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Nr. 29/30 23. Jahrgang Donnerstag, 22. Juli 2021
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Region Liestal
Gemeinderätin Doris Capaul zeigte sich hocherfreut über den HochwasserEntlastungskanal. Seite 5
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Buchbinderei Farben Kurse Markus Schwab
Neue Kindermalkurse ab DO 19. 8 / SA 21. 8. Infos & Anmeldung buchbindereischwab.ch
Region Waldenburg
Auf dem Reizackerhof in Anwil genossen zahlreiche Mädchen eine Reitwoche. Seite 9
Auf dem Gelände des «Öpfelhüsli» in Hölstein treffen sich am 7. August Hip-Hop-Fans zum AM-Jam 2021. Seite 10
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Kinder und Jugendliche als neue Zielgruppe Langenbruck Vor 40 Jahren wurde das Ökozentrum gegründet EDI GYSIN
Künftig werden Bildungsprojekte in der Ausrichtung des Zentrums Vorrang haben. Das umfangreiche in den vergangenen Jahrzehnten erworbene Ingenieurwissen fliesse in diese Neuausrichtung mit ein, sagte Linda Jucker, die seit dem 1. Juli dieses Jahres Geschäftsführerin ist. Dem Klimawandel werde von allen Seiten technologisch entgegengewirkt. Das habe aber zur Folge, dass das Ökozentrum seine Pionierposition im Forschungsmarkt eingebüsst habe. Die Neuausrichtung sei aber auch eine Reaktion auf den Megatrend Klimawandel, ergänzte Rebekka Ebneter, die für Marketing und Kommunikation zuständig ist. Das Hauptgeschäft sollen künftig die Bereiche Bildung und Gesellschaft sein. Das Zentrum sucht die Zusammenarbeit mit Schulen, wie erreicht man eine langfristige Veränderung von Gewohnheiten, wie erklärt man «Netto-Null», also eine dekarbonisierte Wirtschafts- und Lebensweise. Es sind diese Fragen, die von grosser Bedeutung sind. Angefangen wurde auch mit der Auszeichnung von Maturaarbeiten aus dem Bereich Nachhaltigkeit, im Jahr 2019 wurden erstmals Arbeiten ausgezeichnet. Bewerben können sich dafür Maturandinnen und Maturanden aus den Nordwestschweizer Kantonen. Auch das Angebot mit interaktiven Workshops für nachhaltige Ressourcennutzung wird ebenfalls zunehmend genutzt. Die Gemeinde Bottmingen machte davon Gebrauch wie auch die Primarschule Frenkendorf, 63 Lehrpersonen hätten daran teilgenommen. Diese Neuorientierung hat auch personelle Konsequenzen, so wird Chris-
Die Mutter aller Windkraftanlagen auf F O T O: Z V G dem Sool.
Linda Jucker (l.) Geschäftsführerin seit 1. Juli 2021 und Rebekka Ebneter, Marketing und Kommunikation. toph Seiberth die Geschäftsleitung verlassen, auch werden einige Teilzeitstellen verloren gehen, was von der Trägerstiftung bedauert wird, aber für die Weiterführung des Zentrums unerlässlich sei. Der Paukenschlag von 1986 Das Ökozentrum Langenbruck nahm seine Tätigkeit im Jahr 1980 auf. Die Trägerstiftung «Stiftung für angepasste
Kaspar Mertens (l.) und Hanspeter Zumsteg montieren die Windkraftanlage. F O T O: Z V G
Technologie und Sozialökologie» wurde bereits 1979 von Willy Berter, Hans Steinemann und Pierre Fornallaz gegründet. Im Katastrophenjahr 1986 – das AKW Tschernobyl flog in die Luft – gelang dem Zentrum ein besonderer Coup, gegen den Widerstand des lokalen Stromversorgers wurde auf dem «Sool» die schweizweit erste Windkraftanlage dem Betrieb übergeben. Bis heute speist die Mutter aller Schweizer Windkraftanlagen 18 Kilowatt Strom ins Netz. Allerdings sei sie mittlerweile in die Jahre gekommen und müsse wohl demnächst abgebaut werden, so ist vom Zentrum zu hören. Nimmt man den Jahresbericht von 1986 zur Hand, so wird deutlich, wie vielseitig das Ökozentrum aufgestellt war und welch enorme Arbeit geleistet wurde. In diesem Berichtsjahr wurde nicht nur die Windkraftanlage in Betrieb genommen, es wurde auf dem Gelände in Langenbruck auch ein Schafstall aus Lehmziegeln gebaut, er diente als Unterkunft für die hauseigenen Schafe. Es wurde an unzähligen Projekten geforscht und gearbeitet sowie viel publiziert. Landauf, landab wurden in gros-
F O T O: E . GY SIN
ser Zahl Vorträge gehalten, die Referentinnen und Referenten vom Ökozentrum waren ausgesprochen gesucht. Das Zentrum lebte auch von Spenden, die manchmal üppig flossen. Allein das Ehepaar Beyeler, Gründer der Fondation Beyeler, überwies eine grössere Summe nach Langenbruck. Das Ökozentrum hatte seinen Platz gefunden und genoss weitherum grosse Akzeptanz. Nachzulesen sind die Geschichten der Pioniergeneration auf www.oekozentrum.ch/ blog.
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Kolumne
Kratzer im Ego
Mein Ego hat einen fatalen Kratzer erlitten. Einen sehr tiefen Kratzer, einer, der bis auf die Knochen geht. Und das alles nur, weil ich mich ein bisschen überschätzt habe. Dabei ist Grössenwahn und übersteigertes Selbstbewusstsein normalerweise nicht unbedingt etwas, was bei mir vorzufinden ist. Es gibt nur einige wenige Dinge, auf die ich vielleicht etwas zu stolz bin. Darunter fallen zum Beispiel meine extensive Büchersammlung oder mein selbst gebackener Zitronencake. Und seit zwei Jahren meine Fahrkünste. Denn seit ich meinen Führerschein gemacht habe, zähle ich die Fähigkeit, unfallfrei ein Auto zu fahren, definitiv zu meinen grössten Erfolgen. Klar, Autofahren ist für die meisten Leute etwas ziemlich Alltägliches. Es ist nicht unbedingt etwas, worauf man stolz sein muss. Aber in meinen Augen ist Autofahren etwas sehr Erwachsenes und dementsprechend cool. In Gesprächen über Parkschäden und Tempobussen konnte ich bisher stets mit einem selbstzufriedenen Lächeln von meiner blütenreinen Weste erzählen. Und genau das ist mir jetzt zum Verhängnis geworden. Denn wer zu lange auf einem Höhenflug ist, fällt irgendwann auch wieder runter. In meinem Fall wurde das Einparken zum Stolperstein. Ausgerechnet das Parkieren, worauf ich doch so stolz war! Leider hat mein Stolz mir ein bisschen viel Selbstbewusstsein und damit vor allem etwas viel Schwung verliehen. Glücklicherweise ist ein weiterer Kratzer in dem Auto, welches ich fahre, kein Weltuntergang und der Schaden fällt auch nicht gross auf. Aber viel schlimmer als der Kratzer im Autolack ist derjenige in meinem Ego. SINA AEBISCHER
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Donnerstag, 22. Juli 2021
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Betrachtung zur Woche
Baugesuche Auflagefrist: 26. Juli 2021 Anwil. Nr. 1562/2017. Bauherrschaft: THG Schaffner und Gysin und Speiser, Flühacker 82, 4469 Anwil. Projekt: Siloabdeckung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1427, Flüeacher. Arboldswil. Nr. 1462/2021. Bauherrschaft: Deubel Severine u. Candy, Wygarten 4, 4424 Arboldswil. Projekt: Sitzplatzüberdachung mit seitlicher Wind- und Wetterschutzverglasung, Parzelle Nr. 985, Wygarten 4. Arisdorf. Nr. 0089/2020. Bauherrschaft: Casanova Andrea u. Flavio, Ringstrasse 14, 4422 Arisdorf. Projekt: Doppelgarage. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 4126, Ringstrasse 12. Bubendorf. Nr. 0979/2019. Bauherrschaft: Thaqi AG, Thaqi Ylberim, Güterstrasse 41, 4133 Pratteln. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: Erweiterung Autoeinstellhalle/Untergeschoss, Parzelle Nr. 524, 513, Sappetenstrasse. Buckten. Nr. 1420/2021. Bauherrschaft: Allfarm AG, Hirter Stefan, Weiermatt 5, 4446 Buckten. Projekt: Kamin für Abgasanlage, Parzelle Nr. 136, Weiermatt 5. Diegten. Nr. 1360/2021. Bauherrschaft: Verein Dietisberg, Dietisberg 48, 4448 Läufelfingen. Projekt: Doppeleinfamilienhaus. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 2795, Dietisberg. Nr. 1409/2021. Bauherrschaft: Miesch-Kunz Sonja u. Andreas, Hegiweg 2c, 4457 Diegten. Projekt: Anbau Unterstand, Parzelle Nr. 3479, Hegiweg 2d. Eptingen. Nr. 1427/2021. Bauherrschaft: Streiff-Romann Evelyn, Berghaus Ober Bölchen, 4458 Eptingen. Projekt: Container, Parzelle Nr. 1416, Ober Bölchen. Frenkendorf. Nr. 1439/2021. Bauherrschaft: Utzinger Doris u. Peter, Prattlerstrasse 22, 4402 Frenkendorf. Projekt: Carport, Parzelle Nr. 630, Prattlerstrasse. Nr. 1456/2021. Bauherrschaft: Hofer A. u. S., Schulstrasse 19, 4402 Frenkendorf. Projekt: Schwimmbad / Gartenhaus mit Unterstand / Aussentreppe, Parzelle Nr. 111, Schulstrasse 19. Füllinsdorf. Nr. 0626/2021. Bauherrschaft: Wanner Danny, Obere Hofackerstrasse 27, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Reiheneinfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle / 2 Schwimmbäder. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 481, Obere Hofackerstrasse. Nr. 1440/2021. Bauherrschaft: Meier Christoph, Hünkelerweg 2, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 139, Hünkelerweg 2.
Impressum
Gelterkinden. Nr. 0723/2021. Bauherrschaft: Zimmermann Tanja u. Martin, Hauptstrasse 53, 4450 Sissach. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 2288, Schweienweg 5. Nr. 1335/2021. Bauherrschaft: Egger Jeromé, Rünenbergerstrasse 15, 4460 Gelterkinden. Projekt: Dachaufbau. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 752, Rünenbergerstrasse 15. Nr. 1416/2021. Bauherrschaft: Hemmig Markus u. Lauber Judith, Röthenweg 17c, 4460 Gelterkinden. Projekt: Reiheneinfamilienhaus / Autounterstand, Parzelle Nr. 3074, Hüslimattstrasse. Giebenach. Nr. 1438/2021. Bauherrschaft: Ahl Wolfgang, Tannenweg 7, 4304 Giebenach. Projekt: Verlängerung Dachüberstand, Parzelle Nr. 1265, Tannenweg 7. Häfelfingen. Nr. 1459/2021. Bauherrschaft: Schönenberger Boris u. Andrea, Obermattweg 88, 4445 Häfelfingen. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 485, Obermattweg 88. Hölstein. Nr. 1432/2021. Bauherrschaft: Gröflin Ruth u. Rémy, Duttli 13, 4446 Buckten. Projekt: Whirlpool, Parzelle Nr. 1099, Schützenstrasse 4. Itingen. Nr. 1418/2021. Bauherrschaft: Mosimann Carmen u. Beat, Spitzenbergweg 4, 4452 Itingen. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 1745, Spitzenbergweg 4. Liestal. Nr. 0489/2021. Bauherrschaft: Brauerei Unser Bier AG, Gundeldingerstrasse 287, 4053 Basel. Projekt: Zweckänderung: alt Rampenverkauf in neu Bierproduktion / Fassadenänderung. Neuauflage: zusätzliches Abluftkamin, Parzelle Nr. 1153, Gerberstrasse 6. Nr. 1411/2021. Bauherrschaft: Bellerive Immobilien AG, Suter Claudia, Obstgartenstrasse 19, 8042 Zürich. Projekt: Umbau und Erweiterung Wohnhaus / Velounterstand, Parzelle Nr. 3986, Ramlinsburgerstrasse 4. Nr. 1651/2020. Bauherrschaft: We build gmbh, Spalenring 30, 4055 Basel. Projekt:
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Herausgeberin
Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich
Mehrfamilienhaus mit Carports. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 4414, Oberer Burghaldenweg. Lupsingen. Nr. 1412/2021. Bauherrschaft: Senn Sarah u. Roman, Liestalerstrasse 41, 4411 Seltisberg. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage und Abstellraum, Parzelle Nr. 1742, Gassackerweg. Nr. 1424/2021. Bauherrschaft: Habegger Roger, Rebenweg 28, 4419 Lupsingen. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 946, Rebenweg 28. Nr. 1446/2021. Bauherrschaft: T & S Immobilien AG, Bahnhofstrasse 8, 4450 Sissach. Projekt: 2 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 870, Rebenweg 35. Oberdorf. Nr. 1434/2021. Bauherrschaft: Steinblick AG, Mellingerstrasse 20, 5400 Baden 1. Projekt: Mehrfamilienhaus, Parzelle Nr. 189, Hauptstrasse. Ormalingen. Nr. 1407/2021. Bauherrschaft: Schaub Thomas u. Ray Liliane, Oberer Hofmattweg 72, 4466 Ormalingen. Projekt: Garagenerweiterung mit Carport, Parzelle Nr. 482, Oberer Hofmattweg 72b. Reigoldswil. Nr. 1437/2021. Bauherrschaft: Liptay Christine u. Thomas, Klostergasse 27, 4464 Maisprach. Projekt: Einfamilienhaus / Schwimmbad / Whirlpool, Parzelle Nr. 1894, Fürstenbergweg. Rickenbach. Nr. 1624/2016. Bauherrschaft: Hirschi, Höldeliweg 22, 4460 Gelterkinden. Projekt: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1182, Hauptstrasse. Tecknau. Nr. 1428/2021. Bauherrschaft: 1A Wohnen AG c/o Tretor AG, Dornacherstrasse 230, 4053 Basel. Projekt: Um- und Ausbau Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 406, Hauptstrasse 62. Ziefen. Nr. 1461/2021. Bauherrschaft: Hilti Yael u. Fabian, Hauptstrasse 130, 4417 Ziefen. Projekt: 2 Einfamilienhäuser / Carport, Parzelle Nr. 1850, Rebgasse.
Adresse/Sekretariat
Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02
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Nachdenkliche Wasser
Aller Voraussicht nach ist es diese Woche wieder trockener. Doch noch sind die Eindrücke der Unwetter aus den vergangenen Tagen und Wochen sichtbar. Für lange Zeit! Es hat ja nun wirklich ausserordentlich heftig geregnet. So viel Wasser! Die Schäden durch Regen, Hagel und Sturm an privatem, geschäftlichem und öffentlichem Grund und Boden, Hab und Gut sind enorm. Was mag noch kommen, Murgänge etwa. Es wird Wochen dauern, bis die Wasserpegel in der Schweiz und rheinabwärts entspannt sind. Wenn ich die tragischen und schier unglaublichen Bilder aus Deutschland, Holland und Belgien sehe, bin ich sehr betroffen. Demgegenüber sind wir in unserer Gegend noch glimpflich davon gekommen. Denn soweit mir bekannt, ist hierzulande niemand an Leib und Leben zu Schaden gekommen. Gott sei Dank! Doch im Einzelnen ist auch bei uns der wirtschaftliche und persönliche Schaden gross. Unserem Sohn umflutete und durchspülte das Wasser der Ergolz seine Steinbildhauerei. Einem Freund von mir zerstörten die Wasser der Vorderen Frenke einen Grossteil seiner Lebensarbeit als Fotograf. Und so und ärger erging es Manchen. Gott? Was hat eigentlich Gott mit so etwas zu tun? Ich frage mich dies nicht als jemand, der allzu gerne Gott als Verantwortlichen oder gar als Rächer herbei zerrt. Manches haben wir uns nun wirklich selber zuzuschreiben, nicht direkt uns als Einzelnen, aber uns als Gemeinschaft. Ich denke etwa an die enormen Ausschläge und Ausbuchtungen des Jetstreams in den letzten Jahren. Diese Veränderungen, höre ich, sind menschengemacht. Mir kommt Gott aber in zwei anderen Bereichen in den Sinn. Was jetzt Rettungsleute leisteten, ist doch genau das, was Jesus und vor ihm die jüdische Tradition in Israel schon seit Jahrhunderten als Mitmenschlichkeit vorgeschlagen hatten. Wenn es jemanden in der Nachbarschaft arg trifft, helfen wir. Jede und jeder zwar nur mit seinen und ihren Kräften. Doch grundsätzlich stehen wir einan-
der bei. Von der praktischen Nachbarschaftshilfe und der selbstverständlichen Unterstützung durch die Familie bis hin zu unseren Blaulicht-Organisationen des Staates und auch unserem ausgeklügelten Versicherungswesen. Selbst wenn dies die Betreffenden gar nicht im Blick auf den Glauben tun. Doch ich verstehe sie als stille oder wie «indirekte Christenmenschen». Der Ort des Glaubens ist für mich nicht in abgehobenen Räumen, sondern mitten im Brodeln der Welt. Der andere Bereich, der mir in den letzten Tagen im Zusammenhang mit Gott in den Sinn kommt: Es ist nicht alles in unserer Verfügung. Nicht alles ist machbar. Nicht alles steht in unserer Gewalt. Die Naturgewalten entziehen sich sehr bald unserem Einfluss. Bei derartigen Unwettern sind wir schnell ganz kleine Wesen und können nur warten und hoffen. Bei aller Dankbarkeit über gelungene Prävention! Diese andere Seite stimmt mich nachdenklich. Wir profitieren gerne von der Natur und der Erde. Das müssen wir dürfen! Doch das andere ist auch dabei, als Kehrseite: Das Schwierige. Das Bedrohliche. Das, was uns nicht passt. Wo unser Leben gefährdet wird. Offenbar können wir nicht nur das Gute nehmen und das Schwierige ausblenden. Leben ist enorm schön und Leben ist ebenso enorm gefährdet, begrenzt. Ob nun mit oder ohne unser Zutun. Da ist mir Gott nahe. Beides gehört zusammen. Menschliches Leben, überhaupt alles Leben ist zart und zerbrechlich. Als kleiner Gedankenanstoss deshalb in diesen Wasser-Zeiten: Ich glaube, es ist für uns persönlich und für uns als Gemeinschaft angebracht, dass wir jenen, die uns beistanden und beistehen, dankbar sind, und dass wir uns in einem stillen Augenblick darauf besinnen: Wir sind ein Teil der Natur und haben manches, aber nicht alles in der Hand. So bin ich nach diesen Unwettern nachdenklich. Nach-Denken ist für mich eine Grundlage des Lebens. CHRISTOPH WEBER, REFORMIERTER PFARRER, PENSIONIERT IN SISSACH
Todesfälle Gelterkinden Paul Giese-Wegmüller, geb. 26. Januar 1936, von Ramlinsburg BL. Beisetzung mit anschliessendem Trauergottesdienst am Freitag, 23. Juli 2021. Besammlung Friedhof Gelterkinden: 14.30 Uhr. Waldenburg Jean-Pierre Wenger, geb. 15. Mai 1952, von Reinach BL (wohnhaft gewesen Mosermattstrasse 9). Wurde bestattet.
Wenslingen Silvia Buess-Spitz, geb. 4. August 1935, gest. 17. Juli 2021, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen Buechweg 150, mit Aufenthalt im Zentrum Ergolz Ormalingen). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Werner Rickenbacher, geb. 27. November 1947, gest. 15. Juli 2021, von Oltingen BL (wohnhaft gewesen Dellenweg 189). Urnenbeisetzung: 28. Juli 2021 im engsten Familienkreis. Trauerfeier: 28. Juli 2021, 14.00 Uhr, Kirche Oltingen.
Baselland
ObZ
Donnerstag, 22. Juli 2021
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«Das ist weltweit wohl etwas Einzigartiges» Oldtimer-Flugparade Oberbaselbieter an Flugparade am Stanserhorn WILLI WENGER
Am beziehungsweise ums Stanserhorn hat kürzlich zum vierten Mal die «OldtimAir Flugparade StansAIRhorn» stattgefunden. Mit dabei der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber, der im Exklusivgespräch mit der ObZ festhielt, dass die Veranstaltung etwas Besonderes darstellte. Es sei weltweit etwas Einzigartiges, dass die Zuseherinnen und Zuseher bei einer solchen Veranstaltung die Flugzeuge von oben sehen können. Und diese konnten die vielen Hundert Personen vor Ort von sehr nahe beobachten. Lediglich 150 Meter betrug der Abstand von den Flugzeugen zum Publikum, das den Stanserhorngipfel zu Hunderten in Beschlag nahm. An zahlreichen Kriegsschauplätzen im Einsatz Weber sagte im Rahmen des Briefings auf dem Stanserhorn zur ObZ, dass er gerne zugesagt habe, an dieser Flugparade teilzunehmen. Er hat dies mit einer T-28-Troyan getan, einer 9-Zylinder-Maschine mit 1425 PS und einem Hubraum von 30 Litern, die einst vielfach an zahlreichen Kriegsschauplätzen zum Einsatz kam. Der Oberbaselbieter startete am Samstag, 10. Juli, in Freiburg im Breisgau (De), wo die «T-28» stationiert ist, in den Kanton Nidwalden. Dort war er einer der 19 Teilnehmer der Flugparade, die in der Regel in weiten Schlaufen sechs Mal um den Gipfel des Stanserhorns flogen. Die «T-28», bei welcher der Pilot in einer überragenden Position sitzt
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber aus Lupsingen flog mit der T-28-Troyan ums Stanserhorn. und demzufolge eine sehr gute Übersicht hat, flog dabei mit ihrem charakteristisch-kernigen Motorensound zwischen 200 und 500 Kilometer pro Stunde an den Zuseherinnen und Zusehern vorbei. Ein Detail zur «T-28» generell:
Diese wurde zwischen 1946 und 1957 gebaut. Sie wurde von North American Aviation als Trainings- und leichtes Erdkampfflugzeug produziert. Aktuell fliegen noch gut 200 Maschinen weltweit, davon acht bis zehn auf dem europäi-
schen Kontinent. Diese sind an Flugparaden wie am vorletzten Samstag in der Zentralschweiz oder an Airshows anzutreffen. Die Oldtimer-Flugparade, die explizit keine Airshow war, stellte Einzigartiges dar. Man sah die Flugzeuge
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von oben auf einer ungefähren Seehöhe von 2000 Metern. Ordentlicherweise ist es an «richtigen» Airshows umgekehrt. Man sieht die Teilnehmenden vom Boden aus, wenn diese in circa 100 Metern über der Vorflugachse vorbei fliegen.
Der Oberbaselbieter Pilot Michael Weber startete am Samstag, 10. Juli, in Freiburg im Breisgau (De), wo die «T-28» stationiert ist, in den Kanton Nidwalden.
Die 19 Teilnehmer der Flugparade flogen in der Regel in weiten Schlaufen sechs Mal um den Gipfel des Stanserhorns.
Starker Auftritt von Xenia Blumin
Neuer Operationsroboter
Schwimmen Central European Countries Junior Meeting (CECJM) in Belgrad Vom 16. bis18. Juni fand das Central European Countries Junior Meeting (CECJM) in Belgrad (SRB) statt. Dieser Wettkampf war der internationale schwimmerische Höhepunkt der Saison im Jugendbereich und wurde vom Schweizerischen Schwimmverband und anderen nationalen Schwimmverbänden als Ersatz für das EYOF (European Youth Olympic Festival) gewählt. Für dieses Meeting konnten sich 14-/15-jährige Mädchen und 15-/16-jährige Jungs qualifizieren. Je sieben Schweizer Athletinnen und Athleten starteten in Belgrad unter ihnen Xenia Blumin vom Schwimmclub Liestal. Mit einem hervorragenden vierten Platz über ihre Hauptstrecke 200 m Rücken, fünf Bestzeiten bei fünf Starts, vier Finals bestätigte die aufstrebende Schwimmerin aus Kaiseraugst ihre Trainingsarbeit. Die Schwimmerin, welche im kommenden Schuljahr das Gymnasium Kirchgarten in Basel besucht, wird ab August vom Kanton Basel-Stadt mit individuellen schulischen Lösung gefördert. Die letzte Vorbereitungswoche vor dem Meeting war alles andere als optimal. Krankheitsbedingt konnte die Schwimmerin fünf Tage kein Wassertraining absolvieren und reiste direkt nach Belgrad an. Es war zu vermuten, dass der erste Wettkampftag am schwierigsten sein wird. Was aber die Motivation und mentale Stärke ausmachen können, bewies Xenia Blumin eindrücklich. Sie stieg unverkrampft in den Wett-
Schweizer Delegation bei CECJM in Belgrad (unten 3. v. r. Xenia Blumin). kampf mit Bestzeiten und überraschenden Finalqualifikationen über 50 m Delfin (29.70 Sek.) sowie 100 m Rücken (1.06.69 Min.) ein. Am Nachmittag in den Finals konnte sie sich leider nicht mehr steigern, war aber mit ihren Resultaten zufrieden. Am zweiten Tag fand Xenia Blumin wieder den Wettkampfrhythmus, qualifizierte sich für das Finale über 50 m Rücken und verbesserte ihre Vormittags-
Xenia Blumin bei 50-Meter-Delfinrennen.
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leistung um zwei Zehntel auf 31.11 Sek. Zusätzlich als Schlussschwimmerin in der 4 x 100 m Freistil Mix-Staffel schwamm sie ihren Streckenabschnitt in neuen Split-Bestzeit von 1.00.75. Am dritten Tag stand die Hauptstrecke auf dem Programm. Mit 2.23.45 Min. im Vorlauf qualifizierte sich die Schwimmerin gleich als Vierte in den Endlauf. In diesem lieferte sie sich mit ihren Konkurrentinnen einen spannenden Kampf um das Podium. Am Ende erreichte Blumin eine hervorragende Leistung von 2,21,84 Sek. Es fehlten nur 0,7 Sek. zur Medaille. Mit diesen ausgezeichneten Ergebnissen bewies die junge Athletin, dass sie sich auch internationaler Konkurrenz mit Erfolg stellen kann. Das schweizerische Team belegte im Endklassement einen hervorragenden zweiten Platz, hinter der Schwimmnation Ungarn und punktgleich mit den Gastgebern aus Serbien.
Längst hat der Trend der Robotik Einzug in den Operationssaal gehalten, und sie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Am KSBL in Liestal wird seit mehr als sieben Jahren mit dem Da-Vinci-Operationsroboter operiert. Da das bestehende Gerät am Ende seines Lebenszyklus’ angelangt ist, setzt das KSBL auf die neueste Da-Vinci-Generation. Von dieser innovativen Operationstechnik profitieren die Patientinnen und Patienten. Ausserdem bleibt das KSBL mit dem «da Vinci Xi» konkurrenzfähig, stärkt sein urologisches, chirurgisches und gynäkologisches Angebot und steigert damit auch die Attraktivität des KSBL als Aus- und Weiterbildungsspital. Viele Vorteile für Patientinnen und Patienten Bereits seit Januar 2014 setzt das KSBL an seinem Standort in Liestal den DaVinci-Operationsroboter der Firma Intuitive ein. Seither haben die am Roboter versierten Fachexperten eine Vielzahl an Eingriffen durchgeführt. Die innovative Technologie hat sich in den vergangenen Jahren in den Bereichen der Urologie, Chirurgie und Gynäkologie etabliert und wird regelmässig angewendet. Für Patientinnen und Patienten hat diese minimalinvasive Methode viele Vorteile. Sie benötigt lediglich kleine Schnitte in die Haut – in der Regel drei bis fünf Öffnungen, durch welche die Instrumente eingeführt werden. Dadurch reduzieren sich die postoperativen Schmerzen, was wiederum eine schnellere Genesung mit kürzerem stationärem Spitalaufenthalt
begünstigt. Auch das kosmetische Ergebnis ist mit der Roboter-assistierten Chirurgie besser. Keine selbstständig operierende Maschine Der «da Vinci» ist kein Roboter, der die Patient/-innen selbstständig operiert, wie der Name vermuten lässt. Vielmehr handelt es sich um ein Gerät, welches die Bewegungen des Operateurs von einer Konsole aus 1:1 und ohne Zeitverzögerung an die Patientin oder den Patienten überträgt. Die ausgeklügelte Technik des Operationsroboters erlaubt eine präzise Führung der Instrumente im Inneren. Das System filtert ausserdem das natürliche Zittern der menschlichen Hand heraus. Dank des FullHD-3D-Bildschirms können feinste Strukturen, welche mit blossem Auge kaum sichtbar sind, besser erkannt und entsprechend behandelt werden. Wie bei jeder Operation ist die Erfahrung der/des ausführenden Chirurgin/Chirurgen entscheidend. KSBL
Einer der ersten Einsätze des neuen «da Vinci Xi». F OTO: P RIME NE W S , C HRIS T I A N K EL L ER
Baselland
ObZ
Neue Tafelkirschensorten
Die Kirschenproduzent/-innen an der Degustation. deren Worten: Da können nur noch festfleischige Sorten mithalten. Kommt dazu, dass auch bei der Käuferschaft grosse, knackig-saftig-süsse Sorten eindeutig bevorzugt werden. Bei der Sortenerfassung durch den Kanton Baselland können 70 Kirschensorten erfasst werden. In den Handel werden bis zu 52 verschiedene Sorten und z. T. in kleinsten Mengen geliefert. Es leuchtet ein, dass hier auch aus handels-logistischen Gründen eine vernünftige Reduktion der Sorten hin zu zukunftstauglicheren Sorten gemacht werden muss. Bei der anschliessenden Degustation am Festbank-Buffet konnten sich die Anwesenden selber ein Bild über die Optik und den Geschmack der Sorten machen. Nebst den neuen Sorten waren als Referenz auch die bekannten Sorten dabei wie z.B. Greystar oder die Hauptsorte Kordia. «Doch, doch, da zeigen einige neuen Sorten klar eine Verbesserung in
Pratteln Institution AIP plus erhält Label «Fourchette verte»
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den Geschmackseigenschaften» war man sich einig. Doch für die Anbauer/ -innen müssen auch die Baumeigenschaften stimmen, damit eine kostendeckende Produktion möglich ist. Die neue Sorte muss selbstverständlich geschmacklich überzeugen; darüber hinaus darf sie nicht extrem anfällig sein auf eine oder mehrere Krankheiten, Schädlinge, Blütenfrost, Aufplatzen der Haut, und sie muss auch regelmässig genügend hohe Erträge und Fruchtqualitäten bringen können. Das Anforderungspaket ist also sehr, sehr hoch! Neue Sorten, die es erfüllen gibt es zwar wenige; aber es gibt Lichtblicke! Die auch in Zukunft auf Tafelkirschenanbau setzenden Produzent/-innen werden dynamisch und flexibel diese Herausforderung annehmen.
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Kampagne «Ehe für alle» startet auch im Baselbiet Die Jungfreisinnigen Baselland haben den 30 Meter hohen Aussichtsturm Liestal auf dem Schleifenberg in Regenbogenfarben gekleidet. Der rund zwölf Meter lange Banner thront über dem Kantonshauptort Liestal und setzt ein starkes Zeichen für die individuelle Selbstbestimmung und gegen die vorherrschende Diskriminierung. Dadurch soll das Baselbiet auf die wichtige und liberale Vorlage betreffend der «Ehe für alle» aufmerksam gemacht werden. Die Aktion gilt für die Jungfreisinnigen als Auftakt in ihrem Abstimmungskampf. Um eine Annahme der Vorlage zu erreichen, soll vor allem das mit Drohnen produzierte Video über dem in Regenbogenfarben ausgekleideten Aussichtsturm in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. So wollen die Jungfreisinnigen auf die Vorlage aufmerksam machen und viele, vor allem junge, Stimmberechtigte erreichen und mobilisieren. Gleiche Rechte unabhängig von sexueller Orientierung Die Jungfreisinnigen setzen mit dieser Aktion ein Zeichen von Akzeptanz und Solidarität. «Jede Person soll ihr Leben so ausgestalten können, wie er oder sie sich das wünscht», sagt Lucio Sansano, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland. Dafür muss die Diskriminierung und die Ungleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren zwin-
gend behoben werden. «Wir wollen unsere volle Unterstützung und Solidarität zur LGBTQIA+ Community kundgeben, denn für uns ist es absolut unverständlich, dass heute für gleiche Menschen mit gleichen Liebesbeziehungen ungleiche Rechte gelten», so Lucio Sansano. Ja zur Vorlage «Ehe für alle» «Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, weshalb ein alleinerziehender Elternteil ein Kind grossziehen darf, zwei Eltern vom gleichen Geschlecht hingegen nicht», so Sansano weiter. Deshalb wollen die Baselbieter Jungfreisinnigen eine zentrale Rolle im Abstimmungskampf zur «Ehe für alle» einnehmen. Eine Differenzierung zwischen heterosexuellen und homosexuellen Paaren ist ungerechtfertigt und schon lange nicht mehr zeitgemäss. Es ist höchste Zeit, dass auch die Schweiz endlich diesen überfälligen Schritt macht. Ausserdem sehen die Jungfreisinnigen in der vorherrschenden Ungleichbehandlung einen Einschnitt in die individuelle Freiheit von Einzelpersonen. Somit ist für die Jungpartei ein deutliches Ja zur Vorlage unbedingt zu erreichen. Denn für die Jungfreisinnigen steht fest: Die Ehe muss kompromisslos für alle eingehbar sein, die sich eine solche wünschen. JUNGFREISINNIGEN BASELLAND
Zum ersten Mal in Baselland erhält eine Kantine für Erwachsene das nationale Label «Fourchette verte – Ama terra», das gesundes und nachhaltiges Essen auszeichnet. Die Kantine AIP plus kocht und arbeitet mit Menschen auf Stellensuche. Fettiges Fast-Food und langweiliges Büchsengemüse gehört glücklicherweise in den meisten Kantinen der Vergangenheit an. Betriebe, die mit dem Label «Fourchette verte – Ama terra» zertifiziert werden, müssen aber noch viel mehr erfüllen. So soll die Ernährung ausgewogen und abwechslungsreich sein. Ökologische, sozialverträgliche und tierfreundliche Produkte sollen bevorzugt werden und selbstverständlich werden saisonale und regionale Nahrungsmittel verwendet. Aber auch Aspekte wie Ess-Atmosphäre, die Kommunikation mit den Gästen oder die Verankerung des Themas «gesunde und nachhaltige Ernährung» im Firmenleitbild werden überprüft. Frisch, nachhaltig, Swissness Küchenchef Rolf Mäder erfüllt mit der AIP- plus-Kantine all diese Punkte. Nach einer umfassenden Beratung und Überprüfung durch das Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung in Sissach, erhielt die Kantine am 13. Juli das begehrte Zertifikat. «Das macht mich stolz und glücklich. Denn wir legen grossen Wert darauf, frisch und nachhaltig zu kochen, natürlich mit Schweizer Produkten.» Erster Betrieb für Erwachsene Mit dieser Zertifizierung gelang Rolf Mäder ein Novum. Bis jetzt wurden in Baselland nämlich nur Betriebe, die für Kin-
der kochen, ausgezeichnet. Die AIP-plusKantine beliefert zwar auch die Kinder-Tagesstruktur Fita in Pratteln. Die meisten Konsumenten und Konsumentinnen sind aber Erwachsene: Teilnehmende der Arbeitsintegration AIP plus, ein Angebot der Stiftung Jugendsozialwerk. «Aus diesem Grund erhält die Kantine das Label ‹Fourchette verte – Ama terra Erwachsene›», erklärt Barbara Suter, Leiterin Ernährung am Ebenrain. «Für Menschen in schwierigen und herausfordernden Situationen wie einer Arbeitslosigkeit ist eine gesunde, wohltuende Ernährung genauso wichtig wie für Kinder», ergänzt Küchenchef Rolf Mäder. Gutes Essen hilft Stellensuchenden Die AIP-plus-Kantine ist aber nicht nur ein Ort, wo man lecker und gesund essen kann. Hier finden auch Stellensuchende eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die ihnen hilft, den Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu finden. Ausserdem bietet die Kantine IV-gestützte Lehren an. Auf diese Weise zieht das Anliegen von Fourchette verte weitere Kreise. STIFTUNG JUGENDSOZIALWERK BLAUES KREUZ BL
Benjamin Schaffner, Leiter AIP plus; Barbara Suter, Leiterin Ernährung am Ebenrain; Rolf Mäder, Küchenchef AIP-plusF O T O: Z V G Kantine (v. l.).
FRANCO WEIBEL, LEITER RESSORT SPEZIALKULTUREN, EBENRAIN ZENTRUM FÜR L ANDWIRTSCHAF T, NATUR UND ERNÄHRUNG, SISSACH
JGLP und JVP für Renteninitiative
Die Jungfreisinnigen Baselland auf dem Aussichtsturm Liestal.
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Ausgezeichnete Kantine
Wintersingen Kirschenproduzent/-innen informieren sich über neue Sorten Am Mittwochabend, 14. Juli, trafen sich rund 20 interessierte Kirschenproduzent/-innen im Steinobstzentrum Breitenhof in Wintersingen, um sich über die neuesten Tafelkirschensorten informieren zu lassen. Die rund 20 sich einfindenden Kirschenproduzent/-innen erschienen alle pünktlich um 19.30 Uhr und in professioneller Regenbekleidung. Nach einer kurzen Begrüssung durch Franco Weibel, Leiter des Ressort Spezialkulturen am Ebenrain, führte Thomas Schwizer, Betriebsleiter des Versuchsbetriebs, die Gruppe in die Anlage, wo die neuen Sorten aufgepflanzt sind. Diese werden dort über mehrere Jahre auf Herz und Nieren bzw. auf eine grosse Anzahl von verschiedenen Baum- und Fruchteigenschaften geprüft. Thomas Schwizer stellte dieses Mal vor allem die Sorten aus dem mittleren bis späteren Bereich vor. Einige der vorgestellten Sorten sind erst Zuchtnummern mit «kurligen» Bezeichnungen wie z.B. CX 189 oder HL 10 072. Weshalb ist das Interesse an neuen Sorten so hoch? Die Antwort ist einfach: Viele der jetzt gängigen Sorten – und die stehen zum Teil noch gar nicht so lange im Anbau – erfüllen die heutigen Anforderungen für die Lieferkette nach der Ernte nur knapp oder gar nicht genügend. Was ist anders geworden? Heute werden die Kirschen vermehrt zentral mit grossen, technisch auf höchstem Stand stehenden Anlagen sortiert und verpackt. Der Sortiervorgang selbst sowie der Transport dorthin und zum Verkaufspunkt; aber auch die Dauer in einem zwischenzeitlichen Kühllager, im Verkaufsregal und schlussendlich auch zuhause in der Früchteschale, all dies fordert von einer Kirschenfrucht eine hohe physikalische Belastbarkeit und Haltbarkeit nach der Ernte. Mit an-
Donnerstag, 22. Juli 2021
Geschäftsnotizen
Neueröffnung Praxis Physio Kühni in Gelterkinden
therapeutischen Methoden die Kompetenz, Dry Needling anzuwenden. Durch gezielte Nadelstiche in das Muskelgewebe werden Verspannungen gelöst und Schmerzen gelindert. Ein weiteres Highlight der Einzelfirma ist das moderne Online-Buchungsverfahren. Es erleichtert die Terminfindung für die Patientinnen und Patienten. Melanie Kühni überzeugt durch ihre Freundlichkeit, Offenheit und hohe Fachkompetenz. Als aktive Sportlerin zu Fuss oder auf dem Pferd kennt sie den menschlichen Körper bestens. Gönnen Sie sich in der gut erreichbaren Praxis eine Massage, um die aufgestellte Physiotherapeutin persönlich kennenzulernen.
Die Jungfreisinnigen Baselland freuen sich, dass sie im Abstimmungskampf für die Renteninitiative mit den jungen Grünliberalen beider Basel und der jungen SVP Baselland zusammenarbeiten können. Deren Kantonalsektionen haben bereits die Ja-Parole zur Initiative gefasst, die die Jungfreisinnigen Schweiz am 16. Juli mit rund 145 000 Unterschriften in Bern eingereicht haben. «Das Ziel ist es, gemeinsam mit der jungen GLP und der jungen SVP deren Mutterparteien zu überzeugen», erklärt Lucio Sansano, Präsident der Jungfreisinnigen Baselland. «Wenn wir dann noch die Mitte für uns gewinnen können, steht einer Annahme der Initiative im Baselbiet nichts mehr im Wege», ist der Jungpolitiker überzeugt. Gemeinsam wollen die Jungparteien die Baselbieter Bevölkerung umfassend informieren und insbesondere junge Stimmberechtigte mobilisieren. OBZ
pr. Als junge Physiotherapeutin freut sich Melanie Kühni, aufgewachsen in Gelterkinden, auf den Schritt in die Selbstständigkeit. Nach dem erfolgreich absolvierten Bachelorstudiengang in Physiotherapie an der ZHAW in Winterthur sammelte sie bei einem regional angesiedelten Unternehmen wertvolle Berufserfahrung. Nun erfüllt sie sich mit dem Schritt in die Selbstständigkeit einen langersehnten Wunsch. Ab dem 2. August 2021 bietet sie in ihrer neu und modern eingerichteten Praxis physiotherapeutische Behandlungen und Massagen an. Ihre Therapien sind Krankenkassen anerkannt und werden auch für Selbstzahlende angeboten. Als Mitglied vom Berufsverband Physioswiss ist es ihr Anspruch, sich stets weiterzubilden und kompetente Physiotherapie auf hochstehendem Niveau anzubieten. Melanie Kühni hat neben den herkömmlichen
BLKB wächst solide
Spatenstich für Artpark
Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) ist im ersten Halbjahr 2021 dank konsequenter Strategieumsetzung in einem schwierigen Umfeld erfolgreich unterwegs. Sie erzielte mit einem Geschäftserfolg von 85,4 Millionen Franken (+6,2 %) ein gutes Ergebnis, das fünf Millionen Franken über dem Vorjahresergebnis liegt. Die Kundinnen und Kunden haben ihr im ersten Halbjahr Netto-Neugelder im Umfang von 936 Millionen Franken anvertraut. Auch die der Vermögensverwaltung übergebenen Gelder stiegen sehr stark um 420 Millionen Franken an. OBZ
pr. Am Montag, 5. Juli 2021 fand sich eine illustre Gesellschaft aus Käufern, Planern, Handwerkern und der Gemeindebehörde Itingen zum Spatenstich auf dem Bauland am Gstaadmattstrasse 16 bis 20 in Itingen ein. Die Überbauung Artpark fand ihren Anfang. Die Bauherren Adriana und Michele Linsalata, Inhaber der Immo ML AG, konnten rund 40 Personen zu diesem Ereignis und anschliessendem Apéro begrüssen. Von den 29 Eigentumswohnungen sind aktuell 15 reserviert sowie auch die vier Einfamilienhäuser. Die 16
Physio Kühni, Praxis für Physiotherapie, Schützenhausweg 16, 4460 Gelterkinden Tel. 079 542 86 98, praxis@physiokuehni. ch, www.physiokuehni.ch
Mietwohnungen werden in einem zweiten Schritt gebaut. Sie dankten den Käuferinnen und Käufern für das Vertrauen und den Unternehmern für den zukünftigen Einsatz. Nach dem sehr geschätzten Grusswort des Itinger Gemeindepräsidenten Martin Mundwiler schritten die Käuferinnen und Käufer zum Spatenstich. Mit dem Zitat: «Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grundstein für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen» schloss die Bauherrschaft den gelungenen Anlass. FOTO: Z VG
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Munter und voller Elan schritten die Käuferinnen und Käufer zum Spatenstich.
Region Liestal
ObZ
«In jeder Beziehung eine saubere Sache und einfach genial» Frenkendorf Hochwasser-Entlastungskanal ist seiner Bestimmung übergeben worden WILLI WENGER
Die Einwohnergemeinde Frenkendorf ist um ein bedeutendes Bauwerk reicher, den Hochwasserentlastungskanal (HWS) vom Weiherbächli bis ins Gebiet bei der Schulanlage Egg. Für gut drei Millionen Franken ist ein richtungsweisendes Objekt erstellt worden, das sogenannte Jahrhunderthochwasser meistern kann. Die Verantwortlichen sprachen anlässlich der unlängst stattgefundenen Einweihung davon, dass im Dorf Hochwasser beziehungsweise Überschwemmungen wie 2016 praktisch ausgeschlossen seien. Ein Jahrhundertbauwerk Der Hochwasserentlastungskanal, dessen Einlaufbauwerk sich an der Adlerfeldstrasse im Dorfzentrum befindet, ist sozusagen ein Jahrhundertbauwerk. Gemeindepräsident Roger Gradl nennt es abgeschwächt ein «bedeutendes Bauwerk». Das ist es in jedem Fall. Und wie. Für knapp drei Millionen Franken ist in rekordverdächtigen fünf Jahren Planungs- und Bauzeit das Vorzeigeobjekt entstanden, das im Grossen und Ganzen nicht zu sehen ist. Ein- und Auslaufbauwerk zeigen lediglich auf, dass seit dem Spatenstich im Januar des vergangenen Jahres viel geschehen ist. Sichtbar sind die vorgefertigten, beeindruckenden Betonelemente des Einlaufbauwerks mit Einzelgewichten von bis zu 69 Tonnen. Neu in den Boden ist eine 400 Meter lange Leitung «verlegt» worden, unter der Prattlerstrasse geführt bis zur Verzweigung Hülftenstrasse. Der Kanal oder kurz «Bypass» genannt, hat einen Innendurchmesser von 120 Zentimetern; der Aussendurchmesser beträgt 149 Zentimeter. Er ist nicht «offen» verlegt worden, sondern vor Ort
Das Weiherbächli in «friedlichem Zustand» anlässlich der Einweihung des richtungsweisenden Bauwerks. wurden Stahlbetonrohre mit einer Länge von drei Metern Stück für Stück in Richtung der Zielgrube verlegt. Pressrohrvortrieb ohne Probleme Dieser bemannte Pressrohrvortrieb habe einwandfrei funktioniert, wie Werner Deiss, Bereichsleiter Infrastruktur der Marti AG beziehungsweise der Grundund Tiefbau AG im Gespräch festhielt. Zu sagen ist schliesslich, dass der Vortrieb in zwei Richtungen erfolgte: einmal ab der Startgrube 206 Meter in Richtung der Hülftenstrasse und einmal ab dieser in einer Länge von 65 Metern in Richtung Adlerfeldstrasse. Das letzte Stück der Bachableitung bis vor die «Egg» ist im offenen Graben verlegt worden, wo das beim Auslaufbauwerk das
Ufer des Hülftenbächleins mit Blockmauern entsprechend verstärkt wurde. Capaul hochzufrieden Gemeinderätin Doris Capaul äusserte sich ebenfalls hochzufrieden. «Ich bin sehr stolz und dankbar, dass alles so wunderbar geklappt hat.» Sie war es auch, welche in ihrer Begrüssungsadresse auf wegweisende Punkte des nunmehr erstellten Kanals hinwies. Auslöser war fraglos das Hochwasser vom 8. Juni 2016, welches im Dorfkern zu massivsten Überschwemmungen führte. Es zeigte sich damals, dass die Abflusskapazität des eingedolten Weiherbächlis im Dorfkern mehr als nur ungenügend war. Heute ist das anders. Frenkendorf ist in Bezug des Hochwassers für Dutzende
Das Ufer des Hülftenbächlis wurde beim Auslaufbauwerk unweit der «Egg» mit Blockmauern verstärkt.
Tolle Aufwertung des Weiherbächlis
Die ökologische Aufwertung des Weiherbächlis startete Anfang September des vergangenen Jahres. Gemäss Doris Capaul wurden alte Beton-Stellplatten und ein grösserer Betonklotz aus dem Bachbett entfernt. Zudem wurden die überwuchernden Brombeeren und die Sträucher des Hartriegels ausgerissen. Die zu Baubeginn im März 2020 zurückgeschnittenen Hasel, Eschen und Erlen hatten bereits wieder ausgetrieben und wurden mit anderen standortheimischen Arten ergänzt, so dass das Gewässer für Fische ausreichend beschattet ist. Der Bachdurchlass beim Hofmattweg wurde mit seitlichen Banketten ergänzt, so dass die Durchquerung für terrestrische Kleinlebewesen wieder möglich ist. Gleichzeitig wurde dadurch die Abflussrinne weniger breit, aber die Abflusshöhe grösser, was auch Fischen die Querung des Durchlasses erleichtert. Auf der Wiese zwischen dem Weiherbächli und der Hülftenstrasse wurden Kleinstrukturen mit Ast- und Steinhaufen geschaffen, welche kleinen Tieren Versteck- und Überwinterungsmöglichkeiten bieten. Die Ansaat einer artenreichen Wiese erfolgte im Frühjahr 2021.
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von Jahren sicher. Die Baufachleute garantieren die Beherrschung eines Jahrhunderthochwassers. Das System soll sieben Kubikmeter Wasser pro Sekunde schlucken statt wie bisher deren drei. Ein 100- bis 300-jähriges Hochwasser wie 2016 wird es wohl immer wieder geben, aber es wird geordnet ablaufen können. Den Frenkendörferinnen und Frenkendörfern sind also inskünftig trockene Füsse und vor allem trockene Liegenschaften inklusive Keller garantiert. Respekt vor grosser Leistung ausgesprochen Freude herrschte grundsätzlich bei allen anwesenden Personen des EinweihungsFestes. Dieses fand pandemiebedingt im beschaulichen Rahmen statt. Im Rahmen eines Apéro wurde auf die Bauzeit, den Bau und die investierten Gelder zurückgeschaut. Von den drei Millionen Franken Gesamtkosten wird Frenkendorf rund einen Drittel selber stemmen müssen. Die übrigen Kosten teilen sich die Eidgenossenschaft und der Kanton. Bauverwalter Urs Flückiger hielt dazu fest, dass die Lösungsvariante mit dem Bypass das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufwies und diese viel Zustimmung, auch seitens der Bevölkerung, bekam. Dokumentiert haben dies vor zwei Jahren bereits schon der Kanton und die Gemeindeversammlung. Fazit: Es wurde von A bis Z Hand in Hand gearbeitet: Der gegenseitige Respekt vor einer grossen Leistung war sichtbar und dieser wurde denn auch mehrfach ausgesprochen.
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Ruth’s Augenblicke Es ist immer lustig, mit Heidi zu plaudern. Sie sieht die Dinge realistisch, und bringt sie ohne viel Federlesen auf den Punkt. Wir sitzen in einem Café, ja, wahrhaftig ... drinnen sitzen wir! Wir tragen keine Masken mehr, sondern erfreuen uns unmaskiert an Kuchen, dampfendem Käffeli und lebhaftem Gespräch. Heidi erklärt, dass diese Pandemie unbedingt auch ihre guten Seiten habe. Man schätze viel bewusster Manches, was zuvor einfach als selbstverständlich hingenommen wurde, zum Beispiel eben diesen Cafébesuch. «Und das Allerbeste ist, dass die drei Schmütz, die man immer häufiger über sich ergehen lassen, oder gar selber verabreichen musste, nun komplett von den Begrüssungsritualen verschwunden sind! Das verdanken wir Corona!» Heidi zieht mein Buch «Haben Engel Bauchnabel?» aus ihrer Tasche. Im Jahre 2007 hatte ich darin das damals beinahe zum Bestseller avancierte Gedicht über die pandemieartige Verbreitung der drei Schmützli veröffentlicht. Heidi liest Passagen daraus vor, und zwar so laut, dass Gäste an den Nebentischen, trotz Corona-Abstand, mithören konnten, oder fast mussten: «Im Fründes- und Verwandtekreis schmützle hütte Buschi und Greis. Und öb sie hueschte, oder niesse, drei Schmütz sotsch geh, sunscht muesch es biesse: 1 – 2 – 3 – und du bisch duss, äs sig denn, du machsch mit bim Kuss! D’ Gruppedynamik spielt do mit: Wär schmutzt ghört derzue. Die andere nit. Und s schmützle eim Lüt vo frieh bis spoot. wome friener nie dänkt hätt, dass das goht!» Vier Buchseiten lang stehen Verse zu diesem Thema drin. Was uns heute aber besonders amüsiert, ist der fast prophetische Schluss des Gedichts: «Sie, wie schmützlet me’n ächt in Zuekunft enand? Glii lauft me jo mit eme Muulschutz umenand! Ebitz Vogelgrippe,odersunschtePandemie Und scho isch es mit der Schmützlerei verbii! ‹Schluss mit Schmutz› heissts denn im Gedicht. Und scho sin die Värs do nume no Gschicht!» Wir lachen uns krumm, Heidi und ich. Jede hat noch ein paar Müsterchen zur antiquierten Schmützlerei auf Lager. Auch die Gäste an den Nachbarstischen steuern lustige Stories bei. Es könnten durchaus ein paar weitere Seiten in Versform entstehen zu diesem einstigen Begrüssungsritual, und der Tatsache, dass der Kuss sich wieder brav ins private Umfeld zurück gezogen hat. Und wie ist das nun eigentlich bei den Welschen ...? RUTH PE TITJE AN-PL AT TNER
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Gemeindepräsident Roger Gradl, Gemeinderätin Doris Capaul und Bauverwalter Urs Flückiger (v.l.) hatten Grund zur Freude. Sie würdigten das «Jahrhundertprojekt» nur lobend.
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Region Liestal
ObZ
Sprachen sind ein wertvoller Schatz
MARC SCHAFFNER
Eine Audioaufnahme braucht Mut Ebenso wichtig wie das sicht- und hörbare Resultat war der Entstehungsprozess. Die Kinder hätten zuerst zu Hause geübt, was sie sprechen wollten, erzählt Sunniva Blatter. Im Unterricht habe sich dann herausgestellt, dass es für die persönliche Audioaufnahme einen gewissen Mut brauche. Einigen Kindern habe es Überwindung gekostet, in ihrer Sprache zu sprechen – denn in der Schule werde ja normalerweise verlangt, auch untereinander Deutsch zu sprechen. Aber am Schluss wurde das Projekt zu einer positiven Erfahrung: «Alle Kinder waren nach der Aufnahme unheimlich stolz auf sich und machten freiwillig beim Projekt mit», sagt Sunniva Blatter. Ähnliches berichtet ihre Kollegin Béatrice Buser. Einige mutige Kinder hätten sofort mitmachen wollen, andere hätten sich geniert. «Wir liessen dann alle Kinder zeichnen und erklärten die Audiodatei als freiwillig. Nach dem Zeichnen war das Eis gebrochen und fast alle Kinder wollten eine Audiodatei aufnehmen.» Integration nur über Ebenbürtigkeit Laut Sunniva Blatter soll das Projekt einen Stolz auf die eigene Kultur und Sprache ermöglichen. Nur so, über eine
Über 20 Sprachen sind am Schulhaus Mühlematt vertreten. Ebenbürtigkeit, könne auch Integration erfolgreich realisiert werden. Sunniva Blatter, die in der Regelklasse unterrichtet, und Béatrice Buser, die eine Fremdsprachenklasse (FSK) führt, stellten während des Projekts einen Unterschied fest: In der Regelklasse werden Herkunft, Sprache und Diversität eher wenig thematisiert, während die Kinder in der FSK immer wieder auch von sich aus ihre Erstsprachen vergleichen. Sunniva Blatter, die einen Migrationshintergrund hat und selber ein «Deutsch-als-Zweitsprache-Kind» war, hatte diesen Umstand bisher gar nicht
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gross realisiert. Sie empfindet es als Bereicherung, sich über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen. Das Projekt habe dies wunderbar ermöglicht. Genierten sich viele Regelklassen-Kinder anfangs noch, in ihrer Erstsprache zu reden, so teilen sie sich mittlerweile gerne mit, stellt Sunniva Blatter fest: «In Eigenmotivation lernen die Kinder, in verschiedenen Sprachen Geburtstagslieder zu singen, oder wie man sich ein schönes Wochenende wünscht.» Manchmal würden sie sich gegenseitig fragen, wie etwas in ihrer Sprache heisse. Ein
Ja pričam hrvatski
Ich red Schwiitzertütsch
Kind habe sich rege mit der Sprache seiner Grossmutter auseinandergesetzt, die es nicht so gut beherrsche. Spannend sei auch die Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Elternschaft gewesen, denn es gebe einige Sprachen, teilweise mit anderen Schriftzeichen, die das Kollegium nicht beherrsche. Bereits haben Kolleginnen in anderen Schulhäusern Gefallen an dem Projekt gefunden. Im nächsten Schuljahr möchten die Initiatorinnen das Projekt in drei oder sogar in allen fünf Liestaler Primarschulhäusern umsetzen sowie in einem Schulhaus im Obersiggenthal.
ቋንቋ ጢግሪንያ እዛረብ እየ
Drei Beispiele auf Kroatisch, «Schwiitzertütsch» und Tigrinya: Wenn Sie den QR-Code scannen, hören Sie, was die Kinder zu ihren Zeichnungen erzählen. (Audiodatei einfach vom Web laden, falls Dropbox nicht installiert ist – es funktioniert, probieren Sie es!)
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ner e i W Mit nkerln a Schm
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Zwischendurch
Liestal Das Mühlematt-Schulhaus thematisiert Sprachvielfalt – andere Schulhäuser bekunden Interesse an dem Projekt Viele der Schülerinnen und Schüler, die im Mühlematt zur Schule gehen, sind mehrsprachig: Über 20 Sprachen sind in dem Liestaler Primarschulhaus vertreten. «Es ist uns ein Anliegen, diesen grossartigen Schatz für einmal sichtbar zu machen und dadurch unsere Wertschätzung auszudrücken», sagten sich die Lehrerinnen Béatrice Buser, Sunniva Blatter und Léonie Argast und riefen das Projekt Sprachenvielfalt ins Leben. Im Unterricht forderten sie die Kinder auf, zu einem frei gewählten, ihnen wichtigen Thema eine kleine Zeichnung zu malen. Anschliessend baten sie sie, in ihrer «anderen» Sprache einige Sätze zu ihrem Bild zu sagen. Aus den Tonaufnahmen und Zeichnungen ist eine multimediale Ausstellung entstanden, die mindestens noch bis Ende Sommerferien am Maschendrahtzaun des Schulareals erkundet werden kann. Die Plakate zeigen jeweils die Zeichnung, die Bezeichnung der Sprache und die dazu passende Nationalflagge sowie einen QR-Code. Wird dieser mit dem Smartphone gescannt, kann die Tonaufnahme gehört werden.
Donnerstag, 22. Juli 2021
Fliegende Zeit, knappe Zeit, die Zeit totschlagen. Wir messen die Zeit, doch sie physisch antasten gelingt uns nicht. Wir kleiden die Zeit sprachlich an: «schnell – langsam, früher – später, pünktlich» etc. Mit «junggeblieben» oder «jungdynamisch» trotzen wir der Zeit. Die Zeit wirkt auf uns sehr emotional: «Ach! Wenn ich so jung wie du wäre!» Sind wir selbst der Zeit unterworfen oder dient sie uns? Wir sagen: «Wir haben alle Zeit der Welt!» Haben wir diese wirklich, wenn uns bewusst ist, dass eines Tages die Sonne erloschen geht oder der Klimawandel uns einholt? Das Leben ist zu einem grossen Zeit-Wettbewerb geworden. Die wichtigsten Lebensetappen müssen möglichst in der kürzesten Zeit erreicht werden. Manchmal ist die Zeit am entscheidendsten: Wie viel Zeit habe ich noch zu leben? Seit unserem ersten Atemzug hält die Zeit uns in unserem Wachstum und unserer Entwicklung so fest, dass wir uns auf sie verlassen. «Kommt Zeit, kommt Rat» oder «Die Zeit heilt die Wunden». Mit der Zeit muss man geduldig umgehen: «Du muesch nit jufle! Mach e mol langsam, denn chunnt’s guet.» Ist es ein Mantel eines Weisen, den man mit dem Älterwerden sehr gerne angenommen hätte? «Das letzte Mal hast du das gut geschafft» und mit jeder kommenden Minute, Stunde und Jahren mehren sich solche letzten Male. Irgendwann wird es bewusst, man lebt ja, heute. Und sieh mal da, im Heute angekommen, denkt und träumt der Mensch bereits über sein Später: Morgen, Übermorgen, über die nächsten zehn Tage, über die Wochen und Jahre. Als ob er, der Mensch, die Zeit für alle seine Vorhaben auf Vorrat hätte. Will der Mensch sich einfach täuschen und der Zeit entgehen? Zeitdruck und Stress? Der Mensch hat seine Zeit seinem Tempo und seiner Laune angepasst. In diesem Sinne hat er doch die Zeit in seinem Griff. Ja, es ist meine Zeit und jetzt mache ich eine Pause, obwohl ich noch was zu tun hätte. Wie war das nochmal? Die Zeit ist Gold wert. KOISYN SCHNEIDER Zwischendurch hat Koisyn Schneider ihre Gedanken über dies und jenes, und zwischendurch schreibt sie etwas darüber, was sie selbst zwischendurch auch wahrnimmt. Koisyn Schneider ist Erwachsenen-Ausbilderin, Sprachlehrerin, Trainerin interkulturelle Kompetenzen und Dolmetscherin, Radiomoderatorin, Autorin und wohnt in Büren.
Region Gelterkinden Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Sonntag, 25. Juli 10.15 Gottesdienst in der Kirche. Pfarrer Eric Hub. Text: Geliebte, lasst uns lieben. Thema: Gottes Ökonomie: Vorschuss, ohne Rückgabe-verpflichtung. Taufen: Finn Moritz Küng und Paul Gerster. Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Terre des Hommes - Perspektiven für Jugendliche Kein Fahrdienst im Juli Dienstag, 27. Juli 11.00 Gottesdienst im Altersheim Gelterkinden mit Samuel Maurer Amtswoche 28.6. bis 25.7. Pfr. Eric Hub 26.7. bis 15.8. Pfr. Samuel Maurer Pfr. Eric Hub hat Ferien vom 26.7. bis 15.8. Sonntag, 1. August 10.15 Gottesdienst mit Trachtenchor Liestal und Fürbitte für die Schweiz in der Kirche. Pfarrer Samuel Maurer. Thema: «Auf Sand oder Fels gebaut?» Kollekte: Heilsarmee Schweiz. Orgel: Heidy Müller. Kollekte: Rumänienhilfe (Elisabeth Strübin) Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58 Dienstag, 3. August 11.00 Gottesdienst im Altersheim Gelterkinden mit Beni Sutter und Donatus Strub Amtswoche 26.7. bis 15.8. Pfr. Samuel Maurer Pfr. Eric Hub Ferien vom 26.7. bis 15.8. Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Sissach mit Diakon Martin Tanner Sonntag, 1. August in Sissach 11.00Kommunionfeier für Sissach und Gelterkinden mit Diakon Martin Tanner Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: - Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: - Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Sonntag, 25. Juli 10.15 Kommunionfeier in Gelterkinden 11.30 Tauffeier Freitag, 30. Juli 19.00 Rosary Prayer Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Sonntag, 1. August, Nationalfeiertag 11.00 Kommunionfeier zum Nationalfeiertag mit den Pfarreiangehörigen aus Gelterkinden Donnerstag, 5. August 15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen Freitag, 6. August 8.00 Eucharistische Anbetung mit Rosenkranz 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet
Sonntag, 25. Juli 10.15 Kommunionfeier für Gelterkinden und
ObZ
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 25. Juli 10.15 Gottesdienst mit Christine Peris zum Thema: Gott hören Vol. 3 – im Gehören Dienstag, 27. Juli 12.00 Mittagstisch Sonntag, 1. August 10.15 Gottesdienst mit Annemarie Roser Bitte informieren sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 25. Juli 10.00 Gottesdienst in Buus, Pfarrerin Margrit Balscheit und Doris Haspra, Orgel Sonntag, 1. August 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst in Ormalingen mit der Kirchgemeinde OrmalingenHemmiken und Rothenfluh, Pfarrer Detlef Noffke. Für den Fahrdienst zuständig ist das Sekretariat, Tel. 061 843 71 22. www.ref-buus-maisprach.ch Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 25. Juli 19.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Seraina Berger, Basel/Buus Abwesenheit Vom 10. bis 31. Juli sind wir in den Ferien. Amtwochenvertretung 12. bis 25. Juli: Pfrn. Birgit Schmidhalter, Rothenfluh, Tel. 078 772 15 50
Sonntag, 1. August Kein Gottesdienst. Einladung zum Gottesdienst in Oltingen.
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zen höherschlagen. Nicht zu vergessen, der Besuch des Gottesdienstes in der Kirche Lenk. Mit vielem Plaudern, Lachen, Singen, Spielen, Turnen, mit kurzen Andachten, Geschichten hören usw. verflogen die Tage im Fluge. Besonders die wunderschönen Alpweiden mit den vielen verschiedenen Alpenblumen sehen zu dürfen, bereitete den Teilnehmenden gros-
se Freude. Und schon hiess es am Donnerstagmorgen, die Koffern zu packen und von den Bergen im Oberland Abschied zu nehmen. Wiederum führte die Heimfahrt durchs Simmen- und anschliessend durchs Emmental. In Oberthal im Restaurant Eintracht wurden sie zum letzten gemeinsamen und guten Mittagessen erwartet. Zufrieden, mit vielen schö-
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Aktuelle Informationen entnehmen Sie auch auf unserer Homepage unter www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Zentrum Ergolz, Ormalingen
Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 25. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Lothar Mack Sonntag, 1. August 9.30 Gottesdienst mit Margrit Balscheit. Anschliessend Kirchenkaffee Sonntagsschule Während den Sommerferien pausiert die Sonntagsschule. Sie beginnt wieder nach den Herbstferien. Ferienvertretungen Pfr. Christian Bühler ist vom 19. Juli bis 8. August in den Ferien. Vom 19. bis 30. Juli Pfarrerin Birgit Schmidhalter, Tel. 061 991 01 21 oder 078 772 15 50, pfarramt@ref-rothenfluh.ch. Vom 2. August bis 13. August Pfarrerin Regina Degen-Ballmer, Kilchberg Tel. 061 981 21 20 redegenballmer@bluewin.ch
Donnerstag, 29. Juli 10.00 Gottesdienst Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 25. Juli 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrerin Barbara Jansen. KEIN Gottesdienst in Rümlingen Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92. Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Samstag, 10. Juli bis Samstag, 31. Juli. Kontakttelephon: 079 501 29 36 Sonntag, 1. August 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen, Pfarrer Markus Enz. Mitwirkung von Roger Handschin und Cörti Blank vom Alphorn-Trio «Mir wei luege». Kollekte für das Schulprojekt Rosita
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92.
Sonntag, 25. Juli 10.00 Gottesdienst in Buus, Pfarrerin Margrit Balscheit
KONTAKT Pfarramt Rümlingen Pfarrer Markus Enz, Tel. 062 299 12 33; E-Mail: enzruem@bluewin.ch
Telefonische Anmeldung für Fahrdienst bis Freitag, 23. Juli, 18.00 bei Frau Edith Graf, Ormalingen, Telefonnummer 061 981 43 94
Homepage der Kirchgemeinde: www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch
Abwesenheit Pfarrer Detlef Noffke Pfarrer Detlef Noffke ist vom 17. bids 31. Juli abwesend. Die Stellvertretung entnehmen Sie auf dem Telefonbeantworter, Tel. 061 981 10 33.
Seniorenferien der Kirchgemeinde Rümlingen Nach der langen, schwierigen Coronazeit, war die Vorfreude bei den 19 Teilnehmenden besonders gross, eine Woche Ferien in der Lenk verbringen zu dürfen. Die gut gelaunten und erwartungsvollen Senior/-innen wurden am Freitag, 25. Juni, von Pfarrer Markus Enz mit dem Oldtimer-Postauto in den verschiedenen Dörfern abgeholt. Statt möglichst schnell auf der Autobahn das Reiseziel zu erreichen, fuhren die Senioren durchs Emmental. Vorbei an vielen Dörfern mit den Blumen geschmückten Bauernhäusern. Im Simmental staunten sie, wie die Flüsse und Bäche nach dem vielen Regen Hochwasser führten. In Lenk angekommen, wurden die Feriengäste im Hotel Krone erwartet. Während der ganzen Woche fühlten sie sich wohl und wurden jeden Tag mit feinem Essen verwöhnt. Auch das Wetter meinte es gut mit der Gruppe. Die Ausflüge nach Zweisimmen, auf die Iffigenalp, mit dem eindrücklichen Wasserfall, ans Lenkerseeli und auf den Bühlberg, liessen die Her-
Donnerstag, 22. Juli 2021
Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
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nen Erinnerungen, alle gesund und wohlbehalten durften die Senior/-innen Zuhause ankommen. Für die liebevolle und aufmerksame Betreuung während der wunderschönen Ferienwoche möchten die Teilnehmer/innen sich bei Hannelore Sieber und Markus Enz ganz herzlich bedanken. «Uf Wiederluege s nächst Jahr in Urnäsch.» ROSMARIE ZUMBRUNN
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Einwohnergemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 2. Juni 2021 die Rechnung 2020 genehmigt und den Bericht der Geschäftsprüfungskommission für das Geschäftsjahr 2020 zur Kenntnis genommen. Zudem wurde einer Ergänzung des kommunalen Personal- und Besoldungsreglements zugestimmt. Die 30-tägige Referendumsfrist ist inzwischen unbenützt abgelaufen, so dass die Beschlüsse formell erwahrt werden konnten. Leistungsvereinbarung Familien-, Erziehungs- und Jugendberatung Mit der Birmann-Stiftung und der Stiftung Jugendsozialwerk wurde eine Leistungsvereinbarung für eine professionelle Familien-, Erziehungs- und Jugendberatung abgeschlossen. Unwetterschäden Verschiedene Mergelwege ausserhalb des Baugebietes wurden durch die heftigen Regenfälle der vergangenen Wochen arg in Mitleidenschaft gezogen. Um ein weiteres Auswaschen des Belags und Folgeschäden zu vermeiden, müssen die
Schäden zeitnah behoben werden. Auch der Mergelparkplatz ob der Kirche wird wieder instand gestellt. Mit den entsprechenden Arbeiten wird die Fa. Ruepp AG, Ormalingen, beauftragt. Kindergarten Der Kindergarten am Eggweg ist in die Jahre gekommen und weist gewisse bauliche Mängel auf. Da auch die Raumverhältnisse prekär sind, wird ein Ersatz der Baute geprüft. Das Architekturbüro Bussinger, Rothenfluh, wird beauftragt, ein entsprechendes Vorprojekt auszuarbeiten. Öffentliche Gewässer Die Unwetter der letzten Wochen haben uns wieder vor Augen geführt, welche Kraft unsere Gewässer entwickeln können. Nebst Geschiebe wurden auch Bäume, Brennholz und andere Materialien, die teilweise im Uferbereich gelagert waren, von den Wassermassen mitgerissen. Oftmals ist dann eben dieses Schwemmgut dafür verantwortlich, dass der Wasserabfluss beeinträchtigt wird und sich die Wassermassen einen anderen Weg suchen und die Bäche über die Ufer treten und das angrenzende Areal und die umliegenden Häuser fluten. Wir rufen die Grundeigentümer längs von Gewässern auf, die Uferbereiche
nicht als Lager- und Deponieplätze zu verwenden.
AG führt im Auftrag der Gemeinde periodisch entsprechende Kontrollen durch.
Gemeindesteuern 2021 Gemäss den Bestimmungen des kommunalen Steuerreglementes wird auf Zahlungen, die bis zum 31. Juli des Steuerjahres erfolgen, ein Skonto von 3% gewährt. Die ordentliche Fälligkeit der Gemeindesteuern ist auf den 30. September des Steuerjahres terminiert. Für verspätete Zahlungen wird ein Verzugszins von 5% erhoben.
Feuerwerk/Knallkörper Der Nationalfeiertag steht unmittelbar bevor. Wir machen darauf aufmerksam, dass gemäss dem kommunalen Polizeireglement, das Abbrennen von Feuerwerk und das Ablassen von Knallkörpern auf die Tage vom 31. Juli und dem 1. August beschränkt sind. Wir bitten die Einwohnerschaft, diese Einschränkungen aus Rücksicht auf die Natur und die Tierwelt einzuhalten. Wir erachten es als selbstverständlich, dass das beanspruchte öffentliche Areal nach dem Abbrennen von Feuerwerk etc. spätestens am nächsten Morgen entsprechend gereinigt wird. Wie bereits in den Vorjahren ist das Abbrennen von Feuerwerk und Knallkörpern auf dem Schulareal untersagt.
Grossreinigung Schulbauten Die jährliche Grossreinigung der Schulbauten ist in vollem Gange. Das Reinigungsteam der Gemeinde wird von verschiedenen Helfern tatkräftig unterstützt. Besten Dank an all die Helfer für ihren Einsatz. Parkplatz Bodenacker Die Parkierungsanlagen der Gemeinde sind grundsätzlich gebührenpflichtig. Neu wird beim Parkplatz «Bodenacker» ein Parkingmeter aufgestellt, wo die entsprechenden Parkgebühren entrichtet werden können. Bis zu sechs Stunden ist das Parkieren unentgeltlich. Die Ankunftszeit ist mit dem Parkticket oder einer Parkscheibe, die gut sichtbar zu platzieren sind, zu belegen. Die Fa. Securitas
Schulbeginn Am 16. August beginnt wiederum ein neues Schuljahr. Zahlreiche KindergartenSchüler und Erstklässler sind dadurch wohl erstmals alleine mit dem Strassenverkehr und dessen Gefahren konfrontiert. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer, insbesondere auf die jüngeren Schüler und Schülerinnen Rücksicht zu nehmen und die Fahrweise entsprechend anzupassen.
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ
1. August-Feier Gelterkinden Wir laden Sie herzlich zur 1. August-Feier Gelterkinden auf dem Dorfplatz ein. Organisator:
Verein Bierchäller Gelterkinden
Ort:
Dorfplatz Gelterkinden
Programm mit Festwirtschaft: ab 17.30 Uhr Festrede:
Sarah-Jane
Musikalische Unterhaltung:
Hausi Beyeler
Höhenfeuer:
beim Hof Untere Allersegg
Festwirtschaft:
bis 23.00 Uhr
Gerne möchten wir Sie auf Art. 8 des Polizeireglements aufmerksam machen:
Gemeindeverwaltung geschlossen
Art. 8 Feuerwerk
am Freitag, 6. August 2021
Abbrennen von Feuerwerkskörpern
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Einwohnergemeinde Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden Einwohnergemeinde Gelterkinden
Donnerstag, 22. Juli 2021
Das Abbrennen von Feuerwerk und das Werfen von Knallkörpern ist am 31. Juli und am Nationalfeiertag, in der Fasnachtswoche sowie in der Silvesternacht im Freien gestattet, sofern weder für Personen, Tiere noch Sachen eine konkrete Gefahr geschaffen wird.
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Das Abbrennen ganzer Feuerwerksbatterien ist bewilligungspflichtig.
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Der Gemeinderat kann Ausnahmen bewilligen oder Einschränkungen erlassen.
Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung, sich an die Vorschriften zu halten und wünscht einen schönen Nationalfeiertag.
Die Gemeindesoftware erfährt am Freitag, 6. August 2021 ein umfangreiches Update. Die Gemeindeverwaltung wird daher den ganzen Tag für den Publikumsverkehr geschlossen sein. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Die Bevölkerung wird freundlich ersucht, die Häuser zu beflaggen. Herzlichen Dank! Am 1. August ab 9.00 Uhr bis 2. August 1.00 Uhr gelten folgende Verkehrsmassnahmen: Strassensperrung: Schulgasse (ab Schulgasse 7) bis Dorfplatz, ganzer Dorfplatz (Durchfahrt beim Brunnen), Dorfplatz Richtung Kirchrain, Marktgasse. Umleitungen: Der Verkehr Richtung Tecknau/Rünenberg wird via Turnhallenstrasse, Balkenweg, Strehlgasse umgeleitet. Die Signalisationen sind zu beachten. Die Postautokurse Nr. 103 und 104 werden umgeleitet. Verein Bierchäller Gelterkinden Einwohnergemeinde Gelterkinden
Region Gelterkinden
Zehn glückliche Pferdemädchen Traumponylager in Anwil URSULA HANDSCHIN
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Information zu den Wahlen vom 26. September 2021 Ersatzwahl Sozialhilfebehörde Gelterkinden Für den Rest der Amtsperiode vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2024 Frau Bettina Fischer Herrmann hat per 30. September 2021 ihren Rücktritt aus der Sozialhilfebehörde bekannt gegeben. Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl für einen Sitz in der Sozialhilfebehörde Gelterkinden für den Rest der laufenden Amtsperiode auf den 26. September 2021 festgelegt. Allfällige Nachwahlen finden am 28. November 2021 statt. Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar (Ausnahmen gemäss § 9 Gemeindegesetz). Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Möglichkeit der Stillen Wahl Für die Wahl ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind bis zum 9. August 2021, 17.00 Uhr, der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, einzureichen. Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) sind auf der Website des Kantons Basel-Landschaft herunterzuladen: https://www.baselland.ch/ themen/p/politische-rechte/wahlen/wahlvorbereitungen.
Erwartungsvolle Gesichter strahlten begeistert auch am letzten Tag nach dieser zeitweise recht nassen Woche, in der, wie in Island, drei Bächlein überquert wurden auf einem Ausritt infolge von Überschwemmungen. Sibylle Müller, die Organisatorin und Leiterin dieser Lagerwoche auf dem Reizackerhof in Anwil wirkt ansteckend mit ihrer immer guten Laune und ihrer liebevollen Fröhlichkeit. Die Mädels, zwischen sieben und zwölf Jahre alt, wiesen unterschiedliche Vorkenntnisse im Umgang mit Pferden auf. Einige reiten regelmässig, andere waren Anfänger. In Zweiergrüppchen halfen sie einander und wechselten sich ab im Reiten und Pferde führen. Alisha und Doreen teilten sich die Isländer Rökkva; Stella und Céline: Elvadis; Mara und Fiona: Skjoni; Jana und Julia die Shettys Vanilla, und Mia und Emma: Maya. Um 8 Uhr war Pflege und Vorbereiten der Pferde angesagt, bevor es jeweils losging bis 11 Uhr auf den Ausritt, die Schnitzeljagd mit Schatzsuche oder die Vorbereitung auf das Gymkhana am Ende der Woche. Bei dieser Disziplin lernen die Pferde, die Angst vor ungewohnten Situationen zu verlieren. Es macht sie sicherer im Umgang, indem man sie konfrontiert mit Gegenständen, Untergrund und Umgebung, die sie noch nicht kennen. Die Kinder durften sie dabei begleiten. So lernen sie die Kommunikation mit den Ponys. Beide müssen sich konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit schulen. Lukas, der 14-jährige Sohn von Sibylle Müller, Teammitleiter während der
Alle sind Gewinner dieser herrlichen Ponytraumwoche, die Kinder und die Teamleiter hinten (v. l.) Nicole, Lukas und Sibylle Müller. ganzen Woche, bereitete den Parcours auf dem Hofplatz vor, während die Gruppe die Ponys auf einer Ausreitrunde aufwärmte. Jedes Kind führte nachher sein Pferdchen durch die Hindernisse, wobei sichtbar wurde, welche der Vierbeiner schon länger von seiner Besitzerin geschult worden waren und wer noch eher ängstlich, unsicher und daher noch etwas ungeschickt vorging. Die restliche Zuschauerschar beobachtete, applaudiere und empfing am Schluss stolz die Schleife mit dem goldenen Aufdruck «Traumpony», «Ponyreitwoche 2021»! Hungrig stieg die Gesellschaft hoch zu den drei Linden, wo Grillmeister Daniel
zum zweiten Mal diese Woche das Feuer entfacht hatte. An anderen Tagen bereitete Rita, die Reizackerbäuerin, die Mahlzeiten vor, um sie unter Dach zu servieren. Dankbar war die Lagerleiterin ebenfalls über die Mithilfe in dieser Woche von Nicole, Tamara und Simon. Am Freitag um 12 Uhr wurden zehn müde, aber glückliche Kinder, die viel gelernt hatten in lustiger Gesellschaft und um einige Pferdeabenteuer reicher, von ihren Eltern abgeholt. Sibylle Müller, ausgebildete Reitpädagogin SGTRR, war froh, sie heil und ganz zurück zu geben nach der wiederum gut gelungenen Lagerwoche. www.traumpony.ch
Muss eine Nachwahl angesetzt werden, sind die Wahlvorschläge bis zum 4. Oktober 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11) Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch
Bereit für den letzten Ausritt für das Aufwärmen der Ponys.
Wir sind auch während den
Schulsommerferien vom 5. Juli – 15. August 2021 jeweils am Mittwoch von 15 – 19 Uhr für Sie da Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch Instagram: bibliothek_gelterkinden
Ganz nebenbei konnten die Kinder auch die Hunde des Hofes kennenlernen und den Umgang mit ihnen.
Stella mit Elvadis unterwegs um die Hindernisse, beobachtet von Sibylle Müller, Lukas und der Gruppe. Fröhliches Ausklingen beim letzten Grillzmittag mit Blick auf Anwil.
Region Waldenburg
ObZ
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch
Gottesdienste
Anlässe
Mitteilungen
Sonntag, 25. Juli 9.30 Kirche St. Peter, Pfarrer Martin Stingelin, an der Orgel hören wir Brunetto Haueter.
Vokalensemble und Offenes Abendsingen Während der Schulferien ist Sommerpause. Wir treffen uns wieder am Dienstag, 17. August.
Amtswoche Bis 24. Juli: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51
Sonntag, 1. August 10.00 Ref. Kirche Langenbruck, Pfarrer Martin Stingelin und Organist Martin Wiget. Wir feiern zusammen mit der ref. Kirchgemeinde Hölstein, Bennwil, Lampenberg.
lespresso Während der Schulferien findet der Bücherflohmarkt nicht statt. Krabbelgruppe und Frauengesprächsgruppe Diese finden während der Schulferien nicht statt.
Ab 25. Juli: Pfarrer Martin Stingelin, 061 821 58 85 Unsere Internetseite www.kirche-waldenburg.ch
Donnerstag, 22. Juli 2021
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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 25. Juli 9.30 Kirche St. Peter, Pfarrer Martin Stingelin, an der Orgel hören wir Brunetto Haueter.
Sonntag, 25. Juli 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst, Pfr. A. Berde, anschl. Kirchenkaffee
Sonntag, 1. August 10.00 Ref. Kirche Langenbruck, Pfarrer Martin Stingelin und Organist Martin Wiget. Wir feiern zusammen mit der ref. Kirchgemeinde Hölstein, Bennwil, Lampenberg.
Sonntag, 1. August 9.30 Zunzgen, Regionalgottesdienst, Pfr. U. Dällenbach
www.kirche-langenbruck.ch
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Gottesdienste Sonntag, 25. Juli 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfrn. Rosina Christ. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Mission am Nil Sonntag, 1. August 10.00 Langenbruck, Talgottesdienst mit Pfr. Martin Stingelin. An der Orgel spielt Martin Wiget. Für Kinder und Jugendliche Tageslager in Bennwil Von Montag bis Donnerstag, 26. bis 29. Juli finden in Bennwil zwei Tageslager für Kinder und Jugendliche statt. Das Kinder-Tageslager wird von Pfrn. Rosina Christ und ihrem Team geleitet. Die älteren Kinder und Jugendliche sind in diesen Tagen mit einem Team aus der Jungschi Bämbel unterwegs. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele spannende Abenteuer und eine tolle Gemeinschaft. Voranzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 7. August, 9.30 in der Kirche
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer (ohne Anmeldung). Bei Fragen gibt Ihnen Roland Steinle, Tel. 061 951 10 83 gerne Auskunft. Schritte gemeinsam feiern Sonntag, 15. August um 17.00 in der Kirche Hölstein. Lena Moerikofer, Jugendarbeiterin und angehende Theologin, freut sich auf alle Kinder mit ihren Eltern, um zusammen den Anfang ihres neuen Kindergarten- oder Schuljahrs zu feiern und den Kindern dabei Gottes Schutz und Segen zuzusprechen. Alle Kinder aller Konfessionen und aus dem ganzen Tal sind herzlich zu dieser kleinen Feier, welche ungefähr eine halbe Stunde dauert eingeladen! Mitteilungen Neue Schlüsselanlage - offene Kirchen Anfangs Juli wurden in unserer Kirchgemeinde neue Schliessanlagen installiert. Das Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein und beide Kirchen in Bennwil und Hölstein sind damit neu ausgerüstet worden. Mit den automatischen Schliessanlagen werden ab sofort beide Kirchen tagsüber offen zugänglich sein. Sie bieten damit
Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
Gelegenheit für eine «Auszeit» mitten im Alltag oder in der Freizeit. Kirchenräume mit ihrer klaren Gestaltung und ihrer Ruhe werden oft als einzigartig empfunden. Sie laden zur Begegnung mit Gott ein und regen zum Nachdenken an. Wir laden Sie hiermit herzlich ein: Nehmen Sie sich Zeit, die Ruhe und Weite des Kirchenraumes auf sich wirken zu lassen. Lassen Sie Ihre Gedanken treiben. Wer weiss was Sie entdecken werden. Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Das Sekretariat ist während den Sommerferien, vom 12. bis 30. Juli, geschlossen Die diensthabende Pfarrperson ist jederzeit gerne für Sie da: Amtswoche vom 8. bis 23. Juli: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Amtswoche vom 24. Juli bis 6. August: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 Weitere detaillierte Informationen finden Sie auch auf unserer Website: www.ref-behoela.ch
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch
Gottesdienste Sonntag, 25. Juli 17.00 Gottesdienst. Kollekte: Miva Christophorus Montag, 26. Juli 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 28. Juli 9.15 Rosenkranzgebet Montag, 2. August 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 4. August 9.15 Rosenkranzgebet Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Gregor Ettlin, er wird am Sonntag, 25. Juli um 17.00 den Gottesdienst feiern. Infos aus der Arche Wegen den Sommerferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Über den Telefonbeantworter oder über die Homepage erfahren Sie, wen Sie im Notfall oder bei Beerdigungen erreichen können. Gebet für alle die
Impressionen vom AM-Jam 2019.
Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch
mit «Rädern» unterwegs sind Im Gottesdienst vom 25. Juli wird für «miva: transporthilfe» gesammelt. Wir laden Sie ein, achtsam und bewusst mit allen Fahrzeugen unterwegs zu sein. Vom Dreirad, Velo, Töff bis zum Auto dürfen wir gesegnet sein. «Guter Gott, Ich bitte dich um Deinen Segen über mich und dieses Fahrzeug und über alle, die es benutzen werden, auf dass es uns immer wieder zu den Mitmenschen führt. Hilf, dass ich umweltbewusst mit ihm umgehe, und dass ich mich im Strassenverkehr mit Rücksicht und Respekt verhalte. Lass mich und alle, die mit mir diese Fahrt antreten, heil und gesund an unser Ziel gelangen. Dir sei Lob und Dank heute und an jedem neuen Tag. Amen» Wir reisen um die Welt! SOLA Reisebericht 2021 «Marmor, Stein und Eisen bricht – aber unsere Reise nicht.» Ja, auf diese Reise haben sich ganz viele so richtig gefreut. Endlich wieder losfahren, den Alltag daheimlassen und einfach geniessen. So zog das Sommerlager der Pfarrei Bruder Klaus
F O T O S: Z V G
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
aus Oberdorf am Montag, 5. Juli los in ein 10-tägiges Abendteuer. Alle bekamen einen Pass, mit dem man von Land zu Land und von Kontinent zu Kontinent reisen konnte. An jedem Tag durften Spezialitäten der besuchten Länder genossen werden. Ein ganz grosses Dankeschön an die Küche: Barbara und Salvatore Malomo. Ihr habt uns sehr verwöhnt. Mit eurem Essen und mit eurer wunderbaren schönen Energie. Mit eben so viel Energie bereitete das Team das Lager vor. Von den Bastelarbeiten bis zum grossen Ägyptenrätsel, vom Karaokenachmittag bis zum Sonnenaufgang, von den Powerpointpräsentationen bis zum Pass zusammenstellen. All diese wunderbaren, fantasievollen Arbeiten der Leiter*innen sei hier herzlich gedankt. Mati & Kinga Bär, Eloise Blättler, Annik Freuler, Yael Moosbrugger, Diana & Helen Schweizer, Sarah & Jenni Stalder, Bohdana Shandrovska, Nisha Tangeswaran und Tatjana Ziehe. Schön ward‘ ihr dabei und habt das Lager zum Erlebnis gemacht. Es war ein ganz besonderes Lager mit all den Kindern und mit dem tollen Leitungs- und Küchenteam. Gerne wieder!
Graffiti-Künstler.
In ferne Länder reisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommerlagers der F O T O: Z V G Pfarrei Bruder Klaus aus Oberdorf.
Auf und los – wir reisen um die Welt
Oberdorf Die Pfarrei Bruder Klaus weilte im Sommerlager «Marmor, Stein und Eisen bricht – aber unsere Reise nicht.» Ja, auf diese Reise haben sich ganz viele so richtig gefreut. Endlich wieder losfahren, den Alltag daheimlassen und einfach geniessen. Von Kontinent zu Kontinent So zog das Sommerlager der Pfarrei Bruder Klaus aus Oberdorf am Montag, 5. Juli in ein zehntägiges Abenteuer los. Alle bekamen einen Pass, mit dem man von Land zu Land und von Kontinent zu Kontinent reisen konnte. Unterwegs traf die Lagergemeinschaft eine japanische Reiseleiterin und es wurden afghanische Steinspiele gespielt sowie australische Spinnen und Koalas gebastelt. Die Gruppe hat neuseeländisch gegessen, ist gewandert, erlebte Wellness in Amerika und die Olympiade in Brasilien. In Ägypten wurde die Sonne gefunden und die Teilnehmer durchstreiften Madagaskar. Am Schluss, beim Spiel der Kontinente, genoss die Gruppe den Höhepunkt. Immer wieder wurde das «Natel», das Wetterorakel, zurate gezogen. Ob wohl das Wetter hält, die Wanderung stattfinden kann, das Lagerfeuer brennen und die Olympiade mit dem Wasserparkour stattfinden kann? Ja, es ging – wetter-
technisch hatten die Sommerlager-Teilnehmer viel Glück. Umfangreiche Vorbereitungen An jedem Tag durften Spezialitäten der besuchten Länder genossen werden. Ein ganz grosses Dankeschön an die Küche: Barbara und Salvatore Malomo, welche die Teilnehmer mit ihrem Essen und ihrer wunderbaren Energie sehr verwöhnt haben. Mit eben so viel Energie bereitete das Team das Lager vor. Von den Bastelarbeiten bis zum grossen Ägyptenrätsel, vom Karaokenachmittag bis zum Sonnenaufgang, von den Powerpointpräsentationen bis zum Pass zusammenstellen. All diese wunderbaren, fantasievollen Arbeiten der Leiter/innen sei herzlich verdankt. Mati und Kinga Bär, Eloise Blättler, Annik Freuler, Yael Moosbrugger, Diana und Helen Schweizer, Sarah und Jenni Stalder, Bohdana Shandrovska, Nisha Tangeswaran und Tatjana Ziehe, schön ward‘ ihr dabei und habt das Lager zum Erlebnis gemacht. Es war ein ganz besonderer Anlass mit all den Kindern und dem tollen Leitungsund Küchenteam. SABINE BRANTSCHEN, PFARREI BRUDER KLAUS OBERDORF
Veranstaltungen
Hip-Hop, Graffiti und DJing vom Feinsten
Hölstein AM-Jam 2021
Die Veranstaltungen im Kanton Baselland waren rar in den letzten Monaten aufgrund von Corona. Viel wurde abgesagt oder verschoben, manche konnten mit Schutzkonzept durchgeführt werden. Am 7. August 2021 findet jedoch ein besonderer Leckerbissen für alle HipHop-Fans auf dem Gelände des «Öpfelhüsli» in Hölstein statt. Das Open Air AM-Jam mit regionalen Grössen wie Morow x Sherry-ou, Crispthecook, Nordwest Legends oder die DJs Maroo und NoseCut machen die Aufwartung und wollen nach der Premiere im Jahre 2019 richtig Gas geben. Die zweite Ausgabe dieses neuen Open Airs hätte eigentlich schon letztes Jahr stattfinden sollen, aufgrund Corona wurde dies jedoch verschoben. «Die Vorbereitungen waren nicht einfach», schildert Elia Mahler, der OK-Chef des AM-Jam. «Glücklicherweise haben wir von unseren Sponsoren grosse Unterstützung erhalten und auch die Gemeinde Hölstein hat vollen Support geliefert.» Das Open Air gibt es insbesondere, um
den regionalen Musikern und Künstlern eine Gelegenheit für einen Auftritt zu bieten. Organisiert und ins Leben gerufen wurde der ganze Event vom Verein «Anderst Motiviert», daher kommt auch der Name der Veranstaltung mit AM-Jam. Das Open Air soll in einem familiären und entspannten Rahmen stattfinden. Die Besucher erwartet ein spannendes Line-up und viele Attraktionen rund um Hip-Hop. «Es wird Breakdance und Graffiti geben und wir haben zwei Foodtrucks, die für das leibliche Wohl sorgen», führt Elia Mahler weiter aus. Die Gästeanzahl ist auf 500 Plätze limitiert, dies aufgrund von Corona und dem Schutzkonzept. Es ist aber kein Covid19-Zertifikat nötig, sondern die Abstände und Hygienemassnahmen können so eingehalten werden. Parkplätze sind ebenfalls vorhanden, es bietet sich aber an, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Tickets sind noch vorhanden, auf der Website der Veranstaltung (www. am-jam.ch) ist der Link zu finden. MICHAEL HERRMANN
Region Waldenburg Volg-Rezept
ObZ
Die Leidenschaft einer Tänzerin Diegten Jael Senn trainiert seit elf Jahren Irish Dance
MICHAEL HERRMANN
Aprikosen-Streusel (für Backblech à 24 cm ø) Zutaten: 100 g Mehl 100 g Zucker 100 g Butter 1 Pack Kuchenteig, rund, ausgewallt 3 EL Haselnüsse, gemahlen 250 g Aprikosen, halbiert, entsteint Zutaten Guss: 2 Eier 2 dl Rahm 1 EL Mehl 2 EL Zucker 1 TL Vanillezucker Zubereitung: 1. Mehl und Zucker vermischen, Butter dazugeben, rasch zu einem Teig kneten, in Folie einpacken und kühlstellen. 2. Gefettetes Backblech mit Kuchenteig auslegen, mit einer Gabel einstechen, mit Haselnüssen bedecken, Aprikosen darauf verteilen, im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 10 Min. backen. 3. Eier, Rahm, Mehl Zucker und Vanillezucker mit dem Stabmixer vermischen. Über die Aprikosen verteilen, weitere 15 Min. backen. 4. Teig an einer Röstiraffel zu Streuseln raffeln, über dem Kuchen verteilen, fertig backen, bis die Streusel goldgelb sind.
«Was machst du für einen Sport?» – «Ich tanze.» – «Was tanzt du denn genau?» – «Irish Dance.» – «Aha, aber was ist das genau?» So oder ähnlich sind die Fragen, die Jael Senn aus Diegten vielmals schon beantworten musste. Tanzen ist für viele Leute jetzt nicht gerade ein Sport, mehr so ein Hobby oder etwas, das man einfach macht. Kann eigentlich fast jeder. Doch Irish Dance, ähnlich dem Ballett, braucht viele Stunden hartes Training, um ein passables Niveau zu erreichen. Entstanden ist Irish Dance in Irland, wie der Name ja schon sagt, ungefähr Mitte des 15. Jahrhunderts. Im Jahre 1893, als die «Gaelic League» gegründet wurde, eine Gruppe, die die irische Kultur wieder zum Leben erwecken sollte, wurde die neue moderne Periode des Irish Dance eingeläutet. Den meisten Leuten ist es bekannt aus Musicals wie «Riverdance» oder «Lord Of The Dance». Für die 17-jährige Jael war die Liebe zu diesem Tanz am Basel Tattoo vor elf Jahren entstanden. Seit dieser Zeit ist sie aktiv und trainiert mehrmals pro Woche im Studio, am Anfang noch in Sissach, mittlerweile in Zürich. Die Vorausset-
Zubereitung: 20 Min. + 40–50 Min. backen
Jael Senn.
F O T O: M . HERRM A NN
Im Tanzkleid.
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zungen, um Irish Dance erfolgreich zu tanzen, sind vor allem Geduld, Körperbeherrschung und Disziplin. Der gleiche Tanz wird ein ganzes Jahr einstudiert, immer wieder die gleichen Schritte trainiert, bis die Abfolge perfekt ist. An den Wettkämpfen gibt es Solo- oder Gruppendarbietungen, Jael konzentriert sich meist auf die Solovorstellungen. Um als Gruppe zu funktionieren, bräuchte es in der Schweiz noch mehr Tänzerinnen und Tänzer auf einem hohen Niveau. Insgesamt zwei Tanzschulen betreiben es sehr ernsthaft, viele kleinere Tanzschulen einfach als Kurs und Hobby, um mal reinzuschnuppern. Sehr populär ist Irish Dance aktuell in den USA und natürlich noch immer im Mutterland, in Irland, oder auch in Schottland. Daher sind die Wettkämpfe in ganz Europa verstreut, und es ist einiges an Reisen angesagt. Durch Corona wurde das Ganze im letzten Jahr etwas gedämpft, die Weltmeisterschaft fand dieses Jahr zu Hause in der Turnhalle in Diegten statt, die die Gemeinde zur Ver-
fügung gestellt hatte. Aufgenommen auf Video musste es der Jury eingesendet werden, und so konnte trotzdem eine Weltmeisterschaft durchgeführt werden. Für Jael geht es nicht nur um die Resultate, sondern um das ganze Drumherum: «Es ist für mich wie eine Familie, man sieht immer wieder die gleichen Leute an den Wettkämpfen, freut sich zusammen, lacht und hat Spass.» Die ganze Ausrüstung und die Reisen sind nicht gerade günstig, darum ist die Gymnasiastin froh um die Unterstützung ihrer Eltern. Jacqueline Senn, die Mutter von Jael, ergänzt: «Klar sind die Aufwendungen hoch, aber es macht auch uns Eltern grossen Spass, die Tochter an die Wettkämpfe zu begleiten und Teil davon zu sein.» Die nächsten Weltmeisterschaften finden in Stuttgart statt, die Qualifikation dazu läuft in diesem Jahr und das ist das nächste Ziel von Jael. Wenn Jael vom Irish Dance spricht, funkeln ihre Augen leuchtend. Sie macht sich keine Illusionen nur auf diese Karte zu setzen, aber eine TourneeTeilnahme an einem grossen Musical wie «Riverdance» ist sicher ein grosses Ziel und wäre die Krönung des jahrelangen Trainings und des Aufwands.
Donnerstag, 22. Juli 2021
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Hölstein Feuerwerk zum Nationalfeiertag Seit vielen Jahren spielen sich die 1. August-Feierlichkeiten in Hölstein im privaten Rahmen ab. Die Gemeinde führt keine offizielle Feier mehr durch. Das Feiern wird bewusst dem ungezwungenen und fröhlichen Zusammensein mit Familie, Nachbarn oder Freunden überlassen. Wir appellieren an Ihre Fairness und Vernunft. Nehmen Sie beim Abbrennen von Feuerwerk Rücksicht auf Ihre Nachbarn und die Tierwelt. Das Abbrennen von Feuerwerk ist lediglich am 31. Juli sowie am 1. August erlaubt. Wer bereits in den Tagen davor Feuerwerk abbrennt, kann gemäss Polizeireglement der Gemeinde Hölstein gebüsst werden. Die beauftragte Sicherheitsfirma der Gemeinde wird im Vorfeld des Nationalfeiertags verstärkt Kontrollen durchführen. Ausserdem bitten wir Sie, die Überreste Ihres Feuerwerkes ordnungsgemäss zu entsorgen. Hip-Hop Jam beim Öpfelhüsli Am Samstag, 7. August findet im Gewerbegebiet Bärenmatte rund um das Öpfelhüsli zum zweiten Mal ein Open Air Musikanlass der Hip-Hop-Szene statt. Verantwortlich für die Organisation und die Durchführung ist der Verein «Anderst Motiviert» aus Oberdorf. Die Veranstalter und die Künstler hoffen nebst gutem Wetter auf möglichst grossen Zulauf und auf ein zweites erfolgreiches Open Air in Hölstein. Informationen zum Ticketbezug und zum Anlass finden Sie unter www.am-jam.ch.
Waldenburg Nationalfeiertag Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung wünschen schon heute einen schönen Nationalfeiertag. Wir bitten Sie, auch an diesem Tag Rücksicht auf die Tiere, Nachbarn und die Umwelt zu nehmen. Vielen Dank.
Zweiter Rang an den Schottischen MeisF O T O: Z V G terschaften.
Rätselspass mit der ObZ
Gemeinde Waldenburg
Was isch los z’Waldeburg? Freitag, 23. Juli Ab 7.00 Uhr: Grünabfuhr Samstag, 24. Juli Markt beim Törliplatz Freitag, 6. August Ab 7.00 Uhr: Grünabfuhr
Langenbruck Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die Liegenschaftsbesitzer. Wir bitten die Bevölkerung, Ihre Bepflanzung bis Ende August auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden. Die Höhe muss mind. 4,50 m (über der Fahrbahn), resp. 2,50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm, Schneelast) ist ebenfalls zu entfernen. Gemeinde Langenbruck
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Was läuft in Langenbruck
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LÖSUNG 28/2021: AUSSICHT
Samstag, 31. Juli Feldschiessen, Schützengesellschaft, Helfenberg, 14.00–17.00 Uhr Samstag, 31. Juli 1. Augustfeier Helfenberg & Bärenwil, gem. Flyer Sonntag, 1. August Ausstellung Biderbaracke, Langenbruck Tourismus, Biderbaracke, 14.00–17.00 Uhr Dienstag, 3. August Abendspaziergang, Arbeitsgruppe Alter und Gesundheit, Postplatz, 19.00 Uhr Dienstag, 3. August Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr
Diverses
Heinz Wiesner Immobilienvermittlung M +41 79 578 66 66 wiesner-immobilien.ch
ObZ Donnerstag, 22. Juli 2021 Immobilien Möhlin
Spielprogramm Woche 22.07.2021 – 28.07.2021 Filmtitel
Do 22.07.
Fr 23.07.
Sa 24.07.
So 25.07.
Mo 26.07.
Di 27.07.
Mi 28.07.
Black Widow
17.00 D
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HAUSBESICHTIGUNG
15.00 D
15.00 D
15.00 D
20.00 D
20.00 D
Samstag, 24. Juli 2021 10.00 - 14.00 Uhr Neusatzweg 19 4105 Biel-Benken
Die Croods – Alles auf Anfang Fast & Furious 9
20.00 D
20.00 D
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12.7.
7.8.2021
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Filmliste WE ARE CINEMA OPEN AIR LIESTAL (WACOAL) Open Air I – Gitterlibad Film ab 21 Uhr Montag, 26. Juli 2021 Dienstag, 27. Juli 2021 Mittwoch, 28. Juli 2021 Donnerstag, 29. Juli 2021 Freitag, 30. Juli 2021 Samstag, 31. Juli 2021
Eden für Jeden Point Break E. T. Der Ausserirdische Green Book A Star is Born Back to the Future I
Filmliste WE ARE CINEMA OPEN AIR LIESTAL (WACOAL) Open Air II – Stedtli Film ab 21 Uhr Freitag, 6. August 2021 Samstag, 7. August 2021 Sonntag, 8. August 2021
Das perfekte Geheimnis Flashdance What a Feeling...! Ghost – Nachricht von Sam
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Keine Ausgabe am 29. Juli 2021 Inserateschluss für den 22. Juli und für den 5. August 2021 ist wie gewohnt am Montag der betreffenden Woche um 16 Uhr (mit Probeabzug: Freitag der Vorwoche um 16 Uhr). Redaktionsschluss ist jeweils am Montag um 10 Uhr.
VERSICHERUNG, SERVICE UND GARANTIE
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