Page 1

17. Mai 2018, 57. Jahrgang, Nr. 20

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Er spielt Blues, auch ohne Noten

Am Samstag beginnt das Bluesfestival Baden. Auch aus Spreitenbach ist ein Musiker dabei.

Noten lesen, das könne er bis heute noch nicht richtig. Doch das ist auch nicht nötig, denn für den Spreitenbacher Bluesmusiker Martin Baschung ist Musikmachen Gefühlssache. Zusammen mit seiner Band «Martin Baschung & Big B Tonic» tritt er am Dienstag, 22. Mai, in der Stanzerei Baden auf. Zudem ist der Spreitenbacher an verschiedenen MusikWorkshops während des Festivals anzutreffen. Mehr über seine Leidenschaft zur Musik auf S. 13 (bsc) Martin Baschung ist Bluesmusiker aus Spreitenbach. INSERATE

Barbara Scherer

Architekten für Alterszentrumgesucht Seit gut 50 Jahren plant die Gemeinde Würenlos an einem Alterszentrum. Jetzt kommt endlich Bewegung in das Projekt: Ende Oktober 2017 wurde die gemeinnützige Aktiengesellschaft «Alterszentrum Würenlos AG» ins Handelsregister eingetragen. Nun hat der Verwaltungsrat den Studienauftrag für das Projekt ausgeschrieben. Damit werden Vorschläge von Architekten gesucht. Wobei ein Studienauftrag, anders als eine Wettbewerbsausschreibung, nicht anonym verläuft. Im Juli wird ein Gremium die Vorschläge auswählen. Ziel ist es, im Januar 2019 dann die Bevölkerung über das geplante Projekt zu informieren. (bsc) S. 15


Pendeleinführungskurs

Sie lernen, wie man mit dem Pendel umgeht und was mit dem Pendel gefragt werden kann. Auch, was es zu beachten gilt. Datum und Zeit: nach Absprache Preis: Fr. 150.– / Zeitdauer: ca. 4 Std. Anmelden bei: Margrit Eschmann, 056 664 83 14, oder unter: info@natuerliche-harmonie.ch

Wettingen

Älteres Haus oder Wohnung zu kaufen gesucht – von privat. Tel. 079 234 75 77 ABW Abwasserverband Region Baden Wettingen ARA Laufäcker CH 5300 Turgi Betriebsleitung Tel/Fax + 41 (0) 56 203 00 90/91 info@abwturgi.ch Kläranlage: Tel/Fax + 41 (0) 56 203 00 92/93

Abgeordnetenversammlung 2018

Abwasserverband Region Baden Wettingen, 5300 Turgi

Die 14. ordentliche Abgeordnetenversammlung des Abwasserverbands Region Baden Wettingen findet am Dienstag, 13. Juni 2018, um 18.30 Uhr auf der ARA Laufäcker in Turgi statt. Traktanden: 1. 2. 3. 4.* 5.* 6. 7. 8. 9. 10.* 11. 12.* 13.* 14.* 15. 16

Begrüssung / Beschlussfähigkeit Wahl Tagespräsident und Stimmenzähler Protokoll der 13. ordentlichen Abgeordnetenversammlung vom 13. Juni 2017 Genehmigung 54. Geschäftsbericht 2017 Genehmigung Jahresrechnung 2017 mit Entlastung der Organe und Beschluss über die Handhabung des Ertragsüberschusses Wahl Vorstand (2018 – 2021) Wahl Verbandspräsident und Vizepräsident (2018 – 2021) Wahl Kontrollstelle (2018 – 2021) Wahl externe Revisionsstelle Genehmigung Bauabrechnung «Werterhalt Faulung-Gas» Kenntnisnahme Mehrjahres-Aufgaben- und -Finanzplan 2018 Genehmigung Bauprojekt «Sanierung Verbandskanal Bäderquartier» Genehmigung Bauprojekt «Abwasserleitung Holzbrücke Wettingen» Genehmigung Budget 2019 (inkl. Gebühren) Orientierung über Prozess zu zukünftigen Verbandsstrukturen Verschiedenes

Die Versammlung ist öffentlich. Die Unterlagen zu den Traktanden können vom 22. Mai bis zum 13. Juni 2018 in den Gemeindekanzleien der Mitgliedsgemeinden während der ordentlichen Öffnungszeiten und im Internet auf www.abwturgi.ch unter «Aktuell» eingesehen werden. Die mit * markierten Traktanden unterstehen dem fakultativen Referendum. Turgi, den 17. Mai 2018

Der Vorstand


3

WETTINGEN

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

AUS DEM GEMEINDERAT

Wettinger räumen in den Alpen auf

Öffnungszeiten Zivilstandsamt Das regionale Zivilstandsamt Mitglieder der MännerWettingen bleibt bis zum 30. Juni jeweils am Dienstag und riege haben geholfen, eiDonnerstagnachmittag ge- ne St. Galler Alp für den schlossen. Termine ausserhalb Sommer vorzubereiten. der Öffnungszeiten werden nach Vereinbarung durchgeKraft, Koordination, Ausdauer führt. und Kameradschaft: Das fördert Öffnungszeiten Gemeindebiblio- die Männerriege Wettingen. Gethek Die Gemeindebibliothek nau diese Attribute waren Anfang Wettingen bleibt am Pfingst- Mai beim Arbeitseinsatz im St. montag, 21. Mai, geschlossen. Galler Berggebiet gefragt. VierAuf die Ausleihe von E-Medien zehn Mitglieder der Männerriege muss aber nicht verzichtet wer- stellten ihre Kräfte der Alp Schirden. Die Bibliothek ist unter na Korporation in Walenstadtberg www.ebookplus.ch rund um zur Verfügung. Unter sachkundiger Leitung der die Uhr zugänglich. Weitere Informationen: www.wettin- «Älpler» räumten die Wettinger Männer in unwegsamem Gelände gen.ch/bibliothek. Steine und Felsbrocken beiseite. Öffnungszeiten Gemeindeverwal- Auch Bäume und Sträucher, die tung Die Schalter der Gemein- den schneereichen Winter nicht deverwaltung und der Regio- überstanden und wertvolles Weinalpolizei Wettingen-Limmat- deland zudeckten, mussten weital bleiben am Pfingstmontag, chen. Wobei diese Arbeiten jeden 21. Mai, den ganzen Tag ge- Frühling ausgeführt werden, damit die Alp während der kurzen schlossen.

Die Männerriege hat auf der Alp Schrina geholfen. Sommermonate betrieben werden kann. Es war bereits das zweite Mal, dass die Männerriege in Walenstadtberg half. So führt der Verein jedes Jahr einen Arbeitseinsatz in nahegelegenen Berggebieten wie Engelberg oder Steg durch. Aber auch Wettingen konnte bereits von den Arbeitseinsätzen der Männerriege profitieren.

zVg

Zwar waren die Wettinger am Ende des Einsatzes müde von der strengen Arbeit. Doch die Eindrücke der gesunden und erhaltenswerten Bergwelt, die gute Gesellschaft sowie die lustigen und spannenden Männergespräche hinterliessen gute Erinnerungen. Auch die Alpbetreiber waren zufrieden: Die Männerriege ist für das nächste Jahr wieder eingeladen. (zVg)

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

Publireportage

DR. BAHRI ADIS ZAHNÄRZTE

Wieder genussvoll in einen Apfel beissen Sonne, Wärme, Leute treffen, reden, lachen, chillen und sich wohl fühlen – das Sommerfeeling pur. Zum Wohlfühlen gehört jedoch auch, dass man gerne lächelt. Das tut man dann, wenn man sich getraut, weil man schöne, gesunde Zähne hat. Oft schämen sich Menschen, weil sie Verfärbungen, Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken haben. Das muss nicht sein. Lächeln befreit. Mit einfachen Mitteln wie Zahnreinigung, ästhetischen Füllungen oder durchsichtigen Schienen kann viel erreicht werden. Aber auch Komplexes lässt sich mit Kronen, Brücken, Implantaten oder Prothesen wunderbar beheben. Nicht zu unterschätzen ist, dass schlechte, kranke oder fehlende Zähne auf das Kauverhalten und den Körper im Allgemeinen einen Ein-

Dr. med. dent. Bahri Adis: Der Zahn-Experte schlechthin. fluss haben. Fehlhaltungen, Verkrampfungen und Beschwerden im Nacken-/Rückenbereich sowie Kiefergelenkprobleme sind häufig auf unbehandelte Zahnprobleme zurückzuführen.

Foto:zVg

In der Praxis von Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte werden die Patienten nach folgenden Kriterien behandelt: – Die Zahngesundheit steht an erster Stelle.

– Die Funktionalität muss gewährleistet sein. – Auf Ästhetik wird Wert gelegt – fehlende Zähne mit Implantaten oder Brücken ersetzt. Ziel ist immer, eine perfekte Symbiose zwischen Zahngesundheit und Ästhetik herzustellen. Dies alles geschieht schmerzfrei, schnell und in einem angenehmen Ambiente. Einem Ambiente, in dem sich auch Angstpatienten wohl fühlen. Dr. Bahri Adis Zahnärzte bieten die ganze Bandbreite an – von der Kinderzahnheilkunde über Kieferorthopädie bis hin zu Implantaten und Knochenaufbau. Durch die langjährige Erfahrung und Spezialisierung der vier Zahnärzte können 99 Prozent aller Behandlungsmethoden angeboten werden. Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte, Sanitas Dental Care AG, Dorfstrasse 28, 5430 Wettingen, Tel. 056 426 92 92, 056 427 92 92, www.bahri-adis.ch.


FRAKTIONSBERICHTE

Anlässlich des Fraktionsausfluges der FDP Wettingen am 25. April stand die Besichtigung der Baustelle der neuen Dreifachturnhalle beim Schulhaus Margeläcker auf dem Programm. Ingo Wagner, Geschäftsstellenleiter Local Aarau der Implenia AG, hat die interessierten Fraktionsmitglieder nach einer eingehenden Planbesichtigung im Baucontainer über alle drei Stockwerke der sich im Bau befindenden Turnhalle geführt. Für die Mitglieder war es beeindruckend, die von ihnen aufgrund von Plänen und Modellen bewilligte Turnhalle nun ein erstes Mal in der Realität zu erleben. Besonders gefallen hat das heiss diskutierte Scheddach, welches für eine optimale Beleuchtung sorgt und einem fast den Eindruck gibt, man stehe unter freiem Himmel. Vor Ort konnten sich die Mitglieder aber auch davon überzeugen, dass die Kosten beim Bau im Auge behalten werden und auf Luxus verzichtet wird. Die Mitglieder waren sich aber dennoch einig, dass das Ergebnis überzeugt. An der Einwohnerratssitzung vom 17. Mai wird ebenfalls über einen Kredit für ein Bauprojekt befunden. Die Sanierung der historischen Holzbrücke beim Kloster ist überfällig und notwendig, weshalb die Fraktion der FDP Wettingen dem Kreditbegehren zustimmt. Allerdings reicht es nicht, sich mit der Gemeinde Neuenhof als künftiger Miteigentümerin lediglich über den Kostenverteiler für Unterhaltsarbeiten zu einigen. Die Fraktion erwartet vielmehr, dass sich die Gemeinden bereits vor Übergang des Eigentums darüber einigen, in welchem Rahmen die Brücke in Zukunft unterhalten werden soll, damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt, wenn in 20 bis 30 Jahren die nächste grössere Sanierung ansteht. Die Traktandenberichte sowie die schriftlichen Stellungnahmen zu den Vorstössen hat die Fraktion zur Kenntnis genommen. Im Laufe der Sitzungsvorbereitung ist erneut die Frage aufgekommen, nach welchen Kriterien entschieden wird, ob ein Vorstoss schriftlich beantwortet wird oder nicht.

Die CVP sagt ja zum Kreditbegehren über 2 605 000 Franken zur Sanierung der historischen Holzbrücke zwischen Wettingen und Neuenhof. Die für die Geschichte von Wettingen und Neuenhof wichtige Brücke muss dringend saniert werden. Bund und der Kanton übernehmen einen grossen Teil der Kosten. Den beiden Gemeinden verbleibt ein Betrag von je 246 875 Franken. Nach der Sanierung ist geplant, das Eigentum den beiden Gemeinden zu übergeben. Diese Sanierung wird das gesamte Klosterareal weiter aufwerten und passt ausgezeichnet in das Kloster-Ensemble. Die CVP steht einstimmig hinter dieser Sanierung und freut sich auf die Einweihung der sanierten Brücke im 2020. Der Kreditabrechnung über 233 710 Franken für die Kanalisationserneuerung der Landstrasse im Bereich Obere Geisswies stimmt die CVP ebenfalls einstimmig zu. Die CVP ist erfreut, dass der Kredit auch dank Synergien mit Kantonsarbeiten um 26 289 Franken unterschritten wurde. Damit ist die Grundlage geschaffen, damit auch die Liegenschaften im Bereich Otelfingerstrasse inskünftig an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden können. Die CVP unterstützt den Gemeinderat, der das Postulat SP/ WettiGrüen betreffend Schaffung der Grundlagen für eine engere Zusammenarbeit zwischen den Bibliotheken Wettingen und Baden entgegennimmt und gleichzeitig abschreibt. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Bibliotheken funktioniert in verschiedenen Bereich bereits sehr gut und intensiv. Das geforderte verbindliche Projekt ist somit nicht nötig. Bei den verschiedenen sehr unterschiedlichen Vorstössen folgt die CVP jeweils dem Gemeinderat und stimmt den Abschreibungen zu.

Die Fraktion freut sich, dass mit Roger Scherer ein bekanntes Gesicht wieder für die SVP im Einwohnerrat Einzug hält. Die Fraktion wünscht Roger viel Erfolg und Freude in seinem Amt. Als Mitglied des Wahlbüros für den Rest der Amtsperiode 2018–2021 schlägt die SVP mit Robin Rast einen Vertreter der jungen Generation vor: Robin Rast ist 19 Jahre alt und angehender Forstwart. Dem Kreditbegehren für die Sanierung der denkmalgeschützten Holzbrücke zwischen Neuenhof und Wettingen stimmt die Fraktion SVP einstimmig zu. Die Fraktion ist einstimmig für Abschreibung des Postulats Scherer Kleiner. Der Einwohnerrat Wettingen ist die falsche Bühne für derartige ideologische Sandkastenspiele. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass der Gemeinderat zu Anfragen aus dem Einwohnerrat vorab schriftlich Stellung nimmt. Was in anderen Gemeinden reibungslos funktioniert, schafft der Wettinger Gemeinderat aber leider nicht immer. Dies erschwert dem Einwohnerrat eine fundierte und effiziente Sitzungsvorbereitung. Die Motion Merkli betreffend Eigenständigkeit statt Sozialhilfe nimmt nach Ansicht der Fraktion ein wichtiges Thema auf. Sie ist in der geplanten Form aber nicht umsetzbar bzw. wird bereits so umgesetzt. Trotzdem bleibt die Sozialhilfe weiterhin ein wichtiges Thema, das die Fraktion auch in der nächsten Zeit noch beschäftigen wird und wo Handlungsbedarf besteht. Schade, dass sich der Gemeinderat nicht vorab schriftlich zur Motion geäussert hat. So bleibt den Fraktionen nur das Mutmassen über allfällige Gedankengänge des Gemeinderats. Was die Motion Meier/Scherer Kleiner betreffend Konzessionsgebühr ohne Mehrwertsteuer betrifft, ist die Fraktion einstimmig für Überweisung und gleichzeitige Abschreibung. Das Postulat der Fraktion SP/WettiGrüen betreffend Schaffung der Grundlagen für eine intensivere Zusammenarbeit der Bibliotheken Wettingen und Baden wird von der Fraktion einstimmig abgelehnt. Der Vorschlag bringt der Gemeinde keine Kosteneinsparung, sondern noch mehr Verwaltungsaufwand. Zudem ist die Bibliothek bei den Benutzern überaus beliebt und hat weit über Wettingen hinaus einen sehr guten Ruf.

Die denkmalgeschützte Holzbrücke auf der Klosterhalbinsel muss dringend saniert werden. Nach einer längeren Klärungsphase der Eigentumsverhältnisse mit dem Kanton liegt nun ein Plan zur Instandsetzung vor. Die Fraktion SP/WettiGrüen freut sich über das Projekt und stimmt dem Kreditbegehren für die Sanierung der historischen Brücke zu. Der Kanton bezahlt einen grossen Teil der Kosten und die Wettinger Klosterhalbinsel wird künftig durch einen weiteren architektonischen Hingucker aufgewertet. In einem Postulat forderte Leo Scherer den Gemeinderat auf, beim ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) Auskunft zu verlangen, welcher Strahlenbelastung die Wettingerinnen und Wettinger im Falle eines plötzlichen und vollständigen Versagens des Reaktordruckbehälters im Atomreaktor Beznau I ausgesetzt werden. Die Antwort des ENSI sowie die Stellungnahme des Gemeinderats erachtet die Fraktion als ungenügend und ist daher mit der Abschreibung nicht einverstanden. Entweder kann oder will das ENSI keine genaueren Angaben machen zur Gefahr für Wettingen. Beides ist bedenklich. Darum muss hier nachgehakt werden. Der Überweisung und gleichzeitigen Abschreibung der Motion betreffend Konzessionsgebühr ohne Mehrwertsteuer von Jürg Meier und Leo Scherer stimmt die Fraktion zu. Der Vorstoss wurde vor nicht einmal sechs Monaten eingereicht und ist bereits bearbeitet. Bravo Gemeinderat und weiter so. Michael Merkli fordert in einem seiner Postulate ein Naturschwimmbad im Freibad Tägi. Dies lehnt die Fraktion zwar ab, doch die Idee einer Flussbadi mit Steg an der Limmat wäre wünschenswert. Plätze dafür gäbe es in Wettingen genug, beispielsweise bei der Fischerhütte oder unterhalb der sanierten Holzbrücke. Auch ein Baggersee wäre in naher Zukunft im Bereich der heutigen Kiesgruben denkbar.


WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

5

Das Bieratelier ist umgezogen

Die Fraktion ist erleichtert, dass es bei der Sanierung der Holzbrücke endlich vorwärtsgeht. Es ist bedenklich, dass dieses für die Geschichte von Wettingen so bedeutende Bauwerk in einen solch schlechten Zustand geraten konnte. Umso zuversichtlicher ist die Fraktion jedoch, dass die Sanierung der Brücke im Einwohnerrat breite Zustimmung findet (die Fraktion hätte sich für die Aufteilung der Restkosten der Sanierung zwischen den Gemeinden Wettingen und Neuenhof auch einen anderen Kostenteiler, beispielsweise nach der Einwohnerzahl, vorstellen können). Die vorliegende Kreditabrechnung nimmt die Fraktion gerne entgegen. Die erneute Kostenunterschreitung bei einem Infrastrukturprojekt ist erfreulich. Zu grossen Diskussionen innerhalb der Fraktion führte die Antwort des Gemeinderates auf das Postulat von Leo Scherer. Obwohl die Fraktion der Nutzung der Kernenergie nicht grundsätzlich ablehnend gegenübersteht, lässt sie die Antwort des Gemeinderates ratlos zurück. Die konkreten Fragen wurden nicht beantwortet und auf die Rechenbeispiele von Leo Scherer wird argumentativ nicht eingegangen. Die Auskunft des ENSI, ohne Messwerte kein Worst-Case-Szenario darstellen zu können, sät bei der Fraktion Zweifel. Will das ENSI keine Antwort geben oder kann es das wirklich nicht? Beides wäre aus der Sicht der Fraktion beunruhigend! Falls der Postulant gegen eine Abschreibung ist, wird die Fraktion ihn unterstützen, ausser der Gemeinderat könnte stichhaltig und nachvollziehbar begründen, warum die Antwort so dürftig ausfällt. Bei den vom Gemeinderat abgelehnten bzw. abgeschriebenen Vorstössen ist eine gewissenhafte Vorbereitung leider nicht möglich, wenn keine Begründung seitens des Gemeinderats vorliegt. Wie schon von anderen Fraktionen angemerkt, erwartet die Fraktion vom Gemeinderat eine bessere Informationspolitik.

Die glp-Fraktion begrüsst die Sanierung der alten Holzbrücke, deren Notwendigkeit ist unbestritten. Dennoch wird die glp-Fraktion noch ein paar Fragen stellen, insbesondere die mit +/- 20 % relativ ungenaue Kostenschätzung sowie der konkrete Verteilschlüssel bei Mehr- oder Minderkosten gaben zu Diskussionen Anlass. Ebenso ist die Frage, was im Falle eines Ausbleibens der in Aussicht gestellten Bundesbeiträge geschehen würde, in der Vorlage noch unklar. Der Kreditabrechnung für die Kanalisationserneuerung Landstrasse im Bereich Obere Geisswies wird die glp-Fraktion zustimmen. Zum Postulat Leo Scherer betreffend Strahlenbelastung im Falle eines plötzlichen und vollständigen Versagens im Atomreaktor Beznau I möchte die glp-Fraktion gerne ihren Unmut über die ungenaue Antwort kundtun, ohne jedoch damit den Gemeinderat zu kritisieren. Dass nach über 50 Betriebsjahren keine klaren Aussagen zur konkreten Bedrohungslage gemacht werden können, ist Hinweis genug, dass es sich hierbei um eine höchst gefährliche und unberechenbare Technologie handelt! Weil aber demzufolge kaum konkretere Antworten zu erwarten wären, ist die glp-Fraktion mit der Abschreibung des Postulats einverstanden. Es erscheint nicht zielführend, den Gemeinderat zu einer konkreteren Antwort zu verpflichten, die er schlicht nicht geben kann. Bei den weiteren traktandierten Motionen und Postulaten wird die glp-Fraktion den Anträgen des Gemeinderats folgen und sie entsprechend ablehnen bzw. zur Kenntnis nehmen und abschreiben.

TRAKTANDEN 1. Protokoll 2. Inpflichtnahme Roger Scherer 3. Kreditbegehren 2 605 000 Fr. für Sanierung der Holzbrücke 4. Kreditabrechnung 233 710 Fr. Kanalisationserneuerung Landstrasse 5. Wahlbüro Ersatzwahl 6. Postulat Leo Scherer Kleiner 7. Motion Michael Merkli 8. Motion Jürg Meier Obertüfer 9. Postulat Michael Merkli 10.Postulat Michael Merkli 11. Postulat Fraktion SP/WettiGrün

Bislang hat die Lägerebräu im Restaurant Löwen ein Bieratelier beherbergt. Dieses diente für den Rampenverkauf. Nach zwei Jahren ist der Pachtvertrag zwischen dem Restaurant Löwen und der Brauerei nun Anfang Jahr ausgelaufen. «Das Restaurant wurde in Form einer Zwischennutzung befristet gepachtet», sagt Geschäftsleiter Simon Dankwa. Das Bieratelier wurde nahtlos in das Produktionsgebäude in der Spinnerei gezügelt. Dort führe Lägerebräu den Rampenverkauf und das Bieratelier im gleichen Stil wie im Restaurant Löwen weiter, so Dankwa. Eingeweiht wurde das neue Bieratelier offiziell Ende April. Obwohl das Wettinger Bier immer beliebter wird, reichen die Räumlichkeiten in der Spinnerei weiterhin aus. Dankwa: «Wir bedenken keinesfalls, den Platz in der Spinnerei zu verlassen.» (liWe)

INSERAT

Bauherrschaft: Katharina und Michael Benz Dorfstrasse 19 5430 Wettingen Bauobjekt: Umgebungsarbeiten, Autoabstellplatz, Gerätehaus Baustelle: Dorfstrasse 19 Parzelle: 3381 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Bruno Giuliani Rosenauweg 12 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch Gebäude und Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Rosenauweg 14 Parzelle: 3623 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Felix Meier Lerchenstrasse 6 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch und Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Neustrasse 1 Parzelle: 3747 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Peter Lindenberg Meienhofstrasse 42 8645 Jona Bauobjekt: Drei Abstellplätze Baustelle: Mythenstrasse 2 Parzelle: 247 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Denis und Ruth Dieterle Im Binz 24 5430 Wettingen Bauobjekt: Umbau Einfamilienhaus Baustelle: Im Binz 24 Parzelle: 2005 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Martin Ernst Tüftelstrasse 53 5322 Koblenz Bauobjekt: Neubau Dreifamilienhaus Baustelle: Schartenstrasse 117 Parzelle: 1531 Zusatzgesuche: keines Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 22. Mai bis 20. Juni 2018. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung


WETTINGEN

6

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

Klosterfest: Vom Samen zum Obst In der Klostergärtnerei werden aus nicht mehr erhältlichem Saatgut neue lokale Gemüsesorten gezogen. Am Klosterfest bekommen Besucher unter anderem Einblick in diese Gärtnerkunst.

MELANIE BÄR

Katrin Cavigelli steht im Treibhaus der Klostergärtnerei. Vor ihr liegen drei handbeschriftete Papiersäckchen mit Saatgut, das im Handel nicht mehr erhältlich ist. Die Landschaftsgärtnerin nimmt ein paar Samen, steckt sie in den mit Erde gefüllten Topf und notiert sich, was sie gesät hat. Von nun an werden die Mitarbeitenden der Klostergärtnerei beobachten, wie sich die Pflanze entwickelt und ob sie unter den lokalen Bedingungen gut gedeiht. Anhand der Kriterien Lagerfähigkeit, Aussehen, Geschmack, Widerstandsfähigkeit oder Ergiebigkeit wird das gezogene Gemüse am Schluss bewertet. Zudem werden aus dem Gemüse dann wieder Samen geerntet, die im nächsten Frühjahr wieder ausgesät werden. Bewährt sich eine Pflanze, kommt sie durch Weitergabe und Anbau wieder in Umlauf.

Beni Egloff und Katrin Cavigelli im Treibhaus der Klostergärtnerei.

gepasste, lokale Sorten entstehen. getauscht. Klöster waren diesbe«Ein spannendes Projekt, das die züglich den Bauern weit voraus. Freude am ursprünglichen Gärt- «Man musste die Pflanzen zuerst domestizieren, genau so machen wir das bei diesem Projekt auch», so Egloff. Auch Cavigelli ist begeis«Ein spannendes Projekt, das die Freude am tert vom Experimentieren mit den seltenen Samen: «Von der Produkursprünglichen Gärttion bis zum Verkauf sind wir danern fördert.» bei und erst noch in einem historischen Kontext.» Das produzierte BENI EGLOFF, LEITER KLOSTERGÄRTNEREI Gemüse wird schlussendlich im Klosterlädeli verkauft oder als Mitnern fördert», sagt Beni Egloff. Er tagessen für die Schüler in der leitet die Klostergärtnerei, in der Mensa gekocht. schon im Mittelalter Gemüsesorten gezüchtet wurden. Damals hat AM NÄCHSTEN MONTAG geben die UNTERSTÜTZT wird das Projekt «Sa- das Kloster seine Samen, Setzlinge Gärtnerinnen und Gärtner am gezu» vom Bundesamt für Land- und vor allem sein Wissen mit an- Klosterfest Einblick in ihre grüne wirtschaft (BLW). Ziel ist, dass an- deren Klöster in ganz Europa aus- Welt. An einem Parcours durch INSERAT

Melanie Bär

das Kloster und den Garten erfahren Kinder spielerisch Wissenswertes über die Geschichte des Klosters und des Gärtnerns. An einem Posten kann auf einer alten Gutenberg-Presse ein «Elefantenhaut»-Papier bedruckt werden oder im Abtgarten der Tastsinn getestet werden. Auch Katrin Cavigelli, Beni Egloff und ihre Gärtnerkollegen werden am Klosterfest anzutreffen sein. Kinder können bei ihnen auf dem Parcours selber Setzlinge pflanzen und zu Hause dann beim Gedeihen beobachten. Klosterfest mit Festwirtschaft im Klostergarten, Pfingstmontag, 21. Mai, 11–16 Uhr, Eintritt frei, ohne Anmeldung. Führungen 10 Franken.


7

NEUENHOF

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung am Pfingstmontag und an Fronleichnam geschlossen Die Türen der Gemeindeverwaltung bleiben am Pfingstmontag, 21. Mai, sowie an Fronleichnam, Donnerstag, 31. Mai, den ganzen Tag geschlossen. Jahresrechnung 2017 mit Aufwandüberschuss Die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde Neuenhof schliesst mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 347 126.25 ab. Das Budget 2017 sah einen Ertragsüberschuss von 198 000 Franken vor. Somit resultiert bei einem Gesamtumsatz von 26,6 Mio. Franken aufgrund eines markanten Rückgangs der Steuereinnahmen ein deutlich tieferes Ergebnis. 1. Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde Massgeblichen Einfluss auf das deutlich schlechtere Jahresergebnis hat der Steuerertrag. Insbesondere der Steuerertrag aus natürlichen Personen weist das im Budget erwartete Wachstum nicht aus. Hauptgrund ist die gegenüber 2015 und auch 2016 rückläufige Einwohnerzahl. Gegenüber Budget und Langfristplanung verzeichnete Neuenhof Ende 2017 ein Minus bei der Einwohnerzahl von 200 Einwohnerinnen und Einwohnern. Durch die rege Bautätigkeit wurden einzelne Liegenschaften gesamtsaniert, was mit teilweise monate- oder jahrelanger Unbenutzbarkeit von Wohnungen oder sogar dem Abriss und Neuaufbau von Liegenschaften verbunden ist. Da diese Wohnungen nicht zur Verfügung stehen und nach den Sanierungen ein gewisser Zeitraum für den Wiederbezug notwendig ist, liegt die Einwohnerzahl unter derjeniINSERAT

gen von 2015 und den Erwartungen in der Langfristplanung. In den Jahren 2016 und 2017 wurde eine überdurchschnittliche Zahl an Zuzügern, die quellensteuerpflichtig sind, verzeichnet. Daher liegen die Einnahmen aus Quellensteuern weiterhin über den langjährigen Durchschnitten. Die gute Wirtschaftslage führt dazu, dass die Einnahmen aus Aktiensteuern weiterhin hoch ausfallen. Im Budget 2017 ging der Gemeinderat davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung eher rückläufig ist und die Auswirkungen der Steuerreformen stärker greifen als nun festgestellt werden konnte. Nach wie vor überdurchschnittlich fallen die Einnahmen aus Nach- und Strafsteuern aus, da weiterhin eine hohe Anzahl von Steuerpflichtigen von der straffreien Nachmeldemöglichkeit von Vermögen im Ausland Gebrauch machen. Die rege Bautätigkeit in Neuenhof führt auch zu weiterhin ansehnlichen Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern. Ebenfalls weiter tief und beinahe ohne Kostenwachstum konnten die Aufwendungen gehalten werden. Insbesondere die Bildungs- und Sozialhilfekosten stagnierten auf tiefem Niveau. Ausserdem erfuhren die Ausgaben für Sachaufwendungen zum vierten Mal hintereinander keine Erhöhung. Im Gegensatz dazu mussten erheblich höhere Kosten für die Gemeindebeiträge an die Pflegefinanzierung verbucht werden. Die Kosten der Pflegfinanzierung haben sich im Vergleich zum Jahr 2014 mit rund 600 000 Franken auf 1 100 000 Franken im Jahr 2017 praktisch verdoppelt.

Die Erfolgsrechnung.

Ergebnisse der Eigenwirtschaftsbetriebe.

Bilanz: Eigenkapitalbestände der einzelnen Bereiche. 3. Eigenwirtschaftsbetriebe Insgesamt sind die Ergebnisse erfreulich. Aus den Ergebnissen sticht der hohe Ertragsüberschuss von Fr. 786 920.12 der Wasserversorgung heraus. Dieser Gewinn ist noch ohne die im Budget vorgesehenen Abschreibungen auf dem Grundwasserpumpwerk «Tägerhardwald» entstanden. Der Gemeinderat prüft im Hinblick auf das Budget 2019 eine Reduktion der Tarife im Bereich Wasserversorgung, jedoch muss aufgrund der erstellten Mittelfristplanung im Bereich Abwasser mit einer Gebührenerhöhung gerechnet werden. Das Ergebnis der Abfallbeseitigung ist weiterhin defizitär, da der Versuchsbe2. Investitionsrechnung Einwohner- trieb im Bereich Littering weitergemeinde In der Investitionsrech- geführt und leicht ausgebaut nung 2017 der Einwohnergemein- wurde. de (ohne Eigenwirtschaftsbetriebe) sind Ausgaben von Fr. 15513575.75 4. Bilanz Es darf davon ausgeganverbucht und enthalten im Wesent- gen werden, dass sowohl die lichen die Ausgaben zur Fertigstel- Rechnung der Einwohnergemeinlung der renovierten und erweiter- de wie auch diejenigen der speziten Schulbauten sowie der Strassen- alfinanzierten Eigenwirtschaftsbetriebe solid finanziert sind. infrastruktur. Das deutlich tiefere Jahresergebnis hat auch Auswirkungen auf die Mittelfristplanung. Erstmals weist die Aufgaben- und Finanzplanung für die nächsten Jahre keine genügende Selbstfinanzierung aus, welche nebst der Finanzierung der laufenden Investitionen auch eine Reduktion der Verschuldung der Gemeinde aus laufenden Einnahmen ermöglicht. Der Gemeinderat hat aufgrund dieser Ausgangslage in der Legislaturplanung verschiedene Massnahmen zur markanten Reduktion der Verschuldung beschlossen. Diese werden an den kommenden Einwohnergemeindeversammlungen präsentiert.


NEUENHOF

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

8

Jetzt kann die Flussbadi kommen Die Aufwertung des Limmatufers auf der Webermühle kann beginnen.

BARBARA SCHERER

Bei strahlendem Sonnenschein ist vergangene Woche der Spatenstich für das Projekt «Neuenhof am See» erfolgt. Das Flussufer der Limmathalbinsel «Webermühle» soll aufgewertet werden. Im Fokus steht dabei der verbesserte Zugang zum Wasser oberhalb des Limmatstegs: Es entsteht der erste Badestrand an der Limmat in Neuenhof. «Die Webermühle-Halbinsel ist ein richtiges Paradies. Mit der Limmatuferaufwertung entsteht hier ein Naherholungsgebiet», sagt Gemeindeammann Susanne Voser.

«Mit der Limmatuferaufwertung entsteht hier ein Naherholungsgebiet.» SUSANNE VOSER, GEMEINDEAMMANN

Unterstützung erhält das Projekt von der Regionale 2025 Projektschau Limmattal. Sie setzt sich für das Projekt «Längste Badi der Schweiz» ein: Von Zürich bis nach Turgi sollen entlang der Limmat Bademöglichkeiten entstehen. «Neuenhof übernimmt mit diesem Projekt eine Vorreiterrolle», sagt Brigitta Johner, Präsidentin der Regionale 2025.

Setzten den Spatenstich: (v.l.) Gertraud Bögli, Christoph Busenhart, Brigitta Johner, Felix Naef und Susanne Voser. UMGESETZT wird das Projekt von Die

der Naef Landschaftsarchitekten GmbH. «Als Erstes wird das Gelände geebnet, damit ein Badestrand entstehen kann», erklärt Felix Naef, Projektleiter. Im oberen Bereich soll weiterhin ein Picknickplatz bestehen bleiben. Wobei ein Holzzaun den Platz von der Limmat abschirmen soll. «So können Kinder nicht direkt zum Fluss gelangen», erklärt Naef. Auch können sich in dem Holzzaun Tiere verstecken. Denn von der Aufwertung des Flussufers soll nicht nur der Mensch profitieren, sondern die ganze Natur.

Bauarbeiten sollen nach Pfingsten beginnen. Läuft alles nach Plan, ist das Flussbad bereits im Juni offen für die Bevölkerung.

FINANZIELL GETRAGEN wird das Projekt an der Limmat vom «naturemade star-Fonds EWZ», dem Fonds Landschaft Schweiz, der Regionale 2025, der Ortsbürgergemeinde Neuenhof und Gertraud Bögli. Die Neuenhoferin setzt sich als Privatperson für Projekte an der Limmat ein. In der Gemeinde ist sie als «Engel von Neuenhof» bekannt. Mit 30 000 Franken übernimmt der EWZ-Fonds den Lö-

bsc

wenanteil des Projekts: Gesamthaft belaufen sich die Kosten für das neue Flussbad auf rund 80 000 Franken. «Von diesem Projekt können alle profitieren», sagt Christoph Busenhart, Leiter Umfeld Wasserkraft der EWZ-Kraftwerke an der Limmat, zu denen auch das Kraftwerk in Wettingen gehört. Denn die Limmat kenne keine Grenzen. So sieht es auch Susanne Voser: «Nicht alles hat Grenzen, wir sind Teil des Limmattals.» Wobei nicht nur der Verkehr und die Wirtschaft berücksichtig werden müssten, sondern eben auch die Natur.

KitawirdTreffpunktfürFussballfans Schnellste Person im Dorf gesucht Mitte Juni beginnt die FussballWeltmeistersschaft 2018. Viele Fussballfans sammeln bereits fleissig ihre Lieblingsspieler in Form von Panini-Stickern. Die Kita Meister Petz in Neuenhof verwandelt sich am Samstag in eine Panini-Sticker-Tauschbörse. Dort dürfen sich alle Sammler treffen und ihre Bilder austauschen. Die Kita lädt mit der Trägerschaft Verein Ort für Kinder in Neuenhof ein. Am Samstag, 19. Mai, von 10 bis 11 Uhr und von 14 bis 15 Uhr dreht sich an der Schulstrasse 2 alles um Panini-Sticker. (zVg) Panini-Bilder tauschen.

AZ Archiv

Am Samstag, 26. Mai, um 15 Uhr findet auf dem Sportplatz Zentrum zum 13. Mal «de schnellscht Neuehofer» statt. Kindergartenkinder und Schüler können gratis teilnehmen. Anmeldeschluss ist der 25. Mai. Anmeldungen sind über Lehrpersonen möglich oder direkt unter: www.schnellschtneuehofer.ch. Die zwei schnellsten Kinder mit den Jahrgängen 2003 bis 2008 sind automatisch qualifiziert für de «schnellscht Aargauer» am 25. August in Windisch. Die Kinder erhalten direkt bei der Siegereh-

rung den entsprechenden Anmeldetalon. Und weil das «JugendTurnen» Neuenhof 2018 sein 20-jähriges Bestehen feiert, gibt es neu einen Wanderpokal für die «schnellscht Schuelklass» von Neuenhof. Gewertet werden pro Klasse die schnellsten fünf Mädchen und fünf Knaben. Die Anmeldung der Klasse muss online durch die Klassenlehrperson erfolgen. Auch findet ein «Pfüderirennen» für alle, die noch nicht im Kindergarten sind, statt. Anmeldung ist keine nötig. (zVg)


9

AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung geschlossen Die Gemeindeverwaltung ist am Pfingstmontag, 21. Mai, geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt während der ordentlichen Bürozeiten via Pikettdienst unter der Nummer 079 684 03 37 erreichbar. Ab Dienstag, 22. Mai, ist die Gemeindeverwaltung Killwangen wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Diese sind wie folgt: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch. Aufsichtsanzeige gegen Gemeinderat Ende Februar hat ein Einwohner der Gemeinde Killwangen beim Departement Volkswirtschaft und Inneres eine Aufsichtsanzeige gegen den Gemeinderat eingereicht. Darin wurde hauptsächlich hervorgebracht, dass der Gemeinderat seine Kompetenzen überschritten habe, weil er einem Dritten zulasten der gemeindeeigenen Parzelle 1168 ein Näher- und Grenzbaurecht zugesichert habe, was zu einer Wertverminderung des Grundstücks führe. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat am 23. April entschieden, dass der Aufsichtsanzeige keine Folge geleistet und das Handeln des Gemeinderates vorbehaltlos geschützt wird. INSERAT

KILLWANGEN / SPREITENBACH

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

Ein Abend für die Büchernarren Die Gemeindebibliothek hat einen Abend lang verschiedene Bücher vorgestellt. Das Team der Gemeindebibliothek Spreitenbach stellte während einer Stunde Bücher vor. Dafür fanden zahlreiche Zuhörer den Weg in die Bibliothek. Ob Krimi/Thriller, Roman oder Sachbuch, ob über junge Schwei-

AUS DEM GEMEINDERAT

zer Mädchen, die zwischen den beiden Weltkriegen der Sprache wegen nach England reisten, über einen Kräuterpfarrer oder ein in Berlin handelnder atemloser Thriller: Es hatte sicher für jeden Büchergeschmack etwas dabei. Anschliessend wurde der Abend mit Apéro und angeregten Gesprächen fortgesetzt und fand einen schönen Ausklang. (zVg)

Von Krimi bis Sachbuch: Alle Zuhörer kamen auf ihre Kosten.

zVg

UMWELTARENA SPREITENBACH BIO- UND SETZLINGSMARKT Am findet immer von Mittwoch bis

Verkehrsbeschränkung Grabäckerstrasse Gegen die Ende Juli 2017 ausgeschriebene Änderung der Verkehrsbeschränkung für die Grabäckerstrasse sind vier Einsprachen eingegangen. Nach den Einspracheverhandlungen wurden alle Einsprachen Ende 2017 abgewiesen und die Verkehrsbeschränkung verfügt. Die Verfügung ist zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsen. Die neue Signalisation wird im Juni 2018 vorgenommen. Kreditabrechnung Sanierung Tiefgarage Kirchstrasse Die Ortsbürger-Gemeindeversammlung hat im Jahre 2016 einen Kredit für die Sanierung der Tiefgarage an der Kirchstrasse 12 + 14 gesprochen. Die Totalkreditsumme von rund 250000 Franken ist gemäss der vorliegenden Kreditabrechnung um rund 40000 Franken unterschritten worden. Die Kreditabrechnung wird der Ortsbürger-Gemeindeversammlung vom 12. Juni unterbreitet. Traktandenliste Ortsbürger-Gemeindeversammlung Der Ortsbürger-Gemeindeversammlung vom 12. Juni werden folgende Sachgeschäfte unterbreitet: 1. Protokoll der Ortsbürger-Gemeindeversammlung vom 21. November 2017, 2. Rechenschaftsberichte 2017, 3. Jahresrechnungen 2017, 4. Kreditabrechnung Sanierung Tiefgarage Kirchstrasse 12 + 14, 5. Abschluss Baurechtsvertrag mit dem Altersheimverein Spreitenbach für Parzelle Nr. 45, 6. Aufnahmegesuche in das Ortsbürgerrecht, 7. Verschiedenes.

Sonntag 10 bis 17 Uhr in der Umwelt Arena statt. Die Ausstellung wird von «EnergieSchweiz» realisiert. Sie informiert über die Facetten der Windenergie und zeigt, wie und wo Windstrom produziert werden kann. Laut der Energiestrategie 2050 des Bundes soll Windenergie Mitte des 21. Jahrhunderts mindestens 7 Prozent des landesweiten Strombedarfs decken. Um dies zu erreichen, benötigt die noch nicht AUSSTELLUNG Bis zum 26. August so bekannte Technologie Vertrau- Personelles Daniel Müller hat seine dauert die Wechselausstellung en und Akzeptanz in der breiten Anstellung als Leiter Gemeindewer«Windenergie, natürlich!». Diese Bevölkerung. ke per 31. Juli gekündigt. Der Gemeinderat dankt Daniel Müller für die guten Dienste. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. Samstag, 19. Mai, von 10 bis 16 Uhr findet in der Umwelt Arena der Bio- und Setzlingsmarkt statt. Es wird ein breites Sortiment bekannter Betriebe präsentiert, die sich zum biologischen Anbau und Artenreichtum bekennen. Vor Ort geben Spezialisten Auskunft, präsentieren Tiere vom Biohof und die jüngsten Besucher dürfen sich auf das Ponyreiten freuen.

HINWEIS

Der Familientreff Spreitenbach organisiert am Mittwoch, 23. Mai, von 11.30 bis 13.30 Uhr im katholischen Pfarreisaal an der Ratzengasse 3 einen Spaghetti-Plausch für Gross und Klein. Das Essen kostet inklusive Getränke, Salat und Dessert für Erwachsene 12 Franken und für Kinder kostet es 7 Franken. Anmeldung bei Esin Catania unter 076 332 82 69. Beim Familientreff handelt es sich um eine Untergruppe des katholischen Frauenvereins Spreitenbach, der immer wieder Anlässe für Kinder und Eltern organisiert.

Termine 21. Mai: Pfingstmontag, es handelt sich im Bezirk Baden und damit auch in Spreitenbach um einen Feiertag. Die Gemeindeverwaltung bleibt geschlossen. Pikettdienste siehe separates Inserat in Limmatwelle und www.spreitenbach.ch; 28. Mai, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 29. Mai, 19.30 Uhr: Politapéro zu den Themen «Entwicklungsrichtplan Neumatt» und «Gemeindehausneubau», Zentrumsschopf. 10. Juni, 9 bis 9.30 Uhr: Eidg. Volksabstimmung, Urnenöffnungszeit für persönliche Stimmabgabe im Gemeindehaus, Poststrasse 13.


Spreitenbach 056 401 14 15

Auto Tivoli Citroen seit 1983 traditioneller Betrieb in Ihrer Nähe auto-tivoli.ch


Jetzt einsteigen und sofort profitieren. Top ausgestat Nissan Lagerfahrzeuge mit

0% Leasing und attra Lagerbonus-Angeboten von bis zu Fr. 5000.–

UNSERE TOP-OCCASION Honda CR-V 1.6 Diesel Elegance Jg. 9. 2017 / weiss met. / 9000 km CHF 25 900.– Honda Civic Exec. Prem. 1.0 Turbo Automat Jg. 3. 2017 / weiss met. / 7500 CHF 23 500.– Honda Jazz 1.3 Elegance Automat Navi Jg. 6. 2017 / silber met. / 7000 km CHF 18 900.– Honda Jazz 1.3 Comfo Jg. 10.2015 / schwarz pearl. / 53 000 km CHF 10 900.–


Pikettdienst während Fronleichnam Donnerstag, 31. Mai 2018 (Fronleichnam), sowie am Freitag, 1. Juni 2018 bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: Tel. 056 437 77 77 Bestattungsamt: Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz Wir danken für Ihr Verständnis.

Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20 Gemeinderat und Personal

Einladung zum Politapéro Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr, Zentrumsschopf Themen: 1. 2. 3. 4.

Entwicklungsrichtplan Neumatt Neubau Gemeindehaus Verschiedenes Frage- und Diskussionsrunde mit der Bevölkerung

Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Gemeinderat Spreitenbach

Pikettdienst während Pfingsten Montag, 21. Mai 2018 (Pfingsten) bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: Tel. 056 437 77 77 Bestattungsamt: Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz Wir danken für Ihr Verständnis.

Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20 Gemeinderat und Personal


13

SPREITENBACH

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

Musik, das ist für ihn Gefühlssache Der Spreitenbacher Bluesmusiker Martin Baschung tritt mit seiner Band am Bluesfestival auf.

BARBARA SCHERER

Mit lockerem Schritt geht er die Dorfstrasse entlang. Schwarzer Anzug, schwarzer Hut, gelbes Hemd. In der rechten Hand trägt er eine Gitarrentasche. Beim Sternenplatz hält er inne: Martin Baschung ist Bluesmusiker und lebt seit über zwanzig Jahren in Spreitenbach. «Am Dorffest vor zwölf Jahren bin ich hier aufgetreten», sagt der 57Jährige und blickt sich um. Eigentlich ist der Sternenplatz eher eine grosse Kreuzung. Mittendrin ist ein grosser Stern gezeichnet. Heute fahren Autos unachtsam über ihn hinweg. Martin Baschung setzt sich auf die Holzbank vor dem roten FeuerwehrGeräte-Lokal. Am Dienstag, 22. Mai, wird der Bluesmusiker zusammen mit seiner Band «Martin Baschung & Big B Tonic» in der Stanzerei am Bluesfestival Baden auftreten. Zusätzlich tritt der Spreitenbacher zehn Mal alleine in unterschiedlichen Ladenlokalen der Stadt auf. «Ich werde dort erst ein paar Stücke spielen und anschliessend etwas über die Geschichte des Blues erzählen», so Baschung. ist Martin Baschung als ältester von drei Söhnen in Neuenhof. Wobei die Musik ihn schon seit seiner Kindheit begleitet: Der Vater war semiprofessioneller Volksmusiker. Nach zwei Jahren freiwilligem Blockflötenunterricht entschied sich Baschung mit zehn Jahren für die Gitarre. Doch nur nach einem halben Jahr schmiss Martin Baschung den Unterricht hin. Von da an brachte er sich das Gitarrenspielen selber bei. «Ich war nicht für den Musikunterricht gemacht.» Notenlesen konnte er nicht. Bis heute spiele er nie ab Blatt, sondern könne die Melodien auswendig. Musik sei für ihn stets eine Gefühlssache gewesen. Noten brauchte er dafür nicht: Er spielte nach Gehör. Doch nur von der Musik leben, das war nicht die Idee. Stattdessen zog es Baschung für die Lehre als AUFGEWACHSEN

Martin Baschung ist passionierter Bluesmusiker und lebt seit Jahren in Spreitenbach. Chemielaborant nach Basel. Dort trat er zum ersten Mal in einem Café auf: er und seine Gitarre. Nach sechs Jahren kehrte Martin Baschung aber doch wieder ins

«Ich war nicht für den Musikunterricht gemacht.» MARTIN BASCHUNG, BLUESMUSIKER

Limmattal zurück. «Ich bin eben ein richtiger Aargauer.» Baschung steht auf und geht über die Strasse zum Dorfbrunnen. Wo er sich auf den Rand setzt und seine Gitarre vor sich auf den Boden stellt. Neben der Arbeit in der Wäschereibranche spielte er stets weiter Gitarre. Für Livemusik fuhr Baschung oft nach Zürich. Dort

begegnete ihm dann auch zum ersten Mal ein Solo-Bluesmusiker. Bis dahin hatte Baschung sich vor allem der amerikanischen Volksmusik verbunden gefühlt. Doch das sollte sich ändern: «Die Bluesmusik hat mich damals gepackt und nie mehr losgelassen.» MIT ÜBER DREISSIG brachte sich

Martin Baschung schliesslich das Notenlesen bei; richtig gut könne er es zwar bis heute nicht. Das hielt ihn aber nicht davon ab, seine erste Band zu gründen: eine Bluesund Partyband. Zwölf Jahre lang spielten sie Coversongs. «Zum Schluss haben wir aber immer mehr Mainstreammusik gespielt, das hat mir nicht mehr gepasst.» Denn Mainstream, das ist nichts für Martin Baschung. Er habe sich immer an Spitzenmusikern orientiert, die nicht viele Leute kennen.

Barbara Scherer

Baschung verliess seine alte Gruppe und gründete sofort seine neue Band: «Martin Baschung & Big B Tonic». Über Nacht wurde aus dem Gitarristen ein Bandleader und Sänger. Bis dahin hatte Baschung nur ab und zu gesungen. «Ich hatte lange das Gefühl, dass ich nicht so gut singen kann.» Denn der Vater sei ein sehr guter Sänger gewesen und nie vom Talent seines Sohnes überzeugt gewesen. «Ich denke, ich bin nicht wahnsinnig gut, aber es ist okay.» Martin Baschung lächelt kurz. Dann packt er die elektronische Gitarre aus der Tasche aus: eine von 15 Gitarren. «Das ist gar nicht so viel.» Baschung blickt ernst über die dicken Ränder seiner Brille. Dann lächelt er verschmitzt. Über den kleinen Finger der Greifhand stülpt er ein Glas: «Ich spiele öfters auch mit Bottleneck», erklärt Baschung und beginnt zu spielen.


WÜRENLOS

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

14

AUS DEM GEMEINDERAT Pfingstmontag; Gesetzlicher Feiertag Gemäss kantonaler Vollziehungsverordnung zum Arbeitsgesetz gilt der Pfingstmontag für die Gemeinden im Bezirk Baden als gesetzlicher Feiertag. Er ist im Sinne von Art. 20a des Arbeitsgesetzes dem Sonntag gleichgestellt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Montag, 21. Mai, den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: 079 779 66 08 oder 079 380 94 60; Technische Betriebe: 056 436 87 60; regionalpolizei wettingen-limmattal / Polizei: 056 437 77 77 oder Notruf 117. Besten Dank für das Verständnis. Parkplätze zu vermieten In der Marion Müller und Antonia Gambon (r.) veranstalten gerne Anlässe für Kinder und Eltern im Dorf. Barbara Scherer Tiefgarage der Überbauung «Brunnerhof» am Chileweg 7 können per sofort oder nach Vereinbarung einzelne Abstellplätze gemietet werden. Die Abstellplätze werden durch die Ortsbürgergemeinde Würenlos vermietet und Die Elternmitwirkung Sie ist seit rund fünf Jahren Teil sie stets den Büchertausch im kosten 120 Franken pro Monat. der Elternmitwirkung. Bleiben Dorf. Dort liest auch immer ein Interessentinnen oder Interessen- braucht neue Mitglieder, es nur vier Freiwillige, müsse der Autor vor. «Für die meisten Anten melden sich bitte bei der Ge- sonst ist’s vorbei mit Fastnachtsumzug in Würenlos lässe muss man vor allem viele meindekanzlei, Tel. 056 436 87 20/ dem Fasnachtsumzug. gestrichen werden. «Viele Eltern Mails schreiben und telefoniegemeindekanzlei@wuerenlos.ch. schätzen die Veranstaltungen, ren», erklärt Gambon. BARBARA SCHERER Die Elternmitwirkung organiwollen aber selber nichts organiOb Adventsbasteln, Fastnachts- sieren, das ist schade», sagt Anto- siert nun am Donnerstag, 24. Arbeitsjubiläum Doris Von- umzug, Büchertausch oder Feri- nia Gambon, die fast vier Jahre Mai, einen Apéro in der Werkwyl Am 10. Mai enplausch – alles organisiert in bei der Elternmitwirkung dabei statt Bar. Ziel sei es, dass Eltern konnte Doris Würenlos die Elternmitwirkung. ist. Sie organisiert zum Beispiel die Organisation kennenlernen. Vonwyl ihr 25. Diese ist direkt an die Schule an- im Juni den Anlass «Pro Velo». «Und vielleicht möchte dann jeArbeitsjubilä- geschlossen. Wobei es sich bei Dort werden Erst- bis Drittkläss- mand bei uns mithelfen», sagt um im Dienst der Elternmitwirkung Würenlos ler mit einem kleinen Parcours Marion Müller. Finanziert werden die Anlässe der Gemeinde um keinen Verein handelt: Eltern in die Verhaltensregeln des Veloüber die Schule. 3000 Franken steWürenlos fei- von schulpflichtigen Kindern or- fahrens eingeführt. hen der Eltermitwirkung pro Jahr Gemeindeammann ern. Während ganisieren für Eltern von schulVIEL ARBEIT sei es eigentlich zur Verfügung. Wobei die MitglieAnton Möckel gra- eines Viertel- pflichtigen Kindern Anlässe. Doch die freiwillige Organisa- nicht: Dreimal im Jahr treffen der freiwillig arbeiten. Müller: tuliert Doris Vonwyl jahrhunderts war sie auf tion verliert immer mehr Mit- sich die Mitglieder. «Jeder orga- «Einmal im Jahr gibt es dafür ein zum 25. Arbeitsjubider Gemeinde- glieder: «Bereits ist die Mitwir- nisiert und hilft bei Anlässen so Essen von der Schule aus.» Zudem läum. kanzlei tätig, kung von zwölf auf sechs Mit- viel mit, wie er kann und auch sei es auch einfach toll, etwas für wo sie im Laufe der Zeit zuneh- glieder geschrumpft. Und jetzt Lust hat», sagt Gambon. Wobei die Schulkinder zu organisieren. mend und hauptsächlich für den verlassen uns nochmals zwei meist ein Mitglied zuständig für Apéro mit Eltern am 24. Mai, 19.30 Sozialdienst zuständig war. Personen», sagt Marion Müller. einen Anlass sei. So organisiert Uhr, Werkstatt Bar. Pflichtbewusst, zuverlässig und mit viel Einsatzfreude erbrachte sie eine sehr konstante, wertvolle KLEINTIERSCHAU Leistung. Die Gemeinde profitierte dabei auch von ihrer wachsenden Erfahrung. Diese Eigenschaf- Die Züchter vom KTZV Würen- Hobbybäckerinnen keine Mühe gung. Ein Besuch lohnt sich auf ten machten sie zu einer wichti- los-Wettingen führen die alljähr- gescheut, so dass auf die Besuche- jeden Fall. Gesucht werden noch gen Stütze in der Kanzlei. Ge- liche Kleintierschau durch. Der rinnen und Besucher ein vielfälti- neue Mitglieder, mit und ohne meinderat und Personal gratulie- interessierten Bevölkerung wer- ges Kuchenbuffet wartet. Eine Tiere, welche gerne einem aktiren Doris Vonwyl herzlich zu die- den verschiedene Rassen von Ka- Tombola mit vielen attraktiven ven Verein beitreten möchten. sem besonderen Arbeitsjubiläum ninchen, Geflügel und Tauben ge- Preisen darf natürlich auch nicht Der KTZV Würenlos-Wettingen und danken für den langjährigen zeigt. Gerne werden auch Fragen fehlen. Die Fellnähgruppe Schen- besteht aus einer gemischten Einsatz und die gute Zusammen- zu den Tieren von den Mitglie- kenbergertal zeigt ihre schöne Gruppe aus Kleintierfreunden in arbeit. Per Ende Juni 2018 wird dern beantwortet. Handarbeit. verschiedenen Alterskategorien. Beim Gmeinds-Chäller, PfingstDoris Vonwyl in den verdienten Am Nachmittag kann man eine In der Festwirtschaft wird man Ruhestand treten. Zurzeit arbeitet kulinarisch zu erschwinglichen Gratisfahrt mit dem Pferdewagen sonntag 20. Mai, 10–17 Uhr. Der Ansie noch ihre Nachfolgerin Ramo- Preisen verwöhnt. Nebst den übli- geniessen und für die Kinder lass findet bei jedem Wetter statt. na De Martin ein. (zVg) chen Menü Angeboten haben die steht die Spielburg zur Verfü-

WerrettetKinderfasnacht?


15

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

WÜRENLOS

Jetzt werden Architekten gesucht Das Alterszentrum kommt ins Rollen: Der Studienauftrag ist ausgeschrieben.

BARBARA SCHERER

Langsam kommt das Projekt Alterszentrum auf der Zentrumswiese in die Gänge: Nachdem die Stimmbürger an der Wintergmeind 2016 ja zu der gemeinnützigen Aktiengesellschaft «Alterszentrum Würenlos AG» gesagt haben, wurde die AG Ende Oktober 2017 im Handelsregister eingetragen. Nach inzwischen neun Sitzungen des Verwaltungsrats ist nun der Studienauftrag ausgeschrieben worden. «Im Gegensatz zu einer Wettbewerbsausschreibung sind die Bewerber bei einem Studienauftrag nicht anonym», erklärt Matthias Rufer, Vorstandsmitglied des Vereins Alterszentrum Würenlos. Er sitzt zusammen mit Vereinspräsident Alain Cornuz auch im Verwaltungsrat der Aktiengesellschaft. Ebenfalls im Verwaltungsrat sind Gemeindeammann Anton Möckel, Gemeinderat Markus Hugi sowie Urs Aebischer und Ursula Blaser. Aktionär und Besitzer ist die Einwohnergemeinde Würenlos. MIT DEM STUDIENAUFTRAG werden

nun Projektvorschläge von Architekten gesucht. Im Juli wird ein achtköpfiges Gremium die Vorschläge von sechs Teams und einem Nachwuchsteam auswählen. Im Dezember soll es eine Schlusspräsentation geben und INSERAT

im Januar wird die Bevölkerung über das neue geplante Projekt informiert werden. Wie das Gebäude dereinst aussehen soll, ist noch völlig offen. Weil die Zentrumswiese in der Zone für öffentliche Bauten liegt, bestehen mithilfe eines Gestaltungsplans mehr Möglichkeiten für einen Neubau. Vorgegeben ist bisher nur, dass das Alterszentrum 40 1,5- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen und 44 Pflegezimmer umfassen soll. «Wobei auch in den Wohnungen stationäre Pflege für momentan maximal vier Personen erfolgen könnte, da der Kanton Würenlos total 48 Pflegeplätze bewilligt hat», erklärt Matthias Rufer. Dies bedinge aber, dass die Wohnungen und die Pflegewohnungen nahe beieinanderliegen müssen. Wobei die Bewohner der Wohnungen mindestens eine Mahlzeit am Tag zwingend im Alterzentrum einnehmen werden müssen. Neben Wohnungen soll das geplante Alterszentrum eine Ärzteund Physiotherapiepraxis, ein Restaurant sowie eine Cafeteria und einen Coiffeur umfassen. RUND VIER MILLIONEN Franken hat

die Aktiengesellschaft aus dem Altersheimfonds der Gemeinde Würenlos als Startkapital erhalten. Davon fliessen nun die ersten 320 000 Franken in den Studienauftrag. Betrieben wird das Alterszentrum aber nicht von der Aktiengesellschaft. «Wir werden das Alterszentrum an einen Betreiber vermieten», erklärt Rufer. Wie weit die Aktiengesellschaft in die Abläufe des Alterszentrums ein-

Alain Cornuz und Matthias Rufer (r.) sind im Verwaltungsrat der AG.

bsc

greifen wird, sei aber noch nicht DER VEREIN Alterszentrum Würengeklärt. Läuft alles nach Plan, soll- los wird sich weiterhin für das gete das Alterszentrum ab Sommer plante Alterszentrum stark machen. «Der Verein ist wichtig. Er ist eine Lobby für das Zentrum», sagt Gemeindeammann Anton «Der Verein AlterszenMöckel. trum Würenlos ist eine So werde es den Verein wohl Lobby für das geplante auch noch nach der Eröffnung Zentrum.» benötigen. Möckel: «Es wird diverse Aufgaben geben, für die ANTON MÖCKEL, GEMEINDEAMMANN Freiwillige benötigt werden.» Trotzdem stellt sich die Frage, ob 2020 realisiert werden und Mitte/ der Verein in Zukunft vielleicht Ende 2022 bezugsbereit sein. «Je- auch andere Aufgaben im Dorf doch klappt das nur, wenn es kei- übernehmen soll, wie beispielsne Einsprachen geben wird», sagt weise Anlässe für Senioren zu orRufer. ganisieren.

An dieser Olympiade steht der Spass im Vordergrund Zum 22. Mal hat der Turnverein Anfang Mai die Plauscholympiade organisiert.

Spargelzeit – Zeit für

WINZERSCHINKEN «einfach einmalig gut»

Metzgerei Felder

Bahnhofstrasse 4, Wettingen Tel. 056 426 70 48 P direkt vor dem Haus

Unter den Anfeuerungs-Rufen der Eltern und Geschwister legten sich am 4. Mai rund 200 Kinder auf der Sportanlage hinter dem Schulhaus ins Zeug. In den Disziplinen Wasser-Parcours, Schmierseifenbahn, Zielwurf, Unihockey-Parcours sowie der neuen Disziplin Hindernislauf und Schnelllauf um Punkte massen sich die Schüler in Viererteams aneinander. Organisiert

wurde der Anlass vom Turnverein Würenlos (TVW). Nach sechs Disziplinen durften sich die durstigen und hungrigen Sportler im TVW-Beizli stärken. Danach standen die Finalläufe um «de schnällscht Würenloser» an. Dafür konnten sich die Kinder über den 60-Meter-Schnelllauf im Team-Wettkampf qualifizieren. Die vier Schnellsten pro Jahrgang und Geschlecht durften nochmals antreten. Die Stimmung an der Bahn war toll und es gab viele spannende und hart umkämpfte Der Wasser-Parcours war einer der Läufe mitzuverfolgen. (zVg) Disziplinen an der Plauscholympiade. zVg


Die Mobilität von morgen Wie wird sich unsere Mobilität weiterentwickeln? Wie viel Mobilität können wir uns leisten? Steht die Mobilität vor einer digitalen Revolution?

Ab sofort zu vermieten in Würenlos, zentrale, ruhige Lage, helle, sonnige und grosszügige

4½-ZimmerWohnung im 1. OG eines 3-Fam.-Hauses. Grosser Balkon, Lift, WM/TU, WC/Bad, Reduit, WC/DU. Miete Fr. 1’690.–, NK Fr. 180.–, G Fr. 120.– Tel. 079 699 60 69

Ortspartei Würenlos lädt ein am Di, 22. Mai 2018 20.00 Uhr Restaurant Alpenrösli

Betet für die Schweiz, für Israel und den Iran, auch um grosse Zurückhaltung.

Bitte beachten Sie, dass wegen Pfingsten der Inserate- und Redaktionsschluss der Limmatwelle vom 24. Mai vorgezogen ist auf Freitag, 18. Mai, 9 Uhr. Besten Dank! Verlag und Redaktion Limmatwelle Inserate: brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Redaktion: redaktion@limmatwelle.ch

Thierry Burkart Nationalrat und Mitglied Verkehrskommission, Vizepräsident Touring Club Schweiz (TCS)


17

LIMMATTAL

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

Pollen: Nicht nurAllergiker leiden dieses Jahr Dieses Jahr bringen die Pollen sogar Nicht-Allergiker zum Niesen – auch in der Region. Ein Experte klärt auf.

BEI DEN ERSTEN SYMPTOMEN wenden sich die meisten Allergiker an die Apotheke oder ihren Hausarzt. Das merken auch die Apotheken in der Region: «Dieses Jahr haben wir sehr viele Kunden. Darunter auch Leute, die zuvor noch nie auf Pollen reagiert haben», heisst es vonseiten der Altenburg Apotheke in Wettingen. Dabei würden viele Leute Jucken im Hals und Beschwerden in den Atemwegen aufweisen. Etwas anders sieht es die Toppharm Apotheke in Neuenhof: «Bei uns melden sich die meisten Leute aufgrund von juckenden Augen und laufender Nase.» Gleich sieht es in der Ländli Apotheke in Würenlos aus. Wobei meist Tabletten oder Augentropfen gefragt seien. «Aber schlussendlich muss jeder Patient indivi-

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch

BARBARA SCHERER

Die Nase läuft, die Augen brennen und im Rachen juckt es: Frühling ist Pollenzeit. Während die Bäume bald fertig geblüht haben, beginnen nun die Gräser zu spriessen. Allergiker meiden da gerne einmal die Natur. Dabei verursachen die Pollen in der Stadt meist stärkere allergische Reaktionen als diejenigen auf dem Land. «Sind Pflanzen gestresst, weil sie wenig Platz haben oder die Luft belastet ist, besitzen ihre Pollen anschliessend mehr Allergene», erklärt Peter SchmidGrendelmeier, Leiter Allergiestation, dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich. Dabei handelt es sich bei einer Allergie um eine Überreaktion des Immunsystems. «Der Körper erkennt die Pollen als Fremdkörper und überreagiert. Das macht den Menschen krank.» Dieses Jahr sind die Pollen besonders aggressiv. «Das liegt daran, dass es lange kalt war und jetzt alles auf einmal angefangen hat zu blühen», sagt Schmid-Grendelmeier.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG

Pollen sorgen für eine juckende Nase und tränende Augen (Symbolbild). duell beraten werden.» So führt die Amavita Apotheke im Shoppi Tivoli für Kinder Lutschtabletten im Sortiment. «Mit ganz kleinen Kindern sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen.» PERSONEN MIT SEHR STARKEN Symptomen, die über Wochen hinweg anhalten, wenden sich am besten an einen Spezialisten. «Wer sehr stark auf Pollen reagiert, bekommt grippeähnliche Symptome. Dann stellt sich die Frage nach einer Desensibilisierung», sagt Peter Schmid-Grendelmeier. Mit Spritzen oder Tabletten wird eine kleine Menge Pollen verabreicht, wodurch der Körper eine Toleranz aufbauen soll. «Das funktioniert meist gut, wenn es lange genug gemacht wird.» Aber nicht immer muss direkt zum Medikamentenschrank gegriffen werden. «Die Haare jeden Tag gründlich ausbürsten und eine Sonnenbrille tragen, das kann oft schon helfen», erklärt Schmid-Grendelmeier. Eine Nasensalbe könne zudem helfen, dass die Pollen gar nicht erst bis in die Atemwege dringen. Starken Allergikern empfiehlt es sich zudem, Pollenschutzgitter an die Fenster anzubringen und einen Luftfilter zu nutzen. Ist der Pollenflug dann endlich vorbei, klingen die Symptome ab. Schmid-Grendelmeier: «Es dauert aber meistens ein bis zwei Wo-

AZ Archiv

chen, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.» WIESO NICHT JEDER allergisch re-

agiert, sei noch nicht restlos geklärt. «Vieles ist sicherlich genetisch bedingt. Aber auch Umweltfaktoren, Ernährung oder Infektionen tragen zu Allergien bei», sagt Schmid-Grendelmeier. Die meisten Menschen reagieren in ihrer Pubertät und Jugend auf Pollen. Mit zunehmendem Alter nehmen die Symptome meist ab, so Schmid-Grendelmeier. «Allerdings gibt es auch Personen, die erst mit über sechzig eine Pollenallergie entwickeln. Dann sind die Symptome oft stärker.» Wobei besonders im Frühling viele Menschen auf die Pollen der vier Baumarten Birke, Erle, Äsche und Hasel reagieren. Aber auch Gräser und Roggenpollen können für allergische Symptome sorgen. «Im Spätsommer blüht dann der Beifuss. Darauf sind auch viele Leute allergisch», sagt SchmidGrendelmeier. Die Pollen von Nadelbäumen, die momentan alles gelb einfärben, rufen aber keine allergischen Reaktionen hervor. Starke Regenfälle sind dann oft eine Erlösung. «Doch es muss genug lange regnen, erst dann fallen die Pollen zu Boden.» Kurze Regenfälle können die Pollen zum Platzen bringen und die Beschwerden sogar noch verstärken.

ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

HINWEIS Im Rahmen des Schweizerischen Vorlesetages liest Nationalrätin Yvonne Feri am Mittwoch, 23. Mai, zwei Geschichten vor – eine in Mundart und eine in Hochdeutsch – im Familienzentrum Karussell in Baden. Der Anlass ist geeignet für Kinder ab ca. drei Jahren. Um 16.10 Uhr wird die schweizerdeutsche Geschichte erzählt und um 16.30 Uhr die hochdeutsche Geschichte. Initiiert wird der Vorlesetag vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). (zVg)


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN «MEIN GOTT»

Bettina Wissert Pastoralassistentin Wettingen und Würenlos Wenn mir Kinder etwas erzählen, das sie sehr begeistert, leuchten ihre Augen und die Begeisterung wird fast greifbar. Es ist, als ob etwas in ihnen «brennt». Im Wort «Begeisterung» steckt das Wort «Geist». Am Sonntag feiern die Kirchen am Ende der Osterzeit das Pfingstfest. Im 2. Kapitel der Apostelgeschichte steht, wie der Geist Gottes die verängstigten und traurigen Jünger total verändert. Mit seiner Hilfe können sie von ihren Erfahrungen mit Jesus nicht mehr schweigen. Er «zwingt» sie, davon zu erzählen. Sie lassen sich von ihm in Brand setzen. Was ist der Heilige Geist? Wie kann man ihn beschreiben oder erklären? Fragen, die uns an die Grenzen dessen bringen, was wir mit Worten erklären können. Einfacher ist es, seine Wirkung zu beschreiben. Eines ist sicher: Der Geist Gottes lässt sich weder einengen noch festschreiben. Er kann alle Frauen und Männer jederzeit und überall erreichen und nimmt keine Rücksicht auf Hautfarbe, Geschlecht, Alter oder Herkunft. Er weht, wo er will, lässt sich weder anbinden noch einsperren. Er bewegt, rührt an, belästigt und treibt um – mitten im Alltag. Er lässt Menschen dort handeln, wo sonst niemand handelt, er hilft beim Schwimmen gegen den Strom, beim Überwinden von Grenzen, lässt uns gegen den Mainstream unsere Meinung vertreten. Er gibt Kraft und Mut. Er hilft uns, unsere Welt zu gestalten. Er wirkt durch und in unserem Tun – jetzt, hier und heute. Dem Geist Gottes steht nur eines im Wege: unsere Bequemlichkeit, unser Sich-nicht-verändernWollen. Pfingsten ist die grosse Frage an mich: Was entzündet mich so, dass ich für etwas Feuer und Flamme bin? Welche Sehnsucht brennt in mir? Hat Gott einen Platz in meinem Leben? Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch.

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 19. Mai, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 20. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – Der Kirchenchor St. Sebastian singt die «Missa Pro Patria» von Johann Baptist Hilber. Montag, 21. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 22. Mai, 18.30 Uhr, Maiandacht in der Sulpergkapelle. Mittwoch, 23. Mai, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 18. Mai, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Sonntag, 20. Mai (Pfingsten), 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog, Ulrike Zimmermann, Patrik Suter). Der Antonius-Chor singt die «Messe der Hohen Liebe» von Paul Huber für Chor, Blechbläserquartett und Orgel; 11 Uhr Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 23. Mai, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 20. Mai, (Pfingsten) 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Wolfgang Kunicki); 11.30 Uhr, röm.-kath. Eucharistiefeier (Hans Boog, Ulrike Zimmermann, Patrik Suter). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 20. Mai (Pfingsten), 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl (Stefan Burkhard), anschliessend Apéro. Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 22. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Freitag, 18. Mai, 19 Uhr, gemeinsame Maiandacht in Killwangen. Samstag, 19. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Yvonne von Arx). Sonntag, 20. Mai (Pfingsten), 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Yvonne von Arx), musikalisch mitgestaltet durch den Kirchenchor; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 21. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 23. Mai, 19 Uhr, Versöhnungs- und Dankesgottesdienst. Donnerstag, 24. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 18. Mai, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 18. Mai, 19 Uhr, gemeinsame Maiandacht in Killwangen; Eucharistiefeier und Anbetungsstunde in der Kirche entfallen. Samstag, 19. Mai, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog), Jahrzeit für Erika Corso, Werner Fischer, Karl Frei, Rosa Keller-Blum und deren Eltern, Josef und Martha Weber, Silvio Zivelonghi; 20.30 Uhr, Santa

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kolibri, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 18. Mai, 15.30 Uhr. Kirchgemeindeversammlung, ev.ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, Kirchgemeindezentrum Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr. Chorprobe der Bridge Singers, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würen-

los, Mittwoch, 23. Mai, 19.30 Uhr.

Steinackerstr.17, Spreitenbach, Donnerstag, 24. Mai, 9–11 Uhr.

Morgengebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach/Killwangen, Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 24. Mai, 7 Uhr.

Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 24. Mai, 14 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof,

Versöhnungsweg für Jugendliche und Erwachsene Sich besinnen und sich eine Stunde Zeit nehmen, um mit sich selber und Gott ins Reine zu kommen. Den Weg der Versöhnung gehen, mit


WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

19

Messa. Sonntag, 20. Mai, 10 Uhr, Eucharistie zu Pfingsten (Abbé Zacharie); 11.30 Uhr, Taufe von Yara Sofia Castioni. Mittwoch, 23. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15 Uhr, Rosario; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 18. Mai, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 20. Mai, 9.30 Uhr, Pfingstgottesdienst mit Abendmahl (Renate Bilinski). Musik: St. Anton Trio und Boyan Kolarov.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 18. Mai, 19 Uhr, gemeinsame Maiandacht der Seelsorgeeinheit Neuenhof/Killwangen/ Spreitenbach (Abbé Zacharie, Petre Karmazichev, Yvonne von Arx und Peter Zürn). Sonntag, 20. Mai (Pfingsten), 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Pfingstsamstag, 19. Mai, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Franz Toni Schallberger). Pfingstsonntag, 20. Mai, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 23. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 20. Mai, 9.30 Uhr, Pfingstgottesdienst, Abendmahl, mit den Bridge Singers (Martin Schweizer). Klosterkirche Fahr Pfingstsonntag, 20. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit festlicher Musik; 19.30 Uhr, Maiandacht.

vielen Bildern und Gedanken um das Thema «Schlüssel». Alle Jugendlichen und Erwachsenen sind herzlich eingeladen. Pfarreiheim Neuenhof, Donnerstag, 24., und Freitag, 25. Mai, jeweils 18–21 Uhr. Kath. Frauenverein Spreitenbach – Halbtagesreise zu Kuhn Rikon Wer hat Lust, wieder einmal mit dem kath. Frauenverein Spreitenbach zu verreisen? Gestartet

Der Antonius-Chor Wettingen singt in der kath. Kirche St. Anton die «Messe der Hohen Liebe».

«Messe der Hohen Liebe» Am Pfingstsonntag, 20. Mai, singt der Antonius-Chor Wettingen im Gottesdienst von 9.30 Uhr in St. Anton die «Messe der Hohen Liebe» von Paul Huber. Der Schweizer Komponist wurde vor 100 Jahren im Toggenburg geboren und war einer der profiliertesten Komponisten neuerer geistlicher Musik in der Deutschschweiz. Als Brotberuf diente ihm

seine Anstellung als Musiklehrer an der Kantonsschule St. Gallen. Die «Messe der Hohen Liebe» komponierte Huber 1977 zum hundertjährigen Bestehen des Domchors Solothurn. Als Text verwendet die Messe Gedichte der Benediktinerin Silja Walther. Es handelt sich dabei um freie Übersetzungen ausgewählter Passagen des alttestamentlichen Hoheliedes. Der Chor wird vom einstimmigen Gesang bis zur Sechsstim-

SOLA 2018 SOMMERLAGER Nicht mehr lange lebnisse, von denen die Jubla-Kin-

und es ist Zeit für das Jubla/Blauring-Sommerlager. Unter dem Motto «Auf den Spuren des schwarzen Ritters» verabschieden sich die Jubla-Kinder von ihren weichen Betten: Vom Montag, 9., bis Sonntag, 22. Juli, verbringen Kinder und Leiter ihre Tage in der freien Natur. Ein Abenteuer fernab vom heimischen Komfort verspricht unvergessliche und einzigartige Er-

der noch lange erzählen werden. Anmeldeschluss für das abenteuerliche Sommerlager ist der 1. Juni. Danach werden aus organisatorischen Gründen keine Anmeldungen mehr entgegengenommen. Anmeldungen und weitere Informationen unter: http://neuenhof.jubla.ch/agenda/lager/ oder telefonisch beim Lagerleiter: Alain Sethmacher unter: 078 698 16 07. (zVg)

wird am Dienstag, 5. Juni, um 12.30 Uhr an den gewohnten Einsteigeorten Gemeindehaus und Bushaltestelle Rotzenbühl. Anschliessende Fahrt mit dem Car nach Rikon im Tösstal zur Firma Kuhn Rikon. Diese ist bestens bekannt für Kochgeschirr und Küchenhilfen. Um ca. 14 Uhr Führung mit Kochdemo und Besuch des Fabrikladens. Dauer ca. 3 Stunden. Danach Weiterfahrt nach Illnau

ins Restaurant Rössli, wo gemeinsam gegessen wird. Gut gestärkt gehts danach wieder auf den Heimweg nach Spreitenbach. Kosten für die Carfahrt (inkl. Trinkgeld Chauffeur) pro Person 38 Franken. Menü und Getränke zahlt jeder selber. Anmeldungen mit Menüwunsch nehmen Pia Weber, Tel. 056 401 15 30, oder Bernadette Tobler, Tel. 056 401 21 77, bis spätestens Samstag, 26. Mai, gerne entgegen.

zVG

migkeit aufgefächert. Das Bläserquartett setzt festliche Akzente, die Orgel vermittelt das Wehen des Geistes. Die Mitwirkenden sind: Yvonne Zeindler, Andreas Bösch (Trompeten); Raphael Staub, Kaspar Litschig (Posaunen); Pamela Schefer (Orgel); Antonius-Chor Wettingen; Thomas Schacher (Leitung). (zVg) Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12, Wettingen, Sonntag, 20. Mai, 9.30 Uhr.

Lange Nacht der Kirchen Über 80 Kirchgemeinden im Kanton Aargau machen mit an der zweiten «Langen Nacht der Kirchen», welche am Freitag, 25. Mai, stattfindet. Die Kirchgemeinden und Pfarreien werden eingeladen, in der Langen Nacht die Türen zu öffnen. Es wird ein Programm für Besucher angeboten und so gezeigt, was Kirche alles ist und sein kann. Erstmals sind auch die reformierten Kantonalkirchen Be-Ju-So dabei sowie die katholische und die reformierte Kirche Nidwalden. Der Anlass wird auch diesmal um 18.10 Uhr mit Glockengeläut eröffnet und dauert bis max. 24 Uhr. Die Anlässe sind spannend und vielfältig und sicherlich einen Besuch wert. Baden, Wettingen und Würenlos sind aktiv dabei. Unter folgendem Link sind sowohl die Pfarreien, welche mitmachen, wie auch deren Angebote ersichtlich: http://www.langenachtderkirchen.ch/kantone/aargau/programm/. (zVg)


AGENDA NEUENHOF

WOCHE NR. 20 DONNERSTAG, 17. MAI 2018

20

SIRENENPROBEALARM 2018

Panini-Bilder tauschen Die Kita Meister Petz mit der Trägerschaft Verein Ort für Kinder in Neuenhof lädt alle Panini-Sticker-Sammler der kommenden Fussball-Weltmeisterschaft 2018 ein zum Tauschen der Panini-Bilder. Kita Meister Petz, Schulstrasse 2, Samstag, 19. Mai, 10–11 und 14–15 Uhr.

SPREITENBACH «Windenergie, natürlich!» Die Ausstellung zum Staunen und Erleben ist in der Umwelt Arena zu Gast. Die von EnergieSchweiz realisierte Ausstellung informiert über die Facetten der Windenergie und zeigt, wie und wo Windstrom produziert werden kann. Umwelt Arena, Freitag, 18., Samstag, 19., Sonntag, 20., Mittwoch, 23. und Donnerstag, 24. Mai, jeweils 10–17 Uhr. Erster naturkundlicher Morgenspaziergang Dieser richtet sich an interessierte Personen aus Spreitenbach und Umgebung. Die Idee dazu stammt aus dem Vorstand des Natur- und Vogelschutzvereins Spreitenbach-Killwangen. Ziel ist es, der Bevölkerung bei einem ungezwungenen Spaziergang die Natur näherzubringen. Besammlung auf dem Sternenplatz beim Sprützehüsli, Freitag, 18. Mai, 9 Uhr. Dauer 2 bis 2 1/2 Stunden. Bio- und Setzlingsmarkt Marktstände von kompetenten Spezialisten, Tiere vom Biohof und Ponyreiten versprechen Spass und Abwechslung für die ganze Familie. Umwelt Arena, Samstag, 19. Mai, 10–16 Uhr.

Wiederholung Sirenenprobealarm 2018 Am Mittwochnachmittag, 23. Mai, findet von 13.30 bis 14 Uhr in der ganzen Schweiz eine Wiederholung der Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und der mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohnerinnen und Einwohner bei Katastrophen und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Im gefährdeten Gebiet unterhalb der Stauanlage Wettingen wird anschliessend während der Zeit von 14.15 bis 15 Uhr auch noch das Zeichen «Wasseralarm» getestet: 12 tiefe Dauertöne von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» oder «Wasseralarm» ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören (Radio SRF oder Radio Argovia), die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der «Wasseralarm» ertönt immer erst nach dem Zeichen «Allgemeiner Alarm» und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf den Teletextseiten 680/681 sowie im Internet unter: www.sirenentest.ch.

Vorlesetag Gemeindebibliothek Am ersten Schweizer Vorlesetag am Mittwoch, 23. Mai, werden vier verschiedene Geschichten vorgelesen. Alle kleinen und grossen Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich dazu eingeladen. GemeinVolkshochschule Spreitenbach. debibliothek, Mittwoch, 23. Mai, 14.30 Uhr, 15 Uhr, 15.30 Uhr und 16 Aula Zentrum, Donnerstag, 24. Mai, 19–21 Uhr. Uhr. Spaghetti-Plausch Der Familientreff Spreitenbach lädt Gross und Klein dazu ein. Kath. Pfarreisaal, Ratzengasse 3, Mittwoch 23. Mai, 11.30–13.30 Uhr. Kosten: Erwachsene 12, Kinder 7 Franken (inkl. Getränke, Salat und Dessert). Anmeldung: Esin Catania, 076 332 82 69. «Unterwegs zu und mit Mozart» Ueli Ganz erzählt über die abenteuerliche Reise und das Leben von Wolfgang Amadeus Mozart. Org.:

WETTINGEN Bluesfestival Baden Blues Movie: «Music From The Big House». Kino Orient, Montag, 21. Mai, 16 Uhr.

lesen aus dem Buch «Rigo und Rosa» von Lorenz Pauli vor. Anschliessend schreiben/zeichnen die Kinder eine eigene Geschichte für Rigo und Rosa. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 23. Mai, 15 Uhr. Dauer ca. eine Stunde.

Führung «Die Wettinger Klosterhalbinsel – Alles im Fluss» Dauer: Klosterfest Parcours, Führungen, 1 ½–2 Stunden. Unkostenbeitrag. Festwirtschaft. Klostergarten, Treffpunkt: Kiesplatz vor dem Montag, 21. Mai, 11–16 Uhr. Restaurant Sternen. Information: Gemeindebüro Wettingen, Tel. 056 437 71 11, oder gemeindebueSchweizer Vorlesetag in Wettingen ro@wettingen.ch. Mit Silvia HochGemeindeammann Roland Kuster und Gemeinderat Philippe Rey strasser und Ruth Blaser. Kloster-

halbinsel, Mittwoch, 23. Mai, 18.30 Uhr.

WÜRENLOS Kleintierschau Die Züchter vom KTZV Würenlos-Wettingen führen die alljährliche Kleintierschau durch. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Der interessierten Bevölkerung werden verschiedene Rassen von Kaninchen, Geflügel und Tauben gezeigt. Gerne werden von den Mitgliedern auch Fragen zu den Tieren beantwortet. Gmeinds-Chäller, Sonntag, 20. Mai, 10–17 Uhr.

20180517_woz _liwanz  

Limmatwelle Woche 20

20180517_woz _liwanz  

Limmatwelle Woche 20