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Oberbaselbieter Zeitung vom 30. September 2021

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Nr. 39 23. Jahrgang Donnerstag, 30. September 2021

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Region Liestal

In Liestal feierte das älteste Jugendzentrum im oberen Baselbiet sein 30-JahreJubiläum. Seite 9

Region Gelterkinden

Daniel Schmutz heisst der Gewinner des Naturschutzpreises 2021 von Pro Natura Baselland. Seite 13

Region Waldenburg

Der Verein «Waldenburg belebt» hat das «Lädeli und Kaffi» in der Alten Wacht ins Leben gerufen. Seite 19

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nicht das Resultat im Vordergrund, sondern das Gefühl des Laufens zu spüren, die Landschaft zu geniessen und auch die Grenzen des eigenen Körpers kennen zu lernen. Die Laufstrecke, immer wieder eingebettet in die atemberaubende Szenerie, bot so auch genügend Möglichkeiten zum Nachdenken und Geniessen. Der Schlussanstieg aber hatte es dann in sich, um das Zielband auf dem Wisenbergturm zu erreichen, und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche die Höhe erreichten, durften stolz auf ihre Leistung und ihr Ergebnis sein. Fortsetzung auf Seite 3

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Der Start der Schülerinnen und Schüler.

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Aller Anfang ist schwer. Dieser wohlbekannte Fakt tröstet mich eher schlecht als recht, als ich am Montagmorgen um viertel vor acht verschlafen vor meinem Fahrrad stehe. Vor meinem Fahrrad, das einen platten Reifen hat. Und das natürlich gleich am ersten Tag der Uni. Seufzend schliesse ich den nutzlosen Drahtesel wieder ab und mache mich zu Fuss auf den Weg. Rennend. Denn das nächste Tram kommt zu spät, aber zum Laufen reicht die Zeit eigentlich auch längst nicht mehr. Auf Morgensport hätte ich definitiv verzichten können, mein Frühstück wirbelt unangenehm in meinem Magen umher und meine Beine sind noch nicht wirklich wach. In meiner idealen Vorstellung meines ersten Tages als Studentin tauche ich weder verschwitzt noch ausser Atem vor meinen Kommilitoninnen auf. Aber was solls. Und als ich endlich keuchend vor dem Zimmer stehe, ist dieses tatsächlich noch nicht einmal offen. Eine kleine Gruppe Studierender hat sich davor versammelt und reisst Witze über das Zuspätkommen des Dozenten. Ich versuche meine Schnappatmung zu beruhigen und lache etwas nervös mit den anderen, unbekannten Gesichtern mit. Als zehn Minuten später immer noch niemand aufgetaucht ist, beugen wir uns nochmals über unseren Stundenplan, vergewissern uns, dass die Zimmernummer auch wirklich die 201 ist. Bis uns das kleine Minus vor der Zahl auf unserem Stundenplan auffällt und wir realisieren, dass wir statt im 2. Unter- im 2. Obergeschoss stehen und ich merke, dass sich mein ganzes Gehetze gar nicht gelohnt hat, weil ich jetzt trotzdem zu spät komme. SINA AEBISCHER

Verhelfen Sie unseren Vögeln zu einem guten Start ins Leben!

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Kolumne

Zeglingen Bei besten Wetterbedingungen nahmen viele Laufsportinteressierte am 31. Wisenberglauf teil

Landschaftlich bot der Wisenberglauf den Teilnehmern einiges.

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Laufsport für Gross und Klein

«Wie langsam du auch läufst – du schlägst alle, die zu Hause bleiben!» Dieses Sprichwort passte perfekt zum Wisenberglauf, der nun bereits zum 31. Mal durch den TV Zeglingen vergangenen Samstagnachmittag organisiert wurde. Mit dem grossen Teilnehmerfeld von 232 Läuferinnen und Läufer durften die Veranstalter sehr zufrieden sein, die Beteiligung war trotz noch zweier anderer Laufsportveranstaltungen in der Region etwa gleich hoch wie im Vorjahr. Mit einem Schutzkonzept und dem Verzicht auf die Garderoben und den Spaghettiplausch konnte komplett auf Masken verzichtet werden und es war ebenfalls kein Zertifikat nötig. Dies verhalf zu einer sehr entspannten und fröhlichen Atmosphäre, die deutlich zu spüren war und die sich auch auf die Veranstalter übertrug: «Mein persönliches Glanzlicht war, vor dem Start der Kids- und Jugendstrecke in die erwartungsvollen Augen der Kinder und Jugendlichen zu sehen. Die Vorfreude für die Teilnahme am Lauf war sichtlich spürbar», führte Thomas Beugger, Medienverantwortlicher und auch Leiter des Sportamtes Baselland, aus. Die Kids hatten eine kleine Runde von 500 Meter, um den Startbereich zu absolvieren und für die Schülerinnen und Schüler gab es eine Strecke in Zeglingen mit einer Schleife raus aus dem Dorf und wieder zurück, was 3,2 Kilometer ergab. In den Hauptkategorien ging es entweder bis zum Hof Mapprach, was 5,5 Kilometer und 200 Meter Höhendifferenz entsprach, oder weiter zum Wisenbergturm, was eine Gesamtdistanz von 10,5 Kilometer und ganze 600 Meter Höhendifferenz ausmachte. Für viele Läuferinnen und Läufer stand

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Sport

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Dritte im Schweizer Final

Karate Internationaler Lions-Cup in Luxemburg

Das Schweizer-Final-Team der LV Frenke Fortuna.

Lynn Grossmann beim Schlussspurt.

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Beide starteten geschockt eine Aufholjagd, Yael rechts nur im Socken. Sie sprinteten beide und suchten im vorderen Mittelfeld Anschluss. Der Energieverlust und die Schmerzen waren schlussendlich zu gross. Anina beendete ihr Lauf auf Rang 9 und Yael als 19. Läuferin. Auch wenn es keine Medaille gab, zu den Heldinnen des Tages gehörten sie allemal. Mischa Horisberger M12 fühlte sich leider unwohl. Dies zeigte sich im Rennen deutlich, es fehlte die Power. Trotzdem hat er den Lauf gut gemeistert und durfte unter diesen Umständen mit der Laufzeit von 3:19:38 zufrieden sein. Die LV Frenke Fortuna ist sehr stolz auf seine CH-Finalist/-innen und gratuliert ihnen herzlich zu der kontinuierlichen Leistungsentwicklung wie starken Saisonleistungen. TRAINERTE AM LV FRENKE FORTUNA

Nachwuchs-Wettkampf

Reigoldswil Junioren- und Jungschützen-Wettschiessen 300 Meter Bei schönem und beständigem Wetter wurde am 21. und 25. August in Reigoldswil das Junioren- und Jungschützen-Wettschiessen 300 Meter des Bezirksschützenverbands Waldenburg durchgeführt. In diesem Jahr konnten wir 72 Junioren und Jungschützen zu diesem Nachwuchs-Wettkampf begrüssen. Dies bedeutet eine Schützenzunahme um sechs Schützen gegenüber 2020. Zudem nahmen 13 Leiter und Gästen am Wettschiessen teil. Am diesjährigen Jungschützenwettschiessen hatten alle Jungschützen die gleichen sonnigen Wettkampfbedingungen. Die Jungs und Mädels führten einen fairen und kameradschaftlichen Wettkampf durch und freuten sich über die guten Resultate ihrer Mitstreiter. Bis zum Schluss war alles noch offen. Die Schützenkönige U21 wurden erst fast zum Schluss gekrönt.

Es herrschte über beide Wettkampftage eine gute und friedliche Stimmung unter unserem Nachwuchs. Wenn die Nachwuchsschützen und Nachwuchsschützinnen mit einem leuchten in ihren Augen zum Kranz abholen kamen. Genau dieses Leuchten ist unser Lohn als Jungschützenleiter und Betreuer. Das Programm besteht aus drei Probeschüssen, sechs Einzelschüssen und einer Serie aus vier Schüssen. Bei einem Maximum von 100 Punkten gewannen bei den U15 Schützin Sacha Rüdi, Jg. 2007, Ziefen, mit einem hervorragenden Resultat von 90 Pte., 2. Rang Jaro Christ, Jg. 2007 Bennwil, 81 Pte,. 3. Rang Samuel Heinimann, Jg. 2007, Bennwil, 81 Pte. Tiefschuss 87 zu 82. Bei den U21 ist der Gewinner, Nico Inauen, Jg. 2006, Ziefen mit dem höchst

Resultat von 93 Pte., 2. Rang Mario Recher, Jg. 2004, Ziefen, 92 Pte., 3. Rang Celine Heinimann, Jg. 2001, Bennwil, 91 Pte. In diesem Jahr dominierte der Jungschützenkurs von Ziefen wieder ganz klar. Unfallfrei und ohne Probleme konnte dieser Wettkampf abgehalten werden, was für eine gute Betreuung der Leiter spricht. Aber auch den jungen Schützinnen und Schützen darf ein Lob für ihr korrektes und diszipliniertes Verhalten ausgesprochen werden. Den verantwortlichen Reigoldswiler Schützinnen und Schützen gebührt ein grosser Dank für die reibungslose Organisation und Durchführung des Anlasses. Herzliche Gratulation den Siegern und allen Kranzgewinnern! NACHWUCHSLEITER 300 M MICHAEL LÜSCHER

72 Junioren und Jungschützen nahmen am Wettschiessen 300 Meter in Reigoldswil teil.

Impressum

CH Regionalmedien AG

Druck CH Media Print AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft

www.oberbaselbieterzeitung.ch

Adresse/Sekretariat

Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

Am Freitag/Samstag, 24./25. September, startete das Karate-Wettkampfteam vom Budo Sport Center Liestal am Internationalen Karate Lions-Cup (Int. Punkteturnier) in Strassen (Luxemburg) und holte am stark besetzten Turnier mit Nur Kars und Mia Kadoic deren zwei Medaillenränge und zwei Rangierungen. Nur Kars (Kumite –50 kg) ging in der Disziplin Kumite (Kategorie Elite) an den Start und kämpfte sich über Gegnerinnen aus Deutschland, Frankreich und Italien bis in den Final vor. Dort unterlag sie gegen die Österreicherin und holte die Silbermedaille. Mia Kadoic (Kumite +68 kg/Kategorie Elite) unterlag in der Vorrunde einer der Finalistinnen, konnte dadurch nochmals ins Turnier eingreifen und erkämpfte sich via Trostrunde im Kampf um Bronze noch den 3. Schlussrang. Mika Wagner startete bei der Elite im Schwergewicht (Kumite +84 kg) und kam bis ins Halbfinale, wo er unterlag und im Kampf um Bronze den 5.

Schlussrang holte. Cedric Oetterli erzielte bei der U16 (Kumite –52 kg) den 7. Schlussrang. Am Internationalen Lions Cup waren 766 Karatesportler/-innen aus 21 Nationen und 128 Vereinen am Start. BUDO SPORT CENTER LIESTAL

Nur Kars (1. v. l.).

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Sechs Medaillen in Murten Judo Sport Liestal Judo 1000 Ranking Turnier Die letzte Gelegenheit, sich für die im November in Biel stattfindende Schweizer Einzelmeisterschaft zu qualifizieren, nutzten viele Judokas und entsprechend stark war das Teilnehmerfeld. Insbesondere Esmeralda Damiano aus Birsfelden zeigt erneut, wie gut ihre aktuelle Form ist und gewinnt in der Kategorie Junioren Damen U21 bis 70 kg. In der nächsten älteren Kategorie der Elite Damen sichert sich Esmeralda trotz einer Verletzung am Sprunggelenk noch die Bronzemedaille. Gold und Silber gewinnt Celina Carraça aus Lausen, Gold in der Junioren Damen U21 bis 48 kg und Silber in der Kategorie Jugend Damen U18 bis 48 kg. Zwillingsschwester Maria gewinnt Gold in der Kategorie Jugend Damen U18 bis 44 kg und zusätzlich noch ein

guter 5. Rang in der Kategorie Junioren Damen U21 bis 48 kg. David Leimgruber aus Muttenz sichert sich die Bronzemedaille in der sehr stark besetzen Elite Herren Kategorie bis 81 kg. Simon Krause aus Waldenburg und Lorenz Bürgel aus Basel schlagen sich tapfer verpassen mit dem guten 7. Rang das Podest, bekommen aber für die gute Leistung ein weiterer Rankingpunkt für die Qualifikation. Luca Torsello geht als Vorbereitung für die Master-WM, welche Ende Oktober in Portugal stattfinden wird, in der Elite-Kategorie an den Start und muss sich gegen die jüngeren Top-Athleten geschlagen geben. Leider hat der Organisator das Schülerturnier am Sonntag wegen der aktuellen Corona-Situation im Kanton abgesagt. JUDO SPORT LIESTAL

Luftgewehrkurs in Sissach Der nächste Luftgewehrkurs der SG Sissach 1822 startet nach den Herbstferien. In 17 Lektionen werden Jugendliche gemäss den J+S-Richtlinien im 10 mSchiessen aus- und weitergebildet. Dabei werden verschiedene Hilfsmittel eingesetzt, die, je nach Alter und Ausbildungsstufe, die notwendige Unterstützung bieten. Nebst einem Theorieteil wird natürlich auch geschossen, dies erfolgt auf die moderne elektronische

Trefferanzeige. Es finden auch Wettkämpfe statt, teilweise auch auswärts. Wer kein eigenes Gewehr hat, kann dieses beim Verein mieten. Es besteht auch für ältere Schützen die Möglichkeit diesen Kurs zu besuchen. Das J+S-Leiterteam freut sich über viele Teilnehmer/ -innen. Auskunft und Anmeldung unter SG Sissach 1822, samuelstrub@breitband.ch. SAMUEL STRUB

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Herausgeberin

Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502

Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

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Silber und Bronze für Budo Sport Center Liestal

Mille Gruyère Lynn Grossmann zeigte bei den W14 eine starke Leistung Bei herrlichem Spätsommerwetter bot Appenzell eine wunderbare Kulisse für den Schweizer Final des Mille Gruyère. An zwölf Regionalfinals und einem UTurn-Strassenrennen machten in diesem Jahr wiederum mehr als 3000 Kinder und Jugendliche mit und massen sich nach Jahrgängen getrennt im 1000-mLauf. Die besten 30 Läufer/-innen aus allen Regionen durften beim grossen Saisonhighlight im Appenzellerland nochmals an den Start gehen, wo sie sich dem Vergleich mit gleichaltriger Konkurrenz stellten. Sechs Athlet/-innen der LV Frenke Fortuna waren auch dabei. Die Mittelstreckenläuferin Lynn Grossmann zeigte bei den W14 eine besonders starke Leistung. Trotz Erkältungskrankheit konnte sie von Beginn an in der Spitzengruppe mithalten. Lief taktisch tadellos, zeigte Durchhaltewille und musste sich am Ende nur von Anna Pfister (LV Zürcher Oberland) und Noée Wipfli (STB) geschlagen geben. Über die Bronzemedaille mit neuer persönlicher Bestzeit von 3:00:27 Minuten war sie happy. Anouk Zimmermann W13 und Julian Frei M11 hatten auch Grund für Freudesprünge. Beide liefen eine neue persönliche Bestzeit, Anouk 3:05:70 Minuten (5. Rang) und Julian 3:23:47 Minuten (17. Rang). Die grossen Medaillenkandidatinnen der Kategorie W12, Yael Grossmann und Anina Schmid erlebten ein bitteres Rennen. Nach einem gelungenen Start an der Spitze wurde Yael von ihren Gegnerinnen zu Fall gebracht. Anschliessend stolperte unglücklicherweise auch noch Anina über ihre liegende Kollegin. Beide zogen sich Verletzungen zu. Yael verlor auch noch ihren rechten Nagelschuh.

Donnerstag, 30. September 2021

Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von www.chmedia.ch

Die Jugendlichen werden im 10-m-Schiessen aus- und weitergebildet.

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Offenheit für Vielfalt

Laufsport für Gross und Klein

EDI GYSIN

Fortsetzung von Seite 1

Geprägt war diese Mitgliederversammlung von kulturellen Höhepunkten, die statutarischen Geschäfte gerieten darob etwas in den Hintergrund. Eingeladen hatte der Verband Kultur Baselland (VKBL) seine Mitglieder ins Laufener Kulturforum. Das Grusswort der amtierenden Landratspräsidentin Regula Steinemann war eine Wohltat für die Kultur im Kanton. Sie betrachte Kunst und Kultur als wesentlichen Bestandteil der Gesellschaft, der auch in der Politik sehr hoch zu gewichten sei, sagte Steinemann eingangs ihres engagierten Plädoyers für die Kultur und die Kulturschaffenden. Sie betrachte die kulturelle Zentrumsfunktion der Stadt Basel als eine Tatsache, «aber auch wir in Baselland sind ein Ort der Kultur», das habe beispielsweise das Spitteler-Jahr 2019 gezeigt. «Die Zusammenarbeit der beiden Halbkantone im Kulturbereich sei wertvoll und fruchtbar, so kann etwas mit weltweiter Ausstrahlung entstehen», sagte Steinemann. Bei Krisen, wie dieser Pandemie, besinne man sich, ob das bestehende System funktioniere. «Ich bin der Meinung, dass es in unserem Kanton sehr gut funktioniert hat», so Steinemann, er habe rasch reagiert und sei bemüht gewesen die gebeutelten Wirtschaftszweige zu unterstützen. Bloss einen Monat nach dem Lockdown habe die Regierung die ersten Massnahmen beschlossen und habe der Kulturbranche finanzielle Mittel zugesprochen, so die Landratspräsidentin. Dennoch sei ein Verband wie der VKBL wichtig, um den Interessen der Kulturschaffenden das nötige Gewicht zu verleihen und deren Bedürfnisse angemessen zu vertreten. Der grosse Applaus aus der Versammlung sowie die Sonnenblume aus der Hand von Ge-

In der Hauptkategorie gewann mit Nicolas Collas aus Biel-Benken ein alter Bekannter, der auch schon andere Laufsportveranstaltungen in der Region gewonnen hatte. Mit knapp dreieinhalb Minuten Vorsprung auf Manuel Hügli und Bernhard Eggenschwiler konnte er sich als «Wisenbergturm-König» feiern lassen. Bei den Frauen durfte sich Bettina Steiger aus Maisprach vor Denise Jetzer und Andrea Wyss als Siegerin dieses prestigeträchtigen Berglaufes feiern lassen. Die Veranstalter boten eine perfekte Organisation und trugen so zu diesem schönen Erlebnis für alle Sportlerinnen und Sportler bei und machten bestens Werbung für den Laufsport draussen in der Natur. Weitere Infos: www.wisenberglauf.ch Ranglisten: my.raceresult.com/172777/results

Baselland Mitgliederversammlung des Verbandes Kultur

Landratspräsidentin Regula Steinemann (r.) und Irene Maag, Geschäftsleiterin VKBL. F O T O: E . GY SIN

schäftsleiterin Irene Maag war die Anerkennung für das engagierte Grusswort. Kultur ist so wichtig wie Brot Mit einem Kammerkonzert von Antonio Vivaldi unterhielten drei junge Musiker der Regionalen Musikschule LaufentalThierstein die Versammlung auf höchstem Niveau. Die Musikschule ist im Kulturforum eingemietet, sodass dort täglich Leben stattfindet. Werner Mayr und Martin Kofmehl gaben danach Einblicke in die Geschichte des Kulturforums, das im 1889 erbauten ehemaligen Schlachthaus seit 20 Jahren erfolgreich aktiv ist. Linard Candreia, Buchautor und Landrat, las danach aus historischen Texten. Der Ein- und Auswanderer, je nach Standort, kam 2003 aus dem Bündnerland ins Laufental. Mit seinem Buch «Laufental» hat er mit dem Fotografen Kurt Hamann zusammen

seiner neuen Heimat ein eindrückliches Denkmal gesetzt. Candreia nutzte die ihm gewährte Viertelstunde im Programm des Abends, zu den 13 Gemeinden des Laufentals und deren Vielfalt je eine Geschichte zu lesen, auch dies zum ganz grossen Vergnügen der Versammlung. Schliesslich erhielt Verbandspräsident Marc Joset das Wort, um die statutarischen Geschäfte aufzurufen. Sie waren samt und sonders unbestritten, darunter eine kleine Statutenänderung im Zweckartikel. Die Verbandsmitglieder seien nach wie vor auf Informationen die Corona-Regeln betreffend angewiesen, sagte Joset. Der Verband trage dem Rechnung und versende laufend Newsletter um dem Bedürfnis nachzukommen. Es sei für ihn ein stimmiger Anlass gewesen, der neuen Schub brachte, bilanzierte der Verbandspräsident schliesslich die Versammlung.

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Donnerstag, 30. September 2021

Siegern Bettina Steiger. F OTO S: M . HERRM A NN

Thomas Beugger, OK TV Zeglingen.

Der späterer Sieger Nicolas Collas.

Sieger im Kids-Rennen.


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ObZ

Rotes Kreuz Das Gedächtnis lässt sich trainieren – ein Leben lang! Dass unser Gehirn in jedem Alter lernfähig ist und aktiviert werden kann, ist erwiesen. Gedächtnistraining belebt das Gehirn und ist damit genauso wichtig wie Körpertraining, um gesund und fit zu bleiben. Das Rote Kreuz Baselland führt schon seit Jahren erfolgreich den Kurs «Gedächtnistraining» durch. In einer kleinen Gruppe in entspannter Atmosphäre trainieren die Teilnehmenden die wichtigsten Gehirnfunktionen mit interessanten, abwechslungsreichen und heiteren Übungen. Sie fördern neben ihrem Gedächtnis auch die Konzentrations- und Wortfindungsfähigkeit sowie das logische Denken. Ende Oktober 2021 starten neue Kurse in Liestal und Oberdorf. Wer sich im Alter mit spezifischem Training fit halten möchte, so ist der Kurs «Fitness 50+» ein idealer Ausgleich zum Alltag. Sie erhalten und verbessern Ihre Leistungsfähigkeit und beeinflussen das seelische Befinden

positiv. Alle Kursdaten finden Sie auf www.srk-baselland.ch/bildung. Melden Sie sich rasch an. Für weitere Informationen und Anmeldung steht Ihnen das

Rote Kreuz Baselland, Frau Mühry oder Frau Saladin unter Telefon 061 905 82 99 oder bildung@srk-baselland.ch gerne zur Verfügung. ROTES KREUZ BASELL AND

Ende Oktober starten neue Kurse in Liestal und Oberdorf.

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Baugesuche Auflagefrist: 4. Oktober 2021 Arisdorf. Nr. 0630/2020. Bauherrschaft: Haumüller Antoinette u. Peter, Mitteldorf 10a, 4305 Olsberg. Projekt: Anbau überdachter Auslaufplatz. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 7002, Im Ländli 143. Bennwil. Nr. 1222/2021. Bauherrschaft: Dalle Carbonare Pascal u. Samantha, Hofmattstrasse 14, 4431 Bennwil. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage. Neuauflage: geändertes Projekt, verbreiterte Garage, Parzelle Nr. 704, Kapfweg. Bubendorf. Nr. 1831/2021. Bauherrschaft: Stutz Max, Kasernenstrasse 46, 4410 Liestal. Projekt: Abstellplatz/Lagerfläche, Parzelle Nr. 561, Weiherstrasse. Buckten. Nr. 1822/2021. Bauherrschaft: Näf Thomas, Ebnet 12, 4446 Buckten. Projekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 341, Kesselberg 13. Buus. Nr. 1812/2021. Bauherrschaft: Christ Daniel, Brunngasse 2, 4463 Buus. Projekt: Lichtschacht für Wärmepumpe, Parzelle Nr. 3319, Brunngasse 2. Frenkendorf. Nr. 1825/2021. Bauherrschaft: Rentsch Christian u. Allegrini Rentsch Sandra, Aspgraben 6, 4402 Frenkendorf. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 429, 434, Aspgraben 6. Füllinsdorf. Nr. 1384/2020. Bauherrschaft: Von Ins Hansjörg, Lerchenstrasse 32, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Carport / Sitzplatzüberdachung / Stützmauer / Aussentreppe. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr.

Deutliches Ja und klare Ablehnung Das Baselbieter Stimmvolk hat mit einem Ja-Stimmenanteil von 67,15 Prozent die Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches («Ehe für alle») angenommen und mit einem Nein-Stimmenanteil von 67,31 Prozent die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern – 99%-Initiative» abgelehnt. Die Stimmbeteiligung liegt bei 52,95 Prozent (Ehe für alle) bzw. bei 52,29 Prozent (99%-Initiative). Details zu den Abstimmungsergebnissen: www. abstimmungen.bl.ch L ANDESK ANZLEI

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534, Lerchenstrasse 32. Nr. 1803/2021. Bauherrschaft: Grollimund Walter, Hinterzweienstrasse 27, 4132 Muttenz. Projekt: Stützmauer / Lagerplatz, Parzelle Nr. 1883, Wölferstrasse. Gelterkinden. Nr. 1820/2021. Bauherrschaft: Häfelfinger Romina u. De Buck Jelle, Hofstettenweg 9, 4450 Sissach. Projekt: Umbau und Aufstockung Wohnhaus mit Carport, Parzelle Nr. 2502, Mattenweg 9. Itingen. Nr. 1819/2021. Bauherrschaft: Dattilo Loredana u. Luigi, Sonnenbergweg 34, 4452 Itingen. Projekt: Anbau Carport, Parzelle Nr. 1310, Sonnenbergweg 34a. Lampenberg. Nr. 1814/2021. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus / Garage und Schopf, Parzelle Nr. 76, Grendelweg. Läufelfingen. Nr. 1807/2021. Bauherrschaft: Roth Jörg, Aufgentweg 6, 4448 Läufelfingen. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 241, Aufgentweg 6. Nr. 1829/2021. Bauherrschaft: Hofer Andy, Untere Hupp 9, 4634 Wisen. Projekt: Mechanisch biologische Kleinkläranlage, Parzelle Nr. 1162, Untere Hupp 9. Lupsingen. Nr. 1258/2021. Bauherrschaft: Wüthrich Jonny u. Wüthrich-Roth Elian, Ziefnerstrasse 2, 4419 Lupsingen. Projekt: Anbau Einfamilienhaus / Dachflächenfenster / Fassadenänderung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1163, Ziefnerstrasse 2. Ormalingen. Nr. 1827/2021. Bauherrschaft:

Müller Sandro, Föhrenweg 7, 4466 Ormalingen. Projekt: Aufstockung Wohnhaus, Parzelle Nr. 1729, Föhrenweg 7. Rothenfluh. Nr. 1800/2021. Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Rothenfluh, Hirschengasse 84, 4467 Rothenfluh. Projekt: Um- und Ausbau Gemeindehaus mit zusätzlichen Wohnungen / Terrassenanbau, Parzelle Nr. 112, Hirschengasse 84. Rümlingen. Nr. 1859/2020. Bauherrschaft: Thommen Stéphane, Bölchenstrasse 1, 4458 Eptingen. Projekt: Zweckänderung: alt Hobbyraum in neu Wohnraum / Fassadenänderung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 364, Kamberweg 131a. Sissach. Nr. 1810/2021. Bauherrschaft: Hipp Christian u. Evelyne, In der Mühlematt 15, 4450 Sissach. Projekt: 2 Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 1632, In der Mühlematt 15. Nr. 1811/2021. Bauherrschaft: Livit AG, Blatter Bruno, Scheibenstrasse 20, 3000 Bern 22. Projekt: 2 Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 1401, Hauptstrasse 82. Wintersingen. Nr. 1812/2018. Bauherrschaft: Bohny Rudolf, Gartenstrasse 11, 4455 Zunzgen. Projekt: Lagerhalle mit Carport. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 485, Blumattstrasse. Ziefen. Nr. 1289/2021. Bauherrschaft: Fasolin Andrè, Hauptstrasse 132, 4417 Ziefen. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus / Kamin für Cheminée-Ofen. Neuauflage: Fassadenänderung, Parzelle Nr. 114, Hauptstrasse 132.

Traurig, aber dankbar für all die schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Heinrich Schäublin-Degen 31. März 1930 – 26. September 2021 Voller Tatendrang hast Du Dich stets für Deine Mitmenschen, Deine geliebte Blümlisalp und das Baselbiet eingesetzt. Nun durfte «dr Schäubli Heiri vo Waldeburg» nach einem langen, reich erfüllten Leben friedlich einschlafen. Wir vermissen Dich.

In Liebe und Dankbarkeit Deine Familie: Anna Schäublin und Beda Schläpfer Dora und Urs Sperisen-Schäublin Magdalena Sperisen Angelika und Thomas Abegglen Fabian und Céline Sperisen-Imobersteg mit Luc Heinrich und Stephanie Schäublin-Kobel Manuel und Kathrin Schäublin mit Maximilian Jonas Schäublin und Daniela Wirth Simon Schäublin Geschwister, Verwandte und Freunde Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Zur Abdankungsfeier in der Kirche Waldenburg am Montag, den 4. Oktober 2021 um 14.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen. Es gelten die Corona-Vorschriften des BAG.

Das Blattgrün (Chlorophyll) wird in den Stamm des Apfelbaums zurückgezogen, das Gelb (Xanthophyll) bleibt. F O T O: H A NS P E T ER S T R AUM A NN , L IE S TA L

Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir Sie um Spenden an die Spitex Waldenburgertal, auf das Konto IBAN CH22 0900 0000 4001 0467 1. Traueradresse: Heinrich Schäublin-Kobel, Kirchstrasse 4, 4415 Lausen

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Betrachtung zur Woche

Miteinander reden

In einer alten Chronik von 1268 wird von einem Experiment berichtet. Der Stauferkaiser Friedrich II. wollte die Ursprache der Menschen finden. Er dachte, sie zu entdecken, wenn man beobachte, in welcher Sprache Kinder anfangen zu sprechen. Kinder, mit denen noch nie jemand vorher geredet habe, die also noch nie ein Wort gehört hätten. «Und deshalb befahl er den Ammen und Pflegerinnen, sie sollten den Kindern Milch geben, dass sie an den Brüsten säugen mögen, sie baden und waschen, aber in keiner Weise mit ihnen schön tun und zu ihnen sprechen. Er wollte nämlich erforschen, ob sie die hebräische Sprache sprächen, als die älteste, oder Griechisch oder Latein oder Arabisch oder aber die Sprache ihrer Eltern, die sie geboren hatten. Aber er mühte sich vergebens, weil die Knaben und anderen Kinder alle starben. Denn sie vermöchten nicht zu leben ohne das Händepatschen und das fröhliche Gesichterschneiden und die Koseworte ihrer Ammen und Näherinnen.» Vielleicht sterben wir nicht gleich, wenn wir nicht mehr miteinander reden, denn wir haben es ja längst gelernt. Aber manchmal gibt es auch den Tod mitten im Leben, wenn Menschen nicht mehr miteinander sprechen.

Wenn man sich anschweigt, nichts mehr miteinander zu tun haben will, sich aus dem Weg geht. Wie viel Einsamkeit entsteht dadurch, wie viel Verbitterung, wie viel Enttäuschung. Das passiert in unseren Familien quer durch alle Generationen. Freundschaften werden zerstört, vielleicht nur, weil man über eine bestimmte Sache nicht einer Meinung ist und das Miteinanderreden einstellt. Nachbarschaften entzweien sich, weil man oft wegen geringfügiger Streitigkeiten nicht mehr miteinander spricht. Gott hat uns mit Sprache begabt, aber sie kommt nicht von allein. Wir brauchen andere Menschen dazu. Gerade weil wohl niemand für sich allein leben soll, sind wir des Sprechens mächtig. Um anderen nahe zu sein, um mit ihnen in Kontakt zu stehen. Ohne miteinander zu sprechen, ist Kommunikation auf Dauer mühsam und schwierig. Natürlich kann Sprache auch verletzen, es kann einem die Sprache verschlagen, aber wiederum lassen sich auch Missverständnisse mit ihr am leichtesten aus dem Weg räumen. Achten wir auf das, was wir sagen. Aber bleiben wir miteinander im Gespräch, ganz gleich worum es geht und wie mühsam das manchmal ist. PFARRER TORSTEN AMLING, E VANG.-REF. KIRCHE WALDENBURG–ST. PE TER

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Geschäftsnotizen

ObZ

Die Erfolgswelle hält weiter an

Mit beiden Büros in Liestal und Gelterkinden gut positioniert Zum Immobilienmarkt im Oberbaselbiet bemerkt Giacinto Forastefano: «Die Nachfrage von Käufer/-innen, welche von der Stadt aufs Land ziehen möchten, steigt stetig an.» Im Moment stelle er eine sehr viel grössere Nachfrage als Angebote an Immobilien fest. «Wir können uns aber mit den beiden

Giacinto Forastefano mit der Auszeichnung «Best Agent» im August 2021.

F O T O S: Z V G

Büros in Liestal und Gelterkinden sehr gut positionieren, sodass wir die meisten Aufträge für uns gewinnen.» Schon 2017, als Giacinto Forastefano die RE/MAX-Standorte in Liestal und Gelterkinden erwarb, sah er auf dem regionalen Immobilienmarkt ein grosses Potenzial brachliegen. Dem unternehmerischen Risiko standen klare Erfolgsfaktoren gegenüber: Langjährige Erfahrung, Markt- und Branchenkenntnisse, hochgesteckte Zuwachsziele betreffend Marktanteil und, nicht zu unterschätzen, ein grosses persönliches Netzwerk in der Region. Heute, viereinhalb Jahre später, zeigen die Zahlen, dass sich das Risiko gelohnt hat und der Oberbaselbieter seine Chancen realisieren konnte. Mit beiden Büros befinden sich Giacinto Forastefano und sein Team, welches sich aus selbstständigen Maklern zusammenstellt, weiterhin auf Erfolgskurs und deckt mit den beiden Filialen Liestal und Gelterkinden das gesamte obere Baselbiet ab. «Beide Büros haben sich als ‹die Adresse› im Oberbaselbiet bei Kunden und Banken etabliert», ist er überzeugt. RE/MAX Immobilien Gelterkinden Poststrasse 12 4460 Gelterkinden RE/MAX Immobilien Liestal Rebgasse 15 4410 Liestal

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«Myosotis Souvenirs» heisst ein neues iPad-Game für betagte Menschen und ihre Angehörigen. Zusammen richtet man ein leer stehendes Haus ein. Dabei entstehen Gespräche über das Wohnen und Leben und manchmal lernt man ganz neue Seiten des Gegenübers kennen. Das Spiel entstand im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. «Myosotis Souvenirs» ist ab dem 29. September 2021 im App-Store von Apple frei verfügbar. Das Spiel wurde von einem interdisziplinären Forschungsteam der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW gemeinsam mit mehreren Altersheimen im Raum Nordwestschweiz entwickelt und laufend mit betagten Menschen getestet und verbessert. In «Myosotis Souvenirs» richtet man zusammen ein altes, renoviertes Haus neu ein. In jedem der vier Räume können verschiedene Dekorations- und Einrichtungsgegenstände platziert werden. Zuvor müssen diese aber im dunklen Estrich gesucht werden. «Myosotis Souvenirs» vereint Erkenntnisse aus einer dreijährigen strategischen Initiative der FHNW. Forschende aus Psychologie, Kunst und Gestaltung, Musik und Technik entwickelten und erforschten von 2018 bis 2020 verschiedene Spielkonzepte und bewerteten die Ergebnisse aus verschiedenen Blickwinkeln. «Bei den Spielnachmittagen in Altersheimen freuen wir uns immer wieder, wie offen und neugierig die Bewohnenden mitspielen. Berührungsängste mit der neuen Technologie gibt es kaum», erzählt der Projektleiter Marco Soldati von der Hochschule für Technik FHNW. FACHHOCHSCHULE NORDWESTSCHWEIZ FHNW

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Frühpensionierung: Kann ich mir das leisten? Damit der Traum von der Frühpensionierung wahr wird, braucht es eine umsichtige Planung.

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in der Schweiz träumt davon, sich vorzeitig pensionieren zu lassen.

Die schlechte Nachricht vorweg: Eine Frühpensionierung ist nicht günstig. Wer seine AHV-Rente ein Jahr früher bezieht, muss eine lebenslängliche Rentenkürzung von 6,8 Prozent in Kauf nehmen. Bei der Pensionskasse wirkt sich die frühe Pension gleich doppelt negativ aus: Es wird weniger Alterskapital angespart, und dieses muss für eine voraussichtlich längere Bezugsdauer reichen. Die Folge davon ist ein tieferes monatliches Renteneinkommen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung darf man das nicht unterschätzen. Nun aber zur guten Nachricht: Mit einer umsichtigen Planung kann Ihr Traum von der Frühpensionierung wahr werden. Genau lässt sich das aber nur individuell beurteilen. Die ganzheitliche Analyse und

professionelle Beratung sind deshalb unabdingbar. Das sind die wichtigsten Punkte: Planen Sie frühzeitig. Für eine frühzeitige Pensionierung sollten Sie sich mindestens zehn Jahre im Voraus mit den finanziellen Gegebenheiten auseinandersetzen. Je früher Sie sich damit beschäftigen, umso einfacher lassen sich Vorsorgelücken schliessen und Steueroptimierungen planen. Informieren Sie sich bei Ihrer Pensionskasse. Pensionskassen regeln die Frühpensionierung unterschiedlich und die steuerlichen Folgen sind von Kanton zu Kanton anders. Klären Sie ab, welche Optionen Sie haben. Interessant können beispielsweise frei-

willige Einzahlungen sein. Oder Sie entscheiden sich für eine Teilpensionierung, um sich langsam aus dem Erwerbsleben zu verabschieden.

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Ein Game verbindet die Generationen

RE/MAX Immobilienmakler Giacinto Forastefano wird seit 2018 jährlich mehrmals ausgezeichnet pr. Giacinto Forastefano, Inhaber von RE/MAX Immobilien Gelterkinden und Liestal, ist in den letzten Jahren immer wieder mit Auszeichnungen bedacht worden. Die Erfolgswelle hält auch dieses Jahr an: Im März wurde er zum «Best Agent» gekürt und im August holte er dieselbe Urkunde gleich ein zweites Mal. Darauf angesprochen, meint er: «Es liegt bestimmt auch daran, dass mir mein Beruf wirklich Spass macht! Ich bin mit voller Leidenschaft dabei.» Auf den Ranglisten erscheint Giacinto Forastefano regelmässig auf den vorderen Plätzen. 2018 erreichte er Platz 11 von über 260 RE/MAX-Maklern in der Schweiz, 2019 war er bereits auf Platz 7 und letztes Jahr konnte er sich bis auf Platz 2 vorarbeiten. Weltweit mit über 130 000 Maklern ist er auf dem 18. Platz. Ebenfalls konnte Giacinto Forastefano im Jahr 2020 den Swiss Titan Club Award entgegennehmen, die zweithöchste Auszeichnung, die es bei RE/MAX überhaupt gibt. Innerhalb von nur zwei Jahren gelang es ihm, in die Swiss Hall of Fame Award aufgenommen zu werden, ein absoluter Rekord bei RE/MAX, den noch nie jemand zuvor erreicht hat.

Donnerstag, 30. September 2021

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Baselland

ObZ

Medaillensegen in Thun Für die diesjährigen Schweizermeisterschaften der Gewehr- und Pistolenschützen in Thun in der vergangenen Woche hatten sich mit Ramona Roppel, Leander Coolen, Joel Kym, Adrian Schaub und Christian Kym auch fünf Mitglieder der PS Zunzgen Tenniken qualifiziert. Zum Auftakt dieser Wettkämpfen fand am Samstag, 4. September, der Final der Gruppen auf der 25 m Distanz statt. Im Halbfinal der besten 20 Gruppen belegte die Gruppe mit Ramona, Adrian, Joel und Christian den achten Rang und qualifizierte sich somit für den Finaldurchgang der besten zehn Gruppen. Dort konnten sie sich dank einem sehr guten Duell Resultat auf den ausgezeichneten vierten Schlussrang hervorarbeiten und verpassten so knapp die Bronzemedaille. Am Sonntag, 5. September, startete Ramona Roppel bei der Disziplin 25 m Sportpistole Juniorinnen, um ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. In der Qualifikation für den Final der besten Acht, klassierte sie sich im zweiten Rang. Als nach Ramona nach neun Durchgängen nur noch gegen eine Konkurrentin anzutreten hatte, entschied sie auch dieses Duell für sich und holte sich erneut die Goldmedaille und den SM-Titel. Am gleichen Tag nahm Leander Coolen zum ersten Mal bei der Disziplin 25 m Sportpistole Junioren teil. Nach einem eher schwächeren Präzisionsteil startete er beim Duell Teil zu einer Aufholjagd und beendete den Wettkampf auf dem sehr guten 4. Platz und wurde mit einem Diplom belohnt. Joel Kym ging am Dienstag, 7. September, zur Disziplin 25 m Schnellfeuerpistole Herren an den Start. Dort gewann er nach einem spannenden Wettkampf, bei dem die Entscheidung erst bei der letzten Passe fiel, die Silbermedaille. 25 m Zentralfeuerpistole Herren hiess die Disziplin, bei der Adrian Schaub aufgrund seiner drei Europacup-Siege als Geheimfavorit startete. Er wurde dieser Rolle auch gerecht und errang nach ei-

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Leser-Foto

Joel Kym, Leander Coolen, Adrian Schaub, Ramona Roppel (v. l.). nem spannenden Wettkampf mit hervorragenden 583 Pkt. auch den SM-Titel und die erste seiner drei Goldmedaillen. Joel Kym belegte hier den sechsten Rang. Am Mittwoch, 8. September, starteten Joel Kym und Adrian Schaub beim Programm 25 m Zentralfeuerpistole CSIM Herren. Hier verteidigte Joel mit seinen 579 Pkt. seinen SM-Titel vom Vorjahr und Adrian errang die Bronzemedaille. Bei der Kombinationswertung in dieser CISM-Disziplin erreichte Adrian bereits seine zweite Goldmedaille und Joel die Bronzemedaille. Bei der Disziplin 25 m Sportpistole Herren kämpften Adrian und Joel zusammen mit 36 weiteren Schützen am Donnerstag, 9. September, um den SMTitel. Wie schon bei den anderen Wettkämpfen fiel die Entscheidung beim Schnellfeuer, wo Adrian die Konkurrenz mit hervorragenden 295 Pkt. (von 300 Pkt!) hinter sich liess und somit überlegen die dritte Goldmedaille gewann! Joel erreichte hier den sehr guten fünften Rang mit Diplom und Philippe Wild (B-Mitglied) den siebten Platz ebenfalls mit Diplom. Zum Abschluss einer anstrengenden Finalwoche erreichte Adrian Schaub am Freitag, 10. September, bei der Disziplin 25 m Standardpistole Herren mit 554 Pkt. wiederum einen Podestplatz und gewann dort seine fünfte Auszeichnung in Form der Bronzemedaille! Adrians Schaubs Bilanz an dieser CH-

Donnerstag, 30. September 2021

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Meisterschaften: 3 x Gold und 2 x Bronze – einfach grossartig! Mit 1 x Gold/1 x Silber, 1 x Bronze und 1 x Diplom kann auch Joel Kym mehr als zufrieden sein. Ramona Roppel freut sich über ihre Goldmedaille bei den Juniorinnen und Leander Coolen über sein Diplom. Somit haben unsere jungen Pistolenschützen an dieser SM-Woche in Thun insgesamt neun Medaillen errungen – wirklich eine aussergewöhnliche Bilanz für einen kleinen Pistolenverein. Im Weiteren erreichte das B-Mitglied Philippe Wild im B-Match die Silbermedaille. Am Samstag, 11. September, wurden die erfolgreichen Schützen am späteren Nachmittag mit Trommelklängen beim Gemeindehaus Zunzgen von einer grossen Schar von Vereinsmitgliedern, Vertretern der Gemeindebehörden von Zunzgen und Tenniken, Angehörigen, Freunden und auch vom Arbeitgeber und Kollegen der Firma Ruepp empfangen und für ihre hervorragenden Leistungen gefeiert und geehrt. Mit einem Apéro klang dieser feierliche Empfang gemütlich aus. Adrian wurde anlässlich der Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 15. September, von der Gemeinde Zunzgen für seine aussergewöhnlichen Leistungen in dieser Saison noch speziell geehrt. Ramona erhielt am Empfang ein Präsent der Gemeinde Tenniken überreicht von Gemeinderätin Patricia Nyffenegger. HEINER KATTIGER, PRÄSIDENT SV ZUNZGEN-TENNIKEN

21. September 2021: Wieder ist Vollmond, einen Tag vor der Tag- und Nachtgleiche, dem astronomischen Herbstbeginn. Sonne und Mond stehen in Opposition zueinander, das heisst von der Erde aus gesehen in entgegengesetzten Richtungen. Die der Erde zugewandte Seite des Mondes ist vollständig beleuchtet. F O T O: H A NS P E T ER S T R AUM A NN , L IE S TA L

Leser schreiben

Narren, impft Euch! Nicht bloss unsere Fasnächtler in Stadt und Land, sondern auch die Narren im benachbarten Bundesland Baden-Württemberg sehnen sich nach einer möglichst unbeschwerten Fünften Jahreszeit 2022. Im Interesse einer kommenden Fasnachtszeit ohne allzugrossen Einschränkungen hat sich das baden-württembergische Sozialministerium in Stuttgart Mitte September zum Start einer zielgruppenorientierten Impfkampagne für die kommende Fasnacht entschieden. Den Ball unverzüglich aufgenommen hat die Arbeitsgemeinschaft der südwestdeutschen Narrenvereinigungen und -verbände (ARGE) und die Aufforderung samt Plakat in digitaler Form an alle Vereinigungen weitergeleitet. Da es auch unter den Fasnächtlern Impfskeptiker und -verweigerer gibt, müssen die Zunftmeister der närrischen Vereinigungen, die Einladung zum Impfen aber sehr vorsichtig angehen. Dies

illustriert beispielhaft das Anschreiben der oberschwäbische Narrenzunft Aulendorf an seine Mitglieder: «Auf gar keinen Fall wollen wir unsere Narrenfreunde dazu drängen, sich impfen zu lassen, zumal bei medizinischen Sonderfällen dies auch gar nicht möglich ist. Jedoch möchten wir Euch dazu anregen, sich darüber nochmals Gedanken zu machen.» Die Zunft, so weiter im Text, möchte auch niemanden überreden und hofft, damit nun auch keine Fehlbitte gemacht zu haben. erwartet indes, dass jeder Geimpfte «ein klein wenig die Chance auf eine wunderbare Strassenfasnet 2022 erhöhen» könnte. Da unsere Fasnächtler die gleiche Hoffnung hegen, ist die Überlegung bestimmt nicht abwegig, die südwestdeutsche Initiative zu kopieren. Denn wer närrisch sein will, muss auch den Willen zur Ernsthaftigkeit besitzen sein und an den Nächsten denken. DOMINIK WUNDERLIN

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Zubereitung 1. Zibu mit einem Schwingbesen aufrühren. Rahm mit Rahmhalter steif schlagen, unter die Zibu heben, kühl stellen. 2. Salat in eine Schüssel geben. Kräuter waschen und grob zerzupfen, zum Blattsalat geben, alles gut mischen und auf Tellern anrichten. 3. Öl und Essig über dem Salat verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen. 4. Von der Zigermousse mit Hilfe von 2 Löffeln Nocken abstechen, den Salat damit garnieren. Ev. mit Toastbrot servieren. Zubereitung: 15 Min. + 1 Std. kalt stellen Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/


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– Unfall-Reparaturen – Rost-Reparaturen – Frontscheiben-Service – Spezial-Lackierungen – Wasserfarben – Motorradlackierungen – Industrielackierungen Nachdem das Kundenfahrzeug den AutoEnergieCheck (AEC) absolviert hat, stellt der AGVS-Garagist ein personalisiertes Zertifikat aus. AGVS-Botschafter Dario Cologna (links) wirbt für Energieeffizienz und für den AEC. Foto: AGVS-Medien

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Wie sparen Autofahrerinnen und Autofahrer am besten Energie und Geld? Der AutoEnergieCheck, eine umweltfreundliche und durch Energie Schweiz unterstützte Dienstleistung von Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS), zeigt das enorme Sparpotenzial auf. Mittlerweile wurde der 100000. Check von AGVS-Garagisten durchgeführt – gleichbedeutend mit 109 000 Tonnen eingespartem CO². Überraschte Kunden im positiven Sinne seien keine Seltenheit, sagt Jean-Claude Vésy von der Garage de la Molière SA in Estavayer-le-Lac FR. Er gehört zu den schweizweit 200 AGVS-Garagisten, die ihren Kunden nach dem erfolgten AutoEnergieCheck (AEC) ein personalisiertes Zertifikat ausstellen. «Den Autofahrerinnen und Autofahrern wird ein bislang unbekanntes Sparpotenzial aufgezeigt und wir Garagisten können zeigen, dass wir uns für die Umwelt einsetzen», sagt Jean-Claude Vésy. Der AEC ist eine vom AGVS in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Energie (BFE) und dessen Programm EnergieSchweiz entwickelte Dienstleistung, mit der Autofahrerinnen und Autofahrer bis zu 20 Prozent Energie und Geld sparen können. Der Garagist prüft rund zehn verschiedene, einsparrelevante Punkte am Fahrzeug. Der Check dauert inklusive persönlichen Beratungsgesprächs rund eine halbe Stunde und lässt sich in den normalen Service oder andere bestehende Angebote wie Radwechsel oder saisonale Checks integrieren.

Der 100000. Check wurde vor wenigen Wochen durch einen AGVS-Garagisten durchgeführt und mit einem personalisierten AEC-Zertifikat bestätigt. Das AEC-Zertifikat beschreibt im oberen Teil die theoretischen und realen Verbrauchswerte sowie die CO²-Emissionen des Fahrzeugs. Ausgewiesen wird ebenfalls, was geprüft wurde: Motorenelektronik, Kühlleistung der Klimaanlage, allfällige Öl- und Kühlwasserverluste, Treibstoffsystem, Dichtigkeit der Auspuffanlage, Reifendruck sowie Alter und Profil der Reifen.

Der typische Betrag, der durch den AEC und die damit verbundenen Massnahmen eingespart werden kann, liegt zwischen 200 und 300 Franken pro Jahr und Fahrzeug. Das grösste Einsparpotenzial besteht in der Regel bei den Reifen. «Der Reifendruck ist häufig zu gering», bestätigt Jan Bergamin von der JB Automobile in Villigen AG. Während des AEC wird der Druck des Reifens etwas erhöht, um den Rollwiderstand zu verringern. Um den Rollwiderstand weiter zu senken, kann beim nächsten Reifenersatz auf Leichtlaufreifen geachtet werden. Diese zeichnen sich durch eine besonders gute Kategorie auf der Reifenetikette aus. Allein mit diesen Massnahmen sind Einsparungen von über

Im unteren Bereich des Zertifikats ist dann ersichtlich, wie viel Treibstoff, CO² und Geld mit den einzelnen Massnahmen und insgesamt gespart werden können. Anhand des übersichtlichen Zertifikates erklärt der Garagist seinen Kunden das Einsparpotenzial. Diese persönliche Beratung wird von den Kunden geschätzt und bildet das eigentliche Herzstück des AEC. «Als Garagisten geben wir gerne Tipps, wie man nachhaltiger fahren kann», sagt David Schweizer, Geschäftsführer der P. Schweizer AG. Die wichtigsten Ratschläge, die er mitgebe, seien vorausschauendes Fahren und eine gute Wartung des Fahrzeugs. Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

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100 Litern Treibstoff pro Jahr möglich. «Geld ist immer ein Thema. Umso besser ist es, wenn ich dem Kunden helfen kann, Kosten einzusparen.» Finanziell stärker ins Gewicht, als viele erwarten, fällt der sparsame Einsatz der Klimaanlage. Vor allem im Automatikmodus verbraucht sie viel Energie. Gestaunt wird auch über das Einsparpotenzial, das sich allein durch die Verwendung von LED-Tagfahrlicht ergibt.

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Diverses

ObZ Donnerstag, 30. September 2021

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Sicherheit für Bevölkerung, Wirtschaft und Staat Sie arbeiten in der Küche und Mensa der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV in Liestal, wo die Grundausbildung zur/zum Fachspezialist/in Zoll- und Grenzsicherheit durchgeführt wird und auch Seminare, Tagungen und andere Veranstaltungen stattfinden.

Ihre Aufgaben • Köch/innen beim Vor- und/oder Zubereiten von Mahlzeiten unterstützen • Bei der Essensausgabe in der Mensa mithelfen • Besteck und Geschirr abwaschen • Räume und Gerätschaften der Küche/Mensa reinigen • Bereich «Küche/Mensa» bei besonderen Anlässen unterstützen

Ihr Profil • Abgeschlossene Ausbildung mit mehrjähriger Berufspraxis in Gastroküche • Selbstständige, eigenverantwortliche und exakte Arbeitsweise; teamorientiert und loyal; keine Mühe mit schweren Lasten • Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Hilfs- und Reinigungsmitteln • Erfahren mit Office-Anwendungen (Kassenwesen) • Gute mündliche und schriftliche Kenntnisse einer zweiten Amtssprache

Die Eidgenössische Zollverwaltung sorgt für umfassende Sicherheit an der Grenze – zum Wohl von Bevölkerung, Wirtschaft und Staat. Sie ist national und international gut vernetzt. Zu ihren Kernaufgaben gehören das sachgerechte und rasche Abfertigen von Handelswaren, der zügige Ablauf des Reiseverkehrs, die Bereiche Sicherheitspolizei und Migration und sie verfügt mit der Strafverfolgung über eine eigene Ermittlungsbehörde. Aktuell befindet sie sich in der Weiterentwicklung hin zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit. Die Bundesverwaltung achtet die unterschiedlichen Bedürfnisse und Lebenserfahrungen ihrer Mitarbeitenden und fördert deren Vielfalt. Gleichbehandlung geniesst höchste Priorität. Onlinebewerbung unter www.stelle.admin.ch, Ref. Code 606-46957

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Region Liestal

ObZ

Ein Haus ausschliesslich für Jugendliche

30 Jahre Das älteste Jugendzentrum im oberen Baselbiet feierte sein Jubiläum «Die Jugend ist jene Zeit, in der man noch unbeschwert sein kann und noch nicht alles zu Ende denken muss.» Die Liestaler Stadträtin Regula Nebiker brachte es auf den Punkt: Jugendliche brauchen Freiheit und Raum, um neue Dinge auszuprobieren und auch einmal wild sein zu können. Den Platz dazu gibt seit 30 Jahren das Jugendzentrum Liestal. Hier haben die Jugendlichen die Möglichkeit kreativ zu sein, eigene Projekte zu verwirklichen, aber auch Freunde zu treffen und zu chillen. Liestal stand von Anfang an hinter dem Jugendzentrum Tatsächlich ist das Jugendzentrum Liestal einzigartig. «Es bietet mehrere, grosszügige Räume, die es gestatten auf die verschiedenen Bedürfnisse der Jugendlichen einzugehen. Und das mitten im Zentrum von Liestal», schwärmt Hans Eglin, Geschäftsführer der Stiftung Jugendsozialwerk, über das ehemalige Feuerwehrmagazin in der Allee. Die Stiftung betreibt im Auftrag der Stadt Liestal den Jugendtreff. «Liestal stand immer hinter diesem Angebot, auch damals als das Jugendzentrum erst provisorisch war.» Das Jugendzentrum war der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Stiftung Jugendsozialwerk, die heute Offene Jugendarbeit aber auch Wohn- und Arbeitsintegration in der ganzen Region Nordwestschweiz anbietet. Ehemaliger Besucher leitet heute das KJF Einer der Jugendlichen, der schon vor 30 Jahren im Jugendzentrum ein- und ausging, ist Thomas Furrer. Heute leitet er die Abteilung Kind.Jugend.Familie KJF beim Jugendsozialwerk: «Wir haben schon damals Events hier in diesem Raum organisiert. Viele schöne Erinnerungen sind mit dieser Zeit verbunden. Das Haus zur Allee mitten in Liestal hat

Stadträtin Regula Nebiker redete am 30-Jahre-Jubiläum des Jugendtreffs Liestal. viele Jugendliche ins Erwachsenenalter begleitet.» Jugendliche finden Unterstützung Nicht allen fällt der Weg ins Erwachsenenalter leicht. Auch hier bietet das Jugendzentrum Unterstützung. Jugendliche werden bei ihrer Suche nach einer Lehrstelle begleitet. Mit «Girls Connected» werden speziell Mädchen gefördert. Das Jugendcoaching hilft jungen Menschen konkrete Ziele zu setzen und diese auch zu verwirklichen. «Du bisch mehr wie ä Zahl» «Das Wichtigste ist aber die Lebensfreu-

de, die im Jugendzentrum gelebt wird und uns alle inspirieren soll», greift Hans Eglin das Anliegen von Stadträtin Regula Nebiker wieder auf. Und was entstehen kann, wenn Jugendliche die Freiheit haben, Dinge auszuprobieren, erlebten die Jubiläumsgäste bei der Uraufführung des Liestal-CitySongs, den die beiden Leiter Ruben Albiez und Alberto Trinanes mit jetzigen und ehemaligen Besuchern eingespielt haben. «Wär Liebi git, dä isch ä Teil vo uns. Du bisch meh wie ä Zahl» ist eine der Zeilen aus dem Song, der Aufmunterung nicht nur für die Jugendlichen schenkte.

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Uraufführung des Liestal-City-Songs.

Seltener Vogel auf der Durchreise im Baselbiet Der Vogelkundler Simon Keller hat in der Deponie Seltisberg einen rastenden Ortolan entdeckt. Der Ortolan ist eine Vogelart, die in der Schweiz vom Aussterben bedroht ist. Gemäss VogelwarteHomepage gibt es aktuell nur noch ein Brutpaar. Dies im Kanton Wallis, wo Simon Keller in den 90er-Jahren noch selbst erfolgreiche Bruten fand und in jüngerer Zeit auch die allerletzten Reviere in der steilen und heissen Felsensteppe zwischen Leuk und Turtmann. Als Kraftfutter wird dort in der Ebene unter anderem für diese Art sogar extra Hafer angepflanzt und spezialisierte Schafe weiden auf den steilen Hängen inmitten einer äusserst artenreichen Insektenwelt, um die Steppenartigen Wiesenhänge – der Brutort des Ortolans – von Büschen freizuhalten.

«Im Herbst und Frühling gelingt gelegentlich ein Nachweis eines Durchzüglers bei uns, wobei diese Vögel höchstwahrscheinlich aus ausländischen Brutgebieten stammen», erklärt Simon Keller. «So schön wie dieses Exemplar posierte allerdings schon lange kein Ortolan mehr in unserer Region.»

Auf dem Durchzug rastender Ortolan bei der Deponie Seltisberg.

Lupsingen hat den Spielplatz eingeweiht Mit einem Eröffnungsfest hat Lupsingen den neuen Spielplatz beim Gemeindehaus am vergangenen Samstag offiziell eingeweiht. Das Spezielle am Projekt ist, dass die Initiative von Einwohner/

-innen ausging. Die Umgestaltungskosten von rund 140 000 Franken wurden zu 75 Prozent von Sponsoren und Privaten finanziert und die Begrünung wurde unter Mithilfe der Bevölkerung

Der neue Spielplatz, der schon seit über einem Jahr in Betrieb ist, wurde am letzten F O T O: Z V G Wochenende offiziell eingeweiht.

gepflanzt. Entstanden ist eine lebendige und ökologisch wertvolle Spiel-Landschaft, die auch als Erholungsraum und Treffpunkt rege genutzt wird. Früher wurden die Flächen als Schulhausplatz gebraucht, doch nach der Umnutzung des alten Schulhauses zum Gemeindehaus verlor die Fläche zunehmend ihre Nutzer. Die Lupsinger Einwohnerin Elian Wüthrich, die schon in Liestal erfolgreich den Spielplatz Brunnmatt lanciert hatte, gründete deshalb 2018 eine Projektgruppe, um die Brachfläche umzugestalten. Die Gruppe lud verschiedene Spielplatzbauer ein und entschied sich für das Projekt der Rudolf Spielplatz AG, das unter anderem ein Baumhaus um eine alte Eiche, Blumenwiesen und Staudenrabatten sowie und einen Mergelplatz, der als Bühne genutzt werden kann, vorsah. Nachdem die Gemeindeversammlung grünes Licht gegeben hatte, konnte das Fundraising beginnen. Der Bau dauerte von Ende Januar bis Mai 2020, Mitte Juni 2020 wurde der Platz zur Nutzung freigegeben. OBZ

Der Ortolan ist in der Schweiz vom AusF O T O S: Z V G sterben bedroht.

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Ruth’s Augenblicke Heidi lacht, dass ihr der Bauch wackelt. Ich will wissen, warum sie so munter aufgelegt ist. «Ich erlebte etwas Konfuses, das müsstest du fast einbringen in einer Kolumne,» grinst sie. Et voilà, lassen wir Heidi erzählen: «Du weisst ja, ich singe in einem Chor. Kürzlich war eine Aufführung geplant. Ich weilte gerade in Arisdorf, von wo mich meine Mitsängerin Lisbeth direkt ans Konzert mitnehmen konnte. Lisbeth fährt eine kleine alte Karre, mit nur zwei Türen. Ich stand beim Volg bereit, wo ich zusteigen sollte. Nun, der Beifahrersitz war bereits besetzt von Lotti, einer Ad-hoc-Sängerin, die manchmal Solo-Einlagen bringen darf. Sie genoss natürlich Privilegien, sogar bei der Zuteilung der Autositze. Sie kletterte flink aus dem Auto, klappte die Rücklehne ihres Sessels nach vorn, so dass ich mich nach hinten rein quetschen konnte. Du weisst ja, dass ich nicht gerade zart gebaut bin, aber diagonal hockend ging es schon irgendwie. Auf dem Anstieg zur Windentalerhöhe begann Lisbeths wackerer Kleinwagen komische Laute von sich zu geben. Ich sass verkrampft und lauschte. Der Motor war ziemlich laut, aber nun quietschte und ächzte er im Takt, als wolle er demnächst den Geist aufgeben. ‹Wir sollten anhalten – das gefällt mir gar nicht!›, versuchte ich den Lärm zu übertönen. Lisbeth aber rief, zwischen zwei schauerlichen Geräuschen, dass ihr Auto es schon schaffen werde, und gab Gas. Auf der Höhe angekommen schrie ich, ich wolle hier auf den Bus warten – ich fühle mich unsicher! Ohne Antwort begann Lisbeth den Berg herunter zu knattern. Ich schwitzte Blut und Tränen. Lisbeth fuhr eindeutig zu rassig, für ein derart havariertes Gefährt. Nun erwartete uns noch die Fahrt hinauf ins Stedtli. Das Quietschen wurde penetranter und ich betete zu Gott, dass wir es schaffen würden. Die sorglose Lisbeth und die stoische Lotti gingen mir zünftig auf den Wecker. Endlich verstummte der tosende Motor und es wurde ruhig – zuerst. Lotti riss die Beifahrertüre auf und stakste grusslos davon, Richtung Kirche. Ich wollte mich erleichtert aus dem Auto befreien, als Lisbeth sich resolut umdrehte und befahl: «Bleib hocken und hör zu! Also, so etwas machst du gefälligst nie mehr! Das ging zu weit! Ich habe mich jämmerlich genervt und mich geschämt für dein Benehmen!» Darauf hin erfuhr ich, dass Lotti ihre ältliche Sopranstimme auf der ganzen Fahrt einsingen musste, und nun furchtbar beleidigt war von wegen «quietschender Motor ... oh herrjeh!» RUTH PE TITJE AN-PL AT TNER

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Imkern nach den zehn Jahreszeiten der Natur Liestal Delegiertenversammlung von BienenSchweiz EDI GYSIN

Ein halbes Jahrhundert seines Bestehens feiert der Bienenzüchterverband Beider Basel in diesem Jahr. Grund genug, den Schweizerischen Verband für seine Delegiertenversammlung nach Liestal einzuladen. Zwar bestand bereits seit dem Jahr 1901 ein Zusammenschluss der damaligen Bienenzüchtervereine in beiden Basel. Aber erst im Jahr 1971 kam es zur formellen Gründung des Verbandes Beider Basel. In jedem der sechs Bezirke existiert ein Verein. Diese machen zusammen mit dem städtischen Verein den Verband Beider Basel aus. Am vergangenen Samstag sind die Delegierten aus allen Landesteilen nach Liestal gereist um die Verbandsgeschäfte zu beraten. Begrüsst und willkommen geheissen wurden sie auch von der Politik. Die Bienen haben offenbar bei den Politikerinnen und Politikern einen dicken Stein im Brett. Ständerätin Maya Graf ist sozusagen mit Bienen aufgewachsen, «sonst hätten wir gar keine Kirschen ernten können», sagte sie. Regierungsrat Lukas Engelberger wusste bestens Bescheid über die Stadtbienen sowie über die gesundheitsfördernde Wirkung von Honig und Bienenwachs. «Wenn sie von einer Biene gestochen werden, können sie auch den weit harmloseren Piks machen lassen: Impfen Sie sich gegen Covid!», warb er in seinem Grusswort. Einen deutlichen Werbespot für unseren Kanton und die Wirtschaftskraft der Nordwestschweiz flocht Regierungsrätin Kathrin Schweizer in ihr engagiertes Grusswort ein, schliesslich kamen die Gäste aus der ganzen Schweiz und da ist es wichtig Klartext zu reden. «Neben 300 000 Einwohnerinnen und Einwohnern tummeln sich im Baselbiet auch noch gut 6000 Bienenvölker», rechnete sie vor und verwies auch auf die Pionierleistung von 2012, als die Fachstelle Bienen geschaffen wurde. Die Stadt Liestal wurde von Stadträtin Marie-Therese Beeler vertreten, die zu einem Stadtbummel einlud, «wenn die Geschäfte zu Ende beraten sind. Diskutiert wurde von der Versammlung schliesslich auch das Verhältnis zur Politik. Es sei besser im Stil wirkungsorientiert vorzugehen als bloss laut. «Der Umgang mit den Agrarinitiativen war beispielhaft: Wir fassen weiterhin keine Parolen», sagte Martin Schwegler vom Verbandsvorstand. Zwecks Reduktion von bienengefährdenden Stoffen suche man das Gespräch mit Interessenverbänden, so Schwegler weiter. Die weiteren traktandierten Geschäfte warfen keine hohen Wellen, sie wurden mit deutlichen Mehrheiten verabschiedet.

Ständerätin Maya Graf, Manuela Plattner, Präsidentin des Bienenzüchterverbands beider Basel; Mathias Götti Limacher, Präsident BienenSchweiz; Regierungsrätin Kathrin Schweizer, Sicherheitsdirektorin Kanton Baselland und Regierungsrat Lukas Engelberger, F O T O S: E . GY SIN Gesundheitsdirektor Basel-Stadt. Phänologischer Kalender als Taktgeber Die Eintrittszeiten charakteristischer Erscheinungen werden in einem «phänologischen Kalender» festgehalten. Dieser unterteilt das «phänologische Jahr» in physiologisch-biologisch begründete zehn «phänologische Jahreszeiten» und orientiert sich an charakteristischen Entwicklungsstadien typischer Pflanzen. Das ist in aller Kürze die Grundlage des Referats, das Ute Schneider-Ritter und Wolfgang Ritter vor den Delegierten hielten. Das Ehepaar hat zum Thema ein Buch publiziert, das bereits zu einem Bestseller geworden ist. Am Beispiel der Küchenschelle (pulsatille vulgaris) und der Gehörnten Mauerbiene lässt sich dass Phänomen anschaulich erklären. Die Mauerbiene ist der wichtigste Bestäuber dieser Pflanze. Im Gefolge der Klimaerwärmung hat sich der Blühbeginn der Küchenschelle sehr schnell auf die höheren Temperaturen eingestellt. So schnell kann die Mauerbiene nicht reagieren und hinkt mit ihrer Schlupfzeit hinterher, wenn sie dann schlüpft, ist die Pflanze bereits verblüht. Ein weiteres Beispiel stammt aus un-

Ute Schneider-Ritter und Wolfgang Ritter, Autoren und Imker.

serer Region. An einem unscheinbaren Kirschbaum am Waldrand von Liestal lässt sich über hundert Jahre zurück zeigen, wann im Baselbiet die Kirschbäume blühten. Diesen sogenannten Referenzbaum beobachten Obstbauexperten des Landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain in Sissach. Referenzkirschbäume gibt es im Baselbiet seit 1894. Wenn 20 Prozent der Blüten dieses wilden Kirschbaums offen sind, spreche man vom Beginn der Blütezeit, so die Regel. Über diesen Zeitpunkt wird Buch geführt. Die Zeitreihe in Liestal ist die älteste eines Kirschbaumes weltweit. Nirgends sonst wurde so weit zurück die Blüte der Kirschbäume Jahr für Jahr protokolliert. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Bauern auf diesen Referenzbaum angewiesen. Sie rechneten nämlich gestützt auf den Stichtag, den aktuellen Temperaturverlauf und anhand von Erfahrungswerten, fast auf den Tag genau, wann sie die Kirschen ernten können. «Die Bauern wussten zum Beispiel: Am Stichtag plus 80 Tage beginnt etwa in Pratteln die Ernte». Die Bauern buchten dann auf diesen Termin die zahlreichen Erntehelfer oder bestellten Sonder-Güterzüge für den Transport der schnell verderblichen Ware in die ganze Schweiz. (Zitiert nach Andreas Buser vom Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain und der Blütenspezialistin Susanne Kaufmann.) All diese Veränderungen werden auch einen Einfluss auf die Bienenvölker und somit auf die Imkerei haben. Davon sind Ritters überzeugt und haben in ihrem gemeinsam gehaltenen Referat zum Abschluss der Delegiertenversammlung einen interessanten Impuls mit auf den Heimweg gegeben.

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EVP Liestal und Umgebung wählt neue Präsidentin An der Generalversammlung der EVP Liestal und Umgebung haben die Mitglieder Einwohnerrätin Sonja Niederhauser mit einem grossen Applaus zur neuen Präsidentin gewählt. Sie bringt grosse politische Erfahrung mit, ist Mitglied im Kantonalvorstand und Vizepräsidentin im Einwohnerrat. Sonja Niederhauser löste die ehemalige Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger ab, welche knapp zehn Jahre im Präsidium war. Glücklicherweise bleibt sie weiterhin im Vorstand. Sie hat unter anderem bei Land- und Einwohnerratswahlen grossen Effort geleistet. Ihr Netzwerk hat manchen Kontakt vermittelt. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde Helmut Ruch, der 17 Jahre als Aktuar tätig war, jedoch auch bei anderen Arbeiten Hand anlegte. Er war eine wichtige Stimme in Pratteln. Die EVP Liestal und Umgebung dankt den Beiden für das grosse, langjährige Engagement und wünscht der neuen Präsidentin sowie dem gesamten

Vorstand viel Erfolg, Freude und Gottes E VP LIESTAL UND UMGEBUNG Segen.

Abtretende Präsidentin Elisabeth Augstburger und neue Präsidentin Sonja NiederF O T O: Z V G hauser.

Die Küchentiger habens aufs Podest geschafft

Bronze für Psychiatrie Baselland an Kochmeisterschaft Ein dreiköpfiges Küchen-Team der Psychiatrie Baselland hat an der Schweizer Meisterschaft im Kochen in der Gemeinschaftsgastronomie den sehr guten dritten Rang erreicht. Die Equipe unter Leitung von Küchenchef Andreas Krais gewann einen Pokal, ein Diplom und ein Preisgeld. «Die Bronzemedaille freut mich riesig, denn die Konkurrenz war hart», sagte Andreas Krais an der Siegerehrung in Rothenburg (LU). Sein Team, die «Küchentiger», hat es im Final um die SVGTrophy auf das Podest geschafft. Dieser sehr guten Leistung von Andreas Krais, seinem Stellvertreter Alexandre Colomb und der Köchin Anna Baltic sind intensive Vorbereitungen vorausgegangen, die im Finalkochen vom 9. September in der Psychiatrie Baselland (PBL) gipfelten. Sechs Gruppen aus der ganzen Schweiz kämpften nach einer Vorausscheidung in der Endrunde um den Meistertitel des Schweizer Verbandes für Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie (SVG).

Auch Fabian Keller, stellvertretender CEO der PBL, ist vom dritten Rang der «Küchentiger» angetan: «Die hohe Qualität unserer Küche ist uns schon von vielen Gästen attestiert worden. Die Bronzemedaille dieser schweizweiten Kochmeisterschaft bestätigt diese Rückmeldungen». Die Finalisten mussten ein Dreigangmenü zubereiten, das von einer Fachjury des Schweizer Kochverbandes bewertet wurde. Der Warenwert für das ganze Menü durfte zehn Franken pro Person nicht übersteigen. Gewonnen hat die Swiss-SVG-Trophy 2021 ein Team aus dem Spital Linth in Uznach (SG); den zweiten Rang belegte das Insel Spital Bern, den vierten Rang teilten sich die Teams aus dem Spital Lachen (SZ), der Gastronomiegruppe ZFV Lausanne sowie des Personalrestaurants SAG in Dietlikon (ZH). Zugang zur Abschlussfeier in Rothenburg hatte nur, wer das Covid-Zertifikat vorweisen konnte. Die Teilnehmenden mussten darum keine Maske tragen oder Abstände einhalten. PSYCHIATRIE BASELL AND

Tonwerk Vital – Neueröffnung pr. Am 1. Januar 2022 eröffnet das Tonwerk Vital und bietet seinen Kunden im Tonwerk in Lausen ein umfassendes Trainingsangebot an. Das Ziel der Inhaber lautet «allen Menschen die Kompetenz mitzugeben, ein gesundes und selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu führen». Hierfür offerieren sie massgeschneiderte Programme für Mus-

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Donnerstag, 30. September 2021

Tausend Narben und Steine im Bauch

Liestal Selina Vögtlin und Robin Rehmann im Gespräch in der Kantonsbibliothek URSULA HANDSCHIN

Es ging unter die Haut, wie die beiden Podiumsteilnehmer offen und ehrlich über ihre Krankheiten erzählten und einander auch Fragen stellten. Die Moderatorin Christine Salkeld, Psychologin und Leiterin der Fachstelle Prävention der Psychiatrie Baselland, stellte die beiden gut ausgewählten jungen Menschen vor als Gäste der Veranstaltungsreihe «Psychische Gesundheit», die in Zusammenarbeit mit der Kantonsbibliothek stattfinden. Passte gut, denn die Erstautoren hatten ein Buch mitgebracht, in dem sie über ihre Krankheit geschrieben haben und wie sie damit umgehen. Aber auch mündlich kam zum Ausdruck, wie oft und geübt sie sich schon darüber geäussert hatten, um ihrem Umfeld und anderen in dieser Beziehung unwissenden Menschen verständlich zu machen, was ihre Krankheiten sind, bedeuten und was für Folgen diese haben

für sie. Obwohl man ihnen ihre Leiden äusserlich nicht ansieht, besetzen und bestimmen sie ihr Leben, weil sie chronisch und nicht heilbar sind. Selinas Essstörung, Suizidversuche und Selbstverwundungen (ihr Buch «1000 Narben»), mit denen sie lebt und gegen die sie kämpft, seit sie 14 ist. Eine psychische Erkrankung, die oft in psychiatrischen Kliniken behandelt wird. Ihre positiven Erfahrungen und Erlebnisse dort, die sie schilderte, sollen anderen Betroffenen helfen, die Vorurteile davor abzulegen und sich frühzeitig helfen zu lassen. Aufklärung in Schulen würde vielleicht helfen, dass pubertierende Mädchen gar nicht damit anfangen? Robin Rehmanns Beruf als Moderator bei TV und Radio Virus war erkennbar an seiner Mühelosigkeit, sich zu äussern und sehr anschaulich und schonungslos seinen Umgang mit der Autoimmunkrankheit Colitis ulcerosa zu beschreiben. In seinem Buch «Stei-

ne im Bauch» schildert er seinen Weg von einem Leben nach der Schockdiagnose zwischen Sofa, Toilette und Bett, hin zu Hoffnung, Wünschen und Zukunftsplänen. Beide betonten, dass gute Ratschläge und Tipps eher schlecht ankommen mit dem Trost, dass es damit sicher besser werde. Dafür eher: «Es tut mir weh und leid, dass du etwas so Schlimmes erleben musst!» Sie mitfühlend in den Arm zu nehmen. Es ist ihnen wichtig und hilfreich darüber zu sprechen und damit Tabus zu brechen, auch damit Gleichbetroffene sich finden und austauschen können. Das Publikum war berührt und beeindruckt von dieser reifen Leistung der beiden jungen Menschen, die trotz des stetigen Leidens auch Freude finden in ihrem Leben. Die Veranstaltungsreihe Psychische Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Kantonsbibliothek Baselland im Rahmen der nationalen Kampagne «Wie geht’s dir?» wird weitergehen!

Selina Vögtlin mit Essstörung und Robin Rehmann mit Colitis Ulcerosa erzählen offen F O T O: U. H A ND S C HIN über den Umgang mit ihren Krankheiten.

«Schangsongs» und Kurzkrimis

Premiere des neuen Stücks

Nach pandemiebedingter Zwangspause konnte am vergangenen Donnerstag auf Schloss Wildenstein wieder ein Anlass durchgeführt werden. Über 60 Personen freuten sich auf diesen besonderen Abend. Florian Schneider und seine hervorragenden Musiker Adam Taubitz (Violine) und Roman Bislin (Piano) zeigten einmal mehr, was sie drauf haben. Gleich zu Beginn erzählte Florian Schneider von seinem Aufenthalt in Istanbul und dem dort anderen Lebensstil als im Fünflibertal. Danach trug Florian Schneider in spitzbübischer Art und Weise ein Programm von romantisch-eigenwilligen Liedern aus seinem Repertoire vor. So knorrig und verschroben die «Schang-

Zuschauen wie andere scheitern ist angenehmer. Deswegen Flucht aus der eigenen Problemzone auf den Balkon. Da erstreckt sich die grosse Welt des kleinen Innenhofs: Einer grilliert neuerdings ohne Kleider. Eine tanzt spät nachts alleine durch die Wohnung und auf der Dachterrasse der Vermieter passiert Eigenartiges. Der fünffache Poetry-Slam-Schweizermeister Dominik Muheim und Musiker Sanjiv Channa boten Kabarett mit Schlagzeug und Kazoo, welches ihresgleichen sucht. Natürlich, die beiden sind lokal sehr bekannt und haben sehr viel Goodwill beim Publikum. Aber die

Palazzo Dominik Muheim und Sanjiv Channa – Useluege

Bubendorf Florian Schneider und Barbara Saladin auf Schloss Wildenstein songs» unter dem Titel «Eigebränd» waren, so glaubwürdig und echt kamen sie rüber. Das ganze Zusammenspiel mit Gesang, Gitarre, Violine und Piano war phänomenal! Als Kontrast zur musikalischen Darbietung las Barbara Saladin aus Hemmiken Kurzkrimis aus der Anthologie «MordsSchweiz» vor, einem Buch, das sie zusammen mit Paul Ott dieses Jahr herausgeben durfte und welches Kurzkrimis von 25 Schweizer Krimiautorinnen und -autoren beinhaltet, zu welchen auch sie sich zählen darf. Wie das Schicksal es wollte, flatterte während der Vorlesung unverhofft eine Fledermaus in den Festsaal, schwirrte einige Male durch das Gebälk und flog dann wieder durchs offene Fenster hin-

aus … auch das gibt’s nur auf Wildenstein! In Erinnerung blieben dem Publikum vor allem Lieder wie «Chumm gimmer e Hampfle Chirsi», «d’Wildesteiner Moritat», «Tüüfel und Staub» oder «Alts, chalts Hus», welche er mit seiner unvergleichbaren tiefen Stimme zum Besten gab. Mit dem Schlusslied «Läb wohl», weiteren Zugaben sowie einem nicht enden wollenden Applaus für die Musiker und die Autorin ging dieser unterhaltsame Abend zu Ende. Nächster Anlass: Dienstag 19. Oktober 2021 (20 Uhr), «Fürchten wir das Beste», Hommage an Georg Kreisler/Musikkabarett mit Regina Leitner und Aline Koenig

Performance kann sich sehen lassen und wird gute Werbung machen auf ihrer ausgedehnten CH-Tournee für den hochklassigen Baselbieter Export. Das Theater Palazzo konnte die Produktion unter der Regie von Philipp Galizia beherbergen und technisch unterstützen. Die Förderung der jungen Theaterszene aus dem Baselbiet ist ein grosses Anliegen des Theaters. Muheim und Sanjiv haben mit ihrem neustem Wurf ein starkes Statement abgegeben. Wir sind gespannt, wie gross ihr Einfluss auf die hiesige Theaterszene ist und wie sich ihr Schaffen noch entwickeln wird. Es bleibt spannend! ERIC RÜTSCHE

VEREIN FREUNDE VON SCHLOSS WILDENSTEIN

Dominik Muheim und Sanjiv Channa teilten ihre Balkon-Beobachtungen. Barbara Saladin.

Florian Schneider, Adam Taubitz und Roman Bislin (v. l.).

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Veranstaltungen

Ein weitgereister Grossmeister

Liestal Gismo Graf Trio in der Kulturscheune – zwei Konzerte an einem Abend falls als Virtuose gefeierte Joel Locher. Am Konzert in der Kulturscheune tritt bei einigen Stücken auch Gismo’s Schwester und Sängerin Cheyenne Graf auf. «Gismo Graf & Band mit ihrer mitreissenden Performance boten ein Feuerwerk an swingendem, mitreissendem Gipsy-Jazz, der die Zuschauer von An-

Gismo Graf-Trio.

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fang an begeisterte.» (Bettina Nowakowski, 2019) Die Cellistin Sol Gabetta meint, dass Gismo Graf ohne Zweifel einer der interessantesten jungen Gitarristen in der Tradition von Django Reinhardt sei. (www.youtube.com/watch?v=VEtluQV50kI) Weitere Informationen sind unter www.gismograf.de zu finden. Samstag, 2. Oktober, 19 und 21 Uhr, Kulturscheune, Liestal: Gismo Graf Trio – «Gipsy Swing». Gismo Graf (solo g), Joschi Graf (rhytmus g), Joel Locher (b), Special Guest: Cheyenne Graf (voc). Zwei Konzerte an einem Abend mit höchstens je 40 Zuhörer/-innen. Vvk: Buchantiquariat «Poete-Näscht», Rathausstrasse 30, 4410 Liestal, Tel 061 921 01 25 oder via Kulturscheune Weitere Informationen: www.kulturscheune.ch Gemäss den aktuellen Richtlinien können nur Personen mit einem am Veranstaltungstag gültigen Covid-Zertifikat (Geimpfte, Genesene, Getestete) ans Konzert zugelassen werden.

Katzmanns im Guggenheim pr. Endlich konnte das neue Werk aus dem Hause Katzmann eingeweiht werden. Die CD-Taufe musste seit zwei Jahren mehrmals verschoben werden. Die Beiden liessen sich aber nichts anmerken und boten eine grundsolide Performance. Die Covers sowie die Songs aus der Feder der Katzmanns, hatten eine Prise Country in der Umsetzung, was dem Publikum sehr gefiel. Vater und Tochter harmonierten auf der Bühne perfekt und boten eine starke Show, die so schnell nicht vergessen geht. Weiteres Programm im Guggenheim: 21.10. Reeto von Gunten, 22.10. Ritschi, www.guggenheimliestal.ch

Ein Shootingstar des Gipsy Swing Schon zum dritten Mal wird Gismo Graf mit seinem Trio in der Kulturscheune spielen. Gismo Graf ist einer der Shootingstar des Gipsy Swing in der Tradition des unvergesslichen Django Reinhardt. Gismo Graf hat mittlerweile seinen festen Platz in der weltweiten Riege der Spitzengitarristen der Gegenwart. Er ist immer noch von seinem ungebrochenen Drang nach Perfektion getrieben. Wer die Karriere des jungen Stuttgarters verfolgt, weiss, dass es sich bei Gismo’s Musik nicht nur um weitere Werke halsbrecherischer Variationen der Musik Django Reinhardts handelt: Gismo Graf wagt die Brücke vom Gypsy Jazz bis hin zu Pop, Bossa Nova, Swing und ausdrucksstarken Eigenkompositionen. Gismo Graf zeigt so, dass Gypsy Jazz weit mehr ist als nur eine Erscheinung am Rande des Jazz. Begleitet wird Gismo von seinem Vater und Mentor Joschi Graf, der an der Rhythmusgitarre durch sein exaktes Timing besticht und einigen Stücken mit seiner warmen Stimme den Feinschliff verleiht. Am Kontrabass spielt der eben-

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Der weit gereiste Künstler William White gastierte im schönen Theater Palazzo. Mit 19 Jahren aus der Heimat Barbados in die weite Welt gezogen, wusste er das Publikum gekonnt zu entführen in die Melodien und Texte dieser Welt. William ist endlich wieder auf Tournee! Das Publikum war sehr angetan von den neuen Songs und natürlich auch von den alten Klassikern, welche man auch aus dem Radio kennt. Ein eindrücklicher Abend eines Grossmeisters! ERIC RÜTSCHE/FOTO: Z VG

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Ein Jahrhundertbauwerk Ormalingen Einweihung der Trockensteinmauer Hinterreben EDI GYSIN

Auch diese verdiente Feier musste verschoben werden, aber jetzt war sie umso schöner. Die Natur hat nämlich dafür gesorgt, dass die Trockensteinmauer bereits in ihrer Umgebung integriert ist. So schnell geht das, vorausgesetzt man lässt die Natur machen. Am vergangenen Freitag versammelte sich eine ansehnliche Schar zur kleinen Feier, zu der der Natur- und Vogelschutzverein Ormalingen geladen hatte. Denise Bussinger, Vereinspräsidentin, hielt einen kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte. Es galt auch den Geldgebern gebührend zu danken, denn ohne sie wäre diese Investition nicht möglich gewesen. Von der Firma Hans Grieder AG sei die Kaffeekasse gespendet worden, sagte Bussinger, sie konnte auch den Stiftungsrat des Karl Schopfer-Fonds willkommen heissen. Auch die Gemeinde Ormalingen engagierte sich. Viel Goodwill gabs auch von Seiten der Bewirtschafter des Gebiets, «Familie Weber hat für unsere Anliegen immer ein offenes Ohr gehabt», sagte Bussinger. Ohne Freiwilligenarbeit geht gar nichts Die Mauer stünde nicht, ohne die tatkräftige Mitarbeit von Dieter Schaub, Julian Suter und Martin Schaub, der pensionierte Baumeister legte fachkundig Hand an. Dieter Schneider schliesslich war der Spezialist für diese Mauer, er plante sie und leitete den Bau. Er sei bestens unterstützt worden und manchmal auch noch verwöhnt mit Kuchen, sagte er zufrieden. Marco Müller vom Vorstand des Vereins stellte danach das kleine Naturschutzgebiet «Hinterreben» vor. Das Gebiet zwischen Ergolz und Mühlekanal und zwei Weihern, früher sei dort eine Fischzucht betrieben worden, beheimatet einen alten Obstgarten, Magerwiesen sowie verschiedene Hecken. «Wir konnten das Areal mit Astund Steinhaufen aufwerten, dazu kamen noch etwa 30 Nistkästen. Die Stare und der Gartenrotschwanz haben das An-

Die Festgemeinde vor der Trockensteinmauer. gebot bereits angenommen, der Trauerschnäpper hat eine Brut grossgezogen und auf den Neuntöter warten wir noch», sagte Müller. Solche Inseln, wo sich die Natur entfalten kann, brauche es überall um bedrohten Pflanzen und Tieren Schutz zu bieten, warb er für die-

Ankunft auf der Alp Horben.

ses wichtige Anliegen. Schliesslich wurde ein Apéro von der Patisserie «Back gut» aus Böckten offeriert, dazu gabs Ormalinger Bio-Wein von Ruth und Claude Chiquet. Im Feuerschein einer Finnenkerze klang der Abend bei angeregten Gesprächen aus.

Vier Siebtel des Vorstands des Natur-und Vogelschutzvereins Ormalingen, Edith Graf, Julian Suter, Denise Bussinger, Vereinspräsidentin und Marco Müller mit Tochter (v. l.)

Eine Sommerlinde für Daniel Schmutz Sissach Pro Natura Baselland vergibt Naturschutzpreis

Ausflug auf die Alp Horben Nach einer coronabedingten Pause konnten dieses Jahr die Ormalinger Senioren wieder auf Reisen gehen. Eine erwartungsvolle Reiseschar hat sich am 17. September auf den Halbtagesauflug gefreut und die Plätze in den beiden Sägesser Cars waren fast alle belegt. Die abwechslungsreiche Fahrt führte die Ormalinger Senioren via Wittnauer Berg – übers Benkerjoch nach Küttigen und Seon. Bei wunderbarem Herbstwetter war die Sicht frei auf den Hallwiler- und Baldeggersee. Die gut gewählte Route führte am romantischen Wasserschloss Hallwyl vorbei und auch das Schloss Heidegg konnte während der Fahrt bewundert werden. Die Herbstsonne liess die naturnahe Landschaft des Seetals im besten Licht erstrahlen und manche staunten. wie viel Unbekanntes und Schönes der Kanton Aargau zu bieten hat.

Auf dem Lindenberg liegt das Restaurant Alp Horben, welches die Gruppe zum ausgiebigen Zvierihalt erwartet hat. Die Senioren haben das Zusammensein genossen. Es wurden rege Neuigkeiten ausgetauscht und die Zeit reichte auch noch für eine paar Schritte vor der Rückfahrt. Für die Heimreise wählten die Chauffeure Heinz und Beat (ebenfalls Ormalinger) wiederum eine landschaftlich schöne Route via Freiamt – Muri – Lenzburg und entlang dem Schenkenbergertal hinauf zur Staffelegg und Frick. Schon bald war das Baselbiet wieder in Sicht und unsere gemütliche Rundreise in Ormalingen zu Ende. Die Freude am gemeinsamen Reisen und das Zusammensein wurden allseits geschätzt und die Abwechslung haben alle sehr genossen. KÄTHY ZIMMERMANN, GEMEINDERÄTIN ORMALINGEN

Aussenplätze bleiben bis auf weiteres offen Gelterkinden Saisonende auf der neuen Anlage Am heutigen Donnerstag endet für den Tennisclub Gelterkinden die erste Sommersaison auf der neuen Anlage – allerdings nur kalendarisch. Denn obwohl ab Oktober offiziell der Winterbetrieb startet, bleiben die Aussenplätze bis auf weiteres für die Mitglieder gratis bespielbar. Denn der synthetische Sandplatz ist nicht nur unterhaltsarm und gelenkschonend, sondern verlängert auch die Bespielbarkeit im Herbst sowie im Frühling um mehrere Wochen. Der wohlweislich ausgewählte Belag benötigt zudem keine Bewässerung und stäubt dennoch nicht. So konnte er auch in der Halle verlegt werden und verschont die Spielenden dadurch das ganze Jahr über von einer Umgewöhnung. Die letzten Wochen waren geprägt von diversen Wettkampf-Events. Auf die

OTTO GRAF

Daniel Schmutz heisst der Gewinner des Naturschutzpreises 2021 von Pro Natura Baselland. Der Gewinner weiss seit eineinhalb Jahren von seinem Glück. Doch die Corona-Pandemie machte den Organisierenden einer würdigen Übergabefeier immer wieder einen Strich durch die Rechnung. 2020 fiel der Anlass sogar ins Wasser. Am Montag klappte es endlich. Thomas Zumbrunn, Co-Geschäftsführer Pro Natura Baselland, konnte in der Oberen Fabrik in Sissach nebst dem aktuellen auch ehemalige Preisträgerinnen und -trägern sowie weitere Gäste begrüssen, unter ihnen Ständerätin Maya Graf, Regierungsrat Isaac Reber, Gemeindepräsident Peter Buser und Bürgerrat Niggi Bärtschi. Meret Franke, Präsidentin Pro Natura Baselland, überreichte Daniel Schmutz den Preis in Form einer Urkunde sowie mit einem Sachpreis, dem traditionellen Baum. Der Gewinner entschied sich für die Sommerlinde. Diese wird im Spätherbst an einem von Schmutz bestimmten Ort eingepflanzt. «Mit dem Baum muss auch ein silberner Fünfliber in die Erde eingebracht werden», erklärte der Gemeindepräsident und sicherte zu, er werde persönlich beim Einpflanzen des Baumes und der Münze mithelfen. In ihrer Laudatio würdigte Franke die Verdienste des Preisgewinners eingehend. So erfuhren die Anwesenden, dass der 1962 auf dem Hof «Rotacher» oberhalb von Läufelfingen Aufgewachsene den Beruf eines Bäcker-Konditors erlernt, aber nie auf diesem Beruf gearbeitet habe. Nach einer Sturm-und Drang-Phase und verschiedensten Jobs absolvierte Schmutz eine zweite Lehre als Chemielaborant. 1991 trat er auf dem Amt für Umweltschutz und Energie in die Dienste des Kantons Basel-Landschaft, bildete sich dort kontinuierlich

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BöGSiKinden Classics mit den benachbarten Tennisclubs aus Böckten und Sissach folgten die Aufstiegsspiele der verschobenen Interclub-Saison sowie das Finalwochenende der internen Clubmeisterschaften. Dank der clubeigenen Tennishalle führt der TCG neu einen Ganzjahres-betrieb und freut sich insbesondere auch, dass so zusammen mit der Tennisschule Baumann & Locher ein ganzjähriges Trainingsangebot ermöglicht wird. Gleichzeitig öffnet sich der TCG auch für Nicht-Mitglieder, können doch die Hallenplätze auch von Externen gemietet werden. Via Club-Homepage (www. tcgelterkinden.ch) gelangt man zum Buchungssystem von tennis04, wo die freien Plätze eingesehen und reserviert werden können. SIMON VÖLLMIN

Meret Franke, Präsidentin Pro Natura BL, überreicht Daniel Schmutz den NaturschutzF O T O: O. GR A F preis 2021. weiter und absolvierte unter anderem an der Fachhochschule in Muttenz ein Nachdiplomstudium zum Umweltingenieur. Was die Archive hergeben In seiner Freizeit setzt sich der in Sissach Wohnhafte seit Jahren mit Nachdruck und Beharrlichkeit für das Erhalten einer naturgerechten Umwelt ein. Als langjähriger Präsident der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Heimatschutz Sissach lancierte er unzählige ökologische Projekte und setzte diese auch um. Daneben engagiert er sich als Lokalhistoriker und publiziert laufend, was beim Durchsuchen von Archiven zum Vorschein kommt und für die Öffentlichkeit interessant ist. Dank seiner seit frühester Jugendzeit geprägten Verbindungen zur Landwirtschaft versteht sich Daniel Schmutz ausgesprochen gut zu Leuten aus bäuerlichen Kreisen und zu Kindern.

Andere hätten den Preis auch verdient, meinte der Ausgezeichnete bescheiden. Um der Natur gerecht zu werden, brauche es eine gesamtheitliche Betrachtung. Er zitierte dabei den damaligen Forstadjunkt, heutige Bezeichnung Kreisforstingenieur, Paul Rieder, der schon 1948 erkannt hat, dass ein sorgsamer Umgang mit der Natur unerlässlich ist. Heute, so Schmutz, verkörpere die Landwirtschaft eine Situation, in der sie gezwungenermassen gleichzeitig Täter und Opfer ist. Regierungsrat Isaac Reber unterstrich in seiner Grussbotschaft die persönliche Verbundenheit und die Parallelen zum Preisträger. So haben beide den gleichen Arbeitgeber und beide wohnen in einem Holzhaus. Musikalische Darbietungen von Jürg Nietlispach und Simon Dettwiler vom «Trio Pflanzplätz» rundeten den feierlichen Anlass ab.

Der Sandplatz auf der neuen Anlage verlängert die Bespielbarkeit.

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Region Gelterkinden

ObZ

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Pfr. Samuel Maurer begleitet vom 10.-15.10. das Konflager.

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Bei allen Veranstaltungen der Kirchgemeinde halten wir uns an die Vorgaben des BAG. Veranstaltungen können kurzfristig geändert oder abgesagt werden. Bitte beachten Sie dazu auch die Angaben auf der Homepage: www.ref-gelterkinden.ch

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 3. Oktober 10.00 Gottesdienst in Ormalingen (Feriensonntag), Pfarrer Rainer Jecker (Sissach), auch für Kirchgemeinde Buus-Maisprach. Für den Fahrdienst ist das Sekretariat Tel. 061 843 71 22 zuständig.

Donnerstag, 30. September 17.30 Teenager Club im Unterrichtshüsli/ Pfarrhöfli 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Sonntag, 3. Oktober 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfarrerin Sabine Brändlin. Predigttext: Mt 25,1-13. Thema: «Bereit sein für das Reich Gottes». Orgel: Heidy Müller. Kollekte: Arche Liestal. Fahrdienst: Peter Bez, 061 981 24 21. Wir dürfen 50 Personen in der Kirche willkommen heissen, Maskenpflicht, keine Zertifikatspflicht, Anwesenheitsliste Dienstag, 5. Oktober 11.00 Gottesdienst im Altersheim. Katja Maier und Christian Lutz Donnerstag, 7. Oktober 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. Die «Soribas», ein Mundharmonikatrio, spielt auf Covid Zertifikat nötig – wir freuen uns auf einen gemütlichen Nachmittag mit Ihnen! 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Amtswochen: Bis 3.10. Pfr. Eric Hub, 4.-11.10. Pfr. Reiner Jansen, 061 901 20 62 und am 12. + 13.10. Pfr. Fritz Ehrensberger, 033 765 32 00 Abwesenheiten: Pfr. Samuel Maurer ist vom 3.-9.10 und Pfr. Eric Hub vom 3.-13.10. in den Ferien.

Samstag, 2. Oktober 17.00 Orgelfeuerwerk mit Professor Matthias Neumann (Bayreuth/Hamburg); Orgelkonzert zum Thema «Wie schön leuchtet der Morgenstern» mit Werken von Reimann, Reger, Mendelssohn und Duruflé Sonntag, 3. Oktober in Sissach 9.30 Gemeinsame Eucharistiefeier für Sissach und Gelterkinden mit Don Raffaele Buono Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden: Dienstag, 11.00 – Altersheim Ormalingen: Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Sonntag, 3. Oktober 9.30 Eucharistiefeier ital./dt. mit den Pfarreiangehörigen aus Gelterkinden 11.00 Christkatholischer Gottesdienst Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 3. Oktober Gottesdienst mit Annemarie Roser Bitte informieren sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

www.ref-buus-maisprach.ch Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 3. Oktober Kein Gottesdienst. Herzliche Einladung, den Gottesdienst in Oltingen zu besuchen. Abwesenheit Vom 2. bis 16. Oktober sind wir abwesend. Amtswochenvertretung: Pfrn. Birgit Schmidhalter, Rothenfluh, 078 772 15 50 Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag 3. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christoph Weber anschliessend Kirchenkaffee in der Niklausstube Sonntagsschule für 4-12 Jährige Beginn am Sonntag 24. und 31. Oktober 9.30 im Unterrichtszimmer Pfarrhaus. Die Sonntagschule findet während der Gottesdienste in Oltingen unter der Leitung von Silvia Eschbach und Nerea Gysin statt. Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Sonntag, 3. Oktober 10.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalingen mit der Kirchgemeinde Buus- Maisprach, Pfarrer Rainer Jecker

Endlich wieder Konzertgenuss ohne Maske Sissach Klassische Musik von Klanglichter in der Oberen Fabrik

Die Pianistin Paola De Piante Vicin und der Cellist Sandro Laffranchini spielten Werke von Beethoven, Schumann und Mendelssohn. Dank Covid-Zertifikat herrschte wieder ein normaler Konzertbetrieb. Keine Abstände zwischen den Stühlen, keine lästigen Masken auf den Gesichtern und voller Barbetrieb – endlich hat die Künstlerische Leiterein der Klanglichter-Konzerte, Paola De Piante Vicin, wieder zu einem Konzert unter normalen Bedingungen in die Obere Fabrik Sissach einladen dürfen. Letztmals war das Mitte Februar 2020 der Fall, vier Wochen vor dem Lockdown. Allerdings mussten die Besucherinnen und Besucher für dieses Konzert das Covid-Zertifikat vorweisen. Trotzdem war der Anlass mit fast 80 Gästen recht gut besucht. Eine Brücke von der Klassik zur Romantik Die Pianistin Paola De Piante Vicin und ihr italienischer Landsmann, der Cellist Sandro Laffranchini, spielten Werke grosser Klassiker unter dem Leitmotiv «Brücken», das sich durch alle Klanglichter-Konzerte 2021 zieht. So schlug etwa Ludwig van Beethoven (1770– 1827) eine Brücke von der (Wiener) Klassik zur Romantik, wovon seine Sonate C-Dur Op. 102 für Klavier und Violoncello zeugt. Cellosonaten gehören zu den späteren Werken von Beethoven. Er musste dazu erst inspiriert wer-den, was durch einen jungen, virtuosen Cellisten gelangt. Das Stück wurde 1815 in Wien uraufge-führt. Ein musikalisches Streitgespräch 206 Jahre später nun hat es diese Sonate auch in die Obere Fabrik geschafft. Das einmal langsame, dann kräftige und dann wieder sanfte Spiel mit hektischem Anzeige

2. Satz (Adagio – Allegro vivace) wirkte zeitweise wie das klangliche Abbild einer lebhaften Diskussion zweier Personen mit gegenteiliger Meinung. Ungleich harmonischer, ja fast schon melancholisch-langsam im ersten und etwas schneller im zweiten Satz klang das Kammermusikwerk Adagio und Allegro op. 70 von Robert Schumann (1810– 1856).

Felix Mendelssohn, die er ebenfalls für einen begeisterten Cellisten geschrieben hatte. Die eher liedhafte Fantasie in g-Moll von Fanny zählt fünf Sätze, dauert aber nur etwa sechs Minuten. Sie wurden von den beiden Künstlern ebenso leidenschaftliche vorgetragen wie die sehr anspruchsvolle Sonate von Felix Mendelssohn.

Die Geschwister Mendelssohn Brücken geschlagen hat auch Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), ein Wunderkind fast wie Mozart sowie seine Schwester Fanny Mendelssohn Hensel (1805–1847). So komponierte Fanny ihr Kammermusikwerk «Fantasie» in g-Moll für ihren Bruder Paul, einen leidenschaftlichen Laien-Cellisten. Ein reifes Werk von aussergewöhnlicher Brillanz ist die Sonate Nr. 2 D-Dur Op. 58 von

Musikalische Schwindelgefühle Ein besonderer Hörgenuss war auch die Eigenkompositon «Vertigini» (Schwindel) von Sandro Laffranchini. Der Solocellist der Mailänder Scala gab damit in bewegender musikalischer Expressivität seine Erlebnisse einer Bergwanderung wieder, von der es zuvor hiess, sie führe über harmlose Pfade. Der Cellist erlebte die Alpentour aber offensichtlich anders.

Donnerstag, 30. September 2021

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Dienstag, 5. Oktober 14.00 Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Oramlingen, Handarbeit und gemütliches Beisammensein - es besteht die Möglichkeit zum Erwerb von Strickwaren im Pfarrhaus.

Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92.

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Sonntag, 10. Oktober 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrerin Trude Bernoulli. Gottesdienst ohne Zertifikatserfordernis: Es müssen Masken getragen und die Kontaktdaten erhoben werden. Die Platzzahl ist auf 50 beschränkt. Orgel Ilya Völlmy. Kollekte für die Spendkasse

Donnerstag, 7. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Daniel Hanselmann (Buus) Abwesenheit Pfarrer Detlef Noffke Pfarrer Detlef Noffke ist vom 27.09. bis 9.10.2021 abwesend. Die Stellvertretung entnehmen Sie dem Telefonbeantworter, Tel. 061 981 10 33. Aktuelle Informationen entnehmen Sie auch auf unserer Homepage unter www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Kirchgemeindeabend zur Vorstellung des Vereins «Schweizer Kirche in Israel». Gemeinsamer Anlass mit Läufelfingen. Mitwirkung Pfarrer Prof. Dr. Lukas Kundert, Kirchenratspräsident BaselStadt, Musikalische Gestaltung: Svenja und Lara Bürgin. Donnerstag, 30. September, 19.30, Raum der Kirchgemeinde, Rümlingen. Besuchende müssen ein Covid-Zertifikat vorweisen. Sonntag, 3. Oktober 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrerin Trude Bernoulli. Gottesdienst ohne Zertifikatserfordernis: Es müssen Masken getragen und die Kontaktdaten erhoben werden. Die Platzzahl ist auf 50 beschränkt. KEIN Gottesdienst in Rümlingen

Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Samstag, 2. Oktober bis Samstag, 9. Oktober (Ferien). Kontakttelefon: 079 325 46 03

Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92. Konflager in Wassen Sonntag, 10. bis Samstag, 16. Oktober Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Sonntag, 10. Oktober – Sonntag, 17. Oktober (Konflager). Kontakttelefon: 079 325 46 03 KONTAKT Pfarramt Rümlingen: Pfarrer Markus Enz, Tel. 062 299 12 33; E-Mail: enzruem@bluewin.ch Homepage der Kirchgemeinde: www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Bitte beachten Sie weiterhin die Handhygiene und die Abstandsregeln. Bei Unsicherheit konsultieren Sie bitte den Schaukasten, oder die Webseite! www.ref-wintersingen-nusshof.ch Sonntag, 3. Oktober 10.00 Nusshof, Wort: Sonja Wieland. Musik: Beat Schmid

Fettsäuren als Nahrungsergänzung pr. Mit der Nahrung nehmen wir täglich unterschiedliche Fette zu uns. Jedes Fett besteht aus Glycerin und drei Fettsäuren. Aus den Fettsäuren baut der Körper eigene Fette zusammen. Die Fettsäuren aus Fleisch- und Milchprodukten, aus Pflanzenölen und aus Fischölen unterscheiden sich wesentlich und haben unterschiedliche Funktionen. Im Fischöl sind besonders viele Omega-3 Fettsäuren enthalten, die für den Körper lebensnotwendig sind und dieser nur in geringem Umfang selber herstellen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig diese Omega-3-Fettsäuren durch die Nahrung oder als Nahrungsergänzung ein zu nehmen. Die wichtigsten Omega3-Fettsäuren EPA und DHA kommen hauptsächlich in Meeresfischen, in Muscheln und gewissen Algenarten vor. Sie spielen in allen Lebensphasen eine wichtige Rolle. So haben Sie einen Einfluss auf Entzündungsprozesse im Körper, unterstützen das Herz-Kreislauf-

System und haben einen günstigen Einfluss auf die Blutfettwerte. Zudem sind sie Bausteine der Zellen und unterstützen die Funktionen von Gehirn und Augen. Da wir in einem Binnenland leben, steht fettreicher Fisch bei uns nicht täglich auf dem Speiseplan. Somit ist es umso wichtiger, die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen. Für Veganer stehen Präparate auf der Basis von Algen zur Verfügung. Profitieren Sie von unserer 20 Prozent Aktion auf Fischöl während dem ganzen Monat Oktober 2021 und lassen Sie sich bei uns zum Sonderpreis den Cholesterinspiegel messen! TopPharm Center Apotheke, Im Migros Markt, 4460 Gelterkinden, Tel. 061 985 84 00 TopPharm Apotheke & Drogerie Sissach, Im Migros Markt, 4450 Sissach, Tel. 061 985 84 01

THOMAS LÜTHI

Wanderlager Primarschule Gelterkinden

Klassik pur, gespielt von Paola De Piante Vicin und Sandro Laffranchini in der Oberen F O T O: Z V G Fabrik Sissach.

Vom 8. September bis 20. September führten drei Wanderlager an der Grenze des Baselbiets entlang. Um was geht’s: Alle kennen das «Baselbieter Lied». Im Text spricht man von «Schönebuech bis Ammel». Nur das unsere Lagerroute von «Ammel nach Schönebuech» führt. Die Tradition dieses Schullagers geht weit zurück. Bereits unsere Vorgänger wanderten jahrzehntelang diese Route mit ihren Klassen. Änderung der Route ab dem Jahr 1995 neu bis nach Laufen. Die Kinder sind mit ihrem Tagesrucksack sieben

Tage im Kanton unterwegs. Die Übernachtungen sind jeweils in Naturfreunde- oder Pfadihäuser. Als Highlight gilt die letzte Übernachtung auf der Burg Rotberg. Die Klassenlehrer/-innen sind mächtig stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Ihr habt das super gemacht! Herzliches Dankeschön an alle Hilfsleiter und Küchenteams, die das Lager in der erschwerten Corona-Situation mit vollem Einsatz unterstützt haben. KLASSENLEHRPERSONEN: BALZ GILGEN, LUCAS DEFLORIN UND SARAH SCHWEIZER


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

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Donnerstag, 30. September 2021

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Markttag vom 13. Oktober 2021 Gemeindeverwaltung

Forschen & Entdecken zum Thema Medizin

Am Mittwochnachmittag, 13. Oktober 2021 (Marktnachmittag) ist die Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Feierabendticket

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch wie üblich geöffnet.

90 Minuten vor Betriebsschluss können Jugendliche und Erwachsene für CHF 5.00 ein Feierabendticket lösen und in schöner Umgebung etwas für ihre Fitness tun. Mit einem 25 Meter-Schwimmbecken mit fünf Bahnen, einer Innenrutschbahn sowie einem Variobecken mit Hubboden bietet unser Hallenbad ein tolles Angebot. Die Wassertemperaturen betragen 28°C im Schwimmbecken und 31°C im Variobecken und bei der Innenrutschbahn. Der Zutritt zum Hallenbad ist für Personen ab 16 Jahren nur mit Zertifikat und Ausweisdokument möglich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Datum: Mittwoch, 6. Oktober 2021 Zeit: 10.00 – 12.00 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 Areal am Bahnhof Ein Forschermorgen rund um die Medizin: Wir lernen Knochen und Organe kennen, kochen Kunstblut, humpeln mit Krücken und heilen unsere erfundenen Wehwehchen. Zusammen mit Kinderliteraturküche.ch wird die Bibliothek für zwei Stunden in ein spielerisches Labor verwandelt Für Kinder von 7 – 11 Jahren. Anmeldung bis 1. Oktober unter: bibliothek@gelterkinden.ch oder 061 981 43 81. Teilnehmerzahl begrenzt.

Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Ihr Badi-Team HALLEN-FREIBAD GELTERKINDEN Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden T 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch

Altersnachmittag findet wieder statt

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Betriebsordnung zur personenbezogenen Videoüberwachung Der Gemeinderat hat die Betriebsordnung zur personenbezogenen Videoüberwachung mit dem Standort Werkhof ergänzt. Die Kamera dient den Werkhofangestellten primär im Winter zur Fernkontrolle der Wettersituation wegen dem Winterdienst. Im Weiteren kann die Kamera auch für die Kontrolle der Entsorgungsstelle eingesetzt werden. Der folgende Perimeter wird mittels Videoanlage überwacht: • Werkhof, Ergolzstrasse 5 Ausserhalb des Gebäudes mit Blick Richtung Werkhofareal-Haupteingang und Entsorgungsstellen Auf die Videoüberwachung wird vor Ort mit einem Hinweisschild aufmerksam gemacht werden.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Ablesen der Wasseruhren Anfangs Oktober wird mit dem Ablesen der Wasseruhren begonnen. Die Gemeinde wird dabei in zwei hälftige Gebiete eingeteilt, welche jährlich alternierend kontrolliert werden. In der einen Hälfte (nördlich der Bahnlinie) werden die Wasseruhren von den Wasseruhrablesern der Gemeinde abgelesen. Wir bitten die entsprechenden Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer sowie die Hauswarte, den Zugang zu den Wasseruhren freizuhalten. In der anderen Hälfte des Gemeindegebietes werden die Wasseruhren durch die Hauseigentümerschaften abgelesen. Sie erhalten dazu von der Gemeindeverwaltung eine Selbstdeklarationskarte zugestellt, welche sie der Gemeinde ausgefüllt wieder zu retournieren haben.

Erlebnisreiche Tage am Mittelmeer Vereine Musikreise des Musikvereins Gelterkinden nach Kroatien

Im Rahmen des 150-Jahrjubiläums organisierte der Musikverein Gelterkinden im letzten Jahr eine Musikreise nach Kroatien. Mit einem Jahr Verspätung konnte diese nun endlich stattfinden und wurde zu einem grossartigen Erlebnis mit dem fast vollzähligen Verein. Am Samstag kurz nach 4 Uhr in der Früh trafen 33 Mitglieder des Vereins am Flughafen ein. Die Instrumente waren zu der Zeit bereits in Kroatien angekommen, hatte der Präsident doch höchst persönlich für deren Transport gesorgt. Vom Flughafen aus führte der erste Ausflug nach Split. Nach einem Kaffee startete bereits die erste Führung durch die engen Gassen der Altstadt. Die Reiseleiterin, welche die ganzen vier Tage mit dabei war, sorgte für die nötigen Informationen und überraschte mit vielen Geschichten, Sagen und Anekdoten. Nach dem Mittag wurde das Hotel in der Nähe von Sibenik bezogen und die Reisegruppe traf sich zu einer kurzen Probe im Saal des benachbarten Hotels, um perfekt vorbereitet zu sein für die Auftritte am Abend. Weil noch etwas Zeit bis zur Abfahrt blieb, war bald der ganze Verein am Strand und im Meer anzutreffen.

Die aufgestellte Reisegruppe.

Musikverein Sibenik Für den Abend war ein grosses Konzert zusammen mit dem Musikverein aus Sibenik geplant. Leider durfte dieses aus den bekannten Gründen nicht stattfinden, weil der Zuschaueraufmarsch zu gross gewesen wäre. Die Stadt Sibenik erlaubte es aber, dass der Musikverein Gelterkinden allein zwei Platzkonzerte in der Stadt geben durfte. Die Zuschauer genossen die musikalische Darbietung und die Musikanten waren froh, dass die Auftritte in dieser kleineren Form bewilligt wurden. Nach den Auftritten trafen sich die beiden Musikvereine zum gemütlichen Kennenlernen und Austausch. Der ansässige Verein tischte gross auf und verwöhnte die Gäste mit einem typisch kroatischen Menü. Gerne hätte das Treffen länger ausfallen dürfen, aber vielleicht wird sich eine Gelegenheit finden, dass sich die beiden Musikvereine ein weiteres Mal begegnen können, sei es in der Schweiz oder nochmals in Kroatien. Abwechslungsreise Ausflüge Am Sonntag stand die Besichtigung der Wasserfälle im Krka Nationalpark auf dem Programm. Diese sind zum einen

durch ihre Schönheit, zum anderen als Drehorte der Winnetou-Filme bekannt. Der Nachmittag konnte selber verplant werden. Die meisten entschieden sich für einen weiteren Aufenthalt am Meer und genossen das kristallklare Wasser. Am Abend ging es mit dem Taxi nochmals in die Stadt Sibenik zum Nachtessen. Praktisch den gesamten Montag verbrachte der Verein auf dem Schiff, das zu und um die Kornati-Inseln fuhr. Diverse Badestopps und feines Essen rundeten einen einmaligen Tag ab. Am letzten Tag standen nach dem Brunch die letzten kulturellen Ausflüge statt. Auf dem Weg zum Flughafen wurden Aufenthalte in den Städten Primosten und Trogir eingeplant und auf einem Bauernhof ein fantastisches, einheimisches Essen eingenommen. Kurz nach 21 Uhr fand das Abenteuer Kroatien mit dem Rückflug in die Schweiz seinen Abschluss. Gegen Mittagnacht erreichte ein glücklicher und etwas müder Verein mit vielen tollen Eindrücken die Schweiz, froh darüber, in dieser für Vereine nicht einfachen Zeit, einen Ausflug dieser Art mehr als nur erfolgreich durchgeführt zu haben.

Am Donnerstag, 7. Oktober 2021, um 14 Uhr findet im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden wieder der Altersnachmittag der reformierten Kirche Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau und Frauenverein Gelterkinden statt. Das Mundharmonika-Trio Soribas sorgt für die musikalische Umrahmung Achtung: Leider dürfen zur Zeit nur Personen mit einem Covid-Zertifikat empfangen werden. Der Frauenverein hofft, dass es trotzdem zu einem gemütlichen Nachmittag kommen darf. Fahrdienst: Verena Dehning, Telefon: 079 963 41 53. MARLYSE THOMMEN

Was lange währt, wird endlich gut

Schreibgruppe Lebensgeschichten präsentiert 3. Sammelband Am Samstag, 18. September, lud die Bibliothek Gelterkinden zusammen mit der ehrenamtlichen «Schreibgruppe Lebensgeschichten» zur Lesung von sieben Lebensgeschichten ein. Wie jedes Jahr seit 2018 wurden auch vergangenes Jahr Biografien von Seniorinnen und Senioren aus der Region schriftlich fest gehalten – nur die Lesung konnte coronabedingt noch nicht stattfinden. Diese wurde am Samstag nachgeholt: Die Anwesenden bekamen Einblicke in sehr persönliche, einmalige, spezielle, lustige und auch traurige Momente der Erzählenden. Im aktuellen Sammelband sind die Zusammenfassungen von sieben Lebensgeschichten zu lesen. Alle Erzählenden haben zudem ein ganz persönliches Buch, in dem die gesamte Biogra-

fie zu lesen ist. So bleiben ihre Erinnerungen für die Familie und besonders für die Enkelinnen und Enkel erhalten. Nur dank dem grossen Vertrauensverhältnis, das zwischen Erzählenden und Schreibenden aufgebaut wurde, konnten diese Lebensgeschichten niedergeschrieben und zu Zeitdokumenten werden. Denn wer weiss morgen noch, wie es früher war? Übrigens: Falls Sie Lust haben, dass die Schreibgruppe Ihre Lebensgeschichte aufschreibt, dann melden Sie sich bei der Projektinitiatorin Karin Viscardi telefonisch via 061 983 09 53 oder besuchen Sie die Homepage: www. schreibgruppe-lebensgeschichten.ch MARGRIT MATHYS, MITGLIED DER «SCHREIBGRUPPE LEBENSGESCHICHTEN»

PATRICK THUM

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Erzählende und Schreibende der Lebensgeschichten.

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Region Waldenburg

ObZ

Ein Haus mit Geschichte und Gegenwart Langenbruck Tag der offenen Tür im Hotel «Erica» EDI GYSIN

Erbaut wurde es vor 115 Jahren, damals, 1906, gab das Langenbrucker Ehepaar Rosalie und Emil Müller-Dettwiler dem jungen Basler Architekten Johann Nägelin den Auftrag das Hotel «Erica» zu bauen. Laut Überlieferung sei es für den jungen Architekten der erste grosse Auftrag gewesen. Als einziger Hotelbau aus der Blütezeit des Luftkurortes Langenbruck ist das im Jugendstil erbaute Hotel «Erica» übrig geblieben und erhalten. Als das Haus im Jahr 1907 seine Pforten als Pension öffnete, verbrachten manche Gäste gleich mehrere Wochen am Stück im «Erica». Es war die Blütezeit des Luftkurortes Langenbruck, die Möglichkeiten der Mobilität waren noch bescheiden, die Reichweiten gering. Das Kurhaus stand noch auf der Passhöhe, es war das grösste Haus am Ort. Die Winter verdienten den Namen noch. Die «Erica» etablierte sich bald als Wintersport-Hotel. Die Besitzer bauten einen eigenen Skilift gleich neben dem Hotel, er nahm 1951 den Betrieb auf. Sorgfältige Restauration In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Freichelen-Schanze, über deren Schanzentisch sprangen früher auch Schweizermeister im Skispringen. Tempi passati, die Schanze wird nicht mehr gebraucht, die Natur holt sie sich zurück. Die Winter mit höchst unsicheren Schneeverhältnissen lassen eine Nutzung nicht mehr zu. Zuletzt bewirtschaftete die dritte Müller-Generation das Hotel «Erica». Annemarie Müller bot es schliesslich zum Verkauf an. Julia und Kathrin Fritsche übernahmen das Hotel im Jahr 2020. Nach einer umfassenden, sorgfältigen und respektvollen Renovation konnten die beiden Schwestern das Haus Anfang 2021 wieder eröffnen. Sie seien gut angekommen in Langenbruck versichern beide und führen mit grosser Freude durch ihr Haus. Im ersten Stock tragen alle Zimmer die Namen von Frauen, eine Etage höher sind die Männer dran. Die Zimmer sind einfach und Licht durchflutet. Einen Fernseher suchen die Gäste im «Erica» vergebens, «aber auf Wunsch stellen wir ihnen gerne ein Gerät ins Zimmer», sagen Fritsches, das Angebot sei allerdings noch nicht erhältlich. Das

Julia Fritsche (l.) und ihre Schwester Kathrin. ganze Haus ist aber mit WLAN versorgt, das ist kostenlos. Mit der Auslastung seien sie zufrieden, versichern die beiden Schwestern, «wir haben Gäste sowohl aus der Region, wie auch aus europäischen Ländern», versichert Julia Fritsche. Das Restaurant offeriert am Nachmittag Kaffee und Kuchen, am Abend ist ein Menu erhältlich, mit Fleisch oder vegetarisch es kommen regionale Produkte auf den Tisch. Dafür ist eine telefonische

Donnerstag, 30. September 2021

Jodlerreise bei prächtigem Wetter Eine aufgestellte Jodlerschar machte sich am Samstagmorgen auf mit dem Car Richtung Genfersee. Der erste Höhepunkt war eine spanende Führung im Chaplin-Museum in Vevey. Lebte er doch gut zwanzig Jahre in der Schweiz und viele wussten dies gar nicht. Er starb 1977 und hinterliess ein wunderschönes Anwesen, dass nun seit 2016 ein sehenswertes Museum ist. Weiter gingen die Jodler zum Weingut in der Domaine Neyroud und liessen es sich gut gehen bei Wein, Wurst, Käse und prächtiger Aussicht auf die Reben, das Dorf und den Genfersee. Hier sangen die Jodler des JK Spitzeflüeli doch gerne ein paar Lieder in geselliger Runde. Zurück in Vevey wurden die Zimmer

bezogen im traumhaften Hotel direkt am See. Wunderschöne Abendstimmung und ein feines Nachtessen liessen den Abend wiederum mit schönen Jodeleinlagen ausklingen. Die Rückfahrt ging durchs Waadtland über Murten (geselliger, gesanglicher Aufenthalt) wieder zurück ins Baselbiet. Vielen Dank dem Chauffeur Markus für die angenehme Fahrt und auch Roland für das Organisieren der gemütlichen Reise. Leider müssen wir Ihnen noch mitteilen, dass der Jodlerabend in Waldenburg, dieses Jahr wiederum nicht stattfindet, in den Proben aber fleissig gesungen und geprobt wird für das NWS Jodlerfest im Jahr 2022 in Zurzach.

Für zwei Tage verwandelte sich Reigoldswil in ein buntes Marktdorf. Der traditionelle Herbstmarkt lockte viele Besucher ins obere Baselbiet. Es ist ja nicht ganz selbstverständlich, dass Markttreiben wieder gelebt werden darf. Die Schifflischaukel stand an ihrem angestammten Platz und begrüsste die Besucher gleich als Erstes. Hoch hinaus schaukelten die Kinder, jedes wollte höher hinaus als sein Gspänli. Die Kleineren freuten sich, wenn sie auf das Kinderkarussel durften. Am Ende des Dorfplatzes stand der

Bunte Auswahl für die Jugendlichen.

SABINE AMMANN

F O T O S: E . GY SIN

Reservation notwendig. Die Frage nach der geplanten Silvesterfeier beantwortet Kathrin Fritsche so: «Es wird sicher einen gediegenen Abend mit einem guten Essen geben, aber keine rauschende Party.» Das Hotel ist gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar, ab der Station Langenbruck-Dorf sind es wenige Gehminuten bis zur Rezeption. Wer mit dem ÖV anreist, erhält einen Nachlass auf den Zimmerpreis. www.erica.ch

Der JK Spitzeflüeli sang unter den Reben mit Vorfreude auf einen guten Schluck Wein. F O T O: Z V G

Leserfoto

Der Herbst

Das renovierte Hotel «Erica».

Vor der Haustüre in Diegten ist der Herbst eingetroffen.

Bunter Herbstmarkt in Reigoldswil URSULA ROTH

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«Flying high», mit dem die Kinder so hoch fliegen konnten, dass sie fast über die Dächer schauen konnten. Jana, ihr Mami und ihr Gotti machten es wie viele an diesem schönen Samstag, sie schleckten ein Softeis. Die «Tannzapfäsuuger» waren wieder an ihrem Stammplatz und bewirteten die Besucher. Stände mit Spielzeug, Kleider, selbst gestrickten Socken und viele bunte Bastelsachen, Taschen, Schuhwichse, ein buntes Angebot, für alle hatte es etwas. Auch Käseraffeln, Rasenmäher, Nussknacker und Waschmaschinen. Auch Familie Weber mit ihrem Angebot von ihrem Hof gehört zum Reigolds-

F O T O S: U. RO T H

wiler Markt. Ihre selbst produzierten Produkte sind sehr beliebt. Buntes 60 Bienenvölker bewirtschaftet Imker Schüpbach aus Reigoldswil in seiner Freizeit. Am Markt bot er allerhand Produkte an aus Honig oder Bienenwachs. Seine liebste «Königin» sei aber seine Frau, meinte der Bienenzüchter. Zur inneren Ruhe lud der Stand von «shenpensuisse.org» ein. Interessante Auskünfte über das Tibet und ihre Mönche versetzten die Besucher in eine andere Welt. Die Forschungsprojekte der Universität Basel befassen sich momentan mit verschiedenen Themen, die mit Umwelt, Gesundheit, Biodiversität und weiterem zu tun haben. Dr. Hans-Peter Rusterholz und Hans Syfrig Fongione waren begeisterte Übermittler der interessanten Auskünfte. Verpflegung An Verpflegungsmöglichkeiten fehlte es nicht. Die Wahl war nicht einfach. Ein Güggeli, eine Grillwurst oder etwa «Trudis Rinds-Haggfleisch-Kiechli», ein Kaffi mit Kuchen, Magenbrot, Knoblibrot oder doch eher Chinesisch … Es war schwierig sich zu entscheiden. Die lustige Männergruppe, die sich zum Ausgang in Reigoldswil am Markt getroffen hatte, machte den Anfang mit etwas Flüssigem. Die Stimmung war ausgezeichnet, das Wetter stimmte und die Marktfahrer waren auch zufrieden.

Jana gefällts, mit Mami und Gotti ein Softeis essen ist cool.

Fröhliche Männerrunde besuchte den Markt.

F O T O: ERN A T HOMMEN


Region Waldenburg

ObZ

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch

Gottesdienste Sonntag, 3. Oktober 9.30 Waldenburg, Pfarrer Torsten Amling und an der Orgel spielt Niggi Hublard Anlässe Vokalensemble Kein Singen während der Herbstschulferien. Wir beginnen wieder am 19. Oktober. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire und bauen mit fundierter Stimmbildung einen ausgewogenen Chorklang auf. Wir proben jeweils am Dienstag von 20.00 bis 21.30, Kirche Waldenburg (zurzeit im 1. Stock). Interessiert? Schnuppern ist zurzeit nur mit vorgängiger Anmeldung bei der Chorleiterin Gabriela

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch

Freiburghaus (Telefon 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com) möglich. lespresso Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00. Jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00 und jeden ersten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr lespresso-Team www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag 30. September, 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, Tel. 061 961 01 55

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Offenes Singen Dienstag, 19. Oktober, jeweils 19.00 bis 19.45. Bei schönem Wetter sind wir im Pfarrhof, wenn’s kalt und nass ist lassen wir unsere Stimmen in der Kirche erklingen. Krabbelgruppe Mittwoch, 20. Oktober. September, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55

Donnerstag, 30. September 2021

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 3. Oktober 11.00 Pfarrer Torsten Amling und Niggi Hublard an der Orgel

Samstag, 2. Oktober 14.00 Kirche Diegten, Taufgottesdienst (C. Weber), Pfrn. M. Muhmenthaler

Gemeindereise nach Armenien und Georgien Es hat noch 2 Plätze frei. Vom 16. bis 24. Oktober 2021. Reisebegleitung Pfarrer Torsten Amling. Für die Einreise wird eine Impfung/Nachweis über Genesung oder ein Test verlangt.

Sonntag, 3. Oktober 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst, Prn. J. Bedö

Das Reiseprogramm kann auf dem Sekretariat bezogen oder auf unserer Internetseite gelesen werden.

Mitteilungen Amtswoche Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Unsere Internetseite www.kirche-waldenburg.ch

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Gottesdienste

Veranstaltungen

Mitteilungen

Sonntag, 3. Oktober 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfarrer Daniel Frei. Taufen von Eline Schwob und Leonie Schwob. Am Flügel spielt Martin Wiget. Kollekte: CSI

Gebet in Hölstein Samstag, 2. Oktober, 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer (ohne Anmeldung). Bei Fragen gibt Ihnen Roland Steinle, Tel. 061 951 10 83 gerne Auskunft.

Montmirail Ab sofort kann man sich wieder anmelden für ein paar unbeschwerte Frühlingstage im schönen Gästehaus Montmirail vom Freitagabend, 6. Mai bis Sonntag, 8. Mai 2022. Infos zum Gemeinde-Wochenende finden Sie auf unserer Website. Anmeldeflyer liegen in den Kirchen auf.

Sonntags-Post Parallel zum Live-Gottesdienst finden Sie auf unserer Website www.ref-behoela.ch jeweils am Sonntag nach der Gottesdienstfeier unsere Sonntags-Post mit aktueller Predigt und Gebet. Für Kinder und Jugendliche Teenscamp/Konflager Sonntag, 3. Oktober bis Samstag, 9. Oktober. «Mystery» heisst das Lagermotto im diesjährigen Teenscamp. Die rund 40 Leute reisen zusammen ins wunderschöne Brigels in den Bündner Bergen und verbringen dort eine erlebnisreiche Woche mit einem tollen Programm. Wir wünschen der Gruppe schöne Lagertage!

Voranzeigen Trauercafé Mittwoch, 20. Oktober von 9.30 bis 11.30 im Gemeindesaal Tenniken. Neues Angebot der Kirchgemeinden Diegtertal für alle interessierten Leuten aus der Umgebung: das Trauercafé. Es bietet Trauernden die Möglichkeit Menschen zu begegnen, die ähnliches erlebt haben. Ein Ort der Kraftquelle für alle. Herzliche Einladung zu diesem Treffen, welches einmal im Monat stattfindet. Mit Anmeldung bei einer Person vom Team: Emma Rosa Santoro, 061 971 50 12, Pfarrerin Melanie Muhmenthaler, 078 855 74 31 oder Pfarrer Ulrich Dällenbach, 079 671 09 39

Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Amtswoche vom 18. September bis 1. Oktober: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Amtswoche vom 2. bis 20. Oktober: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 Alle Informationen rund um die Kirchgemeinde finden Sie auch auf unserer Website: www.ref-behoela.ch

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Freitag, 1. Oktober 19.00 Sternengebet mit Harfenmusik Samstag, 2. Oktober 18.00 Santa Messa (ital.) Sonntag, 3. Oktober 15.00 Gottesdienst mit Taufkerzenübergabe an Firmanden 17.00 Pop Gottesdienst mit Rolf Jörin und Janis Thommen. Wir begrüssen die Neuzuzüger*innen. Kollekte: Caritas «Erdbeben Haiti». Anschliessend Apéro Montag, 4. Oktober 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 6. Oktober 9.15 Rosenkranzgebet Mitteilungen Sternengebet, Freitag 1. Oktober Mit Harfenklängen von Stefania Rizzo, Kerzenlicht, ein paar Worten und viel Stille, können wir in der Kirche unsere Seele baumeln lassen. Start Firmweg, 3. Oktober, 15.00 Gott soll im Leben eine Rolle spielen, das Anzeige

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

haben eure Eltern, liebe Jugendliche für euch entschieden. Nun könnt ihr selbst entscheiden. Darum übergeben eure Eltern in dieser Feier am 3. Oktober euch eure Taufkerze. Von nun an dürft ihr selbstständig und selbstverantwortlich euren Glaubensweg weitergehen. Wir freuen uns auf euch. Schön, dass euch euer Glaube wichtig ist.

besondere Note geben. Dieser Gottesdienst wird mit Zertifikat sein.

Diese Feier wird ohne Zertifikat sein, somit können wir mit maximal 50 Personen zusammen feiern.

Im Gottesdienst fallen alle Einschränkungen weg. Einzig die Hygienebedingungen wie Hände desinfizieren bleiben bestehen.

In Gottesdiensten ohne Zertifikat gilt nach wie vor die Maskenpflicht, die Hygienebedingungen sowie den Abstand einzuhalten. Ebenso wird eine Namensliste geführt. Nach 14 Tagen wird diese Liste gelöscht. Herzliche Einladung! PopGottesdienst mit Rolf Jörin und Janis Thommen, 3. Oktober, 17.00 Herzliche Einladung zu diesem musikalischen Highlight. Das Thema vieler Popsongs ist die Liebe. Ein solch weltumspannendes Thema das alle berührt. Aus der Liebe heraus hat Jesus gewirkt und gehandelt. Die Liebe zu den Menschen wie auch zu Gott. Mit Rolf Jörin am Keyboard und Janis Thommen als Sänger, dürfen wir diesem Thema eine

Bei Gottesdiensten mit Zertifikat wird vor der Kirche das Zertifikat kontrolliert. Alle Personen ab 16 Jahren bitten wir, ihre Covid Zertifikate und Ausweise vorzuweisen. Wir sind dankbar, wenn dies einfach und unkompliziert über die Bühne geht.

Anschliessend an den Gottesdienst sind alle draussen vor der Kirche zu einem Apéro eingeladen. Der liebevolle Blick Seit anderthalb Jahren «blaggt» uns dieser Virus oder diese Situation. Es ist für alle mühsam. Und alle sind müde. Mit grossem Herzen und dem liebevollen Blick wollen wir aufeinander schauen. Wir werden immer wieder Gottesdienste und Angebote mit und ohne Zertifikat anbieten. So, dass alle die Möglichkeit haben, ihre müde Seele aufzutanken. Achtsam wollen wir den Weg weitergehen. Gottes reicher Segen sei mit uns.

Nachsitzen für Gemeindepräsidentin Verena Scherrer und Geni Stohler.

Bämbeler Dorfmuseum zeigt Raritäten Bennwil Webstühle und spannende Geschichten BEAT EGLIN

«Eigentlich sollte das 50-Jahr-Jubiläum des Dorfmuseums im Rahmen eines Dorffestes gefeiert werden», sagte Jeremias Heinimann, Präsident der Museumskommission. Dieses wurde aber abgesagt. In kleinerem Rahmen mit Gemischtem und Dragonerchor, Gulaschkanone und Festzelt, wurde am letzten Sonntag trotzdem gefeiert. Der Anstoss zum heutigen Museum erfolgte vor 50 und nochmals vor zwei Jahren. «Weitsichtige Bämbeler mussten damals feststellen, dass Altwarenhändler unser Dorf heimsuchten und wertvolle alte Möbel und Geräte in Estrichen aufspürten und den Besitzern für ein paar Franken abkauften», sagte Ernst Thommen als Mitglied der Museumskommission. Jetzt sammelte man selbst für das Dorfmuseum. Die Gegenstände wurden gekauft oder als zweckgebundene Leihgaben und Geschenke entgegengenommen. Der Gemeinderat und später die Gemeindeversammlung befürworteten einen Umbaukredit und in der Folge konnte das Dorfmuseum eingerichtet werden. Die Museumskommission organisiert auch Sonderausstellungen, Filmabende, Vorträge und Exkursionen. Damit will man neue Besuchergruppen erreichen und das Museum bekannter machen. Speziell gefeiert wurde vor zwei Jahren Carl Spitteler, der berühmteste Ortsbürger. Er erhielt 1919 den Nobelpreis für Literatur. Umfassende Geschichte und Lehrpfade Grossen Anteil an der Zusammenstellung der Sammlung hat Professor Peter Tschudin. Das Spezialgebiet des bald 90-jährigen Archäologen und Chemikers ist Textilgeschichte. Seine eigene Geschichte als Urbämbeler geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Er installierte bereits 2002 die beiden Lehrpfade Landschaft/Flora und Geologie. Auf zwölf Posten geben Tafeln Auskunft über die Vielfalt der Lebensräume und Landschaftsformen. Mit Begeisterung erzählte Tschudin bei einer interessanten Führung durch das Museum von den beiden Webstühlen im Obergeschoss. Ein Bändel-/Posamenter- und ein Tuchwebstuhl können in Aktion bestaunt werden. Der Nebenerwerb als Heimposamenter, Taglöhner oder Waldarbeiter war für die Kleinbauern wichtig, denn ihr Haupterwerb reichte nicht zum Überleben. Tschudins Vater Fritz und Pfarrer La Roche räumten vor Jahrzehnten Estriche und stiessen so das Museum und den Erhalt der Kulturgüter an. Schon Fritz Tschudin war klar, dass sämtliche

Aspekte der Gemeinde berücksichtigt werden mussten. Gesamtabbild der Gemeinde «Mit dem Umbau ist das Abbild im Sinne eines Gesamtmuseums der beiden Gründer gelungen», erklärte Peter Tschudin auf dem Rundgang. «Wir haben endlich eine gute Ausstellung dank Mithilfe der Gemeinde.» Bennwil ist die erste Gemeinde in der Schweiz mit einer vollständigen wissenschaftlichen Datenbank aller gemeldeten Tiere und Pflanzen im Gemeindebann. Speziell behütet wird der Dohlenkrebs. «Bämbel ist der einzige Ort in der Schweiz, an dem er existiert. Bämbel ist verantwortlich, dass er nicht ausstirbt», sagte der Fachmann. Als Sensation bezeichnete er den ältesten erhaltenen Berein (Grundbuchauszug) in Baselland aus dem Mittelalter. Wer Zeit hat, kann sich mehrere Stunden im Museum beschäftigen. Da nicht alles Platz hat, beschränkte man sich auf die wichtigsten Objekte. Vieles mehr wird auf Infotafeln gezeigt. Flur-, Dorf und Familiennamen mit deren Bedeutung und Entstehung, Sagen und Geschichten oder auch alte Kochrezepte sind zu entdecken. Das alte bäuerliche Kalenderjahr beginnt im März. Eingetragen sind Bauernregeln und die zu erledigenden Arbeiten. Gezeigt wird der Wandel in der Landwirtschaft und wie dieser auch die Landschaft beeinflusste. Bämbels Bodenschatz Die Eiszeit formte Bennwil so, wie es heute ist. Aus dem Strittenbrunnen fliesst Mineralwasser. Der Ausstoss ist aber zu gering für eine kommerzielle Nutzung. Dass aber auf der Birchhöchi eine wertvolle Mineralquelle sprudelt, ist kaum bekannt. Fortsetzung auf Seite 19

Ernst Thommen erzählt die Geschichte des F O T O S: B . E GL IN Museums.


Region Waldenburg Alle Gemeinden Keine öffentliche Hauptübung der Feuerwehr Frenke Am Samstag, 30. Oktober 2021, führt die Feuerwehr Frenke (Gemeinden Bennwil, Hölstein, Lampenberg und Niederdorf) ihre Hauptübung durch. Aufgrund der CoronaSituation findet die Hauptübung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 14. Gemeinschaftskonzert Jugendbands beider Frenkentäler Das Konzert findet am Freitag, 29. Oktober 2021, in der Mehrzweckhalle Waldenburg statt. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr. Türöffnung und kleine Verpflegung durch den Musikverein Waldenburg und die Musikgesellschaft Langenbruck ab 18.45 Uhr. Es spielen die Jugend- und Beginnersband Föiflybertal sowie die Beginnersband und Brassquartett Waldenburgertal unter der Leitung von Reto Vogt und Andrew Hammersley. Achtung: Es gilt eine allgemeine Zertifikatspflicht ab 16 Jahren! Der Eintritt ist frei resp. es kann eine Kollekte gespendet werden.

Hölstein Bring- und Holtag am 23. Oktober 2021 Am Samstag, 23. Oktober 2021, findet der nächste Bringund Holtag im Werkhof statt. Zwischen 9 und 12 Uhr können nicht mehr gebrauchte aber funktionstüchtige Gegenstände aus privater Haushaltung und Werkstatt abgegeben, getauscht und mitgenommen werden. Hol- und Bringtage geben die Gelegenheit, sich von Dingen zu trennen, die man selber nicht mehr brauchen will, die aber bei anderen noch gute Dienste leisten können. Geeignet sind Spielzeug und Bastelma-

terialien, Werkzeug und Maschinen, Gartengeräte, Küchenutensilien, Elektronik, Musik und Filme (CD, DVD), Bücher, Sportartikel, Velos und Zubehör und vieles andere mehr. Zu beachten sind folgende «Spielregeln»: Alles ist unentgeltlich. Es findet nicht wie bei einem Flohmarkt ein Verkauf statt. Es ist nicht möglich, ganze Haushaltsräumungen über den Bringund Holtag abzuwickeln. Grosse Gegenstände können auch nur mit einem Bild an der Anschlagwand angeboten werden. Was keinen neuen Besitzer gefunden hat, wird vom bisherigen Eigentümer wieder zurückgenommen. Was bis 13 Uhr noch vorhanden ist, wird von der Gemeinde gebührenpflichtig entsorgt. Grosse Güter wie Möbel, Fernseher, Elektronik müssen aber in jedem Fall vom Eigentümer wieder zurückgenommen werden. Jeder Besitzer handelt in eigener Verantwortung. Die Gemeinde organisiert diese Tauschbörse, ist jedoch zu keinem Zeitpunkt und in keinem Fall haftbar. Das Team der Entsorgungsbeauftragten überwacht das Geschehen und darf ungeeignetes Material zurückzuweisen. Bringen Sie Ihre persönlichen Dinge bitte im gleichen Zustand, wie Sie selber gern etwas mitnehmen möchten, also ganz, funktionstüchtig und sauber. Aus dem Wahlbüro Rund 860 von den 1’700 Stimmberechtigten von Hölstein haben sich an den eidgenössischen Abstimmungen vom letzten Wochenende beteiligt. Die Stimmbeteiligung lag demnach bei rund 50 Prozent. Mit 576 zu 240 Stimmen wurde in Hölstein die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» abgelehnt. Die Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) wurde mit 479 zu 356 Stimmen angenommen.

ObZ

Niederdorf Aus dem Wahlbüro – eidg. Abstimmungen Bei einer Stimmbeteiligung von 45,0Prozent haben die Niederdörfer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu den eidgenössischen Vorlagen am Sonntag, 26. September 2021 wie folgt abgestimmt: die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» wurde mit 492 gegen 151 Stimmen abgelehnt, die Vorlage «Ehe für alle» wurde mit 324 gegen 187 Stimmen angenommen. 25 Stimmende haben ihre Stimmzettel in die Urne gelegt, die restlichen Stimmberechtigten haben brieflich abgestimmt.

Oberdorf Aus dem Wahlbüro Bei einer Stimmbeteiligung von 44,11 Prozent haben die Oberdörfer Stimmberechtigten zu den eidgenössischen Vorlagen am Sonntag, 26. September 2021 wie folgt gestimmt: «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» mit 221 zu 454 Stimmen abgelehnt; «Änderung ZGB, Ehe für alle» mit 426 zu 260 Stimmen angenommen.

Ramlinsburg Gemeinderatsressorts Nach dem Rücktritt von Gemeinderätin Christine Vaterhaus-Buser und Amtsübernahme durch Gemeinderat Beat Schüpbach per 1. September 2021 hat sich der Gemeinderat neu konstituiert. Im Wesentlichen behalten alle Gemeinderäte ihre bisherigen Ressorts.

Lädeli-Kaffi belebt das Stedtli

Waldenburg Der «Markt bym Törli» findet am Samstag zum letzten Mal statt MARC SCHAFFNER

Mit dem «Markt bym Törli» hat der Verein «Waldenburg belebt» im vergangenen Dezember ins Schwarze getroffen. Alle zwei Wochen gab es unter freiem Himmel verschiedene Gemüsesorten, Brot, Eier, Honig, Senf, Essig, Konfitüre und andere Produkte aus der Region zu kaufen – ein Angebot, das bei der Bevölkerung sehr gut ankam (Die ObZ berichtete). Mit den geänderten Coronabestimmungen nahm das Interesse am Markt allerdings stetig ab. «Der Aufwand von Zeit und die Besucherzahlen standen zuletzt in keinem sinnvollen Verhält-

nis», schreibt Heiko Kundlacz, der den Marktstand organisiert, auf der Vereinswebsite. Diesen Samstag, 2. Oktober, findet nun das Projekt seinen Abschluss. Das Team wird zehn Monate in guter Erinnerung behalten: «Sehr gerne blicken wir auf die vielen Begegnungen und spannenden Gespräche mit euch zurück und freuen uns, dass wir während einiger Monate den Törliplatz beleben konnten», richten sich die Organisatorinnen und Organisatoren an ihre Gäste. Inzwischen hat der Verein «Waldenburg belebt» mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern aber bereits ein neues Angebot ins Leben gerufen, das

Das mittwochs geöffnete «Lädeli und Kaffi» in der «Alten Wacht» läuft gut und wird einen zusätzlichen Öffnungstag am letzten Samstag des Monats erhalten. F O T O S: Z V G

Die «Fächli» mit Produkten sind sehr beliebt.

«Lädeli und Kaffi» in der gemeindeeigenen «Alten Wacht». Seit Anfang September trifft sich hier jeden Mittwoch von 15 bis 19 Uhr die Kundschaft, um Waren aus der Region einzukaufen oder bei Kaffee und Gebäck zu plaudern. «Es ist bis jetzt sehr gut gelaufen, vor allem das Café», berichtet Claudia Tschudin vom Verein «Waldenburg belebt». Das Angebot wird sogar noch ausgebaut: Ab Oktober ist das Café zusätzlich am letzten Samstag des Monats von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Zudem wird es während der Adventszeit jeden Samstag geöffnet sein. Leider fällt im Lädeli ein Teil der Waren, die Heiko Kundlacz an verschiedenen Orten zusammengesucht hat, zumindest vorübergehend weg. Allein für den Laden, ohne den Marktstand beim Törli, wäre der Aufwand dafür zu gross, erklärt Claudia Tschudin. Der Verein ist aber daran, eine Anschlusslösung zu finden, damit das «Lädeli und Kaffi» auch in Zukunft frisches Gemüse, Brot und Käse anbieten kann. Interessierte Produzentinnen und Produzenten dürfen sich gerne unter altewacht@waldenburg-belebt.ch melden. Weiterhin bestehen bleiben die «Fächli», die alle mieten können, die im «Lädeli und Kaffi» etwas verkaufen möchten, wie etwa Gestricktes, Konfitüre, Müslimischungen, Karten oder Geschenke. Laut Claudia Tschudin laufen die «Fächli» sehr gut: «Wir führen eine Warteliste.» Es sei geplant, noch mehr davon einzurichten, um noch mehr Produkte verkaufen zu können.

Im Café gibt es immer feines Gebäck.

Der neue Gemeinderat übernimmt somit mehrheitlich diejenigen der zurückgetretenen Gemeinderätin. Folgende Änderungen wurden beschlossen: a. Öffentlicher Verkehr neu bei Gemeinderat Schüpbach (Vorher GR Schweizer); b. Friedhof und Kirche/ Gotteshaus von Gemeinderat Schüpbach an GR Schweizer, welcher dadurch Mitglied im Stiftungsrat Gotteshaus (konstituiert sich selbst) wird; c. Bereich Regionalpolitik von Gemeindepräsidentin Oetterli an Gemeinderat Schüpbach, welcher dadurch bei der Region Liestal Frenkentäler plus mitwirken wird. Nutzungsprogramm Forst Gemäss Nutzungsprogramm des Forstreviers Bennwil, Hölstein und Ramlinsburg sind im Forstbetriebsjahr 2021/2022 folgende Holzschläge vorgesehen. Rundweg Hau: SicherheitsHolzschlag entlang den Waldstrassen im Gebiet «Hau» und entlang der Zufahrt zum Hof „Baholde» aufgrund von Trockenheitsschäden. Heimatkundebuch Im Zusammenhang mit dem neuen Heimatkundebuch der Gemeinde Ramlinsburg hat die Steuergruppe erste Gespräche geführt mit den potenziellen Autorinnen und Autoren und erste unterzeichnete Vereinbarungen entgegen genommen. Die Autorinnen und Autoren wurden gebeten, ihre Texte bis spätestens 30. November 2022 einzureichen. Kündigung Mietverhältnis Asylpavillon per 30. September 2021 Hasan Abdo und seine Frau Mahwar Jirdo haben auf den 30. September 2021 das Mietverhältnis im Asylpavillon am Brünnliweg 9a gekündigt und werden unsere Gemeinde verlassen. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen den beiden weiterhin alles Gute. Genehmigung Budget 2022 Spitex Lausen plus Der Gemeinderat genehmigte das Budget 2022 der Spitex Lausen plus. Die Kosten für Ramlinsburg belaufen sich auf Fr. 52 036.35 (Budget 2021 Fr. 41 508.90), was Nettomehrkosten von rund 14 Franken pro Einwohner/-innen entspricht. Die Budgeterhöhung resultiert daher, dass angestrebt wird, die Vollkosten zu decken, auch diejenigen Leistungen, die nicht weiter verrechenbar sind. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Während der Herbstferien wird der Schalter zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet sein. Bitte beachten In unserer Gemeinde wird der Kehricht, Grüngut, Papier und Karton von Haus zu Gemeinde Waldenburg

Was ist los in Waldenburg Samstag, 2. Oktober Letzter Markt beim Törliplatz Freitag, 8. Oktober Grünabfuhr

Donnerstag, 30. September 2021

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Haus eingesammelt. Wichtig ist, dass die Bereitstellung des Sammelgutes am Entsorgungstag unbedingt vor 7 Uhr in allen Dorfteilen erfolgen muss. Ansonsten kann eine Abholung nicht garantiert werden. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Waldenburg Videoüberwachung, Anpassung Betriebsordnung Aufgrund der vielen negativen Vorfälle wie Littering, Vandalismus, usw. an Gemeindeliegenschaften und in der Öffentlichkeit, sieht sich der Gemeinderat in der Pflicht die Betriebsordnung zur personenbezogenen Videoüberwachung anzupassen. Die neue Betriebsordnung tritt per 1. Oktober 2021 in Kraft. Somit ist die Rechtsgrundlage geschaffen, dass an weiteren Orten, insbesondere auf dem gesamten Schulareal und beim «Kleinen Leue» Videoüberwachungen vorgenommen werden dürfen. Der Gemeinderat bedauert, dass solche Massnahmen ergriffen werden müssen, um die Gemeindeobjekte zu schützen. Die neue Betriebsordnung ist auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet. Letzter Markt beim Törli am 2. Oktober 2021 Dem Gemeinderat und der Verwaltung wurde mitgeteilt, dass am nächsten Samstag, 2. Oktober 2021 leider zum letzten Mal der Markt beim Törli stattfinden wird. Auch im Lädeli wird am 6. Oktober zum letzten Mal frisches Gemüse zu kaufen sein. Das Kaffi «alte Wacht» wird aber weitergeführt und für das Lädeli wird eine Lösung gesucht. Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für die Initiative und das Engagement zugunsten von Waldenburg.

Langenbruck Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Donnerstag 30. September • Treffpunkt für alle Einwohner/-innen, AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal Parterre MZH, 9.00–11.00 Uhr • Samstag 2. Oktober • Trutenfleischverkauf (bitte vorbestellen), Gast und Hof Spittel, Spittel 179, Langenbruck, 9.00–12.00 Uhr • Trutenessen (Zertifikatspflicht – Anmeldung erwünscht), Fam. Portmann, Gast und Hof Spittel, ab 18.00 Uhr • Sonntag 3. Oktober 2021 • Ausstellung Biderbaracke, Langenbruck Tourismus, Biderbaracke, 14.00–17.00 Uhr • Donnerstag 7. Oktober • Treffpunkt für alle Einwohner/-innen, AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal Parterre MZH, 9.00–11.00 Uhr

Museum zeigt Raritäten Fortsetzung von Seite 18 Der Ort gehört zur Hälfte zu Bennwil. «Von dort kommt das Eptinger Mineralwasser. Die Quellfassung ist nur zwei Meter von der Bämbeler Gemeindegrenze entfernt», erklärte Peter Tschudin. Zur Unterhaltung sangen der Gemischte Chor Bämbel Bees unter der Leitung von Santiago Garzon-Arredono und das in Uniform und mit Fähnrich angetretene Dragoner-Chörli Schwadron 14. Die Festwirtschaft servierte Suppe mit Spatz aus der Original-Gulaschkanone und Kuchen aus einheimischen Backöfen. Ein Ausflug nach Bennwil lohnt sich für Kultur- und Naturinteressierte mit und ohne Wanderambitionen. Weitere Bilder: www.presstime.ch > Kultur

Tuchwebstuhl in Aktion.

F O T O: B . E GL IN


Veranstaltungen

ObZ Donnerstag, 30. September 2021

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Aktuell

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Fr 01.10.

Sa 02.10.

So 03.10.

Mo 04.10.

Di 05.10.

Mi 06.10.

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20.00 D

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Neuer Erlebnisspielplatz auf der Wasserfallen Die Ausflugsregion Wasserfallen ist ab sofort um eine Attraktion reicher. Der neue Erlebnisspielplatz bietet Spaß und Abenteuer für alle Kinder und macht einen Ausflug auf die Wasserfallen noch spannender und unvergesslicher. Einzigartige Spielgeräte Die Hauptattraktion ist ein überdimensionaler Holzschlitten, welcher über eine Brücke mit dem Kletterturm verbunden ist. Mit ein wenig Geschick und Mut können die Kinder auf den Holzschlitten gelangen und die tolle Aussicht genießen. Mit einer Rutschbahn geht es dann zurück auf den Boden. Wer es lieber ein wenig ruhiger angeht, den laden zwei Schaukeln zu vergnüglichen Aktivitäten ein. An einem überdimensionalen Wanderschuh können die kleinen Kinder einen Kletterversuch machen oder im Inneren des Schuhes Verstecken spielen. Das Wackelpodest erfordert einiges an Geschicklichkeit und Gleichgewicht, bietet dafür aber ein lustiges und «wackeliges» Vergnügen für die Kinder. Auf dem großen Hirschgeweih aus Holz können die Kinder herumturnen und ein kleines Kletterabenteuer erleben. Die geräumige Plattform mit Tischen und Bänken gehört ebenfalls zum Spielplatz und bietet ausreichend Platz für ein Picknick oder eine kleine Ver-

Mehr drin, mehr dran Mehr Technologie, mehr Sicherheit und mehr Design – der neue Polo begeistert als Kleinwagen der Extraklasse. Unter anderem mit IQ. Drive Travel Assist, Digital Cockpit, Infotainmentsystem und IQ. Light. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich jetzt selbst. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Tag der offenen Tür 1. und 2. Oktober 2021

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1. MANNSCHAFT – FC PRATTELN

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schnaufpause von den wilden Kletterabenteuern. Speisen und Getränke können bei Bedarf beim Restaurant Heidistübli, direkt neben der Bergstation bezogen werden.

für alle Altersklassen. Die Binggis können sich bereits ab 4 Jahren im Kinderseilpark austoben und über verschiedene Parcours durch die Bäume klettern.

Mit dem neuen Erlebnisspielplatz wird auf der Wasserfallen eine letzte Lücke im Angebot für die Gäste geschlossen. Nun haben auch die kleineren Kinder eine schöne Gelegenheit, aufregende und spannende Dinge zu erleben.

Für ältere Kinder ab 8 Jahren und alle Erwachsenen gibt es im grossen Seilpark diverse Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu bewältigen. Sausen Sie schwerelos durch den Wald, machen Sie mutige Sprünge in den freien Fall, beweisen Sie Ihr Geschick an der kniffligen «Rock Tour» oder schweben Sie auf der 150m langen Seilrutsche «Wassi-Flyer» über den kleinen See.

Gratis-Fahrt mit dem Gondeli Als große Eröffnungsaktion fahren alle Kinder bis 12 Jahre, während den Herbstferien von Montag bis Freitag, gratis mit dem Gondeli auf die Wasserfallen. Kletterabenteuer der besonderen Art Ist der Kletterspass auf dem Spielplatz nicht genug, so kann auf dem Waldseilpark Wasserfallen ein weiteres Abenteuer in Angriff genommen werden. Im Waldseilpark Wasserfallen bietet das Kletterabenteuer für Gross und Klein Spass und Action

Mit dem hochmodernen Sicherungssystem können Sie Ihren Ausflug unbeschwert geniessen und sich voll und ganz auf das Klettervergnügen konzentrieren. Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen (LRW) Oberbiel 62, 4418 Reigoldswil Tel. 061 941 18 20 www.region-wasserfallen.ch

Weiermatt 1, CH-4446 Buckten Tel. 062 285 00 20, www.ruedistrub.ch


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Oberbaselbieter Zeitung vom 30. September 2021 by AZ-Anzeiger - Issuu