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Vermischtes
Dienstag, 1. März 2011
«Ich möchte mal ein Buch veröffentlichen» Bonstetterin Natascha Fuhrer: Matura-Arbeit als Basis für einen Fantasy-Roman Natascha Fuhrer aus Bonstetten ist 18 Jahre alt und hat bereits einen Roman unter dem Titel «StellaMisericors» verfasst. Was noch fehlt, ist ein Verlag, der das Buch publiziert. Mit ihrer Geschichte will sie sich für die Tiere einsetzen. «Achte jede Seele» heisst ihre Botschaft. ................................................... von regula zellweger Alles begann in der elften Klasse, als sich Natascha Fuhrer für ein Thema für ihre Matura-Arbeit entscheiden musste. Musik, Biologie, Latein – und schliesslich Deutsch. Ihre Deutschlehrern, Franziska Ruloff, half ihr bei der Auswahl des Stoffes. Die Entscheidung fiel schliesslich auf einen Fantasy-Roman, der das Engagement der Kantonsschülerin für die Tiere zum Ausdruck bringt. Natascha Fuhrer hat viele Fantasy-Bücher gelesen: «Natürlich liess ich mich von der einen oder anderen fantastischen Erfindung inspirieren; das geschieht bewusst und unbewusst. Doch für das, was ich mir zum Ziel gesetzt hatte, konnte ich gar kein richtiges Vorbild finden, denn es ist nicht nur eine frei erfundene Geschichte.»
Eine starke junge Frau Natascha Fuhrer fasst ihre Geschichte zusammen: «Shoshana, die junge Heldin, wird von Tieren in eine fremde Welt gebracht, die in einer anderen Raum-Zeit-Dimension auf demselben Planeten existiert. Zusammen mit zahlreichen Tieren, die besondere
Kräfte und Begabungen besitzen, befreit sie in Gefangenschaft lebende Tiere in unserer Welt. Gleichzeitig bekämpfen die Tiere die bösartigen Wesen in der Fantasy-Welt, die sie offenbar wieder vertreiben wollen. Ausserdem sucht und findet Shoshana die Elementträger, wichtige Figuren für das Schicksal der Tiere. Letzten Endes verwandelt sie sich selber in den letzten und bedeutendsten Elementträger.»
Schreiben als Weg und Ziel Die junge Autorin formuliert ihr Anliegen: «So will ich also versuchen, in meinem Roman mitzuteilen, dass ein Tier gleiches Recht haben sollte wie ein Mensch, was seine Lebensumstände anbelangt, das heisst, es sollte das Recht auf einen angemessenen Lebensraum, auf Artgenossen als Gesellschaft, falls es natürlicherweise kein Einzelgänger ist, und auf die richtige Nahrung, die es sich in der Wildnis selbst suchen oder erjagen kann, haben.» Gleichzeitig sieht sie das Schreiben auch als Weg zu sich selbst. Sie schreibt, um eine Botschaft zu vermitteln, aber auch um sich selbst, ihrer Werte, Wünsche und Ziele bewusst zu werden. Dabei machte sie beim Schreiben die Erfahrung, dass ihre Figuren eine Eigendynamik entwickelten, quasi einfach in die Tastatur flossen. Um ihre Figuren klarer zu fassen, zeichnete sie diese auch.
Mut und Ausdauer Weil jeder Schreibende in seinen Texten auch einiges über sich preisgibt, braucht es Mut, sich damit zu zeigen.
Natascha Fuhrer möchte ihr erstes Buch gern in einem Verlag veröffentlichen und damit für die Rechte der Tiere plädieren. (Bild Regula Zellweger) Natascha Fuhrer verfolgte den Weg an die Öffentlichkeit seit Beginn der Matura-Arbeit 2009. Sie hat das Manuskript immer wieder bearbeitet. Voller Dankbarkeit meint sie: «Zu betonen ist, dass mir meine Mutter, zwei Kolleginnen und mein ehemaliger Latein-
lehrer Ivo Stolz sowie natürlich Frau Ruloff entscheidende Stützen und Hilfen waren, die offen für alle meine Fragen waren, und ohne die ich viele Ungereimtheiten wohl schwerlich oder nie erkannt hätte!» Wenn sie ihr Praktikum beendet hat, reist sie für
drei Monate nach Finnland und beginnt dann zu studieren. Noch weiss sie nicht genau, welche Studienrichtung. Aber eines ist sicher: Sie wird weiter schreiben und Schriftstellerin werden. Schon gärt in ihrem Kopf eine neue Fantasy-Geschichte.
«Über die Grenzen trägt uns ein Lied» Konzert und Lesung in Aeugstertal Eine musikalische und sprachliche Reise durch 30 Jahre mit Pippo Pollina und Gaspare Palazzolo am Mittwoch, 9. März, 20.30 Uhr im «Pöschtli» Aeugstertal.
Motopirat Marco Orlandini (links) strahlt mit Matthias Stahel, Mike Zürcher, Stinä Kümin und Guido Murer um die Wette anlässlich der Rennauftakt-Party auf dem Albis. (Bild Martin Platter)
Erfolgreiche MotopiratRacingteam-Party Chef-Motopirat und Fahrer-Trainer Marco Orlandini strahlte mit Assistentin Christine alias «Stinä» Kümin und seinen Teamfahrern Matthias Stahel, Mike Zürcher und Guido Murer um die Wette. Anlässlich der widerauferstandenen Motopirat-Racingteam-Party am letzten Samstagabend pilgerten zahlreiche Familienangehörige, Freunde, Kunden und Sponsoren ins Restaurant Albis auf dem Albispass, um den bevorstehenden Renn-Saisonstart des Teams gebührend zu feiern. Selbstver-
ständlich fehlte auch der neue Husqvarna-Hobel nicht, mit denen die Motopiraten an den nationalen Supermoto-Rennen der Konkurrenz einheizen wollen. Die TC 250 ist ein Stück Hightech vom Feinsten, nur knapp 100 Kilo schwer, mit satten 38 Viertakt-PS Leistung aus lediglich einem Viertelliter Hubraum. Seit Husqvarna in Besitz von BMW ist, werden die Entwicklung und der Know-How-Transfer mit den nötigen finanziellen Mitteln konsequent vorangetrieben. Davon profitie-
ren die Motorräder beider Marken – auch in der Preisgestaltung. Nicht nur deshalb ist Orlandini einer von schweizweit nur 13 Husqvarna-Markenvertretern. Mit seiner Motorrad-Fachwerkstatt in Hausen hat er sich auf Supermotound Motocross-Umbauten spezialisiert, wozu sich die «Huski» bestens eignet. Das Ergebnis darf sich sehen lassen. (map.) Weitere Informationen: motopirat.com
nischen Schriftstellers Franco Vassia vor und gibt Einblicke in persönliche Momente seines Lebens. Zwischen den Liedern und den Texten werden überraschende Bilddokumente gezeigt. Sequenzen von den künstlerischen Stationen sowie private und öffentliche Bilder aus dem Leben von Pippo Pollina lassen dieses Konzert zu einem einmaligen Erlebnis werden, das sich die Fans des sizilianischen Liedermachers nicht entgehen lassen werden, und das auch all jene begeistern wird, die ihm bis anhin noch nicht begegnet sind.
Pippo Pollina war schon immer ein vielseitiger Musiker, der seine Fans mit den verschiedenen Facetten seines Repertoires immer wieder auf frische, überzeugende Art überrascht. Neben gemeinsamen Auftritten mit Künstlern wie Konstantin Wecker, Linard Bardill, Georges Moustaki u.a. liess er sich auch schon von einem Symphonieorchester, einem akustischen Jazz- Pippo Pollina (Gesang, Gitarre, Klavier), Gaspare PaTrio, einem Streichquartett oder einer lazzolo (Saxophon), Konzertbeginn: 20.30, Essen 19 Rockband begleiten. Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. In seinem neuen Programm blickt Pippo Pollina zurück auf 30 Jahre musikalischen Schaffens. Neben den auf der Gitarre und am Klavier gespielten Liedern, begleitet von seinem Freund, dem italienischen Saxophonisten Gaspare Palazzolo, liest er aus seiner kürzlich sowohl in italienischer als auch in deutscher Sprache erschienenen Biographie «Abitare il sogno – Leben und Musik von Pippo Pollina» des italie- Pippo Pollina. (Bild zvg.)