Nr. 35 21. Jahrgang Donnerstag, 29. August 2019
AZ ANZEIGER AG
REDAKTION.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 29 00
Region Liestal
INSERATE.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 26 39
Region Gelterkinden
Zwei Dutzend Spitzenplätze erreichte die Kellerei Siebe Dupf mit dem Weinjahrgang 2018 . Seite 7
Unter dem Motto «Zämme unterwägs» feierte das APH Homburg in Läufelfingen ein grosses Fest. Seite 11
Region Waldenburg
Zum achten Mal stand der Oris-Cup in Hölstein im Blickpunkt der grossen und kleinen Biker. Seite 16
GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG
Über 150 Genuss-Veranstaltungen
Kolumne
Reisezeit
Liestal Baselbieter Genusswochen 2019 Die Baselbieter Genusswochen 2019 feuern vom 1. September bis 13. Oktober mit über 150 Veranstaltungen ein regional-kulinarisches Feuerwerk ab. Die sechs köstlichsten Wochen des Jahres beginnen am 31. August mit dem Eröffnungsanlass im Rahmen des Liestaler Genussmarkts. Dann wird auch die «Spezialität des Jahres» präsentiert, die Mirabelle. Beinahe 90 Prozent der Schweizer Mirabellen-Ernte stammen aus unserer Region. Zahlreiche Köche verschreiben sich während den sechswöchigen Genusswochen ganz und gar der kleinen, gelben Frucht mit der enormen Süsse. Das «Simply im Rössli» etwa stellt den Weg der Mirabelle mit einer kulinarischen Reise nach. Im Ebenrain-Zentrum in Sissach holt ein Kochkurs die Mirabelle aus ihrem Schattendasein und der «Schlüssel» in Reinach lädt zum Mirabellen-Rendezvous, während das «Rössli» in Buus die Mirabelle mit Gin verbindet. An den Baselbieter Genusswochen erwartet Genussliebhaber aus dem Baselbiet und Umgebung ein vielfältiges Programm von über 50 Veranstaltern mit über 150 Events – vom Openair-Festival im Zeichen des Raclettes in Liesberg über das Wurstseminar in Arlesheim bis zum gemeinsamen Zwetschgenrüsten – die Themenvielfalt ist riesig. Bei den Genusswochen geht es um weit mehr als um die Aufnahme von Nahrung. Die Genusswochen halten die Genusskultur hoch, sie fördern die Geselligkeit, sensibilisieren für Saisonalität und Nachhaltigkeit und rücken regionale Produzenten und Veredler in den Fokus ihres genussvollen Publikums. Detailliertes Programm der Baselbieter Genusswochen und weitere Informationen: www.baselbieter-genusswochen.ch.
Die Spezialität des Jahres: Mirabellen. Seit 2018 stellen die Baselbieter Genusswochen jedes Jahr eine «Spezialität des Jahres» ins Zentrum. Im Jahr 2019 ist dies die vielfach unbekannte Mirabelle – die süsse Pflaume aus dem Baselbiet. Fast 90 Prozent der Schweizer Ernte stammen aus unserer Region. Es sind zahlreiche interessante Veranstaltungen geplant, um die Mirabelle näher kennen zu lernen. Die Mirabelle hat ein einzigartiges Fruchtaroma und einen hohen Fruchtzuckergehalt. Dies macht sie als Frischfrucht und für die Verarbeitung sehr attraktiv.
Tag der Jugend am Kantonalen Schützenfest
FOTO: Z VG
Die Mirabelle ist eine klassische Saisonfrucht, die im Spätsommer/Frühherbst für kurze Zeit frisch verfügbar ist. Neben dem Frischkonsum gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die süsse Frucht in der Saison selbst zu geniessen: Neben der Verwendung in Hauptgerichten zu erwähnen sind Kuchen, Wähen, Joghurt, Crème und Glacé. Da Mirabellen einen sehr raschen Reifeeinritt kennen und nach der Ernte sehr rasch verderben, werden sie meist weiterverarbeitet und haltbar gemacht. Hier bieten sich unter anderem an: Trocknen,
Weleda-Woche 3 für 2 Aktion Vom 2. bis 7. September erhalten Sie beim Kauf von drei Weleda-Naturkosmetik-Produkten das günstigste GRATIS! Wir freuen uns auf Sie
Rathausstrasse 16, 4410 Liestal Telefon 061 922 11 01
Bis zum letzten Schuss wurde am Tag der Jugend am letzten Sonntag am 27. Kantonalen Schützenfest beider Basel auf der Anlage Limperg in Sissach um den Tagessieg geschossen. FOTO: S ANGER VAN RIEMSDIJK
Heisseinfüllen, Kompott, Konfitüre, Sirup, Feindestillat. Getreu nach dem Motto der Baselbieter Genusswochen (regional – saisonal – frisch) haben Baselland Tourismus und das Ebenrain-Zentrum in Sissach eine Übersicht zur Saisonalität der regionalen Gemüse, Salate und Früchte erstellt. Der Flyer ist auf allen Gemeinden im Kanton Baselland sowie bei Baselland Tourismus erhältlich. Zudem lässt sich die Übersicht unter www.baselbieter-genusswochen.ch/pages/spezialität-des-jahres BASELLAND TOURISMUS downloaden.
Die Sommerferien sind eine Zeit der langen Reisen. Nachtzüge erfreuen sich einer ungeahnten Beliebtheit. Dumm nur, dass nur noch die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) diese Nachfrage bedient. Die SBB haben ihr Angebot vor einigen Jahren radikal zusammengestrichen. Zuletzt waren ihre Nachtzüge ein Bild des Grauens. Dreckige Wagen aus den 1970er-Jahren, ohne Klimaanlage, mit bestenfalls mässigem Fahrkomfort. Hier fuhr nur mit, wer sich keine Alternative leisten konnte oder wollte. Nun sollen ideologische Zwänge dazu führen, Nachtzüge zu fördern. Schulen, Unis und Verwaltungen werden angehalten, nur noch den Zug zu benutzen. In meiner Schulzeit wurde diese Sperre gerade gekippt, so dass wir eine feine Maturreise mit der Kleeblatt-Airline nach Dublin erleben durften. Das wäre, kommt das Verbot durch, künftig unmöglich. Ich bin ein Eisenbahn-Freund, aber auch gerne per Auto oder Flugzeug unterwegs. Die Verteufelung des Fliegens ist ein Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung. «Reisen ohne Reue» titelte jüngst eine deutsche Wochenzeitung. Bedenklich, dass uns eine mittelalterliche Moralvorstellung im 21. Jahrhundert durch das Thermometer wieder einholt. Die Botschaft ist klar: Tue Busse und bekenne deine (Flug-)Sünden! Klimarappen und CO2-Zertifikate als neue Ablassbriefe, kauf dich frei, o klimasündiger Mensch! Zweifellos: Das Auto ist der beste Zubringer zur Bahn. Und die Bahn ist der beste Zubringer zum Flugzeug. Der Bahnanschluss des Euro-Airport ist überfällig. Gute Reise! LORENZ DEGEN
Baselland
ObZ 29. August 2019
Ferienpass wächst erneut
Über 1000 Kinder und Jugendliche nahmen das sechswöchige Sommerferien-Programm des Ferienpass X-Island Baselland in Anspruch. Sie konnten aus 5000 Einzelplätzen in über 325 Veranstaltungen die unterschiedlichsten Kurse auswählen. Auch nach der ersten Anmeldephase gab es bis zum Ende der Sommerferien täglich freie Plätze, die sofort gebucht werden konnten. Der Treffpunkt am Bahnhof Liestal füllte sich täglich mit abreisenden Teilnehmergruppen und sorgte für ausgelassene Stimmung. Die Begleiter der Kinder und Jugendlichen zwischen sechs bis 16 Jahren mussten aufpassen, dass sich die aufgeregten Ferienpässler nicht versehentlich einem anderen Kurs anschlossen.
Unglaubliche Vielfalt – tolle Aufführungen Neben Hundebegegnungen, einem Tag mit Energie-Experimenten, Modellflugzeuge selber fernsteuern, Klettern, Ohrringe gestalten, Schokolade giessen, gab es auch Theater- und Zirkusaufführungen, ein Cajon-Konzert, und eine Vernissage mit Arbeiten aus Ton. Im Radio X gestalteten die Ferienpässler eine ganze Stunde Liveübertragung. Seit Jahren bietet die reformierte Kirche Liestal spannende Kurse für den Ferienpass. Dieses Jahr begeisterte sie mit Kochen, Filzen und der Herstellung einer Fackel. «Walk and win new friends» hiess der Kurs der Wanderwege beider Basel. Hier wurden die Kinder auf ihrer Wanderung mit einem feinen Zmittag verwöhnt. Direkt im Anschluss erhielt das Ferienpass-Büro einen Bericht von er-
schöpften, total glücklichen Kindern. Auch die Trendsportart Stand-up-Paddling durfte nicht fehlen. Bei bestem Wetter paddelten die Kinder auf dem Rhein von Murg bis Schwörstadt.
Zuverlässig und verantwortungsbewusst Im Ferienpass-Büro liefen alle Anfragen per Telefon und Mail zusammen. Hier war auch Start- und Endstation für über 32 freiwillige Begleitpersonen. Sie führten die Kinder vom Bahnhof Liestal zu den Veranstaltungen. Im Büro nahmen sie letzte Instruktionen entgegen, wurden über Ablauf-Änderungen informiert, und gaben nach dem Kurs Rückmeldungen. So befanden sich Begleitpersonen und Organisatoren permanent auf dem aktuellsten Stand. Besonders eindrucksvoll war das Verantwor-
Betrachtung zur Woche
tungsbewusstsein der freiwilligen jungen Helferinnen und Helfer, die dieses Jahr das Begleitpersonen-Team auffrischten. Das fleissige, seit Jahren zur Verfügung stehende Team wurde dadurch enorm unterstützt.
Begeisterte Rückmeldungen Der Druck auf die Ferienpass-Organisationen, dass alles reibungslos verläuft, war sehr hoch. Glücklicherweise erhielt das Team begeisterte Kritik. Am grössten war die Freude darüber, dass alle Teilnehmenden von ihren Abenteuern gesund und glücklich zurückkehrten. Diese Qualität soll auch nächstes Jahr gehalten werden. Aus diesem Grund bleibt das Ferienpass-Team mit allen Mitwirkenden in regem Kontakt. STIFTUNG JUGENDSOZIALWERK BLAUES KREUZ BL
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
Wie riecht der Sommer?! Jetzt kommt sie wieder, diese wunderbare Zeit, in der die Welt so schön riecht und glänzt und glitzert und farbenfroh scheint. Wenn morgens auf dem Velo im Vorbeifahren die Rosen im ersten Sonnenschein duften. So rein, tief berührend der Duft. Es scheint, als wäre es mehr als nur eine Blüte. Ein ganzes Meer von Blüten. Wenn die Blätter der Bäume sich in allen rot/gelben Tönen verfärben und bunte Herzensgrüsse verschicken. Da kann niemand einfach vorbeifahren. Da muss angehalten werden. Stoppen und schauen und riechen und staunen. Welch schöner und feiner Duft. Welch wunderbare Farbe. Wow! Gottes Natur und Schöpfung – einem Gedicht gleich. Und beim Anhalten scheint es, als werde die Welt ein wenig kleiner oder langsamer und dadurch gerade wieder grösser. Grösser, weil da mehr ist als der Gang zur Arbeit. Da sind Erinnerungen an den Sommer, an vergangene Herbste. An Jahre in der die Häuser und Bäume noch viel grösser erschienen. Kindheit. Jugendzeit. An vergangene Zeiten. Und an kommende Zeiten. An den Spätherbst, den Winter, die Rückzugszeit mit Kerzenlicht und unter Decke auf dem Sofa ein Buch lesen … Doch
soweit ist es noch nicht. Gott Lob. Es ist noch Sommer. Zwar Spätsommer aber noch Sommer. Und dieser Spätsommer teilt sich in seiner schönsten Form mit und erinnert uns Menschen daran, im Hier und Jetzt zu leben. Lasst uns die Farben, die Sonne, das Gefühl von Ferien, Langsamkeit und vergangenen schönen Zeiten geniessen. In vollen Zügen. Sodass wir tanken können. Auftanken oder vortanken. Der zweite Teil des Jahres ist der Kürzere. Man redet zwar vom zweiten Halbjahr, doch eigentlich ist es gar kein Halbjahr nur ein Dritteljahr. Höchstens. Und doch passiert fast genau soviel wie im ersten Halbjahr. Manchmal sogar noch mehr. Manchmal wird der Drittel vollgepackt – so voll, dass es einem stinken kann. Dann verschwinden die Erinnerungen der duftenden Zeit. Nehmen wir den Duft des Sommers und die Farben des Spätherbstes mit. Als Erinnerung, auch in der nicht so duften Zeit, ab und zu anzuhalten. Abzusteigen, zu schauen und zu staunen. Und vielleicht riechen wir dann die vergangenen Tage tief in uns und können für einen Moment die Zeit anhalten. Auch wenn es nur eine Duftnote oder ein Atemzug lang ist. SABINE BRANTSCHEN MOOSBRUGGER KATHOLISCHE PFARREI OBERDORF/ WALDENBURGERTAL
Todesfälle Stand-up-Paddling.
FOTO: Z VG
Baugesuche Auflagefrist: 2. September 2019 Bennwil. Nr. 0347/2019. Bauherrschaft: Baumgartner Martin, Hof Känel 115, 4431 Bennwil. Projekt: Anbau Remise / Siloballenplatz / Vorplatz / Stützmauer. Neuauflage: zusätzliches Retentions-Filterbecken, Parzelle Nr. 422, Hof Känel. Bubendorf. Nr. 1234/2019. Bauherrschaft: Tschopp Andrea u. Mischa, Im Teufental 10, 4416 Bubendorf. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus / Geländeaufschüttung, Parzelle Nr. 531, 3829, Hof Morgental 70. Buus. Nr. 1221/2019. Bauherrschaft: Immograf.ch AG, Lindenweg 6, 4464 Maisprach. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 4456, Vormattweg. Eptingen. Nr. 1874/2017. Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Wireless Access, Alte Tiefenaustrasse 6, 3050 Bern. Projekt: Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage mit neuen Antennen, Parzelle Nr. 1460, Tunnel Belchen, Zentrale Nord. Frenkendorf. Nr. 1239/2019. Bauherrschaft: Hasenböhler Marius, Baumgartenweg 1, 4402 Frenkendorf. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 269, Baumgartenweg 1. Füllinsdorf. Nr. 1244/2019. Bauherrschaft: Dannenhauer-Tschopp Isabelle u. Dannenhauer René, Arisdörferstrasse 26, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Wintergarten, Parzelle Nr. 2508, Arisdörferstrasse 26. Nr. 1247/2019. Bauherrschaft: Adatepe Devris, Ritzenmattweg 6, 4243 Dittingen. Projekt: Zweckänderung: alt Verkaufsfläche in neu Vereinslokal, Parzelle Nr. 2461, Schneckelerstrasse 9. Gelterkinden. Nr. 0051/2015. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus mit Autounterstand. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 4739, 4740BR, Ischlagweg. Nr. 1235/2019. Bauherrschaft: Bichsel An-
2
dreas Paul, Sonnenhof 1d, 4460 Gelterkinden. Projekt: Umbau Dachgeschoss / Dachflächenfenster / Anbau Terrasse, Parzelle Nr. 1431, Sonnenhof 1d. Itingen. Nr. 1242/2019. Bauherrschaft: CoOpera Immobilien AG + CoOpera Sammelstiftung PUK, Hari Juerg, Talweg 17, 3063 Ittigen. Projekt: Carport mit Abstellraum und Velounterstand, Parzelle Nr. 1947, 1955BR, Netzenweg. Lampenberg. Nr. 1246/2019. Bauherrschaft: Küppers Corinne u. Schweizer André, Rebgasse 22, 4432 Lampenberg. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 6, Rebgasse. Liestal. Nr. 0238/2019. Bauherrschaft: Federer Sarah und Lehner Simon, Wetterchrüzstrasse 8, 4410 Liestal. Projekt: Wintergarten. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 5273, Wetterchrüzstrasse 8. Nr. 0912/2019. Bauherrschaft: Sugumar Sundarajah, Oristalstrasse 10, 4410 Liestal. Projekt: Stützmauer. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 1244, Erzenbergstrasse 30. Nr. 1249/2019. Bauherrschaft: Bau- und Umweltschutzdirektion Hochbauamt, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Projekt: Ersatzparkplätze, Parzelle Nr. 7416, Chrüzbode. Nr. 1252/2019. Bauherrschaft: TapparelliKawamura Cornelia, Friedensstrasse 10, 4410 Liestal. Projekt: Fassadenänderung, Parzelle Nr. 2360, Friedensstrasse 10. Lupsingen. Nr. 0088/2019. Bauherrschaft: Siegenthaler + Partner Architektur AG, Bündtenstrasse 40, 4419 Lupsingen. Projekt: 3 Einfamilienhäuser mit Garagen. Neuauflage: zusätzlicher Carport und Abstellraum Haus C, Parzelle Nr. 914, Bürenstrasse. Oltingen. Nr. 1250/2019. Bauherrschaft: Gysin Hans, Bauerngasse 62, 4494 Oltingen. Projekt: Wiederaufbau Wohn- und Oekonomiegebäude, Parzelle Nr. 1154, Bauerngasse 62.
Ormalingen. Nr. 1230/2019. Bauherrschaft: Leuenberger Fritz, Oberer Eggrainweg 10, 4466 Ormalingen. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 1679, Oberer Eggrainweg 10. Nr. 1233/2019. Bauherrschaft: Rauter-Gibel Melanie u. Rauter Michel, Spitzlerweg 8, 4466 Ormalingen. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 2065, Spitzlerweg 8. Reigoldswil. Nr. 1240/2019. Bauherrschaft: Weber Corinne u. Richard, Unterbiel 4, 4418 Reigoldswil. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 1892, Unterbiel 2. Rickenbach. Nr. 1223/2019. Bauherrschaft: Schüpbach Martina, Hof Weid 8, 4462 Rickenbach. Projekt: Anbau Unterstand, Parzelle Nr. 1219, Hof Weid 13. Rünenberg. Nr. 1241/2019. Bauherrschaft: Erbengemeinschaft, v.d. Bürgin Cornelia u. Marcel, Schulstrasse 54, 4497 Rünenberg. Projekt: Erweiterung Schopf, Parzelle Nr. 111, Schulstrasse 54. Sissach. Nr. 1227/2019. Bauherrschaft: Verna AG Hoch- und Tiefbau, Gewerbestrasse 9, 4450 Sissach. Projekt: Stationärer Werkhofkran, Parzelle Nr. 2269, Gewerbestrasse. Tecknau. Nr. 1228/2019. Bauherrschaft: von Büren Alain, Hofackerrain 3, 4492 Tecknau. Projekt: Carport, Parzelle Nr. 713, Hofackerrain 3. Nr. 1238/2019. Bauherrschaft: Sommer Martina u. Bruno, Zelgliweg 30, 4492 Tecknau. Projekt: Aussentreppe, Parzelle Nr. 529, Zelgliweg 30. Titterten. Nr. 1245/2019. Bauherrschaft: Jauslin Heidi u. Bösiger André, Retschenweg 1, 4425 Titterten. Projekt: Carport, Parzelle Nr. 821, Retschenweg 1. Zeglingen. Nr. 1887/2017. Bauherrschaft: Buess Samuel und Schaffner Jolanda, Lehmattstrasse 18 60, 4495 Zeglingen. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 468, Lehmattstrassse.
Herausgeberin
AZ Anzeiger AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02
Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr
Gelterkinden
Lupsingen
Daniel Dettwiler-Kiepe, geb. 15. Juli 1957, von Reigoldswil BL (wohnhaft gewesen Balkenweg 1a). Abdankungsgottesdienst in der evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden: Montag, 2. September 2019, 14.30 Uhr. Margrith Pfister-Marrer, geb. 17. März 1927, von Erlinsbach SO (wohnhaft gewesen Rainenweg 7). Urnenbeisetzung mit Trauergottesdienst am Grab: Donnerstag, 29. August 2019, 11.00 Uhr. Besammlung auf dem Friedhof.
Wilhelm Rudolf Frey-Wächli, geb. 2. Juni 1942, von Laufen BL (wohnhaft gewesen Rebackerweg 10). Abdankungsfeier: Mittwoch, 28. August 2019, 14.00 Uhr im Gemeindesaal Lupsingen. Tecknau Irmgard Buess, geb. 1. Juli 1930, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen Zelgliweg 27). Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung: Donnerstag, 5. September 2019, 14.00 Uhr. Besammlung in der römisch-katholischen Kirche.
Spitex-Tag am 7. September
Feuerwehren öffnen ihre Tore
Das Motto des diesjährigen Nationalen Spitex-Tages vom 7. September heisst «Hören und Zuhören». Beides sind zentrale Elemente des Pflegealltags und der Beziehung zwischen Pflegenden und ihren Klient/-innen. Spitex-Organisationen in der ganzen Schweiz stellen am Spitex-Tag ihr Angebot vor und bieten einen kostenlosen Hörtest und/oder kostenlose Hörberatung an. National werden über 80 Prozent aller SpitexKlient/-innen durch die Nonprofit-Spitex-Organisationen versorgt. Die NPOSpitex ist auch im Baselbiet die mit Abstand grösste und wichtigste Anbieterin von ambulanten Pflegeleistungen. OBZ
In der Nacht vom 30./31. August sowie den ganzen 31. August öffnen 15 Feuerwehren im Baselbiet und in BaselStadt ihre Tore für die Bevölkerung. Diese Aktion findet im Rahmen des 150-Jahre-Jubiläums des Schweizerischen Feuerwehrverbands (SFV) statt. Im Oberbaselbiet öffnen folgende Feuerwehren ihre Tore: Feuerwehr Bölchen, Diegten; Feuerwehr Farnsburg, Ormalingen; Feuerwehren Frenke und Wolf, Hölstein; Feuerwehr Region Gelterkinden, Gelterkinden; Feuerwehr Lausen, Lausen; Stützpunktfeuerwehr Sissach, Sissach; Feuerwehr Verbund OBZ Wasserfallen, Reigoldswil.
Syydebändel-Wein holt grosse Goldmedaille Der Wein Syydebändel Barrique Pinot Noir 2015 hat an der Mondial des Pinots 2019 eine grosse Goldmedaille gewonnen. Der Verein Syydebändel hat am einzigen internationalen Weinwettbewerb, der ausschliesslich den Weinen der Pinot-Familie gewidmet ist, mit dem Syydebändel Barrique 2015 teilgenommen und darf sich über die grandiose Bewertungen freuen. Die Ehre einer grossen Goldmedaille erlangen in diesem Wettbewerb nur wenige Schweizer Weine. Der Syydebändel Pinot Noir Barrique 2015, eine Gemeinschaftsproduktion von acht regionalen Winzern wurde mit sagenhaften 92,4 von 100 Punkten bewertet. Die Preisverleihung findet am Freitag, 6. September um 11 Uhr im Hotel de Ville in Sierre statt. Eine Delegation des
Vereins wird vor Ort sein und die Auszeichnung in Empfang nehmen. Der Verein Syydebändel hat bereits mit dem Syydebändel Barrique 2016 am angesehensten Wein-Wettbewerb der Welt, den Decanter World Wine Awards 2019 in London, teilgenommen und durfte sich über die sagenhaften Bewertung von 95 Punkten und die goldene Auszeichnung freuen. Die Resultate bestätigen die grossartige Arbeit, welche in den Reben der Syydebändelproduzenten sowie durch das Siebe Dupf-Kellerteam rund um Kellermeister Thomas Engel gemacht wird. Es zeigt auch, dass die Weine der Region Basel den Vergleich mit nationalen und internationalen Grössen nicht zu scheuen brauchen und über eine bemerkenswerte Konstanz verfügen. VEREIN SYYDEBÄND EL
Baselland
ObZ 29. August 2019
3
Das vertraute, unvertraute Denkmal
Liestal Das Dichter- und Stadtmuseum Liestal organisierte am Sonntag eine Matinee beim Spitteler-Denkmal Bei herrlichem Wetter versammelten sich am Sonntagmorgen über 70 Personen am Spitteler-Denkmal im Park des Kantonsspitals. Die Zuschauer genossen die schattigen Sitzplätze mit direkter Sicht auf die Skulptur des Basler Bildhauers August Suter und natürlich die Kurzvorträge, die dank einer Tonanlage trotz des regen Verkehrs auf der Rheinstrasse gut zu verstehen waren. Die einzelnen Beiträge wurden von fröhlichen musikalischen Intermezzi für Trompete und Posaune, gespielt vom jungen Duo «I Papagalli», aufgelockert. Stefan Hess, der Leiter des Dichterund Stadtmuseums, begrüsste das Publikum und freute sich, dass so viele den Weg zu einem fast in Vergessenheit geratenen Denkmal gefunden hatten. Dem Museumsteam sei wichtig, dass im Rahmen des Spitteler-Jubiläumsjahrs auch das Denkmal gewürdigt und an seine grosse künstlerische Bedeutung erinnert werde. Angesichts des am selben Wochenende stattfindenden Schwingerfests machte er humorvoll auf die Ähnlichkeit des Spitteler-Denkmals mit dem Schwingerdenkmal von Hugo Siegwart im Stadtpark von Luzern aufmerksam und erklärte, dass es gegen dieses Denkmal einige Proteste gegeben habe. Auch die Skulptur einer liegenden Frau, die 1940 zu Ehren Spittelers am Luzerner Spitteler-Quai aufgestellt wurde, wurde heftig kritisiert; Mitglieder eines katholischen Jugendverbands gingen sogar so weit, die kritischen Partien der nackten Dame sittsam zu verhüllen. Liestal war da um einiges progressiver, denn gegen die expressive Nacktheit der beiden Figuren des Spitteler-Denkmals wurde nie Einspruch erhoben.
Eric Nussbaumer, Nationalrat und Ständeratskandidat, sinnierte in seinem Grusswort über die Begegnung mit dem vertrauten Unvertrauten. Der junge Mann, der dem Künstler August Suter für seine Skulptur Modell gesessen hat, ist heute niemandem mehr ein Begriff. Auch Spittelers Werk, das schon Gottfried Keller einiges Kopfzerbrechen bereitet hat, scheint heute unvertraut. Suter-Enkel überbrachten Nachlass als Schenkung Den Hauptteil der Matinee bestritten der ehemalige Leiter des Dichter- und Stadtmuseums Dr. Hans R. Schneider, die Schauspielerin Regula Grauwiller und der Kurator des Basler Antikenmuseums Dr. Tomas Lochman. Sie führten das Publikum in die Geschichte des Denkmals ein und malten ein reiches Bild der historischen Hintergründe. Hans R. Schneider dankte der verstorbenen Hildegard Gantner, die sich jahrzehntelang um das Andenken an den Künstler August Suter verdient gemacht hat, und ihrem Sohn Louis Gantner, der einen Teil ihres Nachlasses dem Staatsarchiv übergeben hat. Eine weitere kostbare Materialsammlung ging am Tag der Matinee selbst in den Besitz des Staatsarchivs über. Mehrere Nachkommen August Suters aus der Enkel-Generation waren nämlich extra für die Matinee aus Frankreich angereist und brachten seinen Nachlass als Schenkung für das Staatsarchiv Baselland mit. Hans R. Schneider erzählte vom Zürcher Rechtsprofessor Fritz Fleiner, einem Freund und langjährigen Bewunderer Spittelers, der nach dessen Tod ein privates Initiativkomitee zur Errich-
Stefan Hess, der Leiter des Dichter- und Stadtmuseums, begrüsste das Publikum.
tung eines Denkmals gründete. Mittels eines Zeitungsinserats, unterzeichnet von vielen prominenten Politikern, Wissenschaftlern, Redaktoren, Industriellen und einigen wenigen Schriftstellern (C. R. Ramuz, Fancesco Chiesa, Hugo Marti, Felix Moeschlin usw.), wurde zu Spenden aufgerufen. Der Aufruf wurde von verschiedenen Seiten heftig kritisiert. Man fand den ungeheuren Betrag von 100 000 Franken zu hoch, insbesondere in der Wirtschaftskrise, in der viele lebende Schriftsteller am Existenzminimum lebten. Auch Spittelers literarische Bedeutung wurde bestritten, insbesondere da Keller und Meyer noch «denkmallos» waren. Bemerkenswert sei, dass die Gemeinde Liestal und der Kanton Basel-Landschaft das Vorhaben von Beginn an vorbehaltlos unterstützt hätten. Der Kanton stellte einen Standort zur Verfügung die öffentlichen sowie privaten Spenden aus dem Kanton beliefen sich auf etwa 5000 Franken. Einweihung als nationales Ereignis Die Einweihung des Spitteler-Denkmals am 3. Mai 1931 wurde zum nationalen Ereignis. Vertreter von Bund, Kantonsregierung und der Stadt waren anwesend, ebenso die beiden Töchter Spittelers. Der Künstler August Suter musste hingegen wegen einer Erkrankung absagen. Das Denkmal war mit einer Schweizerfahne abgedeckt, das Erstaunen bei seiner Enthüllung war gross. Die Luzerner Zeitung «Vaterland» schrieb später: «Unter dem Kreuzfeuer der Photographen fiel die Hülle und aus dem Tuche stürmte eine gigantische Kühnheit in Erz – das Spitteler-Denkmal August Suters. Aus himmlischer Höhe herab steigt, nein: schwebt, nein: fliegt, rast die weibliche Figur der Seele, beugt sich zum Kopf des Prometheus und rührt ihn mit ihrem Haupte an.» Die Figur des Prometheus begleitete Spitteler lebenslang. Sein Erstlingswerk, das Epos «Prometheus und Epimetheus», arbeitete er in den letzten Jahren seines Lebens zu «Prometheus der Dulder» um; das erste gedruckte Buch dieses letzten Werkes hielt er am Tag, bevor er starb, in den Händen. Doch diese für ihn so wichtigen Epen werden heute kaum mehr gelesen. Die Schauspielerin Regula Grauwiller rezitierte deshalb einige Passagen vor, um dem Publikum einen Einblick in den Inhalt und Klang dieser Werke zu geben. Die gereimten Verse mit ihrem stetig vorwärtsstrebenden jambischen Rhyth-
KMU sind mit der Region verbunden
KMU-Networking-Grill Wirtschaftskammer fordert Entlastung der Unternehmen BEAT EGLIN
Es ist eine lange Tradition, dass am KMU-Networking-Grill nur der Präsident der Wirtschaftskammer Baselland, Andreas Schneider, das Wort ergreift. Seine Reden sind kurz, aber prägnant. Mit deutlichen Worten zeigte er auch dieses Jahr Missstände auf und stellte klare Forderungen. «Ich hätt relativ vill z chlage und z jomere, aber au z lobe», sagte er. Die Globalisierung hat auch die KMU fest im Würgegriff. Kleine Unternehmen und Zulieferer müssen ihre Betriebe schliessen, weil der Kostendruck zu hoch wird
und sie sich nicht dagegen wehren können. Genau sie sind aber die wichtigen Betriebe, die mit der Region verbunden sind, diese kennen und unsere Lehrlinge ausbilden. Die internationalen Konzerne vernachlässigen die Berufsbildung und stellen weniger Lehrlinge ein. Die ausländischen Manager kennen unser Ausbildungssystem oft kaum und erkennen deshalb den grossen Nutzen für ihr Unternehmen und die Gesellschaft nicht. Damit die Weichen wieder in die richtige Richtung gestellt werden «brauchen wir gute Leute in der Politik, die auch die Interessen der KMU vertreten», sagte Schneider.
Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Schneider erntet Zustimmung für seine Worte.
Ein Weg aus der Misere sind bessere Rahmenbedingungen und Entlastung statt mehr Druck für die KMU. Das Submissionsgesetz sollte fairer und die unsichere Steuersituation endlich stabilisiert werden. Die Chance dazu kommt im November mit der Steuervorlage 17. Weitere Baustellen sind nach Schneider immer noch die Verkehrsinfrastruktur, Bauvorschriften, Sozialabgaben und das Arbeitsgesetz. Bei schönstem Spätsommerwetter genossen die 500 Gäste wie jedes Jahr ein Grillbüffet, das von den «Big Boys Barbeque» auf dem Areal des Römerfestes serviert wurde.
FOTO: B. EGLIN
Aus himmlischer Höhe fliegt die Seele zum Kopf des Prometheus: das SpittelerDenkmal von August Suter im Park des Kantonsspitals Liestal. FOTOS: ZVG mus und ihrer altertümlich anmutenden Sprache sind nicht einfach verständlich und noch schwieriger vorzulesen. Regula Grauwiller meisterte die Aufgabe mit Bravour, sodass die intensive Beziehung des Protagonisten mit seiner Seele verständlich wurde. Stahlgerüst im Innern Der Kurator des Basler Antikenmuseums Tomas Lochman sprach als nächster Redner und fasste die kunstgeschichtlichen Einschätzungen von Suters Skulptur zusammen. Er verwies auf die spektakuläre Kühnheit des Entwurfs, der beinahe akrobatisch anmute und nur schon in Bezug auf die Statik eine aussergewöhnliche Leistung sei. Der Restaurator Felix Forrer erhielt im Zuge des Spitteler-Jubiläumsjahrs den Auftrag, die Skulptur zu reinigen
und zu konservieren. Die Materialien des Denkmals sind Bronze und ein Sockel aus Waschbeton. Suter stellte zunächst ein massstäbliches Gipsmodell her. Dann wurde die Skulptur in zehn Teilen im traditionellen Sandgussverfahren gegossen. Die Skulptur wurde hier in Liestal zusammengesetzt und wird von einem Stahlgerüst im Innern getragen. Zum Abschluss der Veranstaltung sprach Stephan Schneider, der Herausgeber der «Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Baselland», über die nächsten geplanten Bände der Reihe. Soeben wird Band 106 gedruckt. Band 100 wurde jedoch absichtlich zurückgehalten und wird erst 2020 publiziert; er wird Carl Spitteler gewidmet sein. REA KÖPPEL, D ICHTER- UND S TADTMUSEUM
Sommer-Tai-Chi in Frenkendorf Mangelndes Bewegungstalent kann man den Frenkendörfern bestimmt nicht absprechen. Denn ganz so simpel waren die gesunden und wohltuenden Tai-Chi-Figuren gar nicht, die von den erfahrenen Tai-Chi-Meistern Carola Meier und Norman Kiefer an fünf kostenlosen Kursabenden draussen in der Natur beim Ortsmuseum in Frenkendorf gezeigt wurden. Auch der Sommer zeigte sich von der schönsten Seite, nur einmal musste man wetterbedingt in die Turnhalle ausweichen. Bis gegen 65 begeisterte Teilnehmer/-innen profitierten pro Kursabend von dem von der Kampfsportschule Kun-Tai-Ko organisierten Sommer-Tai-Chi-Training während der Schulferien. Die herrlich entspannenden Übungen und die sanften
Bewegungen dieser weltweit praktizierten Bewegungslehren mochten manch Teilnehmer von Klein bis Gross zu begeistern. Das Kun-Tai-Ko bedankt sich bei allen Kurs-Besucherinnen und -Besuchern für die zahlreiche Teilnahme und der Gemeinde Frenkendorf, die diesen wunderbaren Workshop nun schon das zweite Jahr in Folge wieder ermöglicht hat. Bereits hat ein neuer Tai-Chi-Einsteigerkurs im Kun-Tai-Ko begonnen, wer Reinschnuppern und vom interessanten Angebot profitieren möchte, ist herzlich willkommen (KunTai-Ko Füllinsdorf, Donnerstag 17.30 bis 18.25 Uhr). Schneckelerstrasse 9, 4414 Füllinsdorf. Kurse auch in der Liebrüti, Kaiseraugst. Tel. 061 901 61 39, ww.kun-tai-ko.ch KUN-TAI-KO
Tai Chi beim beim Ortsmuseum in Frenkendorf.
FOTO: Z VG
Baselland
ObZ 29. August 2019
Grüne Listen: 7, 77, 70
Klima, Gleichberechtigung und solidarische Gesellschaft Die Grünen Baselland gehen mit drei Listen in die Nationalratswahlen. Die Hauptliste 7 mit Florence Brenzikofer, Maya Graf, Philipp Schoch, Simone Meier, Anna-Tina Groelly, Dominik Beeler und Bálint Csontos. Alle 21 Kandidierenden sind auf der Webseite gruene-bl.ch/nationalratswahlen2019/ zu finden. Die Grünen verbinden ihren Unterlisten der jungen Grünen und der Grünen Panther. Eine Listenverbindung besteht mit der Liste der SP. Diese ist mit der Juso unterverbunden. Die Grünen gehen mit einer Doppelspitze in die nationalen Wahlen: Maya
Parteipräsidentin auf Tour
Graf als Ständeratskandidatin und Florence Brenzikofer als Spitzenkandidatin auf der Nationalratsliste. Die Kampagnenkosten der Grünen Baselland für die Nationalratswahlen sind mit 55 000 Franken budgetiert. Die Einnahmen der Grünen Baselland bestehen zu rund 25 Prozent aus Spenden, zu 15 Prozent aus Mitgliederbeiträgen und zu 60 Prozent aus Mandatsabgaben. Einen Teil der persönlichen Werbemittel finanzieren die Kandidierenden selbst. Spenden über 5000 Franken publizieren die Grünen Baselland auf ihrer Webseite. GRÜNE BAS ELLAND
Bürgerliche Unterstützung für Daniela Schneeberger
Ein überparteiliches Komitee hat sich letzte Woche an einer Medienorientierung im Business Parc Reinach für die Wahl von Daniela Schneeberger in den Ständerat stark gemacht. Von links: Landrätin und FDP-Baselland-Präsidentin Saskia Schenker, Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident der Endress+Hauser Gruppe, Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger, Landrat Marc Scherrer (CVP), Nationalrätin Sandra Sollberger (SVP). FOTO: Z VG
Saskia Schenker, FDP-Kantonalparteipräsidentin und -Nationalratskandidatin, besuchte am vergangenen Sonntag die Standorte des 27. Kantonalschützenfest beider Basel und das Festzentrum in Sissach. Begleitet wurde sie auf ihrer Tour von Pascal Catin, Chef Wirtschaft im OK. FOTO: Z VG
EVP regt werteorientierte Entwicklung an Jede Organisation einer Gemeinschaft braucht gemeinsame Werte als Basis ihres Handelns. Um mehr über eine werteorientierte Entwicklung zu erfahren und zu diskutieren, lud die Sektion Muttenz-Birsfelden der EVP Baselland in die Blaukreuz-Brockenstube nach Muttenz. Der Referent Hanspeter Schmutz ist als Gemeinderat in Oberdiessbach/BE tätig. Laut ihm sind politische Gemeinden mehr als gut organisierte Verwaltungseinheiten, effiziente Wirtschaftsräume oder steueroptimierte Schlafdörfer. Sie sind vor allem Orte der Gemeinschaft, Kultur und des Lebens. Mit seinem Konzept der «werteorientierten Dorf-, Regional- und Stadtentwicklung» (WDRS) stellt er das «soziale Kapital» und somit die weichen Faktoren der Ortsentwicklung ins Zentrum. Auf gemeinsam entwickelten Werten lassen sich viel fruchtbarer positive Entwicklungen, Legislaturziele, wirtschaftlicher
Erfolg usw. umsetzen. Eine bunte Gästeschar aus Basel-Stadt und -Land, mit und ohne politischem Amt folgte der Einladung. Angeregt diskutierten sie die Impulse und welche sie in ihrem konkreten Umfeld umsetzen könnten. Der anschliessende Apéro bot zusätzlich Gelegenheit, mit den anwesenden EVP-Nationalratskandidierenden Martin Geiser, Sara Fritz, Werner Hotz, Daniel Kaderli und Andrea Heger ins Gespräch zu kommen. Vor dem Referat stellte Brocki-Leiter Andreas Stocker die ungewöhnliche Veranstaltungslokalität näher vor. Die Brocki gehört zum Bereich Arbeitsintegration des Jugendsozialwerks und bietet Plätze verschiedenster Berufsgattungen von Verkauf, über Lager und Administration an. Wie beim Prinzip WDRS sind es in der Brocki viele kleine Schritte, die Mut machen und nachhaltig zum Erfolg führen. ANDREA HEGER, MEDIENVERANTWORTLICHE EVP BL
unter Druck kämen, dürfe nicht sein. Für Sozialhilfebeziehende sei es bereits heute eine grosse Herausforderung mit dem Grundbedarf 986 Franken pro Monat alle Alltagskosten zu decken. Es wäre falsch, wenn sie nun sogar noch beweisen müssten, dass sie diesen Grundbetrag auch wirklich «verdienen» würden. Die Kürzung des Sozialhilfe-Grundbedarfs widerspreche auch den Empfehlungen der Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). OBZ
GLP startet in Wahlkampf Nach einem parteiinternen Generationenwechsel steigen die Baselbieter Grünliberalen mit Spitzenkandidatin Tanja Haller in den Nationalrats-Wahlkampf. Tanja Haller aus Oberwil ist seit Anfang Jahr Präsidentin der Grünliberalen Frauen Schweiz und seit viereinhalb Jahren Mitglied des Kantonalvorstandes. Ebenfalls auf der GLP-Liste stehen der neue Kantonalpräsident Thomas Tribelhorn sowie der Liestaler Einwohnerrat und Sektionspräsident Domenic Schneider. Auf dem zweiten Listenplatz steht der Lupsinger IT-Projektleiter Manuel Ballmer. Zum ersten Mal tritt die GLP mit einer jungen Unterliste an. Spitzenkandidatin ist die 23-jährige Therwilerin Melina Kaeser, Co-Präsidentin der Jungen Grünliberalen beider Basel. Wie im Jahre 2011 haben CVP, GLP, BDP und EVP ihre Listen verbunden. Damals fehlten wenige Stimmen für einen zweiten Mitte-Sitz. OBZ
Die Kandidierenden der GLP.
FOTO: Z VG
CVP beschliesst Stimmfreigabe Die CVP-Basis entschied mit deutlicher Mehrheit für eine Stimmfreigabe bei den Ständeratswahlen vom 20. Oktober, nachdem sie die vier offiziellen Kandidierenden angehört hatte. Ausserdem beschloss sie die Ja-Parole für die SV17, welche im November dem Baselbieter Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt wird. CVP BL
SP will Kürzung des Grundbedarfs stoppen Im Frühling 2018 hatte der Landrat beschlossen, den Grundbedarf in der Sozialhilfe um 30 Prozent zu kürzen. SPFraktionspräsidentin Miriam Locher fordert nun in einem Vorstoss den Stopp dieser Massnahme, die sie als «menschenverachtend» bezeichnet. «Die Überweisung des Vorstosses zeigte schonungslos das wahre Gesicht der rechten Mehrheit im Parlament», heisst es in einer Medienmitteilung der SP. Dass Menschen, die es sowieso schon schwer hätten, immer noch mehr
4
Auto/Mobil Basel Sara Fritz, Landrätin und Nationalratskandidatin EVP BL, eröffnet mit Freude den gutbesuchten Impulsabend. FOTO: Z VG
Die bisherige AutoBasel heisst neu Auto/Mobil Basel. Vom 13. bis 15. September werden in der in der Messe Basel Neuwagen, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, Classic Cars und Freizeitfahrzeuge ausgestellt. OBZ
Sport
Gelungenes Saisonende
Team Masters TV Ziefen überzeugt mit einem 2. und 3. Rang zum Saisonabschluss Am vergangenen Sonntag reisten die Turnenden des TV Ziefen ins zürcheroberländische Egg. Dort nahmen sie am alljährlich stattfindenden Team Masters teil. Ziefen startete den Wettkampftag an den Schaukelringen. Hier schaute in der Vorrunde die Note 9,52 heraus. In der zweiten Disziplin, dem Sprung, erturnten die Ziefnerinnen und Ziefner ebenfalls die Note 9,52. Auch der zweite Teil des Wettkampftages begann an den Schaukelringen. Eine Steigerung war im zweiten Durchgang deutlich zu erkennen. Die Note veränderte sich jedoch nicht. Das Schaukelringteam darf sich über die Note 9,52 freuen. Die Ziefner Springerinnen und Springer turnten eine deut-lich bessere zweite Runde. Sie verdienen sich die Note 9,61. An den Schaukelringen wurde der 3. Rang, hinter dem BTV Luzern und Glarus, an den Sprüngen der 2. Rang hinter dem BTV Luzern, erreicht. Trotz Ende der
Wettkampfsaison gilt es für den TV Ziefen am kommenden Samstag noch einmal Ernst. Der Turnverein veranstaltet einen Vereinsturntag auf der Schulanla-
ge Eien in Ziefen. Der Eintritt ist frei und das Publikum darf sich auf ein vielfältiges Turnspektakel freuen.
Schaukelringe 3. Rang.
Sprung 2. Rang.
PHILIP P SALATHE, TV ZIEFEN
FOTOS: ZVG
Pfüller gewinnt Bronze an Schweizermeisterschaften Die LC Fortuna war mit einer kleinen Delegation an den Schweizermeisterschaften in Basel vertreten. Für das sehr junge Team, war es der erste Einsatz bei einer Aktivschweizermeisterschaft. Antje Pfüller von der LC Fortuna lief an den Aktiv-Schweizermeisterschaften den 800 m, eine Disziplin, die sie dieses Jahr noch nicht gelaufen war, mit von der Partie war Ingrid Eckardt, die nach einer langen Verletzungspause langsam wieder auf die Beine kommt. Durch Zufall kamen die beiden sogar noch in den selben Vorlauf. Da es fünf Vorläufe gab, war klar, dass nur die Siegerin sich direkt für den Final qualifizieren würde. Pfüller nahm von Beginn weg das Zepter in die Hand und bestimmte das Tempo. Sie gewann ihren Vorlauf mit der Tagesbestzeit und auch Eckardt zeigte stark ansteigende Form, sie wurde in ihrem Vorlauf Vierte
und 15. von 33 Starterinnen im Gesamten. Am Samstag im Finale trafen sich dann die acht schnellsten Frauen der Vorläufe. Pfüller setzte sich gleich nach dem Start an zweiter Stelle und verteidigte diese bis auf die Schlussgerade. Am Ende wurde es dann noch dramatisch, da die ersten Vier innerhalb von 36 Hundertstel blieben. Pfüller wurde als 17-Jährige sensationelle Dritte mit neuem kantonalen Rekord über die 800 m, in 2.17,99. Die 15-jährige Judith Erni lief gegen die Frauenspitze über die 400-m-Hürden. Sie blieb zwar knapp über ihrer Bestzeit, liess aber sieben Läuferinnen hinter sich. Da darf man gespannt sein, was sie, was sie in zwei Wochen zeigen wird, wenn sie die Meisterschaften der Unter-18-Jährigen laufen wird. VINCENT MERLO
20 Jahre HR Huber Metallbau GmbH
Tag der offenen Tore Werkstatt-Besichtigung, Wettbewerb, Würste vom Grill am Samstag, 7. September, 10 bis 17 Uhr in Reigoldswil pr. Tore sind die Spezialität der HR Huber Metallbau GmbH. In der ganzen Region Basel, im Baselbiet und im Fricktal montieren sie Garagentore, aber auch grosse Industrietore oder Arealtore. Waren bei der Firmengründung vor 20 Jahren die sogenannten Griesser-Kipptore (später ALS) aus Holz die häufigste Variante, so sind heute vor allem die modernen Sektionaltore gefragt, die beim Schliessen elegant der Decke entlang verschwinden. Dass sich die HR Huber Metallbau GmbH mit Toren auskennt, ist historisch bedingt. Bei der Gründung im Jahr 1999 übernahm die Einzelfirma HR Huber Metallbau einen Betrieb in Kleinlützel, der hauptsächlich Garagentore montierte. Der Firmensitz und das Büro waren aber damals schon wie heute in Bretzwil. 2005 wurde das Unternehmen zur GmbH und 2006 zog die Werkstatt in eine gemietete Liegenschaft in Reigoldswil. 2014 kaufte die HR Huber Metallbau GmbH die heutige Werkstatt an der Ziefenstrasse 1. Der ehemalige Einmannbetrieb ist über die Jahre hinweg stetig gewachsen. 2011 konnte neben Aushilfsangestellten ein gelernter Metallbauer ein-
Alles nach Kundenwunsch Bei den Kipptoren arbeitet die HR Huber Metallbau GmbH mit bekannten Herstellern zusammen, die Sektionaltoren bezieht sie von der Firma Novoferm
AG in Kappel. Die Tore sind in praktisch allen Farben und Oberflächen lieferbar und können je nach den Bedürfnissen isoliert werden. Falt-, Flügel und Schiebetore fertigt die HR Huber Metallbau GmbH nach Kundenwunsch. «Am einfachsten ist, wenn wir mit dem Kunden zusammen schauen, was er sich vorstellt und was umsetzbar ist», sagt Monika Huber.
Metallbauarbeiten.
Metalltreppe.
Garagentor.
Garagentor.
Die Werkstatt in Reigoldswil.
Das Team: Hansruedi Huber, Monika Huber, Silas Huber, Micha Müller (v. l.).
gestellt werden. Heute beschäftigt die Firma zwei festangestellte Metallbauer sowie erstmals einen Lehrling, der inzwischen im dritten Lehrjahr ist.
Geländer.
Hauptstrasse 50 4436 Oberdorf
info@pap-weber.ch
Tel. 061 961 91 91 Fax 061 961 90 66
www.pap-weber.ch
Wir gratulieren und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit.
Auch Geländer, Handläufe und Treppen produziert die HR Huber Metallbau GmbH in der eigenen Werkstatt nach Kundenwunsch, wie auch Eingangsfronten, Vordächer oder Sichtschutze. Zur Palette gehören ausserdem Fenster, Türen, Storen, Fensterläden, Zäune, Briefkästen. Auch Spezialwünsche im Metallbau- und Schlosserei-Bereich erfüllt die HR Huber Metallbau GmbH.
Tag der offenen Tore Wer sich selber ein Bild machen will, ist herzlich eingeladen zum «Tag der offenen Tore». Am Samstag, 7. September, kann von 10 bis 17 Uhr die Werkstatt an der Ziefenstrasse 1 in Reigoldswil besichtigt werden. Die Gäste werden mit Würsten vom Grill verpflegt und können an einem Wettbewerb teilnehmen. www.hrhubermetallbau.ch
Sektionaltor.
Baselland
ObZ 29. August 2019
Industriezeuge und Kulturgut
Bergwerk Herznach Am 31. August und 1. September findet das 5. Bergwerkfest statt pr. Das ehemalige Bergwerk Herznach, von 1937 bis 1967 in Betrieb, ist nicht zuletzt aufgrund seiner Einzigartigkeit in der Nordwestschweiz ein Kulturgut, dem es Sorge zu tragen gilt. Mit einem Bergwerkfest am kommenden Wochenende wird gefeiert. Nach der Stilllegung des Bergwerks war es ruhig um diesen Industriezeugen. Das Werkareal verwahrloste. Wer weiss, was mit dem Bergwerk geschehen wäre, hätte es in den 1970er-Jahren Ueli Hohl nicht gekauft. Zusammen mit dem Verein Eisen und Bergwerke (VEB) wird nun seit einigen Jahren an
der Öffnung des Stollensystems gearbeitet. 2016 konnten erstmals die Besucherinnen und Besucher einen gesicherten Stollenbereich von rund 150 Metern erkunden. Und am Bergwerkfest vom 31. August und 1. September 2019 ist ein weiterer Stollenabschnitt zugänglich. Bedeutung im 20. Jahrhundert Die Nachfrage nach Eisenerz, insbesondere für die Landesversorgung, führte Anfang des 20. Jahrhunderts zur landesweiten Suche nach dieser Ressource. Fündig wurde man im oberen Frick-
Ein neuer Stollenabschnitt ist jetzt begehbar.
Festival Rümlingen im Unterengadin Im 2019 sucht das Festival Neue Musik Rümlingen das Weite und stürzt sich in die Nähe des Unterengadins. Bündner Künstler treffen dort auf Kollegen aus der ganzen Welt. Musik trifft Skulptur und Rümlingen trifft Lavin und Sur En d’Ardez. Weitere Informationen finden sie auf www.neue-musik-ruemlingen.ch. Ein Nachklang des Festivals für die Region Basel folgt am 16. November in der Kirche Rümlingen. OBZ
FOTO: Z VG
tal bei Herznach. Nach jahrelangen Abklärungen begann man 1937 mit dem unterirdischen Erzabbau. Die grösste Fördermenge in der Geschichte der Herznacher Mine wurde im Kriegsjahr 1942 mit 212 783 Tonnen erreicht. Bis zur Schliessung des Bergwerks im Jahr 1967 sind rund 1,7 Millionen Tonnen Eisenerz abgebaut worden. Entstanden ist ein Stollensystem von beachtlichen 32 km Länge. Grosse Teile sind jedoch verschüttet. Der Verein Eisen und Bergwerke hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte und die Bedeutung des Eisenerzabbaus im oberen Fricktal zu dokumentieren und einen Teil der Stollen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Stück Industriegeschichte Mit einem Bergwerkfest wird am Samstag, 31. August und am Sonntag, 1. September 2019 eine weitere Etappe des Hauptstollens freigegeben. Das Fest umfasst einen Markt mit Regionalprodukten, Besichtigung von Museum und Bergwerkstollen, Fahrten mit der Bahn, musikalische Unterhaltung mit insgesamt 15 Gruppen, eine Show am Bergwerksilo, Fossilien-Klopfplatz für Kinder usw. Das Fest mit einem Dutzend Festbeizen beginnt sowohl am Samstag als auch am Sonntag um 10 Uhr.
Ihre Uhren- und Schmuckwerkstatt vor Ort pr. Muss die Batterie Ihrer Uhr ersetzt werden oder benötigen Sie ein neues Uhrenband? Möchten Sie Ihre Perlenkette neu knüpfen lassen oder suchen Sie passende Ohrringe dazu? Das Familienunternehmen Strobel, das Fachgeschäft für Uhren und Schmuck, erledigt Ihre Aufträge fachgerecht und wenn möglich sofort. Alle drei Generationen
haben die Ausbildung zum Uhrmacher bzw. zur Uhrmacherin abgeschlossen und reparieren gerne und mit grosser Leidenschaft Uhren aller Marken sowie Ihren Schmuck. Überzeugen Sie sich selbst. Strobel Uhren & Schmuck, Hauptstarasse 19, 4144 Arlesheim, www.strobel-uhren.ch
6
Wenn aus Haarausfall ein Problem wird pr. Als erstes Zeichen bleiben nach dem Duschen immer mehr Haare in Abfluss zurück, dann entdeckt man die ersten lichten Stellen und schon kommt Angst auf, dass die Zeit der vollen Haarpracht langsam zu Ende geht. Ein schleichender Vorgang, bei dem das Selbstwertgefühl leidet. Vor allem Frauen empfinden Haarausfall als Verlust der Schönheit und Attraktivität. Über 20 Prozent der Frauen leiden unter Haarausfall. In neun von zehn Fällen ist der Haarausfall bei der Frau hormonell erblich bedingt und macht sich etwa ab dem 30. Lebensjahr durch Haarlichtung in der Scheitelregion bemerkbar. Der Haaransatz an der Stirn bleibt jedoch erhalten. Problem an der Wurzel gepackt Die Therapie des hormonell erblich bedingten Haarausfalls bei der Frau zielt darauf ab, die zunehmende Verkürzung des Haarzyklus umzukehren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall zu stoppen, wobei die natürlichen Aufbaupräparate wie Priorin N zuverlässig sind und kaum Nebenwirkungen
haben. Priorin N mit Goldhirseextrakt und weiteren Vitalstoffen stärkt die Haarwurzeln gezielt von innen her und stellt die natürliche Haltefunktion der Haare wieder her. Wie an einem Anker wird das Haar in der Kopfhaut auf natürliche Weise festgehalten. Positive Resultate sind bereits nach dreimonatiger Kur mit einer 250er-Kurpackung ersichtlich. Optimale Therapieerfolge sind nach sechs Monaten Behandlung mit drei Kapseln täglich zu erreichen. Aufgrund der natürlichen Basis darf Priorin N während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage. Bis Ende September erhalten Sie bei uns beim Kauf einer Kurpackung Priorin 20% Rabatt. Lassen Sie sich beraten, wir freuen uns auf Ihren Besuch! TopPharm Center Apotheke, Im Migros Markt, 4460 Gelterkinden, Tel. 061 985 84 00. TopPharm Apotheke & Drogerie Sissach, Im Migros Markt, 4450 Sissach, Tel. 061 985 84 01
Tag für lokale Spezialitäten pr. Am Samstag, 31. August, findet in allen Volg-Läden der «Feins vom Dorf»Tag statt. Die Kunden sind von 9 bis 16 Uhr eingeladen, in ihrem Dorfladen feine Spezialitäten zu entdecken und deren Produzenten persönlich kennenzulernen. Unter dem Label «Feins vom Dorf» sind von Volg zu Volg unterschiedliche Spezialitäten erhältlich, die im Dorf oder einem Nachbardorf hergestellt werden. Das 2005 eingeführte Label umfasst heute über 10 000 Spezialitäten von mehr als 3000 lokalen Produzenten, wobei das Angebot je nach Saison unterschiedlich sein kann. Darunter
sind Klassiker wie Brot, Eier und Honig sowie Besonderheiten wie Würste, Biere, hausgemachte Konfitüren, Öle oder Weine. Bereits zum dritten Mal in Folge stehen die lokalen Produkte und ihre Produzenten aus der unmittelbaren Umgebung der Läden am 31. August wieder einen Tag lang im Mittelpunkt. Nebst Degustationen und Begegnungen mit den Produzenten wird ein Wettbewerb lanciert. Es gibt 580 gefüllte Volg-Einkaufstaschen sowie als Hauptpreise fünf Drei-Minuten-Gratiseinkäufe zu gewinnen. Mehr Informationen unter www.volg.ch
Volg-Rezept
Rätselspass mit der ObZ
AppenzellerKäsekuchen (für Blech von 28 cm Ø) 500 g Halbweissmehl 3.5 dl Wasser 20 g Hefe 1 TL Salz 500 g Appenzeller Käse, grob gerieben 3 Eier 2 dl Vollrahm 0.5 dl Wasser
Dieses Werbefeld wird beachtet!
Zubereitung 1. Mehl, Wasser, Hefe und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zugedeckt auf das Doppelte aufgehen lassen. 2. Käse mit Eiern, Rahm und Wasser vermischen, mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskatnuss abschmecken. 3. Backblech mit Backpapier belegen, Teig etwas grösser als das Blech auswallen, auf das Blech legen. Rundum einen Rand formen. Käsemasse darauf verteilen. 4. Im vorgeheizten Ofen bei 220 °C in der unteren Ofenhälfte 25 Min. backen, etwas abkühlen lassen und servieren. Zubereitung: 30 Min. + 1 Std. gehen lassen + 25 Min. backen.
Auflösung der letzten Woche
Sichern Sie sich heute noch diesen exklusiven Platz für Ihre Werbebotschaft zum interessanten Preis von Fr. 230.– Interessiert? Wir beraten Sie gerne Telefon 061 927 26 39 Inserate.obz@chmedia.ch
LÖSUNG 34/2019: 35/2018: AGENTUR NAHRUNG
Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/
ObZ
29. August 2019
Region Liestal
7
Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch
Auf Augenhöhe mit dem Wallis
Ruth’s Augenblicke
Liestal Medaillensegen für die Siebe Dupf Kellerei OTTO GRAF
Das Weinjahr 2018 brachte die Siebe Dupf Kellerei AG an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Winzer aus der Region brachten die Rekordmenge von über 300 Tonnen Trauben zum Keltern nach Liestal. «Schon beim Keltern zeigte sich, dass mit dem 2018er ein Spitzenjahrgang heranreifen dürfte», stellte Geschäftsführer Nicolas Neuhaus vor den Medien fest. Kellermeister Thomas Engel und sein Team nahmen das Ausnahmejahr zum Anlass, um Neues zu wagen. So verzichtete die Kellerei bei den Rotweinen weitgehend auf den Einsatz von Reinzuchthefen und überliess das Vergären der Pinot Noirs den Naturhefen aus den Rebbergen. «Das Risiko hat sich gelohnt. Wir waren aber nicht sicher, ob das Experiment auch gelingen würde», meinte Engel. Ausserdem trug das sonnige Wetter dazu bei, dass die spätreifen Rebsorten komplett ausreifen und im Keller sortenrein ausgebaut werden konnten. Neubau geplant Der Jahrgang 2018 hat gehalten, was er versprach. Sowohl die Weissweine als auch die Rotweine erfreuen sich in einer ausgezeichneten Qualität, was der Kellerei Siebe Dupf an den nationalen und internationalen Weinprämierungen zwei Dutzend Spitzenplatzierungen, wovon 16 Mal Gold und sieben Mal Silber, einbrachte. Gar Grosses Gold für den Verein Syydebändel gab es am Mondial des Pinots in Sierre für den Syydebändel Pinot Noir Barrique 2015. Am wichtigsten Weinwettbewerb der Schweiz, dem Grand Prix du Vin Suisse, reichten 545 Schweizer Weingüter insgesamt 3250 Weine ein. Siebe Dupf holte hier viermal Gold. Zusätzlich wurden drei Weine jeweils unter die sechs besten Weine ihrer Kategorie gewählt. Der Magdener Kerner 2018, die Cuvée d`Or Blanche 2018 und der Baselbieter Pinot Noir Rosé 2018. «Die ausgezeichneten Prämierungen zeigen, dass die Nord-
Kellermeister Thomas Engel (l.) und Geschäftsleiter Nicolas Neuhaus können auf ein erfreuliches Weinjahr 2018 zurückblicken. westschweiz in jeder Beziehung mit den grossen Weinbauregionen im Wallis und in der Westschweiz mithalten kann», freute sich Neuhaus an den Auszeichnungen. Um weiterhin an der Spit-
Medaillensegen für Siebe Dupf.
Klimastreik in Liestal
Fanden die Klimastreiks bisher in den Städten statt, so weiten sie sich nun auf ländlichere Gebiete aus: Klimastreik Schweiz ruft für Samstag, 31. August, zu «Klimademos auf dem Land» auf. In unserer Region sind Demonstrationen in Liestal, Allschwil, Flüh und Frick geplant. Mit den Demonstrationen auf dem Land soll ein Zeichen gesetzt werden, «dass der Klimawandel keine Stadt-Land Gräben kennt und alle Menschen betroffen sind», schreibt das Or-
Anzeige
ze mithalten und Neues erproben zu können, hat sich das Kellerteam um Thomas Engel und Lukas Wiedmer mit dem 24-jährigen Jungwinzer Adrian Thommen verstärkt. Da die vorhande-
ganisationskollektiv Klimastreik Region Basel in einer Medienmitteilung. Der Fokus liege auf einer nachhaltigen Landwirtschaft und darauf, auch Leute ausserhalb der grösseren Städte auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Die Demonstrationen sind von Klimastreik Schweiz initiiert, werden aber dezentral von Bewohnerinnen und Bewohnern organisiert. Klimastreik in Liestal: Samstag, 31. August, 14.30 Uhr, Bahnhof Liestal OBZ
nen Räumlichkeiten einen weiteren Ausbau nicht mehr zulassen, plant Siebe Dupf, in den nächsten Jahren einen Neubau zu realisieren. www.siebe-dupf.ch
FOTOS: O. GRAF
T.A.F. am Jurtensommer
Die beliebte Feierabendzeit bietet am Freitag, 30. August, wieder ein spezielles Konzert. Insider wissen Bescheid, wenn der Name T.A.F. fällt. Die «Taubenkehlchen and Friends» sind ein musikalischer Geheimtipp in der Region. Fünf Spätzünder, vor drei Jahren mit der Musik begonnen, ohne grosse Vorkenntnisse. Heute konzertieren sie häufig im intimen Rahmen, Rock und Pop von Polo Hofer bis Status Quo, mit Spass und Spielfreude.
Ab 19.30 Uhr ist Picknickzeit auf dem Jurtensommer-Areal. Der Grill wie auch das Feuer sind an für selbstmitgebrachte Speisen. Getränke und Glace können zu familienfreundlichen Preisen gekauft werden. Und um 20 Uhr steigt die Band ein am Eventzelt unter der grossen Linde. Das Jurtensommer-Team freut sich auf einen kurzweiligen Abend mit Liebhabern guter und fetziger Sounds. Weitere Infos auf www.jurtensommer.ch. PFARREI BRUD ER KLAUS
«Schwule sind nett, jawohl!» Von dieser Erkenntnis beglückt, strahlt mich Heidi an. Ich selber kenne auch einige Männer, die schwul sind, und ich finde die meisten wirklich sympathisch. Sie kommunizieren mit Leuten, oft ganz unabhängig von Aussehen oder Alter. Sie schätzen einfach ihr Gegenüber, schenken ihm Aufmerksamkeit, und das tut gut. So entstehen oft Freundschaften, wo das Alter unwichtig ist. Heidi rückt ein wenig näher zu mir, damit nicht das ganze «Kaffi Mühlyse» mitbekommt, was sie mir nun berichten will: «Weisst du, da kommt einer meiner Enkel kürzlich zum Nachtessen, mit einem Kollegen, der schwul ist. Leon heisst der. Also, noch nie hat mir jemand so liebe Komplimente gemacht, wie eben dieser Leon. Ich sei die reizendste Oma der Welt, so hat er es zu meinem Enkel, diesem Stockfisch, gesagt! Und ich sei hübsch in meiner blau getupften Bluse. Ich alte Schachtel wurde beinahe rot!» Heidi wirkt beschwingt und ganz selig. Jeder Mensch braucht ab und zu Komplimente und Bestätigungen, sonst wird man grantig. Heidi bleibt beim Thema: «Das halbe Leben lang waren Männer charmant und aufmerksam zu mir, weil ich erotisch und hübsch und darum interessant war. Nach der Scheidung glaubten einige gar, ich sei Freiwild! Das andere halbe Leben lang war ich dann alt, dick und kein bisschen mehr erotisch. Kein Mann bemühte sich mehr um mich. Ich mutierte zum Neutrum. Und nun lerne ich Leon kennen, der mich interessant findet und lustig, der lacht über meine Sprüche, und der sagt, ich soll bleiben, wie ich bin. Er würde mich gerne weiterhin treffen, mit mir reden, meine Meinung schätze er sehr! Wow! Ich dachte, ich sei total weg vom Fenster, und nun das!» Heidi bestellt noch einen Nussgipfel, bevor sie weiter plaudert: «Leon sieht erst noch aus wie ein griechischer Gott! Zum Glück bin ich alt, und er schwul ... sonst – na ja. Jedenfalls kamen wir auf die Linie zu sprechen, also, aufs Gewicht. Ich klagte ein wenig über mein Zuviel. Ich soll ja nicht etwa abnehmen, empfahl er mir! Ja nicht! Sonst werde mein Gesicht faltig und dürr und alle Frauen, die er kenne, seien nach dem Abnehmen übellaunig geworden. Er wolle mich beim nächsten Mal so gut gelaunt und hübsch treffen, wie heute, betonte er. Ooh ... schade, sind nur Schwule so nett!» RUTH PETITJEAN-P LATTNER
Region Liestal
ObZ 29. August 2019
Jazzmatinée im Tonwerk
Openair auf Wildenstein mit Casa Loma Jazz Band
BEAT EGLIN
Ein so zahlreiches Publikum durfte der Vorstand des Vereins «Freunde von Schloss Wildenstein» schon lange nicht mehr auf dem Schloss empfangen! Mit dem Auftritt der Casa Loma Jazz Band am vergangenen Freitag trafen die Verantwortlichen einmal mehr genau ins Schwarze. Der bereits etwas kühlere Abend vermochte die Jazz-Freunde nicht vom Konzert abzuhalten. So kamen sie mit Wolldecken und Sitzkissen ausgerüstet auf den Wildenstein und richteten sich im blumengeschmückten Schlosshof gemütlich ein. Die Musiker der Casa Loma Jazz Band sind in der Region sowie in der ganzen Schweiz keine Unbekannten und dürfen sich stets eines treuen Publikums erfreuen, wenn sie aufspielen. Mit ihrer Musik pflegen sie den New-Orleans-Stil
Lausen Steppin Stompers und Sempacher Fisch-Knusperli Das Publikum sitzt an grossen, runden Tischen. Es gibt keine schlechten Plätze. Von überall hat man Blick auf die Bühne. Die alten, grauen Eisensäulen sind dabei mehr Dekoration als störend. Pünktlich wie eine Schweizer Uhr stehen die Steppin Stompers in Grossformation um 11 Uhr am Sonntagmorgen auf der Bühne. Drei Bläser, Saitenakrobaten und natürlich der rhythmusgebende Schlagzeuger liefern vom ersten Ton den Sound, der typisch für die Stompers ist. Und deswegen füllten die Jazz- und Dixiefans auch die über hundertjährige Fabrikhalle des Lausner Tonwerks. Alte Backsteinmauern, unverputzte Decke, sichtbare Leitungen und ein Innenbalkon ohne Zugang durch eine Türe machen den einmaligen Charakter der Umgebung aus. Dekoration braucht es keine mehr. Aber an Details haben die Organisatoren Urs und Monika Eggimann doch noch gefeilt. Die Tische sind weiss gedeckt, Wein- und Wassergläser stehen bereit und hübsche, liebevoll zusammengestellte Blumendekorationen machen auf sich aufmerksam. Die Stompers spielen aber nicht nur lässige Musik. Ihr Sprecher und Mitgründer Hansi Rudin sagt die Stücke an und unterhält mit lustigen Anekdoten aus der 53-jährigen Bandgeschichte und zu den einzelnen Musikern. Diese profilieren sich durch Soli, für die sie reichlich Applaus einheimsen – übrigens zurecht.
Steppin Stompers im Tonwerk. Musizieren macht durstig. Plötzlich hebt der Bandleader sein Glas und bedankt sich bei der Spenderin Sylvia für den «Holdersirup», der sich aber als weisser Syydebändel entpuppt. Sie ist ein grosser Fan der Truppe, begleitete sie sogar schon auf Schiffsreisen und feierte am Jazzmatinée ihren 71. Geburtstag.
Fischknusperli aus dem Sempachersee.
FOTOS: B. EGLIN
Gegen Mittag wird das erste Set beendet. Das Publikum ist hungrig und bestellt Fischknusperli aus dem Bielersee mit Kartoffeln, Schweinswürstli oder Speckbrettli, beides mit frischem Burebrot. Dazu wird einheimischer Weisser serviert, der ausgezeichnet zum Schweizer Fisch passt. Ein prägendes Element der Band ist der Weltklassegeiger Adam Taubitz. Im zweiten Set hat er seinen grossen Soloauftritt mit Mozarts «Alla turca». Er spielt Geige und Trompete auf den bekanntesten Bühnen der Welt wie z. B. in der Carnegie Hall in New York. Er ist sich aber nicht zu schade, auch in Jeans und weissem T-Shirt bei den Steppin Stompers mitzumachen, ob mit oder ohne Gage. Bei ihm steht die Spielfreude im Vordergrund. Und das merkt man ihm an. Nächste Anlässe im Tonwerk: Oktoberfest am 27. und 28. September
8
der 20er-Jahre und den Swing-Stil der 30er-Jahre, entsprechend den legendären Hot Seven. Die sieben Musiker Peter Gutzwiller, Rolph Dreyer, Pierre Bernhard, Dieter Merz, Christian Kempa, Peter Thomann und Antoine «Bix» Moser boten an diesem Abend ein mitreissendes Konzert, das direkt in die Herzen des Publikums zielte. Die witzigen Einlagen sowie die jeweiligen Soli der einzelnen Künstler gaben dem Anlass einen besonderen Touch. Das Publikum zeigte sich begeistert und dankte den Musikern mit einer Standing Ovation für ihren phänomenalen Auftritt. Nach einer weiteren Zugabe machten sich nur zufriedene Gäste auf den Heimweg. Stimmungsvoller hätte der Abend nicht sein können! VEREIN FREUND E VON SCHLOSS WILDENSTEIN
Geschäftsnotizen
Krav Maga – reale und effiziente Selbstverteidigung für alle pr. Krav Maga Self Protect (KMS), ist ein neuzeitliches und äusserst effizientes Selbstverteidigungssystem, das in der Schweiz bei Privatpersonen wie auch bereits bei diversen Behörden (Polizei, Sicherheitsdienste) unterrichtet wird. Giuseppe Puglisi, ehemaliger Ausbilder und Angehöriger von Spezialeinheiten bei der Polizei und dem Militär, hat das ursprüngliche Krav Maga sowie eine Weiterentwicklung dieses Systems von israelischen Polizei- und Militärausbildern gelernt. Da ihm aber dieses konventionelle Training für die Zivilis-
Messerabwehr. Anzeige
ten- und Behördenausbildung – für europäische Verhältnisse – nicht angepasst erschien, hat er das System modifiziert und das praxisorientierte und hoch effektiv erprobte Krav Maga Self Protect (KMS) entwickelt. Krav Maga Self Protect ist eine Selbstverteidigungsmethode für Zivilpersonen zum Zwecke des Selbstschutzes oder in erweiterter Form ein probates Einsatzmittel für Polizei-, Militär- und Spezialeinheiten. Das Erfolgsrezept von KMS liegt in der Einfachheit der Techniken, um auch un- oder wenig trainierte Frauen und Männer jeden Alters innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes Niveau der Selbstverteidigung zu bringen. Weitere Merkmale dieses Systems sind der direkte Weg zum Gegner unter Nutzung der natürlichen Reflexe des Körpers und dem grossen Unterschied zu andern Kampfsportarten – dass es keine festen Regeln gibt. Das Ziel der KMS-Ausbildung ist, ein Gefahrenradar für Konfliktsituationen zu entwickeln und körperlich wie auch mental bereit zu sein. Für ein Probetraining oder Informa-
Stimmungsvoller Abend im Schlosshof mit der Casa Loma Jazz Band.
FOTO: Z VG
Geschäftsnotizen
Bauchwandhernie? Wenn die Bauchdecke bricht! Liestal Referat in der Ergolz Klinik am 19. September
Kniestoss.
FOTOS: ZVG
tionen zu den neuen Einsteigerkursen ab 4. September kontaktieren (Tel. 061 902 03 02, E-Mail: dojo@budosportcenter.ch) oder besuchen Sie uns an der Lausenerstrasse 6 in Liestal, wir geben Ihnen gerne Auskunft. Weitere Infos auf unseren Internetseiten www.budosportcenter.ch oder www.kravmaga-schweiz.ch.
pr. Haben Sie eine Vorwölbung an der Bauchdecke oder in der Leistengegend? Schmerzt es beim Niesen? Oder beim Sitzen? Mit zunehmendem Alter nimmt die Festigkeit des Bindegewebes ab und die Bildung von Hernien – Brüchen – werden begünstigt. Männer sind wesentlich häufiger von einem Bruch betroffen als Frauen. Plötzlich auftretende Schmerzen im Bereich eines Bruches deuten darauf hin, dass eine Einklemmung von Organen stattgefunden hat und dabei kann allenfalls auch die Blutzufuhr unterbrochen werden. Durch die Bruchlücke kann sich die Bauchwand nach aussen wölben und einen Bruchsack bilden. Solche «Brüche» können behandelt werden. Durch die Versorgung mit
Kunststoffnetzen kann die Bauchwand verstärkt werden, um einem erneuten Entstehen eines Bruches vorzubeugen. Oft wird der Eingriff endoskopisch, also minimal-invasiv, durchgeführt. Möchten Sie mehr erfahren zu diesem interessanten Thema? Dann freuen wir uns, Sie begrüssen zu dürfen am: Donnerstag, 19. September, in der Ergolz Klinik, Hammerstrasse 35 in Liestal. Beginn: 19 Uhr. Es referiert Dr. med. P. Abitabile. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns, Sie im Anschluss an das Referat zu einem Apéro einladen zu dürfen. SoleChirurgie Rheinfelden, Roberstenstrasse 33, 4310 Rheinfelden www.solechirurgie.ch
Region Liestal
ObZ 29. August 2019
Gelungener Lausner Spieltag
Am 24. August wurde der grosse Schulhausplatz – im Herzen von Lausen – zum Mega-Spielplatz. Das Motto zu dem diesjährigen 10. Spieltag lautete «Komm und spiel». Von 11 bis 17 Uhr besuchten an diesem spannenden und fröhlichen Tag gut 450 überwiegend junge Menschen ein Grossangebot von Spielmöglichkeiten. Hüpfburgen, Kletterwand, Miniatur-Eisenbahn und viele verschiedene Ball-, Geschicklichkeits- und Gemeinschaftsspiele verwandelten den Schulhausplatz in ein wahres Spielparadies. Es war ein gelungener Tag, der aktiv Menschen zusammenbrachte und ein bunter Farbtupfer im Alltag vieler Besucher war. Es hat Spass gemacht, man hat sich bewegt und es sind Freund-
9
Karikatur
Neuer Präsident
Mit Volldampf voraus.
Das Angebot von Spielmöglichkeiten war gross.
FOTOS: ZVG
schaften entstanden. «Kindern eine solche Plattform zum Spielen zu geben, ihnen zuzusehen und zuzuhören, ist eines der grössten Geschenke für uns Eltern, die man uns machen kann.» (OrginalTon von Besuchern). Sowohl generations- wie auch kulturübergreifend konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene davon profitieren. «Spielen bedeutet, geistig, körperlich und emotional zu wachsen. Die Basis für ein glückliches Leben» (Dr. Freda Kim (Weltspieltaggründerin). Ein grosser Dank gilt dem Organisationsteam aus der Freien Missionsgemeinde Lausen und der reformierten Landeskirche Lausen, den freiwilligen Mitarbeitenden, den Sponsoren, Unterstützern und Mithelfenden im Hintergrund, die diesen Tag möglich machten. THOMAS HAVENER
Werner Fischer ist neuer Präsident des Einwohnerrats.
KARIKATUR: MAX BRAUN
Leser-Foto
Abendstimmung
Kriminalgeschichten im Tonwerk Lausen
Philip Maloney und Heinz Margot unterhalten zum Dinner BEAT EGLIN
Schon vor 18 Uhr warteten die ersten Krimifans vor dem Eingang. Pünktlich öffnete sich das Tor und die Leute strömten zur Apéro-Bar. Rosé-Sekt, Wein und Alkoholfreies standen bereit. Die Besucher versammelten sich um die Stehtische und kamen rasch ins Gespräch. Im Hintergrund standen die grossen runden Zehnertische bereit. Sie waren schön gedeckt mit weissen Tisch-
tüchern, Stoffservietten, Gläsern und einem fünfflammigen Kerzenleuchter in der Mitte. Die Bestellrunde lief über die Handyapps des Personals und rasch waren alle mit Getränken versorgt. Bald trat Privatdetektiv Philip Maloney (Michael Schacht) im beigen Regenmantel auf die Bühne. Ans zweite Mikrofon stellte sich Heinz Margot. In der Geschichte ging es natürlich um die Aufklärung von Mordfällen. Maloneys dumpfe Stimme harmonierte
«Philip Maloney» und Heinz Margot lasen haarsträubende Geschichten.
FOTO: B. EGLIN
Leser schreiben
Eine Erinnerung für alle, 1931 Deutschland Schulden und Populismus trieben die Regierung in die Enge. Was können wir heute aus der damaligen Krise lernen? Ich kann es nicht beurteilen. Nur sehe ich dies im Moment, überall kranke Leute in der Verantwortung. In Amerika den Herrn America First, manche sagen auch Trump. Richtig, die Vorfahren von ihm stammen aus Rheinland-Pfalz, also nicht wie damals in Deutschland jemand aus Österreich. Dann ein weiterer Kranker in England, richtig geraten der Boris Johnson, auch ein blonder Jüngling wie der Trump in Amerika. Dann die Welt vom Fussball, ein Spieler für 100 Millionen Euro ist heute schon ein Schnäppchen. Ich konnte sogar lesen, dass früher die Gladiatoren wie heute die Fussballer die Götter der Menschen waren. Und weiter, ja nur dies, die Negativzinsen, also Leute, die sich sagten, wenn man im Alter ist, dann hat man noch etwas. Dann spukt schon in den
Medien die Wirtschaftskrise. Mit anderen Worten werden viele arbeitslos. Im Moment sagt man sogar, dass Schweizer Firmen neue Firmen in Deutschland gründen. Warum? Dort wäre es noch nicht so schlimm wie bei uns. Niemand weiss mehr, dass wir den 2. Weltkrieg hatten, wo Millionen auf den Schlachtfeldern landeten. Darum doch der Gedanke, Europa macht es möglich, dass wir eine europäische Familie sind. Das waren einfach die Gedanken, wo ich noch Betriebswirtschaft studierte. Ich weiss natürlich auch, dass das Glück heute in «digital» besteht. Darum auch die vielen neuen Krankheiten, die uns doch allen Sorgen machen. Keine Widerrede, natürlich muss man mit der Zeit gehen. Wichtig ist nur dies, dass dann nicht die Mehrheit Schaden nimmt und viele auf den Friedhof landen. DIETER WUND RAK-GUNST, FRENKEND ORF
mit dem Text. Margot sprach verschiedene Rollen und passte seine Stimme perfekt den verschiedenen Typen an. Im Hintergrund wurde inzwischen der Salat vorbereitet. Die Gäste knabberten an den Brötchen, probierten ihre Getränke und lauschten den Worten der beiden Schauspieler. Der erste Gang wurde serviert und danach folgte der zweite Teil der «haarsträubenden Fälle des Philip Maloney». Draussen schien die Sonne nicht mehr und in der alten Tonwerkhalle leuchtete das passende Licht zum Kriminalfall. Kerzenleuchter, gedämpftes schummriges Licht und die alten Backsteinwände setzten die frühere Werkshalle ins richtige, leicht gruselige Ambiente. Spannend ging es auch am Tisch weiter mit ausgezeichneter Saltimbocca vom Kalb, Tomaten- und Steinpilzrisotto und Gemüse. Vor dem Dessert präsentierten die beiden Kriminalisten den letzten haarsträubenden Teil. Dann war die Gefahr vorüber und die ersten Gäste machten sich auf ihren Heimweg in die dunkle Nacht.
Seltisbergerstrasse gesperrt Am Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September, werden an der Seltisbergerstrasse zwischen Lupsingen und Seltisberg Deckbelagsarbeiten ausgeführt. Deshalb ist die Strasse für den Individualverkehr sowie für den Busbetrieb komplett gesperrt. Der Induvidualverkehr sowie der Busverkehr der AAGL werden über die Orismühle umgeleitet. Die Bushaltestellen an der gesperrten Strecke werden nicht bedient. BUD
Spitteler-Lesetour
In der neuen Casa della Letteratura per la Svizzera italiana in Lugano beginnt heute Donnerstagabend, 29. August, eine schweizweite Lesetour im Dialog mit dem Nobelpreisträger Carl Spitteler. Bekannte Literat/-innen und Übersetzer/-innen reflektieren Spittelers Rede «Unser Schweizer Standpunkt» und diskutieren mit dem Publikum an insgesamt zehn Lesungen in Basel, Brig, Burgdorf, Chur, Lausanne, Lugano, Luzern, Sitten, Zug und Zürich. www.casadellaletteratura.ch OBZ
August-Himmel über Frenkendorf.
Anzeige
FOTO: HEIDI WUNDRAK-GUNS T
Diverses
ObZ
Auch kleine Inserate werden gelesen
29. August 2019
10
Schätztag im Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach am 8. September 2019 von 10.00 bis 16.00 Uhr Hauptstrasse 24, 4143 Dornach (Museumsplatz) Parkplätze hinter der Gemeindeverwaltung Kostenlose Einschätzung Ihrer Kunstobjekte und Antiquitäten durch unsere Experten mit Möglichkeit zum Verkauf wie z. B. Schmuck und Altgold, auch mit Edelsteinen, Münzen, Gross-, Armband- und Taschenuhren, Silberobjekte, alte Keramik, Porzellanfiguren, Bronzen, Glasobjekte und Jugendstilglas, Puppen, altes Spielzeug, alte und moderne Gemälde und Grafiken, Miniaturen und Vitrinenobjekte, Design, Teppiche, asiatische Kunst, Bücher. Alles, was Sie mit den Händen tragen können, ist willkommen! Was nicht: keine Waffen, keine Pelze, keine afrikanischen Objekte, keine Ausgrabungen Buslinien ab Bahnhof Dornach 66 (Ortsbus) + 67 (PTT) Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden
Automobile Autoankauf zu Höchstpreisen Alle Marken, auch Toyota und Unfallauto. Barzahlung, täglich 7 bis 21 Uhr 079 584 55 55/076 783 08 06
☎
auto.ade@gmail.com
Immobilien Vermieten In Augst, Hauptstrasse 22, zu vermieten
Ladenlokal / Geschäftsräume mit 2 Schaufenstern EG 150 m² / UG 90 m² 1 Garage und 4 Parkplätze Miete Fr. 3500.– inkl. NK Tel. 061 701 71 77
Politische Anzeigen
Helle 3½-Zimmer-Wohnung im 2. Stock, unterer Hofmattweg in Ormalingen zu vermieten. Lift direkt zu Waschen, Keller, Garage. Gehobener Ausbau. Fr. 1240.– + NK Fr. 180.–/Monat Kontakt: W.Hermans, 061 721 57 52
ObZ
29. August 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Gelterkinden «Zämme unterwägs»
Die Stimme des Waldes
Läufelfingen Das Alters- und Pflegeheim Homburg öffnete seine Türen URS ULA ROTH
Strahlender Sonnenschein und fröhliche Helferinnen und Helfer begrüssten die Besucher zum Alters- und Pflegeheimfest mit dem Motto «Zämme unterwägs». Zusammen unterwegs war man unter anderem zum «zämme kegle, zämme ässe, zämme plaudere». Heimleiter Roger Schnellmann lud zur Führung durch das Haus ein. Auf der Terrasse sassen Besucher und Bewohner zusammen. Heinz Zwahlen aus Sissach spielte unermüdlich auf der Handorgel. Die Leute freuten sich an den alten Schlagern, meistens wurde mitgesungen. Eine weitere Attraktion war Sandmaler Urs Rudin. Für einmal ohne Sand, sondern mit einem elektronischen Zeichnungsgerät, auf dem er Karikaturen von Gesichtern der Besucher malte. Wer es wünschte, dem wurde das Bild auf das Handy geschickt. Am Nachmittag wurde der neue VWCaddy vorgestellt, den das Heim von einer Privatperson gesponsert bekommen hatte. Leider war der vorhandene Wagen nur ausgeliehen, das OriginalFahrzeug, das dann beschriftet sein wird, kann erst Ende September geliefert werden. Aber das tat der Freude keinen Abbruch. Das Ehepaar Salomé Jantz und David Bröckelmann erfreute die Besucher mit Ausschnitten aus ihrem Programm. Sie parodierten Promis aus Politik, Sport, Kultur und TV. Es wurde viel gelacht. Kinder bemalten Holz-
Ässe, gschpröchle, höckle …» blumen und an der Schoggikopfmaschine hatten die Erwachsenen ebenso Freude. Der Wettbewerb von der Pro Senectute, mit dem Elektro Scooter einen Parcours zu fahren, lockte viele Besucher an. Schwingfestfeeling Fahnen und Schwingerhosen schmück-
FOTOS: U. ROTH
ten das gemütliche Café. Auf grossen Bildschirmen konnte man das Schwingfest in Zug mitverfolgen. Das Café ist übrigens jeweils nachmittags offen für alle. Das Heim hat 47 Einzelzimmer, davon gehören 8 zur Demenzabteilung. Den Bewohnern werden Dienstleistungen wie Fusspflege, Hör- und Sehbera-
tung, Dentalhygienikerin, Coiffeursalon geboten. Ein Fahrdienst gehört ebenso dazu. Heimleiter Roger Schnellmann wollte mit dem Fest der Öffentlichkeit zeigen wie alle «Zämme unterwägs» sind. «Wer wir sind und was wir machen». Das gelungene Fest hat diesen Wunsch sicher erfüllt.
Dora Gysin, eine der vielen freiwilligen Helferinnen im APH, unterstützte die kleinen Besuchern beim Basteln.
Heimleiter Roger Schnellmann führte durchs Haus, hier im Raum der Aktivierung.
Kleidung, Schmuck und Schriftbilder
Kids-Tennis-Camp 2019 in Gelterkinden
Sissach Ausstellung in der «Alte Metzg» pr. Schon zum zweiten Mal stellen Maja Luz-Jörg, Weberin/Schneiderin, und Petra Luz, Goldschmiedin, in der zwischen Bahnhof und «Cheesmeyer Huus» liegenden «Alte Metzg» aus. Dritte im Bunde ist die in Gelterkinden wohnhafte Kalligrafin Regula Monnet. Drei Frauen, die sich alle paar Jahre erneut zu einer gemeinsamen Ausstellung vereinen. Dieses Jahr markiert ein Jubiläum. Vor zwanzig Jahren stellte Maja LuzJörg das erste Mal zusammen mit ihrer Tochter Petra aus. Schmuck und Kleidung ergänzen sich auf schönste Art und Weise. Es entstand ein Zyklus von Ausstellungen. Dieses Jahr verbinden sich die beiden in einem gemeinsamen Projekt. Handgewobene schlichte Schale aus Seide und Cashmere von Maja Luz-Jörg können raffiniert mit einem Schmuckknopf von Petra geschlossen werden. Dieser kann auch alleine als Brosche getragen werden. Die Kollektion der beiden Künstlerinnen umfasst wie immer Jacken und Blusen, Colliers, Ringe und Ohrschmuck, alles bis ins kleinste Detail fein ausgearbeitet.
Jedes Gewebe hat seinen Rhythmus: rauf-runter, rauf-runter. Auch in den Haikus, den japanischen 3-Zeilern, die mit 5/7/5-Silben auskommen müssen, herrscht eine geordnete Struktur. Von dieser Dichtform ausgehend entstehen unter Regula Monnet›s Hand Schriftbilder. Der Text steht im Vordergrund. Davon berührt und inspiriert werden Gedanken zu Ideen und schliesslich zu Bildern. Regula entwickelte ihren ganz persönlichen Stil. Kalligrafisch, farbig gemalt und mit skizzierten Details illustriert die Künstlerin den Text bildlich auf kleinformatigen Holzkuben und Leinwänden. Beim Besuch dieser Jubiläums-Ausstellung oder beim gemütlichen Zusammensein unter den Bäumen vor der «Alte Metzg» erzählen die drei Frauen gerne mehr über ihre Werke. Maja LuzJörg, Petra Luz und Regula Monnet bieten zu diesem besonderen Anlass ausgewählte Stücke zu einem vergünstigten Preis an. Die Ausstellung ist offen: Mittwoch bis Freitag, 14 bis 20 Uhr und Samstag/Sonntag, 11 bis 17 Uhr.
Das Kids-Tennis-Camp vom TC Gelterkinden in der letzten Schulferienwoche war wiederum sehr beliebt. 23 Kinder wurden von Michèle, Simon, Jonas, Joschua und Alyssa jeweils von 9 bis 17 Uhr beschäftigt: Aufwärmen, Gymnastik, Geschicklichkeitsübungen und natürlich Tennisspielen. Auf vier Plätzen konnten die kommenden Federers üben. Dank Connys Kochkünsten waren die Kids nach dem Mittagessen wieder
11
voller Tatendrang. Ein Schlechtwettertag musste hingenommen werden. In der MZH konnte die Turnhalle in eine Burg verwandelt werden, was zu einer grossangelegten und intensiven Burgenschlacht führte. Eine gelungene Abwechslung zum Tennisbetrieb. Am Schlusstag gab’s ein Abschlussturnier, welches nur Gewinner hervorbrachte: Die einen siegten und die anderen hatMARTIN BIEDERT, TCG/ ten den Plausch.
23 Kinder nahmen am Kids-Tennis-Camp des TC Gelterkinden teil.
Am Dienstag, 3. September 2019, um 20 Uhr liest Ruedi Suter aus seinem Buch: «Bruno Manser, die Stimme des Waldes», im Café Bistro an der Hauptstrasse 55 in Sissach. Veranstaltet wird die Lesung durch den Verein «Loose-Rede-Läse», der das Buchantiquariat im Cheesmeyerhuus führt. Ruedi Suter ist freier Journalist. Er hat Bruno Manser persönlich gekannt und nach seinem Verschwinden zusammen mit Brunos Bruder nach dem Verschollenen gesucht. Ruedi Suter wuchs bis zu seinem 9. Lebensjahr in Katanga (Kongo) als Kind von Schweizer Eltern auf. Danach lebte und besuchte er die Schulen in Basel. Seit 1974 arbeitet er als freier Medienschaffender und schreibt für die Basler Zeitung, die Weltwoche, die NZZ am Sonntag, Facts u. a. Er profilierte sich durch Text- und Bildreportagen zu den Themen Ökologie, indigene Völker und Dritte Welt. Er lebt mit seiner Familie in Basel. 2017 erschien sein Buch «Bruno Manser, die Stimme des Waldes» im Zytglogge Verlag, Bern. Bruno Manser war Ethnologe und Menschenrechtsaktivist, er wird seit Mai 2000 in Malaysia vermisst. Manser schloss 1973 das Gymnasium am Basler RG mit der Matur ab und arbeitete dann zehn Jahre als Senn und Schafhirt im Bündnerland. Darauf lebte er im Dschungel von Borneo, wo er Fauna und Flora und vor allem Sprache und Lebensweise der Penan, einer Nomadenvolksgruppe, erforschte. 1990 wurde er von der malaysischen Regierung ausgewiesen. Bruno Manser widmete sich darauf in Vorträgen und mit Aufklärungsarbeit der Menschenrechtslage in Sarawak und prangerte die Zerstörung der Regenwälder durch die Holzwirtschaft an. Er gründete den Manser Fonds und schrieb das Buch «Stimmen aus dem Regenwald» (1992, Zytglogge, Bern). Trotzt Einreiseverbot und ausgesetztem Kopfgeld kehrte Manser im Mai 2000 nach Sarawak zu den Penan zurück. Seither gilt er als verschollen. Ruedi Suter hat eine ausführliche und kenntnisreiche Biografie geschrieben, in der er sich differenziert und kritisch mit der Person von Bruno Manser auseinandersetzt. Er stützt sich dabei auf zahlreiche Quellen und Gespräche von Bruno Manser und Menschen, die ihn gut kannten und mit ihm zusammengearbeitet und gelebt haben. Das Buch ist fliessend geschrieben und ist – trotz seiner Ausführlichkeit – spannend zu lesen. Es beginnt mit der anstrengenden Suche nach Bruno Manser im Urwald von Sarawak und endet – nach Ausführungen über die Jugendzeit, die Zeiten als Hirte und Senn, als Höhlenforscher, als Jäger und Sammler bei den Penan in Sarawak und seinem weltweiten Kampf gegen die Zerstörung der Regenwälder – mit der Ungewissheit über sein Schicksal. «Bruni verschwand so spurlos wie ein Teil jener Welten, für die er sich eingesetzt hatte. Er verschwand wie Lao Tse, sein grosses Vorbild.» (S. 342). Das Anliegen von Bruno Manser ist so aktuell wie damals angesichts der weltweiten Zerstörungen der Regenwälder durch Abholzung und Feuer.
FSG Wintersingen
Ab Donnerstag, 22. August, bis 8. September findet im Bezirk Sissach das 27. Kantonalschützenfest beider Basel statt. Die Feldschützengesellschaft Wintersingen ist Teil dieses Anlasses, und erwarten auf ihrem Schiessstand ca. 450 Schützen. Die Flurstrassen im Strossacher und Sommerhalde sowie die Zufahrt zum Scheibenstand sind während der Schiesstagen und auch Nachts permanent gesperrt. Schiesstage: Donnerstag, 22. August bis Sonntag, 25. August, Freitag, 30. August bis Montag, 2. September, Freitag, 6. September bis Sonntag, 8. September 2019. Ebenfalls sind die Strassen am Mittwoch, 28. August und Mittwoch, 4. September, CH. SPEISER, ab 16 bis 21 Uhr gesperrt. PRÄSIDENT FSG WINTERSINGEN
FOTO: Z VG
Kirchen
ObZ 29. August 2019
Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
– Donnerstag, 10.00
Samstag, 31. August 14.00 JUNGSCHI – Thema Yakari. Im Unterrichtshüsli
Katholische Kirche Sissach Sonntag, 1. September 11.00 Eucharistiefeier 18.00 Santa Messa
Bildpredigt über die Heilige Verena. Fresko in der Kirche Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Donnerstag, 5. September 19.30 Zeit für die Bibel, Bibelabend für alle, im Pfarrhaus
Freitag, 30. August 18.30 bis 21.00 «Rainbow-Treff» im Pfarrhaus Ormalingen 19.30 AusKlang, «Singen-Hören-LauschenStille-Allein-Zusammen-Ausklingen lassen» in der Kirche Ormalingen, Ulrike Noffke, Musiktherapeutin und Kirchenmusikerin
Freitag, 6. September 8.00 Eucharistische Anbetung mit Rosenkranz 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen
Sonntag, 1. September 10.00 Pfarrgarten-Gottesdienst mit Taufen und Verabschiedung Johanna Stucki (Team Suppentag), Pfarrer Detlef Noffke. Im Anschluss Pfarrhauskaffee
Montag, 2. September 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum
Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet
Dienstag, 3. September 14.00 Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen
Dienstag, 3. September 11.00 Gottesdienst im Altersheim. Pfr. Eric Hub
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Zentrum Ergolz, Ormalingen
Samstag, 31. August 10.00 Kirchlicher Unterricht (Liestal) 14.00 Jungschar
Donnerstag, 5. September 10.00 Gottesdienst, Diakon Christoph Wiederkehr (Gelterkinden)
Sonntag, 1. September 10.15 Connexio-Gottesdienst: EMK NordAfrika und Metro
Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg
Dienstag, 3. September 19.30 Diakonie & Seelsorge
Sonntag, 1. September Es findet kein Gottesdienst in Rothenfluh statt.
Sonntag, 1. September 11.00 Feldgottesdienst beim Schützenhaus in Tecknau. Pfarrer Samuel Maurer und Eric Hub. Mit der Sunntig-L-Obe Band, Begrüssung der Konfirmandinnen und Konfirmanden und willkommen der neuen Jugendarbeiterin Katja Maier anschliessend Gemeinschaft bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Gesamter Erlös und Kollekte zugunsten des Jahresspendenprojektes «Frauen setzen auf Heil- und Wildpflanzen im Senegal». Spielecke für kleine Kinder. Fahrdienst; Hansueli Müller, Telefon: 061 981 10 22.
Mittwoch, 4. September 19.10 Taizefeier in der Kirche. Lieder-Stille-Gebet Donnerstag, 5. September 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum an der Marktgasse 8 – Barbara Coni singt. Fahrdienst: A. Schaffner, 077 401 48 39
Mittwoch, 4. September 9.15 Frauen-Wortgottesdienst
Freitag, 6. September 20.00 Living Room. Im Unterrichtshüsli
Freie Missionsgemeinde Gelterkinden
Samstag, 7. September 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 14.00 JUNGSCHI – Thema Yakari. Im Unterrichtshüsli
Samstag, 31. August 14.00 Jungschar in Wenslingen für alle Kinder ab 8 Jahren, anmelden unter www.jungscharwenslingen.ch
Amtswochen 26. August bis 1. September: Eric Hub 2. bis 15. September: Samuel Maurer
Sonntag, 1. September 10.00 Gottesdienst «Zur Einfachheit berufen» im Lindenhof, mit Eric Sollberger, Kinder-Gottesdienst parallel
Sommerpause auf dem Sonnenhof vom 1. bis 26. September 2019
www.fmg-gelterkinden.ch
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Sonntag, 1. September in Sissach 11.00 Gemeinsame Eucharistiefeier für Sissach und Gelterkinden mit Padre Francesco Abbate und Diakon Martin Tanner (Predigt)
Sonntag, 1. September 19.00 Gottesdienst zum Verenasonntag mit Abendmahl in Maisprach, Pfarrer Daniel Hanselmann
Dienstag, 3. September 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25
Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 1. September, Verenasonntag 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Rainer Jecker, Sissach
12
Feldgottesdienst in Rünenberg Bei wunderbarem Spätsommerwetter fanden sich am Sonntag, 25. August 2019, etwa 75 Mitglieder der ref. Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen bei der Waldhütte ein, um zusammen den traditionellen Feldgottesdienst zu feiern. Dabei wurden die acht neuen Konfirmanden vorgestellt, die mit Verweis auf die kommenden Waldtage in Rünenberg den Gottesdienstbesuchern die Bedeutung einiger Baumarten, insbesondere deren medizinischen und auch praktischen Nutzen, näher brachten. Pfarrer Stephan Degen-Ballmer fand die Überleitung vom Wald und dessen Nutzen über Klimawandel zu Naturschutz und gab allen Anwesenden mit auf den Weg, Sorge zu Gottes
Schöpfung zu tragen. Auch zwei neue Mitglieder der Kirchenpflege konnten im Feldgottesdienst durch Pfarrerin Regina Degen-Ballmer offiziell in ihr Amt eingesetzt werden und bekamen vom Kirchenpflegepräsident ein kleines Präsent überreicht: eine Streichholzschachtel, auf dass sie immer Feuer und Flamme für ihr Amt sein mögen. Der Gottesdienst wurde klanglich vom Saxofonduett Willy Kenz und Judith Simon umrahmt. Die Glut im Grill war perfekt, sodass im Anschluss an den Gottesdienst noch etwa 45 Personen bei der Waldhütte verweilten, um zusammen ihr mitgebrachtes Picknick bei geselligem Zusammensein zu verzehren. KIRCHENP FLEGERIN MARTINA MÜLLER
Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 1. September 10.30 (Einläuten 10.15) Familiengottesdienst mit Einführung ins Abendmahl mit der 4. Klasse. Pfarrer Markus Enz. Orgel Ilya Völlmin. Kollekte für das Heks. Im Anschluss an den Gottesdienst, sind alle zum Apéro eingeladen. Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 2. September bis Freitag, 14. September, Studienurlaub Teil 2 – PfarramtStellvertretung: Pfarrerin Barbara Jansen Sonntag, 8. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst mit Kammermusik. Es musizieren Ivan Dukhnych, Violine, Reina Abe, Querflöte, Olivia Ceresola, Sopran, Arno Reichert, Bass, Katherina Leimgruber, Cello und Yvonne Yiu, Orgel. Pfarrerin Trude Bernoulli Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 2. September bis Freitag, 14. September, Studienurlaub Teil 2 – PfarramtStellvertretung: Pfarrerin Barbara Jansen
Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30
Oltingen–Wenslingen–Anwil
Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: – Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen:
Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof
Sonntag 1. September 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl und Taufe von Kilian Gysin mit Pfarrer Christian Bühler. Anschliessend Kirchenkaffee.
An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
Erfreulich viele Gemeindemitglieder versammelten sich bei der Waldhütte.
FOTO: Z VG
Wilder Westen pr. Wenn Buffalo Bill an der Olney Bar Calamity Jane auf einem Drink einlädt, Little Big Man um den bunten Marterpfahl tanzt und Lucky Luke mit den Glorreichen Sieben über die grünen Wiesen im Ergolztal reitet, dann ist Leiernfest im Zentrum auf der Leiern in Gelterkinden! Wie jedes Jahr Anfang September findet am 6. September 2019 auch in diesem Jahr das traditionelle Leiernfest statt; dieses Jahr unter dem Motto «Wilder Westen». Das Leiernfest ist immer wieder eine gute Gelegenheit, der Leiern einen Besuch abzustatten, einen Blick hinter die Mauern der Institution zu werfen, alte Bekannte wieder einmal zu treffen oder sich ganz einfach unterhalten und verwöhnen zu lassen. Diverse attraktive Spielestände und Angebote laden die grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher zum Ausprobieren, Spielen und Verweilen ein. Und auch das Küchenteam
hat sich viel Feines zum Thema ausgedacht. So stehen Chili con Carne, Veggieburger, Pommes Frites, Kartoffelsalat oder Popcorn auf der Speisekarte; zusammen mit den feinen Klassikern Crêpes, Kebab oder Hot Dog, welche auch in diesem Jahr nicht fehlen dürfen. Musikalische Darbietungen und kleine Produktionen runden das Ganze ab. Getreu dem Motto «Wilder Westen» sind im Vorfeld des Festes viele verschiedene, bunte Dekorationen entstanden, welche die Gebäude und das Gelände verschönern und dem Anlass einen passenden Rahmen geben. Von 15 Uhr bis um 21 Uhr sind alle ganz herzlich eingeladen, zusammen mit den Kindern und Jugendlichen und den Mitarbeitenden einen wild-westlichen Nachmittag und Abend im Zentrum Auf der Leiern zu verbringen. So long, cowboy! Oder noch besser: Bis bald am Leiernfest!
höherschlagen liessen, wechselten bei Bilderbuchwetter den Besitzer: von Autos, Kinderbüchern, Sammelfiguren über Legosteine und Kleider bis hin zu Puppenwagen und Plüschtieren. Die Auswahl an Spielsachen war so riesig, dass es kein schwieriges Unterfangen war, etwas für seinen persönlichen Geschmack zu finden. Der Marktbesuch kann auch ohne Kaufzwang ein geselliger Ausflug für die ganze Familie sein. Auch wenn es
nur darum gehen würde, das bunte und fröhliche Treiben zu betrachten oder eine Wurst beim vom FC Gelterkinden geführten Grillstand zu erstehen. Für Nicole Buess, Geschäftsführerin des Schuhgeschäfts Spiess, die zusammen mit Regina Kaufmann das Präsidium der IG Allmend leitet, ist es klar, dass der Kinderflohmarkt ein grosser Erfolg ist und mit Sicherheit auch im August 2020 durchgeführt wird.
Ein Eldorado für Schnäppchenjäger
Gelterkinden Traditioneller Kinderflohmarkt auf der Allmend Flohmärkte verfügen seit eh und je in vielerlei Hinsicht über eine besondere Anziehungskraft. So auch der jährlich stattfindende Kinderflohmarkt beim Allmend-Markt, der mit der Interessengemeinschaft Allmend als Organisatorin seit sieben Jahren in der Gelterkinder Trödelszene nicht mehr wegzudenken ist. Dessen Bekanntheit reicht unterdessen bis weit ins Oberbaselbiet.
Sammler und Schnäppchenjäger gingen auch letzten Samstag wieder auf Entdeckungstour und versuchten auf den 16 Ständen – von der IG kostenlos zur Verfügung gestellt –, einen Artikel nach Wunsch zu finden. Andere hingegen schauten einfach nur kurz neugierig vorbei, um zu sehen, was sich da vor dem Einkaufszentrum so abspielt. Die jungen Ausstellerinnen und Aussteller versuchten mit mehr oder weniger Erfolg ihre Spielsachen feilzubieten. Der
Tilo liess sich am Flohmarkt gerne schminken.
Die jungen Verkäuferinnen und Verkäufer versuchten, ihre Waren feilzubieten.
SANDER VAN RIEMSDIJK
eine lautstark, die andere dafür eher leise, und diese setzten so vermehrt auf die qualitative Strahlkraft ihrer Verkaufsartikel. Einige Verkäuferinnen und Verkäufer mit ausgeprägtem Handelssinn setzten mittels eines verführerischen Kinderblicks, der jeden weich werden liess und die Geldbörse zum Öffnen zwang, eine andere erfolgreiche Verkaufsstrategie ein. Viele Spielsachen, die Kinderherzen
Auf dem gut besuchten Kinderflohmarkt kamen die Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK
Gelterkinder
Värsli- und Gschichtli-Morgä mit dä Chliinschtä Eine spannende Bilderbuchgeschichte hören, lustige Fingerverse und Klatschreime aufsagen . . . Die Buchstart-Veranstaltung für Kleinkinder in Begleitung der Eltern, Grosseltern oder anderer Betreuungspersonen erfreut sich grosser Beliebtheit. Datum: Montag, 2. September 2019 Zeit: 10 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 Areal am Bahnhof Wir freuen uns auf ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
Nachrichten
Die Tage werden kürzer, der Wind pfeift einem um die Ohren – was gibt es Schöneres, als sich in der Sauna zu wärmen, um der Erkältung ein Schnippchen zu schlagen!
ObZ 29. August 2019
Verlängerung der Freibadsaison Bei anhaltend schönem Wetter verlängern wir die Freibadsaison bis auf Ende September. Am letzten Sonntag der Saison gehört die Badi ab 13 Uhr den Herrchen/Frauchen mit Hunden. Herzliche Einladung zum
Hundeschwimmen in der Badi Besuchen Sie uns und holen Sie sich einen Urlaubstag zurück in unserer gepflegten, finnischen Sauna oder im Aromaraum. Ein Hallenbad-/Sauna-Gutschein – das perfekte Geschenk! Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch
Am letzten Sonntag der Saison hat das Hallen-Freibad von 8 bis 17 Uhr offen, die Sauna von 9 bis 17 Uhr. Wir freuen uns auf Sie! Das Badi- und Bistro-Team Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Sonderabfallsammlung
Altpapiersammlung
Samstag, 7. September 2019, 8.00–12.00 Uhr auf dem Zeughausareal, Rünenbergerstrasse 33
Samstag, 31. August 2019 durchgeführt von der IG Wolfstiege Gelterkinden.
Nur für Privathaushalte (keine Annahme von Gewerbe und Industriebetrieben) Für Boden, Luft und Wasser bedeuten Sonderabfälle eine Gefahr und gehören deshalb unter keinen Umständen in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Damit Gifte, welche sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, fachgerecht entsorgt werden können, führt der Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) eine Sonderabfallsammlung durch. Helfen Sie mit, Sonderabfälle möglichst zu vermeiden und falls vorhanden, umweltgerecht zu entsorgen. Ein Flugblatt mit den genauen Hinweisen ging an alle Haushalte und ist auf www.gelterkinden.ch einsehbar.
13
Die Einwohnerschaft wird gebeten, das Altpapier gebündelt und für die Einsammelnden gut sichtbar bis um 8.00 Uhr an den Strassenrand zu stellen. Bei liegengebliebenem Papier bitte Martin Geneto benachrichtigen: Telefon: 076 802 45 94. Auflagen des Altpapierwerks: • In die Sammlung gehören Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte und Schreibpapiere. • Papier immer bündeln. • Keine Tragtaschen, keine Säcke, keine Schachteln. Sie bergen die Gefahr der Durchmischung mit Materialien, die in den Kehricht oder in eine andere Entsorgungskette gehören. • Ins Altpapier dürfen weder Karton noch Verpackungen eingesteckt werden. Diese Materialien können für die Herstellung von Zeitungspapier nicht verwendet werden. Sie beeinflussen die Qualitätsbewertung des Sammelgutes negativ. Korrektes Altpapiersammeln ist sinnvolles Recycling. Besten Dank.
Altersnachmittag
Nach der Ferienzeit beginnen die Altersnachmittage in Gelterkinden wieder am Donnerstag, 5. September 2019, wie immer um 14 Uhr im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8. Mit einem Programm der leichten Muse wird die Schlagersängerin Barbara Coni unterhalten. Die reformierte Kirchgemeinde und der Frauenverein Gelterkinden freuen sich auf Ihren Besuch. Alle sind willkommen. Fahrdienst: Vreny Dehning, Telefon: 079 963 41 53. MARLYSE THOMMEN
Einwohnergemeinde Gelterkinden BL
Erlebnis der Sinne
Vereinsnotizen Jahresausflug Männerchor Gelterkinden Die Gemeindeverwaltung Gelterkinden ist ein modern geführtes Dienstleistungsunternehmen, das vielfältige Aufgaben für die über 6000 Einwohnerinnen und Einwohner erbringt. Per 1. August 2020 bieten wir eine
Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ Öffentliche Verwaltung (M-, E- oder B-Profil)
Jedes Jahr unternimmt der Männerchor Gelterkinden einen kürzeren oder längeren Ausflug, und neben dem Sinn für Musik kommen andere Sinne kaum zu kurz. Der diesjährige Ausflug am 17. August brachte aber doch eine geballte Ladung Sinneserlebnisse mit sich. Nach der Anreise im komfortablen Bus konnten die Sänger «Kaltbach»
besuchen, eine Höhle im gleichnamigen Dorf, in der die Firma Emmi Käselaibe reifen lässt. Die über 100 000 Laibe brauchen viel Pflege und häufiges Wenden; ohne Roboter wäre das heutzutage gar nicht mehr zu machen. Die konstante Temperatur von 12° und die hohe Luftfeuchtigkeit haben ebenfalls ihre Wirkung – es wird fast nur noch Käse erster Güte produ-
an. Die Ausbildung bei der Gemeindeverwaltung ist vielseitig und interessant. In den verschiedenen Abteilungen, Einwohnerdienste, Finanzabteilung, Bauabteilung und Gemeinderatssekretariat wird eine anspruchsvolle und spannende Berufslehre vermittelt. Dieses Lehrstellenangebot richtet sich vorwiegend an Jugendliche aus dem Raum Gelterkinden, welche die Sekundarschule Niveau E oder P besuchen oder das Zwischenjahr der Kaufmännischen Vorbereitungsschule (KVS) absolvieren. Voraussetzung ist vor allem die Erfüllung folgender Anforderungen: – Freude am Umgang mit Menschen – Angenehme Umgangsformen – Zuverlässiges und exaktes Arbeiten Haben wir Ihr Interesse geweckt? Falls ja, so senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Begleitbrief, Lebenslauf, Foto und Kopien der Zeugnisse der letzten drei Jahre bis 26. September 2019 bevorzugt per Mail an einwohnerdienste@gelterkinden.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung, Bewerbung Lehrstelle KV, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden. Für ergänzende Auskünfte stehen Theres Fuchs, GemeindeverwalterStv./Leiterin Einwohnerdienste, Telefon 061 985 22 20, und Janine Suter, Leiterin-Stv. Einwohnerdienste, Telefon 061 985 22 21, gerne zur Verfügung. Gemeinderat Gelterkinden
Der aufgestellte Männerchor Gelterkinden unterwegs.
ziert. Davon konnten sie sich nach der Führung durch Herrn Roth bei einer Verköstigung überzeugen. Weiter gings durch das leider völlig verstopfte Luzern. Auf sie wartete ein Mittagessen auf dem Seelisberg im Hotel Bellevue; die tolle Aussicht auf die markanten Gipfel oder Bergrücken der Rigi, der Mythen, des Fronalpstocks u. a. entschädigte die Reiseteilnehmer für die Geduldsprobe. Zum Dank wurde ihren Mitgästen einige Lieder aus ihrem Repertoire vorgesungen. Mit der Standseilbahn SeelisbergTreib gings dann runter zur Anlegestelle am See. Für das Schiff war man noch zu früh, und so offerierten sie den dort Wartenden ein weiteres Kurzkonzert. Kurz nach 16 Uhr kam dann das Schiff und brachte sie bis nach Flüelen. Wer noch nicht alle Sinne bedient hatte, konnte das spätestens jetzt tun – die Schifffahrt war herrlich. Am Ziel erwartete sie dann der Chauffeur Markus Vögel und brachte alle bequem wieder nach Gelterkinden zurück. Herzlichen Dank dem Reiseführer Bruno Meyer, der dieses tolle Programm organisiert hatte. PETER WEIBEL, GELTERKIND EN, MÄNNERCHOR
FOTO: Z VG
GELTERKINDEN
Region Gelterkinden
ObZ 29. August 2019
25 Jahre «Bim Buur in d’Schuel»
14
Sport
BENILDIS BENTOLILA
Unter dem Motto «Die Suppe wächst nicht auf den Bäumen» feierte das erfolgreiche Lernangebot auf Bauernhöfen für Schulklassen aus Stadt und Land Geburtstag. 25 Jahre «Bim Buur in d›Schuel», das schafften keine anderen Kantone als Baselland und Baselstadt. Das Projekt ist die kantonale Institution des nationalen Forums SchuB – Schule auf dem Bauernhof. «Wir sind die Einzigen», lobte Präsidentin Kathrin Itin, «die von den Kantonen finanziell unterstützt werden. Zum Dank haben wir auch die Behörden zum Geburtstag auf den Hof Talweid von Familie Christine und Samuel Gerber in Buckten eingeladen.» Die Eingeladenen kamen in Scharen am letzten Freitagvormittag, und zwar neben Politikern und Politikerinnen mehrere Gründungsmitglieder des Öffentlichkeitsprojekts sowie Bauernfamilien, die teils seit Beginn mitmachen. Die Organisatoren unter Matthias Hofer hatten sich etwas Spezielles ausgedacht, um den Erwachsenen zu zeigen, wie Schule auf dem Bauernhof passiert: Sie machten sie zu Kindern, die von Bäuerinnen und Bauern unterrichtet wurden. Eine Gruppe holte das Gemüse im Garten und rüstete es für die feine Suppe; eine zweite sortierte und schnitt Mostobst und presste es zu herrlich schäumendem Saft. Die dritte Gruppe erfuhr Wissenswertes über artgerechte Schweinehaltung und die vierte wurde unterrichtet in Vogelkunde nach dem Motto: «Dieser Baum hat eine Meise. Zum Glück!» Die Gruppen wechselten sich aus und es galt, Fragen zu beantworten, um am Ende die Siegreichen zu erküren. Betrachtete man als Aussenstehende das Geschehen, fiel auf, dass Erwachsene sich mit genau so viel Freude und Unternehmenslust ins Zeug legen, wie Kinder das tun. Unbeschwert wurde gelacht und gescherzt. Da hörte man von aktuellen und ehemaligen Regierungs-, Land-, National- und Gemeinderät-/innen die unmöglichsten Geschichten unter der Devise «Weisch no, als …» Sogar eine Filmpremiere fand statt auf dem Heuboden. Der Kurzfilm «Bim Buur in d’Schuel» informiert auf lie-
Kathrin Itin, Biobäuerin aus Roggenburg, und ihr Partner Markus Hebeisen machen seit 21 Jahren mit bei Bim Buur in d’Schuel; seit fünf Jahren ist sie umtriebige Präsidentin des Projekts.
Vorne wird die bunte, wohlduftende Gemüsesuppe zubereitet, hinten werden Äpfel zu feinem Most gepresst. FOTOS: B. BENTOLILA
FOTOS: ZVG
Vier Siege und sechs Podestplätze
Leichtathletik Kantonalfinal UBS-Kidscup in Riehen 2019
Christine und Samuel Gerber, Buckten, sind seit Anfang beim Öffentlichkeitsprojekt «Bim Buur in d’Schuel» dabei und zeigten Hunderten von Kindern, wie Schweine artgerecht gehalten werden. benswürdige, abwechslungsreiche Art, wie sich die Kinder auf den Bauernhöfen bewegen, wie sie helfen und fragen, und wie sie sich behutsam trauen, Tiere zu streicheln. Wie bei einer Filmpremiere üblich, wurde nachher ein Apéro serviert, wo verschiedene Personen Lobes- und Dankesreden sprachen. Dann ging’s an die Suppe! Sie wurde sicher nicht nur gelobt, weil die Esser sie selbst zubereitet hatten, sondern weil sie einfach richtig gut und frisch und ohne «Nebengeschmäcker» war. Auch die Zwetschgenwähe, auf der
man frisch geschlagenen Nidel auftürmen durfte, erinnerte an frühere Zeiten. Es bleibt der Organisation zu wünschen, sie bleibe weiterhin stark, so dass zu den über 40 000 Kindern, die in 25 Jahren von Bauernfamilien empfangen wurden, weitere Tausende dazu kommen. (In allen übrigen Kantonen machten letztes Jahr gesamthaft 52 000 Kinder mit.) Schliesslich lernen sie hier Praktisches fürs Leben, und sie haben erst noch Abwechslung vom Schulalltag. www.bvbb.ch/dienstleistungen/bimbuurindschuel.html
Was könnte besser schmecken als ein Mahl, zubereitet zusammen mit netten, fröhlichen Menschen aus frischen Zutaten direkt vom Hof?
Querflöte trifft Rohrflöte
In der Reihe der Orgelkonzerte «Mosaik» der zwei Organisten Alexandra Weidlich und Adrian Schäublin ertönte am Freitag, 23. August in der Reformierten Kirche Gelterkinden ein weiterer brillanter Mosaikstein. Zusammen mit seinem Musikerkollegen Amin Mokdad (Querflöte und Tenorsaxofon), begrüsste Adrian Schäublin die Zuhörer mit der Bourrée 996 von Bach. Dies in ungewohnter Besetzung mit dem Organisten an der Melodica, Amin Mokdad an der Querflöte. Die folgenden Variationen gingen jazziger weiter mit Orgel und Querflöte. Was wohl Mani Matter zu der Interpretation der Musiker zu «Hemmige und Zündhölzli» gesagt hätte? Zum Mitsingen beim «Zündhölzli» hätte die
Gelterkinder Frauenpower mit Carmen Schaub auf dem ersten Platz.
schreibende Bernerin ihre Mühe gehabt, so schnell spielte der Querflötist die Melodie. «Besame mucho» nebst der Orgel mit dem Tenorsaxofon gespielt, erinnerte mich an den Ton von Bambusflöten, mit einem warmen weichen Ton und wunderbar zum Träumen geeignet. Die Rohrflöte ist ein Register der Orgel (nebst Spitz- und Waldflöte). Der Umfang dieses Registers vom ganz tiefem bis zum höchsten Ton erklang und liess einmal mehr die Vielfalt der Orgel und des Organisten erahnen. Ebenso – als Gegenpol – die andere Flöte. Die Querflöte, die virtuos gespielt, viele Nuancen und Techniken zulässt und zweistimmige und Obertonmelodien erahnen liess.
Mit dem letzten Stück «Isn’t she lovely» war nicht so klar, ob da die Orgel, die Querflöte oder sonst jemand gemeint war! Nebst den erwähnten Musikstücken gab es noch andere Perlen zu geniessen und klar war den Zuhörern, dass sie einmal mehr in den Hörgenuss zweier grandioser Musiker gekommen sind. Der lang anhaltende Applaus wurde mit «Vielen Dank für die Blumen» – mit Melodica und Querflöte gespielt – belohnt. Der nächste Mosaikstein am 20. September um 19 Uhr in der reformierten Kirche Gelterkinden steht unter dem Thema «Tour de Suisse», zusammen mit dem Reformierten Kirchenchor Gelterkinden und Adrian Schäublin an der Orgel. BARBARA BURKHARDT
Carmen Schaub, Leander Linde, Nevis Thommen und Noah Hasler werden am 31. August in Zürich im Schweizerfinal des UBS-Kidscup das Baselbiet in ihren Jahrgängen vertreten. 34 Kinder des TV Gelterkinden hatten sich für den Kantonalfinal qualifiziert. Direkt nach den Sommerferien ist dieser Wettkampf für die meisten Kinder der Saisonhöhepunkt. Wer nach Zürich will, sollte also in den Sommerferien trainieren. Nevis und Leander überzeugten mit persönlichen Bestleistungen in allen Disziplinen. Noah Hasler, Sieger des Schweizerfinals 2018 war schon gesetzt und konnte ohne grossen Druck starten, zeigte tolle Leistungen und gewann überlegen. Carmen zeigte ihre Schnelligkeit und konnte im Ballwurf eine persönliche Bestweite notieren lassen. Der Ballwurf war in vielen Kategorien ausschlaggebend. So warfen Leander und Fabian Klaus über 70 m, womit sich Fabian die Bronzemedaille sicherte. Ni-
cola Buess (Jg. 2009) erreichte 42,56 m im Ballwurf. Er wurde hervorragender zweiter. Cyrill Bürgin (Jg. 2010) war der schnellste über 60 m und sprang auch am weitesten, aber die anderen warfen etwas weiter, sodass es für ihn «nur» für Platz drei reichte. Über eine weitere Silbermedaille konnte sich die jüngste Teilnehmerin freuen. Jenny Zbären (Jg. 2012) ging den Wettkampf mit einer erfrischenden Lockerheit an, freute sich auf alle Disziplinen und stand unerwartet als zweite auf dem Podest. Ihre Schwester Céline durfte schon zweimal an den Schweizer Final. Dieses Jahr reichte es trotz einem tollen Ballwurf nicht ganz. Sie wurde Dritte bei den Neunjährigen. Auch die anderen Gelterkinder zeigten tolle Leistungen. Die gute Organisation, das schöne Wetter und die gute Stimmung unter den Kindern wirkte sich in vielen persönlichen Bestleistungen aus. CINDY THOMMEN, TV GELTERKINDEN
Nevis Thommen ist einer der drei Knaben aus Gelterkinden, der sich auf den Schweizer Final freuen darf.
Adrian Schäublin und Amin Mokdad (v.l.).
FOTO: Z VG
S Gwärb vo Gälterchinde und Umgäbig
Heizungssanierung mit Zukunft
pr. Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Tage werden wieder kürzer und kühler. Damit es in der heimischen Stube wohlig warm wird, steht heute ein grösseres Spektrum denn je zur Verfügung. Neben dem «klassischen» Heizen mit Öl und Gas setzen sich sowohl in Privat- wie auch in Geschäftsliegenschaften mehr und mehr alternative Energieformen durch. Der Boom von Wärmepumpen, Fernwärme und Erdsonden ist nicht ohne Grund: Alternative Energiequellen schonen nicht nur die Umwelt, sondern in vielen Fällen auch das Portemonnaie. Im Gespräch mit der Kundschaft stellen wir von der Messer Heizungen AG immer wieder das grosse Interesse an den neuen Energieformen fest und führen vermehrt Sanierungen durch, bei denen die alte Öl- oder Gasheizung durch eine neue Energieform ersetzt wird. Am Anfang steht bei uns immer ein ausführliches Beratungsgespräch, denn nicht immer ist eine Umstellung des Systems die beste Lösung.
Zustupf vom Kanton Die Messer Heizungen AG darf auf 30 Jahre Erfahrung zurückblicken und ist von der unverbindlichen Beratung bis zur Abnahme der Heizung ein kompetenter Ansprechpartner für alle infrage
kommenden Varianten – sowohl bei den neuen Energieformen wie auch bei Öl, Gas und Holzfeuerungen. Durch das Baselbieter Energiepaket wird eine Umstellung von Öl oder Gas auf energieeffizientes Heizen besonders attraktiv: Der Kanton – und zum Teil auch Gemeinden – unterstützen die Massnahmen finanziell. Auch hier kennen wir uns bestens aus und erledigen
Kombispeicher HS-BM 820 Liter WT1 Stiebel Eltron.
für unsere Kundschaft die Gesuchstellung und weitere Administration – das gilt ebenso bei Submissionsverfahren. Messer Heizungen AG Zeughausweg 1 4460 Gelterkinden Tel.: 061 981 19 57 E-Mail: info@messer-heizungen.ch Web: www.messer-heizungen.ch
Aussengerät Luft-/Wasser-Wärmepumpe WPL 20A Stiebel Eltron. FOTOS: ZVG
Für alle Fälle vorsorgen pr. Unsere Bevölkerung wird immer älter. Auf dem Weg durchs Leben ändern sich die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele. Umso besser, wenn die finanzielle Situation geplanten und ungeplanten Veränderungen standhalten kann. Die persönliche finanzielle Situation kann sich infolge eines Ereignisses (Unfall oder Tod) von einer Minute auf die andere komplett verändern. In den meisten Fällen ist man sich der Folgen nicht bewusst. Vorsorge betrifft nicht nur die finanzielle Sicherheit im Alter. Früher oder später kommt man mit dem Thema in Berührung und ist auf professionelle Beratung angewiesen. Sie bringt Sicherheit, zeigt konkrete Lösungen auf und hilft, von Steuervorteilen zu profitieren. Um im Bereich Vorsorge Sicherheit zu erlangen, braucht es nicht viel! Nehmen Sie sich die Zeit und besprechen dieses Thema mit uns. Unsere Berater und Beraterinnen stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Patrik Wiedermann
FOTO: Z VG
Patrik Wiedermann Leiter Privatkundenberatung Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet
Gelterkinden FAIR TRADE
In unserem Bücherschrank
finden Sie u. a. l Kinderbücher l Romane l Kräuterund Kochbücher l Krimis l Biografien l Thriller l Erzählungen lMärchenbücher l Schönheitsratgeber l Gartenbücher Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns. Alle Bücher aus dem Bücherschrank sind gratis claro Weltladen, Bohnygasse 3 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 43 46 www.clarogelterkinden.ch
Gönnen Sie Ihren Füssen etwas Gutes! Podologie plus GmbH Bahnhofstrasse 2, 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 50 88 info@podologie-plus.ch www.podologie-degen.ch
ObZ
29. August 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Waldenburg
Mit Vollgas und viel Mut durch die Kurven
Hölstein Zum achten Mal stand der Oris-Bike-Cup im Radblickpunkt SANDER VAN RIEMSD IJK
Der Bikepark in Hölstein mit seinem Pumptrack, einer speziell geschaffenen Mountainbikestrecke als Wellenbahn mit Hügeln aus Erde oder Lehm, ist ein bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebter Treffpunkt. Auf dem 3000 m2 grossen verkehrsfreien Areal können sie sich in ihrer Freizeit auf ihren Fahrrädern richtig austoben. Zum achten Mal lud der «Verein Bikepark Hölstein» letzten Samstag auf dieser Strecke wieder zum Oris-Bike-Cup ein – einem Wettkampf für Biker in jeder Altersklasse mit dem Uhrenunternehmen Oris als Hauptsponsor. Dieses Jahr konnte Vereinspräsidentin Simone Wisler, die zugleich als Präsidentin das Organisationskomitee waltete, wieder nicht weniger als 80 Radbegeisterte begrüssen, eine abermals stolze Zahl. Diese hohe Zahl zeigt, dass der sportliche Anlass rasant an Popularität gewinnt und parallel dazu jedes Jahr auch immer mehr Zuschauer anlockt. Die Kehrseite dieses Erfolgs ist jedoch, dass eine fortdauernd steigende Zahl an Bikern das OK über kurz oder lang, logistisch an seine Grenzen bringen wird. Dazu Simone Wisler: «Ich gehe davon aus, dass die machbare Grenze in der Durchführung des Bike-Cups bei etwa 100 Teilnehmenden liegt. Wie wir dann auf diese Situation reagieren werden, weiss ich noch nicht.» Für sie und den Vorstand ist jedoch klar, dass sie auch in Zukunft nach dem Credo «klein und fein» den familiären Rahmen beibehalten möchten. Eine grosse Portion Mut war gefordert Auf dem anspruchsvollen Parcours mit seinen tückischen Wellen, der zweimal in Form eines Einzelzeitfahrens – die schnellere Zeit wird schliesslich für die
Zunge raus und los gings. Auch Annina, höchst konzentriert, meisterte den Pumptrack bravourös.
Gleich beginnt die erste Stunde …
Bauarbeiten an der Bretzwilerstrasse Am Montag, 19. August 2019, haben die Belagsarbeiten an der Bretzwilerstrase in Reigoldswil begonnen. Die Bushaltestellen «Bündten» werden hindernisfrei ausgebaut. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2019. Der Strassenbelag an der Bretzwilerstrasse im Bereich der Hausnummern 20 bis 27 wird instand gestellt und die Randabschlüsse werden neu erstellt. Die Bushaltestellen «Bündten» werden hindernisfrei ausgebaut und mit hohen Haltekante versehen. Der Verkehr wird einspurig durch die Baustelle geführt und mit einer Ampel geregelt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2019. TIEFBAUAMT KANTON BASEL-LANDSCHAFT
73 Menschen spendeten Blut
Mit Spannung wartet Gian zusammen mit den anderen Teilnehmern auf den Startschuss. Rangierung verwendet – zurückgelegt werden muss, ist nebst viel Geschicklichkeit und einem guten Gleichgewichtssinn eine grosse Portion Mut gefordert. Unter den lauten Anfeuerungsrufen der zahlreich erschienenen Eltern, Grosseltern, Bekannten und interessierten Zuschauern und bei prächtiger Spätsommerwitterung brausten die Bike-Piloten mit ihren Mountainbikes mit Vollgas über die Strecke und überraschten insbesondere in den engen Kurven immer wieder mit ihrer athletischen Fahrweise. Nicht nur die Fahrerinnen und Fahrer er-
brachten eine starke Leistung, sondern auch Michael Tschopp als Speaker, der unermüdlich die Zuschauer über den Rennverlauf informierte. Auch wenn der Ehrgeiz und der Siegeswille beim Rennen mitfuhren, stand beim sportlichen Anlass die Leistungskomponente nicht im Vordergrund, sondern der Spass an der Teilnahme. Das Feld der Biker war alters- und geschlechtsdurchmischt. Die jüngste Bikerin war nicht einmal drei Jahre, der älteste 45 Jahre alt, wobei Dreiviertel der Sportler männlichen Geschlechts waren. Das Biken auf einem Pumptrack
Joel trotzt mit Fahrgeschick den Fliehkräften in der Kurve.
Erster Schultag
Ramlinsburg, 12. August 2019, 8 Uhr: Die Schulglocke läutet zum ersten Mal im neuen Schuljahr. Beim nächsten Mal werden die vier neu eintretenden Kindergartenkinder und die vier frischgebackenen Erstklässler den ersten Schulmorgen schon zur Hälfte hinter sich haben und auf dem Pausenplatz spielen.
16
Noch aber herrscht gespannte Stille, auch bei den routinierteren Schul- und Kindergartenkindern. Am gespanntesten dürften die beiden Neuankömmlinge aus Australien sein … Das Lehrpersonenteam wünscht allen einen guten Start und wird sein Bestes geben, damit es ein erfolgreiches Schuljahr wird. ANNE RÜS ING
FOTO: Z VG
FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK
nimmt unterdessen für die Nachwuchsförderung im Radsport einen hohen Stellenwert ein. Der 2015 gegründete Verein verfügt mit dem Bikepark in Hölstein über eine attraktive Anlage, die viele begeisterte Biker anlockt. Dies nicht nur aus Hölstein, sondern auch aus dem ganzen Waldenburgtal und sogar aus Basel, wie Simone Wisler mit Stolz erläuterte. Als negative Begleiterscheinung dieser Entwicklung bereitet ihr das Littering momentan grosse Sorgen. Die ständige Beseitigung des Unrats bedeutet für sie und ihre Vorstandsmitglieder einen zusätzlichen zeitlichen Aufwand. Am Schluss strahlten nicht nur die Siegerinnen und Sieger um die Wette. Niemand von den Teilnehmenden musste mit leeren Händen nach Hause, gab es doch für alle als Erinnerung einen Preis. Es war in allen Belangen wieder ein rundum gelungener Anlass für Gross und Klein, der zur Erleichterung des Organisationskomitees auch dieses Jahr unfallfrei über die BikerBühne ging. Resultate Schnellste Zeit Mädchen: Fankhauser Joana, Lupsingen; schnellste Zeit Knaben und Tagesbestzeit: Grigoletti Fabio, Niederdorf; schnellste Zeit Damen: Julia Florence, Sissach; schnellste Zeit Herren: Rudin Tim, Arboldswil.
Brandloch live im Kulturlokal bm1 Die Baselbieter Band Brandloch spielt melodiösen, tanzbaren Mundart- und Rootsrock. Auf dem Debut-Album, welches im Oktober 2018 erschienen ist, hat Brandloch 16 Tracks aufgenommen. Alle Songs sind komponiert, getextet und arrangiert vom Bandleader, Gitarristen und Sänger Tom «Brandloch» Miescher, welcher die Band 2015 zusammen mit seinen langjährigen Kumpels gegründet hat. Tom erzählt in seinen Balladen und Up-Tempo-Nummern authentische Stories aus dem Leben. Melancholische Geschichten, teils in Englisch, teils in Baselbieter Mundart. Lieder über Hochs und Tiefs, Liebe, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Freude und Hoffnung. Lyrics die mitten ins Herz treffen. Die Band überrascht mit ihrer musikalischen Vielfalt. Sie spannt geschickt den Bogen von Rock über Funk bis hinüber zu Latin und Reggae, gewürzt mit
einer gesunden Prise Pop. Die melodiösen Gitarrenriffs, die virtuosen Keyboards- und Hammond B3-Solis und der mehrstimmige Gesang prägen den unverwechselbaren Brandloch-Groove, welcher durch die druckvolle Rhythmusgruppe gestärkt wird. Mit diesem Sound hat die Band definitiv ihre eigene Identität, weit weg vom heutigen Mainstream, gefunden. Tom «Brandloch» Miescher, Lead Guitar, Lead-Vocals; Sam Köhler, Drums, Backing Vocals; Paul Spinnler, Bass; Kevin Flum, Lead Guitar, Backing Vocals; René Hammond Weber, Keyboard & Hammond, Backing Vocals; Oliver Schmutz, Percussion und Accordion. Live im bm1 am Samstag, 31. August 2019. Türöffnung: 19.30 Uhr, Konzertbeginn: 20 Uhr. Open Door-Event inklusive Verpflegung, Eintritt: 15 Franken. Brandloch und das bm1-Team freuen sich auf euch. DAVE RUTSCHMANN
Diese beachtliche Anzahl Blutspenderinnen und Blutspender aus Oberdorf und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen und Operationen das Leben. Dafür dankt die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Oberdorf herzlich. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 2. Dezember 2019 in Oberdorf. Weitere Informationen finden Sie unter www.blutspende-basel.ch. STIFTUNG BLUTSPEND EZENTRUM SRK BEIDER BASEL
SP Brennpunkt
Die SP Sektion des Bezirks Waldenburg lädt alle interessierten Wählerinnen und Wähler ein, sich an der Podiumsdiskussion zu beteiligen und ihnen nach der Debatte Fragen zu stellen, die Ihnen auf der Zunge brennen. Die vier SR-KandidatInnen werden Ihnen am Mittwoch, den 4. September in der Bürgerstube am Gassenbachweg 13 in Hölstein ihre Vision darlegen, die sie befähigen, unseren Kanton als SR in Bern am besten zu vertreten. Nach der Podiumsrunde (Moderation Thomas Gubler BAZ) und den Fragen aus dem Plenum, offeriert Ihnen die SP-Sektion einen kleinen Apéro mit gemütlichen Beisammensein. Hier besteht noch die Möglichkeit, sich mit den einzelnen Personen zu unterhalten und sich in politische Belange zu vertiefen. Die SP-Sektion des Bezirks Waldenburg freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen möglichst vieler interessierten Bürgerinnen und Bürger. PIERRE BAYERD ÖRFER, PRÄSIDENT S P S EKTION BEZIRK WALD ENBURG
Fahrzeug landet im Bach Montagmittag, 26. August 2019, kurz vor 12.30 Uhr, ereignete sich auf der Bubendörferstrasse in Arboldswil ein Selbstunfall. Der/die unbekannte Lenker-/in entfernte sich von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr das unbekannte Fahrzeug auf der Bubendörferstrasse in Richtung Niederdorf. Dabei dürfte es zu einem Selbstunfall gekommen sein, worauf das Fahrzeug im «Fluebach» zum Stillstand kam. In der Folge barg der/die Fahrzeuglenker-/in mithilfe einer unbekannten Drittperson das Fahrzeug und entfernte sich in unbekannte Richtung. Gemäss Aussagen des Meldeerstatters dürfte es sich beim Fahrzeug um einen weissen Personenwagen handeln. Die Polizei sucht Zeugen. Der/die verantwortliche Fahrzeuglenker/in, bzw. Personen, welche sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal (061 553 35 35) zu melden. POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT
Kirchen Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch
Sonntag, 1. September 9.30 St. Peter, Pfarrer Torsten Amling und an der Orgel hören wir Niggi Hublard Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20.00 in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch
Dunnerwätter über Waldeburg Die sieben Vorstellungen sind ausverkauft, wir öffnen keine Abendkasse. Vor und nach der Vorstellung Festbetrieb auf dem «Nodlebärg» für alle offen, auch jene ohne Billett. Menükarte, 30. August bis 1. September: Cüpli-Bar, Älplermagronen mit Röstzwiebeln und Bratwurst vom Sonnenhof, Fliegende Verpflegung im Pfarrhof, Samstag, 31. August: anstelle der Aelplermagronen gibt’s Spanferkel. Offenes Abendsingen Dienstag, 3. und 17. September., 19.00 in der Kirche Waldenburg
lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat, 3. September, von 9.00 bis 17.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team
Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag, 5. und 19. September, von 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg, Pfarrgasse 10.
Ökumenischer Abendgottesdienst In der Tradition von Taizé, Freitag, 30. August, 19.00 bis 19.45 in der kath. Kapelle Hölstein
Mitteilungen
Krabbelgruppe Mittwoch, 11. und 25. September, 9 bis 11, Pfarrscheune Waldenburg.
Amtswoche
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch
Gottesdienste Freitag, 30. August 19.00 bis 19.45 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé. Fahrdienst Lampenberg: D. Erni 061 951 20 14 Sonntag, 1. September 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfrn. Rosina Christ. Am Flügel spielt Karin Jauslin, Kollekte: HEKS-Komitee BL Für Kinder und Jugendliche Freitag, 30. August 18.30 BLü13 Teenie-Club, heute gehen wir zusammen ins Schwimmbad Gitterli in Liestal. Treffpunkt um 18.30 vor der «Badi» Samstag, 31. August 9.00 bis 13.00 MBG Hölstein, Schulhaus Holde, «MBG auf Expedition», heute mit Mittagessen für alle! Danach für alle die am Sommerlager dabei waren weiteres Programm im Sunnewirbel bis ca. 16.00. Die Eltern sind ab 14.00 zu einem Lagerrückblick herzlich willkommen Samstag, 31. August
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel, heute mit Tabaluga und «eine versalzene Suppe» Montag, 2. September 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Voranzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 7. September um 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer. Kontaktperson: Roland Steinle aus Hölstein, Tel. 061 951 10 83 Café complet Dienstag, 10. September von 18.30 bis 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Lust und Zeit für ein bisschen Gemeinschaft im Alltag? Gemeinsames Abendessen! Gottesbilder Montag, 16. September um 19.30 bis 21.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Ein Austauschabend der Reihe «Glauben im Alltag». Dazu laden wir Sie herzlich ein. Haben Sie Fragen? Pfr. Roland Bressan, Tel. 061 951 26 60 gibt Ihnen über diesen
Gottesdienste Freitag, 30. August 19.00 Taizé Gebet in der kath. Kapelle Hölstein Sonntag, 1. September 10.00 Eucharistiefeier. Jahrzeit: Elisabeth und Walter Tanner-Meier, Katharina Meier. Kollekte: Theolog. Fakultät LU Montag, 2. September 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 4. September 9.15 Rosenkranzgebet 19.30 Infoabend Firmung Donnerstag, 5. September RU-7 Niv. A/E/P Freitag, 6. September 19.00 Spielabend Frauenverein in der Arche Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Don Raffaele, er wird mit uns am Sonntag, 1. September den Gottesdienst feiern Taizé – Gebet in der Kapelle
Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch
Herzliche Einladung nach den Sommerferien wieder zu singen, beten und die wunderschöne Atmosphäre in der Kapelle zu geniessen. Informationsabend zur Firmung Herzliche Einladung zum Infoabend der Firmung 2020. Mit Geduld und Ausdauer haben die Jugendlichen bis jetzt durchgehalten. Sie haben einige TOGETHER-Anlässe und Kirchenpraktikas erlebt und mitgemacht. Nun ist es soweit. Das Firmjahr fängt an. Die Firmung wird am Pfingstsamstag den 30, Mai um 10.00 sein. Claudia Ulrich und Sabine Brantschen werden die Jugendlichen auf dem Firmweg begleiten. Der Firmkurs startet am 29. März mit einem Gottesdienst, dann verbringen die jungen Menschen über Auffahrt vier Tage in Taizé. Dort findet die eigentliche Vorbereitung statt. Zum Infoabend am Mittwoch, 4. Sept., 19.30, sind die Jugendlichen eingeladen worden. Wir freuen uns auf den Weg mit den «neuen» Firmanden. Aktion Gratis Hilfe: Zum vierten Mal im Tal! Am Samstag den 14. September bieten wir als Christen und Christinnen der reformieren und katholischen Kirche sowie der Chri-
Sonntag, 1. September 11.00 Pfarrer Torsten Amling und Organist Niggi Hublard
Freitag, 30. August 18.00 Pfarrgarten Diegten, Grillplausch
Donnerstag, 5. September Projekttag der 7 Klassen: Die Schüler konnten aus verschiedenen Workshops und Exkursionen auswählen. Die detaillierten Einteilungen und Informationen erfolgen mit separater Post.
Voranzeige
www.ref.ch/langenbruck
Aktion Gratishilfe, Samstag, 14. Sept. Im Herbst 2016 führte unsere Kirchgemeinde gemeinsam mit der katholischen Kirchgemeinde Bruder Klaus und der Chrischona Oberdorf ein erstes Mal die Aktion «Gratishilfe» durch. Von da an weg findet der Aktionstag immer jeweils am Samstag vor Bettag statt, dieses Jahr ist es der 14. September. Die Idee dahinter: wir führen Menschen zusammen. Die einen helfen, die anderen nehmen Hilfe in Anspruch. Einfache Handreichungen rund ums Haus, jeweils ca. 2 Stunden Einsatz. Alles gratis und unkompliziert. Melden sie ihre Bedürfnisse, bieten sie ihre Hilfe an: 076 461 31 90 oder dann unter www.aktiongratishilfe/waldenburgertal. Anmeldeschluss: Gesuche und Angebote, Donnerstag, ab 5. September bis 12 September. Siehe auch die Postwurfsendung in den Haushaltungen
Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
Anlass gerne Auskunft. Frauenvorträge im Waldenburgertal Mittwoch, 18. September, 9.00 bids 11.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Thema: Auf dem Weg zur Ernte. Die Referentin Käthi Eglin wird von ihrem Weg der Ernte nach vielen Jahren des Säens berichten. Käthi Eglin ist die Inhaberin der Villa27 in Sissach, welche im Juni 2015 eröffnet wurde. Sie hat sich damit einen Traum erfüllt. Ein Kinderhort im Haus ist organisiert. Mittagstisch für Alt und Jung Donnerstag, 19. September um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Der Frauenverein Hölstein lädt herzlich zum feinen Mittagessen ein. Mitteilungen Amtswochen Vom 24. bis 30. August: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Vom 31. August bis 4. September: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Vom 5. bis 11. September: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Bis 8. September: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 9. September: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
schona, unseren Mitmenschen im Waldenburgertal kostenlose Hilfe an. Statt uns über Details untereinander zu streiten, möchten wir mit dieser gemeinsamen Aktion etwas Gutes tun und Gottes Segen auf ganz praktische Art und Weise in unsere Region hineintragen. Falls Sie tatkräftig mithelfen wollen, dann können Sie sich ab sofort bei der Homepage www.aktiongratishilfe.ch/waldenburgertal anmelden. Dabei geht es nicht darum, den ganzen Samstag zu verplanen. Eine oder zwei Stunden reichen. Sei es einen Spaziergang mit jemanden machen, die Fenster bei jemanden zu putzen, der dies nicht mehr selber vermag oder bei kleinen PC-Problemen helfen oder beim Ausräumen der Hausapotheke behilflich sein oder kleine Näharbeiten machen oder beim Briefschreiben helfen oder. Sie sehen helfen kann man vielfach. Im zweiten Schritt suchen wir Leute, die dann auch die Hilfe annehmen. Am Donnerstag 5. September erhalten Sie einen Flyer nach Hause geschickt. Wir vom Organisations-Team freuen uns auf viele Angebote zum Helfen und auch auf all jene die Hilfe annehmen. Hanspeter Schürch, Lukas Wäfler und Sabine Brantschen
Verenasonntag, 1. September 10.00 Kirche Diegten, Abendmahlgottesdienst, Pfr A. Berde, Sozialdiak. S. Wagner, P. Fretz: Kurzreferat Eglin Bilder
Zum Gedenken
Fritz Degen-Steiger, Waldenburg Am 26. Juli hat uns Fritz Degen-Steiger nach fast 90 reich gefüllten Jahren für immer verlassen. Als Gründungsmitglied des Tischtennisclubs Waldenburg blieb er dem Verein bis ins hohe Alter verbunden. Auch nachdem er als langjähriger, mit viel Humor ausgestatteter Speaker beim traditionellen TTCW-Lottomatch im Restaurant Bahnhöfli aufgehört hatte, liess er keinen Lottomatch aus und war noch vor wenigen Monaten engagierter Mitspieler. Vor 67 Jahren, im Jahr 1952, gründete er zusammen mit Gleichgesinnten den TTC Waldenburg und war über drei Jahrzehnte lang Vereinspräsident, anschliessend auch langjähriger Kassier und später Ehrenmitglied. Die ersten Tische wurden von einem Schreiner angefertigt und selbst angemalt. Als Spiellokal nutzte man unter anderem den Kinosaal im Löwen, später auch die Bühne und den Keller der Turnhalle, wo man sich den Platz mit den Schwingern teilte. Als Tischtennisspieler war Fritz De-
gen Senior ebenso ehrgeizig wie erfolgreich: Im Firmensport wurde er Schweizer Meister, im Doppel gemeinsam mit Fritz Haas mehrfacher Nordwestschweizer Meister und 21 Mal siegte er an der Waldenburger Vereinsmeisterschaft. Ein einzelnes Spiel konnte damals aufgrund der langen Ballwechsel bis zu eineinhalb Stunden dauern, sodass man auch schon mal bis 2.30 Uhr nachts in der Halle spielte. Auch beim reichen Vereinsleben war Fritz sehr engagiert. Die Ausflüge ans Turnier in Wieslet im Schwarzwald, ans Schwimmbad-Turnier in Grenchen und die Teilnahme am Grümpeli waren legendär und gehörten fest ins Jahresprogramm. Auch an diesen Anlässen konnte es – manchmal zum Missfallen der Ehefrauen – durchaus spätnachts werden bis zur Rückkehr nach Waldenburg! Der TTC Waldenburg wird Fritz Degen Senior in bester Erinnerung behalten. TTC WALDENBURG
DTV Niederdorf auf dem Weg zum Schwarzsee hes. Mit Regenschirm und Pelerine im Rucksack, machten sich am 12. August 16 Frauen des DTV Niederdorf auf zu ihrer Jahresreise. Von Niederdorf aus ging es an den Schwarzsee im Kanton Freiburg. Die Zugreise führte über Liestal, Bern nach Freiburg und nach einer 50-minütigen Postautofahrt an den Schwarzsee. Heftiger Regen und Wind empfingen dort die Reisenden. Das Hotel «Hostellerie am See» war für alle eine herrliche Oase mit einem eingeheiztem Pizzaofen und einem wunderschönen Wintergarten mit Blick auf den See. Der Kaffee und die Gipfeli schmeckten herrlich und die nassen Jeans waren bald wieder trocken. Da sich der Himmel auflo-
ckerte, beschlossen die Turnerinnen einen Rundgang, um den See zu machen. Leider verschlechterte sich das Wetter wieder und die Berge versteckten sich hinter den Wolken. So beschlossen sie, nicht mit dem Sessellift auf die Riggisalp zum Mittagessen zu fahren, sondern wieder im selben Restaurant am See zu essen. Nach vielen interessanten Gesprächen am Mittagstisch machten sie sich zur Rückfahrt nach Freiburg auf. Dort wurde der einstündige Aufenthalt zu Kaffee und Patisserie oder zum Lädele genutzt, bevor es wieder ins Baselbiet zurückging. Wer weiss, vielleicht kommen im nächsten Jahr auch noch neue Turnerinnen mit auf die Reise.
Die reisefreudigen Turnerinnen am Schwarzsee.
Die Natur hat viel zu bieten . . .
. . . wir aber auch!
FOTO: ZVG
www.die-bestatterin.ch
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Gottesdienste
17
ObZ 29. August 2019
Bestattungsdienst Doris Passalacqua
Nunningen 061 791 11 41 Ziefen 061 941 11 46
Gemeinden Hölstein
Eine Bangerter-Filiale in Hölstein Wie in der letzten Woche gemeldet wurde, beabsichtigt die Bangerter Bäckerei-Konditorei AG aus Lausen, eine Filiale in Hölstein zu eröffnen. Der Gemeinderat freut sich über diese positive Entwicklung. In der kürzlichen Futurum-Ausstellung wurde von ihm noch ein möglicher Standort im Gebiet Husmatt ange-deutet. Nun verwirklicht sich die Idee viel schneller in der früheren Zehntenscheune an der Hauptstrasse an zentraler und damit guter Kundenlage. Geplant ist laut Simon Grossniklaus, Geschäftsführer, ein Verkaufsladen mit praktisch dem gleichen Angebot wie in Lausen mit Brot und Süsswaren aber auch Snacks zum Mitnehmen. Ein Café mit 60 Sitzplätzen wird Frühstück, Mittagessen mit drei Menüs, Glacé und süsse Spezialitäten anbieten. Auch ein Sonntagsbrunch ist vorgesehen. Alles in gewohnter «Bangi-Qualität». Laden und Café werden von Montag bis Sonntag von morgens um sechs bis abends um sechs geöffnet sein. Die Eröffnung ist auf Frühjahr 2020 geplant.
ObZ 29. August 2019 stand und so weiter sein. Neben den bisherigen Grundbuchdaten ist dadurch Zugang zu weiteren wichtigen Grundstückinformationen möglich. Der so-genannte ÖREB-Kataster (ÖREB = öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen) kann über die Kantonswebsite via www.agi.bl.ch/ÖREB-Kataster/ÖREB Client aufgerufen werden. Neuer Auszubildender im Werkhof Vor zwei Wochen hat Silvano Kamber aus Langenbruck seine dreijährige Lehre zum Fachmann Betriebsunterhalt im Gemeindewerkhof begonnen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit einer Berufsprüfung abgeschlossen. Neben den praktischen Arbeiten im Gemeindewerkhof wird der Auszubildende wöchentlich den vorgeschriebenen Schulunterricht an der Gewerbeschule in Liestal und verschiedene einwöchige Theorieblöcke im Ausbildungszentrum des Fachverbandes im luzernischen Dagmersellen besuchen. Die Gemeinde Hölstein bietet schon seit längerer Zeit zwei Ausbildungsplätze im Gemeindewerkhof an. Die Ausbildungsverantwortung liegt beim Leiter des Werkhofes Walter Schori. Die Nachfrage nach diesen Lehrstellen ist gross und die Ausbildung ist eine gute berufliche Grundlage.
Ergebnisse der Futurum-Ausstellung werden bekannt gegeben Über 200 Personen haben an den Rundgängen im Futurum teilgenommen. Rund 150 haben ihre Meinung zu den verschiedenen Themen in einem Fragebogen abgegeben. Das ist ein respektables Resultat und rechtfertigt den betriebenen Aufwand. Es darf von einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung gesprochen werden. Der Gemeinderat hat die Ergebnisse der abgegebenen Antworten, Meinungen und Hinweise in einem ersten Schritt zur Kenntnis genommen. Sie werden der Einwohnerschaft mit einem nächsten Infoblatt, welches voraussichtlich im Oktober erscheinen wird, bekannt gegeben. Die sich aus der Umfrage ergebenden Entscheide für ein weiteres Vorgehen werden dann einen nächsten Schritt darstellen.
Offene Lehrstelle auf 2020 Auf Sommer 2020 ist eine der beiden Ausbildungsplätze beim Gemeindewerkhof Hölstein für Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt neu zu besetzen. In der dreijährigen Ausbildung erhält man das Berufswissen im Bereich von Reinigung, Unterhalt und Wartung von Anlagen, Gebäuden und Maschinen sowie in der Pflege von Rasen und Grünbereichen. Die Lehrstelle ist geeignet für Jugendliche mit handwerklichem Geschick und guter Konstitution für Arbeiten drinnen und draussen sowie mit einem ordentlichen Schulabschluss. Bewerbung sind zu richten an: Gemeinde Hölstein, Personalwesen, 4434 Hölstein. Nähere Auskünfte erteilt Gemeindeverwalter Fritz Kammermann, Tel. 061 956 90 00.
Online Zugang zu erweiterten Grundstückdaten Seit Kurzem können für sämtliche Grundstücke in Hölstein die bestehenden öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen von jedermann über das Internet abgefragt werden. Solche Beschränkungen können Nutzungszonen, Baulinien, Schutzzonen, Waldab-
Kandidatur für Ersatzwahl in den Gemeinderat Nach dem Aufruf von letzter Woche wurde mittlerweile eine Kandidatur für die Wahl in den Gemeinderat abgegeben. Bleibt es bei dieser einzigen Meldung, ist, wie erhofft eine stille Wahl möglich. Schlusstermin ist am kommenden Montag, 2. September.
Anzeige
Niederdorf
Für einen guten Zweck Phebe Children ist eine in Basel registrierte Nichtregierungsorganisation, welche u. a. Schulen in Kolumbien unterstützt. Aufgrund ihrer Anfrage hat der Gemeinderat beschlossen, das nicht benötigte Schulmobiliar mit 22 Pulten und 40 Stühlen, welches bereits älter ist und nicht gebraucht wird, dieser Organisation zu spenden. Absage Gemeindeversammlung Die Einwohnergemeindeversammlung vom 23. September ist wegen fehlender Traktanden abgesagt. Die nächste ordentliche Versammlung findet am 2. Dezember mit dem Haupttraktandum Budget 2020 statt. Belagsanierung Das Strassenkreuz Leegasse und den Zufahrten zum Vorderen und Mittleren Sörzach weist diverse Löcher auf. Bevor noch grössere Schäden entstehen, wird der dortige Belag saniert. Die Arbeiten werden zeitnah ausgeführt. Seniorenmittagstisch Am Donnerstag, 5. September 2019 findet um 12 Uhr in der Mehrzweckhalle der nächste Seniorenmittagstisch statt. An- und Abmeldungen werden bis Montag, 2. Sept. unter den Telefonnummern 061 961 81 17 und 061 961 92 38 entgegengenommen. Wer zu Hause abgeholt werden möchte, kann dies bei der Anmeldung mitteilen.
Oberdorf
Gemeinderatewahl 2020 Im Jahr 2020 findet die Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates statt. Vize-Gemeindepräsident Christian Heckendorn hat mitgeteilt, dass er nach dreizehn Jahren im Gemeinderat und als Vizepräsident, per 30. 6. 2020 aus dem Gemeinderat Oberdorf zurücktritt und somit nicht Gemeinde Oberdorf
Öffentliche Planauflage Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Projekt: S-0173621.1 Transformatorenstation OBE Teichmattweg, Neubau der Transformatorenstation auf Parzelle 1158 inkl. Kabeleinschlaufungen Koordinaten: 2623543/1249338 Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Elektra Baselland, Mühlemattstrasse 6, 4410 Liestal das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchunterlagen werden vom 30. August bis zum 30. September 2019 in der Gemeindeverwaltung Oberdorf öffentlich aufgelegt. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erhaben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
für eine Wiederwahl kandidieren wird. Über die Termine der Gemeinderatswahlen wird die Verwaltung zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Jubiläumsfest Bibliothek– Strassensperrung Die Gemeinde- und Schulbibliothek feiert dieses Wochenende ihr 100-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum soll mit einem Fest begangen werden. Aus diesem Grund wird die Dorfmattstrasse ab der Kreuzung Schulstrasse bis und mit Gemeindeverwaltung von 13 bis 20 Uhr gesperrt sein. Infos aus der Bibliothek Übermorgen Samstag ist es soweit und das 100-Jahr-Jubiläum wird gefeiert. Das Nachmittagsprogramm startet um 15 Uhr auf dem Vorplatz um die Bibliothek (bei schlechtem Wetter unter den schützenden Dächern der Sekundarschule). Klassen der Primarschule Oberdorf präsentieren verschiedene Darbietungen, die Clowns Sensibellas versprühen fröhliche Laune, Tanzeinlagen des Studios 1 Niederdorf werden begeistern und Rolf Jörin unterhält musikalisch. Für Gaumenfreuden ist ebenfalls gesorgt und daneben können Kinder ihre Gesichter schminken und die Haare flechten lassen. Nach einem abwechslungsreichen Nachmittag ist der Tag aber noch längst nicht zu Ende, dann fängt das Abendprogramm erst an. Das Bühnenpaar aus der Region, David Bröckelmann und Salomé Jantz, kommen mit ihrem Kabarett-Programm «Ich mag Tisch» nach Oberdorf und nehmen ihren «Chuchitisch» mit. Die beiden parodieren, unterhalten und erzählen amüsante und erfrischend lustige Episoden aus dem Alltag. Das Fest klingt dann langsam aus beim anschliessenden Apéro und der letzten Gelegenheit, die Fotoausstellung über die vergangenen hundert Jahre der Bibliothek zu betrachten. Türöffnung für den Kabarett-Abend ist 19.30 Uhr, Beginn des Programms 20 Uhr, Singsaal Sekundarschule Waldenburgertal. Feiern Sie mit!
18
Waldenburg Gemeinde Waldenburg
Baum- und Strauchschnitt Abfuhrmöglichkeit am Donnerstag, 12. September 2019. Anmeldungen sind erbeten bis Montag, 9. September 2019, 17.00 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 96 00) Verspätete Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden! Gemeinde Waldenburg
Was ist los in Waldenburg? Donnerstag, 29. August – 1. September 20.30 Uhr: Dunnerwätter über Waldeburg
Langenbruck
Umbau Turnhalle – Lichtanlage Infolge der Renovationsarbeiten bleibt die Turnhalle aus sicherheitstechnischen Gründen vom 9. 9. 2019 bis am 15. 9. 2019 gesperrt. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Sonntag, 1. September Langenbruck Tourismus, Ausstellung Biderbaracke, 14.00–17.00 Uhr Dienstag, 3. September • Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr • Mittagstisch ü60, Restaurant Ochsen, 12.00 Uhr Mittwoch, 4. September Mütter- und Väterberatung, Arztzimmer Turnhalle, 14.00–17.00 Uhr
Unterwegs mit der FDP Nach der per 25. Juni 2019 beschlossenen Zusammenlegung der verschiedenen Ortssektionen zu einer Bezirkssektion im Bezirk Waldenburg liess es sich die Präsidentin der FDP Kantonalpartei und Nationalratskandidatin Saskia Schenker nicht nehmen, der Einladung der Ortssektion zu Kaffee und Kuchen in Arboldswil zu folgen. Obwohl die Parteisektionen sich nun neu in einem grösseren Gebilde organisierten, möchten Sie weiterhin Präsenz in den Dörfern zeigen. Saskia Schenker hat es sich nicht nehmen lassen, die knapp 300 Höhenmeter von Ergolztal aus mit dem Velo hinauf zu strampeln, um danach verdient ein feines Stück Torte aus der «Backstube» des Café Grand Place Teams zu geniessen. Das monatlich jeweils am 2. Sonntag stattfindende Café Grand Place in Arboldswil, welches die Einnahmen aus Kaffee und Kuchen von hervorragender Qualität jeweils dem Dorfladen zu Gute
kommen lässt, diente als Plattform für politische Gespräche. Interessierte konnten mit der Parteipräsidentin über verschiedene Themen diskutieren. Dabei wurde viel über die Klimapolitik der FDP und das insbesondere für «Berggemeinden» latente Problem der Trockenheit im Zusammenhang mit dem Klimawandel gesprochen. Weitere Gesprächsmöglichkeiten ergeben die nächsten Termine im Bezirk mit der Podiumsdiskussion der Ständeratskandidaten aller Parteien am 4. September in Hölstein in der Bürgerstube und am 14. September mit der Vorstellung der FDP-Nationalratskandidaten in Hölstein vor dem Gäumann Lebensmittelladen. Detaillierte Informationen über die Anlässe sowie über die FDP Bezirk Waldenburg sind unter www.fdp-bezirk-waldenburg.ch zu finden. DANIEL BALLMER, VORSTANDS MITGLIED FDP BEZIRK WALDENBURG GEBIETSVERTRETUNG REIGOLDSWIL U. UMGEB.
Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39-41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. EIDGENÖSSISCHES STARKSTROMINS PEKTORAT PLANVORLAGEN LUPPMENS TRASS E 1 8320 FEHRALTORF
Greti und Dominik Fricker, FDP Bezirk Waldenburg, Saskia Schenker, Kantonalpräsidentin FDP, Landrätin und Nationalratskandidatin und Daniel Ballmer, Gemeinderat Arboldswil, Vorstand und Regionenvertretung FDP Bezirk Waldenburg (v.l.). FOTO: Z VG
Region Waldenburg
ObZ 29. August 2019
Gutes aus der Region
Gemeinden
Diegten
Niederdorf Dorfgassmärt zog viele Besucher an
Gartenabfälle/ Grünabfuhr Dienstag, 3. September, 17. September, 1. Oktober, 15. Oktober und 29. Oktober, ab 7 Uhr. Wir bitten Sie, das Material im Grün-Container mit einer Jahresvignette bereitzustellen.
BRIGITTE REINHARD
Mit 46 Markt- und Verpflegungsständen lockte der diesjährige Märt zu einem Besuch entlang der Dorfgasse in Niederdorf. Ob aus Haus, Garten oder Küche, es wurde fleissig gebastelt, gebacken, gekocht, genäht, getrocknet und sogar Handwerkskunst vor Ort gezeigt. So wie beim Drechsler Alamo Candrian aus Bubendorf, der eifrig dabei war, mit der Drechslermaschine aus verschiedenen Hölzern Schalen und andere Unikate herzustellen. Interessant waren auch die Schaukästen mit lebenden Bienen, die den Besuchern einen direkten Blick in ein Bienenvolk ermöglichte. Die frischen Brote waren ebenso begehrt wie einheimischer Wein und Spirituosen sowie Konfitüre, Honig, Senf, Chiliöl und vieles mehr. Auch zahlreiche auswärtige Marktfahrer boten ihre Waren feil. «Ohni Märtfahrer gohts nid», meinte Clau-
Papiersammlung Montag, 4. November, ab 7 Uhr. Das Papier ist gebündelt bereitzustellen. Bitte erst am Abfuhrtag an der Kehrichtsammelstelle deponieren und keine Säcke und Schachteln verwenden.
Am Bring- und Holmärt herrschte emsiges Treiben. dia Kobel, OK-Präsidentin vom Dorfgassmärt. Damit der traditionelle Märt auch weiterhin attraktiv bleibt, gab es dieses Jahr für die Kinder neu eine Schiff-
19
FOTOS: B. REINHAR D
schaukel und eine Hüpfburg. Das herrliche Spätsommerwetter war ideal für einen entspannten Bummel und so waren die Beizli schon früh besetzt und es herrschte eine fröhliche Stimmung.
Kartonsammlung Dienstag, 5. November, ab 7 Uhr. Das Sammelgut ist mit Schnüren gebündelt bereitzustellen. Es soll sauber sein! Bitte erst am Sammeltag an der Kehrichtsammelstelle deponieren. Metall- und Alteisensammlung Donnerstag, 19. September, von 8 bis 18.30 Uhr, beim Werkhof, Geissbrunnen 47. Haushaltgeräte Elektronische Bürogeräte
Donnerstag, 19. September, von 8 bis 18.30 Uhr, beim Werkhof, Geissbrunnen 47. Inertstoffe Donnerstag, 19. September, von 8 bis 18.30 Uhr, beim Werkhof, Geissbrunnen 47. EPS, Sagex/Styropor Donnerstag, 19. September, von 8 bis 18.30 Uhr, beim Werkhof, Geissbrunnen 47. Häckseldienst Samstag, 16. November, ab 9 Uhr. Gemeindeversammlung vom 25. September 2018 Die 2. Gemeindeversammlung 2019 findet am Mittwoch, 25. September 2019 um 20 Uhr im Gemeindesaal statt. Gratulation zum Eidgenössischen Schützenkönig Joel Kym, vom Schiessverein Zunzgen/Tenniken hat am Eidgenössischen Schützenfest für Jugendliche am 7. Juli 2019 in der Kategorie U21/U19, Pistole 25 m, die Goldmedaille gewonnen. Der Gemeinderat gratuliert ganz herzlich zu diesem Sieg.
Gabriel Antonutti geht von Bord Spass auf der Schiffschaukel.
Herbert Flück degustiert am Stand von Andreas Buser einen feinen Weisswein. G. Antonutti. FOTO: Z VG
Der Dorfgassmärt war bereits am frühen Vormittag gut besucht.
Operngenuss für Fraisa-Pensionierte
Viele sind der Einladung zum Opernbesuch auf Schloss Waldegg gefolgt und sind nicht enttäuscht worden. Vom Wettergott zwar schon, aber nicht von der Claudio Monteverdis «Heimkehr von Ulisse». Wegen unsicherer Wetter-
lage wurde die Aufführung vom Schloss Waldegg in das neu renovierte Stadttheater Solothurn verlegt. Kein Problem für die motivierten Pensionierten und ihre Partner-/innen. Im Gegenteil, die Hochstimmung hielt an, sahen viele
Die Oper von Claudio Monteverdi «Die Heimkehr von Ulisse».
FOTO: Z VG
doch zum ersten Mal wieder die neu gestalteten Räumlichkeiten des Kleintheaters. Bei einem reichhaltigen Apéro im Arici-Saal führte Andreas Reize, musikalischer Leiter der Oper, die Gäste mit grosser Begeisterung und Überzeugung in das Thema der Oper ein: Odysseus kehrt nach Jahren im trojanischen Krieg und seinen Irrfahrten auf dem Meer in seine Heimat zurück. Es war ein Schlüsselwerk aus den Anfängen der Oper, 1640 wurde sie in Venedig uraufgeführt. Wie gesagt: Die Oper begeisterte alle! Die alten Instrumente, wie Gambe, Lirone, Violene, Zinken, Blockflöten, Dulcian, Posaunen, Laute, Barockgitarre, Harfe, Cembalo, Orgel, Pauken und Trommeln sind typisch für das 17. Jahrhundert und gaben der Oper eine spezielle Stimmung. Der lang anhaltende Applaus, nahmen die Sänger, Musiker, Dirigent und der Chor gerne entgegen. Der Abend war ein voller Erfolg für alle. Die Vorfreude auf den nächsten Event ist riesig. MARKUS LIECHTI
Am Ende dieser Woche endet die Amtszeit von Gabriel Antonutti als Gemeindepräsident von Hölstein. Er war fast acht Jahre Mitglied des Gemeinderates und ist diesem ab Sommer 2015 als Präsident vorgestan-
den. An der letzten Gemeindeversammlung hat er die Beweggründe für seinen Rücktritt vor dem Ende der noch laufenden Amtsperiode geschildert. Er habe von seinem Arbeitgeber die Möglichkeit für eine Weiterbildung erhalten. Die Beanspruchung daraus erlaube es ihm nicht mehr, das Amt als Gemeindepräsident und als Mitglied des Gemeinderats auszuüben. Zudem möchte er genügend Zeit für seine Familie haben. Damit kommt zum Ausdruck, was auch andernorts Realität ist. Das Milizsystem hat seine Grenzen. Die Beanspruchung am Arbeitsplatz und in der Familie und das daraus entstehende Bedürfnis für Ausgleich und Erholung lassen sich mit einem öffentlichen Amt nicht immer wie gewünscht vereinbaren. Es braucht ausreichend persönliche Ressourcen und ein verständnisvolles Umfeld. Mit einem gut funktionierenden Team im Gemeinderat und in der Gemeindeverwaltung lässt sich diese interessante Aufgabe aber bewältigen, sogar wenn sie mitunter einem Zwanzigprozentpensum entspricht. Beim Präsidium kommen zusätzliche Verpflichtungen dazu, was Gabriel Antonutti dazu bewegte, sein Pensum bei seinem Arbeitgeber zu reduzieren. Ein gutes Team zu haben, war Gabriel Antonutti immer sehr wichtig. Er setzte sich immer für ein gutes Einvernehmen unter den Ratsmitgliedern ein, auch wenn bisweilen verschiedene Meinungen herrschten. Auch im Kontakt mit anderen Gremien wie Nachbargemeinden, Geschäftskunden und Auftragnehmern, Schulrat und Kommissionen war ihm ein wertschätzender Umgang wichtig. In einer Zeit, in der weitreichende Veränderungen stattfinden und neue Wege für eine gesunde Gemeindeentwicklung gefunden werden müssen, ist dies wesentlich. Von grosser Bedeutung war für Gabriel Antonutti auch immer der Kontakt zur Bevölkerung. Er nahm sich die Zeit, um zuzuhören und Anliegen zu erkennen. Begonnen hat Gabriel Antonutti seine gemeindepolitische Karriere im Dezember 2011. Er übernahm damals das Ressort Bildung und war Mitglied des Schulrats. Wenige Jahre später musste er sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, die Rolle als Neu-Gemeinderat zu verlassen und das frei werdende Ge-
meindepräsidium zu übernehmen. Mit seinem positiven Entscheid dazu übernahm er das Ressort Gemeindefinanzen, Gemeindeentwicklung und Kontakt zum Gewerbe. In seiner Amtszeit als Präsident war Gabriel Antonutti, mehrfach konfrontiert mit erschwerten finanziellen Rahmenbedingungen für die Gemeinde. Die Steuereinnahmen stagnierten oder gingen teilweise sogar zurück. Der Finanzausgleich floss nicht mehr im gewohnten Mass. Auf der anderen Seite standen ganz viele Investitionen für die Gemeinde an. Konsequentes Hinterfragen aller Aufgaben und Einsparungsrunden waren an der Tagesordnung. Trotzdem sollte die Gemeindeentwicklung nicht stehen bleiben. Infrastrukturen wie Strassen und Leitungen waren zwingend zu erneuern. Das WB-Erneuerungsprojekt der BLT verlangte nach Anpassungen an ein neues Betriebskonzept. Die steigende Schülerzahl machte ein Kindergartenprovisorium nötig und löste eine generelle Planung über alle Schulräumlichkeiten inklusive den Wunsch einer zweiten Sporthalle aus. Der Gemeindewerkhof ist zu erweitern und die Feuerwehr steht vor Veränderungen. In der Wasserversorgung wird eine grösstmögliche Versorgungssicherheit geschaffen. Zudem positioniert sich Hölstein neu als kommunaler Gesamtversorger und als Verbindung zwischen den regionalen Wasserversorgungen der Frenkentäler und des Ergolztales. Die Menge der Aufgaben für die Gemeinde wurde für die Bevölkerung mit der kürz stattgefundenen Ausstellung Futurum ersichtlich. Mit grossem persönlichem Aufwand kommunizierte der Gemeinderat, allen voran Gabriel Antonutti, gegenüber der Bevölkerung, welche weitreichenden Entscheidungen der Gemeinde bevorstehen. Die Vorbereitungszeit zu dieser Ausstellung beschäftigte den Hölsteiner Gemeinderat während der letzten zwei bis drei Jahre sehr intensiv. Die Weiterführung aller Ideen, Pläne und Projekte übergibt nun Gabriel Antonutti in andere Hände. Es fällt ihm nicht leicht, in dieser besonderen Phase das Boot zu verlassen, umso mehr, weil sich der Gemeinderat von Hölstein selbst in einer Erneuerung befindet. Mit Gabriel Antonutti verlässt nicht nur der amtierende Präsident, sondern auch das amtsälteste Mitglied den Gemeinderat. Als Vertreter der Gemeinde nach aussen und bei vielen regionalen Zusammenkünften war er das Gesicht von Hölstein und bei kommunalen Anlässen dasjenige des Gemeinderates. Der Gemeinderat in seiner heutigen Zusammensetzung und das Gemeindepersonal wünschen ihm für die weitere Zukunft alles Gute. Die offizielle Verabschiedung wird an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember sein. GEMEIND E HÖLSTEIN
Veranstaltungen
ObZ
20 % Rabatt auf alle Grosspackungen. Gültig bis 30. September 2019 bei uns:
Fasnachtsplaketten-Ankauf Stückpreise von Fr. 20.– bis Fr. 150.– Tel. 076 778 04 30
29. August 2019
20