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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 23. AUGUST 2018

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 34 · Post CH AG

SALZKORN Zugfahrt in die Kindheit Kürzlich fuhr ich mit dem Zug von Chur nach Poschiavo. Die Bahnfahrt dauert gut vier Stunden. Auf einer meterbreiten Schmalspur schlänRolf Kromer gelt sich die Rhätische Bahn von Chur dem Rhein entlang, vorbei an der blocherschen Ems-Chemie nach Bonaduz. Bald lässt sie die letzte grosse Fabrik, die Mineralwasserquelle Rhäzüns, hinter sich. In Thusis beginnt die Unesco-Welterbe-Strecke, welche bei Filisur über den millionenfach fotografierten Landwasserviadukt und später durch den Albulatunnel nach Samedan führt.

Die Teilnehmer am Podium «Bringen Schlösser Arbeitsplätze?»: Claude Wagner (Dozent für Standortmarketing FHNW), Mani Sokoll (Leiterin Standortförderung LLS), Regierungsrat Urs Hofmann und Unternehmer Rolf Kasper. Foto: Melanie Solloso

«Innovativer Genuss» als Marke? Lenzburg Wie soll die Region Lenzburg-Seetal vermarktet werden? Über den Vorschlag «Innovative Genussregion» wurde am Forum «Wirtschaft trifft Politik» diskutiert. ■

FRITZ THUT

B

ereits zum vierten Mal lud der Gemeindeverband «Lebensraum Lenzburg-Seetal» (LLS) zum Forum «Wirtschaft trifft Politik» in den Alten Gemeindesaal nach Lenzburg. Der Titel «Bringen Schlösser Arbeitsplätze?» sei «bewusst etwas provokativ» ausgefallen, räumte LLS-Präsident Daniel Mosimann in seiner Begrüssung ein. Es ging um mehr als Schlösser, es ging um Standortförderung generell, wie Claude Wagner, Dozent für Standortmarketing an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), in seinem einleitenden Referat ausführte. Zusammen mit seinem Team hatte Wagner die

Region Lenzburg-Seetal analysiert und dabei Stärken und Chancen offengelegt. Damit wurden Grundlagen geschaffen, um festzulegen, unter welcher Marke der Raum Lenzburg im inner- und interkantonalen Wettbewerb seine Position als Standort für Arbeitsplätze verbessern kann. Aufgrund der beiden eruierten Stärken Innovation (vor allem im Bereich Maschinenbau) und Genuss (mit Betrieben in allen drei Wirtschafts-Sektoren) schlägt Wagner «Innovative Genussregion» als Marke vor. Rund um diesen Input von aussen drehte sich die anschliessende Podiumsdiskussion.

Böju statt Luzern für Chinesen?

Regierungsrat Urs Hofmann lobte dabei den LLS, das Thema Standortmarketing aktiv zu bewirtschaften. Mani Sokoll, die seit Februar Leiterin der LLS-Standortförderung ist, schilderte die Schwierigkeiten, schon eine solch kleine Region mit 26 angeschlossenen Gemeinden auf einen einheitlichen Kurs zu bringen: «Es ist ein Riesenspagat.»

Setzen Sie Ihrem Fest die Krone auf.

Hotel Krone, Kronenplatz, 5600 Lenzburg, Tel. 062 886 65 65, www.krone-lenzburg.ch

Dies wurde deutlich, als das Podiumsgespräch in Richtung Tourismusdebatte abdriftete. Für den Hotel- und Gastro-Unternehmer Rolf Kasper gibt es hier noch grosses Potenzial: «Die Region schläft touristisch.» Am Hallwilersee sehe er sehr selten Autos mit ausländischen Nummernschildern. Dies rief Wirtschaftsminister Hofmann auf den Plan. Man habe in den letzten Jahren viel für den Tourismus getan, doch gehe es nicht darum, «Chinesen von Luzern nach Böju umzulenken». Er sehe durchaus Vermarktungspotenzial beim Standort Lenzburg und bei den Schlössern: «Der Hallwilersee ist international gesehen vielleicht doch nicht das Nonplusultra.» Vor einer Fokussierung auf die Schlösser warnte hingegen Fachmann Wagner: «Dieser Begriff ist bei vielen Jungen eher negativ besetzt.» Das Podium kam nicht zu einer einvernehmlichen Beurteilung, doch lieferten die teilweise amüsanten Aussagen eine schöne Grundlage für die anschliessenden Apéro-Diskussionen.

Wir sagten früher Samaaden. Im Zuglautsprecher kündigt eine Damenstimme Sameeden an. Was auch immer stimmt; mich erinnert diese Ortschaft an die Kindheit. Hier war ich in der Primarschule im Sommerlager und in der Oberstufe im Skilager. Manchmal hatte ich Heimweh. Aber das Lenzburger Ferienhaus wurde für mich auch eine zweite Heimat. Einmal lag ich mit Scharlach im Bubenzimmer und wollte nur noch heim. Ein anderes Mal tschutteten wir im Sommer auf dem Sportplatz neben dem Schulhaus und ich schoss ein Eigentor. Auch zwanzig Jahre später kann ich mir noch immer nicht erklären, wie es dazu kommen konnte, dass der Ball an mein Bein und von dort in unser Tor prallte. Einmal führten wir am letzten Abend einen Sketch auf, der so gut ankam, dass ich mir einbildete, ein wahnsinnig talentierter Schauspieler zu sein. Woran ich mich komischerweise nicht erinnere, ist die Grösse von Samedan. Der Blick aus dem Zugfenster auf Samedan stimmt nicht mit meiner Erinnerung überein. Ich sehe eine Kleinstadt, kein Bergdorf. Aber vielleicht war Samedan schon vor zwanzig Jahren eine Kleinstadt und es ist mir einfach nicht aufgefallen, weil anderes wichtiger war. Den Bach zu stauen zum Beispiel oder dem Fussball hinterherzujagen. Rolf Kromer, Lenzburg


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Amtliches

Donnerstag, 23. August 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Baugesuch

Bauherrschaft:

Planverfasser:

Rolf Meier, Ziegelackerweg 19, Lenzburg

Bauvorhaben:

Temporäre Baustellenzufahrt

Bauobjekt:

Um- und Ausbau Wohnhaus mit neuem Unterstand

Ortslage:

Parz. Nr. 70 Schooren/Lenzburgerstrasse

Bauplatz:

Bifang 3, Parzelle 893

Öffentliche Auflage vom 24. August bis 24. September 2018 in der Gemeindekanzlei Ammerswil. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel dem Gemeinderat einzureichen.

Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Stadtrat

Gegründet 1866

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Herausgeberin: AZ Anzeiger AG

Baugesuch

Bauherrschaft:

Theodora Immobilien AG, Hendschikerstr. 4, Ammerswil

Bauvorhaben:

Projektänderung zu Baugesuch 2016-01 Neubau 2 MFH und 2 EFH mit Tiefgarage: Erweiterung Untergeschoss Haus C+F, Grundrissanpassung Haus E, Fensteranpassungen Haus C, A + F, zusätzlicher Kamin Haus A, Neubau Sitzplätze Haus C+F

Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 34 563 Ex. (Wemf-beglaubigt)

Ammerswil, 22. August 2018 Gemeinderat Ammerswil

Baugesuch (2. Auflage Projektänderung)

Bauherrschaft:

Bauvorhaben:

Redaktion E-Mail: redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12

Redaktorin: Melanie Solloso (ms) melanie.solloso@azmedien.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@azmedien.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr)

Ortslage:

Waldumgang am Samstag, 1. September 2018

Thema: Wissenswertes aus dem Wald Treffpunkt:

Waldhütte Hilfikon, 13.15 Uhr

Abschluss:

Waldhütte Chalofen Villmergen, 16.00 Uhr

Anschliessend an den Umgang lädt der Forstbetrieb Rietenberg alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Imbiss ein. Durchführung: Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Parkplätze:

Parkplätze sind vorhanden und werden in Hilfikon bei der Abzweigung in die Sandbühlstrasse signalisiert.

Die Betriebskommission und das Forstpersonal freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Baugesuche

Bauherr:

Reutimann Roberto, Hausmattstrasse 12, 8962 Bergdietikon

Bauobjekt:

Umbau Einfamilienhaus Gebäude Nr. 300 mit Änderung des Dachgeschosses und neuer Zufahrt

Standort:

Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 24. August 2018 bis 24. September 2018 Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5724 Dürrenäsch, zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden. Dürrenäsch, 21. August 2018 Gemeinderat

Projektänderung zu Baugesuch 2017-03 Neubau Zweifamilienhaus: Gebäude- und Wohnraumerweiterungen, Anpassung Wohnungserschliessungen, Grundumrissgestaltungen, Erstellung Aussenparkfelder und Schwedenofen Parzellen 1331 und 1332, Worben 3

Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom vom 24. August bis 24. September. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 21. August 2018 Gemeinderat Boniswil

Waldumgang «Forstbetrieb Rietenberg»

Mittwoch, 29. August 2018 18.00 bis 20.00 Uhr (Standblattausgabe bis 19.45 Uhr) im Schützenhaus Othmarsingen Wichtig für die AdA Es sind unbedingt mitzubringen: – persönliches Aufgebot mit PISA-Klebeetiketten –Dienstbüchlein – Schiessbüchlein/Leistungsausweis – Personalausweis Schützengesellschaft Othmarsingen Der Vorstand

Der Forstbetrieb Rietenberg lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner der Vertragsgemeinden zu einem Waldumgang auf Samstag, 1. September 2018, 13.15 Uhr, nach Villmergen ein. Treffpunkt: Waldhütte Hilfikon. Parkplätze stehen zur Verfügung (Signalisation ab Hilfikon, Abzweigung Sandbühlstrasse). Der Anlass ist dem Thema «Wissenswertes aus dem Wald» gewidmet und findet um ca. 16.00 Uhr seinen Abschluss. 5704 Egliswil, 20. August 2018 Der Gemeinderat

Bauherrschaft:

Hug Heidi und Andre, Seefeldstrasse 38, 5616 Meisterschwanden

Bauobjekt:

Neubau Faltdach-Pergola, Seefeldstrasse 38, Parzelle Nr. 1079

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 24. August 2018 bis 24. September 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Meister Roland, Vordergasse 23, 5615 Fahrwangen

Bauobjekt:

Abbruch Gebäude Nr. 249 + 349, Neubau 3-Familien-Haus

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau

Ortslage:

Flückenstrasse 45 Parzelle Nr. 1429

Ein Produkt der

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 24. August bis 24. September 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf.

Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@azmedien.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Bauvorhaben:

Erweiterung Liegestege an bestehenden Ufermauern Strandbad Seerose, Seerosenstrasse 7, Parzelle Nr. 1408

Zus. Bew.:

Kantonale Zustimmung

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 24. August bis 24. September 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. ■

Senioren-Mittagstisch Pro Senectute

Datum/Zeit:

Dienstag, 4. September 2018, 11.30 Uhr Ort/Restaurant: Landgasthof Löwen, Meisterschwanden An- und Abmeldungen zum Mittagessen oder Informationen zum Fahrdienst erhalten Sie bei Frau Mareike Hauri, Telefon 056 667 20 12.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Burga Muheim, Spitzackerweg 18, 5615 Fahrwangen

Bauobjekt:

Ersatz Ölheizung durch Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Aussen-Splitgerät

Ortslage:

Spitzackerweg 18 Parzelle Nr. 1758

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 24. August bis 24. September 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Baugesuch

Bauherrschaft:

H + F Architekten GmbH, Sarmenstorferstrasse 3, 5615 Fahrwangen

Bauobjekt:

Reklamefahne an bestehendes Gebäude

Ortslage:

K 252 / Sarmenstorferstrasse 3 Parzelle Nr. 1630 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen, Aarau

Zus. Bewillig.:

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 24. August bis 24. September 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Projektauflage

Baugesuch

Der Lindenberg

Baugesuch

Obligatorische Schiessübungen 2018

Samstag, 25. August 2018 14.00 bis 16.00 Uhr (Standblattausgabe bis 15.45 Uhr)

AG Strandbad Seerose, Postfach 102, 5616 Meisterschwanden

Der Seetaler

Bauherrschaft:

Parz. 288, Ställistrasse 15

Madi GmbH, Gewerbestrasse 24, 8800 Thalwil

Projektverfasser: Baumann HolzbauInnenausbau AG, Industriestrasse 2, 5712 Beinwil am See

Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@azmedien.ch Telefon 058 200 58 10

Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch

Parz. Nrn. 245, 550, 554, 557, 558, Hendschikerstrasse

Öffentliche Auflage vom 24. August bis 24. September 2018 in der Gemeindekanzlei Ammerswil. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel dem Gemeinderat einzureichen.

Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

Real Plus Immobilien AG, Oberdorfstr. 13 a, 8107 Buchs

Ammerswil, 19. Juli 2018 Gemeinderat Ammerswil

Ortslage:

Gegründet 1901

Bauherrschaft:

Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 24. August bis 24. September 2018.

Impressum

Baugesuch

Cynthia Luginbühl und Rolf Meier, Ziegelackerweg 19, Lenzburg

Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Gemeinde: Leutwil Bauprojekt: Strassenlärm-Sanierungsprojekt K339, K340 und K341, bestehend aus folgenden Teilprojekten: Gewährung von Erleichterungen bei fünf Liegenschaften Das Strassenlärm-Sanierungsprojekt mit ausführlicher Aufforderung zur Rechtsanmeldung liegt gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 27. August bis 25. September 2018, in der Gemeindeverwaltung Leutwil öffentlich auf und ist während der Öffnungszeiten einsehbar. Eine Orientierung wird aufgrund der geringen Betroffenheit nicht durchgeführt. Bei Fragen gibt Ihnen der Projektleiter Bruno Barresi (Telefon 062 835 36 58) gerne Auskunft. Einwendungen gegen das Strassenlärm-Sanierungsprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Sektion Lärmsanierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Aarau, 6. August 2018 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau / Sektion Lärmsanierung


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Amtliches

Der Lindenberg

Donnerstag, 23. August 2018

Baugesuch

Bauherrschaft:

Inertstoffdeponie Emmet AG Pfaffenbiel 1 5703 Seon

Bauobjekt:

Deponie «Emmet» Projektanpassung

Ortslage:

Balzacker / Pfaffenbiel Parz. Nrn. 2232, 2222, 2226, 2221, 2235, 1501, 2233, 2223, 2231, 2162, 2230, 2228, 2224, 2055, 2220, 2241, 2064, 3009, 2236, 2239, 2227, 2234, 1458, 2054, 2229, 2048, 2225

Zone:

Am Samstag, 25. 8. 2018, findet das HolderSommer-Fest im Bereich der Schulanlage statt. Während dem Auf- und Abbau sowie dem Festbetrieb ist die Talstrasse ab Einmündung Kantonsstrasse bis zur Liegenschaft Talstrasse 6 sowie die Schulhausstrasse ab Birkenweg bis zur Einmündung Talstrasse vollständig gesperrt. Die Sperrung gilt für sämtlichen rollenden Verkehr ab Freitag, 24. August, 8.00 Uhr bis Sonntag, 26. August 2018, 18.00 Uhr. Holderbank, 23. August2018 Gemeinderat Holderbank

Materialabbauzone

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon von 27. August bis 25. September 2018. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat

Geschäftsausflug Flury Planer + Ingenieure AG ■

Die Büros der Bauverwaltung bleiben am Freitag, 31. August 2018, aufgrund des Geschäftsausfluges der Flury Planer + Ingenieure AG geschlossen. Die Bauverwaltung ist ab Montag, 3. September 2018, 8.00 Uhr gerne wieder für Sie da. Die übrigen Abteilungen der Gemeindeverwaltung sind am Freitag zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Seon, 20. August 2018 Gemeinderat Seon

Sperrung Schulhausstrasse und Talstrasse wegen Festbetrieb

Öffentlicher Waldumgang

Gemeinderat, Ortsbürgerkommission und Forstbetrieb laden die Bevölkerung von Seon zum öffentlichen Waldumgang herzlich ein.

Grundpfandverwertung

Schuldner Vasiljevic Petar, Bannholz 2b, 5503 Schafisheim Vasiljevic Milica, Bannholz 2b, 5503 Schafisheim

Baugesuch

Bauherrschaft:

Sonja Wipf, Hinterbergweg 2, 5603 Staufen

Grundeigent.:

do.

Bauvorhaben:

Ersatz Sichtschutzzaun mit Gartenmauer (AGV-Nr. 191)

Standort:

Parzelle Nr. 609 am Hinterbergweg 2

Öffentliche Auflage vom 24. August bis 24. September 2018 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 23. August 2018 Gemeindekanzlei

Sanierung Reservoir Staufen

Datum und Zeit der Steigerung Freitag, 24.08.2018, 15.00 Uhr

Am 3./4. September 2018 beginnen in Staufen die Sanierungsarbeiten am Reservoir. Für kurze Zeit muss die Gemeinde Staufen durch die Wasserversorgung der Stadt Lenzburg versorgt werden. Da der Standort des Reservoirs von Lenzburg um ca. 20 m tiefer liegt als jener von Staufen, ist in dieser Zeit mit einem geringeren Wasserdruck zu rechnen. Einzelne Druckschwankungen während der Umstellung sind nicht auszuschliessen.

Steigerungslokal NEU: Alter Singsaal, Oberdorfstrasse 15, 5703 Seon (neben Gemeindehaus)

Anhaltende Störungen in der Wasserversorgung können der Finanzverwaltung Staufen unter Tel. 062 886 10 21 mitgeteilt werden.

Grundstück Liegenschaft Schafisheim / 1531 Dominiertes Grundstück Liegenschaft Schafisheim / 1361 Anteil einfache Gesellschaft Einfamilienhaus mit Garage Bannholz 2b, 5503 Schafisheim

Für Ihr Verständnis bedanken wir uns.

Grenzen gemäss Katasterplan Anmerkungen, Dienstbarkeiten und Vormerkungen gemäss Grundbuchauszug.

Pfandeigentümer Gesamteigentum, einfache Gesellschaft Vasiljevic Petar, geb. 09.09.1953, von Bosnien und Herzegowina, Bannholz 2b, 5503 Schafisheim Vasiljevic Milica, geb. 18.04.1966, von Bosnien und Herzegowina, Bannholz 2b, 5503 Schafisheim

Gemeinderat Staufen

Baugesuch

Bauherrschaft:

Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung CHF 785’000.00

Einwohnergemeinde Seengen, 5707 Seengen

Vorhaben:

Ersatz Kanalisation Gheiweg

Seon, 22. August 2018 Gemeinderat Seon

Die Verwertung erfolgt auf Verlangen der Grundpfandgläubigerin an 1. Pfandstelle.

Ortslage:

Parzellen Nrn. 2489, 2507, 3662, Gheiweg

Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, CHF 50’000.00, davon CHF 45’000.00 als Anzahlung, die vollumfänglich an den Kaufpreis angerechnet wird, und CHF 5’000.00 als Vorschuss für die Kosten der Eigentumsübertragung in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Schafisheim, Oberdorfstrasse 11, 5703 Seon, ausgestellten Bankcheck (kein Privatcheck) zu bezahlen.

Weitere Bewilligung:

Samstag, 1. September 2018 Besammlung 13.30 Uhr, Waldeingang Scheuerberg (Signalisation ab Forstwerkhof Seon)

Papiersammlung

Am Mittwoch, 29. August 2018, findet wiederum eine Papiersammlung statt. Wir bitten Sie, das Papier bis spätestens 7.00 Uhr korrekt gebündelt bereitzustellen. Bitte trennen Sie Altpapier von Karton, letzterer wird nicht mitgenommen. Sammeldaten und Details zur Papiersammlung finden Sie im Entsorgungskalender. Falls korrekt gebündeltes Papier nicht abgeholt wurde, lassen Sie es bitte liegen und melden Sie Ihre Adresse auf Telefon 062 889 03 90 oder per E-Mail an sekretariat@schule-hunzenschwil.ch.

Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Weitere Informationen und Fotos unter www.betreibungsamt-ag.ch. Betreibungsamt Schafisheim 5703 Seon

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Aarau

Öffentliche Auflage vom 24. August bis 24. September 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Käthi Schlegel und Hans Peter Neeser, Trottengässli 1, 5707 Seengen

Vorhaben:

Projektänderung zu BG 2018-45 (Rückbau EFH + Neubau MFH): Anpassung Sockelgeschoss und Dach

Ortslage:

Gebäude Nr. 447, Parzelle Nr. 1380, Trottengässli 1

Schule Hunzenschwil

Öffentliche Auflage vom 24. August bis 24. September 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Prohoroff AG, Gubelstrasse 15, 6300 Zug

Vorhaben:

3 Einfamilienhäuser, 1 Mehrfamilienhaus und Garage

Ortslage:

Parzellen Nrn. 2588, 3081 und 3648, Roosweg

Öffentliche Auflage vom 24. August bis 24. September 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

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Einladung zum Waldumgang

Der Forstbetrieb Rietenberg lädt die Bevölkerung herzlich zum öffentlichen Waldumgang im Gemeindebann Villmergen rund um das Thema «Wissenswertes aus dem Wald» ein auf Samstag, 1. September 2018, 13.15 Uhr. Treffpunkt: Waldhütte Hilfikon Anschliessend an den Waldumgang offeriert der Forstbetrieb Rietenberg allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Imbiss. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Parkplätze sind vorhanden und werden in Hilfikon bei der Abzweigung in die Sandbühlstrasse signalisiert. Gemeinderat und Forstbetrieb Rietenberg hoffen auf eine grosse Teilnehmerzahl. Forstbetrieb Rietenberg Gemeinderat Seengen

Baugesuch

Bauherrschaft:

Parolini Reto und Sandra, Bannweg 27, 5102 Rupperswil

Bauobjekt:

Umbau / Erweiterung best. Einfamilienhaus (Gebäude-Nr. 606) und Neubau Carport, Schwimmbad und Pergola

Bauplatz:

Parzelle 1536, Bodenweg 5

Öffentl. Auflage: 24. Aug. bis 24. Sept. 2018 Die Baugesuchsunterlagen können bei der Gemeindekanzlei während der Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Der Gemeinderat


Diverses

Marktnotiz

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 23. August 2018

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INSERATE

Nächste Woche rollen hier Autos: Oberbauleiter Armin Rauchenstein auf der fertig erstellten, aber noch nicht markierten Spange Hornerfeld beim Knoten Neuhof.

Foto: Fritz Thut

Knoten Neuhof erfordert Umgewöhnen

Verkehr Mit dem Beginn der zweiten Bauphase Mitte nächster Woche beginnt eine neue Verkehrsführung: Die neue Spange Hornerfeld wird in Betrieb genommen, damit mit dem Tunnel-Tagbau gestartet werden kann. ■

FRITZ THUT

D

as teuerste Bauprojekt von Lenzburg tritt nächste Woche in eine neue Phase und wird für die Verkehrsteilnehmer «spürbar»: Damit die im Tagbau ausgeführte Erstellung des 362 Meter langen Neuhof-Tunnels gestartet werden kann, muss die Hendschikerstrasse stadtauswärts gesperrt werden. Der Verkehr vom Bünztal auf die Autobahn und in die Stadt führt ab nächs-

tem Mittwoch (sofern das Wetter keine Verzögerung herbeiführt) über die in den letzten Monaten errichtete Spange Hornerfeld. Diese Umstellung, da reden die Verantwortlichen nicht lange um den heissen Brei herum, «wird für den Verkehr einschneidende Veränderungen bringen», so Gesamtprojektleiter Marius Büttiker.

«Behinderungen möglichst klein»

Für das neue Verkehrsregime ist alles genau geplant. Doch: «Die Umstellung wird von allen ein Umgewöhnen brauchen», warnt Oberbauleiter Armin Rauchenstein. Dass vor allem in den ersten Tagen und speziell zu den morgendlichen und abendlichen Stosszeiten «mit Behinderungen zu rechnen ist, wollen wir nicht verschweigen». Marius Büttiker ergänzt, dass man sich alle Mühe gebe, «diese Behinderungen so klein wie möglich zu halten». Doch bei einem solch komplexen System mit durchschnittlich 25 000 Fahr-

zeugen pro Tag wird Unvorhergesehenes passieren. «Das Ganze wird sich einspielen», sind die beiden Projektleiter überzeugt. Um flexibel reagieren zu können, wird in der ersten Zeit ein Verkehrsdienst eingesetzt, um den Fahrzeugfluss zu regeln. Nicht weniger als 20 Personen sind dazu an den neuralgischen Stellen vorgesehen. Später werden vier provisorische Lichtsignalanlagen bei den Knoten Neuhof, Lindfeld, Gexi sowie bei der Abzweigung Gexistrasse diese Steuerungsaufgaben übernehmen. Um die Kapazität an durchfliessenden Fahrzeugen zu erhöhen, wird der Kreisel Gexi für die gesamte Bauphase 2 (September 2018 bis Dezember 2020) in einen Knoten zurückverwandelt. In diesen Tagen wird hier ein provisorischer Belag eingebaut. Hier wie auch auf der Spange Hornerfeld folgen in den nächsten Tagen die Markierungsund Anschlussarbeiten, damit in der

Nacht vom nächsten Dienstag auf Mittwoch die grosse Verkehrsumstellung ausgelöst werden kann.

Zwei bis drei Wochen voraus

Parallel zu den Strassen werden auch die Verkehrswege für den Langsamverkehr vorbereitet. Die Radwege, auf denen beispielsweise die Schüler aus Othmarsingen nach Lenzburg kommen, erheischen ebenfalls ein spezielles Augenmerk. Bereits am Montag wird zudem die Buslinie 393 über die Othmarsingerstrasse geführt. Gesamtprojektleiter Marius Büttiker ist froh, dass die Vorbereitungsbauphase 1, dank vollem Einsatz der Bautrupps und dem Wetter, schneller abgeschlossen werden konnte als ursprünglich geplant: «Wir liegen zwei bis drei Wochen voraus.» Die Fertigstellung des 75-Millionen-Franken-Projekts ist nach wie vor für November 2021 vorgesehen. ■

Infos: www.ag.ch/a1-zubringer-lenzburg.

Fritz Sandmeier wurde 100-jährig Geburtstag Die Schweiz zählt eine weitere Persönlichkeit mit 100 Jahren. 1300 sind es bereits.

Wird als neue Pfarrerin vorgeschlagen: Elisabeth Weymann. Foto: zvg

Elisabeth Weymann als Pfarrerin vorgeschlagen Kirche Die Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde LenzburgHendschiken schlägt der Kirchgemeinde eine neue Pfarrerin zur Wahl vor: Elisabeth Weymann soll ab 1. Januar 2019 in einem 50-Prozent-Pensum das bestehende Pfarrteam um Susanne Ziegler und Martin Domann ergänzen. Ihre Wahl soll am 23. September im Zuge der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2019 bis 2022 an der Urne stattfinden. In der Zwischenzeit wird Pfarrerin Weymann ab Oktober bis Ende Jahr als Stellvertreterin bereits in der Reformierten Kirchgemeinde Lenzburg-Hendschiken tätig sein. Elisabeth Weymann hat Ende Juli dieses Jahres ihr Vikariat in der Kirchgemeinde Unterentfelden erfolgreich abgeschlossen. Sie ist aufgewachsen in Genf und hat in Genf und Basel Theologie studiert. Besondere Freude macht ihr das Gestalten von Gottesdiensten. Pfarrerin Weymann wird am 2. September einen Vorstellungsgottesdienst halten, damit die Gemeindemitglieder sie kennen lernen können. Der Gottesdienst findet um 9 Uhr im Kirchenzentrum Hendschiken und anschliessend um 10 Uhr in der Stadtkirche Lenzburg statt. Im Anschluss an den Gottesdienst in Lenzburg gibt es an einem Apéro Gelegenheit zum Austausch. (ezy)

INSERATE

Stadtrat Nach dem Brand des Forstwerkhofs vom 7. Juni 2017 setzte der Lenzburger Stadtrat eine Task-Force ein, welche den Ersatzbau des Forstwerkhofs plant. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden die Planungen auf das gesamte Werkhof-Areal ausgedehnt, da dort an der Werkhofstrasse für die bisherigen Werkhöfe der SWL Energie AG und des Stadtbauamts bereits seit längerem verschiedene Handlungsoptionen diskutiert wurden. Die Task-Force erarbeitete einerseits für den Stadtrat und die Forstbetriebskommission Lenzia Lösungen für die Sicherstellung des Betriebs der Forstdienste Lenzia bis zur Realisierung eines neuen Forstwerkhofs und andererseits Vorschläge für die künftige Nutzung des heutigen Werkhofareals. Gemäss Mitteilung des Stadtrates verabschiedete die Task-Force an ihrer letzten Sitzung zu Handen von Stadtrat und Forstbetriebskommission Lenzia Vorschläge, denen beide zustimmen konnten.

Zeughaus als Zwischenstandort

F

ritz Sandmeier durfte im Lenzburger Alterszentrum Obere Mühle (AZOM) am 18. August bei geistiger Frische und guter körperlicher Gesundheit seinen 100. Geburtstag feiern. Der Jubilar zeigte sich überwältigt vom Besuch. Warum wohl sollte er seine Emotionen und Tränen verbergen? «Ich bin aufgeregt und kann meine vorbereiteten Worte nicht aussprechen», erklärte Fritz Sandmeier offen. Zu Hauf gab es Glückwünsche, Händedrücke, Umarmungen, Wünsche für weitere Jahre mit einer guten Gesundheit, Blumen und Geschenke. Angereist kamen sein Sohn Roland und Enkelin Lena aus Lausanne, sein Göttibub und aus dem Tessin, sein Cousin Aldo. Der stellvertretende Zentrumsleiter Claudio Pinetti entschuldigte den ferienabwesenden Zentrumsleiter Michael Hunziker. «Der hätte aber auch kommen sollen», scherzte Fritz Sandmeier. AZOM-Verwaltungsratspräsidentin Hei-

Zwischenlösung für den Forstwerkhof

Hundertjähriger Jubilar: Fritz Sandmeier mit Enkelin und Sohn. di Berner schilderte das Interesse des Jubilars an den Bauarbeiten auf dem Areal. Absehbar sollen Alterswohnungen entstehen. Da meinte Heidi Berner: «Ich bin froh, dass Fritz Sandmeier während der Bauarbeiten dann wieder zum Rechten schaut.» Stadtammann Daniel Mosimann beglückwünschte den Jubilar ebenfalls, überbrachte einen Brief des Regierungsrates sowie einen feinen Tropfen Wein. «Das habt ihr aber ganz gut gemacht», meinte Fritz Sandmeier unter dem Lachen im Mehrzweckraum.

Foto: Alfred Gassmann

Fast 50 Jahre Uhrmacher

Der Jubilar erlernte den Beruf als Heizungsmonteur und arbeitete dann vom 27. bis zum 75. Altersjahr als Uhrenmacher von Grossuhren bei der Firma Kirchhof AG, Lenzburg. In seiner Freizeit widmete sich Fritz Sandmeier dem Turnsport, dem Unterhalt der Wanderwege und half mit im Rebberg der Ortsbürger. Der Zapfestreich-Marsch, gespielt von der Stadtmusik Lenzburg, leitete über zum Wunsch, dass dem Geehrten noch manch ein Jugendfestumzug gegönnt sein möge. (AG)

Für den Forstwerkhof wird im Zeughausareal die AGF-Halle (bisherige Nutzerin: Stapferhaus) als Zwischenlösung für den Forstwerkhof ertüchtigt. Der Stadtrat strebt an, dass diese Zwischenlösung im Dezember 2018 beziehungsweise Januar 2019 in Betrieb genommen werden kann. Die Forstbetriebskommission und der Stadtrat gehen davon aus, dass diese Zwischenlösung ungefähr drei Jahre benötigt wird. Anschliessend wird auf dem bisherigen Areal ein neuer Forstwerkhof realisiert und bezogen. Für die Werkhöfe der SWL Energie AG und des Stadtbauamts werden auf dem heutigen Werkhofareal die bestehenden Bauten ertüchtigt und mit weiteren Gebäuden ergänzt. Damit wird gemäss Mitteilung des Stadtrates längerfristig sichergestellt, dass die Werkhöfe künftig genügend Flächen zur Verfügung haben. Die Finanzierung dieser Massnahmen wird der Stadtrat in die Aufgaben- und Finanzplanung (AFP) 2019 bis 2023 aufnehmen und diese AFP im September 2018 dem Einwohnerrat und der Bevölkerung vorstellen. (ssl)


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Stadt Lenzburg

Donnerstag, 23. August 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Der Kick von Schwinger Alpiger Nick brachte dem FC Lenzburg kein Glück

Fussball So hatten sich die Lenzburger den Start in die 2.-Liga-Saison nicht vorgestellt. Gegen den kecken Aufsteiger FC Niederwil kassierten sie eine überraschende 1:2-Heimniederlage. Den symbolischen Anstoss führte der Staufner Spitzenschwinger Alpiger Nick aus. ■

RUEDI BURKART

L

ange Gesichter machten die Spieler des FC Lenzburg nach den ersten 90 Minuten der neuen Saison. Sie, die laut Co-Präsident Ueli Bruder «eine Platzierung zwischen Rang eins und drei» anpeilen, liessen sich vor 240 erwartungsfrohen Zuschauern vom kecken Liganeuling aus Niederwil übertölpeln. Ein Eigentor von Fabio Sommer (7. Minute) sowie ein herrlich verwandelter Freistoss von FCN-Techniker Haxha (67.) besiegelten das Schicksal der Lenzburger, der zwischenzeitliche Ausgleich von Michel Schär (9.) war schlicht zu wenig. «Wir waren heute nicht bereit, es hat nicht gestimmt. So gewinnt man in der 2. Liga keine Punkte», zog der sichtlich enttäuschte CoPräsident Mike Barth ein ernüchterndes Fazit.

Der etwas andere Anstoss: Schwinger Nick Alpiger spielt das Leder Armando Granzotto (links), dem Präsidenten der AFV-Wettspielkommission, zu.

Stolz auf den prominenten Gast: Die beiden Lenzburger Co-Präsidenten Mike Barth (links) und Ueli Bruder überreichten Schwinger Nick Alpiger nach dessen Einsatz auf dem grünen Rasen ein Präsent. Fotos: Ruedi Burkart

Dann schritt Alpiger zur Tat und passte den Ball unter den Augen der beiden Mannschaften und begleitet von Applaus der Zuschauer zu Armando Granzotto, dem Präsidenten der Wettspielkommission des AFV. Allein, Glück gebracht hat Alpigers Ankick den Lenzburgern danach nicht. FCL-Co-Präsident Barth: «Wir haken diese Niederlage ab und versuchen, das nächste Spiel zu gewinnen.» Am kommenden Samstag, 25. August, steht erneut eine Heimpartie auf dem Programm. Um 17 Uhr steigt das Revierderby gegen Othmarsingen. Das erste Spiel der Bünztaler endete unter der Woche nach Redaktionsschluss. Und Alpiger? Ihn scheint der Besuch bei den Fussballen beflügelt zu haben. Zwei Tage später gewann er das Basellandschaftliche Kantonalschwingfest.

Weil sie die Fairplay-Wertung des Aargauischen Fussballverbands (AFV) in der vergangenen 2.-Liga-Saison gewonnen haben, durften die Lenzburger das traditionelle «Kickoff-Spiel» gegen Aufsteiger und 3.-Liga-Meister Niederwil

durchführen. Und der FCL liess sich nicht lumpen, organisierte vor dem Anpfiff für die geladenen Gäste und die AFV-Offiziellen einen grosszügigen Apéro. Mit Ausnahme von Präsident Hans Aemisegger fand die Führungsriege des Verbands den Weg auf die Wilmatten. Unter den Augen und Ohren von Lenzburgs Stadtammann Daniel Mosimann (SP) lobte AFV-Vizepräsident Luigi Ponte den FC Lenzburg für den Ge-

Hornusser wurden am «Eidgenössischen» 24.

Sprachforscher Hansjakob Seiler zum Gedenken

Der Schwinger im XXL-Shirt

Hornussen Am Eidgenössischen Hornusserfest in Walkringen kamen die Lenzburger Hornusser, die in der 6. Stärkeklasse zusammen mit Schoren B antraten, auf den 24. Rang. Am Samstagmorgen starteten die Lenzburger zum diesjährigen Saisonhöhepunkt gegen Walliswil. Bei gutem Rückenwind liefen die Hornusse entsprechend im Ries und man legte einen guten Start mit Riesen von 183, 195, 208 und 197 hin. Besonders stark zeigte sich Roger Fiechter mit 22, 23, 23 und 18, was ihm den vierten Zwischenrang nach dem Anhornussen brachte. Im Ries wurden alle Hornusse gut abgetan und so konnte am Sonntagmorgen auf Ries 23 in den Ausstich gegen Heimiswil-Dorf gestartet werden. Bei schwierigen Sichtbedingungen mit dem Sonnenstand schaffte Lenzburg es nicht, das Ries sauber zu halten, und kassierte drei Nummero. Bei den Einzelschlägern fehlte diesmal der Rückenwind und so wurden die Weiten des Vortages nicht mehr erreicht. Mit einem Gesamtresultat von 3 Nummero und 1484 Punkten platzierte sich Lenzburg/Schoren B auf dem 24. Schlussrang – leider ohne Preis. (gkn) INSERAT

I

n der vergangenen Woche ist der in Lenzburg wohnhafte, mehrfach ausgezeichnete Sprachforscher Prof. Dr. Dr. hc Hansjakob Seiler im hohen Alter von 97 Jahren gestorben. Hansjakob Seiler wurde 1920 in München als Sohn von Schweizer Eltern geboren. Nach Rückkehr der Familie in die Schweiz (1933) legte er 1940 die Maturaprüfung am Gymnasium der Kantonsschule in Zürich ab, wo die Familie später lebte.

Interesse für Sprachen im Studium

Als Student der Klassischen Philologie an der Universität Zürich (1940 bis 1947) begann er, sich für die Sprachwissenschaft zu interessieren. Zunächst beschäftigte er sich mit altindogermanischen Sprachen, dem Sanskrit und dem Altiranischen unter dem Indogermanisten Manu Leumann. Bald wandte er sich den modernen Sprachen Europas zu, den slawischen Sprachen, aber insbesondere dem Neugriechischen. 1947 erlangte er das Diplom für das höhere Lehramt in den alten Sprachen und das Doktorat der Philosophie mit der These «Die primären griechischen Steigerungsformen», die 1950 in Hamburg erschien. In Paris (1947 bis 1950) machte er sich mit den theoretischen Grundlagen des französischen Strukturalismus vertraut. Dort belegte er die Kurse von Émile Benveniste – laut Seiler einer der «Pioniere der Sprachuniversalienforschung», den er als Mentor betrachtete und der seine Arbeit beeinflusst hat. In den folgenden Jahren war er als Forschungsassistent beim C.N.R.S. (Centre national de la recherche scientifique) tätig, wo er sich auf die Erforschung des modernen Griechischen konzentrierte. Ergebnis war die Monographie «L’aspect et le temps dans le verbe néo-grec», Paris 1952, Les Belles Lettres, die er als Habilitationsschrift der Universität Hamburg vorlegte. In Hamburg (1951 bis 53 und 1956 bis 59), wo er als Dozent, danach als Pro-

winn der Fairplay-Wertung. Dann trat ein breitschultriger, junger Mann in einem FCL-Shirt der Grösse XXL ins Festzelt und gesellte sich unter die Fussball-Prominenz. «Wir freuen uns, dass Spitzenschwinger Alpiger Nick in ein paar Minuten den symbolischen Anstoss vornehmen wird», verriet FCLCo-Präsident Ueli Bruder voller Stolz. Der 21-jährige Staufner Alpiger, eine der ganz grossen Hoffnungen in der nationalen Schwingerszene, gewann im

Juni das Aargauer Kantonale in Aarau Rohr. Zu seiner Motivation, sich unter die Fussballer zu mischen, meinte Alpiger: «Der FC Lenzburg hat mich angefragt, ob ich den Anstoss ausführen möchte. Da habe ich natürlich gerne zugesagt.» Er sei zwar kein «Tschütteler», so Alpiger schmunzelnd, aber einmal im Jahr schnüre er sich die Fussballschuhe dennoch. «Beim Grümpelturnier der Schwinger mache ich jeweils mit.» Da gehe es ganz schön zur Sache.

fessor lehrte, pflegte er intensive Kontakte mit den dort ansässigen Seminaren aussereuropäischer Sprachen.

Spezialist indianischer Sprachen

Mit profunden Kenntnissen des europäischen funktionalistischen Strukturalismus begab er sich in die USA als Stipendiat der Rockefeller Foundation (1953 bis 1955), um die amerikanische strukturalistische Tradition kennen zu lernen. Dort machte er sich unter anderem auch mit den indianischen Sprachen vertraut. 1955 wurde er Forscher des «Survey of California Indian Languages» in Berkeley unter der Leitung von Mary Haas. Mittels eines anthropologisch-linguistischen Zugangs zur Sprachforschung studierte er die Sprache der Cahuilla (der nordamerikanischen vom Aussterben bedrohten Indianer im Süden Kaliforniens) und verfasste eine Grammatik, ein Wörterbuch und eine Textsammlung mit englischer Übersetzung. Zurück in Deutschland (1956) nahm er seine Arbeit in Hamburg wieder auf. Kurz danach (1959) wurde er auf den Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft am Institut für Sprachwissenschaft der Universität zu Köln berufen. Die Kommission, die ihn als Nachfolger von Prof. Dr. Hans Karstiens empfahl, beschrieb Seilers Forschungsinteressen wie folgt (in einem Gutachten von 1959): «Seine Forschungen nahmen ihren Ausgang von der Basis der klassischen Philologie … In seiner Habilitationsarbeit sowie in einer Reihe von ebenfalls dem Neugriechischen gewidmeten Aufsätzen überwiegen die Fragestellungen des ‹klassischen› Strukturalismus in Laut- und Formenlehre und Syntax.» 1965 ging Seiler erneut in die Staaten, wo er unter anderem als Fellow am Center for Advanced Study in the Behavioral Sciences in Stanford, Kalifornien, (1965 bis 1966) und als Gastprofessor den anders gearteten amerikanischen

In Lenzburg gestorben: Sprachforscher Hansjakob Seiler. Foto: zvg Strukturalismus sowie dessen Negierung durch die Generative Grammatik kennen lernte. Unterdes wurde in Köln auf Seilers Antrag das Institut für Sprachwissenschaft in zwei getrennte Studienfächer geteilt: eines für Allgemeine Sprachwissenschaft, das andere für HistorischVergleichende Sprachwissenschaft (damals unter der Leitung von Professor Jürgen Untermann). Nach Seilers Rückkehr richtete er ebenda zusammen mit Untermann 1967 unter dem Titel «Sprachwissenschaftliche Werkstatt» einen Linguistischen Arbeitskreis ein, der später als Kolloquium weitergeführt wurde.

Universelle Grundgesetze erkannt

Die Erfahrungen mit den Sprachen der Welt und die langjährige Beschäftigung mit sprachtheoretischen Fragen bildeten die Grundlage für Seilers wichtigsten Beitrag zur Sprachwissenschaft: das Projekt Unityp (1972 bis 1992), ein umfassendes Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1978 bis 1992), das für die Forschungstätigkeiten des Kölner Instituts für Sprachwissenschaft von zentraler Bedeutung war. In dem Projekt beantwortete er Fragen nach universellen Grundgesetzen der weltweit gesprochenen Sprachen

und nach Sprachtypologien. Seiler brachte Linguisten, deren Spezialgebiete nach Möglichkeit die Vielfalt der Sprachen reflektierten, mit Logikern, Philosophen und Neurologen zusammen. Basierend auf der Annahme, dass der Mensch überall die gleichen Erfahrungen mit seiner Umwelt und seiner eigenen Existenz macht und dass er diese Erfahrungen in seiner Gedankenwelt als grundlegende Konzepte verarbeitet, postulierte er in seinem UnitypProjekt einerseits, dass gewisse Konzepte in allen Sprachen der Welt ihren Ausdruck haben; andererseits, dass den Sprachen jeweils eine mehr oder weniger breite Auswahl an formalen Lösungen zur Verfügung steht. Dadurch erklärt sich laut Seiler die Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten für ein und dasselbe Konzept, die man im Quersprachenvergleich findet. Seiler betreute das Projekt nach seiner Emeritierung und noch bis 2002.

Bibliothek dem Kanton vermacht

Die Bestände von Seilers Privatbibliothek, die er über ein halbes Jahrhundert gesammelt hat, übergab er 2001 der Aargauer Kantonsbibliothek zur Nutzung. Die Privatbibliothek umfasst Werke der Klassischen Philologie, der Philosophie, des Strukturalismus und der Sprachtypologie, Sprachbeschreibungen und insbesondere eine umfangreiche Sammlung zu amerikanischen Indianersprachen, darunter auch seltene Publikationen aus Nord- und Mittelamerika. Sie widerspiegelt das breite Interesse des Sprachforschers und bietet sich als wertvolles Korpus für Sprachtheoretiker, Universalienforscher, Sprachtypologen und allgemein an der menschlichen Sprache Interessierte an. Seit seiner Emeritierung lebte Seiler in Lenzburg und arbeitete noch im hohen Alter an den Problemen der Universalität in der Sprache weiter. (hjs/lba)


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Ein glänzendes Juwel im Kammerformat Musik Die Musikalischen Begegnungen Lenzburg präsentieren von übermorgen Samstag, 25. August, bis Sonntag, 9. September, sieben Konzerte an fünf Orten. Den Auftakt bilden zwei Aufführungen des neuesten Stücks von Ruedi Häusermann. ■

Dreimal zwei Tickets zu gewinnen Zum zweiten Konzert von Ruedi Häusermanns «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» am nächsten Sonntag, 26. August, 17 Uhr, können Leser dreimal zwei Tickets gewinnen. Wie mitmachen? Mit einem Anruf morgen Freitag, 24. August, zwischen 11 und 11.15 Uhr unter der Telefonnummer 058 200 58 15. (lba)

STEFANIE OSSWALD

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er in Lenzburg geborene Musiker, Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann ist einer der wichtigsten Protagonisten in Sachen zeitgenössischem Musiktheater. In seinen Inszenierungen formt Häusermann das Genre entscheidend mit. Hier verbinden sich Theater und Musik zu einer Symbiose. Sein neuster Streich «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» gibt am Samstag den Auftakt zum diesjährigen Festival Musikalische Begegnungen Lenzburg unter dem Motto «Da capo al fine».

Szenische Komposition oder komponiertes Theater

Moderne Musik, das ist etwas für die anderen. Für Kenner, Analysten, Kritiker, Einsame und alle, die es wagen wollen, sich ihren Ansprüchen auszusetzen. Dem Rest bleibt ihr Inhalt zumeist verschlüsselt und unbequem. Und nicht zuletzt aus diesem Grund schlicht: uninteressant. Doch was pas-

Sein neuster Streich lanciert die Musikalischen Begegnungen Lenzburg 2018: Ruedi Häusermann vor seinem Atelier. siert eigentlich, wenn Musiker nicht mehr nur Musik machen, sondern zu Darstellern werden? Welche Verbindungen von Raum, Klang und Bewegung sind jenseits vertrauter Aufführungskonventionen möglich? Und haben Mu-

sikinstrumente auch ein Eigenleben? Ruedi Häusermann macht die Antworten erfahrbar. «Wenn die Menschen nicht zur Musik kommen, bringen wir die Musik zu den Menschen», strahlt Häusermann, sitzend inmitten von No-

Foto: Stefanie Osswald

tenblättern in seinem Atelier Randolph am Kronenplatz in Lenzburg. In der neusten Inszenierung seiner Komposition für Streichquartett «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» bilden Musik und Theater Synergien im szeni-

Musikalische Begegnungen Lenzburg 2018 – das Programm Letzter Aufruf für Ursin und Kubus Eröffnungskonzert Ruedi Häusermann lässt in seinem neusten Musiktheater Musik und Szene traumartig verschmelzen. Mit Herwig Ursin (Schauspiel & Musik) und dem KubusQuartett. ■

Samstag, 25. August, 20.15 Uhr (Apéro für alle ab 19.15 Uhr). Aula Lenzhard

Letzter Aufruf für Ursin und Kubus Musiktheater Ruedi Häusermann lässt in seinem neusten Stück Musik und Szene traumartig verschmelzen. Mit Herwig Ursin (Schauspiel & Musik) und dem Kubus-Quartett. ■

Sonntag, 26. August, 17 Uhr Aula Lenzhard

Freilach Kammermusik Traditionelle Klezmer-Klänge treffen auf Musik für Cello solo aus verschiedensten Stilepochen. Mit Alexander Kionke (Cello) und dem Freilach-Trio. ■

Freitag, 31. August, 20.15 Uhr Tommasini

Klangsproch Lieder- und Leseabend Ein einmaliger Sophie-Haemmerli-MartiAbend mit Liedern und textlichen Intermezzi. Mit Noëmi Sohn Nad (Sopran), Rudolf Lutz (Klavier) und Klaus Merz (Texte). In Zusammenarbeit mit dem Projekt «Hundertfüfzg Johr Sophie Haemmerli-Marti». ■

Samstag, 1. September, 20.15 Uhr Alter Gemeindesaal

Regionalpolizei vermehrt präsent Schulstart Mit dem Beginn des Schuljahres und dem damit verbundenen Moment, in dem viele Kinder erstmals alleine mit dem Strassenverkehr konfrontiert und dadurch erhöhten Gefahren ausgesetzt werden, verstärkte die Regionalpolizei Lenzburg während der ersten Wochen ihre Präsenz auf den Schulwegen. Wie in den Vorjahren findet die Aktion mit sichtbarer Präsenz an gefährlichen Kreuzungen und Übergängen statt. Im Bereich der Kindergärten und Schulanlagen werden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und bei den Fussgängerstreifen das Vortrittsrecht überwacht. Die Regionalpolizei wird nach den Herbstferien noch einmal eine Schülerverkehrsaktion durchführen, weil davon auszugehen ist, dass die Kinder

Zwischen Himmel und Hölle Alte Musik Auf historischen Instrumenten erklingen Werke aus ganz Europa. Mit Stefanie Osswald (Blockflöten, Cornamuse), Silvia Berchtold (Blockflöten), Helga Váradi (Orgel) und Alex Jellici (Cello, Diskantgambe). ■

Dienstag, 4. September, 20.15 Uhr Burghalde

Souvenir Meisterkonzert Ein Konzertabend der Extraklasse mit Chaarts Chamber Artists, Daniel MüllerSchott (Cello), Maximilian Hornung (Cello), Sarah Christian (Violine) und Helga Váradi (Cembalo). ■

Freitag, 7. September, 20.15 Uhr Stadtkirche Lenzburg

INSERATE

Werden geschützt: Kinder auf dem SchulFoto: zvg weg mit Leuchtwesten. nach den Herbstferien nicht mehr in Begleitung ihrer Eltern auf dem Schulweg unterwegs sind. Die Polizei wird in diesem Jahr wieder von der bfu und dem TCS mit Material für die Gemeinden, Schulen und Schüler unterstützt. (pd/rpl)

Begrüssung der neuen Lehrpersonen Regionalschule Es gehört zu den schönen Traditionen der Stadt, dass nach den Sommerferien die neuen Lehrpersonen an der Regionalschule von der Schulpflege zu einem Begrüssungsapéro ins repräsentative Burghaldenhaus eingeladen werden. Diesmal folgten etwa zwei Drittel der total 22 neuen Lehrpersonen der Einladung. In einem zwanglosen Rahmen stellte Schulpflegepräsidentin Susanne Buri

die Mitglieder von Schulpflege, -leitung und -verwaltung vor, ehe die beiden Ammänner der Standortgemeinden ihre Orte präsentierten. Sowohl Marianne Horner für Ammerswil wie Daniel Mosimann für Lenzburg strichen neben den Vorzügen die Bedeutung der jeweiligen Jugendfeste für Schule und Zusammenhalt der Bevölkerung hervor. Beim anschliessenden Apéro wurden weitere Kontakte geknüpft. (tf )

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt 1. OG / Bahnhofstr. 5 5600 Lenzburg Tel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch

Al Fine Chorkonzert Stimmungsvoller Festivalausklang mit berührender Musik von Schubert und Brahms. Mit dem Fricktaler Kammerchor, Urs Stäuble (Leitung), Leila Pfister (Alt) und einem Instrumentalensemble. ■

Sonntag, 9. September, 19 Uhr Stadtkirche Lenzburg

Vorverkauf Tourismus Lenzburg Seetal Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg Telefon 062 886 45 42 E-Mail tourismus@lenzburg.ch Öffnungszeiten; Montag 14 bis 18 Uhr, Dienstag bis Freitag 9 bis 11.45 und 14 bis 17 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr.

schen Spiel und schaffen Zugang zu musikalischen Welten, die dem normalen Ohr gewöhnlich verborgen bleiben. Herwig Ursin ist Manager. Konzertmanager. Die Organisation einer Welttournee ist in vollem Gange. Denn das Kubus-Quartett will ganz gross rauskommen. Also organisiert Ursin ein Konzert in Lenzburg mit der neusten Komposition von Ruedi Häusermann. Im Stück, gespickt und begleitet durch Miniaturen von Robert Walser, führen der Schauspieler Herwig Ursin und die Musiker des Kubus-Quartetts – Ola Sendecki (Violine), Ruth Gierten und Liese Mészár (Viola) und Trude Mészár (Violincello) – durch ihre eigene Geschichte und kreieren fantasievoll formlosen Frei-Raum, in dem Platz ist für Träume, Fiktion und eine kurzweilige Chance für das Aufbrechen gewohnter Strukturen. Ruedi Häusermann lässt nach vielen Arbeiten an grossen Opern- und Theaterhäusern in Deutschland und der Schweiz ein glänzendes Juwel im Kammerformat entstehen, das gleichzeitig eine Hommage an seinen langjährigen künstlerischen Wegbegleiter Herwig Ursin ist.

«Eine Frage der Aufmerksamkeit»

«Der Anspruch ist hoch. Man muss sich immer anstrengen, um etwas zu verstehen. Dabei ist Musik doch etwas, das uns alle umgibt. Da gibt es eigentlich nichts zu verstehen. Musik wahrzunehmen, bleibt eine Frage der Aufmerksamkeit. Des Zuhörenwollens, des sich Interessierenwollens, des sich Einlassens», betont Häusermann. Dabei sei der Schlüssel zum Interesse nichts weiter als das Verständnis für das Unfassbare. Mit seiner Arbeit lädt Häusermann das interessierte Publikum ein, Musik in einem neuen Kontext zu lauschen, gewohnte Pfade zu verlassen um sich selbst Zugang zu schaffen für kleine Welten ganz grosser Freiheit.


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Kirchenzettel

Donnerstag, 23. August 2018

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 25. bis 31. August 2018: Pfr. Martin Domann

Lenzburg

Freitag, 24. August 2018 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 26. August 2018 10 Uhr Mitenand-Gottesdienst – ökum. Gottesdienst für Menschen mit und ohne Behinderung in der Stadtkirche; Leitung: Pfrn. Susanne Ziegler, Isabelle Deschler und Andrea Moser mit Theatergruppe und insiemeCHOR «more than Voices» und Andreas Jud, Orgel; Text: Galater 5, 1 «Freiheit in Christus»; Erzählung: «Der grosse Schneemann»; Lieder: 98 / 565 / 487 / 346; Kollekte: Insieme Fachstelle Pastoral bei Menschen mit Behinderung; mit Kinderhüte. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen. Montag, 27. August 2018 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken

Sonntag, 26. August 2018 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Samstag, 25. August 2018 16.00 Uhr Taufen

Ref. Kirchgemeinde Beinwil am See Sonntag, 26. August 9.30 Gottesdienst Kirche Birrwil Pfrn. Helene Widmer Kollekte HEKS 10.00 Sonntagsschulreisli mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter Nähere Informationen: Mobile 079 645 80 89 Mittwoch, 29. August 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 2. September 17.00 «Auszeit für die Seele» Pfr. Andreas Pauli Eine halbe Stunde mit Poesie und meditativer Musik Orgel Ursina Spring Anschliessend sind alle zum gemütlichen Umtrunk eingeladen. Kollekte Sela Amtswoche Pfr. Andreas Pauli Chiletaxi Anmeldung am Vorabend vom gewünschten Sonntag bis am Samstagabend, 19.00 Uhr bei Kurt Lüscher, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Birr Brunegg Donnerstag, 26. August 2018 10.10 Gottesdienst, Pfr. J. Luchsinger

Birr/Lupfig

Sonntag, 23. August 2018 9.00 Treffpunkt Pfrundhaus 10.00 Andacht Haus Eigenamt Samstag, 25. August 2018 10.00 Kleiderkarussell offen für alle Sonntag, 26. August 2018 9.30 Sonntagsschule in Scherz

Sonntag, 26. August 11.00 Elfi-Praise Familienfreundlicher Gottesdienst mit Anbetungszeit, Soap (Fortsetzungstheater), kurzem, ermutigendem Input und anschliessendem Mittagessen (Teilete) Thema: «...und vergiss nicht, was er die Gutes getan hat» Kollekte: mission 21 Kinderhüte während des Gottesdienstes

www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Freitag, 24. August 2018 16.30 Religionsunterricht der 3. Klasse mit Susanne Löpfe, im UG der Kirche Sonntag, 26. August 2018 10.00 Gottesdienst mit Anita Wagner in der Pfarrkirche Montag, 27. August 2018 16.30 Religionsunterricht der 4b. Klasse mit Claudia Rohr, im UG der Kirche Dienstag, 28. August 2018 16.30 Religionsunterricht der 6. Klasse mit Claudia Rohr, im UG der Kirche

Donnerstag, 30. August 9.00 Eucharistiefeier im Pfarrhaus

20.00 Good Time

Sonntag, 2. September 22. Sonntag im Jahreskreis 9.30 Eucharistiefeier Aushilfe: R. Strassmann Mehrzweckhalle Kollekte: Theologische Fakultät Luzern

9.30 Uhr Heilige Messe in Lenzburg Bitte beachten Sie, dass in Wildegg kein Gottesdienst stattfindet Dienstag, 28. August 2018 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee

Seon

Freitag, 24. August 2018 Der Gottesdienst fällt wegen dem Vergelts-Gott-Abend aus Sonntag, 26. August 2018 9.45 Festliche Eucharistiefeier zu Ehren unserer Kirchenpatronin, der heiligen Theresia vom Kinde Jesu

Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim

Freitag, 24. August 2018 18.00 Uhr Jugendgottesdienst im Schlössli; Pfr. Andreas Ladner Sonntag, 26. August 2018 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Pfr. Astrid Köning Mittwoch, 29. August 2018 19.30 Uhr Bibelabend im Schlössli Pfr. Andreas Ladner Thema: Die (moderne) Sklaverei im Licht der Bibel Donnerstag, 30. August 2018 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

Freitag, 24. August 2018 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Donnerstag, 30. August 2018 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus Hinweis: Sonntag, 2. September 2018 ab 11.00 Uhr Staufbergfest www.ref-staufberg.ch

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Freitag, 24. August Jugendtreff im Jugendraum 19.30 bis 23.00 Uhr Sommer-Serenade mit Apéro 19.00 Uhr, Tagungshaus Rügel, Seengen Sonntag, 26. August Gottesdienst 10.00 Uhr Kirche Seengen Pfarrer Hans Maurer www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Donnerstag, 23. August 2018 14 Uhr: Treffen der AlleinStehenden: Bräteln im Pfarrgarten Sonntag, 26. August 2018 10 Uhr: Wald-Gottesdienst bei der Waldhütte Burenberg mit Taufen, mit Pfarrerin Christine Friderich, Musik: Duo Silberhorn, anschliessend besteht die Möglichkeit zum Bräteln, Esswaren und Geschirr bitte selbst mitbringen, für Getränke ist gesorgt. 09.15: Treffpunkt bei der Mehrzweckhalle für alle, die gerne zu Fuss zur Waldhütte sich auf den Weg machen wollen. Bei regnerischem oder kaltem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt, Bräteln etc. beim Kirchgemeindehaus. Wer zum Gottesdienst fahren möchte, meldet sich bis Samstagabend um 20 Uhr unter der Nummer 076 393 97 52. Über Schön- oder Schlechtwetterprogramm gibt ab Samstagnachmittag, 14 Uhr, die Nummer 062 896 11 74 Auskunft. Dienstag, 28. August 2018 13.30 Uhr: «Mitenand goht’s besser» Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich Mehr Infos: www.kirche5504.ch

Kath. Pfarrei Menziken - Beinwil Menziken Donnerstag, 23. August 17.15 Rosenkranz für den Frieden 18.00 Eucharistiefeier, anschl. Beichtgelegenheit Samstag, 25. August 16.00 Tauffeier Sonntag, 26. August 21. Sonntag im Jahreskreis 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes) 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 30. August 17.15 Rosenkranz für den Frieden 18.00 Eucharistiefeier, gest. Jahrzeit für Ungenannt, anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil Samstag, 25. August 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes), gest. Jahrzeit für Pia Schranz-Schühle Mittwoch, 29. August 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Heinrich Soller-Gedeon 8. April 1938 bis 15. August 2018

Heinrich Soller war von 1992 bis 2010 Mitglied des Verwaltungsrats und von 1996 bis 2010 im Verwaltungsratsausschuss der Hypothekarbank Lenzburg tätig. Für sein langjähriges Engagement für unser Institut sind wir ihm zu grossem Dank verpflichtet. Wir werden Heinrich Soller in bester Erinnerung behalten. In Gedanken sind wir bei seinen Angehörigen. Ihnen gelten unser Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme.

In stillem Gedenken Hypothekarbank Lenzburg AG Verwaltungsrat und Geschäftsleitung

Kath. Kirchgemeinde Bettwil

Mittwoch, 29. August 2018 14.00 Kleiderkarussell

Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Mit grosser Betroffenheit geben wir Ihnen Kenntnis vom Hinschied unseres ehemaligen Verwaltungsratsmitglieds

pfarreibruderklaus.ch

9.30 Uhr Feierliches Amt

Amtswoche alle Gemeinden: Pfrn. E. Graf, 056 443 10 11

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch

Donnerstag, 30. August 18.30 «cook and meet» für Männer im Kirchgemeindehaus (Anmeldung nötig)

Dienstag, 28. August 2018 20.00 Faszination Bibel, Psalm 1

Sonntag, 26. August 2018 9.45 Uhr Heilige Messe / Pfarreifest in Seon Anschliessend Imbiss für alle

Der Lindenberg

Mittwoch, 29. August 9.00 Müttertreff im Kirchgemeindehaus: Take it easy!

Sonntag, 26. August 2018 8.45 Uhr Gelegenheit zur Beichte

Wildegg

Samstag, 25. August 18.00 Teen-Treff im Kirchgemeindehaus

Samstag, 25. August 21. Sonntag im Jahreskreis 19.00 Eucharistiefeier / Mehrzweckhalle Kollekte für die Caritas Schweiz

Donnerstag, 30. August 2018 9.00 Treffpunkt Pfrundhaus

Der Seetaler

Freitag, 24. August 18.30 Jugendtreff Zündschnur

Montag, 27. August 2018 9.00 Chrabbeltreff

Donnerstag, 30. August 2018 9.00 Uhr Hl. Messe

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen

17.15 Uhr Hl. Messe

Dienstag, 28. August 2018 9.00 Uhr Hl. Messe in Wildegg

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 26. August 9.45 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Claudius Jäggi Einsegnung von Kevin Walder Predigtthema: Vertrauen Predigttext: Hebräer 11,1 Lektorin: Christine Hasler Musik: Lukas Wernli, Konfirmand (Posaune), Rebekka Wernli (Trompete), Lukas Setz (Trompete) und Fabian Sarbach (Orgel) Kollekte: Kinderheim Brugg Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Samstag um 20 Uhr bei Pfr. Claudius Jäggi (Tel. 062 891 30 32). 11.00 Uhr Fiire mit de Chliine mit Pfr. Claudius Jäggi und Team Thema: Kleiner Dodo – lass den Drachen fliegen! Anschliessend Apéro Mittwoch, 29. August 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 26. August 19 Uhr Liturgisch-meditativer Abendmahlsgottesdienst mit Liedern aus Taize Pfr. U. Bauer. Mitwirkung: Kirchenchor. Kollekte: Verein Vision Ost. Kirchenkaffee www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Freitag, 24. August 2018 19.00 Uhr Vortrag «Mission Mongolei» mit Reinhold Lückhardt. Anschliessend Apéro. Eintritt frei, freiwillige Kollekte. Sonntag, 26. August 2018 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus. «Un-erhört.» Mitwirkung der Alphorngruppe.

Ref. Kirchgemeinde Auenstein Donnerstag, 23. August 20.00 Uhr, Treffpunkt am Abend Sonntag, 26. August 9.45 Uhr, Gottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz, anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 28. August 20.00 Uhr, Missionsarbeitsverein Mittwoch, 29. August 6.45 Uhr, Morgengebet in der Kirche

W I R DA N K E N H E R Z L I C H für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Alice Gloor-Mathys erfahren durften. Die guten Gespräche, die persönlichen Worte in Briefen und Beileidskarten sowie die Blumen und grosszügigen Spenden haben uns tief berührt. Wir danken Frau Pfarrerin Helene Widmer für die Gestaltung des würdevollen Abdankungsgottesdienstes, der Sakristanin Frau Suzanne Gloor für das Schmücken der Kirche und der Organistin Frau Beatrice Märki für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Ganz besonderer Dank gilt all den Personen, lieben Nachbarn und Freunden, welche der Verstorbenen in den letzten Jahren mit Rat und vielen Taten zur Seite standen. So war es ihr möglich, in ihrem geliebten Haus zu bleiben und sich um ihren Garten zu kümmern. Insbesondere an: Ruedi Gloor, Esther und Hansruedi Gloor-Müller, Max Gloor, Bernadette und Beat Gloor-Brem, Esther Steimen und Eric Habegger. Unser Dank gilt auch allen, die durch die Teilnahme an der Trauerfeier ihre Freundschaft und Verbundenheit mit der Verstorbenen zeigten. Liebe Alice, alle, die Dich kannten, werden Dich vermissen.

Birrwil, im August 2018

Die Trauerfamilien


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Kirchenzettel / Diverses Ref. Kirchgemeinde Seon

Meisterschwanden, 15. August 2018 Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied von

Herrn Heinrich Soller alt Verwaltungsratsvizepräsident

Sonntag, 26. August 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Verabschiedung von Organistin Donata Singh Pfr. Jürgen Will Text: Matthäus 19, 21–26 Thema: «Der Glaube als Weg zur Gelassenheit» Kollekte: Stiftung Wendepunkt Anschliessend: Express-Kafi Montag, 27. August 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Gospelprojekt-Chorprobe Dienstag, 28. August 7.00 Uhr: Frühgebet

in Kenntnis zu setzen. Heinrich Soller war während vieler Jahre Vizepräsident unseres Verwaltungsrates und blieb auch nach dem Ausscheiden aus dem Rat stets eng mit der Schifffahrt verbunden. Wir verlieren in ihm einen liebenswerten, vielseitig interessierten und allseits geschätzten Mitmenschen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unser tief empfundenes Beileid. Verwaltungsrat und Mitarbeitende der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG

Lenzburg, Seengen, 12. August 2018 Traurig und dankbar für die schöne Zeit, die wir miteinander verbringen durften, nehmen wir Abschied von

Margrit Fehlmann

Mittwoch, 29. August 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis mit Pfr. Jürgen Will Donnerstag, 30. August 9.00 Uhr: Wochengebet Freitag, 31. August 18.00 Uhr: Jugend- und Familiengottesdienst mit Begrüssung der neuen 6.-Klässler Pfr. Jürgen Will Kollekte: Fonds für kirchliche Jugendarbeit der ref. KG Seon Anschliessend Begrüssungstrunk www.ref-kirche-seon.ch

Donnerstag, 23. August 2018

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 26. August 2018 Postauto nach Ammerswil: 9.50 ab Hägglingen Altersheim; 9.55 ab Dottikon Sternen und Post; 9.58 ab alte Bally; 10.00 ab Dintikon Bären und Volg; 10.03 ab Oberdorf (Postauto fährt nach dem Gottesdienst retour Rücktransport für Mitglieder, die gerne am Bräteln teilnehmen, ist gewährleistet) 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Tauferinnerungsgottesdienst Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo Musik: Johanna Bossert (Orgel) Kollekte: Kinderspitex Aargau anschliessend gemeinsames Bräteln im Pfarrhof

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 26. August bis 1. September: Pfrn. Christine Nöthiger, Tel. 062 824 73 56 Sonntag, 26. August 10.00 Möriken, TV-Gottesdienst live auf TV SRF1, Radio SRF2 Kultur und Musikwelle aus der Kirche Möriken, «Zwischen Himmel und Erde», Pfr. Martin Kuse, Musik: Christina Ischi und Chor piCanti. Seien Sie live dabei! Beginn für die Gemeinde um 9.30 Uhr in der Kirche Möriken mit Einführung und «warm-up». Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Mittwoch, 29. August 10.00 Möriken, Fiire mit de Chliine Pfrn. Christine Nöthiger und Team www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

27. 3. 1927 – 12. 8. 2018 Ein gutes und aktives Leben hat sein erlösendes Ende gefunden.

Hans Fehlmann Heinz und Kid Fehlmann-Janthornthee Serano und Susi Pasquinelli-Fehlmann Maurizio Pasquinelli Marianne Hemmeler Christine Hemmeler mit Nick und Lou Luc und Liliane Hemmeler-Fischer Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 6. September 2018, um 12.00 Uhr in der Kirche Seengen statt. Vorgängig Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Gesellschaft zum Falken und Fisch Schloss Hallwyl, Aargauische Kantonalbank, Aarau, IBAN CH34 0076 1016 1091 2524 2, oder Postkonto 50-6-9, Vermerk: Margrit Fehlmann. Traueradresse: Marianne Hemmeler, Beckenmoosstrasse 44, 5330 Bad Zurzach Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Meisterschwanden/Seengen, 15. August 2018 Die Zeit mit Dir war viel zu kurz. Wir hätten Dir noch viel zu sagen gehabt.

TO D E S A N Z E I G E U N D D A N K S A G U N G Nach einem reich erfüllten Leben nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehegatten, unserem Papi, Schwiegervater, Grosspapi und Schwager

Heinrich Soller-Gedeon

ll Gartenbau AG Urs Willener Gartenpflege / Gartenplanung 5600 Lenzburg, Bifang 9 Tel. 062 891 05 00

8. April 1938 – 15. August 2018 Gegen eine heimtückische Krankheit hat er tapfer gekämpft und nun verloren.

In tiefer Trauer: Emmy Soller-Gedeon Max Soller und Maria Simkova Ariane und Jürg Roth-Soller Amanda Roth und Dominik Brack Andreas Roth und Manuela Zimmermann Berty Minikus-Gedeon

Mit meinem bewährten Team würde ich für Sie gerne sämtliche Gartenarbeiten ausführen und empfehle mich deshalb für: Aktuell:

• Heckenschnitt, Rasenrenovationen • Neupflanzungen/Dachgärten • Steingärten/Biotope • Sitzplätze/Sichtschutz • Natursteinbeläge/Pergola • Gartenbeleuchtung/Brunnen • Stützmauern/Steinkörbe

Auf Wunsch des Verstorbenen haben wir im engsten Familien- und Freundeskreis Abschied genommen.

Ganzes Jahr: • Neugestaltung von Gärten, Mauern, Wegen und Plätzen

Wir danken allen, die Heiri auf seinem Weg begleitet haben.

Speziell: • Unterhaltsabonnement für Ihren Garten

Traueradresse: Emmy Soller-Gedeon, Generationenweg 2, 5707 Seengen Wir bitten, von Kondolenzbesuchen abzusehen.

Rufen Sie uns an für eine GRATIS-Gartenberatung oder für eine unverbindliche Offerte! Tel. 062 891 05 00 oder Natel 079 706 45 36. www.willener-gartenbau-lenzburg.ch

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Immobilien / Diverses

Donnerstag, 23. August 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Vermieten

Der Seetaler

Der Lindenberg

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RuederClassic N°8

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Am frühen Sonntagmorgen, 19. August 2018, fuhren 29 polierte und herausgeputzte Oldtimer auf dem Schulhausplatz in Walde vor. Nach einer kurzen Instruktion durch den Präsidenten Marco Loosli wurde die RuederClassic N°8 gestartet. Jeder Fahrzeuglenker erhielt eine Tasche mit Verpflegung und dem Allerwichtigsten – dem Roadbook. Im Abstand von 2 Minuten starteten die Teilnehmer und erkundeten die abwechslungsreiche, durch wunderschöne Landschaften führende Strecke via Schongau, Muri, Bonstetten, vorbei am Türlersee bis über den Hirzel. Beim Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten mussten die Teilnehmer mit zwei Geschicklichkeitsprüfungen zeigen, wie gut sie ihr Fahrzeug kennen. Bei der ehemaligen Hirz-JoghurtFabrik auf dem Hirzel erwartete die Teilnehmer ein weiterer interessanter Frage-Posten.

Weiter ging es via Schönenberg, Schindellegi, Feusisberg über den Seedamm und kurz vor dem Mittag erreichten alle Teilnehmer das Ziel – die «Bleichibeiz» in Wald. Mit vollem Bauch machten wir uns im Korso auf die Heimreise. Nach 40 Minuten Fahrzeit führte uns der Weg über den Zürichsee. Mit der Fähre gelangten die Oldtimer alle auf einmal ans andere Ufer. Danach ging es auf Landstrassen via Hirzel, Cham, Sins, Ballwil, Beromünster wieder zurück ins Ruedertal. Kurz nach 17.00 Uhr trafen die ersten Fahrzeuge im Restaurant Schlossgarten in Schöftland ein. Auch bei der achten Ausführung der RuederClassic verlief alles wie geplant und ohne grössere Zwischenfälle. Für das OK-Team und die Teilnehmer war es wieder ein gelungener Anlass und wir freuen uns bereits auf die RuederClassic N°9.

Der Carport schützt das Fahrzeug vor starker Sonneneinstrahlung bis zu schweren Unwetter. Auch bei anhaltendem Schneefall muss die Statik des Carports den zusätzlichen Lasten standhalten. Die Eindeckung sollte sich bei Regenfall nicht als Akustiktrommel erweisen und langfristig den Wettereinflüssen die Stirn bieten können. Der Carport muss am vorgesehenen Ort Platz finden und sich nach Möglichkeit der Umgebung anpassen. Es sind einige Anforderungen, welche sich kaum in Form eines Standard-Produktes im Baumarkt finden lassen. Hier kommt der Fachmann beziehungsweise das Fachunternehmen zum Zuge. Im soliden Holzbau plant und realisiert die Firma RETHAN AG

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Diverses

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Der Lindenberg

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Donnerstag, 23. August 2018

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Im Gespräch

Donnerstag, 23. August 2018

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BLICKPUNKT

Etwas Süsses für die Kleinen: Pantomime Bastian war mit seinem antiken Kinderwagen und Schleckereien unterwegs – und einer der Höhepunkte des Festivals.

Fotos: Ruedi Burkart

25. Gauklerfestival: 14 000 Besucher gratulierten zum Jubiläum

Lenzburg Viel besser hätte es nicht laufen können. Ideale äussere Bedingungen, ein abwechslungsreiches Programm und bestens aufgelegte Künstler – das Gaukler- und Kleinkunstfestival war auch dieses Jahr ein grosser Erfolg. ■

RUEDI BURKART

D

as Lenzburger Gauklerfestival ist eines der grössten der gesamten Schweiz. Es lockt seit 1993 Zuschauer und internationale Künstler in Massen an, heuer tummelten sich rund 14 000 Besucher in den Gassen und vor den sechs Bühnen. Das Programm präsentierte sich wie immer bunt gemischt. Da war beispielsweise das Duo Desolato aus Deutschland, zwei nachdenkliche Tramps namens Lukas und Merlin, die durch die Gassen wanderten und ihren Zirkus suchten. Oder jener Pantomime namens Tom Lauri. Der «Satirezauberer», wie er sich selber nennt, brachte ungeschoren falsche 11-Dollar-Noten unter die Leute. Es wurde natürlich nicht nur gezaubert und verblüfft. Das vielfältige kulinarische Angebot präsentierte sich mindestens so international wie das Festival.

Das sind die Beliebtesten: Gilbert und Oleg gewannen den «Raiffeisen-Award».

Positives Fazit, aber …

Marcel Lüscher leitete heuer zum dritten Mal das Lenzburger Gauklerfestival als OK-Chef. Noch während draussen auf der Rathausgasse die Pantomimen und die anderen Künstler die Leute unterhielten, zog er in seinem Büro ein erstes Fazit: «Wir sind sehr, sehr zufrieden mit der diesjährigen Durchführung. Das Wetter stimmte, die Stimmung in den Gassen war immer top. Ich glaube, auch den Leuten gefällt, was wir hier machen.» Was er zusammen mit seinem 14köpfigen Team von ehrenamtlichen Mitarbeitenden und einem Budget von rund 100 000 Franken jedes Jahr auf die Beine stellt, ist tatsächlich erstaunlich. Ein Wermutstropfen ist allerdings die dieses Jahr erstmals durchgeführte Tavolata am Freitag. «Der Abend war ein grosser Erfolg», so der OK-Chef, «aber der Aufwand! Das werden wir kaum ein zweites Mal machen.» Den traditionellen Abschluss bildete auch dieses Jahr die Ehrung der beliebtesten Künstler. In der Publikumswahl obenaus schwang das Duo Gilbert und Oleg.

Auf Stelzen durch die Gassen: Lohnenswertes Fotosujet am Gauklerfestival.

Zufriedener Macher: OK-Chef Marcel Lüscher.

Europameisterschaft Das Schweizer Team war mit drei Athleten an den Para Swimming European Championships im irischen Dublin vertreten. Neben Stephan Fuhrer und Joshua Grob war die erst 15-jährige Nora Meister aus Lenzburg am Start. Sie war bei diesen Titelkämpfen sehr erfolgreich, gewann doch total drei Medaillen, zweimal Gold und einmal Silber. Bei ihrem ersten Wett- Nora Meister kampfeinsatz über aus Lenzburg 100 Meter Rücken in der Kategorie S7 qualifizierte sich Nora souverän für den Final. Dort konnte sie ihre Vorlaufzeit nochmals unterbieten und holte mit neuer persönlicher Bestzeit (1:23,50) überlegen den Europameistertitel. Zwei Tage später schwamm Nora über 100 Meter Freistil hinter Denise Grahl aus Deutschland zur Silbermedaille. Die Meisterschaften schloss sie mit dem Sieg über 400 Meter Freistil und damit mit dem zweiten Europameistertitel ab. Mit ihrer geschwommenen Zeit von 5:21,20 blieb sie nur gerade 2,27 Sekunden über dem Europarekord. Nora trainiert seit ihrem achten Lebensjahr beim Schwimmclub Aarefisch in Aarau und ist, trotz ihrer Gehbehinderung, voll in die Mannschaft integriert und absolviert die gleichen Trainings wie ihre Mannschaftskollegen. (msc) Weltmeisterschaft Er will es wissen. Der 41-jährige Dartspieler Alex Fehlmann aus Seon wagt sich an eine spezielle Herausforderung. Am 6. Oktober startet der mehrfache Schweizer Einzel- und Doppelmeister sowie WM-Silbermedaillengewinner im E-Darts die «Mission Ally Pally». Am Steel-DartAusscheidungsturnier im zürcherischen Oberglatt will er sich gegen Konkurrenten aus neun verschiedenen europäischen Ländern durchsetzen und sich das einzige zu vergebende Ticket für die «PDC William Hill World Darts Champion- Alex Fehlmann ships 2019» sichern. aus Seon Einfacher gesagt: Fehlmann strebt einen Startplatz an der WM im legendären Londoner Alexandra Palace, dem «Ally Pally», an. «Die Konkurrenz am Quali-Turnier wird gross sein», so der zweifache Familienvater, «und nur der Turniersieger ist im Dezember an der WM dabei.» Die Organisatoren erwarten bis zu 200 Teilnehmer im Zürcher Unterland. Dass Fehlmann an grossen sportlichen Aufgaben nicht zerbricht, zeigte er eindrücklich im vergangenen Juni. Am Nationenweltcup in Frankfurt am Main forderte der helvetische Feierabend-Darts-Werfer den Waliser Spitzenspieler Gerwyn Price nicht nur heraus. Fehlmann bodigte die damalige Weltnummer 12 nach einem spektakulären Match mit 4:3 (diese Zeitung berichtete). «Ich kann es schaffen, mich für die WM zu qualifizieren», sagt der Seoner und tönt dabei alles andere als überheblich. Und wenn es nicht klappt? «Kein Problem. Dann ist das auch okay.» Er könne nur gewinnen, so Fehlmann weiter. (rubu)

INSERATE

Absolut sehenswert: Das Duo Desolato.

Junges Publikum: Vor allem die Kinder hatten an den Vorstellungen ihren Spass.


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Stellen / Diverses

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Region

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So tickt die Niederlenzer Dorfjugend

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INSERATE

Niederlenz Anfang Jahr stand der Jugendtreff beinahe vor dem Aus, es fehlte an Erwachsenen, die sich für den Treff einsetzen. Jetzt ist er wieder auf Kurs. Der Lenzburger Bezirks-Anzeiger hat nachgefragt, was der Jugendtreff der Dorfjugend bedeutet. ■

MELANIE SOLLOSO

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as Licht ist gedimmt, die Discokugel blitzt, Billardkugeln klacken. Zwei Mädchen sitzen sich im Schneidersitz auf ausladenden Sofas gegenüber, lachen unverblümt; am Töggelikasten freut sich jemand lauthals über ein Goal, dann setzt der Takt der Musik ein. Ein Jugendlicher hat am DJ-Pult stehend grad sein Smartphone angeschlossen. «Ich finde es toll, dass wir hier unsere eigene Musik abspielen können, und das laut», sagt Dilara (14). Sie ist eine der Jugendlichen aus dem Dorf, die regelmässig den Jugendtreff nutzen. Und das sind nicht wenige. «Die Jugendlichen kommen gerne und oft hierher», weiss Yves Nater, Mitglied des Betreuerteams und Co-Präsident des Trägervereins Jugendtreff Niederlenz. Bis zu 50 Jugendliche zählt der Treff an guten Abenden. Das sind mehr Jugendliche, als andere Jugendtreffs verzeichnen können. Vor allem 6.-Klässler machen rege Gebrauch davon. «Sie bleiben dann rund zwei Jahre, dann kommt eine neue Generation.» Der Grund für den Generationenwechsel hat wohl mit dem Betäubungsmittelgesetz zu tun, das die Abgabe von Wein und Bier an über 16-Jährige erlaubt. «Für ab 16-Jährige ist der Jugendtreff nicht mehr so attraktiv», erklärt Nater. «Wir haben keinen Alkoholausschank.» Bald beginnt wieder die Hauptsaison des Jugendtreffs Niederlenz namens «T-Zone» – unter den Jugendlichen aber hauptsächlich als «Jugendtreff» geläufig. «Ab November ist bei uns Hochsaison», verrät Nater. Der Ort, wo sich Jugendliche treffen, um mit Gleichaltrigen «abzuhängen», ist vor allem während der kalten Jahreszeit im Herbst/Winter gefragt. Sobald es wieder wärmer wird, sinkt die Nachfrage. «Ist es warm, treffen sich die Jugendlichen draussen», so Nater. Deshalb macht der Jugendtreff auch eine ausgedehnte Sommerpause. Dieses Jahr be-

NACHBARSCHAFT Fahrende im Büren

Beliebt: Der Jugendtreff in Niederlenz. gann diese am 15. Juni und endet am 24. August. Bei den Daheimgebliebenen fehle dann aber doch etwas, verrät Nater. Oft werde er in der langen Pause darauf angesprochen, wann der Treff wieder aufgeht. Bald ist es nun wieder so weit und die Tore des Treffs unterhalb des Schulgeländes im ehemaligen Feuerwehrlokal sind wieder jeden Freitagabend, und je nach Bedarf auch am Mittwochnachmittag, geöffnet.

Verstärkung gesucht

Das ist keine Selbstverständlichkeit. Nach holprigen Anfängen vor elf Jahren startete der Treff nach einer Probephase mit dem Segen der Einwohnergemeinde und guten Rückmeldungen aus der Nachbarschaft durch. An Jugendlichen mangelte es nie, wohl aber an Erwachsenen. Bis vor kurzem stand der Weiterbestand des Treffs deshalb auf der Kippe. Der ehemals vier Personen starke Vorstand hatte sich nach mehreren Abgängen ohne Neuzugänge auf zwei Personen minimiert. Nur noch Yves Nater und seine Frau Alexandra, die seit der Vereinsgründung dabei ist, hielten die Stellung. Für sie war klar: «Alleine können wir nicht weitermachen.» Ein Aufruf im Dorfgeischt sorgte dann für den bitter nötigen Umschwung und Verstär-

Foto: zvg

kung. Der Vorstand besteht nun sogar aus fünf Personen. Die Rettung für den Treff.

Zwischenfälle gab es noch nie

Noch mangelt es aber an freiwilligen Helfern. Auflage für den Treff ist nämlich, dass mindestens jeweils ein Erwachsener vor Ort ist. «Das Betriebsteam kann durchaus noch Verstärkung brauchen», sagt Nater. Die Mitglieder des Teams sorgen für das leibliche Wohl der Jugendlichen, betreuen die Infrastruktur und sind, wenn nötig, Ansprechpartner. Das werde aber selten gebraucht, weiss Nater. «Die Jugendlichen sind selbstständig und wollen am liebsten einfach unter sich sein.» Auch die Musik bringen sie selber mit. Animation sei nicht gefragt. Anfängliche Versuche, für die Jugendlichen ein Programm zu bieten, seien kläglich gescheitert. «Das kam überhaupt nicht an», erinnert sich Yves Nater. Gut bei den Jugendlichen ankommen tut das Träff-Verpflegungs-Angebot zu kostendeckenden Preisen mit Popcorn, Chips, Schlecksäckli, Lollis und Pizzas – Letztere ist der absolute Renner bei den Jugendlichen, verrät Nater, der den «Träff» rund zweimal monatlich betreut. Sein Platz ist hauptsächlich am Tresen hinter der Bar. Dort

heizt er den Ofen ein und kümmert sich um das leibliche Wohl der Jugendlichen. Viel anderes gibt es nicht zu tun. Auch den Rauswerfer, Schlichter oder Moralapostel brauchte er noch nie zu stellen. «Ich musste noch nie intervenieren.» Und auch für die offizielle Sperrstunde um 22.30 Uhr brauche es keinen Mahnfinger. «Das Lokal leert sich immer von ganz alleine.» Die Jugend schätzt den Ort, um ungestört unter sich zu sein. «Wenn ich einen Scheisstag hatte, gehe ich gern in den Treff, um herunterzufahren und mich abzulenken», sagt Neil (13) und auch für Arlind (13) ist der Treff ein wichtiger Ort: «Wenn ich die Schnauze voll habe von meinen Eltern, komme ich hierher. Ich töggele gerne, schwatze mit Freunden oder spiele Fangis.» Das Bedürfnis, die Zeit mit Gleichaltrigen zu verbringen, ist bei den Jugendlichen gross. Alle Befragten geben an, dass sie den Treff besuchen, um Freunde zu treffen. Für Nater ist klar: «Es ist wichtig, dass der Jugendtreff Niederlenz auch in Zukunft der Dorfjugend zur Verfügung steht, das Angebot wird gebraucht und geschätzt.» ■

Wer sich für den Jugendtreff engagieren möchte, findet alle nötigen Kontakte unter www.5702.ch.

Grosser Betty-Bossy-Lagerverkauf Brunegg Seit Dienstag und noch bis und mit Samstag findet in der Vianco-Arena Brunegg ein bisher schweizweit einmaliger Lagerverkauf statt. Betty Bossi verkauft tausende Lagerbestände – mit bis zu 80 Prozent Rabatt und mehr. Zu finden gibt es alles, was das Küchenherz höher schlagen lässt. Von Zitronenpressen, Bratpfannen, Mixer, Backformen und Ausstechern bis hin zu Büchern. Auch Haushaltsgeräte wie ein MiniLuftbefeuchter, ein Handstaubsauger oder auch Reinigungsmittel werden angeboten. Es ist der erste und vorderhand einzige geplante Lagerverkauf in der Ge-

Bunter Schulanfang Niederlenz Zum Schuljahresanfang trafen sich alle 585 Schüler mit ihren Lehrpersonen zum traditionellen Fotoevent. Dieses Mal unter dem Sujet «Pausenspiele». Die Fotos von Hauswart Alois Brunner dienen als Vorlage für Plakate und Karten. «Vielfalt macht uns reich – Gemeinschaft macht uns stark» lautet das Niederlenzer Schulmotto. «Im Pausenspiel zeigt sich dies besonders schön», so Schulleiterin Jeannette Egli. «Die grosse Pause ist nicht nur will-

kommener Unterbruch vom Klassenzimmer und ‹spielen› pures Vergnügen. Der Pausenplatz ist immer auch der Ort, wo man wichtige Fähigkeiten fürs Leben trainiert. Sei es beim Gummitwist, Seilspringen oder Fangis, sei es beim Fussball oder beim Schlichten von Streitigkeiten. Spielen bedeutet also immer auch lernen.» Eine Erkenntnis, die bereits Friedrich Schiller Ende des 18. Jahrhunderts zu Papier brachte: «Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.» (jeg)

schichte von Betty Bossi. Die Küchenund Haushaltsartikel von Betty Bossi stehen für Qualität, Funktionalität und Langlebigkeit. Was 1956 mit der «Betty Bossi Post» als kostenlose Konsumenteninformation begann, ist heute ein Stück Schweizer Volkskultur. Wer ob der grossen Auswahl Hunger bekommt, kann sich im Restaurant verköstigen. Auf die Besucher warten die unterschiedlichsten Gerichte, vom Betty-Bossi-Thai-Curry bis hin zur Bratwurst. (pd/bb) ■

Noch bis und mit Freitag, 24. August, 10–19 Uhr, Samstag, 25. August, 9–18 Uhr, Vianco-Arena Brunegg.

Auenstein/Biberstein Seit rund zwei Wochen campieren im Büren, an der Gemeindegrenze zwischen Auenstein und Biberstein, in der Landwirtschaftszone, Fahrende. Verunreinigungen sorgen nun für Unmut in der Bevölkerung. Die Verwaltung wird laut Gemeinderat seither tagtäglich von Einheimischen wie auch Auswärtigen auf die Verunreinigungen im Wald und auf den Waldstrassen hingewiesen. «Wir wurden aufgefordert, den Zuständen ein Ende zu bereiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen», heisst es in einer Mitteilung. Laut Gemeinderat handelt es sich um eine Parzelle im privaten Besitz. Man habe den Grundeigentümer aufgefordert, den Zuständen ein Ende zu setzen oder die Fahrenden wegzuweisen. Jedoch ohne sichtbare Verbesserungen. Die Polizei und die kantonalen Stellen seien informiert, der Grundeigentümer in die Pflicht genommen – damit seien die rechtlichen Möglichkeiten des Gemeinderates ausgeschöpft, heisst es von amtlicher Seite. Da die Bemühungen des Gemeinderats und der Verwaltung bisher nicht fruchteten, habe man ein Vermittlungsangebot in Anspruch genommen, das von der «Gesellschaft für bedrohte Völker» angeboten wird, um zwischen fahrenden Roma, den zuständigen Behörden und der Polizei zu vermitteln. Ein Termin für eine Aussprache wurde festgelegt. (gka)

GEMEINDENOTIZEN Sitzung mit PostAuto

Auenstein Am Donnerstag, 27. September, um 19 Uhr findet im Gemeindehaus Auenstein eine Besprechung mit PostAuto und der Abteilung öffentlicher Verkehr zum künftigen Fahrplan der Buslinie 379 für die Jahre 2020/2021 statt. Wer an dieser Besprechung aktiv teilnehmen möchte, kann sich bis zum 15. September bei der Gemeindekanzlei melden. (gka)

Temporäre Videokamera

Auenstein Vor der Aarebrücke, Seite Wildegg Blick Richtung Auenstein, wurde kürzlich eine temporäre Videokamera installiert. Diese dient laut Gemeinderat der Erhebung des Fuss- und Radverkehrs und liefere eine wichtige Grundlage für das Sanierungsprojekt. Die Kamera ist noch bis und mit heute Donnerstag in Betrieb. Die Aufnahmen werden nach erfolgter Auswertung gelöscht. (gka)

INSERATE

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Region

Donnerstag, 23. August 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Der neue Spielplatz ist noch nicht fertig, aber kommt schon gut an Rupperswil «4 Generationen 1 Fest», unter diesem Motto wurde in Rupperswil am letzten Wochenende der Bau des Spielplatzes auf dem Areal der Kirche gefeiert. Noch ist erst ansatzweise zu sehen, was einmal ein toller, naturnaher Spielplatz werden wird. Aber die Kinder sind schon jetzt begeistert und die Erwachsenen, vor allem die Mütter, freuen sich, dass Rupperswil endlich einen solchen Spielplatz bekommt. Bereits vorhanden sind zum Beispiel ein grosser Sandkasten mit Wasser, zu dem sich später noch eine Rutschbahn gesellt, eine Arena, welche noch ausgebaut und mit einer Feuerschale versehen wird, eine Korbschaukel und in der kühlsten Ecke unter einem dekorativen Ahornbaum schaukelt einladend eine Hängematte und lädt zum Verweilen ein. Weiteres ist geplant, anderes kommt, je nach den Bedürfnissen, die noch ausgelotet werden, noch dazu. Mit Absicht wurde die Arena noch nicht begrünt, denn hier will man die Kinder mit einbeziehen und diese werden auch beim Gestalten des Weidenhauses helfen. Der Spielplatzbau wird unterstützt vom Naturama, das vom Departement Bildung, Kultur und Sport den Auftrag erhielt, den Bau von Spielplätzen mit dem Motto «Naturnah und suchtmittelfrei» zu fördern.

Zwischen 300 und 350 Personen jeden Alters sind gekommen, um sich die «Baustelle» anzusehen, und es waren durchwegs positive Kommentare zu hören. Für Kirchenpflegepräsident Werner Setz war von Anfang an klar, dass er sich für die Kinder und Jugendlichen einsetzten wollte. «Sonst will ich gar nicht gewählt werden», habe er damals vor gut eineinhalb Jahren erklärt. Das strategische Ziel der Kirchenpflege ist es, eine 4-Generationen-Kirche entstehen zu lassen, in der Kinder und Jugendliche die Mehrheit bilden. Der Spielplatz für die Kleinsten ist das erste der ins Auge gefassten strategischen Projekte. Folgen sollen ein Jugendraum für die neu gegründete «Jungi Chile», Jugendgottesdienste und zeitgemässer biblischer Unterricht in Form eines Erlebnisprogrammes. Der Spielplatz konnte ausserhalb des Budgets finanziert werden, freut sich Werner Setz. Grosszügige Sponsorengelder, zur Verfügung gestellte Infrastruktur und Werkzeuge und zahlreiche Stunden Freiwilligenarbeit machten es möglich. Noch sind aber nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden für die 2. Etappe des Projektes und man ist auf weitere Spenden angewiesen. In einem Jahr soll der Spielplatz eingeweiht werden. (PW)

Ein Bier auf das Jubiläum: Die Jogginggruppe Baden gratulierte ihrem Mitglied Christian Frey zum Jubiläum. Die Dame ganz links lief tatsächlich mit einer Bierdose in der Hand ins Ziel. Foto: Ruedi Burkart

Gelungene Jubiläumsausgabe für das familiäre Laufsportfest Staufen Die 30. Austragung des Staufberglaufs war ein grosser Erfolg. 780 Startende machten aus dem Event auf und neben der Strecke ein farbenfrohes Spektakel. ■

RUEDI BURKART

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er Lauf rund um den Staufberg ist seit jeher eine spezielle Sache. «Die Teilnehmenden loben die familiäre Stimmung und die abwechslungsreiche Strecke durch Wälder und Wiesen. Auch dieses Jahr bei der Jubiläumsdurchführung war das nicht anders», strahlte Christian Frey. Der 61-jährige OK-Präsident ist seit den Anfangszeiten dabei und steht dem Organisationskomitee seit zehn Jahren

vor. Er hat in dieser Funktion schon viel erlebt und manches bewirken können. Am vergangenen Sonntag war aber auch Frey einen Moment sprachlos. Als die meisten der 87 Startenden der Joggingkategorie bereits im Ziel waren, bog eine 13-köpfige Laufgruppe aus Baden mit einem Transparent auf die Zielgerade ein. «Wir gratulieren Christian Frey und seinem OK-Team zum 30. Staufberglauf», stand da zu lesen. Bemerkenswert: Die eine Läuferin querte die Ziellinie mit einem Cüpli in der Hand, eine andere mit einer Bierdose.

Titelverteidiger lief auf Rang drei

Vor einem Jahr sorgte Roger Küng für die ganz grosse Überraschung und holte sich den Tagessieg in der Hauptkategorie über acht Kilometer. Dieses Jahr lief es dem Lenzburger nicht ganz so gut. Die Strecke mass zwei Kilometer

mehr als bisher, und gegen den 32-jährigen äthiopischen Profi-Läufer Kadi Nesero war in der grossen Hitze schlicht kein Kraut gewachsen. Der Mann pulverisierte das Feld bereits auf der ersten kurzen Runde förmlich, rannte auf und davon – und gewann schliesslich mit einer Zeit von 31 Minuten und 58 Sekunden. Rang zwei ging an den Menziker David Keller, Titelverteidiger Küng lief auf Rang drei. Bemerkenswertes Detail: Der nun dreifache Staufberglauf-Sieger Nesero nahm seinen Verfolgern 47 und mehr Sekunden ab. Mal schauen, ob die diesjährige Siegerzeit beim 31. Staufberglauf im kommenden Sommer getoppt werden wird. Herausforderer sind ab sofort gesucht. ■

Die Ranglisten aller Kategorien sind zu finden auf der Homepage www.staufberglauf.ch.

INSERATE

Sandkasten mit Wasser: «Pflotsche» ist immer noch sehr beliebt.

Foto: PW

Für Altersfragen wird eine neue Kommission gebildet Möriken-Wildegg Angesichts der demografischen Entwicklung kommt auch Möriken-Wildegg nicht darum herum, sich vermehrt mit den spezifischen Anliegen älterer Menschen zu befassen. Ein erster Schritt dazu war ein Workshop, zu welchem, so Gemeinderat Josef Niederberger, ausgewählte Personen aus diversen Fachgebieten, Vereinen, Parteien und Seniorengruppen eingeladen waren. Zur Einstimmung erläuterte Richard Züsli von der Fachstelle Alter des Departements Gesundheit und Soziales die 12 Leitsätze des Kantons Aargau zur Alterspolitik. Dass die Menschen immer älter werden, sei eine Tatsache. So werde sich die Zahl der über 60-Jährigen bis 2035 verdoppelt haben. Von den gegenwärtig 4441 Einwohnern von Möriken-Wildegg sind 14,8 Prozent zwischen 65 und 80 Jahren alt, 4,8 Prozent sind älter als 80 Jahre. Insgesamt haben also 19,6 Prozent der Einwohner das 65. Altersjahr bereits zurückgelegt. «Bis 2035 dürften es rund 25 Prozent sein», schätzt Gemeinderat Niederberger.

Fünf 10-köpfige Arbeitsgruppen

Unter der Leitung von Mediator Urs Becker befassten sich die rund 50 Anwesenden mit diversen Themen rund um das Alter. ■ Altersgerechter Lebensraum: In Möriken sollten die Einkaufsmöglichkeiten optimiert oder wenigstens erhalten bleiben, Stichwort Post-Agentur. Hindernisfreier Zugang zum Bahnhof Wildegg, rollatorgängige Fussgängerstreifen, ein professionell geführter Treff für ältere Personen sowie ein öf-

fentliches WC in Möriken waren weitere Wünsche. ■ Altersgerechtes Wohnen: Gewünscht werden bezahlbare Wohnungen an zentraler Dorflage, nahe bei Läden, öV, Arzt, Pflegediensten, Angebote für betreutes Wohnen sowie ein Seniorenzentrum in Möriken. ■ Generationenverbindende Projekte: Die Anregungen gingen von Engagement in der Schule über Vorlesen von «Panthern» und «Welpen» bis zum Spielplatz beim Altersheim, Mittagstisch für Jung und Alt, zu Tagesgrosseltern und Weiterbildungsangeboten. Fachwissen von Älteren sollte über eine Art Marktplatz angeboten werden. ■ Ambulante und stationäre Pflege: Bereits heute gibt es eine äusserst professionelle Spitex inklusive Kinderspitex und Palliative Care. Geprüft werden soll nun die Möglichkeit, ambulante und stationäre Pflege zu kombinieren. ■ Kreativ-Team: Diese Gruppe durfte ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Daraus resultierte ein Mehrgenerationenhaus, ein Bus zur freien Verfügung, moderierte Treffen zu diversen Themen, Studienreisen und – ein jährliches Rollatorrennen. Noch konnte sich niemand entscheiden, bei der Kommission für Altersfragen mitzumachen; man will erst einmal darüber schlafen. Dagegen enthält die Liste des «Pools» bereits etliche Namen von Personen, die für einzelne Projekte nach Bedarf zur Mithilfe beigezogen werden können. Hanny Dorer ■

Infos zur Alterspolitik des Kantons: www.ag.ch/alter.

Die Raiffeisen-Finanzinformationen Sorgenfrei in den Ruhestand

Die «Pension zu planen» ist kein Luxus, sondern die sinnvolle Vorbereitung auf einen neuen, wunderbaren Lebensabschnitt. Raiffeisen bietet Menschen ab Mitte 50 eine ganzheitliche Pensionsberatung und hilft mit, das «Aufhören» zum gelungenen Neuanfang zu machen. Man vergleicht Hotelbewertungen, studiert Reiseführer und prüft Flugangebote. Für die Planung der eigenen Ferien wird oft viel Zeit investiert. Eine andere, viel wichtigere Planung, diejenige des persönlichen Ruhestands nach der Berufskarriere, wird hingegen oft auf die lange Bank geschoben. «Dabei wäre es doch angezeigt, für die Vorbereitung dieses wichtigen Lebensabschnittes besonders viel Zeit zu investieren», mahnt Thomas Wilhelm, Fachverantwortlicher Finanzplanungen der Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg. Für den Experten ist klar: Spätestens ab Mitte 50 sollte jede berufstätige Person beginnen, sich mit der eigenen Pension und vor allem der Zeit danach auseinanderzusetzen. Ohne fachliche Unterstützung geht das nicht. Fragen zur Berechnung des verfügbaren Einkommens, zu einer vorzeitigen Pensionierung oder ob die Altersleistungen aus der Pensionskasse in Renten- oder Kapitalform bezogen werden soll, kann nur mit einer umfassenden Pensionsplanung schlüssig beantwortet werden. «Vielen Berufstätigen ist nicht klar, was in finanzieller Hinsicht nach der Aufgabe der Erwerbstätigkeit auf sie zu kommt», gibt Thomas Wilhelm zu Bedenken. Auch können mit einer detaillierten Steuerplanung unnötige Kosten durch das Erkennen von Steuerfallen vermieden werden. Mit der Pension beginnt ein neuer, wesentlicher Lebensabschnitt, der rechtzeitig geplant werden sollte. Persönliche Ziele definieren und ehrlich zu sich selbst sein Am Anfang jeder massgeschneiderten Pensionsberatung stehen die Definition der persönlichen Ziele und die Vorstellungen zum künftigen Lebensstandard. Es ist zentral, dass sich angehende Pensionäre intensiv mit solchen Fragen auseinandersetzen und in Absprache mit Experten herausfinden, wo sich Anspruch und Realität sinnvollerweise treffen. Wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selbst ist. «Mit gezielten Fragestellungen können wir die Ideen und Wünsche unserer Kunden umreissen und sie so beraten, dass unangenehme Überraschungen ausbleiben», erläutert Thomas Wilhelm. Die Ziele werden auf optimale Weise in Einklang gebracht mit den mutmasslichen Ausgaben und vorhandenen finanziellen Mitteln. Der Nutzen einer Pensionsplanung: Sicherheit, Gelassenheit und Lebensqualität Wer früh dran ist mit seiner Pensionsplanung, hält sich auch für die unmittelbare Zukunft mehr Optionen offen. Während der verbleibenden Berufsjahre können Steuern reduziert und Geld angespart werden, um spätere Lücken für einen sorgenfreien Ruhestand zu schliessen und den eigenen Vorstellungen noch näher zu kommen. Vorsorgen lohnt sich materiell und mental. Das gute Gefühl, für die ganz grosse Reise, die in einigen Jahren bevorsteht, bereit zu sein.

Thomas Wilhelm Fachverantwortlicher Finanzplanungen 062 888 83 00

Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Ein Ausflug zum SATUS-Jubiläum Möriken-Wildegg Am 6. Oktober 1928, vor 90 Jahren, wurde der SATUS Möriken-Wildegg gegründet. Definitiv ein Grund zum Feiern. Am Samstag versammelten sich rund 60 SATUS-Mitglieder in Möriken und Wildegg. Nachdem der Reisebus bei einem Zwischenstopp die letzten Verschlafenen eingesammelt hatte, fuhr die Reisegruppe in Richtung Reigoldswil BL. Mit der Gondelbahn gings in die Region Wasserfallen, wo man mit einer kalten Znüniplatte empfangen wurde. Jetzt wurde es sportlich. Man konnte sich im Seilpark austoben, eine kleine oder eine grosse Wanderung absolvieren oder die Sonne bei einem Glas Wein geniessen. Nach gut 3 Stunden trafen sich alle wieder bei der Bergstation. Die einen sausten zum Schluss mit den Trottinetten den Berg hinunter, während die anderen die Gondel bevorzugten. In Seengen auf dem Eichberg wartete ein gutes Abendessen und man liess den Jubiläumstag gebührend ausklingen. (jer)

Gute Stimmung am Kirchgemeindetag

Sorgten für das musikalische Rahmenprogramm: Die Musikgesellschaften Hunzenschwil/Schafisheim. Foto: zvg Hunzenschwil Unter dem Motto «Geh aus, mein Herz, und suche Freud» fand vergangenen Sonntag der Kirchgemeindetag im Forstschopf Hunzenschwil statt. Bei strahlendem Wetter trafen zahlreiche grosse und kleine Besucher beim Gebäude am Waldrand ein. Unter der Leitung von Pfarrer Uwe Bauer wurde zuerst der Gottesdienst abgehalten. Der deutsche Kirchenlieddichter Paul Gerhardt stand im Fokus der Predigt. Die Musikgesellschaften Hunzenschwil/Schafisheim begleiteten die bekannten Lieder, die allesamt aus Gerhardts Feder stammten und im Kirchengesangbuch ihren festen Platz haben. Die Kinder wurden mit einem speziellen Programm betreut. Die Musikgesellschaften sorgten mit ihrem anschliessenden Konzert für fröhliche Stimmung und ernteten grossen Applaus. Das herrliche Spätsommerwetter und die liebevoll geschmückten Tische luden ein, auch nach dem Apéro und dem Mittagessen noch länger zu verweilen. (mfl)

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Region

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Donnerstag, 23. August 2018

Auf Erfolgskurs in der Modewelt Hunzenschwil Die 31-jährige Romina Strebel aus Hunzenschwil hat es geschafft und in der hart umkämpften Modebranche Fuss gefasst. Mit ihrem Modelabel «Alice Roco» hat sie vor kurzem expandiert und hat noch Grösseres vor. ■

MELANIE SOLLOSO

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or vier Jahren wagte Romina Strebel aus Hunzenschwil mit einem eigenen Modegeschäft in Aarau den Sprung in die Selbstständigkeit (der Lenzburger Bezirks-Anzeiger berichtete), heute, vier Jahre später, kann sie eine positive Bilanz ziehen. In der hart umkämpften Modebranche hat sie es geschafft, sich mit ihrem kleinen, aber feinen Modelabel «Alice Roco» zu behaupten. Vor kurzem hat sie expandiert und ihr Atelier und den Showroom von der Metzgergasse 1 in Aarau in doppelt so grosse Räumlichkeiten an der Küttigerstrasse 42 gezügelt. Über das Plus an Platz freut sie sich. «Für die passende Präsentation meiner Kollektion ist mehr Raum vorhanden, ausserdem gibt es neu einen Selfie-Corner.» Vor ausgefallenem Fotohintergrund à la «Alice Roco» können Kunden das perfekte Selfie inszenieren. Auf Wunsch mit persönlicher Stilberatung der Designerin. «Verspielt, feminin, extravagant, aber alltagstauglich», stilmässig hat sich seit den Anfängen bei der Modelinie der Hunzenschwilerin wenig verändert, trotzdem hat sie den Stil weiterentwickelt. Ihre Mode kommt jetzt professioneller und etwas internationaler daher. Und auch in der Verarbeitung hat sie viel dazugelernt. «Qualitativ konnte ich viel verbessern», bilanziert die Designerin. Zweimal im Jahr entwirft Romina Strebel neue Kollektionen.

Der Name ist das A und O

Den Erfolg hat die junge Modedesignerin und gelernte Schneiderin vor allem ihrem Fleiss und ihrer Ausdauer zu verdanken. «Dranbleiben und nicht aufgeben», verrät sie ihr Erfolgsrezept. Modedesign – wie viel Arbeit dahintersteckt, können sich Laien oft nicht ausmalen. Mit der Kreation einer neuen Kollektion ist die Arbeit einer Modedesignerin nämlich noch längst nicht getan. Romina Strebel kümmert sich ausserdem um den reibungslosen Ablauf der Produktion, den Einkauf und Verkauf und natürlich das Marketing.

Setzt mit ihrer Modelinie «Alice Roco» Akzente: Designerin Romina Strebel aus Hunzenschwil. Denn in der Modebranche ist der Name das A und O. Das bedeutet auch, mit den eigenen Kollektionen an Modeschauen präsent zu sein. Damit hat Romina Strebel im Vergleich zum Anfang mittlerweile reichlich Erfahrung. «Modeschauen sind wichtig, um das Label international bekannt zu machen», weiss Strebel. Dank einer Präsentation an der «Gallery»-Modenschau in Düsseldorf beispielsweise erhielt sie eine zweiseitige Fotostrecke im internationalen Fashion Magazin «Collezioni» für ihre Alice-Roco-Kollektion. Das Label «Alice Roco» hat sich seit den Anfängen auch unter privaten Leuten herumgesprochen. «Ich habe mittlerweile einige Stammkunden», freut

sich Romina Strebel. Ihre Kundinnen schätzten das Extravagante und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis des in der Schweiz entworfenen Modelabels. Und was möchte Romina Strebel mit ihrem Label alles noch erreichen? «Asi-

Foto: zvg

en reizt mich», sagt sie ohne Umschweife. «Ich möchte mit meiner Mode auch auf internationalem Parkett Fuss fassen», fügt sie selbstsicher an. Man merkt, Romina Strebel hat Fuss gefasst in der Modewelt.

Einweihungsfeier Neue Räumlichkeiten Am Freitag, 31. August, werden die neuen Räumlichkeiten des Modelabels «Alice Roco» offiziell eingeweiht. Wer möchte, kann sich einem Makeover unterziehen mit persönlicher Beratung der Designerin, Outfit-Auslese und Schminken einer Visagistin. Zu gewinnen gibt es via Publikumsvoting über

Facebook ein Alice-Roco-Outfit. Am Nachmittag kann, wer möchte, in einem Workshop ein Alice-Roco-Accessoire selbst herstellen und danach heimnehmen. ■

Freitag, 31. August, 14 bis 22 Uhr. Uhr, Küttigerstrasse 42 in Aarau.

Ein historisches Feuerwehr-Spektakel Othmarsingen Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums des Feuerwehrvereins Maiengrün messen sich am übernächsten Samstag rund 600 Teilnehmer im 23. Schweizerischen Handdruckspritzenwettbewerb im 2871-Seelendorf.

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ehn Mann sind nötig, die im Gleichtakt pumpen, um der Handdruckspritze Wasser zu entlocken. Ohne Muskelkraft geht bei den alten Feuerlöschpumpen, die vom frühen 17. bis ins späte 19. Jahrhundert zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden, gar nichts. Aber: «Bei richtiger Handhabe können die alten Feuerspritzen 40 bis 60 Meter weit Wasser spritzen», sagt Fritz Wirz, OK-Präsident des 23. Schweizerischen Handdruckspritzenwettbewerbs, welcher am Samstag, 1. September, auf der Schulanlage in Othmarsingen abgehalten wird. Damit können die Oldtimer zwar in keinster Weise mit neuen Feuerlöschgerätschaften mithalten, ein interessanter Anblick sind die alten Feuerspritzen alleweil.

Herausgeputzt: Auch die Feuerwehr Maiengrün geht am 23. Schweizerischen Handdruckspritzenwettbewerb mit ihrer Handdruckspritze an den Start. Foto: zvg Letzmals zum 20-Jahr-Jubiläum des Feuerwehrvereins Maiengrün fand der Wettbewerb im Dorf statt, zum 30-jährigen Bestehen des Vereins ist es nun wieder so weit und es darf heissen: Wasser marsch! Erwartet werden rund 30 Mannschaften aus der ganzen Schweiz mit gut 600 Teilnehmern, die

sich im Handdruckspritzenpumpen messen werden. Ein Team reist sogar extra von Ungarn mit seiner Feuerspritze nach Othmarsingen. Bewertet werden die Teams während ihres Einsatzes von über 20 Schiedsrichtern. Pluspunkte gibt es unter anderem für die Spritzweite, das konkordante Auftreten oder

den Zustand der Spritze. Besucher dürfen sich auf viel Wettbewerbsgeist und einen Hauch von einst freuen. Denn viele Teams treten im original Oldtimer-Feuerwehrkostüm an. Wer sich dafür interessiert, wie die Vorfahren Feuer bekämpften, kommt ganz auf seine Kosten. Neben einer Ausstellung mit alten Feuerwehrautos und Gerätschaften, die einst zum Feuerlöschen dienten, gibt es eine Demonstration mit Oldtimern beim Brandeinsatz. Meint es Petrus gut mit den Othmissinger Feuerwehrmannen, lässt er es vor dem Anlass noch einmal tüchtig regnen, damit es bei der Demo auch so richtig heiss zu- und hergehen darf. Auch auf das junge Festpublikum warten spannende Wettbewerbe wie etwa Bullriding oder Mohrenkopfschleudern und eine Hüpfburg. Kulinarisch darf man es sich im Festzelt und im Biertanker bei Gegrilltem oder in der Mehrzweckhalle mit kostengünstigen Tagesmenüs gut gehen lassen. (MS) ■

Samstag, 1. September, Schulanlage Othmarsingen, ab 7 Uhr: Festwirtschaft; 7.45–10.45 und 13–16 Uhr: Spritzenwettbewerb; 16.15 Uhr: Oldie-Übung; 17 Uhr: Rangverkündung, ab 17 Uhr: Festwirtschaft, Barbetrieb.


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Der Lindenberg

Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 23. August 2018

Es kommt Bewegung ins Wilifeld-Nord Birrwil Im Wilifeld-Nord ist eine Wohnüberbauung mit fünf Baukörpern vorgesehen. Gegen das Bauvorhaben angrenzend an die Schutzzone des Hallwilerseeschutzdekrets sind vier Einwendungen eingereicht worden. ■

ALFRED GASSMANN

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ie Wohnüberbauung mit drei Einfamilienhäusern und zwei Dreifamilienhäusern auf dem länglichen Grundstück des vor wenigen Jahren verstorbenen Eigentümers Otto Walther wird «La Vela» genannt. Der Beschrieb der Lage und der Architektur durch das Büro SWR Infra AG in Dietikon könnte wohl kaum einladender formuliert werden. Interessenten werden geradezu auf eine Entdeckungsreise mitgenommen. Da ist die Rede von exklusiver Lage angrenzend an die Schutzzone gemäss Hallwilerseeschutzdekret, von herausragender Architektur, von stilsicherer Eleganz, von modern gestalteten Bauten sowie von Leichtigkeit und Offenheit. Die Projektverfasser verweisen auf ihre Bemühungen, die fünf Baukörper mit den neun Wohnungen sorgfältig in

Baugesuch noch nicht bewilligungsfähig: Profilierungsstangen für die Überbauung «La Vela» am Birrwiler Wiliweg. die sensible Landschaft einzufügen, zu gliedern und zu proportionieren.

Anwohner sehen es anders

Die Auflage der Planunterlagen fand vom 2. bis 31. Juli statt. Überdies lud die Behörde zu einem Informationsanlass ein. Von vier Anwohnern trafen im Gemeindehaus Einwendungen ein, nämlich gegen den Erschliessungsplan, gegen die teilweise verbaute Sicht auf den See und das Tal sowie gegen die Mehrausnützung, wie sie die Bestimmung der Arealüberbauung ermöglicht.

Zurzeit ist der Gemeinderat daran, die Einwendungen zu behandeln. Die Schutzzone gemäss Hallwilerseeschutzdekret wird nicht tangiert. Ein Erschliessungsplan musste ausgearbeitet werden, um die Zufahrt zu den fünf Baukörpern rechtlich sicherzustellen. Der heutige Einmündungsradius von der Wilifeldstrasse in die rund 30 Meter lange Zufahrtsstrasse zur Bauparzelle reicht für die Feuerwehr, den Rettungsdienst, die Kehrichtabfuhr und die Zügelwagen nicht aus. Der Erschliessungsplan zeigt auf, dass für diese Zu-

Foto: Alfred Gassmann

fahrten rund 17 Quadratmeter Land von einem privaten Grundeigentümer beansprucht werden müssen. Der Gemeinderat Birrwil treibt die Rechtskraft des Erschliessungsplans voran, hofft aber in Verhandlungen auf eine Einigung betreffend die Landabtretung. Bagger dürften an dieser exklusiven Wohnlage in absehbarer Zeit noch keine aufkreuzen. Kommt dazu, dass vorgängig auf dem knapp 24 Aren messenden Grundstück das Einfamilienhaus Otto Walther mit Nebenbauten abzubrechen ist.

«Haubuer Chilbi» verlegt Winter in den Sommer Hallwil Am übernächsten Wochenende findet die zweite «Haubuer Chilbi» statt. Wie bei der Premiere vor vier Jahren ist bei diesem Dorffest alles «eifach andersch». ■

FRITZ THUT

D

ie «Haubuer Chilbi» scheint zu dem zu werden, was andernorts die in einem fixen Rhythmus durchgeführten Jugendfeste sind. Schon bei der zweiten Auflage, die am 31. August und am 1. September über die Bühne gehen wird, sieht man das Kultpotenzial einer regelmässigen Veranstaltung. Und wie bei der Premiere 2014 gibt es zwei bewährte Dispositionen: Das Festmotto lautet gleich wie der Gemeinde-Slogan, «eifach andersch», und wieder steht Gemeinderätin Susanne Stumpf dem Organisationskomitee vor.

Weihnachtsguetzli im Sommer

«Wir haben diesmal nicht weniger als acht Festbeizen», vermeldet Stumpf. Und für die mehrheitlich von Dorfver-

So war es vor vier Jahren: Erste «Haubuer Chilbi» mit Schulkindern, die – beobachtet von Erziehungsdirektor Alex Hürzeler – Ballone steigen lassen. Foto: Jiri Reiner einen geführten Wirtschaften hat man sich etwas Spezielles ausgedacht: «Die einzelnen Beizen sind mit unserem Brauchtum verbunden», so die OK-Präsidentin. Weil sich die hier besonders gepflegten Bräuche auf den Winter konzentrieren, kommt es zu originellen Konstellationen: So gibt es in der Kaffeestube des Frauenvereins, die das «Weihnachts-Chindli» thematisieren, mitten im Sommer Weihnachtsguetzli.

Neben dem reinen Festbetrieb zeichnet sich die «Haubuer Chilbi» durch aussergewöhnliche Programmpunkte und die Präsentation von bleibenden Werten aus. Am frühen Freitagabend wird mit der Enthüllung eines Lehrlingsprojektes (2014 war es der spezielle Kreiselschmuck) und der Festrede, diesmal gehalten von Kantonsförster Alain Morier, das Festwochenende so richtig lanciert.

Am Samstagmorgen kommt es zu einem Grenzmarsch, auf dem man viel Wissenswertes vernehmen kann. Gemäss Susanne Stumpf gibt es da zwei verschiedene Routen: Auf der grösseren Runde geht es um die Landwirtschaft, auf der kleineres um «Alt und Jung», wobei der Tag der offenen Tür des neuen Spitex-Stützpunkts integriert wird. Der Nachmittag steht mit dem Familienparcours im Zeichen der Kinder. Auch Auswärtige können teilnehmen; es warten attraktive Preise. Auf die Jüngsten warten auch Ponyreiten und viele verschiedene Hüpfburgen. Wie vor vier Jahren ist auch diesmal das Unterhaltungsprogramm vom Samstagabend «hausgemacht»: Verschiedene lokale oder regionale Gruppen treten im Festzentrum auf dem Sportplatz auf, ehe Rock ’n’ Rolf den musikalischen Schlusspunkt unter die beiden Festtage setzt. ■

Höhepunkte der «Haubuer Chilbi». Freitag, 31. August. 18.30 Uhr: Enthüllung Lehrlingsprojekt und Festrede. 20.15 Uhr: Konzert. – Samstag, 1. September. 9.15 Uhr: Grenzmarsch. 13.30 Uhr: Familienparcours. 19 Uhr: Regionale Auftritte.

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«Lücken schliessen» bei Lebensübergängen Schloss Hallwyl In einer gemeinsamen Veranstaltung der Historischen Vereinigung Seetal und Umgebung (HVS), von Museum Aargau und dem Verein Hansjakob-Suter-Sammlung werden am 1. September um 10 Uhr im Schloss Hallwyl unter dem Titel «Lücken schliessen» Fragen wie «Welches sind heute Eckpunkte (Übergänge) im Leben?» oder «Wie veränderten sich damit verbundene Gepflogenheiten und Bräuche in den letzten Jahrzehnten im Seetal?» diskutiert. Vor mehr als 30 Jahren wurde im Schloss Hallwyl die Ausstellung «Zum Andenken» eingerichtet. Sie zeigt, wie im aargauischen Seetal Lebensstationen gestaltet und gefeiert wurden. Die Ausstellung beleuchtet die Zeit bis in die 1920er-Jahre. Seither haben sich unsere Lebensverhältnisse grundlegend verändert. Das damals vorwiegend bäuerlich geprägte Umfeld ist Vergangenheit. Setzte sich die Bevölkerung der Dörfer damals zum grössten Teil aus alteingesessenen Familien zusammen, ist sie heute ganz anders strukturiert. Der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg war mit der Entwicklung vom primären zum tertiären Wirtschaftssektor verbunden und die Digitalisierung ist die Herausforderung unserer Zeit. Diese Entwicklungen hinterliessen ihre Spuren. Welches sind heute Eckpunkte im Leben? Wie werden sie begangen? Wie veränderten sich Gepflogenheiten und Bräuche? Indem diesen Fragen mit Einwohnern aus den Dörfern der Kirchgemeinde Seengen nachgegangen wird, soll die Ausstellung im Kornhaus von Schloss Hallwyl bis in die aktuelle Zeit weitergetragen und durch eine Videoinstallation ergänzt werden. (dhu/lba) ■

Lücken schliessen. Samstag, 1. September, 10 bis etwa 12 Uhr, Schloss Hallwyl, Schlossscheune-Saal, anschliessend Apéro. Moderierte Gesprächsrunde mit Einwohnern aus der Kirchgemeinde Seengen zur Ausstellung «Zum Andenken» im Kornhaus, Schloss Hallwyl. Eintritt: 10 Franken (für Vereinsmitglieder übernimmt HVS die Kosten).

GEMEINDENOTIZEN Kompostsäcke nicht ins Grüngut

Bettwil Die IG Kompost teilt mit, dass kompostierbare Plastiksäcke neu nicht mehr zum Grüngut zugelassen werden, da sich diese nicht innert nützlicher Frist abbauen. Die Zulassungs- und Sperrliste für Grüngut ist auf der Internetseite der Gemeinde unter der Rubrik «Verwaltung / Entsorgung» aufgeschaltet. (gkb)

Regionales Betreibungsamt zu

Seengen Das Regionale Betreibungsamt Seengen bleibt wegen Weiterbildung am Dienstag, 4. September, geschlossen. (gks)

Bienenwohnung ist bezugsbereit Fahrwangen Mit einem grossen Fest ist das Wildbienenparadies eingeweiht worden. Schüler führten die Gäste durch das persönlich mitgestaltete Projekt an der alten Aescherstrasse.

V Integratives Fussball-Camp Seon 90 Kinder machten mit am integrativen Fussball-Camp MS Sports 2018 des Kids-and-Teens-Clubs auf dem Fussballplatz Zelgli in Seon. Der Kids-and-Teens-Club ist ein Freizeitangebot von insieme Aarau-Lenzburg und bietet begleitete Freizeitaktivitäten für Schulkinder mit und ohne Be-

hinderung an. Beim Fussball spielt es keine Rolle, wer und was man ist, denn es wollen alle das Gleiche: Der Ball muss ins Netz, und zwar so oft wie möglich. Selbst bei den heissen Temperaturen während des Camps waren die Kids nicht zu bremsen und gaben vollen Einsatz. (jba) Foto: zvg

or ungefähr vier Jahren wurde in der Landschaftskommission (LKF) zum ersten Mal über das Thema Wildbienen gesprochen, erinnert sich Peter Bohn, Präsident von Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal. Man prüfte verschiedene Standorte, suchte Mitwirkende an der Schule. Gemeldet haben sich Rita Werder von der vierten Klasse in Fahrwangen und Stefan Peterhans von der ersten Sek Sarmenstorf. Von der LKF stellte sich Simone Diem zur Verfügung. «Bee wild» war voll in Fahrt. Für den Laien sieht das geschaffene Wildbienenparadies nicht allzu einla-

Den Lebensraum zeigen: Stolz führen Schüler Interessierte durch das Wildbienenparadies. Foto: James Gurtner dend aus. An die Stelle des «Wiesenteppichs» ist ein aus Sand und Lehm gemischter Boden getreten. Peter Bohn erklärt: «Viele Wildbienen nisten im

Erdreich, andere in Steilwänden, in Morschholz oder auch in leeren Schneckenhäusern. Bei rund 620 Arten werden unterschiedliche Präferenzen verständlich.» Dass mehr als 50 Prozent dieser Insekten vom Aussterben bedroht sind, mache die Wichtigkeit solcher Projekte klar. «Schliesslich sorgen Wildbienen durch Bestäubung für unsere Lebensgrundlage.» Dies erfuhren die rund 200 Gäste nach der Begrüssung durch Gemeinderätin Simone Diem und dem Referat von Antonia Zurbuchen vor den Führungen. «Die Begeisterung der Jugendlichen ist ansteckend», freut sich Peter Bohn und dies stärke die Zukunft von «Bee wild». «Wenn Sohn oder Tochter zu Hause schwärmt, kriegt ein separates ‹Blueme-Chestli› auf dem Balkon plötzlich eine Chance, setzen sich die Eltern mit neuen Themen auseinander – dann kann die Natur wachsen.» Wer am Samstag nicht dabei sein konnte, erfährt auf www.beewild.ch mehr zum Wildbienenparadies. (gjä)

INSE


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Agenda

Donnerstag, 23. August 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Agenda vom 24. bis 30. August

Der Seetaler

Der Lindenberg

INSERAT

TAI CHI CHUAN Der authentische Yang-Stil

Tai Chi am Montag in Lenzburg Kursbeginn: Kursende: Zeit:

03. 09. 2018 17. 12. 2018 19.15–20.15

Wo: Baronessa, Sägestrasse 44 Wisa-Gloria-Areal, 5600 Lenzburg Info: Thomas Mennig www.itcca.ch

079 378 72 32 tc@teem.ch www.teem.ch

lnternat. Tai Chi Chuan Association ITCCA Branch of Geneva

SENIOREN ■

Donnerstag, 30. August

Fahrwangen: Vis-à-vis Bäckerei Lingg 11.30 Uhr, Treffpunkt zur Abfahrt ins Restaurant Bauernhof in Bettwil. An– und Abmeldungen an 056 667 23 38.

MUSEEN ■

Lenzburg

Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. ■

«Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» – Eröffnungskonzert am Samstag, 25. August.

THEATER ■

Freitag, 24. August

Lenzburg: Metzgplatz 20.30 Uhr. Die Badener Maske spielt «Ben Hur». Das Theater auf dem Thespis-Karren. Keine Tickets, sondern Topfkollekte. ■

Mittwoch, 29. August

Beinwil am See: Minicirc 15 Uhr. Minicirc – «Karun & Amar». Eine elefantöse Reisegeschichte von Horizont zu Horizont. Jede Geschichte fängt mit dem ersten Wort an, jede Reise mit dem ersten Schritt. Ein Minicirc-Theater für alle ab 5 Jahren und Erwachsene. Weitere Informationen unter www.minicirc.ch. ■

Samstag, 25. August

Lenzburg: Schulhaus Lenzhard 20.15 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» – Eröffnungskonzert. Mit Herwig Ursin (Schauspiel & Musik) und dem Kubus-Quartett. Apéro für alle ab 19.15 Uhr. ■

Sonntag, 26. August

Lenzburg: Schulhaus Lenzhard 17 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» – Musiktheater. Mit Herwig Ursin (Schauspiel und Musik) und dem Kubus-Quartett.

SOUNDS

Donnerstag, 30. August

Beinwil am See: Minicirc 19 Uhr. Minicirc – «Karun & Amar». Eine elefantöse Reisegeschichte von Horizont zu Horizont. Jede Geschichte fängt mit dem ersten Wort an, jede Reise mit dem ersten Schritt. Ein Minicirc-Theater für alle ab 5 Jahren und Erwachsene. www.minicirc.ch.

te. Live-Songs zum Mitsingen. Alle sind willkommen.

KLASSIK

Dienstag, 28. August

Lenzburg: Freischarenplatz 18 Uhr. Literaturspaziergang. Zu Fuss unterwegs auf den Spuren von Sophie Haemmerli-Marti mit Martina Kuoni. Anmeldung: Tourismus Lenzburg Seetal, Telefon 062 886 45 46.

DIES & DAS ■

Freitag, 24. August

Beinwil am See: Badi 15–17 Uhr. Jugendarbeit. Bei Schlechtwetter: Container Schulhaus Steineggli. Brunegg: Vianco-Arena 10–19 Uhr. Grosser Lagerverkauf von Betty Bossi.

Freitag, 24. August

Seengen: Tagungshaus Rügel 19–21.30 Uhr. Sommer-Serenade von Musique en route. Mit Apéro. ■

LITERATUR

Samstag, 25. August

Beinwil am See: Chalet Elim 19.30 Uhr. Time After Time – popStube-

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. Lenzburg: Burghaldenhaus 20 Uhr. «Prosecco»-Gespräch mit Walter Labhart und Walter Küng. Der Musikforscher, Kurator und Musikjournalist Walter Labhart stellt sich den Fragen von Walter Küng, Mitglied des Aargauer Kuratoriums und Leiter der Fachgruppe Tanz und Theater. Abendkasse ab 19.15 Uhr. Seon: Beim Gemeindehaus 20.15 Uhr. Lorenz Keiser «Matterhorn Mojito». Satirischer Willkommensapéro in der neuen Welt. Eintrittspreis 35 Franken. ■

Samstag, 25. August

Birrwil: Dorfplatz 9–13 Uhr. Birrwiler Dorfmärt. Brunegg: Vianco-Arena 9–18 Uhr. Grosser Lagerverkauf von Betty Bossi. Seengen: Areal Bruno Hauri Transporte 17 Uhr. MG Seengen: Fischessen. Holderbank: Industriestrasse 7–16 Uhr. 3. Töff-Oldtimer-Teilemarkt. Der Oldtimer-Teilemarkt ist für Auto, Motorrad, Mofa, Velo und Fachbücher. Kein Flohmarkt. Wegweiser vorhanden. ■

Sonntag, 26. August

Möriken: Reformierte Kirche 9.30 Uhr. TV-Gottesdienst. Übertragung ab 10 Uhr auf SRF 1, Radio SRF 2 Kultur und Radio SRF Musikwelle.

Eine Reisegeschichte von Horizont zu Horizont: Minicirc – «Karun & Amar».

Foto: zvg

Niederlenz: Dorfmuseum, Stierenweg 1 10–12 Uhr. Ausstellung des Dorfmuseums geöffnet.

Foto: zvg

Seengen: Areal Bruno Hauri Transporte 10.30–14.30 Uhr. MG Seengen: Fischessen. Am Morgen findet um 10.30 Uhr das Frühschoppenkonzert statt, ab 11.30 Uhr werden die Gäste wieder mit frischem Fisch verwöhnt. ■

Montag, 27. August

Beinwil am See: Katholische Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Begleitet von diversen Naturinstrumenten. Infos: 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch. Seon: Reformiertes Kirchgemeindehaus 20–22 Uhr. Gospelprojekt Seon. Für alle, die gerne Gospel singen, auch ohne Vorkenntnisse, 12–99 Jahre. Insgesamt drei Konzerte am Sonntag, 4. November, Samstag, 10. November, und Sonntag, 11. November, jeweils um 18 Uhr in der reformierten Kirche Seon. Weitere Infos unter www.gospel-on.ch oder Telefon 078 687 06 09. ■

Dienstag, 28. August

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. Lenzburg: Kosthaus, Peter-Mieg-Saal, Niederlenzer Kirchweg 5, Lenzburg 19.30 Uhr. Öffentlicher Themenabend zu den Agrarinitiativen «Gesunde, regionale Lebensmittel, gerechte Preise, Arbeitsbedingungen und Löhne. Persönlicher Kaufentscheid oder Verfassungsauftrag für eine nachhaltige(re) Agrarpolitik?» Podiumsdiskussion mit Alois Huber, Präsident Bauernverband Aargau und Bewirtschafter Bio-Landwirtschaftsbetrieb Schlossgut Wildegg, und Thomas Urech, (Gmüeser Hallwil). Der Anlass wird organisiert von der SP Sektion Lenzburg-Ammerswil und SP Bezirk Lenzburg. ■

Mittwoch, 29. August

Beinwil am See: Badi 14–17.30 Uhr. Jugendarbeit. Bei Schlechtwetter: Container Schulhaus Steineggli. ■

Donnerstag, 30. August

Seengen: Poststrasse 9.26 Uhr. Ausflug Bad RagARTz. Europas grösster Skulpturenpark. Es ist keine Anmeldung notwendig. Auskunft erteilt Liliane Jörg 079 810 36 46 oder liliane.joerg@bluewin.ch. Meisterschwanden: Seehotel Delphin 19 Uhr. «Eis go zieh» mit Philipp Müller. Der FDP-Ständerat berichtet aus dem Bundeshaus und diskutiert.

Möriken–Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Sonntag, 26. August. 13–14 Uhr und 15–16 Uhr. Gartenführung ProSpecieRara. Öffentliche Führung mit Expertinnen im ProSpecieRara–Garten. Sonntag, 26. August. 13–14 Uhr und 15–16 Uhr. Highlight-Tour. Öffentliche Führung für Familien durch die Glanzlichter der Ausstellung. Sonntag, 26. August. 14–17 Uhr. Dem Restaurator über die Schulter geblickt: Auf den Leim gegangen. Erlebnisatelier für Familien: Selber Leim herstellen. Dienstag, 28. August. 18.30–19.30 Uhr. Szenischer Rundgang: Gnädige Frau, ein Skandal! Schloss Wildegg im Visier ungebetener Gäste, denn wertvolle Schätze und Objekte üben auf manche Leute eine besondere Anziehungskraft aus. ■

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Freitag, 24. August. 20 Uhr. Oper Schloss Hallwyl – «La Cenerentola». Weitere Infos und Tickets unter www.operschlosshallwyl.ch. Samstag, 25. August. 20 Uhr. Oper Schloss Hallwyl – Dernière: «La Cenerentola». Weitere Infos und Tickets unter www.operschlosshallwyl.ch. Sonntag, 26. August. 14–14.20 Uhr. Quick–Tour. Kurze öffentliche Führung durch den Hof.

VEREINE ■

Staufen

Alpenclub Staufberg Samstag, 25. August. Wanderung Walenpfad, mittel, Kontakt: Herr Geissberger, 044 362 44 05.

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank der AZ Medien erfasst werden unter: https://event.azmedien.ch/evi/ Für die Seite «Szene / Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@azmedien.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Szene / Hinweise

Der Lindenberg

Donnerstag, 23. August 2018

Der Jodlerclub serviert Fischknusperli

Fischknusperli.

Samstag, 25. August, ab 17 Uhr, Hüttmattstübli auf dem Hof der Familie Frei, Schafisheim.

«Lenzburg vor und hinter den Kulissen» In Lenzburg gibt es eine neue öffentliche Stadtführung. Teilnehmer können in die spannende Geschichte der Stadt Lenzburg eintauchen. Zusätzlich erhält man auf dieser Tour die einmalige Möglichkeit, hinter die Kulissen der Lenzburger Centrumsgeschäfte zu schauen und Interessantes über deren Handwerk und Produkte zu erfahren. Die Teilnahme kostet 10 Franken. Anmeldung bei Tourismus Lenzburg Seetal, Telefon 062 886 45 46, tourismus@lenzburg.ch. Anmeldeschluss ist der 31. August, 15 Uhr. ■

Saisoneröffnung im Literaturhaus Lenzburg 2018: Das ist ein halbes Jahrhundert seit dem gesellschaftlichen Aufbruch der 1968er. Schriftsteller, Zeitzeugen und Experten – die Autoren Reto Hänny, Friederike Kretzen, Daniel Goetsch, der Soziologe Ueli Mäder und der Fotograf Miklós Klaus Rózsa – blicken zurück und in die Gegenwart: Wie hat sich die Schweiz durch die Bewegung von 1968 und ihre kulturellen und politischen Erben der 1980er Jahre verändert? Wie hat sich das Lebensgefühl, die Kultur gewandelt – und was wirkt davon weiter? Was bedeutet 1968 für die Kulturszene und das kreative Schaffen im Land heute? Friederike Kretzen, Reto Hänny und Daniel Goetsch tragen eigene literarische Texte vor, auf dem Podium diskutieren Ueli Mäder, Miklós Klaus Rózsa und Friederike Kretzen. Durch den Abend führt Bettina Spoerri. Eintritt 25 Franken. Reservation unter 062 892 06 80 oder info@buchhandlung-otz.ch.

Foto: Archiv, Roman Würsch

Schafisheim Am kommenden Samstag lädt der Jodlerclub Bärgmätteli die Bevölkerung zum jährlichen Fischknusperli-Essen ein. Im heimeligen Ambiente des Hüttmattstüblis kann man ein feines, frisch zubereitetes Nachtessen geniessen. Wer am Jodelgesang Interesse hat, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Die Mitglieder stehen Red und Antwort und vielleicht geben sie noch einen Titel ihres Repertoires zum Besten.

Freitag, 31. August, 18.30 Uhr, Dauer: 1 ½ Stunden, Treffpunkt: Tourismusbüro, Kronenplatz 24, Lenzburg.

Märchenzeit: Eine Frau erzählt den gebannten Zuhörern ein Märchen.

Foto: zvg

«Klapperlapapp» – rundum märchenhaft Möriken-Wildegg Märchen, Musik und Animationen: Am 1. und 2. September steigt auf Schloss Wildegg das Finale des mehrteiligen Märchenfestivals «Klapperlapapp».

E

ine Märchenwelt auf einem Schloss – wer träumt schon nicht von so was? Am ersten Septemberwochenende können sich Kinder diesen Traum erfüllen und auf Schloss Wildegg in Märchen schwelgen. Dann steigt das grosse Finale des Märchenfestivals Klapperlapapp, das seit Ende

Mai an verschiedenen Orten der Schweiz gastiert. Dabei treten die Stars der Schweizer Märchenszene auf, unter ihnen Linard Bardill, Jürg Steigmeier, Jolanda Steiner und viele mehr. Auf sechs lauschigen Schlossbühnen können Besucher während zweier Tage die unterschiedlichsten Märchen hören. In über 50 Shows gibt es Märchen mit Musik und Animationen.

Rund um die Uhr im Märchenland

Märchenhaft kommt auch das kulinarische Angebot daher. Von WinzerChnöpfli und Käseschnitten über feine Burger und Cervelats bis hin zu Fricktaler Glacé, Sirups und Apfelringli ist das

Angebot breit gefächert. Es gibt Schlossführungen bis spätabends und die Erzählstube mit Landstreichmusik spielt am Samstagabend auf. Wer gleich im Märchenland übernachten will, kann im Familiencamping am Fuss des Schlosses sein Zelt aufschlagen oder ein Komfortzelt mieten. Am Sonntagmorgen geht es weiter mit einem Brunch auf dem Bauernhof und einem neuen Tag voller Märchen und Legenden. Weitere Infos findet man unter www.klapperlapapp-finale.ch. ■

Samstag, 1. September, 10 bis 22 Uhr, Sonntag, 2. September, 10 bis 17 Uhr, Schloss Wildegg.

PRO SENECTUTE-ANGEBOTE Führung: Kernser Pasta

Bei den Stadtführungen tut sich etwas: Neu darf man einen Blick hinter die Kulissen werfen. Foto: zvg

Wer wissen möchte, wie Kernser Pasta hergestellt und verpackt wird, kann sich bei der Betriebsbesichtigung die Produktionsschritte erklären lassen und anschliessend degustieren. Am Schluss erhalten Teilnehmer ein Pasta-Geschenksäckli, und im Fabrikladen besteht die Möglichkeit, Produkte aus dem Kernser-Sortiment zu kaufen. Die Führung eignet sich für Personen in guter körperlicher Verfassung (zum Teil

Donnerstag, 6. September, 19.15 Uhr, Aargauer Literaturhaus Lenzburg.

Babak Dehchamani: Frauen im Iran Seon Die Galerie R4L lädt zu einer faszinierenden Kunstausstellung mit Ölmalereien des Kunstmalers und Politethnologen Babak Dehchamani ein. Ein Teil seiner Werke erzählt Geschichten von der nicht vorhandenen Emanzipation der Frauen in Iran. Ebenfalls zu sehen ist die einzigartige Symbiose verschiedenster Kunstschaffenden, die sich Pika Loti nennen. Es werden Kunstgegenstände, Designmöbelstücke und Kunstmalereien ausgestellt. Weitere Infos findet man unter www.Galerie-R4L.ch. ■

Öffnungszeiten: Mi.–So. 14–20 Uhr, Finissage: 23. September, 16–18 Uhr, Galerie R4L, Seetalstrasse 61, Seon.

Herbstbasteln über 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit). Die Führung findet am Mittwoch, 19. September, 14–16 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 9. September.

Kurs Gedächtnistraining

Fitness für das Gedächtnis ist kurzweilig und macht Spass. Das Gedächtnistraining umfasst Übungen für die Konzentration, das Wahrnehmen über die Sinne, die Merkfähigkeit, das logische Denken und den kreativen Umgang mit

der Sprache. Man lernt Methoden und Tipps kennen, die das Gedächtnis unterstützen. Es wird ohne Druck in lockerer Atmosphäre geübt. Der Kurs beginnt am Freitag, 21. September, 14–16.15 Uhr. Der Kurs findet an vier Veranstaltungstagen statt, letzter Kurstag ist der 12. Oktober 2018. Kurslokal: Beratungsstelle Bezirk Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg Anmeldeschluss ist der 11. September.

Sarmenstorf Am 4. oder 6. September findet auf dem Föhrenhof in Wohlen das Herbstbasteln des Frauenvereins Sarmenstorf statt. Von 19 bis zirka 22 Uhr kann man alten Fenstern und Holzläden neues Leben einhauchen. Kosten: 40 Franken, exklusiv Material. Mitnehmen: Fenster, Holzläden und Dekoartikel, falls vorhanden. Es kann auch alles vor Ort gekauft werden. Anmeldung bis 30. August unter 079 709 31 39 oder unter frauen.sarmi@gmx.ch.

Im Wald auf Spurensuche

Zwischen Paris und Moskau Lenzburg Der Musikforscher, Kurator und Musikjournalist Walter Labhart stellt sich im Rahmen des «Prosecco»Gesprächs den Fragen von Walter Küng, Mitglied des Aargauer Kuratoriums und Leiter der Fachgruppe Tanz und Theater. Der renommierte Musikforscher, Kurator und Kulturjournalist Walter Labhart hat sich durch sein vielfältiges Wirken national und international einen Namen gemacht. Er ist zudem ein profunder Kenner der französischen, jüdischen und slawischen Musik, dem der Kanton Aargau viel verdankt. Seine Nachforschungen über Aargauer Komponisten sind beispielhaft und verdienen grosse Anerkennung. Nach seiner Ausbildung zum Lehrer studierte der in Baden lebende Walter Küng an der Universität Zürich Pädagogik und Theaterwissenschaft. Seit 1988 ist er als freischaffender Schauspieler und Regisseur an renommierten Bühnen und beim Schweizer Fernsehen tätig. Walter Küng erinnert sich an das erste Gespräch mit Walter Labhart: «Er weiss viel, sehr viel sogar, aber Walter Labhart ist fähig, mit seinem Wissen Zusammenhänge in der Welt der Musik, des Textes und der Bilder aufzuzeigen. Es war dies die verbale, besser, meine zuhörende Annäherung an Walter Lab-

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Schafisheim Im September startet für Kleinkinder ein neues Angebot im Dorf – der «Waldmorgen».

K Walter Labhart.

Foto: zvg

hart. Und schliesslich öffneten sich neue Tresore, Schatzkammern. Und die waren jetzt sehr konkret, physisch da. Ich konnte sehen, betasten und riechen. Welche Werke, in Schrift und Bild, sich da zeigten, ich kam aus dem Staunen nicht heraus.» Musikalische Umrahmung durch Rudolf Remund, Bariton, und Peter Sterki am Klavier. Reservation unter tourismus@lenzburg.ch ■

Freitag 24. August, 20 Uhr, Abendkasse ab 19.15 Uhr, Burghaldenhaus, Schlossgasse 19, Lenzburg.

lettern, Feuer machen, mit Naturmaterialien basteln, auf dem Feuer kochen, Spuren suchen, Geschichten hören, herumstreunen – kurzum mit allen Sinnen den Wald entdecken und erleben. Dies bietet Flavia Geiger, Biologin und Naturpädagogin, ab dem 1. September während 10 Samstagmorgen verteilt über alle Jahreszeiten für Kinder (3–6-jährig) in Begleitung ihrer Eltern an. Sie möchte den Kindern und ihren Begleitpersonen eine Türe in den Wald öffnen und ihnen einen Rucksack voll Ideen, was man so im Wald unternehmen kann, mit auf den Weg geben. Genauso wichtig wie die angeleiteten Sequenzen ist für die WaldmorgenInitiantin das Verweilen im Wald ohne konkretes Ziel, das Spüren von Wind und Wetter und das Wahrnehmen der Veränderungen im Wald im Laufe des Jahres. Am ersten Samstagmorgen lautet das Thema «Klettern wie ein …». Die Kinder werden entdecken, welche Tiere

Erlebnis im Wald: Klettern im Seilspinnennetz. klettern können und welche nicht, und natürlich können sie selber klettern – wie eine Spinne im Netz. Sie lernen einiges über einen Waldbewohner, suchen nach seinen Spuren und weben ihre schönsten Fundstücke aus dem

Foto: Flavia Geiger

Wald in ein selbstgemachtes «Spinnennetz». ■

Weitere Infos findet man unter flaviageiger.wixsite.com/naturtuerli (unter «Aktuelles»).


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Veranstaltungen

Donnerstag, 23. August 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

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Sicherer schreiben lernen! Damit Schreiben und Lesen im Alltag wieder Freude macht.

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Lesen und Schreiben für Erwachsene Aargau Information: 062 824 05 25, vlse.ag@pingnet.ch www.lesenschreibenaargau.ch

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