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Oberbaselbieter Zeitung vom Donnerstag, 5. August 2021

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R E / M A X Ge l t e r k in de n

Nr. 31 23. Jahrgang Donnerstag, 5. August 2021

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Region Liestal

Der Verein «Begegnungszone Liestal» feierte im Spittelerhof in Liestal ein Sommerfest. Seite 6

Region Gelterkinden

Region Waldenburg

Direktbetroffene erzählten in Rothenfluh ihre Lebensgeschichten in Buchform.

In Liedertswil fand auf dem Dorfplatz ein Konzert mit dem Regio Blasorchester 50+ statt. Seite 15

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Immobilienverkauf 061 205 37 03 In besten Händen bei mir und meinem lokalen Team. Michel Meyer Marktgebietsleiter michel.meyer2@raiffeisen.ch

Ist die Landeshymne noch zeitgemäss?

Liestal Nationalrat Eric Nussbaumer singt an der 1. Augustfeier neuen Schweizerpsalm solo ULRICH FLURI

Domenic Schneiders Optimismus ist vorbildlich. Als er nämlich am frühen Sonntagabend die zahlenmässig noch kleine Festgemeinde im grossen Festzelt begrüsste und der Schweiz in originellem Wortlaut zum Geburtstag gratulierte, regnete es noch in Strömen. Das hat den OK-Chef indes nicht davon abgehalten, erwartungsfroh von noch guten Wetterprognosen zu reden. Und er sollte Recht bekommen. Denn innert kurzer Zeit gabs dann auf dem allmählich aufgehellten Festgelände rund um die Chornschüre auf Sichtern doch noch recht viel Volk. Und dieses wurde zum Nationalfeiertag mit einem gut sortierten Programm trotz einigen Pandemie-bedingten Auflagen bei Laune gehalten. Dafür sorgte insbesondere der einheimische Eric Nussbaumer der in einer gehaltvollen Rede die aktuellen Herausforderungen der Schweiz thematisierte und vom Podium herab singend den seit einiger Zeit vorgeschlagenen neuen Schweizerpsalm zum Besten gab. Das hat dem singenden Nationalrat tosenden Applaus eingebracht. Der neue Text, der den andächtigen Schweizerpsalm ersetzen soll, basiert auf unserer Bundesverfassung in der es in den Sätzen der Präambel um Freiheit, Unabhängigkeit, Frieden und Solidarität geht. «Diese Werte kommen unter Druck, denn die Pandemie macht das Leben untereinander komplizierter. Jeder und jede sieht es etwas anders, was genau gemacht werden müsste», mahnte der SP-Politiker. «Freiheit und Einschränkungen prallen da heftig aufeinander.» Das verlange nach Dialog, gegenseitigem Verstehen, und nicht nach Demonstration ohne Dialog, so Nussbaumers Appell. Von Alphorn-Folklore bis Rock Die Festivitäten zum 730. Geburtstag der Schweiz erschöpften sich aber nicht nur in den Festansprachen, in der als

Alphornklänge vor der Chornschüre. zweiter Redner der mehrfach preisgekrönte Liestaler Slam-Poet Dominik Muheim für viele Lacher sorgte. Seine mit viel Witz vorgetragenen klischeehaften Metaphern für menschliches Verhalten hatten allerdings mit dem Nationalfeiertag wenig zu tun. Bevor die Baselbieter Rockband «Back To» das musikalische Zepter übernahm, sorgte die mit der Regionalen Jugendband verstärkte Stadtmusik «plus» mit der Intonierung des Baselbieter Liedes

F O T O S: U. F L URI

und des Schweizer Psalms für den patriotischen Part. Und zukunftsweisend: Auf dem Textblatt hat man auch die neue Version «Weisses Kreuz auf rotem Grund» aufgeführt. Dazu kamen die feierlichen Klänge der Alphorngruppe «ENZIAN» aus Nuglar. Gegensätzlicher hätten da die Stilrichtungen zwischen Alphorn-Folklore und dem fetzigen Rock der die Hütte zum Kochen brachte, nicht sein können. Ob allerdings dieses wirklich stark aufspielende Sextett mit

ihrem Sound den kulturellen und historischen Ansprüchen eines Schweizer Nationalfeiertages genügt, ist immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Das Finale des Abends mit dem Fackelund Lampionumzug, dem Höhenfeuer und einem spektakulären Feuerwerk war sodann der optische und akustische Höhepunkt der Liestaler 1. Augustfeier an der sich die Organisatoren der Bürgergemeinde Bestnoten verdienten.

GZA/P.P.A 4410 Liestal

Kolumne

Umzugskartons und Diddl-Hefte

Ich bin nicht gut im Sachen-Wegwerfen. War ich noch nie. Meine alten Lillifee-Hefte stapeln sich im Estrich neben den Käseblättern von Diddl und unzähligen Wendy-Pferdemagazinen. Durchgeblättert habe ich sie zum letzten Mal vor einem Jahrzehnt. Im Schrank liegt unter meinen Jeans eine alte orangene Stoffhose, in die ich seit dreizehn Jahren nicht mehr reinpasse. Im Bücherregal stehen neben Shakespeare und Schullektüren «Momo» und zerfledderte Ausgaben von den drei Fragezeichen-Kids. Fürchten würde ich mich heute vor ihren Abenteuern nicht mehr, Lust sie zu lesen habe ich trotzdem nicht. Und jetzt muss ich versuchen diese Erinnerungen und Überbleibsel aus Kindheit und Jugend in Kisten zu packen und auszusortieren. Alles passt nicht rein, aber was davon kann ich zurücklassen? Am liebsten würde ich sämtliche Besitztümer in die Umzugskartons packen, man kann ja nie wissen, was sich irgendwann wieder als nützlich erweisen könnte. Was, wenn mich in ein paar Jahren urplötzlich die Lust überkommt, wieder einmal eine alte «Fünf Freunde»-Geschichte zu lesen? Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass ich nicht dutzende Plüschtiere, die allesamt ein wenig seltsam riechen und aussehen, brauche. Aber ziemlich sicher bedeutet nicht ganz sicher. Welche Situation durch die Anwesenheit ungewaschener Plüschtiere besser würde, weiss ich nicht. Aber ich bin überzeugt, dass es diese Situation gibt. Und so packe ich die Kisten randvoll mit nutzlosen Sachen. Kisten, die in meinem neuen Zimmer gar keinen Platz haben werden. Und schlussendlich deponiere ich alles auf dem Dachboden meiner Eltern. Denn wer weiss, wann ich sie wieder brauchen werde. SINA AEBISCHER

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Der singende Nationalrat Eric Nussbaumer.

Helena und Jayson tragen ihr Lampion mit Stolz.

Das Höhenfeuer lodert.

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Baselland

ObZ

Neues Gebäude Auf ihrem Areal an der Wiedenhubstrasse in Liestal plant die Psychiatrie Baselland eine Ersatzliegenschaft für den Wohnbereich ihrer Unternehmenseinheit inclusioplus. Der Kostenrahmen liegt bei 15,3 Mio. Franken. Derzeit läuft für das Projekt ein Architekturwettbewerb. inclusioplus bietet für kognitiv, psychisch und mehrfach beeinträchtigte Menschen die Leistungen Arbeit, Wohnen und Tagesgestaltung an. Die Häuser und Räume des Wohnbereichs von inclusioplus in Liestal und Niederdorf sind dringend sanierungsbedürftig. Zudem genügen sie den Anforderungen an ein auf Integration und Teilhabe ausgerichtetes Wohnen der Klientinnen und Klienten nicht mehr. Zu diesem Zweck plant die PBL auf ihrem Areal in Liestal an der Wiedenhubstrasse einen Neubau mit veranschlagten Kosten von 15,3 Mio. Franken. Sie ersetzt damit die bestehende

Infrastruktur des Wohnheims Windspiel und des Wohnverbundes Wägwiiser im Gebäude an der Rheinstrasse (ehemaliges kantonales Altersheim) sowie der Aussenstandort des Wohnverbundes Wägwiiser in Niederdorf. Architekturwettbewerb Derzeit läuft ein Architekturwettbewerb für die neue Liegenschaft. In einer ersten Phase – der Präqualifikation – werden aus den eingegangenen Bewerbungen von einem Fachgremium, das sich aus internen und externen Mitgliedern zusammensetzt, maximal zehn Büros ausgewählt. Diese haben bis 24. November 2021 Zeit, ihre Projekte auszuarbeiten und einzureichen. Wer als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgeht, das wird noch vor Weihnachten entschieden. Aktuell sind auf dem Campus Liestal zwei Klinikgebäude für die Kriseninter-

vention sowie die Alterspsychiatrie und Privatklinik im Bau. Sie werden 2023 in Betrieb genommen. Der Umzug in die neue Wohninfrastruktur von inclusioplus ist für 2025 vorgesehen. Damit konzentriert die PBL in den nächsten Jahren ihre Gebäude in Liestal auf ihrem Campus an der Bienentalstrasse und zieht sich aus dem Areal nördlich der Bahnlinie zurück. «Wir wollen uns nicht nur in der Psychiatrie umfassend erneuern und weiterentwickeln, sondern auch bei den Angeboten unseres Unternehmensbereichs inclusioplus für das betreute Wohnen, die betreute Tagesgestaltung und die begleitete Arbeit», sagt Barbara Schunk, CEO der PBL. «Dazu brauchen wir eine Infrastruktur, die auf die besonderen Bedürfnisse unserer Klientinnen und Klienten mit teils sehr hohem Hilfebedarf ausgerichtet ist.» PSYCHIATRIE BASELLAND

Wartezeiten verkürzt

Liestal Erstbehandlung von Kindern und Jugendlichen Der Regierungsrat hat zur Abgeltung nicht gedeckter Kosten für Covid-19-bedingte Zusatzleistungen der Psychiatrie Baselland in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen rund 600000 Franken bewilligt. Die psychiatrisch/psychologische/psychotherapeutische Versorgungssituation insbesondere im Kinder- und Jugendbereich hat sich in den vergangenen Monaten Covid-19-bedingt auch im Kanton Basel-Landschaft verschärft, was sich zum Beispiel in langen Wartelisten mit

Wartezeiten von mehreren Wochen auswirkt. Der Regierungsrat hat – im Einklang auch mit Vorstössen aus dem Landrat – verschiedene Massnahmen umgesetzt resp. vorbereitet und unterstützt auch konkrete kurzfristige Massnahmen der Psychiatrie Baselland (PBL) im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit zusätzlichen Ressourcen sollen Wartezeiten zur Erstbehandlung von Kindern und Jugendlichen verkürzt und insgesamt eine weitere Verschlechterung der psychischen Gesundheit dieser be-

sonders betroffenen Personengruppe vermindert werden. Während aufgrund der bekannten tariflichen Unterdeckung zusätzliche ambulante Angebote der PBL mitfinanziert werden sollen, sind die zusätzlichen Angebote im stationären Bereich durch die ordentlichen Erträge aus dem TARPSYTarif zu decken. Insgesamt sind kantonale Mehrausgaben in Höhe von 599250 Franken vom 1. August 2021 bis zum 31. Dezember 2022 vorgesehen. KANTON BASEL-LANDSCHAFT

Geschäftsnotizen

Leser schreiben

Die positive Transformation beginnt in deinem Inneren

Protest von Liestal Tourismus

Laufen Begleitung durch tiefe Transformationsprozesse pr. Seit 2019 führt Claudia D’Alessandro die Praxis «Sense of Mind – Coaching for Transformation» in Laufen. «Sense of Mind» steht für empathische, vertrauens- und respektvolle Begleitung in persönlichen Transformationsprozessen. Claudia D’Alessandro hat sizilianische Wurzeln, ist in Deutschland geboren und lebt seit 2014 in der Schweiz. Sie bringt Erfahrung aus eigenen tiefen Transformationsprozessen, welche aufgrund von negativen Erlebnissen in ihrem Leben notwendig waren. «Und das ist gut so. Alles geschieht immer aus einem Grund im Leben. Wir dürfen wachsen und uns transformieren. Wir dürfen im Leben erfahren, was wir nicht mehr wollen und was wir stattdessen wollen.» So begann sich Claudia D’Alessandro im Transformationsbereich auszubilden. Unter anderem ist sie systemischer Heilcoach und Dipl. OMNI Hypnosetherapeutin. «Sense of Mind» erreicht Klienten mit Themen wie z.B. Konflikte in Beziehungen oder im Berufsleben, Ängste, Schmerzen, Richtungswechsel im Leben, Selbstwert,

Selbstliebe, Berufung. Claudia D’Ales-

Gehen Sie mit Claudia D’Alessandro ihre eigene Transformation an. F O T O: C A ROL INE S TA E GER

sandro arbeitet mit ihren Klienten auf emotionaler, mentaler und körperlicher Ebene. «Reden alleine reicht nicht aus, das Thema möchte in der Tiefe bearbeitet werden.» «Sense of Mind – Coaching for Transformation» in Laufen

Elternpflichten

Betr.: Kampagne «Ehe für alle» startet auch im Baselbiet (OBZ, Donnerstag, 22. Juli 2021, S. 4). Für Liestaler/-innen und für viele weitherum geniessen die Bergwirtschaft, der neue Kinderspielplatz und der Aussichtsturm eine grosse Popularität. Geradezu Allgemeingut scheint insbesondere die 30 m hohe Eisenkonstruktion zu geniessen. Dies klingt zwar positiv, doch dies hat auch unerfreuliche Seiten! Jüngstes Beispiel: Am Montag, 12. Juli haben die «Jungfreisinnigen Baselland» den Turm in den Regenbogenfarben eingekleidet, um damit ihre Abstimmungskampagne «Ehe für alle» zu starten und Solidarität zur LGBTQIA-Gemeinschaft zu bekunden. Was für die Akteure sicher als originelle Aktion gilt (Christo lässt grüssen!), amüsiert den Verein «Liestal Tourismus» überhaupt nicht: Er protestiert entschieden gegen diese bunte «Kostümierung» des Liestaler Aussichtsturms, denn er ist und bleibt uneingeschränkt ihr Eigentum. Wie bei vielen anderen Vereinen ist auch in den Statuten von «Liestal Tourismus» die politische und konfessionelle Neutralität festgeschrieben, weshalb er auch in der Vergangenheit alle Gesuche für eine Benutzung des Turms für Aktionen Dritter stets und konsequent abgelehnt hat. Im jüngsten Fall wurde der Verein nicht einmal angefragt. Dass der Turm nun als Plattform für politische Zwecke missbraucht wurde, kann der Besitzer nicht akzeptieren. Dazu kommt ein Unverständnis, dass diese Aktion ausgerechnet aus jener politischen Ecke kommt, die doch sonst lauthals das Recht auf Eigentum einfordert. Ein gleich am Tag nach der «Einkleidung» an den Präsidenten der Jungfreisinnigen BL gerichtetes Protestschreiben mit Aufforderung zur Klärung und Entschuldigung blieb bis dato ohne Antwort ... LIESTAL TOURISMUS, IM NAMEN DES VORSTANDS: DOMINIK WUNDERLIN, AK TUAR

Star beim Füttern.

F O T O: H A NS P E T ER S T R AUM A NN , L IE S TA L

Donnerstag, 5. August 2021

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Ab August sind Impftermine frei wählbar Lausen Covid-19-Impfungen

Impftermine können neu frei gewählt werden. Die dafür vorgesehenen Zeitfenster richten sich nach den Bedürfnissen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. In den Impfzentren Laufen und Lausen werden verstärkt «Walk-in» angeboten. Über die Hälfte der Baselbieter Bevölkerung ist seit Wochenbeginn vollständig geimpft. 63 Prozent der impfberechtigten Altersgruppe ist mit mindestens einer Impfung versehen. Personen, welche sich ab Anfang August 2021 für einen Erst-Impftermin im Impfzentrum Muttenz registrieren, können diesen innerhalb der verfügbaren Zeitfenster frei wählen. Die Zeitfenster für Erstimpfungen variieren jeweils zeitlich mit Morgen-, Mittag- und Abendterminen. So dass die angebotenen Impftermine möglichst vielen Bevölkerungsgruppen (z.B. Berufstätige) entsprechen. Es werden auch Abend- und Samstagstermine angeboten. Weiterhin gelangt man via www.bl.ch/impfen zur Registration. Auch bei den Zweitimpfungen, die nach drei bis vier Wochen erfolgen sollen, besteht die Möglichkeit zur Wahl des gewünschten Termins. In den Impfzentren West, Laufen, und Ost, Lausen erfolgen ab August grund-

sätzlich nur noch Zweitimpfungen. Während definierter Zeitfenster finden in den beiden Impfzentren zusätzliche «Walk-in» Tage für Erstimpfungen statt. Die entsprechenden Zweitimpfungen erfolgen dann teilweise im Impfzentrum Muttenz. Walk-in-Tage für Erstimpfungen ab Montag, 2. August bis. Freitag, 3. September 2021 im Impfzentrum West, Laufen, wie folgt: Montag bis Freitag, jeweils 9 bis 12 Uhr und an Dienstagen, jeweils von 9 bis 16.30 Uhr. Zusätzlich an den Samstag vom 7. und 14. August zwischen 10.30 bis 14 Uhr. Im Impfzentrum Ost, Lausen, werden folgende «Walk-in» Zeitfenster angeboten: Montag 2. August, Mittwoch 4. August und Freitag 6. August, jeweils von 9 bis 14 Uhr. Die Impfquote im Kanton Basel-Landschaft nimmt weiterhin zu, wenn auch verlangsamt gegenüber den vergangenen Monaten. Seit Anfang Woche ist nun bereits über die Hälfte der Baselbieter Bevölkerung vollständig geimpft. Bei der impfberechtigten Altersgruppe (12 Jahre plus) konnten bereits 63 Prozent mit mindestens einer Impfung bedient werden KANTON BASEL-LANDSCHAFT

Wochenbulletin zu den aktuellen Fallzahlen Am Donnerstag, 29. Juli 2021 registrierte der Kantonale Krisenstab BaselLandschaft seit Beginn der Pandemie Ende Februar 2020 total 18650 positiv getestete Personen. In der Vorwoche wurden 8668 PCR-Tests (inkl. AntigenSchnelltests) durchgeführt, von diesen waren 2,1 Prozent positiv. Insgesamt wurden 311015 Impfungen ausgeführt, 147979 davon betreffen die zweite Dosis. Seit gestern Mittwoch wurden im Kanton Basel-Landschaft 32 zusätzliche Ansteckungen mit Covid-19 registriert. Seit der vergangenen Woche entspricht dies einem Plus von 171. Es befinden sich 188 positiv getestete Personen in Isolation, das sind 37 Personen mehr als vor einer Woche. 134 Personen sind aufgrund eines Kontaktes mit einer positiven Person in Quarantäne und 68 nach der Rückreise aus einem Risikogebiet. Seit Beginn der Pandemie im Kanton Basel-Landschaft Ende Februar 2020 wurden total 18650 Personen positiv getestet. Insgesamt wurden bisher 311015 Impfungen ausgeführt, 147979 davon betreffen bereits die zweite Dosis.

289048 Dosen wurden in einem der drei Impfzentren ausgeführt, 21967 Impfdosen wurden mobil abgegeben, in Alters- und Pflegeheimen, Institutionen der Behindertenhilfe, Arztpraxen oder an Gesundheitspersonal. 3500 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren wurden mit einer ersten Impfung bedient. Es befinden sich aktuell zwei Personen mit Covid-19 in einem Baselbieter Spital (Normalstation). Insgesamt beträgt das Total der Todesfälle 219 Verstorbene (+ 0). Die Anzahl positive Fälle der vergangenen 14 Tage pro 100000 Einwohnerinnen und Einwohner (14-Tage-Inzidenz) beläuft sich auf 103,6 Neuansteckungen in dieser Zeitspanne. Aktuell sind gegenüber der Vorwoche keine positiven Fälle bei Bewohnerinnen oder Bewohnern und bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Alters- und Pflegeheimen bekannt. Bei öffentlichen und privaten Spitexorganisationen (Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitende) gibt es drei positive Fälle gegenüber der Vorwoche. KANTON BASEL-LANDSCHAFT

Einigung bei der Abgeltung der Kosten Covid-19-Impfungen in Arztpraxen und Apotheken Der Kanton Basel-Landschaft hat sich mit der Ärztegesellschaft Baselland (AeGBL) und dem Basellandschaftlichen Apotheker-Verband (BLAV) auf eine Pauschale von 50 Franken pro Impfung bis Mitte 2022 geeinigt. Insgesamt wird von Mitte August 2021 bis Mitte 2022 mit Nettokosten in der Höhe von 1,3 Millionen Franken gerechnet. Die Impfung gegen den Erreger von Covid-19 (SARS-CoV-2) ist eines der wesentlichen Elemente zum Erreichen und Erhalten der sogenannten Normalisierungsphase, in welcher auch verbleibende Covid-19 Massnahmen (wie Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen) schrittweise aufgehoben werden können. Die Impfung reduziert sowohl das individuelle Risiko einer Covid-19-Erkrankung mit schwerem Verlauf und allfälligen Langzeitfolgen als auch das kollektive Risiko für weitere Einschränkungen im Alltag. Heute werden impfwillige Personen

hauptsächlich in kantonalen Impfzentren geimpft. Der Regierungsrat verfolgt die Strategie, diese Zentren situationsabhängig zurückzufahren und dafür das wohnortsnahe Impfen im vertrauten Umfeld der Arztpraxen und Apotheken zu fördern. Er anerkennt die Tatsache, dass die heute vom Bund gewährten Pauschalen insbesondere zu Beginn der lmpfkampagne die Kosten in Praxen und Apotheken nicht zu decken vermögen. Er geht deshalb auf den Antrag der AeGBL und des BLAV ein, zusätzliche Abgeltungen auszurichten. Diese wurden abgestimmt mit dem Kanton BaselStadt und den dortigen Verbänden auf 50 Franken pro Impfung ausgehandelt. Die Zusatzvergütungen sollen zeitlich beschränkt erfolgen und spätestens dann neu verhandelt werden, wenn der Impfstoff über die üblichen Grosshandelskanäle verfügbar ist. KANTON BASEL-LANDSCHAFT


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Donnerstag, 5. August 2021

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Todesfälle

Baugesuche Auflagefrist: 9. August 2021 Bretzwil. Nr. 1533/2021. Bauherrschaft: Oszbach Tibor, Reigoldswilerstrasse 6, 4207 Bretzwil. Projekt: Einbau Pelletheizung mit Kamin, Parzelle Nr. 1073, Reigoldswilerstrasse 6. Bubendorf. Nr. 1234/2019. Bauherrschaft: Tschopp Andrea u. Mischa, Im Teufental 10, 4416 Bubendorf. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus / Geländeaufschüttung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 531, 3829, Hof Morgental 70. Nr. 1525/2021. Bauherrschaft: Erne Pascal Daniel u. Claudia, Schützenstrasse 3, 4416 Bubendorf. Projekt: 5 Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 3189, Schützenstrasse 3. Nr. 1564/2021. Bauherrschaft: Wahl René u. Wahl-Heinzelmann Erna, Hauptstrasse 82, 4416 Bubendorf. Projekt: Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 78, Hauptstrasse 82a. Buus. Nr. 1558/2021. Bauherrschaft: Bauherrengemeinschaft Andreas und Marisa Leuenberger / Daniel und Gabriele Etter, v.d. Leuenberger Andreas, Leimen 7, 4463 Buus. Projekt: Doppeleinfamilienhaus / Carport, Parzelle Nr. 3203, 4467, 4468, Weierweg. Frenkendorf. Nr. 1439/2021. Bauherrschaft: Utzinger Doris u. Peter, Prattlerstrasse 22, 4402 Frenkendorf. Projekt: Carport. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 630, Prattlerstrasse. Nr. 1549/2021. Bauherrschaft: Fuchs Jessica u. Martin, Brunnmattstrasse 13, 4402 Frenkendorf. Projekt: Aufstockung Wohnhaus, Parzelle Nr. 561, Brunnmattstrasse 13. Füllinsdorf. Nr. 0951/2019. Bauherrschaft: Birs Handel AG, Riedstrasse 1, 4222 Zwingen. Projekt: 4 Einfamilienhäuser mit Garagen / Schwimmbad. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 218, Mühlemattstrasse. Nr. 1526/2021. Bauherrschaft: Buess Sarah u. Helge, Heidenweg 12, 4313 Möhlin. Projekt: Einfamilienhaus / Carport mit Veloraum, Parzelle Nr. 2582, Amselstrasse. Nr. 1539/2021. Bauherrschaft: Newman Eva u. Mark Anthony, Giebenacherstrasse 21, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Wärmepumpe, Parzelle Nr. 1027, Giebenacherstrasse 21. Gelterkinden. Nr. 1532/2021. Bauherrschaft: Moor-Wirz Sandra u. Moor Mathias, Hottigergasse 12b, 4800 Zofingen. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 5216, Rünenbergerstrasse. Nr. 1545/2021. Bauherrschaft: ZbindenHemmig Maria Katharina u. Heinz, Frändletenweg 15, 4460 Gelterkinden. Projekt: Zweckänderung: alt Hobbyraum in neu Studio, Parzelle Nr. 2716, Schützenhausweg 16. Häfelfingen. Nr. 1883/2012. Bauherrschaft: Strub-Bitterlin Urs und Corinne, Obermattweg 93, 4445 Häfelfingen. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 462, Obermattweg. Hölstein. Nr. 1535/2021. Bauherrschaft: Itin Andrea u. Roland, Biretenweg 35, 4434 Hölstein. Projekt: 2 Dachaufbauten, Parzelle Nr. 455, Biretenweg 35. Nr. 1571/2017. Bauherrschaft: Universität Basel Kahmen Ansgar, Schönbeinstrasse 6, 4056 Basel. Projekt: Trockenexperiment mit Kran / Anlagen und unterirdisch verlegte Leitung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 638, 639, Schoren. Kilchberg. Nr. 1563/2021. Bauherrschaft: Schwebe Karina u. Matthias, Luzernerring 97, 4056 Basel. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 335, Hagenmattweg.

Lauwil. Nr. 1553/2021. Bauherrschaft: Stingelin Beat, Deixweg 1, 4426 Lauwil. Projekt: Saunafass, Parzelle Nr. 66, Deixweg 1. Liestal. Nr. 1541/2021. Bauherrschaft: Basellandschaftliche Gebäudeversicherung, Glauser Monique, Gräubernstrasse 18, 4410 Liestal. Projekt: Zweckänderung: alt Wohnund Geschäftshaus in neu Bürogebäude, Parzelle Nr. 3249, Rosenstrasse 37b. Lupsingen. Nr. 1521/2021. Bauherrschaft: Henschel Regula u. Gasser Roger, Im Budler 1, 4419 Lupsingen. Projekt: Wintergarten / gedeckter Sitzplatz, Parzelle Nr. 1189, Im Budler 1. Oberdorf. Nr. 1547/2021. Bauherrschaft: Brüderlin-Dalhäuser Esther u. Brüderlin Markus, Uli Schadweg 13b, 4436 Oberdorf. Projekt: Aufstockung Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1329, Uli Schadweg 13. Oltingen. Nr. 1560/2021. Bauherrschaft: Schlup Miriam u. Jonah Samuel, Schafmattstrasse 79, 4494 Oltingen. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 1825, Obere Lehmattstrasse 177. Ramlinsburg. Nr. 1090/2016. Bauherrschaft: Agarwalla Puspa, Gassenbrunnen 16, 4433 Ramlinsburg. Projekt: Einfamilienhaus mit Autounterstand. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 768, 66, Gassenbrunnen. Reigoldswil. Nr. 0025/2012. Bauherrschaft: Mettauer Björn, Bütschen 103, 4418 Reigoldswil. Projekt: Wohnhausumbau. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1816, Bütschen 103. Seltisberg. Nr. 1551/2021. Bauherrschaft: Schäfer Nicole u. Daniel, Kirschbaumstrasse 19, 4411 Seltisberg. Projekt: Schwimmteich, Parzelle Nr. 1406, Kirschbaumstrasse 19. Sissach. Nr. 1519/2021. Bauherrschaft: Meier Christian, Reuslistrasse 7, 4450 Sissach. Projekt: Anbau Gewerbegebäude an Wohnhaus / Geräteschopf, Parzelle Nr. 1476, Reuslistrasse 7. Nr. 1520/2021. Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Gertrud Völlmin-Kern, v.d. Völlmin-Jenni Christian, Hombergstrasse 4, 4466 Ormalingen. Projekt: 3 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 1215, Haldenweg. Tecknau. Nr. 1561/2021. Bauherrschaft: Baukonsortium Sonnenmatt, v.d. Zeller Beat, Ringlerweg 4, 4492 Tecknau. Projekt: Wohnüberbauung mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 698, 550, 498, Hofackerweg / Baumgartenweg. Wenslingen. Nr. 1550/2021. Bauherrschaft: Thommen Susanne, Oberbuechweg 261, 4493 Wenslingen. Projekt: Anbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 1058, Oberbuechweg 261. Zeglingen. Nr. 1517/2021. Bauherrschaft: Rickenbacher Daniel, Fluhberg 80, 4495 Zeglingen. Projekt: Milchviehlaufstall mit Jauchegrube / 3 Silos, Parzelle Nr. 411, Hof Tschomatt. Ziefen. Nr. 0209/2019. Bauherrschaft: IVERIS GmbH, Dotzmattstrasse 26, 5070 Frick. Projekt: 3 Einfamilienhäuser / Carport mit Schopf. Neuauflage: geändertes Projekt, neu 3 Carports auf Parzelle 2116, Parzelle Nr. 2116, Heissenstein. Nr. 1851/2016. Bauherrschaft: de Ruiter Johan und Monika, Steinenbühl 52, 4417 Ziefen. Projekt: Umbau Einfamilienhaus / Kamin für Cheminée-Ofen. Neuauflage: zusätzliche Balkonerweiterung, Parzelle Nr. 2042, Sevogelweg 8.

Gelterkinden Irène Rossi-Rogger, geb. 23. September 1940, von Glattfelden ZH, Porza TI (letzte Adresse APH zum Eibach). Trauergottesdienst: Samstag, 21. August 2021, 11.15 Uhr, röm.-kath. Kirche Sissach. Viktor Schwendeler, geb. 18. März 1968, von Basel, Tuggen SZ. Die Trauerfeier findet am 19. August 2021, um 10.30 Uhr in der Klosterkirche Dornach statt. Oberdorf Kurt Heinemann-Blättler, geb. 1938, von Oberdorf BL. Wurde bestattet. Wenslingen Johanna Buess-Wenger, geb. 30. Dezember 1929, gest. 28. Juli 2021, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen Hintere Gasse 80). Die Urnenbeisetzung findet im Familien- und Freundeskreis zu einem späteren Zeitpunkt in Kirchenthurnen statt. Paul Gass-Gass, geb. 23. Mai 1925, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen Dorfstrasse 11 mit Aufenthalt im Zentrum Ergolz, Ormalingen). Urnenbeisetzung: 10. August 2021, im engsten Familienkreis. Trauerfeier: 10. August 2021, 14.30 Uhr, Kirche Oltingen.

Betrachtung zur Woche

Achtung Baustelle!

Vor einiger Zeit spazierte ich in Liestal vom Zentrum aus in Richtung Schleifenberg (auf dem sich der Aussichtsturm befindet). Bis zum Turm war es mir an diesem Tag aber zu weit. Da der Weg relativ steil verlief, hatte ich schon bald eine gute Sicht auf ganz Liestal. Dabei fielen mir die vielen Baukrane ins Auge, die über die ganze Ortschaft verteilt zu sehen waren. Ich zählte mal kurz durch und kam auf etwa zwölf oder dreizehn Stück. Dass in Liestal vielerorts gebaut wird, fällt schnell auf. Ich bin gespannt, wie beispielsweise der neue Bahnhof einst aussehen wird. Baustellen kenne ich aber auch aus meinem persönlichen Leben und ich schätze, dass Sie damit auch vertraut sind. Unser Leben ist nun mal ein Leben «all inclusive», mit vielen schönen, aber auch herausfordernden Momenten und Situationen. Vorhaben, die exakt nach Plan verlaufen gehören genauso zum Alltag, wie Pläne, die anders herauskommen als ursprünglich gedacht. Diesbezüglich geht es wohl allen Menschen gleich, egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, arm oder reich, Christ oder nicht Christ. Und doch, so glaube ich, kann gerade

der Glaube an Gott einen entscheidenden Unterschied ausmachen. Nicht, dass das Leben dadurch weniger Herausforderungen mit sich bringen würde. Oder Situationen, die mich «angurken». Aber trotz allem, was mir manchmal Mühe bereitet, darf ich wissen, dass ich nie allein bin. Die Worte, die Jesus Christus vor ca. 2000 Jahren an seine Jünger gerichtet hat, sind noch heute gültig: «Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende» (Matthäus-Evangelium, Kap. 28, Vers 20). Jeder Mensch, der an den Gott der Bibel glaubt, darf diese Zusage persönlich für sich in Anspruch nehmen. Im Gespräch/Gebet mit Jesus dürfen wir ihm immer wieder unsere Sorgen und «Baustellen» hinlegen, im Wissen, dass er unsere Anliegen ernst nimmt und fähig ist, liebevoll in unser Leben einzugreifen. Ist diese Gewissheit nicht enorm kostbar und entlastend? Welche Baustelle gibt es aktuell gerade in Ihrem Leben, die Sie Jesus hinlegen könnten? JONAS BOSSHARD, HEILSARMEE LIESTAL, ASSISTIERENDER KORPSOFFIZIER

Wir gedenken an

Adolf Gustav Schneider-Vögeli * 26. 1. 1938

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geschätzten

Ehrendirigent

Markus Plattner Wir werden Markus in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unsere tief empfundene Anteilnahme aus. Musikverein Waldenburg Musikgesellschaft Langenbruck

† 22. 5. 2021

aus Langenbruck Zum Tod von unserem lieben Dölf durften wir eine grosse Anteilnahme erfahren. Die vielen Zeichen des Trostes, der Freundschaft und der Verbundenheit, sei es durch Blumen, Briefe, Karten, Gespräche oder Spenden haben uns tief bewegt. Dafür bedanken wir uns herzlich. In grosser Liebe, Respekt und Dankbarkeit: Bernhard & Tina Schneider-Schweizer mit Fabian & Anika Franziska Schneider Erika Thommen Verwandte und Freunde

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Sport

ObZ

Donnerstag, 5. August 2021

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Füllen-Cup 2021

Füllinsdorf Kürzlich hat die 23. Austragung des Tennisturniers Füllen-Cup stattgefunden Bei der 23. Austragung des Tennisturniers Füllen-Cup in Füllinsdorf siegte bei den Damen in der Konkurrenz N4/R4 die Favoritin Lizanne Mordig (Nr. 113 der Schweizer Tennisrangliste) und beim Tableau R4/R7 setze sich Raphaela Schlegel durch. Wie im Vorjahr konnte ein Mitglied des Tennisclub Füllinsdorf den Sieg bei der Hauptkonkurrenz N3/R3 davontragen. Martin Poplawski ergatterte sich den ersten Titel an diesem Turnier. Weitere Sieger bei den Herren sind Raphael Mordig (R3/R6), Janick Dettwiler (R6/R9) und Philippe Matter (35+ R6/R9). Für das Endspiel der Damen N4/R4 qualifizierten sich die beiden topgesetzten Spielerinnen Lizanne Mordig (Nr. 113) sowie Patricia Pfaff (Nr. 177). Beide starteten das Match gleich zu Beginn mit rasanten und sehenswerten Ballwechseln. So versuchten sie sich gegenseitig unter Druck zu setzen, um ihre

Gegnerin zu einem Eigenfehler zu provozieren oder sogar einen Direktpunkt zu erzielen. Ausserdem versuchte Lizanne Mordig hin und wieder einen Punktgewinn mit einem Abschluss am Netz zu beenden. Sie konnte im ersten Satz einen Vorsprung von 5:2 herausholen, liess sich den Vorteil nicht mehr nehmen und vervollständigte diesen mit 6:2. «Im zweiten Satz kam ich besser ins Spiel», analysierte Patricia Pfaff ihr Match. «Dies deshalb, da ich noch mit mehr Risiko und variantenreicher spielte». «Zu Beginn des zweiten Satzes platzierte ich die Bälle zu wenig präzis», kommentierte Lizanne Mordig diesen Durchgang. Sie musste sich zum 1:2 breaken lassen, doch ihr gelang im darauffolgenden Game ebenfalls ein Servicedurchbruch. Auch der ausgeglichene zweite Satz in der intensiven und sehr attraktiven Finalbegegnung konnte Lizanne Mordig mit 6:3 für sich ent-

Martin Poplawski (Sieger) und Julian Mordig (Finalist).

scheiden und realisierte somit den ersten Titel am Füllen-Cup. Der Turniersieg der Damen R4/R7 machten die beiden ungesetzten Spielerinnen Raphaela Schlegel und Jessica Schmied unter sich aus. Das erste Break des Matches gelang Raphael Schlegel zum 3:1. Auf dieses konnte Jessica Schmied kontern und verkürzte den Spielstand ebenfalls mit einem Break auf 3:2. «Meine Rückhand funktionierte nicht wie gewünscht», sagte Jessica nach dem Match. Ausserdem ging Jessica Schmied mehr Risiko ein. Da Raphaela Schlegel weiterhin solide spielte und ihre Chancen nutzte, gewann sie das Match mit 6:2 und 6:0. Das Finalspiel der Herren N3/R3 zwischen Julian Mordig (Nr. 125 der Schweizer Tennisrangliste) und Martin Poplawski (Nr. 349) erwies sich als eine spannende Angelegenheit. Beide gaben bis zum Finale keinen Satz ab. «Da Martin sehr gut defensiv spielt, versuchte ich möglichst oft den Punkt am Netz abzuschliessen», sagte Julian nach dem Match. «Mir gelang es zu Beginn der Partie praktisch fehlerlos zu spielen», erzählte er weiter. So konnte er einen Vorsprung von 5:2 herausholen. «Ich merkte, dass ich zu passiv spielte», analysierte Martin seinen Match. «Somit änderte ich meinen Spielaufbau». Dies zeigte seine Wirkung und so konnte er seinen Rückstand wettmachen und es kam schlussendlich zum Tiebreak. 7:4 lautete dann aber trotzdem das Ergebnis des Tiebreaks zu Gunsten von Julian Mordig im ersten Satz. Im Durchgang zwei erwischte Julian Mordig ebenfalls den besseren Start. Doch auch diesmal blieb es in dieser hochstehenden Partie bis zu Ende des zweiten Satzes wiederum sehr eng. Beide brillierten mit langen Ballwechseln, wunderschön herausgespielten Punkten, variablem Spiel und erliefen sich schier unmöglich erschei-

Patricia Pfaff (Finalistin) und Lizanne Mordig (Siegerin).

F O T O S: Z V G

nende Bälle. Wiederum musste der Satz im Tiebreak entschieden werden. Dabei nutzte Martin Poplawski seine Chance und entschied dieses Tiebreak mit 7:4 für sich. Im Entscheidungssatz unterliefen Julian Mordig wenige, aber ein paar zu viele Eigenfehler. Martin Poplawski gelang ein nahezu perfekter Satz, was sich dann im Endergebnis von 6:1 widerspiegelte und er holte sich dadurch den Turniersieg. Finn Menzi und Raphael Mordig erkoren den Turniersieger bei den Herren R3/R6. «Der Return funktionierte zu Beginn nicht optimal», sagte Raphael Mordig, der spätere zufriedene Sieger. Mit druckvollem Spiel und Volleyabschluss versuchte er die Partie zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Der erste Satz gewann Raphael Mordig mit 6:3. Der zweite Satz gestaltete sich noch ausgeglichener. Ein tolles Match endete schlussendlich mit 6:3 und 6:4 zugunsten von Raphael Mordig, dem Bruder von Lizanne und Julian.

Im Tableau der Herren R6/R9 kam es zum Vergleich der Nummer eins des Turniers Lars Böhm und dem ungesetzten Spieler vom Tennisclub Füllinsdorf, Janick Dettwiler. Auch Lars Böhm konnte den grossartigen Lauf, d.h. drei Siege in Folge, von Janick Dettwiler in diesem Turnier nicht stoppen und so gewann er das Finalspiel mit 6:4 und 6:1 und sorgte für einen weiteren Turniersieg in diesem Jahr für den Tennisclub Füllinsdorf. Philippe Matter und Kim Thommen trugen das Finale der Kategorie Herren 35+ R6/R9 aus. Der erste Satz ging knapp im Tiebreak mit 7:5 an Philippe Matter. «Im zweiten Satz spielte ich lockerer», sagte Philippe Matter nach dem Match. Ausserdem erwischte Kim Thommen nicht einen optimalen Start. So gewann Philippe Matter auch den zweiten Durchgang (6:1) und zugleich das Turnier. So kam der Tennisclub Füllinsdorf zum dritten Titel am diesjährigen Füllen-Cup. MARC LANGEL-HUBE

Arlesheim. Das hätte ich auch gerne gemacht: Abkühlung im Dorfbrunnen.

Viele Kilometer lang ist die Strecke so friedlich, rechts die kleine Lützel.

S’erscht mol…

Liestal Velotour mit Zugfahrt URSULA ROTH

Der Wetterbericht versprach einen einigermassen schönen Tag ohne Regen. Also Velotasche packen und planen. Wo solls hingehen … Wir einigen uns auf den Jura. Mit mulmigem Gefühl fahren wir auf den Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf und wollen das erste Mal mit dem Velo auf den Zug. Mit der S3 klappte das wunderbar. Die Fahrt nach Courgenay geniessen wir. Im geschichtsträchtigen Restaurant der Gilberte gibt’s auf der Terrasse zum Start einen feinen Kaffe dann kanns los gehen. Richtung Cornol Veloweg Nr. 7. Eine gemütliche Route liegt vor uns. Wir geniessen die herrliche Landschaft, die geschmückten Häuser und dass es fast keinen Verkehr auf der Strasse hat. Ganz langsam beginnt die Steigung. Dank EBike kein Problem. Wir fahren durch Fregiecourt, Charmoille hoch bis Lucelle. Dort geniessen wir den Ausblick auf den kleinen Lac de Lucelle. Der Duft von Gebackenem aus dem nahen Restaurant steigt uns in die Nase. Es geht nun, nach dem wir den Zoll passiert haben links ab Richtung Kleinlützel. Nun fahren wir kilometerweit, um zwanzig Km, der französisch-schweizerischen Grenze entlang. Die Strasse ist in top Zustand und es geht nur noch abwärts. Uns gefällt die herrliche Ruhe. Neben uns fliesst gemütlich die Lützel, es riecht nach Wald und hie und da nach Waldbeeren.

Aktuell

Churzes Päusli.

F O T O S: UR S UL A RO T H

Einfach Natur pur. Auch hier begegnet uns selten ein Fahrzeug. Es ist wie eine Meditation auf dem Velo. Langsam quält uns der Hunger, wir hätten doch dem Duft in Lucelle nachgehen sollen. So müssen wir warten bis Laufen. Da geniessen wir mitten im Stedtli ein kleines Mittagessen und schliessen mit einem süssen Traum ab. Ich entschliesse mich, in Laufen wieder auf den Zug zu steigen bis Arlesheim. Denn ich bin etwas müde. Mein Mann fährt tapfer mit dem Velo weiter. In Ar-

Tony Kalbermatten, Aeneas Appius und F O T O: Z V G Alain Ziegler.

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Die Ortschaft schreibt sich: Charmoille.

Öpfelhüsli – Aktuell

lesheim muss ich nicht lange auf ihn warten. Nun geht’s gemeinsam weiter alles über Velowege, Muttenz, Pratteln, Frenkendorf vorbei. Dazwischen steigen wir kurz vom Rad und schauen zu wie über zwanzig Störche im Tümpel vis a vis der Tramlinie herumstolzierten und Nahrung suchten. Zu Hause zeigt mir der Zähler 55 Tageskilometer an, mein Mann hat 75 Kilometer in den Knochen. Genüsslich falle ich nach einer feinen Dusche ins Bett und muss nicht lange auf das Sandmännchen warten.

Aeneas Appius mit ausgezeichnetem Comback Fünf Monate nach der AchillessehnenOperation absolvierte Aeneas Appius das erste Lauf-Rennen auf flacher Strecke. Am Aargauer Volkslauf 10.1 km gewinnt er die M60-Kategorie in 39:15. Er lief einen sehr schnellen letzten Ki-

Öpfelhüsli

lometer und hat damit auch die Gewissheit, dass sein Lauftraining noch intensiviert werden kann, um im November an der Duathlon-Weltmeisterschaft wieder um die Sprinter-Krone mitkämpfen zu können. ANITA APPIUS

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Region Liestal

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Blindenhunde verdienen grossen Respekt

Vo dr Gschichtehäx

«Weideli» Die VBM Blindenhundeschule Liestal leistet eine wichtige Arbeit – aber ohne Spenden geht nichts MARC SCHAFFNER

Ein Blindenhund erfüllt wichtige Aufgaben: Für eine blinde oder sehbeeinträchtigte Person ist er ein treuer und unverzichtbarer Begleiter im Alltag und hilft ihr, ein hohes Mass an Selbstständigkeit zu erlangen. Er schützt sie vor Gefahren und sorgt dafür, dass sie nicht mit Hindernissen zusammenstösst. Fehler darf er sich nicht leisten – beim Überqueren einer befahrenen Strasse geht es je nachdem um Leben und Tod. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Ausbildung. Die Blindenhundeschule Liestal ist die zweitälteste Institution der Schweiz, die sich dieser Aufgabe gewidmet hat. Getragen vom VBM Blindenhundeschule Liestal bildet sie pro Jahr rund sieben Blindenhunde aus. Auf dem Areal «Weideli» am Schleifenberg oberhalb des Fraumattquartiers stimmen alle Bedingungen für das intensive Training. Mehrmals pro Woche werden die Hunde, die während der Ausbildungszeit bei Ihren Blindenführhundeinstruktoren leben, von ihren Instruktorinnen und Instruktoren auf verschiedensten Situationen vorbereitet. Sie lernen, mit einer sehbehinderten Person Treppen hochzusteigen, sie lernen Ampeln zu erkennen, sie lernen anzuhalten, wenn ein Objekt auf Kopfhöhe, etwa ein Balken oder ein Mauervorsprung, eine Gefahr für die blinde Person darstellt. Natürlich wird auch in realen Situationen geübt, also an belebten Orten wie beispielsweise dem Bahnhof. Der Hund muss sich dort voll auf seine Aufgabe konzentrieren können und darf sich nicht von Lärm oder anderen Menschen ablenken lassen. Am Ende der Ausbildung folgt eine Prüfung, die der Hund bestehen muss. Wenn anschliessend die Chemie zwischen Hund und Mensch stimmt, kommt der grosse Tag der Übergabe. «Das ist immer ein sehr emotionaler Moment», sagt Paolo Vacca, Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Die zukünftige Halterperson verbringt meistens mehrere Tage auf dem «Weideli», damit sich der Hund an sie gewöhnen kann und damit sie die wichtigsten Grundkenntnisse für den Umgang mit dem Blindenhund erlernt. Die Infrastruktur des «Weideli» mit Seminarhotel, Küche und Garten ist ideal dafür und ermöglicht einen entspannten Aufenthalt. Die Instruktorin oder der Instruktor begleiten den Hund nach der Übergabe noch zum neuen Zuhause,

Paolo Vacca, Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Blindenhundeschule Liestal. F OTOS : M. SCHAFFNER um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Auch darüber hinaus wird das Gespann (Hund und Mensch) vom VBM weiter begleitet und betreut. Für die Blindenführhunde-Instruktoren sei es natürlich immer schwer, wenn sie den Hund nach rund zwei Jahren gehen lassen müssten, ist sich Paolo Vacca bewusst. Ein Hund ist acht Jahre im Dienst Acht Jahre lang bleibt ein Blindenhund durchschnittlich im Einsatz, danach wird er «pensioniert», da sie alt werden und deshalb ihre Arbeit nicht mehr ganz sicher erledigen können. «Natürlich ist und bleibt der Hund ein fester und geliebter Teil der Familie», stellt Paolo Vacca fest. Eine Besonderheit der Blindenschule Liestal ist, dass sie nicht wie andere Institutionen nur Labradore ausbildet, sondern alle Rassen, vom Pudel bis zum Deutschen Schäfer. Das ist ein Vorteil, wenn es darum geht, einen Hund zu finden, der zu seiner zukünftigen Hal-

Idylle am Hang des Schleifenbergs: Das Weideli ist mitten im Grünen gelegen.

Ein Ort fürs gemütliche Zusammensein: der Garten mit Laube und Grillstelle.

Blindenhundeschule Liestal: gemeinsam füreinander da. terin oder seinem zukünftigen Halter passt. Rücksicht auf das Persönliche, auf soziale Beziehungen, ist ohnehin etwas, was zur Philosophie der Blindenhundeschule Liestal gehört, wie Paolo Vacca durchblicken lässt. So spiele das Teamwork unter den rund zwölf Mitarbeitenden, von den Reinigungskräften bis zu den Instruktor/-innen, eine sehr grosse Rolle. Auf Spenden angewiesen Die Ausbildung eines Blindenhunds ist nicht billig: Bis zu 70 000 Franken kostet ein ausgebildeter Blindenhund, wovon die IV einen Teil übernimmt. Der Rest muss über andere Wege gedeckt werden. «Deshalb sind wir stark auf Spenden angewiesen», betont Paolo Vacca. Schliesslich sei das Ziel in Zukunft zehn Blindenhunde pro Jahr an blinde oder sehbehinderte Personen abzugeben. Ein Teil der Räumlichkeiten werden zwar vermietet und die Seminarräume könne auch privat gebucht werden, etwas für Familienfeiern oder Geschäftsanlässe. Diese Einnahmen seien aber im Verhältnis zu den laufenden Kosten ein Tropfen auf dem heissen Stein, so Paolo Vacca – ohne Spenden gehe nichts. Sehen, wie das Geld verwendet wird Seit Paolo Vacca im Januar die Verantwortung für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation übernommen hat, arbeitet er daran, die Philosophie der Blindenhundeschule Liestal bekannter zu machen und ihr Profil zu schärfen. Auch das «Weideli» als Gelände soll bekannter werden. Sobald es die Pandemie-Situation wieder zulässt, werden wieder Anlässe stattfinden, damit die Spender/-innen klar und transparent sehen, wofür

F O T O: Z V G

ihr Geld verwendet wird. Einblicke in das Training und festliche Bewirtung im schönen Weideli-Gelände sollen ihnen etwas zurückgeben – und gleichzeitig auch neue Spender/-innen motivieren, sich finanziell für diese gute Sache zu engagieren. «Wir hoffen auf das hörende Herz der Menschen», sagt Paolo Vacca. Persönlich habe er grössten Respekt vor den Blindenhunden: «Es ist eindrücklich, was sie leisten.» Paolo Vacca betrachtet seine neue Rolle als Öffentlichkeitsverantwortlicher der Blindenhundeschule Liestal als grosse und tolle und grosse Herausforderung: «Es ist mit sehr viel Wertschätzung verbunden und ich bin voller Dankbarkeit.» Auf dem «Weideli» bewegt sich eine ganze Menge und Paolo Vacca ist zuversichtlich, dass die hohen, aber realistischen Ziele erreichbar sind.

Autismus-Hilfe: Vertrauenshunde

Die Blindenhundeschule Liestal bildet Blindenhunde und Vertrauenshunde aus. Die Blindenhundeprüfung ist sehr streng: nur zwei Versuche sind gestattet. Es kann gut sein, dass ein angehender Blindenhund als Vertrauenshund seinen Abschluss macht und einen neuen Partner erhält. Personen mit einer autistischen Wahrnehmung finden in einem Vertrauenshund einen Begleiter, der ihnen Sicherheit gibt, beispielsweise wenn sie es sich nicht zutrauen alleine nach draussen zu gehen und Menschenmassen zu begegnen. In einen Dankesbrief beispielsweise schilderte kürzlich eine betroffene Personen, wie sie dank des Hundes zum ersten Mal einen Supermarkt besuchen konnte.

Donnerstag, 5. August 2021

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Ich bin mit GlobiBüchern aufgewachsen. Ich liebte diese grossartigen Bildli, den Text zu lesen war mir zu anstrengend. Neulich habe ich mir wieder ein Globibuch geleistet. Es war teuer aber schliesslich spare ich momentan viel Geld, weil ich nicht in die Ferien fliege. Ausserdem ist es ein Schweizer Produkt, das darf man unterstützen. Früher gab es bei uns zu Hause jeweils ein Globi-Buch, wenn eines der Kinder krank war. Ich habe vier Geschwister, da kamen mit der Zeit einige Globis zusammen. Wir mussten aber schon richtig krank sein, also Scharlach oder Windpocken (wir sagten dazu «Wildi Blootärä»), einen Arm- oder Beinbruch. Bei Verstauchungen gab es nichts. Auch meine Kinder bekamen später Globi-Bücher, nicht weil sie krank waren, sondern einfach so und weil ich diese Bücher selbst haben wollte. Das mit dem Ausmalen war so eine Sache. Schön sah es nicht aus. Ich getraute mich fast nicht, diese «veredelten» Bücher auf dem Flohmarkt anzubieten. Im Gegensatz dazu habe ich für je drei Franken neue Bücher auf Flohmärkten dazu gekauft. Das Verzeichnis meiner Bücher hatte ich im Kopf gespeichert. Kein Globi war bei uns zu Hause doppelt zu finden. Als ich mit meiner Schwester einmal Venedig besuchte, sass für mich Globi auf der Statue des Markuslöwen mit obendrauf, schliesslich kannte ich Venedig nur dank Globi. Globi erlebt Paris half mir, mich etwas in der grossen Stadt zu orientieren. Mittlerweile gibt es ganz viele Globi-Artikel. Da gibt es GlobiHotels, Globi-Wanderwege, Globi als Hörspiel, Globi als Plüsch, das sprechende und tönende Globi-Bilderbuch für Kleinkinder, es gibt eine Globi-Webseite, Globi-Bettwäsche, Socken und und und … Nun, die Jahre vergingen, die Bücher verschwanden und die Sammelleidenschaft verflog und doch gab ich jetzt wieder Geld aus für das neueste Globi-Buch, Globi und Roger. Da kommen einige Details zur Sprache aus Federers Jugend. Auch er wuchs mit Globi auf und auch Roger bemalte seine Bücher. Wie er im Vorwort beteuert, auch nicht viel besser als ich oder meine Kinder. URSULA MORAND

Unter freiem Himmel Die Kulturhäuser Palazzo und Guggenheim spannen zusammen und veranstalten wiederum das kleine, aber feine Moonlight Cinema auf dem Wasserturmplatz. Von Montag, 9. August bis Samstag, 21. August können täglich um 20.30 Uhr, ausser am Sonntag, Filme unter freiem Himmel genossen werden. Auf Wunsch natürlich auch mit einem passenden Cinema-Menü oder einem sommerlichen Drink. Türöffnung mit Gaumenfreuden ist um 18 Uhr, Filmstart jeweils um 20.30 Uhr. Die Vorführungen finden bei jedem Wetter ausser bei Sturm statt. Ungedeckte Sitzplätze. Zutritt ohne Zertifikat aber mit 2/3 Begrenzung der Kapazität. Programm: Montag, 9. August, 20.30 Ostwind 5 - Der grosse Orkan Dienstag, 10. August, 20.30 Lunana – Ein Yak im Schulzimmer Mittwoch, 11. August, 20.30 La Boda de Rosa Donnerstag, 12. August, 20.30 The Father Freitag, 13. August, 20.30 Wanda, mein Wunder Samstag, 14. August, 20.30 Kaiserschmarrndrama Montag, 16. August, 20.30 Schwesterlein Dienstag, 17. August, 20.30 Minari Mittwoch, 18. August, 20.30 De la Cuisine au Parlement – Edition 2021 Donnerstag, 19. August, 20.30 Drunk Freitag, 20. August, 20.30 Monte Verita Samstag, 21. August, 20.30 Tides www.palazzo.ch www.guggenheimliestal.ch


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Make Liestal great again!

Liestal Sommerfest der Mitglieder «Verein Begegnungszone Liestal» im Spittelerhof des Vereins. Feldschlösschen, Helvetia Versicherung, Siebe Dupf. Seine Vorstandsmitglieder Susanna Ulrich, Luca Paoletti (Ferienabwesenheit) und Klaus Ulrich bekamen ebenfalls einen grossen Dank. Dass seine Mutter Susanna Ulrich ihm ebenfalls dankte, ihm noch ein Küsschen auf die Wange drückte, lockte dem grossen Stefan Ulrich ein paar Tränen auf die Backen. «Eine Normalisierung der Wirtschaft erreichen wir nur gemeinsam. Der persönliche Austausch ist durch nichts zu ersetzen.» So die Worte von Stefan Ulrich. Ein Verein mit pepp Der 2019 gegründete Verein hat in den zwei Jahren schon Unglaubliches geleistet. Stefan Ulrich ist stets unterwegs. Spricht mit den Ladenbesitzern und Geschäftsleuten. Überlegt was für Ideen man verwirklichen könnte, um Kunden in die Geschäfte und ins Stedtli zu bringen. Die schön gestylte Homepage ist informativ: www.bz-liestal.ch. Die vie-

len Fanartikel wie Tassen, Poloshirts und vieles mehr sind ebenfalls ein Zeichen für einen aktiven Verein, der seinen Mitgliedern helfen will. Auch der ehemalige Landrat Hans Rudolf Schafroth fand nur lobende Worte für den Verein. Er begleitete den Anlass mit seinem Drehörgeli, mit kurzer Unterstützung von Bruna Rieder, die beim Drehen fast Muskelkater bekam. Musiker Peter Stengle trug ebenfalls zur Unterhaltung bei. Von alteingesessenen Liestler gab es interessante Geschichten zu hören. Konkurrenten sassen zusammen und tauschten sich aus. Edith (Dittli) Aerni vom Restaurant Törli meinte, dass ihr der Anlass sehr gefällt, um neue Leute kennen zu lernen. Auch sie war der Ansicht, es braucht Idealisten wie Stefan Ulrich um mehr zu bewegen. In diesem Jahr wird noch ein Oktoberfest stattfinden. Im 2022 stehen mehrere Anlässe auf dem Programm. Bis weit in den Abend hinein wurde noch zusammengesessen und das gute Ambiente genossen.

Daniel Messmer, PAWA Sicherheitsdienst; Salvo Smecca, Casa Smecca; Alessandro Marra, VON POLL; Raoul Bürgin, Feldschlösschen; Daniela Guldimann, Intercoiffure; Stefan Ulrich, Präsident Begegnungszone Liestal; Klaus Ulrich, Vizepräsident; Susanna Ulrich, Finanzen und Wundergugge; Hans Rudolf Schafroth, ehem. Landrat und Bruna F O T O S: UR S UL A RO T H Rieder, Boutique cioccolata.

Edith (Dittli) Aerni vom Restaurant Törli, Sandra Wagner, eine Angestellte im Törli und rechts Marianne Hildebrandt von HIMA Immobilienservice.

Daniela Guldimann, Intercoiffure; Caroline Maurer, MODEVA und Valentina Junker.

Fabrice Bütler, Bütler Fashion (dritter von links); Franziska Stocker, Filialleiterin Bütler Fashion Damen (mit Sonnenbrille) und Personal.

Sprachen sich gegenseitig Dank aus für die geleistete Arbeit: Hans Rudolf Schafroth und Stefan Ulrich.

Hans Rudolf Schafroth mit Unterstützung von Bruna Rieder von Boutique cioccolata.

Dario Fuso, Passivmitglied; Susanna Ulrich, Wundergugge; ganz oben Ehepaar aus Rickenbach SO; Klaus Ulrich und Angelika Wild, Textkorrekturen.

URSULA ROTH

Mit dem Sommerfest hatte Präsident Stefan Ulrich sein Ziel erreicht. Ulrich und sein Vorstandsteam hatten die Mitglieder und Sponsoren zu einem ungezwungenen Sommerfest in den Spittelerhof eingeladen. Die Mitglieder sind Ladenbesitzer und Geschäftsinhaber, aber auch Private aus Liestal und näherer Umgebung. Sie zusammenzubringen, Erfahrungen auszutauschen und die Freude darüber, dass es nach Corona wieder weitergeht auszudrücken, war das Ziel. Make Liestal great again! Der Slogan vom Sommerfest. Im Spittelerhof waren Festbänke aufgestellt und reihum gab es Stände mit Getränken, Grillwürsten und ein kaltes Buffet, um die Gäste zu verwöhnen. Alles wurde gesponsert. Dass Stefan Ulrich mit seinem Charme und unermüdlichem Ideenreichtum die Mitmenschen anstecken kann, ist schnell zu spüren. Bei seiner Ansprache bedankte er sich als Erstes bei den grössten Sponsoren

Die AAGL hat grosse Zukunftspläne

Liestal Auch die Autobus AG Liestal hat die Auswirkungen der Pandemie zu spüren bekommen

Die Aktionäre der Autobus AG Liestal (AAGL) konnten ihre Stimmen für die 116. Ordentliche Generalversammlung am Mittwoch, 30. Juni 2021 brieflich einreichen. Aufgrund der Einschränkungen durch die Covid-19-Schutzmassnahmen wurde die Versammlung im kleinen Rahmen mit einem Stimmrechtsvertreter abgehalten. Die Aktionäre haben rege von dieser Art der Stimmrechtsausübung Gebrauch gemacht, wodurch gut 45 Prozent der Aktien vertreten waren. Die Rechnung 2020 mit einem Verlust von rund 170 000 Franken wurde genehmigt. Nach dem Rücktritt des Verwaltungsrats Lukas Haldemann wurde mit Marc Baur aus Frenkendorf wiederum ein ICT- und Softwarespezialist in den Verwaltungsrat gewählt. Im vergangenen Geschäftsjahr musste die AAGL aufgrund der Auswirkungen von Covid-19 eine Nachfrageeinbusse von 23 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2019 hinnehmen. Sie transportierte noch 6,2 Millionen Fahrgäste. Auch die Nebengeschäfte Tankstelle und Autowaschanlage litten unter den Folgen der Pandemie. Die Verluste im ÖV konnte die AAGL dank der Auflösung

Seit kurzem setzt die AAGL vier Hybridbusse von MAN ein. von Reserven selbst tragen und musste keine Hilfszahlungen von Bund und Kanton in Anspruch nehmen. Besonders stolz sind Verwaltungsrat und Geschäftsleitung darauf, dass die AAGL hinsichtlich Qualität weiterhin

unter den zehn besten Schweizer Busunternehmen rangiert und zum vierten Mal den Spitzenplatz unter den regionalen Busunternehmen einnimmt. Ebenfalls ist die AAGL punkto Effizienz des von ihr geleisteten ÖV-Angebots

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auf Kurs. Sie hat mit der beim Kanton Baselland eingereichten Offerte für die Jahre 2022 und 2023 die in der Zielvereinbarung geforderten Werte eingehalten. Somit wurde die Voraussetzung erfüllt, dass die ÖV-Konzessionen der

AAGL bis Ende 2033 verlängert werden. In den kommenden Monaten arbeitet die Geschäftsleitung und das Personal der AAGL an mehreren grösseren Projekten. Ab diesem Monat werden erstmals Elektrobusse auf den Linien der AAGL unterwegs sein. Mit dem Einsatz von zwei Mercedes-Benz eCitaro werden Erfahrungen mit dieser Technologie der Zukunft gesammelt. Ab 2024 beschafft die AAGL nur noch Busse mit klimaneutralem Antrieb. Vorher steht noch ein grosser Angebotsausbau an: Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 erbringt die AAGL rund 20 Prozent mehr ÖV-Leistungen als bis anhin. Dies bedeutet einen Zuwachs von voraussichtlich sieben Fahrzeugen und rund 20 Mitarbeitenden. Noch mehr Kapazitäten werden jedoch schon vorher für kurze Zeit nötig sein, wenn Ende August 2022 in Pratteln der grösste Sportanlass der Schweiz auf dem Programm steht. Fürs Eidgenössische Schwing- und Älplerfest, das im Liniennetz der AAGL stattfindet, werden alle verfügbaren Mitarbeitenden und Fahrzeuge sowie weitere Ressourcen von Partnerunternehmen im Einsatz sein. AUTOBUS AG LIESTAL


Region Liestal

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Grill-Plausch und Lottospielen Zum zweiten Mal, nach langer CoronaPause, durften sich die Mitglieder/-innen des Vereins Senioren Regio Liestal wieder einmal treffen. Der Einladung des Vorstandes folgten 41 Mitglieder/innen und trafen sich ab 12 Uhr in der Bürgerstube in Bubendorf. Der Holzkohlengrill sowie der Gasgrill waren eingeheizt und die Mitglieder konnten ihre Lieblingsfleischwaren auf dem Grill platzieren. Der Ansturm am Salatbuffet hielt sich in Grenzen, aber das Anstehen hat sich gelohnt, denn die feinen selbst gemachten Salate schmeckten hervorragend. Gekühlte Getränke standen auch bereit und bei guten Gesprächen nahm man gemeinsam das Mittagessen ein. Eine geschätzte Tätigkeit die lange vermisst wurde. Mit Lotto den Nachmittag genossen Nach dem Mittagessen hiess es Lottokarten und Abdeckplättli fassen und auf zum traditionellen Lottospielen. Kleine Preise wurden aus der Vereinskasse spendiert und einige Mitglieder hatten besonders Glück und durften mehrere Male Lotto rufen. Anschliessend wurde das Kuchenbuffet eröffnet. Bei Kaffee und Kuchen sass man noch gemütlich beisammen. Dank einigen fleissigen Helfe-

Begehrtes Salatbuffet mit Jrene Scheidegger, Elisabeth Keller, Veronka Jovanovic und Ruth Finsterwald.

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Konzert der Blaskapelle

Liestal Die Blaskapelle Bienental spielte ein Konzert URSULA ROTH

Die Blaskapelle Bienental, vormals Spitalmusik Liestal, erfreute die Patien-

tinnen und Patienten des Kantonsspital Liestal mit einem 1. August-Konzert unter der Leitung von Dirigent Kurt Schaub.

Die Blaskapelle Bienental stimmte das Stück «Frühlingsträume» an.

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Geschäftsnotiz

Freies Malen nach Intuition Erika Weishaupt, Oswald Finsterwald und Peter Hug als Grillchefs. rinnen und Helfer war der Anlass ein voller Erfolg und wurde von allen geschätzt. So freuen sich die Vereinsmitglieder, wenn sie im nächsten Jahr wie-

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der Gastrecht bekommen in der Bürgerstube. Danke an den Vorstand und an die helfenden Hände einiger Mitglieder/-innen. EVI EPPLER, SENIOREN REGIO LIESTAL

Beim Lottospielen, Hans Peter Eppler (Präsident) liest die Zahlen.

Liestal Es werden diverse Workshops an der Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner angeboten pr. Finde deinen Ausdruck – male was dir gefällt! Sei es aus einem bestimmten Bedürfnis heraus, aus einem spontanen Gefühl oder einer Inspiration, alles ist erlaubt. Intuitives Malen heisst: Sei einfach anwesend, male und beobachte, wohin deine kreative Reise dich hinführt. In diesen zweieinhalbstündigen Workshops haben Sie die Möglichkeit an der Staffelei grosse Bilder mit Acrylfarben und Ölpastellkreiden zu kreieren, frei nach Ihrer Wahl, ohne jegliche Leistungsbewertungen. Martine Rhyner wird bei den Workshops die Einleitung mit spielerischen Ansätzen gestalten, damit eigene Bilder entstehen können. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Workshops können einzeln oder als Kombi gebucht werden. Der nächste Workshop findet am Montag, 9. August von 18 bis 20:30 Uhr statt. Die nächsten Daten (bis Ende

Meine innere Begegnung.

F O T O: Z V G

Jahr) und weitere Informationen finden Sie unter: www.mal-zeichenschule.ch. Martine Rhyner freut sich auf das Malen mit Ihnen. Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, Schild Areal Liestal, Eichenweg 3, E-Mail: master@agir.ch, Tel. 061 903 00 88, 079 320 08 38

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Rätselspass mit der ObZ

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Zubereitung: 15 Min.

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LÖSUNG 29/2021: BRAUCH


Diverses

ObZ Donnerstag, 5. August 2021

Aktuell

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Meine Begleitung durch deine Themen und deinen inneren Transformationsprozess «Ich bin schon länger bei meiner Psychologin / meinem Psychologen und komme dort nicht weiter...»

moonlight cinema 9.-21. august wasserturmplatz liestal kino sputnik palazzo kulturhotel guggenheim

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GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung Tel. 061 985 82 82 Fax 061 985 82 83 E-Mail: info@ormalingen.ch

Die Gemeinde Ormalingen sucht infolge Pensionierung des bisherigen Stelleninhabers per Februar 2022 oder nach Vereinbarung eine/n

Mitarbeiter/in Werkhof (100%). Zu Ihren Aufgabenbereichen gehören unter anderem: • Unterhalt Grünanlagen, Friedhof, Gebäude und Strassen • Mithilfe Bestattungen • Betreuung Separat-Sammelstellen • Mithilfe Werkdienst und Winterdienst (Pikettdienst) • Mithilfe bei kulturellen Anlässen • Unterhalt der gemeindeeigenen Betriebsmittel und Fahrzeuge • Lehrlingsbetreuung Wir erwarten: • Abgeschlossene Berufslehre vorzugsweise als Landschaftsgärtner oder ähnlich gelagerte Berufe • Einige Jahre Berufserfahrung • Besitz des Führerausweises Kat. B • Bereitschaft, Einsätze ausserhalb der geregelten Arbeitszeit zu leisten • Grundlegende EDV-Kenntnisse • Wohnsitznahme in der Gemeinde Ormalingen erwünscht Wir bieten: • Abwechslungsreichen und vielseitigen Arbeitsplatz in kleinem Team • Modernen Fahrzeug- und Maschinenpark • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Sozialleistungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Fordern Sie den entsprechenden Bewerbungsbogen telefonisch (061 985 82 82) oder per Mail (info@ormalingen) an.

Wir gratulieren Beat Tschudin zum erfolgreichen Abschluss dipl. Techniker HF Bauführung. Es freut uns sehr, ihn in unserem Bauführer-Team begrüssen zu dürfen und wir wünschen ihm Erfolg. viel E www.gysin-tiefbau.ch

Gemeinderat Ormalingen

Die Veränderung deines Themas durch meine Begleitung: – ist effizient – ursachen- und lösungsorientiert – ist sehr zeitnah innerlich fühlbar – zeigt sich entsprechend im Aussen

Themen zur Transformation z.B.: – innere Konflikte – Konflikte in Beziehungen/ im Berufsleben – Ängste, Blockaden, Schmerzen – Richtungswechsel im Leben – Selbstwert, Selbstliebe – Berufung – Seelenpartnerprozesse

Hole dir Unterstützung für deinen Transformationsprozess Deine Vorteile: – Keine hunderte Stunden an Sitzungen (keine Abhängigkeit) – Lösung deines Themas auf emotionaler, mentaler und körperlicher Ebene – Du lebst bewusster und kommst immer mehr in deine innere Kraft, Stärke und Grösse – Du spürst immer mehr Freude am Leben – Du hast es mit jemandem zu tun, der wirklich durch den eigenen tiefen Prozess gegangen ist

Sense of Mind – Coaching for Transformation, Laufen (BL) Claudia D‘Alessandro, Systemischer Heilcoach, Dipl. OMNI Hypnosetherapeutin www.sense-of-mind.ch, T. 078 680 99 77, E-Mail: info@sense-of-mind.com

A nttiiik k&K n k u n st Antik&Kleinkunst An Klleiin nk ku unst un ns Wir sind ihr seriöser Partner beim Ankauf von Kunst und Krempel, Möbel, Porzellan, Zinn, Öl, Gemälde, Münzen, Musikinstrumente, Silber, Bestecke, Schmuck, Uhren aller Art auch defekt und vieles mehr Mit Termin Vereinbarung oder auch Hausbesuch Telefon: 061 511 80 13 Handy: 078 626 59 02 antikschmuck-point@gmx.ch Kleinhüningerstrasse 141 4057 Basel

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Zur Verstärkung unseres motivierten Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung begeisterte und qualifizierte Mitarbeiter als:

– Kundengärtner für Gartenunterhalt / evtl. Baumpflege – Landschaftsgärtner-Vorarbeiter für Gartenumänderungen und Natursteinarbeiten Es erwartet Dich eine verantwortungsvolle, spannende und vielseitige Tätigkeit in einem familiären KMU in Bubendorf. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, freuen wir uns auf Deine Bewerbungsunterlagen.

Gerne erwarten wir Ihr Bewerbungsdossier mit Foto in elektronischer Form bis zum 31. August 2021 an: info@ormalingen.ch. Für allfällige Fragen steht Ihnen der Gemeindeverwalter Felix Beyeler, Tel. 061 985 82 82, gerne zur Verfügung.

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Bläuer Holzbau AG, z. Hd. Bruno Kaderli, Netzenstrasse 4, 4450 Sissach, info@blaeuer-holzbau.ch, 061 975 85 50

Für weitere Fragen stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung unter 061 931 15 90. Baumgartner Gärtnerei AG info@daniel-baumgartnerag.ch

Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Rheinstrasse 3, 4410 Liestal

Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.obz@chmedia.ch oder Telefon 061 927 26 70

oberbaselbieterzeitung.ch


Region Gelterkinden Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Sonntag, 8. August 10.15 Gottesdienst in der Kirche. Pfarrer Samuel Maurer. Predigttext: Mätthäus 13,44–46. Thema: «Der Schatz im Acker». Musik: Deborah Regez. Kollekte: Heilsarmee Schweiz. Fahrdienst: Hanni Biedert, 079 430 27 62

Sonntag, 8. August 10.00 Gottesdienst in Maisprach, Pfarrer Daniel Hanselmann und Doris Haspra, Orgel www.ref-buus-maisprach.ch

Dienstag, 10. August 11.00 Gottesdienst im Altersheim Gelterkinden mit Christoph Wiederkehr und Lotti Oldani

Sonntag, 8. August 10.00 Gottesdienst mit Taufe, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 8. August 10.15 Kommunionfeier für Gelterkinden und Sissach mit Diakon Martin Tanner Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden: Dienstag, 11.00 – Altersheim Ormalingen: Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Sonntag, 8. August 10.15 Kommunionfeier in Gelterkinden Freitag, 13. August 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 8. August 10.15 mit Christine Preis zum Thema: «Gott hören – sich etwas sagen lassen» Dienstag, 10. August 14.30 Treffen 60+

Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen

Donnerstag, 12. August 10.00 Gottesdienst im Zentrum Ergolz, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 8. August 9.30 Gottesdienst mit Margrit Balscheit Sonntagsschule Während den Sommerferien pausiert die Sonntagsschule. Sie beginnt wieder nach den Herbstferien. Konfirmandenlager in Rorschach vom 11. bis 13. August Ferienvertretungen Pfr. Christian Bühler ist vom 19. Juli bis 8. August in den Ferien. Vom 2. bis 13. August Pfarrerin Regina Degen-Ballmer, Kilchberg, Tel. 061 981 21 20, redegenballmer@bluewin.ch Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Sonntag, 8. August 9.45 Gottesdienst in Rothenfluh, Pfarrerin Birgit Schmidhalter Telefonische Anmeldung für Fahrdienst bis Freitag, 6. August, 18.00 bei Frau Edith Graf, Ormalingen, Telefonnummer 061 981 43 94 Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 12. August 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Regina Degen-Ballmer (Kilchberg)

ObZ

Abwesenheit Pfarrer Detlef Noffke Pfarrer Detlef Noffke ist vom 9. bis 13. August im Konflager. Die Stellvertretung entnehmen Sie dem Telefonbeantworter, Tel. 061 981 10 33

Donnerstag, 5. August 2021

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Geschäftsnotiz

Aktuelle Informationen entnehmen Sie auch auf unserer Homepage unter www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 8. August 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrer Christoph Albrecht. KEIN Gottesdienst in Rümlingen Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92 Sonntagsschule Lager vom 9. bis 12. August Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 9. August bis Freitag, 13. August Kontakttelephon: 079 501 29 36 Sonntag, 15. August 10.30 (Einläuten 10.15) Familiengottesdienst zum Wiedereinstieg in den Schulalltag. Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für die Bibelgesellschaft. Im Anschluss an den Gottesdienst sind bei schönem Wetter alle zum Kirchenfest im Pfarrgarten eingeladen. Es gibt Speis und Trank und für die Kinder Hüpfburg und viele andere Spielsachen. (Über die Durchführung geben Telefon 1600 und die Homepage Auskunft) Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92. Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 16. August bis Freitag, 27. August Kontakttelephon: 079 325 46 03 Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Sonntag, 8. August 10.00 Gemeindesaal Wintersingen. Wort: Sonja Wieland. Musik: Beat Schmid

Lust sich in den Sommerferien tänzerisch auszuleben? Die Sommertanzkurse in der F O T O: Z V G Tanzschule Tanzarena dauern noch bis am Donnerstag, 12. August.

Interessantes Angebot mit bekannten Gastlehrern

Gelterkinden «sommerTANZwochen» 2021 in der Tanzschule «TANZ ARENA»

pr. Mit vielen Teilnehmenden sind die Sommertanzkurse in der Tanzarena Gelterkinden am 26. Juli angelaufen und die ersten Tanzschritte und Tanzfiguren sind schon in den Füssen. In den angenehm klimatisierten Tanzräumen wird in guter Stimmung vorgezeigt und nachgetanzt. Seit 21 Jahren bietet die Tanzarena in Gelterkinden in den Sommerferien Sommertanzkurse an. Die Tanzlehrer/innen der Tanzarena und zahlreiche Gastlehrer sorgen für ein interessantes und ab-

wechslungsreiches Angebot. Die Sommertanzkurse dauern noch bis am Donnerstag, 12. August. Wenn Sie also Lust bekommen haben, besuchen Sie die Website www.tanzarena.ch. Das Team der Tanzarena freut sich, Sie in den Tanzkursen begrüssen zu dürfen. TANZ ARENA GmbH, swissdance Tanzschule, Kapellenweg 11, 4460 Gelterkinden, E-Mail: info@tanzarena.ch, Tel. 061 983 80 08, www.tanzarena.ch

Sarah-Janes-Rede und Konzert Gelterkinden 1. August-Feier auf dem Dorfplatz URSULA HANDSCHIN

«Der liebe Gott gibt euch das Gesicht, lachen müsst ihr selber!» lautete eine der Botschaften von Sarah-Jane, der 1.August-Rednerin der diesjährigen Feier auf dem Gelterkinder Dorfplatz. Sie sorgte dann auch dafür, dass die Festteilnehmer den Ratschlag beherzigen konnten. Aber nicht nur deswegen hellten sich die besorgten Gesichter der Organisatoren, des Vereins Bierchäller Gelterkinden auf. Nach den stetigen Regengüssen kam dann doch noch die Sonne und so füllten sich auch die nicht unter dem Zeltdach stehenden Tische mit Gästen. Sie wurden von den rund 40 mit blauen T-Shirts gekleideten und mit Schweizer BaseballMützen ausgerüsteten Vorstandsmitgliedern und Helfer/-innen, sozusagen als «Schweizer-Rotkäppchen», mit Speis und Trank bedient. Für musikalische Unterhaltung und Einstimmung sorgten die Mundharmonikagruppe Mahapedos und Housi Beyeler. Die ehemalige Gemeinde- und OK-Präsidentin des Festabends, Christine Mangold, freute sich, dass dieses Jahr die gemeinsame Feier wieder durchgeführt werden durfte. Und darüber, nach bereits zwei berühmten Festrednern der

Der Rede von Sarah-Jane. vergangenen Jahre, Ira May und Baschi Bürgin, nun die Sängerin und Unterhalterin Sarah-Jane ankündigen zu dürfen. 1. August-Rede von Sarah-Jane Passend zu 50 Jahre Frauenstimmrecht eine Frau. Die in rot und weiss gekleide-

Auf dem Dorfplatz heizte die feurige Stimme ein, auf der Allersegg das Höhenfeuer.

F O T O S: U. H A ND S C HIN

te junge Dame bekannte jedoch, dass man von ihr keine politische Rede erwarten dürfe, davon verstehe sie so viel wie eine Kuh vom Pizza machen. Sie sei begeisterte Schweizerin und froh darüber, dass sie hier aufwachsen durfte und daheim sei. Hingegen erzählte sie ihre Lebensgeschichte, die in Indien be-

Mit gewaltiger Stimme und mitreissendem Temperament riss Sarah-Jane das Publikum von den Sitzen. gann und als Adoptivkind von Gelterkinder Eltern weiterging. Von ihrem Werdegang von der gelernten Coiffeuse zum internationalen Schlagerstar und ihrer grossen Liebe und Heirat mit dem mit ihr zusammen arbeitenden Musiker Daniel Sparn, der sie auch an diesem Abend musikalisch begleitete.

Die Mundharmonikagruppe Mahapedos sorgte für lüpfige Stimmung.

Als riesiges Highlight bezeichnet sie den 7. Juni 2008, als sie in Basel im St. Jakob-Park vor 42 500 Zuschauern die EURO 08 mit der mit viel Pep vorgetragenen Schweizer Nationalhymne eröffnen durfte. Mit ihrem berührenden Appell an die Anwesenden bat sie, die bis jetzt ungewollt Kinderlose, dass man junge Paare nicht mit der Frage bedrängen solle, ob nun endlich Nachwuchs auf dem Weg sei! Weil das unter diesen Umständen sehr schmerzlich sei. Fröhlich und gute Stimmung verbreitend beglückte die charmante Sängerin anschliessend mit bezaubernder Natürlichkeit und Volksverbundenheit mit ihrem Gratiskonzert. Dabei kam ihre vielseitige Stimme zum Ausdruck, von Volkstümlich über Gospel, Rock und Pop. Mit dem Einbezug des Publikums stieg das Stimmungsbarometer, liess sie die kühle Temperatur des Abends vergessen und wärmte mit ihrer Begeisterung die Herzen. Zum Schluss forderte sie die Festgäste humorvoll auf, mit ihr Selfies zu machen, bevor man sie mit ihrer dunklen Haut in der Dämmerung nicht mehr erkennen könne. Das erste gemeinsame Fest nach der Corona-Zeit war ein langersehnter und von Allen genossener Erfolgsanlass!


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Informationen für Pilzsammler Wer gerne Pilze isst, sollte ruhig einmal selbst welche suchen gehen. Neben dem Aufenthalt in der Natur weiss man bei selbstgesammelten Pilzen genau, wie frisch sie sind, wenn sie im Kochtopf oder in der Pfanne landen. Ob Parasol, Stockschwämmchen oder Steinpilze aus unseren heimischen Pilzen lassen sich köstliche Mahlzeiten zubereiten. August bis Mitte Oktober hat es die meisten Pilze auch giftige Arten - eben eine sehr grosse Vielfalt. Dann heisst es Obacht geben auf die giftigen Doppelgänger der beliebtesten Speisepilze. Wer sicher gehen will, lässt sein Sammelgut vor dem Verzehr kontrollieren. Amtliche Pilzkontrolle 2021 im Jundt-Huus, Gelterkinden Für die Gemeinden: Anwil, Buus, Gelterkinden, Hemmiken, Maisprach, Oltingen, Ormalingen, Rickenbach, Rothenfluh, Tecknau, Wenslingen, neu: Känerkinden, Rünenberg, Zeglingen. Öffnungszeiten während der Pilzsaison vom 7. August bis 31. Oktober 2021: Jeweils am Samstag und Sonntag von 16 bis 18 Uhr. Ausserhalb der Pilzsaison Nach telefonischer Anmeldung: 076 322 13 63 Nadja Rieder oder 076 412 08 11 Catherine Müller. Für Fragen rund um Pilze beispielsweise: Kulinarisches, Vorträge, Exkursionen, Kurse, Bildmaterial oder Literatur, schicken Sie doch einfach eine E-Mail an Nadja Rieder: xana1350@gmail.com oder an mich: catherinemueller@expertenteam.ch Vom Leckerbissen zum Giftpilz Der Grünling (Tricholoma equestre) galt früher als leckerer Speisepilz und wurde auch auf Märkten zum Kauf angeboten. Wir raten, sich beim Speisewert und bei Fragen der Giftigkeit nicht auf alte Pilzbücher zu verlassen. Neben aktueller Literatur empfiehlt sie die Beratung

Suchen Sie einen EinstellhallenParkplatz?

Tipps für das naturbewusste Sammeln von Speisepilzen Naturfreunde sollten nur Pilze im «besten Alter» pflücken und zu junge oder zu alte Exemplare stehen lassen. Keine Pilze (auch nicht giftige) zerstören, denn nur so können diese mit ihren Pilzsporen die Art vermehren und ihre Aufgabe im ökologischen Kreislauf wahrnehmen. Aus Rücksicht auf die Natur sollten die Fruchtkörper nicht einfach wild abge-

F O T O: Z V G

rissen werden. Denn dadurch wird das unsichtbare Pilzgeflecht im Boden geschädigt – der eigentliche Pilz. Für eine sanfte Ernte die Pilze behutsam herausdrehen und entstandene Löcher mit Erde oder Laub bedecken. So schont man das Pilzgeflecht und verhindert, dass es austrocknet. Ausserdem bleibt das Stielende der Pilze erhalten. Diese Stielbasis ist ein wichtiges Merkmal zur Pilzbestimmung. Die gesammelten Köstlichkeiten in luftdurchlässigen Körben wie Spanoder Weidenkörben (unbekannte Pilze vom übrigen Sammelgut getrennt) transportieren. Plastiktüten sind ungeeignet, da Pilze darin «schwitzen» und sehr schnell verderben. Pilze haben zwar einen geringen Nährwert, können es aber bezüglich Vitamin- und Mineralstoffgehalt mit vielen Gemüsesorten aufnehmen. Sie sollten kühl und trocken aufbewahrt und innerhalb von 24 Stunden verzehrt werden (keine rohen Speisepilze essen). Die meisten Pilze entfalten erst bei richtiger Zubereitung (trocknen, braten, dünsten ...) ihr charakteristisches Aroma. Da Pilze nicht besonders gut verdaulich sind, sollten Pilzgerichte nicht zu üppig sein und auch nicht zu spät am Abend eingenommen werden. Auf eine erfolgreiche Pilzsaison und mit herzlichen Pilzgrüssen. CATHERINE MÜLLER UND NADJA RIEDER

Schulsommerferien vom 5. Juli – 15. August 2021 jeweils am Mittwoch von 15 – 19 Uhr für Sie da Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch Instagram: bibliothek_gelterkinden

Mietkosten: 90 Franken pro Monat Interessierte wenden sich an die Einwohnergemeinde Gelterkinden, Bauabteilung, Susanne Wanzenried, susanne.wanzenried@gelterkinden.ch, 061 985 22 53

Einwohnergemeinde Gelterkinden

GemeindeOpenair Rock in dr verwaltung am Freitag, 6. August Rainä 2021 geschlossen Samstag, 14. August 2021, 17.00 bis Einwohnergemeinde Gelterkinden

23.30 Uhr Beim Rainenhüsli an der Gemeindegrenze Gelterkinden/Rickenbach

Der Gemeinderat hat die Bewilligung erteilt, ein Openair-Konzert bis 23.30 Uhr durchzuführen mit einer Gelegenheitswirtschaft und Freinacht bis 2.00 Uhr. Kontaktperson: Marc Wüthrich, Telefon: 079 334 50 62

Die Gemeindesoftware erfährt am Freitag, 6. August 2021 ein umfangreiches Update. Die Gemeindeverwaltung wird daher den ganzen Tag für den Publikumsverkehr geschlossen sein. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Styropor-Sammlung

Region Gelterkinden

(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum)

Roter oder Weisser, lieblich oder herb …

Maisprach Verein Wyerläbnis hat zur Weinprobe eingeladen

Samstag, 21. August 2021, 09.00 bis 12.00 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wieder verwertet werden. Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material

URSULA ROTH

Zu einem gemütlichen kleinen Weinfest hatte der Verein Wyerläbnis eingeladen. Sie wollten die regelmässigen Besucher des Wyerläbnis etwas vertrösten, da ja der beliebte Anlass auch in diesem Jahr nicht stattfindet. Dann wollten sie auch die Möglichkeit nutzen ihre Weine vorzustellen. Mitorganisator Urs Imhof aus Maisprach sagte, es ist eine schwierige Zeit für uns. Der Weinabsatz, vor allem in den Restaurants, ist wegen Corona stark eingebrochen. Sämtliche ehemalige registrierte Wyerläbnis-Teilnehmer/-innen hatten für diesen gemütlichen «Offene Weinkeller 2021»-Tag eine Einladung bekommen. Eine grosse Schar Besucher probierte all die feinen Tropfen. Ob Rot oder Weiss, ob Pinot, Kerner, Sydebändel, Sauvignon Blanc oder Chardonnay, Blanc de Noir, Auslese, Barrique oder ein feiner Sekt aus Baselbieter Trauben, sie alle sind gute Tropfen die sich geniessen lassen. Zwölf verschiedene Rebbauern aus Maisprach, Wintersingen und Buus stellten ihre Produkte vor. Jeder Wein hatte seinen ausgezeichneten «Gau-

Wir sind auch während den

1 Platz ab sofort 1 Platz ab 1. Oktober 2021

durch amtliche Pilzkontrolleure, die ihr Wissen regelmässig auffrischen. Alleine im Jahr 2001 wurden über 12 schwere Rhabdomyolysefälle bekannt, die sich seit 1992 nach dem Verzehr von Grünlingen ereigneten. «Rhabdomyolyse» bezeichnet die Auflösung quer-gestreifter Muskelfasern, wie sie in der Herzund Skelettmuskulatur sowie im Zwerchfell vorkommen. In Frankreich, Polen und Litauen gingen auch Fälle tödlich aus. Allen Fällen ging der wiederholte und üppige Verzehr des Grünlings voraus. Als «Grünling» werden teils mehrere ähnliche, aber biologisch abgegrenzte Arten benannt z.B. der PappelGrünling (T. frondosae). Weitere Forschung und Untersuchungen (mikroskopische, molekularbiologische) sind hier nötig, um den Artkomplex aufzulösen und zu klären, ob alle oder nur wenige Grünlinge giftig sind.

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

In der Einstellhalle Bützenen 4 vermieten wir zwei nicht zugewiesene EinstellhallenParkplätze:

Der Grünling ist Pilz des Jahres 2021.

Donnerstag, 5. August 2021

Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von Fr. 15.– pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Äs Waldfescht oder ä Wurscht vom Grill und ä guete Tropfe däzue. men». Die Namen waren teils sehr ausgefallen, «Federweisser», «4464» (Postleitzahl von Maisprach). Auch «grafino» oder «Bottewägeler». Leider hat das momentane Wetter die Rebenstöcke mit dem falschen und dem echten Mehltau befallen. Der falsche Mehltau befällt die Blätter, der echte

F O T O S: U. RO T H

Mehltau befällt die Trauben. So Urs Imhof. Zwei, drei Wochen durchgehend Sonnenschein würde den Reben nun guttun. Die Besucher hatten den Anlass genossen und manche Flasche fand einen Käufer. Mit einem Waldfest oder einer feinen Wurst vom Grill konnte man zwischendurch den Hunger stillen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Mütter- und Väterberatung Neue Termine und Erreichbarkeit ab August 2021 Die bisherige Mütter-/Väterberaterin Anneliese Heinimann verlässt die Organisation. Bis die Nachfolge geregelt ist, wird sie mit Bernadette Recher und Team weiterhin an folgenden Beratungsdaten zur Verfügung stehen (auf Voranmeldung): •

Samstag, 28. August 2021, von 9.00 bis 16.00 Uhr

•

Samstag, 25. September 2021, von 9.00 bis 16.00 Uhr

•

Samstag, 30. Oktober 2021, von 9.00 bis 16.00 Uhr

Diese Termine ersetzen bereits publizierte Daten. Die Beratungsdaten für die Monate November und Dezember folgen. Erreichbarkeit Telefonische Beratung: Dienstag bis Freitag, 8.00 bis 9.00 Uhr Telefonnummer: 079 873 79 66 oder E-Mail: mvb@spitex-sissach.ch Beratungsort: Gemeindeverwaltung, Sitzungszimmer 3, Marktgasse 8, Gelterkinden

Urs Imhof, Mitorganisator in einem Fachgespräch mit Peter Graf (l.).

Die drei Freundinnen waren sich einig, probieren ist eine gute Sache.

Die Beratung ist freiwillig und kostenlos und kann von allen Erziehungsberechtigten nach der Geburt ihres Kindes bis zum Kindergarteneintritt (bis 5 Jahre) wahrgenommen werden.


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 5. August 2021

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Wie Corona den Alltag durcheinandergebracht hat

Rothenfluh Lebensgeschichten Direktbetroffener in Buchform erzählt OTTO GRAF

Corona hat den Alltag grundlegend verändert und hat nicht nur bei den Direktbetroffenen deutliche Spuren hinterlassen. Die «Schreibgruppe Lebensgeschichten» hat sich des Themas und der dahinter steckenden Schicksale angenommen und im Buch «Ein Jahr Corona im Baselbiet» festgehalten. Vor wenigen Tagen stellte das Team unter der Leitung der Initiantin Karin Viscardi und des Redaktors Remo Schraner das 155 Seiten umfassende Werk anlässlich der Vernissage im Restaurant Säge in Rothenfluh vor. Zugegen waren auch die meisten der Betroffenen sowie die Autorinnen. Letztere haben Einzelpersonen, Familien und Unternehmen aus dem Baselbiet ein Jahr lang begleitet und befragt, wie sie die Coronasituation erlebt haben. In Form eines Tatsachenberichts sind so zehn Geschichten entstanden, die das Erlebte offen, ehrlich und schnörkellos wiedergeben, weder dramatisierend noch verharmlosend. Um die Schilderungen überhaupt auf Papier bringen zu können, musste die Verfasserinnen, die alle aus dem Oberbaselbiet stammen, zunächst mit den Betroffenen ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Das ist diesen Frauen, die sich zum Teil erstmals an eine solche Herausforderung wagten, auf eindrückliche Art gelungen, wie Gastautor Jürg Gohl in seinem Nachwort zum Buch betont.

Stefanie Cairoli und David Simon von der Säge in Rothenfluh begegneten der Pandemie F O T O S: O. GR A F erfolgreich mit Optimismus und eigenen Ideen. Optimistisch in die Zukunft blicken Stellvertretend für die Einzelpersonen sei an dieser Stelle die Geschichte der 71-jährigen Frau E.K. wieder gegeben, aufgezeichnet von Irène Böhm. Frau K. erkrankte als Kind an Polio und ist seither körperlich behindert. Beruflich war sie als Mitarbeiterin an einem Gericht und danach als Beistand von alten Menschen stets mit menschlichen Schicksalen konfrontiert. Der Appell des Bundesrats im Frühjahr 2020 «Bleiben Sie zuhause» habe sie wie ein Hammer getroffen und als Déjà-vu-Erlebnis an die seinerzeitige Kinderlähmung erinnert. «Polio-Patienten sind Kampfschweine»,

betont sie. In der ersten Pandemiewelle habe sie sich isoliert und in panischer Angst vereinsamt gefühlt. In der zweiten Welle gehe es ihr besser. Aber, bedauert die 71-Jährige, die zwischenmenschlichen Kontakte seien immer noch erheblich eingeschränkt. «Wir haben es uns anders vorgestellt. Aber jetzt machen wir das Beste aus der Situation». Das sagten sich zu Beginn der Pandemie Stefanie Cairoli und David Simon, die in Rothenfluh das Restaurant Säge führen und das Wesentliche wiederholten, was Barbara Paulsen Gysin im Buch über das Gastronomenpaar festgehalten hat. Statt zu jammern und mit dem Schicksal

Initiantin und Autorin Karin Viscardi und Redaktionsleiter Remo Schraner. zu hadern, blickt das junge Paar vorwärts und optimistisch in die Zukunft. David arbeitet im Lockdown als Hilfsarbeiter auf dem Bau und hilft seiner Partnerin beim Take-away-Service. Das ganze sechsköpfige Sagi-Team bleibt zusammen und zieht am gleichen Strick. Ein Kinderhort, den Stefanie anstelle der geschlossenen Schule einrichten möchte, scheitert zwar an den vielen Auflagen der Behörden. Ungeachtet dessen gestalten sie das Restaurant um und verwandeln die Terrasse in eine Pergola. Mit der Aussage «Die Coronakrise mag sie bremsen. Die Arbeitslust, den Optimismus und die Freude am Gestalten ihrer Zukunft raubt sie ihnen nicht»

bringt die Autorin die Tatkraft der SagiBelegschaft auf den Punkt. Berührend ist auch die von Margrit Mathys aufgeschriebene Geschichte der Bauernfamilie Heinimann aus Bennwil. Eine Erbkrankheit zweier ihrer drei Kinder belastet die Familie zusätzlich, denn ein Sohn verstarb 2008 im Alter von vier Jahren an den Folgen einer Knochenmarktransplantation. «Ich bin froh, dass alles weitergeht», stellt die Mutter fest und blickt trotz der Einschränkungen optimistisch in die Zukunft. Link zum Buchkauf: www.schreibgruppelebensgeschichten.ch/corona-geschichten. html

Geschichten und Lieder im Wald

Wechsel in der Führung

BEAT EGLIN

Im Juli 2021 hat Patrik Wohlgemuth (40), bisheriger Leiter Betreuung & Pflege und Hauswirtschaft und stellvertretender Geschäftsführer im Zentrum Ergolz die Geschäftsführung übernommen. Der bisherige Geschäftsführer, Raymond Caduff, ging Ende Juni in Pension. Die durch den Funktionswechsel von Patrik Wohlgemuth entstandene Vakanz in der Leitung Betreuung & Pflege und Hauswirtschaft wird ab 1. August 2021 von Frau Luzia Thür (40) übernommen. Patrik Wohlgemuth absolvierte seine berufliche Ausbildung in verschiedenen Pflege- und Gesundheitsbereichen. Seine berufliche Laufbahn führte ihn über Stationen im Kantonsspital Baselland, der Psychiatrie Baselland zum Zentrum Ergolz, wo er seit 2018 den Bereich Betreuung & Pflege leitet und die stellvertretende Geschäftsführung innehatte. Weiterbildungen in Management, Kommunikation, Betriebswirtschaft und Führung runden sein Profil ab. Patrik Wohlgemuth ist in Füllinsdorf im Kanton Baselland aufgewachsen. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern,

wohnt in Tecknau und beschäftigt sich in der Freizeit mit sportlichen Aktivitäten. So trifft man ihn des öfteren an Marathon- und Laufsportanlässen in der Region. Am 1. August 2021 wurde Luzia Thür im Zentrum Ergolz begrüsst. Sie bringt als Pflegefachfrau HF langjährige Erfahrungen in verschiedenen Betreuungs- und Pflegebereichen mit. Ihre berufliche Laufbahn hat sie mit Weiterbildungen in Management- und Führungskompetenzen ergänzt. An Ihrer letzten Arbeitsstätte – einem 110-Betten-Haus mit Übergangspflege – war sie während fünf Jahren als Leiterin Pflege tätig. Luzia Thür ist 40 Jahre alt, verheiratet, hat eine 10-jährige Tochter und wohnt in Dagmersellen/LU. Ihre Hobbies sind Lesen und Schwimmen. Das Zentrum Ergolz freut sich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit und wünschen Patrik Wohlgemuth und Luzia Thür viel Freude und Zufriedenheit in ihren neuen Funktionen im Zentrum Ergolz.

Patrik Wohlgemuth.

Luzia Thür.

Ormalingen Neue Leitung im Zentrum Ergolz

Läufelfingen Im Waldhaus Seppenweid wurde gelesen und gesungen Grenzen sprengen wollen die Läufelfinger Grenzgaenger.ch mit ihrem Skulpturenweg und weiteren kulturellen Veranstaltungen. Das Dreierteam mit Sabine Gysin, Bernhard Strub und Hans Jörg Rickenbacher inszenierte den Läufelfinger Skulpturenweg mit Werken von 23 Künstlern aus verschiedenen Kantonen und organisiert bis im Mai 2022 acht Begleitevents. Mit dem Quintett Liederatour konnten sie letzten Samstag immerhin drei Dutzend Wanderfreudige zu einem unterhaltsamen Abend ins Waldhaus locken. Liederatour entstand vor ein paar Jahren an einem Literatur-Workshop in Feuterseoy. Dort schrieb das Frauenteam zusammen und nutzte die Gelegenheit für eine spontane Lesung. Heute treten sie mit ihren Geschichten und Songs in der ganzen Schweiz auf. Vier schreibende Liederatourinnen und eine singende erzählten von Eifersucht, Mord und dem Röstigraben. Das Publikum wurde zum Abschluss von Stefanie Christ aber auch zum Lachen gebracht. Ihre Mundartgeschichte behandelte das Thema Einkaufen. Das sei das Schlimmste nach Tod und Unwetter, meinte sie. Mit treffenden Worten schildert sie die Bemühungen einer Kosmetikverkäuferin, ihrer Kundin allerhand Mittel-chen anzudrehen. Den Beginn machte Sarah Luisa Iseli,

Liedermacherin Sarah Luisa Iseli. die mit ihrer wunderbaren Stimme den Abend eröffnete und sogar ihre Jodelkünste vorführte. Ihre eigenen Songs begleitete sie mit den sanften Tönen ihrer Ukulele. Die erste Geschichte von Blanca Burri handelte vom Ausflug von Josef, dem Betroffenen. «Und viellicht chömed Dir im Lauf vo dr Gschicht druf, vo was er betroffe isch», war ihr Kommentar dazu. In «Hinüber» erzählte Sandra Rutschi spannend von Eifersucht und Mord. Im Interview wurde sie nach auto-biographischen Zügen gefragt, was aber nicht der Fall war.

Das Liederatour-Quintett im Läufelfinger Waldhaus.

Die Erzählung von Melanie Gerber handelte von Unwettern, was thematisch gerade passte. Die Geschichte hat Vorlagen aus den Siebzigerjahren und sie verarbeitete darin auch eigene Kindheitserinnerungen. Melanie schrieb ein Kinderbuch und wurde damit für den deutschen Paul Maar-Preis nominiert. Dazu erklärte sie stolz und mit Freude: «Plötzlich gehen Türen auf und Leute aus Deutschland wollen Autogramme. Das habe ich nie erwartet.» Nach weiterer Musik mit Zugabe wurden die Besucher in die regnerische Nacht verabschiedet.

F O T O S: B . E GL IN

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ZENTRUM ERGOLZ


Automobile Das sind die Führungskräfte von morgen

– Unfall-Reparaturen

Diplomierte Betriebswirtinnen und Betriebswirte sind für das Automobilgewerbe aufgrund ihres breit gefassten Aufgabengebiets von zentraler Bedeutung. Nun darf der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) 18 neue Führungskräfte willkommen heissen.

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AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli (links) und Peter Baschnagel, Präsident der Kommission Höhere Fachprüfung beim AGVS (rechts), gratulierten den Absolventen (im Bild: Marc Schönenberger) zum erfolgreichen Abschluss. Foto: Skoda

Während vier Semestern haben sie sich berufsbegleitend das nötige Rüstzeug geholt, um einen modernen Garagenbetrieb mit allen dazugehörenden Dienstleistungen führen zu können: die Absolventen der Höheren Fachprüfung 2020 für diplomierte Betriebswirte im Automobilgewerbe. Fast ein Jahr mussten sie sich aufgrund der Corona-Pandemie gedulden, um das begehrte Diplom persönlich entgegennehmen zu dürfen – nun war auf dem Berner Hausberg Gurten der besondere Moment ihrer beruflichen Karriere gekommen. «Sie haben eine Ausbildung abgeschlossen, die der stetig ändernden Grosswetterlage in unserem Gewerbe standhält und mit der die Anforderungen der heutigen Zeit sowie in naher Zukunft zu bewältigen sind», sagte Peter Baschnagel, Präsident der Kommission Höhere Fachprüfung beim AGVS, zu den 13 anwesenden Absolventen. Er riet ihnen, die neuen Kenntnisse einzusetzen und sich nicht in ihren Ideen einbremsen zu lassen. «Seien Sie offen für Neues und gespannt auf das, was Sie morgen noch besser können!» Auf dem Berner Hausberg war auch AGVSZentralpräsident Urs Wernli anwesend. «Wir sind sehr dankbar, dass sich engagierte Fachleute weiterbilden und durch ihr kompetentes und vorbildliches Auftreten das Image der Autobranche positiv prägen.» Er betonte, dass die Autobranche eine der faszinierendsten Geschäftswelten sei. «Für den wirtschaftlichen Erfolg ist eine funktionierende Mobilität Voraussetzung – und in der Konsequenz das Autogewerbe unverzichtbar.» Egal, welche Technologien sich langfristig durchsetzen würden, der Garagist werde rund ums Auto im Geschäft bleiben. Allerdings werde sich dessen Rolle ändern: Garagisten werden zu Mobilitätsberatern. «Als kompetente Kaderleute werden Sie die Veränderungen in der Garagenwelt mitgestalten. Freuen Sie sich darauf!»

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Im Rahmen der Diplomfeier durfte der AGVS wie in den letzten Jahren von der Einkaufsorganisation des Schweizer Auto- und Motorfahrzeuggewerbes ESA einen Check in Höhe von 20 000 Franken entgegennehmen, um die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften auch in Zukunft zu fördern. «Sie haben sehr viel Freizeit in diese sehr anspruchsvolle Ausbildung investiert», sagte Matthias Krummen, Leiter Management Services und Kommunikation bei der ESA. Ob selbstfahrende Autos oder Elektromobilität – egal wohin die Reise gehe, «bleiben Sie mit Herzblut dabei und geniessen Sie das Privileg, in einer Branche tätig zu sein, in der es um Emotionen geht». Olivier Maeder, Leiter Berufsbildung beim AGVS und Mitglied der Geschäftsleitung, bedankte sich für die grosszügige Unterstützung und gratulierte den Betriebswirten zu ihrem Diplom. Bei dieser Gelegenheit ging er auf die rund 3000 Jugendlichen ein, die jedes Jahr eine Lehre im Autogewerbe starten. «Besonders erfreulich ist, dass mehr als 900 Jugendliche neu in der Grundbildung zum AutomobilMechatroniker und zur Automobil-Mechatronikerin stehen.» Das sind zehn Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. «Um dies zu erreichen, braucht es viel Engagement unsererseits – aber auch Ihrerseits.» Gestandene Fachkräfte hätten eine Vorbildfunktion inne und motivierten Jugendliche, eine Ausbildung im Autogewerbe zu starten. Oder um es in den Worten von AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli zu fassen: «Die Auto- und Nutzfahrzeugbranche ist auf engagierte und hervorragend ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen.» Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

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Region Waldenburg

ObZ

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch

Gottesdienste Sonntag, 8. August 9.30 St. Peter, Pfarrer Martin Stingelin, an der Orgel spielt Martin Wiget Anlässe Vokalensemble Während der Schulferien finden die Chorproben nicht statt. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire und bauen mit fundierter Stimmbildung einen ausgewogenen Chorklang auf. Wir proben wieder am Dienstag, 17. August von 20.00 bis 21.30, Kirche Waldenburg (zurzeit im 1. Stock). Interessiert? Schnuppern ist zurzeit nur mit vorgängiger Anmeldung bei der Chorleiterin Gabriela Freiburghaus (076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com) möglich. Offenes Singen Während der Schulferien findet kein Singen statt. Wir starten wieder am Dienstag, 17. August, jeweils 19 bis 19.45 Uhr. Bei schönem Wetter sind wir im Pfarrhof,

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch

wenn’s kalt und nass ist lassen wir unsere Stimmen in der Kirche erklingen. lespresso Während der Schulferien findet der Bücherflohmarkt nicht statt. Es ist wieder geöffnet ab Mittwoch, 18. August. Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00. Jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00 und jeden ersten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr lespresso-Team www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag 19. August, 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, Tel. 061 961 01 55 Krabbelgruppe Mittwoch, 25. August, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessier-

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

ten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Info Konfirmandenreise nach Venedig Mittwoch, 26. August, 19.00, Kirche Waldenburg. Informationsabend für das Venediglager. Für all jene, die mit kommen, verbindlich. Mitteilungen Amtswoche Bis 15. August Pfarrer Martin Stingelin, 079 957 23 95 Ab 16. August Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Unsere Internetseite www.kirche-waldenburg.ch Voranzeige Feldgottesdienst im Grittpark Niederdorf, Sonntag, 15. August um 10.30 Mit Pfarrer Martin Stingelin. Der ökumenische Gottesdienst findet draussen statt.

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Gottesdienste

Voranzeigen

Sonntag, 8. August 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfr. Roland Bressan. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Bibelgesellschaft Baselland

Schritte gemeinsam feiern Sonntag, 15. August um 17.00 in der Kirche Hölstein. Gemeinsam mit Eltern und Kindern möchten wir mit dieser Schulanfangsfeier den Start in das neue Kindergarten- und Schuljahr feiern und den Kindern dabei Gottes Schutz und Segen zusprechen.

Sonntags-Post Parallel zum Live-Gottesdienst finden Sie auf unserer Website www.ref-behoela.ch jeweils am Sonntag nach der Gottesdienstfeier unsere Sonntags-Post mit aktueller Predigt und Gebet. Für Kinder und Jugendliche Die Kinder- und Jugendgruppen haben Sommerferien. Anzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 7. August, 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer (ohne Anmeldung). Bei Fragen zu diesem Treffen gibt Ihnen Roland Steinle aus Hölstein gerne Auskunft, Tel. 061 951 10 83.

Lena Moerikofer, Jugendarbeiterin und angehende Theologin, freut sich auf alle Kinder aus dem ganzen Tal und aller Konfessionen. Die Feier dauert ungefähr eine halbe Stunde. Danach laden wir Sie zu einem kleinen Apéro ein. Mitteilungen Studienurlaub im August Inzwischen arbeite ich seit mehr als 14 Jahren in der Kirchgemeinde. Deshalb darf ich einen längeren Studienurlaub nehmen. Gerade nach dem Auf und Ab während der Pandemie freue ich mich sehr auf ein bisschen Abstand zum Alltag und auf die Gelegenheit, neue Impulse zu bekommen für mein Glauben und Arbeiten. In Absprache

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

mit der Kirchenpflege werde ich einen ersten Teil meines Studienurlaubs jetzt im August nehmen und einen zweiten Teil nächstes Jahr. So werde ich den August nicht in Bennwil, sondern in den Schweizer Bergen verbringen. Ich will lesen, schreiben und im Gespräch mit Kollegen und Freunden, Kopf und Seele durchlüften, und hoffe, mit frischem Schwung in die Gemeinde zurückzukommen. Pfrn. Rosina Christ Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Amtswoche vom 24. Juli bis 6. August: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 Amtswoche vom 7. bis 20. August: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Sonntag, 8. August 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Für die Theologische Fakultät der Universität Luzern Montag, 9. August 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 11. August 9.15 Rosenkranzgebet Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Guido von Daeniken, er wird am Sonntag, 8. August um 10.00 den Gottesdienst feiern. Infos aus der Arche Wegen den Sommerferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Über den Telefonbeantworter oder über die Homepage erfahren Sie, wen Sie im Notfall oder bei Beerdigungen erreichen können.

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Wald und das Naturprodukt Holz auf künstlerische und spielerische Art und Weise mit Kopf, Herz und Hand. Die Installationen des Künstlers Sammy Deichmann vermitteln Ihnen neue und unerwartete Einblicke in die Natur. Sie fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und wollen entdeckt werden. Der Holzweg Thal liegt im Naturpark Thal auf dem Gemeindegebiet von Balsthal und Holderbank SO. Also direkt vor unserer Haustüre. Geniessen Sie die Stille der Natur, die abwechslungsreiche Umgebung, die anregende Kunst, die Spiel- und Erlebnismöglichkeiten sowie die vielfältigen Einrichtungen zum gemütlichen Entspannen! Das ist wirklich ein Weg für Alle. Für Kinder und Familien mit vielen Spielmöglichkeiten und Feuerstellen.

Ein Tipp für Alle, die weitergehen möchten: Ein Holzweg, der kein Holzweg ist.

Für Naturgeniesser*innen. Für Menschen die gerne was in die Hand nehmen und fühlen. Für solche die Klänge aus Holz mögen und solche die gerne einfach in der Natur sein möchten. Ein Weg miteinander oder ein Weg zu sich. Eben kein Holzweg!

Auf diesem Erlebnisweg erfahren Sie den

Am Wochenende könnte der Weg vielbe-

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

sucht sein. Unter der Woche ist es ein Geheimtipp. Unsere Tipps in diesem Sommer haben wir zusammengestellt als Möglichkeit und als Hinweis, was in unserer näheren und weiteren Umgebung interessantes spannendes und tolles zu Erleben gibt. Gewiss gäbe es noch mehr. Kennen Sie Wege, Spaziergänge, Erlebnispfade oder Angebote, die mehr sind als ein einfacher Weg. Angebote und Wege die berühren, die die Seele erreichen, dann freuen wir uns, wenn Sie uns diese Hinweise zuschicken. Gerne schreiben wir unter dieser Rubrik weitere Tipps, zum «weitergehen». Danke. Einen Tipp hätten wir noch. Wagen Sie es, an einem strahlenden Morgen, sehr früh aufzustehen und auf dem «Bölchen» den Sonnenaufgang mitzuerleben. Ja, Sie werden müde sein – aber auch reich beschenkt. Wie ein Segen werden die Sonnenstrahlen Sie an dem Tag und darüber hinaus, begleiten. Bleiben Sie gesegnet.

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 8. August 9.30 Ref. Kirche St. Peter Oberdorf, Pfarrer Martin Stingelin. An der Orgel spielt Martin Wiget

Sonntag, 8. August 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst, Pfrn. M. Muhmenthaler

www.kirche-langenbruck.ch

Eine eigene Firma gründen Start-up Info-Anlass am 17. August in Diegten Wie geht man bei einer Firmengründung richtig vor? Welches sind die Chancen, wo lauern Gefahren? An zwei Anlässen informieren die an der Initiative «startupbaselland» beteiligten Organisationen über den Schritt in die Selbstständigkeit. Frischgebackene und etablierte UnternehmerInnen schildern ihre Erfahrungen. Die nächste Roadshow findet am 17. August in Diegten statt. Bei den Firmenneugründungen liegt die Nordwestschweiz im schweizweiten Vergleich nicht an der Spitze. Fakt ist auch, dass mangelnde oder schlechte Vorbereitung zum Scheitern von Startups führen kann. Und verschärft durch die Corona-Krise steigt der Bedarf an Start-up-spezifischer Beratung. Regionale Start-up-Szene stärken Um die Zahl nachhaltiger Firmengründungen zu steigern und die regionale Startup-Szene zu stärken, lanciert der Kanton Basel-Landschaft unterstützende Massnahmen. Dazu haben im November 2019 der Business Parc Reinach, der Business Park Oberbaselbiet/Laufental & Thierstein, die Startup Academy Liestal, Basel Area Business & Innovation mit der Standortförderung Baselland «startupbaselland» gestartet. Im Rahmen der Initiative gehen die fünf Partner gemeinsam auf Tournee. An ihren Roadshows geben die Akteure angehenden UnternehmerInnen Rüstzeug für den Schritt in die Selbstständigkeit mit.

Praktische Experten-Tipps und … Am Informationsanlass äussert sich Thomas Kübler, Leiter Standortförderung Baselland, zur Bedeutung von Start-ups für die Region. Die vier Organisationen orientieren über die nötigen Voraussetzungen und Instrumente (wie Businessplan) sowie über die Chancen und Risiken der beruflichen Selbstständigkeit; weiter informieren sie über ihre Beratungsleistungen sowie Angebote rund um Firmengründungen. Vertreter der beiden Bürgschaftsgenossenschaften «BG Mitte» und «Saffa» stellen ihre Finanzierungsmöglichkeiten vor. … spannende Gründergeschichten Zwei GründerInnen von Start-ups aus der Region schildern am Anlass ihre Erfahrungen auf dem Weg von der ersten Geschäftsidee bis zum eigenen marktfähigen Unternehmen. Sie beantworten zusammen mit den anderen Experten Fragen der Teilnehmer und geben praktische Tipps. Die Roadshow findet statt in Diegten, Landgasthof Hirschen, Känerkinderstrasse 2, am Dienstag, 17. August, 18 bis 20.30 Uhr (mit anschliessendem Apéro). Die Veranstaltungen sind öffentlich und unentgeltlich. Anmeldung unter info@bplt.ch. Ein weiterer Infoanlass wird durchgeführt am 26. Oktober im Business Parc Reinach. Weitere Infos: www.businessparc. ch/de/blog/startup-baselland-roadshow17-august-2021-diegten OBZ

3. Waldweidfescht in Waldenburg Endlich: Nachdem letztes Jahr infolge der Corona-Pandemie das Openair auf der Waldweide nicht durchgeführt werden konnte, freut sich das Organisationskomitee nun umso mehr, dass am 13. und 14. August 2021 das 3. Waldweidfescht stattfinden kann. Das kleine (aber feine!) Openair ist mittlerweile bekannt für seine musikalischen Leckerbissen auf 1014 m Höhe. Die Gäste dürfen sich auch dieses Jahr auf ein abwechslungsreiches Musikprogramm freuen: Am Freitag wird die speziell für das diesjährige Openair zusammengestellte Band «A-Jam» das Openair eröffnen (Rolf Furler, Sam Köhler, Kevin Flum und Paul Spinnler). Danach folgt «We Two»; das bekannte Pop-Duo, Simone Häuselmann und Rainer Schudel, aus Biel-Benken. Als einer der Höhepunkte wird «Paulo Mendonca» – diesmal solo – wieder mit von der «Party» sein. Der international gefeierte Funk-König war schon 2018 der Headliner vom Waldweidfescht. Dass Paulo Mendonca erneut für einen Auftritt zugesagt hat, zeigt auf, wie grossartig die Stimmung vor 3 Jahren war. Das musikalische Schlussbouquet absolviert die grossartige, 6-köpfige Partyband «Grooveline» um Powerfrau Ruth Imholz, mit ihren fetzigen Funkund Soulstücken. Der Samstag geht dann genauso span-

nend weiter: Ab 17.30 Uhr rockt die Band «Craticula» mit Metal Rock die Bühne. Es bleibt dann auch mit der nächsten Gruppe «M.O.R.E.» (Sissach) rockig. Anschliessend spielt die Formation «Blue Slinky Toy», um die lokale Gitarrenlegende Markus Gisin, bekannte Radiohits sowie Eigenkompositionen, denen sie ihren unverkennbaren Stempel aufdrücken: Gitarrenriffs mit zentnerweise Bluesfeeling. Das nächste Highlight ist dann Tom Mieschers «Brandloch»; diese Band hat sich im Tal mit ihren Mundart- und Rootsrock-Stücken bereits einen Namen gemacht. Für ein fulminantes Schlusslicht des 3. Waldweidfeschts sorgt die Gruppe «Wishing Well» mit Raffi (Musique Favre)und seinen Mannen: Ein musikalischer Wunschbrunnen, gefüllt mit Pop- und Rockperlen aus fünf Jahrzehnten. Damit steht fest: Ein Besuch dieses Openairs auf der idyllischen Waldweide oberhalb Waldenburg lohnt sich auf jeden Fall; der Eintritt ist frei (Kollekte) und es wird ein Shuttledienst eingerichtet. Zutritt ohne Zertifikat! Für weitere, detaillierte Infos: www. waldweidfescht.ch (Das OK vom Waldweidfescht freut sich sehr über diesen Anlass und auch über jegliche finanzielle Unterstützung. THOMAS HAFNER


Region Waldenburg

ObZ

Zwei Tageslager «Abenteuer mit David» In der vierten Sommerferienwoche fanden in Bennwil gleich zwei Tageslager der reformierten Kirchgemeinde statt: eins für Kindergarten- und Unterstufenkinder, das andere ab der 3. Primar. Alle Kinder begannen den Tag gemeinsam in der Kirche, sangen und hörten von David, wie er gesalbt wurde, mit Goliat kämpfte und vor König Saul fliehen musste. Danach teilten sich Grosse und Kleine auf und hatten je ein spannendes Programm im Dorf und im Wald. Stoffsäckli wurden bemalt und Gewürzöl hergestellt. Es gab Schlangenbrot, Geländespiele und Schnitzeljagden. Ein Höhepunkt des Kindertageslager war die Wasserrutsche, ein Höhepunkt des Jungschitageslagers der Ausflug ins Schrämmeloch. Pfrn. Rosina Christ ist froh, dass sie nicht verregnet wurden und, dass überhaupt alles gut gegangen ist, und möchte sich auch ganz herzlich bei den beiden Leitungsteams und dem

Das eindrückliche Schrämmeloch.

Niederdorf Danke an die Feuerwehr und die Firma Implenia AG Das Wetter der vergangenen Wochen ist uns allen noch in Erinnerung. Die scheinbar nicht enden wollenden Regenfälle haben auch Niederdorf nicht verschont. Die Mitglieder der Feuerwehr Frenke waren im Dauereinsatz – dies neben Beruf und Familie. Die Gemeinde Niederdorf bedankt sich herzlich bei allen Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Niederdörfer Bevölkerung. Auch den Baufachleuten der Firma Implenia AG möchten wir herzlich danken, haben sie doch immer wieder spontan geholfen und so grössere Schäden verhindert und Räumungsarbeiten ausgeführt. Danke. GEMEINDE NIEDERDORF

Langenbruck Feines Schlangenbrot, selbst gebrätelt. Kochteam für ihren riesengrossen Einsatz bedanken. Ohne dieses Engage-

F O T O S: Z V G

ment wäre dieses Lager nicht möglich gewesen. PFRN. ROSINA CHRIST

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die Liegenschaftsbesitzer. Wir bitten die Bevölkerung, Ihre Bepflanzung bis Ende August auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden. Die Höhe muss mind. 4,50 m (über der Fahrbahn), resp. 2,50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm, Schneelast) ist ebenfalls zu entfernen.

Spass auf der Wasserrutsche im Freien.

Ehrenbänkli für Titterter Wandergruppe Titterten Vier Wanderfreunde sind jeden Mittwoch unterwegs

Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Dienstag, 10. August Mütter- und Väterberatung (Voranmeldung – 079 877 72 70), 1. OG Turnhallengebäude

BEAT EGLIN

«E ganz e schöne Ort, wo me sich cha vorstelle», sagte die Präsidentin von Baselland Tourismus bei ihrer Begrüssung. Die warme Sonne schien auf das knallrote Kantonalbank-Bänkli, das mit einer Ehrentafel für die vier Baselbieter Wanderer versehen wurde. Die Ehre haben sie sich wohlverdient, denn auf ihren Touren besuchten sie alle 152 von der BLKB gestifteten Bänkli. Die MiMo (Mittwoch Morgen) Wandergruppe startet jeweils am Vormittag, erzählte der Geschäftsführer (Hans Peter Aebischer) der «straff» organisierten Gruppe. Er sei «derjenige der schafft und alles statistisch und in Büchern festhält» erzählten seine Kollegen. VR-Präsident und CEO ist Edi Degen, Teamarzt – weil er etwas von Medizin versteht – Jussi Transkanen und Paul Schweizer bekleidet den Posten des technischen Leiters. Viel wichtiger als die Titel ist dem Quartett aber der rechtzeitige Start, damit sie zum Mittagessen in einer Beiz einkehren können. Diese werden dann mit goldenen Kochlöffeln bewertet. Wie stark der von ihnen geschätzte Grappa das Resultat beeinflusst, konnte nicht genau eruiert werden. Das Bänkli Abwandern ist aber nicht der einzige Grund für das Geschenk von Baselland Tourismus und der BLKB. Sie beschrieben alle Bänkli in einem Buch mit Routen und Verbindung zum Öffentlichen Verkehr. Othmar Cueni, Präsident der Wanderwege beider Basel, gehörte ebenfalls zu den Gratulanten. Als Gesamtprojektleiter machen ihm die Bänkli und die Rastplätze ganz besonders Freude. Zuerst mussten geeignete Plätze und Bewilligungen eingeholt und Verträge abgeschlossen werden. Danach folgten Produktion, Aufstellen, Fotografieren und Kartografieren. «Wandern ist nicht nur des Müllers Lust, sondern auch Epizentrum in Titterten und inzwischen auch die Lieblingsbeschäftigung der Schweizer und zudem noch nachhaltig und traditionell.» Das waren die Worte von Matthias Kottmann (Marktgebietsleiter Oberes

Modernisierungsarbeiten am Kabelnetz Die Regionet meldet einen Unterbruch auf allen Diensten aufgrund eines technischen Umbaus am Donnerstag, 12. August 2021 von 0.02 Uhr bis 6 Uhr.

Waldenburg

Gespanntes Warten der MiMo-Wanderer.

F O T O S: B . E GL IN

Baselbiet BLKB). Für ihn gibt es nichts Wunderbareres als solch eine Freizeitbeschäftigung, die auch einen Beitrag zur physischen und psychischen Gesundheit leistet.

km/h schneller als die offiziellen Angaben. Gestiegen sind sie 135 Kilometer und abwärts waren es 166. In 114 Beizen und für den ÖV gaben sie 17 200 Franken aus, was einen Durchschnitt von 44.22 pro Person und Wanderung ergibt. Jedes Jahr wird ein neues Projekt in Angriff genommen. Dieses Jahr sind sie erstmals ausserkantonal dem Rhein entlang bis Bern unterwegs. Nach 17 Etappen erwartet sie dort ein Empfang im Bundeshaus.

Statistik der MiMo-Gruppe Seit 2013 sind sie mit ganz wenigen Ausnahmen jeden Mittwoch unterwegs. Das ergab 389 Wanderungen mit 5115 zurückgelegten Kilometern. Dafür brauchten sie 992 Stunden. Sie waren mit 5,15

Christine Mangold, Matthias Kottmann und Othmar Cueni ehren die vier WanderfreunF O T O: Z V G de.

Sicherheitsholzschlag im Wintenberg Im Gebiet Wintenberg in Oberdorf und Waldenburg findet ab dem 9. August ein Schutzwaldpflegeeingriff statt. Der Waldbestand des Schutzwaldes ist überaltert und hat Trockenschäden zu verzeichnen. Die dürren und abgehenden Bäume müssen aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Hol-

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zereiarbeiten werden durch die Forstbetriebe Frenkentäler ausgeführt und dauern voraussichtlich zwei Wochen. Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Waldenburgerbahn sind die Arbeiten erschwert, diese Erschwernisse können zu Arbeiten und Lärmemissionen in den Abendstunden führen. Sämtliche Anwohner und Anstösser werden um Verständnis gebeten. Für Rückfragen: Simon Czendlik, Revierförster, 079 356 74 30 und Philipp Zehntner, Projektförster, 079 413 69 86 Starkregenfälle und Wasserschäden an Strassen und Gebäuden Die starken Regenfälle in den letzten fünf Wochen haben zu sehr vielen Schäden an Gemeindestrassen sowie an privaten Grundstücken geführt. Der Gemeinderat dankt in diesem Zusammenhang für das Verständnis, dass nicht alle Schäden an den Gemeindestrassen gleichzeitig behoben werden können. Die Eigentümer von privaten Liegenschaften werden gebeten, die Schäden bei der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung anzumelden. Kampf den eingeschleppten Problempflanzen Auch dieses Jahr führen die beiden Natur- und Vogelschutzvereine und die beiden Umweltkommissionen von Waldenburg und Oberdorf am Freitagabend, den 13. August, einen Arbeitseinsatz zur Bekämpfung von eingeschleppten Problempflanzen durch. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung dabei sind! Am Anlass können Sie Interessantes und Neues zum Thema eingeschleppte Problempflanzen (invasive Neophyten) erfahren. Dabei lernen Sie die verschiedenen Neophyten und Bekämpfungsmethoden kennen. Ausrüstung: Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe. Am Schluss des Abends kommt wie immer auch der gemütliche Teil – mit einem Imbiss – nicht zur kurz! Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe und Ihr Interesse. Datum: Freitag, 13. August 2021, Zeit: 17.30 Uhr Besammlung Werkhof Waldenburg und Information, danach Arbeitseinsatz, ab 20 Uhr Imbiss mit gemütlichem Ausklang. NATUR-, UMWELT- UND LANDSCHAFTSSCHUTZKOMMISSION (NULS) WALDENBURG, GEMEINDERAT WALDENBURG

Gemeinde Waldenburg

Was ist los in Waldenburg Freitag, 6. August ab 7.00 Uhr Grünabfuhr Samstag, 7. August Markt beim Törliplatz Donnerstag, 12. August Kartonsammlung Freitag, 13. August 17.30 Uhr Ausmerzaktion eingeschleppte Problempflanzen in Waldenburg und Ober dorf, Treffpunkt: Werkhof Waldenburg

Leserfoto

Spinnennetz

Erna Thommen hielt am vergangenen Sonntagmorgen in Diegten ein Spinnennetz im F O T O: Z V G Kornfeld fotografisch fest.


Region Waldenburg

ObZ

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Sommer, Sonne, Blasmusik

Liedertswil Sommerkonzert auf dem Dorfplatz mit dem Regio Blasorchester 50+ Mittwoch 21. Juli Nachmittags, herrliches Sommerwetter. In Liedertswil, im Volksmund genannt Tschoppehof, versammelte sich eine grosse Schar Zuschauer die gespannt auf das Platzkonzert der Regio Blasmusik 50+ unter der Leitung von Sepp Fink, warteten. Pünktlich ertönten die ersten Klänge mit dem «Belgano Marsch». Die fröhlichen Musikantinnen und Musikanten sprühten vor Energie. Die Freude am

Musizieren sah man auf ihren Gesichtern. Unter den zwölf Musikstücken, die gespielten wurden, waren auch sehr bekannte wie «Alls was bruchsch uf dr Welt», «Blue Night» und mehr. Das Trompetensolo von Heinz Stohler aus Pratteln im Stück «Wunderland bei Nacht» bekam grossen Applaus. Ein rassiger Marsch war auch das Stück «Summer Winds». Das kleine Liedertswil platzte schier aus allen Nähten. Fast so viele Zuschau-

Rundherum begeisterte Zuschauer.

Saubere Klänge, glänzende Instrumente.

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er wie das Dorf Einwohner hat standen rund um den Gemeindeplatz oder sassen in der Gartenwirtschaft. Die gemütliche Stunde wurde von allen genossen. 50+ Geschichte Tja, man könnte schon sagen 70+. Das meinte Kurt Degen, der bei der Organisation des Konzertes mithalf. Dass musizieren jung hält wurde hier bewiesen. Seit 1992 ist Johann Flück, 84 Jahre alt, mit seinem S-Bass in dem Blasorchester. In den Anfängerjahren war dies ein Spiel

der Pro Senectute beider Basel. Im Jahre 1992 gründeten die Musikbegeisterten Seniorinnen und Senioren ein eigenständiges Orchester. Für mich ist es immer eine Freude vor Publikum zu spielen und zu sehen wie die Leute sich freuen. So die Aussage von Johann Flück. Der musikalische Leiter Sepp Fink ist seit vier Jahren beim Regio Blasorchester 50+. Viele Jahre leitete er, ebenfalls mit viel Erfolg, den Musikverein Bubendorf. Die 57 Mitglieder des Orchesters kommen aus allen Teilen der Nordwest-

schweiz. Geprobt wird jeweils in Pratteln. Den lüpfigen Marsch «Arosa» dirigierte Peter Ruch, Vizedirigent. Mit dem Baselbietermarsch machte das Orchester dem Publikum eine grosse Freude. Die meisten sangen mit. Der Titel der Zugabe passte perfekt «In der Weinschenke», denn Gemeindepräsidentin Sonja Gschwind lud im Namen des Gemeinderats alle Musikantinnen und Musikanten zu einem Drink im Restaurant ein. Ein schöner musikalischer Nachmittag im schönen Oberbaselbiet.

Links stehend, Heinz Stohler aus Pratteln bei seinem Trompetensolo in «Wunderland bei F O T O S: U. RO T H Nacht», rechts der musikalische Leiter Sepp Fink.

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Oberbaselbieter Zeitung vom Donnerstag, 5. August 2021 by AZ-Anzeiger - Issuu