parteien zusammen und stiessen den Spaten zum offiziellen Baustart in das Erd(lr) reich.

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KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT

Schüler

LANDFRAUENVEREIN KILLWANGEN

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung in den Sommerferien Während der Sommerferien, vom 9. Juli bis 10. August, gelten für die Gemeindeverwaltung folgende reduzierten Öffnungszeiten: Montag- bis Freitagvormittag: 8.30 bis 11.30 Uhr; Montagnachmittag: 14 bis 18.30 Uhr; Donnerstagnachmittag: 14 bis 16 Uhr. Am Dienstag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag ist die Gemeindeverwaltung geschlossen. Selbstverständlich steht das Personal nach Absprache und auf Voranmeldung auch ausserhalb dieser Zeiten für individuelle Termine zur Verfügung. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Robert Malkanovic, Im Steinig 5, und Enrico Mazzeo, Im Steinig 6, Killwangen, für einen Balkonanbau beim Doppel-Einfamilienhaus, Parzellen-Nrn. 1303 und 1304, Im Steinig 5 und 6, Killwangen; Feldmann Generalbau AG, Muri, für Teilabbruch, Neubau, Ersatzbau und Umbau bei Liegenschaft Nr. 14, Parzelle Nr. 302, Sennenbergstrasse/Dorfstrasse, Killwangen; Daniel Gfeller, Fluestrasse 46, 8957 Spreitenbach, für die energetische Sanierung (Aussenhülle, Estrichboden) und Ersatz der bestehenden Balkone (Stahlkonstruktion), Vordach Eingang, Parzelle Nr. 251, Zürcherstrasse 21, Killwangen. Unterstützung JuKi-Cup 2012 Der Gemeinderat hat das Schlussturnen der Jugendriege Killwangen, den «JuKi-Cup», mit einem Beitrag von 500 Franken unterstützt.

Über eine Woche lang studierten die Schülerinnen und Schüler aus Killwangen eine Zirkusvorführung ein und präsentierten diese letzten Donnerstag vor vollem Zelt. SANDRA ARDIZZONE

Landfrauenreise zu den schönsten Bauwerken der Welt. Landfrauenreise zu den schönsten Bauwerken der Welt: Bei schönem und warmem Wetter fuhren die Landfrauen Killwangen am Mittwoch, 27. Juni, im Kleinbus mit Chauffeur Sacha Guertner am frühen Morgen durch den Thurgau Richtung Bodensee. Nach einem kurzen Kaffeeaufenthalt in Frauenfeld genossen die Frauen auf der Fahrt zur Fähre in Konstanz die wunderbare Aussicht auf den Bodensee, begleitet von einem himmlischen Lüftlein auf der Überfahrt nach Meersburg. Vorbei an der hübschen Altstatdt mit Burg fuhr der Bus über Land durch eine im Moment kirschenreiche und sehr idyllische Gegend zum «Mini Mundus»-Park in Meckenbeuren-Liebenau. Auf ca. 3000 m² stehen dort in einem schön angelegten Park rund 90 Bauwerke im Massstab 1:25 aus aller Welt. Von der herrlichen Sonnenterrasse aus bestaunte man beim Mittagessen bereits die

Foto: zVg

Freiheitsstatue von New York und das untergehende Heck der Titanic. Der Rundgang danach durch diese kleine Welt mit all den vielen Schönheiten dieser Welt beeindruckte sehr. Wer träumt nicht davon, einmal durch das Brandenburgertor in Berlin zu schlendern oder sich im berühmten Burj al Arab Hotel in Dubai verwöhnen zu lassen! Schlussendlich liess man sich im 4D-Kino noch verzaubern. Auf dem Rückweg Richtung Überlingen war ein Einkaufsstopp an einem der vielen Früchtestände nun angebracht. Die süssen Kirschen und die leuchtenden Aprikosen lockten so sehr! Vor der Heimfahrt durfte ein Zvierihalt natürlich nicht fehlen. Im malerischen Städtchen Überlingen liess sich die Gruppe nochmals in einem Kaffee am Ufer des Bodensees kulinarisch verwöhnen, bevor alle glücklich und zufrieden die Heim(cb) kehr antraten.

Fast ein bisschen furchteinflössend sahen sie aus, die kleinen Raubtiere, wie sie in der Manege herumturnten. Todesmutig sprangen die geschminkten Kinder durch Reifen und gehorchten ihren zwei Dompteurinnen mühelos. Doch die Kindergärtler und die Schüler der Unter- und Mittelstufe von Killwangen traten an diesem Abend nicht nur als Raubtiere und Dompteure auf. Sie waren auch Trapezkünstler, Seiltänzer, Muskelmänner, Agenten und natürlich Clowns.

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von Killwangen wurden zu Artisten Zirkuszelt voll. Während vierTagen hatten die Kinder gemeinsam mit den Artisten des Zirkus Balloni all ihre Stücke einstudiert. Dass dabei eine solch vielfältige, unterhaltsame und gut durchdachte Show entstand, hätte wohl kaum einer erwartet. Doch die Kinder übertrafen alle Erwartungen. Das Publikum lachte während der Vorführungen der Clowns und staunte ob der Kletterkünste der Trapez-Gruppe. Kleine und grosse Kinder schlugen Purzelbäume, zerrissen Telefonbücher oder waren ganz einfach die helfenden Hände im Hintergrund, die beim Auf- und Abbau der Nummern halfen. Ein Jahr lang hat die Schulleitung diese spezielle Schulschlussfeier geplant, und am Ende waren alle zufrieden. Eine Woche lang studierten Schülerinnen und Schüler aus Killwangen die Zirkusvorführung ein.

«DIESE SCHULSCHLUSSFEIER ist einmalig», sagt der abtretende Schulleiter Martin Zumstein. «Dass wir sie sogar gratis anbieten können, war eine grosse Überraschung.» Die Kinder hatten im Frühjahr einen Sponsorenlauf durchgeführt, bei dem die Einnahmen so hoch waren, dass die Schule dank eines Zustupfs der Gemeinde die Kosten für die Feier decken konnte. Die Besucher dankten es der Schule: Trotz sonnigem Wetter während der ersten Veranstaltung war das

INSERAT

Kleiner Muskelmann zerreisst ein Diverse akrobatische Kunststücke durften an der Schulschlussfeier in der Manege des Zirkus Balloni natürlich Telefonbuch – stark! keinesfalls fehlen. Fotos: sa

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KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT

Schüler

LANDFRAUENVEREIN KILLWANGEN

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung in den Sommerferien Während der Sommerferien, vom 9. Juli bis 10. August, gelten für die Gemeindeverwaltung folgende reduzierten Öffnungszeiten: Montag- bis Freitagvormittag: 8.30 bis 11.30 Uhr; Montagnachmittag: 14 bis 18.30 Uhr; Donnerstagnachmittag: 14 bis 16 Uhr. Am Dienstag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag ist die Gemeindeverwaltung geschlossen. Selbstverständlich steht das Personal nach Absprache und auf Voranmeldung auch ausserhalb dieser Zeiten für individuelle Termine zur Verfügung. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Robert Malkanovic, Im Steinig 5, und Enrico Mazzeo, Im Steinig 6, Killwangen, für einen Balkonanbau beim Doppel-Einfamilienhaus, Parzellen-Nrn. 1303 und 1304, Im Steinig 5 und 6, Killwangen; Feldmann Generalbau AG, Muri, für Teilabbruch, Neubau, Ersatzbau und Umbau bei Liegenschaft Nr. 14, Parzelle Nr. 302, Sennenbergstrasse/Dorfstrasse, Killwangen; Daniel Gfeller, Fluestrasse 46, 8957 Spreitenbach, für die energetische Sanierung (Aussenhülle, Estrichboden) und Ersatz der bestehenden Balkone (Stahlkonstruktion), Vordach Eingang, Parzelle Nr. 251, Zürcherstrasse 21, Killwangen. Unterstützung JuKi-Cup 2012 Der Gemeinderat hat das Schlussturnen der Jugendriege Killwangen, den «JuKi-Cup», mit einem Beitrag von 500 Franken unterstützt.

Über eine Woche lang studierten die Schülerinnen und Schüler aus Killwangen eine Zirkusvorführung ein und präsentierten diese letzten Donnerstag vor vollem Zelt. SANDRA ARDIZZONE

Landfrauenreise zu den schönsten Bauwerken der Welt. Landfrauenreise zu den schönsten Bauwerken der Welt: Bei schönem und warmem Wetter fuhren die Landfrauen Killwangen am Mittwoch, 27. Juni, im Kleinbus mit Chauffeur Sacha Guertner am frühen Morgen durch den Thurgau Richtung Bodensee. Nach einem kurzen Kaffeeaufenthalt in Frauenfeld genossen die Frauen auf der Fahrt zur Fähre in Konstanz die wunderbare Aussicht auf den Bodensee, begleitet von einem himmlischen Lüftlein auf der Überfahrt nach Meersburg. Vorbei an der hübschen Altstatdt mit Burg fuhr der Bus über Land durch eine im Moment kirschenreiche und sehr idyllische Gegend zum «Mini Mundus»-Park in Meckenbeuren-Liebenau. Auf ca. 3000 m² stehen dort in einem schön angelegten Park rund 90 Bauwerke im Massstab 1:25 aus aller Welt. Von der herrlichen Sonnenterrasse aus bestaunte man beim Mittagessen bereits die

Foto: zVg

Freiheitsstatue von New York und das untergehende Heck der Titanic. Der Rundgang danach durch diese kleine Welt mit all den vielen Schönheiten dieser Welt beeindruckte sehr. Wer träumt nicht davon, einmal durch das Brandenburgertor in Berlin zu schlendern oder sich im berühmten Burj al Arab Hotel in Dubai verwöhnen zu lassen! Schlussendlich liess man sich im 4D-Kino noch verzaubern. Auf dem Rückweg Richtung Überlingen war ein Einkaufsstopp an einem der vielen Früchtestände nun angebracht. Die süssen Kirschen und die leuchtenden Aprikosen lockten so sehr! Vor der Heimfahrt durfte ein Zvierihalt natürlich nicht fehlen. Im malerischen Städtchen Überlingen liess sich die Gruppe nochmals in einem Kaffee am Ufer des Bodensees kulinarisch verwöhnen, bevor alle glücklich und zufrieden die Heim(cb) kehr antraten.

Fast ein bisschen furchteinflössend sahen sie aus, die kleinen Raubtiere, wie sie in der Manege herumturnten. Todesmutig sprangen die geschminkten Kinder durch Reifen und gehorchten ihren zwei Dompteurinnen mühelos. Doch die Kindergärtler und die Schüler der Unter- und Mittelstufe von Killwangen traten an diesem Abend nicht nur als Raubtiere und Dompteure auf. Sie waren auch Trapezkünstler, Seiltänzer, Muskelmänner, Agenten und natürlich Clowns.

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von Killwangen wurden zu Artisten Zirkuszelt voll. Während vierTagen hatten die Kinder gemeinsam mit den Artisten des Zirkus Balloni all ihre Stücke einstudiert. Dass dabei eine solch vielfältige, unterhaltsame und gut durchdachte Show entstand, hätte wohl kaum einer erwartet. Doch die Kinder übertrafen alle Erwartungen. Das Publikum lachte während der Vorführungen der Clowns und staunte ob der Kletterkünste der Trapez-Gruppe. Kleine und grosse Kinder schlugen Purzelbäume, zerrissen Telefonbücher oder waren ganz einfach die helfenden Hände im Hintergrund, die beim Auf- und Abbau der Nummern halfen. Ein Jahr lang hat die Schulleitung diese spezielle Schulschlussfeier geplant, und am Ende waren alle zufrieden. Eine Woche lang studierten Schülerinnen und Schüler aus Killwangen die Zirkusvorführung ein.

«DIESE SCHULSCHLUSSFEIER ist einmalig», sagt der abtretende Schulleiter Martin Zumstein. «Dass wir sie sogar gratis anbieten können, war eine grosse Überraschung.» Die Kinder hatten im Frühjahr einen Sponsorenlauf durchgeführt, bei dem die Einnahmen so hoch waren, dass die Schule dank eines Zustupfs der Gemeinde die Kosten für die Feier decken konnte. Die Besucher dankten es der Schule: Trotz sonnigem Wetter während der ersten Veranstaltung war das

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Kleiner Muskelmann zerreisst ein Diverse akrobatische Kunststücke durften an der Schulschlussfeier in der Manege des Zirkus Balloni natürlich Telefonbuch – stark! keinesfalls fehlen. Fotos: sa

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Bauausschreibung BG-Nr. Bauherr:

2713 Angehrn Josef, Poststr. 202 8957 Spreitenbach Glasvordach über Aussentreppe Poststrasse 202 2538 Keine

FAHRRADANNAHME IM WERKHOF

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 16. Juli bis 14. August 2012 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Ab sofort ermöglicht Ihnen der Werkhof Spreitenbach die Abgabe alter Fahrräder gegen eine Gebühr von Fr. 5.–. Sie unterstützen damit das Projekt «Velos für Rumänien». Die Abgabe ist während den geregelten Öffnungszeiten im Werkhof «Neumatt», Zentrumsstrasse 11, Bauamtsareal möglich.

Gemeinde Spreitenbach

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WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

AUS DEM GEMEINDERAT Traktandenliste der Gemeindeversammlung Der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. September werden die folgenden Sachgeschäfte zum Entscheid unterbreitet: 1. Protokoll; 2. Projektierungskredit über 1,5 Mio. Franken für die Sanierung der Schulanlage Hasel und den Neubau des Schulhauses Buechbühl mit einer zusätzlichen Turnhalle; 3. Kreditabrechnungen Annexbau Schulhaus Seefeld II und Sanierung Turnhalle Haufländli; 4. Einbürgerungen; 5. Kreditantrag über rund 160 000 Franken für die Beteiligung am Umbau und der Erweiterung des Kurtheaters Baden; 6. Kreditantrag über rund 238 000 Franken für die Beteiligung an der Sanierung und Erweiterung des Sportund Erholungszentrums Tägerhard, Wettingen; 7. Verschiedenes. Personelles Brigitte Schneider hat ihre Ausbildung als Fachfrau Betreuung bei den Tagesstrukturen Spreitenbach mit sehr gutem Erfolg bestanden. Gemeinderat und Personal gratulieren herzlich. Termine 7. Juli–12. August: Sommer-Schulferien; 1. August, 10.30 Uhr: Bundesfeier auf dem Gemeindehausplatz, Poststrasse 13; 1. August, 16 Uhr: Volksfest zur Bundesfeier auf dem Ziegelei-Areal. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. INSERAT

SPREITENBACH

Von Spreitenbach in die Mongolei Aldo und Paolo Bazzi fahren innert sechs Wochen von Spreitenbach in die Mongolei. Nach sechsmonatiger Vorbereitungszeit starten Aldo und Paolo Bazzi mit ihrem Suzuki Alto auf eine abenteuerliche Reise von Spreitenbach in die Mongolei. Im Rahmen der diesjährigen Ausgabe der Mongol Rally werden sie auf dem Weg nach Ulaanbaatar, Hauptstadt der Mongolei, in rund sechs Wochen 15 000 Kilometer zurücklegen. Im Vorfeld galt es, ein geeignetes Fahrzeug zu erwerben und dieses entsprechend vorzubereiten. Daneben mussten für Spreitenbacher Team «I drive, therefore I am». Foto: zVg acht Länder Visa eingeholt und zahlreiche Versicherungen und Zollformalitäten abgeklärt wer- hat man allein mit Hilfe von Karte das Sammeln von Spendengelden. und Kompass rund 18 Länder dern für Hilfsorganisationen in durchquert, darunter neben Euro- der Mongolei. Im Rahmen der Rally sammelt DIE MONGOL RALLY ist eine jährlich pa die Länder Türkei, Iran, Turkstattfindende Wohltätigkeitsver- menistan, Usbekistan, Tajikistan, das Team «I drive, therefore I am» anstaltung. Die rund 300 teilneh- Kirgistan, Kasachstan und Russ- Geld für das Lotus Children’s Cenmenden Teams sind während ih- land. Die Mongol Rally ist den- ter, ein Hilfswerk, das sich für berer Reise auf sich alleine gestellt. noch keine Rally im eigentlichen dürftige Kinder in Ulaan Baatar Die Wahl einer Route steht kom- Sinne – es gibt keine Sieger und einsetzt und ihnen Unterkunft, plett frei, es gibt keine Check- Verlierer – die benötigte Zeit Nahrung und Schulbildung erpoints, welche angefahren wer- spielt keine Rolle. Im Vorder- möglicht. Infos: www.idrivethereforeiam.ch den müssen. Am Ziel angelangt, grund stehen das Abenteuer und

WANDERGRUPPE SPREITENBACH Dreimal bereits musste die Wanderung auf dem Schwyzer Panoramaweg verschoben werden. 43 Wanderer hatten sich zur Teilnahme an der Wanderung am 27. Juni entschlossen, für die laut Wanderleitung «mittlere Kondition» nötig war. Sehr gute Kondition war allerdings schon beim Umsteigen im Hauptbahnhof Zürich vonnöten. Eine Stellwerkstörung hatte eine verkürzte Zeit zum Umsteigen zur Folge und führte erst noch zu einer Gleisänderung. Die Wandergruppe meisterte den ersten Fitnesstest im morgendlichen Berufsverkehr mit Bravour. Die sich um die eigene Achse drehende Gondelbahn auf den Mostelberg Richtung Hochstuckli erlaubte eine wunderbare Rundsicht und sollte wohl auf das nächste Ereignis, die Überquerung der längsten Hängebrücke Europas, vorbereiten. Die langsame Drehung führte bei niemandem zu Schwindel. Deshalb wollte sich vermutlich auch niemand das «Hängebrücken-Feeling» entgehen lassen. Mutig entschlossen sich alle, auf den Fussmarsch zur gegenüberliegenden Seite des Tobels zu verzichten. Nur war leider nicht vorgesehen, dass ausgerechnet vor der Wandergruppe eine Schulklasse die Brücke überquert. Die Schüler setzten die Brücke gehörig in Schwingung, sodass manch ein Senior oder eine Seniorin bereute, nicht den

Faustball-Plausch.

Foto: zVg

Faustball-Dorfturnier

Überquerung der längsten Hängebrücke Europas. Foto: zVg Weg unter die Füsse genommen zu haben. Es war für die Wanderer ein schwacher Trost, dass im Prospekt stand, dass 17 afrikanische Elefanten gleichzeitig über die Brücke trampeln könnten, ohne die maximale Tragkraft der Brücke zu erreichen. Die Spreitenbacher zeigten immerhin, dass sie hart im Nehmen sind. Der Weg vom Mostelberg nach Brunni heisst zu Recht Panoramaweg. Er erlaubt eine wunderbare Sicht auf den Vierwaldstättersee, die Mythen und auf den Ae(oho) gerisee.

Am 18. und 19. August findet auf dem Sportplatz Ziegelei das 53. Faustball-Dorfturnier statt. Der traditionelle Anlass ist in den letzten vier Jahren zum grössten Familiensportanlass in Spreitenbach gewachsen. Für ein spannendes Wochenende kann man sich noch mit einer Mannschaft zum Spielen anmelden oder am Sonntag um 15 Uhr mit Kindern zum Kinder-Rennen kommen: «De schnällscht Spreitebacher» wird gesucht. Die Festwirtschaft ist am Samstag, 12– 2 Uhr und am Sonntag, 7–ca. 21 Uhr geöffnet. Auf der Homepage www. faustball-dorfturnier.ch findet man alle Fotos und Ranglisten vom letzten Turnier. Kurz vor dem Turnier sind auch die Spielpläne aufgeschaltet. (sh)


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

SPREITENBACH

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«Spatzenhirne» auf der Suche nach Reptilien Der Kinderclub «Spatzenhirne» lernte auf einer Exkursion einheimische Reptilien kennen. Trotz herrlichstem Badewetter erschienen am Samstag 20 Kinder des Kinderclubs «Spatzenhirne» für die Exkursion mit Beatrice Luginbühl, Biologin, um die einheimischen Reptilien kennen zu lernen. Ideales Wetter, um Eidechsen, Blindschleichen zu sehen. Zuerst wurde anhand von Bildern die Familie der Reptilien bestimmt. Sie hörten, dass einige Arten Eier legen, andere, wie z.B. Blindschleichen und Waldeidechsen, lebend gebären. Da diese Tiere sehr scheu sind, ist es ein grosses Glück, wenn eines gesichtet wird. Doch zuerst muss man ihre bevorzugte Behausung kennen lernen, um überhaupt ein Tier zu sehen. Bei der Trockenmauer, die der NVS gebaut hat, versuchten die Kinder auszuharren und zu beobachten. Doch

20 Kinder des Kinderclubs «Spatzenhirne» erforschten Flusskrebse und Eidechsen. nichts regte sich. Da es sehr heiss war, suchten die Leiterinnen bald den kühlen Schatten im Wald. Eine Sensation war die Sichtung eines Flusskrebses. Um ihn näher zu betrachten, holten die Kinder ihn aus dem Bach. Er wurde dann sorgsam wieder an seinen Ort zurückgebracht. Nach einem Zvieri und

erfrischendem Fussbad am Franzosenweiher freuten sich die Kinder, eine Behausung für Reptilien zu bauen. Mit viel Eifer wurden Holz und Steine gesammelt, sodass bald ein ansehnlicher Haufen entstand. Auf dem Rückweg wurden dann doch noch Eidechsen gesichtet und in einer Trockenmauernische

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Foto: zVg

sogar ein Gelege mit Eiern entdeckt. Ob es wohl Eidechseneier waren? Der Ort hätte gestimmt, doch von der Form her waren es wohl eher Weinbergschneckeneier. Sogar eine Igelbehausung konnte bestaunt werden. Ein spannender Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende. (rm)


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WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

SPREITENBACH

Leidenschaft für Autos ab dreissig Schon als Bub stand Oli Hofmann in der Autowerkstatt und schaute seinem Vater beim Autoreparieren über die Schulter. Mittlerweile führt er die Spreitenbacher Garage selber und «schrüblet» lieber, als im Büro zu sitzen. MELANIE BÄR

Sein erstes Geld verdiente Oli Hofmann mit 13 Jahren damit, defekte, alte Töffli zu kaufen, sie zu reparieren und wieder zu verkaufen. Mit 19 Jahren kaufte er sein erstes eigenes Auto: Einen Reliant Scimitar mit Jahrgang 1968, von dem nur 1004 Stück gebaut wurden und den Hofmann komplett selber restauriert hat. Was fasziniert ihn an Oldtimern? «Einerseits der Fahrspass, es ist ein besonderes Feeling, damit zu fahren. Andererseits ist es die Freude an der Mechanik.» Als gelernter Maschinenmechaniker weiss er nicht nur, wie ein Auto oder eine Maschine aufgebaut sind, sondern er kann auch Ersatzteile selber herstellen. «Bei alten Autos kann man nicht einfach Ersatzteile bestellen, die sind meist nicht mehr vorhanden.» IN DER GARAGE HOFMANN, die er vor

neun Jahren von seinem Vater übernommen hat und seither mit einem Mitarbeiter und der Unterstützung seiner Eltern führt, werden aber nicht nur Oldtimer repariert. Die Hälfte der Aufträge kommen von Kunden mit «modernen Fahrzeugen», wie Autos ab Jahrgang 2000 genannt werden. Was Hofmann nicht anbietet, sind Neuwagen. «Man könnte damit zwar viel Geld verdienen, aber meine Leidenschaft ist es, Autos zu reparieren. Würde ich auch noch Neuwagen verkaufen, hätte ich zum ‹Umeschrüble› keine Zeit mehr», sagt Hofmann. Manchmal werden die Oldtimer nicht als ganzes Auto, sondern in seine Bestandteile zerlegt in Kisten in die Garage gebracht. In solchen Fällen dauert es rund zwei Jahre, bis das Auto wieder fahrtüchtig ist. Kostenpunkt: 50 000 bis 150 000 Franken. Zum Instandstellen des ersten Autos brauchte Oli Hofmann sogar acht Jahre. «Ich war sechzehn Jahre alt,

Oli Hofmann beim Reparieren eines Jaguars mit Jahrgang 1954. noch in der Lehre und stand dafür jeweils ganze Wochenenden in der Garage.» Als «Lohn» bekam er den gleichen Oldtimer, den er ebenfalls zuerst noch fahrtüchtig machen musste. Die Arbeit hat sich gelohnt: Mit dem Auto nimmt er noch heute an Oldtimer-Anlässen teil. «An solchen Anlässen geht es darum, die Autos

gegenseitig zu bestaunen, zu fachsimpeln und für mich ist es eine gute Möglichkeit, an Informationen und wenn ich Glück habe sogar an Ersatzteile heranzukommen.» Ansonsten muss er dafür ins mit Werkbänken und Werkzeugen gefüllte Obergeschoss steigen und die nicht mehr erhältlichen Ersatzteile selber herstellen.

Foto: bär

«Dort haben wir auch eine Sammlung alter Betriebsanleitungen, in denen wir viel über den Aufbau der Autos erfahren.» Ab und zu trifft man an der Werkbank auch Hofmanns Sohn an. Er ist 13-jährig und gerade dran, sein erstes Töffli zusammenzusetzen. So wie es vor dreissig Jahren am gleichen Ort schon Oli Hofmann tat.


WÜRENLOS

WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

AUS DEM GEMEINDERAT

WÜRENLOS

Grosser Rampenverkauf vom 16. bis 28. Juli 2012 Kommen Sie vorbei und profitieren Sie!

Sanierung Mühlegasse/Dorfstrasse Die Werkleitungsarbeiten an der Mühlegasse und der Dorfstrasse sind abgeschlossen. Als Abschluss dieser Bauarbeiten steht nun der Einbau des Deckbelags an (im Plan rot gekennzeichnet). Der Deckbelagseinbau ist auf Samstag, 14. Juli, vorgesehen, bei schlechter Witterung verschiebt sich der Termin auf Samstag, 21. Juli. Dazu sind vorgängig Fräsarbeiten notwendig. An der Mühlegasse geschieht dies am Donnerstag, 12. resp. 19. Juli, und an der Dorfstrasse am Freitag, 13. resp. 20. Juli. Während der Fräsarbeiten ist der Zugang zu den Liegenschaften mit Erschwernissen gewährleistet. Für den Einbau des Deckbelags sind die Mühlegasse und die Dorfstrasse vom Furtbach bis zur Schulstrasse für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt. Die Sperrung erfolgt am Samstag ab 6 Uhr bis ca. Sonntag 8 Uhr. Als Ersatzparkplatz stellt die Gemeinde den eingekiesten Platz bei der Zentrumsscheune zur Verfügung. Nach den Belagsarbeiten

SV WÜRENLOS erfolgen Fertigstellungs- und Anpassungsarbeiten. Alle beteiligten Unternehmungen bemühen sich, die Beeinträchtigungen auf das Notwendigste zu beschränken.

Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Damian Rüegg, Boppelsen, hat die dreijährige Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt, Fachrichtung Hausdienst, mit gutem Erfolg bestanden. Gemeinderat und Gemeindepersonal gratulieren herzlich und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Als neuer Lernender mit Ausbildungsbeginn August 2012 wurde Andreas Walser, Würenlos, gewählt. Andreas Walser wird herzlich willkommen geheissen.

Der SV Würenlos hat mit André Wiederkehr einen neuen Trainer verpflichtet. Der 42-jährige Familienvater aus Hüttikon übernimmt in der kommenden Saison die Neuer Trainer Verantwortung des SV Würen- für die 1. Mannlos: André Wie- schaft. derkehr. Foto: zVg Wiederkehr spielte während vieler Jahre in der obersten Klasse der Schweiz. Er absolvierte insgesamt 350 Super-League-, 4 Challenge-League- und 16 Europacup-Spiele. Zu seinen Vereinen als Profi zählten die Grasshoppers, Lausanne-Sport, Neuchâtel-Xamax, der FC Aarau, der FC Zürich und der FC Wil. Während seiner Profikarriere wurde er zweimal Schweizer Meister und zweimal Cupsieger. Als Trainer war er beim FC Urdorf tätig, mit welchem er in die 2. Liga aufstieg. Der SV Würenlos und André Wiederkehr freuen sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. (ps)

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KOCH TIPP Pouletbrüstli an Basilikumsauce Für 4 Personen 4

Pouletbrüstchen Salz, Pfeffer aus der Mühle, Cayenne ½ dl Olivenöl 20 g Butter 50 g Zwiebeln, fein gehackt 1 dl Weisswein 1 dl Rahm ½ dl Geflügelfond 20 g Basilikumblätter 40 g Pinienkerne, geröstet Gewürzte Pouletbrüstchen in Olivenöl auf beiden Seiten anbraten. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C 15 Minuten braten. Butter in Sauteuse erhitzen. Zwiebeln anziehen, mit Weisswein und Geflügelfond ablöschen und einkochen. Rahm dazugeben und weitere 15 Minuten köcheln lassen. Basilikumblätter grob schneiden und zur Sauce geben. Mit dem Stabmixer die Sauce aufmixen, gut abschmecken. Pouletbrüstchen aufschneiden, anrichten, mit Sauce überziehen und mit Pinienkernen garnieren.

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Welche tüchtige Frau hilft uns 1 Tag pro Woche (ca. 6 bis 7 Stunden), unser Einfamilienhaus in Würenlos sauber zu halten? Wenn Sie selbstständiges Arbeiten gewohnt sind, über sehr gute Deutschkenntnisse und – falls Ausländerin – über eine Arbeitsbewilligung verfügen, so freuen wir uns auf Ihren Anruf. Tel. 079 568 29 21

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WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

LIMMATTAL

Tierauffangstation im Limmattal Die Tierauffangstation Limmattal nimmt Tiere auf, die ein neues Daheim suchen und versucht, sie weiterzuvermitteln. MELANIE BÄR

«Letztes Jahr haben wir gemerkt, dass Sommerferien sind: Im Wartehäuschen am Bahnhof wurden in einer Tragtasche Wüstenrennmäuse hingestellt und vor der Tierauffangstation ist in einer Schachtel eine Ratte deponiert worden», sagt Heidi Illi. Ihr Mann ist Präsident der Tierauffangstation Limmattal, die hinter dem Bahnhof Glanzenberg in Dietikon liegt. Sie selber ist Vorstandsmitglied und ausser mittwochs jeden Tag dort anzutreffen, um die Tiere zu pflegen. Zurzeit werden 12 Kaninchen, 3 Meerschweinchen, 2 Mini-Pig, 4 Schafe und 4 Ziegen beherbergt. Weil der Stall nicht geheizt werden kann, können nur Tiere, denen die winterliche Kälte nichts anhaben kann, das ganze Jahr über dort bleiben. «Unser Ziel ist es sowieso, die Tiere nur so lange hier zu behalten, bis ein geeigneter Tierhalter für sie gefunden wird.» Oftmals werden sie über Tierarztpraxen weitervermittelt.

Vorstandsmitglieder Heidi Illi und Yvonne Richner mit einem der Kaninchen.

Bahnhof Glanzenberg mieten und danach die Räumlichkeiten umbauen. Finanziert wird der Verein durch Beiträge der rund 180 Mitglieder und durch Spenden. Nur dank dem Verzicht auf ein Entgelt der Mitarbeiter kann der Betrieb überhaupt aufrechterhalten werDIE TIERAUFFANGSTATION wird von den. «Mir liegen die Tiere am Her12 ehrenamtlichen Mitarbeitern zen, das ist der Grund, wieso ich geführt. Ihr Anfang wurde im Jahr mithelfe», begründet Illi. 1993 gelegt, als ein Verein gegründet wurde. Anfangs waren die her- EINIGE DER TIERE, wie eben die renlosen und ausgesetzten Tiere Meerschweinchen im Wartehäusin einer Tierarztpraxis unterge- chen des Bahnhofs, wurden ausbracht, bevor sie weitervermittelt gesetzt. Ein Grossteil der Tiere wäwerden konnten. Vor 5 Jahren re geschlachtet worden, wenn sie konnte der Verein von der Stadt nicht in der Auffangstation aufgeDietikon das Land hinter dem nommen worden wären. Auch

wenn ein Wohnungswechsel bevorstehe, würden die Tiere manchmal abgegeben, weil sie am neuen Ort nicht mitgenommen werden können. «Andere Tiere kamen zu uns, weil sie dem Tierhalter vom Veterinäramt weggenommen wurden, da sie nicht tiergerecht gehalten worden sind», sagt Illi und zeigt auf die Schafe. «Das kommt häufig auch bei Bewohnern mit anderen Kulturen vor, welche die Tiere vor allem als Nutztiere sehen, die bei ihnen einen geringen Stellenwert haben», ergänzt Tierpflegerin Yvonne Richner. Oft würden diese die schweizerischen Gesetze nicht kennen und sich nicht genügend

Fotos: Noëlle Bär

über deren Bedürfnisse informieren, bevor sie sich ein Tier kaufen. Illi holt einen ein Meter langen und knapp halben Meter grossen Käfig hervor und berichtet, dass darin über längere Zeit zwei Kaninchen gelebt hätten. «Ich lege deshalb allen ans Herz, sich vor dem Kauf eines Tieres genau über Bedürfnisse, Aufwand und Tierpflege zu informieren», sagt Illi. «Und vielleicht sogar zuerst mal ein Tier eine Woche lang zu hüten, um den Aufwand besser einschätzen zu können», ergänzt Richner. Damit dann während der Sommerferien nicht noch mehr Tiere in der Auffangstattion landen. www.tierschutz-limmattal.ch

Ziege. Katzen, Hunde oder Vögel kann die Auffangstation nicht aufnehmen, In diesem kleinen Käfig wurden monatelang zwei Kaninchen gehalten. Mini-Pig geniesst die Natur. weil sie dafür nicht eingerichtet ist und keine Bewilligung hat.


WOCHE NR. 28 DONNERSTAG, 12. JULI 2012

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 12. Juli 8 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 13. Juli 8 Uhr, kein Gottesdienst Samstag, 14. Juli 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 15. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 17. Juli 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 18. Juli 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Freitag, 13. Juli 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle Samstag, 14. Juli 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 15. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache Dienstag, 17. Juli 9 Uhr, der Gottesdienst in der Kapelle fällt aus! Mittwoch, 18. Juli 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 15. Juli 11 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 17. Juli SPREITENBACH-KILLWANGEN 18 Uhr, Rosenkranz in der MarienEv.-ref. Kirche kapelle Sonntag, 15. Juli 9.30 Uhr Dorfkirche, Predigtgottesdienst (Pfr. W. Mäder) WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 15. Juli 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht. Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 12. Juli 17 Uhr, Rosenkranzgebet

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 12. Juli 18 Uhr, Rosenkranzgebet Freitag, 13. Juli 10 Uhr, Eucharistiefeier im Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde Samstag, 14. Juli 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie, Sonntag, 15. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Dienstag, 17. Juli 14.30–17 Uhr, Mütter-/Väterberatung Mittwoch, 18. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

Kreativ-Atelier Steiacherhof Man trifft sich im Gemeinschaftsraum während der Sommerferien nach Absprache. Infos gibt Esther Hoffmann, Tel. 056 401 14 38. Anmeldungen für Taufen und Trauungen sind an Pfr. W. Mäder, Tel. 056 209 10 82, zu richten.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Oscar Meier KONTAKT: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch redaktion@wettingerpost.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär

KILLWANGEN

REDAKTIONSTEAM: Melanie Borter, Susanne Karrer, Manuela Page

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 13. Juli 19 Uhr, Eucharistiefeier

REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Samstag, 14. Juli 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Predigt: Bernhard Hausherr) Sonntag, 15. Juli 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Predigt: Bernhard Hausherr) Mittwoch, 18. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Sonntag, 15. Juli 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Sonntag, 15. Juli 9.30 Uhr, Gottesdienst, Gisèle Rümmer, Pfrn., Bad Zurzach; anschliessend Kirchenkaffee

AGENDA

COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: oscar.meier@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 MARKETING: claudine.meier@azmedien, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner CEO AZ MEDIEN: Christoph Bauer www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG , Radio 32 AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

INSERAT

SPREITENBACH Mittagstisch für Senioren An- und Abmeldung Thildy Schwab, 056 401 33 61. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 16. Juli, 12 Uhr.

WETTINGEN Flohmarkt für jedermann Pro Laufmeter 10 Franken. Tel. 079 690 98 30. Rathausplatz, Samstag, 14. Juli, 6–16 Uhr. Mittagstisch für Senioren Hotel Zwyssighof, Dienstag, 17. Juli, 11.30 Uhr.

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«Fun & Action»-Poolparty Menschenschleuder, Kinderfuhrpark, der coole Stuhl, Landhindernisparcours, Musik, Wasserfärben, AquaTrack, Wettbewerbe und Animation sorgen für besonderen Badespass. Es gelten normale Eintrittspreise. Schwimmbad Tägerhard Wettingen, Montag, 16. Juli, 12–18 Uhr.

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LiWe_28_2012  

Limmatwelle

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