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31. Januar 2019, 58. Jahrgang, Nr. 05

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Alterszentrum wird endlich konkret

Das Siegerprojekt für den Neubau des Alterszentrums in Würenlos ist bestimmt und wurde der Bevölkerung vorgestellt. MELANIE BÄR

«Ich habe schon vor über 40 Jahren am Bazar Geld fürs Alterszentrum gesammelt», sagt Maria Ernst-Güller. Die Würenloserin ist eine der zahlreichen Besucher, die sich die Ergebnisse des Studienauftrags an der Ausstellung anschauten. Besonderes Interesse galt dem Siegerprojekt der Fiechter & Salzmann Architekten GmbH aus Zürich, das nun umgesetzt werden soll. S. 13 INSERATE

Tägi-Sanierung wird vermutlich teurer

Seit einem knappen Jahr wird im Wettinger Sport- und Erholungszentrum Tägerhard saniert. Das Stimmvolk hat Ende November 2016 einen 46,5-Millionen-Franken-Kredit dafür gesprochen. Nun hat der Wettinger Gemeinderat den Einwohnerrat informiert, dass er von Mehrkosten in der Höhe von 3,5 Mio. Franken ausgeht. Dazu geführt hat insbesondere die vorgezogene Sanierung der Hallenbadbecken. Diese ist aufgrund des Risikos einer Ablösung der keramischen Platten beim Wiedereinfüllen des Badewassers vorgezogen worden. Gemeindeammann Roland Kuster äusserte Projektleiter Christoph Kratzer informierte über den Neubau eines Alters- an der Einwohnerratssitzung sein S. 6 zentrums, der nach über 40 Jahren nun endlich realisiert werden soll. bär Bedauern darüber. (bär)


Gemeinde Wettingen

WETTINGEN

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Einwohnerrat – Beschlüsse vom 24. Januar 2019 1. Inpflichtnahme von Bürgler Simon, CVP (anstelle des zurückgetretenen Rüfenacht Jürg, CVP), Campino Damien, FDP (anstelle des zurückgetretenen Schneider Anton, FDP) und Hess Marija, CVP (anstelle des zurückgetretenen Huber Reto, CVP). 2. Als Mitglied des Wahlbüros für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 wird Matthias Ernst gewählt. 3. Das Kreditbegehren von Fr. 300’000.00 für einen Gemeindebeitrag an das Fest vom 14. bis 23. August 2020 anlässlich des 975-Jahr-Jubiläums wird genehmigt. 4. Die Kreditabrechnung von Fr. 22’296’675.40 (inkl. MwSt) für den Rückbau und Neubau des Schulhauses Zehntenhof wird genehmigt. 5. Das Postulat Fischer-Lamprecht Lutz, EVP, und Lamprecht Kristin, SP, vom 6. September 2018 betreffend «Mehr Natur in Wettingen» wird abgelehnt. 6. Das Postulat Wassmer Christian, CVP, vom 6. September 2018 betreffend e-Rechnung wird überwiesen. 7. Von der Beantwortung der Interpellation Wassmer Christian CVP und Notter Daniel, SVP, vom 6. September 2018 betreffend internes Kontrollsystem (IKS) wird Kenntnis genommen. 8. Von der Beantwortung der Interpellation Palit Orun, GLP, vom 6. September 2018 betreffend möglichen Mehrkosten und Unvorhergesehenes bei der Sanierung des Tägi wird Kenntnis genommen. Die Beschlüsse unter Ziffer 3 und 4 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (31. Januar 2019) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

PARTEINOTIZEN SVP Die SVP Wet- CVP In der Fraktion der CVP Wettin-

tingen freut sich riesig, dass mit Michaela Huser eine Ur-Wettingerin für den Nationalrat kandidiert. Michaela Huser ist in Wettingen aufgewachsen und hat bis zur Kanti alle Schulstufen in unserer GeMichaelaHuser. zVg meinde besucht. Die Ökonomin mit Abschluss an der Uni Bern hat einen starken Bezug zum Gewerbe und kennt die Herausforderungen, denen sich die Schweizer KMU zu stellen haben, aus nächster Nähe: unter anderem als Verwaltungsrätin der Huser Gebäudetechnik AG. Michaela Huser verfügt ungeachtet ihres für politische Engagierte jugendlichen Alters von 31 Jahren bereits über eine sehr grosse politische Erfahrung, etwa als Einwohnerrätin und Fraktionspräsidentin im Wettinger Einwohnerrat oder als Grossrätin. Die SVP Wettingen wünscht Michaela Huser für die anstehenden Nationalratswahlen viel Erfolg und wünscht ihr einen schwungvollen, erfolgreichen Wahlkampf!

gen gibt es einige Wechsel zu vermelden. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Einwohnerrat, davon drei Jahre als Fraktionspräsident, ist Jürg Rüfenacht Ende 2018 zurückgetreten. Seine stets sachliche und vorausschauende Art wurde von der ganzen CVP-Fraktion, aber auch von anderen Parteien sehr geschätzt. Wir danken Jürg Rüfenacht für seinen grossen Einsatz zugunsten der CVP Wettingen. Ebenfalls zurückgetreten ist Reto Huber. Er war acht Jahre Mitglied des Einwohnerrates und davon während zwei Jahren in der Finanzkommission tätig. In den letzten vier Jahren hat er jeweils den Fraktionsbericht verfasst. Auch Reto Huber danken wir für sein grosses Engagement. Neu werden Simon Bürgler und Marija Hess die CVP im Einwohnerrat vertreten. Die CVP Wettingen wünscht den beiden einen guten Start und viel Erfüllung in ihrem neuen Amt. Die Funktion des Fraktionspräsidenten bekleidet ab diesem Jahr Christian Wassmer. Als langjähriges Mitglied des Einwohnerrates und ehemaliger Fiko-Präsident kennt er den Ratsbetrieb bestens.

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WETTINGEN

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

AUS DEM GEMEINDERAT Gratulation Am 26. Januar feierte Veronika Gautschi-Feiersinger, Alberich Zwyssig-Strasse 9, 5430 Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Meldung der Kantonspolizei

Festbudget wurde gekürzt Nach heftiger Diskussion hat der Einwohnerrat das Budget für die 975Jahr-Jubiläumsfeier von 450 000 auf 300 000 Franken reduziert.

MELANIE BÄR

«Schnauft gut durch, bevor ihr eure Voten abgebt, und bleibt sachlich», schickte Einwohnerratspräsident Hansjörg Huser (SVP) der Diskussion voraus. Emotionslos wurde die Beratung des Kredits fürs 975-Jahr-Jubiläumsfest aber trotzdem nicht. Im Gegenteil. Von rechts bis links wurde zwar dem Organisationskomitee für die Vorarbeit gedankt. Und auch der Sinn wurde nicht infrage gestellt: «Es ist ja auch ein Antrieb für die Wirtschaft, das lokale Gewerbe und die Vereine», so Judith Gähler (FDP). Heftig kritisiert wurden hingegen die fehlenden Angaben zur Finanzierung. «Es wurde überhaupt nicht erwähnt, welche finanziellen Auswirkungen der Kredit aufs Gemeindebudget hat», bemängelte François Chapuis,

In der Nacht von vergangenem Samstag auf Sonntag hat eine Geisterfahrerin auf der A1 in Wettingen einen Unfall verursacht. Die 42-jährige Serbin fuhr in suizidaler Absicht auf der Autobahn auf der falschen Spur, wie erste Er«Es wurde überhaupt mittlungen ergaben. Sie fuhr via Bareggtunnel Rich- nicht erwähnt, welche fitung Bern. Mehrere korrekt fahrende Autos konnten in letzter Se- nanziellen Auswirkunkunde ausweichen. Auf der Höhe gen der Kredit aufs GeBirrhard kam es dann zu einer meindebudget hat.» seitlich-frontalen Kollision. Dabei wurde die Geisterfahrerin ver- FRANÇOIS CHAPUIS, FIKO-PRÄSIDENT letzt. Sie musste mithilfe der Feuerwehr aus ihrem Auto geborgen Präsident der Finanzkommission werden. (Fiko). Und das war nicht der einzige Punkt, den die Fiko kritisierte: Unklar sei die Kreditform, der INSERAT Umgang mit einem allfälligen Verlust und ob die Kosten für die Anlässe der «Perlenschnur», den Anlässen ausserhalb des 10-tägigen Fests, ebenfalls im Betrag enthalten seien. Klarheit wollte die Fiko auch in Bezug auf die Mehrwertsteuerabrechnung und Vereinsgründung für das Fest. AUCH DIE GLP stellte «viel zu viele

formale Schwächen» in der Vorlage fest. Deshalb stellte sie Antrag um Rückweisung und verlangte vom Gemeinderat einen neuen Kreditantrag, der aufzeigt, wie das Fest finanziert wird. «Wo wollen wir sparen, um das Fest zu finanzieren? Diese Frage ist nicht geklärt», sagte Orun Palit (GLP).

Das 975-Jahr-Fest soll grösser als das Wettiger Fäscht werden. Von seinen Einwohnerratskollegen bekam er zwar diesbezüglich recht. Und trotzdem lautete der Tenor, dass durch eine Rückweisung keine neuen Erkenntnisse gewonnen würden. Mit 32 Stimmen wurde der Rückweisungsantrag deshalb deutlich abgelehnt und anschliessend über den vorliegenden Kreditantrag des Gemeinderats diskutiert. Dieser schlug vor, 450 000 Franken, also rund ein Sechstel des Gesamtbudgets, ans Fest beizusteuern.

Melanie Bär

einer Gegenstimme und einer Enthaltung gefolgt und der gemeinderätliche Antrag bachab geschickt wurde. Mit 39 Ja-Stimmen und 7 Enthaltungen wurde der Betrag von 450 000 auf 300 000 Franken gekürzt. Auch den anderen Fiko-Anträgen folgten die Einwohnerräte: Der Betrag wird dem Budget 2020 belastet und einem fürs Fest zu gründenden Verein überwiesen. DANK DEM BESCHLUSS des Einwoh-

nerrats hat das OK nun Klarheit

«KANN SICH DAS WETTINGEN in An- und kann loslegen – wenn auch

betracht der finanziellen Situation leisten?», habe man sich in der FDP-Fraktion gefragt, sagte Fraktionschefin Judith Gähler. «Wir können uns keine Luxuslösung leisten», so Martin Fricker (SVP). Und auch Roli Michel (CVP), der das Thema mit seinem Vorstoss überhaupt ins Rollen gebracht hat, verlangte: «Kein Gigantismus, sondern ein für Wettingen würdiges Fest.» Selbst die SP, die sich in Anbetracht des sonstigen Sparwillens über den Kreditbetrag gewundert hatte, sprach sich für eine Kreditkürzung aus. «Ein bisschen bescheidener passt doch besser zu Wettingen», sagte Alain Burger (SP). Und auch eine schweizweite Ausstrahlung, wie es im 13-seitigen Konzept vorgesehen war, wurde von den Einwohnerräten nicht gewünscht. «Wettingen kann sich ein Fest gerne leisten, aber nicht fürs ganze Limmat- und Höhtal», so Palit. Wenig erstaunlich also, dass dem Antrag der Fiko mit nur

mit kleinerem Budget. «Bei einem Gesamtbudget von über 2,5 Millionen Franken sind voraussichtliche Mindereinnahmen von 150 000 Franken nicht zu unterschätzen. Wir werden jedoch alles dafür tun, unser Konzept wie vorgesehen umzusetzen», sagte OKPräsident Paul Koller auf Anfrage. Das OK werde nun das Budget

«Die Bürger können sich auf ein unvergessliches, atmosphärisches Jubiläumsfest freuen.» PAUL KOLLER, OK-PRÄSIDENT

überarbeiten. Die Zusatzauflagen seien seines Wissens zu einem grossen Teil bereits im Umsetzungsprozess. «Ab jetzt können sich die Bürgerinnen und Bürger auf ein unvergessliches, atmosphärisches Jubiläumsfest freuen», so Koller.


WETTINGEN VERMISCHTES HALLENHOCKEY Am Samstag, 2., und Sonntag, 3. Februar, findet die Hallenhockey-Endrunde in der Sporthalle Tägerhard, Wettingen, statt. Rotweiss Wettingen hat sich bei den Damen und Herren für das Finalturnier der besten vier Hallenhockeyteams aus der Schweiz qualifiziert. So treffen die Damen am Samstag um 14 Uhr auf die Damen vom Basler HC und die Herren um 15.30 Uhr auf den Basler HC. Wobei das erste Halbfinale um 11 Uhr angepfiffen wird. «WETTIGER NOCHRICHTE» Schon vor

der Abstimmung im Einwohnerrat haben die «Wettiger Nochrichte» angefangen, einen allfälligen Beitrag zum 975-Jahr-Jubiläumsfest zu planen, das teilen die Verantwortlichen auf ihrer Homepage mit. Deshalb können sie schon jetzt bekannt geben, dass sie sich mit einer Beiz am Fest beteiligen werden. Im Parterre eines zweistöckigen Baus ist ein Restaurant geplant. Dort soll jeden Tag ein mehr oder weniger prominenter Wettinger zum Interview empfangen werden. Die obere Etage ist für eine Bar reserviert, die zu Ehren des 100-jährigen Bestehens der geheimnisumwitterten Höhle am Lägernhang «Walhalla» heissen wird. Dort soll es neben Cocktails und Getränken aus dem heimischen Rebberg auch regionale Bierspezialitäten geben.

KANTONSSCHULE WETTINGEN Um das Thema «Religion und Musik» zu entdecken, kamen Mitte Januar rund 85 Kantonsschüler aus dem ganzen Aargau an der Kantonsschule Wettingen zusammen. Der Anlass wurde anlässlich

Roter Teppich und

des zweiten Religionsforums der Fachschaft Religion Aargau organisiert. Jörg Scheller von der Zürcher Die heimischen Hochschule der Künste zeigte in Athleten standen an seinem Eingangsreferat zur «Ewigen Wiederkehr des Religiösen in der Sportlerehrung Heavy Metal und Hip-Hop» auf, im Tägi im Mittelwie beispielsweise Heavy-MetalMusiker von Anfang an religiöse punkt. Symbole trugen, religiöse Themen aufgriffen und sich nicht GABY KOST scheuten, die Offenbarung des Jo- Die Parkplätze sind voll, vor dem hannes aus der Bibel miteinzube- Eingang brennen Finnenkerzen: ziehen. Über einen roten Teppich durften die Athleten vergangene Woche in die Tägi-Sporthalle zur Sportlerehrung schreiten. Dort wurden 50 Goldmedaillen gefeiert. Speziell glamourös war der Abend gestaltet: So wurden die Stars des Abends vor der Ehrung mit Trainern und Betreuern in einer Fotoecke abgelichtet. Anschliessend durften die rund 250 Anwesenden in der festlich ge«Religion und Musik» Vortrag. zVg schmückten Spiel- und Sporthalle Platz nehmen. SRF-SportmoderaIn den anschliessenden Work- tor Bernhard Schär moderierte shops beschäftigten sich die Teil- souverän durch den Abend. nehmenden mit religiösen MotiDer Wettinger Gemeindeamven in verschiedenen Songs und mann Roland Kuster stellte bei reflektierten die Bedeutung von seiner Ansprache fest, dass es keiMusik in den verschiedenen Reli- ne Unterschiede zwischen dem gionen. Chuenisbärgli, Hundschopf und den Turnhallen in Wettingen geTÄGIPARK Noch bis Samstag, 9. Fe- be: Sportler sorgen überall für bruar, wartet im Tägipark Wettin- Emotionen, Spektakel und Gegen ein besonderer Jackpot auf meinschaftssinn. die Besucher: Die Roadshow «Jackpot» bringt Buzzer-Automaten, MIT DEM LEITGEDANKEN «Wer Roulette-Spiele und einen grossen kämpft, gewinnt; wer nicht Tresor nach Wettingen. Vergange- kämpft, hat schon verloren» benen Dienstag eröffnete die Komi- grüsste der Gemeinderat und Präkerin und Moderatorin Stéphanie sident des Sportausschusses PhiBerger zusammen mit der «Dance lippe Rey die Gäste. Town»-Tanzschule aus Wettingen Eine junge, selbstsichere Perdie Roadshow. son fiel an diesem Abend besonders auf: Chelsea Fontenel. Die 14-Jährige ist in der Schweiz die Nummer eins im Tennis U14 mit dem hochgesteckten Ziel, einmal Wimbledon-Siegerin zu werden. Und sie singt – und wie. Erstmals stand sie in der deutschen TV-Show «The Voice Kids» auf einer grossen Bühne. Doch die Wettingerin sang auch schon in der «Helene Fischer Show» und bei Roger Federers «Match for Africa» im Hallenstadion Zürich. An diesem Abend übernahm sie den Showblock und begeisterte mit ihrer Stimme die Anwesenden. Bei der Ehrung zu ihren Tennis-Schweizer-Meister-Titeln Inund Outdoor erklärte das Multitalent: «Ich möchte nicht nur neh-

men, sondern auch geben. Deshalb unterstütze ich durch karitative Arbeit junge Menschen in Not.» NEU GEEHRT wurden die Volley-

ball-Mädchen vom Schulsport der Bezirksschule, Florian Zurfluh, der zweimalige Karate-SchweizerMeister sowie der Topathlet Daniele Santoro. Er hat sich im Kampfsport Qwan Ki Do international behauptet und erntete jetzt an der Europameisterschaft Bronze. Für eine Überraschung sorgten auch die Senioren des HC Wettingen: Sie wurden Schweizer Meister in der Halle. Viele Medaillen hat der HC Rotweiss Wettingen abgeräumt; mit insgesamt neun Schweizer-Meister-Titeln sowie zwei Cupsiegen. Die Leichtathleten vom LV Wettingen-Baden siegten national 14 Mal. Albert Meier erlangte sogar an der Europameisterschaft im Fünfkampf indoor in der Kategorie M60 eine Bronzemedaille. Auch die Behindertensportler gehören zu den Besten der Besten: Sie haben zahlreiche Titel gesammelt und 13 Medaillen gewonnen. Karin Suter erkämpfte im Rollstuhlbadminton bereits den neunten Europameistertitel. Für ihre sportliche Spitzenleistung geehrt wurden auch die Wild Lacrosse Frauen, die STV Vereinsturner sowie die Mannschaftsturnerinnen Aargau: Marina Mäder, Daniela Rosato und Manuela Crameri. Im Tennisclub Wettingen wurde Sandra Hopfner Doppelmeisterin im In- und Outdoor. Es war ein gelungener Anlass in einem besonders edlen Rahmen. Philippe Rey bedankte sich in seiner Schlussrede beim Organisationsteam, wies auf die nächsten Sportanlässe hin und verabschiedete sich mit der Aufforderung: «Turne, turne bis zur Urne».

Die Junioren von HC Rotweiss Wettingen


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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

Glamour: So werden Athleten geehrt

Tennisspielerin Chelsea Fontenel erzählt Bernhard Schär von der Arbeit mit Unicef.

Die Behindertensportgruppe.

werden geehrt.

Mitglieder von Wild Lacrosse Wettingen vor der Sponsorenwand,

Gaby Kost


WETTINGEN

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

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Tägi-Sanierung liegt über Budget Die Mehrkosten für die Tägi-Sanierung sowie die Begrünung von Dächern und Fassaden sorgte im Einwohnerrat für hitzige Diskussionen.

MELANIE BÄR

Im September hatte GLP-Einwohnerrat Orun Palit eine Interpellation eingereicht. Er wollte vom Gemeinderat wissen, ob bei der Tägi-Sanierung mit Mehrkosten zu rechnen ist. Fazit des 5-seitigen Berichts: Im Moment geht der Gemeinderat von Mehrkosten in der Höhe von knapp 3,5 Mio. Franken aus. Die Summe sei betrüblich, so Gemeindeammann Roland Kuster: «Das tut auch mir weh.» Insbesondere die vorgezogene Sanierung der Hallenbadbecken führe zu Mehrkosten, sei aber wegen des Risikos einer Ablösung der keramischen Platten beim Wiedereinfüllen des Badewassers nötig,

schreibt der Gemeinderat in seiner Antwort. «Ich bin sehr enttäuscht», sagte Interpellant Orun Palit. «Nach so vielen Abklärungen hätten die Plättlisorgen doch schon im Kreditbegehren beinhaltet sein sollen.» Zudem bedauerte er, dass der Gemeinderat nicht aktiv über die Mehrkosten informiert hat. «Es kann ja nicht sein, dass ich alle drei Monate eine Interpellation einreichen muss, um Infos zu erhalten.»

AUCH DIE ANDEREN Einwohnerräte

bemängelten die Kommunikation. Christian Wassmer (CVP): «An der Einwohnerratssitzung vom 1. September 2016 wurde der Beschluss gefasst, dass die Finanzkommission regelmässig durch den Gemeinderat informiert wird. Das wurde offensichtlich nicht eingehalten.» François Chapuis, Finanzkommissionspräsident, bestätigte, dass die Fiko vom Gemeinderat auch erst mit der Antwort der Interpellation über die Mehrkosten informiert worden sei. Kuster gab zu bedenken, dass die Kosten erst auf der Grundlage von Prognosen basieren und der Gemeinderat zurzeit auch keinen Zu-

grüssen Dach- und Fassadenbegrünungen, aber es soll niemand dazu verpflichtet werden», doppelte Christian Wassmer (CVP) nach. Anderer Meinung war Leo Scherer (Wetti-Grün): «Warum soll das nicht Pflicht werden? Das ZU REDEN gab auch das von Lutz Fi- Grün im Raum zwischen den Gescher-Lamprecht (EVP) und Kristin Lamprecht (SP) eingereichte Postulat, das mehr Natur in Wet- «Wir wehren uns gegen tingen forderte. «Die Vorteile für noch mehr Regulierung Fassaden- und Dachbegrünungen sind so gross, dass sie eine Regu- im Bauwesen.» lierung rechtfertigen», so Fischer- JUDITH GÄHLER, FDP Lamprecht. Deshalb solle der Gemeinderat prüfen, ob und wie bei Änderungen bzw. Teiländerungen bäuden hat dramatisch abgenomder Bau- und Nutzungsordnung men.» Auch Sylvia Scherer (SVP) (BNO) Bauherren verpflichtet wer- war für die Überprüfung des Posden können, Fassaden- und Dach- tulats: «Wir haben Vertrauen, dass begrünungen in die Planung von der bürgerliche Gemeinderat das Neubauten und Sanierungen ein- Anliegen besonnen prüft.» Mariezubeziehen. Der Gemeinderat Louise Reinert (EVP) gab zu bedenwollte das Postulat eigentlich ent- ken, dass der Aspekt der Lärmregegennehmen – doch es kam an- duktion durch die Begrünung beders. Die FDP stellte nämlich den rücksichtigt werden solle. Der Antrag, die Überweisung abzuleh- Stichentscheid des Ratspräsidennen: «Wir wehren uns gegen noch ten Hansjörg Huser (SVP) führte mehr Regulierung im Bauwesen», dazu, dass das Postulat nicht überso Judith Gähler (FDP). «Wir be- wiesen wurde.

satzkredit beantrage. «Ich sehe es auch nicht als Notwendigkeit, alle Halb- oder Vierteljahr bei Ihnen aufzutreten. Es ist ein Sanierungsprojekt und kein Neubau, da ist die Risikoanlage wesentlich grösser.»

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 079 798 17 86.

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her haben wir auch den Ansporn, am Strassenrand bereitgestellt diesen Auftrag speziell sauber und werden. Dann ist die Abfuhr auf jeden Fall garantiert. Geändert hat professionell auszuführen. sich auch, dass wir mit modernsWie verlief der Start in Wettingen? ten Fahrzeugen der Kategorie Euro Wir sind zufrieden. Die Übernah- 6 unterwegs sind. Diese sind umme hat gut funktioniert. Der Werk- weltfreundlicher und leiser. hof Wettingen hat uns toll unterstützt. Natürlich merken wir, dass Was bleibt gleich für die Bevölkeder Mensch ein «Gewohnheitstier» rung? Wir halten an den Abfuhrtaist. So hat es die eine oder andere gen und den Serviceleistungen Rückmeldung betreffend den neu- fest: Am Dienstag und Donnersen Tageszeiten gegeben. Aber dies tag wird der Kehricht abgeholt, wird sich nach ein paar Touren am Mittwoch ist das Grüngut an der Reihe. Wichtig ist, dass die Viwieder einpendeln. gnette für 2019 an den GrünconWie sehen die neuen Tageszeiten tainer geklebt wird. Ansonsten denn aus? Wir starten wie der dürfen wir den Container nicht Werkhof um 7 Uhr, jedoch fahren leeren. Wegen dem Zwei-Wowir die Quartiere nicht in der glei- chen-Rhythmus bleibt dann der chen Reihenfolge ab. Gemäss Ab- Container für vier Wochen ungefallreglement der Gemeinde Wet- leert. Die Spezialtermine findet tingen gilt wie bisher: Der Kehricht man wie immer im Entsorgungskaoder Grüncontainer muss bis 7 Uhr lender der Gemeinde Wettingen.

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

Puppentheater begeistert Kinder und Eltern

150 Personen besuchten vergangene Woche das Kasperlitheater des Elternvereins Neuenhof im Pfarreiheim. MURIEL ZWEIFEL

Der Vorhang öffnet sich, schon erklingt die bekannte Melodie: «Tri, tra, trallala, de Chasperli isch wieder da.» So startete das Chasperlitheater vergangene Woche im Pfarreiheim Neuenhof. Gespannt verfolgte Gross und Klein, wie das Abenteuer «Dä Chasperli zwüsche Abfall und Zauberei» der berühmten Puppenfigur enden würde. Zusammen mit seinen Freunden Benno und Lea musste sich Chasperli gegen die bösen Machenschaften der Hexe «Rumpelpumpel» wehren. Dabei erhielt er tatkräftige Unterstützung von Sorgen für das Chasperlitheater: (v.l.) Yvonne Riner, Pia Zehnder, Diana Berisha und Claudia Burger. den über 150 Kindern und Eltern. ORGANISIERT wurde der Anlass

am Mittwoch- und Samstagnachmittag vom Elternverein Neuenhof. Die Einnahmen kamen dem Verein zugute. «Wir wollen damit erreichen, dass die Spielgruppenpreise nicht steigen. Auch kann davon neues Spielzeug gekauft werden,» sagt Yvonne Riner, Organisatorin. Zum Leben erweckt wurden die Figuren von Pia Zehnder und Diana Berisha. Die beiden Frauen hauchen den Puppen bereits seit sieben Jahren Leben ein. Die Begeisterung und die leuchtenden Kinderaugen machen den Aufwand Das Puppentheater im Pfarreiheim. für sie lohnenswert. Im Anschluss an die Vorstellung konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen verpflegen. Kinder bis zu drei Jahren erhielten während des Theaterstücks eine zusätzliche Betreuung.

Kinder und Eltern verfolgen Chasperlis Abenteuer.

James und Liv würden wieder kommen. Mena und ihrer Mutter Mirka hat das Theater gefallen.

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Gestützt auf §60 Abs.2 BauG und §54 Abs.3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 31. Januar bis 3. März 2019 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau, Neuenhof

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Gemeinde Neuenhof Räumung von Grabfeldern im Herbst 2019 Infolge Ablauf der Grabesruhe werden auf dem Friedhof Papprich, Neuenhof, folgende Gräber aufgehoben: Urnengräber F2/38 bis F2/61 (Januar 1993 – September 1994) F4/6 bis F4/15 (Juni 1993 – August 1994) Erdreihengräber D1/47 bis D1/64 (Januar 1993 – September 1994) Als Grabräumung ist das Entfernen von Grabsteinen oder -platten und der Bepflanzung zu verstehen. Erdbewegungen (Ausgrabungen) erfolgen keine. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass sich die Dauer der Grabesruhe nach der Erstbestattung richtet. Private Räumungen sind bis Ende August 2019 vorzunehmen. Vor der Wegnahme des Grabsteins ist das Bestattungsamt Neuenhof zu informieren. Angehörige, die den Grabstein durch Dritte entfernen lassen, haben diesen einen schriftlichen Auftrag zu erteilen, welcher vor der Entfernung dem Bestattungsamt Neuenhof vorzuweisen ist. Nach Ablauf dieser Frist (ab September 2019) wird die Gemeinde über die noch verbliebenen Grabsteine und Bepflanzungen/Gegenstände verfügen und die Räumung zulasten der Gemeinde veranlassen. Zur vorgesehenen Grabräumung werden bei den Eingängen zum Friedhof Papprich sowie bei den Räumungsreihen Hinweistafeln angebracht. Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Bestattungsamt Neuenhof (Tel. 056 416 21 70) gerne zur Verfügung.

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Personalwesen Leonz Senn, Abteilungsleiter Bau und Planung, wird sich per Mitte Jahr 2019 in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Aufgrund dessen hat sich der Gemeinderat in den vergangenen Wochen intensiv mit der Nachfolge auseinandergesetzt und den heutigen Leiter Hochbau und stellvertretenden Abteilungsleiter Bau und Planung, Pepe Romero, auf dem Berufungsweg per 1. August 2019 zum neuen Abteilungsleiter Bau und Planung der Gemeinde Neuenhof gewählt. Pepe Romero ist seit 1. Januar 2018 angestellt und verfügt über die notwendigen Qualifikationen und eignet sich für die anspruchsvolle Abteilungsleiterstelle somit bestens. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit ihm die gute

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Arbeit im Dienste der Öffentlichkeit gewährleistet wird. Er wünscht Pepe Romero für die neue Herausforderung viel Erfolg und Ausdauer. Durch diesen Entscheid wird die Übergangs- und Nachfolgeregelung für die frei werdende Stelle des Leiters Hochbau und stellvertretenden Abteilungsleiters Bau und Planung umgehend an die Hand genommen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

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Gestützt auf §60 Abs.2 BauG und §54 Abs.3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 31. Januar bis 3. März 2019 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau, Neuenhof

Brian William Hobbs

3. November 1946 bis 5. Dezember 2018 Wir danken allen von Herzen, die Brian in seinem Leben mit Zuneigung und Freundschaft begegnet sind. Die herzliche und liebevolle Anteilnahme hat uns berührt. Danke für die vielen Beileidsbriefe, die Teilnahme an der Abschiedsfeier, die Spenden und tröstenden Worte. Die Trauerfamilie Hobbs-Berner


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KILLWANGEN/SPREITENBACH

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

AUS DEM GEMEINDERAT Abschlussarbeiten neuer Kindergarten In den Sportferien werden die restlichen Arbeiten am neuen Kindergarten ausgeführt. Danach sind sämtliche Arbeiten im Zusammenhang mit dem Wasserschaden abgeschlossen. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Februar 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich und wünscht alles Gute. Marlen Würsch-Voser, Zelgmattstrasse 2 Raffaele Cerullo, Zelgmattstrasse 10 Giuseppina Winkler-Paternoster, Fadackerstrasse 10 Gojko Todorovic-Vidic, Zelgmattstrasse 6 Irene Moser, Alterszentrum St. Bernhard, Wettingen Kurt Widmer-Blaser, Ahornweg 8 Roland Grob-Sauter, Steinbruchstrasse 5b Walter Sprenger-Schwegler, Rütihaldenstrasse 19b

10./ 87 Jahre 23./ 82 Jahre 25./ 82 Jahre 2./ 80 Jahre 26./ 75 Jahre 4./73 Jahre 23./72 Jahre 10./ 70 Jahre

Die Mitglieder des neuen Männerkochklub-Vereins.

zVg

Männerkochklub wird zum Verein Wegen einer neuen Regelung zur Benützung der Schulküche ist der Männerkochklub jetzt ein Verein. Einmal im Monat treffen sich die Hobbyköche in der Schulküche, und das seit 1973. Doch bislang war der Männerkochklub Spreitenbach eine lose zusammengewürfelte Gruppe. Jetzt hat eine neue Regelung zur Benützung der Schulküche die Mitglieder dazu veranlasst, über die Gründung eines Vereins nachzudenken. An der Generalversammlung vom 10. Dezember 2018 wurde beschlossen, die Vereinsgründung an die Hand zu nehmen und als Erstes Statuten für den Verein zu schaffen. Mitte Januar wurde nun der Verein offiziell im Restau-

rant Zentral gegründet und der Vorstand gewählt. Präsident ist Jürgen Achermann, Aktuar Peter Hofer und Kassier Willy Lehmann. Neben dem obligaten Grillieren am Waldreinigungstag überlegt der Verein nun, am Weihnachtsmarkt mitzumachen oder einmal einen 1. August zu organisieren. Zurzeit hat der Kochklub zwölf Mitglieder. Da in der Schulküche nicht mehr Platz zur Verfügung steht, wurde die maximale Mitgliederzahl auf 16 Personen beschränkt: Es hat also noch einige (zVg) Plätze frei. Interessierte können sich an Jürgen Achermann: achi66@gmx.ch, Peter Hofer: p.hoefi@sunrise.ch, oder Willy Lehmann: willy.lehmann@ flashcable.ch wenden.

INSERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuche

Bauherrschaft: Shala & Incardona (c/o Limmattal Immobilien) Rebackerstrasse 2c 8955 Oetwil an der Limmat Grundeigent.: Shala & Incardona Märzengasse 8 5430 Wettingen, und Grabäckerstrasse 2 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Schürweg 6 8956 Killwangen (Parz. Nr. 370) Bauvorhaben: Projektänderung Neubau Doppel-Einfamilienhaus

Füglister Installationen AG www.fueglister-sanitaer.ch

Sanitäre Anlagen, Haustechnik, Schlosserei

Schmittengasse 5 Spreitenbach Telefon 056 401 17 28

• • • • •

Boilerentkalkungen, Wasserenthärtung Badezimmer und Küchenumbau Reparaturservice Geländer und Gitter Neu- und Umbauten

Bauherrschaft: Patrick und Regula Rothenbühler-Käppeli Zelgliweg 3 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Zelgliweg 3 8956 Killwangen (Parz. Nr. 988) Bauvorhaben: Neubau Lukarne Die Baugesuche liegen vom 31. Januar 2019 bis 4. März 2019 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.


SPREITENBACH

12 000er-Grenze

AUS DEM GEMEINDERAT

Vom Einmann-Betrieb bis zum internationalen Grosskonzern: Am Industrieapéro der Gemeinde waren sie alle vertreten und tauschten untereinander aus.

Personelles Als neuer Leiter der Gemeindewerke Spreitenbach ist Roman Willi, Gebenstorf, gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen ihn herzlich am neuen Wirkungsort willkommen. Termine 2. bis 17. Februar: SchulSportferien; 4. Februar, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 10. Februar, 9 bis 9.30 Uhr: Eidg. Volksabstimmung und Bezirksrichter-Ersatzwahl, Urnenöffnung Gemeindehaus.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.

INSERAT

Bauausschreibung BG-Nr.: Bauherr:

3104 Shema Jetmir Poststrasse 196 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Parkplatz Baustelle: Poststrasse 196 Parzelle: 2768 Zusatzbew.: Keine BG-Nr.: Bauherr:

3105 Ikea AG Müslistrasse 16 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Änderung interne Erschliessung Baustelle: Müslistrasse Parzelle: 3196 Zusatzbew.: Keine BG-Nr.: Bauherr:

3107 Bal Hüseyin Bahnhofstrasse 20 5242 Birr-Lupfig Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nr. 290 und 444 und Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Bahnhofstrasse 137 + 139 Parzellen: 2853, 652 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Departement Gesundheit und Soziales Procap Schweizerischer Invaliden-Verband Die öffentliche Auflage erfolgt vom 4. Februar 2019 bis 5. März 2019 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Keine Krone mehr für Jastina.

Jastina ist nicht mehr Miss Schweiz

Vergangene Woche hat die MissSchweiz-Organisation Jastina Doreen Riederer per sofort freigestellt. Grund dafür seien Vertragsverletzungen und die mehrere Wochen andauernde Unerreichbarkeit der jungen Miss, hiess es in einer Mitteilung. Die schöne Spreitenbacherin hat ihr Krönchen damit nur sechs Wochen vor dem offiziellen Ende des Miss-Schweiz-Jahres verloren. Gegenüber dem «Sonntagblick» sagt Jastina: «Ich bin superenttäuscht über die Art, wie die MissSchweiz-Organisation mit mir umgegangen ist.» Zugleich fühle sie sich befreit: «Mir befiehlt nun niemand mehr, wann ich ins Bett gehen muss.» Auch habe die Organisation seit Oktober keinen Lohn mehr überwiesen, weshalb die 20-Jährige einen Anwalt einschalten musste. (LiWe)

MELANIE BÄR

«Networking in ungezwungener Atmosphäre» ist gemäss Gemeindepräsident Valentin Schmid der Sinn des Industrieapéros, zu dem die Gemeinde immer im Januar einlädt. Das Treffen hat aber nicht nur für die Gewerbetreibenden Vorteile. «Als Gemeindevertreter erfahren wir, was die Gewerbler beschäftigt», sagt Valentin Schmid. Nicht selten würden bei diesem niederschwelligen Kontakt Fragen geklärt oder Termine vereinbart. Und tatsächlich: Das Angebot scheint auch vonseiten der Gewerbler geschätzt zu werden: Von den über 200 eingeladenen Firmen nahmen vergangene Woche über 100 Vertreter am Apéro im Werkgebäude teil. DABEI wurden sie vom Gemeindepräsidenten persönlich über Aktualitäten aus Spreitenbach informiert. Im 2018 ist die Einwohnerzahl gestiegen und die 12 000erGrenze geknackt worden. Schmid geht von einem weite- Networking gehört zum Apéro für Industrie, ren Wachstum aus und rechnet Zentrumsschopf Spreitenbach.

Philipp Huber, Ofenspezialist huber ofenart

Marcel Wegmann, Forstwart im Forstrevier Heitersberg

«Einerseits treffe ich am Industrieapéro Kollegen und andererseits Handwerker, mit denen ich zusammenarbeite. Eher selten schliesse ich so neue Kontakte.»

«Ich nehme am Anlass teil, um zu netzwerken. Auch das Forstrevier ist am Privatisieren, weil Holz an Wert verliert. Wir versuchen deshalb, die Arbeit umzulagern, und fällen vermehrt auch in Privatgärten Bäume. Vor allem, wenn sie schwierig zu fällen sind.»


WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

ist geknackt

bis im Jahr 2030 mit 14 000 bis 15 000 Einwohnern. Mit einem neuen Gemeindehaus will man sich dafür rüsten und das alte zu einem Schulhaus umbauen.

«Ein Wermutstropfen bleibt: Wir müssen fürs Parkieren nun ab der ersten Minute zwei Franken bezahlen, dem VCS sei dank.» VALENTIN SCHMID, GEMEINDEAMMANN

Auch das Hallenbad bedarf einer Sanierung. Weiter arbeitet man an einer Teilrevision der Zonenplanung, um das Gebiet Chrüzächer zu erschliessen. Nachdem sich die Eigentümerin und der VCS Aargau beim Projekt «Tivoli Garten» geeinigt haben, wird nun der Gestaltungsplan für die Teilzonenplanrevision gemacht. Froh über die Einigung sind auch die Planer der Limmattalbahn, die sonst die Linienführung hätten umplanen müssen. Auf den Fahrplanwechsel 2022 hin kann die Limmattalbahn ihren Betrieb in Spreitenbach nun aufnehmen. «Ein Wermutstropfen bleibt: Wir müssen fürs Parkieren nun ab der ersten Minute zwei FranDienstleistungs- und Gewerbebetriebe im ken bezahlen, dem VCS sei Melanie Bär dank», sagt Schmid.

VERMISCHTES BIBLIOTHEK SPREITENBACH Die Bi-

bliothek wird am Donnerstag, 7. Februar, und am Dienstag, 12. Februar, von 14 bis 16 Uhr zum Treffpunkt für Spielfreudige: Verschiedene Gesellschaftsspiele stehen zur Verfügung und können ausprobiert werden. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sind eingeladen, an einem der Spieltische Unterwegs im Kanton Schwyz. zVg Platz zu nehmen. ten Ausflug im neuen Jahr. Bis nach Walchwil und über Arth-Goldau, wo umgestiegen werden musste, verlief die Fahrt planmässig. Der Anschlusszug stand im Nachbargeleise bereit, doch fuhr er unvermittelt ab und die Spreitenbacher blieben zurück. Durch die Verspätung und die verpassten Anschlusszüge konnte die geplante Wanderung auf der Panoramaroute nach Brunnen nicht mehr unternommen werden. Die Besichtigung in der Firma VictorViktor Weber hat an der Kesselstrasse 19 inox stand auf dem Programm. Die einen Entsorgungspark eröffnet. zVg über hundertjährige, traditionelle Schweizer Firma stellt Produkte ENTSORGUNGSPARK Viktor Weber, her, die in der ganzen Welt Absatz Inhaber der gleichnamigen AG, finden. Allein in der Schweiz werhat geplant, am Ort des mittler- den über 900 Mitarbeiter beschäfweile geschlossenen Recycling- tigt. Besonders eindrücklich waCenters der Dättwiler AG an der ren die Museumsgegenstände soKesselstrasse 7 den Entsorgungs- wie die Filmvorführungen. Zum park neu zu eröffnen (Limmatwelle Abschluss der Besichtigung erhielberichtete letzte Woche). Wegen Un- ten alle Teilnehmer ein Originalklarheiten mit der Eigentümerin Taschenmesser. Der eindrücklikann Weber das nicht umsetzen. che Rundgang liess den morgendEr hat nun an seinem eigenen Fir- lichen Ärger vergessen. Die Rückmenstandort an der Kesselstrasse fahrt nach Spreitenbach verlief 19 einen Entsorgungspark eröff- dann auch plangemäss. net. Dieser ist bereits in Betrieb und kann von Privatpersonen und RESTAURANT Seit Anfang Woche führen Kenny und Familie das «ViFirmenkunden benutzt werden. vagusto»-Restaurant in SpreitenWANDERGRUPPE Erwartungsvoll bach. Zuvor hat das Team den starteten 53 Teilnehmer zum ers- Meierhof in Killwangen bedient. INSERAT

Annamarie Maggio und Ruth Treyer, Walter Strauss AG

Markus Müller und Oliver Hopfgartner, Ikea AG

«Man trifft bekannte Gesichter, es hat aber auch immer wieder neue Leute. Und selbst alteingesessene Firmen wie die Walter Strauss AG kennen nicht alle. An einem solchen Anlass treffen wir auch Handwerker, mit denen wir zusammenarbeiten.»

«Trotz unserer Grösse suchen wir regionale Vernetzung, weil die Anbindung und der Kontakt für uns wichtig sind. Wir stehen auch mit Nachbarfirmen in Kontakt. Wir brauchen einander. Unter anderem auch für die Parkplatzsituation.»

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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

LESERFOTO

LESERBRIEF Die Limmatwelle verkommt immer mehr zur Boulevard-Zeitung. Wie auch im Artikel über den leidigen Vorfall des erlegenen Rehkitzes: Wie es sich abspielte, ist ungewiss. Gewiss ist, die Info der gesamtschweizerischen Leinenpflicht ist falsch. Diese ist kantonal und kommunal unterschiedlich geregelt; auch während der Setzzeit. Mehr Hintergrundinformationen sind gefragt: Hinweis auf unsinnige Abschaffung der Kurspflicht, wieso kam es zu den diversen Vorfällen mit Hunden, ist das Halten von Hunden ein Statussymbol geworden? Interessante und offene Fragen. Jedes gejagte Wildtier, jeder Vorfall ist einer zu viel. Reisserische Artikel anstelle von recherchierten Facts helfen aber nicht, die Probleme zu lösen oder Beteiligte und Betroffene an einen Tisch zu bringen.

Senioren-Mittagstisch; nächster Termin Der beliebte SeniorenMittagstisch Würenlos findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Für das Kloster Fahr ist eine Anmeldung bei Rosmarie Cattaneo unter Tel. 056 424 16 45 oder bei Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, für alle obligatorisch, da die Plätze im Bus beschränkt sind. Der nächste Senioren-Mittagstisch findet am Donnerstag, 7. Februar, um 12.30 Uhr im Restaurant «Zu den Zwei Raben» im Kloster Fahr statt. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung Würenlos ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. Infos auch unter www.wuerenlos.ch

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

Herbert Schraner, Würenlos

Bei der «Chlosterschür» in Würenlos hat Limmatwelle-Leserin Katrin Bürgis-Witzig aus Wettingen dieses interessante Baumkronen-Panorama entdeckt: Sind es Misteln oder doch eher verwaiste Vogelnester? Haben auch Sie ein schönes Bildsujet in Ihrer Gemeinde entdeckt? Senden Sie das Foto (mind. 1 MB) an: redaktion@limmatwelle.ch.

INSERAT

Anmerkung der Redaktion: Es ist korrekt, dass die Leinenpflicht kantonal und nicht schweizweit geregelt ist. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler im Artikel vom 17. Januar.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Februar feiern können, und wünscht ein schönes Geburtstagsfest und gute Gesundheit.

Wir suchen per August 2019 oder früher für unsere Primarschule, evtl. auch für den Kindergarten, eine

Fachkraft für Schulzahnprophylaxe Pensum Primarstufe: 96 Lektionen pro Jahr Pensum Kindergartenstufe: 36 Lektionen pro Jahr Die Unterrichtseinheiten sind auf je 4 Blöcke pro Jahr aufgeteilt. Ihre Aufgaben • Vorbeugende Massnahmen zur Zahnprophylaxe und Mundhygiene • Zahnreinigung • Ernährung, gesunde Zwischenmahlzeiten • Fluoridierung Sie verfügen über den Einführungskurs für Schulzahnpflege oder sind bereit, diesen zu absolvieren. Sie haben Freude im Umgang mit Kindern und am Vermitteln und sind gerne bereit, den jährlichen Fortbildungskurs (z. B. kantonale Jahres- und Fortbildungstagung) zu besuchen. Es erwarten Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit und ein den Anforderungen angemessenes Salär. Sind Sie interessiert? Dann senden Sie bitte Ihre Unterlagen bis 27. Februar 2019 an die Schule Würenlos, Frau Claudia Stadelmann, Schulleiterin, Schulstrasse 30, 5436 Würenlos. Für Auskünfte steht Ihnen Schulleiterin Claudia Stadelmann (Telefon 056 436 87 73 oder claudia.stadelmann@wuerenlos.ch) gerne zur Verfügung. Schule Würenlos

Hermann Neuenschwander, Flühstrasse 7 Josef Moser, Chilesteig 4 Nelly Siegenthaler-Hubacher, reg. Pflegezentrum, Baden Rolf Blickenstorfer, Erliacherweg 10 Margritha Beerkircher-Gysi, Bachwiesenstrasse 27 Bernd Henkels, Büntenstrasse 12 Rosa Moser-Landolt, Kempfhofstrasse 42 Margaritha Weber-Labhart, Dollisesteig 1 Raimunda Spuhler, Kloster Fahr Anna Maria Hegglin-Hardegger, Baumschulweg 1 Max Vetter, Buechzelglistrasse 2a Margrit Buser-Hiestand, Büntenstrasse 4 Elisabeth Hübscher-Wanzenböck, Florastrasse 47 Imre Gregorics, Bachstrasse 95 Karola Erni-Davieds, Juchstrasse 22 Seraphin Hübscher, Florastrasse 47 Hava Tetik-Esgünoglu, Altwiesenstrasse 32 Anna Maria Dauwalder-Küpfer, Ländliweg 10 Maria Greuter-Wiss, Altwiesenstrasse 72 Heidy Wernli-Kneubühler, Altwiesenstrasse 34 Rolf Wernli, Altwiesenstrasse 34 Martha Müller-Kälin, Furtbachweg 10 Ulrich Haubitz, Claridenstrasse 1 Willy Huber, Florastrasse 43 Frieda Seiler-Hubacher, Kempfhofstrasse 11 Theodora Papadopoulos-Rammou, Aspenweg 3 Anna Marie Vifian, Juchstrasse 20 Walter Huber, Lättenstrasse 8 Ursula Walter-Schmocker, Kohlgrubenweg 2 Heidi Frei-Strub, Juchstrasse 4 Erika Hafner-Barth, Eibenweg 6 Alice Wendel-Meier, Bachstrasse 10 Margareta Clavadetscher-Zimmermann, Kempfhofstr. 55 Friedrich Rudolf, Erliacherweg 17

18./89 Jahre 20./88 Jahre 5./85 Jahre 9./85 Jahre 26./85 Jahre 4./83 Jahre 16./83 Jahre 27./83 Jahre 7./82 Jahre 4./81 Jahre 6./81 Jahre 19./81 Jahre 14./80 Jahre 19./80 Jahre 28./80 Jahre 10./79 Jahre 20./78 Jahre 21./78 Jahre 25./78 Jahre 26./78 Jahre 27./78 Jahre 16./77 Jahre 16./77 Jahre 17./77 Jahre 19./77 Jahre 26./77 Jahre 3./76 Jahre 9./76 Jahre 22./76 Jahre 24./76 Jahre 26./76 Jahre 2./75 Jahre 4./75 Jahre 10./75 Jahre


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WÜRENLOS

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Visualisierung des geplanten Alterszentrums in Würenlos.

Visualisierung/zVg

Schritt in Richtung Alterszentrum Im Herbst 2022 sollen die ersten Würenloser in das lang ersehnte Alterszentrum einziehen können. Das Siegerprojekt wurde der Bevölkerung an sechs Tagen vorgestellt. MELANIE BÄR

Das Interesse der Bevölkerung am geplanten Alterszentrum ist riesig: An den sechs Ausstellungstagen informierten sich täglich 50 bis 100 Personen über das Siegerprojekt «Margerite». Das Projekt war aus den anfänglich 37 eingereichten Vorschlägen und 7 weiterverfolgten Studienauf-

«An der Erschliessung sind die bisherigen Projekte unter anderem gescheitert.» CHRISTOPH KRATZER, PROJEKTLEITER

trägen als Sieger hervorgegangen. Verfasser von «Margerite» ist die Fiechter & Salzmann Architekten GmbH aus Zürich. Laut Projektleiter Christoph Kratzer hat es einen besonders wichtigen Pluspunkt: die Erschliessung. Die Haupterschliessung sei über die Landstrasse optimal sichergestellt. Durch den Kauf der Post-Liegenschaft habe

Projektleiter Christoph Kratzer (l.) erläuterte am Montag die Pläne des Siegerprojekts. man zudem Spielraum, um zu optimieren. «An der Erschliessung sind die bisherigen Projekte unter anderem gescheitert», so Kratzer. Das soll nicht mehr passieren, sondern es soll zu Ende geführt werden, was vor 59 Jahren mit der ersten Geldsammlung für ein Altersheim begann. «Hoffentlich», lautete an der Ausstellung der Tenor der Besucher, die unter vorgehaltener Hand sagten, dass sie schon fast nicht mehr daran glauben, dass Würenlos doch noch zu einem Alterszentrum kommt. GEMEINDEAMMANN ANTON MÖCKEL

glaubt ans Projekt. Gegenüber den anderen Vorschlägen habe «Margerite» für ihn zwei entscheidende Vorteile: «Bezüglich betrieblicher Anforderungen und Realisierbarkeit ist es ideal.» Im Gegensatz zum nicht realisierten Vorgängerprojekt «Ikarus» seien für die Realisierung keine baurechtlichen Anpassungen nötig. «Und es überzeugt auch städtebaulich.»

«Schön, dass auch noch Grünflächen vorgesehen sind», sagt der Präsident der reformierten Kirchenpflege, Werner Sekinger, an der Ausstellung. «Hoffentlich wird energiefreundlich gebaut», so Besucher Heinz Ernst-Güller. DER NEUBAU kommt mitten ins

Dorf. Das Alterszentrum mit den 40 Wohnungen und 44 Pflegezimmern soll nämlich auf der Zentrumswiese realisiert werden. Der Terminplan ist ambitiös: Das Planungsbüro arbeitet die Pläne bis Ende Jahr aus, dann erfolgt die Baueingabe

«Bezüglich betrieblicher Anforderungen und Realisierbarkeit ist es ideal.» ANTON MÖCKEL, GEMEINDEAMMANN

und im Sommer 2020 der Baustart. «Sofern keine Einsprachen das Projekt unnötig verzögern», sagt Möckel.

Melanie Bär

Gleichzeitig wird ein Betreiber gesucht. Die Gemeinde als alleinige Aktionärin der im 2017 gegründeten Aktiengesellschaft bleibt Eigentümerin. Der Alterszentrum Würenlos AG wurden auch die vier Millionen Franken überwiesen, die seit dem Jahr 1960 von Ortsbürger- und Einwohnergemeinde fürs Alterszentrum gespart wurden. Eine halbe Million Franken wurde davon für den Studienauftrag ausgegeben. Die Gesamtkosten für den Neubau inklusive Parkplätze belaufen sich auf rund 30 Millionen Franken. Das Land gehört der Einwohnergemeinde. Es ist vorgesehen, dass sie es der Aktiengesellschaft im Baurecht abgibt. Voraussichtlich an der Wintergmeind 19 oder Sommergmeind 20 wird das Stimmvolk darüber entscheiden. Der Rest der Kosten wird fremdfinanziert. «Wir wollten das Alterszentrum bewusst nicht über die Gemeinde finanzieren, deshalb haben wir die Aktiengesellschaft gegründet», sagt Möckel, der als Verwaltungsratspräsident amtet.


LIMMATTAL Tägi-Sporthalle wird zur Kirche Über 600 Erwachsene und rund 70 Kinder pilgerten vergangenen Sonntag in die Tägi-Sporthalle. Doch kein Sportanlass zog die Menschen an, sondern der jährliche Gottesdienst der evangelischen Allianz Baden-Wettingen. Claudia und Ruedi Kündig vom Bibellesebund Schweiz überraschten die Besucher mit einem kreativen «Bible-Painting». Während Ruedi Kündig Teile aus dem Evangelium des Johannes aus der Bibel erzählte, malte Claudia Kündig live Bilder dazu. Die visuell dargestellte Botschaft bewegte viele.

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

Neuer CEO für Thermalbad Baden

Marc Bertschinger wird neuer CEO für die Thermalbäder in Baden, Bad Zurzach und Bad Säckingen.

Die Verwaltungsräte der drei Thermalbad-Betreibergesellschaften des Thermalbads Zurzach, der Aqualon Therme in Bad Säckingen (D) und des künftigen Thermalbads in Baden haben Marc Bertschinger zum neuen CEO der Thermalbäder gewählt, wie es in einer Mitteilung heisst. Der 47Jährige übernimmt ab sofort die operative Gesamtleitung der drei Thermalbäder. Künftig sollen die drei Thermalbäder den kompetitiven Thermalbäder-Markt gemeinsam bearbeiten und mittels aufeinander abgestimmter Vermarktungsstrategien neue Kunden gewinnen. Um die Kooperation zu ermöglichen, haben die Aktionäre der Thermalbad Zurzach AG bereits im Okto«Bible-Painting» im Tägi. zVg ber 2018 mit deutlicher Mehrheit der Gründung einer BetriebsgeIm Anschluss daran sangen alle sellschaft zugestimmt. Marc BertAnwesenden zusammen Lieder zu Gott. Angeleitet wurden sie von einer Band, bestehend aus VERMISCHTES Mitgliedern von verschiedenen Kirchen. Die Kinder durften den Morgen mit Spielen und Musik LIVE-REPORTAGE IN BADEN Seit zwanzig Jahren bereisen die Brüverbringen. Die evangelische Allianz Ba- der Andreas und Christian Zimden-Wettingen ist eine Vereini- mermann mit ungebrochener Begung von neun Freikirchen und geisterung den hohen Norden zwei christlichen Sozialwerken Europas. Zu allen Jahreszeiten der Region. Ihr Ziel ist es, Kirchen durchstreifen die zwei Fotografen und Werke zu vernetzen, zu un- Lappland. Am 19. Februar um terstützen und sichtbare Zeichen 19.30 Uhr zeigen die beiden in eiin der Gesellschaft zu setzen. (zvg) ner zweistündigen Produktion ihre besten Bilder, Videos und Geschichten aus dem Norden von Norwegen, Finnland und SchweAUS DER REGIONALPOLIZEI den in der Kantonsschule Baden. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30– 11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.

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Visualisierung des Thermalbads in Baden an der Limmat.

zVg

schinger kommt als neuer CEO nun die Aufgabe zu, die gemeinsame Wachstumsstrategie voranzutreiben und möglichst viele Synergien sicherzustellen. Die Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach und Baden sei überzeugt, dass Bertschinger die Unternehmen mit seiner mehrjährigen Führungserfahrung im Tourismus und Marketing erfolgreich in die Zukunft führe, heisst es weiter in der Mittelung. (LiWe) Marc Bertschinger, neuer CEO.

zVg

FAMILIENZENTRUM BADEN Am Samstag, 2. Februar, 9.30 bis 12 Uhr findet im Familienzentrum Baden die Gesprächsgruppe «Schmetterlingsseelen» statt. Dort können Frauen, die in der Schwangerschaft ihr Baby verloren haben, sich austauschen. Verletzendes kann geteilt werden und die Betroffenen werden nicht alleine gelassen mit der Trauer, der Wut und den Fragen. Die offenen Gesprächsrunden werden von Andrea Keller, Direktbetroffene und Präsidentin des Vereins «SchmetAUSSTELLUNG UND GESPRÄCHSRUN- terlingsseelen», geleitet. DE Am 1. März 1969 versammelten sich Tausende von Bürgerin- FASNACHT BADEN Die Fasnacht Banen und einige Bürger auf dem den wird dieses Jahr unter dem Bundesplatz in Bern und demons- Motto «Blitzblank» stattfinden. Altrierten für das Frauenstimm- lerdings habe das Motto nichts recht in der Schweiz. Exakt 50 Jah- mit dem Blankziehen der Stadtrere nach dem Marsch auf Bern lädt gierung zu tun. «Wenn man es in das historische Museum Baden im Baden pressant hat, kann es nun Rahmen seiner Ausstellung «Auf- schnell einmal ‹Blitz› machen und bruch 68/71! Love, Peace und Frau- dann ist man noch schneller enstimmrecht» zu einer Ge- ‹blank›», wie es in der Medienmitsprächsrunde ein. Am 1. März um teilung heisst. Die Badener Fas18.30 Uhr diskutieren auf dem Po- nacht findet vom schmutzigen dium illustre Gäste über die Donnerstag, 28. Februar, bis zum Aschermittwoch, 6. März, im Gleichstellung der Geschlechter.

Stadtzentrum statt. Beim Besuch des Fasnachtsumzugs ist das Tragen einer Plakette obligatorisch. Diese berechtigt zudem während der ganzen Fasnachtswoche zum kostenlosen Busfahren von und nach Baden. AUSSTELLUNG Die Ausstellung «Allerdings» feiert am 14. Februar um 18.30 Uhr Vernissage im Trudelhaus in Baden. Die vier Künstlerinnen Muriel Baumgartner, Kathrin Borer, Andrea Vogel und Nancy Wälti werfen einen humorvollen und kritischen Blick auf die Grotesken des Alltags. Die Ausstellung dauert bis zum 13. April an. HERTENSTEIN Die Gemeinde Ennet-

baden saniert die Zufahrtsstrasse zum Restaurant «Hertenstein». Deshalb wird die Zufahrt zum Restaurant bis Ende Dezember 2019 nur über Obersiggenthal, Nussbaumen, Hertenstein und über das Surbtal, Freienwil möglich sein. Aufgrund dieser Baustelle wird das Restaurant «Hertenstein» den Betrieb bis zum 18. Februar schliessen.


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, am Mittwoch, 6. Februar, 14–17 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 7. Februar, 9–11 Uhr.

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 1. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 2. Februar, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier – Kerzenweihe und Blasiussegen. Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Fuhrmann / Ulrike Zimmermann) – Blasiussegen. Dienstag, 5. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier – Brotsegnung. Mittwoch, 6. Februar, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 7. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 1. Februar, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Anbetung, in der Kapelle. Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil) mit Kerzenweihe und Blasius-Segen; 11 Uhr, Santa Messa; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 4. Februar, 20 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 6. Februar, 9 Uhr, EucharisPfarrer Timothy Cooke gewählt. zVg tiefeier in der Kapelle mit Segnung des Agatha-Brotes. DonnersEvang.-ref. Kirche Würenlos Im An- tag, 7. Februar, 19.30 Uhr, Rosenschluss an den Gottesdienst durf- kranzgebet in kroatischer Sprate Interimspräsident Werner Se- che in der Kapelle. kinger am 20. Januar 45 Stimmberechtigte und etliche Gäste zur Kloster Wettingen, ausserordentlichen Kirchgemein- Klosterstrasse 12 deversammlung begrüssen. Nach- Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr, Eudem Werner Sekinger die neue charistiefeier (Thomas Odalil) Ressortverteilung in der Kirchen- mit Kerzenweihe und Blasiuspflege vorgestellt hatte, wurde Segen. das Haupttraktandum behandelt, die Wahl eines neuen Gemeinde- Ref. Kirche, pfarrers. Nach einer Vorstellung Etzelstrasse 22 des zur Wahl vorgeschlagenen Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, GotPfarrers Timothy Cooke durch tesdienst (Kornelia BaumbergerAlexander Anliker, Präsident der Dängeli). Anschliessend KirchenPfarrwahlkommission, konnten kaffee. einige Fragen aus der Versammlung beantwortet werden. In der Alterszentrum St. Bernhard, danach durchgeführten Wahl Rebbergstrasse 24 wurde Pfarrer Timothy Cooke ein- Dienstag, 5. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionstimmig gewählt. Unter dem letzten Traktandum feier. informierte Werner Sekinger über den Stand des geplanten Er- NEUENHOF satzes und der punktuellen Ergän- Kath. Pfarrkirche St. Josef, zung der technischen Anlagen in Glärnischstrasse 12 der Kirche (insbesondere Licht, Samstag, 2. Februar, 17 Uhr, RoSchliesstechnik sowie Audio- und senkranzgebet; 18.30 Uhr, WortVideoanlage). Beim anschliessen- gottesdienst mit Kommunionfeiden Apéro stiess auch der neu ge- er mit Kerzenweihe und Blasiussewählte Pfarrer Timothy Cooke gen (Peter Zürn). Sonntag, 3. Femit Ehefrau zur Versammlung bruar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst und bedankte sich herzlich für die mit Kommunionfeier mit KerzenWahl. Er freut sich auf seinen neu- weihe und Blasiussegen (Peter en Wirkungsort. Die Kirchenpfle- Zürn); 18 Uhr, Santa Messa. Monge wünscht Pfarrer Cooke einen tag, 4. Februar, 17 Uhr, Rosenguten Start am 1. März 2019 und kranzgebet. Mittwoch, 6. Februar, Gottes Segen für seine Arbeit. 19 Uhr, Wortgottesdienst mit

KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Kommunionfeier. Donnerstag, 7. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

«MEIN GOTT»

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Herz-Jesu-Freitag, 1. Februar, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit Brotsegnung und Blasiussegen.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 1. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 2. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer) mit Blasiussegen und Kerzenweihe, Jahrzeit für Elisabeth und Richard Muntwyler-Meier. Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer) mit Blasiussegen und Kerzenweihe. Mittwoch, 6. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 1. Februar, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen. Dienstag, 5. Februar, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinski). Anschliessend Kirchenkaffee.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Herz-Jesu-Freitag, 1. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen (Peter Zürn).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 2. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil) mit Blasiussegen und Kerzenweihe. Sonntag, 3. Februar, 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 6. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Brotsegnung. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Klosterkirche Fahr Samstag, 2. Februar, 7.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzensegnung; 19.15 Uhr, Nachtgebet zum Ausklang des Festtages. Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Verena Lang, pensionierte ref. Spitalpfarrerin/Lyrikerin, Wettingen. Ich dachte an Gott, und er an eine Fussmassage. Das kam so. Ich arbeitete damals in einem Pflegezentrum. Jede Woche besuchte ich einen Mann, der Bauer gewesen war. Er war ein tiefgläubiger Mensch und freute sich über ein Kirchenlied oder einen Bibelvers. Auch erzählte er gerne von damals, als die Milch noch nach Milch schmeckte. Dann kam die Zeit, da das Sprechen zunehmend anstrengend wurde für ihn. Er beschränkte sich auf kurze, einfache Sätze. Oft sass ich einfach still da. Manchmal döste er dabei vor sich hin. Aber wenn ich dachte, er wäre eingeschlafen, und ich gehen wollte, öffnete er die Augen und bat mich, noch einen Moment zu bleiben. Eines Tages, als ich ihn wieder besuchte, fragte ich ihn: «Was kann ich heute für Sie tun?» Ich dachte, dass er vielleicht ein Gebet wünsche oder sonst etwas zur geistlichen Unterstützung, da ich seine religiöse Einstellung kannte. Er sah mich an und sagte lange nichts. Ungewohnt leise hörte ich ihn flüstern: «Ich habe so kalte Füsse.» Noch bevor ich ihm den Vorschlag machen konnte, eine Wärmeflasche für ihn zu organisieren, bat er: «Können Sie mir die Füsse wärmen? Sie haben so warme Hände.» Ich hielt kurz inne. War ich dafür zuständig? Das war doch nicht meine Aufgabe? Was würde das Personal denken, wenn ich einem Bewohner die Füsse massierte? Er spürte mein Zögern. «Bitte», sagte er nochmals und streckte seine Füsse unter der Decke hervor. Gross waren sie, mit gelben, brüchigen Zehennägeln und viel Hornhaut, und kalt waren sie, so kalt, als hätte er sie im Kühlschrank gehabt. Zwar ist eine Fusswärmung im Katalog der Nächstenliebe nicht biblisch belegt, aber ich bin sicher, Jesus hätte keinen Moment gezögert, diese Füsse zu wärmen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 31. JANUAR 2019

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SIRENENPROBEALARM 2019 24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer, barbara.scherer@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73

Kontrolle der Alarmsirenen Am Mittwochnachmittag, 6. Februar, findet von 13.30 bis 14 Uhr in der ganzen Schweiz die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und der mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohnerinnen und Einwohner bei Katastrophen und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Im gefährdeten Gebiet unterhalb der Stauanlage Wettingen wird anschliessend während der Zeit von 14.15 bis 15 Uhr auch noch das Zeichen «Wasseralarm» getestet: 12 tiefe Dauertöne von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» oder «Wasseralarm» ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören (Radio SRF oder Radio Argovia), die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der «Wasseralarm» ertönt immer erst nach dem Zeichen «Allgemeiner Alarm» und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf den Teletextseiten 680/681 sowie im Internet unter: www.sirenentest.ch. Der Sirenentest dient neben der technischen Funktionskontrolle der Sireneninfrastruktur auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich Verhalten bei einem Sirenenalarm.

NEUENHOF Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. An-/Abmeldung spätestens 2 Tage im Voraus an Elisabeth Berger, 044 932 66 35. Restaurant Bahnhof, Montag, 4. Februar, 11.45 Uhr.

SPREITENBACH «Mensch und Sein» Die Gemeindegalerie Spreitenbach zeigt seit 25 Jahren internationale Kunst. Gemeindehaus, Freitag, 1. Februar, 8.30–15 Uhr. Montag, 4. Februar, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag, 5., bis Donnerstag, 7. Februar, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr.

Gratis Messung von Blutzucker und Blutdruck Organisiert durch den Spitex-Verein. Spitex-Stützpunkt Kirchstrasse 12, Montag, 4. Februar, 13.30-14.30 Uhr. Klavierkonzert mit Brigitte Chiozza Organisiert durch den Altersheimverein. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 6. Februar, 14.30–15.30 Uhr.

«Spiele-Nachmittage» Die Bibliothek wird zum Treffpunkt für Spielfreudige: Verschiedene Gesellschaftsspiele stehen zur Verfügung und können ausprobiert werden. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sind herzlich eingeladen. Gemeindebibliothek, Donnerstag, 7. Februar, 14–16 Uhr.

WETTINGEN

PRO Treffen Organisiert durch PRO Dauerausstellung Kunstatelier und Spreitenbach. Restaurant Sternen, Galerie Jhago-Art, Freitag,1. Februar, Mittwoch, 6. Februar, 18.30 Uhr. 15–18.30 Uhr. Dienstag, 5. Februar, 11–18 Uhr. Donnerstag, 7. Februar, 15–18.30 Uhr. Lotto Organisiert durch Senevita Lindenbaum. Senevita Lindenbaum, Donnerstag, 7. Februar, Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 14.30–16 Uhr. Wettingen Volkslieder aus nah und

DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

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fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 1. Februar, 14.30–15.45 Uhr. Hallenhockey Endrunde Finalturnier der besten vier Hallenhockeyteams der Schweiz. Beide Teams von Rotweiss Wettingen freuen sich, möglichst viele Zuschauer zu begrüssen. Sporthalle Tägerhard, Samstag, 2. Februar, und Sonntag, 3. Februar, jeweils ab 11 Uhr. Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, Telefon 079 565 66 75. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 5. Februar, 14–17 Uhr.

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