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29. November 2018, 57. Jahrgang, Nr. 48

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Für die Ziellinie: Ein Jahr am Limit

Kirche will Besucher mit Motto anlocken

Der Killwangener Jörg Arpke hat an der Triathlon-WM auf Hawaii teilgenommen.

Statt nach der Arbeit auszuruhen, hat sich Jörg Arpke im letzten Jahr jeden Tag auf das Fahrrad in seinem Keller geschwungen: Der Killwangener hat für den Ironman-WM-Triathlon auf Hawaii trainiert. Sein Aufwand hat sich gelohnt, der 50-Jährige schaffte es in seiner Altersklasse auf den 66. Platz. Wieso er sich so ein intensives Training angetan hat und was der Preis dafür war auf Seite 14. (bsc) Jörg Arpke auf dem Fahrrad am Ironman auf Hawaii. INSERATE

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Zum ersten Mal hat die Katholische Kirchgemeinde in Neuenhof und Killwangen ein Jahresmotto entworfen: «1 + 1 = 3». Alle kirchlichen Veranstaltungen ab dem ersten Advent stehen unter der mathematisch falschen Rechnung. Dabei steht das Motto für die Idee, dass miteinander eine starke Gemeinschaft entsteht. Diese möchte die Kirchgemeinde fördern und so auch mehr Besucher in die Kirche locken. Denn gerade die Adventszeit zieht auch unregelmässige Kirchengänger wieder in den Gottesdienst. Seelsorger Peter Zürn ist überzeugt, dass ein Jahresmotto die kirchlichen Veranstaltungen attraktiver macht. (bsc) S. 12/13


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WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018

AUS DEM GEMEINDERAT Gratulationen Folgende Personen feierten den 90. Geburtstag: Am 25. November Elisabeth Wyss-Haller, Hardstrasse 20, Wettingen, und am 28. November Rosa Mannarino-Spina, Alberich-ZwyssigStrasse 36, Wettingen. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne Ein Teil der Landstrasse ist am 2. Dezember verkehrsfrei. bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Offene Geschäfte am ersten Adventssonntag in Wettingen

In mottogerechtem Tenü.

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Harmonie Wettingen setzt auf Filmmusik Zum ersten Mal führte die Harmonie Wettingen-Kloster das Jahreskonzert an zwei Tagen und in der Löwenscheune der Kantonsschule Wettingen auf. Am Samstagabend und am Sonntagnachmittag sorgten die Musiker für Unterhaltung. Dabei servierten die Volleyballer des SV Lägern am Samstag den Gästen Leckereien aus der Mensa-Küche der Schule. Die dem Motto «Screen Junkies – Best of Flimmerkiste» entsprechenden Stücke waren aus der TV-Serie «Game of Thrones» oder auch Filmmusik aus «The Hunger Games». Nach der Pause übernahm die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung das Zepter. Danach ging es ruckzuck weiter mit dem Aufmarsch des Vereins in neuem Tenü: Verschiedene Komik- und Filmfiguren gesellten sich in die Reihen. Den Konfektionspreis aber gewann der Dirigent Luciano Bizzozero: Er erschien in der «Tetris»-Kleidung. Mit Musik aus «Star Wars» und «Super Mario» ging es in den zweiten Teil des Konzertes. (zVg)

Offene Geschäfte, Heimwerkermarkt und Ponyreiten: Der Handels- und Gewerbeverein Wettingen (HGV) lädt zum Flanieren ein.

MELANIE BÄR

Suppenduft, Finnenkerzen und Live-Musik. Am nächsten Sonntagnachmittag wird die Landstrasse zwischen dem Rabenkreisel an der Staffelstrasse und dem Kreisel neben der «Center Passage» zum 13. Mal zur Flaniermeile. INSERAT

Lokale und externe Künstler präsentieren ihre Produkte. Zudem öffnen über 40 Geschäfte auch am Sonntag ihre Türe. Dieses Jahr sogar schon um 11 Uhr, also eine Stunde früher als in den Vorjahren. Erstmals wird am offenen Adventssonntag auch ein Wettbewerb durchgeführt. Die Besucher können in den Läden nach Buchstaben suchen und diese auf einer Karte zu einem Lösungswort zusammensetzen. «Damit wollen wir die Besucher dazu animieren, nicht nur auf der Landstrasse und dem Zent-

Archiv/Melanie Bär

rumsplatz zu verweilen, sondern auch in die geöffneten Läden zu gehen», sagt Nadine Sägesser. Sie ist HGV-Mitglied und im OK des offenen Sonntags. DER SAMICHLAUS wird von 14 bis

16 Uhr anwesend sein, zudem können sich die Besucher mit Pferd und Wagen von einem Ort zum anderen fahren lassen. Auch das Ponyreiten wird wieder angeboten. Offener Verkaufssonntag in Wettingen am 2. Dezember, 11 bis 17 Uhr, Landstrasse.


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Trommler im Einsatz

Früh übt sich, wer ein Cineast werden will

Die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung hat einen auftrittsreichen November hinter sich. Unter anderem traten die Trommler in der Nachbargemeinde Neuenhof am Räbeliechtliumzüge auf sowie in Otelfingen und Kirchdorf. Mitte Monat traten die Tambouren dann an den beiden Neu organisiert der Abschlusskonzerten der HarmoVerein Zauberlaterne nie Wettingen-Kloster in der LöBaden-Wettingen Kinowenscheune auf. Mit dem vom Tambourenmajor Urs Hunziker anlässe für Kinder ab selbst bearbeiteten Stück «0815» vier Jahren. begeisterten die Trommler die anwesenden Gäste. Nächstes Jahr BARBARA SCHERER feiern die Tambouren ihr 35-Jahr- Eine riesige Leinwand und rote Jubiläum und reisen dafür nach Plüschsessel: Einen Film im Kino Österreich. (zVg) schauen, das ist nicht das Gleiche wie zu Hause fernsehen. Das weiss auch die Zauberlaterne BaINSERAT den-Wettingen: Seit 21 Jahren organisiert der Verein Kinobesuche für Kinder im Primarschulalter. Ohne Eltern dürfen die jungen Filmfans mehrmals im Jahr im Kino Orient in Wettingen in die Welt der Filme eintauchen. Zum ersten Mal dürfen nun auch Kinder im Vorschulalter das Kino erleben. «Die kleine Laterne» richtet sich an Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren, die gemeinsam mit Eltern oder Grosseltern die Filmwelt entdecken wollen. «ZIEL IST ES, dass die Kinder be-

wusst schauen lernen», sagt Caroline Smrstik Gentner, Verantwortliche für «Die kleine Laterne». Denn Kinder können heute nicht früh genug lernen, kritisch Filme zu schauen. Die vielen Reize überfordern Kinder schnell. An diesem Punkt will «Die kleine Laterne» ansetzten: aktiv schauen statt passiv in den Bildschirm starren.

«Ein bewusster Umgang mit dem Medienkonsum ist bereits bei den Vorschulkindern ein Thema.» CHRISTA CAMPONOVO, VEREINSPRÄSIDENTIN

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Eine geschulte Moderatorin wird die kleinen Kinogäste in diesen Prozess einführen. So schauen die Kinder auch nicht einen Film, sondern bekommen Sequenzen und Kurzfilme zu sehen. Jede Vorstellung ist einem spezifischen Thema gewidmet, wie der Musik oder auch dem Um-

«Die kleine Laterne» organisiert Caroline Smrstik Gentner mit Unterstützung von Vereinspräsidentin Christa Camponovo. Barbara Scherer gang mit Emotionen, die ein Film auslösen kann. So gehören zum Kino nicht nur positive Gefühle: Filme können auch Angst und Trauer auslösen. «Bei uns können die Kinder lernen, in einem geschützten Rahmen mit diesen Gefühlen umzugehen», erklärt Caroline Smrstik Gentner. Gezeigt werden aber keine grossen Kassenschlager, sondern alte und alternative Filme – alles altersgerecht, versteht sich. KINO FÜR KINDER ist keine regiona-

le Angelegenheit: Der Verein «Zauberlaterne» organisiert solche Kinoerlebnisse in der ganzen Schweiz. Wobei «Die kleine Laterne» in der Welschschweiz bereits eingeführt wurde. Der Verein Baden-Wettingen zieht nun nach. «Ein bewusster Umgang mit dem Medienkon-

sum ist bereits bei den Vorschulkindern ein Thema», sagt Christa Camponovo, Präsidentin des Vereins Zauberlaterne Baden-Wettingen. Aber nicht nur der pädagogische Teil liegt ihr am Herzen: «Filme sind Kunst und sollen die Zuschauer, egal wie alt, verzaubern.» Finanziert wird das Projekt unter anderem vom Bund und auf lokaler Ebene unterstützen die Gemeinde Wettingen sowie die Stadt Baden und einige Sponsoren das Kinderkino. So kann der Eintritt subventioniert werden. Denn: «Uns ist wichtig, dass wir alle Kinder für das Kino begeistern können», so Christa Camponovo. «Die kleine Laterne» für Kinder ab vier Jahren im Kino Orient, Wettingen, Samstag, 1. Dezember, 10.30 Uhr: Eintritt: 10 Franken pro Person.


Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel.058 200 53 73.

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ARWO-STIFTUNG WETTINGEN

Petra Käufeler (r.) und Renate Geng beim Verpacken der Geschenktaschen.

Sandra Ardizzone

Schokoladekuchen als Dankeschön In der Wettinger Arwo-Stiftung herrscht vor Weihnachten Hochbetrieb.

Petra Käufeler nimmt eine Packung Salz und Risotto und legt sie in eine rote Stofftasche. Noch eine Masche an den Henkel und das Geschenkset ist fertig. In der Verpackungsabteilung der Arwo-Stiftung herrscht zurzeit Hochbetrieb. Denn nicht nur Privatpersonen, sondern auch Firmen verschenken zur Weihnachtszeit gerne hübsch verpackte Lebensmittel, Karten, Holzspiele oder Nähartikel aus der Arwo. Das freut die Menschen mit Beeinträchtigung, die diese Produkte in den Ateliers der Arwo-Stiftung herstellen. Eines davon ist die Arwo-Laden-Boutique an der St. Bernhardstrasse 2. Das Spezielle daran: Der Verkaufsladen ist bei den Arbeitsplätzen integriert. Wer in der Laden-Boutique einkauft, kann den Mitarbeitern bei der Herstellung über die Schulter schauen. Etwa Christine Linder,

die gerade ein Kissen näht. Oder Richard Meier, der Holzstäbchen in eine Kartonrolle füllt. Die fertigen Produkte können nicht nur im Webshop, sondern auch direkt im Laden gekauft werden. Die Begegnungen mit den Kunden freuen die Mitarbeiter ganz besonders. «Heute hat uns eine Kundin sogar einen Schokoladenkuchen vorbeigebracht, weil sie mit den Tischkärtchen, die wir für sie gestaltet haben, so zufrieden war», sagt Renate Geng. Übrigens: Die Arwo-Laden-Boutique ist auch am offenen Verkaufssonntag, 2. Dezember, geöffnet. Die Mitarbeiter freuen sich auf viele Begegnungen mit der Bevölkerung. Und auch die roten Geschenktaschen Christine Linder, eine der 270 Mitarbeitenden in der Arwo-Stiftung. von Petra Käufeler werden bereitstehen.

Arwo-Laden-Boutique St. Bernhardstrasse 2, Wettingen Mo.–Fr., 8–12 Uhr, 13–18.30 Uhr, Sa., 9–14 Uhr Arwo-Genuss-Atelier Badenerstrasse 11, Fislisbach Mo.-Fr., 9–12 Uhr, 13–16.30 Uhr Webshop: www.ganznormal.ch, www.arwo.ch


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WETTINGEN

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VERMISCHTES Zur Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit lädt der Wettinger Singkreis am ersten Adventssonntag um 17 Uhr zum traditionellen Adventskonzert in die Kirche St. Sebastian in Wettingen ein. Seit dem Sommer wird der Singkreis neu von Jonas Gassmann dirigiert. Im Rahmen des Konzertes wird der Dirigentenwechsel öffentlich sichtbar gemacht: Jonas Ehrler dirigiert das erste Werk und wird dann den Dirigentenstab an Jonas Gassmann übergeben.

ne neue vollautomatische Sortieranlage Lagerprozesse vereinfachen und die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit unterstützen.

Das Peterhans Handwerkercenter hat vergangene Woche sowohl die FDP Wettingen als auch die FDP Würenlos zu einer Betriebsführung eingeladen. Geschäftsführer und Inhaber Marc Peterhans und sein stellvertretender Geschäftsführer Dieter Egloff führten die Gäste durch das Unternehmen und luden danach zu einem Apéro ein. Die Peterhans Handwerkercenter AG ist ein Fachgeschäft für Industrie- und Gewerbekundschaft sowie für ambitionierte Bastler und Heimwerker. Gegründet wurde der Familienbetrieb 1952 und bietet mittlerweile 110 Arbeitsplätze in der Region an. Der Firmenstandort wird durch zukunftsorientierte Investitionen kontinuierlich gestärkt: So soll ei-

NEUJAHRSKONZERT Zum 25. Mal

ADVENTSKONZERT

Am Suppentag haben auch Roland Kuster und Markus Dieth ausgeschöpft.

Alex Spichale

Suppe für guten Zweck

FIRMENBESUCH

Zum 10. Mal hat der Rotary-Club Wettingen den Suppentag der Schweizer Tafel organisiert.

Draussen ist es kalt und grau. In dicke Mäntel gepackt strömen die Leute in das grosse Zelt auf dem Zentrumsplatz. Drinnen riecht es nach Gewürzen. Die Suppen sind warm, die Kochlöffel stehen bereit. Vergangene Woche hat der Suppentag der Schweizer Tafel zum zehnten Mal in Wettingen stattgefunden. Organisiert wurde der Anlass vom Rotary-Club Wettingen. Besonders gut besucht war das Suppenzelt um die Mittagszeit. Grund dafür waren auch die bekannten Schöpfer: Regierungsrat Markus Dieth sowie Gemeindeammann Roland Kuster und Gemeinderat Markus Haas schöpften den hungrigen Gästen. Dabei

Rotary-Mitglieder schöpfen Suppe.

bsc

standen fünf verschiedene Suppen zur Auswahl, darunter Minestrone und Szechuan-Suppe. «Bereits um den Mittag mussten wir einen Teil der Suppen neu auffüllen», sagt Peter Bürgler vom Rotary-Club. So wurden in Wettingen gesamthaft 320 Liter Suppe ausgeschöpft. Wobei der Rotary Club 10 500 Franken am Suppentag einnehmen konnte. Bürgler: «Das Geld geht an die Schweizer Tafel, die abgelaufene, aber noch gut erhaltene Esswaren an Bedürftige verteilt.» (bsc) Bei Peterhans Handwerkercenter AG.

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Trompeter Fabian Neuhaus.

spielt unter der Leitung von Marc Kissóczy die Argovia Philharmonic am Neujahrskonzert in der Kirche St. Anton Werke von JeanBaptiste Arban, Léo Delibes sowie Erich Wolfgang Korngold und vielen mehr. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Die regierungsrätlichen Neujahrsgrüsse überbringt Landammann Urs Hofmann. Solist ist dieses Jahr Fabian Neuhaus. Der Trompeter hat 2012 an der Musikhochschule Basel mit Auszeichnung abgeschlossen. Dank Erfolgen an internationalen Wettbewerben verschaffte sich Fabian Neuhaus Zugang zu namhaften Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester. Neben seiner solistischen Tätigkeit folgt Neuhaus zudem seit 2012 der Orchesteranstellung als Solo-Trompeter in der NDR-Radiophilharmonie Hannover. Die Billette für das Neujahrskonzert können ab 1. Dezember online unter www.wettingen.ch oder während der Schalteröffnungszeiten des Rathauses telefonisch unter 056 437 71 11 gekauft werden.

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ACHTUNG Baugesuch Bauherrschaft: Andreas Benz Landstrasse 227 5430 Wettingen Bauobjekt: Balkonanbau Baustelle: Landstrasse 227 Parzelle: 3404 Zusatzgesuche: Kantonales Baugesuch Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 1. Dezember 2018 bis 3. Januar 2019. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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WETTINGEN

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Gemeindeziele stehen fest Der Gemeinderat hat die Legislaturziele für die nächsten vier Jahre erarbeitet.

Nun steht es fest, das «Legislaturprogramm 2019–2022». Dieses basiert auf den Leitsätzen und -zielen, die 2015 noch unter dem heutigen Regierungsrat Markus Dieth (CVP) erarbeitet wurden. So hält der Gemeinderat an den drei Leuchttürmen der Gemeinde «Sportstadt», «Gartenstadt» und «Generationenstadt» fest. Bei der Erarbeitung des neuen Legislaturprogramms hat sich der Gemeinderat vertieft mit den Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren der Gemeinde auseinandergesetzt. Fest steht: Die Gemeinde wächst, was in den Bereichen Infrastruktur, Integration und im Sozialbereich zu immer INSERAT

Gemeindehaus Wettingen.

AZ Archiv

neuen Herausforderungen führt. Es ist dem Gemeinderat wichtig, die Bevölkerung wo immer möglich in die politischen Entscheidungen miteinzubeziehen. Dabei will der Gemeinderat den Kontakt zu den Wettingerinnen und Wettingern pflegen.

Um herauszufinden, welche Anliegen den Einwohnern besonders am Herzen liegen, hat der Gemeinderat eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse werden in seine Arbeit einfliessen. Die Verwirklichung der Ziele ist nur möglich, wenn sich Wettingen seine finanzielle Handlungsfreiheit bewahren kann. Deshalb setzt sich der Gemeinderat für einen gesunden und ausgeglichenen Finanzhaushalt mit einem attraktiven Steuerfuss und einem zeitgerechten Leistungsangebot ein. In zwölf Themenfeldern sind 18 Leitsätze mit gesamthaft 23 Legislaturzielen definiert worden. Sie werden durch 48 Schlüsselmassnahmen konkretisiert. Der Einwohnerrat wird am 13. Dezember das Legislaturprogramm zur Kenntnis nehmen (zVg) können.

ADVENTSFENSTER Ein Abendspaziergang im Dezember lohnt sich: Im Langenstein-Altenburg-Quartier werden bunte Adventsfenster ab dem 1. Dezember von 17 bis 21 Uhr in dieser Reihenfolge geöffnet: 1 Zentralstrasse 59, Café Forum, Schüler der kath. Religionsklassen Schulhaus Altenburg; 2 Damianstrasse 8, Fenster Garage, Familie Brunner; 3 Utostrasse 56, Ruth Rufer; 4 kein Adventsfenster; 5 Damianstrasse 1, Sabine Schoop; 6 Utostr. 48, Carmen Vogel; 7 Neustr. 16, Claudia Grünenfelder, mit Umtrunk; 8 Schönaustrasse 58, Familie Schnoor, mit Umtrunk; 9 Albertstrasse 18, Familie Maria Frey; 10 Austrasse 20, Beat Suter und Gabrielle Gerber; 11 Altenburgstrasse 45, Familie Monika Käufeler; 12 Schönaustr. 36, Familie Schmon; 13 kein Adventfenster; 14 Zederstr. 4, Familie Linge; 15 Neustrasse 57, Baptistengemeinde, Karin Gellert, mit Umtrunk; 16 Damianstr. 4, Familie Egloff; 17 Damianstr. 5, Familie Neukomm; 18 Seminarstr. 66, Bianca Meisel; 19 Schönaustrasse 57a, Familie Piukovic Hil; 20 Seminarstrasse 54, Frau Susanne Karpf; 21 Zederstr. 9, Edith Obertüfer; 22 Schönaustrasse 69, Katharina Marinucci; 23 Weiherstrasse 4, Familie Annette Junker Keith; 24 Etzelstrasse 22, Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde.

PARTEINOTIZ GLP Die GLP setzt sich im Einwohnerrat nach Vorstössen für gesunde Finanzen, niedrige Steuern, Sanierung Tägi, Licht und Lärmemission, Krippenpool, Transparenz bei Vergabe von Gemeindeaufträgen wieder für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Situation bei der Kinderbetreuung im Vorschulalter in Wettingen ist weiterhin suboptimal. Die Einwohnerrätin Yvonne Hiller reichte kürzlich zwei Vorstösse im Einwohnerrat ein: Darin lädt sie den Gemeinderat ein, im Zuge der Umsetzung des neuen Kinderbetreuungsgesetzes und damit bis spätestens Schuljahr 2019 folgende Rahmenbedingungen in der Tagesstruktur zu schaffen: 1. Einführung einer neuen Anleitung zur Umsetzung einer «bedarfsgerechten Kinderbetreuung» im Sinne von Gewährleistung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Jedes Kind soll einen dem Kindesalter angepassten Betreuungsplatz unter gewissen Voraussetzungen erhalten. Der Gemeinderat definiert «bedarfsgerecht» aktuell als «Es gibt einen Platz innert acht Monaten». Diese Definition bedarf einer Überarbeitung und Anpassung an die neue Gesetzeslage. Mit der neuen Anleitung wird die Chance erhöht, in kürzerer Zeit einen passenden Platz zu erhalten, ohne unangemessene Garantien geben zu müssen. 2. Den Anmeldetermin um zwei bis vier Wochen vorverschieben und/oder die Einführung eines zweistufigen Verfahrens. Dass Anmeldungen zu den Betreuungsangeboten erst Mitte Juni für Mitte August entgegengenommen werden, ist eine Zumutung für Eltern, die arbeitsvertraglichen/anderweitig geregelten Verpflichtungen nachgehen. Der aktuelle Anmeldungsprozess «first come first served» steht für Yvonne Hiller nicht für ein bedarfsgerechtes Angebot. Sie möchte, dass der Nachfrage entsprechend genügend Angebote vorhanden sind und die Eltern Gewissheit haben, ihre Kinder während der eigenen Arbeits- oder Schulzeit in guten Händen zu wissen, und sich keine Sorgen machen zu müssen bezüglich Betreuungsqualität und Wegsicherheit.

Einwohnerrätin Yvonne Hiller.

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Yvonne Hiller möchte ihre Motionen und ihren Einsatz in diesem Themenbereich gerne mit Müttern und Vätern aus Wettingen weiter diskutieren an der Informationsaustauschveranstaltung am Mittwoch, 5. Dezember, im Hotel Zwyssighof um 19 Uhr in der Schützenstube.


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NEUENHOF

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018

Gmeind nimmt Kreditüberschreitung an

Trotz höheren Kosten für die Schulanlage zeigten sich die Stimmberechtigten zufrieden. DANIEL VIZENTINI

Acht Jahre lang beschäftige das Projekt «Strategie vorwärts» die Gemeinde. Nach dem ersten Projektierungskredit 2010 schliesst sich mit der Kreditabrechnung an der Gemeindeversammlung diese Woche nun dieses Kapitel. 29,8 Millionen Franken kostete die Erneuerung und Erweiterung der Schulanlagen – 1,7 Millionen oder 6,1 Prozent mehr als geplant. «Die Überschreitung liegt zwar im beantragten Rahmen von plus/minus 10 Prozent, doch ich habe trotzdem keine Freude, ihnen das Ergebnis zu präsentieren», sagte Gemeinderat Marco Hürsch (CVP) vor den Stimmberechtigten. Er sprach von «kritischen Situationen» in der Baukom-

mission mit personellen Veränderungen zu ungünstigen Zeitpunkten bis zu einem schwierigen Verhältnis mit dem Architekten: «Wir hatten nicht den einfachsten, ich will es mal so sagen.» Das Ergebnis des Umbaus kann sich aber sehen lassen: Mit mehreren Bildern liess Marco Hürsch die Bauphasen Revue passieren, zeigte sich besonders erfreut über das renovierte Alte Schulhaus – «es ist ein Bijou, ich kann es nicht anders sagen» – und hob die moderne Infrastruktur hervor im Schulhaus Schibler mit den interaktiven Wandtafeln. Die deutliche Kostenüberschreitung beim Alten Schulhaus von über 1 Million liegt vor allem an der Erdbebenertüchtigung. Diese musste unerwartet realisiert werden, da die entsprechende rechtliche Auflage erst nach dem Projektierungskredit in Kraft trat. Weitere unvorhergesehene Massnahmen trafen auch das Schul-

INSERAT

DIE 124 ANWESENDEN Stimmberech-

tigten zeigten Verständnis. Alle Traktanden wurden ohne Gegenstimmen angenommen und die Gemeindeversammlung endete mit nur wenigen Wortmeldungen seitens der Bevölkerung nach nur eineinhalb Stunden. Nebst den Kreditabrechnungen der «Strategie

vorwärts» wurde auch eine Werkleitungs- und Strassenbelagssanierung am Halden- und Rehweg für 1,85 Millionen Franken angenommen. «Es ist kein kleiner Betrag», sagte Gemeinderätin Petra Kuster Gerny (SVP), «doch die Sanierung betrifft sehr grosse Flächen.» Weiter sollen auch die Wasser- und Abwasserpreise in der Gemeinde angepasst werden. Die Investitionen der letzten Jahre haben zu einer Verschuldung des Wasserwerks geführt. Um diese zu tilgen, werden die Abwassergebühren von Fr. 1.30 auf Fr. 1.40 pro Kubikmeter steigen. Damit liegt Neuenhof weiterhin günstiger als etwa Wettingen (Fr. 1.50), aber teurer als Würenlos oder Spreitenbach (Fr. 1.30). Auch das Budget fürs künftige Jahr wurde vom Volk problemlos durchgewunken. Finanzverwalter Hanspeter Frischknecht: «Die Jahre mit hohen Investitionen sind vorbei.»

AUS DEM GEMEINDERAT

GEMEINDE NEUENHOF An der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. November 2018 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. Juni 2018 2. Genehmigung Wasser- und Abwasserpreise ab 1. Januar 2019 3. Genehmigung des Voranschlags 2019 4. Kreditgenehmigung von CHF 1’850’000 für die Werkleitungssanierung Halden-/Rehweg und für die Sanierung der Transportleitung für das Reservoir Rehweg 5. Genehmigung Kreditabrechnung Strategie «Vorwärts», Schulraumplanung, Projektierungskredit mit Wettbewerb für die Erneuerung und Erweiterung der Schulanlagen 6. Genehmigung Kreditabrechnung Strategie «Vorwärts», Schulraumplanung, Baukredit für die Erneuerung und Erweiterung der Schulbauten 7. Genehmigung Kreditabrechnung Strategie «Vorwärts», Schulraumplanung, Baukredit für die Erneuerung und Erweiterung der Kindergärten sowie den Ersatzbau Kindergarten Hard 8. Genehmigung Kreditabrechnung Zentrum, Werkleitungssanierung 9. Genehmigung Kreditabrechnung Hafnerweg (Chrüzlibergweg bis Dorfstrasse), Werkleitungssanierung 10. Genehmigung Kreditabrechnung Hinterhagweg (Hafnerweg bis Zürcherstrasse), Werkleitungssanierung Sämtliche Beschlüsse unterstehen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 31. Dezember 2018 Neuenhof, 29. November 2018

haus Schibler und den Bau der neuen Aula, wo kontaminierte Erde abgetragen werden musste. Dabei kam es zu einer Überschreitung von rund einer halben Million. Dies bewegte die Gemeinde dazu, das Projekt und die Kostenentwicklung extern prüfen zu lassen. Um den Rahmen des bewilligten Kredits nicht zu sprengen, stoppte der Gemeinderat den Umbau der Schulverwaltung sowie den Abriss des nicht mehr benutzten Schulpavillons. Ein neues Projekt für die beiden soll in naher Zukunft präsentiert werden.

GEMEINDERAT NEUENHOF

Personalwesen Abteilung Finanzen, Betreibungsamt, Kündigung Fabian Grossniklaus, Sachbearbeiter Betreibungsamt, hat seine Anstellung per 28. Februar 2019 gekündigt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Der Gemeinderat bedauert die Kündigung von Fabian Grossniklaus sehr. Er dankt ihm an dieser Stelle für die wertvolle Mitarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Die Nachfolgeregelung wird umgehend an die Hand genommen. Abteilung Dienste, Soziale Dienste, Gratulation Beate Bolliger, Sozialarbeiterin, hat die Weiterbildung zur Sozialversicherungsmit Sozialarbeiterin fachfrau Beate Bolliger. zVg eidg. Fachausweis am Zentrum Bildung – Wirtschaftsschule KV Baden ausserordentlich erfolgreich absolviert. Gemeinderat und Verwaltung gratulieren Beate Bolliger zu diesem sehr guten Abschluss und wünschen ihr alles Gute sowie weiterhin viel Freude bei der Arbeit in der Gemeinde Neuenhof.

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Fadma Amrhar, 1980, marokkanische Staatsangehörige, Webermühle 17, Neuenhof, mit den Kindern, Maria (2005), Sara (2008) und Tülay (2014); Shaminy Parameswaran, 2001, srilankanische Staatsangehörige, Hofmattstrasse 12, Neuenhof; Drita Bytyqi, 1976, kosovarische Staatsangehörige, Weststrasse 5, Neuenhof; Adélia Hellweger, 1971, portugiesische Staatsangehörige, Eichstrasse 4, Neuenhof; Faton Xhoxhaj, 1982, kosovarischer Staatsangehöriger, Weststrasse 10, Neuenhof, mit Ehefrau, Nazlije Xhoxhaj, 1987, und den Kindern, Lea (2008) und Ari (2015). Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (Schalterdienst): Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr.


NEUENHOF/KILLWANGEN

Der Advent lockt in Im Peterskeller wurden Werke von Hobbybastlern verkauft.

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Bastlerparadies Künstler von überall haben im «Adventshüsli» ihre Bastelarbeiten verkauft. BARBARA SCHERER

Kerzenständer, Halsketten und Babysocken: Vergangenes Wochenende verwandelte sich der Peterskeller in das «Adventshüsli». Hobbykünstler aus der ganzen Schweiz haben dort ihre Basteleien ausgestellt und verkauft. Während sich die Eltern mit Geschenken eindeckten, konnten die Kinder in der Turnhalle nebenan unter Anleitung basteln. Yvonne Riner organisierte das Weihnachtsbasteln. «Die Idee ist, dass Kinder, die zu Hause nicht basteln, hier Geschenke selber herstellen können», sagt Riner. Sie organisiert den Anlass schon seit vielen Jahren. Mit Glitzer, Leim und vielen Farben machten sich die Kinder ans Werk. Während die

Unter Anleitung bastelten die Kinder. einen Vogelhäuschen mit Serviettentechnik verzierten, stellten die anderen bunte Blumentöpfe her. Der Fantasie der Kinder waren keine Grenzen gesetzt. Zur Inspiration bot nebenan ein Holzschnitzer seine Werke an. Er brachte den Besuchern mit einer Livedemonstration sein Handwerk näher. Für Stimmung sorgte am Freitagabend der Schülerchor Neuenhof und der Kinder- und Jugendchor Spreitenbach unterhielt die Besucher am Samstagabend.

VERMISCHTES CHLAUSEINZUG Die Chlausgesell- KONZERT

schaft Neuenhof führt am Sonntag, 2. Dezember um 18 Uhr, zum 22. Mal den Chlauseinzug durch. Der Umzug startet beim Spycher im alten Dorfkern. Seit Mitte November ist die Weihnachtskrippe auf der Wiese neben der Zürcherstrasse zu bewundern. Pünktlich zum ersten Advent werden vor dem Chlauseinzug die Krippenfiguren aufgestellt. Auch zwei Schafe werden einziehen und bis zum Dreikönigstag, am 6. Januar, dort wohnen. Der Verein bittet die Bevölkerung, die Tiere nicht zu füttern und auch keinen Abfall bei der Krippe zu entsorgen.

Das A-cappella-Sextett «Voicesix» tritt am Sonntag, 9. Dezember, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Neuenhof mit Weihnachtsliedern aus aller Welt auf. Seelsorger Peter Zürn wird das Konzert mit besinnlichen Worten begleiten. «Voicesix» wurde 2001 gegründet und widmet sich seither in unterschiedlicher Besetzung dem Acappella-Gesang. Das Weihnachtsprogramm ist ein Mix aus europäischen Weihnachtsliedern und amerikanischen Christmas-Songs. Zum Ensemble zählen Petra Kropf (Sopran), Renate Baschek (Mezzosopran), Dorothea Jäger (Alt), Peter Resch (Tenor), Severin Humm (Bariton) und Peter Aisslinger (Bass).

Die Katholische Kirchgemeinde in Neuenhof und Killwangen hat zum ersten Mal ein Jahresmotto entwickelt.

BARBARA SCHERER

Die Holzbänke bleiben während des Gottesdienstes seit Jahren fast leer. Doch sonst herrscht reges Treiben in den Kirchgebäuden. «Verschiedenste Vereine arbeiten in Neuenhof mit der Katholischen Kirchgemeinde zusammen und organisieren jede Menge Anlässe», sagt Peter Zürn, Pastoralassistent in Neuenhof und Killwangen. Seit drei Jahren arbeitet der 54-Jährige in den beiden Aargauer Kirchgemeinden. Dieses Jahr hat er zusammen mit der Pastoralassistentin Yvonne von Arx und der Jugendarbeiterin Gabi Pollinger zum ersten Mal ein Motto für das Jahr kreiert: «1 + 1 = 3». Unter der mathematisch falschen Rechnung stehen alle kirchlichen Veranstaltungen ab dem ersten Advent. «Das Kirchenjahr beginnt früher als das säkulare Kalenderjahr», erklärt Zürn. WEGWEISEND seien die Vereine rund um die Kirchgemeinde gewesen. Oftmals wissen diese nichts voneinander. So haben sich beispielsweise Jungwacht und Blauring noch nie mit dem Seniorennachmittag getroffen. Das wollte Peter Zürn ändern.

«Wer als Familie gut leben möchte, braucht die Gemeinschaft, und das ist während der Adventszeit spürbar.» PETER ZÜRN, PASTORALASSISTENT

Bereits im Sommer organisierte der Seelsorger ein Treffen mit allen Vereinen, die in den Kirchenräumen aktiv sind. Zusammen wurde das neue Jahresprogramm entworfen. «Gemeinsam schafft man mehr», so Zürn. Miteinander für die Ge-

Peter Zürn vor dem Zählrahmen, der zum neu meinschaft: Genau dafür steht das neue Jahresmotto. Denn wenn zwei sich zusammentun, entstehe daraus einfach mehr. IN KILLWANGEN hat Peter Zürn be-

reits erste Erfahrungen mit einem Motto gemacht: Vergangenes Jahr fanden zum 600-Jahr-Jubiläum des Heiligen Bruders Klaus verschiedenste Anlässe statt. «Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht», so Zürn. Er hoffe, dass die Veranstaltungen auch Personen anziehen, die nicht aktiv in die Kirche gehen. «Jeder kann kommen, so oft er will.» Wobei die Adventszeit immer viele Menschen in die Kirche lockt. Der Familiengottesdienst am Heiligabend füllt die Kirchenbänke bis auf den letzten


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die Kirche

AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Karen und Mario Cortesi, Bollackerweg 12, 8956 Killwangen, für ein Baumhaus im Garten, Parzelle Nr. 1058, Bollackerweg 12.

Hat in Märstetten kandidiert: Gemeindeammann Werner Scherer.

AZ Archiv

Werner Scherer blitzt im Thurgau ab Gemeindeammann Werner Scherer hat in Märstetten als Gemeindepräsident kandidiert und wurde nicht gewählt. Der Killwangener Gemeindeammann Werner Scherer (SVP) hat sich im thurgauischen Märstetten zur Wahl als Gemeindepräsident und Geschäftsführer der technischen Gemeindewerke aufstellen lassen. Ohne Erfolg: Mit 159 Stimmen wurde er nicht gewählt. Gewonnen hat die Wahl Susanne Vaccari-Ruch mit 557 Stimmen.

Werner Scherer sagte im Interview vom 22. November gegenüber der Limmatwelle, dass es Zeit sei, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Daher steht für ihn bereits fest, dass er nach dieser Legislatur nicht mehr als Gemeindeammann von Killwangen antreten wird. Allerdings wird Werner Scherer sich erneut als Kirchenpflegepräsident zur Wahl stellen, da der Kirchenpflege die Mitglieder fehlen und diese sonst ihre Selbstständigkeit verlieren würde. (bsc)

INSERAT

Gemeinde Killwangen Per 1. Februar 2019 oder nach Vereinbarung suchen wir eine(n)

Leiter(in) Hausdienste-Stv. (100%)

uen Jahresmotto erstellt wird.

Barbara Scherer

Platz. Darüber freut sich Peter Zürn: Es sei schön, dass Weihnachten ein Fest für die Gemeinschaft ist. Doch besuchen die meisten nicht einfach der Tradition wegen die Kirche? «Nein, die Leute kommen, weil sie wollen», sagt Zürn und fügt an: «Wer als Familie gut leben möchte, braucht die Gemeinschaft, und das ist während der Adventszeit spürbar.» So startet die Kirchgemeinde mit dem neuen Jahresmotto am ersten Advent: Ein überdimensionaler Zählrahmen wird aufgestellt und gesegnet. Jeder Verein bekommt einen Holzklotz, den er gestaltet und nach seinem Anlass am Rahmen anbringt. Zürn: «So entsteht übers Jahr ein Zählrahmen mit 50 Klötzen: Aus vielen Einzelteilen wird etwas Grosses.»

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Hauptaufgaben – Reinigung, Werterhaltung und technischer Unterhalt der Gemeindeliegenschaften – Betreuung Heizungsanlagen – Pflege der Umgebungsanlagen – Mithilfe (Stellvertretung) Bauamt inkl. Winterdienst – Unterhalt Meierbädli Anforderungen – Handwerkliche Grundausbildung von Vorteil – Geschick im Umgang mit der Bevölkerung, Behörden und Kindern – Exakte Arbeitsweise – Flexibilität, Kreativität, handwerkliches Geschick – Organisationsgeschick – Selbstständigkeit Unser Angebot Es erwarten Sie eine interessante, verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe, ein modernes Umfeld in einem motivierten Team sowie attraktive Anstellungsbedingungen mit guten Sozialleistungen. Fühlen Sie sich von dieser neuen beruflichen Herausforderung angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto an Gemeindekanzlei Killwangen, Schürweg 2, 8956 Killwangen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Sandra Spring, Gemeindeschreiberin, gerne zur Verfügung (Tel. 056 418 10 60, E-Mail: sandra.spring@killwangen.ch).

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.


KILLWANGEN

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Ergingfürsein ZielanseineGrenzen Jörg Arpke hat es in seiner Altersklasse auf den 66. Platz beim WM-IronmanTriathlon in Hawaii geschafft.

BARBARA SCHERER

Er legt die Ellenbogen auf den Lenker und tritt in die Pedale: Das Rad beginnt an Ort und Stelle zu drehen. Zwischen Bügelbrett und Kartonkisten strampelt Jörg Arpke oft mehrere Stunden auf dem fixen Fahrrad in seinem Keller. Der 50-jährige Killwangener hat Mitte Oktober am ältesten Triathlon über die Langdistanz der Welt teilgenommen, an der IronmanWM auf Hawaii. Dort musste Jörg Arpke über drei Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und nochmals rund 40 Kilometer laufen. Nach zehn Stunden und 30 Minuten überquerte er als 66. Triathlet von rund 230 Personen seiner Altersgruppe die Ziellinie. ÜBER EIN JAHR hat der gebürtige Deutsche dafür trainiert. «Ich habe zum ersten Mal mit einer Trainerin gearbeitet und ein hartes Programm verfolgt», sagt Jörg Arpke und steigt vom Trainingsfahrrad ab. Dabei war der Killwangener dieses Jahr nicht zum ersten Mal am Triathlon auf der pazifischen Insel. Bereits 2011 konnte er zum ersten Mal in Hawaii starten – durch Zufall. «Ich habe damals einen Platz für die WM auf Hawaii in der Ironman-Lotterie des Ironman-Triathlon in Zürich gewonnen», so

«Das Familienleben litt schon unter dem harten Trainingsplan.» JÖRG ARPKE, TRIATHLET

Jörg Arpke. Er setzt sich im Wohnzimmer an den Tisch und faltet die Hände vor sich. Sein Ziel damals: gesund über die Ziellinie kommen. Er schaffte es. Doch was ihn noch mehr anspornte, war die Kritik: Die Art und Weise, wie er sich für die WM-Teilnahme qualifiziert hatte, passte nicht allen. «Jemand sagte mir,

Sprung ins Ziel am Ironman Hawaii.

zVg

dass Leute wie ich nicht an die Ironman-WM auf Hawaii gehören.» Jörg Arpke blickt ernst über die Ränder seiner Brille, dann schmunzelt er: «Da dachte ich mir, okay, dann komme ich wieder ohne Lotterie.» Es stand fest: Jörg Aprke wollte sich für den grossen Triathlon qualifizieren. Vor zwei Jahren schaffte er es dann. «Jedoch nur, weil einige Leute vor mir ihren Platz nicht wahrnahmen.» Für den ehrgeizigen Hobbysportler nicht gut genug: Er wollte es noch einmal probieren und sich den Startplatz für die WM-Teilnahme richtig holen. So kam es, dass er vor über einem Jahr mit dem professionellen Training begann. Es lohnte sich: Am Ironman in Lanzarote konnte sich Jörg Arpke für den heiss begehrten Triathlon auf Hawaii qualifizieren. BIS ZU ZWÖLF STUNDEN strampelte

der Killwangener jedes Wochenende, um sich zu qualifizieren. Nach der Arbeit ging er unter der Woche schwimmen und laufen. Zwischen Beruf und Training blieb nicht mehr viel Zeit für seine Frau und die neunjährige Tochter. Zwar habe er sich bemüht, immer wieder Zeit für die beiden einzuräumen, doch: «Das Familienleben litt schon unter dem harten Trainingsplan.» Obwohl weder seine Frau noch seine Tochter selbst Triathlon betreiben, standen sie hinter ihm und begleiteten den Hobbysportler schlussendlich auch nach Hawaii. «Es macht sehr glücklich, wenn im Ziel jemand auf einen wartet», sagt Jörg Arpke, lächelt kurz und richtet sich auf. Doch noch einmal so trainieren, das komme im Moment nicht infrage. Im Moment geht der 50-Jährige einmal in der Woche ins

Jörg Arpke trainiert viel auf dem Velo in seinem Keller.

Barbara Scherer

Schwimmbad und joggt in der ben. Die Stimmung und die Kombination aus den drei Disziplinen Mittagspause. überzeugten den Killwangener SPORT hat Jörg Arpke bereits als schliesslich: Er begann, regelmäsKind entdeckt. 25 Jahre hat er in sig an Triathlons teilzunehmen. Und jetzt ist alles vorbei? «Nein, seiner Heimatstadt in der Nähe von Düsseldorf Fussball gespielt. ganz bestimmt nicht», sagt Jörg Als er 1999 als Ingenieur für die Arpke und fügt an: «Ich bin beABB in die Schweiz zog, legte er reits für einen Triathlon in Kopendas runde Leder zur Seite. «Ich ha- hagen angemeldet.» Priorität habe dann das Snowboarden ent- be jetzt aber die Familie. Den deckt, was ich lange Zeit sehr an- Sport werde er, solange es ihm gefressen verfolgt habe.» Sogar im Spass macht, weiterverfolgen. Sommer sei er jedem Schneefle- Nach Hawaii muss er dafür aber nicht mehr. cken hinterhergejagt. Bereits überlegt sich Jörg Arpke Per Zufall entdeckte er 2006 dann seine Leidenschaft für den auch, sein Hobby weiterzugeben. Triathlon: Sein damaliger Chef of- «Ich würde gerne eine Lauf- oder ferierte das Startgeld für den «Tä- Triathlongruppe für Kinder in giti» in Wettingen. «Also holte ich Killwangen gründen.» Noch steckt meine Badehose aus dem Schrank die Idee in Kinderschuhen. Fest und putzte mein Mountainbike.» steht: Jörg Arpke würde seine BeUm seine Kondition habe er sich geisterung für sein Hobby gerne nie Sorgen gemacht – schliesslich teilen. hat er immer einen Sport getrie- Video unter: www.limmatwelle.ch.


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SPREITENBACH

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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligungen sind erteilt worden an Locos Immobilien AG, Freienbach, für den Umbau des bestehenden Geschäftsgebäudes in Wohnungen an der Fluestrasse 25 sowie an Amsler Spielwaren AG, Schupfart, für den Einbau «Amsler Spielwaren» im Shoppingcenter 4 und an Salt Mobile SA, Zürich, für das Ersetzen der Mobilfunkanlage an der Fegistrasse 9. Personelles Als Sozialarbeiter der sozialen Dienste Spreitenbach ist Samuel Weber, Schaffhausen, gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen ihn herzlich am neuen Wirkungsort willkommen. Termine 10. Dezember, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Samichläuse bei der Segnung in der katholischen Kirche.

Connie Roffler/ AZ Archiv

Jetzt kommt der Chlaus ins Dorf Der Samichlaus kommt nach Spreitenbach und wird einer neuen Route durch das Dorf folgen. Die Tage werden kürzer und es ist kalt draussen: Ein Zeichen, dass der Samichlaus mit seinen Helfern schon bald nach Spreitenbach kommt. Kinder und Eltern sind nun gefragt, Lichtlein zu basteln, die dem Chlaus den Weg nach Spreitenbach erhellen. Denn der Mann in rotem Mantel mit langem Bart

freut sich immer sehr, wenn viele Kinder ihm den Weg beleuchten. Kurz vor 17 Uhr wird der Chlaus am ersten Adventssonntag in der katholischen Kirche vom Pfarrer gesegnet. Um 17 Uhr geht es dann los. Wobei der Samichlaus dieses Jahr eine neue Route durch das Dorf geht: Mit seinen Gehilfen läuft er von der Kirche Richtung Schule Seefeld. Von dort geht es zum Kreuzplatz. Neu wird der Samichlaus dann die alte Bahnhofstrasse entlang gehen in die Boostockstrasse. Ab

ADVENTSFENSTER

INSERAT

Schutt und Abfall sind kein Graus, steht unsere Mulde vor dem Haus.

Die 23 Fenster des Spreitenbacher Adventskalenders wurden mit viel Mühe und Geduld von verschiedenen Künstlern im Dorf gestaltet. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein neues Adventsfenster aufgehängt. Die Route verläuft vom «Sprützehüsli» via Chilegass – Kirchstrasse – Wiegartenstrasse – Eichstrasse – Schmittegasse – alte Bahnhofstrasse – Boostockstrasse – Poststrasse – Althaustrasse – Althauweg – Dorfstrasse. Die Adventsfenster wurden gestaltet von: 1. Nadia Mannino; 2. Familie Sigrist; 3. Nadia Michel; 4. Nicole Wegmann; 5. Familientreff Spreitenbach; 6. Manuela Fenner und Jolanda Keller; 7. Familie Kalt; 8. Rolf Kern und Reto Kuenzler; 9. Kindergarten «Engel»; 10. Gaby De Marinis; 11. Familie Wertli; 12. Damenturnverein; 13. Familie Weber; 14. Kita «MiMo»; 15. Spielgruppe «Zauberwält»; 16. Familie Graf;

dort geht es in die Poststrasse zum Sternenplatz. Vor dem grossen Christbaum wird der Samichlaus schliesslich seine Geschichte erzählen. Anschliessend dürfen ihm die Kinder ein Versli vortragen und erhalten ein Chlaussäckli mit Leckereien. Damit die grossen und kleinen Kinder etwas Warmes trinken können, hat das Restaurant Sternen in dieser Zeit geöffnet. Der Samichlaus hofft, dass viele Kinder aus Spreitenbach und der Umgebung ihn am ersten Advent besuchen kommen. (zVg)

SpreitiamTabellenende

Kreatives Adventsfenster.

zVg

17. Bea Isenschmidi und Sandra Schöni; 18. Lucia Tobler; 19. Claudia und Helga Widmer; 20. Anita Milo; 21. Kita «Chäferstube»; 22. Ni-

cole Huber und Doris Menghini;

23. Loredana Amendolara.

Am Sonntag, 23. Dezember, wird ein Rundgang mit anschliessendem Apéro auf dem Sternenplatz organisiert. Treffpunkt um 18 Uhr auf dem Sternenplatz.

Die erste Mannschaft des STV Spreitenbach reiste vergangenes Wochenende nach Tann in Zürich. Dort traten die UnihockeySpieler gegen den «DT Bäretswil» an, verloren das Spiel jedoch mit 4 zu 5 für Bäretswil. Im zweiten Spiel traf man auf die «Tigersharks» aus Unterkulm. Doch auch hier verloren die Spreitenbacher erneut, diesmal mit 4 zu 9 gegen die Mannschaft aus Unterkulm. Nach erneut zwei Niederlagen sieht die Lage für die Spreitenbacher nicht besser aus: Die Mannschaft steht mit nur einem Punkt aus acht Spielen am Tabellenende. Nun heisst es für Spreitenbach: Kopf hoch, weiterkämpfen und das fehlende Selbstvertrauen zurückgewinnen. Denn zuletzt zählt der Tabellenplatz, auf dem sich die Spreitenbacher am Ende der Saison befinden. (AZ online)


Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20. November 2018 hat folgende Beschlüsse abschliessend und damit rechtskräftig gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 12. Juni 2018 2. Genehmigung Verpflichtungskredit Ersatzbau Waldhütte 3. Genehmigung der Voranschläge 2019 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg 4. Genehmigung Überweisungsantrag Prüfung der Erstellung einer Holzschnitzelheizung für die Wärmeversorgung des neuen Gemeindehauses und des Werkhofs sowie allfälliger zusätzlicher Wärmebezüger (z. B. Altersheim, Alterswohnungen)

Ablesung Strom- und Wasserverbrauch Im Dezember findet die halbjährliche Ablesung des Strom- und Wasserverbrauchs durch die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach statt. Damit dies speditiv erledigt werden kann, bitten wir die Kunden, den Mitarbeitern Zugang zu den entsprechenden Geräten zu gewähren. Unsere Ableser verfügen über einen Personalausweis der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.

Gemeinderat Spreitenbach

Gemeindewerke Spreitenbach

Betreibungsamtliche Grundpfandverwertung Schuldner und Pfandeigentümer

Kuster Andreas Werner 5626 Hermetschwil-Staffeln, Panoramastrasse 1a

Steigerungstag

Mittwoch, 16.01.2019, 10.00 Uhr

Steigerungslokal

Zentrumsschopf, Gebäude vor Ein-/Ausgang Süd des Einkaufszentrums Shoppi, neben Poststelle, 8957 Spreitenbach

Auflegung

Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis Mittwoch, 05.12.2018 bis Freitag, 14.12.2018 im Büro der Betreibungsamtes Spreitenbach-Killwangen, Poststrasse 13 8957 Spreitenbach, während den Schalteröffnungszeiten

Besichtigung

Nach Vereinbarung mit dem Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen in 8957 Spreitenbach (betreibungsamt@spreitenbach.ch)

Grundstück

GB Spreitenbach Nr. 876-63, E-GRID: CH 34615 48503 93, 173/10’000 Miteigentum an der Liegenschaft GB Spreitenbach Nr. 876, mit Sonderrecht an der 4½-Zimmer-Wohnung Nr. 116 im 11. und 12. Stock, sowie GB Spreitenbach Nr. 876-69, E-GRID: CH 82859 25461 03, 1/26 Miteigentum an der Liegenschaft GB Spreitenbach Nr. 876, mit Sonderrecht an der Garage im 1. Keller, Langäckerstrasse 32, 8957 Spreitenbach Anmerkungen, Vormerkungen, Dienstbarkeiten und Grundlasten gemäss Grundbuchauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung CHF 450’000.00

Die Verwertung erfolgt auf Verlangen eines Pfändungsgläubigers. Der Erwerber hat an der Steigerung, unmittelbar vor dem Zuschlag, eine Anzahlung von CHF 50’000.00 in bar mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes SpreitenbachKillwangen ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) oder durch ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen eines anerkannten, solventen Kreditinstitutes (BGE 128 III 468) zu leisten oder durch Vorauszahlung auf das Postkonto (CH45 0900 0000 8005 6060 9) des Betreibungsamtes Spreitenbach-Killwangen oder Hinterlegung in bar beim Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen bis spätestens am 14.01.2019 (2 Tage vor Steigerungstag). Gutschriften nach dem 14.01.2019 werden für die Steigerung nicht berücksichtigt. Von der Anzahlung werden CHF 45’000.00 vollumfänglich an den Zuschlagspreis angerechnet und CHF 5’000.00 dienen zur Sicherung der Kosten für den Eigentumsübertrag. Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen Handelsregisterauszug vorzulegen. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) aufmerksam gemacht. Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen und das Lastenverzeichnis verwiesen, welche ab dem 05.12.2018 beim Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach, aufliegen. Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen

Auf der Gemeinde Spreitenbach ist ab August 2019 eine

Lehrstelle als Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt, Fachrichtung Hausdienst neu zu besetzen. Aufgabenbereich – Dein Einsatz erfolgt hauptsächlich für die Betreuung der Schulanlagen sowie der zugehörigen Aussenanlagen – Zu Deinen Aufgaben gehören die Pflege, Reinigung und der Unterhalt der Anlagen, der Betrieb der technischen Einrichtungen (Heizung, Elektrik usw.) sowie die Umgebungspflege Anforderungen – Wir erwarten Sinn für Sauberkeit und Ordnung – Gute Umgangsformen, freundliches Auftreten – Interesse an der Arbeit mit Maschinen und Geräten – Teamfähigkeit Wir bieten – Ein vielseitiges und abwechslungsreiches Arbeitsgebiet – Zweckmässige und moderne Geräte und Maschinen Schicke Deine Bewerbung mit Kopien Deiner Zeugnisse, allenfalls Multi-Check, einem Foto und Deinem Lebenslauf bis 31. Dezember 2018 an die Bauverwaltung Spreitenbach, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Für weitere Auskünfte steht Dir Herr Simon Huggenberger (076 499 70 04), gerne zur Verfügung.


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WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018

SPREITENBACH

Markt lockt mit vielen Leckereien Am Weihnachtsmarkt konnten sich Besucher mit allem für die Adventszeit eindecken.

BARBARA SCHERER

Schon von weit her ist die Musik des Nostalgie-Karussells zu hören. Der Duft von Lebkuchen und gebrannten Mandeln erfüllt die Luft. Gross und Klein strömte vergangenen Samstag an den Weihnachtsmarkt in Spreitenbach. Dieser fand zum 23. Mal statt. Zwischen Sternenplatz und Chilegasse reihten sich die Verkaufsstände: Vereine und Geschäfte boten ihre Waren an. Darunter waren viele selbst gemachte Produkte zu finden. So verkauften Schüler der Boostock-Klasse P6F Kuchen und Kekse. «Alles selbst gebacken natürlich», sagt einer der jungen Verkäufer. Nur wenige Meter weiter ist auch die Pfadi Riko anzutreffen. Auch die Pfadikinder boten Lecke- Am Weihnachtsmarkt in Spreitenbach wird allerlei für Gross und Klein verkauft. reien an. Vertreterinnen des Alters- und Pflegeheims «Im Brühl» verkauften hingegen Adventsschmuck. Am Nachmittag zog dann auch der Samichlaus mit den Schmutzlis durch die Chilegasse. Er verteilte neben Mandarinen und Nüssen auch Gebäck. Im katholischen Pfarrheim konnten sich die Leute bei Kaffee und Kuchen nach der Shoppingtour ausruhen. Auf die kleinen Besucher wartete nebenan das Ponyreiten. Und für alle, die nicht so Pferdefans sind, drehte auf dem Sternenplatz das Nostalgie-Karussell unermüdlich seine Runden. Bis zum frühen Abend konnten Süsse Crêpes gehören dazu. Auch handgemachte Produkte werden am Markt viele verkauft. die Besucher durch den Markt schlendern und die erste Adventsstimmung geniessen.

Vertreterinnen des Alters- und Pflegeheims «Im Brühl» sind auch vor Ort. Schüler der Klasse Boostock P6F verkaufen Kuchen.

Barbara Scherer

Eine Runde auf dem Nostalgie-Karussell.


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WÜRENLOS

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018

Konzert für Weihnachtsstimmung

AUS DEM GEMEINDERAT Senioren-Mittagstisch Würenlos Der Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Nächster Treff: Donnerstag, 6. Dezember, ausnahmsweise bereits um 12 Uhr, Restaurant Alpenrösli, Würenlos Würenloser Christbaumverkauf Der diesjährige Christbaumverkauf findet statt am: Freitag, 14. Dezember, 17–18.30 Uhr, Samstag, 15. Dezember, 9.30–11 Uhr in der Reithalle «Tägerhard». Es sind frisch geschnittene Tannen aus dem Wald der Ortsbürgergemeinde Würenlos im Angebot. Brennholz-Angebot Aus der Holzernte 2018/2019 verkauft die Ortsbürgergemeinde Würenlos Brennholz. Der Bezug ist ab Frühjahr 2019 möglich. Das Holz wird im Wald zur Abholung bereitgestellt. 1 Ster Laub-Mischholz kostet 87 Franken (inkl. MWST); 1 Ster Nadelholz 60 Franken (inkl. MWST). Bestellungen nimmt gerne die Finanzverwaltung bis 31. Januar 2019 (Tel. 056 436 87 31 / finanz-

verwaltung@wuerenlos.ch) entge- Die Musikgesellschaft Würengen. Bestellungen sind auch via los steckt mitten in der Vorbereitung zum KirchenOnline-Schalter möglich.

konzert im Dezember.

Weiterbildungs- und Prüfungserfolge Lukas Kilcher, Chefmonteur der Technischen Betriebe Würenlos, hat die Ausbildung zum Netzfachmann mit eidgenössischem Fachausweis absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Er durfte den Fachausweis entgegennehmen. Daniela Schlögl-Stutz, Sozialarbeiterin der Jugend- und Familienberatung, hat den Lehrgang Supervision und Coaching für Fachleute in Bildung und Personalentwicklung erfolgreich abgeschlossen und das entsprechende Diploma of Advanced Studies PHSG entgegennehmen dürfen. Ladina Brunner, Mitarbeiterin des Betreibungsamtes, hat den Bildungsgang dipl. Betriebswirtschafterin HF an der Höheren Fachschule für Wirtschaft absolviert und das abschliessende Qualifikationsverfahren bestanden. Der Gemeinderat gratuliert allen Diplomanden zu ihrem Erfolg.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (1. TEIL)

Kaum war die «Musigmetzgete» vorbei, probten die Mitglieder der Musikgesellschaft Würenlos bereits wieder. Denn das traditionelle Kirchenkonzert im Dezember steht schon bald an. Dafür haben der Dirigent und die Musikkommission im Programm das eine oder andere Stück mit Advents- und Weihnachtsbezug eingebaut. Nebst dem Klassiker «O du fröhliche» sind damit auch Titel aus der modernen Popkultur wie «All I want for Christmas is you» oder die bekannte Melodie aus «Rudolph the Red-Nosed Reindeer» Teil des bevorstehenden Konzerts. Wie oft an den Konzerten der Musikgesellschaft Würenlos wird das Programm mit Filmmusik bereichert. So spielt der Verein Lieder aus den Filmen «Schindlers Liste», «La vita e bella» und ein Medley der bekanntesten Melodien

Musikgesellschaft Würenlos.

AZ Archiv

aus dem Hollywood-Epos «Forrest Gump». Auch klassische Stücke fehlen nicht: Der «Slavonic March» oder der «Waltz No. 2» runden das Programm in dieser Hinsicht ab. Eröffnet wird das Konzert durch das Oberstufenensemble der Musikschule Würenlos. Nach dem Konzert offerieren Freunde der Musikgesellschaft Würenlos Glühwein und Punsch. Der Eintritt an das Konzert ist frei, es wird eine Kollekte durchgeführt. (zVg)

Konzert der Musikgesellschaft: Katholische Kirche Würenlos, Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr.

MARKTNOTIZEN

Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Dezember feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Ernst Tschanz, Otelfingerstrasse 7 Stefan Silberstein, Lättenstrasse 4 Sonia Vionnet-Garzoni, Glarnerweg 5 Josefina Sieber-Brunner, Baumschulweg 3 Anton Sekinger, Gmeumerigasse 14 Marianne Detreköy-Mensen, Hürdlistrasse 5 Hans Guldener, Chilesteig 1 Paul Gallmann, Buechzelglistrasse 64 Bruno Brader, Gartenweg 1 Bernhard Meyer, Industriestrasse 1 Hans Beutler, Mattenstrasse 11 Gertraud Heid-Süss, Bachwiesenstrasse 13 Anton Martin, Büntenstrasse 4 Ulrich Schenk, Kornstrasse 9 Lore Grabensberger-Stucki, Juchstrasse 16 Margrit Roppel-Markwalder, Brunnenweg 4 Elfriede Dätwyler-Sommer, Buechzelglistrasse 2a Berta Brunner-Bissig, Hürdlistrasse 7 Meinrad Berchtold, Juchstrasse 6 Françoise Ayre-Stämpfli, Florastrasse 32 Elisabeth Rossini-Wittwer, Roggenweg 8 Erich Markwalder, Lättenstrasse 33 Hermina Schlegel-Kneringer, Birkenweg 8

08./90 Jahre 18./90 Jahre 04./86 Jahre 15./83 Jahre 01./81 Jahre 15./81 Jahre 13./80 Jahre 02./79 Jahre 05./79 Jahre 12./79 Jahre 19./79 Jahre 02./78 Jahre 09./77 Jahre 16./77 Jahre 11./76 Jahre 14./76 Jahre 17./76 Jahre 02./75 Jahre 02./75 Jahre 07./75 Jahre 09./75 Jahre 10./75 Jahre 14./75 Jahre

An über 50 Marktständen wird hochwertiges Handwerk angeboten.

8. Christchindlimärt in Würenlos am 1. Dezember Es gibt keinen stimmungsvolleren Einstieg in die Adventszeit als den Besuch des traditionellen Würenloser Christchindlimärtes. Rund um die Zentrumsscheune und die Mühlegasse bis hinauf zur Alten Kirche wird an über 50 Marktständen hochwertiges Handwerk angeboten. Da findet jeder die passenden Weihnachtsgeschenke. Nicht nur Glühwein und Marroni wärmen die Seele, auch die leuchtenden Kinderaugen beim Samichlausbesuch und Eselireiten und die schönen Begegnungen tragen dazu bei. Die vielfältigen Köstlichkeiten wie Gersten-

suppe, Raclette, Crêpes und vieles mehr runden den Besuch am Markt ab. Im Märtbeizli ist zudem die Präsentation der «Ideen neue DorfWeihnachtsbeleuchtung» mit Abstimmungsurne vom Gewerbeverein. Den Märt kann man von 11 bis 20 Uhr besuchen, das Märtbeizli bereits ab 10 Uhr. Weitere Infos findet man unter www.christchindlimärt-würenlos.ch. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.


Abbruchgesuch Nr: 201862 Bauherrschaft: Reitverein Würenlos & Umgebung, c/o Frau Katja Hasani-Rosen, Haagwiesenstrasse 4, 8155 Niederhasli Projektverfasser: Fibo Bau AG, Unterdorfstrasse 19, 8105 Watt ZH Grundeigent.: Ortsbürgergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch Reithalle Lage: Parzelle 937 (Plan 25), Tägerhardstrasse Zone: Gewerbezone GE Gesuchsauflage vom 30. November bis 31. Dezember 2018 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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Genereller Entwässerungsplan (GEP) 2. Generation Im Dezember 2018 wird die Firma MÖKAH AG, Henggart, im Auftrag der Gemeinde Würenlos im Gebiet «Altwise» die Zustandserfassung der Entwässerungsanlagen vornehmen. Gemäss kantonaler Vorgaben sind die öffentlichen Leitungen und auch alle privaten Sammelleitungen zu erfassen. Die betroffenen Eigentümer werden direkt informiert und gebeten, den Mitarbeitern der Firma MÖKAH den Zutritt zu ihren Liegenschaften stets zu gewähren. Die Kontrollschächte müssen frei zugänglich sein. Besten Dank für Ihr Verständnis. Bauverwaltung Würenlos

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WÜRENLOS

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018

PARTEINOTIZ CVP Die Parteiversammlung der CVP Würenlos fand in gewohntem, traditionellem Rahmen statt. Im Zentrum standen die Traktanden der Wintergemeinde. Das beantragte Budget mit einem Steuerfuss von 106 Prozent fand bei den Anwesenden Unterstützung. Zum Blick in die weitere finanzielle Zukunft gab es aber in einigen Voten mahnende Worte. Zustimmung fanden alle Kreditvorlagen. Die betreffenden Investitionen erwiesen sich als sachlich begründet. Auch die beantragten Änderungen der Reglemente betreffend die familienergänzende Kinderbetreuung wurden als sinnvolle und notwendige Ergänzungen einer schon bisher sehr bewährten Regelung erachtet. Mit einem informellen Ausblick zum geplanten Alterszentrum endete der geschäftliche Teil. Die angeregten Gespräche wurden im gemütlichen Teil fortgeführt. Die CVP dankt Sigi und Alexandra Zihlmann für die Organisation des Tagungsortes und dessen Einrichtung.

ADVENTSFENSTER Zwischen Kempfhof, Oetlikon und «Alti Sagi» sind die Adventsfenster von 17.30 bis 22 Uhr in folgender Reihenfolge beleuchtet: 1. Fam. Gregorics-Giessler, Bachstrasse 95; 2. Fam. Küng-Aebli, Bachstrasse 93; 3. Fam. Moser-Hänggli, Kempfhofstrasse 30; 4. Fam. Städler/Berninger, Alti Sagi 1; 5. Fam. Wälti-Guggisberg, Bachstrasse 95; 6. Isidor Moser und Sandra Klaus, Kempfhofstrasse 42 (mit Apéro); 7. Fam. Moser-Hermann, Kempfhofstrasse 46; 8. Fam. Markwalder/Geissmann/Graf, Otelfingerstrasse 4 (mit Apéro); 9. Fam. Schumacher-Frei, Quellenweg 9 unten rechts (mit Apéro); 10. Fam. Neuer-Koch, Bachstrasse 69; 11. Fam. Haas, Oberwiesenweg 10; 12. Fam. Rocchetti-Moser, Kempfhofstrasse 28; 13. Fredi Baumgartner/Ernst Tschanz/Frieda Moser (Linde kl. Bahnübergang) (mit Apéro); 14. Fam. Unternährer-Marty, Oberwiesenweg 20; 15. Fam. Marchesi/Suter, Oberwiesenweg 4 (mit Apéro); 16. Coiffeur am Bach, Silvia und Michelle Neiger, Bachstrasse 2 (mit Apéro); 17. Fam. Speckert-Vogt, Quellenweg 12; 18. Susanne und Kim Stocker, Oberwiesenweg 18; 19. Fam. Bucher Senn, Oberwiesenweg 26; 20. Fam. Ernst-Bühler, Kempfhoftrasse 29; 21. Fam. Huber-Jacomet, Kempfhofstrasse 25; 22. Fam. Landolt-Clavadetscher, Oberwiesenweg 24; 23. Fam. Völker-De Angelis, Quellenweg 9 unten links (mit Apéro); 24. Sina Stocker, Oberwiesenweg 18. Der Apéro beginnt jeweils um 18.30 Uhr. Die Fenster können bis zum 6. Januar 2019 bestaunt werden.

Der Kanal hat ausgedient Kanton greift ein: Der Furtbach soll in Würenlos renaturiert werden. DIETER MINDER

«Der Furtbach soll wieder natürlicher werden», sagt Nania Blank am Informationsabend der Gemeinde Würenlos. Mit diesen Worten kündigte sie die geplante Revitalisierung an. Blank stellte damit ein Projekt vor, das an der Gemeindeversammlung nicht behandelt wird, die Gemeinde aber beschäftigen wird. «Der Abschnitt geniesst beim Kanton höchste Priorität», sagte Blank, Projektleiterin in der kantonalen Abteilung für Wasserbau. Noch ist der Furtbach weitgehend kanalisiert. Im Bereich des Golfplatzes Otelfingen ist er bereits renaturiert. Jetzt beabsichtigt der Kanton Aargau, den Abschnitt von der Kantonsgrenze bis zum Siedlungsgebiet Würenlos ebenfalls zu revitalisieren. Die Zürcher Gemeinde Hüttikon will ihren Abschnitt auch natürlicher gestalten. Die beiden Kantone koordinieren ihre Planung. IM NEUEN, BREITEREN BETT soll der Furtbach mäandrieren. Er wird so zu einem weiteren Mosaikstein im Netz der Furttaler Biotope. Die Uferbestockung soll weitgehend

Noch ist der Furtbach in Würenlos kanalisiert. erhalten und mit einheimischem Gehölz ergänzt werden. Weil der Bach künftig mehr Land benötigt, wird das Projekt mit der laufenden modernen Melioration des Landwirtschaftslandes koordiniert und realisiert. Der Kanton besitzt in Würenlos Grundstücke, die er nun zu diesem Zweck eintauschen kann. Die Renaturierung wird mit Hochwasserschutzmassnahmen ergänzt. So wird der Damm bei Oetlikon ertüchtigt und im Kempfhof soll ein Randstein erhöht werden, um eine Tiefgarage zu schützen. «Wir haben den Hochwasserschutz im Siedlungsgebiet bei der Planung berücksichtigt, aber das Projekt

Dieter Minder

wird dort wenig Vorteile bringen», erklärt Blank. Der Hochwasserschutz im Siedlungsgebiet ist ein weiteres Projekt, das zu einem späteren Zeitpunkt realisiert wird. Es wird auch wesentlich mehr kosten, im Finanzplan sind 6,9 Millionen Franken dafür reserviert. Die Revitalisierung der rund 1,3 Kilometer ist auf 2,8 Millionen Franken veranschlagt. 80 Prozent wird der Bund übernehmen. Weitere Beiträge werden die SBB, das Elektrizitätswerk des Kantons Zürich (EKZ) und der Kanton Aargau leisten. Würenlos muss noch 4,7 Prozent oder rund 132 000 Franken übernehmen.

Musical oder Volkslieder: Hier wird alles gespielt Die Schüler der Musikschule boten dem Publikum am Winterkonzert ein abwechslungsreiches Programm. Das Konzert war geprägt von Solovorträgen und Duetten. Dabei reichte das Repertoire von einem Schweizer Volkslied über Musical-Melodien, bekannte Popsongs bis zu sehr anspruchsvoller klassischer Musik. Auch einige Weihnachtslieder waren am Winterkonzert der Musikschule Würenlos zu hören. Zum Auftakt spielte eine Pianistin «Love Story» von Francis Lai. Von den Akkordeonschülern war das Volkslied «Morge früeh wenn d Sunne lacht» sowie zwei Weihnachtslieder zu hören. Es folgten weitere bekannte Klavierstücke wie «River flows in you» und «Anna and the Sunflower». Die Quer-

flötistinnen spielten den berühmten Marsch «Alla Turca» von Mozart und «Cumparsita», einen Tango aus Uruguay. Eine begabte junge Violinistin begeisterte das Publikum mit einem «Allegro» von H. F. Fiocco und dem «Kossak Dance», während ein Celloschüler das Stück «Der Schwan» aus «Karneval der Tiere» von Saint-Saëns sowie eine «Suite» von J. S. Bach zum Besten gab. Die Cellistinnen und der Cellist waren auch als Duo und Trio mit anspruchsvollen klassischen Werken von Bach und Boismortier zu hören. Auch ein Sologesangsschüler war mit von der Partie: Mit seiner kräftigen Tenorstimme sang er «Say something» von Christina Aguilera und «Take me to church» von Hozier. Im Anschluss an das Konzert durften sich die Mitwir-

Musikschüler zeigen,was sie können.

zVg

kenden und die Gäste mit Punsch und Weihnachtsgebäck stärken. Organisiert wurde der Apéro durch die Musikschulkommission. (zVg)


LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Katholische Kirchgemeinde An der katholischen Kirchgemeindeversammlung Würenlos vom 12. November haben die anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 13. November 2017 genehmigt. Auch die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2019 mit einem unveränderten Steuerfuss von 16 Prozent hiessen die Anwesenden gut. Die Kirchengemeindeordnung wurde ebenfalls angenommen. In die Finanzkommission Amtsperiode 2019 bis 2022 wurden Urs Aebischer als Präsident, Beatrix Lorenzana-Güller und Andreas Schorno gewählt. Als Stimmenzähler für die Amtsperiode 2019 bis 2022 wurden Mirjam Bienz-Sekinger und Stefan Ernst-Bühler gewählt. Allerdings unterliegen sämtliche Beschlüsse dem fakultativen Referendum: Gemäss Art. 32 des Organisationsstatuts der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Aargau sind die Beschlüsse der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von einem Fünftel aller oder von mindestens 300 Stimmberechtigten innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich verlangt wird. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Erich Thommen, Kirchenpflegepräsident, begrüsste 27 Stimmberechtigte zur evangelisch-reformierten Kirchversammlung in Würenlos. Alexander Anliker, Ressortverantwortlicher Finanzen, kommentierte den Finanzplan und den Voranschlag 2019. Im Voranschlag 2019 wird mit einem unveränderten Steuerfuss von 17 Prozent gerechnet. Insbesondere unter der Annahme der Veräusserung des Pfarrhauses und des Annexgebäudes an die Einwohnergemeinde während des Jahres 2019 resultiert ein Ertragsüberschuss von 8412 Franken. Der Veräusserungserlös soll zur Amortisation der Hypotheken und der Verkaufsgewinn für Abschreibungen auf den übrigen Liegenschaften verwendet werden. Anschliessend wurden die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (Roland Aellen, Hans Weber und Fabienne Brütsch) für die neue Amtsperiode einstimmig wiedergewählt. Andrea Tramm informierte über die neue Chorleiterin Scharka Cernochova. Alexander Anliker berichtete, dass voraussichtlich am 20. Januar 2019 eine neue Pfarrperson gewählt werden kann. Christoph Aebersold stellte das weitere Vorgehen bezüglich Erneuerung und Ergänzung der Audio- und Video-Anlage in der Kirche vor, deren Umsetzung im 2019 beabsichtigt ist. Werner Sekinger verabschiedete die abtretenden Kirchenpfleger Erich Thommen, Andrea Tramm und Christoph Aebersold. Irina Rindlisbacher und Hanspeter Schüpfer informierten über die gut laufende Kinder- und Jugendarbeit. Insbesondere das Konfirmationslager in Vaumarcus wurde positiv hervorgehoben. Daraus entstanden bereits die Ideen zur Gestaltung des Konfirmations-Gottesdienstes im April 2019. Die Versammlung schloss mit einem Apéro.

WETTINGEN

AUS DER REGIONALPOLIZEI

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Fuhrmann). Sonntag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Franz-Toni Schallberger / Christina Fuhrmann). Der Gottesdienst wird von der Choralschola musikalisch mitgestaltet. 17 Uhr, Adventskonzert und offenes Singen mit dem Wettinger Singkreis. Dienstag, 4. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier. WETTINGEN Am 24. November wur- ter durchsuchten die Wohnun- Mittwoch, 5. Dezember, 6.30 Uhr, den der Polizei zwei Jugendliche gen. Dabei wurde diverser Roratefeier der 1.–3. Klasse; 17 gemeldet, die auf das Gelände des Schmuck und Bargeld entwendet. Uhr, kein Rosenkranzgebet. Sportzentrums Tägerhard Wettingen eingedrungen seien. Die aus- KURZMELDUNGEN Die Regionalpoli- Kath. Kirche St. Anton, rückende Polizeistreife konnte zei musste im Einsatzgebiet drei- Antoniusstrasse 12 unter Mithilfe des SBB-Fahrdiens- mal wegen häuslicher Gewalt aus- Freitag, 30. November, 18.30 Uhr, Familiengottesdienst zum 1. Adtes zwei Jugendliche anhalten rücken. Zwei weitere Einsätze hatte die vent (Thomas Odalil, Maria und nach Abwicklung der FormaRepol aufgrund von Ruhestörun- Flamm), gestaltet von den Schülelitäten den Eltern übergeben. Im Verlaufe einer routinemässi- gen und Unfug. Viermal wurde rinnen und Schülern der 1.–3. gen Personenkontrolle konnte die Polizei wegen Streit und Dro- Klasse, anschliessend Eröffnung am nächsten Tag ein Mann, der hungen gerufen und einmal des 1. Adventsfensters beim Café im Fahndungsregister zur Aufent- musste sie aufgrund von verdäch- Forum. Samstag, 1. Dezember, 15 Uhr, Gebet um Heilung in der haltsnachforschung ausgeschrie- tigem Verhalten ausrücken. Kapelle (Manuel Bischof). Sonnben war, angehalten werden. Gleichentags konnte zudem ei- Schalteröffnungszeiten an der Land- tag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, Euchane zweite Person, die aus der Kli- strasse 89 in Wettingen Montag, ristiefeier (Thomas Odalil); 11 nik in Königsfelden entwichen 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis Uhr, Santa Messa in lingua italiawar, angehalten und wieder zu- 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, na; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kro8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis atischer Sprache. Montag, 3. Derückgeführt werden. 16 Uhr. Telefonisch ist die Regio- zember, 8 Uhr, Preghiera delle loSPREITENBACH In der Zeit zwi- nalpolizei unter 056 437 77 77 er- di; 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Dienstag, 4. Dezember, schen dem 23. und dem 25. No- reichbar. 8 Uhr, Preghiera delle lodi. Mittvember wurden in Spreitenbach vier Einbrüche verübt. Die Vorge- Schalteröffnungszeiten an der woch, 5. Dezember, 8 Uhr, Preghensweise war dabei immer die Poststrasse 13 in Spreitenbach hiera delle lodi; 9 Uhr, EucharisGleiche: Jedes Mal wurde die Bal- Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 tiefeier in der Kirche. Donnerstag, 6. Dezember, 6 Uhr, Rorate-Wortkontür aufgebrochen und die Tä- Uhr.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Fiire mit de Chliine, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Freitag, 30. November, 15.30 Uhr. Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 30. November, 19.30–21.15 Uhr. Motto-Vorstellung Am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, um 10 Uhr stellt die Katholische Kirchgemeinde ihr neues Jahresmotto «1 + 1 = 3 – Rechnen Sie mit uns» vor. Das Motto wird vorgestellt. Zudem werden neue Bücher für die biblischen Lesungen eingeführt und der Kirchenchor wird singen. Katholische Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12, Neuenhof.

Mittagstisch für alle. Anmeldungen nimmt das Pfarramt entgegen, Tel. 056 416 00 90. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 4. Dezember, 12 Uhr.

Dezember im Rahmen der Aktion Licht anzünden auch im Dorf den älteren Mitmenschen eine vorweihnachtliche Freude bereiten.

Aktion Licht anzünden Am Mittwoch, 5, Dezember, um 14.30 Uhr möchte der kath. Frauenverein wieder zusammen mit den Pensionären im Altersheim im Brühl einen frohen Nachmittag im Advent verbringen. Zu Beginn wird allen Anwesenden wie gewohnt ein feines Dessert serviert. Gemeinsam mit dem Trachtenchor werden anschliessend bekannte Lieder gesungen, eine Geschichte gehört und zum Abschluss kommt der St. Nikolaus mit Schmutzli und Dienerin zu Besuch. Die Frauen der Besuchergruppe werden im Laufe des Monats

Gemütlicher Spielenachmittag mit Jassen, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Restaurant Bethanien in der SteiacherSiedlung, Steinackerstrasse 19, Spreitenbach, am Mittwoch, 5. Dezember, 14–16 Uhr. Es werden noch neue Jass-Partner gesucht. Die Gruppe freut sich über jeden neuen Mitspieler. Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, am Mittwoch, 5. Dezember, 14–17 Uhr.


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gottesdienst für Schülerinnen und Schüler der 4.–6. Klasse (Maria Flamm), anschliessend Zmorge; 8 Uhr, Preghiera delle lodi; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle; 20 Uhr, Preghiera in Avvento presso la chiesa. Kreuzkapelle, Landstrasse 187, Sonntag, 2. Dezember, 17 Uhr, Adventsandacht anschliessend Kuchen und Glühwein. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 2. Dezember, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil) Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 2. Dezember, 1. Advent, 9.30 Uhr, Familiengottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht). Anschliessend Brunch; 17 Uhr, offenes Singen «Fröhliche Weihnacht überall». Stefano Bertoni, Leitung; Jonas Hablützel, Orgel. Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Sonntag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 1. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Peter Zürn). 1. Adventssonntag, 2. Dezember, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Yvonne von Arx, Peter Zürn

Offenes Adventssingen für GROSS&chlii, in adventlicher Stimmung, bei Kerzenlicht und Mandarinliduft werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, in der ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Mittwoch, 5. Dezember, 16.30–17.30 Uhr. Filmabend «Die Herberge zur 6. Glückseligkeit» (USA 1958, 158 Minuten, mit Ingrid Bergman, Curd Jürgens). Pfarreiheim Neuenhof, Kirchenchorzimmer, Mittwoch, 5. Dezember, 19 Uhr. Adventssingen mit den Bridge Singers, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 5. Dezember, 19.30 Uhr. Bibel lesen– Bibel ergründen – Lebendige Kirche Psalm 130 –

und Gabi Pollingern), musikalisch begleitet vom Kirchenchor; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 3. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 5. Dezember, 6.15 Uhr, Roratefeier mit den Kindern der 6. Klasse und musikalisch begleitet vom Flötenchor der Schule Neuenhof. Anschliessend Frühstück im Pfarreiheim; 19 Uhr, die Messe entfällt. Donnerstag, 6. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 30. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr Anbetungsstunde. Samstag, 1. Dezember, 15.30 Uhr, Taufe von Damyan Jorge Terrao; 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie), Jahrzeit für Franz Obrist. Sonntag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie); 16.45 Uhr, Nikolausaussendung mit Erteilung des Segens (Abbé Zacharie und Petre Karmazichev). Mittwoch, 5. Dezember, 6 Uhr, 1. Rorategottesdienst mit den Schülern. Anschliessend können alle im Pfarreiheim einen feinen Adventszmorge geniessen, der von Vereinsfrauen vorbereitet wird.

liturgische Adventsfeier (Dominique Siegrist, Stefan Siegrist). Musik: Boyan Kolarov, Orgel.

«MEIN GOTT»

Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinksi), parallel dazu Kindergottesdienst KiGo.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 30. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 1. Dezember, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). 1. Adventssonntag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, die Messe entfällt (siehe Neuenhof).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 1. Dezember, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Sonntag, 2. Dezember, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 5. Dezember, 6 Uhr, Lichtfeier Oberstufe; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 30. November, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.

Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 2. Dezember, 17 Uhr, Gottesdienst, mit neuem Monatslied und anschliessend musikalischer Ausklang (Arnold Bilinski).

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 6. Dezember, 19 Uhr,

Klosterkirche Fahr Sonntag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

(Text wird abgegeben). Pfarreiheim Neuenhof, Mittwoch, 5. Dezember, 19.45–21.15 Uhr. Morgengebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, ev.ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 6. Dezember, 7 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 6. Dezember, 9–11 Uhr. Ökumenische Senioren-Samichlausfeier Neuenhof/Wettingen Für Unterhaltung und einen feinen Zvieri ist gesorgt und der Samichlaus wird sicher auch kommen. Peter Zürn und Yvonne Kel-

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Samichlaus kommt zu Besuch.

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ler führen durch den Nachmittag. Fahrdienst wird von Rita Fellmann, 079 289 21 79, und Theres Huser, Tel. 056 406 10 64, angeboten. Bitte am Veranstaltungstag zwischen 11 und 12 Uhr melden. Katholisches Pfarreiheim Neuenhof, Glärnischstr. 12, Donnerstag, 6. Dezember, 14 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 6. Dezember, 14 Uhr.

Peter Zürn, Pastoralassistent Neuenhof/Killwangen Manchmal denke ich: Die Erde ist eine Scheibe. Eine Scheibe Brot. Eine Seite ist mit Butter bestrichen, die andere nicht. Ich lebe auf der Butterseite der Erde. Viele andere nicht. Und dann kommt der Advent. Zeit der Erwartung. Wir Christinnen und Christen erwarten, dass sich etwas ändert. Zum Guten. Manchmal frage ich mich: Erwarte ich das wirklich? Wenn sich etwas ändert auf dieser Welt, werde ich wohl zu den Verlierern gehören. Die Erwartung ist also eher eine Befürchtung. Im Bibeltext, der am 1. Advent in unseren Gottesdiensten gelesen wird, bestätigt sich meine Befürchtung: «Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen», heisst es im Lukasevangelium (Kapitel 21, Vers 26). Manchmal frage ich mich: Was habe ich zu erwarten vom Advent? Werde ich meine Butterseite verlieren? Oder werden wir doppelt so viel Butter produzieren, damit es genug für alle gibt? Wäre das wirklich eine Veränderung? Das machen wir doch schon eine ganze Weile und eigentlich ist klar, dass es nicht mehr lange so weitergehen kann. Denn wir verbrauchen die Zukunft dieses Planeten für unsere Butter. Aber warten wir doch einfach ab. Vielleicht ändert sich ja nichts in diesem Advent. Vielleicht bleibt ja alles beim Alten. Denn die Erde ist und bleibt eine Scheibe. Hier bleibt heute etwas freier Raum. Vielleicht für ein anderes Bild von der Welt.

Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

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KILLWANGEN «Weihnachtsmärt» Gschänkstübli von Rose Schori, Blumenweg 3, Samstag, 1. Dezember, 10–15 Uhr. Dienstag, 4. Dezember, 13–19 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

Samichlausbesuch Organisiert durch den Elternverein Killwangen. Auf der Rütenen, am Waldrand oberhalb des Dorfes, Samstag, 1. Dezember, 17 Uhr. Traditioneller Advents-Zmorge Organisiert durch die Landfrauen Killwangen. Mehrzweckhalle, Schulhaus Killwangen. Sonntag, 2. Dezember, 9–13 Uhr.

NEUENHOF

Adventskonzert mit offenem Singen in Wettingen Der Wettinger Singkreis lädt zum traditionellen Adventskonzert in die Kirche St. Sebastian ein. Nach dem konzertanten Teil werden weitere Advents- und Weihnachtslieder gesungen, bei denen das Publikum herzlich zum Mitsingen eingeladen ist. Im Rahmen des Adventskonzertes wird auch der Dirigentenwechsel öffentlich sichtbar gemacht, indem Jonas Ehrler das erste Werk dirigieren und dann den Dirigentenstab an Jonas Gassmann übergeben wird. Kirche St. Sebastian Wettingen, Sonntag, 2. Dezember, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Nordic Walking Ab 60 Jahren. Auskunft: Tel. 056 535 71 24. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 30. November, ter. Ab vier Jahren. Gemeindebiblio9–10.15 Uhr. thek, Dienstag, 4. Dezember, 16 Uhr. Chlauseinzug Durchgeführt durch die Chlausgesellschaft Neuenhof. Chlausfeier mit kath. Frauenverein Beim Spycher im alten Dorfkern, Sonn- und Trachtengruppe Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, tag, 2. Dezember, 18 Uhr. 5. Dezember, 14.30–16 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Ab 60 Jahren. An-/Abmeldung spä- PRO-Treffen Restaurant Sternen, Mittwoch, 5. Dezember, 18.30 Uhr. testens 2 Tage im Voraus an Tel. 044 932 66 35. Restaurant Bahnhof, Montag, 3. Dezember, 11.45 Uhr. WETTINGEN Fitness + Gymnastik Pro Senectute Ab 60 Jahren. Auskunft: Tel. 056 427 00 65. Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 6. Dezember, 15.05–16.05 Uhr.

SPREITENBACH «Geschichtenstunde» Claudia Trefz erzählt eine Bildergeschichte. Für Zuhörer ab vier Jahren. Gemeindebibliothek, Freitag, 30. November, 15 Uhr. Adventskaffee Verweilen, lesen, sich unterhalten bei Kaffee und Weihnachtsleckereien. Gemeindebibliothek, Samstag, 1. Dezember, 9.30–11.30 Uhr. 49. Klauseinzug mit anschliessender Klausfeier auf dem Sternenplatz. Kath. Kirche, Sonntag, 2. Dezember, Segnung um 16.45 Uhr, Abmarsch um 17 Uhr. Gratis Blutdruck- und Blutzuckermessen Organisiert durch die Spitex Spreitenbach-Killwangen. Kirchstrasse 12, Montag 3. Dezember, 13.30 Uhr–14.30 Uhr «Geschichtenstunde» Claudia Steiner erzählt eine Bildergeschichte mit dem japanischen Kofferthea-

Adventsfenster-Eröffnung Begleitet durch die Bläserband der Musikschule Wettingen. Blumenstrasse 8, Samstag, 1. Dezember, 18 Uhr. «1968: Swissmade – 2069 & Chicorée» Einstimmung mit Fredi M. Murer. Kino Orient, Sonntag, 2. Dezember, 19 Uhr.

«Kafi treff.punkt» Begegnungscafé für Asylsuchende und Einheimische. Villa Fluck, Montag, 3. Dezem«Urban Sketchers»: Olivia Aloisi, Eva ber, 17–20 Uhr. Eder, André Sandmann Die Welt zeigen, Zeichnung für Zeichnung. Pro Senectute Aargau: Jassen Ab 60 Bis 2. Dezember. Galerie im GluriJahren. Mit deutschen Karten jassen. Auskunft: Tel. 056 203 40 80. Suter-Huus, Freitag, 30. November, und Samstag, 1. Dezember, 15–18 Uhr, Ref. Kirche, Montag, 3. Dezember, 13.45–17 Uhr. Sonntag, 2. Dezember, 11–17 Uhr.

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer, barbara.scherer@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73 DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

VERLEGER:

Peter Wanner «Kanti Kino»: «Do the Right Thing» www.chmedia.ch Spike Lees furiose Studie über RasBeteiligungen der CH Media AG auf senhass hat knapp 30 Jahre später www.chmedia.ch nichts von seiner aufwühlenden Kraft eingebüsst. Kino Orient, Dienstag, 4. Dezember, 17.30 Uhr. Fitness + Gymnastik Pro Senectute Ab 60 Jahren. Auskunft: Tel. Pro Senectute Aargau: Seniorenchor Fitness + Gymnastik Pro Senectute 056 535 71 24. Ref. KirchgemeindeWettingen Volkslieder aus nah und Für Frauen und Männer ab 60 Jah- haus, Mittwoch, 5. Dezember, 9.30–10.30 Uhr. fern. Auskunft: Tel. 056 493 47 85. ren. Auskunft: Silvia Vogt, Tel. 079 272 36 18. Pfarreizentrum St. AnRathaus, Freitag, 30. November, ton, Dienstag, 4. Dezember, 14–15 Uhr. Cinema italiano: «Taranta on the 14.30–15.45 Uhr. Road» Kino von grosser Menschlichkeit und Kultur. Kino Orient, Treberwurst und Wein Lindenplatz, Jassen im Tägipark Wettingen KosDonnerstag, 6. Dezember, 20 Uhr. Freitag, 30. November, 18 Uhr. Samstenloses Jassturnier. Anmeldung direkt vor Ort. Einkaufszentrum tag, 1. Dezember, 16 Uhr. Sonntag, 2. Tägipark, Dienstag, 4. Dezember, Dezember, 11–17 Uhr. WÜRENLOS 13–17.30 Uhr. Würenloser Christchindlimärt ZentUnter Artgenossen Neues Stück von Kathrin Bosshard. Figurenthea- Kugelibahn selber bauen Treffpunkt: rumswiese und Mühlegasse, Samstag, gegenüber Bahnhof Wettingen, Diens- 1. Dezember, 11–20 Uhr. ter im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 30. tag, 4. Dezember, 19 Uhr. November, 20.30 Uhr. Fitness + Gymnastik Pro Senectute Pro Senectute Aargau: Schach «Die kleine Laterne» Kino entdeAb 60 Jahren. Auskunft: Tel. cken für 4- bis 6-Jährige. Kino 056 424 28 81. Alte Turnhalle, MittAb 60 Jahren. Auskunft: Tel. 079 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Orient, Samstag, 1. Dezember, woch, 5. Dezember, Frauen: 14–15 Uhr, Dienstag, 4. Dezember, 14–17 Uhr. 10.30–11.30 Uhr. Männer: 15–16 Uhr.

Ausstellung «Rund um die Welt» von Miroslav Šašek Bis 2. Dezember. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 30. November, und Samstag, 1. Dezember, 15–18 Uhr, Sonntag, 2. Dezember, 11–17 Uhr.

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Limmatwelle Woche 48

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