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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 8. AUGUST 2019

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 32 · Post CH AG

SALZKORN «S’Gschänk» mit dem Geschenk

Augenfällig: Die Naturschutzzone in Beinwil am See konnte massiv aufgewertet werden.

Foto: Victor Condrau

Ein neues Bijou in Böju Beinwil am See Die Vergrösserung des Fussballplatzes tangiert auch die seeseitig angrenzende kommunale Naturschutzzone. Ein Grund mehr, sie anzupassen und aufzuwerten. ■

ALFRED GASSMANN

B

einwil am See hat eine Chance gepackt. Mit der Vergrösserung des Fussballfeldes in der Staadmatt wurde die kommunale Naturschutzzone angeknabbert. Sie musste in der räumlichen Abgrenzung angepasst werden. Ausgelöst wurden die Eingriffe durch die Richtlinien des Fussball-Verbands. Denn das Fussballfeld neben der Badi weist eine Grösse von 90 mal 55 Meter auf, zu wenig breit für Spiele in der 2. und 3. Liga. Es ist dem Projektverfasser gelungen, das Spielfeld auf die Minimalbreite von 57,6 Meter zu vergrössern. Ferner konnte die Einwoh-

nergemeinde das erforderliche Land erwerben. Hätte das Spielfeld nicht vergrössert werden können, hätte der Fussball-Verband den Spielbetrieb einstellen lassen. Das Dorf hat sich gleichzeitig mit der Verbreiterung des Spielfeldes der angrenzenden Böschung und der flachen Feuchtwiese angenommen. Dem aufmerksamen Wanderer auf dem Seeuferweg ist längst aufgefallen, dass die Naturschutzzone grosses Aufwertungspotenzial besitzt, da sie stark verbuscht und die Tümpel verlanden.

Neu drei Flachwasser-Tümpel

Als Landschaftsarchitekt wählte der Gemeinderat Victor Condrau, Inhaber des Büros DüCo GmbH, Niederlenz. Der Fachmann zeigte auf, mit welchen Elementen die neu geschüttete Böschung naturnah und optisch attraktiv bepflanzt und gestaltet werden kann. Mit Silberweiden und Schwarzpappeln entlang des Ballfängers wurden der Fussballplatz und seine Infrastruktur landschaftlich vorteilhaft eingebunden. Im Weiteren gewähren einheimische Heckensträucher Sichtschutz und werten

die Böschung ökologisch auf. Vorgesehen waren zudem einzelne Strukturelemente wie Asthaufen, Wurzelstrünke und Einzelbüsche. Ausgeführt wurden die Arbeiten durch ein Seetaler Gartenbauunternehmen und eine Arbeitsgruppe des Natur- und Vogelschutzvereins Böju. Der angrenzende, flache Teil der Naturschutzzone wurde aufgewertet mit drei Flachwasser-Tümpeln, Kopfweiden und Heckensträuchern wie Faulbaum, Kreuzdorn, Pfaffenhütchen, Gewöhnlicher Schneeball, Roter Holunder, Schwarzer Holunder. Überalterte und exotische Sträucher wurden ersetzt. «Durch diese Massnahme können wichtige Zielarten wie Gelbbauchunke oder Zauneidechsen gefördert werden», erklärt Victor Condrau, der mit den kantonalen Fachstellen Gespräche geführt hat. Die Umsetzung überzeugt und verdient als Bijou bezeichnet zu werden. Ende August feiert der FC Beinwil am See die Wiedereröffnung des Fussballplatzes. Da darf auch die aufgewertete Naturschutzzone bei einem Glas Wein gewürdigt werden.

Es gibt Geschenke, die Freude machen und es gibt solche, die man lieber nicht bekäme. Wie soll man der Tante sagen, dass man sich über den geCarolin Frei streiften, selbst gestrickten Pullover nicht wirklich freut? Würde sie verstehen, wenn man ihr sagt, dass Streifen der eigenen, etwas fülligen Figur nicht schmeicheln? Und wie geht man mit den mit viel Liebe eingelegten Senffrüchten der Schwägerin um? Nimmt man sie dankend an und verschenkt sie einfach weiter oder soll man ihr sagen, dass einem nur schon beim Gedanken daran schlecht wird? Mit etwas Empathie lässt sich bestimmt für alle Seiten eine passende Lösung finden. Wie aber sieht es aus, wenn die Katze einem lebende Geschenke bringt? So wie meine! Man weiss ja, dass dies von der Samtpfote lieb und fürsorglich gemeint ist. Und man weiss auch, dass man die Katze für ihre Geschenke loben soll. Nicht ganz einfach. Schliesslich sind die Mitbringsel Lebewesen, denen man nicht wünscht, dass sie auf diese Art ihren Lebensabend beschliessen müssen. Glücklicherweise sind die Mäuse, die meine Katze bringt, allesamt noch am Leben. Das gibt mir die Möglichkeit, einerseits der Katze zu danken und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass das Geschenk überlebt. Sobald die Katze das Interesse am «Spielzeug» verloren hat, stelle ich eine Falle auf. Normalerweise dauerts keinen Tag, das Mäuschen sitzt im Käfig und kann von mir wieder in die Freiheit entlassen werden. Eidechsen einzufangen, ist schon etwas schwieriger für mich. Doch genau die sind ihre Favoriten. Bleibt einfach zu hoffen, dass sich das nun im Tierreich herumspricht, dass sich eine graue Samtpfote täglich auf die Jagd macht und sich alle Eidechsen und Mäuschen rechtzeitig in Sicherheit bringen. Damit das «Gschänk» mit dem Geschenk bald einmal aufhört. Carolin Frei Redaktorin

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Amtliches

Donnerstag, 8. August 2019

Notfall-Apotheke Region Lenzburg

Fit durch Wasser dank unserem Therapiebad in der Physiotherapie

Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Seit vielen Jahren ist das Spital Menziken stolze Besitzerin eines angenehm temperierten Therapiebades (32 Grad). Betroffene aller Altersstufen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern profitieren von der entspannenden Wirkung und dem Auftrieb des Wassers. Der Auftrieb wird in Form einer Gewichtsverminderung deutlich gespürt. So wiegt ein 70 kg schwerer Mensch, wenn er bis zur Körperhälfte im Wasser steht, nur noch 35 kg. Patientinnen und Patienten, die durch eine Verletzung das Bein nicht voll belasten dürfen, können im Wasser normal ohne Hilfsmittel gehen. Dabei wird der hohe Wasserwiderstand zum Kraftaufbau genutzt, ohne dass die Gelenke belastet werden. Durch die drei unterschiedlichen Wassertiefen von 1,11 m, 1,45 m und 1,65 m in unserem Therapiebad, kann die Belastung der jeweiligen Körpergrösse angepasst werden. Wasser ist das ideale Element für gelenkschonende Gymnastik und effizientes Bewegungstraining. Speziell bei rheumatischen Beschwerden, wie z. B. der Bechterew-Erkrankung, bietet das Therapiebad besonders effiziente Trainingsmöglichkeiten. Ist die aktive Bewegung durch Schmerz oder Verletzung erschwert, hilft die Therapie im Wasser, die Bewegungsfähigkeit zu verbessern. Es fördert zudem die Durchblutung, stärkt das Herz-Kreislauf-System und das Gleichgewicht. Wassertherapie trainiert die Koordination, die muskuläre Leistungsfähigkeit und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. Viele gute Gründe also, um sich aktiv im Wasser zu bewegen, sei es als Rehabilitations- oder als Präventionsmassnahme. Im Spital Menziken können Sie durch eine Physiotherapieverordnung, die eine Zusatzangabe für Wassertherapie hat, unser Therapiebad kennenlernen. Zusätzlich bieten wir Wassergruppen an, in denen Sie in Kleingruppen (4 bis 5 Personen) ihre Kraft und Beweglichkeit verbessern können. Nach der Sommerpause ab dem 2. September 2019 geht es wieder los. Unsere Kurse «Fit durch Wasser» werden von diplomierten Physiotherapeuten geleitet, die geschult sind, ihre persönlichen Einschränkungen zu berücksichtigen. Das Angebot in Form der Kleingruppe erlaubt es, ganz gezielt auf mögliche Defizite einzugehen. In 45 Minuten werden Sie die Vorzüge des Bewegens im Wasser kennen lernen. Aktuelle Kurszeiten: Montag: 16.15 bis 17.00 Uhr und Donnerstag: 8.15 bis 9.00 Uhr Neu bieten wir auch eine Wassergruppe speziell für Bechterew-Patientinnen und Patienten an. Beim Vorliegen einer Physioverordnung wird dies von den Krankenkassen übernommen. Aktuelle Kurszeit Bechterew-Gruppe: Montag: 15.00 bis 15.45 Uhr Die Anmeldung für den ersten Kurs kann bis zum 25. August 2019 über das Sekretariat der Physiotherapie im Spital Menziken erfolgen. Gerne geben wir Ihnen jederzeit detaillierte Informationen zu Preisen und Angeboten. Asana Spital Menziken AG Sekretariat Physiotherapie Spitalstrasse 1 5737 Menziken Tel. 062 765 31 91 physiotherapie@spitalmenziken.ch

Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Susanne Basler Verkauf Aussendienst susanne.basler@chmedia.ch oder über 058 200 58 28

Gegründet 1866

Gauklerfestival vom 16. bis 18. August 2019

Verkehrsbeschränkungen Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr und die dazugehörige Verordnung über die Strassensignalisation werden folgende Strassen in der Innenstadt zu den angegebenen Zeiten gesperrt: Aavorstadt: Ab Liegenschaft Nr. 4 (Freischarenplatz) sowie Kirchgasse und Rathausgasse «Allgemeines Fahrverbot» F, 16. 8. 2019, 13.30 Uhr, bis So, 18. 8. 2019, 21.00 Uhr Aavorstadt: Ab Sternenplatz bis Freischarenplatz «Parkverbot» Fr, 16. 8. 2019, 6.00 Uhr, bis So, 18. 8. 2019, 21.00 Uhr Poststrasse: Aus Richtung Niederlenzerstrassse ab Hypiplatz «Allgemeines Fahrverbot» Fr, 16. 8. 2019, 13.30 Uhr, bis So, 18. 8. 2019, 21.00 Uhr

Parkplatz Stadtgässli «Parkverbot» ausgenommen mit Parkkarte Do, 15. 8. 2019, 13.30 Uhr, bis So, 18. 8. 2019, 2100 Uhr

Gegründet 1901

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch

Baugesuche

Bauherrschaft:

Stadtgässli: Ab Einfahrt Parkplatz Stadtgässli bis Einmündung Brättligäu «Allgemeines Fahrverbot» Ausgenommen Anwohner Fr, 16. 8. 2019, 13.30 Uhr, bis So, 18. 8. 2019, 21.00 Uhr

Impressum

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Metzgplatz: Stadtgässli und Scheunenweg «Sackgasse» Fr, 16. 8. 2019, 13.30 Uhr, bis So, 18. 8. 2019, 21.00 Uhr Somit sind folgende Strassen in der Begegnungs-Zone für sämtlichen Fahrzeugverkehr gesperrt und mit einem Fahrverbot belegt: Kirchgasse, Rathausgasse und Leuengasse. Der Scheunenweg kann für Anwohner via Stadtgässli (Metzgplatz) erreicht werden. Gemäss Ausschreibung sind Teile der Aavorstadt, Poststrasse und Stadtgässli mit einem Fahrverbot belegt. Die Besucher des Festanlasses werden gebeten, das Parkhaus «Sandweg» zu benützen. Weitere Parkplätze sind in der Region Schwimmbad und Mehrzweckhalle zu finden. Busbetrieb: Während des Gauklerfestivals vom 16. bis 18. August 2019 kommt es im Bereich der Innenstadt zu Umleitungen des Busverkehrs. Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel. 062/886 10 00 oder unter http://www.rbl.ch, Stichwort «Betrieb aktuell». Die Regionalbus Lenzburg AG bittet die Bevölkerung um Verständnis.

Messer Schweiz AG Caroline Schweisgut Seonerstrasse 75 5600 Lenzburg

Planverfasser:

Messer Schweiz AG Antonio Bonasso Seonerstrasse 75 5600 Lenzburg

Bauobjekt:

Arealumzäunung und Strassenbeleuchtung Parkplatz

Bauplatz:

Seonerstrasse 75, Parzellen 2259, 1772, 1540, 1538

Zus. Bewillig.:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

Bauherrschaft:

Selecta AG, Sabrina Sperduto, Industrie Neuhof 78 3422 Kirchberg

Bauobjekt:

Snack- und KaltgetränkeAutomat «Selecta» mit Beleuchtung

Bauplatz:

Murackerstrasse 6 Parzelle 635

Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg vom 9. August bis 9. September 2019. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-MailAdresse) einzureichen.

Stadt Lenzburg Abteilung Tiefbau und Verkehr

erinnert daran: Am Samstag, 10. August, ab 8.00 Uhr sammelt der Schwingklub Lenzburg Papier Papier und Karton müssen beim Kehrichtsammelplatz wie folgt bereitgestellt werden: – Papier mit starker Schnur auf Zeitungsformat übers Kreuz gebündelt – Kartonschachteln zusammengelegt und übers Kreuz gut verschnürt, keine zu grossformatigen Bündel – handliche, nicht zu schwere Bündel, nicht über 8 kg, Einsammlung erfolgt durch Jugendliche

Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr

Der Lindenberg

Folgende Personen haben bei unserer Gemeinde ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Barthel Ralf, 1968, männlich, von Deutschland, Veltheimerstrasse 10, 5105 Auenstein • Barthel Cornelia, 1975, weiblich, von Deutschland, Veltheimerstrasse 10, 5105 Auenstein • Barthel Jared Luke, 2000, männlich, von Deutschland, Veltheimerstrasse 10, 5105 Auenstein • Barthel Jessica, 2002, weiblich, von Deutschland, Veltheimerstrasse 10, 5105 Auenstein Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Auenstein, 25. Juli 2019 Gemeindekanzlei

Baugesuch

Bauherr:

Fischer Esther Leutwilerstrasse 34 5724 Dürrenäsch

Bauobjekt:

Neubau Doppelgarage mit Abstellraum und Anpassung Zufahrt

Standort:

Parz. 117, Leutwilerstrasse

Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 9. August 2019 bis 9. September 2019. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5724 Dürrenäsch, zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden. Dürrenäsch, 6. August 2019 Gemeinderat ■

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Gefüllte Kartonschachteln, Papiersäcke und Papiertaschen wie auch loses oder unsorgfältig gebündeltes Papier können nicht mehr eingesammelt werden.

Nach unbenütztem Fristablauf sind sämtliche Beschlüsse der Einwohner- und der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 21. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen.

Nicht mitgenommen werden: – Tetrapackungen; – plastifizierte Wäschetrommeln; – verklebte und verschnürte Kartonschachteln; – offene Behältnisse, mit Abfall vermischt.

Dürrenäsch, 31. Juli 2019 Gemeinderat

Für Ihre Unterstützung danken Ihnen der Schwingklub Lenzburg und die Stadt Lenzburg.

Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi)

Der Seetaler

Publikation eines Gesuches um ordentliche Einbürgerung

Der Stadtrat

Baugesuch

Baugesuch-Nr.:

2019-0016

Bauvorhaben:

Einbau 2½-Zi.-Wohnung

Gesuchsteller:

Dendis Ján und Eva Hueb 4, 5105 Auenstein

Grundeigent.:

Dendis Ján und Eva Hueb 4, 5105 Auenstein

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen werden ersucht, die auf Strassen oder Trottoirs überhängenden Bäume und Sträucher so zurückzuschneiden, dass Äste bis auf mind. 4,5 m Höhe über der Fahrbahn nicht in das Strassengebiet hineinragen. Bei Gehwegen muss auf eine Höhe von mind. 2,5 m aufgeastet werden. Hecken und Sträucher sind gegenüber Kantonsstrassen auf 2,0 m, gegenüber Gemeindestrassen auf 60 cm Abstand, gemessen vom Strassenmarch, zurückzuschneiden.

Projektverf.:

Bucher + Kehl AG, Lenzburg

Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21

Im Übrigen ist generell darauf zu achten, dass Verkehrssignale, Strassenbezeichnungen sowie Strassenlampen nicht verdeckt sind und im Bereich von Einmündungen die Sicht der Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigt wird.

Standort:

Grundstück-Nr. 92 Hueb 4

Das Zurückschneiden ist bis Ende September 2019 vorzunehmen.

Bauzone(n):

Dorfzone

Regionalleitung Aargau West, Olten, Solothurn: Michael Kraft michael.kraft@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67

Dieses Baugesuch liegt vom 12. August bis 10. September 2019 während der ordentlichen Bürostunden in der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung an den Gemeinderat Auenstein, 5105 Auenstein, zu richten.

Nach unbenütztem Fristablauf kann der Gemeinderat das Zurückschneiden auf Kosten des Grundeigentümers veranlassen.

Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge

Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiterin: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Gemeinderat Auenstein

Dürrenäsch, 31. Juli 2019 Gemeinderat

Einladung zur Abgeordnetenversammlung 2019

Die Abgeordnetenversammlung der Feuerwehr Oberes Seetal findet am Montag, 19. August 2019, um 19.30 Uhr im Feuerwehrmagazin in Fahrwangen statt. Die Versammlung ist öffentlich. Meisterschwanden, 29 Juli 2019 Feuerwehr Oberes Seetal ■

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Mit dem unbenützten Ablauf der Referendumsfrist am 29. Juli 2019 sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat Fahrwangen


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Aufruf zum Trinkwasser sparen Bewässerungsverbot

Aufgrund der andauernden Trockenheit und der grossen Hitze hat sich die Lage zugespitzt. Der Gemeinderat hat beschlossen, zur Gewährung der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser, gestützt auf § 9 des Wasserreglements, folgende einschränkende Massnahmen zu verfügen. Ab sofort ist die Verwendung von Trinkwasser verboten für: – Bewässern von Rasenflächen – Einsatz von automatischen Sprengern für Hecken und Sträucher (am besten gar nicht bewässern) – Auffüllen von Schwimmbecken – Autowaschen Pflanzungen in Gemüse- und Ziergärten dürfen nur gezielt bewässert werden. Der Einsatz von Sprengern ist auch hier untersagt. Das Verbot gilt bis zum Widerruf durch die Behörde. Die Behörde verweist auf die akute Brandgefahr infolge der Trockenheit. Sollte die Feuerwehr, was niemand hofft, die Löschreserve verwenden müssen, könnte die Situation sehr eng werden. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung, durch einen verantwortungsbewussten, umsichtigen und sparsamen Umgang mit dem Trinkwasser ihren persönlichen Beitrag zur Bewältigung dieser extremen Situation zu leisten. Der sorgsame Umgang mit dem hohen Gut Wasser ist wichtiger denn je. Die Behörde dankt sehr dafür. Boniswil, 29. Juli 2019 Gemeinderat Boniswil

Baugesuch

Bauherr:

Bauobjekt:

Auflage:

Einwendungen:

Baukonsortium «Sonnmatt», c/o Mitac Immobilien AG, Bahnhofstrasse 18 5600 Lenzburg Abbruch der Gebäude Nr. 20, Nr. 21, Nr. 22 und Nr. 24 (inkl. Vorplätzen, Mauern und Bäumen) auf Parzelle Nr. 467 und Nr. 542 an der Seengerstrasse Baugesuch und Pläne liegen bis zum 9. September 2019 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

5704 Egliswil, 6. August 2019 Der Gemeinderat ■

Heusi Geri, Alpenweg 20 5707 Seengen

Bauobjekt:

Werkhalle mit Hauswartwohnung auf Parzelle Nr. 535 am Schlattweg (Industriegebiet Süd)

Auflage:

Baugesuch und Pläne liegen bis zum 9. September 2019 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Einwendungen:

sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

5704 Egliswil, 6. August 2019 Der Gemeinderat ■

Schmid Dieter Hutmattenweg 10 5704 Egliswil

Bauobjekt:

Gerätehaus mit Vordach auf Parzellen Nr. 885 und Nr. 371 am Hutmattenweg bzw. an der Seonerstrasse

Auflage:

Baugesuch und Pläne liegen bis zum 9. September 2019 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Einwendungen:

Baugesuch

Bauherr:

Roth Roger, Zopfweg 9 5704 Egliswil

Bauobjekt:

Volieren, Pergola und Terrainveränderungen mit Versetzen von Steinkörben auf Parzelle Nr. 747 am Zopfweg

Auflage:

Baugesuch und Pläne liegen bis zum 9. September 2019 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Einwendungen:

sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

5704 Egliswil, 6. August 2019 Der Gemeinderat

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Schulbeginn der Kreisschule Lotten Schuljahr 2019/20 Montag, 12. August 2019 Unterrichtsbeginn für Schülerinnen und Schüler des 7. Schuljahres aller Standorte um 9.00 Uhr im Klassenzimmer. Beginn für Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Schuljahres gemäss Stundenplan.

sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

5704 Egliswil, 6. August 2019 Der Gemeinderat

Donnerstag, 8. August 2019

Baugesuch

Bauherr:

Schülerinnen und Schüler ohne Klassenzuteilung melden sich am ersten Schultag im Schulsekretariat, Seetalschulhaus, Dorfstrasse 15, 5102 Rupperswil. Tel. 062 889 23 40 Mail: sekretariat@kslotten.ch

Initiativbegehren

Am 13. Juni 2019 sind bei der Gemeindekanzlei 31 Unterschriftenbogen eines kommunalen Initiativbegehrens eingereicht worden. Es hat zum Inhalt: Begrenzung der Firsthöhe in der Dorfkernzone auf maximal 12,80 m (entsprechende Korrektur von heute 15,80 m auf neu 12,80 m in § 15 der Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Egliswil vom 14. Dezember 1993). Anmerkung bzw. Ergänzung: Wenn bei bestehenden Gebäuden die Firsthöhe höher ist, gilt die bestehende Firsthöhe für die Sanierung oder allenfalls für einen Neubau an gleicher Stelle und mit gleichem Grundriss.

Schulanfang Schuljahr 2019/20 der Primarschule und des Kindergartens: Unterrichtsbeginn Primarschule am 12. August 2019: 1.–6. Klasse (inkl. EK) um 9.10 Uhr (danach nach Stundenplan)

Die Hinterlegung der Unterschriftenliste ist am 29. April 2019 erfolgt, die Initiative ist, wie bereits erwähnt, am 13. Juni 2019 eingelangt. Die Frist für die Einreichung innert zwölf Monaten ist somit erfüllt.

Unterrichtsbeginn im Kindergarten: Kinder im 1. Kindergartenjahr: Dienstag, 13. August 2019, von 9.10 bis 11.00 Uhr

196 Personen haben das Begehren unterschrieben, sechs Einträge sind ungültig, sodass die Initiative total 190 Unterschriften von Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern verzeichnet. Auf Gemeindeebene kann ein Zehntel der Stimmberechtigten die Behandlung eines Gegenstandes verlangen (§ 22 Abs. 2 GG). Das Stimmregister zählt 1059 Personen, das erforderliche Quorum liegt somit bei 106 Unterschriften. Gestützt darauf stellt der Gemeinderat fest, dass die kommunale Initiative «Begrenzung der Firsthöhe in der Dorfkernzone auf maximal 12,80 m2 zustande gekommen ist. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert drei Tagen seit Veröffentlichung im Amtsblatt beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, schriftlich Beschwerde geführt werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Zudem gilt es, den Sachverhalt kurz darzustellen. 5704 Egliswil, 6. August 2019 Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherr:

Amtliches

Der Lindenberg

Kommunale Ersatzwahlen (Mitglied des Gemeinderates, Gemeindeammann) vom 20. Oktober 2019

Bekanntlich hat sich Herr Rolf Jäggi, Egliswil, entschlossen, sein Amt als Mitglied des Gemeinderates und als Gemeindeammann niederzulegen. Auf 31. Dezember 2019 hin hat er denn auch aus beruflichen Gründen seine Demission eingereicht. Das zuständige Departement Volkswirtschaft und Inneres, Aarau, hat dem Rücktritt die beantragte Zustimmung erteilt. Gleichzeitig sind Ersatzwahlen angeordnet worden. Für den Rest der laufenden Amtsperiode 2018/2021 sind somit ein Mitglied des Gemeinderates und der Gemeindeammann neu zu wählen. Das Datum für den ersten Wahlgang ist auf Sonntag, 20. Oktober 2019, angesetzt. Gemäss den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte sind Wahlvorschläge von zehn Stimmberechtigten zu unterzeichnen und, zusammen mit einem Wahlfähigkeitsausweis und einer schriftlichen Wahlannahmeerklärung, bis am 44. Tag vor dem Hauptwahltag, d. h. bis Freitag, 6. September 2019, 12.00 Uhr, der Gemeindekanzlei Egliswil einzureichen. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Rückzug der Anmeldung nicht mehr zulässig. Hinweis: Die entsprechenden Formulare (Wahlvorschlag, Wahlannahmeerklärung, Wahlfähigkeitszeugnis) sind bei der Gemeindekanzlei erhältlich. Die Dokumente lassen sich schriftlich oder telefonisch (062 769 75 75) anfordern. 5704 Egliswil, 6. August 2019 Der Gemeinderat

Kinder im 2. Kindergartenjahr: Montag, 12. August 2019, um 9.10 Uhr Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an die Schulverwaltung, Tel. 062 889 03 90. SCHULE HUNZENSCHWIL ■

Baugesuche

Bauherr:

Einwohnergemeinde Hunzenschwil Schulgasse 2 Hunzenschwil

Projektverf.:

fbpartner ag Neudorfstrasse 32 5734 Reinach

Bauobjekt:

Sanierung Rain

Ortslage:

Rain Parzelle Nr. 508

Bauherr:

Wittmer-Muruzabal Hilmar und Yolanda Oberer Wannenrain 15 Hunzenschwil

Bauobjekt:

Balkonverglasung (bereits ausgeführt)

Ortslage:

Oberer Wannenrain 15 Parzelle Nr. 602

Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 9. August 2019 bis 9. September 2019 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil ■

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Nach Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 18. Juni 2019 und der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat

Auflage Waldgrenzenplan Kanton Aargau für die Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen Am 1. Januar 2019 ist die Änderung des Waldgesetzes des Kantons Aargau (AWaG) vom 1. Juli 1997 in Kraft getreten. Gemäss § 3 Abs. 3 AWaG erlässt der Kanton flächendeckend für den gesamten Kanton Aargau einen rechtsverbindlichen Waldgrenzenplan. Bestockungen ausserhalb des festgelegten Waldareals gelten nicht als Wald. Die Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt legt den Waldgrenzenplan in den Gemeinden des Kantons Aargau während 30 Tagen, vom 1. September bis 30. September 2019, zur Einsicht auf. Die Gemeinden bestimmen die Form der Einsichtnahme. Diese kann namentlich über einen Internetzugang oder durch gedruckte Auszüge erfolgen. Der Waldgrenzenplan ist während der Auflagefrist in elektronischer Form auch auf dem Internetportal der Abteilung Wald (www.ag.ch/wald) einsehbar. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist bei der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Einsprache gegen den Waldgrenzenplan erheben. Allfällige Einsprachen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Vorbehalten bleibt Art. 46 des Bundesgesetzes über den Wald vom 4. Oktober 1991. Wer es unterlässt, Einsprache zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den ergehenden Entscheid nicht anfechten. Gemäss § 33a Abs. 4 AWaG haben Einsprachen und Beschwerden gegen den Erlass des Waldgrenzenplans nur aufschiebende Wirkung, wenn und soweit sie die Rechtmittelinstanz gewährt. Aarau, 24. Juli 2019 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Wald


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Amtliches

Donnerstag, 8. August 2019

Baugesuch

Bauherrschaft: ■

Baugesuch

Ledergerber Peter und Christine Ringweg 9, 5242 Lupfig

Baugesuch

Bauherr:

SB Investment AG Waldstrasse 37, 6015 Luzern

Objekt:

Abbruch Gebäude Nrn. 196, 157, 200 und 415 sowie Neubau von vier Einfamilienhäusern mit Carport (Wiederholung Publikation nach Korrektur der Profile)

Bauherr:

Peter und Regina Stöckli Schmittengässli 2a 5604 Hendschiken

Bauobjekt:

Bauobjekt:

Aussentreppe zu 2. Obergeschoss mit Eingangstüre

Bauplatz:

Objektadresse:

Schmittengässli 2a Parzelle 64 Gebäude Nr. 23

Öffentliche Auflage des Baugesuchs in der Gemeindekanzlei vom 9. August bis 9. September 2019.

Öffentliche Auflage vom 9. August bis 9. September 2019 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei.

Weitere Bewilligung:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat MörikenWildegg, 5103 Möriken.

Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen.

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 9. August, bis Montag, 9. September 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken.

Feuerwehr Oberes Seetal; Einladung zur Abgeordnetenversammlung 2019

Die Abgeordnetenversammlung der Feuerwehr Oberes Seetal findet am Montag, 19. August 2019, um 19.30 Uhr im Feuerwehrmagazin in Fahrwangen statt. Die Versammlung ist öffentlich.

Baugesuch Thut Daniel Ackerweg 20, 5103 Möriken

Bauobjekt:

Umbau Schopf in Lagerraum

Bauplatz:

Parz. 2483 Geb. Nr. 704 Ackerweg 20

In Meisterschwanden haben Sie am Donnerstag, 22. August 2019, auf dem Dorfplatz ab 19.30 Uhr die Gelegenheit zur Diskussion und einem Apéro mit Aargauer Mitgliedern des diplomatischen Corps. Folgende Persönlichkeiten aus dem Aargau freuen sich auf eine informelle Diskussion über die schweizerische Aussenpolitik mit Ihnen: – Botschafter Manuel SAGER, Direktor der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit, Bern – Botschafterin Andrea RAUBER SAXER, Schweizer Botschafterin in Bosnien und Herzegowina (Sarajewo) – Botschafterin Yasmine CHATILA ZWAHLEN, Sonderbeauftragte der Schweiz für den Pazifik mit Sitz in Canberra/Australien – Dr. phil. Beat NOBS, alt Botschafter in Kanada – Sibylle OBRIST, Botschaftsrätin, stellvertretende ständige Vertreterin der Schweiz bei der UNESCO und der OIF, Paris – Elisa CANTON, Diplomatische Mitarbeiterin, Krisenmanagement-Zentrum, Bern – Fabienne WASSERMANN AEMISEGGER, Chefin Wirtschaft, Schweizer Botschaft in Deutschland, Berlin – Luca URECH, Programmbeauftragter für Syrien, Bern In Kürze mehr Informationen unter: www.swissambassador.ch

Baugesuch

Bauherrschaft:

Armasuisse Immobilien v. d. VZP Ingenieure AG Bodenacherstrasse 1 5242 Birr

Grundeigentümer:

Abwasserverband Region Lenzburg 5103 Wildegg

Bauobjekt:

demontierbare Absperrung zur Übersetzstelle für mobile Brückensysteme der Armee

Bauplatz:

Parz. 1678 Langmatt

ZusätzlicheBewilligung:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen (Lage an Gewässer, § 63 Abs. 1 lit. c BauG)

Öffentliche Auflage des Baugesuchs in der Gemeindekanzlei vom 9. August bis 9. September 2019. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat MörikenWildegg, 5103 Möriken.

Dahlienweg 2, Parzelle 711

5504 Othmarsingen, 6. August 2019 Gemeindekanzlei

Schulbeginn der Kreisschule Lotten Schuljahr 2019/20

Gebr. Wilk AG Lenzburgerstrasse 15 5702 Niederlenz

Objektadresse:

Lenzburgerstrasse 15 Parzelle 1864 Gebäude Nr. 423

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 9. August, bis Montag, 9. September 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Baugesuch

Bauherr:

Schülerinnen und Schüler ohne Klassenzuteilung melden sich am ersten Schultag im Schulsekretariat, Seetalschulhaus, Dorfstrasse 15, 5102 Rupperswil. Tel. 062 889 23 40 Mail: sekretariat@kslotten.ch ■

Rückbau Cheminée und Kamin, Fenstereinbau Südfassade

Objektadresse:

Parkweg 3 Parzelle 1541 Gebäude Nr. 972

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 9. August, bis Montag, 9. September 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Baugesuch

Bauherr:

Silvestro Solazzo Alte Lenzburgerstrasse 8 5702 Niederlenz

Bauobjekt:

Installation einer aussen aufgestellten Wärmepumpe

Objektadresse:

Alte Lenzburgerstrasse 8 Parzelle 776 Gebäude Nr. 330

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 9. August, bis Montag, 9. September 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Kehrichtabfuhr

Die Kehrichtabfuhr vom Donnerstag, 15. August 2019, wird auf Freitag, 16. August 2019, verschoben. 8. August 2019 Die Gemeindekanzlei ■

Matthias und Martina Frei Parkweg 3 5702 Niederlenz

Bauobjekt:

Unterrichtsbeginn für Schülerinnen und Schüler des 7. Schuljahres aller Standorte um 9.00 Uhr im Klassenzimmer. Beginn für Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Schuljahres gemäss Stundenplan.

Baugesuch

Ersatz Garage

Publikation eines Gesuches um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben in der Gemeinde Rupperswil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Marijana Lombardo, geb. 1979, weiblich, serbische Staatsangehörige, und ihre Tochter Mina Djordjevic, geb. 2001, serbische Staatsangehörige, beide wohnhaft in 5102 Rupperswil, Heidenackerweg 35 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Rupperswil eine schriftliche Eingabe zum vorliegenden Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Rupperswil, 5. August 2019 Gemeinderat Rupperswil

Schulbeginn der Kreisschule Lotten Schuljahr 2019/20 Montag, 12. August 2019

Pro Senectute Senioren-Mittagessen

Datum / Zeit: Freitag, 16. Aug. 2019 / 11.45 Uhr Ort / Restaurant: Seengen / Gasthof Rebstock An- und Abmeldungen an: Elsa Wacker, 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, 062 777 06 88

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstellten Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. Juni 2019 sowie der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. 7. August 2019 Gemeinderat

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Schafisheim, 31. Juli 2019 Gemeinderat

Schuljahresbeginn 2019/20 Primarschule Schafisheim

Die Erstklässlerinnen und Erstklässler sowie die Kinder des 1. Kindergartenjahres haben eine separate Einladung zu ihrem ersten Schultag erhalten.

Montag, 12. August 2019

Bauobjekt:

• Kurtishaj Donika (1988, weiblich) mit den Kindern Ajan (2015, männlich) und Lian (2018, männlich), alle von Kosovo, wohnhaft in 5503 Schafisheim, Alte Seonerstr. 5

Unterrichtsbeginn für Schülerinnen und Schüler des 7. Schuljahres aller Standorte um 9.00 Uhr im Klassenzimmer. Beginn für Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Schuljahres gemäss Stundenplan. Schülerinnen und Schüler ohne Klassenzuteilung melden sich am ersten Schultag im Schulsekretariat, Seetalschulhaus, Dorfstrasse 15, 5102 Rupperswil. Tel. 062 889 23 40 Mail: sekretariat@kslotten.ch

Der Seetaler

Der Lindenberg

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat bei der Einwohnergemeinde Schafisheim ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

Am Montag, 12. August 2019, beginnt der Unterricht für die Kinder im 2. Kindergartenjahr sowie für alle Schülerinnen und Schüler der 2. – 6. Klasse nach Stundenplan.

Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat MörikenWildegg, 5103 Möriken.

Bauherr:

Im August begeben sich die Botschafter und Botschafterinnen der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Rahmen der Aktion «Meet the Ambassadors – Botschafter und Botschafterinne bi de Lüt» auf eine Tour durch die Schweiz. Sie werden auch in Aarau und Meisterschwanden einen Halt einlegen.

Ortslage:

Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Gemeindekanzlei vom 9. August bis 9. September 2019.

«Meet the Ambassadors – Botschafter und Botschafterinne bi de Lüt»

Parz. 2430 Rütiweg

Bauherrschaft:

Feuerwehr Oberes Seetal

Einfamilienhaus, Doppelgarage, Teich, Wärmepumpe

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Kindergarten: Schlössli 1 Schlössli 2 Hüttmatt Primarschule: 1. Klasse A 2. Klasse A 2. Klasse B 3. Klasse A 3./4. Klasse B 4. Klasse A 5.Klasse A 5. Klasse B

Astrid Reinle Daniela Martinato Christina Freiburghaus Dorothea Schneiter Susanne Buntschu Nadine Richner

6. Klasse A 6. Klasse B

Simona von Arx Sabina Rohr Monica Silva Aisha Häfliger Sara Dottori Barbara Rubitschung Sarah Burki Andrea Zehnder Daniela Werndli Brigitte Gehrig Beatrix Schlatter

Schulleitung:

Thomas Maurer

Lehrerschaft, Schulleitung und Schulpflege wünschen allen Kindergartenkindern, Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr. Primarschule Schafisheim

Baugesuch

Bauherrschaft:

Markus Richner Schlattweg 6, 5707 Seengen

Vorhaben:

Teilrückbau Gebäude Nr. 144, Rückbau Gebäude Nr. 271 und 759, Neubau Mehrfamilienhaus, Tiefgarage, Einfamilienhaus, Remise und Seminarraum sowie Umbau bestehendes Wohnhaus

Ortslage:

Gebäude Nr. 144, 271 und 759, Parzelle Nr. 1245 Schlattweg 6

Öffentliche Auflage vom 9. August bis 9. September 2019 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. ■

Baugesuch

Bauherrschaft:

RP Architekten AG Bachstrasse 53 5000 Aarau

Vorhaben:

Zwei Einfamilienhäuser mit Einstellhalle

Ortslage:

Parzelle Nr. 1824 Alpenweg

Öffentliche Auflage vom 9. August bis 9. September 2019 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. ■

Senioren-Mittagessen

Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 16. August 2019, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Tel. 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Tel. 062 777 06 88, entgegen. Pro Senectute


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Zurückschneiden der Bäume, Grünhecken und Sträucher entlang der öffentlichen Strassen und Gehwege

Unter Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen werden die Besitzer von Grundstücken an öffentlichen Strassen und Gehwegen aufgefordert, überhängende Äste von Bäumen und Sträuchern so zurückzuschneiden, dass sie den Verkehr nicht beeinträchtigen. Die lichte Höhe muss über Strassengebiet mindestens 4,5 m und über Gehwegen mindestens 2,5 m betragen. Hecken und Sträucher sind gegenüber Kantonsstrassen auf 2,0 m, gegenüber Gemeindestrassen auf 60 cm Abstand, gemessen vom Strassenmarch, zurückzuschneiden. An Strassenkurven und Kreuzungen sind sichtbehindernde Bäume und Sträucher zu beseitigen. Strassenbeleuchtungen, Strassentafeln und Verkehrssignale müssen freigelegt werden. Das Zurück- und Aufschneiden hat bis spätestens 6. September 2019 zu erfolgen. Bei unbenütztem Fristablauf kann der Gemeinderat das Zurückschneiden auf Kosten des Grundeigentümers veranlassen. Seon, 8. August 2019 Gemeinderat Seon

Amtliches

Der Lindenberg

Schulbeginn der Schule Seon Schuljahr 2019/2020

Das neue Schuljahr beginnt für die einzelnen Klassen wie folgt: Kindergarten, 2. Jahr Montag, 12. 8. 2019, 9.10 Uhr Primarschule, 1. bis 6. Klasse Montag, 12. 8. 2019, 9.10 Uhr Real-, Sekundar- und Bezirksschule, 1. Klasse Montag, 12. 8. 2019, 9.10 Uhr Real-, Sekundarund Bezirksschule, 2. und 3. Klasse Montag, 12. 8. 2019, 10.15 Uhr

Kontrolle der Hausgärten auf Feuerbrand

Bis Mitte September sind die Feuerbrandverantwortlichen Personen der Gemeinden unterwegs. Sie kontrollieren die Hausgärten auf allenfalls vorhandenen Feuerbrandbefall. Der Feuerbrand ist eine hochansteckende, meldepflichtige Bakterienkrankheit. Hauptsächlich während der Blütezeit im Frühjahr erfolgt die Übertragung sowohl durch Insekten, Vögel sowie den Menschen, und zwar sehr schnell und mit grossräumiger Verbreitung. Befallen werden Kernobstbäume (Apfel, Birne, Quitte) sowie einige Zierpflanzen (alle Cotoneasterarten, Scheinquitte, Feuerdorn u. a.) und Wildgehölze (Weissdorn, Felsenbirne, Vogelbeere u. a.). Wichtig: Absterbende Zweige und Pflanzenteile an oben aufgeführten Pflanzen bitte nicht berühren (grosse Verschleppungsgefahr!), sondern unverzüglich direkt der feuerbrandverantwortlichen Person der Gemeinde melden (Werkdienst Seon, Philipp Ott, Tel. 062 769 60 06). Die feuerbrandverantwortliche Person wird bei Ihnen vorbeikommen und die nötigen Massnahmen ergreifen. ■

Kontrolle der Liegenschaften und Hausgärten auf Ambrosia

Bis Ende September sind die ambrosiaverantwortlichen Personen der Gemeinden unterwegs. Sie kontrollieren Liegenschaften, Hausgärten, öffentliche Gartenanlagen, Gruben, Deponien, Baustellen, Kompostplätze und Industrieareale auf allenfalls vorhandene Ambrosiapflanzen. Ambrosia ist eine eingeschleppte, bekämpfungspflichtige Pflanze, die durch ihre Pollen bei vielen Menschen Allergien auslösen kann. Um eine weitere Ausbreitung der Ambrosia zu verhindern, müssen Befallsherde möglichst schnell entdeckt und vernichtet werden. Dies geschieht durch Ausreissen der Ambrosiapflanzen und Entsorgung mit dem Hauskehricht.

Werkdienst Seon

Bitte beachten: Der Unterricht der Musikschule findet erst ab der 2. Schulwoche und der Schulsport erst ab der 3. Schulwoche statt.

Schulleitung, Schulpflege und Lehrerschaft wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr.

Baugesuch

Bauherrschaft:

René und Katharina Meyer-Guggenbühl Regensbergstrasse 229 8050 Zürich

Grundeigent.:

do.

Bauvorhaben:

Sanierung Einfamilienhaus Nr. 263

Standort:

Parzelle Nr. 195 am Goffersbergweg 14

Öffentliche Auflage vom 9. August 2019 bis 9. September 2019 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 8. August 2019 Gemeinderat

Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. Staufen, 8. August 2019 Der Gemeinderat

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch

Birrwil, im August 2019 «Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist, dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert.»

HERZLICHEN DANK allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme beim Abschied von meinem lieben

Heinz René Müller-Leutwiler Ganz besonderen Dank – an Herrn Pfarrer Andreas Pauli für die tröstenden Abschiedsworte; – für die liebevollen, einfühlsamen Karten und Briefe; – für die tröstenden Worte und manch stille Umarmung; – für die wundervollen Kränze, Blumen sowie die grosszügigen Geldspenden; – an alle, die Heinz die letzte Ehre erwiesen haben.

Anita Müller-Leutwiler

Falls Sie Fragen zu Ambrosia haben, wenden Sie sich direkt an die ambrosiaverantwortliche Person der Gemeinde (Werkdienst Seon, Philipp Ott, Tel. 062 769 60 06).

Kindergarten, 1. Jahr Dienstag, 13. 8. 2019, 13.30 Uhr

Der Mittagstisch sowie die Randstundenbetreuung beginnen für die angemeldeten Schülerinnen und Schüler am ersten Schultag.

Donnerstag, 8. August 2019

Rechtskraft der Einwohnergemeindeund Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse; Amtliche Publikation

GEMEINDE SEON Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstandenen Beschlüsse der Einwohnerund Ortsbürgergemeindeversammlungen vom 21. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. Seon, 5. August 2019 Gemeinderat Seon

Boniswil am Hallwilersee TODE S A NZ E I GE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied von

Susanne Richardet-Haller

ehemals Leiterin des Gemeindesteueramtes

in Kenntnis zu setzen. Sie ist am 25. Juli 2019 nach schwerer Krankheit gestorben. Susanne Richardet war zuerst während 3 Jahre Stellvertreterin des Gemeindeschreibers und danach 17 Jahre lang Leiterin des Gemeindesteueramtes. Sie hat sich für die Gemeinde sehr engagiert, aber noch wichtiger waren ihr die Menschen von Boniswil. Ihr Anliegen war es, sich im Rahmen des Gesetzes für sie einzusetzen und der Behörde ein menschliches Gesicht zu verleihen, dem man sich anvertrauen konnte. Sie war den Einwohnerinnen und Einwohnern eine wohlwollende Ratgeberin mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen. Die Gemeinde Boniswil bleibt Susanne Richardet für ihr berufliches Wirken sehr dankbar. Die Gemeindebehörden und ihre Kolleginnen und Kollegen der Gemeindeverwaltung behalten sie in guter Erinnerung und entbieten den Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid. Boniswil, 27. Juli 2019

GEMEINDERAT BONISWIL

Es findet keine öffentliche Abdankungsfeier statt. Die Familie nimmt im engsten Kreis von Susanne Richardet Abschied.

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Immobilien / Stellen / Diverses

Donnerstag, 8. August 2019

Vermieten Per sofort zu vermieten

3½-Zi.-Whg. mit Balkon

Fr. 1300.– +NK Fr. 190.– Per sofort zu vermieten

4½-Zi.-Whg. mit Balkon eigene Waschmaschine Fr. 1690.– + NK Fr. 250.– Aarauerstrasse 9, 5103 Wildegg 062 723 00 30 info@aida-immobilien.ch www.aida-immobilien.ch

Verkauf Mietgesuche

Der Seetaler

Der Lindenberg

Stellen

Kaufgesuche

Gesucht vom 1. September bis Ende November 2019 in Lenzburg und Umgebung

Junge Familie sucht

eine Unterkunft oder Wohnmöglichkeit

in einer kinderfreundlichen Umgebung, im Raum Lenzburg oder Aarau.

Weitere Auskünfte unter Tel. 079 459 88 46

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

ein älteres Haus mit Charme

Private Verkaufsinteressenten/innen können sich gerne melden bei: V. Arcari, Telefon 079 725 39 11

Lehrstelle als Forstwart EFZ

Im August 2020 ist beim gemeinsamen Forstrevier der Gemeinden Rupperswil, Auenstein, Veltheim und Hunzenschwil sowie Staatswald eine Lehrstelle als Forstwart EFZ neu zu besetzen. Falls du eine junge und aufgeweckte Persönlichkeit bist und in Rupperswil oder in der näheren Umgebung wohnst, können wir dir eine vielseitige und interessante Ausbildung bieten. Gerne erwarten wir deine schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (aktuelle Zeugnisse, Foto und Referenzangaben) bis am 31. August 2019 an die Gemeindekanzlei Rupperswil, Poststrasse 4, 5102 Rupperswil. Für nähere Auskünfte steht dir Revierförster Max Senn, Rupperswil, unter Telefon 079 407 28 52 gerne zur Verfügung. Gemeinderat Rupperswil


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Stadt Lenzburg

Der Lindenberg

Donnerstag, 8. August 2019

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INSERATE

Danken und Beten mit den Anwesenden: Pfarrer Roland Häfliger und Pfarrerin Elisabeth Weymann.

Foto; AG

Mit Tugenden zum Erfolg Bundesfeier Lenzburg feierte den 1. August wieder auf dem Schloss mit einem ökumenischen Gottesdienst. Der Lenzburger Festredner Alexander Krebs rief zu Bescheidenheit, hoher Disziplin und guter Streitkultur auf. ■

ALFRED GASSMANN

W

ir Schweizer haben das Privileg, in einem Weltklasseland, in einem Spitzenland leben zu dürfen», fand Alexander Krebs einleitend und er zeigte auf, dass die Schweiz über ähnliche Eigenschaften verfügt wie Spitzenunternehmen in der Wirtschaft. Drei Aspekte dieser Gemeinsamkeiten sollen dies verdeutlichen. Die Chefs von untersuchten, erfolgreichen Spitzenfirmen leben eine ausgeprägte persönliche Bescheidenheit, sind sehr willensstark, durchset-

zungsfähig, ehrgeizig und verfügen über eine hohe Disziplin. Zudem leben die Firmen eine ausgeprägte Streitkultur. Die Themen der Realität werden ungeschminkt angesprochen. Man fordert sich gegenseitig in Diskussionen und Debatten permanent heraus. Damit wird es möglich, sich ständig zu hinterfragen, um immer besser zu werden, legte der Redner dar. Ein durchschnittlich guter Gruppenentscheid sei qualitativ immer besser als der beste Einzelentscheid. «Die Schweiz verfügt über gleiche Charakteristiken wie Spitzenunternehmen. Unser helvetisches Wirken basiert ebenso auf sympathischer Bescheidenheit, hoher Disziplin und guter Streitkultur», wagte Alexander Krebs zusammenfassend zu sagen. Wohlstand, Wohlfahrt und die Rolle in der Welt gelte es zu verteidigen. Der Redner, selber Unternehmer, hob aber auch den Mahnfinger: «Der eigene Erfolg ist auch der grösste Feind. Man gewöhnt sich an das Erreichte, wird unkritisch. Denn Erfolg ist nichts Dauerhaftes.»

Den ökumenischen Gottesdienst gestalteten Pfarrerin Elisabeth Weymann von der Reformierten Kirchgemeinde Lenzburg-Hendschiken und Pfarrer Roland Häfliger von der Pfarrei Herz Jesu Lenzburg. Vorgebracht wurden Fürbitten, ausgesprochen oder unausgesprochen und miteinander wurde gedankt, gebetet und gesungen. Als Bibeltext wählte der Prediger die Seligpreisungen des Evangelisten Matthäus. «Gerade in unsicheren Zeiten sehnen wir uns nach Verlässlichkeit, Glück, nach Segen, nach Seligkeit», legte Pfarrer Roland Häfliger aus und stellte die Frage «Wie tragen wir zum Glück, zum Segen bei?» Die Antwort gab er sich gleich selber: «Indem wir nicht protzig, sondern bescheiden sind, indem wir nicht brutal und kalt, sondern sanftmütig sind, indem wir nicht ungerecht, sondern gerecht sind, indem wir nicht hartherzig, sondern barmherzig sind.» Den Anwesenden blieben Parallelen zwischen der Rede von Alexander Krebs und der Predigt von Pfarrer Roland Häfliger nicht verborgen.

Arbeiten im kleinsten Büro der Stadt Mini-Büro Vor kurzem hat Beat Ullmann einen Probe-Arbeitstag in der Kultkabine Seifiareal absolviert. Im August und September wird er das kleinste Büro der Welt mit 0,89 Quadratmetern Nettonutzungsfläche (gemäss Aussage und in Absprache mit Schaller Bürokonzept AG) zweimal wöchentlich für ein paar Stunden als originelles Zweigbüro benutzen. «Kaffeemaschine, Musikanlage, PC, Zeichnungsbrett, Boden- und Tischventilator, Garderobe mit Hutablage, Fachbibliothek, Auftragsbuch, Terminkalender – alles was ich brauche findet hier seinen Platz», stellt Beat Ullmann zufrieden fest. Ausserdem verfügt sein Zweigbüro über 57 Besucher- und Kundenparkplätze vor der Tür, eine Kinderspiel-Ecke sowie getrennte WCs am Metzplatz. Im Kleinstbüro wird er an seinem Kleinstauftrag arbeiten: Stalltüre und Dachrinne für einen kleinen Stall in Semione, Valle die Blenio TI. (lba)

Yoga für Teenager Angebot Tanja Zehnder und Elodie Rüppel bieten neu TeenYoga Workshops für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren an. Kursdaten: Mittwoch, 14. August bis 25. September. Kursort: Hatha Yoga Lenzburg, Gleis 1, beim Bahnhof, 5600 Lenzburg. Der Kurs dauert jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr (60 Minuten) und kostet 140 Franken für 7 Yoga-Lektionen. Anmelden kann man sich bei t.zehnder@yogaundbewegung.ch oder über 079 423 14 54. Selbstverständlich gibt es auch Yoga-Kurse für Erwachsene. Details darüber gibt es auf www.yogaundbewegung.ch (pd

Die neuen Besitzer im umbenannten Lokal: Susanne Schild, Doris Bernagozzi und Philipp Vollmar in der «artcibar» in Lenzburg. Foto: zvg

Neue Besitzer und neuer Name Gastronomie Auf diesen Monat übernahmen Doris Bernagozzi, Susanne Schild und Philipp Vollmar das Raucherlokal artcigar an der Rathausgasse von Christoh Nyfeler. Neu sind nicht nur die Besitzer, sondern auch der Name «artcibar». Die neuen Besitzer sind keine Unbekannten. Bernagozzi war bereits unter Nyfeler Geschäftsführerin und seit Jahren im «art cigar» anzutreffen. Sowohl Schild als auch Vollmar sind ehemalige Mitarbeiter, welche ihr Herz an das Lokal verloren haben. «Das ‹artcibar› soll eine Art Zufluchtsort der Gemeinsamkeit sein, in einer Welt die immer stärker vom Individualismus geprägt ist», unterstreicht

Susanne Schild. «Bei uns fühlt man sich respektiert, es ist behaglich und man kann sich entspannen und entschleunigen», so Doris Bernagozzi. Das Konzept wird generell beibehalten, wobei – der neue Name verrät es – , der Fokus auf dem Barbetrieb am Abend liegen wird. Die Besitzer legen Wert auf Schweizer Produkte, ob es nun die Softdrinks oder die Whiskys sind. «Der Bezug zu unserer Heimat ist uns wichtig. Nicht nur die Schotten haben guten Whisky, sondern auch wir Schweizer» , sagt Vollmar. Die Zigarren-Lounge ist neu am Dienstag und Mittwoch von 16 bis 23 Uhr sowie am Freitag und Samstag von 11 bis 1 Uhr geöffnet. (pvo)

Besichtigung des Rebbergs

Kleinstbüro: Beat Ullmann hat ein Büro in der Kultkabine eingerichtet.

Foto: Timo Ullmann

Ortsbürger Die Ortsbürgerreben präsentieren sich wüchsig und in sattem Grün. Von den Frostschäden von Anfang Mai ist kaum mehr etwas zu sehen. Die Räblüs haben auch während der Sommerferien fleissig weitergearbeitet und sind derzeit mit dem Auslauben beschäftigt. Zum Abschluss der Sommerferien sind alle Mitglieder, Räblüs und Gäste mit Partner/Partnerin herzlich zur traditionellen Rebbergbesichtigung eingeladen. Am Freitag, 9. August, werden die Gäste um 18.30 Uhr zum Apéro im Rebberg begrüsst. Um 20 Uhr geht es weiter zum gemütlichen Grillabend in der Trotte der Justizvollzugsanstalt am Oberen Haldenweg. Die Gäste werden gebeten, zu Fuss oder mit dem Velo zum Rebberg zu gelangen. Das Auto

Köstlich: Bald sind die Trauben reif.

kann auf dem «Seifi-Parkplatz» abgestellt werden. Anmeldungen nimmt Roger Strozzega, Wylgasse 30, 5600 Lenzburg, roger@strozzega.ch, entgegen. (pd)

INSERATE Ziegeleiweg 3 | 5600 Lenzburg 062 888 77 20 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 09.30 – 12.00 | 15.00 – 18.30 Uhr Samstag: 9.30 – 15.00 Uhr

Wir sind wieder für Sie da!

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Stadt Lenzburg

Donnerstag, 8. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Zwischen Vorfreude und ungewisser Zukunft Kleinkunst Das 26. Gauklerund Kleinkunstfestival vom 16. bis 18. August verspricht drei Tage Hochstimmung in der Stadt. Marcel Lüscher, der 55-jährige OK-Chef, tritt nach der Durchführung von seinem Amt zurück. Wie es weitergehen soll, ist noch offen. ■

RUEDI BURKART (TEXT UND FOTOS)

Dernière: OK-Chef Marcel Lüscher gibt sein Amt nach vier Jahren ab.

S

ie tragen so fantasievolle Namen wie «Cremina Circus Art», «Liv und Tobi» oder auch «Kanata» und kommen aus Österreich, Deutschland und Japan. Und am übernächsten Wochenende bezaubern, erstaunen und verzücken sie zusammen mit 21 weiteren Gruppen und Solokünstlern aus nah und fern die Schaulustigen. Kurz: Das Lenzburger Gaukler- und Kleinkunstfestival steht vor der Tür, bald gehören die Gassen wieder den Strassenkünstlern. Insgesamt 24 Nummern umfasst das diesjährige Programm, fünf davon aus der Schweiz. «Wir dürfen sagen, dass wir ein sehr abwechslungsreiches Menü zusammenstellen konnten», freut sich OK-Chef Marcel Lüscher. Vor einem Jahr verzeichnete man rund 14 000 Besucher. Längst ist der Lenzburger Event zu einem landesweit wichtigen Anlass geworden, ein Auftritt macht sich im Palmarès eines jeden Künstlers gut. Wie kommt man eigentlich an begehrte Einzelakteure und Gruppen heran? Chris Wiedmer, im Organisationskomitee verantwortlich für die Kommunikation, erklärt das zeitraubende Prozedere im

Wer übernimmt die Leitung?

Bald gehts wieder los: Das Gauklerfestival lockt mit 24 ganz speziellen Nummern. So wie «Monsieur» vor einem Jahr. Programmheft wie folgt: «Wir besuchen unter anderem Künstlerbörsen und beobachten Künstler, die infrage kommen, bei einem Live-Auftritt.» Nicht immer finde man mit den Künstlern sofort einen gemeinsamen Nenner, manchmal müsse man Geduld haben. «Die Artistokraten aus Berlin

beispielsweise wollte ich schon immer verpflichten», verrät OK-Chef Lüscher, «dieses Jahr hat es endlich geklappt.» Der Grund für die zähen Verhandlungen: der schnöde Mammon. Die 18köpfige Truppe aus Deutschland nach Lenzburg zu lotsen ist sehr teuer. Umso schöner, so Lüscher erfreut, dass es die-

sen Sommer klappt. Auch eine spezielle Truppe sind «Pizza Mama Marina». Die Holländer zelebrieren den italienischen Teigfladen auf ihre ureigene Art und Weise. Trotz aller internationaler Acts, das Spektakel in den Gassen ist und bleibt für die Zuschauer kostenlos.

Seit acht Jahren gehört Marcel Lüscher zu den treibenden Kräften hinter dem Gauklerfestival, seit 2016 zeichnet er als Chef des 13-köpfigen Organisationskomitees verantwortlich. Nach der diesjährigen Ausgabe tritt er von seinem Amt zurück. Hauptgrund: Mangel an Zeit. «Der Aufwand, das Gauklerfestival auf die Beine zu stellen, hat stetig zugenommen.» Laut Lüscher befinde sich der Anlass indes auf einem guten Weg in die Zukunft. Man habe neue Sponsoren an Land ziehen können, finanziell sei man abgesichert. «Und das Gauklerfestival geniesst weit über die Bezirksgrenzen hinaus einen sehr guten Ruf», so Lüscher. Wer an seiner Stelle die nächstjährige Ausgabe verantwortet, ist noch nicht klar. Mit der Rekrutierung einer neuen Führungsperson tue man sich schwer, gibt Lüscher unumwunden zu. ■

26. Gaukler- und Kleinkunstfestival. 16. bis 18. August. Lenzburger Altstadt. Infos zum Programm und den einzelnen Künstlern auf www.gauklerfestival.ch

Das Lenzburger Trinkwasser ist einwandfrei

Kalevala im Dialekt von Airolo: Walter Arnold aus Helsinki liest am Schweizer Mundarttag auf Schloss Heidegg.

Foto: Waltraud Hörsch

Spagat der Dialekte im Seetaler Poesiesommer ■

UELI SUTER

D

er 18. Schweizer Mundarttag bot Gelegenheit, sich mit den verschiedensten Dialekten aus mehreren Regionen zu befassen. «Wenn eine muess es Unglück ha, so gheit em no ’s Brot i Hung ine!», lässt der Luzerner Schriftsteller Josef Roos in der Erzählung «En Usschiesset bi eus deheim im Habsburgeramt» einen Schützen über einen misslich abgefeuerten Schuss klagen. Für die aufmerksame Zuhörerschaft des 18. Schweizer Mundarttages auf Schloss Heidegg war es ein Glück, dem 1909 verstorbenem Autor zu begegnen. Josef Egli machte in seinem ruhigen Vortrag deutlich, dass Josef Roos mit scharfer Beobachtungsgabe und einer gehörigen Portion Humor zu Werke ging. Seine Beschreibung der am «Stechfieber» leidenden Standschützen und Warner geriet ihm zum sprachlichen Volltreffer.

Die Situation des Romanischen

Nicht Honig, sondern Konfi und Butter (in dieser Reihenfolge) strich sich der romanische Autor und Musiker Flurin Caviezel auf seine «Spezial-Südpol-Eskimo-Brot-Schnitta», die er im Kopfstand verspeiste. Er packte das Publikum mit träfen und bildstarken Geschichten. In «Lucerna, nossa cità»

wirft er einen Blick auf die Situation des Romanischen – und machte flugs ausfindig, wie viele Rätoromanen im Heidegger Festsaal sassen. Es meldeten sich – immerhin – ein Jauer aus dem Münstertal und ein Sursilvaner. Als durchaus kritisch bezeichnete er die Situation des Sutsilvan: nur noch 24 Schüler mit dieser Muttersprache besuchen die Schule in der Region Zillis.

Sophie Hämmerli Marti in Luzern

Mit der Seetalbahn bummelte die in Lenzburg lebende Mundartdichterin Sophie Hämmerli-Marti 1906 nach Luzern. Der erste Besuch bei ihrem literarischen Vorbild Carl Spitteler, der 1919 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, erwies sich für die Aargauer Mundartdichterin als folgenreiche Begegnung. Spitteler trug ihr eine ganze Bibliothek auf, die zur Schulung des Handwerks zu «verwärche» sei. «Das isch scharpfe Pfäffer gsi fürne jungi Doktersfrau, wo dernäbe no de Ghülfe z mache und vier Chind ufzzie gha het. Aber i has dureghaue», schreibt Sophie Hämmerli-Marti in der Erzählung «Mi erscht Spittelerwisite», welche die Übersetzerin und Schauspielerin Cornelia Masciadri aus Hunzenschwil in klarer Sprache vortrug und altbekannte, aber kaum noch gebräuchliche Wörter in Erinnerung rief.

Sprache als Herkulesaufgabe

Mit unermüdlicher Leidenschaft für die Muttersprache und einer unbändigen Lust an den Schwierigkeiten des Übersetzens hat Walter Arnold aus dem Livinental in vierzehnjähriger Arbeit das finnische Nationalepos Kalevala mit seinen 2000 Jahre alten Mythen in den Dialekt von Airolo übertragen. Durch die monumentale 700-seitige Übersetzung setzte Arnold seiner Muttersprache ein Denkmal. Er trug den Text im Original und in der Übertragung teilweise singend vor, da dies der Überlieferung entspreche. Seine Kenntnisse der schweizerdeutschen Mundart habe er, der seit 50 Jahren in Finnland lebt, in der Küche seiner Grossmutter aus Leukerbad aufgeschnappt.

Wasserversorgung Mitte Juni hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BVL) den Höchstwert für Abbauprodukte vom Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil im Trinkwasser auf 0,1 Mikrogramm pro Liter festgelegt. Die Gesundheitsbehörde hat das Lenzburger Trinkwasser im Netz der SWL Wasser AG auf diese Stoffe untersucht. Der Messwert liegt unter 0,04 Mikrogramm pro Liter und somit deutlich unter dem gesetzlichen Höchstwert. Laut Befund ist die Qualität des Lenzburger Trinkwassers einwandfrei. Das Lenzburger Trinkwasser stammt zu rund 85 Prozent aus den zwei Grundwasserfassungen «Hard I» und «Hard II» im Norden und zu etwa 15 Prozent von diversen Quellfassungen im Süden von Lenzburg. Das Grundwasser ist so rein, dass es ohne Aufbereitung direkt ins Netz eingespeist werden kann. Beim Quellwasser wird eine UV-Bestrahlung durchgeführt, um allfällige Keime zu entfernen. Die SWL Wasser AG kontrolliert die Qualität des Lenzburger Wassers laufend. Ergänzend führen amtliche Stellen regelmässige Inspektionen durch. Alle Kontrollen bestätigen, dass das Trinkwasser in Lenzburg von bester Qualität ist und sämtlichen hygienischen Anforderun-

Durstlöscher: Das Lenzburger Trinkwasser wird regelmässig untersucht. Foto: zvg gen des schweizerischen Lebensmittelgesetzes entspricht. Die Wasserversorgung in Lenzburg besteht neben den beiden Grundwasserpumpwerken und dem Quellwasserpumpwerk aus zwei Reservoiren, mehr als 67 Kilometer Transport- und Verteilleitungen, 30 Kilometer Hausanschlussleitungen und beinahe 480 Hydranten für die Löschwasserversorgung. Die SWL Wasser AG betreibt alle diese Anlagen und hält sie instand. (pd)

INSERATE

Eigene und andere Dialekte

Die Beiträge von Caviezel und Arnold gaben dem Mundarttag eine gesamtschweizerische Perspektive und machten bewusst, wie nah Sprache einem im eigenen Dialekt ist und wie unendlich weit weg sie in Mundarten ist, derer man nicht mächtig ist. Pedro Raas aus Luzern präsentierte zum Schluss eine Liste schwer zu übersetzender Mundartwörter und überraschte in bekannter Sprache mit Gedichten, die alles Überflüssige ausklammern und nachdenklich stimmen.

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Kirchenzettel

Der Lindenberg

Schafisheim, den 6. August 2019 DANKSAGUNG Wir sind überwältigt von der grossen Anteilnahme, welche wir beim Hinschied unseres Vaters

Erwin Schmid-Amsler 10. 5. 1932 – 18. 7. 2019 erfahren durften. Herzlichen Dank an alle, die in irgendeiner Form ihre Wertschätzung für Erwin bekundeten und uns damit ihr Mitgefühl spüren liessen. Ganz besonders danken möchten wir – dem Männerchor Hunzenschwil/Schafisheim für den Fahnengruss am Grab und die feierliche Umrahmung der Abdankung durch Liederbeiträge; – der Pfarrerin Astrid Köning für ihre gehaltvolle, einfühlsame Abdankungspredigt und den lebendig vorgetragenen Lebenslauf des Verstorbenen; – dem HP-Pflegeteam des Länzerthus Rupperswil, welches im vergangenen halben Jahr nichts unversucht liess, um unserem Vater Lebensqualität zu bieten; – allen seinen langjährigen Jasskollegen, mit welchen Erwin in den letzten Jahrzehnten hunderte unbeschwerter Stunden verbrachte; – dem Team der Schmid Gartenbau AG, welches dem Firmengründer zum Abschied hohe Wertschätzung entgegenbrachte. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns auch für die schöne Kollekte zu Gunsten des Hospiz Vereins Aargau sowie für die grosszügigen Spenden für die Heilsarmee Schweiz. Wir danken allen, welche uns mit einfühlsamen Kondolenzkarten, grosszügigen Spenden für Grabschmuck, Blumenarrangements und Kränzen, aber auch mit stillen Umarmungen und ehrlichen Beileidsbekundungen begegneten. Allen, welche unserem lieben Verstorbenen an der kirchlichen Abdankung vom 29. Juli die letzte Ehre erwiesen haben, danken wir von ganzem Herzen.

Die Trauerfamilien

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken

Donnerstag, 8. August 2019

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen

Bereitschaftsdienst vom 10. bis 16. August 2019: Pfrn. Susanne Ziegler

Sonntag, 11. August 11.00 Elfi-Praise im KGH mit anschliessender Teilete

Lenzburg

www.kirchweg5.ch

Samstag, 10. August 2019 17.15 Uhr Orgelkonzert zum Wochenende in der Stadtkirche Jan Šparta, Windisch/Tschechien spielt Werke von Klička, Rheinberger, Liszt, Schumann und Reger. Programme liegen auf. Nach dem Konzert sind die Besucher zu einem «Verre de l’amitié» mit dem Künstler eingeladen. Sonntag, 11. August 2019 10 Uhr Familiengottesdienst zum Schulanfang im Kirchgemeindehaus, Pfrn. Elisabeth Weymann und Team Predigt: Mt 20, 1–16, «Was ist Gottes Massstab?» Lieder: Min Held / Psalm 23 / Hallelujah / S esch Gnad Musik: Andreas Jud, Piano und Barbara Studer, Violine Kollekte: Stiftung Sternschnuppe mit Kinderhüte 11.30 Uhr Kirchenkaffee, gemütliches Beisammensein und Bräteln. Es wird eine Grillstelle zum Bräteln bereitgemacht. Getränke und Brot werden offeriert. Alles andere zum Grillieren bringt jeder selber mit. Sitzgelegenheiten und Tische sind vorhanden. 12.30 Uhr Gemüsetheater «Die Perle, die bei Nacht strahlt» mit Susi Roca Dienstag, 13. August 2019 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken

Sonntag, 11. August 2019 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@kathlenzburg.ch Für weitere interessante Informationen zu unseren drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg

Samstag, 10. August 2019 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 11. August 2019 9.30 Uhr Hl. Messe Dienstag, 13. August 2019 18.00 Uhr Schuleröffnungs-Gottesdienst mit Velo- und Töffsegnung Mittwoch, 14. August 2019 14.30 Uhr Ökum. Andacht «Im Lenz» 16.30 Uhr Rosenkranzgebet Donnerstag, 15. August 2019 – Mariä Himmelfahrt 9.00 Uhr Feierliches Amt mit Kräutersegnung, anschliessend Kaffee mit und ohne Schnaps und Anisbrötli 19.00 Uhr Donnerstagsgebet

Wildegg

Sonntag, 11. August 2019 11.00 Uhr Heilige Messe Dienstag, 13. August 2019 9.00 Uhr Heilige Messe anschliessend Kaffee 18.00 Uhr Schuleröffnungsgottesdienst in Lenzburg mit Velo- und Töffsegnung Donnerstag, 15. August 2019 9.00 Uhr reg. Gottesdienst in Lenzburg anschliessend Kaffee mit und ohne Kräuterschnaps und Anisbrötli

Seon

Sonntag, 11. August 2019 9.45 Wortgottesfeier Freitag, 16. August 2019 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier

Ref. Kirchgemeinde Birr Brunegg Sonntag, 11. August 2019 10.10 Gottesdienst, Pfr. J. Luchsinger anschl. Apéro Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 11. bis 17. August: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Sonntag, 11. August 19.00 Möriken: Taizé-Feier mit Abendmahl, Pfr. Martin Kuse, Musik: Christina Ischi Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi). Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. www.ref-hmw.org

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Samstag, 10. August 2019 11.30 Uhr Taufe von Sophia Christina Fischer Sonntag, 11. August 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Dorothea Wey; Kollekte für das Hospiz in Brugg; Fahrdienst ab Seengen 9.40 Uhr 11.30 Uhr Taufe von Laura Bruder Donnerstag, 15. August 2019 13.30 Uhr Religionsunterricht der 3. Klasse Seengen mit Susanne Löpfe im UG der Pfarrkirche 19.00 Uhr Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche www.pfarreibruderklaus.ch

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 11. August 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. A. Hunziker Kollekte: Schneller Schulen im Libanon. Kirchenkaffee www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 11. August 2019 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch zum Kinderwocheabschluss mit Kinderwoche-Team und Pfr. Michael Freiburghaus. Anschliessend Apéro

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 11. August 19.00 Uhr Taizé-Feier mit Abendmahl in der Kirche Möriken Pfr. Martin Kuse In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. Amtswoche: Pfrn. Christina Soland

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 11. August 2019 9.50 Uhr Abfahrt bei der Kirche Othmarsingen zum Gottesdienst in Brunegg Beginn um 10.10 Uhr (Sofern Sie einen Fahrdienst benötigen, bitten wir Sie, sich bis am 9. August 2019 unter Tel. 062 896 11 74 anzumelden.)

Ref. Kirchgemeinde Seon

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Sonntag, 11. August 2019 10.00 Uhr ökumenischer SchulanfangsGottesdienst, Pfr. Martin Hess Dienstag, 13. August 2019 14.30 Uhr Seniorennachmittag Donnerstag, 15. August 2019 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus, Pfr. Martin Hess Samstag, 17. August 2019 Ab 13.00 Uhr: 4-Generationen-Fest Infos: www.ref-kirche-rupperswil.ch

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 11. August 10.00 Uhr, Kirche Seengen Familiengottesdienst zur Erlebniswoche «Mose» mit Liedern und Beiträgen der Erlebniswochenkinder und Erlebniswochenband. Anschl. Zusammensein bei Wurst, Brot und Kuchen im Kirchgemeindehaus. Ca. 12.00 Uhr Schattentheater im Pfarrhauskeller. Pfarrerin Susanne Meier-Bopp, Kinder und Team Mittwoch, 14. August 7.00 Uhr, Kirche Seengen Laudes www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim

Sonntag, 11. August 2019 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Pfr. Astrid Köning Anschliessend VAS-Schlösslimorgen mit Apéro und Mitwirkung des Männerchors Hunzenschwil-Schafisheim. Zum gemeinsamen Mittagessen können Grilladen erworben werden.

Sonntag, 11. August 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Peter Hürlimann Text: Johannes 6, 1–15 Thema: «Vollkornbrot» Anschliessend Express-Kafi

Donnerstag, 15. August 2019 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus

www.ref-kirche-seon.ch

www.ref-staufberg.ch

Donnerstag, 15. August 2019 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

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Der Seetaler

Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 8. August 2019

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GAUKELKUNST Lenzburg Was ist so komisch an Gauklern, wo wir ihnen doch täglich in den News begegnen. Aber lassen wir die Staatskomödianten beiseite… Da muss man doch gleich nachdenken, wann man das letzte Mal von wahrer Gaukelkunst so richtig verzaubert worden ist. «Gaukelkunst»: AuBestimmt bietet gust-Motiv der Serie sich am alljährli- Lenzburgiana. mphs chen Gaukler- und Kleinkunstfestival rund um die Rathausgasse wieder so manche Gelegenheit dazu.

«Man muss das Gesamtsystem betrachten»: Gemeindeammann Hans-Jürg Reinhart, der am 20. August am Podium zum Thema Mobilität am Forum «Wirtschaft trifft Politik» in Lenzburg teilnimmt, vor dem Wildegger Kreisel. Foto: Fritz Thut

«Verkehr ist Fluch und Segen zugleich» Mobilität Am übernächsten Dienstag wird am Forum des Gemeindeverbandes Lebensraum Lenzburg Seetal (LLS) über die «Mobilität der Zukunft» gesprochen. Hans-Jürg Reinhart ist als Gemeindeammann von Möriken-Wildegg Teilnehmer am Podium. ■

Fünftes Forum «Wirtschaft trifft Politik» Mobilität Eines der herausforderndsten Themen unserer Zeit ist sicherlich die Mobilität. Der Gemeindeverband Lebensraum Lenzburg Seetal (LLS) nimmt dies auf und organisiert am 20. August unter dem Titel «Mobilität der Zukunft – Chance oder Utopie?» sein fünftes Forum unter dem Titel «Wirtschaft trifft Politik». Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Alten Gemeindesaal Lenzburg, und wie jedes Jahr bietet das Forum die bewährte Mischung aus Impulsreferat, Podiumsdiskussion und anschliessendem Apéro. So kommen die Gäste in den Genuss von interessanten Ansichten von Fachleuten und können die Gelegenheit nutzen, sich mit zahlreichen und namhaften Vertretern aus Politik und Wirtschaft auszutauschen. (lba)

FRITZ THUT

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lltäglich und omnipräsent sind in der Region Probleme beim Verkehr: Verspätungen und überbelegte Sitzplätze bei der Bahn, notorische Staus auf den Strassen, fehlende Fuss- und Velowege. Der «Lebensraum» macht das viel diskutierte Thema unter dem Titel «Mobilität der Zukunft – Chance oder Utopie?» zum Gegenstand des Forums «Wirtschaft trifft Politik». Der einzige Podiumsteilnehmer (ausser dem Moderator), der in der Region wohnt, ist Hans-Jürg Reinhart. Der Gemeindeammann von Möriken-Wildegg beantwortet im Vorfeld Fragen zum Verkehr.

Bei Verkehrsproblemen in der Region spricht man in erster Linie über verstopfte Strassen in Lenzburg oder den Bahnhof Lenzburg. Wie ist Ihre Gemeinde Möriken-Wildegg ebenfalls von Verkehrsproblemen betroffen? Hans-Jürg Reinhart: Die Brugger- und Aarauerstrasse, die durch Wildegg führt, bildet mit über 20 000 Fahrzeugen pro Tag schon eine grosse Belastung. Dies hat auch zu Reaktionen von Anwohnern geführt. Hat man schon Verbesserungen geplant? Die Sanierung der Strassen hat keine entscheidende Verbesserung gebracht. Es war schon eine Umfahrung im Norden geplant und ist auch als Richtplaneintrag vorgesehen, doch gibt es unter anderem mit der angedachten grossen Abwasserreinigungsanlage Interessenkonflikte. Gibt es Alternativen? Im Moment finden Gespräche mit dem Kanton zu einem Verkehrslenkungsprojekt statt. Von einer Lenkung versprechen wir uns echte Verbesserungen. Ei-

Über 20 000 Fahrzeuge pro Tag: Autos vor dem Kreisel in Wildegg. ne Pforte verlagert die Belastung an den Rand des Dorfes und verflüssigt den Verkehr innerhalb von Wildegg. Was kann man als Gemeinderat zu einer besseren Verkehrssituation beitragen? Man muss alles in einen Gesamtzusammenhang stellen, sonst bleiben einzelne Massnahmen Stückwerk. Als Gemeinde haben wir eine Gesamtschau mit Kantonsvertretern verlangt und sind auf offene Ohren gestossen. Gibt es da Konkretes? Wir haben angeregt, wenigstens eine Umfahrung vom T5-Kreisel im Westen bis zur Brücke zu prüfen. Das würde den Verkehrsfluss wesentlich verbessern, wie die Verkehrsmodelle zeigen. Wir suchen nicht die totale Umlagerung; das wäre für das Gewerbe an der Hauptstrasse nicht gut. Der Verkehr ist eben Fluch und Segen zugleich. Gibt es regionale Ansätze, etwa innerhalb des «Lebensraums»? Im Moment sind wir hier gut aufgegleist. Die A1 ist zu klein und unser Problem mit der direkten Verbindung Aarau–Brugg über Wildegg kann man nur regional lösen. Man muss, etwa mit dem geplanten Verkehrsmanagement,

Foto: Fritz Thut

das Gesamtsystem betrachten. Innerhalb des LLS redet man viel mehr miteinander als früher. Wir führen zudem einen Dialog mit den Nachbargemeinden Auenstein und Veltheim, die wir beispielsweise in unsere Bahnhofplanung einbezogen haben. Machen Sie sich auch Gedanken zu den gesellschaftlichen Ursachen der gewachsenen Mobilitätsbedürfnisse? Die Gesellschaft wird immer spezialisierter; da ist der Arbeitsplatz nicht immer zwingend in der Nähe des Wohnorts. Wichtig ist deshalb, dass man schaut, dass der Arbeitsweg mit dem öffentlichen Verkehr bewältigt werden kann. Doch wir hier sind immer noch auf dem Land und da wird man nicht ganz ohne den motorisierten Individualverkehr auskommen. Was erwarten Sie zur Lösung der Verkehrsprobleme von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft? Bei der Politik besteht Handlungsbedarf. Die Steuerung der Verkehrsflüsse muss künftig differenzierter erfolgen als bei der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA). Ich weiss, dies ist eine grosse Herausforderung. Mehr Elektroautos verbessern die Luft- und Lärmsituation. Dies bedingt

Programm. 17.30 Uhr: Türöffnung. – 18 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit Referat von Heinz Vögeli (Inspirator Denkfabrik Mobilität Zürich). Podiumsdiskussion mit Heinz Vögeli und Thierry Burkart (Nationalrat, FDP, Baden), Irène Kälin (Nationalrätin, Grüne Partei, Oberflachs), Hans-Jürg Reinhart (Gemeindeammann, Möriken-Wildegg), Dino Graf (Leiter Kommunikation Amag-Group); Moderation: Jürgen Sahli. Im Anschluss Apéro riche. – Anmeldung unter www.wirtschaftsforum-ls.ch (Platzzahl beschränkt).

jedoch auch «saubere» Kraftwerke und bessere Speichertechnologien. Vielleicht kommen wir zudem in Zentrumsgemeinden nicht um ein Roadpricing herum, wie etliche Beispiele im Ausland zeigen. Wie sieht die Verkehrssituation in Möriken-Wildegg in 50 Jahren aus? Ich bin kein Hellseher, aber ich glaube und hoffe, die Strassenräume werden wieder freundlicher aussehen mit deutlich mehr Grün. Dazu muss die Raumplanung jedoch früh die nötigen Vorkehrungen treffen und die entsprechenden Räume planen und freihalten. Mit dem aktuellen Zwang zur inneren Verdichtung erzeugt dies einen unheimlichen Druck auf die Dörfer; deshalb muss man früh genug Gegensteuer geben.

Quacksalber und Harlekine, Clowns und Imitatoren blicken bekanntlich auf eine bedeutungsvolle und abwechslungsreiche Tradition zurück. Der moderne Clowncharakter etwa entwickelte sich aus der italienischen Commedia dell’Arte seit dem 16. Jahrhundert, die wiederum auf den «rustikalen Narrencharakteren» des antiken griechischen und römischen Theaters basiert. Die Geschichte des Zirkus wiederum wird oft missverstanden und verzerrt. Zum Beispiel ist der einzige gemeinsame Nenner zwischen römischen und modernen Zirkussen das Wort selbst, Zirkus (lat. circus: Kreis), aber nicht die Rennstrecke. Um auf Lenzburg zurückzukommen, so erinnern sich die älteren Semester bestimmt gerne an ihre Jugendzeit, wenn nämlich auf dem Kronenplatz der Zirkus Knie mit seinen Seiltänzern, Clowns und Rössli-Tänzerinnen gastierte. Dieses Jahr feiert die Zirkusfamilie übrigens ihren 100. 1919 nämlich gelang den Knie Brüdern der entscheidende Schritt von der Freiluftarena zum Zeltzirkus. Und wer wusste, dass die bereits 1803 gegründete Zirkus-Dynastie Knie zu den ältesten Zirkusunternehmen Europas gehört? So nebenbei: Kürzlich wurden in Paris Plakatentwürfe für den Cirque Knie aus den 1930er-Jahren entdeckt. Dass diese Grafiken vom Lenzburger Künstler Hans E. Walty (1868–1948) geschaffen worden sind und nun in die Heimat zurückkehren, ist doch irgendwie komisch, nicht? Zu sehen sind diese übrigens in unserem Museum Burghalde.

Projekt Lenzburgiana

Plakat finden und Preise gewinnen. Das Projekt Lenzburgiana wurde im Rahmen des Jubiläumsprogramms «Over the Moon» (www.overthemoon.ch) vom Museum Burghalde lanciert. Während eines Jahres werden Monat für Monat humorvolle Grafiken zu Lenzburger Besonderheiten präsentiert. Das Motiv wird – immer wieder an einem anderen Ort – in Plakatgrösse erscheinen. Der Text dieser Kolumne verrät den Standort. Die witzigsten Selfies vor diesem Plakat werden prämiert. Handyfotos mit Name und mit E-Mail-Adresse senden an burghalde@lenzburg.ch Mit scherzhaften Grüssen aus dem ehemaligen Heimatmuseum. Marc Philip Seidel. Leiter Historische Sammlungen Museum Burghalde

INSERATE


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Region

Donnerstag, 8. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Wasserfahrer auf Erfolgskurs

Gut im Schuss: Die Wasserfahrer aus Rupperswil. Rupperswil Der Wasserfahrverein Rupperswil war an der Schweizer Meisterschaft in Aarburg erfolgreich. Die Strecke auf der Woog in Aarburg war technisch anspruchsvoll, beinhaltete viel rudern und wenig stacheln. Viele Trainings, ein Vorbereitungscamp und auch sonstige Techniktrainings haben die Wettkämpfer von Rupperswil bestens auf dieses Wettfahren vorbereitet. Leider ist Urs Zubler sehr kurzfristig ausgefallen. Auch Yves Vonhuben musste infolge Unfall auf das Wettfahren verzichten. Er war mit Cyril Senn zusammen ein Anwärter auf eine tolle Platzierung. Zum Glück konnte für alle ein Ersatz gefunden werden. Am Samstag ist der Verein in den jeweiligen Kategorien gestartet, gleich anschliessend fand noch der erste Sieund Er-Wettkampfblock statt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, wurden jeweils immer Zwischen-Ranglisten auf der offiziellen Homepage hochgeladen. Der Wasserfahrverein Rupperswil war sehr erfolgreich, landete auf dem tollen 3. Vereinsrang und schaffte es somit auf das Podest. Seit 5 Jahren wieder kann sich der Verein sogar über ein Schweizer Meisterpaar freuen. Dominik Lüscher und Rebekka Lüscher gewannen bei den Junioren. Auch in den weiteren Kategorien kann sich Rupperswil über grosse Erfolge freuen. Cyril erreichte mit Nadine den tollen 3. Platz in der Kategorie Schüler. Bei den Jungfahrern erreichten Julius und Monika zusammen den 2. Platz und sind somit Vize-Schweizer-Meister. Monika und Julius waren bereits an der letzten Schweizer Meisterschaft im Jahr 2016 auf dem Podest, auf dem 2. und 3. Rang bei den Schülern. In der Kategorie Frauen landeten Lena und Fabienne knapp hinter den Siegern ebenfalls auf dem 2. Platz. Auch Fabienne schaffte es bereits vor 3 Jah-

Zepterübergabe: Gemeinderat Pascal Furer übergibt Schlüssel und Akten an seine Nachfolgerin Denise Berger-Widmer.

Furer geht, Berger kommt Staufen Feierlicher Moment am 29. Juli: Gemeinderat Pascal Furer übergab die Verantwortung und die Akten an seine Nachfolgerin im Gemeinderat, Denise Berger-Widmer. ■

Neues Schweizer Meisterpaar: Dominik und Rebekka Lüscher. Fotos: zvg ren im Paarfahren an der Schweizer Meisterschaft beinahe an die Spitze nun zum zweiten Mal Vize-SchweizerMeisterin. In der Kategorie Veteranen und Senioren wurden vom Verein keine Fahrpaare gestellt. Lukas und Sebastian konnten in der Aktivkategorie ebenfalls punkten und schafften es auf den tollen 4. Rang. Dies ist eine super Leistung, obwohl sie ganz knapp am Podest vorbeigeschlittert sind. Noch vor 3 Jahren platzierten sie sich zusammen auf dem 42. Platz. Adrian und Stefan erreichten den 14. Kranzrang. Neben der Schweizer Meisterschaft wurde ein Sie- und Er-Wettkampf als Cup durchgeführt. Speziell zu erwähnen gibt es, dass, wenn ein Fahrpaar dreimal hintereinander in Aarburg den Sie- und Er-Cup gewinnt, den Pokal behalten darf. Adrian und Fabienne gewannen den Sieund Er-Cup, dicht gefolgt von Lukas und Jasmin. (amu)

GEMEINDENOTIZEN Othmarsingen

Neuer Leiter Technischer Dienst Aus knapp 40 eingegangenen Bewerbungen hat der Gemeinderat Daniel Gygax als Leiter Technischer Dienst angestellt. Er hat seine Tätigkeit Anfang August 2019 aufgenommen. (gko)

Veltheim

Waldumgang Die Bevölkerung ist herzlich zum diesjährigen Waldumgang mit Wettbewerb

Foto: AG

eingeladen. Förster Max Senn hat mit seinem Team zu den Themen «Der Borkenkäfer und seine Freunde und Feinde» und «Das moderne Pferd» ein interessantes Programm rund um den Wald und dessen Bewirtschaftung zusammengestellt. (gkv) ■

Samstag, 24. August, Treffpunkt 13.10 Uhr beim Waldeingang Erligasse. Route Erli, Wolfrüti, Aspalter. Zvieri um 15.50 Uhr beim Waldunterstand Aspalter.

ALFRED GASSMANN

P

ascal Furer reichte auf den 31. Juli 2019 vorzeitig seine Demission als Gemeinderat von Staufen ein. Der Grund für seinen Rücktritt war nachvollziehbar. Anfang 2019 wurde er im Kantonsparlament zum zweiten Vizepräsidenten gewählt und dürfte im Jahr 2021 den Aargauer Grossen Rat präsidieren. Es liegt Pascal Furer am Herzen, für seine neuen Aufgaben die nötige Zeit einzuräumen. Er übergab unverändert alle gemeinderätlichen

Aufgaben seiner Nachfolgerin, nämlich Bauamt und Strassenunterhalt, Entsorgung, Forst, Schutz und Rettung, Verkehr, Friedhof, Kies, Landwirtschaft und Umwelt. Pascal Furer blickte an der Amtsübergabe zurück auf knapp zehn Jahre als Gemeinderat. Er erwähnte im Wesentlichen das neue Friedhofreglement, die Neuorganisation des Winterdienstes, die Grüngutentsorgung und die Anschaffung des neuen Bauamtsfahrzeugs. Der Demissionär betonte mehrfach die 1000 kleinen Sachen, die an ihn herangetragen wurden: Ideen, Hinweise oder gar Reklamationen. Pascal Furer hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Einwohner.

Denise Berger will lösungsorientiert handeln

Die 37-jährige Denise Berger wurde am 19. Mai mit einem glänzenden Resultat

in die Behörde gewählt. Sie lebt seit 2005 im Kanton Aargau und seit 2014 mit ihrer Familie in Staufen. Die Ostschweizerin mit dem unverkennbaren Dialekt und ausgebildete Pflegefachfrau HF ist Mutter von vier Kindern. Durch ihren Masterabschluss in Arbeits- und Organisationspsychologie und ihrer regen Anteilnahme am Sozialleben bringt sie beste Voraussetzungen für das Amt mit. Sie selber findet sich als motiviert, gerüstet und sie freut sich auf die Arbeit, obwohl es gilt, die Pflichten als Familienfrau und Gemeinderätin unter einen Hut zu bringen. Verständlicherweise äussert sie sich zu ihren Plänen und Vorstellungen noch sehr vorsichtig. Doch ihr Wille, die Arbeiten transparent, sach- und lösungsorientiert anzupacken ist spürbar. Die einstige Pfadfinderin wird bestimmt ihren Weg finden.

Maya Bally verzichtet auf Regierungsratswahl

Laden zum Gespräch in den Aarehof: Cédric Wermuth und Daniel Jositsch.

Foto: zvg

Auswirkungen der Digitalisierung Wildegg Öffentliche Veranstaltung am 14. August zum Thema «Digitalisierung und Europa: Wie geht es weiter für die arbeitende Bevölkerung in der Schweiz?» Cédric Wermuth im Gespräch mit Daniel Jositsch, Moderation Kathrin Scholl. Daniel Jositsch wird im Gespräch mit Cédric Wermuth die Aus-

wirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitnehmer, die Wirtschaft, die Schweiz, auf Europa und die Welt diskutieren. (pd) ■

Mittwoch, 14. August, 19.30–21 Uhr, Hotel Aarehof Wildegg, anschliessend Apéro mit der Möglichkeit zum regen Austausch.

Hendschiken Die Bürgerlich-Demokratische Partei des Kantons Aargau verzichtet auf eine eigene Kandidatur bei der Regierungsratswahl. Mit Maya Bally hätte die BDP eine qualifizierte Kandidatin, aber die Umstände sprechen gegen ein Antreten. Nach einer Analyse der Ausgangslage und reiflicher Überlegung hat Grossrätin Maya Bally entschieden, für die Regierungsratswahl nicht zur Verfügung zu stehen. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass es bei der aktuellen Konstellation nicht zu einer Persönlichkeitswahl kommt. Denn mit der Anzahl Kandidierenden der verschiedenen Parteien entscheidet schliesslich die Parteienstärke. Die letzten Regierungsratswahlen und ihre Folgen haben aber gezeigt, dass die Parteizugehörigkeit nicht das entscheidende Kriterium sein sollte. Die Parteileitung bedauert den Verzicht, konzentriert sich nun aber auf die National- und Ständeratswahlen. (pd)

INSERATE

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Seetal / Lindenberg

Der Lindenberg

Zeitmanagement und Präzision zählen Seengen Der Plattenleger Renato Meier stellt an den Berufsweltmeisterschaften in Russland sein Können unter Beweis. ■

noch arbeitet. Die Lehre schloss er als schweizweit Bester ab. Danach durchlief Meier die einjährige Zusatzausbildung zum Plattenleger, die er wiederum als Bester abschloss. Die Teilnahme an den SwissSkills, der Berufs-Schweizer-Meisterschaft, war ihm somit sicher. «Auf die Schweizer Meisterschaft habe ich mich etwa drei Wochen vorbereitet», sagt Meier. Mit seinem dortigen Sieg hat er sich für die WorldSkills qualifiziert. Nur jeweils der oder die Beste aus jedem Beruf darf die Schweiz dort vertreten. Nervös sei er noch nicht, sagt Meier. Langsam komme dafür die Freude auf den bevorstehenden Wettkampf. Unterstützt wird Meier vor Ort von seiner Familie, besonders von Vater Bruno, der in Dottikon ein Baukeramikgeschäft führt. Ausserdem reisen sieben Arbeitskollegen von Meier nach Kazan. «Die machen gleich eine Woche Betriebsferien.»

LARISSA HUNZIKER

S

chon seit Dezember bereitet sich Renato Meier auf die Berufsweltmeisterschaften, WorldSkills genannt, vor. Der amtierende Schweizer Meister der Plattenleger will auch an der Weltmeisterschaft sein Bestes geben. Dafür wird hart trainiert. «Momentan bin ich bei meinem Vater in der Bude am Üben», sagt der 22-jährige Seenger. Daneben konnte er sich in Dagmersellen, beim Schweizerischen Plattenverband, optimal vorbereiten. Sogar ein Mentaltraining und eine Medienschulung absolvierte Meier. Mittlerweile hat er über 600 Übungsstunden hinter sich und fühlt sich gut vorbereitet. Am 16. August wird Meier nach Kazan (RUS) fliegen, am 23. wird sein Wettkampf starten und bis 26. August dauern. 22 Stunden, verteilt auf vier Tage, haben die Teilnehmer des Plattenleger-Wettkampfs Zeit, um ihre Aufgabe zu lösen. Diese ist den Kandidaten bereits bekannt. In der vorgegebenen Zeit und möglichst präzis müssen nach einem Bauplan zwei Wände und ein aufgemauerter Duschboden umgesetzt werden. «Am Wettkampf selber ist der Plan dann aber um 30 Prozent abgeändert», sagt Meier. So können sich die Kandidaten zwar vorbereiten, eine Ungewissheit bleibt aber. Aus der Schweiz

Neophyten-Bekämpfung Seengen Im Seenger Wald gibt es einige Gebiete, in denen sich invasive Neophyten stark ausbreiten und so einheimische Pflanzen aus ihrem Lebensraum verdrängen. Für deren Bekämpfung ist der Veranstalter, der Natur- und Vogelschutzverein Seengen, auf freiwillige Helfer angewiesen. Ein feines Zvieri rundet den Tag ab. Der Anlass findet am Samstag, 10. August, statt. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr beim Schulhaus Seengen. Ausrüstung: Gutes Schuhwerk und Handschuhe. (abu)

Neophyt: Das einjährige Berufkraut wird oft mit Kamille verwechselt. Foto: zvg

Berufliches Ziel: Selbstständigkeit

Fleissig: Bis jetzt hat Renato Meier über 600 Stunden lang trainiert. darf Meier seine Werkzeuge mitnehmen, das Material wird ihm aber vor Ort zur Verfügung gestellt. «Auch das wird eine Überraschung.»

Foto: lh

Zwei Mal bester Lehrabschluss

Meier absolvierte zunächst eine Lehre als Ofenbauer bei der Weber Ofenbau AG in Erlinsbach, wo er auch heute

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Donnerstag, 8. August 2019

Der Sieg wäre nicht unmöglich, aber eine Überraschung, sagt Meier über seine Chancen am Wettkampf. «Die Frage ist, ob man am Tag X seine Leistung abrufen kann. Da ist es wie im Sport.» Zudem ist nur eine einmalige Teilnahme an den WorldSkills möglich, es gibt keine zweite Chance. Aber auch die alleinige Teilnahme bietet für Meier Vorteile. «Es gibt ein bisschen mehr Lohn, und für den Betrieb und den Beruf an sich ist es gute Werbung.» Seine berufliche Zukunft sieht Meier im Plattenlegen, als Ziel visiert er die Selbstständigkeit an. Zunächst will er aber an den WorldSkills seine Fähigkeiten beweisen.

GEMEINDENOTIZEN Stille Wahl in die Schulpflege

Dürrenäsch Nachdem in der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro Alain Remund, 1980, als Mitglied der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 als in stiller Wahl gewählt erklärt. Alain Remund tritt die Nachfolge von Veronika Merz an, welche für den Gemeinderat kandidiert. (gkd)

Ersatzwahl in den Gemeinderat

Dürrenäsch Der erste Wahlgang Ersatzwahl/Ergänzungswahl von zwei Mitgliedern des Gemeinderates findet am 18. August statt. Innerhalb der gesetzlichen Frist ist der Wahlvorschlag von Veronika Merz eingereicht worden. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wurde auf 20. Oktober festgelegt. Im zweiten Wahlgang ist nur wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem ersten Wahlgang bei der Gemeindekanzlei angemeldet wird, also bis 28. August, 12 Uhr. (gkd)

Randstundenbetreuung

Dürrenäsch Aus den eingegangenen Bewerbungen für die Randstundenbetreuung wurde Lucia Stäuble aus Seengen als Betreuungsperson gewählt. Aufgrund von Nachmeldungen wird die Randstundenbetreuung im ersten Semester auch am Mittwoch angeboten. Nachmeldung ist möglich. (gkd)

Einstellung des Heimbetriebs Höchweidhus Betreutes Wohnen

Dürrenäsch Mit grossem Bedauern hat der Gemeinderat zur Kenntnis genommen, dass der Bürgerheim Dürrenäsch GmbH die Betriebsbewilligung durch das Departement Bildung, Kultur und Sport nicht mehr erneuert wurde und der bewilligungspflichtige Betrieb demzufolge per Ende Juli 2019 eingestellt werden musste. (gkd)

Projektchor der Aabach Sänger Hallwil Neu werden die Aabach Sänger als Projektchor geführt. Der Chor spürt den Zeitgeist, es zeigte sich, dass ein Projektchor viel besser dem heutigen Lebensrhythmus entspricht. Herkömmliche Chöre mit wöchentlichen Proben, zusätzlich mit diversen Anlässen unter dem Jahr, sind für viele Singbegeisterte nicht mehr attraktiv, oder vereinbaren sich nicht mit dem beruflichen und privatem Engagement. In einem Projektchor werden die Sänger nicht mit Versammlungen oder sonstigen Vereinsmeiereien belastet, es geht effektiv nur um die Freude am Singen. Das Ziel dieses Konzeptes ist ein zeitlich begrenztes, jedoch intensives Üben, zielgerichtet auf einen jährlichen Anlass. Das Liederprogramm steht schon zu Beginn fest und kann von Interessierten bereits vorgängig bezogen werden. Unter professioneller Führung

geht es zügig Richtung Konzert. Die anspruchsvollen, eher modernen Lieder werden mehrstimmig eingeübt. Seit Anfang August steht das Notenheft zur Verfügung, am 30. September beginnen die Proben, vom 17. Dezember bis 5. Januar macht der Projektchor Weihnachtspause. Am 7. und 15. März wird das Einstudierte in zwei Konzerten zum Besten gegeben. Mit diesem Höhepunkt ist das Projekt dann für ein Jahr abgeschlossen. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 062 891 76 03 oder per E-Mail, info@aabach.ch weitere Informationen holen. Auf der Homepage www.aabach.ch sind noch weitere Daten ersichtlich, unter anderem auch das Liederprogramm. Singbegeisterte Personen sind herzlich eingeladen, die Freude am Chorgesang zu pflegen. (rwe)

Grandios: Belinda Bolliger mit Queeny VII an der Springkonkurrenz Seon 2018.

Foto: zvg

Spannende Springkonkurrenz im Binzenholz Seon Die Springkonkurrenz Seon wird vom 9. bis 11. August auf dem Grasplatz neben der Reithalle im Binzenholz stattfinden. Neben den verschiedenen Prüfungen der Kategorien JPP 4- bis 6jährig und B/R 90 bis R/N125, die über das Wochenende verteilt stattfinden, können sich die Zuschauer auf einen spannenden Equipenwettkampf und ein tolles Showprogramm am Sonntagmittag freuen. Dabei wird neben der Festwirtschaft an allen Tagen die Bar am Freitag und Samstag ab 14 Uhr bis spät in die Nacht geöffnet sein. Die Springkonkurrenz beginnt am Freitagmittag, 9. August, mit den Jungpferdeprüfungen 4– bis 6-jährig, gefolgt vom Bünztal-Seetal-Cup und Spaghetti à discrétion in der Festwirtschaft. Der

Cup ist eine Spezialprüfung, an dem die eingeladenen Vereine ihre (Pferde)Stärken messen. Am Samstag wird in den Prüfungen von B/R 90 bis R/N 105 um den Sieg geritten, und am Sonntag folgen die Prüfungen R/N 110 bis 120 sowie das hochdotierte RV Hallwil-Master, eine R/N 125-Prüfung mit Stechen. Die genauen Startzeiten und -listen sind ab jeweils 18 Uhr des Vorabends auf https://info.fnch.ch/#/startlisten/47830 abrufbar. Natürlich ist auch für die kleinsten Zuschauer gesorgt, mit einem gedeckten Sändelihaufen, Glacéstand und einem Malwettbewerb, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. (tha) ■

Weitere Informationen: www.rv-hallwil.ch

INSERATE

Junior Triathlon 2018: Die Kinder haben offensichtlich Spass am sportlichen Wettkampf.

Foto; zvg

Abschluss der Sommerferien mit Junior Triathlon Beinwil am See Am Samstag, 10. August, um 10 Uhr fällt der Startschuss bei der alten Badi in der Steinismatt zum 6. Junior Triathlon. Buben und Mädchen vom Kindsgi bis zur 6. Klasse rennen, radeln und schwimmen um die Wette. Wobei Mitmachen und Spass haben mehr zählen als die gemessene Zeit. Für Nichtschwimmer mit Flügeli und

LikeaBike-Fahrerinnen gibt es einen eigenen Parcours. Und beim Junior-Triathlon erhalten alle einen Pokal. Die Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über die Teilnahme von Kindern aus der ganzen Region. Das OK wird unterstützt von zahlreichen Eltern aus dem Dorf und von zwei Mitgliedern des SLRG, welche

für Sicherheit im Wasser sorgen. ■

(msc)

Anmeldung vor Ort von 9 bis 10 Uhr. Startgeld, Verpflegung und Pokal kosten 5 Franken pro Kind. Bitte Schwimmzeug, Velo und Helm mitbringen. Es gibt keine Autozufahrt, bitte Parkplatz beim Strandbad benützen. Der Triathlon findet nur bei stabiler Witterung statt. Tel. 1600 gibt Auskunft.

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Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 8. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Das «Schützi» wird künftig regionaler Fahrwangen Das 20. MusikOpen-Air mit Suzi Quatro war der erhoffte Grosserfolg. An beiden Tagen strömten trotz Regens 2500 Besucher auf den Schulhausplatz. Bereits läuft die Planung für die 21. Durchführung. Man will wieder mehr auf einheimisches Schaffen setzen. ■

Neophyten Lange unterschätzt, stellen invasive gebietsfremde Arten eine grosse Bedrohung für die Biodiversität dar. Sie können einheimische Tier- und Pflanzenarten verdrängen, zu Gesundheitsproblemen beim Menschen und zu ökonomischen Schäden führen. Der Kaiman im Hallwilersee ist zwar in aller Munde – aber keine invasive Art. «Die Mehrheit dieser gebietsfremden Arten stirbt wieder aus oder die Bedingungen bei uns erlauben zwar das Überleben, aber keine übermässige Fortpflanzung. Einerseits weil diese scheuen, kleinen Panzerechsen höchstens beissen, wenn sie am Nest gestört werden, andererseits weil sie zu den zahllosen Organismen gehören, welche über alle möglichen Wege in die Schweiz kommen, aber sich zum Glück kaum vermehren können», erklärt Johannes Jenny, Geschäftsführer von Pro Natura Aargau. Dagegen sind gewisse Pflanzen weit gefährlicher. «Mit dem weltweiten Handel und der globalen Mobilität transportiert der Mensch immer mehr Arten absichtlich oder unabsichtlich über die natürlichen Verbreitungsgrenzen hinweg», erklärt der Präsident von Pro Natura Aargau, Matthias Betsche. Die Mehrheit dieser gebietsfremden Arten sterbe wieder aus oder die Bedingungen bei uns erlaubten zwar das Überleben, aber keine übermässige Fortpflanzung. «Einige wenige verdrängen aber in ihrer neuen Heimat die heimische Tier- und Pflanzenwelt und werden daher als ‹invasiv› bezeichnet.» Betsche fordert den Kanton auf, energischer gegen diese problematischen invasiven Arten vorzugehen: «Die invasiven Arten nehmen immer mehr zu. Das bedroht die biologische Vielfalt und führt zu ökonomischen Schäden», warnt der Pro Natura-Präsident. (pd)

Der Lindenberg

GEMEINDENOTIZEN Sperrung der Lindenbergstrasse

Bettwil Die Gemeinde Sarmenstorf teilt mit, dass die Lindenbergstrasse ab Moosgasse bis Müselweg vom 12. August bis 11. Oktober infolge Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt ist. Die Durchfahrt von und nach Bettwil wird in dieser Zeit nicht möglich sein. Die Umleitung erfolgt über Fahrwangen. (gkb)

Öffentlicher Waldumgang

69 Jahre und kein bisschen leise: Rockröhre Suzi Quatro begeisterte in schwarzem Lederoutfit und mit ihren grössten Hits. inzwischen 69-jährige Rockröhre aus den Vereinigten Staaten zeigte auch bei ihrem zweiten Auftritt im Seetal nach 2009, dass auf sie Verlass ist. Sie, die in ihrer Blütezeit in den 1970er-Jahren schon vor 65 000 Zuschauern aufgetreten war, bringt auch die kleinen Festivals regelmässig zum Kochen. «Ich gebe immer alles, auch wenn ich nur vor

fünf Leuten spielen würde», sagte Suzi Quatro vor ihrem Fahrwanger Gig. Und sie hielt Wort. Zufrieden zog Andreas «Res» Kunz Bilanz des Jubiläumsanlasses. «Wir sind glücklich. Ausser dem Wetter hat alles gepasst», so der Kopf des Organisationskomitees. Die Planung für das 21. Schützi-Open-Air laufe bereits auf

Hochtouren. Kunz verrät: «Wir werden den finanziellen Aufwand herunterfahren und wollen wieder etwas regionaler werden.» Trotz aller Bescheidenheit: Als möglichen internationalen HauptAct habe man die US-amerikanische Country-Rock-Band The Mavericks im Visier, so Kunz weiter. Die Verträge sollen demnächst unterschrieben werden.

In die Zukunft nach heftigen Turbulenzen

Gefährlicher als der Kaiman im Hallwilersee

Bettwil Severin Burkard hat die Ausbildung zum Forstwart EFZ mit der sehr guten Note von 5.0 abgeschlossen. Severin Burkard wird bis 31. Dezember beim Forstbetrieb weiter beschäftigt. Am .5. August hat Romano Müller seine 3-jährige Ausbildung zum Forstwart EFZ begonnen. (gkb)

M

Exotisch: Ein Kaiman Weibchen am Nest (Caiman yacare)inn der Provinz Santa Fé, Argentinien. Foto: J. Jenny

Der Seetaler

Forstbetrieb Lindenberg.

RUEDI BURKART (TEXT UND FOTO)

it seinem Ausruf «I love this weather» im strömenden Fahrwanger Regen erntete Marcus Bonfanti Applaus des wetterfesten Publikums. Worauf der Leadsänger und Gitarrist der britischen Bluesrock-Band «Ten Years After» ansprach, war den eingefleischten Fans sofort klar: Ihren Mythos verdanken die Engländer in erster Linie ihrem verregneten Auftritt am legendären WoodstockFestival im Sommer 1969. Nun gut, Bonfanti war damals noch lange nicht auf der Welt und ist erst seit 2014 Band-Mitglied, aber der 36-Jährige bretterte die Songs dermassen routiniert auf die Fahrwanger Bühne, als ob er ewig dabei wäre. Eine gefühlte Ewigkeit in der Musikszene aktiv ist hingegen Suzi Quatro. Die gerade mal 1,52 Meter grosse und

Meisterschwanden In den vergangenen Monaten blieb im Fussball-Club kaum ein Stein auf dem anderen. Jetzt sind die Chaos-Tage überstanden. Der FCM wagt wieder einmal einen Neustart. In den Niederungen der 5. Liga. Wie vor fünf Jahren. ■

Personelles

Seengen Am 12. August wird Shania Schwartz ihre 3-jährige kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung beginnen. Gemeinderat und Personal wünschen ihr einen guten Start und eine erfolgreiche Lehrzeit. (gks)

Wasserverbrauchsgebühren

Seengen Aufgrund der guten Finanzlage der Spezialfinanzierung «Wasser» hat der Gemeinderat beschlossen, die Grundgebühr für die Zählermiete ab der laufenden Messperiode um 80 Prozent zu reduzieren. Die übrigen Gebühren erfahren keine Änderungen. (gks)

Digitales Amtsblatt

Seengen Das Amtsblatt des Kantons Aargau ist voll digitalisiert. Seit 2012 erscheint es nur noch in elektronischer Form. Seit 1. Juli wird das Amtsblatt nun fortlaufend aktualisiert. (gks)

RUEDI BURKART

R

ückblende: Im Sommer 2010 reibt man sich im Seetal verwundert die Augen. Der bescheidene FC Meisterschwanden (FCM), eben erst von der 4. Liga bis in die 2. Liga Inter durchmarschiert, leistet sich die Dienste von George Weah jr., dem Sohn des ehemaligen Weltfussballers. Es folgt ein kurzzeitiger Medienrummel, man ist in aller Munde. Erst positiv, dann nur noch negativ. Denn nun geht es mit dem Verein bergab. Dem sportlichen Abstieg im Jahr darauf folgt ein Exodus von Spielern. Nach zwei Spielzeiten in der regionalen 2. Liga folgt 2014 der nächste «Chlapf»: Rückzug der 1. Mannschaft und Neustart in der 5. Liga. Der damalige Vereinspräsident Toni Bruni freute sich auf eine sorgenfreie Zukunft: «Wir haben jetzt einen schuldenfreien Verein. Es geht weiter.» Das war im Oktober 2015. Die ganze Herrlichkeit hatte nicht lange Bestand, der FCM geriet erneut ins Schlingern. Sportlich waren die Seetaler äusserst erfolgreich, das Fanionteam klopfte in der vergangenen Saison an die Tür zur 3. Liga. Doch vereinsintern brodelte es gewaltig. Die mit auswärtigen Spielern gespickte Mannschaft machte sich mit ihrer überheblichen Art keine Freunde, einzelne Akteure schienen gar vollends die Bodenhaftung zu verlieren. «Einige wollten den Jahresbeitrag nicht bezahlen, andere zeigten auch sonst null Loyalität zum Verein», fasst Marc Hefti die Gemütslage im vergangenen Jahr zusammen. Hefti übernahm an der Generalversammlung 2018 das Präsidium von Toni Bruni und machte sich ans Ausmisten. Nach einer Sitzung mit der damaligen 1. Mannschaft war für ihn klar – so geht das nicht weiter. «Einige Herren hatten das Gefühl, sie seien hier bei Real Madrid gelandet.» Konsequenz: Man zog

Bettwil Am Samstag, 17. August, um 13.15 Uhr, findet für die Bevölkerung der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf der öffentliche Waldumgang statt. Treffpunkt ist das Waldhaus Junkholz in Bettwil. Es wird ein Kinderprogramm angeboten und im Anschluss an den Waldumgang wird eine Verpflegung offeriert. Die Einwohnerinnen und Einwohner sämtlicher vier Gemeinden werden gebeten, ihre Anmeldung per Mail oder telefonisch bis spätestens am Mittwoch, 14. August, an die Gemeindekanzlei Bettwil zu richten (gemeinde@bettwil.ch; 056 667 25 16).

Singen im Ü-60-Chor

Der neue starke Mann auf dem Obermoos: Marc Hefti führt den FC Meisterschwanden als Vereinspräsident in die Zukunft. Foto: Ruedi Burkart das Team noch während der Saison 2018/19 aus der Meisterschaft zurück und wagt jetzt einen Neustart. Geblieben sind die einheimischen Spieler. «Jene, mit denen wir auch in Zukunft arbeiten möchten», so Hefti, der sich in sportlichen Dingen von seinem Vizepräsidenten Ciro Russo beraten lässt.

Wieder bei der Seetal Selection

Apropos Zukunft: Dank der neuen Vereinsführung macht der FC Meisterschwanden mit seinen rund 80 Nach-

wuchsspielern wieder beim Talentförderungs-Projekt Seetal Selection mit. «Wir haben mit den Klubs aus Sarmenstorf und Seengen eine Vereinbarung über drei Jahre abgeschlossen», freut sich Hefti. Besonderes Zeichen der Wertschätzung der beiden Partnervereine: Der Vertrag wurde in der Meisterschwander Klubbeiz unterzeichnet. Noch ein Wort zur 3.-Liga-Frauenmannschaft: Weil man künftig zu wenig Spielerinnen gehabt hätte, musste man dieses Team schweren Herzens vom Spielbetrieb zurückziehen.

Cup-Derby gegen den FC Lenzburg Mit insgesamt acht Teams steigt der FC Meisterschwanden am übernächsten Wochenende in die Saison 2019/20. Die beiden Männer-Aktivteams spielen in der 5. Liga. Die 1. Mannschaft – als «FCM a» bezeichnet – absolviert ihre erste Partie in der Meisterschaftsgruppe 2 am Samstag, 17. August, auswärts gegen Villmergens Reserven. Die 2. Mannschaft – als «FCM b» bezeichnet – startet

am Abend zuvor ebenfalls in der Ferne gegen Gränichens vierte Mannschaft. In der 1. Runde des Aargauer Cups kommt es am Mittwoch, 28. August, um 20 Uhr auf dem Obermoos zu einem interessanten Vergleich mit dem FC Lenzburg. Wie schlägt sich 5.-Ligist Meisterschwanden gegen den 2.-Liga-Spitzenklub und letztjährigen Cup-Halbfinalisten? Man darf gespannt sein. (rubu.)

Fahrwangen Das Singen kann Gefühl und Gemüt beflügeln, es lässt das Herz aufleben und verbessert die Atmung. Wer gerne singt, 60 oder mehr Lenze zählt, ist im Ü-60-Chor willkommen. Das Singen findet 14-täglich am Mittwochmorgen von 9 bis 11 Uhr inklusive Kaffeepause im Aufenthaltsraum der WGOS an der Lindenmattstrasse 1 in Fahrwangen statt. Beginn ist am Mittwoch, 14. August. Die Leitung hat Ariane Deubelbeiss. Die Teilnahme ist kostenlos und es sind keine Vorkenntnisse nötig. (ade)

INSERATE


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Agenda/Szene

Der Lindenberg

Donnerstag, 8. August 2019

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Agenda vom 9 . bis 15. August Meisterschwanden: Restaurant Löwen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldung Mareike Hauri, Tel. 056 667 20 12.

KLASSIK ■

Samstag, 10. August

Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 20.15 Uhr. Schloss-Serenade Wildegg mit Techtelmechtel. ■

Rupperswil: Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Seniorennachmittag: «Kinder der Landstrasse».

Sonntag, 11. August

Lenzburg: Schloss Lenzburg 18 Uhr. «Capriccio festivo» – 20 Jahre Capriccio Barockorchester. Werke von G. F. Händel, G. Ph. Telemann, Ch. Graupner, J. F. Fasch und W. A. Mozart.

MUSEEN ■

LITERATUR ■

Samstag, 10. August

Fahrwangen: Atelier im alten Pfarrhaus 16 Uhr. Seetaler Poesiesommer zu Gast im alten Pfarrhaus.

VORTRÄGE ■

Mittwoch, 14. August

Möriken-Wildegg: Hotel Aarehof Wildegg 19.30 Uhr. «Digitalisierung und Europa: Wie geht es weiter für die Lohnabhängigen in der Schweiz». Cédric Wermuth im Gespräch mit Daniel Jositsch.

DIES & DAS ■

Freitag, 9. August

KNIE-Plakatentwürfe können im Museum Burghalde bestaunt werden: An der PopUpAusstellung.vom 15. August bis 25. Oktober, Di-Sa, 14–17 Uhr, So, 11–17 Uhr Foto: zvg ■

Samstag, 10. August

Seengen: Schulhaus 13.30 Uhr. Neophyten-Bekämpfung. Natur- und Vogelschutzverein Seengen. ■

Dienstag, 13. August

Lenzburg: Rathausgasse 13 Uhr. Wochenmarkt.

Lenzburg: Rathausgasse 7.30 Uhr. Wochenmarkt.

Open-Air-Kino

Pro Senectute

SENIOREN ■

Dienstag, 13. August

Beinwil am See: Bahnhofparkplatz 7 Uhr. Pro Senectute Aargau Bezirk Kulm. Wanderung Teufelsbrücke–Schöllenen.

Lenzburg

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Infos unter www.museumburghalde.ch Ausstellung «Ko(s)mische Trouvaillen aus der Raumfahrtgeschichte». Ausstellung bis 28. Juli, Freitag/Samstag/Sonntag während der normalen Öffnungszeiten. Donnerstag, 15. August. 14-17 Uhr. «Die Zirkus Knie–Plakatentwürfe des Lenzburger Künstlers Hans E. Walty». Anlässlich des Gaukler- und Kleinkunstfestivals in Lenzburg zeigt das Museum eine Sonderschau zum Thema Zirkus. PopUp-Ausstellung vom 15. August bis 25. Oktober. Öffnungszeiten: Di–Sa, 14–17 Uhr/So, 11–17 Uhr. Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.ag.ch/lenzburg ■

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag

Spezielles Ambiente und spezielle Filme: Das ist das Open-Air-Kino Cinema Sud. zvg Lenzburg Ein Team von Helvetas ist mit einem mobilen Open-Air-Kino «Cinema Sud» unterwegs quer durch die Schweiz. Auch dieses Jahr wird im Ziegelacker in Lenzburg die Kinoleinwand gespannt. Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung unter den Arkaden beim Gemeindesaal statt. Am ersten Abend läuft «Rafiki», eine mutige, bunte Geschichte über zwei junge Mädchen in Kenia, deren Freundschaft und aufkeimende Liebe auf die Probe gestellt wird. Am zweiten Abend läuft «Sibel», ein kraftvoller Film über die Selbstwerdung der gleichnamigen Heldin, eine junge Aussenseiterin in einem türkischen Dorf, die sich nur mit der lokalen Pfeifsprache verständigen kann. Das Cinema Sud rollt per Fahrrad und Anhänger an, Solarpanels tanken tagsüber Energie für den Filmbetrieb am Abend. Die Besucher nehmen ihre bequemste Sitzgelegenheit sowie ihre kuscheligste Decke selbst mit. Dieses Open-Air-Kino zeigt Spielfilme aus dem globalen Süden. Es bietet so dem Publikum Zugang zu Geschichten, die sonst kaum in den heimischen Kinos gezeigt werden. ■

Freitag, 9. und Samstag, 10. August, Beginn jeweils um 21.15 Uhr, Ziegelacker Lenzburg, freier Eintritt, Kollekte.

INSERATE

Freitag, 16. August, Besammlung 9.30 Uhr Parkplatz Hallenbad Seon.

Donnerstag, 15. August, Besammlung Bahnhof Lenzburg 6.50 Uhr. Anmeldungen unter 062 891 76 33.

Kurs Pilates Durch gezielte, sanfte Kräftigungsübungen stärkt man die tief gelegenen Muskeln, die für die Körperhaltung verantwortlich sind, und bauen nach und nach die Muskulatur auf. ■

Mittwoch, 21. August, 10.15–11.15 Uhr. 6 Kurstage, letztmals am 25. September. Haus alte Mühle, Pilates Studio, Bachstrasse 2, Lenzburg. Anmeldeschluss 11. August.

Kurs Zumba Gold toning Mit leichten hantelähnlichen Toning-Sticks werden Bauch, Po und Arme trainiert. Übungen zum Bodyforming und für die Ausdauer. Mittwoch, 21. August, 14.15–15 Uhr. Swingmotion, Industriestrasse 26, Lenzburg. Schnupperlektion ist gratis. Anmeldeschluss: 11. August. ■ Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg, 062 891 77 66 oder unter www.ag.prosenectute.ch ■

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosswildegg.ch Sonntag, 11. August. 14 und 15.30 Uhr: Highlights im Schloss, öffentliche Führung zum Thema das Schönste, Grösste oder Wertvollste. Mittwoch, 14. August. 18.30 Uhr: Szenischer Rundgang «Die Leberwurst das Herz beglückt». Ausnahmezustand auf Schloss Wildegg: Besuch steht an, der erstklassig bewirtet werden soll. Donnerstag, 15. August. 14 und 15.30 Uhr: «Keller, Küche, Krautgarten». Allgemeine Schloss- und Gartenführung.

AUSSTELLUNGEN Stapferhaus Lenzburg «Fake. Die ganze Wahrheit». Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag, 9–20 Uhr. Weitere Informationen findet man unter www.stapferhaus.ch

Seengen Im lauschigen Schlosshof reisen die Besucher zurück in die Zeit um 1900: Das Schloss Hallwyl richtet ein kulinarisches Sommerfest im Zeichen der Belle Epoque aus. Die Entourage des Hauses um 1900 fährt zur Musik des Kammerorchesters ein sommerliches Buffet auf. Zwischen den Gängen gibt es Tanzkurse und Einführungen in die damaligen Benimmregeln, der galante Champagner-Sommelier lässt die Korken knallen und lädt zur Degustation. Ein unvergesslicher Abend im Zeichen der Nostalgie. Wer möchte, nimmt im Kostüm am Fest teil.

Wandergruppe Die Wandergruppe lädt zur Route Saignelégier –Etang de la Gruère – Les Reussiles. Das Highlight der Wanderung ist aber der Etang de la Gruère. Wanderzeit 4 Stunden. ■

.■ Möriken-Wildegg

Dinieren wie in der Belle Epoque

Mountainbike Die Mountainbikgruppe Seetal lädt zur Tagestour über Oberkulm, Schlossrued und Mullwil auf den Stierenberg. Zurück geht es über Beinwil, Birrwil nach Seon. Dauer rund 4,5 Stunden, 55 Kilometer. Bei zweifelhafter Witterung 079 434 20 05. ■

und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosshallwyl.ch Sonntag, 11. August. 11 Uhr: Bogenschiessen mit Museumsfreiwilligen. – 14 Uhr: Kurz und Bündig, öffentliche Führung zur Bau- und Familiengeschichte. – 14.30 Uhr: «Zigarren drehen auf Schloss Hallwyl». Das Handwerk des Zigarrendrehens erleben. – 15 Uhr: Durch Raum und Zeit, öffentliche Führung durch die Schlossbauten.

Verweben Klezmer-, Gypsy- und Balkanmelodien mit südamerikanischen Rhythmen, Alphornklängen und irischen Liedern: Die Innerschweizer Formation Techtelmechtel. zvg

Serenade mit «Techtelmechtel» Möriken-Wildegg Bereits zum 37. Mal laden die «Freunde der Möriker Operette» zur stimmungsvollen Sommer-Serenade auf Schloss Wildegg ein. In der einzigartigen Atmosphäre des Schlosshofes begeistern alljährlich nationale und internationale Musikerinnen und Musiker ein gut gelauntes Publikum. Dieses Jahr ist die Innerschweizer Formation Techtelmechtel zu Gast. Und Techtelmechtel sprüht vor Kreativität und Spielfreude: Virtuos und augenzwinkernd verweben die Musiker Klezmer-, Gypsy- und Balkanmelodien mit südamerikanischen Rhythmen, Schweizer Alphornklängen und sogar irischen Liedern. Hinter jedem Stück steht eine Geschichte aus dem Leben. Verzweifeln, lachen, weinen, tanzen, trauern, lieben – osteuropäische

Volksmusik drückt wie keine andere tiefe Emotionen aus. Und die sieben Musiker von Techtelmechtel vermitteln dies alles mit viel Humor und Schalk im Nacken.

Neu mit Schlossführung:

Dank einer intensiveren Zusammenarbeit mit Museum Aargau kann den Besuchern nun noch mehr geboten werden. Um 18.30 Uhr findet für alle interessierten Gäste eine Gratis-Schlossführung statt. Es ist keine Voranmeldung nötig. ■

Samstag, 10. August, 20.15 Uhr, Schlosshof des Schlosses Wildegg, , Eintritt: 47 Franken (Kinder/Studenten 20 Franken), Abendkasse um 18.30 Uhr, Vorverkauf und Infos auf www.FMOnews.ch

Samstag, 17. August, 18 bis etwa 21.30 Uhr, 89 Franken (inklusive Buffet, Wasser und Wein à discrétion) Schloss Hallwyl, «Dinieren wie in der Belle Epoque», www.schlosshallwyl.ch

Exponate von zwei Kunstschaffenden Seon Die Vernissage in der Galerie R4L findet am Sonntag, 11. August, von 16 bis 18 Uhr statt. Die Finissage ist dann am Sonntag, 15. September, von 16 bis 18 Uhr. Bei den Kunstwerken von Daniela Kessler-Tiefenthaler spürt man die Magie der Nacht. Sie entführt zu einer farbenreichen sowie ausdruckstarken Reise. Die Exponate von Esther MöllerBischof zeigen «den Faden im Bild». Durch weben und malen erschafft sie mehrere Dimensionen. Eine Entdeckung der gewobenen Kunst. ■

Sonntag, 11. August, 16–18 Uhr, Vernissage, Galerie R4L, Seon.


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Donnerstag, 8. August 2019

Veranstaltungen

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

August Monatsaktion ab 14.00 Uhr

Fitnessteller mit Pouletbrust Fr. 19.50 statt Fr. 24.50 Fitnessteller mit Schweinefleisch Fr. 21.50 statt Fr. 26.50 Fitnessteller mit Kalbfleisch Fr. 25.50 statt Fr. 30.50 www.maxundmoritz-hausen.ch

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Am Sonntag, 11. August 2019, findet der traditionelle Schlösslimorgen vor dem Schlössli statt. Nach dem Gottesdienst lädt der Verein für Alterswohnungen Schlössli zu Grilladen, Kaffee und Kuchen und zum gemütlichen Beisammensein ein. Für die Unterhaltung sorgt der Männerchor Hunzenschwil/Schafisheim. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und diesen Sonntagmorgen im Kreis der Dorfgemeinschaft verbringen.

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