Donnerstag, 5. Dezember 2019
111. Jahrgang – Nr. 49
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Jubiläumsgala mit Showeinlagen
-2ºC 6ºC
Während die 125-jährige Stadtmusik Laufen ihre Welthits zelebrierte, ging auf der Bühne der MZH Serafin die Post ab. Der Turnverein und die Tambourengruppe der Stadtmusik präsentierten gelungene Darbietungen vom Heimwehmoderator Olivier Borer amüsant kommentiert.
2ºC 8ºC
4ºC 10ºC
Freitag, 6. Dezember 2019 Meist sonnig, gegen Nachmittag zunehmende Schleierwolken. Samstag, 7. Dezember 2019 Wahrscheinlich wechselnd bis stark bewölkt und Regen möglich. Sonntag, 8. Dezember 2019 Weiterhin wechselhaft, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Dazwischen auch etwas Niederschlag.
Laufen
Tamara Franziska Müller aus Dittingen deckt dieses Jahr bereits zum siebten Mal an Heiligabend ihren Familientisch für Menschen, die sie vorher noch nie getroffen hat.
Jürg Jeanloz
H
eute lassen wir es krachen!», eröffnete der TV-Sportmoderator Olivier Borer die Jubiläumsgala und liess eine Flasche mit goldenen Folienkonfettis hochgehen. Wo Schall und Rauch herrscht, ist auch die Kultfigur James Bond nicht weit. Das Jugendblasorchester Fortissimo der Musikschule Laufental-Thierstein fuhr mit der Melodie «Goldfinger» ein, derweil Mädchen und Buben des Turnvereins Laufen auf der dunklen Bühne mit Taschenlampen auf Verbrecherjagd unterwegs waren. Eine gelungene Choreografie mit einem Schuss Gänsehaut und Zähneklappern. Kaum war der Vorhang wieder hochgezogen, stand schon die zehnköpfige Tambourengruppe der Stadtmusik Laufen auf der Bühne. Zehn neue Holztrommeln wurden zum Jubiläum angeschafft und die entfalteten im Stück «Flight» einfach einen genialen Sound. Mit Pauke und Schlagzeug wurde unter dem Titel «Powerplay» eine weitere Kostprobe dieser beliebten Showeinlagen dargereicht.
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Büsserach Gemeinsames Fotoshooting: Stadtmusik, Turnverein Laufen und Publikum. Nach so viel Aufregendem war endlich der Einmarsch des Geburtstagskinds an der Reihe. «Eigentlich handle es sich mit 125 Jahren um eine Urgrossmutter, aber sie komme immer noch knackig und frisch daher», frotzelte Borer. Steil hinauf ging es im ersten Stück entlang der Eigernordwand und gleich darauf stach das Ensemble mit voller Kraft und einem herrlichen Klang in die Karibik, wo Piraten um den legendären Johnny Depp ihr Unwesen trieben. Die Jugendsportgruppe unterhielt das bestens gelaunte Publikum mit gekonnten Übungen am Barren. Verschnaufen war angesagt: Stadtrat Simon Felix überbrachte die Glückwünsche und ein klingendes Couvert der städtischen Behörde, Vizepräsidentin
Brigitta Koller dasselbe des Musikverbands beider Basel. Bier, Wurst, Speck und Käse sponserte der TV, um die nächste Probe der Stadtmusik mit ihrem engagierten Dirigenten Matthias Kümin etwas aufzulockern. Das Geburtstagskind bedankte sich artig mit «Celtic Crest», einer fantastischen Hymne des Basler Tattoo, derweil ein Kurzfilm aus alten Zeiten über die Bühne flimmerte. Mit einer Schaltung ins Gymnasium Laufen erlebten die Gäste eine gewagte Einlage an den Schaukelringen, dazu spielte die Stadtmusik den Gassenhauer «Conquest of Paradise». Eine fulminante Aerobic-Show mit Jugendlichen in farbigen Dress zur Melodie Ghostbusters begeisterte das Publikum ebenso wie der Westernsong Bonanza, der von
Die Albin Borer AG verfolgt weiterhin den Plan, in Büsserach den Werkhof zu bauen. Auch wenn es zwischenzeitlich harzt.
FOTO: JÜRG JEANLOZ
den Seniorinnen und Senioren auf Steckenpferde originell begleitet wurde. Olivier Borer, in Breitenbach geboren und in Laufen das Gymi absolviert, liess die Gäste wissen, dass er mit der Region sehr verbunden sei, selber Klavier spiele, Sport treibe und gerne auch bastle. Darauf stellte er die zehn neuen Instrumente vor, die zum Jubiläum angeschafft wurden. Manfred Cueni, Präsident und OK-Chef der Stadtmusik, bedankte sich bei allen Spendern, Beteiligten und Gästen. Mit «Let me entertain You» verabschiedete sich das Ensemble unter stehenden Ovationen, stieg von der Bühne, um mit dem Turnverein und den Gästen einem gemeinsamen Fotoshooting für diesen unvergesslichen und grossartigen Abend beizuwohnen.
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LAUFENTAL BLAUEN
LAUFEN
Wertschätzung für die Behördenarbeit bea. «Das Prinzip ‹Kleinere Gemeinde – kleiner Aufwand, grössere Gemeinde – grosser Aufwand› ist nicht zeitgemäss», erklärte Gemeindepräsident Dieter Wissler am Montagabend an der Gemeindeversammlung von Blauen. «Die Kernaufgaben der heutigen Gemeindeführung sind von der Gemeindegrösse weitgehend unabhängig. In grösseren Gemeinden haben die Gemeinderäte Unterstützung von grösseren Verwaltungen, in kleineren müssen sie operative Aufgaben übernehmen», gab Wissler zu bedenken. Eine Anpassung der Vergütungen sei in Blauen überfällig. «Allerdings wollte ich auch nicht den Anschein erwecken, mir selber ein höheres Salär zuzuschieben», so Wissler. «Deshalb komme ich erst jetzt am Ende meiner Präsidialzeit mit diesem Antrag.» Die Idee sei auch nicht, den Verdienst zum Motivationsfaktor für ein Gemeinderatsmandat zu machen. Die Vergütung sollte aber zumindest gewisse Ausfälle, die man aufgrund des zeitlichen Engagements habe, auffangen. Die Versammlung (33 Stimmberechtigte waren anwesend) genehmigte mit grossem Mehr die neuen Ansätze. Diese liegen neu im Schnitt der Laufentaler Gemeinden, für das Präsidium gibt es eine Erhöhung von 9000 Franken auf 14 000 Franken, der Vizepräsident erhält neu 7500 Franken (vorher 5000 Franken) und die Gemeinderäte 6000 Franken (vorher 4500 Franken). Insgesamt erhöht sich der Aufwand für die Gemeinde um 12 000 Franken pro Jahr. Nicht ganz einig war man sich in der Frage, ob man dem Gesuch des Nenzlinger Gemeinderates auf Reduktion eines Kostenbetrages im regionalen
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Schulabkommen zustimmen sollte. Blauen müsse derzeit in der Schule die Erneuerung der Computeranlagen schon alleine stemmen, gab eine Votantin zu bedenken. Wissler hielt dem entgegen, dass Blauen von Nenzlingens Beitrag für die schulische Betreuung von 260 000 Franken grundsätzlich profitiere. Im Sinne des partnerschaftlichen Verhältnisses sollte man Nenzlingen mit einer Reduktion seines Kostenanteils von 80 auf 75 Prozent entgegenkommen. Nenzlingen versuche damit die Mehrkosten im Transportbereich aufzufangen. Wegen gestiegener Schülerzahl braucht Nenzlingen einen grösseren Bus. Die Mehrheit der Versammlung stimmte letztlich dem Antrag des Gemeinderates zu. Diskussionslos genehmigt wurde das Budget 2020, welches einen Aufwandüberschuss von 7000 Franken bei gleichbleibendem Steuersatz (59,5 Prozent) vorsieht. Weiter hat die Gemeindeversammlung den Kredit von 125 000 Franken bewilligt für die Sondervorlage «Renovation Fassade altes Schulhaus» und 60 000 Franken für die Erstellung von zwei zusätzlichen Parkplätzen. Nach einigen Diskussionen beim Zonenreglement stimmte die Versammlung zu, dass bei erhaltenswerten und geschützten Bauten in Zukunft auch finanzielle Überlegungen bei der Beurteilung durch die Fachgruppe mitberücksichtigt werden können. «Wenn sich Normalsterbliche eine Restaurierung nicht mehr leisten können, hilft dies dem Dorfkern auch nicht», brachte es ein Votant auf den Punkt. Die Vorlage des Gemeinderates wurde mit grossem Mehr angenommen.
Powerfrauen: Die Band Velvet Two Stripes, die auf der Biomillbühne für die Besucher Vollgas FOTOS: LUCY SCHMID gibt.
Plakatverzierte Wände, die an vergangene Abende erinnern, gute Musik, viele bekannte Gesichter und Bier. Das ist die Biomill, wie sie viele kennen und lieben. Schon vor der Türöffnung hört man von draussen, dass die Vorbereitungen für diesen Abend auf Hochtouren laufen. Lucy Schmid
Region zu klein. Deshalb legen wir den Fokus auf den Ausbau der Musikgenre, um allen etwas bieten zu können.» Diese Thematik sorge für reichlich Gesprächsstoff im Team, verrät mir Serge. Man wolle sich aber auch auf Kleinigkeiten konzentrieren. So besteht seit dieser Saison eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Regio-Taxi. Für fünf Franken pro Person kommen die Biomill-Fans bequem mit dem Taxi vom Bahnhof Laufen zum Lokal und wieder zurück. Seit Neuem ist die Biomill auch Teil des Projektes «Luisa ist hier!», einem Hilfsangebot für Frauen bei sexueller Belästigung. «Es ist uns wichtig, dass wir auch bei solchen Themen aufmerksam sind und ein Auge darauf haben.» Die Besucher finden aus verschiedenen Gründen ihren Weg in die Biomill. Einer
der Hauptgründe: die Musik. Ich selbst bin dank der vielseitigen Konzerte schon oft auf neue Bands aufmerksam geworden. Wie auch am vergangenen Samstag. Nach den grossartigen Auftritten von Jack Dancing und Sons of Morpheus versetzte der Hauptact Velvet Two Stripes die gesamte Biomillcrowd in Bewegung. Mit geballter Frauenpower, rockigem Sound und grosser musikalischer Leidenschaft brachten die drei Winterthurerinnen auch den grössten Tanzmuffel zum Mitbewegen. An der Afterparty überraschte das Team von The Moeles DJ mit einem bunt gemischten Repertoire und liess die Besucher der Biomill bis in die frühen Sonntagmorgenstunden feiern, wie es sich für einen solchen Event gehört.
N
ach der Bekanntgabe des Rücktritts von Gründermitglied Manfred Lindenberger und seinem Team nach 15 Jahren war die Zukunft der Biomill sowie ihr weiteres Bestehen lange Zeit ungewiss. Im September 2019 startete das Laufner Kultlokal in den Kellerräumen der alten Birsmill mit einem neuen Team in die 16. Saison. Die Grundmotivation der 13 Freiwilligen ist klar: Die Biomill darf nicht sterben! Dass die neuen Veranstalterinnen und Veranstalter dem alten Konzept treu bleiben wollen, wird aus dem Gespräch mit Jan Elsässer und Serge Borer, den neuen Leitern der Biomill, deutlich. «Für ein reines Szenelokal ist die Anspruchsgruppe in der
LESERGALERIE
Kühe im Nebel: Aufgenommen auf einem Feld in Nenzlingen.
Der Winter naht: Spätherbstidylle auf der Blauenweide.
Biomill rockt weiter
FOTO: PATRICK STAUB
FOTO REINHARD HÄNGGI
Im Herbst entdeckt: Dem Steinpilz kümmerts nicht, wenn der Nachbar giftig ist. FOTO: WALTER FLÜCK, LIESBERG
Freut sich auf den Abend: Das leider nicht ganz vollständig neue Veranstalterteam.
VERANSTALTUNG
KINDERKINO
Ein Festival in der Katharinenkirche
Samstag, 14. Dezember, 15.00 Uhr
WoS. Am Samstag, 7. Dezember, nach Laufen zum Christkindlimarkt und anschliessend um 17 Uhr in die St. Karharinenkirche zur Adventsfeier «A Festival of Nine Lessons and Carols»? Diese Gottesdienstform feierte Edward White Benson, der spätere Erzbischof von Canterbury, im Jahre 1880 mit den Gläubigen in einer Scheune. Neun Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament wurden im Wechsel mit passenden Advents- und Weihnachtsliedern vorgetragen. «Festival of Nine Lessons and Carols» hiess der Titel dieser Feier, «Fest von Neun Lesungen und Liedern». Die neun Bibeltexte machen den Zusammenhang der Prophezeiungen aus dem Alten Testament mit der Weihnachtsgeschichte aus dem neuen Testament deutlich. Damit legen sie das schriftliche Fundament des Christentums offen. Seit Jahrzehnten übertragen in England Radio und Fernsehen vor Weihnachten diese Feier, die in abgeänderter Form auch in anderen Ländern Nachahmer gefunden hat. Die Einladung zur Gestaltung dieser Adventsfeier in der Katharinenkirche erfolgte durch die christkatholische Pfarrerin Denise Wyss. Beteiligt sind Margrit Roth als Sprecherin, der Chor der Herz-Jesu-Kirche Laufen und zwei Ensembles der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein. A Festival of Nine Lessons and Carols, Samstag, 7. Dezember, 17 Uhr, St. Katharinenkirche Laufen,
Paddington II
KINO
Paddington, der knuffigste Bär der Welt, gerät unschuldig in einen Kriminalfall, der ihn sogar kurzfristig hinter Gitter bringt. Die abenteuerliche Familienkomödie «Paddington 2» schliesst nahtlos an die hohe Qualität des Vorgängerfilms an. Kinderfilm: Grossbritannien, Frankreich, 2017, 103 Min. Regie: Paul King, mit Ben Whishaw, Sally Hawkins, Hugh Grant u.a.
Donnerstag, 12. Dezember, 20.30 Uhr
KABARETT
Das Taxi ist eine eigene Welt: Unterschiedliche Charaktere nehmen auf der Rückbank Platz, jeder hat seine persönliche Geschichte im Gepäck. Es steigen abergläubische alte Damen ein, Raubkopierer und Cineasten, Unfallopfer und Anwälte. In der intimen Abgeschlossenheit des Autos öffnen sie sich und erzählen von ihrem Leben, ihren Wünschen und ihren Überzeugungen. Doku, Drama: Iran, 2015, 82 Min. Regie: Jafar Panahi.
Nina Dimitri & Silvana Gargiulo* «Il Disastro»
www.kfl.ch
Taxi Teheran
Sonntag, 15. Dezember, 17.00 Uhr
Nach über 10 Jahren auf Tournee wird den zwei wunderbaren Protagonistinnen Silvana Gargiulo und Nina Dimitri das ursprünglich geplante neue Bühnenprogramm auf hinterlistige Art und Weise vermiest. Dadurch entdecken die beiden voller Begeisterung das Theater neu.
DISCO
*Vorverkauf:
Freitag, 13. Dezember, 21.00 Uhr
Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch
Schlachthuus-Disco mit DJ Matteo
Um in dieser Vorweihnachtszeit nicht zu riskieren, dass man Speck ansetzt bei den zahlreichen Einladungen, spornt uns DJ Matteo zum Bewegen an. Tanzen ist doch die wunderbarste Form des Ausdauertrainings: Man bewegt sich von Kopf bis Fuss zu stimmungsvoller Musik, umgeben von netten Leuten, die dasselbe tun. So wird auch ein Freitag, der 13. zu einem Glückstag.
Jeden Freitag von 18.00 Uhr bis Mitternacht
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Gottesdienste DANKSAGUNG
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch
Hansruedi Wyss-Christ
Sonntag, 8. Dezember 2019 18.00 Uhr Eröffnung Adventsfenster mit Apéro 19.30 Uhr Adventsfeier
2. Juni 1945 – 13. November 2019 Dem Wunsch von Hansruedi entsprechend und so wie sein Leben in den letzten Jahren gewesen ist, haben wir in aller Stille Abschied genommen. Wir sind sehr traurig, aber auch froh für ihn, dass er von seinem stumm ertragenen Leiden erlöst worden ist.
Gäste sind herzlich willkommen
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Wir danken allen ganz herzlich, die ihn während seinen guten und schlechten Zeiten begleitet haben sowie für die vielen Zeichen der Anteilname, die wir erfahren durften. Herzlichen Dank für die Karten, Beileidsbezeugungen und Geldspenden.
Wer mit dem ÖV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden.
Ein besonderer Dank geht an Pfarrer M. Fellmann für die tröstenden Abschiedsworte, das Unispital Basel, Frau N. Jeker, Physiotherapeutin, und die Logopädin Frau Secca.
Laufen Freitag, 6. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 8. Dezember, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Donnerstag, 12. Dezember, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen. Weihnachten steht vor der Tür. Die Lehrerin Kathrin Küng-Kissling aus Blauen besucht uns mit ihrer Schulklasse und wird uns einstimmen auf die Advents- und Weihnachtszeit, mit Pfarrer Claudius Jäggi und Team.
Ein besonderer Dank geht an Dr. R. Haberthür, der ihn bis zu seinem Tod begleitet hat. Breitenbach, im Dezember 2019 Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort einen Platz gefunden, lebe ich in eurer Erinnerung weiter.
Liesberg Freitag, 6. Dezember, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Adventsfeier mit Hans Borer am Akkordeon. Grellingen Sonntag, 8. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mir Vikarin Rahel Weber, Pfarrerin Regine Kokontis, Markus Schlapp (Orgel) und Benjamin Kokontis (Gitarre).
EVANG-REF. KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Donnerstag, 5. Dezember, > 14.30 Uhr, Treffpunkt: Musikalischer Adventsnachmittag mit offenem Adventsliedersingen. Pfarrer Stefan Berg, Organist Stefan Pöll und Team, anschl. Kaffee und Kuchen > 19.30 Uhr, Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 8. Dezember, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner, Kirchenkaffee Donnerstag, 12. Dezember, ab 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger
Die Trauerfamilien
Se mi cercate, cercatemi nei vostri cuori. Se li ho trovato un posto, continuerò a vivere nei vostri ricordi.
HERZLICHEN DANK allen, die mit uns Abschied genommen haben von meinem fürsorglichen Ehemann, unserem lieben Vater, Schwiegervater und Grossvater
Luciano Pirelli-Nicosia 7. Juni 1932 – 12. November 2019 und ihr Mitgefühl durch tröstende Worte, Karten oder stille Umarmungen zum Ausdruck brachten sowie für die wunderschönen Blumen und Spenden für späteren Grabschmuck. Ein besonderer Dank geht an Frau Dr. Corinne Küng für die medizinische Betreuung, an das Seniorenzentrum Rosengarten für die liebevolle Pflege und an alle, die ihm im Leben in Freundschaft begegnet sind und Gutes erwiesen haben. Si ringraziano tutti coloro che hanno voluto dare l’ultimo saluto al mio caro marito, nostro papà, suocero e nonno, di aver condiviso con noi questo momento di grande dolore, per le condoglianze, le parole di conforto, i fiori e le donazioni. Im Dezember 2019
Die Trauerfamilien
Dreissigster/Trigesimo: 15. Dezember 2019, 11.30 Uhr, in der Herz-Jesu-Kirche, Laufen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 8. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 2. Adventsgottesdienst, Pfrn. B. Jansen aus Frenkendorf BL, anschl. Kerzenverkauf für «Amnesty International» Mittwoch, 11. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, Rorate-Frühgottesdienst mit anschl. Zmorge im Pfarreisaal, Pfr. Markus Fellmann und Katechetin Susanna Isepponi Mittwoch, 11. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche, Fehren, Rorate-Frühgottesdienst mit anschl. Zmorge im Soussol, Pfr. Stéphane Barth und Katechetin Patricia Gisler Donnerstag, 12. Dezember, 15.30 Uhr, in der Aktivierung vom Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst zum Adventsthema des AZBs: Wichtel und Tomte, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 15. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 3. Advent mit anschl. Kirchenkaffee im Gde.-Saal, Pfarrer Stéphane Barth ChinderChilche / Sonntagsschule: Sonntag, 8. Dezember, 10.15 – 14.00 Uhr, «Langer Sonntag»: mehr Übemöglichkeiten als sonst, im Gde.-Saal und in der Kirche. Mit einem Zmittag für die Kinder Sonntag,15. Dezember, 10.15 – 11.15 Uhr, letzter Schliff vor den Aufführungen Konfirmandenunterricht: Jeweils am Do. von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gruppe 2 am 5. und am 19. Dezember, Gruppe 1 am 12. Dezember Seniorennachmittag: Di., 10. Dezember, 15.00 Uhr, Gemeindesaal, ref. Kirchgemeindezentrum, Breitenbach. Thema: «We d Liechtli bröne», Geschichten von Elisabeth Müller, Pfarrer Stéphane Barth, im Anschluss ein Zvieri
Danksagung Immer, wenn wir an Dich denken, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen, sie halten Dich gefangen, als wärst Du nie gegangen.
Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung, die wir beim Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami, Omi, unserer Schwester, Schwägerin, unserem Gotti und unserer Tante
Hedy Anna Saladin-Strupp erfahren durften. Von Herzen danken möchten wir Herrn Albert Dani für den liebevoll und würdig gestalteten Trauergottesdienst und die tröstenden Worte. Ein grosses Dankeschön geht an Raimund Thüring und Claudio Gebhardt für die musikalische Begleitung. Danken möchten wir auch Frau Dr. med. Jasna Gut, dem Personal des Spitals Dornach, der Reha des Kantonsspitals BL Laufen, der Spitex Aesch und dem Roten Kreuz BL für die liebevolle und gute Betreuung. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Verwandten, Bekannten und Freunde für die mitfühlenden Worte, die vielen Beileidsbezeugungen, die liebevollen Umarmungen, wenn die Worte fehlten, Blumengestecke, Geldspenden für späteren Grabschmuck sowie für die heiligen Messen. Von Herzen Dank an alle, die Hedy auf ihrem letzten Weg begleitet und ihr Freundschaft und Liebe entgegengebracht haben.
Grellingen, im November 2019
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Samstag, 21. Dezember 2019, um 17.45 Uhr in der Kirche Grellingen.
Du, Gott, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost. Psalm 109, 21
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Vandalismus, muss das sein?
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 2. Dezember 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Präsentationsentwurf wurde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 verabschiedet. • Die Durchführung der Laufner Strassenfasnacht 2020 wurde bewilligt. • Der Vereinbarung Perimetererweiterung «Hinger de Erle» im Rahmen der Gesamtmelioration Brislach wurde zugestimmt.
Gemeindeversammlung 5. Dezember 2019; Nachtrag Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung eine Ergänzung der Traktandenliste mit dem Traktandum «Einbürgerungen» zum Beschluss über folgende Einbürgerungsgesuche. Für die Gesuchstellenden ist die kantonale Bewilligung zur Einbürgerung durch die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft erteilt worden.
Name Vorname Geburtstag Schweiz seit In Laufen seit Baskaran Aibesan (m) 27.10.2001 seit Geburt 1.11.2012 Hildesheim Julia (f) 13.09.1994 1.08.2007 1.08.2007 Hildesheim Anna-Lena (f) 29.06.2000 1.08.2007 1.08.2007 Shkodra Shkurte (f) 31. 10.1986 1.08.2002 22.10.2009 Shkodra Lorena (f) 25. 06.2015 seit Geburt seit Geburt Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen.
In den letzten Tagen mehrten sich Klagen, vor allem auf Facebook, über Vandalismus.
Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: − Baskaran Aibesan (m) − Hildesheim Julia (f) − Hildesheim Anna-Lena (f) − Shkodra Shkurte (f) − Shkodra Lorena (f)
Das Thema Vandalismus beschäftigt uns immer wieder. Warum werden Sachgegenstände beschädigt, was bewegt diese Personen, mutwillig und vorsätzlich Eigentum anderer zu zerstören?
Gesunde Mahlzeiten für Seniorinnen und Senioren Die Stadt Laufen bietet gemeinsam mit dem Lieferund Cateringservice La Petite Chenille einen Mahlzeitenlieferdienst für Seniorinnen und Senioren an. Dank einer Leistungsvereinbarung müssen die Empfänger keine Lieferkosten zahlen.
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esunde Ernährung ist wichtig. Dieser Grundsatz gilt auch, oder sogar besonders, im Alter. Um das neue Altersbetreuungs- und Pflegegesetz umzusetzen, haben sich Laufen und 7 andere Laufentaler Gemeinden mit dem Cateringservice La Petite Chenille zusammengetan, um den Mahlzeitenlieferdienst für Seniorinnen und Senioren so einfach wie möglich zu gestalten. Die Gemeinde zahlt für die Lieferungen pauschal 150
Eine saubere Sache: In diesem Keramikgeschirr werden die Mahlzeiten geliefert. Franken im Monat. Die Mahlzeitenbezügerinnen und -bezüger müssen somit nur noch die Mahlzeiten selbst bezahlen. Diese sind für rund 13 Franken zu haben, was gegenüber dem Normalpreis deutlich günstiger ausfällt. Gelie-
fert wird das Essen in Caldo-CasaBoxen. Diese haben den Vorteil, dass sie aus Keramik gemacht sind. Das sei im Gegensatz zu Plastikbeuteln- oder Behältern erstens appetitlicher anzusehen und vor allem auch ökologischer,
THOMAS HOFER, STADTRAT
sagt die zuständige Stadträtin Carole Seeberger. Bei der ersten Lieferung wird gegen ein Depot von 150 Franken eine Wärmeplatte abgegeben. Diese können bei den Bezügerinnen und Bezüger bleiben, solange sie den Dienst in Anspruch nehmen. Die Caldo-CasaBoxen können direkt auf die Platte gestellt werden, so wird kein zusätzliches Geschirr gebraucht und es gibt somit nicht noch zusätzliche Arbeit für die Leute, die ohnehin nicht mehr so viel Energie haben, um ihren Alltag zu meistern. Carole Seeberger ist von der Zusammenarbeit mit La Petite Chenille überzeugt. Der Anbieter koche frisch und mit regionalen Zutaten und würde auch verschiedene Diäten oder Allergien berücksichtigen. Es sei gerade auch für die älteren Menschen essenziell, dass täglich Vitamine in Form von Gemüse und Salaten auf dem Tisch stehen. Sie kenne auch Fälle, bei denen sich Menschen in Alters- und Pflegeheimen dank guter Ernährung schon nach kurzer Zeit wieder besser fühlten. Nicht zuletzt sei auch der soziale Kontakt mit den Lieferanten ein wichtiger Punkt. Ein kurzes Gespräch sei im Alltag von alleinstehenden, älteren Menschen Gold wert. In Laufen wird das Angebot noch nicht oft genutzt, Carole Seeberger hofft aber, dass schon bald mehr davon Gebrauch gemacht wird. Das Projekt sei aber auch erst am Anfang. Interessierte können sich auf der Website der Stadt Laufen informieren oder sich direkt bei La Petit Chenille melden. (stl) www.laufen-bl.ch www.lapetitechenille.ch
Langeweile Häufig wissen diese Personen nichts in und mit ihrer Freizeit anzufangen. Sie treffen sich in Gruppen und überlegen sich, aus Langeweile etwas zu zerstören. Sie spielen mit Feuerzeugen, Messern und Spraydosen und beginnen beispielsweise Mülleimer anzuzünden, Parkbänke mit dem Messer zu bearbeiten oder Wände zu besprayen.
Wut Ein häufiger Grund für Zerstörung liegt auch in der Wut. Diese Personen reagieren auf Enttäuschungen und Ungerechtigkeit mit Wut, die sich dann im Zerstören von Gegenständen entlädt.
Frustration Viele Jugendliche sind frustriert. In der Schule gibt es Schwierigkeiten und die Ausbildungsplatzsuche klappt auch nicht. Jugendliche sind dann häufig frustriert und geben anderen die Schuld an ihrer Situation. Aus diesem Frust heraus zerstören sie.
Mutprobe Das traust du dich nicht! In Jugendcliquen muss man sich auch manchmal beweisen. Die sogenannten Mutproben stehen oft in Verbindung mit Entwenden fremden Eigentums oder dessen Zerstörung. Nur wenn man diese Mutproben besteht, ist man in der Clique anerkannt, gehört dazu und ist cool. Cool ist aber derjenige, der dies alles versucht zu verhindern!
Papiersammlung Samstag, 14. Dezember 2019
Gesammelt wird Papier in gebundenen Bündeln, nicht in Säcken und kein Karton. Das Papier muss um 7.00 Uhr bereitgestellt sein. Liebe Laufnerinnen und Laufner Für die Juniorinnen und Junioren des VBC wird jedes Jahr in den Herbstferien ein Trainingslager organisiert. Durch die Papiersammlung ist es uns möglich, den jungen Spielerinnen und Spielern einen Beitrag dazu beizusteuern. Eine besinnliche Adventszeit wünscht der VBC Laufen!
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Donnerstag, 5. Dezember 2019 Nr. 49
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Paul Bloch-Jacquemai
Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32 Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 23. Dez. 2019 bis 3. Jan. 2020 geschlossen
4. 5. 1939 bis 28. 11. 2019 Heidi Bloch-Jacquemai Mireille und Dani Küng-Bloch mit Yanick und Jana Nicole und Urs Spies-Bloch mit Patrick und Fabienne, Joel und Aline Roger und Chhoukrat Bloch mit Rico und Riona Hilda Bloch, Mutter Verwandte, Freunde und Bekannte
Beinwil
Baupublikation
Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 6. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Roggenburg statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Bättwil
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherrschaft: Florence Herzog, Elblingstrasse 16, 4107 Ettingen Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus Bauort: Döllenring 17, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2207 (W2a) Projektverfasser: Altermatt Hausbau Architektur und Generalbau AG Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 19. Dezember 2019
Witterswil
Baupublikation
Bauherr: Bussar Günter Bielmann Bussar Denise Rotbergweg 8, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-27 Stützmauer und Parkplatz Bauplatz: Rotbergweg 8 Bauparzelle: GB Nr. 1685 Ausnahme: Nichteinhaltung § 53, Abs. 4, KBV Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 19. 12. 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Stefanelli Salvatore Im Hofacker 12, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-31, Terrassenüberdachung Bauplatz: Im Hofacker 12 Bauparzelle: GB-Nr. 1410 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 19. Dezember 2019
29. März 1951 – 30. November 2019 Wir sind traurig, aber auch dankbar für die vielen schönen Erlebnisse und halten uns an den unzähligen wunderbaren Momenten fest. Hampe, wir werden dich stets in lieber und dankbarer Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.
Deine Schützenkameraden
Gott wird bei den Menschen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen. Offenbarung Johannes 21, 3-4
Dreissigster: Sonntag, 12. Januar 2020, um 10.00 Uhr. Gilt als Leidzirkular.
Todesanzeigen
BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH
Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung auf Donnerstag, 12. Dezember 2019, 20.00 Uhr im Bürgerhaus Traktanden: 1.
Wahl der Stimmenzähler
2.
Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes an – Aferdita, Shkurte und Flamur Fanaj
3.
Genehmigung des Voranschlages 2020 der Bürgergemeinde – Bürgerrechnung – Allmendrechnung – Forstrechnung
4.
Verschiedenes
Die Anträge können während der ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Der Voranschlag 2020 der Bürgergemeinde wird allen stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern mit Wohnsitz in Breitenbach zugestellt. Breitenbach, 2. Dezember 2019
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherr: Bio Energie Lützeltal GmbH, Huggerwaldstrasse 15, 4245 Kleinlützel, vertreten durch BAK International AG, Bahnhofstrasse 48, 8001 Zürich Bauobjekt: Holzschnitzelkraftwerk: Mit Teilumnutzung Holzschnitzellagerplatz in Containerabstellplatz, 10 Notfackeln, 10 Abgasanlagen, 1 Abluft, 1 Notkühler, 2 Verteilbehälter, Blitzschutz und Betonplatte. Der Innenausbau ist vorhanden, jedoch noch nicht in Betrieb. Ein Probelauf wird zwischen dem 16.12. und 20.12.2019 durchgeführt. Dies unter der Anwesenheit eines Fachexperten des Amts für Umwelt, Solothurn, welcher dabei die Messungen der Emissionen durchführen wird und damit garantiert, dass die vorgegebenen Grenzwerte zu 100% erfüllt werden. Das genaue Datum wird im Wochenblatt vom 12. Dezember 2019 unter der Rubrik Baupublikationen mitgeteilt. Die Bevölkerung von Kleinlützel ist eingeladen, diesen Probelauf vor Ort zu besuchen. Grundeigentümer: Bio Energie Lützeltal GmbH, Huggerwaldstrasse 15, 4245 Kleinlützel Projektverfasser: Bio Energie Lützeltal GmbH, Huggerwaldstrasse 15, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Neumatt 820 Bauparzelle: 3398/3964 (BG 568) Ausnahmebewilligung: Probelauf vor Ausstellung der Baubewilligung. Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 20. Dezember 2019
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34
Breitenbach
Baupublikation
Bauherr: Hans Würgler Neu-Weisskirchhof, 4105 Biel-Benken Projektverfasser: Kunz Architekten AG, 4051 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-023 Teil-Aufstockung und Umnutzung Lageschopf in Wohnung Bauplatz: Neu-Weisskirchhof Bauparzelle: GB Nr. 5027; Landwirtschaftszone Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 19.12.2019
Hanspeter Lüdin-Niggli
Traueradresse: Heidi Bloch-Jacquemai, Grinlistrasse 1, 2814 Roggenburg
Baupublikation
Bauherr: Flurgenossenschaft Beinwil 4229 Beinwil Bauobjekt: Ausbau Hofzufahrt Chratten Bauplatz: Hof Chratten Bauparzelle: GB-Nr. 188 und 39 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Bis Freitag 20. Dezember 2019
Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Schützenkollegen und Präsidenten
Traurig, aber dankbar für all die schönen Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater, Papa, Sohn, Bruder, Schwager, Schwiegervater, Onkel, Cousin, Götti und Freund
Praxis Dr. med. Florian Leupold
Bauherr: Amt für Raumplanung, Abteilung Natur und Landschaft, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn Bauobjekt: Bau dreier Amphibienweiher mit Kleinstrukturen im kantonalen Naturreservat Sumpfwiese Neuhüsli, zur Förderung der Geburtshelferkröte Eigentümer: Armin Roth, Klosterplatz 19, 4115 Mariastein Bauplatz: Kantonales Naturreservat Sumpfwiese Neuhüsli Bauparzelle, GB-Nr.: 283 Planauflage: beim Baupräsidenten. Einsprachefrist: bis Freitag, 20. Dezember 2019
Pistolensektion Seewen
Ganz leise ohne ein Wort, gingst du für immer von uns fort. Es ist schwer, dies zu verstehen, doch einst werden wir uns wiedersehen.
E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Schnyder Mirjam, Dorneckstrasse 44, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Schnyder Mirjam, Dorneckstrasse 44, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Mitbenutzung EFH für Tagesstätte «Oase Dorneck» Bauplatz: Dorneckstrasse 44 Bauparzelle, GB-Nr.: 2285 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. 12. 2019 – 19. 12. 2019
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Steiner-Wild Lisa und Simon Hollenweg 3 4206 Seewen Bauobjekt: Neubau Pool und Stützmauer Bauplatz: Hollenweg 3 Projektverfasser: PM Mangold Holzbau AG Hemmikerstrasse 55 4466 Ormalingen Bauparzelle: GB 4118 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 20. Dezember 2019 an die Baukommission 4206 Seewen Einsprachen sind in 3-facher-Ausfertigung einzureichen.
Bürgergemeinde Breitenbach Der Bürgerrat
Nunningen
Baupublikation
Bauherren: Claudia u. Claude Volonté-Brunner Hof Tal 1, 4208 Nunningen Bauobjekt: Neubau Umschlags- und Lagerplatz BG-Nr.: 2019/48 Verantwortlich: Johann Volonté AG Lebernstrasse 9 – 11, 4208 Nunningen Bermerkungen: – Bauplatz: Sabelmattstrasse Bauparzelle: DB-Nr. 3086 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 05.12.2019 – 19.12.2019
Baupublikation
Bauherr: Natascha Frank Bretzwilerstrasse 39, 4208 Nunningen Bauobjekt: Hundebetreuung BG-Nr.: 2019/47 Verantwortlich: Natascha Frank Bretzwilerstrasse 39, 4208 Nunningen Bauplatz: Bretzwilerstrasse 39 Bauparzelle: GB Nr. 2616 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 5.12.2019 – 19.12.2019
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherr: Frau Beatrice Güntert, Dorfstrasse 232, Kleinlützel Bauobjekt: Hunde-Unterstand Grundeigentümer: Frau Beatrice Güntert, Dorfstrasse 232, Kleinlützel Projektverfasser: Frau Beatrice Güntert, Dorfstrasse 232, Kleinlützel Bauplatz: Dorfstrasse 232 Bauparzelle: 3937 (BG 569) Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 20. Dezember 2019
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LAUFENTAL
Donnerstag, 5. Dezember 2019 Nr. 49
BRISLACH
DITTINGEN
«S Hornvieh het dr Durlips gfrässe!»
Gemeinsam statt einsam
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Heiligabend mit wildfremden Menschen verbringen. Für Tamara Franziska Müller absolut kein Problem. Die 36-jährige Mutter aus Dittingen deckt dieses Jahr bereits zum siebten Mal ihren Familientisch für Menschen, die sie vorher noch nie getroffen hat. Melanie Brêchet
D Wow, ein schöner Mann: Bäuerin Bernadette schwärmt für Polizist Gaudenz Warm (noFOTO: ROLAND BÜRKI men est omen). Das Dorftheater kehrte nach 10 Jahren zurück ins Hornviehdorf. Und das in einem rasanten Schwank rund um unglaubliche «Hornviechereien» auf dem «Güggelhof», verfasst vom Brislacher Kurt Kirchhofer. bü. Die theaterlose, schreckliche Zeit in Brislach findet an diesem Freitagabend mit der Uraufführung von Kurt Kirchhofers Erstling «S Hornvieh het dr Durlips gfrässe» ein begeistert beklatschtes Ende. In elf Monaten hat der Brislacher Gärtnermeister zum 20. Geburtstag des «Bruuch- und Kulturvereins» seine Ideen zu einem ausgewachsenen Hornviehschwank spriessen lassen, wie Moderator Beat Häner einer restlos besetzten Mehrzweckhalle verrät. Leider verzögert sich der Beginn dieser «Weltpremiere», weil Hilfshauswart Bruno (Kurt Kirchhofer) sich geräuschvoll an die Reinigung der Halle machen und die Theaterbesucher ungeachtet Häners Proteste wegweisen will: «Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die andern können mich!» Tatsächlich kann ihn das Publikum! Bruno fährt sein Putzwägeli geräuschvoll aus dem Saal, um später wieder in der Halle als Tierarzt im Geburtsmantel und mit armlangen Plastikhandschuhen aufzutauchen auf der Suche nach dem «Güggelhof». Will er doch vor allem die Damenwelt im Saal mit seinen 1000 mitgeführten Stiersamen, etwa von Bull Ferdinand, in Verlegenheit bringen. Lärm und Chaos um einen Lottoschein Auf der Bühne macht sich «Güggelhof»-Bauer Johann Krähenbühl an das Schreiben eines Testaments, um seine «Amata» Donna Bernadette abzusichern. Dies gegen die Begehrlichkeiten
ihrer hochnäsigen Tochter Dora und ihres Gatten, eines Lackaffen namens August von Hohenbändi und Blumenhändler aus dem «Glaibaasel» mit Vorliebe für spezielle «hanfige» Sonnenblumen. Die beiden «Hyänen» sollen einmal lediglich des Bauern Turnschuhe und drei Reisbesen zum Fortspringen oder Wegfliegen erben. Doch dann winkt das grosse Glück. Die vom Bauer seit Jahren auf dem Lottoschein angekreuzten Zahlen des Hochzeitsdatums schlagen mit einem Gewinn von 20 Millionen voll ein. Doch wo ist der Schein? Alles sucht, nur der stotternde, aber umso eifrigere Knecht Ueli flucht, weil er alles missversteht. Die Rettung kommt vom Polizisten Gaudenz Warm, der den gefundenen Schein zurückbringt und zum Leidwesen der Bäuerin nur «zue de Manne» nett ist. Weil in diesem Moment ausgerechnet Dora und August zu Besuch kommen, lässt Bernadette den Schein in ihrem Décolleté verschwinden: «Jetz sinn die Milliönli bi mine Melönli!» Das löst eine veritable Jagd nach dem Schein aus. Die beiden Kleinbasler Hyänen brechen nachts ein, ein russisches Gangsterpaar übt mit einer Geisel Druck aus, zwei Bibelforscherinnen sowie ein Mönch aus dem «Beibel» riechen Geld und die «BäramslezopfNochbere» ist fast nicht neugierig. Ob tatsächlich die Kuh «Lisa» den in einem Durlips versteckten Schein mitsamt dem Testament «ge-ge-fress-enen» hat, wie der kuhfladenbedeckte Ueli nach dem «Lüfte» der Kuh stöhnt, könnte bestimmt das strickende «Grosi» nach zwei Stunden Bühnenpräsenz mit einem «joo, joo» bestätigen. Doch dieses schweigt und geniesst den ellenlangen Beifall für diese turbulenten «Hornviechereien» à la Brislach.
ie Energie von Tamara Franziska Müller scheint schier unerschöpflich zu sein. Die alleinerziehende Mutter fungiert als Vizepräsidentin des Dittinger Schulrats, arbeitet als Gesprächstherapeutin, erledigt die Buchhaltung einer Laufentaler Garage, backt Torten auf Bestellung und bietet Backkurse für Kinder an. Als wäre dies alles noch nicht genug, führt sie vorübergehend den Dittinger Mittagstisch, bis die Gemeinde eine dauerhafte Lösung bieten kann. So hat sie täglich fünf bis neun Kinder für das Mittagessen am Tisch. Man könnte darum sagen, dass es für Tamara Franziska Müller nicht aussergewöhnlich ist, mit vielen Leuten am Esstisch zu sitzen. Ihr Engagement ist dennoch bemerkenswert. Via Social Media lädt sie auch dieses Jahr wieder zu einer Weihnachtsfeier an Heiligabend ein. «Das Angebot richtet sich an alle, die gerne in einer geselligen Runde feiern möchten», sagt Müller. Das können Alleinstehende sein, ältere Menschen, Alleinerziehende, aber auch Paare und Familien mit Kindern. «Das Fest steht wirklich allen Interessierten offen, es sind alle herzlich eingeladen» sagt sie weiter.
«Helfen gibt mir ein gutes Gefühl» Sie sei schon immer sehr sozial eingestellt gewesen, sagt Tamara Franziska Müller. Die Idee für dieses offene Weihnachtsfest stammt aber von ihrem elfjährigen Sohn Jonas. «Da schlägt er wohl mir nach», lacht Müller. Jonas habe sich schon als kleiner Bub für Menschen interessiert. Durch ihren Beruf als Gesprächstherapeutin habe er schon früh mitbekommen, dass es Menschen gibt, die einsam sind oder in schwierigen Verhältnissen leben. So hätten sie auf Jonas’ Initiative hin auch schon zusammen für obdachlose Menschen Weihnachtsgutzi gebacken. Der Verein Schwarzer Peter habe diese dann an Weihnachten den Bedürftigen aufgetischt. Irgendwann sei von Jonas der Vorschlag gekommen, man könne die Leute, die sonst allein feiern würden, einfach einladen. Im Jahr 2013 wurde diese Idee schliesslich zum ersten Mal umgesetzt. Weihnachtsfeier dank Spenden An diesen Abenden sorgt Tamara Franziska Müller für genügend Platz in der gemütlichen Stube. «Bis jetzt hat es im-
Offenes Haus: Die Familie Müller (v. l. Jonas, Lea und Tamara Franziska) lädt an Heiligabend zu Tisch. FOTO: MELANIE BRÊCHET mer gereicht» sagt sie, «falls wir einmal zu viele sein sollten, finden wir sicherlich irgendwo in externen Räumlichkeiten Platz.» Gemeinsam geht es dann ans Kochen. Das Abendessen finanziert Müller aus Spenden, die sie von Privaten, aber auch von Firmen erhält. Das sind meistens Geldspenden für den grossen Einkauf. Es komme aber auch vor, dass Nahrungsmittel gespendet würden. Ausserdem kauft Müller ein Geschenk für jedes Kind, das an diesem Abend dabei ist. Aufgetischt werden Gerichte, die ohne grossen Aufwand zuzubereiten sind, zum Beispiel Raclette oder zum Dessert – auf vielfachen Wunsch der Kinder – ein Schokoladenbrunnen. Anschliessend wird gefeiert. Einziges traditionelles Element bleibt dabei der Weihnachtsbaum. Ansonsten schaue man jeweils, was der Abend bringe, sagt Müller. Die Feiern seien bisher immer sehr schön gewesen. Unterschiedlichste Menschen hätten sich bis in die frühen Morgenstunden in Gespräche vertieft oder einfach gespielt. Dabei komme es immer wieder zu spannenden Begegnungen. Tamara Franziska Müller erinnert sich an ein Jahr, in dem sich eine Anwältin und eine Frau kennen lernten. Die Anwältin habe, anschliessend an die
gemeinsame Feier, einen Fall der Frau kostenfrei übernommen und dieser somit sehr geholfen. Auch die Kinder von Müller, Jonas und seine siebenjährige Schwester Lea, freuen sich jedes Jahr aufs Neue auf Heiligabend. Sie hätten immer grossen Spass mit den Kindern, die mit ihnen Weihnachten feiern, sagen sie. Wer bei Tamara Franziska Müller Heiligabend verbringt, muss keinen langen Heimweg antreten. «Wer nicht mehr nach Hause kommt oder auch nicht mehr fahren kann, darf bei uns übernachten, da sind wir sehr flexibel.» So wird das Kinderzimmer schon mal zum Massenlager umfunktioniert. Schlechte Erfahrungen hat die Familie Müller an ihren offenen Weihnachtsfeiern noch nie gemacht. Tamara Franziska Müller bedauert einzig, dass die Leute immer noch oft Hemmungen hätten, so ein Angebot anzunehmen. Sie habe die Erfahrung gemacht, dass sich gerade ältere Menschen etwas schwertun. «Das müssen sie aber nicht», sagt sie, «wirklich alle sind von Herzen willkommen.» Die Weihnachtsfeier «Gemeinsam statt einsam» findet statt am 24. Dezember ab 17.30 Uhr in Dittingen. Anmeldung oder weitere Informationen bei Tamara Franziska Müller unter schbe@gmx.ch.
THIERSTEIN
Donnerstag, 5. Dezember 2019 Nr. 49
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NUNNINGEN
Ursachen von Rassismus Wie entstehen Rassismus und Menschenfeindlichkeit? In seinem wissenschaftlich-philosophischen Buch vereint Matthias Bertschinger Erkenntnisse der Philosophie, Soziologie, Theologie und Psychologie. Zu stark seien die einzelnen Disziplinen nur auf ihre eigene Sichtweise beschränkt, stellt der Jurist fest. Gaby Walther
D
ie Annahme der Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» vor zehn Jahren machte den Juristen Matthias Bertschinger ratlos: «Auch für Rechtsetzung bräuchte es eine Begründungspflicht. Beim Verbot von Minaretten fehlte eine sachliche Begründung. Dieses Verbot stellt eine rechtstatsächliche Diskriminierung von Menschen einer bestimmten Religionszugehörigkeit dar.» Die Zäsur dieser Initiative bewog Bertschinger, sich verstärkt mit Rassismus und Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen. Entstanden ist das 550 Seiten dicke Buch «Freiheit und Krisis – Psychoanalyse des Autoritarismus und psychoanalytische Rechtsanthropologie». Freiheit steht dabei für Offenständigkeit, Vertrauen, Liebe oder Staunen, die jedoch Kontrollverlust, Krisis und Tod zur Kehrseite haben. Mit «Tod» ist demnach einer von zwei Aspekten einer «namenlosen» Grunderfahrung gemeint. Diesen Aspekt versucht der Mensch mit Hilfe seiner Ichbezogenheit verzweifelt von sich fernzuhalten, verliert dabei aber die Freiheit als solche. Soziale Erfahrungen, Erziehung und Zufälle entscheiden, wie der Einzelne mit dieser Grunderfahrung umgeht. Wird sie nicht reflektiert und integriert, sondern verdrängt und werden dabei auftretende Gefühle abgewehrt, führt dies zur Projektion dieses Namenlosen, Bedrohlichen auf Fremde und Schwache. «Der Bezug zur Theologie leuchtet hier unmittelbar ein», so der Autor. Bertschinger zeigt in seinem Strukturmodell der Psyche, wie Philosophie, Psychoanalyse und eben auch Theologie miteinander verbunden sind. Sodann untersucht er die Besonderheiten der einzelnen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Fremdenfeindlichkeit, Schwachenfeindlichkeit, Kritikund Intellektuellenfeindlichkeit (wozu
«Freiheit und Krisis»: Matthias Bertschinger zeigt den Flyer zum Buch, welches am 18. Dezember erscheint. FOTO: GABY WALTHER der Antifeminismus gehört), Homosexuellenfeindlichkeit und die Verachtung der Frau unterscheiden sich in ganz bestimmten Hinsichten voneinander. In der Menschenfeindlichkeit und im Hass zeigen sich die Angst-, Scham- und Schuldabwehr. Bertschinger betont, dass er nicht etwas Neues entdeckt habe, sondern die Theoreme und Ansätze aus den verschiedenen Disziplinen Philosophie, Soziologie, Theologie und Psychoanalyse in einer Gesamtschau zusammenführte. So kommen in seinem Werk zahlreiche Grössen wie Habermas, Kant, Adorno oder Arendt zu Wort. Seine Analyse sei in sich stimmig und rund. Das Buch hält sich aber mit Ratschlägen zurück. Bertschinger möchte einen Bewusstseinsprozess in Gang bringen. «Weltweit erstarken nationalistische, autoritäre, reaktionäre, faschistoide, chauvinistische und antiaufklärerische Bewegungen, die sich alle durch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auszeichnen», schreibt Bertschinger und fragt: «Wie muss eine Gesellschaft beschaffen sein, damit Auschwitz nicht mehr möglich ist?» Freiheit sei eben keine Wohlfühloase, so Bertschinger. Die psychische Dimension sollte zur Sprache kommen, damit eine Gesellschaft die Fallen sieht, in die sie geraten
kann. Der Psychiater Daniel Hell schreibt in seinem Geleitwort zum Buch: «In der psychoanalytischen Fundierung der Rechtstheorie sieht Bertschinger Potenzial für die Offenheit der Gesellschaft. Die offene Gesellschaft setzt das Individuum aus und treibt es dadurch, ohne es zu wollen, in die haltgebenden Strukturen des Autoritarismus.»
Zur Person Matthias Bertschinger wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Nunningen. Während ein paar Jahren war er als Gemeinderat in Nunningen engagiert. Der 51-Jährige arbeitet als Verwaltungsjurist mit Spezialisierung auf Strafrecht innerhalb der sozialen Sicherung. Zuvor führte er während 20 Jahren ein Gartenbaugeschäft.
Matthias Bertschinger, Freiheit und Krisis, Schwabe-Verlag, erscheint am 18. Dezember 2019, ISBN 978-37965-3898-8, auch als E-Book erhältlich. Infos zur Publikation auf www.freiheitundkrisis.ch
NUNNINGEN
Weihnachtliche Vorfreude beim MC Büsserach Zum ersten Advent sang der Männerchor (MC) Büsserach zur Freude der Heimbewohner im APH Stäglen, um dann am kommenden Sonntag auch die Pfarrkirche Büsserach mit dieser Vorfreude auf Weihnachten zu füllen. bü. «Sie sind unser Probepublikum, das als erstes einige der Advents- und Weihnachtslieder unseres kommenden Weihnachtskonzertes vom 8. Dezember in der Büsseracher Pfarrkirche zu hören bekommt», begrüsste Sänger Xaver Schön namens des Männerchors Büsserach eine grosse Schar von Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen zum bereits Tradition gewordenen Stäglen-Adventskonzert. Unter der souveränen Leitung der temperamentvollen Dirigentin Ilze Torrisi-Paegle erklangen berührende Lieder wie «Ave Maria der Berge», «Glockengeläute» mit Solist Ewald Dreier, «St. Petersburger Schlittenfahrt» oder dann auch «Fröhliche Weihnacht überall». Zur Abwechslung liess der Männerchor auch mal am «Griechischen Wein» nippen oder mit «La Paloma» den Südwind über die Ti-
«Fröhliche Weihnacht überall!»: Dirigentin Ilze Torrisi-Paegle holt all diese weihnachtlichen Gefühle aus den Sängern heraus. FOTO: ROLAND BÜRKI sche ziehen. Die Männer ernteten nach jedem Lied kräftigen Beifall, was auch die Dirigentin mit Blick auf das kommende Konzert freute. «Ich schätze die Atmosphäre im Chor und den Klang der Männerstimmen sehr, eine gute Symbiose also zwischen mir und den Sängern, die überdies eine tolle Selbstdisziplin zeigen», so die Dirigentin und Sopranistin mit einem Masterabschluss in Gesang. Und die anstehende Weihnachtszeit liess Torrisi-Paegle gar ein bisschen
träumen von einer Teilnahme «ihres» Männerchors am weltbekannten Gesangs- und Tanzfestival in Riga, das lediglich alle fünf Jahre stattfindet. Kein Traum, sondern Realität ist aber das Weihnachtskonzert des Männerchors Büsserach, welches am nächsten Sonntag, 8. Dezember, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach stattfindet und hoffentlich vielen Besucherinnen und Besuchern die Herzen auf Weihnachten öffnen wird.
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Donnerstag, 5. Dezember 2019 Nr. 49
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Rätsel
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Lösung 48/2019:
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Sudoku im Wochenblatt
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Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 10. Dezember 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Bargeld im Wert von 50 Franken. Einzulösen bei:
AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
THIERSTEIN
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BÜSSERACH
Albin Borer will weiterhin bauen
Im Bau: Die Firma Albin Borer AG erstellt mit dem Recyclingasphalt einen Werkplatz. FOTO: GINI MINONZIO
Die Albin Borer AG verfolgt weiterhin den Plan, in Büsserach den Werkhof zu bauen. Auch wenn es zwischenzeitlich harzt. Gini Minonzio
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eterdick und grau liegt der Asphalt da. Auf einem Platz, so gross ist wie ein Fussballfeld. Manch einer, der die Industriestrasse in Büsserach entlangfährt, reibt sich die Augen. Will die Albin Borer AG hier etwa anstatt ihres Werkhofes eine Asphaltdeponie anlegen? Und ist dies erlaubt? Anton Borer, Geschäftsinhaber der Albin Borer AG, gibt Entwarnung. Er habe weiterhin vor, hier das Bürogebäude und den Werkhof zu bauen. Sehr wahrscheinlich fange die Albin Borer AG im nächsten Winter damit an. «Den Aushub haben wir vorgezogen, weil die
Deponie in Liesberg nächstes Jahr keine Erde mehr annimmt», so Borer. Und den Asphalt habe er zugeführt, um das Gelände zwischenzeitlich mit einem Werkplatz nutzen zu können. Denn bei seiner angrenzenden Privatfirma, der Borer Technik, habe er keinen Platz für die Lastwagen gehabt. Diesen Werkplatz wolle die Albin Borer AG in einer zweiten Phase befestigen. Gemäss Umweltgesetzen sei der Einbau des Recyclingasphaltes nicht zu beanstanden, bestätigt Thilo Arlt vom kantonalen Amt für Umwelt. Der Kanton habe die Baustelle vor ein paar Monaten kontrolliert und zu jenem Zeitpunkt keinen Verstoss gegen Umweltgesetze festgestellt. Wie die «Richtlinie für die Verwertung mineralischer Bauabfälle» des Bundesamtes für Umwelt ausführt, darf der PAK-Gehalt im Bindemittel des Asphaltes höchstens 5 Gramm pro Kilo betragen. Die Albin Borer AG habe den Nachweis erbracht, dass diese Richtlinie eingehalten werde, verdeutlicht Arlt.
KLEINLÜTZEL
BREITENBACH
Musikalische Reise in den Norden
Gelungene Ballnacht in der Provinz
Gemäss Richtlinie darf der Recyclingasphalt maximal 2 Meter hoch aufgeschüttet werden. Auch muss ein Mindestabstand von 2 Metern zum Grundwasser bestehen. Und innerhalb von 3 Monaten muss eine gebundene Deckschicht aus Asphalt oder Beton aufgebracht werden. Es genügt also nicht, den Recyclingasphalt lose aufzuschütten oder zu walzen. Wie Anton Borer bestätigt, hat die Gemeinde gegen den aktuellen Werkplatz einen Baustopp verfügt. Der Bauverwalter Dominik Kamber erklärt, das Verfahren laufe noch. Büsserachs Website ist zu entnehmen, dass die Gemeinde Ende Juli eine Baubewilligung für Erdarbeiten, Entsorgung des Schwemmlehms und Erstellen eines Werkplatzes erteilt hatte. Nicht eingeschlossen ist der Einbau des Recyclingasphaltes, was den Baustopp auslöste. «Bis spätestens Januar 2020 wird das gesamte Baugesuch eingereicht, wo auch die definitive Ausführung des Werkplatzes enthalten ist», sagt Anton Borer.
In Stadtnähe treffen sich ambitionierte Paartänzerinnen und -tänzer regelmässig. Am vergangenen Samstag tanzten diese erstmals etwas ausserhalb, im Breitenbacher Griensaal, und waren begeistert.
Solo: Der MV Kleinlützel verfügt auch über grossartige Solistinnen und Solisten. FOTO: THOMAS IMMOOS
Der Musikverein Konkordia Kleinlützel bot in der voll besetzten Kirche Kleinlützel ein beeindruckendes vorweihnachtliches Konzert. tim. Ein abwechslungsreiches Programm hat der MV Konkordia Kleinlützel unter der Leitung von Martin Schaad für sein Weihnachtskonzert zusammengestellt. Die Palette umfasste vorwiegend nordeuropäische Kompositionen und reichte vom englischen Klassiker Henry Purcell über irische Volksweisen bis hin zu Abba. Aber Filmmusik mit ihrer besonderen Dramatik gelangte mit «The Da Vinci Code» liess das Publikum eine musikalische Reise miterleben. Zwischen den einzelnen Stücken las die Moderatorin Ulrike Meyer Texte aus Anton Brüschweilers Buch «Das AntWort», die sie leicht auf Kleinlützler Verhältnisse adaptierte. Die Texte regten sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken an. Den musikalischen Auftakt machte der MV mit «Deep Harmony» von Handel Parker, fast nahtlos folgte ein Rondo Purcells. Dass die Kleinlützler Konkor-
dia auch über sehr gute Solisten – oder vielmehr Solistinnen – verfügt, bewies Carmen Meyer am Kornett im Stück «First Light» von Ben Hollings. Die Musikerinnen und Musiker beherrschten ihr anspruchsvolles Repertoire einwandfrei: sanft und fast unhörbar die Piani, auf die wuchtige Fortissimos folgten. Martin Schaad verstand es, mit zurückhaltenden Gesten die Instrumentalisten zu führen. Die Auswahl der Stücke umfasste sowohl besinnliche, quasi vorweihnachtliche Motive wie zum Beispiel «Vitae Lux» des Norwegers Frode Alnaes, ein Stück, das den Posaunisten und Trompetern – im Wechsel mit dem ganzen Korps – eindrückliche Soli ermöglicht. Die kargen und gleichermassen wilden schottischen Highlands musikalisch zu Gehör brachte «Call of the Clans» von Kevin Houben, während mit «Erin Shore» keltische Klänge von der irischen Insel hörbar wurden. Den offiziellen Abschluss war der Abba-Song «One of Us». Das zu Recht begeisterte Publikum erklatschte sich aber zwei Zugaben.
dust. Schon vor 19 Uhr wärmte sich das Orchester Moody Tunes mit einigen bekannten Melodien auf der Bühne auf, während sich elegant gekleidete Damen und Herren mit Champagner, Pinot grigio oder Orangensaft zum Apéro begrüssten. «Wir konnten ein Tanzorchester engagieren, das schweizweit bekannt und beliebt ist», freute sich Berno Haberthür, der sich ebenso in schwarzer Schale und Fliege präsentierte, wie die meisten männlichen Gäste hier. Er und seine Tanzpartnerin Petra Dürr, die im roten Ballkleid besonders auffiel, haben diesen ersten Winterball in Breitenbach organisiert. Seit rund vier Jahren treffen sich die beiden Breitenbacher wöchentlich zum Paartanz-Training in Aesch. Zur Vertiefung besuchen sie auch regelmässig Bälle in und um Basel, «was immer grossen Spass macht», wie Petra Dürr bestätigte. So kamen die beiden mittlerweile ambitionierten Tänzer, denen Rumba, Jive, Quick-Step und Tango schon lange keine Fremdwörter mehr sind, auf die Idee, den Paartanz auch
Die tanzenden Organisatoren: Petra Dürr und Berno Haberthür. mal nach Breitenbach zu bringen. Zusammen mit ihrem Lebenspartner Harald Stich, der angeblich nicht so gerne tanzt, wie Petra Dürr schmunzelnd erklärte, aber im Frauenfussball des FC Breitenbach aktiv ist, begann das Pro-
Viel Platz im Griensaal: Die Tanzpaare konnten sich zu den Rhythmen des Orchesters beliebig weitläufig bewegen.
FOTOS: MARTIN STAUB
jekt zu reifen. So wurde der FC Breitenbach mit Harald Stich und der Abteilung Frauenfussball zum Mitorganisator von «Breitenbach tanzt». Deren Mitglieder sorgten für einen reibungslosen Ablauf, begleiteten die rund 100 angemeldeten Gäste an ihre Tische und servierten diesen den gediegenen Dreigänger aus der einheimischen «s’Zähni»Küche zwischen den ausgedehnten Tanzsequenzen. Auf der riesigen Tanzfläche – das Organisationstrio limitierte die Teilnehmerzahl auf 100, damit das Parkett möglichst viel Platz für die Hauptbeschäftigung liess – waren übrigens nicht nur fremde Tanzpaare aus Stadtnähe, sondern auch etliche bekannte Gesichter aus der Region auszumachen, denen dieser exklusive Anlass sichtlich Spass machte. Zufrieden zeigten sich auch die drei Drahtzieher, die eine Wiederholung von «Breitenbach tanzt» keinesfalls ausschliessen.
Die ersten Monate der
vollelektrischen Kehrichtsammlung liegen hinter uns
Seit dem 1. Juli gehören sie zum neuen Bild der Gemeinden: Die vollelektrischen roten oder weiss-blauen Kehrichtsammelfahrzeuge. Täglich sind sie mit ihrer Besatzung im Einsatz. Dabei verpasst man sie, wenn man nicht genau hinsieht – denn sie kommen ganz ohne das alte Dieselgedröhne elegant elektrisch daher. Zeit, um die direkt Beteiligten nach ihren Eindrücken, Erfahrungen und Meinungen zu fragen. Das Sammel-Gespann Das eingespielte Team auf der Mittwochs-Tour kennt das Gebiet wie seine Westentasche: Linus Borer ist seit 35 Jahren Fahrer bei der Bieli Transport AG und bei seinem Belader Suhanthan Kandasamy sind es auch bereits 15 Jahren. Wie sind eure Erfahrungen im Alltag? Es läuft rund. Die Freitags-Runde ist schon vorher die längste Tour gewesen, mit den meisten Steigungen. Um sicher durchzukommen, muss am Mittag zwischengeladen werden, das macht den Tag lang. Was habt ihr an Kinderkrankheiten überstanden? In den ersten Wochen war man öfter am Telefon mit den Leuten von Futuricum (Anm.: Elektro-Umbauer ausWinterthur), weil Kleinigkeiten nicht rund funktioniert haben, das ist aber mittlerweile deutlich weniger. Und: Pünktlich zum kalten Wetter geht jetzt mit dem neuen Software-Update auch die Heizung. Es gab aber auch einen echten Schreck, als wir zum 1. Mal einfach stehen geblieben sind. In der Sommerhitze sind die Batterien heiss geworden, dann stellt der Motor radikal ab, bis alles wieder normal ist. Erst dann kann man weiterfahren – man lernt daraus und mittlerweile gehört es zur Routine, den BatterieTemperaturanzeiger mit im Blick zu haben. Merkt ihr einen Unterschied bei der Arbeit? Die Arbeit selbst ist genauso anspruchsvoll, teils mehr, da man andere Dinge beachten muss wie eben Temperatur und den Ladestand, die noch nicht zu 100% in Fleisch und Blut übergegangen sind. Das Fahren selbst war schnell geübt, an der Beladung hat sich gar nichts geändert. Die Erfahrungen mit den Batterien und das verbrauchsoptimierte Fahren werden jetzt in der kalten Jahreszeit weitergehen. Aber ganz unabhängig vom Antrieb kann es auch einmal zu technischen Defekten kommen, wir stellen aber immer sicher, dass die Sammlung erledigt wird – auch wenn das für uns mal einen langen Abend gibt. Am Rattern bei den Containern hat sich natürlich nichts geändert, aber es ist sehr angenehm, dass das Fahren deutlich ruhiger geworden ist.
Was denken die Anwohner? Gemeinde Erschwil 2-Personen-Haushalt, pensioniert, kümmern sich an mehreren Tagen um die Enkel. Wie sind Ihre Erfahrungen im Alltag? Positiv, das ist die Zukunft, gut, dass etwas unternommen wird. Wie gefällt Ihnen die neue Kehrichtsammlung? Es läuft einfach, der Sack ist sicher weg. Früher hat man den LKW gehört, da wurde man noch auf die letzte Minute daran erinnert, das fällt jetzt halt weg, man verliert daher auch das Gefühl für den Zeitpunkt der Sammlung, aber das braucht es eigentlich ja gar nicht.
Was möchten Sie persönlich bemerken? Die Abholung der Plastiksäcke wäre noch toll, wir trennen gerne. Noch sind wir mobil und bringen die separaten Plastiksäcke ohne Probleme weg, aber für die Zukunft. Gemeinde Liesberg Zwei berufstätige Erwachsene in Lebensgemeinschaft, zwei Katzen (Freigänger, es fällt kein Katzenstreu an). Was ist besser geworden? Das neue, leise und emissionsfreie Fahrzeug liegt im heutigen Umweltschutz-Trend. Die angewandte Technik in den Fahrzeugen wirft aber Fragen auf: Die Schürfung der verwendeten Rohstoffe (Lithium) für den Bau der Akkus emittiert selbst sehr viel CO2 und der elektrische Strom wird vielerorts nicht CO2-neutral generiert. Vielleicht wäre die Technik der Brennstoffzelle eine bessere Lösung. Was ist schlechter geworden? Die eher späte Abholung der Kehrichtsäcke ab 13.00 Uhr. Die Gemeindeverwaltung gibt an, dass die Kehrichtsäcke am Abhol-Tag bereits am frühen Morgen bereitgestellt werden müssen (7.00 Uhr). Die Säcke werden aber erst ab 13.00 Uhr abgeholt. Das bedeutet, dass sich gerade in der dunklen Jahreszeit Tiere daran zu schaffen machen. Wenn bekannt wäre, wann die Abholung stattfindet, könnten die Kehrichtsäcke zu einer geeigneteren Tageszeit bereitgestellt werden. Was möchten Sie persönlich bemerken? Es muss in den Haushalten viel mehr um Abfallvermeidung gehen.
Der Auftraggeber Die Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (KELSAG) ist seit Jahren aktiv am Thema Nachhaltigkeit. In Liesberg wird eine Photovoltaik-Anlage betrieben und Biogas produziert. Das in der Deponie entstehende Gas wird kontrolliert verbrannt und so jährlich rund 600 Tonnen CO2 «vernichtet». 2016 wurde die ETH von der KELSAG beauftragt, zu prüfen, ob es in der topographisch anspruchsvollen Region technisch möglich wäre, mit reinen Elektro-Fahrzeugen unterwegs zu sein. Damals fiel das Urteil der Studie positiv aus, wenn denn die technischen Entwicklungen weiter voranschreiten würden. Nach intensiven Diskussionen folgte der Entscheid, die Dauer der damaligen Ausschreibung auf zwei Jahre zu verkürzen, um dann im Falle der prognostizierten technischen Reife in der neuen Ausschreibung den Elektro-Antrieb in den Bewertungskatalog aufzunehmen. Als Edmund Frey Kuron im Mai 2018 als Verwaltungsrat
startete, war das auch der Startschuss, sich konkreter mit dieser Technologie auseinanderzusetzen. Nach der Vergabe an die Arbeitsgemeinschaft Bieli Transport AG und TIT Imhof AG hatte er sein erstes Erlebnis mit einem E-Sammler bei der von Bieli organisierten Testfahrt im Januar 2019, deren Erfolg alle KELSAG-Mitarbeitenden beeindruckten. An der AGLAT 2019 konnte dann das Bieli-Sammelfahrzeug erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Esther Grond, die Leiterin der Verwaltung, sitzt ganz nah bei der Bevölkerung, wenn in ihrem Team-Büro die Anrufe aus den Gemeinden angenommen werden. Sie erzählt von einer älteren Dame, die ziemlich zu Beginn der Umstellung angerufen hat, dass der Sack noch nicht abgeholt sei. Im Gespräch ergab sich, dass die Dame den Sammler schlicht nicht gehört hatte und deshalb vermutete, dass ihr Sack noch draussen stehen müsse – dabei war er längst weg.
Nicht alles läuft schon absolut glatt In der ersten Zeit lief es technisch mit dem «weissenblauen E-Sammler» nicht so glatt, der «Pfuus» ging aus. Um den Sammelbetrieb abzuschliessen, musste die Mannschaft einige Male auf das Ersatzfahrzeug zurückgreifen. Was manche Anwohner noch irritiert: Die Fahrer optimieren Software-gestützt beständig die Wege auf ihrenTouren, um die gespeicherte Energie so effizient wie möglich zu nutzen. Dadurch kann es zu unterschiedlichen Abholzeiten kommen, je nach effektivem Stromverbrauch – und der ist auch abhängig von den schwankenden Mengen der jeweiligen Sammlung. Daher die Bitte an alle Anwohner: Halten Sie sich an die Regeln zum Deponieren der Säcke, dann passt alles im Laufe der Tour.
Fazit aus den ersten Monaten Was zählt: Der Sack ist weg Die Anwohner können sich auf die Sammlung verlassen, mit der Einführung der neuen Technologie gehen keine Abstriche einher. «Elektrisch und leise auf der Abfallreise» geht es weiter in die Zukunft! Interviews, Text und Bilder: zVg, TIT Imhof Gruppe
DORNECK VERANSTALTUNG
Komplexe Liebesbeziehung: Ein Experiment des Partnertausches.
FOTO: ZVG
re in ein Experiment des Partnertausches führt, um vor allem die Männer von ihren idealisierenden Vorstellungen über die Liebe zu kurieren. Die Inszenierung wäre auch eine sehr schöne Geschenkidee für Ihre Liebsten. Für Silvester haben wir eine Gala für den Sprung ins neue Jahr vorbereitet und stossen im Anschluss an die Vorstellung mit Ihnen auf das neue Jahr 2020 an. Eleni Foskett-Prelorentzos neuestheater.ch «Così fan tutte»: Do 26.12., 16.30 Uhr, Di 31.12., 20.15 Uhr, Fr 03.01., 19 Uhr und So 05.01., 16.30 Uhr.
VERANSTALTUNG
Adventsmarkt mit 13 Klöstern, Handwerk und Kunsthandwerk Der dritte Mariasteiner Adventsmarkt ist ein Erlebnis. Im «Klosterdörfli» sind besondere Schätze zu finden. Mönche und Nonnen aus Schweizer und französischen Klöstern stehen für Tradition und Qualität ihrer Produkte: Salben, Tropfen, Elixiere nach Jahrhunderte alter, bewährter Rezeptur werden am Stand der Klosterapotheke Jakobsbad angeboten. Honig von eigenen Bienen, Wein aus eigenen Weinbergen, Konfitüre und Schnaps aus Früchten aus dem Klostergarten produziert die Abtei Hauterive, wie auch das Kloster Mariastein, welches sogar Birewegge mit Dörrbirnen und Biberli mit Nüssen aus dem Klostergarten verkauft. Ordensleute pflegen altes Handwerk und Kunsthandwerk, so ist Töpferware aus dem Kloster Menzingen, Krippen aus der französischen Monastère de Bethléem und Tuchwaren aus dem Monastère du Carmel, Develier, erhältlich. Dazu passen die über 30 Kunsthandwerkerinnen und Handwer-
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SCHWARZBUBENLAND
«Così fan tutte» von Wolfgang Amadeus Mozart im neuestheater.ch
Wenn Sie die Oper bei uns in der vergangenen Spielzeit noch nicht erlebt haben, oder sogar noch einmal sehen möchten, dann ist jetzt die Gelegenheit Maya Boog, Remy Burnens, Laura Andres, Gerardo Garciacano, Bettina Gfeller und Daniel Reumiller auf der Bühne zu sehen und zu hören. Nach grossem Publikumserfolg kommt die letzte der drei Opern von Mozart an vier Terminen wieder ins Theater in Dornach. Erleben Sie eine Tragikomödie über die komplexe Natur der Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau und wie ein älterer «Philosoph» und Lebemann zwei jüngere Paa-
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ker, mit Drechsel-, Holz- und Schmiedearbeiten, Keramik, Filz- und Lederwaren, zum Beispiel André Fasolin, der Keramik aus Mineralien herstellt, für die er ausgezeichnet wurde. Antoinette Nell besitzt 40 Jahre Erfahrung in der Lederverarbeitung. Neu sind Aussteller aus dem Elsass und aus dem südbadischen Raum mit dabei. Die Besucherinnen und Besucher dürfen ihnen bei der Herstellung am Stand zusehen - besonders interessant für Familien: Es wird geschmiedet, gefilzt, gedrechselt, gesponnen und gehämmert. Kinder fesselt Anita Odermatt mit Märchen, für das leibliche Wohl sorgen unter anderem die Jugendlichen aus Metzerlen. Am Sonntag um 16 Uhr laden die Mönche des Klosters Mariastein zudem zum öffentlichen Adventssingen in die Basilika ein. Mariastein, Kloster Mariastein, Klosterplatz 2, Samstag, 14. Dezember, 12-18 Uhr Sonntag, 15. Dezember, 10-17 Uhr
Erste und einzige Anwärterin für das Amtsgerichtspräsidium Die FDP präsentiert Georgia Marcionelli Gysin für die Neubesetzung des Gerichtspräsidiums Dorneck-Thierstein. Die Eingabefrist für die Volkswahl vom 9. Februar ist am Montag verstrichen ohne Vorschlag der CVP, die mit Markus Christ das Amt seit über 20 Jahren besetzt. Bea Asper
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amit habe ich nicht gerechnet», kommentiert Georgia Marcionelli Gysin die Wahlvoraussetzungen. Sie ist die einzige Kandidatin für die Neubesetzung des Amtsgerichtspräsidiums Dorneck-Thierstein. Am Montagabend ist die Eingabefrist für die Volkswahl vom 9. Februar 2020 verstrichen und gemäss Auskunft des Oberamtes in Breitenbach sind keine weiteren Vorschläge eingegangen. Der CVP war es nicht gelungen, eine Nachfolgelösung zu finden für Gerichtspräsident Markus Christ, der im kommenden Herbst in Pension geht. Die Suche sei rechtzeitig vor über einem Jahr lanciert worden, erklärt Michael Grimbichler von der CVP Dorneck-Thierstein, «doch alle Personen, welche die Voraussetzungen erfüllten, waren zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereit für einen beruflichen Wechsel.» Damit fehlt dem Wähler die Auswahl an Kandidaten. Gewählt ist die 40-jährige Georgia Marcionelli Gysin noch nicht, sie muss an der Urne die Hürde des absoluten Mehr schaffen. Ansonsten kommt es zu einem zweiten Wahlgang, für den auch neue Vorschläge zugelassen sind. Ob die CVP der FDP-Kandidatin die offizielle Unterstützung ausspricht, wolle der Vorstand im Verlauf der Vorstellungsrunde entscheiden, erklärt Grimbichler.
Verbunden mit dem Schwarzbubenland Marcionelli Gysin ist in Gempen aufgewachsen, hat in Büren die Oberstufe besucht, machte am Gymnasium in Münchenstein die Matura und absolvierte ihr Jus-Studium in Basel. Auf dem Weg zum Anwaltspatent sammelte sie während der Praktikumszeit auch erste berufliche Erfahrungen beim Amtsgericht in Dornach. «Ich fühle mich mit dem Schwarzbubenland sehr verbunden und mit den Eigenheiten der Schwarzbuben bin ich bestens vertraut», sagt sie auf
Kandidatin: Georgia Marcionelli Gysin stellt sich für das Amtsgerichtspräsidiums Dorneck-Thierstein zur Verfügung. FOTO: BEA ASPER Anfrage. Während ihrer Berufszeit in Zürich zog es sie jedes Wochenende «nach Hause auf den Gempen», wo sie sich für das Gemeinwohl einsetzt, zum einen in der Stiftung Brüggli für Jugendliche, Betagte und Bedürftige als auch im OK des legendären Anlasses «Gempenfest». Vereinbarkeit von Beruf und Familie Als sie sich 2013 mit Ehemann Christian Gysin für ein Eigenheim entschied, fiel die Wahl «natürlich auf Gempen». Georgia Marcionelli Gysin hatte sich für eine Laufbahn als Rechtsanwältin entschieden, doch auch fürs Muttersein. «Mit der grossartigen Unterstützung meines Ehemannes, meiner Mutter und meiner Tante schaffe ich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als erste Anwärterin für das Amtsgerichtspräsidi-
um kommt mir diesbezüglich auch eine Vorreiterrolle zu.» Ein sehr ehrenvolles Amt Im Thierstein dürfte sie bekannt sein aus ihrer früheren Tätigkeit als freischaffende Journalistin der «Basler Zeitung». Hier geniesst sie heute die erholsamen Ausflüge mit ihrer Familie «in der wunderschönen Landschaft», erzählt sie. Der Entscheid, die Anfrage der FDP anzunehmen und für das Amtsgerichtspräsidium zu kandidieren, habe sich vor wenigen Wochen relativ spontan ergeben, sagt Marcionelli Gysin. Dass sich die Kandidaten nicht um diesen Posten reissen, kommt für sie überraschend. «Es ist ein sehr ehrenvolles Amt, bei dem man die Aufgabe hat, zur Balance in der heutigen Gesellschaft beizutragen.»
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SPORT
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EISHOCKEY
Laufen sorgt für viele Emotionen
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Wende: Captain Andreas Keller bejubelt den Ausgleichstreffer, den Jérôme Giess eben erzielte.
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0:4 im Rückstand nach zwei Dritteln und am Ende ein 5:4-Erfolg im Penaltykrimi – der EHC Laufen sorgt für Emotionen. Am Samstag beginnt mit dem Heimspiel gegen Meinisberg die Rückrunde. Edgar Hänggi
L SPORTPREIS
Sport soll stärker gefördert werden
ediglich 77 Zuschauer begaben sich am Samstagabend in die Laufner Eishalle. Doch die, was die Mehrheit betraf, hatten den Matchbesuch keinesfalls zu bereuen. Allerdings sah es nach zwei Dritteln noch ganz anders aus. Bei Spielern und Zuschauern sah man lange Gesichter. Das Team von Michael Strasser durfte gegen den SC Lyss nicht verlieren, doch das 0:4 zur zweiten Pause war happig. Zumal die Seeländer bis zu diesem Match wenig Tore erzielten, dafür auch nicht
viele kassierten. Die Laufner, bei denen wie gegen Koppigen, Heiniger, Fässler und Laubacher im Gegensatz zur Niederlage in Olten gegen Altstadt, wieder dabei waren, spielten zwar gefällig, wirkten jedoch zu wenig entschlossen vor dem Tor. «Wir machten auch etwas viele Fehler und so entwickelte sich ein Hin und Her, das wir so nicht wollten», meinte Strasser. Die Gäste nutzten Fehler eiskalt aus und hätte Torhüter Christoph Imhof nicht erneut einen starken Abend eingezogen, hätte die Begegnung bei der zweiten Pause entschieden sein können. Nachdem Laufen bei der ersten doppelten Überzahlphase noch harmlos war, schlugen sie im Schlussdrittel bei der zweiten Gelegenheit dafür gleich doppelt zu. Diese Treffer weckten das Publikum – vor allem das anwesende NLA-Korbball-Team aus Grindel, dessen Mitspieler Stefan Henz bei Laufen spielt – und plötzlich legte das Heimteam los. Aus einem Unterzahlspiel entwischte Philipp Aeppli und traf eiskalt zum 3:4. Zwei Minuten später war es dann Jérôme Giess, der, wieder im Powerplay, den 4:4-Ausgleich markierte.
FOTO: EH-PRESSE
In der fälligen Verlängerung war Laufen das bessere Team, doch in den fünf Minuten gab es keinen weiteren Treffer. So musste das Penaltyschiessen entscheiden. Für Laufen waren Laubacher, Henz und Heiniger erfolgreich. Mit einer mutigen Parade sicherte Imhof Laufen dann den Erfolg. Am Samstag kommt es bereits zum ersten Rückrundenspiel und dies erneut zu Hause. Gegen den EHC Meinisberg ist die Ausgangslage wieder anders, da ist der Gast der Favorit. In Biel setzte es für die Laufentaler eine 4:6-Niederlage ab. Und wieder muss, was eine Prognose betrifft, die Liste der einsetzbaren Spieler betrachtet werden. In kompletter Besetzung hat Laufen auch gegen die Seeländer eine Chance. Am Mittwoch geht es dann bereits zum Derby nach Rheinfelden und dann folgt das nächste Heimspiel, wenn der EHC Brandis nach Laufen kommt. «Wir müssen jetzt Schritt für Schritt machen. An die Begegnungen gegen Koppigen und Lyss denke ich jetzt noch nicht. Wir werden es dann sehen, wie es aussieht. Wichtig ist jetzt, auch gegen die vorderen Teams zu punkten», so Strasser.
HANDBALL
Erfolgreiches Wochenende für die SG Wahlen Laufen
Preisverleihung: Die Preisträgerinnen und Preisträger (Peter Stählin 2.v.l.) sowie Regierungsrätin Monica Gschwind. FOTO: ZVG Am Freitagabend wurde in Binningen der Baselbieter Sportpreis 2019 vergeben. Die Feier stand zudem im Zeichen der Vergabe von sechs Anerkennungsund Förderpreisen. Mit einem Anerkennungspreis wurden Peter Stähli ausgezeichnet. Als langjähriger Präsident der Interessensgemeinschaft Baselbieter Sportverbände hat sich der 59-Jährige
aus Wahlen in den vergangenen Jahrzehnten intensiv für den Baselbieter Sport eingesetzt (das Wochenblatt berichtete). «Mein Wunsch ist es, dass der Sport im Baselbiet noch stärker gefördert wird – nicht nur vom Kanton, sondern auch in den Gemeinden», so Peter Stähli im Interview mit Moderator und Sportamt-Leiter Thomas Beugger.
Gegen TV Kleinbasel: Gabriel Ender im Abschluss. TV Stein – SG Wahlen Laufen 22:27 (9:14) us. Im Cup-Viertelfinal mussten die Laufentaler am Freitagabend im Fricktal antreten. Der TV Stein spielt zwar nur in der 3. Liga, ist aber als sehr unbequemer Gegner bekannt. Dies bewahrheitete sich dann auch im Spiel. Die SG Wahlen Laufen zeigte eine sehr mässige Leistung mit vielen technischen Fehlern und unterschätzte die Aargauer wohl auch ein bisschen. Die zweite Spielhälf-
tung im Cup – kommen würde. Es begegneten sich zwei sehr ausgeglichene Teams und keines konnte sich bis zur Mitte der ersten Spielhälfte mit mehr als ein Tor absetzen. Erst kurz vor der Pause konnten sich die Gastgeber mit zwei Toren in Front bringen. In die zweite Spielhälfte starteten die Einheimischen sehr stark und konnten einen Viertorevorsprung erarbeiten. Aber die Städter steckten nicht auf und konnten zum 21:21 ausgleichen. Nun kam die beste Phase der Laufentaler. Sie zeigten viel Charakter, sodass sie letztlich die Partie zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Nun liegt man mit einem Spiel mehr an der Tabellenspitze – muss aber am kommenden Samstag (16.00 Uhr Sporthalle Spiegelfeld Binningen) gegen die drittplatzierte SG Binningen antreten. FOTO: ZVG/FREDY SCHMIDLIN
te vermochte der TV Stein gar ausgeglichen zu gestalten. Dennoch war der Sieg am Schluss mit fünf Toren doch noch deutlich, aber für den Halbfinal braucht es eine klare Steigerung. 2. Liga: SG Wahlen Laufen – TV Kleinbasel 29:26 (14:12) Es war von Beginn weg klar, dass es hier zu einer engen Auseinandersetzung – um so mehr nach der schwachen Leis-
3. Liga: SG Wahlen Laufen II – TV Pratteln NS 3 27:27 (16:13) In ihrer sehr schweren 3. Liga Gruppe (drei Absteiger aus 2. Liga) konnten die Laufentaler einen wichtigen Punkt holen. Man lag fast während des ganzen Spiels in Führung und musste dem Gast erst in der letzten Spielminute das Unentschieden zugestehen. Die nächste Partie müssen die Laufentaler gegen den Tabellenleader ATV/KV Basel auswärts austragen (Sa., 16.30 Uhr Bäumlihof).
DORFPLATZ
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EINGESANDT
GEDANKENSTRICH
Gewerbeausstellung in Dornach findet statt
Man kann noch mitmachen: Ausstellerorientierung in Dormach.
VERANSTALTUNG
Das Organisationskomitee der Gewerbeausstellung GEDO’20 hat entschieden, dass die Ausstellung im kommenden Jahr definitiv stattfinden wird. Das
Adventskonzert in Duggingen
EINGESANDT
Am zweiten Advent findet wiederum das traditionelle Adventskonzert in der Kirche in Duggingen statt. Nebst dem Musikverein Duggingen und dem Jodlerklub «Mis Dörfli» Duggingen wirken dieses Mal auch Hansjörg Rebmann (Dudelsack) sowie Danja Kilchenmann & Julia Saladin mit, zwei talentierte Jugendliche aus Duggingen. Für Abwechslung ist also gesorgt am Sonntag, 8. Dezember, ab 16 Uhr in der Kirche Duggingen. Die Kollekte geht wie immer vollumfänglich an eine gemeinnützige Institution. Dieses Jahr unterstützen wir die Stiftung Kinderhospiz Schweiz. Walter Saladin Organisation Adventskonzert
FOTO: ZVG
ist erfreulich. Die rund 50 Aussteller, die sich bereits angemeldet haben, trafen sich am 28. November zu einer ersten Orientierung in Dornach. Die Mitglie-
Weihnachtsmarkt auf Hof Holbach WoS. Der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Hof Holbach in Erschwil findet von Freitag, 6. Dezember bis Sonntag 8. Dezember statt. Viele neue Handarbeiten stehen bereit. Beginn jeweils um 13.30 Uhr. Der Erlös fliesst wie immer vollumfänglich in das Projekt Strassenkinder in Peru. Nach über 20 Jahren findet der Anlass das letzte Mal statt. Hedi Christ freut sich auf zahlreichen Besuch.
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Zuwachs im Chor dank Inserat Der Gemischte Chor Röschenz hat im Oktober einen Projektchor ausgeschrieben. Da konnten sich Sängerinnen und Sänger melden welche Lust hatten, ab dem 13. November vier Mal die Probe zu besuchen und mit dem Chor zu proben. Der Chor staunte nicht schlecht und wir freuten uns sehr, dass elf Personen zur Probe erschienen sind. Sieben Männer und vier Frauen ergänzen nun den gemischten Chor Röschenz für das Konzert. Dieses findet am Mittwoch 11.12.2019 um 20.00 Uhr in der katholischen Kirche in Röschenz statt. Christina Mendelin Präsidentin Gemischter Chor Röschenz
der des OK informierten die anwesenden Aussteller über den Stand der Arbeiten und das Programm, soweit es bereits bekannt ist. Die Ausstellung wird gegenüber der letzten Ausgabe im Jahr 2016 leicht reduziert, das Ausstellungskonzept aber grundsätzlich beibehalten. Trotz des etwas harzigen Starts ist das OK guter Dinge, dass vom 15. bis 17. Mai 2020 zahlreiche Besucher den Weg ins Industrieareal Weiden in Dornach finden werden. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Noch immer werden mit Nachdruck weitere Aussteller gesucht und eine Anmeldung ist über die Website www.gedo20.ch möglich. Als Hauptsponsoren konnten das Spital Dornach sowie die Raiffeisenbank Dornach gefunden werden. Die Branchenvielfalt der Aussteller ist bereits jetzt beeindruckend, von der Bank, über den Gärtner bis hin zum Reisebüro gibt es viel zu entdecken. Roman Baumann Lorant Vizepräsident OK GEDO’20
Miteinander – füreinander nen nachgespielt, gebacken und verziert. Ausserdem trifft sich ein Teil der Klasse zusätzlich an einem freien Nachmittag im NU RIU und backt eine weitere Überraschung für die Spendenaktion. Am Adventsmarkt von NU RIU, der parallel zum Weihnachtsmarkt im Stedtli stattfindet, werden die Kinder an ihrem eigenen Stand die selbstgemachten Leckereien verkaufen. Dort hat man ausserdem die Möglichkeit, Fragen zum Projekt zu stellen, einen indischen Chai zu trinken und Gewürze aus Kerala zu erwerben. Die Einnahmen dieser Spendenaktion fliessen vollumfänglich in das Hilfsprojekt von Sabrina Splendore, die Materialien sind von NU RIU gespendet. Die Vorfreude und Spannung im Hinblick auf die drei Verkaufstage, lassen Kinderaugen leuchten.
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Für einen guten Zweck: Die Kasse hat Lebkuchen gebacken.
Anja Vitorino
FOTO: ZVG
Die Kinder der Klasse 3b der Primarschule Laufen haben an zwei Halbtagen im NU RIU mit viel Engagement und Herz wunderschöne Lebkuchen für das
Hilfsprojekt «Hilfe für Kinder in Kerala» hergestellt. Sie haben sich sehr interessiert mit dem Projekt auseinandergesetzt, Fragen gestellt, Verkaufssituatio-
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Weihnachtsengel im Museum?
Fleissig für die Bienen
Wie gewohnt ist unser Industriemuseum Breitenbach auch am Monatsersten Samstag, am 7. Dezember, von 14-16 Uhr geöffnet. Gleichzeitig wird im Museum gebastelt. Unter kundiger Leitung können Kinder Weihnachtsengel herstellen. Dazu verwenden wir natürliche Materialien, wie Nüsse, Baumrinde, Blumen, Holz, Kupferdraht und natürlich eine Kollektion bunter Dekobänder. Der Eintritt ist, wie immer, frei. Für das Material wäre ein Obolus willkommen. Dafür könnten eine ganze Menge Engel gebastelt werden. Auch Mütter und Väter sind herzlich eingeladen. Um uns einigermassen vorzubereiten wäre eine Anmeldung wünschenswert. Tel.: 078/753 23 17. Kinder und Erwachsene können künstlerisch tätig sein und wem das weniger liegt, kriegt gratis eine Führung durch unser Museum, dazu wie immer: Demonstrationen unser alten Maschinen. Willi Thalmann
Im Kanton Solothurn sind rund 600 Imkerinnen und Imker für das Wohl von über 5000 Bienenvölkern besorgt. Diese sind in regionalen BienenzüchterVereinen organisiert. Einer davon ist der BZV Thierstein mit 80 Imkerinnen und Imkern und rund 1000 Bienenvölkern. Mit viel Herzblut kümmern sie sich um ihre Bienen, auch wenn – wie in diesem Jahr – nur wenig Honig fliesst. Wussten Sie, dass eine Bienenkönigin bis 2000 Eier legt pro Tag? Dass sie 4 Jahre alt wird, ihre Töchter aber im Sommer nur 3 Wochen alt? Dass ihr Volk 100 kg Honig produziert, der Imker aber nur etwa 15 kg davon nimmt? Dass die Bienen 40 000 km fliegen – einmal um die Welt – für 1 kg Honig? Die Betreuung von Bienen ist anspruchsvoll und verlangt ein gutes Fachwissen über das Bienenwesen und seine Bedürfnisse. Bienen zu halten ist auch ein zeitintensives Hobby, muss doch pro Jahr und Bienenvolk mit einem zeitli-
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Öffnungszeiten NU RIU, Seidenweg 2, Laufen: Freitag, 6.12.19 von 16.00 bis 21.00 Samstag, 7.12.19 von 10.00 bis 20.00 Sonntag, 8.12.19 von 10.00 bis 18.00
chen Aufwand von 20 Stunden gerechnet werden. Der Bienenzüchterverein Thierstein will auch in der Zukunft sicherstellen, dass in unserer Region genügend naturverbundene und interessierte Menschen Bienen halten und bietet darum einen Grundkurs für die Bienenhaltung an. Dieser Kurs dauert 18 Halbtage, verteilt über 2 Jahre. Der Kurs startet in März 2020 und wird von Norbert Borer in Himmelried durchgeführt. Sind Sie interessiert daran, Imker oder Imkerin zu werden? Am Mittwoch, 5. Februar, von 20-22 Uhr findet eine Informationsveranstaltung im Gemeindehaus Himmelried statt. Sie erhalten dort einen vertieften Einblick in die Ausbildung und die Voraussetzungen für Bienenhaltung. Wenn Sie Interesse haben und das anspruchsvolle Handwerk des Imkers erlernen möchten, melden Sie sich bei bzv.thierstein@gmx.ch. Regina Meury
Der Türke Chlaus
Sami Chlaus Die meisten meinen, sie wüssten, wo ich herkomme. Nikolaus tönt so deutsch. Manche behaupten gar, ich komme aus dem Schwarzwald. Unsinn! Ich bin waschechter Türke! Ich bin in der Türkei geboren und um 350, an einem 6. Dezember, im türkischen Myra gestorben, das heute Demre heisst. Gross gereist bin ich erst, als ich tot war. Teile meiner Finger, Beine und was weiss ich, sind in halb Europa verstreut. Ich habe vergessen, in wie vielen Kirchen ich liege. Aber zurück zum Thema: Mit 19 war ich schon Pfarrer. Das ging schnell. Damals war es eben sehr gefährlich, Pfarrer zu sein, deshalb wollte es auch niemand machen. Denn die Römer, diese fiesen Typen, die jetzt so heilig tun, haben die Christen verfolgt. Auch mich haben sie einmal erwischt und schwer gefoltert. Bald schon bin ich Bischof geworden. Die Büroarbeit war immer schnell erledigt, denn Papier war sehr kostbar und man wollte keines mit sinnbefreiten Formularen verschwenden. Deshalb hatte ich auch mehr Zeit für mein Kerngeschäft, Wunder zu wirken. Mein liebstes Wunder habe ich an drei Schülern vollbracht. Um sich weiterzubilden, beschlossen drei Jugendliche, nach Griechenland mit seinen vielen höheren Schulen auszuwandern. Sie verabredeten sich in einem Hotel in Myra. Doch da landeten sie in einer richtigen Räuberhöhle. Der Wirt hatte nämlich ein Hochzeitessen geplant, aber kein Fleisch dafür. Er kam auf eine Idee. Nachts brachte er die Jugendlichen um und schlachtete sie. Die Fleischstücke legte er in eine Weinbeize ein. In der gleichen Nacht erschien mir ein Engel im Traum und berichtete von dieser schrecklichen Tat. Sofort rannte ich zu diesem Wirt. Jetzt werde ich ja als lieber Papi dargestellt, aber damals war ich ein rabiater Schläger. Also verprügelte ich den Wirt, bis er verriet, wo die Fleischstücke waren. Ich habe sie flugs wieder zusammengesetzt und den drei Jugendlichen befohlen, wieder zu leben. Zu ihrem Glück hatten die Jugendlichen damals noch Respekt vor Autoritäten! Sie gehorchten, fingen wieder an zu leben und setzten ihre Reise zu den griechischen Hochschulen fort! Glauben Sie mir etwa nicht? Doch vielerorts ist es eigentlich heute noch nicht viel anders.
Unterlagsböden Fliessunterlagsböden Dekorböden Industriering 67 4227 Büsserach Tel. 061 781 34 32 Fax 061 781 11 42 E-Mail b.borer@ambonet.ch
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DIES UND DAS
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Donnerstag, 5. Dezember 2019 Nr. 49
GESCHÄFTSWELT
Zwei Raiffeisenbanken gehen einen Weg
4242 Laufen
Die neue Bank heisst «Raiffeisenbank Leimental»: (v.l.) Andreas Herren, Cyrille Groeli, Hanspeter Straumann, René Plüss). FOTO: ZVG
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LESERBRIEF
Gemeinderat mag die Frauen nicht «Eine ausgeglichene Vertretung in der Politik bildet nicht nur die Gesellschaft besser ab, sondern gibt den Frauen mehr Möglichkeiten ihre Anliegen einzubringen und durchzusetzen, ohne dabei auf eine breite Unterstützung der Männer angewiesen zu sein», sagt avenir suisse. Das sollte nach acht Jahren Männerdominanz im Gemeinderat auch in Wahlen möglich sein. Leider plant der Gemeinderat in stiller Wahl wieder einen Mann in das Gremium zu wählen, obwohl auch wählbare und engagierte Frauen konkret Interesse bekundet haben. Das ist sehr schade. Es sind die Frauen, die die Interessen von Frauen und Kinder am besten kennen und einbringen können. Sie kennen die Themen wie Schule, Kinderbetreuung, Arbeit, Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen aus nächster Nähe und wissen, was die Gemeinde da bieten könnte und sollte. Wir sind Frauen und
sind uns bewusst, dass das Thema in der Adventszeit nicht zuoberst auf der Agenda ist. Nichtsdestotrotz hoffen wir auf diesem Weg engagierte Frauen zu finden, die für den freien Sitz im Gemeinderat kandidieren wollen. Wir Frauen haben das Recht, das Gemeindeleben mitzubestimmen und mitzugestalten. Mut tut gut. Wer Interesse an diesem Amt hat, soll sich bitte rasch melden. Eingabefrist ist schon der 23. Dezember. Wir werden für die Einreichung des Wahlvorschlages und für eine breite Unterstützung im Wahlkampf besorgt sein. Anfang 2020 planen wir ein Podium, an dem wir amtierende Gemeinderätinnen und Politikerinnen einladen werden und natürlich alle, die an einer familien- und frauenfreundlichen Politik interessiert sind. Ihr erreicht uns per Mail oder persönlich: frauenindengemeinderat@gmx.ch Margareta Bringold und Sandra Rieder, Wahlen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen
inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
PR. «Raiffeisenbank Leimental» heisst die neue Bank, die aus den Raiffeisenbanken Birsig und Therwil Ettingen entstehen soll. In den vergangenen Monaten haben mehrere Arbeitsgruppen die Weichen für den Zusammenschluss der Raiffeisenbank Birsig mit der Raiffeisenbank Therwil Ettingen gestellt. Bereits im September 2019 gaben die beiden Raiffeisenbanken Therwil Ettingen und Birsig bekannt, dass sie eine gemeinsame Zukunft planen. An den Orientierungsversammlungen vom 26.11.2019 in Oberwil, 27.11.2019 in Bättwil und 28.11.2019 in Therwil gaben Bankenvertreter den Genossenschaftern Einzelheiten über den geplanten Zusammenschluss bekannt. Durch die Orientierungsversammlungen führten Andreas Herren, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Therwil Ettingen, respektive René Plüss, designierter Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Leimental. Voraussetzung für eine Fusion ist eine Zustimmung der Mitglieder an den Generalversammlungen vom 8. Mai 2020.
Der Zusammenschluss tritt dann rückwirkend per 1. Januar 2020 in Kraft.
LESERBRIEF
EINGESANDT
Wo bleibt das Altbewährte?
120 Menschen spendeten Blut
Das Buch «Als das Laufental vor 25 Jahren in die Geschichte einzog», hat mich sehr traurig gestimmt. Wie viel Freude und Hoffnung damals und wie viel Enttäuschung und Frust heute? Es ist unfassbar, dass Verträge und Abmachungen plötzlich keine Gültigkeit mehr haben. Wichtige Amtsstellen sind nicht mehr in Laufen und am allerschlimmsten ist die Tragödie um das Feninger Spital. Altbewährtes wird einfach aufgehoben. Vor Jahren wurde unter dem Spital ein komplettes Notspital gebaut, man hat teure Apparate angeschafften und nun soll das alles verschwinden. Geplant ist ein kostspieliges Gesundheitszentrum an einer anderen Stelle. Wer soll das bezahlen, denn es wird ja dauernd wegen den hohen Kosten des jetzigen Spitals diskutiert? Wo bleibt die gesunde Einstellung unserer Politiker von einst? Elenore Jermann Dittingen
Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Breitenbach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 17.03.2020 in Breitenbach, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel
LESERBRIEF
Spitäler so bedeutend wie das Baugewerbe «Spitäler sind als Wirtschaftsfaktor so bedeutend wie das Baugewerbe.» Diese Schlagzeile mit ausführlichem Bericht war in der Basler Zeitung vom 19.11.19 zu lesen. Ausgeführt ist dabei, dass jeder 20. Arbeitsplatz der Region sich im Spitalwesen befindet. 73 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Das Personal leistet jährlich 30 Millionen Arbeitsstunden. Jeder siebte Beschäftigte befindet sich in Ausbildung, zudem generieren Spitäler einen «substanziellen volkswirtschaftlichen Nutzen». ... und die Laufentaler Politiker folgen der Regierung in Liestal und stimmen ohne Gegenstimme der Schliessung des 150 jährigen Feninger Spitals in Laufen zu ... Noch Fragen? Kommentar überflüssig! Peter Hänggi Laufen
Gemeinsam Herausforderungen meistern Die Bankvertreter stellen fest, dass man in einem kompetitiven Umfeld, zusammen gestärkt in die Zukunft gehen könne. «Die Zinsmargen sind weiterhin unter Druck, das regulatorische Umfeld und die Kundenbedürfnisse verändern sich rasch. Durch die Nutzung vorhandener Gemeinsamkeiten und den Ausbau von Synergien können wir uns diesen Herausforderungen besserstellen». Mit Bezug auf die Zahlen per 30. September dieses Jahres wird die neue Bank 64 Mitarbeiter haben, 14 400 Mitglieder zählen und eine Bilanzsumme von 1,75 Milliarden Franken aufweisen. Für die beiden Vorsitzenden der Bankleitung (Hanspeter Straumann – Raiffeisenbank Birsig und Cyrille Groeli – Raiffeisenbank Therwil Ettingen) ist klar, dass durch diese Grösse ein spezialisiertes Beratungsangebot quer durch die Bank möglich sei, von dem auch die unterschiedlichsten Kundengruppen aus dem Leimental profitierten.
Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch
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EINGESANDT
Büsseracher Weihnachtsmarkt Auch in diesem Jahr konnte Mitte November zugunsten von Pater Hugos Projekt ein wunderschöner Weihnachtsmarkt in Büsserach durchgeführt werden. Damit dieser Weihnachtsmarkt wieder so prächtig und erfolgreich abgehalten werden konnte, fingen viele Menschen bereits im Sommer und Herbst mit Vorbereitungsarbeiten an. So wurde mit Bohnen und Früchte Pflücken und Kochen / Dörren gestartet. Tannenzweige wurden geliefert, damit wurden wieder die bekannten Adventswurzeln und Stalldekos hergestellt, Lospreise wurden organisiert und vieles mehr. Einige Tage vor dem Start hiess es dann Tische schmücken, Verkaufs-Zelt aufstellen, Küche und Grill installieren. An den Tagen des Weihnachtmarktes engagierten sich dann wieder viele Frauen und Männer in der Küche, damit Spaghetti und Bratwurst kredenzt werden konnten. Feine Kuchen wurden gebracht für das Dessertbuffet. Das Ganze wurde mit Musik serviert. Mein Vergelts Gott gehört aber auch den Besuchern und Besucherinnen, die uns so unterstützen, damit wir mit unsere Spende wieder die Welt ein bisschen besser machen können. Trudi Saner
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Donnerstag, 5. Dezember 2019 Nr. 49
Die O. Jeker AG sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine/n zuverlässige/n Oberwil, Therwil und Ettingen bilden zusammen eine aufgeschlossene und fortschrittliche Kirchgemeinde im Leimental in der Nähe von Basel. Wir suchen für die Betreuung unserer Jugendlichen per 1. März 2020 oder nach Vereinbarung
eine Jugendarbeiterin/ einen Jugendarbeiter (50 – 60%) mit dem Wunsch und der Leidenschaft, junge Menschen zu begleiten und zu begeistern und zusammen mit ihnen positive Erlebnisse zu schaffen. Zu Ihren Arbeitsschwerpunkten gehören: Projektentwicklung im Bereich kirchlicher Jugendarbeit Leiten, Organisieren und Durchführen von Lagern und Ferienangeboten Beteiligung an der Konfirmandenarbeit Begleitung und Beratung Jugendlicher und junger Erwachsener Leiten des Jugendtreffs Ausbau des bestehenden Angebotes für unsere Jugendlichen Sie finden bei uns: Selbständige, verantwortungsvolle Arbeit mit Entwicklungspotential Ein Team aus Pfarrpersonen, Sozialdiakon*innen Vernetztes Arbeiten innerhalb der drei Dörfer Klar definierte Tätigkeitsfelder mit Gestaltungsfreiraum Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und flexible Arbeitszeiten Wir erwarten: Eine belastbare, kontaktfreudige Persönlichkeit mit Visionen und der Initiative, eigene Talente und Ideen einzubringen Abgeschlossene Ausbildung in Sozialarbeit, Pädagogik, soziokultureller Animation oder vergleichbare Ausbildung Erfahrung im Bereich Kinder- und Jugendarbeit Von Vorteil ist eine theologische Zusatzausbildung und die Fähigkeit, mit Jugendlichen zu musizieren Bereitschaft zur fachspezifischen Weiterbildung Bereitschaft zur Übernahme von Abend- und Wochenenddiensten sowie Betreuung mehrtägiger Projekte Zugehörigkeit und Nähe zu einer der Landeskirchen Für Auskünfte steht Ihnen Frau Christina Frühwirth, Leiterin Administration, Tel. 061 401 51 59 zur Verfügung. Weitere Informationen zu unserer Kirchgemeinde finden Sie auf: www.ref-kirche-ote.ch Wir freuen uns auf Ihre vollständigen elektronischen Bewerbungsunterlagen, die Sie bitte bis zum 6. Januar 2020 an die Reformierte Kirchgemeinde Oberwil-Therwil-Ettingen, Frau Christina Frühwirth, senden: christina.fruehwirth@ref-kirche-ote.ch
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Erfolgreicher Start der Bauarbeiten
An der Brislachstrasse in Laufen entsteht bis Ende 2020 ein Mehrfamilienhaus mit vier 4½-Zimmerund zwei 3½-Zimmer-Eigentumswohnungen. Am vergangenen Freitag war es endlich soweit, mit dem offiziellen Spatenstich fiel
der Startschuss für die Bauarbeiten. Der Spatenstich war sowohl für die Bauherrschaft wie auch für die beteiligten Bauunternehmen ein erfreulicher Moment.
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Der Bau der Wohnungen wird von dem Architekturbüro Priohaus GmbH aus Breitenbach realisiert. Die IMMO FAMILY AG wurde mit dem Verkauf der neuen Wohnungen betraut.
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Donnerstag, 5. Dezember 2019 Nr. 49
KALEIDOSKOP
KINDER SEHEN DIE WELT
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NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK gen». An unzähligen Orten in der ganzen Welt befragten das Journalistenpaar Klaus Brinkbäumer und Samiha Shafy fünfzig Menschen, die auf ein ebensolches Leben zurückblicken können. Zentral dabei, so lernten sie unter anderem, ist das ganz persönliche «ikigai» – unser Lebensmittelpunkt, etwas, dem wir uns mit Herz und Leidenschaft widmen. Ausserdem wichtig: Humor, Kampfgeist, Gelassenheit, die Fähigkeit, sich selbst zu hinterfragen – und täglich eine Handvoll Nüsse. Das Buch bietet – gerade auch in der konsumberauschten Vorweihnachtszeit – eine wohltuende Besinnungspause und viele konkrete Anregungen dafür, wie jenes Ziel zu erreichen ist, das wir alle anstreben: bis ins hohe Alter ein gutes Leben zu führen. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
Wir empfehlen
Das . . . sehr lange Leben Lara hat zum allerersten Mal in ihrem Leben einen Fuchs gemalt und freut sich sichtlich darüber: Am Hals trägt er Rot und Blau, weil das ihre beiden Lieblingsfarben sind. Besonders gefallen ihr die Augenbrauen und die Ohren des Tiers, und sie betont, dass der Fuchs in der Schweiz wohnt. TEXT: MARIANNE VOLONTÉ
ZWINGEN
Gewerbehalle in Zwingen bleibt bis auf weiteres gesperrt WoS. Am 29. August 2019 hat die Gemeinde Zwingen eine Gewerbehalle vorübergehend gesperrt, nachdem im Rahmen von altlastenrechtlichen Standortuntersuchungen in der Hallenluft erhebliche Belastungen mit Quecksilber (Hg0) festgestellt wurden (das Wochenblatt berichtete). Obwohl die aktuellen Hg0-Konzentrationen aufgrund der niedrigeren Aussentemperaturen und einer permanenten Porenluftabsaugung gesunken sind, sind die Messwerte im-
mer noch deutlich erhöht und schwanken insbesondere bei Wetterwechseln stark. Um den Gesundheitsschutz für Kinder und Erwachsene wirksam sicherzustellen, hat die Gemeinde Zwingen beschlossen, die Hallensperrung bis auf weiteres aufrecht zu erhalten. Die Gemeinde Zwingen folgt damit der Empfehlung des Amts für Umweltschutz und Energie (AUE), die Halle nicht wieder zur Nutzung freizugeben. Die Empfehlung des AUE basiert auf
weiteren Untersuchungen der Hallenluft, die nach der Sperrung im August 2019 in Auftrag gegeben wurden. Das AUE geht nach heutigen Erkenntnissen davon aus, dass die Sanierung des gesamten Areals einen Abbruch der Gewerbehalle und einen Aushub des belasteten Materials mit sich bringt. Das ausgearbeitete Sanierungsprojekt soll im Jahr 2020 vorliegen, der Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten ist ab 2021 geplant.
von Klaus Brinkbäumer
Nein, diesen sehr langen Buchtitel wollen wir nicht unterschlagen: «Das kluge, lustige, gesunde, ungebremste, glückliche, sehr lange Leben: Die Weisheit der Hundertjähri-
IN KÜRZE Ski- und Snowboardlager REGION. WoS. Die Fachstelle für Jungendarbeit der Reformierten Kirche Baselland bietet in den Winterferien (22. Februar bis 7. März 2020) verschiedene Lager für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren an. Das gesamte Angebot sowie die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www. faju.ch/teilnehmende/lagerangebot.
Neue Landkarten REGION. WoS. Im November sind elf weitere Blätter der neuen Landeskarte 1:25 000 für die Nordwestschweiz und den Jura erschienen. Sie decken das Gebiet der nördlichen Landesgrenze von Rodersdorf bis ins Fricktal und von der Stadt Basel bis zur ersten Jurakette ab. Die neuen Karten bringen Verbesserungen bei der digitalen Nutzung.
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MALER
der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15
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