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Oberbaselbieter Zeitung vom 23. September 2021

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Nr. 38 23. Jahrgang Donnerstag, 23. September 2021

CH REGIONALMEDIEN AG REDAKTION.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 29 00 INSERATE.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 26 70

Region Liestal

Für den «Träffpunkt Lieschtel» hatten sich die KMU das beste Wetter ausgesucht. Seite 7

Region Gelterkinden

Der FC Gelterkinden führte für alle Mannschaften QualifikationsWettkämpfe durch. Seite 11

Region Waldenburg

Am Sonntag wurde die neue Unterkunft auf der Ulmethöchi feierlich eingeweiht. Seite 17

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Winzer blicken in die Zukunft

Kolumne

Die unbekannte Altbekannte

Buus Am diesjährigen Rebgang standen die Neuzüchtungen im Fokus ULRICH FLURI

Im Weinbau wird fleissig getüftelt. Mitunter begünstigt durch den Klimawandel steigt der Krankheits- und Schädlingsdruck auf die Reben, was einen höheren Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bedingt. Optimal wäre natürlich der Verzicht darauf. Dieses Vorgehen würde aber zu Gunsten der schädlichen Mikroben enden. Gefragt sind deshalb Alternativen. Und da heisst das Zauberwort PIWI. Also Züchtung bzw. Kreuzung von einzelnen Rebsorten zu einer pilzwiderstandsfähigen und robusten Variante. «Das ist eine önologische Möglichkeit, die ökonomisch und ökologisch für den nachhaltigen Weinbau zukunftsweisend sein wird», sagte Urs Weingartner, Rebbaukommissär vom Ebenrain-Zentrum Spezialkulturen zu den einheimischen Winzern am Rebgang des Weinproduzentenverbands Region Basel und Solothurn in Buus. Wobei es mit der Züchtung von Pilzresistenten Sorten die bloss mit Kontaktmitteln wie Kupfer und Schwefel zurecht kommen, noch nicht getan ist, denn auch das Umfeld muss stimmen. Man ist sich einig: Das sind spannende Weine die nicht nur im Glas überzeugen, sondern auch eine Philosophie vermitteln. Die Forschung hat zwar auf diesem Gebiet bereits viel erreicht, aber schlussendlich muss so ein Bio-Wein auf dem Markt auch gefragt sein. 50 Jahre Weinbauverein Buus Mit einem prickelnden, gemeinsam produzierten Buusner Rosé, dem Festtrunk zum bevorstehenden 50-Jahrjubiläum, hat Vereinspräsident Andreas Kaufmann am vergangenen Donnerstag die rund 70 Teilnehmenden des kantonalen Rebgangs willkommen geheissen. Fortsetzung auf Seite 3

Urs Weingartner erläutert die Neuzüchtung der Solaris-Traube.

AUFFALLEND MEHR… VERGLASUNG WINDSCHUTZ GLASFRONTEN BRANDSCHUTZ

Andreas Kaufmann erklärt eine kranke Traube.

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Ich ging gestern die Strasse runter zum Coop, schnappte mir einen Einkaufskorb und suchte die sieben Sachen zusammen, die ich in den kommenden Tage brauchen würde, als mitten in einem der Gänge eine hohe und viel zu laute Stimme nach mir rief. «Ich glaub es ja nicht! Caterina! Was machst denn du im Coop?», ich drehte mich um und sah eine Frau, die mir vage bekannt vorkam, konnte sie jedoch nirgends richtig einordnen. Verlegen lächelte ich, sie kannte ja schliesslich meinen Namen. «Sag mal, wie geht es dir denn?», schrie die mir anscheinend bekannte Unbekannte und da bemerkte ich ihren runden Baby-Bauch. Sie sah meinen Blick und fuhr schallend fort: «Ja, ich bin jetzt im sechsten Monat, vielleicht bekommt Juliana ein kleines Schwesterchen – oder Brüderchen, das weiss man ja nie!» und ehe ich mich versah, wurde ich vollgequatscht mit Babynamenmöglichkeiten, wie schwierig die Schwiegereltern sind und wie der beste Herdöpfelgratin auf den Tisch gezaubert wird. Und dann die Frage: «Und du, was machst du im Leben?» Blackout. Was mache ich im Leben? Ich stand dort an einem Mittwochnachmittag im Coop vor dem Weinregal mit einem mit Chips und Milchschnitten gefüllten Einkaufskorb, der für mich alleine bestimmt war und nicht etwa für die Kids, die noch in der Kita waren. Zum Glück wurde nicht wirklich eine Antwort erwartet, denn endlich klärte sich, woher ich diese Frau kennen sollte: «Ich finde, wir müssen unbedingt ein Klassentreffen organisieren!»

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Baselland

ObZ

Donnerstag, 23. September 2021

Landrat live

What’s up im Landrat

Wieder mehr Effizienz im Ratsbetrieb

Kontroverse um Abwasserreinigung

Grüezi mitenander 77 Traktanden standen auf der Traktandenliste vom letzten Donnerstag und alle zwei Wochen wächst die Liste unaufhaltsam. Unsere Effizienz im Landrat lässt seit Markus Graf Beginn der CoronaKrise sehr zu wünschen übrig. Der Umgang mit der Pandemie, das Impfen, der Lockdown, die Entschädigungen, die Löhne von Pflegepersonalen, um nur einen Teil der breiten Palette aufzuzählen, beanspruchten viel Zeit und Nerven von uns Landrätinnen und Landräten. Daneben werfen die kommenden Landratswahlen vom Jahr 2023 bereits erste Vorboten, in Form von parlamentarischen Vorstössen, voraus. Viele Landrätinnen und Landräte meinen ihre Wiederwahl hänge an Postulaten, Motionen und Interpellationen. Diese interessie-

ren wohl aber nur einen kleinen Teil der Bevölkerung, belasten aber die Staatskasse. Denn oft haben sie nicht wirklich den Charakter eines aktiven Einsetzens für gesellschaftlichen Anliegen. So sind es oft Vorstösse, die zum wiederholten Mal mit praktisch gleichem Inhalt in den verschiedensten Parlamenten eingereicht werden und das gleiche Anliegen in der Vergangenheit oft bereits mehrfach eine Abfuhr erhielt. Diese Flut an Vorstössen führt nun dazu, dass die Behandlungsfrist, gemäss Auskunft des Parlamentsdienstes, auf rund 18 Monate angewachsen ist. Oft sind diese dann mittlerweile zeitlich überholt. Etliche Parlamentarier helfen sich deshalb mittels Interpellation aus. Diese sind innert drei Monaten von der Regierung zu beantworten und es besteht nach heutigem Recht die Möglichkeit zur Beantwortung Stellung zu nehmen, was, wie auch dieses Mal, zu ausgiebigen Diskussionen ohne konkreten Beschluss führte.

Die SVP-Fraktion wünscht sich wieder mehr Effizienz im Ratsbetrieb und versucht diese mittels zweier Vorstösse zu erreichen. Zum einen mit einem Verfahrenspostulat, das eine rein schriftliche Beantwortung von Interpellationen verlangt. Zum andern mittels einer Interpellation, welche eine klare Faktenauslage zur Anzahl der Vorstösse und zu den aktuellen Pendenzen verlangt und auch die Möglichkeit geprüft werden soll, ob an einen eingereichten Vorstoss auch ein «Preisschild» gehängt werden könnte. Dadurch wäre für alle Landrätinnen und Landräte ersichtlich, welche finanziellen Konsequenzen ihre Eingaben auslösen. Als Volksvertreter sollten wir eine Vorbildfunktion gegenüber der Gesellschaft ausüben, dies insbesondere auch im Hinblick auf die Verwendung von Steuergeldern.

tion von Seiten der Gerichte, welche die Umsetzung der Zusammenlegung von zwei Gerichten hätten prüfen sollen, umgegangen worden ist. Wenn wir als Parlament nicht ernst genommen werden, stellt sich die Frage, was wir eigentlich jeden zweiten Donnerstag tun. Leider haben wir keine Mehrheit finden können und die Motion ist trotz fehlender Umsetzung abgeschrieben worden. Interessant finde ich in dem Zusammenhang die Aussage einzelner, es ginge ja nur um kleine finanzielle Beträge. Wie hat es noch im April von rechtsbürgerlicher Seite her geklungen: wir müssten wegen der Covid-Krise sparen, bitte keine neuen Begehrlichkeiten. Aber seither ist viel Wasser die Ergolz oder den Rhein hinuntergeflossen, gar eine Steuerreform für die Reichen auf Kosten der Kantonsfinanzen bereits fest geplant. Wasser zusammen mit Seife ist vor eineinhalb Jahren als wichtiges Instrument in der Bekämpfung der Pandemie propagiert worden. Neuere wissen-

schaftliche Erkenntnisse sind in den letzten Monaten tausendfach dazu gekommen. Unterdessen gibt es starke Hinweise, dass es uns ein Zertifikat erlauben würde, wieder einigermassen normal zu leben. Es ist mir unverständlich, dass es die Politik schafft, gute Massnahmen für die Bevölkerung auszuarbeiten, sie aber nicht auf das Parlament umsetzt – wegen gesetzlicher Vorschriften. Es handelt sich um eine Pandemie, da stünde es dem Parlament frei, vorübergehende Verordnungen zu erlassen. Denn es ist fraglich, wer hier diskriminiert wird – die ungeimpften Parlamentarier (ich verwende mit Absicht nur die männliche Form) oder vielleicht doch die Geimpften, die sich wieder einer gewissen Gefahr aussetzen müssen. Hoffen wir, dass sich die Leute, welche sich im Parlament die Maske vom Gesicht ziehen, wenigstens die Hände waschen …

MARKUS GRAF, L ANDRAT SVP MAISPRACH

Land-Rot us erschter Hand

Wasser Wasser hat diesen Sommer geprägt und Wasser ist Thema in der aktuellen Landratssitzung. Wasser ist eines unserer wichtigsten Güter, seine Reinigung essenziell – für P. Meschberger uns, genauso wie für die Umwelt, in der wir leben. Der Landrat stimmt der Ausgabenbewilligung für die Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage Ergolz 2 in Füllinsdorf zu. Auf bisherige kleinere, unzureichende Anlagen soll aus Gründen des Gewässerschutzes verzichtet werden. Dies begrüssen wir sehr. Allerdings stellt sich die Frage, ob die kleineren Bäche ohne Zuleitung durch die entsprechenden ARA in Zukunft genügend Wasser führen werden. Ausgleichsmassnahmen werden notwendig sein. Bewegt hat unsere Fraktion, wie mit einer vor drei Jahren überwiesenen Mo-

PASCALE MESCHBERGER, L ANDRÄTIN SP, LIESTAL

Landrat – mittendrin

Kostbares Wasser Geschätzte Leserinnen und Leser Bei zwölf Vorlagen war sich der Landrat einig. Nebst Jahresberichten betrafen dies unter anderem die Bewilligungen von Krediten für ein Andrea Heger Mischwasserbecken in Böckten (über sieben Millionen Franken), verteilt über die nächsten vier Jahre Instandsetzungen und Korrektionen der Kantonsstrassen (116 Millionen Franken) sowie den Unterhalt (fast 55 Millionen Franken) und über neun Millionen Franken für Projektierungen und Schulraumprovisorien für die Sekundarschule Allschwil. Komplizierter verlief die zweite Lesung zum Ombudsgesetz. Als Ersatz für einen auf einen in erster Lesung aus dem Gesetz entfernten Paragrafen kam die SVP unvorangekündigt mit einem Ersatzvorschlag. Dieser war unausgegoren und Diskussionen darüber einer

Impressum

zweiten Lesung unwürdig. Daher unterstützte ich, sowie eine grosse Mehrheit, für eine saubere Beratung die Rückweisung des Geschäftes. Nebst schon erwähntem Mischwasserbecken behandelten zwei weitere Traktanden das wichtige Gut Wasser. Beim Gesetz über die Nutzung und den Schutz des Grundwassers ging es um Anpassungen von Grundwasserschutzzonen an die vor 22 Jahren auf Bundesebene geänderten Regeln. Diese stossen auf Gemeindeebene vielfach auf Widerstände. Der Kanton wollte die Möglichkeit zur Prozessbeschleunigung erhalten. Nachdem sich zeigte, dass Anpassungen der Vorlage chancenlos waren und Regierungsrat Reber bekräftigte, der Kanton greife nur dort ein, wo gar kein Bemühen festzustellen sei, kam das Gesetz schliesslich ohne Gegenstimmen durch. Ebenso nach langer Diskussion kam auch der Projektierungskredit zur Erweiterung der Abwasseranlage (ARA) in Füllinsdorf und der damit verbundenen Aufhebungen der ARAs in Nieder-

CH Regionalmedien AG

Druck CH Media Print AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft

www.oberbaselbieterzeitung.ch

Adresse/Sekretariat

Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

da es sich dort nicht mit günstigen Methoden realisieren lässt. Wir sprechen uns für saubere Bäche und Flüsse und gesichertes Trinkwasser aus. EE: Im vierkanto- Erika Eichenberger nalen Geschäftsbericht der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), 2018-2020, wird erläutert, dass man mit der Entwicklung der FHNW zufrieden ist. Der Verlust liegt trotz Corona unter dem Budget und der Zuwachs an Studierenden beträgt 7,6 %. Einzig der Standort Brugg-Windisch verliert an Studierenden. Auch der Frauenanteil unter den Führungspersonen ist noch viel zu tief. Erfreulich ist, dass Präsenzunterricht Priorität haben soll. SA: Apropos. Für mich ist es absolut falsch, dass die FHNW nun von ihren Studierenden ein Corona Zertifikat verlangt. In den Schulen und am Arbeitsplatz darf der Impfdruck nicht erhöht werden. Im Freizeitbereich ist es meine persönliche Entscheidung, ob ich auf gewisse Freiheiten verzichten will, respektive welche Konsequenzen ich in Kauf nehme, wenn ich mich nicht Impfen lasse. Ausbildungsstätten sollten allen ohne Einschränkung offenstehen. STEPHAN ACKERMANN (SA) UND ERIK A EICHENBERGER (EE) L ANDRAT UND L ANDRÄTIN DER GRÜNEN

FDP im Landrot

Vor allem Juristenfutter Liebe Leserinnen und Leser, die vergangene Landratssitzung bot unter Licht betrachtet wenig Spektakuläres. Viel Redezeit wurde primär durch die JurisThomas Eugster ten im Rat belegt, was für Nicht-Juristen (wie mich) mitunter etwas langatmig ist. Da war zuerst die Änderung des Gesetzes über den Ombudsman, welches von der Justiz- und Sicherheitskommission einstimmig (!) verabschiedet wurde. Doch die Juristen der SVP waren dann der Meinung, dass das Gesetz doch noch umformuliert werden müsse, worauf die Juristen von der FDP-Fraktion bereits in der ersten Lesung nach gut eineinhalb Stunden Diskussion einen Lösungsvorschlag eingebracht hatten, den auch die Juristen der übrigen Fraktionen mehrheitlich tragen konnten (ausser natürlich die der SVP-Fraktion). Nun fand die zweite Lesung statt und die Diskussion unter den Juristen entbrannte erneut und nach einer guten weiteren 3/ -Stunde wurde schliesslich die Vor4 lage vom Rat wieder zurück an die Kommission gewiesen. Da besteht in der Effizienz noch Luft nach oben. Bei der Motion über die Zusammenlegung der Steuer- und Enteignungsgerichte gerieten sich die Juristen aller Parteien erneut

in die Haare. Die Motion von Diego Stoll (SP) ist auch von der FDP-Fraktion unterstützt worden, weil beide Gerichte seit Jahren tiefe Fallzahlen aufweisen und im Vergleich mit anderen Gerichten des Kantons bezüglich Stellenprozenten doch ziemlich üppig ausgestattet sind. Die Gerichte selbst wollen aber von einer Zusammenlegung nichts wissen und verweisen auf die Steigerung der Fallzahlen im 2019 hin. Nach dem Motto «eine Schwalbe macht noch keinen Sommer» wollte die FDP-Fraktion die Motion aber nicht abschreiben, was eine gut einstündige Diskussion auslöste, welche auch einige unserer Fraktionsmitglieder zermürbte, so dass der Rat schliesslich mit 45 zu 38 Stimmen doch die Abschreibung beschloss. Mit 71 zu 5 Stimmen klar angenommen hat der Rat hingegen den für das Oberbaselbiet wichtigen Projektierungskredit für den Ausbau und die Verbesserung der Kläranlage Füllinsdorf, was die Aufhebung der kleinen Kläranlagen in Niederdorf und Bubendorf erlaubt. Deren Abwasser wird dann zukünftig auf die Grossanlage in Füllinsdorf abgeleitet. Die Reinigungsqualität wird insgesamt verbessert und dank der im Projekt enthaltenen, ökologischen Ausgleichsmassnahmen wird den Folgen der in Trockenzeiten etwas geringeren Restwassermengen gut entgegengewirkt. THOMAS EUGSTER, L ANDRAT FDP, LIESTAL

Leser-Foto

ANDRE A HEGER, L ANDRÄTIN E VP, HÖL STEIN

Herausgeberin

Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502

Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich

dorf und Bubendorf mit grossem Mehr zustande. Über den Mittag fand eine Veranstaltung der Landeskirchen statt. Etwa alle zwei Jahre stellen diese einen Teilbereich ihrer Arbeit für die Gesamtgesellschaft vor. Nachdem sie letztes Mal über die Notfallseelsorge berichteten, erhielten wir nun Einblicke in die wertvolle und aktuell sehr stark nachgefragten Ehe- und Familienberatungsstellen. Zu Beginn der Sitzung verlas Landratspräsidentin Steinemann den Rücktritt von Parteikollegin Sara Fritz. Die 36-jährige wird den Landrat nach zwölf Jahren verlassen. Das bedaure ich sehr, denn ich schätze ihren Weitblick, ihre effiziente und werteorientierte Arbeit sehr. Mit ihrem Austritt werde ich sie dann mit meinen sechs Jahren Landratstätigkeit in der Rolle als jüngste und zugleich amtsälteste im EVP-Landratsteam beerben. Doch noch bleiben uns erfreulicherweise drei Sitzungen mit ihr.

EE: Du warst bei der Kommissionsberatung der Vorlage zur Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage Ergolz 2 in Füllinsdorf involviert. Es war unter den GrüS. Ackermann nen unbestritten, dass es eine Veränderung braucht. Wir hatten grosse Bedenken, dass die reduzierte Wassermenge in den beiden Frenken zu Problemen führen könnte. Ist eine Zentralisierung zielführend? SA: Die Kommission hat sich sehr ausführlich beraten lassen. Ökologisch und ökonomisch spricht vieles für eine Zentralisierung. Das Problem der Wasservorenthaltung bleibt bestehen. Deshalb müssen jetzt vor der Baukrediterteilung wirkungsvolle Massnahmen aufgezeigt werden. Dazu hat sich die Regierung bereit erklärt. EE: Es folgt noch ein Geschäft zu einem Mischwasserbecken in Böckten, das in der Umwelt- und Energiekommission beraten wurde. Mischwasserbecken dienen dazu, dass bei Regen der erste Schmutzstoss vor der ARA aufgefangen werden kann. Die plötzlich grosse Wassermenge könnte die Kapazität der ARA überschreiten. SA: Alles weitere Wasser würde sonst unbehandelt in die Ergolz gelangen. Deshalb werden nun im ganzen Kanton solche Mischwasserbecken gebaut. In Böckten kommt dieses teuer zu stehen,

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Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von www.chmedia.ch

Dieser Luchs lief keine 15 Meter am still postierten Beobachter (Simon Keller) im OberF O T O: Z V G baselbiet vorbei».


Baselland

ObZ

Winzer blicken in die Zukunft

Donnerstag, 23. September 2021

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Laufsportanlass für alle Alterskategorien

Buus Am diesjährigen Rebgang standen die Neuzüchtungen im Fokus

31. Wisenberglauf in Zeglingen

Fortsetzung von Seite 1 Ihm oblag es, zusammen mit Fredy Löw, seine Gemeinde, die mit acht Hektaren bebautem Rebland das sechstgrösste Rebbau-Dorf des Baselbiets ist, vorzustellen. «Unsere häufigsten Weintrauben von hoher Qualität sind Blauburgunder, Pinot Gris, Riesling x Sylvaner, Kerner und Bacchus», sagte Kaufmann mit berechtigtem Stolz. Dem modernen Trend, Rebberge nachhaltig, schonend und naturnahe zu bewirtschaften, wird auch in Buus nachgelebt. Das wurde den Besuchern auf dem Gang durchs «Paradis», einem in sich eingeschlossenen steilen Rebgelände, auf den Parzellen mit unterschiedlichen Sorten klar aufgezeigt. Man bemerkte sofort, dass die traditionellen Sorten typischerweise etwa mit Falschem Mehltau zu kämpfen hatten, während sich die Reben mit PIWI-Trauben, allen voran die Sorten Divico und Solaris auffallend resistent zeigten. Der Ökologische Weinbau der Letztgenannten konzentriert sich sodann auf Prävention statt Behandlung von Rebkrankheiten. Und dies erfordert nebst anderen Interventionen zusätzliche Arbeitsschritte vom Rebschnitt bis zur wesentlich intensiveren Laubausdünnung zur besseren Durchlüftung. Fazit nach diesem interessanten Rebgang: Der «Wettbewerb» zwischen dem konventionellen Weinbau mit den traditionellen Traubensorten und demjenigen mit den Neuzüchtungen ist in vollem Gange und wird schlussendlich mit der Qualität des Endprodukts entschieden.

Üppiger Behang von Pinot-noir-Trauben.

Einmal mehr bietet der Turnverein Zeglingen den Laufsportinteressierten den Wisenberglauf mit attraktiven Strecken an. Auf die Kids wartet eine 400 Meter lange Strecke rund um die Mehrzweckhalle. Die Kinder und Jugendlichen laufen eine kleinere oder grössere Runde im Dorf. Die Hauptstrecke verläuft vom Start bei der Mehrzweckhalle bis zum Hof Mapprach, ist 5,5 Kilometer lang und weist 200 Meter Steigung auf. Der Berglauf führt via Hof Mapprach bis zum Wisenbergturm, hat eine Distanz von einem Viertelmarathon (10,5 Kilometer). Dabei legen die Läuferinnen und Läufer 600 Steigungsmeter zurück. Als Neuerung wird das OK unter der Leitung von Präsident Philipp Gerber für die Kategorien Schülerinnen und Schüler C eine 2,1 Kilometer lange Strecke ausschildern, als Teil der 3,2 Kilometer langen Jugendstrecke.

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Weinjahrgang 2021: Hoffen auf einen tollen Herbst

«Allen diesjährigen Wetterkapriolen zum Trotz sind die Qualitätsaussichten auf einen guten Wein intakt.» Das sagte Urs Weingartner, Rebbaukommissär am Ebenrain am letzten Dienstag anlässlich der Medienorientierung im Garten des Kienberghofs in Sissach. Das bestätigt auch der Anblick der prächtig behangenen Rebstöcke des von Dieter und Jeanette Imhof bewirtschafteten Weinguts. Die Traubenernte 2021 in der Region Basel/ Solothurn wird einmal mehr mengenmässig tiefer ausfallen als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Zu einschneidend waren die äusseren Einflüsse von Frost, Hagel und Pilzdruck. Nach einem niederschlagsreichen Winter mit dem kältesten April seit 20 Jahren und zwanzig Frostnächten erlebte der regionale Rebbau den nassesten Sommer seit Messbeginn (1864), was die Wasserspeicher wieder zu füllen vermochte. Diese Bedingungen haben den Winzern

arbeitsintensiv einiges abverlangt. Sie setzen aber seit jeher auf Qualität statt Quantität, und das zahlt sich jetzt mit erfreulich schön gereiften Weintrauben aus. Sie werden bis zur optimalen Reife noch zwei bis drei Wochen an den Rebstöcken hängen. Die noch ausstehenden paar sonnigen Tage werden ihnen gut tun. So sei, wie Weingartner weiter ausführt, der aktuelle Stand an Öchsle-Graden z.B. beim Blauburgunder im Durchschnitt bei 81. Im Weiteren hat der Muttenzer Urs Jauslin, Ueli Bänninger aus Aesch sowie SiebeDupf-Kellermeister Thomas Engel von den grossen Herausforderungen und den Freuden und Leiden der Weinbauern gesprochen. Es sei wichtig, immer positiv zu denken, denn die Natur gebe doch immer wieder einiges zurück. Ihre Devise: «Die edlen Tropfen im Glas machen die Mühen der Saison vergessen.» Ulrich Fluri

Veranstaltung ohne Covid-Zertifikat Während das sportliche Angebot mit Ausnahme der U10-Strecke keine Änderungen erfährt, ist das übrige Angebot aufgrund der behördlichen Bestimmungen eingeschränkt. Da der Turnverein Zeglingen entschieden hat, den Lauf als Veranstaltung im Freien ohne Zugangsbeschränkung auf Personen mit einem

Covid-Zertifikat auszutragen, stehen in der Mehrzweckhalle keine Garderoben und Duschen zur Verfügung, werden die Startnummernausgabe und das Verpflegungsangebot im Freien eingerichtet und wird die Rangverkündigung ebenfalls im Freien abgehalten. Wie im Vorjahr kann auch kein Spaghetti-Plausch angeboten werden. «Wir haben aber für die Sportlerinnen und Sportler ein reduziertes Verpflegungsangebot vorbereitet», teilt OK-Philipp Gerber mit. Nachmeldungen am Lauftag möglich Trotz den Schutzmassnahmen ist das OK überzeugt, dass es die Laufsportfamilie schätzt, dass der Turnverein Zeglingen den Wisenberglauf auch in diesem Jahr organisiert. Philipp Gerber hofft, dass zwischen 200 und 300 Sportlerinnen und Sportler am 31. Wisenberglauf teilnehmen werden. Wer sich spontan zu einer Teilnahme entscheidet, kann sich bis am Freitag um 20 Uhr online anmelden oder sich auch erst am Lauftag bis 30 Minuten vor dem Kategorien-Start nachmelden. Neu kann das Startgeld auch mit Twint bezahlt werden. Weitere Informationen zur Durchführung und Anmeldung: www.wisenberglauf.ch TURNVEREIN ZEGLINGEN

Buser folgt auf Fritz EVP-Landrätin Sara Fritz, Birsfelden, hat ihren Rücktritt bekannt gegeben. Vor zwölf Jahren war sie für Thomi Jourdan

nachgerückt. Ab Mitte November wird Thomas Buser aus Muttenz ihren Sitz übernehmen. OBZ

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Baselland

ObZ

Der Kanton will auch steuerlich attraktiv werden Baselland Tiefere Vermögenssteuern sollen Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

OTTO GRAF

Der Kanton Baselland will für die Steuerpflichtigen attraktiver und wettbewerbsfähiger werden und gedenkt die Steuern nun auch für die natürlichen Personen zu senken. Dazu muss das Steuergesetz geändert werden. Finanzdirektor Anton Lauber erinnerte daran, dass die letzte Steuerreform der natürlichen Personen 14 Jahre zurückliegt. In dieser langen Zeit habe der Kanton im nationalen Vergleich sowohl bei den Einkommens- und auch bei den Vermögenssteuern massiv an Terrain verloren. In einem ersten Schritt sollen nun die Vermögen steuerlich massvoll entlastet werden. Derzeit liegt der Kanton, wie die vom Bund errechneten Zahlen zeigen, bei den höheren Vermögen auf den hintersten Positionen der Rangliste und auch hinter den Nachbarkantonen Basel-Stadt, Aargau, Solothurn und Jura. Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, strebt der Kanton einen Platz im hinteren Mittelfeld an. Die Statistik des letzten komplett erfassten Steuerjahrs, 2016, zeigt, dass 0,2 Prozent der Steuerpflichtigen 36 Prozent der gesamten Vermögenssteuern bezahlen. Und 7,7 Prozent der Pflichtigen liefern sogar 90,2 Prozent dieses Steuerertrags ab. Der kantonale Säckelmeister verwies darauf, dass die vermögenden Personen nicht nur reich, sondern auch sehr mobil seien und oft an anderen Orten steuerliche Anknüpfungspunkte hätten, zum Beispiel Liegenschaften in steuergünstigen Kantonen. «Zu diesen Kunden müssen wir besonders Sorge tragen, damit sie ihr Steuerdomizil im Baselbiet beibehalten», betonte Lauber. Selbstverständlich seien die Steuern nur einer von mehreren Faktoren, die das Baselbiet attraktiv machten, sagte der Finanzdirektor weiter. Das hohe Ausbildungsniveau der Bevölkerung, das hervorragend ausgebaute Gesundheits-

Steuergeschenke für Reiche Die SP Baselland lehnt die Vermögenssteuerreform ab (siehe Artikel oben). Es gebe keinen richtigen Zeitpunkt für Steuergeschenke an die Reichsten der Gesellschaft – dass Finanzdirektor Anton Lauber aber noch vor dem Ende der Corona-Krise eine Steuerreform vorstelle, die zu wiederkehrenden Ausfällen von 27 Millionen führen wird, hält die SP Baselland allerdings «für besonders unangebracht». Der finanzielle Handlungsspielraum des Kantons müsse allen zu Gute kommen, nicht nur den Topvermögenden. «Mit dieser Vorlage verteilen wir Steuergeschenke, die in ihrer Höhe 15 Prozent des Investitionsvolumens des Kantons entsprechen», äussert sich SP-Fraktionspräsident Roman Brunner. Damit werde der öffentlichen Hand das nötige Geld genommen, um wichtige Herausforderungen anzugehen, wie Armutsprävention, Bildung oder klimafreundliche Mobilität. Die SP Baselland fordert Regierungsrat Lauber dazu auf, «das muntere Ankurbeln des interkantonalen Steuerwettbewerbs zu unterlassen». OBZ

Todesfälle Lausen René Marcel Glaser, geb. 10. März 1946, gest. 14. September 2021, von Binningen BL, Basel (wohnhaft gewesen Bifangstrasse 9). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Oberdorf Elisabeth Bichsel-Senninger, geb. 1945, gest. 15. September 2021, von Sumiswald BE (wohnhaft gewesen Eimattstrasse 25). Die öffentliche Trauerfeier findet am Mittwoch, 29. September 2021, um 14.00 Uhr in der Kirche Hölstein statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Finanzdirektor Anton Lauber will den Kanton steuerlich attraktiver machen. FOTO: O. GRAF system, die hohe Lebensqualität, das vielfältige Kulturangebot und die Rechtssicherheit trügen ebenfalls zu einer hohen Lebensqualität bei. Finanziell verkraftbar Die erste Etappe der geplanten Vermögenssteuerreform ist in drei Schritten geplant. So sollen die Wertschriften gleich wie in allen anderen Kantonen steuerlich bewertet werden. Der alte Zopf aus dem Jahr 1975 der zum Teil abweichenden Baselbieter Steuerwerte wird abgeschnitten, was sowohl das Ausfüllen der Steuererklärung als auch die Steuerveranlagung vereinfacht. Massgebend ist einzig der Börsenkurs der Titel Ende Jahr. Die dadurch generierte Mehrbelastung der Pflichtigen soll durch Senkung des Steuertarifs und das Anheben der Freibeträge kompensiert werden. Ausserdem erwägt die Regierung, zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen, um das Ranking des Kantons BaselLandschaft zu verbessern. «Wir streben keinen Spitzenplatz an, aber wir wollen

mit unseren Nachbarn in der Nordwestschweiz mithalten», bekräftigte Lauber. Von einem übertriebenen Steuerwettbewerb könne aber keine Rede sein. Die Senkung des Tarifs per 1. Januar 2023 und die anderen Anpassungen, rechnete Steuerverwalter Peter B. Nefzger vor, dürften beim Kanton Mindererträge von jährlich 27 Millionen Franken und bei den Gemeinden von 15 Millionen Franken zur Folge haben, wobei Gemeinden mit einem hohen Anteil an Vermögenden stärker betroffen sind. Finanziell, bilanzierte Lauber der Finanzdirektor, könne der Kanton die im Ausgaben- und Finanzplan bereits enthaltenen Mindereinnahmen problemlos verkraften. Zudem habe der Kanton im Jahr 2020 völlig unerwartet die Wirtschaft mit 160 Millionen Franken unterstützen können, um die Auswirkungen von Covid-19 abzufedern. In späteren Reformen, so Lauber, seien weitere Anpassungen bei der Besteuerung von Einkommen und Vermögen geplant.

Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz. Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen.

Donnerstag, 23. September 2021

Betrachtung zur Woche

Gott als Hausfrau

Am Samstag ist bei uns immer Putztag. Die Aufteilung ist immer dieselbe: Ich putze den obersten Stock und meine Frau die anderen beiden Stockwerke und beim Feuchtaufnehmen wechseln wir uns ab. Mir kommt das wöchentliche Putzritual oft nicht gelegen und ich wünschte mir, jetzt etwas «Sinnvolleres» machen zu können. Dennoch gefällt mir der Gedanke, dass danach wieder alles schön sauber und ordentlich ist. Ich nehme mir dann meinen drahtlosen Kopfhörer und schalte «Radio Gold»ein. Das ist ein Britischer Radiosender, der am laufenden Band Hits aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren spielt. Als wir vor ein paar Jahren in Cornwall unterwegs waren und im Rusty Anchor Guesthouse in Plymouth übernachteten, meinte unsere Gastgeberin, sie höre immer Radio Gold, denn diese Musik bringe gute Laune in den Tag. Und sie hatte recht. Musik kann uns in andere Welten versetzen, sie kann uns aus dem Alltag entführen, sie kann uns aufheitern, trösten und sie kann den Hausputz beschwingen. Seither höre ich bei Hausputz Radio Gold. Mit den Oldies im Ohr wird diese Arbeit zum reinen Vergnügen. Die Spiegel im Badezimmer lassen sich im Rhythmus von ABBAs «Waterloo» um einiges einfacher reinigen als ohne Musik. Und im Takt von «Love Me Do» von

den Beatles geht das Staubsaugen richtig rassig vor sich. Viele Männer können sich nicht wirklich dafür begeistern, regelmässig den Haushalt zu machen. Für sie ist Haushalt Frauensache. All die sogenannt trivialen Arbeiten wurden schon seit Jahrhunderten gern den Frauen überlassen: putzen, kochen, Kinder hüten, bügeln usw ... Männer dagegen sind für die Arbeiten draussen bestimmt. Sie erledigen die «wichtigen» Arbeiten, sie verdienen das Geld. Lange Zeit hat dieses Rollenbild auch unsere Vorstellungen von Gott geprägt. Bis heute sind diese häufig von männlichen Bildern fixiert. Gott stellt man sich als alten, bärtigen Mann, hoch erhaben im Himmel vor. Haben Sie sich Gott aber schon einmal als Hausfrau vorgestellt? Wohl kaum. Die feministische Theologin Ina Praetorius hat vor Jahren in einem ihrer Bücher Gott «die Hausfrau der Welt» genannt. Sie vergleicht dabei unsere Welt als einen grossen Haushalt und Gott sorgt sich – wie eine gute Hausfrau – um diesen Haushalt. Mir gefällt dieser Vergleich, weil darin die Vorstellung von Gott eine neue Wendung bekommt. Gerade in den alltäglichen, manchmal mühsamen Arbeiten des Alltags ist uns Gott oft näher als wir glauben. PFR. STEPHAN DEGEN-BALLMER, KILCHBERG

Am 4. September 2021 ist unser langjähriger Präsident

Ernst Furter 21. April 1938 – 4. September 2021 verstorben. Ernst hatte sich ab Mitte der 90er Jahre stark und erfolgreich für den Erhalt der Wasserfallenbahn engagiert – nicht nur in unserem Club, sondern auch als Stiftungsrat der Luftseilbahn. Besonders in Erinnerung bleiben werden uns seine Tatkraft und seine umtriebige, liebenswerte Art. Wir sind unserem ehemaligen Clubpräsidenten zu grosser und herzlicher Dankbarkeit verpflichtet. Bähnliclub LRW Der Vorstand Die Abdankungsfeier fand am 10. September 2021 statt. Traueradresse: Bertha Furter-Gerber, Fluhmattweg 15, 4207 Bretzwil

TODESANZEIGE (gilt als Leidzirkular) Nach einem erfüllten, aber leider zu kurzen Leben, nehmen wir traurig Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Freundin

Elisabeth Bichsel-Senninger 1. 10. 1945 – 15. 9. 2021 Für uns alle unfassbar und viel zu früh hat ihr Herz zu schlagen aufgehört. Wir sind traurig, aber von Herzen dankbar für all das Unvergessliche und Schöne, das wir gemeinsam mit dir erleben durften. Wir tragen dich für immer in unseren Herzen.

Markus und Claudia Bichsel-Frei mit Marina Andreas Bichsel und Claudia Jeger Heidi Bichsel-Wullschleger und die Enkelkinder Eileen, Jethro, Leon Geschwister Käthi und Richard Senninger mit Familie Maria Stöllinger mit Familie Elsbeth Mosimann-Bichsel mit Familie Ruth Bichsel-Liechti mit Familie und Werner Bosshard Familien Wullschleger und Frei Verwandte und Freunde Der Abschiedsgottesdienst findet am Mittwoch, 29. September 2021, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Hölstein BL statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen- oder Kranzspenden, gedenke man der Krebsforschung Schweiz, 3001 Bern, Postkonto 30-3090-1.

Traueradresse: Markus Bichsel, Rebschulweg 1, 5303 Würenlingen AG

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Wir danken herzlich für die überaus grosse Verbundenheit, die wir beim Abschied von meinem lieben Lebenspartner, unserem herzensguten Ueli, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Cousin

Ulrich «Ueli» Stohler 3. Oktober 1944 – 12. August 2021

erfahren durften. Euer Mitgefühl und Eure Anteilnahme, die lieben Worte und Zeichen der Verbundenheit, die wir in dieser Zeit der Trauer spüren, trösten uns. Herzlichen Dank auch an: – Pfarrer Roland Durst für die würdige und einfühlsame Trauerfeier – Jörg Rudin, Organist, und Roger Altorfer für die schöne musikalische Begleitung – Pflegepersonal SEOP und Spitex, Hausarzt Dr. Jürg Jutzi und Klinik Arlesheim. Dank dieser wertvollen und sehr geschätzten Unterstützung war es Ueli vergönnt, ganz nach seinem Wunsch, daheim friedlich für immer einzuschlafen – Madeleine Weber und Team vom Dorfladen Arboldswil für den Apéro – Alle, die Ueli während der Krankheit in irgendeiner Weise unterstützt und ihm die letzte Ehre erwiesen haben Einen besonderen Dank auch für die vielen Karten, Blumen und grosszügigen Einzahlungen für BirdLife und SEOP sowie Geldspenden. Arboldswil, im September 2021

Für die Trauerfamilien Vreni Degen


Baselland

ObZ

Donnerstag, 23. September 2021

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Selbstreflexion in Pandemie beeinflusst Umweltverhalten Maturarbeit Caroline Graf hat den 3. Preis von «Zukunft schreiben» gewonnen Caroline Graf aus Gelterkinden hat in ihrer Maturarbeit am Gymnasium Liestal die Klimakrise und Coronakrise verglichen. Dafür wurde sie mit dem dritten Preis von «Zukunft schreiben» ausgezeichnet. Das Ökozentrum in Langenbruck vergibt diesen Preis jährlich für Maturarbeiten im Bereich Nachhaltigkeit in Basel. Dieses fand die Preisverleihung im Rahmen des Young Talent Day des Konvents der internationalen Umweltpreisträger an der Universität Basel statt. Caroline Graf führte eine Online-Befragung mit über 500 Personen durch, in der sie nach der Präsenz beider Krisen, nach der Belastungsintensität, nach der Relevanz von angemessenem Verhalten sowie von Gesetzgebungen und nach den Motiven für Verhaltensänderungen fragte. Sie fand unter anderem heraus, dass «einige positive Erfahrun-

gen aus der Corona-Pandemie, wie Entschleunigung und Zeitgewinn, Selbst-,

Caroline Graf.

F O T O: Z V G

Werte- und Gesellschaftsreflexion, gesteigerte Suffizienz, verändertes Mobilitätsverhalten und die Regeneration von Natur und Klima, einen Motivator für angemessenes Umweltverhalten darstellen». Mit dieser fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema Krise leiste Caroline Graf einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, schreibt das Ökozentrum in einer Medienmitteilung. Das Ökozentrum hat den Preis «Zukunft schreiben» zum sechsten Mal verliehen. Dieses Jahr wurden mit 35 eingereichten Arbeiten ein neuer Rekord erreicht. Letztes Jahr waren es 18 Arbeiten. Die Themen sind sehr vielseitig: Ein Drittel der Arbeiten behandelte das Thema Konsum, doch auch Ernährung, Mobilität, Wirtschaft oder Wohnen waren beliebte Themen der diesjährigen Einreichungen. OBZ

Gemeindewochenende auf der Meielisalp

Gelterkinden Evangelisch-Methodistische Kirche Gelterkinden Hoffnung – Hoffnung in Zeiten der Pandemie – Hoffnung worauf? Was ist der Unterschied zwischen Hoffen und Wünschen? Was bewirkt die Hoffnung im Gegensatz zur Angst? Kirche als Anwalt der Hoffnung! Hoffnung gegen alle Hoffnung! Mit diesen starken und packenden Begriffen und Aussagen setzten sich rund 30 Mitglieder der Evangelischen Methodistischen Kirche Gelterkinden auseinander. Dazu verbrachten die Teilnehmer vom 10. bis 12. September das Wochenende im Hotel Meielisalp bei Leissigen hoch über dem Thunersee. Die gemütliche Atmosphäre des Hotels und die imposante Aussicht auf den Niesen, den See und die Bergketten trugen das ihre bei zu anregenden Gesprächen, Diskussionen und Gedanken. Der Freitagabend stand unter dem Motto: Ankommen, zur Ruhe kommen und ins Wochenende starten. Nach dem stärkenden Nachtessen und einem kurzen Einstieg hatte die Gruppe die Möglichkeit, einen Samenbollen zu formen. Der Samenbollen aus Blumenerde/Tonerde und Blumen oder Kräutersamen durfte als symbolischen Hoffnungsträger mit nach Hause genommen werden. Alle sind gespannt auf das Keimen und Gedeihen wenn die Bollen im nächsten Frühling in die Erde gesetzt werden! Am Samstagvormittag vertieften sie sich in das Thema des Wochenendes. Die Pfarrerin Christine Preis konnte im Einstieg auf die Predigtreihe zum Thema Hoffnung anknüpfen und sie durften mehr darüber entdecken, was sich hinter dem Begriff verbirgt und wo sich die Hoffnung in unserem Alltag bemerkbar macht. Anschliessend wurden die Teilnehmer in drei Workshops aufgeteilt: Die visionäre Gruppe Simon setzte sich damit auseinander, wie sich das Thema Hoffnung auf ihre Kirchgemeinde auswirken und von anderen wahrgenommen werden kann, die kreative Gruppe Christine hat sich daran gemacht, Hoffnung in Bildern darzustellen, die «Sonntags»-Gruppe Regula überlegte sich, wie der Gottesdienst am Sonntag mit Texten, Liedern, Musik und den Hoffnungsbildern der kreativen Gruppe gestaltet werden soll.

Kleine Wanderung zur Hängebrücke.

Was wir dort wohl sehen – die Hoffnung?

F O T O S: Z V G

Nach so viel Arbeit war das feine Mittagessen wohlverdient. Der Nachmittag konnte dann individuell verbracht werden. Eine Erkundung der Umgebung zu Fuss, Spaziergang zur Hängebrücke, Pilze suchen, Pflanzen entdecken, plaudern, faulenzen, lesen waren ein paar Möglichkeiten. Nach dem Nachtessen wurde die Arbeit der «visionären» Gruppe vorgestellt was zu weiteren interessanten Diskussionen und Gedanken führte. Zum Abschluss des Tages erfreute uns Markus

Stolz spontan mit der Bach Suite Nr. 1 in G-Dur auf dem Violoncello. Der Gottesdienst am Sonntag rundete das Wochenende gebührend ab und sie durften viele Eindrücke, Bilder, Emotionen und Ideen mit auf den Heimweg nehmen. Die Welt ist, wie sie ist! Machen wir gute Miene zum bösen Spiel, oder gibt es da eine Kraft, die alles verändern kann? – Wie steht es mit Hoffnung?

Die aufgestellten Teilnehmer/-innen.

Ausblick auf den Thunersee – anregend für gute Gespräche.

SIMON GIESE, EMK GELTERKINDEN

F O T O S: Z V G

Podium: Recht auf Reparatur mit Michael Ritter, Simone Weber, Florence Brenzikofer F O T O S: Z V G und Simon Czendlik (v. l.).

Reparierkaffi und Podium «Recht auf Reparatur!» Nach einer coronabedingten Pause fand in Gelterkinden das dritte Reparierkaffi in den Innenräumen von Öko-Job statt. Die beiden Organisatorinnen Marianne Eggenberger und Beatrice Rickenbacher ziehen eine positive Bilanz: Rund 50 Geräte oder Objekte konnten geflickt werden. Die Reparaturveranstaltungen funktionieren dank der grossen Bereitschaft und dem nötigen Geschick zahlreicher Freiwilligen. Und die Besucherinnen und Besucher genossen im Hinterhof die warmen Sonnenstrahlen bei Kaffee und

Kuchen und freuten sich über die reparierten Stücke. Zum Abschluss des Reparierkaffis moderierte Simone Weber (Redaktorin Radio SRF) eine Diskussionsrunde zu «Recht auf Reparatur» mit Simon Czendlik (Eigentümer mobilerevolution), Michael Ritter (Geschäftsführer Elektro Höfler AG) und Florence Brenzikofer (Nationalrätin Grüne BL). Wir freuen uns schon jetzt auf die vierte Ausgabe des Reparierkaffis im kommenden Frühling. GRÜNE REGION GELTERKINDEN

Freiwillige Helfer übergeben den reparierten Staubsauger.

Was wünschst du dir?

Lausen Gottesdienst der Jugendallianz Baselbiet Am 12. September war es wieder so weit: Der Gottesdienst der Jugendallianz Baselbiet konnte endlich wieder stattfinden. 90 Jugendliche aus 23 verschiedenen Kirchgemeinden fanden sich in der reformierten Kirchgemeinde Lausen ein, um gemeinsam ins Thema Wünsche einzutauchen. Der Event war in verschiedene Posten und interaktive Elemente aufgeteilt. So konnten die Teilnehmenden einerseits Ballone steigen lassen, an die sie Karten hängten und ihre Wünsche zum Ausdruck brachten oder sie hörten spannende Lebensgeschichten von Raphael Bachmann (Sozialdiakon Reformierte Kirche Arisdorf) und Thomas Havener (Pastor FMG Lausen). Auch eine Psalmenstrasse war vorbereitet, bei welcher Texte aus der Bibel inspirieren und auszudrücken halfen, was innerlich vorgeht. Was die Referenten aus ihrem Leben

erzählten, war nahbar, berührend und regte zum Denken an. Was sind die tiefsten, innersten Verlangen, die einem bewegen? Was bleibt bestehen, wenn sie nicht in Erfüllung gehen? Wünsche haben schnell mit Gott zu tun, denn sie berühren die Existenz, die Identität, das Innerste des Menschen. So wurde der Zuspruch an die Jugendlichen vermittelt, dass Gott sie sieht, sie kennt und ihre Anliegen wahrnimmt. Zugleich wurden die Gottesdienstbesucher ermutigt, auch untereinander über ihre Träume und innersten Wünsche zu reden. Am Ende sass man bei Wurst vom Grill und feinen Brötchen zusammen und genoss bei wunderschönem Abendhimmel die Gemeinschaft und den Austausch untereinander. Der nächste Jugendallianzgottesdienst findet am 20. März 2022 im ICF Baselland in Sissach statt.

90 Jugendliche fanden sich in Lausen ein.

F O T O: Z V G

ELIANE BURN


Region Liestal Baselland

ObZ

Silber für Michèle Bertschi

Donnerstag, 23. September 2021

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Leser-Fotos

Junge Bubendörfer Sportschützin holt ihre erste Medaille an Schweizer Meisterschaften Die 21-jährige Bubendörferin Michèle Bertschi betreibt seit fast zehn Jahren Schiesssport. Angefangen hat sie auf der 10-m-Luftgewehr-Distanz und der 50-mDistanz Kleinkaliber. Bereits 2015 vertrat sie den Kanton Baselland am Tag der Jugend am Eidgenössischen Schützenfest 2015 und wurde als beste Baselbieterin Sechste. Nach kontinuierlichen Fortschritten im Kleinkaliberschiessen ging sie dann auch auf die 300-m-Distanz über. Mittlerweile ist sie im Nachwuchskader der Nationalmannschaft angekommen. Allerdings klappte es bislang noch nicht mit einer Medaille auf nationaler Ebene. Dies hat sich nun aber geändert: Sie erreichte im Liegendmatch 300 m der Frauen mit 596 Punkten die

Silbermedaille. Am Dienstagmorgen, den 7. September startete Michèle Bertschi in den Liegendmatch der Frauen auf der 300-m-Distanz. Sie verlor in der

Michèle Bertschi.

F O T O: Z V G

ersten Hälfte des Wettkampfes vier Punkte und fand sich noch ein paar Plätze entfernt vom Podest, in den restlichen drei Passen blieb sie aber ohne Punktverlust, wodurch sie kontinuierlich aufholte und schliesslich Zweite wurde. Auf die Goldmedaille fehlten schliesslich nur gerade zwei Punkte. Auf die Frage, was denn das weitere Ziel sei, antwortete Bertschi: «Einmal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen wäre schön.» Die angehende Wirtschafts-Studentin möchte noch eine geraume Zeit den Schiesssport auf höchstem Niveau betreiben. Hoffen wir, dass wir noch viele Erfolgsmeldungen von Michèle Bertschi berichten können. MARLON HORRAS, K ANTONAL SCHÜT ZENGESELL SCHAF T BASELL AND

Mit Sport mehrfach Positives bewirkt Dass man mit Sport nicht nur etwas für die eigene Fitness tut, sondern auch Gutes für andere Menschen bewirken kann, zeigt der üblicherweise alle zwei Jahre

von CVJM/CVJF Basel organisierte Domino Sponsorenlauf. Nebst dem vorgegebenen Hauptprojekt konnten die Teilnehmenden auch Gelder für Nebenpro-

Der langjährige Kassier Jakob von Känel mit dem Landratsteam Werner Hotz, Sara Fritz, F O T O: Z V G Irene Wolf und Andrea Heger.

jekte sammeln. Das Landratsteam der EVP Baselland und ihr langjähriger Kassier haben dank viel Körpereinsatz und Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Sponsorinnen nach zweistündigem Rundendrehen je über 2780 Franken für die Basisarbeit der Partei und Hungernotleidende in Kuba gesammelt. Es ist überwältigend, wie viele kleine Beiträge vereint etwas Grossartiges leisten können. Dank dem Dominolauf kann das Hilfswerk Vision Ost nun über 75 000 Franken hauptsächlich dafür verwenden, bei kubanischen Bauernhöfen die Lebensmittelproduktion auszubauen und damit bedürftige Kinder, Kranke, Senioren und alleinerziehende Mütter zu unterstützen. So gesehen ist verständlich, warum unser Team trotz zwei Stunden Rundendrehen mehr als nur ein müdes Lächeln übrig hat und voller Freude in die Kamera jubelt. Auch den nachträglichen Muskelkater haben sie dem Vernehmen nach gerne in Kauf genommen. E VP BASELL AND

Graureiher beim Orishof; Fuchskreuzkraut (Senecio ovatus). F OTOS: HANS PE TER STR AUMANN

Baugesuche Auflagefrist: 27. September 2021 Arboldswil. Nr. 1916/2017. Bauherrschaft: Schweizer-Trachsler Irene, Stückben 3, 4424 Arboldswil. Projekt: Terrasse. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 121, Stückben 3. Arisdorf. Nr. 1770/2021. Bauherrschaft: Leanza Antonello u. Sandra Kristina Priscilla, Bodmatt 45, 4422 Arisdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung P.0027/2021, Parzelle Nr. 5217, Bodmatt 45. Bennwil. Nr. 1766/2021. Bauherrschaft: Hümbeli Daniela, Nebenmattstrasse 15, 4431 Bennwil. Projekt: Kamin für CheminéeOfen, Parzelle Nr. 763, Nebenmattstrasse 15. Nr. 1781/2021. Bauherrschaft: Spinnler May-Cathleen u. Manuel, Herrenmattweg 1, 4431 Bennwil. Projekt: Sitzplatzüberdachung / Abstellraum, Parzelle Nr. 115, Herrenmattweg 1. Buus. Nr. 1743/2021. Bauherrschaft: Zumbrunn-Velazquez Roger, Hauptstrasse 3, 4463 Buus. Projekt: Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 3045, Hauptstrasse 3. Diegten. Nr. 0242/2018. Bauherrschaft: Schneider Thomas, Weidliweg 15, 4457 Diegten. Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus / Abstellplatz Wohnwagen. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 2304, Sagiweg 5. Gelterkinden. Nr. 1468/2021. Bauherrschaft: Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet, Zimmermann Beat, Rathausstrasse 58, 4410

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Region Liestal

ObZ

Treffpunkt im sonnigen Stedtli

Schönes Wetter lud zum Flanieren im Stedtli Liestal ein.

Musikalische Untermalung des Flohmarktes.

Sehr gut besuchte Rathausstrasse in Liestal.

F O T O S: MIC H A EL HERRM A NN

Beratung in einem der teilnehmenden Geschäfte der Aktion.

Die KMU-Basis steht hinter der neuen Strategie

KMU Liestal Die Weihnachtsaktivitäten sollen selbsttragend werden – Leistungen für KMU werden ausgebaut Dezember, der Gratis-Heimfahrservice wird vom 8. bis 12. und 18. bis 19. Dezember angeboten.

MARC SCHAFFNER

Bisher hat KMU Liestal einen grossen Teil des Jahresbudgets für die Weihnachtsbeleuchtung und den Weihnachtsmarkt ausgegeben. Rund 60 000 Franken, das ist mehr als die Hälfte der Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen, flossen direkt in die Weihnachtsaktivitäten. Nach der Generalversammlung 2020 – die in Form eines Videos und eines Antwortformulars abgehalten wurde – gab es zum wiederholten Mal Stimmen, die infrage stellten, ob ein so grosser Betrag für einen einzigen Saisonanlass verwendet werden sollte. Die Idee des Vorstandes ist deshalb, das Eine vom Andern abzukoppeln, sprich: «Weihnachten auf Null zu bringen», wie sich Finanzchefin Nicole Ziegler an der Generalversammlung 2021 ausdrückte, die vergangene Woche im Aussenbereich des Sport- und Freizeitbads Gitterli stattfand. Auf der anderen Seite wolle der KMU-Vorstand seinen Mitgliedern mehr Leistung bieten, unter anderem mit den Netzwerk-Anlässen «KMU live», «KMU Impuls» und «KMU Focus», aber auch zusätzlichen Aktivitäten wie Gastronacht, Saisoneröffnung oder Gewerbe-Foxtrail. Zur neuen Strategie gehört auch, dass das Sekretariat professionalisiert und höher entschädigt wird. Gleichzeitig nimmt der Verein Abschied von seinem

KMU-Liestal-Präsident Matthias Renevey und Vorstandsmitglied Irene Müller. komplizierten Mitgliederbeitragssystem, das unter anderem die Geschäfte im Stedtli höher belastet hatte – ein «versteckter» Werbebeitrag an die Weihnachtsaktivitäten. Neu gilt ein allgemeiner Grundbeitrag sowie ein höherer Beitrag für Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden. Zusätzlich gibt es zwei «Partner»-Kategorien für grössere Unternehmen. Unter dem Strich wirkt sich die Strategie positiv auf das Budget 2021 aus: Dieses sieht einen Gewinn von einigen Tausend Franken vor. Die versammelten KMU-Mitglieder zeigten dem Vorstand, dass sie seine Stossrichtung mittragen:

Dieses Jahr fand die Generalversammlung im Aussenbereich des Sport- und Freizeitbads F O T O S: M . S C H A F F NER Gitterli statt.

Sämtliche Anträge wurde einstimmig gutgeheissen. Vereinspräsident Matthias Renevey dankte den Anwesenden für ihr Vertrauen: «Das bringt den Verein als Ganzes weiter.» Weihnachtsgruppe muss viel leisten Für die Weihnachtsgruppe bedeutet es allerdings viel Arbeit, denn das Geld muss nun über verstärkte SponsoringAktivitäten hereingeholt werden. Neu wird am Weihnachtsmarkt die Büchelistrasse mehr belebt, um den wichtigen Partner Manor stärker anzubinden. Ein Streetfood-Bereich mit Foodtrucks ist ebenfalls vorgesehen. Aktuell haben sich 105 Aussteller beworben, wobei noch eine Qualitäts-Selektion vorgenommen wird, wie Doris Schweizer, zuständig fürs Sponsoring in der Arbeitsgruppe Weihnachten, mitteilte. «Wir sind sehr gut auf Kurs», meinte sie. Sorgen bereitet ihr noch die Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung. Die Bürgergemeinde habe ihren Beitrag zugesichert, aber die Stadt sei aufgrund ihrer Finanzlage abgesprungen und Liestal Tourismus habe den Beitrag wegen Corona verkleinern müssen. Doris Schweizer ist aber zuversichtlich: «Die Weihnachtsbeleuchtung muss am 26. November hängen!» Auf der Website www.weihnachtsmarkt-liestal.ch werden alle Infos zum Weihnachtsmarkt zu finden sein. Dieser findet vom 8. bis 12. Dezember statt, die Sonntagsverkäufe sind am 12. und 19.

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Zwischendurch

Liestal Mit «Träffpunkt Lieschtel» haben die Gewerbetreibenden wiederum eine erfolgreiche Aktion durchgeführt

Viel los im Stedli.

Donnerstag, 23. September 2021

KMU dürfen selbstbewusst auftreten Zu Beginn der Versammlung wandte sich Stadtrat Daniel Muri mit einem Kompliment an die Anwesenden. Die KMU stünden wie der Fels in der Brandung und würden mit ihren Ideen und Innovationen die Lebens- und Wirtschaftsqualität aufrecht erhalten. Sie seien der Motor, der das Stedtli vorwärts bringe. Angesichts der Entwicklung in Liestal dürften sie sich ein selbstbewussteres Auftreten leisten: «Die Investoren haben diese Perle längst erkannt.» In einer Rundumschau blickte Daniel Muri auf die vielen aktuellen Quartierpläne und Bauprojekte: MühlemattQuartierplan, Kantonsspital Baselland, EBL, Vereinspavillon Gestadeck, kommende Schulhauserweiterungen Frenke und Fraumatt, SBB-Ausbau sowie die Quartierpläne Ziegelhof, Lüdin-Areal und Am Orisbach.

Ich weiss nicht, was die Menschen gegen dieser PandemieZeit haben. Ich habe das Gefühl, dass alles um uns rund läuft: Die Neuigkeiten und Falschmeldungen rund um das Thema Corona-Pandemie machen ihre Runde schnell. Doch können die runden Sachen ihren Ecken und Kanten haben. Es kommt vor, dass ein bösartiger Trojaner bei Whatsapp- und Computer-Nutzern seine Runde macht. Dann wird einem alles so richtig eckig. Jemand macht mit seinem Hund eine Runde oder ruft seine Freunde an: Hey, ich geb ‘ne Runde Bier aus! Bist du dabei? Na ja, bei jetzigen Zuständen wird wohl mit diesem Vorhaben etwas schwierig. Also gut, bleiben wir lieber zu Hause und beschäftigen uns mit Medien. Die Castingshow «Das Supertalent» und die Warnstreiks gehen in die nächste Runde. Die Bauarbeiten kann man nicht aufhalten. Obwohl die Bauphasen manchmal recht eckig verbleibend sein können, gehen sie einfach in die nächste Runde. Entdeckt man die Mängel, suche man halt nach einem Sündenbock und prompt ist die Sache von rundem Tisch weg. Ach Leute, mehr Mut zu Ecken und Kanten! Ein Mensch ist von negativen Eigenschaften nicht vollständig frei. Sonst wäre er kein Mensch. Er hat immer die Lösungen, einen von seiner Gattung «rund» zu kriegen: Er kann ihn zurechtweisen oder wie man sagt «schleifen». Der Mensch will weniger Ecken und Kanten in seinem Leben. Kennt Ihr dieses Familienbeispiel? Es gibt immer einen Verwandten, der anders tickt, also wird er oder sie als Ecken-Mitglied der Familie abgestempelt. Danach versucht man die Beziehung zu ihm wieder rund zu bekommen oder geht auf mehr Distanz von ihm, auf die äussere Kante. Es ist schon ein schwieriges Ding alles gründlich rund zu halten, mit möglichst wenigen Ecken und Kanten. Rund um die Ecken und Kanten vorbeizukommen, schaffe ich auch nicht immer. Ich schliesse meine Augen und stelle mir vor: Alles ist rund und alles wird rund, irgendwann und irgendwie und sicher! KOISYN SCHNEIDER

Das älteste Soldatenmesser Die Dream Gallery in Liestal stellt vom 25. September bis 30. Oktober 120 Messer-Raritäten von Victorinox aus, vom ältesten Soldatenmesser (1891) bis zum «Baselbieter Gmäinimässer» (2021). Während der Ausstellungsdauer wird ein Wettbewerb durchgeführt, bei dem unter anderem Messerschmiedekurse zu gewinnen sind. Weitere Infos unter www. dreamgallery.ch OBZ

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Endlich wieder Speedskating Am Sonntag, 19. September, startete in Liestal, auf dem Hartplatz des Schulhaus Frenke endlich wieder ein Inline-Rennen. Der RSC Liestal konnte, nach einer Covid-Pause im letzten Jahr, endlich wieder ein Rennen für Kinder und Jugendliche veranstalten. Das Rennen in Liestal war die letzte Etappe des Nachwuchscup (Nationale Rennserie, 2021 mit vier Rennen). Gleichzeitig durften wir auch die Schweizermeisterschaft der Schüler und Kadetten von Swiss Speedskating ausrichten. Trotz des regnerischen Wetters, kämpften über 30 Kinder und Jugendliche um

Ruhm, Ehre, Pokale und Medaillen. In die Wertung flossen zwei verschieden Distanzen und ein Hindernisparcours, der absolviert werden musste. Vor den Augen der Verbandspräsidentin, Elsbeth Wenger, konnte sich das Heimteam dabei sehr gut in Szene setzen. Tageswertung Nachwuchscup Liestal + Rangliste Schweizermeisterschaft Liam Perkinson RSC Liestal Rookies 2010-2019 1. Platz Maxine Esche RSC Liestal Schülerinnen D 20142015 1. Platz GOLD Anic Ritter RSC Liestal Schülerinnen C 2012-2013 1. Platz GOLD

Milena Locher RSC Liestal Schülerinnen C 2012-2013 2. Platz SILBER Lucy Innerbichler RSC Liestal Schülerinnen C 2012-2013 3. Platz BRONZE Julia Gerster RSC Liestal Schülerinnen C 2012-2013 5. Platz Daniel Mettauer RSC LiestalSchüler 2012-2013 1. Platz GOLD Elin Ritter RSC Liestal Schülerinnen B 2010-2011 1. Platz GOLD Alina Locher RSC Liestal Schülerinnen B 2010-2011 3. Platz BRONZE Luna Lang RSC Liestal Schülerinnen B 2010-2011 6. Platz Cedric Plattner RSC Liestal Kadetten Herren 2007-2008 1. Platz GOLD

Donnerstag, 23. September 2021

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CVP wird zu «Die Mitte» Die CVP Wahlkreis Liestal hat an ihrer Generalversammlung vom 15. September folgende Parolen herausgegeben für den 26. September. Für die 99 %-Initiative wurde Stimmfreigabe beschlossen. Ebenfalls wurde für die Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle) Stimmfreigabe beschlossen. Die kommunale Vorlage zum Baukredit für

den Ersatzbau des Pavillons in der Schulanlage Gestadeck in Liestal wurde einstimmig angenommen. Der Namenswechsel von «CVP Wahlkreis Liestal» zu «Die Mitte Liestal» wurde mehrheitlich angenommen. Die entsprechenden Statutenänderungen wurden auch befürwortet. MAT THIAS OE T TERLI, PRÄSIDENT C VP WAHLKREIS LIESTAL

Fünf neue Schweizermeister, insgesamt acht Medaillen, mehr als erfreulich. Gesamtwertung Nachwuchscup Anic Ritter RSC Liestal Schülerinnen C 2012-2013 1. Platz Milena Locher RSC Liestal Schülerinnen C 2012-2013 2. Platz Lucy Innerbichler RSC Liestal Schülerinnen C 2012-2013 4. Platz Elin Ritter RSC Liestal Schülerinnen B 2010-2011 1. Platz Alina Locher RSC Liestal Schülerinnen B 2010-2011 3. Platz

Der RSC Liestal konnte, nach einer Covid-Pause im letzten Jahr, endlich wieder ein F O T O: Z V G Rennen für Kinder und Jugendliche veranstalten.

Da nur Fahrer/-innen mit mindestens drei Teilnahmen von vier Rennen in die Gesamtwertung eingingen, fiel die Bilanz hier ein wenig dünner aus, aber unsere schnellen Ladies sorgten auch hier für Furore … und am Montag, 1830 Uhr treffen wir uns alle wieder in Liestal, auf dem Hartplatz des Schulhaus Frenke. Denn nach der Saison ist vor der Saison! RSC LIESTAL

Muheim und Channa «luege use» pr. Der fünffache Poetry Slam Schweizermeister Dominik Muheim und Schlagzeuger Sanjiv Channa bringen ihr drittes abendfüllendes Kabarett-Programm auf die Bühne. Die beiden Baselbieter feiern am 25. September im Theater Palazzo in Liestal mit «Useluege» Premiere.

Dazu schreiben sie: «Zuschauen, wie andere scheitern ist angenehmer. Deswegen Flucht aus der eigenen Problemzone auf den Balkon. Ein Abend übers Beobachten und Beobachtet werden. Zwei Millennials, die endlich da angekommen sind, wo sie eigentlich gar nie hinwollten: Zwischen Waschturm, Kochinsel

Duo Flückiger-Räss tritt in Liestal auf

Auf dem Hof war viel los

Das Duo Flückiger-Räss hat über ein Jahr im stillen Kämmerlein getüftelt. Stimme und Instrument ausgelotet, nach neuen Melodien und Klängen gesucht. Alles mit dem Ziel, Musik entstehen zu lassen, welche den Alltag vergessen lässt. Unterhaltsame Musik mit einstweilen auch sonderlichen Klängen, welche archaisch anmuten, tief berühren und von der Vergangenheit in die Gegenwart führt. Nadja Räss (Jodel/Stimme) und Markus Flückiger (Schwyzerörgeli). Freitag, 24. September, 20.30 Uhr, Kath. Kirche Bruder Klaus Liestal. Eine Veranstaltung von «Kulturscheune zu Gast bei Bruder Klaus». Anzeige Veranstaltungen

Kulturscheune Liestal

«Uf em Hof isch öppis los»: Unter diesem Motto fand am Samstag, 18. September der 8. Kindertag der Kirchen und Freikirchen in Liestal statt. Und es war wirklich einiges los! Bei strahlendem Wetter strömten bereits ab 10 Uhr viele Familien aufs Gitterli. Um 11 Uhr eröffnete der Basler Kinderliedermacher Balz Aliesch das Fest mit einem erfrischenden – fröhlichen Kinderkonzert. Klein und Gross klatschten, stampften und sangen mit. Kinder und Erwachsene verweilten sich an den, auf dem grossen Platz verteilten Posten, besuchten den Streichelzoo des Tierpärklis, hüpften auf der Hüpfburg, liessen sich ein Arm-Tattoo malen, ritten mit Plüschponys, fuhren auf der Eisenbahn, melkten eine Kuh aus Holz, kämpften gegen einen Stier, bastelten, mahlten Getreide, suchten nach dem verloren Schaf …

und Kinderwunsch. Der humoristische Abend führt auf lustvolle Abwege mit teilweise absurden, irrwitzigen Gedankengängen, die das Publikum unterhalten, aber auch fordern.» 25. September, Theater Palazzo, Liestal, Kabarett mit Schlagzeug, E-Gitarre und Kazoo

Hungrig von all den Aktivitäten konnten sich die Familien an verschiedenen Ständen verpflegen. Zum Abschluss konnten alle nochmals Balz Aliesch geniessen, bei der Verlosung teilnehmen und zum Schluss sangen wir unser Kindertaglied. Müde, aber erfüllt von so vielen Erlebnissen und Begegnungen machten sich die Familien auf den Heimweg. Viele drückten Ihren Dank darüber aus, einen unbeschwerten glücklichen Tag erlebt zu haben. Dieser Anlass ist nur möglich Dank sehr vielen, engagierten Helferinnen und Helfern und einem motivierten Kindertag Vorstand aus den sieben Kirchen und Freikirchen von Liestal. Wir sagen Adieu bis zum nächsten Kindertag am 17. September 2022 mit den Schwiizer Kiddies. www.kindertag-liestal.ch VORSTAND LIESTALER KINDERTAG

Fr 24. Sept. 2021, 20.30h Ort: Kath. Kirche Bruder Klaus

Duo Flückiger-Räss «Fiisigugg» – Neue Volksmusik

Oben bei der Waldhütte.

F O T O S: D. W UNDR A K

Banntag in Frenkendorf Der Banntag 2021 in Frenkendorf fand am Samstag, 18. September statt. Die ganze Bevölkerung von Frenkendorf wurde von der Bürgergemeinde Frenkendorf wie jedes Jahr zu diesem Anlass eingeladen. Um 12 Uhr war die Besammlung auf dem Dorfplatz. Und wie immer, so auch dieses Jahr das Einläuten der Kirchenglocken. Schön ist auch immer, das Läuten des Banntag-Glöckleins vom alten Dorfschulhaus zu vernehmen. Richtig geraten, das würden viele ältere Leute von Frenkendorf sagen, das ist das gelbe Haus in der Mitte vom Dorf Frenkendorf. Früher gingen hier die Kinder zur Schule. Und wie es sich gehört, eine herzliche Begrüssung vom Bürgerge-

meindepräsidenten Piet Schaub. Und anschliessend der Abmarsch der beiden Rotten zum Rastplatz auf dem Gemeindeacker. Das wäre dann ganz oben im Wald. Nicht weit von der Schauenburgflue. Und wie alle Jahre, so auch dieses Jahr, wenn man als Banntagsteilnehmerin oder -teilnehmer die ganze Madlenoder auch Bienenbergroute abschreiten tut, dann dafür als Lohn ein gespendetes «Zobe», also Wurst mit Brot und ein Bier oder, auch das wäre möglich, ein Mineralwasser. Ja, natürlich auch die Krankheit ist ein Thema gewesen. Einfach vorsichtig sein, so kann man es formulieren.

Treffpunkt Dorfplatz.

Halbmond Clique mit einem Ständchen.

DIE TER WUNDRAK

Geniessen mit Stil

Liestal «Pane e Pasta» unter neuer Inhaberschaft Das «Pane con Carne» in Liestal war rund zwei Monate geschlossen. Unter dem neuen Namen «Pane e Pasta» und unter neuer Inhaberschaft bietet es ein breites Angebot an italienischen Spezialitäten, von Focacchia über italienischen Kaffee bis zu Würsten. Die Waren stammen von Partnern in der Region, die Menüs werden vom Restaurant «Alte Braue» geliefert, alles unter dem Motto: «Gustare con stile – Geniessen mit Stil». Das Essen kann als Take-away mitge-

nommen oder direkt in der Salzgasse verzehrt werden. Eine Besonderheit ist die «Pinsa», eine Art Pizza, die nach Belieben belegt werden kann. «Pane e Pasta» versucht dabei, möglichst auf die Wünsche der Kund/-innen einzugehen. So sind auch glutenfreie und vegane Varianten möglich. Geführt wird «Pasta e Pane» von Lina Oehler, Inhaberin, Fabienne Frei, stellvertretende Geschäftsführerin, und Deborah Tschopp, Betriebsmanagerin. OBZ

Sa 2. Okt. 2021, 19.00h & 21.00h Ort: Kulturscheune

Gismo Graf Trio «Sinti Jazz»

Fr 22.Okt. 2021, 19.00 & 21.00h Ort: Kulturscheune

SULP SwissUrbanLändlerPassion So 30. Okt. 2021, 14.30 & 17.00h Ort: Kulturscheune

Ensemble A Ap pérO rOHR & Mich. A Arrbenz «Hybride» Abendkasse offen: 45 Minuten vor Konzertbeginn Vvk: Buchantiquariat & Buchhandlung «Poete-Näscht» Rathausstrasse 3 · 4410 Liestal · T 061 921 01 25 KULTURSCHEUNE Kasernenstrasse 21A • 4410 Liestal T 061 923 19 92 • www.kulturscheune.ch

Viel Action am 8. Kindertag der Kirchen und Freikirchen in Liestal.

F O T O: Z V G

Das neue Team: Deborah Tschopp, Lina Oehler und Fabienne Frei (v. l.). FOTO: M. SCHAFFNER


Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 23. September 2021

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Wo früher das Metzgerbeil fiel Ziefen Das Schlachthäuschen aus dem 18. Jahrhundert ist ein historisches Prunkstück

ULRICH FLURI

«In der Genickgrube hinter den Hörnern setzte man einen zylinderförmigen, zehn Zentimeter hohen Gewichtsstein. Mit einem Eisenhammer schlug nun der Metzger so kräftig er konnte auf diesen Stein. Durch diesen Schlag wurden die Nerven der Wirbelsäule abgetrennt und das Tier sank bewusstlos zu Boden.» So beschreibt eine Info-Tafel, wie vor rund 250 Jahren die Rinder geschlachtet wurden. Stummer Zeitzeuge dieses damals martialischen Tuns ist das heute in der Nordwestschweiz noch einzige Schlachthäuschen dieser Art in Ziefen. Es hat im Dorfzentrum zweieinhalb Jahrhunderte überlebt. Im Inneren dieser «alti School» – so die historische Inschrift – befinden sich bis heute Reste einer offenen Feuerstelle, eine Bodenplatte mit Metallring zum Anbinden sowie eine Vorrichtung zum Aufziehen und Aufhängen der toten Tiere. Auch offene Bodenrinnen für die direkte Entsorgung der Schlachtabfälle in den Bach sind noch ersichtlich. Das an der Hauptstrasse direkt am Ufer der Hinteren Frenke stehende vier auf sechs Meter kleine Häuschen mit Satteldach wurde 1752 nach der Bewilligung des Waldenburger Landvogts von Hans Waldner, mit Dorfnamen s’Metzgerhanse, als Schlachthaus gebaut und hat eine bewegte Nutzungs- und Besitzergeschichte hinter sich. Neu als Infohüsli mit Bibliothek Der 1981 gegründete «Verein für Heimatpflege Ziefen», vor kurzem umbenannt in «Verein 4417», hat zum Ziel, die Dorfgeschichte ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken und sich für den Erhalt von historischen Bauten einzusetzen. Nach dieser Prämisse hat man nun auch die «alti School», die seit Jahren nur noch als unbedeutender Lagerraum diente, restauriert und diese Einrichtung aus längst vergangener Zeit zu neuem Nutzungszweck als Info-Hotspot überführt. Das ist der federführenden Projektgruppe mit Paul Spiess, Dominik Gaillard, Kathrin Stohler und weiteren Vorstandsmitgliedern zusammen mit Fachpersonen und den involvierten Handwerkern hervorragend gelungen.

Bürgermeister Martin Bühler (l.) überreichte die Auszeichnung an Dominik Wunderlin. F O T O: F R A NK DA BRUN Z (C) GEMEINDE H AUSEN IM WIE SEN TA L

An diesem Galgen wurden die toten Tiere aufgezogen. Mit einem Budget von 150 000 Franken wurde der Innenraum umfassend saniert, die historisch wertvolle Substanz wie Holzwerk, Putz und Anstriche bleiben erhalten und so wird das alte Haus denn auch in seinem authentischen Zustand belassen. Zurück bleibt das ehemalige Schlachthaus jetzt als ein Kulturgut das der Bevölkerung als lebendig und attraktiv gestaltetes Infohüsli mit offener Bibliothek jeden Tag offen steht. Zusätzlich vermitteln Informationsta-

feln mit Texten und Bildern sowie QRCodes zur Webseite umfassende Einblicke in die Geschichte und das Dorfleben von Ziefen. «Es hat sich gelohnt», würdigte vielsagend der als Ziefen-Historiker hoch angesehene Paul Spiess anlässlich des Eröffnungs-Apéros die grossen Bemühungen um die «Alti School». Das hat denn auch der grosse Zulauf an der Eröffnungsfeier vom vergangenen Samstag bestätigt.

Dominik Wunderlin ist von der Gemeinde Hausen im Wiesental (Baden-Württemberg) mit der Hebel-Gedenkplakette geehrt worden. Der alemannische Mundartdichter Johann Peter Hebel hatte einen grossen Teil seiner Kindheit in Hausen verbracht. Die Gemeinde verleiht die Plakette alljährlich an ihrem Hebelabend. Marcel Wunderlin hat sich in der Basler Hebelstiftung und im Hebelbund Lörrach engagiert und sich besonders für den Austausch über die Ländergren-

zen hinweg eingesetzt. Für den Hebelweg, der von der Wiesenquelle am Feldberg bis zur Mündung an der Schifflände in Basel führt, hat er die Tafeltexte auf der Schweizer Seite verfasst. Ausserdem hat er den Verein «250 Jahre Johann Peter Hebel» mitgegründet und 2010 eine Sondermarke initiiert. Dominik Wunderlin stammt aus Liestal und ist bei uns unter anderem als Redaktor der Baselbieter Heimatblätter und ehemaliger Vizedirektor des Basler Museums der Kulturen bekannt. OBZ

Veranstaltungen

Songwriter und Sänger Das historisch authentische Schlachthäuschen.

F O T O S: U. F L URI

Stammgast-Apéro im Gitterlibad Liestal Mit dem diesjährigen Abschluss der Gartenbadsaison im Gitterlibad Liestal durfte das Team vom Gitterlibad wieder zahlreiche Stammgäste am fast schon traditionellen Stammgast-Apéro begrüssen. Nur wenige Stammgäste haben an diesem kühlen und verregneten Abschlusstag noch ein Bad im Gartenbad genommen, dafür umso mehr die vom Gitterlibad-Küchenteam kreierten kulinarische Köstlichkeiten am Buffet genossen. Beim gemütlichen Zusammensein konnten sich die Stammgäste ein weiteres Mal über die vergangene Sommersaison mit dem weitgehend miserablem Wetter unterhalten und den so hoch geschätzten sozialen Kontakt untereinander nochmals pflegen. Als Überraschungsgäste konnte der Mundart Musiker Sherry-ou on the road aus Basel präsentiert werden. Sherry-ou am Mikrofon und sein musikalischer Begleiter Ludwig O.S. am Piano verzauberten das anwesende Publikum mit wunderbarer tiefgründiger Live-Musik und

Dominik Wunderlin erhält Hebel-Gedenkplakette

Die Auftritte vom auf Barbados aufgewachsenen William White strotzen vor Energie. Er ist ein begnadeter Songwriter und Sänger, dem die Messages in den Songs aber ebenso wichtig sind, wie starke Melodien und treibende Grooves. William White – Acoustic Solo, Soul, Funk & Reggae, Freitag, 24. September, 20 Uhr, Theater Palazzo, www.palazzo.ch

William White.

F O T O: Z V G

Bo Katzmann und Ronja.

F O T O: Z V G

«Two of a kind» pr. Es ist ja nicht gerade alltäglich, dass ein Vater und eine Tochter sich nicht nur persönlich, sondern auch musikalisch so gut verstehen, dass sie ihre Generationsunterschiede in aller Öffentlichkeit musikalisch austragen. Genau das tun Bo Katzman und Ronja mit viel Humor in ihrem neuen Programm «two of a kind». Samstag, 25. September, 20 Uhr, Bo Katzmann & Ronja, CD Taufe www.guggenheimliestal.ch

Trotz verregnetem Herbstwetter genossen die Gitterlibad-Stammgäste am letzten Sonntag einen schönen Apéro. ernteten einen grossen Applaus. Eigentlich hätte dieser Musikauftritt noch ein

Sherry-ou am Mikrofon und Ludwig O.S. am Piano.

F O T O S: Z V G

viel grösseres Publikum verdient gehabt. Der Auftritt von Sherry-ou hat auch den Gitterlibad-Geschäftsführer Christian Stäubli fasziniert. In seiner späteren kurzen Ansprache machte Christian Stäubli einen kurzen Rückblick auf die herausfordernde Sommersaison mit dem positiven Highlight des wunderbaren Gitterlibad-Weekends vom letzten Sommerferien-Wochenende. Auch dankte er dem Gitterlibad-Küchenteam für die kulinarische Verwöhnung, durfte den bisherigen Küchenchef Jean-Jacques Kuhn verabschieden und gleichzeitig den neuen Küchenchef Jean-Marc Gauvain im Gitterlibad-Team begrüssen. Das Gitterlibad wird auch in dieser Winter-Saison im Hallenbad nebst der Karte frische Tagesmenüs anbieten und möchte damit auch Nicht-Badegäste kulinarisch verwöhnen. GIT TERLIBAD

Tanzball – Die Goldenen Zwanziger Jahre Am 1. Oktober organisiert der MartinoChor zum ersten Mal einen Tanzball mit dem Motto «It’s Charleston Time – die Goldenen Zwanziger Jahre». Mit Live-Musik der hervorragenden Band «Le Moulin à Poivre» werden die Besucherinnen und Besucher in die wilden Zwanziger entführt, wo zu wundervoll laszivem Touch von Jazz, Chanson, oder den heissen Rhythmen des exotisch anmutenden Cha Cha der 1940er getanzt werden darf. Die stilistisch vielseitige Musik garantiert gute Unterhaltung und ein sicher unvergessliches Erlebnis! Billett-Reservation: Beim Sekretariat der ref. Kirchgemeinde Liestal, Tel. 061 921 22 50, E-Mail verwaltung@ref-liestal-seltisberg.ch, es gibt beschränkte Platzzahlen. Zutritt ist nur mit einem gültigen Covid19-Zertifikat möglich. Der Martino-Chor freut sich auf zahl-

reiche Gäste in stilgerechter Kleidung und einen vergnüglichen Abend mit Tanz, Musik und feinen Cocktails. www.martino-chor.ch

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Region Gelterkinden

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Kick-Off zur PenaltyChallenge 2021 des FCG

Die Sonne war gleich in mehrerlei Hinsicht die Hauptdarstellerin beim «Fiire mit de Chliine» vom Samstagnachmittag, 18. September. Zum einen zeigte sie sich von ihrer besten Seite und trug sicherlich einen gewichtigen Teil dazu bei, dass rund 80 Gäste den Weg in den Ormalinger Pfarrgarten fanden. Das Team war dementsprechend bemüht, zusätzliche Sitzmöglichkeiten für die unerwartet grosse Schar an «Chliine» und deren Begleitpersonen zu organisieren. Andererseits war die Sonne auch zentrales Element der Geschichte «Die Sonnenfee», welche die Oberbaselbieter Erzählerin Anja Fankhauser den staunenden Kindern auf interaktive Art und Weise präsentierte.

Neben den Spielern der 1.Mannschaft schossen auch über 300 Junioren, Frauen und F O T O: Z V G Senioren auf die Torwand. überwog bei den meisten. Der Spass an der Sache war aber auch bei den älteren Teilnehmenden durchaus auszumachen. Besonders gefreut hat sich das OK darüber, dass die 1. Mannschaft (immerhin nur einige Stunden vor dem Zweitliga-Derby gegen den SV Sissach …) beinahe komplett anwesend war und sich sogar noch den geladenen Gästen beim Apero präsentieren konnte. Der Kick-off-Samstag war aber auch Auftakt zum Karten- resp. Losverkauf für die Lotterie, die in dieser PenaltyChallenge mit inbegriffen ist. Wiederum wurde den Organisatoren von der Garage Rickli in Gelterkinden ein tolles Auto (ein Mazda 2) zur Verfügung gestellt. Ab dem 13. November 2021 wird dann also jemand, der ein solches Los gekauft hat, stolzer Besitzer oder Besitzerin dieses tollen Autos im Wert von über 20 000 Franken sein! Es lohnt sich also auf jeden Fall, einer FCGSpielerin oder einem -Spieler ein solches Los abzukaufen. Man unterstützt damit nicht nur den Verein und hilft, die immensen Ausgaben für Spielbetrieb etc. zu decken, sondern hat zusätzlich eine gute Chance, dieses tolle Auto zu

Wo die Altlast zur Trouvaille wird Am letzten Samstag konnte in Gelterkinden endlich wieder ein Bringund Holtag stattfinden! Nach Corona bedingtem Ausfall im letzten Jahr war es nun wieder so weit: zahlreiche Trouvaillen wurden gebracht und fanden neue Besitzerinnen und Besitzer. Und bei Kaffee und Kuchen liess sich gemütlich über abgestossene Altlasten und neu gefundene Schätze plaudern. Möglich macht diesen sinnvollen,

gewinnen. Der FC Gelterkinden jedenfalls zeigte sich im Dorf von seiner besten Seite und das OK der 4. Penalty-Challenge ist sehr erfreut darüber, wie der ganze Anlass gelaufen ist und bedankt sich an dieser Stelle in erster Linie be der IG Allmend Markt, Hauptsponsor der 1. Mannschaft, die den FCG einmal mehr Gastrecht gewährt habt und sie tatkräftig unterstützt haben, beim Gemeindepräsidenten, Peter Gröflin, für seinen Besuch, mit dem er sein Interesse und seine Wertschätzung für ihren Verein kundgetan hat, der Coop-Filiale Gelterkinden, insbesondere Slavisa Jovic für die unkomplizierte und zuvorkommende Behandlung, sowie natürlich dem Hauptsponsor der Penalty-Challenge, Ronny Rickli, von der gleichnamigen Garage in Gelterkinden. Es bleiben vom Kick-Off der diesjährigen Penalty-Challenge nur positive Eindrücke zurück, und gleichzeitig steigt bereits die riesige Vorfreude auf den Final vom 13. November auf der Wolfstiege. FC GELTERKINDEN

Die Zeit ist reif

SP GELTERKINDEN UND UMGEBUNG, NELLY DAMBACH

Das tolle Team der SP Gelterkinden und Umgebung, welches den Bring- und Holtag F O T O: Z V G möglich machte.

Freilichtbühne Eröffnet wurde die Feier mit Melodien von Silvan Gysin auf dem Waldhorn und einer Begrüssung von Pfarrer Detlef

Mit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare entwickelt sich eine Institution weiter, welche sich stets der Realität und den gesellschaftlichen Werten angepasst hat. Die «Ehe für Alle» ermöglicht die gemeinschaftliche Adoption eines Kindes. Ebenso erhalten Frauenpaare den Zugang zu Samenbanken in der Schweiz, genauso wie ihn heterosexuelle Paare bereits seit über 50 Jahren kennen. Die Gesetzesänderung ermöglicht auch, dass die Kinder von Geburt an zwei Elternteile haben und so auch beim Tod eines Elternteils rechtlich abgesichert sind. Dies ist sehr wichtig, denn Schätzungen zufolge leben aktuell 30 000 Kinder in Regenbogenfamilien. Ich sage JA zu Gleichstellung, Vielfalt und Toleranz und bin überzeugt, dass die Schweiz bereit dazu ist. Die Umfragen sagen eine Mehrheit für die Vorlage voraus, doch wie wir bereits in der Vergangenheit feststellen mussten: Entschieden wird erst am Wahltag. Stimmen deshalb auch Sie am 26. mit Ja für die Ehe für alle. FLORENCE BRENZIKOFER NATIONALRÄTIN GRÜNE BL VIZEPRÄSIDENTIN GRÜNE SCHWEIZ

Noffke, der auch die Begleitung der gemeinsam gesungenen Lieder auf der Gitarre übernahm. Anschliessend gehörte die Freilichtbühne Anja Fankhauser, die ihre Erzählung immer wieder instrumental auflockerte. Im Anschluss an die Erzählung durften die Kinder dann auch diverse Instrumente selber ausprobieren und zu den Melodien tanzen. Zur Erinnerung durfte sich jedes Kind einen «Sonnenstein» selber bemalen, der an diesen gemeinsamen Nachmittag erinnern soll. Das letzte «Fiire mit de Chliine» in diesem Jahr findet vor dem 4. Advent am Samstag, 18. Dezember 2021, am Krummackerweg 22 bei Familie Rutishauser statt, verbunden mit der Öffnung des Adventsfensters. Das Fiire mit de Chliine-Team, bestehend aus Christa Alt, Eva Eglin, Daniela Rutishauser und Martha Bürgin, freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. SIMON EGLIN

Viel Betrieb: Rund 80 Gäste durften beim Fiire mit de Chliine im Pfarrgarten begrüsst F O T O: Z V G werden.

«Der ehemalige Sohn»

Gelterkinden Ein Roman aus Belarus von Sasha Filipenko URSULA HANDSCHIN

OK DER PENALTY-CHALLENGE DES

Leser schreiben

farbigen und fröhlichen Vormittag die Sektion der SP Gelterkinden und Umgebung. Seit 25 Jahren helfen viele fleissige Menschen mit, dass noch gut erhaltene, brauchbare Gegenstände nicht einfach im Müll landen, sondern in einem neuen Haushalt wieder zum Einsatz kommen und Freude bereiten.

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Hochbetrieb im Pfarrgarten in Ormalingen

Fussball Qualifikationswettkämpfe für alle Mannschaften des FC Gelterkinden Nach 2014, 2016 und 2018 fand die Penalty-Challenge des FC Gelterkinden 2021 bereits zum vierten Mal statt. Mit den Qualifikations-Wettkämpfen sämtlicher 24 Mannschaften des FCG startete die diesjährige Ausgabe traditionsgemäss im Dorf beim Allmend Markt. Wie schon die Jahre zuvor stand der Startschuss zum wichtigsten Sponsoring-Anlass des Fussballclubs Gelterkinden wettermässig unter einem sehr guten Stern. Ein strahlend blauer Himmel und herrliche Spätsommertemperaturen lockten hunderte von Zuschauerinnen und Zuschauern auf den Vorplatz des Allmend Marktes. Dies einerseits, weil zahlreiche Eltern, Verwandte und Bekannte der kleinen und kleinsten Juniorinnen und Junioren ihre Kinder unterstützen wollten, andererseits auch, weil im Coop Gelterkinden (Sponsor des FCG) den Kundinnen und Kunden, die für einen Mindestpreis einkauften, ein Gutschein für eine von den Grilleuren des FCG zubereitete Bratwurst abgegeben wurde. Die Organisatoren unter der Leitung von Christian Wüthrich hatten sich dieses Jahr ein grosses Ziel gesteckt. Im Gegensatz zu den ersten Austragungen sollten die Qualifikationen aller Mannschaften – also Juniorenteams, Aktive, Frauen und Ü-Mannschaften – am KickOff-Day über die Bühne gehen. So wurde sozusagen pausenlos aus fünf (G-Junioren), sieben (F-D) oder neun Metern auf das in verschiedene Felder aufgeteilte Tor geschossen. Es war einfach grossartig zu sehen, mit welcher Begeisterung vor allem die Kleinsten bei der Sache waren, und mit welcher Vorfreude sie aufmarschierten, um ihre sieben Versuche zu absolvieren. Klar, dass bei der Verkündung der beiden Erstklassierten (diese qualifizierten sich für den Final vom 13. November) bei einigen die Enttäuschung gross war, dass sie nun nicht im grossen Final mit dabei sein können. Doch der Stolz, vor dieser Kulisse in dem kleinen «Stadion» vorzuspielen, zu zeigen, was man kann,

Donnerstag, 23. September 2021

Als ich das 2021 auf Deutsch erschienene Diogenesbuch aus der Wand der Neuerscheinungen in der Bibliothek Gelterkinden pflückte, interessierte mich das hochaktuelle Thema, das der 1984 in Minsk geborene Schriftsteller Sasha Filipenko in seinem Roman aufgriff. Eigentlich war das Buch in Russisch bereits 2014 herausgekommen. Als vor den letzten Wahlen im Sommer 2020, bei denen so viele mutige Menschen auf die Strasse gingen und gegen den, mit zweifelhaften Methoden nachher wiedergewählten Präsidenten Lukaschenko und die Verhaftung oppositioneller Wahlkandidaten und ihren Helferinnen und Helfer, protestierten, die noch jetzt in Gefangenschaft sind, bewahrheitete sich die Beschreibung des Autors. Raffiniert wie der junge Schriftsteller die Situation in Belarus beschreibt. Indem er den Protagonisten, den Musikstudenten Franzisk, in ein Koma versetzt als Folge schwerer Verletzungen in einer Massenpanik. Während der zehn Jahre Wachkoma glaubt nur seine Grossmutter daran, dass er daraus wieder erwachen wird und erzählt ihm fortlaufend, was ausserhalb des Spitals passiert. So erfahren auch die Leserinnen und Leser viel über die Zustände im Land des autoritären Präsidenten, aus dem viele fliehen, weil sie keine Zukunft sehen. Leider stirbt die Babuschka kurz bevor ihr Enkel aus dem Koma erwacht und beim Wiedererlangen seines Bewusstseins ins Leben erfährt, dass sich inzwischen politisch und wirtschaftlich nichts verbessert hat. Und als er mit vielen

Tausenden Protestierender und auf die Abdankung des Diktators Hoffender nach der Wahl jubelnd über so viel Mut und Solidarität durch die Strassen zieht, muss er erleben, dass die Polizei brutal gegen sie vorgeht und viele verhaftet werden. Wie geschehen im vergangenen Jahr. Die Übersetzerin des Buches, des in St. Petersburg lebenden Autors, schreibt, dass er darin fast keine Namen von Personen, Nationen und Ländern nennt. Es haben aber viele der beschriebenen Ereignisse einen realen Hintergrund und sind so oder ähnlich tatsächlich passiert. Im Internet gibt es Aufrufe für Unterschriften für die Freilassung von Inhaftierten, die nur aufgrund ihrer Gesinnung festgehalten werden.

«Der ehemalige Sohn», ein Roman von Schriftsteller Sasha Filipenko. F O T O: U. H A ND S C HIN


Region Gelterkinden Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Bei allen Veranstaltungen der Kirchgemeinde halten wir uns an die Vorgaben des BAG. Veranstaltungen können kurzfristig geändert oder abgesagt werden. Bitte beachten Sie dazu auch die Angaben auf der Homepage: www.ref-gelterkinden.ch Donnerstag, 23. September 16.30 Hilfsleiter-Kurs im Unterrichtshüsli

Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden: Dienstag, 11.00 – Altersheim Ormalingen: Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Samstag, 25. September 18.00 Kommunionfeier zum Erntedank der 4. und 5. Klasse

20.00 Livingroom im Unterrichtshüsli

Sonntag, 26. September 9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen 10.00 Ökumenischer Schulgottesdienst in Diepflingen 11.00 Kommunionfeier zum Erntedank der 4. und 5. Klasse

Samstag, 25. September 9.00 7.-Klassprojekt im Kirchgemeindezentrum

Mittwoch, 29. September 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Eucharistiefeier ital./dt.

14.00 Jungschi, Treff beim Unterrichtshüsli

Freitag, 1. Oktober 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen

18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Freitag, 24. September 19.00 Mosaik – Orgelkonzertreihe in der Kirche. Solokonzert mit Christoph Kaufmann

Sonntag, 26. September 10.00 Sonntagsschule im Kirchgemeindezentrum für Kinder bis zur 5. Klasse, Info: N. Hub, 061 981 28 32 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfarrer Samuel Maurer, Annina Völlmy und Katja Maier. Einsetzung von Katja Maier als Sozialdiakonin. Predigttext: Römer 10, 9-17, Orgel: Heidy Müller Kollekte: Alterstagesstätte zum Lebenslauf Fahrdienst: Eva Schelker, 077 488 18 17 Livestream–link auf www.ref-gelterkinden.ch Wir dürfen 50 Personen in der Kirche willkommen heissen, Maskenpflicht, keine Zertifikatspflicht, Anwesenheitsliste Dienstag, 28. September 9.30 bis 11.00 Eltern-Kind-Treff Schulgasse 9 in Gelterkinden, Info: K. Maier (077 525 88 52) und D. Baglio 079 949 02 06 11.00 Gottesdienst im Altersheim (C. Wiederkehr/D. Strub) 20.00 Bibliolog in der Kirche mit Eva Schelker Mittwoch, 29. September 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 19.10 Taizégebet in der Kirche, Lieder-StilleGebet Donnerstag, 30. September 17.30 Teenager Club im Unterrichtshüsli/ Pfarrhöfli 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Amtswochen 20.9.-26.9. Pfr. Samuel Maurer 27.9.-3.10. Pfr. Eric Hub Danke für die Kollekten Für die Heilsarmee aus dem APH CHF 41.50 und Gottesdienst 8.8. CHF 365.00 – Gottesdienst 15.8. Für die Bibelgesellschaft BL (kantonal) CHF 416.00 – Gottesdienst 22.8. für die Jugendallianz Baselbiet CHF 247.00 – Gottesdienst 29.8. für das HEKS–Nothilfe Haiti CHF 861.50 Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 26. September 10.15 Erntedank-Gottesdienst (Eucharistie) mit Padre Francesco Abbate und Diakon Christoph Wiederkehr-Käppeli Dienstag, 28. September 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30

Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 26. September Gottesdienst mit Gottfried Zbären Dienstag, 28. September 12.00 Mittagstisch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst in Buus, Pfarrerin Seraina Berger und Carol Baur, Orgel Fiire mit de Chliine 25. September, 9.30 bis 11.00 (für Kinder ab 2½ Jahren bis zum zweiten Kindergarten), 1 × pro Monat jeweils am Samstagmorgen in der Kirche Buus mit Znüni www.ref-buus-maisprach.ch Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Samstag, 25. September Konf-Starttag in der Pfarrscheune 9.30 Beginn mit gemeinsamem Frühstück

ObZ

Mittwoch, 29. September 9.00 bis 11.00 Eltern-Kind-Treff im Pfarrhaus, Kinderbetreuung und Austausch in gemütlichem Ambiente, Leitung: Andrea Aeschlimann & Rosmarie Flüeler 14.00 bis 16.00 «Rägeboge Chindertreff» in Hemmiken Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler (Oltingen) Abwesenheit Pfarrer Detlef Noffke Pfarrer Detlef Noffke ist vom 27.09. bis 9.10.2021 abwesend. Die Stellvertretung entnehmen Sie dem Telefonbeantworter, Tel. 061 981 10 33. Aktuelle Informationen entnehmen Sie auch auf unserer Homepage unter: www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 26. September 9.45 (Einläuten 9.30) Musikalischer Gottesdienst mit Werken von Johann Sebastian Bach aus BWV 75 und 51 Stefan Schiegg – Trompete, Reina Abe – Querflöte, Stefan Hofstetter – Englischhorn, Agnès Mauri Galik- Viola, Yvonne Yiu – Orgel, Olivia Ceresola – Sopran, Arno Reichert – Bass. Mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrer Markus Enz, Gottesdienstleitung. Kollekte für die Gassenküche Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92 Kirchgemeindeabend zur Vorstellung des Vereins «Schweizer Kirche in Israel». Gemeinsamer Anlass mit Läufelfingen. Mitwirkung Pfarrer Prof. Dr. Lukas Kundert, Kirchenratspräsident Basel-Stadt, Musikalische Gestaltung: Svenja und Lara Bürgin Donnerstag, 30. September 19.30 Raum der Kirchgemeinde, Rümlingen. Besuchende müssen ein Covid-Zertifikat vorweisen. Sonntag, 3. Oktober 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrerin Trude Bernoulli. KEIN Gottesdienst in Rümlingen

Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst mit Kindertaufe und Begrüssung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, Pfarrer Stephan DegenBallmer

Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92

Oltingen–Wenslingen–Anwil

Kontakttelefon: 079 325 46 03

Sonntag, 26. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler

KONTAKT Pfarramt Rümlingen: Pfarrer Markus Enz, Tel. 062 299 12 33; E-Mail: enzruem@bluewin.ch

Donnerstag 30. September 10.00 Gottesdienst im Ergolz Zentrum mit Pfarrer Christian Bühler Die Sonntagsschule beginnt nach den Herbstferien. Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Freitag, 24. September 19.00 AusKlang, «Singen-Hören-LauschenStille-Allein-Zusammen-Ausklingen lassen» in der Kirche Ormalingen, Ulrike Noffke, Musiktherapeutin und Kirchenmusikerin 18.30 bis 21.00 Rainbow Jugendtreff im Pfarrhaus in Ormalingen Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst mit Rückblick auf das Konflager in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke und Konfimanden und Konfirmandinnen

Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Samstag, 2. Oktober bis Samstag, 9. Oktober (Ferien)

Homepage der Kirchgemeinde: www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Bis auf weiteres finden unsere angekündigten Gottesdienste im Gemeindesaal der Einwohnergemeinde statt. Bitte beachten Sie weiterhin die Handhygiene und die Abstandsregeln. Bei Unsicherheit konsultieren Sie bitte den Schaukasten, oder die Webseite! www.ref-wintersingen-nusshof.ch An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

Scherbenhaufen, und jetzt? Gelterkinden Ökumenischer Bettagsgottesdienst URSULA HANDSCHIN

Das Thema: «Ich lege meine Scherben Gott ans Herz» wurde vom Gastgeber der katholischen Kirche, Christoph Wiederkehr, der Vikarin Annina Völlmy der ref. Kirche und Christine Preis, evang. methodistische Kirche gestaltet. Leider nicht draussen wie erhofft. Dafür mit Maske in der Kirche. Beim Eintreten durfte man sich eine Scherbe aussuchen. Denn Scherben gibt es überall, wie im Gottesdienst zu hören war: von den Kriegen und Konflikten auf der ganzen Welt. Durch das Coronavirus und andere gesundheitliche Probleme, die Pläne zu Bruch gehen lassen. Zerbrochene Familien und Gemeinschaften. Mit der symbolischen Handlung, dass die Gottesdienstbesucher/ -innen ihre Scherben in Herzform auf ein Brett kleben durften, wurde ausgedrückt, dass man seine Zerbrochenheit Gott ans

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Donnerstag, 23. September 2021

Im Gedenken

Werner Christen Eine sehr grosse Trauergemeinde hat am 9. September 2021 auf dem Friedhof Sissach von Werner Christen aus Itingen Abschied genommen. Eine Wertschätzung für seine Beliebtheit und sein Engagement auf allen Ebenen in der Gemeinde Itingen und der Region. Der 1943 geborene Werner Christen ist als ältester Sohn von sechs Kindern auf einem Bauernbetrieb an der Landstrasse in Itingen aufgewachsen. Eine Fuhrhalterei wo insbesondere Langholztransporte – fast in jeder Gemeinde hatte es noch eine Sägerei - und Transporte für die Gemeinde sowie das Gewerbe erledigt wurden, ergänzten den Bauernbetrieb. Dieses Umfeld formte Werner bereits während seiner Jugendzeit zu einem vielseitigen Praktiker. Nach der obligatorischen Schulzeit belegte er im Ebenrain in Sissach diverse Ausbildungskurse im Sektor der Landwirtschaft. Die Rekrutenschule absolvierte Werner als Spezialchauffeur bei den Genietruppen in Brugg. Zusammen mit seinen Brüdern Martin und Max erfolgte der kontinuierliche Aus- und Aufbau zur heutigen Christen Transport AG einem beachtlichen KMU, das nun bereits von der 3. und 4. Generation geführt wird. Die Spezialfahrzeuge gehören seither zum gewohnten Strassenbild wie auch die Mulden auf den Hausvorplätzen in unserer Region. Im Jahr 1966 heiratete Werner die praktisch in Sichtweite auf dem Neuhof in Lausen aufgewachsene Marianne Gysin. Die Kinder Beat, Jürg und Karin belebten bald die junge Familie. Marianne sorgte für die Familie und erledigte in all den Jahren auch die Büroarbeiten für das aufstrebende Unternehmen bis der älteste Sohn Beat nun neben der Disposition auch die Administration übernommen hat. Dass sein Enkel Dominik bereits in der 4. Generation innerhalb des Unternehmens einen selbstständigen Geschäftszweig als Gartenbauunternehmen gegründet hat und erfolgreich am Markt tätig ist erfüllten Werner als Seniorchef mit Freude und Stolz. Neben dem Engagement im privaten Umfeld hat sich Werner Christen aber auch in der Gemeinde ehrenvolle Verdienste erworben. Neben den verschiedensten Chargen in Vorständen vom Turn- und Schützenverein war er auch viele Jahre Feuerwehrkommandant. Dadurch machte er auch beim Chor der alt Feuerwehrkommandanten mit, welche die Bestattung mit zwei Lieder feierlich umrahmt haben. Christen – die mit diesem Namen – sind Itinger Bürger. Wie im Heimatbuch zu lesen ist hatten die Christen auch schon früher wichtige Funktionen ausgeübt. Werner hat sich aber dadurch nie

«adelig» gefühlt, sondern war immer einer von uns. Viele Jahre war er u. a. Präsident der Bürgergemeinde und dadurch auch für die Einbürgerungen zuständig. Dabei legte er Wert darauf, dass sich die Leute im Dorf auch willkommen fühlten. Nach seinem Amtsantritt wurde der spezielle «Intergrations-Event» nämlich der Banntag in Itingen – wo auch Frauen und Kinder eingeladen sind – wieder jedes Jahr durchgeführt. Ein wichtiges Anliegen war ihm in dieser Funktion auch die sich ständig häufenden Probleme mit dem Zustand des Waldes und die Auswirkungen auf die Natur und Forstwirtschaft. Während vier Amtsperioden 1980 bis 1996 war Werner auch Mitglied des Gemeinderates. Als Praktiker war Werner immer für die technischen Departemente zuständig. Ob bei Unwetterschäden, Wasserrohrbruch, Schneefall etc. an 365 Tagen und rund um die Uhr war Werner vor Ort. Dabei hat er nicht nur die Aufträge delegiert, sondern die Geräte und den Bagger gerade mitgebracht und selbst Hand angelegt. Werner hat sich nie vorgedrängt um lange Reden zu halten oder komplexe Themen zu erklären. Er war nicht der Mann der Worte, sondern der Taten. Praktisch denken und handeln war sein Leitmotiv. Gerne hat er auch immer wieder die Vorbereitung von verschiedenen Anlässen übernommen. Alle viel beachteten Events in Itingen wie die zwei legendären Dorffeste sowie weitere regionale oder kantonale Anlässe konnten immer auf die fast grenzenlose Mithilfe der Christen Transport AG sowohl mit Fahrzeugen, Geräten oder Manpower zählen. Sowohl für seine Familie wie für die Gemeinde Itingen hat Werner eine beispielhafte Leistung erbracht. Wir alle sind ihm zu grossem Dank verpflichtet. Werner Christen wird uns als liebenswerter Kollege und Freund in bester Erinnerung bleiben. HANSRUEDI BIERI, GR/GEMEINDEPRÄSIDENT 1980–1995

Werner Christen (1943–2021).

F O T O: Z V G

«Best-of» aus elf Shows

Live-Multivision-Fotoreportage von Corrado Filipponi pr. Corrado Filipponi zeigt ein «Best-of» aus seinen Multivision-Shows. Ein Konzentrat wie noch nie dagewesen aus elf seiner aktuellen Shows zu einem schönen Gesamtwerk geformt. Der Reisefotograf nimmt Sie mit in den Norden Europas, nach Finnland, Norwegen und die Färöer-Inseln, aber auch nach Schottland und Irland. Ebenso zeigt er Havanna und faszinierende Begegnungen aus Namibia. Aus seinem neusten und noch nicht veröffentlichten Werk «Wanderland Schweiz» zeigt er erstmals einen kleinen Ausschnitt exklusive. Genauso einzigartig und speziell ist der Hinter-

grund seiner Madagaskar-Reise, auch diese Geschichte und Bilder zeigt er ein erstes Mal. Ebenso wird er Sie über das vergangene Jahr informieren, wie es im als Veranstalter ergangen ist und was für den Herbst 2021 geplant und mit welcher Tournee er gerne ab Januar 2022 gerne wieder am Start wäre. Geniessen Sie einen einzigartigen Vortrag mit viel Hintergrund Infos. Freier Eintritt mit Kollekte. Infos: www.dia.ch/best-of-11 Sissach: Samstag, 2. Oktober Mehrzweckhalle Bützenen, 16 Uhr

Annina Völlmy, ref. Kirche, Christine Preis, evang. meth. Kirche und Christoph Wiederkehr, kath. Kirche gestalteten den ökumenischen Bettagsgottesdienst Gelterkinden. Herz legen dürfe. Dass aus dem Scherbenhaufen mit Glaube, Hoffnung und Liebe etwas Neues entstehen möge. Musikalisch

wurde dieser aufbauende Gottesdienst von Jürg Derungs und Markus Stolz wohltuend unterstützt. F O T O: U. H A ND S C HIN

Unterwegs mit Corrado Filipponi: von Finnland (Bild) bis Madagaskar.

F O T O: Z V G


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Donnerstag, 23. September 2021

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Ersatzwahl Wahlbüro (2 Sitze)

Für den Rest der Amtsperiode 1. Juli 2020 – 30. Juni 2024 Wahlresultat

Forschen & Entdecken zum Thema Medizin

An der Wahlsitzung vom 13. September 2021 wurden durch das gemeinsame Wahlorgan Gemeindekommission/Gemeinderat die Ersatzwahlen für zwei Sitze im Wahlbüro für den Rest der Amtsperiode (1. Juli 2020 – 30. Juni 2024) durchgeführt. Dabei wurden folgende Personen ins Wahlbüro gewählt: Claudia Dünner, Rütschacherweg 13

Winteröffnungszeiten

Beatrice Hasler, Schützenmattweg 9 Allfällige Wahlbeschwerden nach § 172 des Gemeindegesetzes (SGS 180) sind nach § 175 Absatz 1 Gemeindegesetz innert zehn Tagen seit Eröffnung des Beschlusses im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft schriftlich einzureichen.

Ab Montag, 20. September 2021 gelten im Hallen-Freibad die Winteröffnungszeiten: Hallenbad Montag-Freitag* 08.00 – 21.30 Uhr Samstag, Sonntag 08.00 – 17.00 Uhr

Sauna Badi-Bistro 09.00 – 21.30 Uhr 08.45 – 21.30 Uhr 09.00 – 17.00 Uhr 08.45 – 18.30 Uhr

*Frühschwimmen Dienstag und Freitag ab 06.00 Uhr Der Zutritt zum Hallenbad ist für Personen ab 16 Jahren nur mit Zertifikat und Ausweisdokument möglich.

Ein Forschermorgen rund um die Medizin: Wir lernen Knochen und Organe kennen, kochen Kunstblut, humpeln mit Krücken und heilen unsere erfundenen Wehwehchen. Zusammen mit Kinderliteraturküche.ch wird die Bibliothek für zwei Stunden in ein spielerisches Labor verwandelt Für Kinder von 7 – 11 Jahren. Anmeldung bis 1. Oktober unter: bibliothek@gelterkinden.ch oder 061 981 43 81. Teilnehmerzahl begrenzt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Datum: Mittwoch, 6. Oktober 2021 Zeit: 10.00 – 12.00 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 Areal am Bahnhof

HALLEN-FREIBAD GELTERKINDEN Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden T 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch

Auto und Velo im Kreisverkehr

Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Markttag vom 13. Oktober 2021 Gemeindeverwaltung Am Mittwochnachmittag, 13. Oktober 2021 (Marktnachmittag) ist die Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen. Werkhof

Musizierstunde Live und Zoom

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Schlagzeugklasse Matthias Daneck. Eintritt frei mit Ticket – Kollekte (Zutritt mit Maske) Montag, 27. September 2021, 20.00 Uhr Musikschulsaal Gelterkinden

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch wie üblich geöffnet.

Verhaltensregeln für Velofahrerinnen- und fahrer 1. Vor dem Einfahren in den Kreisel gegen die Strassenmitte fahren (Einspuren) und die Geschwindigkeit mässigen 2. Vortritt beachten, alle Fahrzeuge von links (also im Kreisel) sind vortrittsberechtigt

2 Musizierstunden Live und Zoom

3. Rechts fahren, wenn der Kreisel bei der ersten Ausfahrt wieder verlassen wird

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der El. Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger.

4. Gegen die Fahrbahnmitte fahren, wenn der Kreisel später als bei der ersten Ausfahrt verlassen wird (Vorteil: die schneller fahrenden Fahrzeuge können nicht überholen)

Eintritt frei mit Ticket – Kollekte (Zutritt mit Maske) Dienstag, 28. September 2021, 19.00 und 20.00 Uhr Musikschulsaal Gelterkinden

5. Vor dem Verlassen des Kreisels ist immer rechts ein Armzeichen zu geben

S Gwärb vo Gälterchinde und Umgäbig

Freiluft-Konzert des Musikvereins Gelterkinden Sozusagen als Hauptprobe für ihr Gastkonzert in Kroatien auf der Vereinsreise, gab der Musikverein Gelterkinden am Donnerstagabend im Dorf zwei Abend-

konzerte. Es war den Musikern anzusehen, wie sie sich freuten, endlich wieder mal gemeinsam nach der langen Zeit zu konzertieren. URSUL A HANDSCHIN

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Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 23. September 2021

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Ehechaos auf der Bühne

Arboldswil «En fascht perfekte Ehemaa» Theateraufführung mit dem Turnverein URSULA ROTH

Die Theatergruppe des Arboldswiler Turnvereins sorgte für viele Lacher und gute Stimmung an ihrem Theaterwochenende. Das tat gut, endlich wieder zusammensitzen geniessen und die Lachmuskeln bewegen. Unter der Regie von Anton Rudin wurde das Stück «En fascht perfekte Ehemaa» von Jennifer Hülser, aufgeführt. Vereinspräsident Mathis Grossmann begrüsste die Besucher im Corona-konform bestuhlten Saal. Peter Maurer, alias Simon Rudin, schläft in der Stube. Es herrscht das blanke Chaos, leere Flaschen, Harassen, Kleider, alles liegt herum und zeugt von einer durchzechten Nacht. Freund Christian, alias Matthias Schindler, der zu Besuch kommt, ist entsetzt. Es kommt noch schlimmer. Andrea Maurer, alias Maja Waldner, die Ehefrau, weilt in Mallorca und hat ihrem Gatten ein Ultimatum gesetzt. Wenn er nicht binnen zwei Wochen lernt, den Haushalt zu führen, wird sie die Scheidung einreichen. Der arme Peter gibt sich alle Mühe. Doch die liebeshungrige Nachbarin Diana, alias Andrea Rudin und Frau Ehrlich, alias Debora Schaafsma, samt Schwiegermutter Käthy, alias Stephanie Leuenberger, machen ihm das Leben zur Hölle. Plötzlich sollte er Treppenhaus putzen, kochen und bügeln. Freund Peter hilft, wo er kann. Doch das Chaos wird immer grösser. Nebst den Töpfen rau-

Nachbarin Frau Ehrlich verlangt, dass das Treppenhaus geputzt wird, doch wie man das macht, davon hat Peter keine Ahnung.

Der entscheidende Schuss zum 1:0 durch Jan Weber.

F O T O S: M . HERRM A NN

Mit Kampf zum Sieg Peter vermeintlich in flagranti ertappt, Ehefrau Andrea kommt zu früh nach Hause. chen auch die Köpfe. Es kommt wies kommen muss, die Ehefrau kommt zu früh nach Hause. Kammerjäger Hugentobler, alias Florian Roppel, kommt auch ins Spiel. Die Ereignisse überschlagen sich. Glückliche Fügungen bringen Ordnung ins Chaos und alles wird wieder gut. Die perfekt eingespielte Theatergruppe, die seit 1987 besteht, spielte mit Herzblut und Können. DJ Hasi Dank der guten Organisation wurde es ein perfekter Abend. Die Möglichkeit, sich am Eingang von einem kompetenten Team testen zu lassen, war gegeben.

Drinnen sorgte die Küchenmannschaft für feines Essen. Frauen vom Frauenverein hatten den Service übernommen. Der Tisch mit den schönen Tombolapreisen lockte in die Löslischüssel zu greifen. Für das Kuchenbuffet hatten die Arboldswilerinnen fleissig gebacken. DJ Hasi, Gemeindepräsident Johannes Sutter, sorgte in der Hofmet-Schüüre-Bar für gute Stimmung. Dreimal führte die Theatergruppe vergangenes Wochenende die lustige Komödie auf. Präsident Mathis Grossmann hofft, dass im Jahre 2023 das Theater wie gewohnt wieder mit dem Eierleset aufgeführt werden kann.

Oberdorf FC Oberdorf feierte seinen dritten Sieg MICHAEL HERRMANN

Der Abstieg letzte Saison war nicht einfach für den FC Oberdorf, war er doch sehr knapp und erst am letzten Spieltag besiegelt worden. Für die aktuelle Saison haben sich die Verantwortlichen den Wiederaufstieg als Ziel gesetzt und so musste im Heimspiel gegen den FC Kaiseraugst vom letzten Samstag unbedingt ein Sieg her. Es gab einige Änderungen bei der Mannschaft und mit Alessandro Buccigrossi aus Thürnen wurde auch ein neuer Trainer verpflichtet. Der FC Oberdorf wollte gleich von Beginn das Zepter im Spiel übernehmen. Mit vielen harten geführten Zweikämpfen auf beiden Seiten, entwickelte sich jedoch nicht ein guter Spielfluss, das Spiel wurde immer wieder unterbrochen. Die Abstimmungen der einzelnen Mannschaftsteile war noch nicht wie gewünscht: «Ich habe ein klares Spielkonzept, dass ich der Mannschaft verinnerlichen möchte, meine Handschrift ist aber noch nicht ganz klar zu sehen», gab der Trainer Alessandro Buccigrossi zu Protokoll. Mit einem 0:0 ging es dann in die Kabinen und die Mannschaften durften bei sommerlichen Temperaturen ihren Pausentee geniessen. Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten Stark, nur das es nun noch verbissener

im Mittelfeld zur Sache ging. Kaiseraugst versuchte immer wieder mit langen Bällen die Defensive von Oberdorf zu überwinden, aber dies gelang nie richtig erfolgreich. Besser machte es dann der FC Oberdorf in der 80. Minute. Nach einem Pass in die Tiefe über die rechte Seite wurde in der Mitte Jan Weber mustergültig bedient und konnte mühelos das 1:0 für die Hausherren erzielen. Gemessen am Spielverlauf und dem Aufwand das Oberdorf betrieben hat, war es eine verdiente Führung. Mit einem letzten Kraftakt konnten dann auch die letzten 10 Minuten des Spiels schadlos überstanden werden und so konnte im fünften Spiel der dritte Sieg bei einem Unentschieden gefeiert werden. Für Trainer Buccigrossi ist klar: «Wir müssen uns sicher noch steigern, aber heute waren die drei erkämpften Punkte sehr wichtig, um weiter am oberen Teil der Tabelle dranzubleiben. Wir haben wenig offensive Aktionen des Gegners zugelassen. Der Aufstieg soll das Ziel sein und es ist noch alles möglich.» Oberdorf hat aktuell drei aktive Mannschaften und so ist ein langfristiges Konzept für den Verein geplant. Mit dem Sieg konnte erstmals ein weiterer Schritt in die Zukunft getan werden.

Die Situation wird immer prekärer, Peter klärt die beschwipsten Frauen auf, niemand weiss so recht, warum Kammerjäger Hugentobler herumschwirrt und Freund Christian F O T O S: U. RO T H musste sich setzen, um sich zu erholen.

Märchen im Sunnewirbel Die zahlreichen Kinder mit ihren Eltern oder Grosseltern erschienen am vergangenen Samstagnachmittag im Pavillon Sunnewirbel Hölstein. Es wurden zwei Märchen der Brüder Grimm «Schneeweisschen und Rosenrot» sowie «Rotkäppchen» aufgeführt. Es wird am Tischtheater mit Figuren illustriert und mit Schauspiel kombiniert. Antoine Ollivier begleitete am Klavier mit bekannten Melodien von Rachmaninov, Grieg, Mozart die beiden Darbietungen. Zwei Rosenbäumchen stehen im Garten vor der Hütte einer armen Witwe, die zwei Kinder hat. Die Kinder gleichen den Rosenbäumchen, das eine heisst Schneeweisschen und das andere Rosenrot. Rot sind die Beeren, die beide Kinder im Sommer pflücken; weiss ist der Schnee, der sanft und rein alles zudeckt. Der Winter bringt einen lieben Gast in die Hütte, den Bären. Er sucht Wärme und Futter und die Kinder lieben ihn und treiben Spass mit ihm. Aber im Frühling, wenn die Sonne den Schnee weg schleckt und der Boden taut, muss der Bär seine Schätze vor den bösen Zwergen hüten, die dann aus dem Boden kriechen und stehlen und raffen, was sie können. Wie die beiden Mädchen dem diebischen Zwerg begegnen und ihm mit ihrem Scherlein Stück um Stück die Kraft nehmen und wie der Bär mit Entschlossenheit zur Erlösung kommt und wieder zum Prinzen wird ... Davon berichtet dieses Märchen: vom Wechsel der Jahreszeiten, von der Überwindung vom Guten über das Böse und von der lebendigen Kraft zweier Rosen-

Viel Kampf im Mittelfeld um den Ball.

Märchenerzählerin Dunjascha Schweizer und Pianist Antoine Olliver. bäumchen, die heute noch die schönsten Rosen tragen, weiss und rot. «Märchen hören wir, bevor wir lesen können. Wir erinnern uns an sie, wenn wir alles andere vergessen haben.» Durch das Erzählen und das darstellende Spiel will Dunjascha Schweizer diese Märchen lebendig werden lassen und auf die Art das Kulturgut der Imagination und Weisheit bewahren. Es ist allgemein Motivation für ihr Schaffen. Besonders faszinierend ist ihre umkehrbare 3D-Bühnenkulisse, auf der einen Seite die Hütte der armen Witwe und den beiden Mädchen, auf der anderen Seite der Wald mit dem steilen Hang, und auf der dritten Seite der Ausschnitt des Schlosses mit dem wunderschönen Zim-

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mer, in welches die arme Mutter einziehen durfte. Während der Pause durften sich alle am Zvieri-Buffet mit süssen und salzigen Knabbereien verköstigen. Dunjascha Schweizer stammt aus Santa Maria im Münstertal und ist in Venedig aufgewachsen. Während rund zwanzig Jahren hat sie einen Kindergarten in Horw geführt und sich stets in Figurenbau, Figurenspiel, Märchenerzählung, Gesang und Schauspiel weitergebildet. Seit einigen Jahren hat sie «Märchen Figuren Spiel Dunjascha» aufgebaut, inszeniert, spielt und setzt Märchen in Theater um und wird professionell begleitet von verschiedenen Regisseuren und Musikern. Weitere Infos unter www. dunjascha.ch. ESTHER KOLLER, FRAUENVEREIN

Grosser Jubel für den FC Oberdorf.

50 Jahre Dorfmuseum Am Sonntag, 26. September, wird in Bennwil das 50 Jahr-Jubiläum des Dorfmuseums gefeiert. Die Jubiläumsfeier beginnt um 11 Uhr draussen auf dem Dorfplatz vor dem

Museum (bei schlechtem Wetter in einem Zelt). Im Freien bestehen keine Auflagen, jedoch ist für einen Besuch im neugestalteten Museum ist ein CovitZertifikat notwendig. ERNST THOMMEN


Region Waldenburg

ObZ

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch

Gottesdienste Sonntag, 26. September 9.30 St. Peter, Pfarrer Torsten Amling, musikalische Umrahmung mit Christiane Schneider, Gesang, und Martin Wiget, Orgel Anlässe Vokalensemble Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire und bauen mit fundierter Stimmbildung einen ausgewogenen Chorklang auf. Wir proben jeweils am Dienstag von 20.00 bis 21.30, Kirche Waldenburg (zurzeit im 1. Stock). Interessiert? Schnuppern ist zurzeit nur mit vorgängiger Anmeldung bei der Chorleiterin Gabriela Freiburghaus (076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com) möglich.

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch

lespresso Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00. Jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00 und jeden ersten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr lespresso-Team www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag 30. September, 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, Tel. 061 961 01 55 Offenes Singen Dienstag, 19. Oktober, jeweils 19.00 bis 19.45. Bei schönem Wetter sind wir im

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Pfarrhof, wenn’s kalt und nass ist lassen wir unsere Stimmen in der Kirche erklingen. Krabbelgruppe Mittwoch, 20. Oktober. September, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Mitteilungen Amtswoche Bis 26. September Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Ab 27. September Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Unsere Internetseite www.kirche-waldenburg.ch

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Gottesdienste

Voranzeigen

Sonntag, 26. September 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrer Roland Bressan. Taufe von Yann Küffer. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Waldenser

Gebet in Hölstein Samstag, 2. Oktober, 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer (ohne Anmeldung). Bei Fragen gibt Ihnen Roland Steinle, Tel. 061 951 10 83 gerne Auskunft.

Sonntags-Post Parallel zum Live-Gottesdienst finden Sie auf unserer Website www.ref-behoela.ch jeweils am Sonntag nach der Gottesdienstfeier unsere Sonntags-Post mit aktueller Predigt und Gebet.

Mitteilungen

Für Kinder und Jugendliche Freitag, 24. September 19.00 bis 21.30 BLü13 Teenie-Club, Treffpunkt beim Sunnewirbel in Hölstein: Feuer, Fun & Food Montag, 27. September 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel für alle Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter

Gottesdienst feiern Ab Montag, 13. September 2021 hat der Bundesrat die Covid-Zertifikatspflicht ausgeweitet. Aus Gründen des Grundrechtsschutzes sind religiöse Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen von der Zertifikatspflicht befreit. Bei Gottesdiensten ab 50 Personen muss die Zertifikatspflicht zur Anwendung kommen. Für die Kirchgemeinde besteht die Herausforderung, rechtzeitig festzulegen, wie die Gottesdienste durchgeführt werden (mit/ohne Zertifikatspflicht). Zur Festlegung des Zugangsregimes wird auf Erfahrungen mit Besucherzahlen aus Vorjahren zurückgegriffen. – Wenn immer möglich werden wir auf Gottesdienste mit Zertifikatserfordernis

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

verzichten. Im Gottesdienst ohne Zertifikatspflicht gelten Maskenpflicht, Abstandsregeln und die Erhebung der Kontaktdaten. – Gottesdienste mit Zertifikatspflicht werden entsprechend angekündigt. Im Gottesdienst mit Zertifikatspflicht müssen keine Masken mehr getragen werden.

Donnerstag, 23. September 2021

Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 26. September 19.00 Taizégottesdienst, Leitung Dilgo Elias Lienhard, musikalische Begleitung Niggi Hublard

Sonntag, 26. September 10.00 Kirche Diegten, Festgottesdienst z. Goldenen Konfirmation, Pfrn. M. Muhmenthaler

Gemeindereise nach Armenien und Georgien Es hat noch 4 Plätze frei. Vom 16. bis 24. Oktober 2021. Reisebegleitung Pfarrer Torsten Amling. Für die Einreise wird eine Impfung/Nachweis über Genesung oder ein Test verlangt. Das Reiseprogramm kann auf dem Sekretariat bezogen oder auf unserer Internetseite gelesen werden.

Budebsuech in Wintersingen

KMU Reigoldswil u. Umgebung bei Weinbau Fam. Roth Am letzten Freitag, 17. September 2021, war der diesjährige Budebsuech bei Weinbau Familie Roth in Wintersingen. Die Mitglieder wurden bei einem Apéro im Aussenbereich von Michael Briggen, Präsident KMU Reigoldswil und Umgebung herzlich zu diesem Anlass begrüsst. «Es ist ein schönes Gefühl sich wieder einmal zu treffen und sich auszutauschen», meinte Michael Briggen. Bei einem Abstecher in die Reben erzählte André Roth den Gästen alles rund um die Reben und die Weine. Seit 1988 hat sich das Unternehmen voll und ganz auf den reinen Weinbau spezialisiert

und wird mit viel Herzblut geführt. Rein unter dem Motto Wein erleben, Wein geniessen und Wein trinken bewirtschaftet die Familie Roth 3,5 ha Reben und bietet ihren Kunden elf verschiedene Weine an. Gerade während den letzten herausfordernden Monaten konnte der Familienbetrieb mit ihren Qualitätsprodukten auf die grosse Unterstützung der Privatkundschaft zählen. Bei schönstem Wetter konnte der Abend beim kulinarischen und geselligen Teil im Aussenbereich ausgeklungen werden. VORSTAND KMU REIGOLDSWIL UND UMGEBUNG

Wir sind zuversichtlich, dass das gemeinsame Feiern in jedem Fall schön sein und gut tun kann. Für weitere Infos und Rückmeldungen jeder Art stehen Ihnen Pfarrteam, Sekretariat und die Kirchenpflege gerne zur Verfügung. Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Amtswoche vom 18. September bis 1. Oktober Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Alle Informationen rund um die Kirchgemeinde finden Sie auch auf unserer Website: www.ref-behoela.ch

Die Gäste bei schönstem Wetter in den Reben.

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Sonntag, 26. September 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Tag der Migrantinnen und Migranten migratio Montag, 27. September 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 29. September 9.15 Rosenkranzgebet Donnerstag, 30. September 19.00 GV Kirchenchor 20.00 Vertrauensweg Elternabend Freitag, 1. Oktober 19.00 Sternengebet mit Harfenmusik Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag, 26. September den Gottesdienst feiern. Elternabend Vertrauensweg Neben der Taufe, der Erstkommunion und später der Firmung werden die katholischen Kinder zum Weg der Versöhnung eingeladen. Der Vertrauensweg wird den Kindern in der fünften Klasse angeboten. Die Eltern sind

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

zum Elternabend eingeladen. Wir bitten Sie, sich zu melden, falls Sie keine Einladung erhalten haben. Vielen Dank. Sternengebet am Freitag 1. Oktober Mit Harfenklängen von Stefania Rizzo und viel Stille, können wir in der Kirche unsere Seele baumeln lassen. Je nach Witterung treffen wir uns anschliessend am Feuer. Sonntag 3. Oktober 15.00 Gottesdienst mit Taufkerzenübergabe ohne Zertifikat 17.00 PopGottesdienst mit Zertifikat Es gelten wieder neue Massnahmen. Es besteht die Möglichkeit, Gottesdienste mit Zertifikatspflicht anzubieten. Dann können alle ohne Maske den Gottesdienst feiern. Dafür braucht es ein Zertifikat; geimpft, genesen oder negativ getestet. Gottesdienste ohne Zertifikat sind weiterhin möglich, haben aber die Einschränkung, dass maximal 50 Personen miteinander feiern können. Grundsätzlich ist die 50 Personenlimite für uns kein Problem. Doch ab und zu halt schon. Darum möchten wir an Gottesdiensten, in

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Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

denen mehr Menschen erwartet werden, die Zertifikatspflicht einführen. Dafür oder trotzdem am selben Tag eine Feier anbieten, die ohne Zertifikat besucht werden kann. Dies ist ein Versuch, um allen gerecht zu werden. Diesen Versuch starten wir am ersten Oktoberwochenende. Eine Feier mit Taufkerzenübergabe der Eltern der Jungen Menschen, die sich firmen lassen möchten, findet um 15 Uhr in der Kirche statt. Diese wird ohne Zertifikat sein. Der Popgottesdienst um 17.00 wird mit Zertifikat sein. Alle Personen ab 16 Jahren müssen dann ein Zertifikat vorweisen. Es entfällt die Maskenpflicht, sowie eine Grenze der Personenzahl. Liebe Pfarreimitglieder, im Bewusstsein, dass wir nach wie vor in einer ambivalenten und nicht einfachen Situation leben, hoffe ich mit diesem Angebot, allen die Möglichkeit zu bieten, an einer Feier teilzunehmen. Seien und bleiben Sie gesegnet auf dem Weg. Sabine Brantschen

F O T O: Z V G

Neue Kugelfangkästen

Liedertswil Helikoptertransport von Kugelfangkästen Seit diesem Jahr darf auf Schiessständen ohne Kugelfängkästen, sogenannten künstlichen Kugelfängen, nicht mehr geschossen werden, da insbesondere kein Blei mehr in die Umwelt gelangen darf. Da die Erstellung einer solchen Konstruktion beim Schiessstand Dünnlenberg der Schützengesellschaft Liedertswil ein besonders schwieriges Unterfangen ist, wurde bisher auf die Umrüstung verzichtet. Da nun der Schiessstand inzwischen der noch einzig verbliebene handgezeigte Feldstand im Kanton BL ist, haben sich die Schützen der Schützengesellschaft Liedertswil ein Herz gefasst, und Anstrengungen unternommen den Stand zu erhalten. Dank einer praktikablen Lösung im unwegsamen Gelände und der Unterstützung von zahlreichen Sponsoren konnten die Kugelfangkästen nun im Scheibenstand installiert werden. Da die schweren Kästen, welche unter anderem aus hochfestem Stahl gefertigt wurden, nicht mit konventionellen Mitteln transportiert werden konnten, war der Einsatz eines Transporthelikopters notwendig. Dank den guten Vorbereitungsarbeiten durch zahlreiche freiwillige Helfer und der Firma Bürki & Trächslin Metallbau in Bennwil, konnten die sechs Kugelfangästen, inklusive Hilfsmaterial, speditiv durch den Helikopter transportiert werden. Der eingesetzte Helikopter der Firma Swiss Helicopter kann dabei Lasten bis zu 850 kg heben, und wird durch ein professionelles Team begleitet.

Dank den sechs Kugelfangkästen ist auch ein traditionelles Feldschiessen auf dem schönen Schiessstand weiterhin möglich. Die Schützen der SG Liedertswil freuen sich darauf, wieder auf ihrem Stand schiessen zu dürfen, und auch befreundete Vereine begrüssen zu dürfen. Ist doch das traditionelle handgezeigte Schiessen wie es bei historischen Schützenfesten praktiziert wird, in unserem Kanton nur noch auf dem Tschoppenhof möglich. MICHEL DEGEN, TSCHOPPENHOF, SG LIEDERTSWIL

Dank des Helikopter-Einsatzes konnten die schweren Kugelfangkästen mit einer LeichF O T O: Z V G tigkeit transportiert werden.


Region Waldenburg

ObZ

Donnerstag, 23. September 2021

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Eine Bilderbuchschau an einem Bilderbuchtag Langenbruck Ein herrlicher Tag für die Viehzüchter und das Publikum BENILDIS BENTOLILA

Der letzte Samstag hätte prächtiger nicht sein können für die Simmentaler Reinzucht Viehschau Langenbruck. Auf dem Hof von Hans-Peter Schweizer in Bärenwil kündigte sich ein perfekter Tag an. Morgens um fünf Uhr molken er und sein Vater Hans die Kühe. Gegen sechs Uhr trafen Helferinnen und Helfer ein, um den Tieren die Glocken umzuhängen und ihre behornten Häupter mit Blumengestecken zu schmücken. Trotz mehrerer Leute herrschte eine angenehme Ruhe. Kein Rufen, kein lautes Reden, keine Hektik. Für ihn sei es ein eigenartiges Gefühl, meinte der 82-jährige Hans: «Zum letzten Mal bin ich aktiv an einer Viehschau dabei.» Sein Blick schien traurig zurückzuschweifen, Jahrzehnte zurück. «Aber», fasste er sich, «ich beklage mich nicht, denn der Hof wird vom jungen Paar Samira Waser und Christoph Gerber gepachtet. Die beiden werden im Sinne der Familie Schweizer weiterfahren.» Die Kühe sind bereit für ihren grossen Auftritt. Sie treten ruhig aus dem Stall,

«Stimmt auch alles im Katalog der Viehschau Langenbruck 2021?», scheint sich Simmentaler Züchter Koni Tschan vom Lochhus in Holderbank zu fragen.

hinaus in die Dunkelheit, wo sich am Horizont das Morgenrot zeigt. Eine Stimme flüstert: «Ist es nicht wunderbar bei uns? Wir brauchen nicht irgendwohin zu fliegen, sind dem Himmel eh nah hier oben.» Die geschmückten Kühe begeben sich allein talwärts, gegen den Weiler. Jene, die daheimbleiben, steigen höher hinauf. Jedoch nicht, ohne vorher still zu stehen, und ihren Kolleginnen ein vielsagendes «Muhhh» nachzuschicken. Soll niemand sagen, Vieh würde nicht kommunizieren. Eher verpasse ich Weihnachten als den Schautag In der heimeligen Bauernhausküche trifft sich die grosse Familie Schweizer mit den neuen Pächtern und weiteren Personen, die seit Jahren zu Hilfe kommen, zum Frühstück. So wird es bei allen Familien gehandhabt, denn Schautag ist auch Familienzusammenkunft. Jemand sagte einmal, eher würde sie an Weihnachten fernbleiben als am Schautag. Ausser Schneiders von der Ulmet begeben sich alle weiterhin zu Fuss auf den Schauplatz im Ausserdorf Langen-

bruck: Schweizers von Bärenwil, Singers vom Vorder Dürstel, Singers von der Bachtalen, Tschans vom Lochhus Holderbank und Zbindens vom Unteren Dürrenberg. Unter Glockenklang ziehen sie ins Dorf ein. An den Strassen stehen Schaulustige, welche die «Prominenz» mit Zurufen begrüssen. 100 Tiere wurden aufgefahren und das Publikum strömte herbei. Immer wieder hörte man: «Endlich sehen wir uns wieder! Endlich wieder zusammen an einem Tisch sitzen und essen und trinken.» Die zwar gedeckte, aber auf allen Seiten offene Festwirtschaft, die neu von Silvia Kamber vom Hinteren Bilstein geleitet wird, war vom Anfang bis über den Schluss hinaus (!) gut besucht. An Ständen gab es Gebäck, Gewürz, Schmuck, Kleider, Hofprodukte, Hüte, Spielsachen und mehr zu kaufen. «Ohne Maske einkaufen, ist das nicht wunderbar», meinte eine ältere Frau. Die Vorführung der Tiere wurde aufgelockert von Jodelklängen vom Jodler Klub Oberer Hauenstein Langenbruck. Die Schauexperten lobten die aufgefah-

Es ist das letzte Mal, dass senior Bauer Hans Schweizer, Bärenwil, Kühe schmückt, die zu Fuss an die Schau gehen. Hier zusammen mit der neuen Pächterin Samira Waser.

Ältere Viehzüchter treffen sich auch um über früher und heute zu reden: (v.l. Hans Schweizer, Bärenwil; Peter Kuhn, Utzendorf, Paul Eschbach, Diegten). renen Tiere: «Es gibt viele hier, die heute ihr Sonntagskleid tragen.» Das hören die Züchter gern, schliesslich steckt viel Arbeit in der Zucht. Das moderne Credo lautet: «Jedem Tier im Stall soll,

ja muss es gut gehen. Es braucht langlebige Kühe, die fit und gesund sind. Nur wenn dem Tierwohl Beachtung geschenkt werde, stellt sich der Erfolg ein.»

Die Kühe von Urs Zbinden, Präsident VGZ Langenbruck, fragen sich wohl, weshalb sie rund eine Stunde zu Fuss gehen müssen, wenn sie doch gemütlich im Postauto sitzen F O T O S: B . BEN T O L IL A könnten.

Die neue Hütte ist wasserdicht

Ulmethöchi Feierliche Einweihung der Unterkunft EDI GYSIN

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, beginnen die Zugvögel sich auf ihre lange Reise ins Winterquartier zu machen, in den Süden. «Das ist für mich dann ebenfalls die Zeit, eine Woche auf der Ulmethöchi einzuplanen», sagte Matthias Kestenholz. Er ist Leiter der Vogelwarte Sempach mit Wurzeln im Baselbiet und er war einer der zahlreichen Gäste am Einweihungsakt für die neue Unterkunft auf dem Ulmet, die am vergangenen Sonntag stattfand. Auf der Ulmethöchi befinde sich eine der schweizweit wichtigen Beobachtungs- und Beringungsstationen für Zugvögel. Seit Jahrzehnten werden die Vogelzüge hier, oberhalb der Gemeinde Lauwil, akribisch beobachtet und die Durchzieher beringt. Auch Simon Hohl, Präsident des Basellandschaftlichen Natur- und Vogelschutzvereins (BNV) hat langjährige Ulmeterfahrungen. Es sei ihm eine Ehre, bei richtigem Ulmetwetter den Neubau mit einzuweihen, sagte er. «Mit der alten Ulmethütte verbinde ich warme Stube, Küche und Schlafzimmer», fügte er an und geriet ins Schwärmen. Der Vogelzug findet nicht bloss am heiterhellen Tag statt, sondern auch nachts. Langstreckenzieher sind auch in der Nacht unterwegs. Das ist der Grund, weshalb eine Unterkunft notwendig ist. In der Regel sind die freiwilligen Vogelschützer, Beobachter und Beringer eine Woche im Einsatz und leben in dieser Zeit auf dem Ulmet. «Wir müssen die aufgestellten Fangnetze auch nachts kontrollieren, damit die eingefangenen Vögel überleben», sagte Martin Furler, Obmann der Ulmetkommission des BNV. Seit 30 Jahren verbringt Furler eine Oktoberwoche auf dem Ulmet. Er war massgebend an der Planung und

Martin Furler, Obmann der Ulmetkommission wendet sich bei Ulmetwetter an die Gäste. Ausführung des Neubaus beteiligt, als Bauingenieur ist er dafür prädestiniert. Die schöne Seite des Vogelzugs Nach fünf Jahrzehnten habe die alte Hütte ihren Dienst getan, es sei jetzt Zeit für einen Ersatz gewesen, meinte Furler. Ein Neubau am selben Standort wurde in Planung genommen. Im Dezember 2018 wurde die Baubewilligung erteilt und im März 2021 begannen die Bauarbeiten. Dazwischen war ein Kraftakt notwendig, die Suche nach den finanziellen Mitteln. Der BNV hatte sehr gute Karten und geniesst einen hervorragenden Ruf. Die Mittel kamen aus ganz unterschiedlichen Quellen zusammen. Einen grossen Anteil steuerten die beiden Swisslos-Fonds Baselstadt und Baselland bei. Die baselstädtische Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann war an der Feier zu Besuch, «ich kam sehr gerne wieder einmal ins Obere Baselbiet und die Station auf der Ulmet

liegt mir am Herzen», sagte sie und fügte an, dass der Swisslos-Fonds in der Stadt im Sicherheitsdepartement angesiedelt sei. Auch manche Gemeinde im oberen Kantonsteil beteiligte sich an den Kosten sowie die Ornithologische Gesellschaft Basel. Weitere Stiftungen und die Vogelwarte Sempach trugen zum guten Gelingen bei. «Es wurde einheimisches Holz verbaut, der Dachstuhl wurde aus regionalem Buchenholz gefertigt», erklärte Furler. Die Hütte sei mit zwölf Schlafplätzen ausgestattet, aber es gebe genügend Platz um noch weitere Matratzen auf dem Boden auszulegen, ergänzte er lachend. Schliesslich ergriff auch Suzanne Oberer, Präsidentin von BirdLife Schweiz das Wort und gab ihrer Freude Ausdruck. Ihre Organisation engagiert sich für sichere Zugwege in der Schweiz und im europäischen Raum. Dabei geht es auch um den Erhalt der Wasser- und Zugvogelreservate. Aber

Suzanne Oberer, Präsidentin von BirdLife, im Heustock, der zur Beiz wurde.

Simon Hohl, Präsident BNV, Jan Rönn, Vogelwarte Sempach und Martin Furler eröffnen F O T O S: E . GY SIN den Neubau formell (v.l.) auch die Wilderei ist ein wichtiges Thema, «jährlich fallen in Südeuropa Millionen von Zugvögeln Wilderern zum

Opfer.» Das sei im Gegensatz zur auf der Ulmethöchi geleisteten Arbeit, die hässliche Seite des Vogelzugs.


Diverses

ObZ Donnerstag, 23. September 2021

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Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.obz@chmedia.ch oder Telefon 061 927 26 70

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Region Waldenburg Hölstein Der Frauenverein sucht Mitwirkende am Adventshaus Obwohl der Herbst erst so langsam beginnt, wird beim Frauenverein Hölstein bereits an die Aktion «Adventshaus» gedacht. Dieser besondere Adventskalender soll auch in diesem Jahr mit 24 kreativen Fenstern glänzen. Gesucht werden Familien, Frauen, Männer, Firmen, Quartiere, Vereine etc., die ein Fenster dekorieren möchten. Bei der Gestaltung des Fensters ist man völlig frei. Die vorgefertigten Fensterkisten können am Mittwoch, 27. Oktober 2021, zwischen 18 bis 19 Uhr im Gemeindewerkhof abgeholt werden. Sie müssen befüllt am Samstag, 27. November 2021, zwischen 10 und 10.30 Uhr beim Rübmattschulhaus der Frauenverein-Vertretung übergeben werden, damit sie rechtzeitig ins Adventshaus eingebaut werden können. Am Mittwoch, 1. Dezember 2021 ist dann Eröffnung. Wer Interesse hat, kann sich bei Rosella Thommen unter 079 815 99 36 melden. Erneuerung WB – Sperrung Ausfahrt Lampenberg, Bärenmatten Die Bahnlinie im Waldenburgertal wird vollständig erneuert, vom Unter- und Oberbau, den Gleisen, elektrischen Anlagen bis hin zum Rollmaterial, den Haltestellen und dem Bahnhof Waldenburg. Zugleich werden die Vordere Frenke teilweise renaturiert und der Hochwasserschutz modernisiert. Dabei kommt es temporär zu Verkehrseinschränkungen auf der Kantons- und den Gemeindestrassen. Ende September 2021 wird ein Teil der Gleisanlage im Bereich der Ausfahrtsrampe Ramlinsburg/ Lampenberg eingebaut. Während dieser Arbeiten kann der Gleisbereich dort nicht gequert werden. Deshalb muss die Ausfahrtsrampe Ramlinsburg/ Lampenberg während einer Woche komplett gesperrt werden. • Sperrung der Ausfahrt Ramlinsburg/ Lampenberg von Montag, 27. September 2021 um 05.00 Uhr bis Freitag, 1. Oktober 2021 um 18.00 Uhr. • Aufhebung des Einbahnregimes entlang der Bärenmattenstrasse. • Verkehrsumleitung über Bärenmatten Süd und Bärenmattenstrasse. • Der Verkehr auf der Kantonsstrasse und der Bahnersatz sind nicht betroffen. Anschliessend beginnt in diesem Abschnitt der Strassenbau auf der Kantons-strasse. Die BLT und die beauftragten Bauunternehmungen sind bestrebt, die Lärmemissione, Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so weit als möglich zu reduzieren. Erneuerung WB – Umleitung Los 3, Bärenmattstrasse Anfang Oktober 2021 beginnen im Los 3 die Strassenbauarbeiten an der Kantonsstrasse neben dem Gleistrasse. Dadurch kann nur ein Fahrstreifen für den Verkehr genutzt werden.

ObZ

Deshalb wird der Verkehr in Richtung Waldenburg ab der Haltestelle Lampenberg/Ramlinsburg umgeleitet. Ab Montag, dem 4. Oktober 2021 wird die Fahrtrichtung Waldenburg über die Bärenmattenstrasse geführt. Die Erreichbarkeit der Liegenschaften Bärenmattenstrasse ändert sich nicht. Der Bahnersatzbus Richtung Waldenburg hält auf der Aus-fahrtsrampe, fast an der Brücke. Der kombinierte Fussgänger- und Velostreifen entlang der Kantonsstrasse ist zunächst weiterhin nutzbar. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt eine Umleitung über die Bärenmattenstrasse. Die BLT und die beauftragten Bauunternehmungen sind bestrebt, die, Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so weit als möglich zu reduzieren.

sperrt. Für Velofahrer und Fussgänger ist der Brunnenstig offen und passierbar. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während der Herbstferien Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist während der Herbstferien vom 4. bis 15. Oktober 2021 jeweils am Vormittag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Telefonzeiten bleiben unverändert.

Waldeinsatz Bürgergemeinde Der Waldeinsatz der Bürgergemeinde findet am Samstag, 30. Oktober 2021 statt. Besammlung ist auf dem Kirchenplatz um 9 Uhr. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Hölstein sind herzlich willkommen. Der Einsatz findet im Wald statt und es werden Jungpflanzen gesetzt. Es wird gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung empfohlen. Auf das Mitwirken freut sich der Bürgerrat. Termin Bürgergemeindeversammlung Wegen Terminkollisionen musste die Bürgergemeindeversammlung verschoben werden. Sie findet neu am Mittwoch, 10. November 2021 um 20 Uhr in der Rübmatthalle statt. Die Einladung im Bürgerbüchlein folgt.

Erscheinungsdatum und Redaktionsschluss Dorfzytig Der Redaktionsschluss für die kommende Dorfzytig ist am 12. November 2021. Allfällige Beiträge für die Dorfzytig müssen bis zum jeweiligen Redaktionsschluss auf der Gemeindeverwaltung eingetroffen sein. Bitte senden Sie Text und Fotos als Originaldateien (Text in Word-, Fotos in jpg-Format, mind. 1 Mb gross) an lukas. baumgartner@langenbruck.ch. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Oberdorf Kündigung Arbeitsverhältnis Alex Schneider hat sein Arbeitsverhältnis als Abteilungsleiter Werkhof des Teams Betriebsunterhalt der Gemeinde Oberdorf per 31. 12. 2021 gekündigt. Wir danken ihm bereits heute für die geleistete Arbeit ganz herzlich. Gemeinde Oberdorf

Stelleninserat Die Gemeinde Oberdorf sucht auf den 1. 1.2 022 oder nach Vereinbarung eine Fachfrau/einen Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst (100 %) Weitere Informationen finden Sie unter www.oberdorf.bl.ch/Aktuelles/Stellenausschreibung

Niederdorf Brunnenstig für Motorfahrzeuge gesperrt Der Brunnenstig bleibt infolge Strassensanierung für den motorisierten Verkehr bis auf weiteres ge-

Langenbruck Absage der Bürger- und Gemeindeversammlung Mangels Traktanden wurde die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung von heute Abend, Donnerstag, 23. September 2021 abgesagt.

Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Donnerstag, 23. September • Dokumentarfilm von und mit Florian Klein «Mit dem Hängegleiter und zu Fuss von Wien nach Langenbruck», Revue Saal, 20.00 Uhr • Treffpunkt für alle Einwohner/-innen, AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal Parterre MZH, 9.00–11.00 Uhr (Abgesagt) Donnerstag, 23. September Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung, Gemeinde, Revue, 19.30 Uhr (Abgesagt) Freitag, 24. September Metzgete, Silobarteam, Silobar, ab 18.00 Uhr (Abgesagt) Samstag, 25. September Metzgete, Silobarteam, Silobar, ab 17.00 Uhr Sonntag, 26. September Tag der offenen Tür - Hotel Erica, Hotel Erica, 14.00 - 18.00 Uhr (Abgesagt Sonntag, 26. September Metzgete, Silobarteam, Silobar, 11.00–19.00 Uhr (Abgesagt) Montag, 27. September Platzkonzert Musikgesellschaft , MGL, Bärenwil, 19.00 Uhr Dienstag, 28. September Abendspaziergang, Arbeitsgruppe Alter und Gesundheit, Postplatz, 19.00 Uhr Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr Donnerstag, 30. September Treffpunkt für alle Einwohner/-innen, AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal Parterre MZH, 9.00–11.00 Uhr

Donnerstag, 23. September 2021

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Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Wenn Engel reisen lacht der Himmel Das Wochenende vom 2. bis 4. September 2021 verbrachte eine muntere Schar aus der Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg im Wanderlager in Interlaken. Schon das Hotel, in welchem sie einquartiert wurden, war ein ungewöhnlicher Ort. Das Gebäude beherbergt einerseits ein Altersheim, hat aber auch einen Trakt, der als Hotel dient. Speisesaal und Aufenthaltsräume werden gemeinsam genutzt. Dieses Konzept ist anspruchsvoll, hat aber verschiedene Vorteile. Natürlich ergibt dies Synergien im betrieblichen Ablauf: nur eine Küche, Wäscherei, Servicepersonal etc. Die Leute im Altersheim können somit durch die wechselnden Gäste am Leben ausserhalb des Heims teilhaben. Nach dem Zimmerbezug erkundete die Reisegruppe die nähere Umgebung. Ein erster Spaziergang führte der Aare entlang bis nach Unterseen. Dabei erfuhren sie von ihrem Reiseleiter viel Wissenswertes über den Ort und seine Geschichte. Den Schluss und Höhepunkt machte die Fahrt mit einem nostalgischen Standseil-Bähnli zu einem Felsvorsprung, genannt Heimwehfluh. Die prächtige Aussicht über Unterseen und Interlaken war einzigartig! Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück gings am nächsten Morgen los mit einem Ausflug zum Musemspark «Ballenberg». In kleinen und lockeren Gruppen wurde dieser erkundet, und es ergaben sich dabei gute Gespräche. Müde, aber innerlich erholt, traten alle am Abend die Rückreise an.

Es gibt selten eine Gegend, die sich so abwechslungsreich präsentiert, wie die Gegend am Thunersee; hohe Berge, schroffe Felsen, steile Wiesen; und als ruhender Pol der grosse, ruhige See, der die Dörfer, Wiesen, Wälder und Berge spiegelt! Nach dem Nachtessen im Hotel versammelte sich die Gruppe jeweils zu einer kleinen Besinnung mit einer Geschichte, von Pfarrer Roland Bressan ausgesucht und vorgetragen, und mit Liedern, begleitet von Martin Hess auf der Gitarre. Die Teilnehmer genossen diesen Tagesausklang sehr. Und schon war es Samstag, der letzte Ferientag und auch der Heimreisetag. Aber auch dafür hatte sich das Leiterteam etwas Besonderes ausgedacht! Nach dem Morgenessen wurde alles zusammengepackt, ausgecheckt und das Gepäck in den Autos verstaut. Eine Schifffahrt war angesagt. Sehr beeindruckt bestieg die Wandergruppe in Bönigen das riesige Dampfschiff, verliess es bereits schon wieder an der Station Iseltwald und wanderte von dort aus auf schattigen Wegen bis zu den Giessbachfällen. Von dort ging es dann mit dem Schiff wieder zurück. Damit das Wanderlager der Kirchgemeinde endgültig zu Ende und alle fuhren mit vielen schönen Erinnerungen zurück ins Baselbiet! Wandern ist wie das Leben selber: Vorwärts kommt man nur, wenn man sich aufrafft, die Mühe nicht scheut, und vor allem von guten Wanderkameraden umgeben und begleitet ist! HILDY HAAS, HÖLSTEIN

Die Reisegruppe zwischen Iseltwald und den Giessbachfällen.

F O T O: Z V G

Baselland

Waldsponsorenlauf für guten Zweck Die Sonne lachte, die Stimmung war grandios, die Läuferinnen und Läufer waren zahlreich erschienen und legten sich voll ins Zeug; kurz: Der vom Blauen Kreuz Kinder- und Jugendwerk (BKKJ) bei er Waldhütte Edleten ob Lausen organisierte Sponsorenlauf war am vergangenen Samstag, 18. September. ein voller Erfolg. Angefeuert von den Zuschauern in bester Stimmung leisteten die 47 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen einen grossen Einsatz. Zum ersten Mal wurde der traditionelle Sponsorenlauf im Wald durchgeführt. Dort spendeten die Bäume den Teilnehmenden während den 45 Minuten des anstrengenden Laufs angenehmen Schatten. Es war faszinierend, mit welch grossem Einsatz alle Beteiligten sich ins Zeug legten. Egal, ob der Schuh drückte oder der Durst sich meldete: So viele Runden wie möglich zu rennen war das Wichtigste. Die Teilnehmenden rannten zusammen

mehrere hundert Kilometer! Bei der abschliessenden Rangverkündigung war

Achtung, fertig, los!

der Jubel entsprechend gross! Insbesondere die MBG Hölstein durfte dank ihrem

riesigen Einsatz in mehreren Kategorien triumphieren und tolle Preise abholen. Die Rangverkündigung wurde eingeleitet mit einem rassigen Tanzauftritt der Roundabout-Gruppen Pratteln und Liestal. Dank den Läuferinnen, Läufern und Sponsoren konnten am Samstag 14000 Franken für die wertvolle Arbeit des Blauen Kreuz Kinder- und Jugendwerks gesammelt werden. Dieser wichtige finanzielle Beitrag unterstützt direkt die präventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Vielen Dank allen Beteiligten für ihren ganz tollen Einsatz! Nach einem gemütlichen Mittagessen wurde mit einem kurzen Festakt das 66 jährige Bestehen des Kinder – und Jugendwerkes gefeiert. Alle konnten sich an der Blue Cocktail Bar mit wohltuenden Drinks erfrischen. So war der Anlass für alle ein voller Erfolg! K ARL BOLLI

F O T O: Z V G

PRÄSIDENT DES OK SPONSORENL AUF 2021

Veranstaltungen 50 Jahre Dorfmuseum Bennwil Jubiläumsfeier Sonntag, 26. September auf dem Dorfplatz, Beginn: 11.00 Uhr Mitwirkung des Gemischten Chores Festbetrieb – Suppe mit Spatz aus Original Militärküche – Unterhaltung mit dem Dragoner-Chörli – Wettbewerb Ab 12.00 Uhr ist das umgestaltete Museum offen (Zugang mit Covid-Zertifikat). Die Museumskommission freut sich auf viele Besucher.


Diverses

Heinz Wiesner Immobilienvermittlung M +41 79 578 66 66 wiesner-immobilien.ch

ObZ Donnerstag, 23. September 2021 Immobilien Möhlin

Mitsingen

beim Weihnachtsoratorium Proben am Mittwochabend www.oratorienchor-bl.ch 079 434 57 20 sylvia.schwyter@gmail.com

Spielprogramm Woche 23.09.2021 – 29.09.2021 Filmtitel

Festival

Dune James Bond 007

Do 23.09.

Fr 24.09.

Sa 25.09.

So 26.09.

Mo 27.09.

Di 28.09.

20.00 D 3D

20.00 D

20.00 D 3D

17.00 D

20.00 D 3D

20.00 D

15.00 D

15.00 D

17.30 D

20.00 D

Preview

0.07 D

Paw Patrol: Der Kinofilm Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Mi 29.09.

17.00 D

17.30 D

16.00 D 17.00 D

17.00 D

Reigoldswil

A nttiiik k&K n k u n st Antik&Kleinkunst An Klleiin nk ku unst un ns Wir sind ihr seriöser Partner beim Ankauf von Kunst und Krempel, Möbel, Porzellan, Zinn, Öl, Gemälde, Münzen, Musikinstrumente, Silber, Bestecke, Schmuck, Uhren aller Art auch defekt und vieles mehr Mit Termin Vereinbarung oder auch Hausbesuch Telefon: 061 511 80 13 Handy: 078 626 59 02 antikschmuck-point@gmx.ch Kleinhüningerstrasse 141 4057 Basel

Informationen zum James Bond Film

Herbstmarkt 25./26.9.2021 Die Regeln des BAG werden eingehalten.

Curlingkurse Herbst 2021 Schnupperkurse Einsteigerkurse Anmeldung / Details:

Exklusive Premiere am DO, 30.09.2021 um 0.07 Uhr (nur ab 10 Besucher)! Der 1. Bond Film, der auch in 3D gezeigt wird. Spielzeiten siehe Programm.

MULTIVISION VON CORRADO FILIPPONI

BEST-OF aus 11 Shows

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Kinooris Bar GmbH – Kanonengasse 15 – 4410 Liestal – Tel. 061 922 06 12 – www.kinooris.ch – info@kinooris.ch

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FREIER EINTRITT!

Bitte die Covid-19 Massnahmen vor Ort beachten.

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Oberbaselbieter Zeitung vom 23. September 2021 by AZ-Anzeiger - Issuu