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14. Juni 2018, 57. Jahrgang, Nr. 24

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

jetzt eine Miss Schweizwohnt gerne beiMama Kommt Moschee ins Dorf? Im Interview erklärt Jastina Doreen Riederer, wieso sie weiterhin in Spreitenbach lebt.

Im März wurde Jastina Doreen Riederer (20) im Trafo Baden zur schönsten Frau der Schweiz gekrönt. Die Spreitenbacherin ist seither in der ganzen Schweiz unterwegs. Doch abends kehrt sie zurück nach Spreitenbach, wo sie mit ihrer Mutter wohnt. Dabei schätzt sie nicht nur das hausgemachte Essen ihrer Mama. Wie sich ihr Leben verändert hat und was sie als Miss Schweiz bewirken will im Interview auf S. 8/9 (bsc) Jastina Doreen Riederer lebt immer noch in Spreitenbach. INSERATE

Sandra Ardizzone

In Killwangen wurde ein Gesuch für einen Jugendraum eingereicht. Doch schnell stellte sich heraus: Im Bereich der Gemeindegrenze zu Spreitenbach soll kein Jugendraum, sondern eine Moschee entstehen, wie der Gemeinderat am Informationsabend mitteilte. Gesuchsteller ist der Tawhid Jugendverein. Dieser hat seinen Sitz in Spreitenbach und setzt sich für die Integration von Muslimen ein. Weil das Gesuch zu viele Unstimmigkeiten aufwies, wurde es zurückgesandt. Ob das Gesuch erneut eingereicht wird und die Moschee gebaut werden kann, ist bisher noch unklar. (bsc) S. 7


WETTINGEN

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

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LESERFOTO Leser Richard Linder hat diese Blume in einer Rabatte an der Bahnhofstrasse fotografiert. Haben auch Sie ein schönes Bildsujet in Ihrer Gemeinde eingefangen? Dann schicken Sie Ihr Foto (jpg-Datei, ca. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.

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WETTINGEN

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

AUS DEM GEMEINDERAT Zivilstandesamt Das Regionale Zivilstandsamt Wettingen bleibt bis zum 30. Juni jeweils am Dienstag und Donnerstagnachmittag geschlossen. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten werden nach Vereinbarung durchgeführt. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

Urs Heimgartner auf der Baustelle an der gesperrten Klosterstrasse.

Melanie Bär

Sanierung verzögert sich in Herbst Eigentlich hätte die Sanierung an der Klosterstrasse diesen Sommer abgeschlossen sein sollen. Nun zieht sie sich bis in den Herbst hinein. MELANIE BÄR

Gemäss Urs Heimgartner, Leiter der Bau- und Planungsabteilung, haben insbesondere drei Begebenheiten zur Verzögerung geführt: «Man stiess beim Baugrund auf einen Sandsteinfels, auf dem Spinnereiareal gab es Projektan-

passungen und Mehraufwendungen, ebenso bei der Umsetzung des Abtgartens.» Statt wie geplant im Sommer wird die Sanierung deshalb erst im Herbst fertig werden. Die Verzögerung wird bei der Gemeinde jedoch nicht zu einer Kostenüberschreitung der bewilligten einen Million Franken führen. Dies, weil sie nur die Kosten für die Werkleitungs- und Strassenoberbausanierung des Abschnitts zwischen Kloster- und Kanzlerrainstrasse

übernehmen muss, wo sie Eigentümerin ist. Die Hauptkosten des Drei-Millionen-Projekts trägt der Kanton. Er will die Klosterhalbinsel aufwerten und realisiert neben der Strassensanierung vor der Löwenscheune eine Begegnungszone. Der Begegnungsplatz mit Brunnen soll die Klosterstrasse, die ein hohes Fussgängeraufkommen aufweist, verkehrstechnisch beruhigen. Gleichzeitig wird der Abtgarten saniert.

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

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Schöne, gesunde Zähne zeigt man gerne Sonne, Wärme, Leute treffen, reden, lachen, chillen und sich wohl fühlen – das Sommerfeeling pur. Längst haben sommerliche Temperaturen Einzug gehalten, längst konnte man der Wintertristesse Ade sagen. Im Sommer fühlt sich das Leben einfach leichter an. Die wärmenden Sonnenstrahlen setzen Glücksgefühle frei. Glücksgefühle, die einen vermehrt zum Lächeln und Lachen motivieren. Was aber, wenn man sich nicht getraut, weil man Verfärbungen, Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken hat? Das muss nicht sein. Mit einfachen Mitteln wie Zahnreinigung, Bleaching, ästhetischen Füllungen oder durchsichtigen Schienen kann viel erreicht werden. Sehr beliebt sind auch die Schalen (Veneers) aus Keramik, die über die eigenen Zähne platziert werden. Sie verhelfen zu ei-

Allgemeinen einen Einfluss haben. Fehlhaltungen, Verkrampfungen und Beschwerden im Nacken-/Rückenbereich sowie Kiefergelenkprobleme sind häufig auf unbehandelte Zahnprobleme zurückzuführen. Unbestritten ist zudem, dass schöne Zähne zu mehr Lebensfreude und Selbstwertgefühl führen. Ziel ist immer, eine perfekte Symbiose zwischen Zahngesundheit und Ästhetik herzustellen. Dr. Bahri Adis Zahnärzte bieten die ganze Bandbreite an – von der Kinderzahnheilkunde über Kieferorthopädie bis hin zu Implantaten und Knochenaufbau. Durch die langjährige Erfahrung und Spezialisierung der vier Zahnärzte könDr. med. dent. Bahri Adis: Der Experte für schöne, gesunde Zähne. Foto:zVg nen 99 Prozent aller Behandlungsnem zauberhaften Lächeln, zu ei- Zahnfehlstellung oder Lücken las- methoden angeboten werden. nem eigentlichen «Hollywood sen sich mit Kronen, Brücken, Imsmile». Das Schöne am Ganzen – plantaten oder Prothesen wun- Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzzu einem «Hollywood»-Lächeln derbar beheben. Nicht zu unter- te, Sanitas Dental Care AG, Dorfkommt man absolut schmerzfrei schätzen ist, dass schlechte, kran- strasse 28, 5430 Wettingen, Tel. und es sind nur zwei Sitzungen ke oder fehlende Zähne auf das 056 426 92 92, 056 427 92 92, nötig. Aber auch komplexere Kauverhalten und den Körper im www.bahri-adis.ch.


WETTINGEN

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PublicViewingaufder Insel

Heute um 17 Uhr findet das erste Spiel der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland statt. Zum fünften Mal wird auf der Klosterhalbinsel ein Public Viewing organisiert. MELANIE BÄR

Das Public Viewing auf dem Areal der Brauerei LägereBräu bietet Platz für bis zu 1000 Fussballbegeisterte. «Wenn die Fussballer der Schweizer Nati spielen, haben wir volles Haus», so Mike Staring, der das Public Viewing zusammen mit sechs Freunden organisiert. Bereits zum fünften Mal werden die Fussballspiele an der GrossLeinwand auf der Klosterhalbinsel gezeigt. Dem Ort entsprechend wird der Anlass «Insel-Arena» genannt. Die Motivation des OKs ist der Spass am Fussball. «Ich glaube, nur als richtiger Fussballfan kann man so etwas organisieren, denn es ist schon eine sehr intensive Zeit», so Staring. Sein Favorit ist die Schweiz. Als Gewinner sieht er Brasilien oder Spanien. «Ich hoffe aber natürlich auf die Schweiz.» An den Spieltagen ist die Lokalität ab 16 Uhr offen. www.inselarena.ch. Public Viewing im Areal der Brauerei LägereBräu.

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VERMISCHTES GEMEINDEBIBLIOTHEK Am Montag,

18. Juni, um 15.30 Uhr findet die «GschichteChiste« in der Gemeindebibliothek Wettingen statt. Die Kindergärtnerin Fabienne Heinz zaubert Geschichten aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab drei Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart und die Veranstaltung dauert rund eine Stunde. BURGERFÄSCHT Der Sommer ist im Anmarsch: Die Tage werden länger und die Sonne lädt zum Verweilen ein. Deshalb organisiert der Blauring St. Anton Wettingen ein «Burgerfäscht» am Samstag, 16. Juni bei der Kirche St. Anton. Es sind alle herzlich eingeladen, um gemeinsam einen schönen Sommerabend zu geniessen. Ab 19 Uhr werden Kubb sowie weitere Spiele angeboten und feine Burger sowie andere Leckereien, darunter auch vegetarische Speisen, stehen bereit. Der Barbetrieb startet anschliessend um 22 Uhr. GLURI-SUTER-HUUS Am Sonntag,

17. Juni, 11 Uhr findet im GluriSuter-Huus ein Rundgang durch die aktuelle Ausstellung «Zustimmen und Widersprechen» statt. Diese wird von der Kunsthistorikerin Daniela Minneboo geleitet. AZ Archiv/Alexander Wagner

Hier spannen Singkreis und Orchester zusammen Singkreis Wettingen spielt mit dem Orchesterverein Wiedikon Werke von Franz Schubert in Baden und Zürich. Der Singkreis Wettingen bringt zusammen mit dem Orchesterverein Wiedikon zwei Werke von Franz Schubert in Baden und Zürich zur Aufführung. Im Zentrum des Konzerts steht die Messe Nr. 6 in Es-Dur. Von dem Chorwerk sagte Schubert selbst, er habe «das Höchste in der Kunst» angestrebt. INSERAT

Möchten Sie Ihr Eigenheim nicht einem Spekulanten überlassen? Dann würde mich Ihr Anruf unter 079 234 75 77 freuen. Ich möchte in Wettingen älteres Haus oder Wohnung kaufen.

Entscheidend für das Projekt ist die Zusammenarbeit mit dem Orchesterverein Wiedikon. Dieser wird ebenfalls von Jonas Ehrler, dem Dirigenten des Singkreises Wettingen, geleitet. Den Kern des Orchesters bilden die Streicher. Für die Aufführung der SchubertWerke wird das Orchester durch 17 zugezogene Profi-Musiker, vor allem Bläser, ergänzt. Dabei handelt es sich bei den Gesangssolisten wie auch bei den meisten zusätzlichen Instrumentalmusikern um junge Nachwuchskünstler aus

dem Umfeld der Zürcher Hochschule der Künste. Einleitend zur Messe Nr. 6 führt der Orchesterverein Wiedikon die Sinfonie Nr. 8 in h-Moll auf. Schubert hat diese Sinfonie 1822 begonnen und aus unerklärlichen Gründen abgebrochen. So besteht sie nur aus zwei Sätzen. Das Konzert findet am Freitag, 22. Juni, 20 Uhr in der katholischen Kirche Baden und am Freitag, 29. Juni, 20 Uhr in der Kirche St. Peter Zürich statt. Vorverkauf unter: www.wettingersingkreis.ch. (zVg)

Tambouren vor dem Zirkus Knie.

zVg

TAMBOUREN Die Mitglieder der

Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) durften Anfang Juni zusammen mit der Harmonie Wettingen-Kloster beim Zirkus Knie aufspielen. Dabei durften die zwei jüngsten Tambouren, Janis und Luca, mit den grossen Tambouren auftreten. Die Stücke «Chinderfäscht» und «Häxebäse», die sie mit viel Fleiss seit Januar geübt hatten, gaben die beiden mit Überzeugung zum Besten. Die wartenden Zirkusbesucher erfreuten sich sehr an den musikalischen Darbietungen.


GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch

Nr. 2018 0022

Bauherrschaft:

Aubry AG, Ringstrasse 4, 5432 Neuenhof Parzelle 295 Ringstrasse 6, Neuenhof Paletten-Gestell mit Schiebtüren

Lage: Bauvorhaben:

Gestützt auf §60 Abs.2 BauG und §54 Abs.3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 15. Juni bis 16. Juli 2018 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau, Neuenhof GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch

Nr. 2018 0023

Bauherrschaft:

Tecreal AG, Bahnhofstrasse 13, 6403 Küssnacht am Rigi Parzelle 244 Seestrasse 18, Neuenhof Los 2, Büro Neubau

Lage: Bauvorhaben:

Gestützt auf §60 Abs.2 BauG und §54 Abs.3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 15. Juni bis 16. Juli 2018 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau, Neuenhof

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NEUENHOF

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

Der Aufstieg ist nicht gelungen Der FC Neuenhof hat den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst.

Noch vor einem Jahr ist der Aufstieg gelungen: Der Fussballclub Neuenhof hat es von der vierten in die dritte Liga geschafft. Vergangenen Samstag stellten sich die Neuenhofer Kicker auf dem Platz am Stausee ihrem Konkurrenten FC Niederwil. Bei einem Sieg wäre der FC Neuenhof nach 48 Jahren wieder in die zweite Liga aufgestiegen. Doch es sollte nicht sein: «Es stand viel im Spiel. Vielleicht zu viel», sagt Domenico Raosa, Präsident des Fussballclubs. Die Spieler konnten dem Druck nicht standhalten. «Nach Abpfiff war der Traum geplatzt. Ich gebe es zu, die eine oder andere Träne floss», so Raosa und fügt an: «Wir glaubten daran, auch wenn viele uns für verrückt hielten.» Doch der Verein habe gezeigt, wer Neuenhof sei und was die Spieler können.

Die Neuenhofer Fussballer gaben ihr Bestes.

zVg

Dafür durften sich die Neuenhofer Kicker über ein grosses Publikum freuen, das mit ihnen mitfieberte. Auch der Gemeinderat und Susanne Voser, Gemeindeammann, liessen sich das sportliche Spektakel nicht entgehen. «Das zeigt uns, dass wir etwas bewegt ha-

ben, und das macht uns stolz», sagt Raosa. Nun ist die Saison zu Ende. Trotz des verpassten Aufstiegs blickt der Neuenhofer Verein aber positiv in die Zukunft: «Die Enttäuschung ist gross, aber wir stehen wieder auf und kommen viel stärker zurück.» (liWe)

tung Dorfkern, unter kundiger Leitung von Silvia Hochstrasser, erfährt man viel Interessantes und Wissenswertes über das Dorf. Neuenhof boomt mit der Industrialisierung, nicht immer zum Gefallen der alten Dorfbevölkerung. Wer sind die Neuen und wie wandeln sich die Dorfbewohner aus der Leibeigenschaft? Die Römer oder Bartholomäus Schibli sind weitere, spezielle Neuenhofergeschichten. Die Führung findet bei jeder Witterung statt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird für die Führung ein Getränk und anschliessend bei der Weinhandlung von Christian Voser eine Wurst vom Grill offeriert. Aus organisatorischen Gründen ist man dankbar, wenn sich Interessierte für die Führung durch Neuenhof bei der Gemeindekanzlei telefonisch, Tel. 056 416 21 74, oder per E-Mail an simone.buergler@neuenhof.ch anmelden. Selbstverständlich ist auch herzlich willkommen, wer sich spontan dazu entscheiden sollte.

bienne und Daniel Köchli, Hinterdorfstrasse 6f, Neuenhof, für den Ersatz des bestehenden Vordaches durch ein neues Glasdach mit Windschutz, auf der Parzelle Nr. 2693, in Neuenhof. • Eheleute Monika und Roger Reich, Hinterdorfstrasse 6e, Neuenhof, für den Ersatz des bestehenden Vordaches durch ein neues Glasdach mit Windschutz, auf der Parzelle Nr. 2694, in Neuenhof.

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Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Siniša Živkovic, 1973, bosnischherzegowinischer Staatsangehöriger, Limmatstrasse 8, Neuenhof, mit Ehefrau, Adisa Živkovic, 1977, und den Kindern, Luka (2011) und Boris (2017). Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

«Neuenhof im Wandel der Zeit», Teil 2 – Jetzt für die Führung anmelden Gemeinderat und Ortsbürgergemeinde laden die Bevölkerung zu einer Führung mit dem Thema «Neuenhof im Wandel der Zeit», Teil 2, ein am Samstag, 23. Juni, 10 Uhr, Treffpunkt Vorplatz Gemeindehaus. Auf dem rund anderthalb- bis Baugesuch Die Baubewilligung zweistündigen Spaziergang Rich- wurde erteilt an: • Eheleute Fa-

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.


NEUENHOF PARTEINOTIZ SVP Einfach sind sie nicht, die Traktanden der Sommergmeind! Deshalb stürzten sich die Teilnehmer des Stammtischs auf die dicken Brocken. Die Rechnung 2017 schliesst mit einem Defizit von Fr. 347 126.25 ab. Es gibt verschiedene Gründe dafür, am einfachsten erklärt man es mit den massiven Mindereinnahmen beim Steuerertrag der natürlichen Personen. Dort fehlen im Vergleich zum Vorjahr etwa 210 000 Franken. Wenn man die Gemeinde als ein gesundes Unternehmen betrachten könnte, müsste dies nicht einmal beunruhigen. Aber der SVP-Vorstand blättert weiter bis zur Bilanz: Dort sind knapp 55 Millionen Franken Schulden aufgelistet. Man erinnere sich, an der Wintergmeind 2013 wurden für die Schulbauten etwa 30 Millionen Franken gesprochen. Damals mit einer kantonalen Zusicherung, es werde der Gemeinde dann schon geholfen, wenn sie genügend Schulden hätte! Entweder ist da versprochenes Geld nicht geflossen oder es wurden Bedingungen mitten im «Spiel» geändert? Die SVP erwartet eine Erklärung vom Gemeinderatstisch. Das nächste Traktandum, die Sanierung der historischen Holzbrücke, hat die SVP gefreut und sie empfiehlt die Annahme des Geschäftes. Ebenso aus freundnachbarlichen Gründen hat sich die SVP für den Gemeindebeitrag ans «Tägi» ausgesprochen. Mit der weiteren Behandlung der Gesamtrevision Nutzungsplanung hat der Gemeinderat bewiesen, dass er auf nachvollziehbare Wünsche aus der Bevölkerung eingeht. Die SVP bittet die Bevölkerung, jetzt zu den drei Anträgen Ja zu sagen. Die SVP bedauert, dass Teile der Presse bereits wieder daran sind, Öl in ein Restfeuerchen zu giessen.

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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

Neuenhof zieht Sänger an 300 Sänger werden am Bezirkssängertag in Neuenhof erwartet. Der Männerchor organisiert den Anlass. BARBARA SCHERER

Aus der ganzen Region reisen sie an: 300 Sänger werden am Bezirkssängertag in Neuenhof teilnehmen. Es ist das dritte Mal in den letzten 50 Jahren, dass der Anlass im Dorf stattfindet. 2005 wurde der Bezirkssängertag zuletzt in Neuenhof durchgeführt. Nun kommen 15 Chöre, darunter auch zwei Jugendchöre, am Sonntag, 24. Juni, nach Neuenhof. Organisiert wird das musikalische Fest vom Männerchor Neuenhof. Im Schulhaus Zentrum werden die Chöre sich zur Mittagszeit zum Einsingen treffen. Danach finden Liedervorträge in der neuen Aula statt. Eine Festwirtschaft im Peterskeller wird durchgehend offen sein. Zusätzlich wird auch ein Verpflegungszelt auf dem Festgelände aufgebaut. Abends öffnet dann ein Bankett in der Turnhalle Zürcherstrasse. ALS ORGANISATOR wird es der

Männerchor Neuenhof nicht oft auf die Bühne schaffen. Doch das Eröffnungslied lassen sich die Neuenhofer nicht nehmen. Und: «Zusammen mit dem Männerchor Mellingen und dem Chor Schenkenbergertal singt der Männerchor das Schlusslied», sagt Armin Poznicek, Vereinsaktuar. Einzelne Neuenhofer Sän-

Der Männerchor Neuenhof organisiert den Anlass.

AZ Archiv

ger verstärken zudem den Män- Festkarten. Diese kosten 40 Frannerchor Mellingen bei seinem ken: Ein bewusst tiefgehaltener Auftritt. Preis, wie Poznicek sagt. Zusätzlich haben sich Sponsoren, Spender und Inserenten in der Fest«Vorbereiten muss sich schrift an der Finanzierung beder Männerchor Neuen- teiligt. «Vielleicht lässt sich ja aus dem Betreiben der Festwirthof gesanglich nicht schaft noch ein Gewinn erziespeziell.» len», sagt Poznicek. Den Empfangsapéro offeriert die GemeinARMIN POZNICEK, VEREINSAKTUAR de Neuenhof. Der Männerchor möchte mit Und wie bereitet sich der Neuen- dem Anlass bleibende Erinnerunhofer Chor vor? «Vorbereiten gen kreieren und Freude auslömuss sich der Männerchor Neu- sen. Poznicek: «Wenn sich dann enhof gesanglich nicht speziell. noch ein Gewinn erzielen lässt, Er profitiert vom kürzlich durch- tut dies der Vereinskasse gut und geführten Unterhaltungsabend», entschädigt für den grossen Einsatz.» so Poznicek. Bezirkssängertag Neuenhof: SonnFINANZIERT wird der Bezirkssän- tag, 24. Juni, ab 10.30 Uhr auf dem gertag mit dem Erlös aus den Schulareal.

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AUS DEM GEMEINDERAT Fussball-WM Der Gemeinderat hat dem Restaurant Meierhof-Victoria die Bewilligung für ein Public Viewing während der WM vom 14. Juni bis 15. Juli erteilt. Die LiveÜbertragung der Fussballspiele auf der Gartenterrasse wurde jeweils bis 24 Uhr bewilligt. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Carmen und Alois Greber, Zürcherstrasse 1, 8956 Killwangen, für eine Umnutzung zu Hundewaschsalon und Hundehort, Parz. Nr. 862, Zürcherstrasse 1. Kastriot Jahija, Bahnhofstrasse 8, 8956 Killwangen, für den Neubau Besucherparkplatz, Zufahrtsverbreiterung und Vordachverlängerung beim Eingang, Parz. Nr. 50, Bahnhofstrasse 8. Corinne Egli und Andreas Gyr, Brühlhaldenweg 8, 8956 Killwangen, für eine Projektänderung zum Neubau EFH mit Garage sowie den Neubau von Stützmauern, Parz. Nr. 1093, Brühlhaldenweg 8. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.

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KILLWANGEN

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

Verein will Moschee bauen

sonen in Killwangen, bis 2027 sollen es rund 2540 sein. Deshalb muss die Gemeinde ihre Infrastruktur ausbauen. Eine Kindertagesstätte

(Kita) und ein grösseres Gemeindehaus stehen auf dem Programm. Lienberger präsentierte Vorschläge zur Lösung des Raumbedarfs. Die Kosten werden auf drei bis fünf Millionen Franken geschätzt. Der Gemeinderat beabsichtigt, nach den Sommerferien eine Vernehmlassung durchzuführen. «Wir werden eine Projektgruppe mit interessierten Personen einsetzen», sagt Lienberger. Wie vielfältig die Vorschläge sein dürften, zeigte bereits die Diskussion am Informationsabend. Voraussichtlich wird die Wintergmeind über einen Projektierungskredit entscheiden. Gesucht wird eine zahlbare Lösung, denn die finanzielle Lage ist angespannt. Dies zeigte Gemeinderat Markus Schmid mit der Präsentation der Rechnung 2017. Die Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 6280 Franken, budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 28440 Franken. Die Nettoschuld ist gegenüber dem Vorjahr um 1,1 auf 6,79 Millionen Franken gestiegen. Die Steuerkraft pro Einwohner liegt bei 2444 Franken und ist damit gering. Für Markus Schmid «eine nicht sehr vorteilhafte Ausgangslage». In der Finanzplanperiode wird die Gemeinde rund elf Millionen Franken investieren. «Das können wir mit dem heutigen Steuerfuss nicht finanzieren und eine Erhöhung von zwei bis drei Prozentpunkten wird da nicht reichen», prognostizierte Markus Schmid. Der bereinigte Finanzplan soll an der Wintergemeinde vorgestellt werden.

rung durch das Strohmuseum in Wohlen. 11.30 Uhr Weiterfahrt zum Mittagessen am Hallwileroder Baldeggersee. 14.30 Uhr Weiterfahrt via Hochdorf auf den Horben. 15 Uhr Aufenthalt in der Alpwirtschaft Horben. Ab 16.30 Uhr be-

ginnt die Heimfahrt ab Horben, Ankunft in Killwangen um 17.30 Uhr. Ehepartner und Gäste sind willkommen. Es werden mit Kosten von rund 70 Franken pro Person gerechnet. Anmeldungen bis zum 27. Juni anVreniSchaub,Tel.0564014786.

In Killwangen ist ein Baugesuch für eine Moschee eingegangen. Wie es jetzt weitergeht, ist noch unklar.

Wie es mit dem Gesuch weitergeht, kann Scherer nicht sagen, denn jetzt liegt der Ball wieder beim Gesuchsteller. Es handelt sich um den Tawhid Jugendverein, dieser betreibt in Spreitenbach einen islamischen Jugendverein.

DIETER MINDER

VOR DREI JAHREN wurde der neue

Der Informationsabend in Killwangen näherte sich nach über zwei Stunden seinem Ende. Gemeindeammann Werner Scherer forderte die rund 80 Personen zur letzten Fragerunde auf. Es blieb ruhig, niemand meldete sich, da sagte Scherer: «Der Gemeinderat will offen informieren, deshalb teile ich Ihnen mit, dass ein Baugesuch für eine Moschee eingegangen ist.»

«Wir haben das Gesuch geprüft und zurückgesandt.» WERNER SCHERER, GEMEINDEAMMANN

Schlagartig änderte sich die Stimmung im Saal. Die Leute begannen untereinander zu diskutieren. Dann fuhr Scherer weiter: «Wir haben das Gesuch geprüft und zurückgesandt.» Zu viele Ungereimtheiten habe er festgestellt. So war es als Gesuch für einen Jugendraum getarnt, erst bei genauem Hinsehen wurde die wahre Absicht erkannt. Die Räume sollten im Bereich der Gemeindegrenze zu Spreitenbach entstehen, in Spreitenbach waren auch die Parkplätze vorgesehen.

Doppelkindergarten Killwagen eröffnet. Bald traten Wasserschäden auf. «Das Holzgebäude ist in einem bedenklichen Zustand, es fault», so Gemeinderat Jürg Lienberger. Die Ursache: Es steht auf feuchtem Boden, die betonierte Bodenplatte und die darauf verlegten Isolationen genügen nicht. Geologische Gutachten hatten zwar ein problemloses Bauen in Aussicht gestellt, doch das bewahrheitete sich nicht. In der Folge kam es zu Verhandlungen mit dem Generalunternehmer. «Wir einigten uns auf einen Vergleich», sagt Lienberger. Doch noch bevor dieser unterzeichnet wurde, änderte sich die Lage: «Zwei Bauexperten, Handwerker aus dem Dorf, haben uns gesagt der Kindergarten sei abbruchreif.» Wie es konkret weitergehen soll, ist offen, der Gemeinderat will die neue Situation genau analysieren. Aber sowohl er wie verschiedene Versammlungsteilnehmer befürchten längere juristische Auseinandersetzungen.

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SPREITENBACH

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

Miss Schweiz: «Für

AUS DEM GEMEINDERAT

Seit drei Monaten ist Jastina Doreen Riederer Miss Schweiz und dadurch ständig auf Achse: Wie sich ihr Leben verändert hat und wieso sie noch dieselbe ist.

Baubewilligung ist erteilt worden an Soprema AG, Spreitenbach, für Projektänderung Signaletik Wegweiser-Tafel, Härdlistrasse 2. Personelles Sabina Bauer, Sachbearbeiterin Abteilung Finanzen, verlässt den Betrieb per Ende August, um sich einer neuen Herausforderung anzunehmen. Der Gemeinderat dankt Sabina Bauer für die guten Dienste herzlich.

Termine 19. Juni, 19.30 Uhr: Einwohner-Gemeindeversammlung, Turnhalle Boostock, Poststrasse 22; 25 Juni, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Wasserleitungsbruch Zentrums- Gemeindehaus, Poststrasse 13. strasse Nach einem Wasserleitungsbruch in der Zentrumsstras- Öffnungszeiten der Gemeindeverse müssen sowohl die Leitung als waltung und der Regionalpolizei auch der Strassenbelag erneuert Posten Spreitenbach Die Schalter werden. Der Gemeinderat hat da- sind wie folgt geöffnet: Mo, für einen Nachtragskredit gespro- 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 chen. Die Arbeiten sind an die Fir- Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und men Aarvia, Wettingen, und Felix 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Brunner, Würenlos, vergeben Tel. 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. worden.

TENNISCLUB Das Tennisteam der Herren 55+ des Tennisclubs Spreitenbach nahm dieses Jahr die zweite Saison in der Nationalliga C in Angriff. In den Gruppenspielen gab es Kräftemessen mit Novartis Basel, TC Arlesheim und TC Mendrisio. Nach einem halbwegs geglückten Auftritt in Basel resultierte im Heimspiel gegen den TC Arlesheim eine 2:4-Klatsche. Gegen den Gruppensieger TC Men-

drisio schaute ein 3:3 heraus: Für die Aufstiegsspiele konnten sich die Spreitenbacher deshalb nicht qualifizieren. Gegen den TC Amriswil spielte die Mannschaft also um den Verbleib in der Liga. Mit einer konzentrierten und engagierten Leistung erzielten beide Doppel einen Sieg. Der Liga-Erhalt war geschafft. Die Herren 55+ spielen auch im kommenden Jahr in der Nat. C. (zVg)

Ziel. Diejenigen, die mich mögen und mir folgen wollen, dürfen das gerne und alle andern dürfen mich gerne in Ruhe lassen.

Wie gehst du denn mit solchen persönlichen Angriffen um? «Es kommt ganz drauf an. Ab und zu reagiere ich und antworte freundlich – aber meistens ignoriere ich das einfach.»

Vermisst du in solchen Situationen dein altes Leben? Jastina, du bist gerade im Zug nach «Nein. Ich bereue nichts. Alles, Lugano, wann hast du eigentlich das was ich jetzt machen kann, ist eiletzte Mal in deinem eigenen Bett ne super Erfahrung. Ich schätze mein neues Leben sehr.» geschlafen? Jastina Doreen Riederer: «Gestern. Ich schlafe meistens zu Hau- Was ist denn so schön daran? se, wenn der Termin nicht zu «Dass ich immer neue Menschen kennen lernen darf. Egal, wo ich weit weg ist.» bin, ich lerne stets neue Personen Noch keinen Freund, bei dem du kennen, ich glaube, das ist etwas vom Schönsten für mich.» übernachten kannst? «Nein. Immer noch kein Freund. Ich suche aber auch nicht. Mo- Hast du überhaupt noch Zeit für mentan möchte ich mich auf deine Familie und deine alten Freunmein Miss-Schweiz-Jahr konzen- de? trieren. Natürlich bekomme ich «Es ist schwieriger geworden, den viele Nachrichten und Anfragen Kontakt zu meinen Freunden zu über Social Media. Aber … ich ha- wahren. Ich sehe sie nun nicht mehr so oft. Ich habe meine be keine Zeit (lacht).» Freunde durch die Lehre kennen Du bist jetzt eine Person des öffent- gelernt, wir haben zusammen gelichen Interesses, wie hat das dein arbeitet und uns daher jeden Tag gesehen. Jetzt habe ich schon weLeben verändert? «Es ist komplett anders: Die Leute niger Zeit. Aber ich schaue, dass erkennen mich auf der Strasse ich mir genug Zeit nehme und und sprechen mich an für Fotos diese Freundschaft pflege. Zu meiner Familie habe ich imund Autogramme, das ist schon sehr speziell. Das kannte ich vor- mer noch gleich viel Kontakt. Ich her nicht, das ist über Nacht pas- wohne ja immer noch zu Hause, siert. Auch muss ich jetzt mehr also meine Mama sehe ich jeden darauf achten, was ich poste und Tag (lacht). Auch meinen Bruder mache in der Öffentlichkeit. versuche ich öfters zu sehen. Er Wenn ich etwas auf Instagram lebt ebenfalls in Spreitenbach. stelle, das interessant ist, gibt es Dann schaue ich abends auch gleich einen Beitrag in der Zei- mal bei ihm vorbei.» tung am nächsten Tag.» Und mit deinem Vater – hast du inDu sprichst das Instagram-Foto von zwischen wieder Kontakt zu ihm? dir und dem unbekannten Mann an? «Er hat ja behauptet, wir hätten «Ja genau. Aber das war ja mein Kontakt: Nach der Miss-Wahl hat er mir einfach gratuliert. Aber der Bruder. Also halb so wild.» Kontakt ist nach wie vor nicht da, Aber berühmt sein hat auch Schat- aus privaten Gründen. Ich möchtenseiten: Hast du schon Erfahrun- te auch keinen Kontakt. Es hängt gen mit Hassmails und Stalkern ge- damit zusammen, was zu Hause vorgefallen ist. Aber es ist gut so, macht? «Bis jetzt nicht. Ab und zu bekom- wie es ist.» me ich natürlich abwertende Kommentare auf Social Media. Wie sieht für dich ein gemütlicher Aber damit musste ich rechnen: Abend zu Hause aus? Man kann nicht jedem gefallen. «Mit einem feinen Essen (lacht). Das war mir von Anfang an be- Am liebsten mit einem Essen von wusst und war auch nie mein meiner Mama. An ihr Essen BARBARA SCHERER

Sanierung Poststrasse An der Gemeindeversammlung vom 28. November 2017 ist zur Erneuerung der Wasserleitung, des Elektro- und KNS-Rohrblocks und des Deckbelags an der Poststrasse im Bereich von der Buchbühlstrasse bis zur Gemeindegrenze Killwangen ein Gesamtkredit in der Höhe von 871 000 Franken beschlossen worden. Nach durchgeführter Submission sind folgende Aufträge vergeben worden: Baumeisterarbeiten an Walo Bertschinger AG, Lenzburg; Rohrlegearbeiten an Egsa-Haustechnik, Wettingen.

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mich sind Aktfotos nichts»

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stark gemobbt und verlor viel Gewicht, bis ich schliesslich ins Spital eingewiesen wurde, weil ich noch 23 Kilo wog. Daher auch die Brustoperation. Damals sagte der Arzt schon, dass meine Pubertät gestört sein wird. So ist dann auch nur eine meiner Brüste gewachsen und die andere nicht. Das liess ich ausbessern. Ich hatte also keine Brustvergrösserung.» Wie setzt du dich gegen Mobbing ein? «Bisher hatte ich viele andere Aufträge und Sponsorenauftritte. Aber da kommt noch was. Das Thema liegt mir wirklich am Herzen. Ich habe auch schon eine Idee für eine Kampagne, aber was es ist, verrate ich noch nicht.»

Jastina Doreen Riederer ist viel auf Achse, doch abends zieht es sie immer zurück nach Spreitenbach. kommt niemand ran: Sie kocht am besten, vor allem italienisches Essen! Ich liebe Penne mit Sugo. Dann sitzen wir vor den Fernseher und schauen italienische Sendungen und spielen vielleicht noch ein Spiel. Bei schönem Wetter sitzen wir im Garten mit Kerzenlicht.» Ist dir der ganze Rummel denn auch schon mal zu viel geworden? «Ja. Gerade am Anfang. Das war ziemlich schwierig mit all den Medien. Da kam die Geschichte mit einer Brust-OP raus. Meiner Meinung nach hätte das nicht die ganze Schweiz wissen müssen. Ich wurde dort auch erpresst, ich solle mich outen, oder es stehe die ‹Lügenmiss› im Blatt. Ich habe mich dann zur BrustOP bekannt und es stand trotzdem in der Zeitung. Das war schwierig: Ich konnte mich gar nicht rechtfertigen. Da habe ich mich nicht sehr gut gefühlt; einfach hintergangen halt. Aber das liegt in der Vergangenheit. Jetzt schaue ich nach vorne: Krone richten und weitergehen.» Glaubst du, das Amt hat dich schon etwas verändert? «Nein, ich bin immer noch die

Sandra Ardizzone

Und nach deinem Miss-Jahr siehst du dich in einem Reihenhaus in Spreitenbach? «Je nachdem, welche Türen für mich aufgehen. Ich glaube aber, dann wäre ich bereit für meine eigene Wohnung, am liebsten im alten Dorfkern: Ich wohne gerne in Spreitenbach. Hier grüssen sich die Leute noch auf der Strasse. Das finde ich schön. Aber sicher möchte ich am Casting für Victoria’s Secret teilnehmen. Sonst würde ich auch gerne Moderatorin werden. Ich werde in diesem Jahr bereits einige Kurse dazu absolvieren, dass ich schon etwas Fuss fassen kann. Im Missen-Camp mussten wir eine Anmoderation machen und wurden ins kalte Wasser geworfen. Da habe ich gemerkt, dass ich dafür Talent habe und es mir Spass macht. Ich habe eine neue Seite an mir entdeckt.»

dass ich mich ungeschminkt unwohl fühlen würde. Ich achte darauf, dass ich nicht zu fest geschminkt bin: Mehr als Puder und Wimpern sind bei mir nicht auf dem Gesicht. Klar, wenn ich am Abend ausgehe, schminke ich Gibt es also Aufträge, die du ableh- mich gerne etwas mehr. Aber das hat nichts damit zu tun, dass ich nen würdest? «Bisher musste ich noch keine Aufträge ablehnen. Aber ja, es gibt Grenzen für mich. Ich würde «Nur, weil ich mich mich zum Beispiel nicht auszie- schminke, heisst das hen für ein Fotoshooting. Natürlich kann es sehr ästhetisch aus- nicht, dass ich mich unsehen, aber für mich sind Aktfo- geschminkt unwohl fühtos nichts. Das ist meine Einstel- len würde.» Kannst du überhaupt noch wie früher durch Spreitenbach gehen? lung.» «Ja, das schon. Man kennt mich Normale Fotoshootings gehören mich hinter einer Maske verste- halt einfach. Aber Schweizer sind aber dazu, was für ein Frauenbild cke. Ich mache das, weil ich es eher zurückhaltend. Die Leute ermöchtest du jungen Menschen in gerne mache. Denn wäre ich kennen mich zwar und kommen nicht zur Miss Schweiz gewählt auf mich zu. Die meisten möchder Schweiz damit vermitteln? «Ich möchte, dass sich die Men- worden, hätte ich wohl eine Visa- ten dann wissen, wie mein neues Leben ist.» schen so wohl fühlen, wie sie gisten-Ausbildung gemacht. sind. Viele sagen mir dann, wie Zudem ist das Thema Mobbing geht das, du klebst dir falsche mir sehr wichtig. Dafür möchte Und, wie ist es? Wimpern auf, schminkst dich ich auch kämpfen. Ich bekomme «Anders. Ich meine, vorher war und hast dir die Brüste machen auch abwertende Kommentare ich im Detailhandel tätig. Da war lassen: Wie willst du ein Vorbild und möchte zeigen, dass man auf jeder Tag gleich: Ich bin in den Laden gekommen und habe Kleider sein? Aber ich habe schon mal ge- diese nicht hören soll. ausgepackt und verkauft. Jetzt ist sagt, meine Oberweite habe ich aus gesundheitlichen Gründen Du wurdest ja selber gemobbt in der jeder Tag anders und ich reise dauernd durch die ganze machen lassen. Und nur, weil ich Schule … mich schminke, heisst das nicht, «Ja, ich wurde mit neun Jahren Schweiz. Aber mir gefällt es.» Gleiche. Ich bin bodenständig und bleibe so, wie ich bin. Schliesslich haben mich die Leute gewählt, so wie ich bin. Ich lasse mich auch nicht durch andere Personen verändern.»


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SPREITENBACH

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Pfadi jagt den Schokoladendieb «Crazy Kids Day» in der Turnhalle.

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Ein sportlicher Tag für Kinder Am Mittwoch, 6. Juni, fand in der Seefeldturnhalle in Spreitenbach der erste «Crazy Kids Day» statt. Organisiert wurde der Anlass vom STV Spreitenbach. Dieser hat sich davon einen Zuwachs in den Nachwuchsabteilungen erhofft. Die jungen Talente traten in Vierergruppen in diversen Wettkämpfen gegeneinander an. Die Kids hatten sichtlich Spass und wurden von den Leitern des STV Spreitenbach in den Sportarten Unihockey, Geräteturnen und Leichtathletik geschult. Bei diversen Parcours, Zielschuss-Übungen, Weitsprung oder bei 2-gegen-2-Unihockey traten die Gruppen gegeneinander an. Der Spass stand dabei im Vordergrund. Trotzdem wurden die Besten am Ende mit einem Pokal für ihre Leistungen belohnt. Der Anlass war ein Erfolg, auch wenn sich der STV noch einige Teilnehmer mehr erhofft hätte. (zVg)

Kinder der Pfadi Riko erlebten im Pfingstlager ein Abenteuer in der Schokoladenfabrik.

Ein ominöses goldenes Ticket zog die Pfadi Riko Spreitenbach an Pfingsten nach Rämismühle nahe Winterthur. Dort wurden die Pfadfinder vom grossen Willy Wonka willkommen geheissen. Er offenbarte, dass sie eine Führung durch seine berühmte Schokoladenfabrik gewonnen hatten. Von Vorfreude erfüllt traten die Pfadis und Wölflis den Rundgang durch die Fabrik an. Sie ahnten aber nicht, dass dieser ganz und gar nicht wie geplant verlaufen würde: Die wichtigste Maschine der Fabrik verstummte plötzlich. Für Willy Wonka war schnell klar, dass hier ein Teil der Maschine mutwillig entfernt worden sein musste. Die Pfadi Riko Spreitenbach entschied sich, die erste Nacht vor Ort zu verbringen, und war gewillt, den Übeltäter dingfest zu machen. BEVOR AM NÄCHSTEN TAG die Suche nach dem Schuldigen beginnen konnte, galt es, die defekte Maschine wieder zum Laufen zu

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Pfadfinder suchten einen Dieb in der Schokoladenfabrik. bringen: Die Teilnehmer versuchten sich im Schleifen von Specksteinen, um das fehlende Teil nachzubauen. In weiser Voraussicht übten sie auch das Schokoladengiessen, für den Fall, dass die Maschine trotz ihrer Anstrengungen nicht anspringen sollte. Nach getaner Arbeit verkündete Willy Wonka, dass er einen mysteriösen Hinweis gefunden habe. So kam es, dass sich die Teilnehmer zu dem Ort aufmachten. Doch der Hinweis entpuppte sich als einer von vielen. Die Pfadfinder mussten eine nervenaufreibende Schnitzeljagd bestreiten. Schliesslich stellte sich heraus, dass einer der kleinen Helfer, «Oompa Loompa», verantwortlich

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sein könnte. Zurück in der Fabrik, gelang es den Pfadikindern tatsächlich, den Dieb zu fassen: Er war schon lange unglücklich darüber, wie schlecht er für seine tägliche Arbeit bezahlt wird und trotzdem fast keine Schokolade bekam. So dachte er sich, wenn er auf Schokolade verzichten müsse, solle es den anderen nicht besser ergehen. Da Willy Wonka seinen Fehler nicht abstreiten konnte, erklärte er sich bereit, den «Oompa Loompa» zu besserem Lohn wieder einzustellen. Erleichtert und mit Schokolade im Gepäck wanderte die Pfadi Riko entlang der Töss bis nach Rikon, um dort am Bahnhof den Heimweg anzutreten. (zVg)


FRAKTIONSBERICHTE SPREITENBACH

CVP Die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung wurden an der Parteiversammlung vom 6. Juni intensiv diskutiert. Der informative und ausgewogene Rechenschaftsbericht 2017 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Rechnungsabschluss 2017 mit einem Gewinn von rund 1,7 Millionen Franken ist auf den ersten Blick erfreulich, doch war er nur dank höherer Entnahme aus der Aufwertungsreserve zu erzielen. Die finanzielle Lage von Spreitenbach bleibt angespannt und muss in der nächsten Budgetphase bei allen Ausgaben mitberücksichtigt werden. Die Rechnung 2017 wird einstimmig gutgeheissen. Die Kreditabrechnung Tennisplatz, das neue Reglement der Musikschule und die Erneuerung der Holzschnitzelheizung Seefeld gaben zu wenig Diskussionen Anlass, sind unbestritten und werden einstimmig unterstützt. Die verschiedenen Kreditanträge wurden stark hinterfragt. In der angespannten finanziellen Lage sind alle Investitionen genau auf ihre Notwendigkeit zu prüfen. Beim neuen Gemeindehaus ist diese für die CVP gegeben. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile kann die Strategie des Gemeinderates – anstelle eines neuen Schulhauses ein neues Gemeindehaus zu bauen – unterstützt werden. Diese Lösung ermöglicht eine optimierte Staffelung des anstehenden Investitionsbedarfs der nächsten Jahre. Die grossen Kosteneinsparungen gegenüber dem letzten Antrag wurden zudem positiv bewertet. Der Antrag des Gemeinderates für den Projektierungskredit wird mit grosser Mehrheit unterstützt. Braucht es ein Hallenbad? Nach intensiver Diskussion bildete sich die Meinung, dass eine Gemeinde in der Grösse von Spreitenbach den Schwimmunterricht für die Schule weiterhin anbieten sollte. Durch die Schliessung des Hallenbades würde die Gemeinde einen Standortvorteil verlieren. Im Betriebsreglement sind die Möglichkeiten weiterer Einnahmequellen unbedingt zu prüfen. In diesem Sinn sieht die CVP keine Alternative zur Sanierung des Hallenbades und empfiehlt den entsprechenden Kredit einstimmig zur Annahme. Die Revision der Bau- und Nutzungsordnung ist dringend und muss angegangen werden. Das gewählte Vorgehen ist nachvollziehbar. Es ermöglicht, dass über die verschiedenen Teilgebiete mittels Teilrevisionen jeweils separat abgestimmt werden kann. Die Bevölkerung hat damit ein grösseres Mitspracherecht. Der Kreditantrag

wird mit grosser Mehrheit unterstützt. Die CVP steht nach wie vor zu Tempo 30 und zur Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr. Hier stellt sich die Frage, was einem die Sicherheit des schwächsten Verkehrsteilnehmers wert ist. Aus diesem Grund wird der Antrag des Gemeinderates mit grosser Mehrheit abgelehnt. Die Einführung von Tempo 30 in weiteren Wohnquartieren ist anzustreben.

FDP Erneut wurde die Parteiver-

sammlung sehr gut besucht, was spannende, vielfältige und bereichernde Diskussionen ermöglichte. Zwei Sondereffekte haben zum besseren Resultat geführt. Die finanzielle Lage bleibt aus Sicht der FDP angespannt und es ist wichtig, mit den Mitteln bedacht sowie sinnvoll umzugehen. Die Rechnung wird zur Annahme empfohlen. Neubau Gemeindehaus – Projektierungskredit über 725 000 Franken. Die FDP ist froh, dass sie im vergangenen Herbst intervenierte und die Ablehnung des damaligen Projekts beantragte. Der Souverän folgte diesem Antrag und heute liegt ein Projekt vor, das die Spreitenbacher Bevölkerung voraussichtlich mehr als fünf Millionen Franken weniger kosten wird. Obwohl das neu aufgelegte Projekt wesentlich günstiger ausfällt, ist die FDP nach wie vor der Meinung, dass die bevorstehende Digitalisierung der Prozesse stärker berücksichtigt werden kann. Da das neue Gemeindehaus besser dem öffentlichen Verkehr erschlossen ist, kann in der Umsetzung auch die Anzahl der Parkplätze neu geprüft und eingespart werden. Dem Projektierungskredit kann aus Sicht der FDP zugestimmt werden. Die obigen Bemerkungen zeigen, dass weiterhin Einsparpotenzial besteht, ohne Qualitätseinbussen zu erleiden. In der Projektierung soll eine vernünftige Flexibilität des Baus sichergestellt werden, damit die zukünftigen Gegebenheiten ohne grosse Mehrkosten abbildbar bleiben. Dabei wird von der FDP nicht primär an die Möglichkeit der Aufstockung gedacht, sondern an effiziente Möglichkeiten von Wandverschiebungen, um einfach Anpassungen vornehmen zu können. In finanziell knappen Zeiten ist alles zu unternehmen, um die Steuergelder klug und gewinnbringend einzusetzen. Deshalb beauftragt die FDP den Gemeinderat, den Architekten klare Zielformulierungen bezüglich Kosten auszuhändigen, bevor mit der Planung gestartet wird.

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Die Alternativen haben eine Prüfungsberechtigung. Aus Sicht der FDP beteiligt sich die Credit Suisse zu wenig am Defizit. Diese Thematik muss unbedingt nochmals aufgenommen werden. Es wird auch ein Betriebskonzept vermisst, womit die Einnahmeseite verbessert werden kann. Es sind Massnahmen zu erarbeiten, um die künftigen Betriebskosten zu minimieren. Der Schulschwimmunterricht ist nach wie vor ein grosses Bedürfnis, der aus Sicht der FDP erfüllt sein muss, wenn die Infrastruktur wie im Fall Spreitenbachs bereits vorhanden ist. Deshalb wird die technische Sanierung zur Annahme empfohlen. Die FDP begrüsst die vorgenommenen Abklärungen. Da sich auch die Petitionsführer vom korrigierten Vorhaben distanzieren, empfiehlt die FDP, dem Antrag des Gemeinderates, auf die Realisation zu verzichten, zu folgen.

SVP An der Parteiversammlung vom 7. Juni wurden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung (erstmals) mit dem neu gewählten Gemeinderat Roger Mohr besprochen. Für den ersten Gesprächsstoff sorgte die Rechnung 2017, welche nur dank einer Entnahme aus der Aufwertungsreserve (durch Systemwechsel bedingt) für einen arithmetischen Überschuss verantwortlich ist. Grundsätzlich betrachtet sehen die Zahlen alles andere als rosig aus. Die durchschnittliche Steuerleistung der natürlichen Personen ist auf tiefstem (Kantons-)Niveau nochmals leicht gesunken, dies trotz dem viel gelobten neuen Wohnraum. Ohne Mehreinnahmen lassen sich die laufenden «Betriebskosten» der Gemeinde mit den Einnahmen nicht mehr decken! Aus der Sicht der SVP fehlen auch eindeutige Zeichen des Sparwillens durch den Gemeinderat und die verschiedenen Verwaltungsabteilungen. So zum Beispiel wurden trotz bereits deutlich überschrittenem Budget noch Arbeitskleider und Ausrüstung per Ende Jahr eingekauft, was die Rechnung zusätzlich belastet. Trotz einem leichten Kostenüberschuss für bessere Qualität wird die Abrechnung für die Tennisplätze der Anlage Mittlerzelg genehmigt. Ohne die guten Unterhaltsarbeiten, welche der Tennisclub bei den alten Plätzen leistete, hätte man diese Arbeiten schon vor zehn Jahren machen müssen. Nach den Erläuterungen am Politapéro vom 29. Mai waren die meisten Fakten zum Neubau Gemeindehaus mit (Anhang respekti-

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ve Schulhaus) bekannt. Es ist erfreulich, wie schnell und um welchen Betrag das erste Projekt gekürzt werden konnte. Wie schon an der Wintergemeinde stimmt die SVP einer solchen Lösung zu. Trotz angespannter Finanzlage darf die Infrastruktur nicht vernachlässigt werden und es muss zukunftsweisend vorausgeblickt werden. Die SVP wird aber die Worte des Gemeinderates, wonach auch ein Abriss des alten Gemeindehauses für den Schul-Neubau mit deutlich günstigeren Kosten pro Klassenzimmer in Betracht gezogen wird, nicht vergessen. Auch strebt die SVP eine Kostendeckelung bei max. 12,5 Millionen Franken für das neue Gemeindehaus an. Auch das Hallenbad bereitet manchem Bürger grosse Sorgen. Es ist schwer defizitär und bei auslaufendem «Sponsoringvertrag» durch das Shopping-Center im Jahre 2029 könnte es definitiv zur Schuldenfalle werden. Bevor nicht ein Betriebskonzept mit möglichen Mehreinnahmen, Nutzungsmöglichkeiten etc. vorliegt, kann die SVP diesem Sanierungskredit nicht zustimmen. Die Partei wird sich deshalb einen Rückweisungsantrag vorbehalten! Da die Partei sich mit der Revision (mit Teilrevisionen) der BNO den Weg für spätere Korrekturen bei Grossprojekten nicht verbauen, aber eine mögliche Mehrwertabschöpfung durch die Gemeinde nicht verpassen will, stimmt sie diesem Kreditantrag zu. Vermutlich waren zum Zeitpunkt der Installation vor knapp 20 Jahren die Systeme für Holzschnitzelheizungen noch nicht ausgereift, dass diese die neuen Abgasnormen nicht mehr erfüllen kann. Eine Gastherme hätte diese Eigenschaften besser erfüllt. Nachdem der Streit über die Erweiterung der «Tempo-30-Zone» durch das Bundesgericht besiegelt wurde und nur mit immensen Mehrkosten gesetzeskonform gestaltet werden kann, folgen wir dem Antrag des Gemeinderates, den bereits gesprochenen Baukredit ersatzlos zu streichen und den Betrag einzusparen. Die Dorfstrasse muss immer mehr Wohnraum erschliessen und ist eine der Haupt-Verkehrsachsen unserer Gemeinde. Das Tempo wird durch die Fahrbahnbreite sowie die vielen Kreuzungen mit Rechtsvortritt schon genügend gedrosselt. Leider würde es auch mit «Tempo 30» rücksichtslose (Auto-, Motorradund E-Bike-)Fahrer geben, welche die Verkehrssituation unterschätzen oder vom Handy abgelenkt sind. Eine mögliche Sofortmassnahme zur Entschärfung des Verkehrsaufkommens könnte ein generelles Halteverbot im Umkreis von einem Kilometer zu allen Schulhäusern sein, um dem elterlichen «Taxi-Service» für an Bewegungsmangel leidenden Kindern Einhalt zu gebieten!


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WÜRENLOS

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Schüler sorgen für Unterhaltung

AUS DEM GEMEINDERAT Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)»: Ja 240, Nein 1095. Bundesgesetz vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS): Ja 914, Nein 415. Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am dritten Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt. Resultate Abstimmung 10. Juni Nächste Beratung: Donnerstag, Von 4178 Stimmberechtigten sind 21. Juni. total 1325 briefliche Stimmabgaben eingereicht worden. Davon Öffnungszeiten der Gemeindeverwaren 18 briefliche Stimmabga- waltung Der Schalter der Gemeinben ungültig. Gültig eingereichte deverwaltung ist wie folgt geöffStimmrechtsausweise: 1356, das net: Montag, 8–11.30 Uhr und entspricht einer Stimmbeteili- 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. gung von 32,89 Prozent. Volksinitiative vom 1. Dezem- Telefon 056 436 87 87 oder ber 2015 «Für krisensicheres Geld: 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. Geldschöpfung allein durch die www.wuerenlos.ch.

Publireportage

Die Musikschule spielt am nationalen Tag der Musik im Dorfkern und organisiert ein Sommerkonzert. Am Donnerstag, 21. Juni, findet der nationale Tag der Musik statt. An diesem Tag ab 18 Uhr sollen an allen Musikschulstandorten Konzerte, Auftritte und Veranstaltungen stattfinden. So auch in Würenlos: Die Schüler der Musikschule werden im Herzen von Würenlos, auf dem Platz bei der Drogerie, spielen. Um 19 Uhr findet dann ein Konzert des Mittelstufenensembles im Singsaal der Schule Würenlos statt. Die Musikschüler freuen sich auf viele musikbegeisterte Zuhörer. Am Sonntag, 24. Juni, um 17 Uhr findet das traditionelle Sommerkonzert der Musikschule Würenlos in der Mehrzweckhalle

Schüler der Musikschule.

zVg

statt. Das Programm beinhaltet Vorträge von Keyboard-, Akkordeon-, Gitarren-, Cello-, Trompetenund Gesangsschülern. Auch das Oberstufen-, das Oberstufenstreicher- und das Oberstufenkammerensemble werden mit von der Partie sein. Nach dem Konzert gibt es einen Apéro. (zVg)

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

50 Jahre Weltkultur ins Dorf geholt Der Kulturkreis Würenlos sucht Unterstützung mit einem Crowdfunding.

2 × 50 FR.: Dafür gibt es bereits zwei

Das Gründungsjahr 1968 war ein ganz spezielles Jahr, nicht nur für den Kulturkreis und Würenlos, sondern für die ganze Schweiz, die ganze Welt. Unter dem Motto «Kulturkreis goes 68» findet am 10. und 11. August in und um die Zentrumsscheune ein buntes Jubiläums-Fest statt. Mit Highlights wie dem Auftritt von «Knuth & Tucek», die ihr «Hexen»-Programm mit Würenloser Aspekten angereichert haben, der «Benzonigasse» oder dem Kinderzirkus «et voilà» kommen alle auf ihre Kosten. Musikalisch tauchen wir in die legendären 68er-Jahre ab. Am Freitag heizt DJ «Captain Zero» ein. Als absoluter Höhepunkt rocken am Samstagabend die Schweizer Beatles «Les Sauterelles» die Bühne und entführen uns in ihren «Heavenly Club». Mit einer History-Show geht ein Historiker (Albert Freuler) auf Spurensuche – und bringt Erstaunliches und Schräges an den Tag. Angesichts dieses grossen Programms ist der Kulturkreis froh

3×50 FR.: Ein Bild aus der Retrospektive von Richard Benzoni in Ihrem Wohnzimmer – da leuchten nicht nur Ihre Augen! Suchen Sie sich Ihr Wunschbild aus. Auch Sie werden auf der Gönnertafel verewigt.

Eintritte für «Knuth & Tucek» sowie einen Eintrag, nein, nicht ins Guinness-Buch der Rekorde, sondern auf unserer Gönnertafel.

168 FR.: Nebst einem Bild aus der

Retrospektive von Richard Benzoni für Ihr Wohnzimmer erhalten Sie und Ihre Begleitung auch eine Eine solche Reprografie gibt es bereits für einen kleinen Einsatz zu Gunsten herzliche Einladung zum VIP-Eröffnungsapéro und glänzen auf der des Jubiläums. Gönnertafel. um eine breite Unterstützung. 20.18 FR: Mit diesem Beitrag geben Werden Sie Teil von 50 Jahre Kul- Sie uns eine feste Umarmung, zwin- 4 × 50 FR.: Lernen Sie die Schweizer turkreis Würenlos 1968 bis 2018 kern uns zu und düsen mit gutem Beatles persönlich kennen als Backstage-VIP und geniessen Sie und helfen Sie uns bei der Reali- Karma weiter durchs Leben. anschliessend das Open-Air-Konsierung dieser Feier. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie uns, eine unter- 50 FR.: Sichern Sie sich einen Ein- zert an vorderster Front! Natürhaltsame, spannende Ausstel- tritt für «Knuth & Tucek» und ganz lich gebührt Ihnen zusätzlich ein Platz auf der Gönnertafel. lung und ein Fest für die ganze viel gutes Kultur-Karma. Bevölkerung auf die Beine zu stellen. Als Dankeschön erhalten Sie 68 FR.: Sie haben Humor! Darum Sie wollen Teil des Crowdfundingkleine, grosse, lustige, revolutio- freut es uns umso mehr, Ihren Na- Projektes «50 Jahre Kulturkreis Wünäre und brauchbare Belohnun- men auf der Gönnertafel zu ver- renlos» werden? Das freut uns! Melgen und Einblicke hinter die Ku- ewigen. Obendrauf gibt es einen den Sie sich bei: Silvia.Ferrari-Keller@sunrise.ch. lissen: Eintritt für «Knuth & Tucek».


Baugesuchspublikationen

Gemeinde Würenlos Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 7. Juni 2018 veröffentlicht: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2017; Genehmigung 3. Rechnung 2017; Genehmigung 4. Kreditabrechnungen 4.1 Sanierung Schwimmbad «Wiemel»; Genehmigung 4.2 Strassen- und Werkleitungssanierung Schliffenenweg – Buechzelglistrasse; Genehmigung 4.3 Werkleitungssanierung Altwiesenstrasse; Genehmigung 5. Einbürgerungen Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: – Azizi, Nijazi – Azizi geb. Duraki, Mirsije 6. Teiländerung Nutzungsplanung «Grosszelg», LANDI; Genehmigung 7. Baurecht auf Parzelle 937 für Werkhof «Tägerhard»; Genehmigung 8. Bau Werkhof «Tägerhard»; Verpflichtungskredit; Genehmigung Mit Ausnahme des Traktandums 5 unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h. sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse im Amtsblatt verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 16. Juli 2018 Würenlos, 8. Juni 2018 Der Gemeinderat

Baugesuch-Nr.: 201823 Bauherrschaft: Bärlocher Christian und Jennifer, Lättenstrasse 18, 5436 Würenlos Projektverf.: Heizteam Savaris AG, Eggerstrasse 6, 5200 Brugg Grundeigent.: Bärlocher Christian und Jennifer, Lättenstrasse 18, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe und Erstellung Gartenhaus Lage: Parzelle 3931 (Plan 67), Lättenstrasse 18 Zone: Wohnzone W2

Baugesuch-Nr.: 201825 Bauherrschaft: Konsortium Huebacher, Weite Gasse 13, 5400 Baden Projektverf.: Moser Architekt AG, Weite Gasse 13, 5400 Baden Grundeigent.: Moser Domicilium AG, Weite Gasse 13, 5400 Baden Mind Vision GmbH, Jagdgasse 1, 4310 Rheinfelden Hepa GmbH, Römerstrasse 34, 5400 Baden Bauvorhaben: Baureklametafel Lage: Parzellen 575 (Plan 72), Huebacherstrasse Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 15. Juni bis 16. Juli 2018 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Pendeleinführungskurs

Sie lernen, wie man mit dem Pendel umgeht und was mit dem Pendel gefragt werden kann. Auch, was es zu beachten gilt. Datum und Zeit: nach Absprache Preis: Fr. 150.– / Zeitdauer: ca. 4 Std. Anmelden bei: Margrit Eschmann, 056 664 83 14, oder unter: info@natuerliche-harmonie.ch

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WÜRENLOS

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Endlich: Gemeinde erhält Werkhof Jetzt geht’s vorwärts: Die Einwohnergemeinde bewilligt den Bau des neuen Werkhofs. Auch die Landi-Filiale wurde gutgeheissen, sorgte aber für Diskussionen.

BARBARA SCHERER

Nach 20 Jahren Planung ist es nun so weit: Würenlos bekommt endlich einen Werkhof. Bislang sind die technischen Betriebe und das Bauamt auf sechs Standorte und zwei Aussenlager im ganzen Dorf verteilt. Jetzt hat die Einwohnergemeinde den Verpflichtungskredit von fast fünf Millionen Franken für den Bau des Werkhofs «Tägerhard» genehmigt. Dort, wo momentan noch eine Reithalle steht, soll der neue Werkhof zu stehen kommen. «Es werden aber nicht nur die technischen Betriebe und das Bauamt in das Gebäude einziehen. Die kaufmännische Abteilung der technischen Betriebe wird ebenfalls im neuen Werkhof unterkommen», erklärt Vizeammann Nico Kunz. Damit werden auch Räumlichkeiten im Gemeindehaus frei. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude: Im Untergeschoss soll das Lager der technischen Betriebe unterkommen. Im Erdgeschoss soll eine grosse Halle für das Bauamt mit Waschanlage entstehen und im Obergeschoss die Büros der technischen Betriebe

Visualisierung des geplanten Werkhofs «Tägerhard» in Würenlos. untergebracht werden. Wobei das Untergeschoss und das Treppenhaus in Stahlbeton gebaut werden sollen. Die Fassade und die Halle sollen aus Holz bestehen. Nach Fertigstellung des Gebäudes rechnet der Gemeinderat mit Betriebs- und Unterhaltskosten von 208 323 Franken pro Jahr.

«Die Landi ist sehr gewerbenahe, schon lange in Würenlos und bietet Arbeitsplätze.» Vertreter der FDP und der CVP stimmten seinen Argumenten zu. Doch nicht alle im Saal waren von der geplanten Landi-Filiale begeistert: Einwohner Matthias Ru-

FÜR DISKUSSIONEN sorgte die Teiländerung der Nutzungsplanung «Grosszelg». Dort will die Landi Furt- und Limmattal Genossenschaft eine grosse Filiale mit Tankstelle und Shop bauen. Denn das Gebäude beim Bahnhof ist dem Detailhändler zu klein geworden. «Der Bereich gehört bereits zur Gewerbezone. Allerdings ist die Verkaufsnutzung noch nicht zugelassen», erklärt Gemeindeammann Anton Möckel und fügt an:

«Die Landi ist sehr gewerbenahe, schon lange in Würenlos und bietet Arbeitsplätze.» ANTON MÖCKEL, GEMEINDEAMMANN

fer warf ein, dass es der falsche Ort für eine Landi sei: «In der Nähe vom Bahnhof sollte etwas zu stehen kommen, wovon die öV-Nutzer profitieren.» Eine Landi würde

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aber eher Autofahrer anziehen. «Die Filiale wird für mehr Verkehr auf der Landstrasse sorgen und darunter leiden dann die schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Velofahrer.» Mitglieder der Initiative 5436 pflichteten diesen Argumenten bei: Die bestehenden Läden im Dorf würden den alltäglichen Bedarf der Bevölkerung bereits decken. Einwohner Siegfried Zihlmann fasste schliesslich zusammen: «Die Frage ist, wollen wir weiterhin eine Landi oder wollen wir keine.» So sprach sich die Einwohnergemeinde schliesslich für die Landi aus: Die Teiländerung wurde mit 132 Ja- zu 36 Nein-Stimmen angenommen. Auch alle anderen Traktanden der Versammlung wurden genehmigt.

Immer wieder bleibt Müll auf Grillplätzen liegen

Die Grillsaison hat gestartet. Doch oft lassen die Leute ihren Abfall einfach liegen. BARBARA SCHERER

Es sei eine Schweinerei: «Ein paar Rücksichtslose haben ihren ganzen Müll beim Rastplatz unterhalb der Bahnlinie bei der Huba Control einfach liegen lassen», schreibt eine Leserin der Limmatwelle. Verpackungsmaterialien, Dosen und einen Sack voller Abfall haben die Müllsünder hinterlassen. Kein Einzelfall, das bestätigt auch Vizeammann und Ressortvorsteher Entsorgung Nico Kunz:

Zurückgelassen: Müll auf Grillplatz.

zVg

«Es ist schon ein Problem: Sobald es warm wird, gehen die Leute grillieren und lassen dann oft ihren ganzen Abfall liegen. Dabei hätte es überall Mülleimer.» Mehrmals pro Woche fährt das Bauamt die Gemeinde ab und sammelt den liegengelassenen Abfall ein. «Nach einem Wochenende ist es

aber immer extrem», sagt Kunz. So sammelt das Bauamt zwischen zwei bis zehn 110-Liter-Abfallsäcke nach einem schönen Wochenende an den öffentlichen Grillplätzen der Gemeinde ein. Wobei vor allem Verpackungen, Dosen, Flaschen und teilweise Essenreste zurückgelassen werden. Doch es ist kein neues Phänomen: «Seit Jahren lassen die Leute ihren Abfall, ohne nachzudenken, liegen. Wobei das in den letzten zehn Jahren sicher zugenommen hat», sagt Bauverwalter Markus Roth und fügt an: «Es fehlt teilweise am Anstand, scheint es mir.» So sind Polizei und Jugendarbeit auch immer wieder in der Ge-

meinde unterwegs und machen die Grillierenden auf eine ordnungsgemässe Entsorgung aufmerksam. «Doch es ist schwierig, überall gleichzeitig für Ordnung zu sorgen», sagt Nico Kunz. Glücklicherweise hat es noch kein Übermass angenommen: Seit ein paar Jahren sind die Müllrückstände an den Grillplätzen aber konstant. Trotzdem wünschen sich das Bauamt und auch die Gemeinde weniger Abfall an öffentlichen Aufenthaltsorten. Kunz: «Wir sollten der Umwelt Sorge tragen. Man kann doch alles wieder mitnehmen, was man zur Grillstelle mitgenommen hat.»


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LIMMATTAL

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

AUS DER REGIONALPOLIZEI Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

Neue Grabformen

Seit dem 1. Juni stehen im Friedhof Liebenfels drei neue Bestattungsformen zur Verfügung. Realisiert wurden ein muslimisches Grabfeld, eine neue Bestattungsform Parkwald sowie ein Gemeinschaftsgrab. Das Grabfeld Parkwald geht auf das steigende Bedürfnis nach alternativen Bestattungsformen ein. Es ist ein Grabfeld für eine einfache Aschenbeisetzung in einem waldähnlichen Bereich mit Bach und Teichen. Die offizielle Einweihung findet am Samstag, 1. September, statt und ist verbunden mit dem «Tag des Friedhofs». (liWe)

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Musik aus dem Kaukasus

Zur 100-jährigen Unabhängigkeit von Armenien spielt der Kammerchor «Akusma» aus Baden armenische Musik.

Vor hundert Jahren hat das in der Kaukasusregion zwischen Europa und Asien gelegene Armenien seine Unabhängigkeit erklärt. Zu diesem Jubiläum tritt der Kammerchor «Akusma» aus Baden zusammen mit dem Ensemble «Eskeniangeli» aus Basel in Wettingen und Baden auf. Dabei wird den Zuhörern eine breite Palette armenischer Musik vorgestellt. Das Konzertprogramm bewegt sich von den archaischen Gesängen «Mesrop Mashtots», dem Schöpfer des armenischen Alphabets aus dem fünften Jahrhundert, bis zu den aktuellen Komponisten wie Tigran Mansurian. Seine Werke sind beim renommierten Plattenlabel ECM erschienen und sind Grammy-nominiert.

Der Kammerchor «Akusma» aus Baden singt armenische Lieder.

zVg

durch. Haladjian ist selbst Armenier und in seinem Heimatland sowie in der Schweiz als Komponist und Dirigent bekannt. Die Musiker des Ensembles «Eskeniangeli» sind auf alte Instrumente spezialisiert und verfügen über eine grosse Erfahrung in der historischen Aufführungspraxis. Neben den speziell für den Chor arrangierten Werken werden auch echte Volksmusik-Perlen mit den original armenischen Instru- David Haladjian leitet den Chor. zVg menten «Duduk» und «Shvi» auftag, 17. Juni, 11.45 Uhr in der BadeDER KAMMERCHOR «Akusma» ist in geführt. ner Sebastianskapelle und ebenfalls der Region Baden verankert und führt seit Jahren Konzerte unter Konzert Kammerchor «Akusma» am am Sonntag um 17 Uhr in der Aula der Leitung von David Haladjian Samstag, 16. Juni, 20 Uhr und Sonn- der Kantonsschule Wettingen. (zVg)

VERMISCHTES

Fussballfans beim Public Viewing

AZArchiv

PUBLIC VIEWING Während der Fuss-

ball-Weltmeisterschaft finden in folgenden Lokalitäten Public Viewings statt: In Würenlos in der Werkstatt Bar im alten Bahnhof, in Spreitenbach im Food Court im Shoppi Tivoli, in Killwangen im Restaurant Meierhof-Victoria, in Wettingen im Areal der Brauerei LägereBräu auf der Klosterhalbinsel.

und das Historische Museum Baden lassen am Sonntag, 17. Juni, von 14.30 bis 16 Uhr die 1930er Jahre aufleben: Kinder können die Wohnung und Küche der Urgrossmütter im Museum betrachten und dabei ein Zuordnungsspiel machen. Anschliessend bereiten die Kinder einen kleinen Imbiss nach einem damaligen Rezept zu. Dieser wird in der «guten Stube» gemeinsam gegessen. Ein Konzert mit alten Küchengeräten als Instrumente rundet den Nachmittag ab. Der Anlass findet im Historischen Museum statt und ist für Kinder ab drei Jahren mit einer Begleitperson geeignet. POLIZEI TREFFEN Die Jahrestagung

der Medienbeauftragten des Schweizer Polizeikorps fand am 7. und 8. Juni in Baden statt. Über 60 Medienbeauftragte sowie Personen von diversen Bundesstellen FAMILIENZENTRUM Das Familien- in Baden nahmen am Anlass teil. zentrum Karussell Region Baden Organisiert wurde die Tagung von

der Kantonspolizei Aargau. Dabei tauschten die Mediensprecher ihre Erfahrungen aus und behandelten das Thema «Social Media und Polizei». BEVÖLKERUNGSBEFRAGUNG Einwohner, Arbeitstägige sowie Schüler und Detailhändler der Stadt Baden wurden zur Stadt und zu ihrer Entwicklung befragt. Anlass dazu bot das Raumentwicklungskonzept Baden. Aus der Befragung ging hervor, dass die Stadt von innen und aussen ähnlich wahrgenommen wird: Kultur und Altstadt machen die Stadt zum wichtigen Ankerpunkt für die Region. Wobei Altstadt und Limmat besonders für Jugendliche wichtig sind. Zudem ist die Offenheit für bauliche Entwicklung im Quartier gross, wenn die Qualität stimmt. Baden scheint also gesellschaftlich bereit für das kommende Wachstum zu sein.

LIMMATTALBAHN Am 23. Septem-

ber stimmt der Kanton Zürich aufgrund einer Volksinitiative erneut über die Limmattalbahn ab. Diese verlangt den Baustopp ab Schlieren. Gegen diese Abbruch-Initiative hat sich das Komitee «Nein zur halben Limmattalbahn» formiert. Auch sämtliche Exekutiven der Standortgemeinden und Parteien stehen geschlossen hinter dem Bau der Limmattalbahn und lehnen die Abbruch-Initiative ab. Denn ein Abbruch hätte folgenschwere Auswirkungen, da die Bahn ihre Wirkung nur als kantonsübergreifendes Gesamtprojekt entfalten kann. MUSEUMSRUNDGANG Am Sonntag,

15. Juli, um 18 Uhr findet ein Rundgang zu den Alpenseglern im Estrich des Landvogteischlosses im Historischen Museum Baden statt. Es können maximal 25 Personen teilnehmen. Anmeldung an: hist.museum@baden.ch.


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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN für Mario Canconi. Sonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Yvonne von Arx). Mittwoch, 20. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15 Uhr, Rosario; 18 Uhr, Rosenkranzgebet.

Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Sonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 WETTINGEN Freitag, 15. Juni, 10.15 Uhr, EuchaNEUENHOF Kath. Kirche St. Sebastian, ristiefeier. Schartenstrasse 155 Kath. Pfarrkirche St. Josef, Samstag, 16. Juni, 17.30 Uhr, Glärnischstrasse 12 Eucharistiefeier (Hans Boog). Samstag, 16. Juni, 17 Uhr, RosenEv.-ref. Kreuzkirche Hasel, Sonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Wort- kranzgebet; 18.30 Uhr, WortgotPoststrasse 219 gottesdienst mit KommunionSonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Kommunionfeier feier (Maria Flamm). 11 Uhr, Erst(Yvonne von Arx). Sonntag, 17. Ju- tesdienst für GROSS&chlii (Renate kommunionfeier der PortugieBilinksi). Der Gottesdienst wird ni, 11 Uhr, Familien- und Absen-Mission (Padre Marquiano von den 1.-Klässlern mitgestaltet. schiedsgottesdienst (Martin von Petez). Donnerstag, 21. Juni, Arx, Marie-Louise Villiger, Helen 8 Uhr, Eucharistiefeier. Haas und Abbé Zacharie), mitgeKILLWANGEN staltet von Jungwacht und BlauKath. Pfarrkirche Bruder Klaus, ring; 18 Uhr, Santa Messa in linKath. Kirche St. Anton, Kirchstrasse 9 Antoniusstrasse 12 gua italiana. Montag, 18. Juni, 17 Freitag, 15. Juni, 19 Uhr, WortgotFreitag, 15. Juni, 18.30 Uhr , EuUhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, tesdienst mit Kommunionfeier. charistiefeier in der Kapelle. Sonn- 20. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst Sonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Famitag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Kinderlitur- mit Kommunionfeier. Donnerslien- und Abschiedsgottesdienst gie in der Sulpergkapelle; 9.30 tag, 21. Juni, 17 Uhr, Rosenkranz- (Martin von Arx, Marie-Louise VilUhr, Eucharistiefeier (Hans Boog), gebet. liger und Abbé Zacharie). anschliessend Brunch im Saal Forum St. Anton; 11 Uhr, Santa Mes- Alterssiedlung Sonnmatt, WÜRENLOS sa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Sonnmattweg 2 Kath. Pfarrkirche St. Maria, Gottesdienst in kroatischer SpraFreitag, 15. Juni, 10 Uhr, Wortgot- Schulstrasse 21 che. Mittwoch, 20. Juni, 9 Uhr, tesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 17. Juni, 10 Uhr, WortEucharistiefeier in der Kapelle. gottesfeier (Patrik Suter); 18 Uhr, Donnerstag, 21. Juni, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 20. SPREITENBACH Rosenkranzgebet mit Eucharistie- Kath. Pfarrkirche Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. feier in kroatischer Sprache in der St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Kapelle. Freitag, 15. Juni, 19 Uhr, EucharisEv.-ref. Kirche Würenlos, tiefeier; 19.30 Uhr Anbetungsstun- Gipfstrasse 4 de. Samstag, 16. Juni, 14 Uhr, Sonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, GotKloster Wettingen, Klosterstrasse 12 tesdienst, anschliessend Matinée Trauung von Daniel Debrunner Sonntag, 17. Juni, 9 Uhr, christund Ivanka Dujak; 18 Uhr, Eucha- (Hans Peter Hauri). katholische Eucharistiefeier ristiefeier (Abbé Zacharie), Jahr(Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, zeit für Katharina Eichholzer, Klosterkirche Fahr römisch-katholische Eucharistie- Margarita und Richard WeberSonntag, 17. Juni, 9.30 Uhr, Euchafeier (Hans Boog). Matt, Cäcilia Widmer, Gedächtnis ristiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Sommerkonzert mit Gordana Kekenovska-Kolarova (Sopran), Eric Maier (Bariton) und Boyan Kolarov (Klavier), ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Sonntag, 17. Juni, 18 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Mittagstisch Alle sind herzlich willkommen. Erwachsene bezahlen 8, schulpflichtige Kinder 3 Franken, Kleinkinder essen gratis. Anmeldungen beim Pfarramt, Tel. 056 416 00 90. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 19. Juni, ab 12 Uhr. Kirchgemeindeversammlung in Würenlos Ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 19. Juni, 20 Uhr.

Senioren: Bibel lesen In einer Gruppe werden spannende Geschichten in der Bibel gelesen und geschaut, was diese mit dem Alltag gemeinsam haben. Einstieg jederzeit möglich, es braucht keine Vorkenntnisse. Kirchgemeindehaus Gemeinschaftsraum, Gipfstrasse 4, Würenlos, Mittwoch, 20. Juni, 14 Uhr. Bibelgespräch Gesprächsabend über einen biblischen Text resp. den Psalm 91: Unter dem Schutz des Höchsten. Pfarrhaus Neuenhof, Mittwoch, 20. Juni, 19.45– 21.15 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstrasse 4, Würenlos, Donnerstag, 21. Juni, 14 Uhr.

Offenes Singen «Cantate Domino» Ev.-ref. Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof. Jung und Alt ist eingeladen. Gemeinsam werden ein- und mehrstimmige Lieder gesungen. Es werden keine musikalischen Kenntnisse wie Notenlesen usw. vorausgesetzt. Anschliessend gemütliches Nachtessen. Bei gutem Wetter in der Arena hinter dem Kirchgemeindehaus in Wettingen, Donnerstag, 21. Juni, 19 Uhr. Offenes Singen Spreitenbach Unter unter der Leitung von Wilma Neumann. Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3, Spreitenbach, im kath. Pfarreiheim, Donnerstag, 21. Juni, 19 Uhr. Anschliessend Apéro.

«MEIN GOTT»

Remo Kolb, Laienseelsorger, Würenlos Im Vorbeigehen erhasche ich einen Satz des Gesprächs eines jungen Paares, welcher mich zum Nachdenken brachte: «Mach dir nicht immer so viel Gedanken!» Heisst es nicht in dem alten Lied: «Die Gedanken sind frei … sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten…»? Doch was geschieht wirklich mit unseren Gedanken und was bewirken sie in uns? Sind es nicht gerade die negativen Gedanken, die sich wie Geschwüre im Kopf festsetzen wollen und uns von innen zu zerfressen drohen? Doch wie werden wir nun frei vom zerstörerischen Gedankengut wie beispielsweise Schuldgefühlen oder Groll gegen andere? In der Bibel steht, dass wir unsere Gedanken gefangen nehmen sollen unter den Gehorsam Christi (2. Korinther 10,5). Fälschlicherweise wird darunter oft verstanden, wir sollen «Gedankenzucht» üben. Doch es geht bei der vorhergehenden Bibelstelle nicht um unseren, sondern um Jesus’ Gehorsam. Jener, mit dem er den Leidensweg bis hin zum Tod am Kreuz für uns erduldet hat. Wie die Striemen auf seinem Rücken gemäss Jesaja 53,3 zu unserer Heilung dienen, durchbohrte die Dornenkrone sein Haupt, damit unsere Gedanken in ihm bewahrt würden. Er hat bereits alles für uns getragen. Wir dürfen auf seine Vergebung und Wiederherstellung aus Gnade (unverdienter Gunst) in allem vertrauen. Wenn wir erkennen, was der Vater in seiner unerschöpflichen Liebe über uns denkt, werden unsere Gedanken wie von selbst erneuert. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch.


AGENDA

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 14. JUNI 2018

NEUENHOF

der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Gemeindebibliothek, Montag, 18. Juni, 15.30 Uhr.

Nordic Walking Für Frauen und Männer ab 60 Jahren. Auskunft: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 15. Juni, 9–10.15 Uhr.

«Kafi treff.punkt» Begegnungscafé für Asylsuchende und Einheimische. Villa Fluck, Montag, 18. Juni, 17–20 Uhr.

Fitness + Gymnastik Pro Senectute Für Frauen und Männer ab 60 Jahren. Auskunft: Aurelia Niggli, Tel. 056 427 00 65. Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 21. Juni, 15.05–16.05 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Jassen Für Seniorinnen und Senioren ab 60. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Auskunft: Beratungsstelle Baden, Tel. 056 203 40 80. Ref. Kirche, Montag, 18. Juni, 13.45–17 Uhr.

SPREITENBACH «Windenergie, natürlich!» Die Ausstellung zum Staunen und Erleben ist in der Umwelt Arena zu Gast. Die von EnergieSchweiz realisierte Ausstellung informiert über die Facetten der Windenergie und zeigt, wie und wo Windstrom produziert werden kann. Umwelt Arena, Freitag, 15., Samstag, 16., Sonntag, 17., Mittwoch, 20. und Donnerstag, 21. Juni, 10–17 Uhr. 2. Morgespaziergang Der Naturund Vogelschutzverein organisiert den zweiten Morgenspaziergang für Interessierte aus der Region. Dieses Mal ist das Hauptthema SpreitenBach, Wasser und Bäche in Spreitenbach. Sternenplatz vor dem Sprützehüsli, Freitag, 15. Juni, 9 Uhr. Frauen-Apéro im Wald Organisiert vom Familientreff Spreitenbach. Anmeldung bei Frau Esin Catania, Tel. 076 332 82 69. Treffpunkt: kath Pfarrheim, Freitag, 15. Juni, 19 Uhr. Wave Trophy Am 8. Juni fiel in Winterthur der Startschuss für die Wave Trophy, die weltweit grösste E-Mobilitäts-Rallye. Zieleinfahrt ist in der Umwelt Arena. Umwelt Arena, Türliackerstrasse 4, Samstag, 16. Juni, ab 15 Uhr Zieleinfahrt, Schlussfeier 18 Uhr.

Burgerfäscht in Wettingen Nun ist der Sommer im Anmarsch, die Tage werden länger und die Sonne lädt zum Verweilen ein. Deshalb organisiert der Blauring St. Anton Wettingen ein Burgerfäscht. Es sind alle herzlich eingeladen, um gemeinsam einen schönen Sommerabend zu geniessen. Bei der Kirche St. Anton, Samstag, 16. Juni. Ab 19 Uhr werden Kubb und weitere Spiele angeboten, feine Burger und andere Leckereien (auch Vegetarisches) stehen bereit. Der Barbetrieb startet anschliessend um 22 Uhr. Musikalischer Auftritt mit dem Muulörgeler-Quartett Almares Organisiert vom Altersheimverein Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Mittwoch, 20. Juni, 14.30–15.30 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Aargau: Offenes Singen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 15. Juni, 14.30–15.45 Uhr.

Fitness + Gymnastik Pro Senectute Für Frauen und Männer ab 60 Jahren. Auskunft: Silvia Vogt, Tel. 079 272 36 18. Pfarreizentrum St. Anton, Dienstag, 19. Juni, 14–15 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Hedy Fitsche, Tel. 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 19. Juni, 11.30 Uhr. Schach Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, Tel. 056 426 49 60. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 19. Juni, 14–17 Uhr. Fitness + Gymnastik Pro Senectute Für Frauen und Männer ab 60 Jahren. Auskunft: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Ref. Kirchgemeindehaus, Mittwoch, 20. Juni, 9.30–10.30 Uhr. Führung durch die Ausstellung «Figuration» Mit Rudolf Velhagen, Paul Takács und Dieter Hall. Museum Eduard Spörri, Mittwoch, 20. Juni, 19.30 Uhr.

Blockflöten-Ensemble Salteba der Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auch für Wiedereinsteiger. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Ref. Kirche, Donnerstag, 21. JuGrümpelturnier (Schülerturnier) «Schenk mir eine Geschichte» – in Organisiert vom Fussballclub Italienisch Die Leseanimatorin Bar- ni, 14 Uhr. Spreitenbach. Sportplatz Mittlerzelg, bara De Angelis erzählt GeschichSamstag, 16., und Sonntag, 17. Juni, ten in Italienisch und bastelt mit WÜRENLOS 8–18 Uhr. den Kindern. Für Eltern mit Kleinkindern. Gemeindebibliothek, SamsFitness + Gymnastik Pro Senectute tag, 16. Juni, 10 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Frauen und Männer ab 60 JahFür Seniorinnen und Senioren ab ren. Auskunft: Blanca Schnyder, 056 424 28 81. Alte Turnhalle, 60. An-/Abmeldung bis spätestens Chorwerke aus Armenien Konzert zwei Tage im Voraus an Priska des Kammerchors Akusma Baden, Mittwoch, 20. Juni, 14–15 Uhr (FrauKretz, Tel. 056 401 50 08. Alterszusammen mit dem Ensemble Es- en), 15–16 Uhr (Männer). und Pflegeheim im Brühl, Montag, 18. keniangeli aus Basel (historische Juni, 12 Uhr. Instrumente). Kantonsschule, SonnNationaler Tag der Musik Schülerintag, 17. Juni, 17 Uhr. nen und Schüler der Musikschule Einwohnergemeindeversammlung Würenlos spielen im Herzen von Turnhalle Boostock, Dienstag, 19. Juni, «GschichteChischte» Eine BiblioWürenlos. Zentrum 68, 19.30 Uhr. thekarin zaubert Geschichten aus Donnerstag, 21. Juni, 18 Uhr.

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24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Telefon 058 200 53 73

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.

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Limmatwelle Woche 24

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